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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die enormen Kosten der Ökoideologie

| 292 Lesermeinungen

Feinstaub, Verkehrsberuhigung, Citymaut, Dieselsteuer: Ökoideologen lassen nichts unversucht, ihre Ziele gegen den Willen der Mehrheit durchzusetzen. Die enormen Zusatzbelastungen werden verschwiegen.

I wear Italian shoes
Mink De Ville

Es gab eine Zeit, da konnte man sein Auto einfach vor jedem Geschäft stehen lassen, einkaufen, einsteigen und weiterfahren. Es war eine Zeit der freien Fahrt für freie Bürger, die sich ein Auto leisten konnten, und die anderen wurden einem nicht vorgestellt. Heute jedoch hat jeder ein Auto, und die Kommunen wehren sich: Aufgestachelt von Anwohnern und anderen Ökoideologen werden Parkzonen ausgewiesen, die Zufahrt wird erschwert, die Abschlepperei wird zur Sanierung maroder Gemeindekassen missbraucht. Dazu kommen Abgaben, Feinstaubhysterie und Ozonjammerei. Die autofreie Stadt gilt als ideal, umweltfreundlich und obendrein kostengünstig für Nutzer und Verwaltung, die Autos dagegen werden ausserhalb in teuren Lager eingesperrt. Die Ideologen dieser Bewegung jedoch verschweigen die versteckten Zusatzkosten, die auch bei der geringsten, 0,8promillenüchteren wissenschaftlichen Analyse sofort ins Auge springen. Um die Schattenseiten des Systems der Ökologisten und ihres Regimes auszuleuchten, haben die Stützen der Gesellschaft keine Mühen und besonders Kosten gescheut, und eines der Zentren der Bewegung im rücksichtslosen Selbstversuch erprobt: Mantua. Eine Stadt in Oberitalien, die wie so viele andere in dieser Region die Innenstadt fortschrittsfeindlich gesperrt hat.

Bild zu: Die enormen Kosten der Ökoideologie

Um möglichst realistische Bedingungen zu haben, fahren wir auf einem gebraucht erworbenen, italienischen Rennrad in die Stadt, und entsprechen damit den Anforderungen des Regimes. Allein das schlägt schon mit 600 Euro zu Buche. Wir tragen dabei robuste, neue Schuhe von Alexander, deren normaler Handelspreis bei 300 Euro anzusiedeln ist, zudem ein Tweedsakko mit Kaschmirbeimischung, ca. 600 Euro, wegen der Kälte durch den Fahrtwind. Noch nicht einmal an der Grenze der Altstadt angekommen, kostet uns dieses Unterfangen fast so viel wie ein Termin beim Steuerberater – nur erstattet uns die Gesellschaft hier absolut nichts.

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In der Stadt angekommen, ist die ärmliche Erscheinung der Menschen geradezu ostblockhaft. Ältere Herren fahren eben keine S-Klasse mehr, sondern Rad. Jüngere Menschen flirten nicht mehr von Cabrio zu Cabrio, sondern machen sich schamlos, Küsschen hier und dort, an andere heran. Kein Wunder, wenn niemand den Alten Respekt zollt, der zwangsläufig entsteht, wenn eine S-Klasse mit dem Drehmoment einer Fukushima-Turbine ihr Recht an der Ampel durchsetzt. Keine Überraschung, dass so eine Jugend nicht im Mindesten plant, am Wochenende noch schnell im Büro eine Powerpoint zusammenzusetzen, und lieber auf den Strassen leistungsfeindlich herumlungert: Wer keine Leasingraten für das neue Golf Cabrio abstottern muss, tut eben gar nichts.

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Dabei wird schnell offensichtlich, wie wenig die Abwesenheit von Automobilen dafür sorgt, dass alle gleich wären. Vielmehr verlagert sich der Wunsch nach Geltung und Ansehen weg vom hier sinnlosen Gefährt hin zu Gegenständen, die, so sie ständig erneuert werden müssen, nicht billiger sind. Im gleichen Masse, wie die Zahl der Autos in den Innenstädten abnimmt, nimmt die Zahl der Taschen von Hermes, Louis Vuitton, Gucci und Prada zu. Die Finanzkrise in Japan und den USA hat nicht im Mindesten dazu geführt, dass derartige Geschäfte aus den oberitalienischen Städten wie die Autos verschwunden wären. Und wer denkt, es würde reichen, der Frau dergleichen einmal zu Weihnachten zu schenken: Die Töchter stehen offenkundig bei dergleichen Wünschen nicht nach. Nur müssen zusätzlich weitere Preziosen an den erfüllten Nachfragen befestigt werden.

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Wie in Diktaturen üblich, machen die Opfer aus ihrer Not eine Tugend. Die Art der erzwungenen Fortbewegung macht den Gebrauch spezieller Schuhe sinnvoll, und man wäre nicht in Italien, würden die Betroffenen das nicht nutzen, um sich entsprechende Schuhe zu kaufen. Gerne in Gelb. Oder in sportlicher Form. Oder von britischen Luxusmarken. Selten wird man so viele britische Sport- und Freizeitschuhe sehen, wie hier in Oberitalien. Die Geschäfte sind voll damit. Unser Schuster in Verona hat extra für Frauen der sportlichen Bewegung türkisfarbenes Leder im Programm aufgenommen. Verkauft sich blendend. Gut für die Schuhhersteller. Aber auch hier: Versteckte Zusatzbelastungen.

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Die teuren Schuhe können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Transportmittel in Mantua ein Rückschritt auf das Niveau der dritten Welt, oder wenigstens der schlechten Zeit nach dem Krieg ist. Korb vorne, Korb hinten, extra ein weisses Tuch, und die Räder selbst: Entweder wirklich alt, oder Nachbauten alter Räder. Dazu kommt trotzdem der Versuch, auch diese niederen Gefährte irgendwie schick zu gestalten, um nicht im nordkoreanischen Einerlei unterzugehen: Man will Sättel aus England, Satteltaschen aus Leder, Schutzbleche aus Chrom. Der Mensch, den automobilen Luxus entkleidet, kann nicht anders, als sich den Luxus neu zu erfinden, selbst wenn er mit 10 Kilo Einkäufen hinten und 5 Kilo Modehund vorne zum Radeln verdammt ist. Und dafür brauchen sie dann Fahrradkörbe, die schon mal 100 Euro oder mehr kosten. Wer soll das bezahlen?

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Begrenzte Transportkapazitäten führen dann auch dazu, dass diese Leute keinerlei regulären Einkäufe dort tätigen können, wo man bei uns den Cayenne parkt: Vor dem Bioregal. Bei Aldi. In der Altstadt von Mantua gibt es keinerlei Discounter, sondern nur teure Spezialitätengeschäfte und Bäckereien, die sich noch immer keine anständigen Frischeinudeln beschaffen können, und ihre Tortelli, mit billigem Kürbis gefüllt, für teures Geld verkaufen. Am Samstag ist dann Wochenmarkt, auf dem die Bewohner ihre kleinen Rationen für Summen kaufen können, die andernorts einen Tiefkühlschrank des Jungdynamikers mit Pizza bis zur Decke füllen würden. In den fast 500 Jahre alten Arkaden eines gewissen Giulio Romano, die man, so man Geld hätte, super mit Glas und Stahl aufpeppen könnte, sind keine Sushiläden, sondern – wohl der Not der Leute geschuldet – bärtige alte Männer, die alte Bücher verkaufen. Alte Bücher, alte Mauern, kein Ökofascho, sagen wir es, wie es ist, kann die Augen vor diesem Niedergang verschliessen.

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Die Italienerin jedoch nimmt es mit der ihr eigenen Ruhe hin, schliesslich bleibt ihr das vertraute Gespräch mit Freundinnen, und der Tausch von Rezepten, mit denen sie sich ein wenig aus dem Elend herauskochen kann. Mal schnell mit dem Auto zum Flughafen auf eine weichgekochte Pastapaste in Berlin, zu einem schicken Easyjetsettrip nach London – dafür hat sie kein Geld, das geht alles im Kleinklein der Märkte verloren, auf denen man nicht, wie in Deutschlands Industriegebieten, erstklassiges Fleisch für unter 10 Euro das Kilo in der praktischen Kühlthekenpackung erhält. Es ist alles, jede Tätigkeit, jeder Erwerb, sehr viel teurer als eine kleine Autofahrt in die Region grosser Parkplätze.

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Völlig übersehen werden auch die Gesundheitsprobleme dieser Bevormundung: In der freien Luft, oben scheint die Sonne, von vorne weht der Fahrtwind, ist der Erwerb von Kopfbedeckungen kaum zu vermeiden. Während Klimaanlage und Sitzheizung heute schon in jeder E-Klasse Standard sind, müssen die Radler extra in die Tasche greifen, um sich gegen die Widrigkeiten der Natur zu schützen. Wie vor 70 Jahren, in der Zeit, als sich nur wenige das Automobil leisten konnten. Jetzt aber mit Zwang für alle. Dazu kommen Handschuhe, Schals, Trenchcoats, und auch hier unterschätze man nicht die Findigkeit der Italienerin, wenn es um die letzten freien und teuren Zentimeter im Kleiderschrank geht.

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Es steht unzweifelhaft zu befürchten, dass sich diese Ideologie bei den Italienern bereits verfestigt hat. Sie bleiben mitten auf der Strasse stehen, reden, diskutieren, tauschen Küsschen aus, mal schieben sie und mal stellen sie das Rad schnell ab, wenn es ihnen behagt, und in den Hauptverkehrsadern sind Schikanen eingebaut, die sich, als Strassencafes getarnt, zu wahren Keimzellen der Autofeindlichkeit entwickelt haben. Ja, es steht sogar die Indoktrinierung der Kleinsten zu befürchten, dass man mit einem verbeulten Sakko und einem alten Rad, solange man sich nur richtig hinstellt, cool, sportlich und sexy wirkt. Bis ins hohe Alter. Intellektuelle klemmen die Zeitung vorne an den Lenker. Man hat sich mit Verbot, Drangsal und Terror arrangiert, man macht mit, von Widerstand sieht und hört man nichts. Die Menschen nehmen all die Ausbeutung willenlos hin, von den teuren Rädern über die notwendige Schutzbekleidung bis hin zu den Stunden, die sie in Cafes verlieren, wenn sie ermattet von der entwürdigenden Existenz der Autolosen grosse Eisbecher und Unmengen starker Koffeingetränke konsumieren. Der Italiener als solcher mag sich der Illusion hingeben, dies sei das schöne Leben.

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Aber wir Deutschen fahren nach Hause, ziehen unsere Schuhe aus und können mit dem unberührten Vergleichspaar den Schaden ermessen, den diese wenigen Stunden bereits an den Sohlen hinterlassen haben: Die Pedale haben sich eingegraben, die Steine die goldene Schrift abgewetzt, aus edlem Rot wurde gewöhnliches Braun. Um Schuhe im Discounter und Büro so zu ruinieren, muss man monatelang unter Neonröhren hart arbeiten und gut verdienen. Der Italiener dagegen hat den Schaden an einem Tag in Mantua angerichtet. Kosten, Kosten, Kosten. Deutschland darf nie so werden, und so ist es eine Frage des Schicksals unserer Nation, dass wir uns wehren gegen die natternhaften Einflüsterungen irgendwelcher Ökos, wir sollten das Auto stehen lassen und eine Energiewende einleiten. In Mantua sieht man überdeutlich, wohin man damit kommt: Es wird durch all die versteckten Kosten so immens teuer, dass uns nicht mal mehr Geld zum Erwerb von Riesterrenten, irischen Staatsanleihen und kapitalmarktgedeckten Lebensversicherungen bleibt.

Von den Baukosten von sicheren Endlagern für sicheren Atommüll ganz zu schweigen.

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292 Lesermeinungen

  1. @JR
    wir könnten das rosen...

    @JR
    wir könnten das rosen pod… hier diskutieren,
    für die nicht bewanderten hier eine kurze einführung:
    http://de.wikipedia.org/wiki/EPR-Effekt

  2. @JR
    zwei fragen:
    1) nehmen wir...

    @JR
    zwei fragen:
    1) nehmen wir ganz einfach an ein verschränktes teilchen, aufgespalten in zwei teilchen. beeinflusst die eine messung das ergebnis des anderen (beeinflusst jetzt in einem „philosophischen“ sinn der kausalität.
    btw: rätsel für die besucher aus der brd in wien. an welchem gymnasium hängt die gedenktafel für erwin schrödinger?
    2) bedeutet die – gehen wir in den orts und impuls – unschärfe eine „ontologische“ unschärfe oder nur eine der messung und darf ich diese gleich setzen setzen

  3. @plindos
    "Und dann in dem...

    @plindos
    „Und dann in dem Publikationsorgan monatlich auf glänzendem Papier die ebenso glänzend vorsortierten Forschungsergebnisse…Philosophie kommt darinnen allerdings nicht vor…“
    ich bin ja auch mitglied der dpg, aber diese physik journal. meine lesezeit: 4 min danach im altpapier. das journal der eps – viel dünner – aber auch viel besser

  4. @DA
    sehr schöner beitrag...

    @DA
    sehr schöner beitrag danke. btw in der pannonischen mark wollen die grünen „ökofaschisten“ jetzt vorfahrtstraßen für radfahrer bauen. schrecklich, dann bin ich bald nicht mehr der einzige, der mit dem mountainbike zur arbeit kommt.

  5. das 'quanten'-mechanische...
    das ‚quanten‘-mechanische problem, das der don besprach, ist ein anderes.
    .
    non, in italien geht das, doch in nördlicheren gefilden muss man sich mit der ausgestaltung des sommers begnügen, wie sie ist. wer das nicht beachtet, weicht zur falschen zeit seine ledersohlen in gewitterpfützen auf.
    und die radfahrer in hans wolfshaut-kostümierungen werden auch immer unverschämter. vermutlich, weil sie oberwasser verspüren.
    .
    homöopathie hilft der erwinschen katze in übrigen auch nicht, nur mwi.

  6. zum...
    zum wissenschaftstheorie-diskurs:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Feyerabend
    „anything goes“

  7. @donna laura
    ich habe nicht...

    @donna laura
    ich habe nicht auf Don „gezielt“ mit dem problem

  8. @donna laura
    das ging an JR...

    @donna laura
    das ging an JR und diesen link:
    http://www.oeaw.ac.at/shared/news/2011/press_inf_20110401a.html
    und das ist das umfeld/nachfolger etc. von anton zeilinger m.w. auch mal an der uni innsbruck
    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3937&cob=549791
    und irgendwann beamen wir dann…

  9. http://www.iep.utm.edu/epr/
    s....

    http://www.iep.utm.edu/epr/
    s. ch. 6
    „The interesting situation is, of course, when the correlated events are not in direct causal relationship; for example, they are simultaneous or, at least, spatially separated. (In order to distinguish direct causal relations from common-cause-type causal schemas, in other words real causal processes from pseudo-processes, Reichenbach (1956) and Salmon (1984) introduced the so called mark-transmission criterion: a direct causal process is capable of transmitting a local modification in structure (a “mark”); a pseudo-process is not. Consider Salmon’s simple example: as the spotlight rotates, the spot of light moves around the wall. We can place a red filter at the wall with the result that the spot of light becomes red at that point. But if we make such a modification in the travelling spot, it will not be transmitted beyond the point of interaction. The “motion” of the spot of light on the wall is not a real causal process. On the contrary, the propagation of light from the spotlight to the wall is a real causal process. If we place a red filter in front of the spotlight, the change of color propagates with the light signal to the wall, and the spot of light on the wall becomes red. It is not entirely clear, however, how the mark-transmission criterion is applicable for objectively random uncontrollable phenomena, like the EPR experiment. It also must be mentioned that the criterion is based on some prior metaphysical assumptions about free will and free action.)“
    das dürfte die richtige aussage sein. fragen sie mal herrn zeilinger ob er das auch so sieht, oder ob er immer noch vom beamen träumt und mit einer rkk scholastischen kausalitätstheorie operiert…

  10. Großartig! Und Ihre Photos...
    Großartig! Und Ihre Photos haben allemal mehr Charme als die Postkarte, die ich zu Schulzeiten penetrantest verschickt habe: „Fahrräder stinken nicht + sind leise“, in Kinderzeichnungsoptik. Nur eins kommt mir nicht auf die Pedale, ein extra Radlschuh. Man kann auch mit Absätzen fahren + mit Regenschirm, liebe donna laura, bloß keine Wolfshaut, brrr …

  11. @bertholdIV:
    Ich habe doch nur...

    @bertholdIV:
    Ich habe doch nur ein „kleines“, aber interessantes physikalisches Experiment jüngeren Datums als Beipiel genannt, dessen Beteiligte nicht in Kompaniestärke über mehrere Seiten angelistet werden müssen, ohne dieses hier in den Kommentaren inhaltlich weiter diskutieren zu wollen.
    .
    Im letzen Blog-Kommentarstrang zu den „Hohe Rechnungen von niedrigem Personal“ hat Frau Vroni zur thematische Beschränkung auf das eigentliche Thema des Don richtig gesagt: „Mäandrierende Flüsse sind die besten. (Und die schönsten)“, aber das würde sich dann doch in Richtung Damm- oder Deichbruch entwickeln.

  12. Lieber Don, eine sehr schöne...
    Lieber Don, eine sehr schöne Problemdarstellung. Wenn ich mit meinem „Pizza-Taxi“ einkaufen fahre, kann ich den Einkauf ohne allzu genaue Vorherplanung durchführen, mich vom Angebot inspirieren nlassen und die erworbenen Waren hinterher problemlos auf die Ladefläche stapeln. Heute morgen bin ich mit dem Radl ausgerückt, mit 2 Satteltaschen; da muss ich dann schon genau überlegen, was ich in dieselben hineinbekomme; danach ist Schluss mit Einkauf. Dazu dann noch die Diebstahlgefahr, die Schlösser und Sicherheitseinrichtungen am Fahrrad werden ja auch zum Kostenfaktor. Gegen Vandalismus – die Räder zertreten o.ä. – ist ohnehin kein Kraut gewachsen. Außerhalb der Innenstadt ist die Fahhrad-An- und -Abfahrtsroute dann noch so zu planen, dass diesem Tun aufgrund des vermischten Verkehrs nicht eine starke Todessehnsucht innewohnt.

  13. Der Faschismus kam ja schon...
    Der Faschismus kam ja schon mal von Italien nach Deutschland. Und danach mußten wir auch noch in Libyen einmarschieren. Wir werden Gaddafi mit Mülltrennung in die Kniee zwingen, da bin ich sicher.

  14. Lieber Don,
    von Mantua gilt...

    Lieber Don,
    von Mantua gilt wohl noch immer, was David Hume 1748 anlässlich seiner Reise durch diese Stadt bemerkte: Ach, du armes Italien! …nichts ärmlicher und armseliger als diese Stadt…
    …da machen sich solche Schuhe ganz besonders…
    Vgl.: (im Anhang die Reisebriefe aus Deutschland, Österreich und Italien)
    Gerhard Streminger
    David Hume
    Der Philosoph und sein Zeitalter
    C.H.Beck, 2011.
    Und Andreas Hofer, 1810:
    Der göttliche Wille ist es gewesen, dass ich hab müssen hier in Mantua mein Zeitliches mit dem Ewigen verwechseln, aber Gott sei Dank um seine göttliche Gnade, mir ist es so leicht vorgekommen, dass wenn (als ob) ich zu etwas anderem ausgeführt würde…

  15. Ah, ein Radl-Blog! Wird aber...
    Ah, ein Radl-Blog! Wird aber auch Zeit.
    .
    Interessanterweise war ausgerechnet Bologna (soweit ich das richtig erinnere) die erste italienische Stadt, die damit angefangen hat, konsequent die Autos aus der Innenstadt zu verbannen.
    .
    Cayenne vorm Bioladen… , früher war die Hassfigur die mit dem teueren Pelz im ALDI. Wie sich die Zeiten – nicht – ändern.

  16. dolce far niente und dolce...
    dolce far niente und dolce vita – kein Wunder, dass es dem Don dort so gefällt. Sofort assimiliert und gnadenlos gelästert. Wie die Made im Speck. Fehlt nur noch der talentierte Mr. Ripley, der ihm eins über die Rübe haut. Patricia, hilf!

  17. Lange Zeit habe ich nicht mehr...
    Lange Zeit habe ich nicht mehr so plumpe Propaganda für den „koreanischen
    Weg zum Sozialismus“gelesen…

  18. b4
    .
    Kausalität wird...

    b4
    .
    Kausalität wird überschätzt.

  19. Alfonso wird endlich politisch...
    Alfonso wird endlich politisch korrekt und vermutlich nächster Kanzlerkandidat.
    Ein Phänomen so etwa zwischen dem italiensüchtigen Goethe und Frau Kienast?

  20. Wenn ich all diese...
    Wenn ich all diese Fahrradbilder sehe, und das schöne holländische Wetter heute noch dazu, kann ich nur mein Rad rausholen und losziehen. Vielen Dank für die Anregung – bis später!

  21. in frankfurt kommt die...
    in frankfurt kommt die forderung nach einer citymaut fuer all die taeglich hereinstroemenden dorftrottel einer persoenlichen hinrichtung gleich.
    vom gehobenen bueroaffen im jeep , bis zur handylabernden friseuse im fiesta…alle pochen auf ihre 2 stunden stau pro tag. scheint so ne art grundrecht zu sein.

  22. Lieber Don Alphonso,

    es...
    Lieber Don Alphonso,
    es braucht ja keiner zu wissen, ich weiß es jedoch, dass Sie diese Fotos von den herrlichen (roten) Lasten-Rädern nur für mich gemacht haben. Und dass Sie die Problematik und immanente Logik von Folgeinvestitionen so glasklar und bestechend einleuchtend herausgearbeitet haben, erhebt Sie, was die Anschaffung von Gütern des aperiodischen Bedarfs betrifft, in den Ehrenstatus einer Frau! Wie schwer erscheint es da, anderen, verbohrteren Mitmenschen klar zu machen, dass gewisse Tätigkeiten eben nur befriedigend ausgeführt werden können, wenn das „Drumherum“ stimmt! In Rom kann man leider überhaupt gar nicht gut mit dem Rad fahren, wie ich finde, aber auch für eine kleine süße Vespa kann man viel Notwendiges erwerben. Und das mit dem Planen der Einkäufe (außer Lebensmittel) ist auch relativ unkompliziert, man kann ja so Vieles liefern lassen. Ich werde Ihre Darlegungen im männlichen Bekanntenkreis zirkulieren lassen (Ihre Adresse ist ja, denke ich, nicht zu finden – im Falle von Vergeltungsschlägen von Seiten der (Ehe)Männer)….
    P.S. Sind Sie überhaupt nicht abgestiegen? Nicht mal, um die Antipasti contadini entgegen zu nehmen? Die Schuhe sind sonst gar nicht abgenutzt!!!

  23. Welch köstliche Preziose, ein...
    Welch köstliche Preziose, ein wunderbarer, ironischer Artikel.
    .
    Die meisten Kommentare dagegen versteh‘ ich nicht, sie scheinen nix mit dem Artikel zu tun zu haben. Auch scheint mir bei den ersten Kommentaren was zu fehlen: man bezieht sich auf „JR“, aber da ist nix von „JR“ zuvor…

  24. @ Bonnie Menzies...
    @ Bonnie Menzies (ausgesprochen „Mingis“). @ 00.26h
    Und Bonnie Prince Charlie (alt, zahnlos und mittellos) musste in Modena sterben.

  25. DA@: Beim heiligen SUV, das...
    DA@: Beim heiligen SUV, das geht zu weit, mit Ihrem propagierten leisure feeling ausstaffiert in feinem Tweed und wundersam polierten Schüh´chen untergraben Sie jegliches Leistungsprinzip. Schauen Sie sich dagegen unsere Kanzlerin an:
    Die größte Ökologin aller Zeiten, weit gespannt Ihr Tätigkeitsbereich: Von Grönland mindestens bis Mantua. Sie arbeitet sich mit ihrem Wendehäls´chen für die Nation ab: Gestern noch vollatomisch-heute nuschte nix wie raus. Ächzend mühen sich die überforderten Granden ab, dem Schlinger-Wende-Halsen-Manövern Ihrer Regierungsjolle dem Krängungswinkel Gewicht zu verleihen. Der hehre Lohn winkt
    allzumal: Machterhalt.
    ..
    Bonnie Menzies@: Zehn Monate hat´s gebraucht ehe Napi Mantua bezwang. Da halfen alle späteren triumphalen Propagandabildchen über das Treffen von Arcole nicht hinweg.
    ..
    bertholdIV@: Schrödingers miaut noch!
    ..
    donna laura@: Sapperlot, in Ihren zarten Händchen solch scharfes, (wort-mächtiges) gladus.

  26. @JR
    nichts für ungut, falls...

    @JR
    nichts für ungut, falls ich da etwas überreagiert habe, aber gerade bei diesem experiment schießen die philosophischen interpretationen s. auch den artikel aus der wiener zeitung oder manches von anton zeilinger selbst doch gehörig ins kraut. das experiment ist natürlich ganz witzig und sicherlich sehr sauber durchgeführt.
    generell habe ich schon zweifel ob wissenschafttheoretische diskurse in der physik z.b. ankommen (gilt nicht nur für die physik..)

  27. Riesterrenten?...
    Riesterrenten? P-Riesterrenten!

  28. @hansmeier555 aus wikipedia zu...
    @hansmeier555 aus wikipedia zu paul feyerabend:
    „Miller ist der Ansicht, dass Feyerabend kein wirkliches Argument gegen die Logik hat und – frei nach seinen eigenen Worten – ein Dieb ist, der seinem Diskussionsgegner erst die Logik stiehlt, um den Bestohlen dann dafür zu kritisieren, dass er sie nicht mehr besitzt.“
    ist das das gleiche verhalten wie die rkk bei der transsubstationslehre (beweis mit philosophischen argumenten). können sie mir weiterhelfen?
    zurück zu den rädern: hat jemand erfahrung mit kinderanhängern: chariot oder burley?

  29. Diese norditalienischen...
    Diese norditalienischen Städtchen sind ja alle sehr urban, und das ist eben was ganz anders als „autogerecht“ à la Charta von Athen. Es hätte mich jetzt interessiert, wo Sie Ihr Auto lassen – gibt es an den Stadtgrenzen Parkhäuser? Gibt es Autostraßendurchwegungen? Es ist doch so, in der Innenstadt muß man den Autoverkehr gering halten, Lieferverkehr, Post, Handwerker, Taxis braucht man dort, ein paar Durchgangs- oder Umfahrungsstrecken („Transit“), und einige Andockstellen für die Autofahrer von außerhalb – und wie man die macht, ist das Spannende. Denn um die Innenstadt kommt die Außenstadt (Vorstadt), und dann jwd oder Peripherie/Land, und dort ist Autozone.

  30. @b4: manchmal hat man schon...
    @b4: manchmal hat man schon den Eindruck, daß die NatWis gerne mal philosophische Positionen von vor 1000 Jahren aufwärmen, die sie gerade zur Hand haben, weil der Austausch mit der Philosophie fehlt.

  31. Plindos, bei der Kanzlerin...
    Plindos, bei der Kanzlerin würde ich keinen Wendehals mehr sehen, sondern eher einen oben sitzenden Phrasengeschützturm, der in Minutenschnelle um 360 Grad rotieren kann. Aber solange die CDU sich wählen lässt, um rotgrüne Politik zu machen, wie in dieser Zeitung einmal gesagt wurde, ist es nicht so ganz mein Problem.
    .
    Jeeves, ich versuche nur, einmal auch der anderen Seite gerecht zu werden, auf dass man mich auch mal wissenschaftlich ernst nimnmt. Audiatur et altera SARS!

  32. @miner: da fehlt es...
    @miner: da fehlt es offensichtlich an Organisation der Außenstadtzone. Das Frankfurter Kreuz (und auch der Abzweig KA) war schon für seinen Dauerstau berüchtigt, als ich noch getrampt bin (in den 80ern). Um 2000 konnte ich mal bei jemand auf dem Arbeitsweg im Ruhrgebiet mitfahren, ich war baß erstaunt, wie man sich da im Dauerstau bewegt. Ich finde das desorganisiert.

  33. Don, so ein schönes Wort zum...
    Don, so ein schönes Wort zum Sonntag und erst dieses zynische Finale am Morgen desselben zu lesen, ist die ideale Begleitung zu Fairtradecafe, Biobaguette und handgedengelter Marmelade eines Wohlstandsgrünen.
    Und dabei fallen mir die Bilder einer Reise von Trento bis Apulien in den Siebzigern ein, auf den anzuggestylte Banker auf Motorrollern lauthals parlierend – so kennt man sie, je südlicher man steuert -, durch die Gassen zu ihren Filialen knatterten. Nur mit Mühe konnten wir unsere Wirtschaftswunderkarosse durch das Dickicht der Anarchie manövrieren. Gottseidank ist hierzulande alles schön geregelt. Sogar für die Agonie gibt es Handbücher.
    Nun also auf Fahrrädern, diese Italiener. Reisen nach Italien sollten heutzutage mit Sondersteuern belegt, wenn nicht sogar strafrechtlich verfolgt werden. Und die drohende Armut, geehrter Don, würde allein schon durch die imaginären Parplätze beflügelt werden, die dann nicht mehr von Immobilienerwerbern abgelöst werden müßten, da sie niemand mehr vorhalten muß…..
    .
    @Jordanus, jawoll…und mit der Frauenquote!
    .
    Es wird ein schöner Tag werden.

  34. der deutsche an sich, sarazin...
    der deutsche an sich, sarazin würde es auf die genetische ausstattung zurückführen, um so vom wesentlichen abzulenken, also, der deutsche an sich ist radfahrer.
    .
    (historischer exkurs:
    adam opel in rüsselsheim. nähmachinen, fahrräder. dann fahrräder, dann autos. general motors übernimmt geschickt in der weltwirtschaftskrise, dann nur noch autos, zwischendurch noch lkw für die whrmacht, lieferwagen für wiederaufbeu und wirtschaftswunder, keine fahrräder. und das bis heute, keine fahrräder und die autos, die die bauen…
    nsu in neckarsulm. fahrräder, motorräder. dann autos, erst den fiat 500 in lizenz, vermarktet als nsu prinz, keine fahrräder mehr. dafür den wankel-motor, der sich, völlig anders als die nsu-fahrräder, als wenig dauerhaft erweist: nsu verreckt im nu, gibt die firma selber zu. von vw übernommen, das bis heute kaine fahrräder und die autos…
    daimler in stuttgart und benz in mannheim. autos, keine fahrräder, niemals nicht. lag es am wollen? am können? zumindest benz galt in zeiten seienr weinheimer anfänge bei der nachbarschaft als komplett gaga.
    volkswagen in rüsselsheim. von den anbeginnen als kraft-durch-freude-wagen keine fahrräder, niemals nicht, radfahren war den nazis wohl zu geräuschlos und militärisch eher uncool, das war was für die schweizer.
    exkurs zu ende)
    .
    wenn es nun schon so um den deutschen bestellt ist, dass er als radfahrer geboren wird, kann es um das ganze nicht anders bestellt sein, das deutsche volk ist ein volk von radfahrerrn. es kann gar nicht anders sein, wie schon der augenschein beweist.
    auch auf die übrige bevölkerung ist kein verlass mehr, vorbei die zeiten, als samstags schnauzbärtige familienväter unter beisein ihrer söhne den mercedes wuschen. auch sie schon so weit integriert, dass sie fahrrad fahren, zumindest ihre kinder.

  35. Katanie, natürlich habe ich...
    Katanie, natürlich habe ich angehalten, um die Verträglichkeit des italienischen Essens für einen deutschen Magen zu testen. Es war skandalös teurr: 5 Euro für eingelegtes Gemüse mit Tonno, das es bei Lidl vür 79 Cent gegeben hätte. Die Lastenräder mit Ausnahme des Zullos sind nicht so wirklich meines; ich habe und fahre zwar alles, aber das Herz schlägt doch für das Bici da Corsa.
    .
    Colorcraze, Mantua liegt zwischen Seen. Normal fahren kann man rechts und links vorbei, es gibt ein paar wenige Parkplätze, das ist alles. Die meisten fahren Rad, und selbst die Strassen, die man fahren kann, ausser den beiden Hauptstrassen, sind übelst gepflastert.

  36. Ertmal zum Artikel; herrlich....
    Ertmal zum Artikel; herrlich. Alleine wer trägt den Heute noch Kaschmir ? Ist doch viel zu warm, kein 3fachAtmungativGoretexhautschonendesAktivPlastik oder so ? Ts Ts ts… .
    Zu anderem: DAs its doch soooo einfach Leute man kann Sachen auch kompliziert machen….
    a.) Kausalität existiert nicht.
    b.) Zeit existiert ebenfalls nicht.
    c.) Raum ist immer n-dimensional anzunehmen und damit
    d.) Ist die Thermodynamik vor allem der dritte Hauptsatz auch nicht existent.
    Jede Beweisführung löst sich also in sich selbst auf , da zum führen eines Beweis genau soviel Energie aufgewendet werden müsste wie zu Bildung des Originales vonnöten ist was , logischerweise , dazu führt das keiner mehr Original und Beweis auseinander halten kann.
    In einem laut unseren Sinnen, dreidimensionalen Raum, also ein unendliches Paradox.
    Da das Universum, siehe oben aber n-dimensinal ist , oder nach anderen Rechnungen, mindestens 17 Dimensionen enthält, ist es wiederum kein Paradox.
    So, war doch ganz einfach oder ? Und NEIN ich schmeiße hier nicht mir Formeln um mich weil dann kaum einer mehr mitkommt , es uninteressant wird und ich keinerlei Lust habe Hier 200 Seiten einzustellen, frei nach Hawkings ; Jede Formel halbiert die Leserschaft.
    Zudem ist meine Phantasie gerade mit den Beinen der Dame auf dem dritten Fotos beschäftigt, Don so gemeine Fotos macht man doch nicht, FullPorn ist heute angesagt, genau wie rumhuren ;-))

  37. bertholdIV@:
    Der Herr Don...

    bertholdIV@:
    Der Herr Don Alphonso kurvte nur vermeintlich auf einem älteren Sportradl durch die Mantuaner Innenstadt. Auch schrieb er nur vermeintlich diesen Öko-Blog.
    Beweis:
    „Ich bin nicht ein Anhänger des Konstruktivismus, sondern ein Anhänger der Kopenhagener Interpretation. Danach ist der quantenmechanische Zustand die Information, die wir über die Welt haben. … Es stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann verabschieden.“ (A. Zeilinger)

  38. @DA: oh, Mantua hat ja nur...
    @DA: oh, Mantua hat ja nur 48.000 Einwohner, das ist natürlich recht klein (so wie Lörrach, etwa). Na gut, da gibt es dann natürlich keine merklichen Übergänge zwischen Innen- und Außenstadt. – Zu klein für ein wirklich taugliches Verkehrorganisationsmodell.

  39. "Plindos, bei der Kanzlerin...
    „Plindos, bei der Kanzlerin würde ich keinen Wendehals mehr sehen, sondern eher einen oben sitzenden Phrasengeschützturm, der in Minutenschnelle um 360 Grad rotieren kann.“
    .
    danke.
    sehr schön beobachtet und noch besser beschrieben.
    .
    manchmal muss sich alles ändern, damit honeckers rache weiter dort bleiben kann, wo sie ist.
    allerdings, diese änderungen werden immer schneller, atemloser. konservativ geht anders. tasächlich ist cdu schon jetzt wie flasche leer. die machen weiter, weil sie wissen, dass sie die nächste bundestagswahl verlieren, also besser noch die schönen posten und pöstchen behalten, solange es geht. stehend k.o. nennt man das beim boxen, hoffen wir, dass bis zum wahltrermin kanzler und aussenminister nicht allzuviel flurschaden anrichten, das eben geleistete langt schon völlig.
    .
    übrigens erstaunlich, wie das in der öffentlichkeit untergegangen ist, welchen tiefreichenden schaden schwartzgelb da angerichtet hat. das hiesse am ende, dass die zeitgemässe regierungskunst im nachmachiavellischer zeit eben aus der abgabe von prasen und sinnfreiem aus dem augenblick heraus geschieht, die politik als fortführung der unterhaltung mit anderen mitteln.

  40. colorcraze, doch, der Bruch...
    colorcraze, doch, der Bruch zwischen Alt und neu wird durch Seen definiert, insofern hat Mantua eine klar abgegrenzte Altstadt. Dazu kommt ein für italienische Verhältnisse dicht besiedeltes Umland. Und was ich zum Leben brauche, ist alles da. Ausser der Schuster.
    .
    auch-einer, was ich nicht verstehe ist, wie man es nach so einem Wahlsieg so verhauen kann. Und wie die Konservativen da je wieder ernst genommen werden wollen, verstehe ich auch nicht. Was sind die überhaupt? Wer soll das wählen, aus welchen Gründen, von der Tradition abgesehen? Ich weiss es nicht.

  41. Beruhigend immerhin ist die...
    Beruhigend immerhin ist die Tatsache, daß der zugewanderte, stillose Italiener, der uns mit latte macciato, pizza und pasta al dente ausgenommen hat, viel Wert auf Karossen aus Ingolstadt, München und Untertürkheim legt. Nur wenige pilotieren einen Maserati oder Alfa Romeo – wohl als Zugesändnis an den Fiskus ist dies zu verstehen. Insofern kann man von einer das Überschwappen der Anarchie verhindernden ausgleichenden Wehrhaftigkeit sprechen, ohne der Völkerverständigung allzu sehr zu schaden.

  42. (Rein ökologisch gesehen)
    Was...

    (Rein ökologisch gesehen)
    Was wäre man denn nun denn lieber, nach Lektüre dieses Nachbar-Blogs (S.u. Link)? Ein dottore in Bayreuth oder ein cavalieri (b…a-b…a) in Rom?
    Dazwischen das Nichts?
    Nein!
    Es gibt noch Anderes: casonsei bergamaschi (gefüllte Nudeln mit Nüssen), die charakteristichen Käsesorten (Gorgonzola, Grana und andere), bresaola (eine sehr magere geräucherte Hartwurstsorte), mostarda cremonese (sehr süße Senfvariante), in Essig eingelegte Zwiebeln und pan de mej (süße Brötchen).
    Alles garantiert aus biologisch angebauten Grundprodukten hergestellt, ohne chem. Zusätze!
    http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/2011/04/16/frueher-war-alles-besser-die-deutschen-pseudo-doktoren.aspx

  43. DA@: Potzblitz! Das würde ja...
    DA@: Potzblitz! Das würde ja passen, wie das Fäustchen auf das Äugelchen.
    http://www.potzdam.de/02_mai/kultur1.htm

  44. auch-einer@:...."politik als...
    auch-einer@:….“politik als fortführung der unterhaltung mit anderen mitteln“ aber bitte ohne ein da capo.

  45. Nanu, der Don schreibt einen...
    Nanu, der Don schreibt einen amüsanten Artikel gegen den Ökowahn? Ach, er will nur wissenschaftlich ernst genommen werden, das erklärt es. :-D
    Trotzdem chapeau!
    Jaja, an der Ausgewogenheit fehlt es zur Zeit etwas in unserem schönen Lande, die CDU und ihre Kanzlerin bemüht sich wie bereits erwähnt Rot-Grün auf allen maßgeblichen Politikfeldern links zu überholen, ob das gutgehen kann?
    Lieber Don, ich verstehe es auch nicht. Im Zweifel wählen die Leute dann doch lieber das Original, während sich die eigentliche Klientel enttäuscht ins Lager der Nichtwähler verabschiedet.
    Also, freuen wir uns auf ein paar Jahre Rot-Grün, einen Unterschied zur jetzigen Politik werden wir eh nur mit großer Mühe feststellen können.
    Obwohl, der Sigi-Pop geriert sich ja neuerdings als DER Verteidiger der deutschen Industrie, es wird amüsant sein dies weiter zu verfolgen.

  46. @auch-einer, plindos, sehr...
    @auch-einer, plindos, sehr schön! Und dieser Phrasengeschützturm auf dem Postament des professionellen Dilettantismus findet die Manifestierung in der Frauenquote und wird zusehends uneinnehmbar, – denn wenn gar die Willkür die Basis nährt………

  47. "auch-einer, was ich nicht...
    „auch-einer, was ich nicht verstehe ist, wie man es nach so einem Wahlsieg so verhauen kann.“
    .
    ich auch nicht. wenn ich es mir nicht einfach machen will, und grösstmögliche unfähigkeit unterstelle, vielleicht war das wahlergebnis kein sieg, zumindest nicht bei cdu und csu.
    .
    also, die cdu und die csu sind mit einem blauen auge davongekommen, weil die stimmengewinne der fdp zu einer regierungsbildung jenseits der grossen koalition ausreichten (man überlege sich einmal in ruhe: was eigentlich hätte eine regierung merkel/gabriel anders gemacht? wo genau unterscheidet sich gabriel von westerwelle und wo genau nicht?).
    an stimmen gewonnen hat die fdp. zunächst. aber es wird immer offenbarer, die fdp hat probleme mit der personaldecke, das mit dem regenerieren in der opposition ist wohl nicht so einfach wie gedacht. oder präziser, offenbar genügt es nicht, sich zu wünschen, man wäre aussenminister, um dieses amt dann auch entsprechend seinen möglichkeiten ausfüllen zu können. hier wäre auch die frage, wer diesen aussenmisnter ins amt geschrieben hat und warum dies geschehen ist, eien sache, wie si sich so ähnlcih bei einem gewissen zu guttenberg ereignet hat.
    .
    das haben sich viele vorher anders vorgestellt. ist doch erfreulich, dass hier ein lernprozess eingeetzt hat, und ausgerechnet die fdp selber alles tut, diesen prozess zu beschleunigen.
    .
    „Und wie die Konservativen da je wieder ernst genommen werden wollen, verstehe ich auch nicht. Was sind die überhaupt? Wer soll das wählen, aus welchen Gründen, von der Tradition abgesehen? Ich weiss es nicht.“
    .
    die cdu vermutlich auch nicht.
    denen ist das katholische klientel vom land und aus den kleinen städten im süden längst entglitten, aber das war auch nicht dort, wo sich anschis mädelriege wohl fühlte. frau schavan musste in ihrer baden-württembergischen zeit noch dementieren, dass sie lesbisch sei, das fragt in berlin keiner mehr.
    konservativ ist auch bei der cdu eher uncool, wie mir scheint, man sucht da wohl eher so flockig lockere akademiker-und-wohlstandsmilieus wie es sich in berlin und den landeshauptstädten um die regierungen und grossen unternehmen herum gebildet hat, sowas wie von der leyens etwa, karrierefrau mit kindewunsch. Was bislang nicht bedacht wurde, auch dieses milieu ist stark gefährdet, nachdem inzwischen die rationalisierung in den betrieben auch das mittlere management erreicht hat.
    .
    die frage „Wer soll das wählen, aus welchen Gründen, von der Tradition abgesehen?“ stellt sich genauso bei der spd, bei der die schwächen eher sichtbar sind, weil sie in der opposition ist.
    .
    eigentlich sind die volksparteien am ende, es zählt wieder die fokussierung auf einzelne klientelgruppen und interessenvertretung. also so etwas wie weimarer verhältnisse mit stücker fünf parteien im parlamentarischen spektrum.
    .
    eigentlich hätte ich erwartet, dass sich die spd als erste sortiert, in eine partei der arbeitnehmer, also so der mittlere öffentliche dienst, die durchaus auch nationals uns chauvinistische forderungen zur interessenwahrung ihrer klientel vertritt. und in eien partei sozialliberaler staatsbürger mit dem bekenntis zur sozialbindung des eigentums – also in etwa die position, die bei der fdp in den siebziger jahren vorherrschte. der rest würde bei die linke und sonstwo platz finden.
    ist aber so bislang nicht geschehen, offenbar sind noch immer genug posten und pöstchen zu verteilen, um diejenigen in der spd, die ausser mandatar nichts gelernt haben, ruhig zu halten.

  48. @DA et al.:
    Die Grünen lernen...

    @DA et al.:
    Die Grünen lernen aber auch schnell dazu, vgl. das aktuelle Herumeiern des Herrn Kretschmann in Sachen Volksentscheid. Wie war das noch: „Die Tröge bleiben die gleichen, nur die Schweine wechseln …“

  49. @DA et al ff.:
    Wie hätten Sie...

    @DA et al ff.:
    Wie hätten Sie es denn gerne?
    CDU pro Kernkraft: Pfui, die Bösen …
    CDU gegen Kernkraft: Pfui die Bösen …
    Da bleibe dann nur noch Harakiri!

  50. Wo sind denn die...
    Wo sind denn die vollintegrierten Nordafrikaner aus Lampedusa? Können wohl nicht Fahrrad fahren. Oder bauen sie gerade an ihrer eigenen Moschee, die das Teatro Bibiena überragt? Und in der Pause klaufen sie ein Handy vom letzten Jahr.

  51. Solch Ökoterror alla...
    Solch Ökoterror alla Mantovana findet in meiner Region glücklicherweise nur einmal im Jahr statt, Ende August, zum „Tag der Deutschen Weinstraße“. Da wird die komplette Weinstraße von Norden nach Süden bzw. umgekehrt für den gesamten motorisierten Verkehr gesperrt, und Heerscharen von Ökos und solchen, die es vorübergehend werden wollen, bewegen sich per Fahrrad, Rollschuhe, Skateboards u.ä. voran. Was man so „Bewegung“ nennt. Wenn ich an diesem Tag mit dem Fahrrad irgendwo hin will, schlage ich mich durch den Wald oder die Weinberge, um nicht stundenlang im Stau zu stehen.
    .
    Man braucht es wohl nicht extra zu erwähnen, daß die Zahl der Unfälle explosionsartig ansteigt, nicht zuletzt aufgrund des großzügigen Ausschanks und Konsums von alkoholhaltigen Getränken hiesiger Produktion.
    .
    Hinterher behaupten aber alle, es hätte Spaß gemacht.

  52. cher Plindos, zuweilen halte...
    cher Plindos, zuweilen halte ich ein jagdgewehr in der hand, um die zahlungen an den bauern wegen der vernichtung der maisfelder gering zu halten.
    .
    geschätzter berthold IV, wie auch Jeeves bemerkte, zielten sie wohl auf etwas was nicht da war (zumindest nicht auf dieser seite, aber auf einer anderen seite),
    und verhielten sich damit wie forscher: der eine sah die katze lebend. für den anderen war sie tot.
    das nenne ich ein dilemma, das mit der many worlds (oder hier: many pages) interpretation*) – scheinbar – einen ausweg findet, der sich jedoch weiterspinnt, bis hin zum quantenselbstmord – ohne das jetzt hier weiter ausbreiten zu wollen.
    – – –
    *)allergikerhinweis: dieser beitrag ist in einem betrieb entstanden, in dem auch ironie und scherzkekse verarbeitet werden. insofern können spuren davon enthalten sein.

  53. ahh, endlich mal wieder ein...
    ahh, endlich mal wieder ein Artikel mit flotter Gangart und voll schöner Gedanken :) vielen Dank!

  54. Klasse Text. Wie kommt...
    Klasse Text. Wie kommt eigentliche die hier mitunter versprühte Südarroganz mit der Tatsache zurecht, dass es im tiefen Waldesdunkel Westfalens ein Pendant zur beschriebenen Stadt gibt, das schöne Münster?

  55. ritual,. gern...
    ritual,. gern geschehen.
    .
    Flaneur, Münster vom Radstandpunkt aus in allen Ehren, aber alles andere, also, ich weiss nicht…

  56. JR, der Weg zur Volkspartei...
    JR, der Weg zur Volkspartei ist nun mal mit Anpassungen verbunden, das steht aussrr Frage, Ich glaube nicht, dass die Grünen unbedinbgt dort enden wollen, wo die FDP gelandet ist.
    .
    Fenris67, ich habe nichts gegen Ausgewogenheit, wenn es sich um eine solche halndelt, und nicht wie im Text persifliert, um jene Kultur des Ignorierens, die man gerade im Bereich der Wirtschafts- und Energiepolitik laufend findet, weil die fraglichen Experten zumeist klare Eigeninteressen haben. Aber ist es nicht reizend, wie man aus einem beschaulichen Städtchen mit ein wenig Ignoranz und Verdrehung eine Lebenskatastrophe machen kann? Und n un den ke man sich das bitte auf die Atomkraftwissenschaft um.

  57. nico, ich würde nicht sagen,...
    nico, ich würde nicht sagen, dass man alles 1:1 kopieren muss, und eine Komponente übersieht man in Italien auch leicht: Eine gewisse Verbundenheit mit der eigenen Stadt. In Oberitalien ist die Mietquote lächerlich niedrig, wer kann, kaufft, und wenn es nur ein kleines Loch ist. Im Gegenzug schafft diese Bindung an einen Ort auch ein Quartier- und Kommunengefühl, das man sich hierzulande kaum vorstellen kann. Daher gibt es hier trotz Shoppingmeilen auswärts auch keine verödeten Innenstädte,
    .
    auch-einer, es gibt da ein ganz wunderbares Buch mit dem Namen „Three men on a bummel“ von Jerome K. Jerome, der eine Radreise durch Deutschland vpr dem ersten Weltkrieg beschreibt, Damals war es noch so – heute ist es manchmnalk unglaublich schwer, Menschen für das Rad zu begeistern. Ich finde es vom SPON hochanständig, dass es dort eine Radlerkolumne gibt, und wäre ich die FAZ, dann gäbe es ein Umberto-Dei-Abo: 2 Jahre diese Zeitung bestellen, ein Umberto Dei mit Portagiornale dazu bekommen. Der nächste Beitrag wiord sich übrigens mit dem lange vergessenen Zusammenhang von Rad, Cafehaus und Zeitung beschäftigen.

  58. @ Frosch, einen ähnlichen ...
    @ Frosch, einen ähnlichen Großversuch gab es im letzten Jahr im Ruhrgebiet
    als die Autobahn 40 für jeglichen Kraftverkehr zwischen Duisburg und
    Dortmund gesperrt wurde und die Leute an Bierbänken und -tischen essen
    und trinken konnten. Jede Menge Menschen , denen es wohl auch gefallen
    hat. Am nächsten Tag wurde die A 40 jedoch wieder traditionell als des
    Ruhrpöttlers beliebtester Parkplatz genutzt. mfG T.

  59. don, zu meiner schülerzeit...
    don, zu meiner schülerzeit bin ich einmal vom bodensee nach flensburg, von dort nach niebüll und von dort wieder an den bodensee geradelt. in den grossen ferien, vier wochen lang, mit einem gewöhnlichen tourenrad und einer duomatic-zweigangschaltung (sowas gab es eine zeit wirklich).
    wie das ging? treten, und wenn das nicht mehr ging, schieben. sowas macht man nur, wenn man ziemlich ahnungslos ist und noch nie aus der autoperspektive ein fahrrad wahrgenommen hat. kann ich heute niemandem wirklich empfehlen.
    .
    was heute gegen das fahrrad spricht: es sind zu viele damit unterwegs.

  60. @plindos
    danke für das zitat,...

    @plindos
    danke für das zitat, so was ähnliches habe ich auch schon gehört von ihm. interessant ist auch, wie die physiker beim problem der wirkung/messung der verschränkten zustände, wenn sie getrennt sind, sich anstellen. man rennt da immer mit einem kausalitätsprinzip an die wand. wenn ich das eine messe (spin oben) und das andere dann immer spin unten hat, dann muss das doch durch meine messung verursacht sein (zeilinger glaubt das auch). das stimmt ja alles, aber m.e. haben die ein bisschen ein sehr auf dem unreflektiertes kausalitätsprinzip.
    nochmal zu ihrem zitat: ist das dann physikalischer idealismus, zauber formel, was herr zeilinger da erzählt?

  61. @donna laura
    wohl beobachtet,...

    @donna laura
    wohl beobachtet, ich wollte die diskussion im letzten blogg in diesen blogg transferieren – richtig –

  62. Lieber Don, die aktuellen,...
    Lieber Don, die aktuellen, bundesdeutsche Argumentationen über die Kosten einer Energiewende sind als Gegenargument doch nicht so richtig ernst zu nehmen. Die Diskussion würde in Japan angesichts der dort immer noch (open end) köchelnden Kernschmelzen vermutlich anders geführt werden. Heute morgen in den Nachrichten: mindestens 3 Monate weiterköcheln, nachhaltigere Lösungen erst gegen Jahresende (wers glaubt). Omma Pachulke von hiesigen Wochenmarkt würde standardmäßig sagen: „Allet wiad teurer, ich sachet Sie!“
    Zu Münster als Fahrradstadt: Dort gibt es sportliche Polizeistreifen zu Rad, die gegenüber Radfahrern bei Verstößen gegen Durchfahrtsverbote, Fußwegbefahrungen o.ä. – eigentlich Standardverhalten bei Radlern – deftige Knöllchen verhängen.

  63. @donna laura
    danke für dieses...

    @donna laura
    danke für dieses wort:
    „*)allergikerhinweis: dieser beitrag ist in einem betrieb entstanden, in dem auch ironie und scherzkekse verarbeitet werden. insofern können spuren davon enthalten sein.“
    bezaubernst – danke
    kann mir bitte jemand der kommentatorInnen bei der frage nach dem kinderwagenanhänger (burley vs. chariot) weiter helfen?

  64. Rad, Cafehaus und Zeitung
    Ich...

    Rad, Cafehaus und Zeitung
    Ich gurke oft mit dem Leihrad ins Cafe Leonhar im Grindelviertel in Hamburg. Dort liegen massig Zeitungen aus. Sehr angenehm ist, dass man dort nicht mit Musik bedudelt wird und das Publikum jemanden, der Zeitung liest, auch ganz normal findet. Es herrscht eine sehr bildungsfreundliche Atmosphäre.Leider habe ich noch nicht herausgefunden, woran das liegt.

  65. Wenn ich nur an meine Straße...
    Wenn ich nur an meine Straße denke, in der ich wohne
    und mir vorstelle, all diese Autos die da parken, wären weg:
    Wäre das schön!
    (Die Kirschbäume stehen in dieser Straße grade in voller Blüte und werden von hässlichen Karren beleidigt, die da eng gedrängt herumstehen.)
    .
    Bin jetzt wech. Fahrad fahrn.
    Eher wie Don Camillo:
    http://www.youtube.com/watch?v=LLqkt2QKPaA
    weniger wie die bunten Kasperl im Papageilook.

  66. Ach, muß das jetzt schön in...
    Ach, muß das jetzt schön in der Lombardei sein. Dagegen hier die querelles allemande:
    Man muß/sollte/kann die Diskussion um die Parteien (die deutschen) nur in grösseren Deutungszusammenhängen sehen. Eigentlich sind sie im gesamten Spektrum ihrer, als Kampfbanner ausgegebenen Farben sowie der Slogans, am Ende ihrer jeweiligen Fahnenstangen angelangt. Sie buhlen alle um ein Klientele, welches sich selbst dermaßen in jeweilig andere Lagerplätzchen hineinverschoben hat, daß beim Ruf zum Sammeln alles Fußvolk immer durcheinander und in die jeweils verkehrte Richtung läuft und sich an die Fersen der gerade aktuell nicht gemeinten Personen heftet. Jetzt noch die um 360 Altgrad / 400 Neugrad zitternde, wie wild rotierende, Kompaßnadel (den Panzergeschützturm als Metapher, obwohl …so eine Art Wagenburch isses schon) lassen wir erst mal wech. Um es kurz zu machen, ich für meinen Teil greife auf die feudalistisch-monarchistische Variante zurück. Das wären wieder eindeutig klare Verhältnisse im Lande. Herr HansMeier555, bitte so melden Sie sich doch endlich! Es wird ein Soter benötigt!

  67. Lieber Don,

    Sie sollten...
    Lieber Don,
    Sie sollten einmal nach Istanbul reisen. Als mein ehemaliger türkischer Mitbewohner frisch nach Deutschland kam zum studieren, musste er erst das Fahrradfahren lernen. In der Türkei fährt keiner Fahrrad, es gibt keine Fahrradwege und das Auto ist einem heilig. Wäre ja vielleicht etwas für Sie. Können Sie schön mit dem Auto, in Richtung Basar ;-)
    Dann müssen sie sich nicht mehr über Menschen ärgern, die bei Manufaktum ein „Gazelle Nachbau“ Fahrrad erwerben, zum Preis eines gebrauchten Golfs und dann alle halbe Jahre einmal damit fahren.
    Ansonsten sollten Sie vielleicht die Pedale umrüsten. Es schmerzt geradezu zu sehen, wie Sie die Ledersohlen ihrer Schuhe misshandelt haben.
    Grup Kaktus

  68. Nein, nein nein das muss ich...
    Nein, nein nein das muss ich auf heftigste widersprechen. Ihr dort in in den Niederungen habt noch eine Alternative, eine hübsche noch dazu. Mal was fürs Auge nach der derzeitigen Machtinhaberin, aus das was im Köpfchen ist kommt es erwiesenermaßen ja nicht an. Und an die entsprechende Terminologie kann Sie auch Nahtlos anknüpfen: Sara W. for Kanzler.

  69. Nur im Irrtum wird der Mensch...
    Nur im Irrtum wird der Mensch zum Suchenden. Der Sklave verehrt die Götter seines Herrn. Speziell die Autogötter.
    Die Sanitäter, helfend dem keuchenden Allergiker: auch auf Fahrrädern unterwegs ?
    Krankentransport im Ochsenkarren, über Kopfsteinpflaster ?
    In Mantua besser mit der Sänfte, der „Tod des Vergil“ erinnert an seine Herkunft. Neue Dienstleistungen schaffen neue Perspektiven. Welche Arbeit gibt es in Norditalien für flüchtende Nordafrikaner ? Tomaten und Paprika wachsen im Mezzogiorno. In einer Zeit der tiefsten Wertzersplitterung zeigte Herman Broch typische Reaktionen auf den Religions- und Sinnverlust der modernen Gesellschaft. Eine alte Kultur geht zu Ende, und die Konturen einer neuen deuten sich an.
    .
    „Wie sich die Zeiten – nicht – ändern.“. Öko-Faschismus.

  70. Soweit erkennbar kann ja so...
    Soweit erkennbar kann ja so eine Ideologie nicht allzu viel Geld kosten. Gewiß, es muß nachgedacht werden. Das ist unter Umständen anstrengend, weil ungewohnt. Zumal , wenn man sein Lebtag nur mit Phrasen andere Leut abgespeist hatte.
    ..
    Nehmen wir mal als Planspiel eine ökologische Ideologie her. Da stellen wir uns mal ganz dumm. Fällt leicht, mir wenigstens. Als gelernter und gebürtiger Deutscher geht man als Erstes zur Begriffsklärung über. Die Ökologie (griechisch οίκος oikos ‚Haus‘, ‚Haushalt‘ und λόγος logos ‚Lehre‘; also ‚Lehre vom Haushalt‘) ist diejenige Teildisziplin der Biologie, welche die Beziehungen zwischen Organismen untereinander und mit ihrer Umwelt erforscht. Sinngleich wird zuweilen der Begriff Bioökologie verwendet, um diese gegenüber der Geoökologie abzugrenzen. Aha.
    Und wie schauts beim Ökologismus aus?Ui Jegerl!
    Ja da schau her: Es gibt einen anarchistischen, anthropozentrischen, biozentrischen, christlichen Ö., einen paternalistischen, einen feministischen, fundamentalistischen, politischen, sozialistischen, kapitalistischen, liberalen Ökologismus. Zu allem Überfluß auch noch dessen, deren Gegner.
    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologismus
    ..
    Und jetzt kommt in der Aufgabenstellung auch noch Geld drinnen vor. Textaufgaben an und für sich werden von den Pisa-Nieten als söhr, söhr schwör eingestuft. Th. Sarrazin hat´s bewiesen.
    Häuser (Oikos) bauen und unterhalten ist ein teures „Vergnügen“.
    Auf einmal soll, ausgelöst durch ein unkalkuliertes, aber erfülltes Restrisiko in Fernost, eine ganze, komplette, nationale Volkswirtschaft ökologisch transformiert werden. Obwohl, wir waren doch schon, zumindest in Broschüren und Gesetzestexten schon dermaßen ökologisch, dass es ökologischer (logisch nicht wahr) eigentlich nicht mehr ging. Es soll ein nun ein Ruck durch die Nation gehen.
    Aaaaber das soll viel Moos kosten, ohne Moos nix los (alte jap. Zenweisheit).
    Wir haben doch alle Schubladen voll mit lauter gelernten Finanzgenies, Banker Volkswirtschaftler jeglicher Denkschulen, renomierte sogar nobilitierte, Global Player, Transakteure, Ministerien von Bund Ländern, Bundesumweltamt usw.
    Wieso soll ich mir jetzt hier an dieser Stelle Ihren, oder ander Leut, Kopf zerbrechen?

  71. Dank BILD wurde Christian...
    Dank BILD wurde Christian Kracht möglich. Warum selber schreiben, wenn alles schon geschrieben ist. Aus einem Text zu Kracht:
    „…der Staatsstreich steht kurz bevor, doch der Erzähler interessiert sich vor allem für Innenarchitektur, insbesondere für „mit gestreifter brombeerfarbener Seide bezogene Empire-Chaiselongues“… Für den deutschen Alltag zwischen Cocktailparty und Aldi-Kassenschlange war diese Wahrnehmung sehr produktiv, vor dem Hintergrund einer islamischen Revolution wirkt sie nur grotesk.“

  72. @berthold 4: ich habe nur...
    @berthold 4: ich habe nur Erfahrung mit dem Chariot, dafür aber die allerbesten, auch mit zwei Monstern kippstabil und hochschneefest. Und die beiden mögen das Ding. bei den Tragetüchern /Beutel / Rucksäcken waren sie deutlich schwieriger. Wichtig ist Sonnenschutz,der muss variabel verstellbar sein,ebenso der Windschutz /Fliegengitter. Bei Regen muss belüftet werden können, sonst Dampf und beschlagene Scheiben und gequengel. Leicht zusammenlegbar, ist klar. zum Kinderwagen umrüstbar mit Handgriff und drittem Rad (je größer-je besser). die Kupplung zum Anbau ans Fahrrad ist wichtig: Kugelkupplung, damit das fallende Fahrrad nicht den Wagen umwirft. Oder umgekehrt. Viel Erfolgund Freude damit. Bitte erzählen Sie von Ihren Ergebnissen.

  73. Christian Kracht ? Ach ja, der...
    Christian Kracht ? Ach ja, der Typ aus der Werbung von Peek & Cloppenburg.
    „Das höchste Erreichbare in der Kultur ist nach der Architektur die Komödie“.

  74. Zickentriumvirat: Wagenknecht,...
    Zickentriumvirat: Wagenknecht, Roth, Koch-M.
    (Statt Roth> Hoehn oder die Prius-Reklame-Tante (Namen vergessen))

  75. @ berthold 4...ach ja: stabile...
    @ berthold 4…ach ja: stabile Fußwanne ist sehr zu empfehlen. Und der Stauraum für allerlei ist nützlich. Leider besteht die einzige Federung (bei unserem Chariot) in der Luft im Radreifen … nicht speziell gut für den Transport von Weinflaschen, es sei denn, man will sie dann wieder lange lagern…

  76. Jetzt weiss ich's wieder:...
    Jetzt weiss ich’s wieder: Toyota-Prius> Kuenast, Renate. Berlin faehrt 30 km/h! Die S-Bahn noch langsamer. Wenn ueberhaupt.
    Wie ich gerade hoere, faehrt in Berlin-Mitte gerade nix. Die haben Besuch.
    .
    In Berlin soll das Radl waffenscheinpflichtig werden. Fuer Radler unter 70.

  77. bertholdIV@: zitation:...
    bertholdIV@: zitation: original copy & paste by wikipedia.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Zeilinger

  78. konsequent i.s.d. ökologie...
    konsequent i.s.d. ökologie wäre ein zurück zu den wurzeln: die kutsche.
    mit einem fahrrad bewaffnet könnte man für unsere nicht eben kleine famille kaum vernünftig einkaufen.
    so eine alte kutsche müsste sich noch irgendwo in famillienbesitz befinden, doch vermutlich in fürchterlichem zustand.
    .
    und wenn man nach restriktionen zur fortbewegung dann noch die stromvergabe dergestalt rationiert, dass sie kaum zum durchgängigen betrieb eines kühl- oder gefrierschrankes taugt, dass die waschmaschine nicht mehr zu betreiben ist, dann haben wir wieder die verhältnisse, von denen man hoffte, dass sie nicht wiederkommen.
    zudem wäre der mensch ununterbrochen mit reproduktiven tätigkeiten wie einkochen und holz sammeln befasst und er käme kaum dazu, sich daneben gedanken zu machen (ausser vielleicht zu einer revolution, wenn er strukturiertes denken je gelernt haben sollte, s.bologna und die folgen auch für die qualität des lehrpersonals).
    .
    eigentlich ganz praktisch, für finanziell elitär ausgestattete adlige.

  79. Lieber Don, nun, mit dem...
    Lieber Don, nun, mit dem Kaufen auch kleinster Löcher haben Sie Recht, das aber ist in allen Ländern außer Deutschland nichts ungewöhnliches, eher die Regel. In Spanien bspw. existierte bis vor dem Platzen der burbuja gar kein Mietmarkt. Das hat sich jetzt dank über 2 Mio. unverkaufter Betonburgen geändert. Gleichwohl: niemand will da so richtig ran, denn das Mietgesetz ist teils noch mieterfreundlicher als hierzulande. So herrscht großer Leerstand.
    .
    Bei meinen MTB-Touren durch Oberitalien hae ich stets die Kulinarik der angestammten Geschäfte geschätzt, in denen herrlich drapiert handgeschöpfte Öle, Steinpile, Ricotta, Mascarpone, handgetreiebene pasta, Sangiovese-Weine feilgeboten werden, wie es eben nur die Italiener können. Wir Teutonen lieben sie einfach, und wollten so sein wie sie. Das ist die Wahrheit. Wen zog es nicht schon über die Alpen, um sich bei mildem Klima von deren Darstellungskünsten und beredter Leichtigkeit verführen – und besche…. zu lassen.
    Im übrigen fährt man auch angstfreier Rad, auch auf vielbefahrenen Straßen. Man nehme die Tunnel am und um den Gardasee.

  80. Der Mensch geht zu...
    Der Mensch geht zu Fuß.
    Dieses neumodische Dings malträtiert doch nur empfindliche Weichteile.
    Gott sei Dank hat aber unser Gastgeber keinen Unterleib, wie wir von früher wissen, so daß er uns gefahrlos berichten kann.

  81. Oh ja, Kutschen! Und Pferde!...
    Oh ja, Kutschen! Und Pferde! Und Methangas! Pferdeflatulenz als Menschheitsbedrohung. Der Duenger aber ist Klasse. Das Sammeln desselben ist eine sinnvolle Aufgabe fuer die von der fremdbestimmten Arbeit Befreiten.
    (Der Rest schneidet sich gegenseitig die Haare.)

  82. Ein Prinz auf dem Drahtesel...
    Ein Prinz auf dem Drahtesel hätte keine Chance. Ein Automobil müsste es schon sein.

  83. Telefon:...
    Telefon: Klingelingeling!
    Kaeseladen (hebt ab): „Kaeserikscha pronto?“
    Kunde: „Bitte zwei Kilo Provolone an folgende Adresse…“

  84. Frage:

    Was wird denn vor Ort...
    Frage:
    Was wird denn vor Ort an Umweltverschmutzung gespart, wenn die Käufer mit dem Fahrrad anreisen, die Händler ihre Waren aber mit einem Uralt-Kleintransporter in 50 kg-Partien ankarren (6. Bild ganz rechts die rote Motorhaube)? Da lobe ich mir, was in den Niederlanden unter piek und venstertijd organisiert wird.
    gruß fb

  85. @filou:
    Kein Tier soll Käse...

    @filou:
    Kein Tier soll Käse essen. Kein Tier soll ein anderes Tier töten.
    Alle Tiere sind gleich. Methangas ist gut. Sauerkraut statt Saumagen.
    Wer wird neuer Kanzler, wenn´s Kracht ?

  86. Nach Abschaffung der...
    Nach Abschaffung der klimamordenden Flugmaschinen Ansage am Startplatz:
    „Der Flugdrachen Claudia nach Antalya muss noch mit Boeroek betankt werden. Wir bitten unsere Passagiere um etwas Geduld! Fuer Erfrischungsgetraenke wenden Sie sich bitte an unseren Chefpurser Juergen, er nimmt auch ihre leeren Flaschen entgegen!“

  87. DER Auto Becker hatte schon...
    DER Auto Becker hatte schon als Rechtfertigung für seine Automobilaffinität gesagt: Früher hatten die Leute auch kein frohes Aufblicken bei all den Pferdefuhrwerken auf den Basaltstraßen der Städte. Auch was dran. Pleitegegangen ist er dennoch.
    @Filou, …und grüßt (der Rest) einander gegen geringes Entgelt.

  88. lieber Schluchten-Ossi, aber...
    lieber Schluchten-Ossi, aber ist unser geschätzter gastgeber nicht erst verkehrt vom fahrrad abgestiegen, so dass ihm seine wohlgeborenen rippchen einige wochen lang nur wenig vergnügen bereiteten, vor allem, als darob gewitzelt wurde und er sich das diesbezügliche, vermutlich aber säuerliche gackern nicht recht verkneifen konnte?
    ganz gefahrlos wohl nicht, denn es war wohl nicht der nicht existente unterleib, dessen nerven abgeklemmt werden könnten (denn danach existiert er, der unterleib, bei falschem sattel fast wirklich nicht mehr, höchstens noch beim urologen, in gewürzten rechnungen im briefkasten und bei der privaten krankenversicherung und von hinten betrachtet als schimpfwort), sondern es ist die verpackung der zeitweise pfeifenden lüngerl, die derzeit ohnehin übel angegriffen scheinen…

  89. @JR
    17. April 2011,...

    @JR
    17. April 2011, 00:42
    Falls Sie noch weitere Kostenfaktoren suchen, man kann sein Rad auch gegen Vandalismus versichern. Man ist dann etwas sorgenfreier.

  90. Die Verhältnisse kommen...
    Die Verhältnisse kommen schneller als machen lieb sein wird, mit dem Unterschied das wir heute Unterfütterungen haben die uns damit zufrieden sein lassen können. Und die „Adligen“ nebst anderen sind die die es nicht mehr erleben werden, ob Ihrer mangelnden Überlebensfähigkeit, praktisch wie auch moralisch ausgemustert.

  91. Arabella@ Ja ja immer diese...
    Arabella@ Ja ja immer diese verschrobenen Ansprüche der pseudointellektuellen Weiblichkeit. Möge der verfettete Autofahrer Sie nie aus einem See retten müssen. Ueber die schwelle tragen ist ja eh out… ;-)

  92. Und wenn Ihr Fahrrad aus...
    Und wenn Ihr Fahrrad aus massivem Platin wäre, so bliebe es dennoch ein Plebejervehikel.
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1c/Sabbioneta_Standbild.jpg

  93. Übrigens praktische...
    Übrigens praktische Wissenschaft, Geometrie- „Geschützturm, 360 Grad“: dann bin ich ja wieder am Ausgangspunkt!

  94. @Hansmeier555: Reiten ? Ist...
    @Hansmeier555: Reiten ? Ist denn schon Krieg ?
    .
    Der Neofeudalismus verlangt nach Sänften, zur Beschäftigung der Zuwanderer.
    .
    „01.01.1668 : Für seine Residen läßt Kurfürst Friedrich Wilhelm 12 Sänten bereitstellen, un den aus Frankreich zugewanderten Hugenotten eine Beschäftigung zu verschaffen.“
    .
    Und in München gab es die Zunft der türkischen Sesselträger. (Methangasantrieb ?)

  95. FAS/Reise 17.04. "Die...
    FAS/Reise 17.04. „Die italienische Angelegenheit“: „…Das Rennrad ist wie eine Eintrittskarte in einen Club, der aus einem Touristen einen Gleichgesinnten macht….“

  96. Oh. Das wusste ich...
    Oh. Das wusste ich nicht.
    .
    Tatsache ist leider, dass das Rennrad längst nicht mehr den Stellenwert hat, den es in Italien einst hatte. Die ganzen alten Löter sind weg, und Campagnolo lässt in Asien produzieren.

  97. Lieber Don Alphonso, vielen...
    Lieber Don Alphonso, vielen Dank für die Beschreibung des neuen Mantua. Ist es nicht so, dass es immer wieder Phasen des Rückbesinnens gibt? In Italien ist das pars pro toto – stadträumlich gesehen – zweifellos Venedig. Dort ist eine andere Bewegungsart als überall gegeben, und die Touristen pilgern hin. Ihr Beitrag erinnert an Rousseau (revisited): „Retour à l’urbanité traditionelle“. Wir müssen zurückfinden zu einem Leben der kurzen Wege zwischen Wohnung und Arbeitsplatz.

  98. Nun ja, der gefallene...
    Nun ja, der gefallene Volksheld Pantani hat sicher auch was dazu beigetragen, und alle anderen danach sind ständig in den Medien wegen zuviel Kraftfutter, das nicht von mama kommt. Dennoch pöbelte ein flanierender Italiener einen ciclisti niemals an, führe er auch auf dem Fußweg, oder ist man schon soweit?
    Bald aber können wir vielleicht wieder in Tedeskiland löten, wenn das mit der Ökoidiologie so voranschreitet.

  99. Grün ist braun...
    Grün ist braun

  100. Während ich 70 km auf der...
    Während ich 70 km auf der Bollenstrecke entlang blühenden Tulpenfeldern radelte, dachte ich darüber nach, wie froh ich bin, in den Niederlanden zu leben. Lieber ein staubtrockener Rutte als eine verrückte Kanzlerin, die Kernkraftwerke im gleichen Tempo abschaltet, wie sie zuvor deren Verlängerung für gut befunden hat. Die Dame ist Physikerin. Wen sonst sollte man sich als Politiker wünschen, wenn es um die Frage der Atomkraftsicherheit geht? Statt mit naturwissenschaftlicher Kühle an das Thema heranzugehen, handelt Frau Merkel wie ein Modehaus in Paris; dieses Jahr sind Atomwerke out, letztes Jahr waren sie der letzte Schrei. Welche Mode wird sie nächstes Jahr – oder gar schon in zwei Wochen – kreieren?

  101. Autokonzerne asteln ja schon...
    Autokonzerne asteln ja schon an Mobilitätskonzepten mir Rädern auf der letzten Sommermeile. Ungeachtet dessen gibt es in Deutschland im High End Bereich genug gute Rahmenbauer,

  102. ...und die für jeden...
    …und die für jeden pastafreund lebensnotwendigen vongole läßt man auch schon vor den Küsten Englands von chinesischen Taucherinnen hochholen, anstatt aus den sauberen Lagunen Venedigs. Ein Übel ist das. Wie soll das schmecken.

  103. @plindos
    mein kollege kennt...

    @plindos
    mein kollege kennt ihn von daher:
    Zeilinger ist seit 1963 Mitglied der nichtschlagenden katholischen Studentenverbindung K.a.V. Marco-Danubia Wien im ÖCV. In Innsbruck wurde er Ehrenmitglied der A.V. Austria im ÖCV sowie der katholischen Mittelschulverbindung Teutonia im MKV.
    @v.natzmer
    Danke für die Erfahrungsberichte. Ich wollte eigentlich auch den charriott kaufen, vor allem da der nette trek händler in der panonischen mark diesen auch vertreibt. jetzt hat mir aber mein cousin erzählt, dass er sich den burley erworben hat und er und sein fahhradhändler sich schon ganz gut auskenneb. beide sind sicherlich ganz in ordnung. ein auto dagegen zu kaufen ist eine kleinigkeit, ich sag’s ihnen. ich melde mich bestimmt noch mal deswegen. einstweilen danke.

  104. D'accord, Don!
    Und willkommen...

    D’accord, Don!
    Und willkommen in der schönen neuen Welt des „government by panic, not by common sense“. Verglichen mit den unweigerlichen Folgen des populistischen Schmierentheaters, das unsere Volksbeglücker aller Couleurs uns täglich vorzittern, ist die Tristesse Mantuas noch ein Paradies. Und sogar ein Berlusconi noch ein Staatsmann.
    Die Kosten der überhasteten Energie-„Wende“ werden ebenso gewaltig sein wie das Missvergnügen über die Efluchtartige migration von Industrie und Arbeitsplätzen — und die ästhetische Beleidigung all unserer Sinne durch verschandelte Landschaften und Altstadtdassaden.
    Herzliche Grüße!

  105. Netzausbau jetzt !
    .
    3 Mio...

    Netzausbau jetzt !
    .
    3 Mio Arbeitslose können auf Heimtrainern strampeln, ersetzen das AKW Brunsbüttel.
    Und der Sarrazin´sche Zusatzpullover wird überflüssig.

  106. bei John Wayne hieß es noch:...
    bei John Wayne hieß es noch: Winchester – eins von Tausend.
    Bei Mifa: 1 von 1 zum Schnäppchenpreis: http://mifa-shop.de/Fahrraeder/Rennraeder/

  107. Klasse Artikel!!!...
    Klasse Artikel!!!

  108. @plindos
    haben sie den...

    @plindos
    haben sie den kommentar im blogg dazu gelesen? da kommt ja wieder ein herr dr. bahners vor. in der pannonischen pfalz würde man sagen: bist’d debberd, was macht oder warum kann jemand wie er als feuilletonchef der faz so werken?

  109. @staff aureus, ...und wenn sie...
    @staff aureus, …und wenn sie wieder Luft haben: Haare schneiden und rasieren. Er spricht gerade im Ersten unerträglich kurzatmig wie trunken über Yachten, die nach Lampedusa wollen…….die Hafengebühr aber er nicht zahlen kann.

  110. Die Frage Frau Merkel =...
    Die Frage Frau Merkel = Physikerin hat mich zwischen Hyazinthen und Tulpen ausgiebig beschäftigt. Von Berufs wegen kenne ich viele Physiker (darunter auch Frauen). Darüber hinaus habe ich auch welche in der Familie, mein Vater und mein Großvater war/ist Doktor der Physik und mein Mann hat einen Bachelor in selbigen Fach von Stanford. Von Tulpenfeld zu Hyazinthenfeld ließ ich einen nach dem anderen durch meinen Kopf wandern. Alle Physiker, die mir einfielen, gingen oder gehen Probleme anders an als Frau Kanzlerin. Mein Sample ist ziemlich groß, kann ich daraus schließen, dass Frau Merkel keine Physikerin war? Alles nur Camouflage? Eine Frau KT der DDR?… Was aber war dann Frau Merkel in kommunistischen Zeiten wirklich?

  111. @donna laura: Von mir gibt´s...
    @donna laura: Von mir gibt´s doch kein Salz in des Gastgeber´s Wunden, auch wenn es geschlossene sind. Ich halte ihm höchstens vorwurfsvoll die altehrwürdigen weissagenden Tanten vor seines Geistes Auge.
    .
    Seit DA´s Rückzug vom Rückzug habe ich zunehmend Probleme, den Commentatores zu folgen. Werden es mehr? Schreibt jeder länger? Lese ich langsamer?

  112. mit den ledersohlen rutscht...
    mit den ledersohlen rutscht man zu leicht von den pedalen. solchen narrheiten habe ich schon vor ca. 10 jahren abgeschworen (ich kann es mir schlicht nicht mehr leisten) empfehle die turnschuhe von ludwig reiter. ansonsten: d’accord. fahrradfahren ist, so erlaub ich mir das volksnah zu formulieren: besser als drogen und fast so gut wie sex. (komme eben von mehrstündigem wolkenweichen ausritt auf einem weissen cannondale lefty zurück)

  113. @nico: Die Sendung habe ich...
    @nico: Die Sendung habe ich verpasst. Aber mit Schrecken den Eintrag bei der ARD gesehen: „Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann will notfalls gar Grenzen schließen“. Hilfe ! Die Lage ist dramatisch. Wird der Don seine Heimat wiedersehen ?
    .
    http://programm.ard.de/Programm/Jetzt-im-TV/anne-will/eid_281066342960788?list=themenschwerpunkt&start=22

  114. Selten blöder (langweiliger)...
    Selten blöder (langweiliger) Artikel!

  115. @Frau Merkel, Physiker,...
    @Frau Merkel, Physiker, Phrasen-Geschützturm usw. …
    Als ich ~ 1970 Kernphysik hörte, war die Grundstimmung der Physik-Community uni sono noch pro Kernkraft, d.h. in der Hoffnung, endlich die Meiler kostendeckend betreiben zu können. Das bewegte sich damals noch im Sinne der Godesberger Atomlyrik einer ehemals großen Volkspartei und auch zeitgenössischer (Vor-)Denker. Frau Bundeskanzler ist da also nicht singulär.
    Deren aktuelles Wendemanöver ist aber m.E. eine Ein-Personen-Veranstaltung von Merkel, nicht der CDU, die da ja kaum nachkommt, vgl. Kauders unklares Geschwurbel. Wie schon in den hiesigen Kommentaren angemerkt, verbessert diese Aktion Merkels ihre Wahlchancen ja nicht gerade, und dennoch findet sie statt, auch angesichts des Risikos, dass Grün dadurch noch mehr zulegt, zur Volkspartei wird und so die Machtperspektive der CDU zunächst beendet.
    Und warum wird Merkel denn eine persönliche, naturwissenschaftliche Neubewertung anhand der aktuellen Ereignisse als möglicher Auslöser ihres Handelns jetzt nicht zugestanden, z.B. im Sinne von …
    1.) Beobachtung (… Experiment): 3 Super-Gau Havarien – TMI, Tschernobyl, Fukishima – in 35 Jahren, woraus folgt, dass die bisher zu Grunde liegenden Modelle (… Theorien) zum Restrisiko statistisch signifikant falsch liegen; vgl. FAZ-Artikel zweier Statistik-Professoren „Nach Fukushima stellt sich die Risikofrage neu“, Kauermann, Küchhoff, vom 30.03.11 mit leicht anderen Zahlen. 2.) Dazu dann die Analyse, dass derartige Modelle (Theorien) a priori sehr fehleranfällig sind, vgl. FAZ-Artikel „Wir haben Dämonen geschaffen“, Rieger, vom 12.04.11; angesichts des andauernden Fukushima-Super-Gau mit dem für jedermann nachvollziehbaren Hinweis, dass Standardverfahren zur Eindämmung von Kernschmelzen nicht einmal ansatzweise existieren bzw. vorgedacht worden sind. Demnach wären auch neue Stresstests, da auf derartigen Modellen basierend, unzuverlässig im Ergebnis wg. „fehlender Vollständigkeit der Analysen“.
    Aktionen wie Moratorium und Ethik-Kommission sind zugegebenermaßen eher Nebelkerzen, die auf die Wählerschaft/ jüngste Landtagswahlen ziel(t)en. Zur Ethik brauchts weder Kardinäle noch Polit-Rentner, sondern nur die Menschenrechte: „Würde des Menschen ist unantastbar“, und das reflektiert auf die Situation und Zukunft der Fukishima-Anrainer bzw. der die Anrainer deutscher KKW in einem hiesigen Havariefall.

  116. der don hat mich erneut...
    der don hat mich erneut überzeugt mit seinen zukunftsvisionen.
    2 ideen für den mitdenker don:
    automobil = zukunft der mobilität: umweltfreundliche antriebstechnik wird gefunden, sowie autonomes, selbstfahrendes automobil entwickelt. von tür zu tür im schicken bürovan schlafen, arbeiten oder entspannen, staufrei dank vernetzter mobilitäts IT. wird nicht mehr lange dauern. mittelfristig würde ich hier investiert bleiben.
    architektur = rückkehr zum ornament und zu ´form is function´
    die ideologie der von den menschen als hässlich empfundenen (ex-) moderne verliert weiter an dumpfbacken support. wer mit dem blockwartverordneten fahrrad gezwungenerweise verstärkt im nahkontakt durch unsere modernistisch verhunzten städte fährt, wünscht sich traditionell ästhetikorientierte formensprache zurück. stadtschloss, dresden und altstadt ffm sind vorboten moderner rückbesinnung.
    zwei themen als beispiel, und jedesmal der donnie voll daneben. finde ich noch klever. bin gespannt, was als nächstes kommt, hm, was ham wa denn noch so: frauen schlauer als männer, banken verbrecherbande, deutschland eine demokratie, sozialtransfer bedingt hohe deutsche steuerquote, ökoenergie aus wind, sonne und wasser versorgt bereits ganz mantua usw usw…
    wenn´s den blog noch in papierform gäbe, könnte man wenigstens noch etwas feinstaub draus erzeugen und die klimakatastrophe damit weiter in richtung der werte treiben, die wir im mittelalter schon einmal hatten. aber damals hats halt keiner gemerkt…
    heutzutage sind die gläubigen simpler…

  117. Nun ja, Herr Alfonso, bislang...
    Nun ja, Herr Alfonso, bislang haben Sie ja darauf bestanden, lieber zu plaudern und nicht zu politisieren. Ist hier etwa ein Sinneswandel festzustellen? Ist der Homo Unpolitikus gar in einer gefühlten Sackgasse des Spotts angelangt? Ich wünschte es mir, denn gerade dieses Plaudertones war ich angesichts Ihrer anspruchsvollen Themenwahl schon länger überdrüssig. Wer Kultur und Wohlstand (und sei dies nur in Form einer Scharade) in einer Person vereinen kann, hat eine Pflicht zur aktiven Einflußnahme. Beide Optionen sind nämlich lediglich geliehen, und die Gesellschaft als Gläubiger hat ein Recht auf Gegenleistung. Auf dem Polster der intellektuellen Freuden sowie des kokett ungenutzten Konumpotentials zu verweilen, ist hingegen Arbeitsverweigerung. Also weiter so, mejor tarde que nunca.

  118. das nächste Mal muss ich doch...
    das nächste Mal muss ich doch „Ironie“ dazu schreiben.
    .
    dummfatzkes, diese Idee der intelligenten Verkehrssteuerung ist nun schon *etwas* älter, und immer, wenn ich im Tunnel am mittleren Ring in Münchenstecke, muss ich darüber lachen. Stauforschung, IT, Modelle, Verkehrsleitsystem, das alles klingt in der Theorie gut, die Praxis sieht dann nochmal ein wenig anders aus. Ich kenne ja Ihren mittelfristigen Horizont nicht, aber bei mir sind das 20 Jahre. Und ich wäre wirklich überrascht, wenn es bis dahin tragfähige Lösungen gäbe.

  119. Beten wir, dass es bei uns nie...
    Beten wir, dass es bei uns nie so kommt. ADAC, erhöre uns.

  120. @ bertholdIV 17. April 2011,...
    @ bertholdIV 17. April 2011, 14:47
    kinderwagenanhänger (burley vs. chariot)?
    Meine Schwester hat sich vor 3 Jahren für burley entschieden, weil man den
    auch als Kinderwagen benutzen kann. (Fahradtouren über Land, in Städte,
    wo man Besichtigungen mal ohne Rad machen möchte.)
    Man braucht aber ein Kissen, damit das Kind sich beim schlafen nicht den Hals verrenkt, also meines Erachtens schlechte Schlafmöglichkeit für Zwerge.
    Kind hats überlebt und fährt heute (4J.) auf einem Anhängerad bei Mama selbst,
    wenn es müde ist, schlupft es in den burley-hänger beim Papa.
    So geht es Pfingsten in die Niederlande (aus Bayern!).
    Passt alles auch in die Bahn.

  121. @ DA: Ihre- ungleich...
    @ DA: Ihre- ungleich attraktiver formulierte- Erfahrung in der verkehrsberuhigten Innenstadt erinnert mich an eine skurile Begebenheit, die nun wohl gut 30 Jahre zurueckliegt.
    .
    Meine Schwester hatte an einem Schueleraustausch nach Amerika teilgenommen, und die Partnerschule hatte nun ihr Kontigent an Schuelern entsandt. Natuerlich wollte man die Gaeste verwoehnen, und kaufte feine Speiesen ein.
    .
    Dann kam feedback vom amerikanischen Lehrer: einge der Schueler waeren staendig hungrig, weil sie bei ihren Gastfamilien kaum aessen.
    .
    Der Grund: sie haetten Angst, den armen Deutschen zuviel wegzuessen.
    .
    Arme Deutsche?
    .
    Jawohl, die seien sicher sehr arm. Schleisslich gingen sie taeglich zum Metzger, Baecker, Gemuesehaendler… statt einmal woechentlich die Gefriertruhe aufzufuellen. Bestimmt haetten die nicht genug Geld, um auf einmal soviel auszugeben…
    .
    Da hatten wir dann einen Kulturschock im eigenen Lande…

  122. Ich bremse auch für...
    Ich bremse auch für Schrödingers Katze.

  123. @DA: Haben Sie das hier in...
    @DA: Haben Sie das hier in Italien schon lesen koennen? http://www.faz.net/s/Rub6F18BAF415B6420887CBEE496F217FEA/Doc~ED75431FD04D145E085EF6C605E6C7D97~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  124. "Das Fahrrad bezahlt keine...
    „Das Fahrrad bezahlt keine Steuern, verbraucht keinen Sprit, verschmutzt nicht die Umwelt, macht schöne Beine und tut dem Herzen gut“,
    meinte Lino Gastaldello, der (verstorbene) Direktor von Wilier Triestina.

  125. wie Karl Kraus schon bemerkte:...
    wie Karl Kraus schon bemerkte: in Deutschland Ironie Kursiv!

  126. JR@: DIE sind aber resistent...
    JR@: DIE sind aber resistent gegen Ihre Argumente. Vielleicht nicht gegen lulz?
    Don Alphonso@: Bitte tun Sie das nicht, der ganze Spaß wäre hin.

  127. Selbstverständlich würde ich...
    Selbstverständlich würde ich Ihnen zustimmen, auch Physiker ändern ihre Meinung. Nur geschieht das in der Regel durchdachter – meiner Erfahrung nach. Da Sie ja schon meine halben Familienverhältnisse kennen, erlauben Sie mir hinzuzufügen, dass mein Schwiegervater in Los Alamos wohnt. Mit den Menschen dieses Ortes habe ich eine interessante Beobachtung gemacht. Vor 30 Jahren im kalten Krieg waren da noch alle furchtbar stolz auf ihre Leistung, und der Sinn der nuklear Bombe wurde nicht in Frage gestellt.
    .
    Bei meinen letzten Besuchen ist mir eine Veränderung aufgefallen. Der Stolz war nur noch vordergründig, dahinter merkte ich die Angst, wie das ganze ausgeht. Bei einem Abendessen mit einem russischen Atomphysiker sprach dieser ziemlich offen die Gefahr an: spätestens mit dem Zerfall der Sowjetunion sind die russischen Physiker auf die ganze Welt versprengt worden… ganz simple, weil es auf einmal in Russland für sie nicht mehr zu essen/verdienen gab.
    .
    Diese Kernspaltung des nuklearen Wissens aus der Sowjetunion hatte zur Folge, dass es jetzt überall und unkontrolliert Atombomben gibt. Denn nachdem die einen (Völkerrechtlich) illegal welche zu bauen anfingen, haben die anderen mitgezogen. Die Gefahr, dass ein scheinbar kleiner Konflikt sich zu einem weltweiten Atomkrieg entwickelt, ist damit viel größer als die der Technik in einem Atomkraftwerk.

  128. Don, lange war ich nur...
    Don, lange war ich nur Gastleser, jetzt mein erster Kommentar: sono d’accordo con tutto. Aber mich wuerde doch mal interessieren, wie das mit Ihren Pedalen funktioniert. Wird da nicht nur die Sohle, sondern auch das Oberleder im Koerbchen maltraetiert? Gerne wuerde ich das Gegenteil glauben, da ich mich auch nur noch mit Gummisohlen auf die Pedale traue. Auf die Dauer etwas fad.

  129. Im Text kann man Ironie...
    Im Text kann man Ironie markieren, kursiv, aber wie tut man das im mündlichen Vortrag?
    Ganz einfach wie bei den Zitaten: Der Redner sage laut und deutlich: „ich ironisiere … blblbbalabla .. Ende der Ironie“, oder man schnallt sich eine rote Ironielampe auf den Kopf, die immer aufleuchtet, wenn man es ironisch meint.
    Die Frage ist nur, über welchen Shop man das verkauft. Im Computerladen oder in der Fachbücherei Philosophie?
    .
    Es ist immer wieder erstaunlich, wieviele gar nicht unintelligente Gesprächspartner einem auch die unsinnigsten Aussagen ernsthaft widerlegen wollen, statt einfach auch mit einem Unsinn zu antworten. Und es ermüdet.

  130. Meine Güte, könnte man...
    Meine Güte, könnte man bitte, bitte wieder zu den Belanglosigkeiten zurückkehren, die jeder für sich dann als intelligente Äußerungen interpretieren kann? Ich fühle mich gerade an die Parabel vom Vater, Sohn und Esel erinnert.
    .
    Merkel hier Merkel da, momentan spielt doch die ganze CDU verrückt. Ich lese hier in Niedersachsen nur noch über niedersächsische CDU-Politker, die schon immer AKW-Septiker waren, die armen Kerle sind bisher nur nie gehört worden. Niedersachsen wird von Windkraft, Biogas- und auch Erdgas-Kraftwerken profitieren. Sie könnten auch richtig Kohle ranschaffen und mit der Endlagerung ein Gschäftle Machen. Ja, das hat man hier in Niedersachsen schon immer so gesehen.
    .
    Eine autofreie Stadt wäre mal ein Experiment. Man nehme aber dann nicht ein ländliches Dorf ohne wirtschaftliche Bedeutung, nein, fangen wir mal im Ruhrpott an. Der ländliche Raum, Opfer des demographischen Wandels, wird noch mehr entvölkert, die Stadtgrundstücke noch teurer. Irgendwann wird die erste Arcologie gebaut: Gewaltige Hochhäuser, die Wohn- Freizeit- und Arbeitsstätte in einem sind. Und auf dem Land regieren GPS-gesteuerte Erntemaschinen, automatisierte Legebatterien und Melkroboter zwischen gewaltigen Windrädern und Biogastanks, das ganze schön schachbrettgemustert mit Stromleitungen.
    .
    Don Alphonso, bislang noch kein einziger Artikel zum Thema „Was passiert bei Windstille?“ – oder so ähnlich, gesichtet. Soweit zu Sachinformationen. Der Grund, warum dann alle Fahrradfahren wird hoffentlich nicht sein; „man kann sich nicht mehr leisten“. Bei den abgelichteten Modellen scheint diese Vermutung allerdings recht naheliegend.

  131. HansMeier555@: Ihre...
    HansMeier555@: Ihre Bemerkungen habe ich sehr ernsthaft erwogen. Ich bin für
    die traditionelle Fachbücherei Philosophie. Da ist´s gemütlch & schnuckelig, da weiß man was man hat. Auch kann man dorten, sofern im Besitz einer Sonnenbrille, schon mal unauffällig ein Schläfchen absolvieren. Sie sind nicht zufällig Radler?
    ..
    Der Tiger@: An diese Art von Proliferation hatte keine S.. gedacht, als damals, vor der Wende, immer vom Freihandel und der Reisefreiheit geschwärmt wurde.
    (Der Atomwaffensperrvertrag verbietet die Proliferation von Nuklearwaffen. )

  132. Tschitschikow, herzlich...
    Tschitschikow, herzlich willkommen. Im Prinzip ist es so, dass die Sohle vorne ja ein wenig hervorsteht. Dort liegt der Schu dann an deb Haken an. Weniger gut sind Schuhe wie Norweger mit hervorstehenden Nähten, die reiben sich tatsichlich an den Haken auf. Bei Brogues ist das Problem kaum existent. Man muss etwas schauen; Schuhe, die vornbe breiter sind, passen besser als spitze schuhe. Die Lederriemen sollte man nur leicht anziehen. Für das Radeln in die Stadt reich das vollkommen aus.
    .
    Und was die Ironie angeht: Ich hoffte ja, mit dem „0,8promillenüchtern“ ja einen dezenten Hinweis gegeben zu haben.

  133. @Tschitschikow
    Das Seelen tot...

    @Tschitschikow
    Das Seelen tot sein können, darauf muss man erstmal kommen. Das nenne ich Nietzsche vorweggenommen. Keine Eschatologie nirgends, nur noch Steuerbetrug.

  134. Werter Don,
    erkenne ich da...

    Werter Don,
    erkenne ich da einen gewissen Zusammenhang zum kürzlichen Lamento über die Betriebs- und Wartungskosten der Barchetta?
    .
    Als Mantua-taugliches SUV empfehle ich etwas von diesem Format:
    http://www.imagico.de/pict/bike1.jpg – mit Griffheizung übrigens, sowas gibt es bei Mercedes nicht mal in der S-Klasse (oder doch?)
    .
    In Deutschlands Öko-Hauptstadt Freiburg ist man übrigens bereits einen Schritt weiter – hier ist in Teilen der Innenstadt sowohl Fahrradfahren als auch Abstellen verboten…

  135. Ganz falsch.
    Da muss dringend...

    Ganz falsch.
    Da muss dringend ein Popup hochgehen mit Männeken dran.
    Liegt bestimmt an der unsäglichen Blogsoftware der FAZ, dass sowas nicht gehen tut.

  136. Filou@: So gesehen sind die...
    Filou@: So gesehen sind die (engeren) Innenstädte von Soizbuag & Vienna schon ssehr avantgardistisch mit dene Rösser vor den Fiakerkutschen. Edel verpackte Päädsköttel empfehlen sich für jedes biologisch betriebene Gärtlein. Wir habens ausprobiert, es treibt wunderbar z. B. im Gemüseanbau.
    Sanfte Technologien sind halt angesagt.
    @@: Aus den Arsenalen:
    So etwa muß man sich ein 360° wirkendes gepanzertes Geschütz vorstellen. Es braucht(e) da schon schwere Mörser um sie niederzukämpfen. Auch die utopische Variante sei dem werten Publikum nicht vorenthalten.
    http://www.moesslang.net/8cm_m94_panzerkuppel.htm
    http://www.rz-journal.de/Downl/2459.html

  137. HansMeier555@ Genial der...
    HansMeier555@ Genial der Spruch kömmt über den Schreibtisch. Eigenkreation oder geklaut ?

  138. HansMeier555@: Weit vor...
    HansMeier555@: Weit vor Nietzsche, 1842, war Nikolai Gogol schon mit seinem zwei-Teiler „Die toten Seelen“ , zumindest titelmäßig auf die Thematik gekommen…
    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_toten_Seelen

  139. Die Wirklichkeit holt mühelos...
    Die Wirklichkeit holt mühelos jedes Bonmot ein. Wir, die Schelme, werden arbeitslos.
    http://www.faz.net/s/homepage.html

  140. Heute werden die Toten Seelen...
    Heute werden die Toten Seelen vom fdp://-Server heruntergeladen, die Frage ist nur in welchem Dateiformat.

  141. @anderl
    Daß es in D bei einem...

    @anderl
    Daß es in D bei einem massiven Umstieg auf das Fahrrad eine entsprechende Fahrradsteuer geben wird, ist selbstverständlich. Um den Verwaltungsaufwand überschaubar zu halten, wird sie wie die Rundfunksteuer einfach als Haushaltspauschale erhoben werden. Ein Professor aus Heidelberg soll bereits das entsprechende Gutachten zur Verfassungskonformität vorbereiten.
    Offen ist noch, ob Fahrrad-Kennzeichen mit dem Datenschutz vereinbar sind, Frau Leutheuser-Schnarrenberger, was meinen Sie? Und was Brüssel dazu sagt.
    Angesichts der aktuellen Hochdruckglocke über der Frohen und Hansestadt ist jedenfalls das Radfahren eine sehr menschenwürdige Fortbewegungsart.
    Gruß K

  142. Ähm, ja eben, Plindos....
    Ähm, ja eben, Plindos. Deshalb der Tschitschikow.

  143. HansMeier555@: Sorry! Hier im...
    HansMeier555@: Sorry! Hier im Laden haben wir nur kleinformatiges vorrätig.
    Kalchas@…die Frohe und Hansestadt Hamburg ist mit philharmonischem beschäftigt, das ist angesagt, radeln schon längstens.

  144. Wer weiß, vielleicht gibt es...
    Wer weiß, vielleicht gibt es ja auch bei uns Seelenverkäufer, die Z. B. mit IN-Adressen ohne Steuerabgaben, Handel treiben?
    Ansonsten wäre ein „Seelenverkäufer“, leckgeschlagenes Regierungsschiff, für ein
    1.–€ abzugeben (incl. 1.-Billion Garantiepapier für Ausfälle aller Art). Angebote an Don Alphonso unter Deckname „Panzerturmgeschütz“).

  145. Savall@: Aber ja doch ;-)) Wir...
    Savall@: Aber ja doch ;-)) Wir haben fertig!

  146. lieber HansMeier555/8.09 u,...
    lieber HansMeier555/8.09 u, nun, das dürften einige als unnötig betrachten, denn sie sei ja schon tot.
    .
    liebes Falkenherz, den kern ihres dritten absatzes hat man bereits vor längerer zeit durchdacht. ich erinnere mich an kinderbücher aus dem antiquriat, in denen hochhäuser als fortschritt angesehen würden, und ganz besonders solche, in denen man 1. wohnen, 2. arbeiten und 3. auf deren dächern man kartoffeln anbauen konnte, natürlich alle drei tätigkeiten auch automatisch.
    ceterum:
    dann werden nur noch brot, spiele und die geistige auseinandersetzungen mit den feinheiten des mobilfunkvertragesbenötigt, denn sonst kommen die solcherlei freigesetzten noch auf ganz fürchterlich dumme gedanken – wie gesagt: revolutionärer art, es sei denn, man hat ihnen via bologna das strukturierte denken austreiben können.
    doch das dürfte auch noch in toto zu schaffen sein.
    .
    lieber Kalchas, so etwas habe ich befürchtet.
    .
    man kann natürlich für choleriker und allergiker überall warnhinweise „kann spuren von ironie enthalten“ aushängen.
    angesichts des witzverlustes würde ich dafür jedoch nicht plädieren; vielmehr sollte man sich allmählich mit dem gedanken anfreunden, eine steuer für ironiefreie aussagen und die doppelte steuer für das nichtverstehen ironiegetränkter aussagen zu erheben.
    wer hat’s erfunden?
    wir! na – eben!
    eine hervorragende idee: jeder, der eine steuer erfindet, darf 0,0007152 promille davon für den eigenen bedarf abzweigen. natürlich versteuert, ist doch sonnenklar.

  147. Savall@....ausserdem reite ich...
    Savall@….ausserdem reite ich gern auf weißen Schimmeln.

  148. @ schelm
    wohl wahr, die FAZ...

    @ schelm
    wohl wahr, die FAZ wird zum satiremagazin:
    http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E1E0107B5618A4BB78D556DA82BBDB556~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    aber günther bannas hat die messlate schon sehr hoch gelegt heute
    ich persönlich finde ja die co2 speicherung im untergrund das nonplus-ultra, leider etwas zu wenig bemerkt in der öffentlichkeit

  149. @Plindos – Nach dem...
    @Plindos – Nach dem Atomwaffensperrvertrag, dürfen die Besitzer nicht nur nicht ausführen, sondern die seinerzeitigen Nichtbesitzer nicht selbst bauen. Länder, die es trotzdem tun, verstoßen auch gegen den Vertrag. Mit dem Bauen war und ist es wie mit dem zu erwartenden Atomkrieg. Einer fängt an, und die anderen kriegen Angst und/oder wollen souveräne Macht zeigen, und ziehen nach. Wie aber soll man von außen erkennen, ob ein Atomkraftwerk nur für die Herstellung von Strom, sondern auch zur Herstellung von Material für Atombomben benutzt wird? Darauf würde Ihnen der russische Atomphysiker in Los Alamos antworten: ‘Man weiß es, so wie man weiß, was die ehemaligen Kollegen jetzt machen.’

  150. Allgemeines Fahrradgebot...
    Allgemeines Fahrradgebot gerne, aber bitte nur unter strengen hygienischen Auflagen.
    .
    Ein Kollege kommt des öfteren ins Büro geradelt, woraufhin man (leider nicht nur dann) seine Anwesenheit olfaktorisch feststellen kann. :-(

  151. Nun ja - man muss ja nicht...
    Nun ja – man muss ja nicht rasen, man kann genussradeln und ist dabei gut durchlüftet -> Raucher.

  152. Hehe, sehr schöner Artikel....
    Hehe, sehr schöner Artikel. Lieber gut essen als ein teures Auto fahren.
    Aldi und Lidl sind eh überschätzt. (Obwohl ich nicht sicher bin, ob Autos bei Aldi nicht doch das Ende der deutschen Oberklassenhersteller sein könnte. Die Deutschen glauben ja allgemein, dass Aldi zaubern kann. Ich manchmal auch … Habe erst letzte Woche einen Wein von Aldi (Las Rocas) für sein Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt und dann nach etwas googeln festgestellt, dass der Wein zum gleichen Preis mit anderem Etikett (Baltasar) bei einem meiner Weinhändler zum gleichen Preis erhältlich ist (den ich übrigens auch gelobt habe)).
    Ich wüsste allerdings mal gerne, wo man gute Tortelli con Zucca nördlich der Alpen bekommt.

  153. Lieber Don,
    so lustig waren...

    Lieber Don,
    so lustig waren Sie schon lange nicht mehr!

  154. @derTiger
    sehr gute...

    @derTiger
    sehr gute diskussion. ich bin immer froh, wenn die russischen physiker das machen. die sind soweit ich das erlebt habe wenigstens anständig ausgebildet und man kann sich mit ihnen auch noch anständig über fussball oder literatur im labor unterhalten

  155. Eine der Voraussetzungen für...
    Eine der Voraussetzungen für das Amt eines Notenbankverwesers:
    ……und einen Tick für edle Schuhe hat. Er ist frankophil – liebt die französische Sprache ebenso wie gute französische Weine. In Helsinki geht´s robuster zu.
    Zähes Rentierfleisch muß bis auf die Knochen abgenagt werde, bei lauer dünner Plörre.

  156. @ bertholdIV
    Genau. Und Mit...

    @ bertholdIV
    Genau. Und Mit Physikern überhaupt.
    Kollegen aus der Hölle. Hier der Physiker:
    http://kollegen.ausderhoelle.de/physiker/

  157. Der Tiger@: Bis jetzt war es...
    Der Tiger@: Bis jetzt war es noch eher eine Art Statussymbol für einige de HaveNots, die auch noch von uns Subsidien bekommen. Jedoch, die Büchse der Pandora ist weit geöffnet, seit Jahren schon:
    „Wie aber, wenn es einem Menschen-Typus, der bisher Partisanen lieferte, gelingt, sich an die technisch-industrielle Umwelt anzupassen, sich der neuen Mittel zu bedienen und eine neue, angepaßte Art von Partisanen, sagen wir den Industriepartisanen zu entwickeln? Gibt es eine Gewähr dafür, daß die modernen Vernichtungsmittel immer in die rechten Hände fallen und daß ein irregulärer Kampf undenkbar wird? Gegenüber jedem Fortschritts-Optimismus bleibt dem Fortschritts-Pessimismus und seinen technischen Phantasien ein größeres Feld, als man heute meistens denkt. “ Carl Schmitt 1963 „Theorie des Partisanen“ S. 81 bei Duncker & Humblot ISBN 3 428 01332 8

  158. Wenn man denn nun schon wegen...
    Wenn man denn nun schon wegen der Ökodiktatur Fahrrad fahren muss stellt sich die Frage, ob man nicht auch einen Helm tragen muss. Ich halte das Radfahren ohne Helm für leichtfertig. Aber selbst der ADFC ist gegen einen Helmpflicht. Dabei hat er ein bestechendes Argument: Es könnten dann weniger Leute bereit sein, Rad zu fahren. Das erscheint mir etwas kühn. Das Argument, schließlich seien „wir“ früher ja auch ohne Gurt Auto gefahren und lebten noch, stimmt. Aber nur für uns. Die, die es nicht überlebt haben, könne an der Diskussion nicht mehr teilnehmen. Also, wie sieht es aus? Fahren mit Helm, mit Pflicht oder freiwillig?

  159. @Plindos, schoener Link, der...
    @Plindos, schoener Link, der mit dem Panzerturm. Hatte mal das Vergnuegen, in einer diesigen Novembernacht mit dem Auto vor Douaumont zu stehen. Man sieht dann jede Menge Gespenster. Ein Ort von furchtbarem Zauber. Gelegentlich verfuehre ich die etwas juengeren Mitglieder der Spassgesellschaft zu Ausfluegen dorthin. Leider geht das nur sommers. Man muss das im November machen, dann wirken diese Staetten, wie auch der Ettersberg oder Dora B, mit ihrem grauenhaften Reiz besonders nachhaltig. Man relativiert die Aufgeregtheiten des Heute mit noch besserem Gewissen als es sowieso geboten ist.

  160. Donna Laura, diese Bücher aus...
    Donna Laura, diese Bücher aus den Antiquariaten nennt man Science-Fiction, und die waren nicht nur in den 70er so richtig Mode, die gibts auch heute noch.
    .
    – Exkurs –
    So wurde bezüglich Ihres ceteri in „Perry Rhodan“ so einen Niedergang des Volks anhand der Arkoniden gut beschrieben: Die Besatzung deren auf dem Mond gestrandeten Forschungssschiffs spielte lieber Computerspiele (den Begriff gab es damals noch nicht, aber sie wurden sehr trefflich umschrieben) und wartete auf Rettung, was ihr zum Verhängnis wurde, als einige Erdstaaten ein paar dieser antiken Atombomben unter ihrem Hintern zündeten. Freilich brauchte auch Perry Rhodan neben dem eroberten Beiboot noch übersinnlich begabte Mutanten, um anschließend gegen die geballte Ignoranz der Erdbevölkerung anzukommen. Als er das geschafft hatte, stellte er als Administrator des aufstrebenden Terannischen Reiches bei einem Besuch der Hauptstadt der Arkoniden fest, dass diese inzwischen von einem Großrechner optimal regiert werden, welcher vorausschauend für den Fall dieser geistigen Stagnation konstruiert worden war. Allen ging es gut, kein Bedarf für Revolution, solange der Computer mit gigantischen Kriegsflotten die galaktischen Anrainerstaaten um deren Resourcen brachte.
    – Ende Exkurs –

  161. Streiche in Zeile 7 "besserem...
    Streiche in Zeile 7 „besserem Gewissen“, setze „breiterem Grinsen“.

  162. Man muß in der Ökodiktatur...
    Man muß in der Ökodiktatur nicht Fahrrad fahren, man kann auch reiten, zu Fuß gehen, die Kutsche oder die Bahn nehmen. Ob auch den Bus, weiß ich nicht. All das kann man aber auch schon innerhalb der bei uns verwirklichten freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Rebus sic stantibus macht allerdings das Fahrrad am meisten Spaß, geputzt und geölt, mit Helm und Schwalbe Marathon plus.

  163. @plindos
    dieser verlag in...

    @plindos
    dieser verlag in berlin bürgt ja für qualität, siehe die veröffentlichungen eines freiherrn. sorry musste jetzt sein: können die in berlin den freiherrn verklagen wegen zerstörung des namens?

  164. Filou@: Zu Verdun, Fort...
    Filou@: Zu Verdun, Fort Doauaumont: Mir zog es die Magengegend, bei einem Besuch dort, zusammen. Das war Anfang der 80iger, im Spätherbst. Bin dann noch weiter in die umgebenden Flächen gegangen. Ein Granatrichter neben dem andern, mit stagnierendem Wasser gefüllt, der Bewuchs kommt nach so vielen Jahren immer noch nicht hoch. Unendliche, zäh einsickernde Trauer umfängt einen. Unort. Moderne Landschaft eben. Abraum. Albtraum.
    ..
    Menschen aus der Zeit erzählten, daß sie als Kinder auf den Höhen der Eifel ein permanentes Grollen Tag und Nacht in dem Jahr 1916 hörten: Dat wor Ferduhn, de Knochnmöhl.

  165. Kalchas@: Geht wahlweise auch...
    Kalchas@: Geht wahlweise auch „Ökodemokratur“?
    Salus populi suprema lex! Das Wohl des Volkes oberstes Gesetz! Cic.leg.3,8

  166. liebes Falkenherz, ich hätte...
    liebes Falkenherz, ich hätte dies für sozialutopisches indoktrinierungsmaterial gehalten…
    .
    was noch nicht thematisiert wurde: es gibt leute, die können gar nicht fahrrad fahren. wie wäre es daher mit einer initiative ‚chice tricyclisten‘? denn die trikes sind nur selten etwas, womit man sich als betagter mensch in italien, der dennoch eine bella figura machen möchte, unter das optisch ehrgeizige volk mischen kann.
    bester don, sind sie eines solchen gefährts ansichtig geworden?

  167. Hier in München wird die...
    Hier in München wird die Ökodiktatur ja noch erfolgreich verhindert. So titelte die „Abendzeitung “ neulich irgnedwas über „Fahrrad Rowdies“ oder „Rambos“, es wird schon mal per Radarfalle gegen Fahrradfahrer vorgegangen oder einem werden 25 Euro abgeknöpft weil man auf dem Fahrrad sein Handy benutzt.
    Gruß Kaktus

  168. donna laura, ebendies führt...
    donna laura, ebendies führt doch zum Nachdenken, nicht wahr? Es ist spannend und erschreckend, was für aus gewissen technischen Utopien resultierende Gesellschaftsmodelle entworfen werden. „1984“ ist dagegen ein besagtes Kinderbuch aus dem Antiquariat, denn es geht in heutiger Science-Fiction oft nicht mehr um Gesellschaftsformen sondern um das Mensch-Sein an sich. Wer solche Gedankenspielchen verlacht, wird sich immer erst dann solche Fragen stellen, wenn ihn die technische Realität schon überholt hat. Stammzellenforschung, Datenschutz, Umweltschutz, suchen Sie sich etwas aus.
    .
    Das Fahrrad wird natürlich auch Opfer des Fortschritts. Elektronische Trethelfer werden das Drehmoment aus Fukushima-Turbinen zur Unterstützung untrainierter Radlerbeine übertragen, womit nicht nur wie ein SL an der Ampel, sondern vor allem beim Radeln am Berg in ähnlicher Weise das Recht des Reicheren durchsetzen können. Mein Vater, 66, hat mit so einem Ding, stets mit leichtem Tritt ausdauernd vornewegradelnd, so manchen Puristen auf der letzten Mai-Radtour in Aufruhr versetzt.

  169. Nun bleibt nur die Frage, wie...
    Nun bleibt nur die Frage, wie nun eigentlich die Stadtregierung in as Alphono’sche Bild passt. Bürgermeister Sodano ist in der Berlusconi – Partei. Auch im Gemeinderat stellt die Berlusconi-Partei und die Lega die absolute Mehrheit.
    Mal wieder etwas für die Selbsterkenntnis von Don Alphonso: die grünen Ideologen leben von Voraussetzungen die sie selbst nicht schaffen.

  170. Die Post-science-fiction-Ära...
    Die Post-science-fiction-Ära (Zettels Traum?):
    I. (alte) Neuzeit:
    Der Einzug der mathematisierten Wahrscheinlichkeiten, nicht nur in der Technik sondern auch im Politmarketing. Wachsende Dogmatische Gewißheiten in den Wissenschaften, hermetische Technokratien & Bürokratien, rationalisierter Geldverkehr. Wucherung in den Weltraum.
    II. Übergang:
    Dagegen (gefühlt): Das Ende der normativen (genormten) Gewißheiten. Krise der Wahrnehmung (-sebenen). Die Unanständigkeit des Zweifels (der Teufel hat einen Hinkefuß mit einem zwiegespaltenen Huf). Tendenz: Irrationalisierter Geldverkehr.
    Expropriation der Bürokraten. Die Grenze der Hybris.
    III. (neue) Neuzeit:
    Ein nüchternes Texbilderbuch für Jung & Alt zum Selberausmalen:
    a.)…………………………………………………..
    b.)…………………………………………………..
    c.)…………………………………………………..
    ad infinitum………………………………………..

  171. Die Hansestadt hat sich (unter...
    Die Hansestadt hat sich (unter Schwarz-Grün) für einen anderen Weg entschieden: einfach die Radwege vergammeln lassen. Die Radarfalle kommt mir ineffizient vor, 50 Sachen sind auf dem Fahrrad nicht so einfach, das bringt zu wenig für die kommunale Kasse. Von Handy-Nutzern Geld abzugreifen ist OK, diese Pest muß man allerorten bekämpfen.
    Daß es Leute gibt, die ein Fahrrad nicht bedienen können, ist in meinem Weltbild gar nicht vorgesehen. Ein 3rad ist jedenfalls keine Lösung, mich würde da keiner raufkriegen. Das Adjektiv ‚chice‘ habe ich beim ersten Lesen englisch interpretiert und entsprechend ausgesprochen, aber die Amis schreiben glaubich dann shice. Gemeint ist wohl schick, und das paßt da nicht hin.

  172. Radeln Sie, ich fahre mit dem...
    Radeln Sie, ich fahre mit dem BMW! Nach Genf, dort entsteht ein „quartier Praille Acacias Vernidots“! Das muss ich sehen. Hoffentlich ist da nicht nur Stahl+Glas-Einfallslosigkeit.

  173. bertholdIV@: Starke Vermutung,...
    bertholdIV@: Starke Vermutung, schwache Wechselwirkung. You know? „Kleider machen Leute“ (Gottfried Keller), das Lektorat von D&H betreut u. a. auch Veröffentlichungen in den Literaturwissenschaften, der Philosophie, Rechts-und Staatswissenschaften und so ergab es sich, daß der Glanz….
    Aber C. S. war von anderem Kaliber, auch wenn er Gschmäckle (Gesinnung) aufweist.

  174. bertholdIV@: vincis veritas!...
    bertholdIV@: vincis veritas! Sei die Devise.

  175. Elbsegler, ich bin auf jeden...
    Elbsegler, ich bin auf jeden Fall für Helmpflicht. Wenn ALLE bescheuert aussehen, fällt es nicht so auf. Mein Fahrradhelm lag übrigens jahrelang ungenutzt im Schrank, er drückt die Haare gar schrecklich platt. Aber aus dem Alter der Eitelkeiten bin ich nun glücklich heraus, ab sofort gilt es, das mürbe Gehirn zu schützen. Und beim Einkaufen lasse ich das unhandliche Ding einfach auf. Älter werden hat eben auch Vorteile.

  176. Falkenherz, gucky da! Ich...
    Falkenherz, gucky da! Ich kenne einen Freund von Atlan, der wohnt heute in einem Reihenhaus im Bergischen und hat 2 Kinder.

  177. Luzifex -- das wäre doch ein...
    Luzifex — das wäre doch ein schöner Name für einen Stromkonzern.

  178. "Wir machen Euch warm".
    "Wir...

    „Wir machen Euch warm“.
    „Wir machen Euch sehend“.

  179. wenn die entwicklung der sog....
    wenn die entwicklung der sog. parkraumbewirtschaftung so weitergeht, wird eine sperre gar nicht mehr notwendig sein, denn es werden dann nur noch die, die ohnehin eine sondergenehmigung erhielten, die innenstädte durchkreuzen, dem ganz grossen rest wird angesichts der parkhaus/scheinpreise, die grundsätzlich noch luft nach oben haben – umso mehr, je mehr besucher und einkäufer ‚freiwillig‘ mit dem öpnv kommen, denn dann werden nicht einmal mehr die ladenbesitzer und gewerbetreibenden in den städten gegenargumente ins feld führen -, die lust vergehen, ihr auto, so sie denn eines besitzen – denn sehr viele jüngere haben gar keines mehr wegen a. der kosten, b. weil sie keinen führerscheinhaben, s. a. oder c., und c. der ideologisch geprägten ablehnung -, in die stadt zu fahren.
    .
    vielleicht bekommt dann endlich mal wieder einen parkplatz. teuer, aber vorhanden.
    .
    die belehrung durch den staat und seine tonangebenden, vermummten vasallen geht übrigens weiter: allen ernstes lässt man die armen bürger seit wochen gefühlt täglich darüber befragen, was sie denn für *hust* ökostrom zu zahlen bereit sind (wie ökologisch und auch sozial behutsam mit dem abbau der quellen der erde umgegangen wird, kann man an solarzellen sehen).
    .
    michel vergisst in seiner schlafmützigkeit, dass die stromhersteller ohnehin so schlecht nicht verdienen – vor allem am bürgerlein, dem deutlich mehr als der industrie abgeknöpft wird, denn er hat ja keine lobby -, und dies nach einigen umstellungen im geschäftlichen bereich wieder zu einem herausragenden geschäft werden kann.
    und das alles mit einem original biologisch erzeugten und abbaubaren feigenblatt.
    .
    faites vos jeux,
    die bank – oder deren funktionellen äquivalente – gewinnt immer.
    ouvrez vos yeux.
    .
    egal, es ist, wie es ist, der don hat recht: mindestens gleich teuer wird es. nur ein wenig unbequemer.
    .
    oh, ich vergass, die einzige generation, die es einigermassen bequem hatte, inkl. kühlschrank und fernseher, auflehnung und sexueller revolution, denn so etwas macht immer spass und mobilisiert ungemein, und einem in wirtschaftlicher hinsicht höherweiterschneller mit der gesamtsollbruchstelle autofreie sonntage und vietnam, das waren die achtundsechziger. der neid sei mit ihnen.
    alle anderen haben es ja noch viel bequemer gehabt. hust.

  180. @Kalchas

    Sie haben das mit...
    @Kalchas
    Sie haben das mit dem Blitzer noch nicht wirklich gesehen oder? 8 km /h und wenn Sie schneller unterwegs sind in der Fußgängerzone, dann zahlen. Auch beliebt(von der Polizei), sich hinter Littfaßsäulen an den Fußgängerampeln verstecken in Uni Nähe und wehe dem man fährt drüber und es ist rot. Dann darf man meistens nicht nur zahlen sondern muss auch noch sein Fahrrad prüfen lassen……
    Mir kam Hamburg abgesehn vom Wetter vielleicht, wesentlich Fahrrad freundlicher vor als München.
    Gruß Kaktus

  181. lieber Kalchas, der...
    lieber Kalchas, der mobilfunkvertrag ist in meinen ausführungen lediglich und immerhin dauerplatzhalter für beschäftigungstherapien, die man sich in der moderne selbst verordnet (so ähnlich, wie früher das einkochen und pökeln untrainierte hirne in schach hielt), jedoch ist eines zu bedenken, wenn sie schon so nonchalant bereit sind, mitmenschen, die dinge tun, die ihnen vielleicht nicht recht schmecken, dem frass vorzuwerfen: diskutieren sie doch mal mit verbraucherschützern, wer denn an der von ihnen positiv sanktionierten handynutzernabzocke verdient: die mobilfunkunternehmen, deren arbeitnehmer und der staat sowie die sozialsysteme, die anwälte und die verbraucherschutzorganisationen.
    .
    eventuell könnte man in erwägung ziehen, gerade bei erörterungen von modellen, die im prinzip darauf ausgelegt sind, schwächeren zu helfen (wie der natur, der sog. dritten welt, den tieren, den frauen, den kindern…), nicht ausgerechnet die nun u. u. unerwünschten, weil vielleicht die theorien verkomplizierenden schwachen des – locker formuliert – neuen paradigmas vernachlässigen.
    denn wenn schon jeder fusskranke mitgenommen werden soll, was ja i.s. der philanthropie gerechtfertigt ist, denn auch ein fusskranker ist ein mensch, dann bitte aber auch keine ausblenden.
    alora, starten wir eine initiative für geschmackvolle dreiräder für erwachsene!

  182. @elbsegler: Helme - für...
    @elbsegler: Helme – für Kinder Pflicht … der Erwachsene entscheidet selbst (und zahlt sofern seine Bratzen keinen tragen).
    .
    Beim Skifahren funktioniert es -gerade in Italien- m.E. nach genau diesem Muster.

  183. Fahrradhelmpflicht, na toll!...
    Fahrradhelmpflicht, na toll! Nicht nur das allgegenwärtige Bild der Rucksackträger jeden! Alters einhergehend bis hin zu beigen Anoraks, nun noch die Helme. Galeristen berichten mir jetzt schon von der Aversion gegen die Rucksackbesucher in wallenden Hosen der „Frauen“. Stillos geht Deutschland unter, aber reguliert und geregelt.
    Schön die Fahrradschupos, die die Fußgängerzonen wie Wegelagerer nach Beute absuchen, um die Räder zu finanzieren. 25€ fürs Telefonieren.
    ADFC und ADAC in einen Sack stecken und drauf. Letzterer ist immer noch mit abstrusen Rechtfertigungen vehement gegen Tempolimit , was alle Welt längst hat. Für jeden Liter, den ich nicht tanken muß, mach ich n chianti auf.

  184. Der Tiger@: Bezüglich der...
    Der Tiger@: Bezüglich der größten Wissenschaftlerin aller Zeiten, nein, die Sie meinen, die mein ich wiederum nicht, es war Elena Ceaucescu, die Frau vom Nikolae, dem Karpaten-Conducator. Über Letztere kann man einiges im IN finden, sogar das letzte Gericht über Beide bei youtube. Über diejenige die Sie meinten, brauchen Sie nur Vor- und Zunamen bei Google eingeben. Vorsicht: Es werden Ihnen die Augen tränen.

  185. @Plindos:
    Zu C.S. mit seinem...

    @Plindos:
    Zu C.S. mit seinem braunen Geschmäckle, und dann ausgerechnet ein Zitat zu Partisanen; da graust es mich. Gab es da keine anderen Quelle vergleichbaren Inhaltes?

  186. @Donna Laura,...
    @Donna Laura, Stromhersteller:
    Liebe Donna, wenn es denn immer so einfach und übersichtlich wäre! Beispielsweise die RWE haben aus ihrer Entstehung heraus viele Kommunen als Anteilseigner, welche diese Beteiligungen als ihr „Tafelsilber“ betrachten“, auch wenn einige dieses aus Finanznot mittlerweile verkaufen mussten. Mit den Dividenden dieses kommunalen Tafelsilbers werden dann für den Bürger Dinge wie Kindergärte, Büchereien, Fahrradwege usw. finanziert. Bei EnBW sind über den Zweckverbands OEW ja auch mehrere Landkreise nennenswert beteiligt (vgl. aktuelle Mappus-Debatte).
    Kann es zudem nicht sein, dass auch in den Depots der „großbürgerlichen Kreise“ bzw. der „Stützen der Gesellschaft“ noch Versorgeraktien schlummern? Die Dividenden waren bislang ja immer recht ordentlich.

  187. @Plindos – ehrlich gesagt ...
    @Plindos – ehrlich gesagt verstehe ich Ihren Kommentar überhaupt nicht, denn mit der Frage einer größten Wissenschaftlerin aller Zeiten habe ich mich nie beschäftigt.
    .
    @B4 – Ich stimme Ihnen zu, mit russischen Atomphysikern kann man sich gut unter Laborbedingungen unterhalten. Der in Los Alamos und ich waren sicher, dass unser Gespräch abgehört wurde. Ich glaube, dass keiner der real Anwesenden im Raum noch die, die am anderen Ende der diversen Handys lauschten, wirklich verstanden, welche Informationen wir zu welchem Zweck austauschten…. und das obwohl wir uns noch nie vorher getroffen hatten.

  188. JR@ In den meisten Depot der...
    JR@ In den meisten Depot der Stützen, oder was sich dafür hält, dürfte alles liegen was Rendite verspricht, die Ethik hört dort spätestens beim Geld auf , zumindest dem Eigenen…

  189. Die Frage, wie das alles enden...
    Die Frage, wie das alles enden wird, ist natürlich hochinteressant, viel interessanter als alle Euro Überlebensfragen zusammen. Wenn der letzte Atomkrieg in 50 Jahren stattfinden wird, kann es Frau Merkel egal sein, denn dann ist sie (wahrscheinlich) längst gestorben. Aber dass er vorher stattfindet, wird sie mit allen Mitteln zu vermeiden suchen…. wobei sie nicht berücksichtigen wird, dass sie das ultimate Weltende nur um ihretwillen um ein paar Jahre hinausschiebt.

  190. JR@: Sie scheinen wohl zu der...
    JR@: Sie scheinen wohl zu der Gutmenschen -Fraktion zu gehören? Dann dürfte keiner mehr der Literaten und Politik-Wissenschaftler aller Schattierungen ihn mehr zitieren, ähnlich wie den Philosophen Martin Heidegger, der unter den Nazis ein Jahr Rektor der Uni Freiburg war. Seien Sie im Übrigen versichert, die meisten Partisanen überall auf der Welt waren keine Heiligen gewesen. Das bringt diese Form des Krieges leider notgedrungen so mit sich.

  191. Mobil ist, wer kein Auto...
    Mobil ist, wer kein Auto braucht!

  192. boah, hey, fahrradhelm...!...
    boah, hey, fahrradhelm…! was’ne olle kamelle! radrüstung mit ganzkörpersturzluftsack wird pflicht. frontal-, seitlicher frontal-, seiten- und heckaufpralltest werden normalität. wegfahrsperre. sitzheizung/-kühlung. wäre doch gelacht, wenn man in deutschland das fahrradgewicht nicht per gesetz auf 1,5t brächte und den ottoverbrauch auf 15l/100km. inklusive steuererleichterungen für hubraum- und verbrauchsstarke dienstfahrräder, die sonst kaum eine sau kaufen würde. hier kann man sich doch nicht einfach mit normalen straßenklamotten auf ein stinorad setzen. so’n ding muß die eigene persönlichkeit und den finanziellen hintergrund ausdrücken. hängen schließlich tausende arbeitsplätze dran.

  193. egghat fragte, wo man gute...
    egghat fragte, wo man gute tortelli con zucca herbekommt.
    Ist doch klar: aus dem Internet. Schönes foodpron:
    .
    http://cucinadibarbara.blogspot.com/2011/03/tortelli-di-zucca-mantovani-mantuan.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Cucinadibarbara+%28CucinaDiBarbara%29
    .
    Aber kann mir jemand helfen: was für eine mostarda ist typisch ?
    Im Rezept von Barbara´s blog wurde Apfel-mostarda verwendet.
    Ich habe Produkte von Lazzari im Supermarkt gefunden, und mit einer Orangen-mostarda gearbeitet. Die Aroma-Kombination der mostarda mit den amaretti ist so stark, daß der blasse Kürbisgeschmack untergeht.
    .
    Muskat ja oder nein ? Ein Hauch Nelke, für weihnachtsnahe Kürbistortelli ?
    .
    Bei der Tortelli-Formung geholfen hat mir ein Pastamaker 5er-Set. Einfach und effektiv bei ungeschickten/ungeübten Fingerfertigkeiten.

  194. Noch mehr pron, mit feinstem...
    Noch mehr pron, mit feinstem Essen und vulgärem i-shoe
    „If they’re good enough for a billionaire, then they’re surely good enough for us nerds.“
    .
    Ein geschmackvolles italienisches Fest (mit Ausnahme einzelner Schuhe):
    http://www.dissapore.com/primo-piano/la-d-fest-di-dissapore-sfata-i-luoghi-comuni-prego-controllate/

  195. Bei Pavesi in Mantua...
    Bei Pavesi in Mantua
    http://www.panificiopavesi.com/

  196. 190 Liter Diesel für 500 g...
    190 Liter Diesel für 500 g Tortelli, und dann noch selber in´s kochende Wasser schubsen ? Das geht gar nicht. Der Wulff lässt seine Brötchen doch auch einfliegen, weil man in Berlin nix gscheits zum Essen findet. Aber der Pavesi liefert nicht, also selber Pastateig kneten, mit frischen Eiern. Kann mir mal jemand eins rüberwerfen ?

  197. "egal, es ist, wie es ist, der...
    „egal, es ist, wie es ist, der don hat recht: mindestens gleich teuer wird es. nur ein wenig unbequemer.“
    .
    Liebste Donna Laura.
    Unbequemer? Oder… sportlicher!

  198. @ Falkenherz, da bin ich ...
    @ Falkenherz, da bin ich aber froh, daß ich als Pennäler nicht der
    einzige war, der ´mal Perry Rhodan gelesen hat außer meinen Mit-
    schülern. War bestimmt besser für uns als heutige Videospiele. mfG T.

  199. Trias, mit Perry Rhodan ist...
    Trias, mit Perry Rhodan ist das wohl ähnlich wie mit der Bild in den 80ern. Keiner wollte sie gelesen haben, aber jeder wusste was drinsteht. Heutzutage gehört Bild ja leider zum guten Umgang; nicht unverdient, denn sie ist journalistisch hochprofessionell, auch wenn man sich über ihren Stil streiten kann (welcher Stil?). Perry Rhodan ist laut Wikipedia immer noch das älteste, langlebigste und meistgelesenen Produkt der deutschen Nachkriegsliteratur. Das können nicht nur Pennäler wie wir gewesen sein.

  200. liebe Vroni, das ist dann in...
    liebe Vroni, das ist dann in etwa so sportlich wie der sexy sportkombi für den braven familienvater mit langweilig geschnitteneme resthaar, der sich wochenends im pulk als zweiberäderte strassensperre, der sich selbst ungeheuer toll findet und der gekleidet ist in ein grellbuntes sportdresslein, in dem er, und nicht nur er, zum piepen aussieht, geriert, das ganze bitte noch im vergleich zu einem echten sportwagen mit einem wirklich charmanten gentleman: http://www.youtube.com/watch?v=XzwXNvMyZd8&feature=related.
    .
    ich wünsche ihnen, liebe Vroni, recht viel ‚positive herausforderung‘ bei 5 grad celsius, 79 km gegenwind und frontal ins capuccio hereinpeitschendem regen mit dem ostfriesennerz und dem mit einem grosseinkauf gefüllten einkaufsnetz auf dem radl…
    .
    für alles mögliche gibt es ja heutzutage das marketing-neusprech, das sich selbsttätig, freiwillig und ohne betreiben von regierungs(verlautbarungs)stellen zumutungen schönredet.
    .
    lieber Don Carlos, da hätte ich etwas für sie: http://www.hovding.com/.
    .
    lieber JR, man kann bei anlageformen auch explizit gewisse aktien ausschliessen (von verflechtungen en detail einmal abgesehen, denn das ist letztlich leider kaum beherrschbar).
    .
    im zusammenhang mit fukushima ist übrigens die menge der märzgefallenen beinahe albern.
    aus guten gründen dagegen sein konnte man auch früher.

  201. Mal ein Kulturvergleich ...
    Mal ein Kulturvergleich zwischen Bayern, Tirol, Schweiz, Oberitalien anhand von exklusiven Westviertel-Online-Partnertauschbörsen. Gerne auch auf DeaExMachina.

  202. Falkenherz@ Ich lese Ihn heute...
    Falkenherz@ Ich lese Ihn heute noch, die Ansoeilung der zweiten Reihe sind oft nett und es hilft entspannen.
    Vroni@ Es ist mir nicht erinnerlich das etwas Regen und ein paar Kilo Gepäck jemanden auf einem Rad schon mal umgebracht hätten. Im Gegenteil. Im Gegensatz zu den meisten DAX Firmen mit Ihren Verflechtungen von Allianz bis BASF oder sollte man besser IG Farben sagen ? . Aber was erwartet man den auch, Moral sollen immer die anderen haben…

  203. 'ich wünsche ihnen, liebe...
    ‚ich wünsche ihnen, liebe Vroni, recht viel ‚positive herausforderung‘ bei 5 grad celsius, 79 km gegenwind und frontal ins capuccio hereinpeitschendem regen mit dem ostfriesennerz und dem mit einem grosseinkauf gefüllten einkaufsnetz auf dem radl…‘

    cara donna laura, bruno taut hat auf seinen reisen im japan der dreißger jahre sehr gut beschrieben, wie ein haushalt im subtropischen sommer ohne kühlschrank und sonstige lagermöglichkeiten funktioniert: sofortiger lieferdienst. die haben sich dort nicht in der affenhitze oder im platzregen abgeschunden, um die einkäufe in ihre eigenen vier shojis zu schaffen, sondern die freude an der dienstleistung dem glücklichen händler ihres vertrauens überlassen.

    auch im kühlschranklosen deutschland kam man gut mit fliegenschränken oder kellern klar. besondere oder wenig haltbare lebensmittel wurden vorbestellt und zum wunschtermin geliefert – fleischer verwendeten dafür etwas größere handwagen mit kutschersitz, die von doggen gezogen wurden. es gab eiskeller, die regelmäßig vom eislieferanten befüllt wurden. ausflugslokale kühlten ihre getränke in bächen. und auch die kühlung durch verdunstung von wasser wurde zur konstruktion primitiver kühlschränke genutzt, die ohne elektrizität auskamen.

    es ist schon interessant, wie die einschränkungen, unbequemlichkeiten und kosten der dienstleistungsödnis als errungenschaften und freiheiten suggeriert werden. vor dem kriege wäre kein besitzer eines automobils auf den gedanken gekommen, damit seine einkäufe zu transportieren. das sind alles noch folgen des geschachers in der nachkriegszeit. dezentralisierung und regionalisierung sind die lösungen, um das vakuum der globalisierung zu füllen.

  204. Wie ist es vom Standpunkt der...
    Wie ist es vom Standpunkt der dialektischen und historischen wissenschaftlichen Astrologie her eigentlich zu beurteilen, dass Kinder, die am 20. Juli gezeugt werden, am 20. April zur Welt kommen?

  205. sorry Buchungssätze und...
    sorry Buchungssätze und Kommentare beißen sich da sollte natürlich @donna Laura nebst Anspielungen stehen…

  206. @Donna Laura:
    Liebe Dona, das...

    @Donna Laura:
    Liebe Dona, das kann man für jede Meinungsänderung sagen, dass diese auch schon früher hätte stattfinden können, zu welchem Thema auch immer. Führen wir also einen verbrieften „Rechthabensnachweis“ mit Zeitstempel ein?

  207. @Don Carlos:
    Und Ihre...

    @Don Carlos:
    Und Ihre geschätzten Kommentare hierselbst werden durch reitende Boten, Ausrufer oder Brieftauben transportiert?
    Neues Geschäftsmodell: Vermietung von Kühlplätzen an Bächen für bachferne Haushalte.

  208. Meine Idealvorstellung wäre...
    Meine Idealvorstellung wäre eine Welt, die grosse Teile des 20 Jahrhunderts mitsamt Fehlentwicklungen (Opel, Pol Pot, Obrigkeitsstaaten) ausgelassen hätte und erst wieder mit dem Internet so richtig einsetzt.

  209. Meine Idealvorstellung wäre...
    Meine Idealvorstellung wäre eine Welt, die große Teile der letzten 500 Jahre mit ihren Katastrophen (Hussitismus, Osmanische Expansion, Konstitutionalismus, Kolonialismus, Revolutionismus, Kommunismus, Fernsehen, Fußball, Produktivizismus) ausgelassen hätte…

  210. Säkularisation vergessen....
    Säkularisation vergessen.

  211. Lieber Don, ich meine zu...
    Lieber Don, ich meine zu erinnern, dass die Ursprünge des Internet mit dem Arpanet im militärischen Umfeld lagen. There ain’t no such thing as a free lunch!

  212. ja, zu meinem grössten...
    ja, zu meinem grössten bedauern, lieber Don Carlos, so sind wir alle zu unseren eigenen handlangern geworden (auch wenn wir noch über einen solchen eiskeller verfügen, derzeit ausser betrieb). die oberschicht und der gehobene mittelstand haben vor hundert jahren auch ein wenig angenehmer gelebt. sogar in den fünfzigern waren dienstboten noch nichts ungewöhnliches. bei meinen grosseltern waren es um die neun hausangestellte. gleichzeitig.
    .
    jetzt gilt es schon aus ausbund der expertise, wenn es dem herr des hauses in der porsche-küche gelingt, unter zuhilfenahme von extravagantem gerät ein pochiertes wachtelei auf salatblatt zu kredenzen.
    die zahlreichen kochsendungen verweisen ebenso auf den dienstbotenstatus des modernen menschen.
    .
    ein wenig mehr service wäre schon nicht schlecht. doch bezahlen sie das mal, wenn ein metzgersstift mit besserem stundenlohn als ein journalist bei ihnen das schnitzel auf die küchentheke legt; ein halbes schnitzel macht es auch nicht besser.
    momentan ist die entlohnung noch schwierig, vielleicht ändert sich das noch.
    .
    eine ausgewachsene hauswirtschafterin verdient mehr als viele hoffnungsvoll und erfolgreich studierte.
    .
    lieber JR, wieso so patzig?
    ein solch kurioser stempel aus der teutonischen amtsschimmelbürokratie wird so unnötig sein wie der daueraufkleber ‚achtung ironie‘, der schon den ganzen salon zugepflastert hat.
    seine kleinen grauen zellen könnte man prospektiv in bewegung setzen – dazu hat ein kommentator erst kürzlich etwas recht treffendes gesagt -, und nicht erst im nachgang versuchen, dinge zu bewerten, meist aufgrund erhöhter denkfähigkeit selbstverständlich unisono mit den medien rudernd, die sich auch immer wieder gleichzeitig alle auf eine mediensau stürzen. wie die lemminge!
    .
    Otaku, dann haben sie wohl meinen namen in ihrer buchungen eingegeben? sie mutti tasking genie!
    .
    geschätzter gastgeber, und die berühmten zwölf jahre nicht zu vergessen. ansonsten grob geratene zustimmung, aber bitte mit zwei ausnahmen: erstens die entwicklung der pharmakologie in tateinheit mit den fortschritten der chirurgie und angrenzender wissenschaften – und folgendes: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Opel-admiral-1.jpg&filetimestamp=20060122165550.

  213. Punkto Obrigkeitsstaaten:...
    Punkto Obrigkeitsstaaten: Japan versucht sich wohl laut Fefes Quellen gerade an weltweiter Netzzensur. Und ein Arzt vor Ort erklärt Schulkindern das die radioaktive Gefahr vorbei sein. Gut das wir das Netz haben. trotz aller Nachteile.

  214. @Plindos (18. April 2011,...
    @Plindos (18. April 2011, 19:51) – Ich google grundsätzlich nicht nach Begriffen, wenn diese mir von Unbekannten vorgeschlagen wurden. Vor ein paar Jahren wurde ich gebeten, dem Töchterchen eines benachbarten Polizisten ein paar Nachhilfestunden in Englisch zu geben. Da haben wir dann zusammen Artikel aus irgendwelchen amerikanischen Jugendzeitschriften übersetzt. Einer davon war ein reichlich langer über die Pläne von Google.

  215. Werte Donna, Sie wollen...
    Werte Donna, Sie wollen WIRKLICH nicht wissen wo ich Ihren Namen eingegeben haben, vertrauen Sie mir, in diesen Falle. Andernfalls würde Ihre sonst doch so charmante, wenn auch moralisch äußerst zweifelhafte Contenace doch sehr leiden , befürchte ich…

  216. Wie geht es dem Oleander? Ob...
    Wie geht es dem Oleander? Ob er dies Jahr blüht?

  217. … und dann habe ich...
    … und dann habe ich amüsiert festgestellt, dass das Haus, welches Googlemap unter meiner Adresse zeigt, gar nicht mein Haus ist. (Die Umkehrung geht nicht, dass heißt, das Bild vom richtigen Haus eingeben und herauskriegen unter welcher Adresse es in der Googlewelt steht – wenn überhaupt.)

  218. Liebe Donna, war nicht so bös...
    Liebe Donna, war nicht so bös gemeint, wie es bei Ihnen wohl angekommen ist. Aber ich glaube nicht, dass man mit seinen „prospektiven“ Beurteilungen anstehender Probleme im Nachgang immer Recht behalten wird. Das klingt mir zu sehr dem Besitz der reinen Wahrheit, ist also unwissenschaftlich, und in diesen Kontext hatte ich meine ursprüngliche Bemerkung bzgl. Merkel ja gestellt.

  219. Liebste Donna Laura,
    herrlich,...

    Liebste Donna Laura,
    herrlich, darf ich „mutti tasking“ in Wort und Schrift verwenden? No kidding.
    Ich liebe dieses Blog!

  220. HansMeier (10.48 Uhr),...
    HansMeier (10.48 Uhr), interessante Frage. Man müsste noch den Aszendenten wissen…
    .
    Eine Welt ohne Fahrradhelme käme meiner Vorstellung von einer perfekten Welt schon sehr nahe.

  221. @ JR
    .
    "Neues...

    @ JR
    .
    „Neues Geschäftsmodell: Vermietung von Kühlplätzen an Bächen für bachferne Haushalte.“
    .
    Gar nicht so weit weg, der Gedanke.
    Oder Selbermach-Strom an genau diesen Bächen und Flüssen, die eigene fischfreundliche Wasserkraft-Stromturbine. Besonders geeignet für stromferne landwirtschaftliche Haushalte in Entwicklungsländern oder Trapperbuden auf den Lofoten:
    http://www.smart-hydro.de/de/produkt.html
    Das coolste Geschäftsmodell, was ich in der letzten Zeit gesehen habe.
    Solche Startups mag ich. Komischerweise.
    .
    (Don, nein, ich bin nicht daran beteiligt. Keine pekuniären Interessen, keine Provision. Nur Begeisterung. Und habe auch das Screendesign nicht gemacht. Obwohl ich zugeben muss, dass ich gerne hätte …)

  222. @Don Alphonso,
    was um Himmels...

    @Don Alphonso,
    was um Himmels Willen haben Sie denn gegen Opel;
    lassen Sie doch die Leute kaufen/fahren was sie wollen.

  223. "... ich wünsche ihnen, liebe...
    „… ich wünsche ihnen, liebe Vroni, recht viel ‚positive herausforderung‘ bei 5 grad celsius, 79 km gegenwind und frontal ins capuccio hereinpeitschendem regen mit dem ostfriesennerz und dem mit einem grosseinkauf gefüllten einkaufsnetz auf dem radl… “
    Liebe Donna Laura,
    :-)
    das müssen Sie mir gar nicht für die Zukunft wünschen.
    .
    Das hatte ich alles in der Vergangenheit schon. Sogar mit einer von mir gebauten veritablen 36 cm Durchmesser, 12 cm hoch, ziemlich schweren Frisch-Ananastorte hinten drauf. Und damit den Zug nach Erlangen noch erwischt. Torte war noch heil, kein Glatzer.
    .
    Radfahren bei niedrigen Temperaturen:
    kann unglaublich sexy sein.
    5° Celcius kein Problem. Kältere Grade auch nicht. Es wird einem nämlich beim Radeln warm bis heiß. Das wissen nur viele Leute nicht, sie denken man muss frieren. Diese tolle Durchblutung macht schönen Teint.
    .
    Mich schätzt man ohne Überteibung mind. 15-20 Jahre jünger als meine gleichaltrige Schwester (welche ebenfalls nicht raucht und sich mit Q10 einschmiert, aber kein Radfahrer ist wie ich, zwar Tennis spielt aber fast jeden Schritt mit dem Auto fährt.)

  224. Ein Versehen,
    es war Don...

    Ein Versehen,
    es war Don Carlos, nicht Donna Laura.
    Ich bitte, mich zu entschuldigen.
    .
    (Is aber auch ein Gfrett mit euch Dons und Donnas … :-) )

  225. Auch das kommunistische...
    Auch das kommunistische Briefgeheimnis wird glücklicherweise bald abgeschafft. Unfassbar wie lange unser Staat zugelassen hat, dass sich innerhalb der Briefumschläge ein rechtsfreier Raum entwickeln konnte.
    .
    Künftig wird man von allen Briefen vor Absendung eine Kopie anfertigen und diese im zuständigen Postamt hinterlegen müssen, wo sie dann für ein paar Monate, vielleicht auch länger, vorratsgespeichert wird.

  226. Natürlich habe ich mir auch...
    Natürlich habe ich mir auch die Frage gestellt, welches Buch Google so unbedingt veröffentlichen wollte – ohne die Autorin vorher zu fragen…. Und in wessen Interesse welcher Subset wohl erschienen wäre, wenn der Richter in New York das ungefragte Veröffentlichen nicht unterbunden hätte.

  227. lieber JR, kein grund zur...
    lieber JR, kein grund zur sorge, so schlimm war es wirklich nicht. prospektiv verfahren ist stets ein risiko, da vorhersagen, wenn sie die zukunft betreffen, immer heikel sind. wenn man mit der schrotflinte auf einen winzigen gegenstand hält, erhöht man einerseits die trefferquote, aber auch ganz deutlich die quote des danebenliegens. sportsgeist!
    .
    bitte, liebe Vroni, hehe, dies kleinod war extra für sie gemacht, nachdem der herr, an den diese zeilen ursprünglich gerichtet waren, das scherzlein nicht wahrnahm, pff
    (erwogen hatte ich noch, evtl. das ’s‘ wegzulassen‘, mais non, das wäre m.e. zuviel der ehre gewesen, wie man aus seiner antwort nun entnehmen darf.
    vermutlich hat er jetzt alle meine kontodaten und bewegungsdaten und erzählt gary per skype haarklein, was ich neulich im restaurant hingelegt habe, und dass ich in wirklichkeit vier handys habe, und damit den commis de cuisine… achja.)
    .
    wobei, sie, liebe Vroni, sich mit ihrer replik schon die richtige adressatin gewandt hatten. auch daher: ‚ich liebe dieses blog!‘ – volle zustimmung!
    .
    wie sexy radfahren ist, hängt sicher auch von der befestigung des sattels ab, wobei eher für eine arley-davidson zu plädieren wäre; das wusste auch bb (die zugegeben heute nicht mehr viel weiss), was jedoch ihre fahrsicherheit nicht eben erhöht haben dürfte..
    .
    ihr wertes training per pedale absolviere ich ein wenig anders, liebe Vroni, aber durchaus mit denselben resultaten: dass mein ältester bereits gepackte reisetruhen mit unmengen roter rose und anderem zeug stapelt, das wir hier nicht mehr brauchen möchten, und demnächst in die weite welt hinausgeht, um bologna zu umschiffen, glaubt mir auch niemand, weil wir, nun gut, auch recht früh die famille planten. sniff (nur heuschnupfen): der erste ist bald flügge!

  228. ma chere donna laura, an sich...
    ma chere donna laura, an sich gehörten diese kleinen dienstleistungen ja mal zum guten ton als unternehmen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche funktionen wahrnahmen. bizarr war die situation nach der wende 1989 als viele dienstleister und handwerker sich auf die althergebrachten vorkriegsvorstellungen von ‚dienstleistung‘ besannen und alles frei haus lieferten. allerdings nur bis zur umstellung auf die d-mark, als sich herausstellte, daß es weniger um produktion, dienstleistung und qualität ging, mit deren angemessener entlohnung unter anderem der lebensunterhalt bestritten wird, sondern hauptsächlich und ausschließlich um die erlangung von geld. da bestimmten innerhalb weniger monate völlig unterschiedliche charaktere und erzeugnisse ebenso völlig unterschiedliche empfindungen des lebensgefühls.

    Vroni, die kalten füße vom winterlichen radfahren sind besonders sexy, wenn man sie an einem heißen hintern wärmen kann…

  229. Lieber Herr Meier,
    da ist die...

    Lieber Herr Meier,
    da ist die Gegenwehr außerordentlich einfach: Postkarten + Fraktur-Handschrift. Das müssen Sie erstens nicht hinterlegen, und das knackt zweitens der neudeutsche Bätscheler nicht in überschaubarer Zeit. Steigerung: Lernen und schreiben Sie zusätzlich Plattdeutsch (im Süden) oder Alemannisch (im Norden).

  230. Ich kann hier leider...
    Ich kann hier leider Kommentare zum „Supermarktblog“ formal nicht freischalten, sage aber auch offen, dass es nicht das allererste Blog ist, das mich am Morgen ansprechen würde.
    .
    tiberiat, ich habe gar nichts gegen Opel, aber ich verstehe nicht, wieso diese schiebbaren Strassenblockaden immer auf meinen Strassen abgestellt werden müssen.

  231. HansMeier555, richtigerweise...
    HansMeier555, richtigerweise dürften nur die Absender und Adressen bevorratet werden, wenn ich das richtig verstanden habe? Also das was die Post bei jedem Päckchen sowieso schon auf ihren Servern hat.
    .
    Ich wohne 15 Kilometer von meiner Arbeitsstätte. Stadtbahn+Fußweg: 40 Minuten, Fahrrad: 40 Minuten. Auto: 20 Minuten, aber man kommt in jeder Hinsicht trocken an.

  232. Falkenherz,
    bedenken Sie bei...

    Falkenherz,
    bedenken Sie bei all Ihren richtigen Zeitsparberechnungen, dass Sie in der Stadtbahn während der Benutzung lesen könnten. Als Automobilpilot geht das nicht. Zugegebenermaßen auch nicht als Radbruchpilot, aua.
    .
    Der vorherrschende Sport der sparenden Gemeinde wird derzeit sein, statt verstärkt Rad zu fahren, lieber Tankstellen im Ausland auszutüfteln, wo der Liter 3 Cent weniger kostet. Und wenn der Umweg 100 km über Tschechien geht.

  233. @Falkenherz
    Echt? Dann ist der...

    @Falkenherz
    Echt? Dann ist der Inhalt der E-Mails immer noch ein rechtsfreier Raum? Und keiner tut was dagegen?

  234. donna laura@ Werte Donna, Sie...
    donna laura@ Werte Donna, Sie machen einen häufigen, im Netz jedoch noch verzeihlichen Fehler, der wohl auch in Ihrer Weiblichkeit mit der von Ihnen so maliziös dargestellten vermeidlichen Erfolgstrophäen subsumierend, inhärenten, Fehler : Sie unterschätzen Ihre Opponenten. Ergänzend sei angemerkt das Frauen jenseits der 28, bei äußerster Großherzigkeit, für mich indiskutabel sind, es sei den als die bereits erwähnte Haushälterin.
    @Don Da wie es scheint ja gerade andere Blogs und so: Ihre , in diesen Falle unwerten, Mitschreiberinnen bei Deus ex Machina bedürfen des Hinweises, so mir unwürdigen Vertreter des männlichen Geschlechtes eine solche Äußerung zukommt, das Zensur nicht dadurch gerechtfertigt wird das man missliebige, auch deutlich formulierte, Meinungen in die Schublade sexistisch und Troll steckt um sich um unangenehme Antworten zu drücken. Oder sollte dort drüben eine Subkultur der feministischen Internationale erwünscht sein ? Die derzeitigen Äußerungen und Kommentare dort legen gerade inzenstuöse , man sehe es mir nach, Dämlichkeit nahe. Selbiges bedurfte aber dann der Mitteilung an die Leser, die sich dann kostbare Lebenszeit zur Lektüre/Kommentierung sparen könnten. Darf man, was wichtiger ist, nach Fotos Ihrer Neuerwerbung ( Nr. wie viel nun ) fragen ?

  235. zu 14:16, diese Rechnung geht...
    zu 14:16, diese Rechnung geht morgens nicht auf, wenn man niemals rechtzeitig aus der Poofe kommt, deshalb ein verkuerztes Hygieneprogramm absolviert, sein Nuttenfruehstueck (Kippe+Kaffee) einnimmt und die Katze Aufmerksamkeit einfordert.
    (Gilt nicht mehr fuer mich. Mein Streben nach kombiniertem Wohnen und Arbeiten war irgendwann mit Erfolg gesegnet.)

  236. Don Carlos,
    ob das der Hintern...

    Don Carlos,
    ob das der Hintern ob des plötzlichen Kälteschocks auch so sieht?

  237. Ach Otaku,
    bist drüben...

    Ach Otaku,
    bist drüben rausgeschmissen worden?
    Tss.

  238. Otaku, das kann hier jeder...
    Otaku, das kann hier jeder halten, wie er es für richtig hält – und nachdem ich die Damen auch kenne, würde ich jeden gut Beraten sehen, der sich sort am Riemen reisst. Die können auch noch ganz anders. Und was ich in der Hinsicht gesehen habe, hätte ich auch nicht freigeschaltet.

  239. lieber Don Carlos, in...
    lieber Don Carlos, in vorschlag im zweiten absatz in allen lauthals belachten ehren, aber was geht dann ihr 4r§c&? eben, auf grundeis…
    .
    zu ihrem ersten absatz: kann man leider nur missmutig bestätigen. die qualität der arbeit wird für exakt vergleichbare dinge schlechter, die unachtsamkeit nimmt zu, die summe, die man für die exakt gleiche leistung hinlegt, dito.
    das hat auch etwas mit dem zunehmenden, unternehmerischen druck auf die aufführenden zu tun: in kürzerer zeit mehr zu leisten. das mündet in einer gewissen wurschtigkeit, die bei entsprechendem nervenkostüm der auftraggeber trefflich dazu angetan wäre, ziemlich zu entnerven. handhabe haben letztere kaum, denn es dreht sich nur um petitessen, die jedoch in summa ein grösseres herumschlagen mit anbieter und deren versicherungen endeten.
    seufz. http://www.youtube.com/watch?v=rkRIbUT6u7Q.

  240. @Da Hmmm ich kann nicht...
    @Da Hmmm ich kann nicht erkennen wo ich die rote Linie überschritten haben soll, aber nun gut. Diskussion sieht für mich anders aus, das ist schmoren in eigenen Saft nebst feigen verstecken hinter Pseudonymen ect. pp. Aber gut ich bin eh nur wegen Ihrer Mitauthorenschaft drüber gestolpert, ich muss da nicht mitreden, jeden Tierchen sein Plasierchen, War eh nur eine unwichtige Randnotiz…
    @Vroni Nur beim neusten Beitrag die vorletzte Autorin hatte wenigstens den Anstand und Stil freizuschalten und mich durch partielles ignorieren zu strafen, das fand ich schon fast wieder gut. Aber nun ja , schlussendlich mein Fehler was erwartet man auch, Leute bestimmter Studienfächer, die Ihren Ruf sicher nicht ganz zu unrecht haben,

  241. Vroni, ich muss gestehen,...
    Vroni, ich muss gestehen, Lesen in der Straßenbahn macht mich seekrank. Musik hören wäre zwar besser. Währenddessen singe ich aber gern laut mit und drängel die Mutti vor mir von der linken Spur, das baut Aggressionen ab, anstatt auf Popo-unfreundlichen Sitzschalen sardienendosenartig eingeklemmt und von drögen Alltagsgesichtern und deren Odeur umgeben zu sein.
    .
    HansMeier555, ich kann Ihren Sarkasmus leider nicht mehr übertreffen, habe auch keine Ahnung was die legislativen Köpfen so umtreibt, ärgere mich aber auch über dieses ständige deutsche „Dagegen“, egal was. Meine Frau meint dazu, die Deutschen hätten Dauersarkasmus ähnlich einer Capslocktaste aktiviert und verstecken dahinter, dass sie eigentlich nie zufrieden mit ihrem Leben seien. Ich verweise immer gern auf meine Frau wenn sie recht hat.

  242. 'Aufgepaßt, Mitesser!' - das...
    ‚Aufgepaßt, Mitesser!‘ – das wird ein renner… wirkt wie eine digitale werbebeilage oder so.

  243. Naja, ich seh schon. Hier hat...
    Naja, ich seh schon. Hier hat keiner eine Ahnung vom Radfahren im Winter.
    Denn es macht null kalte Füße, sondern im Gegentum komplett heiße Hinterpfoten. Das weiß nur, der, der es schon mal gemacht hat.
    Daran sollt ihr sie erkennen, die wahren Radfahrer.

  244. "Is aber auch ein Gfrett mit...
    „Is aber auch ein Gfrett mit euch Dons und Donnas“
    .
    Vroni, ja, sehr unerfreulich. Aber: ohne Titel tuts der Deutsche nunmal nicht.

  245. lieber falscher 'Don' sterne,...
    lieber falscher ‚Don‘ sterne, wenn man nur deutscher wäre, hach.

  246. @Falkenherz – Nach deutschem...
    @Falkenherz – Nach deutschem Recht dürfen nur Absender und Adressen gespeichert werden. Aber wer kann GMAIL schon daran hindern, meine E-Mails über einen amerikanischen Server zu schicken, von wo dann eine Kopie der gesamten Nachricht in dem dicken Googledatenbauch verschwindet? Da ist sie dann für Eingeweihte für immer zugänglich und mit anderen von Google erfassten Daten kombinierbar.
    .
    Allerdings war ich schon Systemingenieur, als Google noch gar nicht existierte und dirigierte mein Softwearteam vor 30 Jahren mit Hilfe von DECNET E-Mail über zwei Kontinente. Seitdem ist mir in Fleisch und Blut übergegangen, immer daran zu denken, wer lesen könnte, was ich elektronisch kommuniziere oder am Computer nur eingebe.
    .
    Denn wenn man wirklich will, gehört nicht sehr viel Kunst dazu, in meinen Mac ein paar elektronische Schnüffer zu laden, die dann an ihre Herren melden, das ‚Der Tiger’ (der bürgerliche Namen ist denen natürlich längst auch bekannt) gerade dabei ist, diesen Blogkommentar über GMAIL für den von ihm sehr geehrter Don Alphonso zu schreiben.

  247. Also Vroni, nehmen Sie...
    Also Vroni, nehmen Sie das
    ‚Naja, ich seh schon. Hier hat keiner eine Ahnung vom Radfahren im Winter.‘
    eventuell zurück?

  248. Otaku,
    benimm dich halt.
    Dann...

    Otaku,
    benimm dich halt.
    Dann klappts auch wieder mit den Nachbarinnen.
    .
    Falkenherz,
    das Argument mit den öden Anderen im öffentlichen Nahverkehr ist mir bekannt. Wenn die Ökodiktatura kommt, gibt es dann wieder 1. Klasse-Waggons für die Distanz-Widerborste. Kost aber mehr, gelle. Die Mehreinnahmen werden dafür für die Erforschung weiterer natürlicher Ressourcen verwendet.
    Zum Beispiel der Erforschung und Hätschelung des gemeinen Homo Birotarius.

  249. nun, Otaku, sehen sie es doch...
    nun, Otaku, sehen sie es doch mal so: hier wird nur geplaudert. und jetzt müssen die pferde mal raus, denen wird das herumstehen auf der wiese zu fad.

  250. Der Tiger, danke. Als ich mit...
    Der Tiger, danke. Als ich mit meiner künftigen Frau fleissig elektronische Liebesbriefe über gmail austauschte, wunderte ich mich über die immer seltsamer werdenden Werbebanner. Auch wenn sich wohl niemand auf der Welt über eine aus milliarden Liebesgeflüster wirklich interessiert, es war doch sehr unangenehm. Im Zuge der Immobilienblase sind ja auch einige Emails von Bänkern veröffentlich worden, die besser Philosophen geblieben wären.

  251. @Radeln im Winter - wie gerade...
    @Radeln im Winter – wie gerade vergangen? Temperaturen stetig unter -5 Grad, steifer Ostwind, Chill Factor also weit darunter. Wege bedeckt mit Mulmschnee, darunter unsichtbar löchrige Eisplacken. Fahrbahnen verengt und nur in Teilen freigeschoben. ÖPNV streckt natürlich auch die Waffen. Da bleiben nur Schusters Rappen, soweit die Füße tragen …

  252. @ DA. I need an update -...
    @ DA. I need an update – where are you?

  253. Nicht falscher als der Rest....
    Nicht falscher als der Rest. Aber wenn es Ihnen beliebt.
    .
    Ihr Charme jedenfalls ist (ost)deutsch genug. Wa?

  254. @Vroni - lange Jahre durch...
    @Vroni – lange Jahre durch Schnee und Eis, mit Schulzeug und Einkäufen und Studierzeug und nun mit Kindern hinten im Anhänger. Lustig ists bei Glatteis (gibt ja Spikes auch fürs Rad, wusste ich aber lange nicht). Kalt ist immer nur die Nasenspitze

  255. Falkenherz, und wenn man...
    Falkenherz, und wenn man sowieso weiß, dass in real-time zugelesen wird, dann schreibt man nur noch das, von dem man will, dass es diese real-time Zuleser vor den anderen zu lesen kriegen. Das ist dann noch viel reizvoller als nur eine normale e-mail oder Blogkommentar zu schreiben.

  256. Vroni, warum sind Frauen immer...
    Vroni, warum sind Frauen immer so versessen darauf, anderen ein „Benimm dich“ anzuranzen?

  257. Also Vroni, nehmen Sie das...
    Also Vroni, nehmen Sie das ‚Naja, ich seh schon. Hier hat keiner eine Ahnung vom Radfahren im Winter.‘
    eventuell zurück?
    .
    Nö. Ganz im Gegenteil: Alles Sommerfahrer hier! :-D
    .
    Gegenfrage: Was liegt an, lieber Kalchas?

  258. @Vroni Ich habe mich...
    @Vroni Ich habe mich benommen,. Ich habe mir nur erlaubt ein paar sehr direkte Fragen zu stellen. Schade das ich den Beitrag nicht als Kopie hier habe. Würde Ihn gerne öffentlich zur Diskussion stellen und mal auf Hieb und Stich eine Antwort haben. Meines Erachtens sind da militante Feministinnen am Werke die jeden Widerspruch wenn nicht ignorieren so dann zensieren. Bestes Beispiel ist die manipulative Uferschrift im Kontext des Textes und der Kommentar: Typische Vorgehensweise von Wasserverkäufer und Pseudowissenschaftlern. Das musste sich mal ein Linguist dran versuchen , der hätte seine helle Freude. Manipulation wohin das Auge blickt. Die ich im übrigen teilweise absolut erschreckend finde. Da wird doch wahrhaftig offen darüber geredet wie man Jungen im Interesse des Feminismus manipuliert anstatt Ihnen die freie Entfaltung Ihrer Persönlichkeit zu erlauben und Sie zu selbstständig denken und entscheidenden Menschen zu erziehen. Absolut erschreckend so was von Frauen und wohl möglich noch Müttern, erst recht mit angeblich abgeschlossenem Studium zu lesen. Von Themen sg. Doktorarbeiten mal ab. Ist das heutzutage wissenschaftliches Niveau ? Dann aber wirklich gute Nacht Marie…
    @donna laura Schon erledigt meine Werteste mein Jungs, alle 30 , haben heute rund 23 Kilometer plus einige Kommandotraining, Fellpflege da gerade Fellwechsel und Krallennschneiden hinter sich. Sie sind, wie immer wenn ich mir die Frechheit erlauben darf, zu langsam :-) ..> BTW: Was für Pferde ? ich suche noch jemand der sich für Huskys interessiert und selber Islandpferde hat und von dem ich was lernen kann, im Austausch.
    DA@ Sorry, will die Diskussionen wirklich nicht hier rueber ziehen, aber ich sehe einfach meinen Fehler nicht und finde die Diskussion drüben teilweise absolut schockierend.

  259. Dear DA. I would be awfully...
    Dear DA. I would be awfully pleased if you could be so kind as to let me know your current whereabouts. Bari maybe?

  260. Ach ja , Mantua, wie...
    Ach ja , Mantua, wie schön.
    Gonzagas Palazzo de Te diente übrigens der Residenz in meiner Heimatstadt Landshut als architektonisches Vorbild, wens interessiert.
    ( Und in Manatua hab ich meiner Frau den Antrag gemacht, im Park der Piazza Virgiliana – aber ich werde geschwätzig )

  261. Otakus,
    kamma ja ins eigene...

    Otakus,
    kamma ja ins eigene Blog schreiben.
    So eine Vorgehensweise ist jedem unbenommen. Ist das eigene Wohnzimmer.
    .
    Wenn mein Gastgeber möchte, dass ich meine Schuhe draußen lasse, dann argumentiere ich nicht rum, dann tu ich es einfach. Ein Blog ist SEIN Wohnzimmer.
    .
    Ach was red ich. Manche wissen es einfach, aber immer wieder dieselben nicht.
    Um was es überhaupt nicht geht: Die Ergründung von irgendwelchen absoluten Wahrheiten und dass ein Blog-Gastgeber den angeblich höheren Erkenntnisgewinn deswegen verhindere, wenn er bestimmte Inhalte nicht in sein Blog lässt.

  262. "Vroni, warum sind Frauen...
    „Vroni, warum sind Frauen immer so versessen darauf, anderen ein „Benimm dich“ anzuranzen?“
    .
    Lieber sterne, das muss wohl daher kommen, dass sich welche nicht benehmen. Don verlangt übrigens auch Benimm. Und ich kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass er keine Frau íst.

  263. @plindos
    beziehen sie das...

    @plindos
    beziehen sie das physik journal der dpg?. dann schauen sie doch bitte in der aktuellen ausgabe mal auf seite 3, wer da und was er schreibt.

  264. Ich ziehe nur ungern den...
    Ich ziehe nur ungern den Stecker bei Debatten, aber die Beiträge da drüben machten keinen Spass, und man wäre gradraus gesagt mit dem Klammerbeutel gepudert, würde man sich auf so etws einlassen. Und ich würde es auch begrüssen, wenn es hier nicht so weit käme.

  265. sterne, "Benimm Dich" ist das...
    sterne, „Benimm Dich“ ist das älteste mütterliche Machtinstrument. Wer maßregeln kann (am besten mit Löschknopf zur Einschüchterung), beherrscht. Und das macht eben Freude.
    Zwar ist das „Benimm Dich“ unter Erwachsenen seit einigen Jahrzehnten wirkungslos, aber das Netz hat seine Atavismen: im „Miteinander“ steckt es noch tief in den 50ern des 20. Jh. Anders formuliert: das Benimmdichgerufe und Strafgelösche gegenüber Abweichlerinnen ist die Standardphase der Konformität und der Konservatismus, die jede neue Institution zur Selbstvergewisserung erst einmal einfach braucht. Der Don ist da schon ein bißchen weiter (Anfang 60er), Frau Bücker steht noch ganz am Anfang.

  266. Vroni, das kommt genauer...
    Vroni, das kommt genauer daher, dass welche meinen, sie müssten bestimmen, was benehmen ist und was nicht. Das wird dann schnell kleinbürgerlich. Nötig ist das nicht.
    .
    Dennoch möchte ich gern einmal allen Benimmtanten und -onkeln hier ein siegesbwußtes Lächeln ins Gesicht zaubern: mit bestem Benehmen verabschiede ich mich mit ausgesuchter Höflichkeit aus diesem Blog. Allen wünsche ich eine glückliche Zukunft. Und: Bitte benehmen Sie sich.

  267. Zieht hier eine gewisse...
    Zieht hier eine gewisse Humorfestigkeit ein, oder irre ich mich?

  268. naja, dem Troll geht es ja...
    naja, dem Troll geht es ja wohl auch um Macht: Freude zerstören usw. Die Frage ist, ob die symmetrische Antwort dann irgendwann „die Trümmer klingeln“ lässt.
    .
    Also, in Norwegen ist man sowas wie ein Straßentroll, wenn man in Gummistiefeln auf dem Fahrrad auftaucht.

  269. Arabella, es wird Sie hier...
    Arabella, es wird Sie hier niemand vermissen. Und das spricht sehr für Sie. Wenn ich allhier sehe, dass der Don Anstandsdamen genug hat, ist, denke ich, alles ums beste bestellt. Wer wollte den Teppich wohl betreten? Freiwillig?

  270. ohh neeiiinnn, Arabella, Sie...
    ohh neeiiinnn, Arabella, Sie jetzt nicht auch noch. Wird es ihnen hier zu gemütlich? Harmoniesüchtelei? Ich wünsche Ihnen für Ihre Zukunft immer eine handbreit blog unter dem Kiel und genügend Platz an den Seiten zum freien Schwimmen, ähh sprechen…
    .
    Hochwohlmögend ganz zu Ihren Diensten…. biiittteee, denken Sie an mein altes Herz, wimmer, an den Knien häng und anfleh… hm, hilft auch nicht. Dann grüßen Sie Ihren schwarzen Kater bitte recht herzlich.

  271. Sterne, wie oft haben Sie...
    Sterne, wie oft haben Sie eigentlich die Tür schon zugeschlagen?
    .
    Communitymanagement ist natürlich auch aufpassen, dass alles in gewissen Bahnen läuft. Man kann es natürlich auch wie die Welt machen, wo man besser nicht in die Kommentare schaut, wenn man nachher gut essen gehen will. Es ist nie eine allzu leichte Entscheidung, was man zuässt und was nicht, aber wenn man nicht aufpasst, sitzt man am Ende allein mit ein paar Trolllen da. Das ist wie ein Park, in dem plötzlich jemand anfängt, Flaschen zu zerschmeissen und Leute anzupöbeln. Ich denke, dass Gespräche, gern auch hart, Menschen anziehen. Aber dann gibt es auch eine Grenze, und um die kümmere ich mich.

  272. Sehr guter Artikel. Wer so gut...
    Sehr guter Artikel. Wer so gut beobachtet, der stellt sich auch die richtigen Fragen und seinen Lesern natürlich auch. Und wer sich die richtigen Fragen stellt, dem kommen die Antworten meistens von ganz alleine. Was aber immer noch mit Aufwand verbunden ist, weshalb einige dann doch lieber darauf verzichten.
    Und genau dieses strukturierte Vorgehen vermisse ich allerorts. Das ist natürlich so gewünscht und alle machen auch noch mit. Daher der Autowahn, die Riesterei, das Gammelfleisch, die Obrigkeitshörigkeit und, genau, die Blasen.
    Wenn Sie als aufmerksamer Beobachter durch eine deutsche Großstadt gehen, werden andere auf Sie aufmerksam, vermutlich macht man sich damit allein schon verdächtig.
    Danke für den Ausflug nach Mantua, habe nämlich gerade weder Zeit, noch Lust zum Reisen. Hier mehr gesehen, als ein durchschnittlicher Bustourist vor Ort..

  273. @arabella, bitte gehen sie...
    @arabella, bitte gehen sie nicht. irgendwie poppt diese anstandsdiskussion alle 5-10 bloggs hier auf. man kann aber auch manchmal „nicht mal ignorieren“.

  274. Ich kann leider nicht umhin,...
    Ich kann leider nicht umhin, sie ab und zu zu führen.
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    Dipsy, ganz vergessen: Ihre Ignoranz ist manchmal zum Weinen. Was Sie in Mantua sehen, ist das Werk einer linken Stadtregierung, die erst im letzten Jahr abgewählt wurde, und wenn Sir das Werk der neuen Herren sehen wollen, dann lesen Sie entweder die hiesige Zeitung oder schauen Sie sich das grosse Vorbild Verona mit seinen Zwangsmassnahmen an. Damit würden noch nicht malo Sie leben wollen.

  275. Don Sebastian, gern geschehen....
    Don Sebastian, gern geschehen. Ich denke, man sieht die Unteerschiede recht schnell, allerdings gibt es auch Schattenseiten: Sozialkontrolle etwa kann viel härter als Fleischkontrolle sein, und natürlich ist es hier nicht so, dass sich viel Neues entwickelt. Man weiss, was einen erwartet, wenn man schon mal da war.

  276. Sterne, wie oft haben Sie...
    Sterne, wie oft haben Sie eigentlich die Tür schon zugeschlagen?
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    Lieber Don, das liegt an der Asymmetrie der Blogführung. Sie können pöbeln und nicht freischalten. Der Leser ist dem ausgeliefert. Er kann nur – schweigen. Das geht demonstrativ oder tasächlich durch stilles Verschwinden. Daran ist nichts ehrenrühriges – und Ihr „wie oft eigentlich schon“ zeigt, das Sie noch sehr viel lernen müssen.
    .
    Nun bleibt die Tür aber zu. Indianerehrenwort.

  277. sterne, unde wie oft habe ich...
    sterne, unde wie oft habe ich das Türenschlagen nicht freigeschaltet? Ich glaube, zweimal, weil es nicht mehr dem entsprach, was ich hier als guten Ton lesen möchte, uind keine neuen Erkenntnisse gab, nur das ewig gleiche „Bäh das Blog ist doof und die Beiträge mies und der Autor nervt mich“

  278. Lieber Otaku, ich habe in...
    Lieber Otaku, ich habe in Ihrem Blog die Hunde bewundert – ihre Ernsthaftigkeit, Schönheit und freiwillige Unterwerfung, die in vieler Hinsicht sie zu ganz besonderen Gefährten machen (können). Gerne hätte ich weitergelesen bei der Beschreibung der Borderlineerfahrung mit ihrer Frau („bordeauxline“ wie Filou es netterweise nennen würde) – fand aber den ursprünglichen Bericht nicht mehr. Ich bin also durchaus auf Ihrer Seite, wenn Sie auch mal gegen den Strich bürsten und diesen in weiten Teilen zum Chatprotokoll mutierten Kommentarbereich aufmischen möchten.
    .
    Es ist jedoch in jeder Hinsicht eine kommentatorische Bankrotterklärung (um nicht zu sagen das Anbieten der Halsschlagader an die hier versammelten Alpha-Frauen) Frauen ihr Alter vorzuwerfen mit dem Hinweis, man würde Frauen nur in Form von Frischfleisch als Menschen betrachten (mit denen zu reden es sich lohnen würde). Ich nehme an für einen solchen Satz würde Ihre Leithündin Ihnen zeigen wo der Bartel den Most holt. Schade eigentlich, denn in Ihrer Einsamkeit in den Wäldern brauchen Sie eine Community mehr als jeder andere hier.
    .
    Offtopic: kann es sein, daß seit dem Stiftengehen des Hausherrn sich unter der FAZ Community eine latente Hysterie breitgemacht hat? Oder wie ist das Diffundieren der notorischen Stützen-Kommentatoren in sämtliche Blogs des Don (ungeachtet der dort zur Diskussion gestellten Themen) sonst zu verstehen?

  279. Werter Istvan, hoffen Sie dass...
    Werter Istvan, hoffen Sie dass mir jetzt im Tippen nciht das Benzin ausgeht, sonst werden Sie meine hoch geistigen Worte nie erreichen… Ich wähle die Form der Stichworte …
    a.) Unterwerfung ?? Ich habe echte Siberian Husky. Da ist nix mit Unterwerfung.
    b.) Wir waren nciht verheiratet, davon bin ich geheilt, leider. Zu finden unter was bisher so passierte , da sind Sie herzlich zum weiterlesen eingeladen.
    c.) Alpha.-Frauen ? Ich darf doch sehr bitten. Weder das eine noch das andere. Sie mögen sich dafür halten udn so wahrgenommen werden, aber mir ist mehr als ein Dame dieser Kategorie bekannt die sich wahlweise mit Wein Coca Arbeit oder Ihrer Attitüde Samstag Abend heulend , alleine in der Ecke wiederfindet. Und das ist nach meiner Erfahrung die Regel, nicht die Ausnahme. Wer sich selber verleugnet zahlt einen hohen Preis..
    d.) Wer hat Frauen Ihr Alter vorgeworfen und von Frischfkleisch geredet ? Darf ich keine persönlichen Vorlieben mehr äußern oder wie ? Und es gibt nun mal den biologischen Aspekt, betrachtet man den auf sich selber reduziert, dann sind Frauen nun mal nur höchstens 20 Jahre „nützlich.“ Habe ich gesagt das ich auch so mit Ihnen umgehe ?
    e.) Ein erheblicher Teil meiner Gäste, die meisten sogar, sind weiblich. Beschwert haben sich noch nie eine über meine Umgangsformen, verbal und anders. Sonst wäre ich schon Hin. Allerdings pflegen diese Durchaus Selbstbewussten Frauen meist keine Feministinnen zu sein, im Gegenteil diese für so eine Art geschlechtsspezifische Krankheit zu halten. Sollte zu denken geben..
    f,.) Meine Leithuendinen , ich habe derer 3 und 11 weiter Hunde die Lead laufen können, würden nichts dergleichen tun den Einordnung und Unterordnung sind für diese Tiere so selbstverständlich das man es nicht mal diskutieren muss. DAs beweist das Sie uns etwas vorraus haben, nebst Ihrer Intelligenz.
    e.) Ich bin gerne und bewusst einsam. Ich brauche diese und andre Communitys genau aus einem Grunde: So bekommt man Gäste. Und kann Zeit totschlagen wenn man, leider leider, am Rechner sitzen muss sich amüsierend. Ich hoffe sehr es beruht auf Gegenseitigkeit das weder ich Sie noch Sie mich brauchen. Alles andere wäre eine geistig/moralisch/menschliche Bankrotterklärung. Der ein zigste Grund warum ich den Damen überhaupt geschrieben habe war mein bodenloses Entsetzen über die Indoktrination Kindern gegenüber. Mütter/Frauen die Ihre Agenda offensichtlich auf Kosten des Wohles von Kindern durchdrücken, sind die schlimmste denkbare Zivilisationskrankheit, denn Sie zerstören die Zukunft. Dafür lasse ich mich dann auch gerne mit pseudopyschologischen Mutti Geschimpfte verunglimpfen, ich halte das Problemlos aus, die Damen anscheint nicht. Was meine Tehsen von wegen Küche wieder zu bestätigen scheint. Unreif für die Demokratie und das Netz..
    Ich hoffe damit soweit alle Klarheiten restlos beseitigt zu haben, den eigentlich wollte ich, auf ausdrücklichen Wunsche des Hausherren diese Diskussion nicht weiter führen empfände es jedoch als unhöflich nicht zu antworten.

  280. bin nicht sicher, ob Don's...
    bin nicht sicher, ob Don’s Praemissen in seinem Text stimmen. Stimmt es wirklich, dass nicht die Italiener schon ohne Mantuanische Besonderheiten gerne Schickimicki-Luxusgueter moegen (LV etc) oder gelbe Schuhe und Unmengen fuer das Essen ausgeben? Letzteres sicherlich, weil es viel hoehere geschmackliche und aesthetische Kontrollinstanzen gibt als im Deutschen Billigmarkt, und das kostet halt. War zumindest fruher so. Aber von der Verkehrsberuhigung der Mantuaner Innenstadt zu schliessen, dass sie kausal verantwortlich ist fuer die Verteuerung der daran haengenden Gueter erscheint mir bestenfalls unsicher (so wuerde man das in meinem Gastland ausdruecken..). Gibt es empirische Studien von Staedten und dem Konsum ueberteurer Schuhe in Abhaengigkeit von ihrer STadtzentrum-Befahrradung (oder nicht)? Ich vermute, es gibt lediglich eine Umverteilung schon existierender Produkte. Sowas sollte pruefbar sein, ohne dass man einen neuen blog konsultieren muesste. ;-)
    .
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    kausalitaet und korrelation ist eine schwierige Sache. Mit Verlaub Berthold und JR, die traditionelle oder Einsteinsche Physik und Derivate, ist nicht der richtige Ort, wo man auf dem letzten Stande ist, Probability calculus, d-separation, graphical models, automated inference eher – und das ist auch wirklich mal ein echter Fortschritt. Fuer diejenigen (es gab frueher mal ein Gespraech zw. JR , Berthold, das das tangierte), die sehen wollen, was fuer neue fantastische Methoden in dem Feld, was man heute auch Philosophie nennen kann, an Statistik entwickelt wurden, um mit Kausalitaet und Korrelation vernuenftig und korrekt umzugehen und der des mathematischen Formalismus nicht abhold ist, der kann ja mal hier schauen http://ebookee.org/dl/Causation-Prediction-and-Search-by-Spirtes-Glymour-and-Scheines/
    oder hier http://www.google.co.uk/products/catalog?q=cause+and+causality&hl=en&um=1&ie=UTF-8&cid=71028838333497798&sa=X&ei=E6-uTfuROMfPsgb3wM3XDA&ved=0CFcQ8wIwAw#
    conditional probability distributions, ist das Zauberwort hier, JR und bertholdIV,
    Bayesische Methoden sind, wie Sie wissen, in Feldern, wo Wissen sehr unvollstaendig ist (also ziemlich ueberall), aber wo man aber kein overfitting erdulden moechte, die Methoden der Wahl. man bestimmt eine Wahrscheinlichkeitsverteilungen nach Massgabe dessen, was man hat/weiss und nicht nach estimierten Variablen. wenn das mehr Menschen taeten, waeren wir all besser dran. Das regulatorische Potential dieser anarchischen Aussage ist hoch.

  281. @Otaku:"nützlich" sind...
    @Otaku:“nützlich“ sind Großmütter jenseits der 40, um die „Brut“ die die ersten 20 JAhre nichts alleine kann, besser durchzubringen. Die Wissenschaft hatte das schon am Wickel. Bei Walen soll das auch so sein: Tantenwirtschaft und all das. Nur so zumWeiterdenken :-)Klare Worte sind prima, aber manchmal eben auch ärgerlich.

  282. kann von Natzmer voll...
    kann von Natzmer voll zustimmen. Grossmuetter (und -vaeter), die am Leben der Brut Anteil haben und dies mitformen koennen, sind grossartig. Wo finden wir literarisch das Lob der Grossmutter ausser in irgendwelchem Maerchenkitsch niedriger Qualitaet? Ein seltsames Generationenproblem. Die Literaten, die ich am meisten schaetze, kommen aus der Zeit der Jahrhundertwende, und da war es unschicklich fuer Grosseltern und Eltern, mit den Kindern zu viel zu interagieren – das ueberliess man den Gouvernanten. ..ein weisser Fleck auf der Landkarte der hoeheren Literatur? Grosseltern ist es moeglich, wenn sie clever sind, den Enkel(inne)n eine Rundung, Gelassenheit und kultivierte Musse zu vermitteln, wie es den Eltern haeufig aus Zeitgruenden nicht moeglich ist (irgendjemand muss ja dieBroetchen verdienen) – jedenfalls ist es erstaunlich, welche Persoenlichkeitsmetamorphosen Menschen durchmachen koennen, wenn sie Grosseltern werden. Ich habe selbst davon enorm profitiert, wenn ich auch nicht sagen kann, ob die Botschaften auch richtig angekommen sind oder das ‚Werk‘ der Persoenlichkeitsbildung gelungen ist, das muessen dann die Kinder und Enkel entscheiden…
    .
    [das ist natuerlich keine statistische Aussage, aber wir sehen uns ja manchmal auch gerne als Einzelwesen (im versiegenden Schwarm der buergerlichen Welt).]
    .
    kann das den Diskurs wieder zu Interessanterem fuehren?

  283. @georgy koentges
    danke für...

    @georgy koentges
    danke für die infos, ihc lese mich mal ein. ich war nur entsetzt, wie solche größen wie anton z. so unbelesen auf diesen wichtigen gebieten sind. aber wenn man bei rkk-verbindungen ….
    z.thema freiheit: m.e. ein scheinproblem: hansmeier555 ist sicher wieder völlig taub auf dem ohr, da er natürlich die dogmen der rkk dahingehend intelektuell redlich nicht verteidigen will/kann und sich gemäß lateran II (?) dann wieder enthält.

  284. Herzlichen Dank. Jetzt gehts...
    Herzlichen Dank. Jetzt gehts los zu einer Osterunternehmung, viele Grüße bis dahin

  285. eher lateran IV oder?...
    eher lateran IV oder?

  286. Jesus...
    Jesus Christus…………..
    .
    .
    …………………………………………!

  287. v.Natzmer@ Es erfreut meine...
    v.Natzmer@ Es erfreut meine schwarze Seele zu hören das es noch funktionierenden Gossfamilien geben soll. Ich hielt das bisher für ausgestorben ., Wurde man doch in meiner Jugendzeit als asozial beschimpft hatte man viele Geschwister genauso wie heute teilweise… …. Nun ja wenigstens etwas positives. So es funktioniert was kaum die Regel sein dürfte…

  288. bertholdIV@: Nein, nicht mehr,...
    bertholdIV@: Nein, nicht mehr, das dpg-Periodikum gibt es nicht am Kiosk.
    @@:
    Allen rkK.-reform.-protest.-cavlin.-zwingl. -waldens.- anglik.,-apostol. -altkath. -baptist.- gnost.- agnost. -atheist. -freidenk. deist.-islam.-kopt.-chaldäisch.- nestorian.-menon.-maronit.- Ausrichtung seien Frohe Ostern, und damit allen Bloggisten/innen sowie (Ur-) Großmüttern und -Vätern samt Enkeln und Urenkeln, gewünscht. Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen :-)

  289. @plindos
    gibt es auch online....

    @plindos
    gibt es auch online. ihnen und der blogggemeinde gesegnte ostern – auch an arabella in der schweiz, vielleicht kommt sie ja doch zurück in diesen kreis

  290. @Plindos: die Casonsei...
    @Plindos: die Casonsei Bergamaschi hören sich probierenswert an. Aber Bresaola kenne ich nur als luftgetrocknetes Fleisch, dünn aufgeschnitten – die südalpine Variante von Bündnerfleisch. Nix Wurscht!

  291. Die Kombination Amarettini und...
    Die Kombination Amarettini und Kürbis schreit eigentlich nach einer Verarbeitung in Eisform …

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