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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Luxusvilla der Sklaven

| 164 Lesermeinungen

Die schönsten Plätze der Erde haben stets einen Nachteil: Immer wohnt dort schon ein anderer. Oder, wie in Sirmione, hat ein anderer dort so gehaust, dass dort kein Platz mehr für Nachfolger ist. Aber immerhin, er und seine Sklaven hatten es dort angenehmer, als sonnenversengte Touristen, deren Kinder in den Vergnügungspark wollen.

Domination’s the name of the game
In bed or in life
Depeche Mode, Master and Servants

So eine Entscheidung für einen Zweit- oder Drittwohnsitz prägt. Die immer ein weniger wilden D.s zum Beispiel, die ihre Kinder mit dem Porsche an der Schule abholten und ihnen sehr früh Rennräder beschafften, die D.s also hatten immer etwas am Gardasee. Hier lernten die Söhne das Frisieren von Motorrädern und den verderblichen, aber auch angenehmen Einfluss so einer Behausung auf bessere Töchter kennen; hier wurde der Urgrund gelegt für den Vorfall, da ein Kind mit einer nicht zugelassenen Enduro vergeblich durch die Fussgängerzone der Polizei zu entkommen beabsichtigte, und sich eine Apothekertochter in ein anderes Kind verguckte, es dann aber recht langweilig empfand und sich lieber einen echten Mann mit echten Integrationsproblemen in ihre Schicht beschaffte, heiratete, ein Kind und eine Scheidung bekam, und dieses Kind wiederum kam vorletzte Woche – ich schweife ab. Jedenfalls, Kinder nehmen am nahen und etwas drögen Tegernsee inmitten von Kühen und auf Pferden eine andere Entwicklung als am Gardasee inmitten von jungen Bekannten, die dort dauerhaft eingeladen sein möchten.

Bild zu: Die Luxusvilla der Sklaven

Bevor ich einer zukunftssicheren Lösung zugunsten des Tegernsees zuneigte, gab es auch die flüchtige Idee, es doch an einem oberitalienischen See zu versuchen. Der nördliche Gardasee ist, wenn man es auf der Brennerautobahn wirklich darauf anlegt, schneller als Frankfurt zu erreichen. Man kann dort nicht mal eben einen Tag hinfahren, aber dafür bleibt man eben länger und in der Summe nicht kürzer. Erzieherischen Gründe spielen in meinem Dasein ohnehin keine Rolle, und die nachlassende Attraktivität, seien wir ehrlich, nagt an beiden Alpenrändern gleichermassen so stark, dass ein paar Zimmer nicht vom Zwang entbinden, längerfristig grössere Exzesse in Nachfolge des Herrn Berlusconi mittels finanzieller Zuwendungen zu betreiben. Oder sich gleich damit abzufinden, was billig, moralisch sauber und nachredefrei ist. Wie auch immer, 2007 schaute ich hie und da, begutachtete Wohnlagen, ärgerte mich über prollige Deutsche in Torbole und schreiende Kinder in Desenzano, fühlte mich unwohl im faschistischen Salo‘ und stellte in Arco fest, dass die entdeckte Traumimmobilie mit albtraumhaften Erbstreiteren belastet war.

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Und wie vermutlich alle Immobiliensucher am Gardasee stand ich irgendwann in Desenzano am Strand, wandte mich ab von den dortigen Wohnanlagen, die gerade von hilfreichen Händen für die bald kommenden Touristen bereitet wurden, und blickte hinüber auf die langgestreckte Halbinsel von Sirmione, denkend: Das wäre es. Von Wasser an allen Seiten umgeben und nicht von chinesischen Touristen, die Bleiglasgeschäfte plündern. Eine Position, die in Fels und Wasser eine splendid Isolation ausdrückt, mit freiem Blick nach allen Richtungen und von allen zu weit entfernt, um gesehen zu werden. Vielleicht ein kleines Boot mit dem Namen „Andromeda“ dazu, das in den Wellen schaukelt, und den Besitzer am Abend zum Essen über den See trägt. Der römische Dichter Catull hat Sirminione einmal als sehr angenehm bezeichnet, und wenn man es so sieht, mag man es fast glauben.

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Es gibt da nur ein kleines Problem: Anderen ist diese gute Lage auch schon aufgefallen, und haben dort entsprechend komfortabel gebaut. Das besondere an der Inselspitze von Sirmione ist der Umstand, dass die Bautätigkeit schon über 1800 Jahre zurückliegt. Wir wissen nicht, wer sich dort zu seinem Vergnügen einen Komplex bauen liess, der damals vermutlich Villa hiess. Nur so viel ist offensichtlich: Mit 240 Meter Länge und über 2000 Quadratmeter Wohnfläche im Erdgeschoss ist es durchaus ein Beweis, dass die Römer mehr als nur Zirkusspiele, Militär und Strassenbau beherrschten. Ein immer noch eindrucksvolles Ruinenfeld ist diese Villa heute, selbst wenn vom ehemaligen Prunk, Stuck und der Wandmalerei wenig zu sehen ist. Und natürlich ist es unmöglich, an dieser Stelle etwas zu kaufen. Das Gelände ist ein Freilichtmuseum dessen, was das römische Imperium war, wenn es Zeit für Sommerfrische hatte.

Imposant sind besonders die grossen Bögen des Unterbaus: Die Spitze der Insel ist zwar nicht klein, aber zu klein für den Geschmack des Bauherrn, also liess er das Plateau durch Stützbögen künstlich erweitern. Gähnend wird er also einmal am Morgen über dem Unterbau gestanden sein, auf den See geblickt und sich gedacht haben: Es gibt viele Schöne Orte. Aber der hier ist der Schönste, und es ist meiner, meiner ganz allein. Und er wird zufrieden gewesen sein. Wobei er kaum allein gewesen sein dürfte; unten, in den Bögen, wohnten vermutlich all jene, die damit beschäftigt waren, den Luxus zu bewahren. Damit einer so leben konnte, mussten dort unten viele verweilen. Wobei man fairerweise sagen muss: das römische Imperium kannte eine Menge unerfreulichere Orte für seine Unterschichten, in Galeeren, in der Landwirtschaft, in spanischen Quecksilbergruben und bei der Förderung von Schwefel auf Sizilien. Wer das Glück hatte, hier sein Untertanendasein zu verbringen, hatte es vielleicht als Sklave erheblich besser, als die freien, aber armen Unterschichten in Rom.

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Natürlich ist es nicht ganz ohne Ironie, dass man heute zwar jenen Ort besucht, der als „Villa des Catull“ so angemessen bezeichnet wird, wie der Atomforscher „Restrisiken“ als kontrollierbar erachtet – gleichzeitig aber vor allem die antike Grösse durch Unterbauten und Sklavenwohnungen erfährt. Es ficht die chinesischen Touristen nicht an, denn Gross ist Gut und Bildung ist etwas für Fremdenführer, und ausserdem: Die Bögen von Sirmione sind auch heute noch jederzeit in der Lage, es mit den Unterkünften chinesischer Wanderarbeiter aufzunehmen. Es sportsandalt der deutsche Besucher auf Pfaden über Mauerresten und filmt die Schar seiner Kinder; gar seltsam würde es den Erbauer eventuell anmuten, dass nun Germanen für einen kleinen Obolus durch seine Villa marschieren, also bitte, die Herrschaften, das geht doch nicht, wo bleibt denn da die Klassentrennung. Verloren beim Fortschreiten der Geschichte. Gestern noch exklusiver Wohnsitz, heute Kinderquengeln, das weniger exklusiven Urlaub in Gardaland mit Riesenrutsche fordert. Es gibt Momente, da wünscht man seinesgleichen kein Leben nach dem Tode.

Oder vielleicht doch, als Strafe für die Sklavenhalterei? Man lebt nicht auf 2000 Quadratmeter Wohnfläche in bester Lage, ohne andere mehr oder weniger direkt zu beherrschen. Das ist bei uns nicht anders: Man bewundert die schlanke Eleganz des Atomkraftwerks und denkt nicht an die Uranminen, man kauft die Videokamera in den Riesenhallen der Einkaufszentren und denkt nicht an die Herstellenden in Bangladesch. Würde sich ein Reicher heute so eine Villa bauen, würde er unten vielleicht noch kleine Eigentumswohnungen verkaufen; die Sklaverei hat der Kapitalismus durch niedrige Transportkosten räumlich bestens von Orten mit hoher Lebensqualität getrennt. Was er leider noch nicht von solchen Orten trennen konnte, sind italienische Schulklassen. Vielleicht, denkt man sich, wenn man so hinüberschaut im Wissen, dass es nicht möglich ist, doch besser am Tegernsee. Mit Bergblick. Und ohne all die absurden Gedanken. Man dreht sich um, und geht. Und sieht dabei

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dieses lauschige Eckchen. Römisch anmutend. Mit Blick hinüber nach Sirmione, zu den Sklavenbehausungen. Über den Asphalt rollt eine Starnberger R-Klasse in Dunkelgrün Richtung Tiefgarage. Die Dienstboten haben ihre Arbeit erledigt, packen ihre Leitern in einen schäbigen Transporter, und fahren irgendwohin, wer weiss das schon. Über dem See senkt sich die Nacht herab, es wird etwas windig, aber noch lange nicht kühl, und um den See herum flammen die Lichter auf. Morgen sitzen sie dann vielleicht in ihrem römischen Eckchen, blicken hinaus und wünschten sich ein wenig imperiale Grüße, ein klein wenig nur, um all die Seeheimatlosen, die den Blick versperren, entfernen zu lassen. Nur einmal in die Hände klatschen, dann kommt der Major Domus mit vier breitschultrigen Herren aus Nubien, das wäre vielleicht nicht gerecht, aber sehr angenehm, wie so vieles hier am See, an dem kein Bericht davon kündet, dass es hier einen Aufstand von Sklaven gegeben hätte.

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Am Ende ging ich doch an den Tegernsee. Ich mag Berge, Kühe, und wenn ich will, miete ich eine Wohnung in Mantua, eine halbe Stunde von Sirmione entfernt.

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  1. DA@: Die elegante...
    DA@: Die elegante mittelalterliche Festungsanlage von Sirmione konnte weder mich noch meinesgleichen abhalten, den unglaublichen Eissalons intra muos einen Besuch abzustatten. Aber was ist diese Villa schon gegen den Palast des Kaisers Diokletians
    im alten Spalato, mit seinen ungeheuren Substruktionen….und den heutigen Touristenströmen die ihn durchspülen? Den Sklaven, die das alles errichten durften werden, außer von Ihnen und Ihrem herrlichen Essay, keine Kränze geflochten.
    ..
    Omnia fert aetas. animum quoque. (Alles nimmt uns die Zeit, auch die Erinnerung.) Verg.ecl.9,51

  2. So,so, sind es nun also die...
    So,so, sind es nun also die Chinesen die sich überall herumtreiben und foto-
    grafieren.Früher waren es die Japaner, aber die gibt es ja bald nicht mehr.
    Hier im schönen Andalusien hat man nicht so viele attraktive Ruinen wie in
    Italien,auch Sklaven waren hier nicht so am Start.Dafür muss man sich über
    die eher mittellosen Zweithäuserbesitzer ärgern.Porsches sind hier die
    Seltenheit, abgesehen vom bulligen Cayenne, denn hier gibt es ja auch noch
    richtige Feldwege,auch Viehwege genannt,obwohl schon lange kein Stück Vieh
    darüber getrieben wird. Viva Espagna!

  3. Zuerst dache ich schon Sie...
    Zuerst dache ich schon Sie wären an den See gezogen, weil sie jemanden beim Bauamt/Verwaltung kennen, sodass sie Seeheimatlose entfernen lassen können.
    sportsandalt… kommt in mein Wörterbuch, in die Kategorie typisch deutsch.
    gruß Kaktus

  4. Da mir heute gerade der...
    Da mir heute gerade der Postbote Kleists Werke in der Ausgabe von Reimer 1882 vorbeibrachte, so bringt mich die „Andromeda“ zu Amphytrion:
    „Ein wenig Rücksicht wär, und Nächstenliebe,
    So lieb mir, als der Keil von Tugenden,
    Mit welchem er des Feindes Reihen sprengt.“
    Nun hat das Sklaventum in der Moderne nur sein Gesicht gewechselt, aber nicht sein Wesen. Unser Angestelltendasein hat nur graduelle Unterschiede zur Existenz unter den Bögen zu jener Zeit. Ironisch ist zumindest, daß von jener Pracht und Herrlichkeit, den Villen und Thermen, fast ausnahmslos nur die Untergeschosse erhalten blieben und damit Zeugnis geben von der Sklavenexistenz, aber nicht der Mächtigen. Im übrigen ist es mir gleich, was diese so tun. Die so sicher im Bestehen sich wähnen, ihrem Ende eilen sie zu. Wir kleinen Leut‘ sind immer da, werden immer gebraucht, mögen die Mächtigen sich um den Knochen raufen so sehr sie wollen.
    .
    Vielleicht bin ich hier derzeit hier der einzige der „Karte und Gebiet“ liest. Und vielleicht habe ich Paranoia. Aber ich glaube, Houellebecq liest die „Stützen der Gesellschaft“ oder hat zumindest Kenntnis davon. Es ist nicht nur der Plauderton, die kulturellen Exkurse vom Hölzchen aufs Stöckchen, das ironische Markennamen-Dropping allein, die mich auf diesen Gedanken brachten. Es sind die diversen angesprochenen Themen, die ein feines Spiegelbild der werten Kommentatorenschaft ergeben. Eine unvollständige Reihe aus dem Gedächtnis aufgezählt: Refeudalisierung und ihr Scheitern in Form von „Chasse, pêche, nature et traditions“ an den Klerikalen um Villiers, Mäzenatentum im Zeitalter der Banausen, Bauhaus, Le Corbusier und die schädlichen Folgen, verschwindende Handwerkskunst, ländliche Küche, Charles Fourier, William Morris und ein Sozialismus, mit dem man Geld verdienen kann, George Grosz, eine Kabbala-Bibliothek, korsische Polyphonie, das Türgeräusch des Audi A6 und der Einfluß eines Bologneser-Hündchens auf die Eroberung Mantuas durch den Herzog von Ferrara.
    Vielleicht ist das Buch so welthaltig, das einfach alles darin vorkommt, vielleicht liegen die Themen derart im Zeitgeist, daß sie selbstverständlich sind. Aber vielleicht hat ein Blog die Literatur inspiriert. Auf jeden Fall sei das Buch der geschätzten Gemeinde empfohlen.

  5. Selbstversklavung

    Um mich in...
    Selbstversklavung
    Um mich in meinen Gemäuern halten zu können, bedarf es entweder biligster Hilfsfachkräfte, oder der Hausherr legt selbst an.
    Nun ich habe mich für letteres entschieden und meine Fähigkeiten erweitert.
    Den Gardasee möchte ich in diesem Sommer erstmalig besuchen; was gilt es zu bedenken ?

  6. Wunderbar geschrieben, werter...
    Wunderbar geschrieben, werter Don, nur Sie koennen das, Lapidarisches oberhalb des Tepidariums!
    Erinnert mich an Enna in Sizilien, da gibt es noch mehr Bilder vom wirklichen Leben jener Zeit, kleine Knaben auf Kampfwagen, wilde Import-Tiere und allerlei andere Exotica, ohne die man nicht leben konnte.

  7. Was er und sein Gefolge ;-)...
    Was er und sein Gefolge ;-) immer nur mit dem Süden hat. Was dort 100 qm kosten dafür bekommt man hier oben 10 Hektar. Und hat den entscheidenden Vorteil das Mann, vorausgesetzt man vermag so rund 1000 bis 2000 zu erwerben, eine Riesenzaun darum ziehen kann und seine absolute Ruhe hätte. Vor allem und jedem. Eigener See mit beliebiger Größe ist, Finanzkraft Vorausgesetzt nun wirklich auch kein Problem. Nun gut, Kultur findet sich hier oben höchstens im Joghurt und zur Durchsetzung elementarster Rechte ist Waffenbesitz angeraten da es schon mal passieren kann, wie am Wochenende einem Villabesitzer der einen Einbrecher auf frischer Tat ertappte, das die Telefonistin Ihn fragte ob das den nicht bis Montag warte könne, Sie hätten derzeit für ganz Västerbotten nur 2 Streifenwagen und der nächste sei 280 KM entfernt, aber ansonsten hat es hier doch nur Vorteile. Zumal man sich im Internetzeitalter nun wirklich alles ans Hause liefern lassen kann. Ud Zukunftssicherer ist es ebenfalls , während südlich der Alpen demnächst die Sahara beginnen dürfte… . Versteh ich nicht oder muss man da sein weil es irgendwie in ist oder so ?

  8. @plindos und DA, zum...
    @plindos und DA, zum Thema.
    ..
    Wer baute das siebentorige Theben
    In den Büchern stehen die Namen von Königen.
    Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?
    Und das mehrmals zerstörte Babylon,
    Wer baute es so viele Male auf? In welchen Häusern
    Des goldstrahlenden Lima wohnten die Bauleute?
    Wohin gingen an dem Abend, wo die chinesische Mauer fertig war,
    Die Maurer? Das große Rom
    Ist voll von Triumphbögen. Über wen
    Triumphierten die Cäsaren? Hatte das vielbesungene Byzanz
    Nur Paläste für seine Bewohner? Selbst in dem sagenhaften Atlantis
    Brüllten doch in der Nacht, wo das Meer es verschlang,
    Die Ersaufenden nach ihren Sklaven.
    Der junge Alexander eroberte Indien.
    Er allein?
    Cäsar schlug die Gallier.
    Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?
    Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte
    Untergegangen war. Weinte sonst niemand?
    Friedrich der Zweite siegte im Siebenjährigen Krieg. Wer
    Siegte außer ihm?
    Jede Seite ein Sieg.
    Wer kochte den Siegesschmaus?
    Alle zehn Jahre ein großer Mann.
    Wer bezahlte die Spesen?
    So viele Berichte,
    So viele Fragen.
    (BB, Fragen eines lesenden Arbeiters) –
    nun ja, ich habe es seit einschlaegiger Bundeswehrerfahrung nicht mehr mit der ideologisch bestimmten grundsaetzlichen Sympathie fuer den Arbeiter und es interessiert mich auch wenig, wer Caesar die Suppe kochte, aber die Frage, warum was fuer wen erhalten bleibt in derartigen Zeitraeumen, was nur so rumsteht wie ein Gebaeude, das macht einen schon etwas traurig – ..
    so viel Kontingenz in der Zerstoerung…-
    .. brennendes Rom, bringt mir die Phiolen fuer meine Traenen..-
    (konnte leider keinen schoenen Ustinov-Nero clip finden).

  9. @plindos . fere - bringen und...
    @plindos . fere – bringen und wegtragen, wie suess-bitter das doch ist :-)

  10. nun, lieber Otaku, eine...
    nun, lieber Otaku, eine einfache Antwort – zu viel Schnee und Kaelte, Ovid mochte es auch nicht in Tomi. natuerlich gibt es Goretex heute, aber die Lichtarmut in jenen Breiten duerften trotz der Nordlichter vielen mit einem Y-Chromosom doch recht zu schaffen machen ueber laengere Zeit im Jahreslauf – da freuen sich die Erben noch was frueher, wenn man welche hat.

  11. Fatalitische Illusionen! Wie...
    Fatalitische Illusionen! Wie lange noch? Es sieht nicht rosig aus. Immerhin gibt es aber positive Nachrichten aus dem ansonsten gescheiterten Lager:
    .
    „Gegen Kinderlärm in Wohngebieten soll künftig in Deutschland fast nicht mehr geklagt werden können. Das geht aus einem Gesetzesentwurf der Fraktionen von CDU/CSU und FDP (BT-Drs. 17/4836) hervor. Danach soll das Bundesimmissionsschutzgesetz so geändert werden, dass man nicht mehr gegen laute Geräusche von Kindertagesstätten oder Spielplätzen gerichtlich vorgehen kann.“

  12. Selten so einen...
    Selten so einen zusammenhanglosen M* gelesen. Trotzdem, die Damen tunen schon die Besen.

  13. Ich gestehe: Jeden meiner...
    Ich gestehe: Jeden meiner Beiträge könnte man auch mit 1/4 der Worte und besser verwoben schreiben. Beschwerden bitte an das FAZ Feuilleton.
    .
    Ernst Wilhelm, italienische Schulklassen, die von Betrachtungsobjekt nicht so begeistert wie von den Kanonen bei D’Annunzio sind, können auch für nachsichtige Menschen wirklich schwer sein. Das kann man mit klassischem Kinderlärm nicht vergleichen.

  14. georgy koentges@ Quark. Ohne...
    georgy koentges@ Quark. Ohne Bananen ;-)
    Ersten ist hier sehr trockene Luft bei 10 Grad plus schwitzt man schon wie irre, ab 20 wird es unerträglich und bei minus 20 kann man getrost noch mit normaler Kleidung vor die Tür wen man nicht völlig dekadent ist.
    Bin schon wenn die Ratten mal wieder des Nachtes rauften barfuß bei ebensolchen Temperaturen ins Dogyard, habe es auch überlebt ;-) .
    Goretex indes ist was für Spinner und Stadtmenschen, wer so was braucht ist wirklich im Süden besser aufgehoben. Licht indes hat man dafür im Sommer 24 Stunden am Tag, diese Helligkeitsperiode ist wesentlich länger als die der Dunkelheit, zumal ob der klaren und sauberen Luft hier Zeitungslesen bei Vollmond durchaus noch möglich ist.
    Y Typen sind indes ein Problem, da fühlen sich viele ja schon steppisiert wenn der Kosmetiksalon und das nie genutzte Theater nur 5 Km entfernt sind, ein echtes Problem hier oben,den zum Einkaufen 30 bis 100 Km ist normal, dem die Einheimischen mit Importen aus südlichen Gefilden zu begegnen suchen, was man durchaus zwiespältig sehen kann und seltenst gut ausgeht.
    Hier wird man abschließend bemerkt, übrigens älter als in Resteuropa, so sauberes Wasser nebst Luft gibt es sonst kaum, so man nicht gerade Pech hat und sich hat ne Müllgrube ect. andrehen lassen, was eines der liebsten Hobbys schon genannter Einheimischer ist, die doch wirklich und tatsächlich der überwiegenden Meinung sind alle Bewohner der ehemals demokratischen Republik D seinen Millionäre.Und nein letzterer Satz war kein Scherz…

  15. Ach, hansgeier333, das soll...
    Ach, hansgeier333, das soll advocatus diaboli sein? Da hab ich von Ihnen aber schon witzigeres gehört. Und das zu Walpurgisnacht. Wo geht es nach Elend und Schierke? Ts.

  16. @DA, BITTE NICHT 1/4 der...
    @DA, BITTE NICHT 1/4 der Worte, eher mehr. Ich stimme nicht mit dem erlauchten Herrn ueberein – das bedeutet natuerlich nix. Dachte dabei an http://www.youtube.com/watch?v=IG3rgIaXdpk
    War sehr schoen verwoben und, wie bei allem, was wichtig ist, stimmte der Anfang und das Ende sehr wohl und fein.

  17. Als fauler Mensch kehre ich...
    Als fauler Mensch kehre ich immer gerne am Ende zum Anfang zurück.
    .
    georgy koentges, an Cäsers Koch habe ich durchaus auch gedacht, aber solche Leute waren schon damals erheblich besser als normale Sklaven gestellt.

  18. Ich habe die Visitenkarte...
    Ich habe die Visitenkarte eines chinesischen Sklaven bekommen. Hinter der Nummer der Mobilfunktelefons stand die Bemerkung „24 h“.

  19. Es gibt Gegenden, die einen...
    Es gibt Gegenden, die einen immer wieder an die Kindheit erinnern, man möchte dahin und wieder entdecken, was mit dem Erwachsen werden entfleucht ist. Und um es dann wieder zu finden und zu bewahren, da sind wir halt meist doch ein wenig zu…. also: zu spät, zu arm, zu geizig, zu brettig vorm Kopf….!
    Aber ich stelle mir vor, dass gewisse Träume auch nie wahr werden dürfen, weil sie nicht halten, was sie versprechen und wie Seifenblasen platzen würden.
    .
    Bester Otaku1612, Sie scheinen offenbar Ihre Gegend gefunden zu haben. Sie Glücklicher! Andere suchen ein Leben lang und finden es nie, ja, erblicken es nie!
    Sie haben sich (Sie werden mich schon berichtigen, falls es nicht stimmen sollte) für Natür (statt Kültür) entschieden. Kann man auch! Sogar sehr gut!!
    .
    Und doch gibt uns Italien halt so ein kleines Stück Weltschmerz ab…..

  20. Sehr geehrter Don Alphonso!...
    Sehr geehrter Don Alphonso! Vielen Dank, dass sie mich mit der Villa am Gardasee auf einen anderen Gedanken gebracht habe. Vorher habe ich mich viel zu lange mit der Heiligsprechung von Papst Paul II beschäftigt, insbesondere des für diesen Akt notwendigen Wunders. Ich halte es für ein Wunder an sich, dass jemand im Jahre 2011 so etwas glaubt.

  21. (18:26) Yes, you can believe...
    (18:26) Yes, you can believe in miracles:
    http://www.youtube.com/watch?v=_-p8bOoFlPo

  22. Viele und Grüße und Danke...
    Viele und Grüße und Danke auch von uns einmal mehr!
    .
    Die wohl beste Verbindung von Italien und Germanien – neben der allzeit und wohl auch weiterhin klugen und richtigen Entscheidung im Süden keine Immobilie zu kaufen, sondern „rein haustechnisch eben doch rein in Germanien zu bleiben“, also lediglich pendelnd oder als Hotelgast beide Welten zu verbinden?
    .
    Na klar: Die „Pavarotti-Wochen“. Eben in der bodenständig-klugen germanischen Variante. Also nur gut essen – und ohne zu singen.
    .
    „Pavarotti-Wochen – nur ohne Singen“ passen, wie wir meinen, ganz sicher bestens „zum gelegentlich pendelnden Lebenstil“:
    .
    So ein ganz kleiner Bauchansatz ab vierzig, der gehört eben ggfls. auch zur Selbstpflege, passt gut zu Rädern und edlen Schuhen und der rollenden Lebensweise, der hat nichts dagegen gelegentlich auch gut gefürsorgt zu sein, gut italienisch eben.
    .
    Ein Lob der Unabhängigkeit und seiner Kenntnisse also wollten wir noch gesagt haben.
    .
    .
    (Und bloß weiter nichts zu Hochzeiten. Seelmann-Eggebert der Einzige (und wohl Letzte) einer aussterbenden Zunft: Früher lebten in Insel-London auch schon mal ein Lord Weidenfeld oder ein Sebastian Haffner und andere, die auch deutsch sprachen (und wohl auch englisch (wahrscheinlich etwas)) und wohl etwas von der Welt verstanden (maybe…). Unsere nachgewachsenen Fernsehreporterinnen von der „Rock&Kleid&Bluse&wer-kommt-zuerst-und-sitzt-bei-wem-Zunft“ aber … . (A pest!))

  23. Kopfgeburt@ Sagen wir mal so:...
    Kopfgeburt@ Sagen wir mal so:
    Grundgedanklich gesehen schon.
    Richtig und Kultur kann man sich auch , zumindest eingeschränkt , so Zeit und Geld übrig, übers Netz holen. Schweden ist es mehr zufällig geworden und nach meine Erfahrungen mit den Leuten hier oben, müsste man jeden eigentlich strikt abraten, wenn es den nicht ob der hiesige „Moral“ auf schlichteste Weise lösbar wäre:
    Geld haben, zahlen, Maul halten und Schweden immer nur hochjubeln. Dann kann man hier wirklich ideal leben.Nur ist das ein Charakterfehler meinerseits, Fresse halten ist nicht, wenn ich der Meinung bin, man verzeihe die Wortwahl Sie dient der Verdeutlichung, etwas ist Schweinescheisse oder Zitat Fant4 „Fickpisse“,dann ist es mir eben nicht möglich die Klappe zu halten.
    Nicht mehr.
    Kompromisse und selbst Höflichkeitslügen habe ich mir nach einer sehr tief gehenden Knasterfahrung gründlichst abgewöhnt. Und mit einer solchen in der Historie ist man mit selbiger Einstellung eben immer hinten dran sprich der Arsch, und zahlt so oder so einen hohen Preis.
    U.a. habe ich mein Traumdomizil, Björkliden, an meine Ex verloren und vagabundiere seid dem, oder werde gejagt, je nach Sichtweise, herum.
    Insofern suche ich den optimalen Ort auch noch, der eigentlich nicht schwer zu finden ist hier es gibt massenhaft geniale , billige Plätze. Nur ist man mit 30 Hunden für die man Verantwortung trägt eben festgenagelt und sparen ist da auch nicht, da hilft dann eben auch kein billiger Traumgrundstück von 370 Hektar mit etlichen Wunderschönen Gebäuden aus der Jahrhundertwende für an und für sich lächerliche 1,7 Millionen Kronen.
    Insofern: Immer noch auf der Suche. ( Sorry, wieder sehr länglich geworden, aber vielleicht interessiert es ja jemand …

  24. @derTiger
    zur veranstaltung...

    @derTiger
    zur veranstaltung morgen in rom
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45876618.html
    der wikipedia artikel ist anscheinend vom…

  25. ha, Sirmione! Ich war bisher...
    ha, Sirmione! Ich war bisher 2x dort, es ist schon einige Jahrzehnte her. Aber viel weiter als bis zum Obststand bin ich nie gekommen, weil sich aus der Richtung „Grotte des Catull“ jedesmal die Menschenmassen heranwälzten, so daß mir jegliche Lust vergangen war, mich in diese Richtung zu begeben. Entweder haben Sie einen ruhigen Tag erwischt oder Sie haben sich durch die Massen durchgerudert…

  26. @B4 - Vielen Dank für den...
    @B4 – Vielen Dank für den Link. Dabei fiel mir einiges ein und auf:
    (1)Als ich den Spiegelartikel mit 19 Jahren las, dachte ich, was ist dieser holländische Katechismus doch für ein Schmarren! Was ist schon der Unterschied? Heute geben mir die neuen Texte ‚fruits for thought’ – vielleicht sollte man auch mal das Glaubensbekenntnis des Lutherischen Katechismus überdenken.
    (2) Ich lese den Spiegel nur noch selten, und überlege manchmal, warum ich ihn als Student gut fand. Ich bin kein Journalist und Fachmann. Aber nach der Wiederlesung des Artikels von 1968 frage ich mich, fehlt dem Spiegel heute einfach dieser Wille zur bissigen Klarheit?

  27. Was bin ich froh, dass ich...
    Was bin ich froh, dass ich nicht solche Termine wie den in Rom habe! Gute Güte!
    .
    Colorcraze, es ist auf jeden Fall empfehlenswert, am Vormittag hinzugehen, und idealerweise im April vor oder nach den Osterferien. Danmn ist kaum was los. Überhaupt ist Italien immer noch sehr ruhig und angenehm.

  28. Erst gestalten wir unsere...
    Erst gestalten wir unsere Häuser, dann gestalten sie uns. So läuft das nun mal, und daran wird auch das Eigentum nichts ändern, außer, dass ‚Eigentümer‘ früher oder später unwillkürlich ‚eigentümlich‘ und schließlich schrecklich einsam werden. Man kann eben über den Ewerb eines Hauses oder eines Autos, Bootes oder auch Sklaven sich eben kein besseres Leben kaufen, sondern im Gegenteil, der materielle Erwerb einer fremden Kultur, die man sich nicht angeeignet hat, macht einen fremd in dieser Welt. Und es macht mir überhaupt nichts aus, dass solche Menschen depressiv werden, die da glauben, ihr Erbe wäre eine Art Schmerzensgeld für eine unglückliche Kindheit, die nur deswegen schrecklich war, weil sich die Nachkommen nicht gegen die Vorfahren aufgelehnt haben.

  29. Das macht schon mächtig Lust...
    Das macht schon mächtig Lust auf meine Sommertage am Lago. Danke für den Beitrag.

  30. @derTiger
    "(2) Ich lese den...

    @derTiger
    „(2) Ich lese den Spiegel nur noch selten, und überlege manchmal, warum ich ihn als Student gut fand. Ich bin kein Journalist und Fachmann. Aber nach der Wiederlesung des Artikels von 1968 frage ich mich, fehlt dem Spiegel heute einfach dieser Wille zur bissigen Klarheit?“
    da würde ich voll zustimmen. habe gerade gebundene jahrgänge des spiegels aus den 80ern bekommen, ähnliche aussage: viel besser damals der spiegel.
    ad (1) der katechismus, den dann der vatican in den 90ern (federführung schönborn) rausgegeben hat, war aber unter vielen theologen sehr verachtet und als „reaktionäres machwerk“ und eigentlich auch ein bruch der tradition, den so eine art kochbuch für die gläubigen war nicht üblich. aber zum pontifikat jpii’s. was soll ich sagen?: morgen wird er heilig gesprochen, als person untadelig; das pontifikat für die rkk m.e. ein immenser schaden.

  31. @DA
    ist schon witzig oder,...

    @DA
    ist schon witzig oder, wenn man solche „kämpfer im kalten krieg“ am tag der arbeit selig spricht. da werden die linken, lehrbefugnis-entzogenen theologen noch mal richtig aufjeulen. schöner nebeneffekt, die anglikanische kirche hatte nur zwei tage die öffentlichkeit, was heiratet das englische königspaar auch vor dieser seligsprechung…

  32. @derTiger
    "vielleicht sollte...

    @derTiger
    „vielleicht sollte man auch mal das Glaubensbekenntnis des Lutherischen Katechismus überdenken.“
    im evangelischen gesangbuch stehen im anhang verschiedene bekenntnissschriften, luther bis zur barmer erklärung und man weist sehr wohl unterschiede hin. m.e. eine sympathische und wohldurchdachte methode, einfach das alles stehen zu lassen. so sind halt die unterschiede: die römer räuchern halt gerne aus…

  33. @Hartmut/30. April 2011,...
    @Hartmut/30. April 2011, 13:37
    „Den Gardasee möchte ich in diesem Sommer erstmalig besuchen; was gilt es zu bedenken ?“
    Im Sommer hat es dort sehr viele Oesterreicher!
    .
    @Don Alphonso/30. April 2011, 21:24
    „Überhaupt ist Italien immer noch sehr ruhig und angenehm.“
    Die Italiener scheinen alle bei uns zu sein.
    Bin seit Ostern ans Land gefesselt (Motorschaden) und habe deshalb die Freude unsere italienischen Freunde mal wieder hautnah, oder soll ich lieber sagen „lautnah“ zu erleben.
    Allein heut abend in der Messe gingen wieder dreimal irgendwelche Handys mit dem nachfolgenden typischen „Pronto?“! Ich warte noch immer auf den Klingelton mit „Highway to hell“!
    Im uebrigen kann ich Colorgraze nur zustimmen, Sirmione kenn ich nur ueberlaufen, gerade die Wegstrecke zur Grotte.
    Aber schoen ists allemal dort. Mein Standort in San Benedetto di Lugano ist dagegen ruhig und direkt am Wasser.

  34. Privatim eine Schweigeminute...
    Privatim eine Schweigeminute eingelegt zum Gedenken an Frau Teofila Reich Ranicki. Sie war mehr als das alter ego von MRR.האדון תביא לפתיחת השמים.
    ..
    Eingeständnis: Der Sklave meiner Begierden…..es sind „nur“ Bücher und Zeitungen.
    Ja, gewiss auch anderes…

  35. @DA: ah, also ruhige Tage. Ich...
    @DA: ah, also ruhige Tage. Ich war damals noch Schülerin und entsprechend zu Schulferienzeiten dort… das wirds gewesen sein. Hübsch wars schon, und Eis und Ananasstück haben geschmeckt, aber halt eben _viel_ zu voll.

  36. @liebe Kopfgeburten. Das...
    @liebe Kopfgeburten. Das schlimmste ist,wenn man es schafft, an den mythischen Ort zurueckzukehren und das Realitaetsprinzip einsetzt und einem sagt, wie anders (zumindest jetzt) jener Ort von damals eigentlich ist – war auch die Erfahrung von damals hochgradig verzerrt? Ist der Ort nie erreichbar? Sollen wir uns nicht lieber an dem Ort in seiner Unerreichbarkeit erfreuen, als die Entzauberung zu erleben und zu vollziehen nach der Ankunft, die ja nur ungluecklich machen kann? Nur herakliteische Sprueche fallen mir dazu ein, und einer trauriger als der andere.
    Ich weiss nicht, warum mir immer wieder dieser BB in den Sinn kommt, den ich ansonsten gar nicht so schaetze, aber vielleicht treffen diese Zeilen ein oft Erlebtes, egal ob es sich um Menschen oder Dinge handelt.
    . ——–
    Der Abgerissen Strick
    Der abgerissene Strick
    kann wieder geknotet werden
    er hält wieder, aber
    er ist zerrissen.
    Vielleicht begegnen
    wir uns wieder,
    aber da,
    wo du mich verlassen hast
    triffst du mich
    nicht wieder.
    Bertolt Brecht
    .

  37. Wir sind nicht allein, waren...
    Wir sind nicht allein, waren es nie, wussten nur nicht darum.
    http://news.bbc.co.uk/earth/hi/earth_news/newsid_9469000/9469152.stm
    .
    heute Kiwi, morgen Padano.

  38. yast2000 schrieb: "Man kann...
    yast2000 schrieb: „Man kann eben über den Ewerb eines Hauses oder eines Autos, Bootes oder auch Sklaven sich eben kein besseres Leben kaufen, sondern im Gegenteil, der materielle Erwerb einer fremden Kultur, die man sich nicht angeeignet hat, macht einen fremd in dieser Welt.“
    Ich sitze auf meinem Boot in Thailand und sage mir, da hat er ja Recht, der gute Mann. Aber da setzen dann die Schutzmechanismen ein, die wohl auch die Sklavenhalter früher hatten, ignoriere einfach diese Umwelt. Bezahl sie und vergess sie. Mehr ist ja auch im Arbeitsleben in D nicht mehr zu erwarten. Dafür beschenkt mich das Meer mit all seiner Schönheit, lehrt mich dank seiner Kraft und Unberechenbarkeit Demut und beschert mir auch noch das feinste Essen. Zugegeben, die fünf Jahre die ich in Italien gelebt habe waren eine schöne Zeit, leider nicht am Meer sonst wäre ich evtl. heute noch dort. Übrigens ist echter Parmaschinken hier preiswerter als in Italien. Und guten Wein ( Soave oder Orvieto Classico ) gibt es an jeder Ecke für 10 Euro die Flasche. Alles dies bezogen auf Phuket.
    VillaMarinella

  39. <p>Es gibt für die Suche nach...
    Es gibt für die Suche nach dem Paradies einige, seit Jahrtausenden nicht mehr widerlegbare, Erkenntnisse:
    1. je niedriger die Steuern, desto korrupter die Exekutive
    2. je schöner die Umgebung, desto zahlreicher der Pöbel
    3. je angenehmer das Klima, desto schlimmer die Charaktere
    Wer es schafft auf fremde Hilfe zu verzichten, lebt am glücklichsten …

  40. Der Schlaf der Vernunft...
    Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer (Francisco Goya)
    ou
    Discours de la servitude volontaire (Étienne de La Boétie)
    oder
    Qui mori didicit, servire dedidicit. (Seneca)
    **
    Unter der Servitut des algorithmus supermephistophulus donatus alphonsus bavariensis blogulus megahirni, welcher von allen hiesigen commentarii schon sein probabilistisches Profil gefertigt in situ conspirativus industria of united europe, uns zu willenlosen Sklavensüchtlingen von bikes, automoviles, antiquitaeten, frugalen
    Italogastereien, british tweed seduziert und zu wankenden columina societas teutonica deformiert hat, ja wie denn nun? Sind wir es, hic et nunc et in eternitas oder bleibt uns noch spes? Die Hoffnung fährt zuletzt ab, ggf. bleibt dem/der Einen oder dem/der Andern eine gegenwartsnahe Heiligsprechung.
    **
    Unter dem Siegel der Verschwiegenheit: Auf dem Blocksberg war die Nacht wieder groß Gedräng von allerley Streghe & Miracolosa auf Ruten, Besen, Flügeln etc. angereiset.

  41. @ Georgy Koentges: haben Sie...
    @ Georgy Koentges: haben Sie Kinder? Wenn (noch) nicht, machen Sie sich darauf gefasst: wenn die erstmal in das Fragealter geraten, dann schlaegt diese Erkenntnis erst richtig durch.
    .
    Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich denke: wie kann ich diese Erfahrungen nur meinen Kindern vermitteln? Schlimmer: kann ich das nochmals erleben?
    .
    In der Realitaet gibt es kein playback- Zeit laeuft nur in einer Richtung (innerhalb der menschlichen Erfahrungsrealitaet- bitte keine hoehere Physik).
    .
    Solch Unabaenderliches sollten wir dann nicht uns den Appetit verderben lassen- insbesondere nicht den Appetit auf neue Erlebnisse. Also etwas weniger sparsam sein, uns einen neuen Strick anschaffen, der haelt auch besser als der geknotete.
    .
    Hm, das heisst dann, der werte Gastgeber sollte vielleicht einmal ausbrechen aus der Donau- Tegernsee- Oberitalien Routine und sich in fuer ihn kulturellem Neuland umschauen…

  42. Ohne Sklaverei hätten die USA...
    Ohne Sklaverei hätten die USA überhaupt keine eigene Kultur.

  43. Man könnte auch sagen: Ohne...
    Man könnte auch sagen: Ohne Freigelassene hätten die Römer einige führende Wirtschaftspersönlichkeiten weniger gehabt.

  44. Hansmeier555 in Sachen...
    Hansmeier555 in Sachen USA/Kultur: Fein beobachtet!

  45. "eine sympathische und...
    „eine sympathische und wohldurchdachte methode, einfach das alles stehen zu lassen.“
    .
    es hat manches für sich, das, ich nenne es einmal cafeteria-prinzip, der religion.
    .
    wobei angeblich bei den katholischen der gelebte vom gelehrten glauben ziemlich abweichen soll (aus einer mir nicht mehr geläufigen quelle: er sprach wie ein sprecher des vatikan in einer stellungnahme zum vulgärkatholizismus, mit keinem wort dagegen, aber auch mit keinem wort dafür).
    .
    was ist eigentlich aus den politischen pfarrern der wendezeit geworden?
    und was aus der seinerzeit von manchen begrüssten, von manchen befürchteten protestantisierung des betrittsgebiets?

  46. Nun, die zentrale Frage, die...
    Nun, die zentrale Frage, die sich stellt, lautet doch: Warum sollte ich mit einem Gottesglauben und sozialem Engagement in einer Kirche anecken, wenn ich es auch ohne Kirche leichter haben kann?.
    Mondry, denken Sie, dass es dort, wo immer es sein mag, irgendwie andrrs wäre? Nie fühlte ich mich mehr im Kaff als unter den angeblich progressivsten Berliner Kreisen, da wusste auch jeder, wer mit wem und warum. Und den Umstand, dass mein Körper auf der Reise nach England aussetzte und in Italien heilte, werte ich als Zeichen.

  47. hans meier,
    .
    die kanadier...

    hans meier,
    .
    die kanadier haben also keine eigene kultur?
    und was ist mit den australiern? die haben doch wenigstens crocodile dundee.
    .
    hat deutschland eine eigene kultur, zumindest eine, die man gerne anschauen will?
    .
    (deutschland ist in zwei teile geteilt, der eine teil war von den römern besetzt, dieser teil hat, über katholizismus und barock vermittelt, kultur, die in ihren wurzeln von den römern begründet wurde. der andere war das nicht und hat das nicht, allenfalls eine über katholizismus und protestantismus vermittelte, von hegel ins weltliche übersetzte staatsvergottung)

  48. Naja, was heisst da schon...
    Naja, was heisst da schon Kultur. Römischer Kaiser = nach heutigem Strafrecht Kindesmissbraucher, und zwar kulturell durchaus definiert. Was nicht heisst, dass man es im katholischen Bayern auch so halten sollte. Dazu kommt das kleine Problem, dass es zwischen dem Abzug der Römer und der Besiedlung durch Alemannen und Bajuwaren aus dem Osten durchaus einen Traditionsbruch gibt. Viel eher ist es so, dass die Nähe zu Italien im Mittelalter schnell wieder zu wirken begann. Und das war ja nicht schlecht.
    .
    Plindos, ich war dort, aber da waren nur eine Art Dschungelcamp und schlecher Caipi, und drei ehemlige Bundeskanzler.

  49. Da sagt einer "Freigelassene"...
    Da sagt einer „Freigelassene“ und alle reden über die Ossis.

  50. DA@:
    Dabei wähnte ich Sie in...

    DA@:
    Dabei wähnte ich Sie in Mantua. Die im Amt sich befindliche Dame, lernt die noch, oder brauchts dazu einen Abgang um dorthin zu gelangen? Was den Bölkstoff anbelangt: Eigentlich sollen ja die Bajuwaren, einer Theoria zufolge, aus der südlichen Ukraine (im dortigen Sprech sollen noch Wortpartikel im Schwange sein)über die mährische Senke zugewandert sein. Der Krimwein, einem on dit zufolge, muß durchaus wohlschmeckend sein. Warum die eigentlichen Bajuwaren (Ober-und Niederbayern incl. Oberpfalz) danach nun akurat auf Bier umgestiegen sind, wird wohl eines der großen Menschheitsrätsel bleiben. Da Maibock is oozapft!

  51. @auch-einer
    .
    Zu Kanada fällt...

    @auch-einer
    .
    Zu Kanada fällt mir nix ein. Ukrainische Kirchenchöre sind sicher sehr schön, aber nicht wirklich was eigenes Kanadisches.

  52. @Grimaldeli: aha, in Monaco...
    @Grimaldeli: aha, in Monaco steckt der Bootsfahrerteil jetzt. Zu Ostern hörte ich am Schloß Charlottenburg etwas italienisch, aber noch mehr spanisch. Die Touristensaison hat wieder begonnen, gestern war der Schankgarten mit dem schönen Zaun in der Schloßstraße leider nicht mehr so leer und ruhig.

  53. Plindos, ich bin immer noch in...
    Plindos, ich bin immer noch in Mantua, aber das war ja auch lange Zeit bayerisch. Und der Alkohohl: Ach ne. Nicht bei allen. Bei mir sicher nicht.
    .
    Und was das Begierdensklaventum angeht, ach, ich denke, da gibt es wahrlich Schlimmeres. Eine Luxussorge, würde ich meinen, solange es keine Sucht ist.

  54. colorcraze, stille Tage im...
    colorcraze, stille Tage im oberitalienischen Klischee. In der Tat wäre es dumm, aus Deutschland gerade jetzt nach Italien zu fahren, hier ist das Wetter eher durchwachsen. Vielleicht ist es deshalb so schwer, passendes Bildmaterial für die deutsche Sportsandalette zu finden.
    .
    Grimaldeli, ich denke, dass es so ist wie überall: Kaum ist man im Ausland, wird man etwas lauter. Meine abschreckende Erfahrung war der auf italienische Bedürfnisse ausgerichtete Christkindlamarkt in Innsbruck, in dem leider die Altstadt ersäuft wird. Dann nämlich drängt es die Scharen über die Berge, und das ist dann wirklich eine kleine Strapaze für die Toleranz. In Italien selbst… hier ist es wirklich sehr still, man sollte es nicht glauben. Ausser, man geht gezielt dorthin, wo es immer laut ist.

  55. perfekt!57, ich habe die...
    perfekt!57, ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nir von heute auf morgen nach Italien fahre, das hat bei mir immer einen gewissen Vorlauf. Eine eigene Immobilie wäre vor allem dann sinnvoll, wenn man einfach so vorbei kommen würde, denkend: Ach, das wäre jetzt wieder schön. Mieten dagegen ist prima: man ruft vorher an, hat nicht den ganzen Ärger mit dem halben Umzug, die Infrastruktur ist da… irgendwann übertreffen die Probleme die Bequemlichkeiten. Und im Hochsommer würde ich hier nicht sein wollen. Da ist es in den Bergen am schönsten.
    .
    bertholdIV, ich glaube auch nicht, dass siese Kirche den Kampf um die Bedeutungsherrschaft schon aufgegeben hat, daher auch diese Symbolik und der Bezug auf den früheren Papst: Die Tradition zu einer Zeit, als alles irgendwie noch besser schien. Ich sehe in Italien aber auch, dass gerne Kerzen mit dem alten Papst und Padre Pio sehr viel mehr Freunde haben, als Kerzen mit dem neuen Papst. Der sich übrigens erstaunlich hält, nichts von wegen „Papst des Überganges“.

  56. Die spannendeste Frage beim...
    Die spannendeste Frage beim Thema Sklaverei + Abendland ist doch, ob ausser den Leibern nicht auch Seelen bessessen und gebündelt und verbrieft und gehandelt und verkauft werden können.
    Im Internetzeitalter ist ja kein Ding mehr unmöglich.
    Die Überforderung unserer Ethikkommissariate, auf so Fragen praktikable Antworten zu geben, geht auf das Fehlen scholastischer Grundkenntnisse zurück.

  57. Die Blutfonds der Deutschen...
    Die Blutfonds der Deutschen Bank, die auf hohe Lebensversicherungen spekulierten, wenn der Verkäufer in Not früher starben, waren so ein Angebot. Da wurde gegen die Hilfeleistung der Angehörigen gewettet. Und erfreulicherweise verloren. ich verstehe auch nicht, warum man diesen Fall nicht ganz breit ausgewalzt hat. Widerlicher geht es kaum.
    .
    Kopfgeburt, das Schöne an Oberitalien ist, dass es sich seit meiner Jugend doch recht gemacht hat. Ich glaube, das Italien von vor 30 Jahren wäre nicht so angenehm, wie das Italien heute. Trotz Berlusconi. Vor 30 Jahren waren am Abend in den Städten alle Läden verrammelt, heute ist das längst nicht mehr so. Die vielen wilden Müllkippen sind verschwunden. Die alte „Scheissegal“-Mentalität ist weg. Und sie fahren heute zivilisierter als die Deutschen.

  58. Organhandel....
    Organhandel.

  59. bei gogol ging es um etwas...
    bei gogol ging es um etwas anderes:
    wenn ich es richtig verstanden habe, konnten leibeigene auch verpfändet werden, der bestand wurde jeweils zu einem feststellungszeitpunkt angepasst. tschitschikow versuchte also, günstig an etwas zu gelangen, was er teuerer verpfänden konnte.
    so etwas wie die bescheinigtermassen erstklassig besicherten us-darlehen, nehme ich an.

  60. HansMeier555@: Funktioniert...
    HansMeier555@: Funktioniert ganz einfach mittels CTM und special-programms for brain-scanning. Sie bekommen dann sofort die „richtige“ Einstellung installiert. Ausserdem werden Sie grenzenlos glücklich (happy without limit) danach sein, incl. dauerhaftem Erfrischungseffekt :-D.
    Auch für unsere Ethikkommissare durable recommanded, incl. Hilfsprogramm für alle instant-SMS-Zeichenkürzel (>S. Frau BK A. M. mit Handy auf der Cebit 2011 bei reception of the message by resignation of Sir…;-> ).
    ..
    Don Alphonso@: Bayerns, vorläufig, letzter Staatsbesuch in Mantua datierte vermutlich auf die Zeit als Hilfs-Alliierter von Napi zurück.

  61. Ja, im alten Russland war...
    Ja, im alten Russland war „Seele“ nur Zähleinheit, in ökonomische Kreisläufe eingespeist wurden nur die Leiber. Für alles andere fehlten noch die Dateiformate, USB-Anschlüsse, etc.

  62. @Plindos – Die alte Dame...
    @Plindos – Die alte Dame kennt sich leider mit SMS Kürzel nicht aus und der Artikel über denkende Affen im FAZ Papier-Feuilleton gestern war unvollständig. (Sie hat ein Handy nur zu dem Zweck, um es im Bedarfsfall an Familienangehörige zu verleihen.) Würden Sie ihr bitte den Gefallen tun, und erklären, was die Kürzel
    (>S
    und
    ;-> )
    bedeuten?

  63. @Plindos: "Warum die...
    @Plindos: „Warum die eigentlichen Bajuwaren (Ober-und Niederbayern incl. Oberpfalz) danach nun akurat auf Bier umgestiegen sind, wird wohl eines der großen Menschheitsrätsel bleiben.“ Tscha. Sie haben sich stante pede piefkisiert: Piefke von piwko~“Bierer, Bierbrauer“. Vielleicht die erste „weg von Rom“-Bewegung in Bayern.

  64. Die Sache ist wohl die, dass...
    Die Sache ist wohl die, dass Seelenhandel nicht mit Sklaven, sondern nur mit freien Bürgern funktioniert.

  65. @HansMeier
    in Sachen...

    @HansMeier
    in Sachen Organhandel, laufen die Vorbereitungen das staatlich zu reglementieren:
    siehe auch:http://erggertshofen.blogspot.com/2011/03/ersatzteillager-fur-bonzen-und.html

  66. >S = siehe
    ;-> = süffisantes...

    >S = siehe
    ;-> = süffisantes Lachen (die Klammer ist umständehalber)
    Den Affen-Artikel fand ich überaus treffend. Ich werde wohl doch mal was von Vargas Llosa lesen müssen.

  67. "Trotz dieser Sonderbehandlung...
    „Trotz dieser Sonderbehandlung soll Saif al-Arab Mitte Februar aus Deutschland abgereist sein. Angeblich zurück nach Libyen, heißt es im bayerischen Innenministerium. Wenige Tage nach seiner offiziellen Abreise erhielt die Münchner Polizei jedoch einen Tipp, der Herrschersohn halte sich noch immer in Bayern auf, diesmal am Tegernsee.“
    .
    ?

  68. @verehrtester Plindos 01. Mai...
    @verehrtester Plindos 01. Mai 2011, 08:52 – wie allerfeinst – das wuerde ein koestliches Barockes Titelblatt abgeben, wunderbar, geschrieben von Plindicius plindicissimus.

  69. Virulenz, damit kann sich der...
    Virulenz, damit kann sich der Tegernsee wieder seinen Lieblingsthemen widmen: Wer am Brauhäusl am See betrunken aufgefallen ist, und wie fies die Steuern sind.

  70. <p>Übrigens, was das Haus in...
    Übrigens, was das Haus in Italien angeht: Es gäbe da schon ein paar nette Anwesen, etwa in Valeggio.
    .

    .
    Und das ginge vermutlich auch ohne Sklaverei.

  71. @Savall – hoch interessant....
    @Savall – hoch interessant. Man liest ja oft, dass Frau Merkel mit Vorliebe SMS benutzt und ihr Händi spezialvercoded ist. Sie regiert also die Deutschen mit
    Zeichen wie:
    B-< = verärgerter Steinmeier(ab der Brille zu erkennen) oder :-<)) = verärgerter Gabriel (stilisiert durch Doppelkinn) Faszinierend!

  72. und WEM haben wir es zu...
    und WEM haben wir es zu verdanken, dass aus den Sklaven die Masters wurden, die aber dann ihre sozial verfassten Moralvorstellungen (und das einfache Griechisch) mitgebracht haben? der Sklavenreligion, die sich Christentum nennt, wem sonst! Machmal wuenscht man sich die Symmachoi zurueck, natuerlich nur wenn man sich die dicken Nubier leisten konnte!
    .
    Da die Sklaven es aber nicht aushielten, ohne Herrn zu sein, und die alten Meister leider etwas zu alt geworden waren (man denke an das Durchschnittsalter der Kurie), na dann hat man eben Facebook und andere social media – die schaffen die neue Sklaverei durch Selbstversklavung, gibt denselben Nestgeruch – nur ohne Weihrauch und Myrrhe. Nun, keine geschichtlichen Kausalitaeten und Polaritaeten sind hier impliziert, aber den Flaneuren der Geistesgeschichte wie mir kommt da nur der Ekel, dem auch nicht mit scholastischen Spielereien zu helfen ist. Nein, nicht zu wenig Scholastik haben wir gehabt, sondern viel zu viel und viel zu lange, gottseidank gab es das 17. und 18. Jhdt.

  73. Hübsch anzusehen, das wars...
    Hübsch anzusehen, das wars dann aber auch. Da artet ja alleine die Anleitung des Sklaven schon in Arbeit aus, da hilft dann auch kein Haushofmeister mehr.

  74. @Grimaldeli, 30. April 2011,...
    @Grimaldeli, 30. April 2011, 22:14
    Allein heut abend in der Messe gingen wieder dreimal irgendwelche Handys mit dem nachfolgenden typischen „Pronto?“! Ich warte noch immer auf den Klingelton mit „Highway to hell“!
    __________
    Großartig! Jetzt stellen Sie sich das Selbige auf protestantisch-heidnisch vor. Da wohnt der Horror! Eine Beerdigung, der Redner würdigt das Leben des zu jung Verstorbenen. Viele Gäste sind im mittleren Alter und entstammen dem linken Milieu. Dann, sehr laut, ein Handy spielt die Eisler-Hymne: „Auferstaanden aus Ruiiinen und der Zuukunft zuugewandt“ usw.
    Das hat Pfiff, nicht wahr? Beim Kondolieren bleibt die Sonnenbrille auf der Nase, auf den hundert Metern Weg von der Kirche zum Grab wird geraucht und für den Leichenschmaus hat man keine Zeit, weil die Lederjeans dringend geölt werden muss. Analphabetismus im zur Kirche gehen.
    Wäre dem ordentlichen Protestantismus dagegen ein aufmunterndes Pronto nicht die reine Wohltat? In einem Landstrich, wo zur Kirche gehen wie Zahnarzt ist, nur seltener und nicht so angenehm.

  75. @DA
    "Der sich übrigens...

    @DA
    „Der sich übrigens erstaunlich hält, nichts von wegen „Papst des Überganges“.
    habe ich nie erwartet, dass das ein übergangspapst wird. bereits jetzt viel mehr wirkung als sein vorgänger. ich glaube auch, dass da pflichterfüllung oder so etwas wie berufung bei bxvi ist um all das aufzuräumen, was sein vorgänger veranstaltet hat (sehr schöner kommentar heute in der faz am sonntag, man sollte sein hofieren solcher diktatoren wie pinochet nicht vergessen und dass der missbrauchskandal unter seinem pontifikat nicht ausreichend aufgearbeitet wurde auch nicht). die seligsprechung hat die polnische fraktion beruhigt, dem überlebeneden kaczynski bruder und seinen „rechten“ freunden allfälligen wind aus den segeln ob des deutschen papstes genommen. und bei dem „verfall“ der rkk in polen interessiert das in 10 jahren auch „keinen“ mehr, wann und wo jpII heilig gesprochen wird.

  76. Friedrich@ Die ganzen...
    Friedrich@ Die ganzen Beerdigungsriten der sg. Kirchen sind sowieso nur für den Zuverdienst der sich selber so nennenden Seelsorger wichtig und richtig, ich sehe da nur sehr schlechtes Benehmen, das hat man davon wenn man u.a. Frauen das Rauchen in der Öffentlichkeit erlaubt. Ansonsten ist mir die Tibetische Variante immer noch die liebste. Zerstückeln und ab in die Landschaft, den Geiern zu Fraße, natuerliche Restverwertung.

  77. Das 17. und das 18. Jahrundert...
    Das 17. und das 18. Jahrundert gefallen mir auch, nur das 19. war ein richtiger Kotzbrocken.

  78. @b4
    .
    Am V-2 und NOM hat er...

    @b4
    .
    Am V-2 und NOM hat er eisern festgehalten, was wollen Sie denn noch? Und Asisi… ach vergesssen wir’s.

  79. @hansmeier555
    ach hans meier,...

    @hansmeier555
    ach hans meier, hätte er sich einfach um seine kirche gekümmert, und etwas weniger kalte-kriegs-politik. ich glaube (wie fast alle theologen, die ich kenne), dass er einfach nicht das fachliche format hatte um v2 oder das NOM zu ändern. die zaitzkofener nahmen ihn ja auch nicht als gesprächspartner ernst im gegensatz zu bxvi. aber schade um all von ihm aus der kirche getriebenen und die opfer seiner politik – seis durch freundschaft mit diktatoren in südamerika…
    und zum umsturz im osten: den hätten die geheimdienste, nachdem der osten m.e. mitte der 70er schon kapitulierte auch anders hingekriegt.

  80. @hansmeier555
    "nur das 19. war...

    @hansmeier555
    „nur das 19. war ein richtiger Kotzbrocken.“ wohl wahr vor allem 1870/71

  81. b4
    .
    Aber das Volk hat ihn...

    b4
    .
    Aber das Volk hat ihn geliebt, nur Prinzeß Di konnte da noch mithalten.
    .
    Den Haß der Theologen sehe ich mit großer Schadenfreude! Wer zu blöd ist, „multi“ richtig zu übersetzen, hat keinen Grund sich über die „intellektuellen Defizite“ von wem-auch-immer zu aufzuregen.
    Und das Fegefeuer kann ja, wie wir seit Augustinus wissen, auch im Diesseits schon beginnen.

  82. @b4
    Schlimmer war 1866....

    @b4
    Schlimmer war 1866.

  83. Ausserdem scheint mir in...
    Ausserdem scheint mir in solchen Betrachtungen mitunter der altbekannte deutsche Überlegenheitsfimmel über diese rückständigen, minderzivilisierten, unaufgeklärten Polen, Slawen, etc. durchzuschimmern, die von unserer hyperaufgeklärten Universitätstheologie (Welte, Küng, Rahner, Jasper, Heidegger, Maréchal) einfach zuwenig mitbekommen haben und idiotischerweise immer noch die Jungfrau Maria anhimmeln statt Nathan den Weisen.

  84. @hansmeier555,...
    @hansmeier555, derTiger
    http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7064/pdf/Freiburger_Rundbrief_1982_129_132.pdf
    p.19ff
    @hansmeier555
    ja ja das überlegenheitsfimmel der deutschen gegen die slaven und multi falsch übersetzen…
    ja, ja….
    btw: http://www.kreuz.net bietet das etwas knackiger als sie hansmeier555

  85. @hansmeier555
    "HansMeier555...

    @hansmeier555
    „HansMeier555 01. Mai 2011, 21:03 b4
    Aber das Volk hat ihn geliebt, nur Prinzeß Di konnte da noch mithalten.“
    wenn ich so etwas lese, meine ich ihren schabernack zu spüren… vielleicht wollen sie den seligen jpii mit solchen vergleichen nur bloßstellen

  86. ...
    @derTiger
    http://www.orientierung.ch/
    offensichtlich leider eingestellt, muss zugestehen, das letztemal vor gut 10 jahren gelesen

  87. Moin,

    könnten die...
    Moin,
    könnten die Herrschaften HM555 und B4 mich mal aufklären, warum hier regelmäßig alles in eine klerikal-reaktionäre Ecke verdiskursiert wird? Ich gebe zur Erheiterung mal ´ne Runde Karl Marx aus (ist eine pädagogische Maßnahme): „Der Kultus des abstrakten Menschen ist adäquat für die Warenproduktion.“ (irgendwo vorne im K1 1. Abschnitt). Will sagen, die Darstellbarkeit konkret nützlicher Gebrauchswerte durch eine die Konkretheit negierende Abstraktion (in letzter Instanz: Geldware), diese Leistung des Menschen findet seine Entsprechung in der Kreation des abstrakten Menschen (Gottvater und das folgende mittlere Management, kenne mich da nicht so aus).
    gruß fb

  88. @hansmeier555
    "nur das 19. war...

    @hansmeier555
    „nur das 19. war ein richtiger Kotzbrocken.“ – nun ja, wenn Sie es wie immer auf ihre Kirchengeschichte beziehen, dann gewiss. Wenn man es auf Geistesgeschichte bezieht, Feuerbach, Mach, Maxwell, Riemann, Boltzmann, frueher Nietzsche, Darwin, Lyell, Humboldt – da geht es kaum besser. Da war der Buerger reif und nutzte sein Gehirn (und spielte gut Klavier), waehrend andere im Dogma unbefleckter Empfaengnis die letzten Wehen des christlichen Abendlandes klassischer Praegung durchstoehnten.

  89. @Hartmut. Grossartig, dieser...
    @Hartmut. Grossartig, dieser Clip, ein Klassiker, im O-ton noch besser http://www.youtube.com/watch?v=aclS1pGHp8o!
    und hier einen clip fuer unseren lieben hansmeier555
    http://www.youtube.com/watch?v=fUspLVStPbk&feature=relmfu
    und hier fuer alles, was danach kommt ,
    http://www.youtube.com/watch?v=EpuYoK6wv_Y&feature=player_embedded

  90. @ Don Alphonso, 1.5. 9.49h:...
    @ Don Alphonso, 1.5. 9.49h: Ihre Frage beantwortet schon die Heilige Schrift (Ecclesiasticus: http://bibeltext.com/ecclesiastes/1-9.htm). Nein, anderswo ist es nicht wirklich anders.
    .
    Mein spitzzuegiger Ratschlag bezog sich eher darauf, wie man die Nostalgie vermeiden kann, die die Beschaeftigung mit der eigenen Vergangenheit (z.B. beim Durchblaettern von Photoalben, oder eben wenn die lieben Kleinen fragen) provoziert. Und um im Brechtschen Bild zu bleiben, hiess ich sie, einen neuen Strick zu kaufen.
    .
    Wird aber dieser dann nur mit dem Alten verglichen (Berlin vs. Bayern), so ist sein Zweck verfehlt.
    .
    Erfolgreich ist eher die Beschraenkung auf die eigene Gegenwart, was [kunst/ kulturell] historischen Erkenntnisgewinn nicht auschliesst.
    .
    Und wenn ich das Blog so richtig verstanden habe, dann gelingt Ihnen das insgesamt recht gut- Gratulation! Auch wenn gelegentlich ein „‚Luja, sog‘ I'“ da mit durchklingt. Aber dafuer sind Sie ja auch Bayer.

  91. @Folkher Braun
    Das Elektron...

    @Folkher Braun
    Das Elektron ist genauso unergründlich wie das Atom.

  92. @georgy koentges
    .
    ganz zu...

    @georgy koentges
    .
    ganz zu schweigen vom naiven Positivismus, der Kinderkrankheit bürgenlicher Hirngebraucherei.

  93. Und die Materie ist...
    Und die Materie ist dialektischer Natur.

  94. Auch durch das Volk spricht...
    Auch durch das Volk spricht Gott zu uns.
    .
    Manchmal.

  95. @georgy koentges
    ich habe es...

    @georgy koentges
    ich habe es auf die kirchengeschichte bezogen und das nicht -ergo ungültig ? – beendete vki bezogen. für hansmeier555 kann ich nicht sprechen.
    postings auf der standard von heute
    http://derstandard.at/1303950671433/Osama-bin-Laden-von-US-Spezialkraeften-in-Pakistan-getoetet?seite=2#forumstart

  96. @fb
    es geht um die...

    @fb
    es geht um die wandlungsworte, letztendlich darum ob die hölle leer ist oder nicht.
    das argument von hansmeier555 geht so: wandlungsworte beinhalten das wort multi (jesus hat lateinisch gesprochen) und damit dürfen nicht alle in den himmel. im NOM/vk2 wurde multi durch alle ersetzt, deshalb häresieverdacht.

  97. @fb
    etwas mehr marx hier...

    @fb
    etwas mehr marx hier würde der diskussion gut tun, haben wir in der rkk auch mal versucht bis der selige jpII mit dem eisernen besen durchgefahren ist – aber das ist laut hm555 auch wieder nur deutsche überheblichkeit – man sollte die katholiken oder wirklichen märthyrer wie oskar romero in mittel und südamerika fragen, was sie dazu sagen.

  98. @b4
    .
    Für Sie gäb es noch...

    @b4
    .
    Für Sie gäb es noch ein paar Marienerscheinungen im Archiv.
    .
    NB: Haben die Altkatholiken eigentlich den NOM?
    .
    Ob gk weiss, was Sie mit vki meinen? (Vsemirni kommunistitscheski international?).

  99. b4,
    Sie sind lustig, grade wo...

    b4,
    Sie sind lustig, grade wo Sie mich mutwillig falsch zitieren. Dass Jesus lateinisch sprach habe ich, wie Sie genau wissen,
    nie behauptet.
    Sehen Sie, genau das meine ich, wenn ich das Fehlen einer scholastischen Streitkultur beklage.
    .
    Auch wenn hier im Blog Zitate nicht korrekt mit der Originalquelle belegt werden müssen, dann gibt Ihnen das im Umkehrschluß noch nicht das Recht, Zitate frei zu erfinden. Ebenso wie „Tradition“ nicht „Willkür“ bedeuten kann.
    .
    Zur Strafe schreiben Sie den Wortlaut des 8. Gebotes hundertmal in Schönschrift in ihr Heft, auf Hebräisch, Aramäisch, Griechisch, Lateinisch, Altkoptisch, Lutherdeutsch und Oberpfälzisch.

  100. b4
    .
    Und wenn Jopa-selig Ihnen...

    b4
    .
    Und wenn Jopa-selig Ihnen verboten hat, über Marx und Venus zu diskutieren, warum haben Sie es dann nicht einfach trotzdem getan? Ich meine, dabei werden doch keine Leichen vom Friedhof ausgebuddelt und dann bei Kerzenlicht zerschnippelt.

  101. B4 (1. May 22:28) Anstelle des...
    B4 (1. May 22:28) Anstelle des verstorbenen Blättchens, kann ich Ihnen dieses Interview emfehlen:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/web-tv/standpunkte?video=1.9046722

  102. Sch, ich weiss nicht, ob die...
    Sch, ich weiss nicht, ob die den Herrn nun selig oder heilig sprechen, macht das Geschäftsmodell auch nicht atraktiver für Aussenstehende. Und die Innenstehenden, ob die das nun gut finden oder nicht, haben noch ganz andere Themen, die vermutlich wichtiger sind.

  103. "Der nördliche Gardasee ist,...
    „Der nördliche Gardasee ist, wenn man es auf der Brennerautobahn wirklich darauf anlegt schneller als Frankfurt zu erreichen.“
    aber nur im Winter oder in der Woche vormittags oder mitten in der Nacht … zwischen Mai und Oktober ähnelt meiner persönlichen Erfahrung nach die Brennerautobahn Richtung Gardasee eher einer sich langsam vorquälenden Blechlawine.
    Aber Sirmione ist wirklich schön, genau wie es der gute Catull selbst geschrieben hat:
    Paene insularum, Sirmio, insularumque
    ocelle, quascumque in liquentibus stagnis
    marique vasto fert uterque Neptunus,
    quam te libenter quamque laetus inviso
    vix mi ipse credens Thyniam atque Bithynos
    liquisse campos et videre te in tuto !
    O quid solutis est beatius curis,
    cum mens onus reponit, ac peregrino
    labore fessi venimus Larem ad nostrum
    desideratoque adquiescimus lecto?
    Hoc est, quod unum est pro laboribus tantis.
    Salve, o venusta Sirmio, atque ero gaude !
    gaudete vosque, o Lydiae lacus undae,
    ridete, quidquid est domi cachinnorum !
    hach. Neid. Ich muss da auch mal wieder hin…

  104. Es ist dem Bayern nicht nur...
    Es ist dem Bayern nicht nur ein kurzer, dicker und verkropfter Hals gegeben, sondern auch der Vorzug, vor allen anderen Bundesländern losfahren zu können. Während der gemeine Frankfurter sich also noch dumme Sprüche seiner Kinder im Stau bei Biebelried anhören muss, eilt des bayern Cabrio bereits gen Brenner. Verflucht der Wiesbadener sein Geschick im Mittleren Ring um München, blickt der Münchner schon auf die Fluten bei Torbole. Und stecken die anderen in der Blechlawine, zitiert der Bayer schon Catull und wünscht sich eine grazile Lesbia an seiner Seite.
    .
    Die hoffentlich keinen Anstoss an seinem kurzen, dicken Hals nimmt.

  105. Der Bayer zitiert Catullus,...
    Der Bayer zitiert Catullus, doch er trägt Lederhosen…. et tu, DA?

  106. Ich trage Radlerhosen, dieweil...
    Ich trage Radlerhosen, dieweil ich nach Paeschiera radle. Vielleicht wird dabei auch mein dicker Hals etwas dünner.

  107. (Zumal es bei FAZ.net im...
    (Zumal es bei FAZ.net im Moment, siehe Kommentare, ja eh nach vorgezogener Sommersauregurkenzeit aussieht, so still ist es hier in diesen Tagen, da man stets einen neuen, toten bin Laden bräuchte, um die Seiten gut zu füllen)

  108. <p>((allerdings überlege ich...
    ((allerdings überlege ich beim Radeln, wie ich den beitrag schreibe, in dem es doch einmal um das geht, was ich als Kunstfigur nicht habe: Den Unterleib.))

  109. @Don vielleicht sind die Leute...
    @Don vielleicht sind die Leute noch im Nach-royal-wedding-Koma oder auch schon im Toter-bin-Laden-Jubel.
    Übrigens ist es riskant, sich eine grazile Lesbia an seiner Seite zu wünschen – dem Catull hat sie eher Herzeleid und nur kurzes Glück beschert.
    Ich bin jetzt übrigens sehr gespannt auf den Beitrag zum Thema Unterleib…
    (und seien Sie froh über ihren dicken kurzen Hals, meiner ist ungewöhnlich lang, schmal und dazu hypermobil. Das mag zwar elegant aussehen, ist aber orthopädisch sehr störungsanfällig).

  110. Aber vorher hatte er jede...
    Aber vorher hatte er jede Menge Spass! Und am Ende kam gute Literatur dabei heraus.
    .
    Ein dicker Hals mag gut sein, wenn man einen schweren Schädel hat, aber erstens trinke ich nicht und zweitens ist da dann auch viel Platz für Kröpfe – es hat alles seine Vor- und Nachteile.

  111. @hansmeier555
    entschuldigung,...

    @hansmeier555
    entschuldigung, das für das lateinisch, ich dachte das fällt auf…
    ansonsten ist das thema multi ausdiskutiert. sollte es in den letzten meldungen persönlich geworden sein tut’s mir leid. ansonsten ist mir ist das thema einfach zuwider mittlerweile, aber ich diskutiere es auch noch 10-mal rauf und runter. wer sich informieren will, soll entweder auf kreuz.net nachlesen oder z.b. in einem guten kommentar zum korintherbrief lesen. und zum n.n. mal: die wandlungsworte als liturgischer text sind m.e. etwas anderes als eine genaue abbildung eines nt textes. wenn man das möchte müsste man m.e. korinther nehmen und was dort steht kann man ja nachlesen

  112. Vielleicht war dieser Bin...
    Vielleicht war dieser Bin Laden auch nur eine Internet Kunstfigur ohne Unterleib. Und weil er aus irgendeinem, uns unbekannten Grund nicht mehr in die Story passt, hat Obama seinen Tod in einer 9 Minuten langen, etwas künstlich wirkenden Ansprache angekündigt.

  113. (Manchmal glaube ich, man...
    (Manchmal glaube ich, man könnte Leute mit Hinweisen und Warnungen irgendwie zu Gesprächspartnern machen. Und dann zeigt sich schnell wieder, dass ich mich täusche. Fast immer)

  114. nun, zu Ihrem neuen Beitrag,...
    nun, zu Ihrem neuen Beitrag, DA, Catullus XCIV. Ich gebe zu, recht schmal, aber nicht weit hinter einem netten Lesbia-Gedicht.

  115. @DerTiger
    das kann nicht sein,...

    @DerTiger
    das kann nicht sein, sonst würden unsere medien nicht so darüber berichten. das war eine lange suche der us geheimdienste, aber vorsicht wir können noch keine entwarnung geben. die seebestattung hat auch keinen anderen hintergrund als islamische riten zu befolgen.

  116. @Der Tiger
    sie müssen sich...

    @Der Tiger
    sie müssen sich täuschen, selbst die nzz, und die lügt ja nicht, meldet einen durchbruch; ereignissreiche erste maitage
    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/ein_erloesender_durchbruch_1.10450069.html
    und nun zu den wichtigen dingen wie…

  117. DA - Vielleicht liegt das...
    DA – Vielleicht liegt das daran, dass alle Stützen der Gesellschaft in irgendeiner Form Kunstfiguren sind. Offensichtlich bin ich kein echter Tiger. Gestern gab es im ARD zwischen Tatort und Anne Will ein Bild von einem echten Tiger, weil die angeblich vom Aussterben bedroht sind. Aber so prächtig wie der ARD Tiger sehe ich wirklich nicht aus, und am (aus)sterben bin ich offensichtlich auch nicht.
    .
    Doch weil ich kein so schönes Naturfell wie ein echter Tiger habe, ging ich am Koninginnendag (weil da alles erheblich billiger ist als sonst) in den hiesigen Bins Laden. So heißt dieses Geschäft wirklich, siehe:
    .
    http://www.bins.nl/
    .
    und hab mir gleich mal – höchst preiswert – vier Hosen für meinen in echt vorhandenen Unterleib gekauft.

  118. Don (10.38 Uhr), ja bitte ......
    Don (10.38 Uhr), ja bitte … schnell !
    .
    Gardasee – höchstens zum Tennis spielen in der Vorsaison. Villen mit angeschlossenem Court gibt es jedoch m.W. recht wenige.

  119. Hatte sich nicht zum Sklaven...
    Hatte sich nicht zum Sklaven gemacht, das kleine trotzige Mädchen auf dem Staats-
    balkon in London, den Kopf aufgestützt auf beiden Ärmchen. Erinnerte irgendwie an den rechten Putto zu Füßen der Dresdner „Sixtinische Madonna“ von Raffael. Ist weltweit schon sog. Kultfigur geworden. Allein deswegen sollte sich jeder Kinder anschaffen, um zu erkennen wie souverän diese sein können…..
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sixtinische_Madonna
    ..
    Kollektiver Wahn läßt alle Menschheit versklavt unter Golfer Kappen verschwinden, Maurer, Dachdecker, Rentner, Generäle, Admiräle, Polizisten, Joggerinnen etc.
    ..
    An die Glaubenkrieger, Atheisten, Agnostiker, Freigeister:
    Gesundbeten hilft! (Das geht auch ohne Kenntniss des Nicäischen Konzils oder dessen Glaubensbekenntnisses).
    ..
    Was heißt Sklavenmoral? Epiktet, als ehem. Sklave schrieb über Freiheit und Moral.
    Stoisch ertrug er seine Armut.

  120. (Wie wär´s wenn die...
    (Wie wär´s wenn die Ledernacken mal in Don´s Luxusvilla einmarschierten? Genug alte Bärte abzuschneiden gäb´s da schon. Und eine Seebestattung für die alten Zöpfe allemal. Mann über Bord!)

  121. @ unellen ...
    @ unellen 08.57h
    amo
    amas
    amat
    amamus
    amatis
    amant
    (Catullus…..?)

  122. HansMeier555: "Zitate sollte...
    HansMeier555: „Zitate sollte man immer frei erfinden.“ (Kleist)
    .
    Don Alphonso: Die Anwesen , die Ihnen gefallen, sehen alle recht unitalienisch aus. Eher wie Elberfelder Spätgründerzeit.
    .
    Plindos: in der Regel ist so etwas kein Rätsel, sondern kriegsbedingt. Wo Landsknechte die Weinberge zerstörten, musste Bier her, dann blieb man dabei. „Bierregionen sind Kriegsopfer. Wein braucht Frieden.“ (F. Freiligrath)

  123. Ach bester Don, haben Sie es...
    Ach bester Don, haben Sie es noch immer nicht aufgegeben, andere erziehen und aufklären zu wollen!?
    Nun gut, in Italien scheint Ihr Einfluss („Die vielen wilden Müllkippen sind verschwunden. Die alte „Scheissegal“-Mentalität ist weg. Und sie fahren heute zivilisierter als die Deutschen.“) ja gewirkt zu haben. Aber wollen wir die Italiener wirklich verdeutscht ? Wo bleibt der lokalkolore Fiat500, der mich in der Innenstadt an die Wand quetscht?
    .
    @Otaku1612 (30.4. 20:01)
    Sie sehen den Don und seine Meldung von 11:25: Der Mensch ist ein schwieriges Wesen, vor allem im Umgang mit dem andern… In dieser Hinsicht können Sie ruhig in Schweden bleiben. Oder denken Sie wirklich auf zB Mallorca sei es irgendwie besser?

  124. Entschuldigung für die...
    Entschuldigung für die Verspätung. Ich wollte schauen, ob ich 80 Kilometer auf dem Rad noch schaffe. Die Antwort ist physisch ja, gefühlt aber nein – zuimal ich mich in den Bergen 40 Kilometer verfahren habe,

  125. Don Alphonso@: Das...
    Don Alphonso@: Das „Radler-GPS-Navigations-System mit vollautomatischem Wetter-Sightseeing-Vollinfo-Radarfallen-Warn-Paket ®“ incl. freeloading Radlermaß hätte Sie vor manchem Umweg und mancher Ungemach bewahren können. 120 km per Tag, stramme Einzelleistung das, und in dem Alter, …. ist schon was!

  126. Sehr geehrter Don - 80 km in...
    Sehr geehrter Don – 80 km in den italienischen Bergen, ein bißchen verfahren. Sie schreiben das doch nur um mich richtig eifersüchtig zu machen…. wie gerne würde ich ein bißchen in den italienischen Bergen Radfahren – mit oder ohne Verfahren.

  127. Lieber Berthold IV,
    .
    nein,...

    Lieber Berthold IV,
    .
    nein, persönlich habe ich das auch nicht aufgefasst, es ging mir wirklich nur um die Streitkultur. Und ich will es ja nicht voreilig ausschliessen, dass Sie mit allem recht haben. Ihren Literaturhinweisen werde ich, wenn ich mal Zeit haben sollte, gerne nachgehen, auch wenn sie für mich als Nichttheologen etwas kryptisch klingen. Dass sie nach Herrn von Muggelbrunns Empfehlung „frei erfunden“ sein könnten, schliesse ich defenitiv aus.

  128. Zum Beitrag: Spätestens unter...
    Zum Beitrag: Spätestens unter dieser Überschrift hätte der Pompeji-Konsument doch mal was über Sex erwartet, gerne auch explizit.
    .
    Stattdessen wieder nur Marxismus pur. Auch gut. Also die Villa ist ein Haus, und das Haus bedeutet auch Familie, und zu welcher bekanntlich auch die Sklaven gehören. Bedeuteten Ökonomie und Despotie nicht ursprünglich ein und dasselbe?

  129. <p>Ich bin hinter Mozambano...
    Ich bin hinter Mozambano falsch abgebogen in die Strada dei Colli – der Name sagt alles. Auch wenn danach erst mal der See kommt.

  130. Meiern, der Don über den...
    Meiern, der Don über den Rubicon? Oder über die Gotenlinie? Kriegt der nicht hin. Weiter als drei Autostunden von zuhause fängt für ihn eine unsichtbare Grenze an. Vielleicht versagt die Ortung dann ganz. Oder seine bella macchina verendet in der macchia.

  131. Plindos, wären die 40...
    Plindos, wären die 40 Kilometer in den Bergen nicht der Unterschied zwischen „fertig“ und bettlägrig“ gewesen, wäre es reizvoll gewesen. Es war auch reizvoll, nur die letzten 30 Kilometer bei Gegenwind durch die Poebene waren es nicht.

  132. kommen Sie Don, kein Blog zur...
    kommen Sie Don, kein Blog zur Prinzenhochzeit; kein Blog zu Bin ehm, eben wusste ich noch …

  133. Wie wäre es mit einem Beitrag...
    Wie wäre es mit einem Beitrag zu italienischen Damenschuhen?

  134. (Ich mache ungern Zeug, das...
    (Ich mache ungern Zeug, das alle machen)

  135. DA @ 20.29h Ein Beitrag zu...
    DA @ 20.29h Ein Beitrag zu italienischen Damenschuhen – warum nicht?
    P.S: Excuse me for asking, but are you a shoe-fetichist (quite common – gloves, shoes, feet ….)?

  136. Nicht im Mindesten - es ist...
    Nicht im Mindesten – es ist nur so, dass sich da in den letzten Jahren etwas verändert hat, was ich recht spannend finde.

  137. Ihre Überlegungen zum Thema...
    Ihre Überlegungen zum Thema „Wohnung in Bachmairs Nähe oder Haus in Italien“
    rühren mich.
    Allein der Leser wird Ihnen die Absolution nicht erteilen.
    .
    Auch machen Sie natürlich „Zeug,dass alle machen“.
    An den Tegernsee ziehen Kreti und Pleti.
    An den Mincio ziehen wenige.
    Dirk Schümer würde ich es zutrauen; aber der schreibt für die echte FAZ und bloggt nicht nur für FAZ.net

  138. Die Möbel für meine Terasse...
    Die Möbel für meine Terasse kaufte ich beim alteingesesseen Gartenmöbelfamilienbetrieb in meiner Heimat. Dessen Chef erzählte die Geschichte seines jüngeren Sohnes, der sich am Gardasee in eine Ferienwohnanlage eingekauft hatte. Das war anfänglich ganz nett, bis die Finanzpolizei dahinter kam, dass zwei Wohnungen dauerhaft und nicht als Ferienwohnsitz bewohnt waren. Daraufhin machten sie die Anlage dicht. Als Ganzes.
    .
    Ich war heute im Minciotal zwischen Peschiera und Mantua. Da gibt es einerseits Ecken mit zerfallenen Militärbauten und einem aktiven Kraftwerk, und andererseits Dörfer mit reger Bautätigkeit, die in Bayern sofort das Bauamt auf den Plan rufen würde. Dazwischen eine überlaufene Fressmeile auf der falschen Seite von Valeggio, hübsch, aber so angenehm wie der Viktualienmarkt zu Fasching. Der wirklich schöne Bereich, noch hügelig aber noch nicht überlaufen, ist 2 Kilometer vor und hinter Valeggio. Auf den Hügeln ist es nett. Nur ist da irgendwie nichts sonst.
    .
    Meine Vermieterin hier (und ich wohne gerade nur 50 Meter vom Mincio entfernt) macht im Hochsommer dicht, weil es wegen der Stechinsekten unerträglich ist. Es gibt beste Gründe, hier zu mieten. Aber das ist dann auch in Ordnung. Lieber Kreter und Philister als totgesaugter Edelägypter.
    .
    Und Print… ist halt nicht so wirklich mein Ding, das gebe ich gerne zu. Trotzdem, am Wochenende war ich drin, und in drei Wochen bin ich wieder drin.

  139. Übrigens, zwecks Print noch...
    Übrigens, zwecks Print noch eine nette Geschichte:
    .
    http://salzprojekt.de/02/das-salzprojekt-in-der-frankfurter-allgemeinen-wochenzeitung-und-im-nsfw-podcast/
    .
    Muss natürlich nicht immer so sein.

  140. Mit geschickter Manipulation...
    Mit geschickter Manipulation der breiten Öffentlichkeit versuchen als Demokraten maskierte Regierungen nun ihre ausufernden Überwachungsbefugnisse endgültig, unwiderruflich und unbefristet gesetzlich zu manifestieren.
    .
    .
    Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.
    (Theodor W. Adorno)
    .
    .
    Good Bye freiheitliche Bürgerrechte
    .
    Hello Präventionsstaat
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4ventivstaat
    .

  141. Machen Sie...
    Machen Sie mit?
    http://www.aussorgeumitalien.de

  142. Blöderweise fahre ich am 5....
    Blöderweise fahre ich am 5. schon nach Hause… ich schreibe nachher aber etwas, das ein wenig in die Richtung geht.

  143. Re DA 2.5 um 23.01h
    Um...

    Re DA 2.5 um 23.01h
    Um Stechinsekten zu vermeiden muss man an der See wohnen. Es macht auch Spass um Mitternacht Tintenfische zu fangen. Wichtig dabei ist ein Suchscheinwerfer.

  144. Ich kann mit Meer nicht so...
    Ich kann mit Meer nicht so viel anfangen, Süsswasser ist mir irgendwie lieber, und ansonsten bin ich Vegetarier. Tortelli von Zucca in einem Restaurant am Mincio, das passt.

  145. italienische Damenschuhe, ja,...
    italienische Damenschuhe, ja, sehr gerne;
    gewiss ein lohnendes Thema!

  146. DA@:...und was hat es mit der...
    DA@:…und was hat es mit der Villa Rotonda, von Palladio, bei Vcenza, heutzutage noch auf sich? Wie wäre es mit einer Gasterei à la Trimalchio dorten? Nur das es zu der Zeit ihrer Errichtung schon keine Sklaven mehr gab. Im Übrigen: Wo war Goethe nicht gewesen?
    Die Postmoderne, in der Architektur, (Roberto Venturi: Von Las Vegas lernen) zehrte anämisch schwächelnd noch ein wenig von deren Nimbus. Dagegen England, die eigentliche Kolonie des Palladianismus im 17. u. 18. Jhdt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/La_Rotonda
    http://www.reise-nach-italien.de/palladio-goethe.html
    http://www.textem.de/1960.0.html
    ..
    Der soz.-komm. Theoretiker und Militärschriftsteller F. Engels fand die Gegend, die Sie bereisen, auch äusserst bemerkenswert. Sein Stil ist von emphatischer Nüchternheit geprägt und zeugt von großer Kenntnis der dortigen topographischen Verhältnisse.
    http://www.mlwerke.de/me/me13/me13_195.htm

  147. Plindos, wie man es nimmt: im...
    Plindos, wie man es nimmt: im 15. Jahrhundert war der Sklavenhandel noch eine wichtige Einnahmequelle der Venezianer und anderer „Republiken“ und wäre es geblieben, hätten die Türken sie nicht aus dem Geschäft gedrängt. Ich persönlich mag die Favorita allerdings mehr. Ich habe es aber noch immer nicht geschafft, dazu die Bilder in einem Beitrag mal zu verwerten.

  148. Don Alphonso@: Das waren...
    Don Alphonso@: Das waren Liverpool, Bristol, Nantes und Bordeaux noch im 18. Jhdt. Ging aber alles per Zwischenhandel nach Übersee, Nord,- Mittel- und Südamerika sowie in die Karibik. Man stelle sich das vor: Menschenjagd und Menschenhandel! Damalige Form der Globalisierung.
    Platon wollte ja auch den Tyrannen zu Syrakus humanisieren, scheiterte kläglich und mußte aus der Sklaverei freigekauft werden.
    ..
    Von Sarego und der Favorita ist es ja nicht allzu weit bis zu vielen großartigen Villen an der Brenta, finanziert von Getreideanbau auf der terra firma.
    Auch Belgien hat dererlei Trouvaillen aus dem 19. Jhdt., Beginn des 20.Jhdt. aufzuweisen. Allerdings finanziert aus den Erträgnissen vom Herzen der Finsternis.

  149. Ihr Süssen hier, gefällt der...
    Ihr Süssen hier, gefällt der Tanz auf dem Vulkan?
    Ihr habt Eure Position bisher nicht bemerkt? Sage ab jetzt keiner: ich habe das
    nicht gewußt.

  150. Lunasol, irgendwann werden wir...
    Lunasol, irgendwann werden wir alle natürlich sterben, das ist nun mal so.
    .
    Plindos, heute ist man dazu übergegangen, die Sklaven mit dem Material zu beliefern und deren Aufpasser auch gleich schlechter zu bezahlen. Das eine ist die Globalisierung, das andere ist der Fortschritt.

  151. Mein lieber Herr Alphonso! Auf...
    Mein lieber Herr Alphonso! Auf Ihrem Rebellmarkt tobt ja das Epizentrum des AmiBösibösitums! Wow! Mit Verlaub: Gegen Ihre stattliche Trollsammlung wirken die Typen von PI geradezu handzahm.

  152. @DA
    Italienische Damenschuhe!...

    @DA
    Italienische Damenschuhe! Oh ja, bitte!
    Wenn Sie da auch eine paar Fotos der Schuhe inklusive Trägerinnen machen, haben auch die anwesenden Herren was davon.
    Und es wäre sehr nett, wenn Sie auch ein paar Bezugsquellen angeben würden. Meine Schuhbeute in diesem Frühjahr besteht bis jetzt nur aus zwei Paar Segelschuhe, die ich im Vorbeigehen bei AWN mitgenommen habe, und das ist ja wohl kein Zustand.

  153. Die Frau ist nicht von hier,...
    Die Frau ist nicht von hier, die ist so Bayerin wie Guttenbergs Doktorarbeit selbst geschrieben.

  154. hansigeier333@: ..ja mei, jetz...
    hansigeier333@: ..ja mei, jetz is sölba in dera Seilefabriggazion drinna. Wias halt allaweil grad aa so geht, gölt. Aus da Brofints kimmt halt Deitschlands Schtärgge! Paßt scho!
    Lunasol@: Ja do schaug hea: Und sölba, kimmst nacha vom Mondkaibl?

  155. für die Anti-Atlantiker: ein...
    für die Anti-Atlantiker: ein Interview mit Benazir Bhutto, einige Wochen vor Ihrem Tod, Ende 2007, in dem sie Bin Ladens Mörder nennt. Anyhow , wir werden es wohl nie erfahren, DNA hin oder her.
    http://canaillo.blogspot.com/

  156. Die Villa der Luxussklaven --...
    Die Villa der Luxussklaven — da können ja der objektive und der subjektive Genitiv damit gemeint sein.

  157. Diese gezielte Töterei wird...
    Diese gezielte Töterei wird noch böse auf uns zurückfallen, auch wenn sich das keiner von unseren Völkerrechtsprofessorennutten derzeit vorstellen will.
    .
    Wenn Demokratie morden darf, warum sollten Feudalherren es dann nicht dürfen?

  158. Wenn Sie da auch eine paar...
    Wenn Sie da auch eine paar Fotos der Schuhe inklusive Trägerinnen machen, haben auch die anwesenden Herren was davon.
    .
    Herren mit solchen Vorlieben sind anwesend? Pfui. Drüben Trolle, hier Spanner.
    .
    Bitte mehr Ehrgeiz beim Bloggen und Kommentieren! Sonst wächst zuviel Unkraut in dies Schrebergärtchen der Plauderei.

  159. @hansmeier555
    "Diese gezielte...

    @hansmeier555
    „Diese gezielte Töterei wird noch böse auf uns zurückfallen, auch wenn sich das keiner von unseren Völkerrechtsprofessorennutten derzeit vorstellen will.
    Wenn Demokratie morden darf, warum sollten Feudalherren es dann nicht dürfen?“
    wohl wahr. sei auch mal wieder daran erinnert:
    http://www.tennessee-eisenberg.de/
    mir ist auch nicht ganz klar, wann das angefangen hat. erst unter george bush oder nicht doch schon viel früher (70er politik der eskalation in italien)? und jetzt erst gibt es den philosophisch-publizistischen unterbau dazu. ich tendiere zu letzteren, dass das unter dem deckmantel der universellen gültigkeit der menschenrechte gegenüber den inneren angelegenheiten der staaten begonnen hat und die zielrichtung immer klar war.

  160. @berthold. Das Zauberwort ist...
    @berthold. Das Zauberwort ist die Gruendung der UN nach ww2. Da fing die Internationalisierung Europaeisch-Westlich-Demokratischen Denkens an, ein politisches Organ zu bekommen, an Orten eingreifen zu wollen, wo boese Dinge passieren gegen die Menschenrechte. Man verbinde dies nur mit der Technologie, schnell irgendwohin kommen zu koennen und Informationstechnologie, das so Ferne ganz nah ins Wohnzimmer zu holen und zum Thema moralischer Diskurse zu machen, dann ist man auf den heutigen Kriegs’schauplaetzen‘. ganz simpel.

  161. @georgy koentges
    könnte eine...

    @georgy koentges
    könnte eine erklärung sein; dann hätte nur der böse osten den sieg der guten usa und das immerwährende reich der wirtschaftlichen und geistigen freiheit so lange verzögert. nun dann müssen wir g-tt danken, dass mit hilfe des seligen jpii, vieler beter und des tapferen westens der atheistische osten gestürzt wurde.
    ansonsten freue ich mich eine kanzlerin zu haben, die sich freut, dass bin laden getötet wurde.
    http://www.kreuz.net/article.13134.html (vorsicht bei dieser seite)

  162. "ansonsten freue ich mich eine...
    „ansonsten freue ich mich eine kanzlerin zu haben, die sich freut, dass bin laden getötet wurde.“
    .
    Noch ein Argument für den Zölibat.

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