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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Schule der Schuhe der Frauen

| 250 Lesermeinungen

Spitz, hoch, teuer - so waren italienische Damenschuhe früher, wenn die Besitzerin etwas auf sich hielt. Aber jede Mode ändert sich und verlangt neues Aussehen, und so, wie man früher alte Zöpfe abschnitt, werden nun die Absätze entschärft.

Da sah ich einen jungen hübschen Mann ort unterm Baum vorbeigehn; mich erblickend hielt er mit einem tiefen Bückling an.
Moliere, die Schule der Frauen

Bevor wir uns einem Thema zuwenden, das den Bereich der Delikatesse längst verlassen hat, und zu Fetisch, Perversion, Sexismus, Niedergang, Dekadenz, Machismo, Überalterung und Verschwendung vergärt ist, mit einem Hauch von Berlusconiverwesung und freiheitsvölkischer Bunga-Bunga-Nähe – bevor wir also in das Fegefeuer der Eitelkeiten hinabsteigen, möchte ich erst einmal einen Blick in den innersten Höllenkreis werfen, nach dem alles andere gar nicht mehr so schlimm ist. Dort treffen wir den Teufel. Der Teufel trägt nicht Prada, der Teufel ist ein deutscher Tourist und trägt zur Jutetüte (Aufdruck: Alles wird gut, vom Piper Verlag, der Teufel zeigt Kulturbeflissenheit): Sportsandalen. In Pink. Und seine Frau hat die weissen Sportsocken daheim vergessen.

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Nach dieser unserer eigenen, urdeutschen Psychose der angemessenen Bekleidung von Oberstudienräten, Kulturbetriebsangehörigen und anderen Geistesgrössen fällt es leichter, gelassen über die Neurosen der Italienerinnen und deren Sieg über Irrungen zu sprechen. Denn früher waren Italienreisen ein Höllenritt, so man eine weibliche Begleitung hatte, die aus biologischen oder ästhetischen Gründen keine hohen Schuhe tragen wollte. Für solche Frauen war der Schuhkauf die gleiche Qual, den dieser Anlass für Männer in Deutschland darstellt: Der Partner weiss nicht, welche Schuhe er mitnehmen soll – Mantelassi? Church’s? Alexander? Edmonds? Oder doch vom Schuster auf Bestellung? Und wieviel Platz ist noch im Kofferraum? – und die Dame sah sich zu den Omaschuhen für gebrechliche, alte Frauen verwiesen, die keine hohen Absätze tragen können – für den Fall, dass sie nicht wie so eine wirken wollte. Es schien, als wollte sich das Fatum rächen für all die weibliche Unentschiedenheit im heimischen Fachgeschäft. Denn früher sah die normale Vorstellung normaler Schuhe für die normal gut gekleidete und verdienende Italienerin nur farblich wie der Oberstudienratlatschen aus, ansonsten aber anders, und vor allem: So hoch wie möglich.

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Man muss an dieser Stelle dazu sagen, dass die Strassen Oberitaliens für solcherlei Schuhwerk ähnlich geeignet sind, wie meine heimischen Kletterpartien auf den Leonhardstein. Mag der Designer an Parkett oder weissen Marmor, an Perserteppich oder wüste Orgien auf Pietra Dura Tischen gedacht haben; die italienische Frau dagegen dachte „Oh schön den will ich“ und hatte keine Skrupel, ihn einzusetzen. Auf Kopfsteinpflaster. Auf rutschigen Steinplatten mit tiefen Spalten dazwischen. Auf den unvermeidlichen Holzplanken der Baustellen. Auf dem schrecklichen Eiersteinpflaster in Mantua oder Verona, oder, wenn es dazwischen einen Randstein gab, auf demselben seiltanzend und sich am Begleiter festhaltend. Des Nachts, am Wochenende besonders, war allerorten das Tacktacktack der kleinen Absätze zu vernehmen, manchmal entschlossen und bisweilen auch reichlich unsicher. Bei der Jugend, aber auch im Alter. Italienerinnen, konnte man als Faustformel festhalten, tragen die Schuhhöhe, die sie gerade noch ohne orthopädischen Eingriff ertragen. Und so nimmt es nicht wunder, dass solche Schuhe nicht etwa in der Requisitenkammer von Berlusconis Villa oder in einem Laden für Dienerinnen der Venus angeboten werden, sondern in einem der ersten Häuser am Platz.

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Über die Bedeutung solcher Lederwaren muss man nicht gross nachdenken; es reicht, nach Roverbella zu fahren, wo die hiesige Jugend das Leben feiert. Dort wird mit Bier geworben, und eben auch mit den Bildern solcher High Heels, die sich nach oben fortsetzen in Strümpfe und danach in Körperteile, denen man eine gewisse Nacktheit nicht absprechen kann. Damit, so das Versprechen, werde der Abend schön, und es ist zu vermuten, dass sich diese Botschaft an jene Zeitgenossen wendet, die früher im Schritt zu enge Hosen, Schlangenlederschuhe und weit offene Hemden trugen. Es geht nicht nur um die Höhe der Absätze, es geht auch um die Heraushebung, um das, was man vielleicht als „Haltung“ bezeichnen kann, und ein Versprechen, das ich gerne so formulieren möchte: „Ich kann jetzt solche Schuhe tragen, verlass Dich drauf, auch in dreissig Jahren, wenn Du mich geheiratet hast, werde ich noch entsprechend schick daherkommen.“

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Natürlich haben sich seitdem die Aussagen der Werbung nicht geändert. Den Männern verspricht das Zeichen bis heute schöne Abende, und den Frauen versprechen die Bildchen der Frauenmodezeitschriften Attraktivität. Allein, spätestens im Vergleich mit russischen oder japanischen Gruppen junger Touristinnen, die quietschend und sich aneinanderklammern durch Italiens Städte dem tiefen Fall entgegen stolpern, fällt eine Wandlung auf: Bei Italienerinnen muss man heute schon etwas warten, um all jene komplexen, hohen Gebilde in freier Wildbahn anzutreffen. Wenn man sie tagsüber sieht, ist es nicht selten im Zusammenhang mit einer teuren Tasche und einer Frau, das das Versprechen von den kommenden 30 Jahren gerade so gut es eben geht einlöst: Die Trägerinnen sind nicht mehr die Jüngsten, und wären sie am Tegernsee, würde sich in ihre Gespräche langsam der Austausch von Adressen gewisser Mediziner einschleichen, die mit der ein oder anderen Spritze – kurz, zu der Zeit, da ich selbst korpulent werde und Schuhe gerne etwas breiter nehme, greift die Italinerin besonders gerne zu jenen hohen, sehr hohen Schuhen. Dann übrigens auch mit sehr viel Schnürung, damit sie trotz des Alters noch sicher getragen werden können. Mit Mitte 40 erreicht der Damenschuh seine grösste Höhe, davor und danach wird er niedriger.

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Und junge Damen tragen inzwischen sehr oft flach. In Mantua hat ein Geschäft aufgemacht, in dem es zur zeitgeistigen Landhauseinrichtung auch Damenschuhe gibt – sehr hübsch, sehr verspielt, sehr niedrig, und vermutlich auch nicht unbequem. Früher wäre so etwas nach einer Saison pleite gewesen. Jener Laden, der all die sehr bekannten Marken hat, bei denen man sich unwillkürlich fragt, welche Einheimischen sich das überhaupt leisten können, und wie lange sie dafür hungern müssen: Die eine Hälfte der Schuhe im Schaufenster ist hoch. Die andere ist niedrig. Und dann sind da noch die Legionen der Jugend, die zwischen dem flachen Schuh der Damen und dem Treter des deutschen Kulturbeflissenen stehen: Turnschuhe, Ballerinas, Strassenmode, nur das iPhone, das scheinen sie alle zu besitzen, und die gleiche Tasche wie Mama, oder eine gute Kopie. In Verona hat die Regierung der Lega Nord deutlich gemacht, dass Bunga Bunga nicht für alle gilt, und die Rotlichtmeile ausserhalb der Stadt massiv unter Druck gesetzt: Manche jungen Damen stehen inzwischen in Mantua, und die tragen sie noch, die hier eindeutigen hohen Schuhe zusammen mit einem Versprechen aus Roverbella, das Sie, liebe Leser, vermutlich als Heimat des besten Risottoreises kennen, die Menschen hier jedoch auch wegen des Bierlokals mit der eindeutigen Werbung. Vielleicht, mag die Schuhindustrie hoffen, wachsen all die jungen Freundinnen flacher Schuhe später mal in die hohen Absätze hinein, um sich dann gegen junge Konkurrentinnen abzusetzen.

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Vielleicht auch nicht. Vielleicht bleibt es den Russinnen und Chinesinnen vorbehalten, die hiesigen Anbieter von extraordinären Lederkreationen zu retten, vielleicht ist es ja wirklich so, dass der Nachwuchs den Fortschritt und das Prestige mit dem Mobiltelefon verbindet, und Absätze über 20 Zentimeter mit einer Vergangenheit, die, egal ob Frau, Mann oder gar Ministerpräsident, eher zur Hautstraffung greift, weil Absätze alleine nicht mehr reichen. Unerbittlich kann der Gang der Moden sein, nur denen, die unter dessen Absätzen zertreten werden, kann es egal sein, ob sie nun vom Stiletto durchbohrt oder vom genagelten Leder eines Brogues zerquetscht werden. Mancher Mann aus meinem Umfeld wird es nun vielleicht hassen, dass die Reisekasse und der Platz im Kofferraum auch von der Begleiterin beanspucht wird, mancher Italiener wird das Tacktacktack in den Gassen vermissen.

Nur die pinkfarbene Sportsandale des deutschen Kulturbeflissenen, die ist ewig und unvergänglich, wird auch auf dem Weg zum Jüngsten Gericht getragen, und erinnert wie ein alter Medienunternehmer daran, dass Beständigkeit beständig ist, aber noch lange nicht gut.

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250 Lesermeinungen

  1. Wir wollen mehr Waden sehen!...
    Wir wollen mehr Waden sehen! High-Heels in leggins, was für ein Stilbruch!

  2. Gibt es etwas schöneres und...
    Gibt es etwas schöneres und Aufmerksamkeitserregenderes als das Klackklackklack? Der Mann sitzt im Straßencafe und hört es sich nähern, um die Ecke kommend. Jeder aber garantiert jeder wird sich umdrehen, um zu sehen, ob die Frau, die dort um die Ecke stöckelt seiner Phanatsie entspricht.
    Ich gestehe ich bin so einer und ich stehe dazu

  3. Es geht n ur um Schuhe, nicht...
    Es geht n ur um Schuhe, nicht um das, was drinsteckt. Oder will hier jemand die Waden eines deutschen Touristen sehen?
    .
    Eben.

  4. @Blackjack:"Gibt es etwas...
    @Blackjack:“Gibt es etwas schöneres und Aufmerksamkeitserregenderes als das Klackklackklack? “
    Oh ja, so einiges. Eigentlich: vieles. Um genau zu sein: alles andere ist schöner.
    Denn… wenn die Frau vom Hinterhaus mit ihren eisenbenagelten hochhackigen Schuhen hier jeden Morgen um 7 Uhr über den mit Steinen ausgelegten Hof klack-klack-klackert, ist das durchaus „aufsehenerregend“ – weil man unsanft geweckt wird. Es ist aber keineswegs etwas „Schönes“. Auf gar keinen Fall. Nach ein paar Wochen bekommt man Mordgelüste; oder, nach Einnahme von Baldrian, kommt die Schnappsidee, der netten Frau doch ein paar Treter mit Gummisohlen zu schenken.

  5. Nichts ist beständiger als...
    Nichts ist beständiger als die Beständigkeit.

  6. Ihr Foodporn in Ehren - es...
    Ihr Foodporn in Ehren – es wurde langsam Zeit, verehrter Don, daß Sie auch über die kalorienfreien Genüsse berichten. Ihre Berichte über die Damen gefallen mir immer. Italien+Schuhe+Damen, jetzt wird es spannend. Gibt es auch hier den perfekten Schuster in Oberitalien? Oder das Geschäft in Meran? Nehmen Sie uns Leser weiterhin mit auf die Reisen. Danke

  7. working women tragen (auf dem...
    working women tragen (auf dem Weg zur Arbeit, erinnert man sich noch an die NY Mode, sneaker zum Kostüm, die highheels im Rucksack ?) flach, Frauen die vom/zum Repräsentieren leben hoch (außer sie haben einen kleinen Mann, dann Sabrinas) und die Dienerinnen der Venus extrahoch.
    Danebengreifen macht sich schlecht, wie man bei der Hochzeit in London sehen konnte, wo Grimaldelis baldige Landesmutter mit highheels in nude untadelig chic aussah und die Kothurnträgerinnen billig.

  8. Schuhe und das was...
    Schuhe und das was drinsteckt…erinnert mich an einen Spaziergang mit einem meiner lieben Ingenieursfreunde in München: „Siehst du die Schuhe da vorne? Die mit der Blondine drin?“
    Und zu den Leggings: da blüht euch noch viel Schlimmeres. Die Chinesinnen tragen jetzt schon das, was demnächst bei euch in den Geschäften landet. Und das ist nicht gut.

  9. Ich gucke auf meine Füße und...
    Ich gucke auf meine Füße und sehe: von einer Freundin gestrickte, warme Wollsocken in alten Birkenstocksandalen. Natürlich sieht das sonst keiner, denn ich sitze alleine in meinem Zimmer zuhause. Früher war ich manchmal zu faul, mir etwas Eleganteres anzuziehen, wenn ich morgens losflitze, um die FAZ zu kaufen. Aber einmal lief ich dabei einem meiner italienischen Freunde übern Weg, und es wird mir für immer in Erinnerung bleiben, wie entsetzt er auf meine Füße guckte.

  10. Lieber Melursus, Sie müssen...
    Lieber Melursus, Sie müssen ein Mann ein, denn sonst könnten Sie kaum so zauberhaft von einem Schuster sprechen. Ich kenne keine Frau, die zu einem Schuster geht, weil es sich meist nicht lohnt, für die eher kurze Tragedauer, Schuhe extra anfertigen zu lassen und weil man ja gerade sehr gerne Schuhe kauft, weil sie eben „da“ sind und verlocken. Natürlich hat man Lieblingsschuhe, in denen man außerordentlich gut laufen kann, was nicht immer normal ist, wenn ein Schuh schön ist. Es gibt zum Beispiel ganz entschiedene „Sitzschuhe“, die man niemals mit „Stehkleidern“ kombinieren darf, aber es sind immer Schuhe, die man sich nicht anfertigen lassen kann, weil man ja noch gar nicht weiß, wovon man verlockt wird (außer man hat ein irres Kleid – auch Brautkleid – und braucht unbedingt Schuhe in genau der gleichen Farbe). Ich muss zugeben, außer Skistiefeln hab ich noch nie einen Schuh gekauft, weil ich ihn zum Bedecken des Fußes gebraucht habe. Ich habe die gekauften Schuhe natürlich sehr gebraucht, aber nicht in dem Sinne wie ein Mann, der sagt „ich brauch mal wieder schwarze Schnürschuhe“. Wobei auch unser Gastgeber seine Schuhkäufe nicht ausschließlich mit dem Verschleiß an den Pedalen rechtfertigen kann….somit könnte er einen Ehrenstatus was Schuhe angeht, erhalten.

  11. Es gibt Menschen, denen ist es...
    Es gibt Menschen, denen ist es vollkommen egal, was sie an den Füßen tragen und es ist ihnen noch egaler, was andere Menschen darüber denken und in ewig langen und zähen Texten schriftlich bemängeln.
    Diese Menschen (sic!) bewundere ich ob der Gabe, die Ihnen zu fehlen scheint, sehr.

  12. Oh, ich habe nie bestritten,...
    Oh, ich habe nie bestritten, ein nicht törichterer Einfaltspinsel als alle anderen auch zu sein.

  13. Uaah, das ist ja wirklich...
    Uaah, das ist ja wirklich gru-se-lig!
    Kennt denn da keiner den eleganten Kompromiss, so wie er diese Saison wieder aktuell ist: 10 cm hoch – aber mit trittsicherem Keilabsatz, z.B. von Stephane Kélian?

  14. Wanda, bedauerlicherweise gibt...
    Wanda, bedauerlicherweise gibt es Menschen denen es vollkommen egal ist, was
    sie an den Füssen, noch was sie am Körper tragen. Diesen Zeitgenossen
    scheint auch gesamtes ihres Leben egal zu sein, wie unschwer an Körperhaltung und
    Benehmen zu erkennen ist.
    Wie innen so außen.

  15. das klackklackklack hübscher...
    das klackklackklack hübscher stelzen der gesellschaft verfehlt seine wirkung nie!
    .
    es entspricht jedoch einer gewissen herausforderung, wollte man mit solcherlei – http://www.mytheresa.com/de_de/pampas-pump-150.html – fussbeschürzungen hinter den kleinen, gackernden erbinnen herrennen, um sie davon abzuhalten, den echten küken versehentlich den hals umzudrehen oder sich auf der strasse zum vergnügen überfahren zu lassen, und nebenher noch die markteinkäufe zu schwenken.
    .
    zudem ist es in dem kleinen, gerade im sommer hochgradig beschaulichen und friedlichen fischernest an der französischen küste unter einfluss von oigohoi nicht einfach, beim herunterstackseln von engen, mit glattem stein belegten gässchen noch eine bella figura zu machen, insbesondere wenn der begleiter ebenso schwankt, doch vermutlich nur einem grund, und man sich deshalb kaum in der annahme, er könnte einen stützen, seinen sonst so starken arm schnappen kann, bevor man nächtens zwischen den frisch rausgestellten müllbeuteln landet. im zweifel lägen beide.
    .
    daher muss es verständnis wecken, wenn man den leider nicht klackklackernden keilabsätzen zuneigt (die ein sachse sicher ganz wunderbar intonieren könnte), neuerdings wedges genannt: http://www.mytheresa.com/de_de/caravella-sandals-91851.html.
    .
    flaches in allen ausgaben bevölkert den vorderen teil des schuhschrankes (dahinter keil, dahinter spitzhochundübervierstundenaua), denn als vertikal nicht herausgeforderte dame möchte man im alltag nicht ständig die schuhe wechseln müssen, denn autofahren mit vierzehn centimetern unter der ferse grenzt an den versuch, mit der nasenspitze die datumsanzeige einer mechanischen uhr zu verstellen.
    versucht habe ich das mal – die wechselei natürlich, nicht das andere, was dachten denn sie! – mit einem glorreichen ergebnis: die schuhe lagen in allen autos herum, doch nicht mehr verfügbar in der ankleide!
    .
    einwände hätte ich bei der annahme, dass man durch das tragen von stelzchen anrüchig wirkte. denn es kommt doch sehr auf das gesamtbild an. nicht zu sehr den grill anwerfen, nicht zu sehr die augenbrauen zu strichen ausrupfen, bloss nicht tätowieren, auch nicht um die lippen herum, keine körperteile drastisch aufpumpen lassen, und ein wenig auf die körpersprache und den bekleidungsstil achten, schon müssten die berlustconis leine ziehen. war nicht dies das ziel?

  16. @Wanda Kreuz:

    So Unrecht...
    @Wanda Kreuz:
    So Unrecht haben Sie nicht. Zumindest was Männer & Schuhe betrifft.
    Erst meine (längst weitergezogene) einstige Nachbarin hat mich – vor zehn Jahren – drauf aufmerksam gemacht, was mir in meinen vielen Jahrzehnten Lebenszeit zuvor total entgangen ist: Frauen schauen (zuerst?) auf die Schuhe des Mannes. (!?) Hm. Mir war das völlig neu. Ich hab sofort andere Schuhe angezogen und achte nun ein wenig (aber nicht mehr!) darauf, was da an meinen Füßen sitzt.
    Doch immer noch, zuerst: Bequem müssen sie sein, schließlich tragen die mich den ganzen Tag. Dann erst die Schönheit. Mode? Kann mir gestohlen bleiben, für den Quatsch war ich wohl schon immer zu alt. Turnschuhe? Nie!

  17. Werte Wanda Kreuz, umso höher...
    Werte Wanda Kreuz, umso höher muss man wohl Ihr Engagement schätzen, so einen nutzlosen Beitrag zu beginnen (die Überschrift hat schon Übles vermuten lassen), zu Ende zu lesen und dann auch noch zu kommentieren. Betrüblicherweise geht die Abwesenheit von schönen Schuhen jedoch nicht immer mit erhöhten inneren Werten oder großem sozialen Engagement einher. Allerdings gebe ich Ihnen vollkommen Recht: vielen Menschen MUSS es einfach egal sein, was Andere über sie denken, oder gar sie selbst.

  18. Ich habe immer Schuhe bei...
    Ich habe immer Schuhe bei Bally gekauft – bis TPG (Texas Pacific Group – Private Equity) Bally übernahm. Seitdem gefällt mir das Sortiment überhaupt nicht. TPG verkaufte Bally 2008 weiter an Labelux.
    http://www.bally.com
    http://www.bilanz.ch/unternehmen/diskreter-luxus

  19. Guten Abend Kastanie
    Sie haben...

    Guten Abend Kastanie
    Sie haben richtig getippt. Ich gehöre zu dem Teil der Menschen, die dem Klack Klack freudig gespannt lauschen. Öfters als nicht erfreut mich dann der Anblick der Dame. Bisher kannte ich nur die Ausdruck Stehkleid und Stehhose. Sitzschuhe sind aber einleuchtend. Passend dazu dann Stehstiefel – oder kann frau in Overknees die Beine bequem abwinkeln?

  20. Melursus, wenn Sie nicht Acht...
    Melursus, wenn Sie nicht Acht geben, werden Sie ein wahrhaftiger Frauenversteher im allerbesten Sinne (es scheint jedoch, Sie sind es bereits)! Ja! Und ich möchte hier gleich betonen, dass – wenn Overknee – dann nur in Wildleder und sehr, sehr flach! Aber Sie haben sehr recht. Es gibt flauschige Modelle, in denen geht es wohl, jedoch nicht sehr kommod. Bemerken Sie als männlicher Klack-Claqueur denn auch landesspezifische Unterschiede im Stelzen? Meiner Meinung nach – und hier spricht der grüne Neid aus mir – können Italienerinnen und Französinnen jeglichem Pflaster ein rhythmisches und völlig untergrundunbeeinflusstes Klackern abgewinnen, während man in Deutschland häufig den staksenden Paarhufer-Zehen-Gang beobachten muss. Was meinen Sie?

  21. Kastanie, ich danke für die...
    Kastanie, ich danke für die freundliche Einschätzung. Gerne stimme ich Ihnen zu, daß in Italien und Frankreich Eleganz einen anderen Stellenwert hat. Vielleicht muss sich die deutsche Dame zu sehr für Sorgfalt in ihrer Erscheinung rechtfertigen. Vor anderen Frauen und vor sich selbst. Vermutlich sind aber die Männer schuld. Wir danken es nicht hinreichend und zeigen unsere Freude über ihre Mühe nicht.
    Flach gefällt mir manchmal; als schönsten Overknee des vergangenen Jahres fand ich den grauen von Stella McCartney, den es bei net-a-porter gab. Meine Dame empfindet diesen Schuh zum Glück als angenehm zu tragen. Jetzt darf ich mich verabschieden. Noch einen schönen Abend beim Don.

  22. <p>Es gibt für diese...
    Es gibt für diese selbstverständliche Art, auf sich zu achten, und Haltung ohne jede erkennbare Mühe zu bewahren, ein spezielles italienisches Wort: Sprezzatura. Und ich denke, es ist kein Zufall, dass es dafür keine passende Übersetzung in einem Wort gibt.

  23. so ist es, geschätzter...
    so ist es, geschätzter gastgeber, zurückhaltung in allen fragen inclusive der geübtheit, schmerzen und unbequemlichkeiten über die grenze der selbstverleugnung hinaus zu negieren, lächelnd und leicht, dies ist die essenz des seins, das mehr als schein und weniger als das wahre sein ist.
    gründe dafür können sowohl wunderschöne schuhe wie auch die erbtante mit ihrem merkwürdigen ideen oder menschen mit ganz furchtbarem mundgeruch sein.

  24. Also das, was Frauen in...
    Also das, was Frauen in Ugg-Boots auf keinen Fall haben.
    .
    donna laura, Sie verstehen mich. Der richtige Mix, wie immer (Ballerinas dabei am liebsten für den ursprünglich ihnen zugedachten Zweck: das Tanzen).
    Die edlen Aua-F***-mich-Stelzen machen sich, erlauben Sie mir noch die Anmerkung, als phantasieanregende Deko-Objekte ganz gut. Deshalb vor und nicht in den (Schlafzimmer)Schrank damit!

  25. Ganz ehrlich: Ein Glas mit in...
    Ganz ehrlich: Ein Glas mit in Spiritus eingelegten Krötenköpfen finde ich erotischer als diese Schuhe. Und ich möchte betonen, dass ein Glas mit in Spiritus eingelegten Krötenköpfen in meinen Augen keinesfalls anregend ist.

  26. Marc Aurel, der berühmte...
    Marc Aurel, der berühmte Stoiker, musste keinen Tag auf hohen Absätzen rumlaufen.

  27. @DA
    Andere Länder, andere...

    @DA
    Andere Länder, andere Sitten! Germanias politisch korrekte ökologische Speerspitzen kommen nun einmal mit Jutetaschen und Sportsandalen einher. Da Sie sich ja den Trip über den Kanal erspart haben, hier ein Link zur Schuhmode des English Country Life …
    http://www.barbourbymail.co.uk/Barbour-Town-and-Country-Wellington-2010.html

  28. TackTackTack
    vor ein paar...

    TackTackTack
    vor ein paar Jahren machte ich mit meinem Sohn eine Flussreise per Kanu auf der Donau, wir machten Rast in einer kleinen, noch dümmeren Stadt und weilten in deren Einkaufspassage. Während ich einen akzeptablen Espresso trank, näherte sich noch unsichtbar das TackTackTack von hinten.Mein Sohn zu mir: Papa, warum tragen Frauen solche Schuhe? Meine Antwort: warte bis sie an uns vorübergegangen ist dann wirst du verstehen, und schau dir im Vergleich dazu die tollen Birkendinger an.
    Er hat es verstanden und mit einem Lächenln quittiert…..

  29. Was jetzt, die Ugg-Boots oder...
    Was jetzt, die Ugg-Boots oder die Aua…Stelzen (welche, zumindest sofern sie aus meiner Sammlung stammen, nicht annähernd so …. unmöglich aussehen wie die auf den Fotos oben)?

  30. lieber, bester don, ihre...
    lieber, bester don, ihre anregung sollte jetzt vielleicht mal ein schuhdesigner aufgreifen: birkenstocks mit aufgenähten, vegan vertretbaren plüschkrötenköpfen.

  31. Was ist mit den...
    Was ist mit den Krötenschenkeln? Wer hat die gefressen? Oder sind die in einem anderen Glas? Bewegen die sich noch, wenn man Spannung anlegt? Und steigt die Spannung, wenn man sie in Schuhe steckt?

  32. Hah! Endlich! Ich verabscheue...
    Hah! Endlich! Ich verabscheue diese Schuhe (haben nicht mal den Namen verdient). Ich kann verstehen, dass sie für Surfer mit blau gefrorenen Froschfüßen (für die sie ja auch erfunden wurden, weil man so überaus praktisch reinhüpfen kann) eine großartige Sache sind, aber sonst??!! Ich habe am Wochenende in Paris bei fast 30 Grad Mädchen damit rumlaufen sehen. Das muss dann ein ähnliches Schicksal herausfordern sein wie bei Bridget Jones mit ihrer berühmten figurformenden Unterwäsche. Aber wer möchte diese Schuhe bei solchen Temperaturen schon ausziehen, oder noch schlimmer anlassen?? Dann echt lieber Kröten.

  33. lieber JR, sie haben das schaf...
    lieber JR, sie haben das schaf vergessen.

  34. Auf den Gang kommt es an, egal...
    Auf den Gang kommt es an, egal in welchem Schuh. Wenn der dem einer Milchkannen schleppenden Magd gleichkommt, geht gar nix. Und wenn sich gar darüber nicht Beine, sondern Säulen finden.
    Vor Jahren noch ließen sich Madrileninnen die Füße operieren für diese ultraschmalen Schnabelschuhe. Und? Ist das nun schlimmer oder die Existenz facebook.
    Was soll`s also. Solange man nicht der Freier ist, der nebenherläuft….

  35. @Wanda Kreuz – Kleider...
    @Wanda Kreuz – Kleider machen Leute! Trotzdem kann es sicherlich einem Studienrat aus Deutschland völlig egal sein, was die Leute über ihn denken, wenn er über das Forum Romanum in rotten Sandalen schlurft. Aber wenn man eine Person von öffentlichem Interesse ist, geht das nicht mehr. Dann wird von der Kleidung auf die Person geschlossen. Das war es, woran mich mein italienischer Freund mit seinem erstaunt und gleichzeitig strafenden Blick erinnern wollte.

  36. Irgend etwas bemüßigt mich...
    Irgend etwas bemüßigt mich anzumerken, dass ich es ein ganz, ganz klein wenig irritierend finde, dass hier ständig vom typischen Oberstudienratslatschen in Form einer pinken Plastiksandale die Rede ist! Ich habe noch nie (außer wohl im Sommer am dt. Nordseestrand) überhaupt Plastiksandalen erblickt, doch wirklich noch nie am Fuße (m)eines Lehrers! Und nein, ich war nicht in Eton, nicht in Louisenlund, nein allein auf schnöden dt. staatlichen Lehrans-talten. Sicher, gute Saccos waren auch dort eher selten zu sehen, aber durchaus doch im Kollegium anzutreffen. Und ich rede hier von meiner Schulzeit in den neunzigern (Abi 03)! Ich frage mich also, was für Lehrer kennen Sie bloß alle?? Klippschule? alles reine Spinnerei??

  37. Nun, wir haben es hier bei der...
    Nun, wir haben es hier bei der Klassifikation von Schuhen mit verschieden Paar Schuhen zu tun. Da gibt es die Flachen Schuhe, entweder auf Bodenhoehe oder als Kothurn, um die Kleinen groesser zu machen – Sarkozy laesst gruessen, aber wohl wiederentdeckt von Westwood, als sie mal in die National Portrait gallery gegangen ist, um sich Schuhe des 17Jhdts anzuschauen (meine Spekulation).. Dann gibt es die hoch und hoechst-hackigen. Diese zu beschreiben, ohne das, was da drueber zu sehen ist, geht nun gar nicht, werter Don – denn, und jetzt kommt der Evolutionsbiologe bei mir raus – die Funktion ist natuerlich, das Hinterteil lordotisch rauszuspreizen, um, wie bei anderen fellow primates auch, den Oestrus-Status durch die Roetung der exponierten Pobacken etc den paarungswilligen Maennchen gegenueber zu signalisieren, ob das dann horizontal endet oder nicht. So simpel ist das mit den Ursachen gesellschaftlicher Komplexitaet, die sich dem Kulturbeflissenen sonst nicht erschliesst. Hier findet man mehr http://www2.uni-jena.de/journal/unidez99/essay.htm , Hans-Rainer Duncker hat viel darueber geschrieben.
    Nun, bei den asiatinnen ist das eine etwas andere, kompliziertere Sache, Fuesse sind klein oder werden, damit sie nicht weglaufen koennen, klein gebunden oder verstuemmelt (wie die Mandschus das einfuehrten fuer ne Zeit), und Laufen, zumindest in der Oeffentlichkeit soll auch nicht sein und im Haus macht das Stoeckeln ja keinen Sinn. In Japan, nun, da haben sie die Sandalen und keine elaborierte Schuhkultur: die Frau als Besitz des Mannes soll ja nicht viel rumlaufen, sondern zu Hause sitzen. Was in unserer Kultur Zeichen der Emanzipation ist (Bequemlichkeit, in der Oeffentlichkeit zu laufen),ist dort Zeichen der langen Unterdrueckung…
    Wenn Sie, werter Don, uns nichts ueber das Drunter des Daadruebers trotz der Ankuendigung berichten wollen, wie waere es dann mit Roecken als Objekten? Da gibt es im 17. und 18.Jhdt einen reichen Fundus zu beschreiben, der viel Erheiterung braechte?

  38. Vielleicht noch ein paar...
    Vielleicht noch ein paar Schuhe zur Anregung des Klerus unter den Kommentatoren – auch dieses Produkt könnte aus einer italienischen Hinterhofwerkstatt stammen, wo früher vielleicht einmal Fahrradrahmen geschweißt wurden…

  39. Seit 1948 habe ich mit allen...
    Seit 1948 habe ich mit allen vorkommenden Körperschäden am menschlichen Körper
    gearbeitet. 1978 begann ich mit der Versorgung von diabetischen Fussversorgungen, welche grösstenteils bei Frauen durch diese wahnsinnigen hohen Absätze in Folge der
    Überbelastung im Vorfussbereich entstanden. „Nur der weiss wo der Schuh drückt, der ihn an hat!“ Durch die Versorgung wie beschrieben konnten zu früh und unnötige Amputationen verhindert werden! Schön sein und dumm sein sind zwei verschie-dene Sachen. Die „High Heels“ sind nur sehr kurzfristig am Tage anwendbar!

  40. Was bin ich froh, dass eine...
    Was bin ich froh, dass eine der interessantesten Beobachtungen der letzten Blögge hier noch einmal so prominent Erwähnung findet! Die Italienerinnen und ihre Schuhe: una storia precaria! Danke!

  41. Ich lebe in Westafrika. Meine...
    Ich lebe in Westafrika. Meine aus dieser Region stammende Freundin konnte sich bis anhin nicht vorstellen, daß man sich als Frau überhaupt anders als auf „high heels“ (in der Stadt) und „bare footed“ (auf dem Dorf) fortbewegen kann. Als sie letztens im Urlaub in Deutschland einsah, daß „man“ in Deutschland jedenfalls nicht ständig auf „high heels“ unterwegs ist, jedenfalls nicht tagsüber, und schließlich auf bequeme, gleichwohl modische Schuhe zurückgriff, schob sie ihre permanenten Unterschenkelmuskelschmerzen deutschen „zu harten“ Bürgersteigbelägen zu. Da hat sie irgendwie einen Punkt, den in der Stadt, in der wir hier leben, gibt es gar keine Bürgersteige.

  42. Bester Herr Hoffmann,

    Ihren...
    Bester Herr Hoffmann,
    Ihren Beitrag kann ich unterschreiben. Im Herbst 2010 war ich mit meiner Mutter (Jg. 1922) unterwegs, um für ältere Damen adäquate Winterschuhe zu kaufen. Was da in den Geschäften angeboten wird, war nach meinem Eindruck durchweg orthopädischer Schrott. Dazu für Winterzeiten (Sohle, Fütterung, Knöchelstützung) völlig ungeeignet. Dann konnte ich mir erstmals die unbestrumpften Füße meiner Mutter ansehen – und war entsetzt: Zugequetscht aufgrund jahrzehntelangem Tragen spitz zulaufender Modemodelle. Grauenhaft. In meiner Not bin ich mit ihr zu einer Firma gefahren, wo ich Schuhe kaufe: bei einem Arbeitsschutz-Ausrüster. Wir fanden heraus, dass für Johanna Braun die Rindbox-Stiefel von Caterpillar (Typ Hydrolic) die besten wären. Sie mochte aber nicht für die „Bagger-Firma“ Reklame laufen. Also haben wir uns auf etwas aus dem Van Elten- Programm geeinigt mit Auftrittsdämpfung, Fersen- und Knöchelstützung und was dergleichen noch Stand der Technik ist. Ich kann mich noch gut erinnern, die ersten Clarks Desert Boots in Münster bei Zumnorde für 49 Deutschmarks erworben zu haben (war 1967). Mit denen konnte man 1000 km laufen bis zur ersten Reparatur. Und was haben wir heute? – Wenn der D.A. sich seine Schuhsohlen auf den Pedalen ruiniert, hat er schlicht eine technisch minderwertige Ausrüstung. Und für die Damen mag vielleicht der Ausweg sein, sich die Zehen einschnüren zu lassen, wie es früher in Japan üblich war. Wie kann man nur so – Schludrigung – so bekloppt sein, für ein paar Minuten im Leben wegen der Aufmerksamkeits-Erheischung so einen Angriff auf die eigene Gesundheit zu inszenieren?
    fragt fb

  43. Wie innen so außen: Wie...
    Wie innen so außen: Wie verbreitet und falsch diese Ansicht ist, demonstrieren dankenswerterweise Zeitgenossen wie Gates, Jobs, Madoff und KTzG, jeder auf seine Art.

  44. So kommt man aber bei dem...
    So kommt man aber bei dem Thema nicht weiter: Die Schuhe stecken in Füßen, die Füße stehen für die Demut. Wenn man jedem Volltrottel natürlich gestattet, in schlechter Kleidung irgendwo hin zu reisen, kann man ganze Landstriche ähnlich verseuchen wie ein aus dem Ruder gelaufener Atommeiler…

  45. @Wanda Kreuz 18.02: Ja, der...
    @Wanda Kreuz 18.02: Ja, der strukturelle Socken-in-pinken-Wandersandalenträger spricht so; q.e.d.
    @ DA 20.45: Sprezzatura! Bei Haltung denkt man ja unwillkürlich an Preußen, und an die Darstellung des jüngeren von den ollen Humboldts bei Daniel Kehlmann. Wie unvergleichlich…

  46. Ja, ja: Der Kampf von...
    Ja, ja: Der Kampf von Ästhetik und Funktionalität ist ein alter……
    .
    Über Schuhe schreibt doch jeder, das ist ein alter Hut. Aber wie wäre es einmal mit Schirmen, bester Don? Das wär doch mal was Spezielles….
    http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/aus_dem_archiv/archiv_1971_1.10422618.html

  47. Ich war gerade in Shanghai und...
    Ich war gerade in Shanghai und was es dort für heisse und attraktive Frauenschuhe (Pumps im Strickmuster etc) gibt, da können die Italiener einpacken. Was aber witzige rist, ist die Resonanz auf diesen Artikel.

  48. Mal von den Damen-Schüh´chen...
    Mal von den Damen-Schüh´chen und deren Fetischisten bzw. Kennern abgesehen, im heutigen Feuilleton der FAZ schwärmt Hannes Hintermeier über Fahrräder im Besonderen was deren handwerkliche Spezialanfertigung anbelangt. Ausserdem ist er von der absoluten Spitzenklasse von Campagnolo in Vizenca überzeugt.
    Was will uns das sagen?
    ..
    georgy koentges@: Frauen sollen mindestens zu 40%ig in die Vorstände deutscher Konzerne gehievt werden, hat sich was mit Rumsitzen, Stöckeln etc. Es soll ja früher unter kuk Offizieren und anderen Lebemännern Mode gewesen, z:B. aus der Mizzi ihren Schühlein Sekt zu trinken. Versteht sich, bei besonderen Anlässen.
    ..
    specialmarke: Auf soviel Geschmacklosigkeit muß man erst mal kommen.

  49. Besuchen Sie einmal, für...
    Besuchen Sie einmal, für einen kleinen Kontrapunkt, Tübingen. Die Wiege der Lehrer, sozusagen. Selbst in so mancher konservativer Studentenverbindung lebt der Geist der 70er in Sandalen zum Festkommers.
    .
    Nun habe ich nach dieser überbordenen Lobhudelei auf etwas, was doch eigentlich aktive Gesundheitsschädigung ist, trotzdem ein klein wenig schlechtes Gewissen, denn ich erinnere mich, wie ich unlängst meine Frau mit Verständnislosigkeit attackierte, als sie nach einem Diskoabend ihre wunden Füße schmerzhaft aus den 12cm-Stöckeln befreite. Rituelle Fußfolterung!
    Und ich erinnere mich auch an die Regierungsrätin, die, ewig jung geblieben, uns begleitet hatte, und meine Frau in aller Ernsthaftigkeit befragt hatte, warum sie denn so unbequeme Schuhe zum Tanzen anziehe. (Herrje, als ob es darum ginge!)Worauf meine Frau sie freundlich ermunterte, es doch auch einmal zu versuchen, es sehe doch hübsch aus und sei gar nicht so schlimm. Womit dann nicht nur phänotypisch, sondern auch kulturell eindeutig festgelegt war, wer von beiden das Land-Ei ist.
    .
    Stöckelschuhe bei jeder Gelegenheit wird nach meiner Erfahrung in Deutschland fast schon mit „nuttig“ gleichgesetzt. Da haben Italiener (und auch Brasilianer) einfach eine andere Kultur. Freilich muss man dann auch die nach jahrelangem Mißbrauch deformierten Frauenfüße in den 40ern aufwärts dann mögen. Irgendwie. Wäh. Meine heilige Mission besteht jedenfalls darin, die hübschen Füße meiner Frau so auch zu erhalten.

  50. Gibt es etwas...
    Gibt es etwas Überflüssigeres, als diesen blog?

  51. Ja, Anna, die deutsche...
    Ja, Anna, die deutsche Sozialdemokratie.

  52. Sehr geehrter Herr...
    Sehr geehrter Herr Alphons,
    .
    als bekennender Schuhfetischist sehe ich mich gezwungen, an dieser Stelle nach langer Abwesenheit meinen Kommentar abzugeben.
    .
    Daß der deutsche, pseudointellektuelle Studienrat auf seine Schuhe – wie auf sein gesamtes Äußeres, die Einrichtung seiner Wohnung und selbstredend auf sein Fortbewegungsmittel und dessen Zustand – keinen Wert legt, ist hinlänglich bekannt, wer sich den höheren Weihen der Pädagogik, Sozialdemokratie und Gesellschaftskritik verpflichtet fühlt, verzichtet gern auf solchen Tand aus Menschenhand.
    .
    Daß aber die Attraktivität eines Damenschuhs sich an der Höhe der Absätze bemißt, halte ich für grundfalsch, im Gegenteil, erinnern mich die fleischfarben bestrumpften Beine der Referentinnen in ihren billigen, hohen Glattlederpumps und ihren mäßig gut geschnittenen Hosenanzügen und Kostümen doch immer doch immer wieder daran, wie schrecklich es sein muß, solchen Dresscodes folgen zu müssen.
    .
    Wieviel schöner sehen doch gepflegte, nackte Frauenfüße mit lackierten Zehennägeln in feinen, ledernen Hermès-Flipflops zur weiten Leinenhose aus, wieviel mehr Erotik verströmt doch der Anblick eines zart gebräunten Knöchels, wenn der unbestrumpfte Fuß in einem kräftigen, flachen Schnürschuh von Ludwig Reiter steckt und wieviel mehr versprechen doch die weißen Leinenturnschuhe, die die zu spät zur Vorlesung laufende Kunstgeschichtsstudentin zum weiten Flatterrock und wippenden Pferdeschwanz trägt?
    .
    Wie billig wirkt dagegen die Verkäuferin in der Kosmetikabteilung des KaDeWe in ihren High-Heels, die russischen Gespielinnen, die dem AMG-Mercedes entsteigen, auf ihren klackernden Laboutins, die alternde Managergattin in ihren Peep-Toes beim Verlassen der Schönheitsklinik?
    .
    Die Schönheit und Erotik des flachen Damenschuhs ist nur zu übertreffen von der Natürlichkeit einer schönen Frau, die barfuß einen silbernen Jaguar steuert, wie einst Francoise Sagan!
    .
    Träumerische Grüße, H.S.

  53. irina, bei vielen die alle...
    irina, bei vielen die alle Aufmerksamkeit dem Äusseren widmen siehts innen auch nicht so toll aus, oft ziemlich leer.

  54. Ich hör' auch immer das...
    Ich hör‘ auch immer das Klack-Klack, dann weiss ich, für die Titan-Kniegelenke der Tussi werd ich in meiner Krankenkasse einen Beitrag leisten müssen in ein paar Jahren ob ich will oder nicht.

  55. hugoservatius hat's exakt...
    hugoservatius hat’s exakt getroffen. Fuer einen solchen Anblick verliesse selbst ich noch ein Mal mein selbstgewaehltes Gefaengnis und wendete ein nicht Unerhebliches auf um als unaffaelig eleganter Flaneur die Wandlung von Phantasie in vollendete Realitaet zu erleben.
    .
    Die Welt jedoch ist zum Dorf geworden. Mit allen Nachteilen. Und die Stadt bietet kaum Vorteile.
    Zwar gibt es Ausnahmen. Sie werden immer seltener und sind nicht in der Naehe.

  56. Aha! Um 09.20h hat sich ein...
    Aha! Um 09.20h hat sich ein Schuhfetischtist (and is he a legs man?) geoutet.
    P.S. There are two types of men (so it is said) – the „legs men“ and the „breast men“.

  57. So unterschiedlich wie die...
    So unterschiedlich wie die Füße der Menschen sind auhc ihre Ansichten zu dem passendem Schuhwerk. Ich habe nicht viele Schuhe, aber jedes Paar hat eine besondere Bedeutung, weil eine Stimmung widerspiegelt. Die Turnschuhe als Allround-Wohlfühlschuhe, die eleganten Lederschuhe fürs Selbstbewußtsein, die offenen Latschen im Sommer am Strand für die gute Laune und die Pantoffeln in der Wohnung für das „My home is my castle“ Gefühl.
    Schuhe sind die Verbindung zur Erde und ein Freund von ir aus dem Hotelgewerbe sagte mir einmal „Schau immer erst auf die Schuhe und mit der Zeit weißt du, was für einen Menschen vor dir hast“. Vielleicht nicht den ganzen Menschen mit all seinen Facetten, aber zumindestens einen ersten Anhaltspunkt.

  58. Wie fragte Geace Kelly nicht...
    Wie fragte Geace Kelly nicht so treffend in „Über den Dächern von Nizza“? „Brust oder Keule?“
    .
    Und dann ist da noch die Sorte mann, die am liebsten über das Essen redet.

  59. Für Schuhfetischisten findet...
    Für Schuhfetischisten findet sich in Alan Moores „Lost Girls“ (Graphic Novel) eine entsprechende Szene, die im übrigen auch Nichtfetischistinnen wie mir den Fetisch nachvollziehbarer macht. Allerdings haben die Schuhe Absätze – sollte ich vielleicht erwähnen, um keine Erwartungen zu enttäuschen.
    Ich lese hier offen gestanden auch lieber über Essen als über bevorzugte Frauenkörperteile. Das hat nichts mit Sublimierung zu tun. Dies Blog zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es wenig Herrenrundencharakter aufweist. Das kann gerne so bleiben.

  60. Auf was man aber auch immer...
    Auf was man aber auch immer alles schauen müsste, wenn man unbedingt jemanden besser kennen will:
    – auf die Schuhe
    – aufs Bücherregal
    – auf die Plattensammlung
    etc, etc, etc.
    …..
    Da gibt’s aber noch viel zu tun !!!!

  61. @Falkenherz – Nett, dass Sie...
    @Falkenherz – Nett, dass Sie mich daran erinnern, auf dem Tübinger Parkett habe ich gelernt die richtige Balance zwischen eleganten und dennoch bequemen Schuhen zu finden. Auf den Schlossberg kam ich nicht in Stöckelschuhen hinauf.
    .
    Aber Ihre Bemerkung ‘Stöckelschuhe bei jeder Gelegenheit wird nach meiner Erfahrung in Deutschland fast schon mit „nuttig“ gleichgesetzt’, wage ich in Frage zu stellen. Die Gegenkandidatin des Ex-Bundespräsidenten Köhler trug bei jeder im Fernsehen übertragenen Gelegenheit ausgesprochen hohe Absätze.
    Ihr Name fällt mir nicht mehr ein. Sie war Rektorin einer Universität – aber nicht der von Tübingen, sondern einer in den neuen Bundesländern. Da sie ungefähr ein oder zwei Jahre älter ist als ich, trug sie diese Dinger also mit fast sechzig. Soweit ich mich erinnern kann, hat nicht einmal die CDU es gewagt, etwas von “nuttig” in die Welt zu setzen.

  62. @Kopfgeburt

    Aber genau das...
    @Kopfgeburt
    Aber genau das machen wir doch ohnehin schon ;-)

  63. Lieber Herr Filou!
    .
    Verlassen...

    Lieber Herr Filou!
    .
    Verlassen Sie Ihr Gefängnis, gehen Sie hinaus in’s Leben, kommen Sie in’s in diesem Blog so verhaßte Berlin und trinken Sie mit mir eine gute Flasche kühlen Weißwein, rauchen Sie mit mir ein paar feine Orientcigaretten und dann zeige ich Ihnen beim flanieren durch die Stadt, daß Phantasie und Realität einander bedingen, daß die Realität nicht so furchtbar ist, wie wir Kulturpessimisten sie immer darstellen!
    .
    Verehrte Frau Fionn,
    .
    natürlich bin ich bekennender Schuhfetischist, I’m a legs man, for sure, einer meiner Lieblingsfilme ist „L’homme qui aimait les femmes“ von Truffaut, ein amerikanischer Freund rief beim Anblick meines Ankleidezimmers aus: „You must be the Imelda Marcos of Berlin-Charlottenburg!“.
    Und:
    Achten Sie bei einem Mann – nach dem Gesicht – als erstes auf die Schuhe, sie sagen sehr viel über den Menschen aus. Anzug, Hemd, Krawatte sind zweitrangig, die Schuhe sind entlarvend.
    Und, im Zuge der Emanzipation gilt das auch für Frauen.
    .
    Beste Grüße, H.S.

  64. Erst die Stimme (mit der ER...
    Erst die Stimme (mit der ER natürlich auch etwas möglichst Sinnvolles zu sagen hat), dann die Augen, dann die Hände, dann die Schuhe und dann der Rest.

  65. @Kopfgeburt –...
    @Kopfgeburt – Plattensammlung? Da könnten Sie bei den Tigerbabies und ihren Freunden lange suchen. Wer das heute noch hat, ist doch sowieso nicht mehr Partner-relevant.

  66. hugoservatius, so genau habe...
    hugoservatius, so genau habe ich mir das, wenn ich ehrlich bin, noch gar nicht überlegt, aber ich komme ja auch nur aus Bayern, wo die Verfeinerung der Sinne nur bis nach Aschaffenburg gekommen ist.
    .
    Kopfgeburt, die Bücherregale, so vorhanden, sind schon einmal ein sehr guter Anhaltspunkt. Schuhe kann man wechseln, die Bücher jedoch räumt man nicht einfach um.

  67. Filou, die besseren Schuhe...
    Filou, die besseren Schuhe sieht man fraglos dort, wo sie im Angebot sind. Also idealerweise in der italienischen Stadt des Vertrauens.
    .
    blau, ich gedenke das durchaus zu beherzigen, es geht mir hier auch mehr um das, was diese Objekte ausdrücken sollen, denn um banale Spannerei oder gar Altherrenwitze. Es gibt sehr viel einfachere Themen als dieses scheinbar so banale Thema, aber hin und wieder muss man eben auch Dinge versuchen, von denen man denkt, dass sie nicht möglich sind.

  68. Chloé Braun, würde ich so...
    Chloé Braun, würde ich so weit denken – dieses neumodische denken ist soweiso nur Mode und wird sich nicht durchsetzen – würde ich vielleicht sagen, dass von all den Torheiten der Menschen das nun eine ist, für die ich noch eher zahlen würde, denn für die Torheiten der AKW-Betreiber:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/109304.aspx
    .
    annavonk, ich denke, man kann auf dieses Blog sehr gut verzichten. Wie ich dem Trend italienischer Cafes entnehme, verzichtet man dort auch auf Porzellan und geht zu Wegwerfgeschirr über. Alles kein Problem. Und obendrein billiger! Ich warte nur noch auf den Aufruf, mich zu den Galeeren zu schicken.

  69. Ah, ich muss einiges richtig...
    Ah, ich muss einiges richtig stellen. Erstens, mein erster Kommentar von heute ist nicht von 9:20h, aber was soll man machen, wenn man nur Perfektion wahrnimmt.
    Zweitens, Der Tiger, wurden nach meiner Erfahrung die Damen mit Stöckelschuhen auf den Schloßberg chauffiert, der Fahrer sogar mit Mütze, aber nur in den entsprechenden Kreisen natürlich. Bei den Jeans&T-Shirt-Fraktionen ging das aber wohl ökologischer vonstatten. Unbenommen davon, Tübingen ist einfach legendär, man muss es erlebt haben.
    Drittens muss ich meine These auf Ihren Hinweis hin vornehmlich auf die jungen Deutschen, die wie Italienerinnen sein wollen, einschränken und darauf hinweisen, dass ich „bei jeder Gelegenheit“ hinzufügte. Im Übrigen hatte ich mich leicht unter der Maßgabe von Don Alphonso, der den Scheitelpunkt der Stöckelhöhe altersgemäß auf 40 legte, orientiert. Vermehrt werden aber auch osteuropäische Schönheitsideale gesichtet. Dadurch ist in herkömmlichen urbanen Diskotheken ein leichter modischer Wandel zurück in Stöckelhöhen zu beobachten, bei suburbanen Deutschen wird das allerdings noch all zu oft mit der herkömmlichen roten Laterne vorverurteilt, zumal besagte Ideale gern in Begleitung mit den Stützen der Gesellschaft Angehörigen, nicht verwandt oder verschwägert, auf der Pirsch beobachtet werden können.

  70. <p>Was verraten eigentlich...
    Was verraten eigentlich diese flachen Schuhe über den Träger (man beachte die Tricolore…)?
    .

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    Muscat, mir gegenüber werden meist die Hände genannt, aber das kann natürlich auch an der Frage der in Bayern prekären Hygiene liegen.

  71. ach ja, Schuhe... ich geh auch...
    ach ja, Schuhe… ich geh auch ungern ohne Absatz, in meiner Firma bin werde ich mittlerweile am Klackern erkannt. Das oberste Gebot ist jedoch Bequemlichkeit, je höher der Absatz desto besser muss der Schuh ansonsten passen und desto besser muss das Fußbett sein, da sonst aua (eine meiner Lieblingsmarken ist neosens, da fange ich grade das Sammeln an, habe bisher zwei paar und bin sehr begeistert.) Die im zweiten Bild gezeigten wären mir aber zu pornös.
    Ich erinnere mich noch gut, da war ich recht neu in der Firma und traf zwei Kolleginnen im Kopierraum. Es war brüllend heißer Sommer, ich trug ein leichtes ärmelloses knieumspielendes Sommerkleid und dazu Riemchensandalen (ca. 7 cm Absatz). Die Kolleginnen waren in Jeans und T-Shirt gewandet, eine trug Sneakers, die andere ein paar eher klobige Slingspumps mit ca. 3 cm hohem Blockabsatz. Mit Feinstrümpfen drunter (urgs!).
    Kollegin 1 zu Kollegin 2 „Ach, Du trägst ja Absatzschuhe!“
    Kollegin 2 „Ja, ich bin demnächst auf eine Hochzeit eingeladen, muss mal üben in Absätzen zu laufen“
    Dann bemerkten die Beiden meine Anwesenheit, deren Blick richtete sich simultan auf meine Füße und es folgten einige Sekunden betretenen Schweigens…
    Wedges bzw. Keilabsatz finde ich übrigens ganz, ganz furchtbar. Dann lieber schöne flache Schuhe wenn einem der Absatz zu unbequem ist, wobei ich zugeben muss dass es eine echte Herausforderung ist flache Damenschuhe zu finden, die bequem sind und gut passen und weder nach outdoor noch nach Orthopädie aussehen, hatte neulich das Problem bei Sommersandalen (geworden sinds nach langem Suchen diese hier: http://www.paulgreen-shop.de/damenschuhe/sandaletten/paul-green-schuhe/6271-936/2923210018)
    @Der Tiger: ist ja interessant, ich habe bei der Erwähnung von Gesine Schwan sofort das Bild ihrer Frisur im Kopf, auf die Schuhe habe ich nie geachtet (mal Bilder googeln gehe ;-))

  72. DA – Bücher räumt man...
    DA – Bücher räumt man nicht so schnell um, aber die verschwiegene Dame stellt die Besten sowieso nicht unbedingt zur Schau…. Der Suchalgorithmus Ihres Blogs ist leider etwas unzureichend, sonst könnte ich einen höchst amüsanten Bericht von Ihnen herbeizitieren, der über ein Schränkchen mit von unten zuziehbarer Rolltür war, welches die Dame des Herzens, die (zumindestens in meiner Erinnerung) auf dem Divan daneben saß, nur Stück für Stück öffnete.

  73. Was will uns der Autor mit...
    Was will uns der Autor mit diesem Text eigentlich mitteilen? Dass der Oberstudienrat stillos ist und die Italienerin an geistiger Reife gewinnt, weil sie vermehrt auf Stilettos verzichtet?
    Ich liebe hohe Schuhe. Mir gefällt das Design, mir gefällt wie sich die Körperproportionen durch den Schuh verschieben und einen Gang erzwingen, der es nicht erlaubt, platt und plump daher zu kommen (wie es Ballerina und (K)Ugg-Boots fördern).
    Ja, ich trage sie auch selber und liebe das Gefühl, damit zu laufen, zu schweben; über den Dingen zu stehen. Ich bin stolz, damit laufen zu können und tue es auch in der Öffentlichkeit. Man trifft mich in der Stadt also eher in 12cm Pumps an, als mit Sandalen vom Typ „Ötztaler Wanderspaß“. Aber ich bin ja auch kein Lehrer. ;-)
    Mit Heels ist es wie mit anderen Drogen auch: die Dosis ist entscheidend. Von anregend, über berauschend, bis zu tödlich. Ab und an schöne und hohe Schuhe zu tragen, ist was Feines und macht sie auch zu etwas Besonderem. Wer jeden Tag nur High Heels trägt ist einfach dumm. Hallux Valgus und andere Begleiterscheinungen sind nun wirklich kein „must have“. Es gibt durchaus schicke Schuhe mit flachen Absätzen. Aber ab und zu dürfen die Schuhe auch mal höher sein. Deshalb ist man weder „billig“, „Nutte“ oder „pervers“.
    Überhaupt sollte man sich selbst in seiner Kleidung und mit seinen Accessoires wohl fühlen. Ich kleide mich nicht so, wie es meinen Nachbarn gefällt, sondern wie ich es mag (Lasse redn).
    @georgy koentges: Ihre Evolutionstheorie in allen Ehren, aber hohe Schuhe waren jahrhundertelang MÄNNERn vorbehalten. Sei es, um festen Halt im Steigbügel zu finden, größer zu erscheinen oder aber sich dekadent-modisch zu kleiden. Louis XV trug beispielsweise Schuhe mit mehr als 10cm hohen Absätzen. Hohe Schuhe wurden also nicht erfunden, um Frauen zu quälen und um ihre körperlichen Signale besser zu betonen.
    Und auch beim Mann hat es Vorteile: Brust raus, Bauch rein. Hohe Schuhe verbreiten eben einen Zugewinn ganzkörperlicher Ästhetik.

  74. manche männer haben...
    manche männer haben ausgesprochen schöne füsse (alles andere – vgl. s.o. – wird stillschweigend und geflissentlich übersehen: ça n’existe pas, ça n’existe pas).
    ich liebe den sommer!
    .
    .
    dass man allerdings zuvörderst auf die schuhe sehen sollte, ist m.e. kurios: irgendwann vor urzeiten hat irgendjemand damit angefangen, und es sprach sich als geheimtipp herum, der heute noch nur geraunt wird.
    doch ist dies nicht absurd?
    vermutlich ein trick der maroquinerie.
    so betrachtet, stellen schuhe letztlich nur ein (vermeintliches) schnellerkennungs-pars pro toto des trägers dar.
    aussagen über einen menschen formen auch die jeweiligen aggregatszustände seiner frisur, seiner brille, seiner hose, seines schals…
    eigentlich kann man urteile nur anhand des ganzen bilden – das dauert natürlich drei sekunden länger, ist nicht effizient im sinne unserer hochgelobten wirtschaftsform, man kann damit nicht gezielt etwas verkaufen, dito.
    .
    ich stelle mir bereits unseren bürgermeister mit schwimmflossen vor… billig, gelb, global, passt zu seiner lebenssituation.
    .
    liebe unellen, nun ja, es ist nicht einfach, pumps mit absätzen an der richtigen stelle zu finden. ich teste stets, ob die schuhe auch von alleine einigermassen stabil stehen könnten. sandalen mit keilabsätzen sind sehr bequem, aber man sollte auf deren eleganten entwurf achten, da haben sie recht.
    .
    eine freundin von mir könnte in ihrer kindheit noch ein wenig gewachsen sein, aber nun gut, sie hatte wohl besseres zu tun. daraus folgt, dass sie stets sehr hohe schuhe trägt.
    ihre füsse! mon dieu! sie ist nicht einmal dreissig! wenn sie barfuss liefe, würde kein hermesleinen dagegen anhübschen können!

  75. unellen, nun ja, wenn Ihnen...
    unellen, nun ja, wenn Ihnen das etwas klobige Zeugs von neosens gefällt, haben wir wahrscheinlich auch sehr unterschiedliche Geschmäcker.
    Was natürlich erlaubt ist…
    Womöglich haben Sie einfach noch keine schön designten Keilabsätze gesehen – die gibt es jedoch. Aber bestimmt nicht bei Deichmann oder Görtz. Schauen Sie mal hier nach:
    http://www.zalando.de/latitude-femme-sandalette-blu-la111d008-502.html?wt_cc1=6qZRDEEFxbyUs7Pe&wmc=AFF_8029&paid=wt_cc1

  76. Kann sich noch jemand an die...
    Kann sich noch jemand an die Lurchi-Comics des Schuhhauses S********* erinnern? Was haben wir aus denen gelernt? Amphibien sollten immer flache Schuhe tragen!
    .
    (Die uncharmanten Kommentare über Froschfüße und Krötenkörperteile zu Beginn des Blogs möchte ich überhört haben.)

  77. Ich empfehle "Elégance" von...
    Ich empfehle „Elégance“ von Kathleen Tessaro zur Lektüre.
    .
    Zitat: „Lass dich nie von etwas verführen, das nicht erstklassig ist“.

  78. ärmellos auf arbeit... warum...
    ärmellos auf arbeit… warum werden exhibitionismus und sexuelle belästigung nur bei männern geahndet? nichts gegen die ahndung an sich, nur gegen die einseitigkeit.

  79. Hansi1973, grob gesagt geht es...
    Hansi1973, grob gesagt geht es um die Veränderung, nicht mehr rigoros jeder seltsamen Vorstellung irgendwelcher Männer, seien es nun Biersäufer oder Designer, zu entsprechen.

  80. @Filou: mein stilles...
    @Filou: mein stilles e-Tränchen war umsonst – was freu´ich mich.

  81. Weil es hier um die hohe...
    Weil es hier um die hohe weibliche Kunst der Inszenierung des Körpers (und die Unfähigkeit des Herrn Oberstudienrats zu selbigem) geht und weil ich darüber hinaus letzte Woche mit ziemlicher Anteilnahme einen publizistischen ‚Klassiker‘ aus den frühen 1970er Jahren gelesen hab:
    Ist in dem Forum hier der Name ‚Esther Vilar‘ noch geläufig? Fällt jemand zu Vilars wie ich meine nach wie vor sehr beachtenswerten Buch ‚Der dressierte Mann‘ noch irgendwas ein? Für die eine oder Antwort wär ich dankbar – Schön Gruß.

  82. Auch Machos tragen hohe...
    Auch Machos tragen hohe Absätze, Cowboys, Rocker, Camel-Raucher etc. und natürlich auch der da
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5f/Louis_XIV_of_France.jpg
    .

  83. Lieber Herr Alphons,
    .
    "So...

    Lieber Herr Alphons,
    .
    „So genau habe ich mir das, wenn ich ehrlich bin, noch gar nicht überlegt, (…)“
    Ist das vielleicht der Grund, warum Sie Junggeselle sind?
    Sie beschäftigen sich eben zu sehr mit sich selbst, Ihren Teekannen, Teppichen und Fahrrädern!
    Gehen Sie mit offenen Augen durch eine richtige Stadt, studieren Sie Ihre Mitmenschen, lassen Sie sich treiben und suchen Sie nach Schönheit, Anmut, Stil und Erotik!
    .
    Verehrte Frau Unellen,
    .
    was Ihre Abneigung gegen Keilabsätze angeht, so teile ich Ihre Meinung, eine gräßliche Erfindung!
    Aber die Suche nach flachen, schönen Schuhen sollte so schwierig nicht sein; lösen Sie sich von überkommenen Vorstellungen einer vorgeblichen Weiblichkeit, gehen Sie zu Unnützer und kaufen wildlederne Ballarinas, zu Tod’s und erwerben leichte Mokassins, zu Ludwig Reiter und probieren flache Schnürschuhe und zu Gucci, Hermès und Prada für das winzige bißchen Schuh, was man im Volksmund „Flipflops“ oder, furchtbares Wort, „Riemchensandalen“ nennt!
    Viel Erfolg!
    .
    Herzliche Grüße, H.S.

  84. Wörtherseer, das Buch mag in...
    Wörtherseer, das Buch mag in den Sonnenflecken dieser Erde auf manche Frau zutreffen. Sind aber wenige.

  85. @Wörtherseer, oh ja, ich...
    @Wörtherseer, oh ja, ich kenne das Buch. Nach 40 Seiten legte ich es beiseite, Vilar bestaetigte mir die Richtigkeit meines Selbstbedachten. Auch habe ich die Fernseh-Diskussion mit ihr und Alice Schwarzer nie, nie vergessen. S. metzelte das zarte Maedchen dermassen nieder, dass man sie vor den UNO-Menschenrechtsrat haette zerren muessen.
    Wenn ich davor ein schlechtes Gewissen hatte, wegen der Begaunerung junger Damen mit nur einem eindeutigen Ziel, so schwanden meine Bedenken sehr rasch, denn auf diesem Gebiet kennen beide Kriegsparteien keine Skrupel. Immerhin lernt man mit den Jahren, die Scharmuetzel mit Eleganz auszufechten, im Fall uebelster Verliebtheit einen moeglichst charmanten und fliessenden Rueckzug einzuplanen. Manche Lektion muss man allerdings mehrfach lernen und Niederlagen sportlich nehmen (koennen).
    Oh, wieviele Chancen wurden vergeigt, bis ich das alles begriff. Es waren Traumgelegenheiten dabei. Jetzt sind sie verheiratet, haben Kinderchen und laufen mit verschmiertem Lippenstift durch die Gegend. „Nimm den nicht“, riet ich mal einer, „der will dich bloss heiraten“. Ich erntete eine verstaendnislosen Blick: „Ja was denn sonst?“.
    Jawatdennsonsthe?

  86. Lieber Herr Servatius,
    Berlin....

    Lieber Herr Servatius,
    Berlin. Die Chance hab‘ ich verpasst. Ein guter Freund zog nach Berlin und kaufte drei Wohnungen. Fuer eine davon schickte er mir die Schluessel mit der Aufforderung die Behausung zu nutzen und mich bei dieser Gelegenheit mal wieder sehen zu lassen. Das Angebot nahm ich nicht an. Ich hatte vor dem Mauerfall kurz in Berlin-Charlottenburg gelebt, und musste befuerchten, dass es mir wieder sehr gefallen koennte. Dann waere ich in einen unloesbaren Konflikt geraten.
    Tja…

  87. Also, ich persönlich mag...
    Also, ich persönlich mag Frauen in Pumps. Sehr. Man hört immer, wo sie genau gehen.
    @hugoservatius, nu macht der don doch grad genau dies…

  88. Don Carlos, was ist los? Habe...
    Don Carlos, was ist los? Habe ich was verpasst?

  89. Den Trend zur Ballerina haben...
    Den Trend zur Ballerina haben wir großen Frauen solchen Mädels wie Carla Bruni, aber auch Katie Holmes zu verdanken, sowie weiterer hochgewachsenen Modelschönheiten, deren kleinwüchsige Lebenspartner Depressionen bekommen, wenn sie das Gesicht der Holden in der Unschärfe einer Bifokalbrille nicht mehr erkennen können.
    Danke Carla!
    Danke Katie!
    Danke all euch anderen!
    Sabienes

  90. lieber Don Carlos, was ist der...
    lieber Don Carlos, was ist der anlass für ihre einlassung? was hat man ihnen ‚auf aabeit‘ übel genommen? nun mal raus mit den wohlgewählten worten!
    wenn man schönes an einem mann erblicken darf, wieso nicht? alle anderen sollte das mäntelchen des stils und das schühchen der diskretion verbergen.
    .
    nichts liegt mir ferner als hochgeschätzten amphibien zu nahe zu treten, lieber frosch, dennoch sollte sich manch fette kröte, egal welcher gonosomenzusammenstellung, einen spiegel anschaffen, ein breiten.
    .
    lieber hugoservatius, mir gefällt ihre zusammenstellung. ehrlich. alaïa und ein grosses, französisches, traditionsreiches modehaus haben sie noch vergessen.
    schimmi schuh gehört nicht in diesen schuhschrank: zuuuu schmmmerzhafft. umpfff. aaah. caovilla hat nach einem abend tragen über monate meine füsse ruiniert. bah! hinfort mit ihnen! in die tüte (s.u.)!
    .
    liebe unellen, dann tragen sie etwas ähnliches wie camper? nein, davon möchte ich auch keinen keilabsatz.
    mir sind in einem anfall von weissnichtwas von camper auch mal zwei paar über den weg gelaufen und in den schuhschrank gewandert: zunächst bequem, weshalb man auch optisch verluste einzugestehen bereit gewesen sein könnte, eventuell an regentagen, später spannte es an den ungewöhnlichsten stellen und das bei diesen schuhen, die wirklich recht gesund, fast zu gesund aussehen, um es vorsichtig zu formulieren.
    irgendwie erinnern sie mich an die schuhe von daisy duck.
    kein kompliment, möchte ich meinen.
    naja, sie liegen ja schon in der grossen tüte für das zweithandgeschäft…
    .
    oder mag jemand eine tüte davon (s.o.) für demonstrationen mit stil http://www.youtube.com/watch?v=uywIYQEHZLs?

  91. Wissenschaftlich bewiesen -...
    Wissenschaftlich bewiesen – long legs are better.
    Research on long legs and why women wear high-heels.
    >>The findings could explain the sex appeal of stars such as Kylie Minogue, the singer, who despite being only 5ft tall, has topped polls of the „best celebrity legs“.
    Although her legs are petite, they are proportionally long compared with her small frame. It could also explain why women often choose to wear high heels, giving the illusion of longer limbs.
    Polish researchers at Wroclaw University asked 218 male and female volunteers to rate, in order of attractiveness, seven silhouettes of a man and woman.
    Although the images were the same height, each had different leg lengths. The most attractive were judged to be those with legs that were five per cent longer than average.
    The average British man, at 5ft 10in with an inside leg measurement of 31in, should have an inside leg measuring 32.5in.
    Dr Boguslaw Pawlowski, who led the study, said that long legs signal health.
    He said that short legs are linked with a higher risk of cardiovascular disease and type II diabetes and with higher levels of a body fat called triglyceride, which is linked to the clogging of the arteries, heart disease, strokes and insulin resistance in men.
    Although the study, reported in New Scientist, was limited to Polish people, Dr Pawlowski suspects the results would apply across most Western cultures.<<

  92. @ D. Wandel - "Sonnenflecken...
    @ D. Wandel – „Sonnenflecken dieser Erde“? Sind damit solche gesellschaftlichen Zonen gemeint, die selbst ganz irre heiß sind (‚Superrreiche‘), und ihre Energien auf alle übrigen abstrahlen und sie damit in etwas abgeschwächter Form doch auch beeinflussen?
    @ Filou – Dank für Ihren interessanten Erfahrungsbericht. Ich selbst habe mich die längste Zeit wie ein Unsinniger geweigert diese Angelegenheit als „Scharmützel“ zu betrachten und einzusehen, dass wahrscheinlich tatsächlich „beide Kriegsparteien“ sind. Das hatte natürlich auch was schönes, neben all dem andern.

  93. Re...
    Re Shuhwerk.
    http://www.m-s-one.com/#/starboot/
    These men’s boots are unusual – but who would be the right type of man to wear them?

  94. @Liebe Muscat,
    da scheiden...

    @Liebe Muscat,
    da scheiden sich wohl wirklich die Geschmäcker, den von Ihnen verlinkten Schuhen kann ich leider so gar nichts abgewinnen. Verstehe nicht wie man sowas schön finden und im gleichen Atemzug neosens als klobig bezeichnen kann ;-) einiges von neosens ist vielleicht etwas rustikaler, aber diese hier z.B.
    http://www.amazon.de/Neosens-ROCOCO-S797-Damen-CHOCOLATE/dp/B004JZXXRY/ref=sr_1_20?s=shoes&ie=UTF8&qid=1304520572&sr=1-20
    http://www.zalando.de/neosens-tannat-ne1-fzw-0164-99.html
    sind in meinen Augen wirklich schön. Auf den Fotos wirken die Schuhe auch wuchtiger als sie wirklich sind, ich nenne dieses Paar hier mein eigen:
    http://www.amazon.de/Neosens-VANITY-Damen-Sandalen-Fashion-Sandalen/dp/B002USB8BU/ref=sr_1_14?s=shoes&ie=UTF8&qid=1304521077&sr=1-14
    und am Fuß sehen die viel zarter und eleganter aus.
    Zumal das Modell mit dem Keilabsatz das sie verlinkt haben laut Bild vorne eine sehr sehr dünne Sohle ohne erkennbares Fußbett hat, das erscheint mir sehr unpraktisch und unbequem.
    Bei Deichmann und Görtz kaufe ich übrigens keine Schuhe, dafür bin ich zu arm.
    Aber es wäre ja auch nun wirklich langweilig wenn wir alle dieselben Schuhe mögen würden (obwohl grade sie neosens mögen müssten, es gibt ein Modell das ihren Namen trägt und sogar einen Keilabsatz hat:
    http://www.amazon.de/Neosens-MUSCAT-Damen-Sandalen-Fashion-Sandalen/dp/B002USB7D4/ref=sr_1_9?s=shoes&ie=UTF8&qid=1304521115&sr=1-9)
    @Donna Laura: Camper kannte ich gar nicht, aber da würde ich auch keine Schuhe kaufen ;-)
    @Hugoservatius: vielen Dank für die Ratschläge, aber momentan bin ich mit Neosens und Paul Green recht gut bedient, Ballerinas und Flip Flops trage ich sowieso nicht. Erstere stehen mir nicht (ich habe eher kurze Beine und dafür lange Füße, da muss ich nicht noch betonen) und passen mir wegen der schmaler Füße auch meistens nicht, letztere finde ich etwa genauso ästethisch wie Schuhe mit Keilabsatz und zudem auch noch absolut unbequem. Für Gucci, Hermes und Prada bin ich dann übrigens auch noch nicht reich genug ;-) die Schuhe von Tod’s und Unnützer finde ich teilweise sehr schön, aber die sind auch (noch) etwas zu teuer für mich.
    Außerdem bin ich der Meinung dass einige cm Absatz ok mir schon nicht die Füße ruinieren werden wenn der Schuh vorne ausreichend Platz hat und ich keinen Marathon drin laufe ;-)

  95. naja, muscat, donna laura,...
    naja, muscat, donna laura, nicht jeder schwabbeloberarm, nicht jedes knitterdekollete und nicht jeder schweinsbuckel sind schön (aufzählung unvollständig) und können die besprechung zur tortur machen. aber auch aus allen nähten quellende attraktivität macht den arbeitsalltag nicht einfacher, vor allem, wenn enge gebäude bei überlänge die rangiermöglichkeiten einschränken. deshalb sorgt ja auch eine global unermüdliche bekleidungsindustrie für textiles verhüllungsmaterial. und gerade auf arbeit sollte §1 (rücksichtnahme im verkehr) beachtung finden, denn dort kann keiner ausweichen. kurz: auf arbeit sollte eine gewisse züchtigkeit – mitnichten bratschigkeit – herrschen, die dem betrachter immerhin noch die wahl läßt, den körper einer kollegin in seiner phantasie oder nach feierabend zu erkunden, ohne optisch dazu genötigt zu werden, ihr selbstwertgefühl aufzumöbeln, indem das männliche gesichtsfeld mit tatsächlichen oder eingebildeten weiblichen reizen ausgefüllt wird.

  96. @Don Carlos: Ich gebe...
    @Don Carlos: Ich gebe unverhohlen zu, dass das Tragen von ärmelloser und Bein zeigender Kleidung sowie Schuhe in denen die Füße sichtbar sind „auf Arbeit“ ein Damenprivileg ist. Kurze Hosen und Sandalen gehen wirklich leider nur an wenigen Männern, und auch da ist der Stil sehr wichtig damits nicht verboten aussieht. Am besten, Sie schreiben eine offizielle Beschwerde an den Gleichstellungsbeauftragten.

  97. Meine ausgesprochen...
    Meine ausgesprochen sexistische Meinung zu Männersandalen lautet: Sie gehen NIEMALS! Und kurze Hosen gehen auf einem Boot. Oder unter zwanzig. Selbiges gilt auch für Kurzarmhemden.

  98. unellen, ungeheuerlich, den...
    unellen, ungeheuerlich, den Laden verklage ich sofort ob der Schmähung meines Namens mit so einer nietenbesetzten Holzpantine… ;-)
    Ich mag Ihnen nicht ganz abnehmen, dass Sie für Deichmann & Co. zu arm sind. Ich könnte aber verstehen, wenn Ihnen da die Auswahl nicht gefällt.
    .
    Don Carlos, „… wenn enge Gebäude bei Überlange…“ – bitte was? Muss ja hoch hergehen, bei Ihnen ‚uff de Schaff‘. Arbeiten Sie etwa bei einer Spaßkasse?

  99. dahamserecht, unellen, der...
    dahamserecht, unellen, der zwangsbetrachter ist selten privilegiert und empfindet das auch so. vielleicht ist das der der grund für gehaltsunterschiede zwischen den geschlechtern.

  100. @muscat: Doch, das mit...
    @muscat: Doch, das mit Deichmann meine ich völlig ernst. Die Qualität dort ist dermaßen mies das mir da mein Geld zu schade für ist. Habe erst neulich eine ganze Tüte voll dieser Schuhe (noch erworben zu Studentenzeiten) entsorgt. Lieber kaufe ich pro Jahr nur zwei Paar Schuhe, dafür aber welche die gut passen und länger halten.
    @Don Carlos: Uiuiui, Sie reagieren aber ganz schön verbissen. Zu meinem Outfit das ich an dem brüllend heißen Tag trug möchte ich zu meiner ganz persönlichen Verteidigung hinzufügen dass es zum einen absolut züchtig war (kein Dekollté zu sehen und knieumspielend), und ich wegen Nichtvorhandens auch keine Schwabbeloberarme zur Schau gestellt habe. Ich glaube kaum dass ich damit jemandem optisch dazu genötigt habe meinen Körper in welcher Art auch immer erkunden zu wollen (ich denke das ist sowieso nur bedingt eine Frage der Kleidung, wenn jemand an einem anderen Menschen optisch Gefallen findet wird er oder sie ihn oder sie sich so oder so nackt vorstellen – wenn sich das Objekt der Begierde nicht grade in einen Sack hüllt & eine Tüte über den Kopf zieht. Sonst müsste ich mich auch bei meinem Chef über meinen attraktiven Kollegen beschweren dessen Hinterteil in Jeans auf mich äußerst einladend wirkt und mich auch dazu nötigt ihn mir nackt vorzustellen :-))
    Außerdem musste ich an dem Tag den Anblick einiger bierbäuchiger Kollegen in kurzen Hosen und Sandalen mit Socken ertragen, da fand ich es völlig ok ein ärmelloses Sommerkleid anzuziehen.

  101. À propos Maßschuhe: Ich habe...
    À propos Maßschuhe: Ich habe zwei Paar Maßschuhe. Es sind die mit Abstand unbequemsten in meiner nicht geringen Sammlung. Die englischen sind auch nicht viel besser. Am besten tragen sich die von den Damen begehrten beiden italienischen Marken.

  102. liebe muscat, beruhigen sie...
    liebe muscat, beruhigen sie sich bitte, immerhin könnte man mit den schuhchen noch nüsse raspeln. meine wenigkeit muss da schlimmeres durchmachen. gugeln sie mal.
    .
    lieber Don Carlos, ach so. naja.
    es klang ein wenig so, als ob die pförtnerin sie nicht eingelassen hatte, da sie in flipflops und hawaiihose den leicht gewandeten kolleginnen zeigen wollten, wo, rein modisch natürlich, der hammer hängt. ein bild für die götter, nicht?
    .
    (in die gehaltsunterschiede ist das schmerzensgeld für optische beeinträchtigungen also bereits eingepreist, bester Don Carlos? wieso verdienen dann junge, hübsche damen dann nicht mehr? schon mal der vorschuss für späteres anfetteln inkl. niveauabsenkung auf viscosestufe? riskant. andererseits könnten ja auch sie einen persönlichen beitrag leisten, der diesen, die sie durch ihren anblick allein zu heilen verstehen, zugute käme, ähnlich wie bei eintritten in einen wunderschönen park.
    äusserst ungerne würde ich ihnen, lieber Don Carlos, zunahe treten, doch sagen sie, mein bester, würden sie sich selbst als augenweide betrachten? sie dürfen auch schweigen…)
    .
    liebe kastanie, darf ich ihnen zart widerworte senden? vorausgeschickt, der mann sei hübsch, elegant, sauber, charmant, mit formschönen zehen zum ablecken, also insgesamt äusserst liebenswert, darf er elegante sandalen an seinen zart gebräunten füssen tragen, ganz wunderbar lässig zu zerrissenen jeans (ausser acht gelassen, wie diese zustande gekommen sein könnten) oder auch zu bermudas; stellen sie sich nur dahinter ein meerespanorama vor. oder einen gepflegten biergarten.
    conditio sine qua non: schöne, schlanke, lange, gerade, trainierte beine.
    .
    diese ganzen furchtbaren gegenbeispiele, die einem die biodiversität der homininen verdeutlichen und die ganz viel biotop beanspruchen: bitte ins zelt.*)
    —–
    *) nein, kein bierzelt. **)
    —–
    **) hendl is aus.

  103. Wären diese Schuhe denn als...
    Wären diese Schuhe denn als seriöses Arbeitsgerät anerkannt / zulässig, werter Don Carlos?
    http://www.mein-ballettshop.de/index.php?sid=e423a0cfe57dbf7a370a238fc4b6813b&cl=details&cnid=6ba4b0eab3bf2cc81.38112548&anid=1a44774df9c83eb29.71482523

  104. Hat hier jemand einen klugen...
    Hat hier jemand einen klugen Gedanken anzubringen?

  105. Im Allgemeinen flache Schuhe...
    Im Allgemeinen flache Schuhe tragende, von den Spreitzzehen einer Altersgenossin (um die 30) entsetzt, muss ich doch bemerken: in gewissen Situationen ist der Pfennigabsatz, so hoch wie eben geht (bei mir nicht sehr) nötig, er beugt dem Latschen vor und heischt stolzen, aufrechten Gang. Und dann ist das Geld für ein gut sitzendes Exemplar und die Zeit für eine ansprechende Pflege aufzuwenden. Bruno Magli z.B.

  106. Kastanie:Männersandalen gehen...
    Kastanie:Männersandalen gehen als Badelatschen im Schwimmbad oder in Übersee. Kurzarmhemden wenn Arme schlank und kräftig. Männer aber nicht enthaart.

  107. An DA, Donna Laura und...
    An DA, Donna Laura und Kastanie
    Der Don gibt in den Rebellen einem Schuhblog gute Chancen. Werfen Sie doch einen Blick auf Shoeperwoman.com. Amber von der thefashionpolice.net schreibt seit zwei Jahren und macht fast so schöne Bilder wie Don Alphonso.

  108. @Wörtherseer
    Der dressierte...

    @Wörtherseer
    Der dressierte Mann: Audio-Podcast von 1971. Eingestellt am 04.01.2011 in: Klassiker von Fragen an den Autor, Deutschlandfunk

  109. Die Krise geht, Windhorst...
    Die Krise geht, Windhorst kommt.

  110. Was mir ja enorm aufgefallen...
    Was mir ja enorm aufgefallen ist in München – die Louboutin-Dichte ist ungleich höher als die so oft beschriebene Cabrio-Dichte. Und das sage ich als absolute Schuhmarken-Nichtkennerin.

  111. natürlich nicht, donna laura....
    natürlich nicht, donna laura. zum glück hat es die natur so gnädig eingerichtet, daß frauen bei männern weniger auf attraktivität wert legen denn auf intelligenz, charme, charakter und sozialen status ;P

    muscat, als fußmodel hat man natürlich keine wahl… ^^

  112. Mit hohen Absätzen knickt man...
    Mit hohen Absätzen knickt man halt um. War früher nicht so schlimm. Ein paar Tage humpeln, irgendwas (Mantel, Hose, Tasche) wird dreckig, aber egal. Heute fällt beim Umknicken das iPhone hin, geht kaputt und dann ist das Geheule groß …

  113. @Don Carlso "zum glück hat es...
    @Don Carlso „zum glück hat es die natur so gnädig eingerichtet, daß frauen bei männern weniger auf attraktivität wert legen denn auf intelligenz, charme, charakter und sozialen status ;P“
    *kicher-kicher*
    ich lasse Sie mal in diesem sehr gnädigen Irrglauben
    ;-)
    @Donna Laura: Ihren Ausführungen zu Sandalen und Bermudas bei Männern stimme ich uneingeschränkt zu. Die schön trainierten Waden meines Mannes sehe ich im Sommer in der Freizeit auch sehr gerne schön gebräunt in hellbeigen Bermudas mit Seglerschuhen.

  114. "blau, ich gedenke das...
    „blau, ich gedenke das durchaus zu beherzigen, es geht mir hier auch mehr um das, was diese Objekte ausdrücken sollen, denn um banale Spannerei oder gar Altherrenwitze. Es gibt sehr viel einfachere Themen als dieses scheinbar so banale Thema, aber hin und wieder muss man eben auch Dinge versuchen, von denen man denkt, dass sie nicht möglich sind.“
    @ Don Alphonso:
    Das hatte ich auch so verstanden!
    Ich wollte loben und las mich nach Kritik. Was beweist, daß man (ich) seinen Fuß nicht in die Blogtür stellen soll, wenn man aus Zeitgründen sowieso gleich wieder auf dem Absatz kehrt machen muß.

  115. Ich habe gerade ein wenig nach...
    Ich habe gerade ein wenig nach Schuhgeschichte recherchiert.
    Die Early Mannerist Renaissance 1520 – 1560 war anscheinend eine traurige Zeit für Schuhfetischisten:
    „It is difficult to see women’s shoes under the skirts during this period. A long pleat inset above the hem of skirts made it possible for the wearer to sit down without exposing the feet.“
    http://www.footwearhistory.com/manneristwomens.shtml
    Und Schuhe mit höhen Absätzen kamen – woher wohl – aus Italien:
    „It is said that Catherine de Medici brought heels from Florence to Paris for her marriage because she was so short. The style was immediately adopted by ladies of the French court, and the fashion spread throughout Europe for both women and men.“
    http://www.footwearhistory.com/elizwomens.shtml
    Philipp Stubbes hat sich übrigens 1583 (Anatomy of Abuses) unter anderem über Männer, die draußen in Pantoffeln umhergingen, beschwert:
    „they have corked shooes, pincnets, and fine pantofles, which beare them up a finger or two inches or more from the ground; wherof some be of white leather, some of black, and some of red, some of black velvet, some of white, some of red, some of green, raced, carved, cut and stitched all over with silk, and laid on with golde, silver, and such like: yet, notwithstanding, to what good uses serve these pantofles, except it be to wear in a private house, or in a man’s chamber to keepe him warme? (for this is the onely use wherto they best serve in my judgement) but to go abroad in them, as they are now used al together, is rather a let or hinderance to a man then otherwise; forshall he not be faine to knock and spurn at every stone, wall or post to keep them on his feet?“

  116. Man sollte ein Gesetz machen,...
    Man sollte ein Gesetz machen, dass auch die Männer jedes Jahr am Muttertag hochhackig rumlaufen müssen.

  117. unellen, das andere vorurteil,...
    unellen, das andere vorurteil, frauen wählten ihre geschlechtspartner nach dem schema ‚dumm f…. gut‘ aus, wäre halt weniger selbstwertdienlich. aber wozu ein rein emotionales und rational zuweilen schwer nachvollziehbares thema weiter vertiefen? muscats ballettschuhe wären durchaus näher am thema und schon allein vom künstlerisch-kulturellen aspekt deutlich interessanter…

  118. @ blau um 21.22h
    Thanks for...

    @ blau um 21.22h
    Thanks for your research!
    In the small but very interesting Scottish town of Culross some streets have a raised „path“ running down the middle of the street and only upper-class/rish people (the so-called „gentry“) were permitted to walk there – these high parts of the streets were clean – and of course the gentry wanted to keep their shoes clean too.
    http://www.findsomewhere.co.uk/TownsandVillages/Fife/TAVCulross.htm

  119. @Don Carlos: Beide Vorurteile...
    @Don Carlos: Beide Vorurteile sind Vorurteile, wahr ist wahrscheinlich eher dass sich jedes Individuum seinen Partner nach höchst eigenen, teilweise höchst unlogischen und höchst undurchsichtigen Kriterien auswählt.

    um zum Thema zurückzukommen: Hier nochmal ein Sartorialist-Beispielfoto zu Keilabsatz:
    http://www.thesartorialist.com/photos/41411Mercer_9631Web.jpg
    ich kann dem einfach nichts abgewinnen, wenn ich mal vergleiche wie elegant und zierlich dagegen diese Brogues aussehen:
    http://www.thesartorialist.com/photos/42711Adison_9885Web.jpg
    und hier eine Dame mit klassischen Pumps:
    http://anders-anziehen.blogspot.com/2011/02/museumsbesuch.html

  120. @ fionn
    Thanks for this!...

    @ fionn
    Thanks for this! Having lived in Scotland, I had heard of Culross, but never managed to go there – unfortunately, as it turns out.
    I am very interested in how space materializes social relations and differences. I recall, from various sources, that the so called lower classes always had to make way not only for their king, but for all social betters – the way this was regulated in Culross is one interesting example.
    Ich bin auch ziemlich sicher, daß Mann im Berliner Alltag noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dem Militär Platz machen und gegebenenfalls salutieren mußte. Heute wird der öffentliche Raum anders verhandelt.
    Sorry about missing sources, I am about to be off now…

  121. unellen, das zweite Bild mit...
    unellen, das zweite Bild mit den Brogues sieht schlicht unvorteilhaft und dorftrampelmäßig aus. Man stelle sich diese Schuhe mal vor, wenn sie nicht von einem Model mit langen, schlanken Beinen gezeigt würden. So geht es schon eher:
    http://streetpeeper.com/fashion/donna-wallace-paris
    .
    Und nix gegen „anders anziehen“, aber: Ein Kleid mit längeren Ärmeln hätte der Trägerin womöglich besser gestanden.

  122. Liebe Muscat,
    ich sehe schon,...

    Liebe Muscat,
    ich sehe schon, wir kommen modisch einfach nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Von dorftrampelig oder unvorteilhaft (und mir Verlaub, aber soooo schlanke und lange Beine hat dieses Model nun wirklich nicht) sehe ich da keine Spur, und ich sehe auch nicht die Notwendigkeit längerer Ärmel der Dame im hummerroten Kleid (zumal es im Artikel heißt: An einem ganz besonders heissen Tag im ganz besonders heissen Istanbuler Sommer). Muss denn nun jede Frau auf bei 35°C bis zum Ellenbogen bedeckt bleiben die sichtbare Arme und nicht nur Knochen mit Hautüberzug hat?
    Bei dem street and pepper Foto finde ich hingegen die aufgekrempelten Hosenbeine einfach nur albern (und die Hose sitzt nicht, das noch nebenbei), aber die Schuhe an sich gefallen mir sehr gut.
    Hier ist noch ein Beispiel für zauberhaft kombinierte Brogues:
    http://www.leiasdelights.com/2010/09/take10-challenge-2.html

  123. Der Papst auch ... stand mal...
    Der Papst auch … stand mal in der FAZ

  124. Darf ich als Mann mal was...
    Darf ich als Mann mal was sagen? Ich glaube, dass Frauen an Frauen Probleme erkennen, die kein Mann je auch nur ahnen würde. Das ist kein Sexismus oder Achtlosigkeit. Nur Normalität.

  125. Liebe unellen, das hat mit...
    Liebe unellen, das hat mit Ihrem oder meinem Modeverständnis und mit „sichtbaren Armen“ eher weniger zu tun: Entscheidend ist die individuelle Fähigkeit, seinen dicken/dünnen, zwergwüchsigen/großen oder einfach ganz durchschnittlichen Körper mit guten (d.h. passenden) Schnitten und Farben in Szene zu setzen.
    Leider ist dieses Talent nicht jedem gegeben, den Damen auf den von Ihnen verlinkten Fotos anscheinend auch nur teilweise.
    .
    Doch zurück zu den Schuhen der Italienerinnen: Flachere Absätze als Vorbote eines weiteren konjunkturellen Abschwungs?

  126. blau, sicher musste man das...
    blau, sicher musste man das damals gegenüber Uniformen, und es ist gut, dass es vorbei ist.
    .
    Mein Favorit ist bislang ein Brogue in Mattgrau und Wenigermattschwarz mit dezenten Absätzen, gesehen in Mantua. Aber leider zu langsam mit der Kamera gewesen.

  127. egghat, das ist eine ganz...
    egghat, das ist eine ganz wunderbar sadistische Phantasie, die Sie da haben.
    .
    melursus, ich denke aber auch, dass man so etwas dem deutschen Empfinden oder was immer das sein soll anpassen muss.

  128. christinebiene, Müchen ist...
    christinebiene, Müchen ist keine Stadt, sondern ein Freiluftgehege für seltsame Arten. Nicht zu vergleichen mit dem normalen deutschen Randfichtenunterholz.
    .
    Papsilein, früher, als Massschuhe noch eingelaufen werden mussten, hat man das regelmässig noch mit Blut bezahlt. Bequemlichkeit ist – ich möchte meinen Schuster hier ausnehmen – kein Handlungsziel.

  129. <p>Da spricht um 12 Uhr 23 Don...
    Da spricht um 12 Uhr 23 Don Alphonso ein grosses Wort gelassen aus.
    .
    BTW: Wenn ich schon mal in Paris bin, was ich gerne und so oft wie moeglich tue, bin ich auf der Suche nach dem Provinziellen in der Weltstadt. Auf die Idee, nach der Fussbekleidung zu schauen, bin ich noch nie gekommen. Wird das ein Spass beim naechsten Besuch.

  130. Möchte jetzt dringend einen...
    Möchte jetzt dringend einen Artikel über die Schönheit und Erotik des Herrenschuhs. Im Lichte der Hühneraugen.

  131. in eine stadt fahren und dort...
    in eine stadt fahren und dort botten glotzen hat irgendwie etwas autistisch-neglektartiges. an sich zählt doch das gesamtkonzept.

  132. Werter Don,
    was sind denn das...

    Werter Don,
    was sind denn das für schöne Treter die Sie da auf dem Rad tragen? Bin grade auf der Suche nach schönen Retro-Radschuhen für ein noch aufzubauendes Rad, aber solche optisch gefälligen sind wohl schwerer zu finden als heutigentags ein Nugget im Klondyke..

  133. Bei den Opernfestspielen in...
    Bei den Opernfestspielen in München war in der Galerie zu beobachten: viele Besucherinnen standen entstöckelt neben ihren Schuhen, speziell bei Wagner.

  134. Eigentlich bin ich auf der...
    Eigentlich bin ich auf der Suche nach dem Provinziellen. Waere ich Ihnen begegnet, muesste ich ein anderes Hobby suchen.

  135. liber don/12.23 u, cher...
    liber don/12.23 u, cher Filou/12.33 u: absolute zustimmung. und das ist das feine bei männern. sie sehen nichts. sie merken nichts.
    .
    (man muss bloss das schnäbelchen halten können.
    bloss nicht mit solcherlei törichten fragen zu beginnen, die zumeist eh unfundiert sind: bin ich zu dick, sind meine haare zu dünn, bekomme ich falten.
    das, was eine frau zu sehen glaubt*), sieht kein mann, erst recht kein liebender (es sei denn, er ist sadistisch veranlagt), denn liebe ist der weichschneider vor dem herrn.)
    .
    so nebenbei bemerkt: einmal erblickte ich eine werbung in einem schaufenster einer apotheke *):
    die werbung – die nur ich sah, sie richtete sich an die holde weiblichkeit, die dies bereits gewohnt ist, dass probleme, die keine sind, zu krankheiten deklariert werden – mit der sechszehnjährigen, die cellulite oder ähnliches als gelöstes problem betrachtet, mal beiseite gelassen:
    die herrenrunde neben mir verfärbte sich etwas, so richtung grünlich-rötlich mit einem stich neidgelb, ebenso beim blick in dieses schaufenster:
    nur sahen sie die werbung mit einem jungen, sehr hübschen mann mit ganz ganz vollem haupthaar, daneben das modell, das die meisten von ihnen morgens im bad zu negieren versuchen.
    tja.
    jedem tierchen sein plaisierchen.
    —–
    *) damit kann man wunderbar dinge verkaufen.

  136. lieber Don Carlos/12.46 u:...
    lieber Don Carlos/12.46 u: natürlich. da drückt der schuh.
    vermutlich geht es nur um zeitvertreib, wie küchenradio schauen, oder so.

  137. So ist es, liebe...
    So ist es, liebe Laura:
    Demoiselle F.: „Hier ist es aber schmutzig.“
    F.: „Ich habe gerade eben sauber gemacht.“

  138. hier finden sich interessante...
    hier finden sich interessante Vignetten zur Schuhsozialgeschichte, leider nicht mit references
    http://www.shoeinfonet.com/about%20shoes/history/history%20your%20shoes/history%20your%20shoes.htm oder hier
    http://users.resist.ca/~kirstena/pageshoehistory.html
    hier geht es zur Urgeschichte des Schuhs vor 40,000 Jahren
    http://www.chinadaily.com.cn/china/2009-02/06/content_7452677.htm
    wollte man lieber die Sandalen eines Tutenchamun oder die Schuhe einer Geisha tragen, die das Bauhaus stolz gemacht haetten? http://www.duoboots.com/pages/useful_articles_a_history_of_shoes/
    dies hier ist ein interessantes neues Instrument, historische Information zu gewinnen
    http://www.google.co.uk/search?q=history+of+shoes&hl=en&rlz=1I7GGLD_en-GB&biw=996&bih=587&prmd=ivnsb&sa=X&ei=8IXCTc6oGI6z8QOSwIS9BQ&ved=0CDoQpQI&tbm=&tbs=tl:1,tlul:1000,tluh:2011
    (man braucht sich nur auf der Zeitleiste oben ein Intervall auszuwaehlen und bekommt dann entsprechende informationen aus und ueber diesen Zeitraum!)

  139. haha, cher Filou/13.10 u, das...
    haha, cher Filou/13.10 u, das kommt mir bekannt vor!

  140. I like Chelsea boots for...
    I like Chelsea boots for men.
    http://www.crockettandjones.co.uk/mensboots-chelsc.html
    Btw, the French have a silly custom (Le Rituel) of drinking champagne out of a lady’s shoe…

  141. <p>Da war mal eine kluge...
    Da war mal eine kluge Mutter von drei hinreißenden Töchtern, eine schöner als die andere, die Mama selbst ein gelungene Mischung aus ihren dreien und ich verliebt in die älteste der drei. Wir waren siebzehn und sie registrierte ihre Wirkung auf die Umwelt mit Staunen und war sich nicht sicher, ob sie diese Aufmerksamkeit genießen konnte oder ob sie ihr lästig war.
    .
    Für mich waren und sind immer die Frauen am attraktivsten, die sich ihrer Wirkung nie so ganz sicher sind, mir geht vor allem die Sorte auf die Nerven, die ständig ein unsichtbares Schild vor sich her trägt: „Dass ich schön bin, weiss ich selbst am allerbesten, dass muss mir keiner mehr sagen“.
    .
    Und in diesem herrlichen Zustand leichter Unsicherheit und aufregender Verliebtheit sagte die kluge Mutter: „Kind, dass die Männer hinter dir hersehen hat nichts zu bedeuten, aber wenn die Frauen sich nicht mehr nach dir umdrehen, dann bist du passe“.

  142. Schuhe zu erschwinglichen...
    Schuhe zu erschwinglichen Preisen!
    http://www.edwardsofmanchester.co.uk/mens-shoes/boots/chelsea-boots
    Doch ein Bummel durch Burlington Arcade in Piccadilly muss man erlebt haben.
    http://www.burlington-arcade.co.uk

  143. apreslude, danke....
    apreslude, danke.

  144. Konstantin von Müggelbrunn,...
    Konstantin von Müggelbrunn, ist das jetzt eigentlich Ihr endgültiger Name?

  145. Vor allem hat eine echte...
    Vor allem hat eine echte Westvierteltochter schöne Beine. Makellos-wunderschöne, schlanke Beine. Ganz egal zu welchem Schuh.
    .
    Und ja, sie vermag auch selbst zu laufen. Und sie sieht immer gut aus. Egal in welchem Schuh. Obwohl man sie am liebsten ständig auf Händen trägt, alles an ihr zu bewundern.
    .
    Und wer auf sich hält heiratet keine andere. Und da man sie hält und trägt kann man genausogut auch barfuß gehen. (Was braucht der Mann Schuhe, wenn er für immer treu sein kann?) (Schönheit vergeht, Tugend besteht, so ist das eben mit den Beinen – oder Schuhe sind halt immer nur ein Anlass)
    .
    Und so sehen wir betroffen alle Fragen geschlossen – und den Vorhang offen.
    .
    (Nebenbei: In Catalunya z. B. sind Auswahl und Angebot identisch.)

  146. Ein gutes Leben ist Experiment...
    Ein gutes Leben ist Experiment mehr als Gewissheit.

  147. zu damenschuhen kann ich...
    zu damenschuhen kann ich nichts beitragen, außer dass meine frau auch gerne paul green trägt. herrenschuhe. mein schuster (kundk) in der blindengasse hat jetzt leider altersbedingt aufgegeben und sein kollege aus nussdorf (das zweite k) ist jetzt auch dort im laden in der blindengasse. das war wirklich wunderschön, ein schuster über 80 (schätzungsweise) und immer noch erstklassig gearbeitet, schade.
    http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/2011/05/04/ach-nee-doch-nicht/

  148. mal etwas anderes: darf man...
    mal etwas anderes: darf man flugreisen auf stahlabsatzstilettos antreten?

  149. "blau, sicher musste man das...
    „blau, sicher musste man das damals gegenüber Uniformen, und es ist gut, dass es vorbei ist.“
    In der Tat. Um Tucholsky (sein Pseudonym Ignaz Wrobel) zu zitieren: „Die Vorrangstellung des Offiziers im deutschen Leben ist dahin. Die viereinhalb Jahre sind dagewesen – darüber kommt kein Mann hinweg.“
    http://www.textlog.de/tucholsky-militaria-miltaer.html

  150. @ georgy koentges:
    Vielen Dank...

    @ georgy koentges:
    Vielen Dank für die vielen Links! So läßt es sich gut stöbern.

  151. @perfekt!5705. Mai 2011, 19:15...
    @perfekt!5705. Mai 2011, 19:15 Ein gutes Leben ist Experiment mehr als Gewissheit.
    Haben Sie diesen schoenen Spruch erfunden? Wenn nicht, waere ich fuer das Zitat dankbar, wenn doch, bin ich es sowieso! You made my day/evening!

  152. nun ja, donna laura, wenn Sie...
    nun ja, donna laura, wenn Sie sich nach Schmerz sehnen, faende ich die von specialmarke 03. Mai 2011, 23:51 empfohlenen recht passend – Passion auf ganzer Linie, warum soll auch nur die Dame leiden, wenn ein groesserer vorher gelitten hat..die echte devotio moderna. Wenn ich ueber das Representationsprinzip des Leidens und Todes (Christi fuer die ganze Menschheit) nachdenke, komme ich mir immer wie ein Autist vor, habe es schon als kleines Kind nicht verstanden, wie dies gehen soll. Seinen eigenen Schmerz kann man fuehlen und den der direkt Naechsten mitfuehlen – und spaeter bekommt man die Huehneraugen oder die deep vein thrombosis..- aber fuer und anstatt anderer zu leiden, dazu bedarf es schon viel internalisierter Sklavenmoral, [Berthold wird mich flagellieren, schon wiiieder das alte Thema :-)]! Guten Flug!

  153. Zurück aus dem Tessin habe...
    Zurück aus dem Tessin habe ich alles noch mal durchgelesen. Ich vermute mal, dass uns der Don diesmal alle geleimt hat. Was er wirklich mit seinem verbalen Exzess sagen wollte, ist: Also Leute, diese hohen Hacken der Damenschuhe, dies und nur dies sind die wahren „Stützen der Gesellschaft“! – Recht hat der Don…

  154. mir hat gerade mein...
    mir hat gerade mein studienkollege aus freiburg das geschrieben, passt jetzt nicht zu schuhen, sondern eher zum thema netzüberwachung:
    Erst Kuba, dann der Iran und dann China, damit wäre erwiesen, dass das auch für größere Netze klappt. Der Spiegel in seiner unverwechselbaren Art bringt es bei SPAM, ohne vorher zu berichten, worüber er grade spottet:
    http://www.spiegel.de/spam/0,1518,759456,00.html
    genaugenommen darüber, Punkt 8:
    http://register.consilium.europa.eu/pdf/en/11/st07/st07181.en11.pdf

  155. muscat, ich bin noch neu in...
    muscat, ich bin noch neu in diesem illustren Kreis, daher darf ich Ihnen die Wahl überlassen.

  156. Oft sagte er (gemeint ist...
    Oft sagte er (gemeint ist Sokrates) beim Anblick der massenhaften Verkaufsartikel zu sich selbst: „Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf!“
    (Diogenes Laertius)

  157. yast2000, tatsächlich kan man...
    yast2000, tatsächlich kan man das so sehen: Die Stützen von wegbrechenden Stützen….

  158. Ich habe auf meinem gestrigen...
    Ich habe auf meinem gestrigen Einkaufsgang durch eine kleine Großstadt des nördlichen Ruhrgebietes mal eine Feldstudie gemacht: Stilettos kamen nicht vor, vergleichbare, aber doch robustere Ausführungen allenfalls im niederen, einstelligen Prozentbereich. Ist wohl doch eine Frage der Höhe des Durchschschnittseinkommens, oder ganz praktisch der Bergschäden bedingten Verwerfungen in der Fußgängerzone.
    In der vorangehenden Diskussion vermisse ich bislang Hinweise auf die Kultobjekte namens „Chucks“, die bei meinen (erwachsenen) Töchtern einen hohen Stellenwert einnehmen:
    http://www.sportsline-shop.de/converse-chucks/high-chucks/all-star-hi-charcoal.html

  159. @B4 – Ich fand diesen Punkt...
    @B4 – Ich fand diesen Punkt noch interessanter:
    ‘6. Financing opportunities for EU internal security activities and joint operations
    A representative of the Commission gave a presentation about the financing opportunities under the Prevention of and Fight against Crime (ISEC) Programme. It was underlined that 109 million euro were available for 2011 and that the rate of co-financing increased to 90 % (compared to 80 % in
    2010). 8 targeted calls to be published in spring 2011 were presented, and the differences between the Action Grants (AG) and the Framework Partnership Agreements (FPA) were explained. Delegations were also informed that further details were available on the following website of the
    Commission: http://ec.europa.eu/home-affairs/funding/isec/funding_isec_en.htm.’

  160. Noch jemand eine Latte...
    Noch jemand eine Latte macchiato?

  161. Sie haben mich mit Ihrem Link...
    Sie haben mich mit Ihrem Link zu den „Chucks“ außerordentlich erheitert, JR. Zu DDR-Zeiten waren diese Dinger Standard, für 9,90 DDR-Mark im „Konsum“ zu erwerben. Als Jugendlicher galt man mit diesen Dingern als leicht asozial bzw. als armes Schwein ohne Westverwandtschaft. In der Mode kommt eben alles wieder und man muß die Sachen nur lange genug aufheben.
    .
    Zu den gefährlichen Folgen des Schuhkaufs im allgemeinen und der von Louboutin im besonderen verweise ich übrigens auf das letzte Buch von Martha Grimes „All die schönen Toten“. Alles was frau über Schuhe wissen muß.

  162. @JR – Ich habe in Leiden...
    @JR – Ich habe in Leiden eine Fallstudie gemacht. Die höchsten Absätze trugen die asiatisch aussehenden Studentinnen vor der Juristischen Fakultät. Sah chic aus, aber mir tat schon beim Anblick der Rücken weh.

  163. @JR: Chucks sind in meinen...
    @JR: Chucks sind in meinen Augen sowas wie der Lord Voldemort unter den Schuhen – deren Name sollte nie, niemals genannt werden, schon gar nicht im Zusammenhang mit dem Wort „Schuh“! Noch nicht mal Chuck Norris weiß warum sowas verkauft wird!

  164. @Savall:
    Wie noch heute ist...

    @Savall:
    Wie noch heute ist der Unterschied zwischen Original und Billig-Imitat in derartigen Modedingen wohl schon damals wichtig gewesen. Es fällt mir schwer zu glauben, dass die Originale nach der amerikanen Basketball-Größe Chuck Taylor in der DDR für 9,90 verfügbar waren. Das war vermutlich dann doch ein Fall für die Westverwandschaft.
    http://www.converse.com/

  165. @B4 - Internet-Schengen:
    Da...

    @B4 – Internet-Schengen:
    Da bleibt mir nur das Vertrauen darauf, dass IT-Vorhaben sowohl der EU-Gremien als auch der deutschen Behörden mangels Sachverstand i.d.R vor die Pumpe laufen.

  166. Ganz sicher waren die...
    Ganz sicher waren die nachgemacht, JR. Aber ich empfinde sowohl damals wie heute und Original wie Kopie diese Schuhe als gleich häßlich, halten zu Gnaden. Und für mich sind das eben typisch billige DDR-Schuhe aus Leinwand und Gummi. Das Logo kostet natürlich extra.

  167. @unellen.
    Diese Schuhe...

    @unellen.
    Diese Schuhe bekommen ihren Kuls-Status ja erst, wenn sie sichtbare Spuren des Verschleißes tragen. Vorsichtige Kritik meinerseits wird in der Familie mit Verweisen auf die Gefahrr der Altersdemenz beantwortet: „Der Pfleger käme gleich. Der Kaiser habe schon lange abgedankt.“ Und ich selbst mit meinen Autoreifen-Tretern solle sowieso schweigen …
    http://de.mbt.com/

  168. donna laura, klar darf man(n)....
    donna laura, klar darf man(n). Sagte ich doch schon drüben.
    .
    Konstantin von Müggelbrunn, „Muggelchen“ wäre ganz nett und schreibt sich auch viel geschmeidiger. Versuchen Sie es mal!

  169. Ok, das ist auch weiter...
    Ok, das ist auch weiter entfernt von Muggenbrunn. Klingt aber etwas infantil, oder?

  170. @ annavonk (04. Mai 2011,...
    @ annavonk (04. Mai 2011, 09:39)
    Auch wenn Ihre Frage recht spät beantwortet wird: Ja, es gibt etwas Überflüssigeres als diesen blog, nämlich
    1. das von Ihnen nach „Überflüssigeres“ gesetzte Komma und
    2. Ihr Kommentar im Ganzen.
    Nichts gegen substantiierte Kritik, aber ich bin es mehr als leid, dass Leute wie Sie in Blogs wie diesen immer wieder betonen müssen, wie überflüssig oder niveaulos das doch alles sei. Warum lesen Sie nicht einfach etwas, dass Ihrem scheinbar gehobenerem Niveau entspricht? Dann bleiben uns solche Kommentare wie der Ihrige in Zukunft vielleicht (hoffentlich) erspart?

  171. und? was machen die...
    und? was machen die silberkannen? nachdem der preis für silber ins bodenlose rutscht? high heels nicht unter 10 cm und pfennigabsatz von der sorte, die frau dann mühsam aus den ritzen der kopfsteinpflaster ziehen darf – fahrradfahrn? bergsteigen? gar kein problem. kommt halt auf die technik an;-)

  172. "Muggel Chen al Asrabita"...
    „Muggel Chen al Asrabita“ wäre eine Variante, welche die gegenwärtige infantile Internationalität konsequent umsetzt! Nur mal so als Stilberatung…

  173. Muggelchen - der muess...
    Muggelchen – der muess Ticinese sy – oise Muggi us em Muggital.

  174. Eine Grippe schmerzt bis...
    Eine Grippe schmerzt bis runter in die Füße,
    sprach die Ärztin, als ich sie endlich sah.
    Erst essen wir ganz viel Biogemüse,
    anschließend nehmen wir Antibiotika.

    Das Virus testet das Immunsystem,
    dies trägt zu unserer Entwicklung bei!
    Und sollte die Evaluation nicht geschehen,
    bei Ihnen wäre das einerlei.

  175. Die Universität Buyreuth hat...
    Die Universität Buyreuth hat sich inzwischen vorn ihrer Werbeikone Guttenberg abgesetzt und dem Betrüger erwartbar vorsätzliche Täuschung zugesprochen. Komisch genug ist, dass sie den Doktorvater Prof. Häberle schont. Das ist Unsinn. Ein Doktorvater, der nur halbwegs nach den gegebenen Regeln der Kunst handelt, erkennt flächendeckende Fälschung sofort. Die Universität Buyreuth stellt den Kollegen Häberle also als Volltrottel dar. Selbst die einfache Bestätigung, dass er faktisch (aus mildfühlend erträglicher Verehrung des hochrangigen Doktoranden) mit betrog, ist da weniger ehrenrührend. Prof. Häberle hat den verdienten Tritt bekommen, auch wenn die alberne Behauptung, er habe in seinem schlichten Gemüt einfach nichts bemerkt, weichspülend aufzutreten vorgibt. Ohne einen „Prof.“ Häberle kein „Dr.“ Guttenberg, Ross und Reiter werden künftig zusammen genannt werden, da hilft keine Ergebenheitsgeste einer korrupten Universität.

  176. fionn, Spiel, Satz und Sieg!...
    fionn, Spiel, Satz und Sieg!

  177. annavonk: "Gibt es etwas...
    annavonk: „Gibt es etwas Überflüssigeres, als diesen blog?“

    Ja, gibt es: Trockeneis ist festes Kohlenstoffdioxid (CO2), das unter Normalbedingungen bei −78,48 °C[1] sublimiert, also direkt in die Gasphase übergeht, ohne vorher zu schmelzen. Auf der Erde kommt Trockeneis nicht natürlich vor, in der CO2-reichen Atmosphäre des Mars friert es jedoch im Winter in höheren Breiten aus und bildet die bekannten Polkappen. Auch einige Meteoriden enthalten größere Mengen davon.

  178. Ich will Kühe!...
    Ich will Kühe!

  179. @B4 - Meinen Sie, die meinen...
    @B4 – Meinen Sie, die meinen mit Bilderberg einen Berg geklauter Mona Lisa’s? Eine davon ist echt, der Rest Fälschung, und die Bündler Polizei mit der Aufgabe beauftragt, die echte herauszufinden?

  180. @doktorvater
    sehr wahr, aber...

    @doktorvater
    sehr wahr, aber auch nichts neues. ich habe das an einer anderen bayerischen provinzuni („auch“ an der donau) auch erlebt und das war nicht in der juristerei, obwohl diese uni sogar in den 60ern mit einem „halb kommunistischen“ präsidenten gestartet ist, wurde das im lauf der zeit auf parteilinie getrimmt.
    vielleicht ist die uni bayreuth im moment eine ausnahme. ach ja und dann gibt es noch den präsidenten der tu münchen mit mehreren tausenden (?) „papern“ auf denen er drobensteht und, da er an o.g. uni studiert hat, man manch einen traf, der ihn aus alten zeiten kannte.
    ich glaube in den letzten 20 jahren hat sich da einfach viel zurückentwickelt, leider

  181. eben redet man hierzulande...
    eben redet man hierzulande wieder viel über bologna und bachelor.
    .
    also wäre etwa die verbindungslinie bologna-prozess und bachelorstudium halber geburtsjahrgänge unter positiver frauendiskriminierung. von da zum flachen damenschuhwerk ist es nur ein kurzer schritt.
    .

  182. @ unellen: Doch, das mit...
    @ unellen: Doch, das mit Deichmann meine ich völlig ernst. Die Qualität dort ist dermaßen mies das mir da mein Geld zu schade für ist. Habe erst neulich eine ganze Tüte voll dieser Schuhe (noch erworben zu Studentenzeiten) entsorgt.
    Mit Verlaub: Wenn ich einen Polo fahre, kann ich nicht die Fahreigenschaften eines Saab erwarten.
    Haben Sie sich mal gefragt, warum Deichmann zum größten Schuheinzelhändler Europas aufgestiegen ist? Weil sie jene Menschen bedienen, die nicht viel Geld in der Börse haben. So vor allem Familien mit Kindern.
    Im Übrigem glaube ich..entweder hat Frau oder auch Mann Ausstrahlung – oder sie haben sie nicht. Daran ändert auch Verkleidung nichts.

  183. Doktorvater@: Die Erklärung...
    Doktorvater@: Die Erklärung der Universität Bayreuth, mein Lieber, hat schon seinen Stachel: Dem Häberle wird erst keine Mitschuld zugesprochen, dann heißt es aber, der Benotung „summa cum laude“ fehle die angemessene Begründung. Das ist eine satte Ohrfeige.
    .
    Häberle übrigens wußte, dass die mangelhafte Begründung ihn entlarven werde – und lieferte die in Panik nach: die Dissertation sei ganz klasse gewesen, also ehrlich, so elegant formuliert usw. Da gab es aber Guttenplag schon und Häberles Faselei wurde zur Lachnummer.
    .
    In einfachen Worten: Steigbügelhalter Häberle hat sich verhoben. Der Gedanke „Kleine Lumperei – viel Ehre“ taugt selten. Auch nicht in den Westvierteln der Rechtswissenschaft.

  184. Trotzdem hätte man sich...
    Trotzdem hätte man sich deutliche Worte gewünscht – der Guttenberg wird geschlagen, aber der Häberle hätte, zwecks Abschreckung, auch einen richtigen Klaps verdient. Natürlich ist er selbst irgendwie Opfer und auf einen Blender hereingefallen. Aber es war sein Job, genau das nicht zu tun.

  185. Ich bin ja extrem altmodisch,...
    Ich bin ja extrem altmodisch, als passionierter Leser wortgläubig und in diesem Sinne voreingenommen. Deshalb glaube ich, daß ein Autor eines mehrhundertseitigen Textes zumindest zum Zeitpunkt der Abfassung desselben vom Thema besessen sein muß. Also hätte doch ein Gespräch zum Thema ohne weiteres offenbaren müssen, daß der Baron von der Materie keine Ahnung hatte. Ich schließe daraus, daß ein solches Gespräch nicht stattfand und der Prof. die Arbeit auch nicht gelesen hat. Das ist das eigentliche Skandalon. Die Klauerei war einfach nur primitiv und hätte auffliegen müssen. Das bringt mich auch wieder zu den Converse-Turnschuhen und den Stilettos. Solche kulturellen Signale funktionieren nur in einem gemeinsamen Koordinatensystem. Ist dieses nicht vorhanden geht jede Außenwirkung ins Leere, weil nicht einmal bemerkt wird, daß ein Signal gesendet wurde. Ganz zu schweigen davon, ob dieses Signal verstanden würde. Das scheint mir in letzter Instanz auch das Problem des Barons zu sein. Er wollte sowohl im „Goldenen Blatt“ und in der „Zeit“ reüssieren. Ein Spagat, der ihn schlicht und einfach zerreißen mußte.

  186. Klaps ist zu sanft. So mal...
    Klaps ist zu sanft. So mal ganz theoretisch ist ein Doktorvater ein Aufsichtsrat und ein Doktorand eine Nummer kleiner als er. Der Herr Aufsichtsrat hat versagt. Ich finde dieser Doktorvater hat eine Tracht Rohrstockprügel verdient (war zu meiner Volksschulzeit noch ein gängiges Erziehungsmittel für Faulpelze).

  187. @Müggelchen:
    Mal abgesehen...

    @Müggelchen:
    Mal abgesehen von aktuellen Sündern, die fragliche Dissertation mit fast 400 Druckseiten weist auf einen Systemfehler hin. Wer seine „These“ zur wissenschaftlichen Diskussion stellt, sollte sich um Kürze bemühen, was dann auch der Klarheit der Gedanken förderlich ist. Wer soll ein zeilenschindendes Geschwafel von 400 Seiten noch korrigieren? Der Doktorvater müsste in derartigen Fällen prägnante Kürze anmahnen. In meiner Jugend redeten wir bewundernd über die entsprechenden Papiere der Mathematiker – 12 Seiten handschriftlicher Formeln!
    .
    Zum Pseudonym, das die Damen Ihnen hier nahelegten: lassen Sie sich nicht mit den „Muggles“ in einen Topf werfen.

  188. @Foersterliesel: So ähnlich...
    @Foersterliesel: So ähnlich wie Sie sehe ich diese Einteilung auch. Wenn die jungen Italienerinnen nun zunehmend zu flachen Schuhen greifen (früher eine absolute Unmöglichkeit, in Italien Frauenschuhe mit Absätzen unter 5 cm zu finden), müßte das ja heißen, daß sie weniger Zeit fürs Repräsentieren haben.
    @hugoservatius: schön, mal wieder was von Ihnen zu hören. Bei Weißwein und dem Gedanken an ein Straßencafe (womöglich noch mit ~Zeitungen~) zerdrücke ich eine Träne, denn ich bin nun immer noch an diesem seltsamen Ort, der mich nach morgendlicher Besichtigung am Wochenende wieder so enorm an meine Kindheit in den 60er Jahren in einem kleinen Industrieort erinnerte. Inzwischen habe ich immerhin schon 3 Läden gefunden, die sich nicht nur Bäckerei, sondern auch Konditorei nennen, aber alle mit ~seufz…~ Selbstbedienung (was es nicht alles gibt. Noch nie vorher irgendwo gesehen.).
    @donna laura/filou: aber der Oigohoi, dem wird hier gerne zugesprochen (auch von mir, es gibt ja sonst nichts außer Wohnhäusern mit ein paar Kneipen dazwischen), auch den Erzeugnissen aus der Tabakpflanze. An kalorienarmer geistiger Nahrung – Zeitungen, Gespräche – besteht hier aber ein eklatanter Mangel für Personen meiner Bauart. Immerhin drang es nach ca. 2 Tagen zum örtlichen Lokalblättchen durch, daß Osama Bin Laden nicht mehr ist. Beobachtung der Finanzen (EU, Staatsverschuldung etc.) ist hier überhaupt kein Thema, das Geschäft läuft dieses Jahr ja sehr gut (Autoverkauf). Noch ein Wochenende hier werde ich schätzungsweise nicht verbringen, nach diesem hab ich genug gesehen, und die Amsel im Straßenbaum in Charlottenburg singt auch nicht schlechter als die in den Kleingärten hier… nur daß es an einer recht grünen Straßenecke gestern nach frischem Heu duftete, fand ich sehr angenehm.

  189. Don, ist so ein Saab nicht...
    Don, ist so ein Saab nicht doch ein halber Opel und daher von vornherein indiskutabel und nur zum Abwracken bestimmt?

  190. Ich weiss nicht, liegt das nur...
    Ich weiss nicht, liegt das nur an den Wochen in Italia Bella oder ist dieser zu Guttenberg nicht doch schon tief in der Versenkung verschwunden, ein Hype, von dem in ein paar Monaten keiner mehr reden wird?

  191. @DA:
    Versenkung auch hier in...

    @DA:
    Versenkung auch hier in D. Das geht immer sehr schnell, Fukushima ist ja auch schon auf die inneren Seiten der Gazetten gewandert, wenn überhaupt noch, obwohl Substantielles zur Eindämmung noch nicht erfolgt ist. Zu letzterem: die Deutschen suchen primär nicht Lösungen, sondern Erlösung, womit wir wieder bei der politischen Erlöserfigur Guttenberg wären. Die Position ist jetzt wieder offen, warten wir auf den nächsten Kandidaten …

  192. Nun, Fukushima wird uns noch...
    Nun, Fukushima wird uns noch lange erhalten bleiben:
    .
    http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima482.html
    .
    Und von was eigentlich soll einen Guttenberg erlösen? Von der Bundeskanzlerin, die dieses Vilk haben wollte?

  193. @DA: ja, das der Guttenberg...
    @DA: ja, das der Guttenberg nochmal in den Zeitungen auftaucht (heute sogar im Lokalblättchen, das ich mir kaufte), finde ich auch seltsam. Aber man muß das wohl schlichtweg als das Ausrollen der Empörungswelle in academis betrachten.

  194. Ach der gute von und zu...man...
    Ach der gute von und zu…man sollte sich um ihn weniger Sorgen machen, schliesslich gab es mal einen anderen CSU-Verteidigungsminister, der sogar frech das Parlament belogen hat und daraufhin zurücktreten musste. Ein paar Jahre später wurde er dann aber Bundesfinanzminister und durfte dann sogar bayerischer Ministerpräsident werden.

  195. Wie auch immer. Wenn ich den...
    Wie auch immer. Wenn ich den sehe, zieht es mir die Schuhe aus.

  196. Der Tiger, die Szene wäre...
    Der Tiger, die Szene wäre wundervoll. Aber: Häberle verdiente eher juristische Behandlung. Leider muss der Jurist, der vor Häberle nicht kriecht, noch geboren werden. Unsere heutigen Richterdarsteller sehen in komplizenhafter Strafvereitlung immer noch das wichtigste Ziel der Justiz. Häberle kommt fein raus. Ein Lump ist er doch.

  197. @savall - das ist dann doch...
    @savall – das ist dann doch was einfach. Inwiefern sollte das Taeuschen und Plagiieren waehrend der Doktorarbeit was mit Zeit und ‚Goldenem Blatt‘ zu tun haben? Das macht einen weder bei der einen noch bei der anderen Klientel populaer (wenn es rauskommt), auch wenn postklimakterische Phantasien die Lust zur Bestrafung etwas eindaemmen koennten – aber auch dies ist nur Spekulation. Wenn er wirklich diese Arbeit geschrieben hat ,hat er offensichtlich nicht verstanden, dass das Zitieren ihn *ausgezeichnet* haette und in keiner Weise abtraeglich gewesen waere. Nur haette er dann eben dabei selbst formulieren muessen…. Nur ein Psychiater wird herausfinden koennen, unter welch deformierter Wirklichkeitswahrnehmung man leiden muss, um nicht so zu denken. Alles, aber auch alles an diesem Fall erscheint selbst-verursacht.
    Der unschuldige Rekurs auf die Zielgruppen – Zeit oder Goldenes Blatt – erscheint mir wie ein letzter Versuch, die bisher so geschickt verborgene Daemlichkeit dieses Mannes, noch einmal vor dem Hintergrund von etwas anderem neu rationalisieren zu wollen. Wir koennen einfach so eine Bloedheit nicht verstehen.
    Er hat Besseres verdient, eine richtig nette Damnatio memoriae.
    Frueher hat man die Kartuschen auf den Obelisken ausradiert, nun, aber ausser Abbau von allem Moeglichen hat er aber leider nichts vollbracht oder aufgebaut, wovon man den Namen loeschen koennte – das ist die eigentliche Misere, die man nicht Tragik nennen kann – nur eine Person mit Substanz kann tragisch sein oder handeln. Doof ist doof, da helfen keine Pillen , selbst Aspirin versagt, heisst es in einem Karnevalslied aus meiner Kindheit.

  198. Lire ist Plural, 1 Stück Lire...
    Lire ist Plural, 1 Stück Lire heißt Lirchen oder Lirius. Ein Hundertstel Lirius ist ein Centemist.
    .
    Avanti italihenreisende Dilttantissimisti!

  199. @savall
    goldenens blatt und...

    @savall
    goldenens blatt und zeit. wo ist da ein spagat? holzbrink konzern für mich ein ganz „lustiger“ verlag, gibt solche dinge wie handelsblatt raus
    arabella hat das hier schon mal im blogg gesagt, natürlich steckt häberle m.e. mit unter der decke. als ich damals erlebt habe, wie der sohn eines hohen „tiers“ sich anderer ergebnisse in physik – am gleichen lst gewonnen – für seine diss bemächtigen durfte. das hat der doktorvater gewusst und auch „offiziell“ abgesegnet. als lst inhaber wissen sie wer, was im labor gemacht hat oder in der juristerei, ob der herr kt fähig war so einen hunderte seiten langen text in diesem stil zu schreiben…. herr häberle wird ja irgendwo eine textprobe von kt gehabt haben, alleine das…
    die interessante frage ist, warum wird häberle geschont? mich irritiert auch, dass solche korriph.. wie der ehemalige richter aus nittenau ihn schonen.
    btw: der ehemalige richter hat jetzt eine vorlesung in wien und bildet journalistischen nachwuchs aus und gibt leider interviews in den zeitungen…

  200. Um auf die Schuhe zurück zu...
    Um auf die Schuhe zurück zu kommen – habe gerade welche gekauft. Slingpumps, Glattleder, cremefarben, Stielttoabsatz 7 cm. War gar nicht so einfach. Im Zuge der Ballerina-Invasion sind die Absätze diesen Sommer auf 4-5 cm zusammengschnurrt. Und das sieht zum Rock oder Kleid in der Regel unvorteilhaft aus.
    Ballerinas sollten übrigens kleinen Mädchen vorbehalten bleiben. Und natürlich Frauen mit der Figur und dem Stil einer Audrey Hepburne.

  201. In Rom hat man die Koeppe von...
    In Rom hat man die Koeppe von den Statuen gesaegt und neue andere draufgesetzt. Mit anderen Worten: vom Hals bis zum A.sch blieb alles dasselbe.
    .
    (Und nicht nur in Rom)

  202. Ach, Schuhe und Absätze......
    Ach, Schuhe und Absätze… btw hat jemand diese Woche bemerkt, dass Herfried Münkler einen Aufsatz geschrieben haben soll, der – horribile dictu – bei SPON zu lesen gewesen sein soll, in dem er sozusagen schrieb: „Obama schützt das Recht“ und die Staatsnotwehr proklamierte? Noch dazu unter Verweis auf altmodische Definitionen von Souveränität, ich erinnere irgendwo dumpf in solchen Zusammenhang sein großes Vorbild mit dem Satz zu hören: „Souverän ist wer über den Ausnahmezustand befindet“. Soso, einer meiner alten Freunde hätte dazu gesagt: „Die Larven demaskieren sich“. Hat also das politikwissenschaftliche Krisengewissen der postunifikatorischen Republik etwas zu viel C.S. gelesen.
    Aber alles mit Stil, ebenso wie Schuhe mit Absätzen.

  203. Oder noch anders: Der Kopp ist...
    Oder noch anders: Der Kopp ist garnicht wichtig, die Gesellschaft braucht die Aersche. So erkennt man sich wieder. Das ist identitaetsstifend.

  204. @georgy koentges: Sie werden...
    @georgy koentges: Sie werden doch keinem Psychiater was glauben wollen.
    Meinem schwachen Gehirn nach hat es doch einen Postboten als Chefarzt der Psychiatrie in einem deutschen Krankenhaus gegeben. Wenn ich mich recht erinnere, soll der besagte Herr sogar in einer Prüfungskommission der Ärztekammer prüfend tätig gewesen sein. Keiner vor Ort hat was gemerkt, (fast) alle waren zufrieden.

  205. @Wasabi: Mir ist schon klar,...
    @Wasabi: Mir ist schon klar, warum die Leute Schuhe bei Deichmann kaufen. Als Studentin mit 450€ Monatseinkommen konnte ich mir auch wenn meine Sommersandalen den Geist aufgaben kein neues Paar von Paul Green für 100€ kaufen, da waren 30-40€ für Deichmann-Treter die obere Schmerzgrenze (und selbst das hieß dann eine Woche lang in der Mensa den Eintopf nehmen zu müssen ;-)) Allerdings konnte man sich dann glücklich schätzen wenn die Dinger eine Saison gehalten haben, von den Blasen und Hühneraugen mal ganz zu schweigen.

  206. Schluchten-Ossi, Postel hiess...
    Schluchten-Ossi, Postel hiess der Mann, und hat alle hereingelegt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Postel

  207. @ach ja, Schluchten-Ossi, Sie...
    @ach ja, Schluchten-Ossi, Sie haben ja natuerlich recht. Ich plagiierte nur den Kommentar von Haeberles Nachfolger Lepsius, der weit und breit im Internet kursiert(e). Aber man braucht Leute mit psychiatrischer Ausbildung , vielleicht haben Postboten dies ja auch, die antiken Postboten waren ja dem Hermes untergeordnet, und der war auch der Schirmherr von Raeubern und Betruegern…so schliesst sich dann der Kreis.

  208. @prince Matecki
    .
    warum ist...

    @prince Matecki
    .
    warum ist ihnen die Illusion, wir lebten in einem Rechtsstaat, eigentlich so wichtig? Selbst wenn wir ganz genau wissen, dass unsere Politiker hin und wieder auch mal einen Mord anordnen, dann können wir ja (a) immer noch vermuten, dass die schon ihre Gründe haben und (b) bleiben uns noch Fahne, Eid, Hymne und Identität. Reicht das das denn nicht?

  209. Ach ja, und natürlich auch:...
    Ach ja, und natürlich auch: Unsere Interessen.

  210. grossartig, Filou und...
    grossartig, Filou und Schluchten-Ossi, was fuer ein Fund – man erstelle mal ein vergleichbares Wikipedia-Profil zu dem hier http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Postel
    von unserem Luegenbaron – vielleicht mausert er sich ja auch zu einem Plagiats-Aufdecker in der Zukunft oder einem Anti-Politiker. Besonders der barocke Titel von Postels Dissertation ist ja sehr ergoetzlich
    :„Über die Pseudologia phantastica am literarischen Beispiel der Figur des Felix Krull nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann und die kognitiv induzierten Verzerrungen in der stereotypen Urteilsbildung“.
    ..wie zeitnah passend zur derzeitigen Muenchhauseniade.

  211. Und ist es denn etwa falsch,...
    Und ist es denn etwa falsch, die je eigenen Interessen auch dort konsequent zu verteidigen, wo man überhaupt keine „höheren“ Rechte für sich in Anspruch nehmen kann?

  212. So ist das eben mit...
    So ist das eben mit Hochstaplern, auch mit akademischen: Der Mensch erkennt was er kennt. So wird man promoviert. Nicht wahr, Herr Meier?

  213. bertholdintravenös: ach, die...
    bertholdintravenös: ach, die Arabella, das waren Zeiten. Kommentare vom Besen. Und der JungmädchenCharme… Ist hier überhaupt noch wer deutlich unter 60?

  214. @ georgy koentges – Ich kann...
    @ georgy koentges – Ich kann Ihnen nur zustimmen. Wie kann der Baron nur so dumm sein! –Wenn zu Guttenberg alle Zitate mit Gänsefüßchen eingeklammert und die Einleitung selbst geschrieben hätte, hätte sein Doktorvater die Arbeit auch durchgewinkt und keiner könnte was sagen. Aber der Baron hat offensichtlich dieses Opus von vorne bis hinten in Auftrag gegeben – einschließlich der Doktorvaterfunktion. Der wissenschaftliche Bundestagsservice oder wer auch immer die Arbeit verfasst hat, waren Sklaven, aber ein Doktorvater hat eine selbstständige Aufsichtsratfunktion …. deswegen gehört ihm eine Tracht Prügel.
    .
    @Filou – Sie machen einen grundlegenden Fehler. Auch wenn Sie und die Gesellschaft glauben, sie brauchten nur Hinterteile, gibt es immer auch einen Kopf!
    .
    @HansMeier555– solange man nicht selbst das anvisierte Mordopfer der Politiker ist, kann man es natürlich sein lassen, sich über die Notwendigkeit eines Rechtsstaates Gedanken zu machen.

  215. Wie sagte Liebermann, der...
    Wie sagte Liebermann, der Maler, der beruehmte, als er wegen eines laestigen Groupies angesprochen wurde?
    „Die ueberspring‘ ick!“

  216. giraldeli@: Tja, nicht alle...
    giraldeli@: Tja, nicht alle onkologischen Stationen sind an „Internet am Krankenbett“ beteiligt. Der D. Alphonso tut also gut daran, jüngere Leute anzusprechen. Perspektivisch.
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    Was meinen Sie mit dem Besen? Hier sind doch eher Rohrstöcke im Betrieb?

  217. Wasabi, hat ein Saab...
    Wasabi, hat ein Saab Fahreigenschaften?

  218. @Tiger
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    Genau. Und da keiner...

    @Tiger
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    Genau. Und da keiner von uns avisiertes Mordopfer des Weißen Hauses ist, müssen wir uns tatsächlich keine „Gedanken machen“. Schon deswegen nicht, weil sich die Frage längst nicht mehr stellt. Da gibt es nix mehr zu debattieren. Mord im Staatsauftrag ist längst regelmäßige Praxis und kann schan darum als neue völkerrechtliche Norm gelten (Gewohnheitsrecht).
    Nur müssen die Alten, Kranken, und geistig Trägen das jetzt noch irgendwie nachvollziehen, und dafür gibt es die FAZ-Leitartikel.
    .
    @Filou
    Den echten Hochstapler erkennt man daran, dass die Leute ihm sogar nach seiner Entlarvung noch glauben. Schnucki hat diesen Stresstest nicht bestanden.

  219. Der König von Frankreich...
    Der König von Frankreich brauchte seine Bastille, denn er hatte weder die USA noch Usbekistan zu Verbündeten.

  220. Was manche da immer mit dem...
    Was manche da immer mit dem Häberle haben!
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    Mir ist es im Studium auch passiert, dass ich nach mittelmäßigen Vorstellungen absurd gut benotet wurde, vermutlich auch Sympathie mit dem schüchternen jungen Menschen.
    So was ist dem Guttenberg halt auch passiert, und innerhalb der akademischen Elfenbeinwolke, wo alles auf Treu und Glauben beruht und nie jemand ein Originaldokument sehen will und Verdächtigungen von schlechter ERziehung zeugen, passiert das jeden Tag und das macht auch gar nix.
    Das Problem ist nicht, dass einer eine zu gute Note gekriegt hat (Noten, dz), oder der Betrug nicht entdeckt wurde, das Problem ist, dass der Schnösel diesen Komment mißachtet und seinen Doktorvater am Ende ans Messer geliefert hat. Dass er seinen TEil des gentlemens-agreement nicht erfüllt hat.
    .
    Akademischer Status beruht (das hat Bourdieu so schön aufgezeigt) ja nicht auf objektiv meßbaren Kriterien, sondern auf der Fähigkeit sich den je richtigen Habitus anzueignen und die entsprechenden Verhaltensregeln zu verinnerlichen. Und das, obwohl Niemand sie einem jemals erklärt. Mann muss das alles erfühlen und richtig erraten und sich hineinfinden, dann kann man 30 Jahre lang Koryphäe auf einem Lehrstuhl sein.
    Guttenberg scheiterte in der dritten Runde, weil er nicht begriffen hat, dass er nur mit der Note angeben darf, keinesfalls aber mit der Arbeit selber. Woher sollte Häberle wissen, dass der smarte Kerl so blöd ist.

  221. Meine Mutter hatte eine Eins...
    Meine Mutter hatte eine Eins im Sport. Warum? „Weil ich sonst überall nur Einser hatte und mir die Lehrerinnen dieses tolle Zeugnis nicht mit einem Sport-Vierer versauen wollten“.
    .
    Und das war nicht nur bei meiner Mutter so. Tja, die gute alte Zeit.

  222. Will sagen: Gutti hat summa...
    Will sagen: Gutti hat summa bekommen, weil diese Note zu seiner Herkunft, seiner Erscheinung, seinem Ehrgeiz und seinem strahlenden Gemüt eben am besten „paßte“.
    .
    Daran ist nichts verwerfliches, das ist einfach nur angewandte Sozialästhetik.

  223. Filou: "Oder noch anders: Der...
    Filou: „Oder noch anders: Der Kopp ist garnicht wichtig, die Gesellschaft braucht die Aersche. So erkennt man sich wieder. Das ist identitaetsstifend.“

    Da hat er recht. Die Internationale der Ärsche ist die einzige Organisation, die von allen verstanden wird. Zudem ist diesem Teil mit dem dazugehörenden Körper völlig egal, ob es auf einer Latrine im Slum sitzt oder auf dem Heiligen Stuhl. Der Arsch ist, weil er so oft geprügelt wurde, auch das einzige Körperteil, welches eine realistische Weltsicht hervorgebracht hat: Nämlich die von unten…

  224. ...Um diesen Gedanken mal...
    …Um diesen Gedanken mal konsequent in die Gegenwart zu verfolgen: Vielleicht ist ja alles, was wir heute erleben und was uns bewegt, eine Folge davon, dass sowohl der Terrorfürst als auch Jortsch Dabbelju „mit dem Arsch durch die Wand“ wollten; was nichts anderes als eine Umschreibung für Zynismus ist, der in einer humanistischen Politik nichts zu suchen hat. Auch aus der Arbeitswelt wird immer mehr berichtet, dass sich 70% der Menschen „wie der letzte Arsch“ vorkommen, weil sie sich am gesellschaftlichen Wohlstand beteiligen. Auch dies ein Zynismus, der am Ende („Überraschung!“) Peter Sloterdijk rechtgibt mit seiner „Kritik an der zynischen Vernunft“, die offenbar in der Gegenwart ihren Höhepunkt in den mitmenschlichen Beziehungen findet. Es geht nicht mehr um ideologische Konstrukte, sondern um die „Lebensweise“, um Religion und um Rohstoffe. Ob das nun ein Fortschritt oder ein Rückfall ins Mittelalter ist, mag dahingestellt sein.

    Deutschland hätte dann den nächsten Philosophen hervorgebracht, der seiner Zeit voraus war. Was generell die Frage aufwirft, warum man immer vom „Arsch“ spricht, wenn man wütend ist…

    (siehe auch: Holger Freiherr von Dobeneck – „Das Sloterdijk-Alphabet“, Königshausen & Neumann, Würzburg 2002)

  225. HansMeier555, übertreiben Sie...
    HansMeier555, übertreiben Sie nicht! Sie wolllen jung gewesen sein. Nun gut, unwahrscheinlich, doch zur Not geschenkt. Aber schüchtern? Sie??? Erlauben Sie, dass ich lachend vom Stuhl rutsche.

  226. "angewandte...
    „angewandte Sozialästhetik“
    lieber Hans Meier555,
    bissel zynisch, aber Sie sehens richtig. Der Doktorvater hätte sich vom solcherart Promovierten mehr Umsicht erwarten dürfen.

  227. (etwas OT)
    Tja, Lebensweise,...

    (etwas OT)
    Tja, Lebensweise, das ist durchaus ein Stichwort. Die dauerhafte Ausprägung einer Lebensweise als Internet-Zeitungskommentator ist noch nicht wirklich gefunden, das merke ich auch heute wieder. Solange ich zuhause am Rechner sitzen kann mit meinem Tee und meinen Zigaretten und ohne Zeitdruck, ist das schön und gut, aber auswärts in einem Internetcafe wird es schlimm.
    Die Ausprägung des Internetcafes gibt es bis jetzt in „Spielhölle mit Raucherlaubnis und Kaffee“, dunkel, Geräuschkulisse Radio und Gedaddel – offenbar hat man sich zum Vorbild Las Vegas genommen -, sowie „Wettbüro ohne Rauchen, aber mit Versammlungstischen“, hell, mit Versammlungstischen, und Katzenkabinett fürs Internet. Neckisch die Abdeckungen um den Monitor (eine Art zeitgemäße Ausprägung des Schränkchens mit Rolladen), oder der Kugelsessel, in dem ich mich gerade befinde. Es sind die Versuche, eine minimale ungestörte Zone zu schaffen, aber die ist einfach zu klein, zum einen, weil das Tastaturtischchen nichtmal Mausbewegungen ohne Verrenkungen gestattet (Kaffeetasse und Aschenbecher will man ja nicht runterwerfen), zum anderen, weil das röhrende Ambiente (es muß ja immer „was los“ sein, es herrscht eine Art horror silentii) sich unweigerlich in den Vordergrund drängt.

    Das ist mit Gastronomie und Urbanität verknüpft.
    Es gibt hierzuort kein einziges Zeitungscafe mit Terrasse.
    Zeitungen über das Lokalblättchen hinaus scheinen immerhin am Bahnhofszeitungsladen erhältlich zu sein. Was irgendwie bezeichnend ist: Zeitungsleser mögen bitte gleich wegfahren.
    Überhaupt ist die in Berlin oder zumindest Charlottenburg und Mitte bereits seit Jahrzehnten eingefleischte Mode, bei Nicht-Regen sofort Stühle und Tische rauszustellen, hier noch nicht so wirklich angekommen. Entweder man verkriecht sich nach innen zum Biertrinken und Daddeln, oder man geht gleich ins Schwimmbad.
    Für Internetblogger und -kommentatoren bräuchte es eine Online-Variante von Zeitungscafe. Also was mit Terrasse, WLAN, Bedienung, Ruhe (Vogelgezwitscher ja, leise Gespräche auch, aber kein Radio und kein Lärm und keine Gespräche über Sport, Autos, Krankheiten und nur meta über Arbeit) und Tages- oder Mehrstundengebühr, ohne ständig Geld nachwerfen zu müssen wie bei einem Spielautomaten. Denn Schreiben ist anders als Spielen, auch wenn es mitunter spielerische Formen oder Themen annehmen mag.
    Das Problem dabei ist wahrscheinlich die Refinanzierung, also: geben solche Leute genügend Geld für Kaffee/Tee/Kuchen/Quiche und dergleichen aus, daß sie an einem Ort zu halten wären? Ständig Oigohoi konsumieren werden sie jedenfalls weder in Form von Bier (so daß eine Brauerei als Sponsor auftreten würde) noch von Wein, überhaupt werden sie nicht ständig essen und trinken. Ansonsten Subnotebooks mit Akku und WLAN auf den Tisch.

    Vielleicht probiere ich es in nächster Zeit mal nichtöffentlich auf dem Balkon der eigenen Wohnung aus. Frischluft, Helligkeit und Sonnenschein möcht man schon gern haben beim Schreiben, aber eben auch Ruhe und – Tee.

  228. (noch OT:...
    (noch OT: Gastronomie)
    Gastronomie war ja von Anfang an eine Art öffentlicher Ort. Sitzungen jeglicher Art fanden in der Wirtschaft statt, später las man dort auch fremde Zeitung.
    Es war nicht immer nur selbstgenügsame Unterhaltung, auch das Neue hatte seinen Platz.
    Joseph Roth hat seine meisten Texte in der Wirtschaft geschrieben.
    Zum Kuckuck, sowas sollte heute doch auch gehen.
    Stattdessen geraten die Bierkneipen unter Druck, weil dort nicht mehr geraucht werden darf, und in den Nichtraucherwirtschaften, die sich inzwischen herausgebildet haben, toben Kinder, wird nur gegessen, oder werden die allzu nähevollen Gespräche gepflegt.
    Es fehlt vielleicht etwas an Toleranz für Distanz.

  229. @HansMeier: solche Fälle mit...
    @HansMeier: solche Fälle mit Herkunftsnotenbewertung sind mir nur von meiner Mutter überliefert (wiewohl, es war auch nicht wirklich die Herkunft, eher das Stück Speck in schlechter Zeit, das dem Lehrer von den bäuerlichen Eltern zugeschoben worden war), erlebt habe ich sie nicht, dafür aber ein paar Beispiele für „Notablen“-Kinder meines Alters, die unter Anfeindungen durch Lehrer zu leiden hatten (beim Sohn von AltBK Kohl war es wohl besonders krass).

  230. Ansonsten, zu den Sandalen:...
    Ansonsten, zu den Sandalen: die brasilianischen waren mir immer die liebsten. Flach und bequem, für weitere Strecken geeignet, dabei trotzdem nicht unelegant, materialminimiert, aber trotzdem sehr haltbar. Erstaunlicherweise habe ich schon seit Jahren keine mehr gesehen. In den 80ern und 90ern waren die einige Male zu bekommen, jetzt scheinen sich die Schuhhändler davon abgewandt zu haben. Warum auch immer.

  231. liebe...
    liebe colorcraze,
    brasilianische Sandalen, bitte Bild (link) dazu oder Beschreibung, danke!
    Schönen Balkonsommer mit herbem, selbstgemachtem Eistee!

  232. Sandalen sind wirklich ein...
    Sandalen sind wirklich ein Problem, besonders Herrensandalen. Ich hab‘ es aufgegeben in den Ueberall-Geschaeften zu suchen. Seit 5 Jahren blamiere ich mich sommers mit meinen bequemen, haesslichen und wenig eleganten Reformlatschen von Birkenstock. Tauche ich mit denen unter Menschen auf, wird mir freiwillig ein Platz auf der Parkbank eingeraeumt. Niederschmetternd ist das. Da fehlt nur noch eine Nurse mit Schnabeltasse…
    Zu Beginn dieses Fruehlings jedoch laechelten mir ein Paar schwarzer Sandalen von Raphael im Schaufenster entgegen; zierlich genug, die Riemchen breit genug, die Sohle flach und ledern, der Preis: skandaloese 140 Euro. Man bedenke, das sind 240 D-Mark! Fuer das bisschen Leder!
    Endlich darf ich mich wieder fuehlen wie frueher: eine 15 Jahre alte schwarze Leinenjacke (soll angeblich „edel“ knittern), schwarzes T-Shirt, schwarze Jeans, schwarze Sandalen, schwarze Seele.
    Kommet herbei ihr Grazien, lobt mich, kost mich, brecht aus in verhaltenen Jubel.
    .
    (Auf dem Dachgarten ist es jetzt sehr, sehr warm. Und was trage ich an den Fuessen?
    Meine ollen Birkenstocks!)

  233. (nochmal OT. Diesmal von einem...
    (nochmal OT. Diesmal von einem anderen Internetcafe)
    Update: weitere Internetcafevarianten.
    Gegenwärtig bin ich grad in einem mit Telecafé [man sieht, Akzent geht wieder], aus dem man über diverse Provider günstig ins „wirkliche“ Ausland telefonieren kann. Hier ist es etwas mehr fürs Schreiben eingerichtet, Radio ganz, ganz leise, allenfalls das Gespräch aus der Telefonzelle einseitig, das Geklacker der Tastatur (die erste, die ich je mit zusätzlicher arabischer Beschriftung gesehen habe; es scheint hier einige Tunesier zu geben, jedenfalls gibt es einen tunesischen Verein), und Usereinweisung bzw. Bezahlen sind als Geräusche präsent.

    Gestern sah ich auch noch eins (nicht hier am Ort), das angeschlossen zu einem Computerladen gehörte; solche findet man auch hin und wieder, ihre Nachteile sind die Öffnungszeiten.

    Nachteilig bisher bei allen, außer dem Spielhöllen-Kugelsessel: es kann jederzeit wer auf den Bildschirm schauen, der gerade von draußen reinkommt.

    Pluspunkt hier: kein Geldeinwurf, dadurch keine lästigen Unterbrechungen. Ich nehme an, daß hier so einige längere Briefe nach Hause verfassen, denn es gibt hier ganz ordentlich Festplatte und Druckmöglichkeit, also kein zwischengeschalteter Portal-Graus.

  234. @tiger: nur einen Kopf aufs...
    @tiger: nur einen Kopf aufs Hinterteil zu schrauben wird aber auch nicht langen, da möchten doch noch Hände, Arme, Schultern und Beine mit Füßen dran sein, dazwischen noch ein Verbindungsstück….
    @yast (Trockeneis): tja, und an der beliebten Verwendung von Trockeneis, etwa zum Tiefkühlen oder Kühlhalten, sehen wir, wie das Überflüssige denn doch in die Sphäre der Nützlichkeit eingemeindet wird, wie ehedem der Tabak.

  235. Nochmal Sandalen: die...
    Nochmal Sandalen: die italienischen hatten mir stets zuviel Deko. Jedenfalls früher. Ob sich das geändert hat, weiß ich nicht, bin die letzten Jahre nicht zum Sandalen-Windowshoppen in Italien gekommen.

    Das mit der unsichtbaren Grenze um DA stimmt zumindest bis jetzt – kein Napoli, kein London, kein Prag… wobei er es ja zumindest mal versucht hat, aber eben, die unsichtbare Grenze hat ihn zurückgehalten.
    In Helmstedt gibt es übrigens ein Grenzmuseum, dort habe ich gestern reingeschaut. Einige Fotos von den Grenzanlagen gibt es. Um sich das damalige Gefühl zu vergegenwärtigen, wäre aber eigentlich ein Film à la Flugzeugsimulator geeigneter – dieses nacheinander Durchschleichen der diversen Stationen von Paßabgabe, dem ominösen Förderband (faszinierend, weil stark ausfallgefährdet) für die Paßbündel, schließlich der Paß-mit-Laufzettel-Ausgabe nach abschließender Gesichtskontrolle und Frisurbeurteilung. Fotos ergeben da doch einen sehr unvollständigen Eindruck.

  236. @ colorcraze (auch...
    @ colorcraze (auch off-topic)
    Ich würde es begrüssen wenn DA einmal über den Froschschenkelgraben springen würde und einen Beitrag über die lieben NachbarInnen (in Frankreich) schreiben würde.

  237. Verehrter Don Alphonso,

    haben...
    Verehrter Don Alphonso,
    haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Folgeschäden die „Hochhackigen“ bei den jungen Damen hinterlassen werden? Bei den Sätzen für Orthopäden (Bestverdiener unter den Ärzten) gehen in Deutschland noch mehr Krankenkassen pleite. Wir sollten den Ball/den Fuß flach halten.
    Ihre PadE

  238. puh... dann müsste ich aber...
    puh… dann müsste ich aber auf die Mille Miglia verzichten…

  239. Frauen und Stoizismus. Neben...
    Frauen und Stoizismus. Neben den Absätzen gibt es ja noch die langen Haare und Zöpfe. Wie man das wäscht, flicht, kämmt…

  240. Eine Stütze hat sich ein...
    Eine Stütze hat sich ein hochackiges Bein gestellt: die Linse ist für immer geschlossen. Was für ein Verlust (für die Linsenbranche) und die Gernegroß-Hackigen. Ansonsten: ein Tittenfilmer weniger…

  241. Danke, Filou, für die...
    Danke, Filou, für die Nachhilfe. Mein e-Tränchen war nicht umsonst. Bei Ihrer schwarzen Ausrüstung haben Sie aber Ihre Lunge vergessen.
    .
    Werter georgy koentges, Sie sehen, nicht einmal ein antiker Gott, dessen Beistand sogar der listenreiche Dulder Odysseus nötig hatte, reicht für einen mit Hybris behafteten Baron. Und ´tschuldigung, daß ich Ihr Plagiat nicht erkannt habe.

  242. hansgeier333, Neid ist auch...
    hansgeier333, Neid ist auch eine Form der Bewunderung. (Eine sympathische, wohlgemerkt.)

  243. @HansMeier: Lange Haare sind...
    @HansMeier: Lange Haare sind viel, viel weniger Aufwand als kurze. Alle 2-3 Tage abends Waschen, über Nacht lufttrocknen, morgens kämmen, hochstecken (mit etwas Übung dauert letzteres nur 1 Minute: eindrehen, Haarstab rein, fertig). Selbst für einen ordentlichen Flechtzopf brauche ich (taillenlanges Haar) maximal 3 Minuten.
    Steht in keinem Verhältnis zum Tanz, der bei einem Kurzhaarschnitt erforderlich ist: jeden Morgen waschen, hinföhnen, stylen mit Gel, Wachs, Haarspray oder was auch immer. Dafür habe ich früher mit kurzen Haaren mindestens 15-20 Minuten gebraucht, mit langen sinds vielleicht 5. Noch schlimmer waren für mich übrigens so halblange Bob-Frisuren, abgesehen davon dass die bei meinem Haar nie so saßen wie sie sollten sah ich spätestens 2 Stunden nachdem ich das Haus verließ aus wie eine zersauste Vogelscheuche (wohingegen die Hochsteckfrisur den ganzen Tag ordentlich ausschaut, auch bei Wind ohne Drei-Wetter-Taft). Und man muss natürlich viel öfter zum Friseur mit kurzen Haaren.
    Lange Haare und Zöpfe haben also nix mit Stoizismus zu tun ;-)

  244. @Foersterliesel: danke für...
    @Foersterliesel: danke für Ihren sehr netten Gruß, aber mit Balkonsommer wird dieses Jahr nicht viel, auch Charlottenburger Luftmenschen müssen mal ein bißchen Geld für Brötchen und Wurscht verdienen. Deshalb aktuell meine Zwischenmeldungen aus Burg Piech und Umgebung… heute kam ich sogar durchs erste Tor, uiui.

    @fionn: also, die brasilianischen Sandalen erinnern eigentlich stark an die altägyptischen, wie sie auf den Reliefs und Malereien aus der damaligen Zeit erhalten sind. Sie haben einen kleinen Holzkeil im Absatzbereich, ca. 1-1,5 cm hoch, Zehenteilung zwischen großem Zeh und restlichen Zehen, und um die Ferse ein Band mit ordentlicher (nicht Druckknopf!) Schließe. Material dickes Leder, Sohle auch (ich frage mich immer: wer hält Plastiksohlen aus? – Ich mal wieder nicht, aber da ich letztens so überrascht war wegen dem Silber – bin halt ein Sensibelchen, wenn auch nicht akut so blütenstaubgeplagt wie DA oder mein Mann – würde es mich diesmal nicht wundern, wenn wieder wer sagt „na, ich, warum, was ist damit?“), zuunterst eine stabile rutschfeste Gummisohle (an bealgten Treppen und Bootsstegen erprobt!). Und über den Rist ein stabiles Band, an dem das Fersenband und die Zehenteilung befestigt sind.

    (Beitrag erstellt in der Spielhöllenkugel, weil mir die von der Privacy her doch am angenehmsten ist)

  245. @fionn: tschä, für...
    @fionn: tschä, für Frankreich braucht es inzwischen wohl eher Spezialisten… in den 1960ern war das wohl „allgemeinstudentisch“ DER Anziehungspunkt (auch ein Teil meiner Lehrer, die, die mal hingefahren waren, schwärmte dafür), aber times are a-changing, um mal wieder eine Phrase, die seit Jahrzehnten keiner mehr hören mag, anzubringen… wobei ich nicht sicher bin, ob es heute einen derartig „allgemeinen“ Anziehungspunkt überhaupt gibt (oder kennen Sie einen?).

    Gestern träumte ich beim Bier davon, daß man ja mal mit dem Auto von Niedersachsen eine Tour bis Schanghai machen könnte. Und immer wieder Bekannte aufladen und mit ihnen den örtlichen Gepflogenheiten nachgehen, z.B. Schaschlikgrillen im weißrussischen Wald. Wär so im Sommer doch durchaus mal interessant und eine Alternative zur Transamericana. (Und einen Nudelmacher und eine Raviolimaschine müßte man mitnehmen, falls das örtliche Essen gar zu kläglich ist)

  246. Ich stehe auch total auf klack...
    Ich stehe auch total auf klack klack klack. Am besten in Knallfarben mit etwas Glitter oder so wie hier als Plateau Schuh http://www.schuhsammlerin.de/plateau-schuhe/.
    Ja, es tanzt sich nur kurz damit, aber was tut Frau nicht alles für einen Aufsehen erregenden Auftritt mit viel Klack.

  247. *g* immer wieder schön zu...
    *g* immer wieder schön zu sehen, dass das Thema Frauen und Schuhe einfach immer für gute Stimmung sorgt. Nur bei meinem Mann sieht es nicht mehr so aus – ich hab mir neue Schuhe von Paul Green ( http://paul-green.seidl-schuhshop.de/damenschuhe/Pumps.html ) besorgt! Die haben genau den klack-klack-klack, über den sich hier alle lustig machen, aber das sind sie mir wert ;-) Und irgendwie mag ich es auch wirklich, wenn sich die Blicke zu mir umdrehen – auch wenn ich noch gar nicht um die Ecke und somit zu sehen bin. Das klack-klack-klack eilt voraus ;-)

  248. <p>Über das klack klack klack...
    Über das klack klack klack hatte ich gerade die Woche mit Freunden philosophiert. Warum dreht sich jeder Mann sofort instinktiv um wenn der dieses Klack Klack klack hört? Wird das durch die Muttermilch ein gesogen? Keine Ahnung aber es ist schon ein Phänomen wenn eine Frau mit Klak Klack Schuhen an einen Straßen Cafe vorbei geht und sich alle Männer Köpfe von 5 – 80 drehen. Ich persönlich stehe eher auf diese Schuhe http://www.ive24.com/schuhe-maenner-sneakers-c-209_23_57.html Da bekomme ich keine Hühneraugen, Haltungsschäden und sonstige körperliche Gebrechen.

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