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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Nie nach Rimini

| 103 Lesermeinungen

Sehnsucht liegt in der Seele des Betrachters: Der eine träumt von nackten Eurovisionen, der andere von Zimmermädchen, der dritte vielleicht von einer Villa und spätestens dann jemand von der Adria, Strand, Meer und Urlaub, kurz: Von Rimini. Dort war ich ein paar Minuten auf dem Weg nach San Marino und weiter nach Rom. Die paar Minuten haben gereicht.

Schicksal ist in das Gesicht geschrieben
Federico Fellini

Früher gab es zwei Arten von Menschen: Die einen machten Urlaub. Und die anderen kannten das nicht. Den Sozialisten sagte diese Aufteilung nicht zu, die Nazis hatten den Einfall, ihre Ideologie an ein Konzept des Volkstourismus zu binden, erst mit Kraft durch Freude und dann mit der Wehrmacht, aber als dann die Russen Berlin und die Amerikaner München besuchten, gab es bald wieder zwei Arten von Menschen. Die einen machten den Urlaub dort, wo sie es sich leisten konnten, daheim, im Harz, im nächsten Tal im Zelt, eventuell sogar in den Bergen und sogar in der Familienpension. Die anderen fuhren an das Mittelmeer zu einem echten Hotel. Und wie es so ist mit der menschlichen Entwicklung: Die einen begannen, den anderen hinterher zu fahren.

Bild zu: Nie nach Rimini

Und so ward Rimini geboren. Rimini, so wie man es kennt. Ein popularisiertes Versprechen an die Reicheren, das allen, die es bezahlen können, zugänglich gemacht wird. Man darf es sich wohl nicht so einfach vorstellen, das Erreichen dieses Ziels, den nächstbesten Meeres für Süddeutschland, in jenen Tagen. Ich bin die Strecke, auf zwei Tage verteilt in einem originalen, höchst schnuckelign Standardfahrzeug jener Tage gefahren, mit 30 PS hinten und Sitzen wie ein Hüpfball: Das ist unter Berücksichtigung einer eingepackten Familie schon, wenn man es rational betrachtet, nicht eben ohne Entbehrung, selbst für eine Epoche, die weitaus schlimmere Entbehrungen kannte. Relative Pein, oder auch, relativer Luxus der 50er Jahre: Da musste man sich in jenen Tagen finanziell lang und beim Gepäck zu viert kurz machen. Am Ende war man dann am Meer, baute deutsche Sandburgen und liess sich sehr deutsche Parzellen am Strand zuweisen, wie heute noch üblich. Der Strand ist lang, aber zu kurz für freies Chaos.

Bild zu: Nie nach Rimini

Für einen Menschen, in dessen Heimat erbittert um Seegrundstücke und den Zugang zum Wasser zwischen kleinen und grossen Millionären gestritten wird, ist Rimini eher ein Schock. Natürlich gibt es grössere und kleinere Strandparzellen, und bessere und schlechtere Abschnitte mit unterschiedlichen Qualitäten bei der Ausstattung. Und vielleicht mag dem Menschen in grauer Vorzeit, als er aus dem vollen Käfer gefallen ist, die Parzelle als eigener Auslaufplatz mit vielen Möglichkeiten erschienen sein: Hinlegen! Die Beine strecken! Über einen Holzweg zum Wasser gehen! Aber von unseren diskreten Buchten am Tegernsee aus gesehen ist das die gleichgeschaltete, uniformierte Gesellschaft: Vorne die Wasserfront, hinten die Trainingsanlagen, dazwischen die Heere der Badenden, links zwo drei vier kehrt zum Essen fassen. Das soll einmal Luxus gewesen sein? Also anders Luxus als der Luxus, den Billigdiscounter auf Billigverpackungen von billigen Inhalten schreiben?

Bild zu: Nie nach Rimini

Ein Mekka der Reichen und Schönen gar? Eine lang verstorbene Grosstante, original Pöselsdorfer Senffabrikantengattin von Beruf, wusste in den 80er Jahren noch zu schwärmen von Heiligendamm (damals DDR, heute Privatinvestor), Sylt (immer noch DDR in Sachen Geschmack), Neapel und eben Rimini, dorthin sind sie vom hohen Norden aus im Mercedes gefahren, für einen langen, geraden, wie mit einem deutschen Lineal gezogenen Sandstrand, für eine lange Strasse und ein Hotel am anderen dahinter. Möglicherweise war das in jenen Tagen anders, bevor die grossen Massen kamen, vielleicht gab es damals noch eine Quadrate. Aber echte Reichenviertel leben nun mal auch davon, dass man das Elend der anderen nicht kennt, sondern allenfalls ferne ahnt. Wie soll man hier in Ruhe Erholung finden, wenn sich nebenan Creti aus Krefeld und Pleti aus Plochingen um eng begrenzte Quadratmeter und am Buffet um Krumen balgen.

Das alles mag für manche Urlaub sein, und für andere das Vorbild für viele andere Strände zwischen Balgarien und Bulearen oder wie das heisst, aber es ist nicht mehr exklusiv. Natürlich schliesst so ein Planquadrat andere aus, aber man selbst ist genauso eingeschlossen, wie alle anderen. Was sich ändert, ist die Grösse der Planquadrate, die Touristenhaltung wird spätestens, auch bei den besten Häusern am Platz, von den weniger schönen Planquadratquadraten begrenzt. Der moderne Tourismus für Besserverdienende und alle anderen stellen gern Exklusivität und Premium heraus, das Herausstellen findet man auch in Rimini, aber das sind Worte, denen nur begrenzt Taten folgen, weil das offensichtlich wird, was zwar jeder weiss, aber nicht jeder gerne zugibt: Das Hotelgewerbe verdient mit Planquadraten. Gastlichkeit ist eine wirtschaftliche Kennzahl. Und das ist nicht exklusiv.

Bild zu: Nie nach Rimini

Das ist eher wie eine Führung durch eine Lederwarenfabrik in Bangladesch. Mag der eine oder andere auch das Meer sehen und sich denken: Oh wie schön – mit etwas Einsicht vermag man hier zu erkennen, dass hier der Wesenskern der Tourismusindustrie vorgeführt wird, der nicht anders ist als der Wesenskern der Geflügelhaltung oder der Nähereien in einer fernen Diktatur: Massenabfertigung. Und so, wie der Massenschuhimporteur auf seine Ware gern ein „Made in Italy“ klebt, weil hier der Absatz angeklebt wurde, wird einem hier die Geschichte von den Sternen am Hotel erzählt. Auch wenn darin, bei den Strategen, sehr genau überlegt wird, was man welcher Kategorie zumuten kann. Ungeachtet dessen: Ein Problem mit Rimini haben vermutlich nur Leute aus meinem Umfeld. Für die anderen ist es immer noch das, was sie wünschen.

Denn es gibt Bars und Diskotheken und Umkleidekabinen ohne Löcher und grosse Spielplätze für die Kinder und Kegelbahnen und Platzwarte und jeden Morgen wieder einen sauberen Strand wie bei uns am Tegernsee, nur macht es hier nicht der Ort, sondern der Strandverwalter. Manche Schilder versprechen noch gute, alte, deutsche Vergnügungen am Wasser und andere guten, neuen „Fun“ am Meer, man kann sich die Ausgestaltung der Parzellen heraussuchen: Traditionell oder modisch oder gar bald wieder retro mit Tischtennis und mitgebrachtem Grill wie daheim im Volkspark Friedrichshain?

Bild zu: Nie nach Rimini

Rimini sehen heisst auch ein wenig den Tegernsee und seine Grundstücksstreitereien zu verstehen. Wenn diese zugewiesenen Parzellen genau das sind, was man keinesfalls haben möchte, ist das Stück Ufer mit einem Zaun herum vielleicht noch nicht ideal, aber schon mal eine feine Sache. Das ist vielleicht auch das Geheimnis hinter all den Inselprojekten bei Dubai und der Marinas in Kroatien, oder was der Trend oder die Suche nach Gesundheit als Ausrede sonst noch verschreibt. In den Investmentprospekten steht zwar nie „ganz anders als Rimini“, aber die Beschreibung lässt keinen Zweifel: Die Hölle und Rimini, das sind die anderen. Und ob man sich dorthin im Käfer oder im A4 bewegt, macht auch keinen Unterschied. Vielleicht, mag man sich überlegen, ist diese Erfahrung dieses Ortes sogar ein entscheidender Impuls für den selbst gekauften Zweit- oder Drittwohnsitz: Nicht unbedingt am Strand, nicht an diesem Strand, kein Sand vielleicht, aber am Ende des Tages das wohlige Gefühl, kein Planquadratbewohner zu sein. Es stimmt zwar nicht ganz, aber die Planquadrate der Reichen sind in aller Regel besser getarnt als die der Armen.

Und am Abend besucht man ein Restaurant nach Wahl ohne Massenabfertigung. Zumindest muss man dort vor weissem, unzerkratzen Porzellan nicht dauernd an die Plastikflaschen denken, mit denen die Sauce Verte an den Hummer Thermidor nach dessen Leben, gefangen in einem Planquadrat und dann gefühllos abgekocht, gegeben wird.

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103 Lesermeinungen

  1. Früher hatten nur wenige...
    Früher hatten nur wenige Menschen Geld für gute Klamotten, heute versucht es jeder. Früher fuhren nur wenige Auto, heute tut es jeder. Früher suchten auch nur wenige das Abenteuer in der Fremde, (und ich meine wirklich die Fremde), heute tun das alle. Aber machen wir uns nichts vor: Manchmal fahren auch wir an Orte, weil dort alle anderen sind, die so sind, wie wir. Das Reisen ist so normal geworden wie essen, trinken, wohnen und die Dinge, über die wir nicht öffentlich reden. Zum Beispiel über Rimini…

  2. sehr schön!...
    sehr schön!

  3. <p>Danke!</p>
    <p>.</p>
    <p>Man...

    Danke!
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    Man kann aber auch mit dem Auto anders und gefährlich reisen: Etwa ohne Unterlegscheiben bei den Trommelbremsenschrauben:
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    Kurz nach Rimini nämlich hatte ich den Einfall, das hier zu schreiben, beim Warten auf den Werkstattwagen.

  4. Tja, Don! So was geht...
    Tja, Don! So was geht natürlich gar nicht als Käferfuzzi. Wir Bullifahrer haben viel Platz und alles dabei: Kocher, Wasser, Ersatzblinker, Ersatzspiegel, Gasbowdenzug, Zündverteiler, einen neuen Keilriemen, Kabeltrommel, Heizlüfter und natürlich auch alle Unterlegscheiben für alle möglichen, beweglichen Teile. Für den Rest ist München zuständig, genauer Frau Sotau vom ADAC, die auch weiß, wo man in Locarno Super-Allzweckreifen für Allzweck-Bullis kriegt.

  5. <p>(Vor dem Käfer, der...
    (Vor dem Käfer, der Kleinbus: Das ist das Pressefahrzeug, dessen Kameramann mit dem glücklichen Ausruf: „Das ist ja wie vor zwei Jahren!“ das Desaster dokumentierte. 1600 Kilomter, aber genau auf den 10 Metern, wo man steht, kommt die Presse. Bekundungen, dass das nicht nötig und schon ein ausgewachsener Aasgeier – ich nämlich – vor Ort sei, halfen auch nicht)

  6. Mei da Großpapa is früahna...
    Mei da Großpapa is früahna aa ollaweil, mit seina Oidn, (d´ Großmamma) und mit dene Lausa im VW af Rimini nuntagfoahrrn. Schee ist gweng, hot a gsogt sogta. Af de Schilda vo dene Wirtschaften hot gschtandn: Sauerkrauti con Wursti! Ois wia dahoam. Grad am Schtrand, am Bitsch, is des Wassa a wengerl gelb gfärbt gweng.
    Alli hom unschuldig gschaut und einibieselt. Vollnorrmal des.
    Itza, in Dorrtmund (de gscheadn Hund hom uns dabatzt und gwonna, Rache is Blutwurscht) findstas umkeahrrt: Pizzeria Don Alphonso. Konnstas dia oschaugn im Nachbarblogg des Buidl.
    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2011/05/14/stanniolkaeppis-geegen-spackos.aspx

  7. Bin ich eigentlich der...
    Bin ich eigentlich der einzige, der beim zweiten Bild mit den Sonnenschirmhalterungen im Boden unwillkürlich an einen Soldatenfriedhof denken muss?

  8. @ DA: Wieso "denken muss"? Es...
    @ DA: Wieso „denken muss“? Es ist doch einer…

  9. Nein, erster Gedanke:...
    Nein, erster Gedanke: „Krieggraeberfuersorge“

  10. "Aktion Suehnekreuz"...
    „Aktion Suehnekreuz“

  11. Don Aasgeier? Welch...
    Don Aasgeier? Welch einfallsreiches Pseudonym…
    Diese Massentierhaltung am Strand übersehe ich zu gern.
    Nachdem ich die Einsamkeit Islands erlebt habe, zieht mich so gar nichts in die dortigen Gefilde.

  12. Wer sich zum Spaß mal...
    Wer sich zum Spaß mal erlaubt, eines der alten Palasthotels von Interlaken, Montreux, Lido oder St. Moritz auzusuchen, wo einst die Reichen des 19. Jahrhunderts abstiegen, der wird zu seinem Schrecken feststellen, dass oft selbst der minimalste Komfort fehlt, der in jedem x-beliebigen Holiday Inn als Standard gilt. Es ist nicht alles Gold, was einstmals glänzte.
    In den Anfangsjahren des Edinburgh Festivals hatte das „erste Hotel am Platze“ nicht ein einziges Zimmer mit Bad. Erst einige Jahre später kam dann ein stolzer Prospekt: „Völlig renoviert, sämtliche Zimmer jetzt mit Bad.“ – Tatsächlich, das stimmte, nur leider war die Toilette immer noch am Ende des langen Flurs.

  13. Ein VW Käfer ist doch kein...
    Ein VW Käfer ist doch kein Oldtimer.

  14. Oder einfach mal 20 Jahre lang...
    Oder einfach mal 20 Jahre lang keine Fahrbahn erneuern.

  15. Ein Onkel erzählte gerne, wie...
    Ein Onkel erzählte gerne, wie sie im Frühsommer 44 im Ärmelkanal badeten.

  16. Sol lucet omnibus....
    Sol lucet omnibus.

  17. Sehr verehrter Don! Was für...
    Sehr verehrter Don! Was für ein schönes Stück Erinnerung! Mit so einem Käfer (froschgrün) sind wir in den 50ern regelmäßig am Sonntag spazieren gefahren, Mama, Papa, wir drei Kinder und meine Freundin. Wir waren allerdings alle noch sehr dünn! Wenn es uns trotzdem zu eng wurde, wurde zur Ablenkung gesungen: ‘Als die Römer frech geworden’ und Entsprechendes.

  18. Ja, das ist so traurig! Urlaub...
    Ja, das ist so traurig! Urlaub im Zoo. Aber selbst in den 80ern fanden wir noch Ecken der Toskana, wo das anders war, Forte dei Marmi oder Cinque Terre. Spielhalle, Kleiner Wald aus kiefern, Strand, mäßig besucht. Wo aber sollte man da heute hin? Das ist doch jetzt überall so schrecklich. Oder?

  19. Vielleicht doch Riva und der...
    Vielleicht doch Riva und der träumende Kafka?

  20. Wie jetzt? Sie sind bei der...
    Wie jetzt? Sie sind bei der Miglia mitgefahren und speisen uns hier mit Strandgeschichten aus Rimini ab? Ist da irgendwas schief gelaufen? Keine tollen Bilder dieses Jahr?

  21. Literaturhinweis: Joachim Kuch...
    Literaturhinweis: Joachim Kuch – Volkswagen Modellgeschichte – Band 1 ‚Von Käfern, Nasenbären und Transportern‘, Motorbuchverlag Stuttgart 1998, ISBN 3-613-01881-0

    Auch formal ein amüsantes, fachlich hyperkorrektes Musterbeispiel für ein gutes Sachbuch. (Es gibt sie noch, die guten Dinge…)

  22. Ich wurde in Lido di Jesolo...
    Ich wurde in Lido di Jesolo gezeugt. Ich schäme mich dafür nicht.

  23. Felsküsten wählen. Selbst...
    Felsküsten wählen. Selbst wenn man dort nicht alleine ist, ist es doch etwas ungleichmässiger als Sandstrand. Und ausserdem ist Sandstrand so ungefähr das langweiligste was es gibt. Rösten kann man auch daheim im Strebergarten mit Planschbecken. m frdl Grrrrr.

  24. Nein, verehrter Don. Ein...
    Nein, verehrter Don. Ein Problem mit Rimini haben sogar Plattenbautenproletarier aus dem Ostblock (wie meine Wenigkeit). Sie werden sich wohl andere Probleme finden müssen, um exklusiv zu bleiben.

  25. Bin heut' grantig und mache...
    Bin heut‘ grantig und mache mal den Besserwisser:
    @dunnhaupt: minimal ist nicht zu steigern!
    @gebrannteskind: cinque terre liegt in Ligurien!

  26. Schluchten-Ossi: Das ist ja...
    Schluchten-Ossi: Das ist ja das schlimme dran. Kein Klassenbewusstsein bei diesen Himmelskörpern… keine Haltung… O tempora, o mores!

  27. verehrter Don
    dann lob´ ich...

    verehrter Don
    dann lob´ ich mir bei “ niedergang von religion und stand,weit von buffetschlachten und ehekrisen“ und noch weiter weg von rimini ,doch ein blockhaus und richtig „holz vorm hütten“.
    Kann aber sonst die transalpine begeisterung durchaus teilen.

  28. Eine meiner...
    Eine meiner Lieblingskarikaturen zeigt ein Ehepaar im Reisebüro, das zu dem Reiseverkäufer sagt: „Wir wollen dahin, wo vor uns noch nie ein Mensch gewesen ist, haben Sie mal ein paar Prospekte?“

  29. ... und dabei ist die Welt am...
    … und dabei ist die Welt am Ende doch wohl vielfältiger als bloß bipolar, hi Rimini, do Tegernsee.
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    Neulich bei Ebay eine Herbst-Auktion gesehen: Studentin höheren Semesters verkauft getragene Wanderschuhe, „bloß 1x 3000 KM in 4 Monaten durch die Anden getragen“, „jetzt sollen sie aber auch noch einem nächsten Besitzer genau so viel Glück und Zufiredenheit bringen“, mit tollem Foto dazu (*g*):
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    brauchte wohl a. Geld die Gute und stammte b. wahrscheinlich noch relativ direkt von auch erwerbstüchtigen Vorfahren ab, war c. von sich und den Schuhen und der gemeinsamen Weltkenntnis offensichtlich sehr überzeugt (daher auch die Ebay-Auktion), und war d. überhaupt kein bißchen sozial normiert damit unterwegs gewesen. Eher nicht jedenfalls.
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    Ohe jede Kritik am Blog oder Persone gemeint: Und Oldtimerfahren ist am Ende auch nicht wirklich etwas ganz anderes als bloß Autofahren überhaupt. Wie Jochen Mass und andere (Verzeihung Herr Maas, das wir sie als Projektionsfläche mißbrauchen) evtl. Jahrzehnte lang zwischen Lebensalter 45 und 75 jedes Jahr sich solcher relativer Langweilerei hingeben, Pseudoaufgaben als Zeitvertreib, das hatten wir noch nie vor. (Mit 70 in einem 50 Jahre alten Auto, dass ist wie Rückkehr in die eigenen 20: kann man mal machen, so vieles andere, u. a. auch eigene Enkelkinder wären ggfls. schöner, so Leben halt, Fleisch und Blut, Atem: Man kann auch richtig leben.)
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    Heute zufällig mal wieder gehört: The Who, Monterey Pop, 1967 http://www.youtube.com/watch?v=aywu48AtRNY
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    Und Staaten lassen die Völker zur Zeit am ausgestreckten Arm verhungern. (Oder nicht?)
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    Und natürlich hat er Recht: Normale Leute fahren z.B. bei jedem Motorrad(straßen)rennen vorne weg. Sich die sinnlose Anstrenung der ständigen Rangeleien hinter sich am Platz 2 bis 5 nicht anzutun. So einfach nämlich.
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    Und natürlich würden sich wirklich Eliten gar kein Volk zum Kumpan wünschen. Ganz einfach Adorno als Bundeskanzler, Freund und Volk. Das wärs doch. Und Toilettenmann. Würde auch die Qualität der Gespräche glatt überall heben.
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    Glück hat auf Dauer nur der Tüchtige alleine – darum bemühen wir uns auch so sehr, kein Glück zu haben. (Fahrzeug-Pannen anders gesehen.)
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    Da ich es ablehne, mich selbst zu verwalten, brauche ich keinen Staat. Denn Staat ist die Selbstverwaltung der Bürger. (Vom falsch verstandenen anarchischen Anteil bei Wettfahrten mit historischen Fahrzeugen)

  30. Es gibt durchaus noch schöne...
    Es gibt durchaus noch schöne Flecken am Mittelmeer. Ich empfehle Lampedusa oder Ceuta. Luxuriöse Wohnanlagen im traditionellen Stil (Zelt), internationale Küche mit lokalem Einschlag (UN-Freßpaket), vorzügliche Bedienung und Sicherheitsstandards (Zaun).
    Rimini? Ich will mir beim Baden doch nicht die Krätze einfangen.

  31. Gut beobachtet, mir gefiel der...
    Gut beobachtet, mir gefiel der Satz der KdF und Wehrmacht verband.
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    Heute wird ja das gleiche Programm in groesserer Ferne neu durchgespielt. Und auch dort fuellen sich die Hotels, Museen, Straende. Was vor 20 jahren noch ein echtes „Indiana Jones“ Erlebnis war- Angkor Wat fast alleine, binnen 4 Stunden 5 Touristen gesehen, ist heute nicht mehr attracktiv, weil von Tourbussen umlagert.
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    In etwas entlegenerem Tempel noch im Jahr ~ 2000 gebeten, sich in ein Gaestebuch einzutragen. Oben auf der Seite dann noch den Eintrag meiner Schwester gesehen, die drei Monate vorher da war… Und heute moechte ich da gar nicht mehr hin, aus Furcht, auch dort die Busse zu sehen…
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    Was aber wird neu und aufregend sein fuer die naechste Generation?

  32. nun, ungern nur korrigiere ich...
    nun, ungern nur korrigiere ich sie, lieber, geschätzter gastgeber, doch selbst die nazis haben es nicht geschafft, alle, wirklich alle in die winterfrische gen osten zu schicken. irgendwer musste doch zuhause bleiben und die socken stricken.
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    vermutlich gibt es überall solche ferienanlagen, und sie müssen – im vergleich – ziemlich erschwinglich sein, denn sie sind offensichtlich sehr gefragt. wer ein wenig gewiefter ist, findet meist in der entfernung von zehn oder 15 kilometern ganz andere plätzchen am strand, man darf dazu nur nicht zu faul sein und muss sich trauen, mit dem auto im ausland herumzufahren.
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    vermutlich ist die aussicht, einmal am tag das meer zu sehen, so ausserordentlich attraktiv. mei, wenn man sonst nichts hat. immerhin treiben die sich dann nicht dort herum, wo ich bin, das ist ja auch schon mal etwas, denn sie sind noch mit den verteilungskämpfen beschäftigt (kann so etwas wirklich erholung sein?).
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    immerhin bereitet es den nachwuchs dieser ungemein rücksichtsvollen, wohlerzogenen und auch äusserlich attraktiven menschen schon mal auf den jugendarrest vor.
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    in vergangenen zeiten wurde luxus anders buchstabiert. es gab nicht einmal etagenheizung. dafür musste man nicht die wäsche selbst machen.

  33. Zur Ehrenrettung hätten Sie...
    Zur Ehrenrettung hätten Sie wenigstens mal eine der Boccia-Bahnen fotografieren können. Oder gibt es die in Rimini nicht?
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    Milano Marittima 1988 – einer meiner schönsten Urlaube (noch mit den Eltern). Natürlich mit Boccia-Bahn an jedem Strandabschnitt, wo alle zwei Wochen ein Turnier ausgetragen wurde. Wir durften jeden Abend bis mindestens 24 Uhr mit unseren bunten Zoccolis über die belebten Straßen klappern und nach dem Essen so viel giftgrünes oder pinkes Granité schlürfen wie wir wollten.
    Wir waren sorglose weißblonde und braunhaarige Negerkinder.

  34. <p>Ah das ist es also - ich...
    Ah das ist es also – ich dachte schon, es wäre eine Art Kindergefangenenlager. Doch, gibt es ganz hinten mit Neonlicht und den üblichen Gittern:
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    donna Laura, und dann geb es noch als Zwischending die sog. „Luftmatratzen“, die Damen, die man zur Unterstützung der Luftwaffe schickte. Ich werde jetzt keine moderne, offenkundige Etsprechung suchen.

  35. Mondry, ich denke, die...
    Mondry, ich denke, die Tourismus- und Autoindustrie stehen vor dem gleichen Problem: Sie sind nicnt mehr sonderlich attraktiv für die auseinanderbrechende Gesellschaft mit ihren Massenangeboten. Auch in meinem Umfeld ist alles dabei von 5 Jahre durcharbeiten bis 6 Wochen Indonesien, sehr viel Nahurlaub und Easy Jet Set mit beruflich-privater Mischung. Kultur kommt da oft nicht mehr vor.
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    bettelbaron, Malta nicht zu vergessen. An die Flüchtlinge wird man hier im Sommer laufend erinnert, wenn die üblichen gefälschten Waren angeboten und gekauft werden.

  36. boccaccio-bahnen, liebe...
    boccaccio-bahnen, liebe muscat, das wäre etwas…

  37. O je, das ist wirklich ein...
    O je, das ist wirklich ein trauriger Anblick (doch sehr anders als in meiner Erinnerung; außerdem lagen die Bahnen damals bei uns direkt am Strand).
    Was ist denn das für ein Stoffhaufen auf dem Boden? Liegt da womöglich eine mit Bocciakugeln gemeuchelte Erbtante drunter?

  38. Ach Don,
    schon wieder eine...

    Ach Don,
    schon wieder eine Illusion flöten gegangen. Nicht dass ich wirklich nach Rimini wollte, aber der Klang des Wortes hatte immer so was Verheißungsvolles. Dahin, dahin … .

  39. Zimmermädchen-Gate
    *
    Ich kam...

    Zimmermädchen-Gate
    *
    Ich kam allein und nackt aus meiner Dusche,
    da stand die Frau: Sexy und strong!
    Wir gemeinsam durch’s Apartement husche,
    leider war sie nicht vom Währungsfonds.
    *
    Und sei’s mit Gewalt: Sex oder Kuss,
    im Geschichtsbuch steht schon heute:
    Political Correctness ist Faschismus.
    Der Westen opfert seine besten Leute.
    *
    Anderen war das noch nie passiert,
    doch das muss man erst durchschauen:
    Kam Bin Laden aus dem Duschgeviert
    standen dort drei Ehefrauen…
    *
    Mensch bleibt Mensch, Sex bleibt grässlich,
    wo bleibt die Moral von der Geschicht‘?
    Politik ist meist gemein und hässlich,
    auch sind die Triebe in der Pflicht.

  40. ..@Don A.
    ja,ja..ich habe in...

    ..@Don A.
    ja,ja..ich habe in Neapel einmal versucht für sigma-strahler einen neuen Kontaktknopf zu bekommen , weil bei spätabendlicher Strandfahrt kein Licht war(Prod.-fehler)
    auf diese Art und Weise habe ich die alten Stadtteile, die Kunstakademie und die U-Bahn kennengelernt>sowie den Nordwesten mit Industrie ,Bergland und Inseln.
    Also Neapel fällt bei ihrer Aufzählung ´raus<>sonst kann man wirklich alles nehmen, von Mailand bis Turin.
    Ihre Beschreibung, sehr verehrter Don Alphonso beschreibt das Tourismusphaenomen
    wie es für viele teile,Städte des früheren Jugoslawiens, Spaniens usw. zutrifft.
    Ich weiss nicht , ob diese Orte noch eine Chance haben, wobei zu klären wäre, was ein Chance ist.
    In der Nachsaison, mit alternativen Verkehrsmitteln unterwegs, entdeckt man oft auch in den Hochburgen vergessenen Charme bei Bevölkerung und Umfeld<>aber so steht´s natürlich auch in jedem Reiseführer.
    Alles, was mit Masse zu tun hat, entwickelt die entsprechenden charakteristischen Eigenheiten, auch Rennradfahrer, alle zusammen an einem Tag, an immer der gleichen Stelle(Rheintal/Wisper…) nerven.
    Also, gehe in dich Sohn!
    Eremitage.
    Die Kunst ist wohl, zu entdecken, ohne zu entzaubern und zu tolerieren, ohne gleich über den Kamm geschoren zu werden.

  41. Wieso gleich so gehässig,...
    Wieso gleich so gehässig, Don?
    Der ewige Spießer kommt auch aus anderen Ländern, und man wird ihn nicht bekehren können.
    .
    … im Zweifel interessiert er sich auch nicht wirklich für die schönen Dinge, sondern ‚macht nur auf Kultur‘ und latscht in Sandalen, Schlabberhose und Hawaii-Hemd durch eine Kathedrale, der Fotos wegen. Da soll er lieber am Strand weiter rösten – auch eine Form des Pugatoriums.

  42. Also in Verbindung mit...
    Also in Verbindung mit Massentourismus fällt mir die Prora ein
    http://de.wikipedia.org/wiki/Seebad_Prora

  43. Gehässig geht bei mir nochmal...
    Gehässig geht bei mir nochmal ganz anders. Das war immer noch nett. Und im Palast geht es mir mit ihm so wie mit den hässlichen Strommasten: Ich kan ihn leicht ignorieren.
    .
    di, nur 10 Kilometer im Hinterland ist es menschenleer, tourismusfrei und wirklich angenehm. Neapel ist immer noch eine spezielle Sache, das ist zu viel an einem Ort und durcheinander. Wie solche alten Orte der Sehnsucht nochmal die Kurve kriegen sollen, weiss ich nicht; offen gesagt: Verlieren gehört nun mal dazu.

  44. Muscat, in der Vorsaison...
    Muscat, in der Vorsaison schaut es dort immer noch etwas trostloser aus als sonst. Aufgeräumt ist auch nicht alles. Wer jetzt dort ist, hat den Strand mit allen Soldatenkreuzen für sich allein.
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    windsbraut, mir ist die Verheissung des Namens durchaus bewusst; würde in dieser Jahreszeit aber eher Amalfi empfehlen, oder gleich Malta. An den umbrischen Küsten nahe Urbino ist es auch recht schön, oder Punta Ala südlich von Follonica.

  45. perfect!57. man muss das...
    perfect!57. man muss das Spektakel nicht mögen, und mir fallen auch einige Gründe dagegen ein. Die Organisation war dieses Jahr wieder in einigen entscheidenden Momenten wirklich schlimm (Vorausrasende Ferraripulks, die sich eingekauft haben, zwei völlig überflüssige Staus am dritten Tag, vor allem in Siena), do dass ich mir dachte: Doch gut, dass es 2011 nur inoffiziell war. Aber ich bin ja ohnehin ein Freund vom Nacherleben alter Erfahrungen, und deshalb hat es mir sehr gefallen. Ausserdem kann man vielen Menschen zuwinken. Andere müssen dafür Parteien gründen und grässliche Lieder singen und deutsche Fahnen schwingen. Da ist so ein Schnuckelchen mit 30 PS in Italien die bessere Alternative.
    .
    aus dem norden, man muss nur ein wenig von Rimini wegfahren, dann ist es wieder das schönste Land, das ich kenne. Nur passt es als solches oft nicht in das Blog.

  46. Mediensegler, Prora, auch...
    Mediensegler, Prora, auch bekannt als „Das sibirische Rimini“.
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    Seben v. Theben, ich habe angeboten, nebenher eine auch im Internet zu betrachtende App alle 30 Minuten mit einem Bild und einem Textchen zu füllen, wenn man mir nur einen UMTS-Stick und ein CMS gegeben hätte, aber der Vorschlag blieb ohne Resonanz. Ich mache es im Print und frage nach, ob sowas wie eine Galerie gewünscht ist, aber meine Neigung um Mehraufwand zu betteln ist nicht wirklich ausgeprägt. Ich kann aber gern ein paar Bilder einfliessen lassen.

  47. ohh mutti, ruf den ackermann...
    ohh mutti, ruf den ackermann an ! er muss jetzt dringend aktien kaufen, mehr als er sich jemals vorstellen konnte….kaufen, kaufen, kaufen… :-)

  48. Prinzessin auf der Erbse,...
    Prinzessin auf der Erbse, island nun wiederum wäre ein Land, da müsste man mich in Kette hinschleifen. man sagt über den Broder, er schätze das Land so, weil da niemand ist, der ihn versteht oder auch nur Widerrede führt.
    .
    Icke, egal ob Felsen oder Sand: Am Ende liegt immer ein Meer, und das ist das Problem in meinen Augen. Ich schaue es mir an und denke mir: Gut, Wasser. Naja. Wo ist die nächste Kirche?

  49. @ Alle und Jeden... Um mal...
    @ Alle und Jeden… Um mal einen meiner gefürchteten philosphischen Grundlagenweisheiten los zu werden: Ist es nicht so, dass der Mensch seit Menschengedenken überhaupt nur die Mühen einer Reise auf sich nimmt, weil er insgeheim hofft, dass an einem anderen Ort der Erde eine Zivilisationsform herrscht, die mit seiner Seele kompatibler ist? (… Was übrigens nichts anderes heißt, als dass er dort mehr „er selbst sein kann“ als am gegenwärtigen Ort?… Und wir gerade dabei sind: Bin ich nicht wirklich ein schlaues Kerlchen? :-)

  50. bin immer noch schlecht...
    bin immer noch schlecht gelaunt, daher weiter besserwisserisch:
    .
    @DA: Umbrien hat keine Küsten (sofern Sie nicht das Ufer des Lago Trasimeno meinen)
    Urbino liegt in der Marken!

  51. Don Alphonso, sibirisch ist es...
    Don Alphonso, sibirisch ist es da nicht, trostlos wohl eher, bin mal bei einem Rügentörn drinnen gewesen, die unendlichen Flure eignen sich für gigantische Kegelbahnen, so schließt sich der Kreis zum Massentourismus

  52. <p>Don Ferrando, Sie haben...
    Don Ferrando, Sie haben natürlich recht. Vielleicht muntert Sie ja eine Itaienerin wieder auf?
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    yast2000, in meinem Fall sicher nicht, ich habe keine Seele.
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    Mediensegler, auch hier war Deutschland der Zeit weit voraus. *hüstel*

  53. Der Euro bald unter 1,25 CHF?...
    Der Euro bald unter 1,25 CHF?

  54. Facebook wird genauso groß...
    Facebook wird genauso groß wie Google.
    .
    Nacktbadestrände allüberall.

  55. @ DA: Das stimmt allerdings,...
    @ DA: Das stimmt allerdings, Kunstfiguren haben keine Seele. Allerdings habe ich mir auf meinem Tessin-Trip mehrfach eine alte NDW-CD angehört, und dort folgendes gelernt:
    1. ‚Grauzone‘ war der Ansicht, es wollte „…ein Esbär sein, dann müsste es nicht mehr schreien“. (…kann man vom Knut’schen Standpunkt aus durchgehen lassen.)
    2. ‚Ideal‘ sang in „Blaue Augen“ dann, „…nur der Schein isti wirklich rein!“. (Hier kommt das Thema der Seelenlosigkeit deutlich zum Tragen!)
    3. ‚Purple Schulz‘ wollte einfach „…nur raus!!!“. (Hier handelt es sich um eine echte Triviallösung ohne Problembewusstsein.)
    4. ‚Culture Beat‘ war dann ganz wild auf diesen ‚Erdbeermund‘, mehr noch, es schrie sich „schrie sich schon die Lunge wund, nach Deinem weichen Laib, Du Weib!“ (So was kann man ohne Seele nicht hinbekommen, finde ich…)

  56. Die Seele wurde schon längst...
    Die Seele wurde schon längst gebündelt und weiterverbrieft, ich sehe da ein neues Subprime-Problem auf uns zurollen.

  57. immer dieses gejammer: leute...
    immer dieses gejammer: leute kommt an die ostsee, der sand ist da auch besser als sonstwo. hat die richtige körnung. das wasser an der ostsee ist halbsalzen, und die adria ist bei rimini trübe, und das in der vorsaison. und – für alle ungläubigen – ostseestrand besteht nicht nur aus der insel rügen. bißchen suchen muß man schon.

  58. @DA
    Vielen Dank, für die...

    @DA
    Vielen Dank, für die Tipps. Vielleich kann ich den Käpt’n ja mal überreden, einen Abstecher ins Tyrrhenische Meer zu machen.
    Malta allerdings, oder genauer Gozo, kenne ich bereits. Daran habe ich wunderbare Erinnerungen. Ende der 90er habe ich dort, zusammen mit meiner Schwester, einen wunderbaren Tauchurlaub verbracht. Da fahre ich nicht mehr hin. So schön kann es dort gar nicht mehr sein und ein paar Illusionen möchte ich mir noch erhalten.

  59. @ Don Alphonso: ideal waere...
    @ Don Alphonso: ideal waere natuerlich die Kombination von Kultur und Entspannung. Als Kinderl unterwegs mit den Eltern lief das gewoehnlich so ab: ein Tag Strand (Vater studierte den gruenen Michelin), ein Tag aber auch jede Dorfkirche, ein wirklich jeder Lavarienhuegel (Vater referierte aus dem gruenen Michelin).
    .
    Als Kinder hassten wir jeden zweiten Tag. Als Eltern machen meine Schwester und ich es, soweit moeglich, ganz genauso.
    .
    Wobei ich staunend anmerken muss, dass es heute unglaublich viel mehr kindgerecht aufgearbeitete Kulturereignisse gibt als in den 1970ern. Wirklich phantatstisch und auch fuer mich lehrreich, was ich so mit meiner vierjaehrigen Tochter alles habe bestaunen koennen in den letzten jahren!

  60. @ HansMeier: "Die Seele wurde...
    @ HansMeier: „Die Seele wurde schon längst gebündelt und weiterverbrieft, ich sehe da ein neues Subprime-Problem auf uns zurollen.“
    *
    Als Soul-Subprime-Markt wird ein Teil des privaten (also nicht für gewerbliche Zwecke dienenden) Seelenmarkts bezeichnet, der überwiegend aus Kreditnehmern mit geringer seelischer oder geistiger Tiefe besteht. Übersetzt bedeutet subprime „zweitklassig“ und war erst ab 2011 unter diesem Begriff in Deutschland, später auch in anderen englischsprachigen Staaten entstanden. Dieser Markt für private Seelenregungen war zunächst auf diese Region beschränkt.

    In die Messung der Bonität fallen neben persönlichen Aspekten auch intellektuelle Kriterien. Von entscheidender Bedeutung sind dabei das soul-to-income-ratio, also die Relation zwischen der Brutto-Seele und dem gesamten Menschendienst, der 45% der Brutto-Seele nicht überschreiten soll. Die learn-to-value-ratio wiederum gibt Auskunft über den Eigenbildungs-Einsatz, der mindestens 10%, bei Studenten jedoch 35% betragen soll. Alle Faktoren werden schließlich zu einem Rating (oder credit score) zusammengefasst, das mindestens 620 Punkte erreichen muss auf einer Skala von 300 bis 850. Wird ein credit score von 620 hingegen nicht erreicht, liegt technisch ein subprime loan vor, d.h. der Mensch ist zu ungebildet, willenlos, unatrakktiv oder hat nicht ausreichend für ein sozialverträgliches Ableben gesorgt.

    Entgegen eines weit verbreiteten Irrtums ist die Nettoromantik ist nicht zwingend an die Bruttogefühlswelt gebunden und fließt daher nicht in die Berechnungen ein.

  61. @Intizar: Gell, die trauen...
    @Intizar: Gell, die trauen sich was, die Himmelskörper. Aber selbst ein nur 1 fm großes Pu strahlt den Tenno ganz unverschämt an, wie wir aus der Eschatologie des Strahlenfeuers hier bei den SDG wissen.
    .
    @heinhawk: ich komme heuer, versprochen.

  62. Campingplatz? Ostsee? Italien?...
    Campingplatz? Ostsee? Italien? Ägypten? Tunesien? Copacabana? Vielleicht mal Sri Lanka probieren?
    http://www.faz.net/s/RubB4457BA9094E4B44BD26DF6DCF5A5F00/Doc~E52309E3C51884C40B6DE7DD873E48093~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    .
    Oh wie schön ist Panama!

  63. Island ist aber auch nicht...
    Island ist aber auch nicht mehr das was es mal war. Vor einigen Jahren war das Land noch fast frei von Touristen. Heute und vor allem nach der Finanzkrise kommt jeder. Bei meinem letzten Besuch 2009 wurden dann auch die Massen von den „Luxus“-Linern zum goldenen Ring transportiert. Überall standen plötztlich Verkaufsbuden. Lustlose, satte Touristen liefen in unpassender Kleidung durch die Gegend. Da kann man sich nur noch in das Landesinnere absetzen. Mit den Massen kam auch die Dummheit. Der Intelligenztest wartete am Geysir. Die Dummen konnte man hinterher an der nassen Kleidung erkennen. Wind ist schon was tolles!

  64. Bildergeschichten von meiner...
    Bildergeschichten von meiner Mille Migia gibt es hier
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1825373/
    und hier
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1824742/

  65. @yast2000: Da muss ich aber...
    @yast2000: Da muss ich aber was korrigieren, ich hab’s schließlich produziert. Ideal sangen: Nur der SCHEICH ist wirklich REICH.
    „Der Schein ist rein“ ergibt weniger Sinn.
    .
    Nebenan die Bilder aus dem wirklich sehenswerten Siena gesehen? Als Gegenmittel zum Kriegsgräbergelände hier oben.

  66. Tja, Herr Alphons, und ich bin...
    Tja, Herr Alphons, und ich bin Schnorchler. Auf Kirchen könnten wir uns einigen, aber hohe Berge? Leide an Schwinderl.

  67. HansMeier555 11.15h / Re...
    HansMeier555 11.15h / Re Negativzinsen in der Schweiz in der Vergangenheit.
    http://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/meinung/wirtschaft/Mit-Negativzinsen-gegen-starken-Schweizer-Franken-;art123,70440

  68. sehr nett, lieber yast2000,...
    sehr nett, lieber yast2000, ihr definitionsvorschlag.
    .
    doch sagen sie, zielt dieser soul-suprime-market auf otc ab, dürfen auch die westviertelidioten (wei) mit den seelen even bigger idiots (ebi*) handel treiben oder wäre das für jene wieder einmal zu kompliziert und sie können stattdessen die transparenzoptimierten derivate (tod*) erhalten, die ihnen ihre bank des *hüstel* vertrauens offeriert?
    die auszahlung erfolgt dann in kohle…
    .
    sicherlich hat bertholdIV noch einen vorschlag, wer die aufsicht führen darf.
    —–
    *) kann spuren von ironie enthalten.
    detailnachfragen bitte an die eu und den schnitter: 0800-EAT-SHIT

  69. @ Jeeves: Sie haben recht. Ich...
    @ Jeeves: Sie haben recht. Ich aber finde…, also wenn ich auch mal was sagen darf…, „Nur der Schein ist wirklich rein!“ ist die bessere Zeile. zumal die Vorläufer ja „Der ganze Hassel um die Knete macht mich taub und stumm // für den halben Luxus leg ich mich nicht krumm.“ lautet.
    *
    Und das haben Sie produziert? Glückwunsch!

  70. @ donna laura: Wir sind ein...
    @ donna laura: Wir sind ein freies Land und auch „Westviertelidioten (wei) mit den seelen even bigger idiots (ebi*)“ dürfen Handel treiben, solange sie ihre Steuern in Form von Schreikrämpfen abführen. Im zweiten Teil ist Ihnen allerdings ein schwerer Fehler unterlaufen: Es heißt nicht „Transparenzoptimierte Derivate (tod*)“, sondern „Traanszendenzoptimierte Derivate“, da logische Konklusionen der angestrebten Zielgruppe leider nicht möglich sind. MfG

  71. So recht mondän war Rimini...
    So recht mondän war Rimini wohl nie, zumindest wenn man Fellini vertrauen will. Das Grandhotel in Amarcord war auch schon ziemlich heruntergekommen und die großen Schiffe fuhren nur vorbei. Allerdings gaben sich damals noch Scheichs mit Harem die Ehre, falls Biscein nicht gelogen hat. Was heutzutage die Menschenmassen auf den Teutonengrill treibt ist mir unverständlich. Ich bin in entscheidenden Disziplinen ein Undeutscher: kein Bier, kein Auto, kein Urlaub auf Malle. Insofern ist meine Meinung ein Minderheitenvotum. Für mich ist es jedenfalls ein Rätsel, was den Massentourismus zu so einem gigantischen Phänomen aufgeblasen hat, daß heutzutage ganze Volkswirtschaften davon abhängen. Wahrscheinlich ist irgendwann eine kritische Masse überschritten worden und jetzt perpetuiert sich das Phänomen selbsttätig: alle machen mit, weil alle mitmachen. Ich glaube aber nicht, daß das auf Dauer so bleiben wird. Irgendwann ist jeder überall gewesen.

  72. @ DA: Schöne Bilder, ich...
    @ DA: Schöne Bilder, ich liebe so etwas! Aber in alteingesessenen, quasi-öffentlich-rechtlichen Institutionen wirst Du immer 20 Idioten finden, die mit viel Kreativität und Intelligenz den einzig Genialen unterdrücken. (Wenn man „Social Network“ mit seinen tollen Dialogen mal aus der Perspektive Mark Zuckerbergs sieht, hast Du genau dieses Phänomen.
    Zitat: 00:50:01,540 –> 00:50:27,273
    Ich glaube wenn sich Ihre Mandanten auf meine Schultern stellen und sich Gigant nennen wollen, können sie das gerne tun, aber es gibt keinen Zwang, dass es mir Spaß macht hier zu sitzen und mir Lügen anzuhören.
    Sie haben einen Teil meiner Aufmerksamkeit. Sie haben das nötige Minimum. Der Rest meiner Aufmerksamkeit ist in den Büros von Facebook, wo meine Kollegen und ich Dinge umsetzen, wozu niemand in diesem Raum, darunter und vor Allem ihre Mandanten, intellektuell sowie kreativ in der Lage ist. Beantwortet das adäquat Ihre herablassende Frage?

  73. Finde Massenbadestrände...
    Finde Massenbadestrände generell ganz schrecklich. Egal wo und wie angesagt sie sind.
    (Bin da wohl in meiner Kindheit nicht rechtzeitig genug auf Rimini-unempfindlich konditioniert worden, da wir als Familie nie groß gebündelt wegfuhren. Denn wir lebten bereits in der Sommerfrische am dunklen Tann und inmitten blühender Wiesen und glucksender Bachläufe. Mussten kindgerechte Erholung nicht mehr extra aufsuchen. Meine damals ausgesprochen hübsche Frau Mama mit ihnre tief ausgeschnitten Polkadots-Kleidchen, weißen Handschuhen und Hut wäre in Rimini eh von den Ragazzi weggefangen worden … . Das konnte der ernsthafte Familienvater nicht zulassen …)
    .
    Diesterwegen bin ich eine Massenbadestrandzicke. Einsame Bucht im Norden Rügen in der Nebensaison oder Schnorcheln am Roten Meer bei Eillat hingegen, das ist wundervoll (von oben in die Wohnzimmerchen der Fische schauen…)
    Kultur dann da aufsuchen, wo sie ist. Die ist nicht unbedingt in Einfallsreichweite von Stränden. War z. B. lange illuminiert von einem Besuch im Britischen Museum London. Selbstredend die Pharaonen- und Mumienausstellung, hehe.
    Später war ich dann in Ägypten. Was? Baden natürlich! Die Mumien hatte ich ja shchon gesehen…

  74. Einen Hang zur bairischen...
    Einen Hang zur bairischen Heimat und ihrer Kultur habe ich zusammen mit meinem Mann immer noch: http://the-missinglink.blogs.com/logisches/2011/05/ecce-tabernulam.html
    Unvergessen auch unsere Zeit in Bamberg, dem Venedig Frankens (hüstel).
    .
    Wie kann man eigentlich die Herrlich- (und Dämlich-) keiten in anderen Ländern suchen, wenn man die des eigenen noch nicht kennt? Ist eine Frage für meinen inneren überforderten Parteitag. Fühle mich dumm, ahnungslos und weiß, dass ich nichts weiß. Und in Griechenland war auch noch nicht, es ist eine Schande (meine das ernst).

  75. liebste Vroni, in griechenland...
    liebste Vroni, in griechenland werden bald nur noch schafe gehütet, also beeilen sie sich, bevor die akropolis wichtigerem geopfert wird.
    .
    lieber yast2000, okay. mein fehlerdetektor schlug ebenso an: haben sie etwa ein ‚a‘ von bertholdIV erworben, weil Filou es nicht mehr haben wollte? es ist nicht mmehr gaanz friisch…
    .
    ceterum ist ja die frage, lieber yast2000, ob es den wei überhaupt erlaubt sei, mit den ebi (reines objekt, wie etwa abstrakte wetten auf die möglichkeit des gedankens, im paradies äpfel zu finden) zu handeln, ob der von höheren institutionen unterstellten und teilweise verifizierten dämlichkeit. falls nein, dann geht nut otc. und dann nämlich kann das fool’s gold gar nicht anders, wenn es an diesem seelenroulette teilnehmen möchte, als in die over transpired over transparent beyond redemption (o-tot-br) strukturierten produkte von banke-, äh, nein: finanzinstituten (nach basel, äh: fasel III) zu gehen.

  76. Vielleicht sind ja die Krethi...
    Vielleicht sind ja die Krethi und Plethi in den 50ern auch aus anderen Schichten gekommen. Mein Grosspapa selig, seineszeichens niedergelassener Hausarzt, hatte einen Wohnwagen in Tirol stehen, mit dem tingelte dann die Familie im Sommer einen Monat durch die Berge und der alte Herr war froh wie der Floh im Haberstroh – wäre das heute noch milieugerecht?

  77. test...
    test

  78. gelungen. Bitte ziehen Sie...
    gelungen. Bitte ziehen Sie jetzt Ihre Visakarte durch den Schlitz Ihres DVD-Laufwerks.

  79. Ach, der arme Dom Strauss-Kahn...
    Ach, der arme Dom Strauss-Kahn – auch er braucht etwas Aufmunterung.
    http://www.youtube.com/watch?v=l1AiypRfTfc

  80. Vroni, versteht man nicht...
    Vroni, versteht man nicht manches in der Nähe erst, wenn man es aus der Ferne angeschaut hat?

  81. Hmm, wohlstandsgejammere, es...
    Hmm, wohlstandsgejammere, es gibt durchaus strände die kaum besucht sind, landschaftliche reize bieten, kaum entdeckt sind und zumindest von touristen kaum überlaufen sind. Zum Beispiel in:
    – Iran
    – Libyen (vorsicht kann sich bald ändern)
    – Nord-Korea
    – Myanmar
    – Venezuela
    – Kongo
    – Somalia
    Keine Sorge also – es ist genug Strand für alle da, falls es Berge sein sollen:
    – Ural
    – Bongo-Massiv
    – Ruwenzori-Gebirge
    – Hochplateau von Yunnan (etwas subtiler, aber die Mischung aus Rosenanbau und Staatsterror ist einmalig)
    Also bitte, etwas Phantasie die Welt ist gross

  82. ..ich hätte nicht gedacht,...
    ..ich hätte nicht gedacht, dass ich mich zum Thema ´nochmal einschalte, aber die Fragestellung nach dem attraktiven Reiz des Objekts interessiert mich doch noch .
    Also diese Hinterlandschaften der Küstenregionen lernt man in Italien automatisch kennen, wenn man sich über die Mittelgebirge fortbewegt, die das Land gewissermassen scheiteln; ´mal etwas weiter östl. o. westlich und schon ist man in Meeresnähe.
    Bei einigen dieser Umgegenden habe ich nicht nur schöne Landschaften, sondern Industriebrachen, verrottende Werften, Gettoänliches(Bari) und wüstenhafte Ödnis>Fahrt nach Potenza im September- kennengelernt.
    Es war nicht die Schönheit die solches positiv in Erinnerung bringt…
    ok…

  83. strahlend, tja, so ist der...
    strahlend, tja, so ist der Mensch. Haben Sie nie gemerkt, dass Alle über die Steuern, die sie zahlen müssen schimpfen, aber niemand freiwillig irgendwo hinzieht wo solche wahrscheinlich nicht eingetrieben werden? Liberia, Teile von Zentralafrika usw? Wohin kämen wir denn, wenn unser Gejammer (zu) ernst genommen würde?

  84. Mesdames, Messieur, die...
    Mesdames, Messieur, die Überschrift hat doch schon Alles besagt. Schon schlimm, wie man einen ganzen Landstrich (und das sind zig Kilometer ‚rauf und das Gleiche noch einmal ‚runter) in eine Zone ungeschminkten Grauens und der absoluten Stillosigkeit verwandeln kann. Wie man sieht, hat also nicht nur die Neue Welt das Privileg des Ordinären gepachtet. Nun, Euer Liebden, bei den Photos denke ich eher an Guantanamo.

  85. icke,
    klar. Wir wissen oft...

    icke,
    klar. Wir wissen oft nicht zu würdigen, was in unserer Nähe ist.
    Versuche jetzt grade, meine Katze zu würdigen.
    (worship, worship)

  86. Eine griechische Insel...
    Eine griechische Insel komplett, das wäre doch ein nettes Ufergrundstück.

  87. Also da ich ja nun ganz Europa...
    Also da ich ja nun ganz Europa mit VW-Bussen abgefahren habe und den Drang kenne, eine Reise zu machen, von der man anders wieder zurückkehrt als man losgefahren ist, folgende Vorschläge:
    – für Backpacker: Von Klagenfurt aus die ganze kroatische Küste via Dubrovnik abtrampen und schließlich in Albanien einfallen
    – für Backpacker und Wohnmobilisten: Wien -> Budapest -> Siebenbürgen -> Donaudelta (evtl. auch weiter nach Varna, Burgas, Sozopol, Istanbul)
    – Prag -> Krakow -> Warschau -> Masuren (evtl. auch Tallin in Estland)
    – Hamburg -> Berlin -> Wroclaw -> Krakow -> Zakopana -> Hohe Tatra (Slowakei) -> Istrien
    – Flug nach Agadir/Marokko, mit dem Leihwagen und Zelt nach Tafraout und in die Oase Tata, evtl. Marrakesh, Rabat, Tanger
    – die meisten der gut betuchten, älteren Reisenden haben noch nie den Indian Summer im Nordosten der USA gesehen
    *
    Was viele auch nicht wissen: Alle Länder sind inzwischen flächendeckend mit Mobilfunk ausgestattet. Es gibt kleine GPS-Tracker mit eingebautem Mobilfunk für unter 100 Euro, die jederzeit die Position des Betreffenden auf 3 Meter genau an eine beliebige andere Mobilfunknummer (oder auch auf eine spezielle Website) senden; aber auch andere Handys können diesen Tracker anrufen und bekommen sofort die Position gesendet. Nähere Auskünfte erteilen ihnen die örtlichen Bau- oder Fuhrunternehmer, die mit diesen Geräten ihre teuren Baumaschinen oder Trucks vor Diebstahl sichern…

  88. Noch mehr Material von der MM,...
    Noch mehr Material von der MM, wer will (und trotzdem kaum mehr als 1% der Bildausbeute)
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1825784/

  89. Was Strauss-Kahn angeht:...
    Was Strauss-Kahn angeht: Erstaunlich. Ganz unabhängig von der Frage von Schuld ist es wirklich erstaunlich, wie lange sich solche Kammerzofenvorstellungen gehalten haben. Auch beim Publikum.

  90. strahlend,, natürlich gibt es...
    strahlend,, natürlich gibt es jede Menge Strand auf diesem Planeten – Fukushima könnte man auch noch anführen. Aber man muss hinfahren können. Und das wird dann schon schwerer. Ausserdem wohlstandsjammere ich lieber, als dass ich armutsjammere.
    .
    yast2000, Tunesien und Ägypten. Die erlebt man gerade so leer wie vermutlich lange nicht mehr.

  91. Haha, yast2000, den St....
    Haha, yast2000, den St. Laurence an der einen Seite rauf und an der anderen Seite runter: meistens alles sauber und gepflegt, spiessig (was soll’s), aber wer dort war findet manche Laender Europas nur noch „pittoresk“. Besonders Italien.
    .
    Die ganze romatisierende Schwaermerei von Italien ist mir mitlerweile voellig unverstaendlich geworden, wenn ich die mir haften gebliebenen inneren Bilder ins Geaechtnis rufe: diese grauenhafte Po-Ebene, der Speckguertel von Florenz, die Via Aurelia, Via Domiziana Richtung Neapel-nur unterbrochen von den huebschen Landmarken der antiken Griechen-besonders bedrueckend: die SS7 ueber Mondragone nach Pozzuoli.
    Da hilft nur der selektive Blick-und das Erlernte ueber laengst vergangene Zeiten.
    .
    In der Toscana ist gut kitschigsein.

  92. Denke mal, die wollten...
    Denke mal, die wollten eigentlich den Sarkozy drankriegen und haben sich in der Person geirrt.
    („Die Besten der Besten, Sir“).

  93. Kitsch äs kitsch känn.
    .
    Wer...

    Kitsch äs kitsch känn.
    .
    Wer weiss denn schon, von wem Carla wirklich schwanger ist und wofür sich Sarkozy wirklich rächen wollte.

  94. Von jemandem wie DSK erwarte...
    Von jemandem wie DSK erwarte ich aber auch, dass er solchen Provokationen (falls es eine war) auszuweichen versteht.

  95. bh4, noch zu einer älteren...
    bh4, noch zu einer älteren Frage: „jbm“ hätte Ihr einladender Freund sicher zur Vortragsreise in doe opf überzeugt, aber nur, wenn er aufs Honorar noch einen Parmaschinken gelegt hätte.
    Allerdings bin ich unsicher, ob Ihr Freund nicht inzwischen aufgeben sollte.

  96. @ Filou: Das waren ja nur...
    @ Filou: Das waren ja nur Vorschäge, um die Phantasie anzuregen. Ich habe weder die Küstenstraße Lybiens empfohlen, noch ein Hotel auf Westerlands ebenso betonierter wie bornierter Strandpromenade. Osteuropa ist deswegen so interessant, weil man dort z. Zt. den zivilisatorischen Umbruch mitverfolgen kann. Altes steht neben Neuem, die Menschen orientieren sich neu. Die Hinwendung zum Trümmertourismus (verfallene Tempel, Mauerstreifen oder romantische Fabrikanlagen) kann man dann immer noch vollziehen, wenn es mit einem selbst zu Ende geht… :-)

  97. als kinder waren wir mit...
    als kinder waren wir mit unseren eltern oft in kroatien an der adria, genau in der gegend, die in den letzten jahren als geheimtip und neuer place to be der schönen und reichen (don alphonso? ;) ) hochhergehalten wurde. ich erinnere mich an duftende pinienwälder an malerischen kleinen felsenbuchten. sicher, der strand war kieselig, aber dafür war das wasser von einem einfach betörenden aquamarin und türkis, und man verschleppte nicht diesen lästigen sand auf die badedecke.
    im nachhinein sind diese urlaube für mich zu einer paradisischen erinnerung geworden, sicher hängt die unbelastete kindheit damit zusammen, aber nie wieder habe ich ein solch intensives mediteranes naturerlebnis gehabt. wir lebten zwischen den pinien in zwei großen zelten, grillten fisch, meine eltern tranken wein.. und schmuggelten unsere erste katze (sie adoptierte uns) über zwei grenzen zurück nach deutschland. ach, was könnte ich alle erzählen!
    so etwas wie rimini habe ich nie gesehen. ich bin auch immer wieder überrascht, was andere menschen so als „schön“ empfinden.

  98. HansMeier: "Kitsch äs kitsch...
    HansMeier: „Kitsch äs kitsch känn. – Wer weiss denn schon, von wem Carla wirklich schwanger ist und wofür sich Sarkozy wirklich rächen wollte….“

    Fein beobachtet! Die Frage, ob Lee Harvey Oswald tatsächlich Sex mit Marilyn Monroe hatte, ist nämlich auch nie beantwortet worden. Je älter man wird, destomehr wiederholt sich alles: Statt Lach- und Sachgeschichten mit der Maus gibt es jetzt Schick- und **ckgeschichten mit der Prominenz. Und die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war!

  99. Wer in Griechenland hat...
    Wer in Griechenland hat Vermögen in Hülle und Fülle???
    Antwort – die Kirche.
    Wann immer wir Ferien bei den Verwandten auf Korfu machen, wer kommt als erster vorbei um uns zu begrüssen? Der Geistliche des Dorfes.

  100. Werter Don Alphonso,
    wirklich...

    Werter Don Alphonso,
    wirklich erstaunlich was Autobauer und Tüftler so alles gebaut haben;
    im Gegensatz zu heutigen Fahrzeugen oft schön und originell;
    bei der Betrachtung Ihrer Bilder kann ich die Leidenschaft für Oltimer schon verstehen, normalerweise eher nicht, da bin ich ganz ein Kind der Moderne: langweilige Fahrzeuge, aber immer fahrbereit, Kosten überschaubar, für den Alltag eben …

  101. Wenn das stimmt:

    >>Anwalt Ben...
    Wenn das stimmt:
    >>Anwalt Ben Brafman erklärte, die Ergebnisse der forensischen Untersuchung belegten, dass die Hotelangestellte nicht zum Sex gezwungen worden sei. Angesichts dessen, was bisher herausgefunden worden sei, sei es ziemlich wahrscheinlich, dass der IWF-Chef letztendlich entlastet werde.<< Also alles "freiwillig" (gegen Entlohung?) geschehen, gemäss dem Tages-Anzeiger / Züri online.

  102. Strauss-Kahn und die...
    Strauss-Kahn und die Hotelangestellte (aus Senegal?):
    «Er (d.h. DSK) hat eine Charme-Nummer abgezogen, und sie hat ihn falsch verstanden», könnte es im Plädoyer heissen. << Culture clash / confusion?

  103. Das klingt alles wie eine Oper...
    Das klingt alles wie eine Oper des 18. Jahrhunderts. Sarkozys Hochzeit, mit Strauss-Kahn als verdrehter Almaviva.

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