Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Verurteilt zum elektrischen Rollstuhl

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Vor langer Zeit gab es auf den Strassen laute, rauchende und stinkende Drachen, böse und zerstörerisch, aber die haben wir besiegt - so wird man dereinst vom Automobil sprechen, wie wir es kannten, wenn wir alle nur noch Strommobilität mieten. Das hat eigentlich nur Vorteile. Sagt die Vernunft.

מנא ,מנא, תקל, ופרסין

Die Fahrt über den Campo von Siena gehört zu den grossen Augenblicken der Mille Miglia – so oder ähnlich steht es in vielen Berichten. Vor dem Campo fährt 2011 eigentlich niemand, durch einen Fehler der Organisation staut es sich durch die ganze Altstadt, ein Inferno aus alten Bugattis, Alfas und Lancias, die höllisch stinken, und der Abwärme ihrer modernen Enkel, der Ferraris, McLaren SLRs und Porsches, die man gegen Geld, Beziehungen oder Dreistigkeit mit in die Gassen lässt. Zusammen mit den roten Backsteinmauern geben die engen Schluchten einen schönen Eindruck davon, wie die Hölle des Individualverkehrs aussieht: Es ist der teuerste Stau der Welt. Es sind die schnellsten Strassenfahrzeuge ihrer jeweiligen Zeit. Und alle stehen sie, alle Fahrer schwitzen, die Motorkühlungen kochen über, man kämpft um Schattenplätze, man schiebt, man krepiert, man wird aggressiv. Zumal ein paar Mangelintelligente es auch hier nicht bleiben lassen können, ihren Motor bei hohen Drehzahlen im Stand anzuhören. Normalerweise ist hier ZTL, höchst begrenzter Verkehr. Heute kann hier jeder verstehen, was „freie Fahrt für freie Bürger“ bedeutet, wenn man es radikal umsetzen würde.

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Durch dieses Inferno aus stehendem Blech und zerlaufenden, wütenden, eingesperrten und hilflosen Fahrern geht ein alter Mann mit Krückstock, als wäre es wirklich der Höllenkreis für Automobilfreunde. Er ist langsam. Er humpelt. Er überholt sie alle, kopfschütelnd und verständnislos. Er deutet auf das laute Metall, dann auf seine Ohren, und seine Stirn: Impazzito, schreit er gegen den Lärm an. Ich bin hier nur mit Kamera, Käfer und 30 Pferdestärken, und der Wagen steht auch brav vor der Stadt in einer Garage. Trotzdem schäme ich mich. Er hat recht. Impazzito, durchgeknallt. Das Ende des Individualverkehrs, lauter Individualisten und seltenste Fahrzeuge, geronnene Schlacke vergangener, unseliger Zeiten, aufgestaut im engen Labyrinth der Gassen und – wer könnte es bezweifeln, der es gesehen hat – für die Verschandelung der schönsten Stadt der Welt verdammt zum Aussterben. Niemand, der bei Sinnen ist, würde das lange aushalten. Es muss anders werden.

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Und es wird anders. Politik hat in den letzten Jahren die Eigenschaften entwickelt, ganz langfristig zu entscheiden. Nicht mehr das, was heute wichtig ist, sondern jetzt schon mal das, was in 15 Jahren sein wird. Die Glühbirnenverordnung war steinalt, als sie langsam, langsam, eingeleitet und umgesetzt wurde, mit der Idee des langsamen Abkochens eines Bürgerhummers im Hinterkopf, der gar nicht merken sollte, was da kommt. Die Euroeinführung. Der Rhein-Main-Donaukanal. Stuttgart21. Lange, lange Vorlaufzeiten, lauter Projekte, wegen derer man die nächste Wahl nicht verlieren muss, wer weiss schon, was in zehn Jahren sein wird, und ganz ehrlich: So ganz war auch mir 2009 nicht klar, dass ich 2011 enorme Probleme haben würde, für meine venezianischen Leuchter matte Glühkerzen zu finden. Und in ein paar Jahren werden dann viele Althausbesitzerkollegen erstaunt begreifen, dass die Nachrüstpflicht für Wärmedämmung am Altbau von 2002 ein sehr teures Förderungsprogramm für Algen, Schimmel und marode Fassaden war.

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Und nun also die Lösung der Verdammten in den Strassen von Siena: Mit dem Programm zur Förderung der Elektromobilität, das gerade von der Regierung erarbeitet wird, steht der grosse Umbruch beim Verkehr fest. Und es ist eine gelbschwarze Regierung Hand in Hand mit der Autoindustrie, die Steueranreize für den Kauf von Stromautos vorschlägt. Es sind nicht die Grünen, die bevorzugte Parkplätze und Fahrstreifen für E-Mobilität umsetzen. Oder, sagen wir es andersrum für alle, die ein wenig Verdammnis doch etwas abgewinnen können: Die den klassischen Verbrenner fossiler Energien zu diskrimieren gedenken. Denn jede Förderung von E-Mobilität wird durch die Abgaben der anderen finanziert. Eine Million Stromautos bis 2020. Non impazzito. schwarzgelbe Politik von 2011. Zusammen mit Firmen, die vor nicht allzu langer Zeit noch gegen Katalysatoren eingestellt waren.

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Diese Industrie schickt immer noch Grossaufgebote zur Mille Miglia. Diese Industrie lebt heute noch von der ruhmreichen, abgaserfüllten Vergangenheit und verkauft Vertreterträume von 300 PS im Motorraum des Firmenkombis. Gleichzeitig hat diese Industrie durch Ozon und Feinstaub, durch Fahrverbote und Verkehrsberuhigung auch begriffen, dass sie in den Städten ein Problem hat, und macht entsprechende Wettbewerbe für Zukunftsvisionen. Da gibt es durchaus noch ein Auto. Aber eigentlich dominiert dabei ein anderer Gedanke. Grob formuiert: „Die ideale Mobilität für jeden Ort immer und überall verfügbar haben.“ Für die Innenstadt ein Elektrorad. Für die Metropole ein immer geladenes E-Auto. Für die Langstrecke einen Hybrid. Für den Weg zum Kindergarten und zum Urlaub einen Kombi. Für das Wochenende ein Cabrio.

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Natürlich kann das keiner alleine besitzen. Die Zukunftsplanung solcher Wettbewerbe und Think Tanks ist weniger der Verkauf von Stromautos, sondern die Dienstleistung der individuellen Mobilität. Für die Automobilfirmen, die 125 Jahre lang das Hohelied der individuellen Freiheit durch Kauf und Besitz sangen, von Prestige und Luxus, ist die E-Mobilität die späte Eintrittskarte in die Welt der Service Provider, der geschlossenen Systeme, der Walled Gardens, wie man sie von den Telekomkonzernen und Apple kennt. Auf der einen Seite sind geförderte und bevorzugte, aber wartungsintensive und im realen Leben schlecht aufladbare E-Fahrzeuge. Auf der anderen Seite sind teure Stellplätze, Parkplatznöte, Spritpreise, Umweltfolgen. Die konvergente Lösung ist nicht mehr der Kauf eines Autos für jeden, sondern die Vermietung von Fortbewegung. Man kauft kein Auto mehr. Man zahlt einen monatlichen Betrag für ein bestimmtes Paket und hat, je nach Preis, eine bessere oder schlechtere Mobilität. Arm und Reich entlang der Gini-Zahlen wird es weiter geben.

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Wer heute Opel Astra fährt, hat dann eben ein Standardpaket ohne alle Optionen. Wer heute die S-Klasse fährt, hat dann überall bevorzugte Beförderung. Wer auf nichts verzichten möchte, kann jederzeit und immer frei wählen. Für die grossen Autokonzerne ist das ein phantastisches Geschäft: Lästige, kleine Anbieter werden vom Markt verschwinden, weil sie die Infrastruktur nicht kostengünstig betreiben können. Der Kunde hat keinen Ärger mehr mit TÜV und Werkstatt, das besorgt alles der Anbieter. Man muss sich das nur einmal durchrechnen: 1 Million E-Fahrzeuge in neun Jahren sind eine Million Kabel, die stundenlang zwischen Stromnetz und Akku sein müssten. Das geht nicht individuell. Das geht nur, wenn jemand in der Lage ist, in kurzer Zeit die schwere Energieversorgung auszutauschen. Für den Sprit braucht man die Saudis. Für die Batterie dagegen nur eine Leitung und Akkus. Und den Autohersteller, der damit einen Kunden hat, der nicht mehr von der Leine kann, solange er das Auto besitzt. Der Unterschied zum Mieten ist damit marginal.

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Das alles muss noch nicht mal schlecht sein. Es kann auch gut für Städte und Umwelt sein, niemand wird den Saudis und Gaddafis dieser Welt nachweinen, und am Ende des Tages ist es für die Fahrer – oder „User“ – egal, ob sie nun in München 25000 Euro für einen Stellplatz bezahlen, oder ein etwas teureres Paket haben, bei dem sich um den Stellplatz keinen Gedanken mehr machen müssen. Es ist fraglos gut für die deutsche Autoindustrie, der es vollkommen egal sein kann, ob ein japanischer Hersteller längst das bessere Produkt hat, solange der die Infrastruktur in Deutschland nicht stemmen kann, und so aus dem Bauch heraus würde man sich derartig komplexe, aber auch effektive Mobilitätskonzepte eher von deutschen Ingenieuren wünschen, als von ihren italienischen und französischen Kollegen. Man brächte damit vielleicht auch all jene über Schnupperabos in das Auto, die zwar einen Führerschein haben, aber in der Stadt nur selten einen Wagen brauchen. Es ist schwer, Argumente dagegen zu finden, es ist eine sinnvolle Utopie, sie ist ebenso knallgrün wie kapitalistisch, alle sind dafür, es ist Konsens, und damit daraus keine Gleichmacherei wird, wird es auch weiter S-Klassen-Angebote geben, und welche aus Rüsselsheim.

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Nur wir, die Freunde lauter Motoren und siedender Öle, mit denen wir in Rom den Papst aufwecken, in den Dörfern die Kinder entzücken und in Siena in der Hölle, die wir und die anderen sind, langsam verschmoren, bis unsere Haut aufplatzt und die Lungen verstopfen – wir kommen darin nicht mehr vor. Wir sind das Venedig des 21. Jahrhunderts, der untergehende Sündenpfuhl, und besser, man riecht, hört, betrachtet und hasst uns auf einer grossen Galerie, solange wir noch nicht untergegangen sind, und die Wege frei für alle machen müssen, über die man nicht den Kopf schütteln wird. Die Welt wird ohne uns sehr viel besser und sicherer sein, es wird bei allen Fassaden der Angebote gleicher zugehen. Und ich mit Kamera, Käfer und 30 PS?

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Mir bleibt immer noch die Erinnerung an diese untergegangene Epoche. Wir fahren zur Hölle, wie es sich gehört. Vollgas, laut und ohne Reue. Lieber tot und verrostet als ein Leben im Elektrorollstuhl.

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297 Lesermeinungen

  1. Recht haben Sie - "It is...
    Recht haben Sie – „It is better to burn out than it is to fade“ (Hey Hey my my, Neil Young)

  2. Oh je !
    Bei dieser...

    Oh je !
    Bei dieser Horrorvision fühle ich mich mehr denn je als „Toter auf Urlaub“.
    .
    Leider bin ich des Hebräischen nicht mächtig. Was heißt das Eingangszitat?

  3. Ups, jetzt ist auch noch mein...
    Ups, jetzt ist auch noch mein andrer Witz von gestern auf Spon-Spam gelandet.
    Haben die wirklich keine besseren Gag-Autoren? Haben die nix besseres zu tun als den ganzen Tag auf den „Stützen“ rumzuhängen und die Brosamen aufzulesen?

  4. Solch ein moralischer Zu-und...
    Solch ein moralischer Zu-und Nachsatz zu den schönen Bildern, – Sie werden in den Himmel kommen, verehrter Don, auch wenn Sies gar nicht wollen!

  5. <p>Das Geschrieben stehende...
    Das Geschrieben stehende ist „Mene, mene, tekel, upharsin“.

  6. "Wofür hat der liebe Gott die...
    „Wofür hat der liebe Gott die Pferde erschaffen?“ — Wilhelm II.

  7. "Wofür hat der liebe Gott die...
    „Wofür hat der liebe Gott die Pferde erschaffen?“ — Wilhelm II.
    ….zum Streicheln, lieber Hans Meier555

  8. Gibt es eigentlich...
    Gibt es eigentlich Elektro-Umbau-Kits für die „alten Bugattis, Alfas und Lancias“?

  9. Kann man klassische ...
    Kann man klassische Automobile wirklich mit sogenannten zeitgemäßen
    Fortbewegungsmitteln vergleichen? mfG.T.

  10. Foersterliesel@: Wofür hat...
    Foersterliesel@: Wofür hat der liebe Gott die Frauen erschaffen? Zum Streicheln..natürlich! (Casanova oder so)
    ..
    Alle Futurologen haben es kommen gesehen, es kam halt nur immer anderser.

  11. Solange Menschen sexuelle...
    Solange Menschen sexuelle Bedürfnisse haben, wird es auch immer Individualverkehr geben. Das Problem ist: Spontanität will wohl überlegt sein!

  12. Das war jetzt gut, aber...
    Das war jetzt gut, aber gemein.

  13. @DA:
    *
    Wenn man schon von...

    @DA:
    *
    Wenn man schon von Wahrheit spricht,
    die ist klein, gemein und tut weh.
    Doch auch einen Lügner schimpft man Wicht,
    ein Paradoxon, wie eine keusche Fee.

  14. <p>Ach, nur weil es gemein...
    Ach, nur weil es gemein ist, muss es nicht schlecht sein.
    .
    Trias, ich denke, dass sie früher nicht weniger rücksichtslos eingesetzt wurden, als heute. Der Gedanke, dass man mit solchen Kisten wirklich bis zum Anschlag raste, ist hart. Das vorletzte Bild zeigt einen Mercedes 300 SLR, das gleiche Modell, mit dem die Le-Mans-Katastrophe von 1955 geschah.
    en.wikipedia.org/…/1955_24_Hours_of_Le_Mans

  15. Irgendein Mensch hat mir mal...
    Irgendein Mensch hat mir mal im Verlauf meines Lebens eine Geschichte über Daimler/Mercedes erzählt, die mir nie jemand bestätigen konnte: Nach dem Krieg gab es ja wenig gesunde Männer in Deutschland und noch weniger brachten Potential als Unternehmer mit; diese Wenigen aber nun verunglückten in den Fünfzigern wohl regelmäßig in ihren Sportwagen, hauptsächlich wohl auf dem Weg über den Brenner zum Gardasee. Daraufhin soll es eine Weisung der Bundesregierung an Daimler gegeben, die Autos sicherer zu machen, damit die Unternehmer nicht tödlich verunglücken und die deutsche Wirtschaft schneller wachsen kann. Erst danach sollen verstärkte Karosse, Airbag, ABS, EPS usw. erfunden worden sein und ein Mercedes galt als sicheres Auto. Kann jemand bestätigen, dass es eine solche Weisung der Bundesregierung gab?

  16. Mir gefällt aber auch der da...
    Mir gefällt aber auch der da ganz gut.
    .
    http://finanz.math.tugraz.at/~olga/tier5.jpg

  17. Das Menetekel steht über...
    Das Menetekel steht über jeder Fehlevolution, nicht nur der automobilen. Naturgesetz. Siehe Dinosaurier …

  18. Werter Don Alphonso,
    das...

    Werter Don Alphonso,
    das Geschäftsmodell das Sie skizzieren ist für mich neu, leuchtet aber ein;
    mir fiel spontan ein dass ich das wohl nicht mehr in Blüte erleben werde und die nach mir kommen werden es wohl nicht mehr anders kennen.
    So lebe ich im heutigen Tag, der an Plage ja genug hat, gestern ist vergangen und morgen liegt nicht in meiner Hand.
    Somit sehe ich den Umwälzungen gelassen entgegen und freue mich schon jetzt auf ein Glas kühlen Weines auf meiner Terasse, vielleicht aus Umbrien oder aus Macôn.

  19. Tiberiat, man muss sich nur...
    Tiberiat, man muss sich nur mal das Konzept von Smart „Car2Go“ anschauen:
    .
    http://www.car2go.com/ulm/de/
    .
    Das ist – noch – eine Lücke zwischen öffentlich und eigen, aber die meisten Ideen, die man aus dieser Ecke hört, wollen naturgemäss weg von Käufern, die schlecht berechenbar sind. Vor allem in Zeiten, da Autos problemlos 20 Jahre halten könnten. Das heisst aber auch, dass man immer neue Kunden werben muss. Mit einem Abo hat man eine Dauerbeziehung. Und RWE und Vattenfall *lieben* solche Ideen.

  20. Zauberer Zwackelmann hatte...
    Zauberer Zwackelmann hatte bekanntlich einen fliegenden Teppich, und wo flog er hin? Nach Buxtehude.
    .
    Soros verkauft sein Gold, d.h. er rechnet mit Pfändung des portugiesischen Staatsschatzes?

  21. Lieber Don, bitte verzichten...
    Lieber Don, bitte verzichten Sie aus Fragen des guten Stils auf „am Ende des Tages.“ am Ende des Tages ist das nämlich unter den schlechten Anglizismen der dämlichste. Und wie stehen Sie dann da, außer im Stau.

  22. Der Individualverkehr wird...
    Der Individualverkehr wird überschätzt, das wollte ich damit sagen.
    .
    Irgendwer hat schon vor Jahrzehnten gesagt: „Man wird überall hinfahren können, aber es wird sich nicht mehr lohnen, dort anzukommen“.
    .
    Den elektrischen Rollstuhl der Zukunft stelle ich mir als vier japanische Roboter vor, welche mein Pferd in der Sänfte tragen, zur Not auch über den Alpensaumpfad oder auf der Wendeltreppe bis in den 45. Stock.

  23. "The Times, they are a...
    „The Times, they are a changing“ by Bob Dylan passt hier gut. Der Songtext rekombiniert gut mit Ihrem Text:“die Ersten werden die Letzten sein“; noch ein Spruch aus der Bibel.
    Die Zukunft? Man bewegt sich nur noch, wenn es sein muss, Internet Einkäufe bringt DHL, oder man druckt das Teil in der Nachbarschaftsfap aus, in Kleinserie gibts dort gegen Krankenschein auch noch matte Glühbirnen, Kommunikation per E-Mail, Skype oder Webkonferenz, ansonsten „Haus am See“ und direkter menschlicher Austausch nur mit Menschen, die man mag; können dann auch gleich bei einem wohnen. Mit mehr Heimarbeit wäre auch DSK heute vielleicht noch produktiv tätig.
    Ich kann auch kein Hebräisch: Bei mir ergab „links klick Markieren – rechts klick Google suche am „Ende“ übrigens Dollar Dollar, Euro, Yuan .

  24. Alte Autos sind wunderbar. Und...
    Alte Autos sind wunderbar. Und umweltfreundlich. Auch wenn sie 30 Liter und mehr brauchen. Denn die Produktion eines neuen Autos (auch eAutos) ist die wahre Vernichtung von Ressourcen. Dagegen ist der laufende Spritverbrauch ein Witz. Ein altes Auto hat etwa alle sieben Lebensjahre die Produktion eines Neuwagens erspart. Das gilt selbst für den übelsten 20 Jahre alten Rüsselsheimer. Trotzdem darf der nicht in die städtische „Umweltzone“, was nichts anderes ist als ökoideolgogisch verschleierte Quasi-Enteignung durch Nutzungsverbot. Denn letzlich geht es doch nur um Wachstum, in Deutschland auch und gerade um Wachstum der Autoindustrie. Wir sollen schließlich am Fressen bleiben (beim Discounter). Damit mehr Geld für Zwangsdämmung von Immobilien übrig bleibt. Der Rest für den Flatscreen.

  25. Wo ist der "Gefällt mir"...
    Wo ist der „Gefällt mir“ Button, damit ich’s gleich in Facebook posten kann?
    B-E-S-T-E-R Beitrag von Don Alphonso.
    Trotzdem: In meiner Garage steht mein Auto mit einem Schlüssel, meinem. Den Parkplatz im Vorgarten kann ’smart‘ gerne als E-Stellplatz für die Mobilität des Viertels mieten.

  26. "It is better to burn out than...
    „It is better to burn out than it is to fade“
    = „It is better to burn out than to fade away“ (klingt besser und ist deshalb richtiger)

  27. Dass das mit den Autos immer...
    Dass das mit den Autos immer mehr ein Wahnsinn wird und mittlerweise ist, fiel mir auf, als 1989 die Grenzen zum Osten geöffnet wurden. Hier in Berlin war plötzlich der Teufel los: Erst die vielen Polen, dann die Ostdeutschen, und alle mit ihren Autos.
    Brauchte ich zuvor 12 Minuten bis zum Jazzplattenhändler meines Vertrauens, benötigte ich nur jedesmal 45 Minuten. Und es gab noch weniger Parkplätze für meinen schönen Mercedes-Coupe-Oldie.
    Ich beendete also kurz darauf meine Autoliebe. Seit der Zeit hab‘ ich kein Auto mehr …und es funktioniert. Sogar prima.
    Das ist wie mit dem Rauchen. Auch das ging prima: Am 6. November 1989 hab ich beschlossen, nicht mehr (täglich 2 Schachteln!) zu rauchen. Funktioniert bis heute. Wie beim Autoverzicht.
    Seit Jahren gehe ich zu Fuß durch Berlin und entdecke eine neuerwachte Liebe zur Stadtgeschichte, zur Architektur… (Wäre der Don in seiner kurzen Berliner Zeit auch zu Fuß gegangen, und auch mal vom Pfad abgekommen, wer weiß, ob er dann noch so böse spötteln würde).
    Man braucht keine Autos: weniger Stress, weniger Kosten, dafür viele mehr Erlebnisse für die Augen.
    Natürlich schau ich mir die alten Kisten auch gerne an (und bin dankbar für die Fotos) und ich frage mich immer wieder: wieso bauen die Trottel heute nicht ähnlich schöne Dinge?
    .

  28. girardeli @ 14.48h
    Ist "At...

    girardeli @ 14.48h
    Ist „At the end of the day“ wirklich der dämlichste aller Platitudes?
    Wie wäre’s mit „After all is said and done“???
    As my brother (he’s a „muck-shifter“ d.h. ein Tiefbau-Ingenieur) says
    „Switch on brain before opening mouth“.

  29. Viertes Reich=Gruenes...
    Viertes Reich=Gruenes Reich.
    Wer macht den/ die FuehrerIn?
    .
    20-punkte Schlagzeilen im „Gruenen Blatt“:
    „Zu Bastonade verurteilt wegen illegalem Kroneuchterbesitz“
    .
    „Haferpreis zu hoch. Oeffentlicher Verkehr lahmgelegt“
    .
    „Goldhamsterschmuggel an EU-Aussengrenze aufgeflogen“

  30. mein gott, deutlicher ist...
    mein gott, deutlicher ist wohl nicht mehr erkennbar, wie wir manipuliert werden,!

  31. Der erste Porsche hatte...
    Der erste Porsche hatte Allrad- und Elektroantrieb: 4 Radnabenmotoren.
    Das hätte Stil…

  32. Die grüngraugesichtigen...
    Die grüngraugesichtigen CO2-Fetischisten werden nicht eher ruhen, als sie alle entspannte Lebensfreude, alle Originalität, jedes Lachen, jede Unbefangenheit aus dem Leben der Menschen verbannt haben; sie wollen, dass alle so griesgrämig daherkommen und dreinschauen wie sie.
    Das Elektroauto ist eine teure, freudlose Schnapsidee.
    Das Hybrid-Ding, nicht ganz vergleichbar: Ein Freund, seit zwei Jahren (einst stolzer) Besitzer eines Toyota Prius, erlebt nun, wie die Akkus nach 800 Lade- und Entladezyklen zusehends das Zeitliche segnen. Eine neue Akkubestückung kostet lumpige 8.500 Eulen, die rauszutun er nicht über sich bringt. („Teurer können Sie nicht Benzin sparen“, lautete eine der ersten Prius-Kritiken.)
    Fazit? Nun schleppt das Vehikel ~300 kg tote Akkus durch die Gegend, die den Benzinverbrauch um ~2,5 l/100 km erhöhen. (Taten sie auch schon, als sie noch lebten, aber da hatte das noch so’n bisschen Sinn.) CO2-Bilanz: für den Allerwertesten.
    Da lob‘ ich mir jeden betagten Oldie, der mit offenem Visier auf die Gutmenschlichkeit pfeift, Schönheit, Kultur und Lebensfreude ausstrahlt.
    Ceterum censeo: Die „menschengemachte“ Klimaerwärmung ist sowieso ein Hype von A bis Z, nur dazu da, dier Bürger zu entmündigen und zu schröpfen.

  33. Fairerweise muss man sagen,...
    Fairerweise muss man sagen, dass diese Graugrünen in Union, FDP, Stromkonzernen und Autoindustrie sitzen. Was tief blicken lässt.

  34. @yast2000

    Ne, eher Ralph...
    @yast2000
    Ne, eher Ralph Nader, Unsafe at Any Speed.
    Irgendwann erstarb dann auch die Klage der Autorezensenten über die sichtbehindernde dicke A-Säule.
    Dafür erlebte Leonid seinen zweiten staatsgeschenkten Mercedes.

  35. fionn 16:22. Das verstehe ich...
    fionn 16:22. Das verstehe ich nicht.
    .
    @ alle: Welches Auto sollte ich kaufen? 30T€ würde ich maximal ausgeben für etwas, das ich nicht zwingend brauche. Aber bevor es verboten wird, will ich doch auch einmal ein Auto haben. Meine Co2-Bilanz ist bislang leider blütenrein – ich fahre Fahrrad oder Waveboard (je nach Bergtour).

  36. Herrje, und jetzt ich fühle...
    Herrje, und jetzt ich fühle mich schon mit meinem geleasten Auto so unwohl, dass ich fast wieder bereit bin, lieber das achtfache zu bezahlen, um für den gleichen heftig abschreibungsträchtigen Zeitraum „Eigentum“ zu genießen.
    .
    aurispa, sehr schön beobachtet. Der Don Alphonso sagte selbst einmal, dass man früher ohnehin die Dienstboten hatte, die einem den Einkauf nach Hause brachten. Dazu brauchte man das eigene Auto also schonmal nicht, man hatte ja ein Dienstleistungskonzept.
    .
    Ansonsten glaubt man Dank steter Blogberieselung ohnehin schon längst an den Untergang des Abendlandes, das ist bei den Stützen der Gesellschaft Tradition. Gern bemüht man das Monster der gefürchteten staatlichen Planwirtschaft, man kennt es gut, sieht es dem kapitalistischen Monopol doch, bis auf die hässlichere Farbe, sehr ähnlich. Ich bin leider farbenblind geworden und kann rot, grün, gelb, schwarz nicht mehr wirklich auseinander halten.

  37. @ giraldeli 16.03h "After...
    @ giraldeli 16.03h „After all is said and done“ = schlussendlich

  38. @fionn 16:14h
    Dead, or I do...

    @fionn 16:14h
    Dead, or I do not play anymore! = zuguterletzt

  39. Mir ists eigentlich egal, ob...
    Mir ists eigentlich egal, ob all die Gölfe, Astras, Peugeots oder ähnliche unsägliche Allerweltskisten mit 4 Zylindern oder mit Elektromotor betrieben werden.
    Ich hätte auch nichts dagegen, meine Brötchen mit einem Elektro-Mini zu holen.
    Schade finde ich dagegen den Niedergang der guten alten Motorbaukunst. Wo gibt es noch einen klassischen turbolosen V12 Benziner, und wollen wir ernsthaft einen Porsche mit Audi-Motor?
    @giraldeli,
    wenns nicht allzu praktisch sein muß und viel Spaß machen soll: Porsche Boxster!

  40. Don Alphonso
    18. Mai 2011,...

    Don Alphonso
    18. Mai 2011, 15:44
    Nachdem wir jetzt unsere AKW’s im großen Stil abschalten werden und eindenk unserer maroden Netze sehe ich noch nicht wo all der Strom für die neue schöne Autowelt herkommen sollte (aus der Steckdose, ich weiß ;-))

  41. leute fahrt rad >...
    leute fahrt rad > http://commonman.de/wp/?page_id=2688 und entspannt euch,
    gerne auch elektrisch > http://commonman.de/wp/?page_id=1299
    mit bis zu 45 km/h spitze durch die stadt, ab juni mit eigenem pv-strom, verbrauch 0,7 kWh auf 100 km (0,07 l „normverbrauch“)
    also immer schön fastlangsam und meidet die radwege > http://commonman.de/wp/?page_id=2974

  42. Moin,

    in Sachen aktive und...
    Moin,
    in Sachen aktive und passive Sicherheit bitte Bela Barenyi googeln, dann noch Nils Bohlin wegen Sicherheitsgurt im Volvo PV544. Mit der jeweiligen Bundesregierung hat das alles nichts zu tun. Und Cheffe im 300er Benz saß natürlich achtern und vorn links Chauffeur.
    gruß fb

  43. Darf ich die Aufmerksamkeit...
    Darf ich die Aufmerksamkeit der geschätzten Gemeinde auf die Tatsache lenken, daß das Konzept Elektrofahrzeug mit monatlichem Abonnement schon seit einigen Jahrzehnten Realität ist? Nach heutigem Sprachgebrauch nennt es sich ÖPNV. Ich gestehe, daß es auch seine Nachteile hat und bestimmt nicht als Statussymbol taugt, aber es funktioniert. Für die Benutzung braucht man nicht einmal einen Führerschein und für die ganz hartgesottenen können wir ja wieder eine 1. Klasse einführen. Von mir aus auch mit Catering.

  44. und der strom kommt auch dann...
    und der strom kommt auch dann immer noch aus der steckdose?

  45. "Die ideale Mobilität für...
    „Die ideale Mobilität für jeden Ort immer und überall verfügbar haben.“
    „Dienstleistung der individuellen Mobilität“.
    Hier nehme ich Maß an der guten(?) alten Bahn, die ihr derzeitiges Mobilitäts-Dienstleistungsgeschäft noch unter weitaus einfacheren Randbedingungen nicht mehr auf die Reihe bekommt. U.a. ist eines der Probleme, die Waggons immer rechtzeitig an die benötigten Einsatzbahnhöhe zu bekommen.
    Und wie soll das als quasi selbst lernendes, sich selbst steuerndes, von der Topologie her weitaus komplexeres, Super-Neuronales-Netz mit der E-Mobiltät funktionieren?
    Wie immer mit staatlich geförderten Projekten: die Begeisterung bei den Aktiven hält an, solange die Förderung läuft, ggf. noch so lange, bis die zugesicherten Haltefristen abgelaufen sind. Dann zieht die Karawane weiter zum nächsten Förderhorizont, die Skelette bleiben zurück und bleichen in der Sonne …

  46. ... und für die verbleibenden...
    … und für die verbleibenden Spritgeruch-Süchtigen:
    Join the Army (and see the world) driving your tank, personal carrier, jeep, humvee …

  47. Das Gegenteil von gut ist...
    Das Gegenteil von gut ist immer noch gut gemein.

  48. @auch-einer – Aus der...
    @auch-einer – Aus der Steckdose schon, aber um genug Input für die Steckdose zu produzieren, werden alle Fitnesscenters wesentlich erweitert und an das Stromnetz angeschlossen. Dann muss man nicht nur Steuern in Euro zahlen, sondern auch in Kilowatt-Strampel-Stunden. Auch Don wird nicht mehr um den Tegernsee radeln, sondern wird in dem lokalem Merkel-Studio seine imaginären Runden drehen, bis ihm die Lust auf volkswirtschaftlich gesehen, verschwenderisches Freiradeln vergeht.

  49. Schade dass ich den Tag nicht...
    Schade dass ich den Tag nicht erleben werde, an dem das Öl unerschwinglich wird.
    .
    Der Mobilitätsrausch ist vermutlich das, woran sich die Menschen der Zukunft erinnern werden: Dass es mal ein Zeitaltar gab, wo jedermann für blöde Kurzurlaube das Flugzeug benutzte, weil es so billig war.
    .
    Wo man es für normal hielt, riesige (Anbau)flächen mit blöden Parkplätzen vor noch blöderen Einkaufszentren zuzupflastern, in denen man sich v.a. mit buntglänzenden Neumüll versorgte und das alles für eine sinngebende Freizeitbeschäftigung hielt.

  50. mensch don, back to the roots!...
    mensch don, back to the roots! oder diskonebel im p1, wolkenkratzer, farout, 1987. kalter, gut riechender diskonebel um 3 uhr morgends, soviel traeume im kopf, mit all den anderen kaempfern, die mittlerweile in den graebern liegen…metaphorischer gehts nicht :-)
    http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Also+sprach+Zarathustra/Zweiter+Teil.+Also+sprach+Zarathustra/Das+Grablied

  51. Warum er bloß immer so klein...
    Warum er bloß immer so klein denkt? Und mechanistisch… .
    .
    Von „Verurteilung“ kann doch gar keine Rede sein: Wir werden uns schieben lassen. Von einer erstklassigen und sehr gut aussehenden undf umfassend belesenen jungen Germanistin alter Schule. Bevorzugt durch Parks und beste Parks. In Gespräch und Bewunderung vertieft. Chanel No. 5 inklusive.
    .
    Die Welt aber ist für die Freien wie für die Gebundenen gleichermassen. Darum löscht den Geist nicht aus!
    .
    Nun denn: Wir können nun mal besser schlafen als laufen – und besser singen als schreiben. Singen z.B. können wir überhaupt nicht.
    .
    Und auch auf den Festplatten der Ewigkeit gibts nur Nullen oder Einser. Und Staub. Ganz und gar kitschigen Staub. Grauen Staub.
    .
    Und die Zeit invertiert zu guter Letzt auch noch Borchert: Wohl dem, der jetzt keine Heimat hat.
    .
    Und die zukünftige journalistische Kaltverformung: Schamlose Dominas schaffen im Akkord: Sinnlose Kombinationen aus zwei Begriffen.
    .
    Und früher war anders: Liberal nach der Art Hamm-Brücher: Maserati, ähhh Demokratie ist eine Lebensform.
    .
    (Und Zorros’s nächster Dienstwagen? Ein gebrauchte Saturn V in rot(-schwarz) – sobald er’s sich leisten kann.)

  52. Der vergangene Sonntag geht...
    Der vergangene Sonntag geht möglicherweise in die Geschichte ein: The war on debts has become hot.
    .
    A global war of course. Aber die Koalitionen stehen nicht nicht endgültig fest.
    .
    Und sicher ist Strauss-Kahn wie auch immer als schuldig anzunehmen.
    .
    Bis jetzt waren es nur „Krisen“, sprachlich.
    .
    Man bilde den Quotient „als tags zuvor noch unglaublich erachtete Schlagzeile pro Zeit“: Sogar in WK II war der objektiv wohl kaum höher (pro Tag, Woche, Monat).
    .
    Nun denn.

  53. @ perfekt!57: Ich glaube auch,...
    @ perfekt!57: Ich glaube auch, dass uns hier etwas Schreckliches bevorsteht. Die nachträgliche Verfolgung sexueller Handlungen mit öffentlicher, sozialer Hinrichtung…, sie erinnert mich fatal an die Rassenpolitik der Nazis. Auch damals sollten bestimmte Bevölkerungsgruppen keine sexuellen Kontakte zu anderen, bestimmten Bevölkerungsgruppen haben. In einer Demokratie ist das untragbar.

  54. @V
    es gibt einen sehr...

    @V
    es gibt einen sehr vielversprechenden Ansatz, alte Porsche auf E-Motor umzurüsten. Es stellt sich die Frage, ob das moralisch noch vertretbar ist. Auf jedenfall ist es gefährlich, da man sie nicht mehr hört.

  55. lieber yast 2000,
    es geht ja...

    lieber yast 2000,
    es geht ja um die Frage der Einverständlichkeit dieses Kontaktes, nicht um den Kontakt an sich. Im übrigen höre ich von Dolmetscherinnen immer wieder daß Politiker sehr sehr aggressiv vorgehen; ich selber erlebte noch einen Vorgesetzten zu dem die Sekretärinnen nur mit vor den Busen gehaltenem Aktenordner ins Zimmer gingen um Grabschereien abzuwehren; er war öffentlich frömmelnder vielfacher Familienvater und hatte seinen Job natürlich über die Schwarzen bekommen und gehalten. Da ich selber sehr burschikos und frech war, blieb ich von Übergriffen verschont, mein Vertrag allerdings wurde auch nicht verlängert.

  56. Winfried Hermann im Interwiew:...
    Winfried Hermann im Interwiew:
    „Manche Porsche-, BMW- oder Audi-Fahrer frönen einer libidinösen Form des Autofahrens. Aber das ist eine Minderheit, darin liegt nicht die Zukunft. “
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13365794/Gruener-Verkehrsminister-legt-sich-mit-Autoindustrie-an.html
    Ist das die DSK-Verbindung, die mir bislang hier in den Kommentaren zum „Elektrischen Rollstuhl-Urteil“ nicht so recht aufgegangen ist?

  57. "Libidinöse Form des...
    „Libidinöse Form des Autofahrens…“ ?
    Eher ein Konzept zur Verlagerung erlittener psychischer Niederlagen. Nehmen wir den durchschnittlich begabten MBA: wen darf der denn heute noch treten und ungefragt anfassen und erniedrigen? – Frau, Kind, Hund, Pferd nicht. Untergebene? – Kommt der böse Betriebsrat. Bleibt: Auto. Da kann man ungestraft jeden drangsalieren, von der Spur pusten, schneiden, ausbremsen. Ich empfehle zur besseren Beobachtung die Mitfahrt in einem 40 t-Zug. Was man von da oben mitbekommt, ist eine offene Psychiatrie: ML gegen Q7 gegen X5, 750 gegen S500, und dann die Vertreterschleudern. Mit anderen Worten: Sozialpsychologisch sind diese Vehikel unverzichtbar, denn die Alternative wäre, er finge wieder an auf Frau, Kind und Mitarbeiter loszugehen. Was ist jetzt volkswirtschaftlich sinnvoll? – Die Domestizierung mittels Elektromobil? Ich habe meine Zweifel.
    gruß fb

  58. ...
    http://www.youtube.com/watch?v=YAFa2dpseGU&feature=related
    „…in die irren gehn und… also ich wollte sagen, dass etwa zu dieser zeit durch die äh ähm… ähm und die verwirrung wird all jene verwirren, die nicht wissen ähm äh und niemand wird wirklich genau wissen, wo diese kleinen dinge zu finden sind, die verknüpft sind mit einer art von handarbeitszeug, das durch die verknüpfung verknüpft ist. und zu der zeit soll ein freund seines freundes hammer verlieren äh und die jungen sollen nicht wissen, wo die dinge, die jene väter erst um acht uhr am..“

  59. Geehrter Filou, jetzt ...
    Geehrter Filou, jetzt verstehe ich endlich lhre Affinität zu Kölsch und
    Calvados, nachdem ich ein paar Heineken in Shiphol genießen durfte.
    @Don, die Rennstrecken waren damals gefährlicher als heute, die Autos
    natürlich auch, und es passieren unglücklicherweise immer noch spektaku-
    läre Unfälle. mfG.T.

  60. In Rom den Papst entzücken,...
    In Rom den Papst entzücken, in den Dörfern die Kinder aufwecken und in Siena die Nutten erschrecken – so herum wird´s ein Ding.

  61. 1. Kein normaler Mensch ist...
    1. Kein normaler Mensch ist gegen den Umweltschutz; schon allein deswegen, weil er ja in dieser Umwelt lebt. Niemand hat etwas gegen saubere Wäsche, bequeme Betten, gutes Essen oder frische Luft. Es ist idiotisch, Menschen zu unterstellen, sie würden absichtlich etwas tun, was ihnen schadet. Meist sind es ökonomische Zwänge, die Menschen zu Dummheiten verleitet und meist sind es die Dummköpfe in den oberen Etagen, die diese Fehlentscheidungen treffen.
    2. Natürlich frönen Autofahrer einer libidinösen Form des Fahrens, was denn sonst? Das machen auch Lieferwagenfahrer und sogar Kinder, wenn sie auf das Karussell oder in die Achterbahn steigen. Man muss sich mal überlegen, wie viel Energie in Freizeitparks oder Schwimmzentren verheizt wird, obwohl dort nichts produziert wird. Warum wohl?
    3. Ein sexueller Kontakt ist ein natürlicher Ausdruck der Lebensfreude. Es gibt Regeln, die einzuhalten sind, diese Regeln sind Ausdruck der gegenwärtigen Moral einer Gesellschaft. Ist der Kontakt unangemessen oder einseitig, muss das zwischen den Personen geklärt werden, aber in der Regel nicht durch den Staat.
    4. Das sich Mächtige über längere Zeit die Regeln brechen können, liegt darin, dass die Schwächeren sich nicht gegen die Macht zusammenschließen. Es ist die Idiotie der Unterlegenen, dass sie sich nicht mehr gegen Übergriffe der Stärkeren verbünden. Wäre Försterliesel meine Freundin gewesen, hätte ich ihrem Vorgesetzten ohne Vorwarnung fürchterlich eins in die Eier getreten und ihn dann anschließend wegen sexueller Belästigung an meiner Person angezeigt – der Richter hätte sofort begriffen, dass hier ein intelligenter Mann seine Rechte verteidigt.
    5. Für die Zukunft würde ich vorschlagen, dass die ermittelnden Staatsanwälte in Bild und Ton ihr eigenes Sexualleben öffentlich darstellen, damit die Bevölkerung die Empörung nachvollziehen kann. „Im Namen des Volkes!“ wird nämlich Recht gesprochen, wenn ich mich recht erinnere, und nicht, um irgendwelche missliebigen Menschen öffentlich zu diskriminieren.
    6. Völlig unabhängig davon ist die menschliche Natur leider so beschaffen, dass es Sexualdelikte gibt, besonders im Zusammenhang mit Kindern, die von der Justiz verfolgt werden müssen. (Das muss man leider immer dazu sagen: Es gibt keine dummen Fragen, aber eine Menge neugieriger Idioten.)

  62. @Tomahawk: In Deutschland ist...
    @Tomahawk: In Deutschland ist ein Hybridantrieb tatsaechlich voelliger Unfug (ausser vielleicht fuer Taxis, die fast ausschliesslich durch die Innenstadt guken). In den USA ist er in urbanen Raeumen durchaus sinnvoll – aber auch nur wegen der voellig daemlichen Verkehrsregelung mit vier Stop-Schildern an einer Kreuzung (jeder haelt an und wer zuerst da war darf als erster wieder losfahren).
    @DA: Was ich bei Ihrem Mobilitaetskonzept noch nicht verstanden habe: Woher kommen die Wagen fuer die Leute in den Vorstaedten? Es lohnt da ja wohl kaum, immer genuegend Fahrzeuge auf Vorrat rumstehen zu haben. Andererseits ist die Landflucht ja eh in vollem Gange, was wiederum schoene freie Landstrassen fuer’s eigene Auto bedeutet! (Auch wenn ich im Moment nur Fahrrad fahre – schoene Vorstellung.)

  63. Und noch etwas: Vom streng...
    Und noch etwas: Vom streng psychoanalytischen Standpunkt dem CDU-Fuzzi, SPD-Gutmensch oder hirnlosen FDP-Sponti eine Verdrängung seiner Libido auf politische Ziele hin nachzuweisen, ist eine Geschichte. Doch beim „Gemeinen Lebensfeindlichen Grünen“ ist die Sache viel komplizierter. Den kriegt man eigentlich nur über den schamhaften Stolz, mit dem er verkündet, dass er seine Analphase nicht ganz überwunden hat und deshalb jetzt ganz dringend in den Austausch der Energien zwischen Mensch und Umwelt eingreifen zu wollen. Kurz: „Wenn ich mich schon selbst nicht verstehen kann, soll wenigstens die Natur sauber und ordentlich sein! Und ja, auch bunte Tonnen können ein Biotop bilden…“

  64. lieber yast 2000,
    nach dem...

    lieber yast 2000,
    nach dem take over der 68er in diesem (Medien)unternehmen ist es dann besser geworden und das Konzept der Einvernehmlichkeit hat sich durchgesetzt; aber die Menschen sind immer noch auch Tiere und seinen Chef darf man nicht ungeschickt brüskieren, man muß ihn diplomatisch auf Distanz halten, ein Unterfangen das oft viel schwieriger ist als die eigentliche Arbeit an sich und das coaches und Berater nährt.
    Schön daß Sie so chevaleresk reagieren; bisher kam ich immer ganz gut ohne männlichen Schutz zurecht, heute allerdings, als alte Frau, ertappe ich mich bei der Überlegung daß er doch ganz nützlich und bequem wäre. Ich wohne in einem ärmlichen Vorort und werde immer wieder wegen meines (sehr freundlichen) Hundes von stolzen Männern sehr unfreundlich angegangen; nicht nur von schnurrbärtigen stolzen Hausmeistern, Bauarbeitern und Leutchen die den Tag im Park und im Tschecherl rumbringen, auch Ärzte z.B. die aus Ländern kommen ,in denen ein Hund nur einen Fußtritt wert ist, gehören dazu. Gegen die allerdings schützen mich die Juristen in meiner Sippe. Es gibt aber inzwischen partikuläre Milieus nicht nur in der Unterschicht, sondern auch bei akademischen Dienstleistern; segregiertes Wohnen hat schon seine ganz pragmatischen Gründe, allein schon deshalb, weil es doch irgendwie netter ist , wenn nur die Hunde und nicht auch die stolzen Männer die Hausecken besprenkeln.
    Staatsanwälte sind bei uns in Ö (anders als bei Ihnen) weisungsgebunden und
    der Job als Staatsanwalt behagt nicht jedem; die Skandale der letzten Zeit (Mafiaparagraph gegen Tierschützer, vergessene Anklageakten in causen mit Politikern) werden ja bis zu Ihnen gedrungen sein.

  65. @Tomahawk
    Immer diese billigen...

    @Tomahawk
    Immer diese billigen Lügen… Innerhalb von 30 Sekunden kann man mit einer einfachen Suche herausfinden, dass der Akku vom Prius etwa 40kg wiegt und ca. 2500€ kostet.
    800 „Ladezyklen“ sind beim Prius auch Quatsch, da der Akku im Betrieb meistens nur minimal geladen und entladen wird. Dadurch ist die Lebensdauer bei >200.000km, wie man auch leicht nachlesen kann.

  66. Yast2000
    "Es ist die Idiotie...

    Yast2000
    „Es ist die Idiotie der Unterlegenen, dass sie sich nicht mehr gegen Übergriffe der Stärkeren verbünden. Wäre Försterliesel meine Freundin gewesen, hätte ich ihrem Vorgesetzten ohne Vorwarnung fürchterlich eins in die Eier getreten und ihn dann anschließend wegen sexueller Belästigung an meiner Person angezeigt – der Richter hätte sofort begriffen, dass hier ein intelligenter Mann seine Rechte verteidigt.“
    .
    Das klingt nach einem Chef von mir. Der sagte in einer Konferenz: „Sachtma Mädls, also wenn ich ihr wäre, würde ich sofort raus auf die Straße und demonstrieren. Da ihr das aber nicht macht, unterdrücke ich euch jetzt weiter.“
    .
    Der hatte von nix ne Ahnung, das aber gewaltig.
    Im Reden („Damals als ich Testtrinker bei Martini war…“war er recht unterhaltsam.)

  67. Jeeves
    "Natürlich schau ich...

    Jeeves
    „Natürlich schau ich mir die alten Kisten auch gerne an (und bin dankbar für die Fotos) und ich frage mich immer wieder: wieso bauen die Trottel heute nicht ähnlich schöne Dinge?
    .
    Weil die Trottel den cx-Wert erfunden haben. Aber das wissen Sie ja.
    Und die Design-Trottel, die haben sich (wie die Architekten auch) der Moderne verschrieben. Was bedeutet: Nix Wulst, nix Verzierung, Form Follows Function.
    Vor allem die Form-Follows-Function-Fraktion hat alles geplättet, was hervorsteht.
    Bis auf die Kühlerfigur. Die hat zwar auch null Function, aber die steht noch. Wie eine eins. In Historikerkreisen gibt es für solche artiken Mini-Reminiszenzen sicher einen schlauen Begriff.

  68. Vroni, Foersterliesel, doch...
    Vroni, Foersterliesel, doch dann könnte man ja immer noch so einem Typen schwungvoll „aus Versehen“ den Ellbogen unter die Nase rempeln, oder? („Ooooch, das tut mir jetzt aber leid, ehrlich…“) Zur Einstimmung unbedingt vorher noch mal George Clooney in „From Dusk Till Dawn“ zuschauen.

  69. Hier! (siehe Link) Ihr wollt...
    Hier! (siehe Link) Ihr wollt es ja nicht anders… :-)

  70. Esca, ich habe arge Zweifel,...
    Esca, ich habe arge Zweifel, ob jeder Mensch Prius fahren will, wenn er nicht muss. ich denke sogar, das ist für viele eine Horrorvision. Nicht sinnvoll, ist aber so. Und 40 Kilo hoch in den Altbau, 3, Stock schleppen, um sie zu laden… selbst wenn es nur noch 25 Kilo sind… das ist alles, insgesamt betrachtet, eine komplexe Sache.

  71. @Trias (19. Mai 2011, 01:35),...
    @Trias (19. Mai 2011, 01:35), hoellaendisches Bier ist ein typisches Produkt proestantisch-korrekten Kaufmannsdenkens:
    .
    -uringelb
    -macht besoffen
    -verursacht Kopfschmerzen
    .
    Es erfuellt alle Bedingungen eines Bieres. Geschmack ist Luxus. Luxus ist unfromm.

  72. ...
    „Alphamännchensyndrom“
    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/das-alphamaennchen-syndrom/
    für Hans Meier555,
    die weißen Esel mit den blauen Augen waren beinah schon ausgestorben; sie waren die Ponies der kleinen Erzherzöge und Prinzen. Übrigens: Esel und Mulis, die Lasttiere der Armen, wären noch weltweit zu befreien!

  73. @muscat – man kann dem Herrn...
    @muscat – man kann dem Herrn auch einfach eine runterhauen. Ich bin im Berufsleben nur einmal sexuell belästigt worden, da hab ich das instinktiv gemacht. Am nächsten Tag kam der Herr mit einem großen Blumenstrauß, hat sich entschuldigt und gebeten, dass ich seiner Frau nichts sage. (Ich hab die Entschuldigung angenommen und wir haben weiter zusammengearbeitet als wenn nichts vorgefallen wäre.)

  74. yast2000, sie habens...
    yast2000, sie habens geschafft, vom Auto zum Sex. Liegt ja auch nahe, nicht nur aufgrund des Hangs des Menschen zum Individualverkehr.
    .
    Mir macht die mauschelige US-amerikanische Gesellschaft und ihr autoritäres Rechtssystem schon seit jeher ein ungutes Gefühl. Allerdings greift dieses, weil medial erfolgreich, doch immer mehr auch im alten Europa um sich, auch in der Bastion der Rechtsstaatlichkeit Deutschland.
    .
    Dazu durfte ich in einem Zeitungskommentar einer seriösen kleinen Zeitung eine Beschwerde darüber lesen, dass die Unschuldsvermutung eines Prominenten höher gehalten werde als die Glaubwürdigkeit des in der Regel weiblichen und nichtprominenten Opfers. Verkehrte Welt, oder doch nicht eher verkehrtes Rechtsbewusstsein?

  75. Komme gerade von der...
    Komme gerade von der Blogübersicht. Verurteilt zum elektrischen Rollstuhl. Das nächste Angebot beginnt so: „Wollen wir uns setzen..?“

  76. Hihi...
    Hihi

  77. liebe(r) muscat,
    oh, solche...

    liebe(r) muscat,
    oh, solche herrlichen sympathisch-hinterhältigen Clooney-Schlehmil-Methoden muss man mir nicht erst einreden… :-)
    .
    Die habe ich schon drauf. Das Problem ist, dass sie meist schlichtgestrickte Haudräufe oder schleimige Kameraden sind. Ihnen damit eh Feingefühl von Haus aus fehlt und sie das Doppeldeutige auch dieser Form von doch recht rabiater Resistance kaum sehen werden. Nur in der Richtung: die ist aber auch eine dusselige Tante … . Grund ihrer Wahrnehmungsstörung: Sie sind von ihrem männlichen Ego besoffen, Frauen sidn für die grundsätzlich geistig schwach unterwegs …
    Man macht sich meist umsonst die Mühe einer ausgefeilten Frechheit.
    .
    Das Beste ist wirklich: gehen. Statt rumtricksen.
    Und mitleidslos die Firma diesen Unkulturen und miesem Betriebsklima selbst überlassen. Auf dass sie dem Markt überlassen wird. Der sie hoffentlich irgendwann überrollt. Denn Firmen mit miesem Betriebsklima verbrauchen zu viel Energie für negative Gruppendynamik. Diese Energie fehlt dann ihrem operativem Geschäft. Es regelt sich also alles von alleine. Siehe Hamburg-Mannheimer.
    Also sofort an dem Tag kündigen, an dem Chef die Hand in die Bluse schiebt.
    Und das verkünden. Falls einem danach ist und man die Traute hat. Muss aber nicht.
    Dem Arbeitsamt kann man das heutzutage sogar klarmachen, damit man nicht gesperrt wird.

  78. @Foersterliesl
    .
    Danke für...

    @Foersterliesl
    .
    Danke für den Link.
    Hat wieder jemand ein Brosämlein aufgepickt.

  79. @ Falkenherz: "yast2000, sie...
    @ Falkenherz: „yast2000, sie habens geschafft, vom Auto zum Sex. Liegt ja auch nahe, nicht nur aufgrund des Hangs des Menschen zum Individualverkehr.“

    Ich bin halt Verfassungspatriot und verteidige unsere Lebensweise, das ist meine Pflicht. Ich find’s ja regelrecht erstaunlich, welch starke Persönlichkeiten Deutschland nach zwei Diktaturen hervorgebracht hat…

  80. @giraldeli Welches...
    @giraldeli Welches Auto?
    Citroen C4 ab Werk mit Gasanlage. Nix nachträglich einbauen und so…
    Halber Spritpreis, doppelte Reichweite dank 2 Tanks…
    und sauber ist’s auch noch, kleiner Nachteil: man hat kein Reserverad
    für 30000 Euronen ist dann auch Leder, Schiebedach und all der andere Luxus drin
    Wieso redet man hier eigentlich nur über Elektro,
    Gas ist übrigens für viele Youngster möglich

  81. Werter Don,
    die Fortbewegung...

    Werter Don,
    die Fortbewegung als Abo – vermutlich der feuchte Traum der deutschen Automobilindustrie. Und der Markt dafür ließe sich auch viel besser gegen die Konkurrenz abschotten, der ÖPNV als Beispiel dafür wurde ja bereits erwähnt. Das würde dann ja auch den too-big-to-fail-Charakter der Konzerne unterstreichen – wenn Opel dicht macht stünden dann nicht nur die Mitarbeiter auf der Straße sondern auch die Kunden…
    .
    Aber es bleibt ja zumindest das Fahrrad. Auch wenn das die Tage wg. Pollenflug ziemlich aufreibend ist – aber was einen nicht umbringt…
    .
    Meinen (verspäteten) Dank übrigens für all die Bilder von der Mille Miglia. Mit einer App dafür kann man mich mangels Mobiltelefon nicht locken – ich denke jedoch auch, dass man dafür auf jeden Fall eine generische Lösung wählen sollte, etwa als Webseite (ggf. mit Mobil-freundlichem Design) mit RSS. Und lieber schlicht und einfach als aufgebauscht a la Flickr – siehe zum Beispiel obiger Link.

  82. mietkonzepte für den...
    mietkonzepte für den individualverkehr… das hat soetwas unpersönlich-erzieherisch-sozialistisches. die industrie ist nicht mehr dafür da, bedürfnisse von menschen zu erfüllen, sondern der mensch dient der industrie als abnehmer für ihre waren, an die er sich anzupassen hat. es ist in dieser zeit ohnehin schwer, etwas individuelles zu schaffen oder zu besitzen, was nicht sofort massenhaft nachgeahmt und damit entwertet wird. erschreckende erkenntnis: marx‘ prophezeihung ist gerade dabei, sich zu erfüllen. nicht so dramatisch und hochtrabend, wie die funktionäre gelehrt haben mit revolution und höherem bewußtsein. aber dennoch als diktatur von proleten über jene (geistig minderbemittelten), die sich individualität nicht leisten können (oder zu können glauben): die materiellen bedürfnisse eines jeden werden erfüllt (mit massenware) und arbeit zu haben, wird eine auszeichnung sein.

  83. Ich komm auch mit in die...
    Ich komm auch mit in die Hölle. Die ist entschieden sexier!
    War ich froh, als ich den letzten Satz gelesen habe, lieber Don Alphonso!

  84. Liebe tiger, in Ihrem Fall der...
    Liebe tiger, in Ihrem Fall der Belästigung dürfte es sich um ein harmloses
    Kaliber (Kleinkaliber) gehandelt haben, nichts pathologisches.
    Das lässt sich mühelos unter „amüsante Begebenheit“ abheften.

  85. "Ein Elektroauto von BMW,...
    „Ein Elektroauto von BMW, bestückt mit einem Elektroantrieb aus dem Hause Bosch, wurde bei den Olympischen Spielen 1972 als Begleitfahrzeug für die Marathonläufe eingesetzt.“

  86. Ob dieses Fahrzeug auch mit...
    Ob dieses Fahrzeug auch mit E-Motor angeboten wird?
    .
    http://www.audi.de/de/brand/de/erlebniswelt/medien___sponsoring/audi_in_den_medien/kino_und_tv/i__robot.html

  87. Vroni@: Herrlich, ihr...
    Vroni@: Herrlich, ihr Totalabriß des heutigen Designs incl. Architektur. Was die schmückenden Reste, z. B. auf Kühlerhauben anbelangt: Früher nannte man das Spolien ;-) . Weil die Schlüsselfertigbauhersteller bei der Postmoderne die Ornamentik, viel, viel Knete kostet, wenn Handgeschnitzt, ging auch diese gutgemeinte Absicht….voll in die Hose. Hat auch etwas mit extrem beschleunigten Verfallsdaten in der öffentlichen Wahrnehmung zu tun. Darum erhält die Politik-Inszenierung diesbezüglich durch wachsende Wahlenthaltung (Nonakklamation)immer öfters Watschen. Sie vermag das Publikum kaum noch zu tratzen sondern nur noch per placebo zu sedieren.
    http://parapluie.de/archiv/unkultur/lasvegas/
    Die Frage ist nur, da wir vollautomatisch Bauhaus o. ä. am Stück produzieren können, sogar Superhyps à la „Nest“ in Peking, quo vadis? Man stelle sich bloß einmal vor, die Konsumenten würden die Lust/Begierde am Autofahren verlieren, egal welches Aggregat oder Marketingkonzept den Kisten eingebaut wurde.

  88. Danke Filou, darauf wäre ...
    Danke Filou, darauf wäre ich von allein nie gekommen, ich bin aller-
    dings auch nicht fromm. mfG.T.

  89. vroni 9:39: "Atavismus" heißt...
    vroni 9:39: „Atavismus“ heißt das.
    mediensegler: C4 – habe mich mal hineingesetzt. Ist was für Südfranzosen. Wo lasse ich meine von dänischen Bergbauern erebte Figur?

  90. Laura hat recht. Mich hat auch...
    Laura hat recht. Mich hat auch mal eine weibliche Person in den Hintern gekniffen. Und huebsch war die auch noch. Gekannt hab‘ ich die nicht. Und heller Tag war’s auch noch.
    Eigentlich ’ne Frechheit. So ein Angriff auf meine Unschuld.

  91. Manchmal ist es ganz gut, wenn...
    Manchmal ist es ganz gut, wenn eine Ära zu Ende geht – aber die hat ja noch eine Schonzeit.

  92. Ich versuche mir gerade den...
    Ich versuche mir gerade den ARAL-Spot „I’m walking!“ vorzustellen, wo der Mann mit einem fetten, blauen Akku singend und keuchend zur Tankstelle humpelt.

    Dramaturgisch denkbar wäre statt Akku auch ein kleiner Castor für den Atomantrieb, wobei ihm eine wütende Meute Atomkraftgegner verfolgen müsste, die ihrerseits Bahnschienen an den Beinen hinter sich herschleifen, weil sie sich auf der falschen Strecke angekettet haben…

  93. Eigentlich fand ich's...
    Eigentlich fand ich’s irgendwie nett.

  94. Ah, die Automobilität. Ich...
    Ah, die Automobilität. Ich erlebe derzeit ja viel Redens darüber, weil 2/3 der Gruppe ihr angehören, sprich, ein Auto haben, und auch in entsprechenden Verhältnissen leben (EFH oder ähnliche Stellplatzfläche). Ich und noch einer – er ist ebenfalls an und für sich Innenstadtbewohner, aber aus München – bewegen sich mit ÖPNV (dazu gehört auch Taxi) und Mitfahrgelegenheit, was natürlich immer etwas kläglich ist. Wir wären hierzuort (es ist Wolfsburg. Es hat wenig Einwohner und breite Straßen. Entweder es ist Stau oder man kann durchrauschen als wohnte hier keiner. Sagen jedenfalls die Taxifahrer.) eine mögliche Kundschaft für Autoverleih.
    Die Schilderung mit den hochdrehenden Autos in der Innenstadt führt ja nur zugespitzt vor Augen, was jeder Innenstädter eh aus schlichter täglicher Anschauung weiß: für allzuviel davon ist in der Stadt einfach kein Platz. Sonst vervorstadtet es zu sehr.
    Für Innenstädter, die in Randzonen tätig sein müssen, wäre Autoverleih vielleicht eine Lösung. Es ist allerdings eine vernünftige, und schon deshalb darf man an ihrer weiten Umsetzung schon zweifeln…
    Davon abgesehen gibt es Trägheiten und Einstandskosten, die einen davon abhalten. Sprich, man muß nicht nur mit Leihauto billiger wegkommen als mit gelegentlichen Taxifahrten, man braucht auch einen Führerschein, und man muß im Fahren auch sicher genug sein.
    Daran wird sich auch mit E-Antrieb erstmal nichts ändern.
    Und ob E-Antrieb nun dazu führen wird, daß die Autofirmen die Serviceprovider werden und nicht vielmehr die Ölfirmen aufgrund vorhandener Logistik (Tankstellen, also Flächen) dieses Geschäft für sich entdecken, ist noch überhaupt nicht ausgemacht. Der Shai Agassi hatte ja die richtige Idee, wie man E-Mobilität von ihrer Begrenzung auf wenige 100 km wegbekommt, aber für sowas braucht es große Kraken, die ihre Arme überall haben. Ich schätze eher, daß die Autofabriken nicht die eigentlichen Provider sein werden. Die Bahn baut ja auch keine Züge selbst.

  95. @Laura – natürlich haben...
    @Laura – natürlich haben Sie Recht, der Herr war nicht DSK und ich war auch kein Stubenmädchen.
    Die Situation war deswegen aber nicht leichter. Als einzige Frau unter Männern, war mir klar, wenn ich mich beschwere wird es karriereeinschränkend für den Mann… aber auch für mich. Das Top-Management der kleinen Ingenieurfirma hätte sich auf den Standpunkt gestellt, dass es ist arbeitsrechtlich besser für sie sei, die sexy rothaarige, grünäugige, zugegebenermaßen überintelligente Dame loszuwerden, als ihre Jungens unter Kontrolle zu halten. Also musste ich lernen, solche Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen.

  96. Lieber HansMaier, da Sie es...
    Lieber HansMaier, da Sie es heute so mit Pferden und Eseln haben.
    Ich fürchte, ausgehend von Wilheln Zwo, „wofür hat der liebe Gott die Pferde erschaffen?“, gibt es schon noch andere Möglichkeiten.
    In meiner Stadt existiert ein uraltes Lokal mit Fleischereibetrieb, in dem seit den Zeiten von Wilhelm Eins das Motto „ich mag Pferde“ gelebt wird.
    Auch die niedlichen Eselchen sind versorgt, in Italien und Ungarn gehören die in die richtige Salami rein, oder? Aber wir wollen nicht weiter darauf herumreiten. Mir hat man erzählt, in die Wurst kommen nur Tiere, die aus Einsamkeit gestorben sind. Nicht antworten, das Thema ist hiermit totgeritten.

  97. Filou, hätte nicht erwähnt...
    Filou, hätte nicht erwähnt werden müssen.

  98. textlich hast du dich diesmal...
    textlich hast du dich diesmal selbst übertroffen und die Fotos sind erste Sahne

  99. ich lese ja gerade mal quer....
    ich lese ja gerade mal quer. einfach so. was sind das fuer bloede zeiten, in denen sich menschen selbst als sexy rothaariges teil bezeichnen? leude, tiger gibts im zoo, einfach soo, fuer 6,5 euro. und sexy ist immer das, was gerade ueber den weg laeuft, wenn die hormone von bekloppten zirkulieren. nicht mehr und nicht weniger.

  100. Also wenn ich die US...
    Also wenn ich die US Staatsanwaltschaft wäre, wurde ich DSK jetzt ganz diskret nach Frankreich abhauen lassen. Strafe hat er genug bekommen, weil er den Weltbankjob abgeben musste und auch nicht mehr französischer Präsident werden kann, denn als solcher könnte er ja nicht mehr nach den USA zu G20 Treffen und ähnlichen Veranstaltungen fahren. Dann kriegt der fast bankrotte US Staat die sex Mille Bürgschaft, was für ein bisschen Sechs mehr als angemessen ist.

  101. Wie komme ich bloß zu meinem...
    Wie komme ich bloß zu meinem örtlichen Mobilitätskonzeptionär? Mit dem Taxi? Oder stellt mir sein freundlicher Außendienstler den E-Trolley vor die Tür? Und darf ich mit dem e-smart auch auf die driving range? Und gibt es Zubehör, um meinen Vorgarten zu mähen?

  102. Hallo Filou, halten Sie ...
    Hallo Filou, halten Sie sich bitte nie zurück, lhre Kommentare finden
    immer glückliche Leser, mfG.T.

  103. So geht...
    So geht Mobil:http://erggertshofen.blogspot.com/2011/04/firmenwagen.html
    Schöne Grüße an den Fiskus

  104. Geehrter Filou, ich ...
    Geehrter Filou, ich blättere gerade durch alte Mörchen und fand Ihren
    „Cognac ohne Gläser“, völlig frei zitiert, ich muß doch schon wieder
    mächtig widersprechen. Ein guter Cognac braucht keine Gläser, eine
    Flasche reicht. Blödsinn, ich weiß. mfG.T.

  105. @miner – was haben Sie gegen...
    @miner – was haben Sie gegen sexy sein? Weil Berlin das auch sein soll und Sie nicht mit der fabelhaften deutschen Hauptstadt auf gleiche Stufe gestellt werden wollen? Ich sehe das ganz anders, die besten Sachen im Leben gibt’s umsonst… jetzt allerdings bin ich nicht mehr rothaarig, sondern jenseits von Gut und Böse, lasse andere sexy sein und genieße das auch (umsonst).

  106. Der Fahrtwind den heißen...
    Der Fahrtwind den heißen Körper erfrischt,
    auch Latex und Leder sind sehr schick,
    und der Kolben kraftvoll im Zylinderkopf zischt:
    Also, das ist echte Autoerotik!

  107. @miner
    was soll man sagen? der...

    @miner
    was soll man sagen? der rücktritt vom rücktritt des bloggs…

  108. miner, welcher Zoo zeigt für...
    miner, welcher Zoo zeigt für 6,50 Tiger???

  109. Wenn man schon untergegangenen...
    Wenn man schon untergegangenen Epochen nachtrauert,dann bitte schön
    dejenigen,in denen man de Schönheit alter italienischer Städte am besten
    mit dem Maultier bewundern konnte..Einen Stall für diese Tiere stünde einem
    Stern-Hotel als Dienstleistung wohl an…

  110. Lieber Der Tiger,
    .
    vor...

    Lieber Der Tiger,
    .
    vor Jahrzehnten gab es mal ein Kinderschachbuch „Schach für Tiger“, da drinn standen Ratschläge wie:
    „Wenn Du einen schwachen Gegner hast, dann solltest Du keine Zeit darauf verschwenden, Schwachstellen in seiner Stellung zu finden. Betrachte einfach sein ganzes Spiel als eine große Schwäche“.
    .
    Was soll man dazu sagen, es stimmt.

  111. @hm555
    ihr kommentar zu dsk in...

    @hm555
    ihr kommentar zu dsk in der faz ist ja vorzüglich, auch wenn ich ihn nicht verstehe…sie wollen doch wohl nicht an der rechtmäßigkeit dieser anschuldigung rütteln. lesen sie den kommentar von frau pohl in der taz von heute ;o).
    wieso kann man als gesellschafter der taz nicht ihre ablösung durchsetzen?
    ich hätte einen buchtip für sie – ist mir gerade wieder in die hände gefallen bei einem besuch bei der verwandschaft: eugen drewermann: strukturen des bösen. trotz des autors ein sehr braves rkk-werk, aber sehr unterhaltsam

  112. Don: Klauer bei Neon ist fein....
    Don: Klauer bei Neon ist fein. Nicht klar ist mir aber, warum Sie sich den Leuchter nicht leisten. Ihrer Selbstauskunft zufolge sollten die Moneten locker reichen.
    .
    bertholdIV, Parmaschinken, wie gesagt. Ansonsten eher einen jüngeren Theologen einladen. Den Bischof von Limburg oder so.

  113. Oiso mia ham itza in unsanan...
    Oiso mia ham itza in unsanan Petrieb, oiso af unsan Hof an Risörtsch gmacht gö, zwegn dera Tifersivigazion, weil zwegn da Klobalisierung und ois, gö. Mia ham uns af de regionallän Gräfdä un unsana Schtärggn besonnen. Gö! Da Krautinger Hansi hot a midgmachd. Des is scho a Hund, ain hochindelligender Metzgermoasta, bal ma so oan koan zwoatn findn duat. De Raiba im Vabund mid da Baywa un da boarischn Regierung ham ois gschponsat. Da Schuster Girgl, der wo im Landdog is, hot ois bardeiiebergreifend (do kenna ma nix) eigfädlt.
    Wos soi i sogn, mia ham a bahnbrechendä Innowäschion gmachd. Sauba higlegt, higflakt komma grad net sogn. Mia ham Pneus fia de gommendä Dschäneräschion des Individualvakeahs devellobbed. Gans oafach, koa Sorrg ois abgsichat: Wimmerl®, beim Badendambd in Mingga.: Verschdärggdä Weißwürrscht, mit erschtglassiga Kaiblfillung, unifersiell einsetzbarr für PKWS, LKWs äzedera. Mia hams am Hof mid an Dragdor ausprobiert. Absolut sanft gleidend, daduarch hochgradig abriebfest. Feit se nix. Passt und schnaklt. Mia gengan itza afn Wöltmarrkt dodamid. Da Kines muaß si itza ganz woarm oziagn, mia san im Focus vo dera Schpitznglassä vo da gansn Branschä. Mei, aus is! Oiso, Pfüateich, Servus!

  114. @ miner:
    1. Die Menschen, -...

    @ miner:
    1. Die Menschen, – auch und gerade die älteren und gebildeten Semester, bezeichnen sich als sexy -, weil sie es gründlich satt haben, nach einem Jahrzehnt hirnloser, mittelalterlicher, grüner Debatten um die Religion ihre Lebensfreude durch lebensfeindliche Gurus oder Imame einschränken zu lassen.
    2. Die Menschen bezeichnen sich als sexy, weil ein effektives Gesundheitssystem und Aufklärung im weitesten Sinne es ihnen seit ihrer Jugend gestatten, die schönste Sache der Welt gefahrlos erleben zu lassen und sich diebisch daran zu freuen, dass sie so sind, wie sie sind.
    3. Die Menschen bezeichnen sich als sexy, weil sie nicht zu jenen Personen gehören wollen, die sich nicht als sexy bezeichnen und früher oder später auf der Couch landen…
    4. Amen.

  115. Folkher Braun, ich gratuliere...
    Folkher Braun, ich gratuliere zu 19. Mai 2011, 00:52. Ich bin im gleichen Sinne auch dagegen, dass wir öffentliches Mobiliar immer vandalensicherer machen. Die Typen reagieren sich am Menschen auch deshalb ab, weil sich ein Pissoir aus Edelstahl nicht zerschlagen lässt und die wenigen verblieben öffentlichen Telefone keine Zellen mit zerschlagbaren Glasfenstern um sich haben. Im öffentlichen Raum sind fast nur noch Menschen kaputtbar, der Rest hält stand. Man verschaffe den Idioten also etwas billiges zum Kaputtmachen, dann überleben mehr Menschen ihre U-Bahnfahrten.
    .
    Übrigens ist mir das Wochenendgelärme unzählicger Heimwerkerschwachköpfe, die ergebnisarm, aber laut bohrschrauben und schleifsägen, Musik in den Ohren: man stelle sich alle diese Heimwerker vor, wie sie nicht zu dumpfbasteln haben: sie würden in Rudeln umherziehen und saufen&marodieren.
    .
    In toto: Klagt nicht über motzige Autos, zerstörbares öffentliches Eigentum und hirntote Baumärkte! Denkt lieber daran, wie viel schlechter & bedrohter die Welt dran wäre, gäbe es für Loser nicht diese Ausweichobjekte.

  116. Ähm, hansmeier555, der...
    Ähm, hansmeier555, der Spiegel plagiiert Sie? Wirklich?

  117. Eigentlich erstaunlich, wie...
    Eigentlich erstaunlich, wie lange die beiden RKK-Ablassverkäufer B4 und HM5 diesmal brauchten, um der Diskussion diese geistliche Wendung zu geben.
    .
    Überrascht entnahm ich heute der Zeitung, dass morgen das Jüngste Gericht beginnt und am 21. Oktober der Weltuntergang ansteht. Da relativieren sich die Sorgen von DSK und die Bedenken zur Machbarkeit der Elektro-Mobilität irgendwie …
    http://www.ebiblefellowship.com/outreach/tracts/may21/
    „2011 AD—On May 21st, Judgment Day will begin and the rapture (the taking up into heaven of God’s elect people) will occur at the end of the 23-year great tribulation. On October 21st, the world will be destroyed by fire (7000 years from the flood; 13,023 years from creation).“

  118. "Wenn Du einen schwachen...
    „Wenn Du einen schwachen Gegner hast, dann solltest Du keine Zeit darauf verschwenden, Schwachstellen in seiner Stellung zu finden. Betrachte einfach sein ganzes Spiel als eine große Schwäche“.
    .
    hm555, danke. Jetzt verstehe ich, warum auch gute Spiele so oft gegen schwächere verlieren. Überheblichkeit, die fahrlässig macht, die von der Nutzung der konkreten Schwachstellen ablenkt hin zur blendenden Selbstschmeichelung – die kostet in der Tat schon mal den Sieg gegen einen Schwachen…
    .

  119. @Der Tiger[19.Mai...
    @Der Tiger[19.Mai 23:48]
    .
    Dadurch nähme man DSK allerdings auch die Chance, wegen erwiesener Unschuld freigesprochen zu werden.
    Er hat ein Recht auf einen Prozeß in NY!

  120. @HansMeier555 – Sie haben ja...
    @HansMeier555 – Sie haben ja Recht! Wir haben auch ein Kinderbuch, aber dass haben wir selbst geschrieben. Darin steht (unter anderem): “Man soll ein Pferd nicht treten, dass sowieso schon am Boden liegt. (Madame begründet es mit Ethik, ich sage, eine Verschwendung von kreativer Energie)”

  121. HansMeier555@: tiger special:...
    HansMeier555@: tiger special: Attention please! These lovely species is under protection and running on the red list.
    ..
    bertholdIV@: Auch das Böse hat seine Würde.

  122. Mit Lebenslügen gegen die...
    Mit Lebenslügen gegen die Zeit
    .
    Man kann es drehen und wenden wie mal will. Beschönigen, verheucheln, beschimpfen, verlästern. Aus der Perspektive einer rasant (zusammen)wachsenden Weltbevölkerung ist der „Individualverkehr“ erledigt. Inwieweit dies auch auf den „sexuellen“ Individualverkehr (yast 2000) zutrifft, hängt sicherlich noch von weiteren Parametern ab. Aber natürlich bedeutet eine enger zusammen wachsende Bevölkerung, dass das Individuum, auch und gerade das mit einem anderen kopulierende, seine liebe Not haben wird. Soweit zur Logik der Problematik(en).
    .
    Das Thema hier aber, und so will es mir scheinen ((oder ich verstehe die (Eigen)Satire nicht!)) ist durch den guten Alphonso wohl schön beschrieben, doch dabei ein wenig daneben.
    .
    Genauso gut könnte man auch der Epoche der Pferdekutschen einen poetischen (dann sicherlich reichlich verspäteten) Abgesang nachschicken (HansMeier555 spitzt sicherlich schon die Lauscher). Es wäre so witz- wie sinnlos. Wer möchte heute noch in einer Pferdekutsche fahren. Außer vielleicht gewisse Abkömmlinge von jenen längst untoten Herrenhäuser.
    .
    Ich gebe es zu. Auch ich bekrittle neidisch die Komponenten gewisser ultramodernen Fahrräder (für motorisierte Fahrzeuge habe ich solchen Sinn nicht), aber doch nur, weil mir eine Umrüstung für meinen Yeti entweder zu teuer kommt, und/oder das gute Stück dabei verschandelt werden könnte. Also fahre ich weiter auf dem mal sehr extravagant gewesenen Teil mit Cantilever –Bremsen und natürlich ungedämpft (und dass mittlerweile 24 Gänge längst das Minimum sind, will ich gleich ganz übersehen). Rahmenkonstruktion und die Qualität der 20-Jahre-alten-Shimano-XT-Ausstattung benötigen beides nicht – Felgenbremsen und Federgabel. Auch an Gewicht muss ich nicht sparen. Bin ich doch selber schon das Leichtgewicht. Und ich kann mir daher sogar einen Brooks-Ledersattel leisten. Den Colt natürlich. Solange ich die Kraft noch habe, ab und an die Höhen dieses Mittelgebirges zu erklimmen, lass ich mich daran glauben, dass es schon Kult ist, auf solch antikem Boliden durch den Taunus zu kutschieren.
    .
    So oder so ähnlich sehen unsere Lebenslügen aus, mit denen wir uns gegen die Zeit und gegen deren unbarmherzig über uns kommende Produkte stemmen. Mag es auch helfen. Überzeugend ist es nicht.

  123. @b4 – Habe ich das richtig...
    @b4 – Habe ich das richtig verstanden, Sie sind Aktionär bei der TAZ? Das ist wirklich ein sehr wohltätiger Akt von Ihnen! Meiner Meinung nach sind die meisten Kommentare in Dons Blog amüsanter und anregender (und umsonst!) als der Artikel von Frau Pohl. Ich wollte gar nicht glauben, dass Frau Pohl Chefredakteurin ist. Aber es stimmt, so steht es im Impressum.
    .
    Die TAZ Leute wollten 50 Cent von mir dafür, dass ich ihren Artikel lese. Habe ich nicht bezahlt. Ich fürchte damit würde ich als die 10.565. Genossin zitiert, die diese lahme Tatze ermöglicht.

  124. "der Kolben kraftvoll im...
    „der Kolben kraftvoll im Zylinderkopf zischt:“
    solche Typen sollten sich lieber über die Laufzeitverlängerung von KKWs auslassen, bei solch kompetenter physikalischen Grundstimmung. Der Typ glaubt doch glatt, Windräder legen Eier.

  125. @b4
    .
    Der Begriff "Lustmolch"...

    @b4
    .
    Der Begriff „Lustmolch“ soll „Empathie ausdrücken“? Also wenn mich jemand so bezeichnen würde, wäre ich eher vergräzt. Auch gegen die Bezeichnung als „mutmaßlicher Terrorist“ resp. „mutmaßlicher Vergewaltiger“ würde ich sofort prozessieren.

  126. Tiger, frage mich gerade, ob...
    Tiger, frage mich gerade, ob das nicht überhaupt ein Manko der Erziehung bürgerlicher Mädchen ist: dass sie nicht lernen, solche Situationen gar nicht erste entstehen zu lassen. Mit Männern fertig zu werden. Junger Mann, so nun nicht. Und basta. Jeder kann sich irren. Denn die Alternative ist es, die Sexualität völlig zu leugnen: das scheint US Ansatz zu sein (Verbot von Beziehungen zwischen Vorgesetzten und Untergeordneten, von Schwulen in den Streitkräften). Ob das so viel menschlicher ist?

  127. Wer sagt's denn?
    .
    Krieg ist...

    Wer sagt’s denn?
    .
    Krieg ist Sport und Sport ist Krieg:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/digital/archive/2011/05/20/moralisiertes-sportstudio.aspx
    .
    Dabei habe ich doch schon vor zwei Wochen erklärt, dass die Bin-Ladin-Family in ihrem Match gegen die USA schon mit 2:0 in Führung liegt (weil sie (in Person des Bin Ladin Sohnes Omar) nicht nur den besseren Völkerrechtler, sondern, wie wir wissen, auch die weitaus kühneren Killer haben). Also wenn man es einmal ganz ohne Moral betrachtet, meine ich natürlich nur.
    .
    In den Disziplinen „Völkerrecht“ und „Skruppeloses Morden“ kommen die USA gegen das Bin Laden Team also nicht an, vielleicht sollten sie die Auseinandersetzung lieber auf die Sparten „Videofilme“, „Immobilieninvestitionen“ oder „Internetsicherheit“ verlagern.

  128. @giraldeli
    .
    Zuungunsten des...

    @giraldeli
    .
    Zuungunsten des Spiegel-Spam-Teams nehme ich an, dass die unabhängig von mir immer auf dieselben abgeschmackten Witze kommen.
    Begegnet mir in letzter Zeit öfter.
    .
    Klar kostet Überheblichkeit hin und wieder auch mal einen Punkt, aber die übrigen kosten dafür nicht soviel Anstrengung.

  129. An die ganzen...
    An die ganzen Pferdeverächter:
    .
    Denken Sie doch einfach mal zurück an den Fahrradflucht-Artikel. Oder denken Sie die Refeudalisierung zuende: Selbst wenn das Benzin immer noch billig sein sollte, wäre noch lange nicht garantiert, dass irgendjemand Ihnen vierspurige Autobahnbrücken und Tunnels baut. Lassen Sie unser jetziges Straßennetz 20 Jahre lang unrepariert und das Pferd wird wieder eine Alternative darstellen.
    .
    Das elitäre Mille-Miglia-Knatter-Brummmbrummbrumm-Gefühl und Geschwindigkeitsrausch hatten noch nie was mit km/h in Zahlen zu tun, das kann mit mit einem Bugatti von 1920 auf einem Feldweg schon bei Tempo 30 haben.

  130. @icke:
    Unterstellen wir...

    @icke:
    Unterstellen wir einmal, es habe eine Situation gegeben, in welcher Lustmolch n.n. entkleidet in seinem Hotelzimmer dem Zimmermädchen auflauert; ich habe das mal so verallgemeinert dargestellt, da ich nicht über die Gewissheit „so handfester Indizien“ verfüge wie die oben diskutierte TAZ-Dame.
    Wie um Gottes Willen soll besagtes Zimmermädchen diese „Situation gar nicht erst entstehen lassen“?

  131. Der taz-Artikel von Frau Pohl...
    Der taz-Artikel von Frau Pohl ist kostenlos Online:
    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/wenn-sexuelle-gewalt-verniedlicht-wird/

  132. zu 16:49, wie muss ich mir das...
    zu 16:49, wie muss ich mir das vorstellen?
    Ich bin also ein ziemlich prominenter Lustmolch, nebenbei ein sehr prominenter Weltbanker. Gleich, in einer Stunde, habe ich eine Verabredung mit meiner Tochter zum Essen. Mit 62 Jahren stehe ich noch voll im Saft meiner Jugend. Ausserdem ist mein Job garnicht anstrengend, Jetlegs kenne ich nicht und Stress ist mir unbekannt. Ausserdem ist mir meine Reputation [1] ziemlich wumpe
    Mir ist langweilig. Ich habe noch eine Stunde Zeit. Also gehe ich ins Badezimmer, mache mich mal eben nackig und warte mit bebenden Lefzen auf die Zimmermaid, von der ich weiss, dass sie kommen muss, irgendwann…
    .
    So stellt sich Frau Dr. Lieschen Mueller die Sache vor. Oder eine TAZ-Redakteurin. Oder die Herrscherin im Koelner Bayenturm.
    .
    [1] Meine ist mir wirklich wurscht. Bei gewissen Leuten.

  133. verehrter Wimmerl d.Ä,

    "Da...
    verehrter Wimmerl d.Ä,
    „Da Schuster Girgl, der wo im Landdog is, hot ois bardeiiebergreifend (do kenna ma nix) eigfädlt.“
    je Vous adore!

  134. @JR
    .
    Ein Fräulein aus guter...

    @JR
    .
    Ein Fräulein aus guter Familie verdingt sich nicht als Zimmermädchen, schon gar nicht in so einem Hotel.
    .
    Die Bestimmungen der Scharia, die auf uns nur brutal und archaisch anmuten, haben schon ihren tieferen Sinn. Und das Mittelmeer fließt ja bekanntlich durch Frankreich wie der Kongofluß durch Afrika.

  135. Hansmeier555, ich liebe es, an...
    Hansmeier555, ich liebe es, an klugen Kommentatoren den OStR zu geben. Also: Der Plural von ganz lautet: alle. Z.B.: Die ganze Bagage der Pferdeverächter. Aber: Alle (die) Pferdeverächter.

  136. ..@devin08
    .ja so ist das.....

    ..@devin08
    .ja so ist das..

  137. liebe Der Tiger,
    über Ihre...

    liebe Der Tiger,
    über Ihre Geschichte, die mit einer Entschuldigung und einem Blumenstrauß endete, hab ich noch mal ein bissl nachgedacht und meine, es endete auch deswegen so nett, weil Sie halt „unter Brüdern“ , d.h. Leuten mit ähnlichem sozialem und professionellem Hintergrund in einem ethisch homogenen Milieu gearbeitet haben. In stärker durchmischten Milieus enden die Dinge nicht so nett.
    Eine Ausnahme ist eine meiner Nichten, die nach Master (Orchideenfach) und MBA in einer Firma anheuerte, die uns recht besorgt stimmte. Der Inhaber probierte eine Annäherung an unsre fesche Nichte, erhielt eine Ohrfeige und ergab sich:“Madl, du bist zvü fia mi, hüf ma“. Unsre Nichte, Ex-Pfadi und ältere Schwester jüngerer Brüder, spielte ein Jahr lang große Schwester, zeigte ihm takt-und humorvoll Benimm und wie man sich ordentlich anzieht, suchte ihm eine neue Wohnung und richtete sie für ihn ein und unser Anwalt vermittelte ihm daß einige usancen ihn wieder um fast alles bringen könnten und daß er sie eigentlich nicht mehr nötig habe: bürgerliche Geburtshilfe.

  138. Lieber icke,
    "... dass sie...

    Lieber icke,
    „… dass sie nicht lernen, solche Situationen gar nicht erste entstehen zu lassen.“.
    .
    Das ist eine schwierige Argumentation, verstehen Sie?
    Sie impliziert, dass Frau es verhindern könne, wenn sie es gelernt hätte, dan könnte und /oder wollte. Von da ist es nicht mehr weit bis zu „sie hat es darauf ankommen lassen“ und von da nach „Frauen mit Miniröcken sind selber schuld“.
    Das war immerhin die gängige Meinung in den Sechzigern.
    .
    Selbst einer selbstbewussten Frau, die permanent mit ihrer Ausstrahlung signalisiert: „bis hierher und nicht weiter“ kann es passieren.
    .
    Ausstrahlung und Auftreten kann man nicht mal eben so im Crashkurs lernen. Davon abgesehen höre ich dann wieder das Gemecker, „die „Weiwa im Job“ wären aber so was von hart, arrogant und zickig und hätten keinen Liebreiz mehr. Was denn nun.

  139. Neues aus dem Zoogehege:
    Irren...

    Neues aus dem Zoogehege:
    Irren ist menschlich sprach der Hahn, als er von der Ente abließ (kann bei Bedarf auch verallgemeinert werden).
    HansMeier555@: Vor der Wende und kurz danach, wurden ausrangierte Autos ohne Windschutzscheibe und Motor als Transportmittel in Polen und Rumänien gesichtet, vor denen Pferde gespannt waren. Leider wurde dieser vielversprechenden Antwort damals auf den wildgewordenen Westen als Refeudalisierungsoption nicht weiter gefolgt.

  140. @ JR. Stimmt, dass ein...
    @ JR. Stimmt, dass ein Angebot von einem Lustmolch von USD100.– zu wenig
    wäre – was meinen Sie dazu?

  141. JR: bezog mich lediglich auf...
    JR: bezog mich lediglich auf Tiger, nicht auf DSK.
    Habe keinerlei Details, ob der präzisen Vorgänge und weigere mich, an Spekulationen teilzunehmen. Ganz generell ist aber handfestes Selbstbewusstsein und ein bisschen Autorität dazu geeignet, die verschiedensten Situationen zu entschärfen.

  142. Kulturbrevier der PS:
    Der...

    Kulturbrevier der PS:
    Der Schlamassel fing ja an, als die Parther, Skythen oder ähnliches Gesocks aus den
    asiatisch-östlichen Steppen in das idyllische Europa mit ihren aufgemotzten Streitwagen einbrachen. Sofort kam in Europa die StVO und der TÜV reflexhaft mit der Entstehung des Polypen und Beamten zwecks Einhaltung und Überwachung dieser Codices auf. Alle Leistung wurde ab dieser einschneidenden Wende bis in unsere Zeiten hin in PS ausgedrückt. Jetzt nur noch, genaugenommen, in abstrakten Bits. Macht auf bronzenen Quadrigen zur Schau gestellt, galt als der Gipfel des Angekommenseins. Was wären Schlachtenbilder ohne die Darstellung von Pferdeärschen?
    Die physikalische Umrechnung von PS in SI-Einheiten wie Joule oder Watt dagegen fand nie begeisterte Adherents.
    Insofern ist das Aufkommen der Grünen, als Vorhut einer diktatorialen Refeudalisierung, ein vielversprechendes Zeichen in diesen flauen Zeiten. Bei den Stützen der Gesellschaft war das Pferd ja letztlich nie so richtig, infolge Überwinterung im Tattersaal, auf den Hund gekommen, trotz Porsches, SUV´s, Jaguar´s, sonstiger Zweit-und Dritt-oder Leasingwagen. Da sorgten schon die begeisterten Mädis im Alter von 12 bis 16 Jahren für.

  143. "Grenzen von 1967"?! Er hat ja...
    „Grenzen von 1967“?! Er hat ja nicht gesagt, ob die von vor oder nach dem 6-Tage Krieg gemeint sind.

  144. Der CHF ist unter 1,25....
    Der CHF ist unter 1,25.
    Schampus!

  145. @Don Fernando – Natürlich...
    @Don Fernando – Natürlich hat DSK ein Recht auf einen Prozess in NY. In meinem Vorschlag wird ihm ja nur die Möglichkeit eröffnet abzuhauen. Dann ist es immer noch seine Entscheidung, ob er den Prozess in NY will oder nicht.
    .
    @icke – In der traditionellen Erziehung lernten Mädchen, mit Männern umzugehen. B4 wird grinsen, wenn ich jetzt „Die Klosterschule“ von Barbara Frischmuth anführe. Ich war neunzehn als mir ein Verehrer dieses Buch 1968 zum Abitur schenkte. Ich fand es im positiven Sinn sehr treffend, vor allem das Kapitel „Die Anstandstunde“. Aber…. als ich herumgoogelte, um zu sehen, ob es das Buch überhaupt noch gibt, bin ich auf diesen Artikel gestoßen:
    .
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46094133.html
    .
    Den Satz, den der Spiegel zitiert, steht in dem Buch. Aber die eigentliche Erkenntnis des Kapitels scheint der Spiegelreporter nicht verstanden zu haben. Ich denke es passte nicht in sein nicht-sehr-subtiles Frau-Mann ’68 Weltbild.
    .
    JR – Ich würde prinzipiell davon ausgehen, dass ein Zimmermädchen in einem NY Nobelhotel sehr wohl weiß, wie sie mit einem Lustmolch umgehen muss. Das Problem in der DSK Angelegenheit jedoch ist, dass DSK nicht unter die Kategorie der normalen Lustmolche fällt, weil er Grund hatte anzunehmen, dass er im rechtsfreien Raum lebt (siehe mein Kommentar 18. Mai 2011, 11:45 in
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2011/05/17/das-grosse-mille-miglia-bild.aspx
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    Meiner Erfahrung nach – die auf einem sehr großen Sample basiert – ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Mann eine Frau zwingt, wenn sie sich wirklich wehrt und es ihm klar wird, dass das, was er gerne hätte, ohne kriminellen Akt (Vergewaltigung) nicht zu erreichen wäre.
    .
    Ich bin mit siebzehn von zwei Jünglingen hinter einer Straßenecke aufgelauert worden, wie Sie das so schön ausdrücken. Damals war ich noch total unerfahren, und die beiden waren größer und stärker als ich. Als ich in die Enge gedrückt wurde, habe ich dem eine eine geknallt. Es war spontane Notwehr, und ich war zuerst einmal selbst über meine Reaktion erschrocken. Ich dachte, jetzt werden die beiden ernsthaft Gewalt anwenden. Stattdessen haben sie nur noch ein paar blöde Bemerkungen gemacht und sich dann verzogen. Danach sind mir noch viele ‘Lustmolche’ begegnet. Bei den meisten hat ein klares “Nein” genügt, aber spätestens nach einer saftigen Ohrfeige haben sich alle vertrollt.

  146. Vorzeigbare...
    Vorzeigbare „Helden“
    .
    Apropos „Lustmolche“ und „amerikanische Moral“, resp. -„Justiz“. Da die FAZ den untenstehenden Beitrag – http://blog.herold-binsack.eu/?p=1628 – ums Verrecken nicht bringen will – ich habe es drei Mal versucht -, hier mein Statement. Doch vorneweg vier Sätze gegen ein mögliches Missverständnis: Typen wie Polanski oder nun auch Strauss-Kahn ticken ganz sicherlich nicht richtig, nur sind sie als Juden nun mal so richtig vorzeigbare „Helden“. Damit dienen sie nicht nur zur Entlastung all jener nichtjüdischen (und solchermaßen geleugneten) Kumpane im Geiste wie im Handeln, sondern vor allem zur Rechtfertigung der bürgerlichen Repressionsapparate. Wie der Fall Strauss-Kahn wieder mal so wunderbar zeigt. Bürgerliche Gerechtigkeit kenne nun mal keine Klassenschranken – so zumindest wird es behauptet -, dennoch „Rassenvorurteile“, wie ganz offenkundig:
    „Der „Ideale Kapitalist“
    Ja die Amerikaner, sie mögen die Juden mögen. Sie lieben ganz sicherlich ihren „Geschäftsinn“, ihren politischen Realismus – in beidem quasi uramerikanisch. Sie haben wohl eine gewisse Affinität zu deren besonderen Intelligenz, dennoch haben sie ein Problem mit deren „Intelligenz“. Wie die Causa Polański zeigen dürfte. Nicht nur aus Abneigung gegen gewisse (sexuell konnotierte) Extravaganzen, sie mögen es ganz besonders nicht, wenn diese „Intelligenz“ sich nicht besser benimmt, wie gewisse eben nichtjüdische „Amerikaner – aus denselben Kreisen. Wie kann so ein „Judenb…..“ es sich erlauben, in aller amerikanischen Öffentlichkeit, eine (amerikanische) Minderjährige zu missbrauchen (selbst wenn deren Mutter sich dabei wie eine „Kupplerin“ verhielt)? Dem amerikanischen „Genossen“ hierbei machte man erst gar nicht den Prozess (sowenig wie der Mutter). Jack Nicholsen wäre nicht weniger belastet gewesen als Polański! Nun vielleicht bezahlt Strauss-Kahn jetzt die gesamte Rechnung, und kassiert die Jahre, die der eine nicht hat absitzen müssen, gleich mit. Das wäre nicht unamerikanisch, dennoch sehr archaisch, wenn nicht gar antisemitisch. Im Guten wie im Bösen, der „Jude“ scheint immer noch der „Ideale Kapitalist“.“
    .
    „Der „Ideale Kapitalist“
    .
    Ja die Amerikaner, sie mögen die Juden mögen. Sie lieben ganz sicherlich ihren „Geschäftsinn“, ihren politischen Realismus – in beidem quasi uramerikanisch. Sie haben wohl eine gewisse Affinität zu deren besonderen Intelligenz, dennoch haben sie ein Problem mit deren „Intelligenz“. Wie die Causa Polański zeigen dürfte. Nicht nur aus Abneigung gegen gewisse (sexuell konnotierte) Extravaganzen, sie mögen es ganz besonders nicht, wenn diese „Intelligenz“ sich nicht besser benimmt, wie gewisse eben nichtjüdische „Amerikaner – aus denselben Kreisen. Wie kann so ein „Judenb…..“ es sich erlauben, in aller amerikanischen Öffentlichkeit, eine (amerikanische) Minderjährige zu missbrauchen (selbst wenn deren Mutter sich dabei wie eine „Kupplerin“ verhielt)? Dem amerikanischen „Genossen“ hierbei machte man erst gar nicht den Prozess (sowenig wie der Mutter). Jack Nicholsen wäre nicht weniger belastet gewesen als Polański! Nun vielleicht bezahlt Strauss-Kahn jetzt die gesamte Rechnung, und kassiert die Jahre, die der eine nicht hat absitzen müssen, gleich mit. Das wäre nicht unamerikanisch, dennoch sehr archaisch, wenn nicht gar antisemitisch. Im Guten wie im Bösen, der „Jude“ scheint immer noch der „Ideale Kapitalist“.“

  147. @mediensegler: damit ist es...
    @mediensegler: damit ist es wie mit der Holzheizung, derlei gibt es schon lange und zur Zeit ist es wohl mal wieder ziemlich im Schwange. Eine derzeitige Arbeitskollegin aus dem Ruhrgebiet fährt ein nachgerüstetes Modell, Treibstoffkosten sind deutlich niedriger, aber nach auswärts muß man wohl nach Tankstellen mitunter googeln. (Der Suezkanal, so habe ich in den vergangenen Monaten gelesen, ist wohl übrigens die Hauptdurchgangsstelle für LNG – Liquid Natural Gas – nach Europa. Was ist dort so los? Man hört nichts mehr davon…)
    @hansgeier: Wagen vorbeibringen ginge in der Stadt schon, der Hinbringer könnte ja mit dem ÖPNV zurück oder er wird von einem Taxi seiner Zentrale aufgesammelt.

  148. @commonman: runter vom Gehweg!...
    @commonman: runter vom Gehweg!

  149. ich hab nix gegen sexy, im...
    ich hab nix gegen sexy, im gegenteil, gibts viel zu wenig….aber sich selbst so zu bezeichnen, ist unsexy. entweder bin ich eine rakete, dann reicht mir der rausch eh auch, ohne je ein wort darueber zu verlieren :-)
    das gleiche gilt fuer reich, schlau, moralisch, lieb, treu, stark, lustig, unabhaengig, etc…… das echte, wahre, schoene und gute kann nicht/darf niemals !!! durchs ich erwaehnt werden ohne sofort ins gegeteilige gefuehl zu kippen. wie egomarketing schmeckt dieser ausgelutschte aschenbecher dann….verschwindet in der armseeligkeit und waere doch durch schlichtes maul halten und sexy laecheln von selbst gewuerdigt, begehrt worden.

  150. ruecktrtitt vom ruecktritt des...
    ruecktrtitt vom ruecktritt des blogs…..ich empfehle ja dem don seit ewigkeiten erfolglos die gigantomanie, die revolution. geistig moralisches schwert ziehen und fiese koepfe rollen lassen. ganz mein ding. ich wuerde ihn auch pushen bis zum anschlag. aber der liebenswerte geist bleibt immer wieder an autos, bildchen, silberkannen und nudeln haengen. immer wieder wird aus dem schwert in seiner hand ein loeffel. alle paar artikel glaenzt der loeffel aber wieder wie ein schwert. es ist zum knochen kotzen :-) hab mich damit fast schon abgefunden und zieh alleine in dieses dunkle tal…oder war es doch ein helles tal?

  151. Schon wieder Hummer....
    Schon wieder Hummer.

  152. Tiger, da haben Sie wohl...
    Tiger, da haben Sie wohl recht. Aber das bedeutet, dass man den Unterschied zwischen Männlein und Weiblein einfach ersteinmal als gegeben hinnimmt und nicht wegleugnen und -erziehen will: Jawohl, Männer haben manchmal Gelüste, gewisse Situationen fördern sie mehr oder weniger, aber Frau muss nicht, soll das auch sagen, wer nicht Hören kann muss fühlen (Ohrefeige), die Höhe der Rechnung verpflichtet zu gar nichts. Mit Ohrfeige oder, Oh, pardon, ich komme später wieder, kommt man recht weit und kann, bei Bedarf, Vieles im Keim ersticken. Und danach schweigt man (oder erwähnt höchstens, dass man bei soundso vorsichtig sein sollte, so wie man xy vielleicht lieber nicht mit der Flasche alleine lassen sollte). Es bleiben gewiss noch ein paar Vergewaltigungen über, die die Gerichte beschäftigen sollten.
    Um doch noch einmal auf DSK zurückzukommen: keine Ahnung ob sich der Mann im rechtsfreien Raum sich alles erlauben könnend wähnte. Keine Ahnung ob die Frau sein Typ war. Kenne Menschen, deren Hormone recht rassistisch sind, und bei weissen oder schwarzen oder gelben einfach keinen hoch bringen oder aber gleich anfangen vor Erregung zu bibbern. Keine Ahnung ob vielleicht ein „Deep pockets“ Gedanken eine Rolle gespielt hat. Vielleicht von Allem etwas? In Frankreich wird von der jungen Frau gesprochen (la jeune femme): eine 32jährige Mutter ist das nicht. Um auf Devin 08 zurück zu kommen „le juif lubrique“ ist genauso ein antisemitisches Topos wie der reiche Jud.

  153. I know only a couple of jokes...
    I know only a couple of jokes from Australia, but one of them is topical.
    A distraught young woman rushes into a police station and says „Help, help, I’ve been GRAPED“. The police office on duty says „Surely you mean you’ve been RAPED?“. „No“ replies the young woman „I’ve been GRAPED – there was a bunch of them“…
    P.S. DSK – verurteilt zu …… einer elektrischer ….. Fussfessel?

  154. @ minor: "es ist zum knochen...
    @ minor: „es ist zum knochen kotzen :-) hab mich damit fast schon abgefunden und zieh alleine in dieses dunkle tal…oder war es doch ein helles tal?“

    …weder helles noch dunkles, ich würde das lassen. Das Thema heißt „Orpheus in der Unterwelt“ und Sie enden wie Lars von Trier: … depressive Schübe unbändigen Selbsthasses aufgrund unklarer väterlicher Identität, die in selbstzerstörerischen Narzissmus umgeschlagen sind…

  155. Der Niedergang der Öl-,...
    Der Niedergang der Öl-, Kabel- und Wälzlagerindustrie:
    http://www.youtube.com/watch?v=HxKJyeCRVek

  156. Hansmeier555
    "Ein Fräulein...

    Hansmeier555
    „Ein Fräulein aus guter Familie verdingt sich nicht als Zimmermädchen, schon gar nicht in so einem Hotel.“
    .
    Stimmt faktisch.
    Und auch diese Argumentation hatte ähnlich wie die leicht angeschrägte von icke schon immer Erfolg, das gewisse feudale Herrschaften seit Jahrhunderten unverbrüchlich glauben, sie könnten einer an die Wäsche, nur weil sie eh nicht zu ihrer Schicht gehört. (jus primae noctis undsoweiter). MenschMeier, Sie bewegen sich auf dünnem Eis. ^^
    Schlechter könnte man es danach, heute wie im Mittelalter, kaum treffen: Frau, farbig, Unterschicht. Mist.
    Einladung zum Übergriff …
    .
    Frau, Oberschicht, bürgerliche Manieren hingegen: Kotau, Minne. verehrtes Fräulein, darf ich wagen blah…öm.
    Sogar der schwierige Kombi „Mann, farbig, Unterschicht“ ist aus dieser perfiden Sicht besser. Zumindest würde das keiner der feinen feudalen Herrschaften als Einladung zum Übergriff auffassen. Eher im Gegenteil, als Einladung, eine in die Fr … zu kriegen, tschuldigung.
    .
    Darf ich das Rad weiterspinnen?
    Ein wirklich feiner, souveränder Herr aus guter Familie vergreift sich nicht an Schwächeren/Zimmermädchen, wasauchimmer. Das ist die hochbürgerliche Theorie Schon gar nicht im Hotel. Schon gar nicht, wenn er weiß, dass Widersacher nur darauf warten ihn abzusägen.
    .
    Letzeres deutet für mich sogar darauf hin, dass er doch nicht so gescheit war, weil man in exponierter Stellung um Fallen wissen muss. (Warum muss ich gerade an Assange denken.) Wenn ich DSKs Cheffin wäre, würde ich ihn nicht nur wegen des Zmmermädchens feuern, sondern hauptsächlich wegen fortgesetzter Dummmheit und in Verbindung mit ihr: wegen Unfähigkeit zu höheren Führungsaufgaben.

  157. Früahna no, do hob i aan...
    Früahna no, do hob i aan Boaschä mit Holzvagasa gfahrn. Wann i damit aafkreizt bin, hot ma koane widaschtandn.
    Wos soi i sogn, mei, i bi scho ollaweil a rechta Weiberer mei Lebdog lang gwengn, vaschetht si, mit meinän Schpezln, ois so Buaschn wiar i, homa vui Freid ghobt. Wann i a reschs Madl gsegn hob, hob i ma nix denkt dodabei un bi diräkt af´d Pirsch ganga. De oani oda andre Watschn hob i ma scho eigfanga. Des is halt die Risiggobrämie, wanst mi vaschehst, host mi? Bal ma grad dabei sand, als Kawaliar
    aldär Schul hab ich halt, zwegn aandaweitiga bürgärlichär Vapflichtunga damit nix aussakimmt, dem oan und dem andan Hascherl a Alimendä fier die Frichte meines Begährens zahln müassn. Des is scho aa a Kreiz gweng.
    Ja da schau hea, do drentn, siagstas, des Gutzerl do, de Pritschn, mei hot de scheeni Fiaß, glei macha mi afn Weg……..Servus, bis schpäda, itza hob i koa Zeit net!

  158. Lieber Tiger,
    das da "bei den...

    Lieber Tiger,
    das da „bei den meisten hat ein klares “Nein” genügt, aber spätestens nach einer saftigen Ohrfeige haben sich alle vertrollt. “
    dürfen Sie getrost unter Schwein gehabt abbuchen.
    .
    Nicht als mehr. Sie haben nur die „Feigsten“ abhalten können. Härtere Kaliber Richtung Münchner U-Bahnstation Solln lachen über Ohrfeigen und drehen erst richtig auf. Auf Ohrfeigen würde ich also nicht vertrauen, schon gar nicht als Zimmermädchen, empfehle für diese Frauen sogar eine Karateausbildung.
    .
    Selber kann ich es leider nicht, aber beherrsche als tiefschichtige Lady (Transl.: Dame aus ehemals tieferen Schichten) zumindest einen sauberen Schlag eine Etage tiefer und habe eine guten Zahnarzt (kräftigen Kiefer und festsitzende Beisserchen). Wat mutt dat mutt.

  159. Old cars should burn and rage...
    Old cars should burn and rage at close of day;
    Rage, rage against the dying of the light.

  160. "Wenn Sie mit Gott sprechen,...
    „Wenn Sie mit Gott sprechen, dann ist es Religiösität. Doch wenn Gott mit Ihnen spricht, ist es in der Regel eine Psychose…“ (Dr. House)

  161. Liebe Vroni, ich möchte Ihre...
    Liebe Vroni, ich möchte Ihre Argumentation gar nicht angreifen, sie ist schlüssig. Andererseits würde ich gern die männliche Seite des Problems in die Debatte werfen. Uno sind wir Mannsbilder Testosterongesteuert und können in Summa nix für. Secundo ist ein ausladendes Dekolleté und ein knapper Rock wahrlich kein Grund zur Dezenz. Vermutlich bin ich per definitionem Alice Schwarzers ein Dreckschwein. Aber trotzdem finde ich eine Streicheleinheit an einer Lady als Kompliment, nicht als sexuelle Belästigung. Mich würde es ganz unironisch interessieren, ob die Damenwelt in Ihrer Person konfiguriert, dies als Belästigung empfindet. Sind die Frauen heutzutage wirklich so puritanisch? Meine völlig unrepräsentative Statistik sagt etwas anderes aus.

  162. liebes Rehlein,
    will kommen!...

    liebes Rehlein,
    will kommen! Jetzt werden ja bald wieder frische Kitze ins hohe Gras gesetzt, von mir und meinem korrekt pointenden Vizsla haben die nix zu befürchten; das Kitz vereint rundliches Kindchenschema mit Zartgliedrigkeit: bezaubernd!
    http://archiv.hofmobiliendepot.at/hepburn/hepburn-d.html

  163. @giraldeli Welches Auto, um...
    @giraldeli Welches Auto, um auch im Nach-Öl-Zeitalter mit voller Buxe noch gut zu stinken?
    .
    http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/:out-of-office-schmied-der-gefaelschten-flitzer/60054688.html
    .
    Dicke Thai-Hose für den schmalen Geldbeutel. Die Basis ist „engineered in Rüsselsheim“ — Warum können die eigentlich keine solch schönen Karossen aufbauen?
    .
    Altenative für gross gewachsene Wenigfahrer: ein alter luft/ölgekühlter 911er – der verliert kaum an Wert … zumindest so lange der Motor läuft.

  164. lieber icke,
    auch bei uns gabs...

    lieber icke,
    auch bei uns gabs in den Leserkommentaren der Zeitungsartikel über DSK unverhohlen Antisemitisches
    liebe Vroni,
    ich glaube Meiern ist ganz bei Ihnen und hats zynisch formuliert
    lieber Filou,
    irgendwie ist es auch schwer zu glauben, daß ein alter Fuchs wie DSK so blöd sein sollte, aber vielleicht bekam er zu viel DHEA ?

  165. @DA – Der Kniefall des...
    @DA – Der Kniefall des jungen Mannes vorm Käffer ist sehr gelungen. Ich werde ihn in meiner Küche aufhängen.
    @Vroni – Die härteren Griffe kann ich auch, aber angewendet habe ich sie nie – nicht mal unterm Gürtel in Wien. Da musste ich immer zu Fuß durch, wenn nachts die Straßenbahn nicht mehr fuhr. Ich bin einfach mit großen Schritten sehr schnell gegangen. Bevor die Kerle verstanden haben, dass da eine attraktive Studentin kommt, war ich schon wieder weg.

  166. Vroni, "wegen Dummheit...
    Vroni, „wegen Dummheit feuern“: da haben Sie absolut recht.
    Wa ich angeschrägt bin weiss ich nicht, aber auch nur geringe Erfahrung mit umkämpften Sorgerechtsstreitigkeiten lehrt, dass es Perfidität und Zynismus nicht Männern vorbehalten ist.

  167. Hier ist nichts los. How...
    Hier ist nichts los. How about some fun? Let’s be a Flash Mob and all post a contribution on Professor Gumbrecht’s blog (oben – 21. Mai)
    Digital/Pausen „Hier kocht der Chef“.

  168. icke, 20. Mai 2011,...
    icke, 20. Mai 2011, 19:59:
    Stimmt, so beim Wiederlesen Ihres Kommentars.
    Allgemein – ob nackter Lüstling oder nur schmieriges Betatschen – lehne ich eine asymmetrische Bewertung – hier Männlein versucht es gemäß Naturell einmal, dort Weiblein muss sich aber mit angelerntem Verhalten klug wehren- aber ab.

  169. Ich bin - abweichend von Frau...
    Ich bin – abweichend von Frau Pohl in der TAZ – ja immer noch in Unkenntnis waserdichter Indizien im Falle DSK, ich rede also weiter hypothetisch vom Lustmolch n.n..
    Während dieser in den USA dem Vernehmen nach bis zu 70 Jahren Knast riskiert, ist man in Den Hag bei m.E. weitaus gravierenderen ethnischen Säuberungen und Völkermord bloß mit 24 Jahren dabei. Soviel zum Vergleich der Rechtssysteme.

  170. ....oiso, so a ächtä...
    ….oiso, so a ächtä Sauerei. Wia i grad dabei bin mit dem Schneckerl ozubandeln und ois guat laffa duat: Do kimmt a so dreckata oida MB-Liefawogn umd Eckn gfahrn, hängt se a so a Hiasl beim Fensta aussa, schwingt a Schelln un schreit do umanand wiara oida Uffz.: Lumppäään, altääss Aiissääänn, Lumppäään, altääss Aiissääänn ….!!!!
    Des Madl schreit a: „Sie ausgschammta Dreckskerl, Sie!“, schmiat ma Oani, de sich gwaschn hot und vaschwindt in am Gschäftshaus wo a Schild drohänga duat „Rechtsanwälte Zamperl und Partner“. Do hob i mi schtill vadruckt.

  171. Krieg ist Sport und Sport ist...
    Krieg ist Sport und Sport ist Krieg, so ähnlich sagt’s der Gumpert auch:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/digital/archive/2011/05/20/moralisiertes-sportstudio.aspx
    .
    Nachdem das Team USA dem Bin-Laden Clan in den Disziplinen „Völkerrecht“ und „triumphierendes Morden“ klar unterlegen war und jetzt 0:2 zurückliegt, hoffen wir doch alle sehr, dass es wenigstens in den Sparten „Immobiliengeschäft“, „Videofilme“ und „Internetsicherheit“ was reißen kann.

  172. @Vroni
    .
    Das mit der...

    @Vroni
    .
    Das mit der „fortgesetzten Dummheit“ stimmt natürlich, aber gerade das macht ihn ja irgendwie auch menschlich und damit liebenswert.
    .
    „Mann, farbig, Unterschicht“ sagt man nicht, das heißt kurz „boy“.

  173. @Vroni
    .
    Ich glaube trotzdem,...

    @Vroni
    .
    Ich glaube trotzdem, das die Ohrfeige richtig ist, gerade wenn es nicht um U-Bahn-Schläger geht, sondern um bürgerliche Autoritätspersonen.
    .
    Eine zierliche Bekannte erklärte mir, dass sie sich in extremen Fällen mit einem kurzen, festen Faustschlag von der Seite auf die Romeos Nasenspitze geholfen habe. Es komme darauf an, gleich beim ersten Mal die Nase zu brechen, was ihr gelungen und wonach die Flucht nicht schwergefallen sei.

  174. Apropos Zimmermädchen: Was...
    Apropos Zimmermädchen: Was der Bürgerliche Gesetzbuchgeber wohl im Auge hatte, wenn er (bis in die 70er Jahre) verlangte, dass Ehefrauen nur mit Zustimmung ihres Mannes berufstätig sein dürfen?

  175. Jetzt gehört auch schon der...
    Jetzt gehört auch schon der Verteidigungsminister zu meinen Followern:
    .
    http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13380844/Wir-sind-eine-ganz-besondere-Nationalmannschaft.html
    .
    Der Wahnsinn rennt mir nach, aber kann er mich einholen?

  176. Einheit im Widerspruch, oder:...
    Einheit im Widerspruch, oder: eine zynische „Solidarität“
    .
    @icke: „“le juif lubrique“ ist genauso ein antisemitisches Topos wie der reiche Jud.“ Womit Sie vermutlich sagen wollen, dass die Franzosen ebenso antisemitisch sind, wie die Amerikaner oder die Deutschen. Und womit Sie sicherlich recht haben. Nur lohnt es sich vielleicht mal über die spezielle amerikanische Note hierbei zu reden. Zumal ja auch das Gerücht sich hartnäckig hält, dass das „jüdische Kapital“ in Amerika das Sagen habe. Die „weiße herrschende Rasse“ Nordamerikas ist, gleich ob jüdisch oder nicht, rassistisch, antisemitisch im Besonderen, wenn sie nicht jüdisch ist.
    .
    Dennoch sind das vielleicht nur Wortspiele, denn im eigentlichen Sinne des Wortes gibt es in den USA kein „jüdisches Kapital“, jedenfalls nicht, wenn es amerikanisch ist. Das jüdische Kapital mag es in Israel geben, dann ist es aber nicht amerikanisch. Jedenfalls nicht als jüdisches Kapital. Es gibt natürlich eine gewisse Identität zwischen einem „jüdischen“ und einem „amerikanischen“ Kapital, in den USA, wie vermutlich auch weltweit, womit es dann nicht völlig „identisch“ wäre, im semantischen Sinne, denn dann ist es als eine besondere Einheit im Widerspruch zu verstehen.
    .
    Das amerikanische, wie auch das jüdische Kapital, wenn wir das mal für einen Moment trennen wollen, ist in einem besonderen Maße „international“, „transnational“, wie es im Bezug auf das Kapital heißen muss. Also im Bezug auf andere Kapitalien vielleicht „fortgeschrittener“ (nicht „fortschrittlicher“). Darin liegt womöglich jene gegenseitige begründet, soweit es nicht ehe völlig identisch ist – also eins. Dennoch: soweit es jüdisches Kapital in den USA gibt, teilt auch dieses dort denselben speziellen Rassismus dieses Kapitals, welcher sich in der Hauptsache gegen die Latinos, dann gegen die nicht weiße Urbevölkerung, aber dann auch gegen die Schwarzen richtet. Dennoch, soweit dieser Rassismus faschistisch konnotiert ist, ist er im besonderen Maße auch antisemitisch. Nichts unterscheidet dieses Kapital also vom Rassismus der Anderen. Und daher dürften auch dessen „Vorlieben“ die gleichen sein. So ist das arabische Kapital in den Staaten vermutlich einflussreicher als jedes jüdische, und das hat seinen Grund.
    .
    Denn auf Grund der besonderen Rolle, insbesondere Saudi Arabiens im Zusammenhang mit dem Erdöl, kann ein pragmatisches amerikanisches Kapital gar keine andere Politik generieren. Daher ist es auch aus diesem Grunde proarabisch-antisemitisch, wie im Übrigen das gesamte „alte Europa“. Das jüdische Kapital in Israel teilt diese Vorliebe naturgemäß nicht, dennoch muss es Rücksicht nehmen auf dessen taktische Relevanz im Kontext der strategischen Interessen der USA in Nahost. In der Einheit wie auch im Widerspruch zu dieser Frage liegt die ganze Komplexität des Nahostkonflikts begründet (einschließlich des Phänomens der Doppeltaktik, wie sie die Deutschen in der „Palästinafrage“ betreiben). Wie eben auch erkennbar an den gerade wieder mal akut werdenden Differenzen zwischen den USA und Israel.
    .
    Sollte sich Israel eines Tages als überflüssig erweisen, im Kontext des Nahostspektakels, dann würden die USA Israel noch vor allen anderen fallen lassen. Und dies gegen all jene Treueschwüre, die nahezu täglich über die Medien lanciert werden. Israel ist ein Brückenkopf, ein lebendiger Flugzeugträger, eine Speerspitze, die tief ins feindliche Fleisch dringt, ähnlich darin der Türkei. Denn genau darin begründet sich das Existenzrecht Israels – aus kapitalistischer Sicht. Und auch genau das ist der besondere Grund für die besondere Aggressivität des israelischen Staates. Die Israelis wissen, dass nur ein „Holocaust“ an den Palästinensern ihren eigenen – zweiten – verhindern kann. Das dürfte wohl das Wesen des Versprechens gewesen sein, was das Kapital, vorneweg das amerikanische, damals, bei der Gründung des Staates Israels (bzw. dann noch einmal nach dem 6-Tage-Krieg), gegeben hat. Und das wiederum kennzeichnet jenen speziellen kapitalistischen-postfaschistischen Antisemitismus – nämlich eine zynische „Solidarität“ gegen das palästinensische Volk. Eine, die das palästinensische wie auch das israelische Volk gleichermaßen in Geißelhaft genommen hat.

  177. Entschuldigung, erst war ich...
    Entschuldigung, erst war ich in Vicenza und dann hat mich so ein Trüffelrisotto aufgehalten.

  178. @Devin, die voellig...
    @Devin, die voellig unkapitalistische Sowjetunion unter Fuehrung Vaeterchen Stalins gab zur Staatsgruendung Israels die ausschlaggebende Stimme.

  179. <p>Liebe Foersterliesel, was...
    Liebe Foersterliesel, was ist DHEA? Ein Medikament? Ich kenne gerade noch Riopan gegen Magensaeure. Eben nahm ich eine Tablette, nachdem ich Devin in sein marxistisches Laufstaellchen setzte. Dabei ist der sonst so lieb.
    .
    [Edit: Der Folgende Teil ist nach Aussage des Verfassers als Ironie aufzufassen, der die Meinung der Linken persifliert, es gäbe einen Holocaust an den Palästinensern. Und insgesamt möchte ich anfügen, dass ich die nächste derartig aus dem Ruder laufende Diskussion zu verhindern wissen werde. Don Alphonso]
    .
    {Den See Genezareth haben die Juden in Wannsee umgetauft. Da sitzen jetzt gerade in einem geraubten palaestinensischen Haus Moshe Eichmann, Yigal Heydrich, und der Ex-Lehrer Henryk M. Himmler zusammen und planen einen Holocaust.)

  180. nicht unbedingt @ HM 555 ...
    nicht unbedingt @ HM 555 aber vielleivht @ et al.
    ist man einmal ein paar Wochen weg, fühlen sich einige Damen hier
    belästigt und fast vergewaltigt und konnten sich nur durch Nasenstüber und andere physische Gewalt wehren. ähm, nicht vor mir.
    Sind die hochverehrten Teilnehmer dieses doch eigentlich recht angenehmen
    Blogs plötzlich auf dem Busbahnhof gelandet?
    Nach kurzer Abwesenheit fehlt mir ein wenig die alte Qualität, selbst von
    wohlbekannten Mitschreiber-n-innen, politisch korrekt, mir wird übel.
    Freundliche Grüße, Trias.

  181. Wenn man über die eigenen...
    Wenn man über die eigenen Interessen nur näheres erfahren könnte.
    .
    Zu W.s Zeiten hat die US-Politik immer nur das gemacht, wovon sie glaubte, dass es in Israel Interesse läge. Dann müsste es Israel jetzt eigentlich gut gehen.

  182. Ansonsten glaube ich nicht,...
    Ansonsten glaube ich nicht, dass die USA sich selber mit ihrer Israel-Patenschaft in den letzten Jahrzehnten einen Gefallen getan haben.
    .
    Die Gründe für ihre Position liegen wohl eher im amoklaufenden Gutmenschentum.

  183. @ Den See Genezareth haben die...
    @ Den See Genezareth haben die Juden in Wannsee umgetauft…

    Das Öde und Stumpfsinnige an diesen Israel- und Amerika-Hassern in Deutschland ist ja, dass keiner von denen jemals in Israel oder den USA war; die wissen einfach nicht nicht, dass andere Völker anders ticken. Das ist wie mit Ossis, die auf den Kapitalismus und die Ungerechtigkeit schimpfen, weil sie damit nicht klar kamen oder kommen.

    Schlimmer sind nur noch die Religionsdiskutierer, die nie erlebt haben, welch eine psychogene ein Ort wie Jersalem, Mekka oder der Vatikan auf sensible Menschen haben, die quasi stehenden Fußes in einen Zustand getrieben werden, den man als ’naturstoned‘ treffend umschreiben kann. Auf der SPIEGEL-TV-DVD-Nr. 17 (Jerusalem – Mythos einer heiligen Stadt) gibt dazu wunderbare Interiews mit einem Jerulasemer Psychiater, der die ganzen Verwirrten dann behandeln muss. An diese Verwirrten muss ich immer denken, wenn ich Kommentare wie vom ansonsten sehr geschätzten Filou lese… :-)

  184. Korrektur: Im 3. Absatz...
    Korrektur: Im 3. Absatz müsste es heißen: „Darin liegt womöglich jene gegenseitige Affinität begründet.

  185. Kluger Mann, dieser de...
    Kluger Mann, dieser de Maizière! Er hat es begriffen.

  186. @dertiger
    ja, eine spende von...

    @dertiger
    ja, eine spende von 1000 eur, zwei genossenschaftsanteile. ich habe schon ein paar mal als gesellschafter gegen die bestellung von frau pohl als chefredakteurin geschrieben.
    ansonsten: die taz als zeitung ist uninteressant, wichtiger sind die sozialen aktivitäten (panterpreis) unter dem label taz.

  187. sorry, aber der gumbrecht...
    sorry, aber der gumbrecht blogg wird ja immer besser, sehr breites themenfeld…und sehr fleißig der herr professor… und wir müssen draußen bleiben

  188. interessanter respektive...
    interessanter respektive zielführender als die alte frage*), ob männer affen und frauen bananen, die es heftig von den bäumen, auf die sie geflüchtet sind, zu schütteln gilt, sind,
    erscheint mir die diskussion, ob zwang zum elektro und sich aufpumpende energiekraken
    oder die leichtigkeit der entscheidungsfreiheit, fern des ach so sauberen steckdosenstroms mit vorsichtig formuliert: irgendwelchen antrieben die strassen politisch liberal – nicht wirtschaftsliberal, das mündet allmählich in das pure gegenteil – zu nutzen.
    .
    die grüne oktroiierung zum umweltschutz, wie auch immer er definiert wird, trägt, einigermassen konsequent gedacht, als nebeneffekt diktatorische züge.
    wer will so leben?
    denken die protagonisten über die gesellschaftspolitischen konsequenzen ihres handelns nach?
    die kinderfrage: ist korruption im spiel?
    .
    wenn der biostrom aus der steckdose kommt, wird er vermutlich limitiert sein, was wiederum zu begrenzungen der mobilität des citoyen führen wird.
    voilà!
    .
    cui bono…
    —–
    *) wenn das nur so einfach wäre.
    mit biologistisch-anthropologischen instrumenten kann man die kategorie vergewaltigung, und darum geht es hier doch wohl, nicht erklären.
    sonst wären ganz furchtbar viele männer, die, die daran keinen spass finden, keine menschen. denn (philosophische) anthropologie bezieht kulturtechniken mit ein.
    ausserdem müssten wir alle dann noch beeren und bären mümmeln, und gewisse kriegstechniken, die zuvörderst gegen zivilisten eingesetzt werden, würden niemanden aufregen – weil das so menschlich wäre.
    .
    vermutlich ist es nicht die erziehung, die ganz viele menschen veranlasst, die kategorie vergewaltigung, rundheraus abzulehnen.
    eher, deontologisch (wessen man sich bewusst sein sollte) formuliert: das ethisch falsche is ubiquitär.

  189. Lieber HansMeier555 und mit...
    Lieber HansMeier555 und mit ihm der liebe Tiger,
    das kann ja alles sein.
    Man sollte vorsichtig sein, dies pauschal als das super-probate Mittel hinzustellen, um dann einer, die es nicht geschafft hat, implizit (= im Subtext) vorwerfen zu können: „Du hättest doch nur … − wie ich − das und das machen müssen …“ In der Luft schwebt damit unweigerlich das: „Du bist selber mitschuld dran.“
    So aus der privaten Sichtweise pauschal zu argumentieren ist für mich also der falsche Weg, denn er macht aus dem Angegriffenen einen Idioten und ent-schuldigt damit unfreiwillig den, ders getan hat. Sorry.
    .
    Ob ich den DSK − wegen fortgesetzter Dummheit − gleich menschlich und in der Folge auch zwingend sympathisch finden muss? Ich denke, nein.

  190. Liebste Donna Laura
    "die...

    Liebste Donna Laura
    „die grüne oktroiierung zum umweltschutz, wie auch immer er definiert wird, trägt, einigermassen konsequent gedacht, als nebeneffekt diktatorische züge.“.
    .
    Das mag einem so vorkommen, ja.
    Bis jetzt habe ich − konkret jetzt − einen wie Kretschmann nicht als Diktator empfunden.
    .
    Es kann aber auch sein, dass die Anmutung „diktatorische Züge“ einfach daher kommt, dass solche Menschen sehr, sehr engagiert sind und damit dazu neigen, übers Ziel hinauszuschießen: Andersdenkende zu bevormunden.
    .
    Genauso übrigens wie stark Beharrende gelegentlich sehr, sehr engagiert sind in ihrem Beharren sind und ebenfalls damit gelegentlich übers Ziel hinausschießen: Andersdenkende zu bevormunden.
    Nur hat denen bis jetzt noch keiner wegen ihres sturen Beharrens auf die alte, konsumptorische Lebensweise „diktatorische Züge“ vorgeworfen.
    .
    Eine logische Schlussfolgerung aus dieser Beobachtung könnte sein: Der Vorwurf der „dikatorischen Züge“ ist ein rhetorisches Mittel, und hauptsächlich eins der Beharrerseite. Von öko-bewegten Menschen und sogar von Öko-Fanatikern habe ich schon alles Mögliche an Unsinn gehört. Aber interessanterweise gerade dieses Diktator-Argument gegenüber den Beharrern noch nicht.
    Vielleicht lese ich aber auch die falschen Zeitungen.

  191. Liebe Försterliesel,
    "liebe...

    Liebe Försterliesel,
    „liebe Vroni,
    ich glaube Meiern ist ganz bei Ihnen und hats zynisch formuliert.“
    .
    Kann gut sein.
    Für diese Art Ironie müsste man halt immer den Menschen ein wenig kennen, der sie äußert. Um sie richtig einschätzen zu können.
    Das können unphysische Postings nicht leisten.
    .
    Ich weiß, dass Meierschen so schreibt.
    Möchte aber anmerken, dass manche Ironie doch sehr sehr ambivalente Züge trägt.

  192. @Vroni
    .
    Was auch immer man...

    @Vroni
    .
    Was auch immer man sagt, frau wird den Vorwurf raushören. Und wenn man nix sagt auch.

  193. Liebe Tigerin,
    ich kann nicht...

    Liebe Tigerin,
    ich kann nicht umhin Sie zu fragen: wollen Sie nicht mal ein Foto von der attraktiven
    Studentin, die Sie waren, hier zu veröffentlichen? Des Haushern Einverständnis
    voraussetzend.

  194. zu 11:45 Uhr: ich kenne die...
    zu 11:45 Uhr: ich kenne die Usancen der „VG Wort“ nicht, aber koennte der Schreibfleiss irgendetwas damit zu tun haben?

  195. Fotos einstellen kann nur ich,...
    Fotos einstellen kann nur ich, und das sollte bitte auch so bleiben.

  196. "Wenn Sie mit Gott sprechen,...
    „Wenn Sie mit Gott sprechen, dann ist es Religiösität. Doch wenn Gott mit Ihnen spricht, ist es in der Regel eine Psychose…“ (Dr. House)
    Balkanesische Geschichte mit 1 PS (Non-pulp-fiction).
    Ein soignierter Herr, der Dr. A. Szivinka (so mögen wir ihn nennen) ist so einer, eine sehr,sehr echte SdG aus Bad Homburg v. d. H., Rotarier, fährt mit seiner Familie, weil´s halt interessant exotisch ist, ausnahmsweise mit seiner Familie zu einem Kongress nach Bukarest. Seine Gattin, 41-jährig und seine 13,5-jährige Tochter begleiten ihn.
    Ach, diese herrlichen, unvergesslichen Tage in Österreich und im Luxushotel in Budapest. Weiter ging es nach Rumänien.
    Nachdem der Wagen, indem sie fuhren, eine Maseratti-Limousine, Slatina an der Donau passiert hatten, verfuhr sich Herr Dr. S. Das Navi fiel auch aus. Zu allem Überfluß schloß das Schiebedach nicht mehr. Die Dämmerung schlich sich heran, es war Mitte April. Endlos weite Felder bis zum Horizont. Der Wagen fährt auf einmal auf Reserve, er gerät in Panik und damit auch auf eine geschotterte Straße. Nichts geht mehr, nur die beiden Sirenen drehen auf. Jede auf ihre Art singen ihm das ewige Lied von Schuld und Sühne in´s Ohr. Der aufkommende balkanesische Regen sorgt zusätzlich für Stimmung und Gemütlichkeit. Tröstliche Stille im leisen Nieselregen. Kein Lichtlein weit und breit. Nur ein Rest Schokoriegel als Atzung für das maulende Töchterlein steht zur Verfügung.
    Die Stimmung ist unter Zero. Es wird kalt, lausig kalt. Gegen zehn Uhr ertönt ein leises Geklapper, hervorgerufen von einem Pferd mit daran gehängtem Wohnwägelchen, welches durch den Schotterweg gezogen wird. Es ist ein Zigeuner, ein Kalderasch, der eine Doina vor sich hin singt, mit seiner 4-köpfigen Familie der das Hottehühchen führt, . Ein kleiner Kläffer gehört mit dazu.
    Kurz und gut, der Cigane nimmt die Gestrandeten mit in seinem Wägelchen auf und bringt sie wohlbehalten in den nächsten Ort Dobrotesti, einem Kaff mitten in der Prairie. Eine rumänische Popenfamilie ist bereit die Gestrandeten für die Nacht aufzunehmen und rückt etwas enger zusammen, bereitet ein Nachtlager samt einem frugalen Nachtmahl. Ein Mechaniker aus einem ehemaligen Staatsbetrieb fährt noch mit einem angeheirateten Familienmitglied das Autöchen abzuholen und aufzutanken. Als der Zigeuner sich verabschiedet fragt er noch nach dem Beruf des Herrn Dr. S. Verlegen bekundet jener, daß er Psychiater sei. Geld mochte der Helfer nicht annehmen, ebenso wenig die Popenfamilie anderntags.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pulp_Fiction
    http://www.youtube.com/watch?v=8jtk2rdDVvo&feature=related

  197. @yast2000 (10:05), diese meine...
    @yast2000 (10:05), diese meine Bemerkung enthielt triefende Ironie und bitteren Sarkasmus. Sie galt allen, die an Pallywood glauben.
    (Pallywood kann man gugeln)

  198. Zu Donna Lauras Kinderfrage:...
    Zu Donna Lauras Kinderfrage: Nun, wer mit geschlossenen Augen Kuechenradio hoert, wird es nicht wissen koennen, denn vor einiger Zeit konnte man bei jedem zweiten Auftritt von Renate Kuehnast den Appell „Leute kauft euch ein umweltfreundliches Auto, wie den Prius von Toyota!“
    .
    Ein Auo uebrigens, dass RK an an Eleganz und Schoenheit in nichts nachsteht.

  199. Jein, lieber...
    Jein, lieber HansMeier555,
    Jemandem, der nix zu was schreibt, kann frau tatsächlich alles Mögliche vorwerfen. Aber ausgerechnet ironische Ambivalenz?
    .
    Physisch geht Ironie schon viel wirksamer, wie wir von Men Starring at Goats wissen. Die Ziegen sind an gebrochenem Herzen gestorben, wegen der Ironie des nichtssagenden starren Guckens.

  200. liebste Vroni, dann fragen sie...
    liebste Vroni, dann fragen sie mal w. hermannn.
    fragen sie ihn auch, mit welcher moralischen begründung er es ablehnt, als zuständiger minister s21 zu begleiten. fragen sie dann bitte sich, ob die antwort, falls sie eine darstellen kann, in dieser hinsicht schlüssig sein kann*). und besuchen sie mal einen parteitag der grüenen in d.
    naja.
    .
    wenn die dinge immer so einfach abzuhandeln wären, dann würde es stimmen, dass man nur zwei positionen beschreibt. allein, das leben ist anders. aber das unterstelle ich ihnen einfach mal, liebe Vroni, das sie das wissen.
    .
    was kann eigentlich daran so schlimm sein, dass man als erwachsener mensch keine vorschriften über die lebensweise erleiden will, sofern man sich an das strafgesetzbuch hält (derzeitige Fassung). alles weitere erledigt doch die preisgestaltung.
    —–
    *) ehrlich (als kategorie, die m.e. die grünen implizit in die politik der 80er einführten – aber fragen sie mich nicht: da war ich noch ein kind) wäre wohl die replik, dass er sich die hände nicht schmutzig machen will, sondern diesen buhmann sollte dann die spd abgeben (strategisch nicht blöd gedacht, aber moralisch reif? hm.). dann aber er müsste er sein pöschtle abgeben. aber das wäre wohl zu schade, wie lange hat er darauf nicht warten müssen.
    übrigens lache ich immer noch über unseren bürgermeister, und, ja, er gehört anderen fraktionen zu. mei.
    —-
    .
    cher Filou, nicht vielleicht doch noch einen calvados, non?

  201. <p>Nun, was das Wort Blog...
    Nun, was das Wort Blog angeht: Irgendwas ohne Bild und Link und Kommentare kann man natürlich auch in eine Blogsoftware packen. Es gibt nichts, was man da nicht hineintun könnte. Aber wenn man irgendwas reintut, beschädigt man denen, die es so machen, wie „Blogs“ gemeinhin verstanden werden, den Markt. Man stelle sich vor, eine Zeitung würde unter Politik dauerhaft nur Sportfotos bringen. Die Person, die das macht, kannte ich nicht und empfinde das auch nicht als Bildungslücke, ganz im Gegenteil.

  202. Liebe Donna Laura, bitte...
    Liebe Donna Laura, bitte erklearen Sie sich.

  203. @Vroni – Gestern Abend habe...
    @Vroni – Gestern Abend habe ich meiner Tochter und meinem Mann erzählt, wie verärgert ich über einige Ansichten hier und insbesondere die der TAZ Chefredakteurin war, und sie um ihre Meinung gefragt. Wir haben die Frage, ob sich Frauen wehren können oder nicht, des längeren durchdiskutiert. Zum Schluss hat der kleine Tiger gemeint: ‘Mama, du ärgerst Dich halt immer, wenn Leute sich per default als Opfer sehen und keine Verantwortung für ihr Verhalten nehmen wollen.’
    .
    Der kleine Tiger hat aber noch ein anderes Problem aufgeworfen, nämlich, dass sich ihre Kollegen ihrerseits über aufdringliche Frauen beschweren und dass die es auch nicht mögen, von Frauen begrabscht zu werden. Wir drei waren uns einig, Männer können sich dagegen nicht mit einer Ohrfeige wehren.
    .
    …. Und in unserer ehemaligen kanadischen Ingenieurfirma organisierten – trotz politischer Korrektnis – einige Sekretärinnen für die Männer ungefragt einen knackigsten-Hintern-Wettbewerb. Ich habe seinerzeit abgelehnt ein Votum abzugeben, weil ich es diskriminierend für die Männer fand und mich weigerte Männern nach ihrem Hintern zu beurteilen.

  204. Liebe Donna Laura,
    ich will...

    Liebe Donna Laura,
    ich will darauf hinaus, dass wir längst in einer Diktatur sind.
    In der Diktaktur liberalistischen Wirtschaftens, in der Diktatur, nur das kommerziell Verwertbare anzuerkennen.
    .
    Daher finde ich den Vorwurf der diktatorischen Züge nur an die Grünen schwierig.

  205. Die Eminenz der Emergenz...
    Die Eminenz der Emergenz besticht durch faktische Fazilitäten, jedoch die Faktizität der fakultativen Dünnbrettbohrer und Laberkönige besticht immer wieder durch deren draufgängerische Doppeldeutigkeiten.

  206. Mein Mann hat mich dann aber...
    Mein Mann hat mich dann aber aufgeheitert. Er verglich Frau Pohls Theorie mit der philosophische Hypothese, dass die Welt eine Illusion sei, die wir nur durch unsere Wahrnehmung kennen. Frau hat halt ihre Theorie, und quetscht die Welt in sie hinein (Für eine Chefredakteurin nicht unbedingt vorteilhaft, aber dem TAZ Management scheint das nichts auszumachen). Dann hat er gemeint, aber du kennst doch auch die Gegentheorie? Wenn man glaubt eine Steinmauer sei nur eine Illusion unserer Wahrnehmung und fährt hinein… Pech gehabt.

  207. pardon, cher Filou, ihre...
    pardon, cher Filou, ihre ironie, die sie zwischenzeitlich erklärten, ist mir komplett entgangen. daher die mänadenhafte zuwendung zu kulturell überlieferten techniken des vergnügens und des rausches, denn la realité ist hart genug, die beunruhigung über einen e-ami dito. aber sie haben sich erklärt, die sanft und zweifelnd stirnrunzelnd aufkommenden wogen der politischen fragezeichen sind zufrieden der friedlichen stille eines gemütlichen teichleins am sonntag gewichen. Дружба!
    .
    liebste Vroni, so exklusiv habe ich das wirklich nicht gemeint.
    wobei ich ihnen ein wenig widersprechen darf, denn nicht nur das ingenieurshaft nützliche zählt, auch wenn dies ein gerne gehegter moderner mythos ist.
    recht gebe ich ihnen in der ahnung, dass sie die derzeitige wirtschaftlich-politische situation mit lobbyismus auf der einen seite und mangelndem widerspruchswillen der gewählten vertreter, die von den ersteren auf verschiedene, gewiss interessante weise überzeugt werden, auf der anderen seite nicht goutieren.

  208. honi soit qui mal y...
    honi soit qui mal y pense:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Frankreich-will-auf-G8-Gipfel-fuer-Internetsperren-werben-1244926.html
    .
    geschätzter, lieber don/15.51 u, ein typischer fall von elastischer begriffsverwendung.

  209. lieber Filou,
    wenn Devin...

    lieber Filou,
    wenn Devin größer ist, kriegt er dann ein Deportations-Videospiel, jetzt reicht noch der suprematistische Hammer.
    Bitte keine Magenschoner, Antiacidica etc. mit Aluminiumsalzen schlucken, sollen für Alzheimer zumindest mitverantwortlich sein. Besser das uralte Bicarbonat oder Kieselsäuregele (fragen Sie die rehäugige Apothekerin Ihres Vertrauens!)
    lieber Plindos,
    in Rumänien ist das Straßennetz ganz miserabel, manche Landesteile sind kaum erschlossen. Aber Hauptsache jeder hat ein Bankkonto und ein handy.

  210. lieber Filou,
    wenn Devin...

    lieber Filou,
    wenn Devin größer ist, kriegt er dann ein Deportations-Videospiel, jetzt reicht noch der suprematistische Hammer.
    Bitte keine Magenschoner, Antiacidica etc. mit Aluminiumsalzen schlucken, sollen für Alzheimer zumindest mitverantwortlich sein. Besser das uralte Bicarbonat oder Kieselsäuregele (fragen Sie die rehäugige Apothekerin Ihres Vertrauens!)
    lieber Plindos,
    in Rumänien ist das Straßennetz ganz miserabel, manche Landesteile sind kaum erschlossen. Aber Hauptsache jeder hat ein Bankkonto und ein handy.

  211. @Vroni - Bevor ich mich ans...
    @Vroni – Bevor ich mich ans Kochen mache:
    Es ist keineswegs so, dass ich mit der Fähigkeit, mich gegen Überlegene zu wehren, zur Welt gekommen bin. Das musste ich auch erst lernen. Als ich in die Volksschule ging, war ich verhältnismäßig klein und als Rotschopf ein beliebtes Opfer der Klassentyrannen (das war lange bevor Benelton Rothaarige in ihrer Werbung Modestatus benutzten). In einer Klasse von über vierzig Kindern konnte ein Lehrer nicht sehr viel Sozialisation im Pausenhof betreiben. Wenn ich mich zu Hause beschwerte, rieten mir meine Eltern, du musst Dich wehren und zurückschlagen. Irgendwann mit acht Jahren habe ich es dann mal versucht. Ich kann mich noch heute sehr gut daran erinnern, wie erstaunt ich war, zu erfahren, dass ich die bulligen Roswitha durch Schnellig- und Geschicklichkeit mit nur einem Versuch so beeindrucken konnte, dass sie sich von da an mit Hänseln und Kniffen zurückhielt.

  212. heigedder, ich sag's ja......
    heigedder, ich sag’s ja…

  213. @ Filou "...diese meine...
    @ Filou „…diese meine Bemerkung enthielt triefende Ironie und bitteren Sarkasmus. Sie galt allen, die an Pallywood glauben.“

    Ich war sprachlos über so viel Dummheit, aber klar: Der Punkt geht sauber an den Filou, denn Pallywood kannte ich noch nicht. Bezüglich triefender Ironie und Sarkasmus bitte ich zu beachten, dass ich in Zukunft nicht wünsche, in meiner Paradedisziplin übertroffen zu werden… Grüße aus Berlin von mir und den geschätzten 1,2 Mrd. Fußballanhängern und Touristen!

  214. Einst gelang es dem Menschen,...
    Einst gelang es dem Menschen, die Elemente Feuer und Wasser dienstbar zu machen und sie in der Dampfmaschine dazu zu zwingen, Kraft und Bewegung zu erzeugen.
    .
    Im Otto- und Dieselmotor wurde der nächste Schritt verwirklicht, die Energie sogar von Explosionen zu bändigen und in Beschleunigung und Geschwindigkeit zu verwandeln. Sichtbar, spürbar, hörbar, riechbar.
    .
    Und der Elektromotor ? Diese langweilige, unverständliche, die Sinne nicht ansprechende Drehen von elektromagnetischen Feldern ? Das wird keinen Nimbus erzeugen, da bleibt nur die Assoziation mit dem Elektro-Rollstuhl.
    .
    Könnte man sich das Futuristische Manifest auf der Basis von Elektromobilität vorstellen ?

  215. lieber Filou,
    das DHEA vergaß...

    lieber Filou,
    das DHEA vergaß ich. Also: das kann man sich ins Bauchfett pieksen, es verjüngt und dynamisiert, läßt aber auch den Nasenknorpel wachsen. Angeblich wird es aber auch natürlich produziert, wenn man nur immer schön das Abendessen ausfallen läßt.

  216. Plindos das haben Sie aber...
    Plindos das haben Sie aber schoen beschrieben wissen Sie woher die Zigeuner
    stammen? und was das mit Silicon Valley gemeinsam hat bzw. welche Rolle da Jerusalem spielt? Das war nur ein kleiner Seitengedanke (haben sie schon mal nachgedacht warum sich Hin und Rueckweg beim Navi unterscheiden und womit das zusammenhaengt ich habs herausgefunden)

  217. Was bitte ist ein "Gumbrecht...
    Was bitte ist ein „Gumbrecht blogg“?
    .
    Eine kleine Umfrage unter den Kommentierenden: wer von Ihnen glaubt nicht an eine Verschwörung der Mächtigen?

  218. Oh, nun habe ich es selbst...
    Oh, nun habe ich es selbst herausgebracht. Ich dachte, Gumbrecht sei vielleicht Vorname des fünften der sieben Zwerge, der über gestiefelte Neuigkeiten aus der Grimmschen Märchenwelt bloggt. Nein,der Blogger heißt hinten so.
    .
    Inhaltlich liste sich deer Blog so, als habe ein alternder Mann sich entschloossen, seinen Kontaktverlust zur vitalen Welt der Jüngeren mit einer Mischung aus Herablassung und Neid auszugleichen. Der Stolz, vom Neun nichts zu vertsehen, kommt ebenso zu dick wie das gönnerhafte Erklären, man sei zu Zeiten schon weltläufiger gewesen als die Jugend von heute.
    .
    Brr. (Schüttelt sich.) Dieser Gumbrecht soll einmal Max Frisch über alte Männer lesen.

  219. Die Kommentrae haben...
    Die Kommentrae haben verborgene Juwelen. Der Tiger, vielen Dank dafür, dass Sie „political correctness“ mit „politischer Korrektnis“ übersetzen. „Korrektnis“ ist der pc bestens angemessen, jedes korrekte Wort wäre zuviel der Ehre. Ihnen, der Tiger, zu Ehren, werde ich nur noch von „politischer Korrektnis“ sprechen. Und Sie als Erfinderin nennen (bin ja kein Guttenberg).

  220. Inge@: Die Zigeunner (Sinti,...
    Inge@: Die Zigeunner (Sinti, Roma) sollen ursprünglich aus Indien stammen.
    Selbstkorrektur: Die Donau liegt noch etwa 150 km westlich von Slatina. Mir ist ebenfalls mein Navi kaputtgegangen ;-)

  221. Die sich abzeichnende...
    Die sich abzeichnende Legalisierung von Cannabinoiden jeglicher Darreichungsform wird sich positiv auf die natürliche Selektion, jedoch negativ auf die deutsche Sprache auswirken, wie Gumbrecht anschaulich zeigt.

  222. @giraldi –
    Betreffend:...

    @giraldi –
    Betreffend: “Umfrage unter den Kommentierenden: wer von Ihnen glaubt nicht an eine Verschwörung der Mächtigen?”
    .
    Why look for conspiracy, when stupidity explains so much?

  223. giraldeli, danke schön! Mir...
    giraldeli, danke schön! Mir ist es auch kalt den Rücken hinunter gelaufen, als ich beim Gumbrecht den „Aphrodite“-Text las. Wie kommen die alten Säcke nur darauf, dass ich (oder gleichaltrige) ihre sexuelle Unterversorgung beheben wollte(n)? Ich kapiere nicht, wie die alten Männer sich so falsch einschätzen können. Es ist alles andere als angenehm, das Gebagger von vater- oder großvateralten Knackern erleiden zu müssen. Hoffentlich lasst der Typ die Finger wenigstens von seiner „schönen“ Tochter.
    Und dann der Text vom „moralisierten Sportstudio“. Dass der Gumbrecht sich mit dem alten Trainer gegen den jungen solidarisiert, ist geschenkt. Merkwürdigerweise leitet er aber daraus die Klage ab, „die Deutschen“ würden nicht genug erkennen, dass die Tötung Bin Ladens „im Interesse Deutschlands““ lag. Nichts zur Bin Laden Aktion. Aber die Argumentation ist beknackt: Darf man etwas, weil es „im Interesse““ ist? Wenn Gumbrecht eine junge Frau (graus) angrabscht, ist das sicher „im Interesse Gumbrechts““. Ist es deswegen ok???
    Lieber Don Alphonso, bitte eentschuldigen Sie, dass ich Ihren Risottoblog beschwere. Aber dem Gumbrecht kann man nicht direkt sagen, was man eklig finde, also bekommen Sie es mit dem Besen. Am besten sagen Sie dem alten Spanner, wie man eine Kommentarfunktion einrichtet. Wenn die auch verheerend wäre…

  224. lieber giraldeli, nun...
    lieber giraldeli, nun verschwörung: nein.
    m.e. eher mechanismen. man tut, weil man kann.
    .
    gumbrecht haben sie aber schön kommentiert.

  225. <p>Ach, Risotto......
    Ach, Risotto… Trüffelrisotto in Vicenza….
    .

    .
    Nur um das klarzustellen: Ich habe hier nicht die Vorzüge einer liebevoll eingerichteten und egalitär kochenden Firmenkantine, und von irgendwas muss ich ja leben… und Trüffelrisotto war eine der ganz wenigen vegetarischen Speisen, die sie hatten… die Besucherin ass dagegen gegrillten Lachs und war angetan. Was man halt so macht, ohne die Kantinenfreuden.
    .

  226. gumbrecht, liebe Arabella,...
    gumbrecht, liebe Arabella, hält seine thematischen variationen vermutlich selbst für indiskutabel.
    .
    lieber don, geniessen sie ihr risotto. bleiben sie noch ein wenig. in d rennt ihnen nichts davon.

  227. Gumpert zeigt wohl, wie tief...
    Gumpert zeigt wohl, wie tief der Komplex gegenüber der intellektuellen Vatergeneration sitzen muss. Wir führen längst wieder Krieg, die Wiedervereinigung liegt 20 Jahre zurück, Folter kann diskutiert werden und die Reallöhne sinken.
    Aber die Philosophen haben keinen anderen Wunsch, als die „Dominanz der linksliberalen Tabus zu brechen“.

  228. Stalin und der Staat...
    Stalin und der Staat Israel
    .
    @Filou: Ich betrachte das jetzt nicht als Kompliment, wenn Sie mir bescheinigen, dass ich doch „sonst so brav“ sei. Doch das ist nicht weiter wichtig. Für viel wichtiger halte ich es, wenn sie dabei zu erkennen geben, dass sie die Politik der Sowjetunion zur Zeit Stalins nicht wirklich verstehen.
    .
    Ich möchte nicht behaupten, dass ich sie vollständig verstehe, aber zumindest versuche ich mir ob ihrer Widersprüchlichkeit (mal muss man sie als verbrecherisch http://blog.herold-binsack.eu/?p=1403 bezeichnen, dann wieder als wahrhaft sozialistisch; Trotzki denunzierte diese stalinsche Politik als „Zickzacklinie“, ich verwende diesen Begriff auch, bin mir aber bewusst, dass er überhaupt nichts erklärt, vor allem nicht in Bezug auf die Klassengrundlage einer solchen Politik, über welche es sich noch zu verständigen gilt) ein nicht zu vereinfachendes Bild von ihr zu machen. Die Sowjetunion hat wohl die Beschlussfassung zur Gründung des Staates Israels mit zu verantworten, nicht hingegen aber die dann später folgende Expansionspolitik dieses Staates.
    .
    Während die Imperialisten bezüglich Israels eine eher feindliche, bzw. doppelzüngige Haltung einnahmen (siehe hierbei ganz besonders die englische Haltung) wurde von Stalin Israel sogar gegen die Araber unterstützt, allerdings nur solange der israelische Staat sich gegen die Überfälle der Araber verteidigte. Nach dem Tode Stalins endete diese Liaison. Spätestens aber mit der Expansionspolitik Israels, besonders nach dem 6-Tage-Krieg, war dann wohl auch definitiv die Freundschaft zwischen dem sozialistischen und dem „zionistischen“ Staat zu Ende.
    .
    Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass auch die Sowjetunion in dieser Zeit ihre Farbe irreversibel geändert hatte. Mit Chruschtschows „Gulaschkommunismus“ begann eine Phase der sowjetischen Außenpolitik, in der immer wieder mal politisches Abenteurertum (Kuba) die ansonsten übliche opportunistische Nachtrabpolitik zu ersetzen suchte. So ist auch die Unterstützung eines jenen nasserschen „arabischen Sozialismus“ sowohl Abenteurertum als auch Opportunismus. Sollte es je einen arabischen Sozialismus gegeben haben, dann war dieser das genaue Gegenteil von diesem arabischen Nationalismus. Und letztlich hat genau dieser arabische Nationalismus Israel in die Hände der USA gespielt.
    .
    Dass Israel zunehmend eine aggressive Politik betrieb, gegen die arabischen Nachbarn, ändert nichts daran, dass eine wahrhaft sozialistische Haltung gerade in dieser Frage sich fundamental von jener – dem Imperialismus eigenen – Doppelzüngigkeit zu unterscheiden hat. Die Evidenz des Holocaust und ein ungebrochener imperialistischer Antisemitismus, auch und gerade nach diesem Holocaust, verbieten jegliches taktisches Spiel mit der Existenz Israels. Das Existenzrecht Israels ist und bleibt unantastbar.
    .
    Nur von dieser Haltung ausgehend ist auch eine Kritik an Israel erlaubt und auch geboten. Keineswegs aber eine, die es irgendjemand erlaubt den Staat Israel vernichten zu wollen. Es wird sich zeigen, dass dieses Existenzrecht letztlich gar und gerade gegen die gegenwärtigen „Freunde Israels“, die USA und Deutschland http://blog.herold-binsack.eu/?p=1551 vorneweg, zu verteidigen sein wird.
    .
    Dennoch wird auch Israel nur zu retten sein, wenn es den Weg zur Freundschaft mit dem palästinensischen Volk findet, gleich wie und gleich zu welchem Aufwand. Denn nur dieser Weg durchkreuzt das imperialistische Kalkül. Zerstört nämlich die imperialistischen Ambitionen um die Kontrolle der Öl-Region, und befreit Israel von dieser schmählichen und für das Land gefährlichen Rolle eines imperialistischen Brückenkopfes.

  229. Leider kann ich diesen...
    Leider kann ich diesen fabelhaften Trüffelreis nur mit den Augen verzehren. Dafür aber umsonst, denn “There is no free lunch”, gilt ja wohl nicht für imaginäre Mahlzeiten.

  230. @Don Alphonso/22. Mai 2011,...
    @Don Alphonso/22. Mai 2011, 22:20
    Komme grad von einer laengeren Reise nachhause, schaue gleich mal wieder bei der FAZ rein und sehe das Photo vom Trüffelrisotto.
    Koestlich! Nur eine Frage: ist das jetzt eine amuse-gueule oder die primo piatto?
    Von so etwas kann ein bajuwarischer Luxuskoerper doch nicht ueberleben!

  231. @ Don Alphonso: aus der...
    @ Don Alphonso: aus der Groesse der gruenen Beilage geschloseen: dieses Risotto schaut doch eher sehr schmaechtig aus… haben Sie mit einer Torte hinterdrein nachgeholfen?
    .
    @ Der Tiger: Free lunch? Nicht online: http://technology.timesonline.co.uk/tol/news/tech_and_web/article5489134.ece

  232. Wohl selbstredend kein...
    Wohl selbstredend kein Anhänger des elektrischen Rollstuhls…
    http://www.youtube.com/watch?v=5Ida5Sc5nyM&feature=related

  233. Lieber Tiger,
    Respekt vor...

    Lieber Tiger,
    Respekt vor Ihrem Mut bereits als Kind. Ihre Eltern waren meiner Meinung nach recht hart zu ihnen. Heute wäre das keine Option, da lässt man sein Kind lieber in eine andere Schule/Klasse versetzen plus Angedeihung einer schulpsychologischen Beratung auch der Mobber.
    .
    Wohl dem und der, die diese Klippen des Jungseins ohne allzu große Beschädigungen des Selbstwerts umschifft.
    .
    Diese am Ende doch positiven persönlichen Lebenserfahrungen mitsamt den positiven Umzeichnungen der inneren Landkarte, was den Selbstwert betrifft, hat nicht jede machen können. Für Sie ist es glücklich ausgegangen trotz der harten Eltern. Das darf man einer gegenüber nicht zum Vorwurf geraten lassen, wenn sie es nicht auf die Minute schafft, sich Zudringlinge vom Hals zu halten.
    .
    Frauen werden immer noch von Kindesbeinen an meist auf „nett“ und höflich dressiert. Habe kaum Eltern gesehen, die ihrer kleinen Tochter raten, zuzuschlagen. (Söhnen schon eher.)
    .
    Selber habe ich erst spät damit anfangen können, gewissen Männern gegenüber Kante zu zeigen. Und dann war das noch viel zu subtil. Wie ich jetzt als 50jährige weiß.
    .
    Was in den Zeitungen jetzt anlässlich DSK und Terminator von Erotik & Macht gefaselt wird, ist dagegen eine ganz anderes Fass. Ich hoffe, den Zimmermädchen wird in dem ganzen sexistischen Gefasel, das Altherren-Phantasien von Erotik & Unterwerfung so richtig zum Glühen bringt, nicht auch noch vorgeworfen, sie seien deswegen Zimmermädchen geworden, um so an Reiche zu kommen, die man nach oben heiraten kann oder teuer erpressen kann. Bei Stewardessen und Hostessen soll das ja der sexistischen Sage nach so gewesen sein (mit dem reiche-Kerle-nach-oben-Heiraten). Daher seien sie willig.

  234. Liebe Donna Laura,
    dass es...

    Liebe Donna Laura,
    dass es „lediglich“ Lobbyismus sei in schädlicher Kombination mit Volksvertretern, die ihren Job nicht können (oder dies UND von ersteren bezahlt werden). Das glaubte ich auch lange.
    .
    Es mehren sich in meinen Augen Anzeichen von Diktatur. D. Es ist eine Regierungsform, die sich durch uneingeschränkte Macht gewisser Personen auszeichnet. In versteckter Form haben wir das bereits (Mohn, Burda, Springer, INSM, Industrielobbies). Global betrachtet sind die meisten Länder dazu in den Fängen der Finanzakrobaten.
    .
    Mit Demokratie haben diese Erscheinungsbilder alle nichts mehr zu tun. Wahlen sind in vielen „Demokratien“ zwar noch frei und geheim, wie es sich gehört. Doch was es da zu wählen gibt, ist die Wahl zwischen Skylla und Charybdis. Im Grunde also keine.
    .
    Kein Wunder, dass man einer eventuell nahenden Öko-Diktatur vergleichsweise gleichgültig gegenüber steht, wenn man die Geld-Diktatur satt hat. Alles der gleiche Mist.

  235. @Vroni
    Nicht Diktatur, sondern...

    @Vroni
    Nicht Diktatur, sondern Feudalherrschaft.
    .
    Das Zimmermädchen, das sich zur Prinzessin hochschläft, das wäre doch mal ein richtig tolles Musical für die Londoner City.

  236. Vergaß...
    Vergaß Bunga-Bunga-Diktaturen.

  237. liebe Vroni, von diktatur...
    liebe Vroni, von diktatur möchte ich nicht sprechen, weil ich denke, dass dies nicht zutreffend ist.
    .
    doch was heisst da ‚lediglich‘?
    schauen sie sich die grösse der lobbygruppen an: erst die finanzindustrie, danach die pharmaindustrie. und dann schauen sie sich die thematisch passenden gesetze an. dass man zu gewissen schlüssen kommt, ist schlicht unvermeidlich.
    .
    allein die wirtschaftliche potenz versetzt bestimmte kreise in die möglichkeit, in grossen stil gesetzgebungsverfahren zu beeinflussen. lobbyismus kostet nicht wenig, bringt aber noch mehr ein usw.
    .
    das reicht von gesetzen über energiesparende lämpchen bis zur nichtregulierung des otc-marktes (over the counter, d.h. ausserhalb der börse), der jedoch eng verknüpft ist mit komplexen finanzprodukten, die den bürgern verkauft werden, z.b. als altersversorgung.
    .
    natürlich muss das beunruhigend sein.

  238. Liebe Donna Laura,
    der...

    Liebe Donna Laura,
    der Oberfranke sagt bei sowas: Is a scho woscht.
    Und bringt damit trefflich auf den Punkt, dass es bereits ziemlich egal ist, WIE man verscheißert wird. Ob durch Energielämpchen oder durch obskure Zertifikate.
    Und geht in seinen Garten und gießt die Mieze, ähm Minze.

  239. Ach HansMeier555,
    ich würde...

    Ach HansMeier555,
    ich würde feudale Altherrenphantasien von Feudel-schwingenden Knackhintern nicht einmal im Scherz bedienen. Es gibt genug, die das ernst nehmen, und dann hat man die Schnecken im Salat. (Die Geister, die man im Scherze rief.)

  240. Grimaldeli, das ist der erste...
    Grimaldeli, das ist der erste Gang. Der Tag in Vicenza war heiss und gleichzeitig feuchtschwül, da reicht mir ein Risotto und davor ein Salat vollkommen aus.

  241. Nach 'Pallywood' also auch...
    Nach ‚Pallywood‘ also auch noch ‚Gumbrecht‘, man lernt dazu: Der Mann ist ein Vollblutintellektueller, sehr klug, angefüllt von seiner eigenen Bedeutung und leider ohne jeden Humor. Das ist die deutsche Chefarztmentalität mit Hang zum berufsbedingtem Narzissmuss, angewidert von der Dummheit seiner Mitmenschen (s.a. keine Kommentare) und er verwendet fast zwanghaft große Metaphern, die er dann abschätzig auf die Gegenwart herunterkocht: Kann man durchaus machen, aber Menschen mit Ecken und Kanten, alten Autos und Rüffelrisottos (Achtung, Metapher!) und einer gehörigen Portion Selbstironie sind mir dann doch lieber….

  242. Noch einmal zurück zum...
    Noch einmal zurück zum Elektro-Rollstuhl:
    Das muss dabei ja nicht immer rollstuhlmäßig zugehen: „To press the „accelerator“ on a Tesla Roadster 2.5 is to get an intimation of life as a race car driver.“
    http://www.scientificamerican.com/blog/post.cfm?id=why-electric-cars-will-failand-have-2011-05-20
    .
    Ich sehe der Gefahr zwangsverordneter Elektro-Mobilitätssysteme eher gelassen entgegen. Der jüngste, bundesweite E10-Boykott zeigt doch, dass eine auch nur vermeintliche Bedrohung gegen des Deutschen liebstes Kind ungeahnte Emotionen und Reaktionen freisetzt. Auch die hier als Verschwörungs-Vorstufe beschworenen Lobbygruppen haben dagegen nichts ausrichten können.

  243. @Weltweiten...
    @Weltweiten Verschwörungen:
    Natürlich ja, und allgegenwärtig! Von den Roswell-Ufos über die Filmstudio-Mondlandung bis jetzt zu Pallywood: auch die Siedlingsprojekte auf der Westbank und anderswo werden tatsächlich ja nur in Pappmachee als Potemkische Dörfer ausgeführt. Und im Internet sitzen die Wächter, die all das schon längst bewiesen haben …

  244. Spüre angesichts des Gebarens...
    Spüre angesichts des Gebarens von Sloterdijk, Gumbrecht, Stefan Raab oder BHL ein ganz leise aufkommendes Achtungsgefühl vor Habermas hinterem Zipfel der Seele. Einfach weil der jetzt öfter mal die Klappe hält und zeigt, dass er inzwischen sogar das kann. Direkt zum neidisch werden.

  245. minima moralia:
    ...ausserdem...

    minima moralia:
    …ausserdem finde ich, dass sich Girlies sowieso bis zum 18. Lebensjahr (ja wie altmodisch) namentlich von Kerls und Stereoiden fernhalten sollten.
    http://www.timeslive.co.za/iLIVE/article1080041.ece/Dangers-of-the-Pill–iLIVE
    ..
    …und Knäblein von reichen, älteren, mächtigen Männern.
    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E129CB60F950743F894F0F3CC2EC20F42~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  246. liebe Vroni, so wird man...
    liebe Vroni, so wird man abgespeist, danke.
    doch in ihrer conclusio muss ich ihnen – oder ihrer landmannschaft, der sie damit kein kompliment ausstellen – sanft wiedersprechen: so einfach k a n n man sich die sache machen.
    über die sinnhaftigkeit dieser vorgehensweise können sie ja in ihrem garten sinnieren.
    entweder man jammert und tut etwas – oder lässt beides bleiben.
    ansonsten könnte man ebenso ängste entwickeln, von ausserirdischen entführt zu werden, denn das wäre in gleicher weise zielführend.
    .
    die analyse aber greift fehl, und wenn die nicht stimmt, dann haben sie grundsätzlich keine chance auf erkenntnis, und in der folge keine chance auf die aussicht, verbesserungen vorzunehmen.
    .
    und doch, das ginge schon.
    [zum beispiel mal klein angefangen: reden sie in höflicher und verständlicher form mit ihren abgeordneten ab landtag aufwärts. werden sie dabei bloss nicht zum spinner, seien sie stets ausgesucht höflich und angenehm, klug und charmant. vermitteln sie den eindruck, dass sie nicht nur wegen der trockenen belegten brötchen und des feuchten weins gekommen sind, sondern dass sie wirklich und aufgrund von tatsächlicher expertise – background: institut, agentur -, denn liefern müssen sie schon können, etwas mitzuteilen haben. nutzen sie die gelegenheiten, die ihnen beispielsweise neujahrsempfänge und vernissagen des bürgermeisters, des landratsamtes und der ihk sowie von kulturellen vereinen bieten. versuchen sie zu überregionalen veranstaltungen als gast auf die einladeliste zu kommen. fallen sie auch dort als bereichernder gesprächspartner auf. schliessen sie sich mit gleichgesinnten zusammen. etc.]
    wer sagt denn, dass das einfach sei.
    .
    aber warten wir es mal ab, was die spanier noch alles an faulen schulden ausserhalb ihrer bücher entdecken. vielleicht kommt alles anders als gedacht…

  247. Vroni@: Meine Töchter können...
    Vroni@: Meine Töchter können Karate & Judo, eine kann dazu noch Fechten. Die Enkeltöchter sind ebenso in den martial arts bestens bewandert. Gehört m. E. zu den Grundfähigkeiten, die ein anssständiges Mädchen beherrschen sollte/müßte. Natürlich auch Klavierspielen, Mathe, Englisch, Latein, Häkeln, Kochen etc. Im Zweifelsfalle können sie durchaus auch gekonnt das arme Hascherl spielen….Auf letzteres fällt selbst das gebildetste Mannsbild noch immer herein…

  248. Gumbi ist der zuständige...
    Gumbi ist der zuständige Hermeneutiker für Schweiß- und Löttechnik. Habermas
    für das preisverdächtige Ganze & Sloterdijk für die Talkshows.

  249. zu (22. Mai 2011, 14:55), es...
    zu (22. Mai 2011, 14:55), es ist voellig egal, was G. schreibt, die Hauptsache ist, dass es veroeffentlicht wird. Inhalt und Relevanz sind vernachlaessigbar, geht es doch in der Hauptsacheache um die kleine zusaetzliche Ausschuettung aus dem Topf der deutschen Rechteverwerter (VG Wort). Der Mann schreibt fuer seine Zusatzrente.
    .
    zu (22. Mai 2011, 00:45), der polemische Ausfallschritt. Erklaerung: Die hyperkritische Sicht auf das Gebaren des Staates Israel gegenueber seinen ewig feindlichen Nachbarn ist ein beliebter linker Topos. Mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn in einem verquasten Text das Stichwort „Holocaust an den Palaestinensern“ auftaucht. Ich bitte mir nachzusehen, dass ich dann mit Sarkasmus reagiere.
    Wohlwissend, dass das ein heikles Thema ist, moechte ich darum bitten, hier nicht weiter darauf einzugehen. Vielen Dank fuer Ihr Verstaendnis.

  250. Sehr verehrte Donna Laura!...
    Sehr verehrte Donna Laura! Darf ich noch hinzufügen, wie wichtig angemessene Kleidung ist? Meine Mutter war nicht berufstätig, aber Kreistagsabgeordnete und Schöffe am Landgericht in Frankfurt. Wenn sie dort einen Termin hatte, zog sie sich ein schickes Kostüm an und trug einen eleganten Hut. Als ich sie einmal fragte, warum sie sich für die Richter so aufpoppt, antwortete sie: ‘Dann hört man mir zu. Eine elegante Dame wird immer mit Respekt behandelt. Außerdem muss ich durch Frankfurter Nuttenviertel, um zum Gericht zu kommen – da ist der eleganter Hut ein besseres Accessoire als ein Messer.’

  251. Trüffelrisotto. Na dann Prost...
    Trüffelrisotto. Na dann Prost Mahlzeit.

  252. Donna Laura, wir vertrauen...
    Donna Laura, wir vertrauen Ihrer Einflussnahme bei „wichtigen“ Repräsentanten und hoffen auf baldige Änderung des status quo. Unser Dank sei Ihnen gewiss. :-)
    „vielleicht kommt alles anders als gedacht…“
    ganz sicher, absolut sicher! Seien Sie dann nicht allzu sehr geschockt, könnte Sprachlosigkeit zur Folge haben, wär ein Jammer.

  253. @Plindos 12:07:
    Das ware dann...

    @Plindos 12:07:
    Das ware dann das Ende unserer friedlichen Zivilgesellschaft – mit dem Recht auf die persönliche Knarre wie in den USA, wenn man es zu Ende denkt.

  254. @HM555 -...
    @HM555 – Gumbrecht-Bashing:
    Dessen aktueller Blog-Beitrag ist doch wohl ein Paradebeispiel für Bullshit-Bingo. Oder „Wie sich Lieschen Müller (besser: Lieschen Müller-Gumbrecht) die IT-Entwicklung so vorstellt.“
    Wenn es um Klischees zum Silicon Valley geht, ziehe ich eine DVD mit den Produkten der Familie Broccoli vor: „Im Angesicht des Todes (A View to Kill)“ mit Commander Bond.
    Zu Indien und dessen wirtschaftlichem Aufbruch empfehle ich den vergnüglichen Roman „The White Tiger“ (Aravind Adiga). @“Der Tiger“: keine Anspielung, das Buch heißt wirklich so!

  255. HansMeier555
    .
    Der Kaiser hat...

    HansMeier555
    .
    Der Kaiser hat Bin Laden zur Strecke gebracht und dadurch seine Führerqualitäten bewiesen, Charisma getankt, dem Senat einen Triumphzug abgetrotzt.
    Im Kranze dieser Lorbeeren darf er mit neuen Frechheiten rauskommen, wie etwa dem Reizwort „1967“.
    .
    So gesehen war die Aktion kein platter Mord, sondern eine sinnvolle Investition.

  256. @JR
    das sehen sie falsch, die...

    @JR
    das sehen sie falsch, die nasa war schon auf dem mond, kann man ganz leicht nachrechnen, das das geht. außerdem zeigt das ja die besseren wissenschaftlichen qualitäten des westens und die russen konnten ja keine physik, weswegen sie nicht auf dem mond waren. was zum lesen: http://www.harri-deutsch.de/verlag/titel/landau_00.htm

  257. liebe Vroni,
    "auch noch...

    liebe Vroni,
    „auch noch vorgeworfen, sie seien deswegen Zimmermädchen geworden, um so an Reiche zu kommen, die man nach oben heiraten kann oder teuer erpressen kann. Bei Stewardessen und Hostessen soll das ja der sexistischen Sage nach so gewesen sein (mit dem reiche-Kerle-nach-oben-Heiraten). Daher seien sie willig“
    Der Strom abhängiger, oder mit Gewalt und Betrug in Abhängigkeit gebrachter Frauen reißt nicht ab, Menschenhandel, Prostitution, graue Prostitution, Heiratsexport, etc… Freiheit, Unabhängigkeit und Selbständigkeit sind immer noch ein Minderheitenprogramm und für viele Frauen realistischerweise immer noch unerreichbar. Dazu gibt es dann eben die begleitenden Mythen – die Sie erwähnen – einerseits und ein paar soziale Strategien andrerseits.

  258. @colorcraze giraldeli

    Ich...
    @colorcraze giraldeli
    Ich meinte LPG Autogas, gibt es überall in Deutschland flächendeckend, auch in Frankreich und rund um den Genfer See in der Schweiz
    http://de.wikipedia.org/wiki/Autogas
    geht fast mit jedem Benziner außer den hochgezüchteten deutschen,
    Opel :-) z,B. geht, man verliert bei nachträglichem Einbau die Garantie,
    und die Werkstätten schieben jeden Fehler gerne auf die Gasanlage.

  259. Selbstredend war G. Schröder...
    Selbstredend war G. Schröder an dem Machterhalt Anno 2005 intessiert. Mit seiner Truppe bastelte er sich nach der NRW-Schlappe ein Mißtrauensvotum schlecht und recht zusammen. Die verfassungsmäßig mißglückte Konstruktion erwies sich als Rohrkrepierer. Nu is Hamburch wech, Stuttgart durchgewunken, Bremen die Weser hinabgerutscht. Watt nu Schätzgen?
    Die Resteverwerter des 5% Koalitionsapartners kommen auch nicht aus den Puschen. Ein Accident: Unter die Windräder geraten? Das (lt. Typenschild)Superhybridhigh-technologyelectro(-im-)mobil hat keinen funktionierenden Accelarator, dafür Staatsschulden ohne Ende mit einem hellenischen Sozius. Es ist was es ist: Kein E-Rollstuhl, sondern eine Rollomatkrücke im Sumpf.

  260. liebe, geschätzte Der Tiger,...
    liebe, geschätzte Der Tiger, natürlich, pardon, dass ich vergass. und duschen nicht vergessen. einen kamm kaufen. hände aus dem gesicht und aus den taschen.
    .
    lieber Helge, wie nett! doch wer hat gesagt, dass ich so etwas auch nur im traum zu tun anstrebte?
    .
    et: logischerweise kann es kaum anders kommen als gedacht, weil nämlich alles mögliche in den raum hinein fabuliert resp. gedacht wird, insofern wird im szenarien-bingo immer einer ‚hier‘ schreien dürfen.
    .
    allein hier bei den sdg erstreckt sich die allfällige diagnose von verschwörungstheorien über alle möglichen gräulichen facetten bis zu chronischen, wie-auch-immer unterfütterten dümmlichkeits- und wegsehattacken des homo politicus als ursache des grossen verdummbeutelns und andiewandfahrens à la méthode fukushima, um es einmal dergestalt ungestalt auszudrücken.
    .
    allerdings dass es meiner parvität jemals die sprache verschlagen sollte, darauf dürfte noch zu warten sein.
    hehe.

  261. @B4 - bessere...
    @B4 – bessere wissenschaftlichen Qualitäten des Westens:
    Den physikalischen Qualitäten der Russen standen damals ja ggf. die Erkenntnisse des historischen Materialismus bzw. der Partei als Erkenntnis-Summe des Kollektivs der Arbeiterklasse entgegen.
    Vor diesem Hintergrund das damalige (in den 80ern) westliche Standardargument bzgl. Tschernobyl: „Oh die Russen, arbeiten ohne Containment und werfen dann noch Kohle (Graphit) ins Höllenfeuer …“

  262. Liebe Donna Laura,
    so...

    Liebe Donna Laura,
    so optimistisch wie in Ihren Vorschlägen war ich mal.
    Wa sogar mal aktiv in der Politik (Kreisebene).
    .
    Allzuviel konkretes möchte ich darüber nicht erzählen, weil ehemalige mir liebe udn mir weniger liebe Mitstreiter heute noch politisch arbeiten. Eins nur: Ich fand es grauenvoll, Machismo tropfte aus allen Ecken. Aktive Frauen wurden zu Kaffee- und Bastelkram abgeschoben, zumindest empfand ich das damals so. Als man blickte, dass mit mir das nicht zu machen war, bekam ich eine Stelle drüber seltsam zweideutige Deals/Angebote von Alphatieren. Danach war für mich das Thema Politik für alle Zeiten gegessen.
    .
    Der Gemüsegarten hingegen ist mein Freund. Der macht mir keine zweideutigen Angebote, noch schiebt er mich zum Häkeln ab.

  263. Jesses, hier hat die...
    Jesses, hier hat die Themenrichtung doch erheblich vom Blog weggedreht. Wie es sich gehört auf einer mäßig langweiligen Soirée. Selbst Arabella lässt sich trotz pathetischem Abschied drauf hin wieder aus der Schweiz blicken.
    .
    Und gleich mal eingehakt, die Versuchung ist doch zu groß: Schulhof, zurückschlagen. Versuchen Sie das mal auf den heutigen Schulhöfen. Wir sind leider nicht mehr in den verschlafenen Bürgerspitalschulen der 70er oder gar 80er. Wer zurückschlägt hats nicht mehr mit einem, sondern vielen zu tun. Wer zurückschlägt, der muss mit Gewaltexzessen rechnen. Mobbing und körperliche Bedrohung haben exorbitant zugenommen. Amokläufe von Schülern auch. Willkommen in der Wirklichkeit. Zu den sogenannten „Martial Arts“: Psychologische Beruhigungspillen, mehr nicht. Ohne Schutz im Schwarm gehts nicht mehr, das haben die intelligenteren Eltern auch verstanden, und deshalb goldrichtig: Weg von der Klasse, weg von der Schule wenns nicht klappt.
    .
    Spargel. Bei uns gibts hervorragenden Spargel. Schande, wer den verpasst, nur weil er in Italien isst.

  264. Lieber Plindos
    "gekonnt das...

    Lieber Plindos
    „gekonnt das arme Hascherl spielen….Auf letzteres fällt selbst das gebildetste Mannsbild noch immer herein…“
    .
    :-)
    Werde ich nie kapieren, solche Mannsleut.
    Ziehe mich bei so etwas auf die Positionen zurück:
    1. „Ich muss nicht alles verstehen“
    2. „Zahlreich sind die Männer, deren ich nicht bedarf.“

  265. Wo es Klassenkampf gibt, gibt...
    Wo es Klassenkampf gibt, gibt es auch reaktionäre fanatische Utopien
    .
    @Filou: Wo ist denn der Beitrag 22. Mai 00.45? (Stichwort: „Holocaust an Palästinensern“) Ich hätte gerne gewusst, worauf Sie sich beziehen! Zumal Sie behaupten, dass das ein beliebter „linker Topos“ sei. Sollten Sie da auf meinen Beitrag angespielt haben, dann weise ich darauf hin, dass ich das „Holocaust“ in Anführungszeichen gesetzt habe. Gerade auch um das metaphorische, eben nicht identische, hervor heben zu können. Gewissermaßen aber die böse Ironie in den Raum stellend. In der Tat: der Holocaust ist einmalig. Dennoch gibt es mehr als einen Versuch ihn zu kopieren. Im Übrigen gab es auch einen „Holocaust“ an den Armeniern, nur den Begriff gab es noch nicht. Hitler bezieht sich aber auf diesen – in „Mein Kampf“ -, also ist zumindest der Sinnzusammenhang zu prinzipiell „Vergleichbarem“ schon mal hergestellt gewesen. So nennt man das – außerhalb der Türkei und gewisser Diplomatenkreise unter Einfluss der USA – ganz gewöhnlich: Genozid am armenischen Volk.
    .
    Ich hätte natürlich im Zusammenhang mit der Politik Israels gegenüber den Palästinensern auch „Genozid“ verwenden können, nur wäre das dann definitiv verleumderisch, hetzend. Denn den metaphorischen Bezug zum jüdischen Drama selber nicht mehr enthaltend, somit den realen Inhalt des Begriffes selber meinend. Sollte es aber jemals zu einem Holocaust/einem Genozid an den Palästinensern (diesmal beides ohne Anführungszeichen) kommen, dann wäre dies einem 2. Holocaust am jüdischen Volk gleichzusetzen, quasi als eine Art kollektiver Selbstmord (denn das Schicksal dieser beiden Völker ist untrennbar vereint). Und auch das sage ich nicht einfach nur so daher. Unter den konservativen Ultras Israels gibt es ganz sicherlich gewisse quasi apokalyptisch inspirierte Kreise. Diesen dürfte ein kollektiver Selbstmord allemal lieber sein, als dass jemals die Palästinenser gleichberechtigt neben dem jüdischen Volk leben. Machen wir uns nichts vor: auch in Israel gibt es Klassenkampf. Und wo es diesen gibt, gibt es auch reaktionäre fanatische Utopien, barbarische Visionen.
    .
    Ich will das nicht, und ich betreibe auch nicht die antisemitisch konnotierte Demagogie um diesen Begriff. Also bitte: verbreiten Sie keine Gerüchte und versuchen Sie bitte auch nicht so was wie eine Art Diskussionsverbot durchzusetzen. Das ist kein Argument, nicht mal ein schlechtes.

  266. liebste Vroni, was für ein...
    liebste Vroni, was für ein geständnis!
    schürzenjäger auf kreisebene? davon muss man sich doch nicht irritieren lassen. und kreisebene? da kann man hängenbleiben und sich beim plakatieren und würstelumdrehen auf dem grill des alljährlichen festchens den tag verderben, eine beobachtung, die aus der ferne betrachtet recht vergnüglich sein kann. und politisches engagement? um himmels willen!
    naja…
    sag ich jetzt mal so, ganz fundiert.
    .
    immerhin dürften sie ihre erfahrungen gemacht haben.

  267. Der langen Rede kurzer...
    Der langen Rede kurzer Sinn.
    .
    @Devin08, leider bin ich geistig nicht im Stande, Ihren langen, wahrscheinlich sogar gehaltvollen, Ausfuehrungen zu folgen. Jedesmal, wenn ich Ihrer Texte ansichtig werde, sehe ich mich nach kurzer Zeit zur kursorischen Rezeption gezwungen. Da gehen schon mal Feinheiten verloren; wie z.B. die vermutlich ironische Inparanthesesetzung jenes oft missbrauchten Begriffes.
    .
    Ich bleibe dabei: die Befaselung von Allem und Jedem unter dem Aspekt des Klassenkampfes ist ein feines Hobby. So laesst sich ueber den Untergang der Titanic, die belgische Frittenbude, die Fusskranken der Voelkerwanderung, die Funktion des Bieres bei der Unterdrueckung der arbeitenden Massen, Hitlers drittes Ei (und was hat Freud damit zu tun?) unter dem haarenden Bart von Karl Marx praechtig plaudern. Nur nicht mit mir. Dafuer bin ich zu doof.
    .
    Bitte beherzigen Sie die letzten zwei Zeilen von heute, 13 Uhr.
    .
    Und trotzdem, trotzdem, trotzdem: ich lasse mich gerne provozieren. Und zanke mich gerne mit Ihnen. Nur, bitte, kommen Sie mir nicht immer mit dem geschwuergeplagten Mann aus Trier.

  268. @JR
    sie haben es erfasst......

    @JR
    sie haben es erfasst… die konnten gar nicht gut sein..und wir als studenten haben dann eher feynman als landau lifschitz gelesen; passt jetzt nicht genau vom fachlichen, aber sei’s drum. und außerdem konnte der osten ja auch keine autos bauen, ist zwar bloß ing.-tätigkeit, also nach den mathematikern, unterhalb der alphabetisierungsschwelle, und nebenbei keine naturwissenschaft, aber…

  269. Donna Laura, 12:01
    hehe, Sie...

    Donna Laura, 12:01
    hehe, Sie speisen uns mit Rezepten ab die Sie selbst nicht der Erprobung für
    Wert befanden?
    Enttäuschend, Tastaturheld(en)innen gibt es zur Genüge.

  270. liebe Der Tiger,
    Eleganz als...

    liebe Der Tiger,
    Eleganz als Methode hat für Ihre verehrte Frau Mama noch was gebracht, heute ist schon alles anders. Richter sind fast immer Richterinnen und in schlechten Gegenden empfiehlt sich low profile, hide your pearls girls und ein schmutzunempfindlicher cityjungle-look.

  271. Liebe Donna,
    complicatione:...

    Liebe Donna,
    complicatione: Die dunnemals Schürzenjäger auf Kreisebene sind jetzt datselben Schürzenjägers auf Alpha-Ebene…
    .
    Später nach dem einzigartigen Parteiabenteuer hatte ich das famose Vergnügen, Schürzenjägers auf Prof.-Ebene kennenlernen zu dürfen. Gottseidank kam bei mir auf der Alma Mater nix vor, da ich mittlerweile erlesen arrogant war. Ds Partei-Training war serh hilfreich. (Was ein Glück, als Spätstudierende voll aus dem Beuteschema „dummes Junggemüse“ rauszufallen).
    Prima bis heute.
    .
    Auf deutsch: Hochwohlgeborene pheromongesteuerte Alphatierchen jeglicher Couleur können mich seitdem voll peripher am Abend vorbei. Ich überlasse sie als wahre Menschenfreundin freundlich und großzügig ihren weiblichen Groupies zur Pflege.
    Die S.-Kahns gab und gibt es überall. Nur heute schwieriger das. Früher sagten sie noch, es is noch immer jutjegange, heute sagen sie mit Leidensmiene: Es kütt wie es kütt.
    Hihi.

  272. @Donna Laura –...
    @Donna Laura – Hochinteressant, wollen Sie damit sagen, dass Sie Ihre Leute mit Duschgel und Kamm kontrollieren? … Ich mach das mit meiner Zunge.
    .
    @Falkenherz – Sicherlich ändert sich die Situation. Die alte Volksschule von der ich schrieb, stand in Kronberg. Ich kann mir schwer vorstellen, dass die Damen, die heute ihre Sprösslinge dort am schicken neuen Schulbau im Porsche abliefern, zulassen würden, dass selbige von den Klassenbullies aus der Altstadt verprügelt werden. Zu meiner Zeit war es nicht Brauch, von seiner Mutter zur Schule gebracht oder abgeholt zu werden. Alleine zu gehen, war ein Teil der Erziehung zur Selbstständigkeit.

  273. @ Falkenherz,
    Sie haben es...

    @ Falkenherz,
    Sie haben es erkannt:
    Die Rezepte von früher taugen nicht mehr. Es ist rauer geworden.
    Daher gibt es auch für Oldtimerchen nur noch Platz in kleinen niedlichen Habitats.
    .
    Gez. ein Oldtimer.

  274. Ich will Arabella! Und was...
    Ich will Arabella! Und was bekomme ich!? Klassenkrampf.
    .
    Dann lieber Trüffelfettucine für alle.

  275. Trüffelrisotto and...
    Trüffelrisotto and Bunga-Bunga parties? No wonder a US rating agency has issued a warning on Italian state debt.

  276. aber Helge, sie machen mir...
    aber Helge, sie machen mir spass. lesen sie mal ein wenig genauer, und vor allem, lesen sie nicht zuviel hinein. folgen sie den worten. den worten.
    seine gesellschaftlichen aktivitäten öffentlich preiszugeben, ist m.e. nicht angemessen.

  277. @b4 - Landau-Lifschitz:
    Band I...

    @b4 – Landau-Lifschitz:
    Band I (Mechanik) halte ich gerade in Händen (Hust, Hust wg. Staub vom Dachboden) – als Lizenzausgabe der 6. Auflage, 1969, Akademie-Verlag, Berlin, gedruckt im VEB Thomas Müntzer „printed in German Democratic Republic“. War im WS 1969/70 Grundlage der „Theoretischen Mechanik“ an der Uni HH.
    Damals war auch der „Bronstein“ – Taschenbuch der Mathematik“ – im Westen sehr beliebt, letzterer auch aus der UDSSR.
    Das Verdienst der (späteren) Feynman Lectures, Berkley Course on Physic usw. bestand nicht in einer besseren, „westlichen“ Physik, sondern in einer schlanken Darstellung mit Blick auf das Wesentliche eines Fachs – im Gegensatz zu den damaligen deutschen Lehrbüchern wie Bergmann-Schäfer, die sich allzusehr und umständlich in Detail verloren.

  278. Liebe Vroni: Wenigstens Sie...
    Liebe Vroni: Wenigstens Sie haben noch Sinn für Humor ;-)

  279. Wenn das Niveau nicht niedrig...
    Wenn das Niveau nicht niedrig genug ist
    .
    @Filou: Der Nachweis des Antisemitismus erfolgt entweder sachlich und begründet, dann ist er nicht nur notwendig, sondern u. U. gar politisch-pädagogisch wertvoll. Beruht er aber auf einer Verleumdung, dann ist er das bösartigste Totschlagsargument, das ich kenne. Bitte verstehen Sie, dass ich auf diesem Terrain absolut keinen Spaß verstehe, selbst dann nicht, wenn er so klug daherkommen mag, wie der Ihrige. Im Übrigen erfordert das, was mit viel Aufwand verdrängt, über Jahrzehnte verleumdet oder gar mit repressiven Methoden in den Untergrund gejagt worden ist, eben dieselben Mühen, um es wieder herzustellen. Sicherlich ist das nicht das beste Argument dafür, warum meine Beiträge nicht selten so lang sind, aber es ist ein nicht zu leugnendes. Und da die Wahrheit immer konkret ist, ist, wenn diese sehr komplex geworden ist, und das Thema Antisemitismus ist ganz besonders in Deutschland eins der komplexesten Themen, oft allein deswegen schon eine längere Argumentationskette vonnöten.
    .
    Lesen Sie mal Hegels „Die Phänomenologie des Geistes“ und sie werden froh und dankbar sein, wenn Sie danach zu Marxens „Kapital“ greifen dürfen. Das Kapital wird Ihnen dann vorkommen wie leichte Bettlektüre. Wobei ich ausdrücklich davor warne, es so zu betrachten. Denn selbstredend liegt im Idealismus Hegels, also in seinen idealistisch konnotierten Zirkelschlüssen ein nicht unwesentliches Moment für seine mäanderten Argumentationsketten. Scholastik statt Dialektik lässt seine Begründungen nicht selten in eine Endlosschlaufe einmünden. Die oft nur abgeschlossen wird, weil er einen Punkt macht.
    .
    Sollten Sie solches bei mir finden, hielte ich Ihre Kritik für fruchtbar, so aber betrachte ich sie nur als unter jeder Kritik (oder über jeder Kritik). Was Sie als „Befaselung von Allem und Jedem unter dem Aspekt des Klassenkampfes“ bezeichnen, kennzeichnet nicht nur eine besondere Ignoranz, sondern eben genau darin eine jene Geisteshaltung, die dem Niveau am Klassenkampf derart entspricht, das Sie dieses Niveau (und damit Ihre Geisteshaltung – das war jetzt ein wenig „gehegelt“, ich gebe es zu) nicht vermögen zu erkennen. Denn nur, wer sich mit diesem Niveau nicht deckungsgleich bewegt, es also überschreitet – oder auch unterschreitet -, kann überhaupt eine Differenz erkennen.
    .
    Das ist ja das Dilemma unserer Intelektuellen, klug sind sie, nicht selten, dennoch aber oft nicht „dumm“ genug, um die „Wahrheit“ zu erkennen. Denn die liegt dann unter ihrem Niveau. So gelingt es ihnen in aller Regel nur, eben auf dieser gewissen geistigen Höhe, auf der sie sich befinden, sich selbst zu bespiegeln. Und um im Tenor Ihrer Ironie zu bleiben: Ihr Niveau mag Ihnen nicht hoch genug erscheinen, u. U. ist es aber nur nicht niedrig genug. Wenn das Eine Sie überfordert, gelingt Ihnen vielleicht das Andere. Versuchen Sie es mal!

  280. Wo isser? Futtert der schon...
    Wo isser? Futtert der schon wieder Angelkoeder (22. Mai 2011, 22:20) ?

  281. bertholdIV@:"...ist zwar bloß...
    bertholdIV@:“…ist zwar bloß ing.-tätigkeit, also nach den mathematikern, unterhalb der alphabetisierungsschwelle…“ Falls Sie beabsichtigen sollten, so rassistisch/diskriminierend weitermachen zu wollen, sähe ich mich doch leider ernstlich gezwungen den Brief/Kommentarverkehr mit Ihnen abzubrechen, aber…….

  282. HansMeier555@: Die Gallier,...
    HansMeier555@: Die Gallier, unter der Führung von Petit-Asterix, haben sich vergrätzt nach der letzten Aktion in N. Y. mit Grausen vom Cäsar abgewandt.

  283. @Filou
    machen wir das nicht...

    @Filou
    machen wir das nicht alle hier im blogg? alles, aber wirklich alles in unserem koordinatensystem zu diskutieren? beispiele? NOM, opel, raumfahrt, vegetarische ernährung, gender studies am arbeitsplatz, feudalismus… da würde ich aber devin08 beispringen, dass das koordinatensystem des mannes aus trier eines der besten ist.

  284. @Filou – Da Sie sich...
    @Filou – Da Sie sich weigern, auf Devin08’s Argumentation einzugehen, erlauben Sie bitte mir zu fragen, was Sie sich eigentlich mit dieser Bemerkung gedacht haben:
    .
    ‘{Den See Genezareth haben die Juden in Wannsee umgetauft. Da sitzen jetzt gerade in einem geraubten palaestinensischen Haus Moshe Eichmann, Yigal Heydrich, und der Ex-Lehrer Henryk M. Himmler zusammen und planen einen Holocaust.)’
    .
    Als ich das gestern las, empfand ich diesen Satz als ausgesprochen geschmacklos – insbesondere aus den Fingern eines Deutschen. Nun behaupten Sie ja von Zeit zu Zeit, in den Niederlanden zu wohnen. Aber selbst wenn Sie Niederländer sein sollten, bin ich sicher, dass meine niederländischen Freunde so einen Witz auch nicht witzig fänden.

  285. @ giraldeli
    Ich schwanke...

    @ giraldeli
    Ich schwanke zwischen Verschwörung und Arroganz der Macht.
    Zum Oralsex gezwungen?
    ….Bis(s) zum Mittag-….

  286. Ich würde beim Thema Israel...
    Ich würde beim Thema Israel jetzt gerne mal den Stecker ziehen.

  287. @vroni 23Mai 9 00
    Dem ist...

    @vroni 23Mai 9 00
    Dem ist nichts hinzuzufügen…
    …in den USA sitzt jemand in Dunkel(Einzel)haft ohne Gerichtsprozess
    vielleicht ist das hier ja interressant
    http://www.heise.de/tp/foren/S-DIE-SCHULDENLUeGE-direkte-Demokratie-und-Souveraenitaet-Private-Finanz-Mafia/forum-186126/msg-19170735/read/

  288. "Don Alphonso
    23. Mai 2011,...

    „Don Alphonso
    23. Mai 2011, 21:08
    Ich würde beim Thema Israel jetzt gerne mal den Stecker ziehen.“
    Nicht nur Sie, Don Alphonso, nicht nur Sie!

  289. @b4, das Koordinatensystem des...
    @b4, das Koordinatensystem des Herren aus Trier scheint bundesweit verinnerlicht zu sein. So sieht das Land momentan auch aus. Von Mutti bis Gysi. Das liegt nicht an Marx; es sind die Interpretatoren. Great was the company of the praecher…
    (Der Herr in seiner unendlichen Guete gab ihnen das Wort und sie redeten in tausend Zungen. Und was sie dabei dachten, weiss allein der HErr.).
    .
    Ansonsten verweise ich auf meine eingestandenen Defizite (23. Mai 2011, 17:46, 6te Zeile von unten).

  290. lieber, geschätzter...
    lieber, geschätzter gastgeber, mein konditor hatte noch torte übrig. haben sie etwas dagegen, sie hier verteilen zu lassen?

  291. Das letzte Wort, dann mag das...
    Das letzte Wort, dann mag das Schicksal entscheiden.
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    @Devin, den Respekt habe ich Ihnen nie verwehrt. Allein mein heiteres Gemuet laesst mich spoettisch ueber Ihre Gedanken laecheln. Unverkennbar sind sie ernst gemeint und in tiefem Wissen fundiert. Jedoch muessen Sie erkennen, das es Menschen gibt, derer nicht wenige sind, die sich um Theorien einen Furz scheren, wenn ihnen existentiell der Boden unter den Fuessen weggerissen wird. Denen nuetzt der beste Prediger nichts; die wollen die Miete bezahlen koennen, im Idealfall als taetiges Mitglied der Gesellschaft begriffen werden. All diese Menschen kommen, ich lese Sie leider nur Diagonal, kommen bei Ihnen nicht vor. Die Realitaet, die Realitaet des nicht pensionberechtigten Mitarbeiters des oeffentlichen Dienstes ist es die Sie uebersehen. Sie reden marxistisch, ohne, das ist das Problem aller Theoretiker, HANDFEST einen Entwurf fuer eine nur halbwegs gerechte Welt zu liefern. Damit befinden Sie sich in der tristen Tradition aller theoretischen Marxisten; die schreiben, die reden-und wenn die eine Revolution machen, wird es ein Desaster.
    Dies ist die tiefgreifende Erfahrung des vorigen Jahrhunderts. Damit haben sich die Marxisten disqualifiziert. Sie sind in die Riege der erfolglosen Religionen aufgenommen. Es haette anders kommen koennen, aber die Idioten, welche Karl Marx wie eine Reliquie Jesu vor sich hin trugen, waren eitle Poseure des eigenen Ich, voellig besoffen von der Erkenntnis der eigenen Geistesleistung-und noch besoffener davon, dass sie ihren Theoriemist den Darbenden, den Simplen, als Gottes letzten Ratschluss andrehen konnten. Was fuer eine grandiose Gaunerei!
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    Schwoeren Sie, lieber Devin, nicht Marxen ab, aber betrachten Sie kritisch den Weg, der Sie dahin fuehrte.
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    Und was Buecher betrifft: ich waere gewitzt genug, binnen 6 Monaten alle Maerchen der Gebrueder Grimm auf eine marxistisch-kommunistische Linie zu bringen. In genau derselben Zeit waere es mir moeglich, dasselbe Material zu einem Loblied auf Imperialismus und Kapitalismus zu komponieren.
    Was will ich damit sagen? Es ist immer eine Frage, welcher Geist welches Material manipuliert-und welche Instanz ihn stuetzt und foerdert.
    .
    Wir koennen alles. Ausser ehrlich. Wir glauben an die Ehrlichkeit. Aber da ist so wie mit der Dreifaltigkeit. Kann sein, kann nicht sein.
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    Mit Ruecksicht auf den Hausherrn und die Gaeste sollten wir hier enden.
    Definitiv.
    Ich werde Ihnen nicht antworten. Lassen wir’s dabei, gell!

  292. den Stecker raus ziehen...das...
    den Stecker raus ziehen…das Bild führt endlich zu den Elektrorollfahrzeugen zurück: wer will schon den Stecker fremdmächtig gezogen bekommen?
    Darum bekommen zutiefst ästhetische Fragestellungen zum Erhalt der Würde hinterm Rollator diesen religiös-ideologisch hitzigen Drall.
    .
    Den Gang des BlogGesprächs verfolgend komme ich zu folgendem Resultat: Es darf keine BergwerksstollenLücke geben!!!
    http://www.youtube.com/watch?v=X1lgOKAViAw&feature=related (Dr.Strangelove, Rede)

  293. @plindos
    "Plindos23. Mai 2011,...

    @plindos
    „Plindos23. Mai 2011, 19:56 bertholdIV@:“…ist zwar bloß ing.-tätigkeit, also nach den mathematikern, unterhalb der alphabetisierungsschwelle…“ Falls Sie beabsichtigen sollten, so rassistisch/diskriminierend weitermachen zu wollen, sähe ich mich doch leider ernstlich gezwungen den Brief/Kommentarverkehr mit Ihnen abzubrechen, aber…….“
    mich hat der leibhaftige geritten: ich entschuldige mich und bitte um vergebung.

  294. .. es mag ja sein, das...
    .. es mag ja sein, das Trüffelrisotto gut schmeckt.. aber schön sieht es nicht aus..
    .. darüber erzählen kann man schon.. aber ein bild davon zeigen.. ?
    wem bei diesem bild das wasser im munde zusammenläuft, der reagiert vermutlich auf eine kulinarische erinnerung, aber, bitte, niemals auf diese abbildung.
    ich hatte eine ähnliche assoziation wie filou.. und möchte das thema hier beenden.

  295. -Hm, der Trüffelrisotto sieht...
    -Hm, der Trüffelrisotto sieht mir aber bissel schlapp aus mit den kleinen Pünktchen, eine reine Beilage.
    @mediensegler: so einen umgerüsteten Opel fährt die Arbeitskollegin.

  296. bertholdIV@: War doch nur...
    bertholdIV@: War doch nur Spaß diese Drohung. Aber immerhin. Sie haben es geschafft. Mich weiter und tiefer in diese Materia zu vergraben. Der hl. Sarrazin sei mit uns. So wird halt alles, alles wieder gut ;-)

  297. "...und verkauft...
    „…und verkauft Vertreterträume von 300 PS im Motorraum des Firmenkombis.“ – I love it! Der Artikel ist ein schönes Manifesto. Wann, lieber Don Alphonso, werden wir dann mal die gemeinsame Ausfahrt bestreiten?

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