Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Julia küssen wie ein Italiener

| 184 Lesermeinungen

Oft werde ich nach dem Sinn dieses Blogs gefragt. Die Antwort ist einfach: Es gibt keinen. Es gibt ja auch keinen tieferen Sinn in nackter Haut oder dorischen Säulenordnungen, warum sollte es bei so einem Blog anders sein? Ausnahmsweise jedoch möchte ich hier einmal auf Geplauder verzichten und echten Nutzwert bringen, denn wer will schon beim Küssen in Verona wie ein Bustourist aus Erlangen wirken.

Friar: God pardon sin! Wast thou with Rosaline?
Shakespeare, Romeo und Julia

Mit Rosalind? Ach nein! Vergessen ist der Name und des Namens Pein!, ruft Romeo daraufhin aus. Fortwährende Pein jedoch bereitet meine hiesige Arbeit – bestehend aus lang schlafen, etwas in der Gegend herumradeln, Siesta halten, in alten Automobilen nach Rom und Siena rasen, ein wenig bummeln und nach diesem Stress eine Weile gar nichts tun, irgendwann muss man sich in 6 Wochen ja auch erholen – das alles also schmerzt den Leser H. aus P., der sich zu folgendem Schreiben genötigt sah: „Anrede, ist ja schön für Sie, blabla, wir gönnen Ihnen, floskeloskel, aber als regelmässiger Bezieher dieser Zeitung habe ich ein Recht, drohlido, immer nur plaudern, sinnkling, und wenn Sie schon, pflichtigicht, dann sollte wenigstens Nutzwert, gelldilell, wenn schon keine Wissenschaft, fingerzeig, sonst ich das Haus und dort kenne ich und dann, jawoll. Ihr (Kleinschnörkel) H. aus P.

Bild zu: Julia küssen wie ein Italiener

Lieber H. aus P., Sie könnten angesichts des obigen Bildes nun annehmen, dass ich meiner Pflicht als Kulturschaffender dieses Hauses nachkomme und nach den diversen Rasereien der letzten Woche nun ein paar wohlgerundete Worte über Romeo, Julia und Shakespeares Inkompetenz verliere, in seinem Stück die beiden Liebenden korrekt der Topographie zuzuordnen, verbunden mit ein paar Hinweisen zu Literatur mir im Studium nahestehender Professoren für nachgerade Bayreuther Liebesdienste. Leider habe ich etwas anderes zu lange nebenher studiert, das Sie vermutlich nicht die Bohne interessiert, aber sollten Sie dereinst in Verona – und hier nicht allein, etwa mit Ihrer Sekretärin – sein, dann habe ich etwas Nutzwert für Sie. Denn viele deutsche Touristen denken, Verona sei eine Stadt der Liebe. Und zu diesem Zweck haben die geschäftstüchtigen Veroneser inmitten der Einkaufsstrassen ein Haus zum Haus der Julia erklärt, gegenüber ein Geschäft für Kindermoden eingerichtet, und Besucher aus aller Herren Länder haben nichts besseres zu tun, als ihre Namen dort mit ihren Geliebten auf die Mauern und Türen der Umgebung zu schreiben und zu hoffen, dass es ewiglicher währt als die Gefühle, die Sie für Ihre Frau empfinden, die nicht Ihre Sekretärin ist. Das sieht schlimm aus, das ist nicht denkmalgerecht, vor allem aber zeigen Sie damit, dass Sie ein Tourist sind, und nichts, überhaupt nichts von Italien verstehen. In Verona verführt, liebt und küsst man ganz sicher nicht hier, wo es jeder mitbekommen kann, inmitten von Tausenden anderen mit begrenzter Bildung.

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Womit wir zum Nutzwert kommen. Wer würde nicht in Verona wie ein echter Romeo küssen wollen, am richtigen Ort, zum richtigen Moment, unter einigen anderen Romeos? Tausende Reiseführer sagen Ihnen, wie Sie die verölte Pizzasimulation an der Arena zugunsten jener Restaurants umgehen, die der Italiener bevorzugt, keiner jedoch verrät Ihnen, wo die Distanzen zur Sekretärin auf Null herabschmelzen in den Gluten der Liebe. Ich verrate es Ihnen gerne: Wie Romeo und Julia findet man wahre Erfüllung nicht in der Stadt. Man muss hinaus, und zwar über die Ponto Pietra, die seit 1900 Jahren hier die Etsch überspannt. Sogleich verschwindet das hektische Gedrängel der Altstadt, das gar nicht zum zärtlichen Hauchen passen will, keine schreienden Kinder, keine Tagestouristen aus Erlangen, nur jene, die auf die andere Seite wollen und die anderen, die wissen, was dort ist.

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Dort nämlich, am Ende der Brücke über der Strasse, findet sich eine kleine Steintreppe den Berg hinauf. Zu Beginn schmal und fast wie ein Privatweg wirkend, eröffnet sie bald Blicke in anmutigste Gärten und auf entzückende Häuser, die in den Anstieg hinein gebaut sind. Man muss nur ein paar Meter in diese verschachtelte Ansiedlung gehen, und der typisch italienische Stadtlärm bleibt zurück. Still ist es hier. Schön, pittoresk und verschwiegen. Dezent. Intim. Fast ein wenig voyeristisch sind die Blicke, die unvermeidlich in Gärten und auf Terrassen fallen.

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Weiter oben dann, die privaten Gebäude bleiben zurück, der Weg wird steiler und einige Durchgänge tun sich auf, finden sich wieder Graffiti an den Wänden. Das private Idyll weiter unten bleibt verschont, aber im oberen Bereich gibt sich der Italiener hemmungslos Liebesversprechen und Anschmachtungen hin. Mal mit Herz und mal mit Gedicht, nichts von Lega Nord und Neofaschisten und was es sonst an politischer Missbildung noch gibt. Es gibt nur das eine Thema in vielen Varianten. Aber, glücklicherweise, weitaus weniger brutal und übervoll als unten in der Stadt.

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Keine Sorge, es ist schon fast gelungen. Sind Sie erst hier angelangt, geht es durch einige weitere Stufen, vorbei an kleinen Grünflächen und gern beschriebenen Steinen der Stützmauern nach oben, ins Blau des italienischen Himmels. Es ist nur so weit, dass man sich nicht unangenehm fühlt und zu schnaufen beginnt, aber doch so weit, dass man gerne das ein oder andere Kleidungsstück ablegt. Der Berg verlangt eine gewisse Hingabe, aber keine Aufopferung, er fordert, aber er quält nicht, er ist wie eine gute Liebe oder wenigstens wie eine stressfreie Affaire. Oben dann ein Tor, nach rechts, dann noch ein Treppchen, und man ist oben beim Kastell.

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Man hat dort oben eine phänomenale Sicht über Verona. Die Terrasse des Kastells ist sehr breit, es gibt eine Steinmauer und Bänke, auf denen man sich niederlassen kann, und weil es so breit ist, könnten hier oben 20 Paare bequem undezente Dinge tun, ohne sich dabei irgendwie ins Gehege zu kommen – und zwischendrin wäre immer noch genügend Platz für ein paar abschirmende Bustouristen aus Erlangen. Dass hier dergleichen stattfindet, entnimmt man den vielfältigen Liebesschwüren auf der Balustrade; hier waren der Veroneser Romeo mit seiner Julia, hier hat er sich schriftlich seiner Gefühle versichert, und wer es hier nicht schafft, den Arm um die nackten Schultern seiner entzückten Sekretärin zu legen, dem ist im Bereich der nichtkäuflichen Zuneigung nicht zu helfen. Das hier ist das fast idealtypische Zimmer mit Aussicht, hier gilt es zu wagen und zu gewinnen – es kann sein, dass es unten in den bekannten Läden auch nicht schwerer ist, aber nie ist es so schön, so zwingend wie hier, über der Stadt und den Dingen, in der reinen Luft, fern des Alltags.

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Entsprechend geht es hier dann auch zu allen Tages- und Nachtzeiten bis zur Schliessung der Tore zu. Junge Paare, Verliebte, Männer, die noch daheim wohnen und es besser hier tun, Anzugträger und Vespafahrer, Pumps und Turnschuhe, in der Liebe sind sie alle gleich und in der Ortswahl auch, solange sie denn den Ort kennen. Für den Fremden mag es sogar noch schöner sein; dem Veroneser, dem geht es wie mir, der hat hier oben schon die Julia geküsst, aber auch die Nicoletta und die Rosaline, und die Sophia wird er eines Tages auch unverdächtig hier hoch bitten, der Ort trägt die Namen vieler Frauen; der normale Tourist jedoch hat das Vergnügen nur selten, zu selten, und deshalb ist es etwas Besonderes, es hier zu tun im Wissen, dass man für diesen Moment im Einklang mit der Fremde und den Fremden ist – ein Italiener eben, mit Julia im Arm. Nur jetzt, nur in diesem Augenblick.

Verharren Sie also etwas.

Die ein oder andere kleine Ewigkeit.

Man kann hier recht lange bleiben, der Hang öffnet sich gen Süden, es ist warm, es gibt keinen Grund zur Eile.

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Es gibt dann, so man sich gelöst hat, und lösen muss man sich, denn  oben wird in der Nacht abgesperrt, zwei Möglichkeiten; die eine ist verträumtes Wandeln ins Tal, zwischen römischen Theaterruinen, kleinen Häusern und einem immer noch eindrucksvollen Panorama. Das ist das, was den Veronesern letztlich bleibt, dehalb auch die Inschriften beim Herabsteigen als Erinnerung, leider zu oft an etwas, das gewünscht wäre, aber unten in der Stadt kaum fortzusetzen ist.

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Oder aber man ist gewitzt und beschafft sich, lange Planung und zielstrebiges Agieren vorausgesetzt, entlang des Abstieges ein diskretes Zimmer. Das ist nicht leicht, eigentlich sogar fast unmöglich, aber es wäre nicht Italien, wenn sich ein Versuch nicht lohnen könnte. Irgendwo ist vielleicht eine verschwiegene Pforte, ein leichtgängiges Schloss, eine Zimmertür und ein offenes Fenster, durch das am Abend die Hitze des Tages schwindet. Das jedoch würde Doppelbuchungen voraussetzen, Wagemut und die Bereitschaft, vielleicht doppelt zu verlieren, aber man mag sich trösten: So schlimm wie bei Berlusconi, Strauss-Kahn und anderen internationalen Persönlichkeit wird es nicht kommen. Schlimmstenfalls war es ein schöner Ausblick ohne Folgen. Bestenfalls…

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bestenfalls kann man ja noch einmal hierher kommen, ein Schloss an den vielen anderen Schlössern befestigen, die von jenen an die Ponte Pietra geheftet wurden, die sie einst auf dem Weg hoch zum Kastell überschritten, die Schlüssel in die Etsch werfen, per sempre sagen und ganz italienisch sein. Niemand weiss natürlich, wie das Ende sein wird.

Aber der Anfang war dann schon mal nicht ganz schlecht.

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184 Lesermeinungen

  1. am Freitag ist es soweit: ab...
    am Freitag ist es soweit: ab nach Italien!

  2. Ihr Erzählstil, Ihre...
    Ihr Erzählstil, Ihre Wohnungseinrichtung, Ihre Einkaufsgewohnheiten – so muss ein richtiger Gentleman sein!
    Ich bin sicher, Sie sind adelig und geben es nicht zu – denn „dank“ Guttenberg ist das ja derzeit eher kein Prädikat, mit dem man sich der Öffentlichkeit stellt.
    Ich habe ein Gespür für so etwas; Sie sind so unabhängig, gebildet und stets höflich, das sind ja fast immer Aristokraten.
    Also, nur unter uns – wie heissen Sie wirklich? Den „Meyer“ nehme ich Ihnen schon lange nicht mehr ab.

  3. Viel Spass!
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    Bedaure, bis zum...

    Viel Spass!

    Bedaure, bis zum letzten Blutstropfen bürgerlich und stolz drauf.

  4. Letztes Jahr war der...
    Letztes Jahr war der Eingangsbogen zum Romeo-Julia-Innenhof von allen Liebesbezeugungen in Form von Graffities und Haftnotizen befreit – war das nicht durchzuhalten ? Ich fand es ja mit charmanter als die todrenovierten Wände der letzten Zeit !

  5. Hauptsache nicht...
    Hauptsache nicht Meyer-Lanski.
    .
    Vielen Dank für den schönen Artikel!
    .
    Zur Liebe von Romeo und Julia gehört aber auch als Hintergrund die Feindschaft zwischen den beiden Patrizierfamilien. Ein Hindernis, das zu überwinden schwieriger war als das Erklettern eines Balkons.
    .
    Heute gibt es das nicht mehr, Prinzessinnen heiraten ihren Fitneßtrainer und alle sind glücklich damit.
    Darum gibt es auch keine Romantik mehr, sondern nur noch Schönheitsoperationen.

  6. ......da kann sogar ein alter...
    ……da kann sogar ein alter Tiger noch anfangen, ein bißchen romantisch vor sich hin zu träumen und an alte Zeiten zu denken.

  7. Ich freue mich schon auf die...
    Ich freue mich schon auf die fette Schlagzeile:
    *
    +++++ MAN LIEBT WIEDER! +++++
    Die Romantik ist zurück! Wie kann ich mich vor Betrügern schützen?

  8. muclomo, wie mir glaubhaft...
    muclomo, wie mir glaubhaft versichert wurde, ist das Beschmieren der Wände in einigen asiatischen Ländern fast mit der Reise der Araber nach Mekka zu vergleichen, und es ist etwas, das der gemeine Tourist im Gegensatz zu den Scaligergräbern oder der Krypta von San Zeno auch versteht. Es zu verbieten wäre sinnlos, ab und zu wäscht man die Mauern ab und dann kommen neue Inschriften.
    .
    HansMeier555, es ist ja nicht so, dass es nicht verfeindete Sippen gäbe – und oft genug kommt das erst richtig mit der Heirat. Nur schreibt das heute kein Dichter mehr auf, die machen lieber etwas über frustrierte Frauen mit Ekzemen in kurzen, tiefuntergründigen Bedeutungssätzen -> deutscher Literaturbetrieb.

  9. Hi: dann sollte doch...
    Hi: dann sollte doch wenigstens Nutzwert blah-nörgel,
    da: die Romantik.
    Volltreffer, versenkt. Danke Don.
    .
    (Wenn ich heut nur auch so einen schönen Treffer abliefern könnte. Mir wär danach. Aber ach, es geht nicht um einen Spießerleserbrief und Spießertourismusangebiedere, mit denen ich herumlaboriere. Sondern um einen besonders fiesen Textkracher, den ein Kunde supah findet, da von ihm daselbstverzapft − aber ich nicht. Werde für eine treffliche Replik an ihn im Shakespeare wühlen, Tucho geht auch, bin da immer dankbar. Hauptsache den Kunden-Krachertext versenken. Riesenschnörkel.)

  10. @ HansMeier555: "... Heute...
    @ HansMeier555: „… Heute gibt es das nicht mehr, Prinzessinnen heiraten ihren Fitneßtrainer und alle sind glücklich damit. …“
    *
    Daran kann man mal sehen, dass die Emanzipation doch etwas gebracht hat: Wer seine Kindheit im Pferdesattel verbringt, will sich später im entscheidenden Augenblick doch nicht verschlechtern! Das ist übrigens auch das „Wesen der Prinzessin“ in der klassischen Mythologie. Heute würde man sagen, ein Menschenrecht….

  11. Wie erobert ein Deutscher...
    Wie erobert ein Deutscher seine Herzdame?

  12. In der Tat ist der Wechsel von...
    In der Tat ist der Wechsel von Trubel zu Ruhe in Verona beim Anstieg zum Kastell beeindruckend. Noch überraschender ist es, wenn man einen der „Nicht-Touri“-Wege nimmt. Dann ist es der Unterschied noch extremer. Zwischen der Atmosphäre eines Dorfs und einer klischeehaft trubeligen italienischen Großstadt liegen da kaum 100 Meter.
    Und ja, den Balkon unbedingt meiden.

  13. Mit 17 war ich mal sehr...
    Mit 17 war ich mal sehr verliebt in einen Carlo, in Verona… Doch Mama und Papa haben aufgepaßt, auf beiden Seiten. Da ging nichts. Aber das war ja auch logisch. Schließlich hätte ich ihm damals noch keine Truhen voll weißer Bettwäsche, Tischtücher und Silberleuchter bieten können.

  14. pöh, banale sozialpsychologie...
    pöh, banale sozialpsychologie und physiologie… die sexuelle appetenz von frauen steigt meßbar und nachgewiesenermaßen bei körperlicher belastung. keine romantik, sondern schnödes ausnutzen hormoneller effekte auf weibliche physis und psyche nach einem ’spaziergang‘ bergan. die gefühle des flauen magens nach dem anstieg und das zittrige gefühl infolge des zuckermangels werden anschließend als zuneigung fehlattribuiert, indem der gewiefte ‚gentleman‘ die durch körperliche belastung eingeschränkte aufmerksamkeit seines sexualobjekts auf die schöne aussicht und die ausgesuchte örtlichkeit lenkt. es ist nur eine – andere/kultiviertere/elaboriertere/tückischere – variation des sexabstaubens. die ernüchterung setzt beim nachfolgenden, gleichermaßen symbolischen, abstieg ein. der vordem welt- und wortgewandte herr bewohnt nicht diesen erhabenen ort und stellt sich bei der rückkehr in die nüchterne realität als einsilbig und desinteressiert heraus.

  15. Der Name "Meyer" schützt vor...
    Der Name „Meyer“ schützt vor Adel nicht, Vorinkarnationen lassen sich nicht immer
    verbergen, glücklicherweise. Ich denke z. B. französischer Hof des 18. Jahrh. Wie fühlt sich das an, lieber Don?

  16. Don Carlos, als wenn stehende...
    Don Carlos, als wenn stehende Gewässer weniger tückisch wären…

  17. Don Carlos,
    das Glück ist...

    Don Carlos,
    das Glück ist eben eine leichte Dirne…

  18. @plindos (auch in diesem...
    @plindos (auch in diesem tread, damit es nicht untergeht)
    mein russischer coautor (ehemals prof für mathe in der udssr) sagte immer, mathe ist handwerk. also gemach gemach, jedes studium außer dem des psalter und des tenach ist windhauch. vielleicht gibt es jetzt weniger referenzen auf … im blogg

  19. @ Don Carlos: Man kann nicht...
    @ Don Carlos: Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass es der Natur in der Regel schnurzpiepelegal egal ist, warum Menschen etwas tun, solange sie ihre Art erhalten. Auch eine Klimaxkatastrophe in Verona beeinflusst ihre Entscheidungen nicht…

  20. >>Man kann hier recht lange...
    >>Man kann hier recht lange bleiben ….. es ist warm, es gibt keinen Grund zur Eile.<< . Das scheint mir auch das Problem der Währungsunion zu sein .... es fehlt die Mobilität der Arbeitskräfte. Warum kommen die -angeblich mastergebildeten- jungen Spanier nicht nach D, um zu arbeiten und D-Euros an Mutti zu überweisen, die den Familien X5 abstottert? . Mutti wird irgendwann den abgenudelten X 5 zurückgeben müssen, wenn sie die Zinsraten nicht mehr zahlen kann. Die Jugend, die keine Zinssätze jenseits der 20 Prozent mehr erinnert (damals zu Peseta oder Lira Zeiten hätte Vati die Karre niemals kaufen können), wird das als schreiend ungerecht empfinden und sammelt sich zum ziellosen Rumsitzen an schönen spanischen Plätzen, die doch eigentlich dem deutschen Bustouristen zum Geldausgeben vorbehalten sind. . Das Problem ist doch, dass sich mittlerweile kein privates Kapital mehr nach Süden verirrt und die Jugend lieber bei Mutti im Süden bleibt - fortdauernde öffentliche Transfers sind dann unvermeidlich. . Nach kaum mehr als 10 Jahren ist die einst innig geküsste Währungsunion leider keine hübsche Julia mehr.

  21. Auf die Idee muß man erst mal...
    Auf die Idee muß man erst mal kommen. Wg. Küssen. Nach Verona? Auch noch stressfrei, so man dergl. beschäftigt, womögl. mit Sekr. ?
    Da Sie , werter D. A. von dem Castello über Verona und dem Schliessen etc. schreiben, hier eine etwas andere, an einem nördlicher gelegenen Orte, stattgefundener Begebenheit.
    Vor undenklich weit zurückliegender Zeit steuerte meine Wenigkeit mit der besten aller Ehefrauen die Stadt Belfort an. Ein immer noch sehr marialisch wirkender Ort. Einzige Festung Frankreichs, die den Preußen und deren bundesdeutschen Verbündeten Anno 1870/71, über längere Zeit hin Widerpart leistete.
    Es war schon später Nachmittag, als der Herr des Geschehens der zaudernden Gattin einen Besuch der Zitadelle über der Stadt abrang, nein abnötigte. Alle Werke im Vorfeld, samt Kurtinen, Escarpins, Ravelins, Caponnieren etc. wurden einer Inspizierung unterzogen. Unser Hund war auch mit dabei und hinterliess dreibeinig seine Markierungen. Merkwürdigerweise war mit uns eine Gruppe von ca. 15 französischen Schülerinnen, so um die siebzehn Jahre alt, ebenfalls Teil des Geschehens.
    Nun kommt die Fatalität von Ort und Zeit ins Spiel. Es war schon etwas nach 17.00 h
    als der versammelte Pulk die monströs drohenden Bauwerke verlassen wollte. Am Ausgangsabschnitt staute sich alles an einem einzigen, verschlossenen 5,00 m hohen Stahltor, mit senkrechtstehenden, spitzigen, engen Eisenstäben versehen. So wie die Sache aussah konnten wir uns auf eine lange, hungrige, durstige Nacht einstellen. Da zumal auf lautes Rufen hin, keine hilfreiche Seele vom Inneren der Anlage erschien. Nun mußte gezeigt werden, ob in den Genen des Schreibers noch etwas Mumm vorhanden war.
    An den weitauseinanderliegenden Querstreben mich emporziehend kam ich bis zur Spitze des Tores. Dort oben balancierend, liessen die Spitzen liessen mich ihre unverrückbare Macht spüren und mir einen vorsichtigen Rückzug anraten um edlere Teile unbeschädigt zu lassen. Danach ein anderer Versuch. Was mir noch nie in den Sinn kam, hier gelang es, an den teilweise offenliegenden Fugen des Mauerwerks hangelte ich mich an einer Bastion empor und fand oben eine Art Sturmleiter. Mittels dieser konnte ich mich zur tiefergelegenen Poterne herunterlassen und in einem weiteren langen Torgang fand ich die Kasse, samt einer freundlichen Angestellten die den Eingang zum Innern der Zitadelle bewachte. Etwas verblüfft folgte sie meinen Darlegungen, holte ein schweres Schlüsselbündel und öffnete zur allgemeinen Erleichterung das Tor.
    Je nachdem, sind allerdings Frauenherzen sehr viel schwieriger zu nehmen. Hilsmittel wie Kerzen, gutes Essen samt edlen Weinen vermögen zwar viel, aber nicht „Alles“.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Avant-Fosse

  22. Bezüglich des Verewigens von...
    Bezüglich des Verewigens von Initialen habe ich einen romantischen Beitrag eines uralten Tigers. Jedes Mal, wenn ich meinen Vater besuche, fahren wir zum Fürst Metternich in den Rheingau, um dort gut zu essen. Danach gehört eine Abstecher in ein Villenviertel in Wiesbaden zum Ritual. Dort steht in der Mitte einer kleinen Rotunde eine große Trauerbuche. Zur vorletzten Jahrhundertwende gehörte das Gelände zum Garten meines Urgroßvaters, und der Platz unter der Buche war der geheime Treffpunkt der jüngeren Generation. Wir fahren dann zweimal um den Baum herum und gedenken meines Vaters Eltern, die sich darunter geküsst haben, ohne das es uns nicht gäbe. Ihre Initialen haben sie in den Stamm geschnitten. Man findet sie immer noch auf 5 Meter Höhe.

  23. Es gibt ein sehr schönes...
    Es gibt ein sehr schönes Buch, betreffend Graffiti und Inscriptiones, über Pompeji.
    Darin wird mit erläuternden Texten & Abbildungen geschildert, was über die Zeiten hinweg als Relikte überdauert hat. Dokument der (masc.) Menschheit, an Haus- und Gassenwänden verewigt, was erstere im Tiefsten so bewegt (hochaktuell): Die Obszönitäten, Hinweise auf P…s und deren Dienstleistungspersonal sowie mit Tarifen, auch teilweise ergänzt in Form von huldigenden Poems.

  24. Vroni@: Mei, liabes Vronerl, i...
    Vroni@: Mei, liabes Vronerl, i kennt Eahna scho böhülflich sein, damid Sie an Supahkracha hikriagn kenntn. Wann´S stad sand: Reiche Kenndnise in allen Lepenslaagen könntn Eahna, sogoa unendgeldlich, vo mia vamiddeld wern. Oba nurr, wanns mi net tratzn tatn. Des wirrd ma jo net im Draum einifoin, de weiblichä Bsysche, wie vom Herrn Don Carlos so teiflisch gschildat, fia amoralische Zwegge diesfallsig ausnutzän zu wollen. Zerscht datn mia zwoa eh erschtamoi aan rkk Katechismus durrchgehn. Göld!
    Kiss de Hand, gans dea Ihrige W. d. Ä.

  25. Und die Katzen! Haben Sie die...
    Und die Katzen! Haben Sie die Katzen gesehen?

  26. Sie meinen, man sollte eine...
    Sie meinen, man sollte eine Giulietta kaufen? Stil hätte die…

  27. Don Alphonso, dieser erste...
    Don Alphonso, dieser erste Absatz war die lässigste literarische Watschn auf die ich seit der Lektüre von >Shakespeare’s Insults< und >Honourable Insults< gestoßen bin. Schon der Ausdruck "himmelsüße Marmeladen" vor einiger Zeit hat mich entzückt, aber das ... Sie haben's wirklich mit den Worten: Kudos. Und Danke.

  28. Macchinista: Immer! Wenn einen...
    Macchinista: Immer! Wenn einen die Frau verlässt, hat man immer was anderes zu tun.
    .
    Dormouse, gern geschehen, man watscht, was man kann.

  29. Plindos, in Verona ist man...
    Plindos, in Verona ist man hart gegen die Prostitution vorgegangen, da ist nichts mehr an die Wand zu schreiben, und was noch bleibt, steht bei den Callgirls im Internet.
    .
    Und das Törchen in Verona kann man überklettern. Schlommstenfalls wäre daneben ein gutes Restaurant, in dem man immer gehört werden würde. Italien eben.

  30. er kuste mich wol tûsent...
    er kuste mich wol tûsent stunt, tandaradei, seht wie rôt mir ist der munt. und ein kleinez vogellîn, tandaradei, daz mac wol getriuwe sîn.
    .
    geschätzter don, schön leicht und kunstvoll, ihre einlassungen, und schön böse, ihr hinweis auf den literaturbetrieb. meinen zweifach dank!
    .
    lieber Hansmeier555, dass familien nach den eheschliessungen unterschiedliche meinungen entwickeln, wenn gesehen wird, welche dynastischen ‚verwerfungen‘ stattfinden könnten, lässt sich bestätigen.
    .
    in solch liebesdingen ist zuweilen ein überraschungscoup sehr sinnreich. wenn ärger kommen will, dann kommt er eben. nähme man auf solch dinge bezug, hätte man kein eigenes leben mehr.
    und man hat doch nur eines, und es könnte kurz sein, s. referenztext.
    .
    lieber Don Carlos, und das wirkt?

  31. liebe Der Tiger,
    das ist aber...

    liebe Der Tiger,
    das ist aber eine hübsche Geschichte !

  32. @DerTiger "Ihre Initialen...
    @DerTiger „Ihre Initialen haben sie in den Stamm geschnitten. Man findet sie immer noch auf 5 Meter Höhe.“
    Sind Oma & Opa da mit der Leiter hoch?
    Denn die Rinde und das Eingeritzte wachsen bei Bäumen nicht „nach oben“. Was unten war, bleibt unten. Der Baum wird oben natürlich höher, aber nicht dadurch, dass das „unten“ nach „oben“ wandert. (Sorry, besser kann ich’s nicht erklären). Drum: wieso in fünf Metern?

  33. Klaus@: Das ist halt der...
    Klaus@: Das ist halt der Unterschied zwischen experimenteller und theoretischer Physik. Oppa & Omma sassen halt in einem Baumhaus, womöglich in einer Tanzlinde.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tanzlinde_(Effeltrich)

  34. Don Alphonso@: ....die...
    Don Alphonso@: ….die aggréablen Restaurants & Bistros gab es nur unten im centre ville von Belfort. Ausserdem sollte man nie, niemals an Aussichtsorten und deren unmittelbarer Umgebung speisen. Schlechte Küche in Kombination mit „Abkochen“ des Gastes sind die üble Folge. Die Begleitung wird´s für Immer mit dem Einladenden in Verbindung bringen.

  35. liebes Rehlein,
    danke für den...

    liebes Rehlein,
    danke für den Tanzlinden-link! Ich kannte das nicht, nur Rundbänke um den Stamm herum. Bei uns haben die Linden nun zu blühen begonnen, so ein Lindenhäuschen wär schön.

  36. Also, für mich ist das...
    Also, für mich ist das Restaurant weniger geeignet, weil man dort noch das richtige italienische Bestellen erwartet, und nicht so ganz auf Vegetarier eingestellt ist, aber es ist ohne jeden Zweifel eines der besseren Restaurants von Verona:
    .
    http://www.teodoricore.com/

  37. lieber Plindos,
    richtig,...

    lieber Plindos,
    richtig, besser picknicken!
    Und ebenfalls richtig: das schlecht gewählte Lokal mindert den Einladenden.

  38. lieber BertholdIV,
    is doch...

    lieber BertholdIV,
    is doch noch mal gut ausgegangen, die Albertina hatte weniger Glück.
    http://en.wikipedia.org/wiki/File:Albertina_Wien.jpg

  39. erholsam zu lesen, nach einem...
    erholsam zu lesen, nach einem geschäftig-ergebnislosen Tag. Was die im Teodoricore kochen, klingt sehr appetitlich. Wohl den Orten, die es schaffen, ab und an ein paar ruhige Inseln zu haben, und wo sich solch gute Küche halten kann.

  40. Werter Don, was macht denn das...
    Werter Don, was macht denn das „…das richtige italienische Bestellen“ ungeeignet für Sie?
    .
    Ist es der Umstand, dass immer das ganze Menu erwartet wird, obgleich man eigentlich nur Vorspeisen essen möchte?

  41. Köstlich, wer einmal ein paar...
    Köstlich, wer einmal ein paar hässliche Januarwochen knapp oberhalb des Latiums am Strand entlangspaziert ist, und es ist warm und schneefrei und hell, so hell – der versteht vielleicht, warum es nicht so leicht ist. Dazu kommt, dass man eine Sprache wie Englisch beherrschen müsste. Und da gibt s schon gewisse Defizite, auch bei Uniabsolventen. Ich kenne hier eine Nachwuchstrüffelzüchterin, die in Deutschland Agrarwissenschaften studiert hat – die könnte sicher hierher. Das ist aber eine absolute Ausnahme und noch dazu eine, die mit 6 Hektar Trüffelwald eine andere Lebensplanung hat. (Und nein, sie hat leider schon einen Freund)
    .
    Henriette, ich finde Bürgerlichkeit ganz ausgezeichnet und sehe keinen Anlass, irgendwelchen vons irgendwelche meiner Eigenschaften zu übertragen. Wirklich nicht.

  42. Vereinfacht gesagt: wenn es...
    Vereinfacht gesagt: wenn es nicht gerade in Valeggio ist, wo jede Art von gefüllter Nudel als vollwertiges Essen gilt, ist es schon so, dass Essen ohne Fleisch irgendwie nicht sonderlich üblich ist. Und es steht nun mal automatisch ein Weinglas auf dem Tisch. Wer kein Fleisch, keinen Fisch und keinen Wein nimmt, und am Ende auch keine Art von Kaffee, ist hier nicht gerade ein Wahrer der Tradition. Das ändert sich zwar, es ist nicht mehr so wie in meiner Jugend, und inzwischen bekommt man hier sogar Nichtbeuteltee – aber es ist noch ein weiter Weg, bis man als vegetarier überall vieles Essen kann. Auf den zweiten Gang muss ich erst gar nicht schauen. (Es gibt in der Toskana Gasthäuser, da hängen im Winter die frisch geschossenen Wildschweine zum Ausbluten an der Wäschestange neben dem Haus. Es gibt in der Orvieto geräuchertes Schwein mit Borsten.)
    .
    fionn, da ich naturgemäss eine unterleibslose Kunstfigur bin, kann ich nichts dazu sagen. ich erobere nicht, ich sehe anderen nur dabei zu.

  43. Klaus, im wirklichen Leben...
    Klaus, im wirklichen Leben heißen Sie Obelix, nicht wahr? Zu Bäumen haben Sie ja schon in „Die Trabantenstadt“ alles notwendige gesagt.
    .
    Der Tiger, Klaus beschreibt das Wachstum von Palmen, bei denen „unten“ tatsächlich „unten“ bleibt und Wachstum nur aufsetzend stattfindet. Bäume wachsen an allen Teilen und am Stamme entsprechend auch nach oben, da haben Sie recht. (Allerdings sind 5 Meter schon viel – anscheinend werden Tigergenerationen sehr alt :-))

  44. Pardon, wenn ich noch in la...
    Pardon, wenn ich noch in la belle France verbleibe. Es gibt sie dort immer noch die
    l’arrêts pour les camions. Mitten in der Bourgogne gingen wir in solch ein veritables
    gastronomisches Etablissement speziell für die Helden der Landstrasse fundiert. Unangemeldet und in der Mittagszeit.
    Davor standen an die zwanzig Camions. Von aussen wie innen ziemlich unscheinbar. Aber welch eine Küche. Mit allem Komfort und zurück, mehrere Gänge, tous les produits de la région et les excellents vins. Die französischen Driver betrachteten uns etwas erstaunt aber wohlwohlend, insbesondere mit Kennermiene, ja was soll ich sagen…
    Als wir beide, die beste aller Ehegattinen und ich, so richtig in den „Gängen“ waren, linste ein, durchaus erkennbar, ebenfalls deutsches Ehepaar der „hüteren Jehaltsklass“ durch das Fenster. Rümpfte die Nase ob des Ambiente und…zog ab.
    So kommt Dünkel vor dem Fall und um irdische Genüsse.
    Nach dem Essen, nahm ich all meine Sprachkenntnisse zusammen und sprach der Patronin mein allergrößtes Lob und Kompliment für den sehr preiswerten Genuß aus. Sie strahlte äusserst, zum Dank, entzückt zurück. Une vie comme Dieu en France.

  45. lieber don, aber sie werden...
    lieber don, aber sie werden doch sicherlich beim dessert sich nicht gebremst zeigen, n’est-ce pas? haben sie eine suggestion zur liquiden begleitung eines trüffelrisottos, ausser aqua?
    .
    der toskanische umgang mit wildschweinen wirkt m.e. recht sympathisch.

  46. Henriette, seien Sie...
    Henriette, seien Sie versichert, keiner von uns ist immer höflich. Ganz ins Gegenteil. Fragen Sie Detlev von Westhofen-Runkel – oder besser Markus von Bentheim-Burg, der ist Profi im Personalanmotzen.

  47. @Foersterliesel – Danke, ich...
    @Foersterliesel – Danke, ich hatte schon gefürchtet, Sie würden einen offiziellen Kommentar vermissen.
    .
    @Klaus – das diskutiere ich mit meinem Vater jedes Mal. Wir glauben, mein Großvater ist hochgeklettert. Das war vielleicht ein Zeichen besonderer Verehrung oder ein bisschen Geheimnistuerei vor der Autorität des Gartenbesitzers und zukünftigen Schwiegervaters. So hoch sind nämlich auch andere Initiale – die der Schwestern meiner Großmutter plus deren späterer Ehemänner.
    .
    @Rehlein – die Baumhausversion gibt’s in unserer Familie auch – aber eine Generation später. Dazu habe ich aber überhaupt keine romantische Verbindung. Meinen Rechtsanwalt hat der Schock getroffen, als er von dem Baumhaus hörte: Ich solle um Gottes Willen zusehen, dass dieses illegale Biest aus der Erbmasse herausgenommen wird bevor der nächste Erbfall eintritt und er offiziell damit zu tun kriegt.

  48. DA @ 17.32h Eine Adresse...
    DA @ 17.32h Eine Adresse just for you. Jean Paul-Vincent (Syndicat de la Trufficulture) in Lalbenque (liegt südöstlich von Cahors in Frankreich) sowie
    le Marché des Truffes in Lalbenque (Truffes zum Preis von ca. €7-800.–/kg – vor 3 Jahren).

  49. Foersterliesel@: Da wir gerade...
    Foersterliesel@: Da wir gerade über diverse Geschmäcker und über´s Essen reden:
    Zu dem Bild im Link: Das schaugt grad her wiar a Filetmesser oder ein Fleischerhackl in die Albertina gerammt. Der alte Bau nimmts würdig und gelassen hin.

  50. Tanzlinde?! Bin nun so alt...
    Tanzlinde?! Bin nun so alt geworden und hab‘ davon noch nie gehört, danke für den Link. Wunderbar, dass es sowas gab und noch gibt.

  51. Linde? Es war doch eine...
    Linde? Es war doch eine Trauerbuche in Wiesbaden.

  52. Lieber Don, 18.24
    es muss sich...

    Lieber Don, 18.24
    es muss sich um ein kleines Nichtverstehen handeln, kein Problem, alles nur ein Spiel.
    Ihre Eigenschaften gehören Ihnen, nichts, gar nichts wird da übertragen, das sehe
    ich genauso.

  53. In dem typisch toscanischen...
    In dem typisch toscanischen Ristorante ohne Speisekarte bei uns im nächsten Dorf empfehle ich meinen nicht Fleisch essenden Gästen immer ein assaggio di primi:
    z.B. riso con funghi, gnocchi al gorgonzola, maccheroni al funghi, gnocchi al peperoni, ravioli al spincci e ricotta.
    Wenn wir drei davon essen, ist man uns nicht gram ob des fehlenden secondo.
    Und in die Weingläser kann man ganz vorzüglich Wasser gießen!

  54. @giraldeli der klaus hat...
    @giraldeli der klaus hat schon recht. Die Position einer Markierung im Baumstamm verändert sich in der Höhe nur, wenn der Baum am Hang abrutschend ein ausgleichendes Streckungswachstum ausbildet. Die einzige Pflanze, die „von unten“ wächst, heißt bezeichnenderweise Welwitschia mirabilis

  55. die transsubstantiation:...
    die transsubstantiation: wasser zu wein. milch zu käse. weizen zu nudel. kartoffel zu gnöcchi. borstenvieh zu geschnetzeltem. linde zu buche. eulen zu euro.

  56. <p>Ich würde es so sagen: Es...
    Ich würde es so sagen: Es ist mir in Italien relativ gleichgültig, wo ich das bekomme, was ich haben will, solange ich es bekomme. In Mantua werden die Tortelli in einem halben Dutzend Restaurants und Bars von ein und dem selben Bäcker um die Ecke gemacht, der ist anerkannt gut, und bei der Zubereitung kann man nichts falsch machen.
    .

    .
    Es geht mir um den Spass beim Essen, aber nicht zwingend darum, es vom Anfang bis zum Ende in einem Haus zu tun. Und so ganz passt dieser dicke Klumpen Vollverpflegung nicht zu mir, wenn es nicht gerade in Valeggio ist, deshalb beschaffe ich es, wie es geht, und esse es, wie es mir passt.
    .

    .
    Ein Drama ist eher der Umstand, wenn eine Käselieferung ausbleibt, so geschehen beim geräucherten Ricotta heute morgen – vier sollten kommen (der hält sich über Monate), einer war da.

  57. wer in verona den hügel nicht...
    wer in verona den hügel nicht erklimmt, muss wohl ganz meschugge, oder aber unglaublich faul sein. herrlich ist es da oben! danke für diese hommage an die wichtigen dinge!

  58. donna laura, ich weise da...
    donna laura, ich weise da gerne auf das Euro wird zu Schweizer Franken Wunder hin.

  59. @giraldi – Vielen Dank! Dass...
    @giraldi – Vielen Dank! Dass mit dem nach oben wachsen, werde ich meinem Vater nächste Woche erzählen, wenn ich ihn an Himmelfahrt um den Baum kutschiere. Er wird sich sicher freuen, dass seine geliebte Trauerbuche sogar in der FAZ kommentiert worden ist. Als kleiner Junge ist er, wenn er in Wiesbaden im Sommer zu Besuch war, den Stamm hochgeklettert und die Zweige heruntergerutscht. Er behauptet immer, dass – in seiner Erinnerung – die Initialen damals nicht so weit oben gewesen wären. Das ist lange her. Tiger werden wirklich alt. Er ist 94.

  60. @Tiger

    Echt, Sie essen beim...
    @Tiger
    Echt, Sie essen beim Fürsten Metternich? Wie geht’s ihm denn so? Und wie geht’s der lieben Frau Fürstin?

  61. @Fürst von Fürstenberg - das...
    @Fürst von Fürstenberg – das müssen Sie schon selbst herausfinden. Als Bürger speisen wir hier:
    http://www.opentable.de/rest_profile.aspx?rid=10044

  62. @Foersterliesel
    g'fällt ihnen...

    @Foersterliesel
    g’fällt ihnen nicht und dabei sind doch so viele stolz auf den modernen bau, der die weltläufigkeit dieser metropole zeigt.
    s.e. der kardinal bekommt aber viel lob, dafür dass er sich dem jäger aus dem stadtpark widersetzte und die karriere des dompfarrers scheint auch nach oben begrenzt damit.

  63. Wow, Verona, Romeo und Julia,...
    Wow, Verona, Romeo und Julia, damit habe ich nicht gerechnet. Danke.

  64. Ah, questo business pranzi a...
    Ah, questo business pranzi a Padova. Una cucina di superclasse.
    Beh, l’immondizia. Da qualche parte, egli deve a sì. Già facciamo.
    Nostri contatti con la politica. Negri in Africa. Avete tali luoghi meravigliosi per qualcosa. L’Italia è piena di immondizia, tutta l’Europa.

  65. Friar:? ....da war doch...
    Friar:? ….da war doch was….? Sie erinnern sich vielleicht noch an diesen leichtsinnigen Italiener der an der Blackfriars Bridge in London in den achtziger Jahren baumelte? Ein honorabler Banker der soooo gern an internationalen Arbeitsessen teilnahm, ein Kenner von Rang speziell der lombardischen Küche. Ts, ts. Man sollte sorgfältiger mit den Geldern der banco di santo ambrosia umgehen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Blackfriars_Bridge

  66. Ah, Rehlein hat ARTE gesehen?...
    Ah, Rehlein hat ARTE gesehen?

  67. donna laura, nicht bei frauen,...
    donna laura, nicht bei frauen, die walther von der vogelweide rezitieren. gottseidank!

  68. lieber BertholdIV,
    gefällts...

    lieber BertholdIV,
    gefällts denn Ihnen?

  69. Filou@: Sie Indiskretino....
    Filou@: Sie Indiskretino. Darüber schweigt man besser und geht zum Dessert über.

  70. BertholdIV@: Im vorigen Blog...
    BertholdIV@: Im vorigen Blog wurde Ihnen die allfällige Absolution erteilt ;-)….
    Foersterliesel@: Er ist für alles Moderne welches jenseits des Ultramontanen.

  71. wie darf man das verstehen,...
    wie darf man das verstehen, lieber Don Carlos?

  72. Wie beim alten Fellini. Das...
    Wie beim alten Fellini. Das große Fressen.

  73. Aber Rehlein, Fernsehen,...
    Aber Rehlein, Fernsehen, besonders Arte, ist doch ein Zeichen gehobenen…
    .
    …ha, jetzt merke ich’s! Plindos! Sie Oberdrolliger! Moegen Sie im Dunklen ueber Ihre zahlreichen Lexika stuerzen.
    .
    (Mason in disguise)

  74. nur noch ein erbschen, liebes...
    nur noch ein erbschen, liebes geierchen hoch drei.
    .
    cher Filou, von Plindos kann man ungeheuer viel lernen.

  75. Liebste Laura, wie meinen Sie...
    Liebste Laura, wie meinen Sie DAS denn?
    Gute Nacht!
    (Muss morgen ins Hamsterrad)

  76. Hier geht's ja mal wieder wild...
    Hier geht’s ja mal wieder wild durcheinander, aber so soll es ja wohl sein in dieser Kommunikations-Variante.
    Aber wenn der Herr Alphonso recht hat – was selten genug vorkommt – dann hat er wirklich recht.
    In italienischen Angelegenheiten hat er oft recht, auch wenn er – jedenfalls, soweit ich das beobachte – das Schöne, Wahre, Gute nur konsumiert und viel zu selten darüber siniert, warum er das alles überhaupt noch genießen kann.
    Man kann ja den Herrn Berlusconi so grauenhaft finden, wie man ihn halt findet, aber Regierungen, die solange gehalten haben wie unter ihm, hat es halt auch noch nie gegeben.
    Um auf Verona zurückzukommen: Schmierereien sind völlig unnötig, außer für Gebäudereiniger, Schlößer dann schon besser, vor allem für die Hersteller derselben, am besten ist es, sich an Versprechungen zu halten, wenn man das will, aber das braucht man nicht zu dokumentieren, und wenn man das nicht, sondern nur den Augenblick auskosten will, dann erst recht nicht.
    Also: Finger weg von Griffeln jeder Art und von Hauswänden, lieber rauf auf die Burg, tun, was man nicht lassen kann, und dann in’s Trüffel-Restaurant.
    Hätten R & J auch mal machen sollen.

  77. cher Filou, seine zuordnungen...
    cher Filou, seine zuordnungen amüsant, man denke nur an dies seltsame ehepaar, angeblich aus d, vermutlich in einer baby-klasse aus sindelfingen; sein latein ist bibelfest.
    dies erinnert mich ein wenig an die übliche erste schulstunde: latein.
    und ein lehrer, der beim nie gewollten, aber selten gezähmten lachen meist puterrot anlief, und das war mit mea parvitas in der klasse nicht selten, da als pubertäre sehr vergackert. gemeinsam mit den freundinnen, versteht sich. und an diesen wunderbaren, von lustig aufgelegten zehntklässlerinnen geplagten menschen erinnert mich Plindos.
    hach.
    .
    (mal wieder nachtwache schiebend… immerhin gibt es eiskalten limoncello zum zeitvertreib. dass mir nur nachher nicht das thermometer aus der hand flutscht.)

  78. Sehr verehrter DA: Sie machen...
    Sehr verehrter DA: Sie machen mich wieder froh Deutscher zu sein. Nicht alle sind viereckig und abhaengig. Danke fuer den interessanten Artikel.
    Und wenn man mit Ihrem Stil nicht einverstanden ist, dann denken Sie den Spruch: Was kuemmerts mich, die deutsche Eiche, wenn sich ein ……. an mir schuppert.
    (….. = je nach Stimmung im Tierreich zu finden)

  79. @Don 18:24: In Gedenken an DAS...
    @Don 18:24: In Gedenken an DAS GRAUEN im Winter hier in D kann ich das durchaus nachvollziehen. Zum Glück sind wir dieses Jahr mit einem herrlichen Frühling gesegnet – und trotzdem brummt die deutsche Konjunktur (nicht aber der Konsum), weil wir es in D scheinbar nicht lassen können, Waren zu produzieren, die uns zwar alle gerne abnehmen sie dann jedoch nicht bezahlen können/wollen.
    .
    Hatte gestern an anderer Stelle gelesen, dass die deutsche Arbeitsagentur auf Roadshow nach Barcelona und Madrid geht und die Griechen derzeit verstärkt nach Zürich fliegen.
    .
    Dass nur D aber nicht Griechenland eine anonyme Ablasssteuer (20% auf kolportierte 280 Mrd wäre schon mal ein Anfang) mit der Schweiz verhandelt hat, zeigt mir den Mangel an Ernsthaftigkeit der griechischen „Konsolidierungsbemühungen“.

  80. Köstlich, ich denke, den...
    Köstlich, ich denke, den Griechen sind ein paar Proteste gar nicht so arg unangenehm. Eigentlich sind sie ja immer noch in einer gar nicht so schlechten Lage. Ob man aber ein Land stützen sollte, dem die eigenen Einwohner nicht mehr trauen – da wäre ich vorsichtig.
    .
    Wie auch immer, Frühling 2012 habe ich schon wieder hier gebucht.

  81. melursus, wie kommt es dann,...
    melursus, wie kommt es dann, dass die Ästlein des kleinen Bäumchens 20 Jahre später Äste in recht großer Höhe sind? Scheint, als würde alles am Baum in die Höhe wachsen…
    Das können wir aber schlußendlich nur durch begleitende Beobachtung klären. Ich werde mich für die nächsten 15 Jahre vor eine Buche stellen und zusehen. Danach sprechen wir uns wieder!

  82. filou im Hamsterrad? Muss das...
    filou im Hamsterrad? Muss das sein? Gehen Sie doch besser standesgemäßen Beschäftigungen nach.

  83. @@: Ja.ja, spottet nur, so...
    @@: Ja.ja, spottet nur, so gehts einem, wenn man auf die Neunzig zugeht. Zahnlos, träge im Hirn, auch sonst….da war doch was? Der Baby-Benz hatte auch seine Mucken. Fatal. Chèr Filou: Angriffslustig gefragt, haben Sie heut morgen auch, wie ich, einhundert Liegestütz am Stück geschafft? Sie sollten den Calvados sein lassen ;-) …und überhaupt: Otium geht vor negotium.
    Verehrteste Donna Laura: Gar nich um ignorieren! (hab ich im Lexikon alter Deutscher Spruchweisheiten gefunden..)

  84. @Foersterliesel "24. Mai 2011,...
    @Foersterliesel „24. Mai 2011, 21:46 lieber BertholdIV,
    gefällts denn Ihnen?“
    nein, sieht schrecklich aus. der ganze platz bis zum denkmal von hrdlicka rüber ist vermurkst, aber als busshaltestelle für die ganzen touris taugts

  85. Re: Griechenland - Eine...
    Re: Griechenland – Eine Treuhandanstalt zu gründen wäre sicher die beste Lösung imo – die Deutschen haben schon wertvolle Erfahrung gemacht mit dem DDR-Treuhandanstalt – also diesmal mit Greichenland wird’s hoffentlich schneller gehen. Und noch etwas – das Ausverkaufverfahren in Greichenland wird den Portugiesen, den Iren, den Spaniern und den Italienern sicher einen Schreck einjagen – oder?
    P.S. Dass den Griechen das nötige Kapital fehlt, um die griechische Wirtschaft umfassend zu modernisieren ist doch klar. One has to remember that in a country like Greece where the currency was weak and so inflation was always a problem, saving did not make sense and those Greeks who did make a lot of money naturally preferred to keep it in a Swiss bank in Swiss francs or USD.
    Aus der Basler Zeitung
    http://bazonline.ch/ausland/europa/Wie-einst-in-der-DDR/story/20570439

  86. @rehlein
    Danke, wieder was...

    @rehlein
    Danke, wieder was gelernt, Tanzlinde und Calvi kannte ich noch nicht…
    Zitat wiki: dass Calvi sich im Gegensatz zu den anfänglichen Annahmen nicht selbst das Leben genommen hatte, sondern in Wirklichkeit „erselbstmordet“ worden war (in der italienische Sprache lässt sich das Wort für „Selbstmord begehen“ zur Beschreibung solcher Fälle zu einem transitiven Verb machen).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Roberto_Calvi
    Da sind wir wieder bei meinem Lieblingsthema Arroganz der Macht

  87. Romeo und Julia? - Waren das...
    Romeo und Julia? – Waren das nicht diese zwei aufsässigen, veroneser Gören, die nicht auf ihre Eltern hören wollten und sich am Ende gegenseitig nicht mehr vertraut haben? Und was ist eigentlich aus ihrer staatlich geförderten Altersvorsorge geworden?

  88. Weil diese Frage, ob Initialen...
    Weil diese Frage, ob Initialen mit der Rinde des Stammes nach oben wachsen, so viel Diskussion erzeugt hat, muss ich zugeben, meine 5 Meter Angabe war ein ‘rough order estimate’. Ich habe die exakte Höhe nie gemessen. Aber ein besseres ‘rough order estimate’ wäre wohl: ‘doppelte Mannshöhe’.

  89. Ob es in Babylon auch solche...
    Ob es in Babylon auch solche heimeligen Ecken gab? Romeo und Julia hiessen ja eigentlich Pyramus und Thisbe…(wenn schon Shakespeare, dann Ovid).

  90. immer ein thema gesunde...
    immer ein thema gesunde ernährung (sorry, aber wenn ich schon mitglied bei bioland bin):
    Bioland informiert
    Hrsg.: Bioland – Öffentlichkeitsarbeit, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz, Tel.: 06131/23979-12, Fax: 06131/23979-27,
    E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@bioland.de, http://www.bioland.de, 05/2011
    Sind Bio-Produkte sicher?
    Informationen zu Darmerkrankungen durch EHEC-Infektionen
    Mainz, 24. Mai 2011: Seit der zweiten Maiwoche sind hunderte Personen an
    blutigem Durchfall aufgrund von EHEC-Infektionen mit ungewöhnlich schweren,
    teilweise tödlichen Krankheitsverläufen erkrankt. Die Fälle traten vor allem in
    Norddeutschland auf, es gibt aber auch Meldungen aus Süd- und Ostdeutschland.
    Während normalerweise vorwiegend Kinder von einem schweren Verlauf der
    Erkrankung betroffen sind, sind derzeit vor allem Erwachsene, überwiegend Frauen,
    betroffen.
    Woher kommt die Infektion?
    Die Behörden kennen die Ursache der Infektion nicht. Möglich ist eine Verbreitung
    über verunreinigte Lebensmittel. Befragungen von Patienten und ggf.
    Untersuchungen von Lebensmitteln sollen die Ursache klären. Das Berliner Robert-
    Koch-Institut (RKI) sieht Hinweise dafür, dass sich die Keime über rohes,
    ungewaschenes Gemüse ausgebreitet haben könnten.
    Sind Bio-Produkte besonders gefährdet?
    Die konkrete Ursache ist noch nicht bekannt. Bioprodukte sind generell nicht mehr
    oder weniger gefährdet als konventionelle. Eine Gruppe von führenden
    Mikrobiologen und Ökolandbau-Forschenden beschäftigt sich seit drei Jahren
    wissenschaftlich mit dem Thema EHEC und untersucht alle möglichen Einfallstore
    (Projekt Pathorganic im Rahmen der transnationalen Forschungszusammenarbeit in
    EUROPA, ERAnet). Sie konnten keine spezifischen Bio-Risiken feststellen. Die
    EHEC-Fälle in der Vergangenheit waren nicht auf die Besonderheiten der
    biologischen Bewirtschaftung zurück zu führen.
    Ein Vorteil der ökologischen Erzeugung ist die raufutterbetonte, extensivere
    Rinderfütterung, die die Bildung von EHEC und anderen Kolibakterien reduziert.
    In der Presse wurde eine Kopfdüngung von Gemüse mit Gülle als Grund für ein
    besonderes Risiko von Bio-Produkten genannt. Diese Form der Düngung ist absolut
    unüblich im Gemüsebau und wird auch im Öko-Landbau nicht praktiziert. Die These
    stammt aus einer Pressemitteilung der DGFN (http://www.dgfn.eu/). Dort wurde der
    entsprechende Passus mittlerweile gestrichen, da er nicht zutreffend ist.
    Aufgrund dieser generellen Einschätzung können jedoch keine sicheren Schlüsse
    auf den konkreten EHEC-Fall gezogen werden.
    Bioland informiert
    Hrsg.: Bioland – Öffentlichkeitsarbeit, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz, Tel.: 06131/23979-12, Fax: 06131/23979-27,
    E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@bioland.de, http://www.bioland.de, 05/2011
    Wie kann ich mich vor Infektionen schützen?
    Solange Quellen und Verbreitungswege nicht bekannt sind, lassen sich keine
    konkreten Handlungsempfehlungen ableiten, die über die allgemeinen
    Hygienegrundsätze beim Umgang mit Lebensmitteln hinausgehen. Dazu zählen
    gründliches Reinigen der Produkte, egal ob sie aus konventionellem oder
    ökologischen Anbau stammen, sowie der Arbeitsgeräte in der Küche.
    Was ist EHEC?
    EHEC steht für Enterohämorrhagische Escherichia coli. Damit werden bestimmte
    pathogene Stämme des Darmbakteriums Escherichia coli (E. coli) benannt, die beim
    Menschen gefährliche, blutige Durchfallerkrankungen auslösen können. Sie treten
    weltweit auf.
    Wie verbreiten sich die Keime?
    Natürliches Reservoir der Bakterien ist der Darm von Wiederkäuern, speziell von
    Rindern. Die Keime können durch direkten Kontakt mit Tieren, aber auch durch den
    Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln oder Wasser bzw. Getränken übertragen
    werden. Eine Infektion von Mensch zu Mensch ist ebenfalls möglich
    (Schmierinfektion).
    Für aktuelle Informationen empfehlen wir die Seite des Robert
    http://www.rki.de/cln_160/nn_205760/DE/Home/Info-HUS.html

  91. Liebster Bio-B4,
    calm...

    Liebster Bio-B4,
    calm down.
    Der Übeltäter geht vermutlich in Richtung „vorportionierter Salat“.
    Daher ein Plädoyer hier von mir alter Bauerntochter für liebevoll selbst zubereitetes Essen, ohne Fertigsalat, ohne Fertigsuppe und ohne Fertigpizza.
    Ohne Nutz- und Kostenkalkulation von Zeit gegen Geld.
    Es geht hier um unseren Magen! (Und um Gesundheit, selbstredend.)
    .
    Ich schabe sogar die rohen Kartoffeln selbst für halbseidene fränkische Kartoffelknödel (wahlweise zu Ente oder zu Schwammerl). Statt die verschwefelte gelblich verfärbte Pampe zu nehmen aus dem Kühlregal.
    .
    Übergebe mich jetzt wieder zum schönen Italien mit den herrlichen handgemachten romantischen Julia-Nudeln. Immer schön den Salat selber waschen und rupfen. Sonst lieber hungern. Kantinen meiden. Und jedem zuhause eine kleine Nudelmaschine mit Kurbel, wie ich. Every home should have one!

  92. @ bertholdIV: Schon seit...
    @ bertholdIV: Schon seit Jahren lehne ich in billigeren Restaurants Rohkost mit der süffisanten Bemerkung ab, diese seien mir „zu gesund“. Jetzt haben wir den Salat, ich bin wieder bestätigt worden. Und die Anzahl der Denkmäler mit meinem Konterfei in der Stadt gehen mir langsam auf die Nerven…
    *
    Kleiner Haustip: Ein scharfer, heiß aufgebrühter Nescafé mit Kondensmilch und Zucker tötet zuverlässig jeden Keim in der Magenflora. Wenn eine biodynamische, linksdrehende Virenschleuder den überleben sollte, ist man wirklich krank!

  93. Guten Tag Herr Berthold...
    Guten Tag Herr Berthold römisch Vier,
    sehr verehrte Frau Vroni,
    Ihre Verteidigung des gesunden Menschenverstandes lobe ich mir. Fällt leider auf unfruchtbaren Boden in D., da der Vorurteile und der dicken Brettter vor und in den Köpfen zu viele sind. Perlen vor die S..e geworfen.
    ..
    Mal was ganz Anderes:
    Einige literatarisch-hermeneutische Fragen:
    1.) War Shakespeare je in Italien?
    2.) Verstand er diese Sprache?
    3.) Ein Engländer versucht einen Italoliebhaber zu verstehen, geht das (gut aus)?
    (Überhaupt, was haben diese Italoliebhaber, gegenüber weiter nördlicher angesiedelten L. voraus? donna laura, wie sehen Sie das?)
    4.) Warum hatte Shakespeare nicht einen heimischen Heuler als Plot verwendet, wie es dieses Paar R&J einer ist, schließlich gab es in Old England auch Balkons (Tourismus)?
    5.) Ist Plumpudding eine base di piatti della cucina tradizionale Veronese (D.A.?)?
    6.) Gibt es in Verona so etwas vergleichbares wie die Salzburger Mozartkugel auf der Basis von R&J (Vroni, Försterliesel et al. gibt es darauf Antworten?)?
    7.) Gibt es noch Karten zu diesen Festspielen?
    Schicksalhafte Fragen, die noch einer Lösung harren.

  94. @ Plindos:
    *
    1. Wir wissen...

    @ Plindos:
    *
    1. Wir wissen nicht mal, wer Shakespeare war. Woher sollen wir wissen, ob er es jemals nach Italien geschafft hat?
    2. Eine belanglose Frage angesichts der Übersetzer von Google und Bing…
    3. Italiener haben zwar nicht viel, aber wenigstens Gefühle; Engländer haben bloß einen Prinzen, der mit Pflanzen spricht. Damit ist kein Liebesdrama möglich, mangels Eifersucht und damit Plot…
    4. Um an Liebe zu sterben, braucht man keinen Balkon, sondern destruktive Gefühle oder eine genetische Disposition….
    5. Plumpudding kriegt jedes Kleinkind hin, sofern es an die Mehl- und Zuckervorräte in der Küche kommt. Ist jedenfalls kein Kulturvorsprung…
    6. In Verona gibt es nur Verona, wie wir von Romeo Alphonso wissen: Falsche Häuser, einsame Aufstiege und unbelegte Liebesschwüre am Modedsattel…
    7. Es gibt noch Karten zu diesen Festspielen!!! Aber man sollte vorsichtig sein, solchen Leuten seine Kreditkartennummer zu hinterlassen…

  95. Mensch yast2000, das ist doch...
    Mensch yast2000, das ist doch meine Rede seit 1870/71. Nicht nur viel zu gesund ist Rohkost, sie schmeckt auch nicht.
    .
    Bei uns zu Hause gilt die Regel: „Wer am wenigsten SCHLECHT kocht, muss in die Kueche“, also ich. Madame wird somit auf’s Beste versorgt. Gesund natuerlich. Was denn sonst.
    Ist sie aber mal ein paar Tage weg, gehts hier zu wie in meiner Studentenzeit: Ravioli aus der Dose, Miraculi und Currwurscht von Maica, Hamurger aus der Tiefkuehltruhe.
    Und?
    Ich leide an empfindlichem Magen, nach so einer Prolldiaet geht es mir hervorragend-und besser.
    .
    Vor langer Zeit war ich mit einer Freundin verabredet. Treffpunkt war die Bank vor einem Bioladen. So konnte ich den Kundenstrom beobachten. Noch nie vorher sah ich soviel kranke und niedergeschlagene Menschen. Kam das vom Biofutter oder machten die auf Bio in der Hoffnung auf Heilung?
    Um die Ecke war eine Frittenbude, da ging ich dann hin und ass. Die Freunden verpasste ich deshalb. Wir haben uns nie wiedergesehen. Die Pommes waren lecker.
    .
    PS: Stimmt das mit dem Nescafe? Madame ist wieder zurueck. Da sieht man’s mal wieder…

  96. nescafé, lieber yast2000?...
    nescafé, lieber yast2000? kondensmilch? haben sie sich für die krise eingedeckt?
    .
    lieber Plindos, ihren werten fragekatalog, der strukturell recht viel ähnlichkeiten einem überraschungstest meines alten lateinlehrers birgt, ignoriere ich mal nicht und versuche ein paar antworten auf die lustigsten.
    zunächst kann man davon ausgehen, dass für einen engländer italien als die heimat des decamerone damals recht exotisch gewesen sein dürfte, mithin leuchtete es ein, dass seine dramen für sein publikum zu vergleichen wären mit den deutschen italien-filmen der sechziger. durch die verlagerung des schauplatzes entsteht zudem eine distanz, die in der reflektion nähe schaffen kann.
    in welcher hinsicht ein engländer einem italiener nachsteht: das anhimmeln, ohne peinlich zu werden. diese ungeheure leichtigkeit, eine vrouwe voll und ganz zu akzeptieren und ein tieferes verständnis für die wunderbaren besonderheiten der tatsächlich als hold begriffenen weiblichkeit. die vollendete illusion, das die dame das wichtigste sei. etwaige einschränkungen werden charmant hinweggelächelt.
    .
    cher Filou, garys jungesellenküche ähnelt der ihren. wenn die katze aus dem haus ist, amüsiert sich die maus mit hamburgern, pizza und spiegeleiern. oder sie probiert neue gerichte aus. die kleinen freut’s.
    ist die katze wieder da, so gibt es asiatische dinner, französische dinner, aufwendige desserts, spritzige cocktails.
    ich nehme das zur kenntnis.

  97. 1. Ich halte den Bioladen auch...
    1. Ich halte den Bioladen auch für einen missglückten Religionsersatz. Wer dagegen auf dem Land vom Bauern Lebensmittel kauft, legt sein soziales Bedürfnis offen.
    2. Das mit dem Nescafé stimmt, es klappt aber auch mit einem doppelten Espresso (Vorsicht, Gerbsäure!) und sogar mit der Africola, die etwas Weiniges und Lakritziges hat und sich mitunter sehr egoistische Grabenkämpfe mit der Magensäure liefert.
    3. Gerade eben habe ich erfahren, dass Dr. House in der letzten Folge der letzten Staffel seinen Wagen in das Haus seiner Ex-Freundin und Krankenhauschefin Lisa Cuddy gefahren hat. Anschließend sieht man ihn an einem palmenbedeckten Strand, was eindeutig eine Hommage an die Schlussszene von „Das Schweigen der Lämmer“ ist. „Er sei durch die zerbrochene Beziehung verletzt.“, sagt er mitten in Film. Nach dem Vorbild von Hannibal Lector wird er vermutlich irgendwann in der achten Staffel seine Patienten verspeisen, vermute ich mal. So viel zum Thema Plotpoint in den USA.
    4. In Deutschland ist das Fernsehen vermutlich für ca. die Hälfte aller Suizide verantwortlich.

  98. Bester Filou,

    weshalb...
    Bester Filou,
    weshalb versuchen Sie es nicht mit der Bottroper Schlemmerplatte? (Currywurst scharf mit leicht öligen Pommes rot/weiß). Dazu eine warme Cola (wegen dem größeren Luftvolumen beim Bäuerchen.). Wenn´s unverdaulich im Magen liegt, füllen Sie nach mit einem kleinen Salat mit fein geschnittenen Habaneros. Das Capsaicin fräst alle unverdaulichen Bestandteile von den Darmwänden, sämtliche Güllepartikel, Viren, Bakterien, Dioxin, alles. Zum Spülen empfehle ich Duvel. Sechserpack bei Albert Hein. Anschließend sieht die Welt besser aus.
    gruß fb

  99. yast2000@. Bis auf die...
    yast2000@. Bis auf die Rohkostangelegenheit und deren Bezug zu aktuellen Darmverschlingungen und alles sonstige Diesbezügliche, haben Sie mir sehr, sehr geholfen. In der Balkonfrage haben sich die Veroneser selbst geholfen. Da eine auswärtig, irrsinnig, schmachtende Nachfrage nach eben diesem Requisit bestand, hatte die Stadtverwaltung im Verbund mit Tourismus- u. Verkehrsamt sowie der Denkmalsverwaltung diesen an anderer Stelle an einem palastähnlichen Gebäude, welches garantiert nicht der Schauplatz des Dramas war, angebracht, welches auch nicht der Ort der fraglichen (?) Schwüre war. Zum andern, da der alte Balkon Mitte des 19. Jhdts. von irren Dentisten (irredentista contra austria) versaubeutelt wurde, hatte man einen ein neuen, von der patriot. gesinnten Bürgerschaft gestiftet, von einem renommierten lokalen Friedhofsbildhauer originalgetreu nachempfunden (Veroneser Renaissance), an eben dieses Gebäude drangepappt.
    Man sagt das Essen in den höheren, entlegenen, Vororten von Verona und der Trattorien soll sehr gut sein, eingewanderte Experten vom oberbayr. Tegernsee können das prinzipiell bestätigen.
    Engländer sollten den Ort meiden, S. mein Fragenkatalog und Ihre geschätzte Anwort darauf. Wg. der Karten hat sich auch eine Lösung ergeben: Bayreuth mit A. M. Danach Bregenz. Später Schleswig-Holstein, Musikfestival. Anschl. Besichtigung der Gorch Fock.

  100. Da oben ist in dem Ex-Kloster...
    Da oben ist in dem Ex-Kloster auch das kleine Römermuseum, und eine kleine unanständige heilige Grotte — das hat mich in Verona viel mehr beeindruckt als das ganze Gedönes rund um die Arena, und das ‚Haus der Julia‘ war vollends schrecklich.
    Aber ich habe auch eine besondere Vorliebe für Kreuzgänge. Der kleine Kreuzgang des kleinen Ex-Klosters oberhab des römischen Theaters ist ganz besonders charmant.

  101. lieber Plindos,
    hm, eine...

    lieber Plindos,
    hm, eine Veroneser Spezialität, ich bin an Verona immer nur vorbeigefahren, leider.
    lieber Filou,
    daß Sie fast food gut vertragen kommt daher, daß es hauptsächlich aus leichtverdaulicher (leicht gewürzter und stark gefärbter) Stärke besteht; Rohkost ist für empfindliche Mägen schwieriger. Früher gingen tatsächlich viele kranke Leute ins Reformhaus einkaufen, jetzt sieht man dort pumperlgsunde und bildhübsche junge Geschöpfe.
    Risotti und Pasta sollten Sie aber eigentlich auch gut vertragen können.
    liebe Vroni,
    hausgemachte Nudeln sind köstlich; die Nudelmaschine allerdings finde ich nicht so praktisch, besser diese Messerräder mit denen man den ausgewalzten Teig schneiden kann, und ja: Beutel- und Kantinensalat nonono!
    lieber Don,
    in Italien gibt es viele Biobauernhöfe die Fremdenzimmer und auch vegetarische Mahlzeiten anbieten (auch mit Hund ist man dort gern gesehen) und in den Universitätsstädten Bioläden die vegetarische Mahlzeiten anbieten, auch in den rosticcherie bekommt man nicht nur Schinken, salsicce und gebratene Hühnchenflügel und crostini sondern gebratene Polentascheiben mit Käse
    http://www.lavialla.it
    http://www.biohoefe.de/hoefeitalien.php4

  102. Am Rande: Blogs? Ob man diese...
    Am Rande: Blogs? Ob man diese in ein paar Jahren rückblickend einmal alle zusammen unter „Entmächtigungsgesetze, individuell+selbstgemacht“ subsummieren würde?

  103. Donna laura@: Innigsten Dank...
    Donna laura@: Innigsten Dank daderfür, daß Sie mich mit Ihrem Lateinlehrer velwelchseln. Als alternder Beau, Freiberufler & Babybenzianer neide ich ihm nur eines, nämlich seine Pensionsbezüge. Ansonsten hilft mir in anderen Lebenslagen, z. B. Lateinzitate, das erprobte und bewährte Schema TzGbg-Schema copy & paste, wie es der hochbrühmte Kommentator Filou so launig und treffsicher schon andeutete. Was es wirklich mit dem Typ Latinlover auf sich hat, also.. ach, lassen wir das. Es könnten mir Neidgefühle unterstellt werden.
    ..
    Folkher Braun@: Nach dem Sieg der Doatmunder haben sich alle Mitglieder der Borussen BVB an der von Ihnen geschilderten Festplatte eine Gastritis geholt, die sich gewaschen hat. Sie sollten dem Robert-Koch-Institut Meldung machen. Der Herd der Pandemie sei von ihnen gefunden worden. Damit wären alle Rohköstler, Veganer u. ä. incl. ich selbst, aus dem Schneider.

  104. @ yast2000: Selbst auf die...
    @ yast2000: Selbst auf die Gefahr hin, ein bißchen wie das Gespenst von Canterville zu klingen — aber die Engländer haben doch Chaucer, Byron, E. M. Forster und Julian Barnes. Und ich meine das keinesfalls so spöttisch wie vorgenanntes Wesen im Hinblick auf die Amerikanische Flotte und die amerikanischen Manieren.
    @Filou, 25. Mai 2011, 15:54: Sie reden mir aus dem Herzen. Thaisuppen forever. — Außer man kriegt natürlich ein italienisches Risotto gekocht.
    @ DA: Ich weiß, man ist unelegant, wenn man nach Rezepten fragt. Es ist nur so, daß ich vor zwei Jahren mal ein ganz einfaches Beilagenrisotto in Südtirol gegessen habe. Und seither versuche ich das nachzukochen. Aber nie wird es so ein köstliches, schlüpfriges, weinduftendes … sondern bei mir wird es immer ein Pamp. Egal wie liebevoll-ängstlich ich es bewache und begieße. Was mache ich falsch?

  105. @vroni
    liebe vroni,...

    @vroni
    liebe vroni, halbseidene knödel das klingt ja richtig nach heimat. ob das jemand außer den nordbayern im blogg versteht.
    sonst haben sie recht, selber kochen. sodexo war für mich immer viel show, aber sehr beliebt und sehr verbreitet. nun gut, die schecks kann man auch zum einkaufen benutzen.

  106. Donna Laura, da sieht man...
    Donna Laura, da sieht man wieder zwei Dinge sehr klar: Maenner sind primitiv und: ohne den zivilisierenden Einfluss der Frauen kaeme es zu keinerlei Kulturleistung (Waschmaschine, Saugstauber, freudsche Fehlleistungen, Burgenbau, Mitrailleur-was mir grade so einfaellt).
    .
    Ist halt so: ohne Weiber wuerden wir auf dem Mammutfell liegen und warten bis der Hunger kommt. Ist der Hunger da, jagen wir einen Mammut, trinken dann zwanzig Bier, spielen Karten oder hauen uns die Koeppe ein (passiert eher selten).
    Dann legen wir uns hin und warten auf den naechsten Hunger.
    .
    Und dann kommt da so ein Spinner und sagt: „Ey Jungs, lasst uns das Auto erfinden. Oder die Schallplatte?“
    Kommt ein anderer: „Ich hab grad mit Gott gesprochen. Der gab mir den Bauplan fuer’ne Frau. Weiss hier einer, woher wir Vinyl kriegen?“
    .
    Aus war’s mit den friedlichen Zeiten. Durch Fleiss in die Sklaverei geraten.

  107. Foersterliesel, danke, danke,...
    Foersterliesel, danke, danke, jetzt wird mir manches klar. Wir haben schon seit Jahren getrennte Schlafzimmer. Getrennte Kuechen sind eine echte Option.

  108. Dormouse@: Robert Burton, "The...
    Dormouse@: Robert Burton, „The Anatomy of Melancholy“, sollte von ihnen nicht vergessen werden. Damit wollen wir uns endlich Ernsterem wieder zuwenden.
    Grüsse allerseits.
    P.

  109. @ donna laura: Jawohl,...
    @ donna laura: Jawohl, Nescafé und Kondensmilch stehen in der Krise immer bereit! Und solange die Menschheit nicht klüger wird, ist immer Krise! Das kann notfalls auch befohlen werden! … – … Rühren!
    *
    @ plindos: Letztendlich zählt der Mythos, nicht die Wahrheit. Der nackten Wahrheit ins Auge zu schauen verbietet vielen schon das normale Schamgefühl: Nützlich in Beziehungen, aber absolut nutzlos vor dem Spiegel.
    *
    @ Dormouse: Sie scheinen wirklich das Gespenst von Canterville zu sein, denn weder Logitech noch sonst ein Hardwarehersteller bieten eine kabelgestützte per Funk betriebene „Dormouse“ an. Auf Chaucer, Byron, E. M. Forster und Julian Barnes kann ich ja notfalls noch verzichten, nicht aber auf den Film „Trainspotting“ von 1996, der an Realitätssinn bisher von niemandem überboten wurde. Amerikaner haben übrigens auch Manieren, zeigen sie aber nicht so….

  110. Ach Pommes, gute belgische...
    Ach Pommes, gute belgische Pommes. Vor vielen Jahren an der Strasse von Uzes nach Nimes, da hatte ein Belgier mit seiner franzoesischen Freundin ’ne Frittenbude aufgemacht. Nur Pommes mit Mayonaise. Nix anderes.
    Ab zehn Uhr morgens sassen die Zwei vor der Huette und schaelten Koerbeweise Kartoffeln. Mittags dann war der Parkplatz knallvoll. Die scheinen DER Tipp zwischen Paris und Marseilles gewesen zu sein.
    Traumhaft, sage ich nur. Traumhaft. Was ist schon eine ferne Geliebte, gegen eine ferne Pommesbude?

  111. @ Plindos, 22:19: You dear old...
    @ Plindos, 22:19: You dear old thing. Spot on: there’s book I haven’t read.
    @ yast2000, 22:39: Realitätssinn ist nicht wirklich was für mich, auch wenn mir — vermutlich deswegen — der Film auch von anderer Seite schon empfohlen wurde. Ich ziehe da meine Teekanne vor und mich jetzt auch in sie zurück. Es war mir ein Vergnügen. Gute Nacht.

  112. @ Dormouse: (siehe Link)...
    @ Dormouse: (siehe Link)

  113. auch lustig, was ein...
    auch lustig, was ein amtsgericht in darmstadt darf. nur zur vorsicht/disclaimer, ich bin nicht anhänger der piratenpartei.
    http://web.piratenpartei.de/sites/default/files/ag01_n.pdf

  114. Bei allem Respekt vor...
    Bei allem Respekt vor autistischer Völlerei: wie wärs mit ein paar neuen Zeilen?

  115. Schon wieder den Stecker...
    Schon wieder den Stecker gezogen?

  116. yast2000@: Wahrheit und Mythos...
    yast2000@: Wahrheit und Mythos (Glück?): oh la la, chèr monsieur, quel est l´abime entre les deux.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Emp%C3%B6rt_Euch!
    Filou@: Mitrailleuse: Sehr interessantes Thema. Diese Art Revolverdinger im Civil-War USA und 1870-71 waren doch sehr unhandlich. Dagegen der Typ Chauchat. Der räumte. Das Gatling gibt es im Prinzip noch immer in den Jagdflugzeugen. Das russische Maxim auf seinem Lafettchen war halt nur was für die Russen (devin und der Weg zum Sozialismus, die Befreiung der Frau vom Müßiggang in der Geschichte).
    Die fruchtbaren Auen von Flandern, gedüngt durch die Knochen all der Braven auf beiden Seiten, die in das Feuer dieser gräßlichen Dinger rennen mußten. Neulich hörte ich das Wort für das MG 45: Adolfsense.
    Meine These: Wir Alle, die Nachkommen der Übriggebliebenen, die sich glücklich in der Etappe langweilen durften.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Maschinengewehr
    Pommes haben sich dagegen in Italien nie so richtig durchsetzen können.

  117. @b4
    Die testen schon mal was...

    @b4
    Die testen schon mal was geht…
    das Netz wird nicht mehr lange so bleiben.
    Sarkozy testet auch.
    Demokratie ist ein schönes Wort.

  118. yast2000@: Sie sollten...
    yast2000@: Sie sollten Ahnenforscher werden, ein weites poetologisches Feld mit Zukunft…….. bis der Oberförster kommt und alles abräumt.

  119. Morgen dann wieder....
    Morgen dann wieder.

  120. Niemand muss sagen, welcher...
    Niemand muss sagen, welcher Partei er anhängt, deswegen haben wir ja ein geheimes Wahlrecht.
    *
    Aber ich kann die Sache ein bisschen aufklären: Normalerweise führen Hacker gegen Unternehmen, die sie ärgern wollen, Denial-of-Service-Angriffe (DOS); das heißt, sie schicken Tausende von sinnlosen Anfragen an eine Website, bis diese endlich zusammenbricht. Das ist tragisch für Unternehmen wie amazon oder ebay, weil sie in dieser Zeit kein Geld verdienen können und normalerweise kann man als Administrator DOS-Angriffe durch geschicktes Balancing austarieren.
    *
    In diesem Fall aber war wohl die Hackergruppe an das Sicherheitszertifikat einer französischen Atomfirma geraten, das heißt, man kann sich hinter der Startwebsite weiter im Rechner und im Netzwerk umsehen, und dann ist es auch nicht mehr weit bis zu den relevanten Datenbanken oder Steuersoftware. Wenn ich also beispielsweise an ein Zertifikat von FAZ.net käme, könnte ich Artikel verändern, Videos einstellen und mir alle angemeldeten Benutzer heruntersaugen. Weniger lustig ist die Vorstellung, ein x-beliebiger Hacker und Atom- und Franzosenhasser mischt sich in den Atombetrieb ein. Deshalb die Aufregung im Aus- und Inland, Fukushima lässt grüßen!
    *
    Dieses Sicherheitszertifikat befand sich aber nun auf dem Server der Piratenpartei, (der Server spielte also die Cloud für die Hacker), es ist nur wenige Kilobyte groß und die Beschlagnahme der Infrastruktur der Piratenpartei war so unverhältnismäßig, wie das Rammen eines Buchladens mit einem Polizei-Schützenpanzer, um anschließend den Kasseninhalt zu kontrollieren. Andererseits zeigt es, wie nervös mittlerweile alle sind, dass gute Administratoren so selten sind wie gute Autoren, dass Nichtstun auch keine Lösung gewesen wäre und dass wir es alle nicht komisch gefunden hätten, wenn sich ‚Stuxnet‘ außer im Iran plötzlich auch in Frankreich ’nützlich‘ gemacht hätte.
    *
    Und immerhin gibt es Rechtsanwälte, die sich der Sache annehmen.

  121. bertholdIV@: Das neue...
    bertholdIV@: Das neue Mannheimer Gesetz: Σ=Aufhebung der Maxwellgleichung, der Lorentz-Transformation etc….+n im virtuellen Raum, eine bes. Integration erübrigt sich. Alles klar?
    ..
    Was gibt es heute bei Ihnen Schönes in der Kantine?

  122. @b4, der Staatsanwalt kriegt...
    @b4, der Staatsanwalt kriegt einen Auftrag von Oben und kackt karrieregeil in die Hosen.
    Ganz frueher, zu Zeiten von Fritz Bauer, da muss das irgendwie anders gewesen sein. Zumindest in Hessen.

  123. Filou@: "Um die Ecke war eine...
    Filou@: „Um die Ecke war eine Frittenbude….“ München-Gräfelfing, Super-Bioladen, hervorragender Service, Klasse Produkte.
    Dieselbe Beobachtung gemacht: In der Tat, die Kunden suchen alle Heilung. Einige sahen schon sehr geheilt aus.
    Indezente Frage: Wie stehen Sie die Zwischenzeit durch OHNE mit den sporadischen Prollfraß-Exzerzitien?

  124. @yast2000, 26. Mai 2011,...
    @yast2000, 26. Mai 2011, 09:44: hihi … Aber sagen Sie, müsste das nicht aus der Sicht des Poeten heißen. Poetologie beschäftigt sich, wie ich bisher meinte, mit der Analyse der Form und Methoden und nicht der kreativen Nutzung derselben. Aber ich lass mich gern eines Besseren belehren.

  125. @plindos
    ich war heute...

    @plindos
    ich war heute vormittag bei der österreichischen kontrollbank in einem workshop und auf dem rückweg habe ich mir beim spar gourmet zwei olivenstangerl mit italienischer salami belegen lassen. dazu gab es eine bio-banane. das war das mittagessen.

  126. @yast2000
    ich bin da gebrannt...

    @yast2000
    ich bin da gebrannt durch die sarrazin debatte…und erkläre lieber vorab, dass ich obwohl anhänger unserer großen und allwissenden kanzlerin, ich dennoch reste von demokratie und freier meinungsäußerung zumindest als prototyp oder als muster für spätere zeiten haben möchte (archiv der errungenschaften der menschheitsgeschichte).

  127. Nach der Lektüre Ihres...
    Nach der Lektüre Ihres Eintrags fiel mir komischerweise Kapitel VI aus „A Room with a View“ ein. Vermutlich weil ich angefangen habe, über denkwürdige Küsse in der Literatur nachzudenken. Dieser hier kommt ohne Balkon aus.

  128. A room with al view stand fast...
    A room with al view stand fast etwas Pate für diesen Beitrag, und es ist schön, wenn man das versteht.

  129. @plindos (13:26), leidend,...
    @plindos (13:26), leidend, sehr leidend-und traeumt davon, mit Daniela Katzenberger am Imbissstand zu stehen.
    (Auch ’ne Balkonszene)

  130. bester Plindos, wenn sie es...
    bester Plindos, wenn sie es denn wissen möchten, so dürfen sie es erfahren. hier ist es heiss und schwül. es gab erdbeeren. mango. zitronensorbet.
    .
    man ist gerade mit dem herstellen von erdbeermarmelade fertig geworden.
    .
    morgen früh gibt es dann croissants, also richtige croissants, nicht die gemein-deutsche, plattgedrückte labbervariante.
    .
    heute abend gibt es mal wieder spargel. mit schinken. danach erdbeeren. mit dicker, süsser, geschlagener sahne.
    .
    morgen wird wieder spargel serviert. zu mittag vielleicht ein mangosorbet.
    .
    auch eine art von diät.
    denn diät heisst ja einfach nur, dass man irgendetwas weglässt. also ich lasse die amerikanisch geprägten schnellgaststätten und die sog. gutbürgerlichen touristenzentralen mit maggisauce als spezialität des hauses aus.
    .
    cher Filou, mir läuft bereits das wasser im munde zusammen… der clou bei den genialen frieten sei das fett: vom rind oder vom pferd.
    lieber don, seien sie also vorsichtig, wenn sie an einen solchen stand in oder à la belgien kommen, und fragen sie lieber nach dem verwendeten fett.
    .
    gary wird immer wieder mal schwach, ungeheuer gerne insgeheim, wenn er den betörenden duft einer guten (= also nicht im bahnhof) gegrillten wurst erschnuppert, und er das unterdrückte lächeln seiner begleitung nicht sehen muss.
    er hat da so seine quellen, die einem fast noch den namen des opferlamms sagen könnten. ich ertappe ihn dann dabei, dass er dann ein kleines tickchen weniger appetit hat als sonst.

  131. @B4 –Vielen Dank für den...
    @B4 –Vielen Dank für den Link zur Piratenpartei. Gestern oder vorgestern konnte ich für längere Zeit nicht ins FAZ.net – nicht einmal durch den Hintereingang der NZZ (was sonst immer geht). Da dachte ich, jetzt versuchen irgendwelche Piraten die alte FAZ zu vergewaltigen… da wünsche ich denen mal viel Glück. Früher oder später werden sie dann zu erfahren kriegen, dass die alte Dame Stacheldraht auf den Zähnen hat.
    .
    Es ist sicherlich weise, gegebenenfalls darauf hinzuweisen, dass man ein Anhänger der Obrigkeit ist. Ich bin kein Anhänger von Frau Merkel. Letztlich habe ich mich herrlich über eine Bemerkung meines Friseur amüsiert. Er meinte, Frau Merkels Kleidung sei immer zu eng. Wenn er die drei Knöpfe über dem prallen Busen sieht, muss er immer denken, gleich platzt der in der Mitte auf. Dann haben wir uns darauf geeinigt, dass die deutsche Bundeskanzlerin etwas von einer dicken Barbie Puppe hat.

  132. <p>Technische Durchsage an die...
    Technische Durchsage an die treue Leserschaft: Es wird eventuell so sein, dass in Zukunft ein Blog eines Herrn Gumbrecht häufiger auf den guten Plätzen dieser Zeitung auftaucht. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich zwar bei den Stützen, Deus Ex Machina und Ding und Dinglichkeit etwas die Hand im Spiel habe, aber null und gar nichts mit diesem anderen Blog zu schaffen habe. Und angesichts des Umstandes, wie dieses Blog beschaffen ist – ohne Kommentare nämlich – wäre es mir lieb, wenn mein Blog nicht der beliebte Ausweichkommentarplatz für dieses andere Projekt werden würde. Ich zensiere hier so gut wie nichts und wenn dann mit gutem Grund – es wäre also kein Anlass für eine Löschung, aber angesichts des Umstandes, dass jeder selbst die Konsequenzen seines Handelns tragen sollte, ist das hier wirklich nicht der geeignete Ort. Zumal es doch auch so viel Schönes zum Kommentieren geben kann.

  133. @ Dormouse: Die "poetologische...
    @ Dormouse: Die „poetologische Sicht“ geht eigentlich m.E.n. auf Peter O. Chotjewitz zurück. Es war vor 25 Jahren in Berlin ein running gag, mitten in einer Unterhaltung über ernste Fragen etwas Gefühlvolles einzuflechten und dann den Satz mit „…um das mal poetologisch auszudrücken!“ zu beenden.
    *
    Was die Vierzeiler selbst angeht, ist es mehr ein Spaß, der darin besteht, wenn man plötzlich merkt, dass die anderen im Netz von einem Gedanken, Wörter oder Satzteile „klauen“. Ich habe Morgenstern, Ringelnatz und Kästner als Gebrauchslyriker schätzen gelernt und war später großer Fan der „Neuen Frankfurter Schule“ und der Texte der „Neuen Deutschen Welle“: Man kann also moderne Wörter wie Atomkraftwerk neben klassische Gänseblümchen stellen und zieht daraus eine poetologische Spannung; dafür brauche ich keine Wissenschaft. Das es nicht normal ist, Tausende von Büchern zu lesen und Hunderte verschiedene Fachrichtungen zu studieren und sie für eine Einzige zu halten, (was lebenstechnisch übrigens stimmt), habe ich erst gemerkt, als es zu spät war: Eine vom Affen abstammende Spezie, die mit solchen Fragen eine Eigenschaft messen möchte, die sie für Intelligenz hält, hat verloren, bevor sie überhaupt angetreten ist. Schade drum…

  134. @plindos (12:24) MG 45 gibts...
    @plindos (12:24) MG 45 gibts nicht. War das MG 42, spaeter MG 1 mit sog. Natobremse weil bei Dauerfeuer sich die Schussgeschwindigkeit unerwuenscht erhoehte. Der Patronengurt war tueckisch und musste akribisch bestueckt werden.
    Damit Schiessen gelernt habe ich auf einem hollaendischen NATO-Platz. Das Beste dort war die mittaegliche Unterbrechung des Krieges, dann kam der Kantinenwagen mit u.A. Bratwurst (war aber nix).
    .
    Naechtens, wenn am Lagerfeuer der rauhe Landsknechtgesang kurz abflaute, konnte man in den Wipfeln die Lerche singen hoeren. Da traeumte so mancher von seiner fernen Julia, die es gerade sicherlich mit einem wehrdienstverweigernden Bueroluemmel trieb.
    Ach schoen war die Jugend.

  135. Bin ich froh, dass ich...
    Bin ich froh, dass ich stattdessen an C.s Hals schmachten durfte. Die anderen begannen mit dem Rauchen und dem Trinken.
    .
    yast2000, ich muss nachher mal ein Bild bringen, von einem Türschild mit der Aufschrift „Poesia“.

  136. @ yast2000: Ah, danke. Das war...
    @ yast2000: Ah, danke. Das war der Hintergrund, der mir fehlte. Davor gehe ich ganz d’accord mit Ihnen.

  137. Es war nicht die Lerche, es...
    Es war nicht die Lerche, es war die Nachtigall.

  138. @derTiger
    anscheinend ist...

    @derTiger
    anscheinend ist zwischen wien/opf und den niederlanden die konnotation meienr bemerkung verschwunden. natürlich bin ich ein anhänger unserer hochverehrten kanzlerin dr. merkel.
    vielleicht haben die drei knöpfe auch eine theologische bedeutung…aber dann wäre ich wieder bei küng und ratzinger

  139. @B4 – Hochinteressant - ich...
    @B4 – Hochinteressant – ich glaube, Frau Merkel würde der Schlag treffen, wenn ich je behaupten würde, ich wäre ein Anhänger von ihr. Wir haben nicht nur bezüglich theologisch interpretierbarer Busenknöpfe einen sehr verschiedenen Geschmack.

  140. @ Filou: "Es war nicht die...
    @ Filou: „Es war nicht die Lerche, es war die Nachtigall.“
    *
    Update für Journalistenschüler: Es war ein Sexanfall, und nicht Recherche!

  141. Und keiner hat die Reflektion...
    Und keiner hat die Reflektion auf Erlangen verstanden. Schee bled … „Wissenswertes, Wissernswertes über Erlangen“. Foyer des Artes , 19 ??

  142. Genau!...
    Genau!

  143. Filou@ Gabs wohl, nur wurde...
    Filou@ Gabs wohl, nur wurde das Ding, wg. uncontioned surrender, nicht mehr ausgeliefert.
    ..
    bertholdIV@: Sie sind bitte was? Etwa wg. der Physik und so?
    ..
    Dormouse:@ Klopssstock zu Besuch bei Bodmer u. Lavatern in Zürich tat sich dort schwer mit dem Poetologischen, hing sich lieber an Mädchenhälse und aufs Reiten am Zürisee. Kam aber schliesslich doch noch mit dem Messias zu Rande.

  144. Der Tiger@: Es kimmt ihr die...
    Der Tiger@: Es kimmt ihr die großstädtische Mitte abhanden. Ansonsten platzt da garnichts ;-)

  145. @B4 - Bevor ich vergesse,...
    @B4 – Bevor ich vergesse, vielen Dank für die ausführliche EHEC Reportage. Ich fahre nämlich morgen früh nach Norddeutschland. Vor vergifteten spanischen Gurken werde ich mich in Acht nehmen.

  146. unsere hochgeschätzte frau...
    unsere hochgeschätzte frau dr. merkel wirkt m.e. aus wie ein mainzelweibchen aus dem küchenradio. sogar die farbe ihrer partei und des senders harmonieren trefflich.
    .
    liebe Der Tiger, wie das aussieht, wenn die doch arg geplagten knöpflein platzen, war vor einigen jahren in skandinavien zu bewundern.

  147. Schon interessant, daß keiner...
    Schon interessant, daß keiner der ganzen Meute darüber berichtet, wo er seine Julia an historisch bedeutsamen Stätten geknutscht hat. Schade, bei all den anmutigen Schwanenhälsen edler Maiden.

  148. Geehrte der Tiger, ich habe...
    Geehrte der Tiger, ich habe beschafft:
    1 eine Outddoorausrüstung
    2 ein Maßband
    3 eine Kamera
    4 einige Dutzend Dosensuppen.
    Ab heute früh werde ich mich vor eine junge Buche setzen und ihr Wachstum genau beobachten. Wäre doch gelacht, wenn wir die Frage nach der Höhe einer Einritzung nach 15 Jahren Forschungsarbeit nicht herausbrächten.
    Ich melde mich also am 27.05.2026 in diesem Blog mit einem gut belegten Ergebnis zurück.
    Halten Sie die Stellung, die Küchenthemen werden Ihnen nicht ausgehen, auch wenn später eher Fragen der pürierten Kost hineinspielen dürften.
    Bis dahin also frohes Plauschen. Wetten auf die Richtigkeit meiner Baumrindentheorie nehme ich bis heute, 4 Uhr an,

  149. Bevor ich auf der Baumwache...
    Bevor ich auf der Baumwache vergesse: Busenknöpfe!? Wo denken Sie hin!?

  150. Kuhfladen als...
    Kuhfladen als Massenvernichtungswaffe. Das ist noch besser als die Bauernbombe. Gut, dass die Turbanisten alle Anal-phabeten sind. Sonst würden sie aus der Kartoffelkanone einen Gurkenwerfer machen. Und aus filous MG 42 würde ein GM (Gurkenmachete) 11. Bedenklich macht nur, dass der südandalusische Bio-Bauer beim peinlichen Interview denselben Zungenschlag wie ein van Gammel hatte.

  151. @plindos
    et tu plindos...

    @plindos
    et tu plindos wimmerl… ironiefreier raum hier?
    @donna laura
    sie meinten die kampfansage anläßlich der eröffnung des opernhauses?
    das war ganz klar, wer das sagen hat. alle achtung.
    erika pluher gab vor kurzem in der presse dazu eine schöne bemerkung…

  152. @Frundsberg: Vielleicht sind...
    @Frundsberg: Vielleicht sind die anwesenden Herren ja alle George Emersons?
    „Miss Bartlett: How do you propose to silence him? — The driver? — My dear girl, no, Mr George Emerson. … How are you going to stop him talk about it? — I have a feeling that talk is a thing he will never do.“ And in fact, he didn’t.

  153. @ Plindos: Ja, das Weib als...
    @ Plindos: Ja, das Weib als Muse. Dazu hatte yast2000, glaube ich auch etwas Längeres gedichtet, was ich mir dann auch gleich noch angesehen habe.

  154. Über das Absprengenverhalten...
    Über das Absprengenverhalten von Busenknöpfen. Eine poetologisch-julianische, geklaute Abhandlung von Dr. Dr. h.c Adrian von Gumppenberg, Gelbreis-Verlag, Verona und Ingolstadt 2007 (s. 207):
    .
    „Knöpfe, die im Jahre 1910 auf Buchen (oder ersatzweise: Linden) abgeschossen wurden und bleibende Eindrück auf der damaligen Höhe von 1.37 m hinterliessen, wurden in einer Langzeitstudie begleitet. Im Jahre 2005 wurde den Eindrücken eine Höhe von 3.44 m (Buchen) beziehungsweise 3.67 m (Linden) attestiert.“

  155. Bester Frundsberg (23:54) -...
    Bester Frundsberg (23:54) – wenn es Sie wirklich interessiert: Ganz in der Nähe von Grimsvötn und Eyjafjallajökull !

  156. @ Frundsberg: "Schon...
    @ Frundsberg: „Schon interessant, daß keiner der ganzen Meute darüber berichtet, wo er seine Julia an historisch bedeutsamen Stätten geknutscht hat….“
    *
    1. Es war nicht eine Julia, sondern viele…
    2. An so etwas erinnern sich nicht Männer, sondern Frauen, und zwar mit Datum, Uhrzeit, Wetter und Kleidung. Historische Orte interessieren sie nicht.
    3. Männer erinnern sich immer nur an diesen Augebnblick: „Schatz, ich bin schwanger!“ Besonders blöde, wenn er es zeitgleich von mehreren Frauen hört…
    4. Wäre der Treueschwur ein Haushaltsgerät, (und das ist er ja in der Endkonsequenz in der Beziehung), würde der TÜV ihn umgehend bundesweit verbieten: Falsch konstruiert, zu gefährlich und vor allem eine Gefahr für die Kinder.

  157. @giraldeli..
    .es ist ein...

    @giraldeli..
    .es ist ein Problem des abstakten Denkens..;
    über Begriffe wie Bildungsgewebe(parenchym), sekundäres Dickenwachstum; Turgor, Kapilar und osmot. Druck ist dass Phänomen einfacher zu begreifen.
    >anders bei einkeimblättrigen Planzen; müsste ich nachschlagen..
    (..ich hoffe, der Beitrag passt zum Thema,; ich hatte noch keine Zeit, den Blog zu verfolgen)

  158. WertesteR Grimaldeli
    Sie...

    WertesteR Grimaldeli
    Sie können wieder runterkommen…..!
    (Sie werden hier gebraucht)

  159. bertholdIV@: Sie haben das...
    bertholdIV@: Sie haben das Manko erkannt und im Focus: Tun Sie den Schritt in die richtige Richtung (Worte aus dem ehernen Wortgrundbestand des deutschen Journalisten und Politikers). Sie wollen mich doch wohl nicht etwa mit dem sauberen Herrn W. d. Ä. vergleichen wollen? Ironie war schon immer meine schwache Seite. Derisor potius quam deridendus senex. Im Alter lieber Spötter als Verspotteter. Phaedr.3,14,4

  160. Der deutsche Wald und sein...
    Der deutsche Wald und sein Baumbestand:
    a.) die gemeine Rotbuche (fagus sylvatica)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rotbuche
    Verdruckste Dichtkunst:
    Unter Buchen, mein Schatz, fingen wir an zu suchen…

  161. Die schlechthinige...
    Die schlechthinige Schicksals(Gender-)frage im Heiligen, Europäischen Reich Teutscher Nation: Wie küßt er denn nun, der Italiener an sich? Kühn? Flüchtig? Intensiv? Mit oder ohne Zunge? Ausdauernd? Roh? Zärtlich? Hingebungsvoll? Vergehend? Passioniert? Öffentlich? Verstohlen? Minimalistisch? Fordernd? Zögernd? Kombiniert?

  162. Yast2000
    Stimmt nicht....

    Yast2000
    Stimmt nicht. Zumindest nicht bei uns. Mein Mann erinnert sich noch daran, kennt das Datum. Er weiß auch noch wo.
    Okay, er liest auch gerne Brontë oder Foster.
    Ein typisch deutscher Mann geht vielleicht wirklich anders:
    Trend zum Zweitbuch, Opelfahrer, Biertrinker, Schnitzelesser.

  163. @ Rehlein: ...sehr animalisch,...
    @ Rehlein: …sehr animalisch, mit Schwebstoffen rohen Fruchtfleisches auf dem zärtlich in die Länge gezogenen Höhepunkt, dann ein ins säuerlich gehender, brunftiger Absacker und überaus pelzig im Abgang. (FSK 28)

  164. @Yast2000
    Meine Geliebte sagte...

    @Yast2000
    Meine Geliebte sagte recht beiläufig: „Ich habe zwei Mitteilungen an dich: Erstens – ich bin schwanger, zweitens – es ist von dir!“
    An diesen Moment kann ich mich tatsächlich sehr gut erinnern, (an viele andere aber auch).

  165. ...(atropurpurea)..pendula!...
    …(atropurpurea)..pendula!

  166. Ein guter Moment für einen...
    Ein guter Moment für einen schnellen, schmerzlosen Tad – das Leben danach kann man sich schenken.

  167. Sie hatte einen...
    Sie hatte einen Studentinnenjob auf der Messe, ich auch. Vier Mal taeglich lief ich vorbei; sie schuettelte nur den Kopf.
    Am 3ten Messetag kam ich wieder vorbei; diesmal grinste sie und nickte mit dem Kopf.
    .
    Wieder nicht Vater geworden.

  168. lieber yast2000, wenn der...
    lieber yast2000, wenn der treueschwur eine kleine kiste wäre, so wäre tatsächlich der tüv zuständig. allein, das ist er nicht, er weilt als abstraktum im raum.
    (‚pelzig im abgang‘ – hahaha! das war gut!)
    .
    treue?
    absolute zuverlässigkeit, zutiefst empfundenes verantwortungsgefühl, dass im zweifel das wir über dem ich/du steht, warmherzige zuwendung, wissen um die einzigartigkeit des anderen, und die freude, die man bei all dem empfindet.
    .
    an details zum initiationskuss kann ich mich noch gut erinnern, und ich höre es noch gleichsam, was gary damals hauchte. das ganze geschah auf einer hochkulturellen veranstaltung an einem ehrwürdigen ort. natürlich haben wir danach von der erlesenen chose um uns herum nicht mehr viel mitbekommen.
    .
    cher Filou, sie heben so gerne auf die vorgebliche primitivität von männern i.a. ab. was soll man da noch sagen? ist der ruf erst ruiniert…
    .
    aberaber, lieber, verehrter don, so weh tut das nicht. man benötigt eben eine gewisse menge an erbinnen und erben, dann macht das ganze sogar wieder richtig spass.
    .
    wobei sie, lieber Don Alphonso, ohnehin probleme mit der bewerkstelligung haben dürften, als kunstfigur ohne unterleib, wobei ich das gar nicht so genau wissen möchte, denn man stochert nicht in den unaussprechlichen seines gastgebers herum.
    dass sich der autor zuweilen verplappert, daran erinnere mich mich recht gut, mit nicht abnehmendem amüsement. anlage k. soso.

  169. " ... - das Leben danach kann...
    “ … – das Leben danach kann man sich schenken.“
    .
    So sans, die Romantiker!
    .
    (Vor dem Latino an sich, der nur das Werbegeschmuse und das verbale Gedöns darum herum gut beherrscht, den Rest aber nimmer (sogar Zungenkuss nicht perfekt), muss − ob frau nun Kinder will oder nicht − muss, ich sag das nochmal in aller Deutlichkeit, in jedem Fall edelst gewarnt werden. Für den Alltag, ob mit oder ohne Kinder, ist deren edles Guck-Pfauengefieder nicht geschaffen. Ja nicht einmal für eine feurige Liebschaft, die länger geht als 4 Tage…, da kommt die Wahrheit so langsam zutage, es geht dem Latin-Man die Luft aus und er sucht deswegen feurig eine Neue, um dies nicht erkennen zu müssen..)

  170. @ DA: Eben nicht, Don! Man...
    @ DA: Eben nicht, Don! Man bringt sich eben nicht um, sondern kann sich ein neues Leben schenken! Man muss nur aufrichtig bereit sein, einen sozialen Tod zu sterben, weil man mit der (biologischen) Tradition der Familie brach. Anschließend kann man die Verachtung mit intellektueller Kreativität füllen; man muss aber darauf achten, dass sie nicht manisch ist oder wird. Kreativität aus Ausdruck von Scham oder Rache ist keine Kreativität, der Bruch mit den gesellschaftlichen Konventionen dagegen schon. Es ist also formal egal, wofür man bereit ist zu sterben, man tut es nur aufrichtiger und führt ein ehrlicheres Leben; die Verweigerung ist ja auch Ausdruck einer persönlichen Verachtung für das (biologistisch oder intellektuell) Dargebotene. Das können die Anderen aber aus ihrer Selbstreferentialität heraus nicht akzeptieren, weil sie, nun wieder aus ihren formalen Gründen, keine Veränderungsmöglichkeit haben.
    *
    That’s seen in me. i was unhappy by pride. (Stendhal)

  171. Ooooch Donna Laura, gab ich...
    Ooooch Donna Laura, gab ich nicht immer zu verstehen, dass der gesegnete Ehestand, ein buergerliches Leben ueberhaupt, nicht unbedingt zu den erstrebenswerten Zielen eines jungen Menschen zaehlt?
    .
    Nichts ist schoener, als in einem Park voller harmloser Abenteuer zu strolchen und den Ernst des Lebens als einen vagen Punkt am Ende des Irgendwo zu ahnen.
    .
    (Der Park ist als Bois de Boulogne zu verstehen. Dort treiben sich verkleidete Lateinlehrer rum)

  172. ... und die unterrichten im...
    … und die unterrichten im bois dann Latein.
    Verstehe.
    (Die alten Humanisten, sakra)

  173. Au verflucht. Es sollte...
    Au verflucht. Es sollte heissen:
    (Der Park ist NICHT als Bois de Boulogne zu verstehen. Dort naemlich treiben sich verkleidete Lateinlehrer rum)

  174. Vroni, Sie kennen den Ruf des...
    Vroni, Sie kennen den Ruf des naechtlichen Bois?

  175. Der Kudamm ist komplett...
    Der Kudamm ist komplett abgesperrt, weil morgen abgeblich „125 Jahre Kurfürstendamm“ gefeiert wird, und am Vorabend begehen wir den mit einem anständigen Innenstadtstau.
    Am Olivaer Platz steht ein nagelneuer, blauer Bentley mit russischem Kennzeichen und eingeschaltetem Licht, dessen Besitzer sich gerade gestikulierend bei „Subway“ versorgt. Ich glaube, Russland ist doch eine lupenreine Demokratie, die kommen nur von der anderen Seite…

  176. Im Bois de Boulogne geht afd...
    Im Bois de Boulogne geht afd Nochd sakrisch de Post ob, olli Lateinlehrer treibän sich do ois Voyeure umanand. Mei, i wui nix gsogt hobn.
    Zwegn dem: „Die Hölle ist leer. Alle Teufel sind hier.“
    William Shakespeare

  177. Aus einer Betrachtung zu...
    Aus einer Betrachtung zu Robert Burton, ein später Zeitgenosse von Shakespeare:
    „….die bei ihrer Geburt den schlechten Einflüssen von Mond, Saturn, Merkur ausgesetzt waren, die in einem übermäßig heißen oder kalten Klima leben, melancholische Eltern haben […], kleine Köpfe, heiße Herzen, eine heiße Leber und einen kalten Magen besitzen“. Männer sind anfälliger für Schwermut, Frauen erkranken seltener, aber schwerer. Burton zählt verschiedene Arten der Melancholie auf und untersucht die Ursachen der Schwermut. Zu den Melancholieauslösern gehören schwerverdauliche Lebensmittel, Milchprodukte, übermäßiges Essen ebenso wie Sport, Schlaflosigkeit, Angst, Neid, Ehrgeiz, Egoismus und Armut. Verbreitete Symptome sind Schwindelanfälle, Zittern, kalter Schweiß, Herzklopfen, Angst und Kummer. “
    ..
    Ob einem durch die Lektüre von zuviel Gumbrechtiana Melancholia anfällt, ist wissenschaftlich noch nicht erwiesen. Gegen M. half in früheren Zeiten, vor einhundert Jahren, „Leberecht Hühnchen“ von H. Seidel.
    Zitat:»Der Weihnachtsmann hat mehr zu sagen, als der König von Preußen.«

  178. Fia mei foasti Wampn loss ia...
    Fia mei foasti Wampn loss ia ma aa an Girtl beim DA sein Gheimtipp do drentn in Matua omessn. Mit aan Gstanzl aufgschticklt: Gott erhalde unsan Kini“!

  179. Filou, was heißt kennen.
    Aber...

    Filou, was heißt kennen.
    Aber Sie scheinen ein Kenner zu sein.

  180. Vroni, wenn ich es kennte,...
    Vroni, wenn ich es kennte, wuerde das in Ihr Vorurteil passen?

  181. Grandios, Don Alphonso. Immer...
    Grandios, Don Alphonso. Immer wieder ein Vergnügen ihre kleinen, spöttischen Texte zu lesen. Gerade bei diesem Wetter. Denn in Erlangen regnet es ^^
    Mit vielen Grüßen,
    Giovannino (wie mich eine befreundete Italienerin zu nennen pflegt)

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