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Elitenverbrennung in effigie

27.05.2011, 20:37 Uhr  ·  Natürlich kann man nicht einfach hingehen, und die Eliten einfach so abfackeln - das galt in Ägypten und gilt auch bei uns. Was man aber sehr wohl tun kann ist, einzelne Bilder dieser Schicht stellvertretend für alle gar zu kochen. Genau das habe ich gestern am Gardasee gemacht.

Von

Burn Baby burn
Ash

Man sagt, es sei der schönste Ort der Welt. Das stimmt nicht immer, ich war dort auch schon im Winter, bei Nebel, Regen und Hagel, und an einem besonders tristen Tag sogar im deutschgrauen Schneegestöber. Fairerweise jedoch muss man zugeben: An vielen Tagen ist es dort wirklich so schön, dass es nicht leicht fällt, sich einen schöneren Ort vorzustellen. Wie die Berge im Hintergrund in feinen Schattierungen zur Ebene hin auslaufen. Wie das Wasser funkelt. Und die Luft, die an manchen Tag so blau ist,wie sie das nur in Italien sein kann, und so rein und klar, wie sie es nur noch in den Bergen ist. Und dann geht hier die Sonne unter und

Bild zu: Elitenverbrennung in effigie

Man darf sich natürlich keine Illusionen machen: Die Schönheit des Ortes ist allgemein bekannt, die Grundstücke hier sind schon ein paar Jahrhunderte weg, und ich habe keinen Grund, mich zu beklagen, denn mein eigenes Haus verkaufe ich auch nicht. Glückliche Bestlagenbesitzer tendieren dazu, auch stets solche zu bleiben, und das hier ist nun mal die Bestlage. Allerdings kann man das hier mieten, je nach Geldbeutel durchaus in so üppigen Parzellen, dass sich auch englische Prinzen wohlig ihren Ehekrächen hingeben können. Winston Churchill schwang hier den Pinsel; wenn man bedenkt, dass zu dieser Zeit Adenauer zwei Seen weiter nur Bocciakugeln schwang, ahnt man, dass dieser Ort nicht nur schön ist, sondern – ohne einer Adenauerstiftung zum Opfer zu fallen – auch Kultur hat.

Gestern war ich an dieser Stelle, und ich hatte viel Zeit. Zeit, um auf der Mauer zu sitzen, und Zeit, mir Gedanken zu machen. In letzter Zeit gab es einige seriöse wissenschaftliche Anfragen, ob ich nicht mal etwas für einen Sammelband… oder auf ein Podium in einem Ort namens Husum (kennt das wer?)… oder für ein Interview… Man kennt das, die Moderatoren setzen die Brille zurecht, beugen sich nach vorne, sehen einen durchdringend an, was bei meiner Fettleibigkeit nach 7 Wochen Pastamast gar nicht so leicht ist, und fragen. Mein lieber Don – ich darf Sie doch Don nennen – was ist das eigentlich, Elite? Und mir fällt dann immer nichts ein. Woher soll ich das wissen? Ich weiss nur, was oft nicht Elite ist: Leute, die woanders wohnen. Elite dagegen sollte hier unten – nanu?

Bild zu: Elitenverbrennung in effigie

Da unten ist niemand. Da unten sind zwar über 100 Sonnenstühle, damit die Elite sich von einem erheblich teureren Platz als meinem, oben auf der Mauer, sich dieses Schauspiel ansehen kann. Aber da ist wirklich niemand. Von meinem Platz aus überblicke ich die ganze Bucht: Kein Mensch. Nichts. Unten ist niemand, ich bin hier oben allein. Der Sonnenuntergang bleibt mir vorbehalten, weil die anderen, die an der ganz kleinen Spitze der Reichsten unter 6 Milliarden Menschen stehen, die 100, die hier gerne willkommen wären, nicht da sind. Der Himmel brennt von Rosa ins Goldene durch, das Blau stahlt Azurblasen in den Himmel, es ist nicht zu heiß und nicht zu kalt, nur das Licht der Sonne flammt auf der Haut, ein angenehmes Rösten auf kleiner Flamme, auf dem besten Platz im ganzen Sonnentopf – aber ich könnte jeden anderen auch haben.

Wo wohl die anderen sein mögen? Verwalten sie gerade ein Atomkraftwerk oder darüber lieb schreibende Journalisten? Schicken sie einen Staatssekretär in Pension, der einem Freund nicht gefällt? Haben sie einen Termin beim Scheidungsanwalt oder ihren Steueroptimierern? Gründen sie eine neue Firma, testen sie einen neuen Viertwagen? Vetreten sie auf einem Podium eine wichtige Meinung, sagt man zu Ihnen “mein lieber”, geht man nachher vielleicht nich an die Hotebar, auch wenn man den Professor zunehmend für einen aufgeblasenen Trottel hält und lieber irgendwo anders wäre? Irgendetwas so Banales wird es wohl sein; die Sensation jedoch ist der Umstand, dass sie diese Banalitäten dem hier vorziehen. Selbst, wenn sie jetzt im Haupthaus sein sollten und die Kochkünste loben: Unter mir wächst ein Feigenbaum die Mauer hoch. Nichts kann so delikat riechen wie die süsse Schwere reifender Feigen in diesem Licht. Warum liegen sie nicht drunter? Man könnte doch ein Tellerchen Vorspeisen mitnehmen und sie hier zu sich nehmen.

Bild zu: Elitenverbrennung in effigie

Auf der Insel Capri gibt es einen ähnlich berühmt schönen Ort, die Villa Jovis, die sich Kaiser Tiberius im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung erbauen liess. 10 Jahre lang führte er von dort aus das römische Reich, es rankten sich unschöne Legenden weniger gut verdienender Historiker um sein Treiben, aber Tiberius war dort offensichtlich sehr zufrieden. Gute Luft, gute Aussicht, eine schöne Landschaft und ein bestechender Sonnenaufgang hinter dem italienischen Festland, eine Anlage, die es an nichts fehlen liess, ausser an gedungenen Mördern natürlich. Vor allem: Fern von Rom und all den Kriechern, Hofschranzen und auf die Pensionierung wartenden Pfründenverwaltern. Ich denke, Tiberius wird da oben manchmal schallend gelacht haben bei der Vorstellung, ihnen entgangen zu sein, und weil sich das bis Rom herumgesprochen hat, kamen die bösen Gerüchte auf. Wie kann er es nur wagen – da würde man ihm in Rom so schöne, von ihm gar nicht gewollte Gottkaiserstatuen hinstellen, für den ein oder anderen netten Posten, und dann verschwindet der einfach, füttert Katzen und liegt in der Sonne, lässt sich nicht einfach so wie Cäsar erstechen – man kann es bei Tiberius nicht genau sagen, er ist eine rätselhafte Figur und wollte es vielleicht auch sein.

Aber er war dort und empfand es als angenehmes Dasein. Er hat sich nicht zum Sklaven irgendwelcher Verpflichtungen machen lassen, er wusste, was ihm gut getan hat. Wäre Tiberius heute ein Vorstandvorsitzender, ein Bankdirektor, ein Nutzniesser seiner materiellen Güter, dann würde er wohl dort unten liegen. Einer muss es machen, man kann die Sonne an so einem Tag doch nicht alleine zur Ruhe gehen lassen.Tiberius aber ist tot, ich bin da, ein Faulenzer auf der Mauer, der nicht weiter als bis zur nächsten Kurve denkt, die genau hier hinter mir entlang läuft. Ich koche im Feigendunst als Sinnbild für die Elite, die es jederzeit auch tun könnte. Und es nicht macht. Ewig fern sind diese Orte.

Bild zu: Elitenverbrennung in effigie

Was also ist Elite? Angesichts der heutigen Realität würde ich, von der Sonne medium gebräunt und im Kopf von Fahrtwind und Feigen angenehm geistig betrunken, vor mich hinlallen: Elite, das sind nicht mehr Leute, die können, sondern Leute, die wegen der Typen in all diesen Roms unserer Tage damit zufrieden sind, dass sie ja jederzeit sofort könnten, wie auch jeder bessere Heroinabhängige sagt, dass er zumindest mit dem Haschisch sofort aufhören kann. Und weil sie es glauben, weil sie sich so sicher sind, verzichten sie darauf, es zu tun. Und so vergeben sie das alles. Und ich, ich opfere mich für sie. Sitze hier, werde kein Vorstandschef und keiner, vor dem alle auf die Knie gehen und erst tuscheln, wenn er draussen ist, ich bin ein schlechterer Sohn auf besserem Hause und verbrenne für sie am schönsten Ort der Welt. Einer muss es tun. Ich trage Wildlederbrogues von Fusodoro, ein Polohemd einer Marke, die man gegenüber der Villa d’Este in Cernobbio bei einem Herrenausstatter genauso kaufen kann, wie auf dem Wochenmarkt in Mantua, alle drei Rolex habe ich daheim in Deutschland vergessen, alles ist warm, satt und golden. Ich verbrenne. Ich bringe mich auf diesem gemauerten Altar an diesem mystischen Ort dar, damit die anderen einer Powerpoint, einem Karriereziel oder einem Videomädchen mit Filmkamera ins Netz folgen, oder was immer sonst diese meine Leute so tun.

Oh, bitte, keine Ursache. Gern geschehen. Denn es steht ja schon in der Bibel, dass der eine des anderen Freude trage. Oder so.

 
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Lesermeinungen zu diesem Artikel (172)
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0 donalphonso 27.05.2011, 20:59 Uhr

Wer möchte, kann diese...

Wer möchte, kann diese Klickstrecke http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E70A3A227BB1A424182E7A5AACEBBDAFC~ATpl~Ecommon~SMed.html auch hier kommentieren.

Oh yeh! Wenn der Ehrgeiz dich...

Oh yeh! Wenn der Ehrgeiz dich nicht quält, dann hast du keinen. Und Verzicht ist nun mal die edelste Gabe des Heiligen. Tschappen dudel tschiep tschiepi

0 Booooster 27.05.2011, 21:37 Uhr

6 Wochen noch. Gardasee. Ich...

6 Wochen noch. Gardasee. Ich komme. Danke für den schönen Beitrag. (Und für den Reisebericht im Print, letzte Woche.) Beste Grüße aus dem immer noch hellen Norden.

0 Schepenese 27.05.2011, 21:38 Uhr

Der wahre Luxus sind sowieso...

Der wahre Luxus sind sowieso Muße und Freiraum, die wahre Lust ist es, beide nach Gutdünken zu nutzen. Man muss sich das halt leisten können. Porsche, IWC-Portugieser oder andere Penisverlängerungen braucht nur, wer nicht genügend Selbstwertgefühl besitzt. Und er wird in der Gesellschaft immer als Parvenu daran erkannt. Leute mit Geschmack erkennt man am Understatement. Nicht das Etikett auf der Weinflasche muss alt, sondern der Wein im Glas muss gut sein, wenn man die angenehme Abendkühle unter dem zinnoberroten Abendhimmel genießt.

0 Frundsberg 27.05.2011, 22:00 Uhr

Köstliche Beschreibung, as...

Köstliche Beschreibung, as always, Euer Liebden. Der alten Tradition der Reisenovellen brav gefolgt. Certe, tragen wir Einer des Andern Freude. Beethoven hat angeblich gesagt: "Mit den Kreuzen (#) iim Leben eines Menschen ist es wie in der Musik; sie erhöhen". Husum liegt übrigens an der Westküste Schleswig-Holsteins - die "graue Stadt am Meer", wenn man Theodor Storm folgen mag, was wiederum nicht nur durch den märzlichen Anblick der Kroküsse (der Streit über den korrekten Plural mag von Germanisten entschieden werden) im Schloßpark wirksam negiert wird. Tiberius, der alte Claudier, hätte vermutlich keine Rolex getragen. Eher schon der Seiianus, aber der hat ja bekanntlich nicht das Derby gewonnen.

0 apreslude 27.05.2011, 22:17 Uhr

Ihre Texte machen neugierig...

Ihre Texte machen neugierig auf ein Land, in dem ich bisher kaum gewesen bin. Mein Vater ist als Student im Käfer über die Alpen gefahren, es war eine seiner großen Reisen aber das ist schon lange her. Einmal war ich mit der Geliebten in Meran, nur weil Joseph Wechsberg (einer meiner Lieblingsautoren) diese Stadt so liebevoll beschreibt. Wir haben sein Meran finden können und waren glücklich dort. Aber danach hat es sich nie ergeben, wieder einmal diese Gegenden zu besuchen. Und jetzt beschreiben Sie, Jahrzehnte nach Wechsberg, mit einer ganz ähnlichen Perspektive dieses Italien und wecken erneute Sehnsüchte. Vielen Dank dafür, wir haben da noch etwas nachzuholen. . Für ein kurzes Wochenende über die Alpen nach Italien, das ist von hier aus zu weit. Aber Husum, das geht. Husum dürfte so ähnlich sein, wie Ihre kleine, dumme Stadt an der Donau, nur protestantisch geprägt und die Luft schmeckt nach Salz. Im Hafen von Husum liegen bei Ebbe die Schiffe auf dem Trockenen und manchmal begegnet man Menschen, die noch die nordfriesische Sprache sprechen. Man ist dort überzeugt, dass Menschen, die von Bergen umgeben leben müssen, keinen Horizont haben und dass südlich von Hamburg der Balkan beginnt. Man trinkt Tee, an kalten Tagen auch gern in verschiedenen alkoholischen Variationen. Also alles kein Problem. . Als Sammler von Sonnenuntergängen kann ich empfehlen: Fahren Sie am längsten Tag des Jahres an die westliche Kante der vorgelagerten Halbinsel Nordstrand und lassen dort die Sonne ganz langsam untergehen. Anschließend bummeln Sie eine kurze Nacht durch Nordfriesland und lassen z.B. am Strand von Glücksburg an der Ostsee die Sonne genauso langsam wieder aufgehen.

Lieber Don, Ihr Bericht ...

Lieber Don, Ihr Bericht gefällt mir sehr gut, ein wenig kitschig dieses mal, aber gut, erinnert mich an alte Zeiten am Lago Maggiore, selbst die Bilder, und an Julias, die inzwischen woanders leben. Husum in den Dreck zu ziehen ist aber keine besonders gute ldee. mfG.T. P.S.: Giulias and Giuliettas sind auch nicht schlecht, die geben keine Widerworte, wollen nur neue Doppellvergaser. völlig OT, ich weiß.

Mei, was ist das denn für...

Mei, was ist das denn für ausländische Botanik da am Tegernsee?

0 hansgeier333 27.05.2011, 23:56 Uhr

Don, fahren Sie doch zum...

Don, fahren Sie doch zum Ballermann. Dann sind Sie kein lonesome rider mehr, der im Abendrot versinkt. Es duftet dort zwar nicht nach Feigen und geräuchertem Käse, sondern nach abgestandenem Fusel und Käsefüssen, aber Gesellschaft ist Ihnen sicher. Und mach einer kommt auch elitär daher.

0 flairytale 28.05.2011, 00:05 Uhr

Tja, die Elite sitzt derweil...

Tja, die Elite sitzt derweil vielleicht hier? http://www.youtube.com/watch?v=HRCPGvyW5D8 Dieses Flair! So authentisch!

Wo soll denn bitte "gegenüber...

Wo soll denn bitte "gegenüber der Villa d'Este" ein "Herrenausstatter" sein?! Da ist nix, ausser ner vielbefahrenen Landstrasse. Sie sollten da unbedingt mal hinfahren, kann ich Ihnen empfehlen. Viel weniger überlaufen und von Bayern dominiert als der Gardasee. Kann Ihnen gerne ein paar Tips geben.

Sie schrieben neulich in einem...

Sie schrieben neulich in einem Kommentar "ich bin durch und durch bürgerlich und s t o l z drauf". Dann können Sie ja sicherlich auch mit meinem Adelsstolz leben.

0 donalphonso 28.05.2011, 05:42 Uhr

yast2000, ich wurde zu lange...

yast2000, ich wurde zu lange mit dem Ehrgeiz anderer Leute gequält. Das härtet ab. . Booooster, es kann sein, dass ich dann auch wieder in der Nähe bin. Gern geschehen!

@ Don Alphonso: danke fuer den...

@ Don Alphonso: danke fuer den schoenen Text, und die Photos (auch in der Klickserie). Sie machen wirklich Lust auf Italien. Hm, vielleicht kann ich die beste Ehefrau von allen ja von Griechenland weg und dorthin entfuehren im Oktober...

0 donalphonso 28.05.2011, 06:16 Uhr

Schepenese, das Problem ist...

Schepenese, das Problem ist nur, dass für viele diese Erkenntnis erst dann erscheint, wenn es schon zu spät ist. Und wir leben nun mal in einer Gesellschaft, die solche Texte mit 100 Karriereberatern beantwortet. Was völlig in Ordnung ist, wenn man das benötigt. Aber bei Leuten, die anders könnten, verstehe ich das nicht. . Frundsberg, danke für die Verortung. Die Anfrage kam plötzlich (und es war auch nur in der Nähe dieses Ortes), so dass ich nur absagen konnte, mit guten Gründen. Und was diesen Prätorianerchef angeht: Ja. So ist das oft mit den Karrieren. Schreckliche Leute mit schrecklichen Enden. Aber kaum schmeisst man so einen in den Tiber, tauchen drei davon am Main auf.

Oh mille grazie, daß...

Oh mille grazie, daß wenigstens Sie die schwere Bürde des Genusses, Wohllebens und mangelnden Ehrgeizes auf sich nehmen und damit 1000en anderen dieses Leid ersparen! Aber dann auch noch darüber berichten zu müssen ... Sie Armer ;) Sehr verführerisch, besonders wenn man dabei in den oberbairischen Nieselregen schaut und die nahen Berge nicht einmal mehr erahnt. Geschweige denn die Schönheit dahinter. Bitte, erleiden Sie dies noch ein wenig länger - für uns!

0 donalphonso 28.05.2011, 06:26 Uhr

apreslude, ich vergesse das...

apreslude, ich vergesse das immer, wie weit, wie unglaublich weit das alles vom Norden aus ist. Bei mir ist es zwar auch einiges an Fahrerei, aber der einzig nicht ganz so schöne Teil ist der Weg durch das Inntal und manche kurze Streckenabschnitte im Trentino. Nach Sterzing kann man sich schon mal leicht hinverfahren, wenn man eigentlich nur nach Rottach wollte und dachte, ach fahr ich noch ein wenig. Das Problem ist bei weiten Strecken dann auch, das Italien zu finden, das man noch nicht kennt. Ich kann für den Einstieg Mantua empfehlen, da ist alles auf ein paar Quadratkilometern vereint. Idealerweise fährt man zwischen Ostern und Pfingsten. Man sollte sich mindestens zwei Wochen Zeit nehmen. Es lohnt sich. Für nächstes Jahr habe ich schon wieder die Wohnung im April und Mai gemietet. Und der Norden... mal geht mein Auto kaputt, mal schmerzt mein Kiefer, und mein Wohlsein endet meist kurz hinter Aschaffenburg. . Trias, ich bin bald wieder in Deutschland und muss mich mit all dem Zeig dort beschäftigen. Dann wird es auch wieder giftig und böse. . Im Ernst: Man muss vor der Schönheit schon auf die Knie gehen, wenn sie sich zeigt.

0 donalphonso 28.05.2011, 06:31 Uhr

Besucher, das Lustige ist,...

Besucher, das Lustige ist, dass der Tegernsee die Form eines kleinen Gardasees hat, nur falschrum in den Bergen liegt. Im Frühling fahren die Tegernseer zu den Italienern, im Sommer kommen die Italiener an den Tegernsee, eigentlich ist das auch gar nicht Deutschland oder Italien, sondern die Alpenregion von München bis Mantua. Wenn ich Grenzen ziehen würde, dann zwischen Donau und Po. Oder anders gesagt: Bayern in den Grenzen von 981. . hansgeier333, da müsste ich aber fliegen. Unverzichtbar ist die Anfahrt über eine gewundene Strasse am See entlang.

0 donalphonso 28.05.2011, 06:35 Uhr

flairytale, das ist die...

flairytale, das ist die einzige angenehme Verrücktheit der sonst so grässlich rationalen Norddeutschen: Dass sie sich Industriebrachen und Transporteinrichtungen anschauen und für eine Sensation halten. Würde man in München den Güterbahnhof Moosach als spektakulär ansehen? Wohl kaum. . Nitz, linker Hand aus der Villa d'Este heraus, auf der linken Strassenseite am Antiquitätengeschäft vorbei und dann nach 50 Metern. Ich war letzte Woche dort.

0 donalphonso 28.05.2011, 06:41 Uhr

Mondry, ich Schlendrian sage...

Mondry, ich Schlendrian sage Danke und finde, dass man vielleicht beides machen kann. Ich mache zum Abschluss vielleicht ein"Wo verlebe ich die Wochen rund um die Mille Miglia"-Führerlein. . cvk, prego signore, gern geschehen, man muss ja mal anfangen mit der Verantwortung für diese unsere Gesellschaft. . Allerdings muss man natürlich auch sehen, dass das darüber Schreiben eine elend schwere Aufgabe ist: Ich muss hinfahren, es erleben, mir in Valeggio beim Vorspeisenteller etwas dazu einfallen lassen, es mit Sauereien von Pavesi niederschreiben... das ist alles nicht so spielerisch leicht. Ganz im Gegenteil eigentlich. Schreibe ich einen Beitrag, brauche ich drei Tage Pause.

Frühstück auf der Terasse,...

Frühstück auf der Terasse, noch keine Mücken im Anflug nach dem wunderbar abkühlenden Gewitter von gestern Abend einen Artikel vom Don über die Schönheit der Welt, insbesondere die der naeheren Umgebung. Wie kann ein Samstag schöner beginnen? Die quälende Frage ob mit dem Motorrad durchs Val Trebbia ans Meer oder mit dem Cabrio an den Iseo ist wirklich schwehr zu entscheiden. Nach kurzem Nachdenken fällt einem der Fehler aber auf: Irgendwas mache ich falsch, wieso muss ich bis Samstag warten? Mist, ich gehör nicht zur Elite, ich muss mich weiter mit Dingsbumsverlängerungen begnügen und da arbeiten, wo andere Urlaub machen.

0 donalphonso 28.05.2011, 07:18 Uhr

"da arbeiten, wo andere Urlaub...

"da arbeiten, wo andere Urlaub machen." . Ich auch, wie man sieht. Der deutsche Tourist kauft in Mantua rosa Socken zu seinen Sportsandalen, ich sitze am Rechner.

@ Don Alphonso: "...ich wurde...

@ Don Alphonso: "...ich wurde zu lange mit dem Ehrgeiz anderer Leute gequält. Das härtet ab." * Don, das verstehe ich gut. Bloß, erstens geht das vielen so, zweitens bist du selbst sehr ehrgeizig und drittens ist das kein Alleinstellungsmerkmal. 'Det is also nich der Schlüssel zu det Janze.', wie man so schön in Berlin sagt. Der Schlüssel zu det Janze ist der Grund, warum man gequält wurde, wenn irgendwer in dir etwas sah, was du nicht bist. Man kann es leugnen, doch es liegt an dir selbst, ob du es überhaupt wissen willst...

0 donalphonso 28.05.2011, 07:28 Uhr

Ich bin selektiv ehrgeitig,...

Ich bin selektiv ehrgeitig, wenn ich finde, dass es sich lohnt. Aber nicht, wenn andere finden, dass es sich lohnt.
.
Zu meinem Bedauern betrifft es übrigens auch das hier: Manche würden vielleicht denken, sie hätten alles erreicht, wenn sie erst mal bei der FAZ sind und schreiben sie dann F.A.Z.. Mir dagegen ist vollkommen bewusst, dass es eine vorübergehende Tätigkeit ist, die ich so lange mache, wie sie mir Spass macht und das Umfeld passt. Wenn nicht, dann halt nicht, ohne einen bösen Gedanken. Für andere mag es dann immer noch diie F.A.Z. sein, für mich ist es dann etwas, das nett war, aber vorbei ist. Es gibt wichtigeres im Leben. Vor dem Leben hat nichts anderes Bedeutung. Ich achte die Zeitung deshalb nicht gering, oder besser, nicht geringer als anderes. Und ich denke auch, dass jeder andere Ansatz sehr schnell dafür sorgen würde, dass alle Leichtigkeit verfliegen würde. Relevanzbetonung bei Themen hat in meinen Augen auch oft mit Relevanzanmassung von Auitoren zu tun.
.
Insofern ist Ehrgeiz sehr definitionsbedürftig. Der Trick ist, nie weiter als bis zur nächsten Kurve zu denken.

...elite war mal, elite ist...

...elite war mal, elite ist nicht mehr...vielleicht kommts irgendwann wieder, wer weiss das schon....

0 Don Ferrando 28.05.2011, 08:20 Uhr

Besten Dank für diesen...

Besten Dank für diesen Beitrag. Er macht mir Vorfreude auf meinen nächsten Aufenthalt im Süden. . "Ich bin selektiv ehrgeitig, wenn ich finde, dass es sich lohnt. Aber nicht, wenn andere finden, dass es sich lohnt." Sehr schön. Ich denke, das ist ein gutes Lebensmotto!

0 Yog Sothoth, Esq. 28.05.2011, 08:22 Uhr

"das ist die einzige angenehme...

"das ist die einzige angenehme Verrücktheit der sonst so grässlich rationalen Norddeutschen: Dass sie sich Industriebrachen und Transporteinrichtungen anschauen und für eine Sensation halten. Würde man in München den Güterbahnhof Moosach als spektakulär ansehen? Wohl kaum." Werter Don, auch alte Industrieanlagen können ihren besonderen Reiz haben, selbst wenn sie nicht vom Gardasee umspült werden, sondern von einem nicht mehr ganz sauberen Fluss in graubunter Landschaft..so hat z.B. die UNESCO unser heimisches Hüttenareal sogar zum Weltkulturerbe ernannt. Alte Industriekathedralen stehen oft in ihrem verstaubten Flair dem bayerischen Barock nicht oder kaum nach. Zugegebenermaßen wachsen hier keine Feigenbäume, aber das Fläzen auf Sonnenliegen wird hier auch ausgiebig gepflegt..

@ DA: "Zu meinem Bedauern...

@ DA: "Zu meinem Bedauern betrifft es übrigens auch das hier:..." * Ich zeige meinen Respekt, in dem ich daruf nicht reagiere...

0 Köstlich 28.05.2011, 08:40 Uhr

>>Der Trick ist, nie weiter...

>>Der Trick ist, nie weiter als bis zur nächsten Kurve zu denken.

Werter Don, zur Verteidigung...

Werter Don, zur Verteidigung des Nordens muss man sagen - es ist dort zu dieser Jahreszeit auch sehr schön. Egal ob blühende Rapsfelder an der Ostsee oder der Sonnenuntergang über dem Wattenmeer bei Husum - alles bei wunderbar frischer Luft. . Was die Elite angeht - die war ja hier im Blog schon öfter Thema. Sie haben denke ich durchaus Recht in ihrer Antwort auf Schepenese, die Kunst ist es, zu erkennen was wichtig ist bevor man zu alt ist. Aber man ist nicht Elite, wenn man das kann, sondern lediglich weise. Und diese Erkenntnisse jenseits ausgetretener Pfade umzusetzen anstatt in der Gewissheit des Könnens zu verweilen erfordert schließlich Kreativität und Mut. Wer all das in sich vereint, den könnte man zur Elite zählen - für die meisten ist das jedoch einfach ein komischer Kauz. . Die Bilderstrecke - obgleich schön fehlt ihr irgendwie die spielerische Leichtigkeit Ihrer sonstigen Bebilderungen. Die aktuelle Sammlung im Rebellenmarkt finde ich da persönlich viel ansprechender.

0 v.Natzmer 28.05.2011, 09:41 Uhr

wenn mich liebe oder lästige...

wenn mich liebe oder lästige Pflichten im Tal fest halten, lege ich den Kopf in den Nacken zum Sonnenuntergang beschauen. Diese Haltung ist unfrei. Darum mag ich Küste: ich muss auf keinen Hügel kraxeln, um Horizont zu haben, Horizont für meine heitere Seele. (Aufziehender Nebel ist egalitär.) Eine weitere, ziemlich anständige Art, Sonnenuntergänge zu sammeln beschreibt Jim Dodge in FUP. Man muss mindestens zwölf Generationen ein Vermögen durchgebracht haben.... Il Gattopardo

0 Wimmerl d. Ä. 28.05.2011, 09:45 Uhr

Dea nimmasatte Herr Don...

Dea nimmasatte Herr Don Alphonso möcht oiso no aan Gommendarr hobn. Bittschön, kona aa hobn. So vui Zeit muaß oana heitzutog scho a hobn fier soani Schpezis, gö? Mei Hemdal, vulgo T-shirt, Marrke Elite (Ileit), hob i ma scho auszogn, hoaß is, gschtaubt hots aa, oani Hoiwi untam Kastanienbaam hob i ma scho ogsuffa. Muass scho a wengerl mera aufpassn, mei Wampn wirrd ollaweil imma foasta. A pfundigs Lieblingsbuidl vo mia is des vo dera Toteninsel vo Arnold Böcklin, letzter Hand. Do konstas sümbolisch segn wias do heruntn ausgeht mit deni Älitn. Ois stad, koana tratzt di mea. Vorrbai is, wenns vorrbai is, sog i allaweil. Mei, i muaß wieda beichtn, sis Zeit. Moosach? Nx gegn Moosach, a Schpezi vo mia mocht da wahnsinnige Contänaumsätz, kloball, dea macht do an Diridari, da Neid dableckt di dodafierr. War scho a Hund der Tiberius, s woas ja a koana wos i in moana Jagdhittn ois scho ogricht hob. Sakrisch no amoi. A freia Mensch derf ja aa amoi seinen Driebän Gelägenheid gäwän, bal ma ja sich sunst sich fieran Schtaat un de Gesällschaft olli Dog aufreibn duat. Un vadeana muaß ma jo aa no wos, fier des dägliche Laibal Brod, host mi?! Fier de FAZ schreibn miassn, mei do müssat i jo a berfeggdäs gschwollenäs Hochdeitsch kenna. Na, a geh, bessa net. Oiso mit dera selägdivn Räfaräntz, oda wia des hoaßt, is des scho aa a so a Sach: I denk ma hoit scho aa wos diesbezieglichäs fier de üwanextä Reibn, vaschehst mi. Wonnst net aufpasst, nocha dabatzt die oana, a so a bleda Oarsch, ....aus is mit dera Älitä. Samma doch oimoi gons ährlich untranond mia zwoa. Gö! Hawedähre!

0 Wimmerl d. Ä. 28.05.2011, 10:05 Uhr

Dera Älitä-vrouwen donna...

Dera Älitä-vrouwen donna laura vom gleichn Maler A. Böcklin nachschtähändäs Buidl im Link gäwidmäd. Zwegn dera Freid un ois. Ma sooi grad als läbänsfroha Älidä-mänsch nix obrenna lossn. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:B%C3%B6cklin_-_Die_Lebensinsel_-1888.jpeg&filetimestamp=20100119183848

0 ErnstWilhelm 28.05.2011, 10:31 Uhr

Wir wohnen eben in einem...

Wir wohnen eben in einem Irrenhaus. Und Leuten wie Ihnen Don, hat das Schicksal nur eine etwas längere Leine gegeben.

Seit Tiberius, der alten...

Seit Tiberius, der alten Genießerratte, ist ja nu so einiges passiert. Der Calvinismus zum Beispiel. . Mit seiner ausgeprägt puritanischen Askese und dem Lob der Arbeit. Das sind wir nie so richtig losgeworden. Es heißt bis heute "Arbeit adelt" (vorher unbekannt) und nur solche fühlen sich heute auch als Elite. Das kann einem echten Genießer doch nur Recht sein. Die Liegestühle der Powerpointer gehören ihm. . Meinen Liegestuhl, den ich mir heuer als selbständiger Powerpointhasser (oh, ich kann Spitzenfolien gestalten, i mogs nur net...) für mein Repos und zum Ärgern der Nachbarn angeschafft hatte, habe ich seit April nur zweimal nutzen können: 1. schlechtes Wetter, 2. schlechtes Wetter, 3. als ich dann endlich drin saß, wollte ich nimmer zurück ins Büro, also satte Arbeitsverweigerung. . Schließe draus: Liegestühle sind gefährlich, wenn man sie mal hat: Sie verursachen plötzlich schlechtes Wetter und sie dienen der endgültigen Zersetzung der Arbeitskraft der Elite bis auf Null.

Genuss braucht Mut und...

Genuss braucht Mut und Phantasie. Das Hamsterrad einen Hamster, der immer weiter rennt ohne anzukommen.

0 Ghostwriter 28.05.2011, 11:44 Uhr

"Relevanzbetonung bei Themen...

"Relevanzbetonung bei Themen hat in meinen Augen auch oft mit Relevanzanmassung von Auitoren zu tun": Gibt es eine raffiniertere Form von - elitärer - Arroganz als Selbstbescheidung? Wohl kaum. Gewährt sie doch ein Höchstmaß an Unabhängigkeit vom Urteil anderer.

Elite. Elituniversität....

Elite. Elituniversität. Elitetruppen. Elitebildung. Eliteförderung. Elitesport. Geisteselite. Wissenschaftselite. Funktionselite. Machtelite. Bildungselite. Führungsselite. Leistungselite. Elitebewußtsein....alles in effigie? .. Elitegurken. Elitesalat (steile Vermutung): Bei einigem Nachdenken hätte man doch drauf kommen können, wo das Bakterium herkommen könnte. Man gehe in einen x-beliebigen Elite-SB-Markt. Dort ist alles Gemüse, sind alle Elitegurken in Folien verpackt. Elitefleisch sowieso. Sogar das Elitegemüse kochfertg zerschnippselt, für die Elitekochfrau. Für den Elitekochmann. Je keimfreier zugerichtet, desto empfindlicher alles. .. Vroni@: Sogar: "Arbeit macht frei". Deswegen, als reiner Elitegenussmensch und Epikuräer der ich bin, einstellungsmässig für mehr otium wie für negotium ;-)) Das schont auch Klima und Umwelt. Was Sie da betreiben, ist das Leistungsverweigerung, einer Elite unwürdig? .. ErnstWilhelm@: Die Länge der Leine und wie diese verziert ist, that´s the difference.

Ghostwriter@ Man muß halt...

Ghostwriter@ Man muß halt nicht nur Machiavelli sondern auch Montaigne im Geiste nacheifern wollen. Oder auch Baltasar Gracian "Handorakel und Kunst der Weltklugheit ": Alles hat heut zu Tage seinen Gipfel erreicht, aber die Kunst sich geltend zu machen, den höchsten. Mehr gehört jetzt zu Einem Weisen, als in alten Zeiten zu sieben: und mehr ist erfordert, um in diesen Zeiten mit einem einzigen Menschen fertig zu werden, als in vorigen mit einem ganzen Volke

0 donalphonso 28.05.2011, 12:12 Uhr

Also, bevor ich an...

Also, bevor ich an Beraterkantinengurken sterbe, esse ich mich lieber an Kürbistortelli tot.

0 prince Matecki 28.05.2011, 12:42 Uhr

Zum neidisch werden, in der...

Zum neidisch werden, in der Tat. Wie gut dass der Don white man´s burden in leisure and luxury so ergeben trägt und so hübsch darüber schreibt. . Wie gut dass die Bundeswehr keine Elitetruppen hat, nur ein Wachbataillon (die Bundesrepublik Österreich nennt es immer noch Garde-Btl) und Spezialkräfte, ob sich freilich Panzeraufklärer mit gelb gefütterten Uniform- Sakkos oder Fallschirmjäger als Elite fühlen, ist eine andere Sache. . Die Fotostrecke aus dem link ist auch sehr ansehnlich, last but not least der Sonnenuntergang bei Solferino. Man denkt an vergangene Größe (es war auch der Anfang vom Abstieg der Großmacht Österreich-Ungarn) und Henri Dunant und den Optimismus des 19. Jahrhunderts was Humanität und Entwicklung der Menschheit anging. Vielleicht auch an Goethe: Was vergangen kehrt nicht wieder, aber sank es leuchtend nieder, leuchtets lange noch hernach.

Lieber Plindos, "Was Sie da...

Lieber Plindos, "Was Sie da betreiben, ist das Leistungsverweigerung, einer Elite unwürdig?" . Nö. :-) Das Ausruhen hilft dem Geist zu denken. Ich kann nicht sauber denken, wenn ich gehetzt werde. Da denkt mein Hirn, ich sei auf der Flucht und denkt an Fluchtwagen, Junkfood und angreifende Gorillamännchen. Also: an nichts. Negativ: Oblomow hat den Müsiggang leider auf die Spitze getrieben, der Gudste.

@Schepenese "Man muss sich das...

@Schepenese "Man muss sich das halt leisten können. Porsche, IWC-Portugieser oder andere Penisverlängerungen braucht nur, wer nicht genügend Selbstwertgefühl besitzt. Und er wird in der Gesellschaft immer als Parvenu daran erkannt. Leute mit Geschmack erkennt man am Understatement." Obacht! Unter den Porschelenkern gibt es vereinzelt Exemplare, die nicht durch die Proll-Schablone passen. Es ist ein bisschen wie mit den Rolexträgern.

Wunderschön, die Alpen. Vom...

Wunderschön, die Alpen. Vom Tegernsee bis nach Mantua. Alles zusammen. Das Alpenreduit. Exzellent der Salat aus dem eigenen Garten. Ein italienischer Rentier betreibt ihn, gestern den aus Nachbarsgarten probiert. Bald noch besser jener, als der unsrige.

0 jean-jacques 28.05.2011, 13:25 Uhr

"Norbert und ich lernten...

"Norbert und ich lernten schnell, Reichtum gering zu schätzen, wenn er alles war. Die Wohlstandsschlanken, immer Behüteten, Sorgenfreien gingen selten ein Risiko ein. Die Freiheit, die Besitz ihnen gab, ließen sie ungenutzt." [Jens Bisky, Geboren am 13. August, Kap. 20] - Einer muss es ja tun! Mannomann.

0 perfekt57 28.05.2011, 13:37 Uhr

"Schöner" Text - sehr...

"Schöner" Text - sehr angenehm zu lesen. . Weniges: " In letzter Zeit gab es einige seriöse wissenschaftliche Anfragen, ob ich nicht mal etwas für einen Sammelband... oder auf ein Podium in einem Ort namens Husum (kennt das wer?)... " - Leute, die nicht "kennt den jemand?" dazu sagen, wären nach Masstäben dieses Blogs evtl. aber genau die richtigen "wg. Husum" angesprochen zu sein... . . Und das kommt schon wieder: Noch haben so viele "Dumme" anscheind Besseres zu tun, als dort in der Sonne zu liegen, leider noch. . Und er sollte seine soziale Referenz möglicherweise mindestens im gleichen Masze unter "Künstlerseelen" suchen, die empfinden sicher noch eher wie er, als bloß hartnäckig Bürgerliche, "Pfeffersäcke" eben es wohl tun: Geld ist seine Freude, aber nicht sein Gott. Das auch weiter noch nicht bei den Meisten so. Auch nicht bei solchen mit Geld, wie bekannt. . Mein Auge rotiert um Äpfel, nicht um Feigen. (Germanisches Bewegungsprofil natürlich. Rein germanisch halt.) . Oder es waren die vier Westalliierten: Die Politik des Containment wirkt sich halt bis zu Don A. und in Süden aus (*g*). . Oder noch anders: Panhumanismus muss man halt selber sein. Bei Bedarf auch ganz alleine. . Und gegen Rösslers Intelligenz können auch wir nicht argumentieren. . Und er gehört nun einmal zu uns, nicht wahr?: "Ich war noch nie so sehr Europäer, wie während meines langen Aufenthalts in Deutschland." . Oder noch anders: Der vom Individuum emanzipierte Staat muss alles bestimmen. (Am Ende sogar auch die Liegestuhlbelegungen mit) . Daher fordern wir - gerade im Angesicht von Dr. Don's Fotos: Der Friede ist seine beste Verteidigung. Europa braucht keine Armeen. (....schöne Ansicht, jaja.) . Hasta la Proxima. . Und wir empfehlen in allen Zusammenhängen immer noch dringend sich die erste Stunde über Jud Süß vorlesen zu lassen! http://cgi.ebay.de/Jud-Sus-Lion-Feuchtwanger-/320697948613?pt=H%C3%B6rspiele&hash=item4aab1659c5 . Und außerdem ist das alles möglicherweise nicht neu. Was machen also andere möglicherweise derweil? Na evtl. sowas: http://de.wikipedia.org/wiki/Exile_on_Main_St. . Und "Die Wintersonne stand nur als armer Schein, milchig und matt hinter Wolkenschichten über der engen Stadt. Naß und zugig war's in den giebeligen Gassen, und manchmal fiel eine Art von weichem Hagel, nicht Eis, nicht Schnee", weiß auch unser Tonio Kröger, noch so ein "Orteaufsucher" glaubt man zu fühlen. . Was also auch ist Thomas Mann? Und mit ihm seine Deutschen - manche von denen etwas mehr evtl. sogar, als andere? Auch wenn sie in Italien wären? Sogar immer auch, wenn sie in Italien sind? Die Unterscheidung zwischen "latenter Energie" und "latenter Epedemie" natürlich. (Auch obiger Blog ist (gefühlt) einmal mehr "genau wie in der Mitte zwischen beiden Polen angesiedelt" wenn man so will - (und man wünscht und hofft, er wird sich nie entscheiden, nicht zur Reflexion wie nicht zum Reflex durchdrigen ... sondern immer "pending" bleiben ... .) . Hasta la Proxima! also.

0 Jonas Amazonas 28.05.2011, 13:56 Uhr

Und nebenbei, ganz...

Und nebenbei, ganz unbeabsichtigt, entgeht Herr Don Alphonso auch dem entwürdigenden Volkszählungs/Zensus-Zirkus in seiner Heimat. Chapeau!

0 perfekt57 28.05.2011, 14:01 Uhr

Einen Gruß wollten wir auch...

Einen Gruß wollten wir auch entbieten http://www.youtube.com/watch?v=XrkM7BCY7mY

0 perfekt57 28.05.2011, 14:15 Uhr

Wir wären auch nie auf die...

Wir wären auch nie auf die Idee gekommen, man könnte sich hinter anderen Identitäten verstecken. Das will ja wohl auch keiner. Obviously not. Aber viele Einseitigkeiten können auch arm sein.

0 perfekt57 28.05.2011, 14:23 Uhr

Natürlich wären wir nie auf...

Natürlich wären wir nie auf die Idee gekommen, nur eine Identität zu verwenden, auch wenn dies natürlich vollkommen offen sichtlich und einsichtig-öffentlich ist. Seit wann aber wären Einseitigkeiten angemessen oder vorbildlich? Oder auch nur ausreichend? . Und Tanzen-gehen tut gut - zumal mit Musik dazu: http://www.youtube.com/watch?v=yirGvd9BpH4

Schön, lieber Don, wirklich...

Schön, lieber Don, wirklich schön. . Ja ja, die Birkintasche auf Foto I, von welchem Hersteller auch immer ;-) . Elite ist meistens dort, wo ich nicht sein will. Insoweit völlig d´accord.

0 donalphonso 28.05.2011, 14:58 Uhr

Das war wirklich so, keine...

Das war wirklich so, keine Spiegeleinleitung.
.

.
Ich werde das online ausfüllen und dann schon eher dem Spiegel in Sachen Wahrheit nacheifern. Ahem.

@ DA: Foto-Aha! Langsam wird...

@ DA: Foto-Aha! Langsam wird klar, worum es hier eigentlich geht! Don Alphonso ist Gunsthistoriker und weiß nicht, welche Wolle er in der Geschichte spielen wird...

Herr Don, Sie haben oben in...

Herr Don, Sie haben oben in Ihrem Eingangszitat auf die wirklich belanglosen Ash verwiesen. Diese Zeile "Burn Baby Burn" wird aber auch von Beat Happening verwendet in einer Form, die ich für etwas sinisterer halte. http://www.youtube.com/watch?v=WauaOcNpjAQ (Aber wie der Zufall es will: Ein Freund mit mich heute dran erinnert, dass es Beat Happening auch Mal gab, und der liest nicht hier.)

0 Frundsberg 28.05.2011, 19:00 Uhr

Der etwas stockenden...

Der etwas stockenden Diskussion entnehme ich, dass sich ein beträchtlicher Teil des Auditoriums gerade beim Finale der "CL" bespasst respektive abschluckt. @apreslude: Dummheit frisst, Intelligenz säuft. Vielleicht kann man deshalb in den Kreisen HEI und NF so viele charmante Variationen der additivven Koffeinzufuhr vorfinden.

0 donalphonso 28.05.2011, 19:34 Uhr

Was ist CL? Ich habe was...

Was ist CL? Ich habe was anderes geschrieben: . http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1830763/

@ DA. Polohemd? Passé! How...

@ DA. Polohemd? Passé! How about this for a change? http://www.my-wardrobe.com/menswear

Oh nein, hier wird gerade "Der...

Oh nein, hier wird gerade "Der Rosenkrieg"geguckt. Mit Interesse betrachte ich die Mimik von Madame. Das verheisst viel Gutes.

0 donalphonso 28.05.2011, 20:11 Uhr

Nach 7 Wochen Italien passiert...

Nach 7 Wochen Italien passiert sogar mir etwas, von dem ich nie dachte, dass es passieren könnte: Ich muss Hemden nachkaufen. Und bei dieser Hitze nehme ich nun mal auch Polohemden

Sie hingen zusammen im...

Sie hingen zusammen im Kronleuchter und stuerzten an ihm von der hohen Decke der Halle in den Tod. . Bisher nie gewusst, wozu Kronleuchter gut sind. Was dagegen ist das Schicksal von Romeo und Julia?

0 donalphonso 28.05.2011, 20:26 Uhr

Halb OT: Sie werden wohl doch...

Halb OT: Sie werden wohl doch noch eine Weile mit diesem Blog hier leben müssen. Leider hat Spiegel Online die direkte Konkurrenz nicht mehr: Die famose Bloggerin Steffi Kammerer wurde das letzte Mal Anfang Mai mit ihrer epochemachenden Kolumne Fame Fatale über die Reichen, Schönen und am Ende auch Terroristen dieser Welt gesehen. Generell ist jetzt auch der Kasten auf der Hauptseite verschwunden, in dem Fleischhauer, Lobo und Co, waren. Tja. Da muss ich wohl nun hier weiter helfen, die schmerzliche Lücke zu schliessen.

0 donalphonso 28.05.2011, 20:27 Uhr

(Und alle so: Ohhhhhhhh....)...

(Und alle so: Ohhhhhhhh....)

0 donalphonso 28.05.2011, 20:38 Uhr

Die Erfahrung zeigt, dass, wer...

Die Erfahrung zeigt, dass, wer einmal einen Kronleuchter hat, ihn bis zum Ende seines Lebens treu bleibt. . Schusch, angesichts der Thematik fand ich es halt besser, wenn es von einer Gruppe kommt, die sich treffenderweise "Asche" nennt. Aber auf den Ausspruch gibt es ohnehin kein Copyright.

0 Grimaldeli 28.05.2011, 22:02 Uhr

@Don Alphonso 28. Mai 2011,...

@Don Alphonso 28. Mai 2011, 21:34 CL= Champions league, Manchester gegen Barcelona @Don Alphonso 28. Mai 2011, 22:11 Und so aklimatisieren Sie sich mehr und mehr! Bei unseren Temperaturen machen solche Hemden einen Sinn und erst recht der Stehkragen. Der schuetzt naemlich gegen den Wind, empfehlenswert nicht nur fuer Menschen, wie mich nach einer Tonsillektomie. Und Bermudas und Timberlands ohne Socken werden irgenwann auch dazukommen. Bei Radlerbeinen ja auch sicher kein Problem. Petetre nicht in Mantua, aber an Strandnaehe ist es dienlich. Wir haben derzeit die erste Welle der Canicule. Im Anzug, bzw. in egal was fuer massgeschneidertem... noooo! Dazu herrscht Ausnahmezustand wegen F1. Ich bin am Montag weg und komme erst wieder an Deck, wenn der Albtraum vorbei ist. Nichts gegen Sport und ganz sicher nichts gegen Automobile, aber dieses grosse Volksfest darf man sich gern entgehen lassen. Wers braucht, es sind noch Plaetze frei, nachdem die ERGO storniert hat: http://www.ontrackgrandprix.com/packages/15

0 Grimaldeli 28.05.2011, 22:16 Uhr

@Don Alphonso 28. Mai 2011,...

@Don Alphonso 28. Mai 2011, 22:26 Und das haben Sie erst jetzt mitbekommen? Diese Kammerer-kolumne fehlt ja richtig. War nur in der falschen SPON-Rubrik. Dazu dieses Photo einer , wie soll ichs sagen, vieleicht wird der Begriff ja von Ihnen zensiert, Fleischereifachverkaeuferin (nicht gegen FFV). Aber dafuer hat die FAZ ja jetzt Herrn G. mit seinen schoensten Ferienerlebnissen, z.b. aus Chile. Schade , das kein Interview mit Margot H. anhing. Mir faellt da direkt Bert Brecht ein: " Auf die Frage, was er denn gerade mache, antwortet Herr G.: Ich bereite gerade meinen naechsten Irrtum vor!"

0 unkraut69 29.05.2011, 06:13 Uhr

@DA: "..... , für mich ist es...

@DA: "..... , für mich ist es dann etwas, das nett war, aber vorbei ist. Es gibt wichtigeres im Leben. Vor dem Leben hat nichts anderes Bedeutung." Ja! Nach diesem Beitrag weiss ich auch was mir in meinem Garten noch fehlt: ein Liegestuhl! Die passende Gesinnung wird dann schon kommen. Einfach mal das Leben aus einem gewissen Abstand betrachten und über die Endlichkeit der Dinge nachdenken rückt vieles wieder ins rechte Verhältnis. Sozusagen das Hamsterrad verlassen. Vor allem wenn das gar nicht unbedingt "mein" Rad ist, was man offensichtlich schon beim Betrachten des leeren Liegestuhls feststellen kann? Danke für diesen wieder sehr erhellenden Beitrag. Relevanzanmassung! Schöner Begriff. Wenn von manchen Menschen wie selbstverständlich die jeweils eigenen Maßstäbe als universell gültig und selbstverständlich nacheifernswert angesehen werden.... diese Einstellung kennt man. Ich empfehle Dänemarks Nordspitze, sie hat klarste Luft und nicht von irgendwelchen störenden Bergketten eingefasstes Wasser.... Der salzige Wind bläst alle irrelevanten Gedanken aus dem Kopf, was übrig bleibt ist Freude am Leben. Da kann auch das graue Husum nicht mithalten, obwohl dieses Städtchen ein kleiner Schatz ist und gern als Ersatz durchgeht, wenn die glücklichen Dänen zu weit weg sind.

hallo schusch, danke für ...

hallo schusch, danke für lhren link, Sie haben einmal etwas Frisches in einen an sonsten ungewöhnlich einschläfernden Beitrags gebracht. Von wem war eigentlich "The house is on fire, burn , mother, burn." ? mfG.T.

0 Reiterjunge 29.05.2011, 06:28 Uhr

Dies macht wirkliche Elite...

Dies macht wirkliche Elite aus: Erkenntnisse erarbeiten und weitergeben. Die Elite versucht gerade dem Sohn beizubringen aufs Töpfchen zu gehen. Später wandern wir dann nach Italien. Über den Alpenhauptkamm.

Gegendarstellung: Am 28. Mai...

Gegendarstellung: Am 28. Mai 2011 um 21:38 werde ich in meinem Blog "Stützen der Gesellschaft mit folgender, angeblicher Aussage zitiert: "Die Erfahrung zeigt, dass, wer einmal einen Kronleuchter hat, ihn bis zum Ende seines Lebens treu bleibt." * Hierzu erkläre ich: Diese Aussage wurde ohne mein Wissen durch einen Profi-Hacker der Kronleuchter-Industrie auf der Webseite manipuliert. Im Original lautet der Satz: "Die Erfahrung zeigt, dass, wer einmal einen sexuellen Höhepunkt hatte, ihn bis zum Ende seines Lebens treu bleibt." Alle anderen Behauptungen sind falsch. * gez. Don Alphonso, 'Kleine, dumme Stadt an der Donau' im Mai 2011

Also, DA trägt ein Polohemd...

Also, DA trägt ein Polohemd und fühlt er sich http://www.youtube.com/watch?v=yNFp7zStBvY ????

Grimaldeli, apropos...

Grimaldeli, apropos Massanzüge. In Kürze kommt Davies & Sons aus London zu Besuch nach München und ich werde das mal genauer ansehen. Ich trage Anzüge zwar nur gelegentlich, dann dafür aber um so lieber und mit Masshemden hier aus München habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht. Es gibt jede Menge Schneider mit eigenem house-style in der Savile Row, wovon mir einige besonders gut gefallen, soweit ich das von hier aus beurteilen kann, dazu kommen noch Wien sowie Italien - dort habe ich allerdings das leidige Kommunikationsproblem mit Italienisch. Meinen Stil könnte man als britisch/italienisch bezeichnen, also mal sehen, wer mir da am besten gefällt... vielleicht haben ja Sie, Grimaldeli, oder ein anderer der versierten Herren hier, ein paar gute Gedanken dazu.

Lieber Don, "Berlusconis...

Lieber Don, "Berlusconis letztes Gefecht" - einfach ne Klasse für sich!

Es scheint freilich so, als ob...

Es scheint freilich so, als ob die gegenwärtigen Eliten nicht mehr zum savoir vivre in der Lage sind. Es fehlt ihnen offensichtlich schlicht am Vermögen, und das nicht im materiellen Sinne, mit Stil die irdischen Güter zu genießen. Muß mich das verdrießen? Nicht wirklich. Wenn sich die Lebensführung der Stützen der Gesellschaft nur noch graduell, nicht mehr prinzipiell von der meinen unterscheidet, dann profitiere ich davon. Denn ihre Interessen sind dann auch meine Interessen. Da ich mich gerade wieder mit dem Barock-Zeitalter befasse ist mir das evident. Damals war unsereins nicht besser als Vieh, mittlerweile ist man schon Mensch. Damals hätte ich höchstens die Pferdeäpfel aufsammeln dürfen, die den Eliten-Pferden auf dem Weg zur Oper entfielen. Heute darf ich selbst in die Oper und kann sogar ein comédie-ballet schauen, wie es weiland Ludwig XIV. tat. Die ästhetische Selbstdegradierung der derzeit herrschenden Elite muß ich dabei billigend in Kauf nehmen. Wenigstens gibt es heutzutage eine funktionierende Kanalisation, was man von Versailles nicht sagen kann.

0 donalphonso 29.05.2011, 08:37 Uhr

Nicht zu viel Aufwand beim...

Nicht zu viel Aufwand beim Durchklicken? Ich bin ja kein Freund der Klickstrecken, und so war der Beitrag auch gar nicht gedacht, aber generell könnte man mit so einem Format durchaus weiter experiementieren. Bei der Mille Miglia war das nicht erwünscht, aber zwei Themen, die es sonst nirgendwo gibt, und die sehr bilderreich sind, habe ich noch.

0 donalphonso 29.05.2011, 08:39 Uhr

(Und es sind nicht SZ- oder...

(Und es sind nicht SZ- oder Stern-Galerien wie die 1256 schönsten Spielerfrauen oder die tollsten Prospektfotos der Luxusuhren von Vacheron bis Seiko)

Re Massanzüge, Saville Row...

Re Massanzüge, Saville Row (inkl. Sackville Street und Umgebung) this is the English "Knigge" http://lucindaville.blogspot.com/2009/07/etiquette-wednesday-lady-troubridge.html

0 donalphonso 29.05.2011, 08:54 Uhr

Savall, das Elend sieht man,...

Savall, das Elend sieht man, wenn man sich Anlageprospekte und diese Luxusbeilagen wie 5to9 und Howtospendit durchblättert: Zeug für Leute, die nur wissen, wie man an Geld kommt, aber dann wie eine Horde Kannibalen auf dem Goldschatz sitzt und nicht weiss, was sie damit auf ihrer kleinen, verrottenden Insel anstellen können (da muss ich unbedingt mal was dazu machen). Barbaren des Geldes, Benchmarktrottel, ganz ehrlich: Ich finde es durchaus in Ordnung, wenn solche Leute nicht auch noch mit einem Geldausgebeseminar auf die Idee kommen, dort aufzutauchen, wo es mir bestens geht. Ihre Abwesenheit macht das Leben erst schön. Also, lest weiter die Verlagsbeilagen! Schöne Bilder und so formuliert, dass es keine Verständnisprobleme gibt.

ad rem "Reise durch die...

ad rem "Reise durch die Lombardei": Das Durchklicken ist nicht zuviel Aufwand, im Gegenteil. Man weiß nicht was als nächstes kommt. Ärgerlich ist nur, daß man nicht auf Vollbild wechseln kann. Dadurch sieht es typographisch etwas unregelmäßig aus. Bei mir ist am rechten Rand der Seite ein breiter grauer Streifen.

0 donalphonso 29.05.2011, 09:01 Uhr

Fionn, ich war da ganz...

Fionn, ich war da ganz alleine, und es kam auch niemand und ist ausgestiegen - und wenn ich die Damen da im Video sehe, muss ich sagen: Das war gut so. Meine Idealvorstellungen sind zwar nicht sehr schwammig, aber auch ganz sicher nicht so verhungert wie diese Personen.

0 donalphonso 29.05.2011, 09:10 Uhr

(Robert Palmer wird übrigens...

(Robert Palmer wird übrigens für meinen Nachfolger in 50, 60 Jahren ein schönes Thema sein, von der Künstlicheit der Videos bis zu seinem Rückzug nach Lugano und seinem Tod in Paris)

0 donalphonso 29.05.2011, 09:14 Uhr

Savall, darf ich fragen, ob...

Savall, darf ich fragen, ob das "Nicht wissen was da kommt" wichtig ist? Das Problem ist nämlich, dass die anderen Beiträge sehr viel mehr mit den Bildern verknüpft wären.

0 donalphonso 29.05.2011, 09:22 Uhr

Übrigens, das erwähnte...

Übrigens, das erwähnte Buchkäsegeschäft in Mantua hat auch eine Webseite: . http://www.pensatoioinrete.it/ . Ich schaffe es diesmal nicht mehr, etwas darüber zu machen, aber das nächste Mal werde ich fragen, wie man auf die Idee kommt, ein Buchkäsegeschäft zu machen.

0 donalphonso 29.05.2011, 09:40 Uhr

Grimaldeli, ich bin dann...

Grimaldeli, ich bin dann doch überrascht von der Schnelligkeit, mit der SPON aufgegeben hat. Anderes versuchten sie ziemlich kang durchzusetzen; es gab da mal so eine Kolumne "Verstehen Sie Haas", die trotz eher nicht allertollster Kommentare recht lang gelaufen ist. Vielleicht war der Haufen an Unfähigkeit einfach zu viel für den Haufen an Arroganz, der dort herrscht. Zu G. kann ich hier nichts sagen, nur soviel; Natürlich kann man in einem Blog auch eine englische Rede einbringen, die man gehalten hat. Das geht technisch durchaus und sieht dann auch aus wie Text, und wird auch geklickt. Das ist fraglos so.
.
unkraut69, gern geschehen. Mit den Regionen ist die Sache irgendwie psychosomatisch. Ich habe mich unter Pinien noch nie schlecht gefühlt, also geht es mir gut, wenn ich Pinien rieche. Ich brauche einfach das Empfinden,südlicher als sonst zu sein. Im Norden wird meine Laune immer schlecht, ab Aschaffenburg läuft der Motor der Barchetta unruhig, in Frankfurt schwillt der Kiefer und in Köln wäre ich ungern begraben. Ich habe es ja oft versucht. Es geht nicht.

0 Greenbowlerhat 29.05.2011, 10:07 Uhr

...ja, die Feigen. Für Sie...

...ja, die Feigen. Für Sie vielleicht eine Impression auf dem Weg zurück nach Deutschland, für mich im August immer wieder ein kleines Ritual auf dem Hinweg: irgendwo hinter Florenz am Rand der Landstraße halten, sich vom Feld von einem wilden Feigenbaum ein paar Stück pflücken, und dann zusammen mit Prosciutto di Parma verzehren. Sie würden vermutlich Blauschimmel vorziehen, aber das paßt auch. Sonnenwarme Früchte, Sonnenschein, Pinien, Grillen, irgendwo brummt vielleicht ein Raupenschlepper, aber kein Mensch ist zu sehen, höchstens alle 20 min kommt ein Auto. So fangen die glücklichsten Tage im Jahr an.

"Ahh,..we hate him so much!"...

"Ahh,..we hate him so much!" Er kann seinen leichten Husumer Anklang im Idiom nicht verleugnen, zumal wenn er mit leicht schiefer Körperhaltung nervös an seinem Kugelschreiber (?) nestelt. Es ist ja historisch belegt, daß die Langobarden direktemang aus Sleswig-Holssstain meerumslungen sich in die Gegend zwischen Mailand und Mantua zur Zeit der VW verdrückt haben. Der lange Bart ist jedoch ab. .. Vielleicht, weil doch manches Käse ist was zwischen zwei Buchdeckel paßt? Köstlich, Ziegenkäse mit Feigenkonfitüre(er-)füllungsmasse zum Frühstück und dazu die Lektüre von D.H. Lawrence "The white peacock" (Kein Käse!).

Lieber Don Alphonso, die...

Lieber Don Alphonso, die Klickstrecken können eigentlich ganz nett sein, da Sie aber nun diesen Blog hier betreiben, und auch reichlich mit Bildern füllen, ist sie doch eher ein Fremdkörper und "doppelt gemoppelt", d.h. unnötig. . fionn - etwas verstaubt, Ihr englischer "Knigge", könnte man sagen: "If a lady cares to go out with the men in the morning and watch the shooting it is permissible for her to do so if she is sure that she will be welcome." Ach, damals...

0 Et Jüppche 29.05.2011, 10:26 Uhr

....und in Köln wäre ich...

....und in Köln wäre ich ungern begraben. Ich habe es ja oft versucht." Wie oft haben Sie´s denn versucht? Und wen ja, wo? Warum? Aus wellschem Anlaß? Für sachdienlische Hinweise zur Hebung des hiesijen Heimatkundeunterrischtes wäre isch Ihnen sehr dankbar. In aufrischtijer usw. verbleibt Ihr E. J.

Nun, wer Frieden sucht...

Nun, wer Frieden sucht inmitten edler Denkmaeler ist in Koeln wohl geborgen: http://www.melatenfriedhof.de/html/meta/index.html . Dem Freunde des flamboyant farbigen, des Ueppigen, mit Bergsteigerwadeln ausgeruesteten Nachfahren ist dieser Ort zu empfehlen: http://www.google.de/search?q=cimetiere+de+montmartre&hl=de&biw=1280&bih=713&prmd=ivns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=SSbiTZrmEZCgOrH49b8G&sqi=2&ved=0CEAQsAQ Am Tag des Juengsten Gerichtes kann man seine endgueltige Verurteilung dadurch verzoegern, indem man noch einmal die reichhaltigen Zerstreuungsangebote am nahegelegenen Boulevard de Klischée wahrnimmt. . Wir sehen uns dann? Ich bin der mit den billigen Cigarrillos-und den zwei Amerikanerinnen im Arm. . "Es lebe die Liebe und der Suff, Uff !"

DA 10.10h / mawu 11.23h DA -...

DA 10.10h / mawu 11.23h DA - Robert Palmer ist schon tot? Wusste ich nicht. He was a nifty dresser (dark suits). mawu. Re Lady Troubridge. Tatsache ist, die EngländerInnen leben immer noch in der Vergangenheit (The good old days...) da die Gegenwart in GB so düster ist und die Perspektiven sind nicht besser.

Re CL (Champions League) ...

Re CL (Champions League) ......FIFA. Der Weg ist wieder frei für Sepp Blatter - ungläublich dieser Walliser. http://www.brig-wallis.com/die-blattini-s.html

„Ich brauche einfach das...

„Ich brauche einfach das Empfinden,südlicher als sonst zu sein. Im Norden wird meine Laune immer schlecht, ab Aschaffenburg läuft der Motor der Barchetta unruhig“ Es geht vermutlich jedem so mit seiner heimatlichen Landschaft, nach fast allen Richtungen wird’s mies. Oft nur eine Richtung empfindet man als erträglich. Welche Richtung das ist, dürfte schon dadurch angelegt sein, wo die Eltern einen als Kind mit hingeschleppt haben. Manch einem wird es nach Süden hin zu oberflächlich, zu viel Öl im Haar und in der Rede, zu schwül, zu stickig. Nach Westen hin wird es zu rheinisch, zu belanglos, wo die Leute sich in 13 Jahren das Abitur ersitzen wollen, das dann trotzdem nichts wert ist. Nach Osten hin, ach Gott, alles östlich von Greenwich ist einheitlich Sibirien, alles. Im Norden hingegen, so man dort Muße hat, wird der Horizont weit, eine steife Brise (steif mit scharfem S) bläst die Gehirnwindungen frei, Sand und Meerwasser schrubben die Haut, die Seele erfrischt sich, die Gedanken werden klar. Ist natürlich alles Quatsch. Mein Auto läuft rund beim Fahren durch Niederbayern und Oberbayern und sogar Salzburg, seitdem ich nicht mehr auf der Autobahn (oder auch dem Bahngeleis) hindurchbrettere, sondern öfters die Landstraße nehme und über die Dörfer fahre, wo die Eingeborenen in ihrem natürlichen Habitat anzutreffen sind. (Ist es erlaubt, Niederbayern, Oberbayern und Salzburg in einem Satz zu sagen? Die halten sich gegenseitig für Trottel, was sie auch sind? :-) )

„Eine Reise durch die...

„Eine Reise durch die Lombardei“: „Nicht zu wissen was kommt“ wäre schon wichtig, sonst würde der Mehrwert dieser Präsentationsform entfallen, finde ich. Das muß ja nicht heißen, daß man das Sujet des Bildes nicht erraten kann. Es ist vielmehr so, daß man die Bilder immer schneller rezipiert als den Text. Sind viele Bilder in einem Beitrag, so nimmt man zwangsläufig erst die Gesamtheit der Bilder auf, dann das einzelne Bild, dann den Text. In einer Klickstrecke kann man nur das einzelne Bild sehen, es bleibt für sich selbst und nimmt erst nach dem Weiterklicken Beziehung zu den nachfolgenden und vorhergehenden auf. Dadurch ergibt sich gewissermaßen eine Kadenz. Die kann z.B. aufsteigend, abfallend oder linear sein. Aber sie sollte eine innere Beziehung haben. Beispiel Mille Miglia: linear, aber durch Start und Ziel begrenzt. Beispiel Dom in Mantua: aufsteigend von der Krypta zum Deckengemälde. So ungefähr würde ich es mir wünschen. Die Kadenz kann natürlich auch durch den Text konstituiert werden, es geht mir nur ums Prinzip. Die üblichen Klickstrecken sind völlig beliebig. Was man eben mal so in der Grabbelkiste gefunden hat.

Filou@: Dank Ihnen und E. J..,...

Filou@: Dank Ihnen und E. J.., für die Verschiebung des Themas gen Nordwesten, in das fröhliche Rheinland, in den Kölner Melatenfriedhof. Dieser Tage traf ich nach einer Predigt vor der Kirche, den, von der Deutschen Bischofkonferenz bestallten, Pastor für die Belange der Roma und Sinti . Im Verlaufe des Gespräches schälte sich heraus, daß immer weniger Bestattungen der Kölner nach rkk Ritus vorgenommen werden. Dagegen jedoch, von obig aufgeführten Fahrenden bzw. deren trauernden Familienmitgliedern veranlaßt, würden in diesem Friedhof in steigendem Maße pomp funebres der Roma und Sinti stattfinden. Bestattet in nachher sehr aufwendig (aufwändig) gestalteten Gräbern. ..und Madame, zuhaus, den heimischen Herd hütend? .. Wolkenloser Himmel garantiert weiterhin einen sehr trockenen Mai. Ein Thema für sich: Der Deutsche und sein unstillbarer Hang nach Süden. Auch zum Grillen und Rasenmähen. Ab Samstag, Sommers über, dafür immer Feuer frei.

"indem man noch einmal die...

"indem man noch einmal die reichhaltigen Zerstreuungsangebote am nahegelegenen Boulevard de Klischée wahrnimmt." Filou, beim Musiker aus Mühlheim, dem albernen, hörte sich das vor Jahren ähnlich gut an: "Man fuhr mich nach Klischee, ein Vorort. Dort verbrachte ich stille Tage." Er hat es offenkundig bei Schopenhauer entlehnt, dem anderen Spaßmacher mit Haaren unter der Perücke.

Die schönsten höflichen zwei...

Die schönsten höflichen zwei Sätze aus den Kommentaren: "(Ist es erlaubt, Niederbayern, Oberbayern und Salzburg in einem Satz zu sagen? Die halten sich gegenseitig für Trottel, was sie auch sind? :-) )"

0 Foersterliesel 29.05.2011, 15:07 Uhr

alles, alles o.t. (bitte um...

alles, alles o.t. (bitte um Entschuldigung!) Bitte sich keinesfalls von der lohnenden Eigenlektüre Richard Rortys abhalten zu lassen,-- hier hats gewittert und geregnet, aber der Boden ist schon wieder trocken, die Wiener SP hat sich zu einem Verbot des kleinen Glücksspieles durchgerungen und ansonsten warten wir auf die Beurteilung der Dissertation des mit der Einführung desselben eng verbundenen Herrn durch die Wiener Universität. Zur bürgerlichen Muße hätte ich noch eine Frage: was halten die Kommentatoren denn von verschenkter Zeit, obsequium pauperum, nicht um früher eine Famulatur zu kriegen, nicht um postklimakterielle Zeitlakunen beiderlei Geschlechts zu füllen, auch keine Geldspenden in jüngeren Vereinen die nichtsdestotrotz auch einen Komtur aufweisen zu müssen glauben, sind gemeint, sondern Zeit-Geschenke.

0 donalphonso 29.05.2011, 15:18 Uhr

Schenke einem Risikomanager...

Schenke einem Risikomanager eine freie Stunde, und er wird sie zum Bau einer Powerpoint nutzen. Nein nein, nix da.

Fritz, nix Schoppi. Man hats...

Fritz, nix Schoppi. Man hats persifliert von Henry Millers "Stille Tage in Clichy". In den 50ern und 60ern der angesagte Roman fuer den freisinnigen Gitane-Raucher. Und der machte daraus vorrevolutionaeren Kitsch, dann kam der Cohnsche Bandit, dann kamen die deutschen Nachaeffer-jetzt hammer den Salat, den guenen. (Joschka probt schon mal die Kanzlerpose. Kriegt er den Iffland-Ring fuer.) . Plindos, bitte, kommen se mir nicht mit E.J.! Ich kenne nur sein Stahlgewitter. Das fand ich faszinierend, diese authistische Beschreibung des Sich-ins-Gemetzel-stellen... ..und der Westen? Mein Gott, rechts des Rheines befindet sich ein breiter Streifen trostlosester Barbarei. Erst ab Sachsen-Anhalt kommt das Gute der deutschen Kultur wieder zum Vorschein. Links d.Rh. liegt auch Bayern, das galt in meiner Kindheit noch als extrem rueckstaendig, die Leute hatten einen Kropf, sieben Finger an einer Hand und die Madeln mindestens zwei Kinder vom eigenen Vater. (Die Barbarei beginnt schon in Koeln-Deutz.)

Zu Husum bleibt noch zu...

Zu Husum bleibt noch zu erwähnen, dass da die weltberühmten Husumerinnen herkommen - ein Klassiker. http://www.youtube.com/watch?v=YZchBHfDPVE (kann man hier eigentlich angemessen verlinken, technisch gesehen?)

Über "Berlusconis letztes...

Über "Berlusconis letztes Gefecht" hab ich aus der Print!

die elite trinkt kaba in...

die elite trinkt kaba in heisser milch, giesst die balkonplanzen und geniesst danach die letzten krümel darjeeling-aufgebrüht

0 unkraut69 29.05.2011, 17:34 Uhr

Das funktioniert doch nur wenn...

Das funktioniert doch nur wenn man gleichzeitig das Handy wegnimmt. Und plötzlich ist sie da, die geschenkte Zeit....

0 country Joe & the fish 29.05.2011, 18:18 Uhr

... there was the girl with...

... there was the girl with the Herald Tribune, her name was June, ooh she ´d tease & tuck, but she would not..., quiiiiet days in Clichy....

0 Querdenker, mutiger 29.05.2011, 19:41 Uhr

(______)...

(______)

0 Großgrundbesitzer 29.05.2011, 19:45 Uhr

Hallo Don, Ich würde den...

Hallo Don, Ich würde den Faulenzer vielleicht ansprechen, um zu erfahren, wer er ist, um den Moment vielleicht noch besser zu machen.

0 Wimmerl d. Ä. 29.05.2011, 19:57 Uhr

Mei! Ja do schau her. mi...

Mei! Ja do schau her. mi leckst. Direkt zwoa windigi Preissn, de wo´s Mäu aufreissn. Üba soichane Anwürrf san mir erhabän. Äxträmä Separatistn sand des. Die wo eahna ihrr Cliché bflägän. Konnst nix macha ois woarrttn, bis dena ihr Irrsinn vaganga is. Weißblau sei´s Panierr. Foersterliesel: Abhängig san mia oarme Leit nur vo dera däglichn Hoiwi....des dat eim jo no vagönnt sein in dem narrischn Schupfn do herinna. Ramma dama!

0 John Dean 29.05.2011, 21:49 Uhr

Elite? Weiß ich auch nicht so...

Elite? Weiß ich auch nicht so genau. Manchmal, aber nur manchmal: Da denke, ich in der Sekunde, wo ich einen sehr klugen Satz schreibe, dass ich in dieser Sekunde einer Elite angehöre. Man kann Elite meinen als diejenigen, die an der Spitze stehen. . Aber welche Spitze? . Es gibt eine Spitze von Wohlstand und Einkommen, eine Geldelite, mitunter in munterer Kombination mit einer Verantwortungs- und Bildungselite, unter all diesen Elitären, sich für Elite haltenden und nach Elite strebenden gibt es wiederum Genussuntüchtige, und solche, die sich wegen ihrer exaltiert demonstrierten Genussfähigkeit mit besonderen Recht für eine Elite halten, darunter solche, die niemals wirklich ernsthaft die eigenen Kräfte und Fähigkeiten für andere einsetzen,- es gibt aber auch eine Elite des Herzens, eine Elite des Verstandes, und darunter solche, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den eigenen Interessen, z.B. Genussbedürfnissen, und den Interessen anderer zu finden in der Lage sind. . War das die Frage, Don? . Oder ging es dir, ein wenig zumindestens, darum, den Vertretern der Geld- und betriebswirtschaftlichen Verantwortungselite (aus leicht sadistischem Antrieb heraus) den Mangel an gelebten Leben vorzuhalten, zu dem ja durchaus auch Kontemplation gehört, Genuss als Kontemplation - oder schlicht als Genuss -, Naturerleben, Erleben von Schönheit, und derlei mehr, zu dem sicher auch ein beglückendes und stressfreies soziales Miteinander zu rechnen wäre - wenn es für diese mitunter hochelitären Menschen in ihrer Rastlosigkeit überhaupt einen Begriff dafür gäbe sowie einen Begriff eines guten Lebens, der aus sich heraus trägt - und eben nicht aus dem Vergleich. . Aber nichts ist perfekt, auf dieser Welt, außer den Schöpfungen unseres Herrgotts - und so misslingt mir persönlich das gute Leben eher, als es mir gelingt - und doch freue mich über Schmetterlinge, die auf Blütenblättern rasten, über warme Sommertage, in denen eine städtischer und darum mit fröhlichen Menschen belebter Park ein Grund zur Freude und Hochstimmung ist, und sei es, weil man nichts weiter tut als auf dem grünen Gras zu liegen und die Umgebung zu betrachten. . Mitunter ist vielleicht sogar der Tegernsee kein so schöner Ort im Vergleich, und doch würde ich mich freuen, eines Tages mal den Don ebendort besuchen zu können, und sei es, um mit ihm einige seiner Texte zu vertonen, auch für all diejenigen, die sich Hörbücher und Podcasts aus den weiten Internetwelten und - ggf. - aus diversen kommerziellen Plattformen herunterladen, und sei es, reinweg nur zu Genuss- und Bildungszwecken. . Wäre das elitär? Ich finde, ja - ein wenig jedenfalls.

0 Grimaldeli 29.05.2011, 22:38 Uhr

@mawu/29. Mai 2011,...

@mawu/29. Mai 2011, 10:01 Bedaure, Ratschlege dieser Art kann ich leider nicht geben. Meine Ausrichtung ist da sehr konservativ, d.h. fuer meine alten Zeiten Zweireiher am Tag und Tweed ab Ende October. Seit der Zeit meines Ausstiegs aus der Tretmuehle in 2002 habe ich nur noch sporadisch etwas neues gebraucht. Mein alter Schneidermeister, in der 3.Generation, sitzt in Paris im 16.Ar. , kennt meine Figur und gute Anzuege lassen 3 bis 4 kg nach oben und unten schon zu. Meine Schraenke sind meterlang voll mit Maenteln und Anzuegen, aber ich lauf in Jeans, Polo, Barbour und Timberlands rum, und die ueber 100 Hermès-Binder sind halt noch da, aber es kommen keine neuen dazu, nur ab und zu ein Foulard. "La vie est belle!" Ich glaub, eher kauf ich ein neues Boot....... ;-) . @country Joe & the fish/29. Mai 2011, 20:18 Die Zeile, wo sie ihr Hirn hatte, vermisse ich. Oder hat DA das zensiert? Ist heute wohl eher actuell fuer Georges Tron und DSK! Unschuldsvermutung vorbehalten!

Filou, mit Tropic of capricorn...

Filou, mit Tropic of capricorn und anderen Büchern Millers machte ich schon in jungen Jahren Bekanntschaft (ob Clichy dabei war, weiß ich nicht mehr). Ich habe es nicht gerade mit der Muttermilch eingesogen, aber so mit 18, da ging dann schon was. Ich durfte über die Bibliothek eines Jugendfreundes verfügen, der sämtliche Paperback-Ausgaben von höherem Schweinkram besaß, dessen er habhaft werden konnte. Die guten Stellen waren ganz zerlesen und daher leicht zu finden. Als guter Gast las man sie ebenfalls zuerst und nahm sich dann das nächste Buch und dann gerne das Gleiche wieder und wieder von vorn. Was sollte man auch sonst tun, abends, wenn keine Kirche mehr aufhat? Sich prügeln? Das Internetz war ja noch nicht erfunden.

Was ist denn hier los...

Was ist denn hier los ? Und der geehrte Wimmerl gehört übersetzt. mfG.T.

"Und der geehrte Wimmerl ...

"Und der geehrte Wimmerl gehört übersetzt.". . Nicht nur der, lieber Trias. Ich versteh so langsam nur Bahnhof.

Lieber Grimaldeli, wie ich...

Lieber Grimaldeli, wie ich sehe sind unsere täglichen Outfits ziemlich identisch - aber eben gerade weil ich relativ selten Anzüge trage, macht es mir dann um so mehr Spaß. Mein Bestand an Anzügen, der aus genannten Gründen ehrlich gesagt nicht übermäßig groß ist, bedarf allerdings aus diversen Gründen einer mittelfristigen Erneuerung. Das ärgert mich, denn besonders billig waren diese Klamotten auch nicht, darum möchte ich Zukünftiges gleich auf ein solides Fundament stellen und das Optimum herausholen. Beste Grüße von "Monaco nach Monaco", mawu . P.S.: Der GP war ja wider Erwarten recht amüsant!

0 Doc Benway 30.05.2011, 06:40 Uhr

Werter Don, Georges Batailles'...

Werter Don, Georges Batailles' "Aufhebung der Ökonomie" zu leben bedarf es der gleichen Frivolität wie der calvinistischen Millionärsgattin unter den Rock zu fassen. Laechel. Die wahre Elite.

0 donalphonso 30.05.2011, 06:45 Uhr

Also, ganz ehrlich: Selbst...

Also, ganz ehrlich: Selbst wenn ich einen Unterleibn hätte, würde ich das nicht tun, denn da wäre jede Frivolität doch etwas verschwendet. Da hätte ich andere Präferenzen.

@john dean/@fritz ..immer...

@john dean/@fritz ..immer seltener daran zu denken ´mal etwas durchlebt zu haben, was einige kennen-viele andere nicht, die songzeile veranlasste mich gestern spät noch im i-tunes eines der/meiner alten Charlie. Daniels Alben durchzuklicken...ich wusste nur noch..." .simphson was a friend of mine.." -sowas hat Kraft wie ein Flm! -Landschaft- es gibt ein Tal im Nordwesten Italiens,wenn ich dort eintreffe-per rr- -bin ich jedes mal so "ergriffen", dass es mich eine Stunde kostet, meiner Empfindung Herr zu werden. ein amerik. Dichter nannte es , glaube ich- einen der schönsten Plätze der Welt. und wenn dann der Vortrag einer suite o.ä. auf Anhieb ´mal klappt, glaubt man ganz kurz an das elitäre/die elite in einem selbst. Buch: der Schmetterlingsjäger-van wetering, aber nur weil der Titel passt!? die Freude rad zu fahren(a.penn) muss ich selbst noch lesen/ausleihen!

Wer keinen Unterleib hat,...

Wer keinen Unterleib hat, braucht auch keine Schuhe zu kaufen.

"Von den Reichen lernt man...

"Von den Reichen lernt man sparen" - CH-Sprichwort. Here you don't know who's rich and who's not rich - everybody looks more or less the same. Exception is the eponymous Marc Rich. Auch ich bin kein Fashion Victim...doch es kann passieren, wenn ich die richtigen Schuhe (Bally) finde, kaufe ich gleich 4 oder mehr Paare.

0 Don Ferrando 30.05.2011, 07:08 Uhr

Lieber mawu, eine wirklich...

Lieber mawu, eine wirklich gute Entscheidung. Wenn Sie einmal nach Maß tragen, mögen Sie die Konfektion nicht mehr so gerne. Es muss ja nicht gleich bespoke aus London sein. Wichtig ist, nicht bei der Qualität des Tuchs zu sparen. . Die Toleranz bei der Gewichtsamplitude von 3-4 kg habe ich auch wie Grimaldeli festgestellt.

Wer sich die Frage stellt "Bin...

Wer sich die Frage stellt "Bin ich elitär?" ist ipso facto nicht elitär.

"Sell in May and go away"...

"Sell in May and go away" (habe ich nicht getan) Doch die 2. Hälfte dieser Börsenweisheit heisst: "But remember Come back in September"....

fionn, machen Sie sich doch...

fionn, machen Sie sich doch nicht so viel Arbeit. http://www.boersensprueche.de/indexf-p.html

0 whatcrisis 30.05.2011, 07:29 Uhr

Dazu so passend...

Dazu so passend Nietzsche: "Die irdische Gebrechlichkeit und ihre Hauptursache. – Man trifft, wenn man sich umsieht, immer auf Menschen, welche ihr Lebenlang Eier gegessen haben, ohne zu bemerken, daß die länglichten die wohlschmeckendsten sind, welche nicht wissen, daß ein Gewitter dem Unterleib förderlich ist, daß Wohlgerüche in kalter, klarer Luft am stärksten riechen, daß unser Geschmackssinn an verschiedenen Stellen des Mundes ungleich ist, daß jede Mahlzeit, bei der man gut spricht oder gut hört, dem Magen Nachteil bringt. Man mag mit diesen Beispielen für den Mangel an Beobachtungssinn nicht zufrieden sein, um so mehr möge man zugestehen, daß die allernächsten Dinge von den meisten sehr schlecht gesehen, sehr selten beachtet werden. Und ist dies gleichgültig? – Man erwäge doch, daß aus diesem Mangel sich fast alle leiblichen und seelischen Gebrechen der einzelnen ableiten: nicht zu wissen, was uns förderlich, was uns schädlich ist, in der Einrichtung der Lebensweise, Verteilung des Tages, Zeit und Auswahl des Verkehres, in Beruf und Muße, Befehlen und Gehorchen, Natur- und Kunstempfinden, Essen, Schlafen und Nachdenken; im Kleinsten und Alltäglichsten unwissend zu sein und keine scharfen Augen zu haben – das ist es, was die Erde für so viele zu einer "Wiese des Unheils" macht." (...) "die Nacht überredet zum Tode. – Wenn die Menschen der Sonne entbehrten und mit Mondlicht und Öl den Kampf gegen die Nacht führten, welche Philosophie würde um sie ihren Schleier hüllen! Man merkt es ja dem geistigen und seelischen Wesen des Menschen schon zu sehr an, wie es durch die Hälfte Dunkelheit und Sonnen-Entbehrung, von der das Leben umflort wird, im ganzen verdüstert ist." "Bescheidenheit des Menschen. – Wie wenig Lust genügt den meisten, um das Leben gut zu finden, wie bescheiden ist der Mensch!" . In Berlin soll es gestern nacht 14 Stunden gedauert haben, das Gebären von etwas unerhört Neuem. Es kreisste, es ächzte, es wand sich die Elite - und heraus kam eine Maus.

Ich würde so gern meine Seele...

Ich würde so gern meine Seele verkaufen, aber nicht an den Teufel, sondern an Gott. Säkular tät’ ich bis in den Himmel schnaufen. Die Sünde war schon immer ein Komplott!

0 hansgeier333 30.05.2011, 08:18 Uhr

Fahre gleich nach Berlin, die...

Fahre gleich nach Berlin, die Gentrifizierung vorantreiben. Damit die Spekulanten auch morgen noch nach Capri fahren. Oder wenigstens am Rande der mille miglia noch bunga-bunga machen. Die 24h von Le Mans sind dem Don zu unwürdig. Da geht es schließlich zur Sache und nicht zu Schätzchen.

Ich lese hin und wieder...

Ich lese hin und wieder Kathimerini (GR Zeitung). Why is Greece so corrupt? Because it was occupied for 400 years by the bl - - dy Turks. Wollen die Deutschen wirklich 100M Turken in der EU haben?

Wissen wir schon wer die ...

Wissen wir schon wer die Bunga-Bunga-Wahlen gewonnen hat?

Lieber Don (andere Anrede geht...

Lieber Don (andere Anrede geht gerade nicht ;-) ), wie wäre es denn mal mit einer Reise nach Griechenland, um ähnlich lauschige Plätzchen zu finden? Damit endlich der Tourismus dort wieder in Schwung kommt und wir die Griechen nicht dauernd retten müssen ... Obwohl das wird wahrscheinlich eher eine Mission impossible, erstens weil es solche Orte in Griechenland wohl kaum gibt und zweitens diejenigen, die dort hinreisen sollten, ja scheinbar eh was wichtigeres (nicht besseres) zu tun haben ...

hansgeier: "Fahre gleich nach...

hansgeier: "Fahre gleich nach Berlin, die Gentrifizierung vorantreiben. Damit die Spekulanten auch morgen noch nach Capri fahren..." * Wir haben zwei Weltkriege überlebt, Russen, den Osten, Mauer, bundesdeutsche Flüchtlinge: Nichts gegen Investoren, aber bundesdeutsche Gentrifizierungs-Idioten rauchen wir hier zum Frühstück in der Pfeife...

whatcrisis@: Eine Art...

whatcrisis@: Eine Art Kreis(s)leriana (Der Kapellmeister Kreisler im Wahnsinn, lt. ETA Hoffmann).

0 donalphonso 30.05.2011, 09:23 Uhr

Egghat, da muss ich nicht...

Egghat, da muss ich nicht hinfahren: Der Ort heisst Lentas und liegt an der Südküste Kretas. 100 Einwohner, drei Restaurants, ein paar kleine Zimmer, und wenn die Welt untergeht, wird man den Ort übersehen.

Schlecht gereimt, nichts...

Schlecht gereimt, nichts gewonnen. -***- Der Sünd tät ich so gern entsagen. Doch, ach, so süß sind ihre Plagen. Ohn Unterlaß plagt mich der Unterleib. Betäub darauf den Trieb in der Kneip. Höhren Mächte vertrau auch Du. Warte nur, balde findest Deine Ruh..

@ Plindos: Netter Versuch......

@ Plindos: Netter Versuch... :-) * Es brüllt der Mann, es kränkt das Weib, die Sünde macht jeden Tag zur Nacht! Und gäbe es keinen Unterleib, gäb's auch keine Niedertracht!

0 Christian 30.05.2011, 10:04 Uhr

Bei dem Wort...

Bei dem Wort "Elitenverbrennung" dachte ich spontan daran, dass viele Mitglieder der "Elite" (AKA Nieten in Nadelstreifen) nur einen einzigen Wert haben, der der Menschheit nützt: Ihren Brennwert.

0 donalphonso 30.05.2011, 10:17 Uhr

Da wäre ich nicht froh...

Da wäre ich nicht froh drüber: Schliesslich bemisst man den Brennwert in Burn Rate, und deren Kosten, wie man aus der Wirtschaft weiss, tragen am Ende alle.

0 donalphonso 30.05.2011, 10:29 Uhr

Betreffs Unterleib: Das muss...

Betreffs Unterleib: Das muss man sich so vorstellen, dass darunter die Füsse sind und darüber der Rest und dazwischen stellt man sich einfach nichts vor, dann passt es.

@ Christian: "Bei dem Wort...

@ Christian: "Bei dem Wort 'Elitenverbrennung' dachte ich spontan daran..." * Kann man so leider nicht stehen lassen, weil Deutschland. Muss leider sein... :-( * Ergiebiger ist der Versuch, sich mit dem "Peter-Prinzip" zu beschäftigen und darüber nachzudenken, wieviele Führungspersönlichkeiten wohl schon die statische Stufe der Unfähigkeit erreicht haben.

"Why is Greece so corrupt? ...

"Why is Greece so corrupt? Because it was occupied for 400 years by the bl - - dy Turks." Ay caramba, da kann sich jeder Stadttheaterintendant Anregung holen, wenn er Othello "modern" aufführen will. Einer der Shakespeares muss, wenn schon nicht in Italien, dann doch wenigstens in Griechenland gewesen sein. Darauf wette ich meine zweitbesten Hosen, einen Zentner Tabak und eine halbe Sau.

0 donalphonso 30.05.2011, 12:32 Uhr

Ach, Korruption... erstens ist...

Ach, Korruption... erstens ist man da als Bayer abgehärtet und zweitens Hamburg-Mannheimer und Münchner Flughafen und drittens muss man auch fragen, ob es nicht einfach so ist, wie es ist, nur die Gesetze passen nicht dazu. Oder war ich zu lange in Berlusconien?

0 Patriarch von Aleppo 30.05.2011, 12:32 Uhr

Why is Turkey so...

Why is Turkey so corrupt? . Because Ottoman bureaucracy was infiltrated by Armenians and Greeks...

0 Journalistenverwalter 30.05.2011, 12:33 Uhr

"Verwalten sie gerade ein...

"Verwalten sie gerade ein Atomkraftwerk oder darüber lieb schreibende Journalisten?" -- grandios! Und bitte weiter so.

@ DA: Korruption ist der...

@ DA: Korruption ist der Suizid der aufrechten Seele, man bezahlt einfach später dafür. Sie ist so eine Art moralischer Ratenkredit mit Schlussprämie...; blöde, wenn man alt werden will!

Don Alphonso@:....wer wird das...

Don Alphonso@:....wer wird das Alles schon so eng sehen (wollen)? Wieso Flughafen München? Die Zirblstube in der VIP-Lounge im Flughafen atmet wunderbares Lokalkolorit und der Name des Airports auch. pecunia non olet.

0 Wimmerl d. Ä. 30.05.2011, 13:09 Uhr

Äthymologisch is im...

Äthymologisch is im boarischen Iddiom ois des wo de Hennaaugn ofanga bis dohea wo ois zsammakimmt. Drüba kimmt direkt de Wampn. Bein oda Boa sand de Knochen. Bal wannst schtirbst kimmt dodawegn dea Boandlkramer zu dia. Gö...Einän Unterleip ois sollchän kennt da Bajuwar net. Des Diesbezieglichä reduziat sich af die äxisdendsiällä Fragä: "Mogst oda mogst net?"

0 donna laura 30.05.2011, 13:31 Uhr

der liebe don ein kopffüssler...

der liebe don ein kopffüssler mit magen - soso...

0 donalphonso 30.05.2011, 13:34 Uhr

Hauptsache, ich muss nichts...

Hauptsache, ich muss nichts über Firmenorgien und Zimmermädchen schreiben. Themen, bei denen man nur verlieren kann.

0 donalphonso 30.05.2011, 13:41 Uhr

Nun, meines Erachten heisst...

Nun, meines Erachten heisst München Franz-Josef-Strauss mit bestem Recht und Gerechtigkeit so: . http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13490910.html . Da kam zusammen, was zusammen an Zusatzgeschäften gehörte.

Don Alphonso: "Hauptsache, ich...

Don Alphonso: "Hauptsache, ich muss nichts über Firmenorgien und Zimmermädchen schreiben. Themen, bei denen man nur verlieren kann..." * Als Blogger stimmt das. Aber als Betroffener...?

DA 14.34h scrieb "Hauptsache,...

DA 14.34h scrieb "Hauptsache, ich muss nichts über Firmenorien und Zimmermädchen schreiben". Anti-discrimination legislation in den USA und GB has focused attention on sexual bias in the English language. e.g. In den USA resp. in GB gibt's keine Zimmermädchen mehr - nur "Housekeepers" Chairman is sexually-biased - nur Chairperson ist okay. Keine "mankind" mehr sondern "humankind" (ich muss lachen) Keine "male nurses" mehr, nur "nursing officers" Keine Businessmen und businesswomen mehr sondern nur "executives" Keine policemen und policewomen mehr sondern nur "police officers". "Spokesman" is a non-word, "Spokesperson" is in. MfG fionn (Blogperson)

0 donalphonso 30.05.2011, 14:03 Uhr

Ich habe die reaktionäre...

Ich habe die reaktionäre Ansicht, dass man Sex haben soll, wenn die Beteiligten das wollen. Wer Prostitution haben will: Wie es beliebt, aber dann bitte auf eigene Rechnung. Mir wär das zu teuer und zu doof.

@DA: "Wer Prostitution haben...

@DA: "Wer Prostitution haben will: Wie es beliebt, aber dann bitte auf eigene Rechnung. Mir wär das zu teuer und zu doof." * Aber klar doch...! Einerseits den Brennwert von Menschen bestimmen wollen, aber sich weigern, auf einer Hure zu verglühen. So sind sie eben, die Deutschen: Über gehabten Sex reden sie ausführlich, aber 'haben wollen' dürfen sie keinen...!

Gleichwohl wird für...

Gleichwohl wird für Versicherungsvertreter oder Strukkis diese Art von Dienstleistung in nicht allzu ferner Zukunft womöglich als therapeutische Maßnahme Anerkennung finden: Die Erfahrung des Rollentauschs. Einfach mal nicht selber die N*tte sein.

0 donalphonso 30.05.2011, 14:52 Uhr

fionn, bis sich das hier...

fionn, bis sich das hier durchsetzt, bin ich längst aus dem Dienst und schreibe von Meran aus Romane über vergangene Zeiten. DDiktatur gerne, aber ohne mich. . yast2000, es gibt ja wirklich gute Gründe, keinen Unterleib zu haben. Es ist auf alle Fälle billiger.

@ DA. Re Firmenorgien - that...

@ DA. Re Firmenorgien - that reminds me of an English office joke. The chairman and the CEO of a big company wanted to have a private and confidential talk so they went to the boardroom. They opened the door quietly - it was very dark inside, and the blinds were down, but they could just see that the sales manager was lying on top of the chief accountant's secretary on the boardroom table doing er, well, guess what. Shocked, the chairman quickly closely the door v e r y quietly. Then in the corridor outside he said to the CEO "That's disgraceful - the sales manager will have to go". The CEO replied "But his sales have reached a record 100 million dollars this year so far". Said the chairman "Allright - he can stay, but that secretary has to go". The CEO said "But she knows everything about the company's finances and our big expense accounts". "Okay, let her stay" said the chairman "But that boadroom table has to go".

@fion: Jüngst im lokalen TV...

@fion: Jüngst im lokalen TV (WDR3) ein Bericht über den Stress der Busfahrer (es ging um Umleitungen, Baustellen o.ä.). Der Offizielle im Interview sprach dann tatsächlich politisch korrekt von den "Busfahrerinnen und Busfahrern". So kommt Sprache auch vor die Hunde (oder die Hündinnen und Hunde).

0 donalphonso 30.05.2011, 15:11 Uhr

+++ EIL +++ Berlusconis...

+++ EIL +++ Berlusconis Spiessgesellen verlieren in Oberitalien! Mailand und Mantua wieder in der Hand von Mitte-Links.

@ DA: "...es gibt ja wirklich...

@ DA: "...es gibt ja wirklich gute Gründe, keinen Unterleib zu haben. Es ist auf alle Fälle billiger..." * Und warum müssen sich alle Deutschen im Bunt-Fernseher jeden Freitag oder Samstag radelnde, bayrische Nonnen mit (!) Unterleib anschauen? Steckt dahinter irgend ein System, was ich vielleicht nicht verstanden habe? Und um diese Sache nun abzuschließen: Als Kunsthistoriker, (also auch mein Großvater), beschäftigt man sich mit vergangener Kultur. Das heißt aber nun nicht, dass man deren Sitten und Gebräuche in der Gegenwart leben sollte. Ansonsten müsste sich jeder Pfarrer sich auch für Jesus Christus halten, und ich mich... (Na gut, lassen wir das... :-)

Auschreitungen bald in Italien...

Auschreitungen bald in Italien auch? And here rain is falling. SELL rain!!

Auf jedem Jahrmarkt und in...

Auf jedem Jahrmarkt und in einem jeden anssständigen Varieté gab es früher eine Auftritsnummer: "Herrreinschpaziert, herrreinschpaziert, Damens und Herren hier sehen und ärrrläben Sie die Dame ohne Unterleib!" .. Don Alphonso@: Sie wären damit anatomisch und auch sonst der neue Typ Mensch. Bingo! Branchen brächen in der Folge zusammen, würden Sie Schule machen.

Berlusconi - the good old...

Berlusconi - the good old days. http://www.youtube.com/watch?v=PIb6AZdTr-A

fionn, manchmal machen Sie mir...

fionn, manchmal machen Sie mir wirklich Spass (betr: 17:28)

@Plindos - neuer Typ...

@Plindos - neuer Typ Mensch: Liegt nicht schon dem RKK-Zölibat die Vorstellung eines Menschen ohne Unterleib zugrunde, seit Jahrhunderten?

0 HansMeier555 30.05.2011, 18:09 Uhr

Ach was, Unterleib. . Was...

Ach was, Unterleib. . Was nützt mir denn das schönste Paradies am Gardasee oder sonstwo, wenn ich dort alleine bin?

JR@: Nein. Das ist eine...

JR@: Nein. Das ist eine Fiktion. Vielleicht von ihnen ;-)? Vermutlich mußte noch jeder Mensch, in welcher Form auch immer, lernen mit seiner Geschlechlichkeit umzugehen. Tabus, Konventionen, Traditionen, Vererbungen, Einsichten nimmt er entweder hin oder versucht sich dagegen, nämlich sich der biologischen Tatsache bewußt seiend, aufzubäumen. Zumal das Ganze eminent psychisch-seelische Dimensionen aufweist, doch ist das Alles bekannt, alter Zopf. Es kann ihm bei seinen Explorationen gelingen in ungeahnte Paradiese aber auch Höllen (womöglich selbstgeschaffne) vorzustoßen. Weiteres, vertiefendes, ihn begründenden, zum Zölibat können Sie im, wie Sie ja wissen, Netz finden. Im Buddhismus kennt man z. B. auch partiell den Zölibat. .. Verstörend ist für jeden, ob Gläubigen oder Agnostiker, die Erfahrung der Dreidimensionalität gekoppelt mit dem Zeitbegriff. Also die Vergänglichkeit. Womöglich kann ein Mensch, so es ihn dazu drängt, für eine gewiße Dauer die Empfindung haben, von Zeitlosigkeit umfangen zu sein, beispielsweise in der Vereinigung von Mann und Frau. Es soll aber auch andere "Methoden" geben ;-) Grüße allerseits.

0 John Dean 30.05.2011, 19:34 Uhr

Die Niederlage in Mailand fiel...

Die Niederlage in Mailand fiel überraschend wie erfreulich deutlich aus. Da hat das geliftete S.B. große Teile der Medien in seiner Hand, aber es fiel ihm bei seiner Kampagne nicht viel mehr ein als die Dämonisierung des Herausforderers in Mailand. . Berlusconi hat sich überlebt. Die große Frage ist allerdings, was danach kommt. Mittelinks hat in Italien leider das Talent, sich in kürzester Zeit zu zerstreiten.

0 Foersterliesel 30.05.2011, 19:37 Uhr

lieber Wimmerl d.Ä., bevor...

lieber Wimmerl d.Ä., bevor der Boandlkramer kommt muß ich noch zur Bandlkramerin, auf a neuchs Hitzgwandl. Können Sie noch mit der Sense mähen ? Wird jetzt schon in Seminaren für Manager angeboten (ebenso wie Kommunikation mit Pferden)

0 Wimmerl d. Ä. 30.05.2011, 20:09 Uhr

Försterliesel@: Klar kann i...

Försterliesel@: Klar kann i des aa no, wiara junga Buaschi. Mia redn net mid de Rössa, aussa mit da Goaßl, wanns drauf oo kimmt. So oana wiar i oana bi: "Eine Geißel der Menscheit", host mi? Pfüateichbeianand!

0 donalphonso 30.05.2011, 21:21 Uhr

Seavas oide wuaschdhaud....

Seavas oide wuaschdhaud.

Ist sowieso ein Unding, dass...

Ist sowieso ein Unding, dass man einen Flughafen nach einem flugunfähigen Vogel benennt, Don.

0 donalphonso 31.05.2011, 02:22 Uhr

Verona hat Catull genommen....

Verona hat Catull genommen. Das hat Grösse.

0 Don Ferrando 31.05.2011, 08:02 Uhr

Überhaupt die italienischen...

Überhaupt die italienischen Flughäfen: Pisa: Galileo Gallilei Rom: Leonardo da Vinci Florenz: Amerigo Vespucci

0 HansMeier555 31.05.2011, 10:30 Uhr

Frankreich, Burgund, Autun?...

Frankreich, Burgund, Autun? Wie abwegig. Weder liegt es zwischen Sterzing und Ferrara, noch gibt es dort eine Fahrradspeichenfabrik. Nix worüber man lesen möchte.

Zitat: "Schicken sie einen...

Zitat: "Schicken sie einen Staatssekretär in Pension, der einem Freund nicht gefällt?...."Was soll das denn heissen ?

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.