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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Gutes Benehmen in Lebensgefahr

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Man soll anderen nicht zur Last fallen. Und schon gar nicht in die Zwangslage kommen, anderen zur Last fallen zu müssen. Und wenn man schon gegen dieses eherne gesetz der besseren Gesellschaft verstösst, ist es angemessen, das allenfalls in Lebensgefahr für sich und andere zu tun. Das ist dann immer noch extrem unangenehm, aber auch Anlass für eine nette Geschichte.

Le fave ch’o chiantante in mio giardino
Quanto son dolce chi le voul provare
Die Bohnen, die ich angebaut habe (Trad. neapolitisch)

Berater müsste man sein. Oder so ein typischer Fondsvertriebler. Dann könnte man jetzt kaltschnäuzig zu dem Herrn im Kleinbagger hingehen und sagen: „Guter Mann. Gib mir Dein Handy. Das ist eine Win-Win-Situation. Ich komme dann schnell weiter, und Du hast wieder eine freie Baustelle. Ich werde dann auch nicht meinen Anwalt fragen, ob mein Motorschaden nicht doch etwas mit der Art zu tun hat, wie Ihr hier Eure Baustelle in den Berg hineingebaut habe, denn ich bin versichert, und zumindest kann ich dafür sorgen, dass Du jede Menge Scherereien hast. Also rück das Handy raus, ich rufe dann meine Firma, den ADAC, meine Freundin, meinen Anwalt und so ziemlich jeden anderen an, damit Du auch merkst, wen Du hier vor Dir hast.“

Bild zu: Gutes Benehmen in Lebensgefahr

Ich bin kein Berater und kein Vertriebler, nur ein schlechterer Sohn aus besserem Hause, und wie ich da so mit meinen Ricchetti-Schuhen durch den Schotter an der langen Baustelle der A3 stapfe, während sich hinter meiner Barchetta ein Stau bildet, ist mir das alles sehr peinlich. Ich würde gerne sterben. Ich möchte nicht als „13 Kilometer Stau wegen eines defekten Fahrzeugs an einer Baustelle“ im Radio kommen. Vor allem aber wäre es mir sehr recht, wenn ich selbst Polizei und ADAC rufen und damit den Bauarbeitern zeigen könnte, dass ich Herr der Lage bin. Leider ist das Mobiltelefon daheim geblieben. Und weil hier eine Baustelle ist, gibt es weder eine Standspur noch eine Notrufsäule. Ich muss einen wildfremden Menschen, dem ich Scherereien mache, auch noch um einen Gefallen bitten. Andere würden vielleicht um ihr Auto weinen, oder darüber nachdenken, was alles hätte passieren können. Mir ist das alles nur grenzenlos peinlich.

Denn eine absolute Grundsatzprämisse, die solchen Kindern derartiger Häuser vermittelt wird, im Gegensatz zu Vertrieblern und Beratern und anderen Menschen, denen man nicht vorgestellt werden möchte, und schon gar nicht selbst vorgestellt, lautet: Verhalte Dich stets so, dass Du nie die Hilfe anderer Leute brauchst. Und wenn Du doch einmal die Hilfe brauchen solltest, sei Dir sicher, dass Du alle anderen Optionen ausgeschlossen hast. Bei der heranbrausenden Reisewelle ist ein auf der Fahrbahn liegenbegliebenes Fahrzeug nichts, was andere Optionen als die Bitte um das Telefon zuliesse, aber ich bin schon mal 10 Kilometer auf Rennradschuhen und zwei Platten nach Hause gewatschelt, und habe hilfsbereit anhaltenden Autofahrern gesagt, ich wäre gleich daheim, was inmitten von Feldern nicht wirklich glaubhaft war. Man möchte anderen auf gar keinen Fall Umstände machen. Und so es wirklich keine Alternative gibt, sollte man diese Alternativlosigkeit zuerst schildern, um klarzustellen: Dies ist die einzige Ausnahme des Lebens, und das auch nur, weil einen blöderweise der hinten anrauschende LKW nicht mit Überrollung von dieser Last befreien wollte: „Entschuldigen Sie, könnte ich bitte Ihr Handy…“ „Mia hom sch d’Bolizei gruafa, san’S beim ADAC? Do, no ruafas oh, de kemman schnei. Se san ned da easde und ned da letzte, dem dös bassiad.“

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Es ist das Glück der höflich Beschämten, wenn ihnen dann das Gewünschte so aufgedrängt wird, dass man es ohne grosse Gegenwehr annehmen kann. Normalerweise nämlich fragt man auch dann nicht direkt nach etwas, sondern stellt es als dezente Hoffnung so in den Raum, dass der andere und man selbst ohne jeden Gesichtsverlust wieder aus der Sache herauskäme. Schliesslich bittet man, man fordert nicht. Und wenn der andere ablehnt, dann lehnt er eben ab, und man muss einen andere Alternative finden. Denn leicht ist es zu wandeln auf dem Erdenrund, wenn man qua Abstammung keinen anderen Menschen braucht. Eine Frage der Haltung wird es erst, wenn man selbstverschuldet Hilfe benötigt und dabei lieber krepiert, als anderen etwas aufzuzwingen. Im Zweifelsfall ist das schlecht für den Genpool, und ich frage mich, ob die massenhafte Existenz von Beratern und Vertrieblern nicht auch etwas damit zu tun hat, dass man mitunter vielleicht etwas zu sehr einem Ideal entsprechen möchte, das wie „Stolz“ aussieht und hinter den zusammengebissenen Zähnen tiefste Scham ist. Sicher, es ist nur von begrenzter Intelligenz. Aber wenn man alles abschaffen würde, was nicht gerissen genug ist, um dem Vorankommen zu dienen, hätten wir eine Gesellschaft, die nur noch Vertrieblern, Beratern und anderen Staubsaugervertretern in asozialen Netzwerken bevölkert wäre.

Zumal: Man kennt auch Gegenbeispiele. Vielleicht muss man dazu geboren sein, andere Leute plattzureden, sie rumzukriegen und ihnen etwas aufzudrücken. Das kann nicht jeder, und nicht immer geht es gut. Man muss dazu nicht all die Kundenkeuler der New Economy heranziehen; ein Bekannter aus Schulzeiten etwa begann, den Alkohol mehr als alles andere zu schätzen. Natürlich haben seine Eltern dieser Affaire mit berenzter Apanage Einhalt zu bieten versucht. Und natürlich setzte die grosse Passion alles daran, diese Hürde zu überwinden: Als er begann, reichlich hemmungslos von anderen Geld zu verlangen, ohne besondere Mühen und Ausreden, immer direkt und gänzlich ohne die Möglichkeit für die anderen, auf eine gesittete Art „Bedaure, jetzt gerade ist es schlecht“ zu sagen – da konnte man ahnen, dass etwas aus dem Lot geraten war. Dass jenes, was bis dahin eigentlich den Charakter ausmachen sollte, verschwand und von einem Benehmen verdrängt wurde, das offensichtlich von den eigenen Vorteilen getrieben wurde. Es wurde für seine Freunde oder das was davon übrig blieb, ein teurer Spass, aber eine gute, ergänzende Lehre, was eigentlich passiert, wenn man sich nicht an die Regeln der Eltern hält.

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Der weitere Fortgang seiner Geschichte verlor sich erst in der Bundeswehr und dann in irgendeiner Ausbildung; ein wenig Angst, eine gewisse Unsicherheit ist natürlich immer da, dass man eines Tages den Rest der Geschichte erfährt, so wie jetzt eben und in Romanen des 18. Jahrhunderts. Dass man irgendwo liegen bleibt und eine Zufallsbekanntschaft die losen Fäden wieder zusammenknüpft. Denn natürlich hat man damals zuerst auch nicht klar Nein gesagt, und ein flaues Gefühl ist geblieben und kommt stets wieder hoch, wenn man selbst in einer Zwangslage ist, und etwas erbitten muss. Der Weg der auf der Sonnenseite Geborenen in die Finsternis ist lang und von vielen Fehlern und Schuldigen begleitet. Die einen vergessen sich, und die anderen wissen in ihrer Unsicherheit – hat man nicht auch gelerrnt, gerade wegen der Unmöglichkeit, Forderungen zu stellen, anderen die Wünsche von den Lippen abzulesen? – darauf nicht die richtige Antwort. Das System, das geschaffen wurde, um beiden Seiten eine Bitte zu ermöglichen, ohne es dabei wie eine Bitte aussehen zu lassen, und das stets ein Danke mit einem fast erschrockenen „aber bitte, das ist doch kein Thema“ enden sollte – dieses alte System ist hochgradig anfällig, wenn sich jemand innerhalb dieser Kreise nicht daran hält.

Es dauert, bis die Polizei kommt, man hat mannigfaltig Zeit für schlechte Gedanken, wenn sich der Stau bildet und genervte Menschen, aus dem schönen Süden kommend, das nicht als Gelegenheit des Verweilens in schöner Landschaft nahe des Barockkleinods Würzburg erachten, sondern als Behinderung auf dem Weg in das kulturelle Nichts ruhrpöttischer Bergbaubrachen. Natürlich schäme ich mich, aber wenn dann einer neben meinem Fahrzeug anhält und sich rüde beschwert, dass er wegen mir im Stau steht, und darin vielleicht sogar etwas Enttäuschung mitschwingt, dass vor dem Wagen keine Leiche und kein Blut zu sehen ist – dann härte ich ab. So, wie ich auch im Laufe der Zeit abgehärtet bin gegen direkte Anfragen von Leuten, die etwas wollen, was erkennbar nur zu ihrem Vorteil ist. Die Welt ist kein universelles Westviertel, man muss sich aufspalten, Menschen prüfen, sie in jene aufteilen, die man gegen alle inneren Widerstände freundlich ablehnend bescheidet und anderen, die so sind, wie man selbst ist, und die man gar nicht oft genug und präventiv wissen lassen kann, dass ein kleiner, dezenter Hinweis genügen würde, ein Wimpernschlag, ein leicht melancholisches Atmen…

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Man tut das nicht nur für den anderen, es ist eine Form der Arterhaltung, von der man mittelfristig selbst profitiert, auch wenn man ab und an 10 Kilometer heimwärts watschelt. Es ist die Welt, in der es keine Not und keine Forderungen gibt, sondern allenfalls Hinweise und Galanterie, die Gelegenheit, sich zu beweisen und zu wissen, dass der andere versteht.

Auf dem weiteren Weg nach Frankfurt traf ich sehr nette ADAC-Mitarbeiter, die mich bei einem sehr freundlichen Fiat-Restaurator absetzten, der sich für die Rettung meiner Barchetta aussprach, und beim Autovermieter bekam ich ein japanisches Fahrzeug anstelle einer Strassenbarrikade von Opel. Ich hatte viele Gründe, mich herzlich zu bedanken. Meine CDs hatte ich vergessen, und so hörte ich auf dem abendlichen Weg zur Fondsvertrieblerstadt Frankfurt testweise in das hinein, was in den letzten 8 Jahren jenseits von Bayern 4 Klassik Stand des privaten Rundfunks ist. 77% Rabatt, 1200 Euro Geschenkgutschein, 3 Stück kaufen und 2 bezahlen, nur noch heute, Ihr Vorteil, kaufen Sie jetzt XXXL, na los, es ist fast verschenkt und denken Sie nicht nach. Das hat offensichtlich Erfolg, das kommt an, das macht Umsatz. Es sieht so aus, als hätten die Berater und Vertriebler weitgehend gewonnen, sie bezahlen mit ihrem Sieg die Türme und die Industriegebiete, und Strategien, wie man so verstockte Vorzeitmenschen mit absonderlichen Manieren auch noch rumkriegt. Das ist eigentlich ganz einfach: Mit dem richtigen Benehmen und der richtigen Erziehung. Es schmerzt mich sehr, das zu sagen: Dafür müsste man leider, leider etwas anderes als ein Berater oder Vertriebler sein. Ich bedaure das wirklich sehr, ja, ich wünschte wirklich, es wäre nicht so, bitte, bitte: Sehen Sie mir das nach. Auf ewig, in Dankbarkeit, der Ihre.

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261 Lesermeinungen

  1. Ein herrlicher Text zum lesen...
    Ein herrlicher Text zum lesen und daran festhalten. Danke!

  2. "Arterhaltung" von Selbsthilfe...
    „Arterhaltung“ von Selbsthilfe und verträglichem Geschäftsverhalten, sehr schön. Ich hoffe doch, daß das gelingt. Daß Vertrieb&Verkauf so knallig geworden ist, hat, ich habs neulich einem am ITler-Stammtisch auch schon gesagt, mMn mit der schon von Braudel beobachteten Tatsache „wenn es wirtschaftlich schlecht läuft, werden die überflüssigen Arbeitskräfte in den Handel gesteckt als Hausierer usw.“ zu tun.

    [OT] Auf das wollte ich noch hinweisen:
    http://www.leap2020.eu/Dekade-2020-2030-Willkommen-in-der-Welt-nach-den-Babyboomern-von-Franck-Biancheri_a6881.html (hier das frei herunterladbare „MAP Juli 2011“ anschauen)

  3. Schade, denn leider haben Sie...
    Schade, denn leider haben Sie recht.

  4. Werter Don Alphonso, vielen...
    Werter Don Alphonso, vielen Dank für Ihre Zeilen zu Autobahn, Fahrzeugdefekt und Baustelle. Eine Horrorkombination, welche wohl jedem Menschen peinlich sein dürfte und nicht nur, weil man sich als Zeiträuber für wildfremden Automobilisten entpuppt hat. Um diese Situation in Zukunft möglichst zu vermeiden, bitte ich Sie höflich als Barchettafahrer um Mitteilung des Defekts, welcher Ihr Böötchen zur Problemstelle werden ließ.

  5. Danke Don, alles sehr richtige...
    Danke Don, alles sehr richtige Beobachtungen. Seit dreissig Jahren ist sichtbar, dass in einer modernen Mediendemokratie zunehmend auch die Mehrheit kulturell die Masstäbe setzt, Benehmen eingeschlossen. Rücksichtnahme muss man heute erzwingen – vom Aussteigenden den Vortritt an der Bahntür lassend bis zur Lautstärkeverringerung vor einer Kneipentür im Wohnviertel nachts um 1:00. Erwingt man sie, schhlägt einem (und das ist tatsächlich anders als früher) Verständnislosigkeit bis handfester Protest entgegen. Eine Ergänzung zu Ihrer Erziehungsmaxime besserer Kreise (sich selbst helfen, bis es absolut nicht mehr geht) – das war früher auch die Erziehungsmaxime der Mittelschicht, solange die Oberschicht die Masstäbe setzte. Und ist in Verruf geraten mit der Masse jener lebensuntüchtigen Sozialpädagogen, die aus der Deckung gesicherter Staatsanstellung Anspruch als gesellschaftliches Ideal propagierten und Leistung oder Selbstdisziplin als faschistisches Gedankengut „entlarvten“.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  6. Und so isses auf den...
    Und so isses auf den öffentlichen Plätzen:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/micky-und-co-machen-jagd-auf-touristen/4399670.html

  7. Don, wie fast immer, ein...
    Don, wie fast immer, ein anspruchsvoller Text der es auf den Punkt bringt.
    Very British.
    Ihre englische Zurückhaltung geht mir allerdings ein bisschen weit,
    ich finde, schämen sollte man sich in dieser Situation nur dann,
    wenn man ohne Benzin da steht, also selbstverschuldet, aber genau die Leute,
    denen das passiert, schämen sich überhaupt nicht, sondern finden tausend Gründe
    warum an der Situation andere Schuld haben.
    @ThoraHa
    Diese Sozialpädagogen gehen mir auch auf die Nerven,
    aber Rücksichtnahme erzwingen? Da muss man heute aufpassen,
    dass man keine Prügel bezieht.

  8. @colorcraze

    Das Problem sind...
    @colorcraze
    Das Problem sind doch die Dummen,
    die sich mit diesen Ungezieferträgern fotografieren lassen.

  9. Das müssen ja komische...
    Das müssen ja komische „Berater“ sein, mit denen Sie bzw. Ihre Kreise bisher zu tun hatten. Sehr bedauerlich.
    .
    Gut finde ich aber, dass Sie sich nicht für Ihre Barchetta (an sich) schämen. Auch wenn ich persönlich nun endlich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und diesen …. zur Verschönerung des Vorgartens bepflanzt mit Sonnenblumen in die endgültige Parkposition gebracht hätte.

  10. Werter Don, wo Sie so nett...
    Werter Don, wo Sie so nett über Genpool und Arterhaltung schreiben: Hat sich Ihre Einstellung zu eigenem Nachwuchs geändert?

  11. @muscat
    .
    wollten Sie "diese...

    @muscat
    .
    wollten Sie „diese Offen-Barung“ sagen?

  12. Es ist wohl wie mit...
    Es ist wohl wie mit Hungersnöten: Führende Ernährungsexperten halten ein beherztes Eingreifen bereits lange vor der sich abzeichnenden Katastrophe für menschenleben- und dollarschonender als den hektischen, von medialen Kampagnen begleiteten Aktionismus der diversen Gutmensch-für-Dritte-Welt-Fanatiker. Und eine wohlwollende Beobachtung der oszillienden Massen unterhalb des Zylinderkopfes der kleinen Barke neben der von feisten Massen barocker Formen an italienischen Stuckwänden könnte auch Schweizer-Fränkli-schonender sein als eine Havarie in einer bundesdeutschen Autobahnbaustelle nebst Rattenschwanz myokardgefährdeter Möchtegern-Bastis. Gut, dass der Don versichert ist. Und seine Berater von ergo & Co sich einem Gonokokkentest unterziehen. Das ist der aktuelle Stresstest für alle Saugstaubervertreter und dergleichen. Wer könnte sich das vorstellen?

  13. Ingeborg, ich bekam dann am...
    Ingeborg, ich bekam dann am nächsten Morgen 4 grosse Stücke Kuchen. Das ist doch auch was.
    .
    Ovula, nein. Natürlich nicht. Ich bin mir selbst Nachwuchs und Kindskopf genug.

  14. Es ist ein komischer Reflex -...
    Es ist ein komischer Reflex – selbst immer hilfsbereit sein zu müssen, aber bloss keine Hilfe annehmen zu wollen/können.
    .
    Ich will jetzt nicht die Vertriebstrommel rühren, aber mit einem Wagen der älter als 15 Jahre ist und zudem öfter ins EU-Ausland fährt, geht kein Weg an einer ADAC Plus Mitgliedschaft vorbei. Das erspart dem Wagen den schnellen Tod auf einem unwürdigen Schrottplatz und dem Fahrer eine Menge Pein.

  15. muscat, naja, die Sorte, die...
    muscat, naja, die Sorte, die ich selbst vorstellt und dann lauter blöde Fragen stellt, um dann Vorschläge zu machen, deren Umsetzung sie nicht verantworten wollen. Gibt es immer wieder: Dickes Grinsen, grosse Worte, Praxistest keine Leistung. Auch in den Medien, gerade bei Wandlungsprozessen. Ich würde jeden von denen etwas geben, wo er zeigen kann, dass er beherrscht, wovon er spricht, und ihn dann nach 2 Wochen rauskanten.
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    Die Barchetta, das ist eine Herzensangelegenheit. das lässt man nicht einfach im Stich.
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    mediensegler, danke, aber das ist eben so anerzogen: Wir wollen alles selbst machen, mit so wenig Hilfe wie irgend möglich – es sei denn, es sind Dinge, die man guten Gewissens an andere vergeben kann. Ich kann Kuchen backen. Aber ich bevorzuge es, Konditoren zu unterstützen.

  16. Diese Erziehung zu Stolz,...
    Diese Erziehung zu Stolz, Scham und Autonomie hat schon auch realistische Gründe. Außer den Eltern identifizieren sich nur wenige mit unseren Bedürfnissen und Nöten, als Erwachsene sollten wir alles vermeiden von ambivalenten Helfern abhängig zu sein. Ambivalente Helfer nutzen gern Notsituationen für sich, subtil und verletzend oder ganz handfest und betrügerisch.

  17. Sportbootjo, der Klassiker...
    Sportbootjo, der Klassiker aller Bootsklassiker – der Zahnriemen. Wenn der reisst, ist alles vorbei, und man braucht eine Herztransplantation.
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    Colorcraze: Ich weiss schon, warum mir Frankfurt vollkommen ausreicht. Allerdings, mein Mitleid mit Leuten, die nicht als Zwangsarbeiter nach Berlin verschleppt werden, sondern sich dort aus freien Stücken aufhalten, könnte auch grösser sein.

  18. Sehr verehrter Don - Fast so...
    Sehr verehrter Don – Fast so peinlich wie ihr Autobahnschicksal ist es, im entschiedenen Augenblick kein Mobil zu haben und nicht helfen zu können, was einem dann der Betroffene nicht glaubt. Ich nehme nie mein Mobil mit, wenn ich durch die Gegend radele. Sollte ich aber, denn von Zeit zu Zeit sitzt eine ältere Dame irgendwo erschöpft oder verunglückt am Wegrand – auch ohne Mobil – und bittet um Hilfe.
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    Aber es gibt auch bizarre Bitten um Hilfe. Vor der Verkündigung des Lissabon Urteils in Karlsruhe, stand ich in einer langen Schlange in der heißen Junisonne. Auf einmal kam eine TV Dame auf mich zu und bat um ein Papiertaschentuch, weil dem Herrn, den sie gerade interviewten, der Schweiß über das Gesicht life. Ich sagte ihr, dass ich kein Papiertaschentuch habe, was sie mir natürlich nicht glaubte. Da zog ich mein frisch gewaschenes und gebügeltes Stofftaschentuch aus der Handtasche und bot es ihr an … aber sie guckte nur missbilligend. In der Zwischenzeit hatten allerdings schon alle möglichen anderen Schlangesteher ihre Papiertaschentuchtüten gezückt und schienen glücklich, die TV befriedigen zu können.

  19. ThorHa, das scheint mir auch...
    ThorHa, das scheint mir auch so, gerade etwa, wenn es um die Frage geht, ob man noch in einen Stau auf der Kreuzung hineinfahren muss, um alle anderen zu behindern. In der U-Bahn ist es wohl so, aber ich weiss schon, warum ich die das letzte Mal – ich glaube, das war vor einem Jahr in Frankfurt. Man muss sich eben einen anderen Ort suchen, so leid mir das tut – bei uns auf dem Dorf drängelt keiner.
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    Christian, gern geschehen, es ist mir ein Vergnügen.
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    colorcraze, früher, in meiner Schulzeit, wurde das als Wechsel von der Produktion zur Dienstleistung propagiert. Leider sind die Verantwortlichen für solche Lehrpläne schon lange tot, sonst dürften sie sich jetzt von ihren Dienstleistern um die Rente bringen lassen. Da begann, denke ich, das Übel: Mit der Förderung der Dienstleistung, die keine ist.

  20. Köstlich, so sind wir halt....
    Köstlich, so sind wir halt. Und die Plusmitgliedschaft habe ich ohnehin, wenngleich nicht aus Angst vor dem Liegenbleiben, sondern weil ich gerne weiterkommen würde.
    .
    Foersterliesel, ich denke, da spielt vor allem auch das Misstrauen gegen alles hinein, was nicht Familie oder Freundeskreis ist. ich reagiere enorm allergisch, wenn das eine mit dem anderen vermischt wird, entweder macht man Geschäfte oder man ist befreundet oder Geschäftsfreund – auch das gibt es, aber eher selten bei Fremden, auf die man plötzlich angewiesen ist. Ich schätze sehr langfristige Kundenbeziehungen, und wenn es einmal passt, nehme ich dann auch gern andere Nachteile in Kauf.

  21. Ah - Papier- vs...
    Ah – Papier- vs Stofftaschentücher. Das müsste man auch mal… mir sagte einst jemand, er hätte gedacht, ich käme aus dem Osten, weil ich kein Papier nützte- Allerdings kam der selbst auch nicht aus Bayern, sondern aus dem Ausland beinKöln.

  22. Vor ein paar Tagen war eine...
    Vor ein paar Tagen war eine Sendung, ich glaube es war Panorama, die zeigte,
    wie sogenannte Berater von der Commerzbank (nach der Bankenkrise) Immobilienfonds
    an Rentner verhökerten, die nach knapp einem Jahr nichts mehr wert waren.
    Einfache Leute, die diesen „Stützen der Gesellschaft“ vertraut haben.
    Gegen diese Kriminellen ist ein einfacher Einbrecher geradezu ehrbar.
    Und solange Ministerin Aigner das zulässt, brauchen wir uns nicht zu wundern.

  23. Das "in die Kreuzung...
    Das „in die Kreuzung Einfahren“ führt dann zu einem
    „Neapolitanischen Hakenkreuzstau“ wie es Luciano di Crescenzo so treffend formulierte.
    .

  24. Das mit dem nichtvorhandenen...
    Das mit dem nichtvorhandenen Mobil hat mich auch etwas gewundert.
    Ich fahre oft und gerne mit dem Fahrrad zu unserer Agentur,
    ca. 15 km quer durch die Stadt und habe mein Mobil immer dabei,
    nicht um immer erreichbar zu sein, (es ist oft abgeschaltet),
    sondern um in misslichen Lagen schnell (bezahlte) Hilfe anzufordern.
    In so fern war das mit der Scham dann doch nicht so falsch ;-)

  25. <p>Völlig klar: die...
    Völlig klar: die Sauwänste stopfen sich die Mägen voll, nachdem ihr Streich aufgeflogen ist – und die unter den Streichen darbenden Massen müssen in ihren gummibereiften Käfigen darben. Und das soll mit Etikette oder Ethik zu tun haben? Ein Sproß aus einer deutschen Automobilmerkantildynastie beklagt sich ob der Abneigung deutschtümelnder Opelianer gegen seinen italischen kombinierten Mist- und Schrotthaufen? Wer zum deibel hat denn den Stau verursacht? Solche ruchlosen Spaßverhinderer gehören auf den Schrotthaufen der schweinshandschuhbelederten Herrenfahrer!

  26. Es langweilt jetzt doch etwas,...
    Es langweilt jetzt doch etwas, Ingeborg.

  27. Schon seit Jahren, Herr Don!...
    Schon seit Jahren, Herr Don! Tschüss. Fahre auf nichtitaliensch-bombastisch-verseuchten Fahrbahnen meinem samstagabendlichen Vergügen entgegen. Freischaltung wie immer anheimgestellt.

  28. "Verhalte Dich stets so, dass...
    „Verhalte Dich stets so, dass Du nie die Hilfe anderer Leute brauchst.“
    Gibt’s auch außerhalb der Autobahn.
    Und auch bei Leuten, die nicht mit dem Silberlöffel…
    Und es macht das Leben nicht leichter.
    Ich kenne das nur zu gut. Leider. Denn der Zeitpunkt, an dem man sie doch braucht, die Anderen, der kommt irgendwann, und dann hat man keine Übung, schämt sich… siehe hier oben.

  29. wir fühlten uns für ein paar...
    wir fühlten uns für ein paar sekunden um 15 jahre zurückversetzt. http://en.wikipedia.org/wiki/Infinite_Jest
    .
    und wir hätten übrigens auch neuen spanngurten bestanden. obwohl die benutzten noch im besitz unbeschädigter blauer zulassungsschildchen ware. was nicht immer selbstverständlich ist. oder zumindest mit dem abschlepper darüber gewitzelt. (was auch nicht immer selbstverständlich ist, *g*)
    (manche sind halt tatsächlich neben b4 klassik doch zu sehr mit vertretern beschäftigt. zum glück unser don meist nie nicht, was uns stets sehr erfreut.)
    .
    (u. a. „Wallace’s working title for Infinite Jest was A Failed Entertainment…“ *g*)
    .
    (über b4-klassik und den don hatten wir in der tat auch schon verschiedentlich gedacht, gedanklich eine deutschlandrundreise vorgeschlagen, alle öffetlich-rechtlichen klassiksender dabei zu konsultieren, wie es ja zur zeit offensichtlich viele machen. und mit interessantem gewinn. und tag und nacht. und im vergleich dazu einmal hin und her, kreuz und quer, tag und nacht durch frankreich zu reisen, wo man überall direkt zentral aus paris das äquivalent „france musique“ hören kann. nur den vergleich zu ziehen und für heute abzuspeichern. for the record eben. festgehalten.)
    .
    und früher hätten westliche westviertel untereinander wohl auch gedacht „wer zuviel zeit hat für mannigfaltig schlechte gedanken, der betete schon lange eben wohl zu wenig, war höchstwahrscheinlich schon immer schlecht angeleitet.“ hier ist das aber ganz sichers anders, lediglich kleine provokation für nicht-westviertler.
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    und es soll auch schon unterrichtung darüber und darein gegeben habe, wie wir, in welcher situation auch immer – und manche sagen sehr wohl „mit hilfe höherer mächte“, das aber nicht bedingung – immer und unter allen umständen für die anderen ein gewinn sein können: die kommen ja gerne mit majestäten in kontakt, beríchten später dann freunden oder zu hause gerne lautstark-lebhaft und interessiert darüber „weißt du, wen ich heute getroffen habe, was mir heute passiert ist?“ – es ist eben ein unterschied, ob ein könig eine panne hat, oder ein tierhirt. und dann hatte dann das warten hinter einem/jemandem gar nichts ausgemacht, war vorbestimmt, war höheres. nur so halten wir die anderen auf.
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    (es kommt also, höchst banaler wiese und wie immer, auch weiterhin lediglich darauf an, ob wir zu geben haben, oder zu nehmen suchen. und selbstverständlich, wir stimmen zu, ist ein außendienstler, wecher zu nehmen versucht immer und viel unangenehmer als ein ebensolcher westviertler. und außerdem gibt es letztere garnicht.)
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    (und so mancher blog ist „zeitgeistlindt, viel süßes dem sprengel abgeschaut“, zergeht im mund, nicht im kopf, don aber ist dankenswerter weise tiefgang)
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    und wer aufspaltet, fügt auch zu. holz fügt wärme zu zum beispiel
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    allein sein mit der stimme des talents, die flüstert „du bist gut genug, aber ich will dich nicht“, auch das muss einer hinschreiben, wenn und weil es so ist.
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    (am rande – und auch nur, weil heute die gebirgsjäger und südtiroler schützen mit ihren wunderbaren waffen und kanonen von 1860 und 1910 in wien mit dabei waren: und de maiziere macht halbe arbeit. und auch noch 180° in die falsche richtung. zum 5.5. 2015 ist die bundeswehr komplett einzustellen. der 60. geburtstag also auch ihr letzter, wohlverstanden. die zukünftigen aufgaben ab dann übernimmt die nachfolgeorganisation; mit neuem namen und neuen zielen begründet sie eine neue tradtion. und der bundeswehr gebührt ewiger, nicht mehr zu beschädigender dank. eine lebendige republik muss und soll sich in teilen hin-u. wieder – und da, wo es nötig ist – neu erfinden. sonst lebt sie nicht. und funktionierende teile der alten bundeswehr aus marine und luftwaffe etc. können selbstverständlich zeitlich mit nach vorne übernommen werden. und natürlich ist es nicht so, wie in der freien wirtschaft, wo die „farbwerke höchst“ heute „sanofi-aventis“ sind und heißen – gerade dem wäre, wenn man so will, eben genau vorzubeugen. fortschritt ist intelligente vorwegnahme, ist gestaltung und anpassung, namentlich nicht stillstand. und deutschland ist teil davon. (ok, wenn die generation de maiziere das noch nicht kann, dann macht das eben die nächste: dann aber sähe die generation de maiziere aber demnächst schon ziemlich alt aus. so in höchstens 10-15 jahren))

  30. (Man hatte auch so verstanden:...
    (Man hatte auch so verstanden: FIAT, Alfa Romeo und Lamborghini waren u. a. auch Wehrtechnikhersteller. Mit friedlichen älteren Coupes und Cabriolets soll natürlich bis zum unendlichen Spaß umherfahren. Leben und Verteidigung gingen aber anders. Zumal für den Patrioten.)

  31. Mit friedlichen älteren...
    Mit friedlichen älteren Coupes und Cabriolets soll man natürlich bis zum unendlichen Spaß umherfahren. Wir bitten um Versehen.

  32. Don Alphonso 16. Juli 2011,...
    Don Alphonso 16. Juli 2011, 17:32
    Sportbootjo, der Klassiker aller Bootsklassiker – der Zahnriemen. Wenn der reisst, ist alles vorbei, und man braucht eine Herztransplantation.
    .
    Es muss die Ventile nicht zwingend krummhauen, wenn der Zahnriemen reißt.
    Wenn der Kolben die Ventile nicht berühren kann, weil der Ventilhub des Motors klein ist. Der Fahrer manch alten Astras zum Beispiel würde sein Motörchen jetzt schon wieder schnurren hören. Per astra fiat lux oder wie das bei diesen Bildungshubern von der Opelgang heißt.

  33. Verehrter Don Alphonso,
    es ist...

    Verehrter Don Alphonso,
    es ist wie immer ein Vergnügen Ihre Zeilen zu lesen. Auch in solch unangenehmen Situationen kann man eine kleine, feine Geschichte ersinnen.
    Danke und kommen Sie gut durch den Sommer
    Ihre PadE

  34. Da stand ich nun mit der...
    Da stand ich nun mit der Barchetta.
    War es Scham? Gar Liebe? War es Schuld?
    Wer Hilfe braucht, wird immer netter!
    Quält den Charakter auch die Ungeduld…

  35. Das gute Benehmen ist in der...
    Das gute Benehmen ist in der Taat in Lebensgefahr. Heute um 18:28 lag es schon im Koma. Hoffentlich berappelt es sich. Sieht aber nicht gut aus.

  36. Geschätzter Don...
    Geschätzter Don Alphono,
    keine Herztransplantation.
    Schlimmstenfalls muß der Zylinderkopf überholt werden.
    Dies entspräche sozusagen dem Austausch der Herzklappen (Ventile).
    Mir ist das auch schon passiert, seitdem werden Zahnriemen IMMER pünktlich
    gewechselt.
    .
    Ich habe in ähnichen Pannensituationen bisher stets höfliche und hilfsbereite Menschen angetroffen.
    Mir wurde mehrmals spontane Hilfe geleistet, ohne das ich groß darum hätte bitten müssen.
    So schlimm ist das alles gar nicht.

  37. nur weil wir mit einem ...
    nur weil wir mit einem alten Auto irgendwo dumm herumstehen,
    brauchen wir uns nicht allzusehr zu ärgern, und es braucht uns
    schon gar nicht peinlich zu sein. Peinlich wird es wenn uns perfekt 57
    erklärt wie beknackt wir alle sind und seine Pluralität alles besser
    versteht als wir und und uns zu belehren versucht.
    Fahren Sie (Ihr) einmal so ein Ding (alt), vielleicht wissen Sie (Ihr)
    dann evenntuell was gemeint ist. mfG.T.

  38. Selbst sei der Mann !!
    nur auf...

    Selbst sei der Mann !!
    nur auf sich sollte er bauen
    er macht es selber,wenn er kann
    doch eines macht nur Spass mit Frauen…

  39. In Oppeln bin ich geboren und...
    In Oppeln bin ich geboren und sitze hier in Melbourne hoere BR 3 und lese ihren Blog,
    mal Schlesien mal Autobahn. Die Verbindung zu unserer Kultur, meinen Eltern und Grosseltern, dem Gestern und Heute kommt immer wieder. Der Abstand zwischen den Stuetzen unserer Gesellschaft und dem Leben hier Down Under ist gross. Aussies sind mehr easy going. Anstaendige Autos und Bier haben wir mittler Weile auch, aber einen guten Kuchen zu finden ist schwieriger. Ihr blog ist great.
    Peter down under.

  40. Zwei Sozialpädagogen kommen...
    Zwei Sozialpädagogen kommen des Nächtens aus der Kneipe, und finden auf ihrem Weg einen Niedergeschlagenen, blutend in der Gosse liegen.
    Sagt der eine: Du, der das gemacht hat, dem müssen wir aber helfen !
    Ich wünsche dem Bötchen gute Besserung!

  41. Mit diesem Text haben sie mich...
    Mit diesem Text haben sie mich zu tiefst enttäuscht – ich hätte sie bisher für einen der wenigen deutschen Männer gehalten die NICHT Mitglied im ADAC sind.

  42. @Trias: "Peinlich wird es ...
    @Trias: „Peinlich wird es wenn uns perfekt57 erklärt wie beknackt wir alle sind und seine Pluralität alles besser versteht als wir und und uns zu belehren versucht. …“
    *
    perfekt57 ist aber nun mal wesentlich klüger, als wir alle denken, und wir sollten das respektieren. Die Pluralform ist nur eine Form der Ästhetik, keine Ansage an die Masse. Und dass ein liegengebliebenes Auto heutzutage kein Plot einer Zeitenwende mehr ist, ist wohl auch jedem klar. Auf der anderen Seite ist Don’s Text wieder die schöne Miniatur eines „Liegengebliebenen“, handwerklich ist daran nichts auszusetzen. Ich persönlich halte „Infinite Jest“ von David Foster Wallace auch für das literarische Maß aller Dinge, und im obigen Blog (siehe Link) habe ich mitgeschrieben, bevor ich hier mein Seelenheil suchte, um den aufgeklärten, konservativen Deutschen als Alternative zur linken Zecke zu finden.
    *
    Wenn wir diesen Blog mal als geglückten Gegenwartsroman begreifen, dann ist der Don hier literarisch am Ende seiner Kunst angekommen. Leider lässt er sich gar nicht helfen… :-)

  43. Grüezi allersiits!
    La...

    Grüezi allersiits!
    La Barchetta ist zu alt für die Autobahnen – sie braucht TLC (Tender Loving Care).
    P.S. Ich habe eine Freundin in London (sie ist immer noch eine sehr attraktive Blondin), die einmal auf dem Motorway in Berkshire die gleiche unangenehme Erfahrung wie DA gemacht hat. Als sie die Motorhaube aufmachte (sie hatte btw eine Minijupe an) waren im Nu drei Kapitäne der Landstrasse (knights of the road) auf der Stelle um ihr zu helfen.

  44. P.S.
    Wozu sind Ehemänner...

    P.S.
    Wozu sind Ehemänner da? In Pannensituationen rufen Frauen den Ehemann an – der kommt in Blitzesschnelle (und gratis).

  45. Don, Sie haben eine...
    Don, Sie haben eine Berater-Zwangsneurose, egal was passiert, Ihnen fallen immer Berater/Vertriebler ein, darüber sollten Sie sich ernsthaft Sorgen machen, das ist nicht gut für die Gesundheit.
    Ok, ich kann’s durchaus verstehen, ich kannte auch mal einen, der hat erst mit seiner Firma Pleite gemacht – er kam ganz gut aus der Sache ‚raus, aber alle anderen mußten erheblich Federn lassen – und jetzt ist er Geschäftsführer einer Beraterklitsche, läuft anscheinend gut.
    Benehmen hatte er übrigens auch keins.
    Aber das Problem sind doch eher die, die sich beraten lassen (müssen), ich meine. wo kein Bedarf, da kein Geschäft.

  46. Don zum Weiterkommen: Mich...
    Don zum Weiterkommen: Mich fragte die freundliche ADAC-Dame seinerzeit am Telefon: „…. Sie liegen also vor Rimini, jetzt wollen Sie sicher ein Hotel bezahlt haben“. Ich entgegnete „nein bloss nicht, ich will hier so schnell wie möglich weg“. Nur der Wagen blieb in Rimini – allerdings für immer.

  47. (Vorspann: Vor dem Parthenon...
    (Vorspann: Vor dem Parthenon für die lit. Reisenden, dessen Bewohner sind alsda angefangen bei Odysseus, Ahasver, das Volk Israel (Deuteron.), Kreuzügler (Kaiser Barbarossa), Dantes L´Inferno, Moby Dick, S. Simplicissimus, Karl May (sämtl. Bände), Sven Hedin, James Joyce etc.)
    Am Tor hängt ein schwerer Pummerer.
    „Bumsti!“
    „Bumsti!“
    Knarrend geht am Tor ein vergittertes Fensterlein auf.
    „..zefix, wer is´n do?!
    „Don Alphonso in seiner Barchetta mit aufgeschnalltem Velociped, ein einsamer Reisender über die Highways dieser Welt und durch die Zeiten (der €, das G..t erbarm), Blog-Herold im FAZ-NET, bittet demuetig um Einlaß!“
    „Himmisakra wo samm dann? Schwing Di, gscheada Hammi! Kimm wieda, wan´st gruafen wiarrscht!
    Wumm!

  48. @Yast2000
    Perfect57 singt...

    @Yast2000
    Perfect57 singt demnach mit verstellter Stimme, damit man ihn auf der Straße nicht immer verwechselt. Als Form der Ästhetik, nicht als Ansage an die Masse.
    .
    Mich würden an der Stelle ein paar Worte Klarsprech vom Ästheten selbst sehr interessieren. Ich habe mich bisher nicht zu fragen getraut, aber wenn Sie schon mal davon anfangen. Wir sind gespannt!

  49. "Mein Herr, mir ist das Auto...
    „Mein Herr, mir ist das Auto grad verreckt
    und dass,obwohl die Werkstatt hat ihn durchgecheckt“
    „Madame“ sag ich,“da hat man sie geneppt“
    und hab sie einfach abgeschleppt…

  50. Servus Fonsi@: S`gehd halt...
    Servus Fonsi@: S`gehd halt nixi üba oan, an hoibn Kwuadratmeta großn, Schneizhodan, tiafbraun gschprenkld vom Schmalzlärr. Gö? An Gruaß aa vom Luggi un vom Kari. De sand itza aufm Arber.
    Pfüat Di!

  51. ThorHa@: Das ist der glatte...
    ThorHa@: Das ist der glatte „Aufstand der Massen“ (Ortega y Gasset) ;-).
    „Jetzt ist es der Mensch, der scheitert, weil er mit dem Fortschritt seiner eigenen Zivilisation nicht Schritt halten kann.“
    und
    „Wenn die Masse selbstständig handelt, tut sie es nur auf eine Art: sie lyncht.“

  52. vom grauen Himmel strömt der...
    vom grauen Himmel strömt der Regen
    und die Barchetta kann sich nicht bewegen
    lahmgelegt mit einem Streiche
    und abgeholt wie eine Leiche
    manchmal ist das Leben halt schon so
    doch es wird wieder anders, Don Alphonso !!

  53. The Pale King handelt von der...
    The Pale King handelt von der Langeweile und davon, wie ein paar junge Amerikaner versuchen, deren Auswirkungen zu mildern, um es durch das Arbeitsleben zu schaffen. … Der wichtigste Schauplatz sind die Büros des Finanzamtes in Peoria, Illinois. „Vielleicht geht Eintönigkeit mit physischem Schmerz einher“, schreibt Wallace einmal, „weil etwas Eintöniges oder Stumpfes nicht ausreichend Stimulation bietet, um von einem anderen, tieferen Schmerz abzulenken, der immer da ist, wenn auch nicht unmittelbar und nur schwach und von dem die meisten von uns sich unter Aufwendung ihrer gesamten Zeit und Energie abzulenken versuchen.“
    *
    So etwas könnte man in Deutschland eben nicht schreiben, weil kriminelle Professoren damit beschäftigt sind, die Plagiate noch kriminellerer Würdenträger zu deckeln, auch das kann eine „Stütze der korrupten Gesellschaft“ sein. Da ist eine Miniatur über eine liegengebliebene Barchetta schon ein subtiler Protest gegenüber einer korrupten Oberschicht, wenn man es literarisch sieht… Oder man macht sich darüber lustig, wie perfekt57; oder man speist sein Volk mit Vierzeilern ab, usw. usf.

  54. Der vornehme Herr(-enfahrer)...
    Der vornehme Herr(-enfahrer) trägt nie, nie ein Mobiltelefon bei sich. Dafür hat er seine Sekretärin bei sich auf dem Beifahrersitz, die alle diesfallsigen Mißhelligkeiten von ihm abschirmt (so sie die A3 entlangstöckelt (Stilleto), ist soforti Rettung in Sicht).

  55. Was, herrgottnochmal, ist...
    Was, herrgottnochmal, ist eigentlich ein „Zahnriemen“?

  56. Der raunende Kiffer vom...
    Der raunende Kiffer vom Gaesteklo.

  57. ADAC-Renegat: "Was,...
    ADAC-Renegat: „Was, herrgottnochmal, ist eigentlich ein „Zahnriemen“?“
    *
    Zahnriemen werden werden von deutschen TV-Moderatorinnen einzelnen Gästen angelegt, wenn diese etwas Unangenehmes zu sagen haben. Dies geschieht, um die Idylle einer Familienunterhaltung über Politik (Stichwort: Hausfrauiisierung) aufrechtzuerhalten, bei der eine intellektuell unterbelichtete, leicht hysterische Mutti ihre erwachsenen Gäste mit jenem Verhalten traktiert, mit dem Kindergärtnerinnen auch ihre Kleinen in Schach halten.

  58. O dass sich bloss kein Zahnrad...
    O dass sich bloss kein Zahnrad löse
    sonst gibts im Getriebe ein Getöse
    ruckzuck wird aus dem Zahnrad Mus
    und du hast den Barchetta-Blues…

  59. Das ist das Gegenteil von "Der...
    Das ist das Gegenteil von „Der Weise vom Berge“.

  60. Ein Zahnriemen (man es schon...
    Ein Zahnriemen (man es schon so sagen kann)
    ist ein Riemen , an dem Zähne dran
    doch hat er mal daneben gebissen
    bist du ziemlich angeschissen…

  61. Schmalzler kenn ich, aber...
    Schmalzler kenn ich, aber „Arber“ ?
    Schön, daß Sie wieder da sind, lieber Herr Wimmerl sen.!!!

  62. Ein Zahnriemen ist eine Art...
    Ein Zahnriemen ist eine Art „Stiefelriemen-Bills-Stiefelriemen“-Stiefelriemen mit Zähnen.

  63. ...
    http://www.barchetta-lexikon.de/?artikel=z007
    .
    Können wir bitte wieder über Benehmen reden? Das Reden über Zahnriemen tut gerade etwas weh.

  64. Unter Zahnriemen versteht man...
    Unter Zahnriemen versteht man den gezahnten Glascord-Kunststoff-Kautschuk-Gurt, der von einem Zahnrad auf der Kurbelwelle angetrieben wird und der selbst das oder die Zahnräder der Nockenwelle(n) antreibt. Reißt der Z. durch, dreht die Kurbelwelle erst weiter, die Ventile bleiben aber stehen. Schlagen die Kolben auf die Ventile, werden Kolben, Ventilschäfte, möglicherweise auch Kipphebel, Pleuel und Kurbelwelle beschädigt. In der Regel ist der Motor nicht zu retten. Alternativen zum Zahnriemen sind Steuerkette, Stirnräder oder Königswelle.

  65. Welche Schröder? Die...
    Welche Schröder? Die Subjournalismusautorin, die den Sozi geheiratet hat, oder die Bundesfamilienschröder? Beiden würde ich ja alles zutrauen.

  66. @Don Alphonso (13:43), um...
    @Don Alphonso (13:43), um Gottes Willen! Ist Ihnen Wohl? Sie reden mit Geistern?
    Dagegen helfen nur Zahnriemenschmerzen.

  67. Donaldo 17. Juli 2011,...
    Donaldo 17. Juli 2011, 06:33
    Woody Allen hat einmal gesagt:“Onanie ist Sex mit jemandem, den ich liebe“

  68. Don, noch einmal für die...
    Don, noch einmal für die Steinmetzen zum Mitmeißeln: Deine Geschichte handelt nicht von ‚Benehmen‘, sondern von jemand, der mit einem alten Auto liegen geblieben ist. Benehmen tut man sich nur, wenn man von anderen etwas will, und hier will man nun mal einfach nicht mit einem Auto liegenbleiben. Wenn es schon passiert ist, muss man sich nicht benehmen; dem ADAC, der Polizei usw. ist es egal, wie man sich benimmt, solange man nur die Spur wieder freigibt… :-)

  69. Fritz @Yast2000 - "Perfect57...
    Fritz @Yast2000 – „Perfect57 singt demnach mit verstellter Stimme, ….Mich würden an der Stelle ein paar Worte Klarsprech vom Ästheten selbst sehr interessieren. Ich habe mich bisher nicht zu fragen getraut, aber wenn Sie schon mal davon anfangen. Wir sind gespannt!“
    *
    Ich bin, glaube ich, gar kein Ästhet. Mir ist nicht klar, worauf Sie hinauswollen….

  70. Mein Gott, Don...
    Mein Gott, Don Alphonso,
    können Sie nicht einfach eine Autopanne haben wie andere auch?

  71. Sicher,aber dann wäre der...
    Sicher,aber dann wäre der Beitrag so langweilig wie, na, schauen Sie sich um, sie werden schon was finden.

  72. DA: "Die...
    DA: „Die Subjournalismusautorin, die den Sozi geheiratet hat, oder die Bundesfamilienschröder? Beiden würde ich ja alles zutrauen. …“
    *
    …Willkommen an Bord unserer Barchetta!…Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise!…Zu Ihrer Freude zeigen wir den Film: „Kunstfigur ohne Unterleib: Von Aliens entführt und aufgefressen!“…Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!….

  73. Don (15:22) - wollen Sie damit...
    Don (15:22) – wollen Sie damit sagen, Sie haben solche Autopannen, damit Sie nachher aufregende Beiträge schreiben können? Haben sie womöglich ihre Mausekette vorher ein bißchen angenagt und durch Hochdrehen des Motors erreicht, dass die angenagte Kette im spannensten Augenblich der Autobahn zerreißt…. um dann zu testen, wie der Autobahnzirkus mit Polizei und ADAC, und danach auch wir auf so etwas reagieren? Haben Sie uns wiedereinmal alle zum Narren gehalten?

  74. Die Bohnen, die ich angebaut...
    Die Bohnen, die ich angebaut habe , blühen jetzt.
    ..
    “ Laßt tausend Blumen blühen.“ (altchin. Weisheit aus der Mao Zedong (chin. 毛澤東 / 毛泽东 )-Zeit)

  75. Ein Anruf hätte genügt und...
    Ein Anruf hätte genügt und der Spezialist wäre gekommen.
    Ausserdem gibt es Leute von der Levante oder von der Bukowina, die hätten den Wagen, so wie er da lag, sofort gegen bares, übernommen.
    http://www.havarie-buero.de/

  76. <p>Ich hatte mal etwas von...
    Ich hatte mal etwas von einem neuen Roman des Herrn Alphonso im Hinterkopf. . Jetzt wirds dann Zeit ….

  77. Roberto, das denke ich auch,...
    Roberto, das denke ich auch, denn das, was mir eigentlich gefallen hätte – die FAZ und ihre Blogs voranzubringen – ist nur begrenzt möglich, und an den Grenzen bin ich angelangt. Es wird Zeit, dass ich mich wieder etwas mehr um meine eigenen Belange kümmere.
    .
    Grand Guignol, sicher hätten sie das getan. Aber ich bin da anders gepolt.
    .

  78. Der Tiger, von Würzburg nach...
    Der Tiger, von Würzburg nach Frankfurt und rurück an die Donau ist eine grosse Pfütze Herzblut. Es tut nicht so weh wie der Tod einer Katze, aber es tut weh. Sehr.
    .
    yast2000, im September werde ich Sie alle wieder mitnehmen, und es wir Ihr Blechschaden nicht sein.

  79. Yast, Verzeihung, ich meinte...
    Yast, Verzeihung, ich meinte perfect57.
    Es ist letztlich nicht so wichtig. Vergessen wir das Thema und gönnen uns ein paar Urlaubswochen frei vom Internet und anderen Geißeln der Menschheit.

  80. Also zurück zur...
    Also zurück zur Selbstgenügsamkeit (auch anderswo, aber nicht überall, ist man gerne selfsufficient) und dazu, nicht wegen jeder Kleinigkeit andre zu behelligen. Das Herbeiholen materieller Hilfe aber auch emotionaler Verarbeitungshilfe wird doch sehr hochgelobt. Holen Sie sich Hilfe, sagen die Psychologen, und eine neue Haarfarbe, sagt der Friseur.

  81. Plindos, das obige Lied...
    Plindos, das obige Lied handelt von einem Mann, der so erfreut über seine Ernte ist, dass er sie freizügig und überschwenglich anderen anbietet. Das, was mao anzubieten hatte, war Massenmord.
    Donaldo,
    schon ist ein neuer Motor angeschafft
    ich hoffe, dass er in die Lücke passt
    die der alte hat hier hinterlassen
    dann wein ich nicht mehr in den Gassen.
    .

  82. DA: "yast2000, im September...
    DA: „yast2000, im September werde ich Sie alle wieder mitnehmen, und es wir Ihr Blechschaden nicht sein. …“
    *
    Don, ich mache Dir hiermit für diesen Blog ein riesengroßes Kompliment! Ich habe eine Menge gelernt, und Leute, von denen man noch etwas lernen kann, gibt es nicht so viele in Deutschland… Sei stolz auf Dich!

  83. Don Alphonso@: In der Tat...
    Don Alphonso@: In der Tat blühen in meinen Garten die Bohnen, also ganz naiv nur die Zeile fortgeschrieben.
    Maos Blütenzitat sollte lediglich das große Federmesserchenwetzen, welches sich hier zeitweise andeutete, karikieren.
    (Im Übrigen haben sich eine Menge sog. Demokraten gern bei Mao in Peking ablichten lassen, als da sind de Gaulle, Nixon, Kissinger, usw.
    Erklärung des französischen Präsidenten Giscard d´Estaing nach Maos Tod:
    „Mit dem Präsidenten Mao Tse-tung erlischt ein Leuchtturm des Geistes in der Welt. Er kam aus dem chinesischen Volk. Er hat dieses Volk seiner erniedrigenden Vergangenheit entrissen.“)

  84. Ich schließe mich Yast2000...
    Ich schließe mich Yast2000 an!

  85. Ich möchte "tiberiat 17. Juli...
    Ich möchte „tiberiat 17. Juli 2011, 15:18“ variieren:
    Mein Gott, Don Alphonso, können Sie nicht einfach eine Autopanne beschreiben, ohne dass „Berater und Vertriebler“ etwas damit zu tun haben?
    Ihre unterhaltsame Schilderung der sehr nachfühlbaren Peinlichkeit, den Stau in der Baustelle verursachen zu müssen, hätte wohl kaum darunter gelitten.
    So undifferenziert kann ich Ihr „ceterum censeo …“ nicht nachvollziehen. Dann hätten Sie aus aktuellem, angelsächsischem Anlass ebenso pauschal den bzw. Ihren Berufsstand der Jounalisten mit hinzunehmen können.
    „Berater“ ist doch eine sehr unspezifische Bezeichnung. Auch Ihr Anwalt (Consigliere?), den Sie vermutlich gelegentlich consultieren, oder Ihr Steuerberater, der das Ihrige vor dem unbegrenzten Zugriff des Finanzamtes bewahrt, sind Berater.
    Und „Vertriebler“ verkaufen nicht nur windige Fondsprodukte. Ich habe Kleinunternehmen mit pfiffigen, nützlichen Produkte kennengelernt, die herumkrebsen, da der Markt sie nicht kennt und die sich einen Vertriebler leider nicht leisten können (oder wollen).

  86. Ich sage ja nicht, dass diese...
    Ich sage ja nicht, dass diese Berufe prinzipiell schlecht sind; im Gegenteil, das macht das Leben fraglos sehr viel einfacher. Nehmen wir etwa einen Bekannten, der zu eben jener PR-Agentur gegangen ist, als Berater, die jetzt Murdoch betreut: Der hatte gar kein Problem damit fallen zu lassen, dass er mich kennt, und gleich bei seinem ersten Experiment ,it Bloggern war ich auf der Mailingliste. Da war ich enorm froh, dass er mich nicht eingeladen hat. Darüber müsste ich auch mal schreiben, warum man sich nicht gerne einladen lässt: Das ist wie eine ABC-Sicherung in einem Panzer mit Luftüberdruck.
    .
    Jede Lösung hat seine Vor- und Nachteile. Einige sind sehr direkt und marschieren durch, anderen ist es peinlich, die reagieren erst, wenn es gar nicht mehr anders geht. Und wie so ein Berater mein Zaudern einschätzt – verbohrt, dünkelhaft und gehemmt – ist ja auch nicht gerade nett.

  87. Das Grundübel ist nicht der...
    Das Grundübel ist nicht der Vertrieb als solcher – kein Hersteller kommt ohne aus, und das muß nicht immer eine Drückerkolonne sein wie bei Zeitungen und Zeitschriften, sondern der Großhandel im dreistufigen Vertriebsweg zum Handwerk/Einzelhandel mit seinem Systemvertrieb, der dem Handwerk und Einzelhandel alles mundgerecht serviert. Immer da, wo der Hersteller direkt an Verbraucher geht, läuft es unrund und es heißt dann outlet. Mit Nimm 3 zahl 2 hat das nix zutun, das sind die Großhandelsschergen, die an die Verbraucher gehen und den klass. Fachhandel umgehen – und sind im Radio und Gazettenbeilagen omnipräsent.

  88. Nun, ich habe oben ja vom...
    Nun, ich habe oben ja vom Fondsvertrieb gesprochen, und das ist schon eine genz besondere Art von Vertrieb; ich will hier gar nicht auf all die spektakulären Prozesse und diversen Spezialanwälte verlinken, und wer solche leute einmal in Fahrt erlebt hat, der vergissz sie nicht so schnell. Dass es etwas anderes ist Spinnereimaschinen oder Bohrinseln zu vertreiben, oder Gastroonomiebedarf – keine Frage. Nur sitzen denen gegenüber auch Einkäufer, bei denen sich derartige Endkundenmaschen nicht lohnen würden.

  89. Eine Analogie sehe ich auch im...
    Eine Analogie sehe ich auch im Dissertationsbetrug.
    .
    Die Uni ist sicher nicht das Westviertel, aber eben auch eine Welt, wo es für jeden eine enorme Überwindung bedeuten würde, irgendeinem Doktoranden mutwillige Täuschung zu unterstellen. Sich dreifach gegen Betrug abzusichern gilt dort nicht als vorausschauend, klug und sorgfältig, sondern eher als ziemlich schäbig — wie kann einem Kollegen (oder jemandem der dabei ist, es zu werden), so etwas ohne Anfangsverdacht unterstellen?
    .
    Und jetzt all die Typen, die in der FAZ Kommentare posten wie die, dass die Professoren die Hauptschuldigen seien, „weil sie nicht gut genug kontrolliert haben“, ganz nach dem Motto: Wer seine volle Brieftasche auf der Mülltonne liegen läßt, darf sich doch nicht wundern,wenn Asoziale wie ich das dann als Geschenk betrachten“, oder: „Wenn ich die Ware an der Kasse vorbeigeschmuggelt habe, ohne erwischt zu werden, dann gehört sie doch von rechts wegen mir, oder?“.
    .
    Ich fürchte, dass diese Leute wirklich so denken, und sich gegenüber der Promotion genauso zynisch verhalten wie Mittelstufenschüler gegenüber ihrer Klassenarbeit Mathematik. Und dass sie glauben, ein Recht auf diese Gaunermoral zu haben: Wer mir vertraut ist selber schuld.

  90. Bei dem Lob auf den ADAC muss...
    Bei dem Lob auf den ADAC muss dieser Verein doch mindestens eine Torte (Vorschlag: Zitronen- oder Orangencremetorte) springen lassen^^.
    .
    Uns (meinem Ex-Mann und mir) halfen die Gelben ebenfall sehr. Deswegen liebt mein Ex-Mann die Buchstabenfolge ADAC deutlich mehr als diese: ADC.
    Allerdings kamen sie erst nach 2 Stunden. Bei 20 Grad Minus bei Hilpoltstein. Kolbenfresser (keiner von uns beiden war begeisterter Hobby-Ölwechsler…). Wir froren wie Amundsen und Scott.
    Der Wagen war ein Käferchen. Die Sorte Kult-Auto, die im Winter erst ab 50 km innen warm wird, dafür netterweise im Sommer sofort. Wir bekamen später in der Vertragswerkstatt ein Ersatzmotörchen und das liebe vermaledeite Kult-Ding machte es noch viele Jahre.
    .
    Den Berichten der Nachfahrin zufolge soll Papa geweint haben, als er ihn zum Autofriedhof brachte. Ein komisches Gefühl, auf diese Weise nachträglich zu erfahren, dass der eigene Ex doch sentimental war …
    Wir müssen alle ab und an unsere inneren Landkarten umzeichnen.

  91. Nun, geehrter Don, daß der...
    Nun, geehrter Don, daß der Vertrieb von – Fonds oder asset-management hört sich so verniedlichend an – diesen Finanzoptimierungsprodukten so ist wie er ist, bedarf……also, es gibt ja auch immer den Gegenüber, der sich jeden Schrott verkaufen läßt, in Außerachtlassung des normalen, wenn denn gottgegebenen Verstandes. Ich will jetzt nicht Gordon Gecko zitieren: “ Gier ist gut“, dennoch gibt es doch den Dummbatz, der sich eben nach derlei Dingen der Verheißung sehnt: Er will Geld verbrennen. Umverteilung eben. Und das ist das Tagesgeschäft vieler.

  92. Glücklicherweise gibt es auch...
    Glücklicherweise gibt es auch Spezialanwälte, die sehr erfolgreich Opfer solcher Fondsdrücker vertreten.
    .
    Allerdings stimme ich zu, daß der „Bankberater“ genauso pervers ist, wie „Sicherheitskräfte“ als Bezeichnung von Prügelkommandos in Diktaturen!

  93. Höflich, freundlich,...
    Höflich, freundlich, aufmerksam — so darf ein Verkäufer in Deutschland nicht sein.
    Sonst denken alle sofort, dass er einen übers Ohr hauen will.
    .
    Ruppigkeit im Auftreten ist Teil des deutschen Konzepts von „Ehrlichkeit“. Eben weil man sein Handwerk recht gelernt hat, weil man ehrliche Arbeit anbietet, hat man Schleimerei nicht nötig und zeigt das auch.

  94. @Foersterliesel (16. Juli...
    @Foersterliesel (16. Juli 2011, 17:31): Sie bringen es mal wieder auf den Punkt.
    @DA: habe gerade wieder Neues über die schier romanhafte Ausmaße annehmenden Schwierigkeiten der Bewohner des Dorfs, aus dem meine Vorfahren stammen, mit dem ständig krankfeiernden Bürgermeister gehört. Mag sein, daß man am Tegernsee der Illusion nachhängen kann, daß die Welt heil und wohlgeordnet ist, andernorts ist sie halt etwas ruppiger. Wobei ich meine, wenn VW nicht in Wolfsburg, sondern Hennigsdorf sein Werk hätte, daß es Berlin auch sehr viel besser ginge. Dadurch kämen die Einheimischen zu mehr Kaufkraft und die Einseitigkeit der Orientierung auf Tourismus über alles würde endlich mal diversifiziert hin zu stärkerem Denken in Produktivität.

  95. @DA: das mit der...
    @DA: das mit der Dienstleistung war der Glaube, man könne die Gesellschaft noch arbeitsteiliger machen, und herausgekommen ist (ja, ich sags jetzt schon zum dritten Mal), daß man die Überzähligen (und das sind in den Babyboomergenerationen eben viele) als Verkäuder, die nichts loswerden, auf die Menschheit losläßt, wie immer.

  96. @yast2000: soll das heißen,...
    @yast2000: soll das heißen, wenn jemand was von Ihnen will, benehmen sie sich nicht? Sehr seltsam.

  97. Es braucht sich doch keiner zu...
    Es braucht sich doch keiner zu schämen,die Hilfe eines anderen zu erbitten.Das kommt so häufig zb.bei mir nicht vor.Es ist doch ein Unterschied ob ich mich zuerst selbst bemühe oder sofort Hilfe (erwarte).Bei mir muss keiner irgendwelche was sich immer für k.Gedanken oder Gefühle haben.Ich meine sowiso das wir es (jeder von uns )alleine immer schwerer haben werden.

  98. @hansMeier: solche Verkäufer,...
    @hansMeier: solche Verkäufer, wie man sie eigentlich haben möchte (eben in der von Ihnen beschriebenen Art), gibt es nur in Läden, die „rund“ und quasi von selbst laufen. Überall sonst haben die keine Chance auf Anstellung. Leider. Denn sobald das Geschäft schlecht läuft, wird der Verkäufer angehalten, den Kunden was aufzuhängen, und sobald es wirklich gut läuft, wird er zum Zerberus der Marge.

  99. @Peter Berndt: naja, die...
    @Peter Berndt: naja, die schlesisch-australische Connection hat ja schon den Weinbau hervorgebracht, vielleicht bringen Sie ihnen noch das Leineweben bei. Oder so. Aber das mit dem ordentlichen Essen, das wird dort unten noch einige Generationen dauern…

  100. "... Fondsvertriebler...
    „… Fondsvertriebler …“
    Hier halte ich es wie in der Fussgängerzone gegenüber den Handzettelverteilern: Hände in die Taschen, Ohren auf Durchzug, starren Blickes ohne Reaktion vorbeigehen.
    Bei Anrufen (leere) Drohungen bzgl. Abmahnungen ausstoßen und nach Möglichkeit umgehend eine Rufnummern-Sperre in die Telefonanlage einprogrammieren. Das hilft natürlich nicht gegen den sagenhaften Swiss Money Report (Rufnummernunterdrückung), der bei mir aber nur als virtuelles, also papierloses Fax landet und als Mailbenachrichtigung versickert, ohne Papier und Farbband zu erschöpfen.

  101. liebe colorcraze,
    danke, und...

    liebe colorcraze,
    danke, und das kann ich aus vollem Herzen erwidern, denn ich glaube auch daß das Anschwellen des Vertriebs-und Berateranteils vor allem Arbeitslosigkeit versteckt. Man könnte auch nachsehen wie das mit dem Anwachsen kleiner Selbständigkeit (Hausierer, ambulante Kleinhändler) in der Wirtschaftskrise der Zwischenkriegszeit aussah. Und zusätzlich denke ich, daß bei Leuten denen sogar nach einem Studium nur so eine Keiler/wischiwaschiBeraterKarriere möglich ist der Charakter leidet, waren sie vorher nur ein bißchen einseitig und beschränkt, machen solche Jobs sie zu Leuten die im direkten Kontakt wissentlich betrügen und schlußendlich dann nicht nur in beruflichen Kontakten.

  102. Gutes Benehmen.
    Rule 1. An...

    Gutes Benehmen.
    Rule 1. An der Bushaltstelle Schlange stehen.
    Rule 2. Siehe oben.

  103. wahrscheinlich ist gutes und...
    wahrscheinlich ist gutes und schlechtes Benehmen schon immer relativ gleich verteilt. Es kommt nur gelegentlich in anderem Gewand daher. Mit Sozialpädagogen hat das nix zu tun (der war lustig ThorHa).
    Don, ich hätte Sie eher bei Lanica verortet, da gibts aber glaube ich keine Cabrios.

  104. colorcraze - @yast2000: soll...
    colorcraze – @yast2000: soll das heißen, wenn jemand was von Ihnen will, benehmen sie sich nicht? Sehr seltsam.
    *
    Seit wann verteilen Sie denn Kopfnoten? Wenn ich jemand reanimieren will, kann ich schlecht vorher um Erlaubnis fragen… (Achtung, Metapher!)

  105. Dann kann man auch ein...
    Dann kann man auch ein Grossteil der Sozialarbeiter dazuzaehlen.

  106. Als Marie Antoinette das...
    Als Marie Antoinette das Schafott bestieg, trat sie versehentlich mit ihrem hohen Absatz einem Sansculotten auf den Zeh, der vor Schmerzen aufschrieh.
    Sie entschuldigte sich bei ihm und beteuerte, dass es keinesfalls Absicht gewesen sei.
    „Aber natürlich war es mit Absicht, denn manche Leute verlässt die Eigenliebe erst mit dem Tod“, replizierte die freiheitlich-demokratische Qualitätspresse.

  107. @yast: um bei der Metapher zu...
    @yast: um bei der Metapher zu bleiben, es gibt funktionierende Reanimation und nicht funktionierende…
    @Försterliesel: ja, ich denke auch, daß das üble Auswirkungen hat. Aber Studium ist inzwischen eh eine recht zynische Angelegenheit, und führt in vielen Fällen schon direkt auf derlei hin.

  108. Was macht eigentliche Herba...
    Was macht eigentliche Herba Life? Und die Tupperware?

  109. @ colorcraze: Eben! Und Sie...
    @ colorcraze: Eben! Und Sie werden zugeben, dass Benehmen dabei eine völlig untergeordnete Rolle spielt… :-)

  110. liebe(r) J.Gold,
    ja, nur mit...

    liebe(r) J.Gold,
    ja, nur mit dem Teilen und dem Zusammenlegen von Kräften läßt sich was bewerkstelligen, da haben Sie wohl recht. Es gibt auch eine kleine Gruppe von Ökonomen ( z. B. um Ernst Fehr) die sich mit diesem in den ökonom. Theorien vorausgesetzten Eigennutz als Motivation für ök. Handeln kritisch befassen

  111. Und all diese...
    Und all diese Versicherungsmodelle, die darauf abzielen, dass der sonst arbeitslose X jetzt, in der Hoffnung als „selbständiger Unternehmer“ Erfolg zu haben, jetzt allen seinen Verwandten und Bekannten unvorteilhafte Knebelverträge aufschwatzen soll…
    .
    Die es natürlich nicht besser verdient haben. Wenn einer anständig und ehrlich seine Stütze abgreift, halten sie ihn für einen Schmarotzer.

  112. Über Ästhetik haben wir in...
    Über Ästhetik haben wir in der Tat noch nie gedacht. Wahrscheinlich haben wir überhaupt noch nie gedacht. (Das liegt sicher am Mangel an Gedächtnis)
    .
    Es aber doch selbst gemacht zu haben, bliebe möglicherweise der am Ende dann schon wieder letzte Luxus in noch jeder Überflussgesellschaft. Und zwar öffentlich. (Verachtung muß man sich leisten können, wie bekannt). (Oder noch anders: „Joseph in Ägypten“ wußte nie etwas von solchen Fragen.)
    .
    Don Alphonso? Tabus ware sein einziges Problem. (Er beachtete zu viele davon)
    .
    Mit Reich-Ranicki stirbt nicht nur ein Leben, sondern auch ein Kanon. (Drum lasst uns keine neuen Lieder singen)
    .
    Don Alphono – als Summe unserer Helden im alten Film, eben als „postmoderne Summe aller vorfindlichen Dialoge“ http://www.youtube.com/watch?v=swOxKu80JpU

  113. Stresstests werden...
    Stresstests werden unterschätzt, sagt die FTD.
    .
    Kann mir mal einer erklären, wozu es in einer Marktwirtschaft RAting-Agenturen braucht? Ich dachte immer, der Markt selber sei die ultimative RAting-Agentur. Wenn es ausser dem Markt noch andere Instanzen gibt, dann hat das gleich so einen Geruch von Planwirtschaft. Oder seh das nur ich so?

  114. Okay, manchmal braucht es...
    Okay, manchmal braucht es natürlich auch noch Detekteien /Auskunfteien. Aber genau das leisten Ratingagenturen ja nicht.
    .
    Wann kommt http://www.eurotod.de ?

  115. wieso wurde denn...
    wieso wurde denn offensichtlich bei voller Fahrt und noch vor der Panne ein Bild der (wenig befahrenen) Baustelle gemacht?
    Und wieso sieht man auf dem 3. Bild ein anderes Auto als auf dem zweiten, das zudem noch nicht gerade nach Defekt sondern nach Unfall aussieht?
    Irgendwas stimmt hier doch nicht ;)

  116. Ich bin hinter Würzburg...
    Ich bin hinter Würzburg liegen geblieben, wurde dann zur nächsten Ausfahrt gebracht, dann über die Landstrasse zurück nach Würzburg, bekam dort einen Leihwagen, und bin dann nochmal an der Stelle vorbeigefahrfen. Und Bild 3 steht eher für die anderen, die mit anderen Verhaltensweisen auch nicht weiter kommen.

  117. Es gibt doch erfolgreiche...
    Es gibt doch erfolgreiche Frauen: Japan hat gerade die WM gewonnen…

  118. Naja, das ist so eine Sache:...
    Naja, das ist so eine Sache: Frauen gewinnen immer, wenn nur Frauen dabei sind.

  119. Ich sagte, Japan hat die WM...
    Ich sagte, Japan hat die WM gewonnen. Und nicht die Weltherrschaft an sich gerissen… :-)

  120. <p>Das ist ein schönes...
    Das ist ein schönes Weblog, weil es mir immer wieder einmal vor Augen führt, wie dankbar ich für mein im wesentlichen fußläufiges, von keinen Ängsten wegen notwendigen Verzichts und weitgehend selbst bestimmten Kreisen des Umgangs ausgezeichnetes Leben sein darf.

  121. <p>Ich muss mich schon...
    Ich muss mich schon wundern.. 10 km auf rennradschuhen zu laufen, statt evtl. besser barfuss, ist physiologisch nicht klug. Dann Hilfsangebote auszuschlagen nur um sich in Selbstgenügsamkeit zu suhlen ist etwas seltsam, aber sei Ihnen gern zugestanden. Dass aber eine Gesellschaft ein soziales Gebilde ist und sich Soziales nicht nur auf den Austausch von Waren beschränkt, jedenfalls weder im soziologischen noch im alltagssprachlichen Gebrauch des Wortes, sollte Ihnen vielleicht mal jemand vor Augen führen. Ich tue das hiermit gern. Ihre Fans hudligen Ihnen in den Kommentaren und greifen Sozialarbeiter und vor allem den Wandel der Werte an. Es sei den alten Herren und Damen gegönnt. Denn Wenn Sie so unsozial denken, dass Ihnen Hilfe (deren bereitwillige Erbringung auch ein soziales Wohlgefühl vermittelt, ebenso wie die dankbare Annahme es tun kann) zuviel des Guten ist, dann ist es mir auch zuviel des Guten, auf meine laute Kneipe an der Ecke zu verzichten. Ich bedauere Sie ein wenig.
    Der Eindruck, alleine klarzukommen, gründet sich möglicherweise auf zuviel angehäuftem Vermögen. Ich weiß es nicht. aber überlegen Sie mal wo das herkommt und wer es so wertvoll macht, wie es eben ist. Und wenn Sie sich also demnach nur ursächlich dieses Vermögens für einen besseren Menschen halten dürfen, dann sollte Ihnen doch spätestens jetzt die Paradoxie dessen bewusst werden, oder?

  122. Endlich einer, der mich...
    Endlich einer, der mich versteht!

  123. <p>Ratschlag: Wenn Du eine...
    Ratschlag: Wenn Du eine helfende Hand suchst, dann findest Du sie am Ende Deines Armes.

  124. Ach du Dicke Bohne!
    Ich dachte...

    Ach du Dicke Bohne!
    Ich dachte immer mit Zahnriemen rückt(e) man der Habsburger Lippe (Progenie) zuleibe!?

  125. Ich kann sehr gut mit Ihnen...
    Ich kann sehr gut mit Ihnen sympathisieren, sehr geehrter Don Alphonso, was die Zurückhaltung beim Umhilfebitten angeht. Dies wird übrigens schlimmer, wenn scheinbar sämliche Familienmitglieder anders gestrickt sind, und äußerst direkt auf fremde Menschen zugehen (wobei ich immer gerne im Boden versinken würde).
    .
    @HansMeier555 (22:30)
    Sie sind höchstwahrscheinlich nicht der einzige, der diese Meinung vertritt, allerdings ist sie falsch. Ratingagenturen sind in der Tat ein Phänomen der Spezialisierung und Arbeitsteilung, die eine Marktwirtschaft hervorbringt. Sie übernehmen für Käufer von Finanzprodukten die Aufgabe, die Sicherheit dieser zu überprüfen, was für einzelne Personen (und scheinbar auch Banken) schwierig bis unmöglich ist. Im übrigen haben die großen Ratingagenturen ihre aktuelle Position nicht geschenkt bekommen, sondern durch jahrzehntelange weitestgehend korrekte Einschätzungen erarbeitet. Die aktuelle Kritik durch die Politik soll nur von den wahren Schuldigen ablenken (es sind ja VolksVERTRETER).

  126. @yast2000 (23:30): Diese...
    @yast2000 (23:30): Diese Replik ist wirklich gut!

  127. Lieber Don Alphonso
    um eine...

    Lieber Don Alphonso
    um eine derart unangenehme und Ihnen gänzlich unpässliche Anreise nach Frankfurt vergessen zu machen würden wir uns freuen, Ihnen ein Mittagessen der Freude, des Geschmacks und in Abwesenheit der hierzulande zweifelsohne vorhandenen Fondsvertrieblers anbieten zu dürfen.
    Wir verkehren in Hochachtung mit den Landwirten, die noch nicht in die gleiche Richtung gehen, wie große Teile unserer kreditgetriebenen Wirtschaft, sondern aus Überzeugung & aus Leidenschft einfach gute Qualität liefern wollen. Dies oft mit hohen Entberungen. Dem fühlen wir uns ebenso verpflichtet, und bereiten alle Speisen auf einem handwerklich hoffentlich hohen Niveau zu. Insbesondere kochen wir nur jahreszeitlich, da wir alle Frischware nur regional beziehen. Sogar die Tomaten nur aus Hessen, damit sie die Chance haben am Busch auszureifen. Die ausschließliche Verwendung von Bio-Ware ist dann Teil der Überzeugung, und kein Werbezweck. Aber genug der Lobpreisung, die nur Information sein soll, besuchen Sie doch einfach unsere Wochenkarte im Internet, wir hoffen es hört sich interessant genug an es mal auszuprobieren.
    Dieser Beitrag bitten wir NICHT zu veröffentlichen. Wir wollen Ihren Blog in keinerlei Form als Werbeplattform nutzen, sondern würden uns einfach freuen, Sie zu einem leckeren Mittagessen begrüßen zu dürfen, nachdem Sie uns bereits viele freudige und denk-würdige Geschichten geschenkt haben. Zudem würden wir uns natürlich freuen zu zeigen, das es auch in Frankfurt mehr gibt als Fondsvertriebler, auch wenn wir uns in der Abneigung selbiger einer Meinung sind.
    Wir hoffen, das Sie es es einrichten können und wollen, vielleicht ergibt sich ja gar ein interessantes Gespräch. Dies dann allerdings mit der Inhaberin & Seele dieser Idee eines Bistros, meiner Frau. Die weiß übrigens nichts von dieser Mail, man Könnte also auch incognito kommen.
    Beste Grüße
    Michael
    info@biogourmetbox.de
    PS: Peter Badenhop könnte evt. als Referenz dienen, hat eine Artikel geschrieben.

  128. Sophia Philo, da ist einfach...
    Sophia Philo, da ist einfach ein Wertewandel über uns hinweggegangen: In Bayern galt es früher als undenkbar, die „Fürsorge“ des Staates in Anspruch zu nehmen, solange es irgendwelche Alternativen gab. Auch und gerade bei den Armen. Ich will das überhaupt nicht schönreden, aber mit Vermögen oder Geld hat das nichts zu tun. Es ist einfach eine Frage der Erziehung. Vermutlich auch der inneren Abwägung, was einen mehr Überwindung kostet. Und beim Watscheln denkt man sich dann, dass man in Zukunft daran denkt, Vorsorge zu treffen. Manch einer mag das dumm oder unverständlich finden, aber es hat mir bislang auch noch nicht geschadet. Theresa von Avila sagte einmal etwas sehr Schönes: Bete nicht um eine geringere Last, sondern um einen stärkeren Rücken. Letzteren kann man sich so antrainieren.

  129. Lullaby, nachdem Blut dicker...
    Lullaby, nachdem Blut dicker als Wasser ist, sähe ich das gemeinhin als gar nicht so schlimm an, denn das Blut läuft nun mal zusammen.
    .
    Wolff, schön gesagt!

  130. @ Hans Meier. Ich gehe davon...
    @ Hans Meier. Ich gehe davon aus, dass Sie scherzen, denn ich würde einen unverantwortlichen Pensionsfonds selbstverständlich sofort kündigen, der nicht die Ratings aller Bondkäufe vorher genau prüft. Auch bei Aktienerwerb überprüfen Sie doch sicher erst die Ratings, oder etwa nicht?

  131. Zur guten Erziehung gehört...
    Zur guten Erziehung gehört aber auch das Gefühl für den Moment, wo man trotz allem die Hilfe anderer in Anspruch nehmen darf.
    .
    So ist es für alle am bequemsten. Sonst müssten sich die anderen (z.B. Mütter) umso mehr Sorgen machen („ihm fehlt was, er sagt aber nix, also muß ich jetzt erraten, was ihm, möglicherweise, fehlt und vielleicht mal mit … X … darüber reden“). Neue Spiralen beginnen sich zu dann drehen, und wer kann die wieder anhalten?
    .
    Schon alleine die Überlegung: „Was mach ich, wenn der Kleinbaggerfahrer mir sein Handy nicht leihen will.“ Schon alleine die Inbetrachtziehung einer solchen Möglichkeit: „Win-win-Situation“! Was für ein erbärmliches Zeitalter.

  132. Ist das Leben in Gesellschaft...
    Ist das Leben in Gesellschaft keine ewige Win-Win-Situation?
    .
    (Sorry für soviel obszönen Optimimus gleich am Morgen).

  133. @Dunnhaupt, Lullaby
    .
    Mag...

    @Dunnhaupt, Lullaby
    .
    Mag sein, dass Rating-Agenturen früher mal ihren Sinn hatten, wenn es um die Bewertung einzelner Unternehmen ging.
    Aber spätestens in der Subprimekrise haben sie diesen „in Jahrzehnten erarbeiteten“ Ruf doch verspielt. Wie kann man die 2011 noch ernst nehmen?
    .
    Und was jetzt mit den Bewertungen der Staatsschulden abgeht, ist nur noch reines Kasperletheater. Da über den Wert der griechischen Staatspapiere nur noch die Politik entscheidet, kann das wohl auch gar nicht anders sein. Warum aber steigen alle Medien auf diesen Hype ein und bringen jedes Räuspern von Moodys als Sensation? „Warnschuß!“. Als wären die die einzigen, die einen Taschenrechner bedienen können.
    .
    Und als könnte nicht jedes Schulkind sehen, dass sich die Politik längst dafür entschieden hat, die Schulden einfach durch Gelddrucken zu verdünnen bis sie nicht mehr wehtun.
    .
    Mir scheint, das Politbüro der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China ist heute die letzte verbliebene seriöse Rating-Agentur.

  134. Die Ratingagenturen sind...
    Die Ratingagenturen sind privatwirtschaftliche Einrichtungen, die nicht eben Ungesetzliches oder Strafbares Tun, sie bewerten nur. Kann das denn so schlecht sein, wenn die USA mit 14Billionen Schulden der Zahlungsfähigkeit gegenübersteht, und nun auch noch für Griechenland direkte Hilfe überprüfen will (Clinton hat das da wohl in einem Anfall von Großmut getan). Will da also der Lahme dem Blinden helfen? Ja, und es ist alles in allem eine Bankenrettung 2. Akt. Man braucht sich nur die Verstrickungen einzelner Banken in den jeweiligen Ländern anschauen (gestern FAS). Insofern ist das genau richtig, was Ratingagenturen machen. Das wollen die Staatslenker und Banker (was nahezu das Gleiche ist ) natürlich nicht hören. Konsequenterweise muß die USA die Schuldengrenze anheben, was andererseits ebenfalls eine Bankrotterklärung ist, aber formal eben noch nicht.
    Und der Markt, HansMeier555, ist das beste Regulativ, das ist auch meine Meinung, leider aber wird er durch politische Enrscheidungen verzehrt und er schaltet nicht in Echtzeit. Bei EHEC-Gemüse indes funktioniert das über Nacht

  135. ...
    http://derstandard.at/1310511443656/Habsburg-Begraebnis-Ein-Karneval-fuer-Monarchisten
    es stimmte auch. ich bin natürlich auch zum leichenzug, wie auch in die kapuzinerkirche – auch dort riesen andrang am freitag abend ging es bis 23 h – gegangen. der kardinal hat sich angenehm unterhalten. so wie in bayern halt, nichts gemütlicheres und unterhaltsameres als ein leichenzug. aber die geistlichen haben schon gebetet, ave marias etc., was ich gehört habe.
    was mich in der predigt gewundert hat, war, dass der kardinal das haus habsburg wegen der rolle im 1. wk kritisiert hat… diese illoyalität der rkk immer..

  136. <p>der eine oder andere...
    der eine oder andere hätte weniger Probleme mit Frauen und würde vielleicht auch nicht nur am Fernsehschirm erfolgreiche Frauen „Kennenlernen“, wenn er sich mehr benehmen würde; und: typisch deutsch – Don verkündet “ laßt uns über Benehmen reden“ und was folgt: Autopalaver, Autopalaver, Obszönes, Autopalaver, Geld, Lob für Don.
    Das Lob für Don soll ruhig so bleiben, aber erst wirft man dem Gastgeber eine „Zwangs-Neurose“vor , dann dergleiche Blogger: Ach Don wir müssen dir ein dickes Kompliment machen“ In welche Richtung entwickelt sich in Zukunft das Niveau dieses Blogs?
    Benehmen, Sichzurückhalten, Höflichkeit, Respekt, Aufgeschlossensein, Moral – darüber keine wirkliche Diskussion,
    auf das Motto mit den eigenen Bohnen, die aus Freude ohne Rücksichtnahme auf sich selbst verschenkt werden, geht eh keiner ein, dafür Plattheiten: Fußball – endlich mal eine erfolgreiche Frau, haha, aber nur weil keine Männer da waren, hohoho, dann noch der Witz mit Woody Allen und der Selbstliebe, ganz toll!
    Stützen oder Pfützen der Geselschaft? Was war das eigentliche Thema?

  137. @HansMeier: Ratingagenturen...
    @HansMeier: Ratingagenturen sind in ihrer Funktion nicht viel anders als Zeitungen. Nun können Sie weiter darüber sinnen, welchen Stellenwert Pflichtlektüre hat.

    [OT] Das war die Sache mit den verschwundenen Fußballerinnen:
    http://www.faz.net/artikel/C31683/untergetauchte-fussballerinnen-sie-suchen-einen-platz-im-leben-30466298.html

  138. Für das Protokoll: Ein Auto...
    Für das Protokoll: Ein Auto „bleibt nicht liegen“, es bleibt stehen. Demzufolge kann man als Fahrer mit dem Auto auch nicht „liegenbleiben“, da man ja vorher nicht lag, sondern saß. Es muss also korrekt heißen: „Ich bin in dem zunächst fahrenden und dann stehenden Auto sitzengeblieben, musste dann aber aussteigen, um Hilfe zu holen. Aufgrund meiner absurd stolz sitzenden Haltung stellte ich fest, dass ich seelisch dazu gar nicht in der Lage war, Hilfe anzunehmen.“

  139. Ein Glück - die Barchetta ist...
    Ein Glück – die Barchetta ist gerettet !!! [Stoßseufzer eines leidenschaftlichen Barchettafahrers]

  140. @Cervello di passato
    .
    Niveau...

    @Cervello di passato
    .
    Niveau wird überschätzt.

  141. @ Cervello di passerotto –...
    @ Cervello di passerotto – Warum geben Sie sich die Mühe, einen längeren Kommentar zu schreiben, wenn Sie nur damit sagen wollen, dass Sie die Kommentare der anderen missbilligen. Es zwingt Sie schließlich keiner, an dem Diskurs hier teilzunehmen.

  142. yast2000, es ist...
    yast2000, es ist offensichtlich, bereits mehrfach, dass Ihnen der Blog-Eintrag diesmal nicht gefallen hat. Man könnte es auch noch kürzer sagen: „Gestern habe ich den ADAC anrufen müssen.“
    .
    Für mich waren es interessante Einblicke in ein eher wohl introvertiertes Verhaltensmuster, welches als gesellschaftlich veranlagt begründet wird. Daneben diagnostiziere ich einen tiefsitzenden Hass auf Berater und Vertriebler. Die kommen aber doch nur hoch weils genug Kunden gibt. Zur Vermeidung des Problems rate ich daher zu mehr Therapeuten oder neudeutsch „personal Coaches“, aber auch die sind nicht (mehr?) europäischer Kanon. Vielen Leuten würde es deutlich besser gehen, wenn man ihnen Grundsätze über Menschenverständnis und Kommunikation beibringen würde anstatt sie im eigenen psychologischen Saft vergammeln zu lassen.
    .
    Zur Klarstellung, das ist nicht gegen Don Alphonso gerichtet, sondern eine allgemeine Beobachtung. Welche wiederum in das Grundthema dieses Blogs überführen sollte. Personal Coaches anstatt Sozialisierung in einer nicht mehr funktionierenden bürgerlichen Gesellschaft. Oder aus einem anderen Blickwinkel, wenn einem der Dünkel des Bürgertums zuwider ist: Die Irrwege eines Sozialstaates.

  143. Ich bin verwirrt: Hilfe zu...
    Ich bin verwirrt: Hilfe zu suchen oder anzunehmen gehört zum Grundinventar sozialen Verhaltens. Dies nicht zu können hat etwas soziopathisches und nichts mit besserer Erziehung, ob in Bayern oder anderswo, zu tun. Eine so gestützte Gesellschaft käme schnell ins hinken. Aber ich nehme den Text wohl zu ernst, andernfalls müsste ich den Verfasser für seinen Defekt ja bedauern und das wäre Ihnen, Don Alfonso, wohl nicht recht. Ich nehme also alles zurück und bedauere höflichst Ihnen zu nahe getreten zu sein!

  144. Gut, ich gebe zu: Ich habe die...
    Gut, ich gebe zu: Ich habe die panne als Aufhänger genommen, um eine andere Geschichte zu erzählen.
    .
    Im Übrigen ist es legitim, sich über die verästelnden Debattenbeiträge und ihre wegführenden Tendenzen zu beschweren – ich persönlich denke, dass sich Bereicherung und Störung nicht zu uneinheitlich entwickeln, als dass man dort eingreifen müsste. Hin und wieder bin ich gezwungen, es zu tun, aber nach meiner Erfahrung tut man allgemein menschlichten Themen keinen Gefallen, wenn man unmenschliche Härte walten lässt.
    .
    Ich sehe das ein wenig so wie eine mittelalterliche Handschrift: Ich schreibe den Haupttext, aussenrum malen die Klosterbrüder mal Erbauliches, mal Erklärendes und mal Profanes. Am Ende kann damit niemand absolut perfekt glücklich sein, aber insgesamt ist es angenehm zu betrachten.

  145. lieber Hans Meier555,
    ...

    lieber Hans Meier555,
    –diese Strukturvertriebe werden auch noch von den Arbeitsämtern begünstigt (Vermittlung) ebenso werden vom AMS Ausbildungskosten für völlig marktunfähige „Ausbildungen“ übernommen, die ebenfalls nur befreundete marktunfähige „Ausbildner“ nähren…
    –zu Ihrer am Wochenende geäußerten Sorge, es könne was am Gutachter hängenbleiben: bei manchen Berufsmilieus weiß man eh, was die akademischen Titel dort wert sind und schon meine Mutter nahm akademische Titel nicht unbedingt ernster als ererbte.
    http://kurier.at/nachrichten/3915798.php
    Und warum nicht in einem hübschen Barockstädtchen in einem schönen Barockpalais eine kleine Privatuni gründen, dazu ein schmuckes Seminarhotel mit ausgezeichneter Küche, ein paar verpflichtende Anwesenheiten vorschreiben, so ist allen gedient…

  146. Don Alphonso, 11:04,...
    Don Alphonso, 11:04, allerhöchsten Respekt, eine noch höflichere Variante von „ihr seid zu blöd meinen Text zu kapieren“ wäre kaum denkbar. Man muss sich schon Zeit nehmen und sich Gedanken machen, vielleicht sogar zweimal lesen und nochmal den Blog-Titel heranziehen? Vielleicht zu viel verlangt für ein schnelllebiges Blog.

  147. Sorry, aber ich muss ehrlich...
    Sorry, aber ich muss ehrlich sein: Mich würde ein Pannenauto, dass mich stundenlang Stau stehen läßt, dann doch geringfügig nerven. (Es sei denn, es handelt sich um das Auto von Laetitia Casta, die sich dafür persönlich bei mir entschuldigen möchte…)

  148. Guten Morgen Don! Über die...
    Guten Morgen Don! Über die Vorstellung ein Klosterbruder oder genauer , eine Klosterschwester zu sein, musste ich sehr lachen. Mich mit Jesus Christus zu verheiraten, liegt mir nicht im Herzblut.
    Ihr
    Tiger

  149. @kcw1
    .
    Mit "guter Erziehung"...

    @kcw1
    .
    Mit „guter Erziehung“ kann sowohl der Prozess wie auch das Ergebnis gemeint sein, und beides muß nicht zusammenfallen.
    .
    „Man bekommt nichts geschenkt“ — Der Lieblingsspruch von Leuten, denen alles geschenkt wurde.

  150. DA: "Ich schreibe den...
    DA: „Ich schreibe den Haupttext, aussenrum malen die Klosterbrüder mal Erbauliches, …“
    *
    … und blutjunge Lakaien werden auf meinem Märchenschloss nackt die Silberkannen putzen, wobei sie achstimmig gregorianische Gesänge zum Besten geben! Auch das gehört nun mal zum Bildungskanon des modernen Bürgertums!
    *
    Don Alphonso, bitte auf die Couch… :-)

  151. Falkenherz, was ich sage ist:...
    Falkenherz, was ich sage ist: Es ist nicht richtig, einen Text vom Sender her zu denken, wenn die Empfänger auch denken wollen. Es ist nicht richtig anzunehmen, dass der Journalist besser informieren und unterhalten kann, als der Kommentator.
    .
    nurmalsozwischendurch, immerhin war es einer der bekanntesten deutschen Blogger und seine berühmte pfeifende Beulenpest – das ist schon mal merh als der 62.jährige Karl-Heinz Krähwinkel aus Mitterschütt an der Neisse. Weiterfahren, weiterprobieren, der Weg zum Topmodell ist zu 50% geschafft!

  152. 20 Jahre brauchen die Eltern,...
    20 Jahre brauchen die Eltern, einem Erziehung beizubringen, und den Rest des Lebens braucht man, um sich von dieser Erziehung wieder zu emanzipieren.

  153. @Falkenherz: nach Ihrem...
    @Falkenherz: nach Ihrem Beitrag diagnostiziere ich, daß Sie vor allem die Helferindustrie kennen und sich in der Situation, die ich mit Försterliesel besprochen habe, verhakt haben. Das passende Stichwort zu der von DA dargestellten Haltung ist „Reserve“ – das ist das, was man braucht, um Selbstverantwortlichkeit ausüben zu können.

  154. nurmalsozwischen: "Sorry, ......
    nurmalsozwischen: „Sorry, … dann doch geringfügig nerven. (Es sei denn, es handelt sich um das Auto von Laetitia Casta, die sich dafür persönlich bei mir entschuldigen möchte…)
    *
    Der Trick mit dem „Playboy“, der am Kiosk in eine FAZ eingewickelt wird, ist so dermaßen von Sixties…

  155. Ich bin empört, Don! Das...
    Ich bin empört, Don! Das nehmen Sie sofort zurück oder ich fordere Sie zum Torten-Duell auf!

  156. liebe Der Tiger,
    nur so off...

    liebe Der Tiger,
    nur so off topic: Klosterfrauen werden immer unterschätzt; viele sind spätberufen, also erst spät ins Klosterleben eingetreten, waren vorher Ärztin, Steuerberaterin, etc. Ein Kloster mit angeschlossenem Krankenhaus oder die Renovierung eines Barockklosters managen ist nix für traumerische Tussis und von einem lang in Afrika tätig gewesenen Diplomaten weiß ich, daß dort die Klosterfrauen die besten sprachlichen, politischen und Ortskenntnisse haben.

  157. "und den Rest des Lebens...
    „und den Rest des Lebens braucht man, um sich von dieser Erziehung wieder zu emanzipieren“
    – mit Hilfe von Therapeuten, coaches und Quacksalbern die channeln, beraten,
    Rollenträger aufstellen und Engelessenzen versprühen, paradox intervenieren und den Zahlenden in Regression und Abhängigkeit locken … aber so ist Demokratisierung, früher hatte nur die Zarewna einen Einflüsterer und jetzt können ihn alle haben

  158. HM: "Man bekommt nichts...
    HM: „Man bekommt nichts geschenkt“ — Der Lieblingsspruch von Leuten, denen alles geschenkt wurde.
    *
    Siehe auch….: „Man bekommt wirklich alles geschenkt!“ — Der Lieblingsspruch von Leuten, denen nie etwas geschenkt wurde.

  159. @Foersterliesel – Ich habe...
    @Foersterliesel – Ich habe keineswegs behauptet, dass Klosterfrauen Tussis sind. In irgendeinem, lange zurückliegendem Don-Blog habe ich ja auch schon einmal erzählt, dass die Direktorin meiner Klosterschule in Königstein, Mater Rhabana, Dr Münkel, eine der wenigen weiblichen Managerinnen war, die ich je getroffen habe. Aber wissen Sie, obwohl ich jetzt eine ältere Dame bin, wäre Keuschheit zu schwören, nicht mein Fall.

  160. Melissengeist....
    Melissengeist.

  161. an den Tiger: "Es zwingt Sie...
    an den Tiger: „Es zwingt Sie schließlich keiner, an dem Diskurs hier teilzunehmen.“
    Gut gebrüllt Löwe! Das war klar, der Tiger verteidigt sein Revier! Weg mit dem Spatz, der was Unangenehmes vom Dach pfeift. Hat der Tiger im ausreichendem Maße keine andere Beute mehr? Der andere hat eine andere Meinung? Gleich drauf mit der Keule!

  162. DA: " ...immerhin war es einer...
    DA: “ …immerhin war es einer der bekanntesten deutschen Blogger und seine berühmte pfeifende Beulenpest …“
    *
    … und vor allem mit einem moralisch voll invertierten Helfersyndrom: Er war ein derartig guter, feiner Mensch, dass er sie… -Also die Hilfe!-… einfach nicht annehmen wollte und konnte! Außerdem ging ihm diese etwas abgedrehte Lady Gaga auf der Nebenspur auf die Nerven, worauf er aber nicht reagieren konnte, weil er mit Barack zum Golfen verabredet war…“

  163. @HansMeier555
    Erziehung ist...

    @HansMeier555
    Erziehung ist die vorgegebene Struktur, welche im Prozeß ihre Anwendung findet und ein spezifisches Ergebnis zeitigt. „Höhere“ Erziehung (will man dem Stützling glauben) führt zur – Prozessbehinderung durch Scham und Angst vor Gesichtsverlust, welches – bad feelings und Misanthropieverstärkung zum Ergebnis hat. Zum Ventil der Emotionsableitung wird ein Blog. Scham und Angst vor Gesichtsverlust aber sind Erziehungs-Bandagen des Kleinbürgertums!

  164. @Försterliesel: in den...
    @Försterliesel: in den Abhängigkeiten nicht zu regredieren, das ist ein guter Punkt.

  165. Cervello di Passerotto 18....
    Cervello di Passerotto 18. Juli 2011, 12:0
    Jetzt lass mal gut sein, sonst kommt der Löwe

  166. @Cervello di Passerotto -...
    @Cervello di Passerotto – Ehrlich gesagt, finde ich Ihren Kommentar erstaunlich. Es gibt hier viele Pseudonyme – einschließlich Don selbst, die auf einigen oder vielen Gebieten eine andere Meinung vertreten als ich. Das ist meiner Ansicht nach der Charme des Blogs.

  167. Hätte auch noch ein OT: Mal...
    Hätte auch noch ein OT: Mal baisé reimt sich auf Kartoffelpüree.
    Aber mei, ein schlechter Start in die Woche, das kann jedem mal passieren, auch in Stäääänford. Wie gesagt, MAL.

  168. @Cervello di Passerotto: ...
    @Cervello di Passerotto: Mimosen an die Front !

  169. Karl-Heinz Krähwinkel: "Ich...
    Karl-Heinz Krähwinkel: „Ich bin empört, Don! Das nehmen Sie sofort zurück oder ich fordere Sie zum Torten-Duell auf!“
    *
    Das ist doch lächerlich, Herr Krähwinkel! Sie wissen ganz genau, dass Sie mit Ihrer unbehandelten Diabetes dabei draufgehen…

  170. @yast2000
    danke für den link...

    @yast2000
    danke für den link zu infinitive jest. ich kannte das zu meiner schande nicht

  171. agnus castus (homöop.) hilft...
    agnus castus (homöop.) hilft bei Unkeuschheit. Melissengeist erwiesenermaßen nicht.

  172. colorcraze: Verhakt habe ich...
    colorcraze: Verhakt habe ich mich lediglich in einem weiteren vertrackten Blogbeitrag, der wie üblich mit einigen subkutanen Behauptungen arbeitet. Ebendiese zu benennen, zu entlarven oder zu hinterfüttern ist das, wofür ich mich interessiere. Mit dem Stichwort „Reserve“ fangen Sie übrigens und meistens die Versicherungsmakler.
    .
    Foersterliesel, 11:50: Wenn Sie Therapeuten und Quacksalber in einem Atemzug nennen, dann zeigt das meiner Ansicht auch wieder sehr treffend, dass die Soziologie oder Psychologie in dem Land, das hier mit die brilliantesten Köpfe hervorgebracht hat, ungerechterweise kein gutes Image hat. Denn lieber verreckt man als dass man Schwäche oder Lernbedarf eingesteht, nicht wahr? Auch der Don hat eine ADAC-Karte mit plus, auch wenn er es in seinem Beitrag nicht erst geschrieben hat (erst um 17:43 zugegeben, passt ja auch nicht ganz ins Konzept seines Beitrags).
    .
    Don Alphono, 11:26, ich habs wohl verstanden, dennoch haben Sie damit „socializing“ auf höchstem Niveau betrieben, wie ich es nur von britischen Stützen, aber keinesfalls von Deutschen, gewohnt bin. Ich beneide das, deshalb fällt es mir auf.

  173. <p>Ich finde, die Meinung von...
    Ich finde, die Meinung von Cervello di Passerotto muss man nicht teilen, aber prinzipiell kann es nicht schaden, sie zu bedenken. Zumal: Sehr hübscher Nickname.

  174. @Cervello di passerotto 18....
    @Cervello di passerotto 18. Juli 2011, 07:22
    Völlig richtig beobachtet. Das hier ist das virtuelle Gegenstück zu einem echten Stammtisch. Und auch wenn seine Besucher etwas gebildeter sein dürften, als die des realen Stammtisches – eine konzentrierte Debatte will hier trotzdem niemand führen. Also drehen sich 80% der Kommentare um sich selbst, um der gegenseitigen Versicherung von Wertschätzung, um Anekdotisches, um Bildungsfetzenunterbeweisstellen. Man gewöhnt sich dran, wenn man dabeibleiben will – das ist eben der Stil von Don&Gefolge. Und da ein anderer Anspruch auch nicht behauptet wird, soweit kein Problem.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  175. Benehmen wird überschätzt....
    Benehmen wird überschätzt.
    .
    Auch in der Erwartungshaltung ggü anderen.

  176. bertholdIV: "danke für den...
    bertholdIV: „danke für den link zu infinitive jest. ich kannte das zu meiner schande nicht…“ /// Fangen Sie am besten mit „Brief Interviews With Hideous Men“ (2010) an, (siehe Link, unten eine Kostprobe aus meinen ins Deutsche übersetzten Untertiteln)
    *
    00:00:42,108 –> 00:02:33,709
    So. Ich habe diese Sache… Es ist ein, äh… na gut, es ist…, Tja! Nun, es kostete mich eigentlich jede sexuelle Beziehung, die ich je hatte! Und ich weiß nicht, warum ich das tue! Es ist… Ich bin kein politischer Mensch. Ich halte mich nicht für… Ich denke, ich bin nicht einer von diesen „Amerika zuerst!“-Patrioten. … lese nicht täglich die Zeitung… … einer dieser „Wird-Hillary-die-Zustimmung-erhalten?“-Typen. Ich werde es tun, mit einigen Mädchen! Völlig egal, wer es ist. Wenn ich beginne, ist es der sexuelle Höhepunkt, wenn es dann passiert! Ich bin kein Demokrat! Ich war niemals wählen! Einmal flippte ich aus und rief eine Radioshow an, einen Arzt im Radio, und der diagnostizierte es als ein unkontrolliertes Schreien unfreiwilliger Worte oder Sätze häufig beleidigender oder fäkalischer Natur. „Coprolalia“ ist der offizielle Begriff.
    *
    Was ist es denn, was Sie sagen?
    *
    „Sieg für die Kräfte der demokratischen Freiheit!“ Nur eben lauter als eben, richtig rausgeschrien! „Sieg für die Kräfte der demokratischen Freiheit!“ Nur lauter als das… Das wäre nicht so peinlich wenn es nicht so total beschissen wäre, und ich eine Ahnung hätte, um was es dabei geht! Verstehen Sie?

    Nein.

  177. @Falkenherz: ach, bei Reserve...
    @Falkenherz: ach, bei Reserve denke ich eher an meinen Kontostand als an Versicherung – ich glaube nicht an die Sinnhaftigkeit der Versicherung aller Lebensrisiken. Muß man sehr genau abwägen, ob die Versicherung gegen ein bestimmtes Risiko im Notfall wirklich nützen kann oder nur versuchte Verantwortungsflucht ist, mit der man erst recht auf die Nase fällt.

  178. @ ThorHAa, 13:50
    Ich stimme...

    @ ThorHAa, 13:50
    Ich stimme Ihnen da weitgehend zu, nur einem widerspreche ich lebhaft:
    .
    „von Don&Gefolge“
    .
    Als Gefolge möchte ich die werte Kommentatorenschaft doch nicht degradiert sehen. Gefolge klingt so nach „Follower“ und damit nach einer gewissen Nerd-Klientel.

  179. @DonFerrando@ThorHa: ja, genau...
    @DonFerrando@ThorHa: ja, genau so.

  180. agnus castus wird im Volksmund...
    agnus castus wird im Volksmund „Mönchspfeffer“ genannt.
    ,,
    Mens sana in corporo sano
    +++
    Der Therapeut, gebeugt seine Beut
    So leben wir ins gar lustige Heut.
    Wartet nur ihr lieben Gourmands
    Zucker macht kein lang Getanz.
    Ewig währet nicht schönes Sein,
    Amigo Hein Euch zwickt´s Gebein.
    ..
    Ratingagenturen, erinnert irgendwie an Ratespiele. Praktiken wie die Leberschau (Haruspicium), die Beobachtung des Vogelfluges u. ä.
    ..
    Haruspex, Angehöriger eines etruskischen Priesterkollegiums, der mit der Disciplina Etrusca vertraut war. Den Haruspices oblag, besonders aus den Eingeweiden (vornehmlich der Leber) der Opfertiere zu weissagen (Eingeweideschau, Leberschau: Haruspicina). Der röm. Staat berief die Haruspices bei gegebenem Anlass nach Rom und holte Auskunft ein. Ihre Weisungen mussten jedoch durch Senatsbeschluss bestätigt werden. Haruspices befanden sich auch im Gefolge der Feldherren; sie übten ihr Amt bis zum Ausgang des Altertums aus.
    (Hilfsweise sind einzusetzen: USA, Kapitol, Senat, EU-Kommission, Finanzminister, Zentralbank, Staatsanleihen, Hellas, Finanzkrise, Banken etc.)

  181. ThorHa@: Er wurde dennoch des...
    ThorHa@: Er wurde dennoch des öfteren hierorts gesichtet.

  182. „Es ist nicht richtig, einen...
    „Es ist nicht richtig, einen Text vom Sender her zu denken, wenn die Empfänger auch denken wollen. Es ist nicht richtig anzunehmen, dass der Journalist besser informieren und unterhalten kann, als der Kommentator“ 18 – 07- 11.26
    Wer hat hier eigentlich eine an der Waffel?

  183. Cervello di Passerotto@: Zur...
    Cervello di Passerotto@: Zur Not frißt der Düwel auch Fliegen. Ansonsten: Leben und leben lassen. Toleranzedikt von Nantes.

  184. Geben und Nehmen. Wer nimmt...
    Geben und Nehmen. Wer nimmt sich den letzten Konferenzkeks – Der Chef oder der Praktikant?

  185. Die dreiste Frau vom...
    Die dreiste Frau vom Marketing. Der Chef hat Lebensmittelvergiftung nicht nötig, der Prakti will sich auch morgen noch ausbeuten lassen.

  186. Was bin ich froh, dass ich an...
    Was bin ich froh, dass ich an textuellem Astigmatismus leide.
    .
    (In 45 Minuten gibt’s den ersten Sundowner. Es gibt Bordeaux fuer alle.)

  187. Ingeborg: "... Wer hat hier...
    Ingeborg: „… Wer hat hier eigentlich eine an der Waffel?“
    *
    Es muss richtig heißen: „Wer hat hier eigentlich einen (!) an der Waffel?“
    *
    (siehe Link)

  188. Der, der Vernunft hat,...
    Der, der Vernunft hat, ordentlich erzogen wurde, würde es nicht wagen den letzten Keks zu nehmen, selbst wenn der Keks ihm förmlich (Verbal, evtl auch Physisch) in den Mund gelegt wird. Bei mir zuhause wird das letzte Stück Kuchen/Fleisch (was auch immer) entweder weggeworfen oder dem Hund in den Napf gelegt, nur um den Futterneid – welcher bei einer 6-Köpfigen Familie sehr schnell entstehen kann – der Familie nicht zu wecken.
    Die dreiste Inanspruchnahme des berühmten „letzten Kekses“, oder der Annahme, dass die Leute einem gerne helfen, nur weil sie selber keinen Ausweg für sich sehen (ausser einem zu helfen), sehe ich als Misstand der Gesellschaft an. Gerne leihe ich jemandem mein Handy, wenn er wirklich drauf angewiesen ist. Gerne geb ich ihm Geld wenn er mal bedürftig ist, aber spätestens beim dritten Mal, frage ich mich ob es bisher Zufall wahr oder ob die Person ein Motiv hat -> simples Ausnutzen.
    Insofern bleib ich lieber skanchlank und verzichte auf den Konferenzkeks. Ohne diesen kann man auch gut leben und evtl etwas mehr über das Charackterbild des gegenüber sitzenden erfahren. Im Übrigen bin ich z.Z. Praktikant!

  189. eine schoene ode an das vom...
    eine schoene ode an das vom aussterben bedrohte gefuehl des einem etwas peinlich seins!

  190. lieber Falkenherz,
    die...

    lieber Falkenherz,
    die Psychoanalyse vertritt nicht den zur Zeit so populären Zwang zur Selbstoptimierung, sie vertritt eher eine Stärkung des Individuums gegenüber den Zwängen der es umgebenden Kultur. Aber trotzdem hat z.B. die Sigmund Freud Privatuni eine Beratungsambulanz für Leute vor und nach Schönheitsoperationen eingerichtet.

  191. liebe Der Tiger,
    schön für...

    liebe Der Tiger,
    schön für Sie, wenn Sie noch so prickelnden Versuchungen ausgesetzt sind!

  192. "Wir alle gehen zur Hölle....
    „Wir alle gehen zur Hölle. Aber manche kommen zurück.“
    .
    Der ist klasse, Don Alphonso. Als Zombie hatte ich Sie gar nicht gesehen.

  193. lieber Cola-Kracher,
    kluger...

    lieber Cola-Kracher,
    kluger Praktikant! Alles Gute!

  194. @Filou
    Das Angebot wird...

    @Filou
    Das Angebot wird dankend angenommen! Ich sitze hier nämlich körperlich wie geistig auf dem Trockenen. Und wie sagt der sächsische Seemann so schön:
    Die besten Vergrößerungsgläser für die Freuden dieser Welt sind jene, aus denen man trinkt.

  195. Ich finde die Geschichte mit...
    Ich finde die Geschichte mit dem Konferenzkeks reichlich albern. Erstens würde ich nie einen Keks als Statusaccessoire ansehen. Zweitens, wenn ich denke, mein Gegenpart möchte den Keks und sein Glücksgefühl ist gut für dass, was ich erreichen möchte, lass ich ihm nicht nur den Keks sondern im Zweifelsfall alle Kekse – unabhängig davon ob dieser Gegenpart nun mein Boss war (ich habe schon lange keinen mehr) oder mein Prakti (Putzmann) ist.
    .
    Vor kürzerem gab es mal einen Artikel in der FAZ (Beruf und Karriere), indem eine Personalberaterin Ratschläge darüber gab, wie man sich als Frau benehmen soll, wenn man Karriere machen will. Fand ich köstlich. Die Dame empfahl, wie man sitzen soll, wen man am Konferenztisch angucken soll und ähnliches. Es gibt sicher vernünftige Methoden, sein Selbstbewusstsein zu trainieren. Aber ich halte es für fragwürdig, sich zu diesem Zweck die Symptome selbstbewusster Ackermänner anzueignen.

  196. Leute, die auf Niveau,...
    Leute, die auf Niveau, Standpunkten, ernsthaften Diskussionen etc. bestehen, nennt man, glaube ich, Pedanten.
    .
    Einmal habe ich hier ja versucht, die Streitkultur der mittelalterlichen Scholastiker als Vorbild hinzustellen. An der Sorbonne etwa soll es ja, hat man mir erzählt, üblich gewesen sein, dass jeder Diskutant die Behauptung, die Aussage seines Opponenten erst selber noch einmal mit eigenen Worten zusammenfassen mußte, bevor er das Recht hatte, auf sie etwas zu entgegenen. Dadurch sollte sicher gestellt werden, dass die Kontrahenten nicht aneinander vorbeiredeten und sich nicht gegenseitig Behauptungen unterschoben, die so nicht aufgestellt wurden.
    .
    Aber schon allein das Reizwort „Scholastik“ genügte, um einen mittleren Shitstorm auszulösen. Und wenn dann noch jemand auf die Idee kommt, den Ossis mangelnde Artikulationsfähigkeiten …

  197. Foersterliesel, ich dachte zu...
    Foersterliesel, ich dachte zu Beginn eher an simplere Dinge wie Menschen verstehen, Gefühle respektieren, Wünsche kommunizieren undso. Ist ein Pflichtfach in Coachingkursen für Führungspersonal (die brauchen das, glauben Sie mir), dem ein oder anderen vielleicht auch bekannt aus Paar-Konfliktberatungen. Ich meine, viele Mitbürger könnten von so etwas ganz erheblich profitieren. Dann kommt das Benehmen ganz von selbst dazu.

  198. ...
    http://www.sueddeutsche.de/sport/streit-um-bundestrainerin-silvia-neid-theo-zwanziger-rechnet-mit-kritikern-ab-1.1121708-2
    damit überholt der dfb jetzt die fifa…
    lieber herr schröder, dann machen sie mal eine bittprozession nach frankfurt zu herrn zwanziger….

  199. lieber Falkenherz,
    ja, das...

    lieber Falkenherz,
    ja, das sollte doch die Familie (Kinderstube) mitgeben können. In einem Gymnasium für Hochbegabte (viele Einzelkinder) ist das auch ein extra Unterrichtsfach. Erziehungs-und Familienberatung halte ich schon für sinnvoll, nicht alle methodischen Ansätze allerdings. Es ist durchzuspüren, daß Sie vom Fach sind! Lieben Gruß!

  200. @Falkenherz
    .
    Und auf Anhieb...

    @Falkenherz
    .
    Und auf Anhieb stellt sich heraus, dass auch das MBA-BWL-Neusprech wie geschaffen ist zur Beschreibung elementarer menschlicher Beziehungen.

  201. "Meine Affäre mit X steht...
    „Meine Affäre mit X steht kurz vor dem break even“

  202. @Falkenherz 18. Juli 2011,...
    @Falkenherz 18. Juli 2011, 16:41:
    Da bin ich mit mit zunehmendem Lebensalter immer unsicherer. Form follows function? Ich neige zunehmend der angeblich japanischen Haltung zu – Formwahrung unter allen Umständen, unabhängig davon, wie´s hinter der Fassade aussieht. Das könnte nämlich am Ende des Tages die erträglichere Gesellschaft ergeben.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  203. @colaKracher: ja, die Annahme,...
    @colaKracher: ja, die Annahme, daß einem jeder gern hilft, ist eindeutig eine Anmaßung und deshalb zu unterlassen. Aber den letzten Keks dürfen Sie ruhig nehmen, wirklich. Sonst meint man nämlich, das Gebäck war zu schlecht und man wäre zu blöd, die richtige Menge abzuschätzen.

  204. @HansMeier: tja, Sie hätten...
    @HansMeier: tja, Sie hätten das mit der Scholastik eben so ausführlich darlegen müssen wie eben. Vielleicht hätts dann geholfen.
    @ThorHa: gar so strikt würde ich das nicht handhaben wollen, es braucht schon ein gewisses Maß an „Nebenraum“, um dann, wenns drauf an kommt, ein hohes Maß an Formwahrung durchhalten zu können, mMn. Aber was die Erträglichkeit angeht, stimme ich Ihnen zu, das geht nicht „unförmig“.

  205. An meine Kritiker!...
    An meine Kritiker! (Abschiedsbrief)
    Jawohl, ich bekenne mich schuldig. Jawohl ich bin ein Nestbeschmutzer. Ein ganz schäbiger Lump bin ich, ein ganz kleines Häufchen Elend nur noch.
    Trotzdem – ich bleibe dabei, das ganze gleicht bei Licht betrachtet einem Rorschachtest,. Da macht sich jemand die Mühe, mehrmals im Monat einen sprachlich geschliffenen Supertext sondergleichen abzuliefern. Und dann? Alles umsonst – ein symmetrischer Tintenklecks täte es genauso, und schon kann Großwild und Hühnerpoet oder wer auch immer munter drauflos sein verbales Bedürfnis verrichten. Da frage ich mich, wie lange macht der Don das noch mit? Und dann ist er weg. Und dann haben wir den Salat.

  206. Von "Konferenzkeksen" und...
    Von „Konferenzkeksen“ und „MBA-BWL-Neusprech“ und „Berater“ führen mich meine Gedanken direkt zu Dilbert und seinen Donuts – damals weitsichtig unter Vorwegnahme etwelcher dotcom-Blasen schon am 14. Juni 1993:
    http://dilbert.com/strips/comic/1993-06-14/

  207. "Jawohl ich bin ein...
    „Jawohl ich bin ein Nestbeschmutzer“
    .
    Aber nicht doch.

  208. @HansMeier: 7:26 Dagong. Das...
    @HansMeier: 7:26 Dagong. Das ist wohl deren Ratingagentur. 17., 23:30: erstmal noch nicht, eben wegen den Chinesen, die das Weltfinanzsystem nicht sofort krachen sehen wollen, sondern lieber vorher noch Europa nach ihrer Fasson zentralisieren. Die schwierige Frage: ist es für uns Europäer langfristig besser, mit Kleinbömbchen das gerade noch mögliche Entschärfen qua Außenwelt zu üben, oder ist es besser, wenn wir uns rabiat auf uns selbst zurückziehen?

  209. @Cervello di...
    @Cervello di Passerotto
    .
    Bitte schneiden Sie sich jetzt nicht die Pulsadern auf! Denken Sie doch nur an das arme Hotelpersonal, welches anschließend die Blutpfützen aufwischen muß. Sie als wohlerzogener Mensch werden anderen derartiges nicht zumuten wollen.

  210. @Cervello di Passerotto -...
    @Cervello di Passerotto – Abschiedbrief usw.
    Wieso das denn, das ging hier doch noch gar nicht heftig zur Sache!
    Übrigens zu „Großwild und Hühnerpoet oder wer auch immer“: in den Sechzigern sprach Ludwig Erhard von „Pinschern“.

  211. Cervello di Passerotto: "An...
    Cervello di Passerotto: „An meine Kritiker! (Abschiedsbrief) Jawohl, ich bekenne mich schuldig. Jawohl ich bin ein Nestbeschmutzer. …“
    *
    Auch für Partys gibt es nun mal Regeln, eine davon lautet: Keine moralischen Sondereinsatzkommandos!

  212. Selbst Adler sind...
    Selbst Adler sind Nestbeschmutzer. Sie können als Juvenile nicht anders, wie alle anderen Vogelgattungen auch. Trostpreis: Alle Kreter lügen. Sollte ein Kreter nicht lügen, dann lügt er.
    ..
    HansMeier555@: Was ficht Sie das an als alterprobter Scholastiker? Einfach nach der alten Methode weiterverfahren: Gegnerisches Argument aufnehmen und nochmals darlegen, Falsifikation, Beweis-Gegenbeweis, Qualität machts.

  213. yast2000: Von welchen Partys...
    yast2000: Von welchen Partys und welchen Regeln sprechen Sie, wie viele sind es? Sind diese kodifiziert und warum nicht? Bestimmt sollte gutes Benehmen mit dazu gehören. Zumindest anfänglich. Alte Esoterikerweisheit: Wie der Anfang so das Ende. Der Weckruf: Party is over.

  214. Sein Benehmen war nun gar...
    Sein Benehmen war nun gar nicht fein,
    und für Bildung war’s dann auch zu spät:
    Er wollte zwar immer was Besonderes sein,
    doch schlließlich wurde er Hühnerpoet.

  215. Hat Europa Rettung verdient?...
    Hat Europa Rettung verdient?
    Egal: Wir spielen die Möglichkeit durch und denken strategisch: Wir müssen die Chinesen bremsen, indem wir ihre Sitten verderben und irgendwie dahin kommen, dass sie ihren Produktivitätswahn durch Konsumwahn ersetzen. Kann denn das wirklich eine so schwere Aufgabe sein? Und sie dazu bringen, halt auch mal Pause zu machen und mal Urlaub und mal früher in Rente gehen oder einen Betriebsrat wählen und so. Sie an ihre kommunustischen Ideale erinnern.
    Oder ihnen Heinrich Böll vorbeischicken: Anekdoten zur Senkung der Arbeitsmoral. Oder mit Champagnersorbet und Trüffel anfüttern? Damit sie nicht immer nur Arbeit Arbeit Arbeit denken?

  216. @plindos
    .
    Geb mir Müh....

    @plindos
    .
    Geb mir Müh.

  217. Was machen eigentlich die...
    Was machen eigentlich die Mongolen? Könnte man die nicht vielleicht bitten, wieder mal ihre Pferde zu besteigen und…

  218. Das deutsche Beamtenrecht....
    Das deutsche Beamtenrecht. Wenn die Mongolen es nicht packen, dann wird das deutsche Beamtenrecht China den Untergang bringen. Einen Versuch wär es schon Wert.

  219. Nachdem der Hausspatz uns also...
    Nachdem der Hausspatz uns also zur Ordnung und zum Thema gerufen hat:
    .
    „Verhalte Dich stets so, dass Du nie die Hilfe anderer Leute brauchst. “
    .
    Geht es bei diesem Benimm-Grundsatz der SdG tatsächlich um andere Leute in aller Allgemeinheit, oder um die Hilfe anderer Leute, die man sonst im Vorbeifahren als „Ölofen“ oder „Handschuh-Willi“ klassifiziert und anschließend sofort aus der eigenen Wahrnehmung verbannt hätte? Also Leute, zu denen man sich als SdG aufgrund ihres Erscheinungsbildes weder im Lokal an denselben Tisch setzt noch im Zug auf den freien Platz daneben. Nur eben jetzt, in der peinlichen Situation zum in der Erde versinken, ist kein anderes menschliches Wesen, zumal mit Mobiltelefon, greifbar!
    Fiele die Bitte um Hilfe nicht weitaus leichter, wenn gerade der leitende Ingenieur der Baustelle aus seinem Geländewagen gestiegen wäre, mit seinem Smartphone in Händen, gekleidet in Outdoor-Tuch vom SdG gemäßem Ausrüster und den sorgfältig neben den Matsch gesetzten Stiefeln vom Nobelschuster? Also gegenüber einem Menschen, der eindeutig ebenso den SdG zugehörig wäre?

  220. HansMeier555@ Die Tommys...
    HansMeier555@ Die Tommys hattens im 19. Jhdt. mit dem Opium versucht.
    De Quincey „Confessions of an English Opium-Eater“ war alles was dabei rumkam, na ja und Honkong auf Zeit. Ausserdem sind die Chinesen den Import aus Trier leid. Sie sind Häretiker geworden. Kitzeln hilft nicht. „Der“ Asiate lächelt immer. Das deutsche TV könnte es bringen.

  221. Liebe Mitkultisten!
    Etwas...

    Liebe Mitkultisten!
    Etwas weniger Stutenbissigkeit bitte! Das ist hier doch kein Modeblog!

  222. @Foersterliesel - Sie glauben...
    @Foersterliesel – Sie glauben garnicht, welch prickelnden Gefühlen ich schon ausgesetzt wurde. Man gewöhnt sich daran. Das ist ungefähr so wie die Geschichte von Clinton mit Monika. Wenn man der Frau schon sonst nichts anhängen kann, dann wenigsten unstillbaren Hunger auf Sex. Hier ist eine der besten Erlebnisse, das ich seinerzeit auf Enlisch aufgeschrieben habe.
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    23 June 2006
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    Good afternoon Bruno!
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    I am indeed very busy these days, but we still should have an nice cup of late afternoon e-tea and a laugh about the most funny event this week:
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    During the World Cup game Netherlands against Argentina, I went for a walk with the dog. With nobody on the street, I had no problem with letting Cheal run free and we had a nice time until we almost reached home. Literally there was nobody on the street, no car, no nothing, except a youngster passed me on brommer. He came back, passed a second time and stopped on the walk-way in front of me. His back-light didn’t seem to work, and I thought he stopped to check. So I said: ‚Your back-light is not working.‘ But that wasn’t the reason for which the youngster had stopped. He looked at me and said: ‚I want to have sex with you.‘
    .
    Madame was flabbergasted, this youngster was around twenty, what does he think? But politely she answered: ‚I am an old lady, I am too old for sex.‘ The youngster went on, how much he liked old woman and explaining at non-lady like terms, why, which made Madame really annoyed and she crossed the street. But the youngster followed and Cheal looked with interest. On the other side the discussion went on with the youngster making his non-gentlemen like approach and the lady staying polite (if I had shouted, Cheal might have taken that as a sign to attack). Finally I told that youngster: ‚Look, my husband lives down there, and he would not like me having sex with you, Anyway I must feed my cats now and look after my daughter.‘ The youngster looked surprised and asked: ‚you have a child?‘ – Madame: ‚Yes, two, who are at least your age’…. after which the youngster took off.
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    Then I dropped off Cheal and being still flabbergasted, I told the story to my neighbours. They were flabbergasted as well. Red-light district features on the Storm van S’Gravesandeweg? This youngster must be crazy! Given that I am constantly watched by all kind of forces, what stupid idea was this? While discussing all possible aspects, Miriam insisted: ‚You must write a story about this event and put it in your next book‘, and we settled for the title: ‚Adventures on Frau Dr. Heuse’s evening-dog-walk-show.‘

  223. JR, hätte ich mich als Kind...
    JR, hätte ich mich als Kind in der Form geäussert, hätten mich meine Eltern runder gemacht, als ich mich je essen könnte. Das gab es überhaupt nicht bei uns. Und nein: Es betrifft wirkleich generell alles, was nicht Familie oder wirklich enge Freunde sind, ganz ohne jeden Unterschied.

  224. @HansMeier: alle Weltgegenden...
    @HansMeier: alle Weltgegenden haben Rettung verdient. Wir sollten uns da nicht aus falsch verstandener Christlichkeit ausnehmen und uns selbst entleiben. Unsere Erfahrung wird noch gebraucht. Wir waren die, die die Besiedlung Amerikas veranlaßt haben, wir waren die, die die Industrialisierung angefangen haben, und jetzt sind wir wieder die ersten, die mit dem Ende der Industrialisierung zurechtkommen müssen in einer Art, die die anderen ein Stück abgucken können. Es ist nämlich nicht gesagt, daß uns ein zuvörderst chinesisches Zeitalter bevorsteht, eher werden die nächsten 20 Jahre sehr turbulent, weil in Europa und auch China ein dauerhafter Rückgang der jungen Bevölkerung ansteht, ein Übergang von Weltfinanzen/Welthandel auf Shanghai nicht so ohne weiteres anhält, Instanzen wie UN und Diplomatie an Flächendeckung und Ansehen verlieren, möglicherweise überhaupt „das Licht ausgeht“ etwa in der Art, daß Pressenachrichten, wie wir sie heute kennen, verschwinden, evt. ein Übergang zu frühbyzantinischen Notstandsregimen um sich greift.

  225. HansMeier555@: Mühen, das...
    HansMeier555@: Mühen, das klingt nach dem Schweiß des Edlen-dabei dachte immer Sie würden,s ganz locker aus dem berühmten Ärmel schütteln?

  226. @Plindos
    Moment mal, moment...

    @Plindos
    Moment mal, moment moment moment.
    Opium?
    Mann aus Trier?
    Kling, der Groschen ist gefallen!
    Natürlich, auf das nächstliegende kommt man immer erst mal nicht….

  227. Trier war ja auch mal so was...
    Trier war ja auch mal so was wie Rom. Oder fast.

  228. @JR: Zurückhaltung hat nichts...
    @JR: Zurückhaltung hat nichts mit bekloppter vulgärer Arroganz zu tun.
    @Plindos: oh, vor dem Import aus Trier gab es schon einen Import aus, ich glaube, Schwabenland, der dort große Verheerungen anrichtete, siehe chinesischer Bürgerkrieg vor Tschiang Kai-Schek, mag jetzt aber nicht extra wikipädieren. Jedenfalls so ein Christ, der einen selbsternannten chinesischen Messias triggerte, so eine Art Reformation auf chinesisch.
    @HansMeier: wieso soll deutsches Beamtenrecht die Chinesen in irgendeiner Art beeindrucken, die haben doch selbst eine noch viel längere und stärkere Bürokratietradition. Gegen das sind die inert.

  229. @Don
    Es gibt aber auch...

    @Don
    Es gibt aber auch Nichtäusserungen, die stets mitgedacht werden und gerade darum streng unter Tabu gehalten werden.

  230. Acht goldene Partyregeln (aus...
    Acht goldene Partyregeln (aus dem neuen Nähkörbchen)
    ,
    1. Wichtig, falls es keinen Dresscode gibt: Finden Sie heraus, was Ihre Freundinnen anziehen werden. Aber verlassen Sie sich nicht darauf…
    .
    2. Seien Sie von Kopf bis Fuß auf Party eingestellt. Auch die Wäsche soll stimmen. Sie wissen ja nie, wen Sie kennen lernen. Pediküre und glatte Beine sind ein Muss.
    .
    3. Ziehen Sie Lagen übereinander: ein ausgeschnittenes Kleid, darüber eine schlichte Strickjacke. So können Sie vor Ort entscheiden, wie Sie aussehen wollen. Außerdem werden alle Blicke auf Sie gerichtet sein, wenn Sie ein Kleidungsstück ablegen und ein tiefer Rückenausschnitt zum Vorschein kommt.
    .
    4. Essen Sie zu Hause etwas. Erstens weiß man nie, was es gibt. Und zweitens sieht es gar nicht gut aus, wenn Petersilie vom Canapé zwischen den Zähnen hängt.
    .
    5. Es erscheint jemand im Raum, der Ihnen gefällt. Bleiben Sie in seiner Nähe, suchen Sie seinen Blick. Und: Reduzieren Sie schnellstens den Alkoholgenuss. Jetzt braucht man einen klaren Kopf!
    .
    6. Die Party wird langweilig. Verwickeln Sie Ihren Gastgeber gleich in ein Gespräch, an das er sich erinnern wird. Dann verschwinden Sie stillschweigend.
    .
    7. Denken Sie daran, dass Haltung alles ist. Wer auf High Heels immer mehr in sich zusammenfällt, sieht nicht sexy aus. Erfrischen Sie sich im Bad mit „Cooling Gel“ für die Beine von Clarins.
    .
    8. Stellen Sie Ihr Gesichtswasser und Make-up in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen wird es Sie erfrischen und erweiterte Poren zusammenziehen. Falls Sie morgens in Gesellschaft aufwachen: Bronzepuder am Bett deponieren und vor dem ersten Kuss benutzen. Zum Regenerieren empfehle ich außerdem frischen Grapefruit- oder Cranberrysaft. Gut für Leber, Niere und den Feuchtigkeitshaushalt.

  231. @Plindos
    .
    Und das mit dem...

    @Plindos
    .
    Und das mit dem Opium hat sogar funktioniert. Bis zum 17./18. Jh. hatte China schon mal ein größeres BIP als Europa. Was jetzt passiert ist im Grunde nur der Rückkehr zu den normalen Verhältnissen und Proportionen. Wie wir ja überhaupt wieder zur Normalität des 17. Jahrhunderts zurückkehren. Kein Grund, damalige Versäumnisse nicht heute nachzuholen. Sie haben schon erraten, worauf ich hinauswill.

  232. @ JR: Ich kann das, was der...
    @ JR: Ich kann das, was der Don sagt, nur voll bestätigen. Nicht als Nachkomme der SdG, aber als solcher von deren Vorläufern, die ihnen die grundlegenden Anstandsregeln vermittelten :-).

  233. Das infiltrierte deutsche...
    Das infiltrierte deutsche Beamtenrecht gegen die Praxis in 4000 Jahren gehärtetes Mandarinentum incl. dem roten? Glauben Sie wirklich Herr HM555, das könnte gehen?

  234. Ich habe gelernt, dass es für...
    Ich habe gelernt, dass es für mich keine Grundlage der Bewertung durch andere gibt, es sei denn, ich frage sie. Ich kenne niemand, der an der Autobahn an mir vorbei fährt. Ich weiss nichts, aber ich gehe von dem für mich üngünstigen aus. Ich könnte genauso ein generelles Wohlwollen für mich denken, oder?
    Indem ich mich zu diesem ‚Nichtwissen‘ bekenne, lebe ich freier!

  235. Als erstes mal einen normalen...
    Als erstes mal einen normalen Sonntag einführen.

  236. @Plindos
    Urlaubsanträge,...

    @Plindos
    Urlaubsanträge, Beihilfe, etc.

  237. Cervello di Passerotto, machen...
    Cervello di Passerotto, machen Sie sich keine Sorgen um den Supertexter Don, falls Sie nicht er sind. Der Hausherr wirft jeden raus, dem es an Verehrung gebricht. Seien Sie froh, dass Sie zumindest nicht Ingeborg oder Arabella heißen.

  238. liebe Der Tiger,
    ja, solche...

    liebe Der Tiger,
    ja, solche Versuche Kontrahenten zu kompromittieren gibts.

  239. aboekstegers, sehr fein!...
    aboekstegers, sehr fein! Letzter Satz: nicht nur freier, auch heiter.

  240. Man hat sich in einen besseren...
    Man hat sich in einen besseren Laden bemüht,
    Boutique, Eisenwarenfachhandel, Haushaltswarenfachgeschäft e.t.c.
    weil man ein Anliegen hat, dass man persönlich besprechen möchte.
    3 mal Fachpersonal ist vorhanden, man ist der dritte Kunde und freut sich, direkt bedient zu werden. Man hat gerade angefangen, sein Anliegen vorzutragen,
    da klingelt das Telefon. Ohne zu zögern, wird mal mit „moment mal bitte“ mitten im Satz unterbrochen, weil einer, der in der Lage ist, ein Telefon zu bedienen, anscheinend wichtiger ist, als derjenige, der Augenkontakt sucht
    und sich persönlich her bemüht hat.
    Schon mal erlebt?

  241. Ich denke, mein Verhalten ist...
    Ich denke, mein Verhalten ist auch ohne selbsternannte Sprecher selbsterklärend.

  242. @HansMeier 21:36: erstmal wird...
    @HansMeier 21:36: erstmal wird in D eine anständige Mittagspause für die Arbeitenden eingeführt. Entnahm ich dem Guardian. (Man staunt ja immer mal, was andere an D so beobachten)
    @mediensegler: ja, sowas kommt vor – in Läden, bei denen das Telefon eher selten klingelt, meinem Gefühl nach. Deswegen wird es auch als verhältnismäßig wichtig genommen. Weitere Vermutung: bei denen, die anrufen, handelt es sich z.T. um Stammkunden oder Familienmitglieder.
    @HansMeier 21:52: naja, das wird die so wenig beeindrucken wie so gewisse Bauämter in so gewissen gutlaufenden Gegenden, weil da eine Hand die andere wäscht, und dabei reichlich genug abfällt…

  243. Don 23:18: Nö.
    .
    Und wieso...

    Don 23:18: Nö.
    .
    Und wieso „selbsternannt“? Muß man hier ernannt werden?
    .
    mediensegler 23:16: Störungen haben Vorrang. Das lernt Fachpersonal auf der Fachpersonalschule.

  244. Bankett:
    Man sitzt mit zwei...

    Bankett:
    Man sitzt mit zwei Geschäftsfreunden beim Aperitif im Seitentrakt eines alten Klosters
    einem bekanntermaßen homosexuellen Pärchen gegenüber, hat Blickkontakt,
    und der joviale Vater des Gastgebers, erzählt gerade drei Sitze weiter lautstark einen ziemlich derben Schwulenwitz … ich glaube, das nennt man dann fremdschämen

  245. Stefan von Zöllern-Alb: "Nö....
    Stefan von Zöllern-Alb: „Nö. Und wieso „selbsternannt“? Muß man hier ernannt werden?“
    *
    Würden Sie dem hier versammelten Publikum mal erklären, welche Art tiefer, persönlicher Verunsicherung Sie zu einem derart blöden, forsch-schnoddrigen Verhalten treibt? Sind Sie irgendwo rausgeflogen?

  246. Zu den ersten...
    Zu den ersten Darwinpreisträgern gehörte, glaube ich, auch der Freiherr von Knigge.
    .
    @mediensegler: Dazu gibt es einen Text von Tucholsky von 1923 oder so.
    .
    Sie sollten einfach selber ein Händi mitnehmen und Ihren Verkäufer anrufen, während Sie ihm gegenüberstehen. Und drei Leibwächter die sich um ihn herum so aufstellen, dass niemand anderer noch Zugang zu ihm finden kann.

  247. Ansonsten glaube ich, dass JR...
    Ansonsten glaube ich, dass JR 20:07 das Dilemma schön auf den Punkt gebracht hat.
    Das ergibt sich einfach aus der ganzen Lebenssituation und wird darum auch keinesfalls kultiviert, sondern tabuisiert. („Eltern hätten mich rund gemacht“). Aber die Situation ist so und sie bleibt so.
    .
    Das Personal muss plötzlich als Mensch auf Augenhöhe wargenommen werden, und da fühlt man sich wie so ein Motor beim Anfahren im vierten Gang.
    .
    Zu den verfeinerten Sitten am Hof gehörte ja auch, dass der superreiche Aristokrat darauf verzichtete, seine Überlegenheit vor den armen Vettern noch extra herauszukehren. Er emping sie und plauderte mit ihnen ungezwungen wie mit seinesgleichen. Undankbare Einfaltspinsel und andere gemeine Personen haben so was dann hinterher oft als Heuchelei fehlinterpretiert.
    .
    Umgekehrt aber genauso.
    Eine Tante von mir klagte darüber, dass ihre Angestellten ihr so wenig aus ihrem Privatleben erzählten, immer so schrecklich distanziert blieben.

  248. @Tiger, colorcraze und...
    @Tiger, colorcraze und co:
    .
    Der Keks sollte lediglich ein Beispiel sein. Es ging hier um die „selbstverständliche“ Inanspruchnahme von Hilfe anderer, was der Don u.a. in seinem Artikel geniert beschreibt. Ich würde mich auch schämen, wenn ich aus irgendeinem Grund mein Handy in so einer Situation ausgerechnet nicht bei mir hätte, aber da gibt es nun mal keinen Weg drum herum.
    .
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    „Verhalte Dich stets so, dass Du nie die Hilfe anderer Leute brauchst. “
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    Das ist nun auch wieder Quatsch, man darf ruhig auf Hilfe anderer Leute zurückgreifen, solange man die in angemessenem Maße tut. Suchtverhalten zu elektronischen Spielen/Fernseher/Facebook und anderen Medien – wie man es mit unter bei Kindern erleben kann – wird auch nur durch Gewohnheit und nicht limitierte Möglichkeiten hervorgerufen. Ähnlich ist es doch bei der Inanspruchnahme von Hilfe anderer. Klappt es die ersten Zehn mal, kann der desillusionierte Nutzer es durchaus die nächsten zwanzig Male als möglich betrachten und wird weiter machen, wenn ihm keine Grenzen gesetzt werden.
    .
    Auch ich gehörte zur Anfangsgeneration der Gameboys, ich habe sogar noch den ältesten Gameboy irgendwo in der Schublade liegen. Trotzdem war das spielen zu Tisch und auch vor/während erledigen meiner Hausaufgaben nicht erlaubt. Wenn ich heute mit meiner Freundin ins Restaurant gehe (meinetwegen auch ein schickes), und dann am Nachbartisch die neureiche Familie mit ihren gut gekleideten Kindern sehe, die jeder einen iPod Touch in der Hand haben und spielen, dann frage ich mich warum die Eltern nix dagegen tun und sich nicht für ein normales Tischgespräch einsetzen. Hätten sie gerne Zeit alleine, dann können sie doch einfach ihre Kinder zuhause lassen, nen Babysitter für den Abend buchen und ihre Zeit alleine genießen. Ist genau das Gleiche, abgesehen davon dass mehr Geld für nicht aufgegessenes Essen ausgegeben wird.

  249. Guten Morgähn....
    Guten Morgähn.
    .
    Foersterliesel, um Schubladendenken gleich zu vermeiden: Allen Vermutungen zum trotz bin ich nicht vom Fach sondern lediglich Opfer.
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    TorHa, form follows function ist meiner Ansicht etwas zu verkürzt. Eine Studentenverbindung (eine normale, nicht der braune Sumpf) zum Beispiel follows form, sie hat außer ihr keine wirklich gemeinnützige Tätigkeit wie z.B. ein Turn- oder Feuerwehrverein, aber die form hat gleichzeitig function: Werte wie patria, amicitia, scientia und ein paar andere solcher Variabeln. Ich kann da form und function nicht wirklich trennen. Empfindet man das eine als dominant, liegt doch eine Diskrepanz vor, die für das Gegenüber auffällig ist und schlimmstenfalls als Mißachtung oder Heuchelei empfunden wird.
    .
    HansMeier555, „Neusprech“: Früher war das Latein, dann auch Französisch, so zeigte man fashion und style.

  250. HM: "Das Personal muss...
    HM: „Das Personal muss plötzlich als Mensch auf Augenhöhe wahrgenommen werden, …“
    *
    Das ist der springende Punkt! Beim Benehmen eines Menschen geht ausschließlich um gesellschaftliche Interessen, die dieser an der Gesellschaft hat. Selbst die Kreativität eines Noch-Kindes, an einem Türsteher vorbei in das/die Paradies/Hölle zu kommen, ist tausendmal größer die eines gemeinen Kunden, der Gegenstände benutzt, die er nicht reparieren kann: Die Scham ist vorprogrammiert.

  251. @ColaKracher: naja, das ist...
    @ColaKracher: naja, das ist halt der Sinn der Regel, daß man es sich nicht zur Gewohnheit macht, ständig andere mit seinen Angelegenheiten, die man selbst im Griff haben sollte, zu plagen. Daß es davon auch Ausnahmen gibt, ist bei jeder Regel so… das mit den spielenden Kindern am Tisch ist zwiespältig, wie ich mit Nichte und Neffe erlebt habe. Sie können meist noch nicht in Ruhe warten – Konversation machen mit 2, 3jährigen wirkt einfach nicht – und damit sie nicht anfangen, vom Tisch wegzulaufen oder Geschrei zu machen, läßt man sie halt spielen. Aber zumindest zuhause, wo man es besser timen kann, wann das Essen auf den Tisch kommt, muß man sie schon mal dran gewöhnen, daß am Eßtisch nicht gespielt wird.

  252. Kinder brauchen Grenzen. Und...
    Kinder brauchen Grenzen. Und Erwachsene erst.

  253. Das wär doch mal ein Titel...
    Das wär doch mal ein Titel für einen Sachbuchbestseller:
    .
    „Eltern brauchen Grenzen.“

  254. ganz, ganz off topic, aber...
    ganz, ganz off topic, aber doch ein SdG-Thema, meine ich:
    Filou und ich unterhalten uns ja immer wieder über Textiles, dabei fallen ein paar Namen, letzthin waren es französische. Aber es gibt auch deutsche Textilien, den link fand ich bei der Kaltmamsell
    http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/lavita/neue-mode-aus-augsburg-DID1309806380529/index.xml
    Auch in Österreich, im Waldviertel, gibt es Bemühungen die Textiltradition (Leinen, Perlmuttknöpfe) etwas wiederzubeleben.
    http://www.waldland.at/start.htm
    http://www.meisterstrasse.at/r.mattejka
    Ich glaube daß dies deswegen ein SdG-Thema ist, weil die Nylonschlauchmode
    über die elastischen Textilien (Baumwolle mit Elasthan, die zu enge Bluse, das zu enge Shiftkleid…) bereits alle Modesegmente erobert hat. Luftige Gewänder, die nicht am Leib kleben, nicht einschneiden, drücken und scheuern, dafür kühlen und bei Bewegung immer noch genug Beurteilung des darunter Befindlichen erlauben, sieht man auch in den besseren Vierteln schon seltener.

  255. 2-3 Jahre alte Kinder können...
    2-3 Jahre alte Kinder können noch nicht ruhig sitzen, das ist korrekt. Aber die gehören im Normalfall auch nicht in ein schickes Restaurant, wo man im Zweifel bei Betreten des Restaurants den Altersschnitt um Jahre senkt. Ich rede hier eher von den Pubertierenden, die mit einer „Null-Bock“ Einstellung ins Restaurant geschleppt werden, dann dreist ihren iPod oder mit ihren „Smartphones“ auf Facebook rumtippseln und sich in keinster Weise mit ihren Eltern unterhalten. In dem Alter wurde ich bereits zu Diskussionen übers schlechte Schulsystem Deutschlands, die Politik und Wirtschaft angeregt, was mir in meinen Augen nie geschadet hat. Abgesehen davon, dass auch ich – wie jeder andere normale Jugendliche – mich auf Partys komplett abgeschossen habe, hat dies lediglich meine innerschulischen Unterhaltungsthemen nicht stark verändern können. „Uncoole“ Themen halt. Dann redet man doch lieber über den Kopfstoß von Zidane, Schlägereien und Titten.
    .
    Was mich viel mehr aufregt ist, dass diese „Null-Bock-Einstellung“ weitergeführt wird an der Universität. Es gerät unter den faulen Studierenden zur Mode nicht die Vorlesungen zu besuchen, oder sich erst besoffen, dann schlafend in eine Vorlesung zu setzen. Zuhause aber dann, den verpassten Stoff nachzu-lesen/-lernen kommt nicht in die Tüte. Eher schreibt man die Klausur 2 Semester später nach. Grade diese Kinder, die nur Luxus, Party und co im Kopf haben, keinerlei Interesse an der „Wissenschaft“ – was in meinen Augen beim studieren Kern ist – zeigen, dann auf Private Hochschulen wie die WHU oder EBS gesteckt werden, später durch Vitamin B den ersten, zweiten und dritten Job kriegen, um irgendwann einer neben dem anderen in irgendeinem Vorstand eines Konzerns zu stehen und diesen dann in den Abgrund leiten. Ich sage nicht, dass die WHU oder EBS schlechte Hochschulen sind, ich denke einfach nur, dass die „Kinder“, die mit 24 und abgeschlossenem Master (nach Bologna) noch nicht reif genug sind um so viel Verantwortung zu tragen, dennoch aber alles in die Schuhe geschoben kriegen. Die Eltern lassen sie nicht los und kümmern sich immer weiter um die Kinder, was ja eigentlich nicht schlecht ist, aber man sollte auch mal loslassen können, sonst stehen die Kinder nie auf eigenen Beinen im Leben.
    .
    Ok, das war wohl wieder ziemlich OT, aber ich wollte es mal loswerden. ._.

  256. Würden Sie dem hier...
    Würden Sie dem hier versammelten Publikum mal erklären, welche Art tiefer, persönlicher Verunsicherung Sie zu einem derart blöden, forsch-schnoddrigen…
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    yast2000, sind Sie Blockwart? Bitte bewerben Sie sich! so einen wie Sie können wir brauchen. Wir zahlen 5 Euro die Stunde, wenn Sie über eine Kampfsportausbildung verfügen, 6 Euro!

  257. HansMeier555 19. Juli 2011,...
    HansMeier555 19. Juli 2011, 10:17 „Eltern brauchen Grenzen.“
    Die Kinder dieser Eltern heißen meist Malte, Torben oder Maike
    und gehen zur Waldorf-Schule.

  258. "Kinder brauchen Grenzen....
    „Kinder brauchen Grenzen. “
    Tststs. Neofaschistisches Gedankengut autoritärer Charactere.
    http://www.gegenstandpunkt.com/mszarx/psych/arg/psa_subj.htm
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  259. @Foersterliesel: in WOB nannte...
    @Foersterliesel: in WOB nannte einer die Stretch-Leggings-Behosten „Perlonjogger“. Danke für die Links zu den schönen Sachen!
    @Cola-Kracher: bei Pubertierenden ist es schwieriger, aber auch da sollten die Eltern zumindest „kein Telefon bei Tisch“ durchsetzen. Das kann man machen, wenn man allein ist, aber nicht, wenn alle zusammen essen. Ansonsten, die wenigsten studieren „auf Wissenschaft“, die allermeisten, weil ein Abschluß Mindeststandard für einen Job ist. Und ob die Eltern heutzutage noch ihren Nachwuchs so schieben können… ich glaub das ist inzwischen schwieriger geworden als noch vor 30 Jahren. Weil es einfach die Jobs, auf die man sie schieben könnte, nicht mehr in erreichbarer Nähe gibt.

  260. @Foersterliesel, Sie rennen...
    @Foersterliesel, Sie rennen bei mir offene Tueren ein. Abgesehen von der Aesthetik- es ist immer gut, verhuellend zu versprechen, als sich selbst falsch bergreifend zu offerieren-habe ich mich an besonders heissen und schwuelen Sommertagen gefragt, warum ich nicht in einer weiten arabischen Galabija…
    …das vernuenftigste, was man tragen kann, wenn’s heiss ist. Gerne auch mit schoenen Stickereien.
    Das geht natuerlich nicht. Nicht weil man von der Irrenambulanz abgeholt wuerde, sondern weil man sich nicht traut, derart vernuenftig und nonkonformistisch zu sein.
    .
    Ach Abendland!

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