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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wie man den sicheren Hafen Schweiz vermint

| 164 Lesermeinungen

Lange lebte die schöne Schweiz prächtig vom Ruf, ein sicherer Hafen zu sein. Aber mit der Finanzkrise brechen andere Fluchtwährungen zusammen, und wer reich ist, entscheidet sich gerne für den Franken. Am besten natürlich auf einem Schweizer Konto. Das ruiniert die Schweizer Exportwirtschaft und die Carry Trades, und am Ende überleben im sicheren Hafen die Fremden, aber nicht die eigenen Hafenarbeiter. Deshalb möchte ich hier den Schweizern zuraten, mit ein paar geschickt gesprengten Minen an jetzt erst einlaufenden Schiffen die Einfahrt zu schliessen. Ein Vorschlag, der fast alle glücklich machen wird.

Wann’s no amoi bassiad deaf’s nimma bassian

pflegte meine Grossmutter dialektisch zu sagen und hatte damit wie immer in beiderlei Hinsichten recht. Und so wachen wir also eines schönen Frühnovembermorgens des Sommers 2011 auf und müssen lesen, dass die Ratingagentur Standard & Poor’s die Frechheit besessen hat, die Schulden der USA von AAA auf AA+ herabzustufen. Einerseits ist das natürlich gegenüber einem Schwellenland mit Atomwaffen nicht nett, und es wird auch die Schuldenbesitzer in China nicht erfreuen. Andererseits ist das Urteil von S&P immer noch so milde wie der Notarzt, der einem ohne Beine aus dem Wrack seines Autos befreiten Raser mitteilt, dass er heute keinen Marathonlauf mehr planen sollte. Nun also ist passiert, was nicht mehr passieren darf, und nach 2008 stehen wir, die wir besitzen, erneut vor der ewig modernen Frage des Requiems:

Quid sum miser tunc dicturus
Quem patronum rogaturus
Cum vix justus sit securus

Was soll ich Sünder nun sagen
An welchen gestückelte Parteispenden annehmenden Schatzmeister kann ich mich wenden
Wo doch selbst der Gerechte kaum sicher sein kann.

Bild zu: Wie man den sicheren Hafen Schweiz vermint

Was in solchen Momenten natürlich das Herz der Vermögenden erfreut, ist etwas, von dem ebenfalls schon das Requiem kurz danach kündet:

Liber scriptus proferetur
In quo totum continetur
Unde mundus judicetur

Ein festgeschriebenes Buch wird dann hervorgeholt, in dem alles enthalten ist, nach dem die Welt beurteilt wird. Nach übereinstimmender Auffassung vieler reicher Menschen sollte man dort auf der Guthabenseite vermerkt sein, und es geht die Sage, dass derartige Bücher, die im Falle des Weltuntergangs immer noch Gültigkeit haben, hinter der oben zu sehenden Strasse geschrieben werden, hoch oben in den Bergen, in einem Land namens „Schweiz“, und hinter den ewigen Zahlen findet sich dann auch eine Einheit, und die heisst „Schweizer Franken“. (Und nicht in Spanien.)

Dass man allgemein diesem Glauben anhängt, hat zwei Gründe: Einerseits die massive Bewerbung der Schweiz als Geldstandort, die das ehemals arme Bauernland, das seine Kinder als Kaminkehrer ins schöne Mailand verkaufen musste, so fett und reich werden liess, dass es inzwischen Kanzlerchefs nach Frankfurt verkauft. Andererseits ist da aber auch die lange Erfahrung bei den Reichen, dass die Schweiz tatsächlich so ein Hort der Sicherheit ist, und den Stürmen der Geschichte länger als alle anderen widerstanden hat. Sicher, auch die Schweiz musste einst vom Goldstandard abrücken, auch die Schweiz kennt Inflation – aber stets ging das Geld erst in den Heimatländern der Reichen kaputt, und die Schweiz wertete später ab, wenn sich daheim die Verhältnisse wieder gebessert hatten, oder wenigstens ein paar ordentliche Krisengewinne realisiert werden konnten.

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Nun jedenfalls ist es wieder soweit, die schöne Welt sucht einen sicheren Hafen und wer noch nicht die Gestade der Eidgenossenschaft angelaufen und den Marsch zur Bank gemacht hat, tut es jetzt, spätestens am Montag, da der Franken ohnehin schon grotesk überbewertet ist, solange man nicht von einem 30%-Währungsschnitt in der EU ausgeht. Früher hatte die Schweiz nichts dagegen, wenn Ängstliche und Sorgenvolle der Welt ihr Geld hergaben, um praktisch kostenlos hergestellte Scheine der Schweizer zu bekommen und zu horten, was, unter uns gesagt, ein besseres Geschäft als der Handel mit in China gebauten Kukucksuhren ist. Die Schweiz hat sehr gut damit gelebt. Ich würde also nicht dem Glauben anhängen, dass diese Währungsturbulenz nun ein echtes Problem für die Schweizer Wirtschaft ist – Rohstoffe und dort verkaufte Importüter wie Kaviar, Champagner und Luxusautomobile werden eher billiger. Vielmehr hängen am Franken die sogenannten Carry Trades, Schulden mit niedrigen Zinsen in Franken, von denen halb Osteuropa und jede Menge EU-Banken erst profitiert und dann blutrote Bilanzen bekommen haben.

Dem Vorgang wohnt eine selbsterhaltende Dynamik inne: Steigt der Franken, haben die Osteuropäer in ihren eigenen Währungen mehr Schulden. Die können oder wollen sie – wie aktuell gewisse Politiker in Ungarn – nicht bezahlen. Diese Schulden machten sie oft bei Banken der Eurozonen, die ihre Franken über Schulden bei den Schweizern haben. An diesen Banken bleibt das Problem hängen, sie müssen Verluste zugeben, dazu hört man, dass in Osteuropa Schulden nicht gezahlt werden wollen, das kommt in die Medien, die Börsen reagieren verschnupft, der Kurs der Banken fällt, Anleger ahnen Schlimmes für die Stabilität, steigen aus und suchen einen sicheren Hafen, kaufen Schweizer Franken, der steigt, mit ihm die Schulden in Osteuropa – und so ist des Reichen Flucht der Armen Untergang, und über diesen Umweg dann auch wieder schädlich für die Schweiz. Am Ende sind all die dicken Schiffe in einem verarmten Hafen.

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Und das ist wohl auch der Grund, warum die Versuche der Schweizer Nationalbank, dem Geldzufluss Einhalt zu gebieten, so wenig weiterhelfen. Im Gegensatz zu den Alternativen Gold, Immobilien und Silber kann man einen Franken immer sofort umtauschen. Die Schweizer könnten effektive Grenzkontrollen einrichten und Ausländern die Kontoeröffmung verbieten, sie könnten am bislang freien Umbrailpass grimmig dreinblickende Beamte postieren – allein, wenn das Geld einen Willen hat, dann findet es auch seinen Weg in den sicheren Hafen. Negativzinsen, Schweizer Hotelpreise, Graubündner Blitzer, nichts ist so abschreckend wie die Vorstellung, dass Euro und Dollar eine Währungsreform benötigen könnten – noch dazu, wenn es Geld in Scheinen ist, die das Finanzamt nicht kennt, und die man nicht einfach so bei einer Reform umtauschen kann. Die Schweiz sagt von Chiasso bis Basel, sie tut was immer möglich ist, um einer Aufwertung des Frankens Einhalt zu gebieten. Der Rest von Europa sagt von Berlusconi bis Barroso, sie  sie tun was immer möglich ist, um den Euro zu retten. Hätte man da lieber eine Million Franken oder eine Million Euro?

Das Elend der Schweiz ist, dass sie selbst ihre globalisierten Zugänge nicht verstopfen kann. So ein kleines Land, so eine riesige, krisengeschüttelte Welt auf der Suche nach einem heilenden Kräuterbonbon für die Reichen. Da gibt es keine andere Lösung als Durchhalten. Es sei denn – man verminte den sicheren Hafen. Und dafür hätte ich einen Vorschlag: Die Schweiz brennt selbst ein paar DVDs mit den frischen Schweizer Konten Vermögender  aus besonders schlimm betroffenen Ländern: USA, die PIIGS-Staaten, England, Osteuropa, und weil es so schön ist: Österreich. Gerne prominente, aber nicht wirklich anerkannte Namen. Sie erfindet dazu eine Hackergruppe, mietet einen Server, spielt die Daten auf, stellt das online und informiert die Medien und Behörden der anderen Länder. Sofort danach verhaftet man die üblichen Verdächtigen, sagt, man hätte das Problem gefunden – die Täter hätten Mittel und Wege gehabt, per Trojaner auf neuere Konten von Krisenflüchtlingen zuzugreifen – und gelöst, und so etwas könnte nie wieder passieren. Gerne aber kooperiere man mit den Behörden der anderen Länder.

Bild zu: Wie man den sicheren Hafen Schweiz vermint

Durch so eine gezielte, öffentliche Sprengung von unerwünschten Neuanlegern könnte man dafür sorgen, dass deren Geld direkt zurück zu den notleidenden Staaten geht, die sich über Mehreinnahmen sicher freuen. Andere würden sich die Sache mit der Schweiz überlegen – ob sie nicht doch besser in Edelmetalle gehen? – während die Bestandskunden erleichtert feststellen werden, dass es ja nur Makler, Politiker, Popstars und Fitnesskettenbesitzer erwischt hat, aber keine anständigen Steueroptimierer. Der sichere Hafen der Schweiz wäre wieder ruhig und beschaulich und bliebe jenen vorbehalten, die ihm seit jeher die Treue halten. Man muss dafür nicht intervenieren oder Geld anderer Währungsräume kaufen, die selbst nicht an den Wert dieses Geldes glauben. Es ist kostengünstig, es wirkt dort, wo es wirken soll, und es gibt sicher einen Grund, den ganzen Vorgang unter das Bankengeheimnis fallen zu lassen. Und wenn alles vorbei ist, kann man wieder Werbung in besseren Magazinen schalten.

Denn sichere Häfen haben immer Konjunktur.

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164 Lesermeinungen

  1. grüsse aus dem...
    grüsse aus dem offleinland
    dem fernen

  2. Lieber Don, man mag es ja...
    Lieber Don, man mag es ja nicht wahrhaben wollen. Aber die Mehrheit des Geldes, das ausländische Kunden bei Schweizer Banken deponieren, kommt inzwischen aus Schwellenländern. Auch russische Oligarchen, chinesische Parteioebere und afrikanische Milizenführer wissen Ruhe und Beschaulichkeit zu schätzen. Medien und Behörden in diesen Ländern sind entweder machtlos oder gekauft. Ihre Sehnsucht nach Wiederkehr des Vergangegen wird sich also nicht erfüllen.

  3. Geehrter Don Alphonso, bei uns...
    Geehrter Don Alphonso, bei uns gibt es fast nichts zu holen. Laut diverser Wealth Reports soll es nicht einmal 80.000 Vermögensmillionäre geben. Alleine Bayern wäre wesentlich ergiebiger, wenn ich nur an das viele Silber, diverse Antiquitäten inklusive bestens erhaltener Rennräder und Viertwohnung am Tegernsee denke.

  4. Kann man sich auf den...
    Kann man sich auf den jüngsten Tag verlassen?

  5. geehrter Schluchten-Ossi, da...
    geehrter Schluchten-Ossi, da war ich wohl etwas zu dezent in der schönen Anspielung, also habe ich einen Link nachgetragen:
    http://derstandard.at/1297216008759/Millionentransfer-Neues-Grasser-Konto-in-der-Schweiz
    Und wenn Österreich nur 80.000 Vermögensmillionäre hat, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Es sind nur 80.000. Oder es sind mehr und man merkt es nicht.
    .
    Fritz, ich denke, irgendwie wird es schon weitergehen.

  6. Die Übersetzung des Requiems...
    Die Übersetzung des Requiems ist sehr hübsch, das könnte man in dem Stil weitermachen, finde ich!
    Das erinnert mich an die Übersetzungstheorie dieses Herrn hier: http://www.youtube.com/watch?v=FaaIui7cESs

  7. Tja, die kleine Lösung für...
    Tja, die kleine Lösung für zwischendurch, wie Filou schonmal so treffend anmerkte.

  8. Wunderbare...
    Wunderbare 70er-Jahre-Aufnahme. Genau so habe ich unseren alten Reisekader Peter Schreier in Erinnerung.

  9. HM555, schöne Grüsse in den...
    HM555, schöne Grüsse in den Urlaub!
    .
    ErnstWilhelm, sicher, das Kundenstamm hat sich verändert, aber ich denke, auch hier würde so ein Zwischenfall das Nachdenken befördern Es ist ein Spiel mit verschiedenen Risiken gegen eine absolute Sicherheit; ist die Sicherheit auch nur noch ein Risiko, kommt Bewegung in die Sache, und man geht andere Wege.

  10. Das mit den CDs ist eine...
    Das mit den CDs ist eine großartige Idee! Aber würde das nicht auch das Mißtrauen der wohlanständigen Steueroptimierer erregen?

  11. Jordanus, man liefere mir eine...
    Jordanus, man liefere mir eine passende leich‘ dann kann man darüber reden!
    .
    colorcraze, vor allem minimiert sie Probleme für fast alle Beteiligten. Sogar die Unschuldigen kommen halbwegs davon!

  12. <p>Fritz, das ist die...
    Fritz, das ist die Aufnahme, die man gern gehört hätte, wäre man die Strecke 1975 vor der Inflation mit dem BMW 3.0 CSi gefahren, den Aktenkoffer neben sich.
    .
    Jordanus, da würde ich mir weniger Sorgen machen: Das Problem ist ja auch, wie holt man das Geld wieder raus und macht es „weiss“? An dieses Problem denken die wenigsten. Also bleibt es und man vergisst es mehr oder weniger,

  13. Hm, vielleicht läuft ja in...
    Hm, vielleicht läuft ja in den nächsten Monaten wieder jemand vor den Zug? Sowohl mein Urgroßvater als auch der verflossene Liebhaber meiner Urgroßmutter haben sich 1927 die Kugel gegeben. Es gibt Zeiten, in denen sich das häuft.

  14. bester, don, was soll ich arme...
    bester, don, was soll ich arme sagen: an welchen zerstückelten schatzmeister kann ich mich wenden.
    .
    las ich allen ernstes. lapsus lesae. oje.

  15. Das größte Problem dürfte...
    Das größte Problem dürfte darin liegen, dass sich die Geldmenge um ein vielfaches mehr als die Gütermenge ( und dabei eine Menge fragwürdiger Güter wir Schafe in Formalin) vermehrt hat. Da sind so viele Jetons des Dada-Kasinos im Umlauf, denen eigentlich gar kein Gegenwert mehr gegenüber steht, dass die, die an den Wert ihrer light blue chips glauben, sich halt immer das verrückteste einfallen lassen werden, deren fiktive Gültigkeit zu erhalten.
    Wir haben einfach ein vielfaches davon ausgegeben, von dem was wir hatten.
    Und es gab keinen blöderen Spruch, um sich seine ganze Knete von einem cleveren Finanzoptimierer abnehmen zu lassen, als das Zauberwort:
    Wollen Sie richtig Steuern sparen?
    Heerscharen von mit Ostimmobilien abgezockten Promis bevölkern den gelben Blätterwald.
    Jetzt müssen wir uns halt auf den Sturm vorbereiten. Kaufe am besten das, was Du nur ganz ungern wieder hergeben würdest.
    Dann will es auch ein anderer haben.
    Wenn es sein muss, hat es am ehesten noch einen Tauschwert.
    Dividendensichere Aktien im globalen Markt immer leidlich erfolgreicher Unternehmen. Gute Immobilien. Kunst, die wirklich gekonnt sein will. Hyperrealistische Malerei lässt sich schlecht in Bangladesh reproduzieren.
    Und denke vor allem daran, was wirklich kostbar ist am Leben. In diesem Sinne bin ich wahnsinnig gern verheiratet mit dem liebsten Wesen, das ich kenne. Freunde. Gespräche. Erlebnisse.
    Wahrscheinlich wird alles weniger heiss gegessen werden als es gekocht wird.
    Und ein Blick auf ‚betterplace.org‘ zeigt einem immer noch, dass es alles noch ein Jammern auf hohem Niveau ist.
    Auch wenn es sehr bedauerlich wäre, seinen Porsche ein paar Jahre einmotten zu müssen.
    Wollen wir mal hoffen, dass es dabei bleibt…

  16. Es ist schon ein Kreuz mit dem...
    Es ist schon ein Kreuz mit dem Joch, ja. Auch weil es eben so sehr allen anderen magisch-mythischen Orten mit verwandt zu sein scheint. Und Freiheit:
    .
    Die Schweiz hat sich nun einmal klugerweise eben dafür entschieden einzeln und frei zu leben. Und parallele Geraden schneiden sich auch schon mal im Unendlichen. http://www.youtube.com/watch?v=RwSdM9yqNME (Wir entschuldigen die relativ unmögliche Illustration)
    .
    Ohne das Thema übertreiben zu wollen und einmal mehr nur ganz am Rande: Man fühlt sich bei seinen Fotos häufig erinnert. Eben auch an Teile des 139. Psalms: „Wo soll ich hin gehen vor deinem Geist, und wo soll ich hin fliehen vor deinem Angesicht? Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da. Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten. Spräche ich: Finsternis möge mich decken! so muß die Nacht doch Licht sein um mich. Denn auch Finsternis ist nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag.“ Da oben kann man es spüren. N euerdings immer öfter.
    .
    Und wir wissen, was er gemacht hat, psychologisch gesprochen: Eine Reise, wie ein Tristanakkord. (Tristan& Isolde: Ich& ich begegnen sich. Alle Sehnsucht eben. Eben auch.)
    .
    Und man hat das ja heute leider häufiger, dass man so da sitzt und an seiner persönlichen Relativitätstheorie feilt, und dann kommen schon wieder die anderen mit ihren Krisen und stören.
    „Manchmal muss man es sich schwerer machen, um es auf die eigene Art und Weise leichter zu haben.“ Thomas Mann.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=ZNxQJ8jQYm0
    .
    Wie gesagt, man sieht ihn direkt auf dem Berg „still und leise, wie er lebendig lächelt…“ Und der große, große, so ganz groß-wunderbar zivile Toscanini in Mailand spielt ihm dazu … . http://www.youtube.com/watch?v=FL1gFw-7SMc&feature=related Endlich gibt es/kennen wir keinen besseren Ausdruck für Mitteleuropas Gefühl und Geist, nicht in Musik – und wohl auch nicht anderswie, ja.
    .
    Und Grüße.

  17. Bei uns ists nicht die...
    Bei uns ists nicht die Schweiz. Sondern die Antiquität. Das ist hier ja nicht unbekannt und dürfte pekuniär für Entspannung sorgen. (Neben der Immobilie am Bodensee.)
    .
    filou, wie sie hier unten bemerken, wird es Zeit für für Ihre Rückkehr. Falls Sie nicht gerade offline in der Entzugsklinik vegetieren, beleben Sie die Kommentare hier, die ohne Sie dem Kurs des Euro folgen.

  18. Keine Panik,

    die Schweizer...
    Keine Panik,
    die Schweizer leisten sich mit UBS und Co. eine Zocker- Spielwiese wie wir auch. Als ehemaliger Fernfahrer erlaube ich mir die Bemerkung, dass es nirgendwo in Europa so saubere seriös geführte Unternehmen gibt wie in der Schweiz. Und wenn mal eine Kohlenkiste dabei ist (wie die Papierfabrik bei Aarau), gehört sie einem Deutschen. Die haben mit dem gesamten Banktrubel nichts zu tun. Und das Genossenschaftswesen ist auch nicht ohne.
    gruß fb

  19. oh, einzigartig und...
    oh, einzigartig und unersetzlich sind sie… Filou, HansMeier555 und Der Tiger lassen es sich sicher gut gehen in ihren ferien. zur wachablösung ist der eine oder die andere wieder da, mit einem kühlen glas petit verdot vielleicht.
    bonnes vacances et santé! http://www.youtube.com/watch?v=vOXXmw357oA&feature=related
    .
    .
    ich fürchte, lieber don, dass in nächster zeit nichts ausser hochgekochte emotionen, die gegenläufig zur jetzigen situation sind – aber warum nicht, lemminge rennen ja öfter mal im kreis -, interessierte davon abhalten könnte, franken zu kaufen.
    ausserdem kann man ja ’nachdrucken‘.
    zudem soll es noch reizvolle flecken in der schweiz geben, die *hüstel* mit halbwegs bezahlbaren immobilien aufwarten, solange die parität noch nicht erreicht ist, aber leicht soll es dem vernehmen nach für auswärtige nicht sein, grund und boden zu erwerben. man muss den sicheren hafen schon wirklich wollen.

  20. "Mit Schnellzügen macht man...
    „Mit Schnellzügen macht man keine Forschungsreisen und durch das Studium selbst der besten Lehrbücher wird man nicht zum Entdecker. Wer sich zum Forscher ausbilden will, muss die Originalwerke der Reisenden studiren; so gründlich, dass er nicht nur zwischen den Zeilen zu lesen, sondern die selbst da nicht zum Ausdruck gebrachten Gedanken zu errathen vermag. Er muss den Pfaden der Pfadfinder folgen; auf jede Fussspur,auf jeden geknickten Zweig, auf jedes gefallene Blatt muss er achten.“
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_August_Kekul%C3%A9_von_Stradonitz
    .
    Wie Don als Forscher zu Fuß oder im Cabriolet durch die Schweiz eben, das hat halt was.

  21. Nicht nur französische und...
    Nicht nur französische und deutsche Banken sitzen auf Hunderten Milliarden an südeuropäischen Schrottpapieren, sondern auch die Schweiz ist stark betroffen. Die Eidgenossen haben also keinerlei Grund zum Jubel.

  22. ...Zwischenlösung aus...
    …Zwischenlösung aus Berlin(!)
    http://www.zeit.de/auto/2011-08/fahrrad-design

  23. Werter Don,
    am Ende lassen Sie...

    Werter Don,
    am Ende lassen Sie uns aber ziemlich allein mit unserem Dilemma – was sollen wir denn nun mit unserem Geld machen? In die Schweiz und damit an dem Ast sägen, auf dem wir sitzen oder doch lieber Gold…? Und im Gegensatz zu Schweiz und Gold sind ja Aktien im Moment wieder recht billig zu haben.
    .
    Mit den Bildern plädieren Sie ja irgendwie auch für verreisen und das Geld einfach ausgeben…

  24. Food for thought from DA. ...
    Food for thought from DA. Dies irae – the day of wrath….
    La Suisse et toujours les mêmes clichés. Doch die SNB kann beliebig CHFs drücken und euros resp. Gold kaufen.
    Mit Geld zum Nulltariff können Schweizer Unternehmen in die Eurozone auf Einkaufstouren gehen und Vermögenswerte kaufen resp. Uebernahmen tätigen.
    Die Schweizer Wirtschaft wird „bottom up“ gemanagt d.h. wenn es den Gemeinden und den Kantonen gut geht, gibt’s fast keine Probleme in Bern.
    Zwischen 1 bis 2/2,5% Wachstum p.a. reicht m.M.n. sonst wird’s gefürchet, die SNB konne die Bremsen bald ziehen.
    P.S. Kein anderes Land dieser Welt ist gemessen an seiner Grösse in so vielen unterschiedlichen Branchen derart präsent : Uhren, Nahrungsmittel (Nestlé), Pharma und Chemie, Versicherungen, Banken, Logistik/Transport und Handel.
    Re Handel/Trading. One third of global trade in grain, oil seeds and sugar is done in Geneva, in Zug Xstrata and Glencore trade in minerals and oil and in Winterthur one sixth of the world trade in cotton is handled.
    (Ich zitiere aus dem im Juli herausgegebenen Buch „Wirtschaftswunder Schweiz“
    http://www.nzz-libro.ch)
    Was Morgen angeht: The sun will rise, people will go to work, and the markets will open (…or maybe they won’t?).

  25. Chris, ich bin kein...
    Chris, ich bin kein Anlageberater und habe auch keine Ahnung, aber ich würde/werde versuchen, meinen Spass zu haben, bevor es Infaltion und Währungsschnitt fressen. Im Septemer bin ich in Italien. Ich warte auf ein Gemälde. Sollte das Leben nachher nicht mehr schön sein, kommt das früh genug.
    .
    Kaum zu glauben: Überteuerter Unsinn. Gute gebrauchträder für bis zu 500 Euro, der Rest ist Verschwendung.

  26. Bodo, sicher, und mit der CD...
    Bodo, sicher, und mit der CD und der UBS war die Schweiz selbst am Abgrund – und sie hat beweisen, dass sie für die Banken alles alles alles tun wird. Solcher Selbstmordgeist einer Gesellschaft wird nun mal von den Reichen bevorzugt. Probleme gibt es überall; man sucht momentan nach einem Konsens, wo die Probleme kontrollierbar sind. Die Schweiz gehört dazu. Ob es so ist? Wer weiss.
    .
    perfekt!57, man muss die Schweiz wirklich erleben. Es ist ja auch wirklich ein schönes Land. Es hat die richtigen weichen Kriterien, die man haben will. Schöne Landschaft, Traumstrassen, und eingezwängt zwischen anderen schönen Regionen. Man möchte dort nicht leben. Aber sein? Gerne.

  27. fionn, da fragt man sich...
    fionn, da fragt man sich natürlich schon warum diese unternehmen in der schweiz sitzen. viele öldienstleistungsunternehmen, wie z.b. transocean, die händler wie glencore oder trafigura und dann noch die minenbetreiber, haben sich in einem land niedergelassen, dass physisch kein öl besitzt. aber man kann mit viel geld ein komfortables leben führen, wenn man von den amerikanischen steuerbehörden gesucht wird und noch nicht vom präsidenten begnadigt wurde -> marc rich. Oder man ist einfach eine völlig unregulierte firma wie glencore, die 5% des weltweiten ölhandels kontrolliert (macht dabei noch den großen reibach durch insidertrading, da man auch die physische lieferkette unter kontrolle hat) und ist ganz still und leise und erfreut sich seines lebens am zürisee, wo man als bankster noch besser leben kann und weniger steuern zahlt als in london.
    poor mans choice, ist sich in der schweiz niederzulassen und seine konsumgüter in deutschland zu kaufen und sich die steuer rückerstatten zulassen an der grenze.
    im übrigen mit leuten die sich ein hipsterfahrrad kaufen, das dann geklaut wird, hab ich ungefähr soviel mitleid wie mit leuten die amerikanische schrottpapiere gekauft haben….
    gruß kaktus

  28. fionn, ich würde wirklich...
    fionn, ich würde wirklich sagen: Die Schweiz gewinnt durch den Vergleich. Expansionen ahne ich auch, aber eher in Italien, wo man Geld nötiger braucht, als in Deutschland. Trotzdem würde ich um nichts auf der Welt dort leben wollen. Zu klein, zu eng, und mit den Menschen dort muss man auch können. Bayern ist für mich gut genug (und als Ganzes betrachtet auch nicht so schlimm).
    .
    donna laura, nie gab es bei den Stützen mehr Kommentare als die letzten zwei Monate, kein Grund zur Fürcht also, es könnte still werden.
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    Wer wirklich jetzt noch in Immobilien will, sollte überlegen, wo die Reichen in 10 Jahren sein und ihr Alter verbringen wollen. Dort dann Zentrumslagen, ruhig und attraktiv und Denkmalschutz. Es wird mehr reiche, alte Menschen geben, die das Leben in den Villen nicht mehr bewältigen, und dann genau so etwas suchen: 3 Zimmer in idealer Lage in einer schönen Stadt mit angenehmen Klima. Sowas wird man dann immer los. Und das muss nicht die Schweiz sein, ganz im Gegenteil.

  29. The Great Artiste, so ähnlich...
    The Great Artiste, so ähnlich würde ich das auch sehen: Geld kann man drucken, Seegrundstücke nicht. Andererseits sind die Deutschen ja auch Sparer, und den Schulden der einen stehen Forderungen der anderen gegenüber. Es muss also gar nicht sein, dass die leute wirklich merken, dass ihren durch Arbeit erworbenen Forderungen hinterhergedruckt wird, die schauen auf das Konto und sagen: Alles bestens. Wird schon werden. Wenngleich man auch sagen muss: Man merkt, dass gewisse Märkte einfach keine Verkäufer mehr finden. Ein gewisses Grundmisstrauen ist wohl immer noch da.
    .
    perfekt!57, ich denke, die meisten wären schon froh, wenn die Krise sie einfach nur in Ruhe lassen könnte. Nicht nächste Woche schon wieder eine Weltrettung. Aber an Italien könnte der Euro nach einer kleinen Scham- und Alibifrist tatsächlich zerbrechen.

  30. @DA
    hoffentlich passiert dass...

    @DA
    hoffentlich passiert dass mt dem EUR-Zerreissen auch.mein Gehalt dann in Aut-Schillingen (schönere geldscheien zumindest).
    Ist der Eur nicht etwas ähnliches wie die Steuerpolitik LeoX?
    Man wird sehen, wessen Spiel aufgeht, das der Kanzlerin oder das der EUR-Befürworter..
    Unabhängig davon; vielleicht liegt auch der Sprengsatz des EUR in CH bzw. im CHF liegt und zündet vor Italien. Wenn die UBS nochmal in Schieflage geräthttp://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/parlament_debattiert_ueber_die_regulierung_der_grossbanken_1.10920145.html

  31. worin sie, lieber geschätzter...
    worin sie, lieber geschätzter gastgeber, recht haben, ist, dass man möglichst künftig begehrte güter besitzen sollte, weil man sonst auf ihnen sitzen bleiben könnte, ohne dies ebenso tolerieren zu können.
    .
    meinen sie the vibrant region of tegernsee oder die flabbergasting exiting village of ingolstadt? vielleicht liegen sie damit wirklich nicht falsch.
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    innenstadtlagen in müchen oder hamburg*) – als zweit- oder drittwohnung geeignet, da nah zur anständigen kulturellen und medizinischen versorgung – dagegen sind längst dabei, davonzugaloppieren, und es wird schwer zu bewerten sein, wie die soziale lage dort in zehn, fünfzehn jahren aussehen mag.
    [*) paris, london sind unbezahlbar, wenn eine langfristig stabile lage gewünscht ist. wer wirklich viel von seinem geld haben möchte, sollte nach sofia ziehen. sicher ein spannendes leben.]
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    apropos soziale lage:
    was die regierenden in europa derzeit tatsächlich sorgenfalten bereitet, sind die reaktionen der bevölkerung auf die derzeitigen und künftigen änderungen bei den sozialsytemen, mithin letztlich im sozialen gefüge.
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    gemütliche verbrüderungen der bürger werden nicht erwartet.
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    brennende autos – nicht einmal sog. luxusautos (was man als unterprivilegiert sich fühlender journalist nicht bedauert) – werden kaum im polizeibericht erwähnt, weil zu irritier- äh, zu banal.
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    was in den usa verblüffend ist, ist, dass banden bereits in die gepflegten mittelstandsviertel nicht nur von chicago eindringen. bis vor einiger zeit haben sie eigentlich nur die eigenen viertel mit schusswaffen unsicher gemacht.
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    noch ist die situation in europa nicht ganz dieselbe, doch nicht nur griechenland hat enorme schwierigkeiten, und ich sehe nicht, dass sich der zustand in bälde verbesserte.
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    ceterum ist m.e. nicht besonders sinnvoll, sich an den sog. reichen zu orientieren.
    .
    wohin das führt, kann man daran sehen, dass ein grossteil derer, die ein paar immobilien sowie ein portfolio einer angenehmen grössenordnung besitzen, also die stützen, sich wie ein ackermann oder würth fühlen, und zumindest psychologisch die aktionen der sog. wirtschaftseliten gutheissen, wenn nicht nach kräften unterstützen, im glauben, dass dies auch ihnen zugute käme. weit gefehlt!
    .
    mir sind nicht wenige nicht eben unterbelichtete damen bekannt, die sich mit hübschen diamantringen, schwerem goldschmuck und besuchen bei kosmetikerinnen (was nette hobbys sind) bewaffnet doch tatsächlich mit jenen auf einer stufe fühlen, und diese in disputationen bis auf die zähne verteidigen.
    .
    das versprechen auf zugehörigkeit, dass, wenn man sich für brotkrumen nur korrumpiert genu- äh, solidarisch (freilich eine einbahnstrasse) gibt, hält diese, aber auch die mitarbeiter bei der stange.
    .
    zudem arbeiten im finanzbereich recht viele, denen es gelingt, die folgen ihres tun nicht zu überdenken.
    sonst würde das rad nicht rollen.
    und vielleicht, wer weiss, eines tages, wenn man nur ‚gut‘ genug ist, da kommen die zusatzleistungen, der aufstieg, der grössere dienstwagen, die kreditkarte, die boni…
    .
    zudem sind auch gesetzgebende recht gut zu überreden, gesetze mit sollbruchstellen, die als schlupflöcher für gewisse unternehmungen dienen, einzureichen, die ihnen zuvor von den ‚dialogabteilungen‘ als ‚entwürfe‘ eingereicht wurden, um ihnen das leben zu erleichtern.
    formuliert man gesetze simpler, so kann man solche lücken schliessen, wenn man es will.
    .
    das problem ist die differenzierung der lebensumstände. und dann danach zu handeln.
    wer nachdenkt, macht da nicht mit.
    aber ach…
    denken…
    .
    ts.

  32. I can definitely understand...
    I can definitely understand that a German wouldn’t like to live in the Deutschschweiz (far too provincial). The Mundart for example (there’s Berntüütsch, Züritüütsch, Baseltüütsh, Zugertüütsch….usw). How would I feel in Frankfurt or Berlin or even in München – like a peasant, I suppose.
    When I was buying the Sunday papers this morning I bumped into an acquaintance who comes from the Welschland (the French-speaking area of CH) and I said to him “ I am sure a lot more newspapers are being sold now because of the financial crisis“. He repled „Oui – il y a toujours un gagnant“!

  33. Norwegen wäre eine...
    Norwegen wäre eine Alternative.
    Die Krone ist durch einen staatlichen Pool, der im Besitz sämtlicher Rohstoffe Norwegens ist, gedeckt.

  34. Geehrter Don, ich merke es,...
    Geehrter Don, ich merke es, eine Proliferation meiner Kommentare in der letzten Zeit, geschwätzig geradezu.
    In einer Vorstellung der Fledermaus in den späten Achtzigern an der Wiener Staatsoper saß ihr ergebenster Schluchten-Ossi für ATS 50.- = 7.- DM im Parkett, billiger als die billigste Kinokarte dazumalen, als der Frosch im lokalen Idiom verkündete: “ Ich warte auf den Herrn Finanzminister, aber er kommt nicht.“

  35. ..wir lagen vor Rorschach und...
    ..wir lagen vor Rorschach und hahatten die Pehest an Bord…

  36. Der lange Hein musste ja...
    Der lange Hein musste ja unbedingt seine Heuer in Euro bekommen.
    .
    Lieber Schluchten-Ossi, nur zu. Der Frosch hat lange warten müssen, aber auch das hat hoffentlich bald sein Ende. Und das zu sehen, wäre auch mir 50 Schilling wert.

  37. Wir glauben übrigens heute...
    Wir glauben übrigens heute nicht mehr so ganz an die Schweiz „wg. Steuer und so“: Die sind einfach souverän, fleissig, klug und handeln übersichtlich. Staatlich souverän eben.
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    Wobei manches eben auch schon glatt wie rückständig wirkt im platten Land. So 5 oder 10% österreichische Beimischung wären wahrscheinlich doch nicht ganz völlig nur schädlich.
    .
    Und klar hat man vom Joch runter – gedanklich zumindest – eben auch Italien vor Augen. Jenseits von Bormio und Valdisotto Turin mit Nietzsche und F.I.A.Turin (FIAT), die Seen und Alfa Romeo und den Königlichen Park und Juan Manuel Fangio in Monza und B&B (Italia, Möbel) und Missoni und Cassina und all die Museen und Plätze und Don (also Don C nebst Peppone) und Goethe und Wanderungen und, und, und… . (Früher hatte die Nato dort unten sogar auch Atomwaffen, wg. Warschauerpakt usw., stationiert, kann man auch wissen, nebenbei. http://www.globalsecurity.org/military/facility/ghedi.htm „Ghedi Air Base is located in the center of the Province of Brescia, in the eastern part of the Lombardia region, southwest of Lago Di Garda“ – nette Auslandslocation für viele tüchtige Amis mit sicherlich)
    .
    Und Don A. ist ein Reisender wie er sein soll, als solcher ungebunden, unabhängig, selbstbestimmt, mit wenig Vorschrift, eingeengt/entfaltet lediglich durch Recht und Gesetz und „freiheitlichen Erwägungen eigener Moral“.
    .
    Das natürlich etwas fundamental anderes „als die Deppen vom Businesstraveltypus“: Reisende sind auch die, aber eben anders, leider zweckvoll, wären so gesehen bloß Teilmenge, Minder-Teilmenge aller Reisenden, wie wohl sich manche, ob der ausweglosen Unabänderlichkeit ihres Leben und Schicksals auch da zu Recht schon mal mit ein wenig Bedeutung aufpeppen werden.
    … .
    Es gibt also so viele Möglichkeiten Reisender nach Art des Don A. oder Goethe oder J. G. Seume zu sein. Und bliebe zu unterschieden was? Na was sich einer suchte, wissend oder nicht: Aka werde ich gereist – oder reise ich selber? Der weibliche, leidende Teil (sprachlich-grammatikalisch), welcher das Passiv teilt, kann auch schon mal eine interessante Erfahrung sein. Gerade für solche Männer, die grundsätzlich eigentlich meist anders sind.
    .
    Wer ganzheitlich schreiben will, darf auch von Zeit zu Zeit einmal probehalber so leben, sicher.
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    „Schweineexpress adé“ hat unsere bessere Hälfte früher immer gesagt, wenn sie dem ICE entronnen. (Das aber heute auch anders, besser.)
    .
    Am Rande… , man muss übrigens natürlich überhaupt nicht wohnen. Mythologisch nicht. Mehr oder minder virtuelle Orte reichen ja oft auch schon, um Völker und Schicksale im Großen zu führen, gütig, gesetzlich und wahr, wie im Schauspiel z.B..
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    Wie also wärs mit Auszügen aus folgenden Bühnendialog? „Wir werden im Parlament über kurz oder lang die Verfassung reformieren müssen. Notfalls gerne auch mit Zweidrittelmehrheit. §1 Die Bundesrepublik Deutschland schafft sich das Amt eines Staatspräsidenten. §2 Der Staatspräsident gibt die Richtlinien der Politik vor. §3 Die Bundeskanzlerin/Der Bundeskanzler berichtet an den Staatspräsidenten und fungiert für diesen als Ausführungsorgan nach Art des bestellten GmbH-Geschäftsführers. §4 Amt, Rechte und Pflichten des Bundespräsidenten bleiben hiervon unberührt. §5 Der Dienstsitz des Staatspräsidenten befindet sich zwischen Helgoland und dem Obersalzberg. §6 Der Staatspräsident darf ausländische, körperlich bedeutend kleinere andere Staatspräsideten bei internationalen Treffen nicht frontal „auf die Zwölf hauen“, mit der Bemerkung „hier hats Du, kleiner Gnom, denn eigentlich wollte Deutschland Dir und Deinem Land aus Liebe, Einsicht und Zuneigung freiwillig sogar viel mehr geben“. §7 etc., etc.
    .
    Und „notfalls“ war natürlich mit Absicht provokant und falsch. Wir wollen ja Lernen von der Kunst. IKEA sozusagen, „Erkenne die Möglichkeiten, „Klippan“ auf dem Stilfser Joch“.
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    Noch ein Tässchen Tee? Es ist gerade so schön windstill hier oben..
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    Wie gesagt, wenn man sich um Worte mehr sorgt, als um Geld. (Und das Wort, ist das nicht die Freiheit?)

  38. @ berthold IV 12.32h Man...
    @ berthold IV 12.32h Man spricht nicht mehr von „Too big to fail“ – eher von
    „Too big to save“…
    Ich muss sagen die Amis sind sehr erfinderisch, wenn es um „catch phrases“ geht, um z.B. die wirtschaftliche Lage in Kütze zu definieren.
    Beispiel: „A recession is when your pal loses his job, a depression is when YOU lose your job“.
    Irrelevant but a good story:
    A neighbour of my parents was an old girl-friend of Paul Getty (oil billionaire) and she told my mother that every weekend some of Getty’s old girl-friends used to go to his huge house in Surrey to enjoy themselves at his expense, but they quarrelled ALL the time. No wonder Getty once said „There are only two types of women – the ones you pay to stay with you, and the ones you pay to stay away from you“…

  39. Schönes Malmot "FrAAAnce is...
    Schönes Malmot „FrAAAnce is about to become FrAAnce“ und weiter , „which also means that Germany’s worst nightmare: that of backstopping the EFSF entirely on its own, is about to become reality.“ http://www.zerohedge.com/news/pimco-us-downgrade-heralds-new-financial-era

  40. Eine Frage: "Gravitas" und...
    Eine Frage: „Gravitas“ und „Levits“, sind diese grundsätzlichen Lebenseinstellungen gesellschaftlich, genetisch, standesmäßig oder vielleicht gar nicht positioniert?

  41. @donna laura.
    .
    Hier der...

    @donna laura.
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    Hier der Link: http://www.bebitalia.it/#BEBITALIAOUTDOOR_4_11_0_1 Ich kann mich aber auch „gleich so“ an den Strand legen, so „dem Luxus einer privatistischen Weltanschauung zu frönen“. Alle Umwege direkt vermeiden. Und ggfls. nicht vergessen, auch Gutes zu tun, zuerst unbedingt jeder alten Dame sofort und zuerst über die Strasse zu helfen, etc., etc..
    .
    Und es hat ggfls. auch mit der Intelligenz alter Leute zu tun:
    .
    Sind 11 jungen Menschen zusammen zwischen 22 und 28, einer hat einen Schuh offen, wird er sich bücken den zu machen“, Moment, komme gleich“. Und dann laufen. Hat er gar nicht bemerkt was er da machte. Wie schön. Der eine alte Mensch dabei wird denken, „Schade, aber konnte ich früher auch Mal. Aber mal kucken, was noch geht, wenn ich mir Mühe gebe“.
    .
    Sind die Verhältnisse aber umgekehrt, wird es anders gehen: Der eine junge Mensch von 24, der sich ohne was dabei zu denken bückt, seinen Schuh zu zumachen, wird Gegenwind haben „wie kommst Du eigentlich dazu, Dich so frech hier vor aller Augen einfach so zu bücken und so mir-nichts, dir-nichts Deinen Schuh zuzumachen? Hast Du nicht bedacht, dass das unsere Gefühle verletzten muss? Du solltest womöglich mal besser bei einer Therapie über Deine möglichen asozial-soziopathischen Anteile nachdenken lernen, die wir als Alte – dank unserer unbestreitbar überlegenen – Lebenserfahrung so klar sehen, wie wir dir sagen. Geh also besser mal noch rechtzeitig in Dich und versprich, es beim nächsten mal besser zu machen! Und Du siehst sicherlich ein, dass wir Deine Frechheit besser jetzt gleich, bei noch kleinem Vergehen, bestrafen müssen: Zur Strafe machst Du uns alten, weisen, wertvollen, überlegenen Menschen („Altern ist eine eigenen Leistung! Die muss man erst einmal erfolgreich hinter sich gebracht haben!“) jetzt die nächsten 14 Tage jeden morgen noch vor dem Frühstück immer brav und ordentlich die Schuhe zu und kämmst uns die Haare und fragst nett, ob es uns auch recht war.“ … etc., etc.
    .
    Und die müssen ja auch Angst haben. Der Junge geht. Frei und glücklich und unbelastet. Und läßt sie einfach alleine. Und wird mehr und häßlicher werden der Effekt mit der Zeit. Weil es ja tednenziell eher mehr Alte und mehr dumme Alte und weniger Junge werden werden, wie geschrieben steht.
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    Und Grüße. (Eigene Kinder halten wie bekannt jung, sind sinnvolles Korrektiv)

  42. Auf der einen Seite...
    Auf der einen Seite Bürgerkrieg in der U-Bahn und oben drüber im Nobelrestaurant ein 816er Silbertellerchen Kaviar für das Yorkshireterrierleini.
    Man muss sich überlegen, welche Gesellschaft man sich wünscht.
    Eine Art Tegernsee-Idyll für viele oder Sao Paolo mit Hubschrauber-Partys auf der einen und durchgeknallten Bauchaufschlitzern für eine Swatch-Uhr auf der anderen Seite.
    Sehr bedauerlich, dass die Kombination von Sozialdemokratie und Intelligenz empirisch gesehen ein rareres Gut ist als ein unrestaurierter Flügeltürer in einem oberbayrischen Heustadel.
    Lieber mehr Lebensfreude und Wirtschaftskompetenz als verhärmtes Kirchentags-Augenverdrehertum mit rot und dick geschwollenem Zeigefinger.
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    Der Punkt, der rüber zu bringen wäre, dass die Interessen eines Eigenheimbesitzers in Bogenhausen oder dem Sammler von drei netten Oldtimern nicht die gleichen sind wie die von Thyssen, Quandt, Maschmeyer, oder den Beratern russischer Gaskonzerne.

  43. Werte donna laura, Ihre...
    Werte donna laura, Ihre Analyse der sozialen Lage finde ich sehr zutreffend. Die Fortsetzung der Geschichte erschien vor über zehn Jahren in John Updikes Roman „Gegen Ende der Zeit“, den ich damals mit sehr viel Vergnügen gelesen habe. Updike schildert darin, wie ein alternder Börsenmakler den Rest seines Daseins zu gestalten versucht, nachdem große Teile der USA durch einen versehentlichen Krieg mit China unbewohnbar geworden sind…

  44. Den Drogenbaronen und...
    Den Drogenbaronen und Waffenhändlern wird es ziemlich schnuppe sein, ob der Fränkli etwas rauf oder runter geht, für jene ist und war es stets der sichere Hafen, aus dem man ach noch günstige Kredite bekommt bei entsprechender Einlage. Und die Einlagen sind das Salz in der Suppe. Alles andere ist doch für die Galerie.
    Zum Radfahren und Schlemmen ist es auch schön dort, ja. Man kann sein dort, oder dürfen. Ehrlicher aber geht es dann doch etwas südlicher zu. Bei Pasta und Mama.

  45. Lieber Don Alphonso, damals...
    Lieber Don Alphonso, damals war aber Dr. Hannes Androsch gemeint. Daß da in so kurzer Zeit gleich noch ein ehemaliger Finanzminister auftaucht, wieder so ein Junger & Fescher, wer konnte das damals ahnen? Jetzt könnte der Frosch zwei Ex-Finanzminister in eine Zelle geben, damit die was zum Plaudern und Fachsimpeln haben, die Zeit den beiden sozusagen schneller vergeht.

  46. Könnte denn der Frosch bei...
    Könnte denn der Frosch bei irgendeinem Moinister in Wien fehl gehen? Und wär statt einem neuen, schönen Vogelhaus eine mauer um die Hofburg nicht besser?
    .
    nico, man muss sagen, dass diese Leute wirklich mit dem Schwund umgehen können. Wenn Geschäfte 1000% Profit bringen, kümmern einen 10% Währungsschwankungen kaum.

  47. Oh je, Don Alfonso.
    Da kläfft...

    Oh je, Don Alfonso.
    Da kläfft er wieder denselben Baum hinauf. Häuft Unrat auf die Nachbarn und beschmeisst sie mit Dreck. Wiederholt auch im Unverstand Dummheiten, die die deutsche Politik immer wieder über die Eidgenossen sagt.
    Und vergisst dabei, dass das ganze Gejammer nur entsteht, weil die Schweizer so ungleich gescheiter in den Finanzmärkten agieren.
    Man versteht den Ärger. Es ist der Neid des Dummen gegenüber dem Tüchtigen. Schön dumm.

  48. Lesen Sie den Text nochmal,...
    Lesen Sie den Text nochmal, denken Sie nach, und wenn Sie sich dann entschuldigen wollen, soll es an mir nicht liegen,

  49. Wanns bressiad,...
    Wanns bressiad, bassiads……..bis´s zsammafoin duat.

  50. Alphnso, wie äußerst...
    Alphnso, wie äußerst unterhaltsa Ihr Vorschlag der Geheimnisverratsinszenierung doch ist, in der Tat ein Ausweg für die Schweiz.
    Gleichwohl ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Schweiz in Europa oder andere Gebilde einverleibt wird. Denn nichts ist für ewig und wenn es sich für gewisse globale Interessengruppen nur ausreichend lohnt, lassen sie auch die Schweiz einfach fallen – das macht die Geldanlage dann also doch nicht sehr sicher.
    Im Übrigen ist die Schweiz ziemlich national, was man am Nationalpathos an allen Ecken und Enden bewundern darf. Und sie ist auch sehr sozialistisch, denn de facto verweigert sich die Schweiz einfach dem rauen kapitalistischen Wettbewerb und seinen Spielregeln, schottet den eigenen Markt einfach sozial ab und ist nur dadurch mit ihren Niedrigzinsen so erfolgreich. Nichts desto Trotz sind mir die Schweizer schon sehr sympathisch mit Ihrer Selbstfixiertheit, ich hoffte, das wäre auch in Deutschland, wie zu glorreichen DM-Zeiten und Nicht-EU-Eskapaden, noch möglich.

  51. und wir fanden der standort...
    und wir fanden der standort war nicht zufällig plastisch-positiv, psychologisch-unbelastet, gründlich nett und überblicke anziehend vermittelnd gewählt, „beste instinktwahl“ in einem worte zum großen theil:
    .
    was man von da aus eben auch sieht, die schweiz mit dem im gegenuhrsinn schweifend blick irgenwann überflacht, ist wohl einfach folgendes: von la gemora/sidi ifni, über algier, tunis, tripolis, bis hin nach assuan und hurghada, von dort hoch ungefähr bis nach karelien/ladogasee in die barentsee, und rüber nach westen und via nordkapp nach reijkjavik zurück bis nach la gomera alles einschließend: so sieht er aus, so fühlt er sich an, der fast schon durchschittliche touristische kenntnis- u. erlebnisbereich so vieler normaleuropäer, ganz anders noch, als vor 15 oder 20 jahren. (als „transkontinentale netze“ gefühlt und als projekt von madrid bis st. petersburg /noch/schon eine große sache waren)
    .
    und „zugehörigkeiten“ diskutiert/identifiziert, sind es wohl einmal mehr die jungen deutschen männer, die die oben stehen, so da oben stehen, den blick in relativ großem stile rund schweifen lassend (und – im kern – über anderer leutes geld räsonierend, wenn auch nett, und über zugehörigkeiten/zuordnungen/ relationen reflektieren) – kaum die junge männer anderer zunge – was die überlegung nahelegte, ob nicht schon wieder und tatsächlich, alles was da sich eingeschlossen gäbe (in die betrachtung) zufürderst – wir sind vorsichtig, es liegt uns am, plaudern, nicht will man erschrecken oder verletzten – zuallerst ein deutscher einflussraum wäre, schon wieder. und ganz natürlich.
    .
    und ganz natürlich eben auch, weil die deutschen als nation nicht in ihren grenzen bleiben können/wollen/sollen/brauchen. sprache/sprachen lernten, bald mehr als andere, geld für reisen aufwändeten, mehr als andere, politisch wie kulturell interessiert wären am nachbarn mindestens so sehr wie andere, usw., usf..
    .
    und auch hier können wir nicht erkennen, dass es womöglich soviel reflektion/wahrnemung von verantwortung gäbe, wie sich vielleicht als wünschenswert ausmachen ließe.
    .
    wie gesagt: don hätte, so gesehen, einmal mehr „die zeigerpflanze gemacht“. von den europäern stehen eher nur die (jungen) deutschen so da oben: das lässt hoffen, das lässst fürchten. das ist verantwortung.

  52. *kicher*...
    *kicher*

  53. bei bevorstehenden...
    bei bevorstehenden systemkomplikationen sind stadtlagen ein fehlgriff. wie spengler 1918 schon sagte: revolution ereignet sich in der stadt. das land bleibt davon unbeeindruckt. und auch: in der phase des absterbens einer zivilisation finden sich reste von kultur nur noch in form eines kunstgewerbes und nur noch in der stadt. das land verdorrt kulturell. während des heranreifens einer neuen kultur findet sich diese überall, in der stadt wie auf dem land. jetzt fehlt nur noch eine zuverlässige standortbestimmung für die richtige wahl des immobilienstandorts – befinden wir uns weiterhin in einer phase der zunehmenden verstädterung oder wird der umbruch doch so stark, daß er die entwicklung einer neuen kultur hervorruft und auch ländlichen gegenden wieder zu mehr attraktivität verhilft? aber spengler bietet auch trost, allerdings nicht für narzißten: es ist alles schicksal und der einzelne ist zu klein, grundlegendes zu ändern.

  54. Ist Nina .... von eigentlich...
    Ist Nina …. von eigentlich mit Gunther van verwandt …
    Gruß BP

  55. Ist zwar etwas am "Thema"...
    Ist zwar etwas am „Thema“ vorbei aber: Der Stelvio-Nationalpark ist immer eine Reise wert, wie man hier wieder schön sehen kann.

  56. Erst das Stilvser Joch und...
    Erst das Stilvser Joch und dann den Umbrail -> the best driving road of the world.

  57. @ Lutz Brux: So eine platte...
    @ Lutz Brux: So eine platte Polemik hat unser Gastgeber nicht verdient.
    Auch wenn ich die Schweiz schätze für ihre Basisdemokratie und ihre Klugheit sich seit X Jahren aus allen Kriegen herauszuhalten ( man schaut eben genau auf das, was hinten heraus kommt), sollte man das Moment des tongue in cheek nicht übersehen, dass nicht alles das eigene Gold ist, was auf der Bahnhofsstrasse glänzt.
    .
    Der vermeintlich sichere Hafen ist auch nur eine Etappe auf der Stampede der gründlich verblödeten Rendite-Rindviecher.
    .
    Wir spielen hier alle ab und zu das Teufelchen, und da denke ich, gehört es dazu, sich ab und zu mal zu pieksen, ohne gleich eine verbale Bazooka auszupacken.
    Nur im Spiel der manchmal etwas unkonventionellen Gedanken lernen wir dazu.
    Und wenn das nicht so staubtrocken passiert, (@devin, @ yast – dabei danke fürs beipflichten, aber ich würde es nicht so hochhängen mit schizophrenem Goethe ohne Unterleib), haben wir doch alle unseren Spass.

  58. Seufzer, tief aus der Brust...
    Seufzer, tief aus der Brust heraufdringend: Nein, ich glaube kaum, daß unser guter Frosch da fehlginge. Allerdings wäre ihr verlinktes Exempel ganz vorne dabei.
    Die Stadtmauern um den 1. Bezirk und somit auch Hofburg wurden im 19.Jhd. geschliffen, sonst gäbe es heute keine Ringstraße – aber Sie als geschichtlich universitär Ausgebildeter und Universalgelehrter wissen das.
    Sollte sich das Vogelhaus noch aus donna laura´s Dachziegel ergeben haben, so ist besagter Sohn in der Hochschule gut aufgehoben und derzeit vom Basteldrang vollständig befreit.

  59. "Best Driving road in the...
    „Best Driving road in the world“ Hier werden offensichtlich britische Unterhaltungssendungen zitiert!
    Habe letztes Jahr beim Sommerurlaub am Luganer See dorthin einen Tagesausflug bestritten. Den Umbrail hoch, am Stilfser Joch runter und wieder rauf, um dann über Bormio/Livigno den Rückweg anzutreten.
    Dort kann man einfach nur über die Launen von Mutter Natur staunen. Eine wilkommene Abwechslung zum Hamburger Umland.

  60. @Don Carlos: ich würde sagen,...
    @Don Carlos: ich würde sagen, ein Generationenbruch hin zum Verbauern, falls das jemand noch schafft. Gärtchen und Räuber. Die toten und die verwahrlosten Flecken werden immer größer.

  61. lieber Don Carlos, man...
    lieber Don Carlos, man benötigt – mindestens – zwei immobilien, eine ländlicher gelegene für die ruhe und die kartoffeln und eine zentrumslage in einer attraktiven stadt für die kultur und die medizin.
    dann weiss man auch endlich, wohin mit all den pretiosen. nur die bibliothek, die reisst es auseinander wie albertine und fridolin.

  62. (nicht der von Schluchten-Ossi...
    (nicht der von Schluchten-Ossi erwähnte)
    Heieiei, da ist man mal übers Wochenende weg und kaum kommt man zurück, herrscht Weltuntergangstimmung. Nicht wegen Krieg, Hungersnot, Pest und Cholera, Sieben Plagen etc. sondern wegen virtuellem Geld! Also bittschön! Absurder geht es kaum!
    Ich war gestern wandern, 1000 Meter Aufstieg, sonniges Wetter, wunderbare Aussicht, und davon werde ich noch lange zehren. AA+ geht mich garnix an. Life goes on, wie auch immer.
    Habe außerdem noch die Möglichkeit, beruflich in die Schweiz zu wechseln. Soll ich, soll ich nicht?? :-)

  63. Spannendes Thema!
    Vor 2...

    Spannendes Thema!
    Vor 2 Monaten bin ich auf dem Töff den Stelvio rauf und den Umbrail runter. Keine Kontrollen, Strassen auf CH-Seite ziemlich übel. Die Schweizer sind nicht tüchtiger als die Schwaben, sie sind ähnlich, ich war als Gastarbeiter in Böblingen, bin aber Schweizer.
    Das deutsche Problem heisst EU mit all den Quotenpfeifen, die das Geschäft schlicht nicht kennen. Es ist die dritte Garnitur an Politikern, die da wirkt und Deutschland ausnimmt wie eine Weihnachtsgans. Im übrigen haben die Deutschen eines der reifsten Völker dieser Erde, wir auch. Das bedeutet nicht sehr viel, aber immerhin etwas.
    Ihr habt bei den AKW die richtigen Konsequenzen gezogen, zieht sie in Bezug auf Europa auch und ihr seid aus dem Schneider. Dies bedeutet auch nicht das Ende der Idee Europa, aber wer bezahlt, befiehlt auch. Punkt. M.

  64. Auch wennn ich das kleine...
    Auch wennn ich das kleine scheinglückliche Volk der Schweizer sehr schätze, frage ich mich doch, ob sie eigentlich jemals erkannt haben, dass Sie nur Marionetten von Interessensgruppen sind?

  65. Nur bis 1:45 spielen. Der Rest...
    Nur bis 1:45 spielen. Der Rest ist ein enderes Sujet.
    http://www.youtube.com/watch?v=G1yX9AjacYg
    .
    Man beachte den Herrn an der Meibschramine.

  66. "Generationenbruch hin zum...
    „Generationenbruch hin zum Verbauern, falls das jemand noch schafft. Gärtchen und Räuber. “
    .
    Colorcraze, sag sowas nicht, meine bäuerliche Vergangenheit wird sonst wieder in mir lebendig.
    .
    Hab mich neulich ertappt, dass ich das Grundstück meiner Mutter checkte, ob da nicht was ginge und peinlich über Regenwassertonnen und Sonnenstrom gelabert.
    .
    (Grafikdesign kommt mir immer mehr wie ein luxuriöser Irrtum vor, meinen Peak der wichtigen Nutzlosigkeit hatte ich wohl, als ich ein IPO begleitete… Naja, habe ich wenigstens den Enkeln was zu erzählen: Damals, als ich mich noch wichtig fühlte… Ähnlich wie: „Damals im Kriech …. . Und die lieben Fratzen werden wieder nicht zuhören, wie ich damals als Kleinfratz schon nicht zuhörte.)

  67. "zu gut ist der Ruf der...
    „zu gut ist der Ruf der Schweiz als sicherer Hafen. Mit ein paar Datenträgern könnte man das leicht ändern.“
    .
    Das ist eigentlich der Schlüsselsatz dieses Threads.
    Change. Mit Datenträgern.
    .
    Wished I were a hacker and hat learnt informatics well.
    („Hacker“ war sowieos der Familienspitzname meiner Familie aus dem Gut Hummenthal.)

  68. Einfach nur gut:
    "Kaufen Sie...

    Einfach nur gut:
    „Kaufen Sie soviel Gold wie nur möglich. Wenn die Weltwirtschaft pleite geht und alle in Gartenhütten hausen und abends die selbsterlegten Hasen, Rehe oder Wildschweine über dem Lagerfeuer grillen müssen, können Sie sich aus den Barren wunderschöne Eckbänke zum Herumsitzen bauen. “
    (Quelle: Titanic-Magazin Newsticker)
    .
    Gartenbänke, hihi. Kriech mich gar nicht mehr ein.

  69. Das Deutsche Problem heißt im...
    Das Deutsche Problem heißt im Moment leider wirklich EU. Denn ohne die vielen Staaten, die im Moment schwächeln wäre Deutschland sicherlich in einer wesentlich besseren Situation. Ich will damit nicht sagen, dass wir damit unser Schuldenproblem los wären – das stimmt sicherlich nicht, aber der Absturz wäre in unserer guten wirtschaftlichen Entwicklung doch wesentlich geringer.

  70. Lieber ein BMW 3.0 CSi (in...
    Lieber ein BMW 3.0 CSi (in dunkelblau) in der Garage als Auto Aktien im Depot.
    .
    Statt Inflation wird mit einem Ölpreis von 83,40 und überbordender weltweiter Verschuldung eher Rezession und Deflation angezeigt. Wer keinen Kredit mehr bekommt / aufnimmt kann auch nix mehr kaufen – das Preisniveau sinkt.
    .
    Das könnte auch für all jene ein böses Erwachen geben, die sich derzeit dem Himmelsstürmer Gold und sonstigen Rohstoffen anvertrauen.

  71. Monstrum: Das Heilige...
    Monstrum: Das Heilige Europäische Finanzreich Deutscher Hegemonie.

  72. L´appel (tranquille) de...
    L´appel (tranquille) de banques suisses : réfugiés de tous les pays vient à nous !

  73. Die EZB kauft italienische...
    Die EZB kauft italienische Anleihen.
    .
    Und ich wüsste gerne, wieviel Geld heute über Chiasso nach Lugano flieht.

  74. @Vroni: Gärtnern, möglichst...
    @Vroni: Gärtnern, möglichst vielen Schulkindern Gärtnern beibringen – nicht als Spielerei, sondern als Unterhaltserwerb -, zusätzlich intelligente (schwierig, die richtige Käufergruppe zu finden) Vermarktung (eher örtlich und im Netz über ein einschlägiges Verzeichnis als allzuviel Netzaktivität) würde zumindest auf den Gartenbank-Effekt hinarbeiten…

  75. Oh, das Glas ist leer. .......
    Oh, das Glas ist leer. …. Hab ich was verpasst?
    Stilvser Joch, – ach ja. Gestern.

  76. Frosch, ganz recht, ich...
    Frosch, ganz recht, ich verstehe die Aufregung ebenso wenig.
    Aber was bitteschön wollen Sie denn in der Schweiz?
    .
    Die armen, armen reichen Lemminge, wie bedauernswert sie doch sind. Von den armen, armen armen Lemmingen mal ganz abgesehen…

  77. "wieviel Geld heute über...
    „wieviel Geld heute über Chiasso nach Lugano flieht“.
    ein wenig spät, aber heute noch nicht zu spät.

  78. Liebe Muscat, höchstens aus...
    Liebe Muscat, höchstens aus Gründen der beruflichen Abwechslung. Eigentlich zieht es mich von da, wo ich grade bin, nicht weg.

  79. Nachricht an meine...
    Nachricht an meine Therapiegruppe: Schwarzgeld zu verlieren erzeugt die gleiche ohnmächtige Trauer, wie seine eigenen Kinder begraben zu müssen.

  80. GG: "Chinder seid ihr alle...
    GG: „Chinder seid ihr alle da?“
    Kids:“Jaaaaaa!“
    GG: „Woollt ihr alle in die Schwaiz?“
    Kids:“Jaaaaaa!“
    GG: „Was wollt ihr da?“
    Kids:“…Äh, Gemurmel, Blödmann, keine Ahnung, Geld, Bonds, Gemurmel, Gold?, Ferien, zu teuer, aber.., Lac Leman, Tell, Züri..see, Alpen, Bahnhofstraße, Chiasso, du Doofi, Rütlischwur, hohle Gasse, Törtli, Schweizer Fähnli, Schweizer Uhr, Schweizer Käs, Reduit, Kanton Appenzell, Baur au lac, Maidli, Bänkli, Fränkli wenn mögli…..“
    GG: „Kinder seid ihr noch alle da?“
    GG: „Chainer mea do, seufz!“

  81. Ratingagenturen:
    Was sind...

    Ratingagenturen:
    Was sind schon 2 Billionen Dollares rauf oder runter, wenn man nur das große Ganze im Focus hat? Es sind Peanuts!
    ..
    On dit: Zwei Kleinbanken sollen fallieren.
    ..
    Je später der Abend, desto lieber…

  82. Werter Don, wieder ein sehr...
    Werter Don, wieder ein sehr schön böser Beitrag! Hat mir den Montag gerettet!
    Weiter so, trotz Krise! Grüße FS

  83. Colorcraze, gute Idee.
    Ich...

    Colorcraze, gute Idee.
    Ich selber würde noch viel lieber Schulkindern beibringen wollen, wie Wirtschaft und Geld wirklich ticken. Da scheint es ebenfalls grobe Lücken später für sie als Erwachsene zu geben. Sonst würden sie nicht in komische Papiere investieren oder seltsame Startups gründen wollen, die nie funktionieren.

  84. Hier noch ein feiner Beitrag...
    Hier noch ein feiner Beitrag über Italien und die EZB:
    .
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2011/08/08/645091/sterilising-silvio/
    .
    scary

  85. Das istr doch das schöne an...
    Das istr doch das schöne an jeder fotrm illegaler Einnahmen – jenen die man nicht versteuern kann – ein stablies Weltwährungssystem erlaubt es jamendam der wegen igrnedwas ganz üblem vor 10 Jahren zu zehn Jahren verurteilt wurde und somit dann heute bereits weider draussen wäre – seine erbeuteten Scheine wieder aus der im Wald verbuddelten Kiste zu hohlen und ohne Verluste aus Inflation auszugeben. Würden die Scheine alle paar Jahre entwertet – wenn sie nicht weiss gemacht wurden beim Finanzamt – könnte niemand – geldwertstabilität dient in allererster Linie Rentnern, Spekulanten und Schwerkriminellen. Denn der Rest erhält einen Gegenwert für tatsächlich geleistete Arbeit. Gefährlich ist das schon immer gewesen wenn Geld und damit kaufkraft anonymisiert wurde. Ich will nicht wissen wie groß der Anteil an Drogengeldern ist die beispielsweise in Dax-Unternhemen stecken. Man kann es sich für die Euro-Zone vorstellen, die Menge entpricht derjenigen die in DotComs investiert wurde denn da ging es nicht um di9e Invetsments – die hätte man nämlich ansonsten nicht absichtlich pleite gehen lassen um sie danach auszuschalchten. Da ging es um die Gelder die getauschtr werden mussten damit der Wert des Papiergeldes durch die Euroumstellung nicht komplett verfiel. Wenn ich kriminalität bekämpfen will entwerte ich alle paar jahre das geld. Denn dann muss der Mafioso inden Hochsischerheitsbereich der jeweiligen Landesbank gehen um seine D-marks in Euros umzutasuschen. Und bei Immobilien und Kapitalbesitz gilt ganz einfach: Erklären Sie mir wie Neureche ohne über generationen gewachsenes vermögen weil der „clan“ seit ewigkeiten hier ansässig ist und ab und an mal das glück hatte das einige geerbte äcker zu bauland werden konnten so plötzlich ans große Geld gekommen sein will.

  86. GELDWÄSCHE -> halbieren der...
    GELDWÄSCHE -> halbieren der Steuerlast durch Trauschein! Und noch besser bescheisst sichs dann wenn man Aufwendungen für doppelte haushaltsführung geltend macht. Die Lehrlinge und kinderlosen singels zahlens ja.

  87. Unterhalt heißt jetzt...
    Unterhalt heißt jetzt Schwatzgeld.

  88. Peanuts ist das nicht das...
    Peanuts ist das nicht das System von diesen Linus-Programmierern um Zeh Braun.

  89. KernelSpalter: "Peanuts? Ist...
    KernelSpalter: „Peanuts? Ist das nicht das System von diesen Linus-Programmierern um Zeh Braun?“
    *
    Nee, da verwechseln Sie etwas mit der Dagobert-Duck-iMentalität und dem Charlie-Brown-Mangement einer großen, deutschen Bank. Windräder und so…

  90. 1,07....
    1,07.

  91. Fritz06. August 2011, 21:29...
    Fritz06. August 2011, 21:29 Kann man sich auf den jüngsten Tag verlassen?
    Answer: It depends.

  92. Teufel nochmal, das "C" ist...
    Teufel nochmal, das „C“ ist abhandengekommen. Wer hat es denn gestohlen? Soll sich das wiederholen? Bräsig wirds geleugnet, es wird nicht mehr benötigt. Es war ein Kreuz, hinweg damit. Wir können auch ohne. Macht macht Macht, macht Mut für noch mehr Macht. Abgesichert mit einem letter of credit durch einen swiss-made-banker.

  93. Donna Laura, wäre es unfein...
    Donna Laura, wäre es unfein Wetten anzubieten, wann der Euro auf Parltät ist? Ich sage: Sobald eine Ratingagentur Frankreich abwertet, ist es soweit.

  94. Grand Guignol, bei der Credit...
    Grand Guignol, bei der Credit Suisse ist noch eins.

  95. OnkelDagobert, es gibt schon...
    OnkelDagobert, es gibt schon Gründe, warum Problemgelder gern in Osteuropa bleiben. Ein Währungsschnitt in Südeuropa wäre natürlich fatal, denn dort geht ohne Schwarzgeld vieles nicht. Ein übliches System ist es, den kaufvertrag für eine Immobilie sehr viel niedriger abzuschliessen und bis zur Unterzeichnung das fehlende Geld bei einer Vertrauensperson zu lagern. Das ist die sog. 500-Euro-Schein-Ökonomie in Spanien. Bezeichnenderweise sind auch alle PIIGS-Staaten Staaten mit grossen Schattenwirtschaften – ich kann verstehen, dass man die nur ungern retten will. Da rettet man nämlich das Unwägbare im Dunklen.

  96. Hi Ho, Hi Ho
    It's off to work...

    Hi Ho, Hi Ho
    It’s off to work we go,
    There’s something wrong
    The franc’s too strong.
    We’ll do what we can
    But we need a good plan
    Hi ho, hi ho, Hi ho.
    http://genevalunch.com/files/2010/01/swiss_federal_council_2010.jpg

  97. Schattenwirtschaften gibt es...
    Schattenwirtschaften gibt es hierzulande ebenso wie in PIGS-Staaten, den gerade hier lohnt es sich ja richtig, das Etablierte zu unterwandern, nur wird das hier totgeschwiegen – wie etwa, es gäbe kein organisiertes Verbrechen: HaHaHa.
    Richtig ist die Anmerkung über die 500-€-Schein-Ökonomie Spaniens, die sich insbesondere aus Drogenhandel/Immobiliensektor/deutschem Schwarzgeld gründete. Man weiß auch, wie viele Metzgermeister aus Frankfurt und umzu in Spanien für Kleines eine escritura gezeichnet, aber ein Vielfaches bezahlt haben, das kann man schon seit langem feststellen. Da würden unangenehme Fragen gestellt werden. Nur will der Spanier nicht seine besten Gäste ans Messer liefern. Das weiß auch der deut. Fiskus.
    Und so lassen wir das dann die EZB machen, die europäische Badbank, die jetzt zunächst bungabunga steppt. Und die Schweizer, so hört man heut, bringen ja brav das Geld zurück, indem sie in Konstanz einkaufen. Alles nich so schlimm.

  98. unfein? nicht wirklich, lieber...
    unfein? nicht wirklich, lieber don. nur wer hält dagegen?

  99. Der 500er heißt in Iberien...
    Der 500er heißt in Iberien auch „Bin Laden“, fällt mir just ein. Sagt wohl vieles.

  100. Grand Guignol, vom jüngsten...
    Grand Guignol, vom jüngsten Gericht sollte man sich nicht zuviel erwarten.

  101. Hier kommt das Patentrezept:...
    Hier kommt das Patentrezept:
    Stellen wir den Märkten doch einfach noch mehr Liquidität zur Verfügung!
    Dann können sie wieder schön einkaufen, Wachstum, Friede, Frohsinn, Eierkuchen.
    Alle miesen Schuldverschreibungen werden von der EZB/US Notenbank aufgekauft und per Dekret erlassen.
    Eine kurz und schmerzhafte globale Hyperinflation ( was wollen die Chinesen schon machen -Krieg???) , ein bisschen Lastenausgleich, alle soziale Almosen steuerfinanziert, Tafelmitarbeiter, evangelische Pfarrer und Nonnen schieben Überstunden.
    .
    Aber die Schulden sind weg!!!
    .
    Neues Geld ausgegeben mit dem Inhalt unserer Kunst- und sonstigen Antiquitätenmuseen als Sicherheit ( auf den neuen 500er kommt die Nofretete, auf den Hunderter Dürers betende Hände), und das ganze Spiel kann von vorne anfangen…

  102. Genau das läuft doch schon:...
    Genau das läuft doch schon: Die EZB kauft wie blöd Ramschanleihen aus Spanien und Italien auf. Man muss sich nur mal die Immobilienpreisentwiklung anschauen – das kann man als „Preissteigerung“ bezeichnen. oder auch als Inflation. Die Mieten ziehen gerade nach.

  103. hey ho:

    Dax 5.570,83 −5,95...
    hey ho:
    Dax 5.570,83 −5,95 %
    Wenn das so weiter geht, haben viele bald nichts mehr, was sie in CHF tauschen könnten.

  104. Und das Aufkaufprogramm geht...
    Und das Aufkaufprogramm geht wohl auch heute noch weiter… de facto: Transferunion.

  105. Ich fände es ja gar nicht so...
    Ich fände es ja gar nicht so schlecht, wenn in diesen Tagen sprichwörtlich ein paar Nullen wegfallen würden. Bei den Finanzredaktionen gäbe es in jedem Fall Einsparpotential.
    .
    Im Übrigen scheinen mir einige Leute hier unterzuckert. Die häufige Nennung von Wechselkursen oder Indexständen legt dies zumindest nahe.
    http://www.chefkoch.de/rezepte/728891175609499/Missouri-Mud-Pie.html
    .
    (Erbarmen! Es gibt doch so viele andere Themen. Lustige, traurige, dramatische… aber bei weitem nicht so armselige wie Börsenkurse… ich mein ja nur.)

  106. Mal schaun was Herr Bernanke...
    Mal schaun was Herr Bernanke sich heute abend einfallen lässt, um die Vermögensmärkte zu re-inflationieren. Ich frage mich, warum der sich immer nur im „Crash“ (eigentlich ists ja nur eine „Erwartungsanpassung“) darum kümmert.
    .
    Auf den Gütermärkten (das ist die gemessene Inflationsrate) passiert doch kaum etwas, weil die Nachfrage fehlt. Wir haben doch alle schon mindestens drei Autos pro Familie und „the average Chinaman“ muss zunächst mal lange sparen bis er sich eins kaufen kann. Ich kann mir daher schwer vorstellen, wie die vom ehemaligen IWF Chef gewünschten 5-6% Inflation p.a. auf den Gütermärkten „generiert“ werden sollen.
    .
    Es sei denn, wir geben auch dem Chinaman generös „Kredite“, die wir 7-10 Jahre später dann abschreiben oder -besser noch- sozialisieren.

  107. Ich schreibe gerade über...
    Ich schreibe gerade über Nervengift und Quecksilber.

  108. Köstlich, da gibt es zwei...
    Köstlich, da gibt es zwei Möglichkeiten:
    .
    1. Geld drucken. Ganz viel Geld drucken. Noch mehr als bisher.
    .
    2. Währungsschnitt. Quasi die verordnete Inflation.
    .
    Wenn das eine nicht klappt, dann das andere. In Europa hilft dagegen der Aufkauf von wertlosen Papieren gegen Geld schon mal weiter.

  109. 1.05.
    .
    baldrian anyone?...

    1.05.
    .
    baldrian anyone?

  110. liebe muscat, auf die nullen...
    liebe muscat, auf die nullen ist doch immer verlass. nullen ziehen nullen nach sich.

  111. Danke, ich nehme Tee zum...
    Danke, ich nehme Tee zum Quecksilber.

  112. dann ein heisser tipp:...
    dann ein heisser tipp: inhalieren sie bitte nicht. sie werden noch gebraucht.

  113. Ach, ich weiss nicht, zur...
    Ach, ich weiss nicht, zur Reproduktion trage ich eh nicht mehr bei. Es geht aber nur um die historische Verwendung als Hautbleichmittel.

  114. Spannender als Aktien finde...
    Spannender als Aktien finde ich übrigens das hier:
    .
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2011/08/09/648021/grosdeutschland-cds-edition/
    .
    Die Kreditausfallversicherungen für Deutschlamd werden teurer und für die PIIGS-Staaten billiger. Es scheint, als rechne man damit, dass die Probleme der PIIGS auf dem Rücken der Deutschen gelöst werden: Anleihenankäufe, Überredung der Bundesbank, Eurobonds etc.

  115. @donna Laura, Vroni: ach ja,...
    @donna Laura, Vroni: ach ja, achten Sie auf eigene Quellen/Brunnen nahebei. Es ist sehr häßlich, wenn das Wasser abgestellt wird.

  116. Der Tegernsee hat...
    Der Tegernsee hat Trinkwasserqualität.

  117. Die Frage ist, wer CDS...
    Die Frage ist, wer CDS überhaupt noch kauft (ich hätte da so einen Verdacht). Und was sie dann bei einem Default der BRD „wert“ sind.
    Einfach ganz dolle Lachnummern, diese CDSse. Aber unverzichtbar, ja ja, gaaanz bestimmt.

  118. das liest sich unangenehm, das...
    das liest sich unangenehm, das ganze.
    .
    man kann vornehme blässe also durchaus mit zeitungsartikeln erzeugen.
    .
    ausserdem braucht ihre kleine faule rasselbande ein wenig vergnügen. wenn sie kieloben auf dem wasser treiben, sitzen wir hier auf dem trockenen.

  119. liebe colorcraze, bei uns gibt...
    liebe colorcraze, bei uns gibt es keine liquiditätsengpässe.

  120. Wenn ich Übelkeit will,...
    Wenn ich Übelkeit will, greife ich zum neuen Buch von Frau Roach. (Ich muss etwas vorsichtig sein mit den vorzeitigen Endankündigungen, sonst brennt irgendein Blognichtmöger noch ein vorzeitiges Freudenfeuerwerk ab) Nein, mir geht es wieder gut, Grippe ist vorbei.
    .
    Ich halte CDS auch für einen weiteren Versuch, Geld mit Geld zu machen, aber es ist eben auch ein recht guter Indikator für das, was passiert. Sollten diese Spekulanten recht behalten, wird der Franken sicher nochmal teurer, und es gibt nichts, was die Schweizer dagegen tun könnten.

  121. Trinkwasserqualität, na ja,...
    Trinkwasserqualität, na ja, das war mal. Da gehen mittlerweile einfach zu viele Ingolstädter baden (oder gar Schlimmeres).

  122. muscat, bei 14 Grad...
    muscat, bei 14 Grad Wassertemperatur baden da nur die Enten.

  123. Don, Sie alter...
    Don, Sie alter Hedgefondsmanager. Ts.

  124. Werter Don, was machen dann...
    Werter Don, was machen dann die Banken, wenn -in diesem Inflationsszenario- auch noch die Bundesanleihen von 130 auf 90 zurückfallen ?
    .
    Das ganze „zu druckende Geld“ wird doch nur zum Stopfen von Löchern in den Bankbilanzen verwendet, d.h. das „neue“ Geld „ist eigentlich bereits „weg“ (nur der Wirtschaftsprüfer hats noch nicht gemerkt bzw. lässt sich noch besänftigen).
    .
    In der Realwirtschaft kommt das Geld nie an – es sei denn ich freue mich in 3 Jahren über DAX 15.000, verkaufe meine Aktien, um nen BMW 3.0 CSI (in dunkelblau mit Chrom) zu kaufen. Vieleicht doch besser gleich den BMW kaufen.
    .
    Kein neues Krisentreffen – das freut den DAX – zumindest vorübergehend.

  125. Aha, jetzt auch bei FT...
    Aha, jetzt auch bei FT Alphaville, der Zusammenhang von CDS und dem Niedergang der Eurozone:
    .
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2011/08/09/647656/the-distressed-euro-via-french-and-german-cds/

  126. Sind eben Warmduscher, die...
    Sind eben Warmduscher, die Ingolstädter.

  127. Bank- und Versicherungs- und...
    Bank- und Versicherungs- und Privatanlegerbilanzen. Man kann das schon mal machen, wenn man das Geld irgendwann wieder einsammelt (Zinsen), aber genau das mit der Zinserhöhung klappt nicht – also geht das Geld in die andere Richtung raus, früher oder später. Ich kann nur nochmal auf die abnorm gestiegenen Immobilienpreise im Süden der republik hinweisen, die Privatanleger sind nach dem Crash raus aus den Aktien und rein in das Betongold. Was mit der Geldschwemme bewirkt wurde, war eine Möglichkeit für viele, jetzt das Vermögen umzuschichten, mit dem Ergebnis, dass eine ganze Region in Sachen Preisen und dann auch Mietrenditen durch die Decke geht.
    .
    Eigentlich ist zu viel Geld in den Büchern, und das müsste einfach abgeschrieben werden.

  128. [gleich fragt die liebe muscat...
    [gleich fragt die liebe muscat sicher wieder, was man unter dem werten kiel unseres geschätzten gastgebers verstehen darf…]

  129. @donna laura: und wie siehts...
    @donna laura: und wie siehts mit der Ausfallsicherheit aus? Wissen Sie, wo das Ventil zum Abdrehen ist? Wie kommt das Wasser nach oben – Elektrik? Rohre alle iO? Klempnerfirma greifbar? Usw. usf.

  130. Für kleinere Notfälle kann...
    Für kleinere Notfälle kann man mich ja anrufen – Don Alphonso: Mehr als nur Kannen und Plaudern!

  131. Don (13.17 Uhr), um diesen...
    Don (13.17 Uhr), um diesen Zusammenhang festzustellen brauchte man nun wahrlich keine CDS.

  132. @DA:"Eigentlich ist zu viel...
    @DA:“Eigentlich ist zu viel Geld in den Büchern, und das müsste einfach abgeschrieben werden.“ Ach, die Suche, wer abgeschrieben werden soll, geht weiter. Eigentlich ist es die Suche nach einem Fallback, oder, wie Ackermann es vor einiger Zeit sagte, „a new normal“, aber es spiralt halt nach unten.
    @E.R.Langen: wenigstens funktioniert inzwischen wieder kaltduschen. Ist ja schonmal was!

  133. @DA(13:35): hahahahaha!...
    @DA(13:35): hahahahaha!

  134. Werte donna laura, wunderbar,...
    Werte donna laura, wunderbar, auf Sie ist wirklich Verlass.

  135. <<<Eigentlich ist zu viel Geld...
    <<

  136. @donna laura: keinen Baldrian,...
    @donna laura: keinen Baldrian, Valium. The right stuff.
    @Don Alphonso: In Stuttgart (und Umgebung) trinkt man Bodenseewasser. Die Bewohner der hiesigen Landeshauptstadt heißen im übrigen Bundesland „Seebrünzler“ – auch im Winter.

  137. [augenbrauen ironisch erhoben,...
    [augenbrauen ironisch erhoben, süffisantes lächeln] werte muscat, und?
    .
    liebe colorcraze, nun, über ebbe können wir uns nicht beklagen.
    hoffen wir, das der t$unami ausbleibt. aber das €rdb€b€n, das wurde schon herbeigeredet. hören sie das grollen?

  138. bester Schluchten-Ossi, meinen...
    bester Schluchten-Ossi, meinen sie etwa die verkehrsberuhigung namens bregenz?

  139. Latürnich, holde donna laura....
    Latürnich, holde donna laura.

  140. @ Donna Laura:...
    @ Donna Laura: „Verkehrsberuhigung Bregenz“ – wunderbar! Ich stand da mal 3 Stunden im Hauptstrassenstau! Gibt es einen Schleichweg drum herum?

  141. @donna laura ("Hören Sie das...
    @donna laura („Hören Sie das Grollen?“): ach, das ist die ganze Zeit meteorologisch im Hintergrund (Wetter ist sehr wechselhaft, mal schüttets, mal gewitterts, mal kommt die Sonne ein bißchen raus). Dazu Feuerwehr-Tatütata das ganze Jahr schon weit mehr als früher. Und nun auch noch im Haus nicht mehr Umbauarbeiten von Wohnungen oder Dach- und Kellerreparatur, wie sonst als, sondern Verrecker an der gemeinschaftlichen Warmwasserbereitungsanlage.

  142. die seeruinierer urinieren auf...
    die seeruinierer urinieren auf der falschen seite des sees.
    auch wenn man sagt, das schönste an bregenz sei lindau (auch die falsche seite).

  143. Den Schleichweg könnte ich...
    Den Schleichweg könnte ich auch brauchen, idealerweise bis nach St. Gallen.

  144. @Köstlich und Don Alphonso:...
    @Köstlich und Don Alphonso: Nein, da gibt es definitiv keinen Schleichweg. Höchstens von einem Stau zum anderen. Es stehen bis zum erfahrensten Einheimischen mit Ahnengalerie bis zu den Römern alle solidarisch im Stau.
    Und drei Stunden sind nix.
    Am Wochentag, besonders Mo und Fr, 3. Oktober, lasse ich das Auto immer stehen… – da sieht mich der ÖPNV als ganz dankbaren Kunden.
    Sie lieber Don, wären nächtens gut dran, nach Mitternacht ist´s nicht mehr so schlimm, sonst eventuell Grenzübergang Altach/A – Krissern/CH, allerdings halt Autobahn, die Sie ja nicht so lieben (war da was mit Motorschaden?).

  145. donna laura, es ist klar und...
    donna laura, es ist klar und unspektakulär wenn er bei 14°C kieloben treibt, denn bei diesen temperaturen bekommt er das schwert nicht ausgefahren. motorbootfahrer…

  146. lieber Köstlich, lieber don,...
    lieber Köstlich, lieber don, den schleichweg suche ich auch noch. im prinzip nur mit offenem verdeck über die malerischen berge hinter bregenz – via oberstaufen, hittisau, alberschwende über dornbirn nach lustenau (staus ohne baustellen!), dann heiden, grub, st. gallen. oder pfändertunnel richtung chur, diepoldsau, widnau und dann heiden, grub, st. gallen.
    .
    st. gallen, don? was zieht sie dorthin?
    .
    bester Schluchten-Ossi, sans soiba a seebiesler (mieser dialektversuch, pardon)? aber trinken sie diese brühe nicht auch?

  147. Die Brockenhäuser sind dort...
    Die Brockenhäuser sind dort ganz famos.

  148. (200 CHF für eine geflammte...
    (200 CHF für eine geflammte Biedermeierkommode, in die alle meine Schuhe passen!)

  149. "Eigentlich ist zu viel Geld...
    „Eigentlich ist zu viel Geld in den Büchern, und das müsste einfach abgeschrieben werden“
    Nennt man das dann „€-plag“?

  150. Liebe Donna Laura, lieber...
    Liebe Donna Laura, lieber Schluchten-Ossi – vielen Dank für die Informationen. Dann kommt man sich beim nächsten mal wenigstens nicht ganz so blöd vor.
    .
    Dahinter kommen schweizerseits ja herrlich gwundene Strässlein – Verdeck runter und freuen!

  151. 1,0519. Tjaja....
    1,0519. Tjaja.

  152. Nicht wirklich, donna laura,...
    Nicht wirklich, donna laura, und das Trinkwasser kommt ausschließlich vom Berg.

  153. Kleine Korrektur, liebe donna...
    Kleine Korrektur, liebe donna laura zu 14:35: Das Schönste an Lindau ist die Aussicht nach Bregenz.
    Und apropos Stau, geehrter Gastgeber: ohne den hätten Sie vielleicht kein so schönes Sonnenuntergangsbild von der Insel.

  154. lieber Köstlich, gern...
    lieber Köstlich, gern geschehen. zuweilen komme ich mir auf den alternativstrecken aber auch blöd vor – wenn ich imaginiere, dass es in bregenz keinen stau gäbe.
    (kein stau in bregenz! ha! dienstagvormittags vielleicht)

  155. lieber Don Carlos, wer bekommt...
    lieber Don Carlos, wer bekommt bei diesen temperaturen überhaupt irgendetwas ausgefahren… ich fürchte, wir unterhalten uns über einen kiel, den der gastgeber zu haben abstreitet.
    federkiel, kielbogen – das alles wäre für ihn vermutlich noch tolerabel.
    .
    lieber don, wie geht es dem faltboot?

  156. Es ist mir gelungen, ene in...
    Es ist mir gelungen, ene in Sachen fleischliche Liebe höchst erfahrene junge Dame anzusprechen, die sich nun überlegt, einen Gastbeitrag über Sex mit reichen Männern zu schreiben. Ist das ein Angebot?

  157. Faltboot? Nächsten Sommer. So...
    Faltboot? Nächsten Sommer. So es das wieder geben sollte.

  158. das angebot klingt verlockend...
    das angebot klingt verlockend (zumal meine erfahrungen in diesem sujet auch nicht von schlechten eltern sein dürften). demnächst entfliehe ich nämlich dem hiesigen herbst, und falls meine wenigkeit das ganze in der kommentarzone regenwurmgleich auflockern dürfte…

  159. geehrter Don, gute ldee, ...
    geehrter Don, gute ldee, und wenn die bewundertswerte donna laura
    mitspielt, dann wird es richtig interressant in Zeiten schlechter Nach-
    richten, wäre eine schöne Abwechselung vom täglichen Trott.
    Übrigens gehören Tippfehler nicht dem Gastgeber allein, sorry.
    Achtung Plagiat: wir haben jetzt Frühling, Schei§§e,Herbst und Winter. 444

  160. spezialgeyer 444, ich glaube,...
    spezialgeyer 444, ich glaube, niemand wird enttäuscht sein oder wenigstens nicht so enttäuscht, als wenn ich mich des Themas annehmen würde. Und ich denke auch, dass die Autorin das ganz vorzüglich machen wird – nur für den ein oder anderen Kunden wird es vielleicht ein klein wenig indiskret, aber, wie sie mir versicherte, gehört absolute Diskretion nicht ganz zu ihren Angeboten. Sie wandelt da zwischen den Welten.

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