Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Das reiche Kind als Erlebnis-Schutzeinlage

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Angeblich steigt mit dem Reiuchtum die Zufriedenheit der Menschen. Aber wer sich aufgrund von Ehe und Familiengründung mit der Realität auseinandersetzen muss, wird mitunter merken, dass sich diese Regel nur begrenzt auf Kinder übertragen lässt. Die möchten früher oder später wissen, wo sie ihre verlorenen Paradiese gelassen haben - und wann die Eltern sich verdammt noch mal auf die Suche machen.

Schweigend und zutiefst erschrocken blieben die Erwachsenen zurück.
Dino Buzzati, Das despotische Kind

Der zweite Heiratsmarkt ist, bei identischen sozialen und finanziellen Voraussetzungen, eine 4-Klassen-Gesellschaft. Ganz oben stehen jene, die bislang aus dem einen oder anderen Grund nicht verheiratet sind. Vielleicht haben sie ja eine langwährende, aber gelockerte Partnerschaft, oder mehrere Freundinnen, oder einen gewissen Partnerverschleiss: Ganz egal, für die Marktteilnehmer gelten sie grundsätzlich als verfügbar und obendrein mangels ehelicher Abnutzung und finanzieller Folgelasten als begehrt. Dann kommen die kinderlos Geschiedenen, bei denen klar ist, dass etwas nicht optimal gelaufen ist, aber mit einem Ex-Partner wird man schon fertig. Darunter die Geschiedenen mit Anhang, die zusätzliche Kosten und emotionale Probleme erwarten lassen, und dann noch ganz unten diejenigen, die unvermittelbar oder verstockt unbelehrbar für die Freuden der Ehe sind, aus welchen Gründen auch immer. Manchmal wird der Versuch unternommen, einen Angehörigen der untersten Klasse zur höchsten Klasse hinauf zu überzeugen, um ihn für weitere Liebesverwendung nutz- und handelbar zu machen: Dann wird an brutalen Methoden nicht gespart, und weil man dann unter sich ist, geht es auch im Standesbewusstsein zur Sache mit Sozialeugenik.

Das darf man wohl noch fragen: Ob einem nicht ganz anders werden würde, sähe man all die Armen, die ihren massenhaft gezeugten Kindern ein Leben in chancenloser Armut und TV-naher Verrohung zumuten. Ob man nicht auch finden würde, dass es Kinder geben muss, die gücklich, gebildet und behütet aufwachsen. Ob man denn wirklich wolle, dass die Zukunft von jungen Menschen zerstört würde, die nichts als Unglück und Niedergang kennen. Ob man nicht vielleicht doch Lust habe, mal die P. an den Tegernsee einzuladen und zu den Festwochen der Alten Musik nach Innsbruck mitzunehmen. Die Frage, ob Frescobaldi und Biber funktional zur frühovalen Gehirngenförderung beitragen, darf man hier als positiv beantwortet und zur praktischen Überprüfung empfohlen betrachten.

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Und natürlich sind solche Standesdünkel, wenn schon nicht verführerisch, so doch verführerischer als die P. mit all ihren Problemen aus der ersten Ehe, natürlich wünscht man keinem Kind etwas Schlechtes, solange es sich nicht schlecht benimmt, natürlich gibt es ein Ideal der naturnahen Erziehung zwischen Berg. Alm, Pferdekoppel und einem am See entlang führenden Cabrioweg in eine Schule, die ein Herzogschloss ist, und im Sommer könnte man ja auch hinuntersegeln und die Kinder abholen. So denkt man sich, müsste ein Kind aufwachsen, dann ist es froh, glücklich, liest am Morgen schon das Feuilleton und fängt auch nie heimlich zu rauchen an. Selbst als Worst Case Szenario des Lebens gibt es Überlegungen, die schlimm sind, und andere, die erträglicher scheinen: Die Vorstellung, das Kind könnte in etwa den Lebensweg voranschreiten, den man selbst gegangen ist, kann akzeptabel sein. Ist es nicht genau das, was sich hinter all den netten Überlegungen zur Gebärfreude zum Klassenerhalt verbirgt? Dass ein Kind dann ohne all das Elend ein zufriedenes Sonntagskind wird?

Nun gibt es neben unserem 2. Heiratsmarkt auch noch die reale Umsetzung am Tegernsee, und wer hier lebt, kennt auch ein wenig die Tücken dieser Idealvorstellung in der Praxis. Denn so ein Kind ist nicht ganz billig, und wenn man auch nur ansatzweise in besseren und besserverdienenden Kreisen mitspielen will, sollte man vorher nicht mit der P. am See entlang fahren, sondern erst mal zur Problemerkennung nach Berlin. In einen Slumbezirk namens Prenzlauer Berg im nicht wirklich ehemaligen Ostblock. Dort gibt es inmitten verschmierter Bauherrenmodellruinen einen Arkonaplatz und darauf einen Gebrauchtwarenmarkt für die Anwohner. Und dort kaufen dann all die gross gewordenen Kinder an einem nur für sie eingerichteten Stand den orangen 70er-Jahre-Trödel nach, den sie damals nicht behalten konnten, weil ihre Eltern den Ikea-Müll alle zwei Jahre austauschen mussten. Kinder werden unglücklich, wenn sie nicht mehr das haben, was sie als Kinder hatten, selbst wenn sie es damals nicht wollten. Für das Slumkind ist das Paradies der Kindheit der orange Becher. Für andere mag es das hier sein:

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Das hier ist ein ehemals sehr teurer Rennradrahmen von Gary Klein, den jemand unbedingt los werden wollte: Er habe keine Zeit meht dafür, ich dagegen kann ihn brauchen. Er kam bei mir in einem Karton eines Kinderstalls an, mit Echtholzfurnier und Erlebnis-Schutzeinlage.Jeder weiss, was da passiert ist: Das Kind kam, die Freizeitgestaltung blieb auf der Strecke. Und wenn das Kind erst mal 15 ist und auch gern so einen seltenes, grünblaues Klein-Rennrad haben will, um die anderen auf dem Schulweg zu pulverisieren, wird die Antwort sein: Tut mir leid, aber mit Dir ging das nicht mehr, wir brauchten den Platz in der Garage für den Anhänger und den Kinderwagen, da habe ich es verkauft. Das kann so ein Kind schon schwer mitnehmen. Glück sieht anders aus. Und nun bedenke man bitte, wie sich das erst mal darstellt, wenn die für das Kind aufgegebenen Dinge und damit die Paradiese wirklich schwer zu beschaffen, weil teuer sind.

Kind: Ohhhh, das Cabrio da hinten, das ist schön! Papa, bekomme ich das zum Abitur?
Papa: Das hatte ich doch mal.
Kind: Waaaaaaaas? Und wieso hast Du es nicht mehr?
Papa: Wie hätte ich das behalten sollen? Wir hatten damals nur zwei Stellplätze, einen für Mutti und ihren SUV, einen für mich, und Mutti meinte damals, dass wir zwei richtige Autos brauchen und das Cabrio für Kinderwägen nicht taugt. Kurz: Es ging einfach nicht.
Kind: Aber ihr hättet es doch trotzdem behalten können wie die Eltern vom R., die auch noch ihr Cabrio haben!
Papa: Sicher, aber dann hättest Du wegen der Kosten in den billigeren Kindergarten gemusst, ohne Frühschreibunterricht und Englisch für Anfänger, und das hat Deine Mutter nicht zugelassen.
Kind (in der Hoffnung von Papa): Oh Mann. Das habe ich nicht bedacht. Entschuldige Papa, wie kurzsichtig von mir. Danke, dass Ihr diese wichtige Entscheidung für mein Leben ohne Rücksicht auf persönliche Verluste getroffen habt.
Kind (tatsächlich): Oh Mann. Das musste sein, oder? Ich. Will. Auch. So. Ein. Auto.
Kind (nachher im Netzwerk-Chat): Der alte Depp hat damals doch glatt sein Cabrio verkauft. Wegen dem pissigen Kindergarten, der mir meine Kindheit versaut hat. So asi.

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Kind 2: Duhu, Mama, ich möchte heute mit Caro zum Waldfest nach Gasse.
Mama: Klar, ich bringe Euch hin und hole Euch um 10 ab.
Kind 2: Das brauchst Du nicht, ich übernachte bei Caro am See.
Mama: Das geht nicht, ich kenne doch Caros Eltern, die sind immer nur am Feiern und erst um 3 daheim, das kommt gar nicht in Frage.
Kind 2 (durchschaut): Das ist gemein! Alle dürfen da hin und ich muss um 10 heim! Warum wohnen wir eigentlich nicht auch dort, wo alle anständigen Leute wohnen und zum Seefest können?
Mama: Weil wir damals mit Euch vor der Frage standen, vergrössern wir uns am See oder bauen wir etwas ausserhalb, und wenn wir am See eine Villa gekauft hätten, hätten wir nicht für Euer Studium zurücklegen können. Und die Wohnung am See habt ihr gehasst, weil ihr im Urlaub unbedingt ans Meer wolltet. Bei jeder Bergwanderung hast Du Dich aufgeführt, der See war Dir zu kalt, Du wolltest ein Pferd: Das ging nur hier. Und zum Ballett war es auch nicht so weit.
Kind 2 (in der Hoffnung von Mama): Du hast recht, ich bin ein verwöhntes Scheusal gewesen, ich habe genommen, was ich kriegen konnte, und jetzt war ich auch noch undankbar, weil Papa die Wohnung doch so geliebt hat: Wie konnte ich nur.
Kind2 (tatsächlich): Wie konntet Ihr nur? Alle meine Freundinnen sind am See, nur ich wohne in diesem unterklassigen Bauernkaff! Nicht mal Gucci bekommt man hier!
Kind 2 (nachher im Netzwerk-Chat): Diese verdammte Ische hat damals unsere Villa am See verscherbelt. Man müsste Eltern echt abschaffen oder verbieten.

Man liest ja viel von den verlorenen Paradiesen der Kindheit, schnieft dabei etwas beim Wort Paradies und denkt wenig daran, dass für so ein Kind das Wort verloren in etwa folgende Bedeutung hat: Meine Eltern werden es wieder hersuchen und wenn es nicht bald da ist, werde ich sauer und mache ihnen den Tag zur Hölle. Zudem begreifen sie auch recht schnell, dass bessere Eltern im Münchner Süden im Gegensatz zu ihrer Propaganda nicht wirklich ganz normale Leute sind und andere in Blocks, Leverkusen oder sogar ohne Bergblick leben müssen. Da geht also was. Und bei den anderen geht es auch. Mit den steigenden Ansprüchen steigt eben auch das Niveau, ab dem so ein Kinderleben unerträglich und zur Folter wird. Und dann hat man wieder das ganze Unglück, das man eigentlich hätte vermeiden sollen. Mitunter in Kombination mit Strafaktionen unter Eltern – in den Randbereichen des 2. Heiratsmarktes hört man mitunter auch Worte wie Sexstreik und Schlimmeres.

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Ein Besuch des Spielplatzes von Seeglas oder einer beliebigen Pferdekoppel zeigt jedem, wie sehr die Ansprüche hier gestiegen sind, wie sehr sich Eltern verausgaben, und welche Risiken da eingegangen werden: Ganz am Anfang, in der Öffentlichkeit nach dem Motto „Für mein Kind das Beste“ eine Maria Lactans zu geben, ist zwar nicht wirklich rücksichtsvoll, aber vorerst noch kostengünstig. Dann jedoch kommt das Echtholzlaufgitter, das iPhone, der beste Kindergarten, die ein oder andere Modebeschäftigung, und das alles kostet. Jahr für Jahr wird so ein Kind teurer, kaum eine Einkommensentwicklung hält damit Schritt, Kinder fressen Erbfälle und den kleinen Luxus nebenbei auf, und in Zeiten wie diesen alles nur dafür, dass sie später die besten Voraussetzungen haben, an der richtigen Uni studieren und die besten Auslandsaufenthalte erleben. Man kann gar nicht anders, das Umfeld, das Maximilian zur Trachtenanprobe schleift, lässt einem keine andere Wahl, wenn man sozial akzeptiert werden möchte. Dafür bringt man Opfer, darüber lässt man auch keinen im Unklaren: Man versucht, den Regeln des Münchner Südens zu entsprechen.

Und die Kinder, die später Privatuniversitäten als normal empfinden und den ärmeren Studenten Geld in die Hand drücken, damit sie ihnen ein Platz im Hörsaal freihalten, werden nie aufhören, ihren Eltern Vorhaltungen zu machen, weil sie so vieles nicht bekamen, nicht behalten durften, nicht mehr haben. Irgendeinen Grund brauchen sie ja für Magersucht und das Alkoholproblem. Den Roadster, mit dem man damals mit der P. nach Innsbruck fuhr, erstatten sie einem auch nicht zurück.

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173 Lesermeinungen

  1. bei dunkelheit sieht man die...
    bei dunkelheit sieht man die beulen nicht so, nicht wahr?
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    auch nicht die der sich scheuchen lassenden eltern.
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    im prinzip ist es nicht schlecht, danach zu fragen, wer zuerst da war.
    und im alltag nicht die mädchen in rosa zu stopfen und die jungs in piratenkostüme.
    man gönnt sich selbst ja auch nicht alles, aber was man hat, und wenn es angemessen und altersgerecht ist, dürfen die kinder mitbenutzen, die wallache oder die bibliothek zum beispiel. meinen wagen? jamais.

  2. Alice Miller, Das Drama des...
    Alice Miller, Das Drama des begabten Kindes.und die Suche nach dem wahren Selbst.
    „Schliesslich wird ein Mensch, der sein eigenes Schicksal in seiner ganzen Tragik bewusst durchlitten hat, auch viel deutlicher und schneller das Leid des anderen spüren, auch wenn dieser es noch überspielen muß“.
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    Eine Stütze für jede Stütze.

  3. Werter Don,
    ich dachte gerade...

    Werter Don,
    ich dachte gerade darüber nach, wie das wohl in Ihrer Jugend war, wo aber vermutlich Wirtschaftswunder und stetig rapide wachsender Wohlstand derartige Dramen vermieden haben.
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    Was mich aber dazu führt, dass die von Ihnen so schön beschriebenen Probleme wohl auch die stark gedämpften Auswirkungen von Wirtschaftskrise und des nicht mehr unbegrenztem Wachstums auf die besseren Kreise darstellen. Und je weniger man zuversichtlich sagen kann „Den Kindern wird es einmal besser gehen als uns“ umso mehr verspüren Eltern die Notwendigkeit, ihren Nachwuchs durch eigenen Verzicht dafür quasi zu entschädigen…
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    Und die Erlebnis-Schutzeinlage ist natürlich allerliebst. Man sollte ja fast überlegen, ob man eine solche nicht auch in das Fahrrad einbauen könnte…

  4. Die Vergesellschaftung der...
    Die Vergesellschaftung der Produktionsmittel steht an
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    Die Antwort darauf kann halt nicht lauten: keine Kinder. Dann schon eher: keine Eltern. Denn die sind doch verantwortlich für solche Gören. Und genau das ist, jetzt mal ganz unabhängig von der Tatsache, dass das recht eigentlich ein Problem innerhalb der Klassenerziehung der herrschenden Klasse darstellt, so wie dargestellt, doch das Streitthema. Das zwischen Sozialismus und Kapitalismus. Was auf der Tagesordnung steht ist die Vergesellschaftung der Produktionsmittel, ergo: der Eltern. Das Produkt Kind, wird irgendwann zum Produktionsmittel Kinder. Zum Reproduktionsmittel. Für die Klasse, für den Staat, für die Erhaltung des Eigentums an Produktionsmitteln.
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    Wie schnell auch immer das geschehen mag, und der Zerfall der Klassengesellschaft, ergo: der Kleinfamilie im Kapitalismus, zeigt, dass es gar relativ schnell geht. Die Uhr tickt. Sie tickt für die Familie (für die Ehe sowieso) und damit auch für das Recht auf Kindererziehung in privater Hand. Sie tickt für eine Gesellschaft, die die Naturgesetze über sich walten lässt. Die Familie ist die Fortsetzung des gesellschaftlichen Dschungels in den Privatbereich hinein. Ist letztlich die Keimzelle des gesamten Dschungels.
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    Dschungelgesetze sind es, die solche Kinder entstehen lassen. Immer wieder. Solange bis der Dschungel endlich gelichtet ist.
    Nur wie lichten wir diesen Dschungel?
    Wir beginnen damit, dass wir ihm die vielen Kronen abhauen. Die Kronen der Schöpfung. Vorneweg das Patriarchat. Das kapitalistische Patriarchat.

  5. Drum prüfe, wer sich ewig...
    Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
    Ob sich das Herz zum Herzen findet!
    Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.
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    Was waren das noch für Zeiten, als man im antiken Athen zur Betreuung der Knaben (für die Betreuung des weiblichen Nachwuchses legte man sich wohl nicht so sehr ins Zeug) einen Extra-Sklaven zur Verfügung hatte – den Paidagogos.
    Er hatte darauf zu achten, dass die Knäblein sich den damaligen Normen entsprechend gesittet betragen mögen; und das war real hard stuff, stand dem Sklaven doch zur Durchsetzung seiner Pflichten auch das Recht auf körperliche Züchtigung zu. Ja, diese „Umgangsform“ wurde wohl regelrecht von den Eltern/Sklavenbesitzern erwartet …
    Also, liebe Kindlein, wenn Dad oder Mom den Bugatti partout nicht rausrücken wollen, immer dran denken: es könnte noch viel schlimmer sein!

  6. Da ward mir mal wieder ein...
    Da ward mir mal wieder ein Bericht von einem fremden Planeten.
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    Als die Frage sozialer Akzeptanz auftauchte, war der interessantere Teil des Lebens in Anarchie mit Anstand und komplettnutzung der schmalen Intelligenz verrauscht. Dieses Milieus bedurfte es nicht mehr. Gibt es das ueberhaupt, dieses Milieu? Ich vermute Fiktion. Oder kennt man diese Leute nicht, weil die einen nicht kennen wollen? Dann haette man ja mal wieder richtig Schwein gehabt.
    Es gibt so Kelche, die vorbeibergehen…
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  7. donna laura, man stelle einem...
    donna laura, man stelle einem unbelasteten Kind im Alter von 4 einen Sandkasten hin, und einen Lehrer für erste Englisch-Schritte. Danach dürfte geklärt sein, dass die Strafe bei den Eltern nicht die Falschen trifft.
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    staff aureus, die Frage ist eher, ob solche Kinder nicht dazu neigen, die Fehler der Eltern zu wiederholen. Ich denke fast, da gibt es einen unschönen Zusammenhang (wobei ich selbst sagen muss: Ich wüsste jetzt bei meinen Eltern einfach keinen gravierenden Fehler, den man nachmachen könnte).

  8. Chris, die Sache ist komplex,...
    Chris, die Sache ist komplex, weil sich die Quellen des Vermögens geändert haben. Das Zusammenlaufen von Geld veränderte teilweise die Richtung von „Verdienen“ zu „Erben“ und dann auch zu „Anlegen“. Man rechnete in den letzten Jahren wohl mit einer gewissen Steigerung, die mehr als nur linear sein würde. Lustigerweise hat das aber in der Krise niemanden davin abgehalten, den genau gleichen Zirkus eine Runde weiter zu drehen.
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    In meiner Kindheit war das noch erheblich anders. die Ansprüche waren gesamtgesellschaftlich einfach andere. Der durchschnittliche Wellness-Urlaub wäre damals undenkbar gewesen.
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    Devin08, genau diese Antwort wollte ich implizieren, Zumindest keine Eltern, die sich in Kinderkarrieren verwirklichen wollen. Ich frage mich inzwischen nur, wie das noch gehen soll. Gibt es überhaupt noch normalbegabte Kleinkinder?

  9. Dann sind also nicht die...
    Dann sind also nicht die Kinder das Problem, sondern der eitle Wunsch, im Münchener Süden mitspielen zu wollen.

  10. ich möchte gerne etwas mehr...
    ich möchte gerne etwas mehr über den zweiten Heiratsmerkt lesen, bitte. Die Kosten für Kinder werden bereits zu oft thematisiert – sie sind mir zum Glück auch nicht unbekannt.
    Das Problem mit solchen Darstellungen ist es, die zweite Seite der Gleichung darzustellen. Es bräuchte einen Schreiber wie den Don, um Sinn und Erlebnisse und immaterielle Genüsse auf der rechten Seite so darzustellen, daß eine Ungleichung entsteht. In meinem Fall darf ich von einer Ungleichung sprechen, da mir Kind mehr Freude gemacht hat, als Leid, Mühe und Kosten.
    Möglicherweise haben die „Stützen der Gesellschaft“ häufiger größer Familien, da der materielle Aufwand relativ weniger schlimm ist. Natürlich gibt es die oben dargestellten Exzesse, diese „keeping up with the Joneses“, aber das muß nicht sein. Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine „der Tiger“ in Schieflage gerät, um mitzubieten. Ein Kind muß auch Frustrationstoleranz aufbauen.
    Mein Kind hat zum Beispiel schon deshalb kein Applehandy, damit es nicht „abgezogen“ wird. Die halbe Klasse hat aber Iphone4 und mein Kind muß damit klarkommen.

  11. Stimmt so: Wer gute Verbote...
    Stimmt so: Wer gute Verbote hat, braucht keine Manieren.

  12. diktionaftis, auch das ist...
    diktionaftis, auch das ist eine typische Oberschichtssache: Das teure und gesellschaftlich vorzeigbare Abstellen von Kindern. Nicht umsonst boomen um Berlin herum (protestantisch) die katholischen Ganztagsbetreuungen und Internate.
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    Filou, nehmen wir nur mal das Bild aus diesem Beitrag:
    http://www.tegernseerstimme.de/kindergarten-kreuth-otto-von-beisheim-spendet-fuer-gruppenraum/21668.html
    Und dann die Unterschrift, dieser (!) Hort werde entlastet (!).
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    Leider hat der Natur-Erlebnis-Kindergarten in Tegernsee keine HP. Ich kann nur mal einen Besuch dort empfehlen. Und sich umschauen. Die Realität schlägt jede Erfindung. Immerhin ist der „Wer hat das grösste Trampolin“-Wettbewerb inzwischen ausgetragen.

  13. Der Trend hat einen...
    Der Trend hat einen unangenehmen Nebeneffekt: Glaubt man dem Ex-Chef der Population Foundation of India, A. R. Nanda, breitet sich auch in Indien das Syndrom des „Kleinen Kaisers“ aus. Diese Bezeichnung stammt aus China – und beschreibt verzogene Einzelkinder, die ihren Eltern das Leben zur Hölle machen.
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    http://www.ftd.de/wissen/leben/:kleinere-familien-inder-sind-weniger-kinderlieb-als-gedacht/60098708.html

  14. melursus, ich bin gerade...
    melursus, ich bin gerade dabei, eine kompetente Kollegin breitzuschlagen, das Thema zu übernehmen. Ich selbst kann dazu nichts sagen, aber neben den positiven Beispielen gibt es ja auch genug, die suboptimal laufen. Der zweite Heiratsmarkt – das kann ich schon mal machen. Mit anonymisierten und literarisch geschüttelten Charakteren, sonst gibt es bald eine 5. Gruppe für mich allein.
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    HM555, ein arabisches Sprichwort sagt: Wer sich in die Schlangengrube legt, darf sich nicht wundern, wenn er gebissen wird. Aber wenn jemand zum Ehe- und Erziehungsberater ungeeignet ist, dann bin ich das.

  15. So gesehen wird schon...
    So gesehen wird schon verständlich, warum die englische upper class früher so großen Wert darauf legte, dass in den Eliteinternaten auch ordentlich geprügelt würde.

  16. Wie wäre es denn, lieber Don,...
    Wie wäre es denn, lieber Don, wenn in puncto Kinderkarrieren bei Bessergestellten und Besserverdienenden einige sehr erprobte Verhaltensweisen früherer Zeiten wieder in Sicht kämen – nur so als Folie zu eingerissenen Mißständen?! Als da wären: Das berüchtigte Beispruchrecht auch schon kleiner Kinder beim Immobilienverkauf? Da können die Altvorderen nicht kurzerhand den Grundstücksmarkt dadurch beleben, daß die Villa am See verscherbelt wird, obwohl sie doch als unveräußerliches Erbe schon der nächsten Generation (mit-)gehört. Internet-Chat-maulendes Kind2 hat durchaus recht – es ist nicht gefragt worden. Oder die Veräußerung von Fahrhabe: Da ist Kind1 aber gewaltig im Irrtum; alles, was mobil ist (und dazu rechnen auch Cabrios), ist außerhalb jeglicher Verfügungsgewalt verbalrandalierender Halbwüchsiger. Hier reicht ein scharfer Blick – und schon ist das Bobby-Car für 3-jährige vor die Zimmertür des 17-jährigen gestellt, als äußerstes Entgegenkommen. Wer jetzt noch widerspricht, erhält kurzerhand die Erziehungsmethode des Avunkulats vor Augen gestellt. Der Onkel mütterlicherseits, unverheiratet, bekommt den Ausbildungsauftrag für den unbotmäßigen Neffen (Don Alphonso, übernehmen Sie!). Jaja, ich weiß: Das riecht nach lauterem Donaldismus, hat aber früher mal funktioniert, besser jedenfalls als ein prügelnder Prof. Hinzpeter bei Willem Zwo.

  17. Kampfstrampler, es gibt immer...
    Kampfstrampler, es gibt immer eine exclusive Sichtweise (wie erziehe ich meine Kinder) und eine inclusive Sichtweise (wie mache ich das im Einklang mit meiner Umwelt). Meine Vermutung geht dahin, dass die Frauen, die ihre Cabrios vor meiner Einfahrt parken, weil dort zwar eine Feuerwehrzufahrt, aber eben auch Schatten ist, wenn das Kind nach der Schule sich dann auf die schwarzen Ledersitze setzt – dass diese Frauen mein Problem gar nicht sehen wollen. Da stimmen inclusive und exclusive Sicht überein.

  18. Don, beim veränderten...
    Don, beim veränderten Anspruchsnivau stimme ich Ihnen voll und ganz zu – Wellness-Urlaub? – Das ist doch so was wie die Erlebnis-Schutzeinlage für Erwachsene, oder?

  19. "... gibt es überhaupt noch...
    „… gibt es überhaupt noch normalbegabte Kleinkinder?“
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    Nach meiner Erfahrung – nein.
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    Damit muss man leben lernen.

  20. Das wäre vor allem mal ein...
    Das wäre vor allem mal ein eigenes Thema: Mit Don Alphonso dem Acetonbader und Felgenreinigungsmittelzähneputzer in eine Wellness-Oase wie der im Tegernsee. Sehr spassig. Aber das tue ich mir nicht an.
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    http://www.monte-mare.de/de/tegernsee.html

  21. gruselig, gruselig, diese...
    gruselig, gruselig, diese Abrichtung von Kindern zu konsumierenden Narzissten. Ob die jemals im wirklichen Leben ankommen und Fuß fassen können?

  22. ... da der PrenzlBerg (wie er...
    … da der PrenzlBerg (wie er vom Connaisseur auch genannt wird) im Text erwähnt wird, hier noch ein Link zum Thema „Verzogene Eltern im Kinderparadies Prenzlauer Berg“:
    http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/04/16/berlin-verzogene-eltern-im-kinderparadies-prenzlauer-berg/
    oh ja! Die sog. Verrohung der Sitten ist keineswegs an die Fülle des Geldsackerls gebunden.

  23. melursus/slothbaer/lippenbär...
    melursus/slothbaer/lippenbär – Als die Tigerbabies geboren wurden, hatten wir ein abgezahltes Haus und ein Grundstück mit Blick aufs Meer…. Aber Gitterbettchen und die gesamte Erstgarderobe kam von der Heilsarmee. Violinstunden nach einem japanischen Meister waren damals in unseren Kreisen besonders populär. Den armen Tigerbabies der faulen Mutter wurden sie vorenthalten, ebenso Babyschwimmen, Mutter/KindGymnastik, Ballettstunden und andere Aktivitäten. Dafür hatten sie eine ausgebildete Kindergärtnerin als Nanny.
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    Was Freizeitaktivitäten betrifft, galt die Regel, nur wenn die Mädchen es selbst vorschlagen, versprechen einige Zeit durchzuhalten, und idealerweise auf eigene Faust zum Veranstaltungsort gehen bzw. fahren. Immer durchgehalten haben wir es nicht. Mein Mann und ich unterhielten einen regelmäßigen Taxidienst für die jungen Damen zur Tanzstunde und zum Reitstall. – Ehrlicherweise sollten wir aber zugeben, dass es uns Spaß gemacht hat, ein paar Minuten dem Gehopse mit Jüngling oder Pferd zuzusehen.

  24. das ist ja praktische an...
    das ist ja praktische an reichem kindersegen: sie, die kleinen, wissen, sie sind nicht die einzigen, die kekse möchten, aber auch untereinander füreinander da, wenn es mal keine gibt, und auch kein erwachsener in der nähe, den man darum bitten könnte.
    dann mögen zwar überlegungen richtung schlüsselfinung zum süssigkeitenschrank und zur keksdose beginnen, aber die aufmerksamkeitsspanne reicht in diesen fällen meist nicht länger als eine viertelstunde, dann ist der keks, in diesem fall nur unwörtlich zu verstehen, gegessen. die obstschale ist ja auch noch da.
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    in der tat wird es bei elektronischem spielgerät ab einem gewissen alter schwierig, denn einerseits zögere ich mit diesen anschaffung meist solange bis sie wieder veraltet wären, dann geht der zirkus des zögerns von vorne los, oder die grosseltern haben freudestrahlend endlich mal wieder ein geschenk gefunden, das man neben den üblichen altertümlichen lederhandschuhen, taschentüchern, gürteln, kaschmirschals und -mützen auf den gabentisch legen kann.
    diese dürfen dann auch die hauseigene tradition auf aushäusige erziehung ab zwölf mehr als tatkräftig unterstützen, womit sich der chinesischlehrer in der krabbel-und wickelgruppe mäuschen3a erledigt haben dürfte. zudem müssen unsere erbinnen und erben nicht auf vorstandsvorsitzender studieren, da sie auf nicht gänzlich verblödete eltern und ihre freunde zurückgreifen dürfen – nicht müssen. berufliches glück beruht weitmehr auf vitamin b als auf fleiss, falls man nicht völlig talentfrei ist.
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    und hey, wir haben einen neuen satiriker/13.55 – willkommen! sehr amüsant!

  25. Das Allerallerallerböseste...
    Das Allerallerallerböseste für Kinder sind Hubschraubermamis. Hörte ich vor kurzen doch von einer Grundschule berichten, in der Eltern mittlerweile nicht mehr erlaubt sind. Damit die Kinder auch einmal allein die Treppe hochgehen können und sich allein aus ihrem Anorak befreien…

  26. @HansMeier555
    Sehr geehrter...

    @HansMeier555
    Sehr geehrter Herr Meier, Sie schreiben durchaus differenzierte Beiträge, so daß ich hoffen muß, Sie nicht mißzuverstehen. Aber Prügel, das können Sie doch nicht ernst meinen. Kinder oder Jugendliche zu prügeln kann nicht zu guten, starken Menschen führen. Bei aller Disziplin und Konsequenz ist die körperliche Züchtigung nicht hilfreich. Das glaube ich, gilt auch für „einfach strukturierte“ Kinder. Schläge würde ich nur für gewisse Mitglieder des Lehrkörpers der Odenwaldschule und für nachgewiesen schuldig gewordene Priester gutheißen. Für Erwachsene. Das Kind will lieben, will geliebt werden und will lernen. Das Kind schließt sich der Autorität einer guten Lehrerin, einer Oma gerne an. Und Kinder kennen Reue, kennen Recht und Unrecht. Das Kind will Vertrauen und versucht dann auch, dem Vertrauen gerecht zu werden. Ich behaupte sogar, daß Kinder und Jugendliche viel stärker schwarz-weiss denken, als wir. Und deshalb moralisch strenger sind als wir.

  27. Sehr geehrter Herr Don...
    Sehr geehrter Herr Don Alphonso:
    Ihr Beitrag lässt vermuten, die P. sei von Don Alphonso bereits schwanger (mit Don Aphonso Jr. und Donna Alfonsa – per Fruchtbarkeitsklinik in Tschechien?) und um sich psychologisch darauf vorzubereiten, das Don Alphonso bald auch unter die Schreibtischväter gehen wird, malt er es sich noch einmal richtig aus, wie jemand ohne Kinder Kinder sieht, denn diese Sichtweise wird ihm bald fehlen…
    Uns so, kurz darauf:
    Die Alphonso-Zwillinge: pa-PA!, warum betreibst du eigentlich nicht mehr Dein Blog in der Faz? Wir haben es neulich im Deutschunterricht durchgenommen, als die versunkene Kulturtechnik des Bloggens dran war.
    Don Alphonso: Wie hätte ich das Blog behalten sollen? P. und ich standen damals mit Euch vor der Frage, wie wir das Geld für eure oskisch und etruskisch sprechenden und promovierten Nannys heranschaffen sollten, und bei Google-Springer war gerade eine Stelle als „Privatblogger“ [wie Privatbankier] innnerhalb von Google&Nobles+ frei, und darum….
    Einer der Alphonso-Zwillinge (nachher im Netzwerk-Chat mit sem Etruskisch-Tutor): „mini acnanas don alphonso.“

  28. @Kaffeetrinker - :)
    @Don -...

    @Kaffeetrinker – :)
    @Don – Diese hollandischen Wände sind schon sehr dünn. Hinter meinem Rücken höre ich Oliv und Fred laut brüllen. Ich finde das bringt Leben in die e-Bude.

  29. Am schlimmsten finde ich die,...
    Am schlimmsten finde ich die, die dann irgendwas deswegen für unglaublich qualifizierend halten, weil sie, oder vielmehr ihre Eltern, sich sowas nicht im Traume leisten konnten, und die sich dann für oben angekommen halten, weil sie all das ihren Kindern, die sie sich deswegen nicht leisten können und deswegen auch nicht kriegen, selbstverständlich zugutekommen lassen wollen würden, da sie selber ja anderen wegen Fehlens solcher formalen Attribute Steine in den Weg legen. Immerhin kommen die nicht gleich noch auf die Idee, deswegen müsse der Staat das finanzieren. Nur erzeugen sie die perverse Logik, daß sie sich die Kinder desto weniger leisten können, ein je höheres Grundniveau der Staat jedem Kind unabhängig von der Finanzkraft seiner Eltern angedeihen läßt, während sie selber dieses Niveau immer weiter verzerren. Das moderne Ketzertum. Und das Schöne daran ist die immanente Katharsis, als höchste Ziel seines Strebens das eigene Aussterben zu verfolgen.
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    Jedenfalls bin ich mir nicht so sicher, ob das Wegvertickern der potenziellen Begierdeobjekte nicht psychologisch harmloser ist, als dieselben zur fast unweigerlichen Zerstörung durch die Kinder freizugeben, sodaß sie dann später, wenn sie jenseits kindlicher Begierden den Vorwurfstatus erreichen würden als Menetekel des eigenen Unvermögens dienen. Die davon ausgehenden Skrupel und Relativierung der Selbstüberschätzung dürften heute ein viel maßgebliches Hindernis im Lebenslauf darstellen als der Besuch des Reiterhofs mit dem falschen Mütterkaffeekränzchen.

  30. @melursus
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    Ich bin ja nicht...

    @melursus
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    Ich bin ja nicht für Prügel, ich überlege mir nur, warum andere mal dafür gewesen sind.
    Das klassische englische Internat war für die viktorianische Oberschicht eine Strategie, dem hier beschriebenen Dilemma zu entkommen.
    Könnte mir gut vorstellen, dass das auch fürs heutige mitteleuropäische Westviertel wieder aktuell werden könnte: Internate, die für strenge militärische Disziplin bekannt sind. „Schaut her, wir verwöhnen unsere Kinder nicht!“
    Das würde auch politisch passen, definieren wir uns doch längst wieder über unsere globale militärische Präsenz. Es wird höchste Zeit für ein paar neupreußische Kadettenanstalten, schon um das Nachwuchsproblem der FDP zu lösen.

  31. Tja, Dankbarkeit ist eine...
    Tja, Dankbarkeit ist eine Erfindung der Erwachsenen.
    Für das Kind das Beste macht Sinn, wenn man wüsste, was das Beste ist.
    Und heirate, oder heirate nicht. Du wirst es bereuen.
    Auf jeden Fall aber klasse geschrieben!

  32. donna laura/Tiger/(und ThorHa...
    donna laura/Tiger/(und ThorHa bei Herrn Strobl): ja, so geht das mit dem Kindererziehen und überhaupt Kinder haben. Aber bei den von DA Beschriebenen frage ich mich, ob die je im Leben aus dem Quengelalter rauskommen können.

  33. Ist dir echt so langweilig?...
    Ist dir echt so langweilig?

  34. ... hier in der Zivilisation...
    … hier in der Zivilisation (NRW) gibt es den beschriebenen Dreck nicht in wahrnehmbaren Maße – vielleicht als Abberation in irgendwlechen Sued- West- oder Sonstwasvierteln, die spielen aber insgesamt keine Rolle. Ich halte das Ganze fuer ein typisches Problem der inhaerenten bayrischen Grosskotzigkeit, sowohl in der Auspraegung, wie auch in der Darstellung.
    Da ich selber Kinder habe kenne ich auch jede Menge Eltem mit Kindern aus dem normal akademisch verseuchten Millieu – und ich kann alle hier beruhigen, die Kinder sind sehr ok und die Eltern sind auch knorke. Also keine Angst um irgendwelche Zukunft, wir machen das dann schon.

  35. Ich les das immer ganz gerne...
    Ich les das immer ganz gerne hier, doch doch. Es ist aber nicht meine Welt und es entspricht auch nicht meinen Lebenserfahrungen, nicht nur als Vater. Wem geht’s noch so?

  36. Wer würde zugeben, dass es...
    Wer würde zugeben, dass es ihm so geht?
    .
    Im Ernst, es ist sicher das Problem einer gewissen Schicht. Eben die „Die ganze Klasse hat ein iphons4“-Schicht.

  37. Der Arkonaplatz liegt in...
    Der Arkonaplatz liegt in Mitte. Ansonsten heute keine groben Fehler.

  38. HM555, die etonmäßige...
    HM555, die etonmäßige Klöppe-Erziehung hat jedenfalls nicht verhindert, dass Churchill zum besten Deutschen des 20.JH wurde

  39. Werter Don Alphonso,
    das ist...

    Werter Don Alphonso,
    das ist nun wirklich ein armer Artikel,
    Sie müssen in Ihrer Kindheit sehr verletzt worden sein.
    Aber so zu schreiben, na ich weiss nicht.

  40. Bitte, geht es auch höflich...
    Bitte, geht es auch höflich ohne dumme Taschenbuchpsychologie?

  41. Der grüne Kadett C von meinen...
    Der grüne Kadett C von meinen Eltern, mit dem ich damals noch ohne Kindersitz (und ohne Gurte hinten) durch die Gegend geschaukelt wurde, hätte seit 3 Jahren ein H-Kennzeichen…. Der wäre was für die Umweltzone hier. Verflixt, wie Recht Sie wieder einmal haben…

  42. Hab einen alten Hund und eine...
    Hab einen alten Hund und eine junge Huendin und es kam wie es kommen musste,
    sie hat Babies und ist nicht mehr zum Wiederzuerkennen. Mir ging es aehnlich und
    auch heute noch knurre ich , wenn jemand meinen Babies zu Nahe kommt, genau wie meine Huendin. Natur ist also staerker als Kultur (will sagen ich wurde erzogen,
    nicht zu knurren).

  43. @Herr Schmidt - Meiner...
    @Herr Schmidt – Meiner Erfahrung nach beschreibt Don nicht nur bayrische Großkotzigkeit. Kronberg bei Frankfurt bietet ähnliches. Am Wochenende werde ich da mal wieder hinfahren, um meinen uralten Vater zu besuchen. Das (mittlerweile erwachsene) ältere Tigerbaby kommt mit und wird sich sicher wieder sehr amüsieren, wenn wir gemeinsam die dortigen SUV Mütter mit aufgepoppten Gesichtern beobachten werden, wie sie ihren Nachwuchs herumdirigieren.

  44. Man kann dem Pfarrer zuhören...
    Man kann dem Pfarrer zuhören zum Thema Familienleben, oder dem Don. Beide stehen dabei eher neben der Realität, aber beim Don ist´s unterhaltsamer. Es ist doch so: die Kosten der Kinder werden im blogbeitrag massiv überschätzt. Ein Kind ist doch wie ein platter Reifen am Rennrad, beim ersten ist es mühsam,und erschreckend, wenn der Gummi platzt. Man muß Material+Werkzeug kaufen, beim zweiten kennt man sich schon aus, und beim fünften ist die Freude groß, daß immer noch ein Flicken im Packerl ist. Das Familiensilber hat man eh zwölffach, es fordert Putzen oder Nutzen ! (Silberpolieren ist ab 3 Jahren schon erlaubte Kinderarbeit, da bleiben dem Papa fünf Minuten zum bloggen). Je mehr Kinder, desto günstiger der Kindergarten, der Preis der Familienkutsche sinkt ebenfalls, wenn man pro benutztem Sitzplatz rechnet, die Vintage-Familien-Gutschi-Jeans hält sich in der eBucht auch nach fünf Generationsrunden stabil, je mehr Löcher desto teurer. Ein Cabrio behält man, Cabrioleder ist viel stabiler gegen Kinderkotze als Limousinenalcantara, die Ferienwohnung ebenfalls, denn sonst müsste man das Urlaubshotel gefühlt kaufen. Studienkosten ? Kinder der Stützen wohnen auf dem Haus, kostengünstiges Quartier+Flüssignahrung. Die Mädchen werden bunt lackiert+verkauft. An Farbenträger. Und wer nicht spurt, muß mit 16 ins Hotel, als Zimmermädchen, oder so. Da ist doch die Frage schnell geklärt, wo man besser investiert, in die Dächer von fünf Kinderzimmer oder in fünf Dachfonds. Sichere Rendite !

  45. Yep. Maman. Meine Maman. Sie...
    Yep. Maman. Meine Maman. Sie hatte ihn: den Peugeot 304. Cabrio. Aus den ersten ’70ern, als Peugeots noch schön waren. Und schnell.
    Sie hat ihn verkauft. Als ich 17 war.
    Das werfe ich ihr heute noch vor. Alles andere, was die kindliche Psyche in besseren Kreisen betrifft, ist Quark. Es trifft höchstens auf die Kinder Arrivierter zu.
    Mit freundlichem Gruß aus den besseren Kreisen, Pierre

  46. Vier Kinder+MuMuMutterglück:...
    Vier Kinder+MuMuMutterglück: Yvonne is coming home, coming home, coming home

  47. Kann hier nicht so en detail...
    Kann hier nicht so en detail mitreden, bis auf die Sozialschichtungen beim Heiratsmarkt (cattle contest), innerhalb dessen ich meine un- oder nicht mehr verheirateten Freundinnen gerne mit ausgeschnibbelten Heiratsanzeigen (pragmatische Literatur) zum Quietschen oder zum Verzweifeln bringe.
    .
    Zwei Zusammenhänge fielen mir trotzdem auf: Wenn Eltern nicht nur die Cabrios, sondern (ich vermute automatisch) auch ihre Kinder als Demonstrationsobjekte ihres Sozialstatus (ob real oder behauptet) benutzen, merken die Kiddies das natürlich sehr schnell und haben einen wunderbaren und unfehlbaren Hebel für Erpressungen aller Art.
    .
    Funktioniert am besten in Neubauvierteln aller Art (Känguruhhausen), wo alle socialiter bei Null starten und eine Hierachie erst mal erkämpft werden muss. Auch im neuen In-Viertel funktioniert das auf die gleiche Weise. Und bei den Kiddies gilt das auch für die Einstiegsklasse der neuen Schule. Da herrschen Mord und Totschlag (nein, selten körperlich) innerhalb der Schülergruppe und genauso in den Elternversammlungen.
    .
    Das zweite ist die beschriebene zunehmende Arroganz (eine normale Verhaltensweise im Hierarchiekampf). Mir fiel auf, daß viele Karrierelehrgänge mehr oder weniger verklausuliert Arroganz zur Selbstbehauptung lehrten, was zu einer erklecklichen Zahl von gegelten Schnöseln und Schnöselinnen in allen Etagen führte, die 80 Prozent ihrer Energie zur Positionsfestigung verbrauchen. Vor allem, weil man bei der Einstellung Arroganz mit Erfahrung verwechselte und diese Bewerber (weil billiger) damit versehentlich 10 Jahre zu früh auf die Position setzte, was der als Erfolg seiner nur rudimentär vorhandenen Persönlichkeit verbuchte und nicht als Chance.
    .
    Natürlich wird dieses antrainierte Verhalten nicht abgelegt, wenn man versehentlich einen Kinderwagen durch den Supermarkt steuert, das Leben ist Kampf, und auch ein Kinderwagen taugt als Rammbock. Das erschrockene Verhalten der Angerummsten bestätigt den Erfolg.
    .
    Aus dem Kinderwagen wird dann der SUV, und Kinder sind lernfähig. Die drohen dann dem Lehrer mit dem Rechtsanwalt, wenn’s nicht nach ihrem Gusto läuft, später dann dem Vater mit der Steuerfahndung, und so wird halt ein Kreislauf draus, in dem asozialisierte Poser die Hauptrollen spielen.
    .
    Wer’s nicht glaubt, sollte das hier wieder von vorne lesen. Oder warten, bis die Sozialblase platzt.

  48. @Pierre: Schöne Geschichte...
    @Pierre: Schöne Geschichte aus der weiteren Bekanntschaft. Ein Vater, bekennender Auto-Messie, konnte sich nicht trennen von all den angesammelten Wunschautos aus seinem bewegten Leben (ein Don hoch 8 sozusagen), das hatte nichts mit Status zu tun, nur mit Freude an ausgesuchten mobilen Untersätzen, er fuhr gerne damit, schraubte gerne daran rum, ich meine, da wäre auch ein großes Peugeot-Cabrio dabei gewesen. Da das Geschrei zuhause immer größer wurde, hat er eines Tages alles verkauft oder verschrottet.
    .
    Hat er gesagt, und fuhr von da an nur noch ein Vernunftmobil.
    .
    Tatsächlich hatte er ziemlich weit entfernt eine Halle gemietet, in der die ganzen Geräte pfleglich aufbewahrt wurden.
    .
    Das hat er nicht gesagt.
    .
    Dann kam’s wie bei Ihnen, die Tochter beschwerte sich – wie Sie – irgendwann über den Verlust der Autos ihrer Kindheit, besonders über einen kleinen flinken Italiener, der besonders im Winter bei Schnee und Eis viel Spaß gemacht haben soll. Und mit dem hat er sie eines Tages von der Uni abgeholt. Die Tochter soll geheult haben.
    .
    Aber ehrlich, wer hat schon die Möglichkeiten, sich sowas auf Lager zu legen?
    Probleme über Probleme: http://www.bbc.co.uk/news/magazine-14718478
    Ganz abgesehen davon, daß bei einem Peugeot aus den Siebzigern der Rost über die Jahre nicht zu bremsen gewesen wäre. Selbst einen 205 CTi in vernünftigem Zustand werden Sie kaum finden.
    .

  49. SUV ist out. Odem est nomen....
    SUV ist out. Odem est nomen. Flotte Familien fahren Porschä Pämpersmehra.

  50. Warten bis die Sozialblase...
    Warten bis die Sozialblase platzt, will ich auf keinen Fall. Ich möchte jetzt
    erben, solange noch was da ist.
    In den oberen Rängen muss das Gedrängle ja groß sein, wenn die Mütter so im Stress sind. Vielleicht leiden zu viele an Vitamin B-Mangelerscheinungen und allein
    der Name verleiht auch keine Flügel.
    Und die Kleinsten stehen schon in Startlöchern. Puuh!
    .
    Aber so ist es halt, wenn man keine Gefolgsleute hat und keinen Herr.
    Da wird man auch für die unteren Schichten uninteressant.

  51. Und es gilt: Die dankbaren...
    Und es gilt: Die dankbaren Kinder entwickeln sich am schönsten!
    Dann müsste nur geklärt werden, wie Vater und Mutter Dankbarkeit evozieren können, oder? Vermutlich liegt es an der scheinbaren Wertelosigkeit unserer eigenen Person.Sowie ich meinen Wert erkannt habe, kann ich Materielles nicht mehr vergöttern. Als Eltern, wie als Kinder!

  52. "Hund statt Kind" war gestern...
    „Hund statt Kind“ war gestern im Reiseblatt zu lesen. Ein Hundestrand am Gardasee. Nach SUV, Rauchverbot und strenges Verkehrsrecht nun noch weitere Germanisierung in unserem bella italia. Ein Hund kommt wohl auch günstiger als ferngesteuerte Blagen.

  53. Liebe KarolaKettenhemd, das...
    Liebe KarolaKettenhemd, das haben Sie schön und genau gesagt, ich glaubs nicht nur, ich wills bestätigen (01.Sept. 23.43). Danke
    .
    Sehr verehrter, lieber Don, … die Maria Lactans geben: Sie haben ja wirklich keinen Unterleib! :-). Für mich ist das Stillen in der Öffentlichkeit in etwa so rücksichtslos anzusehen, wie gepiercte Bauchnabel/Augenbrauen oder Luftballonlippen u.ä. Das Ammen kann man charmant oder saubeutelig betreiben und es kann hübsch anzusehen sein, sogar wenn man bei Frauen eher, Bitte um Verzeihung, das Fahrgestell oder die Bereifung schätzt.
    .
    In Norddeutschland, ich weiß, da mögen Sie nicht so gerne hin, gibt es ein süsses kleines Städchen, da steht so eine Dame an erhobener Stelle mitten auf dem Marktplatz und alle sind stolz auf die Frau Luna. Zugegeben, sie ist nur etwa einen halben Meter groß.

  54. Im Hochbegabungswahn zeigt...
    Im Hochbegabungswahn zeigt sich das ganze Elend des bürgerlichen Produktivitätswahns.
    Gerade weil ja längst feststeht, dass sich die Elite per Abstammung und nicht per Leistung reproduziert, muß die eigene Leistungsfähigkeit so hysterisch unterstrichen werden.
    .
    Der Hochbegabungswahn ist trauriges Zeugnis dafür, wie weit die heutigen Reichen noch vom Habitus einer sieghaften Aristokratie entfernt sind.
    Das finde ich deprimierend.
    Sollte es denn selbst für Münchener Südviertler wirklich unmöglich sein, den Bürger in sich zu überwinden?

  55. <p>v. Natzmer, ich meine damit...
    v. Natzmer, ich meine damit konkret jene, die sich gerne als Ikone darstellen und es in einer Weise tun, die viel über die Selbsteinschätzung der Mutterschaft ausdrückt.

  56. Eitel ist der Wunsch nach...
    Eitel ist der Wunsch nach Dankbarkeit.

  57. Also, DA will nie DAddy...
    Also, DA will nie DAddy werden – das war vom Anfang an klar.

  58. HM555, es gibt sicher so etwas...
    HM555, es gibt sicher so etwas wie einen Rechtfertigungsdruck, aber nachdem man unter sich bleibt, ist es wohl nicht falsch, einen internen Leistungswettbewerb anzunehmen.

  59. @Der Tiger: Kronberg? Das ist...
    @Der Tiger: Kronberg? Das ist natuerlich bitter! Ich behaupte auch nicht das alle anderen gegen diese Form der Grosskotzigkeit voellig gefeit waeren (siehe Duesseldorf) – – aber in der Breite sind es allein die Bayern die durchweg mit eine Grundgrosskotzigkeit glaenzen die in der foederalen Grosskotzigkeitsdarstellung eine halb-logarithmische Darstellung erfordert …

  60. können wir denn heuer...
    können wir denn heuer überhaupt ohne „Selbstmarketing“ ? Da muss dann auch schon der Säugling herhalten als Darstellungsfläche. Und sonst würdigt ja sowieso keiner die „Aufzuchtsleistungen“ (siehe Devin08: der Staat würdigt sie jedenfalls nicht, kann er nicht, genau wie die Altenpflege: alles viel zu teuer. Lebt von den Grundlagen, die er selbst nicht schaffen kann.)
    Dadurch wird der Anblick nicht erbaulicher, klar.

  61. ... Nepotismus, ... gegen den...
    … Nepotismus, … gegen den nichts zu sagen ist, wenn Leistung und Erfolg ihn rechtfertigen (Thomas Mann, aus dem Gedächtnis).
    Das war auch im Kommunismus so, kann also nicht ganz verwerflich sein :-)

  62. Man kann sich ja ein Marketing...
    Man kann sich ja ein Marketing raussuchen, das nicht sonderlich beliebt ist: Vermehrungsunwilliger Faulenzer am Strand, zum Beispiel.

  63. ... Faulenzer am Strand ......
    … Faulenzer am Strand … kann sehr hübsch anzusehen sein: braungebrutzelt im Adamskostüm, umringt von einer ca 30 Kopf starken – Kuhherde (Muttertiere, Färsen, Kälber), die diesen interessanten Anblick mal genauer untersuchen und beschnuppern wollten. Erlebt in Norwegen. Kam gut.

  64. @Don Alphonso @ v. Natzmer:...
    @Don Alphonso @ v. Natzmer: Hoch lebe die Demonstrative Mutterschaft, die auch nichts anderes als Rumgeprotze mit naturgeerbten Zufallsergebnissen ist. Das Drohpotential, das in nicht besseren Kreisen durch Kindermenge dargestellt wird, wird in besseren Kreisen gerne durch Intensität ersetzt. Eine prima Gelegenheit, moralische Pression auf auf die Teilnehmer im ‚internen Leistungswettbewerb‘ auszuüben, besonders die schwangere Frau darf ungestraft tyrannisieren und lebt das lustvoll aus.
    .
    Kein Problem, sich innerhalb dieser Hysterie bei einem der Versuchsballons unbeliebt zu machen, mit dem Spruch: Wer sagt’s denn, daß arme Leute keine Kinder kriegen können?
    .
    Ich warte immer noch auf den Autopäpper ‚Hochbegabtes Kind an Bord‘. Zur Not täte es ja auch ein demonstratives ‚Reiches Kind an Bord‘ auf Anthrazitmetallic. Sagt dasselbe aus. Leider sind Autopäpper in besseren Kreisen ein ziemliches No-No, zugegeben, aber man kann ja mal heimlich einen draufkleben. Pluspunkte im internen Leistungswettbewerb sind nicht einfach zu verdienen.

  65. Ja aber könnte man den...
    Ja aber könnte man den internen Leistungswettbewerb nicht auch anders akzentuerien, als immer nur mit Begabung und Konsum?
    .
    Warum nicht z.B. durch erworbene Fähigkeiten wie Reiten, Fechten, Tanzen (oder meinetwegen alternativ American Football) oder einfach die Kunst, eine taktvolle Tischordnung aufzustellen?
    Die Mädchen sollten informiert werden, dass vielleicht nicht der Charakter, aber doch Körperhaltung, Stimmodulation und Sangeskünste weitaus wichtiger sind als bloße Körpermaße.
    .
    Überhaupt ist es lächerlich und irgendwie inhuman, Konkurrenz anhand von Kleinkindern auszutragen.
    Man müsste seine Aufmerksamkeit viel eher auf die 16-17-18jährigen richten, das wäre aussagekräftig.

  66. welches paar, das füreinander...
    welches paar, das füreinander zuneigung empfindet, das sich für halbwegs präsentabel und fortpflanzungswürdig hält, sodaß es mit großer wahrscheinlichkeit damit rechnen kann, keinen ekel gegenüber dem eigenen nachwuchs zu entwickeln, das optimistisch ist, seinen lebensunterhalt bestreiten und im alltag bestehen zu können und das nicht der illusion nachjagt, grenzenloser hedonismus sei erreichbar, kann für sich bewußt den entschluß fassen: ‚bevor wir heiraten, alt, häßlich, einander überdrüssig, lieb- und freudlos den aufwuchs unserer verzogenen und kostenträchtigen brut begleiten und mit unserer noch verblieben kraft, unseren teuer bezahlten beziehungen und dem verbliebenen geld den weg in ihr vergeudetes erwachsenenleben ebnen, wollen wir wenigstens noch ein paar jahre freude haben, uns beruflich entwickeln, vermögen anhäufen, einen bestimmten status erreichen, damit wir wenigstens etwas haben, das uns in den kalten und finsteren tagen unseres bevorstehenden familienlebens wärmen kann’……….!?

  67. @Don Alphonso: Allerliebst...
    @Don Alphonso: Allerliebst kokett, dieses Marketing. Von diversen Friseurbesuchen kenne ich mindestens drei Zielstrebige, die Ihre Ansage als Casus Belli verstehen würden. Ganz vorne dabei sicher auch – stellvertretend für ihre Leserschaft – die Redakteurinnen verschiedener Frauenzeitschriften, die zur Treibjagd wg. Bekehrung blasen würden.
    .
    Ich befürchte, Sie unterschätzen den Missionarischen Eifer marodierender Mädels.

  68. Ich muss ehrlich sagen, Kinder...
    Ich muss ehrlich sagen, Kinder strapazieren die Nerven.
    Also re DA 08.23. Vermehrungsunwilliger am Strand (Sand-Boy oder Plage-Mate?) wäre schon eine Möglichkeit doch m.M.n. ist DA zu intelligent für sowas.

  69. Das erinnert mich an eine...
    Das erinnert mich an eine durchwachsene Geschichte von der Sonntagsausfahrt eines Automobilveteranenclubs.
    In diesem Fall ein klassenoffener Verein, vom aufwendig überrestaurierten Zweitakt-DKW bis zum etwas verlotterten Rolls.
    Ende Mai, Cabriowetter, Einkehr im feinen Kurortcafe. Bei den mitfahrenden Familien, meist noch jüngere Kinder, die eigentlich noch zu ungefilterter Meinungsäußerung neigen, hier aber wohlerzogenes Bestellen des Kuchenstücks.
    Eine Ausnahme war die Enkelin des DKW-Sammlers, der diesmal aber ein Pagoden-Cabrio fuhr. Der DKW-Freund bat, dem schelmischen Gesicht nach mit einem Hintergedanken, seine Enkelin sich das zu bestellen worauf sie wirklich Appetit habe. Die freudige Antwort gebot Pommes Frites mit Ketchup, gefolgt vom Lob, es sei ja wenigstens ein vegetarischer Wunsch.
    Die Augenbrauen der Bedienung sprachen ein verhalten irritiertes Idiom, der routinierte Service gewährleistete aber die Bereicherung der Kaffeetafel um das Bukett der auch den letzten Nasenwinkel aufsuchenden Kartoffel-Fett-Düfte.
    Sichtlich erfreut am ehrlichen Wohlergehen seiner Enkelin, bereitetem ihm die zeitweilig an das memento mori gemahnenden, aufblitzenden Blicke einiger Mitfahrer auf der Hornhaut seines Gemüts, ebenso wie das bereitwillig zugedachte vergiftete Lob, eine gute Wahl bei der Bestellung getroffen zu haben, allenfalls einen leichten Kitzel.

  70. Kleiner, allgemein gehaltener...
    Kleiner, allgemein gehaltener Hinweis: Wenn hier jeder anfangen würde, über jeden psychologische Gutachten aufgrund von kleinen Texten und Vermutungen anzustellen, wäre der Spass hier für alle begrenzt. Wäre also dankbar, wenn sich das so weit wie möglich vermeiden liesse. Oder ich vermeide das am Freischaltknopf. Wie man es lieber hat.

  71. Wer das alls für übertrieben...
    Wer das alls für übertrieben hält, soll ml beim Spon die neuesten Ergebnisse der Kleinkindforschung nachlesen:
    .
    Schon Kleinkinder im Alter von elf Monaten können erfolgreich trainieren, sich besser auf eine Aufgabe zu konzentrieren. In einem Experiment hatten britische Wissenschaftler mit 42 Kleinkindern geübt, bestimmte Objekte auf Computerbildschirmen mit den Augen zu verfolgen oder sie wiederzufinden, nachdem sie verdeckt wurden. „Schon eine relativ kurze Trainingszeit führte bei den Kindern zu einer verbesserten Aufmerksamkeit“, berichten die Forscher
    .
    http://www. spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,783857,00.html
    .
    Muss man sich mal vorstellen: Kindheit? Babyzeit? Pah! Gestrichen.

  72. Natürlich können Kleinkinder...
    Natürlich können Kleinkinder sich schon ausgezeichnet trainieren. Tigerbaby Nummer 1 liebte Blaubeeren und Brombeeren, die sie begeistert direkt vom Gebüsch abzog. Einmal saßen wir im Garten, da sah ich, dass sich ihr Gesicht änderte und ihr Blick ganz konzentriert in der Luft hing . Dann fing sie an Töne von sich zu geben (mit 14 Monaten konnte sie noch nicht mehr), wackelte zu ihrem Papa, versuchte ihn vom Stuhl zu ziehen und zeigte auf den Pflaumenbaum. Wir hatten es noch gar nicht bemerkt, ganz oben in dem alten Baum hingen ein paar Pflaumen und diese lila Dinger wollte sie zum essen. Sie hatte vorher noch nie mit Pflaumen Bekanntschaft gemacht und hat sich über ihre ersten (und dann auch noch selbst entdeckten) riesig gefreut.
    Das spannendste an Kindern ist, sie dabei zu beobachten, wann und wie sie lernen.

  73. ... wenn man mittels...
    … wenn man mittels pränataler Beschallung in utero das Gehirn des ungeborenen Kindes dazu anregen will noch a bissl intelligenter zu werden, wenn man die Kleinstkinder durch Rekrutierung einer chinesischen Nanny Mandarin ins Blut übergehen lassen will, damit die Sprößlinge später mal in Shanghai nicht über den Tisch gezogen werden können … wenn man dazu tendiert, dass die Kinder möglichst jung und gefälligst schnell ihre 200%-ige Ausbildung bekommen, dann möchte ich am liebsten diesen Leuten den frisch gewaschenen Hals umdrehen dürfen.
    Denn: Dieser ganze Wahnsinn führt nur zu neurotischen, eitlen und nichtsdestotrotz erfolgreichen (siehe Vitamin B) Nattern, die ohne entsprechende Behandlung im Anfangsstadium ihrer irdischen Existenz vielleicht ein anderes Weltbild/Selbstbild hätten gewonnen haben können. Ausnahmen bestätigen die Regel.
    .
    Wozu diese Hast beim Erlernen dessen, was lebensnotwendig ist? Gut Ding will Weile haben.
    Wozu diese Verbissenheit in Puncto Qualität und Quantität dessen, was den Kindern angeboten werden muss? Der Terminkalender eines manchen Kindes steht zuweilen dem eines Managers in nichts nach. Nach der Schule schnell zum Reiten, Schwimmen und Klavierunterricht etc. – für Freunde hat man leider keine Zeit; und wenn doch, so hat die Mami (natürlich nur mit den Mamis der dafür geeigneten Aspiranten) Wochen zuvor einen Termin ausgeknobelt.

  74. KarolaKettenhemd, 02....
    KarolaKettenhemd, 02. September 2011, 10:27 – es gibt sicher unangenehmere veranstaltungen als treibjagden oder bekehrungen, zu denen geblasen wird…

  75. Verbesserte Aufmerksamkeit,...
    Verbesserte Aufmerksamkeit, auch verbesserte Voraussetzung für die konditionierende Dresssur.
    Aber wie fördere ich „verbesserte“ Intuition oder Kreativität. Findet sich sowas nicht leichter auf dem ungeordneten steinigen Weg allenfalls planbaren Suchens aber nicht erzwingbar schöpferisch erfolgreichen Findens?

  76. Es gab eine Zeit, vor etwa...
    Es gab eine Zeit, vor etwa drei Jahren, viele Artikel zu der Frage der geringen Geburtenrate. Tenor war, Akademikerdum, Karrierewunsch und Perfektionismus bei der Partnersuche lasse viele Damen gegen die biologische Wand laufen. Dann gabs mal kurze Berichte, dass die Geburtenrate wieder ansteige, die Spätakademiker holten nun wieder auf, nachdem die Kapitel perfekter Partner und Berufskarriere abgehakt seien. Man mag von solchen Spekulationen nicht viel halten. Aber es gab auch Stimmen, den Wunsch nach Perfektion vieler Eltern ausmachten, treibe er doch viele Menschen dazu, wegen schwerer Aussichtslosigkeit oder Nichtvorliegens der gewünschten Perfektion dem Kinderwunsch gar nicht erst nachzugehen (schönen Gruß an Don Alphonso). Was übrig bleibt und in den besseren Schichten dennoch Kinder macht, wird dann wohl unter die hier dargestellte Typisierung fallen.
    .
    Ich sehe auch schon die Gegenbewegung kommen: Man denkt sich „achwas, passt schon“, legt los, stürzt darob dann nicht nur finanziell aus großen Höhen und ist für den Rest seines Lebens auf das schiefe Gesellschaftsmodell in Deutschland, welches für die Misere zumindest mit verantwortlich ist, sauer. So wird es kommen, denn nur solche Ehemalige der besseren Gesellschaft werden nach dem Platzen der Blase, wenn das Erbe schließlich durchgebracht ist, in der Masse übrig bleiben.

  77. @KarolaKettenhemd: Ganz...
    @KarolaKettenhemd: Ganz begeistert hier Ihre Kommentare lesend – und: nickend, nickend, nickend! Schön formuliert, geistreich gedacht. Bleiben Sie dem Don erhalten, wünsche ich mir aus rein egoistischen Gründen!
    .
    @Don Alphonso: Der Wunsch des Menschen nach Züchtungs-und-Trainingserfolgen ist ohne Grenzen. In den 1930er Jahren gab es dafür staatlich-tyrannisch verordnete ‚Pflanzschulen‘, heute machen manche Eltern das ganz freiwillig. Mandarin-und-Violin-Unterricht für die Dreijährige, Bildendekünste-und-Griechischephilosophie für den Fünfjährigen. Und am Ende wundern wir uns, warum der eine oder andere Sprössling zehn Jahre später mit der Pumpgun auf die Leistungsgesellschaft ballert. Allein, dass es solche Kleinkind-Forschung gibt, lässt doch tief in die Forscherhirne blicken!

  78. Ich finde es schlimm, dass...
    Ich finde es schlimm, dass solche Beiträge dann auch noch im Juppidu-Ton daherkommen. Aber da wird gar nicht mehr hinterfragt.

  79. Kurzentrungen haben wir uns...
    Kurzentrungen haben wir uns durchgeschlossen, auch noch was zu schreiben:
    .
    Blödsinn. Die Gründe sind andere, wir wollten es neulich schon schreiben, aber es lohnt nicht: Er redet wie der Blinde von der Farbe. Tatsächlich. (Verzeihung).
    .
    (Solche, die Kinder als Kosten-Nutzen-Rechnung haben, haben sie nicht verdient: Zum Glück kann auch hier, der Pille sei Dank, seit einigen Jahrzehnten besser gewählt werden. Krüppelerwachsene brauchen wirklich nichts weitergeben, noch an sich arbeiten. Und schon gar nicht gegen ihren Willen: Das ist gut. Und wir sagten nicht, dass es hier „Krüppelerwachsene gäbe)
    .
    Entweder wende ich mich dem Leben zu, oder den Gegenständen. Oder ich bin selber einer. (Und am elendsten, er sagt es ja grad‘ selber, sind Gegenstände, die mitgenommen werden wollen, egal ob alt oder jung oder farbig oder reich.)
    .
    Und wohl nur die Mädchen von früher, so eine mögliche Hypothese, hatten keine Chance: sie wurden schwanger gemacht. Und Dialektik ist, wenn das eine im anderen enthalten sein kann. (Schwangerschaft ist Chance, will das heißen. Und was! für eine, haben manche später schon glücklich rückblickend bei sich gemeint). Aber jeder wie er will.
    .
    Und Leben ist Dialektik: Frauen z.B. sind im allgemeinen von Mutter Natur auf Schwanger- und Mutterschaft aufs allerbeste „und bis tief ins wirkliche Gefühl“ und höchst vorzüglich vorbereitet bis ausgestattet. Und kann kaum bestritten werden. Und die gegeben Gaben nicht zu nutzen war schon immer unchristlich. Eben darum.
    .
    Und nur Männer sind blöde. Im Allgemeinen jedenfalls.

  80. Und ist dies Jetzt nicht...
    Und ist dies Jetzt nicht Klasse? Beispiel gefällig?
    .
    „Ab Hannover via Istanbul zu 190 Zielen weltweit – Turkish Airlines“ – fette, mindestens 12 Quadratmeter grosse, farbige Werbung, 3x4m frei und hoch oben neben der Autobahn A2.
    .
    Wir zumindest wollen nicht weniger Vielfalt und Angebot. „You“re welcome Turkish Airlines, your wonderfull offer has been highly appreciated.“ Nicht mehr und nicht weniger. Und 1000x besser als jeder Wortmüll alter Leute.
    .
    Und „FAZ – Die Zeitung höheren Jammertums“ – das hat noch keiner geschrieben, und es ist auch noch nicht so weit. (Kommt aber alles halt auch hier auf die Zielgruppe an. „Sag‘ mir, was Du willst, und ich sag‘ Dir, wer Du bist“. Oder so.)
    .
    Überfremdung, was ist das? Zu viel Tegernsee?

  81. @KarolaKettenhemd: Und noch...
    @KarolaKettenhemd: Und noch einen Nachtrag zum Rumgeprotze mit der sich entwickelnden Leibesfrucht: Frau von der Leyen gehört zu der Schar der ‚Erwählten‘ und ‚Geheiligten‘, welche mit verklärter Miene ihre Mutterschaften wie eine Heiligengeisterscheinung vor sich her trägt. Vertreterinnen dieser Sekte gibt es – um im Bild zu bleiben: segenreicherweise – nicht allzu viele. Aber die wenigen tun es dann in aller Penetranz.

  82. Pheromone machen die perfekte...
    Pheromone machen die perfekte Partnerwahl. (Bis auf weiteres von erfahrenen Erwachsenen (und Kindern, *g*, die sogenannte „instinktiv richtige Elternwahl“ *gg*)) noch vielfach täglich gerne genommen und voller Entzücken auch stark und stetig so weiter gegeben.
    .
    „Geht nichts über Pheromone zur Partnerwahl, bis auf weiteres absolut unübertroffen, „so richtig schön halt“ “ – (und kann und braucht für uns auch nicht übertroffen oder verbessert zu werden das Prinzip. Eben von Mutter Natur vollkommen perfekt gemacht für uns alle: Manchmal reicht auch vorfinden aus. Oder: Easy does it.)

  83. Ich habe aber auch eine...
    Ich habe aber auch eine Geschichte zu diesem Thema, die mich traurig stimmt. Einmal lud ich die damaligen Nachbarskinder zum Weihnachtsplätzchenbacken ein. Die Mutter fand es großartig, aber als die beiden kamen, waren sie total erschöpft von ihrem überbuchten Weihnachtsprogramm und hatten keinerlei Konzentrationsfähigkeit. Dem kleinen Bub holte ich einen Legokasten vom Speicher. Damit saß er ganz alleine, aber offensichtlich glücklich die ganze Zeit über in der Ecke und futterte zwischendurch ein paar frischgebackene Weihnachtsplätzchen. Das etwas älter Mädchen guckte mir vom Küchenhocker aus zu während ich ein gekürztes Programm alleine buk. Seitdem habe ich keine meiner diversen Nachbarskinder mehr zum Plätzchenbacken eingeladen. Ich will schließlich nicht zu ihrer geistigen Überanstrengung beitragen.

  84. nun, wer glaubt mit seinem...
    nun, wer glaubt mit seinem wagen protzen zu müssen, ist nicht besonders schlau in der weltgeschichte unterwegs, wer unterstellt, dass man mit einem nicht ganz so furchtbar aussehenden auto unbedingt angeben möchte, dito.
    so ist es doch auch mit der eigenen familie, man hat sie für sich – und vielleicht auch, weil es tradition sein mag – und nicht für die anderen.
    ein wenig mehr ungezwungenheit macht es doch in allen lebensbereichen leichter, der krampfhaften wahn zum perfektionismus tötet lebensfreude ab.
    .
    vielleicht empfinden genau diese eltern keinen druck, bester don, vielleicht empfinden sie ihre mini-mes http://www.youtube.com/watch?v=SDzoLUzwMMI als ein ausgelagertes ich, dass endlich tun müssen sollte, zu was es lust hat oder was – vorgeblich? – nur zu seinem besten sei.
    .
    glücklicherweise aus sicherer entfernung ist mir eine familie bekannt, in der beide elternteile in nicht unterkarätigen berufen arbeiten, die viel zeit in anspruch nehmen und sie letztlich von zuhause weghalten, auch wenn sie es anders gestalten könnten. gut. das hat sicher seine gründe. die etwas hässlichen kinder, und es sind nicht wenige, dürfen im haus anstellen, was sie mögen – möbel zusammenschieben, spielzeuge und den computer und sämtliche telefone dazwischen, gardinen darüberbreiten und die immer wieder neue erzieherin lauthals unterbuttern. selbstverständlich sind alle hochintelligent. zumindest scheinen dies wohl tests ergeben zu haben. und dreist, was man auch ohne test herausbekommt. was sie kaum von ihren eltern unterscheidet. und die finden die aktionen auch noch toll. ausdruck der durchsetzungsstärke. verzweifeln tut nur das umfeld.

  85. @jmense: Danke für die...
    @jmense: Danke für die Illustration einer typischen Übertreibung, bei der der erfolgreiche Familienstatus als Waffe im politischen Nahkampf eingesetzt wird. Geeignet und bewährt, mögliche Defizite auf anderen Gebieten zu überstrahlen, garnicht erst sichtbar werden zu lassen und eigene Ziele zu verschleiern. Generell gesprochen, kenne die Dame fast mehr aus der Karikatur als aus dem wirklichen Leben.
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    Eigentlich eher ein Männerproblem, so ein erstaunlicherweise geradezu viriles Potenzgehabe, wird aber gerne und mit Bedacht eingesetzt.
    .
    Es soll – gerüchteweise – ja sogar Frauen geben, die sich als Berufsbezeichnung ‚Mutter‘ in den Pass eintragen lassen. Wozu, wenn nicht zum professionellen Einsatz?
    .
    @Der Tiger: Wenn der Terminkalender der Kids schon so voll ist, muß man sich nicht wundern, erlebe das häufig. Zweidrittel der Termine rausgeschmissen würde den Kleinen nicht nur Raum zum Träumen, ist ja nichts anderes als Reflexion, Nachverarbeitung von Erlebtem geben, sondern auch steigende Vorfreude auf beispielsweise das Plätzchenbacken zulassen. Aber so? Nur noch Terminverwaltung, scheint wichtiger zu sein als jeder Spaß an der Kreativität.
    .
    Einfach mal eine Viertelstunde aus dem Fenster gucken kann eine Menge in Gang setzen. Aber operative Hektik wirkt allemal dekorativer, fokussierter, nicht nur auf dem Kindergeburtstag.
    .
    Analogien zu ähnlichen Erscheinungen in der Berufswelt später dürfen gerne gesehen werden.

  86. lieber Don Carlos, ts, immer...
    lieber Don Carlos, ts, immer diese schwarz-weiss-sicht, also nein. es ist nicht wirklich ein gegensatz, spass zu haben und familie zu haben, wenn es geht. der schrei der natur wird vorgeschoben, aufzucht sei etwas animalisches (auch ohne nachwuchs bleibt der mensch ein tier, s. sämtliche notdürfte), das alles leben der eltern vernichtet, von willen und intellektualität keine spur. mitnichten.
    verachtenswert ist es m.e., das sog. leiden in/an der familie wie eine monstranz mit merkelmiene herumzutragen, nur um ein wenig anerkennung und ein paar staatliche almosen für das ach so schwere los abzustauben. so ein blödsinn.
    .
    non, famille macht richtig freude, s. die puhpi-, äh, -stummelgeschichte im beitrag zuvor – 31.8./15.10 u. nur zeigen dürfen sie das dann halt nicht in dem moment, und müssen dringenst contenance bewahren, sonst wird das bürschlein noch angestachelt, es noch wilder zu treiben, und wo das endet, sieht man bei deutschen familien. aber abends haben wir uns richtig gebogen vor lachen. immerhin fällt der apfel nicht weit vom stamm.
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    lieber perfekt!57, nun, mädchen müssen ja nicht jedesmal schwanger werden, ein wenig konnte man dies auch früher steuern – es soll da eine reihe verschiedener möglichkeiten geben, gewisse vergnügungen doch noch geniessen zu dürfen. zudem hat hie und da der ein oder andere autor *hüstel* über seine figuren gerade jungen mädchen an ihr ungestümes und wankelmütiges herz gelegt, *räusper* gewisse aktivitäten anderen gewissen aktivitäten vorzuziehen, um nicht in peinlichkeit zu geraten.

  87. Lieber Tiger,
    zu deren...

    Lieber Tiger,
    zu deren weiterer geistiger Überreizung sollten Sie auch nicht beitragen. :-)
    Lieber zur Entspannung.
    .
    Wenn die Kleinen nicht mehr fürs Manschen, Kneten und Backen zu begeistern sind (was ja wirklich entspannend gewesen wäre für sie), kann das auch andere Ursachen gehabt haben:
    .
    a) sie kennen das mit dem mit-Backen nicht so zuhause: Manche Mütter schätzen das kindliche „Rumsauen“ nicht recht, gucken gestresst und verbannen sie lieber aus der Küche. Was ich schad finde.
    b) sie werden fürs Manschen daheim oder im Garten kritisiert, weil das „Dreck macht“.
    c) in der Nachbarswohnung ist der Lütte doch noch etwas gehemmter als daheim und langt lieber nicht mit hin, wenn es pudert und staubt. Oder etwas runterfallen kann. Auch wenn die liebe „Tante“ noch so nett ist und sagt, dass er das darf.
    .
    a-b-c: Muss nicht zutreffen. Kann.

  88. Karola
    "Ich warte immer noch...

    Karola
    „Ich warte immer noch auf den Autopäpper ‚Hochbegabtes Kind an Bord'“
    .
    Zumal das Papperl „Häßlich, verzogen und zum Nasebohren zu blöd“ aus unerfindlichem Grund kaum Verbreitung findet.

  89. " ...den internen...
    “ …den internen Leistungswettbewerb nicht auch anders akzentuieren, als
    immer nur mit Begabung und Konsum?“
    Wie denn sonst?
    Ich möchte keine Tanz-oder Gesangdarbietung konsumieren, die ohne Begabung
    auskommt.
    Das Streben nach Perfektion ist das nicht auch bildungsbürgerlichen Konsumansprüchen geschuldet. Wer ist die Henne, wer das Ei?

  90. Netter Artikel Don, wobei ich...
    Netter Artikel Don, wobei ich denke, dass es auch in oben beschriebenen Umfeld „normale“ Menschen gibt die nicht jeden Scheiß ihres Umfeldes mitmachen und teilweise würde ich beschriebenes Verhalten schon fast mit dem Begriff „neureich“ assoziieren. Das Problem, dass man nur noch von Hochbegabten Kindern hört, hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass die Leute nur tolle Sachen erzählen. Wer erzählt schon gerne, dass er mit seinem Spross beim Logopäden war oder klein Ludwig sich immer noch einnässt oder nicht richtig lesen kann. Niemand.
    Kriegt am Tegernsee eigentlich jedes Kind eine Gymniasalempfehlung? Oder schickt man dann seine Kinder auf ein tolles, privates „Lehrinstitut“ im Süden. Beziehungsweise wenn die Blagen nervig sind gleich ins Königreich oder zu den Schweizern.
    gruß Kaktus

  91. Aber Gedichte zu Weihnachten...
    Aber Gedichte zu Weihnachten aufsagen, etwas singen lernen und dann auf Video aufnehmen lassen für die Großmama, das dürfen die Kleinen noch müssen, oder?

  92. Kaktus, ich würde meinen,...
    Kaktus, ich würde meinen, dass sich darin neben neureich durchaus auch der Versuch ausdrücken kann, mit neuen Regeln und Entwicklungen zurecht zu kommen. Leistungfsdruck gab es sicher auch schon früher, aber der ganze Kinderirrsinn, den wir im Moment haben – der ist neu. Und auch so, dass man sich in einem gewissen Umfeld kaum entziehen kann. Steht ja inzwischen auch bei SPON.

  93. Don, wie soll ich das nun...
    Don, wie soll ich das nun verstehen. Wenn es SPON schon bringt ist es vielleicht schon wieder qatsch ;-). Nein im Ernst, ich habe vor einiger Zeit eine Reportage zu diesem Thema auf Arte gesehen. Mit Kindern die eine chinesisch Sprechende Nanny hatten und Unternehmensberater Eltern, die mit ihren Kindern nur Englisch gesprochen haben, damit es der Nachwuchs auf die Bilinguale Schule schafft (die Kinder haben dann beim Aufnahmetest versagt, hatten wohl aber keine Lust auf Samstagsschule und extra Paukschule wie in Japan)
    Ich denke aber es muss differenziert werden, die Alteingessenen , die sich auch einen Berufssohn leisten können sind denke ich entspannter, weil sie Wissen sie können sich dem Leistungsdruck entziehen und müssen nicht mitmachen und Wissen, dass ihre Kinder intelligent genug sind, dass sie Firma, Kanzlei übernehmen können.
    Und den Eltern die sich an ihr Umfeld anpassen. Ich weiß von so einer Mutter die hat ihre Kinder im elitären Hockeyclub angemeldet deren Monatsbeiträge das Einkommen eines Berliner Grafikdesigner bei weitem übersteigt(wie Sie es formulieren würden), nur damit sie da zur Weihnachtsfeier gehen kann und erzählen kann die Kinder spielen Hockey, auch wenn die nie da waren und viel lieber Schlagzeug spielen.

  94. Nahmt Donna Laura!...
    Nahmt Donna Laura! Schuldigung, dass ich so spaet noch klingel, aber ich hab was beim Einkaufen vergessen. Koennten Sie mir vielleicht ein Taesschen Cognac leihen?
    .
    KarolaKettenhemd, marodierende Maedels? Wo, wo? Typisch! Da wo ich bin, ist es immer langweilig.
    .
    Sehr nuetzlich vor der wirklichen Kindererziehung ist es, vorher auf Katze zu lernen. Nicht auf Hund. Hund ist fuer autoritaere Menschen. Katze ist fuer sanfte Manipulation in Liebe und gegenseitigem Verstaendnis.

  95. Die späten Gäste sind die...
    Die späten Gäste sind die Besten.
    .
    Kaktus, genau bei dieser „Wir leisten uns einen Versager“-Haltung sehe ich einen gewissen Wandel, einfach weil die Zielvorstellung eine andere ist. Früher war man nach drei Studienabbrüchen ein Versager, heute ist man es nach 11 Semestern. Früher war man faul, wenn man nur ein Praktikum hatte, heute ist man es, wenn man nicht mindestens bei drei Blue Chips war. Das ganze System ist ins Rutschen geraten, sogar die jungen Leute, die nur 15 Jahre jünger als ich sind, denken hochgradig strategisch in einem Ausmass, wie ich es nie getan hätte.
    .
    Und was hat es ihnen gebracht? Allgemein angehobene Leistungsstandards. Also fallen manche raus und werden Mütter und verlegen ihren Ehrgeiz auf die Kinder. Faul sein ist keine Option mehr.

  96. Ich bin gespannt ob die...
    Ich bin gespannt ob die „Generation I“(ch), die fortlaufend auf ein Gerät starrt und sich mit einem Kopfhörer gänzlich isoliert, an Selbstzentriertheit letztlich zugrunde geht oder irgendwann doch noch den Absprung in die reale Welt schafft (und dann auch Zeit findet, sich den Hosenboden aus den Kniekehlen zu ziehen).

  97. Nahmt Filou, stelle fest, Sie...
    Nahmt Filou, stelle fest, Sie sind ein ebensolcher. Der Freitagabend scheint die Ansprüche nicht erfüllt zu haben, wahrscheinlich liegt’s am Wetter.
    .
    Versuchen Sie diese Strategie: Halten Sie sich in unmittelbarer Nähe vom Don auf, schirmen Sie ihn ab mit dem Schild ‚Vermehrungsunwilliger Faulenzer‘ (dem mit dem großen Pfeil), und die Mädels werden Sie umschmachten, um über Sie in Schlagdistanz zum Don zu geraten und marodieren zu können. Fragen Sie mal Türsteher von Nobel-Discos oder Security-Schranzen im Backstage-Bereich nach deren Erfahrungen.
    .
    Auftritt Randy Newman: it may not be love, but it’s okay. Da ging’s hauptsächlich um Geld, wenn ich recht erinnere.
    .
    Nicht vergessen, Strategie ist das Zauberwort. Mit der schlechtestmöglichen Note gerade noch das Abitur schaffen: Strategie. Nach 15 Semester BWL (allein die Wahl: Strategie) eine Diplomarbeit mit 4,4 absondern: Strategie. Mit 30 eine Doktorarbeit zusammengooglen: Strategie. Und siehe da, es klappt und tut auch garnicht weh. Kopfschmerzen haben nur die Eltern.
    .
    Im Bewerbungsinterview kann man dann diese eigentlich zweifelhafte Vita als strategische Entscheidung verkaufen (in den 70er und 80ern war es der Protest gegen das Establishment, das machte frei, und ähnlich Eindruck). Natürlich weiß jeder, daß diese Abschlüsse hinterhergeworfen wurden, damit a Ruh is, aber wenn man’s offen sagen würde, hätte man gleich einen drei Meter großen Rechtsanwalt am Hals.
    .
    Bitte, Filou, das galt nicht Ihnen, aber Sie standen gerade so schön in der Schusslinie. Bitte den Geifer abwischen.
    .
    Lieber Don, es kommen doch zwei Dinge ungut zusammen, die Sie bereits treffend beschrieben haben: die strategische Ausrichtung von minderjährigen Kriegsgewinnlern mit der Markengläubigkeit von Human-Resource-Autisten, denen ein Jahr Kaffee kochen und Papierkörbe leeren bei Roland Berger mehr wert zu sein scheint als ein Jahr knallharte Arbeit in einem mittelständischen Betrieb, der dadurch gerade noch den Absturz in die Insolvenz vermeiden konnte. Die Seilschaften sind entscheidend, bereits in frühen Jahren am Tegernsee geknüpft, dafür rackern sich die Eltern ab, und werden letztlich nach zwei Seiten gestraft, mit dem sozialen Status der Parvenues und mit Monsterkindern, die die ganze Blenderei als Realität mißverstanden haben.
    .
    Und was an Leistung und Hochbegabung fehlt – wer akzeptiert denn noch guten Durchschnitt? – muß eben anderweitig durch Strategie ausgeglichen werden. Was dann durch steigende Ansprüche und künstliche Hürden bei der Personalsuche wieder nivelliert wird. Ein Teufelskreis.
    .
    Es gibt eine interessante Untersuchung über den echten Nutzen von Neueinstellungen bei Firmen, der – verkürzt beschrieben – dem ‚guten Durchschnitt‘ eine deutlich bessere Leistung und Nutzen für die Firma zuspricht als den ‚elitären Spitzenkräften‘. Eigentlich eine Ohrfeige und desillusionierend für alle rat-race-Eltern. Nur, welche Firma kennt die Untersuchung schon?
    .
    Aber rätselhaft bleibt mir eben, warum die Eltern sich derart in’s Zeug legen, für ihre Kinder oder für den eigenen Status. Oder nur aus Angst vor potentiellen Vorwürfen ihrer Kinder, mit demonstrativem Liebesentzug?
    .
    Ich gestehe gerne, gerade eben eine ganze Nation beleidigt zu haben.

  98. @Karola Kettenhemd
    .
    In der...

    @Karola Kettenhemd
    .
    In der Realwirtschaft kenne ich mich eigentlich nicht so aus, aber gefühlsmäßig würde ich sagen: Die nehmen gerne guten Durchschnitt, wenn er im Angebot ist.

  99. Die englische Oberschicht ist...
    Die englische Oberschicht ist nicht verschwunden, sie macht nur ihren eigenen Zirkus nicht mehr mit.
    Das darf so nicht weitergehen!
    Es wird Zeit, dass einer kommt und sie wieder mal dazu zwingt, schon damit das Münchener Südviertelter sich woran orientieren können.
    Meinetwegen dürfen Sie gerne Indien rekolonialisieren, wenn das die Voraussetzung ist.

  100. Ich gehöre offensichtlich...
    Ich gehöre offensichtlich nicht zur Nation, denn ich fühle mich nicht beleidigt – aber auch nicht angesprochen. Ich werde den Tag mit einem der beiden erwachsenen Tigerbabies verbringen und freue mich schon sehr.

  101. es mag sein, dass sich die...
    es mag sein, dass sich die reformierte /calvinistische Lebensgewissheit, dass der irdische Erfolg ein Fingerzeig besonderer Erwählheit, zum Beispiel von Gott ist, sich gepaart hat mit einem horror vacui beim ruhigen Blick auf das eigene Leben, der nun zum Kinder-Quäl-Virus mutiert ist. Das protestantische: „Verricht das deine nur getreu“ hilft auch nicht wirklich.

  102. Die Realwirtschaft nimmt nicht...
    Die Realwirtschaft nimmt nicht nur den guten Durchschnitt, wenn’s darauf ankommt
    nehmen sie jede/n der irgendwie passt. Alles andere sind PR-Opern.

  103. @Der Tiger: Vernünftiger...
    @Der Tiger: Vernünftiger Vorsatz, viel Vergnügen!
    @HansMeier555: Ihr Gefühl täuscht sie nicht. Die bombastischen, bekanntermassen unrealistischen Anforderungen in vielen Stellenangeboten verschrecken leider oft den ‚guten Durchschnitt‘, der noch nicht weiß, daß man a) damit nur den Preis drücken will, b) nur mal sehen will, was im Angebot ist, c) nur mal ein bißchen Eigenwerbung machen will.

  104. cher Filou, also waren sie das...
    cher Filou, also waren sie das sturmgeläute? oh, es tut mir aufrichtig leid, dass die perle durch die hundeklappe nur den vom pfarrer geschenkten und für den bürgermeister gedachten chateau migraine v.m.j. reichte, ich hoffe, die haare schmerzen nicht allzu sehr.
    .
    lieber kaktus, das sehen sie vollkommen korrekt: je weiter oben, desto weniger kopfzerbrechen macht das fortkommen der eigenen brut, und je mehr es sind, desto eher werden sie auch etwas, weil sie früh schon ihre persönlichkeit ausbilden müssen, ausserdem passen sie auch aufeinander auf. insofern wimmelt es vor vor berufserbinnen und -erben, irgendwer muss die ganzen hobbys und freizeitbeschäftigungen ja weiterführen. allerdings sollte demnächst mindestens einer noch einen dachdeckerbetrieb nebenher etablieren.

  105. KarolaKettenhemd 03....
    KarolaKettenhemd 03. September 2011, 01:56
    +
    HansMeier555 03. September 2011, 06:42
    .
    Richtig, es stimmt beides. Die mit dem guten Durchschnitt werden schon eingestellt, auf den Posten, die die Arbeit machen (Ingenieure und dgl.).
    Auf die anderen Posten, auf denen richtig Geld verdient wird, kommen dann andere, gerne durch Seilschaften, z. B. weil man aus dem richtigen Dorf kommt. Jemand, der es auf einen solchen Posten geschafft hat, wird durch den Posten bestätigt, nicht umgekehrt. Der mag dann zwar den ganzen Tag mit der Urangst durch die Gegend laufen, „hoffentlich merkt keiner, was für ein inkompetenter Versager ich bin“. Aber der Laden läuft trotzdem, weil es die mit dem guten Durchschnitt gibt, die den Schaden begrenzen und brav und treudoof ihrer Arbeit nachgehen.
    Aber jetzt raus in die Sonne.

  106. @v. Natzmer
    .
    Langfristig...

    @v. Natzmer
    .
    Langfristig hilft nur Rekatholisierung.
    Den protestantisch-konfuzianischen Produktivitätswahn hingegen müssen wir entschlossen eindämmen, schon wegen des Klimawandes.

  107. Brasilien statt China, wenn...
    Brasilien statt China, wenn Sie verstehen was ich meine.

  108. <p>Das ist übrigens meine...
    Das ist übrigens meine neueste Tischdeckenerwerbung, gut 60 Jahre und aus aus dem Oberland:
    .

  109. HM555, das ist immer noch die...
    HM555, das ist immer noch die Frage, welche Katholisierung. Eine italienische? Die bayerische Variante hat sich ja leider nicht als resistent gegenüber dem protestantischen Leistungsdogma erwiesen.

  110. "irgendwer muss die ganzen...
    „irgendwer muss die ganzen hobbys und freizeitbeschäftigungen ja weiterführen.“
    .
    Ihr Gott in des Ohres Wort, donna laura.

  111. "Das reiche Kind als...
    „Das reiche Kind als Erlebnis-Schutzeinlage“ Die Überschrift passt überhaupt nicht zu dem Artikel. Der Artikel ist kompliziert geschrieben und lässt gar kein Thema erkennen. Ich kann Ihrem Artikel nicht entnehmen, um was es eigentlich geht.

  112. Wohltaetige Donna Laura, ein...
    Wohltaetige Donna Laura, ein bisschen beleidigt war ich schon. Das Zeug hab‘ ich in Ihren Ententeich gekippt. Haben sich die Biester inzwischen erholt?
    Es blieb nur die Tankstelle. Sehr nette Leute dort. Wir sassen bis zum Sonnenaufgang an der E10-Saeule und plauderten.

  113. Mo, nun, er mäandert von der...
    Mo, nun, er mäandert von der Hochzeitsidee über die damit verbundenen Erwartungen bis zur Erklärung, warum sie nicht zwingend richtig sind, obwohl die materiellen Voraussetzungen vorhanden sind.

  114. @ Fritz: Danke für die...
    @ Fritz: Danke für die Präzisierung. Es gibt nicht nur Hubschraubermamis.

  115. Nur haben die Regierenden und...
    Nur haben die Regierenden und Lobbyisten das Problem, dass sie glauben
    ‚Große Oper‘ stellen die Bühnentechniker/Technokraten her.

  116. @ Don Alphonso: Schon...
    @ Don Alphonso: Schon schwierig, sich zu synchronisieren. Mich störte zum Beispiel, daß das Problemgebiet ‚Echtholz-Furnier‘ irgendwie kaltlächelnd übergangen wurde. Obwohl das reiche Kind dahingehend eine Aufklärung verdient hätte. Kann man sich an Eichen reiben, deren Oberfläche aus Echtholz-Furnier besteht? Gibt es auch Falschholz-Furniere?
    @Filou: Das umwelttechnisch korrektere Gesöff ist vorzuziehen. Wie kamen Sie mit der Mindesabnahmemenge = 2 Liter klar?

  117. Oh je, der "wissenschaftliche...
    Oh je, der „wissenschaftliche Nachweis“ für „high licking and grooming moms“.
    .
    Manchmal müssen eben andere die Erzeihung besorgen:
    http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,784215,00.html.
    .
    Don, schönes Foto vom Barchetta – er passt sich perfekt in die Berglandschaft ein.

  118. @ DA. Uebrigens, wie war Ihre...
    @ DA. Uebrigens, wie war Ihre Kindheit?

  119. die laufenten torkelten heute...
    die laufenten torkelten heute früh so komisch, dachte ich mir es doch, das da etwas im busche war.
    .
    oh, pardon, cher Filou, das war nicht unser ententeich, sondern der vom nachbarn. das wird wieder ärger geben… üblicherweise ziehen die dort frühmorgens hin und wieder unseren bürgermeister raus.
    .
    wie gesagt, geben sie laut, dann bekommen sie auch etwas halbwegs vernünftiges, etwas, das wir selbst trinken. und das dürfte geniessbar sein, einigermassen zumindest. schmeckt ihnen ein douro? so einer, leider nur von der ganz erschwinglichen sorte, wird bald entkorkt, danach atmet er ein wenig und zum aperitif dürfte er richtig temperiert sein…

  120. Don,
    haben sogar selbst...

    Don,
    haben sogar selbst Tischdecken gestickt.
    Wie hätten Sie es denn gerne? Überwindlingsstich? Zierstich? Hexenstich? Gobelinstich? Liefere pünktlich.
    .
    Und das als Kleinbürgerin, madonna mia.
    Leider führte das dazu, das meine Famile wollte, dass ich Handarbeitslehrerin werde. Das wollte wiederum ich nicht. Und ich hörte sofort stante pede mit so lustigem Kram für die Aussteuertruhe auf.

  121. Lieber Mo,
    " Der Artikel ist...

    Lieber Mo,
    “ Der Artikel ist kompliziert geschrieben und lässt gar kein Thema erkennen. “
    .
    Des ghört hier so.
    Wir wollen alle nur plaudern und uns der Nostalgie hingeben.
    Mit Seitenstichen zum Tagesaktuellen. Zwengs des Transfers.

  122. Nationen sind eh...
    Nationen sind eh überbewertet, und man kann es keinem verdenken, wenn er von Italien („Scheissland“ laut Berlusconi) weg will.

  123. <p>Ich muss mich für das...
    Ich muss mich für das laudige Freischalten entschuldigen, aber mein Interimsbüro hat kein Internet.
    .

  124. jaja, passt schon. das wetter...
    jaja, passt schon. das wetter war ja sehr prächtig.
    .
    man erstickt gerade in obst. jemand fünf tonnen zwetschgen?

  125. Dass westliche Geheimdienste...
    Dass westliche Geheimdienste Gaddafis Folterkompetenz nutzten, wundert mich leider überhaupt nicht.
    .
    Die Kollaboration mit dem absoluten Bösen zu vermeiden ist offenbar weitaus schwieriger, als es hin und wieder militärisch zu bekämpfen.

  126. @Don Alphonso
    .
    Niemand hat...

    @Don Alphonso
    .
    Niemand hat die Absicht, Italien zu verlassen. Nur diese lächerliche Republik.

  127. lieber HansMeier555, wen...
    lieber HansMeier555, wen wundert der vorgang schon? im prinzip könnte sich jeder einen solchen ordner spasseshalber ins regal stellen und bei entdeckung die schweissperlen der cia zählen.

  128. Weil es eben nicht das selbe...
    Weil es eben nicht das selbe ist, hab es aber auch erst nachtraeglich begriffen.
    Ich wusste was ich waehle, was ich nicht wusste, wieviel Ruhe es mir selber
    bringen wuerde.

  129. Die Berge und den See kennt...
    Die Berge und den See kennt man ja, aber welche unbekannte Lichterscheinung mag denn das sein?

  130. Beatrice, ich fürchte, für...
    Beatrice, ich fürchte, für diese Art Ruhe (von der man natürlich viel hört, die Kraft liegt im Verzichten etc.) bin ich leider nicht geschaffen. Aber andere sehen das anders.
    .
    Das mit diesem Kleinstaat ist ein wenig so wie mit mir in Bayern. ich sage auch immer, dass der Freistaat an meiner Tür endet, wobei er draussen gerne so schön bleiben soll. Ich etwa wäre auch für die Abtretung aller Uckermärker als Reparationszahlungen an die Griechen.

  131. (Überhaupt, die Griechen...
    (Überhaupt, die Griechen wollen jetzt doch njicht mehr sparen, und alle europäischen Schulden werden griechisch bewertet, aber der Euro ist alternativlos. Wir geben den erst auf, wenn er wertlos ist und wir unsere Kinder an die banken in die Sklaverei verkauft haben. Gut, es nicht nicht meine Kinder.)

  132. Frau Merkel ist...
    Frau Merkel ist protestantisches Pfarrhaus, mit anerzogener Weitsicht, daher wird sie auch von den Massen nicht verstanden.
    Unterstützung für Griechenland/Italien ist natürlich richtig. Beide als Aussenposten gegen die orientalische Despotie, gleichzeitig Kerneuropa, so denkt Frau Merkel. Europäischer Geist weht nun mal nur von Athen bis Dublin, woanders eben nicht.
    Die Umwälzungen in Arabien werden auch nicht in Demokratie münden, darauf hofft höchstens das linke Feuilleton und liegt damit falsch.
    vgl Gottfr. Herder, Zur Bildung der Menschheit, 1. Abschn.

  133. Biete drei Tonnen Mirabellen...
    Biete drei Tonnen Mirabellen dafür. Und das mit der Folterkompetenz war wohl doch tatsächlich weithin aufgefallen.
    .
    Und gibt, wie berichtet wurde, eine relativ neue Page, die sich recht intensiv mit einem ganz neuen Vorhaben beschäftigt: Der fortlaufenden Selbstvermessung.
    .
    Eben für alle, die sich mal eine Zeit lang ganz intensiv selbst in den Mittelpunkt ihrer Beobachtungen stellen wollen, eben objektiv-selbstvermesssen.
    .
    http://quantifiedself.com/about/
    .
    Und die FAZ wirbt für den NDR heute abend um 23:00: http://www.faz.net/artikel/C30280/heute-im-fernsehen-die-guantanamo-falle-sie-haben-alle-lebenslaenglich-30495443.html
    .
    Und Recklinghausen macht fast genauso stumm.
    .
    Und DA als Vorbild: Er hat lediglich einen Generationenvertrag mit sich selbst.
    .
    Und es sollen neuerdings überall neue Volkshochschulkurse mit dem Titel „Händchen halten“ abgehalten werden überall in der Republik, „wie Pilze schießt es aus dem Boden“. Dies hier ist gemeint: http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ndchenhalten . Was diese unsere Internet-Gesellschaft neuerdings für neue Kulturtechniken sich neu erfindet, da wäre man so bestimmt gar nicht drauf gekommen, schon gar nicht spontan: Die treffen sich da für Geld (Kursgebühr) in so einer VHS, sitzen dann rundherum vollkommen fremd im Stuhlkreis und halten sich an den Händen, erst bloß verstohlen, dann immer mutiger. Muss eine wirklich vollkommen neue Erfahrung sein. Und später wird dann auch noch getauscht!
    .
    Deutschland ist eben wahrscheinlich doch vor allem eines zuerst: „Eine Schwarmintelligenz“.

  134. HansMeier555 03. September...
    HansMeier555 03. September 2011, 12:05
    „Brasilien statt China, wenn Sie verstehen was ich meine.“
    Ach was, katholisch vs. Produktivitätswahn. Produktiv ist, was Geld bringt.
    Ich fürchte, über Brasilien sitzen Sie einer gewaltigen Fehlinterpretation auf.
    Dort funktioniert zwar die Heizung nicht und die Klimaanlage tropft ins Regal, aber die ekelhafteste Abart des Kapitalismus funktioniert prächtig. Das Menschenmaterial ist so schön billig, da träumst du von.
    Brasilien, das ist wie China ohne ideologisches Korsett. Die Werkbank wird erst von Europa nach drüben verlängert, dann auf europäischer Seite abgesägt, voila. Als verlängerte Werkbank haben wir da noch einiges zu erwarten. Da scheffeln Firmen aus dem Mittelmeerraum das Geld eimerweise. Nicht in der Hochtechnologie, aber in der klassischen Metallbranche einschließlich Rüstung. Ein Fest.

  135. Biete ca. 100 Kilo Trauben...
    Biete ca. 100 Kilo Trauben oder suche Rezept für Südtiroler Traubenstrudel.
    .
    Mei, muss man sich halt rundessen und dann im Winter bei der Heizung sparen.

  136. @Euro
    .
    Erst hat Frau von der...

    @Euro
    .
    Erst hat Frau von der Leyen ja dieserZzeitung gesagt, „sie gibt niemals auf, bis nicht die Vereinigten Staaten von Europa da sind“, und da hat Berlusconi gut zugehört und dann gleich nicht nicht reformiert. War ein klares Statement an Ulla: Na dann komm Du mal schön her mit Deinem Deld, Deiner Arbeitskraft und Deiner ganze Restjahre-Lebensenergie: Wir werden Dir schon zeigen, was wir alles absorbieren können. (Das neue klassische Problem: Wenn die aktive Managerin und Macherin in die klassisch-weibliche Passivitätsfalle geht, wie sonst nur der doofe Mann: Mich bewegt keiner. Und im Zweifelsfall auch keine (Ulla). Wie man so doof sein kann. Und auch noch mit Ansage: Ich kann Kanzlerin. Tsss … .
    .
    Und die Meinungslage scheint so in etwa in den letzten 48 Stunden tatsächlich auf breiter Front umgeschlagen zu sein: Es geht nicht. Nicht mit dem Euro. Darum lassen wir ihn besser doch schnell weg. Besser wieder Grenzkontrollen, als der Erste Finanzweltkrieg (… den die häßlichen Deutschen beginnen und verlieren sollen?)
    .
    Käme also drauf an, was man sinnvoller rettet: Den Exportraum Euroland für die deutsche Wirtschaft (die sind wir teils alle) – oder die Finanzwerte des deutschen Bürgertums (auch da sind teils manche beteiligt):
    „Dann besser gleich zur D-Mark zurückkapitulieren.“
    .
    Gehen Wahlen verloren, wird auch schon mal das Personal getauscht. Wir finden: Das häßliche Deutschland würde demnächst evtl. schon mal laut mit den Sprachsäbeln rasselnd (igitt) damit anfangen können in Verbaloffensive die ersten neuen Markscheine drucken zu lassen, (Vorberichte in“ Heute“ usw..) „Mal sehen ob dass den Rest Europas etwas Beine machen würde, Bewegung brächte“ hat natürlich keiner gesagt oder gedacht, alles beruht ja schließlich auf totaler Freiwilligkeit.
    .
    Wobei man schon mit darauf achten sollte, was weiter wachsende Wirtschaftsleistung mit Hilfe einer Einheitswährung in den nächsten Jahrzehnten für Mehrwerte in Euroland schaffen würde, also weiterhin weit genug nach vorne schauen.

  137. globalisierung: outsourcing....
    globalisierung: outsourcing. franchise.
    .
    lieber perfekt!57, wenn sie noch ein paar paprika und zucchini obenauf legen, warum nicht.
    .
    geschätzter gastgeber, ich könnte im gegenzug ein ganz ausgezeichnetes rezept für zwetschgenstreuselkuchen anbieten. das funktioniert totsicher auch mit trauben.

  138. @donna laura
    .
    Einen Ordner...

    @donna laura
    .
    Einen Ordner ins Regal stellen!
    Dass so was keinen Skandal mehr auslöst, sagt wohl genug.
    .
    Da man ihnen alles zutraut, kann man sie leicht verleumden.
    Da man ihnen sowieso alles zutraut, muß sie das nicht kümmern.
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    Denken sie sich.
    .
    Sie spekulieren auf ein ungeniertes Leben: Stabilität durch Obszönität.
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    Die Renaissancepäpste waren nicht besser, aber besser angezogen, stilvoller eingerichtet und sündigten auf höherem Niveau.

  139. @Fritz
    Ja, aber der Fußball,...

    @Fritz
    Ja, aber der Fußball, der Karneval, und die Musik!

  140. KarolaKettenhemd (03....
    KarolaKettenhemd (03. September 2011, 15:08), ueberhaupt nicht. Wir sassen dort in aller Ruhe. Zu uns kam kein Autofahrer. Wer tankt schon Biosprit? Ky van Dong, unser schlauester Mittrinker aus Vietnam rannte zu jedem Kunden und fragte: „Blauche 60 Watt? Mattielt?“
    Nach jedem Deal gabs eine neue Lage deutschen Bieres. Der Tankwart hatte die Nacht seines Lebens.
    Da kann mal wieder sehen: Was soll mir die teuer erworbene niveauhohe Suende roemischer Renaissancepaepste, wenns auch billiger geht? Suff und Nutten machen jeden Menschen gleich. Der Eine bumst im Dixiklo, der andere in Damast. Im Prinzip isses dasselbe.

  141. Ja, Tankstellen. Ewig...
    Ja, Tankstellen. Ewig unterschätzte Kulminationspunkte der jeweiligen Landeskultur.
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    Mir wurde in Rumänien, noch zu Securitate-Zeiten, nachts um halb drei mal ein ziemlich totes Huhn angeboten, hätte der Deal meines Lebens sein können, der Typ akzeptierte aber leider keine meiner Kreditkarten und Dollare hatte ich keine mehr.
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    Ich darf der Einschätzung des ‚höheren Niveaus‘ widersprechen, aus der eine vorübergehende Verzweiflung spricht. Das kann man nicht mit ‚beam me up‘ erzwingen und ist keine Frage von Senkrecht und Waagerecht.
    .
    Aber Waagerecht könnte bequemer sein. Prinzip und Prinzipen widersprechen sich manchmal.

  142. @Don Alphonso: Sie schrieben:...
    @Don Alphonso: Sie schrieben: „Faul sein ist keine Option mehr.“ Faul sein war doch noch niemals eine Option, sondern schon immer Schicksal und Natur, denn frei nach Rilkes Briefen an einen jungen Dichter gilt eben:
    >>>Dieses vor allem: fragen Sie sich in der stillsten Stunde Ihrer Nacht: muß ich faulenzen? Graben Sie in sich nach einer tiefen Antwort. Und wenn diese zustimmend lauten sollte, wenn Sie mit einem starken und einfachen ich muß dieser ernsten Frage begegnen dürfen, dann bauen Sie Ihr Leben nach dieser Notwendigkeit; Ihr Leben bis hinein in seine gleichgültigste und geringste Stunde muß ein Zeichen und Zeugnis werden diesem Drange. Dann nähern Sie sich der Natur. Dann versuchen Sie, wie ein erster Faulenzer, zu sagen, was Sie sehen und erleben und lieben und verlieren.<<<

  143. Kaffeetrinker, nun war Rilke...
    Kaffeetrinker, nun war Rilke ja einer, der es sich leisten konnte, denn das, wofür die Damen ihn verehrten, flog ihm nebenbei zu, und wenn ich ehrlich bin, ist für micht Schreiben jetzt aich keine besondere Mühe: Das läuft so nebenbei. Was ich eigentlich meinte: Es ist keine gesellschaftliche Option mehr. Man kann sich nicht hinstellen und sagen, man oder das Kind habe halt das Recht, faul zu sein, und wenn die Noten wegen eines Sommers am See durchsacken, ist es auch nicht schlimm. Was Post-68 akzeptiert war – den damals geringen Leistungsdruck verlachen – geht heute absolut nicht mehr. Bei zu vielen ist die Angst mit im Spiel, das Kind könnte sein Leben schon in nfrühen Jahren ruinieren (wobei die vermutlich nicht wissen, was so ein qualifizierter Arbeiter bei der Audi im Schichtdienst verdient, plus Gratifikation, plus Urlaubsgeld, plus Überstundenvergütung – da muss sich auch ein Akademiker sehr lang machen).

  144. Im Westviertel rumzulaufen und...
    Im Westviertel rumzulaufen und zu sagen: „Mein Sohn ist qualifizierter Arbeiter bei Audi im Schichtdienst“ ist aber erst recht keine Option.
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    Ausserdem geht Schichtdienst physisch an die Substanz.

  145. @ DA, 03. September 2011,...
    @ DA, 03. September 2011, 22:18
    Die Uckermärker als Reparationszahlung abzutreten, das wäre ein richtiger herber Verlust. Das sind offenbar kultiviertere Leute als die meisten Bundesbürger. In Bayern mit seinem so erfolgreichen klassischen Bildungssystem habe ich so etwas noch nicht gesehen:
    http://www.facebook.com/photo.php?fbid=236598706385417&set=a.236598629718758.59056.100001058684624&type=1&theater
    Ein frisch renoviertes Haus in Ueckermünde, aufgenommen Anfang August 2011

  146. Wir könnten ja schon mal die...
    Wir könnten ja schon mal die erste Rate überweisen. Irgendeine nach Berlin davongelaufene Uckermärkerin mit FDJ-Tradition. Das reicht vielleicht schon.
    .
    HM555, also, ich habe ja selbst in der Audi gearbeitet, und nach dem Alkoholverbot ist es dort sicher gesüner als all das, was die Wracks in kanzleien, Agenturen und Redaktionen verursacht. Anständiges Essen, richtige Pausen, körperliche Betätigung und das alles in effektiv 35 Stunden die Woche ist etwas anderes als 60 Stunden saufen, koksen, Pr0n-Videos runterladen und den Stuhl nur verlassen, um am Stuhl der Kollegen zu sägen. Da, wo bei einer Bank erst die normale leistung anfängt, wäre bei der Audi längst das Burnout-Interventionsteam zur Stelle.

  147. @ DA
    wir dann gleich noch ein...

    @ DA
    wir dann gleich noch ein paar andere „leitende Angestellte der BRD“ mit. Dann können sie bei uns keinen Unfug mehr anstellen und dorten ist wohl nicht mehr viel zu verderben.
    Die einfachen Leute helfen sich selber und brauchen evtl keine „leitenden Angestellten“ und von diesen organisierte Strukturen mehr:
    http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/alles-ohne-euro-griechen-erfinden-eigene-web-waehrungen/

  148. zu ausgepowerten akademischen...
    zu ausgepowerten akademischen Bürosklaven:
    ich hatte einen abendlichen Termin mit einem jungen Wirtschaftsprüfer aus einer übernationalen WP-Firma, der sich offenbar freute, mit einem ganz normalen Menschen zu reden. Er wollte mich gar nicht weglassen. Als ich mit der Begründung: „ich muss heim, meine Familie wartet auf ihr Abendbrot.“ mich endlich loseiste, sah er mich an wie ein wund geschossenes Reh. Das hätte er wohl auch gern gehabt, jemand der für ihn alles andere stehen läßt, um ihm sein Abendessen zu machen. Aber das ging ja nicht, er mußte 80 Std. die Woche arbeiten.
    Diese „SdG“ wird wohl der Letzte seines Stammes sein. Keine Zeit für Liebschaften, Gattenwahl, Familie und Kinder.

  149. cher Filou, mit dieser...
    cher Filou, mit dieser argumentation plädieren sie aber dafür, dann doch wieder das dixieklo im glas zu bekommen, n’est-ce pas?
    .
    an ihre ‚frauenlyrik und männerleid‘-passage denke ich aus chronisch gegebenem anlass immer wieder gerne (nur mit der komplettierung: (männerdreck -) frauenleid – männerlyrik – frauenlyrik – männerleid. die welt dreht sich im kreis.)

  150. den reparationszahlungen,...
    den reparationszahlungen, lieber don, könnte man gleich noch die ganze dreckige dutzende aus berlin hinterhersenden.
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    nun, entfernte freunde von uns haben einen ihrer söhne tatsächlich bei einem funktionalen äqzuivalent von audi angemeldet.
    das glückliche jüngelchen schleppt zu seiner überraschung gefühlte säcke geld nach hause.
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    allmählich könnte man den eindruck bekommen, dass ein studium die garantie für dauerunruhe sein könnte, wenn man bereit ist, den fuss in das rattenrennen zu setzen. so unterbelichtet scheint die option lehre nicht, die so anspruchslos gar nicht mehr ist, falls sie in einem höher entwickelten technologischen bereich stattfindet – denn eine landschaftsgärtnerlehre ist immer noch für die, die man keinesfalls an kompliziertes und anfälliges heranlassen sollte.

  151. Tach! Störe gern die...
    Tach! Störe gern die trauliche Runde am Thee-, Caffeetisch mit Schondeckchen, am Tegern- oder Gardasee ;-)
    Genaugenommen wollte ich zu diesem Thema so direktemang nichts beitragen.
    Mangels schichtenspezifischer Zugehörigkeit. Da fiel mir eine Einlassung von Nietzsche vor´s Auge. Und siehe da: Das Ressentiment der Mittelschicht, der SdG. Der Angehörige fühlt sich immer bedroht. Von unten vom Kleinbürger, den Unterprivilegierten, von oben von denen, die die wahren Besitzenden im Staate sind oder dem internationalen, vagabundierenden Finanzgroßkapital. Er möchte gern eine finale Revolution starten, zwecks Absicherung des Erworbenen, Ererbten. Abgleichung der Konten. Möglichst ohne Blutvergiessen, aber total zu seinen Gunsten. So auch sein Nachwuchs. Die neueste Masche: Er enthält sich der Reproduktion.
    „Während der vornehme Mensch vor sich selbst mit Vertrauen und Offenheit lebt (γεννήθηκε ‚edelbürtig‘ unterstreicht die nuance ‚aufrichtig‘ und auch wohl ‚naiv‘), so ist der Mensch des Ressentiment weder aufrichtig, noch naiv, noch mit sich selber ehrlich und geradezu. Seine Seele schielt; sein Geist liebt Schlupfwinkel, Schleichwege und Hintertüren, alles Versteckte mutet ihn an als seine Welt, seine Sicherheit, sein Labsal; er versteht sich auf das Schweigen, das Nicht-Vergessen, das Warten, das vorläufige Sich-verkleinern, Sich-demütigen.“
    Byby

  152. Jeder gute Arbeitende ist die...
    Jeder gute Arbeitende ist die gleiche Wertschätzung wer, wenn er seine übernommene Aufgabe gut und mit Sorgfalt erledigt. Eine Hierarchie von Berufen sollte man m.E. nicht mehr versuchen herzustellen. Was wäre, wenn alle Putzfrauen die Arbeit einstellen. Oder die Müllmänner? Oder die Kassiererinnen im Supermarkt?
    Eine junge Adlige wurde im Fernsehen portraitiert, die sich den sog. „Zwängen ihres Standes“ absichtlich entzog und Kostümschneiderin am Theater wurde. Eine wirklich starke Frau!
    Eine wohlhabende Freundin war über den Landschaftsgärtnermeister, der ihre grün angestrichene RRT-Rasen-Rosen-Tannenwüste in einen üppig blühenden und arbeitssparenden Staudengarten verwandelte, voller Lob. So blieb ihr mehr Zeit für die Pflege ihres kranken Ehemannes.
    WPs und andere Akademiker brauchen wir auch, aber keine seelischen Krüppel. Oder sind das alles sog. Aufsteiger, die sich freudig aufopfern, um … ja was denn eigentlich? … zu erreichen? „Unsere Kinder sollen es mal besser haben!“ ??? Das kann es ja mangels Masse (niedrige Geburtenzahl in D) nicht sein.
    Wenn man die Leute fragt, sagen die meisten: „Wir sind Mittelstand.“

  153. @Don
    .
    Dann versteh ich nicht,...

    @Don
    .
    Dann versteh ich nicht, warum diese Bankangestellten so viel verdienen. Haben doch weder Grund noch Zeit irgendwas auszugeben.

  154. bestes Tippex, weniger um eine...
    bestes Tippex, weniger um eine bewertungsklassifizierung von berufen geht es, sondern um die fähigkeiten des einzelnen, gewisse dinge zu können und für andere kein gespür zu haben. dass jemand in seinem beruf verzweifelt, möchte doch niemand. wenn ein nullvektormathematiker sich an mechatronik versucht, so wird vermutlich datensalat dabei das resultat sein. ebenso wird ein mechatroniker vielleicht den buchsbaum ein wenig, sagen wir mal, windschief schneiden. ein natural born grobmotoriker wird sicher keinen chirurg, aber vielleicht einen erträglichen philosophen abgeben.
    .
    lieber Grand Guignol, die sdg sind in wahrheit eine schnittmenge der oberen mittelklasse und der unteren oberklasse. probleme wird es erst beim währungsschnitt geben, und dort auch noch abgepuffert. problematischer wird eine für alle immobilieneigentümer verbindliche, eingetragene hypothek zur bestreitung der staatlichen verschuldung, die eine teilweise zwangsenteignung darstellt – die natürlich, selbstverständlich, und wie kann es auch anders sein, für einen ‚guten zweck‘ gedacht ist, nämlich den karren aus dem morast zu ziehen, den die marionetten einiger supereliten nach anleitung angerührt haben.
    apropos – ihr kollege aus lyon hatte da ein probates mittel zur hand: den pappmachéknüppel. vermutlich zusammengeleimt aus geschreddeerten euronen.

  155. Grand Guignol@
    Alle Parteien...

    Grand Guignol@
    Alle Parteien wollen Repräsentanten der Mitte sein. Das verstehe ich nicht –
    oder ist das eine Drohung.

  156. Oblomow (russisch...
    Oblomow (russisch Обломов): Um ein Nichts zugrunde gehen-keine Zielgerade mehr, aus die Maus, Klappe zu, Affe tot. Die wahre Subversion-sozusagen buddhistisch-sytemisch obstruktiv sein. Der Streuereintreiber klopft vergebens an.

  157. bester Don Alphonso, sagen sie...
    bester Don Alphonso, sagen sie – wenn es nicht zu aufdringlich erscheint -, war einer ihrer werten ahnen nicht so etwas wie ein steuereintreiber? ich kann mich auch täuschen und das grandios verwechseln…

  158. donna laura@: Mais oui. Salade...
    donna laura@: Mais oui. Salade lyonnaise, cest tout.
    ..
    E.R. Binvonhier@: Nein, umgekehrt.
    (Klar, der Wolf frißt immer wieder von der guten Kreide.)
    ..
    Schon mehr als ein Jahrzehnt her. Auf einer Restaurantterrasse sitzt an einem Nach-
    bartisch ein jüngeres Ehepaar (Mittelstand) mit seinen zwei Sprößlingen, ein ca. neunjähriger Bub und ein 11- jähriges Mädi. Es entbrennt zwischen den beiden gut erzogenen Kindern ein Streit um die Bierfilze. Der Jungpatriarch greift mit väterlicher, leicht indignierter Stimme ein. Darauf Mädi, auf dem Stuhl kippelnd und lachend an ihn gewandt: „Nogger Dir ein´!“

  159. @donna laura, @ Karola...
    @donna laura, @ Karola Chaingang:
    .
    Les Contes de Filou!
    .
    Friede?

  160. Vertrauen und Offenheit vor...
    Vertrauen und Offenheit vor uns selbst auf den guten Willen unserer Gegenüber zu übertragen, hat uns gerade in Finanzdingen oft auf den stinkendsten Fondsleichen sitzen gelassen. Dabei habe ich nicht einmal die Profi-Abzocker im Focus (AWD und Ostimmobilien z.B) sondern gerade die ersten Häuser im Lande. Die haben Riesenräder, Lebensversicherungen und Containerschiffe noch verscherbelt, als schon auf dreiviertel der Weltmeere unbeschäftigte deutsche Fondsidiotenboote herum dümpelten.
    Unser ganzes Bankwesen scheint nach dem Kettenbriefsystem zu funktionieren, eine gute Idee wird vertausendfacht, und am Ende gewinnen vielleicht nur die ersten ein bisschen, um den Prospekt für die Masse zu drucken, deren Geld dann im Grunde nur für die fetten Boni sorgt, und dafür dass man seinen Bankberater ( die arme Sau) hassen lernt.
    Neueste geniale Idee: Oldtimerfonds – wieviel Froschtümpel voller geldgeil gegeelter Polokragenträger heben schon an zum lustvoll orgiastischen Siegesgequake! Der Flügeltürer für mich und das ‚Es wäre ja beinahe gutgegangen‘ -Gejammer für den Finanzberater, der mit dem Schmerzensgeld seine Familie durchfüttern kann. Oder nachts am Fernseher bei ‚Herrin Omi‘ anrufen kann, um sich dann so richtig heiß als Wurm beschimpfen zu lassen.
    .
    Die üble Quintessenz (z. B. Ersatzwährungen in Griechenland etc.) ist, dass wir uns so alle so ein bisschen wie 1922 fühlen; man wurstelt sich durch, aber die Häufchen werden immer höher und stinken immer lauter….
    .
    1972 schon konnte man als Autobastler die Haube seines neuen Mercedes aufklappen und traurig feststellen, dass man jetzt nichts mehr selber machen konnte. 1980 hat ein Anrufbeantworter immerhin noch über 1000 Euro gekostet.
    Heute kriegt man für weniger als 80 Euro eine drahtlose Telefonanlage mit drei Stationen und Anrufbeantworter, die Plug and Play funktioniert und strahlenarm ist.
    Dafür kostet eine Stunde Türrahmenstreichen mit Mehrwertsteuer 100 Euro, von denen der Streicher dann vielleicht zehn Euro netto sieht, wenn er Glück hat, der Rest verschwindet in den Froschteichen der Polokragenquaker, Steuern, Versicherungen, Kreditkosten, Investititionsrücklagen….
    .
    Kein Wunder dass die ‚Generation Angst‘ Befürchtungen hat, ihre Nachkommen werden noch mehr angeschmiert sein, wenn sie nicht hyperoptimiert ab der chinesisch-spanischen Krabbelgruppe sind. Oder man kann oder will es sich nicht leisten, einen weiteren frustrierten Sachbearbeiter in die Welt zu setzen.

  161. Sagen wir mal so:...
    Sagen wir mal so: M;ündelsicher ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Was weg ist, ist der Glaube, dass ein Staat oder eine Firma noch etwas garantieren kann: Das sog. Vertrauen. Ob man früher Recht hatte, daran zu glauben, ist eine andere Geschichte. Im Prinzip, da haben auch die Italiener recht, hilft nur Demonstration der Selbstständigkeit. Und natürlich überschaubare Strukturen.

  162. Und die Spielräume des...
    Und die Spielräume des Aussteigens werden auch immer enger, wer kann schon heute noch einen alten Reisebus zur Wohnung umbauen, ohne gleich an Maut, Steuern und Fahrverboten zu scheitern? Und selbst wenn einem die Rente egal ist, ohne Krankenversicherung aber mit Kindern ist man nicht mehr weit vom frühen 19. Jahrhundert entfernt.
    Wie kann man also heute noch nett und einigermaßen rentabel sein Auskommen bestreiten?
    Wie kann man sein Erworbenes durch die Turbulenzen der Zeit retten?
    Wie kann man seine gute Laune bewahren?
    .
    Am wichtigsten ist es, das Schöne an der Situation zu sehen, in die einen die ‚Wechselfälle des Lebens‘ hineingestellt haben – wer lebt schon genau so, genau dort, wo er immer leben wollte?
    Bloss nicht im ‚Was wäre wenn gewesen‘ sühlen…
    Ein neues Leben besser nicht ohne Fallschirm beginnen, und den erst dann abwerfen, wenn der neue Boden der Tatsachen in nicht übermässig gesundheitschädlicher Fallhöhe entfernt ist.
    WENN man eine Wahl hat, lieber nicht Bungee-Springen ohne gut geprüftes Seil, denn dafür ist die Welt eindeutig zu dicht bevölkert von Polokragenfröschen.
    Bloss nicht seine Unterhose wechseln, ohne eine frische zur Hand zu haben – sonst steht man am Ende ganz ohne da, und Herr Maschmeyer et alii wedeln triumphierend mit der gebrauchten, um auch noch den letzen Schei$$ auszuwringen.

  163. Grand Guignol, Erziehung ist...
    Grand Guignol, Erziehung ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Weniger TV wäre da besser gewesen.

  164. Don Alphonso@: Watt sät de...
    Don Alphonso@: Watt sät de Kölsche esu deefsinnisch: „Watt fott es is fott!“
    ….darum halte ich mich an das, cum granum salis, was sintemalen ein Kölner Akademiker, Arzt, Soldat und Philosoph in seinem Opus von sich gegeben hatte: „Ungewißheit aller Künste und Wissenschaften.“
    http://www.zeno.org/Philosophie/M/Agrippa+von+Nettesheim/Ungewi%C3%9Fheit+und+Eitelkeit+aller+K%C3%BCnste+und+Wissenschaften

  165. The Great Artiste@ Es ergibt...
    The Great Artiste@ Es ergibt keinen Sinn.
    Das klappt nur wenn es Arbeitslosenheere gibt, wenn man die hat, hat
    man Schwarzgeld und Schwarzarbeit, diese wiederum ist den Globalsteueren
    und dem Stamm der Controller ein Dorn im Auge.
    Je besser das von Ihnen beschriebene System funktioniert, umso anfälliger
    wird es.

  166. pax alcoholiana, aber klar...
    pax alcoholiana, aber klar doch. le soif de Filou… noch ein schlückchen calvados x.o. zum aperitif?

  167. War da was? Kann ich mir...
    War da was? Kann ich mir garnicht vorstellen!
    .
    Sollte unser Mitleid so falsch verstanden worden sein? Besonders Donna Laura hat sich rührend gekümmert, ich imaginierte bereits einen Orden pour le mèrite der Schutzheiligen Soeurs pâles de la pleine lune rouge.
    .
    Gerne akzeptiere ich ein Fläschchen besseren Calvados‘ nach dem Motto: Kein Alkohol ist auch keine Lösung.

  168. Das kommt ganz darauf an, was...
    Das kommt ganz darauf an, was man nicht lösen will.

  169. Grand Guignol, das ist schön...
    Grand Guignol, das ist schön gesagt! Gewissheit ist soweiso überschätzt. Fragen sind wichtig.

  170. man konserviert das gute...
    man konserviert das gute gedächtnis, lieber don.

  171. Chère donna laura, stimme...
    Chère donna laura, stimme uneingeschränkt zu. Wobei zuviel Methyl von Übel sein könnte, ich denke da an Ihren Ententeich, stellte mir vor, wie Filou den armen Viechern Rückenschwimmen beibringt.
    .
    Gelöst wird auf jeden Fall die Zunge, bei der Lösung von Problemen wär ich ein wenig skeptisch.

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