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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die grosse Tegernsee-Diät

| 244 Lesermeinungen

Bald wird man uns wieder sagen, wir werden für die Rettung des Euro die Gürtel enger schnallen müssen: Die einen mehr, die anderen gar nicht. Wichtig erscheint es mir da, von Banken, Politikern und anderen ehrenwerten Männern zu lernen, und zur zweiten Kategorie zu gehören.,

Under the current structure and under the current membership, the Euro does not work.
Gott Die UBS

Diät kommt eigentlich aus dem Griechischen und heisst schlicht „Lebensführung“. Das, was Diät heute ist, kommt aus einer Zeitschrift namens „Brigitte“, bei der es nicht überraschen kann, dass sie des Griechischen nicht mächtig ist. Seit 1969 wird daran gearbeitet, Menschen einzureden, dass sie zu dick seien, etwas dagegen tun müssten und am besten wie TV-Ansagerinnen aussehen sollten, die sich Essen und Finger gleichermassen in den Gaumen stecken. Man hat sich jede Menge Mühe gegeben, das Erbe der 68er zu diskreditieren, aber kaum eine Erfindung dieser Epoche erfreut sich derartiger Zuneigung, wie der Kampf gegen Pfunde, Gramm und Millijoule. Das Unerfreuliche an der Sache ist, dass auch traditionell autarke und eigenständige Kreise, die sich sonst von nichts und niemandem und keinem Finanzamtbeamten etwas befehlen lassen, sich freiwillig diesem Diktat unterwerfen. Sprich: Auch die fortgeschrittene Gastronomie am Tegernsee serviert kleinere Portionen, es gibt Wellnessangebote für die einen und Fettabsaugen für die anderen. Drüben in Bad Wiessee macht man vermutlich jede Diät, die man sich vorstellen kann, und wenn sie dann genug Trauben gegessen haben und die Haut herabhängt, wird dahinter Botox eingespritzt.

Bild zu: Die grosse Tegernsee-Diät

Das ist, man muss es leider sagen, die hier inzwischen traditionelle Tegernsee-Diät, ein Teil weniger essen und ein Teil Segnungen der Schönheitsmedizin. Wenn es erst mal leichteres Botox gibt, wird es sicher als Premium-Botox angeboten, das Botox, das prall macht, ohne auf das Gewicht zu schlagen, das Botox für den modernen Menschen, leicht und prall. Seit 40 Jahren kennt diese Industrie nur eine Entwicklung, es geht nach oben, und längst arbeitet man nicht mehr mit einfachen Faustformeln, sondern dem Body Mass Index, eine Formel, ja gar ein medizinisches Modell, dessen Entwicklung fast so komplex wie amerikanische Schuldenderivate ist, und obendrein mindestens so viel Lebensfreude bringt.

Nun hat sich aber die Welt etwas weiter entwickelt, und da, wo früher in 70 Kilometer Entfernung vom See noch Italien lag, ist jetzt der Abgrund, in den die Gemeinschaftswährung zu stürzen droht. Wie wir heute erfahren mussten, koppeln die Schweizer ihren Franken an den Euro. Gar nicht überraschen würde es mich, wenn dafür nicht bankrennende Italiener verantwortlich wären, die für den Fall eines zerbrechenden Euros die Grenze zu Chiasso in der Schweiz als attraktives Reiseziel ansehen würden – ganz zu schweigen von jenen, die auf Abermilliarden von Schwarzgeld sitzen und etwas tun müssen, falls eine Währungsreform kommt. Wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass Hedge Fonds, Chinesen und Banken ihre Liebe zu Ackerbauflächen entdecken, sollten wir den Tatsachen ins Auge schauen: So ein Währungsfiasko ist immer auch ein kulinarisches Debakel, da laufen Nachschub und finanzielle Möglichkeiten auseinander. Und was man jetzt im Magen hat, kann man getrost nach Hause tragen. Was einmal gegessen wurde, nimmt einem keiner mehr.

Bild zu: Die grosse Tegernsee-Diät

Anders gesagt, es gibt überhaupt keinen Grund, jetzt, in Zeiten wie diesen, eine Diät im Sinne einer Frauenzeitschrift zu machen. Diese Diät in Verbindung mit Stress, Ärger, Entsetzen und appetitzügelnder Fassungslosigkeit über politische Entscheidungen und Rettungen, die nach einer Woche gerettet werden müssen, schlägt massiv auf den Magen und auf die Lebensfreude. Das Magere kommt ganz von alleine, wenn die Zwetschgenbäume und Rettungsschirme abgeerntet sind. Dabei ist das hier ein Alpental: Die Winter sind hart und lang, und wer aus Sorge und Frauenmagazinterror dürr bleibt, hat nicht das Fett als den Pullover des Reichen Mannes, sondern nur noch den Griff zur Heizung. Man kann am Essen sparen und es für das Öl ausgeben. Ob das nachhaltig ist?

Denn so eine qualitativ hochwertige Schutzschicht gegen kommende Unzumutbarkeiten muss gar nicht teuer sein, und man kann es auch so machen, dass Frauenzeitungsleserinnen es nicht merken: Nehmen wir nur einmal das ordinäre deutsche Frühstücksei, den Ausweis der lieblos zusammengepantschten, männlichen Hochzeitstagsmorgenanstrengung, die der Frau dann beweist, dass sie es die anderen 364 Tage besser macht: Das Frühstücksei kann man so machen, und so, wie ich das tue. Man nehme pro Person 1 Esslöffel Olivenöl und 1 Esslöffel Mehl und mache daraus eine saubere Kohlenhydrat-Fett-Mischung. Zur Tarnung schlage man 2 Eier auf und mische das unter Zugabe von Pfeffer und Salz zusammen. Das Öl sorgt dafür, dass das Omelett nachher nicht anbrennt, und das Mehl geht vollkommen im Eigeschmack unter. Zur Füllung nehme man Pfifferlinge, die bekanntlich kalorienfrei bei hohem Geschmacksanteil sind. Dann reibe man ein gutes Stück mittelalten Bergkäse und ein weiteres gutes Stück Scamorza ganz klein, und vermische es mit etwas Schmand. Die unterschiedlichen Geschmacksnoten der Käsesorten erzeugen ein breites Aroma, das man nicht genau als Fett erkennen kann, und darüber liegen die Pfifferlinge, die Gaumen und Hirn ablenken. Mit dem weichen Schmand entwickelt der Käse seine volle Wirkung erst, wenn er im Verdauungstrakt ist, und nicht schon beim Essen im Hirn. Omelett in Butter braten, füllen, zusammenklappen, die Seite mit etwas Teig schliessen, in noch mehr Butter weiterdünsten, fertig.

Bild zu: Die grosse Tegernsee-Diät

Nur zwei Eier und ein paar Pfifferlinge, kann man achselzuckend sagen, wenn man gefragt wird. Was ist schon dran an zwei Eiern von Bauernhof und Pfifferlingen vom Berg? Nichts. Eben. Alles bio, alles regional, alles nachhaltig und gemäss unseren Jahreszeiten, Im Frühling nimmt man halt leicht scharfen Bärlauch, im Sommer ein paar Tomatenwürfel, Hauptsache, es ist gesund, steht in Frauenzeitschriften und hat genug Eigengeschmack, um alles andere darunter zu verstecken. Das können wir, denn es konnten die Griechen mit ihren Staatsschulden und die Italiener mit ihrer Schattenwirtschaft und die Iren mit ihren Banken: Das sorgt nun für ihre Rettung. Uns rettet keiner. Erfrieren und Verhungern im Winter ist unschön.

Nun ist da aber noch der Body Mass Index. Unbestechlich wie eine Grossbank und präzise wie eine Ratingagentur. Nach dem herkömmlichen, an der Grösse orientierten Body Mass Index ist das alles natürlich schlecht und verwerflich. Aber auch hier können wir Tegernseer von den Banken lernen: Man kann ja die Zahlen ein wenig schönen und bessere Werte ermitteln, indem man selbst für Marktwerte sorgt, nach denen man bewertet. Sagen wir mal, ein Mannsbild ist 180 Zentimeter gross. Wenn man jetzt neue, warme Stiefel beim Schuster mit dicken Gummisohlen machen lässt, sind das schnell mal 2 Zentimeter mehr, wo es nicht auffällt – als hätte man längere Beine, was für genetisch eher kurzbeinige Bayern ohnehin nur ausgleichende Gerechtigkeit ist. Und dann, weil es bald regnet, kauft man sich eben noch einen ordentlichen Hut der Region. Macht oben nochmal 5 Zentimeter mehr. Diese Grössenveränderung macht schon mal einiges aus, und wenn man dann noch eine bayerischen Pellerine aus Loden trägt – mit dem anheimelnden Namen „Kotzn“ – muss man selbiges wie eine Fernsehansagerin gerade nicht tun. Das verschwindet dann alles unter dem Loden. Da schaut auch keiner genauer hin, als bei CDOs oder dem italienischen Staatshaushalt. Des basst scho, sagen wir in Bayern.

Bild zu: Die grosse Tegernsee-Diät

Und schliesslich machen das alle so. Das ist die typische Diät unseres Systems von den Banken bis zum ausgeglichenen Staatshaushalt, zu dessen Erhaltung der Bundestag abstimmt und uns damit in die Hände der Märkte spielt, auf Gedeih und Verderb, und wenn die das können, sollten wir da auch nicht hungern und darben. Man muss es nur richtig machen und gut zusammenkochen, dann merkt es auch keiner. Der Mensch vergisst schnell. Besonders, wenn er satt ist. Und damit ist allen wohl am besten gedient.

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244 Lesermeinungen

  1. Auf die Brigitte lasse ich...
    Auf die Brigitte lasse ich sonst nichts kommen, aber in Ihrem Fall… ist der Rezeptteil einfach besser.

  2. der bund: rx1 138,65. und dann...
    der bund: rx1 138,65. und dann ceterum censeo: die ch zerreist es jetzt….

  3. Zwetschgendatschi ohne Zimt,...
    Zwetschgendatschi ohne Zimt, Zucker und Sahne?
    .
    Mit einem Gamsbart am Hut ginge das auch noch, und das schmeckt…

  4. Ich mache immer 2 Diäten, von...
    Ich mache immer 2 Diäten, von einer werde ich nicht satt.

  5. bertholdIV, wer vom Geld...
    bertholdIV, wer vom Geld anderer Leute lebt, wird vom Geld anderer Leute sterben.
    .
    muscat, das hoffe ich doch sehr!

  6. Die Streussel sind Butter plus...
    Die Streussel sind Butter plus Zucker plus Mehl, da fehlt sich nichts mehr.
    .
    Prinzessin auf der Erbse, man kann auch noch diese Diät als Dtitte dazunehmen, das fällt gar nicht auf.

  7. Das ist schon eine sehr...
    Das ist schon eine sehr interessante Definition von safe havens, die manche da haben.

  8. Plenus venter non hergibt...
    Plenus venter non hergibt libenter.

  9. (Ich hoffe, dass allen klar...
    (Ich hoffe, dass allen klar ist, welche Belastungen ich hier auf mich nehme!)

  10. Under the current structure...
    Under the current structure and the current membership, the UBS does not work.
    God

  11. Jetzt wieder ein Beitrag mit...
    Jetzt wieder ein Beitrag mit Eiern.

  12. I hobs a scho gschpannt:
    Jaaa...

    I hobs a scho gschpannt:
    Jaaa wanstas dia oschaugst, diesse wellnessgprieftän Kamälä, wias do daher trabn duan im Paßgang, nocha bei däni Moddäschauen in Baris, Mailant, Lonton, do kriagst an Schluckauf. Sölchane greisligen Weiba hob i no niagandstwo in meim Läbndog nocha garr nie net gseng. Hoibats vahungat, schware Ring unta de Augn, an d´Rippn konnst dia dein Gwnadl drohänga. Zaundirrä Goaßn sand des, mid Pillä incl., duachdrainiat wiara Mount-Eferesd-Bschteiga. Aus is.
    Un wos is? Kimmst nocha no af Schtarnbearrg zu, da laffans olli umanand die Weiba vo deni Großkopfaten z´Mingga. Schaunt grad aa a so daher, hoarrte Muckis hams, 40 km kennan de renna on oam Schtickl, i da Fruah voam Moargnkaffä. Thai-Shi-Super-gschtählt. S´is a Wunda fier a Heilischprechung, dass de des kenna, wo de doch a so a Gfrass in Minimal-Bortionän essn doan fier teires Göld, net woahrr. Ma moant grad, de dadn af Bfehl vo dem Hosanziegerl in Börlin schparn fier de Rendä vo deni oarmn Griechn, die wo do mid 55 Joahrr ins Austrogheisl nei müassn.
    A reschs Madl findst bal nimma heitzetog bei uns do herinna. Sölchane Steckerlfisch, wias de sand, sölchane aldernadivlos greislign Schnallän. Mi leckst. Weils eh woahrr is. De Bratzn mit zwölfi fongan itza aa scho aa so o. Lossn se fier a incentive event fotografian, mid a rechtn Bberfoamäns, grod aa so zaundierr.

  13. @DA
    zwetschgenkuchen. der...

    @DA
    zwetschgenkuchen. der g’hört mit marmelade und mit „gitter“ und nicht diese „sparversion“ wie im bild

  14. S´gehd nix ieba mei foaste...
    S´gehd nix ieba mei foaste Wampn. Do ko oana sogn wos a wui. (Wann de so bled sand un se nix neidoan)
    Plenus venter facile de ieiuniis disputat. (Hieron.ep.58,2)
    Ein voller Bauch lobt das Fasten.
    Zenzi, bring ma a Maß und a woarms Wammerl mid Kraut. Aan sölchan Blanga wiar i itza kriagt hob.

  15. UBS ist Gott – da haben sie...
    UBS ist Gott – da haben sie vielleicht Recht. Für die holländische Steuerbehörde wollte ich von der UBS wissen, wie viel Geld wir noch auf einem Konto haben, dass mein Mann und ich 1986 angelegt hatten, als wir für 3 Monate in der Schweiz arbeiteten. Der Zirkus, bis ich die Bestätigung bekam, nämlich dass wir gar kein Konto bei der UBS (mehr) besitzen, sondern das selbiges im März 2005 auf Initiative der Bank wegen mangelnder Substanz aufgelöst worden war, gäbe Stoff für eine weitere Mama Mia Geschichte.

  16. Dass man den Griechen nicht...
    Dass man den Griechen nicht als Gegenleistung den Beitritt zur Union mit der RKK abverlangt hat, das ist das eigentlich Tragische an der Geschichte.

  17. Man rechnet sich auch schon...
    Man rechnet sich auch schon alles durch bei der UBS:
    „The economic cost is, in many ways, the least of the concerns investors shouldhave about a break-up. Fragmentation of the Euro would incur political costs.Europe’s “soft power” influence internationally would cease (as the concept of “Europe” as an integrated polity becomes meaningless). It is also worth observing that almost no modern fiat currency monetary unions have broken up without some form of authoritarian or military government, or civil war.“

  18. @Der Tiger,

    so etwas habe ich...
    @Der Tiger,
    so etwas habe ich bei der Stadtsparkasse höchstdero zu Düsseldorf auch schon erlebt.

  19. HansMeier555@: Das geht schon...
    HansMeier555@: Das geht schon aus Ritusgründen nicht, weil die Griechen (Popen) machen alles rituelle Geschehen hinter einer Wand.

  20. @b4 – meinen Sie...
    @b4 – meinen Sie Linzertorte? Die wird mit Marmelade gemacht und hat ein Gitter, aber auch einen viel schwereren Teig als Dons bäuerlicher Zwetschenkuchen, nämlich zu gleichen (Gewichts)teilen Zucker, Mehl, Nüsse und Butter.

  21. Wie sehen Sie den Euro in 5...
    Wie sehen Sie den Euro in 5 Jahren?

  22. Achtung, an Wimmerld.A....
    Achtung, an Wimmerld.A. 16:27
    Bei meinem letzten Besuch in der alten Heimat Boerlin have ich auf dem Flohmarkt eine knielange Lederhose wohlfeil erstanden nach der ich schon sehr, sehr lange gesucht habe. In Bayern sind die ja unerschwinglich. Da Boerlin den Kreuzberg hat, bin ich voll berechtigt ein Hosanziegerl zu sein. Passens af wenn ich mal wieder in Bayern bin.
    Der Pflaumenkuchen in Berlin war nicht von schlechten Eltern, man sollte das mal bundesweit vergleichen. Mit der Hose und Verpflegung bin ich fuer schlechte Zeiten geruestet.

  23. Der Bauch ist bezahlt und mir,...
    Der Bauch ist bezahlt und mir, jawoll. Mit den Diäten, geehrter Don, will man uns nur vorbereiten auf schlanke Zeiten mit leeren Konten, auf den engeren Gürtel sozusagen. Traubendiät mach ich auch täglich, allerdings in Traubenflüssigform. Hat keine Kerne. Andererseits haben Sie natürlich recht, auch wußte schon Napoleon: Nur satte Bürger protestieren nicht. Passend unerotisch ist auch immer die Werbung für Frauen mit Abflußschwirigkeiten. Haben die da solche Probleme – oder ist das Teil der Diät? Hm, kommt vielleicht vom Botox light, das schlägt whl auf den Magen. Light is immer ne Mogelpackung, lieber die volle Dröhnung. Andererseits ist das vielleicht für die Nichtmoderatorinnen, die vor der Glotze die Pizzen und Schokoriegel weghauen. Irgendwo muß das Zeug ja bleiben. An irgendwas muß die Frau ja glauben. Wir glauben an schöne italienische Autos – und schlanke Frauen.

  24. Passend wie immer oben das...
    Passend wie immer oben das targeting von google-advert.: über Wellness und Finanzen zu Diäten von Globuli.

  25. Don, das Thema ist wohl immer...
    Don, das Thema ist wohl immer aktuell in diversen Lifestylemagazinen und mittlerweile gibt es ja auch ein erhebliches Angebot an solchen Zeitschriften für Männer.
    Es gibt aber immer noch den Teil an Leuten, die Busladungsweise vor das Brauhaus gekarrt werden und dort richtig zünftig „bayrisch“ essen, bzw. was sie sich darunter vorstellen. Die machen sich dann um ihren BMI wahrscheinlich keine Sorgen.
    Ansonsten muss man sich aber nicht mehr den Finger in den Hals stecken, ich bin mir sicher, dass in der ein oder anderen Privatklinik auch HGH verschrieben wird als „therapiebegleitendes Medikament“, bzw. das ein oder andere Hormon aus der medizinisches Trickkiste, dass den Kreislauf ankurbelt und die Pfunde purzeln lässt. Man hat den Vorteil, dass man alles legal tut und sich auch keinen Mist aus China aus der Kühlbox schicken lassen muss, wie manch angehöriger eines italienischen Radteams oder vom lokalen Fitnessstudio.
    Ich hoffe nur, Sie hatten nicht wieder Besuch den sie heimlich mästen mussten weil sie sonst Angst hatten, er fällt vom Stänglein, wenn er ins Tal geht. Man kann sich ja ein leckeres Omlett gönnen, wenn man sich danach etwas bewegt.
    Gruß Kaktus

  26. Werter Don,
    solange die...

    Werter Don,
    solange die Damenwelt die unfoermige Wahrheit unter’m Loden in Kauf nimmt, sollte sich die UBS nicht so zieren. Oder wie muss man den Vergleich verstehen?
    Ach, waeren in den CDS nur leckere Schwammerl enthalten gewesen!

  27. Die interessant Frage...
    Die interessant Frage bezüglich des UBS Kontos war allerdings die: Mein Mann meinte da seien noch 5 000 Franken drauf. Ich konnte mich erst einmal nicht einmal mehr an das Konto erinnern, aber nach einiger Überlegung, dass wir es 1992 benutzt hatten, um Geld von Kanada nach Europa zu transferieren – bevor wir umgezogen sind, um mit dem Geld hier ein Haus zukaufen. Der Steuerberater meinte, wir sollten auf Nummer sicher gehen und herauskriegen, um wie viel es sich handelt und das deklarieren. Als mein Mann die Antwort las, meinte er trocken: ‘Die Gebühren dieser Bank sind reichlich hoch’.

  28. ich gehe jetzt ersteinmal ...
    ich gehe jetzt ersteinmal essen , irgend etwas westfälisch deftiges ,
    mit Bier . mfG.T.

  29. Also das mit dem BMI war...
    Also das mit dem BMI war so:
    Da wollte eine Versicherung teure Lebensversicherungspolicen billiger erscheinen lassen. Also hat man behauptet (nicht untersucht…), dass Dünne länger leben und entsprechende Policen gestrickt: Die annoncierten günstigen Prämien waren unerreichbar. Der Rest zahlt mehr als beim Wettbewerber, alle sind happy.
    Bis jemand auf die Idee kam, das LV-Prämienverteuerungskonstrukt für wissenschaftlich fundiert bare Münze zu nehmen. Der Rest ist Aneroxie- und Bulimie-Geschichte.

  30. @Der Tiger, Linzer Torte? Was...
    @Der Tiger, Linzer Torte? Was mich an Linz denken läßt ist die Symphonie vom Wolferl – und die Brücke, über die kein Linzer zu Fuß zu gehen bereit ist. Torten, nun ja, das können sie.
    .
    Banken, bitte nicht Banken. Lieber über Eier, nachhaltige Eier vom Bauernhof unterhalten, die man nicht mit der Baretta, sorry, Barchetta ausgelöst hat, sondern mit dem Rade. Dann sind sie, vielleicht, wenn nicht von Wiesenhof oder anderen Hühnerschergen, nachhaltig und gesund. Gesund?

  31. Stefan von Zollern-Alb@
    Für...

    Stefan von Zollern-Alb@
    Für einen Dollar zahlt man 2 Euro. Schließlich will niemand den Dollar abschaffen;
    auch nicht die Tea-Party.

  32. Nur die Deutschen wollen...
    Nur die Deutschen wollen dauernd ihre Währung wechseln; sind ja auch die
    Erfinder der Wegwerfgesellschaft.
    Und nun sollen ausgerechnet die Deutschen
    den Euro retten :)

  33. Ich bin für Dollar...
    Ich bin für Dollar abschaffen, € schafft sich ohnehin ab, sämtliche Währungen
    und damit das ganze Finanzsystem wird sich in Wohlgefallen auflösen, dat kümmt.
    Dann tauschen wir Torte gegen Huhn, Eier gegen Rasenmähen usw. usf.

  34. HansMeier555, schön, dass die...
    HansMeier555, schön, dass die Anspielung verstanden wird – auch wenn die Eier natürlich zerschlagen werden.
    .
    Wimmerl d. Ä., das Problem ist ja weniger die Optik als später mal die Haptik. Blaue Flecken sind da vorprogrammiert.

  35. Was den Dollar angeht, so...
    Was den Dollar angeht, so denke ich, sollte man das den chinesischen Kolonialherren überlassen, wie sie den Eingeborenen da Geld vorschreiben wollen. Der Kurs zum Euro spielt mangels Exporte ja eh keine Rolle, und Importe braucht man in einem deindustrialisierten Agrarland eher nicht.

  36. @nico - Banken passen sehr gut...
    @nico – Banken passen sehr gut zu Dons Blog. Von deren Palästen in Zürich könnte man fabelhafte Photos machen, die dem italienischen Barock in Prunk nicht nachstehen. Ich kann mich noch erinnern als wir das Konto in Winterthur eröffneten. Mein Mann und ich waren von der Eingangshalle des Schweizer Bankvereins (heute UBS) sehr beeindruckt. Eigentlich wollte ich gar kein Schweizer Konto. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich den Lebensunterhalt für uns fünf (mein Mann, zwei Kinder plus Nanny) für drei Monate in Travellerschecks mitgenommen. Aber unser Schweizer Projektleiter meinte, jeder Besserverdienende sollte ein Schweizer Konto haben und dies sei doch eine günstige Gelegenheit eines zu eröffnen.
    .
    Vorigen Herbst war ich in Zürich. Das war bevor ich mich mit dem nicht existierenden UBS Kontostand beschäftigen musste. Beim Anblick der Bankenpaläste dachte ich mir, ich würde nie ein Konto in der Schweiz führen. Die denken (oft zurecht) man hat Schwarzgeld und damit ist man erpressbar. Ihre Zinsen können sie setzen wie sie wollen und die Gebühren auch………

  37. Das geht aber nicht ohne...
    Das geht aber nicht ohne Rumpelstizlchen. Jemand muss aus Stroh Gold spinnen,
    bei diesen Preisen!

  38. dem sommerloch jaeh entwoehnt,...
    dem sommerloch jaeh entwoehnt, endlich wieder eine staatstragende ueberschrift.

  39. @E.R. Binvonhier – das mit...
    @E.R. Binvonhier – das mit dem Rumpelstilzchen ist ganz einfach. Man behauptet es zu kennen und von ihm geschickt worden zu sein, um eine Lösung für das dramatische Euro-Problem zu finden… nämlich x Mille auf ein Schweizer Nummernkonto zu überweisen…dann sei alles gelöst. Und bei einem Schweizer Nummernkonto weiß man nichts. Es kann dem Rumpelstilzchen gehören…oder jemand ganz anderem.
    .
    Zufällig, an dem Tag an dem ich in Zürich war, war da auch Herr Schäuble. Er vereinbarte an diesem Tag mit seinem Schweizer Konterpart, dass Schweizer Konten von Deutschen nicht ans deutsche Finanzamt gemeldet werden, sondern dass die Schweiz auf diese Konten eine Steuer erhebt und an Deutschland weiterleitet – ohne die Namen zu nennen.

  40. Die richtige Diät für die...
    Die richtige Diät für die kostenbewusste Bessere Gesellschaft:
    1. Close your left nostril with 2 fingers of your right hand.
    2. Breathe rapidly 27 (twenty seven) times through your right nostril.
    3. Repeat 4 times daily (before meals and at bedtime)
    (Aus Indien)
    This boosts the adrenalin.
    P.S. Kostenpunkt? : 0

  41. Habe mir gerade auf SPON ein...
    Habe mir gerade auf SPON ein Bild der BK angeschaut. Nach dem Zustand der
    Fingernägel zu urteilen, scheint die Lage ernst zu sein ( oder gehört sich so ein
    Kommentar nicht?)

  42. Bei mir hakt FAZ.net gerade...
    Bei mir hakt FAZ.net gerade ganz entsetzlich.

  43. The seafood diet is where...
    The seafood diet is where it´s at. Eat all the food you see.
    Man braucht einfach die richtige Sprache für´s Fasten.

  44. Also hier bauen die Seiten,...
    Also hier bauen die Seiten, besonders auch im blog, ganz flott auf. (T-online, einfaches dsl)

  45. E.R. Binvonhier, doch, das...
    E.R. Binvonhier, doch, das passt, und die Lage ist rabenschwarz. Mit 1900 Milliarden Schulden in Italien braucht man kein Koffein mehr, um wach zu bleiben.
    .
    Schluchten-Ossi, so kann sogar ich mich an Fischessen gewöhnen.

  46. Jetzt geht es auch her wieder,...
    Jetzt geht es auch her wieder, Vorher war mal ein richtiger Einbruch bei den durchgekommenen PIs.
    .
    fionn, gutm das gibt einen Kick, aber wie füllt man dann den Magen? Das ist doch die Frage, auf die es ankommt (ausserdem ist dieser Trick, nun ja, nicht ganz gesellschaftsfähig, nehme ich an.

  47. Offenbar wandern Deutsche in...
    Offenbar wandern Deutsche in letzter Zeit gern in die Deutschschweiz ein – es kommen immer mehr. Ich hatte einmal eine Bankberaterin in Zug die auch Einwanderin aus Deutschland war. Aus welchem Grund sei sie in die Deutschschweiz eingewandert habe ich sie gefragt. Es war die Liebe (so hat sie behauptet) – she said she was in love with a Swiss-German.
    Doch die Deutschschweizer haben vor allem die Italiener sehr gern.
    Uebrigens, das Thema hier heute heisst Diät – ich hasse Wurstwaren und Schweinfleisch (Man ist was man isst….).

  48. Wenn ich mir das gedrungene...
    Wenn ich mir das gedrungene Bergvolk (Notwehr-Frankensprech für die alpinen agressiven Bajuwaren) so anseh, könnten die schon etwas weniger Speck am Spoiler vertragen.
    http://www.staubvision.de/images/deix12.jpg
    .
    Ich echt und im übertragenen Sinne.

  49. Ich fand den Beitrag hier sehr...
    Ich fand den Beitrag hier sehr spannend:
    .
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2011/09/06/670361/swiss-real-estate-will-become-the-new-gold/
    .
    Mit praktisch kostenlosen Krediten und der Garantie, dass der Franken nicht mehr weiter steigt, müsste man jetzt als Schweizer oder Schweizer Kontoinhaber nachgerade verrückt sein, wenn man nicht den nördlichen Bodensee wegkaufen würde. man bekommt Geld für umsonst, kann in einem anderen Raum sicher einkaufen, und hat gerade eine Region vor der Haustür, die kein Preisrisiko kennt und immer noch, im Vergleich zu Frankreich und Italien, unterbewertet ist.

  50. Der Riß geht quer durch die...
    Der Riß geht quer durch die Parteien, nicht zwischen ihnen.
    Europas Establishment wird von seiner Konsenskultur eingeholt.
    .
    „Wenn wir nur alle fest zusammenstehen, dann kann uns nichts passieren“ — das hat jahrzehntelang funktioniert, und Kohl und Schäuble glauben immer noch daran.
    .
    Dem armen Merkel kann man gar keinen Vorwurf machen, sie steht zwischen zwei Gruppen: Die einen sagen: Wir müssen alles tun und alles versprechen, um Europa zu retten, und die anderen sagen: Wir müssen die Reißleine ziehen und ein paar Länder abschreiben.
    .
    Das Allerschlimmste ist, dass beide Gruppen zum konservativen, bürgerlichen Lager, zur politischen Klasse, zum Establishment der CDU gehören und man keine von beiden als Anarchisten, „linke Spinner“ o.ä. ausgrenzen kann.
    .
    Es gibt auch keinen äußeren Feind, dem man die Schuld zuschieben und gegen den man sich jetzt zusammenrotten könnte. Wie soll man da überhaupt noch Politik machen?

  51. Danke nico , endlich einmal...
    Danke nico , endlich einmal jemand der es ausspricht ,
    italienische Autos und schlanke Frauen , nicht dürre , bitte .
    Die Damen dürfen noch lächeln , mfG. T .

  52. Bester DA (20:37):

    Agrarland?...
    Bester DA (20:37):
    Agrarland? – In meiner Branche – fahrbare Eisenteile – nach wie vor nicht. Agco, Allison, Caterpillar, Cummins, Eaton, GE, John Deere, Meritor, Paccar, Terex sind weltweit Hausnummern. Der aktuelle „Welt- Diesel“ der unbedeutenden Firma Daimler, dem stückzahlstärksten Lkw- Hersteller auffe Welt, wurde von der Tochtergesellschaft Detroit- Diesel (ehemals General Motors) entwickelt. Zugegeben: in vielen mittelgroßen Industriezweigen haben sie wegen ihrer bekloppten Dreimonatszahlen- Perspektive den Löffel abgegeben. Ich erinnere mich, vor 35 Jahren war ich noch mit einer Kettensäge Mc Culloch Mac 10 unterwegs, dann machte Stihl in Waiblingen alle fertig, heute geht´s mit Jonsereds weiter wegen der Qualität.

  53. geehrter Folkher Braun ,
    ein...

    geehrter Folkher Braun ,
    ein Detroit-Diesel mit einer Allison-Transmission war immer unschlagbar .
    Warum ich mich hier überhaupt äußere , ist mir schleierhaft .
    Schöne Grüße , sg 444 .

  54. HM555,
    Darf man vermuten, dass...

    HM555,
    Darf man vermuten, dass beide Gruppen im Establishment der CDU in den letzten
    sieben Jahre auf diese Eskalation hingearbeitet haben?

  55. @E.R. Binvonhier
    .
    Haben die...

    @E.R. Binvonhier
    .
    Haben die mit Sicherheit nicht. Das kam von alleine. Die tiefere Ursache ist, dass die CDU aus genetischen Gründen unfähig ist, die Problemursachen und -verursacher zu identifizieren, nämlich die verantwortungslosen Banken. Die CDU kann sich einfach nicht gegen die Banken positionieren.
    .
    Vor 20 Jahren hätte sie die theoretisch die Möglichkeit gehabt, sich all diesen Liberalisierungen still und beharrlich entgegenzustellen. Aber da fehlte es schlicht an Kompetenz. Aber jetzt ist der Geist aus der Flasche, und ohne ein bißchen linke Klassenkampfrhetorik kriegt man ihn da bestimmt nicht mehr rein.
    .
    Für Konservative Parteien ist das eine lose-lose-Situation. Entweder müssen sie sich selbst verleugnen und zugeben, dass „die Linken recht gehabt haben“ (einzelne Personen sind schon so weit), oder sie müssen ihr Kuckucksbaby tapfer weiter füttern, während dieses ihre eigenen Küken munter aus dem Nest kickt.

  56. Früher oder später werden...
    Früher oder später werden sich die USA auch wieder kräftig re-industrialisieren, da hab ich keine Zweifel. Man darf dieses Land nicht abschreiben, es hat immer noch alle Voraussetzungen, langfristig die größte Weltmacht zu bleiben.
    Ihr einziges echtes Problem ist ihre eigene kranke Ideologie und ihre dysfunktionale politische Kultur.

  57. Typisch die infantile Reaktion...
    Typisch die infantile Reaktion der normalen bürgerlichen CDU-Wähler, die jetzt „den Politikern“ insgesamt die Schuld geben.
    Der Euro wurde ihnen nicht etwa von ihrem eigenen Idol Helmut Kohl untergeschoben, sondern von irgendwelchen parteilosen „Politikern“, und selber waren sie ja alle immer von Anfang an dagegen.
    .
    Der nächste Verdrängungsschritt sieht dann so aus, dass man die langjährige CDU-Politik retrospektiv den linken Oppositionsparteien zuschreibt, die man seit seiner Kindheit innig gehaßt hat. Dann sind nicht etwa die Nazis, CDU und Wirtschaft für die Einwanderung von Billigarbeitskräften verantwortlich, sondern die Grünen — auch wenn es die damals noch gar nicht gab.
    .
    Es ist nicht zuletzt diese rabiate Aufklärungsresistenz, die mich an die baldige Refeudalisierung glauben läßt.

  58. Dieses Gemeckere gegen den...
    Dieses Gemeckere gegen den Euro geht mir ziemlich auf den Zeiger. Mal wieder typisch Deutsch, im Schlechtreden von guten Dingen sind wir Weltmeister und im Gutreden von allenfalls mittelmäßigen Dingen auch. Siehe Weltmeisterschaft.

  59. Die Welt im Jahre...
    Die Welt im Jahre 2100:
    Einzige Weltmacht ist und bleibt China.
    Die USA sind in der Bedeutungslosigkeit versunken und müssen hohe Abgaben an Mexiko zahlen, das in Amerika die Führungsrolle übernommen hat – die Drogen-Mafia hat alles fest in der Hand.
    Die europäischen Staaten sind nur noch Vasallen des Reichs der Mitte.
    Der Rhein wurde mittels einer gigantischen Staumauer aufgestaut. Es wird dank des Klimawandels Reis angebaut, wodurch das Methan die Atmosphäre weiter aufheizt.
    Wir können froh darüber sein – haben wir doch etwas zu essen und brauchen wir doch im Winter nicht mehr den Ofen anzuschmeißen. Dass die Niederlande jetzt verschwunden sind, wird vom Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas kryptisch und mit einem Lächeln so kommentiert:
    „Wasser kann das Boot tragen und kann das Boot versenken.“
    Angesichts dieses Szenarios:
    Lassts euch die Schweinshaxn gut schmecken, den Obazda, die Brezn und die Mass – denn bald können wir nur noch davon träumen, wenn wir im Gulag schuften müssen.

  60. Es ist noch die Frage mit dem...
    Es ist noch die Frage mit dem Zwetschgendatschi, ich als Ostfale sage natuerlich Quetschenkauken, zu klaeren. Zimt ja oder nein? Hier in Moskau backe ich seit dem 14. August jedes Wochenende einen.

  61. Ich finde den Euro gut, er...
    Ich finde den Euro gut, er sprengt das konservative Lager.
    Und so leicht wie Schucki werden sie ihn nicht los.

  62. Merkels Glück: Niemand will...
    Merkels Glück: Niemand will ihren Job haben.
    Der Union ihr Glück: Noch hat sie nicht hingeschmissen.
    .
    Tapferes Mädel!

  63. Die USA sind nicht...
    Die USA sind nicht deindustrialisert. Es gibt verschiedene Entwicklungen. Verschiebung der Zentren der industriellen Produktion vom Norden in den Sueden der USA, Sterben der Schwerindustrie inkl. Ausruester, Aufschwung der Elektroindustrie, Qualitaetsprobleme, mangelnde Produktivitaet und Innovationsschwaeche in vielen Sektoren. Im Export von Industrieguetern sind die USA im Moment schwach. Das kann sich aber schnell aendern. Gerade Deutsch;and sollte sich nicht in Sicherheit wiegen.

  64. HM555, man hört so, dass es...
    HM555, man hört so, dass es der CSU vollkommen egal ist, was aus Merkel wird, solange sie nur den Kopf aus der Schlinge ziehen kann. Ohne Waigel hätte sie das längst getan.
    .
    Ernst Wilhelm, das war natürlich nur ein Witz – trotzdem gibt es in den USA elende Strukturprobleme. An Cjina glaube ich dennoch nicht, auch die werden fallen, und zwar meines Erachtens recht schnell.

  65. Trias, Zwiebelfleisch vor elf...
    Trias, Zwiebelfleisch vor elf ist schon ganz schön hart (zumindest hat man lange davon). Potts oder Rolinck dazu?

  66. Und zum Schluss ist's doch die...
    Und zum Schluss ist’s doch die Bank, auf der man sitzt, mit Blick ins jeden Tag sich wandelnde Karwendel, das einzige, was wirklich zählt. Gern mit längst bezahltem und mit Datschi vom Schliersee gefüllten Wohlstandsbauch und ironischem Lächeln den schrillbunten Chemiefaser-gewandeten Moderatorinnen-Joggern hinterher, die sich keuchend noch in den feierlichst-herbstlich aufziehenden Tagen abmühen und Idealen hinterher laufen und sie anbeten und sie nie erreichen können wie einst die Katholiken ihre Heiligen.

  67. naja, HM555, man muß innen-...
    naja, HM555, man muß innen- und außenpolitisch sowie wirtschaftlich schon recht robust sein, um einen anderen weg zu wählen, denn das wird recht schnell zu einem schmerzhaften alleingang. es gab ja in der geschichte genügend versuche, von der geldschöpfung aus kredit wegzukommen, die alle wirtschaftlich oder militärisch-wirtschaftlich gescheitert sind. eine nicht akzeptierte währung verschafft zwar exportvorteile, behindert jedoch den zugang zu rohstoffen. und die exportvorteile können durch handelsbeschränkungen und embargos recht schnell neutralisiert werden. ab diesem moment würde es sehr schnell ungemütlich. und die wahl adenauers zeigte ja, daß man eher bereit ist, für seine bequemlichkeit ein paar ländereien und ein paar verwandte aufzugeben als unbequemlichkeiten zu akzeptieren. wenn man diesen gedanken weiterverfolgt, liefe es tatsächlich auf den benannten schweizerischen wirtschaftsraum hinaus, über den gern schwadroniert wird.

  68. Oh freut Euch, Ihr an Volkes...
    Oh freut Euch, Ihr an Volkes Busen genährte Beamte, Ihr nur dem Paragrafen, aber nicht den zahlenden Bürger dienenden Staatsdiener! Denn es wird kommen der Tag, da die Kassen leer und die Vermögen hinter den Ural geflüchtet und nur noch Habenichtse da sind, und niemand mehr, der Euch mit Milliarden und Abermilliarden alimentieren wird in Eurem Pensionärs-Zustand, der in besseren Zeiten einst Ruhestand hieß (und der noch ruhiger war als der Ruhestand, den Ihr Arbeit nanntet)! Dann werdet auch Ihr die Suppenküchen aufsuchen dürfen und die Suppen Eurer einst in besseren Zeiten gemachten, menschen-lebens-feindlichen Paragrafen auslöffeln!

  69. Niemand hätte etwas gegen den...
    Niemand hätte etwas gegen den Euro, wäre er mit Augemaß eingeführt worden. Es wurde aber politisch entschieden – wie 1989 mit der DDR – und so kam dann auch der Euro bis nach Hellas. Das Grundübel, über das ja keiner mehr ernsthaft redet, ist die Staatsverschuldung aller Staaten. Da wird arrogant über Italien und Griechenland und deren Verschuldung geschrieben, die fürstlichen Bezüge der Parlamentarier undundund. Alles richtig, nur ist in D letztlich nur das BIP deutlich besser und läßt über 1500Millarden Schulden generös hinwegblicken. Eingepreist hierzulande sind noch gar nicht die Rentenansprüche aller Beamte und die demogr. Bombe sowieso. Wenn andere Länder nicht diese Schulden wie wir gemacht hätten, wäre ein Wachstum in D doch gar nicht möglich gewesen. Alles ist nur auf Sand gebaut und in die Zukunft verschoben.
    Der Status der Schweiz ist schon lange nicht mehr zu ertragen. Wie lange will man sich eigentlich noch die von @Der Tiger beschriebenen Palastbauten der Banken, die ja jeder kennt, deren die Eingänge flankierenden Säulen ebenso mit Waffen, Nazigold, Drogengeldern und Derivateaktien beklebt werden könnten, anschauen? Dort liegt das dreckige Geld der Umverteilung. Aber alle billigen es. Nur der unruhige Schlaf derer, die Datenträger fürchten, läßt einen gut schlafen.
    .
    @MansMeier555, es wechseln immer nur die Schweine, die Tröge bleiben wie sie sind. Ist abgedrochen, aber immer noch wahr.

  70. @ DA
    Ach so, ein Witz! Aber...

    @ DA
    Ach so, ein Witz! Aber jetzt mal ERNSThaft. Wie ist Ihre werte Meinung zum Thema Zimt? Meine Frau (sueddeutsch) ist dagegen, ich dafuer.

  71. Bei uns wird das pur gemacht:...
    Bei uns wird das pur gemacht: Nur Teig, Zwetschgen und Zucker. Sonst nichts.

  72. @dertiger
    linzer torte, nein...

    @dertiger
    linzer torte, nein nein, ist ja ganz ein anderer teig. wenn sie mal nach ostbayern fahren, dann können sie das bewundern: hefeteig, zwetschgenmarmelade und gitter. da jetzt bald allerweltskirwa ist, machen das vielleicht sogar noch manche wirtshäuser

  73. @JMense, klingt schön...
    @JMense, klingt schön pastoral!
    Die EU hat jetzt den EAD: http://www.focus.de/politik/deutschland/schuld-sind-die-schulden-die-eu-verschwender_aid_654704.html

  74. Der Carrara-Kies knirschte...
    Der Carrara-Kies knirschte wohlig unter den Rädern des Maserati, als ich die Auffahrt zu unserem Latifundium am See emporfuhr.
    Die soeben gekauften Croissants verströmten einen herrlichen Duft. Ich malte mir aus, wie deren Geschmack sich mit dem – von unserer Perle – selbst gemachten Pflaumenmus verbinden möge.
    Vielleicht hätte ich das verhaltene Lächeln des Gärtners, der mir vom „John Deere X300 R“ zuwinkte, als Vorzeichen deuten sollen.
    An den Stufen zum Entrée unseres Anwesens angelangt, die ich mit jugendlicher Frische zu nehmen gewohnt bin, zerbrach etwas in mir, als meine Frau – mit fatalistischem Augenaufschlag – mich mit den Worten empfing:
    „Die Herren hier sind von der Steuerfahndung …“

  75. Geehrter Don ,
    Sie sind im ...

    Geehrter Don ,
    Sie sind im moment schwer zu erreichen ,geht aber , mfG .T .

  76. fionn: In der Schweiz fühlt...
    fionn: In der Schweiz fühlt man sich derzeit als deutschsprachiger Ausländer wenig willkommen – überall sind hässliche Bilder aufgestellt mit dem Slogan „Masseneinwanderung stoppen“.

  77. dem kann man zustimmen...
    dem kann man zustimmen m.e.:
    http://www.smartinvestor.de/news/smartinvestor/index.hbs?recnr=14554

  78. Roma locuta causa finita....
    Roma locuta causa finita. Lapidar: Im Namen des Volkes: Die Klage wird abgewiesen.
    Ein Jeder mache sich einen Schüttelreim darauf.

  79. Abgesehen davon ist die...
    Abgesehen davon ist die bereits angestoßene Begrenzung der Neuverschuldung schonmal eine gute Diät, damit wir uns den Märkten nicht mehr ganz so in die Hände spielen. Geht doch beim Privatkauf genauso: Die besten Kreditkonditionen gibts, wenn man es auch ohne Kredit kaufen würde oder aber das Häusle ohne die richtigen Konditionen gar nicht kaufen würde und trotzdem gut lebt. Schwäbische Hausfrau halt.

  80. @B4 – ich glaube nicht, dass...
    @B4 – ich glaube nicht, dass ich in nächster Zeit nach Ostbayern kommen werde, aber ich glaube ihnen auch so. Ein ganz anderes Thema, heute ist eine lange Besprechung der Madonnen von Dresden in der FAZ Printausgabe. Meinen Sie, dass ich Madame einen Besuch empfehlen sollte – anstelle unserer budgetierten, aber nicht ausgeführten Reise nach Karlsruhe?

  81. "Hoffnung ist nicht die...
    „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“ Vaclav Havel
    „Die Hoffenden genießen schon gegenwärtig das Glück der zukünftigen Erfüllung, von der Hoffnungslose nicht einmal ahnen, dass sie kommen wird.“
    Hoffentlich gibt es in Deutschland immer mehr Hoffnungsvolle als Hoffnungslose!

  82. Irgendwie hatte ich ja die...
    Irgendwie hatte ich ja die Hoffnung, dass es ein Urteil des Verfassungsgerichts gibt, das der alternativlosen Politik zumindest eine Bremse verpasst, aber dem ist wohl nicht so.
    .
    Falkenherz, solange das wirksamer als die 3%-Defizitgrenze wird… aber ich glaube nicht daran. Sie werden die Probleme weginflationieren. Und zwar alle.

  83. Ja, aber Griechenland konnte...
    Ja, aber Griechenland konnte einfach nicht „draußen bleiben“, aus denselben Gründen nicht, aus denen es jetzt nicht rausgeworfen werden kann: Wie hätte das ausgehen! Man wollte sich damals, um 1999-2002, nicht die Familienfeier verderben.
    .
    Am Theater um die RAtings sieht man schön, dass wir eben eine moralische Ökonomie sind: Eigentlich müssten Banken und Staaten bankrott gehen können, aber wir retten sie, wenn sie Besserung geloben und tätige Reue zeigen. Durch Sparanstrengungen! Dass die das Problem womöglich verschärfen, wissen Schäuble & Co. natürlich auch, aber sie müssen trotzdem darauf bestehen, weil die Moral es verlangt und der deutsche Steuerzahler ein Recht darauf hat, die von ihm geretteten Griechen jetzt auch einmal richtig leiden zu sehen. Nur so kann man ihm beweisen, dass das alles trotzdem noch mit rechten Dingen zugeht.

  84. Die deutsche Illusion, das BVG...
    Die deutsche Illusion, das BVG könnte das Grundgesetz bewahren. Das können nur die Bürger selbst, aber sie tun es halt nicht.

  85. Es ist vor allem die elende...
    Es ist vor allem die elende Feigheit, dass sich keiner in der Union hinstellt und dem Kohl und dem Waigel knallhart ins Gesicht sagt: Ihr habt die Leute betrogen für Eure eigenen politischen Eitelkeiten. Es triftf aber auch Schröder, der da einfach nachgestolpert ist. Aber Kohl verdient eine Abrechnung. Und zwar so, dass er sie nich mitbekommt.

  86. geehrte muscat , danke für...
    geehrte muscat , danke für lhr Mitgefühl ,
    aber ich habe nicht gelitten , es war Tafelspitz mit Meerrettich ( Ortho-
    graphie ist offensichtlich nicht mein Ding ) und ein bißchen Konig-
    Pilsener . bei den DAX- Kursen kann man ja eigentlich nur noch
    saufen oder essen .
    Trinken ist mein Liebling , aber nüchtern fahre ich gerne den Alfa . mfG.T

  87. Kohl war Visionär! Und wir...
    Kohl war Visionär! Und wir wollten es!
    Er war! hochkarätig und heute also abgetakelt!
    Aber dafür haben wir Sie und alle, die es sehr ernst meinen!
    Ich bin nicht hoffnungslos! Und wünsche Glück!

  88. Kohl lehnt sich zurück und...
    Kohl lehnt sich zurück und sagt, er hätte Griechenland so nicht aufgenommen; er hätte schärfere Kriterien durchgesetzt. Allgemein hätte ich einem nicht-senilen Kohl auch zugetraut, dass er schärfer über die Defizitgrenze auch seiner Kollegen Staaten gewacht hätte.
    .
    Wir sind in einer Zeit seltsamen Obrigkeitdenkens, wir vertrauen einerseits blind, weil wir zu bequem sind und nicht an das große Ganze denken wollen, andererseits respektieren wir ihre Entscheidungen, zu denen sie berufen ist, nicht, ohne aber es wirklich besser zu wissen. Es geschieht heutzutage also genau falschrum.

  89. zum Thema griechische...
    zum Thema griechische Schulden:
    Man schaue sich doch mal die Info-Graphik beim „Spiegel“ an:
    http://www.spiegel.de/flash/flash-26485.html
    … da sieht man schon anhand der Größe der Kreise die wahren Dimensionen der Auslandsaktiva der deutschen Banken – und das bedeutet für Griechenland: Peanuts! (oder den lokalen Vorlieben entsprechend vielleicht auch lieber Pistazien …)
    .
    Wenn der Herr Waigel meint, mehr „Gelassenheit in der Schuldenkrise“ sei angezeigt, kann ich nur sagen: „Mei, Bürscherl, du brauchstes ja au net zoin!“

  90. Wobei Kohl und Weigel die...
    Wobei Kohl und Weigel die Finanzkrise noch nicht vorhersehen konnten und auch nicht die Blase, die ihr vorausging.
    .
    Hätte man 2008 die Banken einfach platzen lassen und erst nach drei oder vier Monaten angefangen, die noch zuckenden Reste zu „retten“, dann hätte man das viele viele Geld in gesund(geschrumpft)e Strukturen investieren können und hätte jetzt, 2011, längst wieder gesundes Wachstum.
    .
    Ich verstehe auch nicht ganz, warum es nicht möglich sein soll, dass der griechischt Staat Insolvenz anmeldet und trotzdem den Euro als Währung behält.
    .
    Der eigentliche Knackpunkt ist nicht der Euro (und nicht mal der Finanzkapitalismus) sondern der simple Umstand, dass die Parlamente, die über das Staatsvermögen verfügen, privaten Interessen vor den Staatsinteressen den Vorzug geben. Nach den engstirnigen Maßstäben der untergehenden, bürgerlich-marktwirtschaflichen Gesellschaftsordnung handelt es sich dabei um „Kleptokratie“, aber eigentlich ist es nur die Wiederherstellung christlich-abendländischer Normalität. Die politische Kultur Europas ist der Feudalismus, und da zahlt der Adel eben keine Steuern.

  91. @HansMeier555 (12:17) - den...
    @HansMeier555 (12:17) – den Insolvenzverwalter der Hellenen würde ich dann gerne machen. Eine der Kykladen – schön zentral – würde mir als Residenz dann schon reichen.
    Vielleicht sollte ich mich aber auch gleich zum griechischen König ausrufen lassen – diese Bürde hat ja schon mal ein Bayer auf sich genommen …
    Jeden Tag Mousaka, Stifado und Jemista – njamm-njamm.

  92. @HansMier555
    Nachrichten aus...

    @HansMier555
    Nachrichten aus Zürich.
    1,20

  93. <p>Ich nehem die...
    Ich nehem die spätarchaischen Mädchen aud dem Nationalmuseum und einige lakonische Bronzearbeiten!

  94. Im übertragenen Sinne:
    Heinz...

    Im übertragenen Sinne:
    Heinz hat seine Elke wegen drohender Privatinsolvenz auf den Strich geschickt und gleich am ersten Tag legt sie stolz 150,50 Euro auf den Tisch. „Nicht schlecht!“ freut sich Heinz, „aber wer hat dir denn die 50 Cent gegeben?“
    Fragt sie verwundert: „Wieso wer? Alle!“

  95. Gregor Gysi auf ARD vor...
    Gregor Gysi auf ARD vor einigen Minuten – was für ein toller Redner!
    P.S. Das Ueberleben der Eurozone ist m.M.n. für Deutschland wie WW3. Wollen die Deutschen wirklich ein drittes Mal als Verlierer dastehen??

  96. @fionn
    grade mal in die NZZ...

    @fionn
    grade mal in die NZZ geguckt. Voll wütender Kommentare von Schweizern, die sich jetzt auch schon nach einem sicheren Hafen umsehen möchten und sich von der SVP verraten fühlen.
    .
    Was soll’s, der Konjunktur wird’s guttun, vielleicht auch der Bauindustrie.

  97. Meine selbstgebastelte...
    Meine selbstgebastelte Zettelsammlung mit Rezepten und Tipps zum Essen umfasst nun nicht mehr nur Vincent Klinks kluge Beiträge, sondern inzwischen auch die vom Don.
    Nach dem selbstgebackenen Brot mit etwas Koriander (copyright: Vince) wird nun das Käseomelett ausprobiert.
    .
    Einen Ordner mit Euro-Dollar-SF-Tipps hab‘ & brauch‘ ich nicht: mangels Masse.

  98. @DA (12:42) - die Realität...
    @DA (12:42) – die Realität wird sein:
    drakonische Hermen und spartanische Kouroi …

  99. Mir genügt das Erechteion....
    Mir genügt das Erechteion.

  100. Ο Θεός μαζί μας...
    Ο Θεός μαζί μας ως „Έλληνες“, η Γερμανία για όλους.
    (Gott mit uns so die Hellenen, Deutschland für Alle.)

  101. Ich glaube, griechische Leser...
    Ich glaube, griechische Leser fänden es ga nicht lustig, wenn ich hier einen Aufteilungsplan vorlegen würde.

  102. HansMeier555: "Ich verstehe...
    HansMeier555: „Ich verstehe auch nicht ganz, warum es nicht möglich sein soll, dass der griechischt Staat Insolvenz anmeldet und trotzdem den Euro als Währung behält.“ Genau, ganz genau! Welche Berichterstattung trennt hier noch sauber? Auch die FAZ labert von Euro-Kritikern und bekommt rasend Zuspruch in den Kommentaren, und das geht doch so jenseits am Thema vorbei. Griechenland hat nach meiner Einschätzung nicht annähernd die Bedeutung für den Euro-Wirtschaftsraum, der hier laufend kolportiert wird. Bauchrethorik und Zwetschgenkuchen!
    .
    Die Frage ist einzig und allein, was passiert mit Griechenland und wollen wir Deutsche da aushelfen (und was kriegen wir dafür im Gegenzug). Wenn insofern Hilfe „alternativlos“ wäre, dann sind hochverzinste griechische Staatsanleihen ein sehr profitables Geschäft, und der Eierkuchen ist perfekt. Nicht für mich, ich sehe schon auf dem Foto dass er mir viel zu fetthaltig wäre, aber ich bin da wohl auch anders und nehme im Zweifel lieber einen kuscheligen Wollpulli.

  103. @Don
    Doch, doch,...

    @Don
    Doch, doch, bitte!
    Hauptsache die Türkei wird nicht übergangen.

  104. Es gibt ein sehr schönes Buch...
    Es gibt ein sehr schönes Buch von Jorge Amando, Donna Flor und ihre zwei Ehemänner, das rund um Rezepte aufgebaut ist und sich so liest und gedanklich schmeckt, wie das bei einem Buch sein sollte (in der Praxis sollte man aber kein Vegetarier sein).

  105. Ich sage das mal ganz...
    Ich sage das mal ganz vorsichtig: Wenn es einen Bad Euro in Südeuropa und Irland gäbne, könnte man doch auch die Türkei…. zwei Probleme, eine Lösung.

  106. Re griechische Inseln - nur...
    Re griechische Inseln – nur die wenigsten haben Trinkwasserquellen.

  107. Wenn es gestattet ist, hier...
    Wenn es gestattet ist, hier mal nebenbei ein bisschen Werbung zu machen:
    Da der Vincent Klink Erwähnung (@Jeeves, 12:57) fand, möchte ich darauf hinweisen, dass der (zusammen mit Wiglaf Droste) ein „Heft“ herausgibt mit Namen „Häuptling Eigener Herd“.
    http://www.haeuptling-eigener-herd.de/
    très amusant!

  108. Die Schweiz und Griechenland...
    Die Schweiz und Griechenland sollten eine Währungsunion gründen, sie würden sich fast so ideal ergänzen wie die USA und die PRC.

  109. Melde Ansprüche für Korfu...
    Melde Ansprüche für Korfu an. Durch Urlaube in den Siebzigern gehört mir eh schon ein Teil und ich kenne mich dort aus. Von dort kann man schön nach Apulien übersetzen, denn die griechische Küche war schon immer mäßig bzw. ist keine – deshalb erfand man den Ouzo und Metaxa – und der Wein reicht zum Feudeln.
    .
    @Trias, hmh Alfa. Manch eine Diva muß eben zurückstecken, trinkt man – gelegentlich. Hatte mal n 72er GTV 2000, Heute 2 Räder aus Bologna. Auf diese Diven ist noch verlass, nur wenig launisch. Und abends dann den Chianti oder Brunello. Oder KöPi meinethalben. Investieren Sie in alte Autos oder Kräder. Börse is nix.

  110. @diktionaftis, gerne. Der...
    @diktionaftis, gerne. Der Klink ist wirklich eine angenehme Erscheinung in der Welt der Profibruzzler. Finde sein Buch Sitting Küchenbull amüsant. Ziemlich belesen der Mann. Vor allem, daß er keine Religion und Mission aus allem macht wie der Schubeck mit seinen medizinisch-pharmazeutischen Monologen. Und Gewürzläden allenorts.

  111. "Es gibt ein sehr schönes...
    „Es gibt ein sehr schönes Buch von Jorge Amando, Donna Flor und ihre zwei Ehemänner, das rund um Rezepte aufgebaut ist “
    Don,
    besser: Die Story von Margaret Dunning, 101 Jahre alt, die heute noch ihre Runden in einem 1933er Packard dreht und die Zündkerzen selbst wechselt.
    .
    http://www.nytimes.com/2011/07/10/automobiles/packard-81-is-a-youngster-to-its-driver.html
    .
    Das Mädel war übrigens nie verheiratet

  112. Was für ein schnöder...
    Was für ein schnöder Materialismus! Man soll das Land der Griechen mit der Seele suchen. Außerdem ist das Griechentum in Ruinenform viel dekorativer.

  113. Upps, ich habs!
    .
    Bestimmt...

    Upps, ich habs!
    .
    Bestimmt nutzen die Schweizer zum Gelddrucken Maschinen aus Deutschland.
    Die liefern wir ihnen jetzt einfach nichtmehr, und dann sollen sie uns am Spekulieren hindern.

  114. Ersatzteile......
    Ersatzteile… bedauerlicherweise bis auf weiteres nicht mehr lieferbar…

  115. lieber HansMeier555, ein paar...
    lieber HansMeier555, ein paar nullen gibt noch jedes computerprogramm her.

  116. @donna laura
    .
    Ja ja da ...

    @donna laura
    .
    Ja ja da Programm, aber wenn beim Farbdrucker die Patrone gewechselt werden muß … ?

  117. Merz...
    Merz

  118. Griechenland kommt mir vor wie...
    Griechenland kommt mir vor wie eine alte Freundin: Je weiter sie weg ist, um so netter finde ich sie. Kaeme sie zurueck, wuerde sie wieder meine Nerven, meine Gesundheit und mein schmales Portemnaie ruinieren.
    (Kochen konnte sie auch nicht)

  119. hallo nico : "Börse is nix...
    hallo nico : „Börse is nix “ wo Sie recht haben , haben Sie recht !
    Ein Bertone soll im Herbst noch erscheinen , ‚mal abwarten .
    Norton macht sich auch als gute Geldanlage , vielleicht sieht man sich
    einmal auf Schloß Dyck unter zigtausend Besuchern -hehe.
    Mit lhrem Autogeschmack sollten wir dem verehrten Gastgeber einmal
    unverbindliche und ungefragte Ratschläge zum Ersatz der Barchetta
    geben , seine Nackenhaare sträuben sich schon , aber was solls, der
    Sunbeam schläft ja scheinbar in einer Scheune . Spaß muß sein . mfG.T.

  120. Filou, Griechenland will 20%...
    Filou, Griechenland will 20% seiner Mitarbeiter im öffentlichen Dienst feuern – da fliegt jetzt dann der Staat auseinander. do kommen die nicht mehr zum kochen, sondern nur noch zum Niederbrennen.

  121. Ich mag "CASH" - die...
    Ich mag „CASH“ – die kleinformatige Schweizer Zeitung für Börsen-Boys und Babes.
    Schadenfreude ist die reinste Freude…
    http://www.cash.ch/news/front/franken_hedgefonds_gehen_auf_tauchstation-1074585-449

  122. lieber HansMeier, der...
    lieber HansMeier, der bildschirm gibt sicher noch ein paar pixel dazu.

  123. lieber don, dann kommen die...
    lieber don, dann kommen die alle auf der brennsuppe hergeschwommen?

  124. Sie - oder wer immer bereit...
    Sie – oder wer immer bereit ist, das audzufangen (also wir alle).
    .
    fionn, ich denke, am schlimmsten hat es die Amateure mit den grossen Hebeln erwischt, um die im letzten Jahr so viel Werbung gemacht wurde. Die kommen da nicht mehr heil raus. Die haben alle auf einen Niedergang des Euro gewettet (zurecht übrigens. Aber es hilft nichts.

  125. Try this - it's still up...
    Try this – it’s still up online on CASH.
    http://www.cash.ch/

  126. Don, da kann nicht mehr viel...
    Don, da kann nicht mehr viel niederbrennen. Die Waelder haben sie in der Antike zu Schiffen gemacht, den Rest ruinierten die Tuerken. Die Tempel bauen die Touristen unreguliert ab. Stimmt wirklich. Ich sage nur Akropilis! Das war mein alter Kumpel Pieter, der ist Hoellaender und staubt alles ab, was bei Drei nicht im Lapidarium ist.
    .
    Griechen, das weiss ich aus erster Hand, brauchten niemals einen oeffentlichen Dienst. Der wurde geschaffen, um ueberfluessige Familienmitglieder vom Strassenraub und Kneipeneroeffnungen in Loutraki abzuhalten.

  127. wer einbrockt, darf auch...
    wer einbrockt, darf auch auslöffeln, so lautete das prinzip, das durchaus nicht immer geltung hatte.
    die einbrocker heute schnappen sich rasch die noch knusprigen croutons und stehlen sich dann unbemerkt davon, während der rest, also alle, die restfeuchtigkeit bekommt.

  128. fionn, vielleicht versuchen...
    fionn, vielleicht versuchen Sie es besser mal mit einem anderen Qualitätsmedium, der Brigitte zum Beispiel.
    Da gibt es auch eine Rubrik mit einer Frauen-Finanzexpertin namens -kein Scherz- Sick.

  129. Am See fremde Frauen bei der...
    Am See fremde Frauen bei der Umkleide zu fotographieren, sollte nicht Ihr Stil sein. Bei aller Not.

  130. Don 17:42,
    Auf den Niedergang...

    Don 17:42,
    Auf den Niedergang des Euro wetten; alles eine Frage des Timing.

  131. Eine Entscheidung ist...
    Eine Entscheidung ist gefallen, nun können die Probleme kommen.

  132. Eine Entscheidung ist...
    Eine Entscheidung ist gefallen, nun können die Probleme kommen.

  133. DA, ich glaube, dass eine DM...
    DA, ich glaube, dass eine DM – falls die Eurozone kollabiert – auch Opfer der US/UK Spekulanten sein werde… Doch schlimmstenfalls wird es einen „Nord-Euro“ geben, oder? Eigentlich ist die Idee okay – a single market, single currency bringt sehr viele Vorteile. Doch die Deutschen hatten es eilig, haben das Konzept und die Konsequenzen nicht richtig analysiert. Pech gehabt?
    Und die Deutschen haben wahrscheinlich auch die smarten jüdischen Amerikaner an Wall Street unterschätzt (m.M.n.).

  134. @Donna Laura – also ich...
    @Donna Laura – also ich schwimme nicht auf Brennsuppe. Bei mir gibt es heute Steak mit selbstgesammelten Pfifferlingen. Ich finde Dons Idee sehr nachahmenswert. In unsicheren Zeiten sollte man wenigstens gut essen. Was man im Magen hat, kann einem weder Frau Merkel noch Herr Schäuble wegnehmen. Einen guten Rotwein wird es auch dazugeben – den werde ich auf die Zukunft des Euro anstoßen.

  135. Mit den Franzosen, Belgiern...
    Mit den Franzosen, Belgiern und Österreichern wären auch in einem Nord-Euro noch jede Menge Pferdefüsse, die es so in der Schweiz nicht gibt. Der Franken weicht im Moment um ca. 1/4 ab, und eine Nordwährung würde nicht so hoch steigen. Was übrigens lustig ist: Ein Strandhotel in der Toskana, das bei Schweizern recht beliebt ist, hat diese Hochsaison die Euro-Preise um 15% erhhöht, während die Nachbarn Rabatte anboten… so ist das, mit dem Franken.

  136. liebe Der Tiger, bei uns gibt...
    liebe Der Tiger, bei uns gibt es aus gegebenem anlass birne helene.
    erstens, la belle hélène, in anlehnung an die hellenen, auch HELLenen geschrieben, zweitens die frage, wer wird geläutert werden (die birne natürlich, die alle verkohlte), drittens werden nach kräften veilchen (über dem dessert) verteilt, viertens simulieren wir mit der schokoladensauce die tinte, in der ganz europa – ganz europa? jaaa, ganz europa – sitzt, fünftens ersticken wir in birnen aus unserem bioanbau. williamsbirnen natürlich.

  137. In besseren Restaurants wird...
    In besseren Restaurants wird bei Pilzgerichten vorher kassiert.
    .
    (Aus: Czeplinek/ Adamec, Lehrbuch des Kellnerhandwerks I, WVA Wien, 1928, 40 Seiten, 12 teils farbige Abbildungen (wahrscheinlich von Pilzen und Opfern))

  138. Von Croutons wird man nicht...
    Von Croutons wird man nicht satt. Von der Suppe schon.
    (Nicht von meiner. Bei uns ist Hunger der beste Koch.)

  139. fionn, oh nein, die...
    fionn, oh nein, die Wallstreet-Klitschen hat keiner unterschätzt. Im Gegenteil, die werden chronisch überschätzt – und das ist ja das Problem.

  140. @ Der Tiger. 17.13. Ihr...
    @ Der Tiger. 17.13. Ihr Beitrag von soeben. Hoffentlich sind wir alle baldmöglichst back on topic – und gut so. Ich empfehle eine grosse Portion Salat als „Starter“ – it cuts the appetite.

  141. Wer zwei oder drei Jahre Zeit...
    Wer zwei oder drei Jahre Zeit hat, sollte im Franken bleiben.

  142. Wenn das Metaxas Kettensägen...
    Wenn das Metaxas Kettensägen Massaker vorbei ist, geben die Schweizer den Kurs irgendwann wieder frei.

  143. Aber kann mir einer sagen, was...
    Aber kann mir einer sagen, was der Gysi da meint mit „der Kapitalismus ist in Gefahr“?! Oder was Gremliza meint, wenn er auf dem „konkret“-Titel die Frage stellt, „ob der Kapitalismus noch zu retten“ sei? Wie soll denn das überhaupt gehen, Nicht-Kapitalismus? Ich könnte mir zwar Feudalismus vorstellen, aber das meinen die ja wohl nicht.
    .
    Selbst wenn jetzt kräftig Inflation und Vermögenssteuer über uns hereinbrechen, dann wäre das trotz allem nicht das „Ende des Kapitalismus“. Das frage ich mich seit meiner Jugend: Was meinen die damit überhaupt?

  144. cher Filou, wenn hier der...
    cher Filou, wenn hier der hunger kocht, sind alle im anschluss satt. dann sind die portionen grösser.
    momentan kocht etwas ganz anderes…
    .
    noch eine williamine gefällig? viel prozente (garantieverzinsung) auf wenig flüssigkeit, wobei es gerne auch ein wenig mehr sein darf.
    .
    lieber HansMeier555/18.57 u, und dann?

  145. Metaxas Motorsägen Massaker...
    Metaxas Motorsägen Massaker wäre besser.
    E.R. Langen, ich habe das Bild, auf das Sie anspielen, VOR dem Umkleiden gemacht. Den Rest habe ich beschrieben. Das darf der Dichter.

  146. Und ist das heutige BVG-Urteil...
    Und ist das heutige BVG-Urteil nicht auch eine Ohrfeige für den BP?

  147. HM555 11:41 und 17:04:
    Das ist...

    HM555 11:41 und 17:04:
    Das ist es. 1969 konnte mit einem vergleichbaren Thema eine Wahl gewonnen und ein Regierungswechsel bewirkt werden: damals die DM-Aufwertung. Fehlt also nur die Persönlichkeit, die schon nicht in Synodal- oder Kaderversammlungen rund geschliffen worden ist. Damals Karl Schiller. But has to have balls, womit wir wieder bei der schön beschriebenen und abgelichteten Frühstücksspeise wären.
    .
    Aber nichts ist von Dauer, all die damaligen Politikerpersönlichkeiten sind im Alter dann doch wunderlich geworden, wie jetzt unser Altkanzler Kohl.

  148. Man macht so etwas nicht....
    Man macht so etwas nicht. Weder vor, während oder nach. Man nennt das Stil. Haltung. Die Wörter kennen Sie.

  149. HM555, na also, in bester...
    HM555, na also, in bester Tradition!

    E.R. Binvonhier, wir sind ja mittendrin, im Niedergang des Euro. Nur stürzt er nicht, die Fundamente bröseln weg. Blöderweise gibtg es gerade wenig gute Angebote für Rokokoportraits.

  150. <p>E.R. Langen, ich möchte...
    E.R. Langen, ich möchte hier jetzt nicht über Spiessigkeit reden. Wenn ich hier anfangen würde, diskret zu sein, gäbe es dieses Blog nicht mehr. Und was ich sonst so privat in meinem Blog mache, mache ich auch dort, damit es hier nicht reinspielt.

  151. Meinen die Herren nun die...
    Meinen die Herren nun die Mataxas Linie an der thrakisch-bulgarischen Grenze, die von Hitlers Armee in wenigen Tagen im WK II durchstossen wurde oder den Politiker, General und Diktator?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ioannis_Metaxas
    ..
    Ah ja die versprochene Schlankheitskur: Der Leviathan wird zusehends immer fetter.
    Was mich eigentlich wundert ist, dass praktisch niemand auf die Straße geht.
    Mit dem heutigen Karlsruher Spruch wurde eine Generalermächtigung ausge-sprochen oder anders ausgedrückt der Selbstamputierung Deutschlands zugunsten einer nichtlegitimierten Eurokratenregierung assistiert von der unkontrollierbaren internat. Finanzmafia, der das Kabinett Merkel gegen das eh schon zerschlissene GG, wird wissend und alternativlos Vorschub leistet.
    Das hohe Gericht war nur noch für die Scheinlegitimation dieses Vorgangs zuständig.
    den honorigen Klägern wurde eine lange Hanswurstindergassennase gezeigt.
    Früher hätte man für das, was da abläuft, Hochverrat gesagt. Das Parlament hat sich schon selbst seit längerem aufgegeben samt der Oppostion, die nur dem Namen nach eine ist (S. die atomaren Wechselbäder). Den Artikel 20 des GG mit seinen Implikationen nehmen die Regierenden längst nicht mehr wahr und schon gar nicht ernst. Für diesen meinen Ausspruch gehe ich ggf. gern in den Bau.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_20_des_Grundgesetzes_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland

  152. <p>Lieber DA, so sehr ich ja...
    Lieber DA, so sehr ich ja auch italophil bin, aber die Italiener waren schon immer gut im Beschei…, nicht nur im Fußball, auch in der Preiskalkulation im Tourismus. Da gibts es mindestens immer 2 Preislisten: Für Einheimische und Deutsche. Der Deutsche biedert sich ja schon zuhause beim „Italiener um die Ecke“ mit due espresso und dergleichen an. In Italien erst wird er dann ausgenommen wie ne Weihnachtsgans. Da sollen die Schweizer in der Toskana ruhig bluten. Wer in die Toskana fährt, will entfettet werden.
    .
    @Trias, Norton ist, nun ja, englischer Mist, aber geiler sound, wenn sie läuft. Neuteile in GB extrem billig. Hab gestern auf einer gesessen, eine vom Lehrer! Mein Schrauber meint, gehe rein optisch, gar nicht. Aber wertsteigernd sicher. Ducati 900ss Königswelle schon besser und MV, – nun ja, wovon träumen wir nachts. Und Münch liegt auch schon bei 50Tsd.
    Dem Don hatte ich schon mal einen Monteverdi ans Herz gelegt, aber dafür müßte er sein Haus mitsamt Silberkannen von 1800haumichblau wegtun und dafür griechische Anleihen auf Termin kaufen, um den zu bezahlen.

  153. Man kann das auch anders...
    Man kann das auch anders sehen: Es gab in Italien schön länger eine gewisse preisliche Flexibilität – zumindest früher, und das war den Deutschen meist nicht klar. Inzwischen gibt es aber etwas anderes: Klar deflationäre Tendenzen, weil das Einkommen breiter Schichten zurückgegangen ist. Das äussert sich einerseits in stabilen Preisen und andererseits in halsbrecherischen Rabatten. Und zwar noch vor der grossen Touristensaison. Ich will nicht ausschliessen, dass noch immer etwas gehen würde, aber die letzten drei Mal in Rom gab es Preise auf den Listen in den Zimmern und ganz andere Preise in der Realität.

  154. Erfolgreiche Lobbyarbeit ist...
    Erfolgreiche Lobbyarbeit ist das eine. Im Erfolgsfall zeigt sich erst wie groß
    die Resourcen sind – siehe auch FDP.
    Vergleichbares werden wir in nächster Zeit
    noch häufig erleben. Dies dürfte sich auch positiv auf die Staatsschulden so
    manchen Landes auswirken; ohne großen Lärm.

  155. Verstehe....
    Verstehe.

  156. Wenn man den Regierendenl...
    Wenn man den Regierendenl Wirklichkeitsferne und Abgehobenheit vorwirft –
    wie muss es erst um die einflussreichen Großlobbyisten bestellt sein.

  157. Steht eine baldige Erholung...
    Steht eine baldige Erholung des Euros bevor? Professor Peter Bernholz an der Uni Basel (Professor für Geldpolitik) wurde heute Abend auf SF1 TV market report interviewt. Re SNBs Entscheid gestern, der CHF an dem Euro zu „koppeln“. Nach Bernholz‘ Meinung wird nun viel Geld aus der Schweiz nach Deutschland fliessen und wird dort „in D-Aktien“ angelegt. Warum? As a hedge against a possible collapse of the eurozone, in which case the DM would come back and be a strong currency.
    http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c45f37f1-2835-4c05-8ded-d89977bf24f6&referrer=http%253A%252F%252Fwww.sf.tv&WT.zugang=front_vid

  158. Man hat vollkommen verstanden....
    Man hat vollkommen verstanden. Und einmal mehr eine wundervolle Kombination aus Ort- und Weglustikeit. Wobei der Tisch für den Ort steht, und anderes für den Weg. Und auch hinsichtlich Letzterem zeigt man sich bestens gerüstet. Gut, noch gut, mehr als noch gut für viele Kilometer, der rechte Winkel des Leders im Bildmittelgrund zeigt es. Eben genau so, wie es sich gehört, für einen Herren von Stand. Dem unvernutzen Neunzig-Grad-Winkel sei also Dank.
    .
    Unser Kommentar zum heutigen Tage in einem Satz, wir drängen uns ungefragt auf und erbitten vorab schon um Nachsicht:
    .
    Es kommt eben darauf an, ob man innerhalb einer bürgerlichen Gesellschaft Macht ausüben will – oder über eine.
    .
    Und Emanzipation: Es gibt zwei Sorten von Normal-IQ. Der eine ist 110, der andere 110 zum Quadrat – der eine ist rein männlich, der andere wissend. Und so emanzipiert sich auch das Kapital. Wovon? (Dumme Frage, von Deutschland natürlich …)
    .
    Wobei viele auch weiterhin ein einfaches Steak, weniger als Medium, auf dem Feuer gemacht, für leicht praktikabel und gut bekömmlich halten. Und anregend. Sogar ganz ohne Pilze und nur mit Zwiebeln. Halt reine Geschmackssache. Oder auch ganz ohne Zwiebel. Oder nur mit Knoblauch und Kräuterbutter. Oder Fritten oder Baguettes. Zur Not auch ohne Salat. („Denn Steak hat ja auch viele Vtamine“ sagen wir aber immer nur, wenn wir ärgern wollen, aber das ist ja hier nicht der Fall. Vitamin E wohl z.B.)
    .
    Und es scheint wirllich alles vorbestimmt im Großen Buch der Geschichte. Auch der Freie Wille von Frau Dr. Merkel.
    .
    „Und nimmt mich frontal auf die Radarpistole“, ein Verkehrsteilnehmer neulich erzählender Weise über einen französischen Motorrad-Polizisten – „hat 135 Euro gekostet der Spaß“. Und der Erzähler sah im ersten Moment gar nicht wie ein Wortunkundiger aus.
    .
    Und zum Glück präsentiert sich die FAZ auch weiterhin nicht an erster Stelle als Einwickelpapier für Geldrollen.
    .
    Ausrollpapiere für Wahrheit werden allerdings eben auch nicht mehr täglich benötigt.
    .
    Und eine Gesellschaft, die nicht zulässt, dass polyphon geredet wird, wird auch kein Kapital finden. (Noch so etwas sehr fragliches.)
    .
    Und Don als Zeigerpfanze. Einmal mehr verkörpert er archetypisch die Aggregatszustandsänderung dieser Gesellschaft: Als unser erster „frequent private traveler“ (teils down to earth) in die Geschichte eingehend, jetzt wo alle Geschäftsreisen zu einem Ende gekommen sind, sich völliger Sinnentleerkeit so rapide nähern ist er Vorbild und Ansporn. (Hinreichende Kapitalakkumulation ist auch weiterhin unbedingt zu betreiben!)
    .
    „And of course we could think of blending „westviertel“ with „street smarts“ – but the „westviertel“ would no longer be the same.“ Warum die meisten Westviertel eben eher doch nicht für die internationalen Kapitalmärkte taugen. Und nicht erst seit gestern.
    .
    Und die Aussage „Griechenkland funktioniert – wenn wir es erst erfolgreich unter Deutsche Verwaltung gestellt haben“, kann nicht bewiesen werden. Auch darum Pflaumenkuchen.
    .
    Neue Bidungen, der Welt vorgeschlagen: Was wir noch nicht haben – und was daher auch noch fehlt- ist die Gründung „Der Gesellschaft zur Förderung der akademischen Langfrist-Planung des Weltunglücks“. Möglicherweise kommt ja auch da genau das Gegenteil heraus.

  159. Meine Großmutter meinte:...
    Meine Großmutter meinte: „Spare in der Not, dann hast Du Zeit dazu!“
    Alles hat seine Zeit, und Gott sei dank muss ich nicht sparen!

  160. B4 – Falls Sie noch dabei...
    B4 – Falls Sie noch dabei sind, die Frage von 11:24 hat sich im chicsten Laden unseres Dorfes von selbst ergeben, wo das Karlsruher Budget durch Erwerb hocheleganter Lingerie verprasst wurde. Zu meinem Vorschlag, statt Italienbilder von Don, Madonnen in Dresden zu betrachten, meinte Madame: ‘Ich hab mich nie mit Madonnen identifiziert. Die repräsentieren irgend so einen mir unverständlichen Männertraum.’

  161. "Griechen, das weiss ich aus...
    „Griechen, das weiss ich aus erster Hand, brauchten niemals einen oeffentlichen Dienst. Der wurde geschaffen, um ueberfluessige Familienmitglieder vom Strassenraub und Kneipeneroeffnungen in Loutraki abzuhalten.“
    .
    stimmt. und der durchschnittliche griechische Bürger brauchte auch noch nie ersparnisse oder eine lebensversicherung oder sonstetwas von den internationalen Kapitalmärkten: „Fürs Alter abe ich mein Boot und mein Ferienhaus an der See. Dischen und die örperliche arbeit mit dem Boot und dazu nur unser gutes olivenöl, das hält jung und gesund – arbeiten gehen für eine doofe lebensvericherung fürs alter das ist nur was für eure doofen deutschen – ich nvestiere liebe gleich in ein genial guts leben mit vel freizeit und nichtsun, mn kann auch jahrzehne lang prima so tun, als würde man arbeiten das nutzt auch nicht so ab und wird wird ein besserer fischer von für de familie und die nekel im alter, mt besseren knochen, als von viel arbeit“
    .
    genau so. schon immer. und erst recht schon 1985 so gesagt und gelebt. (nach dem 5. metaxa *g*) – und war ein prima ferienhaus – wirklic direkt am meer!
    .
    wir sollten den griechischen lebensstil annehmen – da spricht viel für!
    .
    und klaus aus memmingen brachte immer umsonst aus deutschland mit, was da fehlte. teile für alles sozusagen. von außenborder bis deckenlampe, von sitzgarnitur bis gasherd. dafür konnte der da umsonst wohnen. und der grieche brauchte kein geschäft. und „wg. direktimport“ auch keinen staat. für nichts.
    .
    Bekannte mit einer leitenden Stellung beim ZDF wohnten auch immer da … – aber ZDF – das ist ja ein Schweigegelübde.

  162. Der Artikel hat mir mal wieder...
    Der Artikel hat mir mal wieder sehr gut gefallen. In perfekter Weise werden fiskal-politische und kulinarische Themen vermixt.
    .
    Werter Don, Sie sollten überlegen ein Buch herauszugeben. Titel: „Meine Voraussagen und was daraus geworden ist.“ Das wird bestimmt lustig.

  163. - Ort- und Weglustigkeit
    -...

    – Ort- und Weglustigkeit
    – Sinnentleertheit
    – die Gründung der „Gesellschaft zur Förderung …
    .
    man weiß …

  164. Pardon,ich habe schon eine...
    Pardon,ich habe schon eine Weile keinen so guten Beitrag wie diesen gelesen.
    Ich gehöre eher zu den Gourmets als zu den Gourmands,insofern bekommt
    man den Bodyindex,Gewicht oder was auch immer ganz gut in Griff.

  165. Gerade sehe ich bei Anne Will...
    Gerade sehe ich bei Anne Will ein weibliches Botoxzombie mit Schlauchbootlippen.
    Die soll saureich sein.
    Dann bleib‘ ich lieber arm.

  166. Bei allem wohligen...
    Bei allem wohligen Untergangsgruseln, das auch mir gelegentlich nahe steht – schon mal vom ANWN-Gesetz von Stephan Schulmeister (nomen est omen) gehört?
    „Aus nix wird nix“.
    Das ganze ‚Schulden‘- Dilemma weniger die Schuld von Griechen, Deutschen, Schweizern, Amerikanern als unserer Gewöhnung, dass Geld ‚arbeiten‘ könnte; unsere Finanzmarktliberalisierung um jeden Preis, die alle für die Realwirtschaft wichtigen Konstanten weggefegt und zu Grundlagen eines grenzenlosen pseudorationalen Wett- und Zockereldorados gemacht hat.
    Das was uns an ‚Schulden‘ jetzt den Schlaf raubt, ist eigentlich nur der Katzenjammer einer gigantischen Aufblähung aller Vermögenswerte, die man ’so‘ nicht mehr verkaufen kann.
    .
    Sparen um jeden Preis klingt verdammt wie Brüning 1931 – das Resultat war nicht unbedingt der Knaller – obwohl es am Ende ganz gewaltig gerumst hat über Hiroshima und Nagasaki; wenn das Elend in Deutschland auch noch ein paar Monate länger gedauert hätte, sagt die Forschung, dass es Mannheim Ludwigshafen verdampft hätte. Die arme BASF, äh, IG Farben…
    .
    Auch wenn es dem einen oder anderen Kapitalbesitzer schwer fallen wird, sein Einkommen an der Höhe einer 2-3% igen Dividendenrendite auszurichten – was Schulmeister schreibt, (auch hier in der FAZ), kam mir seit langem als das Intelligenteste vor, was ich zu diesem Disaster gelesen habe, wenn man chinesische Genickschuss-Kolonisation, Re-Bio-Agrarisierung. flambierte Flügeltürer und Bürgerkrieg in der U-Bahn vermeiden will.
    Schade, dass diese Gedanken dem ganzen Talkshow-Zirkus im Staatsfernsehen vorenthalten wurden.
    Denn auch da, bei einer Hinwendung zur Wertschöpfung durch Realwirtschaft, gibt es viel zu diskutieren:
    Sind alle Akteure überhaupt gutwillig?
    Können wir ohne Finanzakrobatik überhaupt gegen China und sogar afrikanische Rohstoffländer bestehen?
    Wer alles soll von einer 80 € Drahtlos-Telephonanlage satt werden?
    Roosevelt’s New Deal war auf alle Fälle kreativer als Brüning. Oder die braunen Vollidioten, die Hochrüsten bis zum völligen Staatsbankrott und dann die Nachbarn überfallen als ‚Lösung‘ ausgebrütet haben.
    .
    Wollen wir auf alle Fälle ganz fest hoffen, dass sich die Geschichte nicht zu ähnlich wiederholt, wie war das hier an anderer Stelle – die Mutter der Idioten ist immer schwanger….

  167. perfekt57 21.30h
    Es stimmt,...

    perfekt57 21.30h
    Es stimmt, in (fast) jeder griechischer Familie gibt’s ein reiches Familienmitglied. Er oder sie muss (wenn nötig – was i.d.R. der Fall ist) für die anderen aufkommen…noblesse oblige? Wobei in D und CH each one has to paddle his/her own canoe (E-Sprichwort) – oder funktioniert es anders in Deutschland …..in der Besseren Gesellschaft z.B.?

  168. filou, Sie sind arm? Wäre da...
    filou, Sie sind arm? Wäre da nicht etwas zu machen?

  169. Revenons ä nos moutons i.e....
    Revenons ä nos moutons i.e. back to topic.
    Ich würde DA’s Tegernsee-Diät Beitrag per email nach Athen schicken z.Hd von Herrn Venizelos (GR-Finanzminister) – dessen BMI bei ca. 90 (?) liegt, nach meiner Einschätzung.

  170. @nico
    "Eingepreist hierzulande...

    @nico
    „Eingepreist hierzulande sind noch gar nicht die Rentenansprüche aller Beamte und die demogr. Bombe sowieso.“
    Da müssen sich nur die Beamten sorgen. In der Übergangszeit zur DM und auch noch einige Zeit danach wußten Beamte die hinweginflationierte Pension nicht nur mit Schmalhans zu assoziieren sondern auch dessen Küchenrezepte zu schätzen.
    Der Staat muß seine Ruhestandbeamten nur alimentieren, kann bei eigener Not aber relativ leichtherzig Inflationsanpassungen solidarisch vernachlässigen. Was sollte den Pensionären dann ein Streik nützen?
    Das System gewährleistet in mehrfachem Wortsinn die Diät seiner Amtsträger in guten wie in schlechten Zeiten.

  171. Friß doch einfach Deine...
    Friß doch einfach Deine Scheiße, Alfons!

  172. perfekt57, ich habe für das...
    perfekt57, ich habe für das Lob zu danken. Über den Tisch kann ich naturgemäss nichts sagen; der steht hier nur so lange es von beiden Seiten gewünscht wird, und erträglich ist – und ich muss ehrlich sagen, dass ich froh bin, bald wieder in Italien zu sein. Dort sieht man ja manches klarer. Und ist vielleicht sogar näher am Geschehen, wenn die Diebe, Lügner und Schnorrer endlich mal den Tritt kriegen, den sie sich verdient haben.
    .
    Makkus, vielen Dank, aber alles, was ich kann, ist weiterplaudern, auf welcher Basis auch immer. Mehr interessiert mich übrigens nicht das Unvermeidliche, sondern das, was man hoffentlich ändern kann, und es gibt die berechtigte Hoffnung, dass das irgendwann auch recht bald in der FAZ zu lesen sein wird. Ansonsten wird das halr hier gemacht.

  173. Es ist ja schon viel gewonnen,...
    Es ist ja schon viel gewonnen, wenn in so einem interaktiven Medium Standpunkte angerissen werden können und Scherze gemacht, wenn man über Neues informiert wird und das ganze noch Spass macht; leider fehlt of die Zeit für vertiefende Auseinandersetzung. Auf alle Fälle weiter so.. Und so ein bisschen am Ruder des Supertankers ziehen, bevor er auf den Eisberg rappelt -man sollte es zumindest versuchen…

  174. Alfons, wer will Deinen Senf...
    Alfons, wer will Deinen Senf denn lesen? Und noch Geld dafür bezahlen???

  175. Donna Laura (07. September...
    Donna Laura (07. September 2011, 19:37), gilt das Angebot noch, die Wiliamine? Dann gerne. Mir ist ein Vorrat ausgegangen. Ich fuerchte Dehydrierung. Ich moechte gerne aufgetakelte Reichtumsfregatten aus Anne Wills Laberdinges mit Esprit de Poire aus meinem reich bevoelkerten Geisterhaus vertreiben.
    Lassen Sie bloss nicht wieder Ihre bucklige Haushaltshilfe Minderwertiges durch die Hundeklappe schieben. Mir steht der Sinn nach Randalieren. Ich koennte ja auch mit mit den Jungs von der Tanke kommen. Bei denen verbindet sich zweckmaessiger Koerperbau mit Brachialcharme, Trinkfestigkeit und Durchsetzungsvermoegen.
    .
    PS: Ist es wirklich soooo trist, oder rundet sich wieder mal der Mond? Sie kennen das Gleichnis vom Leben und der Huehnerleiter?
    .
    Wie auch immer: Was Krupp in Essen, bin ich im Trinken [1]]. Ausserdem feuerte ich heute wieder mal einen Architekten, nachdem ich seine Zwischenrechnung empfing. Alles muss man selber machen.
    Kochen und Backen sowieso.
    Ich hab mal Madame ein Sauerteigbrot in Phallusform gebacken. Das war ein Spass. Sie piekste ein Loch rein, dann schlug sie einen Nagel ueber dem Bett in die Wand, dann haengte sie das Lebensmittel dort auf. Es hing dort jahrelang als Mahnung und Warnung? Im Laufe der Zeit schrumpfte es- und wurde immer haerter.
    Puddingbecher in Form kleiner, handlicher Moepse traute ich mich nicht zu realisieren. Man stelle sich das vor: da stehen die behilflichen Gaeste in der Kueche und stuerzen Pudding auf Tellerchen….
    .
    Fehlt noch was? Ach ja, das Geld. Meins ist weg, das der anderen folgt nach. Moneten sind wie Lemminge. Live is to long the Juro said.
    .
    [1] Nicht von mir der Spruch.

  176. Hallo nico , Sie haben ja ...
    Hallo nico , Sie haben ja richtig Facchwissen , freut mich sehr , wer kann
    sich noch so eine schöne Ducati erlauben ? Die Norton ist beneidens-
    wert , über den Alfa schreibe ich ein anderes Mal . Tschüß , T.
    OT: ? Motoguzzi Einzilinder ? nur ‚mal so .

  177. waskostetdiewelt, angenehm zu...
    waskostetdiewelt, angenehm zu lesen, dass Sie sich die „Globalrechnungen“
    etwas genauer angeschaut haben.

  178. " As I told China’s leaders...
    “ As I told China’s leaders and people, America is a Pacific power and will remain one.“
    (J. Biden)

  179. Ersetzen wir doch dein Euro...
    Ersetzen wir doch dein Euro durch den Alphonso! Ja, wieviele Alphonsos kostet denn so ein Eier-Omelett? Was, 4400 Alphonsos und 23 Dons? 4400,23 alf? Da hat aber einer zugelegt. Es wird Zeit, den Alphonso ans Züricher Geschnetzelte zu koppeln.

  180. Re Greeks. This is a true...
    Re Greeks. This is a true story. Some years ago we were having lunch with some friends at a seaside restaurant near Athens, where some small fishing boats were in the small harbour. One of our group was an American – he was a top exec in charge of a US company’s activities in the Middle East. Our table was right at the water’s edge and there was a small fishing boat anchored very close to our table and a rather old Greek fisherman was lying in the boat, just relaxing, and looking around.
    The US executive saw the fisherman and said to our Greek host
    „That’s EXACTLY what I’m going to do when I retire in five years time, get a boat and spend my time fishing – can you translate that into Greek please and tell that fisherman?“. Our Greek host translated the message and spoke to the fisherman.. who said something back in Greek. „What did he say?“ asked the American exec. Our Greek host told the US exec that the fisherman’s reply was „Say to your American friend – Why wait, do it now“. A simple reply but typical Greek – very philosophical.

  181. @handicap, genauso geht es mir...
    @handicap, genauso geht es mir auch. Des Gourmets Leben ist einfach leichter.
    .
    @watkostetdiewelt, das alles ist lange her, momentan sieht die Alimentierung ganz anders aus. Zusatzgeschenke wurden bspw. den polit. Beamten gemacht, um sie nach Berlin zu locken und maulten immer noch rum. Haben die nicht mal einen Amtseid abgelegt? Und als Pensionäre geht es ihnen besser als Schmalhans, denn man wird in Berlin nichts gegen sie beschließen. Letztlich waren m. W. über 50% der Parlamentarier Beamte, jetzt noch 32%. Nicht zuletzt deshalb will man sie aus bespw. der Telekom und Bahn herausdrängen. Letztere wegen Mehdorns Börsengangwahn. Insgesamt wird man nichts gegen 20Mio. Pensinäre beschließen, allein schon wegen des Wählervotums. Und die Zahl derer nimmt ständig zu. Auch hier ein Verschieben in die Zukunft wie bei den Rettungsfonds in der EU.
    Gerade gestern noch sprach im TV ein Professor über das Sparen der Griechen, das ja exemplarisch sei, wie es nicht geht. Mal abgesehen davon, daß man nach einem Jahr in Helllas kaum eine Bilanz ziehen kann, so sieht dieser Prof. die Staatsverschuldung mitsamt der galoppierenden Zinsen als gegeben an. Und das die hohen Staatsausgaben zum Teil aus der Beamtenversorgung (jeder 4. Beschäftigte ist Beamte) herrührt, die darüber hinaus ja nur wenig zur Wertschöpfung beitragen, eher mehr der Verwaltung des Elens, scheint er nicht wissen zu wollen. Woher soll den ein Wachstum in der kürze der Zeit herkommen, um die Kosten des Staates zu decken? Für ihn war also die einzige Lösung: Her mit den Rettungsschirmen und weiter wie bisher. Man will einfach nicht tabula rasa machen – weil alle davon so schön leben.

  182. @Filou – jedes Mal, wenn ich...
    @Filou – jedes Mal, wenn ich Anne Will’s Superschau sehe (nie länger als 10 Minuten), kommt mir der Gedanke, hinter ihr muss ein großer Sponsor stehen. Da sie lesbisch sein soll, müsste der weiblich sein. Aber vielleicht gelten beim öffentlich rechtlichen Fernsehen auch ganz andere Regeln.

  183. @fionn, schöne Anekdote, man...
    @fionn, schöne Anekdote, man kann sie sich bildlich vorstellen. Überall am Mittelmeer gibt es diese Bilder, die uns nun leider seht teuer kommen.

  184. es ist irgendwie eine seltsame...
    es ist irgendwie eine seltsame sichtweise, wenn man menschen mit einer beneidenswert gelassenen lebenseinstellung nun unbedingt dazu bringen will, kredite aufzunehmen, mit denen sie dann investitionsgüter aus deutschland kaufen, für die und mit denen sie dann wiederum arbeiten müssen wie ein deutscher burnoutaspirant. jemand, der halbwegs zufrieden über die runden kommt, hat einfach nicht das problembewußtsein dafür, daß seine konsumenthaltung negative auswirkungen auf den materiellen wohlstand in deutschland hat. und in diesem moment wird der zufriedene subversiv für ein system, daß von der permanenten unzufriedenheit lebt und in dem die vorstellung fehlt, daß sich zufriedenheit auch einstellen kann, ohne geld auszugeben.

  185. fionn das ist das Problem ...
    fionn das ist das Problem wenn ich mir mein Geld allerdings redlich verdient habe kann ich gelassen im Boot schaukeln wie war das nochmal mit dem Mayakalender 2012?

  186. @fionn: Die Anlage der...
    @fionn: Die Anlage der Schweizer Interventions-EUROS in europäischen Aktien wäre m.E. tatsächlich das Sinnvollste, wenngleich die CH-Zentralbank sich dazu vermutlich echt überwinden müsste.
    .
    Irgendwann brauchen die Schweizer dann gar keine Steuern mehr zahlen, weil der Staat von den EUR-Dividenden lebt. Das wäre die Vervollkommnung als „Land der Couponschneider“.

  187. lieber Don Carlos, des...
    lieber Don Carlos, des menschen art ist es, ständig nach verbesserungen in seinem umfeld zu streben, insofern ist es ein leichtes, unzufriedenheit zu schüren. denn um wieviel könnte das leben eines griechischen fischers noch bequemer sein, wenn er die neueste waschmaschine in seinem besitz weiss?
    .
    cher Filou, läuten sie einfach, dann macht ihnen unsere gut erhaltene, immer noch hübsche perle schon das tor auf, die losung lautet: bittebitteichhättegerneetwasanständigeszutrinkensonstertränkeichdennachbarn.
    einfach versuchen.

  188. @ nico 08.52h Stimmt, doch...
    @ nico 08.52h Stimmt, doch das Klima spielt eine grosse Rolle. Im Norden Europas ist es überwiegend kalt und regnerisch, also was tun? Arbeiten und (mehr) Geld verdienen. Doch auch „the protestant work-ethic“ scheint motivierend in Deutschland zu wirken. Interesting topic.

  189. Reisen bildet.
    oder
    The...

    Reisen bildet.
    oder
    The eternal wisdom of the Fishermen: Φιλοσοφία του κρασί.

  190. nico, 20 Mio Rentner in D sind...
    nico, 20 Mio Rentner in D sind ein wunderbares volkswirtschaftliches Steuerungs-
    element an dessen Stellschrauben man mit Lust drehen kann.
    Unabhängig von der eigenen politischen Überzeugung oder der eigenen Einstellung zu Rentenbeziehern.
    Deshalb ist das Thema so beliebt.

  191. Nur wenn man erben will, dann...
    Nur wenn man erben will, dann ist es Mist.

  192. @fionn, habe lange...
    @fionn, habe lange Andalusien-Erfahrung. Man versteht dann den Begriff der siesta, daß die Läden erst wieder gegen 17.30 öffnen und bis 22.00 auf sind – je nach gusto. Und die marineros, die a proposito alle von Subventionen leben. Es ist ja nicht der im Boot schlummernde Grieche – im übrigen zeigen sich Parallelen zwischen dem und den Portugiesen – die haben ihre untergegangenen Weltreiche einfach nicht verkraftet, es fehlt an Kreativität. Drum trinkt der Grieche Ouzo und der Port-ugiese Myrte und Oporto, soviel, daß kaum was zum Exportieren bleibt. Man leidet halt an Melancholie und Depression, die im Fado, diesem einzigen Wehklagen, seine Intonation findet. Den beiden Ländern bleibt nur, auf die Deutschen zu hoffen – mit Erfolg.
    @E.R. Binvonhier, beliebt ist es leider nicht, meine ich, denn sonst würde man nach Lösungen suchen. Aber wie auch, wenn die im Parlament noch nicht mal in den Topf einzahlen. Man schwebt eben in einer anderen Umlaufbahn.

  193. So hat der dürre (schlanke,...
    So hat der dürre (schlanke, regnerisch, kalte) christliche Norden den Genfer Calvinus hervorgebracht, in Kombination auch mit dem seiner schottischen Spielart:
    …Darüber hinaus haben noch weitere Ansichten den Calvinismus geprägt. So besteht eine gewichtige calvinistische Arbeitsmoral und Ethik, die besagt, dass die wahren Absichten Gottes dem Menschen verborgen bleiben, er im Sinne einer gewissen- und tugendhaften Arbeits- und Lebensführung jedoch von Gott erwählt werden würde. Desweiteren spielt die protestantische Askese, das Abendmahl und eine strenge Kirchenordnung in der Gemeinde eine große Bedeutung. Der Calvinismus wird von vielen anderen christlichen Zweigen des heiligen Stuhls als recht radikal und streng (Stichwort freier Wille) angesehen und bildet daher seit je her eine Minorität….http://www.calvin09-geneve.ch/calvindrier/calvin_octobre_09.htm
    http://www.geschichte-erforschen.de/wissenschaft/john-knox/
    Wie soll da der katholisch und byzantinisch (oströmisch) geprägte Süden Europas mithalten können, bei soviel Askese?

  194. Wenn nix mehr goht:
    Inge@:...

    Wenn nix mehr goht:
    Inge@: Falls es mit der Verfügbarkeit von Sonne und Wind hapern sollte, muß man halt auf die große „Gummiwickelspannungsspeichermaschine“ (1 a ökolog. Gütesiegel)wieder zurückgreifen, deren freigesetzte kinetische Energie über jeden Engpass mittels Umsetzung in Dynamik hinweg hilft..(S. auch: Die drei Newton´schen Axiome. Ferner die vier grundlegenden Wechselwirkungen).

  195. @ Inge 09.20h A Maya...
    @ Inge 09.20h A Maya Calender? Existiert sowas?
    @ Köstlich 09.31h Von den Euro-Dividenden leben zu können? Himmel auf Erde!
    Die Steuerbehörden in Zug sind tatsächlich nett und fair. Einmal (das war in „the good old days“) hat’s geklingelt – es war der Postler der mir in BAR mehr als 3’000 Franken (Steuerrabatt) gab. Doch kurz darauf ist ein Postler überfallen worden, und seitdem werden allfällige Rabatte auf den Bankkonten überwiesen.

  196. donna laura, aber mal einen...
    donna laura, aber mal einen durchschnittlichen mitteleuropäischen standard betrachtet – welche verbesserungsmöglichkeiten sollte es da noch geben? bringt ein jedes jahr erneuerter flachbildschirm ein besseres fernsehprogramm? bringen die horrenden leasingraten für ein jährlich neues prollmobil etwas? an sich sind das sind alles teuer bezahlte eitelkeiten. die obsoleszenz sorgt schon für konstante neuinvestitionen, werbung wäre eigentlich unnötig. und wenn das nicht reicht, sorgt der staat durch gesetze für einen beschleunigten geldumlauf, indem neue wärmeschutzverordnungen erlassen werden, ständig neue umweltnormen o.ä.. natürlich heißt es dabei immer: ‚wir mußten eu-richtlinien umsetzen!‘. daß die vorschläge für diese richtlinien aus deutschland kamen, daß deren umsetzung im ermessen des jeweiligen staates liegt und daß deutschland meistens als einziges land und in rekordzeit eu-richtlinien in nationales recht umwandelt, wird geflissentlich verschwiegen. denn das verkompliziert und verteuert für andere den export nach deutschland. die nun (zu recht) keinen sinn in diesem permanenten verbesserungszwang sehen und den deutschen das spiel allein überlassen. ist nunmal so: wer ständig alles besser weiß, macht bald alles selbst.

  197. Aber niemand möchte mir...
    Aber niemand möchte mir Anzeigenplätze verkaufen.

  198. fionn, 8:48, die Geschichte...
    fionn, 8:48, die Geschichte ist schön – und alt und weitverbreitet. Schon Böll erzählte sie gern. Klasse.

  199. lieber Don Carlos, der fischer...
    lieber Don Carlos, der fischer un sin fru – vor allem profitiert der fischer von der neuen weissware, wenn er dafür mehr fische aus dem meer holen muss. dabei dreckt er sich ein, und seine frau nimmt dann den schurz und gibt ihn in die waschmaschine.
    .
    im prinzip leben die ganzen dekorations- und geschenkeläden von der kleinoptimierung des durchschnittshaushaltes, und so mancher möbelmarkt mit dauererek-, äh, reduktionsaktionen ebenso.
    sogar die kleinen kinder in bangladesh leben davon, wie sie mit ddt verbesserte pseudofilzblumen in ökofarbe eintunken, damit rechtzeitig zu ostern der neue unkaputtbare blumenstrauss auf dem tisch steht, der im herbst danach seiner wiederverwertung in der recyclinganlage entgegensieht.

  200. @ nico 11.17h
    Besonders...

    @ nico 11.17h
    Besonders interessant, dass vorallem die Kreditanstalt für Wiederaubau sehr aktiv in Griechenland ist. In der Tat, die 400 Jahre unter türkischer Herrschaft haben Griechenland zu einem fast hoffnungsloser Fall gemacht.
    Strong radical medicine is need for the Greek economy, but I hope the Greeks will have enough to eat – I mean that seriously.

  201. @Don Carlos – ‘den...
    @Don Carlos – ‘den deutschen das spiel allein überlassen. ist nunmal so: wer ständig alles besser weiß, macht bald alles selbst’, ist eine interessante Überlegung. Bisher dachte ich immer, dass nur Frau Merkel sich benimmt, wie die beste Schülerin der Klasse. Aber dass ein ganzes Land das tut….
    .
    Näher betrachtet, ist dieses deutsch/merkelische Verhalten das Gegenteil von gutem Management. Ein guter Manager würde alles delegieren und nur mal hier und da stupsen, damit der Laden in die richtige Richtung läuft. (Wozu man allerdings starke Nerven braucht). Insbesondere lässt man die anderen Fehler machen… und macht sie nicht aus lauter Besserwisserei ständig selbst.

  202. @nico
    Die Inflation muß nicht...

    @nico
    Die Inflation muß nicht gegen die Beamtenpensionen beschlossen werden, entfaltet sich kraft eigener Wirkung. Die Kaufkraftanpassung wird sich mit fehlenden Staatsmitteln kaum beschliessen lassen, wollte man nicht mit frischem Geld die Inflation . . .
    Der Pensionär wird in diesem Szenario nur der letzte Sieger, wenn die Zahlemänner/Innen nicht völlig entmotiviert (z.B. Steuer-, Sozialabzüge > 80%) werden sollen.
    In anderem Zusammenhang auch normative Kraft des Faktischen genannt.
    (waskostetdiewelt, nicht watkostetdiewelt, bin doch kein Berliner)

  203. @fionn, die starke Medizin...
    @fionn, die starke Medizin heißt nun ersteinmal Ererneuerbare Energie für Griechenland. Da können dann dt. Unternehmen etwas zurückholen von den Rettungsschirmen. http://www.photon.de/news_archiv/details.aspx?cat=News_Archiv&sub=Politik&pub=1&parent=3343
    damit die Griechen 55cent/KWh für 25Jahre erhalten. Ist doch auch was. Der im Boot schlummernde Grieche sollte zum Stromerzeuger mutieren, wie viele Landwirte in D.
    .
    @Der Tiger, so ist es. Nur findet eben kein guter Manager den Weg in die Politik – aus verständlichen Gründen. Die sind einfach beratungsresistent, diese Physiker und Ärzte, die ein Land zu führen experimentieren. All das ist unerträglich.

  204. Die Bannerwerbung ist diesmal...
    Die Bannerwerbung ist diesmal auch interessant: ‘GEZ nicht gezahlt’ (als Reklame für eine Hotelbuchungsseite).
    .
    Erinnert mich daran, dass die armen öffentlichen deutschen Fernsehanstalten Frau Dr. Heuse alias Der Tiger nicht in ihrer aller umfassenden Datenbank finden können…. Nicht weil sie zu arm ist, um sich einen Fernseher zu leisten, noch weil sie eine Betrügerin ist und kein GEZ zahlt…. Sie wohnt halt nicht in Deutschland.

  205. Ich glaube, du musst den...
    Ich glaube, du musst den Trichet mal mit in das Tal nehmen. Der wirkt auch schon so hager und hat ein dementsprechend dünnes Nervenkostüm …
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2011/09/08/672756/a-few-good-central-bankers/
    Finde ich leider nicht als Video …

  206. Der Tiger, an sich müßte...
    Der Tiger, an sich müßte jede deutsche industrieelle massenfertigung der anderer europäischer länder allein deshalb weit überlegen sein, weil die fertigung für einen markt von 82 mio. menschen nunmal geringere einkaufskosten und kleinere stückkosten liefert als ein griechischer witzmarkt von 11 mio. menschen. selbst die nächstgrößten europäischen märkte england und frankreich sind etwa 25 mio. kleiner als der deutsche, abgesehen von den russen. dieser größte markt in europa läßt sich dann auch hervorragend dazu nutzen, jegliche europäischen konkurrenz im keim zu ersticken, weil selbst geringfügigste preiserhöhungen im deutschen 82-mio.-markt eine riesenpreissenkung in einem 11-mio.-markt mehr als ausgleichen. um es ganz sicher zu machen, kann deutschland seinen einfluß als größter zahler der eu nutzen, um besagte eu-richtlinien zu erlassen und sie schleunigst in nationales recht umzusetzen. klar, auch deutsche firmen werden durch die umsetzung der stets neuen normen belastet, können sich dafür jedoch ohne ausländische konkurrenz entwickeln. außerdem ist es für sie einfacher, eine abgespeckte exportversion zu liefern als für die anderen, ihre produkte auf deutsche standards aufzupimpen. kurz, unsere europäischen freunde könnten kämpfen bis zum umfallen und würden trotzdem verlieren, weil man in deutschland eben nur vollgas kann. da ist es nicht das dümmste, sich irgendwo in den schatten zu legen und die dumpfen germanen allein auf dem spielfeld zu lassen.

  207. @Der Tiger 14:01:
    "Ein guter...

    @Der Tiger 14:01:
    „Ein guter Manager …“
    Haben wir aktuell da nicht auch Defizite? Im DAX-Umfeld fällt mit so spontan kein Name ein. Ich halte mich an Herrn Oswalds Kolumne „Wie war dein Tag, Schatz“ aus der Wochenend-Druckausgabe der FAZ,
    (http://www.faz.net/s/RubD735E5FAFF064E6995A4BAE689FEC567/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html)
    diesmal speziell Brinks Erfahrungen in der Hauptverwaltung (ist leider noch nicht im Netz nicht aufgelegt).
    Ihre Vorstellung klingt nach einer „Politik der ruhigen Hand“, hatten wir auch schon einmal und wäre momentan gar nicht so schlecht: ein guter Manager lässt sein Nachbarunternehmen ruhig in Insolvenz gehen, warum sollte er nicht?
    .
    @Bannerwerbung: Nehmen Sie Firefox mit Adblock Plus, dann sind Sie den Quatsch los.

  208. Don Carlos (08. September...
    Don Carlos (08. September 2011, 18:03), ohne das Sie es vermutlich wollten: Sie sprechen mir aus dem Herzen und beschreiben eine Realitaet, die nicht nur griechisch ist.
    Die anderen Nationen machen ihr Ding, und die Deutschen zappeln sich einen ab. Man sieht das in B, F, DK, NL mit grosser Sympathie. Denn Deutschland ist dabei, sich selbst abzuschaffen.
    Wenns dann ganz arg kommt, haben wir ja noch die UNO. Die gruendet dann eine Grosspsychatrie fuer 80 Mio. Germanen, genannt GERFORPSYCH.
    Klapsmueller aller Nationen, seht auf dieses Land!

  209. @Donna Laura 13:53:
    Von dem...

    @Donna Laura 13:53:
    Von dem Fischer un siine Fru – frei nach den Grimm-Brüdern:
    „Na, wat will se den?“ sed de Butt. – „Ach! sed he, se will warden as een Euro-Land.“ – „Ga man hen, se sitt all wedder in’n Pispott“. Daar sitten se noch hüt up dissen Dag.

  210. @egghat – dass Herr Trichet...
    @egghat – dass Herr Trichet von Krisenmal zu Krisenmal dürrer wird, ist mir auch schon aufgefallen. Als Regent einer Bananenrepublik in der Mitte von Frankfurt ist er zwar vor unliebsamen Fragen unliebsamen Frankfurter Staatsanwälte geschützt…. aber er hat auch keine Mittel, in seiner EZB rechtsstaatliche Disziplin durchzusetzen. Außerdem hatte er vielleicht auch nicht so einen guten Lehrer wie ich, das heißt den mittlerweile verstorbene Generaldirektor der europäischen Raumfahrtbehörde (Antonio Rodota), der mir seinerzeit erklärte: ‘In certain position you can’t make deals.’
    .
    @Don Carlos – Ich glaube nicht, dass die Finanzkrise auf der Ebene Massenindustrieproduktion läuft und/oder zu kontern ist. Es ist eine globale Auseinandersetzung auf dem Finanzmarkt, wo eine gezielte gesetzte, falsche Indiskretion ein Land in den Ruin treiben kann.

  211. Was tun die Griechen in...
    Was tun die Griechen in schlechten Zeiten wie heute?
    Sie verlassen die Städte, gehen zurück in die Dörfer und leben aufs Lande…
    Here’s the English pages of the leading Greek newspaper Kathimerini.
    http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite6_20217_05/09/2011_404495

  212. Pardon, ich musste mich wegen...
    Pardon, ich musste mich wegen dem hier
    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2011/09/08/wired-oder-das-waere-nicht-noetig-gewesen.aspx
    ausklinken.

  213. Don Carlos und Filou,...
    Don Carlos und Filou, schließe mich an.
    Wenn man noch die Paranoia der deutschen Industrie in den letzten Jahren dazunimmt – es könnte sich
    unter einem Stein hinter einem afrikanischen Busch ein Wettbewerber
    verstecken und man sich permanent nur noch selbst überholt – Hilfe!!!

  214. Die Geschichte vom Fischer un...
    Die Geschichte vom Fischer un siner Fru, das trifft es.
    .
    Demnächst alle wieder auf dem Pisspott.

  215. Filou, anscheinend erzeugen...
    Filou, anscheinend erzeugen die zentrale territoriale lage, die hohe siedlungsdichte und das fehlen klimatischer extreme bei den deutschen diese realitätsferne gegenüber den unausweichlichen härten einer entfesselten natur und den daraus folgenden zwingenden erfordernissen im kampf um das überleben. gleichzeitig sind natur und klima wiederum nicht so einladend und die nachbarn zu dicht, um einfach so in den tag hineinzuleben. das scheint zu einer permanenten beschäftigung mit rein technischen nebensächlichkeiten zu führen, denen jeglicher pragmatismus abhandengekommen ist. geschürt wird dieser hang zu überflüssiger perfektion und absicherung durch eine politik, deren unberechenbarkeit, wechselhaftigkeit und penetranz die von natürlichen ereignissen um ein vielfaches übertreffen. oder gibt es eine andere erklärung für diesen unnachahmlichen menschenschlag…?

  216. Don Carlos, gute Frage, leider...
    Don Carlos, gute Frage, leider habe ich keine Ahnung. Ich glaube nicht das die von Ihnen beschriebenen Bedingungen zu dieser Gesellschaft fuehrten. Eher glaube ich an die Unfaehigkeit zum gradlinigen Denken. Es muss etwas mit den Einbildungen des frueheren Bildungbuergertums und seiner tradierter Perversion ins Jetzt zu tun haben. Wir sind auf so vielen Gebieten richtig grosse Klasse, es fehlt allerdings der solide philosophische Unterbau, es fehlt an der Gelassenheit, der ruhigen Freude daran, dass es uns gut geht. Kaum geht’s uns gut, langweilen wir uns. Dann stehen wir vor ungebauten Bahnhoefen und regen uns auf.
    Immerhin, fallen wir nicht nicht (bis jetzt) ueber andere Voelker her. Das ist sehr nett von uns. Dafuer sollte man uns die Fuesse kuessen. Tut aber keiner. Sehr aergerlich.
    Ich befuerchte auf der anderen Seite, dass unser Hang zur Selbstzerlegung dem Rest der Welt wieder furchtbaren Aerger machen koennte. Liegts am Bier, am Wein oder am Veganismus, am Mangel an guten Baeckereien, oder sind wir so doof, dass wir uns wegen einiger sehr vorteilhafter Eigenschaften ansonsten dermassen selbst ueberschaetzen und dumm bruellend die halbe Welt auffordern zu uns in den Ring zu steigen. Dann wird uns die Fresse poliert, dann fangen wir wieder von vorne an, dann streuen wir wieder Asche auf unser Haupt-und kaum haben wir uns erholt, greift der deutsche Hang zum Bloedsinn erneut unsere Seelen…
    …Vernunft, Pragmatismus, Bestaendigkeit, all das sind deutsche Mythen. Fuer dasselbe Geld koennten wir zurueck in die Kleinstaaterei. Die deutsche Teilung hatte etwas sehr solides. Mehr davon!

  217. Ähm, Don Carlos, Anwesende...
    Ähm, Don Carlos, Anwesende ausgenommen, nehme ich an.

  218. @Filou:

    Es liegt an der...
    @Filou:
    Es liegt an der Nahrung. Als Fernfahrer a.D. kann ich aus früheren Zeiten berichten, dass, je weiter man nach Norden kommt, die Ernährung schlechter wird. Beispiel: Sie kaufen in Tuntenhausen ein rundes Holzfällerbrot. Das können Sie, eingeschlagen in ein Handtuch eine Woche lang scheibchenweise essen, ohne dass das Brot an Qualität verliert. Machen Sie das mal mit einem westfälischen Meng- (Misch-) Brot. Das ist am zweiten Tag verschimmelt. Außerdem ist es eine Beleidigung für die Zähne, denn es ist ja nur eine essbare Variante des Fensterkitts. Selbiges mit den broodjes in NL: reines Dichtungsmaterial, das dazu den Magen versperrt, weil es in der Tendenz eher eine Sägemehl- Getreide- Verbindung darstellt. Gleiches gilt für das Bier: Während man im Süden alles trinken kann, was nicht ausdrücklich zum Umbringen von Preussen gebraut wurde (meine da zwei Münchener Brauereien, wo ich häufiger zum Laden war mit einem Lastzug wo „Kraftverkehr Bayern“ draufstand, und mir der Lademeister erklärte, das Zeug würde bei ihnen keiner trinken, es sei ihr Beitrag zur Dezimierung von Nordlichtern). Verkosten Sie in Schweden mal „mellanöl“. Sie fordert automatisch die Wiederaufnahme des Dreißigjährigen Krieges, so wütend werden sie. Und kommen Sie vom Süden Richtung Niederlande, bunkert man am besten Duvel von Mortgaat, damit stellen Sie jeden Niederländer ruhig. Es fehlt also nicht am philosophischen Unterbau. Die Leute bekommen nichts Rechtes zu essen und zu trinken. Denken Sie nur an die wasserlose Presspappe, die die Schweden zur Vermeidung von Schimmelpilz mümmeln. Grauenhaft. Deutsche Variationen sind Werner, der Bölkstoff Flens und was da alles mit zusammen veranstaltet wird. Wenn man so etwas alles täglich konsumieren muss, kann man nur bösartig werden.

  219. gemach, Filou... unsere...
    gemach, Filou… unsere nachbarn sind ja nicht nur nett. auch die versuchen, knallhart ihre interessen durchzusetzen, sobald sie mehr spielraum bekommen. gerade deshalb war ja die kleinstaaterei so gefährlich, weil sie die widerstandskraft schwächte.

    Fritz, keine ahnung. die beobachtung war bisher nur, daß eine deutsche auseinandersetzung mit unbilden der natur zu qualitativ sehr beeindruckenden, jedoch hochkomplexen und dadurch wiederum wenig flexiblen und aufmerksamkeitsbedürftigen, hauptsächlich technischen lösungen führte. weniger zu einer anpassung an die natürlichen gegebenheiten und zu deren akzeptanz, was zu bedeutend schlichteren, rein funktionalen, aber ebenso effektiven lösungen geführt hätte, die zudem eine schnellere reaktion auf änderungen in den äußeren bedingungen erlaubten.

  220. Filou, gar nicht mal so...
    Filou, gar nicht mal so abwegig, die Kleinstaaterei, wenn man durchspielt, was nach dem großen Knall kommen könnte. Da kann dann jeder Kleinkönig sein Omelett backen, und keiner muss dafür wirklich frische Eier nehmen.
    Im Prinzip hat die New Economy Blase das vorgemacht, was heute auf alle Bereiche der Economy übergeschlagen ist.
    Einer hat eine Idee, die für gut befunden wird, also investieren ein paar Leute in die Umsetzung – und einige Heerscharen bauen komplexe Systeme an Wettscheinen zur Entwicklung des ganzen auf und verdienen damit ein vielfaches als mit der Idee selber. Letzlich sind die Wettbüros die Wachstumsgaranten – und irgendwann macht es Plop! und das ganze Omelett fällt zusammen, weil irgendwer daneben gewettet hat. Dafür werden die Wettbüros dann mit Steuergeldern gerettet, die auch nicht mehr fließen, weil man den wenigen, die noch Ideen haben, den Geldhahn zudreht, weil das Geld ja verzockt wurde.
    Und hoffentlich macht es dann nicht ‚Bumm‘ und alle Ochsen und Kühe fallen um, wie bei Loriots Großvater beim Spiel „‚Wir basteln uns ein Atomkraftwerk!“

  221. Könnte irgendwer in D mal...
    Könnte irgendwer in D mal etwas Druck aus dem Kessel nehmen.
    Dafür wäre ich dankbar.

  222. @ Don Carlos, Filou: "Ein...
    @ Don Carlos, Filou: „Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, dass er sie tut: Denn er gehorcht, wo er kann, wie dies einem an sich trägen Geiste wohl tut.“ Friedrich Nietzsche

  223. Zwar nicht nach Zahl, aber...
    Zwar nicht nach Zahl, aber nach Inhalt der meisten Beiträge schlage ich vor, diesen Blog von „Stützen“ in „Klagemauer der Gesellschaft“ umzutaufen.
    .
    Eine gewisse Rastlosigkeit schadet nicht. Ein bisschen positiv denken, im Sinne einer „ruhigen Freude daran, dass es uns gut geht“, aber auch nicht. Insofern finde ich es eigentlich schon klasse, dass Deutschland in der Lage ist, überhaupt daran zu denken, andere Staaten kurz vor deren kompletter Selbstzerstörung unter die Arme zu greifen. Und das, obwohl wir vor erst 20 Jahren einen komplett selbstzerstörten Staat einverleibt haben, offiziell: eine ehemalige Besatzungszone zurückbekommen haben. Was uns umtreibt ist doch nur eines: Die Angst, verarscht zu werden. Historisch gesehen ist das aber ganz verständlich.

  224. Ich schreibe ja gerade schon...
    Ich schreibe ja gerade schon ganz was anderes.

  225. Falkenherz, 'optimismus ist...
    Falkenherz, ‚optimismus ist feigheit.‘ (o. spengler).

  226. Mal was Positives: Vieleicht...
    Mal was Positives: Vieleicht werde sogar ich mal Opel Fahrer. Übers Design (es hat etwas von einem gefalteten Omelett) lässt sich streiten. Das Konzept stimmt aber (2 Personen oder 1 + Kiste Bier, Leichtgewicht und elektrisch). Und irgenwie passt da auch der Opel Blitz drauf, den ich auf Benzin so verschmähe.

  227. Für Don Carlos, ganz...
    Für Don Carlos, ganz wired:
    http://www.psychotipps.com/optimismus-training.html
    .
    Bin selber kein Optimist. Finde aber, dass es in Deutschland mit das beste Brot der Welt gibt. Ob man es kit-artig feucht-frisch oder kartoffelmehl- oder roggenbasiert haltbar mag, man bekommt für jeden Geschmack etwas. Nur die 500g-Packung im Supermarkt, unten im Regal für 59 Cent, die würde ich ausschließen wollen.

  228. 'Pessimismus ist bequem.'...
    ‚Pessimismus ist bequem.‘
    .
    Ja, lieber Don Alphonso, es wird tatsächlich Zeit.

  229. @Don
    .
    Vielleicht was über...

    @Don
    .
    Vielleicht was über Ungelters Arkadien, aber bitte mit jungen Schäfersleuten.

  230. Haben wir die Griechen doch...
    Haben wir die Griechen doch immer schon mit der Seele gefunden und besessen, wie einst Hölderlin, so jetzt der Öttinger.

  231. Ein Optimist ist sowieso nur...
    Ein Optimist ist sowieso nur ein Pessimist, der nicht richtig informiert ist.
    Aber das Thema war doch Diät oder irre ich mich?. Ein französischer Kollege hat mit seine persönliche Variante verraten: Er ißt
    1) alles
    2) zu jeder zeit
    3) in großen mengen.
    Bisher scheint er damit gut zu fahren :)

  232. Dialog.
    Pessimist: "Es ist...

    Dialog.
    Pessimist: „Es ist alles ganz furtbar. Es kann garnicht mehr schlimmer kommen.“
    Optimist: „Doch, doch!“

  233. pessimisten und nörgler hier....
    pessimisten und nörgler hier. schlimmer wäre doch gewesen, wenn kalupner etwas unverständliches über ‚fast-geheime Macht-Nr.1-Strukturen‘, ‚evolutionsprozess-logisch aus dem subjektiv-evolutionären Akzelerationsprinzip‘ und ‚Exoduslösung aus dem Crashpfad‘ geschrieben hätte. vielleicht entzugserscheinungen, weil Don A. nicht aus der hüfte kommt…?

  234. Ein Pessimist ist jemand der...
    Ein Pessimist ist jemand der sich freut wenn es noch schlechter kommt.

  235. @Filou

    W-u-n-d-e-r-b-a-r !...
    @Filou
    W-u-n-d-e-r-b-a-r !

  236. Der Fairness halber möchte...
    Der Fairness halber möchte ich meinen Kommentar zu
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2011/09/04/ein-ganzer-mann.aspx
    .
    vom 06. September (14:17) aktualisieren. Heute bekam ich einen Brief vom Bundesverfassungsgericht, datiert 2. September, in dem sich Oberamtsrat Runzheimer dafür entschuldigt, dass ich bei der Platzvergabe nicht berücksichtigt werden konnte. Amüsant ist der Poststempel, nämlich nicht Karlsruhe, sondern 1931 EMC Brucargo/Belgium.

  237. Der Tiger@ Wie sagt der...
    Der Tiger@ Wie sagt der Kölner so treffend: Do kannste ens dran föhle!
    ..
    @@ Neu im Angebot: Jede Menge Persilscheine, preiswerte Variablen korrelierend mit dem heutigen DAX (S. FAZ.NET Headline): Es wird eng.

  238. Sieht alles nicht so gut aus....
    Sieht alles nicht so gut aus. Was soll man tun?

  239. Was tun?
    Wie wär' mit...

    Was tun?
    Wie wär‘ mit Stoppeln gehen, wenn die Kombines mit der Ernte fertig sind? Und Opas altes schwarzes Fahrrad schon mal klar machen für Hamsterfahrten. Bis dahin versuchen, mit Hilfe von Eicheln und Tannenzapfen zu überleben.

  240. Es scheint, dass die...
    Es scheint, dass die Euro-Länder von vorneherein nur die Wahl zwischen
    zwei Zwangsjackenmodellen made in Germany hatten.
    Und damit wollte man
    den Frieden und die Sicherheit in Europa herstellen, die europäische Einigung
    vorantreiben; indem man die Länder, die man zuvor gefesselt hat, gegeneinander ausspielt?

  241. Mittlerweile erinnern mich die...
    Mittlerweile erinnern mich die Szenarien, die verkorksten Begriffe, die an den
    Haaren herbeigezogenen Zusammenhänge nur noch an die Irak Kriegspropaganda.
    Kommt wohl alles aus dem gleichen Nest.
    Statt Hussein jetzt die Griechen.

  242. Mittlerweile erinnern mich die...
    Mittlerweile erinnern mich die Szenarien, die verkorksten Begriffe, die an den
    Haaren herbeigezogenen Zusammenhänge nur noch an die Irak Kriegspropaganda.
    Kommt wohl alles aus dem gleichen Nest.
    Statt Hussein jetzt die Griechen.

  243. Entsprechend hoch ist die...
    Entsprechend hoch ist die Ablehnung.

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