Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Konservativer Todesspagat mit Ghettoblaster

| 123 Lesermeinungen

Man muss etwas gegen die Verdrossenheit tun. Gegen die Politikverdrossenheit, gegen die Wut auf Europa, gegen den Niedergang der Parteien. Man kann ein rosa Dirndl anziehen und Bierfässer hinstellen und hoffen, dass alles wieder gut wird. Man kann Luftballons verschenken und Würste braten. Man kann vielleicht überleben. Oder auch nicht.

Never change a running system

Es gab eine Zeit, da war es ein Vergnügen, Staatspartei zu sein. So wie es war, war es richtig, so wie die anderen waren, war es falsch, und alle vier Jahre sagte das Volk, dass dem auch so ist und man bittschön weiter machen sollte Skandale gab es oft und Vertuschungen nöch öfters, aber das gehörte irgendwie zum Lokalkolorit dazu, und in anderen Regionen ging es da auch nicht anders zu. Insgesamt profitierten alle davon, ausser denen, die vielleicht eine Autobahn, einen Flughafen oder eine Plutoniumanlage für den wirtschaftlichen Fortschritt vor die Nase gesetzt bekamen. Ab und zu demonstrierten welche, aber das ist halt die Demokratie, und damit kann man schon leben, wenn nur alle vier Jahre das richtige Ergebnis auf dem Wahlzettel steht.

Weshalb früher Parteiveranstaltungen auch weniger Wahlwerbung waren, sondern Selbstvergewisserungen. Man hörte sich ein paar Sorgen an, schüttelte Hände und machte Versprechungen in der Art, dass man in der Champions League sei, dass alles so bleibe, wie es ist, dass man in Bayern bundesweit Spitze sei und wem es nicht passe, der könne ja nach Drüben oder ins Berliner Neudrüben gehen, da sehe man ja, wie es bei den anderen eben nicht gut gehe: Kriminalität, Jugendgewalt, schlechte schulische Leistungem, zerrüttete Familien, Niedergang – wolle man das? Natürlich nicht. Das waren die guten, alten Zeiten, als die Wahlen einer gemähten Wiese glichen. Heute gleicht der Wahlkampf eher den Wegelagerern, denn durch diese Hohle Gasse, durch die der normale Kleinedummestadtanderdonaubewohner zum Wochenmarkt eilt, da muss er kommen, der Wähler. Und dort lauern sie.

Bild zu: Konservativer Todesspagat mit Ghettoblaster

Aber wie halt. Das rosa Landhausstildirndl soll vermutlich die Heimatverbundenheit der Europapolitikerin ausdrücken, die hier um Stimmen wirbt. Es ist halt so a Sach, sagt man in Bayern, dass solche Maschgara eigentlich in den Städten nur zu den Volksfesten auftreten; normale Bayern in Städten ziehen sich normal an, und warum eine ehemals erfolgreiche Anwältin meint, sich hier so darstellen zu müssen, weiss sie selber. Und vielleicht noch ihre Berater in PR-Fragen. Aber ansonsten ist das in der scheusslichsten Ecke der Stadt zwischen Betonrathaus und Betonsparkasse so passend wie im Abklingbecken vom AKW Ohu2. Es ist ein Code, ein Branding, eine Markenbotschaft, ein Schaut her, es bleibt, wie es ist, und vielleicht sogar so, wie es nie war. Es soll rosa sein und fesch und anständig und der Basis nahe, die sich spärlich auf Bierbänken vor Biertischen eingefunden hat. Dazwischen eilt der Wochenmarktgeher weiter, denn wer zu spät kommt, den bestraft das Leben mit leeren Steinpilzkörben.

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Dabei haben sie sich ja einiges einfallen lassen, um die Wege zu behindern. Eine Stelzengeherin. Zwengs der Awareness. Eine Wurstbraterei. Zwengs dem Essen. Und dekorativ aufgestellte Bierfässer. Zwengs dem Brand. Weissblaue Papierfahnen und Verhüllungen. Zwengs der Identität. Es ist alles so, wie es ist, lautet die Markenbotschaft. Gut, Griechenland ist Pleite und Italien wackelt und die Stadt lebt vom Export, aber es ist alles, wie es schon immer war, auf diesem zugigen, schattigen Platz zwischen Betonwänden, der sonst immer leer ist, ein Nichtort aus den Alpträumen der Stadtplaner und den Wünschen der Stadtsparkassendirektoren nach Repräsentation, wie sie es aus Frankfurt kennen.

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Es wäre natürlich nicht so gut, wenn die aufstrebende Abgeordnete und Inhaberin vieler Ämter in dieser Region mit einer Viertel Million Einwohner vor vier Wurstbratern, ein paar Hüpfburgaufblasern, den üblichen Parteifreunden und jenen sprechen müsste, die sich schnell vorbeidrücken. Gar nicht gut wäre das und schon gar nicht so, wie es einmal war, und ausserdem ist das hier die Heimat des Ministerpräsidenten, da sollte schon etwas gehen. Also hat man sich eine bayerische Blaskapelle geholt. Die bayerische Blaskapelle erscheint dann auch mit weissem Hemd und blauer Weste mit Aufdruck, was für sich gesehen ein schönes Bild für den Stellenwert politischer Inhalte in diesem Land ist. Zumindest bei jenen, die den Nimbus der Staatspartei gerade verlieren. Weil so eine Blaskapelle auch nicht dauernd blasen kann – bayerischer Defiliermarsch, Egerländer Marsch, Unter Bayerns Rautenbanner, Tölzer Schützenmarsch – und weil es heiß ist und der Bläser auch einmal einen Brand hat, hat eine Dirndlträgerin einen Ghettoblaster auf das modernistische Rednerpult gestellt, hinter dem später die Abgeordnete im rosa Landhausdirndl verkünden wird, wie die Partei mit den europäischen Herausforderungen umzugehen gedenkt. Derweilen beschallt der Ghettoblaster die Betonschlucht mit weiteren Märschen. Damit alles so bleibt, wie es ist, und auch die Leute bleiben. Ein Prosit der Gemütlichkeit.

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Aber wenn schon die Eltern nicht mehr so ausschauen wie es einmal gewesen sein soll und die Musiker auch nicht und das rosa Dirndl auch nicht, dann sollen wenigstens die Kinder so ausschauen. Mit Kindern wirkt so eine Heimatverbundenheit dann auch irgendwie netter, als mit Kurzhaarschnitt und zu diesem Anlass übergestreifter Landhausmode. Keiner wird über Kinder etwas Böses sagen. Sie sind ja so lieb, die Kinder, und so hübsch anzuschauen, und Garanten dafür, dass alles schon so bleiben wird, wie es ist, egal ob die Währung in Europa scheitert oder die Massen einfach nicht in der Betonhölle bleiben wollen, sondern lieber auf dem Wochenmarkt ratschen. Die Kinder. Die Zukunft des Landes. Die Familie. Das ist wichtig. Darauf kann man das Konservative so eindampfen, dass es jeder versteht. Vater, Mutter, Kind im Dirndl und trägt die Tradition in die Zukunft weiter. Wenn es gerade Tracht trägt. Was aber auch die Kinder der Konservativen nicht immer tun. Und ausserdem gibt es da zwei, mindestens zwei Arten der Kinderbetrachtung. Mei san die liab. Und. Papa und Mama möchten jetzt auch mal etwas Ruhe haben. Man kann hier natürlich keine Konsolen mit Ego-Shooter aufstellen.

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Aber andere Arten der Bespassung. Etwas abseits an der Sparkassensteilwand der Betonschlucht. Hüpfburg und Kicker. Da können sie sich austoben und stören nicht weiter, da am Rand. Später wird es auch noch eine Verlosung geben, und mehr Würste und mehr Bier aus einem Holzfass, und eine Rede und was man schon immer so gemacht hat, damit alles so bleibt, wie es ist. Es ist bayerisch und in weissblauen Rauten und in Tracht und die Musik spielt mal aus den Trompeten und mal aus dem in China gefertigten Ghettoblaster. Es ist fraglos konservativ, wie konservativ eben so als politische Richtung ist, und es ist bayerische Heimat, wie sie eben so ist, wenn die nächste Alm und das nächste Atomkraftwerk gerade nicht sind. Es gab Zeiten, da hat es mehr Spass gemacht, Staatspartei zu sein, da mussten die Leute kommen und ihre Sorgen vortragen, damit man sich darum kümmert, da war man Fleisch vom Fleische und die bestimmende Kraft.

Heute Familienfest mit der Kandidatin. Blasmusik, Ghettoblaster, Betonwände, rosa Dirndl, Hüpfburg, billige Würste und Bier aus dem Fass. Fehlt nur noch der Stimmungssänger aus Mallorca, dann würden vielleicht ein paar mehr Leute stehen bleiben und das Gefühl vermitteln, man sei ganz bei den Leuten. Am Wochenmarkt reden sie über die Gentechnik und das Glühbirnenverbot. Die Unzufriedenheit wenigstens ist so geblieben, wie sie war.

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123 Lesermeinungen

  1. Herzlichen Glückwunsch -...
    Herzlichen Glückwunsch – jetzt sind diese penetranten Staubsaugervertreter zwecks eigener Arbeitsplatzsicherung auch schon in der Politik unterwegs und schrecken wirklich vor nichts zurück.
    Das erinnert mich irgendwie an meine alte Heimat DDR. Da gab es auch überall politische Wegelagerei und Gehirnwäsche.
    Willkommen im bayerischen Sozialismus !

  2. Ich habe äs scho ollaweil...
    Ich habe äs scho ollaweil gwußt un gwarrnd, af mi hörrd jo koana nicht!:
    Weil´s eh woahr is, Himminoamoi, ja wo samma dann, ha? Dea Asiat dea foischä lachändä Hund, dea gscheade, bringd uns nocha klobalisiat um ALLES! Bei deni Zamperl, deni Griechn duata si eikaafa da Kinäs mid seim Göld als finfde Golonne, mei aus is. Isa drinn nocha wiad gans Eiroba aufgrollt, mi leckst.
    Da oide Bundäsgansla Kiesinger hot scho recht ghobt ois a im Barlamend gsogt hot: Ich sage nur China, China, China!
    Zenzi, a Maß dodahea…un da boarischa Defiliermarsch ogschtimmd!
    http://www.youtube.com/watch?v=Kl1lec8gMwg
    P.S.: So schauns hea de reschn Madln ausm Oberland, af däm eastn Buidl: Im Trachtngwandl, bsinnlich, eirobäisch gsinnd! De oani zahnt a so schee, zum obussln. De ächtä Musi wiad natürli woandas gschpuit. Schaugt doch sauba aus des Bankerl do, fei grad wiar unsane Raiba bei uns do herinna.

  3. Das war jetzt der Beitrag aus...
    Das war jetzt der Beitrag aus der Retorte? Form follows function. Content wohl auch.

  4. Wenn Sie sich schon die Mühe...
    Wenn Sie sich schon die Mühe machen und an diesem Ort des Schreckens vorbeilaufen, wäre es doch nett gewesen, gleich die passende klangliche Untermalung von Sepultura oder Napalm Death in den Ghettoblaster einzulegen.

  5. Danke, auch die...
    Danke, auch die Benachrichtigung per Mail klappt.

  6. I hobs acht Jahrr zruck a scho...
    I hobs acht Jahrr zruck a scho gwußt, mia zahlähn ois, grad wias dea Polt a so schee gsogt hot, sogta, auszutzln doans uns. S´is net bessa woarrn:
    http://www.youtube.com/watch?v=EMzHWfzw9mo&feature=related
    (Ma muaß jo mit da Zeit gehn net wahr. Mia machn itza Genvasuchä im Einvanähmän mit am Landwirtschaftsmysterium af unsan Acka mid am dynamischn Woazn. Vaschehst. des wiad ois gschponsat. Mei Schpezi vakaft ma schwoarrz untam Disch nacha no de oidn Birndln no zehn Jahrr lang hot a gsogt..)

  7. Wehrter Don,

    ich hoffe Sie...
    Wehrter Don,
    ich hoffe Sie haben auf dem Markt alles bekommen
    und vergessen bei einem guten Tee am Nachmittag
    diese “ schönen“ Bilder aus der Innenstadt.
    Herzlichst P.

  8. Entlarvend!. Ein großes...
    Entlarvend!. Ein großes Dankeschön für diese Miniatur.
    Wissen die Wahlkämpfer eigentlich, dass ihr Treiben auf der FAZ ausgebreitet wird?

  9. Herrlich boshaft - Danke!...
    Herrlich boshaft – Danke!

  10. Wunderbar, vielen Dank fuer...
    Wunderbar, vielen Dank fuer die Selbstkritik und scharfe Beobachtung.

  11. ... und zwengs der Gaudi noch...
    … und zwengs der Gaudi noch ein Maßkrug-Curling (auf dem ersten Bild, gell?).
    Reschbeggt! Super Idee!

  12. ... sorry - das zweite Bild...
    … sorry – das zweite Bild hab‘ ich gemeint …

  13. Hiesiger Ortsverein der bis...
    Hiesiger Ortsverein der bis dato Staats-Regierung-Tragenden sucht Pressesprecher ausserhalb der Reihen der eigenen Mitglieder, drinnen gibt es wohl niemand (mehr) für diese Aufgabe.

  14. Tja, nix mehr Staatspartei....
    Tja, nix mehr Staatspartei. Aus is.
    .
    Die Roten werden sich jedoch ebenfalls neben Betonklötzen prächtigst dirndeln.
    Auf den Wahlkampf Seehofer-Ude kann man sich hier bier- und bratwurstmäßig freuen.
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    Oder gibt es bei den Ude-Leuten, die pflichtgemäß für die nächsten zwei Jahre bisi dahin für die dritte Startbahn sein müssen, standesgemäß toskanischen Rotwein? Glaub ich nicht. Branding muss sei. Im Zweifelsfall bairisches. Ist zwar austauschbar und aufgesetzt, aber ja mei.
    .
    Guter Artikel, auch passend zum Beginn des von mir innig^^ geliebten Oktoberfests mit dem ganzen auswärtigen hirschledernen Gschwerl :-), das ansonsten das ganze Jahr über in Consult-Büros im Boss-Anzug herumpowerpointelt für Osrams verzögertes initial public offering.

  15. Ein Hoch! auf China! Und ein...
    Ein Hoch! auf China! Und ein Hoch! auf Bayern und das DirndlockendesOktoberfestivaloanszwoagsuffapetershausen!
    Ein dreifaches Hoch auf die Veränderung in der bayerischen Hierarchie!
    Die CSU war mal zum niederknien vor der Vergangenheit, inzwischen ist sie hinfällig vor der Zukunft, aber das ist so, wenn Mensch vom festhalten nicht loskommt. Dann geht das DaSein eben ohne die Festhalle … oder war es die Haltung, egal, auf jeden Fall geht es weiter. Immer Weiter, Heute Seehofer, Morgen Ude, Macht nix, oder Macht was. Hmm!? Macht die Macht nun was oder bewirkt sie wenig. Ach was solls: Macht nix! A hoibe geht no, oder …

  16. Sehr verehrter...
    Sehr verehrter Don!
    .
    Anscheinend kriege ich nicht mehr den echten Beitrag, sondern eine Website, die gefaked ist. Es war sehr schön bei Ihnen im Salon und wir hoffen, Ihnen hat es genauso gut gefallen wir uns.
    .
    Da wir ja nicht wissen, ob dies die richtige oder die falsche Webseite von Ihnen ist, also auch nicht wissen, ob sie diesen Kommentar überhaupt zu lesen bekommen, haben wir in parallel dazu, die FAZ Herausgeber von unserer Entscheidung informiert.
    .
    Ich hoffe, Sie eines Tages in natura zu treffen – mit freundlichen Grüssen
    .
    (Tiger und ) Madame Heuse

  17. Die hat mir mal eine Wohnung...
    Die hat mir mal eine Wohnung vermietet.
    .
    Durch sowas muss jeder Kandidat mal durch. Misslungene Veranstaltungskonzepte, schlecht organisierte oder nicht besuchte Vorträge. Nix Neues.
    .
    Wenn das richtig aufgezogen worden wäre, dann würden die Leute da zu Hauf sitzen, weil sich jeder eigentlich nach dieser tollen heilen (Spießer-)Welt sehnt. Der Rest, wie z.B. inhaltliche Dinge, ist doch nicht wirklich wichtig.

  18. Oh Gott werter Don, können...
    Oh Gott werter Don, können wir jetzt was über den Wochenmarkt hören? Das hier hat mich ordentlich deprimiert und hier ist es noch früh am Morgen.

  19. Mei oh mei, was sind wir böse...
    Mei oh mei, was sind wir böse heute früh! Nun Bayern hat lange wohl ganz gut gelebt mit seiner königlichen Staatspartei und unter Gottes äh FJS Gnaden. Das dumme nur, das solche Granden heuer nirgends mehr zu finden sind. Oder würde der sich auch nen rosa Jankerl anziehen? Nun was soll’s alles ist im Fluss und ab morgen fließt das goldene Wiesnbier und da samma nochmal wir!
    Also in ein paar Stunden ist o’zapft!

  20. Liebes Falkenherz,
    "weil sich...

    Liebes Falkenherz,
    „weil sich jeder eigentlich nach dieser tollen heilen (Spießer-)Welt sehnt. Der Rest, wie z.B. inhaltliche Dinge, ist doch nicht wirklich wichtig.“
    .
    Sehr entspannte Sichtweise. Sehe ich mittlerweile auch so.
    .
    Die wahre Welt ist sowieso viel konservativer, als man es selbst wahrhaben will. Und hat ganz andere Interessen als PR-, Schreiberlings- und Politgedöns. Wie die Eintracht gspillt hod, zum Beispiel. Des Gartenfest haint omd bei der Gerdie. Das sind die wirklich wichtigen Dinge.
    Ein bitterböser Beitrag zur sprachlichen Zurück-Erdung ans wahre Wichtige hier in Bayern: Langenscheidt Mutter-Deutsch
    http://www.blog.vroni-graebel.de/logisches/2011/09/langenscheidt-deutsch%E2%80%94muttermutter%E2%80%94deutsch/
    .
    Bairische Mütter sehen die Dinge halt so, wie sie sind:
    Blogger, transl.: haben bloß nix Gscheids glernt.
    Politikerin, transl.: dei spinnerte Kuh do im Fernseh.

  21. Lieber Don,
    nachdem die...

    Lieber Don,
    nachdem die schwarze BW-Staatspartei schon gestrauchelt ist, steht also jetzt die CSU in Bayern an. Bleibt dann nur noch die rote Marginalie Bremen in Sachen „Staatspartei“ (rote Variante) bestehen
    Aber nichts ist von Dauer, weder die Staatspartei noch der Absturz derselben. Insofern ist „Todesspagat“ wohl etwas zu dramatisch formuliert. In Hamburg und jetzt in Berlin feiern die roten, ehemaligen Staatsparteien ja ihre Wiederauferstehung, in Berlin die Staatspartei der Transferleistungs-Empfänger. Das der CSU zum Trost.
    Zum „Stellenwert politischer Inhalte“: den bzw. die Inhalte haben Sie mit der Sparkassen-Steilwand direkt vor Ihrem Angesicht gehabt. Der Sparkassendirektor und/oder OB waren seinerzeit gewiss mächtig stolz auf dieses Monument ihres politischen Handelns, umbrandet von der Fußgängerzone. Unterschlupf hinter historischen Fassaden können sich nur die Banken leisten, wenn sie nicht gerade ihre Millarden anderswo versenken.

  22. Das ist der passende Artikel...
    Das ist der passende Artikel zum Merkel-Besuch heute(!) hier auf dem Lankwitzer Kranoldplatz (für nicht-Berliner: Das ist tiefste Berliner Provinz). Meine Gattin hat sich – dabei ironisch grinsend – sogar fein gemacht: weiße Bluse! … und musste dann erfahren, dass Frau Merkel erst um 16 Uhr – also in zwei Stunden – käme.
    Gestern war dieser Besuch DAS Thema bei den älteren kaffeetrinkenden Herrschaften in der örtlichen Konditorei, berichtete mir ebenfalls meine liebe Gattin.

  23. PS: die "älteren...
    PS: die „älteren Herrschaften“ waren allerdings alle keine Fans der Frau Merkel sondern haben sich nur amüsiert: endlich passiert mal wieder was.

  24. In Italien ist die...
    In Italien ist die Staatspartei DC schon 1992 gestürzt.
    .
    In Bayern sehe ich glücklicherweise keine „Forza Bavaria“ als Nachfolgerin am Start!

  25. lieber Wimmerl d.Ä.,
    "zahnen"...

    lieber Wimmerl d.Ä.,
    „zahnen“ für lächeln ist großartig, das kannte ich nicht!
    liebe Vroni,
    schönes blog!

  26. Ghettoblaster zwengs dem...
    Ghettoblaster zwengs dem Tschummdarätätä! Wieder was gelernt: Zwengs regiert also dem Dativ. Und die Politiker regieren dem Volk? Lustig hoch her geht es in Bayern zu. Beton paßt scho. Bier sowieso. Vier, fünf Maß am Morgen und die Welt ist im Lot, das Kreuz (jeder nur eins!) wird an der richtigen Stelle gemacht und nicht mehr selber getragen.

  27. einer soll mal gesagt haben,...
    einer soll mal gesagt haben, unsere politische klasse habe nur vor einem angst: ignoriert zu werden.
    .
    so gesehen sind das doch gute nachrichten.

  28. Foersterliesel@: Ah,...
    Foersterliesel@: Ah, gengan´S. Oba wann´S moana nocha kemman´S halt amoi in an Grundkuars zu mia. I kennt Eahna scho wos vazöin: Seit 2008i hod da € an leichtn, middlschwarn Beggl.

  29. Lustig wird es erst, wenn vier...
    Lustig wird es erst, wenn vier Staatsparteien auf einmal am Ende sind.

  30. Liebe Försterliesl,
    "liebe...

    Liebe Försterliesl,
    „liebe Vroni, schönes blog! “
    .
    Danke! Geb‘ ich an meinen Mann weiter. Der schreibt im Moment die meisten Einträge.

  31. Ganz großes Kino ! Trifft...
    Ganz großes Kino ! Trifft aber fast auf jedes bayrische Dorf/Stadt zu, egal welcher Größe. Die Strukturen sind überall ziemlich gleich, eine ehrenwerte Erwähnung der freiwilligen Feuerwehr und des örtlichen Schützenvereins vermisse ich in Ihrem Artikel. Und natürlich noch eine genau Aufsplittung des lokalpolitischen Filzes…sitzt bei Ihnen auch jemand im Stadtrat der nebenbei eine Baufirma hat oder so?Haben Sie das als Vorbereitung genommen? Menschen in Miesbacher Tracht die sächsisch reden oder ähnliches, kann sie hiernach ja sicher nicht mehr schocken. Wobei ich denke, dass sie München während der Oktoberfest Zeit meiden wie der Teufel das Weihwasser.
    Gruß Kaktus

  32. Die Aussichtslosigkeit der...
    Die Aussichtslosigkeit der Lage erkennt man daran, dass F.D.P.-Minister plötzlich vernünftige Sachen sagen.

  33. @HM555 22:45...
    @HM555 22:45 „Aussichtslosigkeit der Lage“:
    Die Märkte, die Volkswirtschaften und ihre Währungen bewerten und überhöht als eine Art Schwarm-Intelligenz betrachtet werden, ggf. alles schon „eingepreißt“ haben oder von den getroffenen Maßnahmen „enttäuscht“ sind usw., können doch auf konkrete Personen zurückgeführt werden können (pars pro toto):
    jetzt Kweku Adoboli, zuvor Jerome Kerviel oder schon damals Nick Leeson. Alles dumme Jungs, die sich mental verhoben haben.
    Suche Trost beim armen BB (An die Nachgeborenen):
    „… Der Lachende
    Hat die furchtbare Nachricht
    Nur noch nicht empfangen.“

  34. ghettoblaster? bitte um...
    ghettoblaster? bitte um vorschläge (bevor alles zu spät ist, denn wie man sieht isses heute nicht einfach gegen euroskepsis vor ort aufmerksam zu machen): „die hymne ist eine schöne hymne, leidet nur darunter, daß es keinen text gibt, den man gut mitsingen kann – vielleicht nochmal einen wettbewerb starten wie man halt auch eine europäische hymne mit einem text text unterlegen kann…“
    http://www.rfo.de/mediathek/Europapolitik_mit_MdEP_Niebler-11653.html

  35. ja, ja, was ist...
    ja, ja, was ist stilecht?
    …vorgestern schlenderte ich durch neapel, unterhielt mich mit einem englischen lehrer beim fruehstueck ueber „the who“ fuhr dann mit dem rad ueber amalfi richtung sueden und gehe gleich ans meer-da ausgepowert- schwimmen.
    ..leider habe ich mein instrument nicht dabei, sonst wuerde ich vor mittag im garten
    die a-moll-partita von bach spielen…so gut/s halt geht

  36. Bereits während meines...
    Bereits während meines Studiums in München hat mich die ungewöhnliche Haß-Liebe der bayerischen Mitstudenten bezüglich der CSU und alten bayerischen Traditionen fasziniert. Dennoch sind die meisten in München und Umgebung geblieben – die dortige Lebensqualität scheint doch wichtiger zu sein. Ich denke, trotz der oben beschriebenen Veranstaltung, wird der Don nicht sofort nach Hannover auswandern.

  37. Mit den Staatsparteien ist es...
    Mit den Staatsparteien ist es wie mit Schrödingers Katze. Sie sind sowohl tot
    als auch lebendig; als Beobachter sieht man die Überlagerung – bitte nicht in
    den Kasten schauen.

  38. Zombieparteien, die...
    Zombieparteien, die Zombiestaaten und Zombiebanken das Geld geben.
    .
    evm, wenn man von hier ist, sieht man nicht den Zustand allein, sondern auch die Fortschritte. Die CSU ist am Ende. Und das finde ich nicht wirklich schlecht (Die SPD in Bayern war schon immer am Ende).

  39. di, AAmalfi ist...
    di, AAmalfi ist fein!
    .
    HansMeier555, die sagen das nicht, weil sie das wirklich sagen wollen. Die werden mehr gesagt. Es sagt sie.

  40. Erst fällt man auf die...
    Erst fällt man auf die Sirenenklänge der Märkte herein, die einem einflüstern die
    Wirtschaft macht’s. Man selbst sei ausersehen die regionale Gefolgschaft zu organisieren und zu beherrschen.
    Als das schief geht und man Staat und Kanzler nicht mehr kann, wirft man sich
    dem neuen Herrn ‚Europa‘ zu Füssen.
    Weiß man wie es ausgeht? Ja!

  41. kaktus, danke, ich sage es mal...
    kaktus, danke, ich sage es mal so: In beiden Wohnorten gibt es gerade bei den Sparkassen allerengste Verbindungen, und da passiert der Rest dann ganz von allein.
    .
    Foersterliesel. immer wenn ich den Standard lese, bin ich froh über die CSU.

  42. "Die CSU ist am Ende. Und das...
    „Die CSU ist am Ende. Und das finde ich nicht wirklich schlecht (Die SPD in Bayern war schon immer am Ende)“
    .
    das ist, zumindest der erste teil, die gute nachricht. aber wer ist es dann, der die csu-granden vom trog drängt?
    .
    die grünen? ja haben die denn ein paar gestandene öko-landwirte, die die sprache ihrer standesgenossen sprechen? zumindest in baden-württemberg ist grün eine (universitäts-)städtische veranstaltung.
    die freien wähler? von denen hört man, wie von der latex-pauli, in letzter zeit sehr wenig. warum eigentlich?
    die anderen verdächtigen wie ödp, piratenpartei, dielinke?
    oder gar der politische gottseibeiuns vom braunen rand? von denen hört man ebenfalls sehr wenig, verdächtig ist bei denen immer die stille.

  43. @ Der Tiger
    Sehr geehrter...

    @ Der Tiger
    Sehr geehrter Tiger, ich möchte Ihnen vorschlagen, gelegentlich hier in des Dons anderer Wohnung vorbeizukommen: rebellmarkt.blogger.de ohne www oder über suchmaschine googeln. Es gibt Tortenbilder, Tegernseebilder, Schlittenbilder und die echten DA Texte
    auf Wiedersehen der Lippenbär

  44. BVP...
    BVP

  45. Knock, knock
    Who's there?
    Al...

    Knock, knock
    Who’s there?
    Al Phonso
    Al who?
    Al come back when there’s a new topic.
    Trachtenmode. Interessiert mich leider nicht.

  46. @Don
    .
    Den Röttgen sagt es...

    @Don
    .
    Den Röttgen sagt es noch ganz was anderes und strahlt es auch.

  47. Wirklich passend der Beitrag...
    Wirklich passend der Beitrag zum heutigen Anzapfen. Man kommt ja nicht umhin, dergleichen Prozeduren zur Kenntnis zu nehmen. Selbst in der heutigen Print-Ausgabe ging es nicht ohne einen Biertest ab. So ändern sich die Zeiten und manchmal verdichtet sich das zu einem Bild mit Symbolkraft, i.e. ein Ghettoblaster auf dem Rednerpult. Nun, bei einer Staatspartei reicht es wenigstens nach zu ein paar Würsteln. Bei uns in West-Sibirien haben wir es nicht mal zu einer soliden Staatspartei gebracht und wenn Wahlkampf ist, dann sieht es so aus wie bei Herrn Wichmann von der CDU. Und es gibt nicht mal Würstel, sondern Kugelschreiber.

  48. Nach Merkel ist das Kanzleramt...
    Nach Merkel ist das Kanzleramt wohl für lange Zeit „verbrannt“.

  49. Damit die Euro-S(k)epsis nicht...
    Damit die Euro-S(k)epsis nicht zu kurz kommt, anbei ein Zahlenvergleich der mich schaudern lässt:
    .
    Marktkapitalisierung DAX: 634 Mrd.
    Potentieller Haftungsrahmen für Deutschland: 400 Mrd.
    .
    Da ziehts mir glatt die Lederhose aus!
    .
    http://www.finanzen.net/index/DAX/Marktkapitalisierung
    .
    http://www.faz.net/artikel/C30770/schuldenkrise-deutschland-haftet-mit-400-milliarden-30687805.html

  50. HansMeier555@: Sie haben das...
    HansMeier555@: Sie haben das also auch in meinem Sinne bemerkt. Viel hab ich Ihnen zugetraut, dass Sie sogar Gedankenlesen können-das nicht.
    Die SPD zum Beispiel ist für´s Leistungsprinzip vulgo Transferleistung. Die Grünen auch, die Linken sowieso, die CDU-CSU zögert noch vor dem Total. Die FDP zählt sich aus.
    ..liebe Großmutter warum hast Du so ein großes…
    http://www.youtube.com/watch?v=ej1JNns0EIo&feature=related

  51. @köstlich 13.03h
    DAX...

    @köstlich 13.03h
    DAX Unternehmen sind m.M.n. massiv unterbewertet : die Deutschen müssen dringend viel mehr deutsche Aktien kaufen, sonst sind die besten deutschen Unternehmen leichte Beute (Uebernahmeversuche aus dem Ausland – China, USA usw).

  52. Munich-Ortsteil Chikago (early...
    Munich-Ortsteil Chikago (early 21. century):
    Schüleraufführung Gymnasium Unterföhring
    http://www.wochenanzeiger.de/article/80811.html
    —-OOOOO—-
    Al Phonso: S´Good beianand, Ozapft is!! Buam, aufi gehd´s zua
    Wiesn, schleichts eich! Gema, gema!
    Krischpi: Jawoi Moasta!
    Al Phonso: Habt´s ois beiannand, ha?
    Lucki di Vickiano: Molto bene, dove facciamo capo, ma cosa?
    Al Phonso: Rama dama, wos´n sonst, ha, Du Hiasl? Host dei Schpritzn glodn?
    Krischpi: Moasta, eine Fragä…
    Al Phonso: Reiß Mäu auf–gema, gema…
    Krischpi: I hob, i moan, oiso i hob eigentli Urla….
    Al Phonso: Himmisackzementl, bi i narrisch, oda wos is? Dea Herr hat Urlaub?
    Krischpi: I woid ja nua a Sondaleisdungszualagä, vaschtehst Moasta?
    Al Phonso: Nix is, earscht wiad garbat, hobt´s mi? Mi nehma uns dirägd,
    wemma in´s Zölt nei kumma, dän gsamtn CSU-Landesvoarr-
    schtand ois Geisäl! Vaschtandn?
    Chor: Jawoi, Moasta!
    Brandlmeier Max:Schäf, i muaß no biesln..
    Al Phonso: I werd no narrisch, Leitln itza hockt´s Eich olli i mei Barchetta
    gschwind eini!
    Lucki, Du kimmst mit´m Radl nachagfahrn, subito! Vagiß Dei
    Schpritzn net!
    Lucki di Vickiano: Isse gutte Schäffe!
    (Fortsetzung folgt (vielleicht))

  53. Wo der bessere Ingolstädter...
    Wo der bessere Ingolstädter sein Inkognito verbirgt:
    http://www.bayregio-tegernsee.de/galerie/webcams-tegernsee.php

  54. @fionn
    .
    Aber wenn ich mein...

    @fionn
    .
    Aber wenn ich mein ganzes Geld schon vor einem Jahr in (deutsche) Aktien investiert habe?

  55. Wenn die F.D.P. sich jetzt...
    Wenn die F.D.P. sich jetzt kühn entschlossen zur DM-Partei stilisiert, könnte sie bei den dann fälligen Neuwahlen womöglich das Ergebnis vom letzten Mal wiederholen. Natürlich sind Mandate nicht alles.

  56. @ DA. Auf E sagt man "A blast...
    @ DA. Auf E sagt man „A blast from the past“ d.h. man bekommt Nachrichten von jemandem mit dem/der man jahrelang keinen Kontakt mehr hatte.
    So, was heisst Ghettoblaster? Someone from the ghetto brings you news?
    P.S. HansMeier555
    Sie hätten 2011 grosszügige Dividenden bekommen (wie ich, doch leider teilweise euros). Kapitalgewinne kommen später – Erhohlungsphase (toi toi toi – ich bin halt Optimistin und ich kann nichts dafür).

  57. Wimmerl d.J. 14.47h
    Sehr...

    Wimmerl d.J. 14.47h
    Sehr guet – könnte Züritüütsch sy…

  58. @fionn
    .
    Na gut, Probe aufs...

    @fionn
    .
    Na gut, Probe aufs Exempel: Soll ich F.D.P.-Aktien kaufen? So unverschämt billig wie die jetzt sind.

  59. Statt Blaster: gibt es denn...
    Statt Blaster: gibt es denn keine Pianistin in der Stadt, gekleidet im neuen Schwarz?

  60. @HM555. Kaufen Sie hochwertige...
    @HM555. Kaufen Sie hochwertige Wohnimmobilien, z.B. in der Graf- Recke- Straße in Düsseldorf (ehemaliges VDI- Areal- steht seit einem Jahr weitgehend leer). Mietnomaden sind Ihnen sicher.
    gruß fb

  61. Eigennutz ist bei Immobilien...
    Eigennutz ist bei Immobilien keine Schande, und von 300m² wurde noch niemand erdrückt.
    .
    staff aureus, da fehlen hier ein paar Welten bis zum hiesigen, nebenverhangenen Bildungshorizont.

  62. fionn, bei uns sagt man dazu...
    fionn, bei uns sagt man dazu „ich habe die Apothekerstochter auf dem Wochenmarkt getroffen.“
    ,
    HM555, tja, was soll man da sagen: Manchmal verliert man Geld und manchmal bekommt es die Bank.

  63. Im geliebten Berlin gibt es...
    Im geliebten Berlin gibt es immer noch eine CDU und sie macht auch Wahlwerbung: Mit dem Vorschlag, Radwege auszubauen und die Kindergärten großzügiger zu finanzieren.

  64. JR, mit der altebn...
    JR, mit der altebn Bundesrepublik gingen auch die alten Sicherheiten dahin – nur hat man vergessen, das den Bayern mitzuteilen. Inzwischen fangen siie aber an, das zu begreifen. Man muss da nicht traurig sein, Lumpn sans olle, sagt man in Bayern.
    .
    Jeeves. ja, sowas schaffte der Stoiber damals vor 10 Jahren auch noch, aber die Zeiten, da Politiker so spannend wie ein radelnder Braunbär waren, sind auch vorbei.

  65. Nun, ich glaube, dass man in...
    Nun, ich glaube, dass man in Berlin alles vorschlagen kann – es wird ja auch alles nicht gemacht. Und heute Abend (es kann hier gern über die Ergebnisse debattiert werden) werden dann alle sagen, dass es bundespolitisch keine Bedeutung hat. Sind ja nur Radwege in Berlin.

  66. Pikant die Losung der F.D.P.:...
    Pikant die Losung der F.D.P.: Gegen den Nanny-Staat, vertreten durch (a) Knöllchenschreiber und (b) die Restaurantkontrolleure vom GEsundheitsamt.

  67. pardel, genau das ist ja das...
    pardel, genau das ist ja das Problem: Nicht mal das Bier hilft hier noch. Das kann sich jeder selber kaufen. Und die CSU ktatzt sich im florierenden Land den Kopf und versteht gar nicht, wie das alles passieren konnte. Wo sie doch alles zwengs dem bayern gemacht haben.
    .
    Don Ferrando, Bayern ist zum Glück nicht Norditalien. Und ich glaube auch nicht, dass sich hier unter Rotgrün irgendetwas ändern würde, ausser ein paar Köpfen, die eh wurscht sind.

  68. @ HansMeier555
    F.D.P.? Nein -...

    @ HansMeier555
    F.D.P.? Nein – Hände weg von Foreign Debt Papieren.
    Ich empfehle eher C.D.U. – Classic Deutsche Unternehmen.
    Mfg
    F.H.
    (Friendly Helpdesk)

  69. D.A. @ 09.09h
    You are...

    D.A. @ 09.09h
    You are already in good form today.
    KIT (Keep It Up) – your good mood, I mean.

  70. Fionn, jetzt dann gleich nach...
    Fionn, jetzt dann gleich nach Castel d’Ario zur Rückkehr des Gran Prenio Nuvolari. Das macht Spass!
    .
    HM555, Liberalisierung nur dort, wo sie verwertbar ist.

  71. DA@: Huh, huh, Liberalisierung...
    DA@: Huh, huh, Liberalisierung nur dort, wo sie verwertbar ist? Der moderne Liberalismus schielt doch (der Herr Rösler frißt auch nur Kreide). Wohin? Na ist doch klar, gemeinsam mit der Linken zum Staatskapitalismus. Das ist der Weg vom Transfer zur Transformation (demoracy just for decoration, not for fun). Da der Staat sich in Permanenz bei den Banken verschuldet, die Banken aber den Staat als Garanten benötigen, egal ob National- oder europäischer (Einheits-)Bundesstaat, der Weg ist vorgezeichnet. Im Hintergrund die Großkonzerne, die ebenfalls schielen Die diktatoriale europäische Wohlfahrts-Wohlfühlzone. Sauba sog i, wer ma scho sehng. (Der Bürger ist lediglich als Verfügungsmasse zu verstehn samt seinen systemisch verwertbaren Ersparnissen, wenn es hart auf hart kommt s. 2008 hi, hi)

  72. Dos Bänkli Clandestino...
    Dos Bänkli Clandestino erzählte seinen lieben, dütschen Chunden bei der Einzahlig confidentiell aberr einen ganz anderen Schmus:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,786875,00.html

  73. @Grand guignol
    .
    Der...

    @Grand guignol
    .
    Der Liberalismus gibt sich in der Theorie egalitär („Belohnung der Tüchtigen ohne Ansehen ihrer sozialen Herkunft“), führt in der Praxis aber zuverlässig zur neofeudalen Kleptokratie.
    .
    Die ewigen Liberalisierungsapostel ficht das nicht an: Wenn sich der Parasit von Staatsgeldern ernährt, dann ist ja auch irgendwie „staatliche Umverteilung“ oder „Bankenkommunismus“ und folglich genau das, wogegen er doch immer gepredigt hat!
    .
    Und so finden wir uns nach 20 Jahren neoliberaler Politik plötzlich im Kommunismus wieder. Dreimal abgesägt, und immer noch zu kurz!

  74. Die CDU für Radwege und...
    Die CDU für Radwege und Kindergärten?
    Revolutionäres vollzieht sich und keiner geht hin.
    .
    Regierbar ist diese Stadt sowieso nicht. „Das große Karthago hatte drei Wahlperioden.“ Was solls, den Leuten reicht ein Grüßonkel. Ein Programm, eine Ahnung, eine Meinung, irgendein Konzept wäre nur hinderlich. Ziehen sie halt noch einen durch.

  75. Grand Guignol, 13:58@ Träumen...
    Grand Guignol, 13:58@ Träumen dürfen die ja, nur wie oft wurde so etwas in Europa
    schon versucht – mit überschaubarem Erfolg. Schau’n mr mal.
    .
    Die Füsse auf denen das alles steht sind doch sehr schwach. Wer mag da mit-
    machen. Das Gefolge braucht auch Gefolgschaft.

  76. Die FDP mag fertig haben, aber...
    Die FDP mag fertig haben, aber Angst einjagen kann sie den anderen immer noch.
    .
    Ich trau dem Westerwelle zu, dass er nachtragend ist; wenn ICH gehen muss, dann geht Mutti mit.

  77. ...und vor den Medien muss...
    …und vor den Medien muss sich Guido nicht fürchten, wenn es Droh-Potential gibt,
    stecken sie mittendrin.

  78. Träumereien am Kamin
    Wenn der...

    Träumereien am Kamin
    Wenn der Herr Wowereit siegt, Mutti demnächst geht, dann wird der stellungslose Herr Dr. Westerwelle womöglich Frühstücksdirektor bei den Berliner Verkehrsbe-trieben (BVG). Die Dame, als studierte Physikerin, übernimmt höchstderoselbst voll und ganz CERN in Genf und findet endlich die gesuchten Mohnteilchen.

  79. Ich werde morgen übrigens...
    Ich werde morgen übrigens nicht über die FDP schreiben. So kurz, wie der Artikel sein müsste, geht das hier nicht.

  80. @Don, München gilt gemeinhin...
    @Don, München gilt gemeinhin als nördlichste Stadt Italiens, wird zumindest immer gesagt.
    .
    Schau ich mir die Bilder aus dem Reichshauptslum an, so auch hier der klassische Euphemismus der Wegelagerer. Und die Gelben kriegen die Peitschung. Und die Roth wird jetzt nur noch durch Kreuzberg tanzen.

  81. Naja, wenn ich die Wahl...
    Naja, wenn ich die Wahl zwischen einem schönen Land mit schlimmer Partei und einem schlimmen Land mit schlimmen Parteien habe, ist Bayern doch sehr lebenswert. Zwischen den Biertischen geht man durch, und die Sache ist erledigt.

  82. Was ist den an bella italia so...
    Was ist den an bella italia so schlimm? Die bauen die schönsten Autos, Rennräder, Klamotten (Anzüge sind stetes aus Tuchen von Loro Piana), Weine, Olivenöle uswusf. Und den Silvio hat man gewählt, ob man will oder nicht.

  83. Und: Ab und an liebt der...
    Und: Ab und an liebt der Italiener eben etwas Ordnung, deswegen reist er auch nach München und zur Wiesn. Ansonsten liebt er eher italienische Verhältnisse, meine ich. Bei Silvio wissen sie, sie werden beschi….. Hierzulande glaubt man noch an das Gute im Menschen äh Politiker.

  84. Dieses Berlin-Bashing ist doch...
    Dieses Berlin-Bashing ist doch unerträglich.

  85. Jaja, never change a running...
    Jaja, never change a running system… der Spruch ist jetzt auch schon sicher 12 Jahre alt mindestens. Hatte ihn schon fast vergessen. Bei den heutigen Senatswahlen wird ja ähnliches rauskommen. Die Kinder von der FDP sind raus, die Kinder von der Piratenpartei dürfen mal eine Runde mitspielen.

    Gestern kompletter Gehweg blockiert mit Hüpfburg und Bierzeltbänken für die Eltern (zahlreich versammelt) von der Trampolin-Kita in dieser Wohnstraße. Ich habs umkurvt, aber irgendein Lärmgerät Kaliber Ghettoblaster war auch dabei, es lief zeitweise irgendwelche Rockmusik. An anderen Samstagen hört man im Hof mitunter Klavierkonzerte (schätzungsweise aus der Dose, wenn jemand ein Klavier hätte – in manchen Nachbarhäusern gibt es das wohl, dem Klang nach – würde man es an manchem Zögern und Abbrechen merken, daß jemand spielt).

    Riesling schmeckt immer noch, und der große grüne Berliner-Pilsener-Stoffschirm hält den Regen ab im Lokal mit dem schönen Gartenzaun.

    Dort waren die letzten Sonntage immer mal größere Familien an weißgedeckten, langen Tischen; mal hatten welche Besuch aus Indien, mal waren es alles Einheimische, die Einschulungsfeier machten.
    Da war ich platt, sowas hatte ich noch nie gehört. Aber die Kellnerin sagte, doch, das hätten sie schon ein paar gehabt, und ja, das wäre recht neu.
    Zu meiner Einschulung war es noch üblich, daß jedes Schulkind zum ersten Schultag eine Schultüte, gefüllt mit Bonbons, Stiften und dergleichen, überreicht bekam. In den 90ern und 00ern hörte ich aus Ostberlin vom Schultütenbaum, von dem die Erstklässler die Schultüten pflücken.
    Aber Einschulungsfeier mit der ganzen Familie, wie weiland Kommunion oder Konfirmation, das ist neu. Die armen Kinder sollen immer schneller erwachsen werden.

  86. @Grand Guignol:...
    @Grand Guignol: Verfügungsmasse ist übertrieben. Heizstroh und Humus, für die Pilzzucht. Nur, andernorts ist das zwar ein bißchen anders (z.B. in F zentraler, in CH unten kleinteiliger), aber auch nicht besser. Teilweise wohl noch schlimmer.

  87. Ohne zu drängen (oder doch...
    Ohne zu drängen (oder doch etwas): Das endlose Abarbeiten und Nagen an Untoten ist wenig lesenswert. Also bitte weniger CSU, mehr Vitalität. Sollte von Italien aus doch gehen (muss ja nicht gleich was über Poebenen sein.)

  88. DSK meint die Europäer...
    DSK meint die Europäer erkennen das Ausmass der Probleme nicht.
    Ich fürchte, da irrt er sich.
    Es könnte allerdings passieren, dass ihnen zunehmend die Probleme im Rest der Welt egal sind.

  89. Europa als Ganzes hat noch nie...
    Europa als Ganzes hat noch nie an seiner Unterproduktivität gelitten.

  90. Möchte E.R. Langen zustimmen:...
    Möchte E.R. Langen zustimmen: Lieber mal was über Arkadien im weitesten Sinn, und über junge Schäfersleute im engeren.

  91. Von den Griechen können wir...
    Von den Griechen können wir was lernen, nämlich wie man sich vom Produktivitätswahn emanzipiert.
    .
    Ich erinnere mich dunkel an eine Geschichte in unserem Gemeinschaftskundelesebuch von Heinrich Böll, so eine „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“. Seufz.

  92. Wenn ich meine Arbeitsmoral...
    Wenn ich meine Arbeitsmoral wiederfinde, schreibe ich was drüber.

  93. Auch über Italien, wenn es...
    Auch über Italien, wenn es denn sein soll.

  94. colorcraze, einerseits finde...
    colorcraze, einerseits finde ich das erstaunlich, andererseits passt es ja ganz gut in die Entwicklung,. das Einzelkind als Depositum der Zukunft zu begreifen, das entsprechend gehätschelt werden muss, dem man alle Not aus dem Weg räumt, und das dann auch Anlss für Feste und Angebereien ist. Die Psyche cder Leute geht halt auf breiter Front zum Anspruchsdenken.

  95. Die Senkung der Arbeitsmoral...
    Die Senkung der Arbeitsmoral wird dringend nötig werden, will man nicht auch
    noch die Staatspensionen in Singapur und Kaliforniern und, und,und… krumm legen.
    Dann lieber für die Franzosen.

  96. @DA (10:35): ich weiß nicht,...
    @DA (10:35): ich weiß nicht, ob diese Beschreibung zutreffend ist. Mir kommt es irgendwie wie eine selbstlaufende Simulation vor, so in der Art, die Eltern vergewissern sich, daß in der Welt doch noch etwas erkennbar ist wie früher, gleichzeitig merken sie aber, daß das nur rein oberflächlich der Fall ist, darum diese völlig verfrühten Feste.

  97. Ich frage mich schon seit...
    Ich frage mich schon seit langem, wie denn politisches Werben vor Ort in einer interessanten und zeitgemäßen Form aussähe. Oder macht man das heutzutage nur noch über Facebook?

  98. Das kann es natürlich auch...
    Das kann es natürlich auch sein. Die Frage ist halt, wo dann die Defizite liegen. Im Fehlen der Familienstrukturen? In der Angst vor der Scheidung? In der Notwendigkeit, immer und überall mitzuziehen? Schwierig zu sagen. Wobeio ich denke, dass eine gewisse Art der Berliner Mutter echt schlimm ist.

  99. Mit Butzebärchen und...
    Mit Butzebärchen und Gespielen ölig die Kür machen….

  100. Falkenherz, mit der...
    Falkenherz, mit der Ausdifferenzierung der Gesellschaft müssen Parteien eben lernen, sich ihre Niederlagen überall zu holen.

  101. Mir san mir. Die Partei...
    Mir san mir. Die Partei beinhaltet einen Querschnitt aus dem Volk. Wenn man den Trend der Gesellschaft nach Party und Waschmirdenpelzabermachmichnichtnass (ausdifferenziert und frei nach Stuttgart 21) auf Parteien wirken lässt, bekommt man genau das, was man heute hat. Der Finger durchläuft einen Quantensprung und zeigt plötzlich auf einen selbst.

  102. @Don, 10:31
    Das wollte ich...

    @Don, 10:31
    Das wollte ich jetzt nicht so direkt sagen.

  103. Ich schon. Aber ich habe eine...
    Ich schon. Aber ich habe eine gute Ausrede, ich war feiern:
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1889478/
    .
    Falkenherz, das Volk sieht sich aber nicht mehr in dem, was von den Parteien angesichts der Lobbies, Zwänge und Bänkster übrig ist. Und das trifft alle, auch die Grünen, in naher Zukunft.

  104. Falkenherz@:..mea culpa maxima...
    Falkenherz@:..mea culpa maxima culpa. Ach, würden´s doch die Regierer auch so bekennen, coram publico wohlgemerkt!). So steht man allein und bekleckert da.

  105. Künast möchte die Stimmen...
    Künast möchte die Stimmen der Piraten „zuück haben“. Ignoranz aller Orten.

  106. (Oder auch: Wie mache ich als...
    (Oder auch: Wie mache ich als Ex-Hoffnungsträger das Debakel beim Versagen noch etwas grösser)

  107. "Die (leere)...
    „Die (leere) Schatztruhe“
    Gewidmet, in aller Demut, Don Al, dem großen Durchblicker.
    B E R I C H T V O M W A N N S E E
    Käptn Hinz: Volle Breitseite! Feuer!
    Steuermann Kunz: Anlegen, Enterhaken bereithalten, Segel braaaaassen!
    Käptn Hinz: Volle Breitseite! Feuer!
    Die Freibeuter: Hurraaaa, wir machen sie alle!
    Käptn Hinz: Jungs, keine Gnade, Rum für alle!
    Klein Fritzgen: Keuch, keuch…Käptn..wir ham´se gefunden, die
    Schatztruhe..alles leer, nur Schuldverschreibungen drinne!
    Käptn Hinz: ..und wo is die Schefin? Wo sind die Koalitionäre? Die Liberalos?
    2. Steuermann: Mausetot, sie wissen´s nur noch nicht!
    Käptn Hinz: ….und die Passagiere, die Roten und die Grünen?
    2. Steuermann: Auch!

  108. Fuchs Du hast die Gans...
    Fuchs Du hast die Gans gestohlen.

  109. Gesucht: Politiker, die ihre...
    Gesucht: Politiker, die ihre Arbeit positiv vermitteln können ohne Populisten zu sein.
    .
    Ach, meine Arbeitsmoral ist angesichts der Wahlmöglichkeiten in der heutigen differenzierten Gesellschaft (Politiker, Lobbyisten und Bänker versus den kleinen Mann) zu den anderen ein Bier trinken gegangen.

  110. Grand Guignol@ So, das haben...
    Grand Guignol@ So, das haben Sie jetzt davon, wenn Sie den Kasten aufmachen!

  111. Grand Guignol@ So, das haben...
    Grand Guignol@ So, das haben Sie jetzt davon, wenn Sie den Kasten aufmachen!

  112. @DA: naja, defizitär wirkte...
    @DA: naja, defizitär wirkte niemand von denen ([neu]reich auch nicht) und in irgendeiner Weise unbesonnen auch nicht, und sie waren alle freundlich und zurückhaltend. Eher als wollten sie der Seele noch etwas Nahrung geben, bevor sie vom Leben unweigerlich angefressen wird.

  113. Das "Brief- und...
    Das „Brief- und Fernmeldegeheimnis“ ist so eine fixe Idee, die sie 20 Jahre nach dem Mauerfall keinem Bürgerlein mehr vermitteln können.

  114. Denn mit dem Kommunismus haben...
    Denn mit dem Kommunismus haben sich auch alle Gründe verflüchtigt, gegen Diktatur zu sein.

  115. Die Deutschen sorgen heute...
    Die Deutschen sorgen heute für Eclat!! Eine Piraten-Partei! Link?

  116. Ob die Piraten jetzt eine Bank...
    Ob die Piraten jetzt eine Bank gründen? Mit Hauptsitz in der Karibik?

  117. Mir springt der große...
    Mir springt der große optische Gegensatz ins Auge.
    .
    Hier die schnieken gewesenen Jungkarrieristen von der FDP, dort die hemdsärmligen Piraten.
    Ist der Triumph der einen über die anderen eine
    gesellschaftliche Zukunfstaussage?

  118. @colorcraze, @ don
    „Da war...

    @colorcraze, @ don
    „Da war ich platt, sowas hatte ich noch nie gehört. …Einschulungsfeier mit der ganzen Familie.“
    „Anlss für Feste und Angebereien … Anspruchsdenken“
    .
    Tsssisssissss. Der gemeine Wessi wieder einmal zuverlässig autistisch. Hinterm Horizont geht’s weiter!

  119. hans meier,
    .
    wozu eine bank,...

    hans meier,
    .
    wozu eine bank, wenn man auch eine parteistiftung haben kann (und damit nebenaussenpolitik machen kann, auch in der karibik, dafür sind parteistiftungen ja schliesslich da).

  120. Ob die Piraten nun eine Bank...
    Ob die Piraten nun eine Bank gründen oder eine Parteistiftung, Hauptsache sie
    verbrennen die erbeuteten Schuldscheine.

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