Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Rettung Italiens mit Visitenkarten

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Rettungsschirme, Anleihenaufkäufe und Panik zwischen Berlin und Rom: Mit 1,8 Billionen Schulden ist Italien der Mühlstein am Hals des Euro. Dabei könnten die Banken mit dem Ankauf der richtigen Visitenkarten dem drohenden Zusammenbruch angenehm entgehen.

Die ganze Pracht der zu diesem Beitrag gehörenden Bilder ist hinter diesem Link zu bestaunen.

Der mittlere Vorspeisenteller im Bue d’Oro heisst auf Italienisch normale und auf English human. Ich nehme den grossen Teller. Der heisst zwar nicht superhuman, aber er ist anspruchsvoll. Vallegio sul Mincio ist allgemein berühmt für seine Tortelli di Zucca, aber das Bue d’Oro ist darüber hinaus – und zu Recht – bekannt für seine Vorspeisentische. Man kann sich da leicht verschätzen, wenn man bei den eingelegten Pilzen zugreift, danach die Runde über das Gemüse macht und erst zum Schluss noch die Eier auf Radicciosalat und die kleinen, undefinierbaren Teigtaschen entdeckt. Jetzt ist es zu spät, man kann den Teller nicht wieder teilweise abräumen, also türmt man und… ich bin nicht superhuman, das ahbe ich begriffen. Ich bin nur nicht sehr dünn und kenne meine Grenzen. Wenn ich sie übertreten habe und der Schmez kommt. Normalerweise schlafe ich nach dem Essen wie ein Stein, aber diesmal lastet ein Gebirge auf meiner Leibesmitte. Es ist superhuman, so kann man nicht schlafen, und ich dämmere zwischen Reue und Gedanken an die morgige Trüffelorgie in San Matteo, zwischen Wachen und Schlafen vor mich hin. Es tut so weh.

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Ich schlafe wieder weg. Und wache wieder auf. Ich bin nicht mehr allein, zu mir hat sich ein bekannter deutscher Bankchef gesellt, der vor Kurzem in den Aufsichtsrat wechselte. Schlecht schaut er aus, der Bankchef. Es ist, fällt mir ein, gerade kein besonderer Spass, Bankchef zu sein, die Börsen orientieren sich wieder an der Realität und die ist, bestenfalls, so flau wie mein Bauchgefühl und so erfreulich wie die Schüssel mit den überbackenen Artischocken für den, der das Pech hat, mir dort nachzufolgen. Der ganzen Welt geht es wie mir: Wir hättem gerne überbackene Artischocken, aber wir bekommen nur bedrückte Bankchefs. Der hier nun beschwert sich, dass keiner mehr Achtung vor ihm hat, sogar daheim lachen sie ihn aus, weil er zum fünften Mal sein Vermögen umschichten und alte Prognosen über den Haufen werfen muss, und die Katze frisst auch lieber beim Nachbarn und tut in der Öffentlichkeit so, als würde sie ihn nicht kennen. Überhaupt gehe alles vor die Hunde und sei für die Katz. Nun aber sei er nach Italien gekommen und möchte einmal etwas tun, um nicht zu raffen, sondern zu retten. Idealerweise, ohne Berlusconi zu füttern. Der wäre der letzte seiner Kunden, die bei ihm noch aus dem Hundenapf fressen würde.

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Dienstferrari für alle von Reinigungspersonal bis runter zum Investmentbanker, murmle ich, aber das, meint er, würde nicht gehen, da spiele das Controlling nicht mit. Dann halt Visitenkarten für alle bei der Tipografia Besia in der Via Franchetti 12 in Mantua, raunze ich. Also: Richtige Visitenkarten. Nicht diese Dinger auf billigem Papier aus der Technikabteilung, die dort der Laserdrucker ausspuckt, mit Berufen, die sich ohnehin keiner merken kann, kein Chief Senior Officer for apllied Nasenbohring and Mobbing Technologies Ph. d. MBA of West Kasachstan, sondern halt einfach ein schönes Papier und den Namen drauf.

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Das ist nämlich für Italien schon ein kleines Konjunkturprogramm, so wie es für deutsche Banken ein Verschönerungs- und Entdummsprechprogramm ist. Die Sache beginnt damit, dass man dort nicht, wie heute üblich, sich die Visitenkarte im Netz zusammenklicken kann. Man muss dorthin fahren – zuerst nach Mantua. Und dann zu Fuss oder mit dem Rad weiter zu Besia. Kein Mensch fährt dort Auto. Eine Website haben sie nicht. Was sie aber haben, ist ein Gewölbe mit Bögen und Marmorsäule, und Hefte, in denen man sieht, was möglich ist: Welches Papier, welche Beschneidung, welches Format und welche Lettern in welcher Grösse. Da steht man schon mal eine halbe angeschlagene Stunde im Laden und denkt nach – man tut etwas, das einem sonst in Läden wie Banken, Parlamenten und Medien gerne abgenommen wird. Man trifft echte Entscheidungen, und wenn es schief geht, muss man die Folgen selber tragen. Das ist mal etwas ganz anderes als der Wertpapierhandel und das Erpressungsgewerbe für unbeteiligte Dritte, wenn es schief geht. Und wer weiss – vielleicht erinnert so eine individuelle Visitenkarte den Besitzer ja auch daran, dass er ein Individuum ist, und nicht nur ein weichgekochtes Gummibärchen.

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Was kostet das? Will der Bankchef wissen. 42 Euro für 200 Karten, darunter lohnt es sich nicht, sage ich. Aber das ist ja mindestens 10 mal so teuer als unsere eigenen Karten, vergisst der Bankchef kurz seine eigentliche Reisebegründung. Und immer noch doppelt so viel wie bei der Internetdruckerei, der sie die tolle Idee mit den Standortwechseln und dem Abkassieren der Förderung im Osten und der Steueroptimierung bei ihrer irische Tochter… Sicher, es ist etwas teurer, aber es sind ja auch echte Lettern in Leisten, die mit echter Druckerschwärze das Papier bedrucken. Das mag antiquiert erscheinen in einer Epoche, in der schwarze Zahlen mit Fiat-Money im Computer entsteht, aber es geht und es sieht besser aus. Ausserdem, 42 Euro, vorgängersprichwörtliche Peanuts, erpresse ich ihn dezent, denn ich könnte ja schreiben, wer hier in meiner Wohnung in Mantua leise wimmert.

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42 mal alle Mitarbeiter ist Moment soundsoviele Millionen, denkt der Bankchef nach. Sagen Sie mal, Sie wissen schon, dass Italien 1900 Milliarden Staatsschulden hat? Wie sollen die paar Millionen denn daran was ändern? So sind sie, die Bankchefs. Wer einen Beamer hat, betrachtet alle Probleme nur noch als Powerpoint. Sie schauen immer nur auf kurzfristige Ergebnisse und nie auf die langfristigen Auswirkungen. Mein Herr, sage ich, wenn mich die Artischocken nicht so niederdrücken würden, könnte ich aufstehen und Ihnen die Bestellung zeigen. Denn man lässt die dort nicht einfach drucken, und holt sie nach einem Spritz in der Bar Venezia ab. Man wird gefragt, wann man sie abholen möchte. In drei Wochen, in vier, in zwei Monaten, also, wenn es ganz schnell gehen soll: Zwei Wochen. Dimmi quando tu verrai, dimmi quando, quando, quando…l’anno, il giorno e l’ora in cuiforse tu mi bacerai… singe ich in das entsetzte Gesicht des Bankchefs, der es gewohnt ist, dass seine Sklaven in Firma und Politik sofort liefern. Aua. Auch das Schunkeln tut mit diesem Bauch weh. Die Panna Cotta war seine Nemesis, wird auf dem Grabstein stehen.

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Gucken Sie nicht so entsetzt. Besia ist steinalt, die ganze Einrichtung ist am dritten Tag der Schöpfung entstanden, sie hat Lehman überlebt und wird uns alle überleben. Und dort geht es einfach nicht so schnell. Es muss ja alles richtig gesetzt werden, damit es wirklich schön aussieht. Schönheit ist dort ein Kriterium, nicht billig und schnellschnell. Dann müssen meine Leute nach drei Wochen nochmal hinfahren, zeigt sich der Bankchef schockiert und rechnet nach, was das an Arbeitsausfall kosten wird. Nein, nein, beruhige ich ihn. Gar nicht. Er sieht schon wieder etwas entspannt aus. Das ist nicht nötig. Der Bankchef lächelt beglückt, da versetze ich ihm den Tiefschlag: Machen Sie ihren Laden einfach drei Wochen dicht und ihre Leute hier unten. In den kommenden drei Wochen versäumen Sie sowieso nichts an der Börse ausser Armageddon und das Loch so schwarz wie Druckerschwärze.

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In den drei Wochen haben Sie jede Chance, Geld in die italienische Wirtschaft zu pumpen. Kaufen Sie ihren Leuten ein Rad bei Umberto Dei, Ernesto Colnago, den Grandis-Brüdern, Giovanni Pelizzoli oder Ugo de Rosa. Investieren Sie in Gold, Gold Brothers Schuhe, gerne auch zweifarbig, die sind ganz leise und eignen sich nicht für den Drill Ihrer Kaserne. Gehen Sie damit ins Fenice bei Desenzano und schauen Sie auf den See. Wenn Sie in Verona sind, lassen Sie sich Stiefel fertigen, mit denen man den Winter draussen vor den Banktüren überlebt. Lassen Sie ihre Sekretärinnen auf die Läden los, plüschäugle ich ihn an, die wissen schon, wie sie die drei Wochen zugunsten des italienischen Mittelstandes verbringen.

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Gehen Sie jeden Tag zweimal Essen. Und zwar richtig und nicht nur Fingerfood und Kantinenzeug. Orientieren Sie sich an Slow Food. Schauen Sie sich Sonnenuntergänge an und suchen Sie am Strand nach angespülten Knochen, dann wissen Sie, was Sparen und Investieren bringt.  Lassen Sie es drei Wochen so richtig krachen, und wenn die Rechnung kommt, gehen sie zum kleinen Schreibwarenladen gleich neben Sant’Andrea und kaufen für das Unterschreiben den teuersten Viscontifüller, den sie kriegen können. Danach sind Sie ein stattlicher, rundum beliebter Mann und können ganz andere Schlafzimmer von innen sehen, als meines. Und Italien ist auch gerettet. Kaufen Sie dann noch etwas Sendezeit und sagen Sie den Italienern, dass die den Kurzen zum Teufel jagen sollen, und dann sind alle froh. Sie, Ihre Leute, die Italiener und Ihre Katze kommt auch wieder, wenn sie ihn ihren neuen Kaschmiranzug aus Biella Haaren kann.

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Sprach ich aus Erfahrung, stand gegen die Schwerkraft auf und ging in die Küche, um einen Tee zu kochen. Als ich wieder kam, war der Bankchef schon weg. So sind sie halt, immer unterwegs. Ich ging zu Bett, träumte, ich wäre mit einer Trüffelzüchterin verheiratet, und holte heute morgen meine Visitenkarten ab.

Schön sind sie geworden. Leider haben sie den Rechtschreibfehler bemerkt und behoben. Eine Visitenkarte mit Rechtschreibfehler hätte gnz one Titl alles über mich gesagt.

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141 Lesermeinungen

  1. "Schönheit ist kein...
    „Schönheit ist kein Kriterium“
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    Das war der Lieblingsspruch unserer pseudointellektuellen Kunstlehrererin m in der Quarta, die mit dem französischen Nachnamen. In welchem Fegefeuer sie heute wohl brennt?

  2. Köstlich - und hält dabei...
    Köstlich – und hält dabei seine Visitenkarte mit dem Schreibfehler ( sogar den Namen ) in Händen

  3. Auh in Deuscland kan hohen...
    Auh in Deuscland kan hohen Ansprchn gholfe wer n, ist nu um ein wenges teur.
    http://www.presseecho.de/de/edwin-berberich-startet-exklusive-handgefertigte-akzidenzreihe-fuer-den-besonderen-auftritt.html
    ..
    Auf einen Frank Schirrmacher drei Sozdemokratos gesetzt und die Krise ist überwunden, Demokratie und Ökonomie laufen wieder rund, wie geschmiert. Wer die Rezepturen kennt, gewinnt. Vielleicht. Oder gar nicht.
    http://www.faz.net/artikel/C31315/politische-strategie-alles-besser-anders-machen-30688507.html
    ..
    So sind sie halt, die elitären SdG, wollen nicht nur Trüffeln abschmecken, gleich wollen sie auch deren Züchterin mit vernaschen. Ausserdem sind sie auch noch Schuhfetischisten.

  4. Klasse! (Und es gibt sogar...
    Klasse! (Und es gibt sogar Leute, mit denen würde man sogar auch erfolgreich Pingpong spielen.)
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    Die Viisitenkarten gibt es alledings in Wittlich auch. Und auch nicht schneller, *g*. Und auch handgemacht,
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    Und selbstverständlich hatten alle mitgedacht: Der „Dr.“ nur war noch überflüssig auf dem gezeigten Beispiel und Foto. Helmut Schmidt hatte auch immer nur „Helmut Schmidt“ auf seinen Visitenkarten stehe. So, wie man es als anständig empfindet eben.
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    Und „timing“ ist in der Tat alles. Abd El-Krim z.B. wusste , als er 1923 Einundvierzigjährig die Rif-Republik gründete, genau, dass das nichts werden würde, „er ca. 40 Jahre zu früh damit dran war“, „er besser bis nach dem Algerienkrieg hätte warten sollen“. Denn schließlich wollte die Deutsche Chem. Industrie ihr nigelnagelneues Exportprodukt „Senfgas“ ausprobieren – und suchte dafür einen unauffälligen Testmarkt – und die Franzosen (Liberté, Egalité und Fraternité galten früher immer nur nach innen, zumal, wenn hoch gebildete Westviertel das Sagen hatten; „andere müssten sich da erstmal qualifizieren für“, „durch ebenso langes Leiden, wie wir es vorher auch hatten z.B.“ – so sagen die franzose heute selbst) befanden sich ein paar Jahre nach WK I als arme Sieger mit hohen Kriegsschulden innenpolitisch in unangenehmer Lage, und da kam eine außenpolitisch-militärische Aktion „an der Südflanke“ „zur Ablenkung“ gerade recht – zumal wenn man einen Pétain zum reaktivieren hatte.
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    http://de.wikipedia.org/wiki/Abd_el-Krim („Ab Anfang 1919 warb Abd el Krim für die Bildung eines antikolonialen Stammesbündnis, dessen Ziel es war, dass sich die Spanier »nach Ceuta und Melilla zurückziehen, weil das Protektorat nur Elend und Armut, Grausamkeit und Unfähigkeit gebracht hat«. 1921 riefen sechs Stämme des Rif-Gebirges Mohammed Abd al-Karim zum Emir aus. …Beim Rifkrieg (1921) traten Militärs aus Frankreich, Spanien und dem Deutschen Reich geschlossen gegen eine Emanzipation vom Kolonialsystem auf. Auf Initiative von Alfons XIII. (Spanien) wurde bei Hugo Stoltzenberg, Senfgas (Lost) erworben, eine Lostbombenabfüllanlage in Melilla errichtet und der Chemiewaffeneinsatz im Rifkrieg nach einer Verseuchungsstrategie von Stoltzenberg durchgeführt. Zeitgleich mit der Räumung des Landesinneren von Spanisch-Marokko für die Anwendung des Kontaktgiftes Lost, besetzte die französische Armee unter Pétain die fruchtbaren Gebiete des Rifs in Französisch Marokko mit 250.000 Soldaten und unterband so die Lebensmittelversorgung der Rif-Republik. …“) http://de.wikipedia.org/wiki/Rifkabylen
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    Welch ein Gück also, dass das alles gestern war und wir heute zum Glück instinktiv richtig nur noch durch verbesserten Zugang der Massen zum Konsum und Kaufkraft wieder aufholen oder ausgleichen wollen oder müssen.
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    Und es sei daran erinnert, dass eine Italienreise, sagen wir mal von Meran über Mailand, Florenz, Rom, Neapel, Messina und Palermo bis ungefähr nach Trapani „ungefähr fast schon einer Reise von Baden-Baden über Frankfurt/Main, Wien, und Budapest bis ins tiefeste Bulgarisch-Rumänien entsprechen würde“: Nein, das muss man nicht haben. Nimmt es aber zur Kenntnis: Wenn schon der römische Zentralstaat die Entfernungsunterschiede und Gefälle allesamt nicht in den Griff bekommen hat in den letzten Jahrzehnten (und mit EU-Geld), wie soll das dann ein Bund loser Staaten (EU) über nationalstaatliche Grenzen hinweg in den Griff kriegen?
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    Wie gesagt: Genau genommen könnte man fast schon beginnen darüber zu philosophieren, ob Deutschland (passiv) nicht längst dabei sei, sich durch die anderen „Problemstaaten“ (aktiv seiend durch gezielten Einsatz von Passivität – frau weiß auch wie das geht, so sagt man) in einen quasi „dritten Kontinentalkrieg“ hineinziehen zu lassen:
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    Soldaten könnte man moderner Weise viel intelligenter lieber gleich sein Geld schicken – statt dem Umweg über Unifiomrschneidereien und Kanonengüsse und Kasernenbau und Produktion von Fahnen, Orden- u. Ehrenzeichen gehen zu müssen – der Effekt wäre aber der immer nämliche: “ Deutschland „verblutete“ sich zwar nicht körperlich, sehr wohl aber finanziell und volkswirtsachaftlich ganz genauso wie ehemals „in den Tiefen der europäischen Räume“.“ (Und wir wetten: Von noch etwas weiter außen sähe man es noch besser.)
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    Und was der Herr Banker wohl dazu sagen würde?
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    P.S.: Das wissen wir zwar nicht – und mutmaßen, es wird wohl auch nicht so bedeutend sein – wir wisssen aber was genannter Pétain dazu bei Gelegenheiten nachweisslich gesagt hat – und wohl auch weiterhin sagen würde: „Generäle wie ich machen Politik – nicht Strategie“.
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    Und Grüße.
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    (Unsere Musik heute? „All hands on deck – match the captains eye..!“ http://www.youtube.com/watch?v=ebXux_AopgM&feature=related (wie immer ganz ohne Hinterbedeutung oder Frage)(„If in doubt – write a hymn!“))
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    Und es sind keine Problemstaaten.

  5. Ach seufz, O Don Alphonso, wie...
    Ach seufz, O Don Alphonso, wie gerne möchte ich Ihnen mal so richtig widersprechen können! Und nun sitz ich wieder da, weil Sie alle meine Urteile und Vorurteile so schön getroffen haben. Wackle mit dem Kopf, was man für beifälliges Nicken halten könnte; dabei haben Sie nur den Nagel auf denselben geträumt. Seien Sie weiter heiter etc.!

  6. @HansMeier555: Sie brennt...
    @HansMeier555: Sie brennt tausend und tausend Klafter tief, wo die Schatten ohne Hoffnung dem Glanz Apolls schmerzlich-reuevoll nachtrauern. Und alle Tage ihrer freudlosen Ödnis gäben, um nur einen einzigen unter den sterblich Lebendigen, dankbar staunenden Kindern der Schöpfung zu wandeln.

  7. "An Stelle von Soldaten...
    „An Stelle von Soldaten könnte man „moderner Weise und viel intelligenter“ lieber gleich „nur sein Geld“ schicken – statt den Umweg über Uniformschneidereien …“ usw., usf.; we beg your pardon.

  8. Wo Schönheit und Hedonismus...
    Wo Schönheit und Hedonismus die Triebfedern allen Denkens und Handelns sind, kann Sparen kein Thema sein. Nein, vornehm geht die Welt zugrunde – und mit handgedengelten- und geschöpften Karten aus Besia für den Marquis de Venosta.

  9. "Marquis de Venosta"? Wir...
    „Marquis de Venosta“? Wir applaudieren – treffender konnte man diese Seite der Möglichkeiten und Realien kaum aufzeigen, nicht wahr? Und „Gute Reise auch weiterhin“ noch nachrufen, … wenn, ja wenn es sich nicht eben doch um unsere Kunstfigur Dr. Don aus der FAZ handeln würde … .

  10. Ihre Ehrlichkeit und Liebe zur...
    Ihre Ehrlichkeit und Liebe zur Schönheit rührt mich erneut. –
    Hoffentlich treffen Sie bald die Trüffelzüchterin!

  11. Sie machen ganz gut den...
    Sie machen ganz gut den getrüffelten Parsifal. Ihr Plan ist wohl leider zu Nice! um wahr zu werden. Und jetzt wird gepackt für München – wenn das morgen klappt, bin ich nächsten Monat in Italia zu meinem persönlichen Konjunkturprogramm. Und ich werde alles! mitnehmen. Parola d’onore. Oder so.

  12. Per il prossimo viaggio in...
    Per il prossimo viaggio in Italia non ci vuole una macchina fotografica ma un microscopio per escludere la bruttezza delle strade e il degrado delle città. Dio mio, che cazzata!

  13. @nico
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    Don weiß aber auch...

    @nico
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    Don weiß aber auch und will es Anlaß sein und zu sein, dass und wie geredet und geschrieben wird und steht.
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    So z. B.möglicherweise auch: „In einer solchen Situation kommen wir nicht umhin, Neid und Missgunst auf uns zu lenken. Unsere eigentliche Aufgabe in der nächsten Zeit besteht darin, eine Form von Beziehungen zu finden, die es uns erlaubt, diese Wohlstandsunterschiede ohne ernsthafte Abstriche … beizubehalten. Um das zu erreichen, werden wir auf alle Sentimentalitäten und Tagträumereien verzichten müssen; und wir werden unsere Aufmerksamkeit überall auf unsere ureigensten, nationalen Vorhaben konzentrieren müssen. Wir dürfen uns nicht vormachen, dass wir uns heute den Luxus von Altruismus und Weltbeglückung leisten könnten… […] Wir sollten aufhören von vagen — und für Europa — unrealistischen Zielen wie Menschenrechten, Anhebung von Lebensstandards und Demokratisierung zu reden. Der Tag ist nicht mehr fern, an dem unser Handeln von nüchternem Machtdenken geleitet sein muss. Je weniger wir dann von idealistischen Parolen behindert werden, desto besser.“ http://de.wikipedia.org/wiki/George_F._Kennan
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    Na ganz soweit sind wir ja dann zum Glück eben doch noch nicht: Unser Don kann immerhin noch tagtäglich unbesorgt shoppen gehen, ohne sich um Neid und Mißgunst anderer Gedanken machen zu müssen, nicht wahr? Er ist und bleibt zur Zeit Maßstab und „Zeigerpflanze“, eben drum.

  14. Eine Visitenkarte, wo nur...
    Eine Visitenkarte, wo nur „Hans Meier“ draufsteht.

  15. Don Alfonso, also. Dort kann...
    Don Alfonso, also. Dort kann man nicht falsch heißen und für Markennamen und Branding haben die erst recht kein Interesse. Giusto cosi.

  16. @ HansMeier555

    Wie niedlich!...
    @ HansMeier555
    Wie niedlich!

  17. Auf den ersten Blick hab ich...
    Auf den ersten Blick hab ich „Hans Meiser“ gelesen (Maskottchen von RTLplus).

  18. Nico,
    ach, nein, nein, nicht...

    Nico,
    ach, nein, nein, nicht vornehm, sondern, wir sehen es täglich und rundum, spiessig geht die Welt zugrunde!

  19. Namen
    sind die Wegzeichen die...

    Namen
    sind die Wegzeichen die uns lehren Abstand zu nehmen oder eine Beziehung auzunehmen/ aufrechtzuerhalten, uns lehrend auf Unterschiede zu verweisen- es gibt sie schlicht.
    Nach 2 Stunden Gespräch mit einem Freund ( ja ich habe welche) ist uns aufgegangen; es sind eben nicht die Namen, die den Unterschied machen, sondern die Handlungen die mit den Namen und deren Trägern in Verbindung gebracht werden. Im Guten wie im Schlechten – Don……….. handel, so du kannst

  20. Naja, ich handle ja nicht, ich...
    Naja, ich handle ja nicht, ich lasse mich phlegmatisch treiben und denke, dass andere vor mir untergehen… aber ich mag den Namen.
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    MSP, ich glaube auch, dass die Finanzkrise wie die Kanzlerin beim Aufwachen aussieht.

  21. schusch, ich finde das auch...
    schusch, ich finde das auch angenejm entspannt. In Deutschland heissen die Radmarken Focus, 2Danger und Corratec, in Italien halt so wie der Hersteller.
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    Mauriliac, stimmt, die Vorstädte und andere sagenhafte Hässlichkeiten wären auch mal ein Thema.

  22. jean-jacques, nun ja, ganz...
    jean-jacques, nun ja, ganz Italien ist jetzt ein Venedig, das man nochmal sehen sollte, wenn es untergeht. Es scheint alles so zu sein wie immer, aber unter der Oberfläche ist etwas, das mir Angst macht.
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    Habseligkeit, es gibt Wünsche, die besser nicht in Erfülliung gehen sollten. Ausserdem reicht Trüffelsuche nicht als alleiniges Thema für dieses Blog.

  23. Als ob eine kleine Finanzkrise...
    Als ob eine kleine Finanzkrise dem Italien, das Sie, werter Don, so schaetzen, etwas anhaben koennte. Da wurde doch schon schlimmeres ueberstanden. Und es ist ja nicht so, dass Italien vor Berlusconi besser regiert worden waere.

  24. Malerischer kann man wohl...
    Malerischer kann man wohl keinen „Rettungsschirm“ entwerfen :) Vielen Dank für soviel Poesie im Alltag – und ich wünsche Ihnen (und uns) weiterhin derartige Genüsse!

  25. <p>Wir versuchen es in Verona...
    Wir versuchen es in Verona Boscomantico ca. 15 km östslich des Gardasees mit einer italienisch/deutsch/amerikanischen Hubschrauberschule. man braucht in Italien halt sehr viel Ausdauer und unendlich viel Geduld …. die dann belohnt wird .. nicht so sehr finanziell als mit Zufriedenheit

  26. "b16@rkk"...
    „b16@rkk“

  27. by the way: Der Mensch wird...
    by the way: Der Mensch wird erst durch die Frau zum Mann!

  28. Wer sehen will, wie schlimm es...
    Wer sehen will, wie schlimm es wirklich aussieht, wird hier fündig:
    http://www.querschuesse.de/italien-unter-druck/
    .
    perfekt67, das ist tatsächlich die entscheidende Frage: „Nein, das muss man nicht haben. Nimmt es aber zur Kenntnis: Wenn schon der römische Zentralstaat die Entfernungsunterschiede und Gefälle allesamt nicht in den Griff bekommen hat in den letzten Jahrzehnten (und mit EU-Geld), wie soll das dann ein Bund loser Staaten (EU) über nationalstaatliche Grenzen hinweg in den Griff kriegen?“ Dieses Andocken am Mezzogiorno und seinen unlösbaren Probleme würde, wollte man es versuchen, auf eine Art Besetzung hinauslaufen. Lustigerweise habe ich gestern mit jemandem gesprochen, der sich FÜR eine solche politische Besetzung aussprach, weil wenn es jemand schaffen würde, das zu machen, wären es die Deutschen. Allerdings kennt er Thüringen, Meck-Vorpommern und Düsseldorf nicht.

  29. "Die Rettung Englands mit...
    „Die Rettung Englands mit rahmengenähten Schuhen“, könnte man auch intonieren. Man muß da immer Monate warten. Und müssen zunächst Leisten gefertigt werden, dauert es nochmal mehrer Monate. Alles in allem kann da schon ein Jahr vergehen. Und das war schon so lange vor subprime-crisis. So gesehen war das engl. Handwerk seiner Zeit voraus.

  30. Das Königreich Neapel...
    Das Königreich Neapel wiederbegründen und die dort niemals aufgehobene feudale Ordnung auch ganz offiziell wieder relegitimieren.

  31. man könnte glatt meinen, Don...
    man könnte glatt meinen, Don Alphonso hätte das trauma von währungsunion und wiedervereinigung miterlebt, welche die neuen – wenngleich manchem vielleicht provinziell und rückständig anmutenden – möglichkeiten eines auf sich selbst konzentrierten und sich selbst genügenden binnenmarktes mit wertloser währung sowie die möglichkeit zu einem damit verbundenen optimismus und zu einer genügsamen zufriedenheit mit dem vorhandenen nach der vorangegangenen totalen staatspleite unter fremdem geld, fremden gesetzen, einer blödsinnigen wirtschaftsideologie, megatonnen industriemüll, pastellfarbenen wärmedämmfassaden, kunststoffenstern und glasierten dachziegeln begruben. vielleicht hegt er die hoffnung, daß das südländische phlegma bessere überlebenschancen und mehr durchsetzungsvermögen für solche heutzutage kleinkarierten ansichten über heimat, zufriedenheit, wert der arbeit, sinn für schönheit bietet als die diskussionsrunden der bärtigen männer an den runden tischen vor zweiundzwanzig jahren.

  32. Nico, die Welt geht vom Sparen...
    Nico, die Welt geht vom Sparen zugrunde – denn für jeden Sparer macht ein anderer Schulden, und die 1,8 Billionen der Italiener haben andere dort angelegt, weil sie eben zu viel Geld hatten. Und erst beim Währungsschnitt gebreift man, was Sparen im schlimmsten Fall bedeutet. Ich gehe gern vornehm zugrunde. Der Rest winseltr dabei dem Geld hinterher. Wobei es für viele sicher schlimm sein wird. Das steht ausser Frage.
    .
    Grand Guignol, man soll in diesem Dasein nichts auslassen, wenn es vorbei ist, geht es nicht mehr – und dieses unser aller Wohlstandsdasein ist vielleicht schneller als das Leben generell zu Ende.

  33. From the Daily Telegraph,...
    From the Daily Telegraph, London, 11 Nov. 2008.
    Italy’s biggest business is the Mafia
    Turnover GBP106B per year, net profit GBP57B.

  34. Das wäre mal eine...
    Das wäre mal eine Visitenkarte: Den eigenen Namenszug mitten in die Banknote hineinzukleben.

  35. "Dieser 100-Euro-Schein wurde...
    „Dieser 100-Euro-Schein wurde gesponsert von…“
    „as a proud partner of the EZB…“

  36. Don, der verlinkte blog hat...
    Don, der verlinkte blog hat seinen Sitz in Ihrem geliebten Reichshauptslaum. Nur so nebenbei.
    Also ich habe diese charts nicht zu verantworten, schließlich alimentiere ich nach Kräften. Ca. 50% meiner Lebensmittel und Küchenhilfen, caffe-Maschinen sind ital. Herkunft, und auch so etwas ist ein Muss: http://www.google.de/search?q=bialetti+fiat+500&hl=de&rlz=1R2ADFA_deDE377&biw=1280&bih=607&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=HTF8Ts-iE82UswaQk_Ep&sqi=2&ved=0CJYBELAE
    Von Rennrädern und bikes aus bologna wollen wir erst gar nicht reden. Wir sind eben der Italiener treueste Seele, glaube ich.

  37. fionn, die Mafia müsste 20...
    fionn, die Mafia müsste 20 Jahre ihre Gewinne komplett an den Staat abgeben, um das Problem zu lösen…
    .
    HansMeier555, mit dem Euro wird das bald billiger als Bütten sein.

  38. Vielleicht verkauft man ja...
    Vielleicht verkauft man ja auch bald Werbung auf Geldscheinen zur Refinanzierung: „Kaufen Sie Qualitätseuroretter nur beim Bundeskanzleramt Berlin.“

  39. Nico, ich traue nicht mehr so...
    Nico, ich traue nicht mehr so jeder „Made in Italy“ Aufschrift.
    Leider!

  40. Danke. Ein schöner Artikel,...
    Danke. Ein schöner Artikel, der einen träumen lässt. Die nächste Million wird in Italien ausgegeben…

  41. Danke. Ein schöner Artikel,...
    Danke. Ein schöner Artikel, der einen träumen lässt. Die nächste Million wird in Italien ausgegeben…

  42. Bei der Mafia sehe ich ein...
    Bei der Mafia sehe ich ein großes Exportpotential.

  43. Ich werde immer unsicherer:...
    Ich werde immer unsicherer: Warum soll ich mich so verstärkt um meinen Nachbarn kümmern? Mir reicht manchmal schon ein Espresso.
    Ich bin nämlich gegen Blödheit allergisch. Und was ich so über die Zeit wahrnehme….
    Ehrlich gesagt: ich liebe mein Land, meine Sprache besonders…

  44. Italien muss wie Griechenland...
    Italien muss wie Griechenland „saniert“ werden
    – nach deutscher Art – mit Pietsche und (später) Zuckerbrot.

  45. Vielleicht könnte ja auch die...
    Vielleicht könnte ja auch die Mafia sich großzügig zeigen und ein bißchen mitgarantieren, damit die Chinesen uns nicht ganz alleine schultern müssen.
    .
    Sie könnte ja auch der ominösen „Troika“ in Griechenland beim Ungeltern helfen. Das könnte die.

  46. Don, so kann man es natürlich...
    Don, so kann man es natürlich auch sehen, ganz so einfach ist es indes nicht. Denn das Geld des Spares um die Ecke ist nicht dasselbe, wofür Staatsanleihen ausgegeben werden bzw. gemacht werden, woher eben die 1,8Billionen herrühren. Und die in Italien anlegen sind eben auch keine klass. Sparer, sondern Fonds, Banken etc., die nur allzu gerne die rahmengenähten Schuhe von John Lobb tragen. Sicher besteht eine Korrelation und auch Kausalität zwischen Sparen und Schulden machen, denn was man den einen gibt, muß man anderen wegnehmen. Wohl wahr. Nur ist da eben als Imponderabilie der Staat, der eben einfach zuviel und zuwenig nach btriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgibt, sprich für die Erhaltung des Apparats. Und dafür gibt er als Pfand die Staatsanleihe her. Also unser Geld.
    Grundsätzlich bin ich selbstredend Ihrer Meinung, das Geld muß in die Wirtschaft! Und wenn das letzte für eine venezianische Maske ist.
    „Lebbe geht weida“, des Ex-Eintracht Frankfurt-Trainers Dragoslav Stepanovic schwingt da noch in meinen Ohren.

  47. "HansMeier555, mit dem Euro...
    „HansMeier555, mit dem Euro wird das bald billiger als Bütten sein.“
    Don, ich höre noch Ihren Abgesang auf das Gold beim Stande von 1050. Wo steht es jetzt noch gleich, 1800? Das wird dem Götzen einiger weiter Auftrieb geben, fürchte ich.

  48. Mit dem Kauf von eitlen...
    Mit dem Kauf von eitlen Visitenkarten wird Italien sicher nicht gerettet, aber vielleicht durch die notwendige Anpassung des ungerechten Sozialsystems: Millionen arbeitsloser junger Leute abhängig vom staatlich-familiären Klientelismus, während die Strassen und Plätze der Städte dicht bevölkert sind mit entspannten Frührentnern mit guten Pensionen. Die können sich auch die afrikanischen Huren leisten, die ich in grosser Zahl an vielen Landstrassen (Firenze-Siena z.B) und das zum ersten Male sah. Da dürfen die lustigen Opas es ihrem Cavalierie gleichtun. In der FAZ Printausgabe im August stand einen sehr aufschlussreichen Artikel über das Frührentenphänomen und seine enormen Kosten. Dass die Jugend noch nicht längst auf den Barrikaden ist liegt an ihrer weitgehenden Einbettung in die Familien und Transferleistungen aus Opas Rente. Wie lang soll das gutgehen? Auch die NewYorkTimes hat kürzlich einen ähnlichen Artikel dazu verfasst, sinngemäss: Kleinstadt (950 Einwohner) fast ohne Auto- Verkehr, aber mit 9 städtischen Büro-Angestellten zur Verkehrsplanung (Austere Italy? Check the traffic 15.09. NYT). Wer die Probleme, die so offensichtlich sind nicht angehen will, riskiert halt langfristig ein IWF-Regime und muss auf die harte Tour das ökonomische ABC lernen.

  49. Sehr schön diese alte...
    Sehr schön diese alte Handwerkskunst. Auch in Deutschland gibt es noch Hersteller die solch edle Akzidenzdrucksachen produzieren z.B. die Chiemgauer Stahlstich Manufaktur.

  50. "HansMeier555, mit dem Euro...
    „HansMeier555, mit dem Euro wird das bald billiger als Bütten sein.“
    Don, ich höre noch Ihren Abgesang auf das Gold beim Stande von 1050. Wo steht es jetzt noch gleich, 1800? Das wird dem Götzen einiger weiter Auftrieb geben, fürchte ich.

  51. "Die Kultur Europas ist aus...
    „Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom – aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden.“ – Ihr Italien kommt da nicht wirklich drin vor, oder?

  52. Wieder einmal herrlich...
    Wieder einmal herrlich amüsant, werter Don, und die Selbstironie am Ende des Artikels steht Ihnen gut an.

  53. Wir hatten aus unserer...
    Wir hatten aus unserer Führungsreserve schon etliche Male dem bröselnden römischen Imperium gezeigt zu was fähig Germanien ist, wenn es denn zu Hilfe gerufen (von wem auch immer) wird: Geiserich, Alarich, Frederico Secundo de Chochenstaufen, Karl V. v. Chabsburg. Den Vatikan haben wir schon. Sie machen noch so lange, bis wir ihnen wieder ein wohlfeiles Angebot machen (müßen). Wir machen es wie immer: perfetto e completta: il sacco di roma.

  54. Lieber Don...
    Lieber Don Alphonso,
    Euroretter hin oder her, als gelerntem Schriftsetzer geht mir einiges Quer!
    Die in Ihrer Druckerei-Verunglimpfung so beschriebenen Schubladen sind „Setzkästen!“ Ein Probedruckstock ist ein „Schriftsatz“, der vom Schriftsetzer im Winkelhaken gesetzt, zum Halt mit Blindmaterial (Spatien) aufgefüllt wurde und dann auf dem Setzschiff zusammen-„komponiert“ (darum egl.: Compositer!!!) wurde. Das ganze wurde gehalten nicht von Metallschienen, sondern von „Regletten!“ Aber diese, seit Gutenberg 400 Jahre währenden Wert-Begriffe sind dem heutigen „Apple-verunsicherten“-Medienmenschen nicht mehr gegenwärtig. Dafür aber umsomehr, die im Verwesen befindlichen Länder und Kulturen des Mittelmeerraumes. Sowohl Cicero wie Euro werden aber auch fürderhin die Maßstäbe sein, an denen sich der Visitenkarten-Besitzer wird messen lassen müssen.

  55. "... die Welt geht vom Sparen...
    „… die Welt geht vom Sparen zugrunde – denn für jeden Sparer macht ein anderer Schulden, …“.
    .
    Man kann’s auch anders herum sehen:
    Die Welt geht vom Schuldenmachen zugrunde, denn für jeden Schuldenmacher muss einer da sein, der das Geld dafür spart …
    .
    Visitenkarten:
    Was ich an Italien sehr schätze, sind die hervoragenden Druckpapiere. Am bekanntesten in D ist Fedrigoni. Deren Papierfächer allein sind schon ein Festessen für Grafiker. Sitze drauf wie eine Glucke auf ihren Eiern. Leider bekomme ich nur jeden zweiten Kunden dazu, sich der Schönheit dieser Papiere zu öffnen. Weil der Geldbeutel dazu auch etwas offener sein muss. Die Bereitschaft dazu sinkt ebenfalls mit der Art des Gewerbes: technische Branchen: gleich null; nachhaltige oder kulturelle Branchen: ja, doch. Private: am meisten. Aber dann wird oft mehr bei den Druckkosten selbst geschachert …

  56. Wobei man auch sagen könnte,...
    Wobei man auch sagen könnte, Münzen seien schon immer die Visitenkarten der Herrscher gewesen. Mit Porträt, Schriftzug und Titel. Hübsch!
    Ergo sollten Magnaten von sich Medaillen prägen lassen, je nach Empfänger aus Gold, Silber oder Nickel.
    Könnten Banken bessere Mittel finden, ihre Bonität zu beweisen?

  57. der fünfunzige Goldackermann,...
    der fünfunzige Goldackermann, ein beliebtes Sammlerstück.

  58. Nichts geht über die...
    Nichts geht über die geprägte Goldmünze mit Konterfei und Prägeschrift im Vollrund: maximus pontifex germanorum et romanorum in aeternitatis. Auf der Rückseite suum quique und irgendein Adler.

  59. HansMeier555@: Es ist mir...
    HansMeier555@: Es ist mir unheimlich, diese Art von Kongenialität.

  60. Flyer gehören verboten....
    Flyer gehören verboten.

  61. @Grand G
    .
    Solang es Ihnen...

    @Grand G
    .
    Solang es Ihnen nicht peinlich ist.

  62. Herrlicher Text, lieber Don....
    Herrlicher Text, lieber Don. Ich musste unwillkürlich lächeln.

  63. Die Lösung des Problems ist...
    Die Lösung des Problems ist wohl leider nicht mehr rational, verschiedene Denkschulen und Kulturen reiben sich wie völlig inkompatible Kontinentalplatten an einander und jeder kann sich nur wünschen, nicht genau da auf der Kante zu sitzen, wo es irgendwann unvermeidlich hoch gehen wird.
    30 Jahre Finanzkapitalismus entsprechen ziemlich genau der Zeit der großen Desillusion über Ost und West, da über Glaubensfra§en zu sprechen lebensgefährlich geworden ist.
    Was hat dieser verdammte politische Antisem!tismus angerichtet, in seinem amerikanisch russisch europäischen Dunstkreis, in seinem grauenhaften, primitiven deutschen Kulminationspunkt, und dem Resultat eines globalen Käiserreichs von Coca Cola, Mc Donald, Microsoft und Facebook, das viel zu dünne Beinchen hat für die gigantische Wampe, wenn die anderen auf der Welt die Schnauze voll haben.
    Die schöne handgemachte Kultur von früher kann sich keiner mehr leisten.
    .
    Es gibt viel zu viele Spielteilnehmer, die keine redlichen Absichten haben.
    Man kann nicht einfach definieren, wie viel ein Mensch zu einem würdigen Leben braucht ( und würde das auch für Somalia gelten??), ‚Reset‘ drücken und mit einem New Euro oder Dollar von vorne anfangen. Irgendwann gehen einem die Scherze aus.
    .
    Man kann nur hoffen, zu denen zu gehören, die einigermaßen Glück haben.

  64. Wer sagt's denn: Einstein wird...
    Wer sagt’s denn: Einstein wird überschätzt.

  65. Meisterlich,...
    Meisterlich, Don!
    Essay-Qualität, unaufdringliche Weisheit, lächelnde Verabreichung überfälliger Arznei an die viel zu zahlreichen Atemlosen dieser Welt.
    Leider gehöre ich, wenigstens teilweise noch, zu Letzteren. Aber allein der Blick in die Tipografia Besia zu Mantua lässt einige Lawinen in meiner Seele rollen.
    Danke, und herzliche Grüße!

  66. Auro loquente omnis sermo...
    Auro loquente omnis sermo inanis est. (Wo Gold redet, ist alle übrige Rede wirkungslos.)
    ..
    HansMeier555@:Ach was… zeigt nur die Intensität der (kommenden) Ereignisse an.
    ..
    The Great Artiste@: Bedenken Sie nur die unendliche Reihe all Ihrer Vorfahren. Sie hatten alle zu ihrer Existenz, ihrem jetzigen Glück beigetragen. (Erwähnt seien als Risiken: Adam & Eva, Seuchen, Pest, Völkerwanderung, Interregnum, 30-jähriger Krieg, Napole-onische Kriege, WK I u. II)

  67. Nicht nur Einstein wird...
    Nicht nur Einstein wird überschätzt, sondern die politische und finanzielle Lage im allgemeinen. Wer auch herrscht, womit wir auch bezahlen: italienisches Design bleibt uns erhalten!

  68. Wir drucken einfach ein paar...
    Wir drucken einfach ein paar Euros mehr
    .
    @Grand Guignol: Zum Thema Schirrmacher und die Sozdemokratos (lustige Wortschöpfung) hier mein Beitrag (ist als Leserkommentar noch nicht gesendet, muss wohl warten bis der Zensor wieder gegangen ist):
    Der feine Unterschied zwischen Phantasma und Demagogie
    .
    Ich bin jetzt versucht mit Thomas Strobl von der Illusion der Ideologieillusion (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1829) zu reden. Die Ideologie ist real, resp. gerade die falsche – das Phantasma. Also könnte Ideologiekritik auch falsche Kritik sein. Die Ideologie ist die Verpackung für Interessen, ist deren Form. Diese Form zu kritisieren bedeutet somit mitnichten, sich mit dem Inhalt auseinandersetzen. Aus der Geschichte der postmarxistischen Sozialdemokratie wissen wir nur all zu gut, was das heißt. Sie nimmt Teil am Klassenkampf – auf der falschen Seite – und kritisiert zugleich die Form des Klassenkampfes, die ideologische. Bekämpft die, die die Ideologie des Klassenkampfes bei ihrem Wort nehmen. Den politischen Gegner, zumeist links von ihr. Ja! Schirrmacher (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1754) hat einen demokratischen Anspruch als Konservativer. Das ist ihm nicht zu nehmen. Dass das auch Ideologie ist – falsche (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1798), wie ich meine, Ausdruck seines ganz persönlichen Phantasma (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1811) – mag mal dahingestellt sein. Doch gibt es da einen feinen Unterschied zwischen Phantasma und Demagogie. Leute, die ihrem Phantasma nicht trauen, u. U. Sozialdemokraten, die vorgeben, ihre eigene Ideologie nicht zu kennen, das sind Demagogen.
    http://www.faz.net/artikel/C31315/politische-strategie-alles-besser-anders-machen-30688507.html
    Und jetzt noch kurz was zum Thema:
    @Don Alphonso: Wobei Italien zu seiner Schuldenbegleichung schon aufgefordert wurde, doch bitteschön sein Gold zu verkaufen. Die Illusion, dass das zur Schuldenbegleichung reiche, ist schnell aufgedeckt (http://www.stock-world.de/ac_analysen/zc/Gold-Italien-und-Spanien-sollen-verkaufen-n3871989.html), ganz im Gegensatz wohl zu Ihrer Vorstellung, dass man nur teure Visitenkarten in den Umlauf bringen müsste, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln (denn die Produktion noch so edler Visitenkarten ist letztlich Konsum nicht Produktion, http://blog.herold-binsack.eu/?p=1831). Denn ist das nicht genau die Illusion, die Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien, Ungarn…ja Italien, der EG erst zugeführt hat? Wir drucken einfach ein paar Euros mehr und weg ist der Alpdruck.

  69. hm555@: Stimmt! Bei mir waren...
    hm555@: Stimmt! Bei mir waren die Neutronis letzthin auch schon angekommen.
    Ist nur in all dem Trubel untergegangen.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,787972,00.html

  70. Ich finde es schade, daß die...
    Ich finde es schade, daß die faz einem in seinen Artikelchen über Andeutungen nicht hinauskommenden Autor den Italienaufenthalt zahlt. Es fehlt die Substanz.

  71. jonas h. ich finde es vor...
    jonas h. ich finde es vor allem enttäuschend, dass die FAZ meine Propaganda des reichen Berufssohnes ohne Interesse an geregelter Arbeit so sehr glaubt, dass sie es nicht für nötig hält, mir den Aufenthalt zu bezahlen, was tierisch auf meinen Schuhetat geht. Nur 5 Paar bisher!

  72. Nein halt, 6....
    Nein halt, 6.

  73. Wenn man die Winterstiefel...
    Wenn man die Winterstiefel nicht mitzählt.

  74. @ DA
    Wollen Sie Ihr Pseudonym...

    @ DA
    Wollen Sie Ihr Pseudonym in Imelda ändern?

  75. Don, Sie sprachen mir aus der...
    Don, Sie sprachen mir aus der Seele.
    .
    Kam gerad recht, besonders das dezent Aufsässige zu Titelgeklingel und dem Zeitdieb Powerpoint (‚gemütlicher Diaabend, haben Sie gut geschlafen?‘ oder ‚Was genau wollten Sie vor mir verbergen?‘)
    .
    Da verzeihe ich sogar den putzigen Dreckfuhler und wünsche Besia alles Gute.

  76. ...und die Mocassins......
    …und die Mocassins…

  77. Eigentlich hat Italien NUR...
    Eigentlich hat Italien NUR Schuldenprobleme (plus die Arbeitslosigkeit muss runter), doch das Land hat viele starke Brands z.B. weltweit renommierte Modefirmen wie Gucci, Prada, Armani, Fendi, Max Mara, Valentino, Trussardi, Ferragamo, Brioni, Tod’s…. Die Mafia saugt ca. €100B jährich aus der Wirtschaft ab – also was tun? In Griechenland das Problem heisst Nepotismus und nicht Mafia – es gibt keine Gang-Wars in Griechenland soviel ich weiss.

  78. @Der Gärtner, in Deutschland...
    @Der Gärtner, in Deutschland ist das genauso bedrohlich mit den Frühpensionären, und überhaupt Pensionären, zudem die immer älter werden. Über 2.500€ mtl. muß gekürzt werden. Das Rentensystem ist Betrug. Jede Private korrigiert die Erwartungen über die Überschußbeteiligung. Nur dem Staat sind derlei Berechnungen fremd, da er nich gegen 20Mio. Rentner angehen will. Ein Verbrechen, das korregiert gehört.
    Wenn ich mich in der Gastronomie umschaue, so halten eben die — neudeutsch – bestager diese am Laufen. Das Gute daran zumindest, es wird viel vererbt.
    Und Schulden hat Deutschland: fast so wenig wie bella italia.

  79. Wenn die Visitenkarten so...
    Wenn die Visitenkarten so wertvoll sind, koennte man doch gleich mit diesen bezahlen – gleichsam als Notgeld.
    @DA: bezueglich des Links zu querschuesse:
    Ich kann echt nicht sehen, wo da das akute Problem sein soll. Rendite ist seit ewig 4.8+-1%, die Schulden steigen linear, nicht exponentiell, nur die Industrieproduktion ist eingebrochen (in 2008!) wie in Deutschland auch, nur ist die Erholung langsamer. Das liegt vermutlich daran, dass die Italiener staerker fuer den Endverbraucher produzieren, waerend die Deutschen auch viel maschinenbau/Industriezulieferung haben, die naturgemaess schneller anspringt (und einbricht). Ich sag nicht, dass die Lage unproblematisch ist, aber sie ist – was die Grunddaten angeht – nicht schlimmer als irgendwann in der juengeren Vergangenheit. Boersenkurse sind eh nur Schall und Rauch.

  80. fionn@: Il Duce Benito...
    fionn@: Il Duce Benito Mussolini hatte, sofern den Historikern geglaubt werden kann, mit harten Bandagen seinerzeit die Mafiosis empfindlich angefasst. Sie mußten sich wegducken und hofften auf bessere Zeiten. Die Hoffnung trog nicht. Als die Amis auf Sizilien landeten, gebärdeten sie sich, gegen allerlei Zusicherungen seitens der US-Army, als Boyscouts. In Nullkommanix war Sizilien befreit. Dank auch der geringen Garnisonen des italienischen Heeres und der Wehrmacht auf der Insel, sowie den Connections zu den Italoamerikanern in den Großstädten in den USA > Lucky Luciano. Tja, und da waren sie seit 1945 wieder im Geschäft, die Mafiosis. Bis heute. Vermutlich sind Teile des ital. Staates und der Gesellschaft samt der ehrenwerten Bruderschaft incl. der n´drangheta bis in unsere Zeiten eine unauflösliche Symbiose eingegangen…..honi soit qui mal y pense (Depandencen haben sie fast überall). Griechenland übrigens war und ist nicht unterversorgt geblieben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mafia

    Devin08@: Was genau dient eigentlich letztlich im Produktions- und dem Dienst-leistungssektor nicht dem Konsum, besser gesagt der Wertevernichtung? Nach einiger Zeit ist auch jede Investition abgeschrieben, abgenutzt. „Kapott ä neu“ wie der Kölner so treffend zu sagen pflegt……nur Grund, Boden und Gold sind materiell beständig. (Voausgesetzt und sofern ihnen Sterbliche weiterhin bis ultimo einen Wert zumessen.) NB. dazu: Wie alt ist Ihr PC?
    ..
    Ideologen sind sie Alle, die sich im politischen Raum bewegen, auch die welterlösenden Endzeitsozis. Daraus ergibt sich folgendes Credo: Mr sin zwar kattholisch jetäuff, ewer mr jläubn nix. (s. o.)

  81. Werter Don,
    mit Visitenkarten...

    Werter Don,
    mit Visitenkarten ist es ja bekanntlich so – wenn viel drauf steht ist der Mensch nicht sonderlich wichtig, man sollte auf die Karten achten, wo wenig drauf steht – im Extremfall nur der Name (siehe Hans Meier oben).
    .
    Ich überlegte gerade, ob man das von der Anzahl der Worte auf der Visitenkarte auch auf die Anzahl der Schuhpaare übertragen kann – vermutlich aber nicht. Ich frag mich trotzdem, wo das enden soll – zu jeder Teekanne ein paar Schuhe?
    .
    Und mal wieder schöne Bilder.

  82. @fionn: Das ist wohl wahr mit...
    @fionn: Das ist wohl wahr mit GR, Vetternwirtschaft im öffentlichen Sektor; da ernährt ein „Beamter“ den ganzen restlichen Clan.
    .
    Aber wie solls auch anders als über explodierende Verschuldung gehen, wenn die zwei grössten Unternehmen ein Brausevertrieb und ein Sportwettanbieter sind?
    .
    Griechenland hat die dollsten Jahre hinter und harte Jahrzehnte vor sich – so gehts auch jedem kleinen Konsumentenkreditbetrüger (der lebt 1-2 Jahre in Saus und Braus, danach folgen 7 Jahre Insolvenz).

  83. @fionn: Forza Italia: Gang...
    @fionn: Forza Italia: Gang Wars und Gang Bang!

  84. I really like the Rue...
    I really like the Rue Montenapoleone in Milan; get on the early train in Zug
    and arrive in Milan mid-morning, then get a train ca. 17.00h back. I won’t forget the first time I went into Armani – amd saw a collection of long chiffon evening dresses at the back of the shop all in chiffon – misty, foggy greens, greys, browns, blues, dark reds…
    http://www.youtube.com/watch?v=LptUavpOkag

  85. @ Don Ferrando: Imelda? Haben...
    @ Don Ferrando: Imelda? Haben wir uns den Don in roten Stilettos vorzustellen? Die passen doch nur in Ausnahmefällen zu den Krachledernen, die ein Randbewohner des Teegernsees zum Tee trägt.
    .
    Ich vermute eher diese Entwicklung:
    http://www.dlm-mench.com/literatur/tausendf.html

  86. Verehrter Don,
    wieder...

    Verehrter Don,
    wieder äußerst gelungen!
    .
    Noch ein paar Anregungen zum bescheidenen Geldausgeben:
    In Italien kann man auch ordentliche, sehr gut verarbeitete Kämme und Bürsten bekommen; auch mein Hund hat seine eigene Holzbürste mit Wildschweinborsten von Acca Kappa. In italienischen Apotheken gibt es herrliche Düfte mit Naturaromen und viele wunderbare Seifen und Biokosmetika. Und von Pomellato gibts auch Teekännchen fürs Bettelarmband
    http://www.pomellato.it/#/it/catalogue

  87. auch in...
    auch in Mailand
    http://www.10corsocomo.com/

  88. @Grand Guignol: <<NB. dazu:...
    @Grand Guignol: <

  89. Ich habe neben einem fast 10...
    Ich habe neben einem fast 10 Jahre alten Thinkpad inzwischen einen EEEPC am Laufen, auf dem ich auf Reisen alles mache und der sehr gut funktioniert – hoffentlich wieder mindestens 5 bis 10 Jahre.
    .
    Foersterliesel, man könnte ja die Aktion „Kaufen Sie Italien reich“ starten, mit den besten Tipps gerade auch für Gutverdiener. In Salo‘ zum Beispiel kann man eine Riva kaufen, die ist hübscher als jede grosse Jacht. Alternativ höre ich gerade oft, dass junge Italiener nach Möglickeiten in Deutschland fragen. Wenn sie Berlin verlassen würden, würde ich sagen: OK. Aber dieses Land? Furchtbar.

  90. Genau genommen wurde die...
    Genau genommen wurde die Kriegswirtschaft nie abgelöst
    .
    @Grand Guignol: Möglicherweise ist Ihnen in der Hitze des Gefechts entgangen, wovon ich eigentlich geredet habe. Es geht um den Unterschied zwischen dem konsumtiven und dem produktiven Sektor in einer Produktion. Der bekannteste unter den konsumtiven Sektoren ist die Rüstungsproduktion. Rüstungsgüter sind per se konsumtiv. Konsumieren also Wirtschaftskraft – auch im ökonomischen Sinne. Oder in der Sprache des Kaufmanns ausgedrückt: Rüstungsgüter erwirtschaften nichts als Kosten.
    .
    Allerdings gibt es in der kapitalistischen Marktwirtschaft eine perverse Umkehrung der Logik. Indem man mit Rüstungsgütern zum Beispiel im Kriegsfalle die Produkte vernichtet, zwingt man der am Boden liegenden Wirtschaft einen Neuanfang auf.
    .
    So geht ja auch das Märchen um, dass die USA ihre Wirtschaftskrise von 1929 an erst durch den Kriegseintritt beendet hätten. Das Märchen daran ist, dass die Kriegsproduktion hier direkt als produktiv unterstellt wird. Wahr daran ist vermutlich, dass die damit einhergegangene definitive Vernichtungsmaschinerie der Wirtschaft nach dem Krieg einen Neuanfang aufzwang. Und die Wirtschaft musste von der Kriegsproduktion auf die Friedensproduktion umgestellt werden. Was allerdings nicht so richtig klappen wollte, ob des Ausbruchs des sog. Kalten Krieges, des dann folgenden Koreakrieges, Vietnamkrieges (die kalten wie heißen Kriegsversuche gegen Kuba mit einbezogen, resp. der Unterstützung der Faschisten gegen das revolutionäre China, bzw. auf allen Teilen des Planeten…) Und womit wurde das alles finanziert? Mit Krediten (auf der Grundlage der Überausbeutung billiger Arbeitskräfte auf der ganzen Welt), resp. mit neu gedrucktem (bzw. durch Geldwäsche erworbenes Blut-) Geld.
    .
    Und genau mit Letzterem nahm das was wir heute als Folge der Krise von 2007/2008 glauben zu erleben schon seinen Anfang. Genau genommen wurde die Kriegswirtschaft nie abgelöst!
    .
    Und das was ich hier dazu zu sagen habe, mögen Sie kommentieren wie Sie wollen („welterlösenden Endzeitsozis“), doch an diesen Tatsachen kommen Sie nicht vorbei.

  91. KarolaKettenhemd, ich...
    KarolaKettenhemd, ich püberlege gerade, einer Person Schuhe mitzubringen, die weiblich ist – und ich muss sagen, dass ich den Blick auf italienische Schuhe allein schon für gesundheitsschädlich halte, mit diesen Absätzen. Lieber noch ein paar Mocassins. Hugh!
    .
    fionn, für Schweizer ist das natürlich genial, aber mit dem Auto aus Bayern ist Mailand die Pest, immer den Inn entlang, oder über Verona und Bergamo – da kann man auch gleich in Verona bleiben. Das Angebot ist dort auch nicht schlecht. Und Mantua ist meines Erachtens völlig unterschätzt.

  92. Köstlich, das mit den Beamten...
    Köstlich, das mit den Beamten ist in Italien auch nicht anders. Da ist das Amt gewissermassen eine Berechtigung zur Förderung der richtigen Kreise – wenn das Amt mal offen hat. Die Bürokratie ist hier nicht, weil man sie braucht, sondern weil man oft Stellen für Günstlinge braucht. Das liebenswerte Chaos hat auch oft damit zu tun, dass man es lieber selbst macht, statt auf den Staat und seine Beamten zu warten.
    .
    Chris, bitte, gern geschehen. Bei mir ist es so, dass ich mit zwei Wohnorten keine Lust habe, jedesmal 5 Sakkos und 5 Paar Schuhe von A nach B zu schleppen. Ich habe jetzt 4 Paar Mocassins. Auf zwei Orte verteilt ist das gar nicht mehr so viel. Man könnte sicher mit weniger Schuhen auskommen, aber nachdem ich ohnehin keinen modischen Plunder kaufe, kann ich damit leben, wenn ich Schuhe nicht bnach einem Jahr wegwerfe. und dann gibt es noch Schuhe für Anlässe, die man eben braucht, aber nicht dauernd trägt. Am Ende kommt halt was zusammen, aber andere geben ihr Geld für Zigaretten und Glücksspiel aus.

  93. Re Schuhe et al.
    "Mithen agan"...

    Re Schuhe et al.
    „Mithen agan“ (Nothing in excess) – Inschrift auf dem Tempel bei Delphi.
    P.S. Ich habe einmal den Tempel bei Delphi besucht – mit Familienangehörigen aus Athen in einem Minibus. Wir haben in Delphi Ubernachtet, einige waren Nachtschwärmer die nicht vor Mittag erschienen. Nur zwei waren early birds (ich und ein Onkel der Künstler war), und sehr früh (wenn es noch kühl ist) haben wir zusammen einen Rundgang gemacht. He said to me „It’s many years since I painted the temple here, I must paint it again – from other sides“ – und an Ort und Stelle machte er Skizzen.

  94. Als im norddeutschen Exil...
    Als im norddeutschen Exil lebender Saarländer habe ich das Recht und angesichts der weiter schrumpfenden Bevölkerung im kleinsten Flächenstadt unserer Republik auch die Pflicht dann und wann Ehrensaarländer zu ernennen. Zu eben diesem ernenne ich nun Don Alphonso, da er nachweislich obigen Artikels (und diverser Photos leckerer Kürbistarten und Zwetschkenkuchen) über die allein hinreichende Grundvoraussetzung für einen echten Saarländer verfügt: Angesichts der Möglichkeit guten Essens und Trinkens nur zwei Zustände zu kennen: „Hunger“ oder „Schlecht“.
    Bei einem Saarländer ist dies Folge der Nähe zur Küche in Frankreich und Luxemburg und womöglich epigenetisch eine Folge der Kriegswirtschaft im dreißigjährigen Krieg; bei Don Alphonso eine saarländische Wurzel in der Ahnenreihe oder glückliche Phänokopie?
    Schöner Artikel, der mir mein Frühstück versüsst hat, auch wenn ich bei Visitenkarten immer an Bret Easton Ellis denken muss. Danke.

  95. @Hans Meyer555 - 23. September...
    @Hans Meyer555 – 23. September 2011, 13:23:
    „Wer sagt’s denn: Einstein wird überschätzt.“
    Ich setze derzeit noch auf den systematischen Fehler. Was nützen 6 Sigma in der Statistik, wenn die Entfernungen nicht stimmen – 18 cm auf 730 km.
    Vgl. die hiesigen Erkentnisse von DA und Perfekt57 (weiter oben …):
    „Wenn schon der römische Zentralstaat die Entfernungsunterschiede und Gefälle allesamt nicht in den Griff bekommen hat …“

  96. Lieber HansMeier555
    "Flyer...

    Lieber HansMeier555
    „Flyer gehören verboten.“
    .
    Nicht, wenn sie auf Fedrigoni-Papier gedruckt sind.
    (Ansonsten schon, echt. Eine Seuche auf diesem billigem Bilderdruckpapier, 170er Grammatur-Hochglanz-Klopapierkrempel …)

  97. Mönsch, Don, Sie sind ja ein...
    Mönsch, Don, Sie sind ja ein echter Lebemann! Hut ab! Von Ihnen kann man echt was lernen so mit Stil un so.

  98. "Lustigerweise habe ich...
    „Lustigerweise habe ich gestern mit jemandem gesprochen, der sich FÜR eine solche politische Besetzung aussprach“ es gibt leider auch weiterhin leute, die sind so deutsch wie immer, haben auch weiterhin nicht alle tasse im schrank.-
    .
    und die gedanken dazu drängen sich ja förmlich auf, wenn man so will: am ende haben wir wie weiland 1941 Deutsche Fallschirmjäger in staubigem feldgrau auf Kreta, verblutend, komma sinnlos verblutend – und nette Etapenhengste igrendwo „auf druckposten“ in Italien: Da sind wir sehr für, nämlich für „druckposten für alle“, in Italien. Wenn schon Uniform, dann auch maßgeschneidet, höchstens von außen wie eine solche aussehend, innen wie üblich der feinste Zivilistenzwirn, „vom handkonfektionierenden Herrensausstatter“. Und solches darf ruhig auch der aus München oder Bad Tölz sein: Dem bringen dann eben alle Schinken aus Parma mit, oder was auch immer: Und Oberfeldwebel „aus dem Großraum Wolfsburg-Emden“ gehen dann ggfls. halt eben nicht in Meran oder Abano-Therme spazieren, wenn sie das nicht möchten, sondern entlang der schönen roten Backsteinmauern bekannter verwandter Produktionsstätten in Turin. Aber“ feldgrau in Kreta“? Das lassen wir doch besser ein für allemal sein, nicht wahr?
    .
    Und auch kein Ersatz durch Nieten in Nadelstreifen bitte. „Auch nicht aus der Finanzfraktion“: Wir sollten evtl. der Notwendigkeit einer neuen „Europa-Loiagirgha“ wie 1815 ins Auge fassen: Alle setzen sich zusammen, selbst wenn es zwei Jahre dauern sollte, wie 1648, und redeten. Und wenn alle auch weiterhin Europa wollen, dann kann, wird und muss es weiterbestehen. Aus Überzeugung und gemeinsamer Mitte. Und gemeinsamer Anstrenung aller, auch der Westviertel.
    .
    Und auch dies kann weiter Wahrheit sein:“ Was ein Glück, dass ich in diesem Leben an mir selbst vorübergegangen bin“. Und gerade auch auf die Deutschen traf das – im Konjunktiv quasi – schon mehr als einmal zu, „denn sie konnten es nicht, das „sein-lassen“ machen“.

  99. Graf NITZ, machen Sie weiter...
    Graf NITZ, machen Sie weiter so, und ich zeige Bilder von meinen weiss-helblauen Miami-Vice-Kokassins.

  100. Wiki einmal mehr, wir bitten...
    Wiki einmal mehr, wir bitten sehr um Verständnis: „Die Luftlandeschlacht um Kreta, auch Unternehmen Merkur, war eine Schlacht im Zweiten Weltkrieg und zugleich die erste große Luftlandeoperation der Geschichte. Nach der Einnahme Griechenlands im Verlauf des Balkanfeldzuges 1941 wurde …
    Kreta durch die deutsche Wehrmacht erobert … . Kreta war aus britischer Sicht von strategischem Interesse, da der Besitz der Insel wegen ihrer geografischen Lage wichtig war für die Verteidigung der restlichen Welt. Deshalb war die Besetzung Kretas bereits in der logistischen Vorbereitung, als … die griechische Regierung … Hilfe erbat. London beschloss, seine Truppen vom griechischen Festland abzuziehen. Churchill sah … die Gelegenheit gekommen, den deutschen Angreifern erhebliche Verluste zuzufügen. Die niederschwebenden Fallschirmjäger wurden jedoch unerwartet hohem Sperrfeuer ausgesetzt, wodurch viele bereits in der Luft verwundet oder getötet wurden. Selbst wenn sie heil am Boden ankamen, waren sie teilweise vom Wind weit verstreut … . Die zweite Welle der deutschen Luftlandeverbände erlitt deshalb ebenfalls schwere personelle Ausfälle im (keinesfalls bloß journalistischen, p.) Abwehrfeuer. Gegen Ende des Tages hatten die Deutschen keines ihrer Ziele erreicht.“
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Luftlandeschlacht_um_Kreta
    .
    Aber auch: „Bei der Durchführung dieser militärischen Unternehmung zeigte sich grundsätzlich die … Lufthoheit der … Seeherrschaft als überlegen.“
    .
    „Weshalb wir auch für den unbedingten Wiederaufbau einer Deutschen Luftwaffe plädieren: Sie muss jetzt endlich die stärkste und beste der Welt werden, allen anderen Luftwaffen – und wäre es jeder anderen Welt -vollkommen überlegen, und dabei in sich selbst vollkommen unabhängig sein, lediglich dem Parlament und ihrem Gewissen verpflichtet. Anders wird die volle deutsche Souveränität nicht zurück zu erlangen sein“ Oder so. Oder nicht.

  101. @ DA. Miami-Vice-Kokassins? ...
    @ DA. Miami-Vice-Kokassins? Auf Upper-Class English „Brothel Creepers“ (dunkelblau Verloursleder)?

  102. Devin08@: ...aber nein, ich...
    Devin08@: …aber nein, ich wollte an dem was Sie schreiben überhaupt nicht vorbei. Das mit den Rüstungsgütern hatte ich mir verkniffen, wollte nur Raum lassen für Ihre „reflexhaft“ kommende Replik. Ich finde ja nach wie vor, das George Bataille exemplarisch über die Mehrwertvernichtung geschrieben hat. Auch über die der rein Sakralorientierten Staaten….und ich sage nur: Kina, Kina, Kina!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Bataille
    ..
    Ein wenig muß ich doch auch meinem Pseudonym schlecht und recht Geltung verschaffen. Es ist verdammt schwer Ironie blitzen zu lassen. Gebe zu, das mit den Endzeitsozis ist etwas derb gewesen.
    ..
    Buy british!

  103. perfekt57@: Das Konzil für...
    perfekt57@: Das Konzil für die geistige Aufrüstung Europas haben Sie leider „unterschlagen“. Beispielsweise jenes von Trient. Daran wird immer noch geknabbert, wie aktuell im Augustinerkloster von Erfurt geschehen.
    http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Konzil_von_Trient.htm
    ..
    Was wollen Sie, Napoleon I konnte es auch „nicht sein lassen“.
    ..
    Köstlich@. Chapeau, Sie haben für Ihre Haltung den „Premio ecologia europa 2011“ gewonnen. (Auf Konsumverweigerung steht schwerer Karzer, Sie sind ein Aufschwungschädling.)

  104. Werter Don, ganz Italia ein...
    Werter Don, ganz Italia ein Freilicht-Museum – „Es scheint alles so zu sein wie immer, aber unter der Oberfläche ist etwas, das mir Angst macht.“ Ohh!
    .
    In dem von Ihnen verachteten Münchener Redaktionserzeugnis lese ich heute von 27 % Jugendarbeitslosigkeit, einem BIP Stand 1997 sowie und den Hinweis durch die Blume: Jedes Land hat den Ministerpräsidenten, den es verdient.
    .
    Mein Eindruck von ferne: zu seinem 150. Geburtstag hat Italia sich selber satt. Latenter Stress sei Jahrenden, Unvernunft und Ungerechtigkeiten.
    .
    Noch vor zwei Generationen wäre die gegenwärtige, hoch gespannte Situation mit einer kleinen diplomatischen Gemeinheit hier, einem etwas überdimensionierten Manöverchen dort und ein paar Hinterzimmer-Absprachen der ideale Nährboden für militärische Zündeleien jeder Art gewesen. Heute haben wir diese verd… Zivilgesellschaft und müssen darum die Suppe halt selber auslöffeln.

  105. Die Erfahrung, dass ein Ding,...
    Die Erfahrung, dass ein Ding, das „Lichtstrahl“ heißt, so ziemlich das Langsamste ist, worin Menschen sich fortbewegen wollen können, haben andere doch längst gemacht!

  106. Devin08@: "Genau genommen...
    Devin08@: „Genau genommen wurde die Kriegswirtschaft nie abgelöst.“ Aber eigentlich wars doch mit dem Waffenstillstand vom Nov. 1918 mit dieser Art der W. Rathenau / E. Ludendorff´schen Bewirtschaftung gänzlich vorbei. Gewiss, Revival später mit A. Speer bei den Nazis.
    Wie man sehen kann ist die schimmernde Wehr gegenwärtig nicht mehr bezahlbar, der zu Guttenberg sah´s kommen, es wird alles alternativlos für die Systemischen gebraucht. Deren Betreiber & Veranstalter bekommen auch noch Boni für ihre Brandsätze.

  107. Melden Sie der gnä Frau...
    Melden Sie der gnä Frau gütigst, Graf Nitz! Hier mein Visitenkarterl, Zylinder und Stockerl. Gern würd ich Ihr meine Aufwartung machen. Ömpföhlong.

  108. Buone forme et manieri nel...
    Buone forme et manieri nel trattare con pari o superiore:
    Consentono, posso presentarmi: Dottore et Cavalieri Guglielmo da Cotoletta. Qui il mio biglietto da visita.

  109. bester jean-jacques, immer her...
    bester jean-jacques, immer her mit dem zivilgesellschaftssüppchen.
    .
    schliesslich ist dies noch deutlich besser als ein herzzerreissend teures ragout von blauen bohnen an reifen atompilzen und zum dessert kandierte backpfeifen mit aufgeschlagenen ohrenschellen. auch wenn man dieses menu sehr gerne denjenigen mit grummelnd vergebenen tritten in den allerwertesten verabreichte, die dies aufgrund fortgeschrittener dummheit in tateinheit mit ahnungslosigkeit versaubeutelt haben. aber ach…
    wie sagte einstein so treffend: zwei dinge seien unendlich, das universum und die menschliche dummheit. wobei er sich hinsichtlich des universums nicht so sicher gewesen sein sollte.
    .
    pegelstand heute/keine sturmwarnung/ausblick mutig-heiter:
    gefälschtes weissbier mit sonnenstrahlendem ausblick, rosé zum blaustündlichen kürbis, abendliche reste aus den sorgfältig gekühlten salvatorbeständen, genossen mit gatte, hausfreund sowie opern- und sportbegleiter. gleich werden die pralinen und der cognac serviert.
    den calvados hatte Filou bereits der allgemeinheit entzogen.
    à votre santé!

  110. @donna laura: Et a la votre! -...
    @donna laura: Et a la votre! – Es ist halt so, dass Kinder, die im Spiel ihre Niederlage kommen sehen, gerne mal die Hütchen vom Spielfeld werfen. Dummerweise haben wir uns die Regeln selber gegeben und darum heisst es nun, erwachsen zu reagieren. Blöd in einer Gesellschaft, die selbst den Wertverlust ihrer auf Raten finanzierten Gebrauchtwagenkäufe noch versichern lässt…

  111. Wagt es, glühende Heilige zu...
    Wagt es, glühende Heilige zu sein!
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    Solche werden dringend gebraucht und können weit aufsteigen.
    Gerade auch, weil in den nächsten Jahrzehnten auf die RKK eine Menge Drecksarbeit zukommt: Rekatholisierung Ostelbiens und Albions, Liquidierung des Restprotestantismus, operative Feudalherrenseelsorge, etc.
    Fest anschnallen und tief Luft holen …

  112. @ Grand Guignol: Danke für...
    @ Grand Guignol: Danke für die Preisverleihung! Ich empfinde mich gar nicht als Konsumverweigerer, nur weil ich versuche qualitativ hochwertige Dinge zu kaufen (von denen ich eine Mindesthaltbarkeit von -im Schnitt- 10 Jahren erwarten kann).

  113. Die Phrase "xy wird...
    Die Phrase „xy wird überschätzt“ wird überschätzt.

  114. Sorry Papa, aber das ist...
    Sorry Papa, aber das ist falsch!
    Die RKK braucht sehr wohl ein hartes weltliches Standbein, Kirchengüter, Privilegien und natürlich auch handfeste politische Macht!

  115. Komentare aus der Zukunft?...
    Komentare aus der Zukunft? Teufel, der Don hat die banale Realität glücklich verlassen. Wie eilen wir ihm nach?

  116. @HansMeier: Wer weiss,...
    @HansMeier: Wer weiss, vielleicht will er nur den Preis hochtreiben, bevor die BRD einseitig die Alimentierung Deutscher Bistuemer beendet. Und erzaehlen Sie mir nicht, der Souveraen haette keine Moeglichkeit, auch einen auf „ewig“ abgeschlossenen Vertrag zu beenden. Man sollte das ganze eh nicht besonders ernst nehmen, weil er selbst ist ja derjenige, der den status quo sofort veraendern koennte, indem er ein neues Konkordat mit der BRD abschloesse.
    Was genau verstehen Sie eigentlich unter „handfester politischer Macht“? Wiedereinfuehrung der Kurbistuemer Trier und Koeln? Dann drehen wir das Rad der Geschichte aber noch ein wenig weiter zurueck und legen die Investitur in die Haende unseres Reichs… aehm…Bundespraesidenten. (Mit Worms hat die ganze Schei** der kaputten Deutschen Geschichte doch angefangen.)
    Was ich mich bei der von Ihnen erwaehnten Rekatholisierung Albions gefragt habe – wieso existiert die anglikanische Kirche ueberhaupt noch? Wenn Charles, der kommende „Verteidiger des Glaubens“, erst wieder heiraten durfte, nachdem seine Ex den falschen Chauffeur gewaehlt hatte, wo bleibt dann der grosse Vorteil, dessentwegen Henry VII das Schisma ueberhaupt erst betrieben hat?
    Sollten Sie – Zeus und Odin behuetet (zu ersetzen durch jede beliebige andere Gottheit ausser Jahwe und Allah… vielleicht das fliegende Spaghettimonster) – recht behalten, moechte ich hier schonmal Zeugnis vor allen Mitforisten ablegen: Nach Canossa geh ich nicht!

  117. Nach Italien (I mention, just...
    Nach Italien (I mention, just in case…)
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    Nur – wird stilvolles Gepränge (bis in die Business Card hinein) nicht überschätzt?

  118. HansMeier555 20:43: Lieber...
    HansMeier555 20:43: Lieber Meier, genau das hat der Papst doch gesagt. Für Sie nochmal die Übersetzung aus dem Vatikanischen: „Abhängigkeiten vom Staat wie Kirchensteuer und Machtproporz schwächen die Kirche. Unabhängige Macht (genannt „Entweltlichung“) und unabhängiges Geld (Schenkungen und Stiftungen statt einer Steuerabhängigkeit, bei der ein Großteil der Kirchensteuer als „Einzugsgebühr“ unmittelbar in die Staatskasse fließt) stärken die Kirche.“ UNd da – lieber Meier, hat der Mann Recht.

  119. Ich bitte meine lausigen...
    Ich bitte meine lausigen Antwortausfälle zu entschuldigen: Das Netz ist hier gerade eher schlecht bin nicht existent.

  120. Höchste Zeit, dass jemand der...
    Höchste Zeit, dass jemand der RKK mal zeigt, wie man richtig eine Bank gründet.

  121. @Don
    Hauptsache Sie sind...

    @Don
    Hauptsache Sie sind gesund.

  122. "Don Alphonso, Kunstfigur" --...
    „Don Alphonso, Kunstfigur“ — Wollen Sie uns nicht ein Bild Ihrer Visitenkärtchen zeigen, wenn sie fertig sind? Damit wir uns vorstellen können, wie die sich in der Silberschale wohl so machen würden.

  123. @DA Netzausfälle:
    Bei aller...

    @DA Netzausfälle:
    Bei aller aktuellen Piraten-Euphorie werden immer die unteren Protokoll-Ebenen des OSI-Referenzmodells vernachlässigt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell
    Hier befindet sich die schöne neue Welt des Web 2.0 in den Händen weniger Oligarchen (Internet-Provider und TK-Anbieter, dahinter Server und Backbones). Da geht es überhaupt nicht basis-demokratisch und spontan zu.

  124. @HM555:
    Gestatten Sie mir...

    @HM555:
    Gestatten Sie mir altem Heiden die Bemerkung, dass es mit der rkk 2.0 in den Brandings „Käßmann“ oder „Dalai Lama“ wohl nichts wird.

  125. "Das Netz ist hier gerade eher...
    „Das Netz ist hier gerade eher schlecht bin nicht existent.“
    .
    Klar: Tippfehler, bis statt bin. Aber „bin“ hat in diesem Fall eine ganz tiefe Wahrheit.

  126. Wenn Rüstung nicht mehr zu...
    Wenn Rüstung nicht mehr zu bezahlen geht
    .
    „Wie man sehen kann ist die schimmernde Wehr gegenwärtig nicht mehr bezahlbar.“ Theoretisch vielleicht, aber in der Praxis werden die Kosten über den Waffenexport wieder eingefahren. So ist Deutschland nach der Wende zum drittstärksten Waffenexporteur aufgestiegen und ganz konkret hat Deutschland seinen Export seit 2005 verdoppelt (http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland-verdoppelt-waffenexporte/1719294.html) – und Griechenland war und ist der bedeutendste Abnehmer u.a. deutscher Rüstungsgüter (ist übrigens schon bekannt, dass Griechenlands Inseln auf Öl schwimmen? (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41722030.html).
    .
    Mal ganz abgesehen von der Rückwirkung auf die sog. Friedenspolitik – diese wird insbesondere auch in Deutschland immer aggressiver (und man sollte sich im Klaren darüber sein, dass das – 60 Jahre nach der Niederlage von Nazideutschland – eben keine Kleinigkeit ist) -, zeigt sich darin eben die „Verschränkung“ (den Begriff meine ich durchaus in seinem quantenmechanischen Ursinne: man kann sich das Eine ohne das Andere eben nicht mehr vorstellen) des Finanzkapitals (jenem „Systemischen“) mit dem Militärischen, was die Virtualisierung des Kapitals auf immer wieder neue Höhen schraubt. Diese Beziehung ist es auch, die das Finanzkapital als imperialistisches Kapital (im Sinne der Beschreibung Lenins, http://www.vulture-bookz.de/marx/archive/quellen/Lenin~Imperialismustheorie.html) ausweist. Als per se kriegslüstern. Deutlich erkennbar an Politik (wie Wirtschaft) der USA (nach dem 2. Weltkrieg), die sich gar nicht mehr anders definieren lässt als rein „militärisch“, vgl. Eisenhowers Kritik am „militärisch-industriellen Komplex, http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4risch-industrieller_Komplex).
    .
    Für mich ist der „ Staatsstreich“, wie er von „Verschwörungstheoretikern“ mit der Ära Bush/Cheney (und hierbei anhand 9/11) identifiziert wird, schon am 22. November 1963 passiert. Mit dem Mord an Kennedy putschte der militärisch-industrielle Komplex seine „Brutusbande“ an die Macht (vgl. auch „JFK“ von Oliver Stone und Kevin Kostners diesbezügliche Bemerkung). Um die USA kommen seit dem nicht mehr aus dem Krieg. Und auch Deutschland geht diesen Weg, der ab einem bestimmten Punkt nicht mehr umkehrbar sein wird. Kriege wie in Afghanistan werden unser Land wohl bis an sein Ende begleiten. Und möglicherweise wird sich der Prolog zu einer künftigen deutschen Geschichtsschreibung vielleicht einmal wie folgt anhören:
    .
    „Am 30. November 1989 (http://www.stern.de/panorama/herrhausen-mord-noch-immer-keine-spur-vom-taeter-1525503.html) explodierte nicht nur eine Bombe am Seedammweg in Bad Homburg, und es starb an dieser Stelle nicht nur ein gewisser Banker, namens Heerhausen (vgl. „Das RAF-Phantom“, http://www.amazon.de/Das-RAF-Phantom-Wirtschaft-Terroristen/dp/3426800101), es implodierte auch die alte Bundesrepublik und mit dieser die erste deutsche Demokratie (die Weimarer war ja nicht wirklich eine). Es folgten noch weitere Morde. Wie der des 1. Chefs der Treuhand Detlev Karsten Rohwedder (http://www.amazon.de/Das-RAF-Phantom-Wirtschaft-Terroristen/dp/3426800101). Unter Birgit Breuel dann, die ihn ablöste, erleben wir schließlich eine Skandalära ohne gleichen und ohne Ende – gewissermaßen. Eine Ära, die gemäß eines Zeitungsartikels aus dieser Zeit, von „Fusionäre(n) und Abzocker(n)“ beherrscht war (http://www.heise.de/tp/artikel/6/6335/1.html)…Ein wenig Licht um all die Skandale und Verbrechen brachte dann das Dunkel der sog. Leuna-, resp. CDU-Parteispendenaffäre von 1999 (http://de.wikipedia.org/wiki/CDU-Spendenaff%c3%a4re). Die Spuren diese Affäre gehen zurück bis in die ersten Jahre der sog. Wende – nach 1989. Diese Spuren zeigten sich weitestgehend deckungsgleich, bzw. in den Spuren eben jener Treuhandaffären.
    .
    Eine spätere Aufarbeitung wird dann schließlich den Zusammenhang zwischen all diesen Morden und Affären auf den Punkt bringen. Und damit zugleich auch einen schon recht frühen Mord, nämlich den um einen Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Uwe Barschel, welcher 1987 in einem Luxushotel tot in der Badewanne aufgefunden wurde (vgl. auch: http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=6), endlich aufdecken. Der „Selbstgemordete“ wird als Opfer einer „völlig verrückt“ gewordenen deutsch-französischen Rüstungsmafia erkannt, der es schließlich gelang nahezu alle Parteien des deutschen wie französischen Kapitals „einzukaufen“. Einer Mafia, die so nicht nur die deutsche Einheit für sich wirtschaftlich zu nutzen verstand, sondern deren Interessen ab dato zusammenfallen mit der Politik einer gewissen Europäischen Union, will heißen mit den Führungsnationen Deutschland und Frankreich…2007 folgte dann eine Finanzkrise aus der das Kapital sich nicht mehr erholte. Mit dem schließlich uns dann bekannten Ende. Zusammenfassend kann man auch sagen: So geht die Geschichte aus, wenn „Rüstung nicht mehr zu bezahlen geht“.“
    .
    Eben weil diese Aufrüstung nicht mehr zu bezahlen ist, also zu Verarmung des Kapitals selber führen würde, wird sie zum Hauptgrund für das steigende Massenelend in der Welt. Zum Hauptgrund für die Vertiefung der Grenze zwischen arm und reich. Und damit auch zum Hauptgrund für ein elendes Kapital, das, wenn es seinem Ende entgegen geht, die Welt mit in den Abgrund reißt. Und ganz entgegen der üblichen kapitalistischen Propaganda war die Welt noch nie so arm wie heute (http://www.ethecon.org/de/951, obwohl dieser Beitrag nicht von marxistischen Grundsätzen ausgeht, denn definitiv von bürgerlich-ethischen, empfehle ich die Lektüre wegen der genannten Daten, die eben nicht nur den direkten Zusammenhang zwischen Rüstung und Armut belegen, sondern auch die Absurdität der bürgerlichen Ethik, die demgegenüber machtlos ist).

  127. Ackermanns...
    Ackermanns Geständnis
    .
    Korrektur: Es muss natürlich Herrhausen heißen. Siehe dazu auch „Ackermanns Geständnis“, http://blog.herold-binsack.eu/?p=1803

  128. T.I.M.@ Mein Lieber es war...
    T.I.M.@ Mein Lieber es war Henry VIII. Das Schisma hatte nicht er betrieben, sondern die RKK. Wäre sie gefügig und ihm zu Willen gewesen, wäre es nicht dazu gekom-men. So herum funktioniert Macht, zumal die auf Kanonen gestützte: Die normative Kraft des Faktischen halt. Im Vereinigten Königreich hatte man sich aber über die Jahrhunderte an die Einrichtung gewöhnt, deshalb beläßt man es bei der angestaubten Angelegenheit. Charles est defensor fidei de oecologia.
    ..
    Don Alphonso@: Wir machen derweil allein weiter. Mudling trough.

  129. lieber hansmeier555,
    gaaanz...

    lieber hansmeier555,
    gaaanz genau, ganz recht, und den Damen muß man auch wieder beibringen, daß in Gegenwart des Papstes eine Mantilla getragen wird und kein Hut ( in Innenräumen auch sonst: kein Hut, außer bei Hochzeiten und bei Empfängen in unwohnlichen Räumen, wenn die Dame mit einem Regenten verheiratet ist. Für die Frauen demokratisch gewählter Staatsoberhäupter ist zuviel royales Gepränge aber auch da ein nono).
    http://www.syberberg.de/Syberberg4_2011/26sept-Kohl-Papst.html

  130. Bei mir ist, leider, leider,...
    Bei mir ist, leider, leider, nicht der Schriftzug, sondern die Adresse das Wichtigste auf der Visitenkarte. Auf die Rückseite erhaltener Visitenkarten kritzele ich meist zur Erinnerung ein Stichwort, warum ich besagte Adresse erhalten habe. Dagegen dienen die Visitenkarten, deren Namensschriftzug wichtiger ist, wohl eher dem höflichen Zweck, dass man sich nochmals den Namen des Gesprächspartners vergegenwärtige, weil der, zu Beginn der Konversation genuschelt, längst wieder entfallen war. Auf diese Weise ersetzen diese Kärtchen auch Namensschilder. Wer kennt es nicht, das Ritual des Kärtchentauschens zu Beginn der Zusammenkünfte, dann vor einem, auf der Tischplatte zwischen Kaffee, Textblock mit Firmenlogo und Werbekuli, fein arrangiert nach Sitzordnung.

  131. Totalausfall? Trüffeline...
    Totalausfall? Trüffeline gefunden? Durchgebrannt? Demnächst Grüße aus Buenos Aires?

  132. Totalausfall?
    Vermutlich...

    Totalausfall?
    Vermutlich haben sich all die zum Visitenkarten-Druck geladenen Traum-Banker mit ihren iPads, iPhones usw. gleichzeitig in des Dons lokale Netzzelle eingewählt, so dass für diesen kein Zugang mehr blieb.
    Da müssen die Datenpakete eben mit derbem Packpapier aus handwerklichem Manufaktur-Gewölbe mit ebensolchem Bindfaden geschnürt werden; anschließend folgt der Transport im Bergstiefel-Netzwerk über die Alpenpässe …

  133. @ fionn: Auch hier erklären -...
    @ fionn: Auch hier erklären – jedenfalls für Finanzanalphabeten wie mich – die Kommentare mehr Zusammenhänge als der eigentliche Text.
    .
    Wenigstens hier kannte ich mich ein wenig aus: http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Unmoralische-Angebote–die-neue-Datingkultur/story/18808445
    .
    Flugs erahnt man den Wert handgeschöpfter Papiere und handgesetzter Namen ohne Adresse (möglicherweise in Ermangelung eines festen Wohnsitzes). Nehmen wir als Beispiel die Visitenkarte von Dr. Kimble.
    @Falkenherz: Werbekuli? Ist das der Verantwortliche aus der beauftragten Werbeagentur? Das hört Vroni aber gar nicht gerne.

  134. @Grand Guignol: Tippfehler,...
    @Grand Guignol: Tippfehler, wirklich. Und die RKK kann doch gar kein Schisma betreiben – dazu muesste Sie ja eine neue Kirche gruenden, was sie im Falle England sicher nicht getan hat. Und Charles ist ja nicht einfach nur „gruen“, sondern ziemlich oeko-esoterisch angehaucht. Was er in manchem Interview von sich gegeben hat, erinnert schon an Steiner und seine Demetergoetzendiener.

  135. Habe gestern von Mutti...
    Habe gestern von Mutti erfahren, dass die Griechen noch gar nicht alle Hilfen bei der EU abgerufen hätten – weil sie außerstande waren, die Anträge zu stellen. Da muss die Troika helfen!
    .
    Es fehlt Mutti leider eine Vision für Europa – sie kauft nur Zeit. Nur, wozu eigentlich?
    .
    Warum ruft die EU nicht die Energiewende aus – PIGS statt OPEC!
    .
    Der Süden produziert Energie, poliert Spiegel und Panele, mäht die Solar-Wiesen und jätet Unkraut – so etwa 3 Stunden am Morgen. Der Süden geht danach auf eine Spritz ins Cafe, spielt Lotto und hält Siesta während die maximale Vor- und Nachmittags-Energieausbeute die Nord-Menschen in ihren geliebten Fabriken (bei schlechtem Wetter) mit Strom und sinnstiftender Arbeit versorgt.

  136. Ja wir brauchen Visitenkarten....
    Ja wir brauchen Visitenkarten.
    Fred Smith (Amerikaner) stellt sich vor „Hi, I’m Fred“ – but the full info is on his business card.
    And people some parts of the world (e.g. Asian countries, Russia etc) have visiting cards printed on both sides (one side with English letters).

  137. Karte gefällig?
    .
    E.R....

    Karte gefällig?
    .
    E.R. Langen
    Kunstkommentator
    – Ein- und Ausfälle –
    Westviertel
    Tel.
    .
    Wie das wohl bei Meiern aussähe?
    .
    Hans Meier
    .
    Muss reichen.

  138. burn-out...
    burn-out

  139. Nur ein paar IP-Probleme....
    Nur ein paar IP-Probleme. Gerade geht es.

  140. @HM555 26. September 2011,...
    @HM555 26. September 2011, 10:45 RKK-Bank:
    Beziehen Sie sich auf das „Istituto per le Opere di Religione“ in 1982?
    http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,951806-8,00.html
    Schon damals und immer mal wieder:
    „A scandal that has threatened the stability of the entire international banking system and has begun to bring about subtle changes in the way the world’s major banks do business.“

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