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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Uneinigung Europas

| 166 Lesermeinungen

Wenn Europa schon untergehen muss, dann bitte an einem Spätsommertag am Strand, mit ein paar Wolken zur Dekoration am Himmel und ein paar Pfirsichkernen neben sich, damit bei all den Banken und Politikern dieses Kontinents nicht alles hohl ist.

Ein kleines Loblied auf die Plattentektonik für drei Findelkinderchöre, allegro ma non troppo

Manchmal, wenn man etwas Zeit hat, also an einem See liegt, nur ein Handtuch dabei hat und lieber im heißen Wind aus der Poebene trocknet, kaum dass man den Fluten entstiegen ist, schaut man so in den Himmel, wo sich eine fasrige Wolke dahinschleppt, wie das Rückgrat eines ausgestorbenen Urtiers, und man denkt sich so:

Bild zu: Die Uneinigung Europas

So sieht das aus, wenn die Banken mit diesem Kontinent fertig sind. Oder auch, so etwas hängt in großen Mengen in den Garderoben, wenn Politiker bei Chefvolkswirten den Kotau machen, dann fällt das Niederwerfen und Staubschlucken nicht so schwer, so rückgratlos wie sie dann sind, und mit etwas Glück hängt auch noch das Hirn dran, dann merkt man es auch gar nicht so. Das ist ein böser und natürlich unsachlicher Gedanke, also scheucht man ihn von dannen, und schaut sich anderweitg um. Man ist ja nicht indiskret, man gafft nicht andere Leute an. Allein der Villenbesitzer, der im Bademantel herunterkommt, ist nicht zu übersehen, der legt sich gewissermaßen dazu und telefoniert aufgeregt mit seinem Anlageberater, und weil man das gerade auch nicht erträgt – man wäre zu gern Villenbesitzer anstelle des Villenbesitzers – dreht man den Kopf und sieht die Pfirsichkerne.

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So in etwa sehen deutsche und italienische Staatsanleihen aus, die einen sind noch scheinbar intakt und die anderen schon von der Witterung abgelutscht, aber beide sind sie, seien wir ehrlich, Ramsch am Strand, ungenießbar und ausgespuckt. In der FAZ war gestern übrigens ein Gastbeitrag eines Chefvolkswirts und eines sog. Wirtschaftsweisen, die die Einführung inflationsgeschützter Staatsanleihen forderten, also von Pfirsichen für Anleger, denen stets nach jedem Biss und bei jeder fauligen Stelle neues Pfirsichfleisch nachwachsen sollte, auf Kosten der Pfirsichhändler. Traumhafte Vorstellung für Anleger.

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Und im Bundestag sind sie vor solchen Planspielen gerade dabei, die Abgeordneten auf Linie zu bringen, zugunsten von Milliardenrettungsschirmen, die noch gar nicht abgesegnet sind und schon wieder vergrößert werden sollen. Mit neuen, höheren Schulden. Wenn man daran denkt, klingt der lachende Schrei der Möwen heute besonders hässlich, gemein und zynisch. Eine Welle brandet heran, wirbelt achtlos kleine Steinchen durcheinander, wirft die einen ans Ufer und zieht die anderen in die Tiefe.

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Daheim sind bei einigen vermutlich nicht nur die Gewinne seit 2008 wieder weg, sondern auch die Sicherheiten, die inzwischen gekauft wurden. Wenn in Italien die kostenlosen Zeitungen am Straßenrand anfangen, das Loblied auf Gold zu singen, kann etwas nicht stimmen. Dann kommt die nächste Welle und macht mit den Steinchen, was sie will, sofern sie überhaupt einen Willen hat: Das Schicksal der Steine und Pfirsichkerne entscheidet sich nicht in der Welle, sondern im Wind, der sie erschaffen hat, und gegen den der Flügelschlag der Möwen machtlos ist. Der Wind wird selbst getrieben von der Hitze über dem Flachland, die heiße Luft in die Berge schiebt, unter dem knallblau glühenden, weitgehend wolkenlosen Himmel mit seinem abgenagten Gerippen, die ein Nichts sind unter der Sonne, die alles entscheidet und nichts.

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Aber so abgeschnitten von allen Informationen, wie man hier am Strand liegt, hat man Zeit für das eine, für die Blicke auf verliebte italienische Paare und Themen von sogar begrenzter Relevanz, wie etwa die Frage, was diese Zeit im Rückblick sagen wird. In, sagen wir mal, 20 Jahren, also in einer Zukunft, die ungefähr so weit entfernt ist wie die Beschlüsse, die zum Euro, zum Stabilitätspakt, den diversen Abstimmungsproblemen und letztlich zu dieser Krise führten, die damals nach Waigel und Kohl absolut auszuschließen war. Auch 2031 wird noch Sommer sein, es wird Banken geben, die immer gewinnen, und Politiker, die Wahlen verlieren und eventuell dann zu den Banken wechseln, und Menschen, die sich um ihren Besitz fürchten. Und es wird mehr Wissen über unsere Zeit geben. Der Mensch von 2031 kennt den Wert der aktuellen Krisenpolitik, so wie wir inzwischen wissen, wie glaubhaft Kohl und Waigel waren.

Vermutlich werden sie sagen, dass in jenen Sommertagen des Jahres 2011 die Idee eines geeinten Europas tatsächlich vor die Hunde gegangen ist. Zumindest dieses Europas, das die letzten 20 Jahre betrieben wurde: Wirtschaftlich, lobbyistisch, marktgetrieben und privatisiert. Vielleicht werden sie gar nicht mehr wissen, wie Europa davor sein konnte, als man es noch mit Städtepartnerschaften verband, mit Weinfesten auf deutschen Plätzen und Theatergruppen über der Cote d’Azur, mit jungen Lehrerinnen aus Schottland und unehelichen Politikerkindern in Frankreich. Es gab eine Zeit, da schmeckte Europa nach Ferne und ein klein wenig Exotik, da sah es aus wie eine hübsche Stadt woanders mit Sängerkreisen und Bürgermeistern mit Ratsketten und ziemlich viel Alkohol, wo es am Rhein auf beiden Seiten so schön war. Rückblickend wird man 2031 sagen müssen, dass aus diesem Europa der Verständigung und Versöhnung irgendwann auch eines der Konglomerate und Kartelle wurde, und die Möglichkeiten der Menschen schnell hinter den Chancen des Kapitals und der Unternehmen zurückblieben. Man kann Schüler vier Wochen an die Riviera schicken, oder Schweine mit Subventionen zur Schlachtung und Verarbeitung nach Süditalien. Man kann Lichter der Versöhnung über Gräbern anzünden und Glühbirnen verbieten. Man kann ein Europa der Regionen fordern und Milliarden in diesen Regionen versenken, wenn man die eigene Landesbank dorthin treibt. Man kann die Sonne über dem unschönen 20. Jahrhundert und diesem geschundenen Kontinent aufgehen lassen. Und man kann zuschauen, wie alles in Finsternis versinkt.

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Was es fraglos tut, wenn jetzt die alten Geschichten der deutschen Besatzung wieder hervorgekramt werden, weil, effektiv betrachtet, die Griechen keine souveräne Nation mehr sind, sondern alternativlos Getriebene. Vielleicht wird man 2031 zum Schluss kommen, dass die grundlegenden Fehler nicht 2011 gemacht wurden, sondern in all den Jahren davor, weil alle meinten, von Staatsschulden, Lobbyentscheidungen, Markttreiben und Klientelpolitik profitieren zu können; die einen gewannen Wahlen und die anderen machten Gewinne, die einen exportieren weltmeisterlich und die anderen kauften mit weltmeisterlichen Schulden. Vielleicht wird man 2011 gar nicht als Jahr des Fiaskos sehen, sondern etwas abgeklärter als das Jahr, in dem nach einigen Rettungsversuchen das Fiasko so groß wurde, dass man es nicht mehr negieren konnte und sich besser darauf einstellte: Alle verloren etwas, die einen mehr, die anderen weniger und manche überhaupt nichts. Und nach der Währungsreform ging es, wie schon 1948 oder auch bei den Argentiniern gleich wieder aufwärts. Das versöhnt, und meistens blieben die Villenbesitzer von damals auch die Villenbesitzer von heute, und die ausgespuckten Pfirsichkerne der Geschichte sind nun mal die Spielbälle der Wellen. Und nicht die Bewahrer der Geschichtsschreibung.

Ach so, Europa. Naja, wie immer es auch ausgehen wird: Man wohnt nebeneinander. Villenbesitzer werden in Italien auch weiterhin bayerische Kraftfahrzeuge ordern, und Bayern werden unverbrüchlich an den See im Süden fahren. Dieses Europa wird nicht durch Banken und Politiker gemacht, sondern durch Erdplatten und deren Verschiebung, und nachdem wir gerade gesehen haben, wie wenig dieses Europa mit seiner ganzen Technik gegen eine Bürgerkriegspartei in Libyen ausrichten kann, muss man vor einem echten Konflikt keine Angst haben. Vermutlich werden die üblichen Dummheiten wie Flugreisen für Golfprolls auf Prollinseln eine Weile eher nicht finanzierbar sein, und Neudispokreditreiche werden an letzten Grün eingelocht. Aber so eine Bahnfahrt nach Verona wird bezahlbar bleiben, das wird die Welt wieder etwas vergrößern und Europa attraktiv machen, weil es ohnehin keine Alternativen gibt. Die fernen Chinesen werden bis 2031 genug mit der Kolonialisierung der USA zu tun haben. Es wird sicher schlimm werden, aber immerhin ist man 2031 in einem anderen Europa bei gleichbleibender Gesamtdummheit individuell klüger, wenn man etwas mehr Einsicht als ein ausgespuckter Pfirsichkern am Strand hat.

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166 Lesermeinungen

  1. traurig!...
    traurig!

  2. Es wird mit Europa so kommen,...
    Es wird mit Europa so kommen, lieber Don, und ich denke, dass viele es schon begriffen haben. Nur stehen die nicht in den Zeitungen oder plärren in Talkshows rum.
    .
    („Heißer Wind aus der Poebene“, na, ich weiß nicht, ob das als Distinktionsmerkmal taugt. Das haben andere – auch Golfprolls – jeden Tag, mehrfach…)

  3. Auch der Algorithmus 'Poebene'...
    Auch der Algorithmus ‚Poebene‘ funktioniert hervorragend (siehe Banner oben rechts). Gratulation an die Werbejungs.

  4. Tucholsky 1926 im "Gruß nach...
    Tucholsky 1926 im „Gruß nach vorne“:
    .
    „Lieber Leser 1985 !
    …Selbstverständlich habt ihr die Frage: „Völkerbund oder Paneuropa?“ nicht gelöst; Fragen werden ja von der Menschheit nicht gelöst, sondern liegen gelassen. Selbstverständlich habt ihr fürs tägliche Leben dreihundert nichtige Maschinen mehr als wir, und im übrigen seid ihr genau so dumm, genau so klug, genau so wie wir…
    Aber das rufe ich dir noch nach: Besser seid Ihr auch nicht als wir und die vorigen. Aber keine Spur, aber gar keine.“
    .
    Es steht tatsächlich zu vermuten, dass sich auch bis 2031 daran nichts ändern wird.

  5. muscat, ich hatte gehofft,...
    muscat, ich hatte gehofft, daß Sie auf den ‚heißen wind aus der poebene‘ eingehen würden. innigsten dank!

  6. … was ja immer noch im Gange...
    … was ja immer noch im Gange ist:
    die Afrikanische Platte kollidiert mit der Eurasischen, und das Ergebnis ist u. a. die Appenin-Halbinsel – vulgo Italien.
    .
    Diese Kollision geschieht in einer Geschwindigkeit, die völlig losgelöst ist von der Geschwindigkeit, mit welcher unser geliebter „geschundener Kontinent“ (da fielen mir aber geschundenere Kontinente ein …) den Bach runtergeht. (Ein Großteil dieses unseres Kontinents bilden nebenbei bemerkt Steppen, die sich bis zum Ural hinziehen …)
    .
    Irgendwann werden die Kräfte, die die Platten auf diesem Planeten mal hier- und mal dahin schieben, unser Europa komplett umgestaltet haben. (Etwas, was der Europäer wohl nicht zu bewerkstelligen in der Lage zu sein scheint.) Und dann – in ferner Zukunft – haben die Heuschrecken die Herrschaft übernommen.
    Nicht, dass es heute schon so wäre; ich meine die echten Kerbtiere, die dann noch übrig sein werden.
    Und die werden den Menschen keine Träne nachweinen …

  7. allegro ma non troppo klingt...
    allegro ma non troppo klingt ehr schon wie das Requiem nach der Agonie Europas, geehrter Don. Gerade nun will ich mit dem Zweirad hinaus in den Altweibersommer, dann sowas. Ich sollte Schuhe von Tod`s – wie Ihre, oder sind sie von Pollini? – kaufen und Vsitenkarten, nicht auf Bütte, nein, auf Blattgold. Motiv: Villa Andrè; Aufschrift: Willst du nochmal arm sein? Telefonnummer. Kommt bei Bankern gut.
    .
    Man hört ja schlimme Töne von den Schulden- und Kriegsmeistern aus den USA. Spielen sich da als Reformatoren auf. „yes, we can – change“ muß man wohl nachgerade als Lizenz zur Verschuldungsapokalypse deuten. Haben da drüben soeben die Zahlungsunfähigkeit abgewendet bzw. aufgeschoben und maulen jetzt über EU rum. Ob der Obama wohl Rechnen kann? 14 Billionen Schulden, wieviel Zinsen mögen das wohl sein……..

  8. Werter Don, ziemlich...
    Werter Don, ziemlich pessimistisch finde ich! Ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben, daß sich Europa da schon irgedwie (ohne massive Schäden) durchwurstelt!
    Gruß FS

  9. Wehrter Don,
    solange Einige "...

    Wehrter Don,
    solange Einige “ Glückliche“ die Zeit habe Ihre Schuhe noch abziehen zu können,
    wird Europa seinen Weg gehen.
    Herzlichst P

  10. FS, es scheint eine...
    FS, es scheint eine wahlmöglichkeit zwischen zwei massiven schadensbildern zu bestehen: ‚Vor Krieg warnen auch die Fraktionsspitzen gerne, vor allem in der Union. Sie warnen Abweichler und Unentschlossene. Ohne den Euro drohe Krieg mit Polen, solche Sachen, flüstern Abgeordnete, bekämen sie zu hören.‘ (http://www.faz.net/artikel/C30638/euro-rettungsschirm-am-ende-des-tunnels-30723292.html)

  11. Wenn der Arsch auf Grundeis...
    Wenn der Arsch auf Grundeis geht-dann, ja dann-ist die ehemals heiße Poebene erreicht.
    ..
    Aha, sollte der Don Fonsi in etwa auf die Linie, gezogen zwischen F.S. und devin08, eingeschwenkt sein?
    ..
    Eingedenk der polnischen Nationalhymne lasst uns singen: Noch ist Europa nicht verloren.
    ..
    Wo ist der Meisterschütze, der den Schadbär erlegt? Task force Stoiber, bitte kommen!

  12. A.M: Am Ende des Tunnels...
    A.M: Am Ende des Tunnels (Parlament-Tunnelsystem)sehe ich (alternativlos) Licht!
    Off: Das ist das (systemische) Schlußlicht!
    ..
    „Das hilflose Europa“
    (Essay von Robert Musil 1922)
    http://www.jstor.org/pss/408115

  13. "Es wird sicher schlimm...
    „Es wird sicher schlimm werden, aber immerhin ist man 2031 in einem anderen Europa bei gleichbleibender Gesamtdummheit individuell klüger, wenn man etwas mehr Einsicht als ein ausgespuckter Pfirsichkern am Strand hat.“
    D.A. eine Aussage die Nostradamos gesagt haben könnte. Aber die >Einsicht<. Ob die Politiker und Entscheidungsträger 2031 welche habe, ich bin mir da nicht so sicher. Es ist doch nach wie vor der "alte Adam" Wieder ein intelligenter toller Beitrag. Er müsste im Bundestag an die sogenannten "Volksvertreter" zur Pflichtlektüre gemacht werden. Aber die "Einsicht"!!? Sie wird minimal sein. Gestern,Heute und leider auch Morgen. Ich habe da die Hoffnung aufgegeben (Ausnahmen bestätigen die Regel)

  14. Die Bahnfahrt nach Verona wird...
    Die Bahnfahrt nach Verona wird bezahlbar bleiben und auch der Cafe al bar. Ein Bistecca fiorentina will der Don nicht und mir genügt es einmal in drei Jahren. Soweit so gut und richtig. Aber es waren nicht nur die Banker, die die Preise getrieben haben. Viele Artikel, die ich vor 5 und 10 Jahren noch in Italien kaufen konnte, sind bei gleicher Qualität in Deutschland jetzt günstiger. 30 Jahre `Scala mobile´haben im Geschäftsgebaren und bei den Löhnen ihre Spuren hinterlassen, die in 10 Jahren mit stabilem Geld nicht verlernt werden konnten.
    Ich schätze die Italiener speziell in meiner Branche als kreativ und hart arbeitend. wettbewerbsfähig sind sie zur Zeit nicht sehr. Dieses Jahr sind die Preise erstmals nicht gestiegen! Der Lebensstandard in Italien ist sehr hoch geworden, ob in der Toskana oder in Südtirol. Als Old Economy Deutscher muß ich bei manchen Preisen in Italien wirklich schlucken. Der Lira war doch ein prima Gleitmittel, um die Stückkosten an den Marktpreis anzugleichen.

  15. Moses, Mowgly und Caspar ......
    Moses, Mowgly und Caspar … Don stellen Sie sich mal vor:
    „Über die Unmöglichkeit, einen Pappendeckelrest loszuwerden.“
    http://www.ephraimkishon.de/Buch_der_seekranke_walfisch.htm
    http://www.youtube.com/watch?v=b4UlmLOU8JA

    Ein Koffer (von französisch coffre, dieses von arabisch guffa – „Flechtkorb“, vgl. lateinisch cophinus für „Weidenkorb“) ist ein quaderförmiges Behältnis für den Transport von Gegenständen. (Quelle: Wikipedia)
    A coffin is a funerary box used in the display and containment of dead people – either for burial or cremation. (Quelle: Wikipedia)
    http://www.americanussr.com/images/jfk-coffin-sank-in-atlantic.jpg

  16. In der SZ sind die Herren...
    In der SZ sind die Herren Waigel und Arthuis „in Sorge um ihr Lebenswerk“… Ein älterer Kollege, mit Volksschulabschluss statt Studium der Volkswirtschaft an der US-Ostküste, meinte zu den wirtschaftlichen Entwicklungen um 1990 und dem Spruch von den blühenden Landschaften: wer glaubt, nur weil 18 Millionen einen neuen Kühlschrank brauchen werden jetzt im Osten Kühlschrankwerke gebaut, der liegt falsch. Die stellen nur die Montagebänder ein bißchen schneller, ist nur ein Handgriff. Zum Euro meinte er später: was Wohlstand betrifft treffen wir uns in 10 Jahren mit Portugal in der Mitte. Sprachs, baute ein Mietshaus nach dem anderen, immer in Bestlage, ging in Rente, nahm für kleines Geld den BMW-Dienstwagen mit, baute dann noch ein Mehrfamilienhaus und brauchte sich die Insolvenz seines früheren Arbeitgebers nach gescheitertem Engagement im Osten nicht mehr anzutun. Den BMW fährt er heute noch, inklusive des kleinen Firmenaufklebers auf dem Kofferraum. Er grinst: ist doch eine nette Erinnerung. Die Häuser sind bezahlt. Der ist nicht in Sorge um sein Lebenswerk.

  17. Don Carlos, habt Dank für den...
    Don Carlos, habt Dank für den Link! Kriegsgeschrei halte ich nun aber wahrlich für gefährliche Schwarzmalerei! Der eine oder andere Staat mag ja in die Pleite rutschen aber schlußendlich werden die Chinesen schon aufpassen, das sie weiter deutsche und europäische Technologie importieren können.
    Gruß
    FS

  18. <p>@Don Carlos: 400 Mrd...
    @Don Carlos: 400 Mrd Euronen also rund 800 Mrd DEM – Nun, der Staat hat GEWINNE SOZIALISIERT (er hat Steuern eingenommen) dann darf er VERLUSTE eben auch nicht PRIVATISIEREN. In Polen hatten Sie am Ende eine Staatsquote von 100% (Die Beamten vergaben Aufträge an Privatunternehmen die wiederum hierfür den Bematen über Steuergelder ihre Löhne zahlten). Siehe: Den ÖPNV über die Mineralölsteuer von Maxisfahrer subventionieren.
    Am Anfang eine solchen Spiels steht immer ein „Liferantenkredit“ (sic!).
    Der Kapitalmarkt ist auch nur ein umlagefianziertes System, wenn auch global.
    Und die beste Zukunftsoption in Richtung Friedenssicherung ist globale Teilhabe und Umverteilung. Unter Bedingungen versteht sich. („Empfängnisverhütung“ mal als Grundvoraussetzung „- Wer mer Personal will soll eben die Landarbeit von hand erledigen statt mittel Traktoren oder Werkzeugen – das möge jede globale territoriale Verwaltungsregion nach eigenem Ermessen entscheiden – demokratie ist überall denn noch nie haben sich Regierungen gegen den Willen der Bevölkerung auf Dauer halten können).
    Chinas Ein-Kind Politik ist vorbildlich.
    Felst denn die Exe Eckehard noch?

  19. Ist das schon der Abgesang auf...
    Ist das schon der Abgesang auf Europa? Wenn ja, dann vermutlich berechtigt. Als ich jung war, habe ich mit Europa etwas anderes verbunden als das, was sich über Jahre angeschlichen hat und jetzt vor der Tür sitzt und nicht mehr weggeht. Viel schlimmer, es will sogar herein.
    An eine riesen Bürokratie, an Kommissare und Abschiede von der Demokratie habe ich jedenfalls nicht gedacht. Dabei finde ich es schade, dass Europa schon seit Jahren so jämmerlich krepiert. Dieses ganze Geschachere um Vorteile für die einzelnen Länder, Veto hier-Erpressung da, Bevormundung wie es die Grünen nicht besser hinbekommen könnten.
    Und der Euro? Toller Vorteil, dass man im Urlaub kein Geld mehr tauschen muss. Wenn man in Grenznähe wohnte, hatte man sowieso immer ein paar Gulden oder belgische Franc da. Das war doch nie ein großes Problem.
    Auf jeden Fall scheint man von Russland und China zu lernen. Freiheit und Demokratie kann auch belasten. Ich hoffe ich habe mit allem, was ich befürchte unrecht…

  20. @bassorider: Auch Immobilien...
    @bassorider: Auch Immobilien verfallen (wenn auch langsam). Und die Mieteinnahmen kommen nur wenn die Mieter auch arbeit haben oder der Staat entsprechende Arbeistlosengelder zahlt.
    Was geschieht worst case? Sie fangen an – wie in jedem (nicht Bürger sondern Kriegsrechtlich ordentlichem territorialen) Krieg Geld aus dem ausland zu holen. Setzen also die angestammte Bevölkerung auf die Straße und vermieten an diejenigen die noch zahlen können. (Siehe Sarrazin zum Thema Eroberung des Kosovo!)
    Die versuchen die SUBSTANZ anderer Staaten zu beleihen. Also Grundschulden auf fremder Volksstämme territorium aufzunehmen. Das ist Nato-Bündnisfall.
    Milkfairy Calculations.

  21. Na endlich werden die...
    Na endlich werden die ausstehenden Reparationskosten von 14/18 u. 39/45
    ausgezahlt. Deutschland verbürgt sich zu den systemischen 2 Bill. € zusätzlich mit weiteren 400 Mill. €. Es darf ruhig noch etwas mehr sein.
    Wer hätte das noch geglaubt? Der goldene, warme Herbst 2011 macht es möglich, Hosianna. Gelobet seien die da noch kommen werden: Man hat den Stier der Europa mit einer Melkkuh verwechselt, so sagen einige… i. e. der Mehrzahl der geduckten Deutschen. A capite arcessere. (Beim rechten Fleck angreifen. )

  22. bester FS, durchwursteln,...
    bester FS, durchwursteln, sicherlich, das geht immer.
    die frage ist nur, wer bezahlt die wurst, wer bekommt eine durchgegarte und wer erhält die nur simulierend angewärmte und nimmt uns in der folge wie von muscat umschrieben den atem und düngt die erdbeeren auf marokkanische art?
    ein armes würstel von der bank hat in diesen tagen mal wieder versucht, bankanleihen an das westviertel zu verkaufen. geld ist nie schlecht, wenn man systemrelevant ist.
    aber ein heiler hosenboden ist ja auch nicht zu verachten.
    .
    das ehemalige und künftige, in der ferne friedlich lächelnde und hier – nicht ohne ermahnungen hinsichtlich der erwarteten künftigen zahlungsfähigkeit – fleissig hochtechnologien zukaufende kaiserreich ist nicht zu unterschätzen.
    die brauchen europa irgendwann nicht mehr (als grossabnehmer), selbst die abnehmer lassen sich in anderen kontinenten züchten, wie man am engagement im südlich gelegenen kontinent ablesen darf.
    .
    bedrohungen für den frieden resultieren nicht ’nur‘ aus der verständlichen aufgebrachtheit der in welcher währung auch immer zahlenden bevölkerung – die angesichts sich verteuerender energie noch dankbarkeit entwickeln wird für die reibungswärme generierende schnelligkeit, mit der sie einigermassen chancenlos über den tisch gezogen wurde -, sondern auch der art und weise der erfüllung heute eingegangener verpflichtungen dem strahlend gelben kaiserreich gegenüber, so sie denn staatsanleihen kaufen und damit *hüstel* helfen. per inflation zahlen oder militärisch einstecken, vielleicht auch eine mischung, das wird in vielen vielen jahren die frage sein.
    .
    bis dahin können wir uns ja mit den aufzuchtbedingungen für kartoffeln auf dem künftig ehemaligen voltigierplatz langweilen…

  23. @bassorider: Sollte mal wieder...
    @bassorider: Sollte mal wieder ein Ulbricht kommen und die Idee haben ein paar weitere Ländereien im Osten den Polen zu schenken damit er seine Bodenreform durchbekommt – eine Enteignung der Besitzenden wie sie seinerzeit der Adolf mit denen von der nicht katholischen Kirchgänger Fraktion machte – also irgendjemand mal wieder auf die Idee kommen Besitz enteignen zu wollen – dann wird das mit „ist bezahlt“ nur so lange etwas bringen wie er Söldner dafür bezahlen kann die Gültigkeit der Grundbucheinträge Wert zu erhalten und zwar durch Abwehr der Besatzer oder Besetzerszene. Sobald diese nämlich ihren Fettarsch in irgendeien Gebäude gepflanzt hat kommt sie auf einmal auf die Idee das das selbe Besitzrecht geltend zu machen (als Gewohnhietsunrecht) wie der tatsächliche Besitzer vorher es geltend machen wollte. Das Recht zum Landerwerb sollte auf die Grenzen / Staatsangehörigkeit der Nachkriegsordnung beschränkt bleiben (u.a. Oder/Neisse Linie), maximal jedoch austauschbar im Bündnisgebite (Nato).

  24. ...putout...putin....is´nt it...
    …putout…putin….is´nt it a magical unique attempt for a democratic, brave new world in Europe? Is´nt it?
    (Мать матери в мать…)

  25. donna laura@: Schade, ich...
    donna laura@: Schade, ich mochte immer Ihre süffisanten Texte…dass ich mich mit Ihnen noch um das letzte, magere Wurstzipferl balgen würde…nie und nimmer hätte ich so etwas auch nur annäherungsweise zu denken gewagt.

  26. Beste donna laura, ich stimme...
    Beste donna laura, ich stimme Ihnen ja weitestgehend zu. Wenn Sie (die Politiker) den Bankstern nur mal endlich mal den Hosenboden strammziehen würden! und ja, ne eigene Scholle für Kartoffeln und ähnliches wird in Zukunft sicher nicht von Nachteil sein! Und ja, in vielen Jahren wird vielleicht wieder „durchgeladen“ oder wir zahlen mit Wai-bi, dem Eurodollar oder dem EuroII? Wer weiß es schon genau? Sie sehen, meine Haltung dem Chaos gegenüber wird immer fatalistischer!
    Gelassene Grüße FS

  27. Was LibYen angeht (Japan war...
    Was LibYen angeht (Japan war übrigens die erste größere Währungskrise Ende der 1990er wenn ich recht informiert bin – und das mit dem aufwerten/abwerten war ein sich in die Tasche Lügen Spiel was nur solange gut ging bis man ein globales volkswirtschaftkliches Rechnungswesen einführte – jeder der mal irgendwo in einem Lager Inventur gemacht oder Waren/Dienstleistungen bereitgestellt hat weiß was Geld ist): Das ist das Problem. Gadafi zahlt seinen Abreitslosen kein HartzIV – der schickt die nach Süditalien wenn sie nicht verhungern wollen. Und ein Eruopa daß diese Flüchtlinge dauerhaft aufnimmt stärkt so die Position Gadafis – denn Regimegegner im eigenen Land hat er dann ja keine mehr! DIE VERTREIBUNG WAR DANN ERFOLGREICH.

  28. Letzte Woche an der Croisette...
    Letzte Woche an der Croisette … als ich vom Privatstrand auf die Jachten schaute … da habe ich verstanden. Hatte ich doch in einem Anfall von Sozialismus den BMW gegen einen alten Saab getauscht, den Blackberry gegen Samsung, meine Uhren und Polo-Hemden im Schrank gelassen und da saß ich nun in meinem „Eat the rich“-Shirt und dachte ich Intellektueller stehe über den dummen Reichen …. yep, ich stand .. aber nur daneben.
    Weil Kapitalisten kommunizieren nicht über das gesprochene Wort, Kapitalisten kommunizieren über Symbole für Kapital.
    Denen ist völlig egal ob Deutsche für Griechen zahlen oder nicht, ob Europa mit oder ohne Euro, ob Grenzkontrollen oder nicht.
    Nope. Die einzige wichtige Grenze in Europa ist dieser Zaun zwischen Croisette und Strand, zwischen Reich und dem Rest.
    Und diese Grenze wird immer sein … bis in alle Ewigkeit….es werden sich immer Millionen von Europäer finden, die sich gerne ausbeuten lassen.
    Whatever, nächsten Sommer bin ich wieder dabei. Mit mindestens ner Rolex Daytona, dem fettesten Polospieler über meinem Shirt, in ner fetten Karre (Bugatti mit sandstrahl-Lack wäre voll mein Ding) und Blackberry, Iphone und all das Gedöns sowieso…. und dann bestelle ich mir so nen Wider-Boot … und ab jetzt werde ich keine Bücher mehr lesen…yep… la vie en rose
    P.S.: Will einer von Euch Studienräten hier nen Saab kaufen?

  29. die geldmenge deutschlands...
    die geldmenge deutschlands beträgt 2.560 mrd. euro. der bundeshaushalt 2012 umfaßt 306 mrd. euro. wenn man ausschließlich geldguthaben besteuern würde, würde ein steuersatz von 12% ausreichen, um den bundeshaushalt zu finanzieren. nebeneffekt: die verteilung des geldes sowie seine umlaufgeschwindigkeit würden sich drastisch verbessern. aber das würde sich vielleicht zu positiv auf das dasein zu vieler auswirken und die meisten der heutigen ‚problemlöser‘ überflüssig machen.

  30. nun, lieber FS, es ist doch...
    nun, lieber FS, es ist doch recht praktisch für die unsichtbaren eliten, wenn sich das volk auf das schlechteste einstellt: es liegt mehr als nahe, dass eben dieses eintreten könnte. und so darf niemand mehr sagen, dass er es nicht gewusst habe! ha!
    .
    liebes, geschätztes kasperle, non, non, die wurst bleibt hier!
    und wenn ich mit irgendjemandem herumbalge, so gewisslich nicht, wenn er nur *hüstel* ein kleines würstchen vorzuweis-äh,
    vorhang bitte!

  31. @donna laura – meinen Sie...
    @donna laura – meinen Sie mit ‚armen würstel‘ den kleinen Kerl von der UBS… oder den großen, der ‘freiwillig’ zurückgetreten ist? Analog dazu frage ich mich, wann Herr Schäuble Konsequenzen aus der Tatsache zieht, dass ‘ihm die Diskussion entglitten ist’
    http://www.faz.net/artikel/C30106/rettungsfonds-hilflos-in-der-schuldenkrise-30724440.html
    und aus der Politik austritt.

  32. Yep...ich noch einmal....bin...
    Yep…ich noch einmal….bin meinem Bugatti heute ja näher gekommen weil der Dax 4,something abgegangen ist, weil, wie die Intellektuellen dieser Zeitung hier schreiben:
    „Die Hoffnung, dass die Eurozone ihr Arsenal zur Bekämpfung der Schuldenkrise im gemeinsamen Währungsgebiet noch einmal aufstockt, sorgt für eine rasante Fortsetzung der Erholung.“
    Yep. So ist das…. hat sich ja fundamental geändert … seit letzter Woche …Europa…die Welt…und so… obwohl…der Papstbesuch vielleicht?
    Whatever…mal ne Frage: Können sich FAZ-Redakteure eigentlich 5Sterne Häuser an der Croisette leisten? Und wenn…mit welcher Begründung? Gehören die nicht auf die andere Seite des Zauns?
    Whatever…Don, ist diese Uhr auf dem Photo die, die ich vermute, dass sie es nicht ist? Und wo warst Du eigentlich Sonntag vor drei Wochen im Morgengrauen?
    Auf dem Berg warst Du nicht.

  33. ...und jedem Anfang wohnt ein...
    …und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,…
    wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    an keinem wie an einer Heimat hängen…

  34. @ FS, durchwursteln ist nicht...
    @ FS, durchwursteln ist nicht mehr. Ausgewurstelt ist, und, wer es noch nicht bemerkt
    hat, wir haben keine „normale“ Krise, das komplette bisherige Gewurstel hat ausgewurstelt, endgültig.

  35. Genaugenommen eigentlich...
    Genaugenommen eigentlich schade um unserer Aller diesbezüglichen Kommentare. Hier und anderswo. Die „Alte“ zieht ihr Ding durch, diese Apparatschikfrau von Hinter-zimmer Gnaden.
    http://www.faz.net/artikel/C30717/europas-zukunft-die-absolutistische-demokratie-30724290.html

  36. In zwanzig Jahren wird man...
    In zwanzig Jahren wird man vielleicht wissen von welchem Wahn
    (Visionen) die Damen und Herren der globalen Märkte wirklich angetrieben
    wurden und welche Ziele die einzelnen verwirklichen wollten.
    Gott spielen wollten sie doch alle, auch Herr Waigel und Herr Kohl und jetzt Frau
    Merkel.
    Solange nur sie vor den Trümmern ihres Lebenswerk stehen, ist es mir gleichgültig.
    Vor der Abrechnung und den Toten sollen sie sich fürchten.

  37. liebe Der Tiger, tatsächlich...
    liebe Der Tiger, tatsächlich meinte ich das mir leider persönlich bekannte, arme würstchen, das es noch gewagt hat, seinem arbeitgeber gehorsam zu sein, und versuchte, angehörigen des westviertels anleihen seines bankhauses zu verkaufen, auf dass diese sich an künftigen verlusten mal wieder beteiligen dürfen, die stichworte bulkfreighter und riesenräder müssen genügen. wie gesagt, auf vielfachen wunsch, doch endlich von werbemassnahmen verschont zu werden, und zu seinem persönlichen glück hat er es nicht mehr persönlich mit fresskorb in der hand versucht, dem pointevin sei dank, ansonsten ein liebes tier mit langem, rotem, ewig feuchtem waschlappen. bei dem in pomade eingelegtem herzchen jedoch zeigt er sein strahlend schönes gebiss, wer weiss warum…
    .
    liebe Serena, leider darf ich ihnen widersprechen, bitte sehen sie es meiner wenigkeit nach: durchwursteln geht immer. selbst wenn die welt unterginge, was sie nicht tun wird.
    le tout est, dass man immer noch etwas zum durchwursteln hat, und wenn es Grand Guignols* zipfelchen ist.
    —–
    * pardon, lieber Grand Guignol, das witzchen lag zu nahe an der tastatur herum – bütte, bütte, nicht hauen!

  38. Die europäische...
    Die europäische Qualitätswurst AAA soll Doppeltplusungut um ein lüttes Quentchen
    in einer gewissen Weise nachhaltig, sofern es nicht anders geht, endlich überseeisch-mittelmeerischen Maßstäben, zumal es hängt ja nicht alles am voll am letzten Wurstzipferl, dass schon mal garnicht, ratzfatz angeglichen werden. Ein Prosit der Gemütlichkeit. Dieses Quentchen könnte vielleicht sogar den letzten ahnungslosen Hinterbänkler wachrütteln.
    ..
    donna laura@: Sie werden mich armen Kasper doch wohl nicht, unverdientermaßen, mit (Nichten) zu Ihrer Entorage zählen wollen?
    ..
    Goodnight: Hier gibt es keine Studienräte, so gut wie kaum, wüßt ich jetzt nicht. Was Rang und Namen hat, tut es hier nicht unter einem Prof. oder so, also da geht hier so gut wie gar nix ab. (Ansonsten, viele sind voll vroni-plag durchgecheckte Existenzen…….hinter einer klugen Zeitung steckt immer ein schlauer Kopf.)

  39. @Grand Guignol:
    Liebes...

    @Grand Guignol:
    Liebes Kaschperle, da wär ich mit einer Prognose mal Vorsichtig.

    Kennen Sie das fraktale Pendel, also das mit den drei Magneten?
    http://www.youtube.com/watch?v=xxFDqRLPQJs

    Was wir gerade erleben ist das die Welt immer fraktaler, immer rückgekoppelter, mitgekoplleter und abgekoppelter (Die Finanzwelt von der realen Wirtschaft) wird.

    Und die Zahl der zugeschalteten Beinflusser steigt, die Zahl der Menschen und derer mit Einfluss steigt, und die Potentiale die sich aufbauen werden immer gewaltiger.

    Die Eurokratischen Narren (Die ich nicht mit Ihrem Freigeist verwechselt wissen möchte) glauben das sie das nun Steuern können.
    Das ist aber ein cranialer Wind (Vulgo „Hirnfurz“) oberster Güte.

    Nur Menschen ohne jegliche Einsicht und mathematische Bildung können dies annehmen, mit anderen Worten: Politiker und E(u)rokraten (Da war halt noch Platz für einen Seitenhieb auf den italienischen Zwerg Gemächt, den soll man ohne Not nicht verschwenden)…

    Insofern ist die Brüssler Kleptokratie ein gegen den Trend schwimmendes Fossil. Und das landet irgendwann halt als Scheibchen im Vogelkäfig, auf das unsere gefiederten Freunde ihre Schnäbel am Kalk wetzen können.

    Insofern sind mit der Wahl der Piraten endlich Personen in Sichtweite der Macht gekommen, der sich mit Kybernetik hinreichend auskennen, um, falls man ihnen die Chance gibt (und sie sich selber dieselbe nicht verbauen) zu verstehen das in der heutigen Welt jede politische Aktion eine Reaktion auslöst, die in Ihrer Heftigkeit und Richtung nur sehr schwer vorhersehbar ist. Wohlgemerkt: Nicht immer, so lange man im lokalen Stabilitätsbereich bleibt, ist die Reaktion zu bemessen und vorhersehbar. Aber so bald man diesen Bereich verlässt (und es werden ja in den seltensten Fällen Schilder: „Ab hier betreten Sie das Chaos“ auf die Entscheidungsrasen gesetzt), dann wird es heiter.

    Wenn Sie’s nicht glaubenm, dann sehen Sie Stuttgart 21, die Wahl in Bawü, das Ergebnis der Piratenpartei an. Mutti hat sich nur mit dem mentalen Rüstzeug des dialektischen Materialismus auf das Feld der Chaostheorie gewagt. In Berlin brennnen die Autis schon lange, aber wer liest aus dem Rauch“Ende des linearen antwortbereiches“ heraus, bis bei uns wie in England der Wohlstandsmob marodiert?

    Wer hat verstanden welche Eigendynamik die modernen Medien im arabischen Raum ermöglichen ? Das sind Länder mit vielen jugendlichen, die SMS noch schneller als die Kanzlerin tippen, und die jenseits eines preußischen Weltbildes von Befehl und Gehorsam die diffusen Strukturen schaffen können, die jedem Machthaber eine Stirn, aber kein Ziel bieten.

    Ich habe das Werk Herrn Talebs oft genug gelobt, und jestzt scheint mir, das wieder einmal greift, das Entwicklungen nur im Nachinein zielgerichtet aussehen, und wie bei Don Alphonso, die Kiesel und Aprikosenkerne zufällig verteilt werden, bis sie unser mustersüchtiges Gehirn benutzt, um uns eine Erkenntnis und eine zwangsläufigkeit ins Chaos zu projezieren, die nicht zwangsläufig da ist (in einem Stabilitätsbereich namens Steppe, für den unser träges Hirn optimiert wurde, wohl existiert, aber nicht mehr in der cyber-zeit, der indeterministischen post kausalität, in der wir uns jetzt bewegen).

    Ich geh jetzt in die Sonne, egal ob das jetzt vernetzt oder post-kausal ist. Mir ist danach.

    Intelligenz und Disziplin als Basis der Lebenstüchtigkeit wird stark überschätzt.

    Ciao,
    RealMash

  40. Erinnere mich an einen Spruch...
    Erinnere mich an einen Spruch Dick Chennys, bis 2009 sollte die globale Machtfrage
    für das 21.Jhdt. entschieden sein. Das war sein Ziel- Natürlich in seinem und der
    Neocons Sinn.
    Nur so als Beispiel.
    Ein anderes von europäischer, feudaler Seite: die Masseneinwanderung aus dem afrikanischen Kontinent ( da war schon mal von 300Mio. die Rede) und so weiter und so fort…

  41. sehr fein.
    aber wem sind die...

    sehr fein.
    aber wem sind die grausigen schuhe?

  42. Ingeborg, wie meinen?
    .
    abf,...

    Ingeborg, wie meinen?
    .
    abf, die Schuhe sind gar nicht der Tiefpunkt. Das ist diese Supermarktarmbanduhr. Vermutlich trägt der Autor beides aus Angst vor den Dieben.

  43. Werter Grand Guignol, wenn Sie...
    Werter Grand Guignol, wenn Sie die polnische Nationalhymne weiter studieren, dann koennen Sie feststellen, dass schon damals die Parole zur Rettung der Heimat „Raus aus Italien“ hiess. Honi soit qui mal y pense.
    Ansonsten: Et kuett wie et kuett. Un et haett noch oemme joot jejange.
    (Denn alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht.)

  44. bester RealMash, schön, mal...
    bester RealMash, schön, mal wieder von ihnen zu lesen – ihr bonmot „Ende des linearen antwortbereiches“ wird in den wortschatz aufgenommen. im prinzip ist dies die antwort auf recht zahlreiche fragen.
    .
    liabs kasperle, nun, sie wollten sich doch herumbalgen. bitte, der hof vor der burg ist gross genug, tun sie sich keinen zwang an, wenn sie nur so freundlich wären, dabei bitte nicht in den ententeich jenseits der grasgrenze zu kullern. der gehört nämlich den nachbarn, und die müssen leider immer wieder etwas, dass sie letztlich in irgendeiner form zu uns zu bekennen traut, ob dies nun stimmen mag oder nicht, herausfischen und zum trocknen aufhängen. Filou war vor ein paar wochen dran, der bürgermeister hat es vor zwei tagen zum letzten mal geschafft. ausserdem weicht dann ihr knüppel.

  45. @grand guignol

    nope... kein...
    @grand guignol
    nope… kein Prof. wird sich so erniedrigen und in einem Blog „kommentieren“.
    Whatever Don … die Schuhe … bitte … doch nicht Tods-fake? Die Uhr…?
    Zahlt die FAZ so schlecht?
    Yep, Intelligenz und so lohnt nicht mehr, wenn selbst die FAZ ihre Leute nicht mehr vernünftig alimentieren kann.
    Was ist das billigste Gut in Europa? Intelligenz in Form von Akademikern.
    Und wer kauft die alle ein…zu Spottpreisen? Die dicken, dummen Kerle von der Croisette.
    Was sagt uns das?

  46. Spaetestens im Jahr 2031 wird...
    Spaetestens im Jahr 2031 wird das Bundeskartellamt das insgeheime Gentlemen’s Agreement zwischen Don Alphonso und Fefe entdecken und flugs verbieten, und damit das letzte Oligopolblog und Blogoligopol brechen, und bis dahin werden wir alle gluecklich durch die Krisenkrisen unterhalten worden sein.

  47. RealMash@: Ihr Wort in den...
    RealMash@: Ihr Wort in den Gehörgang vom Herrscher über alle Universen, Fraktale,
    über alles Klein-und Großgeschriebene, über alle Geheimnisse, über unsere innersten Gedanken und Gefühle. Möge meine defaitistisch-zage Prognose wider Erwarten in den Wind geschrieben sein. (Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der geolog. seismischen P-Wellen lässt sich mit folgender Formel berechnen: Vp = radix((K + 0,75μ)/p) K= Kompressionsmodul,μ =Schermodul, p=Dichte des Materials.)
    Schaugn mer amoi, werma scho sehgn.

  48. RealMash@
    " Intelligenz und...

    RealMash@
    “ Intelligenz und Disziplin als Basis der Lebenstüchtigkeit wird stark überschätzt.“
    Davon können die 30-jährigen Japanerinnen, besonders in Tokio, offenbar ein Lied
    singen sagt ein FAZ-Blog.

  49. Wo aber Gefahr ist, wächst da...
    Wo aber Gefahr ist, wächst da Rettende auch. Haben denn Sie, geschätzter Don, und Ihre verbosen Kommentatoren nicht bemerkt, dass just in diesen Tagen ausgerechnet die Physiker uns die Lösung aller Probleme geliefert haben (und die so genannte Euro-Krise erscheint dann nur noch als ein Schmetterlingsfurz)? Die Neutrino-Anomalie wird’s richten. Da im Bereich jenseits der Lichtgeschwindigkeit die Abfolge von Ursache und Wirkung aufgehoben bzw. in ihr Gegenteil verkehrt wird, können wir künftig Griechenland, Italien, Spanien etc. etc. retten, bevor wir überhaupt von ihrem Bankrott erfahren haben. O brave new world, that has such people in’t.

  50. @Grand Guignol, ich fürchte,...
    @Grand Guignol, ich fürchte, es ist eher das Licht des entgegenkommenden Zuges, der das wertlose Geld zur noch zu schaffenden Euro-Badbank fährt. Oder man vereint diese gar im Hause der deutschen? Würde ja Geld sparen – im Untergang.
    Die Uhr ist, meine ich, von einem noch deutschen Hersteller, in Frankfurt ansäßig? Aber so legt man Sachen am Strande nieder, wenn man ins Wasser geht und nicht wiederkommen will. Don, sind Sie noch da?

  51. abf, drüben geht´s noch...
    abf, drüben geht´s noch grausiger – da hatte er die Dinger mit Socken (!) an.
    .
    Don Carlos, gern geschehen. Zu mehr reicht es halt bei mir nicht.

  52. Erstmal Schokolade für alle,...
    Erstmal Schokolade für alle, das soll ja Glücksgefühle geben.

  53. T.I.M@: Isch well jo nühs...
    T.I.M@: Isch well jo nühs jesaach han: „Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet!“
    Schlimme kann et jo bal nimme kumme. Mr kritt jo dä Käal wemma nua dodra dänke dähd: „Watt fott es, es fott“ (All dat schöne Jeld).
    ..
    Dat Ingeboresch, dat schlimme Mädsche, is ooch ad wedde üm Beritt.
    Do kreje mer all widde Casala. Med dä Schmick.

  54. @ E.R. Langen: Bei einer...
    @ E.R. Langen: Bei einer Reproduktionsrate, die über der der Palestinenser liegt, kriegen sie doch allemal einen Freifahrtschein auf Berlusconis Autostradas und Bimmelbahnen. Wo sollen sie sonst auch hin? Und dann gibt´s multikulti nicht nur auf der Wiesn. Und auf einmal wird unsere Freiheit nicht mehr am Hindukusch verteidigt, sondern das Privatvermögen am Tegernsee.

  55. muscat, Sie sind nur zu...
    muscat, Sie sind nur zu bescheiden… ;P

  56. Das is mir alles zu abjehoben...
    Das is mir alles zu abjehoben hier. Außer, na hallo! …außer dass mit den „grausigen schuhen“ und „diese Supermarktarmbanduhr“. Yep!
    2031? Da bin ich 85 Jahre alt. Wenn ich noch „bin“.

  57. donna laura@...dä Filou, daaf...
    donna laura@…dä Filou, daaf dea dat dann? Dat däa dat daaf, ts, ts.

  58. Mit dieser Krise ist es wie...
    Mit dieser Krise ist es wie mit der Schweinegrippe. Wenn das Geschrei am größten
    ist, ist sie auch schon wieder vorbei.
    .
    …im Übrigen hatte Mr. Chenny recht. Bis 2009 waren die globalen Machtverhältnisse und was sich so daraus für das 21.Jhdt .ergibt, geklärt.
    ( …man kann damit nicht warten bis es rum ist)
    .
    Der Mann hatte sich das nicht aus den Fingern gesogen.
    .
    Falkenherz sicher, den Glücksgefühlen muss man schon noch etwas auf die Beine
    helfen.

  59. ´dammt, das ist doch keine...
    ´dammt, das ist doch keine Demokratie mehr: Jedes mal beim Durchzählen kommen andere Zahlen raus:
    http://nachrichten.t-online.de/euro-rettungsschirm-koalition-kaempft-verbissen-um-kanzlermehrheit/id_50136078/indexre
    ..
    ..und ein anderes, gebildeteres Volk muß auch her:
    http://nachrichten.t-online.de/fdp-waehlerschelte-die-masse-ist-meinungslos-/id_50133572/index

  60. Natuerlich geht das nicht....
    Natuerlich geht das nicht. Aber, bei mir hat es auch gedauert.

  61. @Donna Laura: Werte, holde ...
    @Donna Laura: Werte, holde Dame, man ist gar nicht so selten hier, und genießt aus der Ferne den Charme dessen was man nicht besitzt, und um den den anderen beneidet ohne es ihm zu neiden. Die Jahre helfen bei der Distinktion.

    Man muß den Kronleuchter nicht besitzen, um das Funkeln durch die Scheiben zu bewundern.

    Nein, wie andernorts vermeldet, dies Blog lässt mich oft mit Freude schweigen, denn lesen ist Gold und trollen, allenfalls, Düngen.

    Doch der Frucht der Aphrodite sieht man den niedrigen Grund nicht an, und mache Diskussion kann sich über ihre allzu irdene Grundlage erheben.

    Wenn wir einmal annehmen möchten, das man in der Lage wäre, den High-Speed Tradern nahe zu kommen, und mit einigen wohlgezielten Impulsen am Markt die Antwort der zahlreichen elektronischen Mitspieler zu entlocken, sozusagen die Anfangsbedingungen zu kalibrieren, die man zur Auflösung der Gleichung bräuchte, die vollkommen Harmonie der Resonanz, die in der Kakophonie des Absturzes aufgeht…nun ja, Finanzen heute ist wie Krieg, und wer wüßte nicht was wohl marschierende Soldaten im Tritt mit einer Brücke machen können? So ist wohl auch die kryptische Bemerkung des Kaschperles zu sehen, wer weiß, was der so alles ins klingen und springen zu bringen vermöcht. Man wird nachdenklich sein müssen, für eine Weile…

    Liebe Donna, glauben Sie mir, diese Welt ist so, weil die, die anderes erzwingen könnten, noch nicht so weit getrieben sind, es zu tun.

    Was mich aber immer wieder beruhigt, ist das das Böse immer ein einzelnes ist, ein böses kann sich nicht verbünden, denn jedes Böse möchte ja wachsen um das alleinige, einzige und größte Übel zu sein, es kann nichts neben sich dulden.

    So steht sich das schlechte selber im Wege, das Prinzip des Negierens nichtet sich selbst, und das ist schön.

    Das Gute und zeugende jedoch, das sieht das Gute neben sich, und kann sich am anderen Guten freuen. Und das ist herrlich, und wärmt das Herz in jenen Minuten wo man dem Schlechten nicht entgehen kann, da man es weder konfrontieren noch es fliehen kann.

    Meine Ehrerbietigsten Grüße an Ihro Liebreiz und Gary Cooper.

    @Grand Guignol:
    Liebes Kaschperle, ja, diese Gleichung. Fein.

    Aber könntest Du nicht mal in jenes lustige Theater im Cern einziehen, und mal mit den anderen Kaschperln da nachrechnen, wo Ihre 61 Nanosekunden her kommen, und ihnen den Unterschied zwischen Wellen und Gruppengeschwindigkeit, und zwischen der Statistik der Pakete nahe bringen? Und mal mit den anderen Mützenträgern nachrechnen, ob auf der Strecke wo so Teilchen die Verwandlung von einem normalen Elementarteilchen in ein Neutrino stattfindet, dies immer an derselben Stelle passiert?

    Beim anderen Großen Theater in Berlin möchte ich Ihnen einen Gastauftritt nicht zumuten, das ist kein Kaschperltheater, das ist reinste Schmiere. Da geht kein gescheiter Kasper mit rein, das ist dem zu albern.

    @E.R. Binvonhier: Vielen Dank für den anregenden Tip, Heute hat gerade ein Freund bekanntgegeben, das er in China geheiratet hat.

    Hm, Tokio, Kirschblütenfest? Man denkt darüber nach, man denkt darüber nach *sinnende Pose wie vom Denker von Rodin wird eingenommen-Rückenschmerzen zwingen einen wieder heraus. Kopf nach links neigen..drei Knacker, Kopf nach rechts neigen-zwei mal knackts, jetzt gehts wieder*

    @rittervomgeist: Naja, aber o die sich so freuen von uns erst in Elementarteilchen zerlegt zu werden? So was kann schon zu Ressentiments führen…

    @nico: Meinen Sie Uhren von Herrn S., der jetzt unter dem Namen von G. fertigen lässt? Haben Sie ihn mal getroffen? Phantastischer Mann, ein wahres Vorbild.

    @Falkenherz: Aber Bitte Schweizer oder Belgische. Die deutsche wird in der Schweiz nur als „Knäckebrot“ geführt.

    @GrandGuignol: Wie, bissu multinlinguaal?
    Med Dä Schmick? Nu, jeddä jeck es anners…(oder muss es rechtsrheinsch annersch heißen?)

    Ciao,
    RealMash

  62. Die neu gewendete Partei. Der...
    Die neu gewendete Partei. Der Bringer in echt: „Glaube. Heimat. FDP.“ Benno-Verlag, Autor: Philipp Rösler.

  63. Da ist Ihnen wohl eine kleine...
    Da ist Ihnen wohl eine kleine spätsommerliche, vorwinterliche, dunkelheits-erahnende, endurlaubs-Depression in die Tippfinger geglitten und schon wird aus einer leichten Wolke ein Leichentuch, nein ,halt, so schlimm war es nicht, aber ein wenig vom Untergang der Titanic hatte es schon. Wie schauen die Zukunftsprognosen während eines nebligen, diesigen, kurzen Novembertages dann erst aus? Um Himmels willen! Oder liege ich komplett falsch und der Weltuntergang wird immer nur während schöner Frühlingstage vorausgesagt? Im Alter zwischen 40 und 55. Kann ja sein?

    Eine Posse: Ich traf heute einen Mann, der einen Koffer hinter sich herzog (Herzog?, egal!), ich kannte ihn, er war kein Tourist in dieser Stadt, ich fragte ihn, wo solls denn hingehen?, er antwortete, nirgendwohin, ach, sagte ich, planlos?, nein, sagte er, zu einem Treffen mit Bekannten, aha!?, staunte ich, mit Koffer?, ja, was haben Sie denn da drinn?, geht Sie doch nichts an!, ach, war ja nur eine Frage?, aber wenn Sie es wissen wollen, es ist mein gesamtes Geld drinn, ach!?, so viel, das es für einen Koffer reicht?, ja, so viel, oha!?, aber warum denn das?, es gibt doch Banken dafür, hören Sie mir mit Banken auf!, ach!?, ja, das sind doch die modernen Raubritter, vor denen ist doch gar nichts sicher!, aha, was Sie nicht sagen?, da ist der öffentliche Raum inzwischen viel sicherer!, ach!?, ja, wer klaut denn heute noch eine Koffer, könnte ja eine Bombe drinn sein, bummbumm, da traut sich keiner mehr rann!, ist das so?, ja!, und wenn Sie den Koffer irgendwo vergessen, heute Abend zum Beispiel, mit einem Rausch im Schädel?, dann steht der Koffer Morgen noch genau da, wo ich ihn stehen gelassen habe, ich sagte doch, da traut sich heute keiner mehr drann, bummbumm, sage ich nur, haha!, ach!?, staunte ich, gut das ich da nun Bescheid weiss, ja, Koffer sind immer gefährlich, fügte ich noch an?, so ist es, besonders, wenn sie herrenlos sind, meinte er noch, also dann ein schönes Treffen noch, meinte ich zum Abschied, wo findet es denn statt?, beim Luigi, sagte er im gehen, ach!, wie schön.

    Die Uneinigung Europas? Das europäische Zerfleddern. Der EU folgt also die UE, so spüren Sie das kommende. Und was folgt dann? Dann brauchen Wir eben noch einen Buchstaben. A würde sich anbieten. Die Asiatische Union Europa, wahlweise auch die Afrikanische Union Europa, wie eine Kommentatorin oben voraussah, ein anderer meinte es seien eher die Chinese, die nach dem Kauf von USA dann die AUE, oder die AEU, oder die EUA, …. Sie merken, mit drei Buchstaben bekommt Mensch gleich viel mehr Möglichkeiten. Wir hätte doch bei der EWG bleiben sollen, daraus hätten Wir eine WEG bauen können, an dem entlang Wir vielleicht sogar die Zukunft hätten bauen können, aber das war gestern. Heute habe Wir nur noch zwei Buchstaben: E U, U E? Einigkeit und …, da passt nicht mal die erste Strophe drauf … Recht und Freiheit, aber das gilt ja auch nur für das Deutsche Vaterland. Die anderen werden Wir mit der Zeit schon los, oder? Nach dem Mobbing in der Familie, dem Kindergarten, der Schule, der Firma … und dem Netz, aktuell ist die „Finanzbranche“ drann, kommt jetzt das Staatenmobbing, bis sie von alleine gehen! Nur wohin? Mars? (macht mobil …)
    Guten Abend! Ich gehe jetzt schon mal langsam zum Luigi, oder?

  64. “Vermutlich werden die...
    “Vermutlich werden die üblichen Dummheiten wie Flugreisen für Golfprolls auf Prollinseln eine Weile eher nicht finanzierbar sein“
    Was? Und dann bleiben sie alle hier? Sind wahnsinnig? Fott damit.
    Ogni tanto, wenn ich mit meinem Auto über eine Grenze fahre,bin ich beglückt davon in Europa zu leben. Jedes Mal setzen auch pavlovsche Reflexe ein. Frites, Waffeln, Caffè, Salt and Vinegar crisps, Manner schnitten, Tramezzini, Tegernseer, Luxemburgerli, Cream eggs, frothy prawns, Walderbeertörtchen, Parmaschinken, Vacherin,Baumkuchen. Jetzt muss ich wirklich aufhören.

  65. Es ist nicht nur zu überlegen...
    Es ist nicht nur zu überlegen wie viel Maschine wir uns erlauben können (Treibhauseffekt) sondern auch wie viel Biologische oder humane Maschinen. Auf dem was ein Mensch so an Ackerfläche verbraucht könnte man genausogut maschinennahrung anbauen (Biodiesel für Generatoren machen mit den Strom für iPads hergestellt wird).
    Um es mit „der Partei der Titanic“ zu formulieren (global gesehen):
    Saiint Nikolaus „The Boot is full!“

  66. Die Maschine wird den Menschen...
    Die Maschine wird den Menschen überdauern weil sie sich nicht unkontrolliert vermehrt.

  67. Hab' ich das schon mal...
    Hab‘ ich das schon mal gesagt?
    .
    Der bürgerliche Produktivitätswahn ist die Wurzel allen Übels.
    Und damit wünsche ich Ihnen allen eine Gute Nacht.

  68. @Grang Guignol: Sauberes...
    @Grang Guignol: Sauberes Ripuarisch, fein. Ich krieg ja den moselfraenkischen Einschlag nicht raus.
    @RealMash: Op dae schael sick? Schreibt man da ueberhaupt?
    @O-A Luetzenich: Das einzig wichtige bei der neuen Abkuerzung ist, dass sie auf Franzoesich mit verdrehter Buchstabenreihenfolge funktioniert. Insofern waere naturelich ein Palindrom am besten… das da bislang noch keiner drauf gekommen ist. Vielleicht Europaeische Einheit, EE, auf Frz.: ensemble europeen.

  69. Foccacia habe ich vergessen....
    Foccacia habe ich vergessen.

  70. Wie poetisch verklärt der...
    Wie poetisch verklärt der bevorstehende Untergang! In Schönheit lässt es sich eben doch besser sterben. – Alle wissen: Es ist Krieg. Und alle gehen trotzdem hin.

  71. Bei den Völkern, die sich...
    Bei den Völkern, die sich erfolgreich gegen ihre neoliberale Ausplünderung gewehrt haben, würde ich zu den Argentiniern noch die Isländer hinzunehmen.
    Danke für den wunderbaren Beitrag.

  72. @ Don Carlos: 400 Milliarden...
    @ Don Carlos: 400 Milliarden für griechische Bankschulden sind ja bloß ein Drittel mehr als der gesamte deutsche Bundeshaushalt von 302 Mrd für 2012. Doch es kommt noch viel besser: Auf der IWF-Tagung forderte man bereits die nochmalige Verfünffachung des Rettungsfonds, um auch die Italiener und Spanier von ihren Zweibillionen-Bankschulden zu befreien. Wird Merkels treue Gefolgschaft ihr dann immer noch wie die Lemminge in den Abgrund folgen — oder knallt es eines Tages?

  73. Geehrter Grand Guignol, h ...
    Geehrter Grand Guignol, h 13:19 und früher ,
    Spaß muß sein , sehr amüsant ,
    bin zwar etwas spät dran, aber ich muß ja auch mal essen
    und trinken gehen , da Filou keinen virtuellen Calvados mehr
    ausschenkt .Der halbe Spaß ist weg .
    Aber was soll’s , noch ein paar Sprüche dieser Art und Sie
    können ganz locker den alten Murphy ersetzen , mindestens.
    mfG. T.

  74. Ich habe schon eine Menge...
    Ich habe schon eine Menge Kommentare gelesen. Aber so viel belangloses pseudo- intellektuelles Geschwafel ist mir noch nie vorgekommen.

  75. geehrter Grand ...
    geehrter Grand Guignol,
    entschuldigung, habe mich etwas mit der Zeit vertan, macht aber nichts.
    Herzliche Grüße, T.

  76. Schön, dich hier zu lesen,...
    Schön, dich hier zu lesen, Goodnight! … yep :)

  77. "weil alle meinten, von...
    „weil alle meinten, von Staatsschulden, Lobbyentscheidungen, Markttreiben und Klientelpolitik profitieren zu können“
    .
    Ja alle! Auch der europäische Bürger, in Griechenland und Deutschland. Elitenbashing greift in diesem Zusammenhang einfach zu kurz. Alle haben sich schuldig gemacht. Und das Vergehen besteht in der der Finanzierung auf Pump eines ungerechtfertigten und finanziell nicht nachhaltigen Lebensstandards im Tausch gegen Wählerstimmen.

  78. Die Maschine wird den Menschen...
    Die Maschine wird den Menschen überdauern, weil sie sich unkontrolliert vermehrt.

  79. Günter Verheugen in einem...
    Günter Verheugen in einem Interview mit Prof. Joachim Starbatty:
    „Ich will mich nicht über die Wortwahl äußern, aber etwas über den politischen Hintergrund sagen. Der wird in Deutschland vollkommen übersehen. … Wir sollten bitte nicht vergessen: dieses ganze Projekt Europäische Einheit ist wegen Deutschland notwendig geworden.
    Es geht immer darum, Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr wird für andere. Das dürfen wir in diesem Land nicht vergessen. Wenn irgend jemand glaubt, wenn
    Sie glauben, Herr Starbatty, dass das 65 Jahren nach Kriegsende keine Rolle mehr spielt, dann sind Sie vollkommen schief gewickelt.“
    und über Jörg Asmussens Karriere kann man auch grübeln:
    http://www.youtube.com/watch?v=ht3ZFKvKkqI

  80. Tüllich kriegt Mutti ihre...
    Tüllich kriegt Mutti ihre Mehrheit.
    Die pubertären Buben mosern gerne mal rum, aber aus dem Hotel Mutti ausziehen kommt nicht in Frage. In diesen Zeiten könnten sie da draußen höchxtens gelbe Punker werden, da kassieren sie lieber noch zwei Jahre Abgeordnetenbezüge.

  81. HansMeier, Sie wünschen vor...
    HansMeier, Sie wünschen vor 10 schon zur Nacht? Waren das Zeiten, als noch filou so wünschte! Dch selten vor 2.00 a.m. und selten ohne 2 Flaschen Roten.

  82. Lieber Don, erlauben Sie bitte...
    Lieber Don, erlauben Sie bitte ein längeres Geschenk an Ihren Kommentator bertholdIV. Die Gelegenheit kehrt niemals wieder.
    Liebe Brüder und Schwestern!
    Es ist für mich bewegend, hier mit so vielen Menschen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und aus seinen Nachbarländern Eucharistie, Danksagung zu feiern. Wir wollen vor allem Gott Dank sagen, in dem wir leben, uns bewegen und sind (vgl. Apg 17,28). Danken möchte ich aber auch euch allen für euer Gebet zugunsten des Nachfolgers Petri, daß er seinen Dienst weiter in Freude und Zuversicht verrichten und die Geschwister im Glauben stärken kann.
    „Großer Gott, du offenbarst deine Macht vor allem im Erbarmen und im Verschonen“, so haben wir im Tagesgebet gesprochen. In der ersten Lesung hörten wir, wie Gott in der Geschichte Israels die Macht seines Erbarmens zu erkennen gab. Die Erfahrung des babylonischen Exils hatte das Volk in eine tiefe Glaubenskrise gestürzt: Warum war dieses Unheil hereingebrochen? War Gott vielleicht gar nicht wirklich mächtig?
    Angesichts alles Schrecklichen, was in der Welt geschieht, gibt es heute Theologen, die sagen, Gott könne gar nicht allmächtig sein. Demgegenüber bekennen wir uns zu Gott, dem Allmächtigen, dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Und wir sind froh und dankbar, daß er allmächtig ist. Aber wir müssen zugleich uns bewußt werden, daß er seine Macht anders ausübt, als wir Menschen es zu tun pflegen. Er hat seiner Macht selbst eine Grenze gesetzt, indem er die Freiheit seiner Geschöpfe anerkennt. Wir sind froh und dankbar für die Gabe der Freiheit. Aber wenn wir das Furchtbare sehen, das durch sie geschieht, dann erschrecken wir doch. Trauen wir Gott, dessen Macht sich vor allem im Erbarmen und Verzeihen zeigt. Und seien wir sicher, liebe Gläubige: Gott sehnt sich nach dem Heil seines Volkes. Er sehnt sich nach unserem, nach meinem Heil, dem Heil eines jeden. Immer, und vor allem in Zeiten der Not und des Umbruchs, ist er uns nahe, und schlägt sein Herz für uns, wendet er sich uns zu. Damit die Macht seines Erbarmens unsere Herzen anrühren kann, bedarf es der Offenheit für ihn, bedarf es der freien Bereitschaft, vom Bösen abzulassen, aus der Gleichgültigkeit aufzustehen und seinem Wort Raum zu geben. Gott achtet unsere Freiheit. Er zwingt uns nicht. Er wartet auf unser Ja und bettelt gleichsam darum.
    Jesus greift dieses Grundthema der prophetischen Predigt im Evangelium auf. Er erzählt das Gleichnis von den beiden Söhnen, die vom Vater eingeladen werden, im Weinberg zu arbeiten. Der eine Sohn antwortete: „Ja, Herr!“, aber er ging nicht (Mt 21,29). Der andere hingegen sagte zum Vater: „Ich will nicht. Später aber reute es ihn, und er ging doch“ (Mt 21,30). Auf die Frage Jesu, wer von beiden den Willen des Vaters getan habe, antworten die Zuhörer zu recht: „Der zweite“ (Mt 21,31). Die Botschaft des Gleichnisses ist klar: Nicht auf das Reden, sondern auf das Tun kommt es an, auf die Taten der Umkehr und des Glaubens. Jesus – wir haben es gehört – richtet diese Botschaft an die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes Israel, also an die religiösen Experten seines Volkes. Sie sagen zuerst ja zu Gottes Willen. Aber ihre Religiosität wird Routine, und Gott beunruhigt sie nicht mehr. Die Botschaft Johannes des Täufers und die Botschaft Jesu empfinden sie darum als störend. So schließt der Herr mit drastischen Worten sein Gleichnis: „Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist gekommen, um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen, und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen, und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt“ (Mt 21,31-32). In die Sprache der Gegenwart übersetzt könnte das Wort etwa so lauten: Agnostiker, die von der Frage nach Gott umgetrieben werden; Menschen, die unter ihrer Sünde leiden und Sehnsucht nach dem reinen Herzen haben, sind näher am Reich Gottes als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne daß ihr Herz davon berührt wäre, vom Glauben berührt wäre.
    So muß das Wort uns alle sehr nachdenklich machen, ja, uns erschüttern. Dies bedeutet aber wahrhaftig nicht, daß alle, die in der Kirche leben und für sie arbeiten, eher als fern von Jesus und Gottes Reich einzustufen wären. Ganz und gar nicht! Nein, dies ist vielmehr der Augenblick, um den vielen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern, ohne die das Leben in den Pfarreien und in der Kirche als ganzer nicht denkbar wäre, ein Wort sehr herzlichen Dankes zu sagen. Die Kirche in Deutschland hat viele soziale und karitative Einrichtungen, in denen die Nächstenliebe in einer auch gesellschaftlich wirksamen Form und bis an die Grenzen der Erde geübt wird. Allen, die sich im Deutschen Caritas-Verband oder in anderen kirchlichen Organisationen engagieren oder die ihre Zeit und Kraft großherzig für Ehrenämter in der Kirche zur Verfügung stellen, möchte ich in diesem Augenblick meinen Dank und meine Wertschätzung bekunden. Zu diesem Dienst gehört zunächst sachliche und berufliche Kompetenz. Aber im Sinn der Weisung Jesu gehört mehr dazu: das offene Herz, das sich von der Liebe Christi treffen läßt und so dem Nächsten, der unser bedarf, mehr gibt als technischen Service: die Liebe, in der dem anderen der liebende Gott – Christus – sichtbar wird. Fragen wir uns darum, auch vom heutigen Evangelium her: Wie steht es mit meiner persönlichen Gottesbeziehung – im Gebet, in der sonntäglichen Meßfeier, in der Vertiefung des Glaubens durch die Betrachtung der Heiligen Schrift und das Studium des Katechismus der Katholischen Kirche? Liebe Freunde! Die Erneuerung der Kirche kann letztlich nur durch die Bereitschaft zur Umkehr und durch einen erneuerten Glauben kommen.
    Im Evangelium dieses Sonntags – wir haben es gesehen –ist von zwei Söhnen die Rede, hinter ihnen steht aber geheimnisvoll ein dritter. Der erste Sohn sagt ja, tut aber das Aufgetragene nicht. Der zweite Sohn sagt nein, erfüllt jedoch den Willen des Vaters. Der dritte Sohn sagt ja, und tut auch, was ihm aufgetragen wird. Dieser dritte Sohn ist Gottes eingeborener Sohn Jesus Christus, der uns alle hier zusammengeführt hat. Jesus sprach bei seinem Eintritt in die Welt: „Ja, ich komme, … um deinen Willen zu tun, o Gott“ (Hebr 10,7). Dieses Ja hat er nicht nur gesagt, sondern getan und durchgelitten bis in den Tod hinein. Es heißt im Christushymnus aus der zweiten Lesung: „Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sei, sondern entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ (Phil 2,6-8). In Demut und Gehorsam hat Jesus den Willen des Vaters erfüllt, ist er für seine Brüder und Schwestern – für uns – am Kreuz gestorben, hat uns von unserem Hochmut und Eigensinn erlöst. Danken wir ihm für seine Hingabe, beugen wir die Knie vor seinem Namen und bekennen wir mit den Jüngern der ersten Generation: „Jesus Christus ist der Herr in der Herrlichkeit Gottes, des Vaters“ (vgl. Phil 2,10).
    Christliches Leben muß stets neu an Christus Maß nehmen. „Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht“ (Phil 2,5), schreibt Paulus in der Einleitung zum Christushymnus. Und einige Verse vorher schon ruft er uns auf: „Wenn es Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig“ (Phil 2,1-2). Wie Christus ganz dem Vater verbunden und gehorsam war, so sollen seine Jünger Gott gehorchen und untereinander eines Sinnes sein. Liebe Freunde! Mit Paulus wage ich euch zuzurufen: Macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr fest in Christus geeint seid! Die Kirche in Deutschland wird die großen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft bestehen und Sauerteig in der Gesellschaft bleiben, wenn Priester, Gottgeweihte und christgläubige Laien in Treue zur jeweils spezifischen Berufung in Einheit zusammenarbeiten; wenn Pfarreien, Gemeinschaften und Bewegungen sich gegenseitig stützen und bereichern; wenn die Getauften und Gefirmten die Fackel des unverfälschten Glaubens in Einheit mit dem Bischof hochhalten und ihr reiches Wissen und Können davon erleuchten lassen. Die Kirche in Deutschland wird für die weltweite katholische Gemeinschaft weiterhin ein Segen sein, wenn sie treu mit den Nachfolgern des heiligen Petrus und der Apostel verbunden bleibt, die Zusammenarbeit mit den Missionsländern in vielfältiger Weise pflegt und sich dabei auch von der Glaubensfreude der jungen Kirchen anstecken läßt.
    Mit der Mahnung zur Einheit verbindet Paulus den Ruf zur Demut. Er sagt: Tut „nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei … Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen“ (Phil 2,3-4). Christliche Existenz ist Pro-Existenz: Dasein für den anderen, demütiger Einsatz für den Nächsten und für das Gemeinwohl. Liebe Gläubige! Demut ist eine Tugend, die in der Welt von heute und überhaupt in der Welt zu allen Zeiten nicht hoch im Kurs steht. Aber die Jünger des Herrn wissen, daß diese Tugend gleichsam das Öl ist, das Gesprächsprozesse fruchtbar, Zusammenarbeit möglich und Einheit herzlich macht. Humilitas, das lateinische Wort für Demut, hat mit Humus, mit Erdnähe zu tun. Demütige Menschen stehen mit beiden Beinen auf der Erde. Vor allem aber hören sie auf Christus, auf Gottes Wort, das die Kirche und jedes Glied in ihr unaufhörlich erneuert.
    Bitten wir Gott um den Mut und um die Demut, den Weg des Glaubens zu gehen, aus dem Reichtum seines Erbarmens zu schöpfen und den Blick unablässig auf Christus gerichtet zu halten, auf das Wort, das alles neu macht, das für uns „der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6) und unsere Zukunft ist. Amen.

  83. @Ernst Wilhelm
    .
    Früher waren...

    @Ernst Wilhelm
    .
    Früher waren immer nur die sozialistischen Umverteiler an allem schuld und die Eliten die Leistungsträger, denen wir alles verdanken — heute sind „nicht die Eliten alleine“ an allem schuld — sondern irgendwie alle ein bißchen.
    .
    Langsam und qualvoll stirbt des ewigen CDU-Wählers Weltbild, aber noch zeigt es seine typischen Reflexe und Zuckungen.

  84. Sehr richtig aber der Hinweis...
    Sehr richtig aber der Hinweis „… im Austausch gegen Wählerstimmen“!
    .
    Das Wahlrecht ist auch auch so eine verrückte kommunistische Idee, die sich längst diskreditiert hat und sich über kurz oder lang selber abschaffen wird.
    .
    Schon jetzt könnten wir uns mal lieber erinnern und Bilder hervorkramen, wie man so was eindrucksvoll organisiert: Die Huldigung der Untertanen.

  85. "Ähm, ich wollte sagen, ..."...
    „Ähm, ich wollte sagen, …“ Stoiber wird 70! Der einzige Politiker der Begriff daß es sich bei den arkgebühren am Flughafen lohnt 10-20 km um den Fliughafen herum günstigere Parkhäuser zu errichten und eine schnelle Zubringerinfrastruktur (Gepäckaufgabe bereits im Hotel) – so kann man eine Gmeiunde im Speckgürtel nämlich auch fianziell sanieren. „ä.. äh, ähm …“ und dann het er noch alle Männer wegen BLASPHEMIE verklagen wollen die nicht an die vaterlose Empfängnis bei der heiligen schwan geren Jungfrau glauben wollten. Weisswurst (mit ohne Curry) ist ein politische Statement „Ich will keine (Milch) Kühe“

  86. Unglaublich.
    In E.Jüngers...

    Unglaublich.
    In E.Jüngers Buch: „Der gordische Knoten“ (empfohlen am 06.07.2009 17:45 von Devin08) fand ich Jesus Sirach erwähnt.
    Beim weiterlesen in der Immendorf-Bibel fand ich dann dies:
    Jesus Sirach: 29 | Über Darlehen
    Wer dem Nächsten borgt, erweist Liebe, / wer ihm unter die Arme greift, erfüllt die Gebote.
    Borge dem Nächsten, wenn er in Not ist, / doch gib dem Nächsten auch zurück zur rechten Zeit!
    Halte dein Wort und sei treu gegen ihn, / dann bekommst du stets, was du nötig hast.
    Viele Schuldner bitten um ein Darlehen, / doch dann verärgern sie ihre Helfer.
    Bis er etwas bekommt, küsst er dem andern die Hand / und redet mit ihm unterwürfig wegen seines Geldes. Am Tag der Rückzahlung aber enttäuscht er ihn, / weil er erst nach langer Zeit zurückerstattet.
    Ist er auch zahlungsfähig, bringt er kaum die Hälfte / und betrachtet es wie einen Fund; ist er es nicht, bringt er ihn um sein Geld / und macht sich ihn leichtfertig zum Feind. Fluchen und Schimpfen zahlt er ihm zurück, / statt mit Ehre vergilt er mit Schmach.
    Viele sind nicht aus Härte zurückhaltend, / sie fürchten nur unnötigen Ärger.
    Hab dennoch Geduld mit dem Bedürftigen / und lass ihn nicht auf die Wohltat warten!
    Um des Gebotes willen nimm dich des Armen an, / lass ihn in seiner Not nicht leer weggehen!
    Setz dein Geld ein für den Bruder und Freund, / lass es nicht rosten unter dem Stein, bis es verdirbt.
    Leg dir einen Schatz an nach den Geboten des Höchsten; / der wird dir mehr nützen als Gold.
    Wohltaten verschnüre und leg sie in deine Vorratskammer, / sie werden dich retten aus allem Unheil.
    Besser als ein fester Schild und eine schwere Lanze / werden sie für dich gegen den Feind streiten.
    Der gute Mensch bürgt für den Nächsten; / nur wer die Scham verloren hat, flieht vor seinem Bürgen.
    Vergiss nie die Gefälligkeit des Bürgen, / gab er doch sich selbst für dich hin.
    Der Sünder missachtet die Gefälligkeit des Bürgen, /
    doch seinen Schöpfer missachtet, / wer seinen Helfer missachtet.
    Bürgschaft hat schon viele Vermögende zugrunde gerichtet, / hat sie umhergeworfen wie eine Woge im Meer; reiche Männer hat sie heimatlos gemacht, / sodass sie umherirrten bei fremden Völkern.
    Der Sünder wird in Bürgschaft verwickelt, / wer trüben Geschäften nachjagt, fällt in Prozesse.
    Steh für den Nächsten ein, so gut du kannst, / doch sei auf der Hut, dass du nicht hereinfällst.

  87. @Trias meinten Sie diesen...
    @Trias meinten Sie diesen Murphy? Und wie sehen sie die Position eines Arztes/Anwaltes des ungeborenen Kindes gegenüber einem abtreibenwollenden Frauenarzt und die Konsequenz zu einer kindsmordlüsterenen Mutter?
    Aber abgeshen davon: Wenn die Schangerenkonfliktberatung aus 1993 ja dokumentieren musste welche Frauen abtreiben wollten, und die „Geretteten“ Kidner heute demzufolge 18 jahre alt sind. Sind das dann (DATENSCHUTZ) nicht deren Daten, diese Dokumentierten Versuche Sie gar nich leben zu lassen?
    Junge Erwachsene: falls ihr das lesen könnt ist es möglich da ihr seinerzeit bettroffen wart.
    So, und jetzt lass ich meine „mein Bauch gehört mir“ Mutti bei zwischenzeitlich ERLANGter rechtlicher Gleichberechtigung spätabtreiben! ;o)

  88. Trias, filou ist nicht...
    Trias, filou ist nicht ersetzbar.
    .
    secutor, so viel Lob kommt selten. Danke!

  89. E.R. Langen, ich war gestern...
    E.R. Langen, ich war gestern bei einer Kanzel, die hätte dazu prima gepasst – nur die Kirche wäre zu klein gewesen.
    .
    Ich muss mich entschuldigen: Ich bin nicht nur arbeitsässig eingespannt, auch das Internet will hier nicht so, wie ich es gerne hätte.

  90. secutor, man kann das auch...
    secutor, man kann das auch ignorieren, wenn man will.
    .
    Besucher , gern geschehen. Die Ungarn – man muss sie politisch nicht mögen – laden die Kosten der Krise auch gerade bei den Banken ab, die das erstaunlich ruhig hinnehmen – vermutlich, weil sie wissen, dass sie zwar heute gehen können, morgen dann aber wieder andere Banken in die Lücken stossen werden, die sie hinterlassen haben.

  91. Ghostwriter, manche lassen...
    Ghostwriter, manche lassen auch gehen und überlegen solange, was sie tun, damit sie nicht gehen müssen, ja vielleicht sogar die ein oder andere Villa bekommen. Nur eine Bankstervilla, die wird nicht dabei sein, fürchte ich.
    .
    Gabriele Spangenberg, ich kann nur raten, von der Bar Venezia zur Piazza Sordello zu gehen, da riecht es nach einem Viertel des Weges so, dass man sicher nicht vergessen wird.

  92. <p>@john: Sieben verschiedene...
    @john: Sieben verschiedene bereits eröffnete Testamente bevor euer Religionsstifter überhaupt tot ist abgesehen davon dass es ein siebenfacher Siegelbruch ist (So ne Art Verletzung des Postgeheimnisses und zwar nicht im minderschweren Fall einer Postkarte oder deren elektronischem Äquivalent EMail oder Fax ohne Deckblatt) – Nun, wenn die Jury aus 12 Leuten besteht unter denen 11 Fahrrrädern sind und wir einen Merhrheistentscheid akzepotieren dann ist die Abstimmung mit dem siebten der zur Urne (Achebescher) geht bereits gelaufen. Ihr würdet für 30 Silberlinge (erster dokumentierter „Kauf“ eines Schwurgerichts) doch bei jeder Verschwörung mitmachen. In diesem Sinne zur nächsten Buch-Messe: „Ich schwöre auf unser eigenes Buch“!

  93. Ich jetzt CDU-Wähler? Das...
    Ich jetzt CDU-Wähler? Das geht dann doch zu weit. Dabei wollte ich doch nur hinweisen auf die unheilige Dreieinigkeit unserer Zeit, Kapitalismus, Konsum und die wachsende Macht therapeutischer Institutionen mit der Folge der Entmündigung des Einzelnen durch selbsternannte Eliten. Und wer sich dem hingibt, kann nicht unschuldig sein.

  94. Sie hätten die Kanzel selbst...
    Sie hätten die Kanzel selbst erproben sollen. Flammende Rede bis das Kanzeldach brennt! Wider Berlin! Wider Wasmitmedien! Hätt ich gern erlebt…

  95. gabriele@ Ja, der Herr...
    gabriele@ Ja, der Herr Verheugen, das passt.

  96. ... die Dauerkarte....
    … die Dauerkarte.

  97. Kulturen kommen, Kulturen...
    Kulturen kommen, Kulturen gehen. Das traurigste wird sein, dass mit dem Schwinden des Ueberflusses (sch..verbesserung, kein grosses ü mehr tippen zu können) die Freiheit des Wünschens zu einer Bescheidenheit des Müssens zusammengestutzt werden wird.
    Man wird uns das Spinnen und Träumen abgewöhnen mit Steuern, Versicherungen,Umweltauflagen und Solidarbeiträgen, während eine kleine hämische Elite ihre Hubschrauberpartys und Brustoptimierungen feiert. Und der Rest die Rechnung präsentiert bekommt, weil ganz Europa ihre vierzehn Jahre alten Wanderdünen-Benze (oder Barchettas) gegen einen neuen energieeffizienten VW Fox ( jeder alte Opel ist dagegen ein Traumwagen!) auf Raten getauscht hat.
    Und wir können dann im Mäusekino bei Facebook darüber abstimmen, dass uns das Geschimpfe des dann aktuellen Mario-Barth-Lookalikes über die grosse Vergackeierung gut gefallen hat und bekommen dann jede Menge Werbung, um Attac oder den militanten Tierschützern beizutreten….

  98. Interessant ist, dass die so...
    Interessant ist, dass die so viel und hoch gepriesenen Wiegen der Demokratie auch durchwegs mit Wonne Sklavenwirtschafterei betrieben:
    Griechenland: Seit der Antike und, ja später incl. Byzanz (als Nachfolger die Türkei bis sogar etwa bis 1918-1920).
    Frankreich: Man denke nur an die Umstände die noch von der Revolutionsregierung mit den haitianischen Schwarzen veranstaltet wurden. Mit Kartätschenfeuer, Säbeln wurden ihnen Liberté, Egalité, Fraternité eingebimst damit sie wieder in die Zuckerrohrplantagen zurückfinden konnen. Die anderen Kolonien lassen wir mal aussen vor, auch den Handel mit schwarzer Haut über Bordeaux oder Nanterre.
    GB: Hatte noch im 19. Jhdt. über Liverpool Abwicklungen veranstaltet. Die Südstaaten der USA massiv im Bürgerkrieg unterstützt. Indien selber als Kolonie war
    eine ganz kommode, ordentlich verwaltete Sinekure von mehr oder weniger stark Versklavten.
    USA: Lustig wie Mark Twain die Zustände um Huckleberry Finn´s schwarzen Freund schildert. Von Frisco bis N.Y. war mal alles Land zum grösseren Teil noch im 19. Jhdt. im Besitz der roten Natives gewesen.
    ..
    Freude edler Götterfunke, the Yes-we-can-men hat den wahren Schuldigen an der
    Staats-Schulden-Finanzmisere in Europa, was sag ich, weltweit, in Old Germany erkannt. No supa, sauba sog i.
    ..
    E.R. Langen@: Man sollte Sie, was leider aus konfessionellen Gründen nicht geht, als Beichtvater für die größte Physikerin aller Zeiten installieren und ihr so mit ihren o. a. gezeigtem Talent fürs Predigen in´s Gewissen reden. Obwohl, als Pastorentochter sollte sie diesbezüglich eigentlich nicht ungebildet sein.
    ..
    T.I.M.@: Schwankend zwischen den Ubiern und den Ripuariern. On dit: Noch um 600 n. Chr. hatte man um Ankara (Türkei) herum bei den Galatern (Reste des Keltensturms über Griechenland) einen ähnlichen Dialekt gesprochen, der dem der Treverer an der Mosel glich.
    ..
    bodo@: In der Inflation Anno Domini 1922 kostete eine Streichholzschachtel 2 Bill.
    höchster Geldscheinwert über 100 Billionen Mark (100.000.000.000.000 M). Da sind wir doch noch vergleichsweise harmlos dran, die PIGS können wir doch locker unter solchen Auspizien mit schultern.
    ..
    Zu den Neutrinofragen möchte ich mich wg. anerkannter Inkompetenz nicht äussern. Hätte da zwar eine Idee dazu, aber lassen wir das.
    ..
    Goldene Worte zum morgigen Tag, hochaktuell, nach Captain-Ing. Murphy, die Kurzform: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ („Whatever can go wrong, will go wrong.“ )
    Die Langform:„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“ („If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.“)

  99. @ErnstWilhelm
    Dann...

    @ErnstWilhelm
    Dann entschuldigen Sie bitte meine Voreiligkeit.
    .
    Ansonsten halte ich die Aufklärung für überschätzt, und die Lehre von der Selbstverschuldung der Unmündigkeit mehr für eine Rachephantasie frustrierter Stubengelehrter, die es der Welt und den Leuten nicht verzeihen, dass die nicht zu ihrer irren Utopie passen.

  100. HansMeier555@: Ihre bildlich...
    HansMeier555@: Ihre bildlich wohldosierten (und berechtigten) Leberhaken in die fettgepolsterten Wampen, von wem auch immer, sind wieder genußvoll zu lesen.
    Lassen Sie sich bei dieser aufopferungsvollen Arbeit um das Gemeinwesen nie und nimmer stören, weiter so mit frischem Mute.

  101. lieber Grand Guignol, man...
    lieber Grand Guignol, man munkelt, dass es heutzutage sogar noch etwas wirtschaftlicheres als sklavenwirtschaft geben sollte. immerhin müssen viele mit mehreren miniaturbeschäftigungen die miete für ein loch bezahlen, sich selbst mit tricatel ernähren und bekommen ein arzttermin erst dann, wenn die grippe wieder vorbei ist. dagegen liesse sich halten, dass – neben den üblichen menschenverachtungen – manche sklaven bei den römern sehr hoch gehandelt wurden, und selbst in der plantagenwirtschaft hat man wert darauf gelegt, dass das arbeitsgerät gesund blieb. von zufriedenheit und hängematte wurde nichts gesagt. aber dies gilt ja heute noch, s.o..

  102. Zu der Neutrino Question...
    Zu der Neutrino Question äusserte sich auch ein Nichtphysiker einmal:
    Nach Richard Zeckhauser, Professor für politische Ökonomie an der Harvard University, besagt das YPHRUM-Gesetz dagegen: „Systeme, die nicht funktionieren sollten, tun es manchmal doch.“ Was im Grunde, im Hinblick aktuell auf die politischen Entscheidungen genommen, als noch viel bedenklicher anzusehen ist.

  103. Alte Spielerweisheit:
    Eine...

    Alte Spielerweisheit:
    Eine Smith & Wesson übertrumpft vier Asse. (s. u.)
    Sie sollten überhaupt diesen, von Erfahrung getränkten, Gesetzen mehr Aufmerksamkeit in Ihrem Leben schenken. Es ist ein garantierter Genuß ohne Reue.
    Allerdings die ewige Seligkeit erlangen Sie damit nicht. Wenden Sie sich dafür an die
    nächstgelegene geistliche Dienststelle.
    http://userpage.chemie.fu-berlin.de/diverse/murphy/murphy.html

  104. Guttenberg Law
    You never find...

    Guttenberg Law
    You never find the article until you replace it…in the correct form.

  105. Lesefrucht auf...
    Lesefrucht auf FAZ.Net:
    .
    „Russland befällt nach Putins Ankündigung,.. , ein zähes Ekelgefühl.“
    .
    Gut so, warum sollte es ausgerechnet den Russen besser gehen.

  106. Die Frage ist, wird ein...
    Die Frage ist, wird ein Berlusconi die Italiener übertrumpfen.

  107. The Great Artiste, das ist...
    The Great Artiste, das ist natürlich keine schöne Vision, aber ich denke auch, dass es durchaus noch schlimmer kommen kann: Im Kern ist die marktgetriebene Wunscherfüllung der Politik so eine Art Demokratieabbau, und das in einer Art, wie man ihn eigentlich sonst kaum in Europa erlebt hat (wenn wir mal von Ungarn und Teilen Österreichs absehen. Man darf sich vielleicht noch jene wählen, die mit dem Markt um die Grausamkeiten des Abwrackens von Staaten verhandeln. Aber nicht mehr jene, die uns beherrschen oder gar, wie sie es sollten, bedienen.

  108. Sorry, E.R.Langen,
    aber solch...

    Sorry, E.R.Langen,
    aber solch lange Kommentare les ich sowenig wie die im unverständlichen Dialekt.

  109. DA: Dinge sich selbst...
    DA: Dinge sich selbst überlassen, führen vom Regen in die Traufe. Don´t forget that.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Illusorische_Korrelation

  110. *wimmer* *winsel*...
    *wimmer* *winsel* *heul*
    .
    Damit meine ich jetzt nicht den Herrn Alphonso, der in jedem seiner Beiträge, selbst den schwärzesten, immer noch den Hinweis auf die nie verschindende Süße und das Licht des Lebens gibt, sondern eine Reihe von Kommentatoren, die scheinbar nicht auf den Gedanken kommen, dem Klagen auch Taten folgen zu lassen. Überall in Europa fangen die Menschen an „NEIN“ zu sagen und nicht mehr brav alles über sich ergehen zu lassen. Proteste, ziviler Ungehorsam bis hin zur Gewalt, wenn alles andere nicht mehr hilft.
    .
    Ja, ist lästig, ist unbequem und Blut WIRD fliessen. Vielleicht sogar das eigene. Aber deswegen sich scheu zurückhalten und die Eliten weiterhin beim lustigen Nasedrehen und Ätschibätsch zusehen? No fuckin way!!

  111. es ist wie immer. ermüdend...
    es ist wie immer. ermüdend und belastend wie das überleben in einer nur halb aufgeblasenen, überfüllten und teilweise gefluteten rettungsinsel, in der jede der unaufhörlich anschlagenden wellen brechreiz und lethargie hervorruft. seit einundzwanzig jahren immer derselbe ablauf: ein politisches vorhaben (in diesem fall die vergabe eines kredits über 400 mrd. euro zur einheitswährungsrettung) erzeugt eine welle der entrüstung. die zeitungen sind voll von berichten und kommentaren über dieses ereignis. leser ereifern sich, rufen zu demonstrationen und zivilem ungehorsam auf. dsikussionsrunden auf allen kanälen. es wird beim verfassungsgericht geklagt. und im kulminationspunkt dieser ereignisse taucht dann jemand mit einem noch abstruseren vorschlag auf (diesmal die idee, die wirkung des 400-mrd.-euro-kredits mit ausländischen krediten auf einen wert von 2 billionen zu hebeln). nach kurzer schockstarre angesichts der abwegigkeit dieses neuen gedankens stürzt sich alles auf dessen widerlegung. das erschreckende ausmaß des neuen vorschlags läßt regelmäßig die bedrohlichkeit des ursprünglichen politischen vorhabens verblassen. es ist nun kein thema mehr, denn es könnte ja noch schlimmer kommen. und so kann das ursprüngliche vorhaben wie geplant abgestimmt und umgesetzt werden. die politik hat sich durchgesetzt. noch eine beiläufige meldung darüber, aber das geht in der nächsten aufgeblähten hiobsbotschaft unter.

  112. Buy futures! You will never...
    Buy futures! You will never have any worries…..
    The scenario to avoid premier Mr. Papandreou:
    It could go wrong. It would have to go wrong. It will go wrong. That it has gone wrong.
    http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~E93613AD902324735B869FAB4F5A8006D~ATpl~Ecommon~SMed.html

  113. Ich habe (siehe Link)...
    Ich habe (siehe Link) übrigens noch ein nettes Ärtselbild zum Thema „IMBITCHMENT“ (sic!) gefunden. „sich von die Stimme ENT-HALTEN“

  114. @ HansMeier555 und irre...
    @ HansMeier555 und irre Utopien
    Der Zeitgeist von heute und Menschen wie Sie untergraben alte und bewährte Vorstellungen von Selbsthilfe und Eigeninitiative. Da fragt man sich, wer und was irre ist?

  115. @ Grand Guignol
    Erst...

    @ Grand Guignol
    Erst CDU-Wähler und dann auch noch fette Wampe. Heute bleibt mir aber auch gar nichts erspart. Leider muß ich jetzt in einer YAK 42 nach Saratov fliegen, und kann deshalb nicht weiter zurückschlagen. Sollte ich abstürzen, werden Sie Ihre Worte noch bereuen.

  116. Morgen großes exklusives...
    Morgen großes exklusives Fliegen über die Spree, erlaubt sind als Flugobjekte nur durchlöcherte Schirme. Begrenzte Teilnehmerzahl. Vom Verfassungs-gerichtshof vollschlußendlichst abgesegnete alternativlose Veranstaltung zugunsten notleidender Schweinchen im EU-Ring. Fernsehübertragung gestattet. Regressansprüche ausgeschlossen. Zuschauende Eltern haften einspruchslos und voll verantwortlich für Ihre Kinder und deren Enkelchen.
    gez.
    Die Veranstalterin

  117. Um noch einmal auf das Thema...
    Um noch einmal auf das Thema des letzten Blogbeitrags zurückzukommen. Statt einer nobel gedruckten Visitenkarte, würde ich dieses Photo vorziehen.
    http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/mit_verschaerftem_euro-stabilitaetspakt_gegen_schuldensuender_1.12707658.html

  118. Output hat meist irgendetwas...
    Output hat meist irgendetwas mit Input zu tun, außer bei katholisch schwangeren Jungfrauen.

  119. @nico, @real mash Sie meinten...
    @nico, @real mash Sie meinten (Mit Herrn S.) sicher diesen jungen Mann:
    Ein Junger Mann von 90 Jahren, den ich tief bewundere:
    „Telefonische Terminvereinbarung bei einem alten Herrn, ich bereite mich geistig auf ein langes und eher mühsames Gespräch vor. Mein Gesprächspartner kündigt mir jedenfalls an, das er Zeit für mich haben würde. Ich erscheine zum Termin, ein schlanker und hellwacher Herr öffnet, dessen Alter man nur anhand der Falten im Gesicht erahnen kann. Er teilt mir mit, dass er wieder Erwarten wenig Zeit für mich hätte, da er eine Vernissage wahr zu nehmen habe, bei der ein künstlerisches Werk von seiner Hand präsentiert würde. Telefoniert mehrfach während des Gespräches ohne den Faden zu verlieren. Er sei übrigens 92 Jahre alt und erst seit einem halben Jahr Rentner.
    So einen Lebensabend wünscht man sich. Es gibt noch so vieles zu tun.

  120. @The Great Artitse: Ich halte...
    @The Great Artitse: Ich halte die EUro Krise f&aamp;ür eine erfindung der Marktingabteilung von Tastaturherstellern. (nachdem jetzt jeder eine mit € – Symbol hat, werden die dann wieder ausgestauscht gegen welche ohne).
    „Hubschrauberpartys“ – Sie meinen den Rotary Club – oder den HELIberufekongress?

  121. Das Untergraben jeglicher...
    Das Untergraben jeglicher Fremdinitiative könnte meine eigene Lieblingsbeschäftigung sein, wenn es auf Dauer nicht so anstrengend wäre.

  122. Das Untergraben jeglicher...
    Das Untergraben jeglicher Fremdinitiative könnte meine eigene Lieblingsbeschäftigung sein, wenn es auf Dauer nicht so anstrengend wäre.

  123. ErnstWilhelm@: Aber, aber nun...
    ErnstWilhelm@: Aber, aber nun beruhigen Sie sich doch Mann. Tief durchatmen und nicht die Contenance verlieren. Bereut wird hier grundsätzlich nichts. Das mit der CDU und der Wampe ist mir irschendwie rätselhaft. Harre des kommenden Counterschlages ;-/

  124. Eigeninitiativen sind gut,...
    Eigeninitiativen sind gut, aber Eigenbelege sind besser.

  125. @Grand Guignol: Ursache und...
    @Grand Guignol: Ursache und Wirkuung. Nur weil noch niemand nachgemessen hat ob die unterirdischen Atomtestes im Bikinatoll durch eine Arte geologische Schockwelle durch den Erdmantel getragen am anderen Ende der Welt als erdebeben ankommen heisst nicht, daß beides zueienander eine wirksame Beziehung hat – und nichts anderes ist eine Korrelation.
    Bahnbrechende Entdeckungen haben immer „Verrückte“ gamacht, denn wären dieselben (how to translate) „obviuos“ gewesen, eswäre ja jeder folgerechtig darauf gekommen und die Entdeckung insofern nicht als bahnbrechend eingestuft worden.
    Sortieren sie erstmal die unzähligen Dubletten aus Forschungsergebnissen aus. Sowas ist nur durch strukturiertes kommunizieren möglich – und zwar über eine „common language“ an der gerade – siehe das gemeckere das Ü betreffend – gefrOscht wird . Und das struktuirerte kommunizieren (WWW) gibt es für die breite Masse erst seit Mitte der 1990er.

  126. Meine Leistung besteht darin,...
    Meine Leistung besteht darin, diese zu loben.

  127. @Tippex: Yup, ich muss noch...
    @Tippex: Yup, ich muss noch mal hin, Armbänder wechseln lassen und die Uhren durchsehen. Er hat wieder berückend schöne neue Uhren kreiert ;-)
    Vielleicht kommt ja einen zusätzliche mit ;-)
    Auch hat er jetzt Damenuhren im Programm, das hatte er mir vor ein paar Jahren angekündigt.

  128. kwas saufend und nach...
    kwas saufend und nach knoblauch stinkend in einer jak 42 zwischen hühnerkäfigen und obstkörben im landeanflug auf saratow… oder ist das heute anders?

  129. bester The Great Artiste, zu...
    bester The Great Artiste, zu ihrer Überraschung dürfen sie zur werten Kenntnis nehmen, dass mein buchstabenangebot noch recht gut sortiert ist.
    .
    lieber RealMash, sanft errötend senkt mea parvitas ihr haupt angesichts ihres hochgeschätzten kommentars. allein die grüsse liessen sich nicht ausrichten, denn monsieur weiss nicht, was ich treibe. was zuweilen besser ist:

    denn: den barbera d’asti ronchetti 2009, den er heute zu dem vom seiner eigenen hand gezauberten italienischen menü servierte, goutiere ich nicht in gleichem masse wie er, nicht ohne dies zu verschweigen, ganz wie es sich gehört, denn es gibt noch bestände.
    zum ausgleich gab es einen colonel.

    denn, wimmernder Reinhard: kein oigohoi ist auch keine lösung.
    .
    lieber Don Carlos, das ist ein uralter indianertrick, immer noch ein chaotischeres scenario zu zeichnen, nur damit der braungoldene mittelweg als leuchtender pfad der erkenntnis erscheint, wie schon schnucki wusste: http://www.youtube.com/watch?v=N_5kv8QeBBc, der ebenso gut in einem inferno enden könnte.
    .
    lieber don, im prinzip kann man an den diskussionen, die man bereits im pubertären alter mit dem zuständigen lehrkörper führte, bereits die skepsis erkennen, dass man in einer theoretischen demokratie lebt, auf die man sich zwar glücklicherweise berufen darf. in der praxis sah die chose schon im schulunterricht anders aus. denn nur wenn das system aus wohlwollenden teilnehmern besteht, funktioniert es wie im lehrbuch (sic!).
    nimmt man dagegen an, dass die lieben mitlupi (homo hominem schnurzus est) schurkisch eingestellt sind, muss man davon ausgehen, dass ein solcherlei gestaltetes system nicht nach lehrbuch funktioniert.
    nun, das kommt davon.
    immerhin hat man es versucht, und auch wenn sich etliche der unsichtbaren eliten in ihre berstendvollen fäuste lachen, so ging es dem gros im prinzip so schlecht nicht, wobei jedoch demnächst wohl der turbowaschgang eingelegt werden wird.
    nun gilt es zu verhindern – der himmel weiss, wie-, dass nur noch wenige anständig leben und der rest die grosszügig vergebenen chancen und kredite zu bedienen hat und die besitztümer per faust und waffe vor den lupi schützen muss.
    by the way, in den staaten soll es landstriche geben, in denen man bei einbruch (der dunkelheit selbstverständlich nicht) die polizei gar nicht mehr rufen soll, denn sie käme nicht
    – die wirksamkeit der hiesigen praxis einmal herausgerechnet.
    doch wie gesagt: besser als nichts.

  130. Tuerrenmatte Physiker@:
    Zu...

    Tuerrenmatte Physiker@:
    Zu Ihrem Eingangssatz: Hat es nun eine Beziehung zu einander oder hat es nicht?
    Bin zwar kein Physiker, (besten-, geringstenfalls angewandt), beschäftige mich aber aber intensiv damit. Bemerkenswerter Gedanke den Sie da vorbringen. Ja, es sind viele knochenharte Dogmatiker unter ihnen. Wo nicht? Naheliegendes, offensicht-liches (obviously) wird ignoriert, bestenfalls übersehen. Im Übrigen hatte u. a. C. F. Gauß schon festgestellt: Nachdenken hilft.
    ..
    HansMeier555@: Sie Unterwühler (Einstürzende Neubauten, oft schlecht gegründet), Sie! Cum laude.

  131. Dear Don
    I prefer it when you...

    Dear Don
    I prefer it when you write about cars, shoes and Bavaria.

  132. Sind es nicht heute auf den...
    Sind es nicht heute auf den Tag drei Jahre her, daß Steinbrück (auf Empfehlung von Ackermann) den ersten Rettungsschirm (lange bevor man nur daran gedacht hätte, daß dieses Wort überhaupt in der deutschen Sprache existierte), nämlich den für die HRE verkündete?

  133. HM555, "Meine Leistung besteht...
    HM555, „Meine Leistung besteht darin, diese zu loben.“
    .
    Zügeln Sie bitte Ihren deutschen Produktivitätswahn, sonst kommt die BK morgen
    zu schlecht rüber.

  134. Da tritt ein (angeblicher)...
    Da tritt ein (angeblicher) Börsenhändler auf Youtube auf und schockiert die Politiker, weil Börsenhändler stets „Making money, making money über alles in der Welt“ singen und dem Frei-Markt-Götzen huldigen, statt Gerechtigkeit und Demokratie hochleben zu lassen.
    .
    Wie naiv sind die Politiker eigentlich. In den grossen Banken gibt es (mehrfach)fussballfeldgroße Handelsräume in denen ausschliesslich diese Spezies hochgezüchtet wird.
    .
    Mit einer Diskussion über Gerechtigkeit und demokratische Prinzipien lässt sich dort kein Bonus verdienen.

  135. Wir leben im Zeitalter der...
    Wir leben im Zeitalter der Fiktionen. Die Konstruktionen zur permanenten Rettung Europas werden jeden Tag abenteuerlicher. Dagegen wirken selbst päpstliche Heilsversprechen banal. Ein starker Glaube versetzt Berge und kann wohl auch tektonische Verschiebungen beeinflussen – solange China die unsichtbare Hand des Marktes darüber hält.

  136. @Grand Guignol: Und heute...
    @Grand Guignol: Und heute hoert man in Trier bei Vertretern mancher Staemme den Dialekt anatolischer Doerfer… wie sich der Kreis doch schliesst. (Muss dazu sagen ,dass ich seit mindestens zehn Jahren nicht in Trier gewesen bin, aber wuerde mich wundern, wenn’s anders waere).
    @Reinhard: Vergessen Sie’s, der Deutsche taugt einfach nicht zur Revolution. Wobei, es waere ja schon damit geholfen, die Englaender endlich aus der EU zu werfen – ganz unblutig.

  137. bester T.I.M., oh, dont't...
    bester T.I.M., oh, dont’t mention the war – http://www.youtube.com/watch?v=6VgUyShpuhk.

  138. howling Reinhard, irgendetwas...
    howling Reinhard, irgendetwas fliesst stets – geld oder blut©.

  139. Schärfere Sanktionen: Wenn`s...
    Schärfere Sanktionen: Wenn`s nicht klappt, die Schuldengrenzen eines Jahreshaushalts eines Eurolandes einzuhalten, darf der Finanzminister einen Monat lang keine Kravatte tragen.

  140. @DonnaLaura: Es ist das...
    @DonnaLaura: Es ist das Privileg der Dame, Geheimnisse zu haben.
    Eine Pflicht möcht‘ ichs nicht nennen.

    Verhältnisse in den USA auf einen kurzen Nenner gebracht.
    Die harte Realität des Vorgehens in den USA
    Ab Minute sieben wird es echt sehr deutlich,
    Marc Faber sagt es wie es ist
    http://www.youtube.com/watch?v=ZeTYO5ViN9s
    Class Warfare…
    Das Gestotter der Taling Heads: Pricelss.
    Man muß Marc Faber auch mal sehen, wenn er sich aufregt das durch das Gelddrucken und die Bailouts der Banken Geld von unten nach oben verteilt wird…

    Was passiert in Europa wenn durch das Übernehmen der Schulden durch die EZB die Geldmenge erhöht wird…Griechenland treibt den Geldtransfer von Arm zu reich…

    Nun ja.
    Gute Nacht,
    RealMash

  141. Wer spricht denn von Krieg? Es...
    Wer spricht denn von Krieg? Es haette ja schon gereicht, die Europaeische Verfassung auch so zu nennen, und durch Unterzeichnen oder eben nicht zu entscheiden, wer in Zukunft dazugehoert. Dazu haette man freilich auch etwas verfassungsmaessiges vorlegen muessen und keinen Waelzer in der Dicke des BGB, dann haette das ganze Unterfangen vielleicht sogar Chancen auf Erfolg gehabt.
    and… don’t mention the empire. (wider and still wider shall thy bounds be set… und jetzt kaempfen sie darum, dass ein paar verbliebene Hedgefondsmanager wenigstens noch zu Albions Glorie beitragen.)

  142. @g.g.: Was war Frau Merkel...
    @g.g.: Was war Frau Merkel nochmal von Beruf?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Physiker

  143. @ donna laura 28.9...
    @ donna laura 28.9 @22.43h
    Faulty Towers – ich lache mich immer noch kaputt. Die Engländer haben einen besonderen Sinn für Humor. Ein Bekannter (Journalist in London) war immer so funny, dass es mir wirklich wehtat – from laughing nonstop. The last I heard about him was that he was in jail somewhere in the Caribbean – I don’t know why.

  144. Und Wanderer kommst Du nach...
    Und Wanderer kommst Du nach Saratov, erzähle der dortigen Zivilgesellschaft, du hättest die Deutschen schuften sehen wie eh und je.
    .
    Traktoren stehen nicht rostend herum, die Zaunlatten sind frisch gestrichen, die Dorfstraßen asphaltiert und der Müll wird getrennt. Nur das Bild des Präsidenten fehlt in den Amtsstuben, wenn das mal kein Unglück bringt.

  145. @ Grand Guignol
    Die YAK 42 hat...

    @ Grand Guignol
    Die YAK 42 hat mich sicher an mein Ziel gebracht und lassen wir die Wampe mal beiseite (lesen würde helfen). Dann gehe ich mal davon aus, dass das Kapital zum Beispiel durch die ständige Rede von den Zwängen der Globalisierung den Leuten das Denken austreiben will. Warum freuen Sie sich dann über Schläge gegen Vertreter des Kapitals, anstatt an die Subjekte des Gemeinwesens zu appellieren?

  146. Könnte mal einer in...
    Könnte mal einer in Eigeninitiative das Lied vom Bruttosoziaaaaaaaalprodukt ins Griechische, Italienische, Spanische übersetzen lassen?
    .
    So als Hilfe zur Selbsthilfe gegen den Euro Sturzflug.
    .
    Passen würde natürlich auch: „Besuchen Sie Europa, solange es noch zahlt“.

  147. Mal ganz kurz und naiv...
    Mal ganz kurz und naiv gefragt:
    .
    Müsste ein Politiker, der US-Interessen vertreten will, nicht eigentlich zum Protektionismus zurückkehren?

  148. @ Don Carlos
    Also ich sass...

    @ Don Carlos
    Also ich sass neben einem Anlageberater aus Zypern. In welchen Erinnerungen schwelgen Sie?

  149. OT:Mir fällt an den Blogs...
    OT:Mir fällt an den Blogs auf, dass die Nutzer sehr an den technischen Details,
    die Geschäfte die in und mit dem Netz gemacht werden, die Gewinner und Verlierer
    interessiert sind, aber kaum an den Sorgen, Nöten, Gewinnversprechungen der
    Werbebranche.

  150. @ fionn
    Oh please! For the...

    @ fionn
    Oh please! For the first time since ages Don doesn’t mince matters.

  151. Pardon. Big Internet Mess in...
    Pardon. Big Internet Mess in Mantova.

  152. Sehr geehrter Don! Ich hatte...
    Sehr geehrter Don! Ich hatte schon gefürchtet, Sie hätten aufgegeben. Dann hätte ich wirklich nichts mehr zum Lachen – einen schönen Tag wünscht Ihnen und den e-salon Teilnehmern
    Ihr Tiger

  153. Wir brauchen mehr barocke...
    Wir brauchen mehr barocke Kleidung in den Schulen, nicht nur in der Theater AG. Und sie muß authentisch sein. Neben der festlichen auch eine alltagstaugliche Variante als Schuluniform. Ich finde, das sieht besser aus als das Zeug, was sie heute so bei H&M verkaufen.

  154. @ Frischster Physiker,
    besser ...

    @ Frischster Physiker,
    besser spät als nie , nein , ich dachte an Murphy’s Law ,
    und zu Kindern habe ich überhaupt keine Meinung . mfG. T.

  155. Lieber E.R. Binvonhier
    (27....

    Lieber E.R. Binvonhier
    (27. September 2011, 20:26)
    .
    „Mit dieser Krise ist es wie mit der Schweinegrippe. Wenn das Geschrei am größten ist, ist sie auch schon wieder vorbei.“
    .
    Ihre Hoffnung in allen Ehren. Lieber wäre auch mir das.
    .
    Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass eine solche Krise (die um 2001 war auch so eine) sich uns eher in dünnen Salamischeiben präsentiert:
    .
    Nach jeden Schnitt, jedem Aua gehts wieder ein bisschen, dann kommt aber das nächste Aua, nur noch ein wenig ärger. Auf diese Art gewöhnt man sich an jegliche Gruselszenarien. Nennt sich bei gewieften Hiobsbotschaft-Überbringern Salamitaktik. Nur, dass dieser Effekt hier keine Taktik ist, die irgendeiner bewusst so inszeniert, um unser Gefahrenbewusstsein einschläfernd zu manipulieren. Nein, sie ist systemimmanent. Die großen Krisen sind so. Nix mit Rumms und fertig ist der Abgrund, sondern viele kleine, aber immer tiefere Abgründe entlang einer Timeline, die wir nicht kennen.

  156. Solang es wenigstens eine...
    Solang es wenigstens eine solemn big mess ist.

  157. Sagt man so: "Das Fjönneli"?...
    Sagt man so: „Das Fjönneli“? (la fionnelette)

  158. E.R. Langen, 28. September...
    E.R. Langen, 28. September 2011, 08:25, spätestens seit zu Guttenberg junior sollte man wissen, dass Zitate als solche Kenntlich gemacht werden müssen und die Fundstelle zu benennen ist. Damit meine ich nicht die Bibelstellen.
    .
    Als frischer Häuslekäufer kann ich bestätigen, dass das Leben erstmal getrübt erscheint, wenn man realisiert, den wesentlichen Rest des Lebens summinal im Minus zu verbringen, auf dass man den unwesentlichen Rest des Lebens noch ohne Not eine angemessene Bleibe habe, die vielleicht auch mal dem künftigen Wesentlichen, nämlich den Nachkommen für deren Nachkommen zu gute kommen könnte (auch wenn die dann schon lange wo anders wohnen). Die Parallelen zum Rettungsfonds sind für mich naheliegend und daher nachvollziehbar. Der europäische Wirtschaftsraum ist auch so eine Liegenschaft auf eher gehobenem Niveau, frei nach dem Motto: Wir leben ständig über unserem Niveau, aber noch lange nicht standesgemäß.
    .
    Noch jemand etwas Schokolade? Ich habe leider nur typisch deutsche Schokolade („wo ist die Kuh?“), die, wie alles Deutsche, nur so etwa mittelklasse sein dürfte. Macht aber auch glücklich, ganz bestimmt.

  159. ErnstWilhelm, es war damals...
    ErnstWilhelm, es war damals halt noch etwas abenteuerlicher.

  160. Auf Ernst Wilhelms...
    Auf Ernst Wilhelms Wolgadampfer gibt es vermutlich auch kein Internet, nur Rettungsboote für Frauen und Kinder. Larissa Reissner würde es dort heute vor Langeweile nicht mehr aushalten.

  161. Vroni@, glaube schon, dass...
    Vroni@, glaube schon, dass langsam zu viele von den ewigen Krisen, die Nase voll
    haben und von denen, die hoffen mit ihnen zu überleben.
    Mit 2001 lässt es sich nicht mehr vergleichen, da standen alle unter Schock.
    Für mich sind es eher die Nachwehen.
    Glück Auf!

  162. Die sollten mal lieber ein...
    Die sollten mal lieber ein Incontent management system entwickeln.

  163. Ein Incontent management...
    Ein Incontent management system? Lohnt sich das, wenn schon die Krisen zu
    Algorithmen gepresst daher kommen?

  164. Lieber E.R....
    Lieber E.R. Binvonhier,
    :-)
    .
    Des lehm is a anzige Gries’n.

  165. Na, also, ich war gestern noch...
    Na, also, ich war gestern noch baden und kann das nicht betätigen.

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