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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Abschaffung des Feminismus durch Privilegien

| 232 Lesermeinungen

Emma kommt nicht an den Tegernsee: Mit steigendem Vermögen und sozialer Bevorzugung scheint das Interesse an Themen der Gleichberechtigung auch bei Frauen nachzulassen.

When it comes to women, does anybody really want the facts?
Raymond Chandler, The Lady in the Lake

Vor ein paar Wochen kam ich auf der Frankfurter Buchmesse bei einem Gespräch zwischen Alice Schwarzer und Frank Schirrmacher vorbei. Letzterer lobte die Erfolge von Frau Schwarzer und beschloss mit der Vision, er und andere würden später an einem nach ihr benannten Platz sitzen, weil man sie nicht mehr benötigte: Frauen könnten das alles ja mindestens genauso gut. Da hat er einerseits recht, gerade im Journalismus sieht man ja sehr schön, dass Frauen sehr oft sehr gut und fundiert schreiben können, während Männer sehr häufig sehr dumme Satzkonstruktionen machen mit sehr vielen Wiederholungen. Andererseits muss man mich  nicht mehr zum Alteisen tun: Wir haben zwar keinen entsprechenden Platz am Tegernsee, aber nichts machen tue ich hier heute schon, und ich muss sagen, so schlecht ist die Vision nicht. Sie hat nur einen kleinen Haken: Sie ist falsch.

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Sie glauben nämlich nicht, an wie vielen beschäftigungslosen, Zeit habenden Frauen man hier so vorbeikommt. Ich mein, das hier ist nicht Berlin, das ist Oberbayern, hier herrscht Vollbeschäftigung, der Landkreis Miesbach sucht händeringend qualifizierte Arbeitskräfte. Oben auf der Neureuth im Biergarten bedienen Frauen aus Sachsen, und hier unten ist es auch im November gar nicht so leicht, einen leeren Strandabschnitt zu finden. Für mich ist das normal, ich kenne das hier nicht anders, aber für Frau Schwarzer wäre das vermutlich kein schöner Anblick. Es gibt hier durchaus Initiativen zur Verschönerung der Kindergärten. Feministische Frauengruppen wären mir neu. Man wird sich eventuell damit abfinden müssen, dass ein gewisser Wohlstand der Förderung der gesamtgesellschaftlichen Lage nicht wirklich förderlich ist.

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Nun könnte man natürlich abwinken und sagen, das ist Bayern und da sind die Menschen anders. Leider trifft das nicht zu, die wenigsten Tegernseeanwohner sind hier geboren. Sie kamen irgendwann hierher, und haben das dieser Umsiedlung zugrunde liegende Vermögen – billig ist hier gar nichts – vermutlich nicht anders erworben, als andere bessere Kreise Westdeutschlands auch. Verdient, geerbt, erheiratet, meistens entscheidet das soziale Umfeld. Wer hier am Strand in der Sonne sitzt, darf sich gemeinhin in guten Lebensumständen wähnen, und zwar nicht erst seit gestern. Es ist, wenn es um ältere Damen geht, exakt jene Generation, die in den späten 60er und 70er Jahren an den Universitäten studierte. Nicht alle waren damals Anhängerinnen der freien Liebe – durchaus aber in jenem akademischen Umfeld, in dem der Feminismus gross wurde. Und dann jede Bedeutung verlor.

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Das ist vermutlich nicht wirklich dankbar gegenüber jenen, die für Frauenrechte eintraten, aber so etwas wie einen Generationenvertrag der weiblichen Solidarität gibt es allenfalls in den eigenen Familien. Natürlich wäre es eine Katastrophe, wenn eine Tochter oder Enkelin nicht das Abitur bekäme. Selbstverständlich ist danach das Studium wünschenswert. Einen guten Beruf und einen entsprechenden Ehemann soll die Tochter bekommen. Mit allen Insignien der Klasse soll sie gross werden und angenehm leben. Dann fehlt auch nichts zur Durchsetzung der Gleichheit der Frau: Was wünschenswert ist, ist vorhanden. Was nicht vorhanden ist, kann besorgt werden. Und selbst, wenn sie sich dann entschliesst, nur Mutter zu sein: Man kann sich das hier leisten. Hübschere Kindergärten und Spielplätze und Reitmöglichkeiten gibt es in diesem Land selten .

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Vor ein paar Wochen war ich beim Chef der hiesigen Molkereigenossenschaft, die sich ganz der naturnahen Landwirtschaft verschrieben hat. Mitglieder sind Bauern im Tal, die zumeist schon seit Generationen hier arbeiten. Und an einer Stelle sagte der Bauer etwas sehr Interessantes, das man vielleicht als Leitmotiv der hiesigen Frauenschicksale begreifen kann: Ob ich denn meinen würde, dass die Tochter von so einem Bauern mit dem Grund und den Immobilien in der Hinterhand es für nötig erachten würde, einem Feriengast das Essen hinzustellen und das Geschirr abzuwaschen. Da hat er recht, und die Tochter vermutlich auch, was immer sie sonst tut. Die Zeiten der Frau als Haushaltsinventar jedenfalls sind vorbei.

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Einen Restfeminismus kenne ich noch. Der kommt vor, wenn diese Tochter sich zu einem Berufsdasein in der Ferne entschliesst, und dort feststellen muss, dass die Welt nicht überall wie hier funktioniert. Schlechtere Bezahlung, unfaire Behandlung, Zurücksetzung und unschöne Aufgaben, oder sogar sexuelle Belästigung: Das kommt nicht gut an, da wird schnell zu einem Berufswechsel geraten, und die Empörung, wie dem Kinde so etwas angetan werden kann, ist nicht zu gering. Allein: Es geht um das Kind, nicht um die gesellschaftliche Gesamtsituation, der jenseits der Gestade gern nachgesagt wird, sie sei aufgrund männlicher Dominanz schon strukturell frauenfeindlich – selbst wenn das ab und zu nicht auffallen sollte. Es geht um den eigenen Einzelfall. Die neuen Regelungen für weibliche Führungskräfte werden sicher nicht angelehnt. Was darunter passiert, steht auf einem anderen Blatt, das hier nicht bedruckt oder gelesen wird. Und soziales Engagement, das durchaus vorhanden ist, geht in andere Richtungen – da gibt es vom Benefizkonzert bis zum Dorfladen, mag mir scheinen, angenehmere Tätigkeitsfelder als das, was Frau Schwarzer gefallen würde.

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Natürlich könnte man das recht schnell ändern, würde man den Frauen am See ihre Rechte nehmen: Keine langen Spaziergänge mit den Hunden mehr, keine Beaufsichtigung von Kindermädchen, die Kinder beaufsichtigen, keine Haushaltshilfen, Männer, die sich in die Erziehung über Gebühr einmischen, begrenzte finanzielle Freiheiten und anderes, das den Fortschritt zurückdrehen würde. Allein: Dazu gibt es keinen Grund. Die finanziellen Mittel sind gemeinhin vorhanden und das in einem Ausmass, dass es nicht mehr um die Ausgestaltung der Frauenfreizeit geht, sondern – ich glaube, ich mache mal einen Beitrag über die sich verändernden Vorstellungen, was Kinderwägen und Kinderräder heute alles leisten müssen. Selbst eine Scheidung stürzt hier niemanden mehr in eine Krise. Für Unterdrückung braucht man Druckmittel. An deren hiesigem Nichtvorhandensein hat sich Frau Schwarzer nicht allein Verdienste erworben, um es höflich zu sagen.

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Vielleicht, mag manche Feministin jetzt sagen, ist das eben die neue Art der Unterdrückung der Frau; ein Rollenbild wird umgeschrieben, damit die männliche Dominanz besser getarnt weiter wirken kann, in Wirklichkeit sei das doch das Elend des Wohlstandes, am See sein ist kein Leben, und wo bleibt denn die Dankbarkeit, dass es jetzt so ist, wie es ist… Darüber könnte man vielleicht sogar nachdenken, wenn man sich partout mit unerfreulichen Dingen der Benachteiligung beschäftigen möchte, zumal sie auch nicht so dargestellt werden, dass man damit Vergnügen haben könnte. Aber davor gibt es och die Frage, ob man im Winter frische Tomaten verwenden sollte, ob ein Pferd gekauft oder nur gemietet wird, wie man das Fett reduziert und all die anderen Herausforderungen der Moderne, die das Leben auch nicht gerade leichter machen. Sie liegen jedoch näher liegen als die Frage, ob Sexarbeiterinnen nun zu verdammen sind, und welche Strafen für ihre Kunden angemessen wären. Und weil die Privilegien durchaus angenehm sind, und der See an Tagen wie diesen lockt, bleibt immer noch genug Raum für Männer wie den Herausgeber oder diesen Blogger, am Rechner tätig zu werden und niederzuschreiben, dass Feminismus für unterprivilegierte Frauen wirklich wichtig ist. Noch wichtiger als die Frage, ob die privilegierte Frau einen Airdale Terrier braucht.

Oder zwei. Weil so ein Airdale Terrier allein, der langweilt sich doch. Oder freundet er sich dann besser mit den Katzen an? Hat da jemand Erfahrung?

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232 Lesermeinungen

  1. Die militanten Feministinnen...
    Die militanten Feministinnen von Anno ’68 lustwandeln heute am Strand des Tegernsees und ein gewisse Steinewerfer hat’s zum Lobbyisten von RWE und Nabucco gebracht. C’est la vie — genau so wird’s einst den Occupy-Protestierern gehen. Es geht ja bei allen Protesten immer nur um Umverteilung der Pickordnung.

  2. Man sollte nicht nach einer...
    Man sollte nicht nach einer gehirnabschaltenden Tätigkeit wie dem Bergsteigen schreibend hirntätigen.

  3. Feminismus ist Elektrizität...
    Feminismus ist Elektrizität und Telefonie! Ganz gefährlich, auch batteriebetrieben.
    Und jetzt auch noch von diesem Jesuitenhausbesetzer, diesem Privilegienschneider, eine ganz heisse Nummer. Gott hilf Marienzell, Amen.

  4. "... gerade im Journalismus...
    „… gerade im Journalismus sieht man ja sehr schön, dass Frauen sehr oft sehr gut und fundiert schreiben können, während Männer sehr häufig sehr dumme Satzkonstruktionen machen mit sehr vielen Wiederholungen.“ – hier schliesst Don Alphonso von sich auf seine Geschlechtsgenossen. Nur weil er es schafft, in einem einzigen Satz sechs (!) völlig entbehrliche „sehr“ einzubauen, heißt das noch lange nicht, dass andere Männer auch nicht schreiben können. Wie kommt es eigentlich, dass etwa die überwältigende Mehrheit der Träger von Literaturpreisen aller Art männlichen Geschlechts ist? – ach so ja, ich vergaß: Seilschaften, Netzwerke und Verschwörungen des patriarchalischen Establishments …
    Im übrigen ist das natürlich nichts weiter als die übliche politisch-korrekte Rhetorik, wie sie dem seit 1945 allgemein verbindlichen Gutmenschenkonsens entspricht. Kann sie leider nicht ernst nehmen. Und jetzt warte ich auf eine genauso flegelhafte Retourkutsche, wie sie Don Alphonso ergo-sum hat zuteil werden lassen.

  5. *seufz* - diese Formulierung...
    *seufz* – diese Formulierung ist kein Zufall, sondern ein absochtliches Versagen vor Sprache meinerseits. Wobei ich sagen muss, dass mir sowas auch in Wirklichkeit passieren kann, Kurz: Es war ein Witz.
    .
    Ich persönlich lese lieber Blogs von Frauen, und auch im Journalismus habe ich den Eindruck, dass viele Frauen sehr viel konzilianter und mit mehr Einfühlungsvermögen als Männer schreiben.

  6. Wieder mal eine passende...
    Wieder mal eine passende Analyse von diesem Alphonso. „Er ist draußen ein lebhafter Clown, drinnen ein gemütlicher Schmusehund und Tröster in der Not. Er ist ein sehr guter Wächter. Er kann gegenüber Artgenossen ziemlich grantig werden, aber richtig sozialisiert kann er auch ein richtiger Gentleman sein. Manchmal bekommt er seine 5 Minuten in denen er wild durch die Gegend tobt, dann wieder liegt er völlig entspannt auf seinem Lieblingsplatz (also meistens mitten im Weg).Um ihn richtig zu erziehen braucht man nur 3 Dinge: 1. Humor, 2. Geduld, 3. Tonnen von Leckerchen, Bällchen oder was er sonst noch so liebt. Nachteile? Naja, gut, ich muss einräumen, die hat er auch, aber diese sind auch seine Vorteile: Er ist meist ziemlich jagdfreudig, aber auf Bällchen oder ähnliches konditioniert hat man eine prima Erziehungshilfe. Er muss regelmäßig gebürstet (jeden bis jeden 2. Tag) und getrimmt werden (ca. alle 2 Monate), dafür haart er aber so gut wie nicht.“ Mir scheint, ein Airdale, oder auch zwei, würde passen zum bergsteigenden Autor.

  7. @Rudolf Gentz

    Erlauben sie...
    @Rudolf Gentz
    Erlauben sie mir den Don in Schutz zu nehmen, die „flegelhafte Retourkutsche“ war nicht an ergo-sum gerichtet, sondern eine Antwort auf eine Anmerkung von mir (ich hoffe ich bilde mir nicht zu viel ein), die auf Wunsch nicht veröffentlicht wurde.

  8. Das ist wahrscheinlich der...
    Das ist wahrscheinlich der dümmste Artikel, den Don Alphonso bis jetzt geschrieben hat.
    Ungefähr auf dem Niveau der Äusserung des Taxifahrers, der mich an einem Wochentag chauffierte und mit Blick auf das vollbesetzte Seehaus in Englischen Garten, meinte: „Keiner arbeitet in München.“ Muss man Dich wirklich darüber aufklären, dass es flexible Arbeitszeiten, Urlaubstage und sogar freiberufliche Frauen gibt? Ja, es gibt reiche Leute, die nicht arbeiten müssen, so definiert sich Reichtum. Aber was hat das bitte mit Frauen oder gar mit Feminismus zu tun?

  9. ...
    http://www.geo.de/GEO/fotografie/52516.html?t=img&p=11
    Die sensationelle Sibylle Bergemann drückte mit ihrem Schaukel-Foto von 1996 eine Lebenslust aus, von der man sich inspirieren lassen sollte…
    z.B: die Premissen anderer sind zu überprüfen.
    Wenn man z.B. eine der Fallen des Wohlstandes – Abhängigkeit – als unerträglich für den eigenen Lebensweg erkennt, muss man halt früh wählen.
    Zum Glück: Froh zu sein bedarf es wenig…
    Andere ziehen eine Art Sugerdaddy vor. Ist halt deren kleineres Übel.
    Bloß die Konsequenzen .. wollen viele nicht tragen.

  10. Ah ja, so kommen also diese...
    Ah ja, so kommen also diese tollen Arbeitslosenquoten im Süden zustande: Die bessere Hälfte arbeitet entweder gar nicht oder nur Teilzeit. Faulheit muss man sich eben leisten können.

  11. Werter Don, Sie haben es...
    Werter Don, Sie haben es eigentlich schon angedeutet – der Müßiggang der Frauen am Seeufer ist eher ein Förderprogramm für den Osten, quasi als feministischer Beitrag zu einem innerdeutschen Anwerbeabkommen. Man muss es nur richtig verkaufen…
    .
    Was im Bild aber irgendwie fehlt ist der Nachwuchs der dargestellten Frauen in Form verwöhnter kleiner Gören. Bei der beschriebenen Generation ist der natürlich schon fast ausgewachsen. Und ich habe das Gefühl, dass sich der Kommentar des Bauernvertreters eher auf die Töchter-Generation als auf den abgebildeten Altersquerschnitt bezieht. Anders gesagt: ich denke, dass der dargestellte Zustand nicht über längere Zeit von Dauer ist. Und ob das, was sich in 1-2 Generationen daraus entwickelt, noch so ‚privilegiert‘ ist, steht in den Sternen.

  12. Herr Schirrmacher ist eben ein...
    Herr Schirrmacher ist eben ein sehr höflicher Mensch. Der Don scheint sich zumindest hier & heute an ihm ein Beispiel zu nehmen; oder war’s tatsächlich das Bergsteigen, das diese milde Stimmung hervorzauberte?

  13. Manchmals denke ich, Oscar...
    Manchmals denke ich, Oscar Wilde hatte Recht gehabt als er schrieb
    „Life is too serious to be taken seriously“.
    Man muss nicht immer alles tierisch ernst nehmen.
    Ausnahme Hape Kerkeling. He’s different, snort, snort.

  14. die umstände des entspannten...
    die umstände des entspannten lebens am see liegen auch darin begründet, dass frauen die wahl haben, arbeiten zu gehen oder auch nicht, geldanlagen umzuschichten oder auch nicht, einen wagen zu erwerben oder auch nicht, politik(en) zu bestimmen oder auch nicht. zum glück gibt es dergestaltige gesetze. selbstverständlich stellt ein gewisses polster für alle polsterinhabenden eine isolierschicht gegenüber der kargen und harten umwelt der wölfe (resp. wölfinnen), die einander wölfe sind, dar.

  15. Der Feminismus hat sich...
    Der Feminismus hat sich überlebt. Auf der einen Seite müssen Entscheidungen in einer modernen Gesellschaft vom Individuum her begründen werden. Auf der anderen Seite, wenn man überhaupt das sprachliche Konstrukt ,,Männer“ oder ,,Frauen“ auf die Wirklichkeit übertragen und als Gruppe bezeichnen kann, bietet es immer noch keine tragfähige Begründung den einen dem anderen vorzuziehen.
    Da man nicht von einem sozialen Band (Solidarität) sprechen kann, dass unsichtbar alle Männer miteinander verbindet, denkt man sich Geschichten darüber aus, dass es genuin männliche Verhaltensweisen gibt, die andere Männer präferieren-Stichwort Ellbogengesellschaft. Der Feminismus gehört auf den Schrottplatz der Geschichte. Eine 70 Jahre alte Lesbe kann und wird keine Antworten auf die Fragen einer modernen Gesellschaft geben, sondern immer nur Partikularinteressen vertreten.

  16. Der altehrwürdige Beruf einer...
    Der altehrwürdige Beruf einer gebildeten Hetäre hatte was. Der Rest für die anderen.

  17. Eben doch nur ein...
    Eben doch nur ein Nebenwiderspruch.

  18. Rudolf Gentz@: Das Bild wurde...
    Rudolf Gentz@: Das Bild wurde etwas aufgehellt durch die Stiftung des Ingeborg-Bachmann-Preises. Und was sagen Sie zu Frau Elfriede Jelinek? Immmerhin. Nobelpreis!
    ..
    Aspasia hatte auch ihre liebe Schockschwerenot, in Athen. Als Ausländerin. Trotz Netzwerk.

  19. Privilegien machen alles...
    Privilegien machen alles leichter. Die immer hohen logistischen Anforderungen an eine alleinerziehende Mutter sind um einiges leichter zu ertragen, wenn man nur den Geldautomaten besuchen muss, statt Jugendamt, Sozialamt und Rechtsanwältin zur Einklagung weiterer Unterstützungsleistungen; der statistisch geringer ins Gewicht fallende alleinerziehende Vater in sozialen Schwierigkeiten sei aus Gründen des Arguments einmal unter den Tisch fallen gelassen – ich will ja nicht Universalität meines Arguments beanspruchen wie die Volksfr0nt zur Befreiung Palaestinas aus Monty Pythons `Leben des Brian`.
    .
    Armut macht das Leben immer schwerer. „Respekt!`ist echte Mangelware und das Defizit daran hat schon so manches Opfer von U-Bahn-Schlägern seine Zähne gekostet oder weit mehr.
    .
    Die Trennlinie der Hackordnung läuft mehr an der Grenze entlang, ob man sich Machtausübung leisten kann. Und welche man sich leisten kann. Eine sizilianische Mama herrscht anders als Angela Merkel. Merkel herrscht anders als Sarkozy und der herrscht anders als Berlusconi und der wieder anders als Putin. Und selbst der wieder anders als Medwedjew.
    .
    Die immer noch vorzufindende Unterdrückung der Gleichberechtigung ist ein Teil Folklore, ein Teil Statistik. Vielleicht ist eine kleine biologische Komponente immer noch mit dabei: das Männchen musste die scharfen Zähne des Säbelzahntigers ausblenden, wenn es mit der Keule loszog, das Weibchen musste darauf aufpassen, das es von so einem Viech möglichst nicht mit ihrem Baby auf dem Topf erwischt wurde.
    Männer sind vielleicht einen Tick kreativer, weil sie sich auch noch an ihren bescheuerten Ideen besaufen können.
    Frauen deshalb nicht selten klüger, weil sie in ihrer Beurteilung oft eine viel grössere Perspektive einfliessen lassen, aus der dann die genialen unbequemen Fragen kommen, die eine euphorische Herrenrunde manchmal ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurückholen.
    .
    Ich vermute sehr, dass es in der Werbeagentur wahrscheinlich keine Frau am Tisch gab, als für das offensichtliche Frauenauto Ford Ka der absolut dämliche Werbespruch „Aussen Ka. Innen Kuh.“ beschlossen wurde. Den man ganz anders verstehen konnte, als dass sich die `Kuh` auf das Leder bezogen hätte.
    Aber wer will schon als `dumme Kuh` dann jemals noch in einem `Ka` gesehen werden?
    „Geld, Rel!gion und Sex hat man, aber man redet nicht drüber“ ist das Totschlagsargument, um jemals gesellschaftliche Veränderungen anzustossen. Wenn man von schweren Krankheiten absieht, sind diese drei Felder für 98% des menschlichen Leids verantwortlich, so dass ich diesen Spruch höchstens auf Stuhlgang anwendbar finde, ohne wieder in meine Lieblingsargumente zur Unterdrückungsfrage einzuschwenken.

  20. nun ja, wir haben auch was...
    nun ja, wir haben auch was für andre getan, Frauenhäuser gegründet, die ganz schön ausgelastet sind, unseren Studentinnen und Klientinnen Mut gemacht und den Rücken gestärkt, Studien über Frauenarmut verfaßt, die Bankerinnen haben Frauenstipendien ausgeschrieben, – da dürfen wir doch jetzt mit dem Hund spazieren gehen und den Altweibersommer genießen!

  21. Lieber Don Alphonso,
    ich habe...

    Lieber Don Alphonso,
    ich habe das Buch vor vielen Jahren sowohl im Original als auch in der deutschen Übersetzung (Diogenes) gelesen. Von wem an welcher Stelle des Buches steht das Eingangszitat?

  22. Liebe Loreley, generell halte...
    Liebe Loreley, generell halte ich ja alle meine Beiträge nicht für überragend klug, aber diesem hier liegen einige Gespräche zugrunde, sprich: Ich habe recherchiert. Und es gibt da tatsächlich in der feministischen Bewegung die häufige Klage über „Frauen, die, wenn sie wie Männer privilegiert sind, anfangen, sich wie Männer zu verhalten“. Das hat eine lange Tradition im Kampf zwischen Alice Schwarzer und Esther Vilar, und heute gibt es den unschöne Ausdrücke „Kollaborateurinnen der Männerherrschaft“ oder auch „Sleeping with the enemy“ bei den Radikaleren und ein Unbehagen ob der vergleichweise kleinen feministischen Gruppierungen bei den offeneren Vertreterinnen dieser Haltung. Grob gesagt; Wenn wir die Hälfte der Menschen sind, warum sind nur so wenige bereit, unsere Ziele altiv zu unterstützen?
    .
    Und weil in den letzten Wochen die Frage tatsächlich aufkam, und zwar von verschiedenen Seiten, etwa, warum manche Themen in gewissen Kreisen gehen und in anderen überhaupt nicht, habe ich mir dazu ein paar Gedanken gemacht. Was ich im Prinzip tue, ist das, was der radilkalere Feminismus als „comfort zone“ einer androzentristischen Haltung unschreibt, mal am Beispiel dieser Region hier aufzuschlüsseln.

  23. Foersterliesel, ich finde das...
    Foersterliesel, ich finde das ganz famos, überhaupt keine Frage. Und auch kein Vorwurf, mit keiner Silbe. Ich beschreibe nur etwas, wie man das letztlich auffasst, liegt im Auge des Betrachters. Und dass das Leben in so einer Region jetzt nicht von Frohn und Augezehr geprägt ist, ist ja ein expliziter Vorteil, keine Problematik.
    .
    The Great Artiste, ohne jede Frage gibt es schreiende Ungerechtigkeiten, je weiter man sich von dieser Region entfernt. Alleinerziehende Mütter auf Hartz IV, Druck auf Arbeitnehmerinnen, sich das mit dem Kind gut zuu überlegen, in Thailand, hat mir ein Freund erzählt, bauen Frauen Strassen und die Männer Glücksspiel. Allein, die spannende Frage ist doch, warum und wie ändert sich das in gewissen Schichten, und welche Folgen hat es für das gesamte Projekt.

  24. Chris, das geht nach meiner...
    Chris, das geht nach meiner Beobachtung durch alle Schichten gleichermassen, wobei der Altersdurchschnitt am Tegernsee erheblich höher ist, als, sagen wir mal, in Schwabing. Allerdings habe ich gezielt Bilder von Frauen heruasgesucht und nicht eines der Zillliarden von den arttypischen Tegernseemüttern. Die sind nämlich auf der anderen Seite am Spielplatz bzw. am Strandbad Seeglas, und das wiederum wäre nochmal eine – oder mehrer – eigene Geschichten. Vor ein paar Tagen war ich bei Kern am Achensee, da lässt man hier gern schneidern, und weil heute der Leonhardiritt in Kreuth ist, war es dorr gesteckt voll mit Familien, deren Kindern ebenfalls Trachten an den Leib geschneidert wurde. Das treibt es dann nochmal auf die Spitze: Kleidung einer repressiven Epoche als Standesmerkmal , auf das Frau Mama zu verzichteb keinesfalls bereit ist.
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    Herr Schmitz, Rentner, ich fürchte, da schliesst man von wenigen legendären Gestalten (siehe Praxiteles/Phyrne) auf eine sehr viel unerfreulichere Realität, die mehr mit dem Iran gemein haben dürfte, als uns gefallen könnte. Im lakonischen Herrschaftsbereich (Sparta) war das übrigens ganz anders.

  25. androzentrische haltung?
    .
    und...

    androzentrische haltung?
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    und weil sie womöglich woanders sind, http://www.zeit.de/2001/21/200121_braindrain.neu.xml – und dort auch nicht reicher,als am tegernsee, arme hascherl überall.
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    und man fühlt sich an mr. montgomery erinnert „er ist der typ mann zum blog“. http://www.imdb.com/name/nm0599910/ (solange nur der dumme vater chef der gummibude war, gings ja noch – und dann fing der sohn auch noch an zu schreiben, und zwar aus armut… )
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    und liebe ist sein gesicht in großaufnahme, ganz dicht.
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    „Die Reaktion der deutschen Hochschulemigranten, unter ihnen immerhin drei Nobelpreisträger, schwankte: zwischen Sympathie, dass nach 20 Jahren fruchtloser Reformdebatte endlich jemand vorhat, heilige Kühe zu schlachten – und tiefer Skepsis: Reicht es, dem deutschen Wissenschaftssystem ein paar neue Strukturen nach dem Vorbild der USA einzupflanzen, um es international konkurrenzfähig zu machen?
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    Katharina Pistor antwortet mit einem Vergleich: „In den USA hörte ich den Satz: You will flourish here. In Deutschland hieß es: Du musst hier die Ochsentour absolvieren.“ Da hilft es auch nichts, wenn man wie die Juristin eine der besten Startpositionen ergattert, die das hiesige Wissenschaftssystem zu bieten hat: …
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    Doch die Rückkehrerin spürte von Beginn an, wie ihr Skepsis entgegenschlug. Die ungewohnten wissenschaftlichen Methoden und Themen, die sie aus den USA mitbrachte, stießen auf geringes Interesse. Stattdessen wurde ihr signalisiert, sie möge ihre Zeit in Harvard nicht zu sehr betonen. „Passen Sie auf …
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    Was von solch einer Arbeit zu halten ist, wusste Katharina Pistor: „Eine Forschung, die nicht die Grenzen des Wissens sucht, sondern das Bekannte bedient. Das kann nicht besonders gut sein.“ Ein Angebot aus Harvard, an der Kennedy School eine Nachwuchsprofessur zu besetzen, nahm ihr die Entscheidung ab. „Nichts hielt mich. Alles zog mich weg.“
    .
    In Harvard funktioniere sie „auf einem anderen Energielevel“, sagt Katharina Pistor. Und wer verstehen will, woher die Energie stammt, begleitet sie am besten zu einem Brownbag-Lunch – so genannt, weil die Wissenschaftler dazu früher ihr Sandwich in einer braunen Tüte mitbrachten, heute bedienen sie sich am Büfett. Jeden Mittwoch stellt einer der Wissenschaftler der Kennedy-School beim Mittag ein Forschungsprojekt vor. Wie mittelalterliche Mönche sitzen die Professoren um den Tisch und essen, während ein Forscher seine aktuelle Arbeit vorstellt. Nachwuchswissenschaftler haben das gleiche Recht auf Gehör wie alte Hasen. Die renommiertesten Forscher müssen sich den Fragen von akademischen Neulingen stellen. …“
    .
    und hier die alternative: http://vimeo.com/10212706 („opfer II“ hat keiner gesagt.

  26. Das Geldausgeben der Frauen...
    Das Geldausgeben der Frauen ist eine ehrenwerte Dienstleistung an den Männern, die es zwar verdienen-aber das ist auch schon alles.

  27. "Würde der Demokratie". Was...
    „Würde der Demokratie“. Was es alles gibt.

  28. Es ist in der Tat kein...
    Es ist in der Tat kein Privileg:
    als Frau zwar wohlhabendes Anhängsel zu sein, aber keine Wahlmöglichkeiten zu haben.
    .
    Außer die, daheim zu bleiben, den Arbeitsmarkt löblicherweise nicht zu behelligen und den verzogenen Kläffer Gassi zu führen. Vielleicht noch Klöppelstunde und Jodeldiplom.
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    Terminus „leergefegt“:
    Definiere „leergefegter Arbeitsmarkt“:-) :
    Ist er schon dann „leergefegt“, wenn der Wirt nur keine Lust hat, eine gstandene wehrhafte Mittvierzigerin als Bedienung einzustellen und lieber eine 20jährige Kroatin/Sächsin nimmt. (Haben wir in Miesbachs Gestaden touristelnd genauso erlebt, in München ist das längst so.) Oder ist er erst dann wirklich „leergefegt“, wenn sich wirklich niemand mehr bewirbt. Weder das Hascherl noch die Gstandene.

  29. Seit ein paar Jahren lebe ich...
    Seit ein paar Jahren lebe ich in einem armen Ostviertel und setze mich nun – weil ich bemerkt habe daß die vielen Jugendlichen hier im Spätherbst im dunklen Park in der Kälte zusammensitzen müssen, wenn sie nicht bei den Eltern und den kleinen Geschwistern in den Sozialwohnungen hocken wollen und kein Geld fürs Cafe und glücklicherweise auch keins fürs Wettlokal haben – für ein zusätzliches Jugendzentrum im Bezirk ein. Und da hab ich eine neue Sozialgruppe entdeckt, von deren Existenz ich bisher nix wußte: den Teenie-Vater. 18 und zwei Kinder, 19 und drei Kinder, hat einen Job (der wirklich nicht leicht zu kriegen ist), geht am Wochenende mit dem Kinderwagen spazieren, spricht von Verantwortung,
    lacht, weil ich ihn zuerst für einen besonders netten älteren Bruder des Kindes im Kinderwagen gehalten habe. Der Ernst des Lebens beginnt für manche schon ganz schön früh, und es sieht so aus, als nähmen sie ihn gern auf sich. Mit Baby
    und eigener Familie kann man sich ein bißchen von der Elternfamilie abgrenzen, kriegt eine eigene Sozialwohnung und Kindergeld, das als Einkommen der Frau betrachtet wird.

  30. Wenn Herr Schirrmacher zu mir...
    Wenn Herr Schirrmacher zu mir sagen würde: “er und andere würden später an einem nach ihr benannten Platz sitzen, weil man sie nicht mehr benötigte: Frauen könnten das alles ja mindestens genauso gut”, würde bei einem so dick aufgetragenes Kompliment mein Gehirn sofort schließen: ein Kerl in einer Führungsposition, der so etwas sagt, will etwas von mir – womit ich keineswegs Sex meine, sondern etwas berufsbezogenes.
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    Frage an Herrn Schirrmacher: soll Frau Schwarzer die sechste Herausgeberin der FAZ werden?

  31. @Foersterliesl
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    Als ich mal...

    @Foersterliesl
    .
    Als ich mal vor ein paar Monaten abends zwischen Praterstern und Donauufer herumspazierte, hörte ich seltsamen Gesang aus einem Haus tönend. Das stellte sich dann als irgendso ein Arbeiterwohlfahrtsgeselligkeitsabend heraus. Aber das waren die Omas und Opas, die da wohl gegenüber den kommunistischen Parteifunktionären Gesinnungstreue demonstrieren müssen, in der Hoffnung auf eine dünne Suppe und einen Kanten Brot.

  32. Ich bin mir sicher, dass das...
    Ich bin mir sicher, dass das auch mal kommen wird. Nicht mit Frau Schwarzer, die ich persönlich nicht wirklich schätze, aber die FAZ hat so viele gute Auorinnen, dass ich keinen Grund sehe, warum nicht auch Frauen Herausgeberinnen werden sollten. Nur ist die Berufung von Herausgebern bei der FAZ eine eher langfristige Sache.

  33. Jedes Geschlecht verlangt von...
    Jedes Geschlecht verlangt von dem anderen, was es selbst leistet und erfreut sich dann erst: der Mann, wenn ihm das Weib gehorcht (was er selbst tut und tun muß); das Weib, wenn ihr der Mann dient, zuvorkommt, aufmerksam, galant und wie es eheißen mag, ist. So tauschen sie in der Liebe die Rolle um: der Mann dient, um zu herrschen; das Weib gehorcht, um zu herrschen.

  34. lieber Hans Meier555,
    es gibt...

    lieber Hans Meier555,
    es gibt nur noch ganz wenige sozialdemokratische Basisvereine, die Rentner allerdings sind die große rote Stimmreserve und bei Wahlen werden die Altersheime auch gründlich abgeklappert. Gesinnungstreue für Posten und Wohnungen war in den Nachkriegsjahrzehnten üblich, heute nicht mehr, heute gibt es soziale Ansprüche. Aber natürlich gibt es dichte politische Milieus in denen
    Vorteile vergeben werden. Allerdings, da haben Sie recht, Wien hat eine rote Tradition, in Wien arm zu sein war leichter als etwa in Niederösterreich und den anderen konservativ-katholischen Gegenden, in denen Subsidiarität und Selbstbehalte gelten. Sie haben eine politkulturelle Residue erleben dürfen, lieber HM555, einen Arbeitergesangsverein oder gar ein Mandolinenorchester.

  35. Bevor die FAZ ihr...
    Bevor die FAZ ihr Herren-Herausgebergremium um Damen erweitert, steht zunächst ja die Implementierung des „Gender Mainstreaming“ bei der FAZ an, ob Ihr Blog da wohl überleben wird?
    http://www.gender-mainstreaming.net/
    http://www.genderkompetenz.info/
    Soviel zu Ihren feinen Beobachtungen zu Geschlechter spezifischen Formulierungskünsten. Wobei ich fairerweise anmerken muss, dass die zuerst zitierte Website formal (Impressum) von einem Mann verantwortet wird – aber Frau Minister ist ja eben doch eine Frau!
    Es findet in der Gesellschaft somit keine klaren Auseinandersetzung Weiblein vs. Männlein um die jeweiligen Claims mehr statt, sonder eine schleichende, bürokratische und im Resultat lähmende Vergiftung von Entscheidungsprozessen.

  36. Irgendwie habe ich die...
    Irgendwie habe ich die Vermutung, dass es den wirklich emanzipierten Frauen egal ist ob sie emanzipiert sind oder nicht. Sie sind es einfach, waren es immer schon und pfiffen trickreich auf gesellschaftlich verordnete Beschraenkungen (Wahlrecht und 218 u.A. lasse ich bewusst aussen vor).
    Das Schwarzer’sche Konstrukt ist ein muehsam lancierter Markenartikel, der die Basis fuer eine gut laufenden Karriere und eine schlecht laufenden Zeitschrift bildete.
    Voellig unnoetig, denn jeder Mann weiss, das man sich eine kluge Frau nicht zum Feind machen darf. Und wenn diese Frau noch dazu einigermassen schoen ist, dann kann Mann nur noch exilieren-nach janz weit weg.
    .
    Sehr deutlich steht mir noch die Fernsehdebatte Schwarzer vs. Feldbusch vor Augen. Da holte sich das vermeintliche Dummchen einen klaren Punktsieg gegen die hochgelobte Frauenbefreierin.
    http://www.youtube.com/watch?v=qOF69cKwz_4
    .
    Hehehehe!

  37. Zusatz: Gerade kommt die alte...
    Zusatz: Gerade kommt die alte Katze von oben. Unaufgefordert springe ich auf und fuelle ihren Futternapf.
    „Der dressierte Mann“, Esther Vilar.

  38. HansMeier555,15:03 @: Adorno &...
    HansMeier555,15:03 @: Adorno & Horkheimer hätten sich darob maliziös Eins gepfoffen.

  39. Goethe hat wohl so ungefähr...
    Goethe hat wohl so ungefähr mal gesagt „Wenn es sein müsste könne er auch genausogut in einem Gefängnishof sein Leben lang mit Schaufel, Besen und Schubkarre einen Sandhaufen von A nach B – und wieder zurück – versetzen. Würde ihm, dank seiner Phantasie und eines überreichen Innenlebens überhaupt nichts ausmachen“.
    – Stimmt, er hat Recht
    – Zumal ihn in dieser Strukturphantaise das Gefängnis samt umgebender Gesellschaft ernähren, kleiden bedachen, beschützen.
    – Weshalb heute im Gefängnis die Insassen „durch quasi automatisch durch sozial intelligente, kleinbürgerliche Aufseher“ unentwegt gemobbt werden (Tatsächlich – „Das soll ein Haufen sein, Goehte? Das konnten wir aber gestern schon mal besser, und überhaupt: wie halten Sie denn heute ihre Schaufel, wohl schlecht geschlafen, was?“… ), damit der Gefängnisalltag weder vorhersehbar noch alltäglich werde: „Draußen ist am Ende aber doch besser“ muss das Ziel sein und bleiben. („.. und sogar mit Arbeitsstelle“)
    .
    – Weshalb TM in den 1920gern im Zbg. – in Kenntnis Goethes und als Versuch einer reflektierender Weiterentwicklung von dessen Aussage, Weiterentwicklung war ja damals noch angesagt – und stellvertretend für uns alle, wie bekannt hingeschrieben hat „dass, wenn dem Individuum aus Zeit und Raum keine Sinnantwort zu teil würde, es nicht leben könne.“ („Doppelt vom Goethe abgehoben“ sozusagen) (Und Recht hat TM: führt wahrscheinlich über den Wahnsinn zum Tode, oder schneller und früher über Selbstmord.)
    .- Woraus wir heute – in quasi ureflektierter, aber doch vorhandener Weiterentwicklung – „Water-Boarding“ , „Guantanamo“ also gemacht haben: Maximale Regression ins eigene Gefühl – dem der Todesangst eben – ein Gefühl für alles. (Weshalb wir hier früher schon für ein Nachdenken über ein Deutsches Guantanamo auf Helgoland-Düne plädierten. „Goethe, Thomas Mann und unserer eigenen Psychologie ein bißchen mehr ans Tageslicht zu helfen“, wenn man so wollte.)
    .
    Und klar scheint obige Wahnehmung der Tegernseeverhältnisse durch unseren hochgeschätzen Autor und Blogfreund eine milde, innerweltliche Form eines selbstgewählten(!) Goetheschicksals wieder aufzunehmen: „Bin ich zwar schon relativ alt und versorgt und hauptsächlich nur noch quasi-tätig, so schadet es mir doch nichts. Nicht mehr jedenfalls, als eine falche richtige, beschädigende Teilnahme, so wie sie heute weithin sichtbar überall woanders eben vorzugsweise auch stark angeboten wird – dann doch besser nur Tegernsee“. Die Idylle ist von der Pseudoidylle oft gar nicht so leicht zu unterscheiden. Oft fallen beide womöglich in echt sogar zusammen.
    .
    Richtig leben geht aber eigentlich ganz anders, oder nicht?

  40. Tja, der arme Mann Paris....
    Tja, der arme Mann Paris. Schon damals mußte er sich entscheiden und saß prompt zwischen allen Stühlen. Aus war´s mit der Befreiung des Mannes.
    ..
    Im Ernst: Vermutlich tragen die bisherigen Rollenbilder nicht mehr so richtig. In Zeiten von globalen Währungskrisen, IT und alles und so. Zumal es um die Arbeit, Chancen und adäquate Einkommen auch ziemlich mies für beide Teile aussieht. Und die Brut soll auch noch hochgepäppelt werden.

  41. Saubere Arbeit, werter Don,...
    Saubere Arbeit, werter Don, soweit ich das beurteilen darf. Die Dirndl-Mütter vom Tegernsee-Westufer vs. „Latte macchiato“-Generation im Vor-Ural wäre aber noch interessanter!!!

  42. Lieber Don, mit dem Gender-...
    Lieber Don, mit dem Gender- oder Emanzipations-Thema kann man(n) nur eins: verlieren. Wird man(n) zu diesem Thema gebracht, geht (wie beim Thema Islam) nur eins: sofortige, vollständige Unterwerfung. Schirrmacher hat das gut vorgemacht.
    Drum wundert mich, dass Sie, sonst hochbegabt und selten forsch über´n Lenker, hier die Grube auch noch selbst aushoben, in die Sie nun fallen. Schreiben Sie über Daccordi oder fleischlose Pflanzerl. Frauen oder Islam bedeuten als Thema öffentlichen (kritischen) Nachdenkens den sofortigen Tod. Beim Islam wissen Sie das schon gut. Also bitte Bergtouren, Kronleuchter usw., aber keine, keine Frauenthemen. Sonnst wirft die FAZ Sie noch raus.
    .
    Und wer wollte das!?

  43. Oder, wenn Sie darauf...
    Oder, wenn Sie darauf bestehen: keine Frauenthemen jenseits der abbildenden Kunst des Spätbarock.

  44. Alice Schwarzer hat immerhin...
    Alice Schwarzer hat immerhin das Verdienst, dass man nur ihren Namen nennen muß, um die Party zu retten. Im Nu entsteht eine lustige Diskussion! Und das schon seit 30 Jahren. Nur mal zum Vergleich: Wer interessiert sich denn heute noch für Habermas oder Dutschke?

  45. Stimmt, Herr Schmitz. Wer...
    Stimmt, Herr Schmitz. Wer befreit uns Maenner vom Joch tausende Jahre dauernder Frauenherrschaft?
    Wer gruendet die Zeitschrift „Karl-Heinz“? Wer ruft „Meine Theke gehoert mir“? Wer gibt uns den Mut, unsere Socken dort liegen zu lassen, wo wir sie vor drei Jahren hinwarfen?
    Brueder, erhebt euch! Macht der Sklaverei ein Ende! Nehmt euch ein Beispiel an den Frauen, die haben es geschafft. Es lebe die Konterrevolution! Auf die Barrikaden!
    Schwarzenegger statt Schwarzer!

  46. Don, da bin ich ja beruhigt,...
    Don, da bin ich ja beruhigt, dass es um die Zukunft der Bayern zumindest biologisch nicht so schlecht bestellt ist.
    .
    Am Berg trifft man meiner Erfahrung nach zumindest bei schönem Wetter jedoch vornehmlich die Jungen mit kleinen Kindern und die ganz Alten. Ich kam heute an zwei Müttern vorbei (etwa gleich alt), welche mit ihren kleinen Töchtern (ebenfalls etwa gleich) auf einer Decke saßen. Die zwei älteren Töchter (ditto) fuhren derweil mit den Kinderwägen der Kleinen herum (gleiche Bauart). Wenn ich recht überlege hätte eine einheitlicher Trachten-Bekleidung durchaus dazu gepasst.
    .
    Ein Streitgespäch zwischen Frau Schwarzer und Herrn Schirrmacher – dafür würde übrigens selbst ich den Fernseher anschalten (wenn ich einen hätte).

  47. Gleichheit? Feminismus passé?...
    Gleichheit? Feminismus passé? Problem ist doch, dass Frauenfeindlichkeit, i.e. das Verwerfen der spezifisch weiblichen Funktion, bis in den Feminismus weit verbreitet ist. Wissen Sie, was eine excellente Mitarbeiterin (Anwältin) machen muss, um zur dämlichsten Kuh aller Zeiten zu werden? Sie sage „patron, je suis einceinte“.

  48. filou, Ihre Zeitschrift sollte...
    filou, Ihre Zeitschrift sollte auch eine Beilage für junge Leser haben, und die muss „Kevin“ heißen. Zur Not „Dustin-Enrico“.
    .
    Zudem fordere ich, dass es eine „LandLust“ für Männer geben soll. Auto-Bild ist da kein Ersatz!

  49. Themen: Land Rover, cabrios,...
    Themen: Land Rover, cabrios, Gestüte, die beste Axt, offene Kamine, Hausschlachtung, wie fälle ich einen Baum und mache daraus einen Dachstuhl, rustikale Schnitzerei für Anfänger und für die Kinder: masken für das Haberfeldtreiben.

  50. @HansMeier555 - Habermas, der...
    @HansMeier555 – Habermas, der hat es doch geschafft:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/euro-krise-rettet-die-wuerde-der-demokratie-11517735.html

  51. Bauernmalerei, das Hobby fuer...
    Bauernmalerei, das Hobby fuer die Elitenschnatze.
    .
    @icke, ist das so? In Frankreich?

  52. So ganz kann ich Ihnen diesmal...
    So ganz kann ich Ihnen diesmal nicht zustimmen, und Sie deuten es ja auch in Ihrem letzten Absatz elegant an, dass Sie vielleicht Unrecht haben. Für Unterdrückung braucht man Druckmittel. Der Knackpunkt ist, glaube ich, folgender: „Für Unterdrückung braucht man Druckmittel.“ Ja, aber das geht doch genau so gut mit Geld! Mir, der aus einem ärmeren Land nach Westdeutchland gekommen ist, scheint hier sehr vieles, nicht nur die Frauenunterdrückung, so zu funktionieren: per Bestechung.

  53. Axt?- Nur Gränsfors Bruks....
    Axt?- Nur Gränsfors Bruks. Baumfällen: Ausrüstung von Jonsereds. Land Rover: Muss das sein.?- Eher BJ 42, oder modern Iveco Massif wegen dem lekker Diesel.
    gruß fb

  54. Schnapsbrennerei...
    Schnapsbrennerei

  55. Wehrsport/ Wilderei...
    Wehrsport/ Wilderei

  56. Das ist in der Tat eine sehr...
    Das ist in der Tat eine sehr kluge Analyse. Nur eine Sache haben Sie dabei vielleicht nicht bedacht: was wäre für diese Frauen denn die Alternative?
    .
    Mit dieser Alternative meine ich nicht: Armut. Aber wenn es zum Bruch kommen sollte, dann würde die wohl lauten: nicht mehr in Gmund am Tegernsee leben zu können. Und dafür sind, denke ich – und ich kenne das schließlich auch aus meinem Umfeld – einige bereit, sehr viel in Kauf zu nehmen.

  57. Nebenbei: Stützen" gibt es...
    Nebenbei: Stützen“ gibt es natürlich überall. Wohl auch weiterhin wird von vielen Deutschen unsere zentrale Bedeutung für Europa zum Teil womöglich immer noch unterschätzt.
    .
    Wollten folgenden Lebensausschnitt vom 28.9.11 schon längst & früher online gestellt haben. Gesendet mittags von 11:05 bis 12:30 von“ France Musique (ohne Unterbrechung durch 12:00 Nachrichten; FM im Klassikteil wenn man so wollte möglicherweise „einer der quasi westlichsten Westviertelsender Europas mit“ – http://sites.radiofrance.fr/francemusique/accueil/ )
    .
    Frankreich also blickte auch heute in einem Ausmaße auf Mitteleuropa – und dessen Geistes- u. Kulturgeschichte, wie es den meisten oft wohl nur kaum bewußt ist. Und dies eben, man unterschätzt es nicht, obwohl die Franzosen gerade selbst genug Beitrag geleistet haben zur Gewinnung von Freiheit und Weltkultur.
    .
    Hier wäre so ein Ausschnitt: http://www.youtube.com/watch?v=ZaioOOKUbpA „la recherche de la subtilité dans l’interieur … – … comme emancipatieur de l`homme et de la condition l`humane“… usw. usf..
    .
    Und fortgesetzt: http://www.youtube.com/watch?v=JtPBOv2SNNw
    .
    Vor Fontainebleau, an Fontainebleau vorbei und um Fontainebleau herum sozusagen. Und wir bitten die Fronstscheibe und die Behelfskamera zu entschuldigen. (Evtl. 480p u. Vollbild für die Videos wählen.)

  58. Stefan&Don: Sehr gut. Dazu die...
    Stefan&Don: Sehr gut. Dazu die Homestory, die in jedem Heft einen anderen knorrigen, aber liebenswerten Land-Mann, nicht Bauern, vorstellt. (Wie in LandLust nie eine echte Bäuerin – viel zu arbeitslasteintönigkeitsauthentisch – vorkommt, sondern nur Städterinnen, die sich auf Cottage stylen.) Ideal sind Halbaussteiger, der Lehman-Bankster, der seine Liebe zu alten Traktoren aus Aulendorf entdeckte, der Fernsehgroßmoderator, der sich als Winzer geriert (und dessen angestellter Winzer, der die Arbeit macht und dem Schnösel souffliert), gern aber auch der Sachbearbeiter, der am Stadtrand von Kassel nordhessische Trüffelschweine (bislang vier) gezüchtet hat. Dazu ein paar Jungs („Paul-Maximilian besitzt die größte Sensenschleifsteinsammlung eines Elfjährigen“) – und Mannbarkeitsgeschichten – Martin, Leiter der Manufactumfiliale von Esslingen, nutzt ein Sabbatical, um seinen Sohn Malte-Friedrich in den Wäldern Kanadas zum echten Mann reifen zu lassen, Beerenjagd inclusive.

  59. Die sich ergebenden Folgen,...
    Die sich ergebenden Folgen, haben Sie ja schon öfter in Ihrem Blog beschrieben. Das Phänomen ist nicht nur auf Feminismus beschränkt. Frage ist ob alle das Lebensmodell von Frau Schwarzer präferieren. Ich bin mir sicher, dass mit oben beschriebener Rollenaufteilung sehr viele, sehr gut leben könnten es sich aber nicht leisten können. Moralisch auf keinen Fall verwerflicher als Kolumnen für die Bild zu schreiben.
    War heute auch beim Leonhardiritt…zwei Fragen die sich mir gestellt haben. Alles nur ein genialer Marketinggag der örtlichen Tourismusindustrie ? Und warum hat es die CSU noch nicht geschafft eigene Wagen ins rennen zu schicken. Trotzdem passen die Trachten in diese Gegend und wirken nicht so gezwungen wie in den vielen Münchner Gaststätten.

  60. Vielleicht aber die...
    Vielleicht aber die österreichische Auto Revue? In der Thomas Glavinic den Test Lambo zu Schrott fährt . (Unabsichtlich.)
    Ich weiss nicht, Don, ob die deutschen Autobahnen sich zur Gender Betrachtung nicht in Wirklichkeit viel besser eignen als der Tegernsee?

  61. Gabriele Spangenberg, sicher,...
    Gabriele Spangenberg, sicher, der Durchschnitt ist anders. Aber wenn meine Kolleginnen auf dem Weg durch das schöne Bayern Strafzettel wegen überhöhter Geschwindigkeit bekommen, kann das nicht ganz so schlimm sein mit der Ungleichheit. Ich denke, das ist wie mit dem Rauchen und dem Tablettenmissbrauch: Es gleicht sich an.
    .
    ka.os, das ist tatsächlich die Frage: wenn man in dieser kleinen Blase erst mal angekommen ist, wo materille Sorgen de facto kaum mehr eine Rolle spielen. Was kann noch die Alternative sein? Braucht es die? Ich sehe jede Menge an Bedarfsmarketing, Stichwort Schönheitsindustrie, die Sorgen generiert, wo keine sind, und Lösungen, die eigentlich keiner braucht. Wenn man so will: Auch diese Lebensbereiche werden aufgelöst und atomisiert in kleine Grüppchen mit eigenen neuen Fragen und Herausforderungen, abrr Alternativen, nein, nicht wirklich.

  62. geehrte Frau Spangenberg ,...
    geehrte Frau Spangenberg , wo Sie Recht haben , haben Sie Recht ,
    sind Sie einfach nur cool oder manchmal kalt , ich hoffe der Kobolt rennt
    gut .
    Nebenbei: man kann ja nie zu früh planen , schon gar nicht für Ende
    April nächsten Jahres , meinen Sie das Wallraff-Museum nah zum Dom ?
    Ansonsten wünsche ich Ihnen noch ein paar schöne Runden auf der
    Nordschleife solange das Wetter hält , herzliche Grüße , T.

  63. Emma hat ihren Höhepunkt...
    Emma hat ihren Höhepunkt hinter sich. Kriegt ´nen Frauenorden, darf Rentnerin sein.
    Schafft grad noch 45.000 Hefte zu verkaufen.
    Warum so wenig? Weil der Feminismus gewonnen hat.
    Bestes Beispiel ist Cosmopolitan mit 300.000 Auflage.
    Die Frauen sind frei! und frei zitiert:
    „Cabrios sind toll für Sex und überhaupt. Das Problem ist höchstens der Typ, dem das Cabrio gehört. Bei mir hieß er Alfons, und er sorgte sich wesentlich mehr darum, ob wir seine Wildledersitze einsauen würden, als darum, ob er mir Lust verschaffte.“
    http://www.cosmopolitan.de/liebe-sex/sex/a-29017-5/warum-sex-im-freien-so-gut-ist.html

  64. weiter...
    weiter geht´s:
    http://www.cosmopolitan.de/lifestyle/reise-und-living-und-food/a-21420/die-grosse-freiheit.html
    „Stoff- oder Stahldach, Viersitzer oder Roadster: Die neuen Cabrios bieten alles. Das Cosmo-Team testete sie rund um den Tegernsee.“

  65. P.S.: nackte Männer im...
    P.S.: nackte Männer im Tegernsee gibt es auch noch, als Video.
    „Sehen Sie hier exklusiv den Making of-Film vom Shooting des Männerkalenders 2008.“
    Weil ich so schüchtern bin, ohne link.
    @Filou, die Zeitschrift „Karl-Heinz“ ist dringend nötig, um die Tegernsee-Männer vom Joch dieses Feminismus zu befreien!

  66. Eie Alternative wäre die...
    Eie Alternative wäre die klassische bürgerliche Hausfrau und Mutter, die vier oder sieben Kinder auf die Welt bringt und ihren Westviertelmann bei seiner Karriere emotional und moralisch unterstützt, indem sie ihm immer einen sicheren Hafen bietet und an der Privatfront den Rücken frei hält.
    Das wäre natürlich ein Knochenjob, der einem viele Jahre kaum eine freie Minute läßt und nicht so viel Selbstverwirklichung ermöglicht wie das Betreiben eines sinnlosen Modegeschäfts, der Spaziergang mit Hund oder die nachhaltige Cellulitispflege.
    .
    Aber das reine Glück kann der Tegernsee ja auch nicht bieten. Schön, ja, aber auf Dauer vielleicht auch ein wenig langweilig? Würde der Don das dort aushalten, wenn er dort immer leben müsste und nicht den Journalismus (pardon) als Ausgleichsbeschäftigung hätte? Und irgendwann immer dieselben Bekannten mit den selben Gesprächen in denselben Lokalen? Jahrzehntelang?
    Rottach-Egern sage ich nur.

  67. Stellen wir die Frage doch mal...
    Stellen wir die Frage doch mal anders: Wer sagt eigentlich, dass es toll ist zu arbeiten, Karriere zu machen und morgens um sechs in einen vollen Lufthansa Flieger zu steigen um sich irgendwo in ein dämliches Meeting zu setzen?
    Ich finde es interessant, dass man seit Jahren versucht mit einer Quoten- und Gleichberechtigungsdiskussion für diese Frondienste, die Frauen vom Seeufer und aus dem Biergarten wegzulocken.
    Muss was Deutsches sein: Ich arbeite, also bin ich.

  68. Das vom Don so oft verspottete...
    Das vom Don so oft verspottete Kampfmüttertum hat dabei dieselbe Funktion wie sein eigenes Hagestolzen: Es geht um präventive Abwehr von Vorwürfen, die übermächtig im Raum stehen. Die Kampfmütter behaupten sich so die Einschätzung, dumme faule nichtemanzipierte Nurhausfrauen zu sein, welche sie in den Augen ihrer Karrierekusinen nun einmal sind. Darum müssen sie zeigen, dass sie genauso taff sind und darum treten sie in der Öffentlichkeit auch so auf, wie es der Don nicht mag: Naßforsch, territorial, fordernd und arrogant, wie ein männliches Alphatier in der Firma. Weil die (in wertkonservativen Kreisen schon immer vertretene) Auffassung, dass Mutterschaft mindestens ebenso wertvolle Tätigkeit ist wie ein Angestelltenjob, gegenüber dem heutigen Postbürgertum nun einmal nicht mehr anders glaubhaft gemacht werden kann. Darum auch die riesigen Autos, darum der Markenfetischismus: „Wenn das Publikum mich als Mutter nicht respektiert, dann doch wenigstens als Besitzerin all dieser teuren Gegenstände.“
    Das ist eben auch eine Trotzhaltung, eine Kompensation für nichtrealisierte Lebensentwürfe.

  69. @Don Alphonso: Warum "ist die...
    @Don Alphonso: Warum „ist die Berufung von Herausgebern bei der FAZ eine eher langfristige Sache[?]“ Meinen sie damit, dass man für lange Zeit berufen wird, oder dass die Suche nach geeigneten Herausgebern so lange dauert? Und wenn die Suche lange dauert, dann vielleicht, weil es schwierig ist, die Eigentümer der FAZ (heraus-) zu finden und zu fragen, wen sie als Herausgeber anstellen wollen? Wenn über mehrere Stiftungs- und Gesellschaftskonstruktionen am Ende doch die Deutsche Bank die Chefin (!) Schirrmachers ist, sind seine jüngsten Feuilletons vielleicht doch nur Selbstkritik?
    Um eine Kolumne über die tote (und unsichtbare) Hand des Stiftungswesen in Deutschland – womöglich mit der FAZ als Exempel – bittend, Ihr
    Kaffeetrinker

  70. @Don Alphonso, 06. November...
    @Don Alphonso, 06. November 2011, 01:29: „Ich persönlich lese lieber Blogs von Frauen, und auch im Journalismus habe ich den Eindruck, dass viele Frauen sehr viel konzilianter und mit mehr Einfühlungsvermögen als Männer schreiben.“
    Vielleicht lesen Sie mal hier nach: http://www.emotion.de/de/page.aspx/4828/evelyn-holst/kolumne-holst-small-talk Zitat: „Wenn ich dagegen sage: „Ich bin Journalistin“ und mein Gesprächspartner ist ein Mann, erwidert er garantiert gelangweilt: „Ah ja? Wo könnte ich Sie denn gelesen haben?“ Und während ich „Arschloch“ denke und er „Wo gibt’s hier ein kaltes Bier?“, lächeln wir uns an.“
    Mann, hat die ein Einfühlungsvermögen! Keine weitere Kommentare.

  71. @Filou: Jawoll, in Frankreich....
    @Filou: Jawoll, in Frankreich. In Frankreich auch geschehen: ein Kollege (männlich) wurde sozusagen strafversetzt, weil er die drei Tage Urlaub, die ihm zur Geburt seines Kindes zustanden so nahm, dass der Bereitschaftsdienstplan umgestellt werden musste (unerzogenes Gör aber auch!). Und hier ist nicht die Rede von irgendwelchen kleinen Klitschen, wo der Patron etwa un anien des OAS wäre oder was man sich da vorstellen kann. Riesenkonzern mit Gleichstellungsbeauftragtem und dem ganzen Schnickschnack.

  72. Also, Frauen sind eine ganz...
    Also, Frauen sind eine ganz gute Erfindung. Ich denke, dass sie „funktionstüchtiger“ sind als wir männlichen „Triebtäter“. Zum Beispiel tun Frauen und vor allem Mütter in der Mehrzahl vor allem das Naheliegende. Es ist eben sinnvoller, sich damit zu beschäftigen, das die Nachkommen satt und trocken sind, als die Frage zu erörtern, wer Bundestrainer wird. Hat was zu tun mit ökonomischem Einsatz von Energie.
    Insofern war der Feminismus noch nie ein Problem von klugen Frauen. Die haben sich schon im Mittelalter und sogar in der katholischen Kirche behaupten können. Ich glaube fest daran, dass dies sogar im Iran funktioniert. Diese Frauen sind Realitätsbezogen und nutzen ihre Spielräume. Schon immer. Das ist auch der Grund dafür, dass Alice Schwarzer tatsächlich kaum eine Rolle in der politischen Debatte gespielt hat. Sie hat immer nur Entertainment produziert. Die Verteilung von Privilegien war und ist in Summe das Ergebnis unterschiedlicher Intelligenz und vor allem Kompetenz. Deshalb sind ungebildete Männer in der Regel genauso „unterprivilegiert“ wie dumme Frauen. Aber selbst die können es zu etwas bringen. Verona Katzenberger zum Beispiel.

  73. Ein junger Airdale Terrier und...
    Ein junger Airdale Terrier und eine junge Katze sind ein perfektes Team!
    .
    Das funktioniert bestens und hilft auch etwas dabei, im wechselseitig freundlichen Gespräch zu bleiben, in der Nachbarschaft, Familie verschiedener Grade, Bekanntschaft usw. Schau einmal, wie süüüß die beiden sind! Achso, und das mit dem Feminismus?
    .
    Wenn die eigene Tochter nun auf die Idee kommt, statt Jura oder Kunstgeschichte irgendein Gender/Diversity-Studium in der ostdeutschen Provinz zu wählen, weil sie ihre queere Selbstwerdung gerne als Studienfach begleiten möchte? Wenn sie sich in ein Pulk prekarisierter Student_innen einreiht. Das bringt wirklich viele Fragen nach sich, vor allem, was haben wir falsch gemacht? Hoffentlich haut sie aber ordentlich auf die Pauke und macht damit deutlich, dass sei in die erste Reihe gehört. Wenigstens das.

  74. Wenn man die Fortpflanzung als...
    Wenn man die Fortpflanzung als Indikator nimmt, dann wimmelt es im Westviertel von Alice-Schwarzer-Adeptinnen. Auch wenn sie ihr Vorbild immerzu heftigst verleugnen oder gar denunzieren.

  75. HansMeier555, 6:55 - Hihi....
    HansMeier555, 6:55 – Hihi.

  76. @HM555: Werter HM555, noch vor...
    @HM555: Werter HM555, noch vor dem ersten Kaffee und ohne üblichen Aufruf zur Refeudalisierung – aber wirklich sehr hübsch getroffen.

  77. Alte Feministinnen sind zwar...
    Alte Feministinnen sind zwar ein interessantes Thema, aber Auf SPON gibts auch olle Kamellen: Diskussionen über „Friedrich den größten“! Das ist doch einer Ihrer Lieblinge werter Don; posten sie doch dort mal Ihre Meinung über den Mörder mit der Flöte (wenn Sie das nicht schon getan haben).

  78. Gipfelstürmer. Das ist doch...
    Gipfelstürmer. Das ist doch der Gipfel. Höher gehts nimma. Gipfel ist nicht mit Kipferl (trotz indogerm. Spachverwandtschaft) zu velwechsern. Unsere hochaufgelöst-emanzipierte Starmutter (nur symb. zu verstehen!) der Natsion gründelt exakt danach wieder in den innenpolitischen Niederungen der Niedrigstlöhne alternativlos herum. Der 38-jährige Rösselsprung hofft auf auf recursive Mehrheiten. Dagegen der Erbfreund (frühere -feind) bemüht sich um das feine silberne Service und dessen verblichenen Glanz: Fillon dévoile son plan pour sauver le triple A.
    Der kommende Gipfel ist verkettet mit der nächsten Pleiteabwendung. Demnäxt in diesem Theater.
    HansMeier555@ Alles Klasse-Frauen! Volldurchemanzipiert. Welln(ä)ssgestählt.

  79. Auweia, lieba HansMeia,
    auch...

    Auweia, lieba HansMeia,
    auch wenn ich weiß, dass es von Ihnen immer provokatorisch gemeint ist:
    erschütternde Auswahlen sind das von Ihnen!
    Entweder Heimchen-Gebärmaschine
    oder Modeladen-Tussi.
    .
    Wie wärs mit mehr Pseudo-Subdiversity, wenn es schon so wenig Haupt-Auswahl für Frauen gibt:
    Modeladen-Gebärmaschine, Sinnlos-Heimchen …
    Ihre Freundin von der BAFF
    (Bairische Anti-Feudelfront)

  80. Bundestrojaner: “Der...
    Bundestrojaner: “Der Hersteller ArchiCrypt” – meines Wissens nach war das vorher eine Firma aus Hessen.
    http://www.chip.de/news/Anti-Bundestrojaner-Loeschen-Sie-den-Staats-Spion_52142629.html
    A propos Hessen: MACHT EUCH NICHT NOCH LÄCHERLICHER!
    http://img804.imageshack.us/img804/4651/20111107wettendasnicht.jpg
    Immer schön Korrupt und im Dienste der Kartelle!

  81. Meine Wenigkeit hat Abitur,...
    Meine Wenigkeit hat Abitur, ist studiert, hat Mann und Pferd und Haushalt …. und tatsächlich einen Vollzeitberuf – allerdings gehöre ich nicht zu den priveligierten Tegernsee-Spaziergängerinnen (habe auch noch nicht das erforderliche Alter dazu).
    Ich bin sie ein bißchen Leid, die ewige Diskussion Männer/Frauen, Kindererziehung, Mutterschaft, Hausmann, Frauenquote, etc. – Wohlgemerkt auf unsere westliche Wohlstandgesellschaft bezogen. Wen interessiert es denn überhaupt? Und warum?? Gibt es nicht Wichtigeres? Was ist mit Partnerschaft statt Rollenverteilung?
    Es ist traurig mit anzusehen, wie sich Männlein und Weiblein in ihre Rollenklischees zurückflüchten – sei es durch das sexy Outfit, das o.g. Kampfmüttertum oder den Platzhirsch im Büro. Ich persönliche ziehe dem Frausein das Menschsein vor und möchte auch so betrachtet werden: als unabhängiges, eigenständiges Individuum, das nach seiner Leistung beurteilt wird und nicht nach Geschlecht, Aussehen oder Gebährfähigkeit. Wer sich dagegen in unserer Gesellschaft (noch) wehrt, der fröhnt dem Rückschritt!

  82. Liebe Vroni,
    .
    nein nein, ich...

    Liebe Vroni,
    .
    nein nein, ich kann mir durchaus auch andere Lebensentwürfe vorstellen wie z.B Künstlerin oder Sängerin und anderes (fragen Sie Donna Laura, sie weiß, was ich meine). Nur ist es schwer, in jedem einzelnen Posting den ganzen Fächer aufzuschlagen.
    Vielleicht teilen Sie uns auch Ihre Ideen mit?

  83. Yog Sothoth, Esq., Sie bringen...
    Yog Sothoth, Esq., Sie bringen mich auf den Gedanken, dass wir zwar im Kapitalismus
    leben, aber nicht in einer Marktwirtschaft.

  84. Nachschub: Wenn der patron...
    Nachschub: Wenn der patron eine patronne ist, ändert das gar nichts.
    Mir wurde aber einiges klar, als ich las, Frau Schweizer habe ihre Lehrjahre in Frankreich absolviert. Frankreich hat eine angenehme, gebildete, intelligente Bourgeoisie parisienne, in der es zum guten Ton gehört, Geist und Wissen zu haben und in Ideen zu zeigen. Nur teutonische Tölpel(innen) jedoch kommen auf den Gedanken, man solle diese etwa auf das eigene Leben anwenden.
    HansMeier: wenn Sie denn einen Kerl finden, der seinen Teil zum Modell beiträgt, etwa im Beruf seinen Mann steht, das Geld zuhause abliefert und möglichst auch noch zuverlässig ist (treu muss nicht, da kann man bei ausreichendemn Einkommen Arrangements finden)…Das Problem ist doch: wie steht sie denn dann mit 70 ohne eigenen Rentenanspruch da?

  85. Und auch das ist sssooooo...
    Und auch das ist sssooooo typisch: Die ganze Zeit den Mund halten und hinterher über die Männer lästern „die wieder mal das große Wort geführt haben“. So als hätte man selber überhaupt keine Chance gehabt, ebenfalls zu Wort zu kommen.

  86. Ähm, lieber...
    Ähm, lieber HansMeier555,
    meine Ideen dazu? Wenig:
    geistige und finanzielle Unabhängigkeit!
    .
    Sängerin … , pffft … riecht schwer nach Mottenkugeln.
    Wie alle diese brotlosen Selbstverwirklichungsberufe, die den jungen Damen lediglich beim Einparken helfen in eine Feude(a)l-Ehe.

  87. Ob diese Dame noch das...
    Ob diese Dame noch das rettende Ufer erreichen wird?
    .
    http://media.kunst-fuer-alle.de/img/41/m/41_00169377~the-rape-of-europa.jpg

  88. Hans Meier 555, 6:55, auch...
    Hans Meier 555, 6:55, auch Applaus, das war sehr schön. Dennoch: Bei Betrachtung der derzeitigen gesellschaftlichen Lebensumstände am Tegernsee würde ich meinen Beruf gerne mit dem einer Hausfrau tauschen. Einen derartigen Zwang zur Selbstorganisation könnte ich kaum woanders so frei leben. Mir wärs dabei reichlich egal was die nicht-emanzipierten Kollegen von mir halten würden. Aber naßforsch würde ich denen gegenüber natürlich auch auftreten.

  89. Noch ein Nachschub :Der...
    Noch ein Nachschub :Der französische Feminismus wurde nur durch die privilegierte Postion seiner Protagonistinnen möglich…

  90. EineWieKeine: in welchen Felde...
    EineWieKeine: in welchen Felde sind Sie denn tätig?

  91. icke@: Wie auch immer: Sie...
    icke@: Wie auch immer: Sie haben recht. Es ist eine der großen Schweinereien in diesem Land, dass der Hausfrauenberuf und das Kinderkriegen bzw. das Erziehen des Nachwuchses sehr oft herabgewürdigt wird. Damit hängt auch die von Ihnen angeschnittene Frage 70+ zusammen. Die emanizpierte intelligente Bourgeoisie parisienne ist allerdings ohne das entsprechende Einkommen zur Finanzierung der Nana und der Etage im 16. Arrondissement nur sehr schwer denkbar.
    ..
    In vielen franz. Etablissemnents (Geschäften, Restaurants) sitzt/saß oft die Chefin, Patronin hinter der Caisse und überwacht (e) alles höflich, aber bestimmt mit Argusaugen. Wo das Auge der Herrin nicht ruht, gedeihen keine fetten Hühner.

  92. Liebe Vroni,
    "geistige und...

    Liebe Vroni,
    „geistige und finanzielle Unabhängigkeit“ — die haben wir Männer ja auch nicht.

  93. Und überhaupt "unabhängig",...
    Und überhaupt „unabhängig“, das sind ja nur die äußeren Umstände.
    Nehmen wir an, wir wären „geistig und finanziell unabhängig“, was fangen wir dann mit unserem Leben an? Haben Sie dazu eine unverstubte Idee?

  94. Hildennet07. November 2011,...
    Hildennet07. November 2011, 10:13 http: Vor etwa 25 Jahren kannte ich einen Iraqer aus Basra. Der erzählte mir im Gespräch, daß dessen Mutter mit anderen Frauen immer reihum einen jour fixe pro Woche unterhielten (obere Mittelklasse etwa nach hiesigen Begriffen). Die Damen verbrachten einen ganzen Nachmittag in vergnügter Unterhaltung bei Kaffee und Süßigkeiten. Ganz nebenbei tätigten sie mit ihren, in die Ehe gebrachten, Morgengaben als finanzieller Basis, Handelsgeschäfte die von Indonesien bis Ostafrika reichten. Diese wurden vereint und auf Gegenseitigkeit laufend ohne große Formalitäten und in aller Stille und Diskretion abgewickelt.

  95. Mein Bruder ist...
    Mein Bruder ist Tiefbauingenieur und sagt mir manchmals
    „Fionn – please switch on your brain before opening your mouth“.

  96. Wassuguck? Isse...
    Wassuguck? Isse Bauchtanzgruppe vun Tegernsee-Emanse, heite!
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/cartoons/greser-lenz-witze-fuer-deutschland-1294625.html

  97. Die Unabhängigkeitserklärung...
    Die Unabhängigkeitserklärung des mündigen Hausmanns: The pursuit of happyness.

  98. Oh, die BAFF strebt nach...
    Oh, die BAFF strebt nach finanzieller Unabhängigkeit?! So schließt sich der Kreis.
    .
    Die Frage ist natürlich, ob die BAFF beim Verwirklichen des Wunschszenarios den Feudel einfach an die nächste, zu prekarisierende Frau weiter reicht. Hierbei bevorzugt aus Osteuropa oder Afrika, eventuell auch eine unfreiwillig hartzende Bekannte/Freundin, der die BAFF damit nicht nur Sinnstiftung verschafft, sondern auch ein von den Behörden unbemerktes Taschengeld deutlich unterhalb des Höchstsatzes geringfügiger Beschäftigung.
    .
    Nicht, dass ich bei der von mir sehr gemochten Vroni davon ausgehe. Nur: Feudelweiterreicherei ist schon seit frühen Menschheitstagen eine beliebte Beschäftigung, ähem, seitens derjenigen, die das können. Es wäre dann keine sonderlich singuläre Geschichte, und zwar auch nicht am Tegernsee, wie ich vermute.
    .
    Don weiß über diese Sitten sicher mehr.

  99. Ideen?
    Lieber...

    Ideen?
    Lieber HansMeier555,
    ich habe keine Ideen.
    Höchstens die Beobachtung, dass der Mensch in Zeiten des Umbruchs und der Unsicherheit gern in alte, nicht immer sehr schlaue Gedankenwelten zurückfällt.
    .
    Der Teufel, den man kennt, ist besser als der Teufel, den man nicht kennt.

  100. Nachlese zur Frankfurter...
    Nachlese zur Frankfurter Buchmesse. Umnebelte Berichte aus dem Emanzen-Lager.
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-74666-3.html

  101. fionn: 'Mein Bruder ist...
    fionn: ‚Mein Bruder ist Tiefbauingenieur und sagt mir manchmals:“Fionn – please switch on your brain before opening your mouth“.‘ …
    *
    … and, my brother: The plural of „sometimes“ is not „Some times“.

  102. Nehmen wir an, wir wären...
    Nehmen wir an, wir wären „geistig und finanziell unabhängig“, was fangen wir dann mit unserem Leben an?
    .
    HansMeier555, diese Ihre so beiläufig gestellte Frage hätte ich gern von den Kommentaren und Kommentarinnen hier jeweils beantwortet. Dabei wäre sicher zu lernen.
    .
    Also, geneigtes Volk der Alphonsisten: Nehmen wir an, Sie wären „geistig und finanziell unabhängig“, was fingen Sie dann mit Ihrem Leben an?

  103. geehrter HansMeier 555, h ...
    geehrter HansMeier 555, h 16:29 , manche schon . mfG.T.

  104. icke, was die Toelpelinnen...
    icke, was die Toelpelinnen betrifft, so gibt es eine Eloge auf Alice, geschrieben von der gruenen Vorzeigeprotestole Antje Vollmer (das ist die mit dem Tremolo in der Stimme), die ueberfliesst von Frauenkitsch, Pariskitsch und Emanzenkitsch.
    Also, so wie die die Vollmer die Schwarzer-kritisch interpretiert-darstellt, waren die Pariser Jahre der Dame keine Lehrjahre, sondern mehr eine education sentimentale. Die ist auch nachvollziehbar, denn zu der Zeit war eine reichlich bloede Francophilie in deutschen Intelellenkreisen weit verbreitet.
    .
    (Vollmer, ungefaehr: Alice, froehlich lachend, rennt durch die Pariser Markthallen und kneift dabei emanzipatorisch Maenner in den Hintern. Als die dort war, standen noch die Markthallen! So lang ist das her.)

  105. Filou@: Das war in der Zeit...
    Filou@: Das war in der Zeit der frankophilen Käselutscher/innen, ja, ja das waren
    noch wiiiilde Auf-und Ausbrüche: „L’imagination au pouvoir!“ Jeder war/wollte ein Filou sein. (….imaginieren/denken Sie sich meine zittrige, krächzende, lüsterne Altmännerstimme dazu).

  106. Hätte man einen deutschen...
    Hätte man einen deutschen Bauern, Handwerker oder Industriearbeiter um 1900 gefragt, wie er sich die Emanzipation seiner Frau vorstellt, hätte er gesagt: Ich wünschte mir, dass mein Einkommen so hoch wäre, dass meine Frau nicht mehr auf dem Feld /im Geschäft / in einer Firma arbeiten muß, sondern zu Hause sitzen kann wie die Bürgerfrauen und diesen gegenüber gleichberechtigt sein wird.

  107. E.R.Langen@:
    Meine Antwort:...

    E.R.Langen@:
    Meine Antwort: 1.)Geistig unabhängig werden von diesem Blog. Das wäre viel!
    2.)Finanziell unabhängig bin ich immer knapp bis zum nächsten
    Ersten.

  108. Sehr geehrter Herr Schmitz,...
    Sehr geehrter Herr Schmitz, die Kombination er am Werke/sie an der Kasse ist in Frankreich auch heute noch üblich.
    Bei der ganzen Frauenemanzipationsgeschichte gibt es freilich Milieu/Klassenunterschiede und Entwicklungen in der Zeit die es zu beachten gab: Bei den Arbeitern: Sie schafft natürlich mit (in der lothringer Montanindustrie: in völliger Illegalität aber zur Befriedigung aller Beteiligten: auch Mütter nachts, mit drei Schichten pro Woche war der Monat vollgearbeitet). Im Mittelstand (PME/PMI): die oben erwähnte Kombination war/ist durchaus üblich.
    Dabei war die verheiratete Frau lange nicht voll geschäftsfähig, Reste dessen wurden erst mitte der 80er Jahre des 20ten Jahrhundert aus dem Handelsrecht getilgt.
    ..
    Was in Deutschland zweifelslos der Vorgängerinnengeneration geschuldet ist: dass( auch verheiratete) Frauen in der Öffentlichkeit und den meisten Berufen als voll mündig sind (hat mit resolutheit und sich durchsetzen können nicht direkt etwas zu tun, letzteres sind moralische, ersteres ist vor allem ein juristisch-gesellschaftliches Problem): Heute würde wohl niemand im Krankenhaus die Stationsärztin als „Schwester“ anreden.
    Was noch in Deutschland wie in Frankreich unvollendet ist: die Koordinierung von Familie und gesellchaftlichem Leben. In Frankreich dabei eine Familien und damit letztlich Frauenfeindliche Komponenete, die u.A. Frau Badinter vertritt, wenn sie das Stillen als gesellschaftlichen Rückschritt, der die Frauen in ihrer Freiheit beschneide, verwirft.

  109. Und für Sie, Filou: als die...
    Und für Sie, Filou: als die franz. Armee anfing Frauen einzustellen kam die Frage: Und die Legion? Nun, wenn sie Képi Blanc (pastis) trinkt, sich nass rasiert und zwei Hoden hat stehen ihrer Anwerbung keine grundsätzlichen Hindernisse entgegen…

  110. @ E.R. Langen

    Ich würde...
    @ E.R. Langen
    Ich würde meine Privilegien dafür nutzen, anderen die ihren zu nehmen. Allerdings, zugegeben, finde ich den Gedanken noch verführerischer, Privilegien möglichst weit zu streuen. Mit anderen Worten, etwas Gemeinnütziges, wo meine Fähigkeiten und Potentiale besonders gut zur Geltung kommen, würde ich mir suchen.
    .
    Was weder schlichtes Sichwohlfühlenwollen, noch andere, etwas privatere Obsessionen, beispielsweise die Produktion von Musik oder das Verfassen eines Gegen-Sarrazin (z.B. „Wir schaffen uns nicht ab“) an keiner Stelle ausschließt. Auch nicht Fahrradtouren, oder das Sammeln von Pilzen.
    .
    Einiges davon könnte auch ohne übermäßigen Gebrauch von Privilegien gelingen. Vielleicht gehört es zur geistigen Freiheit, sich schöne Wege außerhalb finanzieller Unabhängigkeit suchen zu können. Ich vermute das.

  111. icke (19:45), dass habe ich...
    icke (19:45), dass habe ich jetzt nicht kapiert. Kann hoechstens sein, dass Sie mich missverstanden haben.

  112. E.R.Langen: "Also, geneigtes...
    E.R.Langen: „Also, geneigtes Volk der Alphonsisten: Nehmen wir an, Sie wären „geistig und finanziell unabhängig“, was fingen Sie dann mit Ihrem Leben an?“
    *
    Mich von meiner alten Sekte lossagen und ‚Verdienter Yastologe‘ siebenten Grades werden?

  113. Vroni, die Rückkehr zu den...
    Vroni, die Rückkehr zu den alten Teufeln würde mich nicht stören, aber wenn man sich
    nicht mal die Mühe macht das alte Hutband zu erneuern, dann scheint man nicht wirklich
    interessiert; macht es nur, weil keine neuen Teufel in Sicht sind.

  114. @EineWieKeine, 14:55: Genau:...
    @EineWieKeine, 14:55: Genau: „Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare.“ Cicero.

  115. Ah, icke, Sie halten mich fuer...
    Ah, icke, Sie halten mich fuer einen Chauvi? Nein! Hielten Sie mich fuer einen Anarchisten, kaemen Sie der Wirklichkeit naeher. Die rechtliche Stellung der Frauen zu allen Zeiten, hat mit meiner Haltung garnichts zu tun. Egal, wie entmuendigend die Gesetze waren, diese spielten nie eine Rolle bei mir.
    Innerhalb des gesellschaftlichen Korsetts erlaubte ich mir immer, diskret und deshalb unangreifbar, eine sehr eigene Praxis der Lebensbewaeltigung [1]. Bevormundung und Unterdrueckung kommt darin nicht vor.
    Der Konflikt mit den unterschiedlichen Vorstellungen von F und M gehoert zum Spiel. Das muss man sportlich sehen, macht meistens Spass und ist Privatsache.
    Deswegen stehe ich Genderdebatten absolut verstaendnislos gegenueber.
    .
    [1] Lebenbewaeltigung ist grossbloedes Wort, iwird aber unter den Ernsthaften gut verstanden.

  116. Überlege schon die ganze...
    Überlege schon die ganze Zeit, hätte Raymond Chandler seine ‚Lady in the Lake‘
    auch am Tegernsee schreiben können?

  117. Leider hatte ich bisher keine...
    Leider hatte ich bisher keine Zeit auf ergo sum (6. November 0:21) einzugehen. Also, 1968 gab es noch keine Frauenbewegung. Das fing erst später an. Dies ist meine Erinnerung an 1968: Ich war in der Oberprima meiner Nonnenschule in Königstein ein paar Monate vor dem Abitur. Eines Morgens schaltete der Lautsprecher kurz nach Schulanfang an und die Stimme der Direktorin gab bekannt, dass die Schüler der Taunusschule am selben Ort beschlossen hätten, unsere Schule zu stürmen und dass deswegen Mater Rhabana – nach Konsultation mit dem Elternbeirat – beschlossen hätte, alle Mädchen sofort nach Hause zu schicken.
    .
    Also ginge ich nach Hause und dachte nach, was ich mit dem unerwartet freien Tag tun könnte. Ich beschloss nach Frankfurt zu fahren, etwas für meine politische Bildung zu tun und mir das besetze Rektorat der Johann Wolfgang von Goethe alias Karl Marx Universität anzuschauen. Da saßen die Revolutionäre – alles Männer und diskutierten nonstop. Die einzigen Frauen, die ich sah, saßen auf den Schößen der Revolutionäre. Von Zeit zu Zeit, zwischen ihren Beiträgen zur Befreiung der Arbeiter, knutschten die Herren ihre Damen auf dem Schoß. Irgendwann fand ich das alles grotesk und meldete mich, durfte ans Mikrophon und sagte ich in meinen noch sehr jungen Jahren: ‘Bevor sie die Arbeiter befreien, warum befreien sie nicht erst einmal ihre Frauen!’ Mein Kommentar löste Tumult aus. Natürlich durfte (und wollte) ich nicht mehr sagen. Die Revolutionäre lachten über das kleine bürgerliche Mädchen im Rock, und die Frauen auf ihren Schössen wurden wild und wütend. Ich machte mich davon so schnell ich konnte.

  118. E.R. Langen – Ich bin...
    E.R. Langen – Ich bin geistig und finanziell unabhängig. Was ich damit angefangen habe…. kann jeder in Don’s Blog nachlesen.

  119. E.R.Langen: "Also, geneigtes...
    E.R.Langen: „Also, geneigtes Volk der Alphonsisten: Nehmen wir an, Sie wären „geistig und finanziell unabhängig“, was fingen Sie dann mit Ihrem Leben an?“
    .
    Den Kaffeehaus-Anarchismus ein paar Jahre durchexerzieren und dann, wenn alle Heiner-Müller-Stücke durchgesprochen sind, ans Meer ziehen und katholisch werden, mit Koch und Zugehfrau. Klingt das zu kitschig? Dann muss es wahr sein.

  120. Mir eine wirklich gute...
    Mir eine wirklich gute Kunstgeschichte-Bibliothek zusammenstellen. 30.000 Bände aufwärts.

  121. Und was ist mit the War of the...
    Und was ist mit the War of the Sexes? Nur ein Gag imo.

  122. Lieber Fritz,
    " ...und...

    Lieber Fritz,
    “ …und katholisch werden, mit Koch und Zugehfrau. “
    .
    Übersetzungsversuch von mir: „… sich schnell noch verheiraspeln, bevor er zum Pflegefall wird.“
    .
    .
    Lieber E.R. Binvonhier,
    ersetze „Teufel“ durch „Hölle“. Passt noch besser.
    Neue Höllen sind durchaus in Sicht. Man kann diese Rückwärtsbewegung zu den alten Höllen gern auch Eskapismus nennen. Runderneuertes Hut- oder Strapsband hin- oder her. Dann eben runderneuerter, silbergeputzter Eskapismus. Irgendwohin muss sich die von der Moderne beleidigte Seele ja wenden dürfen.
    .
    Den Frauenangelegenheiten wirds halt weniger guttun.
    .
    Das Putzen, Bügeln und Wegsaugen der Wollchinchillas ist der neuen Hausmänner Bühne nicht. Es bleibt an ihr kleben. Oder an ihrer Putzfrau. Da können wir gleich wieder in die Belle Epoque zurück, aber mit riesigem Federhut, wennschondennschon.
    .
    Grüße von der Frau mit Hutgesicht.
    (Mit Rennbahnhut sehe ich aus wie eine spanische Adlige, ohne jedoch wie eine Lidl-Kassiererin. Kamma nix machen.)

  123. DA@: Prudence ! Die gesamte...
    DA@: Prudence ! Die gesamte Kunstgeschichte ist eine mehr oder wenig gute Fälschung. Nehmen Sie nur mal die umgefriemelten römischen Kaiserstandbilder nach jeder damnatio. Jeder wollte mal im Studio eine große Rolle spielen. À tout prix ce qu’elle veut.
    Bon soir!

  124. Lieber John Dean,
    "... ob die...

    Lieber John Dean,
    „… ob die BAFF beim Verwirklichen des Wunschszenarios den Feudel einfach an die nächste, zu prekarisierende Frau weiter reicht.“.
    .
    Ja, das ist der Punkt.
    Ich als baffe Vorsitzende der Bairischen Anti-Feudelfraktion würde es nicht tun: den Feudel weiterreichen. Ist mir zu feudal von der Haltung her. Außerdem würde ich nicht wollen, dass noch jemand außer mir weiß, wieviel Staub bei mir ist, hust.
    .
    Wenn Stauballergiker mich besuchen wollen, müssen sie sich eine Woche vorher anmelden, denn frisch gestaubsaugt ist die Luft noch mehr voller Staub. Der muss sich erst legen … wie im Lied vom Tod, wenn sie so dahergeritten kommen …

  125. Frau mit Hutgesicht ist heute...
    Frau mit Hutgesicht ist heute arm dran – auf in die Belle Epoque, bin ich dabei.
    .
    (Die Episode in den Pariser Markthallen wäre mit Hutnadeln um einiges frivoler)

  126. @Don: Mein Glückwunsch...
    @Don: Mein Glückwunsch bereits jetzt an die werten Nichten und Neffen Erben. So eine schöne Bibliothek und dann gleich ein Magazin mit 56 Zimmern dazu! Endlich mal was zu erben, das man auch brauchen kann!!!

  127. @fionn – war of sexes? Ich...
    @fionn – war of sexes? Ich finde Männer sehr unterhaltsam. Darum käme ich nie auf die Idee mit ihnen Krieg zu führen.
    @Don – ein Fach voll TEFAF Kataloge genügt mir. Die kaufe ich auf den diversen Wohltätigkeitsmärkten in unserem Dorf für 50 EuroCent das Stück.

  128. Oliver-August...
    Oliver-August Lützenich:“Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare.“ Cicero.
    *
    „Si vos utor sursum eraser prius plumbum, vos a magnus forsit.“ Munkulus.

  129. Herr Don, da haben Sie heute...
    Herr Don, da haben Sie heute den Zufalls-ZDF-Hausbesuch bei DocBaumann verpasst. Der hat Ihnen einiges voraus: den Bart, den echten Titel, die Wunschbibliothek, die Buchperformance, die Bilder an der Wand…
    Und die besseren Photos hinter´m Steuer kommen auch von ihm:
    http://www.verkehrsverein-rabenau.de/images/ufo/Kesselbach.jpg

  130. Lieber E.R.Langen,
    "Nehmen wir...

    Lieber E.R.Langen,
    „Nehmen wir an, wir wären „geistig und finanziell unabhängig“, was fangen wir dann mit unserem Leben an?“
    .
    Wer das Leute in den Einkaufszonen fragt, muss damit rechnen, dass sie stumm werden und spontan in Tränen ausbrechen.
    Sie sind ein Gefährlicher, Sie.

  131. ab 15:00 in der Mediathek, aus...
    ab 15:00 in der Mediathek, aus Hessen, Rubrik:maskulinistisch, und interessanter als die Rottacher Pelztiere.
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1485986/drehscheibe-am-7.-November-2011#/beitrag/video/1485986/drehscheibe-am-7.-November-2011

  132. Lieber Fritz,

    " ...und...
    Lieber Fritz,
    “ …und katholisch werden, mit Koch und Zugehfrau. “
    .
    Übersetzungsversuch von mir: „… sich schnell noch verheiraspeln, bevor er zum Pflegefall wird.“
    Nein, nein, Vroni. Die Ehefrau sagt zu allem ja und amen, das Luder. Das ist die verdammte umgekehrte Psychiatrie :). Was kommt dabei heraus? Der dressierte Mann, dem keine Phantasie mehr zustößt, als das Blaupausenklischee, das wir alle in der Schublade haben. Das Bürgertum ist wirklich kaputt, oder?
    Ersetzen Sie ‚ans Meer ziehen‘ durch ‚die Welt retten‘ und ‚katholisch werden‘ durch ‚in Tibet einen Yeti gesundpflegen‘, dann stimmt’s wieder.

  133. E.R.Langen , h 18:27
    ganz ...

    E.R.Langen , h 18:27
    ganz einfach , man wohlstandsvergammelt und sammelt alte Alfa Romeos.
    Ansonsten hat die verehrte Donna Laura recht , über manche Dinge spricht
    man nicht … … … hehe . mfG.T.

  134. OT: Versuchen die Euroretter...
    OT: Versuchen die Euroretter mit ihrem Eurorettungsfond zu klären, wieviel
    Engel auf einer Nadelspitze Platz haben?

  135. Ich kann dazu sagen, dass es...
    Ich kann dazu sagen, dass es für mich, die in einem feministischen Haushalt, d.h. bei einer alleinerziehenden Mutter, die sich bewusst dazu entschieden hatte, eine solche zu sein, schwerer war als für Töchter, die aus dem Wohlstand, d.h. in einer Familie aufgewachsen sind, wo die Mutter vielleicht auch berufstätig war, aber weniger Geld mit nach Hause gebracht hatte und der Mann das Zugpferd war und die gesellschaftliche Stellung erarbeitet/geerbt/wasweißich hatte, heraus unabhängig werden konnten.
    Leider sind schon Kernfamilien, ein Phänomen der industrailisierten Gesellschaft und wegen ihrer Mobilität durchsetzbarer, sehr anfällig für Krisen. Und eine feministische, alleinstehende Mutte, ein Phänomen der Unterschicht, die auch später nicht gegenüber Männern Zugeständnisse machen wollte, war dies noch stärker der Fall. Meine Mutter hat eine Arbeit gekündigt, wenn sie dort von männlichen Vorgesetzten schikaniert wurde zum Briefeeinwerfen.
    Und ich kenne ältere Männer dieser Generationen, die ständig den Unterschied thematisierten, dass Frauen ja dümmer sein und so fort.
    Andererseits denke ich, dass Frauen grundsätzlich ruhig weniger arbeiten sollten, gerade dann, wenn sie Mütter sind, aber das gilt Väter auch.
    Aber ich bin da wirklich liberal, ich würde keine Frau verachten, weil sie lieber zu Hause bleibt. Es ist halt heutzutage die Frage, ob Mann es sich leisten kann.
    Manche Männer genießen es, eine ausgeruhte Frau vorzufinden.
    Jedenfalls fühle ich mich souveräner im Denken als so manch andere Frau, das wage ich schon zu behaupten. Meine Mutter hat mir da etwas mitgegeben, wofür ich ihr sehr dankbar bin.

  136. Apropos Kunstgeschichte: Hier...
    Apropos Kunstgeschichte: Hier noch ein Schmankerl für Donna Laura
    .
    http://www.mlahanas.de/Greeks/Mythology/RM/ApolloIvanov.jpg

  137. Vroni, solange frauen bruno...
    Vroni, solange frauen bruno tauts ‚die frau als schöpferin‘ nicht verstehen und umsetzen können, bleiben sie auf putzen, bügeln und wegsaugen hocken. typisch männlich hat er versucht, eine lösung für ein problem anzubieten, nicht ahnend, daß es bei den klagen nicht um eine lösungssuche geht, sondern einfach nur um verständnis und aufmerksamkeit.

  138. @Don
    .
    Kunstgeschichte,...

    @Don
    .
    Kunstgeschichte, Kunstgeschichte!
    Warum immer so retrospektiv? Die Kunsthistoriker haben die feudale Epoche nur unterschiedlich interpretiert, es kommt aber darauf an, sie wiederzubeleben.

  139. Kein Wunder daß die Herren...
    Kein Wunder daß die Herren sich hier so einig sind: ist dem männlichen Mittelständler, ders ohnehin nicht mehr so bequem wie ehedem hat, ist in der gebildeten Mittelstandsfrau eine durchaus lästige berufliche Konkurrenz erwachsen. Zwar geben sich die meisten studierten Frauen mit familienverträglichen Lehrer – u.ä. Jobs zufrieden, aber ein paar werden doch Rektorin, und in die netten, einträglichen Vorstandsposten wollen sie nun auch. Tempora mutantur, Chefredakteure die junge Journalistinnen von der Außenpolitik (für die sie die Ausbildung, Vorerfahrung und die Sprachenkenntnisse mitbrachten) partout in die Familienpolitik scheuchten, endeten dann halt in Bezahlblogs mit reaktionären followern. Das Verständnis mit den unbefreiten Frauen der Unterschicht fällt da doch sehr viel leichter.
    Allerdings glaube auch ich nicht, daß die Welt jemals komplett durchgegendert war, Individuen bringen verschiedene Vitalitäts-und Aggressionspotentiale über Geschlechterzuordnungen hinweg mit und immer schon konnten Frauen dem häuslichen Herrscher das Leben recht unerfreulich gestalten, wenn sie sonst keinen Aktionsraum für sich gewinnen konnten.

  140. Nichts für ungut, Filou, sie...
    Nichts für ungut, Filou, sie haben mir zu viel Tiefe zugetraut. Es sollte nur eine Anekdote am Rande zum Schmunzeln über die Grande Nation sein. So zwischen Zuschauern. Halte Sie keineswegs für einen Chauvinisten.

  141. liebe Vroni,
    gratuliere zum...

    liebe Vroni,
    gratuliere zum Hutgesicht! Hut kommt (klein, praktisch, ohne Krempe, im 20er-Jahre Format) wieder.

  142. liebe Vroni,
    so...

    liebe Vroni,
    so etwa
    http://www.regina-cornelia-schierenberg.com/
    retten bad hair days und halten uns auch die Ohren und die Schläfen warm!
    Die breitkrempigen Dinger die auf überambitionierten Hochzeiten getragen werden sind allerdings passe! Aber Nina Rindt Style (unser teenie Ideal) mit Herrenhut geht auch immer
    http://www.rp-online.de/kultur/mehr_kultur/Jochen-Rindt-der-erste-Popstar-der-Formel-1_bid_58135.html

  143. vroni, 7.11., 23:18 - das...
    vroni, 7.11., 23:18 – das gleiche ist wohl hier auch geschehen, und so bleibt die Antwortenmenge klein.
    .
    Fassen wir zusammen: Männer scheinen bei verfügbaren Finanzmitteln zuerst ans Sammeln zu denken (Autos, Bücher). Ergänzend einige Gedanken zum Heil von Leib & Seele. Nicht wirklich phantasievoll.
    Frauen scheinen bei verfügbaren Finanzmitteln zuerst an… Das wird nicht klar erarbeitet. Nicht mal beantwortet. Feinsinn oder auch Phantasiemangel?
    .
    Don, multum non multa ist ja ok, aber Altpapier allein überzeugt mich nicht.

  144. Don Carlos, danke dass Sie...
    Don Carlos, danke dass Sie mich für einen Mann halten…

  145. icke, tat ich...?...
    icke, tat ich…?

  146. E.R. Langen - Ich kann es auch...
    E.R. Langen – Ich kann es auch ganz klar und kurz ausdrücken: Meine Freunde leisten sich ein Boot oder Sportautos, ich leiste mir einen europäischen Rechtsfall.

  147. Wenn irgendjemand den...
    Wenn irgendjemand den Alphamann bedingungslos und unironisch als Vorbild verherrlicht, dann ist es Alice Schwarzer.
    Wenn es nach ihr ginge, müssten alle Menschen Alphamänner sein, mindestens aber alle Frauen. Andere Daseinsformen werden ihr immmer irgendwie als minderwertig erscheinen.

  148. Dabei ist die demographische...
    Dabei ist die demographische Entwicklung noch das geringere Folgeproblem, viel schlimmer ist der ästhetische Notstand, unter dem wir seit Jahrzehnten leben. Die unter 40jährigen haben schon gar nichts anderes mehr kennengelernt.

  149. Lieber Don Carlos,
    Bruno Tauts...

    Lieber Don Carlos,
    Bruno Tauts ‚Die Frau als Schöpferin‘ ist von 1928! Ist das noch in Fraktur?
    Was schöpft Frau darin denn so tolles.

  150. HansMeier555 13:02, also eine...
    HansMeier555 13:02, also eine Vertreterin der ‚Herrenrasse‘, wie schön.

  151. @Der Tiger
    Hatten Sie nicht...

    @Der Tiger
    Hatten Sie nicht noch ein Projekt über die Entsorgung von Satellitenschrott in petto?
    *
    @E.R. Langen
    Aufräumen wäre mein Motto, und zwar die Ostsee. Dort liegen jede Menge konventionelle und chemische Kampfstoffe. Außerdem sollen die Russen dort in den 90er Jahren auch noch radioaktiven Abfall verklappt haben. In dieser Sache würde ich gern mal ein paar Leuten auf die Füße treten, damit sie in Bewegung kommen.
    *
    Das Ganze ist nicht nur eigennützig gedacht, denn es segelt sich nicht ganz so leicht auf der „überschwemmten Wiese“ – wie Filou zu sagen pflegt – wenn man weiß, dass einem sein Segelboot durchaus um die Ohren fliegt kann. Spontandetonationen von Weltkriegsmunition gibt es in der Ostsee regelmäßig, aber niemand will sich des Problems so richtig annehmen.
    *
    So weiß man z.B., dass auf dem Grund der Kadetrinne (ein unfallträchtiges, enges Fahrwasser zwischen Darß und Falster) auf 21 m Tiefe ein Wrack aus dem Zweiten Weltkrieg liegt, dass mit Wasserbomben bestückt ist. Da schippern täglich circa 200 Schiffe längs, auch viele Tanker, aber gesperrt wird nicht und geräumt schon gar nicht.

  152. Über manche Dinge spricht man...
    Über manche Dinge spricht man (besser) nicht: Parvis componere magna.
    ..
    HansMeier55508. November 2011, 13:02 : Fetteckenverwöhnt eben.
    ..
    Nach Alpha kommt aber Beta.
    ..
    Die französischen Könige des ancien regime hielten sich außerdem noch Mignons.
    Angeregt wohl von Demetrius, hellenistischer König, genannt Poliorketes, der Städtezerstörer..

  153. Vroni, wenn wir uns seit 1928...
    Vroni, wenn wir uns seit 1928 weiterentwickelt hätten, bestünden heutzutage nicht nahezu die gleichen probleme… nach tauts theorie verursachen zahlreiche architektonische lösungen in wohnbereichen ein mehr oder weniger unbewußtes unbehagen bei den bewohnern. dieses unbehagen oder dessen auslöser werden dann nach seiner meinung durch dekorationen kaschiert. andere dekorationen werden als modeerscheinungen übernommen. allen dekorationen ist gemeinsam, daß sie aufmerksamkeit, kreativität, zeit und kraft von frauen binden, die nunmal hauptsächlich mit der erstellung und reinhaltung der dekoration befaßt sind. deshalb macht er verschiedene vorschläge, um das architektonisch verursachte unbehagen zu eliminieren, um es damit als ursache für den dekorationsdrang auszuschalten. ebenso gibt er hinweise, über verschiedene traditionen und rollenmuster nachzudenken, mit denen sich frauen auch selbst an verschiedene tätigkeiten binden, um eben ihrer familie ein ‚gemütliches heim‘ zu schaffen.

    bestätigt wurden seine ansichten durch seine japanreisen mitte der 30er jahre. das japanische haus ist an sich schmucklos, beschränkt sich auf das absolut notwendige und ist deshalb leicht zu unterhalten. der raum erhält seine atmosphäre nicht durch dekoration, sondern durch proportionen und material. das japanische haus funktionierte als aufbewahrungsort nur für die notwendigsten gegenstände des täglichen bedarfs. nahrungsmittel mußten nicht aufbewahrt werden, weil rund um die uhr waren geliefert werden konnten (sicher auch dem klima geschuldet). dinge, die nicht ständig benötigt wurden, lagerten die japaner in schreinartigen speichern.

    wenn man sich neugebaute wohnsiedlungen ansieht, scheint taut recht gehabt zu haben. die öde wirkende, unproportionale architektur und die abstoßenden materialien werden mit ‚rustikalen‘ dekorationen individualisiert oder von pflanzen verdeckt. das unbehagen soll mit hilfsmitteln aus dem baumarkt gedämpft werden. ist der mann hauptsächlich in erwerbstätigkeit gebunden, lastet auf der frau die architektur, die dekoration und die freudezehrende pflege des abstoßenden ensembles. doch schon zu tauts zeiten gab es immensen widerstand gegen seine als ‚chauvinistisch‘ bezeichneten gedanken. heute wird die diskussion nicht weniger scharf geführt und als ‚gängelei‘ bezeichnet. was sie nicht ist. doch angesichts des marktvolumens frusterzeugender erzeugnisse der verschönerungsindustrie könnte man auf den gedanken kommen, daß die diskussion in einem bestimmten interesse so geführt wird.

  154. Graf Gotta@: Heute 20.15 in...
    Graf Gotta@: Heute 20.15 in Arte, auch sehr anrüchig!

  155. Lieber Trias
    Ich meine das...

    Lieber Trias
    Ich meine das Museum für angewandte Kunst. Es wird noch einen Post auf Deutsch geben wenn ich mich zusammenreissen kann und nicht so viel Quatsch in meinem Hirn die Überhand gewinnt.
    Cool bin ich leider nie, vor allem wenn’s um Autos geht. eher heiss brennend.vor allem im Moment bei 39 grad auf der Piste….

  156. Don Carlos: nachdem Sie...
    Don Carlos: nachdem Sie sachliches Herangehen als männlich identifiziert haben…

  157. windsbraut@ Meines Wissens...
    windsbraut@ Meines Wissens bringt auch nur die geringste Erwähnung des Giftmülls
    in der Ostsee die Touristikbranche zum schäumen, bis hin zu den privaten Zimmer-
    vermietern.

  158. Lieber Don Carlos,
    Taut...

    Lieber Don Carlos,
    Taut scheint mir unbewusst fernöstliche Feng-Shui-Prinzipien vorzutragen.
    .
    Gegen die ich überhaupt nichts einzuwenden habe. Im Gegenteil.
    Gutes und seriöses Feng Shui ist nicht, hemmungslos Blumen, Spiegel und Aquarien anzubringen als Deko. Zur Verhinderung des schlimmsten Wohnunbehagens (Energieverlust). Sondern von Anfang an: richtig zu bauen. Damit Wohlstand und Freude einkehre. Die Chinesen halt wieder … Haben auch die Nudel oder gar die Spaghetti erfunden, und nicht die Italiener …
    .
    Aber warum soll schlechtes Bauen nur die Energie der Frauen binden. Es betrifft doch Männer genauso, die für ihre Wohnung verantwortlich sind. Sie streichen doch auch dann ständig die Wände um, bringen Regale hin und wieder weg, und verrücken die Schränke. Alles solide Männerarbeit, da Bohrer nötig oder schwer körperlich. Ich kannte einen, der hat ständig an seinem Haus umgebaut und geändert, obwohl alles fertig war: Garage hin, dann weg und woandeshin. Grasdach drauf, dann wieder weg. Teich hin, und wieder weg. Holzböden rein, Teppiche raus, Wände eingerissen, woanders wieder hin. Das ging jahrelang so. Plus die juristischen Klagen eines erbosten Nachbarn, eines Psychologen, den das Rumbauen dermaßen nervte, weil regelmäßig SA früh um 7 die Säge, Mischmaschine oder Bohrer angeworfen wurden.
    .
    Die Bindung von Energien ist daher nicht nur auf ein Gender und auch nicht nur aufs Wohnen beschränkt. Frisuren, Toupet, Fingernagel-Design, Spoiler, Abarth-Auspuff am Auto, Schleifchen im Haar, Airbrush-Bemalung am Motorrad, Sonnenbankbräune, Silikonbrüste, Chromleisten … , diese Beispiele illustrieren es doch: Kompensation und Energiebindung sind genderunabhängig.
    .
    Stattgegeben: die japanische Ehefrau hat es vielleicht leichter mit dem Baustil von dort und hat ihre Gestecke vielleicht seltener umdekoriert.
    .
    Doch die Energien der Japanerinnen waren/sind dennoch gebunden. Sie mussten, müssen oft immer noch, Tag und Nacht für ihre Familie zuhause sein. Als anständiges bürgerliches Trophy Wife, das nicht „arbeiten gehen muss“. Auch nicht wirklich die wahre Freiheit und Freude, sondern Käfigdasein und Statussymbol für ihren Mann.

  159. Dankeschön Frau Spangenberg...
    Dankeschön Frau Spangenberg ,
    Termin ist fest notiert , das scheint ja recht toll zu werden.
    Besser als Karneval , muß man sich da vorher anmelden ?
    Naja , Alfas bekommen meist diesen mitleidigen Barmherzigkeits -Bonus .
    Ihnen wünsche ich allzeit gute Fahrt mit schwerem rechten Fuß und
    grüße Sie herzlich . T.
    P.S.: passt eigentlich doch zum Thema : endlich eine emanzipierte Frau !

  160. Der Tiger, ich zöge das Boot...
    Der Tiger, ich zöge das Boot vor.

  161. @windsbraut – nicht...
    @windsbraut – nicht Satellitenschrott, sondern Atombomben, und zwar alle. Derzeit beobachte ich sehr amüsiert, wie die Regierungsoberhäupter diverser Länder, die behaupten derartige Waffen niemals zu besitzen wollen, Fehler machen und schwach werden.
    .
    Aber wer daraus jetzt schließt, ich meine den Iran, liegt falsch. Die nukleare Aufrüstung ist sicher ein globales Problem, nur kann man sich dem Iran gegenüber nicht durchsetzten, wenn man selbst und/oder die befreundeten Länder, nuklearen Dreck am Stecken haben.

  162. @Windsbraut – was den...
    @Windsbraut – was den Satellitenschrott angeht, halte ich das für kein ernsthaftes Problem. Sicherlich, der Schrott, der da oben herumfliegt, kann einen Satelliten beschädigen, auch so sehr, dass er nicht mehr funktioniert. Nur ist die Wahrscheinlichkeit eines solchen Unfalls im Rahmen anderer Probleme, die sich in der Raumfahrt ergeben.
    .
    Was die bemannte Raumfahrt betrifft, ist deren Zeit zu Ende, weil sie ökonomisch und wissenschaftlich keinen Sinn macht. Bevor jetzt irgendjemand mit der Marsvision kommt, möchte ich klarmachen, kein verantwortungsvoller Mensch sollte je zulassen, dass Astronauten dahin geschickt werden. Es ist nicht nur eine Frage der Isolation, wie das Experiment in Moskau, das gerade zu Ende gegangen ist, instigiert. Wenn man 9 Monate zum Mars geflogen ist, wartet dort nicht Mama mit gutem Essen und ein Arztteam, sondern eine hostile Umgebung mit starker Weltraumstrahlung.

  163. Vroni, tatsächlich, ist das...
    Vroni, tatsächlich, ist das so? Haben Sie schon mal Japanerinnen befragt, was ebendiese unter „wahrer Freiheit und Freude“ verstehen?

  164. @ der Tiger: wenn meschuggene...
    @ der Tiger: wenn meschuggene ihr Geld verbrennen wollen…
    @ Don Carlos: Danke für den Bruno Tauts – zum Grossen Teil hat Vroni schon geantwortet, zum Rest: auch Minimalinterieurs können sehr zeitintensiv gepflegt werden. Auch können er wie sie in Komplizenschaft ein „gemütliches Heim“ mit Troddeln und Nippes wünschen. Und zuletzt: vielleicht möchten auch nicht alle von ihrem Interieur an die Versammlungsräume einer gepflegten Consultingfirma erinnert werden.

  165. icke, klar doch. Jede Armee...
    icke, klar doch. Jede Armee der Welt ist ein Hort des Feinsinnes. Nicht nur in Frankreich.

  166. icke, das bezog sich auf 08....
    icke, das bezog sich auf 08. November 2011, 10:20.

  167. zu E.R.Langens frage zur...
    zu E.R.Langens frage zur geistigen und finanziellen unabhängigkeit: wieso denn ‚wären‘?
    .
    im privaten gibt es bereits das desiderat: autos, bücher, bilder, kinder, männer – in umgekehrter reihenfolge der relevanz aufgezählt natürlich.
    wenn man allerdings noch ein wenig ‚unabhängiger‘ wäre: dafür sorgen, dass die finanzokratie auch ein paar regeln zum einhalten bekommt. berlusconi die herzlichsten grüsse italienischer intellektüller bestellen.
    .
    lieber HansMeier555, immerhin ist die chose halbwegs gerecht, nur dass sie mir, und vermutlich nicht nur mir, zu jung sind, um ordentlich plaisir zu erzeugen. vermutlich wäre es teurer gewesen, sie in seidenbrokat abzupinseln. nun gut, ein schwacher scherz.
    ehrlich gesagt, sind diese jüngelchen in erster linie geeignet, teile des lehrkörpers der odenwaldschule aufzuregen.

  168. Seid gegrüßt Ihr lieben...
    Seid gegrüßt Ihr lieben Kommentbrüder und -Schwestern!
    Das hier angeschlagene Nebenthema ließ mir keine Ruhe und entlockte mir , nach langem Zögern, nachfolgenden Senfbeitrag auf Filzdeckeln serviert:
    Der wahre Filz gedeiht und entwickelt sich wohl behütet, oft homogen, in diversen politischen, wissenschaftlichen, geschäftlichen, künstlerischen auch journalistischen Biotopen. Unter der Hand gedeiht er vortrefflich, wird aber scharf beäugt. Oft weist er langlebige Traditionslinien auf, teilweise bis in das Mittelalter. Filz ist seiner Struktur nach eher kein Gewebe, definitionsgemäß ist er ein ein quasitextiles Flächengebilde aus einem ungeordneten, nur schwer zu trennendem Fasergut. Das macht ihn gegen äussere Einflüße äusserst widerstandsfähig aber um so haltbarer und jeder Wetterbedingung aussetzbar. Man denke nur an die mongolischen Jurtenzelte.
    Es gibt z. B. den Filz in den verschiedensten Großstädten: Den Berliner, den Kölner, den Londoner, den Pariser, den von Rom, den NewYorker.
    Daneben gibt es den von Hintertupfingen, Kleinkleckerdorf, Odelburg. Diese provinziellen Filze erzüchten oftmals große Talente, die sich im Laufe der Zeit und ihrer spezif. Entwicklung nach, in dem der Großstädte hineinverfilzen können. In Bayern gibt es dafür das berühmte Motto: Mir san mir! Wohlangesehen sind die Vorfabrikate aus div. akademischen Studentenverbindungen.
    .
    Eine spez. Abart des Filzes ist der italienische, mit seiner Abart unter dem Begriffe Mafia geführt.
    .
    Ausserdem gibt es die Tätigkeit des Filzens. Wurde gekonnt z. B. im III. Reich an so von Ihnen genannten „Untermenschen “ ausgeübt bevor man sie einer weiteren „Behandlung“ überantwortete. Auch die Vollzugsorgane im ehem. Ostblock waren darin sehr versiert.
    .
    In der Kunst des 20. Jhdts. entstanden auch einige wegweisende Objekte aus dem Material Filz, die immer noch zum Raunen einladen.
    Mit filzigem Gruß Ihr Ihnen durchaus gewogener
    GG

  169. Na denn, Filou, lassen Se uns...
    Na denn, Filou, lassen Se uns Blutwurst essen (tiens, tiens, voilà du boudin)

  170. Und nochmal Filou, kann der...
    Und nochmal Filou, kann der Versuchung nicht widerstehen: selbst wenn Sie ein Chauvi wären, dazu sind Sie viel zu erfahren, täte das meiner Wertschätzung Ihrer PErson keinen Abbruch. Und, lieber ein richtiger Chauvi als ein Feminist(!).

  171. @Icke – Soweit es sich um...
    @Icke – Soweit es sich um Boote und alte Autos handelt, gebe ich Ihnen im Prinzip Recht. Jeder kann mit seinem Geld machen was er will. Ich würde aber meine Freunde, die diesen Hobbys nachgehen, nicht als meschugge bezeichnen.
    .
    Bemannte Raumfahrt aber wird aus der öffentlichen Hand finanziert. Dafür Geld auszugeben, ist nicht meschugge sondern falsch – insbesondere in Zeiten öffentlicher Schulden.
    .
    Der Bau von Atombomben ist natürlich ein öffentliches Anliegen, nicht nur finanziell – auch wenn die Öffentlichkeit darüber nicht informiert wurde.

  172. recht amüsant erscheint es,...
    recht amüsant erscheint es, frauen und dekorationswut zusammenzubringen.
    .
    wahr ist es, dass man mit einer gewissen wahllosigkeit damit offensichtlich versucht, unzulänglichkeiten des jeweiligen gehäuses zu verdecken, doch im reiherhaus gelingt dies vermutlich ohnehin nie, oder?
    shappy chic, oder wie heisst denn dieser mittlerweile wohl veraltete trend?
    .
    liebe Gabriele Spangenberg, sie erscheinen wirklich sympathisch. vermutlich sammeln auch sie.
    man hat hier neben männern, kindern, bildern, büchern und autos noch ein wenig silber und art deco, und es wird noch permanent angespült, dass es einen schon knapp mehr als drei tage beim bauern wohlgelitten sein liesse.
    das silber steht zwar auch herum, muss aber nicht abgestaubt werden.
    .
    liebe icke, mit grausen nehme ich zuweilen die einhamsterung zur kenntnis, die in nicht so wenigen haushalten vorzuherrschen scheint: das, was einmal an einen ort gestellt wurde, verbleibt auch dort, insofern es nicht saisonal zu nennende dekoration ist. hamster polstern ja auch ihr nest aus, und dass es ein wenig anrüchig duftet, stört diese nicht im geringsten.

  173. Komische Schlagzeile, oder? :...
    Komische Schlagzeile, oder? :
    „Wall street – Luzern gibt Märkten Auftrieb“
    http://wirtschaft.blog.sf.tv/

  174. Es geht um Schönheit, Donna...
    Es geht um Schönheit, Donna Laura, nicht um Gerechtigkeit oder Reformpädagogik.

  175. Nur so: Was wird wohl das...
    Nur so: Was wird wohl das Ergebnis des „Kassensturzes“ der neuen Regierung in Rom sein? Es ist anzunehmen, dass der Neue – anders als il Cavaliere – etwas mehr als seine Freiezeit auf die Regierungsgeschäfte wird aufwenden müssen.

  176. lieber HansMeier555, ihren...
    lieber HansMeier555, ihren werten worten scheint zu vernehmen, dass sie also diese zarten jungchen hübsch finden?

  177. grimaldeli, Sie Schuft! Ihr...
    grimaldeli, Sie Schuft! Ihr Schweigen muss als Zustimmung gelten.

  178. @donna laura
    .
    Venedig sehen...

    @donna laura
    .
    Venedig sehen

  179. zu 08. November 2011, 20:3,...
    zu 08. November 2011, 20:3, ein grosser Raum, ganz in weiss, dazu drei schwarz lackierte Stuehle aus stabiler Wellpappe. Irgendwo steht ein Tisch verloren im Zimmer. Ein einziges grosses, maessig buntes Bild nicht ganz jugendfreien Sujets lehnt an der Wand. Hinter einem Paravent steht die Badewanne zusammen mit einem blildgebenden Kuechenradio. Von dort klingt vom iPod in Endlosschleife das heitere Kichern froehlicher Maedchen.
    .
    Blumen? Vasen? Blumen nur zur Beerdigung. Vasen nur fuer die Asche.
    Wischmopp! Wischmopp ist wichtig. Die Katze kotzt mir auf die Kacheln.
    .
    Unter der Tuer befindet sich eine Klappe fuer den Pizzaboten.

  180. Aus aktuellem Anlass ot: Mein...
    Aus aktuellem Anlass ot: Mein Tip für „the penguin“, der in Italien seinen Rücktritt angeboten hat, damit er es auch sorgenfrei umsetzen kann:
    .
    Der Luis de Funes aus F soll ihn doch am besten nach Lybien entsenden. Z.B. als Stadthalter Europas mit lebenslanger Immunität, so lange er nur in der Wüste bleibt.
    .
    Ich mag the penguin wirklich … weil er so listig ist. Er wird uns auch diesmal an der Nase herumführen.

  181. Wie oft viel zu wenig Zeit,...
    Wie oft viel zu wenig Zeit, aber wenn ich die Diskussion so verfolge, nur ein Gedanke, vielleicht sollte man sich vor allem selbst darüber klar werden , ob man selber lieber einen offenen 356er Porsche oder einen 1937 Bentley 4,5 Liter mit Schiebedach haben wollte, viele Kinder oder Goldmedaillen vom Triathlon, Weltumsegelung oder Sitz im Aufsichtsrat, windelfestes Muttertier oder bumsfidele Prosecco-Lärche.
    .
    Und dann nicht dem Menschen, mit dem man als Lebenspartner die meiste Zeit verbringt, die Schuld geben, dass man sich nicht entscheiden konnte, und am liebsten beides wollte.
    Da wohl ca. 90% von uns hetero sind, gibts dann eben so viel Kampf um die Hackordnung, ob Männer oder Frauen besser sind.
    Freundschaft zählt, auch in der Liebe, und beim Abenteuer.

  182. fionn@, allerdings! Warum...
    fionn@, allerdings! Warum sollte man bezweifeln, dass Herr Jürgen Stark nicht weiß
    wovon er spricht?
    …entweder wurden die politischen Ziele erreicht, oder man hat sich aus einer Mischung aus Überdruss und Müdigkeit geeinigt.

  183. Liebe Donna Laura.
    Vielen Dank...

    Liebe Donna Laura.
    Vielen Dank für Ihr Kompliment.Ich muss sie aber enttäuschen ich sammle eigentlich ausser vielleicht Autos. Es ist mein Mann der sammelt.Alte Bücher. Allerdings keine Erstausgaben..Silber steht bei uns keines herum und Art Deco habe ich am liebsten bei Mies von der Rohe oder um den Hals. Und wie steht es mit Ihnen?

  184. habe ich völlig vergessen...
    habe ich völlig vergessen . Frau Spangenberg , englisch passt schon ,
    über 20 Jahre im freundlichen Ausland , aber Kölln kenne ich ja haupt-
    sächlich vom Vorbeifahren . Dom, Innenstadt, Wallraff, Kölsch etc. einmal
    ausgenommen.
    Das wird bestimmt eine interessante Festivität , doof ist nur daß Weih-
    nachten dazwischen liegt . mfG. T.

  185. Alzheimer is a bitch, Frau...
    Alzheimer is a bitch, Frau Spangenberg ,
    ich wollte Ihnen und Kobolt noch viel Spaß auf der Nordschleife wünschen.
    Würde mir auch gefallen , mfG.T.

  186. "Klischees sind eine...
    „Klischees sind eine großartige Sache. Während meiner letzten Tour in Kanada sagte mir eine amerikanische Jazzsängerin, die ich sehr bewundere, ich sei doch Schweizerin und folglich pünktlich und korrekt. Ich erwiderte ihr, sie sei doch Amerikanerin und demnach ungebildet und dick! Innerhalb eines Augenblickes wurde mir der kolossale Missklang meines Witzes bewusst. Entgegen jeder Absicht hatte ich sie unendlich beleidigt.“
    (Hunger in Amerika).

  187. Licht am Ende des...
    Licht am Ende des Tunnels:
    Papa Silvio geht,
    alles wird gut!

  188. @The Great Artiste (23:42):...
    @The Great Artiste (23:42): Touche (mit accent aigue)!

  189. windsbraut, ein paar fiese,...
    windsbraut, ein paar fiese, unentdeckte minen könnten da schon ab und an zu finden sein, aber regelmäßige spontandetonationen von weltkriegsmunition…? man könnte das umgehen durch nutzung der verkehrstrennungsgebiete, die sind ja ursprünglich aus den räumkanälen durch die minensperren entstanden. nach der anzahl an überläufen kann man die inzwischen als absolut sicher betrachten. segelt sich nur doof. ansonsten wurde seit 1993 an der suche, markierung und bergung von chemischen kampfstoffen aus dem letzten krieg gearbeitet, zumindest in den deutschen zwölf meilen.

    Vroni, klar können auch männer hervorragend energie verschwenden. aber hier ging’s ja um frauen…

    icke, beschränkung auf das notwendige heißt doch nicht zwingend, weiße wände, linoleumfußboden und kaltweiße leuchtstofflampen an der decke. das notwendige schließt ja die behaglichkeit ein. und die kann man selbst für einen komplett unmöblierten raum allein durch proportionen und materialauswahl erzeugen. die japaner hatten das weitgehend standardisiert, sodaß zumindest grobe geschmacksverirrungen ausgeschlossen waren.

    donna laura, mich beschäftigt bei manchen architektonischen kontrasten immer die frage, ob es der psychischen hygiene zuträglicher ist, selbst in einem schönen haus zu wohnen oder eher, die aussicht auf eines genießen zu dürfen.

  190. Don, bekommen wir zum Abgang...
    Don, bekommen wir zum Abgang des Lustgreises noch einen klitzekleinen Text? Oder zumindest ein paar Tutti-Frutti-Bilder?
    Bitte…

  191. @Tiger: da es sich um...
    @Tiger: da es sich um öffentliche Gelder handelt, ist es eine politische Entscheidung. Und wenn der Willensbildungsprozess dazu geht, dass geflogen wird, dann können wir das zwar bedauern, sollten es aber anerkennen, wenn es denn dazu käme. Mit meschuggene bezog mich auf eventuelle Astronauten und Ihre Bemerkung zum Empfangskomité auf Mars: consenting adults, also kein Argument.

  192. Erst wenn er wirklich weg ist!...
    Erst wenn er wirklich weg ist!

  193. @The Great Artiste 08....
    @The Great Artiste 08. November 2011, 23:42
    Bei mir zur Zeit zuviel Real Life am Ende der Zeit,
    um die Diskussion zu kommentieren,
    aber bei den Wahlmöglichkeiten wäre ich für Weltumseglung mit 4,5 Liter Volvo,
    am besten noch im Race, begleitet vom bumsfidelen Muttertier,
    und wenn dann noch eine Goldmedaille drin wäre, ein Traum.
    Freundschaft MUSS, gerade in der Liebe und beim Abenteuer.
    Gruß an alle geschätzten Kommentatoren.

  194. Don Alphonso
    09. November...

    Don Alphonso
    09. November 2011, 11:01
    da gebe ich Ihnen recht; es könnte genau so gut eine seiner zahlreichen Finten sein. Ich muss aber auch zugeben dass ich von ihm bei meinem letzten Italienaufenthalt nichts bemerkt habe; wie denn auch. Somit sehe ich das eher gelassen.

  195. Filou, war das etwa ein...
    Filou, war das etwa ein geheimer Vorabdruck aus dem neuesten Roman von Houellebecq über Silvios Exil?

  196. Was bin ich? Erraten,...
    Was bin ich? Erraten, erforschen Sie Ihr wahres Inneres.
    Bitte nehmen Sie sich reichlich Zeit ehe Sie sich hierzu (ent-)äussern:
    Fatalist/in, Humanist/in, Kapitalist/in, Kommunist/in, Sozialist/in, Feminist/in, Chauvinist/in, Nationalist/in. Nichtzutreffendes bitte streichen oder ggf. durch ev. zutreffende „Erz-“ ergänzen. Auch weitere sachdienliche und ähnliche Substantive können hinzugefügt werden.
    Gerne werden hierzu Kommentare entgegengenommen.
    http://www.stupidedia.org/stupi/Chauvinismus

  197. Don Carlos 09. November 2011,...
    Don Carlos 09. November 2011, 10:00
    und Windsbraut, habe da selbst öfter U-Boote umsegelt, die arbeiten dran.

    Das Haus muss von innen gefallen, außen nach vorne Schiessschächte und nach hinten Glas mit Aussicht und ein geschützter Innenhof, wie ne Burg eben.

  198. Wenn sich da mal nicht die...
    Wenn sich da mal nicht die Falschen freuen!
    .
    Bruder Silvio stürzt ja nicht über seine Korruption und seine Verfassungsbrüche, sondenr darüber, dass ihre Relevanzen die „Märkte“ erkannt haben, dass er nie und nimmer der Spar-Statthalter sein wird, den sie in Italien jetzt dringend installieren müssen.
    .
    Der Vasall hat das Vertrauen seines Lehnsherrn verloren und wird jetzt durch einen anderen abgelöst, der gefügiger sein wird.
    .
    Ach wenn das Lehnswesen im Mittelalter immer so reibunglos funktioniert hätte! Dann wäre das heilige römische Reich der europäischen Nationen (HERREN) vielleicht schon knapp 1000 Jahre früher zustande gekommen.

  199. HansMeier555@: Das Vorurteil...
    HansMeier555@: Das Vorurteil als solches besteht sui generis: Das Vorurteil von der Minderwertigkeit der Frau. Ein jedes Vorurteil ist als ein Prinzip irriger Urteile anzusehen,und aus Vorurteilen entspringen nicht Vorurteile, sondern irrige Urteile.
    http://www.textlog.de/cgi-bin/search/proxy.cgi?terms=Vorurteil&url=http%3A%2F%2Fwww.textlog.de%2Fadler-psychologie-vorurteil-minderwertigkeit-frau.html

  200. Die Dame zum Titel: Frau...
    Die Dame zum Titel: Frau Wagenknecht
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sahra-wagenknecht-die-stellvertreterin-11522267.html
    ‚When it comes to women, does anybody really want the facts?‘

  201. Don Alphonso@: Er wird eine...
    Don Alphonso@: Er wird eine große Lücke hinterlassen.

  202. Gespanntes Warten auf den Bums...
    Gespanntes Warten auf den Bums im Führerbunga.

  203. DA@:Im Grimm´schen "Deutsches...
    DA@:Im Grimm´schen „Deutsches Wörterbuch“ Band 12 unter „Lust“ und Artverwandte kommt er nicht vor.

  204. Filou 08. November 2011,...
    Filou 08. November 2011, 22:52
    Schauen sie sich mal den Film Diva an, da ist das so.
    Übrigens geile Musik.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Diva_(Film)
    http://www.youtube.com/watch?v=450gGxxCzYY

  205. Sehr schön Herr Trias, dass...
    Sehr schön Herr Trias, dass wir sie so nach Köln locken können.Barmherzigkeit Bonus? Ich finde kaum eine Marke erweckt allgemein soviel Sympathie wie Alpha..
    Auf der Nordschleife hat es sich jetzt für den Winter ausgerundet, der Kobold steht in der Garage und träumt von französischen Frühjahr..Danach allerdings geht’s dann wieder los.

  206. lieber HansMeier555, und die...
    lieber HansMeier555, und die gondeln. soso.
    finden sie nicht auch, dass im gesellschaftlichen kontext, auch als unbetroffener, viel zu selten über bisexualität gesprochen wird?
    .
    cher Filou, und? war der pizzabote lekker?
    .
    lieber The Great Artiste, meines unerheblichen wissens nach war es wohl die lachtigall und nicht der kärcher.
    .
    liebe Gabriele Spangenberg, in gewisser hinsicht dürfte klar sein, was ich am liebsten um den hals habe: einen meiner drei männer. denn sie sind recht schmuck.
    .
    lieber Don Carlos, nur die kombination weist das alte westviertel als solches aus.

  207. Ohne Vorurteile würde ich...
    Ohne Vorurteile würde ich nicht leben wollen. Rohdaten sind nicht hilfreich.

  208. HansMeier555 11:22@ Ich bin...
    HansMeier555 11:22@ Ich bin nicht überzeugt. Wer kann glauben, dass durch Sparanstrengungen bei den (kleinen Leuten) das Platzen der gigantischen Finanzblase
    verhindert werden kann, nicht mal dann, wenn es gelingen sollte auch dem letzten indischen Teepflücker oder Rikschafahrer die letzte Rupie zu entreißen.
    Daran sind auch die Feudalen gescheitert. Wer kennt nicht die Tiraden der mittelalterlichen
    Mönche über die dummen faulen Bauern, die man nur kräftig knechten muss, dann
    sind sie schon in der Lage den ausufernden Hofstaat ihrer Fürsten zu finanzieren.
    Und zuletzt hat auch das Zeit schinden nicht mehr geholfen.

  209. Am Ende wird in Italien eine...
    Am Ende wird in Italien eine Mitte-Links-Regierung die grausamen Sparmaßnahmen durchsetzen, vermutlich mit einem Kommunisten als Finanzminister.
    Nach dem bewährten Modell.

  210. liebes Trias, bestimmt mögen...
    liebes Trias, bestimmt mögen sie alfalfa-sprouts gerne. doch obacht: umschiffen sie die
    fratelli salmonelli…

  211. 'männer' und 'schmuck' ist...
    ‚männer‘ und ’schmuck‘ ist ein widerspruch in sich…

    donna laura, Sie meinen, ein westviertel, das einen scheußlichen anblick nicht verhindern kann, hat aufgehört zu sein? demnach gäbe es keine westviertel mehr in deutschland – im osten, weil die homogene gehobene gesellschaft in solchen vierteln fehlt (nein, homogen ist nichts versautes), im westen, weil der schöne an- und ausblick fehlt (die siebziger jahre…).

  212. lieber HansMeier555, ohne...
    lieber HansMeier555, ohne dings kein bums, sagt man nicht so?

  213. ...und wenn Mathematiker...
    …und wenn Mathematiker „hebeln“. Ist wohl eher das Geschäft von Physikern.

  214. @E.R....
    @E.R. Binvonhier
    .
    Griechenland ist auch schon längst über den Jordan, und trotzdem kriegen sie jetzt ein Sparprogramm aufgebrummt zum Heulen und Zähneknirschen.
    Sehen Sie mal, Ihre Relevanzen die Marktgewaltigen denken nicht rational, auch denen geht es ja nicht primär ums Geld — sondern um den Zugriff auf die Seelen und Leiber der Besiegten. Die müssen jetzt kräftig leiden, und zwar so, dass es auch der deutsche Bürge sehen und hören kann, denn nur so kann man all die Rettungsmaßnahmen moralisch rechtfertigen und demokratisch legitimieren.

  215. @Donna Laura,
    .
    ich rede Ihnen...

    @Donna Laura,
    .
    ich rede Ihnen in aller Einfalt von Schönheit, und Sie —

  216. geehrte donna laura , vielen ...
    geehrte donna laura , vielen Dank für den Hinweis , aber Salat ist eh
    nichts für mich , es sei denn man kann ihn rauchen . mfG.T.

  217. mais non, lieber Don Carlos,...
    mais non, lieber Don Carlos, da muss ich doch damenhaft sanft widerspruch anmelden: männer und ihre eigenschaft als schmuck – zeitweise am hals und längerfristig an der hand einer dame – sind kein widerspruch in sich. zwar scheint ihre annahme wohl leider auf empirie zu beruhen, wie sie vor urzeiten einmal andeuteten – und meine enttäuschung darob liess mich dies merken -, doch ist es nicht immer ratsam, von seiner person auf andere zu schliessen, dies würde meine parvität ebenso jabba the hutt zurufen wollen, wenn dieser mich nur verstünde.
    augen auf bei der männerwahl. aber seien sie beruhigt und versichert zugleich: innere werte werden durchaus nicht unterschätzt. eloquenz und eine gewisse frechheit (sine dümmlichkeit*) werden sehr gerne gesehen.
    .
    früher, mein bester, konnte man sich im übrigen die nachbarn noch aussuchen. heute ziehen grundstücksentwickler achtspännige stadtvillen oder terrassenhäuser mit haus im haus zwischen waschlappenkleinen gärtlein hoch. mehr wird wohl nicht mehr benötigt, wenn man als gestresster kleinstfamilie der mediterranen küche frönt.
    doch zum glück geschieht dies um unsere bescheidene, halbverfallene, doch hübsch gelegene burg herum nicht, schliesslich will kein nachbar böses blut bis in die soundsovielte generation aufrühren, wechselseitig versteht sich.
    im übrigen haben ar$chitekten und stadtplaner es schon immer hinbekommen, pittoreske anteile einer ville kostenoptimiert totzumodernisieren, wenn man sie lässt, fast vergleichbar mit jagdgeschwadern.
    —–
    * ot: gewisse, von HM555 ausgiebig beschrieben relevanzen tragen den ehrentitel ’s(e)ine dümmlichkeit‘.

  218. wenn sie ihn trocknen, liebes...
    wenn sie ihn trocknen, liebes Trias, geht das vielleicht, doch kann ich leider nicht sagen, ob er knallt. dann hätte ich alternativ noch ein zartes pflänzchen, das ganz hinten in unserem gewächshaus fröhlich vor sich hin wächst. geben sie rauchzeichen, wenn sie wieder einmal etwas benötigen. nehmen sie Filou zur tarnung mit, kann er mal wieder die indischen laufenten der nachbarn um den teich jagen.

  219. lieber HansmEier555, von...
    lieber HansmEier555, von nichts anderem rede ich. nur dass sich unsere schönheitsauffassung vermutlich etwas unterscheidet. sie reden von statischer schönheit, ich von schönheit in bewegung.

  220. Dingsbums: „Ein...
    Dingsbums: „Ein zuckersüßes Brüderchen! In der That! – Franz heißt die Canaille?“. („Die Räuber“ v. F. Schiller)
    oder mit anderen Worten:
    „Soll sie doch bluten die Canaille!“ (Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen später Kaiser Wilhelm I. 1848, n. d. Eroberung der Festung Rastatt 1849 über die gefangenen Revolutionäre (a. O. zugeschrieben für Berlin 1848))

    Nachricht: Wg. Bums in Dingsda
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-74382-4.html

    …nannte man nicht die Südtiroler Irredentisten (keine Zahnärzte!) in den 1960iger Jahren Bumser?

  221. Bums:...besagter Prinz Wilhelm...
    Bums:…besagter Prinz Wilhelm von Preußen wurde auch als Kartätschenprinz tituliert.

  222. Der Schönheit Ruhm und Elend....
    Der Schönheit Ruhm und Elend. Edle Einfalt, oh stille Größe!
    „Edle Einfalt und stille Größe „proklamierte J. J. Winkelmann in seiner Erstlingsschrift: ›Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauer-Kunst‹ (1755)
    Wer ist die Schönste, der Schönste im ganzen Land?

  223. @HansMeier: ich glaube, das...
    @HansMeier: ich glaube, das mit dem Silvio sehen Sie richtig. Die Griechen könnten unter Umständen aber inzwischen soweit sein, den Bettel einfach hinzuschmeißen – Staatsbankrott, na und?

  224. @Gleichstellungsberechtigter -...
    @Gleichstellungsberechtigter – Auf dem Beifahrersitz meines alten Mercedes lag heute ein Apfel. Hat mich erstaunt, weil ich nicht weiß, wie er dahin gekommen ist. Ich habe ihn gegessen während der Wagen durch die Autowaschmaschine gezogen wurde. Was immer für ein Gift drin war, er hat mir gut geschmeckt.

  225. Keiner weckt meinen Neid so...
    Keiner weckt meinen Neid so schön wie Sie , werter Don.

  226. Das ist mal wieder typisch...
    Das ist mal wieder typisch fuer die Leute hier. Keiner versteht die Poesie der Kargheit.
    .
    (Entenscheuchen, Blutwurstessen, Feministenverachtung. Bah!)
    .
    Nachbarin, euer Flaeschchen, ist es noch voll?
    Und, bitte, betreten sie nicht meinen Pudel!
    .
    Es war der Apfel nicht, es war die Handgranate.

  227. kleiner Scherz am Rande , ...
    kleiner Scherz am Rande , hallo Filou , wir sind bei geehrter donna laura
    zum Rauchen eingeladen , ich weiß zwar nicht was sie raucht , aber ich
    will dasselbe . mfG.T.

  228. Och Trias, was halten Sie...
    Och Trias, was halten Sie davon, wenn wir uns stattdessen in einer gemuetlichen Kneipe treffen wuerden, eine mit echtem 8-Minuten-Pils?
    Ich hab‘ immer so Angst vor gepflegten Damen.
    Madame wartet dann mit dem Kranwagen vor dem Lokal.

  229. lieber Trias, ihr vertrauen...
    lieber Trias, ihr vertrauen ehrt mich. cher Filou, bekomme ich dann auch ein pils, ja? die enten bringe ich mit.

  230. na klar , lieber Filou , ...
    na klar , lieber Filou , mit lhnen trinke ich sogar Kölsch , donna laura kriegt
    Pils soviel sie mag und als Fahrerin könnten wir ja um Frau Spangenberg
    betteln . lch habe offensichtlich zu viel Zeit auf der Hand , mfG.T.

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