Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Oligarchen lynchen im Goldenen Zeitalter

| 214 Lesermeinungen

Reichtum schützt vor Krisen nicht: Auch die geschäftstüchigen Holländer des 17. Jahrhunderts gingen in weniger guten Zeiten mit ihren Reichen wenig zimperlich um.

Die Holländer entscheiden sich für Krieg oder Frieden nach Aufstieg und Sturz der Aktienpreise.

Earl of Middleton

Das Goldene Zeitalter in Holland: Rembrandt! Prunkstilleben! Porzellan! Tee! Die ostindische Kompanie! Die Börse in Amsterdam! Märchenhafter Reichtum in einer an ökonomischen Interessen ausgerichteten Republik! Die Grundlagen der modernen Wirtschaft! Wie uns Aktien damals schon reich machten! Was für tolle Ideen man hatte, um Vermögen zu erwirtschaften! So in etwa stellt sich Klein-Hänschen, wenn er das Studium der Betriebswirtschaftslehre beginnt, das goldene Jahrhundert in den Niederlanden von 1600 bis 1700 vor, und in aller Regel ist da auch keiner, der ihm in seinen kompakten Stundenplan ein paar Wochen Auseinandersetzung mit der historischen Realität zwingen möchte. Die nämlich würde ergeben, dass dieses „Goldene Zeitalter“ nicht so einfach zu umschreiben ist, wie das manche Marktpropagandisten – oder vielleicht auch einfach nur Ahnungslose – gerne tun.

Bild zu: Oligarchen lynchen im Goldenen Zeitalter

Die Existenz prunkvoller Tafelbilder mit all dem Luxus und Überfluss der Handelsnation lässt nicht zwingend darauf schliessen, dass die Zeiten wirklich so angenehm waren, wie es dargestellt wird. Wenn heute beispielsweise globale Geschäfte illustriert werden, nimmt man natürlich eher den forschen, lauten, und wenn ich das hier so sagen darf, in seinem ganzen Wesen nicht gesellschaftsfähigen Investor, der auf seinen Profit hofft, und sicher nicht die Zustände in einem chinesischen Zulieferbetrieb oder die erbärmliche Existenz der Grubenarbeiter im Kongo, die auch Teil der Geschichte sein könnten. So ähnlich ist es auch mit dem Goldenen Zeitalter. In dessen Realität gab es nicht nur sich als „Republiken“ bezeichnende Staatssysteme und Patrizier, die sich als Demokraten in Marmor meisseln oder als Nachtwache der bürgerlichen Freiheit in Öl pinseln liessen, sondern auch Sklavenhandel, Wirtschaftskriege und Korruption. All der gemalte Ruhm der Niederlande, der heute in Museen ausgestellt ist, ist zu einem grossen Teil auch Wunschdenken der herrschenden Klasse. Propaganda, könnte man auch sagen. Unter Auslassung weniger erfreulicher Begleitumstände. So kann man heute vielleicht noch fragwürdige Blogtexte schreiben, aber der Kulturhistoriker hat es gerne etwas ehrlicher.

Womit wir zu dem führenden Repräsentanten dieses hochgelobten ökonomisch-rational-goldenen Systems kommen: Johan de Witt. Er stammt aus einer reichen Patrizierfamilie und kann als Inbegriff des niederländischen Reichen jener Tage gelten: Geschäftstüchtig, klug, geschickt im Verhandeln und schnell im Zugreifen, strategisch denkend und obendrein ein Verkaufstalent. Diese Fähigkeiten machten ihn in der Zeit von 1650 bis 1672 zur wichtigsten politischen Figur des Landes. Eine Kunstsammlung hatte er natürlich auch, und wir kennen einige Bilder von ihm, wie etwas das hier, das ihn zusammen mit seinem ebenfalls einflussreichen Bruder zeigt – und diesmal ist das Sujet nicht beschönigend, sondern ehrlich:

Bild zu: Oligarchen lynchen im Goldenen Zeitalter

(Quelle: Wikipedia, Bild gemeinfrei, Original im Rijksmuseum Amsterdam)

Goldenes Zeitalter eben!

Wobei ich vielleicht auch etwas vorsichtig wäre, dieses spezielle Kapitel zu sehr auszubreiten, wenn ich ein Freund der aktuellen Umverteilungsraubzüge wäre. Denn das sich hier lautstark äussernde Goldene Zeitalter hat so ein paar Ähnlichkeiten mit unserer eigenen Epoche: Diese beiden verstümmelten Leichen sind ein schönes Beispiel dafür, was auch in zivisierten Gesellschaften und Goldenen Zeitaltern passieren kann, wenn man die Umverteilung zu eigenen Gunsten und Lasten der Allgemeinheit zu sehr forciert und dann von einer Krise kalt erwischt wird.

Johan de Witt stieg zum Machthaber der Niederlande auf, indem er eine sehr wirtschaftsfreundliche Politik betrieb. Um die Monopolgeschäfte der Ostindischen Kompanie zu erhalten, führten die Niederlande unter seiner Führung zwei erbitterte und letztlich erfolgreiche Seekriege gegen England. Innenpolitisch war es de Witt zur gleichen Zeit gelungen, das Adelsgeschlecht der Oranier, die davor als Statthalter der Niederlande einen Gegenpol zu den reichen Patriziern und Unternehmern spielten, auszuschalten und von der Macht fern zu halten. Auf allen wichtigen Posten waren Leute seines Vertrauens und seiner Gefolgschaft, und so war es für ihn kein Problem, die Kriegskosten zu sozialisieren, indem er Schulden auf Kosten der Allgemeinheit aufnahm. Die dadurch ermöglichten Gewinne jedoch blieben allein bei dem Handelsmonopol der Ostindischen Kompanie. Anders gesagt: Die Clique um de Witt setzte politisch durch, was ihr und ihren Wertpapieren wirtschaftlich nutzte. In der Folge wuchs das Vermögen der Patrizier stark an; heute würde man sagen: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnete sich. Das System funktionierte, solange die Mittelschicht und die kleinen Leute auch etwas davon profitierten. De Witt machte unter dem Schlagwort „wahre Freiheit“ keinen Hehl daraus, dass ihm als Staatsform eine Republik zusagte, die sich vor allem um die Wirtschaftsinteressen der Gesellschaft kümmerte. Soziale Schieflagen zwischen den Schichten und Regionen des Landes wurden für diese rational handelnde Oligarchie billigend in Kauf genommen: Wenn es der Export- und Importwirtschaft gut geht, geht es auch dem Land gut.

Bild zu: Oligarchen lynchen im Goldenen Zeitalter

Das änderte sich schlagartig 1672, als der französische König Ludwig XIV. eine grosse Koalition gegen die Niederlande schmiedete und in das Land einmarschierte. Die Niederländer hatten zugunsten der Profite Kriegsschiffe gebaut und das Landheer vernachlässigt, Ludwig straf auf wenig Widerstand, und der Marsch auf Amsterdam endete erst kurz davor, als die Niederländer ihre Deiche aufbrachen und das Land überfluteten. An der davor ohnehin schon ausgereizten Börse in Amsterdam kam es zu Panikverkäufen, oder, wenn man so will, zu einem Bank Run: Handelsfirmen und Staatsanleihen wurden verschleudert, und niemand war mehr bereit, Geld für den Krieg zu leihen. Nur Gold und Silber zählte noch, denn auch der überhitzte Immobilien- und Kunstmarkt war in den Fluten abgesoffen. Die Reichen versuchten, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen, der Rest des Landes hatte entweder nasse Füsse oder die französische Armee. Die Krise der Politik und die Krise der Märkte verstärkten sich gegenseitig. Und so kam es bei jenen, die daran waren, alles zu verlieren, offensichtlich zu sehr viel Wut auf jene, die man für dieses politische und wirtschaftliche Debakel verantwortlich machte: Das Regime de Witt und seine Anhänger. Die Reichen zogen ihr Geld ab, und die Bevölkerung ihr Vertrauen.

De Witt war gezwungen, eine neue Statthalterschaft der Oranier zu akzeptieren, und dann von seinen Ämtern zurückzutreten. Manche seiner engsten Anhänger wechselten die Seiten. Sein Bruder wurde mit einem vermutlich fingierten Vorwurf festgenommen und gefoltert. Johan wurde mit einem gefälschten Brief zu ihm gelockt, seine Eskorte wurde abgelenkt, und vor dem Gefängnis sammelre sich der wütende Mob, der ihm unter Anführerschaft einiger Oranier die allgemein schlechte Lage zuschrieb. Das weitere, nicht jugendfreie Geschehen umschreibt das zeitgenössische Bild. Die Herzen der Brüder wurden angeblich noch eine Weile öffentlich als Sensation ausgestellt. Einige hochgestellte Experten der Managementneuausrichtung Rädelsführer des Lynchmords erhielten Belohnungen in Form von Ämtern, die durch den Sturz der Oligarchie frei geworden waren, und die sie später für eigene Korruption nutzten. Die Oranier hatten Glück im Krieg gegen Frankreich, und selbst engste Freunde von de Witt wechselten schnell auf die Seiten der Sieger. Goldenes Zeitalter halt.

Bild zu: Oligarchen lynchen im Goldenen Zeitalter

Wer jetzt glaubt, dass Zeiten derartiger Umwälzungen Gift für das Kapital sind, irrt: Die Geschäfte gingen danach wie gewohnt weiter, de Witt, Oranier, vollkommen egal, Hauptsache die Profite stimmen. Die Börse von Amsterdam verzeichnete 1688 ihre absoluten Höchststände, war damit vollkommen überbewertet, und brach erneut zusammen. Die Niederlande rutschten dadurch in eine tiefe Rezession, die Briten übernahmen einen Teil des Handels, und Frankreich zog eigene Manufakturen auf. Kein goldenes Zeitalter währt ewig, für die einen endet es aufgeschlitzt am Stock und für andere mit dem Crash. Aber immer wird es welche geben, die denken, dass Umverteilung gerecht ist, der Staat sich ansonsten gefälligst um Kernaufgaben zu kümmern hätte, und die rationalen Märkte und ihre Teilnehmer schon wissen, was sie tun und warum das alles liberal und zu unserem Besten ist.

Nur falls jemand auf die Idee kommen sollte, auch andere Kapitel dieser Epoche der Umverteilung – hier: Gedärme der Reichen in die Kochtöpfe, wie es berichtet wird – zu praktizieren, dann darf, ja muss der Staat dann eingreifen. Auf Kosten der Allgemeinheit und der Rechtsstaatlichkeit. Wie im Goldenen Zeitalter von de Witt schon proklamiert. Ich glaube gehört uzu haben, Neoliberale nennen so etwas dann „Best Practice“. Aber ich bin ja auch nur Kulturgeschichtler.

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214 Lesermeinungen

  1. Nun ja - das es nicht so weit...
    Nun ja – das es nicht so weit kommt (mit dem Gedärme kochen), dafür werden schon die Scharen von Polizisten sorgen.
    .
    Drüben in den USA wurden ja schon mal – vorsorglich – Spenden-Gelder an die lokalen Polizei-Dienststellen ausgeschüttet. Damit die Polizisten auch auf der „richtigen“ Seite des Rechts stehen. Was das bewirkt sehen wir ja auch schön anhand der Occupy-Bewegung.
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    Bei uns wird nun nach dem KiPo-Argument nun das Rechts-Terror-Argument aufgewärmt um ja eine Voll-Kontrolle der Bevölkerung zu erlangen.
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    Wer sich schon mal mit den neuen Technologien beschäftigt hat, weiß was man alles für schöne, einschüchternde Maßnahmen aus einer IT-Voll-Überwachung ziehen kann.
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    Also ganz so wild wird es schon nicht werden.

  2. Köstlich zu lesen. Beiträge...
    Köstlich zu lesen. Beiträge wie dieser, Don, wo Sie Ihr profundes historisches Wissen in wenigen Zeilen stringent mit von uns allen ähnlich gefühlten Gegenwartsprobleme verknüpfen, machen die SDG für mich so lesenswert.
    Ich wünschte, dereinst werden Sie mit der Zeitung Ihres Brötchengebers in der Hand, und auf einer Alm am Tegernsee auf einem Melkschemel sitzend, „kluger Kopf“ des Jahres 20.. sein.
    Obwohl, glaube ich doch gelesen zu haben, dass der Schreiber heute steile Bergpfade erklimmen wollte!?
    .

  3. Ohne Johan Huizinga ist die...
    Ohne Johan Huizinga ist die Kulturgeschichte der Niederlande nur halb zu verstehen.
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Johan_Huizinga
    ..
    Die Plebs hat bei den o. a., wirklich nicht immer jugendfreien, Umständen der robusten Machtwechsel früherer Zeiten, von Libyen und dem nächsten Kandidatenstaat wollen wir mal nicht reden, immer den gräßlichen Slogan gerufen: „Haut´se, haut´se immer auffe Schnauze und mit vagnüchtem Sinn immer in die Fresse rin!“
    ..
    Alexandre Duma hat uns obige Umstände quasi kolportagehaft näherzubringen versucht.
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Die_schwarze_Tulpe_(Roman)

  4. "Gedärme der Reichen in die...
    „Gedärme der Reichen in die Kochtöpfe“… man könnte also sagen, dass die Niederländer den Burg(h)er erfunden haben.

  5. DA@: Die Vereinigung der...
    DA@: Die Vereinigung der Marsyiasgilde meint:
    Das Häuten wurde zu allen Zeiten den dafür berufenen Fachkräften überlassen.
    Laut Kölner Mundart der mittelalterlichen Gerber: „Stinkisch Fellsche, blinkisch Geldsche!“
    https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Marsyas

  6. Brilliant!

    Das wird hier noch...
    Brilliant!
    Das wird hier noch ein fabelhaftes Wirtschaftsblog.

  7. Und ich dachte Sie sind...
    Und ich dachte Sie sind Vegetarier.
    .
    Begleitmusik? Ockeghem?

  8. subversiv!...
    subversiv!

  9. diese Erkenntnisse hatte ein...
    diese Erkenntnisse hatte ein Marx auch schon, und der hat weitergedacht, dies nicht nur als Naturereignis festgezurrt..

  10. Ich denke, dass es einen...
    Ich denke, dass es einen wichtigen Unterschied zwischen dem goldenen Zeitalter und heute gibt. Im Siebzehnten Jahrhundert glaubte man an die Almacht Gottes und an die Möglichkeit eines jüngsten Gerichts nach dem Tod, was man an den vielen Varianten und Andeutungen dieses Themas auf den Gemälden sieht.
    .
    Die Annahme eines richtenden Gottes und einer letztendlichen Gerichtsbarkeit hat dem damaligen Verhalten Schranken gegeben, die es heute nicht mehr gibt. Denn selbst wenn die amerikanischen tea party Banker sich fundamentalistisch religiös geben, kann man daraus nicht schließen, dass sie selbst daran glauben und nicht mit Bezug auf ihr höchsteigenes Schicksal dem atheistischen Zeitgeist folgen.

  11. Werter DA, ich schätze Ihre...
    Werter DA, ich schätze Ihre Texte. Leider entwickelt sich Ihr Blog immer mehr in eine Richtung, die hinreichend bedient wird.
    Ich mag Ihre Texte über die immer warme Küche, den immer guten Kuchen und die all zu menschlichen Probleme mit dem Personal.
    Setzen Sie bitte weiter einen Akzent den man getrost als ignorieren, der äusseren Umstände, auf der Basis, der nicht angreifbaren wirtschaftlich herausgehobenen Position, bezeichnen könnte.
    Es tut gut ein Zeichen der Kontinuität im reissenden Strom zu haben ….. das Leben geht schliesslich immer weiter.
    Ob de Witte oder Wallenstein, ob Ludwig, Heinrich oder Karl, am Ende sind alle fort, aber die Kleinen, die in keinem Geschichtsbuch erwähnt werden, die räumen schon auf.

  12. famos!...
    famos!

  13. Danke für diesen Exkurs in...
    Danke für diesen Exkurs in das alte Holland, sehr schön! Nur zu gerne würde ich endlich verstehen, warum die Märkte verrückt spielen. Leider fehlt mir in der FAZ ein Bericht über das moderne Weltsystem, erklärt von Immanuel Wallerstein.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Wallerstein
    „Eine dauerhafte Unterteilung der Welt in ein(en) Kern/Zentrum, eine Semi-Peripherie und eine Peripherie ist nach Wallerstein inhärentes Merkmal des Weltsystems. …
    Der Warenaustausch zwischen Kern und Peripherie finde als „ungleicher Tausch“ statt. …
    Kennzeichen des Kapitalismus ist der unbegrenzte Drang zur Kapitalakkumulation durch Reinvestition. … Als Nachfolger des kapitalistischen Weltsystems sieht Wallerstein entweder einen sozialistischen Weltstaat oder ein tributär-aristokratisches Weltreich.“

  14. Schön,schön.Warum sagt denn...
    Schön,schön.Warum sagt denn keiner was? Ist es nicht tröstlich,dass sich alles in der
    Geschichte wiederholt?Nur wird heute nicht mehr wirklich gemeuchelt,aber die
    Herzen schon noch aus der Brust gerissen.Macht der „Totensonntag“ so sprachlos?
    Ab morgen geht es wieder aufwärts:Advent,Advent,ein Lichtlein brennt…..

  15. Schön,schön.Warum sagt denn...
    Schön,schön.Warum sagt denn keiner was? Ist es nicht tröstlich,dass sich alles in der
    Geschichte wiederholt?Nur wird heute nicht mehr wirklich gemeuchelt,aber die
    Herzen schon noch aus der Brust gerissen.Macht der „Totensonntag“ so sprachlos?
    Ab morgen geht es wieder aufwärts:Advent,Advent,ein Lichtlein brennt…..

  16. Cui bono?...
    Cui bono?

  17. Nun ja, wenn wir schon einmal...
    Nun ja, wenn wir schon einmal dabei sind :
    http://www.youtube.com/watch?v=D0c48NkXjOk
    so ab 17:50 wird es warm.
    der zweite Link bezieht sich auf das Video, denn Phoenix blendet den Teil ja aus :
    http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/11/19/trailer-schauble-unzensiert/#more-13935
    Ich bitte aber darum, zu bedenken das gerade „Infokrieger“ einen sehr engen Sichtkorridor hat. Da kann aus 1+1 auch einmal 11 werden.
    Der Herr ist seit Jahrzehnten führend in der deutschen Politik und galt lange als Kohl Nachfolger in der Partei und im Land.

  18. Ihr Fazit, zum neuen...
    Ihr Fazit, zum neuen Wirtschaftsblog, ich hoffe die lesen das auch. Sehr interessant,
    wie die andere Seite der Medaille aussah, so macht Geschichte Spaß.
    In China geht es noch, mit dem Oligarchen lynchen….
    http://www.globaltimes.cn/NEWS/tabid/99/ID/682998/Tycoon-sentenced-to-death-in-real-estate-funding-scam.aspx

  19. @Foersterliesl
    .
    Famos sagen...

    @Foersterliesl
    .
    Famos sagen Sie?
    Mit dem Gestank von gegrillten Ferengidarm in der Nase werde ich mindestens eine Woche lang Brechreiz haben.
    Na vielen Dank!

  20. Respekt, diese Geschichte ist...
    Respekt, diese Geschichte ist richtig gut. Spannend.
    Keine überflüssigen Girlanden, eindrucksvolle hintersinnige Verknüpfung.

  21. lieber HM555,
    famos...

    lieber HM555,
    famos gekontert
    (aber ich schätze Ihre Bemühungen auch!)

  22. Nur zur Vollständigkeit...
    Nur zur Vollständigkeit :
    http://www.youtube.com/user/NWOCheffe#p/a/u/0/S53sVBt1pq8
    Die Interpretationen kann man natürlich hinterfragen oder anders sehen. Schäubles Inhalte sind aber augenscheinlich authentisch.
    Frage : Kann man einen Staat ohne Souverenität eigendlich verraten?
    Frage : Wo fängt Hochverrat eigendlich an?
    Antwort : Das ist alles irrelevant, weil es sich um Verschwörungstheorien einiger weniger Spinner handelt …..

  23. Ist alles wie bei Stargate...
    Ist alles wie bei Stargate hier in unserer Welt und Zeit:
    Die Wraith, Wesen die halb Mensch und halb Käfer sind und sich von der Energie lebender Menschen ernähren. Sie töten in der Regel ihre Opfer, aber manchmal lassen sie ihnen einen Rest Lebenskraft oder geben ihnen sogar ihre Lebenskraft zurück. Sie bewirtschaften die Menschen-Populationen ihre Planten einigermaßen nachhaltig, indem sie die “ausgedünnten” Planten nur alle 80 bis 100 Jahre aufsuchen, um Menschen zu ernten. Sie tun dies, weil es sich um ihre einzige Nahrungsquelle handelt. Sie verhalten sich also wie jagende Tiere und gehorchen der Not, gemildert durch ein einigermaßen vernünftiges Verhalten.
    Unsere “Hochfinanz” hat eigentlich in den vergangenen Jahrhunderten die wirtschaftliche Lebenskraft der Menschen in Form der Kondratieff-Zyklen in regelmäßig alle 80 Jahre wiederkehrenden Weltwirtschaftskrisen ausgebeutet. Neuerdings sieht es aber so aus, als wenn diese Leute Maß und Ziel total verloren hätten. Siehe dazu die aktuelle Entwicklung und den Einzug der Wraith in die wichtigsten Regierungspositionen
    http://blog.markusgaertner.com/2011/11/20/europas-neue-herrscher-ii-die-goldman-connection/
    Die Ori (von orare?) sind Wesen, die sich ebenfalls von den Menschen nähren, jedoch nicht von ihrer unmittelbaren Lebenskraft, sondern von deren Aufmerksamkeit und Verehrung. Sie benutzen diese mentale Kraft der Menschen, um selbst in eine Art paradiesischen Bewusstseinszustand bei gleichzeitiger Ausübung totaler geistiger Herrschaft über ihrer Gläubigen zu gelangen. Jedenfalls arbeiten sie daran.
    Dies zurückübersetzt auf unsere Welt heisst, dass es Personen gibt, die danach streben, unsere äußerste Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und somit unser Denken derart zu beherrschen, dass wir zu keiner anderen vernünftigen Überlegung mehr Zeit, Muße und Kraft haben. “Unsere Ori” können dann ungestört ihre politischen und wirtschaftlichen Ziele verfolgen, das Volk ist mit “Brot uns Spielen”, auch Tittytainment genannt, vollauf bin dumpfer Gedankenlosigkeit eingelullt. Proteste gegen ungerechte Maßnahmen unterbleiben, denn es geht uns ja um so vieles besser als unseren Eltern und Großeltern. Man will ja nicht unbescheiden sein. Solange aus dem Fernsehapparat “Die Säulen der Erde” und “Wetten dass” herauskommen und andere ach so unterhaltsame Sachen, ist alles in Ordnung. Was brauchen wir Mitsprache und demokratische Beteiligung, unsere Vorgesetzten, Vorstände, Politiker etc werden uns schon in die richtige Richtung führen. Die Devise lautet:
    “Behalte, was Dir Gott beschieden,
    entbehre gern, was Du nicht hast.
    Ein jeder Stand hat seinen Frieden,
    ein jeder Stand hat seine Last!”
    Schade, dass es derzeit keine neuen Stargate-Filme zu sehen gibt. Wie soll man da die aktuelle Wirklichkeit noch verstehen?

  24. kaktus@: Wenn ich mir, als...
    kaktus@: Wenn ich mir, als ziemlich Unbedarften, diesen Schwachsinn nur von weitem ansehe, den da einige von diesen Ar……..ern mit dem schwunghaften Handel dieser merkwürdigen Abart von Arbitragegeschäftsscheinchen in zig-€-Billionenhöhe weltweit inszeniert haben, dann können diese „Schein“-Oligarchen froh sein, dass es bis jetzt in der westlichen Hemisphäre nicht dafür die geächtete Höchststrafe gibt. No law, no court, no punishment.
    Da sind die Yugomassenmörder in Den Haag relativ kleine Wichser dagegen, wenn die Tage der Fälligkeiten für diesen ungedeckten Schrott kommen. Die Auswirkungen werden global vermutlich verheerend über alles Maß hinaus sein, der Finanz-Super- GaU schlechthin.

  25. @ Don Alphonso
    Was hat denn...

    @ Don Alphonso
    Was hat denn die tote Katze (auf dem Boden zwischen den beiden Witts)
    angestellt?
    Die Katze ist mager, kann also kaum Nutzniesser aus dem Umkreis der Witts
    gewesen sein.

  26. Bei so einen Beitrag wünsche...
    Bei so einen Beitrag wünsche ich mir eine multimediale Aufbereitung. Einen Sprecher, der den Beitrag sehr pointiert vorliest, dazu werden dann die Bilder an der richtigen Stelle eingeblendet, untermalt von passender klassischer Musik. Könnte man dann natürlich als Premiuminhalt anbieten (für Studenten kostenlos bitte :D )

  27. Lynchjustiz ist verboten....
    Lynchjustiz ist verboten.

  28. Holly01@: Mein lieber Scholli,...
    Holly01@: Mein lieber Scholli, da verblasst ja jede Satire zur Belanglosigkeit bei dieser Art von Chuzpe die Herr Schäuble am 18.11.11 in Ffm vor der geballten „Finanzkraft“ abgelassen hat. Wir haben also z. B. keine echte Verfassung seit 1949 in Westdeutschland, seit 1989 auch nicht in Gesamtdeutschland und der Steuerbescheid kommt demnächst quasi direktemang aus Bruxelles (Da die SPD, Die Grünen eh alles mit abnicken, geht das ohne weiteres über die parlamentarische Bühne, daß dies so funktionieren kann)? Die Souveränität der BRD war immer nur von Anfang an eine geliehene, sozusagen fadenscheinige. Aha. Wenn das jemand Anderer gesagt, wäre er der Anhängerschaft von Verschwörungstheoretikern geziehen worden. Halleluja.

  29. Don Alphonso, das war...
    Don Alphonso, das war beeindruckend und ziemlich furchteinflößend.
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    Ich frage mich seit einiger Zeit (bange), ob da nicht bald etwas losbrechen müßte, selbst wenn die Laternen in den deutschen Großstädten zu hoch sind. … Nicht daß ich mich danach sehnen würde; absolut nicht. Wenn man auf das Ende sieht bleibt es dann doch bei viel Lärm – und Blut – um nichts, wie Sie ja auch deutlich gesagt haben.
    .
    Es sei denn, es stünden da auf einmal Persönlichkeiten innerhalb der Regierung auf, denen das Wohl der Gesamtheit der Bevölkerung mehr am Herzen läge, als der eigene Ruhm und das lukrative Pöstchen nach Ende der Legislaturperiode. Dazu würde gehören, über den direkten persönlichen Nutzen des eigenen Handelns hinauszusehen. Solche Persönlichkeiten sehe ich nicht.
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    Vielleicht ist auch einfach die Zeit nicht reif. Kann man da vielleicht im Umkehrspruch sagen „Wie’s G’scherr, so der Herr“?

  30. Cat Content, waskostetdiewelt!...
    Cat Content, waskostetdiewelt! Spass beiseite: Mit Tiercadavern pflegte man Hingerichtete zusätzlich zu demütigen.
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    Elsa, nun, in Griechenland brannten ja schon Banken. Aber in Deutschland kann ich mir sowas nicht vorstellen. Es geht auch nicht um die Drohkulisse, sondern mehr um das Geraderücken irriger Auffassungen zur Kulturgeschichte und ihrer neoliberalen Verfälschung.

  31. @Elsa: Ich hab was anderes...
    @Elsa: Ich hab was anderes (besseres?) für die Laternen, aber nicht geeignet für @Holly01: iKunst, Titel: Bis auf weiteres …
    Gestern kam ein Mensch auf mich zu und meinte: „Werfen Sie da nicht Perlen vor die Säue?“. Es hatte mich dabei ertappt, wie ich ein kleines Gedicht an eine Laterne tesate und hatte anscheinend schon ein paar andere von mir, an anderen Pfahlen gelesen. Ich schaute Es gross an und schüttelte wohl leicht den Kopf: „Es ist wohl eher so, das ich das Schwein bin, das die Perlen der anderen Schweine, die vor mir und mit mir sind, aufgelesen habe und in etwas anderer, persönlicher Art und Weise, wieder ausscheide und gesäubert und poliert vor die MitSchwe… ach hören Wir doch auf damit!, vor die anderen Menschen bringe. Die Perlen sind die Worte der Sprache und die Empfänger dieser menschlichen Kraft, sind wieder Menschen, oder?“ Sagte ich zu Es. Es schaute erstaunt, hatte wohl ein Lächeln und ein Danke erwartet, aber warum sollte ich eine Anmassung und Beleidigung mit einem Danke belohnen? Da Es es wohl nur gut gemeint hatte, ersparte ich Es eine „Unverschämtheit!“ und tesate fertig. Es stand weiter unschlüssig neben mir und schaute, wie ich den letzten Film abriss. Das Mensch schaut gerne auf und wenn Es dann auf gleicher Höhe angesprochen wird, mit etwas Weite und ein paar Strahlen, ist Es verwirrt, denn Es erwartet von Oben und das unbedingt, und wenn es dann von Gleich kommt, kann Es das nicht glauben. „Sie hängen das nur für den Künstler auf, nicht?“, sagte Es also. Ich kramte mein neuestes Werk aus der Umhängetasche und lass es vor: „Das Glück kommt von Unten/ Das Herz liegt innen auf/ Das Blut fliesst hindurch/ Das Bewusst-Sein hört zu/ Das Blut fliesst hindurch/ hinunter, hinein ins weiche Glück/ Das Herz setzt zum Sprung an/ Das Bewusst-Sein reisst die Augen auf/ Was steht denn da vor mir?/ Das Blut fliesst rauschend hindurch/ Das Glück wird davon ganz gereizt/ Was steht denn da vor mir, mit hartem Herzen!/ Das Herz springt im harten Takt, so gereizt/ Das Glück ballt die Faust so hart/ Was steht denn da vor mir und reizt zur Unmissverständlichkeit/ Das Blut rauscht ungebremmst durchs Bewusst-Sein/ Halt ein!, ruft das Herz mitten im Strom/ Das Glück schiebt die Faust in die Hosentasche/ Das Bewusst-Sein schweigt und schliesst die Augen/ Was steht denn da vor mir in Überheblichkeit/ Ein knirschendes Herz in mässigem DaSein/ Die Faust entspannt/ Das Blut fliesst in ruhigem Ton durch Herz und Hirn/ Was steht denn da so vor mir, so …“ Es schaute ungeniessbar. Ich fügte noch hinzu: „Weiter bin ich noch nicht gekommen. Fällt Ihnen ein Schluss ein?“ Es ging Wortlos. Diese Perle war Es zu stumpf, die konnte Es nicht mehr verwenden. Vielleicht die nächste wieder, das Mensch. Aber den Blick hatte es zum Schluss gesenkt, mit Schwere zwar, aber gerade so, das Es mir auf die Nasenspitze blicken konnte, an der mir ein Tropfen hing. Ich war ein wenig verschämt und wischte ihn schnell mit dem unfertigen Gedicht wegg, etwas anderes fand ich im Moment nicht. Der Tropfen landete genau auf den Pünktchen … „nass“ Punkt

  32. So wenig Kommentare hier? Wie...
    So wenig Kommentare hier? Wie kommt’s ?

  33. @DA: ja so warns, die oidn...
    @DA: ja so warns, die oidn Handelsleut… nur gab es damals noch Metzger und Gerber und Pferdeknechte und dergleichen handfeste Personen, anders als die Vollvirtualisierten heute.
    @Guignol: angeblich gibt es einen Vertrag auf 99 Jahre, so Hongkong-mäßig.

    Impressionen heute (ich gehe davon aus, Sie haben bereits gegessen):
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/zehlendorf-hilfe-die-alten-meckern/5864072.html
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/baby-stirbt-durch-wurf-aus-dem-fuenften-stock/5867334.html
    http://www.tagesspiegel.de/politik/tuerkei-verlangt-rechenschaft-fuer-jeden-tropfen-blut-/5867614.html

  34. Schäuble spricht Klartext....
    Schäuble spricht Klartext. Das heisst, der Kern wird stärker werden. Paris und Berlin nehmen Brüssel als Alibi-Mittelpunkt. Athen und Apulien, Milano und Madrid werden Peripherie. Den gleichen historischen Weg gegangen sind Ansbach und Augsburg, Magdeburg und Münster. Ein neues tributär-aristokratisches Reich entsteht. Der König ist tot, es lebe der König! Der lästernde Pöbel wird das Elend ertragen, Gedankenfreiheit bleibt erhalten.

  35. Mit "Wir glauben gehört zu...
    Mit „Wir glauben gehört zu haben, „Neoliberale“ nennten so etwas „Best Practice“. Aber wir sind ja auch nur Kulturgeschichtler“, hätte er in diesem Falle womöglich auch enden können.
    .
    Ja, man könnte schreiben, jeden Tag von früh bis spat ohn‘ Unterlaß in solcher Zeit.
    .
    „(„Die Wiederkehr des ewig Gleichen“ wurde ja ehedem schon festgestellt. Auch von daher hüten Westviertel sich vor politisch zu gebrauchenden Feststellungen – „Gott sei Dank!“ wenn man so wollte – immerhin solange, bis es nicht nur gefahrlos möglich, sondern um des rechten Laufes der Geschichte willen sogar unumgänglich nötig wäre. Wie er eben ausführte.)

  36. Die Schäublesche Halbwertzeit...
    Die Schäublesche Halbwertzeit könnte sich als kurz herausstellen :
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wolfgang-schaeuble-finanzminister-mit-defiziten-11535195.html
    Manche Dinge sagt man nicht, wenn eine Kamera oder unzuverlässige Ohren in der Nähe sind. Ganz egal wie wahr sie sind oder sein mögen.

  37. schön, dass Sie sich drum...
    schön, dass Sie sich drum kümmern, wenn dieses „Neolib-Blog“ schon nix drauf hat… danke sehr =)

  38. Gern geschehen, es war mir ein...
    Gern geschehen, es war mir ein Vergnügen.
    .
    Ach ja, der Herr Finanzminister. Ich denke ja, dass wir da jemanden haben, der die Feinheiten griechischer Politikmacherei bestens aus eigener Erfahrung beurteilen kann.

  39. perfekt57, allerdings muss ich...
    perfekt57, allerdings muss ich sagen, dass jetzt andere übernehmen – nächste Woche ist Genusswoche bei den Stützen.
    .
    colorcraze, man muss aber sehen, dass die Handfesten da nur begrenzt eine Rolle spielten. Sie führten die Messer, die Ideen jedoch hatten andere, die danach wieder Künstler bezahlten und normale Prozesse führten.

  40. Oligarchen gibt´s doch nur in...
    Oligarchen gibt´s doch nur in Restrussland, und die stecken entweder im Knast oder in deutschen Yachten oder in englischen Fussballclubs. Möchtegern-Gernegrosse aus den hiesigen Gefilden benötigen mangels privilegierter Spermien, wie Sahra so schön sagt, eine politische Karriere, um nach Basta und Bush-Bashing Speichellecker von richtigen Oligarchen zu werden. Minderbemittelte Vorgänger von Schäuble müssen sich sogar durch die Mühlen der Justiz mahlen, um ihre schmale Rente aufzubessern. Oligarchisch vermögende, aber geistig minderbemittelte Vorgänger von de Maiziere schicken sich selbst auf den cursus honorum durch die U.S.A. Sowas hilft auf höchste Posten, wie unser Italienspezialist Don schon bei Montis Aufstieg bemerkte.
    Aber lynchen? Eine typisch englische Unsitte. Sowas haben selbst die Nazis nicht auf deutschem Boden gemacht. Naja, vielleicht in den letzten Kriegstagen. Aber nie mit Oligarchen. Auch die Besatzer nicht. Da gibt es doch eine Firma, die gerade ihr zweites Jahrhundert… nein, nicht die von Kleists…

  41. @Don Alphonso: Das ist Ihnen...
    @Don Alphonso: Das ist Ihnen auch gelungen.

  42. Na dann ist ja Friede, Freude...
    Na dann ist ja Friede, Freude , Eierkuchen. Der bürgerliche Blogger gesteht die neoliberale Verfälschung der Kapitalismusgeschichte, während Sahra Wagenknecht, dank Einflüsterung ihres neuen Lovers, dem Stalinismus abschwört. Wann trifft man sich zum Kaffeekränzchen?
    Ich zitiere Netschajew: „Die Gesellschaft hat kein anderes Ziel als die vollkommene Befreiung und die vollkommene Zufriedenheit der Massen, das heißt der Menschen, die von Händearbeit leben. In der Überzeugung, daß ihre Emanzipation und die Sicherstellung ihrer Zufriedenheit nur als Folge eines alles zerstörenden Volksaufstandes herbeigeführt werden können, wird die Gesellschaft alle ihre Mittel und ihre ganze Kraft darauf lenken, die Not und die Leiden des Volkes zu steigern und zu intensivieren, bis schließlich seine Geduld erschöpft ist und es zu einem allgemeinen Aufstand getrieben wird.“

  43. Schöne Geschichte. Die...
    Schöne Geschichte. Die Niederländer bezeichnen das Jahr 1672 als „Rampjaar“, was Katastrophenjahr bedeutet. Diese Redewendung untermalt das Ganze:
    „Het volk was redeloos, de regering radeloos, en het land reddeloos.“
    (Das Volk war töricht, die Regierung ratlos und das Land rettungslos.)
    .
    Gibt es da Parallelen zu heute?
    .
    Heute wird man – zumindest hierzulande – nicht mehr mal eben gelyncht.
    By the way: Was machen eigentlich Silvio und Giorgos gerade?

  44. Interessant ist auch, dass in...
    Interessant ist auch, dass in dieser niederländischen Geschichte Wilhelm III. von Oranien-Nassau eine Rolle spielte.
    Zunächst wurde er noch 1672 Statthalter der Niederlande, später dann (1689) sogar König von England. Da seine Ehe kinderlos blieb, bestieg die Schwester seiner Gemahlin Maria, Anne Stuart, darauf den Thron.
    Die letzten Worte Wilhelms sollen nach einem Reitunfall und damit verbundenem Schlüsselbeinbruch diese gewesen sein: „Can this last long?“
    Aus heutiger Sicht können wir ihm anworten: „No, don’t worry …“
    .
    Der Ausdruck „Nassauern“ ist (allerdings) viel später aufgekommen, eine Erklärungsvariante hat auch mit dem Adelsgeschlecht zu tun – aber das ist eine andere Geschichte …

  45. Lieber Ärnst Wilchälm,
    .
    Mir...

    Lieber Ärnst Wilchälm,
    .
    Mir scheint jedenfalls auch, dass die ganzen Russen bald wieder aktuell werden könnten.
    Wenn man nur mal drauf achtet, wie oft unsere Leitartikelschreiber schon wieder vom „Volk“ reden, wie von einem abwesenden Dritten.

  46. "Lynchen? Ist das was...
    „Lynchen? Ist das was Illegales?“
    .
    (Frage von Goofy an Micky während eines Abenteuers in Texas. Siehe: Abenteuer mit Micky und Goofy (= Lustige Tagebücher, Band 15, 1. Auflage)).

  47. @ Grand Guignol 20. November...
    @ Grand Guignol 20. November 2011, 20:43 :
    Schäuble ist gelernter Volljurist, als solcher sollte er schon wissen was er da redet. Er hat nicht nur den 8.5.1945 als exaktes Datum genannt, er hat mit diesem Datum auch das Ende der Souverenität Deutschlands verbunden und klar gesagt, dass dieser Verlust bis heute andauert.
    Es könnte unsere Nachbarn und Verbündeten schon etwas irritieren, dass unser Innenminister damit mal fix sämtliche Verträge unter einen Vorbehalt stellt.
    Er sagt schliesslich damit : keine Regierung in Deutschland war nach Beendigung des 2. Weltkriegs dazu in der Lage verbindliche Verträge zu schliessen.
    Es wird unsere österreichischen Landleute freuen, dass sie immer noch zum Reich gehören!
    Spaß bei Seite, nach dieser Aussage, könnte auch die jetzige Regierung den derzeitigen Stand der Geschichte nicht abnicken.
    Wir haben demnach Besatzungsrecht, sind im Krieg mit der halben Welt und sinf NICHT dazu in der Lage um Frieden zu bitten, weil es keine Regierung gibt, die dazu in der Lage wäre.
    Danke Herr Schäuble!
    Immer wenn ich denke gruseliger kann es nicht mehr werden, dann rast ein deutscher Politiker mit Dauerblinker links auf der Überholspur vorbei und toppt alles.
    .
    Oder ist das die Hintertür der deutschen Politik aus jeder Verantwortung und Schäuble tastet sich schon mal zur Hintertür der Geschichte?

  48. Es bleibt Schopenhauers...
    Es bleibt Schopenhauers Einsicht, dass Clio die Hure unter den Musen ist. Wenigstens liefern Sie uns ein abweichendes Narrativ.
    .
    Die Geschichte der indischen (west- wie ost-) Kompanien und der diversen Goldenen Zeitalter in europäischen Staaten lässt sich auch anders schreiben: http://www.slavevoyages.org/tast/assessment/intro-maps.faces (wer Karten mag)
    .
    Schäuble-Clip. Ich verstehe die gespielte Aufregung nicht – mal abgesehen davon, dass die analytische Tiefe der beiden Kommentatoren von jeder mittelmäßigen Schülerzeitung übertroffen wird. Natürlich ist die deutsche Geschichte nach 1945 auch eine Geschichte nationalstaatlichen Souveränitätsverlustes, größtenteils unfreiwillig, teils freiwillig. Der Welt hat es nicht geschadet.

  49. Danke, Don Alphonso....
    Danke, Don Alphonso. Geschichte wiederholt sich eben doch, manchmal auch bis hinein in die Gedärme… Und wer sich noch ein wenig vertiefend mit der Thematik beschäftigen möchte, dem empfehle ich Malthus und Ricardo. Gerüchteweise liegen deren Druckerzeugnisse ganz dezent unter jedem Kopfkissen der Davoser Weltwirtschaftsforum-Geladenen. Auch wenn die Suppe von Sozialdumping und der Negation christlicher Nächstenliebe alt ist, aufwärmen lässt sie sich immer. Wenn sie nur der Mittelschicht, dem Kleinbürger also, schmeckt, freuen sich die geldakkumulierenden Gravitationszentren: Dann rollt der Goldtaler weiterhin in eine Richtung. Denn so lange der Kleinbürger auf die Schwachen hackt, merkt er nicht, wie ihm das Hemdchen und die Börse genommen werden…

  50. D.A.....ich erinnere mich beim...
    D.A…..ich erinnere mich beim Lesen Ihres Beitrages an einen Nachmittag beim Bummel durch einige Amsterdamer Museen. Es ist ewig her und meine damalige Freundin, eine noch-eingeschriebene Geschichtsstudentin/Gutenberg-U. erwähnte wiederholt beim Betrachten der alten Meister, woher die Niederländer das Geld und den dazugehörigen Prunk denn hätten>Ausbeutung der Kolonien usw..
    Ich wunderte mich auch damals, warum sie das tat; mir war, obwohl nur einfacher Gehilfe eines handwerklichen Berufes der ich war, durchaus klar, dass da einiges faul war, ebenso wie in der deutschen Geschichte.
    Es muss was mit der Kunst zu tun gehabt haben(sehr viele Seefahrtszenen) und mit der einfachen Unterbringung in der Jugendherberge am Vondelspark-uns waren die
    Unterschiede in den Besitzständen damals bewusst.
    Bei einem anschliessenden Zahnarztbesuch kamen wir dann auch in den Genuss einer
    Wohnugsbesichtigung der etwas besser verdienenden Einkommensschicht vor Ort.
    Nicht, dass wir vor Neid sprachlos geworden wären, aber man lernt halt so ein wenig im Vorbeigehen. Die kleinen Krankenschwestern(eine der eigenen Angehörigen), in deren Wohnungsfenster man Paterre hineinschauen konnte, hatten allzu putzige kleine Lebensnischen, schön anzuschaun`, aber wirklich nur das nötigste(Besitz und m2).
    Ist das ein holländischer Charakterzug?
    Jedem das seine!?
    Bilder- Gegenwart: Bei einem ausgedehnten Riedspaziergang bei Trebur sprach mich am Wochenende ein Paar mit Hund an:“ schöne Natur hier, nicht war!?“
    „Ja, fast wie in Holland“, war die meine Erwiederung.
    Die Nachmittagssonne in den alten Weiden liess an Gemälde alter Meister erinnern.
    Kleine Rinderherden auf baumbestandenen Koppeln mit umherliegendem totem Holz.
    Mehrere Dämme ermöglichten den erhöhten Blick auf versteckte Schilfweiher mit Krickenten; der milchige Nachmittags- Dunst und das Rheinhöhenpanorama im Hintergrund liessen selbst die alleinstehenden beiden jungen Eichen dramatisch und pittoresk wirken. Die flache Landschaft lässt den weiten Blick zu.
    Vielleicht ist dies ja eines der holländischen Geheimnisse: ein so kleines Land ermöglicht derart viel…..Weitsicht!??(Wortwahl)

  51. Holy01, wenn man an D keinen...
    Holy01, wenn man an D keinen Hochverrat begehen kann – mangels Souveränitat –
    an wem dann?
    Doch nur an den ‚Siegermächten‘ oder, und da wird es wegen der Auswahl kompliziert
    und erschwert die Sündenbocksuche.

  52. Um die Ecke gedacht:...
    Um die Ecke gedacht:
    Gesetzten Falles – Deutschland ist – nachdem wir für geleistete Bürgschaften gerade-stehen mussten – seinerseits pleite – könnte ja sein, oder?
    Gesetzten Falles – die anderen Staaten wollen für „Nazi“ – Deutschland ihrerseits keine Euros ´rausrücken – könnte ja sein, oder?
    Tja… dann könnte das undemokratisches ESM-7-Tage-Durchgriffsrecht letztendlich uns zu Hilfe kommen.
    Undenkbar?
    Und vor allem – verdammt schwierig hier moralisch zu denken!

  53. @Holly: ich seh das nicht so...
    @Holly: ich seh das nicht so negativ, wenn ein Politiker mal Realbedingungen ausspricht, unter denen er sich bewegt.

  54. Schön + gut. Doch nun wollen...
    Schön + gut. Doch nun wollen wir wieder etwas vom Interieur sehen und lesen. Falls noch nicht aufgeräumt ist, darf der See oder der Berg einspringen. Aber dann.

  55. Lieber Holly01@: Danke für...
    Lieber Holly01@: Danke für den Hinweis, war mir jedoch alles bekannt. Dies jedoch aus solchem Mund grämlich-süffisant zu hören ohne grösseren Vorbehalt-des is scho a Hamma. Fehlte nur noch der logische Hinweis, dass wir zwar ein Grundgesetz, aber eben keine Verfassung im klassischen Sinne des Staatsrechtes haben (ungedacht der noch bestehenden alliierten Vorbehalte).
    Bettelbaron@:Bitte um Nachsicht, ist der Unschärferelation meiner minimalen Kenntnisse und Fähigkeiten geschuldet. Im Übrigen wäre diese Nation zu einem dritten militärischen Solo-Anlauf so oder so nicht mehr fähig gewesen.
    suum quique ;-)

  56. Ich habe hier schon die...
    Ich habe hier schon die Gastbeiträge über Champagner und Tafelmusik.
    .
    Gabriele, ich denke, man würde vor diesem Fall doch die gelddruckmaschinen anwerfen. Oder sich mit dem Auseinanderbrechen abfinden, was meines Erachtens, würde man es klug machen und einen Euro der zwei geschwindigkeiten einführen, mit einem gewissen Ausgleichsventil, vielleicht von allen Lösungen am weenigsten schlimm wäre.

  57. "Da bin ich doch froh, dass...
    „Da bin ich doch froh, dass die Texaner uns nicht gelyncht haben“ (Goofy)
    „Wieso hätten sie sollen, wir hatten mit dem Viehdiebstahl doch nichts zu tun“. (Micky)
    „Schon schon, aber die hatten ein nagelneues Seil dabei. Das hätten die sicher gerne ausprobiert“. (Goofy).
    .
    (Quellenangaben wie oben).

  58. @gabriele: die (deutsche)...
    @gabriele: die (deutsche) Politik muß nicht nur um eine, sondern um mehrere Ecken denken, und dann ist die Frage, war es eine Ecke zuwenig oder zuviel. Das macht sie auch oftmals so unverständlich.

  59. (Bevor wieder getafelt wird,...
    (Bevor wieder getafelt wird, was wir keinesfalls geringsschätzen)
    @Guignol: „Im Übrigen“ – man fragt sich halt, „warum?“. Timeout (etruskische Sybille) oder vorübergehende Tüddelphase (30jähriger Krieg, HRR um 1800)…

  60. Diese eigentliche Bennenung...
    Diese eigentliche Bennenung der im Blogthema genannten Handgreiflichkeit erfolgte mehr als ein Jahrhunder später. Nach der tieferen Schuldfrage wird dabei während der emotionalen Aufregung, meistens von grösseren aufgewühlten (Volks-)Massen nicht lange gefragt, das Recht bleibt da aussen vor. Belassen wir die Aburteilung lieber solchen Courts wie in Den Haag.
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Lynchjustiz
    Hier lebte auch ein sehr interessanter Oranier und hatte die Stadt Den Haag mit dem schönen Palais Mauritshuis beglückt. Die Stadt Kleve verdankt ihm auch einiges Sehenswertes.
    Die Abkömmlinge der alten Fürstenhäuser waren zumindest keine Oligarchen, eben doch Aristokraten. Zwar nicht immer ohne Fehl und Tadel, hielten aber auf Ehre. Einer Münze, der heutzutage oft der Goldgehalt mangelt.
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Johann_Moritz_(Nassau-Siegen)

  61. HansMeier555@: Paulchen...
    HansMeier555@: Paulchen Panther aus Ihren Mickymouse-Stories ist ja hierzulande in unsägliche Bedrängnis geraten. Die Blutspur quer durch Deutschland von diesen „unerkannten“ braunen Lynchern wird uns noch lange beschäftigen. Den Gemordeten muß zumindest öffentliche Genugtuung geleistet werden.

  62. OT:
    Wo ist eigentlich das...

    OT:
    Wo ist eigentlich das west-östliche Sofa geblieben? War wohl eine Kurzzeiterscheinung, um klicks zu generieren. Dann zog die Karawane weiter.
    .
    Auf dem Tahir-Platz gibt es wieder Tote.
    Zu Syrien gibt es auch einiges zu schreiben.

  63. E.R. Langen@: Deutschland kann...
    E.R. Langen@: Deutschland kann sehr garstig und ungemütlich sein. Hinzu kommt: Die Tortenkutsche ist leider in einen Stau, von „occupy“ verursacht, geraten.

  64. Das war ein Versuch zu zeigen,...
    Das war ein Versuch zu zeigen, was man machen könnte. Aber wenn sich der eine Teil reinhängt und die Lektionen, die man daraus hätte lernen können, nicht ankommen… am Engagement hat es nicht gefehlt. Damals gab es einfach eine Lücke, die wir gefüllt haben. Heute liegt das bei anderen. Ich weiss es nicht. Ich habe aber auch keine Lust mehr.

  65. (Auf den Rahmen. Beim Thema...
    (Auf den Rahmen. Beim Thema wäre es was anderes.)

  66. @GG
    Wen soll das...

    @GG
    Wen soll das beschäftigen? Die Medien vielleicht? Oder die Bundesanwaltschaft? Oder die Stiftung Aufarbeitung? — Das beschäftigt nur ein paar linke Spinner, Antifas und so, die selber unter VfS-Beobachtung stehen.

  67. Dieses Land wird von...
    Dieses Land wird von Geheimdiensten regiert und nicht von den Chaoten aus dem Computerclub.

  68. Gott sei Dank!...
    Gott sei Dank!

  69. Hm, Champagner ist noch ein...
    Hm, Champagner ist noch ein bißchen früh, bis Silvester ist es noch eine Weile hin. Was man als Wegepunkte für Kulturgeschichtliches auch mal hernehmen könnte:
    – Sauerbraten. Ein recht altes Rezept, noch mit der Vor-Kühlschrank-Konservierungstechnik „in Essig legen“ und – da wirds jetzt interessant – einem ganzen Strauß an Gewürz. Importiertem Gewürz. Seit jeher. Und da wäre es mal aufschlußreich, zu betrachten, wo das denn herkam – zeitenweise gewiß von den Holländern, die die Gewürzinseln unter ihre Fuchtel brachten.
    – Weiters mit Gewürz und Drogen: die Paradieskörner. Das muß irgendwas Afrikanisches sein, das wohl so um 1400-1500 (?) in D reißenden Absatz gefunden haben soll. Vor paar Jahren konnten Archäologen anläßlich einer Ausgrabung eines Aborts wohl endlich mal die Pflanze bestimmen, über die man lange herumrätselte. Was es damit auf sich hatte – wo das angebaut wurde, wer das wem verkaufte, und wer das wie zu sich nahm, würde ich gern mal genauer wissen.

    Ist doch jetzt Winterszeit, Glühweinzeit…

  70. @hansmeier: ja natürlich die...
    @hansmeier: ja natürlich die Medien, wen sonst. Die sind ja auch noch da.

  71. @colorcraze – Herr Schäuble...
    @colorcraze – Herr Schäuble hat die Eckpunkte seiner Realbedingungen selbst gesetzt. Dann aber ist sein Plan nicht so gelaufen, wie er hoffte. Pech gehabt! Und falls er glaubt, dass ich das Theater vom 5.Juli in Karlsruhe wiederhole,
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2011/07/10/putzen-im-grossbuergerkanon-1-ballett.aspx
    (Mein Kommentar am 11. Juli 2011 um 12:05)
    .
    hat er sich getäuscht. Zu den Verhandlungen “Beteiligungsrechte des Bundestages/EFSF“ und „ESM/Euro-Plus-Pakt“ in der kommenden Woche werde ich nicht gehen.

  72. @ HM
    Politik ist m E immer...

    @ HM
    Politik ist m E immer eine Klassenangelegenheit (ja das klingt jetzt verdaechtig nach M&E). Die Menschheit rottet sich immer zu Cliquen mit aehnl. Ansichten, Herkunft etc. Da fehlt dann leider der Input von aussen, kein Wunder wenn da jede Clique von den Geheimdiensten bis zum Kabi ett jeder nur die eigenen Ideen wiederkaeut…

  73. HansMeier555@:"Tjaha, Ordnung...
    HansMeier555@:“Tjaha, Ordnung muß sein!“ Sprach der Barbier und rasierte alle Kunden gleichmäßig über den verlausten Kamm. Reklamation ausgeschlossen. S. AGB
    an der Wand hängend.

  74. Grandioser Artikel, man merkt...
    Grandioser Artikel, man merkt den Kulturgeschichtler fast auf jeder Zeile. Mein Hobby ist schon seit Jahrzehnten die VOC, deshalb vermisse ich einen Namen:Jan Pieterszon Coen. Vielleicht gelingt es dem werten Don in einem Beitrag im Zusammenhang mit der soeben zu Ende gegangenen Reise des US-Präsidenten in den Pazifik.
    Coen sorgte unablässig und mit brachialen Methoden für die Vergrößerung des Einflussgebietes der VOC in diesem Raum. Es gibt viele Paralellen zur heutigen Zeit.

  75. Dieses Land wird von...
    Dieses Land wird von Geheimdiensten regiert
    .
    HansMeier555, das war mir so nicht bekannt. Wie machen die das denn, die Geheimdienste? Und welche sind es?

  76. Stimmt, die grosse Frage ist,...
    Stimmt, die grosse Frage ist, wie man auch diesmal die Handelsverluste mit dem Fernen Osten zurückholt. Damals war es das Opium, mit dem man China ausplünderte. Diesmal der Staatsbankrott? Die Chinesen werden auch diesmal wieder Kunden brauchen, nachdem die Ferengi nicht an der Art von Produkten Interesse haben.

  77. @Grand Guignol 11:40

    Meine...
    @Grand Guignol 11:40
    Meine Bemerkung über das Niveau der Kommentatoren bezog sich auf das Pärchen im Schäuble-Clip und nicht auf Sie. Es sei denn, na ja, das glaube ich einfach nicht.
    .
    „Kulturgeschichtler“ finde ich ziemlich despektierlich.

  78. sehr schade um das verwaiste...
    sehr schade um das verwaiste westöstliche polstermöbel, der rahmen ist schon verwurmt, und den rest werden drum der rost und die motten fressen. wer die lücke heute füllt, ist mir verborgen.

  79. Ach mei, wenn man aus Bayern...
    Ach mei, wenn man aus Bayern kommt oder mit Wirtschafts-PR in Medien und Firmen zu tun hat, kennt man schlimmere Bezeichnungen für Nichtganzsoungebildete.

  80. @E.R.Langen.
    .
    Das sagen die...

    @E.R.Langen.
    .
    Das sagen die sellber.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Uhl#Staatstrojaner

  81. Ich halte es für einen...
    Ich halte es für einen schweren zivilisatorischen Rückschritt, daß in gegenwärtigen Zeitläuften in Bankierskreisen so wenig Unfälle beim Reinigen der Schußwaffe auftreten. Man trinkt lieber seinen Loreley Extra Cuvée und hält sich dabei für einen Meister des Universums. Auch eine Form von späteuropäischer Dekadenz. Andererseits möchte ich die Zustände im Amsterdamer Spinnhaus auch nicht wieder haben. Ist es aber nicht aufschlußreich, daß die Heren zeventien seinerzeit auch so anonym waren wie es die derzeitigen Nutznießer sind? Und sie verstanden es damals auch prächtig, Verluste zu sozialisieren und Gewinne zu privatisieren. Den einen oder anderen Repräsentanten kann man da schon opfern. De Witt, Oldenbarnevelt, egal. De Ruyter hatte ja Glück, daß er auf See umkam.
    „Sagt doch, gestrenger Herr, wo find ich auch
    Den Sitz in Utrecht der Regierung?“

  82. Tja da hab ich wohl den Bogen...
    Tja da hab ich wohl den Bogen überspannt.

  83. Savall, das hat wohl etwas mit...
    Savall, das hat wohl etwas mit dem sich verändernden Unrechtsbewusstsein zu tun:
    .
    http://www.ritholtz.com/blog/2011/11/%E2%80%9Cif-only-they-enforced-bank-regulations-like-they-do-zuccotti-park-rules-we-wouldn%E2%80%99t-be-in-this-mess%E2%80%9D/

  84. @Savall
    .
    Vielleicht muss man...

    @Savall
    .
    Vielleicht muss man Gumperts letzte Äußerung (die ziemlich frivol ist, wenn Sie mich fragen) in diesem Sinne begreifen. Ob französisch oder russisch, Hauptsache Roulette.

  85. @DA 14:35
    Unrechtsbewußtsein...

    @DA 14:35
    Unrechtsbewußtsein ist in weiten Teilen überhaupt nicht mehr vorhanden.
    Und das völlig unabhängig vom sozialen Status.
    Unrecht begehen nur die anderen; da (vor)verurteilt man immer ganz schnell und gerne. Sich selbst weiß man immer zu exkulpieren !

  86. "Gut, gut, gut. Denn der...
    „Gut, gut, gut. Denn der Richter log; nicht wahr?
    So oft: und also log er gestern mir.“
    Das ist es, was mich wirklich aufregt. Die Bankster fühlen sich tatsächlich im Recht. Nucingen wußte wenigstens, daß er ein schlechter Mensch war. Heute halten sich die Burschen für unabkömmlich. Werch ein Illtum. Kleiner Literaturtipp zu dem ganzen Thema: Neal Stephenson, Barock-Trilogie (Quicksilver/Confusion/Principia). Schundromane natürlich, aber blendend geschrieben und mit etwelchen Verschwörungstheorien.Schöne Lektüre für lange Winterabende. Ich glaube, die Landbank und den Südseeschwindel hatten wir schon mal als Thema, oder?

  87. HansMeier555@: I wo, Sie haben...
    HansMeier555@: I wo, Sie haben nur die Uhl in den Blog getragen. Wo Sie recht haben haben Sie recht.
    ..
    Im Net Streife gehen. Man sollte unbedingt Netmilizen aufstellen. Zwecks Unter-stützung der überlasteten Ordnungskräfte.

  88. bettelbaron@: Fast hätt ichs...
    bettelbaron@: Fast hätt ichs geglaubt ;-)

  89. Savall@ Habe mir, trotz...
    Savall@ Habe mir, trotz Verletzung Ihrer Urheberrechte, einige kleinere Korrekturen an Ihrem Text erlaubt:
    >Ich halte es für einen schweren zivilisatorischen Rückschritt, daß in gegenwärtigen Zeitläuften in Bankierskreisen so wenig Auffällige beim Bereinigen der Konten auffallen.<

  90. HansMeier555@: Im...
    HansMeier555@: Im Boulevardstück: „Wie hätten Sie´S denn gern: Französisch oder Russisch? Wir können auch anders. Normal eh!“

  91. kann mir jemanden von den gut...
    kann mir jemanden von den gut vernetzten hier einen guten onkologen zu Glioblastoma multiforme nennen. betrifft nicht mich direkt und die info kann auch direkt an DA gehen, er kennt meine email. danke

  92. Don Ferrando, die weitere...
    Don Ferrando, die weitere Geschichte von de Witt und seinen Nachfolgern zeigt auch das überdeutlich. Man sagte sich, das Ausweiden der Person sei eine prima Sache und ein Dienst am Staat.

  93. @GG
    Nicht damit, sondern...

    @GG
    Nicht damit, sondern drüben bei der F.D.P.
    Die stellen nix mehr frei, was ich dort poste, und wenn es noch so harmlos ist.

  94. zu HM555 12:42 etwas...
    zu HM555 12:42 etwas literatur
    Deutsche Ausgabe: NATO- Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung. Orell Füssli, Zürich 2008, ISBN 978-3-280-06106-0.
    v.a. das vorwort (?) in dem er über den prozess gegen andreotti berichtet..

  95. "Les honeurs, c'est la fausse...
    „Les honeurs, c’est la fausse monnaye de l’honneur“ (Elie de St Marc, champs des braises, aber sicher nicht von ihm erfunden…Überhaupt eine interessante Person)

  96. Wofür steht bei der F.D.P....
    Wofür steht bei der F.D.P. das F.?

  97. HansMeier555@: Vielleicht...
    HansMeier555@: Vielleicht Fraternisierung (fraternité=Brüderlichkeit)? Ausserdem: Sie sind aber auch wirklich pöse.

  98. Die ferengi mögen auf einer...
    Die ferengi mögen auf einer achtlos weggeworfenen Bananenschale ausrutschen und da
    ihre Beine alle miteinander verknotet sind …tja, dumm gelaufen.
    .
    Ich gebe diese Hoffnung nicht auf!

  99. "Best Practice" kann gut sein....
    „Best Practice“ kann gut sein. Bei Verwendung von Anglizismen durch Unternehmen und Politiker wird immer kaschiert und betrogen, Euphemismus betrieben. So wie ja die Badbank niemandes Kind ist, sie ist einfach nur da. Irgendwie herrenlos abgestellt, nur vom Steuerzahler getragen.
    Die Geschichte der Tulpenzwiebel spricht ja auch fuer sich. Im spaeteren New York wollten diese Kaufleute auch ganz gross rauskommen, uebernommen haben es dann allerdings die Englaender. Pues bien, hier in Spanien sind jetzt auch wieder die anderen dran. Die Sozis hat man erstmal vertrieben zum Preis von 21,5% Arbeitslosigkeit. Mal sehen, was die sich einfallen lassen.

  100. Gerade habe ich die...
    Gerade habe ich die Brüderlichen gebeten, wenigstens zu sagen, dass sie nicht alle Kommentare freistellen.

  101. @filou
    .
    Statt solchen...

    @filou
    .
    Statt solchen Büchern sollten Sie lieber Blogs lesen.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,798906,00.html

  102. Obwohl die Decke da neu...
    Obwohl die Decke da neu gestrichen werden muss.

  103. Entweder bin ich blind, oder...
    Entweder bin ich blind, oder man kommt zu den Blogs nur noch über die Kopfzeile.

  104. Die Niederländer. Ich...
    Die Niederländer. Ich hatte einmal einen Arbeitskollegen, einen Holländer. Seine Devise war
    „Keep in touch
    with the Dutch“.

  105. @E.R. Langen: "Wie machen die...
    @E.R. Langen: „Wie machen die das denn, die Geheimdienste?“ Ja entweder geheim oder sie sind keine, wäre meine Logik…
    @Hansmeier(15:34): also so explizit wollen wir doch nicht werden… (15:26) Ich sags ja, Hyperschalldrohnen. Die bringt so schnell nichts von ihrer Mission ab.
    @bwrtholdIV: auweh, Hirntumor? Daran sind 3 Lehrer (2 w, 1 m) von mir gestorben, ich brachte das immer in Zusammenhang mit dem Stinkegebäude, in dem sie jahrelang unterrichten mußten – da war massig PVC verbaut und mit Xylamon dunkel hatte man auch nicht gespart. Hm.

  106. Gratulation, werter Hausherr,...
    Gratulation, werter Hausherr, Ihre hieisge Blog-Überschrift steht derzeit bei
    http://newstral.com/
    (vormals DNND) als eine der 3 FAZ-Headlines auf dem Bildschirm
    wg. Neues Geld:
    man hört gerüchteweise, dass König & Bauer neue Gelddruckmaschinen gebaut hätte, die vom TÜV abgenommen worden sind und dass der Umsatz der einschlägigen Spezialpapierhersteller in den letzten Monaten stark gestiegen sei. Hör nur ich da die Flöhe husten?

  107. ...ja wirklich lustig, da...
    …ja wirklich lustig, da wurde ein ziemlich erfolgreiches liberales Wirtschaftswesen von einer Allianz aus französischen etatistischen Despoten, heimischen ultrakonservativen Adligen und dem Pöbel mit brutaler Gewalt zerstört, seine Exponenten gefoltert und bestialisch getötet. Und die Stützen der Gesellschaft, die Ihren Blog lesen, empfinden das als quasi kulinarischen Genuss…

  108. Ich weiß gar nicht, Grand...
    Ich weiß gar nicht, Grand Guignol, ob ich an unter Pseudonym verfaßten Sätzen Urheberrechte haben kann. Der arme Jordi Savall kann auf jeden Fall nichts dafür. Es ist allerdings für unsere Gegenwart beschämend, daß die Meister des Universums am Ende dann doch zu Mutti gelaufen kommen, um ihr kaputtes Spielzeug repariert zu kriegen.
    Ich vermute, HansMeier555, daß Herr Gumbrecht noch nie „The Deer Hunter“ gesehen hat, sonst würde er nicht so leichtfüßig darüber parlieren. Da wir übrigens beim Thema Selbstmord sind und das am heutigen Tag, nun Kleist zum dritten:
    „Vollwichtig neugeprägte Gulden sind’s.
    Sieh her, das Antlitz hier des Spanierkönigs:
    Meinst du, daß dich der König wird betrügen?“

  109. @B4 – Zum Thema Zürich und...
    @B4 – Zum Thema Zürich und Schäuble. Letztes Jahr war ich für einen Tag in Zürich bevor ich zu einer Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts in Sachen „Dublin II Verordnung“ weiterfuhr. In den letzten 25 Jahren war ich nie in Zürich. Am nächsten Tag las ich mit großem Interesse in der Zeitung, dass Herr Schäuble unerwartet am gleichen Tag in die Stadt gekommen war, um das Steuerhinterziehungsabkommen auszuhandeln. Mir ist das egal, denn erstens zahle ich meine Steuern in den Niederlanden und zweitens hat die UBS aus eigener Initiative mein einziges Schweizer Konto 2005 aufgelöst, wie ich schon erwähnte:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2011/09/06/die-grosse-tegernsee-diaet.aspx
    (mein Kommentar am 06. September 2011, 16:46 und 18:44
    .
    Aber ich hab mich doch gefragt, warum der Herr Minister am selben Tag nach Zürich eilte. Wollte er mir dort womöglich über den Weg laufen? Ein Schelm, der danach fragt, ob es einen Grund gibt, dass Herr Schäuble höchstpersönlich und unerwartet in die Schweiz reist, um dieses Abkommen zu verhandeln, demzufolge die deutsche Bundesregierung an den Namen der Kontoinhaber, die Steuern hinterzogen oder ein anonymes Konto zur Geldwäsche benutzt haben, nicht interessiert ist.

  110. Best Practice!
    +1

    @ HM555

    F...
    Best Practice!
    +1
    @ HM555
    F = Ferengi

  111. iKunst. Titel:...
    iKunst. Titel: Akklamation.
    Die Vergangenheitsbewältigung muss endlich ein Ende haben! Rief die Dame von Rechts. Ja, Schluss damit. Drückte ein Herr aus der Mitte Rechts nach. Abschaffen! Skandierte ein Chor von Mitte-Rechts-Hinten. Abschaffen! Das hätten sie wohl gerne, was! Rief ein Herr von Links. Jaja, alles vergessen, was war, das ist typisch für diese EwigGestrigen! Staunte eine Dame von Nebenan. Von links klagte ein junger Mann: Was ist denn Vergangenheit? Nur weil du noch keine hast! Schimpfte eine Dame von Links-Innen und rief: Vergangenheitsbewältigung Jetzt! Ruhe! Schrie ein Herr aus der Mitte. Bringt sie zum Schweigen! Skandierte der Chor aus Mitte-Rechts.
    Gegenwartsbewältigung Sofort! Forderte ein Herr mit roter Nase von Vorne.
    Sogleich stimmten einige Herren und Damen von Mitte-Links ein: Gegenwartsbewältigung, Gegenwartsbewältigung, Gegenwartsbewältigung! Von ganz Links kam nur Gemurmel. Von ganz rechts Aussen rief eine Dame: Her mit der Vergangenheit! Her mit der Vergangenheit! Wieder die Vergangenheit! Ein Herr von Links blaffte sie an: Schweig! Nieder mit der Vergangenheit! Fügte der Herr noch an. Von Mitte-Hinten setzte ein Chor ein: Wir wollen Bewältigung, wir wollen Bewältigung, wir wollen Bewältigung! Ruhe! Schrie der Chor von Rechts: Ruhe Jetzt! Was denn nun? staunte der junge Mann. Ach, lasst mich doch mit der Vergangenheit in Ruhe, wir haben doch schon genug Probleme! Winkte ein Herr von Mitte-Mitte ab und drängte nach Hinten.
    Gemüse für Alle! forderte der Herr mit der roten Nase lautstark.
    Die Vergangenheit muss ruhen! rief ein Mann von Rechts-Vorne. Nebenan staunte die Dame: Wann kommen Wir denn mal auf die Idee der Zukunftsbewältigung?
    Ende iKunst. Guten Abend.

  112. Die Sache ist im prinzip...
    Die Sache ist im prinzip seicht. Man ist den Hasen.

  113. HansMeier555: Gelänge es, den...
    HansMeier555: Gelänge es, den Thüringer Verfassungsschutz zu inhaftieren, wäre das Naziproblem gelöst: 95% der rechten Schurken säßen hinter Gittern. Die 5%, denen nicht gelang, beim Thüringer Verfassungsschutz angestellt zu werden oder ein V-Entgelt zu bekommen, haben einen IQ < 50 und sind keine echte Gefahr. . Seume, der große Freiheitsdichter, sang einst: "Dreck schützt Dreck". So läuft denn, Friedrich will es für seine braunen Freunde so, der Abschaum frei herum. . Frau Leu-Schnar. will die Opferfamilien "entschädigen". Große Geste, doch billig mit Steuergeldern efüttert, als wären wir Zahler schuld. Wie wäre es, zahlte sie aus dem weit überzogenen Salär der obersten Versagerin der deutschen Justiz? Oder, da sie das empören wird, aus dem Etat des Thüringer Verfassungsschutzes? Da wäre das viele Geld erstmals sinnvoll verwendet. Aber nein, zahlen fürs Versagen der Nullen im Amt werden - wir.

  114. HansMeier555: das Zitat vom...
    HansMeier555: das Zitat vom Uhl habe ich auch mit Erstaunen zur Kenntnis genommen: das land wird „regiert“ von „Sicherheitsbeamten“. Eine Aussage von erstaunlicher Demokratieferne. Aber womöglich eine ehrliche.

  115. OT, aber da bertholdIV gerade...
    OT, aber da bertholdIV gerade mal wieder die Mysterien der Vergangenheit aufgebracht hat – der beste Artikel zum derzeitigen Schäumskandal, der mir zugeflattert ist, ist der hier: http://www.doriangrey.net/index.php?issue=11&page=article&p=2&id=z&c=3 – vor allem, wem das alles in den Kram paßt, finde ich doch sehr… aufschlußreich. Daß einer der Toten „Mundlos“ geheißen haben soll, kann man schier nicht glauben…

  116. F wie Fersager...
    F wie Fersager

  117. Ich will nicht islamkritisch...
    Ich will nicht islamkritisch auftreten und behaupten, körperliche Gewalt sei als Strafe rundweg abzulehnen. Nur ist sie in Europa etwas aus der Mode, kulturell bedingt. Daher bitte ich, etwas angemessenere Rachephantasien zu entwickeln.

  118. Haben die Glück, dass der Don...
    Haben die Glück, dass der Don kein Fleischfresser ist. Das wird noch lustig in den kommenden Tagen und Wochen.

  119. Wieso kriegt jetzt eigentlich...
    Wieso kriegt jetzt eigentlich jeder, der sich dazu berufen fühlt einen Blog bei der FAZ. Hauptsache das Thema ist möglichst irrelevant und der Blog hat 2 regelmäßige Leser. Ich habe nichts gegen diversivität, aber wen will man mit einem comic blog beeindrucken? Wer liest das, der auch gleichzeitig die Faz liest?
    Außerdem wenn ich Comic Nerd bin, dann lese ich doch auch den Comic Nerd Blog und nicht den Comic Blog der Faz. Wenn ich einen Wirtschaftsblog lesen möchte lese ich seekingalpha oder epicureandealmaker(kann ich dem Don nur empfehlen). Muss es nicht irgendwie zur Zielgruppe passen, oder hat man beschlossen solange das Thema skuril genug ist kriegt man einen eigenen Blog.
    So wie den Supermarktblog. Ich könnte was schreiben zu anabolen Steroiden oder Bienenzucht. Das wäre sicher für genauso viele interessant.
    Nichts desto trotz, freue ich mich schon auf die nächste Ausgabe der Stützen, hoffentlich mit dem ein oder anderen Rezept/Empfehlung um gut durch den Winter zu kommen. Es freut mich immer sehr wenn, der aktuelle Artikel auf der Startseite verlinkt ist und ich mich nicht durch das Dickicht von Faz Randgruppen Blogs schlagen muss. In diesem Sinne.
    Frohes Schreiben!

  120. Wenn ich jetzt wuesste, was...
    Wenn ich jetzt wuesste, was HM555 um 17 Uhr 55 Minuten gemeint haben koennte…
    .
    (Wird schon sowas sein…)

  121. E.R. Langen, man hatte es...
    E.R. Langen, man hatte es immer gewusst-und der Film hat auch was troestliches.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=8fitl4ARpIc

  122. @kaktus: das Comic-Blog...
    @kaktus: das Comic-Blog existiert schon eine ganze Weile und wird betrieben von Andreas Platthaus, der von Comics etwas zu verstehen scheint und FAZ-Feuilletonist ist. Hausmarke also. Obendrein ist er bei den Donaldisten, was ich von einem Kollegen weiss, der dort auch mal quakte. Allerdings lese ich weder das Blog noch Comics überhaupt — außer die von meinem Sohn geschriebenen. Wir wollen ja wohl nicht die Märkte (Klickzahlen) über das Existenzrecht von Blogs entscheiden lassen.
    .
    @HansMeier: Nach den zehn Beiträgen nebenan erlaube ich mir die Frage: Was haben Sie denn mit den anderen 45 nicht freigeschalteten Beiträgen gemacht? Stellen Sie die doch hier rein! DA ist ein herzensguter Gastgeber und wir lesen eh alles.

  123. Werter AltLib, auch die...
    Werter AltLib, auch die ziemlich erfolgreichen liberalen WIrtschaftsysteme scheitern
    nicht an ihren Gegnern, sondern nur an sich selbst.
    Man übersieht gern Einiges – im Erfolg.
    .
    Die ‚Kleinen‘ müssen immer etwas besser aufpassen, wenn sie überleben wollen. Ihnen
    verzeiht man nicht, wenn sie ihre Fahne in den falschen Wind hängen.
    Bei den ‚Großen‘ ist man heute weiter, die werden nicht mehr gehängt oder ausgeweidet ( ääh – in Europa ).
    Es genügt, wenn man sie isolieren kann und sie unter Beobachtung stellt. Neue Feinde
    sind nicht sehr erwünscht – zu unsicher.
    Sie wissen ja, die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen – eben darum.

  124. Tatsache ist, dass die im...
    Tatsache ist, dass die im Wirtschaftsblog von mir nichts nicht nichts mehr freistellen. Obwohl nichts übler war als das, was sie zuletzt nch freigestellt haben.
    Ich habe auch kein F-Wort benutzt. Nur den Namen „Helge Schneider“ erwähnt. Offenbar haben die was gegen Ruhrpöttler, das wird es sein.

  125. Ich habe sie gebeten,...
    Ich habe sie gebeten, wenigstens den übrigen Lesern mitzuteilein, dass sie Zensur ausüben, daber audh dieser Bitte wurde nicht entsprochen.

  126. @Savall
    .
    So parliert über...

    @Savall
    .
    So parliert über Selbstmord jemand, der noch nie jemanden kannte, der sich im Ernst die Pulsadern aufschneiden wollte. Der zieht dannn ironisch die Augenbrauen darüber zusammen, dass der „Nannystaat“ den Selbstmord bekämpft.
    Soviel Klugheit und soviel monströse Dummheit auf engstem Raum, das wäre echt mal eine eigene Betrachtung wert. (Ich für mch nenne das „Kampfwichsertum“).

  127. Oligarchen lynchen im Goldenen...
    Oligarchen lynchen im Goldenen Zeitalter? – 50 Mio gefällt das!

  128. Das war irgendwie...
    Das war irgendwie unappetitlich.

  129. Nun ja. Besondere Zeiten,...
    Nun ja. Besondere Zeiten, besondere Speisekarten.
    .
    HM555, was soll ich sagen: Doer hat man eben andere Kriterien. Man wird sehen, ob es Erfolg hat. Wenn ich in der Überschrift schon „der Grieche“ lese, würde ich meinen: Da will ich nicht kommentieren.

  130. Die Griechen, die...
    Die Griechen, die riechen.
    .
    Sie erwähnten Gastbeiträge über Champagner?

  131. Ja. Ich habe ihn schon...
    Ja. Ich habe ihn schon vorliegen. Heute Musik, Freitag kochen, Sonntag Champagner.

  132. @bertholdIV
    Ab nach...

    @bertholdIV
    Ab nach Heidelberg, Wolfgang Wick und Kollegen!

  133. Off Topic, aber ein Kommentar...
    Off Topic, aber ein Kommentar zu einem längst vergangenen Beitrag: „Svenja Flaßpöhler: Wir Genussarbeiter“ z.B. unter: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1609554/

  134. Heute also zum Mitsingen: ......
    Heute also zum Mitsingen: … die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?

  135. @colorcraze 21. November 2011,...
    @colorcraze 21. November 2011, 19:10
    ja das ist ganz scheisse. zu ihren vermutete´n ursachen würde ich schon zustimmen, aber in diesem fall eher nicht

  136. In der Reihenfolge? Ach!
    Erst...

    In der Reihenfolge? Ach!
    Erst kochen (Essen), dazu Musik, dann Champagner mit Musik. Und dann? Dann senken wir den Vorhang, die Kamera schwenkt auf die Kommodenuhr, sanfte Abblende-am naechsten Morgen Weltuntergang mit Paukenschlag.

  137. HansMeier555 6:18, ist mir...
    HansMeier555 6:18, ist mir beim Netzökonom auch passiert, ich habe allerdings
    schneller aufgegeben, als Sie.
    .
    Ist das für Anhänger eines „liberalen“ Wirtschaftssystem ( der Markt entscheidet)
    nicht sehr – puhh – komisch, diese Überempfindlichkeit?
    Andererseits fühlte ich mich auch geehrt, wer nimmt einem sonst schon so ernst :-)
    .
    Leider sind diese Ökonomen in der Frage was will ich erben, keine Entscheidungshilfe.

  138. leider war ich durch Autos...
    leider war ich durch Autos abgelenkt , aber zum Thema fiel mir auch nicht
    allzuviel ein , bis die Lamberti-Kirche in Münster wieder in Erinnerung kam .
    Dort sind noch drei zur Zeit ungenutzte Käfige im Turm über deren Ver-
    wendung man ja einmal in Ruhe nachdenken kann . mfG.T.

  139. F=Fielleicht...
    F=Fielleicht Freigekauft.
    ..
    Oligarchen unter Verfassungsschutz gestellt.
    ..
    Ein Zollbeamter Namens Friedrich.
    ..
    Die anpassungsfähigen EU-Verträge werden als Wandelanleihen mit EU-Bonds unterfüttert, samten überwölbt vom mutualen EFSM, garantiert von Bad Banks, geratet von den besten, verschwiegensten, solidesten, kompetentesten, globalsten, unfehlbarsten Agenturen.
    ..
    Die Vergangenheit ruht nicht eher.
    ..
    Helge Schneider for President.
    ..
    Ihre Sicherheit in guten Händen.
    ..
    Die Dienste werden zentralisiert und benötigen mehr Personal.
    ..
    Die Koinzidenz der Ereignisse: Mundlos erschießt sich, krampfhaft bemüht Kumpel
    ebenfalss mundtot zumachen, dabei fackelt ne Hütte ganz woanders ab und die Kronzeugin kriegt den Mund nicht auf.
    ..
    Goldener Herbst.

  140. Lieber E.R. Binvonhier,
    "...

    Lieber E.R. Binvonhier,
    “ …ist mir beim Netzökonom auch passiert, ich habe allerdings schneller aufgegeben, als Sie.“
    .
    Nase ist dicht, der Hals kratzt, die de Witt’sche Lernkurve, die ich hier habe, will nicht so wie meine Fieberkurve, aber soviel:
    Vielleicht prüfen deren Türsteher diejenigen positiv auf „persona non grata“, wer alles beim Don kommentiert. FAZ-sche Differentialdiagnose.
    .
    Gratinierte verfieberte Grüße
    (Habe im letzen halben Jahr bei 3 anderen FAZ-Blogs zu kommentieren versucht. Vollkommen harmlose Sätze. Außerdem bin ich harmlos. Ergebnis: kein Reinkommen. Besonders unverständlich fand ich es bei dieser Tierbloggerin, habe ihren Eintrag sogar gelobt und war sehr manierlich. Aber vielleicht wollen sie auch gar nicht kommentiert werden. Ausnahme Ingendaay (Sanchos Esel).
    .
    Fazit (sic! :-) ): Die Arbeit spar ich mir bei denen, 45 Versuche würde ich garantiert nicht machen, habe ja sonst nix zu tun, hä? ^^
    Schad für diejenigen FAZ-Blogger, die dennoch gerne kommentiert werden wollten und von denen man es dann nie erfahren wird. Aber so ist es nun einmal.

  141. Ehre wem Ehre gebührt: Stefan...
    Ehre wem Ehre gebührt: Stefan Löwenstein vom Bundeswehrblog hat mich noch nie zensiert und hat alle meine Frechheiten geduldig ertragen.
    Vielleicht gibt es ihn ja doch, den charakterlichen Unterschied zwischen Helden und Händlern.

  142. lieben dank für die hinweise...
    lieben dank für die hinweise

  143. Wer hat sich in Holland...
    Wer hat sich in Holland verfahren und ist auf einem Polder gelandet?
    Gespensterhaft – ehrlich!

  144. Auf mich wirkt diese Haltung...
    Auf mich wirkt diese Haltung oberlehrerhaft humorlos: In meinem Klassenzimmer bin ich der Klügste, bestimmer wer zu Wort kommt, und alle müssen vor mir ehrfürchtigen Respekt haben.
    Herr Rainer Hank hat zwischendurch mal auf das geantwortet, was die ZEIT geschrieben hat, aber natürlich nicht den eigenen Kommentatoren. Die sollten dem Meister nur dabei ehrfürchtig zuhören. Wie so ein Platzhirschprofessor, nur halt ohne Qualifikation.

  145. Trias, St. Lamberti - sehr...
    Trias, St. Lamberti – sehr guter Vorschlag, darauf ein Tango bei Leve.
    Ist ja noch Mittagszeit.

  146. "... charakterlichen...
    „… charakterlichen Unterschied zwischen Helden und Händlern“
    .
    Da mag was dran sein.
    .
    Der Tripple-Down-Effekt wurde ja gern bemüht von Leuten, die uns weis machen wollten, dass der erheblich stärker gewordene Reichtum oben ja homöopathisch nach den Gesetzen der Schwerkraft (sie missbrauchen sogar die hehre Physik für ihre Zwecke) auf die da unten tröpfeln würde, und so hätten alle was von der Verdunstung …
    .
    Falls die FAZ irgendwann mal auf einen Tripple-Down-Effekt von gut gelesenen und kommentierten FAZ-Blogs runter zu den anderen gehofft hat, so sehe ich den nicht. Amal neidappt langt für den diskutierfreudigen Leser (nicht-diskutierfreudige Leser lesen eher selten Blogs, meist aus Versehen). Oder auf Neudeutsch: schlechte User-Experience.

  147. @ Vroni 13:13 :
    Das sind alles...

    @ Vroni 13:13 :
    Das sind alles die „weiter so“ Blogg´se ^^.
    Iwann wird man auch dort erkennen, man muss nicht nur die Schuldenaufnahme verlangsamen oder verhindern, man muss tilgen.
    Die Amis haben eine durchschnittliche Laufzeit der Bonds von 4,2 Jahren, das macht bei 15 Billionen grobe 4 Billionen pro Jahr zum rollen und eine Billion pro Jahr zusätzlich, als -geplanten!!- Bedarf.
    Also kaum 20 Billionen in 5 Jahren. Da fallen die 1,2 Billionen Einsparungen auf 10 Jahre wirklich nicht auf.
    Europa ist bei diesem Wettstreit aber nicht abgeschlagen, wir sind da nah drann.
    Ignorieren von anderen Meinungen kann da nicht helfen, die Zahlen sind öffentlich zugänglich.
    MMn wird es nur besser, wenn alles was über 50% Staatsschuld liegt, als Annuitätendarlehen mit langer Laufzeit aufgelegt wird. Basis in etwa 1,5% Verzinsung über der Inflationsquote. Also stabile Preise und kaufkräftige Währungen. Tilgung 1% um die Laufzeit mit 40 Jahren als Stabilität für den Finanzmarkt einzusetzen. Besichert natürlich.
    Die 50% zum Rollen, müssten abgesichert werden, vom Staat mit Sicherheiten, die auch wirklich fällig werden und ohne Krieg eingezogen werden können.
    Schon die Frage nach dem „Wie“ der Sicherheiten ist spannend.
    Kein Wunder also, dass einige nicht so gerne zuhören mögen und alles ausblenden, was so garnicht in das Weltbild passt.
    Man braucht für Zufriedenheit mit dem jetzigen Zustand schon einen enorm engen Tunnelblick, da stören schon kleine Lichtreflexe am Sichtfeldrand.
    Ein gewisser Ben sitzt auch in seinem Büro, hält sich die Ohren zu und sing ein Kinderlied zur Ablenkung.
    Nicht freigeschaltete Beiträge in öffendlichen Medien sind immer Zeichen von Meinungsunsicherheit und Schwäche der Betreiber.

  148. Öhm, Trickle-Down-Effekt ist...
    Öhm, Trickle-Down-Effekt ist die korekte Bezeichnung.
    (Trippel-trappel trifft es aber irschendwie auch …)

  149. Möglicherweise kommen...
    Möglicherweise kommen Eurobonds – doch – aber unter strengsten Bedingungen
    auf FAZ online unter „Wirtschaft“ (Eurokrise).

  150. Hm, tja, ich habe mich um 5...
    Hm, tja, ich habe mich um 5 Billionen verrechnet. 5*5 ist 25.
    Schade auch. In der 3. Klasse wäre das eine 5. Andererseits reicht das immer noch für einen Nobelpreis in Ökonomie.

  151. @Bettelbaron, sicher hat alles...
    @Bettelbaron, sicher hat alles seine Daseinsberechtigung, das bestreite ich gar nicht, nur halt nicht bei der Faz. Aber soll jetzt jeder der mal für eine renommiertere Zeitung geschrieben hat einen Blog bei der FAZ bekommen, damit er sich mal richtig ausleben kann?
    Ich denke nicht und den gibt es sicher schon solange, weil viele Blogs hier als Gemüse betrachtet werden und nicht als Hauptgericht. Welche Zeitung kann sich sowas bei ihrer geschriebenen Auflage erlauben mit der sie Geld verdienen möchte? Von den Qualitätsunterschieden ganz zu schweigen.
    Die ersten Blogger die hier angefangen haben, haben sich vorher schon auf dem freien Markt einen Namen gemacht, und jetzt kriegt jeder der mal auf ner Journalistenschule war oder für die FAZ schreib hier ein Forum.

  152. @Vroni
    .
    Der...

    @Vroni
    .
    Der Trickle-down-Effekt funktioniert nicht, für die vertikale Integration braucht man echten Feudalismus. Wo der Magnat dann eben zur not in seinem eigenen Haushalt ein paar Dutzend Arbeitsplätze schafft.

  153. HansMeier555!
    .
    Bitte! Das...

    HansMeier555!
    .
    Bitte! Das F-Rätsel. Die Lösung, bitte-bitte!
    .
    (ein Tag ohne Lösung ist wie ein verlorenes Fußball-, äh, Währungssspiel)

  154. Oh HM555, ich hab nie...
    Oh HM555, ich hab nie behauptet, dass der Effekt funktioniert.
    Das behaupteten nur die Ferengis. Und zig Deutsche haben das sehr lange treuheurzig geglaubt.
    .
    Die Feudalherrschaft trickelt auch nicht so richtig down, eher up …
    Wer das in Echt ansehen will, musste sich nur mal die Serie „Abenteuer 1900 – Leben im Gutshaus“ reinziehen. Übel, ingesamt sehr sehr übel. Hausmädchen musten 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen bei geringstem Lohn. Wenn sie Pech hatte, schlich sich der Hausherr zu ihr, ob ihr das nun passte oder nicht. Also eine echte Verbesserung zur Freien Journalistin oder Bloggerin ist das auch nicht.
    .
    Schleichen Sie sich Ehana mit dem depperten Feudalkram do. Das sind nur verkleidete Ferengis.

  155. Herzensgut soll er sein? Der...
    Herzensgut soll er sein? Der Gastgeber?? Jo mei, dann verstellt er sich aber gekonnt.

  156. Verd****t. Europa geht das...
    Verd****t. Europa geht das Geld aus. Die Investoren ziehen ihr Geld aus Staatsanleihen
    und Banken ab.
    Und, wo investieren sie jetzt? Oder ist ihnen selbst die Luft ausgegangen und sie
    muessen es abziehen; tun nur so als wenn sie noch eine Wahl hätten, die Verhältnisse in Europa hin oder her.
    Leiden denn alle unter Gelenk-und Genicksteife?

  157. Ws ist ein Herz?
    .
    "Ziehen Ihr...

    Ws ist ein Herz?
    .
    „Ziehen Ihr Geld ab“ ist nicht ganz zutreffend, denn für jeden, der sein geld abzieht (verkauft) gibt es einen, der sein Geld hineintut. Ganz abgezogen würde bedeuten: Wert 0.

  158. In den Unterleib gerutscht....
    In den Unterleib gerutscht.

  159. Diese Phantomgeschichte der...
    Diese Phantomgeschichte der Polizistin Kiesewetter finde ich sehr erstaunlich, DNA an Wattestäbchen, die sich dann als von einer Arbeiterin in der Herstellung verschmutzt erwiesen – sehr erstaunlich.
    .
    Im März 2009 wurde der Irrtum öffentlich bekannt. Im Februar 2009 war ich zum ersten Mal in Karlsruhe. Als ich vom Gericht zurückkam stand ein Polizeiwagen vor meinem Hotel. An Polizeiaufsicht bin ich gewöhnt. Manchmal weiß ich es zu schätzen. Zum Beispiel als sich auf der Rückfahrt in der Eisenbahn ein großer kräftiger und freundlicher Holländer neben mich setzte, so das keiner mich hätte abführen können, ohne erst an diesem Holländer vorbei grapschen zu müssen. Er fing ein Gespräch an, fragte mich laut und ganz gezielt aus, was ich heute und gestern gemacht hätte, wo ich eingestiegen sei etc…… Solche ‘Interviews’ bin ich gewöhnt, aber seines war besonders gezielt und zog sich über die gesamte Strecke. Das ganze Abteil war still und hörte offensichtlich zu, warum ich in Karlsruhe war – offensichtlich auch die zwei Männer vor uns, die aussahen wie vom V. In Köln standen sie auf, warfen einen unfreundlich prüfenden Blick auf meinen Nachbarn und mich … und stiegen aus.

  160. @ Tiger 18:28 :
    Was ein wenig...

    @ Tiger 18:28 :
    Was ein wenig Aktenkunde so alles an den Tag bringen kann. Erstaunlicher Zeitpunkt für die Debatte „Gefahr von Rechts“.
    Die „Welt“ stellt die deutsche Frage zurück in den Lichtkegel (als wenn die diesen seit 1989 verlassen hätte).
    Die Bundeswehr speckt ab, keine Bedrohung für niemanden. Man sagt in den Artikeln des mainstream etwas von einem Schäuble Interview, in den USA, mit dem Inhalt : die Krise als Katalysator der europäischen Integration ist eine Chance.
    Also kein Ausrutscher in FFM.
    Deutschland ist zu gross für ein vereinigtes Europa und zu klein für eine lokale Großmacht. Nicht wirklich neu diese Erkenntniss, für unsere Nachbarn und Verbündeten (danke GB,F,USA für eure Hilfe, denn mit Souverenität hätten wir vielleicht schon ganz andere Probleme (Ironie)) schon garnicht.
    Finanzkrise -> Staatsschuldenkrise -> europäische Integrationskrise
    So langsam schält sich ein weiterer Mosaikstein heraus.
    Die „es tut uns Leid“ Aktion im Bundestag, werte ich dann einmal als PR für „wir haben uns geändert“.
    Kennt einer Ice Age 1 den Anfang wo Sid herumlammentiert, keiner mag ihn und alle hauen immer ab. Ich komme mir in Deutschland gerade vor wie Sid, nur das Manni (die USA?) gerade woanders durch die Zeit wandern.

  161. Da fällt einem nichts mehr...
    Da fällt einem nichts mehr ein.
    .
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-ach-amerika-11537287.html

  162. "Wir schützen schließlich...
    „Wir schützen schließlich die Verfassung und keine Gemüsehändler“.

  163. Zynisch aber wahr....
    Zynisch aber wahr.

  164. Ich verstehe es wirklich...
    Ich verstehe es wirklich nicht. Normalerweise fördern Geheimdienste Terroristen aus bestimmten Motiven, die hier aber nicht in Frage kommen. Weder wollten sie einen Anschlag provozieren, um den berühmten Vorwand zum Eingreifen zu haben, noch konnten sie an der Ermordung der Opfer selbst ein Interesse haben. Strategisch-konspirative Gründe zur Nichtverhaftung der Täter konnten sie auch nicht haben. Es gab da keine „größeren Fische“, keinen „Kopf der Bande“ im Hintergrund, zu dem sie einen hätten „hinführen“ können.
    .
    Offenbar sind die eher ihrer eigenen Ideologie zum Opfer gefallen. Gewalt gegen Ausländer ist zwar einerseits nicht schön, aber andererseits irgendwie normal und verständlich und bestimmt kein Terrorismus — und wir selber sind bei dieser Normalität vor allem deswegen immer mit dabei, damit wir gegenüber den Innenbehörden glaubwürdig bezeugen können, dass alles unter Kontrolle haben und alles nicht so schlimm ist.
    .
    Und diese Wahrnehmungssperre erinnert natürlich wieder fatal an die historischen Vorbilder, zu denen Vergleiche herzustellen als unfein gilt: „Wir haben von nichts gewußt“.

  165. Wir schützen die Verfassung,...
    Wir schützen die Verfassung, auf welche die Türken schwören müssen, bevor sie einen deutschen Paß kriegen.

  166. 1 Kommentar auf Wunsch des...
    1 Kommentar auf Wunsch des Verfassers gelöscht (nur damit keiner denkt, ich würde hier zensieren).

  167. Hm 20:47 :
    Lee Harvay! Es ist...

    Hm 20:47 :
    Lee Harvay! Es ist immer gut ein paar Kaninchen im Zylinder zu haben. Da man nun ein braunes gezogen hat, kann man voraussetzen, dass es noch min. 2 gibt.
    Zu den braunen Tierchen gibt es sicher auch noch rote oder soziale oder Bandenkriminalität („Motorradszene“ ist seit 20 Jahren unbehelligt und den gehört schon die halbe Dortmunder Innenstadt, wie man so hört).
    Man will ja vorbereitet sein. Die Nazi Keule zieht ja bei den Leuten immer weniger, wird aber politisch nach wie vor gebraucht.
    Nicht jeder hat die devote Buckelhaltung verinnerlicht …..

  168. @bertholdIV, Glioblastom,...
    @bertholdIV, Glioblastom, falls noch aktuell:
    Nicht nur führend in Bayern, sondern auch in Deutschland, das Neuroonkologische Zentrum der Uni Regensburg:
    http://www.uniklinikum-regensburg.de/kliniken-institute/strahlentherapie/Medizinische_Leistungen/Neuroonkologisches_Zentrum___ZHT/index.php

  169. @Holly
    Ja, der "klare Fall von...

    @Holly
    Ja, der „klare Fall von Selbstmord“ lässt noch Fragen offen.
    Aber das mit der roten Bandenkriminalität würde mich interessieren. Gibt es das wirklich?

  170. @Holly
    Und das meine ich nicht...

    @Holly
    Und das meine ich nicht gar nicht als „Keule“, sondern ich versuche ja nur zu verstehen, was da ablief. Weil rationale Motive ja offenbar ausscheiden. Ich glaube einfach nicht, dass die Polizei nach so einem Polizistendoppelmord absichtlich in die falsche Richtung ermittelt, um die richtigen Täter nicht zu finden.

  171. Typisch auch wieder das...
    Typisch auch wieder das Schweigen von Gauck.
    Zu den Occupy-Demonstranten hatte er eine Meinung, zu den Verfassungsschützern nicht.

  172. Auf Huldigungseiden und...
    Auf Huldigungseiden und Loyalitätsschwüren beruhte die feudale Ordnung.
    .
    Da finde ich es schon komisch, dass die amerikanischen Polizeibehörden von den Banken Geldspenden erhalten, ohne ihnen Loyalität schwören zu müssen. Mal sehen, wie lange dieser Mißstand noch andauert.

  173. Ist es nicht erstaunlich, dass...
    Ist es nicht erstaunlich, dass jeder von Schuld/Schulden und Luege spricht und alle
    nur damit beschäftigt sind die Kosten auszurechnen und wie viel wohl fuer einem selbst
    da ‚drin‘ ist.

  174. <p>Es gibt da bei FT...
    Es gibt da bei FT Alphaville einen schönen Beitrag über die Umverteilung in den Staaten und in England mit brutalen Charts über die Jahrzehnte:
    .
    ftalphaville.ft.com/…/central-bankers-pursued-by-a-bear

  175. Im Prinzip ein schöner Beleg...
    Im Prinzip ein schöner Beleg für die Wiederkehr des Feudalismus.

  176. Wenn man die Gesellschaft...
    Wenn man die Gesellschaft verändern will, m u s s man die Mittelschicht (Kulaken)
    dezimieren – immer.

  177. Holly01 20. November 2011,...
    Holly01 20. November 2011, 17:26 quengelt:
    „Werter DA, ich schätze Ihre Texte. Leider entwickelt sich Ihr Blog immer mehr in eine Richtung, die hinreichend bedient wird.“
    So? Wo denn? Wer? Wo gibt es Vergleichbares?
    .
    Ach ErnstWilhelm, rechnen Sie uns doch lieber nochmal vor, dass der kath. SchänderInnen-Skandal keiner ist, wenn man die MißbraucherInnen zu den nicht Mißbrauchenden rechnerisch in Relation setzt. Genialanalytisch war auch Ihre seinerzeitige Einlassung, die S21-Gegner seien berufsdemonstrantische, alk-abhängige, stützebeziehende „Alt-68“.
    An Ihrer Intelligenz liegt es nicht. Es ist einfach nur weltanschauliche Bornierung.

  178. Eine Alters-'Pyramide' braucht...
    Eine Alters-‚Pyramide‘ braucht man nicht mehr, wohl aber eine Einkommenspyramide.
    Unabhängig vom Wohlstand oder der Verfasstheit einer Gesellschaft. Mit Feudalismus
    hat das erstmal nichts zu tun.

  179. Lieber E.R. Binvonhier,
    ich...

    Lieber E.R. Binvonhier,
    ich weiß auch nicht, woher das Geplappere mit dem Feudalismus kommt.
    Weder haben wir Naturalwirtschaft, noch müssen im Gegenzug zur Landgabe, zum Lehen, unsere Provinzmillionäre in den Krieg ziehen, im Gegenteil sie kauften sich frei. Noch sind unsere (wenigen noch wirklich) Arbeitenden – ich meine jetzt nicht Guttenberg, das sag ich mit aller Deutlichkeit – an die Scholle gebunden. Im Gegenteil: Sie MÜSSEN sie verlassen, wollen sie überhaupt noch irgendetwas verdienen. Patriarchalisch verteilte Almosen gibt es auch nicht.

  180. Also in New York erhält die...
    Also in New York erhält die Polizei dicke Spenden von den Banken. Wenn so etwas überhaupt legal ist, dann ist der Feudalismus bereits vollzogene Tatsache.
    Da könnte man ja auch gleich die Gerichte mit Spenden unterstützen.

  181. Naja, die Frage ist halt,...
    Naja, die Frage ist halt, inwieweit das mit einer gelenkten Oligarchie zusammengeht. Wie das mit dem Lenken geht, beschreibt FT Alphaville besser als alle anderen:
    .
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2011/11/23/759801/the-bund-that-broke-the-bundesbank/?updatedcontent=1
    .
    Da ist keine demokratische Kontrolle mehr, da ist nur noch der Kampf um das Überleben gegen Leute, deren erklärtes Ziel die Bereicherung ist.

  182. @Vroni
    Trotzdem haben Sie...

    @Vroni
    Trotzdem haben Sie natürlich vollkommen recht mit Ihren Einwänden. Der Feudalismus besteht bisher erst als skelettartiges Gerüst, das sich noch nicht ganz aus den Trümmern der demokratischen Verfassungruine herausgeschält hat. Und er ist natürlich, Gott sei’s geklagt, noch kläglich weit entfernt vom kulturellen und sittlichen Niveau des ancien régime. Dieses wieder zu erreichen müssen wir alle als unsere Aufgabe betrachten. Den Barbarenkönig erst einmal christlich zu taufen, und dann zu kultivieren und zivilisieren. Dabei haben wir allen Grund zum Optimismus. Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

  183. @lutz
    Danke, ich gebe es mal...

    @lutz
    Danke, ich gebe es mal weiter. Das entging mir, obwohl meine mutter immer fleißig die mittelbayerische zeitung liest..

  184. Verstehen tu ich's nicht. Der...
    Verstehen tu ich’s nicht. Der ganze Zirkus mit dem Euro, den Pigs nur um D das Fell
    über die Ohren zu ziehen. Ich möchte behaupten, dass das nix mehr mit „der Vergangenheit“ zu tun hat. Der Anlass muss sehr aktuell sein.
    .
    Die Ferengis/Oligarchen brauchen genauso Rückendeckung wie seinerzeit die königlichen Piraten, oder ein Herr Soros, wenn er das brit.Pfund aus dem Währungsverbund kickt.
    .
    Das alles sind keine Herren aus eigenem Recht.

  185. Lieber HansMeier555,
    die...

    Lieber HansMeier555,
    die Staaten sind da tatsächlich speziell.
    Das mit der Polizei und den Zuwendungen von den Banken ist mir neu. Belege?
    .
    Dennoch ist das, was in D passiert, für mich kein Feudalismus. Denn der schließt ein, dass man sich zumindest dem Anschein nach um seine Schutzbefohlenen oder generell um die „Loser“ (transl.: die weniger Raffgierigen, die nicht so schnell schachern können) kümmere. In D sehe ich weder das Bemühen, sich wenigstens den Anschein zu geben, noch echtes Kümmern. Sondern höchstens auch noch Nachtreten, weil das ja „Loser“ seien. Wir sollten das Faktum und solche Geisteshaltungen, die solche Fakta gebären, nicht mit dem Wort „Feudalismus“ belegen. Das wäre eine grobe Beleidigung. Für den Feudalismus.

  186. ...
    http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/2011/11/23/in-eigener-sache-umgang-mit-kommentaren.aspx
    „Damit sich niemand zurückgesetzt oder zensiert fühlt, machen wir es wie andere vor uns und veröffentlichen von nun an die abgelehnten Kommentare auf einer eigenen Seite.“

  187. HM, Ihren Optimismus in allen...
    HM, Ihren Optimismus in allen Ehren. Die Zeit ist reif?
    Nö, die Zeit ist denen schon längst davongelaufen, sonst müssten sie nicht alles was sie greifen können auf ZERO setzen.

  188. Ich verstehe nicht, wieso man...
    Ich verstehe nicht, wieso man sich lieber an multiplen Blogversagern orientiert (das Handelsblatt hat da eine ganz schlechte Geschichte), satt sowas wie Communitymanagement zu betreiben, aber mei – hier sind Sie alle weiterhin herzlich willkommen.

  189. Lieber HansMeier5hoch5,
    ich...

    Lieber HansMeier5hoch5,
    ich verstehe Ihren ironischen Duktus sehr gut. Man muss nur aufpassen, dass das kultur-, schmerz- und ironiebefreite Ferengi-Deutschland das nicht für bare Münze hält.
    .
    Lean Brain Management: Erfolg und Effizienzsteigerung durch Null-Hirn
    .
    Glauben Sie nicht? Das ist dem verschmitzten Prof. Dueck passiert, als er mit Lust auf höheren Unfug das böse Buch „Lean Brain Management: Erfolg und Effizienzsteigerung durch Null-Hirn“ schrieb. Viele nahmen das 1:1 (wenn das nicht lean brain war ….) , es war ihm fast peinlich. In D muss man „Vorsicht Satire“ drauf schreiben. Hier in diesem Blog natürlich nicht, aber in den übrigen Leserkommentaren woanders schon. Da schreiben ja Geistesakrobaten, mannmann. (Aktuell jetzt zu Guttenbergs Einstellung des Verfahrens plus seiner erneuten Spin-Kampagne zu seiner hoffnungsvollen Rückkehr …)
    .
    Also ein anderer Name bitte. „Feudalismus“ ist zu nett. Es muss mindestens so böse klingen wie … Kommunismus … spoitz …
    .
    Der hier nennt das hässliche Ding Meudalismus:
    http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/meudalismus.htm
    .
    Erwin Pelzig wird noch konkreter. Er ist stinkert. Er will keine glatten Antworten mehr auf Fragen, die eh keiner stellt. Er hat auch weder alte noch neue Termini dafür. Sondern er hat Fragen, die er wirklich mal ENDLICH beantwortet haben will, so do I:
    http://www.youtube.com/watch?v=fzqWNCNSItY
    (Obacht, atemberaubendes Tempo)

  190. @ HansMeier555 23. November...
    @ HansMeier555 23. November 2011, 06:20 :
    Kann ich nicht belegen. Erfahrungswerte der Vergangenheit zeigen aber, der SS fährt immer zumindest 2 gleisig.
    Immer wenn der SS eine Quelle aufgibt, dann gibt es bereits mindestens Ersatz und jeder Informant hat sein Gegenstück.
    Regierungen kommen und gehen, sogar die Staatsform mag sich ändern, aber die Schlapphüte machen immer ihren Job.
    Es gab ja auch einmal den Ausspruch „Der Etat ist doch nur was uns die Politik gibt, den Rest holen wir uns schon“.
    Bei Licht betrachtet, ist das Ganze in der Dimension ( 40 Jahre, alle westlichen Nationen, alle Gesellschaftsschichten) eine Größenordnung die natürlich nichts mit Deutschland im Zentrum zu tun hat.
    Entweder die einzige reale Supermacht erweitert massiv ihren Einflussbereich oder sie wird massiv reduziert.
    Da mir die Amis so garnicht wie Sieger aussehen, frage ich mich : Reduzierung? Wer, warum und wie?
    D ist nicht souverän, ja ok, das war bei aller Fassade immer „gefühlt“ present, aber ganz Europa war in dieser Falle. Selbst die Briten haben sich verkauft.
    .
    Da ich auch nicht mehr weiss … es ist spannend.
    .
    Zu Ihrem „die Polizei wird bei einem Polizistenmord nicht in die falsche Richtung ermitteln“ : doch würde sie. Hat sich bereits mehrfach gezeigt.
    Die jetzt wieder blau-weissen haben eine Rudelmentalität. Wer da stigmatisiert wird und als Aussenseiter gesetzt ist, wird gnadenlos fallen gelassen.
    Aber nichts gegen die Polizei ansich, ich bin froh, dass wir wenigstens da noch eine breite staatstragende Säule haben. Der Rest zerfleddert ja beim zusehen ….

  191. " Der Kapitalismus bringt...
    “ Der Kapitalismus bringt Frieden“. Das sind entweder echte Spaßvögel bei Fazit, oder
    schon längst jenseits von Gut und Böse.
    Man kann die Wörter doch nicht endlos beim Sozialismus klauen; erinnere mich noch an die permanente Revolution :-))

  192. Ja, man sollte mal die ganzen...
    Ja, man sollte mal die ganzen Überschriften dieses, ähm, Wirtschaftsblogs sammeln, aufschreiben. Wird tiefsinnig lustig.

  193. @Vroni
    Das mein ich nicht...

    @Vroni
    Das mein ich nicht ironisch.

  194. Fragen Sie Berthold IV, der...
    Fragen Sie Berthold IV, der ist der einzige hier, der von ferne begreift, worum es mir wirklich geht.

  195. Na dann.
    Frage ich mal den...

    Na dann.
    Frage ich mal den lieben Berthold (den IV. sagten sie?), wo Sie schon eigene Latifundien haben kaufen lassen.
    Denn das wird der einzige Weg sein, DEN Feudalismus durchzusetzen, den SIE sich vorstellen :-): die selten auftretende Variante, den Subtyp, den etwas netteren mit a weng Kuldur.
    .
    Selbstverständlich palmwedeln lassend,
    Grüße

  196. Lieber Holly,
    denen traue ich...

    Lieber Holly,
    denen traue ich ja viel Böses zu, aber nicht die nötige Intelligenz, und ein Motiv sehe ich auch nicht. Niemand hatte was davon, dass diese Geschichte so lief.

  197. Nicht alles glauben, was im...
    Nicht alles glauben, was im Internet steht. Nein, ich arbeite nicht bei der Steuerfahndung.

  198. @ HM555 17:14 :
    Schon bei der...

    @ HM555 17:14 :
    Schon bei der RAF Aufarbeitung hat sich gezeigt, dass der SS nicht dem Opferschutz verpflichtet war, sondern Beobachter war und nur das sein wollte.
    Die Schlapphüte scheinen primär zu schauen, wie weit die jeweilige Geschichte getrieben wird.
    Und in Fällen, die dem jetzigen, ist es immer nett, wenn man einen Gimp hat, den man kurzfristig hängen kann.
    Die ganze Terrorstory kann man am besten in Italien und Frankreich recherchieren, die Deutschen wollten das nie wissen.

  199. @Holly01
    Ihrer Aussage ist...

    @Holly01
    Ihrer Aussage ist nicht viel hinzuzufügen, ausser voller Zustimmung. Vor allem die Italiener und andreotti (sic!, freiwillig oder nicht) (s. auch das buch von daniele ganser) haben zur erhellung beigetragen.

  200. @Holly(16:11): ich nehme an,...
    @Holly(16:11): ich nehme an, das kommt von hinter der semipermeablen Membran. China wächst schließlich. Und schiebt den Islam voran. Und die Gedrückten setzen alles in Brand.

  201. @ Colorcraze 16:32 :
    China ist...

    @ Colorcraze 16:32 :
    China ist ein US-Gewächs. So wie China von den Amis gepusht wurde, so haben die sich ihr Geld in Form von Anleihen zurückgeholt.
    Da China eine kritische Größe erreicht hat, wird es Zeit für den japanischen Weg (ab in die Versenkung).
    Europa ist eine Größe, die man in den USA ebenfalls als kritisch ansieht, also … ab dafür.
    Arabien ist ein reines Beuterevier.
    Das Problem der Amis liegt in der Gleichzeitigkeit. Japan ist extrem verschuldet, weil es das selbst so will. So kann der Ami nix mehr herausziehen. China ist abhängig vom US-Markt, aber wäre möglich auch ohne diesen Markt zurechtzukommen.
    Europa ist fett und bequem geworden. Aber man ist nicht zu abhängig und zu fett um die Gesamtlage zu übersehen.
    Frage : wird jemand den Königsmörder geben?
    Frage : wenn es jemand tut, werden die anderen anfangen sich zu schütteln um den Despoten loszuwerden?
    Und das ägyptische Problem droht. Den Despoten loswerden ist ja ok, aber was kommt dann? Anarchie hat selten Gewinner.
    China treibt niemanden. Die Chinesen waren 2000 Jahre introvertiert und passiv, dann kam die „westliche Demokratie“ wie ein Fluch über das Land.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die keinen Preis fordern werden, um „mitzumachen“, aber die können auch einen Preis fordern um nicht „mitzumachen“.
    Win-win und da Europa mit dem Hilfegesuch abgeblizt ist, denke ich die Revolution ist beendet und die Deliquenten warten auf das Urteil.
    Die Amis würden gerne einen nach dem anderen barbieren und bisher klappt das sehr gut, alle Achtung vor den amerikanischen Strategen.

  202. @vroni 23. November 2011,...
    @vroni 23. November 2011, 16:56
    habe die diskussion jetzt nicht ganz nachgelesen
    ich glaube hm555 betrachtet wie ich europa als kampfzone zweier sich christlich nennender kirchen – na ja die eine sagt, die andere sei keine und die andere, dass deren führer der antichrist sei (heutzutag nur manchmal, sonst geht der bischof von regensburg wieder auf die barrikaden). hm scheint der meinung zu sein, dass die ersteren in verbindung mit – wem eigentlich? – den „endsieg“ davon tragen (könn(t)en).
    warum dann feudalismus? m.e. geht nur das erste modell mit feudalismus zusammen. wenn sie wie im zweiten allen direkten zugang zu g-tt gewähren….
    also dann schon eher politisch und kirchlich ein sauberer ständestaat.
    wenn sie das ängstigt; das system muss schon aus gründen der stabilität kontinuierlich apostaten generieren und die müssen halt dann die existenz und weitergabe der schrift gewährleisten…..

  203. @ DA : Haben Sie meinen...
    @ DA : Haben Sie meinen Beitrag vom 24. rausgenommen? Wozu diese Mühe?

  204. @Holly: hab mich auch...
    @Holly: hab mich auch gewundert, daß der weg war. – Bin aber anderer Meinung als Sie – mir kommt es wie die Größe Spaniens zu Zeiten der Heren Seventien vor.

  205. @ colorcraze : Ich nahm nicht...
    @ colorcraze : Ich nahm nicht wirklich den Don als löschenden an. Meine Vermutung war ein technischer Fehler.
    Schliesslich ist das der 3. letzte Thread und wird nicht mehr gelesen. Lesen und mitdenken ist sowieso selten, aber die klicks hier laufen gegen null …..
    Da macht sich keiner die Mühe das Gesaiere von ieinem Unbekannten Schreiber zu löschen.
    Alter Spruch :
    In der DDR darf man nix sagen, weil es neugierige Ohren hören könnten, wandert man fix ins Gefängnis.
    In der BRD darf man alles sagen, weil es niemanden interessiert.

  206. @Holly: so wie ich mir das...
    @Holly: so wie ich mir das Kommentarsystem vorstelle (so ähnlich kärglich wie die, die ich kenne), ist es bei Handfreischaltung eigentlich verwunderlich, daß Verklicker nicht öfters vorkommen, finde ich.

  207. Non ad hominem, sed ad...
    Non ad hominem, sed ad absurdum
    In Diskussionen soll man sachlich argumentieren und nicht persönlich werden.
    Diesem Grundsatz führen FAZIT-Blogger ad absurdum: Sie verlangen im Ernst, dass die Biographie des jeweiligen Autors (d.h. seiner Ausbildung, seine früheren Publikationen, sein beruflicher Werdegang, seine politischen Freundschaften und seine Einkommensquellen, etc.) in der Diskussion nicht erwähnt werden darf!
    Nachdem Rainer Hank schon vor einiger Zeit meine Frage nach seiner wirtschaftswissenschaftlichen Qualifiaktion zensierte, weil er sie für ein unfaires Argument „ad hominem“ hielt (siehe: http://j.mp/tJx7R8) hat jetzt auch Philip Plickert das Argument aufgegriffen. In Antwort auf einen Leserkommentar zum Beitrag „Der Euro gefährdet den Frieden“ schrieb er:
    «ich [würde] nicht jede … Analyse eines Wirtschaftsprofessors, der schon mal in einer Bank einen Vortrag gehalten hat, einfach mit Hinweis wegwischen, die sei „gekauft“. Besser ist es, sich mit den sachlichen Argumenten auseinander zu setzen und nicht Argumente „ad homini“ zu finden.» (16.12.2011, 15h51)
    Konkret war Rede die von Martin Feldstein, einem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden von Firmen wie AIG, JPMorgan und TRW.
    Muss ich die Absurdität der Position von Hank und Plickert erst nachweisen? Weiß irgendjemand nicht, was die Begriffe „Befangenheit“, „Interessenkonflikt“, „Untreue“, „Lobbyismus“ oder „Bestechlichkeit“ bedeuten? Glaubt oder wünscht jemand eine politische Kultur, in der solche Begriffe nicht mehr benutzt werden dürfen? Glauben die FAZIT-Blogger, dass ausgerechnet preisgekrönte Journalisten eines Qualitätsmediums und deren bevorzugten Referenz-Experten das merkwürdige Privileg genießen sollten, als öffentliche Personen anonym bleiben zu dürfen?
    Da ich ihnen soviel Ignoranz und Dummheit nicht unterstellen kann, neige ich zu einer psychologischen Erklärung: Im Grunde wissen sie selber ganz genau, dass ihre Propaganda keiner seriösen Kritik stand hält. Ihnen ist das alles jetzt schon peinlich: Sie verhalten sich wie Werbefritzen, die sich für die Qualität der Produkte ihres Auftraggebers ja auch nicht verantwortlich fühlen.

  208. Sieben Gründe, warum Bankster...
    Sieben Gründe, warum Bankster früh sterben.
    .
    Sie koksen das Falsche und springen aus zu hoch gelegenen Stockwerken.
    Zur Beerdigung kommen die Exfreunde nur, um sich zu vergewissern, dass der Typ, der ihnen faule Papiere aufgeschwatzt hat, auch wirklich tot ist.
    .
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/lebenserwartung-sieben-gruende-warum-arme-frueher-sterben-11567429.html

  209. Hier ist Unbildung das...
    Hier ist Unbildung das Problem
    ad: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/lebenserwartung-sieben-gruende-warum-arme-frueher-sterben-11567429.html
    .
    „Aber es ist aufwendiger zu kochen, und der Haushalt braucht dann mehr Planung. … Hier ist Bildung das Problem.“
    Genau! Und nicht etwa der Widerstand der Lebensmittelindustrie gegen klare Produktinformationen!
    Eklig ist die Sprache dieses Artikels: diese aus Pseudoratgebern, Werbetexten, Boulevard- Klatschpresse bekannte Soße aus Phrasen und Klischees, die alles verklebt und trivialisiert. Sie wendet sich an Leser, für die alles gilt, was hier über Arme gesagt wird: Sie sind dumm, man schuldet ihnen weder Respekt noch Argumente und sie nicht übers Ohr zu hauen wäre ja blöd.
    Dass brutale Klischees wie „Sieben Gründe, warum…“ auch bei einem ernsten Thema wie diesem unbekümmerte Anwendung finden, könnten Betroffene oder deren Angehörige für pietätlos halten. Gibt es da keinen Lektor mehr, der sich irgendwann mit Klemperers LTI auseinandergesetzt hat und dem so etwas auffällt? Oder gehört der Boulevard-Zynismus auch bei FAZ-Redakteuren schon zum Habitus?

  210. ...
    http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/2011/12/20/banken-muessen-s-immer-uebertreiben.aspx
    Sagen Sie, Frau Nienhaus,
    .
    Glauben Sie eigentlich an die Marktwirtschaft? Sind Märkte Ihrer Meinung nach effizient oder nicht?
    Dafür, dass dieser Artikel im FAZIT-Blog erschienen ist, enthält er erstaunliche Aussagen.
    .
    Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann sind Sie also mit Goodhart der Meinung
    dass (1) Banken sich „übertrieben prozyklisch“ verhalten, (und zwar
    (2) nicht aufgrund von Managementfehlern, sondern zwangläufig!)
    dass (3) deswegen immer wieder vom Steuerzahler gerettet werden müssen,
    dass (4) diese Praxis eine Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung der Risiken darstellt,
    dass (5) weder Wirtschaftswissenschaft noch Politik das Problem lösen konnten, und
    dass, (6) last not least, sinnvolle Lösungen auch künftig politisch nicht durchsetzbar sind, weil „der Einfluß der Bankenlobby zu groß ist“?
    .
    Wow! Wenn das Ihre Analyse der Situation ist, dann könnte man daraus wohl schließen, dass (a) Märkte eben nicht effizient sind, dass (2) wir eine politische Umwälzung herbeiführen müssen, um die soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit wieder herzustellen.
    .
    Wenn es das ist, was Sie sagen wollen, dann möchte ich Ihnen ausdrücklich zustimmen!
    .
    Allerdings bin ich mir da nicht ganz sicher. Denn leider pflegen auch Sie die (nicht nur im FAZIT-Blog verbreitete) Unsitte, in Ihrem eigenen Artikel einfach einen anderen Artikel zugrunde zu legen, und das so lose und konfus, dass auch der wohlwollende Leser nicht leicht begreift, was nun bloße Kolpartage (des Ausgangsartikels) ist und worin Ihre eigene Interpretation und Ergänzung zu sehen ist. Vor allem aber bleibt Ihre eigene Position unklar: Stimmen Sie Goodhart nun zu oder nicht, was wäre Ihre Meinung?
    .
    Zumindest die „in Amerika populäre Annahme“, dass „der Markt Risiken besser bepreisen kann, als der Staat“ hätte Ihnen in diesem Kontext wahrlich eine ironische Augenbraue wert sein können.
    .
    So komme ich zu meiner Eingangsfrage zurück: Wissen Sie, liebe Frau Nienhaus, überhaupt, wovon sie da schreiben und was es politisch bedeutet?

  211. Hupps, und das da sieht für...
    Hupps, und das da sieht für mich aus wie ein logischer Fehler, sogar ein ziemlich haarsträubender:
    .
    „Einige der gängigen Ideen hält er [Goodhart, H.M.] dabei für verfehlt: zum Beispiel den Vorschlag, Banken zu zerschlagen, so dass sie kleiner sind und man sie leichter pleitegehen lassen kann. … Goodhart glaubt nicht, dass das funktioniert. Er beruft sich auf die Zeit der Großen Depression. Damals gingen in Amerika mit seinen vielen kleinen Banken zahllose Geldhäuser pleite.“
    .
    Wird da die Argumentation nicht in ihr genaues Gegenteil verkehrt?
    .
    Und warum lesen Qualiätsjournalisten über so was einfach hinweg und plappern es nach?

  212. Eine Seite die bei dieser...
    Eine Seite die bei dieser Betrachtung ganz wegfällt ist die Entstehung dieses ganzen Vermögens. Die ‚Compagnie‘ hat in Indonesien die Bevölkerung ganzer Inseln massakriert und zigtausende Menschen versklavt um ihre ‚Wahnsinnsrenditen‘ auf Muskatnüsse (galten damals in Europa als Heilmittel für Pest) und Nelken zu erzielen. Ein erster Einblick dazu findet sich auf: http://en.wikipedia.org/wiki/Banda_Islands

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