Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Kapitalismus bringt keine Spinatknödel

| 214 Lesermeinungen

Auf der Alm gibt es keine Sünde der Finanzmärkte und keine Rendite jenseits der Spinatknödel, womit man zufrieden sein kann. Zufriedener jedenfalls als mit den nun schon über vier Jahren voller Beschwichtigungen, Lügen, Rettungsaktionen und Systemkrisen, die inzwischen auch dem entspanntesten Wohlhabenden an die Nerven gehen.

Möchte doch das ewige Kriegen einmal enden; welche herrliche Welt, wenn die Menschen sich Gutes täten.
Erzherzog Johann von Österreich, 1813

Wer die letzten Tage nicht in den Bergen verbracht hat und dortselbst die Dürreperiode für spätes Besteigungen nutzte, wird vielleicht Erstaunliches erlebt haben: Nach Wochen, da uns Journalisten, Wirtschaftsweise, Chefvolkswirte und andere Propagandisten von Partikularinteressen verkündeten, Sparen, Zurückhaltung, Austerity, Disziplin seien die einzigen Mittel, mit denen man die erbosten, aber angesichts der Schuldenkrise zurecht handelnden Märkte befriedigen könnte, nach all diesem dreisten Forderungen, die darin gipfelten, dass Staaten ihre Souveränität aufgeben sollten, zugunsten der Zahlmeister aus Deutschland, die sich leicht von den Märkten beeinflussen lassen, nach diesen offenen Putschversuchen der Marktextremisten gilt das alles nicht mehr. Die Amerikaner haben sich zum Fest in einen Umsatzrekord gekaufrauscht! Darauf gleich einmal 5% Zuwachs beim DAX! Halleluja! Ja die Märkte ja die Märkte haben immer Recht! Ich persönlich war natürlich auf dem Berg – der rechts unter der Sonne – und nach der Lichtbesoffenheit am Abend entsprechend ernüchtert, das zu sehen.

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Ich bin aus allen hier nur spärlich vorhandenen Wolken gefallen. Denn der Amerikaner als ein solcher steckt immer noch in einer tiefen Krise. Hauspreise, Konjunktur, Arbeitslosigkeit, Einkommensverluste, und besonders der Schuldenstand auf allen Ebenen: Es gibt keinen Grund und kein Vermögen für grosse Prassereien. Wenn in Europa Sparsamkeit verlangt wird, sollte das nach den Erfahrungen mit der Finanzkrise in Amerika nicht minder gelten. Dieser steigende Umsatz wird mit steigenden Schulden finanziert. Jeder der obigen Propagandisten wäre entsetzt, wenn Griechen, Italiener oder Iren jetzt anfangen würden, sich weiter in Richtung Insolvenz zu treiben, statt in Demut Lohnzurückhaltung und sinkende Staatsleistungen zu akzeptieren, um international leistungsfähiger zu werden. Aber in Amerika ist das ein Erfolg. Und bei den Marktteilnehmern auf der Suche nach Gründen für einen Jahresendpreisauftrieb nicht minder.

Die Älteren von uns werden sich da, so sie etwas Zeit zum Nachdenken beim Aufstieg haben, an die tollen Zeiten bis ca. 2007 erinnern, wo schon einmal steigende Schulden durch Konsum als Zeichen für das Funktionieren des amerikanisch geprägten Kapitalismus galten – und keineswegs als das Schneeballsystem, das in den späteren Tagen des Jahres 2007 erst knirschte und dann im Folgejahr zusammenbrach. Nun ist man als ideologiefreier Historiker im Gegensatz zu Ökonomen, Kommunisten und Sektenangehörigen natürlich eher davor gefeit, an so etwas wie „Lernfähigkeit des Menschen“ im Allgemeinen und unter der Prämisse der Gier als Daseinszweck im Besonderen zu glauben. Das alles ist nicht weiter überraschend, es belegt nur die Kürze der Hirne im Angesicht schneller Profite; man nimmt heute mit und hat morgen Schäfchen im Trockenen, wenn andere verlieren, und was vor 5 Jahren oder in 5 Jahren ist, spielt keine Rolle. Dafür hat man ja die Historiker. Alle anderen kaufen dann schon längst neue Zertifikate und Aktien. Die Effektivität der Märkte funktioniert am besten mit Vergesslichkeit und ohne Zeitungsarchiv voller Irrtümer goldener Erwartungen, so hübsch wie der Sonnenuntergang über der Zugspitze, nur mit Photoshop und nicht echt.

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So zumindest ist die Hoffnung der Finanzwirtschaft und der angeschlossenen Funkhäuser, für die Nachrichten, Meldungen und Informationen Tagesgeschäft sind. Die kennen es nicht anders.

Und die sogenannten Anleger, hier: Die Kleinanleger – die kennen es auch nicht anders. Seit viereinhalb Jahren, und wie es scheint, wird das auch noch ein, zwei Jahre so bleiben. Für ein Rädchen in der Finanzwirtschaft ist dieser Zeitraum bedeutungslos, es dreht sich, weil es im Sinne des devoten Committments an Firma und Glauben nicht anders kann. Für jene, die ihr Vermögen irgendwo aufbewahren müssen, aber ansonsten so etwas wie ein Leben haben und es auch geniessen wollen, gestalteten sich diese Jahre dagegen stressig, unschön, nervenaufreibend und zunehmend bedrohlich.

Und es ist, gemessen am Irdendasein, eine sehr lange Zeit. Wer 2007 mit dem wohligen Gefühl eines sicheren Lebensspätnachmittags in Rente ging, ist seitdem dabei, sich nicht durchwegs erfolgreich den Verlusten entgegen zu stemmen. Das ist das blanke Gegenteil dessen, was all die feinen Berater der Banken in den Jahren davor versprochen haben, in Prospekten mit Bildern zufriedener Herrschaften auf Seeterrassen mit Blick in die Berge. Irgendwo, so die Theorie, werkle das Geld schon vor sich hin, in einem Zertifikat, einem offenen Immobilienfonds oder in einer Staatsanleihe. Die Rente sollte auch die lästigen Finanzdinge umschliessen. Die Bank kümmert sich schon darum. Das war die Propaganda. In der Realität hat sich die Krise durch alle Anlageformen bis zu den letzten Bastionen gefressen. Jetzt steht sie direkt vor der Währung, in der alles abgerechnet wird. Egal ob nun auf Befehl der Märkte Geld gedruckt oder ein sogenanntes Rettungspaket wie ein Hedge Fonds gehebelt wird: Man schaut in einen Abgrund, so wie oben auf dem Kratzer. Gleich dem Weg auf den Hirschberg wurde auch die Krise immer steiler.

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Runter kommt man immer, und wie schlimm es wirklich aussieht, kann man auch aus der verbliebenen Propaganda der Märkte erfahren, die in etwa so argumentiert: Der Euro habe den Deutschen viele wirtschaftliche Vorteile für den Export gebracht, jetzt müssten die Deutschen eben auch mal etwas dafür tun. Natürlich sind „die Deutschen“ im ersten Teil des Satzes nicht deckungsgleich mit „den Deutschen“ im zweiten Teil. Erstere sind diejenigen, die wirklich profitiert haben und in Zeiten der Reallohnverluste trotzdem reicher wurden, Zweitere sind alle. Das Versprechen geht weg von der Umverteilung hin zu einer Verallgemeinerung der Verluste, mehr ist nicht mehr zu holen mit dieser Währung. Was bleibt, ist die vage Hoffnung, dass mit den Härten in Zukunft Sicherheit für den verbleibenden Rest des Vermögens erkauft wird. Hoffnung, aber keine Sicherheit. Selbstverständlich ist das keine akzeptable Rendite und auch nichts, was man als Geldgeber der Märkte von ihnen als Dank nach über vier Jahren der Dauerkrise und Ängste erwartet. Der Kapitalismus der Finanzwirtschaft ist gerade, salopp gesagt, so glaubwürdig wie Guttenberg und wünschenswert wie ein plötzlicher Schneesturm, in dem man vielleicht, eventuell, mit etwas Glück doch nicht zugrunde geht.

Ausserdem ist Glück nach gängiger Vorstellung in diesen Kreisen etwas anderes als ein Zufall, der einen vielleicht rettet. Sorglosigkeit ist ein integraler Bestandteil dieses Glücks, das Gefühl, den Wirtschaftsteil einer Zeitung als belanglos abtun zu können und sich angenehmeren Teilen zu widmen, weil einen das alles gar nichts angeht. Es klingt paradox, aber das Schöne am Reichtum ist eigentlich, dass man sich um Reichtum nicht weiter kümmern muss, weil er einfach da ist. Das ist es, was man sich zu erkaufen gedenkt, wenn das Vermögen einem Verwalter bei Bank und Börse überlassen wird; und das ist es auch, was die Preise für Immobilien und Gold antreibt: Der Wunsch, sich den über vier Jahren anhaltenden Bedrängnissen zu entziehen. Man möchte endlich seine Ruhe haben. Man möchte nichts mehr hören von Chancen, die Risiken sind, und von Bereicherungen, die sich langfristig als Enteignung herausstellen. Man will so vom Berg herunterkommen, wie man hinaufgegangen ist, zusammen mit ein paar schönen Erinnerungen. Das ist alles.

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Am Hirschberg gibt es übrigens einen Sommerweg und einen Winterweg. Der Sommerweg heisst so, weil er nur im Sommer begangen werden kann; im Winter ist er wegen Lawinengefahr gesperrt. Dort finden sich folgerichtig auch die meisten Kreuze der hier zu Tode Gekommenen. Zum stillen Gedenken. Zur Erinnerung daran, dass nicht jeder Weg immer gleich gut sein muss. Dass eine Bergtour nicht mit dem Gipfel endet und nicht der Weg das Ziel ist, sondern das gesunde Ankommen. Das allein würde eigentlich den meisten schon reichen, wenn man schon vier Jahre auf unsicheren Pfaden wandelt, alle Stahlseile trügerisch sind, und noch jede Serpentine den Blick auf neue, unerwartete, triste und graue Geröllfelder des Kapitalismus freigegeben hat. Es gibt danach immer Berge, da sagt man sich: Einmal reicht, nie wieder.

Das Glück danach sind übrigens die Spinatknödel mit Butter und Parmesan im Kurhotel, und nicht der Streckverband und die Schnabeltasse mit magerer Brühe im Krankensaal, die gerade uns allen auf dem Speiseplan der Finanzmärkte ausgewiesen werden.

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214 Lesermeinungen

  1. AAAA...
    AAAA

  2. "... so glaubwürdig wie...
    „… so glaubwürdig wie Guttenberg…“ – hä hä.
    .
    Die Bank und ihre „Berater“ kümmern sich v.a. um Geldvernichtung, aber das können wir doch selbst viel besser! Los geht´s; gönnt Euch was (Gescheites)! Kauft Euren Frauen Blumen. Geht gut essen. Trinkt viel leckeren Wein. Unterstützt Eure ärmeren Geschwister. Schafft Euch ein Pony an (oder einen Königspudel). Mietet Euch eine Insel und lest viele spannende Bücher.
    .
    Oder hört auf zu jaulen und gründet Eure eigene Bank.

  3. Zustimmung
    mit einer kleinen...

    Zustimmung
    mit einer kleinen Einschränkung: Sie kennen Amerika und waren etwas länger dort. Sie zeigen einen weiten und tiefen Blick und formulieren verständlich. Deshalb möchte ich um Respekt vor den USA bitten. Die Amerikaner haben gewaltige Schulden aufgetürmt – aber sie haben eine gewaltige Wirtschaft und niedrige, notfalls ausbaubare, Steuern. Amerika kann die Steuern erhöhen, wenn es will. In Deutschland zahlt ein Handwerker oder eine Arzthelferin auf das Grenzeinkommen (zB Überstunde, Urlaubsgeld) über 50% Abgaben. Die sogenannten (steuerfreien) Arbeitgeberanteile noch nicht berücksichtigt. Hier wird es schon bitter, die Abgaben noch zu erhöhen.
    Der Amerikaner zahlt keine Bundes-MWSt, nur in der Mehrzahl der Staaten und etlichen Städten eine Salestax von 4-7%. Wir zahlen auch noch auf unsere MineralölSektTabaksteuer 19% MWSt. Eine 9%ige (Cain) Salestax würde in Amerika neu eingeführt.
    Gerade die unterschiedliche Ausstattung der Gliedstaaten mit Steuern führt zu einem echten Wettbewerb. Die Menschen wechseln die Arbeit und den Bundesstaat und verhindern damit das hemmungslose Besteuern. Dazu kommt die Landwirtschaft, kommen die Rohstoffe und eine stetig wachsende Bevölkerung aus Geburtenüberschuß und engagieten Zuwanderern. Niemand sollte die USA unterschätzen.

  4. Sehr schön!!!!!
    Die Bilder...

    Sehr schön!!!!!
    Die Bilder von Bergen tun meiner Seele sehr gut. Wenn ich aus dem Fenster gucke, sehe ich als höchste Erhebung eine Windmühle. Erinnert mich immer an Sanchos Esel.

  5. melursus, es ist völlig in...
    melursus, es ist völlig in Ordnung, dass wir hier in Deutschland hohe Abgaben haben. 40 Mio. Essensmarkenbezieher wie in den US of A halte ich jedenfalls nicht für erstrebenswert. Und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Man muss die Amis nicht schlechtreden, aber etwas mehr Realitätssinn würde einigen Volkswirten oder Analysten doch ganz gut tun.

  6. eigentlich wäre es an der...
    eigentlich wäre es an der zeit, einen anti-faust aufzulegen.
    .
    ein zaubertrick erzeugt vermögen, welches im anschluss über ominös zu nennende, tinguely-hafte kanäle scheinbar vernichtet wird und an anderen stellen scheinbar wieder auftaucht, dabei in letzter zeit jedoch negative gerüche verbreitet wie einst homunculus in seinem wölkchen.
    .
    kapitalismus ist, wenn die maschine läuft:

    pecuniodynamische kunst.

  7. Da muss ich an Gerhard Polt...
    Da muss ich an Gerhard Polt denken, der schon lange immer wieder sagt: es wird immer irgendwo einen geben, der ein gutes Bier hat und gute Schnitzel macht.

  8. A Ruah itza do herinna. Aus...
    A Ruah itza do herinna. Aus is. Wo, Teifi no amoi, wo samma dann?
    Zenzi, oiso bittschön, itza bringst ma a Gselchts, mid dera finfi Semmelnködeln, a Kraut und a Maß.
    Mei jo, de Bankerln. Werd scho wos mid denni sein. Jo bi i dann narrisch, denni bring i mei Göd net. I schtecks inn Schparrschtrrumpf nei. Des is mei Bad Bank. Wos moanst Fonsä, ha?

  9. "ca. 2007 erinnern, wo schon...
    „ca. 2007 erinnern, wo schon einmal steigende Schulden durch Konsum als Zeichen für das Funktionieren des amerikanisch geprägten Kapitalismus galten “
    .
    Das hat doch Ihr (damals) SPD-Genosse Oskar Lafontaine schon im letzten Jahrhundert propagiert!

  10. Die Sentimentalität dieses...
    Die Sentimentalität dieses Blogeintrages veranlasste mich, das erste Mal im Leben über die Stiftung einer Kerze in der nächsten Kirche nachzudenken. Nachdem ich mir die wild fliessenden Tränen abgewischt habe, die ob der gebeutelten Vermögensbesitzer reichlich flossen. Um dankbar niederzuknien angesichts der Erkenntnis, dass die Vermögensbesitzer ja eigentlich gar nichts wollen, als wunschlos glücklich zu sein. Woraus ich messerscharf geschlossen habe, dass die Vermögensbesitzer mit der Gier an den Finanzmärkten rein gar nichts zu tun haben, ihr Geld vermutlich allesamt in Bundesschatzbriefen geparkt haben, und in Wirklichkeit die Spargroschen der Kinder am Weltspartag der Treiber der um die Welt wabernden Kapitalströme sind. Um danach dankbar auzuseufzen, dass uns vermutlich schon bald die bekannt fruchtbaren Felder des Sozialismus den Serpentinenblick auf die dürren Geröllfelder des Kapitalismus ersparen wird. Vorausgesetzt, man endet nicht bei den Kreuzen …
    Danke Don,
    um einige Einsichten reicher auf dem Weg zur Kirche,
    Thorsten Haupts

  11. Werter Don,
    sie klingen trotz...

    Werter Don,
    sie klingen trotz der sonnigen Bilder ein wenig deprimiert. Bei „nicht der Weg ist das Ziel ist, sondern das gesunde Ankommen“ in Verbindung mit der Frage „Wohin mit dem Geld“ liegt natürlich der Schluss nahe, dass die Geldanlage im Gesundheitswesen vermutlich recht krisensicher ist. Ungeachtet der Frage wie man das finanziert und ob in Euro oder was anderem – der Bedarf wird konstant bis steigend sein…

  12. Kunde: Grüß...
    Kunde: Grüß Gott!
    Bankangestellter: S´God!
    Kunde: Bidd´schön, ich hätte gern eine Beradung!
    Bankangestellter: Worum geht´s Eahna denn?
    Kunde: Da hätt ich noch Finfundfinzigdausend Euros herumliegen, die
    möcht ich ger..
    Bankangestellter: Jo gern, kemmans doch biddäschön da in des Sebarää. Ein´ Koffä
    biddäsähr.
    Also da hättn mia gans neiche 2-brozehnder Elidäeurobons. Kann
    ich Eahna nur auf´s Wärmsdä embfählän. Da machn´S nix falsch.
    Da hamm mia scho lang ssähr, ssähr gudde Erfahrunge mid
    gmachd.

  13. @Ill Nonno: Herr Polt...
    @Ill Nonno: Herr Polt investiert seine Gage auch bevorzugt in guten Wein zwengs gemeinsamen Verzehrs mit Freunden („gute Kapitalverzinsung“); so jedenfalls P. vor zwei Jahren in einem „Reden wir über Geld“-Interview mit der SZ.

  14. "Uns" geht es doch ganz gut,...
    „Uns“ geht es doch ganz gut, heißt es.
    Wo soll man derzeit sein überschüssiges Geld „arbeiten“ lassen? Zum Beispiel in Deutschland.
    Wo gibt es – für Banken – günstiges Geld; … und daher auch für die Kreditwürdigen unter „uns“? In Deutschland.
    .
    Fragt sich nur, wie lange diese partielle Erfolgsgeschichte noch anhalten kann.
    Habe da so meine Zweifel.

  15. Lieber Don, das ist eine...
    Lieber Don, das ist eine gelungene Analyse der privaten Anlegerseele. Wohltuend abweichend vom diesbezüglich „belanglosen“Wirtschaftsteil oder ebenso „belanglosen“ Wirtschafts-Blog einer namhaften Zeitung.
    Zum analytisch wohl ausbalanzierten Handwerkszeug der Historiker habe ich Zweifel – der mittlerweile als Polit-Ikone dem kritischen Blick enthobene Altkanzler Kohl ist ebenfalls Historiker – sogar darin promoviert, und dennoch ein Euro-Gründungsvater.
    .
    @melursus – „Amerika kann die Steuern erhöhen, wenn es will“:
    Denn man zu, das sieht derzeit aber im dortigen, politischen Leben anders aus. Wie das mit Gemeinplätzen eben so ist.

  16. Ha, Thor, der Hammerwerfer,...
    Ha, Thor, der Hammerwerfer, auf dem Weg in die Votivkapelle! Auf dem Bittgang für die sanftglobalisierten, dahinströmenden Kapitalrinnsale.

  17. Lieber Thorsten Haupts,
    die...

    Lieber Thorsten Haupts,
    die gebeutelten Vermögensbesitzer werden von Ihnen implizit und der gängigen, politisch korrekten Polemik folgend in der abgehobenen Vermögensecke angesiedelt.
    Seit Jahren wird dem Bürger von Regierungen aller Couleur angeraten, die gesetzliche Rentenansprüche durch einen eigenen Kapitalstock zu ergänzen. Das ist dann eben ein Vermögen. Und wenn Sie einen moderaten Zusatzbezug von nur 10 T€ p.a. daraus für den „vermögenden“ Rentner ansetzen, können Sie sich selbst ausrechnen, was bei vorgeblich „risikolosen“ Anlageformen dafür an Vermögen erforderlich ist. Das sind dann zumindest sechstellige Summen. Und was ist verwerflich daran, dass die vermögenden Rentner die Kapitalgrundlage dieser Zusatzrente ebenso „sicher“ wähnen möchte wie die gesetzliche Rente?

  18. Da gibt es doch eine Mär von...
    Da gibt es doch eine Mär von einem Weisen, der vom Berg herabstieg, als alle unten um das goldene Kalb tanzten…

  19. Haha!
    Ich kann mich an Zeiten...

    Haha!
    Ich kann mich an Zeiten erinnern, da zahlte die Bundesrepublik Deutschland Zinsen wie heute Italien, und das auf DM-Anleihen die so sicher waren wie kein Atomkraftwerk, und alles bei minimaler Inflation. Das war so um 1991. Blühende Landschaften.
    .
    Im Rückblick war es einfach so: Greenspan hat einfach den anthroposophischen Negativzins von Silvio Gesell („Freigeld“, sie wissen schon) einmal ausprobiert.
    .
    Dass diese Liquiditätsschwemme nur eine Blase erzeugt hat und kein echtes Wachstum, was dabei das beste, was dem Planeten passieren konnte, da blieb der C02-Ausstoss in Grenzen.

  20. Irgendwo musste der...
    Irgendwo musste der Solidaritätszuschlag ja hin…

  21. Ja, ja , die Finanzmärkte,...
    Ja, ja , die Finanzmärkte, lauter Irre.
    Anstelle Portugals oder Griechenlands würde ich ja mal Standard and Poors oder Moody BEAUFTRAGEN , meine neu begebenen Anleihen zu raten.
    .
    Da wär ich mal gespannt, welche Ratings dann rauskämen. ( Directors Board von S&P: „Hm…wenn sich Portugal uns leisten kann, dann kanns ja garnicht so schlecht aussehen…also , ein A ist da schon drin, meinne Herrschaften“).

  22. Was heisst eigentlich...
    Was heisst eigentlich „Verbrauchervertrauen“, wie erkläre ich das einem 10jährigen?

  23. @donna laura
    .
    So in etwa...

    @donna laura
    .
    So in etwa beschreiben Sie den Helge’schen Dämon, das Gedankenexperiment über die Möglichkeit der BTMG-konformen Währungsstabilisierung.

  24. Für die, die nicht wissen,...
    Für die, die nicht wissen, wohin mit dem Geld:
    http://www.jaymug.com/post/13512727298/money-to-burn-candle

  25. Gegen das AWD-Management...
    Gegen das AWD-Management (obwohl ja keine Einrichtung für SdG sondern für kleine Leute) nun auch eine Strafanzeige
    http://derstandard.at/1322531463148/VKI-Strafanzeige-gegen-AWD-Gruender-Maschmeyer
    .
    lieber Don,
    danke für das vorangestellte Zitat!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_von_%C3%96sterreich

  26. Spinatknödel? Wie sieht ein...
    Spinatknödel? Wie sieht ein Spinatknödel aus? Bilder bitte!!

  27. Tatsächlich, wie schon jemand...
    Tatsächlich, wie schon jemand oben bemerkte, eine wohltuende, weil richtige & verständliche, …aber auch verdiente Backpfeife für den Wirtschafts-Blog nebenan.
    Danke, erneut.

  28. Übrigens weiß man auch in...
    Übrigens weiß man auch in Nordkorea über die wirtschaftliche Situation Europas Bescheid!
    http://www.kcna.co.jp/item/2011/201111/news29/20111129-33ee.html

  29. Gern geschehen.
    .
    Das 5. Bild...

    Gern geschehen.
    .
    Das 5. Bild sind Spinatknödel, hier auf dem Neureuthaus. Aber bitte nur anklicken, wenn keine Schneesehnsucht besteht!
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1596701/

  30. muscat, am Freitag schickt mir...
    muscat, am Freitag schickt mir ein Aktionator aus Belgien eine Sibylle für die Bibliothek.
    .
    melursus, es gibt immer Wege aus solche Miseren, und hierzulande wäre ja auch ein gigantisches Vermögen – nur, was Amerika angeht, so sehe ich wenig Perspektiven, da liegt schon zu viel im Argen: Sozial, politisch, strukturell. Abschreiben würde ich das Land auch nicht, aber der Abstieg gehört nun mal auch zu Supermächten dazu, wenn sie sich übernehmen.

  31. donna laura, als Vermögender...
    donna laura, als Vermögender kann man dieser Maschine zwar sein Geld entziehen, aber mit den institutionellen Anlegern ist man auch wieder dabei. „Kapitalkmarktgedeckte Rente“, anyone?
    .
    Übrigens ist der irische Weg – das Verpfänden der Rentenansprüche der Bewohner – auch noch so eine Idee, von der wir sicher noch einiges hören werden.

  32. Da schau her, der Don gönnt...
    Da schau her, der Don gönnt sich Personal für seine Bibliothek. Das ist doch mal ein Ansatz. Was werden denn die Hauptaufgaben der Dame sein?

  33. Die einen bringen in Stein...
    Die einen bringen in Stein Gemeißeltes vom Berg mit, die anderen … verdauten gemahlenen Spinat.

  34. Schneesehnsucht? Hier hat es...
    Schneesehnsucht? Hier hat es im Moment 12 Grad… Am Wochenende solle es aber oben schneien.

  35. @jr 42 - Vermögensbesitzer...
    @jr 42 – Vermögensbesitzer und Rentner:
    Können Sie als bekannt voraussetzen. Und jetzt schauen wir uns mal an, wieviele dieser Vermögensbesitzer sich in den letzten 20 Jahren mit einer Rendite von Inflationsrate + 0,5% oder Wirtschaftswachstum + 0,5% zufriedengaben, ja? Um danach gemeinsam und vollkommen überrascht festzustellen – die Gierigen, das sind ja wir …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  36. mal ehrlich, JR 42, wer nach...
    mal ehrlich, JR 42, wer nach mindestens 40 jahren bundesrepublik ernsthaft das befolgt, was ausgerechnet die regierung ihm rät und unverbesserlich daran glaubt, daß ihm dafür noch geld geschenkt wird, erinnert in seiner naivität schon an simplicius simplicissimus, kurz nachdem er aus dem wald kam. für die sicherung und sicherheit seiner einkünfte fordert anscheinend jeder eine art persönlichen sozialismus. und für die gewinnhöhe einen persönlichen, konkurrenzfreien kapitalismus.

    es gibt ja diese netten sozialpsychologischen experimente: ‚würden Sie 10 euro als geschenk annehmen, wenn die zwei mitspieler dafür je 5 euro abgezogen bekämen?‘, ‚Jawoll!‘. ‚und würden Sie 10 euro als geschenk annehmen, wenn die zwei mitspieler dann ebenfalls je 10 euro geschenkt bekämen?‘, ‚Nä!‘. Niemand würde steuern auf vermögen akzeptieren, obwohl man dadurch auf verbrauchs- und einkommensteuern verzichten könnte und trotzdem einen höheren wohlstand erzielen würde. Davon könnten ja auch andere profitieren. Und so demonstriert man kindisch vor den miesen banken, weil sie die ersparnisse in südeuropa verjubeln, anstatt einfach reinzugehen und das geld abzuheben. aber so dumm sollen mal andere sein, vielleicht braucht man ja noch was im alter.

  37. @muscat: gut aussehen,...
    @muscat: gut aussehen, schätze ich.

  38. Schaugn´S, i muaß lebn, Sie...
    Schaugn´S, i muaß lebn, Sie Ehana aa. Was wui ma mache, netwoahrr. Des Göd liagt fei grod net af da Stroßn. Oba, i kimm scho, ois in oim, I kimm scho z´recht.
    http://www.youtube.com/watch?v=1U74HLtZOkw&feature=related

  39. Af da Oim, da gibts koa Sind...
    Af da Oim, da gibts koa Sind (rebellmarkt):
    Mei Fonsä, scho schee da Schneewoid mid denni Knödelen. Oba wos wui i no gschwind gsogt hom? Ah, itza hob i´s wieda: Im Hintagrund da Smog, den hättst halt nacha aa no wegga rettuschian müassn.
    ..
    1949 hatts halt no koa Handy gar nie net gebn, gö, zwegn dem hatts den deabatzt…

  40. Einem der fähigsten...
    Einem der fähigsten österreichischen Militärs gewidmet, doch solchene gabs, da wird eim richtig warm ums Pumperl:
    http://www.youtube.com/watch?v=4GSOw7YhvDc&feature=related
    ..
    Wiener Blut, auch eine Währung:
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Heeresgeschichtliches_Museum

  41. @ DA um 11.53h
    Thanks!
    P.S....

    @ DA um 11.53h
    Thanks!
    P.S.
    Ist der Spinatknödel eventuell mit dem schottischen Haggis verwandt?
    http://imageshack.us/photo/my-images/227/haggis20in20dish20with2gn8.jpg/

  42. … und die Wahrheit steht in...
    … und die Wahrheit steht in der Pressemitteilung. Oder so.

  43. @Grand...
    @Grand Guignol:
    Holleri-di-dudel-jöh!
    Man kann tatsächlich ein Jodel-Diplom machen – in Wertach:
    http://www.pressemeldung-bayern.de/wertach-jodlar-prob-in-den-allgaeuer-bergen-146/
    Mei, is des zünftig!

  44. Zu früh geposted, Don...
    Zu früh geposted, Don Alphonso. Kaum ein paar Stunden später: Die Zentralbanken lassen gerade Geld regnen. Bald gibt es schöne grüne Dollar-Knödel für alle! Und das schimpft sich Kapitalismus…

  45. Jeder nach seinem Vermögen......
    Jeder nach seinem Vermögen…

  46. Politische Börsen haben kurze...
    Politische Börsen haben kurze Beine. Glaubt’s des jetzt… ja sin die dann direkt narrisch gewordn da in Frankfurt?

  47. lieber HansMeier555/11.58, und...
    lieber HansMeier555/11.58, und ich las – verbrechervertrauen…

  48. Na, das mit den...
    Na, das mit den „gekaufrauschten“ Amis warten wir erst mal ab, wenn belastbare Zahlen vorliegen. Ist so ähnlich wie hier mit dem konsumgerauschten Deutschen und dem Hohelied der Schreiberlinge vor Weihnachten „im Himmel ist Jahrmarkt“.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,800866,00.html
    „Flachbildfernseher könnten knapp werden“ verhieß eine Reportage im HR. Sind die schon so knapp geworden und werden nicht mehr nachproduziert, warum 3.500 Verkäufer(innen) von Saturn nächstes Jahr der Bundesagentur ihre Geschichte erzählen dürfen. Sie sollten sich beeilen, damit sich ihre Kollegen(innen) von 30 Praktiker-Baumärkten hinten anstellen.
    Alles Cha Cha Cha oder was?
    http://www.myvideo.de/watch/7473032/Hazy_Osterwald_Sextett_Konjunktur_Cha_Cha

  49. @ThorHa 30. November 2011,...
    @ThorHa 30. November 2011, 13:35
    Don Carlos 30. November 2011, 14:12
    Mein Kommentar hatte nicht die Lehman-Rentnmer der HaSpa im Auge, die m.E. keinen nennenswerten Teil der Kleinvermögenden ausmachen. Vgl. in DAs Artikel: „Kleinanleger, … die ihr Vermögen irgendwo aufbewahren müssen“. Ich fühle mich also nicht so richtig angesprochen, die Binse „Hohe Rendite ist Risiko-Zuschlag“ stelle ich nicht in Frage.
    Lieber Don Carlos, gestatten Sie mir noch eine Bemerkung zur Einschätzung den Politiker:
    Einerseits werden von diesen praktisch in Realzeit die richtigen und nachhaltigen Lösungen zur Euro-Krise erwartet. Zudem werden diese das gesellschaftliche Heil bringen, wenn sie erst einmal das Instrument der Vermögenssteuer in Händen haben.
    Andererseits sind jene die Windbeutel und Heißluftbläser, über welche die Vergangenheit zeigt, dass ihnen nicht zu trauen ist – vgl. Erfahrungen aus „40 Jahren Bundesrepublik …“.
    Was denn nun von beiden?
    .
    @HM555: Wenn jetzt wieder der Feudalismus kommt – so wie bei Marie Antoinette (sollen die Leute Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben) oder etwa ein Wiedergänger des fränkischen Barons?

  50. lieber Grand Guignol,
    Nennings...

    lieber Grand Guignol,
    Nennings Biographie (leide vergriffen, aber in Bibliotheken sicherlich erhältlich)
    wird Ihnen sicherlich gefallen
    http://www.amazon.de/Erzherzog-Johann-Wirklichkeit-G%C3%BCnther-Nenning/dp/3215047659
    .
    Aus welcher Region kommen denn Sie,
    wie hat sich die ländliche Bevölkerung vor der Erfindung des walky-talky denn in Ihrer Region über weitere Distanzen verständigt?

  51. Freibier für (fast) alle....
    Freibier für (fast) alle. Greenspan, der Meisterfluter, hatte es vorgemacht. Die Euphorie auf dem Gipfel der Klimax. Es gibt bestimmt irgendeinen Nobelpreisträger,
    der die einzig seligmachende Begründung dafür liefert.
    http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/2011/11/29/brauchen-oekonomen-einen-preis.aspx

  52. Ein Evergreen: Wer hat so viel...
    Ein Evergreen: Wer hat so viel Pinke, Pinke, wer hat das bestellt?
    http://www.youtube.com/watch?v=uQQm7bKJskM

  53. Dass hier meinen Sie...
    Dass hier meinen Sie wohl:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=8daMCM6VAO4

  54. Dann aber bitte etwas der...
    Dann aber bitte etwas der Situation angemesseneres
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=MtIum3mvpwk
    .

  55. <p>Hier</p>
    <p><a...

    Hier
    http://www.forbes.com/…/big-european-bank-failure-averted-what-central-banks-did-not-tell-us
    wird darüber spekuliert, dass die Geldschwemme eine kenternde Grossbank in Frankreich (und damizt die Haut des Sarkozy) retten sollte.
    .
    Und von der Schwemme habe ich gar nichts. Oder weiss jemand, wo man sich anstellen kann?

  56. Foersterliesel@: Die...
    Foersterliesel@: Die Nachrichten des Buschtelefons wurden früher, vor Erfindung des Telefons, von den Hausierern und Tandlern weitergegeben. „Baares“ Geld Für Zeitungen und Intelligenzblätter gaben nur die Honoratioren aus. Das funktionierte noch bis in die heutigen Zeiten hienein. Oder man ratschte und tratschte in den Kramerläden, Wirtschaften, zumindest in den ländlichen Gegenden. Bis die SB-Märkte etc. aufkamen. …da geht jeder/jede seiner Wege, sofort nach dem Kaufakt.
    Zu Ihrer Frage: Selbst bin ich ein Multiregionaler, Kind diverser Mutter-und Papaländer ;-)..auf meine dumme Frage zu meiner Herkunft, meinte meine werte Mama selig, mich hätte der Esel im Galopp verloren.
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Tand

  57. Lieber Don Carlos,
    "es gibt ja...

    Lieber Don Carlos,
    „es gibt ja diese netten sozialpsychologischen experimente: ‚würden Sie 10 euro als geschenk annehmen, wenn die zwei mitspieler dafür je 5 euro abgezogen bekämen?‘, ‚Jawoll!‘. ‚und würden Sie 10 euro als geschenk annehmen, wenn die zwei mitspieler dann ebenfalls je 10 euro geschenkt bekämen?‘, ‚Nä!‘. “
    .
    Kenn ich. Hatten wir auf einem Trainings-Seminar der Agentur.
    Es hat sich herausgestellt, dass die BWL-er alle so entschieden wie oben, die Kreativen aber nicht. Sie begriffen den Vorteil, dass es ALLEN damit besser ginge UND ihnen war das Wohl der Gemeinschaft wichtig. Die BWL-er begriffen logisch nicht einmal den tatsächlich nachrechenbaren Vorteil für alle (kam in er Diskussion raus; wahrscheinlich fraß Gier das Hirn.).
    .
    Was sagen mir diese Unterschiede in den Charakteren?
    Leute, die „Geld“ studiert haben, sind nicht nur gierig, sondern zusätzlich doof? Und die anderen nicht?
    Fehlt bestimmten Leuten das Wir-Gen?
    Und anderen nicht?
    .
    Dass ALLE Menschen gierig und doof sind, unterschreibe ich jedenfalls mal nicht. Einige bestimmte ja. Schon.
    Und ich muss sagen, dass ich bestimmten Kollegen ab da nicht mehr traute …

  58. Don Alphonso@: Mei, dann...
    Don Alphonso@: Mei, dann muasst halt a erschti und a zwoati Hübbodhegg affnehma aff dei Hüttn am Tegernsee, wannst sunstn koani Sichaheitn mehra hobn duast, gö. Moant grod mei Schpezi vo da Raiba. Bei denni dadst grod gnua Kredit
    fier aan Langläufer kriagn. Hot a gmoant, moanta. Diskret gfragt: Wiafui wuist´n hobn, ha? Mia konnstas sogn, i sogs eh koan weida.

  59. Ach, was für eine wundervolle...
    Ach, was für eine wundervolle Welt!
    Da oben soll sich wundersam etwas ändern. Mich darf es nichts kosten. Solange sich die arme Sau noch ein Wein leisten kann, ist dort zu sparen.
    Änderungen – bitte nur bei den Anderen!
    Schaut mal für einen Moment mit meinen Gedanken!
    Ich empfinde den Kapitalismus als Religion – als eine fundamentalistische Staatsreligion. Diese gibt den politischen Entscheidungsspielraum vor und prägt das gesellschaftliche Leben bis ins Privateste hinein.
    Das Symbol dieser Religion ist das goldene Prozentzeichen, denn Zins, Rendite, Wachstum etc. werden in Prozent bemessen.
    Diese Religion hat zwei in Stein gemeißelte Gebote:
    1. Wenn du nimmst, dann sei gierig!
    2. Wenn du gibst, dann sei geizig!
    Für mich sind Geiz und Gier Antikultur, weil sie den Menschen auf seine niedrigsten Beweggründe reduzieren. Weniger Geiz und weniger Gier bedeuten mir mehr Menschlichkeit – und ermöglichen erst Kultur!
    Ich bin auf Eure Sichtweisen gespannt!

  60. @Vroni -...
    @Vroni – Altruismusforschung:
    Die moderne Altruismusforschung ist leider nicht Ihrer Meinung. Aus einer Abwandlung des Diktatorenexperiments: A kriegt x Dollar und kann B davon etwas geben – oder aber zusätzlich B auch noch sein gesamtes Geld wegnehmen. Ergebnis – 10% von A gaben B einen Teil ihres Geldes. 60% gaben nix und nahmen nix. Aber immerhin 40% sackten auch noch den gesamten Betrag von B ein. Quelle: Levitt/Dubner, Super Freakonomics Seiten 175/176. Schlimmer, als ich alter Realist erwartet hätte. Also nein – nicht alle Menschen sind gierig und doof :-). „Nur“ die überwältigende Mehrheit.
    Interessant ist noch der Nachtrag, dass in einer Abwandlung, in der A UND B für ihr Geld arbeiten mussten, aber A immer noch von B stehlen konnte, nur noch 28% von A auch noch das Geld von B einsackten. Vielleicht ist der Mensch also nicht gierig und doof. Sondern „nur“ egoistisch, aber mit einem Sinn für Fairness. Was evolutionsbiologisch wie sozial Sinn macht.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  61. @Vroni
    .
    Wenn jeder 10 Euro...

    @Vroni
    .
    Wenn jeder 10 Euro kriegt, dann führt das nur zu Inflation.

  62. THE-CHURCH-OF-MONEY@: Mei...
    THE-CHURCH-OF-MONEY@: Mei Buaschi, host ja scho rechd. Oba grad bei uns do herinna is da Dirdari ollaweil ssähr, ssähr knapp. Ja scho, am Sunndog, do schpendier i in da Kiachn, nach da Meß, scho amoi an Finfer, dös soi ja aa a jdea segn, host mi? Sonst moant jo grad a jeda i hätt sunstn koan Diridari mehra. Do dring i hoit a Maß wengerl.
    Da Krinninger Franzi, da Apothegga, des konn i bschwörrn, hot´s letzte moi an Zehner neiglegt, des hot der no nia net gmacht. Aus is, hob i ma denkt, dea Schlawina, des hot dea net ummasunstn gmachd. Dea net. A so a gscheada Hammi, a so gscheada. Dea hot mi getoppt. A so a Hund. Des nexti moi geh i net ind Meß nei.
    ..
    Bei uns is scho ollaweil a echti Kuldurr gweng. Wann mia koana wos gibt, kriagt aa nix vo mia. Wiar i da Südsee: Gibst Du mir einen Fisch, geb ich Dir einen Fisch.
    Ollaweil gsund bleim. Pfüat Di.

  63. Wäre der Kapitalismus eine...
    Wäre der Kapitalismus eine Religion, spräche das gegen ihn?

  64. Aus Gewissensgründen kann ich...
    Aus Gewissensgründen kann ich keine Steuern zahlen. Das wäre ein Frevel gegen meine Religion!

  65. Don, Ihnen sind doch die...
    Don, Ihnen sind doch die Schwammerl wichtiger als die Schwemme (zumal Sie auch kein Bier trinken).

  66. lieber Grand...
    lieber Grand Guignol,
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jodeln
    Onomatopoesie!
    http://www.youtube.com/watch?v=fnPTl1-a2uw
    kein Grimm´sches Wörterbuch!

  67. was viel zu selten...
    was viel zu selten thematisiert wird(!), ist der grund des ganzen doofen treibens…..die schlichte ABM. 
    schon Colerus (in den 20ern und 30ern) und auch einige vor ihm sahen in der finanzdienstleistung die unterbringung von menschenmassen in einer sinn-‚ueberlebten‘ zeit.
    die dienstleistung….und natuerlich ins unendlich bloede gesteigert, die finanzdienstleistung…ist halt fuer viele millionen menschen eine beschaeftigung fuer die kurze zeit ihres daseins. wie auch sonst, und vor allem: wo auch sonst sollte man den ‚gebildeten‘ westlichen zellbrocken einigermassen sinngebend unterbringen?
    man koennte es auch lassen und ihm einfach das geld geben….aber das braechte im schlimmsten fall ,neben einer hohen suizidrate, auch noch revolutionaere geistesblitze mit sich. wohl nicht gewollt.
        
    das traurige ist, dass das inszeniert spannende heissluftgewichse mit unserem eigenlichen ursprung taeglich weniger zu tun hat und auch jeder art von evolution oder gar einem freundlichen miteinander entgegensteht….und genau das ist der preis des falschen weges: if the world is flat,  schmeckt eben diese auch stueck fuer stueck ein wenig mehr nach styropor…. :-)  

  68. JR42, doch nicht DIE...
    JR42, doch nicht DIE politiker… davon war aber auch nicht die rede, oder? die werden nunmal von menschen gewählt, die sich selbst nach geplatzten betriebsrenten und verlusten bei telekomaktien noch etwas von staatlicher förderung für chinesische solarpaneele mit amortisationszeiten von 15 jahren oder staatlicher förderung für eine privatrente in über 20 jahren versprechen. solange dieser wählermarkt noch mehrheiten sichert, wird sich kaum etwas ändern.

    sie haben recht, Vroni, es sind nicht alle gierig. die meisten streben nach einer sicherheit und nach einem wohlstand, die durch sparen nicht nur nicht erreicht, sondern sogar noch stärker gefährdet werden. geld, das vorhanden ist, aber nicht ausgegeben wird, schafft keinen wohlstand, sondern es fehlt im kreislauf, erzeugt dadurch einen mangel und verstärkt dadurch eben jenen konkurrenzdruck um das verbliebene geld, dem sich der sparer eigentlich entziehen will.

  69. Sind das etwa Chemtrails, die...
    Sind das etwa Chemtrails, die da am Himmel über dem Tergernsee (ersten Bild) zu sehen sind?
    Wenn das bekannt wird, dürfte der Tegernsee als Destination für Wellnesssuchende obsolet sein.

  70. Tja, das wunderschön...
    Tja, das wunderschön gesungene Liedchen kennen wir wohl, allein es erfreut doch doch nur wenig. Unser goldiger Kapitalismus liegt japsend auf dem Teppich und wackelt erbarmungswürdig mit den Flösschen, um so lange wie möglich zu verldrängen, dass das tolle Aquarium mit dem Luftsprudler und der Wassertemperierung für sein Wohlergehen so unwesentlich wohl nicht gewesen ist.
    .
    Aus der Perspektive der Wirtschaftsgeschichte sollten wir doch alle wissen, dass eine sozialistische Planwirtschaft niemals die gleichen Ergebnisse bringen kann, weil man Innovationen eben nicht planen kann. Und kein Angestellter ist motiviert für Erneuerungen, weil sie seine Lebensplanung nur durcheinander bringt.
    .
    Man meldet eher als Fabrik eine Leistungsfähigkeit ein gutes Stück unterhalb der Kapazitäten, um dann im nächsten Jahr schöne Prämien für Übererfüllung des Plans einzusacken, selbst wenn das Planungskommitee in Kenntnis der zu niedrigen Kapazitätsmeldung eine Steigerung verlangt hatte.
    .
    Wie geht der schöne Witz: Ein Banker, der immerhin nett zu seiner Familie war, stirbt bei einem Autounfall, und wird wegen mildernder Umstände von Petrus vor die Wahl gestellt, ob er lieber seine unvermeidliche Verdamnis wegen Gier in der Hölle West oder in der Hölle Ost absitzen will.
    Natürlich möchte er lieber in den Westteil, vermeintlicherweise der alten Kumpels wegen.
    Aber was für ein Elend, schmerzverzerrte, verhärmte Gesichter. „Jeden Morgen werden wir geteert und gefedert, dann abgerubbelt und vor dem Schlafen gehen noch mit spitzen Nadeln unter die Fingernägel gepiekst.“ beschreibt ihm ein Bewohner den Alltag.
    Als er darauf dann doch lieber noch mal die Osthölle ansehen will, ist er sofort überrascht, was für eine gute Stimmung dort herrscht. Der eine oder die andere hat da und dort zwar ein Federchen hängen, aber sonst ist es beinahe eine einzige Rudelbumsparty, schliesslich was soll man denn mit seiner ewigen Verdammnis sonst anfangen.
    Das da vermutlich ein grausiger Pferdefuss verborgen sein muss, ist unserem Banker sonnenklar. Darum fragt er einen der Bewohner, warum sie denn so fröhlich wären, und was da denn Schreckliches auf sie warten würde.
    „Ach, eigentlich sollten wir jeden Morgen geteert und gefedert werden, und dann abgerubbelt vor dem Schlafengehen noch mit spitzen Nadeln unter die Fingernägel gepiekt werden, das ist schlimm genug. Aber da es nur einmal im Monat einen halben Eimer Teer und einen Sack Federn gibt, sind deine Chancen sehr gering, jemals erwischt zu werden. Ach ja, und Nadeln, ich glaube Nadeln hat hier in den letzen fünfhundert Jahren keiner mehr gesehen…“
    Ich bleibe dabei, die Politik ist nie die Vorhut der Menschheit, so dass es begreiflich war, dasss sie sich von den Finanzlobbyisten über den Tisch ziehen liessen.
    Ich bleibe dabei, Stephan Schulmeister und sein ANWN-Gesetz. Wir hätten Wachstum nur aufgrund von Produktivitätssteigerungen der Realwirtschaft generieren sollen, und nicht aufgrund von einer Derivate-Artistik, die nicht einmal die Protagonisten mehr kapieren.
    .
    Die heutige Zentralbankmassnahme klingt so harmlos, aber irgendwie auch ein bisschen wie der Anfang vom Ende. Geld und noch mehr Geld.
    Es darf halt niemand am grossen Pokertisch die Karten sehen wollen, dann geht das Spiel noch einigermassen weiter, ohne dass die ganzen Kreditausfallversicherungen in einer Kettenreaktion hochgehen.
    Trotzdem, wir wiederholen uns, und ich finde es wichtig, darüber nachzudenken, was wirklich unsere Kernbedürfnisse ohne AMG-Mercedes-PS und Apple-Ei-Phonys und bescheuerte Talkshows sein könnten.

  71. Zu der vom Don (19:06) in den...
    Zu der vom Don (19:06) in den Ring geworfenen These, eine Großbank sei ohne die „Flutung“ der Geldmärkte die Liquidität ausgegangen:
    .
    Die FTD beleuchtet die Dimension der heutigen „konzertierten Aktion“ der Zentralbanken weltweit: Eine vergleichbare Aktion hat es in jüngerer Zeit erst viermal gegeben. Nach 9/11, nach Lehmann. Und jetzt schon zweimal seit September diesen Jahres. Junkies, that’s what we are.
    .
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:schuldenkrise-warum-die-notenbanken-wieder-feuerwehr-spielen/60136237.html

  72. Die heutige Massnahme ist vor...
    Die heutige Massnahme ist vor allem ein Signal, dass die Politk gar nicht daran denkt, die Banken pleite gegeh zu lassen und dann aufzuräumen. Das ist das eine. Das andere ist aber immer noch die Schuldenkrise, und ich wäre gar nicht überrascht, sähe man da bald ganz überraschende Dinge.

  73. Ich muss ständig denken an...
    Ich muss ständig denken an „Nobody told me“ von John Lennon… Always something happening and nothing going on. There’s always something cooking and nothing in the pot. (…) Strange days indeed, strange days indeed.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=EImWL_ppAXM
    .
    „Nobody told me“ John Lennon and Yoko Ono’s Milk and Honey album in 1984
    Everybody’s talking and no one says a word
    Everybody’s making love and no one really cares
    There’s Nazis in the bathroom just below the stairs
    Always something happening and nothing going on
    There’s always something cooking and nothing in the pot
    They’re starving back in China so finish what you got
    Nobody told me there’d be days like these
    Nobody told me there’d be days like these
    Nobody told me there’d be days like these
    Strange days indeed — strange days indeed
    Everybody’s runnin‘ and no one makes a move
    Everyone’s a winner and nothing left to lose
    There’s a little yellow idol to the north of Katmandu
    Everybody’s flying and no one leaves the ground
    Everybody’s crying and no one makes a sound
    There’s a place for us in the movies you just gotta lay around
    Nobody told me there’d be days like these
    Nobody told me there’d be days like these
    Nobody told me there’d be days like these
    Strange days indeed — most peculiar, mama
    Everybody’s smoking and no one’s getting high
    Everybody’s flying and never touch the sky
    There’s a UFO over New York and I ain’t too surprised
    Nobody told me there’d be days like these
    Nobody told me there’d be days like these
    Nobody told me there’d be days like these
    Strange days indeed — most peculiar, mama

  74. Zaungast das sind unsere...
    Zaungast das sind unsere Esotherikerbarrieren. Am Tegernsee dürfen nur echte Qualitätspfuscher Fett absaugen, nix Yoga und so.
    .
    miner, es ist ohnehin zu viel da. Zu viel Zeug. Die Frage wäre eher, wie man die Arbeit pro Mensch sinnvoll reduziert. Ich persönlich gehe ja schon mit gutem Beispiel voran. Nur morgen setze ich mal einen Tag aus und schlichte 4 Ster Holz.

  75. Naja, statistisch gesehen gibt...
    Naja, statistisch gesehen gibt es in 100 Jahren 6 komplette Zusammenbrüche des Systems: 1918, 1923, 1929/30, 1945, 1948, 1989. Da wird es 2011 mal wieder Zeit.

  76. Also bitte, dann Lord...
    Also bitte, dann Lord Dahrendorfs Lesson: „Auf Konflikte muss man zugehen – sie bergen das Potential der Veränderung in sich.“ (Sorry, wenn das nicht 100%ig sauber zitiert ist.)

  77. Man müsste einen Trumpf in...
    Man müsste einen Trumpf in der Hinterhand haben. Wenn alles den Bach ruunter eght, muss man einen haben, der dann ganz groß raus kommt.
    Natürlich muss er bekannt sein. Vielleicht ein ehemaliger Politiker, eventuell aus dem Bereich Landesverteidigung.
    Es muss aber auch jemand sein, der sich vom Politikbetrieb abhebt, ein Ausgestossener, einer der gegangen ist oder gegangen wurde.
    Noch besser einer der stigmatisiert und von der Politik abgelehnt wird.
    Nicht einfach zu finden.
    Aber der könnte eine Partei gründen und dann die ganzen Enttäuschten und so richtig angewiderten um sich sammeln. National vielleicht und gleichzeitig etwas für die kleinen Leute machen.
    Natürlich muss er Geld bekommen, aus den USA wäre toll, denn die haben ja Geld wie Heu. Dazu muss er in den USA auch gut gelitten sein.
    Den könnte man ganz groß rausbringen, wenn er nur die richtige Verlagsgruppe hinter sich hätte.
    Das hat 1927 geklappt und so einer muss doch heute zu finden oder zu designen sein oder?
    Er muss ja kein Idiot wie der von ´27 sein. Ein Titel wäre schön, aber keine Voraussetzung.

  78. Danke....
    Danke.

  79. Lieber DA,
    die Bergtour hat...

    Lieber DA,
    die Bergtour hat sich gelohnt. Interessanter Text, und jedenfalls fuer mich wesentlich hilfreicher als der Champustext des Kollegen. Der sog. Wirtschaftsblog ist leider etwas naiv geraten.
    Koennten Sie vielleicht etwas praezisieren, was sie mit Ihrem Hinweis um 00:10 meinten ?
    ‚…ueberraschende Dinge…‘

  80. Also wenn ich die Wahl habe...
    Also wenn ich die Wahl habe zwischen dem Weltfrieden und Spinatknödeln…

  81. Mal was anderes: Wäre "Der...
    Mal was anderes: Wäre „Der Gott des Gemetzels“ (im Original: „Carnage“) von Roman Polanski nicht ein zielgruppen-optimaler Kino-Tip für die Adventszeit?
    .
    Zwei Elfjährige prügeln sich auf einem Spielplatz, einem der beiden Jungen werden dabei Zähne ausgeschlagen. Die Eltern des „Opfers“, Penelope und Michael (JODIE FOSTER und JOHN C. REILLY) haben die Eltern des „Übeltäters“, Nancy und Alan (KATE WINSLET und CHRISTOPH WALTZ), eingeladen, um den Vorfall wie vernünftige Menschen zu klären. Was als friedlicher Austausch über Zivilisation, Gewalt und die Grenzen der Verantwortlichkeit beginnt, entwickelt sich schon bald zu einem Streit voller Widersprüche und grotesker Vorurteile. Und schließlich platzt die dünne Haut der bürgerlichen Kultiviertheit auf: Vier Erwachsene geraten aus der Fassung. Brutal und rücksichtslos werden Grenzen überschritten, provoziert und schließlich deutlich, dass sie alle hinter ihrer zivilisierten Maske einen ‘Gott des Gemetzels‘ anbeten. Auf dem Schlachtfeld dieser Tragikomödie versinkt am Ende nicht nur ein Handy in der Tulpenvase… (Quelle: Constantin-Film)
    .
    http://www.constantin-film.de/kino/der-gott-des-gemetzels/

  82. Falco wusste schon vor 30...
    Falco wusste schon vor 30 Jahren, dass es früher oder später auf den Koks-Standard hinauslaufen würde. Helge hat die Idee später nur geklaut und blieb darum auch bislang ohne Nobelpreis.

  83. @HM555. Kapitalismus scheint...
    @HM555. Kapitalismus scheint mir nicht EINE Religion, sondern DIE Religion. Niemand wird mehr verehrt als THE ALLMIGHTY BUCK. Die traditionellen Religionen sind dagegen nur Amateurveranstaltungen.

  84. @Yog Sothoth, Esq....
    @Yog Sothoth, Esq. (07:53):
    Warren Buffet sagt über den 1-Dollar-Schein:
    „In the back of this it says ‚In God we trust‘, and in the front of it it says ‚Federal Reserve …‘. And it should say ‚In the Federal Reserve we trust‘.
    Zu sehen hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=uRxfMYUmeyQ&feature=player_embedded

  85. Die Politiker sind zu...
    Die Politiker sind zu „gewählten“ Möchtegernbankern mutiert. Die „echten“ Banker stehen daneben und feixen sich einen: WasDuguck?

  86. das schlimme an dieser zeit...
    das schlimme an dieser zeit ist, dass es keinen falco, keinen john lennon, keinen kurt cobain ( ua ) mehr gibt…uebrig geblieben sind wohl nur noch deren schlimmste albtraeume.
    es ist bedrueckend, wenn man sich so eine lebensbahn anschaut. alles gute stirbt da weg und so ein schaeuble oder ein bruederle belaestigt einen optisch und akustisch als kleinkind, als jugendlicher, als erwachsener und als alter mann. 
     
    wieso ueberlebt in einer gesellschaft eigentlich immer das bloede nichts ? 

  87. DA, glaube auch, dass...
    DA, glaube auch, dass irgendetwas passieren wird. Nur ob es drastisch oder weichgespült über uns kommt, da wäre ich unsicher.
    Ein bisschen Tauschwirtschaft mit Selbstversorgung? Neue Ökosozialistische Regime? Währungsreform auf Basis von Rohstoffen? Eine Umverteilung von Reich zu Staat, dass einem kleinen Reichen ( der in den Stützen postet, den man in der Nachbarschaft sieht, beneidet, der aber nicht global weglaufen kann) schwindlig wird? Die ganz großen Schlaumeier sind so aufgestellt, dass sie in ihren Netzwerken immer noch genug Champagner, Benzin oder Spinatknödel zapfen können, solange sie nicht der Schwarze Block an die Laternen hängt….
    .
    Das Problematischste bei allen dezentralen, teilautonomen Systemen dürfte die Krankenversicherung sein. Siehe Griechenlands ehemaliger Mittelstand.
    .
    Vielleicht inszeniert aber irgendwer irgendeine noch dramatischere Krise, damit alle richtig Angst haben, und froh sind, wenn NUR unser Geld in den Notverordnungen verschwindet…
    .
    Beste Vorschläge: Humor. Wach bleiben und flexibel. Freundschaften. Verzeihen von eigentlichen Kleinigkeiten. Möglichst glückliche Beziehungen. Leidlich intakte Familien. Fast ein bisschen jüdisch-christlich-abendländische Standardwerte, aber ohne den ganzen kirchlich-grünen Jesus-Zeigefinger-Kleister, dafür mit mehr abwechslungsreicheren toleranten Sexualleben.

  88. lieber miner, only the good...
    lieber miner, only the good die young. aus diesen gründen wartet man in der regel bis zur namenstaufe einer strasse, bis der namensträger verstorben ist, denn dann kann er nichts mehr anstellen (nur ein harmloses, kleines beipiel: stellen sie sich einmal eine besenwirtschaft in der 1995 so benamten boris-becker-strasse vor… *räusper*).

  89. @miner:
    Wieso bewerben Sie...

    @miner:
    Wieso bewerben Sie sich nicht selbst als Minister? Oder zählen Sie sich selbst zum blöden Nichts? Dann – meinen Respekt.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  90. @DA - Zusammenbrüche:
    Die von...

    @DA – Zusammenbrüche:
    Die von 1918, 1923, 1945, 1948 und 1989 waren keine des Kapitalismus. Sondern direkte Kriegsfolgen. 5:1 für Staat gegen Kapitalismus, wenn es um die Ursachen für Zusammenbrüche geht (und man 1929/30 als originäre Krise des Kapitalismus gelten lässt). Keine schlechte Bilanz. Und warum suchen jetzt alle das Heil in mehr Staat?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  91. Kinners, seid Ihr noch alle...
    Kinners, seid Ihr noch alle da? Getz kompt der gaaaaaaaaaaaaaaaaanz groooooooooooooooooooooooße Gatsby (raus).
    ..
    miner@: Schaun Sie sich Franz Schubert, Niels Abel (Mathematiker), W.A.Mozart,
    Alexander d. Gr. an-nein J.W.v.Goethe der nicht-A. Einstein auch nicht, der hatte seine erste Frau geistig beklaut-die jungen Genies konnten sich nicht wirklich weiter entfalten weil, ja weil was? Gut, sie starben zu früh, aber warum?
    Mit anderen Worten, es liegt an uns, wir müssen in die Speichen greifen. Niemand anderes tut es für uns. Immer nur Bloggen reicht nicht.
    http://fragerei.wordpress.com/2009/08/25/das-ende-des-genies/
    ..
    Die Zentralbankmaßnahme ist vom Zentralkommitee genehmigt worden. Die Staatsratsvorsitzenden aller Parteien nickten die e i n z i g z w e c k m ä s s i g e Maßnahme ab, so deren Chefin , im Nebenjob europäische Hegemonin.

  92. Zaungast 30. November 2011,...
    Zaungast 30. November 2011, 22:30@: Sind das etwa Chemtrails, die da am Himmel …
    It is. S. FAZ Print >Natur und Wissenschaft< v. 30.11.2011.: "Warum sprechen alle nur vom Lärm?" von Rafael Dudziak.

  93. Mich wundert nichts mehr...
    Mich wundert nichts mehr außer dem script/layout der FAZ.NET. So ein Potpourri finde ich nur beim Kochen eines pot au feu.

  94. ThorHa@: Und Sie?...
    ThorHa@: Und Sie?

  95. ThorHa@: Bitte um Verzeihung,...
    ThorHa@: Bitte um Verzeihung, dass ich noch für Nachschub sorge: Diese Kriegsfolgen sind also ganz ohne Kapitalismus entstanden?

  96. Oder anders formuliert: der...
    Oder anders formuliert: der Kapitalismus ist ganz ohne die Kriegsfolgen entstanden?

  97. lieber The Great Artiste,
    ein...

    lieber The Great Artiste,
    ein Rat von einer alten Frau:
    Sex kann nicht herbeigeredet werden, Sex ergibt sich aus Blicken, Gegenblicken und Gesten, den richtigen Gesten zum richtigen Zeitpunkt (der kann sozial durchaus unterschiedlich sein) – also: nicht reden und schreiben, handeln!
    Bonne courage!

  98. falco, john lennon und curt...
    falco, john lennon und curt cobain als antipoden des blöden nichts. so sieht sarkasmus pur aus. seit wann macht kiffen schlau? schaut man sich ihre gefährtinnen an, sieht man gleich, wer hier die doofen waren.

  99. Ich mag keine Spinatknödel....
    Ich mag keine Spinatknödel.

  100. @Grand Guignol - Kriegsfolgen...
    @Grand Guignol – Kriegsfolgen ohne Kapitalismus:
    Im wesentlichen – ja. 1918 und 1945 waren Zusammenbrüche der politischen Ordnung nach verlorenen Kriegen. 1923 und 1948 waren Währungszusammenbrüche wegen des Anwerfens der Notenpresse in bzw. nach Kriegen. 1989 war der Zusammenbruch des real exisitierenden Sozialismus.
    Gruss,
    Thorsten Haupts,
    der die Frage „Und Sie“ nicht verstanden hat.

  101. Wie schaffen sie es, Don, sich...
    Wie schaffen sie es, Don, sich nach den Knödeln nicht wie der Wolf der sieben Geisslein zu fühlen?
    @Grand Guignol:Ja.Sie haben so recht.
    The great Gatsby; F. Scott Fitzgerald: habe ich gestern wieder zuende gelesen. Und wirklich Wort für Wort. Was für ein Buch! Was für eine Sprache!
    Zum Kapitalismus fand ich auch dieses erhellend:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/krise-des-buergertums-klaert-uns-endlich-auf-11108716.html

  102. ein minister ohne partei?...
    ein minister ohne partei? einer, zu dem kein mensch vorgelassen wird, um ihm das ohr mit seinen klitzeklitzekleinen anliegen abzukauen und nasszusabbern?
    gibt es das?
    ja, dann dann denk ich ueber eine solche laufbahn nach…
    der erfolg der zukunft liegt meines erachtens in der perfekten abschirmung der staatsoberhaeupter. man sollte sich schon frei aussuchen koennen, mit welchem wurm man sich treffen mag ;-)

  103. Finde eigentlich nur ich es...
    Finde eigentlich nur ich es paradox, dass die FAz diesen Artikel veröffentlicht:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/neue-kolumne-silicon-demokratie-rettet-die-anonymitaet-11546665.html
    und gleichzeitig, um ebendiesen zu kommentieren, eine Registrierung mit Klarnamen verlangt?

  104. @Yog Sothoth, Esq.:
    Tja. Vom...

    @Yog Sothoth, Esq.:
    Tja. Vom „Buck“ hängt gegebenenfalls das Überleben ab. Von einer Religion nur das Seelenheil, und das auch erst nach dem Tod.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  105. war das der mit der...
    war das der mit der Postmeisterstochter und die Spinatknoedel sehen ja sehr vielversprechend aus von den wunderbaren Landschaftsbildern ganz zu schweigen

  106. Wo der Altruismus nicht mehr...
    Wo der Altruismus nicht mehr zureicht
    .
    @ThorHa: Die meisten sind nicht gierig, sondern dumm, ob einer gewissen Gier. Und daher gibt es die Gierigen – die Schlauen hieraus -, die diese Dummheit (bei ihren Gesinnungsgenossen) auszunutzen wissen. Nicht Wenige (unter diesen Dummen) ahnen das und sind daher bemüht aus Ihrer Dummheit „wenigstens“ (mangels größerer Intelligenz) ein wenig Kapital (denn das große Kapital trauen sie sich nicht zu) zu schlagen und laufen daher eben in dieselbe Falle. In die der klugen Gierigen. Die bisher Genannten – außer den klugen Gierigen (die ich jetzt mal Kapitalisten nenne) – sind in etwa identisch mit denen, die glauben, was das Kapital ihnen verspricht: mäßigen Wohlstand.
    .
    Der Altruismus aus diesen Kreisen speist sich somit aus einem (solchermaßen begründeten, wenig auch mäßig verstandenen) Argwohn – nämlich gegenüber diesen klugen Gierigen. Von denen man ja weiß, dass es sie gibt, von denen man aber (nicht ganz fälschlicherweise) annimmt, dass sie einem nie begegnen. Dennoch, um das genau völlig auszuschließen, nämlich dass man ihnen je begegnet, solidarisiert man sich mit Seinesgleichen, quasi im Stile eines Rituals, welches die bösen Geister zu verschrecken hätte. (Jede Form von moderner Religion dürfte sich daraus speisen. Wogegen der kluge Gierige die „Teufelsanbetung“ zu setzen weiß. – Faust wie „Antifaust“/Mephisto in Szene setzend. Die Dialektik der Kapitalbewegung gebärend. Eine Bewegung, in der „gut“ und „böse“ – „altruistisch“ und „gierig“ – nur noch von rein allegorischem Wert sind, ähnlich darin jener kapitalistischen Selbstbezeichnung in „Geld stinkt nicht“)
    .
    Dennoch, also trotz jenes gerade festgestellten allegorischen Sachverhaltes bzgl. gleich welcher ethischen Adjektive in der Kapitalbewegung, erfassten wir gerade so etwas wie das „Kleinbürgertum“. Nämlich ein Bürgertums, das nicht viel mehr besitzt als die Illusion ob eines Besitzes. – Das „Gretchen“ (in festen/gierigen Händen – von Faust wie Mephisto gleichermaßen). Diese „Illusion“ wäre somit das Gegenstück zur „Allegorie“. Die notwendige Bedingung dafür, dass die Kapitalbewegung überhaupt sein darf/sein kann/sich und allen versprechen darf, was sie nämlich nicht ist. – Freiheit (von Ausbeutung, Selbstentfremdung wie selbstverschuldete Unmündigkeit, Befreiung von Dummheit).
    .
    Und da man die, die definitiv nichts besitzen (und auch nichts von all dem wissen), also nicht mal die Illusionen ob diesem oder jenem teilen, klugerweise nie danach fragt, ob sie denn das teilen würden, was sie (nicht) besitzen, haben wir bzgl. deren „Altruismus“ keine Daten. Es sei denn in Form von Streikstatistiken. Der Altruismus der Nichtbesitzenden und Nichtwissenden misst sich somit anhand von Streikstatistiken. Doch nennt man das jetzt nicht mehr Altruismus, sondern Solidarität. Und wo diese entsteht beginnt das Reich des Bewusstseins – das Klassenbewusstsein. Des Wissens von der Notwendigkeit eines politischen Handelns. Um Ungerechtigkeit, Benachteiligung wie Gier zu bekämpfen, ist der Altruismus nicht zureichend.

  107. @hansgeier333 (12:25): Sie...
    @hansgeier333 (12:25): Sie ziehen schneller als Lucky Luke! Wo lernt man das? England? – Im Übrigen finde ich Ihre Synthese verschiedener Kommentare in einer groteskten Überzeichnung so gelungen, dass ich schlicht nicht weiß, wie entgegnen. Aber – mehr des Prinzips wegen – Sie sollten vll. einmal die menschliche Entwicklung von J.L. anhand seiner Lieder nachvollziehen (andere Quellen habe ich eh nicht). Kiffen hin oder her – da ist einiges an Einsicht, an Klarheit im Ausdruck drin. Zumindest wirken seine Texte im Rahmen seiner Lieder so. PS: Fairerweise kenne ich neben den Beatles-Songs nur noch „Working Class Hero“, ein Best-Of-Album. Und das hat zusammengestellt: Yoko-San.

  108. Kapitalismus? Draghi says we...
    Kapitalismus? Draghi says we need a fiscal pact – so let’s do that.
    http://www.youtube.com/watch?v=vWz9VN40nCA

  109. Lieber Herr Binsack,
    die von...

    Lieber Herr Binsack,
    die von Ihnen verortete Illusion des Kleinbürgers wird nach meiner Beobachtung begleitet von der Illusion des linken Kleinbürgers – der von einer klassen-, besitz- und bedürfnislosen Gesellschaft von Gleichrangigen. Auf dieser Illusion beruht der Marxismus.
    Und wie ich in einem anderen Blog bereits bemerkte, halte ich es für möglich, dass die Menschheit sie in Bezug auf materiellen Wohlstand erreicht. Nicht durch den Klassenkampf, aber durch technischen Fortschritt, am Ende durch Energie-/Materie-Umwandlung, sprich, ein Ende aller den Markt erzwingenden Knappheiten der Welt.
    Aber bis dahin wäre es zu freundlich, wenn auch ein Marxist mit den exklusiven Einsichten in die höheren Geheimnisse der Menschheitgeschichte aufhören würde, allen Gesprächspartnern Einsicht und Intelligenz abzusprechen :-). Auch ich bin – nach Ihrer eindimensionalen Definition – Kleinbürger. Ohne Vermögen, ohne Aussicht auf solches, abhängig vom Ertrag meiner Kopfarbeit. Bisher – das mag sich ändern – hat der Kapitalismus mir, meinen Bekannten, meinen Verwandten, kurz: vielen Leuten, ermöglicht, mir niemals Gedanken über mein physisches Überleben machen zu müssen. Und das ist in der Geschichte der Menschheit so einzigartig, dass ich allen Versuchen gegenüber, ihn durch etwas angeblich „Besseres“ abzulösen, extrem skeptisch bleibe. Never change a running system – alte IT Administratoren Weisheit.
    Illusionen allerdings mache ich mir nicht, weder über das System (das extreme Ungleichheiten produzieren kann), noch über meine Mitmenschen. Nur muss man für Illusionslosigkeit kein Marxist sein …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  110. @ HansMeier555

    „Wäre der...
    @ HansMeier555
    „Wäre der Kapitalismus eine Religion, spräche das gegen ihn?“
    Wie bei jeder fundamentalistischen Religion, die Unterdrückung des Menschen.
    „Aus Gewissensgründen kann ich keine Steuern zahlen. Das wäre ein Frevel gegen meine Religion!“
    Wende Dich an Deinen Beichtvater, dem Steuerberater!
    @ Yog Sothoth, Esq.
    „Kapitalismus scheint mir nicht EINE Religion, sondern DIE Religion. Niemand wird mehr verehrt als THE ALLMIGHTY BUCK. Die traditionellen Religionen sind dagegen nur Amateurveranstaltungen.“
    Kapitalismus unter dem Aspekt Religion zu betrachten, bringt einen auch zum machterhaltenden Faktor, der unvergängliche Glaube der kleinen Anhänger. Er ist es, der die Lebensumstände der Kirchenoberen sichert.
    @ miner
    „ein bruederle“
    Als ich die Übertragung vom letzten FDP-Parteitag sah, da fragte ich mich, ist es wieder so weit, dass Reden geschrieen werden?
    @ miner
    „erfolg der zukunft liegt meines erachtens in der perfekten abschirmung der staatsoberhaeupter“
    Der Abschirmung wovon? Von den Interessen des Volkes? Das sind sie schon heute. ;-)

  111. @ ThorHa

    „hat der...
    @ ThorHa
    „hat der Kapitalismus mir, meinen Bekannten, meinen Verwandten, kurz: vielen Leuten, ermöglicht, mir niemals Gedanken über mein physisches Überleben machen zu müssen. Und das ist in der Geschichte der Menschheit so einzigartig, dass ich allen Versuchen gegenüber, ihn durch etwas angeblich „Besseres“ abzulösen, extrem skeptisch bleibe.“
    So einfach kann es sein. Verkaufen wir uns für so wenig?

  112. 'Ohne Vermögen, ohne Aussicht...
    ‚Ohne Vermögen, ohne Aussicht auf solches, abhängig vom Ertrag meiner Kopfarbeit. Bisher – das mag sich ändern – hat der Kapitalismus mir, meinen Bekannten, meinen Verwandten, kurz: vielen Leuten, ermöglicht, mir niemals Gedanken über mein physisches Überleben machen zu müssen. Und das ist in der Geschichte der Menschheit so einzigartig, dass ich allen Versuchen gegenüber, ihn durch etwas angeblich „Besseres“ abzulösen, extrem skeptisch bleibe.‘ – ersetze ‚kapitalismus‘ durch ’sozialismus‘ und dieselbe phrase wird zum zitat. ehrlich: kein scheiß, keine böswillige diffamierung. dieselben worte.

  113. @The Great aAtiste: Yeah. Den...
    @The Great aAtiste: Yeah. Den Vorschlag in Ihrem letzten Absatz nehme ich an. Bin dabei!

  114. @ Don Carlos

    “ersetze...
    @ Don Carlos
    “ersetze ‚kapitalismus‘ durch ’sozialismus‘ und dieselbe phrase wird zum zitat. ehrlich: kein scheiß, keine böswillige diffamierung. dieselben worte.
    Ein Verkauf zu diesem geringen Preis an wen oder was auch immer, ist unter der Würde eines Menschen.

  115. ThorHa,...
    ThorHa, „Energie/Materie-Umwandlung“ mmh, klingt a bisserl esoterisch, so kennen wir Sie ja gar nicht. Ich denke, dass man Knappheiten wesentlich einfacher und effektiver beseitigen könnte: Indem man das dezimiert, was die Knappheit verursacht. Schlagen Sie mal unter dem Stichwort „Neutronenbombe“ nach.

  116. Kapitalismus, Sozialismus,...
    Kapitalismus, Sozialismus, pfff.

  117. So sehen wir am Ende alle...
    So sehen wir am Ende alle ideologischen Gegner vereint im Wunsch nach einer sozialen Hängematte, einem vegetativen Dasein, wo man sich ums Überleben keine Sorgen machen muß!
    .
    Und wer soll dann das heilige Land befreien?

  118. HansMeier555@: Es wird...
    HansMeier555@: Es wird gegessen was auf den Tisch kommt. Basta!
    ..
    ThorHa@: Diese knappe Frage bitte ich zu entschuldigen. Sie bezog sich auf das mangelnde politische Engagement, welches Sie, sofern ich Sie richtig verstanden hatte, unterstellten.
    ..
    THE-CHURCH-OF-MONEY@. Es geht um Linsengerichte (S. AT)

  119. Jean-Jaques, wer sich mit der...
    Jean-Jaques, wer sich mit der ersten sauer verdienten Million einen gebrauchten Rolls-Royce kauft, verdient die Zustimmung aller Stützen, sollte aber vorsichtig sein, wenn er sich danach an die Speerspitze von love and peace setzen will. Westlich von Ingolstadt haus(ier)ende nennen sowas „Gschmäckle“.

  120. @Don Carlos -...
    @Don Carlos – Sozialismus/Kapitalismus:
    Darüber war ich mir beim Schreiben im Klaren :-). Es gibt da nur zwei Unterschiede – seit Öffnung der Mauer wissen wir, dass ausnahmslos alle (!) sozialisitischen Staaten dabei waren, ihre Substanz aufzuzehren. Für die kapitalistischen dagegen gilt das jedenfalls nicht, sie laufen allerdings Gefahr, für ihren Bestand zu viele Resourcen zu verbrauchen und damit der Erde als ganzes zu schaden. Zweiter Unterschied – der Sozialismus musste seine Kritiker einsperren. Im Kapitalismus bekommen sie Platz in Deutschlands bekanntester Qualitätszeitung …
    Und wenn ich nur die Wahl zwischen zwei erprobten Systemen habe, von denen eines bereits sowohl materiell als auch bei den Menschenrechten versagt hat, nehme ich erst einmal das andere.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  121. @THE-CHURCH-OF-MONEY - Verkauf...
    @THE-CHURCH-OF-MONEY – Verkauf für wenig:
    Mag sein. Nach einem kurzen Blick in die Geschichte allerdings stelle ich fest, dass dieses „wenig“ für einige tausden Jahre „viel“ war. Weshalb ich es schätze.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  122. @THE-CHURCH-OF-MONEY -...
    @THE-CHURCH-OF-MONEY – Nachtrag:
    „Verkaufen wir uns für so wenig?“
    Nein, ein bisschen teurer bin ich schon :-).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  123. Herold Binsack@: "pecunia non...
    Herold Binsack@: „pecunia non olet“-Geld stinkt nicht-Der Satz wurde im antiken Romaus aus der Not des Staates geboren -wo man, weil es die Zentralen Geldflutungsschleusen noch nicht gab- von Staats wegen auf eine neue Steuer verfiel. Nämlich die Scheißhäuser / Urinsammelstellen für die Gerbereien, zu besteuern-das erhoffte, hereinfliessende Geld somit Odiumlos zu sein versprach.

    Des weiteren: Unter den Linken, denen in der Mitten wie den Rechten (damit sind keine Nazis gemeint, jene sind nur primitive Halsabschneider, Totschläger) signalisierte mir meine privat erfahrene Gauß´sche Normalverteilungskurve: Gier und Solidarität verteilt unter den lieben Mitbürgern entsprechen ihr.
    Ihr postuliertes Klassenbewußtsein mit ausgestelltem Wechsel auf die Zukunft, korreliert nicht so richtig, es ist immer im pot de feu ein Hinkefüss´chen drinne.
    Auf dem Indossament des weitergereichten Wechsels waren m. E. bisher keine sonderlich rühmenswerten Addressen verzeichnet.
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Pecunia_non_olet

  124. Was haben denn die Herren Sido...
    Was haben denn die Herren Sido und Bushido gelernt? Umsatz macht frei und glücklich! Und ministrabel, will sagen eligabel oder hoch die Gabel!

  125. @hansgeier333: Touché again....
    @hansgeier333: Touché again. Mehr desgleichen!

  126. @ThorHa: Wenn doch alle auf...
    @ThorHa: Wenn doch alle auf Ihrem gesunden Level geerdet wären:
    .
    <

  127. Und jetzt kommt der...
    Und jetzt kommt der essayistisch überformte Plop zum anregenden Genuß von Spinatknödeln. Habermas hatten wir schon, jetzt wäre danach Sloterdijk wieder mal an der Reihe. Die Bewältigung der Staatsschulden-und Großfinanzkrise unter Einmischung feuilletonstisch-philosophisch-dramaturgischer Mittel.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/krise-des-buergertums-klaert-uns-endlich-auf-11108716.html#comments

  128. Als wenn es das Roulette nicht...
    Als wenn es das Roulette nicht schon gäbe. Ma ganz ährlich, was haben Sie und ich schon vom Casinokapitalismus?
    ..
    Fundsache: Non praestant philosophi, quae loquuntur. (Sen.dial.7) Die Philosophen leisten nicht, was sie sagen.

  129. @GG
    .
    "Das Volk": m.E. das...

    @GG
    .
    „Das Volk“: m.E. das Unwort des Jahres.

  130. Gabriele Spangenberg@: Wg....
    Gabriele Spangenberg@: Wg. absoluter geistiger Überforderung meinerseits (hinter der Bühne rumort es) kann ich Ihnen nur diese Stellungnahme als Ersatz anbieten:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,801015,00.html

  131. HansMeier555@: Die völkische...
    HansMeier555@: Die völkische Säälä schreit (nicht mehr) nach Mythen.

  132. @GG
    .
    Jetzt hab ich es...

    @GG
    .
    Jetzt hab ich es durchgelesen. Er ärgert sich immer noch über die geistige Hegemonie der Linken, genau wie 1993, als er mit seinem Fernsehblog „Bocksgesang“ unnötig Aufmerksamkeit erregte.

  133. HansMeier55501. Dezember 2011,...
    HansMeier55501. Dezember 2011, 21:00@: Das ist wie in der Physik. So einfach, wenn überhaupt, ist die Weltformel nicht zu haben. Auch die Linke hat sich daran die dialektischen Zähne, bisher vergeblich, ramponiert (Natürlich spricht nichts gegen den Versuch es dennoch zu wagen).

  134. 'Und wenn ich nur die Wahl...
    ‚Und wenn ich nur die Wahl zwischen zwei erprobten Systemen habe, von denen eines bereits sowohl materiell als auch bei den Menschenrechten versagt hat, nehme ich erst einmal das andere.‘ – genau diese eindimensionalität ist es, die beide seiten so deprimierend macht. irgendwo haben beide seiten gleichermaßen recht wie unrecht. der kapitalismus läuft zwar nicht gefahr, seine substanz aufzuzehren, dafür aber die substanz anderer. in den fabriken chinas oder indiens oder in der uranförderung in niger wird das hohelied auf den kapitalismus sicher nicht nur aus zeitmangel nicht gesungen. und es ist ja auch nicht im gesamten kapitalismus so, daß kritiker eine stimme in einer zeitung bekommen. kritiker in wohlstandsoasen wie spanien unter franco, kuba unter batista, chile 1973, argentinien 1976, südafrika oder in jüngerer zeit ägypten und tunesien waren nicht nur in zeitungen nicht zu finden, sondern waren generell nicht mehr auffindbar. man kann im sozialismus wie im kapitalismus durchaus ein zufriedenes dasein führen, wenn man jeweils einige abstoßende begleiterscheinungen sowie die sorge ausblendet, welche entwicklung eines der beiden systeme nehmen mag, wenn das andere als kontrast entfällt. das dilemma der bürgerbewegung 1989 bestand darin, daß sie aus den hier wie dort genannten gründen beide systeme ablehnten, jedoch eine eigenständige lösung erst noch erarbeiten wollten. helmut k. hat ihnen diese aufgabe mit ein paar geldscheinen abgenommen. und es ist ja auch nicht verkehrt, seine ideologischen sympathien nach seinen lebensbedürfnissen auszurichten. aber an sich reicht das nicht aus, um daraus eine ideologische überlegenheit abzuleiten.

  135. @Köstlich 20:07, Sie erwarten...
    @Köstlich 20:07, Sie erwarten doch nicht im Ernst, dass ich Ihnen zustimme. Ich will
    mich auf den Leistungen meiner Vorahnen ausruhen. Wenn Leistung sich nicht mehr lohnen darf und man ein geringes Talent für Augenwischerei hat, gibt es keine Wahl.

  136. Lieber Hans Meier und lieber...
    Lieber Hans Meier und lieber Grande Guignol (Plindos, Selffacturist etc.), Sie sollten wissen, dass ich sehr gerne nicht nur Sanchos Esel lese, sondern besonders gerne die Kommentare.

  137. Wo ist eigentlich der...
    Wo ist eigentlich der Anti-Diskriminierungsbeauftragte der FAZ, wenn es im Zusammenhang mit originären Neonazis in Dortmund heißt „Der Osten reicht bis in den Westen?“
    Link: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/neonazis-in-dortmund-der-osten-reicht-bis-in-den-westen-11547090.html
    Obacht!

  138. @ E.R: Mein Gefasel ist doch...
    @ E.R: Mein Gefasel ist doch auch nur eine Utopie. Im herrschenden Regime versuche auch ich beständig Wohlstand statt Lebensfreude anzuhäufen. Cest la vie.

  139. @ ThorHa

    „Und wenn ich nur...
    @ ThorHa
    „Und wenn ich nur die Wahl zwischen zwei erprobten Systemen habe, von denen eines bereits sowohl materiell als auch bei den Menschenrechten versagt hat, nehme ich erst einmal das andere.“
    Also den Sozialismus? ;-)
    Als materiell versagt könnte man auch ein System bezeichnen, in dem weite Teile der Bevölkerung nicht allein durch ihre Erwerbsarbeit ihren Lebensunterhalt bestreiten, sondern nur mit Hilfe von Transferleistungen. Wenn z. B. eine Gesellschaft sich ihre Ausgaben für Kultur und Bildung nicht mehr im vollen Umfang leisten kann, dann kann man das vorhandene Wirtschaftssystem als gescheitert bezeichnen.
    Wenn ein Wirtschaftssystem Wetten veranstaltet, die als Gewinn für einige wenige ein mehr an Luxusgütern ermöglicht, die aber für viele Menschen den Hungertod bringt, dann kann man sagen, dass es bei den Menschenrechten versagt hat. Wenn ein Wirtschaftssystem den Lohn nicht mehr als Ausdruck der Wertschätzung für geleistet Arbeit betrachtet, sondern als möglichst gering zu haltender Kostenfaktor, dann kann man das als menschenverachtend bezeichnen.
    Nun ja, es gibt Menschen, die dies nicht sehen – nicht sehen wollen.
    Wer sagt, dass es nur zwei Arten gibt, wie Markt und Gesellschaft sich organisieren können?

  140. Wieso bloß fällt mir in...
    Wieso bloß fällt mir in diesen Diskussionen immer dieses ‚Gedicht mit dem Schwanz‘ von Orhan Veli Kanik ein:
    .
    „Wir können uns nicht vertragen, unsere Wege sind getrennt.
    Du bist die Metzgerkatze, ich die Straßenkatze.
    Du kriegst dein Futter in verzinnten Töpfen,
    Meins ist im Rachen des Löwen.
    .
    Du träumst von der Liebe, ich vom Knochen.
    .
    Aber auch du hast es schwer, meine Schwester.
    Sicher ist es nicht leicht,
    Jeden Tag, den Gott gibt, so zu schwänzeln.
    .
    .
    Antwort
    (der Katze des Metzgers an die Straßenkatze)
    .
    Du redest von Hunger –
    .
    Folglich bist du ein Kommunist.
    .
    Und folglich bist du’s, der die Häuser in Brand steckt,
    Die in Istanbul
    Und die in Ankara.
    .
    Was für ein Schwein du bist!“
    .
    .
    Vielleicht, weil es am Tegernsee keine Katzen gibt?

  141. Klasse, danke, wir...
    Klasse, danke, wir unterschreiben jedes Wort. (Und wie schön er schreibt, man man möchte ihm so andauernd nur zuhören…)
    .
    Und natürlich ist alles bis hier ohne Hirn und Vision gemacht – und wird wohl auch so bleiben. Denn sonst sähe man wohl folgendes:
    .
    Mit dem Euro haben wir ein zukünftiges golbales Finanzoligipol angerichtet. Waren auf dem Weg dahin. Haben es zumindest versucht zu unternehmen. Ohne der Welt die Vision eines „Wofür“ vor Auge zu stellen: Dollar, Euro und Renminbi da wo vorher nur der Dollar war. Egal ob heute, oder in 10 Jahren. Eben da, wo vorher nur der Dollar war.
    .
    Und der Webfehler ist, dass a. der Dollar das nicht möchte und b. der Renminbi nicht von einer Demokratie her stammt. Daher ein solches Oligopol widersinnig ist. (Zumal der Euro dazu noch lediglich Bruchteilen staatlicher Sicherheit besteht.)
    .
    Und was widersinnig ist, wird nicht kommen: Der Euro zwischen Dollar und Renminbi stört lediglich im globalen Kampf um die zukünftige Welthegemonie. Und da die Märkte genau dies wohl auch selbst erkannt haben (und ein paar US-Falken auch), muss jetzt zunächst der Euro weg. Und dann kann der Westen, stark geeint unter amerikanischer Führung und der des Dollars, den Endkampf um Frieden, Freiheit, Fortschritt und Demokratie aufnehmen. Und gegen den Renminbi. Damit der Dollar zur Recht alleine übrig bliebe. Nichts anderes kommt und frommt.
    .
    Und wenn dahin, sagen wir, auch noch Deutschland im speziellen und besonderen „schön gerupft würde“, wäre das doch (nebenbei) um so besser: Ein Konkurrent mehr etwas zurückgeworfen („Du steigst durch seine Fall?!“, Schiller, Wallenstein). Und auch Rente- und Pensionsansprüche der Staatsdiener sollten am besten nicht geschont sein: Schließlich darf vor einer Globalisierung der gerechten Sorgen keiner ausgenommen sein.
    .
    Zumal z. B. eben auch alle in US-Dollar thesaurierenden Hedge-Fonds – egal woher sie equity kriegen – damit am Ende ganz sicher auf der richtigen Seite stehen werden – beim Euro hat man da aber wohl global noch so seine Zweifel.
    .
    Die Banalität ausgesprochen: Und bevor sich ein Euro als unsicherer Kantonist in womöglich gar nicht zu ferner Zukunft auf die Seite der Renminbi-Guthaben schlagen könnte, wird er besser sofort als später stumreif geschossen – für uns sind dies alles zumindest zum Teil auch konzertierte Aktionen konservativ-informeller (US-)Gruppen. Mit gut bedachten strategischen Langfristabsichten.
    .
    Europa hätte ja womöglich – und fälschlicherweise – auch noch Mitleid mit der jungen chinesischen Fabrikarbeiterin, die genausoviel und hart arbeitet wie eine Arbeiterin überall auf der Welt – und der virtuell ein Anteil zusteht am Staatsvermögen von 3.600 Milliarden US-Dollar, nicht wahr, dabei ist sie ein Mensch zweiter Klasse, denn sie darf nicht alle vier Jahre wählen gehen: Sich ein Guthaben zu Recht erarbeiten darf sie erst dann, wenn wir ihr die Freiheit gebracht haben. Und dafür nehmen wir dann ihr Guthaben, weil China es uns so anstrengend gemacht hat, die Freiheit überall herzustellen. Und dann darf sie endlich frei anfangen zu arbeiten. Zwar von null an, aber frei. Wir sehen es schon genau so kommen.
    .
    Und „Westviertel“ und „Euro“, wären bloß Hindernisse, Zwischenaufenthalte auf dem Weg… . Kleine Hindernisse, um genau zu sein.
    .
    „Gut ist, was mir nützt“, weiß der Utilitarismus. Zumal pragmatisch angewandt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Utilitarismus , wie bekannt.)

  142. Lieber Filou,
    herzliche...

    Lieber Filou,
    herzliche Grüsse auch an Madame

  143. Botho Strauss: Der...
    Botho Strauss: Der Meisterdenker lebt geistig noch in den 70er Jahren. Er hat noch nicht einmal mitbekommen, dass diejenigen, die heute die EU in eine enthemmte Inflationsgemeinschaft umwandeln wollen, nicht unbedingt mit den klassischen Linken (=Sozis, Gewerkschafter, etc.) identisch sind.
    .
    Aber das macht Spaß, es wird dabei einem so wohlig nostalgisch. Heimweh nach Alfred Dregger.

  144. @Geldkirche
    .
    Das Problem ist...

    @Geldkirche
    .
    Das Problem ist m.E. nur, dass die obersten 1% nicht wirklich mal wieder eine schöne Kriche bauen, so wie die reichsten 1% im Mittelalter das gemacht haben.
    So ein gotischer Dom verschlang doch locker einen dicken zweistelligen Prozentanteil des BIP einer mittelalterlichen Stadt, und trotzdem kamen niemals Zweifel auf am Sinn des Ganzen.
    .
    Jetzt überlegen Sie sich mal, wie es wäre, wenn wir heute sagen würden: Der Staat darf jährlich die Geldmenge um 10 Prozent erhöhen, (sprich Geld drucken), und darf diese Summe ausschließlich für den Bau von Kirchen, Schlössern und Kunstwerke ausgeben. Das wäre ein Konjunkturprogramm, mit dem ich leben könnte. Und Jobs für die Witwen und Waisen würden auch genug abfallen.

  145. donalphons: Ich bin jedes Jahr...
    donalphons: Ich bin jedes Jahr 8 Wo. im Karwendel und kenne die Umgebung bis Bad Tölz. Schöne Bilder, die Du in Deinem Blog hast.
    Aber………Spinatknödel gibt es durchaus im Kapitalismus. Und zwar musst Du über Mittenwald – Scharnitz – hoch in Richtung Rheith fahren. Links im M-Preis gibt es im Sechserpack die grünen vegetarischen Knödel der Firma Strauss. Kann man durchaus empfehlen, kommen aber nicht an die Qualität der selbstgemachten heran.

  146. @Don Carlos:
    "und es ist ja...

    @Don Carlos:
    „und es ist ja auch nicht im gesamten kapitalismus so, daß kritiker eine stimme in einer zeitung bekommen.“
    Nein. Aber der Kapitalismus ist mit Demokratie und Rechtsstaat vereinbar, der Sozialismus bisher in 100% der Fälle nicht. Damit ist die Debatte – für mich – geschlossen.
    @THE-CHURCH-OF-MONEY:
    „Wenn z. B. eine Gesellschaft sich ihre Ausgaben für Kultur und Bildung nicht mehr im vollen Umfang leisten kann“
    Wenn das Ihr Anspruch ist? Meiner ist es nicht, ich bin aufgrund meiner geschichtlichen Interessen bescheidener. Und wer definiert „in vollem Umfang“?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  147. Lieber ThorHa,
    dann sind Sie...

    Lieber ThorHa,
    dann sind Sie also nicht nur für (a) Frieden und (b) Anarchie, sondern auch noch (c) für Meinungsfreiheit?!
    .
    In der kommenden Feudalgesellschaft werden Sie es nicht leicht haben.

  148. Filou@: Grüßen Sie mir die...
    Filou@: Grüßen Sie mir die lieben Kleinen und die Anderen. Und Sonst?
    ..
    ThorHa@: Sehr bedauerlich, dass Sie nun einen Abschluß machen, die Chose wird doch jetzt erst richtig spannend. Denken Sie nur mal an so herrliche Themen wie
    „Katholizismus und moderne Demokratie“ oder „Kapitalismus, Krieg und Demokratie“oder „Das illegitime Kind des Kapitalismus: Sozialismus“ oder an die schönen Wetten zum Kapitalismus: „Abgang oder Reversio?“
    Im Übrigen bin auch ich dafür: Bildungsförderung allenfalls nur für den wirklich Beflissenen. Schade um all die Perlen die vor die….
    ..
    KarolaKettenhemd02. Dezember 2011, 01:21:
    In memoriam zu Dr. jur. F. J. Degenhardt: “ Spiel nicht mit den Schmuddelkindern aus der Unterstaahaadt..“

  149. HansMeier55502. Dezember 2011,...
    HansMeier55502. Dezember 2011, 06:57 : praeceptores gemaniae (einer, der)

  150. @GG - Schmuddelkinder:
    Hane...

    @GG – Schmuddelkinder:
    Hane mich immer gefragt, wo das wohl herkommt. In der katholischen und tiefschwarzen Kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin, gab´s diese berührungsängste nicht, schon gar nicht von den Eltern befeuert. In unserer Wohnstrasse gab´s einige Villen, einige „normale“ Mehrfamilienhäuser und einige Sozialwohnungen. Die Kinder hat´s beim gemeinsamen Toben nicht interessiert.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  151. @HansMeier 555 -...
    @HansMeier 555 – Anarchie:
    Pssst, nicht weitersagen. Nach meiner ganz privaten Gesellschaftstheorie funktionieren auf Dauer eh nur Gesellschaften, die einem genügend grossen Anteil ihrer geborenen Anarchisten innerhalb der Gesellschaft befriedigende Spielwiesen bieten :-). Das kann auch der Feudalismus sein – wenn er gut gemacht ist.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  152. perfekt57@02. Dezember 2011,...
    perfekt57@02. Dezember 2011, 02:36 : Mojn! Genau! Soweit hatten wir´s an unserem Stammtisch mit dem Thema auch schon gebracht. Supa!

  153. Die Schmuddelkinder und die...
    Die Schmuddelkinder und die Stühützen der Oberstahadt:
    http://www.youtube.com/watch?v=bGhJbr7DMmg

  154. HansMeier555@: Der...
    HansMeier555@: Der Kapitalismus bringt (zwar) keine Spinatknödel, aber neue Einblicke in alte Problemstellungen:
    http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/2011/12/02/ein-cincinnatus-fuer-die-bankrottlaender.aspx

  155. "...und hier, Damen und...
    „…und hier, Damen und Herren, befinden wir uns im angriffssicheren Untergeschoß unseres FAZ-Redaktionsgebäudes mit seinem Großrechner…“
    (>In Deutschland garantieren 38 ausgewählte Banken jeweils 0,05 Prozent, wodurch eine Garantie von 19 Prozent zusammenkommt.<)

  156. Was ThorHa über den...
    Was ThorHa über den Feudalismus, das katholische Milieu und den Feudalismus sagt, kann ich nur bestätigen.
    .
    Diese Angst vor den Schmuddelkindern ist der feudalen Gesellschaft völlig unbekannt. Wo die Standesunterschiede jedermann als gottgegeben und unveränderlich erscheinen, sieht niemand ein Problem darin, wenn zehnjährige Adelssprösslinge und Bauernkinder sich im Dorf zu einer gemeinsamen barfüssigen Ordnungsmacht zusammenrotten.
    .
    Es ist erst das produktivitätsbesessene Bürgertum mit seiner Sauberkeits- und Leistungsbigotterei, das Abgrenzung nötig hat.
    Abgrenzungsbedürfnis ist in klarer Indikator für niedere Herkunft.
    .
    P.S.: Gibt es in Berlin denn immer noch kein Label, das neo-barocke Herren-Perücken bereithält, die zum Säbel und Spitzenhemd passen und trotzdem eher nach Vorstandssitzung aussehen als nach Theaterfundus — ?

  157. Ich muss mich entschuldigen,...
    Ich muss mich entschuldigen, ich war Holzschleppen (4 Ster)
    .
    gerdos, danke, aber ich bevorzuge da den Dorfladen in Gmund am Tegernsee – da werden sie nämlich selbst gemacht. Wenn ich sie nicht gleich selbster mache, die Baazerei.

  158. @Don
    Für so was hat man doch...

    @Don
    Für so was hat man doch Leute.

  159. 'Aber der Kapitalismus ist mit...
    ‚Aber der Kapitalismus ist mit Demokratie und Rechtsstaat vereinbar‘ (möglichkeitsform, zukunft), ‚der Sozialismus bisher in 100% der Fälle nicht‘ (tatsache, vergangenheit). toller vergleich. und es geht anscheinend nicht ohne dualismus: himmel/hölle, kapitalismus/sozialismus, demokratie/terrorismus, gläubiger/schuldner, burnout/arbeitslos, master/servant. aber an sich ist doch die welt dreidimensional. und man konnte es ja immer wieder nach den zahlreichen zusammenbrüchen der jeweils ‚endgültigen‘ systeme sehen – leben und arbeiten gingen auch ohne dogmatiker weiter.

  160. @Grand Guignol:
    Ja, wenn der...

    @Grand Guignol:
    Ja, wenn der Senator erzählt. Gruß nach Wackelstein!

  161. Grand Guignol - 02. Dezember...
    Grand Guignol – 02. Dezember 2011, 12:05:
    … 1,9 Prozent – da wird der Hebel gehebelt! Bei logarithmischem Auftrag wirken derartige, rechnerische Diskrepanzen gleich viel weicher!

  162. HansMeier555@: Lui katorse...
    HansMeier555@: Lui katorse wuselte noch mit sechs Jahren zwischen dem Küchenpersonal im Hemdchen und den Reitknechten herum. Zumal die Hochraristokratie die Blagen von denen Ammen säugen liessen. Damit die Busen der Dames hochpräsentabel blieben. Z. B. der Prince de Talleyrand, der behende Wendehals, hatte seine Mama nur zweimal in seinem Leben gesehen. Ausserdem hatte der Ärmste von seinen ersten Tagen an ein Hinkefüsschen.
    http://www.youtube.com/watch?v=Sb7KYJeJwq0

  163. Nacha kimmst zu mia ummi, do...
    Nacha kimmst zu mia ummi, do konnst´as weidamocha, mia hom do grad no Finfazwanzg Ster. Bald wos´D grad nacha a so sakrisch im Schwung bist. Zoihn kenna mia dia grad net fui. A Herzjesusuppn und a Brotzeit is mid drinna. Aussadöm is des gsund fia di, des bringama no in Abzug. Nacha learrnst eppes ieba denni Grundlagn vom Kabidalismus und den Badernalismus, gö!

  164. Verehrter Don Carlos,

    ich bin...
    Verehrter Don Carlos,
    ich bin kein Dogmatiker. Der Kapitalismus geht mir wortwörtlich am A* vorbei. Ich kennen nur bisher kein prinzipiell besseres Wirtschaftssystem als Marktwirtschaft. Und schlimmer – ich habe auch noch keinen überzeugenden Vorschlag für eine Alternative gesehen, die die beiden Kernprobleme des Sozialismus überwinden würde: 1) Die Notwendigkeit, seine besseren Leute einzusperren, weil sie sonst aus schnödem Eigeninteresse einfach weglaufen. Und 2) Die Unmöglichkeit der Zentralisierung der benötigten Informationen.
    Anders – der Kapitalismus funktioniert einen Zacken besser als jede Alternative, weil er sowohl die Eigeninteressen der Menschen als auch millionenfach dezentrale Entscheidungen (der Konsumenten wie der Produzenten von was auch immer) in sein Funktionieren integrieren kann.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  165. @GG - Talleyrands...
    @GG – Talleyrands Mama:
    Weshalb die Mütterideologie dem Adel immer vollkommen unverständlich war – der hat die Aufzucht der Brut schon immer an Personal delegiert. Schliesslich ist das Leben zu interessant für ständiges Windelwechseln :-).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  166. JR42@: Tjahaa, wenn Sie so...
    JR42@: Tjahaa, wenn Sie so rechnen, das giltet nicht (Ausserdem zu welcher Basis
    des/ von welchem Logarithmus?).
    ..
    Schönen Gruß: Der Herr Senator meint Sie wären aber Einer…..in seiner Antikensammlung wäre noch Platz.

  167. Mit ERbrochenem spielt man...
    Mit ERbrochenem spielt man nicht.

  168. Schaut her, Berlin ist die...
    Schaut her, Berlin ist die „heimliche Welthauptsadt der Malereipraxis.“
    .
    Lieber Don, wussten Sie das?

  169. Performance als Geldanlage?...
    Performance als Geldanlage?

  170. @gerdos: Da fällt mir Josef...
    @gerdos: Da fällt mir Josef Mock ein in Mittenwald und es läuft mir auf der Stelle das Wasser im Munde zusammen!

  171. Wimmerl: Midda Glimagadasdrofn...
    Wimmerl: Midda Glimagadasdrofn brachma boid nua no as Gletschaeis fian Summa.
    .
    Gabriele Spangenberg: Ostiner Stubn in Ostin. Oder der Fechtnerhof in Finsterwald.

  172. @ThorHa - 02. Dezember 2011,...
    @ThorHa – 02. Dezember 2011, 13:19:
    Wie wahr! Soweit in nostalgisch-verklärter Erinnerung vom real existiert habenden Sozialismus auf deutschem Boden die Rede ist: dieser wurde jahrzentelang über den innerdeutschen Swing vom Kapitalismus am Leben gehalten, welcher die DDR faktisch zum EWG-/EU-Mitglied machte. Und dann noch die damaligen, innerdeutschen, vom Kapitalismus gewährten Millardenkredite – vgl. Kapitalistenvater F.-J.S. Mit dem Soli zahlen wir Kapitalisten immer noch die Altlasten dieses deutschen Sozialismus!

  173. Die eigene Betroffenheit ist...
    Die eigene Betroffenheit ist kein zureichender Maßstab
    .
    @ThorHa: Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass ich „allen Nichtmarxisten“ Einsicht und Intelligenz abspreche? Aber Spaß beiseite. Ganz Grundsätzlich! Mit Ihrem Pragmatismus mögen Sie sich ja selber vielleicht so etwas wie eine philosophische Einsicht, bzw. Intelligenz, einreden, dennoch mehr als ignoranten Zynismus mag ich darin nicht erblicken. Wenn Ihnen der Kapitalismus wirklich am „A“ vorbeiginge, wie Sie behaupten, wären Sie nicht so furchtbar überzeugt davon, dass er gewissermaßen alternativlos ist. Ich bin überzeugt davon, dass nicht wenige (freier) Römer zu ihrer Zeit, bzgl. ihres eigenen Systems, ähnlich gedacht haben. Und selbst wenn wir nicht wüssten, dass dieses System schließlich unterging, wissen wir, dass es eben nicht ausreichte, es nur an den Annehmlichkeiten zu messen, die es große Teile dieser Gesellschaft verschaffte. Und wo selbst Kaiser an einem System, das ihnen soviel an Annehmlichkeiten verschafft, gewisse Zweifel ansetzen – Marc Aurel dürfte nicht die Ausnahme gewesen sein – kann doch Intelligenz nicht mit einem weniger an Einsicht verbunden sein. Gleich ob diese Betroffenheit negativ oder positiv beleuchtet wäre. Die Bemessung der Intelligenz sowohl eines Kaisers wie auch eines Bettelmanns unterliegt somit den gleichen Maßstäben. Wenn der Bettelmann die Gesellschaft unter der er so furchtbar leidet, ausschließlich nach dem Kriterium eben des eigenen Leids beurteilte, käme er zu keinem besseren Urteil bzgl. des Wertes dieser Gesellschaft, als eben ein Kaiser, der nur den Maßstab der eigenen Privilegien anzulegen gedenkt. Einsicht wie Intelligenz gehen nicht ohne ein Minimum an Fähigkeit über die eigene unmittelbare Betroffenheit hinaus zu denken.

  174. ThorHa@: Von daher erklärt...
    ThorHa@: Von daher erklärt sich wohl manches. Z.B. der hohe Verschleiß von Weiblichkeit bei Msr. de Talleyrand oder dem Prince Charles Joseph de Ligne sowie u. a. König Friedrich Wilhelm II von Preußen. Jene diesbezügl. hochmögenden Personen hatten wohl alle „irgendswie“ einen Mammaekomplex oder so?
    ..
    Der Kapitalismus ist Ihrer Diktion demnach die einzig selbstsäugende Muttersau von Allem, so hat sich die menschliche Evolution schließlich als Endprodukt der Geschichte herausgemendelt. Zu Allem was da fließt, fährt, fliegt, lehrt, zerstört, bittet, betet, richtet, anbaut, aufbaut, abreißt, raubt, klaut, bekriegt, fabriziert, navigiert, produziert, rentiert, konsumiert, schenkt, rechnet, wiederaufbaut, handelt, bandelt, schreibt, koitiert, dichtet, denkt, nützt, sendet, empfängt etc. pp.

  175. Ja - die Amerkaner wollen...
    Ja – die Amerkaner wollen immer ein „Quick Fix“, auch wenn sie die schwerste Krise seit Jahrzenten erleben.
    DA schrieb „In der Realität hat sich die Krise all Anlegeformen bis zu den letzten Bastionen gefressen“
    Nicht ganz. Darf ich zitieren aus den CH-Medien heute:
    >>Das Gesamtvermögen der 300 Reichsten in der Schweiz ist 2011 auf 481 Mrd. Franken angestiegen – 11 Mrd. Franken mehr als noch ein Jahr zuvor. Das entspricht dem Bruttoinlandprodukt 2010 der Schweiz, also dem Gesamtwert aller Güter, die innerhalb des vergangenen Jahres produziert wurden.
    Damit ist die Finanzkrise für die Gutbetuchten in der Schweiz längst vergessen. 2009 mussten sie noch Einbussen von 10 Mrd. Franken hinnehmen. In den letzten zwei Jahren seit der Finanzkrise schwoll der Kapitalbesitz der 300 Vermögendsten aber wieder um insgesamt 32 Mrd. Franken an. << Und wer ist "der reichste Schweizer"? Herr Kamprad - der Ikea-Besitzer - aus Schweden.

  176. Friahna hom mia des Eis bei...
    Friahna hom mia des Eis bei unsam See ollawei in großän Blöckän ausgschnittn un mid de Rössa afm Schliddn in Moarkt neigfoahrn is Bräuheisl. Wo mia des frischä Bier grod koit im Kella ieban Summa brocht hom. Itza is boid wieda a soweit, ha wos moanst? Aus is scho mid dera Glimagadasdrofn. Mia schtelln itza in unsam Woid af Palmen um. Oraschnbam hintam Heisl kemman a no dro. Bona sera.

  177. Wenn's um die Schmuddelkinder...
    Wenn’s um die Schmuddelkinder geht, sollte man auch Spiel nicht mit der Schmuddeloma (trag nicht ihren Miiiiiieder) würdigen.
    Ein Herr Schneider. Der ist albern, ne?

  178. Und nun, Herr Botho...
    Und nun, Herr Botho Strauss?
    Haben Sie vielleicht jetzt begriffen, wer hier (ausser Joschka Fischer) noch die Euro-Schuldengemeinschaft herbeisehnt?
    Oder lesen Sie vielleicht kein SPIEGEL Online?

  179. "Die einstigen Enthüller...
    „Die einstigen Enthüller verlegen sich auf gezielte Kampagnen“.
    .
    Das monieren die Richtigen.

  180. Kommt ein Mathematik-Student...
    Kommt ein Mathematik-Student in ein Photogeschäft:
    Student: “Ich möchte gerne von diesem Film Abzüge machen lassen.”
    Verkäufer: “9 mal 13?”
    Student: “117. Wieso?”
    Kommt ein Mathematik-Professor in ein Photogeschäft:
    Professor: “Ich möchte gerne von diesem Film Abzüge machen lassen.”
    Verkäufer: “9 mal 13?”
    Professor: “Ja, das ist lösbar. Wieso?”

  181. Wozu der Euro da ist - global...
    Wozu der Euro da ist – global – das ist die Frage, die die Finanzmärkte den Deutschen Westvierteln aktuell stellt. Und die wissen anscheind keine Antwort – außer einer (polemisch gesagt): „Mauer rund ums Grundstück renovieren – und dabei zwei Reihen Steine oben drauf packen“.
    .
    Oder wie hier schon verschiedentlich – gut konservativ aber alt – argumentiert wurde: „Die Kleinstaaterei hat Europa schon immer ausgezeichnet – und dabei stabil und vermögend gemacht und gehalten“.
    .
    Und wenn man dazu „genau richtig!“ sagen würde, müsste man dann nicht, weiterhin womöglich ganz konservativ in den bekannten Zusammenhänge des begriffes „Subsidiarität“ denkend, schnellstmöglich die nationalen Währungen wieder einführen, weil eben niemand anderes „an den Grenzen des eigenen Hoheitsgebietes“ (sagen wir mal dort) besser agieren, Probleme aus dem Weg räumen könnte etc., als der jeweilige finanz- und währungssouveräne Nationalstaat?
    .
    ja, wir wollen den Euro – aber bei solchen „Begründungszusammenhängen“ plus überalterten Gesellschaften plus im Gesamtzusammenhange viele tausend Milliarden Euro schweren europäischen Reformunterlassungen überall (denn die und deren Kosten fallen ja letzten Ende im Moment lediglich auf) – erscheint es relativ schwer zu glauben, dass die Welt es am Ende auch so sähe, wie wir.
    .
    Und darauf, was die Welt glaubt, darauf kommt es an, einmal mehr. (Wie schwer sich ein Deutschland – oder „ein Euroraum“ – auch immer damit tun mag oder mögen.)
    .
    (Eine gemeinsame Fiskalpolitik? Überall annähernd gleich im ganzen Euroraum? „Darüber lachen doch die Hühner!“ – wir wissen. „All animals are equal – but some animals are more equal“ – was heißt: Die Bedürftigen werden auch weiterhin ihre „Zuschussgeschäfte“ schön rechnen, damit sie bedürftig bleiben. Eine gemeinsame Fiskalpolitik müsste ja dann auch überall annähernd gleich umgesetzt werden. Ein Rom konnte das vielleicht .. . aber 26 Mitgliedsstaaten? Bei denen der Ehrliche immer der Dumme ist? Warum nicht auch gleich eine gemeinsame Schul- Verkehrs- u. Verteidungspolitik? Wir sehen das schon, wie die Polen und Lettland denFfranzosen erfolgreich „Bescheid“ sagen. Oder Deutschland.)
    .
    Ja, wir wollen den Euro! Aber er braucht eine globale Vision: Nur sie trüge den Euro (und uns) in die Zukunft. Und die Probleme der Gegenwart würden auf so etwas wie eine „vorübergehend Schlechtwegstrecke“ reduziert. Und die europäischen Bürokratien (nebst daranhängender Westviertel etc.) müssten sich auf einen Identitätssturm einstellen:
    .
    Man addiere die alten Staatsgrenzen der 27 europäischen Einzelsstaaten jeweils rundherum, ein ganz einfacher Vorgang. Und vergegenwärtige sich dann, dass die heutige EU-Außengrenze darin bereits enthalten ist. Vielleicht ca. 12 oder 15% der früheren 100%.
    .
    Und wer „Euro“ sagt und „Fiskalunion“ und alles andere, sagt damit auch, dass er – Europa schlussendlich „voll durchintegriert“ – womöglich „Westviertelverringerung“ und „Bürokratiearbeitsplatzabbau“ im selben Masse betreiben will, wird und muss, ganz logischer Vorgang. (Am Ende auch: Verringerung der territorrialen Verteidungsanstrengungen).
    .
    Wir wissen: New York hat ca. 60 Milliardäre und ca. 55.000 Millionäre. Und wir fragen: Wieviele weitere, andere New Yorks könnte der nordamerikanische Kontinent noch tragen? Und welche europäische Stadt sollte und wollte durch den Euro letzten Endes ähnlich dominant hier einen nämlichen Platz einnehmen? Berlin? War, wären wir dafür jetzt schon bereit? Frau Merkel Träger dieser Vision? In Europa und der Welt vermittelbar?
    .
    Fsikalunion? Sehr gut, sind wir dafür: „Das Europäische Finanzminsterium gibt bekannt: Ihre Online-Umsatzsteuererklärungen sind bis zum 10. des Folgemonats bei der Finanzbehörde in der virtuellen Hauptstadt „Euroban“(1) einzureíchen“. („Euro“ plus „urban“, logisch). Spart viele Arbeitsplätze. Und schafft Überblick und Sicherheit.
    .
    ((1) … mit Sitz in der „cloud“?!)

  182. Und wenn die Regierungen jetzt...
    Und wenn die Regierungen jetzt die totale Transferunion schaffen und dadurch eine neue Riesenblase erzeugen und ein japanisches Jahrzent der Stagflation nachfolgt, so werden dieselben Ferengis, die jetzt nach der Transferunion schreien wie das hingefallene Kind nach seiner Mama, auch wieder sagen, dass „die Politik“ und „der Staat“ an allem schuld waren, weil sie ja die falsche Entscheidung getroffen haben, „und so blöd waren, auf uns zu hören“, obwohl sie doch „hätten wissen müssen, dass unsereins abzockt soviel es kann…“

  183. @Binsack:
    "ignoranten...

    @Binsack:
    „ignoranten Zynismus“
    QED bezüglich Ihres Umganges mit Leuten anderer Auffassung.
    „wären Sie nicht so furchtbar überzeugt davon, dass er gewissermaßen alternativlos ist.“
    Huh? Natürlich ist er kenesfalls alternativlos. Jede Alternative hat allerdings ihren Preis (tanstaafl) – und ich will den der bisher ausprobierten schlicht nicht zahlen.
    „Intelligenz nicht mit einem weniger an Einsicht“
    Okay. EoT. Sie machen es eben nicht unter Herabwürdigung Ihres Gesprächspartners.
    TH

  184. @GG - Kapitalismus - Muttersau...
    @GG – Kapitalismus – Muttersau von Allem:
    Bis heute ja. Zukünftige Entwicklungen keinesfalls ausgeschlossen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  185. @HansMeier555 - totale...
    @HansMeier555 – totale Transferunion:
    Merkel wird exakt deshalb so geprügelt, weil sie das bisher verhindert hat und sich weiter bemüht, das zu verhindern. Offen gestanden wächst mein Respekt vor unserer Kanzlerin täglich, obwohl ich bisher wenig von ihr gehalten habe.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  186. @ThorHa
    .
    Grad haben Sie es...

    @ThorHa
    .
    Grad haben Sie es ausgesprochen, und da…

  187. ThorHa, nichts gegen Ihre...
    ThorHa, nichts gegen Ihre meinung. es ist völlig legitim, sie zu haben. aber muß man wirklich noch eine meinung äußern, die ohnehin schon auf allen kanälen läuft? es ist schon eine schwere last, wenn nach dem verstummen des sozialismus-tinnitus fünf monate später der demokratie-rechtsstaat-markt-tinnitus noch lauter auf dem anderen ohr einsetzt. selbe frage wie vor über zwanzig jahren: wenn’s so bombig ist, wozu das permanente geschwafel? und wenn Sie sich dann vielleicht noch abgewöhnen, bei mitkommentatoren eine sozialistische gesinnung anzudeuten, die einfach nur um dämpfung des propagandasenders auf zimmerlautstärke bitten, stünde eine erträglichen nachbarschaft doch gar nichts mehr im wege. mit welchen parolen Sie Ihre wände tapezieren, berührt niemanden.

  188. JR42@: Das müssen Sie doch...
    JR42@: Das müssen Sie doch einsehen, das war taktischer Leninismus. Nur warum der Einser-Abiturient F. J. Strauß sich dahinein involvierte, wird mir Unbedarftem, ein ewiges Rätsel bleiben. Vielleicht doch wg. irgendwelcher Provis-Percente? Von nichts kommt nichts.

  189. HansMeier555@: Sie werden aus...
    HansMeier555@: Sie werden aus prinzipiellen Gründen, gewissermaßen abstrakt, absolut mißverstanden. Es ist schwer den, Kopf aus dem Käse herauszuhalten, um sich klare Sicht zu bewahren ;-). (Für meinen Teil: Hab ich mir´s doch überlegt, werde Dombaumeister für die zukünftigen Wohlstandskathedralen.)

  190. Merkel mit der Peitsche als...
    Merkel mit der Peitsche als Euro-Domina…

  191. Russland hat eine...
    Russland hat eine Doppelkopfmonarchie samt dem dazugehörigen Aar. Europa bekommt auch eine installiert. Defacto eigentlich schon in personam vorhanden. Man verhandelt,mittels der angestrebten Fiskalunion, noch über das gerupfte Design des doppelköpfigen Aars.

  192. 'China wird Europa nicht...
    ‚China wird Europa nicht retten‘ – gottseidank! einmal von helmut k. gerettet, reicht. der preis wäre diesmal sehr wahrscheinlich, den ganzen tag chinesische propaganda. und tol ha aus peking wacht über die einhaltung der parteilinie.

  193. Die Farce der Revolution von...
    Die Farce der Revolution von 89
    .
    @Grand Guignol: Wenn man den Mehrwert der deutschen Einheit am Zuwachs der deutschen Militärexporte misst, dann kommt einem schon der Gedanke, dass der Strauss, als d e r Lobbyist der deutschen Waffenindustrie – neben Möllemann, versteht sich -, den Braten rechtzeitig gerochen haben wird. Ich persönlich gehe davon aus, dass die Wiedervereinigung (mit) ein Projekt deutsch-deutscher Geheimdienste (im Windschatten des „RAF-Phantoms“/Wisnewski und Kollegen) gewesen sein wird. Mit Schalk Golodkowski (http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Schalck-Golodkowski) als Mittelsmann. Mit Straussens Milliarde wurde die DDR-Bourgeoisie angefüttert. Sodass ihr dann 89 „die Eier“ zum Widerstand fehlten. Die 2. Rate dürfte dann in Form des Versprechens der weitestgehenden Straffreiheit für SED- und Stasibonzen übergeben worden sein. Und die 3. Rate zahlen wir immer noch, in Form des Soli, der dazu beigetragen hat, dass sich dort eine neue Bourgeoisie hat gründen können – eben aus denselben Bonzen. Eine gewisse Tragik sehe ich darin, dass niemand bemerkt haben will, dass dieser „reale Sozialismus“, im Moment seines offenkundigen Scheiterns, längst Teil eines kapitalistischen Projekts war. (Einem Projekt, das nunmehr auch scheitert; die Rede ist hier von der EU und dem Euro.)
    .
    Und die Farce hierzu lieferte ein Volk, welche sich für „das Volk“ hielt, also welches glaubte, nochmals Subjekt sein zu können – in diesem vereinten Deutschland der Geheimdienste (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1912), resp. in diesem Europa, dessen wahrer Souverän eine Bank namens Goldman-Sachs (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1893) vermutlich ist.

  194. @Don Carlos:

    Ich wache übel...
    @Don Carlos:
    Ich wache übel übelhaupts nichts.

  195. "ich bin die Ossi-Biene mit...
    „ich bin die Ossi-Biene mit der Unschuldsmiene aus der Bimbes-Bastion“.

  196. GNIHIHI...
    GNIHIHI

  197. @Don Carlos: das ist keine...
    @Don Carlos: das ist keine Entwarnung. Die warten, bis die Strukturen noch schwächer und hilfloser werden als sie jetzt schon sind, und sacken derweil fleißig alles Knowhow an zu Verkauf stehenden Mittelbetrieben ein. Mit den Häfen haben sie schon angefangen, in Piräus haben sie sich schon festgesetzt, ich bilde mir ein, ich hätte auch zu Hamburg was von einer Beteiligung gelesen. Ansonsten sollen sie bereits rund um Afrika, an den wichtigen Meerengen, in Pakistan und Burma aktiv sein.

  198. @Devin08: Goldmann-Sachs sind...
    @Devin08: Goldmann-Sachs sind auch nur noch der verlängerte Arm Londons und Pekings.

  199. Devin08, 'Eine gewisse Tragik...
    Devin08, ‚Eine gewisse Tragik sehe ich darin, dass niemand bemerkt haben will, dass dieser „reale Sozialismus“, im Moment seines offenkundigen Scheiterns, längst Teil eines kapitalistischen Projekts war.‘ – in dem fall wäre es aber besonders fies gewesen, die über die stasi zur bildung der bürgerkomitees eingeschleusten freiheitskämpfer des westens nach gewonnener volkskammerwahl 1990 und nachdem man die kontrolle über die stasiakten hatte, als ehemalige IM zu outen. soll wirklich jemand so schmerzfrei sein und sich dafür bezahlen lassen, in allen archiven und bei wikipedia als schnöder IM aufzutauchen? mit straußens milliarde wurde aber sehr wahrscheinlich niemand angefüttert. die waren eher eine art vorläufer der vielbeweinten solidarbeiträge und gingen direkt zurück als subvention der luftfahrtindustrie – dafür wurden, wenn die erinnerung nicht täuscht, schlicht drei airbus gekauft. sicher mit ausbildung, wartungsverträgen und allem. als wenn irgendein westdeutscher jemals irgendjemand irgendetwas uneigennützig geschenkt hätte…! da hängt immer ein preisschild dran. und wenn’s werbepausen sind.

  200. Schlimm mit den Deutschen....
    Schlimm mit den Deutschen. Immer eigennützig. Wären andere Nationalitäten nie. Muss das Nazi-Gen sein. Oder so.
    Übelhaupts,
    TH

  201. colorcraze, die werden schon...
    colorcraze, die werden schon noch merken, daß sie mit zitronen gehandelt haben. das ist sicher teil eines wohldurchdachten und unfehlbaren plans unserer führungselite. jetzt nicht den kopf verlieren.

  202. Es ist doch noch garnicht...
    Es ist doch noch garnicht abzusehen, wer gewonnen und ver verloren hat.
    Die USA verbrauchen viel zu viel Geld. Im Langfristtrend verlieren die US-Bürger Vermögen, der Kapitalstock wird also seit Jahrzehnten geschädigt.
    Ob China abhängig ist oder ob die USA abhängig sind, das ist ein heisses Rennen. Sicher kann weder der Eine noch der andere alleine.
    Bei der Eurokrise muss man den Medien immer wieder aufs Papier schauen, worüber sie -nicht- schreiben.
    Die Griechen sind das Versuchslabor, soweit dürfte es allen klar sein. Die Schummeleien waren alle schon lange vorher bekannt, auch klar. In Bezug auf Schattenhaushalte sollte insbesondere Schland auch ganz leise schimpfen.
    Worauf nur wenige achten, ist die radikale Entschlackung der griechischen Wirtschaft, die enorme Entschuldung bei den versprochenen Leistungen (insbesondere Rentenleistungen und Sozialleistungen) und nicht zu vergessen, die enorme Belebung der Möglichkeiten durch Abbau von Besitzständen.
    Die griechische Politik bekommt einen Reformschub geschenkt, den sie selbst in 20 Jahren nicht hätte leisten können.
    Der innenpolitische Schaden ist dabei begrenzt, es ist ja alles „erzwungen“ von aussen. Man mag in Griechenland glauben, die eigenen Politiker seien getriebene Opfer.
    Die „Front“ läuft jedenfalls ganz anders als medial vermittelt. Da werden auch Wahrheiten an das Licht gebracht, wie der Mangel an Rücklagen für Investitionen und Sozialleistungen und ein Politikwechsel eingeleitet der überfällig ist.
    Ganz nebenbei ist die „Mittelmeerunion“ ganz leise aufgelöst worden. Nordafrika ist für Europa „weg“. Der Einfluß der „Südeuropäer“ wurde pulverisiert.Diese Gleichzeitigkeit soll Zufall sein?
    Isreal, GB und USA marschieren ja schon gegen den Iran. Auch eine Baustelle die seit 1979 (Botschaftsbesetzung und Geiselnahme) auf eine „endgültige Lösung“ wartet.
    Die USA scheinen mir entschlossener denn je Resultate zu erzwingen und die haben noch lange nicht fertig.
    Europa hat 9% (in Worten neun Prozent) Anteil am Welthandel verloren und holt zur Gegenreaktion aus, auch da würde ich nicht zu früh abschreiben.
    Die Entschlackung der Gesellschaften und die Abschreibungen auf knapp rentable Zombiwirtschaften bedeuten jedenfalls keinen Verlust.
    Eine Entwicklung dieser Größe ohne Zustimmung der USA ist nicht denkbar.
    Insgesamt sieht alles eher nach Reinkarnation aus, als nach Siechtum und tot.
    Der Euro ist keine Verhandlungsmasse, der Euro wird uns alle überleben, das ist meine feste Ansicht. Ob der Name überleben wird ist aber nicht so sicher, denn der Westen würde mit einem Douro besser dastehen. Die Swaps der Notenbanken deuten ja bereits in diese Richtung ….de facto koppeln wir unsere Währungen in einen Verbund. Es kommt ein starres System mit sehr geringen Bandbreiten für Schwankungen. Ob die Währungen zersplittert bleiben und verschiedene Namen haben oder alle mit den gleichen Scheinen bezahlen, wen interessiert das denn letztendlich wirklich? Die Amis werden schon ein Transfersystem einführen, das ihnen gefällt.

  203. wenn man helfen möchte,...
    wenn man helfen möchte, sollten da keine bedingungen dranhängen. falls man ein geschäft machen möchte, sollte man nicht so tun als wäre es uneigennützige hilfe. und wenn man sich lieber heraushalten möchte, wäre das auch akzeptabel. aber bitte nicht 21 jahre dieses rumgeflenne über verschwendete steuergelder.

  204. @Don Alphonso:
    Ostiner Stubn?...

    @Don Alphonso:
    Ostiner Stubn? Die an der Strasse zum Schliersee? Neben diesem Lampenladen in dem Gebäude, welches wie eine alte Tankstelle aussieht?

  205. Devin08@:
    Eine wundersame...

    Devin08@:
    Eine wundersame Kiste generell der große, dreimal gefinkelte, Umbruch weltweit, speziell der deutsche. Eine Figur haben Sie vergessen: Karl Wienand, kürzlich verstorben. Der Geisterfahrer zwischen den Welten. Wenn man bei den Genossen tiefer bohrt tränen einem (sofort) die Augen. Aber das Kohlsortiment ist auch nicht besser dran. Selbst zwanzig Jahre danach ist all der gelaufene Shit noch arg stinkig.
    Ach, und all die verquasten Prozesse danach, mit den merkwürdigen Straferlassen
    nach kurzer Zeit.
    ..
    Und sonst? Alles OK?
    ..
    @@: Der Kines wird sich in Bälde eher auf seine eigene Mitten zurückziehen.

  206. HansMeier555@ Sie sind...
    HansMeier555@ Sie sind andernorts gesichtet worden:
    „Wir fordern von der DDR die bedingungslose finanzielle Kapitulation“ (Lothar Späth, 1990).
    Ssssehr schön. Und nun zum pas de deux: L’extension du cours la situation résultant de qui.:“Wir fordern von der EU die bedingungslose finanzielle Kapitulation“
    Die Revision der Geschichte. Drängt sich einem irgendwie auf. Starkes Stück das.

  207. Ich hoffe, dass ich mich...
    Ich hoffe, dass ich mich irre
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    @Grand Guignol: Danke der Nachfrage. Wie sagen die Engländer? Not too bad! Zu Wienand: ich denke, dass Strauss von gefährlicherem Kaliber war. Die Wienands (Wehner, Rau, Oettinger, Möllemann…) sind doch irgendwie Durchschnitt. Geradezu anmaßend in ihren kleinen Intrigen. Das mag auch daran gelegen haben, dass die deutsche Geschichte vor der „Wiedervereinigung“ eben nicht von Bedeutung war. So um das Datum 1989 hingegen bekommen die Skandale eine andere Dimension. Die Morde an Herrhausen und Rohwedder ganz besonders inbegriffen! Ein offensichtlich wiedererstarktes Noch-Klein-Deutschland beginnt sich von seiner Nachkriegsgeschichte zu lösen (wenn auch mit starken Opfern verbunden, wie gesagt: Herrhausen und Rohwedder vertraten die großdeutsche Linie). Herrhausen und Strauss waren intime Freunde (obwohl Strauss, so viel wie ich weiß, nie Mitglied in der Atlantikbrücke war). Aus der Nähe Strauss‘ zu Pullach (dem BND/dem CIA) schließe ich allerdings, dass er den Herrhausen auch geopfert hätte. Und so wie mir der Mord auch und gerade an Rohwedder bedeuten will, dass die gerade kassierte DDR das eigentliche Lamm gewesen war, welches da zu schlachten war, so will mir eines Ackermanns merkwürdige Anspielung auf die Frage der Maybrit Illner (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1893) nur eines bedeuten: Deutschlands Aufstieg zur Großmacht sollte wohl nur über die EG möglich gemacht werden, doch der Versuch (Englands und Frankreichs) Deutschland innerhalb dieser EG dann klein zu halten, scheitert gerade. Ackermanns Anspielung wäre somit nicht Leichtsinn gewesen, sondern von rein taktischem Kalkül. Das neue Großdeutschland scheint d a s Thema zu sein. Und Ackermann mimt auf gar merkwürdige Weise Kassandra.
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    Der politische Reflex auf all dies und jenes zeigt sich auch so: (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1914). Der neue deutsche Nationalismus soll von Antisemitismus frei sein (denn letzterer würde einem die Sympathie der USA kosten). Und da Deutschland Frankreich nicht vom Pelz bekommt, zerstört es dessen Einflussgebiete: ein von den Franzosen favorisierter „Mittelmehrstaatenverbund“ wird entweder ökonomisch – Griechenland bis Spanien/Portugal – oder politisch unmöglich gemacht. ((Wer oder was setzt sich da gerade in der „Arabellion“ durch?- Die durch Frankreich angereicherte „Nato“ (im Verbunde mit England) oder Deutschland? Die zunehmend zögerliche Haltung der USA in dieser Region – ob deren globalen Interessen – scheint Deutschland zu nützen.))
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    Durchaus möglich, dass am Ende die Führungsmacht in einer um Deutschland ärmer gewordenen Eurozone dann Frankreich sein wird. Nur wäre Frankreich dann aus den „Elitebonds“ ausgeschieden. Ein solcher Mittelmeerverbund wäre Deutschland gegenüber machtlos. Ob Deutschland alleine oder mit den Niederlanden und Österreich im Bündnis gegenüber einem geschwächten Franzosen-Euro dann die neue Hartwährungszone vertritt (wenn alleine, dann als DM oder im Verbunde als Euro plus), dürfte wohl gerade ausgefochten werden. Der niederländischen neuen Rechte – auch im Bunde mit den flämischen Separatisten Belgiens – käme ein solches Bündnis wohl gelegen. Sollte sich Österreich dem anschließen, wäre aber nicht nur das Anti-Antisemitismus-Projekt gescheitert. – Wo sich Protestanten und Katholiken zusammentun, leidet immer ein Dritter: nämlich der „Jude“. Und wenn das passiert, werden die USA dieses Projekt zum Scheitern bringen. Sie werden England zum Bündnis mit Frankreich zwingen, und wir hätten die Farce einer „Wiederholung“ des 2. Weltkrieges. Daher ist es auch und gerade den Konservativen so wichtig, innerhalb der neuen Rechte den Antisemitismus klein zu halten. Und das zeigt auf die wahre Bedeutung der aktuellen Skandale um die sog. Nazimorde, welche sich nämlich zunehmend als Fehde zwischen Geheimdiensten erweisen.
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    Sollte die EG auf diese oder ähnliche Weise aufgespalten werden, wären Deutschland und Frankreich wieder „Erbfeinde“. England weiß das und spielt daher falsch – doppelt falsch. Ökonomisch – u.a. auch via USA, über die Spitzen des Finanzkapitals – aufs engste verbunden, intrigiert es gegen Deutschland wie Frankreich gleichermaßen und wechselseitig. Verlässt England die EG wäre Frankreich (gegenüber Deutschland) allein gelassen, doch wäre man Deutschland zuvor gekommen. Denn ob England die EG verlässt oder eben nicht, hängt ausschließlich davon ab, inwieweit es dadurch Deutschland zuvor kommt, und eben nicht aus der Liebe zu Frankreich.
    Wie Sie sehen: Die alten europäischen Intrigen scheinen das einzig europäische zu sein – an dieser europäischen Politik. Daher hoffe ich auch, dass ich mich irre.

  208. Devin08@, Die Hoffnung stirbt...
    Devin08@, Die Hoffnung stirbt zuletzt…

  209. @Holly, Binsack: ja, das sind...
    @Holly, Binsack: ja, das sind alles Konstellationen, die auftauchen. Nur wie kriegt man die Chinesen eingebremst, die überall hocken.

  210. @ThorHa: Brot für die Welt,...
    @ThorHa: Brot für die Welt, die Wurst bleibt hier!

  211. @Köstlich, Don Carlos: ja,...
    @Köstlich, Don Carlos: ja, Erbschaft einerseits, aber nicht nur als gegenwärtiges Haus und Besitz, sondern auch als Erbschaft der Familien-, Landes-, Menschheitsgeschichte, sowie genügend bestirnte Zukunft, hervorgerufen durch Begegnungen mit genügend großen anderen, gleichen, älteren und jüngeren. Zusammenhalt und Stabilität, Auseinandersetzung und Kampf, alles zu seiner Zeit, und Verantwortlichkeit für sich selbst, die Seinen und das Ganze.

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