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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Eine rosa Schande für das Dorf

| 216 Lesermeinungen

Extravagante Farbgebung in bester Lage: Ein zerfallendes Gehöft dominiert seit Menschengedenken den Ortseigang des Tiroler Dorfes Tulfes. Jetzt fällt es einem Neubau zum Opfer.

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts überquerte man den Brennerpass nicht unbedingt auf der heute üblichen Route südlich von Innsbruck. Man bog, von Deutschland kommend, bei Hall oder Volders in Inntal links ab. Man reiste über das sogenannte Mittelgebirge auf halber Höhe trockenen Fusses über dem oft überschwemmten Tal, mit Blick auf das Karwendelmassiv, bog dann nach Süden ab und benutzte die sonnige, kurvenreiche Ellbögenstrecke bis nach Pfons. Heute ist diese landschaftlich reizvolle, aber nicht schnelle Handelsroute weitgehend vergessen, der Verkehr braust lieber auf der Autobahn dahin.

Bild zu: Eine rosa Schande für das Dorf

Der erste Ort, den man auf dieser Strecke erreicht, ist Tulfes, früher ein Dorf und heute eher eine Art Schlafstadt für Hall und Innsbruck unten im Tal. Aber das erste Haus ist seit Menschengedenken gleich: Es ist das Rosa Haus gleich am Ortsrand. Die Nordseite erhebt sich wuchtig mit einem Natursteinunterbau über der Steigung, und die Südseite steht schon auf dem ersten Felsen der Hochebene. Wer immer diese Strecke fuhr, wusste bei diesem Gehöft, dass der erste schwere Anstieg zum Brenner bewältigt war.

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Wenn Küsten Leuchttürme haben, haben Berge solche dominierenden Gehöfte. Es sind mehr als nur Bauernhäuser, es sind Fixpunkte, sie drücken eine bestimmte Haltung der Bauherrn aus, und weil diese Gehöfte oft so gravitätisch und bestimmend wirken, werden sie auch oft bunt bemalt. Rosa war früher keine seltene Farbe; hier in Tulfes ist sie noch zu sehen.

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Es ist der beste Platz im Ort: Exponiert zur Tal, und so weit vorne, dass auch im Winter die Sonne über die Berge hierher scheinen kann. Auf den Balkonen hat man einen atemberaubenden Blick über das ganze Tal und das Karwendelmassiv, und im Herbst wachsen einem dort die Birnen in den Mund. Allerdings ist der letzte Bewohner schon vor einer Weile gestorben, und der Erbe hat kein Interesse daran. Für mich ist das anders, denn in aller Regel nehme ich diese alte Handelsroute nach Italien und kaufe hier Spinatknödel. und wann immer ich das Rosa Haus gesehen habe, dachte ich mir: Jetzt bin ich schon fast dort über den Bergen, jetzt  nur noch diese wunderbare Sonnenstrecke. Und: was für ein wunderbar erhaltenes, grandioses Haus, ohne Verpfuschungen der Gegenwart, das all unserer alpinaweissen Zurückhaltung die knallrosa Zunge herausstreckt.

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Im Dorf, das eigentlich ruhig und mitunter immer noch pittoresk ist, und wieder famose Dorfläden hat, sah man das anders. Manche hielten es für eine Schande, wie das Haus hier vor sich hin bröckelte, und bedauerten sein Schicksal. Andere hielten es einfach nur für einen Schandfleck. Der Denkmalschutz hielt es nicht für ein Denkmal, denn, Zitat eines Dorfbewohners, es sei noch nicht mal eine Lüftlmalerei dran. Im August, als ich die Bilder machte, war die Meinung noch gespalten. Inzwischen gibt es noch eine Meinung. Die der Statiker. Das Haus ist einsturzgefährdet. Und deshalb wird es abgerissen.

Bild zu: Eine rosa Schande für das Dorf

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Ein paar Sachen der Vorbesitzer kann man noch sehen: Inneneinrichtung, der einfache, aber wirkungsvolle Kachelofen, Werkzeuge, ein abgezogenes Schafsfell, das den Schälchter überlebt hat.

Bild zu: Eine rosa Schande für das Dorf

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Es hätte nicht so kommen müssen. Inzwischen findet man kleine Fenster wieder gut, man kann sogar die alten, wuchtigen Fensterstöcke retten und mit Isolierglas versehen. Wer damals so ein Haus baute, baute naturgemäss nicht billig. Die Balken, die Hölzer, die dicken Mauern, alles erzählt von Qualität und, modern gesagt, Nachhaltigkeit. Es sollte lange stehen bleiben. Es hat Jahrhunderte gehalten. Aber Desinteresse bringt leider auch das schönste Herrenhaus um.

Bild zu: Eine rosa Schande für das Dorf

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Ich habe von einem anderen abgerissenen Bauernhof auch schon so ein Stück von einem Treppengeländer. Spätgötisch, aus Südtirol. Meine Grosstante hat es in den 50er Jahren gerettet. Jetzt habe ich ein barockes Gegenstück. Ich hätte gerne darauf verzichtet.

Der Platz ist natürlich immer noch eine 1A-Lage. Sie werden etwas Neues bauen, wie andere es hier ja auch schon getan haben, in Tulfes, einem steinalten Ort oberhalb von Hall in Tirol, im schönen, stolzen Tirol, traditionsverbunden und heimatliebend.

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216 Lesermeinungen

  1. Wir fuhren letzten Winter von...
    Wir fuhren letzten Winter von München über die Landstrasse nach Lech.
    Ganz Tirol ist ein einziger Schandfleck voll mit solchen Häusern.
    Da sind wir ja in Bayern weiter…

  2. schaurig schön;...
    schaurig schön;

  3. Sehr geehrter Don!
    Was für...

    Sehr geehrter Don!
    Was für ein deprimierender Beitrag! Leider erfordert abreißen und etwas hinklotzen viel weniger Phantasie, als sich zu überlegen, wie man ein altes Haus modernen Ansprüchen anpasst. Gott-sei-Dank hat sich meine Seele längst wieder erholt, sonst würde mich die Bilderfolge stürzen…. Aber gut geschrieben (wie immer) finde ich den Beitrag dennoch.

  4. Ich versuche ja gerade, eine...
    Ich versuche ja gerade, eine schöne Bauernbruchbude mit großem Grundstück zu kaufen, aber der Besitzer ist nicht mal in der Lage, mir vorab einen Grundriss, geschweige denn die genaue Lage des Hofes mitzuteilen (am Telefon war alles noch streng geheim, „ich schicke Ihnen die Daten lieber per E-Mail“).
    .
    Die einen machen Joe-Show in der SPON. Die anderen sorgen sich um den Erhalt der Substanz. Was mir lieber ist, wissen Sie ja, werter Don. (Danke.)

  5. Herr: Es ist Zeit...
    Herr: Es ist Zeit

  6. ..puuuh.......
    ..puuuh….

  7. eigentlich wurde doch...
    eigentlich wurde doch unlängst altbausubstanz als wert wiederentdeckt. gut, nicht immer mit aktuellen bequemlichkeitsansprüchen ohne eingriffe zu vereinbaren, aber sowas verkommen zu lassen – na, wir haben´s ja, ressourcen sind kein knappes gut, im baumarkt steht noch genug alpina-weiß, laminat und plastgefenstere.
    idealerweise sind die einheitsklötzchen (disneyfiziertes jedoch ebenso) noch mit styro gedämmt und gasdicht verpackt. raumklimatisch vom feinsten, vermutlich der sondermüll von morgen.
    aber alpina-weiß, laminat und plast-fenster an kubus sind ja bau(markt)kulturelle höhepunkte: bauhaus!
    ps: zum aufregen sei der spiegel-artikel über das brandverhalten styroporgedämmter häuser empfohlen.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,800017,00.html

  8. Das Haus auf dem untersten...
    Das Haus auf dem untersten Bild ist häßlich, ja, aber: Ich bin mir sicher, es geht noch viel, viel häßlicher…

  9. Letztes Foto: Ein boeser...
    Letztes Foto: Ein boeser Architektenscherz. Trost: Es haelt nicht lange, das Haus.
    .
    Vor langer Zeit besichtigten wir ein Haus von 1658 in einer niederlaendischen Innenstadtlage. Der Preis war extrem guenstig und die Gemeinde wollte noch hundertausend Gulden Subvention fuer die Renovierung dazulegen.
    Im Parterre fand sich noch die Ladeneinrichtung eines Kolonialwaren-Geschaeftes von 1890, das Treppenhaus war, wie ueblich sehr schmal und steil, die Aufteilung der Raeume war angenehm intelligent, die Fussboeden waren schraeg und schwebten, kein Badezimmer, an die Toilette kann ich mich nicht mehr erinnern, sie wird nicht besonders gewesen sein. Die Wasserleitungen waren auf Putz gelegt und machten, wie die Abflussrohre, einen recht provisorischen Eindruck. Die Elektroinstalltion war keinerlei Rede wert.
    Im Keller war der Schwamm. In einem Dachbalken war ein riesengrosser Haken eingeschlagen. An ihm sollten sich die fliegenden Hexen verfangen.
    Die Sanierungskosten wurden auf 800T bis 1Mio. geschaetzt. Dies in einer Stadt, deren Zukunftsaussichten truebe waren-und bis heute noch sind.
    .
    Man riss das Haus nicht ab, das ist das Positive. Instand gehalten wird es gegenwaertig durch staendig neue Improvisationen.
    Manches Alte kann man nur mittels unrentabler Investitionen erhalten. Das ist traurig. Man muss mit einem Abriss zurecht kommen, wie mit Sterbefaellen. Sie sind unausweichlich.

  10. @muscat: merkwürdiges...
    @muscat: merkwürdiges gebaren, bei bruchbude rate ich aus eigener erfahrung dazu, die substanz durch einen sachverständigen begutachten zu lassen. das grundstück ist solo billiger, bauschutt teuer und die enttäuschung auch nicht zu verachten, wenn sich nach und nach tretminen offenbaren. aber vermutlich trage ich da nur eulen nach athen. viel glück jedenfalls! ich komme derzeit öfter an einem bewohnten hof vorbei, dessen besitzer seine scheunen (vermutlich mangels geld) einstürzen läßt, statt sie zu verpachten oder alternative gedanken zum erhalt zu entwickeln. nicht direkt historisch wertvoll, aber gemessen an den heutigen agrarindustriellen bauweisen bewahrenswert.
    haus te gesselen bei geldern, sollte mal jemand hinfinden, hat nach meiner kenntnis auch zu den heutigen besitzern mit abrißgenehmigung gewechselt. der rest war langwierig aber der urige bau konnte erhalten werden, quasi phönix aus dem schutthaufen.

  11. Ja, es ist eine Bruchbude!...
    Ja, es ist eine Bruchbude! Aber doch lese ich auch aus den Kommentaren so etwas wie „Auch irgendwie charmant“. Leider ist bei alten Häuser doch recht schnell so, dass die Vernunft bzw. der Geldbeutel entscheidet und so ein Hasu abgerissen wird. Eine Sanierung ist nur etwas für gutbetuchte. Ich lebe in Lübeck, einer stadt mit viel Altbausubstanz. Neben den hohen Kosten einer Sanierung redte hier auch der Denkmalschutz noch ein Wörtchen mit. Und so verflüchtigt sich der Gedanke vom „schnuckeligen Eigenheimtraum mit historischem Ambiente“ sehr schnell, leider.

  12. Irgendwie ist es immer eine...
    Irgendwie ist es immer eine Freude Ihren blog zu lesen ( bin erst seit 5 Wochen dabei … )

  13. Das auf dem untersten Bild...
    Das auf dem untersten Bild muss die Bad Bank der Hypo Alpe Adria sein.

  14. Ähem!
    Falls wer bescheid...

    Ähem!
    Falls wer bescheid weiss: Gab es ’45 in Donaueschingen einen Luftschutzkeller?

  15. Gelübde: NIEMALS ein Bild...
    Gelübde: NIEMALS ein Bild kaufen von einem Künstler, der von sich sagt, er habe sich mit ______ „auseinandergesetzt“.
    .
    Das Sichmitauseinandersetzenmitwasauichimmer sei hiermit verboten für jetzt und alle Zeiten, jedenfalls den Künstlern.

  16. herr: es ist wirklich zeit......
    herr: es ist wirklich zeit…

  17. Mit Immobilientips ist...
    Mit Immobilientips ist natürlich viel mehr zu verdienen als mit der Empfehlung von sprudelnden Hochgenüssen. Welcher geschlossene Immobilienfonds nimmt die Wellness-Oase noch mit in den Prospekt? Abschreibung garantiert, Totalverlust möglich.

  18. zur hypo alpe adria habe ich...
    zur hypo alpe adria habe ich gerade die tage meine eigenen, traurigen geschichten aus dem geschundenen und ausverkauften slowenien mitgebracht.
    ein wirklich hochkrimineller dreckverein

  19. Es hängt eindeutig mit...
    Es hängt eindeutig mit unserer Verfassung zusammen, nein nicht der konstitutionellen, vielleicht auch, aber mit unserer Lebensweise. Damit kommen die alten Häuser nicht zurecht. Wir haben sie, die jahrhundertlang überlebten, nicht mehr verdient.
    ..
    (Zum letzten Bild: Schlagen Sie mal irgendeine Architekturzeitschrift der Gegenwart auf, vom Nordkap bis Rom und, womöglich noch weiter, so finden Sie überall die gleichen, Computergenerierten, sauberen, klinisch einwandfrei sterilen, invarianten, höchst individuellen Kästchen. Bauhaus dir leb ich, dir sterb ich. Dessen Antipode, das „rassisch einwandfreie“ Faschistenhaus, ist nicht weniger furchtbar, ebenso verlogen.)

  20. HansMeier555@02. Dezember...
    HansMeier555@02. Dezember 2011, 19:35 : Ui jeggerl, dann werds aber eng.
    ..
    Raoul@: Ist mindestens auf einem Aug blind: Der Denkmalschutz als solcher.
    Grundsatz: Es findet immer eine Güterabwägung statt.

  21. Ein Beitrag für...
    Ein Beitrag für Denk–mal!–Schützer. Wenn Mensch diese Wort nur jemals richtig interpretieren würde!? Im Deutschen kommt das grossartig, ein Gebäude zum Denk-mal zu erklären, nur fehlt jeweils die Richtung des Denkens. Ich denke, also lebe ich, wenn ich tot bin, habe ich ausgedenkt. Denk-mal. Mensch steht vor Bauwerken und davor steht ein Schild: Denkmal … Hmm? Aber was? Worüber? Vielleicht über den Inhalt, der mal drinn war oder noch drinn ist? Aber es gibt auch Natur-Denkmäler. Vielleicht erklären Wir bald die Alpen zu Natur-Denkmälern, weil sie irgendwann einmal errodiert sind und nur noch Sandhügel übrigbleiben und dann stehen Unsere späten Nachfahren vor den Sandhügeln, die einmal die Alpen waren, haben freie Sicht bis Triest und denken an Uns spätgeborene, die Wir vor rosa Häusern an die gute alte Zeit gedenk-malt haben. Mir ist so rosarot Heute, ach wie ist das schön!, Danke Don Alphonso.

  22. Werter Don,
    der letzte Beitrag...

    Werter Don,
    der letzte Beitrag klang ja schon etwas deprimierend aber das hier ist wirklich schlimm. Es ist ja nicht der Verfall an sich – verfallende alte Häuser finden sich zu Hauf auch anderswo – man schaue nur die Tage mal nach Spanien. Aber dann soll man es in Ehren verfallen lassen. Abriss ist einfach nur herzlos und ignorant.
    .
    Wobei – ein Hoffnungsschimmer bleibt ja, vielleicht ist das, was jetzt neu gebaut wird nicht ganz so entstellt, wie Sie im letzten Bild andeuten.

  23. Was in dem Haus unten wohl...
    Was in dem Haus unten wohl für Bilder drinhängen?

  24. Malewitschs "Schwarzes...
    Malewitschs „Schwarzes Quadrat“ eher nicht.

  25. HajomitMajo, in Bayern gibt es...
    HajomitMajo, in Bayern gibt es klare Bauverordnungen, die zumindest den äusseren Eindruck vereinheitlichen – leider könnte ich eine ähnliche Geschichte auch über den Tegernsee schreiben, die Strasse runter. Wenn ich gerade 400.000 übrig hätte… aber sebst danhn wollen die nicht verkaufen.
    .
    tiberiat, Grösse zeigt sich auch im Untergang,

  26. @Filou/Raoul: ja, so isses...
    @Filou/Raoul: ja, so isses halt. Gründlich fachgerecht renovieren muß man sich erstmal leisten können. Finanziell und vom Zeitaufwand her. Oder es nervlich aushalten, jahrzehntelang auf der Quasibaustelle zu wohnen. Eine Sondermüllschachtel ist natürlich schnell+billig hingestellt.
    @DA: der Flachdachluker im letzten Bild glaubt auch wider alle Erfahrung an das Aufhören von hohem Schnee. Aaah, wie das rinnt durch die Luken…
    @HansMeier: nein, ich bin nicht im Bilde, aber es würde mich äußerst verwundern, wenn es keinen gegeben hätte.

  27. Der Tiger, es kommen auch...
    Der Tiger, es kommen auch wieder schönere Geschichten.
    .
    muscat, naja, vom Bauern etwas kaufen erfordert immer etwas Fingerspitzengefühl. Auch Bruchbuden kann man sanieren! Gern geschehen.

  28. <p>Hansmeier555, ich denke,...
    Hansmeier555, ich denke, die Kinder aus solchen Häusern machen ihren Kindern später mal rosa Zimmer mit Quasten und streichen alles andere apricot, bevor sie sich alle drei Teile von Sissi anschauen.
    .
    Chris, ich weiss nicht, ob ich den Jodlerstil nicht genauso schlimm wie die schwarzen Quadrate finde, aber so oder so wird da kein jaus aus Bruchsteinen und kleinen Fenstern mehr stehen, wie es eigentlich sein sollte. Alles in diesem Haus kommt vom Ort, jeder Nachfolger wird ein globalisierter Produkthaufen sein. Das Aussehen ist nur ein Teil des Problems.

  29. Jammerschade! Danke für den...
    Jammerschade! Danke für den liebevollen und engagierten Bericht!
    .
    Mit einer Freundin erlebten wir die letzten Jahre mit, wie ihr mittelalterliches Wohnhaus in der Wiener Innenstadt, das in sehr gutem Zustand war, verkauft und vom neuen Besitzer unter Ausnutzung und heimlicher Verschiebung aller Grenzen umgebaut wurde, es gab Risse in den Wänden, die Fensterstöcke kippten, das wunderschöne Barocktor wurde verändert damit der Hausherr (ein Bauunternehmer, der jetzt endlich eine „Residenz“ im ersten Bezirk hat) mit dem Hummer in den Hof fahren kann, die letzte Altmieterin (mit ihrem Mann, einem Architekten hatte sie eine Etage des Hauses sorgfältig und wunderschön gestaltet) wurde mit allen Mitteln schikaniert, bedroht, geklagt, sie hat inzwischen Parkinson, um das billig erstandene Haus belagsfrei zu kriegen. Auch die Besitzerin des Nebenhauses, die immerhin bei baulichen Veränderungen vor Gericht Parteienstellung hat, wurde hart angegangen. Die übliche Barbarei halt.

  30. Und danke für die Katz....
    Und danke für die Katz.

  31. Ich fragte mich gerade, was es...
    Ich fragte mich gerade, was es wohl kostete, ein Haus von der gleichen Art heutzutage wieder so zu bauen?

  32. Gratulation, es ist geschafft,...
    Gratulation, es ist geschafft, endlich subversiver Katzenkontent auf der FAZ!
    .
    Ja, es ist schade um das alte Haus. Der Mauer-Salpeter, oder was immer das für salzige Ausblühungen am Fundament sind, ist ein Zeichen für Feuchtigkeit bis in den 1.Stock. Das wäre kostenmäßig was Größeres geworden. Aber machbar ist alles.

  33. @DA: "Alles in diesem Haus...
    @DA: „Alles in diesem Haus kommt vom Ort, jeder Nachfolger wird ein globalisierter Produkthaufen sein.“ Das bringt die Widerwärtigkeit der Sondermüllhaufen auf den Punkt. Der Mangel an echter Regionalkultur.

  34. Förtsterliesel....
    Förtsterliesel. Bauunternehmer sind leider oft genug zu kurz gekommene bankster mit noch schlechteren Manieren. Und in Österreich spielt halt leider auch die oft etwas schludrige Verwaltung mit hinein. Ich weiss schon, was ich an Deutschland schätze: In Bayern würde man diese Bilder nicht sehen.
    .
    Torsten, das hängt von der Beschaffung der Materialen und der Handarbeit ab. Baien war damals extrem teuer im Vergleich zu heute, trotz der erheblich günstigeren Arbeiterkosten.pro Tag. Wenn man es wie damls machen würde, sicher eine Million oder mehr. Man muss sich nur mal die Balken anschauen, wie die erhalten sind. Die sind sicher nicht nur zwei jahre gelagert worden. In der Regel hatten die Erbauer solcher Häuser auch den Zugriff auf besonders gute Materialien. Auch das würde den Preis treiben. Ich sag mal, ab 700.000 Euro könnte man da mitspielen. Wenn man Leute fände, die solche Natursteinmauern noch bauen können.

  35. HansMeier555,
    egal was man...

    HansMeier555,
    egal was man macht, es ist eh alles für die Katz…
    (Bei uns zuhause zumindest: extra Erdgeschoss gekauft, extra Altbau, extra Garten, extra alles für den Miezer …)

  36. NoName, ich sitze "mit...
    NoName, ich sitze „mit Beschränkungen“ in einem Haus Baujahr 1600. Die Türen schliessen nicht mehr perfekt. Das ist aber eigentlich auch schon alles an Unbequemlichkeit. Und den Stuck, der muss man natürlich extra streichen.
    .
    Verpacken: Bäh!
    .
    Filou, Improvisationen sind eigentlich gar nicht so schlimm, schlimm sind brutale Neuerungen. So ein altes haus ist nir fertig, und mein Bad enstpricht nicht neuesten Funkelblitzeblankidealen. Wenn es nichts allzu Gravierendes ist (wie Schwamm) und man sich etwas anpasst, ist es eigntlich kein besonderes Problem. Und das da auf den Bildern: Dss ist nach meiner Meinung nicht Tod, sondern Mord.

  37. Zaungast, es könnte JEDE...
    Zaungast, es könnte JEDE österreichische Bank sein. oder auch das Ferienhaus jedes Bundespolitikers. Oder Schwarzgelddepot. Oder alles zusammen.

  38. @miner: Hochkriminell - wer...
    @miner: Hochkriminell – wer bitte? die HAA oder der Slowene an sich?

  39. Das Haus auf dem unteren Bild...
    Das Haus auf dem unteren Bild ist doch keine Bank. Vielmehr habe ich dergleichen in der Nähe des Tegernsees gesehen – ist das die neue Abfüllanlage des HBT?
    Wer mehr solcher Häuser sehen will, gebe bei Google Bildersuche mal das Stichwort „Architektenhaus“ ein. Schauderhaft.

  40. Don, das fehlende Bild des...
    Don, das fehlende Bild des tatsächlichen Neubaus erhält halt die Hoffnung aufrecht, es könnte nicht ganz so schlimm sein. Ohne diesen Hoffnungsschimmer würde ich mich hier bitter beschweren – zumal es heute auch noch trüb ist und regnet.

  41. Dieser Link passt da auch...
    Dieser Link passt da auch wieder gut:
    .
    http://unhappyhipsters.com/

    colorcraze, die bittere Wahrheit ist; es geht heute kam mehr anders. Man muss sich da nur mal mit der Herkunft von Naturstein beschäftigen: Enorm viel China. Hat im bayerischen Wald zum Niedergang der Steinindustrie geführt. Und wenn irgendwo Reste sind wie in Altmühltal, dann sind das leider Ausnahmen von der Regel.

  42. th, danke und herzlich...
    th, danke und herzlich willkommen!

  43. Am Rande: In Gmund wohnt ein...
    Am Rande: In Gmund wohnt ein Achitektenehepaar, das auch solche Schachteln im Münchner Süden baut. In einer Jugendstilvilla.

  44. Chris, leider könnte ich hier...
    Chris, leider könnte ich hier auch noch eine 20-teilige Serie mit „die 20 schlimmsten PseudobauhausversucheamMenschen zwischen Heiligwasser und Pfons“ bringen. Das ist in Österreich gerade so. Besonders gerne an exponierten Stellen. Ein Dorf weiter wurde gerade eine Schule in dem Stil an den Ortsrand gestellt.

  45. Don, koennen Sie etwas ueber...
    Don, koennen Sie etwas ueber die bebaute Grundflaeche sagen? Das Haus sieht mir so gross aus, das es eigentlich „nur“ ein Gehoeft nicht sein kann.
    .
    Naja, schraege Fussboeden sind schon ein Hinweis auf Absacken. Und im sogenannten Sanitaerbereich moechte ich niemals mehr improvisieren. Wer jemals mit der Tageszeitung zum Gemeinschaftsklo auf dem Treppenabsatz pilgerte, weiss, was ich meine. Die Abwesenheit einer eigenen Badewanne empfinde ich als Strafe.
    .
    Achja, bloss nicht zuviel Nostalgie bei ruralen Haeusern. Mehrere male war ich in alten bretonischen Bauernhaeusern eingemietet, dicke Mauern, kleine Fenster. Geduckt in einer Feldkuhle standen die Gebaeude.
    (Beginn, ein mehrstrophiges Lied ueber alte Haeuser zu kompnieren. In D-moll!)

  46. So recht verstehe ich die...
    So recht verstehe ich die Klage nicht. Ok, wir haben im alpinen Hintergrund landschaftliche Schönheit. Die ergibt sich aber nur durch die Reliefenergie. Plattgeklopft wären die Alpen weniger schön als das südliche Ruhrgebiet.
    Zudem ist mir nicht klar, warum die Alpenbewohner weniger Anrecht auf Hässlichkeit haben sollen als die Einwohner von Dortmund-Dorstfelt oder Recklinghausen-Hochlarmark. Empörung kann nur begründet werden mit besonderen Ansprüchen an die Bewohner scheinbar schöner Landschaft. Das ist aber ungerecht.

  47. Vroni, was hat meine alte...
    Vroni, was hat meine alte Katze (* 1988) mit Christa Wolf zu tun?
    .
    Das gleiche Todesdatum.
    .
    Frag mich keiner, wen ich mehr betrauere.

  48. "Dicke Mauern, kleine...
    „Dicke Mauern, kleine Fenster“: Ich habe selbst zwei Jahre in so einem Haus (landschaftlich sehr reizvoll im Voralpenland gelegen) gewohnt und gearbeitet. Raumklima im heißen Sommer 2003 durchaus angenehm, im Winter kühle Kelleratmosphäre (außer im Raum mit dem Kachelofen) trotz exorbitant hoher Heizkosten. Die kleinen Fenster zur Südwestseite im Arbeitszimmer gaben ein so stechendes Licht, dass ich es manchmal tagsüber mit Vorhängen dämpfen und die Deckenlampen einschalten musste. Heute arbeite ich in einem Raum mit einem riesigen raumhohen Fenster (mit Blick auf die Zugspitze) und empfinde die Erfindung des Isolierglases als einen Fortschritt für die Menschheit.

  49. Bekannte von mir haben ein...
    Bekannte von mir haben ein würfelförmiges Haus gebaut in ruhiger Innenstadtlage einer lebenswerten deutschen Großstadt. Drei Etagen, nutzbare flache Dachetage, auf ganzer Fläche umlaufende Terrasse. Einfach eine riesige, tipptopp geile Bude. Die wahren Sünden sehen anders aus.
    Das Haus steht in einer geilen, geilen, geilen, rauhen Lage in einer Nebenstraße vor einem Platz, der mindestens seit dem Weltkrieg leer ist. 50 m gegenüber hundert Jahre alte Durchschnittshäuser auf der anderen Seite des Platzes. Passt genau. Einfach nur geil.
    Wenigstens steht jetzt dort kein Kaufland, sondern ein top bewohnbares Haus.

  50. Man muss fairerweise sagen,...
    Man muss fairerweise sagen, dass die Erbauer im Sommer vermutlich meistens draussen waren, wegen Arbeit, Und ich als Käufer wäre es auch, entweder wegen Terrassen oder sonstwie nichts tun.

  51. Richtig, Herr Gedankenstrich,...
    Richtig, Herr Gedankenstrich, mit grossem Blick aufs Meer, Douarnenez, Bretagne.
    (Die Nostalgiker werden einen dafuer lynchen)
    .
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/hausyl6fi3hcv0.jpg

  52. Nur im Herbst würde ich...
    Nur im Herbst würde ich Birnen pflücken und Birnen-Baiser-Topfenkuchen backen. Das dann schon.

  53. Filou, da hat es doch sicher...
    Filou, da hat es doch sicher auch kleine Belle-Epoque-Villen, oder?

  54. HansMeier I love you....
    HansMeier I love you.

  55. Ist nebenbei ein kleines OT...
    Ist nebenbei ein kleines OT erlaubt?
    Herr Frank Walter Steinmeier gibt in der Bundestagsdebatte zu Protokoll:
    „Frau Merkel niemand macht Sie für die Krise verantwortlich, aber dafür wie Sie damit umgehen.“
    Wo ist die Stelle an der man Lachen darf? – tja, wenn man im gleichen Boot sitzt!
    .
    Irgendwann ist es auch dumm, wenn JEDER glaubt, dass eine Krise SEINE Chance ist.

  56. Nee, lieber Don, das haben die...
    Nee, lieber Don, das haben die da nicht. Ich glaube auch nicht, dass die wissen was Art Nouvau ist. Selbst in Quimper ist meistens Mittelalter-oder billige Neuzeit. Ich habe aber den Verdacht, dass die Einwohner die alten Haeuser lieben UND verfluchen. Icke koennte zur Gesetzgebung, Renovierung von Haeusern betreffend, sicher etwas dazu sagen.
    .
    Man hat noch ein altes Dorf in der Naehe mit Namen Locronan. Originalzustand (von aussen). Touristen finden das gemuetlich.
    .
    Die Gegend dort war nie wirklich reich. Wenn jetzt auf billigem Ackerland, sehr vorsichtig uebrigens, Ferienhaeuser hingesetzt werden, muss man das den Leuten goennen. Die Bretonen sind sehr artige Menschen. Egal, wie abfaellig Tucholsky sich ueber sie aeusserte.
    .
    Witz am Rande: Der Konstrukteur dieses Hauses ist Ingenieur in einer Stahlbaufirma (Werkshallen etc.). Mit ZWEI Etagen hatte er nicht so die rechte Erfahrung. Als der Bau beim ersten Sturm so komisch schwankte, mussten ueber der offenen Terasse etliche staehlerne Stuetzbalken angeschraubt werden. Trotzdem bekommt man bei Starkwind, auf dem Balkon der ersten Etage stehend, ein sehr strenges seemaennisches Gefuehl.
    Massfuehrung, Isolation und Installationen sind aber sehr ordentlich.
    Nur der selbstvergarte Cidre schmeckt ein bisschen nach Pinkel…
    ..aber das hatten wir ja schon mal im Weinblog.

  57. Wenn Frau Merkel, die Stones...
    Wenn Frau Merkel, die Stones und Herrn Gabriel etwas eint: sie sind KEINE Politiker.
    .
    Sorry DA, ich kann das mit dem rosa Haus nicht recht nachvollziehen – ist es so etwas
    wie ein ÖTZI?

  58. E.R. Binvonhier, über alte,...
    E.R. Binvonhier, über alte, zahnlose und vergessliche Greise lacht man nicht. Öffentlich.
    .
    Filou, zu den schrägen Böden: Die habe ich hier auch. Das liegt aber am Niveauausgleich im aus drei mittelalterlichen Häusern zusammengestöpselten Gesamtkomplex.
    .
    Diese Stahlduinger waren vor ein paar Jahren mal in jeder besseren Einrichtungszeitschrift das Non plus Ultra. Irgendwie muss man den Lagerhallencharme mögen, mir wäre es zu klinisch, und ich mag Stein und Putz sehr gern. Hoffnungslos altmodisch halt.

  59. Und dabei geht doch auch...
    Und dabei geht doch auch altmodisch UND schwarzes Quadrat:
    http://www.haberland-antiques.de/?p=10

  60. Mal genauer nachlesen,...
    Mal genauer nachlesen, schlechte Augen: Also lieber Don, Belle Epoque Villen findet man mehr in der Suedbretagne (Carnac) oder in den sich mondain gebenden Badeorten wie St. Brieuc im Norden, nicht so sehr im Westen auf dem Lande.
    So meine ich erkannt zu haben.
    .
    Und falls es in den groesseren Staedten, wie z.B. Brest oder Lorient, derartige Gebaeude gegeben haben soll, so sind sie im Laufe der architektonischen Umstrukturierung eines Wiener Postkartenmalers in den 40er Jahren zu Steinhaeufchen geworden.
    .
    Die guenstigsten, noch vorhandenen Belle-Epoque-Villen gibt es eh‘ nur noch in der ehemaligen DDR. Halle an der Saale hat im Zooviertel noch viel zu bieten. Man muss sich nur beeilen. So langsam brechen sie zusammen.

  61. DA, nach lachen ist mir nicht...
    DA, nach lachen ist mir nicht zumute; es ist immer ein Unterschied wer davon spricht:
    Es ist die Wirtschaft(Kapitalismus) Dummkopf! Ein POLITIKER oder ein Techno-/Bürokrat.

  62. Don (02. Dezember 2011,...
    Don (02. Dezember 2011, 23:56), es ist noch viel schlimmer. Die Aussenfassade ist mit pulverbeschichteten Profilplatten verschraubt. Matt glaenzend auch noch. Man muss es vielleicht so sehen: Ein Experiment fuer einen sicherlich begrenzten Zeitraum, in dem sich das Ganze amortisiert und rentiert haben muss. Danach ist es relativ schadenfrei abzubrechen um eventuell etwas anderes hinzustellen. Dies ist auch abhaengig von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Gegend abhaengig. Ich wuensche den Leute alles Gute, bloss nicht brummenden Tourismus.
    .
    Schraege Boeden. Das Haus steht in einer kleinen Stadt am Ufer eines Nebenarm des Rheines. Die Gegend zaehlt zum Urstromtal. Der Boden ist lehmig. Der Rhein, wie Sie sicher wissen, ist im Laufe der letzten Jahrhunderte erheblich von Menschenhand nutzbar gemacht worden. Man hat dort ganze Flussarme umgeleitet und begradigt Das kann nicht ohne Wirkung auf die Geologie (Grundwasser, Bodenfestigkeit) gewesen sein. So vermute ich zumindest.
    Die Hollaeender sind sowieso staendig im Umbruch. Der Sohn wohnt auf dem Grund der frueheren Zuiderzee. Vor 40 Jahren segelten dort noch Schiffe. Oder strandeten.

  63. so ein altmodischer abbruch,...
    so ein altmodischer abbruch, nicht ordentlich gesichert, bei dem man noch was mitnehmen kann. da sind wir in unserer dummen stadt schon weiter:
    http://fernes.blogger.de/stories/1795620/
    es ist einfach jedesmal schade. ob tatsächlich architekten uns vor der trostlosen bauwelt retten sollen oder mit?verursacher sind sei dahingestellt. das getue der architektenkammern mit der baukultur halte ich für immer weniger glaubwürdig. auch da gibt es mehr seminare in betriebswirtschaft. wir wollen doch nicht mit einem heiligenschein untergehen…. einen grund wird es schon geben, warum es überall so aussieht.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/trostlose-bauwelt-architekten-auf-die-barrikaden-11542119.html

  64. Lieber Filou,
    das tut mir sehr...

    Lieber Filou,
    das tut mir sehr leid. Aber sie ist jetzt im Tigerhimmel.
    .
    23 Jahre ist aber auch ein gesegnetes Alter. Vermute bestes Futter, nix Industriekram, kein Stress, Garten mit Mäusen, ein fürsorgliches Herrchen und ein Altbau.
    .
    Artgerecht halt.
    Wie Menschen auch leben sollten.
    Bis auf das mit den Mäusen vielleicht.

  65. homo bulla @... nur so geht...
    homo bulla @… nur so geht schwarzes Quadrat.

  66. Moin,

    kann es sein, dass wir...
    Moin,
    kann es sein, dass wir zu viel Respekt vor der alen Bausubstanz haben? – Wir (Frau+Mann, zusammen 119 Jahre) suchen zur Zeit zusammen mit zwei Nicht-Katzen- Vierbeinern (zusammen ca. 18 Jahre) ein neues ebenerdiges Domizil im Großraum Düsseldorf. Ein Erbstück in Westfalen, 125 qm Wohnfläche 1000 qm Grund, haben wir schon verkauft, unsere ETW in Düsseldorf steht zum Verkauf, denn wir wollen aus der Brüll- und Zeter- Region weg. Bloß: was hier im Umkreis angeboten wird, ist überwiegend Schrott. Entweder billig in den Bezirken, wo das Grundwasser wegen der abgestellten Pumpen des Braunkohlegebiets Garzweiler 1 den Leuten in die Keller steigt oder halt Reparaturstau ohne Ende. Das kann man den Besitzern/Eigentümergemeinschaften oft auch nachfühlen, denn deren Gehälter/Umsätze sind in den vergangenen 20 Jahren nun mal nicht gestiegen. Das geht an die Substanz. Und irgendwann reicht es nur noch für den Grunderwerb und der Rest ist Abrissbirme.
    gruß fb

  67. Schaurig schöner Artikel, von...
    Schaurig schöner Artikel, von denen es ruhig mehr geben dürfte, damit es der Nachwelt vor dem Geschmack der meisten Leute heutzutage gruselt.

  68. An dieser Stelle hält sich...
    An dieser Stelle hält sich auf Dauer nichts Altes und auch nichts Dörfliches – was im Artilel so beiläufig und romantisierend-lieblich als „Innsbruck unten im Tal“ bezeichnet wird, ist eine Großstadt im Kern einer in den letzten 100 Jahren ihre Einwohnerzahl verzehnfacht habenden Agglomeration mit einer Viertelmillion Einwohnern, dazu 70.000 Einpendlern, 30.000 Studenten und zwei Millionen Touristen im Jahr. Tulfes ist schon längst nur noch einer von vielen Schlafvororten. Auch im Alpenland Österreich gibt es große Städte mit ihren Rand- und Begleiterscheinungen.

  69. "Ich weiss schon, was ich an...
    „Ich weiss schon, was ich an Deutschland schätze: In Bayern würde man diese Bilder nicht sehen.“
    Na, Don!? Wenn ich heute bspw. in Rottach Egern von der Ortsmitte aus, egal in welche Richtung, loslaufe, sind 80% der Häuser in den 60er, 70er und teilweise noch 90er Jahren gebaut worden. Und ich kann mich noch gut an die 60er Jahre und so manches Haus dort erinnern, was früher dort stand und nicht grade den Eindruck von Einsturzgefahr machte. Das dürfte für die meisten Orte in Bayern zutreffen, die auf grund der nördlichen und regelmäßig mit physischer, 4-rädriger Gewalt nach Bayern ziehenden Nachbarn und deren Wahnvorstellung, ein Kaffee sei es in solchen Orten wert, dafür dreimal so viel zu bezahlen wie daheim, mit dem Geld von den ansonsten verspotteten Preussen und gewohnwagten Fritten..essern, prosperierten. :-)
    Bei aller Wehmut die einem bei solchen Anblicken von altem Gemäuer und Spitzhacken packt. Es ist so wie mit schönen alten (grünen) Autos. Machen wir unvorsichtigerweise unseren Baugefühlen einen Moment lang zu viel Platz, kann so ein kostenmäßig immer nur ungefähr zu kalkulierendes Restaurierungsobjekt den wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten.
    Wehmut und Gedanken, wäre es nicht auch anders gegangen, packen da doch wohl jeden.
    Und was die nachfolgenden häufig gescholtenen Neubauten betrifft. Aus jahrelangen Erfahrungen habe ich all zu oft erlebt, wie grade in Fällen, wo sich die Architektur nicht der Ökonomie und geforderten Zweckmäßigkeit unterordnete, den Bauherren während oder kurz nach Fertigstellung, die Puste ausging und nur die Zweitkäufer, bei der sich oft unvermeidbaren anschliessenden Versteigerung durch die kreditgebenden Banken, der Objekte erfreuen durften.
    http://www.hochmedia.com/westend.html
    .

  70. Entfremdung heißt das Wort...
    Entfremdung heißt das Wort dafür.

  71. Der Künstler ist das Haustier...
    Der Künstler ist das Haustier

  72. Lieber Don, so sieht eben...
    Lieber Don, so sieht eben Nachhaltigkeit 2.0 in anthrazit aus. Vermutlich ist es energieautark dank der Photovoltaikanlage, die ich auf dem Dach zu erkennen meine, gekoppelt mit einer Wärmepumpe ist das eine runde Sache. Und sicher wohnt da ein Architekt aus Berlin drin. Und der definiert eben Schönheit über den Energiefaktor……….

  73. Hallo, hatte ich mal Herrn...
    Hallo, hatte ich mal Herrn Ickes Gesicht erwähnt – unter tropisch leichtem Gezimmer grossgeworden – als er von einer Hausbesichtigun wiederkam -na, Haus ist gnädig- wo in der 10 Jahre alten Bude (nein, es fehlt keine null)- keine Tür mehr rech schloss, der äussere Dämmstoff runter zu kommen drohte – dumm, wenn keine Wand darunter ist – das ganze von einem direkt Bllick auf eine Knastmauernartige Zypressenhecke gerkrönt wurde , und der Verkäufer für die ganze Pracht (100qm WohnflÄche wenn man die Dachetage mitzählt, ohne Keller auf 220qm Grund) für ganz Samstagsschnäppchen günstige 400k euro (nein, keine 0 zuviel) feilbot?
    Wohnen seither auf Dauerbaustelle.

  74. @Vroni – Tigerhimmel! haben...
    @Vroni – Tigerhimmel! haben Sie mich erschreckt! Soweit ist es noch nicht. Ich bin noch ganz lebendig, gucke mir von Zeit zu Zeit den grauen Sacrophag in Tirol an und lese mit Vergnügen die diversen Kommentare.

  75. Der Künstler ist das Haustier...
    Der Künstler ist das Haustier

  76. Mein Mitgefühl, Filou! Das...
    Mein Mitgefühl, Filou! Das waren viele Jahre für eine Katze, umso wärmer schliesst man sie ins Herz.

  77. @Sterngucker:grün?

    @Don...
    @Sterngucker:grün?
    @Don Alphonso: Wer hat eigentlich behauptet über Geschmack liesse sich nicht streiten? Der Typ soll auf jeden Fall sofort hierherkommen und sich ein blaues Auge abholen.

  78. Es gibt mitunter merkwürdige...
    Es gibt mitunter merkwürdige Koinzidenzen. Just heute steht in „Bilder und Zeiten“ eine Rede von Gustav Seibt über Goethe, die longue durée und die Haltbarkeit von Architektur. Es geht um die Dornburger Schlösser, in denen sich Goethe nach dem Tod von Carl August im Sommer 1828 aufgehalten hat, um den Trauerzeremonien zu entgehen. Die drei Schlösser stammen aus Mittelalter, Renaissance und Rokoko und dienen Goethe als Symbol von Vergänglichkeit und Kontinuität. Er schreibt an Zelter: „Dieß ist denn doch auch ein angenehmes Gefühl, daß ein Scheidender den Hinterbliebenen irgend einen Faden in die Hand gibt woran ferner fortzuschreiten wär.“ Und an Beulwitz: „Konnte mir aber ein erwünschteres Symbol geboten werden? Deutlicher anzeigend wie Vorfahr und Nachfolger, einen edlen Besitz gemeinschaftlich festhaltend, pflegend und genießend, sich von Geschlecht zu Geschlecht ein anständig-bequemes Wohlbefinden emsig vorbereitend, eine für alle Zeiten ruhige Folge bestätigten Daseyns und genießenden Behagens einzuleiten und sichern?“
    Woher kommt aber die tabula-rasa-Mentaliät unserer gegenwärtigen Zeitläufte? Ist es der Zivilisationsbruch der Weltkriegsepoche, der uns wie einen Graben von sinnvollen Traditionen abschneidet? Die Bauart des rosafarbenen Hauses kommt ja nicht von ungefähr. Unsere Zeitgenossen dagegen kommen nur auf den Gedanken, Betonbunker an deren Stelle zu setzen, die die Dauer der Baufinanzierung mit knapper Not überstehen und nach 30 Jahren Ruinen sind. Ich bin wohlgemerkt nicht der Meinung, daß irgendein historischer Bauzustand um jeden Preis erhalten werden sollte. Der sicherste Schutz für ein Gebäude ist, daß es genutzt und gepflegt wird. Insofern halte ich den Denkmalschutz oft für kontraproduktiv. Neue zivilisatorische Standards dürfen gern berücksichtigt werden. Ich habe keine Not, mir in einem Barockbau eine zeitgemäße Heizung vorzustellen. Von sanitären Einrichtungen ganz abgesehen. Aber die Menschen in früheren Epochen waren mindestens so schlau wie wir und deshalb scheint mir öfter Demut angebracht. Ich sehe aber bloß überall Hybris. Aber vielleicht werde ich auch bloß alt.

  79. Alte Häuser zu lieben ist...
    Alte Häuser zu lieben ist sowas von nerdig:
    >If ran the zoo< „And then, just to show them, I’ll sail to Ka-Troo And Bring Back an It-Kutch, a Preep and a Proo, A Nerkle, a Nerd, and a Seersucker, too!“ (by Dr. Theodor Seuss-Geisel, Cartoonist, 1950)

  80. @Filou: Mit Abrissen muss man...
    @Filou: Mit Abrissen muss man zurechtkommen wie mit Todesfällen.
    Leider sehr richtig, ich weiss noch, wie mein Vater fast jahrzehntelang Scherfolien für seinen alten Rasierer nachgekauft hat, während man heute lieber auf Vorrat ganze neue Rasierer im Angebot kauft, weil sie günstiger sind als eine Scherfolie in zwei Jahren.
    Tausende von guten Handys werden zum Rohstoffe-Auskochen nach Westafrika verschifft, weil ein Akku fürs alte Handy mehr kostet als ein neues, besseres Handy.
    .
    Oder die Abwrackprämie. Generationen von hochkomplexer Technik werden arbeitsaufwändig zerstört, um neue verkaufen zu können…
    Nach der Ökobilanz fragt keiner.
    Sign of the times. Selbst Ökopapst Weizsäcker ist auf das Remanufaturing, das nachrüsten bestehender Dinge, gekommen.
    .
    Man kann sich nur privat sperren und überzeugt Barchetta o.ä. fahren.
    .
    Um zu unserer Grunddiskussion zurückzukommen, dem grossen „Wohin“ nach dem Kapitalismus, selbst eine 100% Erbschaftssteuer würde zu umgehen sein, wenn man nicht die radikale totalitäre altruistische Big Brother Gesellschaft einführen würde, die jedes verschenkte Tütchen Gummibären elektronisch aufzeichnen und anrechnen würde.
    Scheingeschäfte kann man nur mit extremer Kontrolle verhindern, und ich erinnere mich gehört zu haben, dass ein solches Kontrollsystem grösser sein müsste als das zu kontrollierende Revier.
    .
    Lieber: Gesunder Menschenverstand und Selbstreflexion, was ich wirklich brauche.
    In diesem Sinne, Försterliesel, ganz recht, in den 60ern war es wohl „in“ ein liberales Sexualleben zu haben, alle waren am Ausprobieren.
    Aber heute glotzen die einen Pornos, und die anderen sitzen beim Therapeuten.
    Sex hat immer auch etwas mit freiwilligem Kontrollverlust zu tun, und wo gibt es heute noch Nischen, wo man so etwas riskieren kann?
    Man regte sich in München in den 80ern auf, wenn Teenies beider Geschlechter nackig Strassenbahn fuhren, nachdem sie den Eisbach heruntergeschwommen waren, heute liegen fast nur noch Spanner und ein paar männliche Althippies in den immer kleiner werdenden Fkk-bereichen, und junge Frauen unter 45 gruselt es nur noch.
    Heute scheitern viele Beziehungen im Ansatz, weil man sich über das Corporate Design der Partnerschaft und das Anforderungsprofil an den Nachwuchs einfach nicht einig werden kann. Alles muss Design sein, zweckspezifisch optimiert, vom chinesisch-englischen Kindergarten über die internationale Walldorfschule zu den Praktika in Shanghai, London und New York.
    Ohne dass man sich die Frage stellt, ob man das neueste Smartphone überhaupt braucht, oder ob ein Spinatknödel nicht viel besser schmeckt, als die kandierten Garnelenschalen, die auf Facebook als die Sensation des Monats mit fünfzig Prozent Freunde-rabatt angeboten werden, so dass man locker zu zweit mal 75 € sparen kann im Molekularküchen Restaurant…

  81. Traurig und doch als...
    Traurig und doch als Geschichte schön komponiert. Das letzte Bild wirkt dennoch wie ein Faustschlag.

  82. @E.R.Binvonhier,...
    @E.R.Binvonhier, D.A…
    ..christina´s world..
    bei uns um die Ecke wird ein kleines altes Haus seit eineinhalb Jahren restauriert. In einem kleinen Stadtrandgebiet mit wenig-besonderen Häusern. Man kann sehen, beim Einkaufen z.B. , wie (schön)es mal werden wird. Die Leute gegenüber , weniger toll wohnend, haben ihren Hof mit Basaltbogenplaster ausgestattet.
    Irgendwie ein erfreuliches Eckchen in einer sonst völlig bodenversiegelten Gegend..
    ..soviel zum Jetzt..
    ..dramatisch:
    ..C:World.. -Irgendwie vermutete ich eine heute morgen einen gedankliche Verbindung zu diesem
    Gemälde;.. die Farbe,.. der überbetonte, konstruierte beschriebene Verfall..die isolierten…/das isoliert stehende Haus, ..die Anhöhe…man könnte weiterspinnen…
    Kunst,.. Zeitlosigkeit,..Leere..
    Schwarz ..für Resignation und Endgültigkeit…
    ..wer jetzt noch kein Haus hat….usw.
    u.o. um beim Bild zu bleiben: Werden sich die Berge jetzt auch bald verändern, da
    das Gegenüber ein völlig neues Wesen angenommen hat?
    ..man kommt sich vor,wie bei der Bildbeschreibung in der Quinta;
    ..nun, aber war ja nichts schlechtes dabei..

  83. Gabriele Spangenbeeg: Genau...
    Gabriele Spangenbeeg: Genau das.
    ,
    Maternus, die ganze Strecke ist eine einzige optische Prügelorgie.

  84. @The Great Artiste – Eines...
    @The Great Artiste – Eines möchte ich doch festhalten: Ich glotze weder Pornos, noch sitze ich beim Therapeuten. Bestenfalls sitze ich beim Friseur. Früher habe ich Tatort geglotzt, aber mittlerweile ist mir das zu erstaunlich geworden. Nicht einmal Talkshows glotze ich, dafür gebe ich Interviews. Heute war die österreichische Regierung dran.

  85. Könnte man evtl. ein...
    Könnte man evtl. ein „radioaktives Endlager“ in der Nähe suchen? Das bringt frische Milliarden in die Gegend und ab und an ein wenig äktschn. Und das alte Gemäuer wird entweder Forschungszentrale oder acht revolutionäre Zellen.

  86. Waren gerade ein paar Tage auf...
    Waren gerade ein paar Tage auf Sardinien. Solche Fotos machen. Sonnenwärme und einen klaren Himmel genießen. Und den Anblick alter Leuchtürme. Oder eben: Diesmal nicht machen. Obwohl unser Blick – ohne jede Anmassung, zu konstatieren lediglich – derselbe ist. Auf Rücksicht auf die wunderbaren Menschen dort nicht machen auch.
    .
    Hier aber wohl der Unterschied. Hätte er Rücksicht genommen („Rücksicht“), dann wäre das sicher eher falsch gewesen.
    .
    Falls wir Zeit finden evtl. später noch ein paar Fotos. Von Sardinien. (A propos: Wir wussten vorher gar nicht, dass es auch bei Arbatax so etwas wie eine „Terrasse Frédéric Nietzsche“ gibt (*g*), wenn auch nicht weiter von Bedeutung.)
    .
    Den historischen Blick im Blick zu haben? Sind auch wir immer gerne mit dabei.
    .
    Evtl. hier ein mögliche Ergänzung: „Failures of Imagination …, etc..“ http://www.youtube.com/watch?v=yArm60Jgogo Eine Rede vom 1 Juni 2011.
    .
    Bemerkenswert, wie wir finden. Insgesamt. Und wg. vieler Einzelelemente. Eben z.B. auch wg. der „Emtionsanalyse“ anhand des Fotos eines Gesichtsausdruck eines ihm anvertrauten Untergebenen (ab 12:38/12:57). (Wann haben wir so etwas das letzte Mal von einer deutschen Führungskraft so gesehen, den zukünftigen Vorstandsvorsitzenden vier Monate vor der tatsächlichen Amtsübernahme sich öffentlich den inneren Zustand der Mitarbeiter/seiner Organisation auch am Beispiel eines Mitarbeiters „quasi ganz unten“ zu verdeutlichen – und darüber dann so zu referieren?) (Dompsey ist Jahrgang 1952 und übernahm zum 1.10.11 von Mike Mullen, ebenfalls einem herausragenden Mann, Jahrgang 1946 – von uns lediglich wg. des historischen Moments des Generationenwechsels (von seiner Organisation reflektiert vollzogen) hier verlinkt.)

  87. "Form follows function".
    Der...

    „Form follows function“.
    Der alte viktorianische Bahnhof Zug (CH) wurde abgerissen und nun steht am Bahnhofplatz ein überdimensionierter
    Gebäudekomplex wo Shopping Center sowie dutzendfache Büros untergebracht werden. Flutlichtanlage inbegriffen.
    http://www.world-architects.com/en/projects/project-review-detail/28311_neubau_bahnhof_zug

  88. Wie tut mir das Herz so weh...
    Wie tut mir das Herz so weh wenn ich das seh…..

  89. Lieber Savall, wir Beide...
    Lieber Savall, wir Beide kommen bekanntlich aus dem Arbeiter-und-Bauern-Paradies. Wie schoen waeren so manche Innenstaedte noch heute, wenn man den Menschen oekonomisch die Kontinuitaet des Besitzens, Bewohnens und Pflegens gestattet haette.
    Wenngleich dieser ehemalige Staat die Oekonomie verachtete, folgte er dennoch ihren Regeln: Das Alte liess sich nicht halten und das Neue wurde zum komfortablen Provisorium mit Nasszelle. Jetzt ist das Neue zum Abriss verurteilt und das verbliebene Alte wird mit Muehe reanimiert-zu Mietpreisen, den oekonomischen Gesetzen folgend, die so manchem Altbewohner des ehemals Neuen zum Strick greifen laesst.
    .
    Bewahren, Erhalten, Pflegen; das alles ist nur einer privilegierten Klasse moeglich. Der grosse Rest lebt immer irgendwie von der Hand in den Mund, oder von der Substanz.
    Goethe hatte gut Reden, als Kind vermoegender Eltern und als Beamter des Hofes.
    .
    In einer sich egalitaer gebenden Welt werden die neuen Schloesser halt kleiner und die neuen Huetten etwas groesser. Die Welt wird dadurch nicht schoener, aber das liegt nicht an der Welt, sondern an den Koepfen und Seelen seiner Bewohner.
    .
    Mal eben vom Anhalter zum Sachsen gesprochen…
    Nicht wahr?

  90. Ich sehe hier keine...
    Ich sehe hier keine belastbaren Argumente. Weder, dass der Neubau nicht das ästhetische Empfinden befriedigt, noch dass dieses Haus eine Art Erinnerungsort für Trips über die Alpen dient.
    Diese alten Gemäuer sind Investitionsruinen und kommen eigentlich nur für Menschen infrage, die von ihrem Vermögen leben können. Selbst dann ist es noch gefährlich. Wenn die solvente Nachbarschaft wegstirbt, Kinder in Ballungszentren wohnen und nicht bereit sind konservative Träume von Landidylle nachzuhängen, fällt die Nachbarschaft sehr schnell dem Verfall anheim. Mit zunehmendem Alter wird das Leben in ländlich geprägten Strukturen immer schwerer und das soziale Netz immer dünner. Nachhaltig sind an so einem Haus einzig die Schwierigkeiten.

  91. @Tiger: Ich hätte auch noch...
    @Tiger: Ich hätte auch noch die erwähnen können, die im Eiscafe oder vor der Spielekonsole herumsitzen. Ich will damit nicht nerven, aber ich finde diese absolute Sprachlosigkeit in dieser nicht gerade unbedeutenden Seite des Lebens schade. Glücklich, die die nie Probleme damit zu konstatieren hatten, oder sind sie nur anspruchslos oder phantasielos?? Ich will damit nicht böse sein, Ihr Unterton klang, als habe ich unterstellt in der humoristisch-satirischen Überzeichnung, alle pauschal hätten die Probleme. Es passiert in dieser Dimension soviel Mist, dass ich es einfach als etwas anderes empfinde, darüber zivilisiert zu reden.
    Religion, Geld, Sex sind andere,wesentlich sozial relevantere Themen als Tafelmusik und längst nicht so peinlich wie Bestseller über menschliche Defizite am Auspuffrohr a la Feuchtgebiete.

  92. @hansgeier333 – das habe ich...
    @hansgeier333 – das habe ich mir auch schon einmal überlegt. Wenn ich für ein armes Ossiland zuständig wäre, das ein geologisch geeignete Höhle zur Endlagerung hätte, würde ich zugreifen und die Bundesregierung und/oder die zuständigen Atomkraftbetreiber anständig blechen lassen.
    .
    Aber auch die Bundesregierung könnte sich bei den Atomkraftbetreibern bereichern und die Atombombenbunker der Bundesregierung aus der Zeit des kalten Krieges in der Eifel anbieten. Für den heutigen Regierungssitz sind die sowieso zu weit weg. In diesen unterirdischen Sarkophagen gegen Atomstrahlen sollte der Schutz auch andersherum gelten. Vielleicht muss man sie den heutigen Umweltansprüchen noch etwas anpassen (besser isolierte Luftschächte etc.), aber dafür könnte man diese Lösung als nachhaltig verkaufen, passend zu Dons Thema:
    Wiederverwendung alter Behausungen.

  93. Das Haus erinnert entfernt an...
    Das Haus erinnert entfernt an die Italienische Botschaft in Berlin, und zwar an ihren Zustand Ende der 80er Jahre, als zwei drittel des Gebäudes unter dem Bauschutt des letzten Bombenangriffs 1945 verschlossen gehalten wurden: gleiches Tiepolo-Rosa, klassizistische Fenster, nur hier ist die Holzbalustrade statt Säulen und Marmor. Niemand treibt die Vermarktung von Städten und Landschaften wie die Österreicher (Kontraste erzwingen heißt die Devise: man schaue einmal rein in die AD von Margit Mayer) und gegen die Fertighäuser der Architekten sehen sogar anatolische über-Nacht-gebaute Siedlungen pathetisch aus.

  94. @Grand Guignol

    Ich erkenne...
    @Grand Guignol
    Ich erkenne zwar noch nicht den Zusammenhang, aber ich kann ja nur meine Erfahrungen aus Lübeck wiedergeben.

  95. Das ist richtig, Filou. Mir...
    Das ist richtig, Filou. Mir geht es nicht um die Dornburger Schlösser, sondern um die die geistige Haltung der Kontinuität. Der präsumtive Neubau an Stelle des rosa Hauses wird vielleicht eine halbe Million Euro kosten. Die Sanierung des alten Hauses wäre wohl nicht teurer geworden, zumindest wäre mit der halben Million die Substanz zu bewahren gewesen. Aber man entscheidet sich willentlich für das qualitativ schlechtere, nur weil es neu ist. Darüber wundere ich mich nach wie vor und höre auch nicht auf damit. In meinem Geburtsstädtchen, auf halbem Weg zwischen Halle und Leipzig gelegen, gab es eine alte Fuhrmannskneipe. Nachweislich bis ins 16. Jahrhundert zurückgehend, wahrscheinlich älter, denn sie lag an der Via Regia. Mir hat es immer imponiert, daß diese Kneipe ununterbrochen alle Zeitläufte überstand. Architektonisch war wohl bloß das Sandsteinportal noch original, aber der Standort und die Funktion änderten sich nicht. Und der jeweilige Gastwirt war kein reicher Mann, dazu war es dort zu schäbig.

  96. @The Great Artiste – was...
    @The Great Artiste – was Sex, Religion und Geld angeht, kennt die werte Don Gemeinde schon meinen Grundsatz, “Man spricht nicht darüber – man hat es”. Ich persönlich finde Tafelmusik ein ausgezeichnetes Thema, vor allem weil ich nicht viel davon verstehe und mit Vergnügen lese, was die diversen Kenner dazu zu sagen haben.
    .
    Was sozial relevant betrifft: vor langen Zeiten, als ich in die Uni ging, durfte man – jedenfalls für eine Weile – nur sozial relevante Sachen machen. Das Sommerfest der Uni fiel aus, „weil man so was nicht machen kann wegen des Vietnamkrieges“. Hat mich damals sehr gefuchst.

  97. Der/die/das Tiger: 'Wenn ich...
    Der/die/das Tiger: ‚Wenn ich für ein armes Ossiland zuständig wäre, das ein geologisch geeignete Höhle zur Endlagerung hätte, würde ich zugreifen und die Bundesregierung und/oder die zuständigen Atomkraftbetreiber anständig blechen lassen.‘ – mit ‚ossiland‘ meinen Sie doch wohl hoffentlich österreich…

  98. @fionn: ach, noch so ein...
    @fionn: ach, noch so ein nachzügelndes 90er/00er-Aquarium. Mir geht inzwischen die ausufernde Gleichförmigkeit und das Ramschangebot dieser Basare mit Gleisanschluß auf den Keks. Läden haben in Wohnnähe zu sein, damit man nicht lang schleppen muß. Am Bahnhof/Flughafen reicht Reisebedarf.
    @icke: waahh.. das klingt nach „Müllhaufen, bei dem sich jeder vor der Entsorgung drückt“…ich meine, sowas wie das von DA gezeigte alte Haus, oder die von irgendwem oben erwähnten alten Holzscheunen, nun gut, wenn die einfallen, besteht natürlich die Gefahr, daß einem was auf den Kopf fällt, wenn man Pech hat. Aber sonst ist es, auch wenn es verrottet, wenig gesundheitsschädlich. Bei diesem ganzen Plastikglump ist es anders, das verrottet nicht richtig, gerät in die Nahrungskette und verursacht allerorten Magenschmerzen.
    @Savall: die Flüchtigkeit, korrespondierend mit Flüchtlingsmentalität, ist ein Kennzeichen der Zeit. Jeder will weg an einen „besseren Ort“, aber um sich wirklich niederzulassen, reicht die Substanz nicht.
    @Veil of Ignorance „kommen nur für Menschen infrage, die von ihrem Vermögen leben können“ – kommt darauf an, was Sie unter „Vermögen“ verstehen. Wenn es die Fähigkeit ist, mitsamt Familie oder Hausgemeinschaft dauerhaft die Hänge landwirtschaftlich zu nutzen und davon zu leben: ja. Wenn Sie „Vermögen“ für Zahlen auf der Bank halten: nein. Wobei ersteres zu der Frage führt, warum denn heute nach Jahrhunderten keiner mehr solches Vermögen hat. Nur noch kränkelndes Schwachholz allerorten, das am Gängelband hängt?

  99. @Der Tiger - 03. Dezember...
    @Der Tiger – 03. Dezember 2011, 16:27:
    Meinten Sie so etwas? Schweden und Finnland!
    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/2550199/atom-endlager-skandinavien-problem.story

  100. @Der Tiger - 03. Dezember...
    @Der Tiger – 03. Dezember 2011, 18:23:
    „Sozialrelevant“ zu damaligen Zeiten: … und keine Kinder in die Welt setzen, wg. drohendem Atomkrieg usw.

  101. @Don Carlos – Nein, ich...
    @Don Carlos – Nein, ich meinte die neuen Bundesländer. Ganz prinzipiell gesehen, man macht am meisten Geld mit Sachen, die andere nicht (machen) wollen. Irgendwo muss dieser Atomschrott schließlich untergebracht werden. Wenn man eine realistischere Länge als eine Million Jahre ins Lastenheft schreibt, denke ich, findet man auch eine sichere Lösung. In jedem Fall, wenn dass Problem der Atombomben und Atombombenversuche nicht in 1/1 000 Jahren aufgegriffen wird, ergibt sich das Endlagerproblem von selbst.
    .
    Und hier eine Leseempfehlung für solche, die die Papier FAZ haben. Seite 40 (der Auslandsausgabe), “Das Spukschloss im Hintertaunus”, i.e. die Theaterkritik für den Tatort von morgen.
    .
    Das erste Mal, dass ich einen Tatort erstaunlich fand, ist schon mehrere Jahre her. Da sagte in einem Münchener Tatort der eine Kommissar zum anderen: ‘Das ist ein echte Don Johnson’. Diese Bemerkung machte im Zusammenhang mit der Handlung überhaupt keinen Sinn, und ich dachte, vielleicht fange ich an zu halluzinieren.
    .
    Am nächsten Tag aber las ich mit Erleichterung, dass der zuständige Tatortgucker der FAZ diesen Satz auch erstaunlich und ohne Zusammenhang fand.
    .
    Für mich allerdings war die Bemerkung noch erstaunlicher als für den zuständigen Tatortgucker der FAZ. Mein einziger Freund, der von Berufs wegen Pastor war (heute pensioniert), ist ein Kanadier namens … Don Johnson.
    .
    Was den morgigen Tatort betrifft hat der Kommissar einen Hirntumor namens Lilly. Meine Familie im Vordertaunus – so sie mit mir spricht – nennt mich Lilly.
    .
    Bin ich nun in der Vorstellung des ARDs ein Gehirntumor?

  102. Damit ich mich in meiner...
    Damit ich mich in meiner Freizeit nicht mehr über Architektur ärgern muss, wandere ich dahin, wo keine Häuser stehen,
    http://www.blog.vroni-graebel.de/logisches/2011/12/isar-mannchen/
    sondern nur Isar-Manschkerln.

  103. Wir stelln uns ma ganz...
    Wir stelln uns ma ganz doof:
    Da ja heutzutage i. d. R. beim Hausbau Familje Jedermann einen Kredit braucht,
    benötigt man eine Finanzierung, logo. Unser Häuslebauer ist grundsolide. Hat sich ein Baugrundstück vom Munde abgespart. Fein. Als braver Sohn hat er von den Eltern einen Teil der Bausumme als Teileigenkapital geschenkt bekommen. Den Rest zu den erforderlichen 20 percent Eigenkapital hat er mit seiner Ehehälfte, weil beide fleissig waren, sich erspart. Sauba. Meint die Bank auch und macht eine Finanzierung zu den restlichen 80 percent auf incl. Bauspardarlehen. Mit dem üblichen Pipapo läuft das Ding seinen Gang. Alles palleti, alle Kosten abgedeckt, sogar der Architekt, Energiefritze, Notar, Statiker, Vermesser, und alles. Die Hütte steht nach einem dreiviertel Jahr, ästetisch, architektonisch gar nich ma so schlechte. Zinsen auch erträglich, wunderbar nun geht die Wohnerei los.
    Im Hintergrund läuft aber ein ganz anderer Film ab. Die Weltgeschichte des Kapitals springt rein, tjaha da sieht die Welt schon anders aus.
    Wie das, verrät uns ein wenig die gute Tante FAZ:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik-und-finanz-was-sind-schulden-11548820.html
    …und jetzt kommt Herr HansMeier555, weil der hat auch eine handfeste Theorie dazu, nämlich eine feudalistische. Herr Binsack sieht das auch nicht ganz so locker.
    Wem gehört die Hütte schlußendlich?
    (Bitte übernehmen)

  104. Der Tiger@=: M. E....
    Der Tiger@=: M. E. (unmaßgeblich) ist der Tumor erst der Anzeiger (Operator) dafür, dass es schlimm kommen könnte. Da die Ärzte es aber gut mit sich und dem Patienten meinen, schneiden sie prophylaktisch schon mal alles weg was damit zu tun hat oder gehn mit der Chemokeule da ran. Also soweit isses noch nicht, dass Sie sich Sorgen machen müssten;-)

  105. @Don Carlos; 18:33
    Wir haben...

    @Don Carlos; 18:33
    Wir haben in Österreich exakt berechnet 1 (in Worten: EIN) Atomkraftwerk. Dieses ließ ein unendlich weiser und kluger Kanzler, genannt Sonnenkönig, erbauen. Noch bevor es mit Brennstäben bestückt werden konnte, zwang ihn der immer stärker werdende Druck von Opposition und Wahlvolk dazu, die Inbetriebnahme einer Volksabstimmung zu unterziehen, welche prompt mit einem NEIN endete.
    .
    Von daher dürfte sich Ihre Anspielung wohl erübrigen.
    .
    Und der Sonnenkönig wird nach wie vor verehrt.

  106. Das Problem dieser Häuser...
    Das Problem dieser Häuser ist, dass sie ihren Zweck verloren haben. Ich vermute einmal, dass es sich im konkreten Fall um ein Gehöft handelt. Zu früheren Zeiten lebten darin die Bauersleut mit einem Korb voll Kindern, Mägde und Knechte. Das Haus war also gefüllt mit vielen arbeitenden und helfenden Händen. Diese waren auch erforderlich um es a) in der Substanz in Schuß und b) laufend bewohnbar (zumindest minimal beheizt …) zu halten. Und alle, die darin lebten, arbeiteten in direkter Umgebung um das Haus.
    .
    Heute gibt es solche familiären Strukturen einfach nicht mehr. Zudem sind Umbauten, welche eine alternative Nutzung (z.B. mehrere Wohneinheiten) erlauben würden, zumeist technisch einfach nicht realisierbar.
    .
    Nur um des Prinzipes oder der Schönheit Willen, wird man nicht alle dieser Häuser als reine Museumsstücke retten können. Und leider gibt es auch nicht soviele Neureiche wie alte, baufällige Häuser.

  107. Lieber Tiger, die ARD kämpft...
    Lieber Tiger, die ARD kämpft noch damit, am Gehirntumor die Nervensäge anzusetzen.

  108. @colorcatze. Den Ball spiele...
    @colorcatze. Den Ball spiele ich zurück. Wenn sie unter Landwirtschaft das harte und entbehrungsreiche Leben eines Bauers verstehen, dann meint Vermögen das gleiche wie Reichtum. Denn trotz der massiven Subvention von Nahrungsmitteln können Kleinbetriebe nicht kostendeckend arbeiten. Wenn sie aber unter Landwirtschaft das kreditfinanzierte Leben von narzisstischen Möchtegern-Aussteiger-Hippies verstehen, welche die Natur als Ersatzreligion betrachten, dann meint Vermögen das gleiche wie Können. Denn auf Kosten von Großstadt-Hipstern so etwas wie Natur oder Natürlichkeit zu simulieren und mit esoterischen Parolen zu unterfüttern, ist beinahe Können im eigentümlichen Sinne: Kunst.

  109. Lieber Don , lhre Artikel ...
    Lieber Don , lhre Artikel und die meist schönen Photos schätze ich
    immer noch sehr , aber es wird in letzter Zeit so dunkeldeutsch pessi-
    mistisch.
    Darum möchte ich mich gleich mit viel helleren Gedanken an Frau Spange-
    macher wenden . Der 29. April ist ja schon voll eingeplant, Vorfreude satt.
    Ein paar Alfas aus dem Münsterland darf ich schon ankündigen. hehe.
    Eine Frage habe ich noch , muß man sich anmelden oder einfach nur
    erscheinen . herzliche Grüße , Oliver. (kein Versehen )

  110. Wie wär´s mit einer...
    Wie wär´s mit einer Jausenstation? Oder einer Tankstelle mit Abschleppdienst und Werkstatt für durchgescheuerte Primärantriebe norditalienischer Provenienz? Es soll Spezialisten geben, die treten das Gaspedal solange auf das Bodenblech bis die Ventile Löcher in den Kolbenboden stanzen.

  111. Lieber Grand Guignol,
    .
    das...

    Lieber Grand Guignol,
    .
    das was die (Bau)sparkassen und Raiffeisenbanken das 20. Jahrhundert durch getan haben, eignet sich sicher nicht als Beleg für Hudson.
    Aber die arbeiteten eben immer unter staatlicher und gesellschaftlicher Kontrolle.
    .
    Den Bauern Kreditmöglichkeiten zu verschaffen, bei denen das Risiko für den Schuldner, alles zu verlieren, begrenzt war, war eine der großen Reformleistungen des modernen Staates im 19. Jahrhundert.

  112. @colorcraze:
    .
    nachZUGelnd...

    @colorcraze:
    .
    nachZUGelnd meinen Sie.
    .
    @filou
    .
    TV-Gucker sind die härtesten.

  113. Das ist ja sooo verlogen: Wenn...
    Das ist ja sooo verlogen: Wenn Herr Giovanni di Lorenzo auf der Bühne vor laufender Kamera öffentlich seine Notdurft verrichtet, rümpft die Konkurrenz die Nase und nennen das Ganze eine Schweinerei — aber berichten drüber tut sie trotzdem. Quotengeiles Pack!

  114. "Sie sind ja ein richtig...
    „Sie sind ja ein richtig schmieriger Typ!“
    (Schtonk)

  115. @Fritz - Auf die Nervensäge...
    @Fritz – Auf die Nervensäge bin ich sehr gespannt. Wie werden die vom ARD es wohl versuchen?

  116. Geehrte Frau Spangenberg...
    Geehrte Frau Spangenberg ,
    ich entschuldige mich sehr für die Namensverwechselung , es war sicher
    nicht böse gemeint . lst mir aber ungeheuerlich peinlich .
    Schönen Sonntag und freundliche Grüße an Sie und Kobold , Oliver .
    (die Alfas kommen trotzdem , man kennt sich ja eh nicht )

  117. Wer noch mehr Prügel haben...
    Wer noch mehr Prügel haben will: So sieht es aus, wenn die Österreicher unbedingt Luxus auf den Berg bringen wollen.
    .
    http://www.serfaus-fiss-ladis.at/de/winter/highlights/crystal-cube.htm

  118. irritierend, wenn Menschen die...
    irritierend, wenn Menschen die Natur „schöner“ machen wollen, etwas herausstellen oder unterstreichen wollen. Meines Erachtens kann das die Natur immer besser.
    Ich lasse mich aber gerne belehren!

  119. Der Tiger: 'Nein, ich meinte...
    Der Tiger: ‚Nein, ich meinte die neuen Bundesländer. Ganz prinzipiell gesehen, man macht am meisten Geld mit Sachen, die andere nicht (machen) wollen.‘ – scheint eine scheißidee zu sein. denn wenn sich mit der endlagerung von atommüll irgendwie richtig geld machen ließe, hätten es die holländer schon gemacht. es wird wohl hauptsächlich daran scheitern, sich gegen einen zahlungsausfall für eine million jahre abzusichern. oder bringen Sie mit Ihrer äußerung nur die herablassende meinung zum ausdruck, daß ostdeutsche dämlich und minderwertig genug sind, daß sie froh sein könnten, auf diese weise ihren lebensunterhalt zu bestreiten?

  120. @Don Carlos – Ich habe zwar...
    @Don Carlos – Ich habe zwar nur zwei Kurse Geologie belegt, aber die flachen Niederlande kommen mir für ein Endlager nicht brauchbar vor. Meine Meinung war nicht herablassend gemeint, ich würde das ernsthaft machen. Und wenn ich von Geld verdienen spreche, handelt es sich in dem Zusammenhang um lokale Wertschöpfung. So ein Endlager beschäftigt Menschen, die mit ihrem dort verdienten Geld mehr lokale Wertschöpfung machen können als mit HartzIV.
    .
    Was die Sicherheit betrifft, würde ich mir jederzeit zutrauen, für die Lagerung eine Lösung zu finden, die um ein vielfaches sicherer ist als die Menschheit allgemein.

  121. @Urriegel, 03. Dezember 2011,...
    @Urriegel, 03. Dezember 2011, 22:39 – ostdeutschland hat dagegen exakt berechnet 0 (in worten: NULL oder KEINE) kernkraftwerke. insofern hätte sich der gedankengang allein schon erübrigt gehabt.

  122. Lieber Oliver:...
    Lieber Oliver: Namensverwechselungen passieren mir ununterbrochen. Ich kann mir eh keine Namen merken, nur Autos. Am 29.bitte einfach kommen und viel Kuchen essen und weitersagen!
    Lieber Don: Die Trabanten städte da oben heissen in echt: Fies und Saufaus!
    Tirol Stil. Wer hat den eigentlich erfunden? Verdient auch Prügel .

  123. @vroni, pardel, danke fuer die...
    @vroni, pardel, danke fuer die Kondolenz. Noch geistert sie als Phantom durchs Haus. Wir lassen die Tueren angelehnt, schauen zur Treppe, ob sie dort sitzt, inspizieren immer noch die Futtervorraete und verstecken den Weihnachtsstollen vor ihr.
    Stress, liebe Vroni, hat sie immer gemocht. Wenn ihr nach Kater war, blieb sie tagelang weg, begegnet ich ihr auf dem Marktplatz, schaute sie mich verwundert an, als wollte sie Fragen „Was hast Du in meinem Paralleluniversum zu suchen? Das hier ist meine Welt.“
    Rechtzeitig, klug, wie sie war, erkannte sie, dass das Erklettern der Mauervorspruenge um ins Haus zu gelangen schwer fiel. Danach machte sie einen auf Rente: Schlafen, Fressen, Sonnenbaden, auf dem Hausherren spazieren gehen, wenn er muede ueber seinem Guten Buch eingeschlafen war.
    Sie wird in einer weissen Urne neben Bommel, dem Toxoplasmoseopfer, im Halbschatten stehen. Ich werde sie zufrieden schnurren hoeren, denn den Mistkerl, der er in ihren Augen war, hat sie locker um sechs Jahre ueberlebt, hehe.

  124. @Don Carlos: - 04. Dezember...
    @Don Carlos: – 04. Dezember 2011, 12:55: Greifswald (Lubmin) und und Rheinsberg. Zudem das einzige Endlager auf deutschem Boden, damals ein „genehmigungstrechnischer Windfall“ im Rahmen der deutschen Einigung.

  125. Don, Thema Luxus auf dem Berg...
    Don, Thema Luxus auf dem Berg (Serfaus) und Premium-Werbelyrik:
    Wie frisch können Austern ein, die erst den Berg hochgefahren werden müssen.
    Da gibts in der Tat Prügel von mir, herrschaftszeiten.

  126. F*kalunion...
    F*kalunion

  127. lassen Sie mal, frau Tiger....
    lassen Sie mal, frau Tiger. ist sicher nett gemeint, aber hier sind schon genügend Ihrer landsleute, die nur zwei kurse in irgendwas gemacht haben, das aber durch ihr selbstbewußtsein und ihre affinität zu staatlichen subventionen ausgleichen. was die nicht geschafft haben, muß unmöglich sein. wir sind sicher, daß Ihre ideen in irgendeinem verzweifelten land auf interesse stoßen werden. für Ihren weiteren lebensweg wünschen wir Ihnen alles gute.

  128. "Don Carlos, 04. Dezember...
    „Don Carlos, 04. Dezember 2011, 12:55
    .
    ostdeutschland hat dagegen exakt berechnet 0 (in worten: NULL oder KEINE) kernkraftwerke.“
    .
    Ich meine gelesen zu haben, dass die Brennstäbe aus Lubmin, Rheinsberg und Rossendorf und die zehntausenden Tonnen Abbruchmasse der alten Atomkraftwerke auch noch nicht endgelagert sind. Als Zwischenlager waren einmal die Kartoffelkeller der Politbüromitglieder im Gespräch. Was ist eigentlich aus denen geworden, man hört gar nix mehr?

  129. @ Der Tiger 04. Dezember 2011,...
    @ Der Tiger 04. Dezember 2011, 12:39 :
    Zunächst der Lageraspekt : Es gibt in ganz Deutschland nur eine Feldformation, welche stabil genug ist, um auf hunderttausende von Jahren, einen Stoff aufzunehmen : Granit.
    Die einzigen Stellen, mit Granitvorkommen in dieser Größenordnung liegen in Bayern. Die bayerische Landespolitik hat eine ganz eindeutige Haltung : never ever.
    Dann das Umfeld : Nukleartechnik war immer Militärtechnik. Neben allen anderen Aspekten sollte man nicht unterschätzen, dass es ein Machtpotential sein könnte, wenn der Zugriff auf die „Abfälle“ besteht.
    Niemand könnte sagen was in 20 Jahren ist. Der Zeitraum um den es geht (die Zeit in der der Kontakt mit dem Zeug tötlich wäre) ist aber um den Faktor 250 mal länger als von heute zu den Sumerern im Zweistromland.
    Logisch wäre es das Zeug im Magma des Erdinneren verschwinden zu lassen, also für immer, mit allen damit verbundenen Risiken.
    Praktisch wäre es einen minimalen Zugang zu schaffen, hinter dem die Lagerstätte mit immenser Größe liegt. Sehr wohl wissend, das in 1000 Jahren keiner weiss worauf er wohnt und wo er herumbuddelt, müsste der Zugang auf eine Art versiegelt werden, die dem Originalmaterial (Granit) zumindest entspricht.
    Zu erwarten ist eine Halle, mitten im Wald. Weil man die nicht so leicht vergisst und weil die billig zu bewachen ist. Eventuell umgeben von einem großen Militärstützpunkt. Am besten in Russland oder Nordschweden.

  130. lieber The Great Artiste,
    ich...

    lieber The Great Artiste,
    ich glaube zu verstehen was Sie meinen, leider weiß ich keinen Rat.
    Letztens hörte ich im Radio über Polyarmorie und sah mir dann die site dazu an.
    Aber wie man die Sache auch organisiert, sie bleibt schwierig. Durch meine Arbeit mit Migranten weiß ich, daß Vielehen auch nicht problemlos sind, auch nicht für die Kinder, die dann zwar viele Geschwister haben, was viele Verbündete aber auch viele Verpflichtungen bedeuten kann. Andrerseits sind familiäre Primärbeziehungen belastbarer und dauerhafter als Freundschaften, die oft das Ende der Jugendzeit nicht überleben, aber eben auch lästiger und beengender.

  131. lieber Filou,
    Ihre Katze wird...

    lieber Filou,
    Ihre Katze wird noch lange um sie sein, die Haustiere weben sich geradezu in unsere Gewohnheiten und Bewegungsabläufe ein.

  132. Don Alphonso@:Willkommen im...
    Don Alphonso@:Willkommen im rosafarbenen supermodernen Euro-Unions-Schuppen zum pre-opening-sightseeing. Alles stilgerecht mit traditioneller alteuropäischer, deutscher und französischer Küche. Superbe, très chic! Zertifiziert: Globalisiertes, technokratisches Spitzenniveau, (noch) ohne jegliche Politikeinsprengsel AAA.
    (Mit Pönitenzregler, Steuertaxameter nach Brüsselerspitzenart) Demokratische Transparenz-Rundumsicht mit eingebauter Abdunklung auf dem höchsten (Dauer-)Gipfel erbaut. Aussen komplett mit Temperaturgeregelter hermetisch abgeschlossener Cristall-Glasfassade, weitauskragender Aussichtsterrasse in Stahl, nur für Schwindelfreie. Innnen: Zirbelholz-getäfelt, altbaierisch, Systemisch-Oligarchen-Bankengerecht mit allem Komfort und IT-Medien-Security-Schnickschnack. Eigener Aircraft-Landingplace. Kein Rückgaberecht.
    Gegen $-Höchstgebot zu veräussen.

  133. Don Alphonso@:Willkommen im...
    Don Alphonso@:Willkommen im rosafarbenen supermodernen Euro-Unions-Schuppen zum pre-opening-sightseeing. Alles stilgerecht mit traditioneller alteuropäischer, deutscher und französischer Küche. Superbe, très chic! Zertifiziert: Globalisiertes, technokratisches Spitzenniveau, (noch) ohne jegliche Politikeinsprengsel AAA.
    (Mit Pönitenzregler, Steuertaxameter nach Brüsselerspitzenart) Demokratische Transparenz-Rundumsicht mit eingebauter Abdunklung auf dem höchsten (Dauer-)Gipfel erbaut. Aussen komplett mit Temperaturgeregelter hermetisch abgeschlossener Cristall-Glasfassade, weitauskragender Aussichtsterrasse in Stahl, nur für Schwindelfreie. Innnen: Zirbelholz-getäfelt, altbaierisch, Systemisch-Oligarchen-Bankengerecht mit allem Komfort und IT-Medien-Security-Schnickschnack. Eigener Aircraft-Landingplace. Kein Rückgaberecht.
    Gegen $-Höchstgebot zu veräussen.

  134. Don Alphonso@:Willkommen im...
    Don Alphonso@:Willkommen im rosafarbenen supermodernen Euro-Unions-Schuppen zum pre-opening-sightseeing. Alles stilgerecht mit traditioneller alteuropäischer, deutscher und französischer Küche. Superbe, très chic! Zertifiziert: Globalisiertes, technokratisches Spitzenniveau, (noch) ohne jegliche Politikeinsprengsel AAA.
    (Mit Pönitenzregler, Steuertaxameter nach Brüsselerspitzenart) Demokratische Transparenz-Rundumsicht mit eingebauter Abdunklung auf dem höchsten (Dauer-)Gipfel erbaut. Aussen komplett mit Temperaturgeregelter hermetisch abgeschlossener Cristall-Glasfassade, weitauskragender Aussichtsterrasse in Stahl, nur für Schwindelfreie. Innnen: Zirbelholz-getäfelt, altbaierisch, Systemisch-Oligarchen-Bankengerecht mit allem Komfort und IT-Medien-Security-Schnickschnack. Eigener Aircraft-Landingplace. Kein Rückgaberecht.
    Gegen $-Höchstgebot zu veräussen.

  135. Kaputte Katzen, tote Häuser....
    Kaputte Katzen, tote Häuser. Liebe Leute samt Dompteur, kommt aus dem November heraus! Es naht das Fest, alles leuchtet, glänzt und duftet. Freude statt Miesepetrie. Wie stehts um einen heiteren Beitrag? Ich liefere gern den Baumschmuck.

  136. Meine Leseempfehlung von...
    Meine Leseempfehlung von gestern Abend (20:30) gibt es jetzt auch online:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tatort-das-spukschloss-im-hintertaunus-11548766.html
    .
    @Don Carlos – Mein Problem ist der Atomschrott, die herumliegenden Atombomben und –Versuche in der Atmosphäre nicht. Ich hatte ein schönes Leben und kann jederzeit in Frieden damit schließen. Aber ihre sarkastische Antwort ist ein Problem aller Menschen, insbesondere der Jungen.

  137. @Holly01 – In Los Alamos, wo...
    @Holly01 – In Los Alamos, wo die erste Atombombe gebaut wurde, wird der strahlende Abfall tatsächlich in irgendwelchen Schuppen aufgehoben; streng bewacht natürlich, aber selbst das hilft nicht, wenn es ein Waldfeuer mit passendem Wind gibt. Als ich letzten Sommer da war, um meinen Schwiegervater zu besuchen, hatte ich den Eindruck, die Leute da sind heilfroh, wenn endlich jemand kommt und sich systematisch dieses Problems annimmt.

  138. Lieber Filou, liebe...
    Lieber Filou, liebe Försterliesel,
    ich finde in der Wohnung heute noch Haare der Schwestermieze († 2005).
    A gscheids Haus verliert nix.

  139. E.R. Langen, meine Rede seit...
    E.R. Langen, meine Rede seit Leipzig/Einundleipzig:
    Dachgarten,
    Katzen,
    Frauen,
    Rotwein,
    Barockopern!
    .
    (Reihenfolge veraenderbar)

  140. Don Carlos, 04. Dezember 2011,...
    Don Carlos, 04. Dezember 2011, 16:04
    Touché! Wenn Sie auch auf taube Ohren stoßen, weil Autismus eine der angenehmeren Eigenschaften des Menschen ist.

  141. Lieber E.R. Langen,
    auf den...

    Lieber E.R. Langen,
    auf den Wunsch eines einzelnen Herren, extra für Sie:
    das Halbvoll-Glas! http://selekkt.com/blog/kochen-und-essen/half-full-glas-by-perpetual-kid/
    .
    Als Baumschmuck eher nicht, aber obwohl … Probieren!

  142. JR42 und Fritz: 'hat'....
    JR42 und Fritz: ‚hat‘. gegenwartsform.

  143. @ Der Tiger 04. Dezember 2011,...
    @ Der Tiger 04. Dezember 2011, 18:11 :
    Strahlung können wir messen und leidlich erklären.
    Giftigkeit können wir belegen und nicht wirklich verstehen. (Nanopartikel von Kohlenstoff sind zum Beispiel giftiger als Plutonium, wie man herumschwieg).
    Warum Leukämie in der Nähe von Atomanlagen häufiger auftritt wissen wir nicht. Messen können wir die Ursachen nicht, verstehen können wir sie nicht und belegen schon garnicht, nur statistisch erfassen kann man das Phänomen.
    Wir (als Menschheit) wissen viel zu wenig, um mit dem Problem fertig zu werden. In anbetracht dieser Tatsache sind Schuppen, nicht die schlechteste Lösung (kaum zu glauben das ich das gerade schreibe :( ).
    Manche Aufgaben sucht man sich nicht aus, aber man muss sie lösen.

  144. Holly01, nach Ihrem beitrag...
    Holly01, nach Ihrem beitrag 16:21 gingen im innenministerium alle lichter an. kurz darauf im verteidigungsministerium. bei 60% ostdeutschem personal in der bundeswehr macht man sich doch gedanken, ob die sicherung der zugänge zu den lagerstätten bei ihr in den richtigen händen wäre.

  145. @HansMeier555, 15:44: In der...
    @HansMeier555, 15:44: In der Kürze liegt die Würze: „EU“. Deshalb heisst die österreichische Fluggesellschaft auch „aua“, zum schreien, oder: denn sie wissen nicht, was sie tun, aber das richtig, also: „FUn“!, und darauf dann einen fahren lassen, gerne einen Banker[t] Ihrer Wahl, winken Sie ihm nach, er findet den Weg an die Wand ganz alleine, und Uns bleibt das AUA dann erspart, OTAN?

  146. In Antalya übrigens derselbe...
    In Antalya übrigens derselbe Strukturwandel.
    .
    „Wer ein Haus in der Altstadt erwerben will, erklärt die blonde Maklerin, die vor ihrer Hochzeit aus Belgien kam und Cherma Vanpoucke hieß, „muss das Alte wirklich sehr lieben, sonst wird er unglücklich“. Und Emine Ülgen möchte keinen unglücklichen Kunden. Lieber macht sie ihm von vornherein klar, dass er für das gleiche Geld am Konyaalti-Strand ein Apartment bekommt, mit Meerblick, Fitnessstudio und Swimmingpool, komplett schlüsselfertig und ohne Scherereien. Doch was der Altstadt ihren einzigartigen Charme gibt, sind die Häuser im osmanischen Stil. An üppig bewachsenen Fassaden flaniert man vorbei, an verwunschenen Gärten hinter verrammelten Gattern. Viele Häuser -inzwischen hundertjährig -begannen zu verfallen. …“
    .
    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/wer-nach-antalya-fliegt–moechte-an-den-strand–doch-eine-tour-durch-die-altstadt-sollte-man-unbedingt-einplanen-das-alte-lieben,10810590,10954342.html

  147. @Holly01 - Mit Bezug auf:...
    @Holly01 – Mit Bezug auf: „Wir (als Menschheit) wissen viel zu wenig, um mit dem Problem fertig zu werden. In anbetracht dieser Tatsache sind Schuppen, nicht die schlechteste Lösung (kaum zu glauben das ich das gerade schreibe :( ).“
    .
    Vor langer Zeit saß ich im Vorlesungsraum des mathematischen Instituts der Universität und fand es viel interessanter, zum Fenster raus zugucken als des Professors Gedanken auf dem Gebiet der höheren Zahlentheorie zu folgen. Ich beobachtete die Auffahrt der schwarzen Limousinen, die sich im Gebäude gegenüber zu Abrüstungsgesprächen zwischen den Russen und Amerikaner auf neutralem Boden einfanden. Das ganze war ein Statustheater und während ich sie Woche für Woche beobachtete, wurde mir klar, so löst man das nukleare Problem nicht.
    .
    Aber verzweifelt bin ich darüber nicht. Während der Professor vorne die Tafel mit Gleichungen vollschrieb, dachte ich mir: ‘wenn in den Menschen die Intelligenz steckt, eine Atombombe zu bauen, dann steckt in ihnen auch die Intelligenz, die Dinger unter Kontrolle zu kriegen und wieder abzubauen…. Irgend jemand wird eines Tages kommen und das Problem lösen. Aber nicht die Typen da draußen, die sind gar nicht an einem Ergebnis interessiert. Die wollen nur Karriere machen.’
    .
    Und da ich schon von Wien und Militär schreibe. Ich aß oft bei der Familie des Generaltruppeninspektor des Bundesheeres, Anton Leeb zu Mittag. Der oberste General der österreichischen Armee war kein gesprächiger Mann und hat meine vielen Fragen nur vorsichtig beantwortet. Aber eines hat er mir vermittelt, die aussichtslose Lage eines kleinen Landes zwischen Großmächten. Deswegen habe ich viel Verständnis für die Sorgen meiner niederländischen Freunde im Hinblick auf die exklusive Liebe zwischen Merkel und Sarkozy.

  148. 29. April? was soll dan...
    29. April? was soll dan geschehen?

  149. Vroni, danke! "Das Glas ist...
    Vroni, danke! „Das Glas ist halbvoll“ ist ein Dummspruch, der sich einfach in Witzdesign umsetzen lässt. Anspruchsvoller wäre aber die Gestaltung von „Der Weg ist das Ziel“ und „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Haben Sie da was?

  150. @filou 18:50: Ei verbipch!...
    @filou 18:50: Ei verbipch!

  151. @ Der Tiger 04. Dezember 2011,...
    @ Der Tiger 04. Dezember 2011, 22:05 :
    Die Niederländer sind seit 1870 immer wieder zwischen die Fronten geraten. Aber Nachbarn kann man sich nicht aussuchen.
    Ein Zusammenschluss F-D und das ist das einzige sinnvolle Signal. geht nicht ohne BeNeLux. Genau genommen ist es eine Erweiterung von BeNeLux um D und F.
    Deutschland kann nicht alleine stehen, dann werden wir fertig gemacht. Ein Zusammenschluss kann aber nur unter Gleichen oder zumindest auf Augenhöhe stattfinden.
    Spanien und Portugal sind wahrscheinlich zu einem Bündniss mit gemeinsamer Steuer- und Haushaltspolitik bereit, wenn es ein Bündniss von Staaten ist. Die Niederlande schauen auf eine Umweltkatastrophe epischen Ausmasses, der große Teile von NL unbewohnbar machen wird. So gesehen, ist ein Bündniss das kleinere Übel. Belgien ? Extrem national, aber die Leute haben von der Lokalpolitik die Nase definitiv voll. Luxemburg? Kann ich nicht abschätzen, aber ich dnke, wenn die ihre Lebensart und die Staatsform als Hülle behalten, können die das auch machen.
    Österreich? Sehr schwer einzuschätzen, aber ich denke bei einem Verbund der klar absehbar ist, können die mitmachen, aber nur mit D gehen die eher in den alleine in den Schuldturm.
    Polen? Ist europäisch, hat aber den WKII noch tief in den Knochen sitzen. Kann ich nicht beurteilen, aber in der Tendenz eher knapp dabei. Der gabze Rest der EU eher nicht dabei.
    Kleiner als die eher dabei und vielleicht dabei Staaten mit D im Verbund geht nicht. Weil D dann einfach zu großes Gewicht hätte und niemand wird sich D unterordnen wollen (wozu auch, D steigt auch mit jedem Bein einzeln in die Hose).
    Obama würde Europa eher selektieren, wie Jugoslawien. Da braucht man hinten keine Augen zu haben zum aufpassen.
    Schon darum wird die Staatsschuldenkrise noch sehr zu nehmen, ehe die Politik wirklich reagiert und Lösungen präsentiert.

  152. Regen, Sturmwind,...
    Regen, Sturmwind, anschwellendes Rauschen des Flusses am Fuß der Burgmauern, die rautenbunten Läden knarren. Ich gehe zur Nacht. Don, eine gute Wache am Bildschirm!

  153. Lieber E.R. Langen,
    ja gut...

    Lieber E.R. Langen,
    ja gut gell. Pragmatischer Optimismus für die Stützen.
    .
    Für „Der Weg ist das Ziel“ und noch mehr für „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ fällt mir nur noch so ein essbares Objekt-Design ein:
    http://bp3.blogger.com/_wGr8njEWjtI/SI_IX1ULrqI/AAAAAAAAAMU/YfViSfdg8Vc/s1600-h/bond+cake.jpg
    (Der Don mags verzeihen.)

  154. E.R. Langen, was soll man denn...
    E.R. Langen, was soll man denn anderes machen?
    Hysterische Rassisten, antirassistische Hysteriker, beleidigte Moslems, korrupte Politiker, hilflose Minister, ein Volk von Meckerern, jeder weiss alles besser, nix ist gut. Einer ruft die Lemminge zusammen: Live is to long-und alle rennen schon mal zu den Klippen.
    Bevor man irre wird, sollte man vorher noch eine Pulle entkorken, einen BH aufhaken und die Musik leiser stellen. Wenn dann die Apokalypse kommen sollte, traefe sie einen im Zustand gelassener Erwartung des Unvermeidlichen.
    Quod erat demonstrandum (nur bis 1:45): http://www.youtube.com/watch?v=G1yX9AjacYg . Ich wiederhole mich. Dafuer bitte ich um Vergebung (nicht echt).
    .
    War es jemals anders? Nein, war es niemals! „Nirgends geht es so zu, wie auf der Welt!“ (Erik Ode, Der Alte, ZDF).
    .
    Morgen soll es hier Schneeregen geben. Ist das nicht schrecklich? Wenn dann auch noch in China ein Fahrrad umkippt, ist das Ende ueberhaupt ganz nahe.
    Oh death where is thy sting? http://www.youtube.com/watch?v=nc1x2r6eh9I

  155. Holly01, Sie ein ganz grosser...
    Holly01, Sie ein ganz grosser Hoallandkenner, was?
    „Sitzenmachen!“ (1-2-3, Billy Wilder)

  156. @Holly01 ,
    davon ausgehend ...

    @Holly01 ,
    davon ausgehend was Sie alles nicht abschätzen können ,
    schreiben Sie aber schön lang , sind Sie Lehrer ? mfG. T.

  157. @E.R.Langen h 22:36 ...
    @E.R.Langen h 22:36 gestern
    am 29. April geht nicht die Welt unter , es treffen sich nur einige
    (wie formuliere ich das am besten – idioten geht nicht – passt aber )
    Enthusiasten alter Autos in Köln und essen viel Kuchen , habe ich
    mir sagen lassen .
    Da es ganz nah am Dom ist , braucht man auch kein GPS .
    lch kann es gar nicht erwarten , schöne Grüße , T.

  158. @ Filou 00:43 : Natürlich...
    @ Filou 00:43 : Natürlich nicht so gut wie Sie, aber ich habe ein paar Bekannte dort.

  159. 'Bevor man irre wird, sollte...
    ‚Bevor man irre wird, sollte man vorher noch eine Pulle entkorken, einen BH aufhaken und die Musik leiser stellen. Wenn dann die Apokalypse kommen sollte, traefe sie einen im Zustand gelassener Erwartung des Unvermeidlichen.‘ – hersteller von seenotausrüstungen würden diesen gedanken wahrscheinlich rasch aufgreifen und die pakete um diese artikel ergänzen.

  160. Dieser Typ von Feudalherr ist...
    Dieser Typ von Feudalherr ist mir trotz allem sympathischer als Rupert Murdoch, schon wegen seiner vornehmen Abkunft.
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wladislaw-surkow-der-macher-beruhigt-11551055.html

  161. Trias, 2:15: Klingt gut. Viel...
    Trias, 2:15: Klingt gut. Viel Vergnügen.

  162. @Filou – einen BH aufhaken...
    @Filou – einen BH aufhaken hat mich dann doch amüsiert. Für eine Frau ist das tägliches Geschäft. Nach der weisen Voraussicht der SPD soll die wohl eher durch einen Reizverschluss angeregt werden.
    (Meine Mutter hätte diesen Kommentar für eine Dame unangebracht empfunden – aber wir waren in mehreren Dingen nie der selben Meinung.)

  163. HansMeier555@, es ist mir...
    HansMeier555@, es ist mir nicht klar, was Sie mit ‚vornehmer Abkunft‘ meinen, aber mir
    sagt ein Herr Surkow auch mehr zu; man meint zu wissen woran man ist.
    .
    Er hat diese Propaganda-Schlachten um seinen Aufstieg und Erfolg wie Murdoch oder Berlusconi und was sonst noch als Oligarch durch die westlichen Medien tingelt, nicht nötig.

  164. Den Herrn...
    Den Herrn Heerstruppeninspektor habe ich seinerzeit nicht kennenlernen dürfen (@Tiger 04.12. 23:06), wohl den damaligen Armeekommandanten, Emil Spannocchi, Verzeihung Graf Sp (Mutter eine Attems, geheiratet hat er eine Czerny-Chudenitz).
    Der machte sich Gedanken über „Verteidigung ohne Schlacht“, das hat er auch als Buch publiziert. Leeb galt wohl in der Tat als großer Schweiger. Aber bei meinen (halb dienstlichen) Besuchen in Wien damals fand ich den Herrn Hofrat (Baron) Allmeyer-Beck im Heeresgeschichtlichen Museum am unterhaltsamsten. Ich denke, weder die technischen noch die geologischen Aspekte der Sicherheit sind das eigentliche Problem an Nuklearsystemen, sondern die Frage ob wir über lange Zeiträume eine politische Stabilität erhalten können die selbst den durch regierende gewollten Zugriff ausschließt.
    .
    Bausünden freilich finden sich nicht nur in alpinen Gefilden, die Verwahrlosung alter, erbaulicher Häuser habe ich nach 1990 im Dienst im Nordosten leider zu oft aus der Nähe gesehen. Damals hätte es für einige Bauten sogar Investoren gegeben, allein mangels rechtlicher Klärung der Eigentumsverhältnisse in einem Land mit Grundbüchern ohne Seiten verhinderte das. Noch nach der Jahrtausendwende gab es in der Stralsunder Altstadt Niederbrüche an alten Häusern…..

  165. Mag ein Haus auch rosa sein,...
    Mag ein Haus auch rosa sein, am Ende fällts – wie alle – ein.
    (Goethe)
    .
    Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.
    Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;
    Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein,
    Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden.
    (Gryphius)

  166. Tschetschenischer Hochadel,...
    Tschetschenischer Hochadel, wahre Krieger von altem Schrot und Korn — die hätten sich auch im Merowingerreich zurechtgefunden.

  167. Wir müssen uns an den...
    Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, das Postdemokratie Spaß machen kann.
    Statt immer nur der alten Bonner Republik nachzutrauern, sollten wir uns lieber mit voller Wucht und frischem Tatendrang hineinstürzen in das Getümmel der neuen Feudalgesellschaft.
    Und es blitzen die Rüstungen der kämpfenden Ritter in der strahlenden Sonne…

  168. ach ja, der Spannocchi, der...
    ach ja, der Spannocchi, der hat doch so nett gelispelt! Adel im Heer ist aber im Rückzug, in jeder Hinsicht

  169. @prince Matecki – Da haben...
    @prince Matecki – Da haben Sie genau das Problem angeschnitten. Während des kalten Krieges war es eine Frage des politischen Gleichgewichts. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind dann deren Physiker in die weite Welt gezogen, weil es für sie zu Hause nichts mehr zu tun gab, und haben sich bei diversen lokalen Stammesführer angedient. Wenn nun der eine lokale Stammesführer eine Bombe hat, dann ziehen die anderen nach, um auf lokaler Augenhöhe zu bleiben. Dabei haben ihnen die diversen nuklearen Mächte der Westhemisphäre geholfen.
    .
    Damit ist die Atombombe auch in die Macht von Leuten gefallen, die Kontrolle über Selbstmordattentäter haben. Ein Selbstmordattentäter hat kein Problem damit, eine solche Bombe auf seine Feinde zu werfen, selbst wenn er dabei umkommt. Er glaubt schließlich im Geheiß seines Gottes zu handeln und an ein Leben nach dem Tod für seine Leistung.

  170. HansMeier555, Ihr Feudalismus...
    HansMeier555, Ihr Feudalismus ist für Sie nur von ferne fröhlich & schimmernd. Im Feudalismus wären Sie Knecht, Heuerling, Verbrauchsware Ihres Feudalherren, der sich ein Späßlein daraus machte, seine Bluthunde auf Sie zu hetzen. Sie würden jammern + krähen, wenn Sie noch könnten, aber nicht nach Feudalismus. (Wobei der mir nicht unrecht wäre. Ich wüsste mit Ihnen zu verfahren.)

  171. doncarlos, ein darkroom wäre...
    doncarlos, ein darkroom wäre vielleicht noch eine billigere variante als die ölgrube für fiats. die farbe stimmt ja schon.

  172. @Stefan von Zollern-Alb
    .
    wie...

    @Stefan von Zollern-Alb
    .
    wie kleinlich wäre es, die Sorge um die eigene Person wichtiger zu nehmen als das Streben nach Sozialästhetik und großen Taten.

  173. ohne Slum kein Tarantino...
    ohne Slum kein Tarantino

  174. und was hätte Krimhild...
    und was hätte Krimhild ausrichten können ohne Etzel?

  175. perfekt!57, eine weitere...
    perfekt!57, eine weitere Ergänzung zum Thema habe ich gerade noch geschrieben:
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1951352/
    .
    Wegen Engadin.

  176. Sie sind ein tapferer Mann,...
    Sie sind ein tapferer Mann, Hans Meier555.
    .
    Ich habe keine Sehnsucht nach den Merowingern. Die haben die Abwärtsspirale zu
    gründlich durchgezogen.

  177. @Ergänzung - Seinzeit in...
    @Ergänzung – Seinzeit in Wien war ich auch in einem Privatissimum des Privatdozenten (damals) Dr. Peter Kampits. Das Thema war der Tod von Platon bis Sartre. Dabei wurde mir klar, dass jemand, dem Epikur mehr einleuchtet als die christliche Lehre vom Leben nach dem Tod, das Leben anders anfasst. Konsequenterweise gibt es nicht nur im Islam Fanatiker, sondern auch unter christlichen Fundamentalisten.

  178. Etwas weniger...
    Etwas weniger pessimistisch:
    Das Haus meiner Großtante mitten in einer historischen Häuserzeile einer südwestdeutschen Kleinstadt durfte mit Zustimmung der Denkmalbehörde nicht nur (behutsam) modernisiert werden, sogar eine Erhöhung des Obergeschosses um etwa einen halben Meter wurde genehmigt (Deckenhöhen von etwa zwei Metern sind etwas unpraktisch).
    Es mußte dazu allerdings der gesamte denkmalgeschützte Dachstuhl samt Fachwerk-Giebelwand komplett unangetastet bleiben und ich weiß auch nicht, wie die Baufirma das hinbekommen hat…
    Den Bauhaus-Architekten tut man mE allerdings unrecht, wenn man ihnen sozusagen posthum jeden eckigen Klotz unterschiebt. Wie auch andersherum die barocken Verzierungen oft wesentlich besser passen als die „barocken“ zB der Postmoderne.
    Daß man auch anders an Gebäude in den Bergen herangehen kann, zeigt die neue Monte-Rosa-Hütte des SAC (http://www.section-monte-rosa.ch/cabanes_4.htm). Man muß den Stil nun nicht mögen, aber dort sind sicherlich mehr Gedanken eingeflossen als anderswo. Architekten scheinen allerdings notorisch eine schwierige Spezies zu sein (meint mein Cousin, ein Bauingenieur sowieso): bei der Monte-Rosa-Hütte haben die Architekten darauf bestanden, aus ästhetischen Gründen die Solarpaneele dichter an die Außenwand zu setzen als die Techniker vorgesehen hatten. Irgendwann ist die ganze Anlage dann zu heiß geworden und die Verkabelung etc sind nun futsch.
    Last not least zur Rezeption der Weltläufte: Als dunnemals Bush senior mit dem ersten Irakkrieg anfing, wurden im Rheinland die Karnevalsumzüge abgesagt: man könne doch nicht in solchen Zeiten Karneval feiern (den entgangenen Rosenmontag wollten später dann Einige einklagen, als der Kater herum war…); ich war in der folgenden Woche in Basel – und da hieß es „jetzt erst recht!“

  179. sehr schöner text dort auch!...
    sehr schöner text dort auch!
    .
    (am rande: wer z. b. eigene kinder hat, braucht „für den vergang“ sowieso nicht zu sorgen. hier ist das jedenfalls so. ab einem best. punkt wartet man nur noch drauf, dass sie ausziehen. bei aller liebe. weil es zeit wäre, nicht weil es sich um rabeneltern handelte. „und dann… sich selbst endlich wieder mal alles wieder richtig machen“, sagt man sich. und lässt „für dann“ ungefähr jeden cent auf dem konto. „perlen zu juvenile delinquncy“ hatte man lange genug. und alle sorgen sonst auch.)
    .
    und weiter am rande: hatte man unseren link zum us-general verstanden? welcher ungefähr auch so ging: es gibt nur zwei grudsätzlich arten der betrachtung. a. sachbetrachtung, b. menschen- also gefühlsbetrachtung. und die geschieht am besten durch gesichtsbetrachtung, in großaufnahme. daher wählen wir jetzt antipodisch zum blog die letztere
    .
    desweiteren wurde ja in der vergangenheit die gesichtsbetrachtung in großaufnahme eher dem expertentum der weiblichen welt zugeschrieben. zumal die gesichtsbetrachtung am beispiel von männern. „oder sonst eher der farbe rosa“.
    .
    und genau deshalb auch fanden wir general dempsey für den zeitpunkt mai 2011 bemerkenswert: der ist experte – und schert sich um solcherart erwägungen anscheinend überhaupt nicht. er kennt seine pflicht – und tut sie. und wenn das zuförderst die führung seiner armee bottom – up wäre – und zwar anhand der gefühlsanalyse von jungmännergesichtern -, bitteschön. und der erfolg wird ihm recht geben… .
    .
    vielfalt also – statt einseitigkeiten. aber auch: da, wo keine kinder sind, kein junges leben nachwächst, bleibt vergangenheit, schwindet die aufmerksamkeit für, wendet die welt sich ab – und anderem zu. http://www.youtube.com/watch?v=hdqI14rBswE
    .
    ansonsten fanden wir bemerkenswert, weiterhin versuchsweise ganzheitlich argumentiert, „wie extrem jung für sein alter herr schmidt sich hirn & weltbild erhalten hat“. http://www.youtube.com/watch?v=3clNsHRoUBI wenn man ähnliches auch erreichen könnte… .

  180. @Don Carlos (05. Dezember...
    @Don Carlos (05. Dezember 2011, 07:4), es ist schon vorgesorgt. Auf dem Dach des Sohnes, welcher auf dem Meeresgrund wohnt, sind vier Rettungsinseln festgezurrt; eine grosse fuer sich und s`eine Freundin, und vier kleine fuer seine drei Kater.
    Ich riet ihm zwar zur Anschaffung zweier Kuehe, die er im Notfall haette satteln koennen, um damit unbesiedeltes Land im Osten Deutschlands zu erreichen. Er wies dieses Ansinnen aber weit von sich. „Lieber ersaufe ich!“ war sein Kommentar.
    So ist nun mal der Lauf der Welt: Die Guten sterben dahin, die anderen vermehren sich.

  181. @don alphonso Der Blogeintrag...
    @don alphonso Der Blogeintrag „Inne Fresse“ auf diesem Rebellenmarkt gefällt mir ganz gut. Wonach richtet es sich denn auf welchem Blog der jeweilige Bericht veröffentlich wird?

  182. Nun, das hier ist ein...
    Nun, das hier ist ein monothematisches Blog im Auftragf der FAZ, das sich im Kern um die besseren Kreise dreht. Und das andere ist mein Privatvergnügen. Unbezahlt, aber dafür auch nicht so poliert.

  183. @Perfect57 – Herr Schmidts...
    @Perfect57 – Herr Schmidts Jugendvisionen sind mir sehr suspekt. Im Übrigen zitiere ich aus
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-parteitag-gabriel-wirbt-fuer-rot-gruen-11551690.html
    .
    „Wer Visionen habe, solle, nicht etwa, wie Helmut Schmidt einst sagte, „zum Arzt gehen“. Es solle, „wer Visionen hat, wieder zu uns kommen“.“
    .
    Warum sollte ich wieder zu denen kommen? – nachdem Frau (seinerzeit) Minister Buhlmann, Herr (seinerzeit) Kanzler Schröder, Herr (seinerzeit) Kanzleramtchef Steinmeier, Herr (seinerzeit) Minister Müntefering und Herr (Möchtegern Kanzler) Steinbrück es nicht einmal für notwendig gefunden haben, mir auf meine Erfahrungen (ohne Visionen) wenigstens zu antworten.

  184. Zum Haus im Engadin: Kann es...
    Zum Haus im Engadin: Kann es sein, dass die ZEIT sich zum PR-Organ mausert?
    Erst das dumme Guttenberg-Buch, nun diese huebsche Werbung fuer reiche UnStuetzen?
    .
    zu 15:37: Die vierte Rettungsinsel ist das Katzenklo. Was denn sonst?

  185. Ich hab' auch Visionen: SPON,...
    Ich hab‘ auch Visionen: SPON, Fotto von Siegmar (http://www.laru.de/) Gabriel; sieht aus als hielte er eine tote Kraehe hoch…
    …Madame, sie hat bessere Augen, meint, es waere ein Blumenstrauss.
    .
    (Vielleicht ist es auch nur die Trauer um meine tote Katze, die mein Gesichtsfeld truebt.)

  186. hier auch ein hübsches bild...
    hier auch ein hübsches bild zum thema, und weiterführendes:
    http://diewerkbank.com/2011/11/13/retten-was-noch-zu-retten-ist-_______/

  187. In Potsdam werden schon wieder...
    In Potsdam werden schon wieder die Bauten der Moderne abgerissen:
    http://www.youtube.com/watch?v=SU_Di0ZuvC8
    nicht mal die Schlechtesten (Haus Dietz, Baujahr 1928)

  188. Häuser sind wie blogs: man...
    Häuser sind wie blogs: man sollte regelmässig auffrischen.

  189. @Filou, 05. Dezember 2011,...
    @Filou, 05. Dezember 2011, 15:37
    .
    Ihr Sohn darf sich heimisch fühlen!
    Auf dem flachen Land in Ostdeutschland gibt es schon etliche in jeder Hinsicht beliebte Holländer, die sich ein paar zigtausend Acre zusammengekauft haben und sowas wie Landwirtschaft betreiben. Manchmal tut Holland nicht genug, damit seine Creme im Lande bleibt.

  190. @HansMeier555
    .
    Haben Sie eine...

    @HansMeier555
    .
    Haben Sie eine bestimmte Teesorte, die Sie bevorzugen?

  191. @Tigger
    .
    Das wissen wir auch...

    @Tigger
    .
    Das wissen wir auch nicht. Wie wärs aber mit evtl. nochmals fragen?
    .
    obwohl das auch da höchstwahrscheinlich kaum von erfolg gekrönt sein wird, alle sehr mit sich selbst beschäftigt zur zeit halt. http://www.youtube.com/watch?v=pi0WlXCiFcs&feature=related „ich werde nur ganz tränenduslig, wenn ich daran denke, das merkelie jetzt da draußen diesen fall löst, und dabei ganz allein ist“, schnief.

  192. Zu den visionären...
    Zu den visionären Lehmanntagen:
    Wie aus reichlich desinformierenden Kreisen zu erfahren ist, sollen alle Guthaben des ESFM, ESM, IWF, Bankenrettungsfonds Germany etc. von einer dreisten Union aus Fälscherkreisen Herkommenden, bestehend aus…..(hier reißt die Meldung leider ab).
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/gefaelschte-klassiker-kunstskandal-auf-amerikanisch-11551119.html

  193. das ist sehr mutig, Filou,...
    das ist sehr mutig, Filou, 15.37. denn an sich ist eine rettungsinsel nicht die rettung, sondern eine nach kotze stinkende gummihölle, in der man alle seine fehlentscheidungen bereut, die einen bis dorthin geführt haben. besser ein schwimmfähiges haus.

  194. Nicht, dass ich den Verein...
    Nicht, dass ich den Verein jemals gewählt hätte. Aber verd… es freut mich, dass die alte Tante SPD wieder in Fahrt kommt! Gabriel: 91 %, Nahles bestätigt, Kraft 97%. „8 Landtagswahlen, 8 mal in der Regierung und 6 davon führen wir! Das ist die Realität!“ (S. Gabriel).
    .
    Mit etwas Glück können die Genossen Mutti dazu bringen, mal wieder etwas Wärmeres anzuziehen.

  195. @perfect57 – irre! Als ich...
    @perfect57 – irre! Als ich in der Warteschlange des Bundesverfassungsgericht stand, um zur Verkündigung des Lissabon Urteils zugelassen zu werden, trat eine TV Tussi auf mich zu und fragte, ob ich ein Taschentuch hätte, denn der Herr, den sie da gerade in der heißen Junisommer interviewten, liefe der Schweiß von der Stirn. Ich sagte ihr: „Aber gerne, ich habe allerdings nur eines aus Stoff – ungebraucht”. Da guckte die TV Tussi ganz genervt (warum hatte die TV Tussi eigentlich nicht selbst eines?). Aber natürlich boten sofort mehrere andere in der Schlange dem Fernsehen ihre Tempo-Dienste an. Jetzt frage ich mich, war diese TV Tussi der Tigger vom RTL?

  196. Ohne diesem Beitrag mehr Dauer...
    Ohne diesem Beitrag mehr Dauer als nötig (Don?) uu verleihen: „Rosa“ ist traditinell eine Männerfarbe. Blau ist weiblich.

  197. @Fritz
    .
    Ja,Kamille! (Beutel...

    @Fritz
    .
    Ja,Kamille! (Beutel aus der 25-er Packung für 54 cent), am liebsten kalt.

  198. @Filou
    05. Dezember 2011,...

    @Filou
    05. Dezember 2011, 18:24
    Mein herzlich empfundenes Beileid für Ihren schmerzlichen Verlust! Ich hoffe Ihre Katze hatte ein angenehmes, langes leben und einen sanften Tod.

  199. Kaleidoskop@@:
    Der...

    Kaleidoskop@@:
    Der Katzenjammer (Studentensprache, Goethezeit) bezeichnet:
    den Kater nach einem Alkoholrausch mit Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen und Gemütsverstimmung und Niedergeschlagenheit
    die Ernüchterung nach überschwänglicher Freude
    auch Gewissensqualen, Reue.
    Was davon giltet denn nu? Privat wie in der Nation?
    ..
    Rosa ist keine eigenständige Liturgiefarbe. In der Römisch-katholischen Kirche können rosafarbene Paramente am dritten Adventssonntag Gaudete und am vierten Fastensonntag Laetare getragen werden, wobei Rosa als aufgehelltes Violett ein Zeichen der Vorfreude darstellt.
    ..
    Rosa von Praunheim.
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Rosa_von_Praunheim
    ..
    Rosa Luxemburg. In den 60igern lebte in Bonn noch der Oberst Pabst Pabst von der Garde-Schützendivision in Berlin. Er rühmte sich dass er Rosa Luxemberg im Hotel Eden in Berlin am 15.01.1919 verhören, verurteilen und mißhandeln liess. Danach wurde sie vom Schützen O.W. Runge in einem Nebenausgang mit dem Gewehrkolben niedergeschlagen, danach auf einen LKW geworfen.
    Der Freikorps-Leutnant Hermann Souchon sprang bei ihrem Abtransport kurz auf den Wagen auf und ermordete die schwerverletzte Frau mit einem aufgesetzten Schläfenschuss. Ihre letzten Worte waren: „Nicht schießen!“ Die Erschießung sollte als spontanes Attentat aus der vor dem Hotel versammelten Menge heraus wirken. Ihre Leiche wurde in den Berliner Landwehrkanal geworfen.
    ..
    Wir leben in rosigen Zeiten.
    ..
    Rosa, politisch, sozial: Die Nationalsozialisten kennzeichneten wegen Homosexualität inhaftierte männliche KZ-Häftlinge mit dem Rosa Winkel, das auf der Spitze stehende Dreieck in der „unmännlichen“ Farbe Rosa. Die Karteien der Polizei mit Homosexuellen wurden Rosa Listen genannt. Diese negative Assoziation von homosexuell mit kriminell wurde durch offensives Auftreten der Schwul-Lesbischen Szene weitgehend überwunden. So wurde im Vorfeld der Schwulenbewegung Mitte der 1960er in Europa der Rosa Winkel als Symbol von den Betroffenen übernommen und ab den 1970ern sehr populär
    ..
    In Rosamunde Pilchers Büchern spielen Liebe, Leid und Freundschaft eine tragende Rolle. Die Gefühle der Charaktere und die Landschaften Englands oder Schottlands werden ausgiebig beschrieben, hinzu kommen – meist stark romantisierte – Beschreibungen von Einrichtungen, Häusern oder Orten („Heile Welt“).

  200. HansMeier555@: An RU kann man...
    HansMeier555@: An RU kann man mal wieder sehen, wie ehem. Geheimdienstleute
    sich immer wieder um die Sicherheit des Staates verdient machen. S. auch Bush sen. in den USA. Man sollte das Regieren wirklich nicht irgendwelchen Stümpern überlassen, zumal diese auch nicht über das richtige Netzwerk verfügen.
    Wirklich regierende Dynastien überlassen deshalb dieses Ressort nur loyalen dreimal Gefinkelten.
    Man wird noch wahre Wunder (-taten in dieser Hinsicht) erleben (dürfen).
    ..
    Pah, Österreich mit der Dynastie der Habsburger, dieses Land hatte 500 Jahre die Chance. Gehabt und wahrgenommen. Jetzt: Innerhalb von zwei Tagen würde jede Macht hindurchmarschieren.

  201. Rosaviolett die Lieblingsfarbe...
    Rosaviolett die Lieblingsfarbe von Frau Nahles (SPD) zum Adveniat ihrer Partei als einstimmende und zustimmende Vorfreude gespendet: Ehret die Alten und Weisen.

  202. @Tiger: wo kämen wir denn...
    @Tiger: wo kämen wir denn hin, wenn Erfahrung gefragt wäre. Da käme ja am Ende gar etwas zustande, was hält. Gewünscht ist aber weiterhin Seifenblasengeblubber, um jegliche Gegensteuerversuche zu unterlaufen.
    @HM: Kamillentee, uah. Und damit wollen Sie einen Umsturz zum Feudalismus verdauen?

  203. Wie äußert man ungefragt...
    Wie äußert man ungefragt seine Meinung? Gar nicht. Also schweigen wir.
    .
    Gedacht haben wir dafür hin- u. wieder bei uns, dass „die Stützen“ im Moment auch weiterhin erste und womöglich stark einzige Liga sein sollten. Und kämen damit den Meisten hier und vielfältig möglicherweise genau so entgegen.
    .
    Am Beispiel, nur so bei sich gedacht: Man wusste natürlich von der Woche „commencing Nov. 28th, 2011“ von Merz/Keynote/Brenner’s – und hat sich natürlich trotzdem für die Welt und das Leben „mehr woanders und mehr weiter draußen“ interessiert. Stärker interessiert. „Trotz möglicher „A-Brücke“ usw.“.
    .
    Und obwohl man ja mit dem Brenner’s allgemein immer nur gute Erinnerungen verbindet. Und bisher immer Einlaß fand. Meistens immer jedenfalls (*g*).
    .
    Die nette New Yorkerin auf Weltreise, z. B., samstag-abends dort am Nebentisch, ebenfalls dinierend, wie wunderbar „wasp“, ja „über-wasp“ sogar die sein konnte – und ihr wunderbar volltrunken-gutturaler Tonfall, wenn sie, den rechten Ellbogen aufgestützt, das Glas an den Mund setzte und absolut stilvoll in einem Zuge in sich kippte – nachdem sie dazu und davor mehrfach so unnachahmlich von „Schäbblie!“ geschwärmt hatte… .
    .
    Und selbstverständlich würde man solches nie erwähnen, egal wie lange es auch her und/oder die Situation sich im intimen Rahmen der üblichen Brenner’s-Dinner’s ereignete, ggfls. höchstens sich wieder einmal- und auch nur in sich selbst – daran erinnern. Und auf dieselbe Art- u.Weise womöglich auch daran, dass der Bussines-Wochentag’s-Gast vielleicht doch eher Gast, nun, wie soll man sagen? “ zweiter Wahl“ wäre, finanziell aber deswegen trotzdem sehr wilkommen?
    .
    Wie auch immer, auch weiterhin wird es wohl zum unserem Glück so sein, dass „die Stützen“ vor allem eben auch dadurch glänzen, dass sie so wunderbar frei und so wunderbar privat daherkommen, eben nicht“ irgendwelchen Keynote’s“ zu lauschen versuchen, davon berichten wollten zumal … .
    .
    Und Grüße.

  204. ...
    Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig!

  205. Eine rosa Schande für das...
    Eine rosa Schande für das globale Dorf. Deutschland soll das Triple A aus dem Lorbeerkränzchen entwunden werden. Dabei wären doch erst die Befreier dran-gewesen. Es gibt leider keine Gewißheiten mehr.

  206. @Fritz (05. Dezember 2011,...
    @Fritz (05. Dezember 2011, 20:07), warum sollte sich ein Mensch, der in einer liberalen Gesellschaft aufgewachsen ist, sich danach sehnen, mit bornierten Altroten oder idiotischen Rechtsradikalen herumaergern zu muessen?
    .
    Dann lieber versaufen.

  207. @schreckenberg: haha! Wohl...
    @schreckenberg: haha! Wohl wahr.
    @Fritz: Landwirtschaft erfolgreich betreiben ist keine schlechte Sache, solange es keine Monsterbetriebe sind. Lieber Holländer als Amerikaner!
    @Grand Guignol: hören Sie mir auf mit Gemütsverstimmtheit. Wie mein Vater sagte: das Leben ist ein Kampf. Nur daß meine Generation geweichbirnt worden ist, heißt noch lange nicht, daß folgende Generationen absaufen. – Mir ist eher schwärzlich als rosa.
    @perfekt: Ihr Schweigen ist aber _sehr_ wortreich.
    @Nepomuk: drum hat sich der Namensvetter von der Brücke gestürzt.
    @Filou (18:30): ähnliches (Bier trinken) hab ich heute versucht, aber es liegt auch keine rechte Befriedigung drin. Man mag für längerfristige Sinnhaftigkeit schonmal kurzfristige Anwandlungen aufschieben, aber es muß im Leben aufgehen, d.h. die Aussicht, einigermaßen in Würde und mit intakten Aussichten auf eine neue Generation alt werden zu können, sollte schon gegeben sein, da man irgendwann zwangsläufig lahmt. Wenn man dann in seiner Nische noch gut tut, ist in Ordnung, aber völliges Ende (siehe Altersheim-Beitrag) ist denn doch eher bei 70+ angesagt. – Rechtsradikale sind nur eine Erscheinungsform von Staat (eher die Gruppe der Autochtonen umfassend und dem Weiterleben als Haufen auf einem Fleck gewidmet) – allerdings keine sonderlich echte -, so wie Linksradikale nur eine Erscheinungsform von „Reform“ sind (diejenigen, die etwas bewegen und verbessern wollen), genausowenig echt, mehr Fasnacht. Gladio war der Versuch, für das Militär (die Außengruppe) Waffen anzusammeln, falls doch wirklich was losgeht. Es ist ein ziemlicher Tanz.

  208. Filou, Katzenjammer? Zum...
    Filou, Katzenjammer? Zum Trost:
    http://www.youtube.com/watch?v=RZq3_mASEbo

  209. Auf dem globalen Dorfplatz:...
    Auf dem globalen Dorfplatz: Der Kampf der Rentiere gegen die Elephanten. Eine Gattung muß weichen. Solange mit genügend Coupons zugefüttert werden kann besteht keine Sorge.

  210. Sehr verehrter Don! Was...
    Sehr verehrter Don! Was müssen wir tun, um Sie dazu zu kriegen, einen neuen Beitrag zu schreiben? Übermorgen reist Madame mit mir im Gepäck nach Kronberg, um ihrem uralten Tigervater seine jährliche Weihnachtsgans zuzubereiten. Da werden wir tagelang keine Zeit für Ihren werten e-salon habe. Aber vorher würden wir gerne noch etwas Anregendes lesen damit wir ein Unterhaltungsthema haben, während wir so langweilige Dinge tun, wie haufenweise Familiensilber zu putzen.
    Ihr
    Tiger

  211. Es ist wohl so, dass die SPD...
    Es ist wohl so, dass die SPD zum Klassenkampf zurück findet – aber das macht doch schon der rosa Oscar. Ach wie wars mit Brioni-Gerd so schön…

  212. Da haben Sie auch wieder...
    Da haben Sie auch wieder Recht, Filou. Ich glaube zwar nicht, dass beim Durchzählen in der Ostzone weniger Liberale in der Bilanz stehen, aber man muss sich halt zusätzlich einer altroten Plaque und neubraunen Gebrösels erwehren. Is scho fad.
    .
    Man kann dem aber als Durchschnittsbürger ohne weiteres völlig aus dem Weg gehen, so wie man es in den gebrauchten Bundesländern macht, und ruhig und in Frieden leben bis an das Ende seiner Tage in Wolkenkuckucksheim.
    .
    Holland, wann war ich da zuletzt? Muss etwa fünfzehn Jahre her sein, um Silvester herum. Mit einigen wohlerzogenen durstigen jungen Männern in Zandvoort in einer ruhigen Bierkneipe, Bestellung auf Englisch. Der Wirt drehte die Musik auf Anschlag, sobald er eruiert hatte, dass da die Urenkel von den Zerstöreren Rotterdams Platz genommen hatten. Das war holländische Art zu sagen, keine Deutschen.

  213. Kein Klassenkampf unter...
    Kein Klassenkampf unter schwarz/gelb:
    .
    Alleinerziehend + Hartz4 = 3 x die Woche Tagesmutter + 1222,00 netto
    .
    Die Hälfte der Alleinerziehenden hat keine Schulausbildung …. aber einen Anspruch auf einen bequemen Lebensstil. Zumindest für drei Jahre. Danach muss das nächste arme Kind mit amerikanisiertem Vornamen her.

  214. Auswandern ist möglich:...
    Auswandern ist möglich: Kepler-22b

  215. @Fritz, Hoellaender und...
    @Fritz, Hoellaender und Deutsche, das ist ein schwieriges Kapitel. Es hat nur teilweise etwas mit den Kriegen zu tun.
    Die deutsche Besetzung hat das selbstgerechte Gefuehl von Rechtschaffenheit der Niederlaender so erheblich beschaedigt, dass der Hass der Geprueften (NL) auf den Pruefer (D) sehr gross ist.
    Es ist ein sehr komplexes Thema. Sehr unerfreulich.

  216. Fernsehen vor 22 Uhr ist...
    Fernsehen vor 22 Uhr ist sinnlos. ARTE gucken nach 0 Uhr kann sehr erfreulich sein.
    Die Maschinen (Computer) arbeiten und im TV laeuft die Geschichte von Alexander Ginsburg (Samisdat). Ich schiebe Wache. Der Calvados schimmert im Glase.
    Manchmal ist Sklavenarbeit (meine) sehr unterhaltsam.

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