Home
Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der globalisierungsfeindliche Lodenmantel

| 285 Lesermeinungen

Vom Bierdimpfljanker zum getragenen Ausweis des richtigen Bewusstseins: Der Lodenstoff entwickelt sich zum idealen Bedeutungsträger antiglobalisisierter Tendenzen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung von Umwelt, Luxus, Klasse und dezenter Diskriminierung der Anderen.

Mit dem Alter steigt man nicht im Werte.
Frank Wedekind

Also, das ist so: Ich stehe am Nordufer des Tegernsees. Es ist kalt. Vom Sturm gepeitschte Wolken verhüllen hin und wieder die Berge. Ich trage rahmengenähte Wildlederschuhe aus Mantua, eine braune Cordsamthose, ein überraschend in die Szenerie passendes, weissblaues two-ply-Hemd, einen Seidenschal aus Bellagio am Comer See, eine Yachtmaster und ein braunkariertes Kaschmirsakko mit Jägerschnitt und Rottacher Hundedeckenmuster. Wenn ich ein Jäger wäre, und wenn ich eine Flinte dabei hätte, und wenn ich 10 Jahre jünger wäre, würde ich mich jetzt umdrehen und meine Kamera über den Haufen schiessen, denn ausserdem trage ich noch etwas, das ich vor 10 Jahren nie erwartet hätte, und was ich – also, ich mein, ich erzähle ja öffentlich viel von mir, ich bin da nicht so, aber vor 10 Jahren hätte ich es für absolut undenkbar gehalten, dass ich einmal eine Lodenmantel von Baur und einen passenden Hut von Zapf tragen würde. Und das auch noch öffentlich zugebe. Mit Photo! Da wäre eine Ladung Schrot vor 10 Jahren das nächste gewesen, das sich die Linse nach dem Bild eingefangen hätte.

Bild zu: Der globalisierungsfeindliche Lodenmantel

Historisch betrachtet ist es so, dass es in besseren Kreisen die Entwicklung vom Loden weg führt: Gemeinhin war Loden der zottelige, wenig behandelte Stoff der einfachen Bevölkerung zumeist ländlicher Herkunft. Robust, nicht verfeinert, alltäglich, normal, und somit eigentlich genau das, was das aufstrebende Bürgertum, das dem Adel und seiner Herrschaft entronnen war, ablegen wollte. Wer in die Stadt zog und dort im 19. Jahrhundert zu Geld kam, änderte auch die Kleidung. Das letzte, mündlich überlieferte Landkleidungsstück meiner Familie in der Stadt ist der grosse Hut eines Bäckereibetreibers, der sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen schlechten Ruf unter den Bauern machte, weil er nach jedem Geschäftsabschluss über Getreide auch noch schamlos diesen seinen Hut hingehalten hat: Den sollten ihm die Bauern auch noch voll machen. So kommt man zu Geld, und die nächste Generation ist auf den Lichtbildern dann schon mit Zylinder zu sehen. Man war Stadtbewohner. Das sollte jeder sehen. Die Bauern trugen weiter Loden und brauchten noch einige Generationen, bis sie zur Jeans und Baseballkappe umstiegen.

Also, nicht dass es jetzt so ausschaut, als hätte ich Vorurteile gegenüber Unterprivilegierten, das habe ich natürlich nicht, es gibt nur Leute, die aus meinem Privilegienraster fallen. Man muss sich nicht mehr in zotteligen Mänteln durch das Leben schleppen, und wenn ältere Männer und Frauen das doch taten, dass war es eben so etwas wie Kostümierung oder Heimatverbundenheit. Und dann waren da auch noch die Vorfahren, die aus der Stadt wieder auf das Land gingen, um dort Viecher zu erschiessen, Alkohol zu trinken und Geweihe in den Hausgang zu hängen. Die trugen auch Loden. Ich jedoch bin Vegetarier, trinke Tee und bevorzuge Gemälde. Nichts, was für Loden tauglich wäre. Da war ich mir sicher.

Bild zu: Der globalisierungsfeindliche Lodenmantel

Bis ich eines Tages auf einem Antikmarkt an einem Stand vorbei kam, an dem eine sehr schöne, alte Ledertasche angeboten wurde. Die käme, so der Verkäufer, vom Grossvater seiner Frau, der gerade verstorben wäre, und nun müsse er den Gelände-Benz, die Schusswaffen und all das andere lästige Jägerzeug loswerden, so auch dieses Ansitzcape hier, das er ihm noch zu Weihnachten geschenkt habe, und das nie getragen wurde, weil der Tod nun den Menschen vor dem Hasen besuchte. Das ist kein Ansitzcape, erklärte ich als Jägerenkel, das ist eine Kotzen, ein Wanderumhang, der so weit ist, damit man darunter Rucksack und Gewehr tragen könnte. Beim Schiessen ist die Kotzen dagegen im Weg, und der Rückstoss würde sie nur beschädigen. Das merkt man, wenn man sie trägt, sagte ich, und zeigte es.

Das steht ihnen aber gut, sagte die türkische Nachbarstandbetreiberin und nötigte mich vor einen Spiegel. Und so kam das dann. Sehr schnell und unerwartet. So schnell, dass ich nicht mal überlegt hatte, ob das „Gut stehen“ nicht auch eine Umschreibung für „verhüllt die lange, aber nicht schlanke Stelle zwischen den klassisch kurzen Beinen und Hälsen des handelsüblichen Edelbajuwaren“ hätte sein können. Aber für solche Überlegungen hat man ja Familie. Und für die Beruhigung dann wieder Gäste. Die, selbst wenn sie aus dem Hohen Norden kommen, Loden oft gar nicht so hinterwäldlerisch finden, wie man das hier so macht, weil die Nähe zu gross und die Erinnerung zu frisch ist. Die schätzen das. Und als ich dann letztes Jahr ein sehr schönes Mädchen nach Meran brachte, wo sie sich einen Lodenmantel mit stilistischen Anklängen beim 18. Jahrhundert kaufte, da. Also. Wie soll ich sagen. Auf den Inhalt kommt es an. Und auf das Ensemble. Es war Meran. Da wird man milde. Und weil sie wie alle Frauen zehn mal fragte, ob er wirklich passe und gut aussehe, sagte ich natürlich Dinge, die ich mein Lebtag in Bayern gar nie nicht gesagt hätte über diesen Loden, weil ich ja Stodera bin, eigentlich.

Bild zu: Der globalisierungsfeindliche Lodenmantel

Und wie es nun mal so ist in meinem Kreisen: Für Ausrutscher braucht man eine Entschuldigung. Für Paradigmenwechsel dagegen eine schlüssig klingende Erklärung mit moralhaltigen Argumenten. Nach dem vierten Lodenmantel und dem Umstand, dass sie mich beim Hutmacher Schütz inzwischen kennen, kann ich nicht mehr sagen, dass der Loden hier im Wald lauert und mich anspringt. Ich habe mich dazu auf dem Kinderspielplatz in Gmund bei unseren Turbomüttern, beim Lederhosenknirps, der seiner Oma ein Trachtenbild von sich schenkt, und am Achensee etwas umgehört, und folgende Begründung hat mir am Besten gefallen: Tatsächlich wird viel Loden noch hier und von Tieren aus der Bergregion hergestellt. Und es ist auch nicht schwer, sich Dinge hier schneidern zu lassen. Sicher, früher neigte man dazu, sich von Produzenten in Bauernhäusern abzusetzen, aber heute beklagen wir das internationale Finanzkapital, Ausbeuter in China, Hedge Fonds mit Grundbesitz in Afrika und Marktmechanismen, die unser Leben mehr als Geschmack und Stil bestimmen. Unsere Feindbilder haben sich geändert. Mag unseren Vorfahren der Landbewohner fern gewesen sein, so ist er heute willkommen und nah, wenn wir an Massenprodukte aus Vietnam denken, bei denen das Label entscheidet, welchen Preis etwas hat. Der Stoff der Berge schützt nicht nur vor dem harten Klima, sondern auch vor dem scharfen Wind der Weltmarktzwänge. Bekannte fragen mich inzwischen auch, wo ich denn die Gweih von meinem Grossvater hingetan habe, sie hätten da eine Idee… so schaut’s aus an den Gestaden des Tegernsees.

Sicher, es schaut ein wenig rustikal aus. Aber die Hirschhornknöpfe kann man austauschen, und die Form dahingehend umdeuten, dass sie das Ergebnis der Erfahrung vieler Dekaden und Generationen ist. Dann klingt das gleich viel besser. Das Ursprüngliche hat in meinen Kreisen beim Essen brutal und nachhaltig das Fast Food und die Genmanipulation ausgerottet, im Tal und auf dem Wochenmarkt schlachtet es gerade alles nieder, was nicht aus echter Heumilch ist – das Ursprüngliche wird auch im nächsten Schritt mit der Invasion der Funktionsoberbekleidung aus China fertig. Nur die neuen Autos aus Carbon, die kauft man noch, wegen Sicherheit, Umwelt, Gewicht und 0,2 Sekunden weniger auf Tempo 200. Und zum Herabblicken und weiteren wohligen Gruseln über die nicht so guten Kreise hat uns der Herrgott die Polyesterdirndl für die Armen und Neureichenlodenlabels geschenkt, die in Düsseldorf und anderen Slumregionen Showrooms unterhalten. Alles so wie immer. Nur jetzt auch warm genug für einen sakrisch kalten Bergwinter.

Bild zu: Der globalisierungsfeindliche Lodenmantel

Do feid si nix, wie man in Bayern so schön sagt. Die Geschichte ist rund und anständig, sie führt das alte Schauspiel von Abgrenzung und Selbstvergewisserung auf einem neuen Schauplatz auf, und die Adressen, auf die es wirklich ankommt, werden einem auch hier nur zugeraunt. Wer noch g’schamig ist, kann sich ja auch leicht überzeugen lassen; zuerst mal eine feste Hose für das Rodeln, ein Blick auf die halbfertigen Modelle, das ist aber fesch, der Rest ergibt sich dann ganz von alleine, und dann geht es damit an die Geniesserfront an den See. Und wenn man damals in Bellagio gleich ein paar Schals mehr gekauft hätte, könnte man sich sogar vielleicht dazu durchringen, einmal auf die Reise über die Alpen zu verzichten, wobei, andererseits, die verbündeten Globalisierungsfeinde der Schweizer Uhrenindustrie und der Stoffwirker in Biella wollen auch leben, und in Tulfes gibt es einen tollen Dorfladen, unter anderem.

0

285 Lesermeinungen

  1. Bei meinem letzten Besuch in...
    Bei meinem letzten Besuch in Berlin fiel mir auf den Troedelmarkt eine hirschlederne Kniebundhose in die Hand und ich konnte nicht wiederstehen. Das ist der Traum meiner Jugend und aller anderen Zeitraeume in meinem Leben. Dazu habe ich dann ein passendes Hemd, Socken und Strickjacke neu erstanden was mehr kostete als die Hose. Diese Hose neu in Bayern zu kaufen war viel zu teuer.Jetzt habe ich zwei kleine Probleme: Wie waescht man die Lederhose (nur einmal natuerlich, von wegen Hygiene) und wann kann ich sie hier im Ausland tragen? Die Drycleaner hier wollen sie nicht annehmen.
    Bei einem lokalen Oktoberfest war ich aber der Mittelpunkt.
    Bin geborener Berliner – der Jugendwunsch ist jetzt sehr spaet in Erfuellung gegangen und ich kann Ihre Meinung nur zu gut verstehen.

  2. Der Mönch am Meer im Kotzen,...
    Der Mönch am Meer im Kotzen, frei nach Friedrich.

  3. Auch in meiner ostfälischen...
    Auch in meiner ostfälischen Heimat wurde bis Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts bei der Jagd fast nur Loden getragen. Hier in Moskau trage ich übrigens gern eine Kaiserjägermütze mit echten Hirschhornknöpfen:
    http://www.hutstuebele.com/Kaiserjaegermuetze-in-schoenem-Jagdloden.html

  4. Vom Tiger neulich kam die...
    Vom Tiger neulich kam die schöne Idee, zur Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts im Dirndl zu erscheinen!
    .
    Aber leider gilt dort wohl immer noch Robenzwang.

  5. .--- lederne hose vom Hirsch.....
    .— lederne hose vom Hirsch.. Bluejeans, Trachten-alles geht, wenn das dahinter und ´drunter stimmt/ein wenig passt. Waschen soll man die Dinger- ´glaub ich- eher nicht!
    Leider komme ich als eher häufiger Allwetterradler um die praktischen Rucksäcke mit Netzrücken, sowie die Löffler-und Gore-sachen nicht ´drumrum.
    Schön ist ´sowas nicht!

  6. Meinen Lodenmantel aus...
    Meinen Lodenmantel aus Salzburg trage ich in diesem Winter in Berlin. Sieht gut aus, und, wichtiger, hält warm bei frostigem Wind. Was Loden ist weiß hier eh doch keiner. Wolff wird sich wohl an einen Fachbetrieb in Oberbayern wenden müssen.

  7. @hg333
    .
    am / im
    am / beim
    am...

    @hg333
    .
    am / im
    am / beim
    am / zum
    im / im
    im / in der

  8. Vor einigen Jahren war ich in...
    Vor einigen Jahren war ich in Aktivitäten der Marketinggemeinschaft »Original Tiroler Loden« verwickelt. Ich erfuhr damals zu meinem Erstaunen, dass keiner der so vermarkteten Stoffe mehr in Tirol gefertigt wird. Die besseren Qualitäten werden in der Tschechischen Republik produziert, der Rest kommt aus dem Fernen Osten. »Original Tiroler Loden« bezeichnet lediglich eine ehemals typische Mischung aus 80 % Schurwolle und 20 % Alpaka. Und selbst die war durch den südamerikanischen Anteil schon stark globalisiert.
    Es bleibt also wohl kaum eine andere Möglichkeit, als sich wie der Don mit längst verblichenen Marken wie Baur-Loden einzudecken, um zumindest gefühlstechnisch D‘ Guade Oide Zeit™ fröhliche Urständ feiern zu lassen.

  9. Der Hut passt auch. Und er...
    Der Hut passt auch. Und er wird Kopf und Köpfchen hüten.

  10. Narziß !...
    Narziß !

  11. zapf huete. sehr schoen, don....
    zapf huete. sehr schoen, don. soeben bestellt. herzlichen dank.

  12. @ Wolff
    Meine zwei Lederhosen...

    @ Wolff
    Meine zwei Lederhosen (Hirschleder) wasche ich mit der Hand und Schmierseife im Waschbecken. Meine Frau weigert sich das zu tun.

  13. Loden ist eins der am meisten...
    Loden ist eins der am meisten verkannten und unterschätzten Materialien für ordentliche Bekleidung.
    Ich glaube schon lange an eine Verschwörung der chemischen Industrie, welche es gemeinsam mit diversen Outdoorwear-Produzenten geschafft hat, dem deutschen Durchschnittsbürger einzureden, in einer „praktischen“ Montur aus Plastik sähe er gut aus. Das PLV dieser Art Chemieklamotte ganz außen vor gelassen.

  14. So eine Kotze wär doch was...
    So eine Kotze wär doch was für unsere Kanzlerin.

  15. Lodenjacken tragen wir hier im...
    Lodenjacken tragen wir hier im Chemiewerk als Arbeitskleidung.
    Der Loden ist ist zumindest eine gewisse Zeit Säurefest, falls mal etwas oben heruntertropft.
    Diese grauen Jacken sind in der Form eines Blousons oder Jankerls geschnitten.
    Die billigen Plastikknöpfe habe ich abgetrennt und stattdessen antike Trachtenknöpfe angenäht.
    Das sieht gut aus.
    So kann ich mich auch an jedem ländlichen Stammtisch sehen lassen.

  16. Was ist eigentlich der...
    Was ist eigentlich der Unterschied zur Pferdedecke?

  17. gabriele@, endlich mal ein...
    gabriele@, endlich mal ein brauchbarer Bekleidungsvorschlag.

  18. @wolff: einen gediegenen...
    @wolff: einen gediegenen sattler/polsterer vielleicht fragen, was er empfiehlt. ansonsten, wie ErnstWilhelm schon sagte: Schmierseife bzw. rückfettende Seifen.

  19. der dritte verdammte...
    der dritte verdammte krisenwinter. selbst am tegernsee hüllen sich verzweifelte menschen in teppiche, um sich gegen die kälte zu schützen.

  20. @malaparte: Och, ich kenne da...
    @malaparte: Och, ich kenne da nur die Ermahnung, Feuerstellen nicht zu nahe zu treten wegen der Gefahr des eingeschweißt werdens in dem Schrumpfschlauch. Das kleine Piesacken am Kartoffelfeuer….
    Das blöde an der Chemiefaser ist für mich indes auch das rückläufige Wissen um die Pflege von Naturmaterialien. Plaste ist da erst anspruchslos, dann schnell entsorgt.
    Wenn ich mich ziere, die Wollpullis und Wollpanzerweste (Webstrick) steigt der gemeine Zeitgenosse ja beim Thema Lamolin aus. (Das liesse sich nahezu beliebig über Kleidung hinaus erweitern).

  21. Diamant, zu den Munkeleien am...
    Diamant, zu den Munkeleien am Tegernsee gehört auch eine bestimmte Bezugsquelle, die bis heute „New Old Stock“ von Baur Loden hat. Ansonsten hilft für Bayern das Trachteninformationszentrum weiter. Oder man geht direkt zu den entsprechenden Schneidern.
    .
    http://www.trachten-informationszentrum.de/trachtenkontor/adressen/01109.htm#Stoffe,%20Zubeh%C3%B6r
    .
    Da sind auch welche mit einer gesunden Auffassung von der Herkunft der Stoffe. Auch wenn es inzwischen mit Bad Homburgern überlaufen ist: Kern in Achenkirch zum Beispiel. Schaut von aussen nach nichts aus, aber von innen ist es anders.

  22. Feindbilder meiner Jugend, aus...
    Feindbilder meiner Jugend, aus Degenhardts „Vorstadtfeierabend“:
    „Diesmal, Lodenröcke,
    dieses Mal, da lauern wir.
    Wir sind diesmal Jäger.
    In die Falle tappt jetzt ihr. “
    http://www.youtube.com/watch?v=EJDB7rnb0U4
    ~ 2.09 …

  23. J"a warum hom´S Eahna den...
    J“a warum hom´S Eahna den nichd gweahrd, as dea Unholld Eahna oganga is?“
    „Mei, haltn´S zu Gnadn Hearr Richta, mid dea oan Hand ob i mi am Zaun feghaltn un mid dera anan hob i mein Lodänjanka fesghoitn.“
    ..
    A guade Ledahosn schtehd vo gans alloans. Wia da Jaga vom Fall.

  24. Ja, sicher, das geht mir auch...
    Ja, sicher, das geht mir auch so, aber man muss ja auch mal fragen, ob einem chinesische Sweat Shops wirklich besser gefallen, die ab und zu mitsamt den eingesperrten Kindern in Flammen aufgehen.
    .
    NoName, man sagt – und ich glaube auch, dass das stimmt – dass Loden in der Handhabung eigentlich auch schon recht anspruchslos ist. Fleckenresistent sowieso. Gewissermassen das Plastik der Vergangenheit.

  25. Don Carlos, immerhin noch...
    Don Carlos, immerhin noch Teppiche! Man sagt hier, in Frankfurt und Stuttgart zittere man schon in Alditüten. Und in Hamburg streite man sich um Tedi-Taschen.
    .
    Reiterjunge, äh nun: Stmmtisch, also so weit geht meine Neigung zu diesem Land dann doch nicht.

  26. Wenn´s scheee macht, gell.
    Ob...

    Wenn´s scheee macht, gell.
    Ob sich da nächste Woche in Wien nicht doch Besseres zum Einkaufen findet? Ich war lange nicht mehr da. Tipps?

  27. Lieber ThorHa,
    .
    Sie folgen...

    Lieber ThorHa,
    .
    Sie folgen mir neuerdings auf Twitter? Wie schmeichelhaft.
    http://j.mp/tJx7R8

  28. Muscat, was Wien angeht, bin...
    Muscat, was Wien angeht, bin ich völlig überfragt. Wenn man etwas dort ersteigert, wird man oft genug angepampt, weil der Preis angeblich zu niedrig ist, und die Verpackung ist dann so, als wäre kein gemälde drin, sondern gebrauchte Radketten, Im Prinzip ist das wie in Rom: Nur für Russen und Amerikaner, zumindest bei den Antiquitäten.
    .
    Postillon d´amour, bis zum Hirschleder bin ich noch nicht gesunken. Was mir noch fehlt, sind Knickerbocker.

  29. Bellagio...
    Bellagio

  30. malaparte, man muss...
    malaparte, man muss ehrlicherweise sagen, dass am Eingang des Tegernseer Tales jetzt schon wieder so ein Outdoorgeschäft aufgemacht hat, mit genau dem Plastikzeug. ich wehre mic ja standhaft und mache auch Rodeltouren mit Pullover, Wollsocken, Lederjacke und – ab diesem Winter – extra gedertigten Lederstiefeln mit Gamaschen. Ich meine aber auch zu bemerken, dass das Pendel gerade hier wieder in die andere Richtung ausschlägt. Und weil es so ist, denke ich auch, dass man in der FAZ darüber schreiben sollte.
    .
    abf, gern geschehen.

  31. Wow! DA must be the...
    Wow! DA must be the best-dressed man in Bavaria – Kostenpunkt?

  32. Re passende Unterwäsche -...
    Re passende Unterwäsche – darf ich Zimmerli of Switzerland empfehlen?

  33. War nicht schon 35 Jahren der...
    War nicht schon 35 Jahren der Lodenmantel am Tegernsee das Distinktionsmerkmal, um sich von Neureichen Pelzträgern zu unterscheiden!

  34. Ach, Pelz ist ja noch harmlos...
    Ach, Pelz ist ja noch harmlos – rote Aallederjacken und rosa Atelierminidirndl, das sind die wahren Alprträume aus Rottach-Egern!
    .
    fionn, überraschend günstig. Wirklich.

  35. Werter Don, so viel...
    Werter Don, so viel Ehrlichkeit muss sein: Der Kotzen ist der Versuch, sich gegen die Zumutungen des matrimonialen Sekundär-Marktes zu tarnen! Aber mit der Hundedecke und erst recht mit dem Tücherl dadrunter – na, dem geschulten Auge der Mama geht der ungebändigte Bubi nicht durch!

  36. Für edle Herrn und Damen, die...
    Für edle Herrn und Damen, die noch (wieder) Briefe schreiben:
    Edle Papiere aus Gmund –
    Die bayerische Büttenpapierfabrik Gmund am Tegernsee und ihre Arbeitsweise
    sind Thema des Bilderzyklus´ von Karl-Heinz Rothenberger.
    http://www.sdtb.de/Edle-Papiere-aus-Gmund.1864.0.html

  37. HM555 – (6:30) –...
    HM555 – (6:30) – Robenzwang gibt es im Bundesverfassungsgericht nur für die Richter – leuchtend rot. Unter den Anwälten habe ich nur einmal einen mit (schwarzer) Robe gesehen. Der verteidigte den Asylanten, der nach Griechenland ausgewiesen worden war und dort in einem total überfüllten Asylantenheim hausen musste. Trotz der Robe machte er keinen guten Eindruck. Da war sogar der Vertreter der Bundesregierung, de Maiziere, deutlich besser.
    .
    Aber – soweit ich mich erinnern kann – kommen die Herren Gauweiler und Anwalt im Lodenmantel.
    .
    Lederhosen – davon habe ich auch einmal geträumt, mit acht oder neuen Jahren. Stattdessen musste ich Röcke tragen. Weil ich mit denen Baumstämme heruntergerutscht bin, was den geblümten Mädchenslips nicht bekam, hat mir meine Mutter Bubenunterhosen gekauft. Den Schlitz hat sie zugenäht. Aber beim Umziehen in der Turnstunde wurde ich trotzdem ausgelacht. Benutze ich immer als Beispiel, dass nicht nur HartzIV – und Immigrantenkinder den Hänseleien ihrer Mitschüler ausgesetzt sind.
    (ich selbst war eigentlich stolz auf die Idee meiner Mutter, rosa Unterwäsche mochte ich sowieso nicht)

  38. Lieber HelgeMeier 555, Sie...
    Lieber HelgeMeier 555, Sie sollten Ihren Schattenseiten-Link wieder standardmäßig als „Website“ in Ihren Kommentaren zitieren, sonst verliert sich diese Spur …

  39. @JR42
    .
    Auch Sie sind herzlich...

    @JR42
    .
    Auch Sie sind herzlich eingeladen. All die Vernunft — die muss irgendwohin.

  40. @Tiger
    .
    Die Richter meine ich...

    @Tiger
    .
    Die Richter meine ich doch.

  41. Im "Outdoor-Fachhandel" wird...
    Im „Outdoor-Fachhandel“ wird seit etwa zwei Jahren gIanz massiv Unterwäsche aus Wolle beworben. Wegen all den Eigenschaften, die Polypropylen nicht hat.
    Aber beim Wollmantel muss es nicht immer Loden sein. Ich schätze einen Mantel aus schwerem englischem Tuch, geschnitten und gefertigt in Deutschland und nur ein paar Jahre jünger als ich.

  42. In Mantua war ich leider noch...
    In Mantua war ich leider noch nicht.
    Meine rahmengenähten Wasserbüffellederschuhe kommen, glaube ich, aus Ungarn, oder ließ Heninger produzieren?

  43. Pimpin', sie heben sich davon...
    Pimpin‘, sie heben sich davon schön von den Geographielehrern ab, die in Jack Wolfskin Kluft rumlaufen.
    Verkauft der Lodenfrey in München eigentlich noch solche Mäntel? Ich bin mir sicher, dass es das da mal gab. Aber Lodenmäntel waren doch die letzten 30 Jahre nie verhältnismäßig günstig, oder?
    Zitat: „If second world war was a fashion show, everyone would speak German now.“ unbekannter Amerikaner

  44. Alpine Mode aus dem 18....
    Alpine Mode aus dem 18. Jahrhundert, von Schweizer Designern neu entdeckt:
    http://www.sachenmachen.ch/oldpage/blog.1.0.html?&no_cache=1&tx_eeblog%5BcategoryId%5D=4&tx_eeblog%5Bpointer%5D=4&tx_eeblog%5BshowUid%5D=16
    .
    Das könnte einen endlich davor bewahren, wie ein Jägersmann oder wie FJS persönlich herumzulaufen, nur weil einem die Globalisierung langsam peinlich ist. Mir sind halt Loden verdächtig, weil sie hier a) jeder Berliner trägt (sorry Wolff) und b) man als Bayer/Franke sofort aussieht wie der CSU-Ortsvorstand von Hinterdingsa. Allerdings sind mir die Auswüchse der Globalisierung noch zuwiderer.
    .
    Ob die Kleidung der hoffnungsvollen Retro-Schweizer aus regionalen Stoffen geschneidert ist, war nicht zu erfahren. Immer ist irgendwas und passt noch ned.

  45. Ich warte drauf dass in...
    Ich warte drauf dass in Mainhatten, Wall Street & London City mal „Sack&Asche“ zur Mode werden…Würde den Herrschaften dort besser stehen als sogar ein Lodenmantel :)

  46. @JR42
    .
    Na sehen Sie Mal -...

    @JR42
    .
    Na sehen Sie Mal – Ihren Kommentar stellt Herr Rainer Hank umgehend frei, zwei ältere von mir hängen bei ihm z.T. seit fast 24 in der Warteschleife. Die erscheinen weder hier noch dort.
    Dabei enthalten sie weder „verbale Ausfälle“ noch rechtswidrige Inhalte.

  47. Mode-Lagerfeld lässts...
    Mode-Lagerfeld lässts natürlich krachen.
    Nicht nur, dass er diesmal seine hungrigen Models zwischen gedeckten Tischen und Speisen herumwalken lässt.
    Er sagt ebendort angeblich über Ratingagenturen:
    „Wer sind diese Menschen?Wer hat sie in diese Position gebracht, A-Noten zu vergeben? Man kennt sie nicht einmal.“
    .
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-75961-9.html

  48. HM555, also, hier wird...
    HM555, also, hier wird umgehend freigeschaltet Was woanders gemacht wird, ist natürlich deren Problem.
    .
    Yog Sothoth, Esq., auch das Modell Teer und Feder soll nach dem Willen mancher Leute bald angeboten werden – 4 free!

  49. Europa spricht...
    Europa spricht Deutsch:
    http://www.youtube.com/watch?v=IQjx0PBu-jk&feature=related

  50. @gabriele – Büttenpapier,...
    @gabriele – Büttenpapier, die Idee hat mir noch gefehlt! Weihnachtskarten sind so wichtig, wie die Roben, die wichtige Leute im Bundesverfassungsgericht tragen.
    Meine selbstentworfene Weihnachtskarte ist immer noch nicht druckfertig. Es ist schon erstaunlich, wie viele Rechtschreibefehler sich in so einen kurzen Weihnachtstext schleichen können! I am far behind schedule!!!!!!!
    Der Bütenidee folgend, werde ich für die ganz besonders wichtigen Adressaten den Text nicht in die Karte, sondern auf ein edles Stück Papier schreibe. Das lege ich dann – wenn sie endlich gedruckt sind – in meine Karten.
    Ciao Don und aller Mitleser. Jetzt muss ich sehen, ob’s im Dorf genug Bütenpapier der besten Qualität gibt – und dann muss ich schreiben, bis mir die Finger steif werden…..

  51. @HansMeier555 -...
    @HansMeier555 – Twitter:
    ??????? Ich weiss mal grade, was das ist. Und das reicht mir auch schon.

  52. Kronleuchter,...
    Kronleuchter, Kroooooooonleuchter! Seht diese Kronleuchter!
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-75961-6.html
    .
    Ueberfluessig zu sagen, dass ich den Lagerfeld gerne leiden mag.
    .
    (Vroni, ich danke Ihnen.)

  53. Vroni, vielleicht kkann man so...
    Vroni, vielleicht kkann man so ja auch die CSU unterwandern und aushebeln, nur halt noch ein bisserl besser kaufen und eine längere Fasanenfeder an den Hut. Man muss die heimat neu besetzen, und so, wie der Musikantenstadl nicht die Volksmusik ist, darf auch der Lodenmantel nicht den CSUlern überlassen werden.
    .
    kaktus, Lodenfrey ist eine Adresse, wobei die ehemalige Fabrik schon lange ein New Media Center ist. Innerhalb des Sortiments ist aber die Hausmarke vergleichsweise günstig. Wer teuer und nicht wirklich altreich will, schaue sich bei Habsburg Trachten um. Ich verlinke das aber nicht.

  54. Oder auch schlimm: Lola...
    Oder auch schlimm: Lola Paltinger.

  55. Bitte Filou,
    gern geschehen....

    Bitte Filou,
    gern geschehen.
    Ich glaube dieser Schnösel ist in den Tiefen seines Herzens subversiver als die Yellow Submarine.
    Die Fashionfreaks schnallen es nur meist nicht. Das macht ihn doppelt unterhaltsam.^^

  56. Don,
    bei Teer&Federn würde...

    Don,
    bei Teer&Federn würde selbst ich zum Couturier :) Auch 4free, aber beileibe nicht umsonst!

  57. Werter Don, Ihrem kundigen...
    Werter Don, Ihrem kundigen Auge wird nicht entgangen sein, dass die – nachgelassen habende, we know… – BrandEins das Dezember-Heft passend zu Ihrem hübschen Mode- und Sittenbild geschrieben hat („Die Sehnsucht nach dem Echten“).

  58. Doch, ist es. ich muss...
    Doch, ist es. ich muss gestehen, dass ich meinen Netzkonsum heftig zusammengestrichen habe. Ist er lesenswert?
    .
    Yog Sothoth, Esq., immerhin muss man sagen, dass es eine gute Tradition der neoliberalen Neuen Welt ist.

  59. "Es kommt überhaupt nicht in...
    „Es kommt überhaupt nicht in Frage, sich in dieser allgemeinen Verdrossenheit gehen zu lassen!“ (K.L.)
    .
    Wem sagt er das? Mir nicht. Die Welt braucht viel mehr Menschen mit einem begnadeten Waffelschaden.
    .
    Frivolitaet, Subversivitaet, Dekadenz sei’s Panier. Freut euch jetzt, denn nach der Apokalypse treiben die ueblichen Spiesser an die Oberflaeche.
    .
    (Nachbarin, gebt Ihr mir ein Schlueckchen aus Eurem Flaeschchen?)

  60. Lieber Don,
    ich weiß, ich...

    Lieber Don,
    ich weiß, ich weiß, das war mehr für JR-42, damit er die Freistellung seines eigenen Kommentars richtig einordnen kann.

  61. @ThorHa
    .
    Klicken Sie da...

    @ThorHa
    .
    Klicken Sie da drauf:
    .
    –> http://j.mp/tJx7R8 <--- . und schon sind Sie in meinem Wohnzimmer! Fühlen Sie sich wie zu Hause! . Gruß

  62. Lola... who?
    .
    Dann allemal...

    Lola… who?
    .
    Dann allemal lieber recycelte Bettwäsche:
    http://www.annlint.de/annlint/Dirndl.html
    (Auch wenn ich kein Dirndl-Fan bin.)

  63. Ok, wieder was gelernt. Dachte...
    Ok, wieder was gelernt. Dachte immer Lodenfrey hätte auch was mit seinem Namen zu tun und ist erst seit neuestem Universalbekleidungsgeschäft.
    Naja, bei der Habsburg Kollektion kann man bei falscher Kombination aber schnell mal einen „Jörg Haider Look“ bekommen. Und Lola Paltinger, ist doch eher ein Laden bei dem Bayerspielerfrauen ihren Wiesnlook kaufen.
    Doch zu EdMaier wenn man sowas mal kaufen möchte. Aber da hab ich noch einige Jahre Zeit….

  64. cher Filou, gerne, einen...
    cher Filou, gerne, einen ganzen teich von calvados, wenn sie mögen. x.o., selbstverständlich.
    .
    lieber, geschätzter gastgeber, *grossräusper* bei ihrem herstellerbashing verfrachten sie sich m.e ganz massiv in das ansonsten recht kleine fettnäpfchen. entzücken habe ich stets ausgelöst mit meinen verkleidungen… ts.

  65. Schweizer Heimatwerk - im...
    Schweizer Heimatwerk – im Geschäft in Zürich habe ich einmal einen Scherenschnitt von Nelli Naef gekauft – zum stolzen Preis von
    Fr735.–. Typisch schwyzerisch.
    http://www.nufnuf-art.ch/info_artgallery_naef_nelli.htm

  66. Ach ja der Lodenmantel, ich...
    Ach ja der Lodenmantel, ich gestehe, ich habe einen (und seit meiner Münchner Zeit einen Janker). Als Kind hatte ich übrigens Kniebund – Lederhosen und in der Münchner Zeit haben mich nur die stolzen Preise und die Überlegung, sie nur bei den falschen Veranstaltungen tragen zu können, davor bewahrt wieder welche zu erstehen.
    .
    Wenn Sie preiswerte Versionen guter Qualität haben wollen, die großen Jagdausstatter (die aus Franken wie der mit der Kette) haben so etwas auch in Eigenmarke bei der Preis-Leistung durchaus stimmt.
    Auf dem entsprechenden Hut habe ich allerdings die Borsten ( jagdlich „Federn“) von der Wildsau, nicht etwa Fasan.

  67. Darf ich fragen - was haben...
    Darf ich fragen – was haben die Bayern und die Oesterreicher gemeinsam?

  68. GORBATSCHOW!!! Mannomann. Der...
    GORBATSCHOW!!! Mannomann. Der hat Cohones!
    .
    @Don: BrandEins habe ich gestern in der Print-Ausgabe gekauft, sah spannend aus, heute abend weiß ich mehr. Übrigens hatte das SZ-Magazin – kein Kommentar, bitte – letzten Freitag 10 Beispiele für die Abkehr von der schnellen Karriere-Welt: selbstgebackene work-life-balance auf kulinarischem Feld.

  69. Der Loden als...
    Der Loden als Society-Statement:
    .
    Die sehr unterhaltsame Arbeitswelt-Kolumne „Wie war dein Tag, Schatz?“ der FAZ: Ein gestresster Manager will endlich mal wieder etwas selber wuppen, geht in einen Elektronikmarkt – und findet sich wieder unter lauter Fleecejacken-Trägern!
    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/wie-war-dein-tag-schatz/kolumne-unter-fleece-pullis-11491882.html
    .
    Was macht nach dieser offensichtlichen Trendumkehr! denn jetzt Blackstone mit seinen 700 Millionen für Jack Wolfskin? Bei einem Jahresumsatz von 300 Millionen Schulden über 500 Millionen einer Gesellschaft auszuladen…

  70. @fionn
    .
    Eine Grenze und die...

    @fionn
    .
    Eine Grenze und die Jesuiten.

  71. @jean-jacques
    .
    zuerst dachte...

    @jean-jacques
    .
    zuerst dachte ich, sie meinen Gorbis damaligen Hut, der wirklich gut zu einem Lodenmantel gepasst hätte.

  72. verehrter Don,
    danke für den...

    verehrter Don,
    danke für den link zu den Biedermeier-Spenzerln!
    http://www.trachten-informationszentrum.de/augen_machen/sammlerstuecke/schalkkasettl/05/01291.htm
    .
    liebe muscat,
    einkaufstipp Wien, falls Sie was aus Wolle oder Loden möchten: Gexi Tostmann
    in der Schottengasse/bzw Stiegenaufgang zur Mölkerbastei neben dem Geschirrgeschäft,
    http://www.tostmann.at/
    Jagdgeschäft Kettner in der Plankengasse hat eher , nun ja, neo-Trachtiges,
    aber nicht die gaanz wilde Sorte.
    .
    Ich selber hab und trag Barchent-Winterdirndl, Janker, Wetterfleck aus Loden,
    und lederne breeches (zig Jahre alt, mit Handschuhseife waschen) und im Sommer ein Hitzgwandl – schön verblichen von vielen wunderbaren Sommern.

  73. Na endlich! Das hat aber...
    Na endlich! Das hat aber gedauert!
    .
    http://j.mp/tJx7R8

  74. Na Ja, wer`s mag. Leider hab...
    Na Ja, wer`s mag. Leider hab ich noch keine doppelt-konische Körperform – und/ oder das adäquate Alter -, die ich unter dem Mäntelchen verdecken könnte. Und mit den China Sweat Shops stimmt natürlich. Nur gilt das auch für PC, notebook etc. Kann man sowas nich mal in hierzulande herstellen: Das nachhaltige notebook unterm Weihnachtsbaum sozusagen. Bei Automobilen geht das doch auch.

  75. Vielen Dank fuer die Hinweise...
    Vielen Dank fuer die Hinweise auf die Pflege der Lederhose.
    Ein Berliner: Warum jodeln die Bayern? Wenn sie morgens aus dem warmen Bett in die eiskalte Lederhose steigen, dann jodeln sie halt.

  76. Liebe Foersterliesel, vielen...
    Liebe Foersterliesel, vielen Dank für die Hinweise. Ich glaube zwar nicht, dass ich mir Loden zulegen werde, aber anschauen kann man es sich ja mal.
    Da Sie sich gut auskennen: Gibt es eine empfehlenswerte Gegend mit netten kleinen (Mode-/Accesoires-/Möbel-)Geschäften und Cafés, wo es sich schön abseits der Touriströme bummeln lässt?

  77. noch keinen Anlaß gehabt zum...
    noch keinen Anlaß gehabt zum Fremschämen heute?
    Viel Vergnügen wünscht:
    .
    http://j.mp/tJx7R8

  78. lieber HM555,

    die Jesuiten...
    lieber HM555,
    die Jesuiten gabs seit dem 16.Jh und gibts seit 1973 auch wieder in der Schweiz
    http://www.jesuiten.ch/page.asp?DH=72
    Der Jesuitenorden hat in Ostasien missioniert und sich auch früh um ein Verständnis Zen-Buddhismus bemüht.
    Wenn man sich so antijesuitisch geriert gerät man in den Verdacht Anthroposoph der altmodischeren Sorte zu sein, oder niemanden zu kennen der bei den Jesuiten im Gymnasium war . In den Verdacht des Freimaurertums gerät man heutzutage nicht mehr, denn die Freimaurer hören gern Sakralmusik und sind überhaupt recht milde geworden.
    Also, bester HM555, aufpassen, Sie wollen sich doch keine falschen Attributionen zuziehen, odr??

  79. Das Dilemma ist, wie wir uns...
    Das Dilemma ist, wie wir uns selbst inszenieren mögen, wie wir uns im Spiegel erkennen möchten.
    Da ist so was Trachtiges, wertig gearbeitet, kein Spiesserausweis wie in den 60ern, und ein stiller Protest gegen den ganzen platten Markenhype. Ein bisschen alter Bentley gegen den ganz fahrdynamikoptimierten Hightech Kram.
    Selbst Volvo gehört jetzt den Chinesen.
    .
    @Foersterliesel (4.12. 16:35). Das ist insgesamt ein bisschen das Problem, dass wir viel zu gestresst sind, die Designhoheit über unser Leben jemals aus der Hand zu geben. Es gibt kaum mehr Freiräume, in denen man nicht irgendwie erpressbar, blamierbar oder albern wäre. Vielleicht ist deswegen Sexualität so ein Drama geworden, weil wir da nicht mehr täuschen können, stylen, schön reden. Klappt. Passt. Passt nicht. Leider oft. Daher versucht man, es zu umgehen. Oder kommerziell zu institutionalisieren. Daher ist mehr der Missbrauch und der Übergriff und deren Vermeidung das Thema als Grenzüberschreitung, loslassen, fallen lassen, der ganze Sixties-Kram.
    Aber man sollte es nicht im Unaussprechlichen versinken lassen, es wäre nett, wenn aus weniger problematischer Sexualität weniger problematische Freundschaften und Beziehungen entstehen würden, als aus hochaufgeladenen Beziehungen problematische Nähe und Sexualität.
    Vielleicht in der Medienwelt mehr explizite Sexualität als Thema, die amüsant und nicht tragisch oder dämlich daherkommt, als schreckliche Formen davon, oder explizite Thematiken, die dann jede explizite Auseinandersetzung damit vermeiden.
    Wenn ich Mittwochabendunterhaltung 20:15 aus der Geschichte mache, dass eine Frau von ihrem verunglückten Mann eine Hardcore-Pornoproduktion erbt, und nicht ein nicht jugendfreies Bild auftaucht, dann ist doch etwas schief. Wenn explizite Bilder mit einer menschlichen Spielfilmhandlung zusammen kämen, wäre das doch eher ein Anfang, zu zeigen, dass auch in einem solchen Kontext Menschen am Wirken sind und nicht nur irgendwelche verzerrten Masturbationsvorlagen.
    .
    Ich finde aber Loden-Trachten Look auch sympatisch, hat so etwas nicht hierarchisch Klassifizierbares.

  80. Liebes Försterliesl,
    .
    also...

    Liebes Försterliesl,
    .
    also mein persönliches Lieblingsland ist natürlich die Zentralschweiz rund um den Vierwaldtstädter See herum, eben das war ja mein subtile, speziell auf fionn gemünzter Subtext.
    .
    Ansonsten bin ich nicht gegen, sondern für die Jesuiten, schon alleine wegen ihres Beitrags zur Entwicklung der donaudummstädtischen Wohnarchitektur.
    .
    Küß die Hand —

  81. erzherzog johann heiratete...
    erzherzog johann heiratete nicht nur vollig unstandesgemäß die tochter eines postmeisters, er trug auch das steirergewand, an sich die arbeitskleidung von holzknechten, jägern, bauern aus loden. da er seine volksverbundenheit nicht nur zeigte sondern tatkräftig bewies ist er bis heute in der steiermark populär.
    .
    auch nicht schlecht und auch noch etwas uriger; ein walkjanker aus loden, möglichst noch von einem ländlichen flohmarkt.
    (ich habe mal so ein teil auf dem feuerwehrflohmarkt in trieben/stmk. erstanden, aber das ist eine andere geschichte).
    .
    die arbeitskleidung, eigentlich ein tipp für gute qualität zu vernünftigem preis, wird eben voll auf kunstfaser umgestellt, ebenso wie die alpine sportkleidung. jack wolfskin tragen, da wo ich wohne, die rentner (immer noch besser als beigefarbene windjacke und dazu ein schwulen- ah, handgelenktäschchen) und das bin ich noch nicht. jagausrüster war da ein guter tipp, danke dafür.

  82. Wer kann einem eigentlich...
    Wer kann einem eigentlich einen Rodelpullover stricken?

  83. Das kanonische...
    Das kanonische Freischaltungsrecht ist im GG nicht garantiert. Eher werden die EU-Verträge kommutiert, ehe dieses als grenzenloses Recht in die Verfassung Einlaß findet. Der prädestinierte Bundeskanzler Helge Schneider sieht dies allerdings leider sehr wankelmütig.
    ..
    Der Loden schützt den Jäger und dessen……..Gewehrkolben.
    ..
    Die Moderne hat ein ausgesprochen gestörtes Verhältnis zu den Verhältnissen wie sie hier in diesem Blog angesprochen werden. Früher war alles viel einfacher, subtiler, gesünder und geglückter. Nehmen Sie nur mal z. B. die anonymen Bekenntnisse der Josefine Mutzenbacher. Alles eineindeutig, mathematisch sauber. Kein Larifari, Beziehungsrumgemache und so.

  84. hans meier,
    in den augen der...

    hans meier,
    in den augen der schwaben sind die schweizer so, wie die schwaben gern sein möchten. aber weil die schwaben ihresgleichen kennen und übertreibung nicht schätzen, möchten sie keine schweizer sein, weil des wär fei ibertriebe.
    .
    .
    ein neuer feudalismus muss auch entsprechende gegner haben, an denen er wachsen kann. die liberalen sind auch nicht mehr das was sie waren, die sozialdemokraten liegen im gleichen spital, das bürgertum überlegt eben, einem tegernseer trendsetter folgend, wieder mehr den lodenmantel zu tragen.
    kurzum, solange es an satisfaktionsfähigen gegnern fehlt, kann aus dem projekt neofeudalismus nichts werden.

  85. Tue Gutes und breite den...
    Tue Gutes und breite den Lodenmantel des Schweigens darüber.
    http://www.luebeck-kunterbunt.de/FM/Freimaurerloge_P2.htm

  86. Gerade wird uns in ARTE in der...
    Gerade wird uns in ARTE in der Mailander Scala live in Anwesenheit des italienischen Staatspräsidenten ein riesengroßer Spiegel vorgehalten: „Don Giovanni!“…sie wehrt sich momentan singend….

  87. ...die schönen Erwartungen,...
    …die schönen Erwartungen, die die deutsche Regierung und Opposition an die Chancen der Eurokrise hatten, scheinen sich nicht zu erfüllen.
    .
    Die Erinnerung unserer Nachbarn an die deutschen Kriege scheint lebendiger, als die
    deutsche Sehnsucht nach einem neuen Wilhelminismus.

  88. Lieber Don,
    danke für die...

    Lieber Don,
    danke für die letzten drei Blogs.
    Wein trinkt man, (ich mag die älteren spanischen roten) darüber zu lamentieren, habe ich schon immer für affig gehalten.
    Mit dem Musikblog kann ich nicht, es sei denn, da käme mal was Zeitnahes.
    Ich habe alles gelesen, auch alle Kommentare,
    war aber nicht in der Lage selbst zu kommentieren, wg.
    1. Hamsterrad (da bin ich hier im Blog wohl sehr alleine)
    2.Renovierung (Sohn ist jetzt wirklich in eigener Wohnung)
    3.Trauer (dazu gleich mehr)

  89. die schumacher angela in...
    die schumacher angela in penzberg, die zeigt ihnen, wie das geht, lieber don/20.01 u.
    .
    über stajan sind sie noch nicht hergezogen. bunt, die ärmel zu kurz, um die körpermitte viel zu viel spiel.
    .
    escada-trachten sind peinlich, das ist klar.
    lola entstammt einem industriemetropölchen am rhein, und hat deswegen vermutlich lediglich einen blick von aussen unter lässiger umgehung der traditionen der trachtenschneiderei, mei, doch hat sie aber in ihrer anfänglichen phase ein paar hübsche stücke entworfen. die reichlich unbequemen glitzerblüschen aus kunstfaser jedoch sind nicht für den wochenmarkt gedacht, es sei denn, man wollte dem bürgermeister einen herzinfarkt spendieren, sondern für etwas exaltiertere festivitäten, zu denen manches weibsbild, das man dame nicht zu nennen sich getrauen mag, auch schon mal shorts mit hirschhornknöpfen trägt, und deswegen seit drei wochen hungert.
    .
    chacun a son goût., und zuweilen keinen spiegel.

  90. mediensegler, ein wenig...
    mediensegler, ein wenig Abwechslung tut gar nicht so schlecht, und ich mag es, wenn ich mal eine Woche nichts schreiben muss – dann habe ich mehr Ideen.
    .
    donn laure, wie oben schon erwähnt: Habsburg ist in meinen Augen eine Ausgeburt schlimmster Art, ich könnte wochenlang darüber herziehen. Vielleicht mache ich nächste Woche ein Follow Up mit den schlimmsten Rottacher Danebengriffen, da muss man einfach nur die Strasse entlang gehen. ich finde, wenn etwas gezwungen werden muss, um etwas Neues herzugeben, sollte man es einfach nicht machen.

  91. Meine Katze Meryll, Halbsiam,...
    Meine Katze Meryll, Halbsiam, Ihres Zeichens Menschenbesetzerin,
    Abenteurerin und subversive, lautstarke aber liebenswerte Terroristin,
    frönte vorige Woche noch abends Ihrer Lieblingsbeschäftigung,
    dem stundenlangen Bauchliegen auf mal weiblichen, mal männlichen Dosenöffnern,
    nah, sehr nah am Gesicht, also eher Brustkorb auf Brustkorb,
    die langen, sehr langen Pfoten links und rechts am Hals,
    das ganze untermalt von einem sonoren Schnurren,
    und einem Blick so tief wie der Pazifik,
    ab und zu unterbrochen von einem leicht chinesischen Grinsen,
    eine Stimmung, für uns alle selbstverständlich, nichts besonderes,
    weil immer da.

    Jetzt leider nicht mehr.

    Der nächste Morgen, Wohnzimmer vollgekotzt und bekackt,
    Katze nicht auffindbar, nach langem Suchen
    unter dem Kaminofen ein Häufchen Elend,
    Tierklinik, Infusion, dann nachmittags der Anruf, sie hat es nicht geschafft.
    12 Jahre, ein bisschen wenig, nicht wahr.

    Sie fehlt. (Auch unserem Kater)

    Filou, ich fühle mit Ihnen,
    ich weiß, wovon Sie reden.

  92. nun, lieber don, trachten sind...
    nun, lieber don, trachten sind dies, was sie kritisieren, doch gar nicht mehr, sondern vielmehr reminiszenzen an trachten, die als altehrwürdige tracht m.e. an leiber der jeweiligen ethnie gehören. ihnen zum beispiel steht das, und sie dürfen das mit der besten berechtigung auch tragen.
    für die anderen… bleibt anderes, denn sonst ist man wirklich im fasching.
    so gesehen…
    .
    ceterum, wenn sich meine wenigkeit in echter bayerischer tracht fortbewegen würde, so täuschte dies über meine wahren umtriebe und die schwarze seele ziemlich gut hinweg, da ich darin sowohl recht hübsch wie auch sehr bürgerlich aussehe, und zudem ausser einem bisschen holz so gar nichts für das mieder mitbrächte, rehbraten mit knödeln zum trotz.
    .
    auch eine gute henne wird nicht fett.

  93. The Great Artiste
    07. Dezember...

    The Great Artiste
    07. Dezember 2011, 19:20
    Ich habe hier im Blog mit Filou schon über Teppichjacken diskutiert,
    und bin als junger Mann mit Indienhemdchen rumgelaufen,
    aber mittlerweile tendiere ich in dieser

  94. cher Filou, lieber...
    cher Filou, lieber mediensegler, sie beide im schmerz vereint – mein herzlichstes beileid.
    an so ein tierchen kann man sich wirklich gewöhnen…

  95. aber fühlen sie sich...
    aber fühlen sie sich getröstet, so mancher ist mit einer meise geschlagen, und das dumme ist nur, dass nicht wenige sie mit ins grab nehmen.

  96. liebe muscat,
    der ganze erste...

    liebe muscat,
    der ganze erste Bezirk hat viele, viele interessante Geschäfte,
    etwas mehr bobo/loha sind der 7. Bezirk, aber auch der 8. Bezirk und im 9. Bezirk das Viertel um die Servitengasse, im 6. Bezirk die Gumpendorferstraße, der Naschmarkt und die Kettenbrückengasse.
    .
    lieber Don,
    Wollpullover von einer Schäfereigenossenschaft
    http://www.finkhof.de/de/Erwachsene/Oberbekleidung/Pullover/Jura-Troyer::1131.html?XTCsid=2eff91a68c89b23d0c15474143a7554f
    die machen übrigens auch Sachen aus Loden in schlichten, klassischen Schnitten
    http://www.finkhof.de/de/Erwachsene/Oberbekleidung/Jacken/Lodenjacke::105.html?XTCsid=2eff91a68c89b23d0c15474143a7554f

  97. lieber The Great Artiste, dass...
    lieber The Great Artiste, dass man mehr den missbrauch thematisiert, könnte dem umstand geschuldet sein, dass es ungeheuer schwer ist, über sex zu sprechen, und es leichter ist, über verbrechen zu sprechen, denn da liegt es auf der hand, was moralisch ist, und was nicht.
    selbst geübte autoren haben probleme bei der darstellung entsprechender szenen.
    .
    über sex zu sprechen bedeutet m.e. nicht, sich in den medien über spielzeuge auszubreiten oder über soziologische betrachtungsweisen (zum beispiel nichtssagende statistiken aufgrund von antworten, die im rahmen der sozialen erwünschtheit gegeben werden), und im küchenradio unsägliche sendungen zu inszenierten problemen von etablissements und deren gäste zu verfilmen.
    .
    vielmehr wäre ein schritt in diese richtung getan, wenn man sich selbst erkennen würde, um danach einen anderen zu erkennen.
    ganz wichtig erscheint mir das element, den anderen primär als menschen, mit gefühlen, wünschen, zielen zu sehen – und nicht allein als gattungsbegriff mann resp. frau, mit den mitschwingenden, klischeehaften annahmen dessen, was ein mann resp. eine frau sei oder zu sein habe.
    wenn zwei solche klischees aufeinandertreffen, kann man das unglück schon heraufziehen sehen, je nach anspruchs- und intelligenzgrad der betreffenden mehr oder weniger deftig.
    .
    meiner meinung nach sollte man von beginn an in betracht ziehen, dass die erste, primär hormoninduzierte begeisterung nach einigen jahren sich gewandelt haben wird, und dann bleibt die frage, was menschen in einer partnerschaft zusammenhält. kinder sollten nicht dafür herhalten müssen.
    freundschaft – wäre dies nicht die basis aller liebe?
    .
    nebenbei gesprochen dürfte dies heutzutage niemanden auf der suche davon abhalten, zwischenzeitlich ein wenig spass zu haben, mit menschen, die man gerne hat, und wenn es dann nach zwei, drei jahren passt: schön. und wenn nicht: auch gut, dann hat es eben nicht gepasst, was soll daran schon schlimm sein.
    dies würde ich vorziehen gegenüber einem imaginierten modell von einem möglichen partner, dem man erst einmal begegnen muss, und das dergestalt idealisiert ausfällt, dass die realität der phantasie nicht das wasser reichen kann.
    .
    im meinem freundeskreis gibt es nicht so selten beziehungen, die leider über die ersten jahre der verliebtheit nicht hinausreichen.
    .
    dies ist schade, denn das glück einer längeren beziehung besitzt seinen charme, doch, doch, durchaus.

  98. donna laura
    07. Dezember 2011,...

    donna laura
    07. Dezember 2011, 22:04
    Danke für die Anteilnahme,
    Meisen wird es demnächst in unserem Garten wieder vermehrt geben ;-)

  99. @Donna Laura (07. Dezember...
    @Donna Laura (07. Dezember 2011, 22:05) ich liebe meinen Vogel, ts.

  100. Grand Guignol 07. Dezember...
    Grand Guignol 07. Dezember 2011, 20:15
    Interessanter Link, kunterbunt.

  101. heute erschütterte ein...
    heute erschütterte ein spitzer schrei aus manneskehle unsere burg: gary bekam eine hose auch unter zuhilfenahme schlimmster verrenkungen nicht mehr zu. zugegeben eine enge jeans, doch klaffte die knopfleiste anklagend so weit wie die schere zwischen reich und arm auseinander, und gab à contre-cœur den blick auf ein flaches bäuchlein frei.
    vermutlich waren die köstlichen kekse schuld, es lockte wohl der innere schweinehund zu oft mit guten tropfen und einem gemütlichen fauteuil am kamin, die füsse gewärmt vom pointevin.
    .
    ich werde ihm loden empfehlen.
    .
    das wird ihn sicher befeuern.

  102. @donna laura: wer will schon...
    @donna laura: wer will schon einen großen ungehobelten Klotz vor der Hütte stehen haben, wenn er auch ein wunderschön gemasertes, wohlgerundetes KIrschbaumdöschen auf dem Nachttisch haben kann?
    Schön formuliert.
    @mediensegler: Mit dem Hamsterrad und Renovierungen kann ich gut nachfühlen, komme auch kaum zum Nachlesen der Beiträge und nur zu recht uninspirierten Schnellschüssen an eigener Senfbeigabe, auch wenn ich gerne ein wenig intellektuell anspruchsvoller süffisant wäre.
    .
    Aber das runde Ding mit den Sprossen muss sich ja weiterdrehen, damit die Backen voll werden mit den Kerbtieren und Körnern und was die Viecher sonst so begrenzt leckeres als Futter fressen…

  103. Lieber Don: wunderschön!...
    Lieber Don: wunderschön!

  104. cher Filou, soso, schön, sie...
    cher Filou, soso, schön, sie lieben ihren vogel.
    .
    vor jahren las ich einmal in vorbereitung einer sommerfrische in asiatischen gefilden, dass dort die alten herren des dorfes auf den bänken vor ihren häusern sässen, „caressing their cocks“*…
    .
    .
    —–
    * hello fionn, soviel zum übersetzungscomputer. über ihre verspeiste ‚gebratene lampe‘ habe ich herzlich gelacht.

  105. lieber The Great Artiste,...
    lieber The Great Artiste, dankesehr für das nette kompliment.
    immerhin darf meine wenigkeit mit fug und recht behaupten, am holz nichts gedrechselt zu haben. trotz der nicht gerade wenigen kinderchen trotzt es tapfer der erdschwere und weckt assoziationen an das paradies und die verführende frucht, die die schlange wissend und schelmisch zugleich bereithielt. daumendrücken!

  106. donna laura 07. Dezember 2011,...
    donna laura 07. Dezember 2011, 22:36
    freundschaft – wäre dies nicht die basis aller liebe?

    Jaha! Letzter Satz, doch,doch,durchaus.

    Aber waren wir hier nicht bei Loden und warum, oder so?

    The Great Artiste 07. Dezember 2011, 23:07
    Also, wenn schon Hamsterrad,
    dann wegen dem wohlgerundeten Kirschbaumdöschen,
    und nicht wegen der Kerbtiere.
    Wie schon Filou vorher sagte:
    Frivolitaet, Subversivitaet, Dekadenz sei’s Panier.

  107. @filou @mediensegler
    Traurige...

    @filou @mediensegler
    Traurige Neuigkeiten von Ihren Katzenmenschen, Menschenkatzen, ach egal, wer sich an wen gewöhnt hat.
    .
    Ich hab’s hier gerade noch vor mir. Nr. 5, die Chow-Dame, lebt zwar noch, aber das scheint momentan sehr absehbar, immerhin ist sie bis jetzt schon älter geworden als die Vorgänger.
    .
    Wusste garnicht, daß es vorauseilende Trauer gibt.
    .
    Es wird Zeit, daß wir andere Anwesende auf eine tröstende Calva-Spende angehen. Da fühlt sich hoffentlich jemand angesprochen, wo doch auch gerade Advent ist.
    @donna laura 23:10: Pfui. Es soll tatsächlich englische Worte geben, die nicht nur eine Nebenbedeutung haben. Ich hoffe, sie waren nicht zu enttäuscht.
    .
    @donna laura 22:56: Ihre flammende Rede zur Einnordung der Beziehungen hat mir sehr gut gefallen. Wenn bloß das Wörtchen wenn nicht wär und wenn man nach Wegräumen irgendwelcher Scherben nochmal zurück auf Start könnte, wäre es geradzu ideal und wir hätten nur glückliche Mitmenschen, selbst beim Blick in den Spiegel.

  108. "Sakko"; so so.

    Lieber Don,...
    „Sakko“; so so.
    Lieber Don, als Bürger der Mittelschicht sagen Sie es wohl so. Wenn Sie mal irgendwann auch bei uns eigengeladen werden wollen, müssen Sie diese Vokabeln ablegen…

  109. KarolaKettenhemd 08. Dezember...
    KarolaKettenhemd 08. Dezember 2011, 00:51
    Ich habe vor sehr langer Zeit mal mit meinem Sohn Nr.5 gucken müssen,
    das war ein Roboter, ich hoffe, Ihre Dame heißt Chanel.
    Und klar gibt es vorauseilende Trauer.
    Und der Spiegel ist wichtig, man muss zu dem stehen können, was man da sieht.
    Und der Typ, der immer
    und
    und wir sagt, ist bei diesem Thema noch nicht aufgetaucht.

  110. Kann man aus so einem...
    Kann man aus so einem Lodenfetzen auch ein Katzenklo sägen?

  111. Hups, hier muß man sich nicht...
    Hups, hier muß man sich nicht anmelden? Wie angenehm.
    .
    Fionns gestrige Frage könnte wohl Anlass sein, die ewige Disskussion über den genauen Verlauf der die Nordost-Militärgrenze des Balkans wieder einmal aufzugreifen.
    Manche sagen ja: Die Enss, die Enss!
    Und jetzt das:
    .
    http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/unternehmen/zerreissprobe-fuer-tiroler-loden-192568/index.do
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Gebauer_(Unternehmer)

  112. Sorry, meinte natürlich die...
    Sorry, meinte natürlich die Nord-West-Grenze!

  113. Liebe Donna Laura,
    .
    da muß...

    Liebe Donna Laura,
    .
    da muß ich mich Frau Karola Kettenhemd anschließen.
    .
    „Die freie Liebe gibt es schon
    Und zwar für Geld Prostitution.“
    .
    Was jetzt nicht heißen soll, dass die Frage der Kurtisanenerziehung für die Weiterentwicklung unserer politischen Kultur nicht zentral wäre.

  114. Wieso anmelden? Das musste man...
    Wieso anmelden? Das musste man hier noch nie.
    .
    Graf Nitz, ich bin inzwischen so alt, dass es mir egal ist, wer oder was mich sehen möchte. Diese Woche habe ich einem Weltkonzern abgesagt, davor jemandem, der meinte, Kitzbühl könnte mir gefallen. Ich habe, was ich brauche. Ich bin zufrieden.

  115. Ich grübele gerade, welcher...
    Ich grübele gerade, welcher „Weltkonzern“ seinen Sitz in Berlin hat.
    Ah!! Die Bahn!!
    .
    Da hätte ich auch abgesagt.

  116. Lieber Don, das weiss ich...
    Lieber Don, das weiss ich schon, aber jetzt fällt es mir wieder einmal auf.
    .
    Schon seit langem warte ich auf die Wiedereinführung des Majestätsbeleidigungsparagraphen, den man so ähnlich ja auch zur Schutz der Würde anderer systemrelevanter Korporationen formulieren könnte.
    .
    Was einem wirtschaftsbloggenden Sonntagsjournalisten recht ist, darf dem König von Thailand (immerhin ein richtiger, echter König, und nicht nur eine Hofschranze!) wohl billig sein.
    .
    Richtungsweisend finde ich auch die Mißachtung des Territorialprinzips. Es ist nur natürlich, dass dieser Ansatz allmählich auf der ganzen Welt, sogar in ehemaligen Drittländern, Schule macht, wie so viele andere amerikanische Erfindungen.

  117. @mediensegler
    Zur Erklärung:...

    @mediensegler
    Zur Erklärung: ‚Nr.5‘ ist nur die familieninterne Seriennummer für den Chow Nr. 5, (und es sei getrommelt und gepfiffen, sie lebt noch). Natürlich heißt sie anders, vor allem kürzer, sonst wäre es zu zeitraubend.
    .
    ‚Chanel‘ wäre ein interessanter Namensvorschlag, danke, würde den Hundgeruch aber nur unvollkommen beschreiben.
    @HansMeier555
    Bemerkenswert, was Sie so unter ‚Frei‘ verstehen. Sie Schlingel!

  118. lieber HansMeier555, es soll...
    lieber HansMeier555, es soll noch immer eine stelle vakant sein als

    kurtisane (m/w).

    .
    melden sie sich doch bei *raschelknisterpiiiiiiep*, vermutlich wird man sie auch ohne ausbildung dankbar aufnehmen – endlich einmal ein wenig abwechslung! und so süss!
    für weitere fragen steht ihnen Stefan von B-B von der abteilung für unterzuordnendes personal sicherlich gerne zur verfügung.
    .
    liebes ChainMail, das wörtchen ‚wenn‘ durfte ich für meine ehe glücklicherweise ausschliessen, denn ich schloss gary recht früh in mein herz und den bund für das leben ebenso.
    selbstverständlich wird es ihnen nicht entgangen sein, dass ich dennoch die augen für die männlichen lieblichkeiten durchaus nicht geschlossen halte, um das leben und die liebe, das glück und die poesie zu feiern.
    einen menschen aufzugeben, den ich je irgendwie ein kleines bisschen gerne hatte, dies würde ich nie tun. den blick zurück im zorn gibt es nicht, denn: man hört die signale (http://www.youtube.com/watch?v=GmkjOQCy4kE – der link ist im übrigen saukomisch)- recht frühzeitig zeigt sich meist, wenn der galan einen schlechten charakter hat und nicht gerade integer ist. so jemanden kann man ganz gut fallen lassen, bevor man irgendetwas zu bedauern sich gezwungen sieht.
    natürlich parliere ich von einer gewissen warte aus, das ist mir bewusst.
    .
    zurück zum thema:
    loden reimt sich-
    (preisfrage – vorhang bitte!)

  119. Foersterliesel, nochmals...
    Foersterliesel, nochmals danke!

  120. Es gibt nur eine echte...
    Es gibt nur eine echte Freiheit, und das ist die Freiheit von moralischen Verpflichtungen.

  121. Schluß mit lustick. Die FAZ...
    Schluß mit lustick. Die FAZ ist ein liberales Blatt. Auch ausgewiesene Kommunistinnen dürfen bei ihr sogar kommunizieren (auch so ein Wort) wo sie der gesamteuropäische Stöckerlschuh drückt.: Angst essen Seele auf, €urobonds die Finanzmittel.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/europa-in-der-krise-schluss-mit-mephistos-umverteilung-11554102.html
    ..
    DA@ : Man sollte sowieso. Das stärkt die eigene Souveränität.
    ..
    HansMeier555@: In dieser Hinsicht wäre es angebracht an uralte Bräuche aus Babylon zurückgreifen, resp. anzuknüpfen. So kämen Hoch & Niedrig, Alt & Jung einander wieder näher. Es wäre auch ein probates Mittel zur Lösung der Staats-schuldenkrise. Alle würden nur zu gern an dem frommen Werk mitarbeiten. Tag & Nacht.

  122. Donna Lauren gewidmet, der...
    Donna Lauren gewidmet, der Holden, der Guten, der Wahren, der Schönen:
    Oh Welt, oh Wonne:
    Durch die schnnebedeckten Wälder der Berge rodeln-dabei jodeln-
    an Bilder von Hodler denkend-den Leib verrenkend-Loden tragend.

  123. Sagen wir doch. Man kann mit...
    Sagen wir doch. Man kann mit vielen Dingen gar nicht konservativ genug sein.
    .
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten385.html (Einmal mehr empfohlen, ganz in Ruhe ganz anzusehen, wer es noch nicht kennt. Relativ direkter Bezug zum Schicksal der Stützen scheint gegeben. Versuchskaninchen all überall.)
    .
    .
    Wir sind übrigens mal gespannt, was tatsächlich gebaut werden wird anstelle des rosa Hauses aus dem letzten Blog. Etwas, wie es uns seine Phantasie verhie?. Oder was anderes, kluges, bewundernswertes? (Hätte er da nicht eigentlich mal hingehen können, fragen stellen, Baupläne und Absichten gezeigt bekommen? Sprachlich ungeschickt ist er doch nicht (*g*), und auch Blockaden wären nicht seines.)
    .
    Jetzt Kurs Süd. Gffls. am Wochenende unaufgeregt und entspannt Puerto Banus. Vielleicht Dinner dort.

  124. Atfent, Atfen: Ja, wos wuisdn...
    Atfent, Atfen: Ja, wos wuisdn do nocha do herinn? Ha? Du windiga Krischpi!
    Mei, i bi bschölld woarrn, i bi da Nikoluausi-konn i mein Lodänmantl ablegän?
    Koit is draussn.
    Na, jetza koa Biar, na an Lebakaas aa net, i bi fei a Fegetaria. Da Krampus kimmt aa no. Gö! Wo isn Eahna Ihra kloans Buberl? A geh, des Wuzzerl do?
    http://www.youtube.com/watch?v=eUSfViDjfwY

  125. Verstehe nicht, warum die...
    Verstehe nicht, warum die Lafos neue Gefährtin auf einmal so hochjazzen und das Exposé zu ihrer VWL-Diss (so liest sich das zumindest) abdrucken.
    Von der Stalin-Sympathisantin/-Musterschülerin zur Verfechterin der sozialen Marktwirtschaft und demokratischer Grundsätze – ein sehr weiter Bogen; was die Unibibliothek eben so hergibt. Wenn´s ums politische Überleben und um Pöstchen geht, scheint jedes Mittel recht zu sein. Also auch hier nichts Neues unter der Sonne.

  126. Dißklouschur:
    .
    Wenn...

    Dißklouschur:
    .
    Wenn HansMeier555 die Refeudalisierung und Rekatholisierung fordert, dann immer nur aufgrund der Einsicht, dass es für Europa, die Christenheit, das Abendland und damit auch für Deutschland das objektiv Beste oder sozusagen „alternativlos“ ist — nicht aufgrund kleinlicher Hoffnungen, seine eigene soziale Lage dort zu verbessern.
    .
    Auch wenn es dem gewöhnlichen Bürger, der von klein auf dazu erzogen wurde, alles und jedes immer nur unter dem Aspekt zu beurteilen, was für ihn selbst dabei herausspringen wird, naturgemäß schwer fallen muß, HansMeier555’s Haltung nachzuvollziehen — versuchen Sie es doch wenigstens.

  127. @GG:
    Ich weiss nicht mehr wann...

    @GG:
    Ich weiss nicht mehr wann das war: Der Moment, an dem ich aufhörte mir zu wünschen, dass es doch noch gelingen würde, Gregor Gysi gerichtsfest als Stasi-Spitzel zu überführen.

  128. Das mit der Refeudalisierung...
    Das mit der Refeudalisierung ist ja längst zum Allgemeinplatz geworden.
    .
    Noch vor zwei Jahren wurde man mit dieser These angeglotzt wie eine Giraffe mit zwei Köpfen und zwei Puderperücken.

  129. anmelden?...
    anmelden?

  130. Freedom of Speech –...
    Freedom of Speech – Polizei/Justiz Hessen sei Dank!
    http://www.singsing.dynip.name/vodaanon/20111206-vodafone-kuendigung-s2-anon.jpg
    http://www.singsing.dynip.name/20111029-beschlagnahem-anotated.jpg
    Schengen ist nicht Eurozone. „Arbeitsmarkfreitzügigkeitszone“ für alle aus der nicht Eurozone und die Eurozone zahlt es.
    http://www.die-addition-wenneseuchgefaellt.dynip.name/20111031-fraspa.jpg

  131. lieber HansMeier555, Stefan...
    lieber HansMeier555, Stefan von Zollern-Alb hatte zwar nicht ganz unrecht mit seiner äusserung vom 5. dezember 13.00 u, doch vergass er eines:
    .
    geldadel sticht wahren adel.
    .
    insofern dürfte er, wenn er nicht selbst angehöriger des engen zirkels des jetset ist, was nach seinen äusserungen nicht zu vermuten ist, selbst ‚Knecht, Heuerling, Verbrauchsware‘ für ‚Bluthunde‘ sein.
    vermutlich wird dies kein spass, s.u.:
    .
    schauen sie mal, was es sonst noch schauerliches bei der faz gibt.
    mei, da braucht es wahrlich keine weihnachtskekse mehr, damit ihnen die kotze geht (um beim thema zu bleiben):
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/16-wege-aus-der-krise-sorge-um-deutschland-und-europa-11552994.html

  132. geschätztes holzköpfchen,...
    geschätztes holzköpfchen, mein schüchtern entbotener dank gebührt ihnen.
    .
    johodeldödeldü,
    jodelt es
    in die gludernde lot,
    in die gludernde glut,
    in die lodernde flut,
    so jodelt ein lodenjodler in seinen loden hodler
    ein jodenlodler lodelt mit seinen-äh,
    okay,
    süsser die glocken nie klingen,
    als zu der weihnachtszeit-
    .
    muscat, your turn!

  133. Es ist verboten, die Toten mit...
    Es ist verboten, die Toten mit Loden zu verknoten.

  134. Mit einem gewöhnlichen...
    Mit einem gewöhnlichen Wollmantel kommt man nicht weit im kalten Bergwinter.
    Ich hatte als Kind eine Lodenkotze. War praktisch zum draussen rumtollen. Später hatte ich einen Lodenmantel, der wie ein Trenchcoat geschnitten war. Ein helleres grün mit rotgemustertem Futter und schönen Lederknöpfen.
    Es gibt sehr schöne Sachen aus gewalkter Wolle. z.B. bei Hessnatur. Sie haben auch was aus Rhönschafwolle, z.B. einen naturweissen Mantel. Wenn ich’s mir recht überlege, sollte ich den kaufen.

  135. Zu Ihrem FAZ-Link, werte Donna...
    Zu Ihrem FAZ-Link, werte Donna Laura:
    Wenn erstmal die Verarmung größerer Bevölkerungsteile von Wirtschaft und Politik als
    alternativlos angesehen wird, muss man sich über den Trikkle-up Effekt nicht wundern.

  136. @ HM555: Dank sei Ihnen...
    @ HM555: Dank sei Ihnen entboten für den (erneuten) Hinweis, daß Ihr Streiten für den Feudalismus rein altruistischer Natur ist.
    .
    Aber nun mal Butter bei die Fische, Hansen: Welche Rolle sehen Sie für sich nach erfolreich abgeschlossener Re-Feudalisierung: Hofmarschall oder Hofnarr? Kanzler, Kämmerer oder Komödiant? Hausmeier oder Hanswurst?
    .
    Und sage Er nicht, das sei Ihm egal. Ich für meinen Teil möchte Ihro Gnaden dann mit gebotener Korrektheit ansprechen. Allein schon wegen der Distinktion …

  137. ...nun bin ich gespannt, ob...
    …nun bin ich gespannt, ob die Rechnung von Merkel&Co die Kraft der Gegner gegen
    diese zu wenden weiter aufgeht, oder die Gegner/ Freunde auch dazu gelernt haben.

  138. Donna Laura@: In tiefer Sorge...
    Donna Laura@: In tiefer Sorge sind wir vereint, über unseren Tellerrand schauend, zusehen müssend, wie die jetzige Regierung in die glodernde Lut immer mehr funkelnagelneue, selbstgeschöpfte PIIG-€uro-Banknoten wirft.
    Die Sorge um Schland treibt uns um.
    http://www.youtube.com/watch?v=MIYfPrwRexc
    Ausserdem: Wahrer Adel sitzt in der lodernden, emphatischen Glut unserer beider Herzen.
    ..
    E.R. Binvonhier@: Sie werden doch wohl nicht etwa behaupten daß.
    ..
    Kleinstanzeigenmarkt: Erstklassige, zwölfzylindrige, garagengepflegte, schwarzgelbblackierte Doppelmoral, Hirschledersitze, Bauj. 2008, mit allem Komfort gegen Höchstgebot bei BFinmin. abzugeben,
    EU-zertifiziert.(Keine €urobonds, $ o.ä.)

  139. Der Vasall@: Das gesamte...
    Der Vasall@: Das gesamte Titel-, Kammeral-und Münzwesen samt Lehensvergabe sowie das Steuer- und Zehnteneinziehungsrecht ist mir huldvollst & gnädigst auf Lebenszeit für mich und die Meinen in ewiger Erbfolge unanfechtbar, schriftlich, mündlich, besiegelt und öffentlich beeidigt von höherem Ort verliehen worden.
    Also, worum geht es Euch mein lieber Sohn, sprecht nur ohne Zaudern und Zagen?

  140. @ Grand Guignol: So ist der...
    @ Grand Guignol: So ist der 555er Meiern also nur eins der Püppchen, die, am Faden hängend, jeder Eurer Handbewegung folgt?
    .
    Weh mir, meinem Hof und meinem Gesinde.
    .
    Zuversichtlich stimmt mich indes, dass Ihr ihm nicht die 666 zugeordnet …

  141. Mich wundert, dass ich so...
    Mich wundert, dass ich so froehlich bin.

  142. Die halten schon wieder einen...
    Die halten schon wieder einen Riesenschwung meiner Kommentare zurück, und zwar vollständig.
    Mal sehen ob Sie nicht in den nächsten Tagen ihre „Richtlinien“ noch einmal ändern.

  143. Liebe Vasallen, bleibet ruhig...
    Liebe Vasallen, bleibet ruhig Es ist doch der grosse Geist des Herrschers, welcher Eure Unvernunft die den Aberglauben fördert vor dem Elend rettet.
    Sehet, der Eine wie der Andere wird gespielt. Einmal von den Fäden einer einsamen Wahnidee gezupft, ein anderes Mal sitzt einer auf der Rechten seines Puppenspielers. Wenn die Linke das Spiel übernimmt , muss die Rechte seinem Herren das Gemächt kraulen.
    .
    Der Puppenspieler ist wichtig, nicht die Puppe. Und über dem Spieler ist der Dichter, und über dem Dichter ist nur noch der Allmächtige.
    .
    Also was sorgt Ihr Euch? Salem aleikum. Hat hier jemand mal 5 Taler für meine Kalesche?

  144. Meine Rolle im Feudalismus?...
    Meine Rolle im Feudalismus?
    — Also darüber habe ich noch nicht im ERnst nachgedacht. Tätigkeitsfelder gäbe es schon. Die öffentliche Meinung zu arrangieren würde mir Spaß machen, die demokratische Restintelligenz korrumpieren und so.

  145. Voltaire einkaufen, und alles...
    Voltaire einkaufen, und alles was Geist hat und teuer ist.

  146. Oder sagen wir mal so: Wenn...
    Oder sagen wir mal so: Wenn ich die graue Eminenz der Bankenlobby wäre, dann würde ich mir fähigere Leute besorgen.

  147. So kann ich denn mein Tagewerk...
    So kann ich denn mein Tagewerk in Ergebenheit und lodenmantellos zuende führen.
    .
    Und der Don möge alsbald ein neues beginnen.

  148. Il Principe@:08. Dezember...
    Il Principe@:08. Dezember 2011, 16:45 : S´verständlich, …und, Euer Allerhöchstenswohlgeboren, die Maitress´ de jour ist schon in Wartestellung.
    ..
    HansMeier555@: Geht mir doch mit Eurem Voltaire, unter dem Machiavell gehet gar nichts ab. Es gehet ja nicht umb den Geist, sondern um die Pauerstäschn.
    Im Übrigen, was jammert Ihr wg. Nichtveröffentlichung Eurer Einwürfe? Das sind
    halt schon beginnende feudale Allüren denen Ihr ausgesetzet seid. Bekümmerts Euch? Feudalismus ohne Zensur is nich. Pfeffer wem Pfeffer gebührt.
    Ziehet Euch unter den Loden noch einen warmen Janker, warme lange Unterhosenbeinkleider sowie ein warmes Wämslein an, es kommen lausigkalte Zeiten, seied dessen gewiss. Der Pater- Josef-Posten der Banken ist nicht vakant.

  149. ",dann würde ich mir...
    „,dann würde ich mir fähigere Leute besorgen.“
    .
    HansMeier555, und schon stünden Sie
    vor einem unlösbaren Problem :-)

  150. Der Vasall08@: Dezember 2011,...
    Der Vasall08@: Dezember 2011, 15:19 @: Sanssouci: Das possierlich große Tierlein knurret wohlverwahrt noch im Graben hinter Gittern.

  151. da habe ich etwas für das...
    da habe ich etwas für das liebe kasperl und das zauberhafte stoiberlein aufgetan, und zur erheiterung der um katzen trauernden:
    .
    oh dearest punch, but thou, contracted to thine own bright eyes,
    feed’st thy light’s flame with self-substantial fuel,
    making a famine where abundance lies,
    thyself thy foe, to thy sweet self too cruel.
    thou that art now the world’s fresh ornament
    and only herald to the gaudi spring break
    within thine own butt buriest thy content,
    and, tender punch, mak’st waste in niggarding.
    pity the world, or else this mutton be:
    to eat the world’s dude, by the grave and thee.
    .
    quelle: shakespeares sonett 1 mit einigen schreibfehehlern.
    .
    wer sie entdeckt, wird geherzt. keine ausnahmen.

  152. Oh, Loden!
    Darf ich den...

    Oh, Loden!
    Darf ich den Herrschaften meine unschlagbare Winterfunktionsmontur unterbreiten, alles Dinge, die ich vor einiger Zeit nie geglaubt hätte?
    Seidenunterhemd-Kaschmirpullover-Lodenjacke (rehbraun, mit Flaschengrün und rot gemustertem Futter, Hornknöpfen und Hirsch, wennschondennschon) bringt mich durch alles landesübliche Winterschietwetter ohne nach einer schwarzgefärbten Rolle Dämmstoff auf Ausflug auszusehen. Einfach unschlagbar und enthebt dem regelmässigen Einkaufen von Kleidung weitgehend

  153. Il Principe@: Die Schatulle...
    Il Principe@: Die Schatulle kann euch gerade noch fünef Dollares Apanasch zuweisen. In €uros reichet der Inhalt selbiger nicht mehr. Jedoch Rettung ist nah. Wenn Ihr Allerhöchstenswohlgeboren Euer unwahrscheinliches Charisma aufpolieret so werden alle Truhen sämtlicher Cities sich für Euer Majestät Wohlgefallen in Fülle öffnen. Gehet jedoch sehr fürsichtig und dosiert mit Eurem Charism umb. Geizet mit Bildern und Interviews, machet Euch rar. Man lässt die Potenz nur geheimnisvoll erahnen & altgülden aufschimmern.
    Der oberste Richter lässet anfragen ob er Euch in aller Demut & Bescheidenheit Aufwartung machen darf?
    Der Presser-und Medienverbund-Rat frägt ob Ihr die geschminkete, die relative, oder gar die ungeschminkete Wahrheit in dero Blättern, TV, IN zu sehen, hören & lesen geruhet? Die Sekurität behält alle Gegner im amtlichen Aug. Die Zensur spuret.
    Das Volk ist ruhig und schuftet emsig. Alle auswärtigen Botschafter sondern unisono Honigseim ab.
    Man erwartet ein befriedigendes, gerade ausreichendes Steueraufkommen.
    Der Preis für Tiroler Loden sei unverhofft gestiegen so heißt es von der Börs.
    Der Thronfolger, so die Amme, habe phantastisch heut Morgen in die Windeln geschissen.

  154. @E.R.Binvonhier.
    .
    Ha! Leute...

    @E.R.Binvonhier.
    .
    Ha! Leute ließen sich finden, und zwar bei der Gegenseite. Zizek oder Chomsky sind kriegen wir vielleicht nicht mehr umgedreht, aber in ihrem Umfeld gibt es mit Sicherheit welche, die man korrumpieren und abwerben kann. Nicht plump mit dem Geldbündel wedeln, sondern anfangs ganz subtil… die feudale Hofgesellschaft kann da aus einem tieferen Beutel schöpfen.
    .
    Wenn Hudson und Schirrmacher schon „… und vergib uns unsere Schuld…“ zitieren, dann darf man sich auch erinnern, wie es im Text weitergeht, auch und gerade wenn man selber ja nicht gerade der Adressat ist.

  155. lieber Hans Meier555,
    wenn man...

    lieber Hans Meier555,
    wenn man erst mal die politischen Akteure hat, braucht man keine brillianten Theoretiker mehr.
    Und was Ihren Wunsch nach Wiederaufnahme der Diskussion über die Grenze bei Mitrovica angeht: fahren Sie doch einfach hin, fact finding, mit dem Gastarbeiterbus (von hier aus) um ca. 100 Euro, eine Nacht durch, dabei können Sie schon mal alle Mitreisenden befragen, was die dazu sagen. Und dann berichten Sie uns, ja?

  156. Oh heaven, my most dearest...
    Oh heaven, my most dearest Lady Laura, we are delighted about the selection of verses.
    But darkness forges other plans:
    –*–
    The Sun was sunk, and after him the Starr
    Of Hesperus, whose Office is to bring
    Twilight upon the Earth, short Arbiter
    Twixt Day and Night, and now from end to end
    Nights Hemisphere had veild the Horizon round:
    When Satan who late fled before the threats
    Of Gabriel out of Eden, now improv’d
    In meditated fraud and malice, bent
    On mans destruction, maugre what might hap
    Of heavier on himself, fearless return’d.
    By Night he fled, and at Midnight return’d.
    From compassing the Earth, cautious of day,
    Since Uriel Regent of the Sun descri’d
    His entrance, and forewarnd the Cherubim
    That kept thir watch; thence full of anguish driv’n,
    The space of seven continu’d Nights he rode
    With darkness, thrice the Equinoctial Line
    He circl’d, four times cross’d the Carr of Night
    From Pole to Pole, traversing each Colure;
    On the eighth return’d, and on the Coast averse
    From entrance or Cherubic Watch, by stealth
    Found unsuspected way. There was a place,
    Now not, though Sin, not Time, first wraught the change,
    Where Tigris at the foot of Paradise
    Into a Gulf shot under ground, till part
    Rose up a Fountain by the Tree of Life;
    In with the River sunk, and with it rose
    Satan involv’d in rising Mist, then sought
    Where to lie hid; Sea he had searcht and Land
    From Eden over Pontus, and the Poole
    Mæotis, up beyond the River Ob;
    Downward as farr Antartic; and in length
    West from Orontes to the Ocean barr’d
    At Darien, thence to the Land where flowes
    Ganges and Indus: thus the Orb he roam’d
    With narrow search; and with inspection deep
    Consider’d every Creature, which of all
    Most opportune might serve his Wiles, and found
    The Serpent suttlest Beast of all the Field.
    Him after long debate, irresolute
    Of thoughts revolv’d, his final sentence chose
    Fit Vessel, fittest Imp of fraud, in whom
    To enter, and his dark suggestions hide
    From sharpest sight: for in the wilie Snake,
    Whatever sleights none would suspicious mark,
    As from his wit and native suttletie
    Proceeding, which in other Beasts observ’d
    Doubt might beget of Diabolic pow’r
    Active within beyond the sense of brute.
    („Paradise lost“ by John Milton)

  157. @donna laura (22:36): uiuiui!...
    @donna laura (22:36): uiuiui! Ja sicher, man sucht eine gewisse Solidität. Und viele werden dabei unglücklich.
    @Graf Nitz: Sie wollen einladen?
    @HM: gut, daß Sie den Südosten im Blick behalten. Ich drücke der Lodenfirma die Daumen, daß das noch gut geht. (17:15) Ach, die haben auch fertig.
    @BinVonHier: Widerstand, Einigeln, in die Länge ziehen. Und hoffen, daß was von oben kommt…

  158. @icke: das ist immer noch...
    @icke: das ist immer noch nicht warm genug für echte Frostbeulen.

  159. Der Hofmarschal HansMeier555...
    Der Hofmarschal HansMeier555 verkündet ex cathedra mit Pauken und Drommeten:
    Der Tegern-und der Chiemsee sowie Berchtesgaden incl. See sind ab Übermorgen für den gesamten Plebs ohn Ausnahm mit einem cordon sanitaire von 25 km für immer gesperrt. Die Autobahn wird über Bad Reichenhall umgeleitet.
    Wer zuwiderhandelt kommt in´n Turm mit abgestufter Frist bei Mc-Donald-Kost ohne Salat, Vegetarisches ausgeschlossen.

  160. Die Südostgrenze des Balkans...
    Die Südostgrenze des Balkans ist immer noch der Bosporus.
    Oder so.

  161. Glaub nicht, dass die Frage...
    Glaub nicht, dass die Frage nach den Balkangrenzen unter Gastarbeitern ein Reizthema ist. Das ist mehr so ein Ding zwischen Bayern und Franken.

  162. Liebes...
    Liebes Försterliesl,
    Theoretiker braucht man wirklich nicht mehr, aber doch sehr wohl Vorzeigeintellektuelle, Spindoctores, aber auch Verfasser anonymer Schmähschriften, ferner Autoren von politisch erwünschten Opernlibretti bis runter zum Schmierentheater. Und Theologen wohl auch.
    .
    Hach! Und diese Gurkenmannschaft veröffentlicht eine Schnullirezension, während Sarah Wagenknecht im Feuilleton zur Revolution ausruft. In meinen Augen grenzt das schon an Desertion. Feigheit vor dem Feind!
    .
    Derzeit kann sich die Bankenpropaganda auf nichts mehr stützen als nur auf den typisch bürgerlichen Zwang zur Selbsttäuschung, der v.a. in betretenem Schweigen zum Ausdruck kommt.

  163. lieber HansMeier555,
    richtig,...

    lieber HansMeier555,
    richtig, betretenes Schweigen. Reicht ja.
    Gebraucht werden Anwälte (die gern mit Medienklagen für den Klienten ihr eigenes Honorar sichern), und der Justizminister, denn bei uns (anders als bei Ihnen) sind Staatsanwälte weisungsgebunden.

  164. Bosnien - das ist doch auch...
    Bosnien – das ist doch auch Balkan? Fing da nicht die ganze Geschichte an?
    Von wegen – die Europäer wären nicht mal in der Lage ihren Hinterhof in Ordnung
    zu halten; ohne ihren großen US-Bruder sind sie hilflos.
    Wie sieht es heute dort aus, man hört so wenig?

  165. ist schon witzig, welche...
    ist schon witzig, welche finanziellen nichtexistenzen sich immer wieder zu wort melden, wenn davon die rede ist, REICHE so zu besteuern, daß zumindest die automatische und unausweichliche umverteilung von nichtbesitzenden zu besitzenden ausgeschlossen wird. diese unterschwellige hoffnung, mit den paar angesparten kröten doch eines tages mal den großen reibach zu landen! und da wird sich schonmal vorsorglich aufgeregt, damit auch ja keiner auf die idee kommt, reichensteuern einzuführen, kurz bevor man die milliarden mit seiner pachttoilette auf kosten von hartzvieraufstockern zusammengekratzt hat. insofern ist der feudalismus wirklich eine erstrebenswerte ordnung, weil er einfach jedem seine schicksalhafte, unverrückbare soziale stellung zuteilt und nicht mehr jeder hungerleider sich in den wahn hineinsteigern kann, durch windige tricks eines tages vielleicht doch mal ganz oben mitspielen zu dürfen.

  166. Doch es gibt eine Lodenweberei...
    Doch es gibt eine Lodenweberei im Zillertal. Mit alten Webstühlen. In der Nähe von Stumm. Leider habe ich vergessen genau wo. Bin zweimal vom Tegernsee aus mit dem Fahrrad dort gewesen und habe mich jedesmal durchgefragt…
    Gegen Kälte draussen ist mir High Tech trotzdem lieber.(bevor jemand auf die falsche Idee kommt.)
    Auf die Danebengriffe der Trachten in Rottach freu ich mich schon. Wäre es möglich diese um Frisuren und Fahrzeugtypen zu ergänzen?

  167. Der neue Reißer, exclusiv:...
    Der neue Reißer, exclusiv: „Wie uns Ökonomen vom Dunkel hinters Licht führen“
    (Bei Abnahme von 100 Stück à 20,50 € ein Loden-T-Shirt gratis, bei Abnahme des Buches „Vorerst gescheitert“ von 100 Stück à 1,50 € ein Dauerluscher gratis)

  168. Liebe Donna Laura:"world's...
    Liebe Donna Laura:“world’s dude“: den Dude würd ich gerne kennenlernen. Vor allem wenn ich dann geherzt werde.

  169. Ich mein, im Zillertal sind...
    Ich mein, im Zillertal sind sogar mehr als einer. Auf David Kreutner bin ich mal bei einer Recherche gestosse, aber das ist wohl nicht der einzige, gerade weiter hinten hat sich vieles erhalten. Ansonsten gibt es auch einen Lodenhersteller in Dietramszell zwischen Bad Tölz und Tegernsee (was man alles an Themen machen könnte….)

  170. Ach so, und was Rottach...
    Ach so, und was Rottach angeht, muss ich – leider – die Persönlichkeitsrechte achten. Aber wie Betonfrisuren aussehen, weiss man vermutlich. Auf einen Livebericht vom Neujahrsdinner im Nachmayr am See wird man aber verzichten müssen. Ich mache vieles. Aber nicht alles.

  171. Nur zur Info: Drüben wurde...
    Nur zur Info: Drüben wurde immer noch nichts freigestellt.

  172. Don Carlos, die Frage ist, was...
    Don Carlos, die Frage ist, was man als „reich“ bezeichnen möchte. Die sog. Geldmillionäre, von denen Wagenknecht spricht, sind in ihrer Mehrzahl auch nur arme Würste, die wenig oder nichts tun können, oder im Gegenteil: Weniger als nichts. Denn wohin mit diesem Geld? Was immer sinnvoll schien, ist jetzt überteuert. Eine Reichensteuer wäre für diese Klientel ein kleineres Problem als ein Währungscrash. Nur ganz oben sieht es anders aus.

  173. Für HansMeier555 und seine...
    Für HansMeier555 und seine feudalen Allüren,
    lodenfrei, weil aus dem Osten, aber westlicher als Tegernsee:
    http://tinyurl.com/7jevf6k
    Mehr Demut bei der Einreichung von blog-Kommentaren an den blau-gelben Hofstaat!

  174. Don Carlos@, auch der...
    Don Carlos@, auch der Feudalismus kann die menschliche Phantasie nicht zügeln. Die
    jeweils Reichen werden diese Art Verteidigungsarmee immer füttern.
    Dazu kommt noch die Kiste vom Gefreiten zum größten Feldherrn, vom armen Poeten zum millionenschweren Bestsellerautor, der einsame Tüftler und die Welt umstürzende
    Entdeckung etc. – eine lange Liste – seufz!
    .
    Wir sind hier in Europa.

  175. @HansMeier555: Spindoctores...
    @HansMeier555: Spindoctores arbeiten schon, und geben Verfassern anonymer Schmähschriften den besten Sendeplatz, heute in der Tagesschau, die erste Meldung:
    „gegen Banken, Bankiers, Zecken und Blutsauger“.
    Diese Worte blieben unkommentiert, Schnitt, zweite Meldung:
    EU-Krisengipfel in Brüssel.
    Wie bringt man Meinung unter das Volk?
    http://tagesschau.de/inland/ackermann226.html

  176. Und so drehen wir uns in den...
    Und so drehen wir uns in den kurzweiligen Kreisen, schlagen unsere poetischen Pirouetten, und warten ab. 1914, 1923, 1932,1947…
    WAS wird passieren? Heftig? Harmlos?
    Wenn man bei der UBS England schon über Gold, Schusswaffen und Konserven als Anlagetip sinniert, wenn Sarah Wagenknecht durchaus ernstzunehmende Wirtschaftsweisheiten in der FAZ publiziert, statt hölzern von der DDR zu schwärmen, dann ist schon irgendetwas hässliches im Gebüsch versteckt…
    Was passiert, wenn die ganze famose Kreditknete einfach mal wirklich wirklich alle ist? Nada. Niente.
    So richtig kann sich das keiner vorstellen. Will man irgendwie auch nicht. Alle werden von kirchlichen Tafeln ernährt. Tauschwirtschaft. Selbstversorgung. Strassenraub. Kein Diesel. Kein Strom? Kein Wasser? Keine Krankenversicherung?
    Hoffen wir mal, dass zur Vermeidung solcher Szenarien nicht irgendeine notverordnende Autorität im Namen unseres Aller Besten sich aufschwingen wird.
    Frivolitaet. Subversivitaet. Dekadenz. Hoffe dass einem dass nicht in ökosozialen Totalitarismen ausgetrieben wird, die die Trümmer des Neoliberalismus und kirchturmperspektivistischer Politzwerge wegräumen müssen.

  177. Also, liebe KarolaKettenhemd,...
    Also, liebe KarolaKettenhemd, es war sehr einfach mit der Katze. Ihr Ende war bereits voriges Jahr abzusehen; die Hinterbeine wurden schwaecher, dadurch konnte die charmante Gestik der Vorderpfoten nicht mehr wirken, taub war sie seit Jahren. Sie reduzierte ihr Leben auf das sozial Vertretbare. Sie schlief, sie frass, sie ging brav auf’s Kisterl, sie freute sich, wenn ich ins Bett kam-und sie protestierte, wenn ich sie nach oben trug, um ihr in mein Zimmer zu helfen.
    Vorige Woche half ihre Tapferkeit nicht mehr, sie konnte nicht mehr laufen.
    Ich nahm sie wie eine gute Freundin in den Arm, der Arzt gab ihr eine Spritze. So ging sie voll Vertrauen in mich dahin.
    Wir waren nicht aneinander gewoehnt, wir waren dicke alte zaertliche Kumpel.
    .
    Nachtrag: Die Katzenhaarallergie ist jetzt weg.
    .
    Prosit! Auf’s Himmelreich.

  178. The Great Artiste, naja, die...
    The Great Artiste, naja, die Frage ist im Moment: kann man mit 27 oder 17 Regierungemm die teilweise massiv korrupt (Griechenland) oder Handlanger der Bankster (England, Irland) sind, eine ordentliche, gerechte Lösung finden? Ich glaube das eher nicht, viele andere wohl auch. Und dazu halt noch eine europäische Notenbank, die alle Prinzipien über Bord wirft. Nun. Da stehen wir. Was soll da gut gehen und warum?

  179. an sich ist es doch egal, ob...
    an sich ist es doch egal, ob jemand reich ist, sich für reich hält, arm ist oder sich für arm hält. es ist ein überflüssiger kampf zwischen zwei ansichten. neoliberale wie sozialisten meinen, über die richtige verteilung des geldes bestimmen zu müssen und der jeweils andere habe dafür die steuern zu zahlen. es geht jeder seite um die bereicherung der eigenen klientel. dabei ist es recht simpel: der staat hat lediglich die aufgabe, für die äußere und innere sicherheit seiner angehörigen unter deren tätiger mithilfe zu sorgen sowie die soziale absicherung über ein grundeinkommen, das für alle gleich ist und vor dem totalen untergang infolge arbeitsunfähigkeit schützt. allerdings nicht über verbrauchssteuern oder steuern auf arbeit finanziert, denn der verbrauch ist wichtig für die wirtschaft und arbeit ist unverzichtbar. für die kosten hat jeder mit demselben prozentualen anteil seines vermögens aufzukommen, vermögende eben mehr, arme eben weniger. denn das sammeln von vermögen entzieht dem kreislauf das benötigte geld und muß deshalb sanktioniert werden. wer sein geld nicht sammelt und immer wieder in den kreislauf gibt und so anderen einkünfte aus arbeit ermöglicht, muß nicht sanktioniert werden. doch weil jeder meint, eine noch so vage chance auf reichtum haben zu müssen, wird es so nicht kommen. lieber eine vage chance für jeden einzelnen als eine große chance für alle.

  180. @Filou / @ Mediensegler
    Ich...

    @Filou / @ Mediensegler
    Ich fuehle mit Ihnen
    Egal ob Hund oder Katze, es ist immer wieder ein schmerzhafter Einschnitt!
    .
    @Don Alphonso
    08. Dezember 2011, 21:22
    Loden trag ich eigentlich nur noch, wenn ich oberhalb vom Gotthard bin.
    In der Schweiz hab ich sowas uraltes von Lodenfrey noch im Schrank, PETA-Leute, bitte weghoeren, mit feinstem Maihamsterfutter.
    Im Deutschland der 80er trugen den Lodenmantel an den Unis die Jura-Studenten, hab ich mir sagen lassen , sozusagen als Uniform,(aber ohne Hamster)!
    Hier unten bei uns geht sowas von der Farbe her nicht!
    Gruen traegt hier die Muellabfuehr!
    Aber zum Untendrunter hab ich neulich was schoenes gefunden und werd es demnaechst auch kaufen:
    http://merz-schwanen.com/en/button-facingshirts/
    Das spart mir den Weg zu Brooks-Brothers.
    .
    Zum Schluss der Kalauer des Tages:
    „Was traegt die Wagenknecht unter ihrem Lodenmantel? Dumme Frage,
    das Capital natuerlich!“
    Naja, nicht der Beste, kam so aus dem Bauch…

  181. lieber don, vermutlich hofft...
    lieber don, vermutlich hofft The Great Artiste, dass die krise, wenn sie knallt, leise knallen und wirkungslos verpuffen möge, mit möglichst wenigen greifbaren veränderungen zum negativen hin. wer wünscht sich das nicht, nun, da man der krise in ihr triefäugiges angesicht blickt.
    .
    wer über persönliche auswege aus der krise sinniert, kommt nicht ganz umhin, zwischen den polen von realitätsprüfung und paranoia zu flottieren, was mit der virtualität im sinne von nichtgreifbarkeit, nichtprüfbarkeit durch den einzelnen zusammenhängen mag.
    .
    am ende möchte man sagen können, dass es eine kleine, alberne paranoia war, die dafür sorgte, dass man neben die konserven auch die munition einlagerte…
    .
    das ding wird an die wand fahren, soviel zur redundanz. das spannende wird sein, wie es danach weitergehen wird, wer – im bürgerlichen spektrum, nicht im ohnehin freien jetset – verliert und wer auftrieb haben wird.
    .
    was meinen sie, geschätzter gastgeber, wie frei wird das internet noch sein?
    und wird dies in den wirren, wenn die rauchschwaden sich allmählich legen, dann jemanden geben, den es interessiert, wenn gerade neue gesetze geschaffen werden?

  182. Don, warum nehmen Sie die...
    Don, warum nehmen Sie die Mafia nicht in Ihre Aufzählung zur ordentlichen und gerechten Lösung auf? Den Zahnriemen zum halben Preis bekommen? Oder ist der Loden nicht schusssicher? Es ist doch wie beim Paten: Wer freies Geleit zusichert, ist der wahre Verbrecher. Und abgerechnet wird nach dem Palaver.

  183. Drüben immer noch nix...
    Drüben immer noch nix freigestellt.
    .
    Lassen wir es gut sein für heute. Vielleicht sind die ja jetzt auch abgelenkt von dieser komischen Bankenrettung.
    .
    Aber morgen früh!

  184. @Don Alfonso: Nicht rationale,...
    @Don Alfonso: Nicht rationale, nicht auf den contrat social bezogene Spieler, die nur ihren (scheinbaren) Vorteil darin sehen, ÜBER allen anderen zu stehen, sind ein grosses Problem für eine vernünftig vermittelbare Kompromiss-Notlösung.
    Hubschrauberpartys in einem Sao Paolo, in dem man in den Strassen nur in Badehose, T-Shirt und Flip Flops nicht abgestochen wird, sind dann so ein Extrem.
    Wenn die politische Aufklärung und der Rechtsstaat an der blinden Gier einiger Protagonisten Schiffbruch erleiden, und ein Staatskollaps a la Irak oder Afghanistan die allgemeine Regel wird, dann Prost Mahlzeit.
    Ich fürchte, man wird sich so ganz an die Nase fassen müssen, wie man vor allem die bürgerliche Zivilgesellschaft aufrecht erhält, auch wenn mal eine Weile eine Dose Tomatensosse umgerechnet 10 € kostet statt 49 Cent. Oder der Liter Diesel 8 €.
    Ganz elementares Wirtschaften mit neu kalibrierten Preisstrukturen, in denen man durchaus mal wieder eine Scherfolie für einen Rasierapparat kaufen wird, weil sie doch deutlich günstiger ist als ein ganz neues Gerät im Sonderangebot.
    Dazu muss man aber dann selbst auch neu nachdenken.
    .
    Es war so schön gewesen, wenn kleine gelbe Heinzelmännchen für einen Euro die Stunde 12 Stunden am Tag unsere geilen Playstations zusammenlöteten….

  185. @Grimaldeli
    .
    Also ich fand...

    @Grimaldeli
    .
    Also ich fand den gut. Frisurenwitze immer gern.

  186. Don Carlos@ hab noch was...
    Don Carlos@ hab noch was vergessen: ALLE – die gewinnen im Lotto; um die braucht
    sich niemand zu kümmern, nicht in Europa, nicht in Deutschland, das weiß doch jeder.
    .
    Warum sonst die Drohungen aus dem Rest der Welt, dass wir unseren Lebensstandard
    nicht werden halten können. Darf man nicht ernst nehmen; sowas phantasieloses aber auch.

  187. Für mich ist es nicht...
    Für mich ist es nicht erstaunlich, dass diese großen Gurus an den Finanzplätzen fast
    ausschließlich uralten Händlervölkern von Indien bis Libanon entstammen.
    Für diese ist die Industrialisierung des Handels ihre industrielle Revolution, aber eben deren.

  188. Lieber Don, ich meinte...
    Lieber Don, ich meinte wirklich nicht, daß sie alles machen. Tut mir leid, wenn das so wirkte.

  189. Grimaldeli, ich weiss, dass...
    Grimaldeli, ich weiss, dass die Wagenknecht durchaus Feinbeobachtung in solchen Medien macht. Dass Loden belastet ist, ist mir auch klar, aber warum sollte man es anderen überlassen? Ich denke, es lohnt sich zu überlegen, was man wirklich brauchen und plündern kann. Loden, Landhäuser, ja auch der Tegernsee.
    .
    Gabriele Spangenberg, es ist ja nicht so, dass ich das Material nicht schon längst hätte und eigentlich das Ding auch machen könnte – allein, der Teufel ist ein Eichhörnchen, und ich will die FAZ keinem Risiko aussetzen. Wer weiss schon, in welchem Aalleder-Rentbnersack nicht ein Kanzleichef steckt. Leider!

  190. Loden ist großartig. Janker...
    Loden ist großartig. Janker sind übrigens auch großartig.
    Und @ Don Ferrando: die Herren der besseren Gesellschaft tragen nicht offen Pelz. Understatement sieht so aus – der Pelz als Innenfutter und der Loden nach draußen.

  191. Mit Belz kann ich irgendwie...
    Mit Belz kann ich irgendwie nicht so viel anfangen, weder innen noch aussen. Und der Pelzladen in Rottach sieht jetzt auch nicht so aus, als wäre er auf dem Höhepunkt: Dann doch lieber Plastik. (Ich weiss, Damen denken da inzwischen wieder oft anders)

  192. E.R. Binvondort, da wäre ja...
    E.R. Binvondort, da wäre ja zunächst die frage, was an unserem lebensstandard denn so erhaltenswert ist und worin der tatsächliche verlust bestünde, wenn dieser standard nicht gehalten werden könnte.

    und die nächste frage wäre, warum dieser standard nicht zu halten oder gar zu steigern ist. an der mangelnden produktivität kann es ja wohl nicht liegen, wenn deutschland schon das geld seiner bürger an andere länder verschenken muß, um durch deren zusätzlichen konsum allein die deutschen produktionskapazitäten auszulasten.

    es scheint vielmehr so, daß immer stärker am eigentlichen bedarf vorbei produziert wird und zudem die preise zu hoch sind. bevor die produktion überhaupt beginnt, wissen die firmen doch schon, daß an ihren produkten überhaupt kein bedarf besteht und sie sich deshalb die errichtung ihres neuen produktionsstandortes eigentlich sparen könnten. sie benötigen steuerliche anreize, zuschüsse, vergünstigungen, um überhaupt mit der produktion von etwas zu beginnen, was dann wieder steuerlich begünstigt werden muß, damit es sich überhaupt verkauft. kurz: staatlich geförderte überproduktion als beschäftigungstherapie für die dumpfe masse.

    natürlich ist arbeit zur lebenserhaltung und zur steigerung des lebensstandards unerläßlich. aber doch nicht in diesem ausmaß. und vor allem: wo sind die ergebnisse der produktivitätssteigerungen der letzten zwanzig jahre?

  193. @DonCarlos (zu Ihrer letzten...
    @DonCarlos (zu Ihrer letzten Frage): hm, vielleicht sollten Sie sich mal Bilder aus China anschauen?
    @E.R.BinVonHier: Die spielen zweifellos eine wichtige Rolle.

  194. Hui, jetzt wird man hier aber...
    Hui, jetzt wird man hier aber nachdenklich. Die Abendländischen Grundfesten fangen an zu zittern und zu beben. Es war das alles schon seit langem absehbar. Die Staatsschulden waren schon immer exorbitant. Gewiss seit einem halben Jahrhundert, mindestens. Gelebt wurde auch über die Verhältnisse hinaus. Saus und Braus an allen weichen Ecken und weichen Kanten. Die Obertussi ist auf einmal von hier auf jetzt alternativlos für Austerity. Nesselbier mit Spucke für Alle. Auch für Resteuropa. Aber Halloo.
    Helfen würde gegen die Malaise einzig nur die Massenproduktion von Luxusautos, befeuert durch eine 50%ige Staats-Prämienzulage, KFZ-steuerfrei für die ersten fünf Betriebsjahre. Durchfinanziert mittels irgendeines Eurosonstewas-Finanzmilliarden-Instruments. Fein abgestimmt durch ein wöchentlichen Gipfeltreffen auf allerhöchster Ebene.
    Happy Weekend.

  195. colorcraze, versteh den...
    colorcraze, versteh den hinweis nicht.

  196. liebe Gabriele...
    liebe Gabriele Spangenberg/21.04 u, der hatte sich vor jahren schon an ein kreuz nageln lassen…
    .
    lieber Don Carlos, „wo sind die ergebnisse der produktivitätssteigerungen der letzten zwanzig jahre?“. die reichtümer ganz weniger kreise sind exorbitant gestiegen, nicht allein zusammenhängend mit finanzspielchen: die ergebnisse sind zu bewundern auf hübschen inseln in der karabik und im pazifik, bei bombastischen villen irgendwo hinter hohen bäumen liegend und in mehr oder weniger mondänen häfen.
    jetset eben. mobil und weg.
    .
    liebes holzköpfchen, happy weekend (happy-weekend.com, dass „www.“bitte selbst ergänzen) haben sie jetzt aber nicht ernst gemeint, oder?

  197. Austerity braucht keine...
    Austerity braucht keine Theoretiker, sondern nur noch Multiplikatoren
    http://www.oe24.at/video/news/videoArticle/Wirbel-um-Fekter-Auftritt-auf-der-Uni/48934496
    (die Frau Bundesministerin kommt aus Oberösterreich, also fast schon Bayerin)
    .
    Also keine Balkanreise, lieber HansMeier555, schade, naja
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/715344/Ivica-Dai_Der-Mann-der-den-Kosovo-teilen-will?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do
    .
    Und das bekamen wir hier prophylaktisch schon vor den Wahlen zu hören
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/715389/Moskau_USA-haben-Opposition-aufgehetzt?_vl_backlink=/home/index.do

  198. colorcraze@, diese...
    colorcraze@, diese Händlervölker haben Jahrtausende eine wichtige Rolle als Mittler
    zwischen Ost und West gespielt. Die Globalisierung und die Digitalisierung des Handels
    haben sie dieser Rolle beraubt; ohne deren Schwäche wäre es China nicht möglich ge-
    wesen seinen Einfluss bis nach Afrika und Europa auszudehnen.

  199. Lieber DA,
    es gibt auch...

    Lieber DA,
    es gibt auch Gamaschen aus Loden, vorgestellt auf Youtube, zu finden hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=_okXTp4p3PA

  200. Da habe ich schon welche, von...
    Da habe ich schon welche, von Kern in Achenkirch! Sehr praktisch beim Rodeln, hoffe ich,

  201. @Don: Jetzt ist er auch noch...
    @Don: Jetzt ist er auch noch ein Eichhörnchen? Dabei habe ich den Mistkerl wirklich schon in vielfacher Ausführung erlebt.

  202. donna laura: 'die ergebnisse...
    donna laura: ‚die ergebnisse sind zu bewundern auf hübschen inseln in der karibik und im pazifik, bei bombastischen villen irgendwo hinter hohen bäumen liegend und in mehr oder weniger mondänen häfen.‘ – irgendwo müssen die mit dem zaster ja hin. aber in villen oder booten ist er doch gut angelegt, weil andere dabei geld verdienen können und es aus dem ausland als exportauftrag zurückkommt. verwerflicher ist es, das geld dem kreislauf zu entziehen und auf einem konto parken. geldumlaufgeschwindigkeit ist alles. es ist doch besser, denselben tausender mehrmals im jahr zu verdienen und wieder auszugeben, statt ihn nur einmal in der schatulle zu verstecken.

  203. Ob Sie es nun wahrhaben wollen...
    Ob Sie es nun wahrhaben wollen oder nicht, ich will ganz offen mit Ihnen reden.
    Mit mir kann man reden. Natürlich gibt es da Grenzen. Aber wo gibt es die nicht?
    Im Übrigen: Wir sind die einzige Alternative. Also gehen wir zu den Tagesproblemen über.
    http://www.youtube.com/watch?v=3Y3jE3B8HsE

  204. Schon die alten Römer hatten...
    Schon die alten Römer hatten die gleichen Probleme wie wir Heutigen:
    http://faszinationmensch.wordpress.com/2011/11/01/was-unsere-finanzkrise-mit-dem-untergang-des-romischen-imperiums-zu-tun-hat/
    Also, auf in 500 Jahre Armut, Feudalismus. Es ist alles schon mal dagewesen.

  205. Konnte Sie doch nicht...
    Konnte Sie doch nicht ungetröstet in´s WE entlassen.
    Somit: Das Schöne dieses/jenes Blogs allhier, ist das, in den teilweise sehr gelahrten Kommentaren gezeigte stupende gechichtlich-politische Wissen. Damit Sie eine gewisse Vertiefung Ihres sehr geschätzten Wissens erfahren,
    habe ich für Sie mal nachgeblättert um Ihnen meine Geschenkempfehlung auszusprechen. Bin bei Tomi Ungerer, der jetzt 75 Jahre alt ist, gelandet:
    „Der Furz“ Vom Urknall bis heute. Die seit Menschengedenken umfassendste Dokumentation des Furzens,
    zusammengestellt und kommentiert von Alfred Limbach, illustriert von Tomi Ungerer, hrsg. von Robert Pütz, Köln: Argos Press (1980), 142 S., Ill., z. T. farb.

  206. liebe fionn, herrlich!!...
    liebe fionn, herrlich!! merci!!

  207. @fionn
    Nicht einmal diesen...

    @fionn
    Nicht einmal diesen Spaß gönnt uns die GEMA. Weil die unterlegte Musik in Deutschland nicht abgerechnet wird ( G-UMAX mit youtube und die GEMA können sich nicht über einen vernünftigen Tarif einigen) unterbindet youtube das anschauen wenn Sie die Seite mit einer nach SCHLAND riechenden tcp/ip ansurfen.

  208. Da drüben wird immer noch so...
    Da drüben wird immer noch so gut wie nichts von mir freigestellt, insbesondere nicht auf der Müllhaufenseite. Vermutlich haben die dort eine seltsame Erhöhung von Klickzahlen festgestellt? Wenn ich dorthin sehe, ist ausser mir immer noch jemand da.

  209. Ich habe leider keine...
    Ich habe leider keine Informationen dazu.

  210. Mein lieber HansMeier555, ja...
    Mein lieber HansMeier555, ja Sie da,
    Sie haben sich da ein seltsames Hobby ausgedacht, unbedingt entsorgt werden zu wollen, tsss. Bevor es zur Obsession wird, Lach- und Sachgeschichten mit der Maus: http://www.youtube.com/watch?v=jS1owXMIHFc

  211. Liebes Försterliesl
    mich...

    Liebes Försterliesl
    mich interessieren doch nicht nicht die Balkanbinnen- sondern nur seine Außengrenzen!
    Unten rum ist Küste, aber im Nordwesten franst das aus. Stuttgart 21, haha.

  212. Habe Herrn Patrick Bernau...
    Habe Herrn Patrick Bernau heute morgen eine tiefkühlhöfliche Mail geschrieben, aber er stellt sich tot.

  213. ich finde es ja okay, wenn...
    ich finde es ja okay, wenn jemand wie Gumpert einfach von vornherein keine Kommentare zuläßt. Das ist ehrlich. Oder wenn sie offen sagen würden, dass sie halt willkürlich filtern, wie das ja früher und heute in Printmedien immer üblich war. Das wäre nachvollziehbar: Es ist deren Territorium, sie können die Regeln bestimmen.
    Aber dass die einerseits so zu tun, als wären sie liberal und weltoffen und diskussionsbereit, und dann beim ersten kleinen Konflikt gleich ganz in den DDR-Modus zu schalten, das ist schon ziemlich ernüchternd.

  214. Die GEMA hat ein Sonderkonto...
    Die GEMA hat ein Sonderkonto J. S. Bach et al. in coeli eingerichtet.

  215. "Auch unsere Kunden warten...
    „Auch unsere Kunden warten derzeit ab und beobachten den Markt. Dieser Attentismus ist wenig verwunderlich in einer Anlagewelt, in der es keinen risikolosen Zins mehr gibt.“ (Björn Jesch von der Deutschen Bank bei der FTD).
    .
    Könnte es sein, dass wir mit krisenbedingt „risikobehafteten“ Zinsansprüchen so gaaaaanz langsam wieder in der Realität angekommen sind? Mannomann.
    .
    @DA: Werter Don, Ihre Frage nach der Brand1 zum Thema „Das Gute, Wahre und Schöne“: Die Unternehmens-Reports sind wie immer very thrilling. Aber das Titelthema taugt einfach nicht für spannenden Journalismus. Wer will schon wissen, dass der manufactum-Gründer jetzt Ziegen züchtet? Besonders schwach die pseudo-philosophische Betrachtung zur Einleitung des Hauptteils. Also: Auf der Rodel-Bahn verpassen Sie nix!

  216. Ach, Colorcraze: hier kriegen...
    Ach, Colorcraze: hier kriegen wir unser Wetter meistens vom Ozean: selten kälter als -5 tagsüber, dafür gerne feucht um Null. Kein kalter Ost der ungestört von der russischen Steppe die B2 über Knie, Kaiserdamm, Heerstrasse nach Nauen bläst.

  217. Don Carlos: ob das Geld...
    Don Carlos: ob das Geld deswegen nicht auch durch huhhh Sozialabgaben usw. teilweise besser umverteilt dem Deutschen Wirtschaftskreislauf zugeführt wird, als es in ausländischen Konten parken zu lassen?

  218. Leider nein, ich bekomme immer...
    Leider nein, ich bekomme immer die unsägliche Anzeige:
    Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden.
    Das tut uns leid.

  219. Grimaldeli 08. Dezember 2011,...
    Grimaldeli 08. Dezember 2011, 22:40
    Danke, und der Witz war gut.

  220. Stealthy hilft...
    Stealthy hilft problemlos:
    http://www.stealthy.co/

  221. "Aber dass die einerseits so...
    „Aber dass die einerseits so zu tun, als wären sie liberal und weltoffen und diskussionsbereit, und dann beim ersten kleinen Konflikt gleich ganz in den DDR-Modus zu schalten, das ist schon ziemlich ernüchternd. “
    .
    Ja, das ist es, HansMeier mit den 3 Fünfen.
    .
    Ich kenne angesehene Blogs, da wird auch so getan. Schreibt aber einer mal etwas Kontroverses oder stichelt harmlos anstatt in Dauerlob auszubrechen, kriegt er mega-beleidigten Meta-Mecker vom oberempfindlichen Bloginhaber persönlich.
    .
    Ich weiß nicht, was schlimmer ist: entsorgt zu werden oder beleidigte Anranzer kriegen.
    Gutmütige Kommentaristen sollte man doch eher pflegen.

  222. Vroni, Hans Meier: wdrmaus.de...
    Vroni, Hans Meier: wdrmaus.de (was man als Auslandselternteil nicht alles weiss…)

  223. passt nicht zum lodenmantel...
    passt nicht zum lodenmantel aber zur adventszeit:
    otto weiß: Weisungen aus dem Jenseits? Der Einfluss mystizistischer Phänomene auf Ordens- und Kirchenleitungen im 19. Jahrhundert. Pustet, Regensburg 2011, ISBN 978-3-7917-2389-1.
    nicht nur herr weiß sondern auch karl hausberger hat die dame durchschaut; wie letzterer mal in der vorlesung über seinen versehentlichen besuch am grab des kämpers für das unfehlbarkeitsdogma berichtete….und dieser kämpfer wurde von o.g. dame erpresst (s.o.)
    btw: in der sz von heute ist ein schönes exzerpt des buches drin

  224. donna laura
    08. Dezember 2011,...

    donna laura
    08. Dezember 2011, 18:12
    Schwieriger Text, danke für die Anteilnahme,
    punch gehört wohl nicht rein, Frau Wollsockstrick
    hat gesagt, sie beschäftigt sich demnächst mit Shakespeare

  225. lieber berthold IV,
    das sind...

    lieber berthold IV,
    das sind Sie ja wieder! fein!
    .
    lieber The Great Artiste,
    das haben wir heute glücklich wiedergefunden:
    http://www.youtube.com/watch?v=uHdNCHomHlU
    auch ein wenig suspense gehört eben dazu,
    Sehnen und Schmachten funktionierten aber auch, kommen vielleicht auch wieder mal in Mode.
    .
    lieber HM555,
    es gibt schon auch ein paar tolle Sachen am Balkan: die Männer haben schöne,
    sonore Stimmen und viele sehen auch gut aus (also die Sorte, die nicht in die Breite geht und beim dort sehr verbreiteten Diabetologen endet), die Werbungsphase verläuft romantisch-einfallsreich mit großer Geste (der Rest allerdings ist nicht viel anders als bei uns).

  226. zu 19:58, die Niederlaender,...
    zu 19:58, die Niederlaender, ein gluckliches Volk mit staendig nassen Fuessen.

  227. BertholdIV, in dem Link zu dem...
    BertholdIV, in dem Link zu dem Linksanwalt Horst Mahler finden Sie den Namen des Autors (hab ich vergessen). Mit diesem Namen koenne Sie eine Artikelserie (ebenfalls Titanic) finden, die sich mit dem Politiker Siegerist, Joachim, Stimmen aus dem Jenseits (Tonbandaufnahmen) und der Affaire Barschel beschaeftigt.
    .
    Disclaimer: Falls Sie sowas Ernst nehmen sollten, sage ich nicht, dass ich das alles saukomisch finde.
    .
    (Ich koennte auch selbst in meinem Archiv nachschauen, aber es ist spaet und ich bin zu faul.)
    .
    Ich! liebe! abgefahrene! Theorien!

  228. "zwischen Realitätsprüfung...
    „zwischen Realitätsprüfung und Paranoia“(Donna Laura) – dem Tenor des „Alles wird gut“ Fernsehens hat man sich jetzt mal auf ein strukturiertes Vertagen der Malaise einigen können.
    Vielleicht weil der grosse Knall so übel wäre, versucht man ihn einfach ordentlich zu vertagen.
    Bei aller Beunruhigung, die NZZ meldet, dass Ökonomen der Schweizer Banken unisono nicht mit einem Kollaps des Euro rechnen:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/ein_kollaps_der_euro-zone_haette_verheerende_folgen_1.13571963.html
    .
    Um mal nicht nur `send Lawyers, guns and money` zu jammern – vielleicht passiert wirklich nichts Dramatisches, weil alle wissen, wenn das Tablett mit dem EU-Hochzeitsporzellan wirklich aus den Händen rutscht, kann man sich richtig eindosen. Aussitzen, solange es keine besseren Investitionsgelegenheiten gibt – Luxusautos für chinesische Textilarbeiterinnen sehe ich NOCH weniger, als gegrilltes Eichhörnchen an Löwenzahn auf der Speisekarte des Bachmair.
    .
    Man sollte in beide Richtungen denken, um nicht nachher auf 12000 Schuss Schrot und 500 Dosen Ravioli mit Sosse zu sitzen ( die kann man selbst kaum den Tafeln mehr zumuten).
    .
    @Maus: Schöner link mit dem Römischen Reich. Sicher, die Wirtschaftsgeschichte wiederholt sich im Prinzip immer, aber so wie man oft so in den nächsten Krieg stolpert, wie man den letzten gewonnen hat, kann man in der Kubakrise gewisse Lerneffekte nicht absprechen, sonst würden wir heute alle nicht hier meckern können.
    .
    Um zu meinem Lieblingsthema zurück zu kehren, wir sollten die verbleibende Zeit vor möglichen Umwälzungen nutzen, uns klar zu werden, was wirklich wichtig ist.
    Im Adam&Eva Paradies war nicht Playstation der Brüller, und andere Religionen, mit denen man sehr sensibel umgehen muss, haben bei ihren Paradiesvorstellungen nicht unbedingt Feindesköpfe einschlagen oder Windeln wechseln oder BMWs tieferlegen vorgesehen, sondern sinnliche und hochprozentige Vergnügungen, die im Diesseits eher streng reglementiert sind.
    In diesem Sinne, jammern wir lieber etwas weniger und arbeiten daran, untereinander dem Paradies auf Erden ein Stück näher zu kommen. Dafür braucht es wahrscheinlich keine rosa Cadillac-Cabrios, keine AMG-Kombis, keine rahmengenähten Masschuhe, und geschneiderte Trachten – so sehr es Spass macht, es gibt Dinge im Leben, die machen wirklich glücklich…

  229. "Rasend interessante Fete,...
    „Rasend interessante Fete, nicht? Sachma, ist das dein Vatter, oder dein Sugardaddy? Ist auch egal. Der ist eh‘ schon besoffen. Lass uns abhauen, am besten zu mir.“
    .
    So spart man sich eine Balkanreise. Die Konsequenzen sind dieselben.
    .
    Zuvor noch kurz zum Kiosk. Sechs Hansapils unne Flasche Faber-Sekt.

  230. Da sitzt dann der Techniker...
    Da sitzt dann der Techniker vor einem Schaltplan. ‚Modell Ramona, Solid State, Superhyterodyn, KW, UKW, LW‘, und kommt zu dem Schluss: Kein Wunder, dass man keinen Empfang kriegt. Total falsch verdrahtet. Und die Behelfsantenne ist verkehrt berechnet.
    Wer, um Himmels Willen, baut sowas zusammen?
    .
    Nein ich rede nicht ueber Radios. (Gibt es ueberhaupt noch Radios?)

  231. lieber mediensegler, nun ja,...
    lieber mediensegler, nun ja, jetzt kann ich es ja verraten, dass gaudi spring break, butt, mutton, dude weitere schreibfehler waren, zu denen der autor jedoch nach kräften einlud. kleine desorganisationsfehler sicher nur, doch das kommt davon, wenn man sich gewisse barone zum vorbild nimmt. wiki hilft sicher weiter.

  232. lieber The Great Artiste, im...
    lieber The Great Artiste, im paradies war gar nicht so besonders viel der brüller, wie sie es zu formulieren pflegen. so wie ich noch rudimentäre reste religiöser unbildung meinerseits zusammensortiere, war die phase zwischen dem naschen der verbotenen frucht und der vertreibung aus dem garten eden eine kurz(weilig)e, wobei eine der drei reljonen aus der ringparabel nachgerade poetisch anmutende erklärungen* für kurzweilige aktivitäten bereithält.
    .
    (* auch hier mag wi¢ki helfen…)

  233. @jean-jacques
    "Könnte es...

    @jean-jacques
    „Könnte es sein, dass wir mit krisenbedingt „risikobehafteten“ Zinsansprüchen so gaaaaanz langsam wieder in der Realität angekommen sind? Mannomann.“
    :-))))))). Märkte sind doch was feines – auch, wenn sie manchmal zu spät aufwachen (sie werden nämlich von Menschen getrieben).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  234. @Foersterliesel: Sehnen,...
    @Foersterliesel: Sehnen, Schmachten, schön und gut, ich bin nur für einen öffentlicheren, undramatischeren Umgang mit Sexualität.
    .
    Siehe Projekt „Hotel Desire“, (auch interessant finanziert, weil es auf herkömmlichen Weg nicht klappte), so dass die Spannung nicht darin liegt, ob man mehr tut, als miteinander reden, gerne trial and error ohne hohe Hürden ( auch nicht für den Ruf der Frauen, auf die dann leicht herab gesehen wird als …, während promiskuitive Männer als … toll dastehen), sondern darin, ob mir ein anderer Mensch als Person nahekommt.
    Es ist oft schade, dass wegen dem ganzen TamTam, „Klappt es oder klappt es nicht mit der Kiste“ viele Beziehungen entweder gar nicht zustande kommen, oder kaputtgehen, ohne es zu müssen.

  235. Frueher konnte man solche...
    Frueher konnte man solche Fehlkonstruktionen noch umloeten. Heutzutage muss man ganze Module auswechseln, oder ueberhaupt neu kaufen und das alte wegwerfen.
    Schrecklich.
    Nun ist auch alles noch digital geworden. Was machen die alten analogen Liebhaber? Eben! Das waren noch Zeiten als man die Kiste anstellte, die Roehren warm werden mussten, die Frequenz zu waehlen, zwischen Qietschen und Rauschen das rechte Signal zu finden war, gar noch das richtige Programm?
    Ach!
    Statt Sinusformen nur noch Balkenpakete. Gibt es da noch Nebenwellen zum Hauptsignal?
    Alles perfekt getaktet, gut synchronisiert. Grautoene und Farben sind saubere Nullen oder Zweihundertsechsundfuffziger. Profile, Profile. Wo finde ich das Maedchen zu meinem Profil? Und wer printet mir die aus?
    Wer haucht ihr Leben ein? Echtes Leben meine ich.
    .
    Sprach’s, begab sich ans Zeichenbrett um eine Olympia zu konstruieren. Analog mit Federaufzug.
    .
    Hier endet der Monolog. Nachbarn behaupteten spaeter, einen Schuss gehoert zu haben. Es war aber nur der Pfropfen einer Champagnerpulle.
    .
    (Kein Musikbeispiel. Man kann es auch so finden.)

  236. Filou, was ist das denn nun,...
    Filou, was ist das denn nun, was Sie da zitieren?
    Als ich noch ein kleines Mädchen war, war UKW mein erster Beruf. Sind Sie Kollege? Superhet darf man ja fast nicht hinschreiben, die Leute denken sonst was.
    Modell Annett („wer um Himmels Willen baut sowas zusammen“) könnten Sie sonst nicht so hübsch beschreiben.

  237. Ich hatte hier eine Antwort an...
    Ich hatte hier eine Antwort an Grimaldeli,
    irgendwie ist die weg, war nix wichtiges, aber immerhin …..

  238. Auch wenn ich in einer von...
    Auch wenn ich in einer von Bayern wohl gar nicht mehr als Bayern wahrgenommenen Region Bayerns lebe, oder eben gerade deswegen, hätte ich sonst wohl dringenden Bedarf für ein Antiemetikum.

  239. Re Lodenmantel samt...
    Re Lodenmantel samt Accessoires – for men only? Oder gibt’s eine weibliche Verson? Beispiel – eine Frau darf keinen Schottenrock tragen – es muss ein
    „kilted skirt“ sein.

  240. Mit ihm kann eben keiner...
    Mit ihm kann eben keiner mithalten. Er muss alleine bleiben.

  241. icke: 'ob das Geld deswegen...
    icke: ‚ob das Geld deswegen nicht auch durch huhhh Sozialabgaben usw. teilweise besser umverteilt dem Deutschen Wirtschaftskreislauf zugeführt wird, als es in ausländischen Konten parken zu lassen?‘ – diese flucht von unversteuertem geld ins ausland oder in schließfächer, aber auch schwarzarbeit, korruption und kriminalität sind nur möglich, weil es dauerhaft gültiges bargeld gibt. es wäre jedoch problemlos technisch möglich, einen bargeldlosen zahlungsverker einzurichten. ab diesem moment ist es einfach, ausschließlich geldvermögen zu besteuern. die vorhandene geldmenge ist eine bekannte größe. sobald die höhe des staatshaushalts feststünde, ergäbe sich daraus der steuersatz, mit dem jeder geldbestand auf allen konten belastet würde. arbeit und konsum wären frei von steuerlichen belastungen. gleichzeitig würde jeder versuchen, seinen kontostand niedrig zu halten und möglichst alles geld in werte zu investieren. unversteuerte überweisungen ins ausland wären ebenfalls nicht möglich. da die geldmenge jedoch bestehen bleibt, ist garantiert, daß die angesetzte steuer auch eingenommen wird. etwas komplizierter, aber machbar wäre natürlich auch eine jährliche entwertung aller vorhandenen bargeld- und kontobestände mit ausgabe der neuen währung unter einbehaltung des steuerbetrages. damit würden die o.g. begleiterscheinungen des gebräuchlichen zahlungsverkehrs aufgehoben. daß das system beibehalten wird, zeigt, daß diese begleiterscheinungen akzeptiert und sogar erwünscht sind.

  242. Heute wird Georg-Stefan...
    Heute wird Georg-Stefan Troller 90 Jahre alt. Ich bin dem wunderbaren Erzaehler des „Pariser Tagebuch“ unglaublich dankbar. Er erst machte es mir moeglich eine Stadt zu erkunden (und ein Land), ohne mich erst muehsam von positiven oder negativen Vorurteilen befreien zu muessen.
    .
    Moege er noch lange in geistiger und koerperlicher Gesundheit auf diesem Planeten verweilen.

  243. Lieber Herr Bernau,
    .
    das ist...

    Lieber Herr Bernau,
    .
    das ist jetzt schon wieder nicht der Beitrag über Sinn und Unsinn der Bankenrettung, auf den wir schon so lange warten! Haben die Autoren des FAZIT-Blogs dazu denn wirklich gar nichts zu sagen?
    .
    Das ist umso verwunderlicher, wenn man bedenkt, dass Sie in Beiträgen wie diesem hier wieder einmal nur die Arbeit anderer Autoren vorstellen und halt noch dazuschreiben: Ich sehe das genauso.
    .
    Irgendein geschätzter Journalistenkollege (vom Economist oder einer anderen Zeitschrift) wird doch irgendwo eine Studie von einem seriösen Wirtschaftswissenschaftler zum Thema der Bankenrettung „ausgraben“ können und Ihnen zumailen können, damit sie die dann auch hier vorstellen können.
    Vor allem die Definition des Begriffs der „Systemrelevanz“ vom wirtschaftswissenschaftlichen Standpunkt aus würde mich interessieren.
    .
    Abgesehen davon wollte ich Ihnen dafür danken, daß Sie im Gegensatz zu Ihrem Kollegen Rainer Hank nicht unnötig polemisieren und es sich nicht zur Angewohnheit gemacht haben, Vertreter der Gegenmeinung mit Beleidigungen und Unterstellungen zu bombardieren.
    .
    Somit frage ich mich wirklich, warum Sie es dann nötig haben, in Ihrem Blog eine so kleinliche Zensur zu üben, dass Sie meine Kommentare nicht einmal auf der eigens für mich eingerichteten Seite „Nichtveröffentlichte Kommentare“ http://j.mp/tJx7R8 veröffentlichen?
    .
    (Samstag, 10. Dezember 2011, 14:27)
    .
    P.S. Ich behalte mir die Möglichkeit vor, alle hier geposteten Kommentare zeitnah auf anderen Webseiten zu veröffentlichen, um Ihre Zensurpraxis möglichst vielen F.A.Z.-Lesern transparent zu machen.

  244. Der werte(ver)steigerte...
    Der werte(ver)steigerte Aventsknaller der betagten alten Dame Europa.
    Eine satrapisch-gestärkte fiskalische Union mit dem lodenbehangenen Zentralgestirn Schland. Das zerschossene Kronwerk Britania bleibt aussen vor und rules the waves, as good as possible.
    ..
    Don Carlos@: Deswegen wird in meiner bescheidenen Umgebung nur noch Tauschhandel betrieben: Gut erhaltenes Dirndl gegen Partyfäss´chen Kölsch, z. B.
    ..
    @@: Der Mensch, das ungezügelte Triebwesen:
    http://www.youtube.com/watch?v=jggRCmz7VJk

  245. HansMeier555@: Zu Gumbis...
    HansMeier555@: Zu Gumbis Märchenstunde: Mit dem Alter steigt man nicht im Werte.
    ..
    (Nehmen Sie mich dagegen, mache jeden Morgen 111 Liegestütz, Joschka Fischer brachte es in seinen Glanzzeiten nur auf 85. Die Zukunft gehört, logo, den Alten.)

  246. Lieber Don,
    .
    bitte...

    Lieber Don,
    .
    bitte veröffentlichen Sie meinen soeben geposteten Beitrag NICHT. Ich mache es lieber anderswo, und plaziere hier nur ab und zu einen Link.
    .
    Danke, und Gruß
    .
    P.S. Auch das hier kann unveröffentlicht bleiben.

  247. „The only real fucking is...
    „The only real fucking is done on paper“ wäre eine gänzlich neue Erfahrung für mich.
    Naturhaftes Sein dagen ist um „Nummern“ besser. Das „amoralische“ Ich in mir ist immer auf die pure Realität aus. Und sei es auf einem kratzenden Lodenmantel.
    http://faz-community.faz.net/blogs/digital/archive/2011/12/10/sex-und-behinderte-koerper-ein-existentielles-limit.aspx

  248. Und wie soll das jetzt...
    Und wie soll das jetzt weitergehen? Etwa ein Bündnis mit dem Putin-Russland?
    „Das Mächtegleichgewicht oder Gleichgewicht der Kräfte (engl.: balance of power) war ein Grundprinzip der englischen bzw. britischen Außenpolitik seit dem späten Mittelalter bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Im Wesentlichen bedeutet es, dass Großbritannien eine Vorherrschaft in Festlandeuropa durch nur eine einzige Macht (oder Mächtebündnis) nach Kräften zu verhindern sucht. Droht eine solche Vormachtstellung, so verbündet sich Großbritannien sofort mit der zweitmächtigsten Nation, um das Mächtegleichgewicht wiederherzustellen, und sei es durch Krieg.“

  249. Grand Guignol@, mit Putin hat...
    Grand Guignol@, mit Putin hat man es sich gründlich verdorben, es müsste schon
    irgendwie zaristisch sein, daran wird gerade gearbeitet – nennt sich jetzt Zivilgesellschaft.

  250. Grand Guignol, die amerikaner...
    Grand Guignol, die amerikaner dürften auch kein interesse an einem zu starken europa ohne großbritannien haben. da wäre schon der erste einflußreiche verbündete. zudem gaukelt der letzte angebliche ’27-minus-eins-beschluß‘ eine einigkeit von 26 staaten vor, die nicht lange anhalten wird. diese ‚einigkeit‘ wird ihren preis haben. und um den zu zahlen, braucht frankreich deutschland. das haben von den 26 staaten alle begriffen, außer die deutschen.

  251. Warum schreibt Gumbert nicht...
    Warum schreibt Gumbert nicht über seinen eigenen Sex?

  252. ...wär nicht schlecht, wenn...
    …wär nicht schlecht, wenn man zusammen mit den ‚cousins‘ über die Energie-und Rohstoff-versorgung Festlandeuropas einschließlich Deutschlands bestimmen könnte – wenn ich
    die Briten wäre – ich würde es machen.

  253. 'Hach! Dann noch der ganze...
    ‚Hach! Dann noch der ganze deutsche Export nach Fernost der per Luft und auf dem Landweg durch Russland geht. Russland ist ne fette Beute für die ‚cousins‘.

  254. Den Herren Kauder und...
    Den Herren Kauder und Brüderle, werden ihre Ausfälle gegen die Briten noch im Halse
    steckenbleiben.

  255. Riecht der Don den...
    Riecht der Don den Bodennebel
    schwenkt er hart den Fiat-Hebel
    Stürmt hinauf die Bergregionen
    ohne seinen Wams zu schonen
    Stürzt hinab die tiefen Schluchten
    auf den Rodeln, den verruchten
    die sich nur schwer lenken lassen
    auf den voll vereisten Trassen
    und mit Anlauf und viel Schmackes
    landet er auf seines Backes
    schmerzempfindlichster Region:
    Weihnachtsgfüi , ich hab es schon!

  256. Einer geht noch:

    Weilt der...
    Einer geht noch:
    Weilt der Don in Ithakalien
    feiert er die Saturnalien
    mit Käsepilz und tea-time-fine
    jedoch ohne Schweinereien
    welche gar und abgehangen
    sein Seelenheil lässt allzu bangen
    Beherzt versenkt er ohne Worte
    die Zähne in der Sachertorte
    Verzückt entweicht es seinem Rachen:
    Die Zahnlosen ham auch gut lachen!

  257. Soviel wie Angela Merkel...
    Soviel wie Angela Merkel während ihrer Kanzlerschaft verspielt hat, war gar nicht in der Kasse.
    Dafür kann sie jetzt beim kaputtsparen „hart durchgreifen“!

  258. @Don Carlos: Bargeld...
    @Don Carlos: Bargeld abschaffen, Sie sind wohl des Wahnsinns fette Beute? Wollen Sie endgültig einen Chip eingepflanzt bekommen? Reicht Ihnen die RFIDerei und Handysenderei denn noch immer nicht?
    @BinVonHier: grausig ist es ja immer, und man fragt sich stets, wie lange es diesmal gutgeht. Ich betrachte all das Gebräu ja nur von außen, aber es graust mir ob dieser nur vollziehenden administrativen Klasse.

  259. Ich schreib ja schon....
    Ich schreib ja schon.

  260. @Filou Es heißt "FM" nicht...
    @Filou Es heißt „FM“ nicht „Ultrakurzwelle“, denn nicht auf das Band kommt es an, sondern nur (noch) auf die Modulation.
    .
    @ HM555
    .
    Nicht aufregen, Sie sind viel intelligenter und gebildeter. Und wg. Gumbert und Sex hatten wir genau dasselbe gedacht. Aber dass er uns jetzt auch noch den Tonio Kröger seines Alters macht, fanden wir originell, wenn auch verspätet. Und von Sex war eigentlich nie die Rede. Nur von Worten. Wir bemängelten es auch.
    .
    Wenn Gumbert Mut hätte, dann ginge er mit dem Jungen ins Studio, eine Hochglanzserie von sich und ihm eng in völlig nackter Umarmung machen zu lassen. So aber könnte man fast schon versucht sein von von feige zu fad zu denken, dabei war das aber wohl für G. schon ein großer und mutiger Schritt. Von Frauen wollten Männer so Fotoserien natürlich schon immer gleich. Aber Frauen sind ja auch genial.
    .
    @Blog
    .
    Und wir haben unseren Gastgeber einmal mehr bewundert: Mit welch‘ vollständiger Selbstironie er uns einmal mehr in die Irre zu führen trachtete … nicht wahr? Denn wir hatten im ersten Augenblick fast schon gedacht, dass er mit der Gegenlichtaufnahme von sich selbst am Teichrand tatsächlich den Beweis des rein selbsthergestellten, vollkommen objektiven und absolut altersautonomen Altersfortschritts in Einzigartigkeit repräsentieren wollte: So wie ich ist noch nie zuvor einer durchs Tor zur zweiten Lebenshälfte geschritten.
    .
    Nicht so elegant, nicht so schön, nicht so wunderbar, nicht so einzigartig, nicht so in unverwechselbarster Vollkommenheit. Nein, von dem allem keine Spur.
    .
    Auch nicht davon, dass er jetzt alle alten und überflüssigen Rennräder von gestern nebst dem lästigen alten Sportkleidungszubehör für immer zu Ebay stellen will – oder doch lieber diese für immer in häuslichen Schreinen verborgen halten, als identitätsähnliche Selbstpreziosen ganz anderer Art, als je einer vor ihm mit anderen Sachen (s.o.): Nein, nein, von all dem keine Spur.
    .
    Vielmehr gibt es ja noch weitere, bislang lediglich noch unveröffentlichte Fotos von ihm an nämlicher Stelle, am nämlichen Tag und in nämlicher Kleidung, nur mit seinem Lieblingsrad noch zu seiner Rechten, von der rechten Hand am Sattel locker-elegant gehalten, eben um genau die so stark gebenen Selbstironie und Selbstdistanz des Momentes und seiner vielfältig zu erwartenden vor- und rückdeutenden Zukunftsmöglichkeiten anzuzeigen, wir wissen.
    .
    Zum Glück davon hier keine Spur: Wir sollen und müssen uns dies vorerst weiterhin noch imaginieren.
    .
    Und hatten wir es gesagt? Wie überaus geschmackvoll er wirkt, wie attraktiv und elegant? Einmal mehr Repräsentant, Stellvertreter und Abbild einer Gattung? Vollkommen gelungen halt, einmal mehr sozusagen.
    .
    Und ja: Es macht nichts, wenn man den Flüssen trauend und hin- und wieder einen Schritt vortritt. Zumal in korrekter Kleidung.
    .
    @ and twimc – oder Wasserstandsmeldungen aus der nahezu wirklich einzig bedeutenden Welt:
    .
    Puerto Banus: Prada 604 zu 302, Tendenz gleichbleibend; Miu Miu 399 zu 152, Tendenz fallend; Tod’s 289 zu 90, geschmackvoll stabil.

  261. Dachgarten, Katzen, Frauen,...
    Dachgarten, Katzen, Frauen, Rotwein, Barockopern!

  262. Don Carlos, in Frankreich gibt...
    Don Carlos, in Frankreich gibt es deshalb auch die Pflicht, ab einem bestimmten Betrag (500 euro glaube ich, kann mich aber irren, jedenfalls nicht viel) mit Skripturalgeld zu zahlen bei gleichzeitiger Meldungsfrist aller Konten an den Fiskus.
    Die hiesigen Gutverdiener, die angeblich in Belgien wohnen, kapiert, dass man nur bar bezahlen sollte. Und fielen dann auf „télépéage“ zwischen Rijsel und Paris rein (automatische Mautabbuchung): die Damen und Herren von der Steuer fragten dann so blöd, wie es käme, dass sie Montag früh stets südwärts, Freitag abend nordwärts führen.

  263. colorcraze, mit dem kopf...
    colorcraze, mit dem kopf denken, nicht mit dem bauch. mit der abschaffung der nahezu unbegrenzten aufbewahrungsfunktion des geldes entfallen die meisten nebenerscheinungen, die mit dem streben nach mehr geld einhergehen, weil jeder sein geld loswerden will. nach erfüllung der drängendsten wünsche wird jeder seine bemühungen auf das noch notwendige maß zur aufrechterhaltung seines lebensstandards reduzieren, weil seine überschüsse wegbesteuert werden. das entschärft sowohl eine allzu harte konkurrenz, gibt anderen die möglichkeit am markt teilzunehmen, verhindert monopolbildung, mindert den rohstoffverbrauch und schließt die machtkonzentration bei großen vermögen gründlich aus. es wäre ziemlich schwachsinnig, mit kundendaten unmengen an geld verdienen zu wollen, die man nicht selbst ausgeben kann und welche dann der steuer anheimfallen. der reiz des geldes wäre dahin und auf die reine tauschfunktion beschränkt. nebenbei: meinen Sie, bei beibehaltung der aufbewahrungsfunktion des geldes oder des bargeldes wird es besser? eine militärdiktatur, die die staatsschulden wieder eintreibt oder ein drogenkrieg wie in mexiko sind nicht so die hitverdächtigen alternativen.

  264. Zum ersten Kommentar: Um auf...
    Zum ersten Kommentar: Um auf die Idee zu kommen eine Hirschlederne zu waschen muss man schon sehr weit nördlich des Weißwurstäquators das Licht der Welt erblickt haben. Oder kurz ein Saupreiss sein. Entweder sollte Mann eine neue kaufen oder mit jeder Art von ‚Patina‘ zurechtkommen !

  265. @perfekt. da steht, "VHF...
    @perfekt. da steht, „VHF Radiotelephone Operator“, also doch UKW. (Im Ernst)
    .
    Auf der „HMS Sinklebel“.(Im Scherz)

  266. Also, bei der Hygiene würde...
    Also, bei der Hygiene würde ich mich weniger an das alte Herkommen orientieren, als beim Kansknödel.

  267. @Don Carlos: Geld ohne...
    @Don Carlos: Geld ohne Aufbewahrungsfunktion – das ist so in etwa wie Lebensmittelhandel ohne lagerfähige Lebensmittel. Da kann man sich gleich aufhängen, eine Gesellschaft oder auch nur eine Gemeinschaft kommt damit nicht mehr zustande, mangels Zukunftsplanung (das macht jeder, und wenns nur lebensaltersmäßig ist). Oder man vegetiert von „Lichtnahrung“, soll ja für manche eine echte Alternative sein. Kurz, ich halte das für eine Katastrophe.

  268. Und bitte, könnte etwas...
    Und bitte, könnte etwas weniger von Gumbrecht die Rede sein… ich mag dieses Deo nicht, das mir da so die Nase quält, nachdem ich das 2, 3mal gelesen habe…

  269. @DA[Hirschleder]: Seife,...
    @DA[Hirschleder]: Seife, ölen. Hab ich in den 80ern gelernt. Ist aber je nach Stück/Lederart anders. Die Lederreinigungen waschen wohl z.T. in Benzin und fetten wieder ein, aber ich schätze, man hat es jahrhundertelang anders gemacht, und das ist auch gegangen.

  270. @filou: Fondue, Bier!...
    @filou: Fondue, Bier!

  271. @icke: naja, Wochenpendler...
    @icke: naja, Wochenpendler gibts inzwischen genug.

  272. @colorcraze: trou normande!...
    @colorcraze: trou normande!

  273. @HM555 . h 14:22
    geehrter ...

    @HM555 . h 14:22
    geehrter HansMeier , kämpfen Sie weiter , finde ich gut , meine moralische
    Unterstützung haben Sie . Endlich können Sie uns Ungläubigen zeigen
    wie gut Feudalismus funktioniert . mfG.T.

  274. colorcraze, '...ich halte das...
    colorcraze, ‚…ich halte das für eine Katastrophe.‘ – mangels vorstellungsvermögen. einfach mal nachrechnen. von der vorhandenen geldmenge m3 reichen 18,8%, um den staatshaushalt abzudecken. also einschließlich aller pensionen und hartzvier, die dann wegen des allgemeinen grundeinkommens entfielen. mit 20% wäre ein luxuriöses sozialsystem finanzierbar, inklusive renten und krankenversicherung. und jetzt rechnen Sie mal nach, wieviel dann von Ihren ersparnissen verloren ginge. lächerlich, oder? vor allem, wenn Sie nachrechnen, wie schnell Sie den verlust dadurch ausgleichen würden, weil keine lohnsteuer und keine lohnnebenkosten anfielen. setzen Sie also Ihr jetziges bruttogehalt gegen Ihr derzeitiges nettogehalt, von dem sie noch etwa 13% mehrwertsteuer abziehen müssen (durchschnitt Ihrer ausgaben für artikel mit 7% und 19% mehrwertsteuer). bedenken Sie bei Ihren sorgen um Ihre zukunft, daß Sie sich gegenwärtig um magere 1/3 der gesamtgeldmenge mit Ihrer mittelstandskonkurrenz balgen, weil allein schon die reichsten 10% von der gesamtgeldmenge 2/3 aus dem verkehr gezogen haben. was Ihnen seltsamerweise keine sorgen bereitet. der anteil an der geldmenge m3 pro haushalt beträgt in deutschland durchschnittlich etwa 50.000 euro. selbst wenn Ihre ersparnisse diese höhe oder höher haben – durch die beschleunigung des geldumlaufs (weil ja jeder geld loswerden will, nicht behalten) wären einnahmen und ausgaben mehrfach möglich. wenn danach bedarf bestünde. man könnte aber auch ein wenig kürzer treten und weniger arbeiten. bei gleichem ergebnis. wenn man nicht lieber aus einem diffusen sicherheitsbedürfnis heraus andere reich machen würde.

  275. @colorcraze/10. Dezember 2011,...
    @colorcraze/10. Dezember 2011, 22:26
    Kirschwasser

  276. Zu Gumbrecht kann ich nichts...
    Zu Gumbrecht kann ich nichts sagen. Ich kenne mich nur mit Blogs aus, und das hat damit nichts zu tun. Womit es etwas zu tun haben soll, weiss ich auch nicht.

  277. @HM555
    .
    Bloß nicht unnütz...

    @HM555
    .
    Bloß nicht unnütz öffentlich so emotional sein. Etwas mehr Stoizismus bitte! Gegenüber weiter unten.
    .
    Und woanders posten kann man auch. Oder eine eigene Community gründen. Aber ankündigen? Leberwurst? Bitte nicht doch! Nicht Sie!

  278. "Und ja: Es macht nichts, wenn...
    „Und ja: Es macht nichts, wenn man, den Flüssen trauend, hin- und wieder …“
    .
    Usw., usf.. Wir sehen manchmal nicht so gut.

  279. @perfekt!57
    .
    Stoisch bleibt...

    @perfekt!57
    .
    Stoisch bleibt Diogenes auch ohne Tonne.
    Dabei hatte ich mich doch soo darüber, gefreut, dass ich auf http://j.mp/tJx7R8 zum ersten Mal in meinem Leben so was wie eine eigene Webseite haben würde!
    Das Leben auf einer Kommentarmüllhalde fand ich viel viel coooooler als einen facebook- oder twitter-account.
    „Slumdog columnist“ hätte ich auf meine Visitenkarte drucken können.

    @Don
    Danke, dass Sie es trotzdem freigestellt haben.

  280. @p57
    .
    Verstehen Sie mein...

    @p57
    .
    Verstehen Sie mein Hochgefühl? „Ich schreibe in der FAZ! Auf einer eigens für mich eingerichteten Webseite!“ Wow!

  281. @Don Alphonso -- ich habe...
    @Don Alphonso — ich habe gerade wieder angefangen zu stricken (sonst könnte ich die präsidialen Debatten der Republikaner nicht ertragen), aber zu einem Rodelpullover (mit Zopfmuster?) reichts wohl erst nächstes Jahr. Ich übe noch. Was ich gerade für mich gestrickt hab, kann man der Öffentlichkeit nicht zumuten.

  282. einer wenigkeit aus grauem...
    einer wenigkeit aus grauem (w)(o)sten des kontinents ist nichts mehr hinzufuegen als:http://www.youtube.com/watch?v=A-T2jfUuCcE
    europa is a satelite

Kommentare sind deaktiviert.