Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Hexenschuss Heil!

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Die Gesundheit ist das Wichtigste - das weiss jeder, der sie verloren hat. Der Weg zu dieser Hölle ist gepflastert mit Leistungsdenken und Eigenkörperkapitalrenditen, die im Feudalismus Leibeigenen aufgezwungen wurden. Im nachgrossbürgerlichen Zeitalter geht das ganz von alleine

On a long enough timeline, the survival rate for everyone drops to zero.
Fight Club

Einer der Erben eines grossen Prominenten des Tegernsees beklagte im Alter von 92, dass es mit dem Tennisspielen nicht mehr richtig geht. Oben auf der Neureuth ist fast täglich ein pensionierter Arzt in vergleichbarem Alter, der dort seine Yogaübungen macht, weil er die Neureuth noch schafft, im Gegensatz zu anderen Bergen der Region. Und letzthin traf ich am Einstieg des Sommerwegs hoch zur Hirschberghütte ein Rentnerehepaar mit zwei sehr hübschen Airdale Terriern, die sich hier auf 1400 Meter anerkennend über das grösste 28er Ritzel an meinem Bergrad äusserten. Für sie sei das 34er ja doch eine Erleichterung. Keine Frage: In den Bergen merkt man das Alter. Und man redet auch offen über die Gebrechen, die es mit sich bringt, mit Blick auf die Abgaswolke im Norden, unter der München liegen muss. Man sieht das von hier nur selten genau. Im Gegensatz zur Zugspitze, dem Karwendel, dem Alpenhauptkamm oder dem Starnberger See verhüllen den Münchner seine Emissionen.

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Und das ist vielleicht auch ganz gut so, wenn man hier gepflegt über die Vergänglichkeit des Irdischen plaudern will. Um ehrlich zu sein: Nie habe ich mehr Klagen über die nachlassende Gesundheit im Alter gehört, nie habe ich mich lustvoller selbst daran beteiligt. Hier bin ich bei bester Gesundheit körperlich eingeschränkt, hier darf ich es sein, denn Berge und Seen zeigen einem dauernd die Grenzen auf. Man kann dagegen ankämpfen und erfahren, dass es doch noch geht. Man kann Gipfel besiegen, Pässe erstrampeln und weit im kalten Wasser schwimmen, sogar der Weg zum Bäcker ist eine Herausforderung, denn ich wohne auf der ersten Erhebung der Alpen, und die Bäckerei ist unten an der Mangfall. 18% Steigung. Da pfeift das Lüngerl ganz ohne Rauchwaren und Münchner Smogglockenabgase. Man erkennt hier stets, was noch geht. Und was nicht mehr gehen wird. Man kann schon froh sein, wenn man 2011 nicht noch langsamer als 2010 auf den Buchstein gekrochen, gekrabbelt und gestöhnt ist. Nicht umsonst stehen hier allenthalben Marterl herum, die von Qualen und Tod erzählen – das ist immer ganz nah.

Hin und wieder jedoch bewegen auch wir uns nach draussen, nach München vielleicht oder gar Hamburg, wo es keine Berge gibt, und keine Marterl, aber Fitnesseinrichtungen und Optimisten. Tschakka! Sie haben den Hexenschuss ignoriert und vorerst besiegt. Dem haben sie es aber gezeigt. Der kommt so schnell nicht wieder. Tschakka! Sie werden schon mit dem Haltungsschaden fertig. Tschakka! Auf zu neuen Höchstleistungen im Gym! Tschakka! Man achtet auf fett- und salzarme Ernährung. Tschakka! Die neueste Bürostuhlmode kommt 2011 aus dem Reitsport. Tschakka! Ja der Bandscheibenvorfall, das ist eine hässliche Sache, später einmal, nicht jetzt, diese Woche passt es grad gar nicht, da ist nämlich Präsentation. Tschakka! Wir haben zum Kranksein keine Zeit. Sie sind der Herzinfarkt? Tut mir leid, der Chef hat zwar 80 Stunden Arbeit die Woche, aber keine Termine frei. Haben Sie überhaupt Referenzen? Und so weiter. Und so fort.

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Nun wäre ich der letzte, der die drei gebrochenen Rippen nach dem Sturz in den Radlenker als gesundheitsfördernde Massnahme betrachten würde. Und bei mir ist es seitdem so, dass mich jede Ablaufrinne daran erinnert, langsam zu tun und länger lachen zu können. Das tut nämlich sakrisch weh, wenn die unteren Rippen morsch sind. Ich kann mich an jede Kurve erinnern, über die ich mich mit dem Rodel auf zur Nahinspektionen des Tannenwaldes machte, und oben am Leonhardstein gibt es eine etwas vom Weg abkommende rote Markierung, die nicht nur blutrot ist, sondern meinblutrot. Dieses Naturumfeld hier ist bestenfalls wurschtig, was aus dem Menschen wird, und ich glaube auch, dass mangelnder Respekt hier brutal bestraft wird. Wer sich hier nicht um seine Gesundheit kümmert, zahlt dafür einen hohen Preis. Und zwar mit Sofortkasse, denn Abgrund, Felsen und Schwerkraft warten nicht. In der normalen, führenden Managerarbeitswelt dagegen macht man es genau andersrum.

Da gibt es Vorsorgeuntersuchungen, die vermutlich genauso sicher wie die Stresstests der Banken und Atomkraftwerke sind. Natürlich liegt den Arbeitgebern oder Selbstausbeutern die Gesundheit in der Firma am Herzen, solange es in der Firma ist, und die leistung stimmt. Da gibt es jede Menge Medikamente, mit denen man schnell den Schmerz als Symptom abschalten und ignorieren kann. Wer am Schreibtisch festgeschraubt ist, fällt natürlich nicht vom Stuhl, und gegen dieses Ziehen im Rücken gibt es erstmal Tabletten und Auflagen und Stress. So eine ordentliche Deadline hilft vielen über ein Nervenleiden hinweg. Im Manchesterkapitalismus schufteten die Arbeiter 12 Stunden am Tag für Essensmarken, während die leitenden Mitarbeiter oft in der Kur waren. Heiliger Petrus, rufe mich nicht, denn ich kann nicht gehen: Heute sind es die leitenden Mitarbeiter, die 12 Stunden am Tag arbeiten, und zur Not muss eine Zigarette oder überteuerter Ramsch aus der Tankstelle reichen. Hauptsache, es wird die heute als verbindlich angesehene Körperkapitalrendite erwirtschaftert.

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Treffen sich ein alter Ex-Menschenaufschneider und ein nicht ganz so alter Ex-Menschenausgräber oben auf der Neureuth, kommt am Ende ein Soziologe heraus. Der eine beschreibt die Krankheiten, der andere ordnet historisch ein. Im Mittelalter zur Leibeigenschaft war es nämlich da unten beim Kloster Tegernsee auch schon so: Da musste man, komme was da wolle, die Leistungen für die Herrschaft erbringen. Die hatte stets Vorrang. Wie man danach sein eigenes Leben organisierte, war die Eigenverantwortung. Aber Krankheit war beim Frondienst keine Entschuldigung: Das musste man später auskurieren, die Leistung musste erbracht werden. Der menschliche Fortschritt sieht nun so aus, dass man früher bei privatgesundheitlichen Problemen jung starb, wo man sich heute von Urlaub zu Urlaub kränkelte. Frondienst dauerte nur ein paar Wochen, die Dauerleistungsbereitschaft heute wird als normal vorausgesetzt. Sicher, es gibt einen medizinischen Fortschritt, der das möglich macht. Und der Frondienst wurde abgeschafft. Unterdrückende Klosterherrschaften gibt es nicht mehr, aber einen Markt und seine Zwänge haben wir noch. Oder wieder.

Denn eigentlich war die Idee von der Grossbürgerlichkeit eine ganz andere: Da unten im Tal war vom Biedermeier über die Belle Epoque bis weit in die lodenverseuchten 60er, 70er Jahre des 20. Jahrhunderts eine mondäne Gesellschaft – so künden es die Lehrbücher des Königreichs Bayern und die Geschichte von Bardot und Sachs. Beschäftigt man sich mit den Gästen, die hier verweilten, liest man von Monaten des Bleibens und Erholens. Sicher, mancher starb dennoch an Typhus und anderen – heutigen – Banalitäten. Aber es sind Welten zwischen der Vergangenheit und den hektisch ein paar Mobiltelefonbildern machenden Kongressteilnehmern, die hierher gekarrt werden. Erst wenn sie wirklich alt sind, und nicht mehr gebraucht werden, kommen sie dauerhaft und sorgen dafür, dass der Altersschnitt hoch und die medizinische Versorgung bestens ist. So steht es zumindest in den Prospekten. Man könnte auch sagen: Das finale Auskurieren des Restlebens wird nicht schlechter überwacht, als schon damals in der Firma.

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Natürlich kenne ich den Einwände, die jetzt kommen: Ja wo denke ich denn hin. Es geht nicht anders. Der Hexenschuss ist nicht hinnehmbar. Das Mobiltelefon muss eingeschaltet bleiben. Ausserdem macht es ja auch Spass. Der Beruf hat mit den Bandscheiben nichts zu tun. Das ist jetzt nur noch bis zum Jahresabschluss. Die Pillen gegen die Angstzustände sind prophylaktisch. Man kann jederzeit mit dem Kettenrauchen unter Druck aufhören. Und, möchte ich hinzufügen, auf den Friedhöfen der Leute, die sich für unersetzlich hielten, muss erst mal angebaut werden. Man kann jetzt nicht aufhören, weder für ein geruhsames Dasein noch für den Tod. Das alles muss warten. Und die Medizin wird sicher auch in der Lage sein, uns irgendwann so zu konservieren, dass wir bis 67 vollgasstandfest sind. Die Leibeigenen hatten ein Anrecht auf Feiertage ohne Arbeit. Da geht noch was. Zumindest schnell die Mails checken. Und so.

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233 Lesermeinungen

  1. Ich musste mal auf Befehl von...
    Ich musste mal auf Befehl von Madame nach Haute Koenigsbourg hochwandern. Also gehen! Zu Fuss! Keine Saenfte, kein Esel!
    Oben war ein Parkplatz. Wenn ich das gewusst haette…
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    Aeltere Menschen mit sportlichem Ehrgeiz finde ich unwuerdig. Immer muss ich mir angesichts derer vorstellen, dass sie auf meine Kosten das Gesundheitssystem fuer ihren Spaethedonismus ausnutzen.
    Ebenso clownesk finde ich 70-jaehrige, die buntettiketiert auf teuren Rennraedern im Esterel ihren letzten Atem versuchen NICHT auszuhauchen.
    Koennen diese Leute nicht angemessen der Natur Lauf lassen?
    Spaeter dann trifft man diese Fanatiker (Sport frei!), diese daemlichen Juenger Turnvater Jahns, im Bistro und muss den abfaelligen, verachtungsvollem Blick auf den Teller Fritten, die Flasche Wein, die junge Ehegefaehrtin, den stinkenden (haha, das muss sein!) Cigarrillo ignorieren. Ischa gut Older; wenn ich schon sterben muss, dann ohne Widerstand. Dich aber wird der Sensenmann erwischen, gerade dann, wenn du meinst ihm entkommen zu sein. Und was du alles dagegen-und vergeblich-getan hast, hahaha! Was frueher der Nazihausmeister war, ist heute der keckernde Rentner, der sonnengebraeunt mit dem gerollten Handtuch unterm Arm der Badeanstalt zustrebt.
    Wie sagt der Lemming? Live is to long!
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    Hexenschuss ist prima. So prima wie eine ordentliche Grippe. Endlich ein guter Grund, sich der geistigen und koerperlichen Regeneration hinzugeben. Man ist entschuldigt. Jeder versteht das.
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    Alles dies ist eine Folge zunehmender Gottlosigkeit. Schicksal gibt es nicht mehr. Wir wollen alles selber regeln. Was kommt dabei raus? Tragische Laecherlickeit.
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    (Morgen ist Sonntag. Ich darf ausschlafen. Gegen 10 Uhr werde ich mir ein paar Bemmchen schmieren, damit zurueck ins miefige Nest kriechen, etwas lesen, wieder eindoesen-und wenn Gott will, werde ich wieder wach. Draussen klappern die Stoecke der Nordic-Walker.)

  2. Don, diese volle Breitseite...
    Don, diese volle Breitseite gegen HansMeier555 ist so böse wie verdient.

  3. naja, der feudalismus ist...
    naja, der feudalismus ist natürlich schon lange wieder da, nur halt nicht so stilsicher, sondern auf einem Guttenberg-Subniveau.
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    Filou, Bergwandern ist da ganz anders, man hat ja genug Zeit und sollte sie sich auch nehmen. Da geht es nicht um Minuten, und auch nicht um Leistungsgrenzen, sondern um das Erleben und ankommen. Steckerlwatschler jedoch sind die Syphilis – allerdings scheinen sie gerade auszusterben, habe ich den Eindruck.

  4. Hehe, bester Don, hier unten...
    Hehe, bester Don, hier unten im Flachland kann man die Graumeisen bei jedem Wetter rumstaken sehen.
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    Zum Wandern, diesmal ohne Ironie: Madame liebt lange Straende, Madame liebt Waelder. Monsieur liebt Staedte. Monsieur kann stundenlang durch Staedte laufen. Je lebhafter sie sind, um so mehr lebt er auf. Madame wird dann muede und verwirrt. Es sind das sehr verschiedene Formen des Erlebens.
    Ich sass mal vor dem knisternden Feuer des Kamins in Kanada. Draussen schneite es. Das reichte mir. Madame musste raus auf den zugefrorenen See.
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    Es ist keine Frage, ob man der koerperlichen Anstrengung entgehen moechte. In der Stadt unterziehe ich mich den vielfaeltigen, irritierenden Reizen, die voellig widernatuerlich und sehr anstrengend sind, aber meine Seele fuellen fuer die Zeit danach in der Provinz in der ich lebe.

  5. Werter Don, liebe...
    Werter Don, liebe Gemeinde!
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    Ihr Beitrag kommt zur perfekten Zeit!
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    Da ich im kleinen Kreise zwischen den Jahren noch für ein Zweitprojekt für drei Tage gebucht bin (muss ich Morgen aushandeln), weil ich im ganzen Chaos nicht dazu komme ein persönlich wichtiges Projekt ausreichend voran zu treiben,
    und mein höchst James-Bond-eskes Projekt gar fürchterlich schreit,
    grübelte ich so vor mich hin, ob ich nicht die erste Januarwoche frei nehmen könnte.
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    Ja, ich kann.
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    Wenn es den Herren nicht passt, sollen sie sich einen anderen suchen. Und das können sie vergessen, und das wissen sie auch.
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    Wer sich mal anschauen möchte, wie man in den sechzigern mit Gebrechen von Beamten umgeht…Ich empfehle die Wanninger DVD’s..wenn Wanninger aufgrund zu viel Resturlaubs weggeschickt wird um sich zu erholen…
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    Ich hatte unlängst mal wieder einen Roman von Jules Verne in der Hand, und dabei ist mir das auch aufgefallen…beim Dampfhaus (dieser dampfbetriebene Elefant) erholen sich seine Helden nach einer Strapaze einige Wochen… so was gibt es Heute in keinem Buch mehr.
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    Vielen Dank für die Anregung, lieber Don!
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    Hochachtuungsvoll,
    RealMash

  6. An der Grenze zur...
    An der Grenze zur Lichtgeschwindigkeit vergeht die Zeit nicht mehr so schnell. Die kalte Fusion im Glase a la Filou ist mir trotzdem lieber (ich bevorzuge Gemixtes on the rocks). Auf eine Wette mit dem Brandner Kasper!

  7. Danke, danke, danke!
    Dieser...

    Danke, danke, danke!
    Dieser Blog Eintrag kam für mich gerade zur rechten Zeit!

  8. Im Vergleich mit einem...
    Im Vergleich mit einem mittelalterlichen Gutshof wuerde ich den Manager auf der Stufe des Grossknechts einordnen. Hochfinanz und Vorstand etwa auf die Stufen von König und Gutsherr. Ein Unterschied zu frueher. Besonders Grossunternehmen selektieren vorzugsweise Spitzennmanager mit narzisstischen Charakteren. Da war man im Mittelalter einfach bodenstaendiger.

  9. Umzüge. Was wissen wir über...
    Umzüge. Was wissen wir über Umzüge?

  10. Ist die Überschrift...
    Ist die Überschrift eigentlich politisch korrekt?

  11. @hg333
    womit ich die Autoren-...

    @hg333
    womit ich die Autoren- und Markenrechte für die neuen Adjektive „lichtlahm“ und „fusionskalt“ beanspruche!

  12. Ja, Don, nun wissen wir,...
    Ja, Don, nun wissen wir, wofür dieses Funktionswäscheaufkommen mitsamt Rucksäcken nötig ist.
    Burnout habe ich im Text vermisst. Scheint ja gerade groß in Mode. Aber kein Wunder, all dieses technischen Errungenschaften wollen ja bedient sein. Und all die Sportgeräte, da kommt schon mal Stress auf, vor allem, wenn der Ruhepuls nicht unter 45 geht.
    Ich wußte gar nicht, daß es einen 34 Rettungsanker gibt, Don. Als ich mal den Tremalzo am Gardasee rauf bin (über den Römerweg, nicht Asphalt), hatten wir n 30er aufgelegt. Aber das ist auch 15Jahre her…und na ja, sind auch ca. 2000Hm.

  13. nico, man kann das mit dem...
    nico, man kann das mit dem Sport auch ganz lässig betreiben. Rodeln gehen etwa ist eine Sache von 2,5 Stunden, wie ein Abendspaziergang. Und danach ist m,an angenehm angefertigt. Zum Burnout kann ich wenig sagen, ich glaube, die Psychoklempner hier bleiben im Tal, wie auch die Botoxspritzer. 34 ist heute üblich, aber mein MTB ist jetzt auch schon 16 Jahre alt.
    .
    Hansmeier555, ja, ich denk schon, denn Berg Heil! hat mit anderen Heilsfiguren nichts zu tun, und daher leitet es sich ab.

  14. ErnstWilhelm, Mittelalter gab...
    ErnstWilhelm, Mittelalter gab es auch genug Exzenriker, und keine Psychopillenverschreiber, die daran irgendwas geändert hätten. Und zu Bodenständigkeit gab es damals einfach keine Alternative.
    .
    Don Ferrando, gern geschehen. Ich hoffe, die Leserschaft tritt jetzt auch mal auf die Bremse und macht sich schöne Tage.

  15. RealMash, aber bitte, das...
    RealMash, aber bitte, das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite. Im Übrigen muss ich sagen, dass ich bei der grossen Fabrik früher „Akkord“ gearbeitet habe. Das war lässig und nach 36 Stunden die Woche vorbei. Da hätte keiner ein Wochenende drangehängt, ohne Bezahlung natürlich, und die hinteren Kotflügel des B4 konnte man auch nicht mitnehmen. Die schlimmen Verhältnisse kenne ich mehr aus den modernen Dienstleistungsberufen. Gerade Juristen in grossen Städten und Finanzakteure scheinen da anfällig zu sein. Allerdungs kenne ich hier am See auch einen Notar, der seine Termine um die Bergtouren herum legt und finster wie ein Mensch aus Nordafrika ist.
    .
    Filou. da bin ich nicht unähnlich: Strand mache ich eigentlich nur dann, wenn es wirklich zu heiss ist für Alternativen. Stadt habe ich oft, aber Berge sind halt eine Sensation, daher kommen die hier so oft vor. Und in Beziehungen passe ich mich halt an, wobei:
    Der schönste Ort,
    der hier auf Erden mein,
    ist das Burchregal.
    Und Torte fein.

  16. Sakra, Tschakka, Shakra,...
    Sakra, Tschakka, Shakra, Boandl Kramer, rama dama.

    HansMeier555@: Korrekt gemeint war natürlich: Heil Dir im Siegerkranz.

    Der Städter als solcher ist kein echter Naturbursche. Er ahmt ihn nur nach.

    Die städtischen Friedhöfe sind überlegt mit diesen Raucherbeinen, Säuferlebern, verteerten Lüngerln (Friedhofjodlern), weißweinhinweggeätzten Nieren, vertorteten Fettlebern ect. pp.
    ..
    Ein (bay.) Dorffriedhof dagegen. Eine Erlebniswelt.

    memento mors

    advenire

  17. Die Verbreitung von Sport in...
    Die Verbreitung von Sport in den Mittelschichten hat dann in den Zwanzigerjahren auch zur Verbreitung von Gestricktem (der Jumper, das Strickkleid etc..) nicht nur für Kleinkinder geführt.
    Die nordic walker sind vor allem wenn man mit Hund unterwegs ist eher unerfreulich, wir weichen ihnen stets aus. Jogger messen sich unterwegs irgendwelche Werte und hinterlassen Miniskalpell, Medizinalpackungen u.ä. auf Rehleinwiesen. Alle miteinander nehmen von der Umgebung kaum was wahr, nur auf den Atem und das eigenen noch-Funktionieren konzentriert. Erfahrene stadtnahe Wildschweine erkennen diese Leute schon am Rasierwasser der Sportmarke und verharren abwartend, die vorwitzigen Frischlinge werden mit Schnauzenstubbern auch zum Verharren und zum Erkennen von „Addidas Sport Man/Woman“ erzogen. Bären würden sich an den Wegrand setzen und Kekszoll
    fordern…

  18. Das Mittelalter gab es nie....
    Das Mittelalter gab es nie. Das ist eine Erfindung von rasenden, städtischen Philologen
    des 19. Jhdt. Die sich ihren verdienten Tod beim Absturz von 3,50 m hohen Bücher-regalen holten.
    …..
    Lexikalisch gesehen kommt sowas von sowas:
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Hexenschuss

  19. Don, richtig, richtig. Weniger...
    Don, richtig, richtig. Weniger ist oft mehr. Dafür brauchts aber keinen Personal Trainer. Mit dem burnout kann man ja überall lesen. Eine Freundin ist im Personaltraining tätig, die derlei bestätigt. Allerdings ist dieses Krankheitsbild oft eingebildet, denn nur allzu oft weiß man mit sich und der Zeit nix anzufangen und redet sich die Arbeit an und ein. Und, ist es nicht schön, in einer Runde, die von Hüftleiden oder Nichtstun geprägt ist, sagen zu können: Ich leide an burnout. Soll soviel heißen wie: Ich bin überall und stets gefragt. Viele können sich eben nur über ihren Job definieren. Bin gespannt, wann von bspw. Hr. Blessing eine Biographie erscheint: Mein Burnout – Oder wie ich das Geld der Aktionäre verbrannte.

  20. Fürnehmber Staats - &...
    Fürnehmber Staats – & Allgemeiner Anzeiger, dem werten publico zugedencket. Bei 2 Gold-Florin im monatl. abonnementum de franckfurto ad main erhältlich :
    ****€€€€****
    „Auch sollte dem nahen Verwandten des Hexenschusses allhier memorieret werden. Des Podagras, welcher dem also Befallenen einen ordentlichen Schiefer macht, ein unleidlicher Graus für seine Umgebung. Kömmt von unmässiger Sauferei, Fresserei vom Fleischernem, Schweinerm, Kapaunen, Wildpret, Täubchen sowie allerley fettem Gebäck, Tarten, franz. Küchlein & desserts. Trifft meist hochgstellte Leut, die gar viel Penunzen im Beutel bei sich trägen. Seind offt als grosze Ruhmredner anzutreffen in dero Wirtts-und Banketthäusern. Der Pomp funebrer hat immer groß Freud dermalen an so Einem oder seym Ehgespons gar seyner maitresse.

    Viel Aristokraten seind daran gar elendiglich verrecket, mehr als in schlimmen Kriegsläufften, weil sie von altersher so große Jagden hatten und vom Wildpret nit sich genugsam taten. Taten zum Löschen des so entstehenden Durstes an großen Humpen, Pokalen und andere Kumpen mit Weinen, Bieren sich delektieren. Machet solch Geprasse gar feine Gichtknoten in den Gelenken, ohngedacht des Harngries und der Nierenstein von sonderlicher Gestalt. Hättens weiland den Wallenstein in Eger nit mit der Partisan erstochen, das Podagra hat sich klammheimblich schon bei ihm angeschlochen.“

  21. Man vertut sich schon mal hin...
    Man vertut sich schon mal hin und wieder: Die Welt ist weiter, als wir denken.
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    Also z.B. schon mal auf dem Scheitelpunkt der Großglocknerhochalpenstrasse zwei absolut entspannte und zufriedene Achtzigjährige getroffen, welche, genau wie wir, da auch mit dem Rennraderl hochpedaliert waren (2600 HM am Stück, mt kaum acht Scheitelkehren, mal für Sekunden wenigstens etwas weniger Duck auf dem Pedal haben zu müssen) und auf Befragen erklärten „nein, wir fahren erst seit vier Jahren, aber sowas kann man ja auch mit 76 noch beginnen“.
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    Und an deren Klamotten können wir uns kaum noch erinnern, höchstens noch an die Gesichter.
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    Und solche wie HansMeier sind Stütze! (Bald mehr, als manch anderer. Und Herr Bernau ist 30 – mehr Geduld und Verständnis mit uns in dem Alter waren oft angebracht. Überforderung ist eine schlimme Strafe.)
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    Ein Syntace Vorbau? In Stahl? Ca. 12 Jahre alt? „An Canti`s zu Schwalbe, neu“? Intelligent-bürgerliche Mischung. Sparsam aber effektiv. (Die Masse, falls man so argumentieren wollte, würde in den Bergen heute unbedingt zur Scheibe VA greifen – kombiniert mit Halbrennern … (also in der Mitte ein modernes fast-Slick-Profil und nur an den Kanten etwas mehr Grip) – was zwar Zeitgeist, aber nur teurer, nicht besser … . So think we.
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    @Arbeitsstelle bei Audi
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    Na klar haben das viele. Manche Dichter aber lebten, einem ihnen eingebautem Triebe folgend, wie bekannt schon vor 80 oder 100 Jahren in der Nähe von mittleren Marokko-Atlantikküsten; einfach ein kleiner Wohnkubus mit Terasse an Fernsicht, hell bis weiß, teils auch ganz einfach ins Hellweiße hinüberspielend, dazu eine Gefährtin und einen Verleger (der Berlin hält und die Stellung dort) reichten schon immer völlig aus. Nicht allen zwar, aber solchen schon mal Jahrzehnte immerhin. Und Tisch, Stuhl und Bett zum Schreiben. (Wir schlafen auf dem Tisch und schreiben im Bett, und der Stuhl bleibt zum Dahinter-Stehen, was sonst?)
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    Und Grüße.

  22. Auch habe ich immer gefunden,...
    Auch habe ich immer gefunden, dass bei allen Gebresten die mich so im Laufe meines antiquierten Daseins, es immer die höchste Freude für mich war, eine in Vulgärlatein oder Vulgärgriechisch benannte magische Beschwörungsdiagnose zu lesen, die mir die dazu staatlich geprüften Abprob. nebst gehöriger Liquid. überreichten. Für den Heilungsprozess mußte ich allerdings selber einstehen. Es hatte aber was. Für das Geld. Was will man, frau mehr?

    Die Eingeborenen in Afrika, Sibirien sowie im übrigen Asien, Nord-u. Südamerika, kennen dergl. in anderer Form auch.

  23. Danke Don! Das war wieder...
    Danke Don! Das war wieder einmal was vom Feinsten!

  24. Sowieso ist immer alles nur...
    Sowieso ist immer alles nur Masse und Zeitgeist. http://www.ebay.de/itm/280787508238?ru=http%3A%2F%2Fwww.ebay.de%3A80%2Fsch%2Fi.html%3F_from%3DR40%26_trksid%3Dp4712.m570.l1313%26_nkw%3D280787508238%26_sacat%3DSee-All-Categories%26_fvi%3D1&_rdc=1
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    Aber wer müsste sich davon abgrenzen, wenn er a. lieben würde, und b. verstehen?

  25. With other words: The decline...
    With other words: The decline the survival rate for everyone:
    In biostatistics, survival rate is a part of survival analysis, indicating the percentage of people in a study or treatment group who are alive for a given period of time after diagnosis. Survival rates are important for prognosis; for example, whether a type of cancer has a good or bad prognosis can be determined from its survival rate.
    Patients with a certain disease can die directly from that disease or from an unrelated cause such as a car accident. When the precise cause of death is not specified, this is called the overall survival rate or observed survival rate. Doctors often use mean overall survival rates to estimate the patient’s prognosis. This is often expressed over standard time periods, like one, five, and ten years. For example, prostate cancer has a much higher one year overall survival rate than pancreatic cancer, and thus has a better prognosis.
    Hopefully yours Don Lumbago

  26. <p>Don Lumbargo, man kann es...
    Don Lumbargo, man kann es auch verkürzt sagen: Auf Dauer ist bislang nochg keiner dem Tod für immer von der Schippe gesprungen, Nur erwischt es die einen früher und die anderen später. Wie man bei meinem Portrait von 1820 sieht: Auch ich bin nicht unsterblich.
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    Das Rad ist ein vollkommen veraltetetes Marin ZigZag Trail von 1994, das als Stadtrad zu Klump gefahren, weggeworfen und dann von mir hergerichtet wurde. Der Rahmen ist prima, und weil ich bergab nicht voll fahre (meistens in der Dunkelheit), passt es auch, wie es ist. Die meisten Komponenten sind von Marin selbst.
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  27. <p>stola, gern...
    stola, gern geschehen.
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    Grand Guignol, dazu zwei Familienweisheiten:
    1. Gsund bleibd ma, wenn ma ned grang wead.
    2. Es is vo seiba kumma, es wead vo seiba gehn.

  28. Ein vollkommener...
    Ein vollkommener Dezember-Beitrag @Don Alphonso. Ja, der Dezember, ein Monat des Abschieds und der Trauer, eine Wallfahrt der Malaisen, eine Begegnung mit dem Trübsinn in der Düsterkeit, Hallo!, Du schon wieder Schattenmann, na Dich, kann ich ja eigentlich nie gebrauchen, trag deine Gebrechen mal schön zum Nächsten, da wirds der Doktor schon richten, und lass mich hier weiter blasen, so vor mich hin, in den heissen Tee, damit der warm wird, also schleich di!, kannst ja gern in Salzburg dein Unwesen treiben, aber … Ja, der Dezember schleppt sich so dahin, bis der Baum in Flammen steht und die Kaufleute milde lächeln, weil es im Januar schon wieder weitergeht. Ja, der Januar, ein Monat der Vorfreude, ein Monat der Zunahme, ein Ächzen, das langsam vergeht, eine Sonne, die langsam wieder aufsteht, ein Winter, der noch klirrt, oder wachsen bei Uns bald die Ananas, Nein, aber noch ist Dezember, noch ist die Weihe der Nacht noch nicht vollbracht, aber Sie haben uns Alle schon schön in Stimmung gebracht. Jetzt hab ich auch den Dezember-Blues, und ich dachte, besser, ich hoffte, das ich dieses mal drummrum komme, aber es konnte nicht ausbleiben, ach ja, Abschied tut weh, von alten Vorstellungen, neuen Vorurteilen, jüngsten Gewohnheiten und gerade eingetroffenen Beschwerden, ja, geht nur, geht, ich bleibe nun hier, wische mir ein Tränlein von der Wange und sammle Kraft für morgige Taten und übermorgige Gebrechen, oder waren es Verbrechen?, na egal, es hat mich voll erwischt, das Dezember-Gefühl, eingeholt aus dem sonnigen November, und ich sinke immer tiefer in die Kissen und steh erst im Mai wieder auf. Bis dahin, ihr Ergebender, ihr Einsinkender, versinkender, Kissen trinkender Sylvesterpunsch. Prost.

  29. Langlebigkeit kann durchaus...
    Langlebigkeit kann durchaus soziale Gratifikationen eintragen. In Afghanistan z.B.: werden alte Frauen sehr geschätzt, ihr Wort und ihre Einsprüche gelten. Allerdings, um in Afghanistan die frühen Heiraten, zu frühen Schwangerschaften und Geburten zu überleben braucht frau schon ordentlich Vitalität, nur die Starken kommen da durch und zu Wort.

  30. Radl is dös Radl do aufm...
    Radl is dös Radl do aufm Buidl.

  31. Kompliment, werter Don, ich...
    Kompliment, werter Don, ich erkenne mich in vielen Situationen meines früheren Malochens wieder: z.B. keine Zeit für Ärzte, kaum Freizeit, man hatte ja – als Selbständiger in der Werbebranche – pausenlos zu funktionieren. Und es hat ja auch Spaß gemacht und war nicht unerfolgreich…
    Mit 63 war dann Schluss ,glücklicherweise gezwungenermaßen, denn das Ereignis 9/11 hat die Werbeetats meiner Kunden drastisch schmilzen lassen. Seitdem freuen ich mich am Ortasee (den kennen Sie ja auch), dass ich alles relativ gut überstanden habe: Endlich kann ich lesen, radeln, wandern, Tennis spielen, Ski fahren, reisen wann i c h will.
    Als begeisterter Leser Ihres Blogs wünsche ich Ihnen weiterhi ‚fröhliches‘ Schaffen und zwischendurch viele gute Stunden zur Erholung. l

  32. DA@: Bald dass des Stearbn ...
    DA@: Bald dass des Stearbn scho vo alloans kimmt, wann di net grad oana mid fleiß umad Eckn bringa dat, des woas eh ah a Jeda. Segn konnstas nimma wanns voarrbei is. Da Teifi, dea Hundling, warrt scho draf. So schnöll ko ja koaner gar nie nicht beichtn, so schöll kimmt da Boandlkramer. Nocha bist in da Höll un woast no net amoi warrum, net woahr. Zwegn dem hot mei Großmuadda ollaweil gsogt: „Schee brav sei un´d Patscherl ieba da Bettdeckn lossn, da Himmivota siagt ois!“
    http://www.youtube.com/watch?v=AE_v9bh4dm0

  33. @Don, sieht nach Titanrahmen...
    @Don, sieht nach Titanrahmen aus, das Marin. Hatte mal ein Merlin, das kam schweizer Zeitmessern aus Manufakturbetrieben sehr nahe. Schweißnähte kaum zu sehen, so fein. Allerdings auch ebenso teuer.
    .
    @Foersterliesel, komme gerade vom Laufen in der Natur, zwischen Wiesen und Äckern, leider aber auch wieder jeder Menge Hunden ohne Leinen, denen auch ich wieder ausweichen musste, in der Hoffnung, sie haben mit Herrchen nicht gerade den Marathon-Mann mit Dustin Hoffman gesehen und sind gnädig mit mir.

  34. @Filou:
    In der Sontagszeitung...

    @Filou:
    In der Sontagszeitung sind heute die Nachrichten-Überschriften im Wissenschaftsteil interessant vermischt worden: … zum „Hicks-Teilchen“, wohl auch Ihnen zu Ehren!
    Ansonsten:
    „Wenn’s vorne zwickt und hinten beißt,
    trink Kosterfrau Melissengeist“.

  35. Hauptsache es schmeckt
    und man...

    Hauptsache es schmeckt
    und man friert nicht.

  36. Ja ja, JR42, machen Sie nur...
    Ja ja, JR42, machen Sie nur Ihre Scherze. Ein Leben in Askese nur zur Lebensverlaengerung? So ganz ohne die Freuden aller erlaubten Suenden?
    Oh wie wurde ich mich Aergern in der Hoelle, in die ich fraglos kommen werde, erfuehre ich dann, was mir alles entgangen waere.
    Man sagte mir einmal, dass nach dem Tode das Leben richtig ernst wird. Warum also diesen Zustand im Jetzt voreilig herbeifuehren?
    .
    Was nuetzt einem der schoenste Tennisarm, die schmerzhafteste Schleimbeutelentzuendung, der Wadenkrampf im unbewachten Badesee, eine tugendhafte aber haessliche Frau, all dies, und noch mehr, sind menschliche Irrtuemer beim Versuch seinem Leben irgendeinen Sinn zu geben.
    Mir als ungeistigem Subjekt ist die Vorstellung eines Todessturzes von der meterhohen Bibliotheksleiter ein wahrer Horror.
    .
    PS: Sie kenne die Apotheken-Umschau? Die gibt’s fuer Umme. In ihr ist das Fernsehprogramm abgedruckt. Sehr nuetzlich. Besonders fuer Mitbuerger, die auf einen Sarg sparen muessen.

  37. Morgen ist Sonntag. Ich darf...
    Morgen ist Sonntag. Ich darf ausschlafen. Gegen 10 Uhr werde ich mir ein paar Bemmchen schmieren, damit zurueck ins miefige Nest kriechen,
    .
    filou: Bettwäsche monatlich wechseln! Wirkt Wunder!

  38. lieber nico,
    stadtnahes Grün...

    lieber nico,
    stadtnahes Grün ist hoffnungslos übernutzt, von konkurrierenden Interessensgruppen. Wir weichen selbstverständlich nicht nur Steckenwanderern und den Frühlingsjoggern (oft nah am Kollaps) sondern auch den Sonntagshunden (50kg, wochentags nur Gassi um den Block, sonntags endlich raus, raus, raus!) die vor dem Jogger erstmal den anderen Rüden verbeissen, aus! Und wenn ich in Jagdrevieren munter durchs Unterholz hetzende Großhunde („er is jo no a Baby!“) treffe, werde ich auch sehr ärgerlich.
    Seien Sie vorsichtig bei Schäfern, allen Schutz – und Hütehundrassen und Terriern (auch kleinen). Apportierhunde wie Golden Retriever und Labrador etc. beissen keinen Menschen.
    Hüterassen sind dominant und treiben Vieh mit Wadlzwickern, es ist kein richtiges Verbeissen, aber für unsere dünne Haut eben doch ein Biß. Leider wissen viele Halter zu wenig über den eigenen Hund. Auseinanderstzungen sind sinnlos, am besten eine abgelegene Route suchen.

  39. Geht heute den Leuten der Sinn...
    Geht heute den Leuten der Sinn fuer Metaphorik ab?

  40. Hei Waldi, hascht' heut' scho...
    Hei Waldi, hascht‘ heut‘ scho dei Joggerle gefresse?

  41. klar ist zuviel arbeiten...
    klar ist zuviel arbeiten scheiße. aber wenn gesagt wird, daß man bei richtiger organisation die scheinleistung von 50% sparen könnte, also nur halb soviel zeit auf arbeit verbringen müßte, trotzdem gleiches gehalt bekäme (weil dieselbe leistung, halt beschränkung auf den effektiven anteil), wird der blick unstet, das lächeln verkrampft, die haltung distanziert. und es wird genauso weitergewurstelt und energie vergeudet wie bisher, nur um sich selbst und anderen gegenüber den anschein von tätigkeit und nützlichsein nachzuweisen. wenn dann noch einer die wiedereröffnung der subventionsseligen bundesrepublik, alt verkünden würde, wäre das glück perfekt. es ist schlicht die angst vor der veränderung gegen die auf arbeit vor sich hin geschustert und in der freizeit antrainiert, genordicwalkt und renoviert wird. weil veränderung etwas ganz schlechtes ist. außer für zonis, die mit demark in die eicherustikalhölle mit rentengarantie gelockt werden sollen.

  42. Jaja, Marin... Mein Großer...
    Jaja, Marin… Mein Großer hatte auch so ein Ding, Mitte der Neunziger. Sechzehn Zoll, mit dem kleinen Finger hebbar. Hat sich auf der ersten Ausfahrt einen neuen Scheitel damit gezogen, wegen fehlender Hinterradabdeckung. Unkaputtbar. Ging nur nicht mehr vorwärts, wenn die Naben im Matsch steckten. Nach meinem Kleinen haben sich sämtliche männlichen Nachkommen meiner angeheirateten Verwandtschaft daran ausgelassen. Noch hat sich keiner den Hals gebrochen. Gut, dass sie schon Autos fahren…

  43. Don Carlos@: Das muß ja...
    Don Carlos@: Das muß ja schliesslich auch ma gesacht werden. Das Leben ist der schönsten Eines. Imma dieses Rumgenöle. Bei richticha Orjanisazjon kombma gut über die Rundn. Wer das Positive nich sieht is den Rettungsschiam und den Cent nich wert. ´Nen Hexenschuss kriecht ma erstens auch nich alle Tage und zwotens nich jeda.
    Lokalrunde, und Frau Wirtin für´n Musjö Filou ´nen extra Doppeltn als geistije Stärkung, damit er sich vom zugezognen Schrecken wieda erholn tut. Wegn dem horror vacui noch ´nen Zwotn bittschön dazu.

  44. @Don Carlos, schon wieder...
    @Don Carlos, schon wieder einmal ein Gedanke von Ihnen, der mir gefaellt.

  45. Ein schönes Rad. (Und fällt...
    Ein schönes Rad. (Und fällt um so leichter zu sagen, wenn man änliches besitzt.(g)
    .
    Gerade mit-ohne Federung ist eigentlich so cool: Mehr Kontrolle und weniger Verlust geht kaum (obwohl es ja auf „Kontrolle“ gar nicht so sehr ankommt; es ist aber so).
    .
    Wir sind früher auch schon Wettbewerbe mitgefahren mit sowas (race, nicht endurance) – und immer schneller als jedes Fully, rauf oder runter – und auch bei Bedarf bergab und über größte Unebenheiten nie langsamer als die besten Hardtails. (Man muss einfach nur meistens ständig in der Luft sein, nur punktuell noch Bodenberührung haben, rein physikalisch gesprchen (z.B. um noch letzte Lenkimpulse umzusetzen, g), dann baucht man eben wirklich keine Federung. gg)
    .
    Hatten früher auch verschiedentlich schon den Eindruck gehabt, der hauptsächliche Vorteil der Federgabel VA für den Profi wäre der, dass der zusätzliche Ausrüstungsgegenstand zusätzliches Sponsorengeld brächte; wer aber finaniell unabhängig wäre und objektiv(er) urteilen könnte, auf Federung auch VA nebst deren Gewicht auf vielen Strecken kompromißweise glatt auch verzichten könnte, ohne siegfähig schneller wäre womöglich auch. (Aber sowas geht ja nicht …: Wie sähe das auch aus ohne „RockShox-Aufkleber“, nicht wahr? Zuerst muss ja am besten immer der Strassenrand überzeugt werden – und dann kommt der Sieg… . (Und „Westviertelgesichtsausdruck“ passt auch nicht zu Aufklebern und Aufkleberfahrern, irgendwie sowieso nicht))
    .
    Wir hätten übrigens fast gefrotzelt bzgl. der „nur 28 hinten“ (34 ist eben auch ok), denn schließlich wissen inzwischen ja fast die Meisten, dass es für vorne auch noch kleiner geht: 22, 20ger ja sogar 18ner Kurbeln soll es geben. So dass der Erfahrenere immer vorne und hinten kuckt.
    .
    Aber Don hat gute Beine, soviel steht nun mal fest und ist über jede Frotzelei zum Glück erhaben.
    .
    (Das Max. was wir ca. mal mit Rennnrad dreifach gefahren sind, waren wohl mal die 24% Steigung hoch zum Parkplatz zur Burg von Begur („hintenrum, Einbahn verkehrt, frühmorgens“) mit 24/28 – das geht aber wirklich nur wenige hundert Meter – und auch nur Wiegetritt ohne abzusetzen, ehemals halt.) (Im Gelände steht es seltener dran, daher)

  46. Und Selle Italia Flite...
    Und Selle Italia Flite Titanium – passt immer.

  47. Von schiessenden Hexen...
    Von schiessenden Hexen verschont:
    Wer schon mal gemächlich von Bierde nach Eilte mit ner Trettmühle wollte, dazwischen mit der alten Fähre über die Aller setzte, der wird wissen was das heißt und was er sich zugemutet hat. Weiter dann nach Ahlden gepeest ist, am Schloß von der Prinzessin von Ahlden (Kriminalroman 17. Jhdt.) durchs Tor in den Schloßhof plierte und nochmals über die hochtragende Aller setzte ,aberst per Brücke, nach Hodenhagen sich verzielte-dem sind Arno Schmidt´sche Eindrücke gewiss.
    Wenn man denn will: Der Animal Zoo dorten lässt einen über die vergurkte Evolution nachsinnieren. Den Truppenübungsplatz Bergen mit dem Kpz Leopard 2 beim Gefechtsschießen auf SB 9 lassen wir mal diesbezüchlich ganz aussen vor.

  48. Haben gerade herausgefunden,...
    Haben gerade herausgefunden, wie wichtig blauer Freitag und Montag nach einer Woche 24/7 Rufbereitschaft+normalem Dienst sind.

  49. @Filou:
    Bellmann hören...

    @Filou:
    Bellmann hören …
    http://www.youtube.com/watch?v=6JbR7wWuONk
    (ggf. mit „Stealthy“, vgl. DA …)
    Als mir jüngst der Apotheker ungefragt die „Rundschau“ anbot, hat das meiner Selbstwahrnehmung einen schweren Schlag versetzt.
    @Don Carlos:
    Die alte Frage abhängig Beschäftigter, ob man für Kopf oder A**ch bezahlt wird.

  50. Foersterliesel@: Ich...
    Foersterliesel@: Ich schwör´s Ihnen: So weit ich mich zurückerinnern kann, noch nie, wirklich noch nie hab ich einen Hund gebissen. So ein Hundling mich aber als 12-jährigen in der Schweiz auf dem Land. Später: Trotzdem hatte ich zwei Airedale Terrier nacheinander. Mei warn die herzig. Ois so, vergleichsweise, Buaschn wiar i.

  51. Dem Inschenör ist nichts zu...
    Dem Inschenör ist nichts zu schwör. Das Gros der Ingenieure in meiner Firma, obwohl sie alle leicht etwas anderes finden könnten (und sicher auch ruhigeres), hat sich damit arrangiert, dass sie in manchen Wochen täglich bis Mitternacht in der Firma sind und um sieben Uhr in der Früh weitermachen. Warum? Ein Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht, aber Masochismus ist es nicht. Es hat sich so entwickelt. Das heißt nicht, dass sie ihre Position nicht zu vertreten wüssten. Das ist der Unterschied zum Frondienst. Ein gefragter Arbeitnehmer beutet (um ein Reizwort zu benutzen) auch seinen Arbeitgeber aus, indem er sich seine Schmerzen monetär erheblich lindern lässt.
    Kennt jemand diesen Komiker: „Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Im Sozialismus ist es umgekehrt“?

  52. Ersatz für den von der GEMA...
    Ersatz für den von der GEMA sabotierten Carl Bellmann.
    http://www.youtube.com/watch?v=EruZfCMrXqQ&feature=related

  53. Wie vom Grand Guignol...
    Wie vom Grand Guignol gebissen…

  54. In Metaphern schließet...
    In Metaphern schließet zu,
    beide Augen Herr filou.
    Allein: Metaphern sind zu lüften,
    führen sonst zu garst´gen Düften.
    Wer stattdessen Bemmchen frisst,
    ahnt, wie´s in der Hölle ist.

  55. lieber Grand Guignol,
    als Sie...

    lieber Grand Guignol,
    als Sie 12 waren gabs auf dem Land leider noch Kettenhunde und andre schlecht gehaltene Hunde – daher vermutlich der Biß. Airedale Terrier werden in den angelsächsischen Ländern als Blindenhunde ausgebildet, sie leiten und sie beschützen auch, weil Terrier Schärfe haben.
    .
    Da wir schon beim Kranksein und beim Altern sind: alte Männer suchen sich eine junge Frau und alte Frauen gern eine Religion die Wiedergeburt verheißt.

  56. ...und auf die endliche...
    …und auf die endliche Erlösung des HM3x5 und dessen Heils hoffend per endlicher Veröffentlichung seiner Zurückgehaltenen (Oh ungerächte Wereld).

  57. @hm555:
    Grand Giugnol wird...

    @hm555:
    Grand Giugnol wird wohl nicht beißen,
    wer das tut, solll Fonsi heißen;
    auch der Wimmerl biß nicht sehr,
    und der Plindos? Weniger.

  58. 'Ein gefragter Arbeitnehmer...
    ‚Ein gefragter Arbeitnehmer beutet (um ein Reizwort zu benutzen) auch seinen Arbeitgeber aus, indem er sich seine Schmerzen monetär erheblich lindern lässt.‘ – in einer welt, in der alles vergänglich ist, versucht also jeder, in form von geld etwas unvergängliches zu erlangen, um sicherheit und einfluß zu gewinnen. aber auch der wert des geldes ist nicht unvergänglich, wie die aktuelle krise zeigt. man muß es entweder regelmäßig durch eine krise entwerten lassen oder entwertet es bewußt durch steuern. da steuern das geld wieder dem kreislauf zuführen, dürfte das die wesentlich angenehmere variante sein. sie erfordert lediglich etwas vorstellungskraft. aber keiner will die absolut vernachlässigbare chance auf ein vermögen aufgeben, das ihm einen sorglosen lebensabend garantiert. den er womöglich aufgrund überarbeitung nicht erlebt. keine religion konnte bisher mehr hoffnung spenden.

  59. Gegen den Euro, den...
    Gegen den Euro, den Kapitalismus und die Banken haben wir am Fuß der Burg einen Dorfladen eröffnet. Alles ist freiwillig, gezahlt wird mit dem Älbler, Gemüse und Holzhandwerk aus der Region. Was kümmern uns Krisen, Occupisten oder Ackermänner?

  60. Habe Heute etwas allerliebstes...
    Habe Heute etwas allerliebstes Gesehen:
    Ein kleines Wohnmobil kam uns in der Stadt entgegen, ich war ausnahmsweise nicht am Steuer und konnte daher gucken. Das Wohnmobil war auf so einem japanischen Kleinlaster, und die Beifahrerin hatte eine Katze auf dem Schoß, die sich am Instrumentenbrett aufgestellt hatte und immer hin und her blickte, um zu helfen die Engstelle zu navigieren. Oder sie hat gespürt das sie schon fast zu Hause waren (ich weiß wo das Womo sonst steht ;-) und sich gefreut.
    .
    Das war nett.
    .
    Vielleicht könnte ich eine Katze haben und mit dem Wohnmobil immer in der Nähe des Projektes parken? Ich habe von Kollegen gehört die das so machen.
    .
    Auch im Zug habe ich schon mal eine Reisekatze gesehen. Die war das so gewöhnt, und hat sich mit der Besitzerin eine nette Reise gemacht.
    .
    In Graz hatte ich ein Hotel, die hatten eine Hotelkatze.
    .
    Das war schön.
    .
    In München habe ich im Hotel noch keine Katze gesehen.
    .
    Sollte ich nachsehen was hier so an Tieren wohnt-ich glaub das wöllt ich nicht wissen.
    .
    Gute Nacht,
    RealMash

  61. "Die Heisenbergsche...
    „Die Heisenbergsche Unschärferelation kann analog für die Gesellschaft gelten: Je mehr Kontrolle über menschliche Handlung ausgeübt wird, umso unvorhersehbarer sind die Konsequenzen. Das entspricht unserer Erfahrung, insbesondere mit dem Sozialismus. Mehr Freiheit war immer besser, warum gilt das nicht mehr?“
    .
    Und weil man Berge nicht so gut regulieren kann, auch deswegen ist er wohl da unser Don. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gastbeitrag-der-weg-in-die-knechtschaft-11558355.html darin „Kommentar Wladimir R. – 11.12.2011 16:44“ Uhr
    .
    Auch wir wünschen immer die voraussehbaren Konsequenzen der Freiheit.

  62. @don Alphonso

    Ich...
    @don Alphonso
    Ich zitiere:
    „…Da pfeift das Lüngerl ganz ohne Rauchwaren und Münchner Smogglockenabgase…“
    Rauchwaren sind Pelztierprodukte, Kürschnerware.
    Für einen Medienarbeiter, der auf sich hält, ist das ein Fauxpas.

  63. Wächter des Hofes.
    Ängstlich...

    Wächter des Hofes.
    Ängstlich hasten Passanten.
    Milde blickt der Hund.

  64. @RealMash: wie war das nochmal...
    @RealMash: wie war das nochmal mit Eminem und den Trailerparks? – Ja, Arbeitskollegen mit WoMo hab ich auch schon erlebt.
    @DA: die Herausforderungen der Berge an die körperliche Tüchtigkeit haben Sie hübsch beschrieben. Im Flachland sind die Herausforderungen ja andere. Man kann laufen und laufen und laufen, ohne irgendwo anzukommen, und bleibende markante Punkte als Wegmarken sind quasi nicht vorhanden. Bleibt nur die Sonne, und die wird hinter Wolken versteckt.

  65. Zurück zum Smog: Ich war im...
    Zurück zum Smog: Ich war im März 1990 auf dem Brocken. Da konnte man tatsächlich in der Luft sehen, wo noch DDR war und wo Bundesrepublik! Über der DDR waberte eine Braunkohlewolke und über dem Westen nicht. Man konnte die Grenze fast in der Luft sehen. Die Luft war sozusagen zweiphasig. Es erfüllt mich mit Befriedigung, dass die Münchner in ihrem Wahn auch unter so einer Dunstwolke leben.

  66. Een Buur kricht ne neege Mogd,...
    Een Buur kricht ne neege Mogd, so ne richtich dralle Dern. Un as sien Fru inne Stadt is fört inköpern, denn frogt he de Mogd : „Deern wullt wi wull een moken ?“ „Klor“ seggt de Mogd, „awer wo ? “ „Ooch“ seggt he „we geiht op de Heuboden. Un se mokt dat so. As se so mitten drin an`t Rammeln sünn, mokt dat bautz verdautz un se fallt rünner op de Tenn. De Mogd jammert „Mien Krüz, mien Krüz“ „Ach Schiet op dien Krüz“ seggt de Buur „mien Sack hängt an`n Nogel.“
    http://www.oldieszuhause.de

  67. RealMash@: Bevor man mich auf...
    RealMash@: Bevor man mich auf offener Landstrasz ausgeraubet, trug ich ümmer eine Geldkatze um meinen Bauch gegurtet. Danach hatte ich es bey eyner hiesig ansässigen Banque versucht meine Assignaten dorten zu deponieren. Hoffentlich bleybet mir noch ein Erkleckliches von dem Sümmchen übrig nach Abzug aller Kontoführungskosten?

    E.R.Langen@: Habt Ihr Euch incognito von Madame weggestohlen?

    Hein un Fiete@: Nu wel ick di mal wat usm Mönsterland vatelle, min Jong:
    Rohlmann´s Buer satt aobends met siene Familig in´n Wuohnstuorm.
    Se unnerhollen sich so nett üöwer all´s was so passeert was,
    üöwer de Arbeid de´n annern Dag makt waern moß,
    üöwer de Naobers un üöwer dat, wat inne Gemein nao wull
    makt wäern konn. Slieslick sagg Rohlmann´s Moder:
    „Ick wet´t jä nich oft stimmt , obber gistern vörtelle mi Leisings
    Anna, dat usse Naober, denn Wöstkamps Franz, früemd
    gaohen soll.“ Dao wuort so´nn Tietken still in´n Stuorm,
    un dann sagg Oma:
    „Sooo, jäää, wull – he – dat – dann – nich ?“

  68. Geiht dat nu wida los oda...
    Geiht dat nu wida los oda geiht dat wida los?

    Änne weckte nachts öhren Mann.
    “ Bärnd, staoh up, ik glaiw, et geiht los met mi.“
    „Ach wat“, sägg Bärnd,“schlaop män wieder, ik häfft genau
    in´n Kalender staohn, erst de Katt, dann de Koh un denn du.“

  69. Spetsiell förn DA@:
    Een...

    Spetsiell förn DA@:
    Een Mönsterländer steiht in ´n Fahrstohl un will naoh boaben.
    Dor kümmp noch ´n Bayer debi un sägg „Grüß Gott!“
    „Düött mi leed“, sägg den Mönsterländer,“oawer so wiet noah
    boaben wull ick nu auk wier nich

  70. Mal jenseits von Gebresten und...
    Mal jenseits von Gebresten und Alterseinschränkungen mal Frau Hedegaard wahrgenommen?
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Connie_Hedegaard („Hedegaard studierte Literaturwissenschaften und Geschichte…“)
    .
    „Wenn es die Europäer nicht gäbe, würde sich niemand mehr um die Klimaverhandlungen kümmern. Der Wendepunkt in der Konferenz war, als die Europäer unfreundlich wurden. Als sie deutlich gemacht haben, dass das nicht ausreicht, was auf dem Verhandlungstisch lag… . Europa hat sich in Durban fulminant zurückgemeldet auf der Weltbühne. Connie Hedegaard , die normalerweise sehr konziliante EU-Klimakomissarin, hat unglaublich gekämpft.“ http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/der-klimaforscher-schellnhuber-im-gespraech-die-weltkarte-des-klimaschutzes-hat-sich-veraendert-11558874.html (Auch wir hatten ja damals bei Kopenhagen den Eindruck gehabt, da hatte Frau Merkel was neu begriffen, neu verstanden, und sich innerlich-emotional einen massiven Reiter auf die Karteikarte gemacht. Fortwährende Wiedervorlage insgeheim hartnäckigst unerläßlich: So nicht mit mir/uns)
    .
    Die Idee eines ständigen Ringens Gut gegen Böse ist zwar auch nur ein Weltbild, aber sei’s drum, es geht voran.
    .
    Am Rande: Und natürlich kritisert man auch schon mal die FAZ global und insgesamt, wie auch unser Deutschtum: Die FAZ as such bietet zur Zeit allen alten Männern das tollste (deutsche) Diskussionforum „über den grundsätzlich richtigen Weg“, wie nett. Was aber ggfls. fehlt(e), wäre der Hinweis darauf, dass auch weiterhin andere Nationen/Völker derweil, wie es deren Art nun einmal mehr ist, vor allem darauf achten, dass jede Miliarde, die sie nicht zahlen, sondern andere, gut ist für sie – und ihr Volk. Und „nur philosophieren“ könnte man hinterher auch noch genauso gut … .
    .
    Und was ein Glück, dass die FAZ „Hans Meier“ hat als Kommentator, z.B. hierin http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/otmar-issing-der-weg-in-die-knechtschaft-11558355.html
    .
    Ausschnitt: „Was hat die erste Hälfte des Aufsatzes mit der zweiten zu tun? – Nix als Platitüden. Von einer Koryphäe der VWL hätte ich mehr erwartet als Habermas, Wagenknecht oder Hudson „einseitige“ Argumentation vorzuwerfen. Warum zeigt uns Issing jetzt nicht die andere Seite? Warum nutzt er nicht die gute Gelegenheit, uns „die Gefahren eines Zusammenbruchs globalen Ausmaßes“ näher zu erläutern? Wer könnte das besser als er? Aber nein: Er wiederholt Binsenweisheiten pro Marktwirtschaft, die doch gar nicht angezweifelt werden.
    .
    Was er zum „genuinen Beitrag der Politik zur Krise“ sagt, wirkt auch nicht überzeugend, wenn ihm kein besseres Beispiel einfällt als die „Maßnahmen zur Förderung des Wohneigentums“ in den USA. Denn gerade die USA wurden uns doch immer als Musterland des Turbokapitalismus hingestellt! Wenn es jetzt heißt, die USA seien an Sozialprogrammen erstickt, dann wirkt nicht überzeugend. Hier in Deutschland gibt es stattdessen ein elaboriertes Mietrecht und die Eigenheimförderung wurde im selben Zeitraum abgeschafft.
    FAZIT: Kein Tacheles, nur Platitüden. Schade!“

  71. perfekt57@: Der Issing, das...
    perfekt57@: Der Issing, das ist auch so Einer. Redet viel von der Freiheit und so. Schön. Nehmen wir mal an, eine solche hätten wir zur Auswahl. Und wie weiter?

  72. Leider ist es ja inzwischen...
    Leider ist es ja inzwischen längst so, dass man auch noch Al Jazeera zusätzlich schauen muss, wenn man auch nur etwas – und unterstützt/fostered durch ebenfalls erstklassigen Journalismus, wie man wohl der Ehrlichkeit halber festzustellen hat – über die Grenzen der alten, engen „dummen“ deutschen „Staatswestvierteltelpostillen“ hinausschauen möchte:
    .
    Hier, für die jungen deutschen Journalistinnen: http://www.youtube.com/watch?v=zUcvSDK-UYs („Make your voice heard!“ hat sie in Stockholm den jungen Frauen zugerufen, nicht wahr?)
    .
    Warum berichtet die FAZ nicht noch besser/weiter? Sollte nicht sie wieder der Ort der Ereignisse für Deutschland mit zuerst sein/werden? Gerade auch „globalisert“?

  73. Geehrter Don, Sie haben...
    Geehrter Don, Sie haben interessante Ansichten zu leitenden Angestellten. Sie kennen bestimmt viele, ich nur wenige. Aber für die wenigen treffen Ihre Beobachtungen absolut nicht zu. Unersetzliche Tretmühlenarbeiter sind (häufig) Unternehmer, die ihre Personengesellschaft nicht unbeaufsichtigt lassen (wahlweise: wollen oder können). Und fast immer Möchtegernaufsteiger, die glauben, der häufige Einsatz von Ar***kleben, Mobiltelefon und PowerPoint sichere ihren Aufstieg unter die leitenden Angestellten. Vielleicht – ich rede hier nur über eine Annahme – kennen Sie zuviele leitende Angestellte aus dem „irgendwas mit Medien“? Und zu wenige aus der realen Welt?
    Richtig bleibt dennoch die Beobachtung, dass heute die unleitend abhängig Beschäftigten meistens ein bequemeres Leben mit mehr Freizeit haben, als ihre Vorgesetzten. Und da nennt man den Kapitalismus „ungerecht“ :-).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  74. ... jetzt mal off topic:
    +++...

    … jetzt mal off topic:
    +++ Muppet-Blitz-Nachrichten +++
    Der Guttenberg soll „Berater der EU-Kommission zur Stützung von Internetaktivisten in autoritären Staaten“ werden.
    Er bleibt aber vorerst in den USA.
    „Sie sehen mich nicht in Deutschland“, sagt er. „Ich plane nicht, in den kommenden Wochen oder Monaten zurückzukehren.“
    „Na hoffentlich!“, kann ich da nur über den Teich rufen.
    .
    Wenn das so weiter geht …

  75. @Grand Guignol: 'Freiheit und...
    @Grand Guignol: ‚Freiheit und so. Schön. Nehmen wir mal an, eine solche hätten wir zur Auswahl. Und wie weiter?‘ – diese wahl wurde doch bereits getroffen. die meisten wollen doch weiter mindestens acht stunden pro tag racken, um ihrem dasein sinn zu verleihen und anderen wohlstand zu ermöglichen, obwohl die hälfte der zeit mehr als ausreichend wäre, ein totalverlust des bisher schwer erarbeiteten vermögens nie ausgeschlossen ist und es wahrscheinlich nie zu diesem angestrebten, völlig sorgenfreien reichtum führen wird.

    im mittelalter hat man wenigstens noch kirchen gebaut. also etwas dauerhaftes und dem seelenheil dienliches. dabei hat man sich auch nicht kaputtgeschuftet. die arbeitszeit betrug sechs stunden pro tag und beinhaltete eine warme mahlzeit. am wochenende wurde gefeiert und am blauen montag der rausch ausgeschlafen. dazu kamen eine unzahl kirchlicher feiertage, sodaß nur etwa die hälfte des jahres überhaupt gearbeitet wurde.

    heutzutage hingegen entwickelt und baut man im akkord maschinen, mit denen in südostasien im akkord gebrauchsgegenstände für wenige cent oder euro pro stück hergestellt werden und denen dann eine hiesige werbefirma soviel wert andichtet, daß die maschinenbauer sie für den zigfachen preis zurückkaufen, um der werbefirma einen höheren lebensstandard zu sichern als sich selbst.

    wenn man jedoch den großteil des auf diese weise erzeugten überproduktionsmülls betrachtet, fehlt irgendwo die vorstellung, daß diesen mist jemals irgendjemand kaufen könnte. zumal er aufgrund der immer kürzeren produktzyklen immer schneller veraltet. die schlußfolgerung kann nur sein, daß der durch die fachleute aus der werbung hochgetriebene preis auch die kosten der überproduktion und deren entsorgung mit abdeckt.

    womit der kohlendioxidanstieg in der atmosphäre und der anstieg der meeresspiegel durch müllverbrennung und müllentsorgung im meer erklärt wären. gegen die man dann wieder durch die produktion von windrädern, solarpaneelen und dämmstoffen anarbeitet, zu deren produktion man jedoch kern-, öl-, gas und kohlekraftwerke benötigt, für deren betrieb man um die rohstoffe krieg führen muß.

    man könnte sich allerdings auch auf das notwendige, nützliche und schöne beschränken, ein besseres leben führen und sich mit schönen dingen, statt müll aus überproduktion umgeben. aber dann entfiele die arbeit als kultische handlung.

  76. Perfekt, das nenn ich die...
    Perfekt, das nenn ich die Offenbarung schlechthin.
    Guttenbergsche Qualitäten passen nach Brüssel.

  77. Stell ich mir lustig vor, wenn...
    Stell ich mir lustig vor, wenn Schnucki bei fefe anruft und fragt, wie er ihm helfen kann.

  78. Watt wi in usere Stourm so...
    Watt wi in usere Stourm so snakt över un vun de Nochrichtn vun الجزيرة:
    The promotion policy expertise to the processing of the Arabellion: The Sheikh of Qatar, Hamad bin Chalifa Al Thani, have won.
    ‏وعليكم السلام

  79. Vor sechshundert Jahren...
    Vor sechshundert Jahren träumte man von gebratenen Tauben, die einem in den Mund flögen. Das war dann das Paradies (kein Hunger, keine Arbeit). Heute fliegen die Tauben, und auch Milch und Honig kommt fast von allein ins Maul – und was machen die Menschen? Sie schnüren ihre Joggingschuhe und fliehen dem Paradies. Und der Rest der belebten Natur lacht über uns.

  80. "Ich soll meinen süßen...
    „Ich soll meinen süßen Schäferhund an die Leine nehmen? Wieso denn? Sie nehmen Ihr Kind doch auch nicht an die Leine.“
    .
    Jija: Die Logik der auf den Hund Gekommenen entbehrt nicht einer gewissen Nachbesserungsfähigkeit.

  81. Damit hier mal in dem Laden...
    Damit hier mal in dem Laden Klarheit darüber einzieht, was ein Unternehmer ist.
    Ein schweres Versäumnis, welches der Blogwart bisher nicht ungeschehen machte, wird nun endlich gutgemacht, zum Heil, Kund & Wissen sämtlicher, hiesiger Kommentierenden.
    Gott zum Gruße!
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Unternehmer

  82. Werden auch Sie ein 1....
    Werden auch Sie ein 1. Klasse-Unternehmer! Ihr Erfolgstyp wird gesucht!
    https://www.youtube.com/watch?v=u3YljPi4ILE

  83. Rauchwaren - Räucherwaren -...
    Rauchwaren – Räucherwaren – Tabakwaren ?!?!

  84. Lieber Grand Guignol,
    leitende...

    Lieber Grand Guignol,
    leitende Angestellte, auch wenn sie von ganz oben leiten (oder leiden) sind keine Unternehmer. Wollten Sie uns das mit dem dürren (muss schon sagen, sehr dürr) Wiki-Artikel sagen? :-)
    .
    Ich wüsst noch mehr über beide Gruppen, was sie unterscheidet, was sie verbindet. Vor allem was sie verbindet. Grade heute mittag wieder erfahren. :-(

  85. Altes BDI-Naturgesetz:...
    Altes BDI-Naturgesetz: Tretmühlen-Besitzer sind automatisch und immer auch – jedenfalls öffentlich! – die Tretmühlen-Erleider. Die Arbeiter und Angestellten sind nur zur Belustigung und auch mal zum Entlassen da. Ansonsten liegen die immer nur so herum. Ausnahme: Fiese Medienbranche und alle anderen, die nichts zu Wege kriegen.

  86. ...zu Wege bringen!... muss es...
    …zu Wege bringen!… muss es heißen, nicht kriegen. Ein excusez-moi in die Runde.

  87. Betr. Rückenschmerzen:
    Lieber...

    Betr. Rückenschmerzen:
    Lieber Don, Rückenschmerz ist nicht unbedingt körperlich, sondern oft psychisch.
    Da helfen dann keine Körperpillen:
    .
    Auszug:
    „Der „typische“ Rückenpatient
    Wenn alles zusammenkommt
    Ein typischer Rückenpatient mit psychischen Ursachen könnte etwa so aussehen: Der Patient ist ein hart arbeitender Mensch und hat sehr hohe Leistungsansprüche an sich selbst. Er missachtet ständig Signale der Überbeanspruchung seines Körpers. Er ist gewissenhaft, überkorrekt und sehr ehrgeizig, dabei nicht gut fähig, über Vorgänge und Nöte seines Inneren zu sprechen.
    .
    Männer sind oft betroffen
    Vor allem bei Männern findet man häufig diesen Typus. Die Betroffenen wirken nach außen selbstsicher, aufstrebend und egozentrisch.“
    Quelle: http://www.medizinfo.de/schmerz/thruecken.htm
    .
    Vielleicht haben gänzlich Rückgratlose dann entweder gar keinen Schmerz, weil da, wo bei anderen das Kreuz sitzt, bei ihnen Gummiknetmasse hängt. Oder besonders argen.

  88. diktionaftis 13.08h
    Gutti...

    diktionaftis 13.08h
    Gutti und Nellie Kroes in Brussels. The odd couple.
    P.S. Ich bin erkältet (a head cold) – ich trinke ein Hot Toddy (whisky & honey) in kleinen Schlucken.

  89. Ein starkes salziges Seewind -...
    Ein starkes salziges Seewind – das vermisse ich in der Schweiz.

  90. Wo bleibt die europaweite...
    Wo bleibt die europaweite Ausschreibung für einen internet-Berater für Brüssel? Alles per ordre de mufti? Was sagt Issing dazu? Große Freiheit Nr. 7?

  91. Aha, liebe Vroni, das will...
    Aha, liebe Vroni, das will heissen: der Physiotherapeut ersetzt dann den Klapsmueller.

  92. fionn, frueher ging man in den...
    fionn, frueher ging man in den Keller, wo die Lichtpausmaschine stand und nahm ein paar tiefe Atemzuege durch die Nase. Schon war er frei, der Ruessel.

  93. Hansgeier333,
    ich weiß gar...

    Hansgeier333,
    ich weiß gar nicht, warum die Medien schon wieder übergreifend über so eine Mini-Personalie berichten müssen. Überall im Netz steht der gleiche Käs. Wenn man 1 Woche nicht im Internet ist: kein Unterschied in diesem Widergekäu.

  94. @Vroni (16:29):
    Theoretisch...

    @Vroni (16:29):
    Theoretisch ist mir dieser Guttenberg auch total wurscht – und, ja – das ist theoretisch auch eine Mini-Personalie.
    Aber praktisch kann man an solchen Geschichten meiner Meinung nach einfach sehen, wie wir hier verarscht werden nach Strich & Faden.
    Natürlich wird das jetzt ausgeweidet bis zum Geht-nicht-mehr – es tut mir auch schon fast leid, das hier zur Sprache gebracht zu haben.
    Eine Marginalie ist es aber eben nicht …

  95. Lieber Filou,
    umgekehrt, mein...

    Lieber Filou,
    umgekehrt, mein Bester: Der Klapsmüller kommt, der Physiotherapeut geht.

  96. Herr Paul, Herr Müller.
    Der...

    Herr Paul, Herr Müller.
    Der Hinterhof ist verweist.
    Tassilo seufzt schwer.

  97. Hervorragend und leider allzu...
    Hervorragend und leider allzu wahr! Dazu passt ganz ausgezeichnet Ihr Eintrag über die untätigen Damen am Tegernsee vor einiger Zeit – die machen es richtig und glauben anscheinend nicht der Mär von den „spannenden Aufgaben“ und „tollen neuen Herausforderungen“ bzw. haben sich vor diesen geflüchtet…
    Ansonsten, was haben Sie denn alle, Joggen ist doch grundsätzlich eine zivilisierte Art seinem Bewegungsdrang nachzugehen (sofern man den denn hat). Man sollte nur auf batmanartige Multifunktionsgürtel und derlei verzichten.

  98. @ RealMash, 11. Dezember...
    @ RealMash, 11. Dezember 2011, 02:13
    Wenn Sie Jules Verne mögen, versuchen Sie mal Walter Moers – zum
    Einstieg ins Zamonische Geschehen eventuell den kleinen Band
    ‚Der Schreksenmeister‘ mit Echo der Kratze.
    Aber Vorsicht, es braucht schon Humor bei dieser Art der Lektüre – Mögen oder Verteufeln, so in der Art.
    Viel Spaß.

  99. RealMash (WoMo): als Herr Icke...
    RealMash (WoMo): als Herr Icke noch beim Bau war, war es üblich, sich hinten in den Sprinter (oder so) eine Matte hineinzulegen und die Übernachtungszulage einzustecken. Ein anderes Familienmitglied hat sich bei anderem Beruf aus gleichem Grunde einen Kombi zugelegt.
    Duschen im öff. Schwimmbad, Frühstück im Café: und ab gehts.

  100. Wenn ich mich jeden Tag den...
    Wenn ich mich jeden Tag den Zahlen und dem Spökes der Regierenden, dessen der Kommissaren und dem der Experten ausgesetzt sehe, den mir alle Medien (Print, Net, TV (kaum ertragbar), Radio) so vorsetzen, dann frage ich mich, ob ich noch recht bei Troste und bei Verstand bin?
    In Klartext: Sollen doch die EU-Staaten im plebiszitären Einverständnis der Bürger gegebenenfalls eine gemeinsame Währungsreform (€ neu) ausrufen, die kostet mit allem Drumunddran vielleicht europaweit 3,5 bis 5,0 Milliarden € (alt). Diese ganzen verlogenen und verbogenen Rettungsschirme und Wieauchimmerstaatsanleihen (Wischiwaschibillionen) jedoch sind reiner Diebstahl an den Nationen und den Restvermögen der Bürger, auch denen der PIIG-Staaten, weil deren Eliten einfach „umschaufeln“. Zumal hier die Agenturen und Banken so richtig per Vermittlung sich daran, an den Anleihen etc. wohlgemerkt, die Bilanzen hinschönen und vergolden. Ja sogar, falls es bedauerlicherweise schief läuft, systemisch und alternativlos auf Kosten der Steuerbürger herausgepaukt werden.
    Aber an diese Art von Freiheit mögen solche Doppel-und Janusköpfigen Berater wie Herr Issing auf Teufelkommraus nicht denken wollen. Stattdessen wird von den Freiheiten, wessen und welche wohl (?), festlich und risikolos daherschwadroniert und an diese appeliert.
    Davon bekomme ich wirklich, je länger ich mir diese Taschenspielertricks anschaue, einen Krampf in meinen Rücken. Es wäre ein Grund mehr, als Lockerungsübung mal zur Pritsche zu greifen und pfeifend durch den Augiasstall zu laufen auf der Suche nach dem Hercules.
    Und dann buhlen diese Pfeifen noch bei den Chinesen um ebensolche verlogenen Milliarden, bei einer Nation, deren Gros der Bürger selbst eben diese Freiheiten, von denen geschwafelt wird, per Staatsdoktrin entbehren muß. Ja, einer diktatorisch regierenden Staatspartei, die vor einigen Jahrzehnten Millionen ihrer Bürger aus Ideologiegründen dem Hungertod aussetzte und nun, samt den USA und Indien, den Globus irreparabel verstänkern hilft und mit in den ökologischen Ruin treiben wird.
    Es ist Wahnsinn, aber hat durchaus Methode, insofern durchaus wiederum als rational anzusehen.
    ..
    hansgeier333@: Dem Jungen muß, kann und wird uneigennützig geholfen. Dazu sind Netzwerke nun mal da, dass sie bei Bedarf Belastungen ausgesetzt werden können. Durch all diese „unverschuldeten“ Schmähungen, denen er sich im IN ausgesetzt sah, ist er halt zum Internet-expert gereift. Was ist da schon dabei? Das wenigstens, mein Lieber, das können Sie doch verstehen?

  101. we never had it so good...:...
    we never had it so good…: ‚Heute fliegen die Tauben, und auch Milch und Honig kommt fast von allein ins Maul – und was machen die Menschen? Sie schnüren ihre Joggingschuhe und fliehen dem Paradies. Und der Rest der belebten Natur lacht über uns.‘ nur noch etwas mehr arbeiten, etwas mehr lohnzurückhaltung, etwas mehr sparen. dann kommt die gute alte bundesrepublik wieder.

  102. @Unternehmer, leitender...
    @Unternehmer, leitender Angestellter, Angestellter:
    Mein Unternehmerbild wurde schon in früher Jugend durch das Werk von Carl Barks geprägt – dazu noch mit dem gesundheitlich fördernden Gesichtspunkt des erfrischenden Talerbades.
    Leitender Angestellter – lässt sich allgemein am Handelsregister-Eintrag – ppa. aufwärts – festmachen. Zur Typologie hervorragend Oswalds jüngster Beitrag „Wie war dein Tag, Schatz“ – z.Z. nur im FAS-Print: Knarr an roter Ampel mit grünem Pfeil! Erinnert mich aber auch an die Sparmaxime „Titel statt Bares“, nach welcher früher die Bayrischen und Österreichischen Gymnasiallehrer mit einem Professorentitel abgespeist worden sind.
    Fußvolk, Angestellte: Nach wie vor ist Kästners „Tretmühle“ als Zustandsbeschreibung aktuell:
    http://missmarplespoesiealbum.blog.de/2008/10/30/tretmuehle-erich-kaestner-4954830/
    Medizinisch in jüngerer Zeit: Horst Schlämmer hat Rücken.

  103. Na bitte, wer sagt´s denn,...
    Na bitte, wer sagt´s denn, dass Marmelade keine Kraft gibt? Mir convenieret dieser Essay!
    http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/2011/12/12/instabiles-geld-setzt-den-zusammenhalt-der-bevoelkerung-aufs-spiel.aspx

  104. geehrter Filou , ...
    geehrter Filou , Lichtpausmaschinen sind aber nur noch für Priviligierte
    da um den Schnupfen zu bekämpfen , leider , mfG. T.

  105. ...
    instabiles-geld-setzt-den-zusammenhalt-der-bevoelkerung-aufs-spiel. freilich ist eine stabile währung wichtig. der beitrag erklärt aber trotzdem nicht, wie die 85%, die über 1/3 des stabilen gesamtgeldbestandes verfügen, bei den anderen 15% schulden in höhe von 2/3 des gesamtgeldbestandes abtragen sollen. natürlich wird suggeriert, daß die 85% ja vorher schließlich von den krediten in saus und braus gelebt hätten, die der staat für sie aufgenommen hatte, damit sie sie an die 15% bezahlen, welche dieses geld wiederum dem staat als kredite zur verfügung stellten. wird logik bewußt ausgeschlossen, um die diskussion am laufen zu halten?

  106. Lichtpausmaschinen sind aber...
    Lichtpausmaschinen sind aber nur noch für die Superpriviligierten – niemals nicht keine Leasingraten für Rechnersysteme! (Und zwar schon die zurückliegenden Jahrzehnte nicht…)
    .
    Zumal in Künstler/innenhand: „Zeichne doch mal eben die neue Lampe von der Möbelmesse da rechts oben auf die Wand“ – und schwuppst ist sie da, aus dem effeff, ohne jede update oder formatieren, ohne Vorlage, freihand – und perspektivisch korrekt. Und dann LPM.
    .
    Und jede Zeichnung ein Unikat. Kannste das Schriftfeld abschneiden und wegschicken – und der Kenner ruft trotzdem an „halte da eine Zeichnung von Ihnen in den Händen, habe ihre „Handschrift“ gleich erkannt …“ (autocad? pc-müll…?!)

  107. Geehrter Trias, wer keine...
    Geehrter Trias, wer keine ammoniakdampfende Lichtpausmaschine mehr besitzt, kann ja sein Naeschen ueber das alte Katzenklo seiner Nachbarin halten.
    Was fuer Liebesgeschichten koennten dabei entstehen…
    … man wuenschte sich gar einen Dauerschnupfen.

  108. Schnucki will fefe helfen aha....
    Schnucki will fefe helfen aha. Und das unentgeltlich. Ergo hat er weiterhin sein Auskommen beim thinkdings in Amiland. Ja woher kennen die fefe und wobei wollen sie ihm helfen?

  109. Roter Libanese oder Nederwiet?...
    Roter Libanese oder Nederwiet?

  110. Lichtpausmaschinen. Waren das...
    Lichtpausmaschinen. Waren das nicht diese Geräte, mit denen man Baupläne vervielfältigte, mit diesen blau-lilastichigen Linien? (Ich habe ein solches Gerät nie gesehen, allenfalls das, was man damit herstellte)….

    Kasperle um 18:25, ja, so siehts aus. Es ist ein Versuch, eine tiefergelegte Funktionärsschicht einzuziehen, weil sonst die Staatsstrukturen eh ziemlich aufgegeben werden. „Welcome to bankocracy“ einstweilen, hieß es.

  111. Ansonsten wollte ich noch...
    Ansonsten wollte ich noch anmerken, daß meine Weihnachtsplätzchen ganz entzückend wohlschmeckend geworden sind. Trotz Erstversuch. Wenn ich jetzt nur wüßt‘, ob sie beim Lagern härter oder weicher werden.

  112. <p>Ich finde es auch absurd,...
    Ich finde es auch absurd, in einer schuldensklavenhaltenden Oligarchie wie diesem Land zu glauben, dass „Geld“ so etwas wie einen Zusammenhalt bieten würde. Geld ist aktuell dazu da, 1/3 der Bevölkerung besitzlos zu halten, und denen ist die Inflation weit weniger wichtig, als den Spitzen. Blöd aus der Wäsche schaut die Mittelschicht, aber die hat es nicht anders verdient. Hätte sie mal beizeiten dafür gesorgt, dass die Umverteilung aufhört. Aber so, wie es jetzt ist, rettet sich nur jeder selbst.

  113. colorcraze, Keksdosen mit...
    colorcraze, Keksdosen mit minimalem LLuftaustausch sind da ganz gut. Oder Celophan drüber, wenn kein dosenartiges Behältnis da ist. Dann bleiben sie saftig, ohne mürbe zu werden.
    .
    (Oder aufessen. Das ist die Radikalmethode)

  114. Unser Sohn schreibt übrigens...
    Unser Sohn schreibt übrigens bei Rücküberweisungen an uns unter „Verwendungszweck“ auch schon Mal „sexuelle Gefährlichkeit“ hin.

  115. @Don
    .
    "Falls die...

    @Don
    .
    „Falls die Euro-Strategen auf die Chinesen als Krisenhelfer gehofft haben, haben sie sich gründlich verkalkuliert. Denn diese haben kein Interesse an EU-Staatsanleihen …“
    .
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/chinainvestitionen100.html

  116. danke Filou , ausgezeichnete...
    danke Filou , ausgezeichnete ldee , ich habe leider keine Nachbarinnen
    im passenden Alter , Katzen haben die auch nicht mehr , unglücklicher
    Weise verstehen Sie , was ich meine , mein herzliches Beileid .
    (meine Lieblings Ex Frau hat übrigens gestern ihren frechen Jung Kater
    aus einer Racoon-Falle auf einem benachbarten Hausdach in Houston
    befreit , wir lieben Tiere )
    Aber Blaupausen und zeichnen auf Transparentpapier mit Rapidographen
    und Tusche vermisse ich schon ein wenig . verflixt noch mal , mfG.T.

  117. Don, schönes Marin-Rad. Zum...
    Don, schönes Marin-Rad. Zum täglichen Treten des Mountainbikes fehlt mir noch der Ausstieg aus dem Hamsterrad.
    .
    Der Ausstieg ist möglich: Auch die Engländer haben den Ausstieg geschafft und sich als Junior – Partner in den Commonwealth zurückintegriert.

  118. Ihr lieben...
    Ihr lieben Commonwealth-Briten, verkauft Eure nutzlosen Bankdienstleistungen doch künftig auf Aitutaki – dort braucht das auch niemand!

  119. @Don 22:05
    Sehr wohl....

    @Don 22:05
    Sehr wohl. „Zusammenhalt der Bevölkerung“ finde ich, kann sowieso kein erstrebenswertes Ziel sein. Das klingt so kollektivistisch, kommunistisch und betont viel zu wenig die Verantwortung jedes Einzelnen.
    .
    „Treue gebenüber der Herrschaft“, das fände ich besser.
    .
    Gut gefällt mir hingegen, wie die das gesunde Gerichtigkeitsempfinden der Stammtische preisen und der Sophisterei der Salonphilosophen gegenüberstellen.

  120. Apropos England.
    Hat...

    Apropos England.
    Hat eigentlich irgendwer mal erklärt, warum sich USA und GB in den letzten 30 Jahren so rapide ent-industrialisiert haben?
    Nach der herschenden ökonomischen Theorie (die ja nicht von allem Anfang an und vollkommen aburd ist) müssten diese Länder aufgrund ihrer unternehmerfreundlichen, wirtschaftsliberalen Gesetzgebung doch besonders gefragte Produktionsstandorte sein.
    Stattdessen haben sich die verknöcherten, überregulierten Sozialparadiese Mittel- und Nordeuropas sich viel besser behauptet.
    Wie kommt das? Das interessiert mich wirklich, denn ich habe keine schlüssige Erkärung dafür. Vielleicht kann mir jemand dazu eine gute Arbeit empfehlen, die auch ein nicht-Wiwi verstehen kann?

  121. Ehrlich gesagt bin ich...
    Ehrlich gesagt bin ich heilfroh, dass die Chinesen uns nicht retten wollen.
    Wenn die England retten würden, dass fänd ich fein.

  122. Al-Kaida fordert...
    Al-Kaida fordert Teppichmesser, Anthraxpulver und Viedokassetten zurück.

  123. Lieber Hans Meier,
    Sie sollten...

    Lieber Hans Meier,
    Sie sollten Ihren Status „nicht-Wiw“ mit Stolz tragen. Ihre anderweitig jüngst vorgetragene Frage nach der Wiw-Qualifikation fand ich schon etwas daneben – erinnerte mich stark an FJS, seinerzeit mit dem Diskussionsbeitrag: „Haben Sie überhaupt Abitur?“
    Auch ich bin „nicht-Wiw“ und kann angesichts der von „doch-Wiw“ vorgetragenen Anforderungen, die EZB solle „in unbegrenztem Ausmass Staatsanleihen der Euroländer“ ankaufen, nur verwundert den Kopf schütteln.
    Hier geht es mir nicht um den Ankauf von Staatsanleihen, darüber kann man ja wissenschaftlich wie auch politisch streiten, sondern das Attribut „unbegrenzt“. Nach meinem rudimentären und angelesenen Wiw-Verständnis dient die Ökonomie (hört sich doch fein an, nicht wahr?) ja gerade dem Zweck, unter den diversen Einschränkungen – sprich „Begrenzungen“ – der benötigten Ressourcen (Kapital, Boden. Arbeit, Zeit usw.) die Versogrung der Menschheit mit Benötigtem und nicht Benötigtem sicherzustellen. Also ist es nichts mit „unbeschränkt“.
    Welche Wissenschaft auch immer: wenn diese sich an der realen Welt orientiert, kann ein „unbeschränkter Ansatz“ nur „lokal“ die Realität näherungsweise abbilden, z.B. im „lokalen“ Zeithorizont von wenigen Jahren; sobald diese lokalen Grenzen aber überschritten werden, platzt die Näherung und es tun sich dann schon ganz reale Grenzen auf. Und die Märkte – immer wieder als unbestechliche und nicht zu täuschende Schwarm-Intelligenz überhöht – werden diese Grenzen dann erkennen und mit irgendwelchen innovativen Casino-Produkten dagegen spekulieren.
    .
    Liebe Wiws – „unbegrenzt“ shame on you!

  124. @HansMeier: schätzungsweise,...
    @HansMeier: schätzungsweise, weil der Renditedruck einfach zu hoch ist, so daß auch mit der Lizenz zur lokalen Totalausbeutung (die für jemand, der vor Ort wohnt, nie so total sein kann wie für jemanden in sicherer Entfernung, der allein durch Unerreichbarkeit vor dem Unmut gegen Nichtzahlen geschützt ist) kein Anstinken mehr ist gegen die Geschwindigkeit, mit der aus Geld Geld gemacht wird. Es fehlt an Eigenkapital, es fehlt an Kaufkraft, es fehlt an erkennbarem Bedarf, es fehlt an ein paar verläßlichen Leitplanken.

  125. @DA: naja, die Keksdosen, die...
    @DA: naja, die Keksdosen, die ich habe, sind voll, aber das mit dem Cellophan ist eine gute Idee. Die Kekse von gestern müssen noch ein bißchen aushärten, die waren noch ganz weich, als sie aus dem Backofen kamen. Eigentlich sollten sie noch mit Marmelade garniert werden, aber ich fürchte, dann suppen sie mir durch!

  126. @DA: gibts denn in...
    @DA: gibts denn in Mitteleuropa noch was anderes als hochgekommene Unter- und Mittelschicht? Gibts da überhaupt eine wirkliche handlungsfähige Oberschicht? Ich habe Zweifel.

  127. @colorcraze 10:42
    .
    Ja aber...

    @colorcraze 10:42
    .
    Ja aber warum gilt das für D-land nicht? Warum steht die europäische Industrie nicht unter dem selben Renditedruck?

  128. (Ächz, muß ja auch ma wieda...
    (Ächz, muß ja auch ma wieda sein:)
    Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Greser -& Lenz-isten,
    sehr geehrter Herr Bundespräsident und in, hochumzuverkehrende, & alternativlose Bundeskanzlerin, liebe Gesundbeter und innen, liebe Mittelständler und innen, liebe Kleinst-, Mittel-und Großunternehmer und innen, lieber Thassilo, liebe Politiker und innen, liebe Bloggisten und innen, liebe Wiwis, liebe Kater und Kätzinnen, liebe Lehrer und innen, liebe Profs und innen, liebe Banker und innen, liebe Soldaten und innen, liebe Polizisten und innen, lieber Herr Don, lieber Monsieur Filou und ebensolche, lieber Herr Meier plus 3mal die fünf, liebe Frau colorcraze, allerlipste donna laura, ebensolche Försters Liesel und liabi heazige Vroni, bester perfektionist der 57igste, sehr geehrter Herr Thorsten Haupts, lieber Herr bertholdIV, liebe Physiker und innen, liebe Ärzte und innen, liebe Dichter und innen, liebe Abschreiber und innen, liebe Archtitukten und innen, liebe Drücker & innen, liebes Proletariat und Proletinnen, liebes Prekariat und innen, liebe Aussenständler und innen, liebe Kinners (seid Ihr noch alle da?), liebe Zeitarbeiter und innen, liebe Zahlungsunwilligen und innen, liebe Hauptschüler und innen, liebe Gymasiasten und innen, liebe studierende Jugend und innen, liebe Alten und innen, liebe Schwarzhändler und innen, liebe Schwarzfahrer und innen, liebe Toto,- Lotto und Roulettespieler und innen und liebe Steuerhinterzieher/innen, liebe Kontoinhaber/innen, liebe Ausländer/innen, liebe Immigranten und innen, liebe Justizvollzugsinsassen und innen, liebe Bettler und innen, liebe Kanalarbeiter und innen, liebe Facharbeiter und innen, liebe Hilfsarbeiter und innen, liebe Bauern und Bäurinnen, liebe Angestellte und innen, liebe Beamten und innen, liebe Gleichstellungsberechtigte und Gleichstellungsberechtigtinnen, liebe Renter und innen, lieber Hans-Peter, liebe Tante Erika, lieber Onkel Heini, liebe Kriminelle und innen, liebe Arbeitslose und Arbeitslosinnen, liebe Falschparker und innen, liebe Konsumenten und innen, liebe Genossen und Genossinnnen, liebe Kommunisten und innen, liebe Kapitalisten und innen, liebe Pleitiers und innen, liebe Nachbarn und innen, liebe FAZ-Leser und innen, liebe Spiegel-, Welt- und Bildzeitungsleser und innen, liebe Bevölkerung und innen, liebe Straßenkehrer und innen, liebe TV-Gucker und Nichgucker (innen), liebe Müllwerker und innen, liebe Handwerker und innen, liebes Butzimausi, liebes Krokodil, lieber Teufel nebst lieber seiner greisligen Großmutter,…..(lieber Gott mach mich fromm, auf dass ich in den Himmi komm!):
    Das große Festgeschenke liegt vor Euch, nicht jeder wird viel oder davon gar nichts, aber sonst alle, das neue Jahr kömmt balde und neue Gipfel werden bestiegen und weitere Abstiege sind die Folge. Iss so. Nur Mut, s´werd scho! Auch Euch wird. Ganz sicher. Die Zukunft ist unser! Bleibt gesund & munter!

  129. HansMeier55513. Dezember 2011,...
    HansMeier55513. Dezember 2011, 11:14 : …jenen wird im Schlafe gegeben. Selig die da nehmen.

  130. Sehr hochverehrte Damens!
    Was...

    Sehr hochverehrte Damens!
    Was Sie schon immer mal wissen wollten. Jetzt ist ES raus! Was Sie sich nie und nimmer trauten, ES herauspolken und zu untersuchen, anschliessend schliesslich (mag sein) wollten. Hier soll das ES sein…wo keiner ist.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/fraktur/fraktur-die-sprachglosse-nicht-ohne-frau-11556817.html

  131. Sehr geehrte Damen und...
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Liebe Ossis…

  132. Können Sie die Geschichte vom...
    Können Sie die Geschichte vom Rolexwegwerfen nicht noch einmal zum Besten geben? Ich habe sie erst 4 mal gelesen und erinnere mich nicht an alle Detail.

  133. Lieber JR42,
    ich kann mir...

    Lieber JR42,
    ich kann mir durchaus Situationen vorstellen, wo FJS‘ Frage schon angebracht ist.
    .
    Zwar gebe ich gerne zu, dass ich bei Hank erstmal ein wenig sticheln wollte. Kann jemand, der so kräftig austeilt, denn auch einstecken?
    .
    Und wer kein Wiwi ist, kann natürlich trotzdem sinnvolle Aufsätze über VWL-Themen schreiben. Wenn er es denn tut.
    .
    Aber für mich als Leser ist es scho wichtig zu wissen, ob man unter der Oberfläche eines so offen polemischen Textes denn nun einen tiefen Ozean an Fachwissen vermuten darf oder nicht.
    .
    Wenn ich nämlich zu dem (natürlich subjektiven, ohne Fachkenntnis gefällten) Urteil komme, dass die Argumentation des Textes polemisch, dumm und unaufrichtig ist, dann fange ich schon an, mich für die Person des Urhebers zu interessieren und mir zu überlegen, warum sie so schreibt und nicht anders. Und die Frage, ob diese Person vielleicht früher mal eine intellektuelle (wissenschaftliche) Leistung erbracht hat oder ob sich diese tatsächlich nur in ebensolchen publizistischen Texten erschöpft, halte ich da nicht für illegitim.
    .
    Einwenden könnte man höchstens, dass anonyme Blogkommentatoren wie JR42
    oder HansMeier555 selber einer solchem Überprüfung ja auch entzogen sind. Da stimmte natürlich. Aber dafür sind wir ja auch keine Blog-Autoren, wir können das Thema nicht selber definieren, eingrenzen, sondern immer nur Korrektiv sein. Ich erhebe ja keinen Anspruch, jemals was anderes von mir gegeben zu haben als Geblödel.
    .
    Und das bilde ich mir schon ein: Die haben mich nicht deswegen zensiert, weil sie denken, dass mein Geblödel wirklich so blöd wäre, dass es sich von selber entlarvt.

  134. Alle Amis sind Keynesianer;...
    Alle Amis sind Keynesianer; weiß doch jedes Kind. Sorry für das OT, aber der Kram nebenan ist wirklich nur schwer zu ertragen.

  135. Fundgrube FAZ-NET:
    >In seinem...

    Fundgrube FAZ-NET:
    >In seinem Interview-Buch spricht der einstige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg über die Brille, die Badewanne und seine „beschissene“ Doktor-arbeit.<

  136. @ HansMeier555

    Re...
    @ HansMeier555
    Re Grossbritannien – De-industrialisierung.
    Recht haben Sie, HM. Die Statistik:
    UK Economy pro Sektor
    Services 69%
    Industry 12%
    Financial 10%
    Agriculture 9%
    Deutschland pro Sektor
    Services 70%
    Industry 29%
    Agriculture unter 1%
    Quelle: Wikipedia

  137. Zum Jahresende hin können Sie...
    Zum Jahresende hin können Sie wieder unsere beliebten ®“Rückgratlose“
    erwerben. Der Sylvesterknaller bei der Auslosung für Jung und Alt!!!!

  138. Lieber Schnucki&Butzi,
    Deine...

    Lieber Schnucki&Butzi,
    Deine globalen Fans im IN warten, hoffen auf Dich! Komm!

  139. Colorcraze: was isses denn...
    Colorcraze: was isses denn für Teig? Mürbteig und Derivater werden härter/ranzig, sind mir aber noch nie durchgesuppt- Marmelade einfach nicht so flüssig werden lassen.
    Springerle-artiges (Eier,Puderzucker,Mehl, müssen liegen, um dünner zu werden)

  140. Also irgendwie fühle ich mich...
    Also irgendwie fühle ich mich jetzt ausgegrenzt, Grand Guignol.
    Als Einstieg in Zamonien würde ich den Schrecksenmeister nun gerade nicht empfehlen, Simple Reader. Da ist das Original von Gofried Letterkerl doch erheblich satirischer und auch besser geschrieben. Ordentlich der Reihe nach, d.h. mit Käpt’n Blaubär anfangen.

  141. Liebe Kunstfälscher und...
    Liebe Kunstfälscher und innen, liebe Plagiateure und innen, liebe Hebler und innen,
    liebe Aus – An – Ab – Zu – Vorschalter und innen, liebe Anlageberater und innen, liebe Währungshüter und innen, liebe Europäer und innen, liebe Invasoren und innen, liebe V-Männer und V-Männinnen, liebe Unterstützer und innen, liebe Unterdrücker und innen, liebe Pachteimitglieder und innen, liebe Umleiter und innen, liebe Vorbilder und innen, liebe (Voll, Halb, Drittel, Viertel, Null) Demokraten und innen, liebe Arbeitskollegen und innen, liebe (Voll, Halb, Drittel, Viertel, Null) Rückgrathabende, auch Ihnen kann/wird auf/abgeholfen! (Ganz nach Wunsch) Sonst wie vor.

  142. Liebe Wessis!...
    Liebe Wessis!

  143. JR42@: Zu Ihren Einlassungen...
    JR42@: Zu Ihren Einlassungen bezügl. unbegrenzten Bewertungsmasstäben sei auf u. a. O. und Link hingewiesen, der ganz natürlich erklärt warum, wieso, weshalb etc.
    und Hilfe leistet zu der Kritik an der Wiw-Eigenschaft der HansMeiers555schen Eigenschaft im Grenzfall der eigentlichen Körperhaftigkeit (S. auch unter Totalkörper):
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Bewertungstheorie

  144. Lieber Herr Savall!
    (...sonst...

    Lieber Herr Savall!
    (…sonst noch jemand?)

  145. Icke (11. Dezember 2011,...
    Icke (11. Dezember 2011, 19:41) 24/7? Ich dachte, Sie sind Anwaeltin und keine Aerztin.

  146. Sehr geehrter Herr...
    Sehr geehrter Herr HansMeier555!
    Aus gegebenem Anlass: Ihre stringenten Argumente halten jedem ernstzunehm-enden Geblödel auf jeden Fall einer strengen Popper´schen Falsifikation Stand.
    Gez. Prof. Dr. P. H.

  147. Liebe Genossinnen und ......
    Liebe Genossinnen und …

  148. Antialkoholiker und...
    Antialkoholiker und Antialkoholikerinnen, liebe Komasaeufer, Brueckenspringerinnen und Springer…
    …und besonders gruesse ich hierbei die fleissigen Apfelplantageurinnen und Plantageure, sowie alle Abfueller und Abfuellerinen, die teure Etiketten auf billige Flaschen und Flaschinnen kleben.

  149. @fionn.
    Yes. But why? Britain...

    @fionn.
    Yes. But why? Britain was the hotbed of industrialisation and capitalism and of neoliberal Thatcherism. Mrs. Thatcher killed the unions, why couldn’t she save the industry as well?

  150. Schäfflertanz um das...
    Schäfflertanz um das Rückgrat von Herrn Philipp Rösler:
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wirtschaftselite-laesst-fdp-fallen/5956016.html

  151. Filou@: Untersage ich Euch...
    Filou@: Untersage ich Euch hiermit im Namen des Hauses der Plantagenets die weitere Verhohnepiepelung. Sonst wird das nicht folgenlos bleiben.
    RCdL

  152. OT: wem der grünen/bündniss...
    OT: wem der grünen/bündniss 90 bietet die kanzlerin denn das bundespräsidentInnenamt als heiratsgut für den partnerwechsel (wer einmal handelt…) fdp-grüne/bündnis90 an?
    wollte eigentlich über sie seltsamen erlebnisse mit fahrgästen aus meinem gastland in der öbb schreiben am sonntag nachmittag (ältere damen geben gute ratschläge zum umgang mit kindern im zug), aber das dankeschön eines gp aus aut für einen vortrag entschädigt ein bisschen mit dem gastland:
    http://www.sooss.at/schwertfuehrer47 , ROTGIPFLER TOP EDITION 2010 GOLDPRÄMIERT

  153. HansMeier555@: Autofresser...
    HansMeier555@: Autofresser contra Haarfresser: Zur Frage der Deindustiealisierung Schlands. Ein älterer Beitrag i. d. Wirtschaftswoche
    http://www.wiwo.de/politik/ausland/denkfabrik-mehr-dienstleistung-weniger-industrie/5448160.html

  154. Coer de Lion ist ein ganz...
    Coer de Lion ist ein ganz mieser Camembert (Rewe, Spar, SuperU etc.)

  155. Filou der fruehe Vogel faengt...
    Filou der fruehe Vogel faengt den Wurm

  156. Filou@: boff!...
    Filou@: boff!

  157. @fionn
    Is that true? 9%...

    @fionn
    Is that true? 9% Agriculture in Britain? Wow. Cropps? Sheep? Maeh maeh? British beef? Give me an idea.

  158. @Grand Guignol:
    Guot gah'n!...

    @Grand Guignol:
    Guot gah’n!

  159. Rätsel.
    Was ist das: Ich...

    Rätsel.
    Was ist das: Ich krieg’s und ich bin’s.
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    eztütS

  160. Lieber Hans Meier (13....
    Lieber Hans Meier (13. Dezember 2011, 14:44),
    Herr Hank ist vermutlich zu seiner Blogger-Rolle gekommen wie die Jungfrau zum Kinde, oder Pop-Sigi jetzt zum Internet …

  161. @icke: aaah, hier wird einem...
    @icke: aaah, hier wird einem geholfen. Ja, es ist mürbteigartig. Also Marmelade nur dünn (von Springerle weiß ich nur, daß sie lange lagern müssen, um einigermaßen abbeißbar zu werden.. sind mir i.a. zu hart). Gut, dann kann nichts passieren.

  162. @HM: ich schätze, daß bei GB...
    @HM: ich schätze, daß bei GB ein Großteil der Services eben Finanzdienstleistungen sind. Das war in D nie in diesem Ausmaß machbar, denn Finanzzentren gibt es nicht so viele. Man müßte es vielleicht mal mit der Schweiz vergleichen (ich habe dazu keine so hübschen Zahlen wie fionn).

  163. @Durchfäller
    Einer...

    @Durchfäller
    Einer Popper’schen Falsifikation wollte ich nie standhalten.

  164. @filou 17:01
    Wer Calva...

    @filou 17:01
    Wer Calva nachmacht oder verfälscht oder nachgemachten oder verfälschten Calva in den Verkehr bringt (und bei einem von beiden erwischt wird), wird mit Grüner Apfelseife nicht unter einem Kilo intravenös oder sonstwohin bestraft.
    Und wer seine Cidrate nicht ordentlich kennzeichnet … eh zu spät.

  165. @HM555 - Nachtrag:
    Mein...

    @HM555 – Nachtrag:
    Mein implizites Hohelied auf die Strenge wahrer Wissenschaft stimmt aktuell auch nicht mehr so ganz, vgl. die heutigen CERN-Verlautbarungen zum Thatcher-Teilchen. Das liest sich so wie der Vorstandsbericht einer Dotcom-Blase, der um neue Investoren wirbt: Wir haben zwar noch nichts, aber es sieht gut aus und die Zukunft wird rosig. Aus Sch***ße Bonbons machen!

  166. Das Denkmal fuer einen edlen...
    Das Denkmal fuer einen edlen Ritter:
    .
    http://www.dreamcheese.co.uk/cdl.html

  167. @inge: Die spaete Katze frisst...
    @inge: Die spaete Katze frisst den Vogel (Wurm incl.)
    .
    @R1CdL: Damit vulkanisiert man uebrigens Gummistiefel.
    .
    @Karola: so isses. Tod den Geistfaelschern!
    .
    @@, ’s wird wieder Zeit: Katzen, Frauen, Rotwein, Barockopern!
    ———————————————————————————
    Oder:
    Kochrezepte, Architektur, Schwarzbrennerei mit selbstgezogenen Kartoffeln, laubgesaegte Galgen (Stricke bei EBay), „Die gruensten Grenzuebergaenge in die Confederatione“ 40 Seiten, 20 Abbildungen geiler Zollbeamter, bei Amazon.
    .
    Schicksalsfrage: Wie entgehe ich Kaessmann, Schnucki, Gabriel (www.laru.de), Lafo und Rosaluxemburglookalike?

  168. Mein Sohn war letztes...
    Mein Sohn war letztes Wochenende im CERN auf Besuch und hat Ähnliches wie von JR42 hier verlautbart schon angekündigt. Er war fasziniert, daß man locker so ca. eine Billion (Währung derzeit eh´egal) ausgeben kann und eigentlich nix vorzuweisen hat. Mein Gegenargument, daß doch das Internet nicht schlecht sei, wurde damit gekontert, daß man nach so etwas definitiv nicht gesucht habe.

  169. "Filou
    Schicksalsfrage: Wie...

    „Filou
    Schicksalsfrage: Wie entgehe ich Kaessmann, Schnucki, Gabriel (www.laru.de), Lafo und Rosaluxemburglookalike?“
    Sie haben Wulff vergessen.
    Um dem zu entgehen müssten Sie nur nach Holland ziehen und auf Ihrer Ranch die Zeitung abbestellen. Es ist also möglich, wenn auch sinnlos (ein Leben ohne Mops).
    Es gab schon die Idee, eine Bad Party zu schaffen, wo die ganzen Altlasten eingelagert werden können. Aber das bringt kaum was, die wachsen nach wie Unkraut.

  170. @filou: "Die spaete Katze...
    @filou: „Die spaete Katze frisst den Vogel (Wurm incl.)“ – eben, was soll man auch mit Würmern.

  171. (CERN): erst machen sie...
    (CERN): erst machen sie schwarze Löcher, dann auch noch Schluckauf (Higgs!). Und das soll das Universum klaglos aushalten.

  172. liebe colorcraze, wobei man...
    liebe colorcraze, wobei man auch dem wulfilein entgegenschleudern könnte: wurm inc.

  173. @HM555
    .
    Er ist nicht auf der...

    @HM555
    .
    Er ist nicht auf der Höhe – und lasse sich daher von uns helfen:
    .
    Nachdem die upperclass in britain ca. 1988-1989 beschlossen hatte, der engl. gesellschaft weitere und festere vertikale chinese walls dergestalt einzuziehen, dass ingenieure und techniker und produktionen nicht mehr gebraucht würden, weil mit finanzsammlertätigkeiten an der global saving glut mit so viel höherem wirkungsgrad soviel mehr zu verdienen sei – welche gesellschaftliche ächtung auch den gewünschten erfolg zeitigte – ein paar strebsamkeitskanäle nach oben wurden allerdings aufrecht erhalten, diese aber immer nur in smarten kapitalsammelstellen endend – endigte das alles, wie wir alle wissen, im heutigen jetzt: katzenjammer.
    .
    … und der rest der will jetzt zu allem überfluss in zukunft auch noch das eigene geld, was wie bekannt noch schlimmer ist, viel lieber bei sich zu hause und selbst thesaurieren, „zwecks kontrolle und so“, tsss… .
    .
    und in genau der lage haben sich noch aber selten vorhandene restbestände engl. ingenieure wie zufällig jetzt doch noch ein letzes mal zu wort gemeldet – und wurden – oh wunder – auch erhört: man rudert zurück. und zwar sogar auch auf der themse:
    .
    in zukunft soll die finanzindustrie in brittanien durch eine wiedererstarkte ingenieurindustrie gegenbalanciert werden. und zwar diesmal sogar für immer! und weltspitze – sogar die queen ist dafür (kein wunder, schließlich hat sie bis zum alter von anfang 20 als damals bekennende fast-ingenieurin immer heimlich selber gerne an motoren geschraubt, wie bekannt).
    .
    Hier: http://www.elektronikpraxis.vogel.de/berufkarriere/articles/339666/
    .
    „Großbritanniens Premierminister David Cameron wertet den Preis als strategische wirtschaftliche Initiative: „Seit viel zu langer Zeit ist Großbritannien zu abhängig von Bereichen wie dem Finanzsektor. Wie wollen die Wirtschaft neu ausrichten zugunsten der Fertigung von Dingen. Hochwertige Entwicklung und Produktion sollten ein zentraler Teil unserer langfristigen Perspektive sein.““
    .
    Wie gesagt, normalerweise sagen wir ja nie etwas weiter, heute aber machen wir, und extra nur für ihn, einmal eine ausnahme von dieser goldigen regel … .
    .
    und grüße.
    .
    wahrscheinlich sollten wir also deshalb hier bei uns einen intelligenten think-tank ins leben rufen – und daimler-benz zu einem reinen finanzdienstleister umbauen. der gute name ist ja schon da. und die sodann entbehrlichen ingenieure könnten als deutsche exportartikel in merry old ingland zu neuer höchstform auflaufen: gut englisch können sie ja schon.

  174. Trias, Sie sagen es: Den...
    Trias, Sie sagen es: Den Rotring horizontal schuetteln, klack, klack, klack, der Probestrich auf einem Extrablatt, dann dieses gewisse Rauschen auf der Zeichnung. Ffffffffhhhhh! Und dann der Fluch: Beim allerletzten Strich gab’s einen Klecks.
    Das waren noch Zeiten, als beim Arbeiten die Zigarette ungeraucht im Aschenbecher verqualmte und der Kaffee in der Tasse kalt wurde.
    Und dieses bloede Lineal, das an der Zeichenmaschine am Ende immer 3mm runterhing.
    .
    Katzenklo: Gestern Nacht schlaflos im Bett das Exposee fuer eine 13-teilige Liebesgeschichte um Katzen und Katzenklo entworfen. Arbeitstitel: „Sieglinde und Rolf-von der Kellerwohnung zum Weltvariete“. Jeweils 30 Minuten fuer’s Nachmittagsprogramm.
    .
    Die Waschbaerenfalle ist natuerlich gemein. Meine Nichte hat im Garten Streifenhoernchen, einen Kater im Haus und Racoons, die nur im Winter ums Haus strolchen. Die sind echt frech.
    Streifenhoernchen haette ich hier auch gerne. Goldhamster find‘ ich doof.
    .
    Mit ’ner dressierten Ratte auf der Schulter durch einen Supermarkt streifen…
    …kann Maennchen machen und die Nationalhymne rueckwaerts pfeifen. Auferstanden aus Ruinen!

  175. Schluchten-Ossi, die Komintern...
    Schluchten-Ossi, die Komintern nebst Nachfolgeorganisationen forscht schon fast seit hundert Jahren kosten- und menschenintensiv nach dem Paradies der Werktätigen und hat außer der Krise des Kapitalismus noch nichts herausgefunden. Besonders perfide Sektierer mit Hang zu außerehelichen Koalitionen machen die Höhe der Bankbilanzsummen für den von ihnen selbst angerührten Schlamassel verantwortlich, als prof geadelte Schlauschwätzer erklären jede Klitsche, die ihnen jemals was geborgt hat, als systemisch. Preisfrage: Ist Frau Geerkens jetzt auch systemisch und darf niemals untergehen?
    Nachts sind alle Katzen grau.

  176. Der Riss zwischen den...
    Der Riss zwischen den Atlantikern und dem Rest zeigt sich im „Ausfall“ des Personals. Die Atlantiker verlieren eindeutig an Einfluss.
    Im Übrigen :
    .
    http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:verwaltungsaufwand-europas-banken-verjagen-us-kunden/60142278.html
    .
    würde ich meinen, die Wirtschaftseliten Europas haben vom amerikanischen Supermachtgehabe, ala „wir nehmen uns was immer wir wollen“ ziemlich die Nase voll zu haben.
    Das amerikanische Geld wird nach Hause geschickt. Aus dieser Sicht ist das britische Beharren, auf den Sonderweg zwischen den Blöcken plausibler. Man dient sich in GB weiter den Amerikanern als Plattform für den Wirtschatskrieg an.
    Man hofft wohl in GB auf reichen Lohn … ähnlich wie zu Beginn der Entwicklungen, an deren Ende der Doppelweltkrieg stand.

  177. @Filou
    .
    Vielleicht den...

    @Filou
    .
    Vielleicht den Fernseher ausmachen?

  178. @JR42
    .
    Das CERN ist die...

    @JR42
    .
    Das CERN ist die gotische Kathedrale von heute, wenn auch (gemessen am BIP), viel viel billiger, dafür auch nicht so schön.
    Dass unsere heutigen Sinnstiftungsprojekte irgendwie unsichtbar oder gar häßlich sind, haben wir ebenfalls der Wissenschaft zu verdanken. Dass heute keiner mehr an Engel oder Wunder glaubt, ist ja gerade das Problem.

  179. Bei Michael und Gabriel ist...
    Bei Michael und Gabriel ist die Funktion klar, aber wofür braucht es den Erzengel Raphael?
    Der führt die Blinden, vielleicht sollte der Bundestag ihn zum Schutzpatron wählen.

  180. Rückenprobleme durch...
    Rückenprobleme durch Qualzucht.
    Der Mops ist eine brachycephale Rasse, das heißt, er hat einen rundlichen Kopf und eine kurze Schnauze mit leicht hervorstehenden Augen. Deshalb kommt es oft zu schwerwiegenden Problemen mit der Atmung, Verletzungen der Cornea durch ständige Reizung mit Haaren der Nasenfalte können ebenfalls vorkommen. Die „Pug-Dog-Enzephalitis“ ist eine rassespezifische entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, die insbesondere beim Mops in etwa 1 % der Fälle vorkommt.[3] Züchterische Übertreibungen und Extremzucht können insbesondere beim Mops zu zahlreichen weiteren gesundheitlichen Problemen bis hin zu Erscheinungen von Qualzucht führen. In diesen Fällen stimmt oft die Relation der Größe der Muttertiere zu denen der Welpen nicht mehr. Die Welpen sind dann zu groß für die kleinwüchsigen Muttertiere und es kommt zu Gebärschwierigkeiten. Durch den zu kurzen Fang sind die Hündinnen manchmal nicht in der Lage, ihre Welpen abzunabeln. Fehlbildungen der Rute und damit einhergehende Probleme der Wirbelsäule können ebenfalls auftreten.
    ja, pfui deifi

  181. Sich am Ufer räkeln und...
    Sich am Ufer räkeln und warten, bis…

  182. @JR4213. Dezember 2011,...
    @JR4213. Dezember 2011, 21:26
    so wie ich die physik mitbekomme, allerdings eher in der fachvereinigung sozio ökonomische systeme, sehen viele physiker diesen ganzen cern zauber als modernes „märchen“, dem man anhängen muss.
    das wurde hier auch im blogg insbesondere zur zeit des rücktritts von don diskutiert: bezüglich wissenschaftstheorie sind manche physiker im blindflug unterwegs, aber dafür umso mehr mit festen meinungen und selbstbewustsein

  183. @bertholdIV:...
    @bertholdIV:
    Wissenschaftstheorie – ich erinnere mich dunkel, glaube fast, ich gehörte in der damaligen Diskussion eher zu den Blindschleichen.
    Ich sehe das Problem der Großforschungseinrichtungen jedoch eher im „sozio ökonomischen“ Umfeld. Als ich vor 30 Jahren meine Weichen anders stellte, verschwanden gerade die Namen der Individuen von den Papieren und es wurden nur noch die beteiligten Institute aufgelistet. Die Richtung wurde auf dem Götter-Olymp der „distinguished physicists“ auf der Cafeteria-Serviette mit Chef-Theoretikern wie John Ellis o.ä. festgelegt und sickerte dann langsam zum Fußvolk der Löter und Schrauber, Number-Cruncher, Event-Scanner und Schicht-Besatzungen „babysitting the experiment“ durch. Dabei gab es dann natürlich auch den vertikalen Aufstieg einzelner Götterlieblinge, verdient durch langes und geduldiges Koffertragen.
    Die Ergebnisse, in Relation zum finanziellen Aufwand, sehe ich in den letzten Jahren eher enttäuschend. Das ergibt sich wohl zwangsläufig, wenn viel Geld auf ein kleines Fachgebiet gegossen wird: „viel hilft viel“. Im Cern-Courier lese ich nur noch die Personalien, wo die damaligen Größen über das Retirement in Richtung Obituary wandern.

  184. "festere horizontale chinese...
    „festere horizontale chinese walls“ natürlich – we beg your pardon.
    .
    „und der rest der welt will jetzt zu allem überfluss“ – dito

  185. @perfekt !57
    .
    Danke für die...

    @perfekt !57
    .
    Danke für die Ausführungen.
    Die Ideenwelt, die den Prozess begleitete, ist mir so weit verständlich, nicht aber, dass es auch so weit kam.
    In Ihrer Beschreibung dominiert der politische Wille, aber in liberal-kapitalistischen Ländern wie GB, so habe ich es mir immer vorgestellt, entscheidet doch nicht der voluntaristische Plan, sondern der Markt. Und direkt verboten hat Maggie T die Industrieproduktion ja nicht, und dass die Schließung /Abwanderung von Industriebetrieben dort bei niemandem Unmut und Befürchtungen erweckt haben soll, erscheint mir wenig glaubwürdig.
    Also die Frage: Warum hat sich der „Markt“ so entschieden? Wo die Gewerkschaften doch entmachtet und die Regierung so enorm wirtschaftsfreundlich war? Und alle englisch können?

  186. Der "Markt" wird so...
    Der „Markt“ wird so entschieden haben, weil er woanders billiger produzieren konnte/kann. Jedenfalls war das ständige Lehre meines Profs, in der festen Überzeugung, dass es das Beste sei für D, ein Dienstleistungsland zu werden.
    Durch nichts ließ er sich von dieser Spur abbringen.
    Den Abschluss bildeten stets Betrachtungen über die Abwicklung von Ossiland, das von hier aus mitversorgt werden könnte und würde, die Pläne dafür lägen fertig in der Schublade.
    Ich erinnere dies wie gestern, weil er vom kurzfristigen Mauerfall überzeugt war.
    Es war übrigens 1988 und er CDU-Mitglied

  187. HansMeier555@:...bis ein...
    HansMeier555@:…bis ein entsorgter Finanzdienstleister, ein ehem. MinPräs., eine tote Ratte, ein entsorgter Ratingagent, ein Goldmann Sachs Filibuster, ein griechischer Finanzstaatsbuchhalter, ein gewiegter Weinpanscher, ein Trüffelfälscher, ein Spezialist für falsche Picassos u. Rembrandts sowie Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Frank Stella, Barnett Newman, Jasper Johns, Asger Jorn, Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Sigmar Polke, Martin Kippenberger, Albert Oehlen, Markus Oehlen, Jackson Pollock, Günther Förg, Gerhard Richter, Wolf Vostell,versorgter Lebensmittelüberprüfungsamtschef, ein ehem. gepasteter Dr. xx., eine tote Katze, ein beliebter Rüstungslobbyist, the most famous Scientist of CERN, der Entdecker des deutschen Staatsdefizits, der Verheimlicher des französischen , der Großverdiener am italienischen Staatsdefizit, der Verkleisterer des irischen Staatsdefizits, der Verursacher des Isländischen Finanzdesasters, die Hauptentwickler der spanischen Sparkassenfinanzierungflops, ein portugiesischer Großproduzent von Staatsanleihepapieren, der Hauptlizenzträger für reibungslosen Narcoimport in die EU, die Promotoren der japanischen Atomindustrie, der Finanzier des sozialen Eigenheimwohnungsbaus in den USA, der Entdecker der Schwarzen Löcher im EU-Subventions-Budgets für Kampanien, ein irrer Anteilseigner einer mediterran-austriakisch-bayerischen Alpenbank, ein langgesuchter Terrorist, der syrische Strippenzieher, ein member of merits der Loge P2, ein Stasiagent, ein Untergrundnazi, ein Doppelagent, ein Päderast, eine tote Kuh mit Blähbauch vorbeitreiben….(im Sprechgesang vorzutragen)
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/im-gespraech-michael-lewis-wer-wusste-was-wann-11557655.html–

    bertholdIV@:
    a.) Der Atlas schmeisst den ganzen Bettel hin wg. Dauer-Rückenschmerzen.
    b.) CERN war eine Superhochglanzpapierleistungsnummer für Karrieren. Damals, in der Gründungsphase, hatte man noch keine Ahnung davon, dass richtig Schotter nur mit reinen (transzendenten), materielosen Versprechungen gemacht werden kann. Einen geschlossenen Kreistunnel zu bauen, das bekommt schliesslich jeder Bergbauing.-Verein mit Unterstützung der interessierten Bauindustrie hin, und macht viel zu viel Mühe.

    Der flexible Chamembertgeruchstester als Kinderbuchautor.

  188. HansMeier555@:..sind Sie...
    HansMeier555@:..sind Sie wirklich davon überzeugt? Die maßgeblichen Kreise konnten nur noch verballhorntes (nasal betontes) Club-Royal-English. Diese Sondersprache verstand nur noch der inner cercle des inner cercle (vergl. dazu dagegen common slang s.u.). Ähnliche Tendenzen, wen auch mit anderem Schwerpunkt, ist in Schland zu beobachten. Deswegen verstehen z. B. UNS weite Kreise der Bevölkerung absolut miß.
    https://www.youtube.com/watch?v=PfJ0cJoJ1H4&feature=relmfu

  189. "In Ihrer Beschreibung...
    „In Ihrer Beschreibung dominiert der politische Wille, aber in liberal-kapitalistischen Ländern wie GB, so habe ich es mir immer vorgestellt, entscheidet doch nicht der voluntaristische Plan, sondern der Markt.“
    .
    Eben. Und deswegen hat ja jetzt „der Markt“ , also: der Markt, diesen Preis ausgelobt: Als marktkonformes (sic, *g*) Mittel die Balance zu verschieben.
    .
    Und wird auch ganz sicher so erfolgen, und wäre es, in dem hoffungsfrohes technisches Jungakademikertum sich auf dem Weg zur vorhaltenen (*g*) Karotte zuächst einmal maximal selbst ausbeutete, also Geld mitbrächte (wie unser Gatgeber hier) – oder eine Verschuldungsfähigkeit zugunsten der Arbeitsstelle:
    .
    Selbstverständlich ließe sich nur durch eine große Zahl maximaler technisch gesonnener Selbstausbeuter via Humankapital auch nur annähernd ein Gleichgewicht zum bereits real in Angelsachsenland in Verwaltung befindlichen Finanzkapital aufbauen. Kurzfristig jedenfalls, so in den nächsten 20-30 Jahren, wird es sicher maxialer Selbstausbeutung eines hoffnungsfrohen Nachwuches bedürfen,vergleichsweise auch nur annähernd aufzufallen, meint man:
    .
    Weshalb auch wir an ein „Gleichgewicht“, was Angelsachsenland angeht, auch nicht recht glauben können, „eher für nie“.
    .
    Sie hatten neulich an anderer Stelle wohl von hunderten Miliarden Dollar, die um den Globus vagabundieren, geschrieben. Es sollen, so meinen wir gelesen zu haben, aber de fakto 110.000 Milliarden Dollar global anlagesuchend zum bessere Zinssaz bei gleicher Sicherheit sein, alles zusammengenommen.

  190. Tu felix austria! So oan mecht...
    Tu felix austria! So oan mecht mer hier oa ham.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=akQqj1Yi_uc

  191. @HM
    .
    Und bleibt: Z. B. die...

    @HM
    .
    Und bleibt: Z. B. die BBC gegenhören kann man überall auf der Welt, also auch in Europa und in Mitteleuropa im Radio. Eben auf Kurzwelle oder Langwelle, oder im Internet. Uur nicht auf UKW oder im Deutschen Fernsehen. Wessen Fehler ist also die deutsche Unkenntnis?
    .
    http://www.bbcgermany.de/GERMANY/index.php?gclid=
    .
    @ „anlagesuchend zum bessere Zinssaz bei gleicher Sicherheit“
    .
    Wir vergaßen zu erwähnen, dass Diebstahl und Raub oft die schnellste und effektivste Art der Aneigung sein können (wie ein gewisser HM555 auch immer wieder zwischen den Zeilen rüberschiebt, zumindest da). Zumal im rechtsfreien Raum. Dass das keiner Begreifen will… tsss. (Und unsere doofen Staatsschützer: mit der elektronischen Dreifachlupe analysieren sie den Weg jeder möglichen Gefährderwanze direkt vor ihnen über die Tischplatte im gleissenden Elektroniklicht: Das für die Globaliserungsraubzüge auf der Körperückseite offenstehende Selbstbedienungsportemonnaie ihre Staates und seiner Einzelpersonen aber sehen sie nicht. Verstehen auch nicht, dies zu ändern. Dafür brauchen sie Experten beim IWF und anderswo. Und kann sich nicht ändern. Kleine Leute für kleine Aufgaben. Deshalb auch muss die Ungezieferhatz nach vorne mit so großer Intensität betrieben werden. Psycholgisch: Um sich von der Autoaggression über Lebensfallen kollektiver Dummheit und eigene Unfähigkeiten selbstbestimmt (relativ) erfolgreich zu sein abzulenken.etc., etc.)

  192. ...da ham´Se keine Ahnung...
    …da ham´Se keine Ahnung nich vom Maakt und seinen gestaltenden Kräften:
    Die Deindustriealisierung wurde dringend wegen der Brachen benötigt die aus dem Abbruch der aufstehenden Gewerbe- und Industriehallen entstand. Weil, es bestand ja ein ungeheurer Bedarf an Megamalls, Einkaufszentren, SB-Märkten und Discountläden, Wohlfühlresidenzen, Altenwohnheimen, Großtanken, Großvergnügungsparks, Großgemeinschaftspraxen, Großflugplätzen (internat. Drehkreuze), Großfriseuranlagen, Großwaschanlagen, Großbaumärkten. Parkplätze die wg. der vorgenannten und notwendigen Bauten wiederum nötig wurden liessen nichts aus an Leerflächen. Das Berufsbild des Developpers faßte in Schland Fuß. Der „Heimfall“ von Ossiland an die sog. BÄÄRDÄ befeuerte diesen Innovationsprozess zur Dienstleistungsgesellschaft um weitere Potenzen. Die Hochfinanzindustrie mit ihrem Bedarf Spezialisten tobte sich dagegen mehr lokal und nicht voll flächendeckend nur in der Frankfurter Innenstadt aus. Jede Klein,-Mittel- u. Großstadt versprach den lieben Mitbürgern mit den notwendigen modernen
    Großverwaltungszentren ein Mehr an Umsorgung etc. Die Großschulzentren für die lieben Kleinen hab ich doch glatt vergessen und all die neuen Unitäten für die Großen.
    Auf dem platten Land dagegen versprach die Logistik-und Hochlagerindustrie ungeheure Bereicherungen der gewellten Landschaft mit ihren Akzente setzenden fensterlosen homogenen Großbauten, die weit in die Landschaft grüßen, und den Ersatzteilhandel etc. globalisiert bis nach China bedienen.

  193. perfekt!57 13 Dez ...
    perfekt!57 13 Dez 23.27h
    Cameron
    „Wir wollen die Wirtschaft neu ausrichten zugunsten der Fertigung von Dingen. Hochwertige Entwicklung und Produktion sollten ein zentraler Teil unserer langfristigen Perspektive sein.““
    Was Cameron offenbar nicht versteht : Eine Krise im Finanzsektor konne übernacht ausbrechen (die Wörter „toxic debt“ haben Panik ausgelöst). Und zweitens, GB hat keinen besonderen guten Ruf wenn es um die „Fertigung von Dingen geht“.
    The Business Cycle (Schumpeter) haben die Amis und die Briten nie wirklich verstanden m.M.n., die Deutschen und die Schweizer schon.
    Ich lese gerade „Wirtschaftswunder Schweiz“ Inhaltsverzeichnis:
    Schweizer Tourismus; die Schweizer Nahrungsmittelindustrie; Die Uhrenherstellung; Bankenplatz Schweiz; Schweizer Versicherungen; die Schweizer Maschinenindustrie: die Pharma Industrie; die Handelshäuser; Logistikunternehmen…
    Immer weiterentwickeln – doch dafür braucht man Kapital, Geduld und Hartnäckigkeit.

  194. Filou@:....sauba sog i. Bloß...
    Filou@:….sauba sog i. Bloß die gonzn Hiasln glabn´s ollaweil no net! Werd scho no!

  195. BBC ist nicht - mehr - meine...
    BBC ist nicht – mehr – meine Sache (too lowbrow und provinzlerisch)
    Ich mag ZDF resp. ARD wo man höflich ist den Zuschauern gegenüber
    („Guten Abend, meine Damen und Herren“ – gefällt mir sehr…)

  196. HM555, Caras ausführungen...
    HM555, Caras ausführungen zeigen ziemlich deutlich, daß es sich nicht um entscheidungen eines marktes handelt, sondern um entscheidungen von menschen, die über entsprechendes geld und/oder beziehungen verfügen, diesen markt zu gestalten. denn wenn es den produzenten hauptsächlich um niedrige produktionskosten ginge, hätten sie die einführung der demark im osten verhindert. statt mit dem billigeren produzenten den größeren markt zu versorgen, versorgen sie mit dem teureren produzenten den kleineren markt mit. die entscheidung erfolgt weniger aus ökonomischen erwägungen, sondern weil man es kann. ob eine entscheidung erfolgreich war, zeigt später die geschichte. aber zum zeitpunkt der entscheidung geht es nicht darum, was historisch einmal richtig oder falsch sein könnte.

    ähnlich dürfte es in großbritannien sein. mit dem unterschied, daß dort traditionell produktive tätigkeiten wenig angesehen sind. die normannische herkunft führt eher zu der neigung, sich besitz anzueignen und von den erträgen dieses besitzes zu leben. zwar gab es immer eine unterschicht, doch letztlich war es auch immer deren bestreben, ebenfalls eines tages von besitz leben zu können. insofern geht es marx folgerichtig nur um eine umkehrung der machtverhältnisse, sodaß eines tages die ehemalige unterschicht von der ausbeutung der oberschicht leben könnte (expropriation der expropriateure), weil er die haltung der ablehnung produktiver tätigkeiten und des strebens nach einem anstrengungsfreien leben aus besitz durch seinen aufenthalt in england übernommen hatte.

    anscheinend gab es in der westlichen welt zwischen 1950 und 1980 eine art proletarisierung, möglicherweise als gegengewicht zur ausbreitung des ’sozialismus‘ nach dem krieg. die löhne von arbeitern stiegen, während die gewinne aus kapital wegen starker besteuerung nicht unbegrenzt gesteigert werden konnten (’new deal‘ in vsva). nachdem diese politik seit den achtzigern allmählich auslief und höhere gewinne aus kapital möglich waren, nahmen für großbritanniens oberschicht wahrscheinlich wieder die möglichkeiten zu, ihren lebensunterhalt mit unproduktiven tätigkeiten zu bestreiten. das entsprach ihren neigungen, es war möglich, also entschied man sich dafür. in der folge wollten sich weniger mit dem betrieb von produktionsfirmen beschäftigen oder dort investieren und das produzierende gewerbe bildete sich zurück. die entwicklung wurde durch den zusammenbruch des ostblocks noch verstärkt. englische ingenieure verteilten sich auf der suche nach arbeit über die ganze welt und entzogen damit der heimischen produktion eine weitere basis. aber auch hier war es weniger ein imaginärer markt, der zu diesen entscheidungen gezwungen hätte. es waren entscheidungen von menschen für bestimmte handlungsweisen, die dann dazu führten, daß der markt mit weniger bis keinen waren aus diesem land versorgt wurde, deren produktion dann einfach andere übernahmen.

  197. Don Carlis, was halten Sie von...
    Don Carlis, was halten Sie von dem Gedanken, dass mit der Weigerung das Dezimalsystem (technisch) rechtzeitig in GB einzufuehren, man sich sehr geschadet hat. Dasselbe gilt fuer USA. Die Kanadier waren dabei etwas fixer.

  198. lieber don carlos,
    nachdem...

    lieber don carlos,
    nachdem ich kuerzlich noch auf dem highgate friedhof schlendern und flanieren durfte (eine station vor highgate station), muss ich Ihnen ausnahmsweise widersprechen. der alte marx hat vom englaender nix „uebernommen“ und auch den workern of all lands nicht vorgeschlagen, sich am besitz zu bedienen. sein wertgesetz beruht ja eben darauf, dass wert nur aus arbeit entsteht, nicht aus besitz.
    onkel marx hat den bruedern vorgeschlagen, ihre interessen wahrzunehmen. es ging ihm also wesentlich um die kontrolle ueber den mehrwert, die mehrarbeit, den kapitalzins. der ist natuerlich heute und historisch voellig aus dem ruder gelaufen – selbst der mittelstand hat es nicht geschafft, der umverteilung nach oben grenzen zu setzen.
    marx war wohl als politiker und nach fertigstellung des ersten bandes mit seinen kraeften am ende. hinzu kam seine – affaire. er hat nicht den aufstieg der buerokratie vorausgesehen, sondern war staatsglaeubig. also typisch preussisch. spaeter hat max weber diesen fehler korrigiert und die buerokratie vorausgesagt – allerdings hatte auch weber noch keine ahnung von aussereuropaeischen gesellschaften. woher auch? so haben wir alle unseren blinden fleck.
    die englische oberschicht lebt ganz wesentlich vom landbesitz. die unterschicht hat lange resigniert und wird ja auch heute durch migranten ersetzt. von denen weiss keiner mehr, wo highgate liegt. immer eine schoene zeitreise…

  199. @Don Carlos, ich meinte das...
    @Don Carlos, ich meinte das „METRISCHE“ System.
    (Bin heute besonders doof.)

  200. Filou, falls das...
    Filou, falls das imperialsystem wirklich schadet, ist das ja nicht vorhersehbar gewesen. kanada wäre für die schädliche wirkung des imperialsystems allerdings eher ein schlechtes beispiel – die englischsprechenden provinzen verwenden das imperialsystem, müssen aber die das dezimalsystem verwendenden französischsprechenden provinzen finanziell unterstützen. gesetzlich sind zwar alle kanadischen hersteller gezwungen, technische daten zu ihren produkten sowohl imperial als auch dezimal anzugeben. aber die tatsächliche dimensionierung richtet sich eher nach dem imperialsystem.

  201. Wenn so ein Industriebetrieb...
    Wenn so ein Industriebetrieb niedrigere Rendite aufweist als die Bank nebenan, dann muss man ihn doch nicht gleich abwickeln. Man kann sich ja auch Strategien überlegen, ihn wieder profitabler zu machen.
    .
    Und wenn die Zukunft den Dienstleistungen gehört, warum haben Koreaner und Chinesen sich dann überhaupt erst mit solcher Verbissenheit industrialisiert? Wäre es nicht schlauer gewesen, diese Phase einfach zu überspringen und gleich von Anfang an nur „Services“ anzubieten?
    Zumal die Asiaten ja auf dem Gebiet auch nicht vollkommen talentfrei sind.

  202. Don Carlos@: Teilweiser...
    Don Carlos@: Teilweiser Widerspruch: Durch den schottische Puritanismus, gespeist aus der deutschen Reformation und in seinem mit ihm einhergehenden Calvinismus Genfer Ausprägung, gewann das bürgerliche Nützlichkeitsdenken gegenüber dem aristokratisch-chaotischen Clandenken im 16. Jhdt. die Oberhand in Schottland und strahlte wiederum nach England aus. Das schwach ausgeprägte Königtum im Schottland begünstigte diesen Wandel. Hochbedeutsam verkörpert in der Person von John Knox und seinem Anhang. Die Puritaner in ihrer strengen Auslegung des Calvinismus, waren für Fleiß, hohen Moralansichten bekannt. Die Kaufleute- und Händlerschicht Edinburgs bekannte sich zu dessen Maximen.
    >Der den Schotten eigne Geist philosophischer Forschung zeigte sich in der Lehre der sogen. schottischen Philosophen, welche die in England herrschende empirische Philosophie tiefer zu begründen und zugleich den Skeptizismus Humes zu überwinden suchten. Den Weg, den der seit 1729 in Schottland angesiedelte Ire Hutcheson durch die systematische Darstellung der Moralphilosophie bahnte, verfolgten Adam Ferguson und die beiden Denker Gerard und Home, die durch ihre psychologischen Erörterungen über die Ästhetik viel Einfluß auf die britische Kunstkritik erlangten. Hume war ebenfalls Schotte und gelangte, von der Erfahrungsphilosophie Lockes ausgehend, zur Negation aller Metaphysik, Thomas Reid (s. d. 1) wollte Humes Ansichten durch Berufung auf die entscheidenden Aussprüche des gemeinen Menschenverstandes (common sense) widerlegen, Dugald Stewart u. a. suchten sie zu erläutern. Die Lehre Reids hat, allerdings verändert, später durch William Hamilton (s. d. 10, S. 696) viel Verbreitung gefunden. Trotz aller Gegner aber wirkte Hume bestimmend auf die philosophische Denkart in Großbritannien ein, sowie er auch über Staatswirtschaft (1752) zuerst richtigere Ansichten verbreitete, die dann sein Landsmann Adam Smith seit 1776 vollständiger entwickelte und zu höchst bedeutsamen Folgerungen benutzte.< Wenn man sich zu diesen Lehren das Ingenium Englands dazu denkt, mit der Erfindung der Dampfmaschine durch die beiden Entwickler, James Hargreaves und James Watt, die Erfindung des mechanischen Webstuhls durch James Hargreaves und dessen Weiterenwicklung durch Samuel Crompton, die Entwicklungen auf dem Gebiet der Chemie und Physik durch Henry Cavendish , dazu die Entdeckerpersönlichkeiten der großen Seefahrer, wie Napier, Drake, Walter Raleigh, John Daws und Cavendish, Frobisher, Newport, Hudson und Baffin, James Cook u. v. a. der Auftrieb des englischen Maschinenbau durch die Erfindung des Reduktionsofen durch William Murdock, die alle ermöglichten u.a. den riesigen Vorsprung der englischen Industrie im 18. u. 19. Jhdt. gegenüber dem Kontinent und der übrigen Welt. Am 1. Februar 1788 ließen sich Isaac Briggs und William Longstreet das erste Dampfschiff patentieren.Denken Sie auch an Isaac Newton und die epochale Gründung der Royal Society. Die moderne Entwicklung der nautischen Geräte zur Breiten- und Längengradbestimmung während des 18. u. 19. Jhdt. ist ohne die Engländer nicht zu denken. S. auch Sir Talbot und die Entwicklung der Photographie. Die Auswirkungen der o. a. Strömungen auf die amerikanischen britischen Kolonien und die späteren USA sind dabei noch garnicht berücksichtigt. Die Geschichte ist ja noch nicht an ihrem Ende angelangt, das zeigen ja auch die Ergebnisse der weiteren Technik u. Wissenschaftsgeschichte des ausgehenden 19. Jhdts. und die des gesamten 20. Jhdts. (Bitte meine etwas ungeordneten Ausführungen zu entschuldigen.)

  203. Filou@14. Dezember 2011, 18:14...
    Filou@14. Dezember 2011, 18:14 : Wohl zuviel an div. Chamembert- und Calvadosorten geschüffelt? He, hää..

  204. @alle,
    .
    dann wäre...

    @alle,
    .
    dann wäre Leistungsverweigerung der US-GB-Eliten die eigentliche Ursache der De-insdustrialisierung? Thatcherismus als postkalvinistischer Kuponschneiderstandpunkt, bzw. als Kolonialismus ohne Kolonien?

  205. ...
    Firmenanteilseigentümeranthropologie, eine unterschätzte Sozialwissenschaft.

  206. !Jetzt neu: Ferengipazifismus...
    !Jetzt neu: Ferengipazifismus

  207. don driver, marx hat schon...
    don driver, marx hat schon etwas vom britischen system übernommen: die sichtweise, daß nur zwei schichten bestehen (oberschicht und unterschicht), die im vkr stärker ausgeprägt ist als anderswo. er kennt nur unterdrücker und unterdrückte. aber es gibt ja auch noch leitende angestellte, ohne deren fähigkeiten die meisten arbeiter nicht viel zuwege bringen. denn sie organsieren und lenken die arbeit, sie erfinden und entwickeln maschinen, die von arbeitern lediglich bedient und gewartet werden. und auf diese kommt es mindestens genauso an. in deutschland bilden sie die mittelschicht. in england sind sie von der ober- und der unterschicht nicht akzeptiert, es sei denn, sie werden geadelt oder werden zum arbeiter. aus dieser sichtweise heraus besteht für marx die lösung schlicht darin, besitz zu enteignen und neu zu verteilen. eben deshalb taugt der marxismus nicht als gesellschaftsmodell für andere länder, weil deren soziale differenzierung sich anders entwickelt hatte. und das war das problem von marx – in england konnte er sein system nicht etablieren, weshalb er sein modell exportieren wollte. aber für gesellschaften mit anderen strukturen als die britische war es nicht geeignet. (obwohl es ursprünglich um den gedanken von HM555 ging, weshalb im vkr kaum noch produktion anzutreffen ist)

    Filou, nevermind. ich hatte Ihr ‚dezimalsystem‘ kritiklos akzeptiert. es war ein harter tag…

  208. Unwiderruflich (Fiskalunion)...
    Unwiderruflich (Fiskalunion) ist das deutsche Parlament, der sog. Bundestag, vor der Kanzlerin in die Knie gegangen. Und das bei einer Koalitionsregierung, die diesen Namen bei dem anämischen Koalitionspartners schon längstens verschenkt hat. Woher nimmt die Kanzlerin nur die Chuzpe solch vollmundige Entscheidungen zu treffen, bei hauchdünnem Plafond? Wo ist eigentlich die vertüttelte Opposition abgeblieben? Früher gabs in solchen oder ähnlichen Situationen wenigstens noch Mißtrauensvoten bei schwachem Rückgrat, und sei es mühsam herbeikonstruierte. Die vergeigten Stunden des Parlamentarismus werden süßlächelnd von der Dame übergangen. suum quique.

  209. Wann tritt die FDP geschlossen...
    Wann tritt die FDP geschlossen zurück?

  210. дружба, lieber Don...
    дружба, lieber Don Carlos, in der tat, sie klingen wie gary, wenn er etwas gefeiert, geraucht und kekse kuriosen ursprungs zu sich nahm…

  211. ach ja, habe ich nicht neulich...
    ach ja, habe ich nicht neulich erst erwähnt, dass nun auch er aus seiner hose platzt?

  212. @DonCarlos
    .
    "selbst der...

    @DonCarlos
    .
    „selbst der mittelstand hat es nicht geschafft, der umverteilung nach oben grenzen zu setzen.“
    .
    es ließen sich sicher beliebig viele beispiele anführen. wir z.b. haben diesbezüglich paradigmatisch seit einiger zeit schon die „The Schreiner Group“ aus oberschleißheim „auf dem radar“. welche auch vielfältige aktivitäten im engl. sprachraum wohl hat, daher (obwohl es sich für uns mit ausländischen ohren ja eher wie „the shriner group“ anhört, und das wäre dann doch etwas anderes, aber … es ist ja nicht unsere firma.) http://www.schreiner-group.de/0/home/
    .
    darin all dies http://www.schreiner-group.de/fileadmin/downloads/Jobboerse/Schreiner_Group_Ein_mitarbeiterorientiertes_Unternehmen.pdf ruhig scrollen, ggfls. überblickweise vollst. zur kenntnis nehmen – und was die alles – sicher auch durchaus aus einem christlichen werteverständns heraus – für die mitarbeiter machen, immer nur aus eigenem ertrag wachsen, um nicht in abhängigkeit zu kommen, usw., usf.:
    .
    die kapitalvernichtung jeden tag auf den weltmärkten aber – und die unfähigkeit der politik resp. der allm. zynismus um umgang damit – müssen solchen doch jeden tag wieder wie ein neuer schlag ins gesicht vorkommen. woher auf dauer die motivtion nehmen, so weiter zu machen?

  213. im allgemeinen sagt man ja,...
    im allgemeinen sagt man ja, dass ein guter hahn nicht fett wird.

  214. @fionn -danke!
    .
    wir haben...

    @fionn -danke!
    .
    wir haben kürzlich übrgens moor gelesen, zur abrundung unserer schweiz-kenntnsse sozusagen, hinreißend, selten so gelacht!
    .
    http://www.zuhause-in-brandenburg.de/blog/2010/01/17/dieter-moor-was-wir-nicht-haben-brauchen-wir-nicht/
    .
    http://www.amazon.de/Was-nicht-haben-brauchen-arschlochfreien/dp/3499624753

  215. @filou
    Den Witz mit den 10...

    @filou
    Den Witz mit den 10 Geboten, Unabhängigkeitserklärung und Karamellbonbons hat FJS schon auf Wahlkampfveranstaltungen in den 80ern erzählt.

  216. Sagen wir's mal so: die Briten...
    Sagen wir’s mal so: die Briten koennen auch prima Sachen machen. Leider stehen sie sich mit ihrer traditionellen antikontinentalen Haltung maechtig im Weg.
    In der Erinnerung an meine nautischen Spielzeuge auf meinem Boot (verkauft im Fruehsommer)-da ist fast nur Inselzeug drauf. Meine Installation fuer Schoenlaerm (Egon Egner) ist auch very british, meine einzige Krawatte kommt aus London, meine Sonntagsschuhe ebenfalls.
    Fazit: Die koennen schon was, die Briten. Aber irgendwas machen sie falsch.
    .
    Was das Klassensystem betrifft, habe ich in jungen Jahren (mehr oder weniger lang her) erfahren muessen, dass der englische Proletarierer sehr Stolz auf seinen Stand ist. Kann sein, dass er das aus Trotz tut; denn wenn die da oben sich abgrenzen, dann koennen die da unten das genauso gut. Und sie tun es. Die Ausformungen beider Schichten muten einen Europaeer…also ich weiss nicht. Idiotisch ist nicht das richtige Wort.

  217. Von Leistungsverweigerung kann...
    Von Leistungsverweigerung kann überhaupt nicht die Rede sein. Die arbeiten hart:
    .
    Und „Kolonialismus ohne Kolonien“? Nee, aber, wenn man in Schlagworten denken wollte, eher so etwas wie „Herstellung von total-globalen Maximal-Abhängigkeitsverhältnissen durch alle Welt fremdbestimmende Zinsknechtschaft an unserer Schuldenstruktur durch mutwilligen Überkonsum, etc.“ – oder: „Wir sind süchtig – und saufen Kredit, und ihr alle anderen sitzt mit am Tisch und dürft unseren Rülpsern applaudieren und danach zur Feier unserer Grandiosität die feuchte Tischplatte wischen und das Erbrochene unseres Ruhmwollens beseitigen“.

  218. Grand Guignol, der calvinismus...
    Grand Guignol, der calvinismus wäre aber kein widerspruch, eher eine begründung für die britische verehrung von reichtum und die verachtung von arbeit, weil nach dem calvinismus reichtum ausdruck für gottes wohlwollen ist. und natürlich gab es im vkr auch herausragende erfinder, handwerker usw. aber Ihre aufzählung zeigt es schon – meistens mit dem ziel der eroberung der welt (im weitesten sinne), um sich an ihr zu bereichern.

  219. perfekt57, "selbst der...
    perfekt57, „selbst der mittelstand hat es nicht geschafft, der umverteilung nach oben grenzen zu setzen.“ war aber nicht von mir…

  220. Kaschperle (14. Dezember 2011,...
    Kaschperle (14. Dezember 2011, 20:01) nur kein Neid.
    .
    (Kennen Sie das biblische Gleichnis von Susanna im Bade, in der filouschen Fassung?)
    .
    HnasMeier555, ich bin von schwacher Merkfaehigkeit. Mir sind auch alte Witze immer wieder neu.

  221. @Don Carlos
    .
    "die...

    @Don Carlos
    .
    „die normannische herkunft führt eher zu der neigung, sich besitz anzueignen und von den erträgen dieses besitzes zu leben“
    .
    selten so gelacht… . .. oder waren es eher die bürgerliche oder die menschliche natur und herkunft?
    .
    da können wir immer nur wieder „marx total“ empfehlen; marx von gregor gysi so wunderbar vorgelesene briefe sind bzgl.“der neger“ oder „der juden“ ebenfalls eine fundgrube von ebenfalls ganz vorzüglich zum lauthals lachen anregenden, erdnahen basisäußerungen ganz ähnlicher art.
    .
    http://www.amazon.de/Marx-total-Christian-Br%C3%BCckner/dp/3837107523

  222. Ich habe volles Vertrauen in...
    Ich habe volles Vertrauen in die Person des Don Alphonso. Dem HansMeier555 misstraue ich.

  223. дорогая подруга...
    дорогая подруга донна лаура, es scheint als würden Sie dem werten gary nicht nur nicht die erforderliche körperliche betätigung zuteil werden lassen, sondern das auch noch mit naschereien ausgleichen. nicht nett…

  224. Angies galaktisches...
    Angies galaktisches Wendemanöver:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,803697,00.html
    Heiße Luft wird vom Schwarzen Loch aufgefressen!
    War es vorher nicht andersrum, dass das Schwarze Loch nur heiße Luft abgesondert hat?

  225. Die FDP hat auch den...
    Die FDP hat auch den Hexenschuss, da ist der Dr. med. an der Spitze auch nicht hilfreich.

  226. Hat das Cern Solarzellen auf...
    Hat das Cern Solarzellen auf dem Dach? Das wäre mal ein Aufhänger für die Zeitung.

  227. Don Carlos, ich kann mir nicht...
    Don Carlos, ich kann mir nicht vorstellen, dass Marx so naiv war und die Mittelschicht nicht sehen wollte oder konnte. Sogar George Orwell spricht 1948 in 1984 explizit von den drei Gesellschaftsschichten. Für ihn ist der Witz, dass die Mittelschicht sich mit der Oberschicht identifiziert, d.h. eben nicht rebelliert. das belegt doch zumindest eindeutig die Existenz einer Mittelschicht auch in England, was Marx nicht entgangen sein kann. Richtiger ist wohl, dass Marx kein Soziologe war, die Soziologie war ja eben erst durch Auguste Comte aus der Taufe gehoben, und den lehnte er auch ab. Er konnte daher nicht soziologisch denken, sondern führte alles auf den ökonomischen Unterbau zurück. Deswegen auch der Glaube an den Hebel: Enteignung, dann wird alles gut. An diese simple Mechanik haben am Ende ja auch die DDR-Politiker der 1950er Jahre geglaubt. Aber: Enteignen wir nicht (durch Steuern), dann sorgt das Akkumulationsprinzip für die unendliche Bereicherung und löscht dabei auch die Mittelschicht aus, die, wie der Don zurecht bemerkt hat, nicht rechtzeitig eingreift, sondern individuell auf Rente und Pension spekuliert.
    Ohne Franzosen und Anthropologen/Ethnologen kommen Ordnung und Fortschritt nicht aus.

  228. cher Filou, wenn man an die...
    cher Filou, wenn man an die automobilen produkte denkt, ist man sich hinsichtlich der expertise nicht mehr so sicher, ein siebzigerjahremini springt nicht an, wenn es nebelig ist, und wenn es warm und trocken ist, reisst irgendein riemen; nicht umsonst heisst british leyland auch british elend. jaguar kann man nicht gerade als ausbund von zuverlässigkeit anführen, manche rolls sind ganz hübsch, auch bentley ist – rein optisch – nicht zu verachten, wenn man von den rollenden panzerschränken der vergangenen dekaden einmal gänzlich absieht.
    .
    natürlich haben sie recht, cher Filou, sie machen schönes silber.

  229. lieber Don Carlos, nun,...
    lieber Don Carlos, nun, vielmehr wird dies hier gehalten wie in einer der geschichten des decamerone, denn man nimmt niemandem etwas dadurch fort, dass man es auch anderen angedeihen lässt.
    das schlimmste ist wohl das wappentier unserer famille (inoffiziell: das zweifingerfaultier, http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/faultiere-immer-huebsch-langsam-durchs-kronendach-1994411.html) in tateinheit mit warmem kaminplatz und einem verlockenden getränk in der nähe einer von monsieur selbst gekauften keksdose, die zunehmend luft zieht.
    noch ist es ja nicht unumkehrbar, das bäuchlein, das man gar nicht sehen kann. die hose muss im schrank eingelaufen sein.

  230. Ooch, Donna Laura, der...
    Ooch, Donna Laura, der Autopilot war prima, der Seefunkempfaenger war zuverlaessig, meine Heifie-Anlage klingt sehr schoen ehrlich, die Lautsprecher tun desgleichen, der Verstaerker ist makellos. Die Witze hauen mich um. Die Queen ist ’ne toffe Tante. Das Wasser zwischen GB und Kontinent erfuellt seine Aufgabe vortrefflich. Manchmal geht eine Faehre (Maiden of the Sea) unter, aber Schwund gibt es in jeder Familie. Gluecklich, wer auf Vorrat zeugte.
    Meine Krawatte funktioniert sogar bei Nacht (keine Bemerkung bitte!). Nun gut, die Schuhe-sonntags gehe ich niemals auf die Strasse.
    .
    Was den Mini betrifft, tja, ich weiss nicht. Demoiselle und ich und noch weitere 4 Personen sind mal naechtens durch Bruessel (die Tunnel) geduest. Wir kamen heil zu jeder Disco-und nach Hause. Die kaputten Moebel spaeter waren belgischer Machart (Deutsch-Hoellaendischer Krieg).
    Ich weiss garnicht, was Silber ist. Ist das sowas wie Polyaethylen?
    .
    PS: Kann mir mal jemand sagen, was ich zu so spaeter Stunde hier noch zu suchen habe?

  231. soviel ich weiss, und eher...
    soviel ich weiss, und eher ahne ich es, ist der trockene, mehr oder weniger feine witz keine technische errungenschaft, und leider kein exportartikel.
    die queen mum wäre das vorbild, immer ein paar jetons und eine flask in der tasche.
    .
    soll arabella ihnen die stufen hochhelfen? warten Sie [laure dreht sich elegant um, angelt nach der verzierten klingelschnur. im hintergrund erklingt ein schwaches glöckchen, doch hell]. sie kommt gleich. mögen sie noch ein glas?

  232. @Filou/15. Dezember 2011,...
    @Filou/15. Dezember 2011, 00:21
    Was muss ich hoeren? Boot verkauft?
    Und was machen Sie jetzt?
    Vieleicht das gleiche, wie Phil Collins nach seiner letzten Scheidung: „Schluss mit kaufen! Ab sofort wird gechartert!“
    Bon nuit

  233. Grimaldeli, ich hatte keine...
    Grimaldeli, ich hatte keine Lust mehr. Die Sommer sind nicht mehr wie frueher, das jaehrliche Fluss rauf-Fluss runter (vom Heimathafen zum Gasthafen) und noch so vieles mehr. Man hat ja noch andere Hobbys: Dachgarten, Katzen, Frauen Barockopern.

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