Home
Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Fürstlich anlegen, leben und ruinieren

| 182 Lesermeinungen

Gold! Aktien! Norwegische Staatsschulden! Immobilien! So viele sichere Häfen bieten sich in der Krise an, so viele Helfer stehen bereit, so ehrlich und engagiert sind sie alle - und ich meide sie trotzdem. Weil, wenn das alles schon untergeht, dann bitteschön mit einem entsprechenden Niveau des Ruins.

Nicht nur der Immobilienfonds CS Euroreal, auch der SEB Immoinvest bleibt geschlossen. Die Sparer sitzen in den einst als liquide gepriesenen Produkten fest.
Christian von Hiller, FAZ.net

Ich lese gerade mit viel Vergnügen das geheime Tagebuch des Herzogs von Croy. Der Autor, ein Privilegierter des 18. Jahrhunderts, ist keiner der windelweichen adligen Aufklärer, die sich an Menschenrechten und Linderung von Nöten versuchen, und das Buch ist frei von jeder zwanghaften Moral. Besucht der Autor Heidelberg, ist ihm bewusst, dass es die Truppen seiner Heimat waren, die das Schloss zerstörten – trotzdem ärgert er sich über die schlampigen Deutschen, die es nicht wieder aufbauen. Deutschland scheint ihm zerlumpt und heruntergekommen zu sein – kein Wunder, es wütet gerade der österreichische Erbolgekrieg, dessen Schrecken der Beginn von Voltaires Candide sind. Croy dagegen, dessen Regiment schlachtet und plündert, ist einfach unzufrieden und froh, bald wieder daheim am Hofe von Versailles zu sein, und er gibt sich überhaupt keine Mühe, irgendwelches Mitleid zu empfinden. Aufmerksam gelesen, gibt es kaum einen Absatz, über den man sich nicht empören möchte, und entsprechend langsam sollte man es auch lesen: Man wird danach nie mehr auf Von und Zus dieser Welt und ihrem schwersten Habitus hereinfallen. Meine absolute Lieblingsstelle spielt sich im vom Krieg gebeutelten Hunsrück ab, als Croy mit einer vierspännigen Kutsche kaum in Richtung Paris voran kommt:

Bild zu: Fürstlich anlegen, leben und ruinieren

Wir stiessen auf einen katholischen Leichenzug mit zwei Pferden, die wir übernahmen, wonach wir trotz nunmehr sechs Pferden nur mit Mühe Trier erreichten, denn Schnee und abschüssige Hänge machten die Wege schrecklich.”

Man muss sich das vorstellen: Da sitzt also der Herzog von Croy in der Kutsche und fährt durch das Land, das seine eigenen Truppen verheeren, es geht ihm nicht schnell genug, aber da kommen ein paar Menschen, die um einen Angehörigen trauern, und wie praktisch! Sie haben Pferde! Die nimmt er ihnen ab, was mit diesen Menschen da ist und wie sie die Leiche transportieren, ist ihm egal. Er ärgert sich nur weiter, dass es kaum schneller geht auf den Wegen, während die anderen schon wieder ob all der Mühsal vergessen sind. Wie sich die Angehörigen gefühlt haben mögen?

Sicher, formal betrachtet war der Herzog von Croy ein mieses Stück Aas, und weil er 1784 stirbt, vergönnt er einem noch nicht einmal das Vergnügen, ihn auf dem Schafott scheiden zu sehen. Ich bin gleichzeitig angeekelt und fasziniert von dieser grenzenlosen Arroganz, der vollkommenen Ichbezogenheit, der Ungeheuerlichkeit dieses Buches, das nach dem Willen des Verfassern eigentlich nicht gelesen werden sollte, Es ist sagenhaft borniert, weil all das direkt, ohne Mittelsmänner, ohne Rücksichten passiert. Das allein unterscheidet Croy von den durch zwischengeschaltetete Politiker, Juristen und Marktzwänge bestens isolierten Bankstern, Bailoutselbstbereicherern, ausplündernde Staatsmännern, unverschämten Neoliberalalas, dreisten Marktfeudalismuströten, die Frechheit der Finanzmärkte, nach ihrem totalen Debakel jetzt andere belehren zu wollen, von der kaltschnäuzigen Fresserei am immer gut gefüllten Trog der Notenbanken… der Herzog von Croy konnte ein Dorf niederbrennen lassen und Pferde klauen, aber das sind Petitessen gegen die globalen Raubzüge, die wir im Moment erleben. Und deshalb werde ich hier den Teufel tun und raten, das Geld in irgendwelche Finanzprodukte zu stecken, die so hübsch wie ein Schock Vermögensverwalter vor dem Hintertackern ihrer Gesichtsruinen anzusehen sind.

Bild zu: Fürstlich anlegen, leben und ruinieren

Ich habe statt dessen eine Zeitgenossin von Croy gekauft.

Gut, mehr als eine. Da war auch noch eine degenerierte Habsburger Erzherzogin und eine minderjährige Italienerin und eine Sibylle und eine spätbarocke ich denke aber dass Sie das alles gar nichts angeht, liebe Leser, und deshalb bleiben wir ruhig mal bei dieser einen Dame aus der Zeit um 1770. Im Gegensatz zu dem, was momentan sonst so das Gespräch auf Feiern sein mag, ist es nämlich überhaupt nicht so, dass alte Gemälde ein sicheres Must-Have im richtigen Mix der Anlagestrategie sind. Im Gegenteil, vermutlich gibt es nur wenig, was man mal eben in Krisenzeiten schlechter zu Kartoffeln, Butter oder wenigstens Geld machen kann, als bunte Leinwände. Die relative Seltenheit solcher Bilder im Vergleich zur Leipziger Schule wird durch den Brennwert der Rahmen in historischen Krisenzeiten begründet, und nach dem Krieg hat man neben manchen Depots mit Leinwänden zerbrochene Fenster vernagelt. Wer so etwas kauft, sollte sich mit dem Gedanken anfreunden, dass das Geld erst mal wie in einem offenen, geschlossenen Immobilienfonds weg ist. Rendite? Pfui. Darüber spricht man nicht.

Nein, im Ernst: Ich investiere in Wohlbefinden. Diese junge Dame lächelt mich jeden Morgen an, wenn ich vom Perserteppich im Schlafzimmer kommend meine Füsse auf das Parkett im Sommerzimmer setze. Das ist besser als, sagen wir mal, die Zeitung vorzufinden, auf der die Bundeskanzlerin oder andere Menschen mit schlechter Laune zu sehen sind.

Bild zu: Fürstlich anlegen, leben und ruinieren

Aber das ist nur ein Aspekt. Der andere ergibt sich aus der Dargestellten. Ich habe nicht die geringste Idee, wer das sein könnte, aber ich weiss genug, um darin ein Schicksal zu sehen, das in der Krise als Vorbild helfen kann. Machen wir uns nichts vor: Die Wahrscheinlichkeit, dass diese junge Dame trotz des offenkundigen Reichtums alt werden würde, war gering. Die gesellschaftlichen Maximen dieser Zeit brachten es mit sich, dass junge Frauen in Adelskreisen Wurfmaschinen für den Erhalt der Sippe waren; sie starben oft und schnell im Kindbett, und wenn nicht beim ersten Kind, dann halt später. Die ganze Epoche war nicht darauf angelegt, Menschen und besonders Frauen ein hohes Alter erreichen zu lassen; der Moment, in dem das Gemälde gefertigt wurde, war auch der Augenblick der grössten Schönheit. Man findet in keinem Tagebuch dieser Zeit irgendwelche Diskurse über ein Später, über eine Rente, über Altersvorsorge oder Vermögenspläne, wozu auch, das Leben ist nicht sicher, sondern eine dauernde Krise, vielleicht kommt morgen der Hausfreund oder Typhus, man weiss es in diesen Zeiten nicht. Die Vorstellung der heutigen Zwangsjugend bis ins hohe Alter gab es damals nicht, weil das hohe Alter für niemanden wirklich sicher war. Das Leben dieser Epoche war für alle eine Art Dauerkrise mit nahen Horizonten, für alles andere hatte man die Religion und die Jenseitshoffnung, so sicher wie die Rente und so profitabel wie Riestern. Solange steckte man die teuren Perlenketten ins Haar, damit sie auch jeder sehen konnte, schnitt das Kleid weit aus und trug Farben und Opulenz, die uns heute ganz klein und mickrig erscheinen lassen – seitdem dieses Gemälde dort an der Wand hängt, sehe ich die Anschaffung eines purpurroten Seidenmorgenmantels mit Granatapfelmotiven als unverzichtbar an.

Es ist also nicht nur, damit ich über jene schallend lachen kann, die eine Überschrift wie „Anleger werden vertröstet” böse anspringt. Es geht nicht darum, das Geld von der Bank zu holen und es traurigen Verwaltern zu nehmen. Es geht um das Bewusstsein, dass in unsicheren Zeiten das Leben auch mit kürzeren Horizonten weitergehen muss, weil sie vergleichsweise sicher sind. Fahre ich morgen nach Sterzing, kann es mir keiner nehmen, denke ich statt dessen lieber an das, was in 30 Jahren sein mag, werde ich panisch und fange an, in einen Generationenvertrag zu zahlen, in Zusatzrenten, in Fonds, in sichere Anlagen wie Staatsschulden, in irgendetwas von exakt jenen Finanzmärkten, die gerade in der Krise sind. Etwas, das mir in 30 Jahren eventuell zugute kommt, aber bis dahin… bis dahin profitieren erst einmal die Nachfahren des Herzogs von Croy davon. Man muss dort nur nachlesen, er bleibt vermögend durch die Abgaben irgendwelcher Untertanen, die er nicht kennt und sieht und auch nicht erwähnt: So in der Art ist auch die Fürsorge des Bankenchefs für seine Anleger, nehme ich an, so ist das Wohlwollen seiner Angestellten, die auf ihre Verkaufsziele achten müssen.

Bild zu: Fürstlich anlegen, leben und ruinieren

Natürlich weiss ich nicht, wie die Geschichte der jungen Dame ausging, die wir hier ohne Rücksicht auf die Altersvorsorge mit den Perlen im Haar sehen. Sie hätte ihr Geld natürlich auch anlegen können, schon 1778 erschütterte die nächste fundamentale Systemkrise die europäischen Märkte, und dann hätte sie hektisch und nervös in den ersten Journalen geblättert, panisch Briefe geschrieben und Prozesse geführt, die damals nicht weniger nervenaufreibend als heute waren. Möchte man sie sich so vorstellen, abgetakelt, ohne Perlen und Rosen, am Bureau Plat verzweifelnd?

Ich weiss natürlich auch nur, was gewesen ist, und nicht, was kommen wird. Ich lasse mich aber gern anlächeln und zur Leichtigkeit überzeugen. Gibt es einen Gott? Gibt es eine Rente? Spielt das eine Rolle, wenn man aufsteht und so angelächelt wird?

0

182 Lesermeinungen

  1. werter don,
    ganz so einfach...

    werter don,
    ganz so einfach ist es nicht. man kann schon immobilienfonds teilweise kaputt machen durch rückgabe der anteile, wenn das fondmanagement dann kurzfristig immobilien verkaufen muss. vielleicht taugt das produkt wirklich nicht für den kleinen privatkunden. als liquid würde ich so ein produkt nie bezeichnen. na ja, man soll halt nie was kaufen, was man nicht versteht…
    aber was ist ein immobilienfond gegen einen riestervertrag oder eine lebensversicherung mit langer rentenwahlphase?

  2. Glänzender Artikel, Ew....
    Glänzender Artikel, Ew. Liebden. Dem vermutlich bürgerlichen Maler dieser historischen ‘Sahneschnitte’ blieb gewiß für immer und ewiglich das Vergnügen erspart, der liebreizenden dulcinella das Badewasser auszusaufen. An der Ausgestaltung der Augen mag man seine Frustration erahnen …
    Gerne würde ich Euch – anstelle dieses zugegebenermaßen – auch sehr charmanten Sujets den folgenden Ausblick gönnen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Marie-Louise_O%27Murphy
    Dem herzöglichen Hals blieb dann doch noch so Einiges erspart, wie wahr. Eine kleine galante Krankheit aber – wie fast Allen seiner ‘Stagenos’ wohl kaum … suum quique.

  3. Ich habe einen...
    Ich habe einen Ferrarikalender. Der hängt in der Küche und erfreut mich jeden Morgen, wenn ich davor stehe und meinen Morgenkaffee trinke.

  4. Werter Don,
    wie heist es noch...

    Werter Don,
    wie heist es noch so schön: live fast die young and leave a pretty corpse…
    .
    Mal wieder eine Leseempfehlung, sehr schön. So wie Sie den Herzog von Croy darstellen hat der was erfrischend ehrliches – ich meine, den Trauernden die Pferde einfach wegzunehmen scheint zumindest ehrenwerter als auch noch zu versuchen, ihnen weis zumachen, dass dies zu ihrem Besten wäre.

  5. bertholdIV, sicher, aber da...
    bertholdIV, sicher, aber da waren in letztwer Zeit auch die offenen Fonds, die geschlossen wurden, wo den Verkäufern nur der Sekundärmarkt bleibt – und der ist wie Rahmen für Heizwert verkaufen.
    .
    Frundsberg, damals badete man selten, man parfümierte. Mitr Moschus. Es war wohl nötig. Ahem. Aber auf dem Bild sieht man das nicht. Und so jung wie die Miss Ö´Murphy ist die hier nicht.

  6. lieber don, ein merci für...
    lieber don, ein merci für ihren beitrag, dem man eine etwaige wut nicht wirklich anmerkt.
    .
    in dieser heutigen vollkasko-gesellschaft geht nicht selten das wissen um die nähe des todes zu eigentlich allen zeiten verloren, selbst unversehrtheit ist weitgehend üblich. infektionen? dafür gibt es medikamente, und zum glück helfen sie sehr oft.
    .
    die statistisch nicht unberechtigte annahme, dass man alt werde, lässt menschen auf lange sicht planen.
    nicht wirklich witzig wäre es, wenn man nicht genügend über mittel oder personen zur unterstützung verfügte, für den fall dass man entgegen aller annahmen doch 85 wird. in früheren zeiten waren alter und vorgestorbene kinder oft ein unglück, und die gemeinde verkaufte das hab und gut, sowie der bürger oder die bürgerin ob krankheit ihr zur last fiel: zwei sätze bettwäsche, ein bett, ein stuhl, ein tisch ein überrock, zwei kleider, drei töpfe, ein paar irdene schüsseln.
    .
    wenn die bankiersgeier allerdings alles abräumen möchten, von der sintflut parlierten, die nach ihnen kommen dürfte, die vollkaskomentalität, die sie selbst für sich beanspruchen, verteufeln, und dem bürger alles, sowohl irgendein kasko und auch die drei töpfe, hinfortzukonfizieren gedenkt, so kommen vorstellungen von den gepflogenheiten um 1789 auf, nur dass die schlimmsten delinquenten sich oft schon verabschiedet haben werden,
    denn der jet set ist mobil – und weg.
    aber die gehülfen, die fängt man noch.
    .
    “dass junge Frauen in Adelskreisen Wurfmaschinen für den Erhalt der Sippe waren”. dieses sätzchen könnte man ihnen verübeln, geschätzter gastgeber. allein – man tut es nicht.

  7. Und unter den Korsettagen war...
    Und unter den Korsettagen war das fröhliche Krabbeln, mais qui.
    Und im Gegensatz zu Investmentbankern werden wir uns gerne an Miss O’Murphy erinnern.

  8. Tja, es wurde ja schon gesagt:...
    Tja, es wurde ja schon gesagt: live fast, die young… nur, was ist, wenn man doch ganz öde alt wird, weit älter als man je erwartet hätte? Und hat dann keine Reserven mehr? Auch nicht schön. –
    Ja die Immobilienfonds… ich hatte auch mal einen winzigen Anteil, aber den bin ich schon lange los. Man wollte mir wieder Prozentzahlen aufsagen. Es gelang mir, abzuwehren und nach dem zu fragen, was mir für die Beurteilung wirklich wichtig erschien: was für Gebäude, welche Länder/Städte. Da ich dachte, daß an allen diesen Stellen die gutzahlenden Mieter knapp werden, weil das normale Volk zuwenig Kaufkraft hat, hab ichs verkauft. – Weiß nicht, wie es jetzt damit steht, hab mich nicht mehr damit befaßt. Aber wenn andere geschlossen wurden, kann es mit dem seinerzeitigen auch passiert sein.

  9. Die Baderei wird überhaupt...
    Die Baderei wird überhaupt überschätzt. Vor allem im Winter.

  10. Lieber Don, in den 70ern gab...
    Lieber Don, in den 70ern gab es eine sogenannte Schule der WiWi [1] an der Koelner Unversitaet. Der Name dieser “Schule” ist eng mit einem dazugehoerigen Professor verbunden gewesen.
    Diese Burschen waren nach ihrem Uni-Abschluss der Schrecken des Rheinlandes (und vermutlich darueber hinaus). Einen dieser Tyoen durfte ich persoenlich verachten lernen.
    Es handelt sich um ein deutsches Otterngezuecht, dass wir selbst in einem naiven Anfall von Liberalitaet uns ins eigene Koerbchen legten. Die Harmloseren gingen zu IBM. Die Gefaehrlichen gingen in den Haeusermarkt. Die ganz Kuehnen gingen ins Anlagegeschaeft-und schadlos pleite.
    Es gibt Skandale, die kurz nach Ihrer Geburt sttfanden. Sie sind vergessen. Kennt jemand noch IOS mit Bernhard Cornfeld und Erich (Herrenreiter) Mende, die Koelner Rueger-Gruppe, Ivan Herstatt?
    Es sind das nur Beispiele.
    Gelernt wurde daraus nichts.
    .
    [1] Wer kennt den genauen Namen dieser beruechtigten WiWi-“Schule”?

  11. Nach geschlossenen und offenen...
    Nach geschlossenen und offenen Immobilienfonds ist, tata, das Investieren in Teakholzbäume “in”. Es gehört einem nicht das Grundstück, sondern nur der Baum, der angepflanzt wird.
    Le dernier cri.

  12. @donna laura: Zur nicht...
    @donna laura: Zur nicht erforderlichen Ehrenrettung unseres allseits geliebten Schwerenöters sei erwähnt, dass es – nicht nur im vergangenen Dezennium – fürstliche Zeitgenossen mit einer gewissen ‘Varianz’ gegeben hat, die – nur um die Sekundogenitur nicht an die Fleischtröge lassen zu müssen – sich überwindender Weise Nachkommen gezeugt haben … die Intention, einen Stammhalter zu präsentieren, wohnt bekanntlich selbst bürgerlichen Kreisen inne. Ich teile dieses Frauenverständnis im Übrigen nicht; dies nur am Rande.

  13. Na, Vroni schön in Sinoforest...
    Na, Vroni schön in Sinoforest investiert?

  14. Na, Vroni schön in Sinoforest...
    Na, Vroni schön in Sinoforest investiert?

  15. mein Gott [sic!]...
    mein Gott [sic!] Untergangsstimmung rabenschwarz
    zweifelsohne ein schönes Gemälde –
    aber, kann uns (diese) Schönheit retten?

  16. Geschlossene Fonds und...
    Geschlossene Fonds und Sekundärmarkt: Von Januar bis Oktober diesen Jahres wurden Anteile in Höhe von insgesamt (nominal) 190 Millionen EUR in Deutschland an Dritte verkauft. Bei einem Gesamtemmissions-Volumen von über 200 Milliarden EUR in den letzten zehn Jahren und durchschn. 10jähriger Laufzeit der Fonds. Berichtet die FTD unter Berufung auf Feri Eurorating. Mit anderen Worten: 0,1 (null-komma-eins) Prozent des Gesamtvolumens findet innerhalb eines knappen Jahres Abnehmer. Von Abschlägen ganz zu schweigen.
    .
    Ich finde, dass gehört ins Kleingedruckte jedes 350-Seiten-Prospektes. Auf S. 274 unter die 24seitige Offenlegung von Interessenkonflikten und neben das nette Foto im Enkel-Kindchen-Schema.
    .
    http://www.ftd.de/finanzen/alternativen/:portfolio-ach-du-lieber-schrott/60144914.html

  17. feine Sache,wenn man beim...
    feine Sache,wenn man beim Aufstehen von einer Dame angelächelt wird
    richtig interessant wird’s aber,wenn dies bereits beim Aufwachen geschieht,die Dame es einem dann so richtig besorgt und dann aufsteht und das Frühstück macht..

  18. Vor der Finanzkrise konnte man...
    Vor der Finanzkrise konnte man mit Tante Käthe und den Genuss von fünf Kisten Bier noch einen Quadratmeter Regenwald retten. Doch auch dieses Projekt ist jetzt geschlossen. Soll man mit der Jauche jetzt die Sahara tränken?

  19. Ist schon unangenehm, wenn...
    Ist schon unangenehm, wenn blöd zu einem Synonym für ehrlich wird, bzw “malin” zu einem für “malhonnête”. Nur, was machen wir jetzt?

  20. @Filou
    [1] Wir können sie ja...

    @Filou
    [1] Wir können sie ja die ‘Neue Kölner Schule’ nennen.
    Ich kenne sie übrigens alle noch, sogar Danny Dattel! Wann war das übrigens noch genau, und wie haben die damaligen Bundespräsidenten sich finanziert? Auch schon über public private partnership?
    Gruß K

  21. Marilyn Monroe löste in den...
    Marilyn Monroe löste in den prüden 50ern als nackerts Kalendergirl einen Skandal aus.
    Marilyn: „Ich musste meine Miete bezahlen!“
    Der Kalender wurde finanziell ein Erfolg.
    Sie selbst hatte ein popeliges Honorar von 50 Dollar erhalten!!
    Danach –in Blondinen bevorzugt – sang sie:
    „The French were bred to die for love.
    A kiss on the hand may be quite continental
    but diamonds are a girl’s best friend.
    A kiss may be grand but it won’t pay the rental
    on your humble flat, or help you at the automat.
    Men grow cold as girls grow old
    and we all lose our charms in the end.
    But square-cut or pear-shaped
    these rocks don’t lose their shape
    Daimonds are a girl’s best friend…..“
    http://img.fotocommunity.com/images/2011/Bilddiskussion-Maerz-2011/die-merkwuerdigen-Folgen-des-Luxus-a23992434.jpg

  22. Don Alphonso, ich teile Ihre...
    Don Alphonso, ich teile Ihre Haltung zu den Ansprüchen der von und zu. Oesterreich, Du hast es (im Prinzip) besser.
    Aber, wie bei den Zahnärzten, die breite Masse (falsches Verb?) der Adeligen lebt nicht besser als ein Studienrat. Es sind hochanständige Leute mit teils seltsamen Prinzipien die sich in “unserer” Welt einrichten müssen. Glorias Bruder schrieb charmant über die aktuellen Taktiken(komment) zu Kleidung oder Fahrzeugwahl, um nicht mit den wohlhabenden Bürgerlichen in einem Vergleich zu treten.
    Sie dürfen also weiter als Don auftreten, müssen nicht als Fonsä schreiben.

  23. Ach was ist schon gegen "Es...
    Ach was ist schon gegen “Es hat uns gefallen, dieses oder jenes zu tun oder zu nehmen” (car tel est mon souverain plaisir) zu sagen.
    Apropos “werfen”, ich erinnere noch schmunzelnd den Abend bei einem älteren Chef des Stabes daheim, Uradel der Mark Brandenburg, der beim Digestif auf dem Sofa seine in die Küche zurückgekehrte Gemahlin recht laut durchs Haus rufend zwecks genauer Datierung eines Vorfalls fragte: “Du, Liebste, war das vor oder nachdem du den [Name des Sohnes] geworfen hast?”.
    Und der arme Ivan Herstatt und seine Bank, das waren mehr schwache Nerven der damaligen Bankuafsicht. Zwar hatten seine Devisenhändler (der berüchtigte Danny Dattel voran) sich heftig verspekuliert, aber die erzwungene Schließung führte dann doch zur fast vollständigen Auszahlung der Gläubiger durch Herstatt, Gerling (der dort Teilhaber gewesen war) und den Einlagensicherungsfonds. Einen früheren Prokuristen der Herstatt Bank, dem das alles nicht geheuer gewesen war und der sich frühzeitig verabschiedet hatte, lernte ich etwas später kennen, inzwischen ruht er auch schon auf Melaten.

  24. Wenn ich die Vergangenheit zu...
    Wenn ich die Vergangenheit zu meiner Gegenwart mache, werde ich nicht wirklich gegenwärtig leben können. Aber ich erspare mir die Beschäftigung mit der wirklichen Zukunft. – Und einen Gott hat Jedermann. Die Frage ist nur, ob er halten wird, was er verspricht.

  25. @Don Alphonso20. Dezember...
    @Don Alphonso20. Dezember 2011, 23:28 ” wo den Verkäufern nur der Sekundärmarkt bleibt – und der ist wie Rahmen für Heizwert verkaufen”
    guter vergleich, muss man halt die investoren im fond “anbinden” ;o).

  26. @Filou: "Herstatt" läßt bei...
    @Filou: “Herstatt” läßt bei mir noch was klingeln. Aber das muß zu meiner zarten Jugendzeit gewesen sein, als ich mich mit der realen Wirtschaft (TM) noch nicht befaßte. Deshalb sind mir die Vorgänge leider unbekannt. Aber daß daraus nichts gelernt worden ist, kann man doch so nicht sagen – wie man Pleiten persönlich gefahrlos übersteht, doch offenbar schon? – Möglicherweise stammte daher der Witz vom Kaufmannslehrling, zu dem sein Chef sagt: “so, und jetzt machen wir Pleite, damit Du das auch noch lernst.”

  27. cher Filou, das klingt...
    cher Filou, das klingt äusserst interessant, was sie da erzählen.
    .
    liebe colorcraze, alt werden ist überhaupt nicht öde. ich möchte steinalt werden, ich möchte, dass meine geliebten steinalt werden, dass wir alle zusammen steinalt werden, bis man das wort fossil als kosewort empfindet. ich will tanzen auf den gräbern der anderen, ich will das leben feiern, morgens mit innerlichem jubel aufstehen, aus dem vollen schöpfen. wie gefährdet das leben, das zarte, gute, weiche, ist, musste ich erleben. ich kann nur sagen, dass, wenn es schief gegangen wäre – was es nicht tat, weil die zeit noch nicht war, weil er kräftig und willensstark ist -, ich dies nicht überlebt hätte.
    also, ich will steinalt werden. steinalt. tanzen will ich…

  28. @Vroni: also ich tät ja eher...
    @Vroni: also ich tät ja eher in den Walnußbaum in Nachbars Garten investieren, der erscheint mir greifbarer als ein buntes Papierbildchen, das irgendwas verspricht.

  29. @ Der Tiger 23:12: so, so, ein...
    @ Der Tiger 23:12: so, so, ein Ferrari-Kalender zum Ergötzen????? (Von Günter Raupp? Jahrgangsmäßig sehr unterschiedlich).
    .
    Also doch eine Bewunderin von Investitionsgütern und Spekulationsobjekten … oder nur eine Freundin von schönen Formen?
    .
    Es soll ja jetzt auch Oldtimer-Fonds geben. Zum Kranklachen.

  30. DA - Deutschland - Die...
    DA – Deutschland – Die Zukunft sieht rösig aus. Der Euro steigt, Bayern ist der wohlhabendste Teil Deutschlands.
    Re Geldanlagen. Müssen unbedingt transparent sein. Insb. verkaufen resp. kaufen muss JEDERZEIT möglich sein.
    Der Finanzvorstand von Deutsche Post hat letzte Woche ein Sonderdividende in Aussicht gestellt – zu viel Bargeld hat die DP,. und will nicht deshalb uprated werden (bringt mehr Vorschriften mit sich). Also, in April sieht es so aus:
    ein Dividende von €0,70 plus ev. ein Sonderdividende… Not much downside risk unless the EZB resp. the Euro collapse.
    Also, ich bleibe DP-Aktionärin.
    http://www.youtube.com/watch?v=d-diB65scQU

  31. Don, lese gerade das Leben des...
    Don, lese gerade das Leben des Paul Gauguin in Das Paradies ist anderswo von Vargas Llosa nach, seinem Leben als zunächst erfolgreicher Börsenmakler. Er empfand den Niedergang der Unternehmen, Börsen und Banken Ende 19.Jhd. als Befreiung, um sich nun endlich voll und ganz der Malerei widmen zu können. Es war eine Katastrophe für alle Franzosen, nur für ihn nicht. Er malte weiter. Unbezahlbar seine Bilder heute, wie vergänglich und volatil indes das Börsengeschäft damals und heute. Und er wußte es und schuf Unvergängliches.

  32. Wir aber, die wir jeden...
    Wir aber, die wir jeden morgen, den der Herr werden lässt, von realer Schönheit, wirklichem Fleisch und Blut, so angelächelt werden – das Schicksal dehnt manchmal die Momente zu andauernden Jahrzehnten – und nur wir sind es, welche ganz persönlich und in Ewigkeit sozial exklusiv so erwählt wurden – wir aber wenden uns ab und trauern. Für das Bild. (Und jeden Mittag und jeden Abend und jedesmal zur Nacht, but anyway.)
    .
    “Die Gemeinde liegt östlich des Plateau des Tailles, wo sich auch der höchste Berg der Ardennen mit 652 m erhebt. Politisch scheidet die deutsche Staatsgrenze die östlichen Ardennen von der Westeifel. Geologisch gehen beide Gebirge bruchlos ineinander über.Im Nordwesten des Gemeindegebietes entspringt der Our-Zufluss Braunlauf, der den Westen der Gemeinde St. Vith entwässert. Historisch bedeutsam ist Ouren, wo seit 1977 ein Europadenkmal steht. Der südliche Teil des Gemeindegebiets bildet ein Dreiländereck mit Deutschland und Luxemburg. Das Gemeindegebiet wurde 1815 auf dem Wiener Kongress der preußischen Rheinprovinz und 1919 durch den Friedensvertrag von Versailles Belgien zugeschlagen.” http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Reuland
    .
    “Es befindet sich … knapp 150 m westlich des Grenzflusses Our. Unmittelbar durch die Denkmalanlage verläuft in West-Ost-Richtung ein Abschnitt der belgisch-luxemburgischen Grenze. Auf vier Steinen sind die Namen der „Vorkämpfer für ein vereintes Europa“ (Konrad Adenauer, Joseph Bech, Paul-Henri Spaak und Robert Schuman) angebracht. Der fünfte Stein erinnert an die Römischen Verträge und die Unterzeichner aus den sechs beteiligten Staaten.” http://de.wikipedia.org/wiki/Europadenkmal http://de.wikipedia.org/wiki/Our
    .
    Mal schauen, wie lange also die Kräfte glücklicher Beharrung hoffentlich noch die Oberhand behalten, und wer alles was dazu betrüge.

  33. fionn, zum Thema Geldanlagen -...
    fionn, zum Thema Geldanlagen – habe mal wieder herzlich gelacht, danke schön.
    .
    Auch das sog. “smart money” ist mit eigens für diese Klientel aufgelegten offenen Immobilienfonds jüngst auf die Schnauze gefallen. Peinlich, peinlich.
    Da haben einige der Family Officer offenbar ihre Hausaufgaben nicht gemacht.

  34. Mir fallen gleich Bernt...
    Mir fallen gleich Bernt Engelmanns wunderbare Schriftwerke ein. “Wir Untertanen”, “Meine Freunde, die Millionäre”. Aber das waren alte, ruhige Zeiten.
    Was sich zunehmend herausstellt, ist, dass die willfährige Politik nicht einmal eine vage Ahnung von den Problemen hat. Wie auch: Selbst die Wirtschaftswissenschaftler haben keine Ahnung: Ich habe neulich einen ehemaligen Wirtschaftweisen beim Vortrag gesehen… Kein Deut Zweifel an den eigenen, barbarisch vereinfachenden, Prämissen.

  35. Ähm, ihr Lieben,
    ich...

    Ähm, ihr Lieben,
    ich investier’ überhaupt nicht in Teak.
    Der Invest in monokulturellen Anbau von Teak in Regenwaldgebieten wie Costa Rica ist nicht besonders grün & nachhaltig. Wie Monokulturen generell vorsichtig zu betrachten sind. Zudem gehört einem nicht einmal Land. Bei einem Waldbrand ist man alles los, da habe ich dann lieber einen Wald hier, den kann ich ab und zu mal angucken gehen … Wenn er kaum was abwirft und viel Arbeit macht, so ist er doch grün und schön, und die Rehe springen…
    Beschrieb nur den letzten Geldverbrennschrei.
    .
    Ich investier’ lieber in meine Katze, in meine Hobbies, der Erlös ist Freude.
    .
    Und in meine Nachfahrin, der Erlös wird ihr dann irgendwann vom Notar mitgeteilt werden – und dann kann sie mit der Immobilie machen, was sie will.
    Irgendeiner sollte dem Kinde schon etwas hinterlassen: Der andere Elter (mein Ex) sagt, er werfe bis zu seinem Tod lieber alles Geld zum Fenster raus und macht teuere Reisen. Er hat zugegeben eine Krankheit, die diese Haltung verständlich macht.
    .
    In irgend etwas investiert jeder.
    Mir macht halt der Gedanke Freude, dass mein Lotterleben nicht ganz für die Katz’ war und ich posthum jemandem Jüngerem das Leben etwas leichter und unabhängiger, autonomer machen kann als meines es ist und gewesen sein wird. Selber stamm ich aus einer relativ armen Familie (Kleinbauern und Handwerker) und weiß, wie das ist, ohne großen finanziellen Rückhalt sein Ding machen zu müssen. Es ist hart und von existenziellen Ängsten durchsiebt. Die Entscheidung für eine Immobilie kam durch den Gedanken, dass ich eh fast das gleiche Geld auch für Miete rauswerfe, aber die Miete sieht man nie wieder. Geld macht zwar bekanntlich nicht glücklich, aber der Nachfahre kann sich seine übellaunigen Arbeitgeber dann besser aussuchen und muss nicht vor Angst vor Fordern-und Fördern-Behörden-Willkür bibbern. Heute erst hab ich gelesen, dass im Ruhrgebiet jeder siebte Bürger Hartz-4 Bezieher ist. Das ist doch kein Leben.

  36. <p>Ich kipp gleich vom...
    Ich kipp gleich vom Stuhl…..
    Jetzt wird es grotesk!
    Der KATHOLISCHE Moralapostel Wulff geißelte einst Seehofer wegen dessen Affäire….
    fährt aber selbst als verheirateter (VW)-Mann nach Südafrika und nächtigt mit der Lady von CONTINENTAL …-[edit: ahem. Don]]- wie man erfahren durfte.

    ****
    ODER war es wie einst bei Maria ? (Weihnachtsansprachentauglich)
    ….damit das Kind nicht im Stall aufwachsen muss…
    haben sie sich aufgemacht
    -mühselig und beladen-
    in die Hütte Bellevue zu Berlin.

  37. @Vroni: daß Sie vom zu Fuß...
    @Vroni: daß Sie vom zu Fuß erreichbaren Wald, in dem man notfalls Brennholz holen kann, mehr halten als von Plantagenprospekten, hätte ich von Ihnen als pragmatisch-bodenständiger Person nicht anders erwartet.

  38. @fionn: ja, halten Sie uns die...
    @fionn: ja, halten Sie uns die Post. Die brauchen wir noch ab und zu.

  39. @DA: mal ganz was anderes. Was...
    @DA: mal ganz was anderes. Was mir an den von Ihnen abfotografierten Barockbildern öfters mal auffällt, sind die glubschigen Augen. Basedow ists nicht, aber irgendwie glubschig sind sie schon. Haben Sie eine Erklärung dafür?

  40. Sicher ist der Tod! Alles...
    Sicher ist der Tod! Alles andere ist und bleibt unsicher. Und mit dem Wissen – verinnerlicht – wird man ziemlich gelassen. Danke, Don :-).

  41. Das Buch lese ich auch gerade....
    Das Buch lese ich auch gerade. Ich sehe den Herzog in einem etwas gnädigerem Licht. Sicher hatte er nur Empathie für seinesgleichen.
    Die Leute in der Zeit sterben buchstäblich wie die Fliegen. Manchmal von einem Tag auf den anderen. Er selbst ist früh verwaist, auch seine Frau stirbt nach wenigen Ehejahren. Die Zerstörungen in den Städten durch die er reist, sind noch von einem anderen Krieg, der Jahrzehnte zurücklag. Der pfälzische Krieg. Die Menschen hatten es noch nicht geschafft alles wegzuräumen oder wiederaufzubauen. Croy war bei der Krönung Karl VII in Frankfurt. In der Folge kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit Habsburg und seinen Verbündeten. Den König von Frankreich fing der Krieg, der auch zu vermeiden gewesen wäre, zu langweilen an und irgendwann einigten sich die Kriegsparteien. Danach wurde es Croy ein wenig langweilig, er muss sich mit anderem beschäftigen. Ich wundere mich, dass man ihn in fast allen Rezensionen als Aufklärer versteht. Aber ich bin noch nicht ganz durch mit dem Buch. Das besondere daran ist seine nichts beschönigende Art.

  42. liebe Der Tiger,
    haben Sie...

    liebe Der Tiger,
    haben Sie schon mal dran gedacht aus Ihrem Rechtsfall und all den damit verbundenen Widrigkeiten einen Krimi zu machen? Sie schreiben doch gut und gerne.
    liebe Vroni,
    Ihre Tochter hat Glück mit Ihnen, Sie sind eine grundgute, grundvernünftige Frau (Kinder erkennen das manchmal mit ein bißchen Verzögerung).
    lieber Don,
    danke, daß Sie der armen Habsburgerin Hausrecht gewähren.
    liebe colorcraze,
    ich les Sie , wie immer, mit Vergnügen!
    lieber Filou et alii,
    Cornfeldt und die Ärzte, jaja,

  43. @Foersterliesel – Irgendwann...
    @Foersterliesel – Irgendwann vor ungefähr 10 Jahren fiel mir beim Zuschauen eines Tatort plötzlich auf: ‘mein Leben ist ein viel spannender Krimi als diese Tatorts’.
    .
    Ein paar Jahre später bekam ich von einem Freund den Da Vinci Code geschenkt. Während ich ihn las musste ich ständig laut lachen, weil ich alle möglichen möglichen Ähnlichkeiten mit meinem Leben bemerkte…….

  44. colorcraze, ich weiss, man...
    colorcraze, ich weiss, man sieht da gerne aus heutiger Sicht “Kühaugen”, aber das war das Schönheitsideal der Zeit. Man kann sich damit trösten, dass unsere heutigen Modelle dem Menschen des Rokoko wie verhun´gerte Kranke erscheinen würden. Die Zeit liebte Fleisch, das wird auch entsprechend herausgestellt,
    .
    koreley, das “nicht beschönigende hat er durchaus mit Voltaire und Mirabeau gemein, allein, ich habe den Eindruck, es ist so und es ist ihm egal. Im Gegensatz zu den Aufklärern, Aber deshalb ist es auch für mich ein wirklich tolles Buch. Man muss ja nicht den Autor schätzen.

  45. Lieber Don,
    die "Kuhäugige"...

    Lieber Don,
    die “Kuhäugige” war schon im antiken Griechenland der Hit.
    .
    Wenn ich aufwache, möchte ich jedoch nicht von einer Bella Donna so intensiv angeglubscht werden. Ich würde vor Schreck aus dem Bett fallen. Aber ich bin ja auch kein Mann (echt jetzt nicht).

  46. @ muscat 10.22h
    Ja ich weiss,...

    @ muscat 10.22h
    Ja ich weiss, die Deutschen sind ungläublich risikoscheu. Nur 4% kaufen Aktien.
    @ colorcraze 11.40h Es ist DHL (the courier – eine Geldmaschine) die mir gefällt; DP ist die Muttergesellschaft.

  47. Nun, gerade aus der Herstatt...
    Nun, gerade aus der Herstatt Affäre hat man seinerzeit gelernt. In der Bank des Iwan D. H. gab es ein Limit für zulässige Devisengeschäfte pro Tag und persönlich (als Kontraktnehmer!) an der Börse registrierten Bevollmächtigten (Händler), das waren damals 10 Mio D Mark. Ein effektives Risiko-Controlling gab es nicht. Interne Revision offenkundig auch nicht. Damit war es für D.D. auch kein Problem, unter anderen Mitarbeitern der Bank Strohmänner zu finden, die ebenfalls 10 Mio Positionen aufgebaut haben. Natürlich waren die Mitarbeiter nicht als Devisenhändler an die Börsen notifiziert, d.h. damit haftete die Bank für solche Kontrakte unmittelbar, während bei D.D. theoretisch noch er selbst (bzw. seine Versicherung als zugelassener Börsenhändler) dazwischen gewesen wäre.
    Die unmittelbarste Folge war der Einlagensicherungsfonds, nachdem es bei der Herstatt – Pleite noch eine ad hoc Fondsaktion der Privatbanken gegeben hatte.
    Aber auch verschärfte Regeln (u.a. im KWG Kreditwesengesetz) und in den Befugnissen der Bundesbank waren auch eine Folge. Mithin war man, Nähe hin oder her, damals auch noch willens und in der Lage, Veränderungen einschließlich Restriktionen politisch legislativ und exekutiv durchzusetzen.
    Davon ist heute leider wenig zu spüren, den “to big to fail” Banken werden dann lieber rund 500 Milliarden verbilligte Kredite des “lender of last resort” EZB ausgehändigt, damit “das System stabil bleibt”.

  48. Vroni, ich weiss ja, dass...
    Vroni, ich weiss ja, dass Frauen nicht solidarisch sind: Männer gehen eher nach em Gesamteindruck. Und die Augen finde ich jetzt nicht so störend. Ich mag ihr Lächeln! Sie sieht aus wie jemand, mit dem man einen tollen Tag haben kann.
    .
    Die 500 Milliarden sind tatsächlich der Beweis, dass am Ende immer die Bank gewinnt. Realwirtschaft kann unmöglich dagegen halten. Und ich glaube auch nicht, dass das dem Euro irgendwie hilft.

  49. Werter Don, Ihre Kleine ist...
    Werter Don, Ihre Kleine ist hinreißend! Im Übrigen sind “Kuhaugen” etwas sehr schönes – in natura. Und bei den Alten wird Hera in ihrer etwas matronenhaften Art durchaus anerkennend als “kuhäugig” beschrieben.

  50. Nur für die wo's wirklich...
    Nur für die wo’s wirklich interessiert, zum Thema Oldtimer-Fonds:
    http://motorbloeckchen.com/?p=15929
    Der gleiche Schmu wie bei allen Fonds.
    Motorblöckchen – ist das nicht ein hübscher Name für einen Blog über alte Autos?

  51. Don,
    ich bin extrem...

    Don,
    ich bin extrem solidarisch zu Frauen.
    Das müssen Männer erst mal hinkriegen.
    .
    (PS: Ich will auch keinen glubschäugigen Mann sehen, wenn ich aufwache. Würde sofort vor Schreck defenestrieren, mich also aus’m Fenster werfen. Gottseidank hab ich Schlafzimmer im Erdgeschoss und falle nur in ein Beet mit Salbei …)

  52. @ThorHa (13:12): ganz richtig....
    @ThorHa (13:12): ganz richtig. Nur leitet sich dafür fürs Leben nicht zwingend irgendetwas ab.
    @loreley: „Die Leute in der Zeit sterben buchstäblich wie die Fliegen.“ – Sehnse, das ist der große Unterschied zu heute. Heute sind 70 Jahre quasi garantiert, man siecht lieber länger als kurz und heftig den Schirm zuzumachen.
    @DA: “Kühaugen”, aha.

  53. Die EZB und Draghi have the...
    Die EZB und Draghi have the ball and are running. Schon heute morgen sind €490B weg (Zinssatz 1%, Laufzeit 3 Jahre). What a party.
    Die Fed und die BOE schauen nur zu.

  54. 500 Milliarden Euro – da...
    500 Milliarden Euro – da glaubt wohl jemand noch an den Weihnachtsmann!

  55. So so, da wird man morgens...
    So so, da wird man morgens beim Aufwachen neben einem glubschaeugigen Mann wach. Ei, wie tommt er denn dahin? Stand er hungrig und durchgefroren anner Ecke und jaulte: fiep, fiep?
    Oder doch nur hormonell total verkeilt Einen aufgerissen, Fehler erkannt und schoengesoffen?
    .
    Kluge Jungs erkennen solche Irritationen rechtzeitig. Sie stellen ihr Handy auf ganzfruehmordendlichen Vibrationsalarm und schleichen zum ersten Bus zur Fruehstueckskneipe.
    .
    (Das Wort ‘Vibrationsalarm’ ist hier fuer Donna Laura mit unsichtbarer Tinte geschrieben)

  56. Zum Thema "Kuhauge":
    Um die...

    Zum Thema “Kuhauge”:
    Um die Pupillen zu weiten, hat man seinerzeit auch gerne nachgeholfen mit Tollkirsch-Tropfen. Die Pflanze hat ja den bezeichnenden Namen “Atropa belladonna”.

  57. Don, am anderen Ende, was...
    Don, am anderen Ende, was halten Sie von Céline?

  58. @prince matecki, den Mist mit...
    @prince matecki, den Mist mit “lender of last resort” las ich in Der Zeit und kann letztlich nur den Kopf schütteln:
    http://www.zeit.de/2011/51/Forum-Eurobonds
    Man will uns als ultima ratio die EZB-Anleihen verkaufen für einen stabil niedrigen Zins in Europa. Daß die Risiken aber davon nicht verschwinden, sondern nur verschoben werden, davon spricht man nicht. Badbank ist in den allgemeinen Sprachgebrauch implementiert, also alles rein da. Was sind das für Leute, die das predigen und auf wessen paylist stehen die nun wieder. Tabula rasa heißt das Zauberwort. So nehmen wir unser Bares in die Hand und geben es lieber aus.

  59. Filou, mein Vater, so will es...
    Filou, mein Vater, so will es die Familienlegende, nannte aus solchen Grunden Alle nur Zwiebelchen….

  60. Ein Glücksanspruch macht die...
    Ein Glücksanspruch macht die Welt nicht heile.
    Ach! Manchmal möchte man sich selbst vertonen!
    Kaum schweigt der Dichter für ‘ne Weile,
    versinkt sein Land in Depressionen.

  61. fionn, es ist erst mal nichts...
    fionn, es ist erst mal nichts Schlechtes, wenn jemand risikoscheu ist. Schlimm wird es dann, wenn man sich der Risiken nicht bewusst ist.
    Nun ja, und ob Aktien on the long run wirklich immer Outperformance gebracht haben – ich glaub nicht so recht daran; die diesbezüglichen Statistiken sind m.E. alle unsauber.
    .
    Die Deutschen sind halt traditionell. Ohne Zins kein Prinz.

  62. icke, Sie sprechen in...
    icke, Sie sprechen in Raetseln.

  63. Quizfrage: Wieviel Pferden des...
    Quizfrage: Wieviel Pferden des Leichenzuges mögen wohl die 500Milliarden entsprechen.

  64. Fällt mir gerade ein, wenn...
    Fällt mir gerade ein, wenn “Stützen der Gesellschaft” mal nicht mehr sein sollte, könnten wir zusammen ja ein Blog “Maden im Speck” aufmachen.

  65. @Tiger (14:54): in 3 Tagen...
    @Tiger (14:54): in 3 Tagen kommt er. Bis dahin muß er noch Geschenke einsammeln.

  66. @nico: da wir voraussichtlich...
    @nico: da wir voraussichtlich eh das beschert bekommen, was die Griechen ansatzweise schon haben (die sind immer die ersten Versuchskarnickel bei Staatsaffären, seit Jahrtausenden), empfehle ich als wirklich herausragendes Weihnachtsgeschenk http://www.wachstumspakete.de . Da hat man wenigstens was davon!

  67. Filou, dabei wollte icke doch...
    Filou, dabei wollte icke doch nur wissen, ob wir Céline Dion kennen.

  68. Und...heute ....wie lebt man...
    Und…heute ….wie lebt man fürstlich in Deutschland?

  69. Diese Celine muss etwas aus...
    Diese Celine muss etwas aus einer Epoche sein, da ich keine Glotze hatte.

  70. Celine Dione kenne ich auch...
    Celine Dione kenne ich auch nicht, obwohl ich mot Glotze zur Welt kam. Die Nachgeburt war allerdings ein Zeilentrafo.

  71. Sehr verehrter Don!
    Gibt es...

    Sehr verehrter Don!
    Gibt es einen Grund, warum Ihre Kollegin, Frau Diener, diesen Kommentar nicht freischalten möchte oder kann?
    .
    Die Niederländer haben eine ganz unfeministische Idee. Man diesen Jüngling an jeder Starßenecke bewundern:
    http://www.thestar.com/living/fashion/article/1102264–dutch-company-uses-androgynous-male-model-to-sell-push-up-bras

  72. muscat: "...es ist erst mal...
    muscat: “…es ist erst mal nichts Schlechtes, wenn jemand risikoscheu ist. Schlimm wird es dann, wenn man sich der Risiken nicht bewusst ist.”
    *
    Ähem…, (räusper): Einem Riskoscheuen kann es egal sein, ob er sich der Risiken, die er nicht eingeht, bewusst ist.

  73. muscat: "... dabei wollte icke...
    muscat: “… dabei wollte icke doch nur wissen, ob wir Céline Dion kennen.”
    *
    Es ist Weihnachten. Sie meinen nicht zufällig Gelatine Fondant?

  74. @colorcraze, besten Dank....
    @colorcraze, besten Dank. Diese Wachstumspakete haben so einen biblischen Ansatz: Ich zeig dir wie du Fische fängst etc. Kräutertöpfe u. ä. halte ich natürlich schon vor, für Ziegen und anderes Getier indes hab ich keinen Platz. Ohne Käse geht es nunmal nicht. Wie soll man auch über den Winter kommen? Patenschaften in aller Welt vielleicht. Andererseits, ein neues Manufaktur-Uhrwerk löst das Problem.

  75. Voyage au bout de la nuit?...
    Voyage au bout de la nuit?

  76. Der Tiger, huhu! Sie muessen...
    Der Tiger, huhu! Sie muessen mal ganz schnell in die Kueche. Ihr Ferrari-Kalender ist gerade runtergefallen.

  77. muscat: wer issen das? Kann...
    muscat: wer issen das? Kann man das essen? Soweit wollte ich den Don nicht schockieren, ich dachte, die Erwähnung eines in vielfacher Beziehung nicht jugendfreien (nackerte sind das ja mittlerweile) modernen Schriftstellers wäre genug der Zumutung, dabei meinte ich die Frage ernst.
    Filou, das ging um das am nächsten tag aufwachen und nicht mehr so genau wissen, wie man denn dazu gekommen ist.

  78. Filou: affirmatif! Auch mort...
    Filou: affirmatif! Auch mort à crédit.

  79. Filou: "Voyage au bout de la...
    Filou: “Voyage au bout de la nuit?”
    *
    Chers Filou! Cette destination n’est malheureusement pas connu. S’il vous plaît appelez l’information! (9,9 ct / min depuis un poste fixe, les prix des téléphones mobiles peuvent varier.)

  80. Antizipierte Inflation der...
    Antizipierte Inflation der Verbraucher-Preise morgen, heute schon live und in Farbe bei den Wertpapier-Preisen: 500 Milliarden praktisch für lau! – und der DAX geht baden. Da bleibt einem doch die Luft weg.

  81. Das Problem mir den Euros ist...
    Das Problem mir den Euros ist doch bereits gelöst, dank schwäbischer Feinarbeit. Eine Abwertung im Verhältnis 1:87 vorausgesetzt, kommen dann diese oft zitierten Werkzeuge zum Einsatz:
    .
    http://vollmer-online.de/de/artikel/art_2003.html
    .
    Was das alleine nicht hilft, hilft nur noch die Eurorettungsbank:
    .
    http://vollmer-online.de/de/artikel/art_2002.html

  82. And now in native...
    And now in native tongue:
    .
    Tijger, ga even naar je keuken. Er is iets gebeurt. Jou kalender met die leuke foto’s van Ferrari is naar beneden gedondert. Niet dat daar iets stuk is gegaan…
    …sterkte!

  83. Celine Dion - you mean the...
    Celine Dion – you mean the (French?) Canadian singer. She is always talking about René her husband (around 30 years older than her) who looks like he’s her grandfather. Afaik she occasionally performs in Las Vegas.
    There’s a huge cultural / language chasm between La Francophonie and the Allemanic areas of Europe – imo.

  84. @yast "Ähem..., (räusper):...
    @yast “Ähem…, (räusper): Einem Riskoscheuen kann es egal sein, ob er sich der Risiken, die er nicht eingeht, bewusst ist.” Aber wenn er weiß, was er alles nicht erlebt hat, hat er _viel mehr_ zu schwätzen!

  85. ....beide in einer stadt im...
    ….beide in einer stadt im taunus grossgeworden, unterhielt ich mich neulich mit einem freund. und tatsaechlich. viele unserer “buergerlichen” schulkammeraden aus den 70ern und 80ern zaubern nun wieder ihr “von und zu” hervor…ein kleines puzzlestueck, das sie geschickt in all den jahren versteckt hatten. direktoren und lehrer wurden angewiesen, das ” von ” des kindes niemals zu erwaehnen, wegen benachteiligungen.
    heute, in zeiten der totalen vermarktung. in zeiten ohne jede peinlichkeit. da kann man sich selbst und seine facebook-errungenschaft, samt doppelnamigem blag wieder damit schmuecken.
    ich hoerte vor wenigen tagen slowenische volksmusik, sehr laut in meinem fahrzeug….und dachte kurz ” nein, wie unangenehm, wenn dass einer hoert, also…” doch dann wurde ich wieder ruhig und drehte mich kurz nach rechts und links. ein laecheln. nein! so laut kannst du schlechte musik gar nicht hoeren, dass deine dummheit auffaellt. vergiss das relikt des niveaus, das relikt der schande. dieses relikt ist tot.
    es ist vorbei.
    du lebst in der totalen geschmacklichen freiheit. heute ist
    nichts mehr peinlich. nicht einmal ein von oder zu.

  86. @Kettenhemd (20:10):...
    @Kettenhemd (20:10): *pruuuust*

  87. @fionn ("huge cultural /...
    @fionn (“huge cultural / language chasm”): haben Sie den Eindruck, daß sich der Röschtigraben neulich verbreitert hat?

  88. @miner: Haben Sies auch schon...
    @miner: Haben Sies auch schon mal mit “Läbbännn … i-ist Läbbän..” versucht? Ich mein, so passend zum nun anscheinend auch am tegernsee schicken Lodenmantel.

  89. Hab mein Weihnachtsgeld in...
    Hab mein Weihnachtsgeld in einen playboy-Adventskalender investiert. Jeden Tag eine neue Überraschung. Das einzige Risiko ist, dass ab und an der Kaffe kalt wird. Und die allererste Sahne anderweitige Verwendung findet.

  90. Des Don's Schnuckelchen war...
    Des Don’s Schnuckelchen war wohl Caroline Mathilde von Großbritannien, Irland und Hannover. Nur das völlig untypische Grübchen im Kinn (das war seinerzeit sehr unelegant) passt nicht so richtig. Das gab es sonst bei den Blaublütern weniger, bei den Habsburgern wurde es gesichtet. Aber egal. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
    Wer so blöde ist, sich von irgendwelchen “Riestern” (“steuerlichen Vorteilen”) anlocken zu lassen, sein Problem, warum soll man ihm abraten ? Der “Staat” hat kein “Geld”, er hat Schulden und seit der “Rettung” der Raubritter der heutigen Gesellschaft erheblich mehr, als durch die vorherige Politik verursacht.
    Lebensgversicherungen werden für manche Kreditaufnahmen unumgänglich sein, auch wenn sie nichts bringen.
    Die “Eurorettung” soll “Inflation” heißen. Das wird bei sinkenden Medianeinkommen ganz gewiß nix werden. Es handelt sich sicher um die “japanische Krankheit”.
    Das eine oder andere hübsche Bildchen ist aber gewiß eine bessere Anschaffung, als irgendwelche Finanzprodukte. Aber, wer glaubt, dass das eine “Anlage” wäre, dem sei der Zahn gezogen. Bilder, die vor 30 Jahren zu Abertausenden DM verkauft wurden, werden heute für ein paar hundert Euro verramscht. Das heißt nicht, dass sie minderwertig wären. Aber als “Anlage” sollte man sie nicht sehen, sondern als Kunst, über die man sich, wie unser Don eben freuen kann.
    Oben nannte einer Gauguin. Na ja, oder auch Chagall, … und wie sie alle heißen, heute für Normalos unbezahlbar. Aber was wird, wenn jemand feststellte, dass selbst mancher LSD-Konsument nicht unbegabter wäre, als einige heutige Berühmtheiten ? Das ist Geschmackssache.

  91. @Filou – Der Ferrarikalender...
    @Filou – Der Ferrarikalender hängt noch sicher am Nagel. Ich habe keine Erdbeben zu vermelden, weder natürliche noch solche, die von nuklearen Test verursacht wurden. Mein Dorf ist sehr sicher.

  92. Charles Dickens: "Große...
    Charles Dickens: “Große Erwartungen”
    *
    Kundenrezension: Obwohl ich das Werk erst morgen bestellen werde, kam es schon gestern hier an. Super Service! Das Buch selbst hat biegsame Seiten, fühlt sich sehr wertig an und hat durch die Druckerschwärze einen Displaykontrast von 287:1, was für ein umweltfreundliches Buch ein sehr guter Wert ist. Besonders gefallen mit die Seitenzahlen unten links und rechts auf jeder Seite, das ist, so glaube ich, für ein Buch in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Wirklich gelungen ist die Haptik: Hierfür hat der Verlag eigens eine App namens ‘Schutzumschlag’ programmiert, die den Einband schlüssig umschließt. Sie wippt beim Aufschlagen des Buches zwar ein bisschen, aber mit etwas Übung hat man das Problem schnell im Griff. Was den Inhalt des Buches angeht: Angesichts des Titels “Große Erwartungen” hatte ich mir zwar ein bisschen mehr erhofft, aber dafür wird jeder Satz per Fußnote auch für ungeübte Leser ausführlich erklärt. Daher vergebe ich fünf Sterne.

  93. Schocking! Schocking Don...
    Schocking! Schocking Don Alphonso, Sie stehen kurz davor ihren Don zu verlieren, so können Sie doch nicht mit der absoluten Selbstlosigkeit der Dekadenz umschreiben, die verliert doch gleich darauf ihren ganzen Schein, den sie sich über Jahrtausende hart abgearbeitet hat, schliesslich brauchen Wir die auch Heute noch, ich werde Ihren Fauxpas an seine Hoheiten aber nicht weiterleiten, weil Sie hier noch gebraucht werden, aber seien Sie bitte in Zukunft etwas gnädiger mit SonderGleichen, sonst schick ich Ihnen den zu … wie heisst er noch?, na Sie wissen schon, den Hochfahrenden, den selten schreibenden, den ach so glänzenden, in Ihr Schlösschen, damit er Ihnen den Perser rasiert und Mores verbreitert, oder war es Zores, na egal und lassen Sie die Banker endlich in Ruhe ihre lausigen Boni einsacken, kost doch nix, ist doch sowieso nur Spielgeld, wenn sie über Los kommen, ziehen sie .. wieviel waren das nochmal? Lumpiges auf jeden Fall, also, noch einmal so eine Verschreibung der Grossartigkeit, und ich nenne Sie Alphonsi und die Queen hetzt ihre Süssen hinter Ihnen her, die werden Sie zerreissen, hihihi … Übrigens: Danke für die Lust am Lesen, hihihi … Frohes Fest!

  94. colorcraze 20.13h
    Natürlich...

    colorcraze 20.13h
    Natürlich ist der Röschtigraben immer noch da (“Die Welschen küssen sich ständig” …). Es gibt sogar Wörter in CH die 50% French / 50% German sind
    Beispiel: Putzéquipe.

  95. loreley schreibt: "Den König...
    loreley schreibt: “Den König von Frankreich fing der Krieg, der auch zu vermeiden gewesen wäre, zu langweilen an und irgendwann einigten sich die Kriegsparteien. Danach wurde es Croy ein wenig langweilig, er muss sich mit anderem beschäftigen.” So hat Norbert Elias es auch gesehen, nur umgekehrt.
    .
    Zu Cèline fält mir erst einmal nur ein, daß ich es bemerkenswert finde, daß der Finanzkollaps noch keine nennenswerte antisemitische Ausfälle hervorgebracht hat. Oder habe ich etwas verpaßt? Man soll Buch und Autor auseinanderhalten, heißt es. Céline gehört zu jenen, bei denen ich das nicht kann.
    .
    Der Adel, einst zur Celebrity verkommen, wo nicht in die “nivellierte Mittelstandsgesellschaft” eingesunken, ist wieder chic, weil die Leute nicht mehr lesen und schreiben wollen. Die besten Bilder produzieren Hollywood, die katholische Kirche und der Adel.

  96. Über den Röstigraben durfte...
    Über den Röstigraben durfte ich heute ein paar mal hupfen, im schweizerisch geführten Restaurant in Deut-Schland.
    Kann nichts Schlechtes sagen. Es gab das für mich übliche Steak vom französischen Fleischrind (für die Interessierten: ja, so zubereitet, wie Sie jetzt denken). Und heute einen vom Wirt spendierten Weihnachts-Obstler, für den die Brennerei pro Schluck eine Schachtel Zigaretten verlangt. Ein gutes Zeug für Homöopaten. (Paten soll ein Bezug sein zur ganzen Wellnessindustrie. Gute Nacht).

  97. "Memoiren des Herzogs von...
    “Memoiren des Herzogs von Saint Simon” gelesen?

  98. Gut, dass man sich den...
    Gut, dass man sich den Ryanair-Kalender zu Weihnachten wünschen kann. Da wächst die Vorfreunde auf den nächsten Flug. Und nicht nur die. Vergesst Pirelli.

  99. @yast2000: "Ähem...,...
    @yast2000: “Ähem…, (räusper): Einem Riskoscheuen kann es egal sein, ob er sich der Risiken, die er nicht eingeht, bewusst ist.”
    Kicher. Deswegen haben die Risikoscheuen wahrscheinlich auch die ganzen “sicheren” Staatsanleihen gekauft, gell?

  100. Allmählich emanzipiert sich...
    Allmählich emanzipiert sich die Aristokratie von liberalen Marktdogmen:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2011/11/20/oligarchen-lynchen-im-goldenen-zeitalter.aspx

  101. …das Übernehmen der Pferde...
    …das Übernehmen der Pferde wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht sonderlich despektierlich gewesen sein. Auch die hohen Herren waren auf die damalige Infrastruktur angewiesen und nutzten die vorhandenen Postrouten. An den Stationen wurde genächtigt, gespeist und die Pferde wurden gewechselt. Pferde waren allgegenwärtig und verfügbar. Die Übernahme oder der Tausch von frischen gegen ermüdete Pferde war absolut üblich. Ich empfehle Ihnen eine mehrtägige Kutschreise und sie werden schnell verstehen, warum die Herren die Pferde übernommen haben.

  102. MSP, sogar die Protokolle von...
    MSP, sogar die Protokolle von Gilles de Rais. Aber Croy ist angesichts der Zeit schoin eine besondere Nummer.
    .
    Der Hein meint, nein, er hat sie nicht getauscht, sondern einfach auf dem Weg requiriert und dann zu seinen vier Pferden gespannt. Das past zu seinem Charakter.

  103. Fionn, die Kurspfleger wollen...
    Fionn, die Kurspfleger wollen unbedingt über 6000 landen, oder gar 6500, damit es schöner ausschaut. Aber wer traut schon Börsen (ausser Politikern)?
    hansgeier333, in den einschlägigen Berliner Kreisen würde man sich vermutlich einen Easyjetsetkalender wünschen. Mit den schönsten Piercings an den bulgarischen Stränden,

  104. Bettelbaron, wer mal die Home...
    Bettelbaron, wer mal die Home Stories der Sozialministerin Zensursula gesehen hat, ist vermutlich nur begrenzt bereit, das zu glauben. Das kann RTLII vermutlich besser.
    .
    Putzéquipe. Das klingt aber heftig nach Leistung.

  105. Oliver-August Lützenich, gern...
    Oliver-August Lützenich, gern geschehen, und wenn der Guttenberg kommz, dann lasse ich ihn einfach nicht rein!
    .
    yast2000, den Croy müsste man fast gesondert besprechen, aber ich würde einfach sagen: Kaufen, das lohnt sich.

  106. Michael, es spricht einiges...
    Michael, es spricht einiges für eine nordötliche Herkunft der Dame, und echte Könner würden vielleicht auch die Werkstatt erkennen. Auf jeden Fall haben mehrere Hände mitgelamt, die Blumen im Haar stammen von einem sewhr fähigen Blumenmaler, den man vielleicht sogar festmachen könnte.
    .
    Riestern wude jahrelang landauf landab empfohlen, die Leute liessen sich natürlich überzeugen, und der Riester selber machte ja den Eindruck einer ehrlichen Haut.

  107. @fionn: bei mir als...
    @fionn: bei mir als Nichtschweizerin weckt “Putzéquipe” seltsame Assoziationen – die eines Wettbewerbs um Schnelligkeit und bildlich Fahrradfahrer mit Besen. Beides kann ich nur schwer mit meiner Vorstellung von ordentlichem Putzen vereinbaren.

  108. Riester ist ein gebürtiger...
    Riester ist ein gebürtiger bayerischer Schwabe, genügt das?

  109. putzer les fenetres zwischen...
    putzer les fenetres zwischen Bern und Lausanne – weckt heftiges Fernweh, ach!-nach gedeckten Zwiebelkuchen, Apfelkuchen, cote du Rhone, Chäschücheli und Röschti mit Rotwein (statt Milchkaffi) und nach den Seen (mit richtigem Wellengang, Rousseaus Insel und Ufern voller Rieden)

  110. Letztens bei meiner Hausbank...
    Letztens bei meiner Hausbank des Vertrauens:
    Ich: Können Sie mir einen Immokredit Marke “Wulff-Darlehen”
    ausreichen ?
    Landesbanker: An was für Konditionen hatten Sie denn gedacht ?
    Ich : Würde gern ein Privatdarlehen ablösen über eine halbe Mio zu
    4 %. Die Eheleute G. wollten zuerst 4,5% Zinsen haben, habe sie dann
    aber freundschaftlich auf 4% drücken können, ist hanschriftlich auch
    so im Privatkreditvertrag verzeichnet. Ach, übrigens, tilgen will ich
    eigentlich auch nicht, und wenn sich ein Grundbucheintrag vermeiden
    ließe, wäre ich Ihnen sehr verbunden.
    Landesbanker: Warum sollte ich Ihnen bei Zins, bei Tilgungsaussetzung
    und hinsichtlich Verzicht auf jegliche Sicherheiten entgegenkommen ?
    Ich: Bin mit dem obersten Aufseher der Mutter LBBW mal gemeinsam in
    den Anden gewesen, der kann sich sicherlich daran erinnern, dass ich
    ein zuverlässiger und gutbeleumundeter Kumpel bin.
    Landesbanker: Na, das ändert natürlich alles. Wir können die
    jetzige Beleihungsgrenze von 120% des Kaufpreises gern noch um 20
    Mille auf 125% des Kaufpreises aufstocken, dann können Sie nach
    Rückzahlung der halben Million noch das Bad renovieren oder einen
    Zweitwagen über das Immodarlehen anschaffen. Den Disporahmen halten
    wir natürlich bis 2024 aufrecht. Tilgung und Grundbucheintrag lassen
    Sie mal unsere Sorge sein. Für den zu zahlenden Zinssatz bekommen Sie
    eine Geldmarktrate, die liegt so zwischen 0,9% und 2,1%, ist immer
    günstiger als Langfristzinssätze von deutlich mehr als 3%, die wir
    auch erstklassigen Schuldnern für 10-Jahres-Kredite berechnen
    müßten. Damit Sie nicht über die 3% bei den Kurzfristzinsen kommen,
    geben wir gratis eine revolvierende CAP-Versicherung drauf, die Sie
    auch bei stark steigenden Geldmarktzinsen nie über 3% Zinssatz kommen
    läßt. So bleiben Sie dauerhaft unter der Inflationsrate und
    verdienen mit Ihrem Kredit noch Geld. Die Amis haben das bis 2008 auch
    so gemacht, auf ihren Immokredit bei zwischenzeitlich steigenden
    Immopreisen noch etwas aufschulden für Konsumausgaben, Ihr Haus in G.
    wird doch inzwischen auch teurer sein als 2008 mit 415 Mille
    Kaufpreis, nicht wahr ? Sie werden doch nicht dümmer sein wollen als
    die Amis, oder ?
    Ich: Ne, Sie haben Recht, mein ganzer Bekanntenkreis kauft Immos wie
    blöde aus Angst, der Euro könnte den Bach runtergehen. Insofern
    haben Sie schon Recht, meine Hütte wird jetzt ganz bestimmt 520 Mille
    wert sein. Zu 1% fest ohne Tilgung und Sicherheit bekomme ich das Geld
    aber nicht, oder ?
    Landesbanker: Also, mein Chef würde Ihnen den Kredit wahrscheinlich
    auch schenken, aber dann haben wir nachher keine
    Argumentationsgrundlage mehr, warum wir Ihnen den Kredit zu angeblich
    marktgerechten Konditionen gegeben haben. Machen Sie sich keine
    Sorgen, die EZB-Kollegen in Frankfurt verschenken gerade Geld zu 1% in
    beliebigem Volumen, damit gehen die Geldmarktzinssätze ganz bestimmt
    nicht mehr über 1%, bis das ganze Spiel aus ist.
    Ich. Na dann bin ich beruhigt, wo darf ich unterschreiben ?

  111. @ colorcraze et aux autres...
    @ colorcraze et aux autres francophones ici
    http://fr.wiktionary.org/wiki/poutzer
    P.S. Einige 18th Oelbilder habe ich aber immer noch – im Estrich. We had an American family friend (our mothers were friends) in London when I was a student.
    He used to buy at Sothebys and Christies and to acquire the paintings he wanted, he sometimes had to buy several paintings. He sometimes gave me some of the ones he didn’t want and these are what I have in the attic. His speciality was German beer mugs (I forget the German name for them) but he had dozens of them.

  112. Riestern lohnt sich erst, wenn...
    Riestern lohnt sich erst, wenn man ungefähr 105 Jahre alt ist.
    Grandiose Alterssicherung.

  113. @Don: eine gewisse...
    @Don: eine gewisse Ähnlichkeit scheint erkennbar zu sein. Auf Deinem Gemälde sähe das Mädel etwas jünger aus, als Majestät.
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Carolinemathildedenmark.jpg&filetimestamp=20060722161748
    In der Tat werden die Perlen und Blumen etwas später aufgemalt sein, um das zu erkennen müßte man eine Lupe bemühen. Die Haarrisse scheinen nicht durch die Perlen zu gehen, ergo würden sie später aufgemalt worden zu sein. Vielleicht wäre sogar UV-Licht hilfreich. Was die Meister anbetrifft, könnte man höchstens mal im geeigneten Museum fragen.
    .
    @fionn
    Zumindest darf man bis Jahresende steigende Kurse erhoffen. Im Endergebnis bleibt unerwartet starkes Verlustjahr. Natürlich sollte man jederzeit in einigen angeschlagenen Ländern erratische Umwälzungen befürchten. Gerade zwischen den Feiertagen. Das Risiko mit DAX&co. wäre wohl höher, als der mögliche Nutzen. Für 2012 sieht es (wegen der US-Wahlen und -Konjunktur) eh nicht hoffnungsvoll aus. Angst bis Panik, sinkende Medianeinkommen, steigende Steuern bzw. verringerte Möglichkeiten der Abschreibung, steigende Energie- und Treibstoffpreise, Sparen und Aktien haben noch nie zusammengepasst.
    .
    Da macht das eine oder andere Bildchen erheblich mehr Freude. Aber da ist auch nix mit kam, sah und siegte. Das Lehrgeld ist oft nicht geringer schmerzhaft, als an der Börse.

  114. @ foersterliesel 14.53h- ...
    @ foersterliesel 14.53h- Schweizer Rotwein – wie wäre’s mit pinot noir?
    Re German beer mugs – die heissen auf englisch “steins”.

  115. Zweifellos hatte die...
    Zweifellos hatte die Ungewißheit des Daseins und die hohe Mortalität eine positive Wirkung auf die Psyche, man musste alles nicht so verbiestert und so engstirnig sehen, man konnte großzügiger sein, gegenüber sich und anderen, weil morgen jeder tot sein konnte.
    Hauptsorge war nur, seiner Familie keine Schande zu machen.
    Die Vorstellung, einem Bettler Geld zu geben, dass er für einen beten möge, ist nun mal nicht absurd.

  116. Wozu bloss Altersvorsorge...
    Wozu bloss Altersvorsorge (Riester Rürup, all dieser ganze Bürokratenscheiss ? – dement komme ich auch mit Hartz4 bestens klar. Ich ziehe allerdings den finalen Sachs-Schuss vor, sobald das Geld mal versoffen oder an der Börse verspielt ist.

  117. fionn, Humpen...
    fionn, Humpen

  118. Vorurteile koennen vor...
    Vorurteile koennen vor Fehlentscheidungen schuetzen.
    .
    1. Vorurteil: Alles, was im Dunstkreis Gerhard Schroeders(Riester z.B.) entstand, muss entweder mit Vorsicht genossen oder voellig ignoriert werden.
    .
    2. Vorurteil: Alle Massnahmen der Regierung die gross und bloed kommerziel beworben werden, muss man mit Vorsicht….siehe oben.

  119. Fonse,
    Wer schreibt die...

    Fonse,
    Wer schreibt die Dienstaufsichtsbeschwerde an den Schuettelschorsch im Schloss?

  120. Don Alphonso: "yast2000, den...
    Don Alphonso: “yast2000, den Croy müsste man fast gesondert besprechen, aber ich würde einfach sagen: Kaufen, das lohnt sich.”
    *
    Bin für gute Buchtipps immer zu haben, aber hier glaube ich das nicht wirklich: Diese Art Tagebücher sind m.E. nach Erbauungsliteratur für Intellektuelle, die möglichst schmerzfrei zum Zyniker werden wollen. Früher wollte ich mal ernsthafte Drehbücher schreiben und habe die Must-Read-Liste der Hollywood-Produzenten systematisch abgearbeitet: Da gibt es wesentlich härteren, aber eben auch humanistischeren Stoff, der das ganze Staatstheater dieser Welt systemisch aufdröselt und einen abklärt, ohne zu verbittern. Da das intellektuelle Niveau in Deutschland aber eben konsequent zwischen Kindergarten und Klassiker schwankt, habe ich das Projekt komplett aufgegeben. (So sehen allerdings hierzulande auch die Filme aus…. :-)

  121. ich wuensche allen, deren Haus...
    ich wuensche allen, deren Haus grad zur Zwangsversteigerung ansteht vergnuegliche Minuten beim Anhoeren vom Wulffschen Weihnachtsblabla und wuensche, dass ihm wer eine Holzhuette hinterhertraegt wie weiland dem Kurt Waldheim das Holzpferd…. moege ihn Hohnlachen begleiten auf Schritt und Tritt

  122. Filou, wenn Sie so etwas im...
    Filou, wenn Sie so etwas im original lesen können, dann ist auch Le Canard machbar.

  123. Liebe Malena,
    tja, alle...

    Liebe Malena,
    tja, alle Menschen sind gleich und kriegen Zwangsversteigerung, manche aber sind gleicher. Bei denen reicht es, wenn sie eine triefende Ansprache mit Dackelaugen halten. Bin sicher, dass ich sie mir nicht anschau, sonst kriege ich den Superdubakoller.
    .
    [Was sollen supergünstige marktunübliche Spezialkonditionen denn sonst sein als Vorteilsannahme, im Volksmund bekannt als Staatsbeamten-Bestechung und Korruption. Champagner-Gelage waren gestern, die Moderne Vorteilsannahme lautet dackelig: “Ich wollte doch nur ein bisschen Zinsen sparen. Ich zeige ja auch Reue, das war nicht sehr geradlinig. No comments.]

  124. @malena
    der turteltaube wäre...

    @malena
    der turteltaube wäre wahrscheinlich unser bp zu albern gewesen, als dass er ……

  125. @yast2000: Aufgeben gilt...
    @yast2000: Aufgeben gilt nicht. Das ist zu feige, also schreiben Sie mittenrein in die Grauzone zwischen Pippi und Habermas, auf das die grauen Zellen, was zum schmunzeln und grummeln haben, sonst holt Sie die graue Zeitmafia, und macht Ihnen vor der Zeit ein Ende, genug gestichelt?;-)
    @Don Alphonso: Der, Sie wissen schon, wird gerade zum Vorwerk-Vertreter umgeschult, aber mit dem Rasenmäher, also, seien Sie auf der Hut!

  126. @Vroni - "Was sollen...
    @Vroni – “Was sollen supergünstige marktunübliche Spezialkonditionen denn sonst sein als Vorteilsannahme”:
    Aha. Solange ich also kein öffentliches Amt habe, darf ich mir von einem Freund aus Jugendtagen (!) soviel Geld leihen, wie ich will, sobald ich ein öffentliches Amt habe, geht gar nichts mehr?
    Marktunübliche Spezialkonditionen? Wir schreiben das Jahr der grossen Finanzkrise, 2008, alle Banken wackeln und sichere Anlagen gibt´s nicht mehr. Aber sichere 4% von einem verlässlichen Freund sind marktunüblich, also Vorteilsnahme?
    Nein, ich werde Sie nicht daran erinnern, dass Vorteilsnahme eine Gegenleistung verlangt – und ich habe bisher nicht einmal von einem Verdacht Richtung Geerkens (Kreditgeber) gehört. Denn mit Ihrer Annahme, Politiker seien einfach prinzipiell korrupt, sind Sie ein grösserer Zyniker, als ich es jemals werden kann. Davon abgesehen läuft es am Ende darauf hinaus, dass Politiker keine Freunde oder Unterstützer haben dürfen, die reicher sind, als unser Arbeitskollege. Und das ist lächerlich.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  127. Zum Croy: Empfiehlt sich die...
    Zum Croy: Empfiehlt sich die Lektüre des Tagebuchs auch wenn man von der Zeit nicht mit viel Wissen aufwarten kann?

  128. 3. Vorurteil: Dass Politiker...
    3. Vorurteil: Dass Politiker in der Regel grundanstaendige Menschen und somit ein Vorbild fuer viel Wegsuchende sind, ist eine unbewiesene Vermutung.
    .
    4. Vorurteil: Jeder Reichtum ist nur mit Sparsamkeit und Fleiss erschaffen worden.

  129. Oliver-August Lützenich:...
    Oliver-August Lützenich: @yast2000: “… Das ist zu feige, also schreiben Sie mittenrein in die Grauzone zwischen Pippi und Habermas, …”
    *
    Das ist nicht feige, sondern angewandter Realismus eines Intellektuellen in Zeiten der Globalisierung: Es nützt dem (deutschen) Menschen zur Zeit nichts, emanzipatorisch zu sein, denn er konkurriert in einem amoralischen Umfeld, in dem der Einzelne nicht mehr zählt. Vielleicht sollte man sich dieser Wahrheit einmal stellen und statt dessen einen Film über einen Terroristen wider Willen erzählen…

  130. Torsten, aber sicher!...
    Torsten, aber sicher! Vielleicht sollte man sich dazu von Franz Blei “Geist und Sitten des Rokoko” beschaffen.

  131. lieber Herr Haupts,
    Sie sind...

    lieber Herr Haupts,
    Sie sind nicht vielleicht Winkeladvokat?

  132. Der Film sollte so beginnen:...
    Der Film sollte so beginnen: Ein Graumann steht mit dem Aktenkoffer vor einer verwaschenen Litfaßsäule auf dem Kudamm und murmelt: “Da wäre aber auch mal wieder ein neuer Anschlag fällig!”
    *
    So wären gleich zu Beginn 95% der Bevölkerung aufgrund mangelhafter Bildung von der Pointe ausgeschlossen…. :-)

  133. @M555 "Die Vorstellung, einem...
    @M555 “Die Vorstellung, einem Bettler Geld zu geben, dass er für einen beten möge, ist nun mal nicht absurd”
    .
    Exakt. Oder mehr noch: Wenn es sich um einen früheren Bettler, also um einen solchen von Format, handelte, dann täte der auch, wie das vereinbarte Geschäft abgeschlossenen. Er betete wirklich. Eben genau so, wie vereinbart.
    .
    Und da auch die Höheren Mächte, an sich zwar grundsätzlich vom Verbot des Selbstkontrahieren befreit, hier den Kräften äußerer Anrufung nichtsdestotrotz ein einsichtsvoll vollständiges Entgegenkommen zeigen würden, wäre eben mit dem unvoreingenommen höchsten Entgegenkommen solcher Mächte gegenüber den vorveranschlagten bis verausgabten Dealgebeten solcherart sicher zu rechnen zu dürfen. Wohlan!

  134. Und warum er immer unbedingt...
    Und warum er immer unbedingt darauf bestehen muss, mit einer Frau einen schönen Tag zu haben, wissen die Götter. Frauen müssen für einen Mann vor allem eines: Den ganzen Tag hart arbeiten. Von früh bis spät. Ob sie adlig sind oder nicht. Und dann erst kommt die Nacht. Es werden Opfer verlangt!
    .
    Und Frauen schaut man nicht an, jedenfalls nicht ständig. Man nimmt sie her. Und das darf man dann allerdings ganz sicher dauernd und ständig. Man will ja wenigstens hin- und wieder einmal ein bißchen seinen Spaß haben.

  135. Der BP und seine geldadeligen...
    Der BP und seine geldadeligen Freunde sind kalter Kaffee. Die nächste durchs Dorf getriebene Sau ist die Gattin des BP.

  136. <i>"Ich habe nicht die...
    “Ich habe nicht die geringste Idee, wer das sein könnte, aber ich weiss genug, um darin ein Schicksal zu sehen, das in der Krise als Vorbild helfen kann. “
    Ich würde da
    Quelle:”Gegen ihren Willen wird Caroline Mathilde als 15-Jährige mit dem geisteskranken König Christian von Dänemark verheiratet –” und ihr Leben zur Hölle. Als er aus Deutschland den Leibarzt Johann Friedrich Struensee mitbringt, verliebt sich Caroline Mathilde unsterblich … ”
    ISBN-10:3-492-24369-X
    EAN:9783492243698
    Erscheinungstermin:2005
    Verlag:PIPER
    Einband:Taschenbuch
    von
    http://www.buch.ch/shop/home/mehr-von-suche/BUCH/ssw/caroline_mathilde_koenigin_von_daenemark.html
    mal anfangen.
    Und damit weitermachen:
    http://dkks.dk/dronning-caroline-mathilde
    .
    Aber ob das in der “Krise” hilft ? Unter Umständen. Der Liebhaber wurde nach revolutionären Unruhen auf “zeitgemäße” Art hingerichtet. Die Königin kam nach Intervention des britischen Königs nach Celle und starb dort unverhofft.
    .
    Diese “Krise” ist gemacht. Eine unheilige Allianz aus Finanzoligarchie und Politik ruiniert Europas Staaten und die Demokratie, bis nur noch ein Weg übrig zu sein scheint. Für ganz Europa. Dieser Ausweg wird vorgegeben. Er bedeutet für die Mehrheit Elend ohne absehbares Ende. Amerikanische Verhältnisse. Anhaltende Mittelstandserosion und Massenverarmung, Kredit statt Einkommen. Der andere wäre für alle sehr steinig, aber nachhaltig. Er hieße Ende in Schrecken.

  137. @Försterliesel: au ja,...
    @Försterliesel: au ja, Chäschüechli hab ich schon lang nicht mehr nachzumachen versucht. Käs, Mehl, Eier, Butter, saure Sahne sind da…
    @yast2000 (21:59): fühlen Sie sich geherzt, weil Ihnen dieses Thema überhaupt auffällt.
    @Filou: Vorurteile sind lebenswichtig, vor allem die richtigen.

  138. @nico: wie man ohne Getier...
    @nico: wie man ohne Getier über den Winter kommt… mit Nüssen (Haselnuß, Walnuß), anderen Ölfrüchten (Sesam z.B., aber ich weiß nicht, ob das bei uns wächst), Honig, Hefe, Mehl und Kohl- und Rübengemüsen könnte es vielleicht gehen…

  139. Schonmal einen Terroristen...
    Schonmal einen Terroristen gesehen, der sich selbst als solchen bezeichnet? Alles Friedensfürsten und Freiheitskämpfer, zuletzt Carlos über fünf Stunden lang. Über den gibt es aber schon verdrehte Drehbücher.

  140. Zaungast, ja! Die hat ihn...
    Zaungast, ja! Die hat ihn raffiniert in die sexuelle Abhaengikeit getrieben.
    .
    (Heeft hem alle hoeken van de kamer laten zien. Grunz)

  141. Gilles de Rais, na schlecht....
    Gilles de Rais, na schlecht. Der Croy muss gelesen werden, ja. Schon, um zu verifizieren, wie die Welt sich seitdem geändert hat. Ich hab ihn bekommen von einem seiner Nachfahren, dem ich ein Buch über die Verstrickung des deutschen Adels ins Nazitum geliehen hatte. Aber – an der literarischen Qualität und dem scharfen Blick über das politische Geschehen und auf die Menschelichkeiten der Zeit um Louis XIV des Saint Simon kann er nicht kratzen.
    Buona notte!

  142. Lieber ThorHa,
    ich rede nicht...

    Lieber ThorHa,
    ich rede nicht vom Privatkredit, sondern von dessen Update: dem Kredit von der BW-Bank.

  143. Ne liebe Försterliesel,
    er...

    Ne liebe Försterliesel,
    er ist wohl irgendwas mit IT.
    Ich kenn normalerweise nur vernünftige IT-ler …

  144. icke, Franzoesisch und ich,...
    icke, Franzoesisch und ich, das ist ein komischer Liebesroman.

  145. HM555 sagt: "Die Vorstellung,...
    HM555 sagt: “Die Vorstellung, einem Bettler Geld zu geben, dass er für einen beten möge, ist nun mal nicht absurd”
    Ich habe da so meine Zweifel.
    z.B. Jeden Sonntagmorgen kaufe ich meine Zeitungen bei einer alten Frau, die schon „ewig“ bei Wind+Wetter auf einer Brücke sitzt.
    Ich runde den Preis „ordentlich“ auf und sie wünscht dann jedes Mal…
    GANZ VIEL GESUNDHEIT! (Ich liebe das)
    Um Bettler, die knieend die Hände vorstrecken, mache ich immer einen Bogen.
    Aber bei anderen bin ich schon umgekehrt, habe gegeben und um Verzeihung für meine Unachtsamkeit gebeten.
    Aber eigentlich war ich ja doch achtsam.
    Vielleicht ein absurdes Agnostiker-Problem?
    Und nun:
    Friede den Hütten und Palästen!
    Heute wird Volksheld, Staatsmann und Citizen Vaclav Havel beerdigt.
    http://www.youtube.com/watch?v=BuxOXoumWBQ
    Die Hohe Messe in h-moll BWV232
    Es dirigiert der -ebenso zu früh verstorbenen- geniale Karl Richter in der Kirche zu Dießen am Ammersee

  146. Den Saint Simon habe ich...
    Den Saint Simon habe ich gerade in einer (gekürzten) Pleiade Ausgabe antiquarisch bestellt, Sie können ihn auch komplett in etlichen Bänden haben. Die deutsche Übersetzung in den 4 kassettierten Taschenbuch-Bänden bei Ullstein ist leider mit dem Nachlass meines Vaters derzeit eingelagert, ich hatte das damals daheim stehen. Rouvroy duc de Saint-Simon ist aber mit Vorsicht zu genießen, zweifellos hat er viele Details des Hoflebens in Versailles notiert, er war durchaus klarsichtig, aber netürlich war er Partei. Er litt unter protokollarischen Zurücksetzungen und darunter dass der Sonnenkönig ihm eine politische Karriere verwehrte (aus absolutistisch guten Gründen) ebenso wie seinen Freunden (Orleans). Dafür nahm er nach dem Tod des Sonnenkönigs durchaus Rache, genüsslich schildert er den ersten Kronrat der “Regentschaft” (für den unmündigen Thronfolger). Aber das ist in der Grundperspektive natürlich parteiisch.
    Er war letzendlich ein Emporkömmling, der Vater von L XIII in den Hochadel geholt zum Herzogstitel, daher band sich Rouvroy Saint-Simon an einen Prinzen von Geblüt, der ebenfalls frustriert war ( Orleans wurde lange als Mädchen erzogen, sein Versuch sich als Soldat militärisch zu qualifizieren wurde nach durchaus positiver Entwicklung vom Sonnenkönig abgebrochen, daraufhin versuchte er zu “politisieren”, was auch fehlschlug).
    Rouvroy hat übrigens eine ganze Reihe von Pamphleten, Denkschriften und Essays zur besseren politischen und wirtschaftlichen Umstrukturierung Frankreichs verfasst, meist unter Pseudonym, die sind auch in der Pleiade ediert. Das Durchschauen des Systems und seiner Fehler muss ihn gehörig genervt haben.
    Ich denke tatsächlich dass der Croy da ein etwas kleineres Kaliber war, den bestelle ich dann im Urlaub daheim nächste Woche.
    Einen Nachfahren habe ich vor etlichen Jahren im Dienst kennengelernt, als der junge Prinz v Croy seinen Wehrdienst bei der Marine absolvierte. Croys sind ja landgesessen in Deutschland (Westmünsterland), Belgien und Nordfrankreich.

  147. @Vroni - BW Bankkredit:
    Huh?...

    @Vroni – BW Bankkredit:
    Huh? Die Konditionen sind solche für Privatleute mit einem besonders hohen und sicheren Einkommen – und genau keine Lex Wulff Spezial.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  148. @Foersterliesel -...
    @Foersterliesel – Winkeladvokat:
    Nein. Nur Mensch. Und Realist. Was mich davor bewahrt, an andere Leute Kriterien anzulegen, denen ich selbst nicht genügen würde. Was in einer Demokratie nur zeigt, dass die Leute ihre Volksvertreter mit Heiligen verwechseln (wollen).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  149. Blieben noch die "Glubsch-...
    Blieben noch die “Glubsch- oder Kuhaugen” zu klären. Wie schon @diktionaftis schrieb. Bella donna, Atropin.
    Zitate Wiki: “Große Pupillen galten während der Renaissance unter europäischen Frauen als schön („bella donna“). Das Einträufeln der (S)-Hyoscyamin enthaltenden Tollkirschen-Extrakte in die Augen bewirkte eine bis zu mehreren Tagen anhaltende Pupillenerweiterung („feuriger Blick“). Im Norden Europas kam die Renaissance später an und wurde auch erst später von der neuen Kunstepoche des Barocks abgelöst. Im protestantischen Nordeuropa wird der Epochenbegriff der Renaissance von dem der Reformation überlagert.”
    Kein Basedow und kein Turner-Syndrom. Eben eine tolle Kirsche (ihrer Zeit, bis auf das damals unmoderne Grübchen im Kinn). Bei Ansicht der heutigen Michelinfiguren wird man(n) durchaus eher abgeturnt. Sie erlauben eine präzise Klasseneiteilung auf den ersten Blick. Da hilft der nobelste Zwirn nix. Aber laßt euch nicht den Weihnachtsbraten verekeln. Die Kollegin von Don hat die Tarnkappe für langsam überbordene Hüften gefunden und beschrieben. ;-)
    Bliebe noch das Rätsel der Malerwerkstätten. Es wird wohl ungelöst bleiben. Zwischen den beiden Malern liegen Generationen.
    Frohe Weihnachten

  150. In einer Epoche, da 30.000...
    In einer Epoche, da 30.000 Frauen nochmmal aufgeschnitten werden müssen, weil sie Gift im Körper und nicht nur in den Augen haben, erscheint mir das 18. Jahrhundert dann doch als eher zivilisiert. Ausserdem war damals Bella Donna eher eine geheime Sache, über die man nur tuschelte, und keine TV-Sendungen machte.

  151. @perfekt57 – Sie haben eine...
    @perfekt57 – Sie haben eine erstaunliche Lebenseinstellung. Darf ich Sie nochmals zitieren:
    ‘Und warum er immer unbedingt darauf bestehen muss, mit einer Frau einen schönen Tag zu haben, wissen die Götter. Frauen müssen für einen Mann vor allem eines: Den ganzen Tag hart arbeiten. Von früh bis spät. Ob sie adlig sind oder nicht. Und dann erst kommt die Nacht. Es werden Opfer verlangt!’
    .
    Ich habe nie für einen Mann den ganzen Tag hart gearbeitet. Und was das nächtliche Opfer oder das Wissen der Götter über den schönen Tag betrifft, so ist mir völlig schleierhaft, von was Sie reden. Ich bin zwar heute eine alte Dame, aber ich kann mich noch sehr gut an sehr vergnügliche Tage und Nächte erinnern… nix von Opfern an die Götter.

  152. Zaungast 22. Dezember 2011,...
    Zaungast 22. Dezember 2011, 23:17
    “Die nächste durchs Dorf getriebene …… die Gattin des BP. ”
    Das darf nicht geschehen.
    Das wäre infam, und sowas schadet ALLEN.
    Sie hat (hatte) kein Amt und hat ihr Leben gelebt.
    Und ihr vergangenes Leben geht NIEMANDEN etwas an.
    So wahr uns Gott (oder unser Anstand) helfe.
    ***
    Große Pupillen haben auch Van Morrison inspiriert:
    Brown Eyed Girl
    http://www.youtube.com/watch?v=wgCXXmefjAw
    Es sind meistens braune Augen, die einen dahinschmelzen lassen,
    denn wenn die bös drein schauen wollen, sieht´s immer bloß traurig aus.

  153. Blauer Silberblick ist noch...
    Blauer Silberblick ist noch schoener als grosse braune Augen. Jahrelang fanden im franzoesischen Fernsehen leicht schielende Damen als Moderatorinnen Verwendung.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=M7jLiXeFm_E

  154. @Filou 23:54
    Gut beobachtet....

    @Filou 23:54
    Gut beobachtet. Zum Beispiel die Wulffs in Oman (Foto in Bunte, Nr. 51, S. 98)

  155. In einer Epoche, wo harmlose...
    In einer Epoche, wo harmlose Urlaubsfreuden auf einmal als Bestechung gelten, erscheint mir das 18. Jahrhundert dann doch als eher zivilisiert. Ausserdem war damals das Privatleben von Mächtigen eine allen ihren Bediensteten bekannte Sache, über die man nicht tuscheln musste und sie auch nicht auf dem Marktplatz an den Pranger stellen.
    Und jetzt jemand mit den Bilderbergern bitte, dann kriegt das wenigstens den richtigen Dreh.

  156. @Gabriele

    Eine billige...
    @Gabriele
    Eine billige Coverversion?
    Hier singt er selbst, Van the Man: http://vimeo.com/10738004

  157. Zum Thema Augenfarbe fallen...
    Zum Thema Augenfarbe fallen mir diese Verse aus meiner Teenagerzeit ein:
    .
    Blaue Augen, Himmelsstern,
    küssen und poussieren gern.
    .
    Braune Augen sind gefährlich,
    aber in der Liebe ehrlich.
    .
    Grüne Augen, Froschnatur,
    von der Liebe keine Spur.
    ;-)

  158. Natürlich, ich hätte es auch...
    Natürlich, ich hätte es auch auch in einem Satz schreiben können. Die Dulcinea vom Don hat weder Kuh- noch Glubschaugen oder eine sichtbare Krankheit.
    .
    Ähnliche Bilder bietet die z.Z. Auktion Kühlungsborn. Ein Silberblick aus der Stilepoche ist gerade bei der Auktion Nischareuth zu haben.
    .
    Nun lasst mal langsam den Bundespräsidenten und seine hübsche Frau in Frieden. Das klingt ja wie Neid der Besitzlosen. Kläffender Pöbel. Es wäre ja schlimm, wenn es nur solche häßlichen Schabracken, wie es die meisten Politikerinnen zu sein scheinen, gäbe. Sah ja nicht so aus, als ob sich Wulff um den Job gerissen hätte. Vielmehr wurden alle namenhaften deutschen Geldversteher, wie Köhler, Weber und Starck wohl aus ihren Positionen gedrängt. Da den Assmussen als “Ersatz” anzubieten, in Anbetracht der Tatsache, dass der die Schrottpapiere in Deutschland marktfähig gemacht hat, ist eine weitere Androhung der “Opposition” an die Steuerzahler. Aber der Hauptsport eines Spekulanten besteht, entgegen der öffentlichen Meinung, keineswegs im irren Zocken, sondern im Denken, Verstehen und Handeln entsprechend der Gegebenheiten.
    Jetzt aber wirklich Frohne Weihnachten

  159. gabriele, 23. Dezember 2011,...
    gabriele, 23. Dezember 2011, 11:30:
    .
    Das kommt nun wirklich darauf an! Als “First Lady” kommt der Frau des Bundespräsidenten nunmal zweifellos eine gewisse repräsentative Rolle zu.
    .
    Sofern über das Vorleben der Bettina W. also tatsächlich das zuträfe, was in einigen Blogs zu lesen ist, könnte sich der Bundespräsident mit ihr auf keiner offiziellen Veranstaltung mehr blicken lassen. Auch die Frage, ob und ggf. seit wann er davon wusste, ist von Interesse, weil es Rückschlüsse auf sein Urteilsvermögen zuließe.
    .
    Das Privatleben und das Amt lassen sich eben, ab einer bestimmten Fallhöhe, definitiv NICHT mehr voneinander trennen. Das muss auch die Ehefrau eines Spitzenpolitikers wissen.

  160. lieber Herr Haupts,
    Heilige?...

    lieber Herr Haupts,
    Heilige? nein, nur normal anständig und bemüht auch nur jedem Verdacht der Korruptheit auszuweichen. Ich selber war mal mit einem Inhaber eines nicht ganz nutzlosen Amtes befreundet und wir wurden ständig, wirklich ständig, eingeladen, zu Essen, Reisen, Aufenthalten und wir sagten immer ab. Sogar bei Leuten, die ich eigentlich wirklich mochte und gern hatte, das waren unter den Einladenden natürlich nur wenige, aber es kam doch vor. Auch die Putzfrau arbeitete angemeldet und nicht schwarz und es ist gar nicht so einfach eine Putzfrau zu finden die sich anmelden läßt, darf ich Ihnen sagen.
    .
    Zum Duc de Saint-Simon: er liest sich französisch ganz einfach und wir nannten ihn den Gewerkschafter der Herzöge.

  161. zu den Glubschaugen:
    dieser...

    zu den Glubschaugen:
    dieser wässrige Blick galt als beseelt, die Portraits sind wohl nicht ganz naturalistisch; die meisten blonden Frauen sähen ohne gefärbte und getuschte Wimpern, die bei uns mittlerweile üblich sind, und ohne Lidstrich, eyeshadow etc. wohl ähnlich aus

  162. Ja, is denn heut scho...
    Ja, is denn heut scho Weihnachten?
    Im Herzen – immer!
    .
    Frohe Festtage allerseits! (Mit oder ohne koreanischer Zwergtanne.)

  163. ThorHa, tun Sie doch nicht...
    ThorHa, tun Sie doch nicht immer so als hätten Sie nie von der pflicht zur wahrheit und der pflicht zu vorbildlicher haltung und pflichterfüllung gehört. auch die höchstbeträge, die geschenke an beamte nicht überschreiten dürfen sowie die dazugehörigen meldepflichten müßten Sie kennen. es sollte selbstverständlich sein, daß sich besonders diejenigen an gesetze halten, die sie in kraft setzen und geschworen haben, sie zu achten. besonders in einem land, in dem schon die pflichtgemäß eingereichte steuererklärung mißtrauen und widerwillen bei der beamtenkaste erzeugt, deren angehörige den rechtsweg gern auf kosten der allgemeinheit bis zum ende gehen, um ansprüche abzuwehren oder in dem antragsteller von sozialleistungen sich bis zum letzten cent offenbaren müssen.

  164. ohne Wimperntusche (aber auch...
    ohne Wimperntusche (aber auch ohne wässrig-umflort-beseelte Stilisierung)
    http://www.topnews.in/light/files/Tilda-Swinton2.jpg

  165. In der aktuellen „Zeit“...
    In der aktuellen „Zeit“ (wenn das hier erwähnt werden darf) ist übrigens ein Artikel über „Maria und Josef im Ghetto des Geldes“, sprich die Taunus-Millionärsdörfer Kronberg und Königstein. Inhalt des Artikels ist ein Experiment mit einem obdachlosen schwangeren Paar, das in der Weihnachtszeit eine Unterkunft sucht. Der Ausgang ist erwartbar, aber in seiner Kaltschnäuzigkeit und seinem Zynismus doch verblüffend. Offensichtlich reicht es in der Gegenwart nicht, Pferde zu stehlen. Man muß die Bestohlenen auch noch beschimpfen, verachten sowieso. Bei dem angehängten Interview mit einem Experten, Prof. Heitmeyer, beschlich mich der Verdacht, daß es sich um HansMeier555 handeln könne. Es fielen nämlich die Stichworte „Klassenkampf von oben“ und „Feudalisierung“. Allerdings ist der Professor nicht sonderlich witzig und kommt aus „Bielefeld“, er existiert also gar nicht.
    .
    Danke, Don Alphonso, für den Hinweis auf Franz Blei. Vom Georg Müller Verlag kann man gar nicht genug haben. Ich lese übrigens gerade die am gleichen Ort erschienenen Briefe des Abbé Galiani. Auch eine gute Empfehlung, aber die kennen Sie sicher schon.

  166. Tilda Swinton ist harmlos.
    Man...

    Tilda Swinton ist harmlos.
    Man hat Marty Feldman vergessen, der König aller Froschkönige:
    http://gilygily.com/wp-content/uploads/2011/10/Marty-Feldman-1934-1982.jpg?9d7bd4

  167. Lieber Savall,
    Schlimm.
    Lohnt...

    Lieber Savall,
    Schlimm.
    Lohnt es sich denn, die ZEIT zwengs diesem modernen Herbergs-Artikel noch schnell zu kaufen?
    Oder sollte man sich seine Feiertagslaune besser nicht wegen der Taunus- [… passendes liebevolles Wort bitte einsetzen …] ruinieren?

  168. Ehre wem Ehre gebührt.
    Gerald...

    Ehre wem Ehre gebührt.
    Gerald Braunberger hat drüben einen Kommentar von mir freigestellt. Der war zwar absolut harmlos, aber trotzdem.

  169. @Der Tiger
    .
    Ihr ist bestimmt...

    @Der Tiger
    .
    Ihr ist bestimmt nicht viel entgangen, man siehts’s. Eben überhaupt nichts. Wir entschuldigen uns also in aller Form für die Mißverständlichkeiten.
    .
    Der öffentliche Diskurs ist ja allgemein immer ein Gewinn. http://www.erziehung-online.de/forum/allgemein/*durfen*-eure-manner-das/50/
    .
    Sogar “Tinus Twenn” weiß inzwischen: “Boaaaah, freu ich mich auf die Eisprung-Geilheit nach der Geburt!” Und stellt diesbezüglich anscheinend überhaupt keine Ansprüchae an die Tageszeit. Oder kann auch schon mal gut warten. Bis er kommt wahrscheinlich.
    .
    Und die hochgeschätze Frauenfußlektüre wird man natürlich konsultieren, sicherlich höchst empfehlenswert; gerade zur Zeit und wenn wir sommers Kutsche fahren. Durch den Hunsrück. Und durch das Versailles. Allergnädigste Dienerinnen auch neben uns.

  170. Wegen dem dem Fest der Liebe...
    Wegen dem dem Fest der Liebe und weil Vroni den Marty erwaehnte und weil’s ja ein kirchliches Fest ist und ueberhaupt:
    http://www.youtube.com/watch?v=JTcx_IaI8BY
    .
    (Man kann sich manchmal nicht oft genug wiederholen)

  171. Ich würd sagen, der Artikel...
    Ich würd sagen, der Artikel lohnt die Ausgabe, Vroni. Vielleicht können Sie ja auch das “Dossier” mopsen. Aber machen Sie mich nicht regresspflichtig. :-)
    Ähm, und Tilda Swinton ist der Traum meiner schlaflosen Nächte. Kennen Sie “Orlando”? Wenn nicht: gucken machen!

  172. Danke lieber Savall,
    dann kauf...

    Danke lieber Savall,
    dann kauf ich mir die ZEIT morgen. Dossiers klauen ist nicht so mein Ding. Als strengstens katholisch Erzogene denke ich immer, ein Auge wacht über mich egal wo ich bin. Und damals gabs noch nicht einmal Überwachungsvideokameras zur Bekräftigung des unglaublichen Arguments.
    .
    Danke lieber Filou,
    habe mich köstlich amüsiert. Er ist einfach einer der Besten. Frohes Fest!

  173. Danke, Foersterliesel. Aber...
    Danke, Foersterliesel. Aber unsereins ist eben nicht Caravaggio. Nebenbei gesagt war in der nämlichen “Zeit” ein possierlicher Artikel über den Ankauf der Sixtinischen Madonna durch Friedrich August II. Man fand seinerzeit übrigens Corregio beeindruckender:
    http://skd-online-collection.skd.museum/de/contents/show?id=243576

  174. Foersterliesel - 23. Dezember...
    Foersterliesel – 23. Dezember 2011, 20:10 — für Savall:
    *
    Pornografie für Numismatiker? Das ist ja geradezu empörend…

  175. Ich muß hier doch noch ein...
    Ich muß hier doch noch ein paar Worte verlieren.
    @Försterlisel
    Du hast wirklich sensationelle Augen. Falls wir uns mal begegnen sollten, würde ich dich unbedingt zu einem Gläschen Apfelwein einladen wollen. ;-)
    .
    @Savall
    “Maria und Josef im Ghetto des Geldes”, das klingt erst mal sensationell. Nur ist es in jeder Hinsicht sachlich falsch. (Ich bin “Atheist”, kenne verschiedene Religionen, ohne gleich Gläubiger geworden zu sein.) Brutal formuliert gibt es Schuldner, die ihre Verbindlichkeiten nicht tilgen WOLLEN. Erst waren es Personen, dann Personengruppen, danch Unternehmen (Aktiengesellschaften) und jetzt auch noch Staaten. Nur muß der, der sein “Geld” verleiht, es erst mal irgendwie bekommen haben. Also muß er in irgendeiner Form “sparen” können. Bestimmt weniger durch ein Leben in Saus und Braus. Nämlich auf Pump. Im Gegensatz zu “Banken”, dem Selbstbedienungsladen der Schuldner. Es gibt wegen der “Hebel” also einen drastischen Mangel möglicher ECHTER Gläubiger. Das sind “Riesterrentner” und andere Trottel, die glauben, der “Staat” (nämlich die Steuerzahler und Bürger eines Staates) hätten “Geld” zu verschenken. Der “Staat”, auch der deutsche, ist bankrott, seit langem. Er hat definitiv nichts zu verschenken, auch in Zukunft nicht. Beweis sind die seit gefühlten Ewiggkeiten steigenden (direkten und indirekten) Steuern.
    .
    Das heutige “Geld” ist kein Geld i.e.S.. Nämlich neuerdings ein Schuldschein, eines Schuldners, der seine Schulden nicht einmal mit Entwertung “bezahlen” will. (Oder hast du auf dem “Euro” jemals die Bezeichnung Banknote gelesen ? Ich nicht!) Der Schuldner fordert sogar “haircuts”. Das “neuerdings” ist eingeschränkt, die Schulden wurden seit Jahrzehnten mit Ent-(oder Ab-)wertung (siehe Dollar) “bezahlt”. Auch die deutschen “Staatsschulden”. Gewaltige Billionenbeträge, die SIND längst in der Entwertung verdampft, von wegen Lasten zukünftiger Generationen…. pff In Wirklichkeit sind die immer zitierten “Staatsschulden” NULL!!! Sie sind entwertet.
    .
    In der Geschichte landeten immer die Gläubiger auf dem Scheiterhaufen, nicht die Schuldner. Seit der Römerzeit, vielleicht sogar schon länger. Ihre Schuldscheine wurden einfach verbrannt (seit Hadrian .79). Da ist es naheliegend, wenn die “Gläubiger” in Erinnerung an die Kreuze der Inquisition, die Scheiterhaufen des Mittelalters bis zum Holocaust sagen, Jungs, nu is jut, bedient erst mal eure Schulden, bevor wir darüber nachdenken, euch unsere Ersparnisse zu leihen. Das ist aber die sehr vereinfachte Variante. Die setzt nämlich voraus, dass dem “Geld” Gegenwerte gegenüberstehen würden. Und dann wird es schwierig, das ist das, was die absolute Mehrheit bis heute nicht verstehen WILL. Es ist in der Geschichte des Geldes immer das selbe Bild. Das Problem ist der “Zins”. Um auf den Blog zurückzukommen, in einigen namenhaften Gemälden festgehalten, immer der “Zins” der auf keinen Fall in einem Ausmaß größer (reales) Wachstum (nicht irgendwelche BIPS- was immer darunter zu verstehen wäre) minus Geldentwertung zurückgezahlt werden könnte. Der Zins ist der Zentralbankzins, denn bei diesen sind die Banken verschuldet.
    .
    Die Schlußfolgerungen sind absolut eindeutig. Überhaupt kein Problem. Sogar aus Sicht eines “Spekulanten” hat der derzeit heftig gescholtene Bundespräsident völlig perfekt gehandelt. Ich selbst würde einem guten Freund auch eher Geld unter dem “Marktzins” leihen, statt es Schmarotzern in den Rachen zu schieben. Wenn dann Springer &co. was zu mäkeln haben, muß man die Frage gestatten: Wer steht hinter denen ? Fakt ist nämlich, dass das heutige “Geld” ganz gewiß nicht die Opferung einer Freundschaft wert wäre. Marktzins, wie blöd kann man denn noch sein ?

  176. lieber Michael,
    die schönen...

    lieber Michael,
    die schönen grünen Augen gehören Tilda Swinton!

  177. @Michael, den "Atheisten" mit...
    @Michael, den “Atheisten” mit dem Namen eines Erzengels: Die Gläubiger haben meist nur ihr Ausgeliehenes, nicht ihr Leben, in den erfolgreichen Schuldnerrevolten verloren, so in Europa erstmals soweit mir bekannt bei Solon´s Aktion 594 v. Chr in Athen.
    Im alttestamentarischen Jubeljahr verliert der Gläubiger sein Leben nicht.
    Dem einzelnen Menschen als Schuldner allerdings ist es immer und überall schlecht gegangen – von Sklaverei für sich und seine Großfamilie bis hin zum Umgebracht-werden war da weltweit in den letzten fünf Jahrtausenden alles drin.

  178. Bonjour, wertes...
    Bonjour, wertes Auditorium,
    der Croÿ war ein armer Verwandter unseres Hauses. Sein Tagebuch wurde der Familie zugänglich und wir haben uns köstlich amüsiert. Vieles erinnert ungefähr an den Gutmenschen von heute, der wünscht, dass alles und jedes jedem immer überall recht gemachen werden soll, dem Leichenzug aber die beiden Pferde ebenso weggenommen hätte. Der Urahn hat sich das allen-recht-machen geschenkt und es sich selbst recht gemacht. Sehr schön. Ein herrliches Werk, das in einer sehr alten Ausgabe in unserer Bibliothek steht. Menschlich war er unter unseresgleichen sehr angenehm, wenn auch nicht sehr großzügig. Tanzen konnte er wohl wie ein junger Gott, das weibliche Hauspersonal war nicht so sicher vor ihm.
    Beste Grüße aus den Elbvororten
    MvB-B

Kommentare sind deaktiviert.