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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der von guttenoben zu untenwulff sauber gebratzelte Konservative

| 175 Lesermeinungen

Schwiegersöhne sind auch nicht mehr das, was sie mal waren: Guttenberg und Wulff zeigten sich 2011 nicht als Idealbesetzung einer Lebenspartnerschaft für wertorientierte Menschen.

sauber gebratzelt (sprich: sauwabrahdsld): Bayerisch für schwer auf den Arm genommen, übel hereingelegt, ordentlich auf die Schippe genommen

Müsste man einen Pechvogel des Jahres wählen, dann könnte nur einer gewinnen: Karl Theodor von und zu Guttenberg. Immer, immer, immer hat er den falschen Zeitpunkt erwischt. Man stelle sich nur vor, der Plagiatorenskandal wäre aufgekommen, wenn er an der Spitze deutscher Truppen dem Namen Deutschlands im libyschen Sand wieder Weltgeltung verschafft hätte: Niemand hätte es ernsthaft wagen können, dem Sieger von Tripolis mit ein paar läppischen Zitaten zu kommen. Oder er hätte seinen Rückkehrversuch nicht verfrüht mit der Brechstange in einem Londoner Hotel versucht, sondern jetzt zur Weihnachtszeit daheim im Schloss, also im Familienschloss, dass muss man bei den Kurzzeitmietern von Schloss Bellevue und anderen Eventlocations schon dazu sagen, in der Halle beim Kamin, mit einer Mischung aus Demut und Erfahrung, ohne dem Herrn Wulff den Rücktritt zu empfehlen: Soll sich der doch weiter um Kopf und Kragen stöpseln, mit jedem Buchgeschäft und Fest von Freunden würde die Republik sehen, was sie an Guttenberg relativ hatte. Keinen, der sich kaufen lassen muss, keinen, der sich ziert, Konsequenzen zu ziehen, und das, was sonst so war, ist doch längst vergessen; die Christbaumkugeln hat übrigens die Urgrossmutter in Familienfarben machen lassen, und es knistert das Holz aus den eigenen Wäldern, von den eigenen Waldarbeitern geschlagen, und nicht das Gas eines Grossversorgers, dessen Chef Gönner ist und sich Politiker hält, wie echte Herren eine Rotte Jagdhunde.

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Hätte man das geschickt und mit der richtigen Mischung aus Demut, Nachdenken und ein wenig Einsicht in diese blöde, naja, dumme, aber irrelevante Sache auf 80 Disketten da gemacht, die Bildzeitung hätte zu Weihnachten das Volksfürstliche Badewasser zu Schlürfen, Schnupfen und Bekreuzigen auf den Markt werfen können, und man hätte ganze Swimmingpoolinhalte unter die Leute gebracht. Zumindest unter die Leute, die mit so einer Attitüde etwas anfangen können und dafür alle aufs Blut hassen, die bei ihrem Kredit günstigere Konditionen haben, die sie als junger Zweitfamilienvater vermutlich auch auf 80 Disketten zu erwähen vergassen. Damit gewinnt man nicht alle, aber doch jene, mit denen man später einmal Wahlen gewinnen kann. So viele Möglichkeiten, so schöne Chancen, alles vertan.

Es ist eine Laune des Schicksals, dass die beiden idealen Schwiegersöhne dieses Landes und seiner konservativen Bewohner auf eine Art geschetert sind, die an die gezielten Bestrafungen in Dantes Hölle erinnern: Der eine, entrückt und abgehoben, stolperte sich an Fussnoten zu Tode. Der andere, von unten kommend, klein und bescheiden, wollte ganz oben dabei sein, passte nicht auf, wurde überheblich, verbrannte sich die Flügel und stürzt zurück in die Schlagzeilen des Boulevard, die ihn lange Zeit förderten. Das Schicksal, mag sich der Konservative trösten, kann es noch, auch wenn sonst früher mehr Lametta war. Aber das ändert nichts am unerfreulichen Umstand, dass hier diejenigen scheitern, die von Oben und Unten kommend, besonders gern Werte betonten. Statt dessen werden Manieren der Neureichen und die Arroganz der Gecken zur Schau getragen. Also ziemlich genau das, was zu vermeiden erste bessere Gesellschaftspflicht ist.

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Dabei war Wulff nach seinen eigenen Worten in der Bild angetreten, aus Bellevue eine, Zitat, Denkfabrik für Deutschland zu machen; darunter geht es in der Berliner Republik nicht. Er nahm dafür Worte aus deutscher Vergangenheit in den Mund, als da wären Friedrich der Grosse und dessen Verbindung zu Voltaire, oder Humboldt und Goethe als Staatsdiener. Gut, vielleicht haben die Reporter das auch falsch verstanden und er hat genuschelt, vielleicht sollte es Schenkfabrik heissen, und unsereins unterschätzt nur gröblichst die geistigen Fähigkeiten derer zu Maschmeyer, Geerkens und Grossmann. Mit etwas Glück bleibt das jetzt auch so, wenn das Glück auf Seiten der Politik und der konservativen Parteien ist. Es gibt weisse Weihnachten am Tegernsee, und der Morast in Berlin ist weit weg.

Trotzdem wird, wenn die Biogans gegessen und der unverzichtbare Jahrestributkirchbesuch abgestattet ist, die Frage im Raum stehen – und neben den Christbäumen ist auch noch viel Platz dafür – was nun eigentlich aus dem wird, was man früher als bürgerliche Tugenden bezeichnete. Die gesamtgesellschaftliche Entwicklung mit einer sich abschottenden Elite und einer Unterschicht, die sich gar nicht mehr für die Grundlagen einer solidarischen Gemeinschaft interessiert, liesse sich ein paar Stufen weiter oben auch mit Guttenberg und Wulff erzählen; der eine meint über den Regeln zu stehen, der andere borgt sich ein Jetsetleben und Privilegien, als habe er nicht Wahlen, sondern eine Castingshow gewonnen. Das alles konnte schon früher nicht gefallen, aber 2011 ist das Jahr, da diese Verhaltensweisen an der Spitze angekommen sind. Und alle reden darüber. Und es liegt nicht nur am Internet.

Dass der Bundespräsident obendrein auch den Willen hat, die Schande seines bürgerlich fragwürdigen Lebensstils noch ein wenig weiter öffentlich auszutragen, zeugt auch davon, dass man nicht mehr auf die klassische Politik und ihre disziplinierende Wirkung hoffen darf. Mögen sich auch Berliner Kreise gründen und die Gerüchte über eine Abspaltung der Union halten: Es wären die alten Leute mit alten Ideen wie Nation, Volk und anderem, was man vielleicht gar nicht mehr so gut findet: Was man bräuchte, was entstehen müsste, wäre eine Art „Gemässigt konservative APO der Alt-Besserverdienenden“, die nicht gleich jede Scheidung verdammt, aber deshalb noch lange keine Orgien auf Firmenkosten akzeptiert. Eine Art Erneuerung, die das Alte nicht aufgibt, aber einen sinnvollen Umgang mit der Moderne findet. Das gelang im Mittelalter den Reformorden, und für die Zusicherung, nicht allabendlich sehen zu müssen, wie die eigenen Leute und Anführer das mit Füssen treten, wofür man sie eigentlich gewählt hat, könnte sich so eine Haltung schon lohnen. Irgendwie schaffen es ja Hospizvereine auch, sinnvolle Arbeit zu leisten, ohne dass deshalb gleich peinliche Videos entstehen.

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Diese Reform wird einem vermutlich keiner abnehmen. Früher hätten vermutlich ein paar Ermahnungen gereicht, und man hätte mit Rücksicht auf die vermögende Kernwählerschaft den Wünschen entsprochen. Heute sind die Konservativen absolut nicht mehr vermögend: Reich sind die Freunde von Wulff, und selbst deren Reichtum ist nichts gegen die 489 Milliarden, die letzte Woche, einfach mal so, wir haben es ja, den Finanzinstitutionen hinterher geworfen wurden. Diese neu gedruckten 489 Milliarden sind eine Spritze für die Banken, aber auch eine klare Absage an alle, die sich ihr Geld nicht selbst gedruckt haben. Sie sagen: Ihr und Eure Anliegen, Euer ererbter und erarbeiteter Reichtum, Eure Tradition, Eure Werte und Eure Demokratie, das alles spielt keine Rolle. Sie sagen auch: Wir sind abgekoppelt. Und ihr seid machtlos. Am Tegernsee wohnt angeblich die Elite, die bestimmenden Kreise dieses Landes, aber keiner, der hier wohnt, hat dafür gestimmt, dass bei gleichbleibendem Besitz die Geldmenge so aufgeblasen wird. Wir sind sauber gebratzelt, von allen Seiten, und ziemlich gut durch wie eine Gans.

Es gäbe gute Gründe für eine konservative Rebellion, für eine neue Partei, für Debatten und radikale Fragen, für einen Klassenkampf von Oben, der keine falschen Freunde schont. Vor allem aber gibt es auch gute Gründe für die Biogans, danach den Skiurlaub – die Pisten in Österreich sind endlich offen – für dieses neue Gasthaus beim Berg Isl, und für den Kauf von ein paar Gemälden, zur Sicherheit. Man muss so viel tun, es ist immer so ein Stress, die Kinder kommen und streiten um das Erbe, es ist Weihnachten, und man fängt mit der neuen konservativen Moral schon mal damit an, dass man einen Kachelofen einbauen lässt.

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Es gäbe viel, was man tun könnte. Und man wird 2012 das Angenehme mitnehmen und das andere da war doch noch was…

Wir werden sehen. Hier bei den Stützen des Gesellschaft, die allen Lesern und Kommentatoren Dank sagen möchten für die Aufmerksamkeit, und schöne Feiertage wünschen.

Und einen angenehmen Rücktritt im neuen Jahr.

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175 Lesermeinungen

  1. Wir haben zu danken, lieber...
    Wir haben zu danken, lieber Don!
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    Nochmals ein frohes Fest und guten (ersten?) Rutsch von der Neureuth!

  2. Eine Wohltat ist dieser...
    Eine Wohltat ist dieser Kommentar.
    Ja, wir fühlen uns hilflos, machtlos wie im Sturm auf dem (oder der) See. Es scheint gut zu laufen in Deutschland – aber wir sehen die Geldflut und die Verpflichtungen auf uns zu rauschen.
    Da freue ich mich, wenn ein Autor das so auf den Punkt bringen kann.
    Doch dem Gastgeber und allen Lesern Frohe Weihnachten. Es gibt Wichtigeres als Besitz, für Christen und für Nichtchristen.

  3. Danke für die guten...
    Danke für die guten Wünsche.
    Ihnen, geehrter Don Alphonso und der werten Kommentatorenschaft ein herzliches Dankeschön für vergnügliches Plaudern.

  4. Vielen Dank für den...
    Vielen Dank für den treffenden Kommentar!
    Und alls alleinige Anmerkung meinerseits: Am unappetitlichsten an der causa Wulff ist doch irgendwie, dass wir ein Staatsoberhaupt haben, das sich vor allem, Verzeihung, durchs Leben schnorrt.
    Frohe Weihnachten allerseits!

  5. Der Herr W ist eben ein echter...
    Der Herr W ist eben ein echter Emporkömmling – er feuert seinen Sprecher vor Weihnachten statt selbst zu gehen. Schlechter Stil und null Rückgrat.

  6. Woher die Katze war, war ja...
    Woher die Katze war, war ja klar, von den Mäusen halt kam sie her.
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    Und der Kachelofen kam aus dem Wald. Soeben vorm Holz weggelaufen. Grad kürzlich erst, ganz sicherlich.
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    Und Spiegelscherben müssen ständig auch überall auf einen zukommen. Sonst sähen wir uns selbst womglich mal nicht oft genug. Aber so sind Spiegelscherben: Sie sind nun mal Kummer gewohnt.
    .
    Nur bei den Posamenten waren wir uneins. Wurden dann aber in uns selbst doch noch flugs gewahr, dass sie von Rot-Weiß Essen herstammen müssen. Auch ganz historisch halt, zu Ehren des Aufstiegs in die Fußball-Bundesliga 1966 gestiftet.

  7. "Die Denkfabrik von Bellevue"...
    „Die Denkfabrik von Bellevue“ hat mich doch arg sehr entzueckt.

  8. Wie de Herr so des Gescherr....
    Wie de Herr so des Gescherr.
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    Die „Klientel-Koalition“ wird schon ein ordentliches Abschiedspäckchen für ihn packen ….
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    http://www.taz.de/!83788/
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    Frohe Weihnachten!

  9. Danke. Einen gelungeneren...
    Danke. Einen gelungeneren Artikel zu was ist Haltung, was ist lediglich Fassade kann ich mir mit aktuellem Bezug nicht vorstellen.
    Wünsche ebenfalls angenehme Tage vor dem Kamin und dass gewisse Leute endlich den Stiefelabdruck am Hintern spüren. Und Friede den Hütten.

  10. Ihr und Eure Anliegen, Euer...
    Ihr und Eure Anliegen, Euer ererbter und erarbeiteter Reichtum,
    Eure Tradition, Eure Werte und Eure Demokratie, das alles spielt keine Rolle.
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    489 mal Danke für diesen Satz.
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    Lieber Don, ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnacht
    und ein erfolgreiches neues Jahr

  11. Und früher W A R mehr Lametta...
    Und früher W A R mehr Lametta

  12. erzlichen Dank dem Don und...
    erzlichen Dank dem Don und allen Kommentatoren – frohe Feiern, aber die Wünsche zum nächsten Jahr erst später.

  13. Und schöne Grüße von meinem...
    Und schöne Grüße von meinem Mann
    in Form eines Blogbeitrags zu Erste Hilfe:“Verhalten im Weihnachtsfall“.
    http://www.blog.vroni-graebel.de/logisches/2011/12/verhaltenimweihnachtsfall/

  14. Kurze Frage: Hat jemand eine...
    Kurze Frage: Hat jemand eine Mailbenachrichtigung zum neuen Beitrag bekommen? Bei mir kam nämlich nichts an.
    .
    Ich würde den Beitrag testweise umdatieren – falls jetzt etwas kommt, bitte ich um Information im Kommentar.

  15. gewogen und für zu leicht...
    gewogen und für zu leicht befunden

  16. Peinlichkeit ist auf der...
    Peinlichkeit ist auf der Agenda der meisten Bürger?
    Aber ich will nicht von Ihr regiert werden! – Und noch wird sie ja entlarvt.
    Ein politisches Hoffnungsschimmerchen für 2012!
    @Köstlich Der Sprecher wollte ‚gefeuert‘ werden.

  17. Ich möchte das Thema Wulff...
    Ich möchte das Thema Wulff einmal ganz anders zur Diskussion stellen.
    .
    Als ich dreißig war, kaufte ich mir mein erstes Haus. Damals hatte ich praktisch kein Sparguthaben und keine Wüstenrot Bausparkasse – aber einen Freund. Und bevor das jetzt irgendjemand missversteht, wir waren (und sind immer noch) einfach nur intellektuell Freunde (er war verheiratet, ich hatte meine eigenen Affären). Dieser Freund gab mir die 10% die ich brauchte, um ein Hypothek zu kriegen. Er gab mir nicht nur die 10%, sondern wollte auch keine Zinsen. Er sagte mir, in meiner Kultur verlangt man keine Zinsen – jedenfalls nicht von Freunden. Der Mann war Jude, aus Israel nach Kanada eingewandert, und hatte keinen Grund zu einer Deutschen besonders nett zu sein. Sein Vater, dem ich vorgestellt wurde, war von Polen den Deutschen auf abenteuerlichen Wegen entwichen – a la Reich Ranicki.
    .
    Niemand würde etwas sagen, wenn der Präsident seine Hypothek von seinem Schwiegervater bekommen hätte. In meinem Fall hatte meine Mutter das Familienvermögen. Sie war mit meiner Entscheidung, berufstätig zu sein und vorerst keine Enkel zu produzieren, überhaupt nicht einverstanden… von ihr hätte ich die 10% nie bekommen.
    .
    Zweitens, weil ich vor 15 Jahren jede Woche KLM geflogen bin, bin ich lebenslang Elite in deren Programm. Deswegen werde ich manchmal in die Business Klasse aufgestuft. Ich freue mich jedes Mal, und käme nie auf die Idee, die Aufstufung abzuschlagen (leisten kann ich sie mir nicht).
    .
    Drittens, meine Freunde haben Häuser und Boote. Sie laden mich ein, viel mehr als ich Zeit habe. Sie wissen, sie machen etwas in ihrem Interesse, im Dienst der Öffentlichkeit. Warum sollte ich das ausschlagen?
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    Viertens, als ich des Wulffs Rede hörte dachte ich spontan, der Mann ist deutscher Bundespräsident, und kann sich eigentlich nicht einmal ein biederes Einfamilienhaus leisten – wahrscheinlich weil er zum zweiten Mal verheiratete ist. Was glauben die Leute eigentlich? Mit jedem mittelmäßigen Managerjobgehalt kann man das. Warum glaubt der deutsche Bürger, er kriegt einen fabelhaften unabhängigen Ministerpräsident von Niedersachsen oder Präsident der Bundesrepublik, wenn das arme Schwein sich von dem Gehalt nicht einmal eine zweite Frau und ein Familienhaus leisten kann?

  18. Ja, Katze beim Don sollte...
    Ja, Katze beim Don sollte Mensch wohl sein, aber das geht nun nicht mehr, bin schon Mensch und finde kaum einen Kuschelplatz auf dem Kachler, der gross genug ist für Gemütlichkeit, aber dafür gibt es ja diese Ecke im FAZ-Net. Also, Danke für dieses Plätzchen und nochmals Frohes Fest, für Sie und Alle Leser und Kommentatores.

  19. @ Der Tiger
    ...

    @ Der Tiger
    Sorry, aber heute Abend noch W. zu bedauern, ist reichlich viel verlangt. Er war mal Rechtsanwalt. Wäre er es geblieben, hätte er seine ‚verdiente‘ Ruhe.

  20. @Habseligkeit – Sie haben...
    @Habseligkeit – Sie haben den Kern meines Gedanken nicht verstanden. Ich habe nicht von Bedauern gesprochen, sondern davon, dass Einkommen zu Leistung stehen muss. Warum sollte sich jemand in Deutschland in der Politik engagieren, wenn die Bezahlung der Top-Position nicht einmal für ein Einfamilienhaus mit Zweitfrau reicht? Wulff hat den Kredit von Freunden genommen, weil er Probleme hatte, ihn auf normalen Bankweg zu kriegen. Das hat er dann nicht zugegeben, weil es für die Opposition ein gefundenes Fressen gewesen wäre.
    .
    Schroeder schlief in der Kammer im Kanzleramt, weil eine zweite Wohnung in Berlin – neben seinem Einfamilienhaus in Hannover – ein Luxus gewesen wäre, der offensichtlich nicht so ohne weiters in seinem Budget war. Zum Vergleich, ich bin einmal von meiner Firma in die Schweiz versetzt worden und habe selbstverständlich dort ein Haus auf Firmenkosten gestellt bekommen – sonst hätte ich das gar nicht gemacht. Oder, wenn Siemens einen Mitarbeiter ins Ausland schickt, kriegt der dort eine angemessene Wohnung – schon aus Repräsentationsgründen.
    .
    Haben Sie sich einmal darüber Gedanken gemacht, warum so viele hohe Politiker der Berliner Republik keine Kinder haben (Schroeder, Fischer, Merkel, Westerwelle, Trittin, Künast…)? Wenn man in die deutsche Politik einsteigen will, sollte man offensichtlich Eigenkapital mitbringen…. A la Schnucki und Ursula.
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    Summa summarum: Die Deutschen kriegen die Politiker für die sie zu zahlen gewillt sind. Über deren Qualität sollten sie sich dann aber auch nicht wundern.

  21. " Es gäbe gute Gründe für...
    “ Es gäbe gute Gründe für eine konservative Rebellion, für eine neue Partei, für Debatten
    und radikale Fragen, für einen Klassenkampf von Oben, der keine falschen Freunde schont.“
    Tja, http://youtu.be/jr8RAqUGXgs

  22. @D.A.: Ich glaube, die...
    @D.A.: Ich glaube, die FAZ-Heimwerker basteln immer noch am Internetauftritt dieser Zeitung. Gestern konnte ich beispielsweise mit meinem Ipad den ganzen Tag über die Homepage nicht erreichen, den Blog oder direkt angewählte Ressorts dagegen schon. Ich hatte schon die Befürchtung, daß ich für meine Frühstückslektüre am Ipad künftig eine „App“ benötige oder mich an meinen Hauptcomputer setzen muß, Doch heute ging es auch wieder mit dem Ipad. Vielleicht läßt sich die Sache mit den Mailbenachrichtungen ähnlich erklären…
    .
    Zur Kausa „Wulff“ fällt mir leider langsam nichts halbwegs zivilisiertes mehr ein. Es ist zu befürchten, daß auch der Pressesprecher hinreichend gut versorgt wurde, sodaß er den Mund halten wird. Aber daß sich aus dieser Geschichte ein Ansatz für die Reform der Konservativen ergeben könnte, glaube ich wirklich nicht, nicht einmal eine Formierung des linken politischen Lagers, das sich angesichts der Merkelschen Politik eigentlich auf eine klare Formulierung demokratischer Grundsätze besinnen könnte, um den Bürgern eine Alternative aufzuzeigen – vielleicht sollten wir doch lieber weiter über alte Bilder reden und Rezepte tauschen…
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    Wo ist HansMeier 555?

  23. Sehr geehrter Don !
    Also eine...

    Sehr geehrter Don !
    Also eine Rotte bilden Sauen ( vulgo Wildschweine), Jagdhunde eine Meute- mit Verlaub.
    ein gesegnetes Weihnachtsfest !
    freundliche Grüße
    metaller

  24. Lieber Specialmarke,
    danke der...

    Lieber Specialmarke,
    danke der Nachfrage, ich bin hier im familiären Vorweihnachtsstreß. Da bleibt weniger Zeit zum chatten als sonst.
    Mich interessiert nur eine einzige Frage: Was bezweckt Springer?

  25. @ Der Tiger:
    Ein...

    @ Der Tiger:
    Ein Bundespräsident wird angemessen alimentiert. Und mehr als das Volk ihm gibt, darf er nicht mal wollen. So ganz schlecht sind ein Schloß und eine Villa denn ja nun auch nicht. Und ganz ehrlich Tiger: Mir gehen wohlhabende Bonzenversteher gehörig auf den Weihnachtssack.
    Um uns mal wieder zu erden, zwei Weihnachtsvideohits:
    http://www.youtube.com/watch?v=3aDpVQ2mvag
    http://www.youtube.com/watch?v=538vY216EBo

  26. Geschaetzter Don, ich danke...
    Geschaetzter Don, ich danke Ihnen fuer die Anregungen und die treue Gefolgschaft die sich dann aeussert. Die Kombination ist unschlagbar und anregsam, auch wenn es nicht (oder gerade deswegen) meine Erfahrungen sind. Ihr Kommentar gibt mir Glauben an die neue Gesellschaft in der fernen Heimat auf die ich wieder stolz bin.

  27. An den Tiger:
    Ich stelle mir...

    An den Tiger:
    Ich stelle mir eigentlich vor, dass sie ein linker Troll sind, der hier provoziert. Falls nicht: Ich wünsche ihnen, um ihres ewigen Seelenheils willen, dass sie wirtschaftlich so abstürzen, dass sie 15 Jahre auf Hartz IV Niveau leben müssen, oder besser noch, mit noch weniger, als unterhaltsverpflichteter Vater. Glauben sie mir, das wird ihnen gut tun. Es wird sein, als eroberten sie diesen Planeten ganz neu. Sie werden ihn nicht wiedererkennen.

  28. @ Der Tiger:
    Müssen Sie...

    @ Der Tiger:
    Müssen Sie wirklich noch einen draufsetzen? Sie haben ja Maßstäbe (Kopfschüttel). Haarsträubend. Tigerfänger und Auftragskiller werden auch sehr gut bezahlt. Was ist denn das überhaupt für ein Kriterium? Leute, die mehr Geld fordern, um ehrlich und gut sein zu können – die werden nie ehrlich und gut sein.

  29. "Hannover Airport TV" - vielen...
    „Hannover Airport TV“ – vielen Dank für diesen Link. Es schüttelt einen.

  30. Allen ein frohes...
    Allen ein frohes Weihnachtsfest. Ihnen Don Alphonso mein Dank für ihren Blog hier. Hatte bisher nur mitgelesen (auch die Kommentare), jetzt bin ich vielleicht etwas zu „emotional engagiert“ gewesen, als ich schrieb. Doch wenn ich sehe, wie – auch hochgebildete – Eltern sich und drei Kinder mit gut 2000 Euro monatlich durchbringen (beide berufstätig), dann kommt mir angesichts solcher Äußerungen einfach etwas hoch.

  31. @ Der Tiger Ich habe auch...
    @ Der Tiger Ich habe auch verstanden! Aber an der Causa W. das darzustellen, schien mir nicht angezeigt. Von mir aus, kann ein guter Politiker gut, gerne sehr gut verdienen. Es kann aber nicht so schlecht sein, sonst wäre ja niemand bereit dazu.
    Mir geht es um die mangelnde ‚Vertragserfüllung‘. Wenn ich bei Einstieg in die Politik keine besseren Bedingungen vorfinde, muss ich eben vorher dafür sorgen oder nicht einsteigen; aber nicht während der Amtszeit betrügen. Nebenbei: Wer sagt eigentlich, dass man ein Haus haben muss und eine zweite Frau?

  32. Ich danke für den ( wie immer...
    Ich danke für den ( wie immer sehr lesenswerten ) Text und wünsche allen alles Liebe, Gute und vor allem Gesundheit.
    Den Zauseln, die gerne an sich denken, wünsche ich von allem was sie uns wünschen das doppelte zurück.
    Es ist ein kleiner Garant, dass die Wünsche der Zausel nicht bodenlos werden …..

  33. @ Don Alphonso

    Ich wünsche...
    @ Don Alphonso
    Ich wünsche Ihnen eine glückliche Weihnacht,
    ‚einen pupurroten Seidenmorgenmantel mit Granatapfelmotiven‘
    und ein lohnendes 2012!

  34. Nicht vorenthalten wollte ich...
    Nicht vorenthalten wollte ich der geneigten Leserschaft die Anagramme unserer beiden Protagonisten Wulff und Gutti:
    – WIR FINAL SCHUFT
    – FINAL WICH FRUST
    – WARF SICH IN FLUT
    – SULTAN WICH RIFF
    – WAR FISCH IN LUFT
    – GEBT UNGUT ERZ
    – GEBT NETZ GURU
    – BEZUG GETURNT
    – GRUNZT GEUEBT
    Frohes Fest!

  35. @Leserkommentar – Das...
    @Leserkommentar – Das Schloss ist seine Dienstwohnung als Repräsentant der Bundesrepublik. Zum Vergleich, Sie sollten sich einmal im Internet die Häuser der Botschafter hier in Wassenaar angucken – Botschafter, nicht Präsidenten.
    .
    Sein Privathaus würde ich nicht als Villa bezeichnen. Für 415.000 Euro konnte man 2008 in der Gegend keine Villa kaufen.
    .
    Im übrigen trifft Ihre Bemerkung genau das, was ich ausdrücken wollte: der Bundespräsident kriegt soviel wie das Volk und die anderen Politiker ihm zuzustehen gewillt sind. Dann dürfen sich das Volk und die anderen Politiker allerdings nicht wundern, wenn sie nur einen schwachen Präsidenten kriegen.
    .
    @Menschenfreund – Wie Sie aus meinen diversen Kommentaren lesen können, weiß ich sehr wohl, was es bedeutet, seinen Job zu verlieren, keine Krankenkasse zu haben, keine Arbeitslosenunterstützung zu kriegen (weil es diese Sozialleistungen bei der europäischen Raumfahrtbehörde für Entlassene nicht gibt) und zwei halbwüchsige Töchter zu haben, die studieren wollen.
    .
    Ich bin deswegen aber kein linker Troll, sondern habe in einer Situation, die ich keinem zumuten würde, eines gelernt, dass sogar ich einen gewissen Druck brauche, um Initiative zu ergreifen.
    >>>
    Im übrigen hatte ich in meiner Liste oben den Generalsekretär der SPD vergessen, Hubertus Heil. Er hat auch keine Kinder, die ihm die Haare vom Kopf wegfressen. Da kann er den Wulff leicht kritisieren.

  36. Dochdoch, der Tiger hat schon...
    Dochdoch, der Tiger hat schon recht. Mit einem mittelmässigen Salär bekommt Ihr Mittelmass. Ihr seid im Grunde doch selbst die Selbstgefälligen, die Erwartungen haben, ohne über Eure Gegenleistung auch nur nachdenken zu wollen.

  37. Sauber, sauber, werter...
    Sauber, sauber, werter Don.
    .
    Besinnliche und frohe Weihnachten!

  38. Lieber Don,

    herzlichen Dank...
    Lieber Don,
    herzlichen Dank für ein Jahr geistesscharfer, vollmundiger, spitzer Beiträge, die zu lesen so ein Vergnügen sind, dass man manchmal beinah vergessen möchte, sich über das Saupack zu ärgern.
    In der Hoffnung, nach einer besinnlichen Weihnachtspause im Kreis der Familie -und da wird gezetert werden über das Saupack!- wieder an dieser Stelle über die Stützen der Gesellschaft aus erster Hand spritzig informiert zu werden, ziehe ich mich in den Orkus von leuchtenden Kinderaugen, plärrenden Kindermäulern, geschwätzigen Verwandten und einem allgemeinen „so-schlimm-ist-das-Fest-gar-nicht“ zurück.
    Ihre angedachte wertkonservative APO halte ich als im bescheidenen Vergleich vermutlich nahezu Besitzloser für essentiell wichtig; man kann nur hoffen, dass die einflussreichen Damen und Herren 2012 aus dem Quark kommen, den sie ja jahrzehntelang mitangerichtet haben.
    In diesem Sinne: nieder mit dem König, ein Hoch dem Hirn (und ein Prösterchen der Unzucht vielleicht noch am Rande, damit es net gar zu protestantisch wird)!
    Dorn Mailand
    PS: Was dem einen sein Gemälde, ist dem andern der Klappspaten. Langsam fange ich an, meinen Nachbarn mit dem mattschwarzen Monster-Pick-Up zu verstehen. Ein jeder bereitet sich anders vor. Aber ich leb schon auch arg ländlich hier draußen…

  39. Die Anagramme sind der Hammer....
    Die Anagramme sind der Hammer. Gebt ungut Erz find ich am besten. In meiner Bergbaugegend früher gleichbedeutend mit „es liegt kein Segen drauf“, der Leibhaftige hat seinen dicken fetten Rüssel im Spiel.
    Zum Bundespräsidenten (nicht notwendigerweise Herzog/Heuss/Wulff/Weizsäcker etc. Unaussprechliche) habe ich mir naive Gedanken gemacht, die hier gut reinpassen:
    .
    Heute waren in unserem Nachbarland einige Trauerfeiern für Václav Havel. Für nicht Eingeweihte, er war mal Präsident von Tschechien. Tschechien liegt relativ mittig in Europa, hat mehrere Städte, darunter Pilsen und Budweis, wo Bier gebraut und Jungbunzlau, wo Autos gebaut werden. Tschechien hat sich 2004 bei der Europäischen Union angemeldet, war aber auch schon vorher auf der Landkarte.
    Havel war ein echter Präsident, ein guter Präsident, weil er als Mensch etwas taugte. Mit menschlichen Schwächen natürlich. Die Menschen schätzen und lieben ihn dafür. Ya know, what I mean! Eben ein Kerl, von dem ein aufgeklärter Bürger einen Gebrauchtwagen zum angemessenen Preis kaufen würde, ohne manipulierte Kilometer gedanklich gegen den Rabatt aufzuwiegen. So viel muss es uns wert sein!
    Ist es zu viel verlangt, wenn man es mag, dass auf dem Sessel dieses Verfassungsorgans jemand hockt, der „als moralische Instanz“ wenigstens das Potential hat?
    So einen würde ich mir als BP wünschen. Gut, man kann sich keinen backen, das will unser Politbauernhof auch nicht. Falls wir uns im Kreis der Interessierten in Deutschland also zufrieden geben, dass uns ein Versicherungsvertretertyp mit sauberem polizeilichen Führungszeugnis vorsitzt, dann können wir den Posten genausogut abschaffen und mit dem des Parlamentspräsidenten vereinen. Dann macht es eben der oder die Vorsitzende im deutschen Bundestag als Nebenjob. Das wäre ehrlich, das wäre ein sauberer Schnitt.

  40. Viel Spass beim Kuponschneiden...
    Viel Spass beim Kuponschneiden allenthalben. Und auch sonst frohe Weihnacht! Warum gibt es eigentlich noch keine website für brachliegende Freundes-Auslands-Immobilien? Win-win-situation, oder, besser gesagt, 0 – 0. Frohes Strohdreschen!

  41. Mich dünkt, der Don schummelt...
    Mich dünkt, der Don schummelt immer öfter Cat Content in seine Beiträge :)
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    @DerTiger. Das Problem ist nicht das Gehalt für ein bestimmtes Amt. Ein höheres Gehalt würde keinen Anreiz bieten, denn die neuralgischen Punkte liegen nicht in der Zeit der Amtausübung. Ein Politiker braucht Geld für seinen Weg in die Politik, also vor der Amtseinführung. Dann braucht er noch für sein Leben nach der Politik einen Posten, also nach der Amtsausübung. Daran würden würde sich auch nichts ändern, wenn der Bundespräsident 100k Euro bekäme. An diesen neuralgischen Punkten setzen dann Plutokraten wie der Maschmeyer an, um sich Einfluss zu kaufen. Hier eine lancierte Anzeigenkampagne bezahlt, um die Karriere in Schwung zu setzen, dort einem ehemaligen Politiker einen Aufsichtsratsposten vermitteln und zum Schluss kann er seine eigenen Gesetze schreiben. Netzwerken und Lobbyismus hat viel mit Interessen zu tun, aber wenig mit Werten.

  42. @HM555: Was bezweckt Springer?...
    @HM555: Was bezweckt Springer? – Also, erst einmal feiern wir Weihnachten, das Fest der Liebe – da kann man nicht mit dem Dolch im Gewande herumlaufen. Und danach begnnt vermutlich en neues Spiel. Vielleicht braucht Fraup Merkel die Vakanz, um den Herrn Schäuble auf sene alten Tage angemessen unterzubringen, falls er als Finanzminister zu sehr stört? -Egal. – Ich wünsche Ihnen, den anderen Mitkommentatoren und Don Alphonso angenehme Festtage…

  43. @veil of Ignorance – Ich...
    @veil of Ignorance – Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr, auf Ihren Kommentar einzugehen, denn der Weihnachtsbaum wartet darauf, fertig geschmückt zu werde. Deswegen wünsche ich hiermit allen werten Don-Salon Teilnehmern:
    Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!
    Und außerdem:
    Fröhliche Weihnachten!

  44. .wie wird bewertet und wer...
    .wie wird bewertet und wer darf was nehmen?
    Wenn bei uns in den unterschiedlichsten Lerngruppen etwas fehlte, bis zum gebrauchten laptop für Leute ohne Mittel> das meiste war möglich, Sportkleidung für Kinder mit mehreren Geschwistern, Sponsorenvertrag für eine gute Mannschaft, Zeitmesser für Trainer..usw.
    Aber an der fh im Sportreferat ging wenig.
    Während der Zeit zur Vorbereitung von Leistungsscheinen durfte ich nichts nehmen. Während der Arbeit bei der Kommune werde ich vertraglich darauf hingewiesen, dass es nicht erlaubt ist irgendwelche Geschenke usw, etc..bla bla..
    Ich führe diese Nebensächlichkeiten nur eben ´mal so auf, weil immer wieder betont wird, die betroffenen Personen kommen von `ganz unten´(haben sich hochgearbeitet).
    Die von mir beschriebenen Zielgruppen eher auch; d.h. gerade dort ist ja der Bedarf!
    Wahrscheinlich benötigt man die Situations -angemessene Sensibilität um den Fettnäppfchen aus dem Weg zu gehen.

  45. @der Tiger
    ..so kann man eine...

    @der Tiger
    ..so kann man eine Verteidigung aufbauen, aber die Aufzählung der vielen Schnörkel und Details/Pozentzahlen-das Wort Elite passt da überhaupt nicht!. Nein! Da kommt Misstrauen auf.
    In jüngeren Kreisen sagt man da ,glaub´ich: ´Sowas ist uncool..
    .ich meine nicht souverän..ähem nun…ja..also.

  46. Frohe Weihnachten...
    Frohe Weihnachten allesamt!
    Aus Wikipedia: „Der Bundeskanzler erhält ein Grundgehalt, das nach § 11 des Bundesministergesetzes dem Fünfdrittelfachen des Grundgehalts der Besoldungsgruppe B 11 entspricht. Nach der Besoldungstabelle 2009 sind das etwa 226.000 € pro Jahr. Hinzu kommen beamtenrechtliche Zuschläge in Höhe von etwa 22.000 €. Seine Einkünfte muss der Bundeskanzler versteuern, allerdings muss er – wie Beamte – keine Arbeitslosenversicherungs- und keine Rentenbeiträge bezahlen. Außerdem erhält er wie seine Kabinettskollegen nach der Dauer der Amtszeit gestaffelte Pensionsansprüche. Die private Nutzung von bundeseigenen Transportmitteln und die Miete der Dienstwohnung im Bundeskanzleramt werden dem Bundeskanzler von der Bundesrepublik Deutschland in Rechnung gestellt.“

  47. @ Don Alphonso ("The host with...
    @ Don Alphonso („The host with the most“)
    and all his faithful bloggers.
    Frohe Festtage!
    C U soon again!

  48. Lieber Don,
    herzlichen Dank...

    Lieber Don,
    herzlichen Dank für ein Jahr Anregung, Nachdenklichkeit und Vergnügen!
    Fröhliche Weihnachten!

  49. Frohe Weihnachtsgrüße aus...
    Frohe Weihnachtsgrüße aus Berlin und ein friedliches Fest!

  50. Die Bezahlung eines...
    Die Bezahlung eines Politikers. Als MP erhält er ca. 15Tsd€/mtl. und all die anderen Vergünstigungen im Amt. Und nebenbei: Nach einer Legislaturperiode erhielte er schon einen Pensionsanspruch, für den Normalos 100 Jahre einzahlen müssen, er selbst aber nichts. Und warum soll es ihm bei einer Scheidung anders ergehen als allen anderen. Wie heißt es so schön: Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Ein Grundsatz, der Inhalt seiner christlichen Partei sein sollte. Wenn nicht, wird’s eben teuer. Kann man aber einer neuen Frau nicht auch ein Haus zur Miete zumuten, erstmal, bis genügend angespart ist für einen Kauf? Wenn es denn aus Liebe ist, sollte das doch gehen? Wie schlecht muß einer als Anwalt sein, wenn er sich Geld – auf diesem Wege auch noch, über die Frau des Freundes und über einen verschleiernden namenlosen Scheck – aus der Schweiz kommen läßt, zunächst Beziehungen leugnet, und daran kein Problem sieht, wenn er als MP, alias Landesvater, tätig ist. Er mußte auch nicht BP werden, auch nicht im 3. Wahlgang. Da war noch Zeit zum Überdenken, das Amt einer eher unverfänglichen, reiferen Person zu überlassen. Und nun als BP, dem obersten Vertreter der Moral im Lande, über Vertrauen vor Banken und Nobelpreisträgern sprechend – was wohl jetzt nicht mehr gelegen kommt -, geht es ihm finanziell auch nicht so schlecht. Schmeißt er morgen hin, bekommt er lebenslang 200Tsd im Jahr, Dienstwagen, Büro etc. Das größte Geschenk, das er sich und uns hätte machen können, wäre gewesen, zu gehen. Aber nein, er will weitermachen, denn so viel Anstand hat er, nicht als Abzocker dazustehen. Da kann er dann bei der Neujahrsansprache sagen, wenn alle Träume im Licht der sich aus dem Kosmos auf die Erde herabsenkenden Sylvesterraketen verglüht sind und es auch in Bellevue dunkel wird: Ich wollte ja, aber eure Moral ist mir zu hoch. Trauern indes müssen wir dann nicht.
    Allen beschauliche Festtage.
    Lieber Don, danke für die schönen Beiträge.

  51. a propos: natürlch eine nette...
    a propos: natürlch eine nette wortspiel-voranstellerei – der gutti aber war gefühlt noch nie oben. alles an dem holz-kleinernter eher schon immer schmal. der wunsch nach deutscher vertikalhimmelei alllerdings leider ist.

  52. Ja, Schwiegersöhne sind auch...
    Ja, Schwiegersöhne sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Vermutlich Billigimporte aus China. Die angeregte Partei hat es übrigens schon gegeben:
    http://www.parthasverlag.de/de/literatur,104,1/
    Es stellte sich allerdings heraus, daß das Programm nicht wirklich massenkompatibel war. Außerdem waren die Bierrechnungen wohl zu hoch.
    .
    Auch von mir vielen Dank an Sie, Don Alphonso, und die geschätzten Kommentatoren. Es hat mir wollen behagen, die Wahrheit mit Lachen gesagt zu bekommen.

  53. ""man konnte die hitze mit...
    „“man konnte die hitze mit händen greifen, sie lastetet auf den schultern wie ein schwerer rucksack, sie hockte auf dem kopf wie ein nachtmahr.“ fünftausend kilometer in einer woche! es bedeutete ihm nichts. er war tausende von meilen gereist, um drei tage im cubanischen urwald schießen zu hören, und es hatte sich gelohnt – er focht mit der einen hand und schrieb mit der anderen.“ (peter de mendelssohn über den jungen (21) winston c. )

  54. bevor hier die Weihnachtsruhe...
    bevor hier die Weihnachtsruhe einkehrt:
    Frohe Weihnachten Ihnen und der KommentatorInnen und Dank für die angemehme Unterhaltung hier in diesem Jahr;
    speziell dem Gastgeber noch ein unfallfreieres neues Jahr

  55. tiger, 23.12. 23.57 Uhr...
    tiger, 23.12. 23.57 Uhr
    klingt bedrohlich diese vita, gibt es denn keinen vater für die beiden töchter?

  56. lieber Don Alphonso, liebe...
    lieber Don Alphonso, liebe runde,
    von ganzem herzen wünscht mea parvitas ein feucht-fröhliches geschenkefest!

  57. Durch 2011 haben wir uns ja...
    Durch 2011 haben wir uns ja noch irgendwie durchgemerkelt.
    .
    In Gedenken an Fukushima wünsche ich mir für 2012, dass unsere politische Elite in die „deutsche Energiewende“ auch die Minimierung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern einbezieht und als „konservative Idee“ für ein im doppelten Sinne „nachhaltiges“ Wachstumsprogramm in Europa verankert.

  58. Werter Don,
    vielen Dank auch...

    Werter Don,
    vielen Dank auch an Sie und ich wünsche allseits ein frohes Fest.
    .
    Glücksspiel ist ja zurecht verpönt hier aber trotzdem: wie wärs eigentlich mit einem Wettpool zum Rücktrittszeitpunkt? Man könnte das ja auch ganz unkapitalistisch handhaben: für den Gewinner eine Runde Rodeln mit dem Gastgeber…

  59. DA: " ... Es gibt weisse...
    DA: “ … Es gibt weisse Weihnachten am Tegernsee, und der Morast in Berlin ist weit weg.“
    *
    Da fällt mir doch gerade ein: Wir haben hier im Gegensatz zu den Bajuwaren immerhin befestigte Wege! Und was noch viel wichtiger ist: Gefestigte Menschen!

  60. @Der Tiger
    Mir geht es...

    @Der Tiger
    Mir geht es ähnlich wie manch‘ anderem Kommentator hier: diejenigen, die den link zwischen der Höhe der Bezahlung und der erbrachten Leistung herstellen – also fordern, dass Politiker (z.B. in the fatherland) besser, „angemessener“, bezahlt werden sollten, um dann höhere Leistungsstandards einfordern zu können – sei, zum Beispiel, zur Lektüre Bebchuck, Cohen, et al. (2009), „The Wages of Failure: Executive Compensation at Bear Stearns and Lehman 2000-2008,“ (ssrn.com/abstract=1513522) empfohlen. Nicht nur bedeutet mehr Geld nicht mehr/bessere Leistung, der Schuss kann zudem oftmals ganz gehörig nach hinten losgehen. Und das ist ein weitverbreitetes Phänomen, hierzu, Bebechuck and Fried (2004), „Pay without performance – the Unfulfilled Promise of Executive Compensation,“ (Harvard Univ. Press).
    Davon abgesehen, @Don A.: wie so oft, eine Punktlandung.

  61. Unserem Don und allen...
    Unserem Don und allen Kommentatoren Dank für ein vergnügliches Lese-Jahr und frohe Festtage!
    Unser gegenwärtiger BP ist gleich in seiner privaten Stadtwohnung geblieben,
    die in der Josefstadt recht nah zum Dienstort liegt. Das finde ich republikanisch-vernünftig und nachahmenswert.

  62. Wie konnte der...
    Wie konnte der Bundespräsident auch nur so eine häßliche Rede halten ?
    http://www.youtube.com/watch?v=1Hs9iov_Se8&feature=related
    Kein Wunder ,daß die NWO ihn jetzt entfernt.
    Köhler hat lieber die Klappe gehalten und ist ohne Erklärung zurückgetreten.

  63. Was ist der Unterschied...
    Was ist der Unterschied zwischen Wein und Politikern?
    Beim Wein weiß man nach dem ersten Schluck, was für eine Flasche man gewählt hat.
    In diesem Sinne besinnliche Weihnachten an den Gastgeber und die Leserschaft!

  64. @HansMeier555/23. Dezember...
    @HansMeier555/23. Dezember 2011, 22:49
    Ich denke, dass Monsieur W. jemandem ganz kraeftig auf die Fuesse getreten hat und, um ihn zu disziplinieren oder nennen wir es ruhig beim Namen, zu konditionieren, bekommt er eine scharfe Ladung vor den Bug!
    Und nach so einer Lektion spurt man, habituellement!
    Vieleicht war es der Satz mit der Naehe zum Islam, vieleicht aber auch, wie bei Kachelmann, die Geschichte von einem alten Mann und seiner, nun ja, nicht mehr ganz so jungen Gattin. (Schrotthaendler, auch wenn sie alt sind, koennen genauso, wie 100 jaehrige Medienmogule, sehr, sehr eifersuechtig sein)
    Denn im Prinzip ist die Sache nicht der Rede wert.
    500Tsd entsprechen in dieser Liga noch nicht mal dem Kontokorrent, also, desolais, da sind 500tsd Peanuts.
    .
    @Filou/15. Dezember 2011, 17:08
    Verspaetete Antwort, da ich einen Unfall hatte (Opel Corsa gegen Jogger mit Hund morgens um halb sieben)!
    „Die Sommer sind nicht mehr wie frueher“ schrieben Sie!
    Nein, das kann ich nicht so stehen lassen mon ami:
    „WIR“ sind nicht mehr , wie frueher!
    .
    Joyeuses fêtes a tous!
    .
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/cimg8621asl81x4r92.jpg
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/cimg8632awprxm9i5d.jpg
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/cimg86346f9vetuaqy.jpg

  65. @Don Alphonso
    Da Sie in Ihrem...

    @Don Alphonso
    Da Sie in Ihrem Land ja wieder Rodel-Saison haben:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/aus_dem_archiv/archiv_1989_1.13730938.html

  66. @Grimaldeli, mein liebster,...
    @Grimaldeli, mein liebster, bester, solange ich als erstes auf Foto Nr. 2 links ein schlankes Bein in schwarzen Stiefelchen erkenne, SIND die SOMMER nicht mehr wie frueher. Der Rest …. lo chaschuv.
    .
    Bei dieser Gelegenheit (ich kann den Verlauf dieser Weihnachtsschlacht nicht voraussagen) wuensche ich Allen ein Frohes Fest, besonders dem Herrn Gastgeber und allen Damen hier, die ich allesamt in mein Herz geschlossen habe.
    http://www.youtube.com/watch?v=JIXsS16mhQY
    .

  67. Uebrigens, Grimaldel, was zur...
    Uebrigens, Grimaldel, was zur Hoelle machen Sie denn um halb sieben auf der Strasse? Um diese Zeit habe ich ein Abonnement auf einen zweiten Albdruck.

  68. @grimaldeli: Menton, nicht...
    @grimaldeli: Menton, nicht wahr? Auch wenig Schnee …

  69. Eigentlich finde ich das...
    Eigentlich finde ich das Silikon-Problem à la Francaise, das den Körper schädigt, noch schlimmer als das Silikon-Problem in Berlin, das dort in den Köpfen stattfindet, eventuell adhäsionsfördernd auch in den Geldbeuteln, zusammen mit der Fähigkeit, chamäleonartig von Silikon auf Teflon umzuschalten, unter temporärem Verlust des Langzeitgedächtnisses. Taufen wir es das Wulff-Syndrom.
    .
    Diese Fragestellung ist schon ein bißchen älter, passt aber, auch wenn ihr etwas die politische Korrektheit fehlt:
    .
    Warum nimmt man für Tierversuche neuerdings Rechtsanwälte und keine Ratten mehr?
    a) Es gibt sehr viel mehr Rechtsanwälte als Ratten
    b) Das Laborpersonal verändert die Ergebnisse, weil es manchmal persönliche Beziehungen zu Ratten aufbaut
    und c) Es gibt immer noch Dinge, die Ratten nicht mit sich machen lassen.

  70. an den hausherrn und seine...
    an den hausherrn und seine gäste:
    .
    mein dank für die freude, die mir dieses blog gemacht hat.
    meine besten wünsche all denen, die mir diese freude gemacht haben.
    .
    alles gute und, bitte, weiter so.

  71. @Filou: Das find ich Klasse:...
    @Filou: Das find ich Klasse: Sie joggen und haben sich offenbar einen Hund zugelegt. Aber vor Opelfahrern sollten Sie sich wirklich in Acht nehmen – der Don mag sie auch nicht. – Frohe Weihnachten und gute Besserung!

  72. Oh, ich sehe gerade, den...
    Oh, ich sehe gerade, den Unfall hatte Grimaldeli. Filou, bitte um Entschuldigung für meinen Scherz…

  73. Das Problem ist doch das...
    Das Problem ist doch das Abschotten der Politikerkaste. Wie Veil of ignorance ja richtig fest gestellt hat, ist es sehr teuer, ueberhaupt in Amt und Wuerden zu kommen. Gluecklicherweise gar nicht so sehr finanziell (Wenn man sich die Praesidentschaftskandidaten hier in den USA ansieht, wird man schwerlich einen finden, dessen Privatvermoegen nicht mindestens im gehobenen achtstelligen Bereich liegt.), dafuer werden aber enorme Zeitinvestitionen verlangt (Ochsentour), die tatsaechlich die wirklich Guten in vielen Faellen noch sehr viel staerker abschrecken duerften. Man schaue nur einmal, wie schwer es Seiteneinsteiger in der aktuellen Politik haben. Da waere zum Beispiel Paul Kirchhoff, der als ehemaliger Bundesrichter ja nur halbseitig eingestiegen waere, dem aber keine Chance im politischen System gegeben wurde.
    Es ist ja tatsaechlich so, dass Politiker, die nach ihrer politischen Karriere eine andere Richtung einschlagen, in Deutschland pauschal als korrupt und gierig dargestellt werden, z.B. Schroeder oder Koch. Man kann doch einem Menschen, der in bestimmten Gebieten herausragende Erfahrungen gesammelt hat, nicht vorwerfen, genau diese Erfahrungen zu nutzen. Insbesondere dann nicht, wenn der Waehler ihn vorher per Wahl aus seinem politischen Beruf „gefeuert“ hat. Selbstverstaendlich koennen solche Arrangements mit illegaler Vorteilnahme einhergehen, aber den in Deutschland impliziten Generalverdacht empfinde ich einigermassen unertraeglich. Letztlich sollte der Souveraen doch souveraen genug sein, selbst entscheiden zu koennen, ob er jemandem Vertrauen entgegenbringt oder nicht. Aber in der Hinsicht hat der deutsche Waehler sowieso eine Abneigung gegen ausserpolitischen Erfolg (ein Adelstitel hingegen kann sehr hilfreich sein).
    Das mit den geldwerten Vorteilen ist auch so eine Sache. Wenn mir als Politiker (hypothetisch) eine Fluggesellschaft eine Reise schenkt, dann seh ich ein, dass ich einen geldwerten Vorteil bekomme. Werde ich aber von der selben Fluggesellschaft nur von Eco auf Business upgegradet, dann seh ich nicht, wieso ich das nicht in Anspruch nehmen sollte; klar, der Business-Flug waere teuerer, aber ich wuerde ihn nie buchen. Insofern ist es (gefuehlt – nicht de iure) kein geld- sondern bestenfalls ein komfortwerter Vorteil. Und die meisten Politiker fliegen ja auch nicht zum Spass die ganze Zeit durch die Gegend, insofern ist Neid an dieser Stelle voellig unbegruendet. Aber wie anders als mit Neid kann man dann bestimmte Reaktionen verstehen?

  74. Nach dem Abtritt hätte er...
    Nach dem Abtritt hätte er Fische ans Volk verteilen sollen, zur Erinnerung an Seine Wenigkeit — was für eine tolle Idee das übrigens. Man stelle sich nur die Kanzlerin vor, wenn sie nach ihrem Abgang zur Erinnerung je ein Exemplar ihrer vielgerühmten Kohlrouladen an den bedürftigen Plebs verteilen ließe. So etwas könnte echt Schule machen.

  75. Wünsche einen schönen...
    Wünsche einen schönen Heiligabend gehabt zu haben, dem Bloghalter Schnee juhee (ach ja, rodeln wär mal wieder schön..), und den anderen im Schmuddelwetter (immerhin ~mild~: 10 Grad!!) wie uns einen guten Gänsebraten unterm Tannenbaum! (Ätsch, dazu bleibt beim Rodeln halt keine Zeit)

    Und jetzt singen alle:

    O Tannenbaum, O Tannenbaum,
    Wie treu sind deine Blätter.
    Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
    Nein auch im Winter wenn es schneit.
    O Tannenbaum, O Tannenbaum,
    Wie grün sind deine Blätter!

    O Tannenbaum, O Tannenbaum,
    Du kannst mir sehr gefallen!
    Wie oft hat schon zur Winterszeit
    Ein Baum von dir mich hoch erfreut!
    O Tannenbaum, O Tannenbaum,
    Du kannst mir sehr gefallen!

    O Tannenbaum, O Tannenbaum,
    Dein Kleid will mich was lehren:
    Die Hoffnung und Beständigkeit
    Gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit!
    O Tannenbaum, O Tannenbaum,
    Dein Kleid will mich was lehren.

    und:

    Stille Nacht, Heilige Nacht
    Alles schläft, einsam wacht
    nur das traute hochheilige Paar,
    holder Knabe im lockigen Haar,
    Schlaf in Himmlischer Ruh
    schlaf in himmlischer Ruh

    Stille Nacht, Heilige Nacht,
    Gottes Sohn, o wie lacht
    Lieb aus deinem göttlichen Mund,
    Da uns schägt die rettende Stund,
    Christ, in deiner Geburt!
    Christ, in deiner Geburt!

    Stille Nacht! Heil’ge Nacht!
    Die der Welt Heil gebracht,
    Aus des Himmels goldenen Höhn,
    Uns der Gnaden Fülle läßt sehn,
    Jesum in Menschengestalt!
    Jesum in Menschengestalt!

    Stille Nacht! Heil’ge Nacht!
    Wo sich heut alle Macht
    Väterlicher Liebe ergoß,
    Und als Bruder huldvoll umschloß
    Jesus die Völker der Welt!
    Jesus die Völker der Welt!

    Stille Nacht! Heil’ge Nacht!
    Lange schon uns bedacht,
    Als der Herr vom Grimme befreit
    In der Väter urgrauer Zeit
    Aller Welt Schonung verhieß!
    Aller Welt Schonung verhieß!

    Stille Nacht, Heilige Nacht,
    Hirten erst, kund gemacht!
    Durch der Engel Haleluja
    Tönt es laut von fern und nah:
    Christ der Retter ist da!
    Christ der Retter ist da!

  76. Wenn der Tannebaum-Text nur...
    Wenn der Tannebaum-Text nur nicht urheberrechtlich geschützt ist und eine unerfreuliche Abmahnung ins Haus steht ……. wir haben schliesslich das 21. Jahrhundert.
    Da liegt unser aller kulturelles Erbe rein besitzrechlich in weniger als 20 Händen …. da kann man nicht mehr einfach so lossingen oder zitieren.
    Da braucht es schon spezielle Gesangbücher für den Kindergarten um, Rechtssicherheit zu haben.

  77. Bei der FAZ gibt es auch eine...
    Bei der FAZ gibt es auch eine Umfrage:
    Reicht die Erklärung des Bundespräsidenten Wulff aus?
    20734 Stimmen wurden abgegeben.
    29%
    Ja. Die Debatte sollte nun beendet werden.
    15%
    Das reicht noch nicht. Das Amt des Bundespräsidenten bleibt weiterhin stark beschädigt.
    56%
    Nein. Bundespräsident Wulff ist nicht mehr tragbar.

  78. Zitat Streberin:
    Aus...

    Zitat Streberin:
    Aus Wikipedia: „Der Bundeskanzler erhält ein Grundgehalt, das nach § 11 des Bundesministergesetzes dem Fünfdrittelfachen des Grundgehalts der Besoldungsgruppe B 11 entspricht. Nach der Besoldungstabelle 2009 sind das etwa 226.000 € pro Jahr. Hinzu kommen beamtenrechtliche Zuschläge in Höhe von etwa 22.000 €. Seine Einkünfte muss der Bundeskanzler versteuern, allerdings muss er – wie Beamte – keine Arbeitslosenversicherungs- und keine Rentenbeiträge bezahlen. Außerdem erhält er wie seine Kabinettskollegen nach der Dauer der Amtszeit gestaffelte Pensionsansprüche. Die private Nutzung von bundeseigenen Transportmitteln und die Miete der Dienstwohnung im Bundeskanzleramt werden dem Bundeskanzler von der Bundesrepublik Deutschland in Rechnung gestellt.“
    Für dieses Geld bekommt mensch natürlich nur mittelmäßige Manager bzw. mittelmäßige Entertainer die nur ihr Auskommen suchen.
    Idealisten mit Rückgrat und Herzblut werden dagegen wahrscheinlich rot bei dem Gehalt.
    Kommt immer darauf an mit wem mensch sich vergleicht.
    Mal so ganz schwarzweißmalerisch :)
    Frohe Weinachten

  79. Na und?

    Eine Mehrheit unserer...
    Na und?
    Eine Mehrheit unserer Bundesversammlung hat diesen Herrn auf diesen Posten gewählt. Da dessen altgedienten Geschäftsbeziehungen aus dem Landtag bekannt waren, sollten dieselben für die Abstimmenden in Ordnung gewesen sein. Man kann daraus nur folgern, dass solche Praktiken des Herrn W. normaler Geschäftsgang sind. Damit sollten wir uns im Prinzip nur die Frage stellen, ob wir wissen, wen wir in unsere Parlamente wählen. Und als zweite Frage, wer ein Interesse daran haben könnte, diese Dinge gerade jetzt aufzukochen.
    gruß fb

  80. Hannover Airport TV - um...
    Hannover Airport TV – um Niedersachsen ist es noch schlimmer steht es NOCH schlechter als vermutet.
    Schon eine reife handwerkliche Leistung, NICHTS über 3:22 min auszubreiten.

  81. Wie wäre es mit einer...
    Wie wäre es mit einer jährlichen Preisverleihung für den nichtssagendsten Imagefilm?
    Werde gleich mal AWD anrufen – Sponsorenakquise.

  82. Frohe Weihnachten in die...
    Frohe Weihnachten in die Runde,
    vielen lieben Dank an Don Alphonso,
    und ein wundervolles Weihnachtsfest für alle.
    Gute Nacht,
    RealMash

  83. Koennten wir den...
    Koennten wir den Bundespraesidenten nicht gleich ganz abschaffen? Seit die Kanzlerin alle wichtigen aussenpolitischen Dinge selbst erledigt (der Trend fing ja bei Schroeder schon an), waere doch der Aussenminister zum Repraesentieren nach Aussen frei. Und die Bundesjugendspieleehrenurkunden unterschreibt in Zukunft der zustaendige Innenminister. Ohne 48 RV ist das Gruessaugustsamt doch eher witzlos.

  84. Lieber Don!

    Ich lese Ihre...
    Lieber Don!
    Ich lese Ihre Artikel und die Kommentare der Leser stets gerne. Einzig die fortwährende Selbstbeweihräucherung von „Tiger“, die stösst nun langsam doch ein wenig auf. Meine Bitte: vielleicht könnten Sie, oder jemand, der technisch bewandert ist, der Frau mal zeigen, wie man sein eigenes Blog errichtet. Oder sie bitten, sich hier vornehmlich zum Thema zu äussern, anstatt die eigenen Heldentaten, die eigene Herkunft zu beweihräuchern.
    Ein treuer Leser

  85. @Filou/24. Dezember 2011,...
    @Filou/24. Dezember 2011, 18:48
    Der fruehe Vogel….!
    Nun, ich lauf morgens ein paar Meter vom Cap bis zur italienischen Grenze, wenn ich nicht grad mit dem Radel nach Sanremo mache.
    Das braucht mein Luxuskoerper.
    5 Stunden Schlaf reichen mir i.d.R. und, natuerlich 1 Stunde Siesta.
    .
    @KarolaKettenhemd/24. Dezember 2011, 20:52
    Ja, richtig gesehen, das ist Menton.
    Ich lebe im Nachbarort, habe aber mein Boot dort im Hafen.
    Menton ist ein schoenes Staedtchen und ueberschaubar mit seinen 30tsd Einwohnern.
    Schnee direkt am Meer hats bei uns nur alle 2 bis 3 Jahre und dann auch nur fuer ein paar Stunden.
    Dafuer aber in 20km Luflinie jede Menge. Der Col de Turini ist nicht weit und macht mit dem richtigen Geraet auch hoellisch Spass!
    Hier noch 2 Fotos von heut morgen:
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/cimg868607a1clskny.jpg
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/cimg8660rwzvu4qcom.jpg
    Auf Bild 1 ist auch das neue Cocteau-Museum im Hintergrund, rechts, zu sehen. Einen Besuch wert!
    .
    @specialmarke/24. Dezember 2011, 22:43
    Jaja, Opelfahrer sind wirklich eine Spezis fuer sich!
    Opel ist eine Marke, wo ich mir Herrn W. am Volant sehr gut vorstellen koennte.
    Warum nur, ist SAAB pleite? Warum nicht Opel? sniff
    .
    Ich wuensche Ihnen allen einen geruhsamen und besinnlichen Weinachtstag!

  86. T.I.M., beamte dürfen auch...
    T.I.M., beamte dürfen auch nicht innerhalb von fünf jahren nach dem ausscheiden aus dem dienst eine tätigkeit in firmen aufnehmen, mit denen sie während ihrer dienstzeit beruflich kontakt hatten. der gesetzgeber (politiker) scheint da anscheinend auch so eine art ‚generalverdacht‘ zu hegen, wie Sie es nennen. politiker sind ebenfalls diener des staates, weshalb sollen für sie nicht dieselben regeln gelten, die von ihnen für andere aufgestellt wurden?

    dop, politiker sollte eigentlich kein job sein, um seinen lebensunterhalt zu bestreiten, eine familie zu ernähren oder rentenansprüche zu erwerben. es ist ein dienst an der allgemeinheit, dessen lohn eher in seinen außerordentlichen gestaltungsmöglichkeiten liegen dürfte. eine überdurchschnittliche bezahlung lockt nur menschen mit der falschen motivation an. wer etwas dazu beizutragen hat, das gemeinwesen zu verbessern, ergreift eine solche chance. alle anderen sollten eher abgeschreckt werden. niemand braucht politiker, die einfach nur drauflosregieren, um damit ihr geld zu verdienen.

  87. Wenn ich so einige Kommentare...
    Wenn ich so einige Kommentare lese, dann ist das keine Doppelmoral sondern eine Schichttorte ala Hochzeitsklasse.
    Ja, die Politik macht ihren Job nicht. Kein Politiker traut sich an das Mikro und sagt auch nur annähernd wie Wahrheit und hätte es einer vor, dann würde er kein Mikro in die Finger kriegen.
    Konservativismus? Das ich nicht wiehere. Wir wollwn doch alle bitte schön etwas breitere Scheiben vom Kuchen und schauen neidisch in Nachbars Garten, weil die Kirschen dort schöner aussehen.
    Was soll der Politiker denn bitte schön sagen?
    Nur ein paar Gründe, warum wir in der Krise sind :
    Schulsystem : wir versuchen allen die gleiche Schulbildung zu gewähren, egal ob sinnvoll oder nicht, egal ob der Schüler das gerne mitmacht oder sich verweigert.
    Ausbildung : wir bilden nach dem Stand der Technik (in den Betrieben) aus, mit besonderem rechtlichen Hintergrund. Da lernen die Azubis nicht nut Handwerk, sondern auch Vorschriften. Diese Vorschriften sind oft schon überholt, bevor sie den Ausbildungsplan erreichen. Schulisch vollkommen überfrachtet Handwerklich oft erbärmlich.
    Beruf : Jeder soll von seinem Beruf leben können. Ganz gleich, ob man das für richtig erachtet ist es nachvollziehbar. Leider erlernen über die Hälfte der weiblichen Berufsanfänger Berufe die sie höchst selten ein Leben lang ernähren werden : Einzelhandelskauffrau, Friseuse, Arzthelferin, Krankenschwester.
    Dazu kommt, dass die Eisenbahnschnellstrecken Europa – Asien – Arabien fast fertig sind. Die Transportstückkosten werden sich gegen Null/Stck reduzieren und die Transportzeit wird sich auf Tage reduzieren.
    Es ist damit egal, ob die Fabrik in Madrid, Potsdam, Moskau oder XinHua steht. Jeder Unternehmer in diesem ca. 4 Milliarden Menschen Markt steht in direkter Konkurrenz.
    Rente : welche Rente? Es ist ein System, welches geplündert wurde, um unser Weltbild halbwegs erhalten zu können. Renten müssen aus den laufenden Einnahmen des Staates erbracht werden.
    .
    Der Staat (alle westlichen Industriestaaten) hat uns über 40 Jahre per Schuldenpolitik vorgemacht, der Westen sei in einer Führungsposition. Nun diese Position hat sich mit dem freien Geld- und Warenhandel sehr relativiert.
    Das will nur keiner hören, denn die Frage aller Fragen lautet : Wenn ein chinesischer Arbeiter für 100€ ein gutes Leben führen kann, warum kann ein deutscher Arbeiter mit 1000€ das nicht?
    Die Antworten kann sich jeder selbst geben, hören will es sowieso niemand.
    In diesem Sinne erhebe ich mein (stilles Sprudelwasser-) Glas auf die Weihnachts- und Neujahrsansprache.
    Schön machen die beiden das, so getragen Inhaltslos.

  88. Liebe/r Holly01,
    machen Sie...

    Liebe/r Holly01,
    machen Sie sich doch mal ein bisschen locker. Strengt ja richtig an, diesen (sicher zum Teil sogar richtigen) Rundumschlag zu lesen. :-)
    .
    Würden Sie zu den genannten Ansprachen was Ordentliches zu sich nehmen, anstatt Spratzelwasser (Transl.: fränk. für Sprudel mit Kohlensäure), würden Sie nur noch schallend lachen. Manchmal muss man sich den Blödsinn einfach schöntrinken, geht nicht anders.
    .
    Alternative für Nicht-Alkoholiker: sich diese Ansprachen nicht anschauen. Das bewahrt einen vor leberschädigenden Trübsinn jeglicher Art. Manchmal ist eine gepflegte Ignoranz lebensrettend. Ein Nichtrinker braucht diese wunderbare charakterstarke Ignoranz noch mehr als ein Trinker.
    .
    Don: Auch habe mich über die Feiertage privat/beruflich saumäßig geärgert. Obwohl ich mich nicht ärgern lassen will (Vorsatz fürs neue Jahr). Half auch kein Buch. Auch kein Schöntrinken. Manchmal muss es einfach raus, so ist das.

  89. moeglich wird es sein. aber...
    moeglich wird es sein. aber schwer wird es werden, im jahr 2012 die gewohnte, dekadente & heissgeliebte langeweile fuer die westliche gesellschaft zu erhalten….zieh durch merkel, machs noch einmal allen recht, die aufgrund ihrer geburt in europa ein recht darauf gepachtet haben: auf zum letzten teil der show „Generation Arschloch“. dreh noch mal den dumpfen brummkreisel der republik, lass die best ager fliegen, kultur machen, kochen, messerschleifkurse belegen und ihre bueroheldenkinder prahlen und firmenwagen fahren. der stoff ist soooo gut merkel und wir sind so scheisse geil druff davon :-)
    bitte, bitte, ein jahr noch systemisch und wichtig und unersetzlich.

  90. @grimaldeli:
    => Cocteau: Das...

    @grimaldeli:
    => Cocteau: Das neue Museum ist dieses flache Gebäude am Strand mit den ungleichen Säulen? Wie sagte doch mein alter Professor, Cocteau sehr zugetan: Ja diese Säulen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Phalli. Aber es sind keine schönen Phalli…
    Ich kannte nur das Museum in der Citadelle!?!
    .
    => SAAB: ist deshalb pleite, weil zu viel Opel drin war. Das Problem der kleinen Firmen ist der Anschluß, den sie irgendwann verpassen. Opel ist – in diesem Sinne – auch eine kleine Firma.
    .
    => Weihnachten: Schon fast vorbei, aber für den Rest wünsche ich allen gutes Gelingen oder eine Sonderration Herztropfen, gell, Vroni! Und mes compliments an den Gastgeber, ich liebe es, wenn mir die Mundwinkel nach oben gezogen werden!
    .
    @ Holly01: Was für Ansprachen?

  91. T.I.M.: "Koennten wir den...
    T.I.M.: „Koennten wir den Bundespraesidenten nicht gleich ganz abschaffen?…“
    *
    Aber klar doch… :-) Ich weiß, dass man sich mit solchen Bemerkungen nicht überall Freunde macht, aber nun ist Weihnachten vorbei und ich sage ganz klar: Die Art und Weise, wie (!) dieser Mann samt seiner Familie in seinem Amt angegriffen wurde, zeigt mir wieder mal deutlich, dass die geistige Wurzel des Nationalsozialismus im deutschen Kleinbürgertum liegt. Das einzige Pech, dass Herr Wulff hatte, ist, aus der bundesdeutschen Provinz Niedersachsen zu kommen; sonst kann man ihm wirklich nichts vorwerfen. Der hat einen tollen Job gemacht.

  92. Sie mögen Recht haben Vroni,...
    Sie mögen Recht haben Vroni, aber über Ilusionäre zu jammern in einem ilusionärem Gesamtsystem ist schon recht abgedreht.
    Natürlich werden wir alle betrogen, wir fordern es schliesslich selbst heraus.

  93. Ich schiebe einmal zwei "LL"...
    Ich schiebe einmal zwei „LL“ nach, mag jeder die da rein basteln wo er/sie/es meint.

  94. @Grimaldeli: danke für die...
    @Grimaldeli: danke für die schönen Bilder! Das Örtchen auf 11:13 hat einen sehr hübschen Kirchturm.
    @alle, die es betrifft: was kümmert Ihr Euch zu Weihnachten ohne Not um den Gulli! Soviel Trennschärfe muß sein, daß man jetzt bis Neujahr auf Weihnachtsplätzchen und Kerzen umschwenkt.
    @Holly, miner: ja sowieso, wer das immer noch nicht begriffen hat, wird wahrscheinlich noch Jahre brauchen. Aber Weihnachten sollte man seine einsame Seele irgendeinem örtlichen Weihnachtsbaum anschließen und singen lassen.

  95. "aber über Ilusionäre zu...
    „aber über Ilusionäre zu jammern in einem ilusionärem Gesamtsystem ist schon recht abgedreht.“
    .
    Wer jammert?
    Ich jedenfalls nicht. Ich drehe denen gleich den lausigen Gänsekragen um. Rumjammern ist Zeitverschwendung.

  96. Nein, wir können den...
    Nein, wir können den Bundespräsidenten nicht abschaffen!
    Vor anderthalb Jahren hab ich es schon mal erklärt.
    .
    Der Bundespräsident verwahrt das Königsheil, das sakrale Wesen der politischen Macht und verbürgt persönlich die Legitimation der bestehenden Verfassungsordnung.
    Die Funktion besteht darin, das Königsheil dem Kanzler vorzuenthalten und somit zu garantieren, dass die Macht des letzteren, so groß sie auch sein mag, immer profanen Charakter behält.

  97. Oh, Schreck lass nach! Wie um...
    Oh, Schreck lass nach! Wie um mich zu strafen fuer die Suenden der vergangenen Nacht, regnet es in feinen duennen Tropfen.
    .
    Die Suenden:
    1 Fl. Pommery,
    1 Fl. St. Emilion Grand Cru
    1 Fl. Pinot Grigio
    4 Glas Calvados
    40 Baumkerzen (umweltschaedlich)
    1 Familiensummit bis 4:30 Uhr (DDR, Besuch Theresienstadt, Prag, Dresden, schaebige Hallenser, Ehebruch und Korruption. Alles ganz weihnachtliche Themen. Jesus geboren und sofort in die Babyklappe gelegt. Oder von Wulffens adoptiert. Mer weesses nich.)
    .
    Letzte Meldung: Es regnet noch immer. Nachbarin, das Flaeschchen…!

  98. Mit den besten Wünschen zum...
    Mit den besten Wünschen zum Weihnachtsfest und um meinen Dank an don alphonso und die Mit-Schreibenden für ein Jahr Unterhaltung und freundliche, geistreiche Belehrung abzustatten:
    http://www.youtube.com/view_play_list?p=6A1FD147A45EF50D

  99. @Don Carlos: Die meisten...
    @Don Carlos: Die meisten Beamten sind aber auch ungefaehr seit Eintritt ins Berufsleben verbeamtet und vor allem unkuendbar (!). Um Ministerpraesident zu werden muss man erstmal 20 Jahre die oben erwaehnte Ochsentour durchstehen und dann kann es nach wenigen Jahren schon wieder vorbei sein mit der ganzen Herrlichkeit. Also zumindest insofern ein prekaeres Arbeitsverhaeltnis. Mal ganz davon abgesehen, dass en Beamte – sagen wir mal ein Abteilungsleiter im Bundesamt fuer Gewaesserkunde – in aller Regel einen sehr beschraenkten Aufgabenbereich hat. Ein Ministerpraesident hingegen hat prinzipiell mit ALLEN Fragen seines aktuellen Kabinetts (was im deutschen Foederalismus so ungefaehr alles ausser Verteidigung und Aussenpolitik ist) zu tun und ueber den Bundesrat noch mit allen zustimmungspflichtigen Angelegenheiten des Bundes. Wenn man einem solchen Menschen jetzt verbietet, in allen Unternehmen taetig zu werden, mit denen er irgendwann mal indirekt zu tun hatte, erteilt man ihm ja ein fast vollstaendiges Betaetigungsverbot in der Privatwirtschaft (zumindest dem Teil ab gehobenem Mittelstand aufwaerts).
    Verstehen sie mich nicht falsch: Wenn morgen herauskaeme, dass Roland Koch in seiner Zeit als MP der Firma Bilfinger&Berger geheime Informationen ueber oeffentliche Ausschreibungen im Gegenzug fuer seinen jetzigen Posten geboten haette, dann waere das selbstverstaendlich ein Fall fuer die Staatsanwaltschaft. Solange es aber keine Hinweise in diese Richtung gibt, sollten sich die Deutschen, anstatt erstmal einen Generalverdacht zu hegen und neidisch zu missgoennen, sich doch freuen, dass zumindest der ein oder andere ihrer (ehemaligen) Politiker auch den Leuten in der Privatindustrie als fuehrungstauglich erscheint.
    Wir koennen uns doch nicht beschweren, dass wir nur mittelmaessige Politiker bekommen, gleichzeitig aber den Uebergang zwischen Politik und Wirtschaft in beide Richtungen zumindest moralisch verschliessen. Zugegeben, einen Goldman-Sachs-Finanzminister (wie Paulson) muss ich nicht haben, aber muss denn ein Kabinet unbedingt immer aus Leuten bestehen, die nie etwas anderes als Politiker waren (oder politische Beamte wie Steinmeier… oder natuerlich Lehrer)?

  100. @KarolaKettenhemd/25. Dezember...
    @KarolaKettenhemd/25. Dezember 2011, 14:47
    Ich war, als ich den Rohbau sah, auch erst irritiert, zumal es aus der Ferne mit der Angliederung direct an die Altstadt gewoehnungsbeduerftig ist, aber aus der Naehe betrachtet, wirkt es eher wie Elfenbein und erinnert ein bisschen an die Arcaden vom vieux Port.
    Hier noch 2 Bilder aus der Naehe:
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/cimg6809cx7spyalgt.jpg
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/cimg6812z7mhxuy2g4.jpg
    In der Citadelle ist auch weiterhin ausgestellt, aber ich denke nur noch voruebergehend, denn das neue Musée ist ein Erfolg.
    Man hatte im ersten Monat schon ueber 13.000 Besucher.
    Ausser den 2 Museen gibt es noch den Hochzeitssaal im Rathaus von Menton, welcher auch von Cocteau stammt.
    Die Gemeinde hat schon vor Jahren die Hochzeiten der Auslaender limitieren muessen, da z.B. die Japaner in Bussen kamen, um sich das „結婚式の誓い“ zu geben.
    .
    @colorcraze/25. Dezember 2011, 17:14
    Freut mich, dass es Ihnen gefaellt. Das Örtchen heisst Menton und liegt direct an der italienischen Grenze zwischen Ventimiglia und Monaco.
    2 Fotos der Kirche aus anderer Perspektive:
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/cimg68048gm4jsh9lv.jpg
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/cimg6800nf3mue14z2.jpg
    Dies ist ein Link zur Weihnachtsdecoration (einfach das Video anklicken):
    http://www.nicematin.com/article/menton/video-500000-leds-pour-un-noel-blanc-a-menton.715911.html
    So, nun aber genug der Werbung fuer dies kleine Paradies!
    Bonne soirée!

  101. @ Don Carlos
    Mein Reden ;)...

    @ Don Carlos
    Mein Reden ;)

  102. Werter Hans Meier, der...
    Werter Hans Meier, der Reichsapfel faellt nicht weit vom Birnbaum. Das Koenigsheil brauchen wir nicht mehr vom dt. Praesidenten verwahren lassen wenn wir demnaechst einen europaeischen bekommen. Wenn sich Italien im Euro halten kann, koennen wir das ganze Konstrukt (EU minus UK) auch wieder Roemisches Reich nennen. Das duerfte Ihnen doch gefallen, oder?

  103. Werter T.I.M, viel spannender...
    Werter T.I.M, viel spannender finde ich die Frage: was muss alles passiert sein, dass eine
    Regierung sich nicht mehr gegen einen Finanzminister von Goldmann Sachs wehren kann.
    .
    Vermutlich würden Alle gerne verzichten, so sie noch können.
    In Griechenland und Italien übernehmen diese Leute – mit Umweg über die EZB –
    gleich die ganze Regierung.

  104. Es fällt mir zunehmend schwer...
    Es fällt mir zunehmend schwer mich für Obengutten oder Untendurchwulff zu interessieren; oder wer mit wem Essen ging.

  105. @ grimaldeli: Das Noel-Video...
    @ grimaldeli: Das Noel-Video ist wirklich putzig. Von skandinavisch kühler Lichtorgel – sogar mit einer Schneewolke – Richtung Las Vegas, um dann doch in Italien zu landen. Die Augenärzte werden vermehrt Zulauf haben, aber da muß man durch.

  106. T.I.M. - mag ja sein, daß ein...
    T.I.M. – mag ja sein, daß ein ministerpräsident während seiner amtszeit mit nahezu allen firmen dienstlich kontakt hat. aber doch nur in seiner provinz. es würde sich also um ein verkraftbares ein sechzehntel berufsverbot handeln.

  107. Das üble an all dem Treiben...
    Das üble an all dem Treiben ist die Scheinheiligkeit, am 23. meldet das Staatsradio noch etwas von einer Spezialhypothek für Wullfi, die erst vor einem Monat in etwas weniger peinliches umgewandelt wurde ( nix mit der Geerkensgeschichte zusammen), jetzt ist Friede Frohsinn Lebkuchen Weihnachtsansprache, und bald geht das Kesseltreiben wieder los. Und demnächst müssen wir wieder einen gescheiterten Buprääh durchfüttern mit 200000, Dienstwagen und Sekretärin, und noch eine Mutti-Konkurentin kriegt den Job????
    .
    Die Dummheit und die grenzenlose Ambition stinken zum Himmel, wenn ich in ein bestimmtes Fahrwasser laufe, muss ich bestimmte Spielregeln beachten, mehr als wenn ich nur eine Drückerkolonne befehlige.
    Unser Leben ist eigentlich viel zu kurz, um es mit soviel Schlammcatchen zu verbringen.
    .
    Esmuss nicht immer Bentley sein, um angemessen und spassig unterwegs zu sein. Im Prinzip ist ein Bentley auch nur ein Edelpassat mit Phaeton Bodengruppe und VW W12 Motor.
    Aber von der ganzen Doofheit lebt unsere Wirtschaft; wenn der Maybach nichjt so potthässlich-protzig gewesen wäre, hätte er sicher besser gezogen, so muss man ihn für einen ordentlichen Neo- Diktatoren Benz Mercedes 600 Pullman
    wieder einrollen, denn wer kennt schon Automobilgeschichte gegen Angebergeschichte aus den goldenen 60/70er jahren…..

  108. @Binvonhier: danke, daß Sie...
    @Binvonhier: danke, daß Sie es aussprechen.
    @Grimaldeli: aha, eine richtig italienische Frontseite hat die Kirche also. Die Weihnachtsdeko in Nizza gefällt mir allerdings gar nicht. Sehr unweihnachtlich. Ist die evt. vom letzten 14.Juli übriggeblieben, wegen dem Blau vielleicht? Das ist doch keine Lichtfarbe für den Winter.

  109. Außerdem habe ich die...
    Außerdem habe ich die Eurokrise satt, und andere Krisen, die man sich in den geronto-psychatrischen Unterkünften so ausdenkt.

  110. So, Weihnachten ist bald rum:...
    So, Weihnachten ist bald rum: Erna, der Baum nadelt!
    Den jetzt aufräumen: http://www.20min.ch/diashow/42581/weihnachtsbaumso-cdd34bd448787ce9f8f527a0f9d5dd71.jpg
    .
    Geht doch.

  111. T.I.M.
    Das Heilige Römische...

    T.I.M.
    Das Heilige Römische Reich der europäischen Nationen, das ist mein Vorschlag seit Monaten. Trotzdem brauchen auch wir weiterhin in D-land einen Insignienverwahrer.

  112. Viele köstliche Kommentare...
    Viele köstliche Kommentare und vergnügliche Minuten, weiter so!
    @ Tiger
    Für 200 000.- EU findet man fähige, integre Menschen ohne die geringsten Probleme. Wer mehr verlangt ist verdächtig, eigentlich korrupt zu sein. Kein wirklicher Christ wird mehr verlangen, meint sicher auch der Papst.
    Nach den „Nichtwissenschwüren“ von Maschmeyer und Co. kann allerdings davon ausgegangen werden, dass das Staatsoberhaupt nunmehr erpressbar ist und bei Fuss laufen muss. Beim nächsten diesbezüglichen Vorkommnis ist der fällig.
    Und genau solche Leute braucht der Politbetrieb anscheinend. Irgendwann wacht der Stimmbürger vielleicht doch auf, man soll die Hoffnung da nicht aufgeben. Es ist immer noch alles drin.
    Schöne Festtage

  113. => Cocteau: Ich danke sehr...
    => Cocteau: Ich danke sehr für die Inspiration!
    Hab´ in 2 Büchern: Die Schwierigkeit zu sein + Opium (Tagebuch einer Entziehungskur) wieder mal geblättert und gelesen.
    Zitat Cocteau: Ich lese. Ich glaube zu lesen. Und beim Wiederlesen entdecke ich dann jedesmal, daß ich nicht gelesen habe.[….] Bücher spielen uns den Streich: Entsprechen sie nicht unserer augenblicklichen Stimmung, halten wir sie für schlecht. Kommt uns ein Werk ungelegen, so urteilen wir abfällig, die Kritik drängt sich zwischen uns und das Buch und verhindert die unvoreingenommene Lektüre.
    Der Leser will sich selber lesen. Findet ein Buch seine Zustimmung, so will er glaubens sein, er selber könne es geschrieben haben…
    Die Titel seiner Essays lauten u.a.:
    Von verwunschenen Häusern, Von den Schmerzen, Vom Tod, Von der Leichtfertigkeit, Vom Lachen, Von den Sitten….
    Geschrieben für die damaligen Stützen der Gesellschaft.
    (Arrgggh…. ich kann den Griff in die Keksdose nicht lassen…diese verdammte GIER)

  114. Liebe Seinefordschaft,
    ist es...

    Liebe Seinefordschaft,
    ist es nicht so, dass man in gewissen Kreisen (auch in den Topetagen von Unternehmen gängig) gegenseitig eine Leiche im Keller zu wissen hat? Das macht gegenseitig loyal und schweißt zusammen.
    Nichts ist schlimmer für diese, wenn ein Àufsteiger mit blütenreiner Weste in ihre Etagen will.
    .
    Wie bereits ein anderer Kommentator hier überzeugend aufgeführt hat, es geht nicht alleine um das Endsalär für den Toppolitikerjob, um erpressbar zu sein. Es geht schon früher los: Mehr gefährdet ist der Jungpolitiker in seinen Aufstiegsjahren, in denen ihm Gefälligkeiten gegen Gegenleistung („Ich mach dich berühmt/bekannter“) offeriert werden. Der Weg nach oben, wenn er noch „arm“ ist, bringt ihm bereits seine Leichen im Keller. Allein ein angemessenes Endalär als Schutz gegen Bestechlichkeit zu diskutieren ist daher wirklich zu eng gefasst.

  115. @colorcraze 23:46...
    @colorcraze 23:46 @grimaldeli:
    Romanisch hat nix mit Romantik zu tun, jedenfalls nicht bei der Weihnachtsbeleuchtung. Uns beseelte Nordeuropäer verstört das wie Holidax on Ice in der Dorfkirche, das örtliche Fremdenverkehrsbüro in Menton dagegen erfreut sich an jeder einzelnen Leuchtdiode.
    .
    Als blutjunge Studentin geriet ich an Weihnachten über einen Studentjob mal nach Genua und war fasziniert von der exaltierten Art der Weihnachtsdekorationen dort. Besonders eine Gasse mit vielen roten Lichtern und überzuckerten Tannenzweiggirlanden hatte es mir angetan, bis ich durch die begeistert geweiteten Augen meines damaligen Begleiters mißtrauisch wurde. Tatsächlich verstanden die anwohnenden Damen in dieser Gasse unter dem Fest der Liebe etwas anderes als ein norddeutscher Nonnenchor.
    .
    Es muß an den dort herrschenden Temperaturen liegen.

  116. Lesenswert :...
    Lesenswert : http://www.zeit.de/2011/52/DOS-Maria-und-Josef/seite-1
    .
    Hätten die beiden Probanten sich informiert, hätten Sie wissen können das totale Ignoranz die beste aller Welten auf der Strasse ist.
    Nein, ich hätte auch nix gegeben. Ich bin auch nicht besser.

  117. Werte Vroni, gegenseitig eine...
    Werte Vroni, gegenseitig eine Leiche im Keller zu wissen, macht auch den Charme
    ‚Große Koalition‘ aus. Die Leichen, die die FDP beim Koalitionspartner vermutet hat, müssen schon arg verwest sein.
    .
    Da hat man den Anschluss verpasst und steht nun ’nackig‘ da.

  118. Ich verstehe ehrlioch gesagt...
    Ich verstehe ehrlioch gesagt püberhaupt nicht, wie der weitermachen will. „Lame Duck“ wäre da noch eine Beschönunigung, „Reichshauptslumcomedian“ wäre jetzt eher das, was ich in meinem Privatblog schreiben würde,

  119. Nun, dem Gabriel ist doch...
    Nun, dem Gabriel ist doch noch, rechtzeitig zu Weihnachten, ein Licht aufgegangen.
    Wenn er mit seiner Einlassung recht hat, dann ging es wohl darum eine Staatskrise
    zu provozieren, nicht um Wulff.

  120. ganz richtig, liebe Vroni,...
    ganz richtig, liebe Vroni,
    ohne Leiche (und seis nur ein aus dem Weg Geschupfter, aber meist sind es deren mehrere) kommt man nicht hoch, auch allein, sich auf Gönner verlassend (die immer erst auftreten, wenn schon gewisse Erfolge da sind) schwer, – Seilschaft, Club, Corporation (gern auch sich betulich gebend, sehr gut für klassische Beamtenstellen).
    Ich bin ja in mich gegangen und habe mich gefragt warum Guttenbergs Diskettendschungel mich nur erheiterte. Also erstens, weil auch schon vor pc viel geschwindelt und bezahlt geschrieben wurde, weil Söhne halt nicht absinken dürfen, weil eine Kiste Wein, vor Schularbeiten geschickt, auch kaum schadet und weil der bezahlte Autor nur eine Art Fortsetzung des Instruktors und Hauslehrers war.
    Und zweitens: weil es doch sehr dumm ist, sich ins Politgetümmel zu werfen statt in den heimatlichen Wäldern zu bleiben und sie zu pflegen, wenn man schon so glücklich ist, Wälder zu erben.
    Das Einkommen nach intellektueller Fähigkeit ist eine bürgerliche Illusion. Außerdem: man weiß ja, wer was kann und wer ein fils du papa ist und man kann sich danach richten und weiß, wen man ernst zu nehmen hat und wann man nur einem Amt Reverenz zu erweisen hat.

  121. Ehrlich gesagte erscheint mir...
    Ehrlich gesagte erscheint mir das Thema meiner Altersversorgung viel wichtiger als des Wulffes Privathypothek. Im Anbetracht von Frau Merkels und Herrn Schäubles Desinteresse, den Euro rechtstaatlich zu verwalten, ist wohl klar, dass im Lauf der nächsten Jahre die Kaufkraft des Euros stetig sinken wird. Als ich vor meinem Weihnachtsbaum saß, der mit Andenken meines gesamten Lebens geschmückt ist, habe ich mich gefragt, ob ich mir wohl in zehn Jahren auch noch so eine schöne Tanne werden leisten können. Jetzt wird wahrscheinlich irgendjemand argumentieren, ein großer Baum sei sowieso nicht umweltfreundlich, aber ich liebe nun einmal den Harz- und Kerzengeruch meiner jährlichen Tanne….

  122. "Ich verstehe ehrlioch gesagt...
    „Ich verstehe ehrlioch gesagt überhaupt nicht, wie der weitermachen will“
    .
    Er kennt eben seine Republik, weil Elite mit viel mehr Zugang und Kenntnissen, eben viel besser, als bloß ein Don A.
    .
    Auch von daher hat er ganz sicher Recht weiter zumachen, er gehört zu den besten. Sonst wäre er auch nicht gewählt worden. Nur reden kann halt jeder.
    .
    Und Grüße und Frohe Weihnachten.

  123. Um beim Staatskrisen...
    Um beim Staatskrisen provozieren erfolgreich zu sein, braucht es wohl doch mehr als
    eine BK, deren Staat-Verstehen an ihr Macht-Verstehen nicht heranreicht.

  124. Pardon, aber ein Staat, der es...
    Pardon, aber ein Staat, der es sich nicht leisten kann, einen zweifelhaften Charakter an der Spitze zu verlieren, braucht keine Staatskrise mehr. Ich interpretiere das so, dass Gabriel einfach keine Schuld haben möchte, wenn Wulff hinschmeisst.

  125. Ein Don Alphonso sollte sich...
    Ein Don Alphonso sollte sich also besser selber zur Wahl stellen.

  126. "Ich verstehe ehrlich gesagt...
    „Ich verstehe ehrlich gesagt überhaupt nicht, wie der weitermachen will“
    .
    da gibt es auch nichts zu verstehen. nachdem jetzt auch schweinchen dick von der spd nicht auf rücktritt besteht (spielt der über bande, weil er weiss, da kommt noch was? das traue ich dem poppmusikbeauftragten so nicht zu) heisst das doch. dass die schweinchenrosa moralische färbung in hohen und höchsten staatsämtern so nicht mehr erforderlich ist.
    .
    ist doch nicht schlecht, von der chancengleichheit aus gesehen:
    geschiedene oder gar aus der kirche ausgetretene, die von christlichen werten reden, homosexuelle, die sich über familienpolitik auslassen, raffkes, die von anderen alleredelste werte einfordern. jeder kann, jeder darf, wer hat noch noicht, wer will noch mal.
    .
    oder anders, könnte das abschreckende moment für den vermögenden konservativen darin liegen, dass seine interessenvertreter, äh, politiker die moralische ausstattung von strukturvertrieblern, versicherungsagenten, handelsvertretern und überhaupt provisionsjägern angenommen haben?

  127. Don Alphonso: "Pardon, aber...
    Don Alphonso: „Pardon, aber ein Staat, der es sich nicht leisten kann, einen zweifelhaften Charakter an der Spitze zu verlieren, braucht keine Staatskrise mehr.“
    *
    Don Alphonso spricht mit gespaltener Zunge; sonst ist er ja auch nicht so staatsfordernd, oder? Wenn es keine persönliche Abrechnung ist, sehe ich den Angriff auf Wulff eher als Attacke der katholischen Kirche, denn sie zielt eindeutig auf seine Lebensverhältnisse, nicht auf sein politisches Können. Irgendwer ist hier zu weit gegangen…

  128. Gesegnete Weihnacht...
    Gesegnete Weihnacht allerseits.
    Wahr und richtig und wichtig ist Ihre Beobachtung, daß die ziemlich Reichen jetzt von den richtig Reichen abgekocht werden – das ist aber nur eine narzißtische Kränkung, bitter wird’s für diejenigen, die sich in 60 Jahren nivellierter Mittelstandsgesellschaft an die Fiktion gewöhnt haben, sie seien keine armen Schlucker.
    Wie der große Bankier Morgan sagte: „In times of crisis, assets return to their rightful owners“ und wem jetzt zum Vermögen die erforderliche Liquidität fehlt, der ziehe sich warm an, damit er an der Heizung sparen kann.
    Wenn mir nun noch einer erklärt, warum die „bürgerlichen“ Parteien zum Besitzbürgertum netter sein sollen, als 1989 ff. zu den Ostelbiern, die auch immer brav schwarz gewählt haben …

  129. Heute in der FAZ: „In...
    Heute in der FAZ: „In manchen Dörfern von Mecklenburg-Vorpommern ist jeder zweite Bewohner rechtsextrem“ schreibt Herr Frank Pergande.
    Das kann sein.
    Wir müssen aber GENAUER hinsehen.
    Bittschön: Der Hells-Angels-Chef wohnt doch nicht in Mecklenburg-Vorpommern!
    wikipedia:
    „Seit der Jahrtausendwende konnte sich Hanebuth nach und nach den Ruf einer gesellschaftlichen Größe in HANNOVER erarbeiten. Grundlage dafür war seine „Befriedung“ des zuvor zwischen Albanern, Russen und Türken umkämpften Steintors, die ihm sogar den Respekt von Teilen der Polizei einbrachte.“
    Hä?? Hannover? ….Nicht eine Stadt aus McPomm oder Sachsen!
    Wer hält „das schönste Rotlichtviertel Deutschlands“ zusammen?
    Ich hätte niemals gedacht, dass es in Hannover so was überhaupt gibt….
    tja… bis eine Dame namens Weinfrau, nein Käsmann …..satt …
    Sie wissen schon.
    Die Hells-Angels also als Stützen der Gesellschaft?
    Das ist doch wohl eher ein Erbfreundschaft-Gesamt-Kunstwerk.
    … aber Rinks oder Lechts ???

  130. DA, umgekehrt: nur ein Staat,...
    DA, umgekehrt: nur ein Staat, der es sich auch leisten kann eine ‚lame duck‘ an der
    Spitze zu haben, ist einer.

  131. im grunde aber sind alle...
    im grunde aber sind alle schuld, wenn man so will.
    .
    eben vermutlich sogar nicht nur alle westviertel mit, sondern sogar auch womöglich alle faz mit. darum beschwert sich ja auch niemand.
    .
    z.b. der nette artikel hier http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/oeffentliche-ausgaben-zeitenwende-in-der-steuerpolitik-11576342.html ist, wie wir, meinen, banalerweise natürlich mit absicht genau so geschrieben, wie er geschrieben ist. also eine relativ starke bis vorherrschende „hermetik“ ausstahlend. „deutschland“ irgendwie recht stark aber relativ alleine im mittelpunkt, „wir“ halt. dabei kann diese republik das besser:
    .
    es müsste, so meinen wir, wahrscheinlich doch noch viel mehr öffentlichkeit darüber hergestellt werden, wie die zukünftigen cash-flows – und zwar diskontiert – aussähen: a. zwischen gruppen (z. b. „volk“ (also auch die konsequezen für die weiter wachsende zahl von ruheständler mit einbezogen) versus „wirtschaft“ (und diese dargestellt, in form der üblichen dreifaltigkeit: kleinbetriebe, mittelständ. wirtschaft und konzerne)), b. selbiges zwischen den euro-staaten untereinander (selbstverständlich in abhängigkeit von voranstehend genannter „dreifaltigkeit“). und c. auch noch genau so zwischen den drei großen globalen währungsräumen. (solches zu verlangen, das wäre zu naiv?)
    .
    am beipiel: selbstverständlich ist es so http://www.soher.com/#/home , dass „westviertel“ am liebsten international sind – und staaten am besten weitgehend ohne sie funktionieren. (http://udesign.es/index.php?option=com_content&view=article&id=3&Itemid=1&lang=en und selbstverständlich 4-sprachig, rechts oben) einen staat braucht man eben, damit er schnell eine baugenehmigung erteilt, die ausländische konkurrenz fernhält, ruhestörer konsequent verhaftet, und erfahren-nachsichtige, sozialintelligent-positiv entscheidende steuerbeamte beschäftigt. und fußballturniere und love-parades fürs einefach volk verwaltungstechnisch preiswert aber gelungen abwickelt und mit staatsmacht überwacht.
    .
    nun ist es aber so, dass der erfolgreiche staat eben auch – und wäre es in summa – beute weniger erfolgreicher staaten werden möchte.
    .
    und herstellung von ein wenig mehr öffentlichkeit und selbstkritik könnte da evtl. helfen. eben auch darüber z.b. ob das deutsche volk in dieser frage überhaupt souverän wäre: duch handaufheben im bundestag die wiedereinführung einer d-mark zu beschließen – und darüber hinaus z. b. den abzug alle ausländischen truppen von deutschem boden für immer gleich noch mit.
    .
    nicht, dass man das wollte: aber die diskussion fehlt.
    .
    wie gesagt: internationalität scheint in der realität zunehmend überhaupt etwas ganz anderes zu sein, als z.. politisch-praktisch diskutiert wird – man weiß auch warum: völker sind schwerig, also beschäftigt an sie am besten mit gut ausgesuchten pseudothemen, während derweil längst woanders die tatsachen festgezurrt werden. und auf einmal finden sich unseren dummen und vergreisenden westviertel auch noch mit in der rolle von volk – was ein pech. oder: überraschung!
    .
    „Im Frühjahr 2012 soll das Haus fertig sein, dann können von dort aus militärische Operationen gesteuert werden. Insgesamt kostet der Hightech-Bau 100 Millionen Dollar. …
    .
    Warum wurde Wiesbaden als europäischer Army-Hauptsitz ausgewählt? Die „US-Armee Europa“ hält sich bedeckt und verweist darauf, dass die Europa-Standorte „konsolidiert und dabei deren Zahl von zwölf auf sechs reduziert“ werden. Heidelberg etwa wird fast vollständig geschlossen; dort gab es in der Vergangenheit auch Widerstand gegen US-Pläne, den Standort zu vergrößern. … Alles in allem investiert die Army bis 2015 in Wiesbaden rund 550 Millionen Euro.“ http://www.echo-online.de/region/rhein-main/Die-US-Army-baut-in-Wiesbaden;art7943,1477484
    .
    Da hat am Ende auch der Tegernsse was von. Und unsere hier schreibenden Professoren habens sicherlich auch.

  132. Eines unserer Themen an den...
    Eines unserer Themen an den diversen Weihnachtsessen war die Ladung der in Finnland sichergestellter «Patriot»-Raketen auf dem Weg nach Süd-Korea. Mein Mann hat sich als Übersetzer technischer Dokumente besonders über die Ausrede des deutschen Verteidigungsministerium amüsiert, nämlich das nicht nur alles ganz legal sei, sondern darüber hinaus die Ladepapier, die auf Feuerwerkskörper lauteten, nur eine Fehlübersetzung gewesen wären.

  133. Auch wenn kaum jemand in der...
    Auch wenn kaum jemand in der politischen Klasse Wulffens Rücktritt wünscht, dann besteht immer noch die Gefahr, dass der selber hinschmeißt. Eine bessere Ausrede als sein Vorgänger hätte er.
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    Jetzt ist Merkel gefragt, bestimmt hat sie ihm schon eine elektronische Fußfessel angelegt, die ihm heftige Stromstöße verabreicht, sobald der Chip im Hirn neuronale Aktivität feststellt, die mit dem Begriff „Rücktritt“ korellieren.
    .
    Bleibt die Frage: Was will Springer?

  134. Na hier, auf die Minute, wie...
    Na hier, auf die Minute, wie für uns bestellt zu unserem voranstehenden Post von eben.
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    „Sie waren Erzrivalen, jetzt gehen China und Japan aufeinander zu. Peking und Tokio planen ein Finanzabkommen, das die Vormachtstellung des Dollar in Asien erheblich schwächen dürfte. Auch gegenüber Nordkorea treten sie gemeinsam auf. Ihr Ziel: eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel.
    .
    Peking – Aus ewigen Konkurrenten werden Partner: Peking und Tokio planen einen gemeinsamem Währungspakt, der immense Auswirkungen auf Asiens Wirtschaft haben dürfte. Die Regierungen verkündeten den überraschenden Schritt während eines Besuches des japanischen Ministerpräsidenten Yoshihiko Noda in Peking. Danach wollen China und Japan im bilateralen Handel die Verwendung ihrer eigenen Landeswährungen fördern.
    .
    Bisher wird der Großteil des Handels zwischen der zweit- und drittgrößten Volkswirtschaft der Welt in Dollar abgewickelt…“ http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,805816,00.html
    .
    ziel ist also kein irgendwie gearteter anti-amerikanismus, sondern effektives haneln für sich selbst, da und wo es geboten ist. (ob frau dr. merkel informiert war? oder liest sie am wochenden auch spiegel-online?)
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    „Sollte das Finanzabkommen umgesetzt werden, dürfte es die Dominanz des Dollar in Ostasien deutlich schwächen – und gleichzeitig die Bedeutung des Yuan aufwerten. Zumal der Währungspakt auch vorsieht, dass japanische Firmen den Verkauf von Staatsanleihen in chinesischen Yuan unterstützen. Dessen Verwendung ist außerhalb Chinas bisher streng kontrolliert – und könnte durch die finanzielle Kooperation mit Japan nun deutlich angekurbelt werden. Dies sei ein „substantieller Schritt nach vorn für die Internationalisierung des Yuan“, kommentierte die Tageszeitung „China Daily“ das Ergebnis des Gipfeltreffens. Peking wolle zudem auch seine Käufe japanischer Staatsanleihen verstärken. Japan „scheint damit indirekt zuzugeben, dass es in Zukunft nur eine dominante asiatische Währung geben wird – und dies ist nicht der Yen“, kommentierte Barry Eichengreen, Wirtschaftshistoriker an der Universität von Kalifornien in Berkeley, dem „Wall Street Journal“ die Pläne.“ – und dem ist wohl nicht viel hinzuzufügen.
    .
    und grüße.

  135. 'Ich schwöre, dass ich meine...
    ‚Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.‘ also nichts wie weg!

  136. Ach, Colorcraze, wie sind...
    Ach, Colorcraze, wie sind eigentlich die Plätzchen gewesen? Gans war ganz wunderbar bei uns.
    Und, kennen Sie das: Freuer Euch, ihr Christen alle, freuet euch wer immer kann… Freude, Freude über Freude, Christus hilft aus allem Leide – Wonne Wonne über Wonne, Christus ist die Gnadensonne? EKG 25.

  137. Jetzt kann der "Konservative"...
    Jetzt kann der „Konservative“ ganz neue Aspekte bei der Staatsschuldenkrise und dem Wirtschaftskrieg betrachten.
    Die ganze Sachlage schlägt gerade um. Wenn die Rohstoffhändler auch vom Dollar abspringen, dann wird es aber ganz ganz eng für die USA und damit auch für Europa.
    .
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/china-und-japan-vereinbaren-waehrungspakt/5995930.html
    .
    Nun kann die „bewahrende“ Politik zeigen, wie schnell man dazu in der Lage ist die Schuldenlage in den Griff zu bekommen. Diesem Bündniss könnte sich die gesamte Region anschliessen, das wäre faktisch das „AUS“ des Dollar als Weltwährung.
    Ergänzend :
    http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/in-samoa-faellt-der-30-dezember-aus/5995664.html
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    Die Welt dreht sich auch ohne westlichen Antrieb.

  138. Ja, HansMeier555, was will...
    Ja, HansMeier555, was will Springer ist die Frage, die dieser Verlag zügig zu beantworten
    hätte; und zwar vor dem Publikum, Bürger, Leser.
    Er allein ist allen eine Antwort schuldig – nicht Herr Wulff.

  139. Ich bin auf den Film gespannt....
    Ich bin auf den Film gespannt. Da werden wir etwa Anfang 2013 erzählt bekommen, dass heute eine Finanzschlacht gelaufen ist, gegen die die Völkerschlacht bei Leipzig, wie ein Kindergeburtstag aussah.
    In ein paar Monaten, erfahren wir es auch aus unseren Medien.

  140. @perfect!57 – An diesem...
    @perfect!57 – An diesem zukünftigen Hauptquartier der US Army in Europa fahre ich regelmäßig vorbei, wenn ich den uralten Tigervater in den Rheingau schaukele. Da gruselt es mich dann immer, und ich denke, was wäre, wenn die mich da hineinziehen?
    .
    Das Haus meiner Eltern war das Gärtnerhaus einer Villa in Kronberg, dass die Amerikaner nach dem Krieg besetzten und bis Anfang der sechziger Jahre als CIA Amtssitz benutzen. Als sie auszogen war ich ein Teenager von nicht kontrollierbarer Wissbegierde. Die Villa hatte meinem Großvater gehört, gehörte damals der Bundesrepublik Deutschland und stand leer. Aber der kleine Tiger fand einen Einschlupf und wanderte im Haus herum. Im Keller waren Luftschutzbunker… und als ich mit meinen dreizehn Jahren vor deren schweren Eisentüren stand, wurde mir schon damals klar, dass diese schwarzen Kellerlöcher mit den dunkel lilanen Flecken an den Wänden noch ganz andere Funktionen gehabt hatten.

  141. Relative...
    Relative Nationalisten
    .
    „…was sie an Guttenberg relativ hatte“. Für mich ist das der beste (Halb-)Satz. Denn das ist es, was die Konservativen (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1928) jetzt so gerne hätten: einen relativen Nationalisten – ohne jenes eh aus „dem Osten kommende“ und solchermaßen dumpf-antisemitische Gesindel. Nur am Beispiel all der bisherigen schon Sarrazin s sieht man wie unmöglich das im deutschsprachigen Raum ist. Selbst einen Strauß unseligen Angedenkens hat man wahrscheinlich nur vergessen nach seinem Verhältnis zu „dem Juden“ zu befragen. Wohlgemerkt: nicht „den“ Juden. Denn mit denen hielt er es wie mit all den anderen an der Macht: da war er pro durch und durch, so philo-semitisch wie philo-amerikanisch. Das störte keineswegs seine bajuwarische Deutschtümelei. Einen Widerspruch, den sowieso nur er zu überbrücken verstand.
    .
    Nicht nur wie kleinbürgerlich (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1952) ein gewisser Wulff übrigens ist (neben Schröder und anderen Spießgesellen), sondern wessen Geistes Kind ein solcher Kleinbürger in Wahrheit ist, erkennt man (auch) daran, mit wem er sich so noch umgibt (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1948). Dass dieser Beitrag von mir von der FAZ.net (http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hells-angels-weihnachten-unter-engeln-11580149.html) nicht gesendet wurde – selbst nach zweimaligem Versuch – brauch ich nicht zu erwähnen.
    .
    Man kann sich gar nicht deutlich genug vor Augen führen, dass über die Hells Angels auch Beziehungen zur Neonaziszene hergestellt werden, so zum Beispiel zur Pitbull-Szene.

  142. Holly01, vor 7 Jahren beim...
    Holly01, vor 7 Jahren beim natürlichen Tsunami wurden wir noch schnell informiert.
    Die Zeiten ändern sich, wir benötigen jetzt Schonung. Ist doch nett diese Fürsorge ;-)

  143. Bester Artikel des ganzen...
    Bester Artikel des ganzen Jahres!

  144. @E.R. Binvonhier - auf die...
    @E.R. Binvonhier – auf die Schonung würde ich mich nicht verlassen:
    .
    Subject: bad news for Mr e-Clinton
    3 September 2007
    .
    Good evening Bruno!
    .
    Everybody is still hanging around. After all, we have not met for months and there is so much to talk!
    ……………
    Mr e-Rodota: ‚This hurricane Felix made me remember our discussion, whether the disaster of New Orleans was really due to Katherina, or if the real cause was some human initiative.‘
    .
    Mr e-Clinton: ‚Are you trying to tell me there could have been sabotage involved?‘
    .
    Madame: ‚Technically that is not very difficult to do. But of course, we don’t know. The timing and the circumstances were strange – like with the Tsunami.‘
    .
    Mr e-Clinton: ‚What do you mean?‘
    .
    Mr e-Rodota: ‚I am only an engineer not a nuclear physicist, but what we discussed, was, whether such wave could be caused by a nuclear bomb dropped into the ocean.‘
    .
    Mr e-Clinton: ‚Uffff….. What a thought! But given what you know about the 9/11 event and taking into account the Litvinenko case, I understand your worries…… I am glad you have finished your book without mentioning your concerns.‘
    .
    Mr e-Rodota: ‚We know. They would have pretty delicate implications.‘
    …………..
    And on they go talking for many more hours.
    .
    Ciao – Lisbeth

  145. "E.R. Binvonhier, 26. Dezember...
    „E.R. Binvonhier, 26. Dezember 2011, 17:41
    DA, umgekehrt: nur ein Staat, der es sich auch leisten kann eine ‚lame duck‘ an der
    Spitze zu haben, ist einer.“
    .
    Ach leisten können! Verfeinerter Zynismus. Nicht in dieser Angelegenheit!
    Wir könnten uns auch eine Gipsente als Präsident ‚leisten‘. Wir könnten es sogar outsourcen zur Heinzelmann Gmbh und Co. KGaA. Doch sollten wir es wollen? Das eine wie das andere dokumentierte dann, dass wir dem Amt nichts zutrauen und dass wir dem Bürger nicht zutrauen, die Bedeutung des Amtes wertzuschätzen. Fernerhin hieße es, dass wir öffentlich auf die Verfassung spuc*en.
    „Smithers, finden Sie diesen heldenhaften Hund. Ich mache ihn zu meinen geschäftsführenden Vizepräsidenten. – Ja, Sir.“

  146. Fritz@ Wenn Sie ein gegenlesen...
    Fritz@ Wenn Sie ein gegenlesen zulassen, bin ich mit Ihnen völlig einig.

  147. Klar der Fall: Dunkle Maechte,...
    Klar der Fall: Dunkle Maechte, dunkle Maechte!
    W. ist mit einer ehemaligen Rockerbraut in 2ter Ehe verheiratet.
    Pakistan warf eine A-Bombe (die habens ja) in den Ozean um dem suendhaften Treiben in Thailand ein Ende zu machen.
    Schosch Dabbelju sass umtost von irren Orgelklaengen vor seiner Spielekonsole und steuerte hysterisch lachend zwei Flugzeuge in irgendwelche Tuerme.
    Die Weisen von Zion bohrten Loecher in die Deiche von New Orleans und Dieter Bohlen ist eine Schoepfung luziferischer Freimaurer.
    .
    Und ich bin eine Teekanne, habe aber noch alle Tassen im Schrank (Ikea). Die Tassen kommen morgen ins Pfandhaus. Mein Therapeut, der mit den langen Eckzaehnen, wartet auf das Geld.
    .
    Eine Frage noch: Was will Springer?

  148. @icke (19:04): Plätzchen...
    @icke (19:04): Plätzchen waren vorzüglich. Schwiegermutter, sonst keine große Süßkramesserin, war begeistert. Mein Mann und ich haben von unserem behaltenen Anteil schon die Hälfte weggefuttert. Schwiegermutter ist heute die beste Gans ihres Lebens gelungen: wunderbar zart und sehr aromatisch. Daß über 1kg Fett abtropfte (von knapp 5 kg Gans), schockierte aber schon ein bißchen. Und es war offenbar ein trainierter Laufvogel, denn die Beinchen waren ordentlich entwickelt, nicht solche Magerstelzen, wie sie in den Wirtschaften gereicht werden. – Nein, das Lied kannte ich nicht. Die, die ich kenne (leider nicht viele) sind vergleichsweise doch etwas nüchterner.
    @BinVonHier (21:22): ah, der Raketenschrott als Weihnachtsstern war doch mal eine echt gelungene Entsorgungsaktion.
    @Tiger (21:04): außer daß sie Sie nicht gehen lassen, wenn Sie das Gespräch für beendet halten, sondern Sie noch ein wenig unter Aufsicht dumm herumsitzen lassen, wird da nichts passieren, denn die glauben einem sowieso nicht, wenn man ihnen die Wahrheit sagt. Das ist zu unfaßlich für sie.
    @Kettenhemd: tja sehnse, Rotlicht ist halt Rotlicht; aber Blaulicht irritiert mich doch schon etwas, wenn es sich nicht selbsttätig von mir wegbewegt.

  149. Irgendwie müssen die für das...
    Irgendwie müssen die für das Ex-CIA Haus zuständigen Dienste herausgekriegt haben, dass da jemand in das Haus ein- und auskriecht. Eines Tages stand eine Granate auf dem Küchentisch. Mir war das unwohl und erzählte es meinem Vater, der entsetzt war. Ob ich nicht wüsste, dass ich Hausfriedenbruch begangen hätte? – Ich war nicht leicht zu erziehen, sondern meinte: ‘Es sei ja schließlich das Haus meines Großvaters gewesen und jetzt sei es öffentliches Eigentum, gehört mir also auch und ich hätte ja auch nichts weggenommen oder kaputtgemacht. Ich hatte ja nur wissen wollen, wie mein Großvater gelebt hatte.’
    .
    Mein Vater rief die Kronberger Polizei an und berichtete empört, dass er gehört hätte, dass in dem ex-Ami haus mitten in der Wohngegend eine Handgranate auf dem Küchentisch stände. Die Polizei informierte die US Armee und die Granate verschwand. Aber die Amis wollten offensichtlich immer noch rauskriegen, wer da im Haus gewesen war. Am nächsten Tag lag ein dicker großer Umschlag auf dem Einfahrtsweg, auf dem “Top Secret” stand. Ich war mit einer Freundin unterwegs. Die war fasziniert von dem Umschlag und schickte den Umschlag in ihrer Nonnenschulerziehung – ohne väterliche Nachhilfe – mit Absender höflich an die US Armee zurück. Ein paar Tage später hatte sie Besuch vom CIA.

  150. Der Tiger@ Bei diesen Themen...
    Der Tiger@ Bei diesen Themen muss ich passen; bestehe gleichwohl auf Schonung.

  151. Wir brauchen also einen neuen...
    Wir brauchen also einen neuen Präsi?
    Dann nehmen wir doch den Weihnachtsmann.
    Der ist doch für das Amt prädestiniert:
    – Die meisten vernunftbegabten Primaten glauben nicht an ihn …
    – … und doch wird immer ein Brimborium um ihn veranstaltet
    – Er könnte ausländische Staatsgäste auf seinem Schoß Platz nehmen lassen und sie fragen, was sie sich wünschen
    – … außerdem hätte er ja jetzt gerade saison-bedingt viel Zeit

  152. gabriele 17:33, zur...
    gabriele 17:33, zur Erinnerung: Einem Ex-Ministerpräsidenten, Ex-Bundesfinanzminister, Parteiengründer, Krebsbesieger, Herzensbrecher, kurzum, einer echten Stütze (es soll auch solche geben, die man vermittels einer Dampframme in den sumpfigen Untergrund haut) wurden weiland auch schon einmal Kontakte zum Rotlichtmilieu nachgesagt:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13684571.html

  153. Was will Springer...
    Nach...

    Was will Springer…
    Nach meiner Meinung:
    1. Geld verdienen.
    (selbst + als Sprachrohr geldaffiner Schutzschirm-Bedürftigen)
    2. dem Wulffe vor´s Schienbein treten, wg. zu kesser Finanz-Gegen-Worte.
    … also wg. 1
    3. Das Volk ablenken.
    … auch wg.1

  154. @der tiger genau! a. man sieht...
    @der tiger genau! a. man sieht nur, was man kennt, b. jung bleiben, c. many thx for sharing
    .
    @don
    .
    na klar ist uns eine betrachtungsweise, die lediglich ein spannungsfeld zwischen gutti und buppi konstruiert zu eng. und wir wissen, dass ggfls. auch Er das ganze Spielfeld kennt, auch mit beobachtet.
    .
    dieser 26.12.11 hat aber möglicherweise das zeug dazu, als quasi-tag eines zweiten pearl harbour in die geschichte einzugehen: im tiefsten frieden, ohne jeden anlass und an einem höchsten (christlichen) feiertag verbündet sich japan – und zwar totz der goßen pazifikraumrede von obama neulich – mit rotchina, also gegen die usa. und das war wohl, soweit ersichtlich, ein – und in kenntnis der geschichte – über wochen schon insgeheim vorbereitete politische aktion von größter tagweite.
    .
    man ist also in sorge, der anscheinend bisher bloß kalte krieg um währungen, schulden und einflusszonen könnte sich womöglich binnen weniger tage/wochen zu einem heißen- also öffentlich erklärten – konflikt ausweiten.
    .
    das wohl der deutschen direktinvstitionen in den usa – und umgekehrt – steht auf dem spiel. und noch viel mehr. mal sehen, wie die politische klasse handelt. und was die völker wollen.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=8_hSqLEtX_Y – rsp. http://www.youtube.com/watch?v=hdqI14rBswE
    .
    wie groß muss also die gefühlte japanische not gewesen sein? und ist sie auch mit die unsere?

  155. Wertes Auditorium,

    Frohe...
    Wertes Auditorium,
    Frohe Weihnacht. Ein gesundes und erfolgreiches 2012.
    W ist nach R einer der schlechtesten Bundespräsidenten, den wir je hatten. Und seine „Gattin“ mit Tätowierung ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Er ist ein Spießer und sie könnte eine Diskomietze sein. Ich hatte eine Einladung für den 28. des kommenden Monats zu ihm. Diese Einladung wurde ausgeschlagen.
    Beste Grüße aus K in den Bergen
    MvB-B

  156. Allen ein frohes und...
    Allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

  157. Werter Markus von...
    Werter Markus von Bentheim-Burg, das war alles bekannt. Diese Konstellation hat
    Angela Merkel nicht gehindert ihn für einen würdigen Bundespräsidenten zu halten
    und in der Bundesversammlung durchzusetzen. Damit ist er demokratisch für dieses
    Amt legitimiert (diese Anmerkung für die Freunde des Rechtsstaates und der Wahrung
    demokratischer Verhältnisse).

  158. Zu Springer: Ich will keine...
    Zu Springer: Ich will keine Interpretation, ich bestehe auf einer öffentlichen Erklärung von the majestiy, themselve.

  159. @hansgeier333 – Vielen Dank...
    @hansgeier333 – Vielen Dank für den Hinweis auf den Spiegelartikel. Ich habe den Lafontaine bei der Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts zum Lissabonvertrag beobachtet, wo er einen Temperamentsausbruch hatte. Das Erstaunlichste war aber sein Rechtsberater, irgend so ein Professor, der so schlecht war, dass ich mir nicht einmal den Namen gemerkt habe. Ich hatte den Eindruck, der hatte gar nicht damit gerechnet, dass er seine Ansicht in einer öffentlichen Verhandlung zu vertreten hatte.

  160. ...
    „Erbfreundschaften“
    .
    @Filou: Bezüglich Ihrer Behauptung einer „Verschwörungstheorie“ im Kontext des Maschmeyer-Netzwerkes, zu dem Wulff nachweislich gehört(e), hier ein interessanter Beitrag aus der FAZ http://static.twoday.net/gebattmer/files/FAZ-Erbfreundschaften.pdf.
    Und hier etwas zu dem genannten Anwalt Fromberg: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,640524,00.html
    Grüße und ein frohes neues Jahr

  161. @perfekt!57 - Natürlich...
    @perfekt!57 – Natürlich wusste ich, was Handgranaten waren. Das gehörte in den fünfziger Jahren zur Grundschulausbildung. Zu dem Zweck wurde in der Volksschule eine Broschüre der Bundesregierung verteilt, mit Bildern der verschieden Granaten und Bomben und der eindringlichen Ermahnung, die Finger davon zu lassen und einen solchen Fund sofort den Erziehungsberechtigten zu melden. (Aber ich habe meinem Vater nicht erzählt, was ich im Keller gesehen hatte, denn das stand nicht in der Broschüre.)

  162. perfekt!57
    .
    offenbar glauben...

    perfekt!57
    .
    offenbar glauben die japanischen verbündeten nicht mehr so recht an die macht und die herrlichkeit ihres grossen amerikanischen bruders. wissen die etwa schon mehr, haben die etwa ein eigenes rating für die us of a, oder zählen die einfach nur eins und eins zusammen? nur logisch, dass man sich in solcher situation einen neuen grossen bruder sucht.
    .
    europa ist in ähnlicher situation. ein ehemaliger bundeskanzler hat aus den erfahrungen seiner amtszeit heraus den schluss gezogen, die politik und die person eines gewissen putin zu unterstützen und das nach brago abzurechnen.

  163. @ perfekt!57 27. Dezember...
    @ perfekt!57 27. Dezember 2011, 09:38 :
    Der Vergleich mit Pearl Harbour hat etwas. Denn auch bei diesem Anlass gibt es ja umfangreiche Diskussionen zur „Unschuld“ der USA.
    Das Zitat „im tiefsten frieden, ohne jeden anlass“ ist aber wirklich lustig.
    Nachdem die USA ihre Stützpunkte in Japan durchgesetzt hat, obwohl die Japaner das ausdrücklich abgelehnt haben, nachdem es diesen „false flag“ Angriff im Grenzgewässer der Nord-Südkoreaner gab (leider kein Krieg …) und obwohl die „Finanzmärkte“ die verlorenen japanischen Jahrzehnte mit einem Großangriff auf die damaligen Tigerstaaten, verbunden mit massiver Yenaufwertung, erst ausgelöst haben ( Nettobeute damals rund 250 Milliarden), ist es also „im tiefsten frieden, ohne jeden anlass“.
    In Asien gibt es ein Bündniss gegen den IWF, darin haben sich praktisch alle relevanten Staaten bereit erklärt, sich gegenseitig zu helfen, um jede Abhängigkeit vom IWF zu verhindern.
    Auch in Asien gab es die „griechische“ Roßkur bei einigen Staaten. Man hat sich dort aber trotz der „Hilfe“ erholt. Damals war Solidarität das Schlüsselwort. Darum sieht man in Asien auch die Eurokrise mit anderen Augen. Europa war in dieser kritischen Zeit nämlich keine Hilfe.
    Ja … ne … is klar, peace on earth und so …
    Die Rede Obamas zum pazifischen Anspruch, zusammen mit weiteren Militärstützpunkten (Australien und Südchinesisches Meer) hat man in der Region anscheinend eher als Drohung wahr genommen.
    Ich bin ja schon so gespannt, wie Arabien auf das Ganze reagiert, auch unter dem Aspekt der Dauerdrohungen gegen den Iran und Pakistan.

  164. qas mir zu hannover und...
    qas mir zu hannover und connection noch einfällt, die göttinger gruppe ist seinerzeit recht sang- und klanglos über die wupper, nein, die leine gegangen, obwohl die abzockermasche von zacharias und konsorten genug flurschaden angerichtet hat.

  165. Wenn man schon die alte...
    Wenn man schon die alte Bundesrepublik in die Tonne treten will, darf man vor Springer
    nicht halt machen, samt der Loyalitäten.

  166. Geschätzte Mitforisten,...
    Geschätzte Mitforisten, lieber Don,
    auch von mir ein herzliches Dankeschön für dieses Jahr voll wunderbarer Debatten und erhellender Geistescapricccios und ein gutes und glückliches neues Jahr!

  167. @Bentheim-Burg: Dem Herrn...
    @Bentheim-Burg: Dem Herrn Heinreich Mann sagte man auch eine unschickliche (also ordinäre) Gespielin nach. Na und? Sie aber nennen den einen Spießer und machen gleichzeitig aus einer Tattoo-Maus einen Persona-non-grata-Elefanten… Man kann nur hoffen, dass da vortreffliche Selbst-Ironie mit im Spiel ist.

  168. Ich lese immer...
    Ich lese immer Mitfloristen…
    Allen und auch ihnen, den Blümchenhändlern unter uns, viele alte Damen zum Jahreswechsel! Und wenn zum 1.1. etwas schnurrt, dann die werte Hausdame an der Seite oder wenigstens das europäische Kurzhaar – und nicht die fuselgetränkten Neuronen.
    In diesem Sinne: Die Ephemeridenzeit

  169. @ hansgeier 02:47
    Mir ging es...

    @ hansgeier 02:47
    Mir ging es nicht darum, den Herren eine Verbindung zu einer biederen, schummrigen „Rotlichtszene“ zu unterstellen, o nein!
    Ich weiß, dass viele brave Männer das chic finden; is auch o.k.
    Ich wollte aufzeigen, dass „Hells Angels“ + Rotlichtmillieu
    etwas ganz, ganz anderes sind. (sh.wiki)
    Und diese Nähe haben die Herren zugelassen.

  170. Mir fehlte an der Debatte der...
    Mir fehlte an der Debatte der Punkt, dass der Bundespräsident nach Ende der Amtszeit eine lebenslange Rente bekommt, da er kein Amt mehr ausführen soll. Das ist eine Menge Geld wert, insbesondere bei den heutigen Zinsen. Daher finde ich es immer noch zumindest „die Kurve stark gekratzt“, sich das Geld zu diesen Konditionen zu leihen. Man hätte erstmal mieten können und sich das dann leisten, wenn man es wirklich kann, so müssen es die ohne Amt/Geld auch (ohne die Rente umsonst zu bekommen).

  171. Sehr geehrter Don Alphonso,
    am...

    Sehr geehrter Don Alphonso,
    am Anfang hielt ich ihr Blog für einen possierlichen Garten des Standesdünkels, aber ich habe mich geirrt, wohl nicht genau genug gelesen. Entschuldigung!
    Tatsächlich sind sie wohl einer der Letzten, die konservativ mit einem Wertesystem übersetzen, das nachhaltig, vorausschauend und auch freundlich ist.
    Leider kann ich dieses Wertesystem in den meisten Kommentaren nicht wieder finden.Die Kommentatoren scheinen mir zum grossen Teil aus der vermögenden Klasse zu sein, die sich gegen alle anderen abschottet und dünkelhaft ist. Wie anders kann ich verstehen, dass die Vorteilsnahme des BP mit zu kleinem Gehalt oder sowieso egal gewertet wird.
    Wulff hat seinem Gehalt und allen Konditionen für dieses Amt zugestimmt, desgleichen als Ministerpräsident. Die Gesetze wollen, dass er sich niemandem verpflichtet fühlt (Privatkredit) und keine Vorteile aus seinem Amt zieht (Kredit für 0,9 -2,1%)
    Als BP ist er der höchste Repräsentant dieses Landes und da sollten die Hände sauber sein. Oder ist hier alles schon so verkommen, dass das dann auch egal ist?
    Auf ein fröhliches 2012!

  172. schön, mal wieder von ihnen...
    schön, mal wieder von ihnen zu hören, liebe LoisLane. nun. meine wenigkeit nahm zu wullf bereits zu anderen gelegenheiten – ablehnend – stellung, und dieser soll hier nicht das thema sein, denn im prinzip war vor einigen tagen bereits alles gesagt, nur eben noch nicht von jedem – denn das ziemlich unziemliche, unpräsidiale verhalten der person, die dies amt derzeit ausfüllen soll, spricht bände und dürfte etlichen seminaren der politikwissenschaft lehrreichsten diskussionsstoff bieten.
    .
    was ich allerdings zu bezweifeln wage, ist der von ihnen angemerkte umstand, dass die meisten kommentatoren über solcherlei ‚petitessen‘ lachten. bei einigen klingt dies so an, andere versinken in zynischen seufzern, wieder andere ärgerten sich möglicherweise unter dem tannenbaum schwarz, kommen aber vor lauter familienfeier nicht dazu, hier zu kommentieren.
    .
    insofern halte ich es für wenig zutreffend, ihre frage nach der verkommenheit der runde hier mit einem rhetorisch evozierten ja zu beanworten.
    .
    allerdings geht doch nichts über ungesunde vorurteile, dergestalt, dass, wer über gewisse sicherheit verfügt, doch auch dünkelhaft sein müsse. beinahe dürfte man sich angesichts solch wenig tiefgreifender äusserungen schwach beleidigt sehen, wenn es nicht eine solche plattitüde wäre.
    bon, sei es drum.
    .
    sehen sie, es gibt hier eine person, die gerne betont, dass bei ihr nichts zu holen sei (zu holen mag meinetwegen wohl nur ein wenig paranoia sein, aber wer will die schon), doch mit ihrer intelligenz hausieren geht, und dies wirkt dann leider – nicht nur auf sie, meine liebe – superarrogant und subintelligent.
    ach ja, jedem tierchen sein plaisierchen.
    .
    wie gesagt, schön, mal wieder von ihnen zu hören, liebe LoisLane. und halten sie mal wieder dagegen, wenn es gegen unrecht geht.

  173. Liebe Donna Laura,
    ich möchte...

    Liebe Donna Laura,
    ich möchte ihnen sagen, dass ich mit hier eher dieses Land als diesen Blog meinte. Auch wenn man über gewisse Sicherheiten verfügt, muss man nicht dünkelhaft sein. Es lag mir fern, das allen hier zu unterstellen.
    Aber ein nicht kleiner Teil der Kommentatoren/innen gibt sich elitär, hochmütig und snobistisch. Und scheint nur oder hauptsächlich an der Erhaltung der eigenen günstigen Situation interessiert.
    Insgesamt fehlt mir die Empathie mit Menschen, denen es – aus welchen Gründen auch immer – weniger gut geht. Die Stützen der Gesellschaft wollen doch nicht Ibsen sein oder bei Thomas Bernhard enden.
    Auf ein fröhliches 2012!

  174. liebe LoisLane, ich fürchte...
    liebe LoisLane, ich fürchte nur, dass einer gesellschaftlichen solidarität entgegenstehen die unversöhnlich einander gegenüberstehende anteile beider seiten, zum einen diejenigen, denen es ganz ordentlich bis ziemlich anständig geht und denen diejenigen, die finanziell schlechter stehenden mehr als herzlich gleichgültig sind und diese verächtlich betrachten, und zum anderen diejenigen, die entweder drei furchtbare jobs und darüber hinaus nur die flasche und die – mit verlaub: – glotze und ein paar wie auch immer artikulierte revolutionsgedanken haben. die ersteren halten die andere seite für blutsauger, die letzteren halten die vorgenannten für egoistische *ç&%. aus den jeweiligen positionen kann man das nachvollziehen, aber nachvollziehen kann man viel.
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    selbstverständlich sollen nicht die auf beiden seiten befindlichen menschen unterschlagen werden, die durchaus mit einfühlungsvermögen und gewisser empathie vorgehen und gesellschaftliche grundlagen für die entwicklung der verschiedenen positionierungen verstanden haben, ohne sie als gottgegeben akzeptieren zu müssen, und beiderseitig versuchen, die situation zu verbessern (ohne zum beispiel sich in globalisierter charity zu ergehen; hierzu hat übrigens muscat im nächsten artikel einen nicht ganz uninteressanten link eingefügt, der zwar der plattitüden nicht erbehrt, doch auch an plattitüden kann etwas dran sein).
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    leider ist es so, dass die schreihälse auf beiden seiten gehört werden, die vorsichtiger agierenden dagegen sind den medien nicht so interessant und bieten zu viele facetten auf, um in 1:30 klare standpunkte _und_ differenzen, die die journalistische arbeit erleichtern, zu artikulieren.
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    weiterhin tragen missverständnisse, zum beispiel aus gegebenheiten, die situationell im jeweils anderen begründet sind (rolex defekt, neue kinderschuhe zu teuer, krach mit der schwiegermutter, laus über die leber gelaufen – trägt alles nicht zur gelassenheit bei) zur beiderseitig aufsteigenden wut bei.
    ach ja, oje. entschuldigen sie bitte fehlende facetten in meiner ausführung, doch möchte ich diese plattform hier nicht zu sehr strapazieren.
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    ihnen ebenso alles gute für 2012. es sollte (normativ!) ein besseres jahr werden!

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