Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Vom Aussterben der Erbtanten

| 258 Lesermeinungen

Vermögensverwaltung beim Eierlikör: Die reiche Tante garantierte mit ihrem Vermögen für das Wohlergehen der Familien. Erst ihr Aussterben lässt den wahren Verlust erahnen.

Des wahr wia da feddn Sau an Oasch gschmiaht
Grosstante M., wenn man sie fragte, ob man ihr etwas zu Weihnachten schenken könnte

Geschenke bringt man natürlich mit. Essen schleppt man später wieder nach Hause. Den neuen Partner lässt dazwischen man besser bei seinen eigenen Eltern. Keiner will dumme, insistierende Fragen, warum und wieso und Vergleiche, ob das Neue jetzt besser oder noch schlimmer als der oder die Letzte ist – die üblichen Probleme der Kompatibilität der Lebensentwürfe zwischen den Generationen. Mit etwas Glück hat sich ein anderer gerade scheiden lassen und den gesellschaftlichen Abstieg in ein Neubauviertel in einem Schlafdorf mitgemacht. Dann kann man das Thema unter dem Weihnachtsbaum an anderen aufhängen und zu sich selbst schweigen. Zu grundsätzlichen Debatten um die anstehende Patenschaft auch, denn es wird nicht nur getrennt, es wird auch gezeugt und da müssen Paten her. Daheim aber kämen nur dumme Fragen, so etwa wie „Warum nimmt Deine Bekannte denn keine Verwandten“ oder „Wenn Du das machst, wird es teuer“ oder „Ja haben die denn keine Erbtante, die ihnen etwas vermachen könnte?“

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Nun – nicht wirklich. Das hat sich früher ja durchaus angeboten, das 20. Jahrhundert kannte weitgehend die Pille noch nicht, aber dafür jede Menge männermordende Kriege, sowie lange keine Emanzipation, was Frauen – bei aller Ungerechtigkeit – davon abhielt, sich in einem Beruf qua Leistungsdruck von den Zigaretten über Pillen und den Burnout bis zum vergleichsweise frühen Tod zu entwickeln. Dafür wurde der Tod im Kindbett früh besiegt. Das 20. Jahrhundert ist demographisch eine Epoche des Frauenüberschusses und sozial das Zeitalter der Erbtanten. Egoman, wie wir sind, sprechen wir von einer Erbengeneration; aber in Wirklichkeit sind wir nur eine Generation der Erbtantenprofiteure. Wir tun nichts, es kommt einfach von allen Seiten: Tischdecken, Porzellan, Möbel, Bibliotheken, Häuser, Aktien. Die Erbtante wurde von der Familie und vom Staat umsorgt, die Erbtante stammt aus der schlechten Zeit und kann sparen, die Erbtante ist die buchstäbliche Familiengrube, aus der man das Geld schaufelt.

Es ist angenehm, das zu wissen, denn es entbindet den Nachwuchs in dieser Zeit auch vom Frust zu sehen, was die Eltern schon damals, vor 20, 30 Jahren finanzieren konnten: Auch da pflegten Erbtanten im Hintergrund zu agieren, die richtigen Grundstücke von Bekannten zu erwerben, die Zahlungsmodalitäten zu vereinbaren, wenn es sicher schien, dass alles in den richtigen Bahnen war. Keine Scheidung, das Grundstück, zwei Kinder, das Haus. Man muss fairerweise zugeben, dass es in besseren Kreisen so etwas wie einen umgekehrten Generationenvertrag gibt, zumal man auch die Erbschaftssteuer – die natürliche Todfeindin jeder Erbtante – hasst und fürchtet. Das kann während der Pubertät auch für die neueste Generation erfreulich sein: „Solange Du Deine Füsse unter meinen Tisch…“ „Es ist nicht Dein Tisch, den hat Tante Babette damals beim Schreiner U. Für Euch massfertigen lassen.“ „Wegen Dir kommen wir von Federn auf Stroh.“ „Tante Gertrud sagt, die Immobilien in Hamburg reichen für mein Leben.“

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Entsprechend respektiert und privilegiert was folglich auch das Dasein der Erbtante, wobei man auch sagen muss: Was sie an Sonderrechten nicht bekam, nahm sie sich einfach. Reichtum und Sparsamkeit machten die klassische Erbtante eher klug und gewitzt denn zurückhaltend und asketisch. Man musste Erbtanten schon verstehen können: „Fahrt ihr da ruhig ohne mich hin“ konnte vieles heissen, selten aber, dass man darauf mit einem saloppen „OK, Tschüss“ antworten sollte. Bekam die Erbtante den Eindruck, dass es ohne sie keinesfalls Freude bereiten würde und man sich verloren fühlte, wäre sie nicht im Cafe dabei, und ausserdem möchte man wirklich wissen, wieso Karl-Heinz das damals gemacht hat…

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Dann sprach man die gleiche Sprache des höheren Beziehungstechnik. Technisch gesehen war das nicht weniger als fair, denn die Erbtante dachte auch an die Erben, zumeist sehr sogar, das muss man sagen, und im Abstand der Jahre und Jahrzehnte werden auch die menschlich ein klein weniger komplexeren Exemplare schöne Erinnerungen. Allein, so viel Zeit, wie man sie damals zur Erbtantenpflege brauchte, hat man heute bei der Beziehungspflege nicht. Auf einer rein technischen Ebene unserer dysfunktionalen Familien hat heute eine Patentante, die nicht verwandt ist und deshalb im Nervfall auch einfach abgesprengt werden kann, enorme Vorteile in Sachen Unverbindlichkeit. Sie erfüllt halt ihre Pflicht solange es geht, und wenn es nicht mehr geht, schafft man sie ab. Wie man das Gesellschaftsspiel, den Kaffee am Sonntag und einen Nebenaffaire abschafft. Man erbt in solchen Fällen nichts. Aber das mit dem Erben ist bei unserer heutigen Lebenserwartung und Finanzkrise auch nur eine Art Lehmanzertifikat auf die Zukunft mit hohet emotionaler Dauerbelastung.

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Wichtiger als das allgemeine Desinteresse an Verpflichtungen ist für das Aussterben der Erbtante jedoch exakt jene Generation, die diesen Traditionsbruch bemäkelt: Es gibt einfach zu wenig Kinder, die sich zur Erbtante entwickeln könnten. Zeugte man früher noch Kinder auf Vorrat, weil man nie wissen konnte, was alles kam, werden Nachfahren in den letzten vier Jahrzehnten strategisch geplant und durchgerechnet. Man will wissen, was alles kommen wird. Man will es bestimmen. Man muss in solchen Kreisen nur mal verlauten lassen, die eigenen Kinder wären ganz sicher nicht hochbegabt – die Blicke sagen einem alles. Da ist kein Platz mehr für Minderleister, Nebenprodukte und fehlgeschlagene Experimente. Ich kenne viele Leute: Wirklich erbtantentaugliche Nachkommenschaft sehe ich nur in vier oder fünf Familien. Ob sich daraus echte Erbtanten entwickeln, muss sich erst noch zeigen. Ich bin skeptisch. Das Leben eines heutigen Singles ist gemeinhin teuer, und Sparsamkeit kann man sich nicht leisten, wenn man als angehende Erbtante der Illusion nachhängt, man könnte doch noch jemanden finden. Ich sehe den Nachwuchs nicht. Und ich sehe die Erbtantentugenden nicht.

Was ich dagegen sehe, sind Ersatzerbtanten: Gut und verantwortungsvoll klingende Finanzprodukte, die es dem Nachwuchs später einmal leichter machen sollen. Anstelle der langfristigen Geschenkströme treten Bildungsfonds und Bankberater, die einem vermutlich nie erzählen werden, wieviele Zigarren Hausfreund Paul pro Tag rauchte. Es müssen viele gewesen sein, denn die Bücher riechen heute noch. Es gibt den ökonomisch begründeten Bedarf nach Erbtantendienstleistungen, das allerdings frei von Eierlikör und Torte und der Frage, wohin man eigentlich die ganzen Photoalben entsorgen kann.

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Nun; ich habe keine Kinder, ich will auch keine haben, und in meinem Umfeld ist es auch nicht anders: Es gibt kein Erbtantenmaterial mehr, nur noch Erinnerungen und den Glauben, dass eine kleine Flasche Sekt am Tag sicher über die 90er-Schwelle trägt. Was ich noch habe, sind diese Alben und Geschichten und Erinnerungen. Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen, aber ich bin mir sicher, dass wir einen schweren Verlust erleiden: So ein Bankprodukt hilft dann, wenn sein geplanter Zweck eintritt. Das, was Bankster als Flexibilität für niedrigere Rendite dazu verkaufen, hat die Erbtante schon in der Basisversion bereit gestellt: Sie war für jedes Problem da. Man konnte bei ihr Erkundigungen über die Familienverhältnisse anderer Leute einholen, man konnte auf ihre Hilfe zählen, sie brachte einem das Betrügen beim Kartenspiel bei, und ihre Alben sind auch schicker als das, was Bankster heute bei Facebook zeigen.

Aber wie die Erbtanten immer so treffend sagten: Für mich hat es wirklich noch gereicht. Nach mir der Vermögensberater mit dem günstigen Darlehen.

 

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258 Lesermeinungen

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    Statt Erbtante hätte sich...
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    Statt Erbtante hätte sich der Hausherr lieber mit Erbonkeln auseinandergesetzt, kommt er doch auf grund seiner Veweigerungshaltung zur Selbstreproduktion, wegen einiger altersbedingter Probleme mit dem Knochengerüst, explizide rechtem Gasfuß und womöglich zweitem Durchfallen bei der bis dahin vorgeschriebenen Fahrtauglichkeitsprüfung für 70+, und damit enträdert für mehrmalige jährliche Ausfahrten nach Oberitalien oder Paffenhofen, in die Situation, auf – opelfahrende – Neffen angewiesen zu sein, und selbst einer zu sein.
    Onkel Don… :-)
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  2. Das einzige, was Sie von einer...
    Das einzige, was Sie von einer Erbtante unterscheidet, ist dann wohl das Fläschchen Sekt…

  3. Sic transit gloria mundi....
    Sic transit gloria mundi.

  4. Sterben macht Erben.
    Die...

    Sterben macht Erben.
    Die Tanten tranken nur Sekt,
    der Don nimmt alles.

  5. Ich kenne auch eine Menge...
    Ich kenne auch eine Menge Leute. Diese sind von Erbtanten und Erbonkels auf Ertanten- und Erbonkelsprodukte der Bank umgestiegen, weil sie für die Erbonkels und Erbtanten keine heute nicht mehr zeitgemäßen sexuellen und andere Dienstleitungen erbringen wollten, um sich ihr Erbe zu sichern. Insofern handelt es sich um einen emanzipatorischen Fortschritt, der den Kindern dieser merkwürdigen Generation eine freie Lebensgestaltung emöglicht.

  6. Nein, nein, da ist nichts in...
    Nein, nein, da ist nichts in Sicht. Heute kommen die doch noch im hohen Alter nach durch Frauenquote beförderter Karriere und Langeweile beim Shoppen auf die Idee der Spätgebärenden – nachdem ihnen der verbindlich schauende Psycho sagte: Gnä Frau, Ihr biologisches Alter ist doch weit geringer.
    Für den BP hätte man aber auch wirklich ne Geschichte der reichen verschollen geglaubten Tante aus Amerika erfinden können. Hätte mehr Stil gehabt. Und kreativer zumal.

  7. Wenn , Herr Don, die Fotos...
    Wenn , Herr Don, die Fotos Ihre Ahnen zeigen, muß man Ihnen viel nachsehen.

  8. Die Erbtanten hatten auf...
    Die Erbtanten hatten auf Kriegsgewinn spekuliert. Dann wurden sie ausgebombt. Dann war das Geld nichts mehr wert. Dann gabs keinen Persilschein. Es gab nichts zu vererben.
    Der spaetgeborene Neffe fand das nicht arg. Wo es nichts gab, brauchte man auch nicht nett zu den Tanten sein; sie waren veritable Kulturhindernisse, die man nur aus Opportunismus mit Freundlichkeiten haette umschmeicheln koennen.
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    Die erste Lebenslehre: Alles muss man selbst machen.

  9. Interessanterweise haben die...
    Interessanterweise haben die Kommentatoren einen wesentlichen Aspekt der Erberei verstanden: „zu alten Damen sind wir regelrecht charmant“. Oder verzichten aufs Erbe. Prostitution ist nicht jedes Erbneffen Sache…

  10. Es gibt beides, das...
    Es gibt beides, das Erbtantenphänomen (auch eine meiner hatte auf einem Foto so ein lustiges Hütchen auf), und das von Filou angebrachte Ausgebranntenphänomen. Aber so als soziale Rolle, die der Mensch im Leben einnehmen kann, ist es die Erbtante wert, mal erwähnt zu werden. So als Erinnerung, daß man für Geschwisternachwuchs was übrighabensollte. Sind ja nicht alles Einzelkinder oder Nachwuchslose.

  11. Eva Maria: "Interessanterweise...
    Eva Maria: „Interessanterweise haben die Kommentatoren einen wesentlichen Aspekt der Erberei verstanden: Prostitution ist nicht jedes Erbneffen Sache…“
    *
    Prostitution ist ja noch charmant ausgedrückt, denn jeder prostitiert sich so gut wie er kann. Eigentlich reden wir aber über Erpressung, seelischen und sexuellen Missbrauch und die Zerstörung von Persönlichkeiten: Der Missbrauchte verliert die Kontrolle über sein Selbstverständnis und sein Leben und versucht nun seinerseits, andere auf irgendeine Art zu kontrollieren. So enstehen die intellektuell verkürzten Kontrollfreaks, die das Leben in diesem ansonsten schönen Lande so unerträglich machen. Schuld sind aber eigentlich die Eigentumsverhältnisse, und wenn man die ändern will, giltst du plötzlich als Kommunist… :-)

  12. Das meine ich mit...
    Das meine ich mit „dysfunktionale Familie“: Ein normaler Familienzusammenhalt wird gleich als „Prostitution“ gesehen. Es soll auch Menschen geben, die ihre Familie einfach mögen, oder wie wir in Bayern sagen: As Bluad laafd zsamm.

  13. Ein normaler...
    Ein normaler Familienzusammenhalt wird gleich als „Prostitution“ gesehen.
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    Wirklich? Wo denn? In den publizierten Kommentaren jedenfalls nicht.

  14. Indirekt durchaus:
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    "Eva...

    Indirekt durchaus:
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    „Eva Maria
    27. Dezember 2011, 17:42
    Interessanterweise haben die Kommentatoren einen wesentlichen Aspekt der Erberei verstanden: „zu alten Damen sind wir regelrecht charmant“. Oder verzichten aufs Erbe. Prostitution ist nicht jedes Erbneffen Sache…“

  15. Don Alphonso: "Das meine ich...
    Don Alphonso: „Das meine ich mit „dysfunktionale Familie“ …
    *
    Don, Familien haben keine Funktion, sondern sind eine Organisationsform des Menschen. Wenn sich eine Familie gut versteht und sie sich mögen, um so besser; aber das ist nicht der Regelfall. Wer aus welchen Gründen auch immer nicht zur Familie gehören will, sollte das auch nicht tun. Eltern haben normalerweise die Aufgabe, die Kinder großzuziehen und auf das Leben vorzubereiten, aber Kinder selbst haben diese Aufgabe nicht: Kinder sind einfach nur Kinder.
    *
    Und damit kommen wir zum Erbtantenproblem: Wenn sich das Kind nicht frei entwickeln kann, weil die Eltern nicht abtreten wollen und es dann sein Erbe verliert, was es aber zur Sicherung seines Lebensstandards braucht, hat man eine Abhängigkeit, die man im weitesten Sinne nur Prostitution nennen kann. Diese Abhängigkeit wird dann unter Umständen allerdings in eine neue Abhängigkeit umgewandelt, die man passenderweise „Arbeitsverhältnis“ nennt. Dort kann sich das Kind seine sozialen Kontakte dann wenigstens frei aussuchen…

  16. Von Erzaehlungen, die ueber...
    Von Erzaehlungen, die ueber viele Generationen gehen, kenne ich nur dysfunktionale Familien. Auch bei Freunden und Bekannten.
    Vielleicht ist das ein Mangel an Kompromissbereitschaft gewesen, wenn man von den zeitlichen, ereignisbegrenzten, Zwangssolidargemeinschaften absieht.
    Aber selbst da darf man sich nicht sicher sein, denn ich kenne Familien, deren einer Teil sozialdemokratische war, der andere war nationalsozialistisch. Da lief kein Blut zusammen. Da wurde intrigiert-bis hin zur Denunziation.
    Von den sogenannten Mischehen, also dort wo Taufscheinprotestanten in dogmatisch-katholische Familien gerieten, moechte ich garnicht reden.
    Ebenso nicht zu sprechen von hochnaesigen Abiturinhabern, denen ein intellligentes „einfaches“ Maedchen in die, letztendlich unakademischen, Kreise geriet.
    Familienbande (Betonung auf Bande)…!

  17. yast2000, wat ham Sie denn in...
    yast2000, wat ham Sie denn in den Schampus gekippt?
    Das vom Don nicht erwähnte Problem ist die Austreterei aus der Kirche! Wo kriegt man denn noch nen Paten her, wenn die alle selbstbestimmt austreten und dann irgendwelchen selbstgestricktem Öko-esoterismus anhängen?

  18. Colorcraze, das unter dem...
    Colorcraze, das unter dem letzten Eintrag erwähnte Lied ist in d-moll, mit Oktavsprung und steigendem Ende – also kein erwecktes Gedudel.

  19. Das scheint sich auf yast...
    Das scheint sich auf yast 2000 (16;37) zu beziehen. Sexuelle Dienstleistungen sind für viele kein „normaler Familienzusammenhalt“. Mag aber regional verschieden sein.

  20. Weia, gibt es denn nur noch...
    Weia, gibt es denn nur noch Schleimschnecken und Stechvipern? Ich habe von 3 Tanten was geerbt (nicht viel, aber etwas), und ich war sehr überrascht deswegen, denn ich habe nie darum gebeten und auch sehr wenig Kontakt mit ihnen gehabt. Es war ihnen einfach eine Selbstverständlichkeit, daß „ihr Sach“ in der Familie bleibt. Beim Verteilen unter Geschwistern muß man gewichten, wer am meisten für den Verstorbenen getan hat und wer es am meisten braucht, und daß alle was abbekommen sollen. Aber Gehässigkeit braucht es nicht dazu.

  21. icke: "yast2000, wat ham Sie...
    icke: „yast2000, wat ham Sie denn in den Schampus gekippt?“
    *
    Zyanid.

  22. Oha, ich vergass das juedische...
    Oha, ich vergass das juedische Familienverstaendnis zu erwaehnen. Das ist noch komischer als das christliche. Aber die Juden koennen wenigstens ordentliche Witze darueber machen. Aber nur wenn die Schwiegermutter pinkeln ist.

  23. @icke: oh. Das hätte ich mir...
    @icke: oh. Das hätte ich mir zu diesem Text jetzt nicht vorgestellt.

  24. Sehr verehrter Don! Die Bilder...
    Sehr verehrter Don! Die Bilder mit den toupierten Frisuren der Damen sind köstlich. Ich hab mich königlich amüsiert! Vielen Dank für diese amüsanten Erinnerungsphoto aus den vor 68ern!
    .
    Was die Erbtanten betrifft, kenne ich mich nicht so aus, weil mein Testament der niederländischen Rechtssprechung unterliegt. Was das deutsche Erbschaftsrecht betrifft, weiß ich deswegen nur wenig. Aber ich hatte den Eindruck, als vor ein paar Jahren ein neues Erbschaftsgesetz eingeführt wurde, dass Erbtante und -Onkel politisch nicht gewollt waren. Soweit ich mich erinnern kann, ist der Freibetrag für einen Neffen nicht wesentlich höher als der an irgendjemanden. Damals dachte ich, die wollen, dass alten Damen ihr Geld dem lokalen Kunstgewerbe (Städel, Oper etc) vermachen.
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    In meiner Erinnerung an die Diskussion in dieser Zeit trat da immer der Bayer Seehofer auf und propagierte Omas Häuschen als steuerfrei. Ich weiß nicht, zu was sich die Herren und Damen des Bundestags dann endgültig entschieden haben, habe mir seinerzeit aber überlegt, was wohl wäre, wenn in einer wohlhabenden Familie das schwarze Schaf Omas Häuschen erbt, die anderen nur Aktien und Bargeld, und das schwarze Schaf deswegen unter dem Freibetrag bleibt, während die weißen Schafe anständig Erbschaftssteuer zahlen müssen. Würden die dann auf faire Erbschaftsteuer klagen? Und was würden die Damen und Herren vom Bundesverfassungsgericht sagen? Die Erbschaftssteuer aussetzen?

  25. Liebe/r icke,
    "... wenn die...

    Liebe/r icke,
    „… wenn die alle selbstbestimmt austreten und dann irgendwelchen selbstgestricktem Öko-esoterismus anhängen?“.
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    Melde gehorsamst:
    Freidenkerei geht auch MIT Austreten und OHNE Öko-Eso.
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    Letztes ist aber tatsächlich weit verbreitet. Eigentlich reicht eine humane Einstellung, zusammen mit ganz normaler Naturverbundenheit. So einen Traum-Firmpaten- oder eine patin hätte man doch als Jugendlicher gerne. Statt eine verklemmte Gebetbuchtante oder einen lauen Taufscheinonkel, der nur zu Familienfeiern auftaucht und sonst nie – und unter Höho! und platt-blödem Polit-Blahblah mit Vattern den Weinvorrat killt.

  26. Wenn ich diese Fotos sehe,...
    Wenn ich diese Fotos sehe, denke ich: irgendwie war es früher netter!

  27. "Filou: Aber selbst da darf...
    „Filou: Aber selbst da darf man sich nicht sicher sein, denn ich kenne Familien, deren einer Teil sozialdemokratische war, der andere war nationalsozialistisch. Da lief kein Blut zusammen.“
    Das mit dem Blut ist schon ein wunderlich Ding. Meine alten Tanten sind zu Ende des WK zumeist überstürzt nach Hessen und Bayern abgereist. Sie kamen später zu den zurückgebliebenen* Sozialdemokraten der Familie auf Besuch, aber ihre Männer hätten den Boden der TDR nicht mehr betreten dürfen. Zuviel Dreck an der Reitgerte. Der Russ hätte ihnen den Hals umgedreht. Nun ja, der Grundbesitz war weg, aber es konnte im Westen nahtlos weitergehen.
    Eine andere braune Tante, eine besonders einfältige Person, Kriegswitwe, war im Osten geblieben. Bei ihr fanden sich in den Siebziger Jahren unter der üblichen Erbmasse außer ihrem Hörrohr grauslige Fanartikel aus den Dreißigern. Braunhemdfarbene Bettwäsche mit dem Swastika-Panier. Was sind wir für ein dummes Volk! Sie (die Bettwäsche, nicht die Tante) wurde 1976 zum Hexenfeuer verbrannt.
    _________________________
    * „Liebe Zurückgebliebene“, Lieblingsanrede eines Westonkels im Briefen an den Ostteil der Familie

  28. colorcraze: das Ganze ist von...
    colorcraze: das Ganze ist von 1646.
    Auch das vorher mögliche zwölffache Haleluja ist melodisch, ähm, ungewohnt.

  29. Habseligkeit, die hier...
    Habseligkeit, die hier lachende Erbtante machte ihr Vermögen unter anderem in Hamburgs Nachtleben, und das merkte man bis ins hohe Alter.

  30. Michael: "...Also., worum...
    Michael: „…Also., worum geing es wirklich ? Nicht ernstaft, darum, solche Verluste, wie dieses (und nächstes Irrenjahr) zu „erklären, oder“….. Es war, wie immer, unwichtig….“
    *
    Trotzdem gut, dass wir mal darüber geredet haben!

  31. Gut zu wissen! - Vielleicht...
    Gut zu wissen! – Vielleicht waren ja die anderen einfach harmlos fröhlich.

  32. Werter Michael, Ihr Kommentar...
    Werter Michael, Ihr Kommentar betrübt mich sehr, bitte bedenken Sie, schon DA hat
    mir mit seinem Beitrag jede Hoffnung auf Erbtanten genommen. Woher soll nun das Erbe kommen? Ich kann nicht auf die neuen Deutschen in den Kreißsälen warten – soviel
    Geduld habe ich nicht.

  33. ...und erst die schöne junge...
    …und erst die schöne junge Ehefrau – hatte nicht auch der Herr zu G. eine schöne
    junge Frau – alles Schneewittchen oder was?

  34. Vielen Dank für diesen Bogen...
    Vielen Dank für diesen Bogen von den Erbtanten zu den Finanzprodukten. Als Vater zweier überaus durchschnittlicher Kinder kenne ich die unnachgiebig aufgedrängten Produkte von den Bankstern nur zu gut. Unnützer Tand, den ich mir nicht in den Safe lege. Auch hier im Norden gibt es einen Mangel an Erbtanten.

  35. So rein linguistisch gesehen,...
    So rein linguistisch gesehen, ist „Don Alphonso“ ein lausig schlecht erfundener Nom de Plume.
    Die Sprachen, die „Don“ benutzen, schreiben ausnahmslos „Alfonso“ und kennen keinen Ph-Graph. Und da, wo die Alphonsen hausen, ist Don nur ein Nebenfluss.

  36. ,,Was Reichtum und Bildung und...
    ,,Was Reichtum und Bildung und Prestige und eine gute Position im Leben einem geben, ist die Freiheit, sich auf sich selbst zu konzentrieren.“

  37. Werter Don, Respekt! bis drei...
    Werter Don, Respekt! bis drei Uhr morgens freischalten… .
    .
    Frage: Wie können denn die Erbtanten aussterben bei diesen Wahnsinns-Single-Quoten in den Städten? Mal ganz abgesehen von den Erbonkels, die zum Beispiel gleichgeschlechtlicher Liebe wegen wenig Nachwuchs erzeugen, aber solide finanziell wirtschaften und durchaus anhänglich sind der Familie gegenüber? So viel Hedonismus kann gar nicht sein, dass da nicht was hängenbleibt!
    .
    Zu den Patenschaften: Junge Eltern mit ausgeprägtem sozialen Ehrgeiz wurden schon dabei gesehen, für ihr Neugeborenes bis zu fünf Kandidaten gleichzeitig um die Patenschaft anzugehen. Und zwar für parallele Patenschaften… Für nix! sich zu schade, die Leit!

  38. Da kann ich dummerweise nicht...
    Da kann ich dummerweise nicht mitreden. Alle Vorfahren geben ihr Geld zu Lebzeiten aus. Und haben noch dazu reichlich eigene Nachkommen. Musste mein Geld selbst verdienen. Und habe es gleich wieder für die hoffentlich nutzbringende Bildung meiner Söhne ausgegeben. Merkwürdigerweise pflegen wir „armen“ Leute die Familienbeziehungen (die einen mehr, die anderen weniger) auch ohne Erberwartung. Und die „befreiten“ kirchenausgetretenen Pseudorevolluzzer ohne Familie und Kinder tun mir nur leid. Familienbeziehungen unter den Generalverdacht der Prostitution zu stellen, zeugt nur von gestörter Wahrnehmung. Zu der Prostitution gehören mindestens Zwei. Und Beziehungspflege aus niederen Beweggründen (Erbschaft) ist natürlich anstrengend. Wer das macht, tut es freiwillig! Also bitte nicht jammern.

  39. Wenn der wirklich auf der...
    Wenn der wirklich auf der Bahre lag, hätten die Sanitäter entspannt nach Hause gehen können.

  40. Erbtantensteuer? Schampus mit...
    Erbtantensteuer? Schampus mit Zyanid? Familie betont auf Bande? Prostituierte Erbneffen? Oh, wie fröhlich! Season’s Greetings all around!
    Da täuschen Sie sich aber, mein sehr geehrter Ätümologiker. In Spanien kennt man z.B. einen Sänger, der nennt sich Raphael, mit „Ph-Graph“. Sie kennen ihn nicht? Hier eine Kostprobe: http://www.youtube.com/watch?v=HzeVGSNyf-0 Die Kommentare erreichen natürlich nicht das Niveau dieses Phorums hier: sie sind gehässiger, aber bei weitem nicht so boshaft.

  41. War es nicht so, dass -...
    War es nicht so, dass – etymologisch gesehen – erben von ehrbar, von Ehre also kommt? Sowohl seitens des Vererbenden als auch des Erbenden? Jetzt aber für alle, die nichts erben werden, entsprechende Schlüsse zu ziehen, wäre vielleicht übereilt… oder?
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    Übrigens: In erster Linie erbt man zunächst die Gene seiner Vordersassen. Und das Leben! (auch wenn dazu die Tanten wenig beitragen). Das ist doch schon was – finde ich. Der Rest, also all das zusätzlich vererbbar Irdische, ist dann ein Sahnehäubchen.

  42. Es gibt die real geliebte...
    Es gibt die real geliebte Liebe und es gibt die ideell überhöhte Liebe, wie sie in Liebesfilmen dargestellt wird; nicht ohne Grund wird abgeblend immer kurz vor Happy End…
    *
    Es gibt reale Familie und es gibt die ideell überhöhte Heilige Familie. Ich habe trotz intensiver Studien noch nie gehört, dass in einer Heiligen Familie eine Erbtante auftauchte. Die böse Hexe mit ihrem Backofen oder den pädophilen, bösen Wolf, von denen wird allerdings schon Kindern erzählt…. :-)

  43. Lieber Don, könntest Du bitte...
    Lieber Don, könntest Du bitte meinen Kommentar oben löschen ? Danke.

  44. Gern geschehen....
    Gern geschehen.

  45. Vroni, mit den Freidenkern...
    Vroni, mit den Freidenkern könnte man ja wenigstens Jugendweihe feiern! Der Don wollte die Erbtante ja gleich als Patin.
    Und, nachdem ich dank Colorcraze Entstehungsjahre von Gesangbuchliedern nachgeguckt habe (habe, glaube ich, mal erwähnt, dass zu meinem Erbgut eine bayerisch-lutherische Kantorenoma gehört): ist es nicht erstaunlich, dass viele von den resolut frohen Liedern in der eher krisenbelegten Zeit des frühen 17ten Jahrhunderts entstanden sind? Als wollte man in jenen Jahren mit aller Macht die Freude am Schlfittchen packen? Und wir, in unserer doch bis jetzt vergleichsweise gemütlichen Krise, wo sind wir?

  46. yast2000 28.12. 12:12: und der...
    yast2000 28.12. 12:12: und der hl Geist?

  47. Dieses Thema von der Erbtante...
    Dieses Thema von der Erbtante beschäftigt mich nun doch. Meine Neffen sind sehr nett zu mir, obwohl sie wissen, dass es bei mir nichts Substanzielles zu erben gibt. Was das Nicht-Substanzielle betrifft, habe ich ihnen schon wiederholt geraten: ‘Was Ihr ererbt von Eurer Tante, erwerbt es, um es zu besitzen. Was man nicht nutzt, ist eine schwere Last.’

  48. veil of ignorance, Zitat aus...
    veil of ignorance, Zitat aus dem ZEIT-Artikel?
    http://www.zeit.de/2011/52/DOS-Maria-und-Josef

  49. Zum 4.Weihnachtsfeiertag -...
    Zum 4.Weihnachtsfeiertag – inspiriert von
    dem, der und …
    Beim Geburtstag wird gefeiert –
    … der grod auf d´ WELT kemma is
    … obs eam gfoid – oda ned – do frogt´n koana.
    … und an d´ Mama, alloa mid ´m Gschiß,
    … denkt koana,
    … erscht wenn d´Mama im Grab liagt…mid ihre Boana,
    … do wiad gjammert – wei´s aus is !!
    … host wos vagessn? Do huift da jetzt koana!
    … Wo isn da Vadda, ha, der hod si vadruckt.
    … Und wer huift jetzt weida? I ? Bin I varuckt?

  50. Selber bin ich leider ganz und...
    Selber bin ich leider ganz und gar keine Erbtante; meine eigene hab ich vergrätzt, ebenso wie meine Mutter schon die ihre. Das große Haus der mütterlichen (exzentrischen, lebte dort mit jüngerem Gärtner und viel exotischem Getier) Erbtante hätten wir nicht mehr erhalten können, und das der meinen hätte ich erst jetzt im Alter (und in schlechten Wohnverhältnissen) als Sicherheit wirklich zu schätzen gewußt, zum Besitzen und Verwalten gehört auch sensus rerum. Aber eine Tante hat dennoch Funktionen: sie vermittelt Teile des kulturellen Familienerbes, die von den Eltern vielleicht nicht so vertreten werden, sie ist eine Alternative zu den Eltern, wenn die Pubertät die ersten Konflikte bringt, ohne das Kind in ganz fremde Kreise driften zu lassen und sie kann Defizite diskret ein wenig ausgleichen.

  51. @icke: Meinem gesunden...
    @icke: Meinem gesunden Halbwissen zufolge, gehören zum Phänomen des sinnenfrohen Barock auch die vorhergehenden Pest-Epidemien. Wenn man überdies die allgemeinen Lebens- und Todesumstände der vormodernen Zeit bedenkt – wie von einem uns wohlbekannten Historiker unlängst anhand eines Damen-Portraits beleuchtet – so erscheint das von Ihnen beobachtete Phänomen noch bemerkenswerter.

  52. @muscat - Als geborene...
    @muscat – Als geborene Kronbergerin muss ich doch mal zu diesem dämlichen Artikel der ZEIT Stellung nehmen. Dämlich daran finde ich, dass sich Leute als arm ausgeben, die ausreichend Geld haben, denn damit mindern sie die Möglichkeiten derjenigen, die wirklich keines haben und machen sie lächerlich.
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    Als ich das letzte mal vor drei Wochen in Kronberg war, wurde ich an einem Tag in der Altstadt mehrmals angebettelt. Von dem ZEIT Experiment wusste ich damals nichts. Aber trotzdem hatte ich den Eindruck, das Betteln war ein Test…. Wird die schlanke Frau in Jeans, Lederstiefeln und taillierter Steppjacke geben oder nicht?
    .
    … Oder sollte irgendeinem Beobachter vorgespielt werden, dass die bettelnde Frau die arme rausgeschmissene Ex-ESA Mitarbeiterin ohne Arbeitslosenunterstützung und HartzIV ist… oder nicht?

  53. Der Tiger, ganz ehrlich, es...
    Der Tiger, ganz ehrlich, es gibt Kommentare, die sollte man sich vielleicht besser sparen, auch als „geborene Kronbergerin“, der ein Verzicht auf permanente Selbstbespiegelung schwerfallen mag.
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    Der ZEIT-Artikel war keineswegs dämlich und es wird zudem explizit um Verzeihung gebeten bei den Leuten, die auf das „Experiment“ hereingefallen sind oder bei den Menschen, die tatsächlich anstelle der beiden Tester Hilfe benötigt hätten.

  54. Zum Intermezzo colorcraze &...
    Zum Intermezzo colorcraze & icke:
    Koennte ich da eventuell nicht ganz Unrecht haben mit meiner, nicht belegbaren Theorie, die behauptet: Je mieser die Zeiten, desto schoener die Musik?
    .
    Nach meinem Musikverstaendnis muessten wir dann doch noch in prima Zeiten leben.
    .
    Die mit den schwarzen Hosen und dem Bustier verehre ich ueber alle Massen. http://www.youtube.com/watch?v=Lbd9f_tw75c

  55. In der Familie meiner Mutter...
    In der Familie meiner Mutter gab es eine potentielle Erbtante, die in den 30er Jahren aus Amerika auf Besuch kam.
    Ihre für damalige europäische Verhältnisse ungewöhnlich verjüngende Aufmachung (gefärbte Haare, Make-up, etc.) veranlaßte das fünfjährige Mädchen nach eingehender Beobachtung zur Frage: „Liebe Tante, gell, in Wirklichkeit bist Du schon ziemlich alt?“.
    Ihren armen Eltern blieb fast das Herz stehen vor Peinlichkeit —

  56. "Und unser Anna hat kein...
    „Und unser Anna hat kein Kommunionkleid!“
    (Brecht, Die unwürdige Greisin)

  57. Persönlich habe ich noch eine...
    Persönlich habe ich noch eine ganz andere Interpretation dieses ZEIT Experiments. Unter diversen Leuten ist wohl bekannt, dass ich ein harter Verhandler bin, und unter weiteren diversen Leuten wird angenommen, dass ich den Rauswurf von der europäischen Raumfahrtbehörde dazu benutze, mich unendlich zu bereichern an all denen, die ein schlechtes Gewissen haben und dass rechtsstaatliche Problem der europäischen Organisationen unter den Teppich kehren wollen. Zwei Verwandte mit meinem seltenen Nachnamen wohnen in Kronberg. Logischerweise kann man daraus schließen, dass ich als Supererpresserin dort auch meine verschwiegene Villa habe – aber natürlich nicht im Telefonbuch stehe. Folgt man dieser Gedankenkette, so ist es naheliegend, dass das eigentliche Ziel dieser Maria und Joseph Haus-zu-Haus Show war, mich zu lokalisieren.

  58. Weil es anscheinend wirklich...
    Weil es anscheinend wirklich keine Erbtanten mehr gibt unter den Stützen – voila im Hinblick auf das nahende Sylvesterfest bereits heute „DINNER FOR ONE“ in der Besetzung Angela Merkel als Miss Sophie und Nicolas Sarkozy in der Rolle des treuen James. Viel Vergnügen!
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=ECjz5Y7Antk

  59. jean-jacques: helfe jemand...
    jean-jacques: helfe jemand meinem ungesunden Viertelwissen auf die Sprünge: sinnenfrohes Barock schon vor 1648? Bei Protestantens? Bei dem Fundus, den ich meine, ist das Jenseits nie fern und der Tod durchaus bewusst – und trotzdem:
    Wonne, Wonne über Wonne – Geh aus mein Herz und suche Freud – Oh, dass ich tausend Zungen hätte,…, so stimmt ich damit um die Wette ein Loblied nach dem anderen an, von dem was Gott an mir getan.

  60. icke @yast2000 28.12. 12:12:...
    icke @yast2000 28.12. 12:12: „…und der hl Geist?“
    *
    Der Heilige Geist ist die religiöse Metapher für den Augenblick der Besinnungslosigkeit, in welchem gemeinhin Kinder gezeugt werden. Wegen der damit verbundenen Erinnerungslücken kommt es danach zu solchen Wundern wie der unbefleckten Empfängnis. Empfehlenswert für eine solche Gelassenheit gegenüber Gott sind Handwerksberufe, wie zum Beispiel Tischler o.ä. Die gezeugten Kinder schlagen sich dann in der Regel als Freiberufler durch, wie aufrüherische Wanderprediger und dergleichen…

  61. liebe muscat, hinsichtlich der...
    liebe muscat, hinsichtlich der beurteilung des verlinkten artikels stimme ich mit ihnen überein.
    .
    ähnliches wie dem schreiber und seiner begleitung widerfährt auch anderen, die sich grand hotels nähern, um darin zu wohnen oder zu speisen, sei nun einerlei: zuweilen gelingt es manchen gästen, sich sehr stark nur um sich selbst und die eigene gloria zu drehen, in der nicht immer richtigen annahme, sie selbst seien viel vermögender – mithin wertvoller – als der andere, selbst wenn dieser, dabei nicht ganz unattraktiv, zobel und bottega veneta trägt. lästig. irgendwie ertappt man sich dabei, sich um die statik der vor dem hotel postierten, hübschen laternen gedanken zu machen, wenn dereinst… also, hoffentlich erwischen sie dann die richtigen, und nicht die mitfühlenden…
    *hüstel*

  62. @icke: Nu, mal nix für ungut...
    @icke: Nu, mal nix für ungut – auf ein paar Jahrzehnte kommt es nicht an und nach der Konfession hat der Schwarze Tod schon mal gar nicht gefragt. Aus Ihrem Fundus ist mir nur das Lutherische „Geh aus mein Herz“ bekannt – das mir trotz des sehr gelungenen Textes wegen seiner denkbar dämlichen Melodie immer im Hals stecken bleibt. – Meinereiner dachte zum Beispiel aber an die von J.S. Bach verwendeten Texte, die in ihrer Drastik erkennbar geschult sind an des Reformators zupackender Sprache und zwischen Vergänglichkeit, Schwachheit und fröhlicher Glaubens-Zuversicht spielen.

  63. Filou, könnte passen. Und...
    Filou, könnte passen. Und solange wir satt und warm klagen, kann es nicht so mies sein.
    Hatte ich mal erwähnt, dass Herr Icke, als er klein war, Klassenkameraden hatte, die zum Mittagessen über die Familie verteilt wurden, während Mutter mit dem Geschirr klapperte, damit niemand etwas ahne?

  64. Ein Teil solcher sehr...
    Ein Teil solcher sehr sinnlichen Texte ist von Paul Gerhardt der Zeit und seinen Lebensumständen abgetrotzt, vielleicht hielt man damals nicht nur in Familie, Gemeinde oder ähnlichem Sozialverband zusammen sondern fand, dass Jammern nicht hilft:
    „Was helfen uns die schweren Sorgen,
    was hilft uns unser Weh und Ach,
    was hilft es dass wir alle Morgen
    beseufzen unser Ungemach?
    Wir machen unser kreuz und Leid
    nur größer durch die Traurigkeit“
    (Herr Neumark hatte auch kein ganz einfaches Leben, 1641)
    J.S. Bach hat den Choral schön gesetzt, auch als kontrapunktisch vertracktes Choralvorspiel in den Schübler – Chorälen.
    Wegen eines lädierten Fingers kann ich es Ihnen leider nicht vorspielen.
    Dafür lese ich im 1. Band der Mémoires des Duc de Saint-Simon, welche die Post heute aus dem französischen Antiquariat brachte.
    Dazu pfeif ich auf die alte Melodei:
    Es sind ja GOTT sehr leichte Sachen
    und ist dem HÖCHSTEN alles gleich
    den Reichen klein und arm zu machen
    den Armen aber groß und reich
    ….

  65. Mein Bruder hingegen...
    Mein Bruder hingegen vergrätzte seine Patin und Erbtante nicht; schon als Schüler bekam er eine silberne Parker, die ich mir gern heimlich lieh, mit der er höfliche Dankbillets verfaßte und dafür noch zusätzlich flauschige Kameelhaarpullover geschickt bekam, diese Tante lebte in England. Ihr Interesse an mir beschränkte sich leider auf Erkundigungen ob ich wohl hübsch genug geriete und eventuell in ihrem Umkreis verheiratbar wäre, meine Mutter (der das gar nicht gefiel) beschrieb mich dann stets als schrecklich burschikos und unhäuslich, eher für Berufstätigkeit geeignet, was mir Bücherpakete und Geld für Privatstunden eintrug, aber nie ein persönliches, oder verwöhnendes Geschenk. Meine eigene (später von mir vergrätzte) Erbtante bezahlte meine Geigenstunden, unsere Eltern, Flüchtlinge, hatten ja wenig Geld, und für diesen Zugang zur Musik, das eigentliche Erbe, bin ich sehr dankbar.
    .
    Obwohl ich beileibe nicht in allem mit Der Tiger übereinstimme, möchte ich sie hier nicht missen; Kontrapunkte sind interessant!
    .
    Ich kenne das spezielle soziale Klima in Kronberg nicht, aber in den reichen Vororten hier wird eher mehr Geld gegeben; gern auch Altkleidung (ganz egoistisch um wieder Platz für Neuanschaffungen zu haben), aber die Beherbergung von Obdachlosen wird an diverse Einrichtungen „delegiert“, für die auch gespendet wird, teilweise auch sehr großzügig.
    .

  66. @filou
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    nicht nur die Musik...

    @filou
    .
    nicht nur die Musik war besser unterm ancien régime.

  67. Nachdem ich heute für eine...
    Nachdem ich heute für eine simple Strickjacke ein viertel Rokokoportrait zahlen musste, muss ich sagen, dass das Selbstgestrickte durchaus auch seine Vorteile hatte.

  68. prince Matecki, ich denke,...
    prince Matecki, ich denke, nachdem man der Familie ohnehin nur unter grossen Einschnitten entgehen kann, sollte man sich halt arrangieren und die angenehmen Seiten geniessen. Wer sagt denn, dass es woanders besser ist.

  69. @Der Tiger: Ich möchte da...
    @Der Tiger: Ich möchte da doch sehr heftig Partei für muscats Leseempfehlung in der „Zeit“ ergreifen. Diese Reportage hat schon ein bezeichnendes Bild von der Verfasstheit der „besseren“ Gesellschaft geliefert und sie war wirklich massvoll. Darüber hinaus kann ich beurteilen, dass diese Art von Journalismus den Akteuren sehr viel Kraft abverlangt. Dafür habe ich sehr viel Respekt übrig…

  70. Stimmt, lieber HansMeier, auch...
    Stimmt, lieber HansMeier, auch die Moralvorstellungen, entsprachen meinen freudvollen Hinwendungen.

  71. @Don 20:22 Da stimme ich sehr...
    @Don 20:22 Da stimme ich sehr mit Ihnen überein. Auch wenn in unserer Familie eher die Informationen aus der Zeit vor dem Krieg vererbt wurden denn das nicht vorhandene Vermögen. Immerhin, einen sehr alten Gotha, mit Friedrich II Preußen als regierendem König, in dunkelblaue Pappe gebunden, hat mir ma chère tante hinterlassen. Das Büchlein fand bei der Flucht irgendwo Platz, es sind ja weniger als 10x5x1 cm….

  72. Liebe/r icke,

    "... dass viele...
    Liebe/r icke,
    „… dass viele von den resolut frohen Liedern in der eher krisenbelegten Zeit des frühen 17ten Jahrhunderts entstanden sind? Als wollte man in jenen Jahren mit aller Macht die Freude am Schlafittchen packen? Und wir, in unserer doch bis jetzt vergleichsweise gemütlichen Krise, wo sind wir?“
    .
    Na vor’m Kamin! Mit Gazze auf dem Schoß und singen die modernen Kantaten:
    „Out here in the fields
    I fight for my meals … “
    (Teenage Wasteland)

  73. Die Erbtanten gibt es nicht...
    Die Erbtanten gibt es nicht mehr, von den 2,4 Billionen die als Erbe avisiert sind,ist
    bis jetzt bei mir noch nichts angekommen – da kann ich gleich Findelkind werden.

  74. ... das nächste Mal fall' ich...
    … das nächste Mal fall‘ ich vom Wagen ( nach gründlicher Recherche – muss ja nicht Kronberg sein), oder bastele mir ein Schilfbötchen.

  75. Mittlerweile habe ich ‘Maria...
    Mittlerweile habe ich ‘Maria und Josef im Ghetto des Geldes’ von vorne bis hinten durchgelesen. Für mich persönlich war das sogar amüsant, schließlich kenne ich jede, aber auch jede beschriebene Ecke, sowohl in Königstein (wo ich zur Schule ging) als auch in Kronberg – einschließlich Pfarrer und Bäckerin. Dabei habe ich festgestellt, dass die Personen, die mich in Kronberg vor ein paar Wochen angebettelt haben, nicht die beiden von der ZEIT waren, sondern irgendwelche anderen Tester der Kronberger Szene.
    .
    Eine Frage beschäftigt mich nun aber doch, weiß der Herausgeber der ZEIT von diesem Unternehmen? Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich mich für eine derartige Recherche und solch einen Artikel genieren. Aber wenn er davon weiß und es unterstützt hat, was soll man dann von dieser Hamburger Wochenzeitung denken?

  76. Panik vor der Erbschaftssteuer...
    Panik vor der Erbschaftssteuer (in der Schweiz)
    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Die-MilliardenPanik-vor-der-Erbschaftssteuer/story/12664057

  77. fionn, ab nach Österreich!...
    fionn, ab nach Österreich! Dort vererbt es sich ohne Steuern.
    .
    Prince Matecki, ich habe ohnehin nie verstanden, warum „selfmade“ besser sein soll als „othersmade“. Ich will zwar keine Familie gründen, aber ich sehe durchaus die Vorteile dieser Konstruktion.

  78. Bevor man in Kronberg und...
    Bevor man in Kronberg und Umgebung von Villa zu Villa geht und Theater spielt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass sich viele Bewohner dort noch an einen Fall erinnern, bei dem Gutmütigkeit zu Mord führte:
    .
    ‘Am 30. Juli 1977 wurde der Vorstandssprecher der Dresdner Bank AG Jürgen Ponto ermordet. Das RAF-Mitglied Susanne Albrecht war mit dem Bankier persönlich bekannt, so dass dieser sie in seinem Privathaus in der Oberhöchstadter Straße in Oberursel empfing. Susanne Albrecht, Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar erschienen in Pontos Villa. Klar schoss zuerst, daraufhin feuerte auch Mohnhaupt fünf Mal auf Ponto und traf ihn tödlich. Danach flohen Mohnhaupt, Klar und Albrecht mit dem von Peter-Jürgen Boock gesteuerten Auto.’
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion
    .
    Der Vollständigkeit halber hätte das im ZEIT Artikel in Betracht gezogen werden sollen.
    .
    (Oberursel ist 5 km von Kronberg entfernt)

  79. apropos erben.
    .
    auf uns...

    apropos erben.
    .
    auf uns wartet noch eine in absehbarer zeit von meinem noch recht fidelen grossonkel zu erbende restimmobilie in einer völlig menschenleeren, uninteressanten und reizarmen gegend an der blauen küste. zwar wurde mir vor mehr als einer dekade die hälfte bereits geschenkt, doch der französische finanzminister freut sich schon jetzt und schon wieder. die makler hoffen, doch ziemlich sinnlos; einer von ihnen wird die hütte schätzen dürfen, die bis dahin nicht mehr repariert werden wird. der verfall kommt schnell, dort, in diesem klima. doch das schlimmste ist ohnehin der grund und boden.
    .
    die steuerklassen und freibeträge geben nicht viel mehr her, als einen reinrassigen freibetrags-esel pro nase.
    .
    soviel zum erben von tanten und onkeln…
    .
    adoption oder gleich heirat (einen freundlichen gruss an den geschätzten gastgeber) wäre da der lukrativere weg, es sei denn, man dünkte, dass der staat ohnehin so geldbedürftig sei, dass er die paar crapauds auch noch an sich nehmen dürfte.

  80. Der Tiger: "... dass sich...
    Der Tiger: „… dass sich viele Bewohner dort noch an einen Fall erinnern, bei dem Gutmütigkeit zu Mord führte:…“
    *
    Es gibt aber auch Millionen von Fällen, bei denen Gutmütigkeit zu unverschuldeter Armut führte. Das war der Tenor dieses Artikels, und nicht Mord an einem Menschen, der nicht mehr oder weniger wert ist, als andere. Oder wollten Sie das behaupten?

  81. Eigentlich ist diese ZEIT...
    Eigentlich ist diese ZEIT Geschichte bizarr. Man muss sich das mal so richtig vorstellen: da klingelt ein Pärchen in Parkakleidung an der Villa des Chefs der Commerzbank und behauptet, sie sei schwanger und sie suchten eine Herberge. Jeder Normalblessing würde sich hüten, eingedenk des Mordes an Ponto auch nur den Finger rauszustrecken. Stattdessen haben alle Villenbewohnen sicher sofort die Polizei alarmiert und dann genauso wie ich mit dem Kopf geschüttelt als sie hörten, dass es sich nur um ein linkes Experiment der Hamburger Wochenzeitung handelt.

  82. So isses, icke. Monsieur icke...
    So isses, icke. Monsieur icke outre mer et monsieur filou entre deux systemes. Mit der Schulspeisung im Keller des Bildungsinstitutes, bekleidet mit einer westtantengespendeten Lederhose (erst zu weit, spaeter zu eng), Graupensuppe mit ein paar fetten Fleischfladen darin, aus dem Henkelmann, VERERBT vom Grossvater aus Volkssturmzeiten (das war’s, was uns vom Fuehrer ueber blieb)…
    .
    …ein bisschen Grinsen muss man schon, angesichts der heutigen Sorgen und Klagen.

  83. sagen sie, in mir keimt ein...
    sagen sie, in mir keimt ein gedanke, was nicht sonderlich oft vorkommt, doch drückt meine wenigkeit der umstand, dass man angesichts aufgrund demographisch-biographischer verwerfungen entstandener, so zahlreicher massen an erbonkel und -tanten in spe an neue wohnformen im alter denken müsste, vererben scheint ja sinnlos und die nicht einmal selbst geworfenen gören einigermassen undankbar.
    in starnberg soll es doch charmante seniorenwohnsitze mit bestem personal geben.
    am tegernsee ebenso, lieber don?
    .
    ein anderer, nicht minder unkluger gedanke meiner wenigkeit ist einer, der HansMeier555 interessieren wird, nämlich der, dass wir ursprünglich gar keine steuer auf den vermögensübergang und das ableben naher, lieber verwandter zahlen mussten – da wir die steuern noch selbst gestalteten -, nur die bauern und der andere plebs, doch der war ohnehin geknechtet.
    doch was tut man nicht alles, als citoyen im herzen.
    .
    mijnheer buur, het flesje met de advocaat a.u.b. …

  84. Also, wenn meine Tochter nicht...
    Also, wenn meine Tochter nicht brav war, was eigentlich nie vorkam, habe ich ihr gedroht, dass sie sonst die Yacht (und anderes) von ihrer Patentante erbt.
    Natürlich mit der Verpflichtung, den Kram nicht zu verschrotten sondern zu erhalten.

  85. @fionn
    Schweiz, Steuern ?...

    @fionn
    Schweiz, Steuern ? Nicht Tyrannenmord ? War es nicht der Steuereintreiber, der sich da vor Urzeiten unbeliebt machte ? Der Tyrann ? Nein, im Ernst. Bei denen erheben die Kantone Erbschaftssteuern im Promillebereich. Einige garnicht. Aber mit höheren Erbschaftssteuern liebäugeln einige Linksgestrickte schon lange. Nicht, das die über ein Trennbankensystem nachdächten, nee da sollen Steuern erhoben werden. Die liessen sich selbstverständlich auf die Kunden umlegen. Sag mir lieber, wie man aus der Bundesrepublik austreten könnte. Formloses Schreiben ans Finanzamt reicht ?
    .
    @donna laura, Tiger(in)
    Sicher in Beamtenstaaten, wie Frankreich und Deutschland regieren die Roten Räuber. Da bedarf es gar keiner „RAF“. Die Regierungen sind praktischerweise die RAFfkes. Steuerzahler-Gedenktag ist Mitte August, wenn der auf den 31.12. fällt, herrscht Adoolf II oder Lenin II. fast 3/4 sind „geschafft“. Am 31.12. sollte man die Staatsbürgerschaft in einem freien Land erworben haben.
    .
    @Foersterlisel
    Man kommt doch auch ohne Erbtanten und -onkels aus. Schlimm wäre es, wenn man als solche(r) angesehen würde. Man müßte ungeheuer reich oder geizig sein. Die Voraussetzungen können logischerweise immer weniger erfüllen. Übrigens, diese Dingsda mit den beeindruckenden grünen Augen wurde als Kommunistin beschrieben. Eine schöne Frau kann nichts entstellen, aber Linksgestrickte ?
    .
    @don
    Wie hat es denn mit dem seidenen Morgenmantel geklappt ? Eine Wolljacke kann auch schön sein, sogar einen halben Bilderrahmen kosten, aber Dir ging es doch wohl um den Morgenmantel passend zum Bild ? Das klang so schön dekadent… . ;-)
    .
    Auf jeden Fall erleben wir gerade eine überaus unangenehme Zeit. Die Staatsschulden explodieren, zur Abwechslung mal ohne Krieg. Den Krieg haben „Rettungen“ ersetzt. Nur haben die Banken an nicht zahlungswillige Schuldner Kredit ausgereicht. Sie selbst haben, entsprechend ihres Geschäftsmodelles, überhaupt kein Geld. Was wohl bedeutet, dass die hohe Anzahl oder gigantischen Beträge zahlungsunfähiger oder -williger Schuldner, nicht die überaus pöhsen Banksters das Problem darstellten. Zahlungsunfähig oder -willig klingt in der Tat weniger nach Erbtanten, sondern vielmehr nach Roten Räubern. Nach „Steuer(-erhöhung)“ in abschätzbaren Zeiträumen. Mit der zwingenden Folge von Adolf II oder Lenin II. Nach Transferrubel. Mist, sowas ist schwer zu handeln. In Frankreich gibt es die Tradition steuerbefreiter Staatsanleihen, wenn deren Umsatz gewaltig zulegt, stirbt dort ein „Erbonkel“.

  86. lieber Michael, sie parlieren...
    lieber Michael, sie parlieren in rätseln? als bürger zahlt man seine steuern, nur achtet man darauf, auch die schlupflöcher, die als sollbruchstellen vorgesehen sind, auch zu nehmen. ein spielchen, jagdszenen, mehr nicht…
    .
    im übrigen dürften demnächst in la grande nation die limonade teurer werden…
    .
    es gibt also gestaltungsmöglichkeiten, auf beiden seiten.

  87. Lievje,, helaas is er geen...
    Lievje,, helaas is er geen advocaat i’nt huis. Ik heb hier heel oude calvados (de rest van het kerstfeest) verder nog drie slokjes bordoo en wat water. Daar wordt je niet gelukkik van. Morgen doe ik boodschappen. Dan is de kelder weer vol.
    Als je komt, doe jij dat kleed met die waanzinnige uitsneede aan? Maakt niets uit, wat erin zit, de goede wil telt. Toch?
    .
    A bientot! Ik luister net Castor & Pollux van Rameau en ben tamelijk aan’t delirium toe.
    (Que l’enfer applaudisse…!)

  88. OT; Kommt Venezia mal wieder?...
    OT; Kommt Venezia mal wieder? Ich hab‘ da eine Frage zu Castor & Pollux. Und Frau Huster wuerde ich ich auch gerne ‚was fragen zum modernen Opernballet, aber bei der muss man sich anmelden. Ausserdem scheint sie auf einem anderen Planeten zu sitzen.
    Aber Venezia kommt noch mal, gell?
    .
    (Don, da brauchen Sie nicht zu antworten. Die Damen lesen sowieso mit.)

  89. Liebe donna laura, Ihr Don...
    Liebe donna laura, Ihr Don wird schon wissen…. Kein Grund zur Aufregung.
    @Filou
    Genau so ist es. :-)

  90. @muscat. Ja, genau da habe ich...
    @muscat. Ja, genau da habe ich den Satz her. Ich hoffe Anführungszeichen reichen, um mich nicht des Guttenplag´s schuldig zu machen. Den Kommentar (3) fand ich auch sehr gut: http://www.heise.de/tp/foren/S-Alte-Story/forum-218567/msg-21220745/read/ .
    Um mal eine Verbindung zwischen Zeit Artikel und Don Beitrag herstellen. Kann man einfach die Unterscheidung treffen zwischen Emporkömmlingen aus Frankfurt ohne Ethik auf der einen Seite und Stützen der Gesellschaft mit festen Grundwerten in München auf der anderen Seite? Oder haben sich die Reichen grundsätzlich aus der Gesellschaft herausgekauft und leben entkoppelt von dem gemeinen Volk und eine solche Unterscheidung ist sowieso unzulässig? Ist die Erbtante im Grunde eine Institution die Werte vermittelt und ein Mangel an Erbtanten ein Indikator für die Verlotterung der Oberschicht? Deliquenten wie Guttenberg zehren von dem Nimbus, dass es eine Aristokratie gibt, die dem Pöbel nicht nur intellektuell, sondern auch ethisch überlegen ist. Vielleicht braucht es mehr solcher Zeit Artikel, um diesen Nimbus zu zerstören.

  91. Werter Don, Erbtanten sind ein...
    Werter Don, Erbtanten sind ein (Nach)kriegsphänomen. Vor dem Kriegseinsatz des Gatten -wie es in den besseren Kreisen so schicklich war- als „Frau Dr. Studienrat“ noch schnell (kinderlos) jung verheiratet. Danach 60 Jahre verwitwet mit üppiger Pension und privater Kranken- und Pflegeversicherungs(beihilfe).
    .
    Das taugt unbedingt zum leistungslosen Vermögensaufbau (OK, der Gatte wurde in Russland „geopfert“, aber dafür gabs danach 60 Jahre Sekt und Eierlikör). In der Folgegeneration sorgte das für „fette Neffen und Nichten“.
    .
    Aber heute … ?

  92. beste Filou, hierbij moet ik u...
    beste Filou, hierbij moet ik u berichten, dat het betrokken kleed die avontuur in de vijver niet goed doorstan heeft. maar zonder kleed geen gegiste appeltje, eh?

  93. Sehr schön - und so wunderbar...
    Sehr schön – und so wunderbar ehrlich und gradaus, eben ganz ohne Schnörkel oder Verstellung – genau das zeichnet seine besten Texte eben immer wieder aus.
    .
    (Wo gibts das sonst noch? Man ist begeistert. Und hinterfragt sich selbst eben auch. Hielten wirs ähnlich? Immer ähnlich? Oder schlechter? Also weniger natürlich und emotional nüchtern? Und falls tatsächlich irgendwo noch was fehlte, in welchem Zeitraum dächte man endlich auch so weit zu sein? Und wen alles müsste man dafür recht bald für immer loswerden? Z. B. weil zur Sparte der notrischen Nüchterheitsvernichter zählend? Also emotional manipulativ, weil nicht unabhängig? … man weiß: Freiheit und Verantwortung, erwachsen & gradlinig, vertragen sich nun mal meist schlecht mit der ein- oder anderen Erberwägung.)
    .
    Und Grüße.

  94. DA 28.12 um...
    DA 28.12 um 21.11h
    Oesterreich? No thanks. When I worked in commodity trading in Zug, I had a customer in Austria who used to call me and say „Küss die Hand gnädige Frau“ – sowas ist mir ZUVIEL.

  95. @ Michael 28.12 23.14h
    Es...

    @ Michael 28.12 23.14h
    Es wird nächstes Jahr ca. 24 Volksabstimmungen in der Schweiz geben
    (die Mehrheit über Themen wie Steuern, Migration). Normalerweise bin ich Neinsagerin – wenn es um Steuererhöhungen geht.

  96. Sizilien, Taormina. Eine...
    Sizilien, Taormina. Eine Straße, welche sich den Berg hochschlängelt. Horden von deutschen Touristen, von einem Kreuzfahrer kommend. Am Rand eine verwahrloste Frau. Bettlerin. Keiner der vielleicht hundert Touristen gibt etwas in die ausgestreckte Hand. Hie und da ist zu hören: „Die soll arbeiten. Wir haben auch gearbeitet.“ So einfach lautet also die Formel vom verweigerten Mitleid.
    .
    Kontrapunkt: Von den Bürgern der USA und Kanadas wurden ab 1945 Care-Pakete im Wert von knapp 350 Mio DM nach Westdeutschland verschickt. Bei einem Durchschnittsstundenlohn von damals 1,70 DM entspricht das nach heutiger Kaufkraft etwa 2 Milliarden Euro. In wieviel Paketen wohl stand: „Geht erst mal arbeiten!“ ?

  97. Glückwunsch, muscat, Ihr...
    Glückwunsch, muscat, Ihr Hinweis auf den ZEIT-Artikel war ein Volltreffer.

  98. …..und während Maria und...
    …..und während Maria und Josef von der ZEIT in Kronberg eine Herberge suchten, musste der Chefredakteur des Hamburger Wochenblattes sein Interview mit Schnucki verteidigen:
    http://www.zeit.de/2011/49/Leserkritiken-Guttenberg
    .
    da kann ein Tiger nur grinsen…….

  99. Kapitalismus ist Umverteilung,...
    Kapitalismus ist Umverteilung, und für die Umverteilung braucht es nun mal leistungslose Einkommen, wie Zinsen und Erbschaften, die gnadenlos besteuert werden (müssten). Ist das so schwer zu verstehen, werter Michael?

  100. Filou, ich hoffe doch sehr auf...
    Filou, ich hoffe doch sehr auf den kommenden Monat!
    .
    Michael, das Bild könnte man machen, aber ich würde es hier eher nicht bringen wollen. Das wäre sicher vielen zu viel an Lesernähe.

  101. fionn, eine Fahrt mit der...
    fionn, eine Fahrt mit der S-bahn in Wien zeigt schnell, dass dieses Verhalten auf dem Rückzug ist. Und Freundlichkeit kommt bei den Bergbalkanbewohnern meist nur vor dem Raub vor, um die Opfer in Sicherheit zu wiegen.
    .
    perfekt!57, vielen Dank. gerade arbeite ich an einem Beitrag über die Rückkehr der röhrenden Hirsche. Das Gute geht, das Schlimme kommt zurück.

  102. arbeite ich an einem Beitrag...
    arbeite ich an einem Beitrag über die Rückkehr der röhrenden Hirsche.
    .
    Oh je. Geht nicht etwas über Barockbilder? Ersteigerungen? Die Spannung zweischen Goldrahmen und Silberkanne? Da ist noch Luft.

  103. Man stelle sich vor, die...
    Man stelle sich vor, die Schweizer würden ihr gesamtes Staatsgebiet zur „Allmend nach Ableben des Eigentümers (bei jur. Personen alle 50 Jahre)“ erklären und dann auf die nächste Erlebenszeit gegen einen Pachtzins (nicht Erbpacht) öffentlich versteigern.
    .
    Undenkbar ? Nun, bis vor kurzem waren auch negative Zinssätze undenkbar. In D ginge das natürlich auch, der Allmendgedanke passt aber besser zur Schweiz.

  104. Wenn den Stützen der...
    Wenn den Stützen der Gesellschaft die Erbtanten wegbrechen – kein Verlust. Ich habe 40 Cousins und Cousinen; selbst wenn es eine Erbtante gäbe, bliebe nichts für den Einzelnen. Es ist aber auch keiner dabei, der es dringend braucht. Soweit ich es überblicken kann, hat es jeder zu einem eigenen Häuschen (auf dem Land) gebracht.
    Aus der Verwandtschaft 2. Grades wurde von einer unverheirateten Tante berichtet. Die ging, wie es sich gehört, ins Kloster. Ein noch entfernterer Onkel wurde Missionar. Wenn da war zu erben wäre, dann für die r-k Kirche.
    Iedereen een gelukkig, gezond en succesvol 2012!

  105. Veil of ignorance@
    "Oder haben...

    Veil of ignorance@
    „Oder haben sich die Reichen grundsätzlich aus der Gesellschaft herausgekauft und leben entkoppelt von dem gemeinen Volk…“
    Ja natürlich, und das gemeine Volk macht es ihnen nach, mit einem Facebook Account.
    Das hat den Charme, dass man nur den Stecker ziehen muss, will die Gesellschaft, die Märkte sie loswerden – sie sind nur noch mit sich selbst vernetzt und leicht zu vergessen.

  106. Michael, also, ich finde immer...
    Michael, also, ich finde immer wieder putzig, wie wenig Leute freiwillig in staats- und steuerfreie -arme Gegenden wie Afghanistan, Zentralafrika oder die Antarktis ziehen.

  107. @Köstlich: meine Erbtanten...
    @Köstlich: meine Erbtanten waren nicht so. Die eine, zeitlebens unverheiratet geblieben und im Haus der Eltern – sie pflegte auch die alten Eltern – hatte sich durch jahrzehntelange Fabrikarbeit eine eigene Rente geschaffen; sie gab auch im Alter sehr wenig aus, bepflanzte bis zuletzt den eigenen Garten. Die anderen beiden waren relativ lange Witwen, aber nicht durch den Krieg (sie heirateten erst nach dem Krieg, die Ehen blieben aber kinderlos), und hatten als junge Frauen gearbeitet. Die eine betrieb später noch jahrzehntelang einen Spätkauf für Getränke (ich glaube, bis zu ihrem 90sten Lebensjahr, die letzten 10 Jahre dann nicht mehr), der anderen reichten ihre Rentenbezüge.
    (11:56): Und wer zahlt das, wer hat das Geld noch? Die Chinesen. Ob es den Schweizern so viel Spaß macht, neue Alpen zu erschließen, wenn sie dann vom Grundstück runter sollen?

  108. Das ist eine...
    Das ist eine Fortsetzungsgeschichte bei dem Wochenblatt, als nächstes erleben „Maria und Josef im Märkischen Viertel“ und zuletzt staunt man über „Maria und Josef gaben Obdach und berichten darüber“
    Meine Bilder mit dem schön verschnörkelten Rand gleichen obigen auf´s Haar, Interieur, Kleidung, Frisuren, Sofas voller Tanten, Großtanten, Cousinen, Großcousinen, ich muss jedesmal lachen beim Aufrufen dieser Seite.
    Der männliche Part vertreten durch meinen Vater und einen angeheirateten Onkel, die anderen „im Felde geblieben“. Die Tanten jedoch hatten 80, 90 jahre und mehr.
    Eine meiner Cousinen unterzog sich jahrelanger psychologischer Behandlung ob dieser weiblichen Übermacht, mehr, als sie ertragen konnte, Tanten im Haus, Tanten im Nachbarhaus, Tanten gegenüber, Tanten Tanten. Mir dagegen fehlt es dann und wann, das muss ich sagen.
    Allen gemeinsam war, dass sie „das Bisschen mit der warmen Hand“ gaben, Nennenswertes war jenseits der Oder geblieben.
    Eine Erbtante wird es wieder geben, in einigen Jahrzehnten. Auf den Bildern jedoch keine Sofas mehr, man trifft sich, wenn, außer Haus.

  109. @Don
    Ein Bild schiene in der...

    @Don
    Ein Bild schiene in der Tat unangemessen.
    .
    Wir müssten für diese alberne „Krise“ ja fast dankbar sein. Da wurde doch Einiges an die Oberfläche gespült. Nicht etwa, wie korrupt oder dumm die anderen europäischen Völker wären, sondern, in welchem unverschämten Maße die Schröder – Regierung und deren Nachfolger das deutsche Volk veralbert haben. Nicht alle anderen machen alles falsch, sondern unsere Politik hat drastische Fehler gemacht und die Bundesbürger sollen dafür noch ein zweites Mal zur Kasse gebeten werden. Die europäischen Völker müßten wohl mal langsam über die Bedeutung der Begriffe Verantwortung und verantworten mit ihren Politikern und Beamten unabhängig der Partei-, Organisations- oder Religionszugehörigkeit in Klausur gehen.
    .
    Beobachten wir den Gang der „Krise“ voller Interesse weiter. Als Sahnehäubchen haben die Apokalyptiker nächstes Jahr Hochkonjunktur. So ein Weltuntergang wäre ein einmaliges Erlebnis, dem sollte man auf jeden Fall mit reichlich Schampus entgegensehen. ;-)
    .
    @fionn
    Ich halte direkte Demokratie für den richtigen Weg. Ist auch für Politiker gemütlicher. Die können immer die Mehrheitsmeinung aus dem Ärmel ziehen.

  110. Es besteht die Gefahr, dass...
    Es besteht die Gefahr, dass der Kapitalismus irgendwann mit seinen eigenen Mitbestimmungs-Waffen geschlagen wird. Dass die fleissigen Chinesen für mehr als 1,2 Billionen Währungsreserven in US-Staatsanleihen halten finde ich bemerkenswert inkonsequent.
    .
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-08/china-dollar-usa
    .
    Würden sie es in amerikanische Aktien investieren, bekämen sie dafür die 6 grössten US-Unternehmen zusammengekauft (und zwar 100% – Stand Ende 2010).
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/S%26P_500
    .
    Man stelle sich doch bitte vor, bei Exxon, Apple, Microsoft, GE und IBM säßen künftig nur noch die freundlichen Genossen aus der Volksrepublik in den bestimmenden Gremien.
    .
    Bleibt noch zu sagen, dass sich China mit seinen verbleibenden 2,1 Billionen an Devisenreserven dann auch noch im Rest der Welt in die Gremien und in die Rohstofflager einkaufen kann.
    .
    Die Erbtante sitzt dann in den Parteigremien Chinas – ebenfalls kinderlos und überversorgt.

  111. Lieber muscat,
    du hast den...

    Lieber muscat,
    du hast den real existierenden Sozialismus übersehen. Wofür werden denn Steuern eingetrieben ? Normalerweise, um den Staat zu finanzieren. Aber der Staat im Kapitalismus ist mitnichten für alles zuständig. 100% Staatswirtschaft heißt allerdings Sozialismus oder Faschismus, in jedem Fall Diktatur. Es ist doch wohl logisch, dass Diktaturen den „Leistungswillen“ mittels Peitsche „fördern“. Es sollte doch auch dir begreiflich sein, das jeder, dem man das Einkommen mittels in- und direkter Steuern einerseits und explodierenden Preisen im Vergleich zum Einkommen senkt, sich nicht wohlfühlen kann. Er wird „sparen“ und das ist Gift für den Kapitalismus. Wo stehen denn die Auto, Benzin- und Energiepreise heute im Vergleich zu 1998 ? Hast du mal die privat aufzubringenden Gesundheitskosten in Relation zu den dafür zu erhoffenden Gegenleistungen gesetzt ? Wie ist es denn mit der Kaufkraft der „Renten“ im Verhältnis zu den Preisen ? Die gehören allerdings zu den Leistungen, die der Staat zu erbringen hat, nicht 50 subventionierte Windmühlen pro Quadratkilometer. Glaubst du wirklich, RWE&co. bzw. ihre Aktionäre werden den Atomausstieg bezahlen ? Wie viele Telefone, Fernsehgeräte, Computer braucht Otto Normalo denn so ? Wenn ihr glaubt „Krise“ spielen zu können, damit die „Geldbesitzer“ in irgendwelche „Märkte“, die vor Chinaschund triefen, treiben zu können, werdet ihr die dafür verdiente Belehrung kriegen.
    .
    In gewissem Maße heißt es leben und leben lassen. Die Rote Linie ist allerdings schon lange überschritten.
    .
    Pastor zum Adligen: Halt Du sie arm, ich halt sie dumm. Gelle ? Wo endete das ? In der Französischen Revolution ?

  112. Was Sie so alles aus der...
    Was Sie so alles aus der Domäne Ihrer Tegernseeer- Parallelwelt glauben mitteilen
    zu müssen, und dass dies alles auch veröffentlicht wird, ist ein Affront gegen diie untergehende Zivilgesellschaft. Ich habe DIESEN Artikel bewusst nicht gelesen, aber – leider – manche zuvor, in denen Sie sich selbstreferentiell über standesge-
    mäße Konsumgewohnheiten äußern. Mögen Sie sich am Jahresende vielleicht dem
    Ihnen noch verbliebenen Rest ethischer Verpflichtung angesichts dessen, was
    die Mehrheit der Gesellschaft täglich real bestimmt, zuwenden!

  113. @icke
    Berlin ? Auf dem Weg...

    @icke
    Berlin ? Auf dem Weg dahin kriege ich andauernd kostenpflichtige Passbilder. Wohl ne Gegend von Räubern und Wegelagerern. Tipp: Versucht mal euer Einkommen durch Arbeit zu verdienen. Nicht durch „Steuern“. Dann funktioniert der Kapitalismus auch wieder ordentlich.

  114. Als der "Zeit"-Artikel...
    Als der „Zeit“-Artikel rauskam, der hier aktuell scheint, mußte ich an unseren Don am Tegernsee denken und ob er wohl den Taunus vergessen hat bei seinen Beschreibungen. Frankfurt und der Taunus sind mir sehr wohl bekannt, und treffender konnte ein Beitrag das Gesamtkunstwerk Mainhatten nicht beschreiben. Ich erinnere, Bad Homburg hatte bespw. in den Neunzigern mal Steuereinnahmen von ca. 30Mio. p. a. , im Folgejahr mußte man aufgrund von Abschreibungen der Steuerzahler im Osten Steuern zurückrückzahlen. Die Villa Andree ist wohl jedem ein Begriff, in der ein letztlich raffinierter Betrüger residierte und gar hofhielt, der es mit einem Quasi-Schneeballsystem verstand, die Eitelkeit, Geltungsdrang und Geldgier anzusprechen wie ein Hütchenspieler und damit der im Umkreis residierenden Finanzaristokratie Kredite in Höhe von 6Milliarden aus dem Kreuz zu leiern, für die letztlich die vielleicht Bettelnden aufkommen mußten. Aber es waren ja nur Peanuts, gottseidank. Und man dankt es ihm in Dresden und an der Zeil wegen der Detailverliebtheit, die er mit fremden Geld walten ließ.
    Das Beispiel Ponto ist nun wirklich nicht dazu geeignet, ein ganzes Dorf zur Mutter Theresa zu machen. Da gehe ich mit @muscat/yast2000 total konform.

  115. liebe Michael, sie sprechen...
    liebe Michael, sie sprechen immer mehr in rätseln? aufregung? wo?

  116. Auf sich warten lässt auch...
    Auf sich warten lässt auch ein ehrlicher Beitrag über den Tegernsee als „failed lake“. Immerhin arbeiten Ihre Fotos drüben die Hässlichkeit des Seetales gut heraus – vor allem mit Fokus auf die vollkommene Zersiedlung der Ufer. Rottachwiesseegmünd ist das Altona des Südens. Nur nicht so schön gelegen.

  117. Blake wrote: "I have heard...
    Blake wrote: „I have heard many People say, ‚Give me the Ideas. It is no matter what Words you put them into.'“
    To this he replies, „Ideas cannot be Given but in their minutely Appropriate Words.“
    – William Blake

  118. Ha, eine Anekdote. In diesem...
    Ha, eine Anekdote. In diesem Falle war es allerdings nicht die Tante, sondern der Vater: ein Haus,12 Kinder, davon eines meschugge und eines das jüngste (nach örtlichem Brauch erbt letzteres das Haus) verfügte über den Verbleib seines Gutes nach seinem Ableben: Wohnrecht für die Witwe bis ans Lebensende, danach Haus für das jüngste und die meschuggene, in der Überlegung, dass diese es am nötigsten hätten, der rest, einige Ländereien, auf die anderen verteilt. Die Leiche des alten Herrn war noch nicht kalt, da standen die 10 Kinder schon beim Anwalt um die Verfügung anzufechten.
    Merke: zum Erben gehören auch anständige Nichterben.

  119. Wir empfehlen nochmals "söhne...
    Wir empfehlen nochmals „söhne und weltmacht terror im aufstieg und fall der nationen“ von heinssohn (vom institut für völkermordforschung). (junge wütende, nehmende männer als quasi-gegenpol zu den bewahrenden und sozial viel intelligenteren alten damen, wenn man so will.) (inzwischen 9. auflage
    .
    der fast viele kenntnise der gegenwart auf manchmal gerade atemberaubend junge art und weise zusammen. und wenn man ganz sicher jedes buch nur als zutat und nicht mehr zu betachten hat, ganz sicher eben nicht alles evangelium oder ersatzevangelium, so finden sich dort doch bewerkenswerte brachtungen, aller westiertel wert, wie wir meinen.
    .
    und DA-werte formulierungen und gedankengänge, welche u. a. schon deshalb eine reine freude sein können.
    .
    „kaum zwei tode stehen einander so fern, wie der hungertod und der heldentod. … nicht aus armut und mangelernährung kommen die terroristen. getötet wird für status und macht. … 1930 trägt der erde 2 milliarden menschen, von denen ein unbekannter teil hungert. wer damals für das ende des 20.jahrhunderts 5,5 milliarden satte menschen vorhergesagt hätte, wäre in der phantastenecke gelandet. dass sich die uralte armutsformel „hungern und frieren“ in einem wachsenden teil der welt zu „überfettung in überheizten räumen“ wandeln würde, wäre für einen schlechten witz halten worden. …wenn es gegenüber den hungernden aus militärischem blick keine sorge gibt, so fürchtet man doch die wohlgenährten revolutionäre, die hunger absichtlich erzeugen. … die begegnung der eigentumsgeprägten euroäer mit den neuen welten führt unausweichlich zur überprüfung von deren potenzen. … die kontakte er europäer werden also umgehend in gläubiger-schuldner-kontrakte eingebunden. geschenke dagegen tauschen bei fernreisen nur häuptlinge und fürsten. vom besichern, verpfänden, verzinsen, verkaufen und vollstrecken, von den operationen des wirtschaftens mithin haben „die besuchten“ keine ahnung. die spanier (schon, p.) definierten primitivität dadurch, dass die indiander zwar gold und silber haben, aber weder geld noch kredit kennen. Kolumbus beginnt seine politische karriere nicht zufällig als vertreter der genueser bank- u. handelshäuser. … je mehr bloße besitztitel – kronjuwelen, königsschlösser, opernhäuser, betriebshöfe für die müllabfuhr und überhaupt jeglicher staatsbesitz – noch existieren, desto mehr ist von der verfändung und damit der geldbeschaffung (durch aufblähung, p.) ausgeschlossen. … bevor religionen also für eine zusätzliche gewaltbereitschaft sorgen können, müssen diejenigen, die für eine sache tötungs- u. todeswillig gemacht werden sollen, erst einmal vorhanden – und dann ohne attraktive alternative sein. usw., usf..“ (und auch dafür lässt sich sorgen – westviertel voran?)

  120. @Icke – Ehrlich gesagt finde...
    @Icke – Ehrlich gesagt finde ich ihren Kommentar geschmacklos. Er hat mich aber dazu angeregt, zu versuchen, ob ich etwas über das CIA Haus finde, in dessen Keller ich war (26. Dezember 2011, 21:04 und 23:27). Hier ist das Ergebnis:
    .
    ‘Das Camp King war ein Militärstützpunkt der United States Army in Oberursel (Taunus). Heute befindet sich auf dem 15 Hektar großen Areal ein Wohngebiet.
    ……
    Unter dem Decknamen Artischocke wurden im nahegelegenen Haus Waldhof in Kronberg im Taunus sowjetische Agenten in geheimen Experimenten mittels Drogen, Hypnose und Folter zur Preisgabe von Informationen gezwungen.’
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Camp_King
    .
    Nur 150 Meter von dem Ort, wo ich eine glückliche Kindheit hatte, wurden Menschen in geheimen Verliesen ohne irgendwelchen Rechtsanspruch gefoltert. That was hard lesson for an idealistic 13 years old youngster.

  121. Kurzes OT: "Please do post...
    Kurzes OT: „Please do post your comments in English.“
    HansMeier, würden Sie da bitte für mich mit „ROFL“ antworten?
    Vielleicht kommts dann wenigstens auf die Extrazensurseite.
    (Verzeihung, lieber Don…)
    .
    @Veil of ignorance / Köstlich: So in etwa könnte ich mir das durchaus vorstellen, ja.

  122. lieber Michael,
    die geistig...

    lieber Michael,
    die geistig etwas regsameren jungen Damen der Gesellschaft sind alle links
    http://en.wikipedia.org/wiki/Tilda_Swinton
    Falls Ihnen grüne Augen besonders gut gefallen:
    man findet sie vermehrt unter den Nachfahrinnen der Langobarden um Mailand,
    und unter denen der Bogumilen in Bosnien. Aber es gibt auch grün getönte Kontaktlinsen.

  123. Das Erben begann kurz nach dem...
    Das Erben begann kurz nach dem Ausbruch des Kapitalismus aus dem sozialistischen Arbeiterparadies. Erbscheine, aus dieser Zeit, konnten bei großangelegten Ausgrabungsarbeiten bisher noch nicht geborgen werden, lediglich auf einer vergilbten Tontafel der Sumerer mit Keilschrift fand man einen Absatz, der auf einen (erschlichenen) Erbschein schliessen lässt. Aber aus dem ganzen gefundenen alten Plunder ist zu erkennen, dass es sich wohl um Reste eines Mittagessen in einer babylonischen Karawanserei handeln musste.
    Mit der Zeit wurden die Erbmethoden verfeinert. Der alte Knacker (sic! )Erbonkel))- vulgo der „alte Sack“ seine Matratze hatte ja selten was – wurde immer häufiger genötigt, anstatt zu schlafen, futtern und vögeln, seine gesteigerte Arbeitsleistung in Gold oder Silberbatzen anzulegen. Nach seiner Einäscherung warf man sich dann auf die Brocken (den Brocken im Harz?). In jüngerer Zeit gingen eingefleischte Junggesellenvereine (Hagestolzereien) dazu über, nicht mehr zu warten, bis die potenziellen Erblasser freiwillig den Silberlöffel abgaben, sondern heizten ihnen gehörig ein, bis sie den Hitzetod starben. (Erblasser kommt vom Verb erblassen)
    Gekachelte Hitzeschilde sollen diesen Grausamkeiten ein Ende bereiten.
    Allerdings wurde in diesem Zusammenhang das Wort Erbe tunlichst vermieden, sondern es wurde der/den – selbstverständlich nackt – Gegrillten eine saftige Rechnung für deren Einäscherung ausgestellt. Die Redewendung „Einen geilen Abgang hinlegen“ wurde in dieser Zeit geprägt.
    In neuester Zeit will man die Voraussetzungen für die Vererbung revolutionieren. So ist geplant, in Zukunft den Löffel nur noch an minderbemittelte Staatslenker, bzw. deren Vasallen abgeben zu dürfen, S. aktuell Nordkorea.
    Erbtanten sind ähnlich zu sehen, sind aber sehr selten mit Erbonkeln verheiratet, was ja verständlicherweise den Erbgewinn verringern könnte. Arsen hilft bei Spitzenhäubchenverarbeitung.
    Die Genomforschung will in dieser Hinsicht neue Wege gehen wg. zweifelsfreier Abstammungslinien.
    Die internationale Vereinigung der Notare (International Union of Notaries) hat einen Forschungspreis in Höhe von 1.5 Milliarden €´s lautend auf italienisch-griechisch-portugiesisch-irische-spanische (mixed debt defaults) Staatsanleihen (100 Jahre Laufzeit) dafür ausgelobt.
    http://www.sumerisches-glossar.de/

  124. In katholischen Gegenden wird...
    In katholischen Gegenden wird mehr gespendet; Italien war (so entnahm ich der Autobiographie einer obdachlosen Tramperin) nicht nur wegen des Klimas, sondern wegen der Klostersuppen, Ausspeisungen und der netten Altkleiderspenden (alles frisch gewachen und gebügelt, nett gepackt) und leichterer Unterkunftsmöglichkeiten beliebt. Ob es heute (angesichts der vielen Gestrandeten und Marginalisierten und der Rettung Suchenden aus Afrika ) auch noch so ist, weiß ich allerdings nicht, die Biographie beschrieb die 70er und 80er Jahre.
    Hier bei uns ist es auch so, daß die originelleren und verständnisvolleren Angebote für Obdachlose private und (im weiteren Sinne) katholische Initiativen sind. In den städtischen Heimen gilt z. B. striktes Alkoholverbot, das manche einfach nicht einhalten können, ihnen wird in der Vinzirast Wein erlaubt und auch das Mitbringen ihrer Hunde.
    http://www.vinzirast.at/
    Auch bei uns gibt es die Society-Gschaftlhuber, die Geld für Arme aufstellen, ohne mit ihnen in Berührung kommen zu müssen. Aber es gibt auch direkte, persönliche Hilfe, z. B. von Firmenteams, die zusammen für Obdachlose kochen.

  125. @muscat
    .
    ROFL?...

    @muscat
    .
    ROFL?

  126. To be or not to be:
    "Pflegst...

    To be or not to be:
    „Pflegst du noch oder erbst du schon?“

  127. Lieber Herr Don, eine Frage im...
    Lieber Herr Don, eine Frage im silberechten Ernst: Was machen Sie mit all Ihren Dingen, wenn Sie ins Altersheim umziehen müssen?
    .
    (Die Frage ist meines Erachtens unterbewertet: keiner der Sachensammler à la Don Alphonso hat sie bislang überzeugend beantwortet. Stattdessen antworten andere – aus Not + praktisch. Die heißen Entrümpelungsdienst oder genervte gute alte Freunde oder wer sonst so ausräumt und die Abfallcontainer bestellt und füllt. Kein einziger Glumpaufhäufer hat mir bisher erklären können, warum er sein Graffl anderen zumutet, die dafür doch nichts können, nur eben noch leben und sich mit dem Mist plagen müssen.)

  128. Michael, ich kenne Sie nicht,...
    Michael, ich kenne Sie nicht, aber mir scheint, nicht ich, sondern Sie haben etwas übersehen: meinen Text. Aber ich wiederhole mich da gerne: Kapitalismus ist Umverteilung – wer sagt denn, dass diese immer in Richtung Erben und Besitzende ablaufen muss? Natürlich gehören die Steuern runter – die Lohnsteuer auf jeden Fall – aber Steuern für leistungslose Einkommen?
    Denken Sie noch mal drüber nach, bevor Sie hier gleich trollmäßig losblaffen.

  129. Ist allen Erbtanten- und...
    Ist allen Erbtanten- und Onkelz in D. beim Verjubeln/Kleinmachen jeglichen Erbes zu empfehlen:
    http://www.erbprinz.de/

  130. @MIchael 13.03h
    Politicians...

    @MIchael 13.03h
    Politicians in CH hate referenda. Why? Because to prepare for and to hold a referendum can delay a piece of planned legislation for UP TO TWO YEARS!!!!
    So pols in CH are careful to listen to public opinion regarding proposed legislation because they want to ensure that their proposed legislation will NOT provoke a referendum. Das Volk hat das letzte Wort (CH Sprichwort).

  131. kochen für...
    kochen für Obdachlose
    http://www.gruft.at/spenden/kochen-fuer-die-gruft/

  132. Wie ist es mit dem...
    Wie ist es mit dem Sylvesterlärm bei Ihnen allen?
    Hier steigen schon die ersten Chrysanthemen himmelwärts; immerhin erst heute. Sylvester gleicht hier in der Vorstadt dann einer Bombennacht.

  133. Im Übrigen fand ich diesen...
    Im Übrigen fand ich diesen Artikel über Kronberg viel zutreffender als den der ZEIT:
    .
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/taunus-mamis-golfen-reiten-gutes-tun-11043770.html

  134. Lieber Nepomuk,
    (an Don): "Was...

    Lieber Nepomuk,
    (an Don): „Was machen Sie mit all Ihren Dingen, wenn Sie ins Altersheim umziehen müssen? “
    .
    Wll jetzt nicht für ihn sprechen, aber diese Frage beschäftigt mich zur Zeit auch (und zwar arg): Wenn es was Ordentliches ist und kein „Glump“, dann werden sich Erben freuen. Oder ein kleines Museum. Wenn alte Rahmen oder eine schöne alte Kommode für niemanden einen Wert darstellen, so finde ich das traurig. Ich halte eher Handys und iPods für ein Glump, das ist schneller alt als man „Halt“ rufen kann und hat keine schöne Patina.
    .
    Selbst:
    Zur Zeit kämpfe ich auch in meiner eigenen Wohnung mit „Zuviel von allem“. Obwohl ich kein Sammlertyp bin, häufen sich die Dinge an wie durch ein Naturgesetz. Ein arger Treiber sind Weihnachtsgeschenke, aber nicht nur. Bin zur Zeit verzweifelt, fühle mich ferngesteuert und möchte entrümpeln, kann mich aber schwer durchringen. Wie es der Teufel so will, werde ich exakt die eine Sache, die ich eben weggeworfen oder verschenkt habe, genau jetzt brauchen. Und davor fürchte ich mich :-)
    .
    Neiiiin, ich bin kein Messie und ich liebe die japanische Einfachheit. Gerade eben meine Pinselschatulle mit den Kalligrafie-Pinseln und der Reibetusche wieder gefunden. Uff, glücklich. Die Furcht, das nicht zu finden, hat mir den Schweiß auf die Stirn getrieben.

  135. @Foersterliesl 16:55 Ich...
    @Foersterliesl 16:55 Ich erinnere von einem Besuch in Wien ein kleines, nüchternes Café gegenüber der Jesuitenkirche namens „Inigo“ dass mir sehr nach angewandter Reintegrations- Einrichtung aussah (die Bedienung dazu passend) – ich war mit einem geistlichen Herren da vor der Rückfahrt zum Flughafen.

  136. Nur zur Info.
    Junggesellen...

    Nur zur Info.
    Junggesellen die über ein Einkommen von SFR100’000 (Steuersatz in CH-Zug ca. 23%) verfügen sollen am besten in Singapur wohnen (Steuersatz 11%).

  137. Lieber Tiger,
    man ist solange...

    Lieber Tiger,
    man ist solange die nette, Apfelkuchen backende, die Kinder durchs Abitur Händchen haltende und auf Charity-Veranstaltungen mit dem Designerkleid blendend aussehende Taunus-Mami, solange es mit diesem gutverdienenden Kerl klappt (wahlweise Lehman-Bankster).
    .
    Wenn nicht, ist Schluss mit diesem Idyll. Und die Taunus-Mami muss wieder arbeiten gehen (mit dem in der Wirtschaft überflüssigen Orchideenkram, den sie gelernt hat) und sich den echten Widrigkeiten des Lebens stellen. Zum Beispiel Kunden überzeugen, die glauben, sie hätten die Weisheit mit dem silbernen Löffel gefressen. Oder Schlimmeres. Die Angst vor Hartz4 im Alter ist dann ebenfalls nicht fern. Klingt unglaublich, aber eine Taunus-Trophywife ist man nur, solange es gut läuft.

  138. Liebe Foersterliesel, hier in...
    Liebe Foersterliesel, hier in meinem hoellaendischen Kaff, hat die Polizei in den letzten Jahren erbarmungslos Strafzettel verteilt.
    Die Irren sind weniger geworden. Kleine Incidenten muss man tolerant ertragen.

  139. Liebe Försterliesel,
    ich...

    Liebe Försterliesel,
    ich finde diese Art von Charity falsch. Und überhaupt Charity, Wohltätigkeit: Sie wird doch nur zur PR und für die Eitelkeit der Spender genutzt. Fundraising ist ein Riesengeschäft mit der Eitelkeit in einer Melange mit dem schlechten Gewissen, gewiefte Fundraising-Manager sprechen ungern offen darüber.
    .
    Man sollte in einer guten Gesellschaft überhaupt keine gottverdammte „Charity“ haben müssen.
    .
    Sondern jedem in Not geratenen Menschen ermöglichen, sein Leben selbst in die Hand nehmen zu können. Harzt 4 ist beispielsweise kein Ermöglicher, es zementiert die Leute in die Armut hinein (so wenig Geld, dass die Betroffenen irgendwann kein Geld mehr haben für ordentliches Schuhwerk, das nicht abgelatscht ist). So kriegt man leider in unserer von Äußerlichkeiten getrieben Bizniz-Gesellschaft aber keinen guten Job mehr (wie Sie haben keine Baume & Mercier?), sondern darf den Fußabstreifer machen.
    .
    Und Charity demütigt zusätzlich. Einen ehemals stolzen und selbstbewussten Menschen frisst das mit Sicherheit innerlich auf und er wird diese verlogenen PR-Onkels und Charity-Tanten zum Teufel und in sämtliche Brutzel-Höllen wünschen, wo sie braten wie ihre Pfifferlinge in Butter und Gift-Fugus, während er leidergottes ihre verfluchten PR-Lachs-Canapées futtert.

  140. @Erbonkel
    Besonders bekannt...

    @Erbonkel
    Besonders bekannt war auch die Einladung zum Mahl bei den Borgias. :-)
    @muscat
    Meine Meinung ist nicht mainstream. Troll(haft) geht daneben. Natürlich schimpfe nicht nur ich nach „Agenda2010“ und dem was jetzt zum Vorschein kommt, wie ein Rohrspatz, wenn sich nur einer wagt, laut über höhere Steuern nachzudenken. Dieses Agenda – Dumping hat ganz Europa an den Rand des Abgrundes gebracht. Fakt ist dass die Staatsfinanzierung über Steuern völlig richtig ist. Aber das „Vermögen“, dass Sie besteuern wollen, wurde schon mehrfach besteuert. Der Staat hat seine Ausgaben auf seine Aufgaben zu beschränken. Zu diesen Aufgaben zählt nicht die „Rettung Reicher“ oder gar „Reicher“ anderer Länder. Die einfachen Bürger sind es wohl nicht, die in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Irland oder Griechenland gerade „gerettet“ werden. Sondern viel eher die, die die besser rentierenden, zum Teil sogar mit einer fiktiven Quellensteuer ausgestatteten, Anleihen dieser Länder zeichneten. Zum Schaden des deutschen Fiscus. Also auf Kosten deutscher Steuerzahler erst bereichert und dann „gerettet“. Hmm, knirsch.
    .
    Sie hätten in Deutschland 800000 „Noch-Reiche“, glauben Sie dass die warten, bis ein Steuereintreiber „Gerechtigkeit“ (für wen) forderte ? Man hat ja wohl nicht umsonst den Eindruck, dass die „Politik der Mitte“ gerade weite Bereiche des Mittelstandes, nämlich der Stütze der Gesellschaft, schon ziemlich ruiniert hat. Dieses System kann garnicht „gerecht“ sein. Ohne Armmut kein Reichtum. Aber wer sind die „Armen“ ? Warum sind sie „arm“, weil sie seit Jahrzehnten als bettelarme Migranten einwanderten, hat unsere Gesellschaft die Pflicht für ihr Wohlergehen zu sorgen ? Warum sind die hier nicht „reich“ geworden ? Die deutschen „Reichen“ dürften ja auch nicht immer IQ > 100 haben. Fragen über Fragen, mit den blühenden Landschaften im Osten hat es ja wohl auch nicht so richtig geklappt. Was macht die Regierung mit den Steuern ? Es kann erst mal nicht um Steuererhöhung, sondern muß um Abschaffung von Steuerprivilegien gehen.
    .
    Aber nett mal die Argumente ausgetauscht zu haben.
    @fionn
    Nun gut, so ein Referendum könnte ich mir durchaus zügiger vorstellen. Eine gewisse Nachdenk- und Argumentationsphase ist garnicht schlecht. Zum Beispiel der deutsche Atomausstieg hätte durchaus mittels Abstimmung entschieden werden können.
    @Nepomuk
    Ganz einfach. Nicht nur Sammler gedenken im eigenen Bett das Zeitliche zu segnen.

  141. HM555: ROFL = rolling on floor...
    HM555: ROFL = rolling on floor laughing (klingt so: buahihihihahahahuhuhu; bei Trinkern und Rauchern wie filou: buahhihhusthustkeuchöchhöchhustbrrgh)

  142. Hier übrigens ein...
    Hier übrigens ein interessanter Artikel über die Mafia, natürlich nicht für Kronberger, aber für Vorstädter
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/mafia-die-oekonomie-der-kriminellen-dienstleistung-1654053.html

  143. @Tiger (16:19):...
    @Tiger (16:19): makaber.
    @Nepomuk: natürlich ist das alles für einen modern-dynamischen Lebensstil nicht zu gebrauchen, da Museum und Denkmal verflossener Zeiten, aber: wer solls denn aufheben, und späteren Generationen noch einen Blick auf Altes gönnen, wenn nicht „solche Leute wie DA“?

  144. @Foersterliesel 19:32: hier in...
    @Foersterliesel 19:32: hier in der Straße garnicht. Aber hier wohnen auch nicht viele Jugendliche, eher Mittelalte.

  145. @Vroni – ehrlich gesagt...
    @Vroni – ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was Sie mit Ihrem Kommentar sagen wollen. Ich habe das Leben dieser Taunusmamas schließlich nicht angepriesen, sondern nur auf einen Artikel hingewiesen, der die Atmosphäre in Kronberg besser trifft als der der ZEIT.
    .
    Schon in der Generation meiner Eltern kam es in Kronberg häufig vor, dass die Ehen geschieden wurden, wenn die Damen über vierzig waren und die Herren sich eine zweite Frau zulegten. Die Damen waren dann zwar nicht auf HartzIV angewiesen, aber hatten praktisch keinen sozialen Stand mehr. Über dieses Thema hatte ich unzählige Streits mit meiner Mutter – lange bevor der Feminismus modern wurde – weil ich die Ansicht vertrat, Frauen sollten arbeiten und sich nicht von einem Mann abhängig machen.
    .
    Als ich noch sehr jung, das heißt so ungefähr zehn war, verliefen die Streits etwa so: Meine Mutter sagt, ich soll den Tisch decken. Ich sage, meine Brüder sollen helfen. Meine Mutter sagt, dass sei eine Aufgabe der Mädchen. Ich sage, warum? Männer und Frauen sind gleichberechtigt! Meine Mutter sagt: Jungens brauchen nicht im Haushalt zu helfen, weil sie zur Bundeswehr müssen. Ich sage: Wenn ich zwei Kinder kriege, bin ich 18 Monate schwanger, das ist genauso wie 18 Monate Bundeswehr….. irgendwann hat dann meine promovierte Mutter die Nerven verloren und zugeschlagen, was mich erst recht darin bestätigte, keine Taunusmama zu werden.

  146. Liebes Foersterliesel, im...
    Liebes Foersterliesel, im östlichen Nachbarland herrscht Ruhe (vor dem Sturm).
    .
    Was Mafia, Amigos oder die häufig gescholtenen Bank(st)ers anbetrifft, was ist daran unnormal ? Die Organisierte Kriminalität dürfte inzwischen ein extrem mächtiger Wirtschaftsfaktor sein, gegen den der Staat machtlos ist. Selbst unser heutiger Finanzminister war früher mal Geldkofferträger. Von anderen hoch angesehenen Persönlichkeiten ganz zu schweigen. Wir ändern das kaum.
    .
    In Afghanistan bewachen lupenreine Demokratieabgesandte die Mohnfelder. Seitdem hat sich die Ausbeute verdoppelt. Wo könnten denn die Märkte, an denen der Mist abgesetzt wird, sein ? Doch nicht etwa in islamischen Ländern ? Da würde man, falls erwischt, öffentlich die Rübe runtergeraspelt kriegen.
    .
    Recht und Gerechtigkeit sind wohl noch nie ein Paar Schuhe gewesen. Lasst uns lieber wieder ein erquickliches Maß Dekadenz pflegen. Die Realität ist schlicht zu unangenehm.

  147. liebe Vroni,
    dass es nicht so...

    liebe Vroni,
    dass es nicht so sein sollte, da stimme ich mit Ihnen wohl überein. Bei den Kronberger Frauen denke ich, ist der soziale Absturz nach Scheidungen nicht so jäh, diese Frauen haben doch auch ein eigenes saturiertes familiäres und soziales Umfeld und (als Mütter) auch Unterhaltsansprüche.
    lieber prince Matecki,
    ja, das Inigo, eine jesuitische Gründung am wunderschönen Platz der Alten Universität und der Jesuitenkirche gibt es schon lange. Der Erste der sich in Wien um Obdachlose kümmerte, und der nun für die Straßenkinder in Bukarest und Sofia sorgt, war auch ein Jesuit aus dieser Gemeinschaft, Pater Sporschill.
    http://inigo.at/das-lokal/unser-auftrag/
    http://www.zeno.org/Kunstwerke/B/Canaletto+(II)%3A+Der+Universit%C3%A4tsplatz+in+Wien
    http://www.concordia.or.at/ueber-concordia/pater-georg-sporschill-sj.html
    lieber Filou,
    nachdem ich die migrantischen Kinder und Jugendlichen hier nun besser kenne (wir versuchen zusammen mit den Bezirksgrünen ein Jugendzentrum, oder wenigstens einen Raum und Betreuung für sie zu erreichen, und vielleicht wird auch die Caritas ein Lerncafe eröffnen) und weiß wie langweilig diese langen Ferien in der Stadt, ohne unsere Feste, ohne Sport, ohne Anregung, ohne aus dem Bezirk eigentlich je herauszukommen, für diese Kinder und Jugendlichen sind, also seither ärgere ich mich über den Lärm kaum mehr. Der Hund ist auch schußfest und bekommt in der Sylvesternacht Magnesiumcitrat. Ab 2013 soll der Verkauf endlich eingeschränkt werden, es gibt hier auch viel gefährliche Importe und jedes Jahr etliche schwere Verletzungen, auch Brände.

  148. liebe Vroni, hinsichtlich der...
    liebe Vroni, hinsichtlich der werthaftigkeit gewisser, sich gleichsam selbsttätig ansammelnder gerätschaften stimme ich ihnen völlig zu.
    ich selbst bin stets versucht, dinge mit einem maximum an materialwert um mich zu scharen, also nichts versilbertes ausser den wenigen, wirklich grossen servierutensilien, dafür diese zumindest aus versilbertem kupfer.
    möbel, die gewiss noch weitere dreihundert jahre halten, sofern man sie nicht in einen stall stellen wird. wandteppiche, die bereits die geburt etlicher vorfahren gesehen haben. bilder, die ihren wert vermutlich weiter steigern werden. bei fahrbaren untersätzen und technischen geräten wie rasenmäher und audiotechnik kann man leider nicht ganz so erfolgreich sein, doch bei autos kann man sich dem annähern. ein freund von mir hat sich einen flügeltürer gekauft, als sich noch kaum einer dafür interessierte, jetzt beherbergt er einen grösseren wert in seiner scheune.
    .
    lieber Nepomuk, es gibt insofern keinen grund zur sorge, denn es wird stets jemanden geben, der den wert der dinge erkennt; bei mir sind es ohnehin die erbinnen und erben, die keinen wert auf leere, grosse räume im so genannten bauhausstil, zumindest bei ihren altvorderen, hegen, und sich gewiss nicht streiten müssen, da ausweichend vorhanden sein wird, dereinst, in lange entfernter zukunft hoffentlich.
    .
    liebe Vroni, das ausmisten ist so eine sache. zum einen wären dafür solche quellen wie eigene fehlkäufe verantwortlich zu machen, was vorkommt, aber die wirtschaft beflügelt.
    .
    die andere quelle ist eine weitaus ärgerlichere: in meiner familie gibt es eine dame, die mir stets in den ohren liegt, dass ich unbedingt darauf acht geben sollte, auszumisten, denn keines meiner kinder wollte später einmal aufräumen (aufräumen, ts. alles ist an seinem platz. zudem wohnt sie selbst in einem jämmerlichen chaos semiwertvoller dinge, die vielleicht etwas für ein museum in vierhundert jahren sind, aber nur mit dem krisengegenwert eines ranzigen hühnerflügels.)
    angesichts des umstandes, dass ich noch nichteinmal die vierziger schallmauer durchbrochen habe, ist dieser tipp recht amüsant und reizt mich doch jedesmal zum lachen.
    .
    was mich allmählich aber, sagen wir, bekümmert, sind ihre geschenke an uns, die ab-so-lut unnötig sind, denn wir versuchen jedes jahr die schenkeritis abzuspecken und packen für sie ausschliesslich guten wein ein, angesichts ihres umfanges verzichten wir auf die pralinen dazu.
    .
    ihre geschenke sind veritable staubfänger der ganz grossen art, eines, ein gänzlich unnützes, hässliches, zu teuer bezahltes, im prinzip wertloses ding, nimmt fast ein kubikmeter kellerraum ein, und ich bin fast geneigt, es zu verfeuern, wären da nicht ihre kontrollgänge. es ist so furchtbar, dass man es noch nicht einmal weiterverschenken kann.
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    leider reichte ihr dies noch nicht, und sie schenkte diese weihnachten noch ein gut gemeintes monstrum von einrichtungsgegenstand, das zwar nicht mehr ganz so verabscheuungswürdig ist, doch unpassend, im design verfehlt, in krisenzeiten wertlos (ausser als waffe) und ziemlich spiessig-protzig, eigentlich lediglich geeignet, um in einem derrick eine hauptrolle zu spielen. soviel zum auseinanderklaffen von gelalle, äh, pardon, theorie und praxis.
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    ach ja, sie ist übrigens keine erbtante, sondern lediglich mit einer spitzen zunge bewaffnet.
    .
    ich könnte übrigens noch einen grossen teppich gebrauchen, mindestens einenmeterundsiebzig breit. gerne billige kopie. zustand egal. schaufel vorhanden.

  149. liebe Vroni, liebe Der...
    liebe Vroni, liebe Der Tiger,
    ich bewundere Sie beide ehrlich, denn Sie haben beide geschafft, was nur ganz wenige Frauen schaffen: ein eigenes Haus, aus eigenem Verdienst. Obwohl Ihre Perspektiven verschieden sind, haben Sie doch so einiges gemeinsam!

  150. liebe Vroni, das...
    liebe Vroni, das rotationsprinzip kenne ich viel eher: nach einer scheidung, die zumeist durch das vorhandensein eines neuen partners zumindest eines der beiden eheleute eingeleitet wird, gibt es zunächst zwei geschiedene. man kann davon ausgehen, dass mal der mann, mal die frau unbepartnert aus der ehe geworfen werden. dies geht anderen in den kreisen ebenso. dann geht die verkuppelung los, oft erfolgreich. das kann man ein paar mal so halten. übrigens bekommen auch die frauen zunehmend jüngere und hübschere partner, was mich hinsichtlich der geschlechtergerechtigkeit absolut hoffnungsfroh stimmt.
    auch ist es oft so, dass die ehegattinnen aus vermögendem hause kommen und gar nicht arbeiten gehen müssen, wenn sie dies nicht möchten.
    .
    typischer fall von serieller monogamie. feige.
    .
    das könnte man schöner haben, wenn man nicht so konservativ-bürgerlich wäre.

  151. lieber Der Tiger, schön für...
    lieber Der Tiger, schön für sie, dass schon ihre mutter promovierte…

  152. Unterwelt und Oberwelt sind...
    Unterwelt und Oberwelt sind sehr wohl zwei passende Schuhe an einem Traeger. Die eine Welt kann ohne die andere Welt nicht bestehen. Demokratische Gesellschaften koennen mit diesen Widerspruch in der Regel gut damit umgehen, denn das Eine ist so nuetzlich wie das Andere. Es muss nur beobachtet und gesteuert werden.
    .
    Na, wie isses denn so mit unserem ICH und unserem UEBER-ICH?

  153. Hier gibt's noch was zu...
    Hier gibt’s noch was zu Sylvester….

  154. cher Filou, und das...
    cher Filou, und das ES?
    .
    sylvester, bester yast2000? mit hochkultur, bitte sehr: http://www.youtube.com/watch?v=4yMvkDaSgx4

  155. Ach, ach, in welcher Welt muss...
    Ach, ach, in welcher Welt muss ich leben? Es ist ja nicht nur ein provokanter Spass wenn ich behaupte, ein Mann brauche nur eine Stereoanlage, einen Weinkuehler und ein Klappsofa.
    Weil aber ein Mann unbedingt mit einem klugen Weibe zusammenleben sollte, wird diesen filousche Dogma zu Null: Da ein Deckchen, dort ein schoenes Glaeschen, in einer stillen Ecke liegt ein Strickmuster, die Apfelsinenkiste fuer die Habseligkeiten wird durch einen italienischen Klavierlackschrank ersetzt, ein Teppich muss her (obwohl der festgetretene Dreck schalldaempfend genug ist), und eine Schrubberset fuer die glaenzenden Fliesen.
    Dabei waere doch ein moenchisches Dasein, nur der Musik und drei Buechern (Altes, Neues Testament, die Protokolle der Weisen von Zion), sowie der Weinkultur gewidmet, voellig ausreichend.
    Wenn die dilletierenden Moenche nicht so luestern waeren, befaende sich die Welt in einem klaren und aufgeraeumten Zustand. Leider kam das Weib auf ihn, und schon entstanden Moebelgeschaefte, Scheidungsanwaelte, Tuchwebereien und BH-Fabriken.
    .
    Frauen! Gebt uns unsere angestammten Baerenfelle, Methoerner und Mammutlanzen zurueck!

  156. na, sehen sie, cher Filou, das...
    na, sehen sie, cher Filou, das ES ist an allem schuld.
    .
    nicht einmal zusammenreissen können sich die dilettanten. ts.

  157. Filou, wie wahr, auch wenn bei...
    Filou, wie wahr, auch wenn bei mir weniger die Mammutlanze als der Druckluft-Kompressor die Küche bevölkerte.
    .
    Als ich eines Tages holden Besuch erwartete, hat er nicht mal bemerkt, dass ich stundenlang aufgeräumt hatte, nur das lange Fleischmesser auf der Küchentheke erregte Aufmerksamkeit.
    .
    Dabei waren die Tage schon Geschichte, als ich eine ihrer Gabel beraubte Harley Davidson mit dem Aufzug in den sechsten Stock befördert hatte, um ihr auf einem eher schaurigen braunen Teppichboden den Motorblock mit schwarzem Schrumpflack und neuen Chromteilen zu verschönern…
    .
    Dafür sieht es heute fast wie bei `Schöner Wohnen` aus und ein bezauberndes weibliches Wesen mit wunderschönen grossen Augen lächelt mir über sein Cognacglas zu…
    Auch wenn es putz- und dekotechnisch manchmal ein wenig Überwindung kostet, man möchte diese liebe Lächeln doch niemals mehr missen…
    .
    nur manchmal schleppe ich noch werkzeug ins wohnzimmer… uga!

  158. donna laura: "sylvester,...
    donna laura: „sylvester, bester yast2000? mit hochkultur, bitte sehr:….“
    *
    Ich kontere wie folgt…

  159. Lieber Tiger,
    was ich sagen...

    Lieber Tiger,
    was ich sagen will ist nur, dass das Idyll in Kronberg so auf mich wirkt, dass mir nur noch Adorno einfällt: Es gibt kein richtiges Leben im falschen.
    Was heißen soll, wenn die Kohle zu diesem edlen Weiwa-Leben von einem Kerl kommt, der berufsmäßig andere aufs Kreuz legt (Lehman-Prinzipien), was ist so ein tolles Weiwa-Leben wohl wert.
    .
    Der ZEIT-Artikel war aber auch nicht schlecht. Immerhin, so weiß ich jetzt, dass schon kleine Mädchen, die dort aufwachsen, ganz locker Sachen sagen können wie: die oder der Arme/Obdachlose seien nur zu faul zum Arbeiten.
    .
    @ alle
    Wen es interessiert: Die meisten Obdachlosen sind aus „dem System“ geflogen, weil sie psychische Probleme hatten und haben. Zu faul sind sie nicht, das ist nur eine Erfindung des Bürgertums. Sie haben aber einen massiven Longtail an seelischen und sozialen Schwierigkeiten, angefangen von einer dysfunktionalen Herkunftsfamilie bis hin zu ausgewachsenen unbehandelten Depressionen oder gar Psychosen. Was die Energie komplett lahmlegt. Weitere Zutaten für ein Leben auf der Straße: Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen, Panikattacken. Solche Leute sind in der Regel krank, nicht faul. Auch Alkoholismus ist eine Krankheit.
    .
    Wenn dieses Mädchen aus dem ZEIT-Dossier meine eigene Tochter wäre, hätte ich sie gebeten, mir mal zuzuhören, um zu erfahren, was wirklich los ist.
    So aber denkt so ein Mädchen deswegen so, weil ihre Eltern so schräg-dumm daherreden.
    Daher kann man sich vor Kronberg-Leuten durchaus fürchten. Und das tue ich, mich fürchten. Aber nicht, dass ich nicht wüsste, dass anderswo auch in ähnlichem bürgerlichem Stil gedacht wird.
    .
    Liebe Försterliesel,
    eigenes Einkommen ja, wunderbar. Doch nach meinem Geschmack zu volatil. Damit muss ich noch umgehen lernen, eine Existenz als Selbständige hätte ich vor 15 Jahren noch gar nicht gerafft: Ich gebe zu gern Geld aus, vor allem dann, wenn ich keins habe. Über den (falschen) Umgang mit Geld könnt ich ein Buch schreiben :-)
    .
    Lieber Mönch Filou,
    kriegst dein Bärenfell wieder. Musst mir aber versprechen, deinen mönchischen Wein-Met dann selbst anzubauen und zu keltern, und das Gadget „Notebook“ hier abzuliefern :-) Mönchsein ist: ora et labora. Und wenig Spaß: nix im Internet rumalbern, dafür um 3 nachts aufstehen und zu den ersten Gebeten eilen, aloha!

  160. Liebe Donna Laura,
    verstehe....

    Liebe Donna Laura,
    verstehe. Ich könnte Ihnen einen alten Teppich … . Auf den hat zwar meine Katze des öfteren gekotzt, weil die Edle, Frankenmiez von und zu, geruht, nicht auf den Boden, sondern nur auf eben gereinigte Teppiche zu kotzen …
    (Warum machen Katzen das, grr. Manchmal bin ich deswegen so stinkig, da möchte ich auch zur Schaufel greifen.)

  161. <<<Die Vererbung grosser...
    <<

  162. @Vroni: Herzlichen Dank, dass...
    @Vroni: Herzlichen Dank, dass Sie die Situation obdachloser Menschen den zumeist wohlsituierten Stützen ausbreiten. Find ich gut. Und möchte ergänzen: Was immer einen Menschen im Leben treffen kann – mit Wohlstand kann man fast alles zumindest ausbügeln. Um so mehr trifft es diejenigen, denen keine Kompensationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Franzosen nennen das Leben auf der Straße recht passend „la galère“.

  163. geniessen Sie einfach den...
    geniessen Sie einfach den Ausblick in Klosters und allen einen gesunden Start ins neue Jahr 2012 und hoffentlich bessere Zeiten entgegenblickend

  164. @Vroni – ‘Wenn dieses...
    @Vroni – ‘Wenn dieses Mädchen aus dem ZEIT-Dossier meine eigene Tochter wäre, hätte ich sie gebeten, mir mal zuzuhören, um zu erfahren, was wirklich los ist.’ – Weder ich, noch meine Tigerbabys haben je einfach zugehört, vor allem wenn Mama ‘gebeten’ hat zuzuhören (bei dem Ausdruck stellen sich auch jetzt noch meine Nachenhaare hoch). Die haben Frau Mama schon aus Prinzip widersprochen, so wie sich Katzen die Krallen am Teppich schärfen.

  165. @muscat
    Vor lauter Tanten komm...

    @muscat
    Vor lauter Tanten komm ich nicht zum ranten.

  166. ...und einen guten Fluutsch...
    …und einen guten Fluutsch in´s Jahr 200112!…und lieber reich, aaaaber gesund!
    …und zeitlos lebt sich´s besser!

  167. liebe Vroni, herzlichen dank,...
    liebe Vroni, herzlichen dank, der teppich scheint mir genau das richtige zu sein, um das gift der familie zu übertünchen. wenn zuvor eventuell gelegentlich Foersterliesels leihhund sich noch einmal darauf erleichtern könnte…
    .
    vermutlich bevorzugte die katze für ihre k*tze einen weichen untergrund, der sauber ist. und das katzentoilettenschäufelchen müssen sie, liebe Vroni, sicher ebenso ab und zu schwingen.
    .
    psychische probleme haben manche verbandsvertreter, unternehmensführer, politiker und sogar trader eben auch, nur sind sie anders gelagert, mehr von der eigenen grösse überzeugt und überzeugend.
    solange sie sich nicht als reinkarnation des messias vorstellen (was m.w. ohnehin schlecht wäre für die haltbarkeit der erde nach religiösen vorstellungen).
    .
    lieber jean-jacques, da gebe ich ihnen recht, was das finanzielle polster anbelangt. was auch immer man an derartig gelagerten schwierigkeiten im freundeskreis beobachten durfte, endete oft glimpflich, weil die betroffenen personen nicht nur gut gestellt, sondern bei allem auch noch so klug waren und entsprechende ärzte hatten, sich nicht entmündigen und berauben zu lassen.
    bei einem anderen geschah eben genau dieses, und kliniken mussten diesen dann aufnehmen, bis er mittellos flüchtete. geendet hat es trotzdem mit einem gezielten goldenen schuss. und die natter von schwester liess sich wegen ihres schweren schicksals, den bruder ausgerau-, äh, verloren zu haben, bedauern.
    .
    cher Filou, lieber The Great Artiste, so in der richtung habe ich mir dies bei ihnen beiden schon gedacht. das merkwürdige daran ist – generell betrachtet – nur, dass auch die männchen unserer spezies es doch auch hübsch mögen, nur zum aussuchen oft zu faul sind.
    .
    manch furchtbare junggesellenwohnungen ist mir noch in vager erinnerung, meist von einer toten tante direkt übernommen oder die hässlichen, ungepflegten möbel aus irgendwelchen kellern hervorgezogen und nicht einmal abgestaubt, so dass noch die mäuse… zugute halten konnte man ihnen nur das sehr junge alter und die rebellion gegen die familie. welche liebhaberqualitäten solch unaufmerksame, auf sich selbst konzentrierte zeitgenossen aufboten, möchte ich hier aus höflichkeitsgründen unterschlagen.
    dies liess mich auf solche konzentrieren, die wenigstens ein gescheites hobby haben, also differenzieren können, oder die einrichtung als faible haben. die sind anders drauf. amüsanter, durchtriebener. hehe.
    .
    und wenn es mal keinen weihnachtsbaum und kein christbrot gibt, dann wird gleich gemault. nicht von den erbinnen und erben, sondern von den drei romantikern gary, ciccio, terminator…

  168. Röhr!...
    Röhr!

  169. @Foersterliesel, prince...
    @Foersterliesel, prince Matecki
    danke für den hinweis mit inigo, ist mir noch nie aufgefallen, obwohl ich gar nicht so selten am jesuitenplatz bin – ein sehr schönes tagungszentrum gibt es dort.
    liegt auch daran, dass ich die gegend bäckerstraße, wollzeile, wenn sie richtung stubentor geht (plachuta – oh weh, pfudl?), als ein bisschen halbseiden ansehe (von den anderen dingen zu schweigen, na ja die werbung am flughafen schwechat ist zumindest verschwunden)

  170. Lieber Michael, muscat ist ein...
    Lieber Michael, muscat ist ein Mädchen, soviel Zeit muß sein. Apropos „Zeit“. Ich fand den Artikel ja auch recht aufschlußreich, aber nicht überraschend. So ist es eben heutzutage, daß es keinen Raum in der Herberge gibt. Das ist nicht anders als vor 2011 Jahren. Ich hab mich allerdings auch selbst befragt: würdest du? Geld hätte ich ihnen sicher gegeben oder auch etwas zu essen. Aber übernachten? Da gehe jeder in sich und frage sich, ob er das täte. Die meisten würden wohl negativ antworten und zu recht, denke ich. Denn wie es einen Verfall der Mildtätigkeit gegeben hat, gab es eben auch einen Verfall der Annahme derselben. Ein barbarisches Kuriosum, nicht? Aber ein mit Anstand gegebener Obulus erfordert eben auch eine in Würde erfolgte Entgegennahme. Müßte man heute aber nicht fürchten, daß auf eine Einladung zu einer Übernachtung eine wilde Drogenparty mit anschließender Verwüstung der Wohnung folgte? Und was sagt es über unsere Gesellschaft, daß diese Annahme nicht unrealistisch ist? In diesem Sinne bin ich Ihnen dankbar, Zebraistik, daß Sie als ironieresistenter Vertreter des gesunden Volksempfindens die Dinge wieder gerade rücken.
    .
    Filou, an Ihrer Lektüreliste müssen wir noch arbeiten.

  171. Ist der mit den Digitalpausen...
    Ist der mit den Digitalpausen krank?

  172. Yep. Kronberg.
    Der Gatte...

    Yep. Kronberg.
    Der Gatte erbeutet die Rücklagen der Mittelschicht.
    Die dann nicht mehr Mittelschicht.
    Sondern das Hobby der Charity-Gattin.
    DP könnte man sagen….
    „Oh, Michael. Michael, you are blind. It wasn’t a miscarriage. It was an abortion. An abortion, Michael. Just like our marriage is an abortion. Something that’s unholy and evil. I didn’t want your son, Michael! I wouldn’t bring another one of you sons into this world! It was an abortion, Michael! It was a son Michael! A son! And I had it killed because this must all end! “
    Kay (the godfather II)

  173. Der Don hat´s erkannt:...
    Der Don hat´s erkannt: Aussterbende Erbtanten begründen die Krise des Kapitalismus. Statt sich den Erbtanten zu prostituieren, marschieren die geldgeilen Erbneffen durch die Institute der Wirtschaftswissenschaften und erfinden pekuniäre Massenvernichtungswaffen, mit denen sie den äußerst ehrbaren Buffets dieser Welt die Kohle abluchsen. So entstand der Stand der böhsen Erbonkelz, die auch Nichtverwandte zur Prostitution transferressierten.

  174. Zuerst nochmal den link zur...
    Zuerst nochmal den link zur Alten Universität :
    http://www.zeno.org/Kunstwerke/B/Canaletto+(II)%3A+Der+Universit%C3%A4tsplatz+in+Wien
    .
    liebe Vroni,
    ja, das sind die inneren Ursachen für Obdachlosigkeit, nicht alles ist therapier-und ausbügelbar, das ist für uns aber auch schwer auszuhalten und gerade deswegen sind Angebote, die Obdachlose so annehmen wie sie sind und sie so akzeptieren, so verdienstvoll.
    Es gibt aber eine Menge variierender äußerer, sozialer und wirtschaftlicher Ursachen für Obdachlosigkeit, historisch: auf Arbeitsuche wandernde Taglöhner, Knechte und Mägde mit befristeten Arbeitsverhältnissen, denen Heirat und Familiengründung (und lokale und familiäre Verwurzelung) untersagt waren, die Kinder wurden den Mägden weggenommen, etc. Spuren davon (der ausgebeutete Knecht am Einschichthof) gibt es heute noch. In den USA gab es die Wanderarbeiter, vor allem Männer, aber auch Frauen, die schwarz in den Lastwaggons der neuen Eisenbahnen der Arbeit „nachreisten“. Ein Bericht einer solchen Wanderarbeiterin: Boxcar Bertha.
    http://www.amazon.de/Boxcar-Bertha-Autobiographie-Bertha-Thompson/dp/3499137690
    .
    Das Aufheben ist durchaus eine Tugend, gute Dinge haben ihre eigene Würde.
    Wenn Kinder die Sachen der Eltern ordnen müssen, können sie nochmal entscheiden was sie übernehmen, womit sie sich identifizieren und was sie verwerfen, das ist durchaus sinnvoll.
    .
    lieber Filou,
    im vergangenen Sommer sah ich zum erstenmal ein restauriertes Kartäuserhäuschen von innen und war wirklich ein bißchen neidisch. Wegen der Schönheit der Materialien und wegen der perfekten Maße und Proportionen.
    Es gibt einen Vorraum, in dem die handwerklichen Arbeiten erledigt werden, ziemlich geräumig, einen kleinen Schlafraum und eine Studierstube, einen kleinen Garten, und dazu Stille!
    http://www.bda.at/dossier/9466/0/0/1/galerie/Kartause-Mauerbach-Die-Moenche

  175. Also, mir sind Städte ohne...
    Also, mir sind Städte ohne Schnorrer und Penner unheimlich. Und wieso soll man ihnen nicht einen fuffi oder so zustecken, oder auch eine Suppenküche betreiben? Freiheit ist doch auch die Freiheit der anders lebenden. Unterm (Namen eines beliebigen Diktators einsetzen) gab’s das nicht
    Und, obwohl das Leben auf der Strasse la galère ist, mögen viele nicht in die Anstalten.

  176. Vroni: "Wen es interessiert:...
    Vroni: „Wen es interessiert: Die meisten Obdachlosen sind aus „dem System“ geflogen, weil sie psychische Probleme hatten und haben. …“
    *
    Beim Homo oeconomicus, und die Religion ‚Kapitalismus‘ hat in Form von ‚Scientology‘ ja sogar ihre eigene Sekte, muss man schon mal höflich anfragen, wer hier eigentlich die wirklich psychisch Kranken sind…

  177. tataaaa, das schwundgeld ist...
    tataaaa, das schwundgeld ist da: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-daenemark-leiht-sich-geld-zu-negativen-zinsen-11585332.html!!!!! die finanzkrise kann nicht scharf genug sein, bis die erkenntnis einsetzt, daß steuern auf arbeit und konsum in einer überproduktionsgesellschaft mit arbeitszwang kontraproduktiv sind. vernunft führt nicht zu der einsicht, daß hohe sparguthaben weniger sicherheit gegen den verlust von wohlstand sind. erst die angst vor dem verlust der ersparnisse verhilft zur anerkenntnis des sachzwangs, daß geld als schmiermittel und treibstoff der entwicklung nicht dem kreislauf entzogen werden darf, um seine wirkung entfalten zu können. natürlich werden die eher gewinn- denn entwicklungsorientierten kreise wie politik, finanzwirtschaft oder die organisierte kriminalität nach möglichkeiten suchen, ihre vermögen zu vermehren und zu sichern, um ihre einflußmöglichkeiten aufrecht zu erhalten. doch damit verschärfen sie das problem der fehlallokation des geldes nur noch weiter, der zum absterben immer größerer teile des wirtschaftlichen gesamtorganismus führt. man kann wählen: verlust an wirtschaftskraft und infolgedessen machtübernahme durch einen (noch) wirtschaftlich stärkeren konkurrenten (china), risiko gesellschaftlicher spannungen und infolgedessen machtübernahme durch ideologen oder konkurrenten, oder belebung eines wirklich freien marktes durch besteuerung von vermögen bei steuerbefreiung von arbeit und konsum. letztere option zeichnet sich gerade zaghaft mit einem zinssatz von max. -0,21% ab. wenn jetzt kein chinesischer hel mut ka auftaucht und die lösung aller probleme mit geld von außen anbietet, bestünde die echte chance für einen frei entstandenen gesellschaftlichen umschwung.

  178. Der Schrei, dann das...
    Der Schrei, dann das Splittern: ist da ein Blogger klangvoll an der Gebirgsfichte zerschellt?

  179. Stefan von Zollern-Alb: "Der...
    Stefan von Zollern-Alb: „Der Schrei, dann das Splittern: ist da ein Blogger klangvoll an der Gebirgsfichte zerschellt?“
    *
    Andauernd vordergründig sadistisch vergetragener Humor lässt auf eine sehr empfindsame Seele schließen, die mit den Realitäten des Alltags nicht klar kommt und sich in schrecklich-infantilen Schaubildern ausdrückt.

  180. lieber Savall, hinsichtlich...
    lieber Savall, hinsichtlich der befürchtungen, menschen, die um obdach bitten, kann ich ihnen zustimmen. stellen sie sich einmal vor, wohin sonst als in einen stall man ein kurioses pärchen verfrachten würde, bei dem ein blutjunges ding behauptet, ein engel hatte sie beglückt, aber nicht defloriert, es sei aber keinesfalls der begleiter gewesen, und ein älterer, bärtiger zausel mit kohldampf und axt (gut, sieht er eben aus wie unsere waldarbeiter) gibt sich sich als deren ehemann aus, im brusttuch kräht ein wesen mit gelbem kringel über dem haupte schwebend. als erstes durchsuchten sie doch die taschen nach spezialpilzen und anderen kräutern, nicht wahr?
    .
    lieber Don Carlos, wenn die dinge nur so einfach gelagert wären, wie sie sie, hübsch im ton, subkomplex in der sache, darstellen, denn wie und mit wem wollen sie ihr ziel erreichen? sagen sie, darf ich ihnen eine sehr persönlich frage stellen? wie sieht es mit ihrem vermögen aus, könnten sie davon leben?

  181. Lieber Tiger,
    ja schon, wenn...

    Lieber Tiger,
    ja schon, wenn sie pubertieren.
    Vorher nehmen sie jedoch Ernstgemeintes wie Dummsabbel der Eltern gleichermaßen 1:1 auf.
    Das Mädchen aus der ZEIT war (memoriert) um die 10-12.
    .
    Später revoluzzen sie, was das Zeug hält. Um dann oft – noch später und häufig: leider – zu den Ansichten der Eltern zurückzukehren.
    .
    [Bei mir ist es nicht zurückgekehrt, deren Ansichten sind mir heut noch nicht recht. Die ganze Bandbreite, von der Kirche angefangen bis zu Thema Ausländer und Obdachlosen. Auf Familienfeiern nehme ich mir geflissentlich Ohrenstöpsel mit, um höflich bleiben zu können und in dieser älteren Generation niemandem grob übers Maul fahren zu müssen. Eigentlich müsste es. Der neueste Schmarrn ist, dass sich diese buchfeindliche Lesebrillengemeinde einiger Älterer meiner Familie – der Trend zum Zweitbuch nimmt zu – das Guttenberg-Buch sogar bestellt hat. BESTELLT! Da rutschte mir raus, dass sie sich das saublöde Buch hätten sparen können, seien doch sonst so sparsam …
    Eigentlich bin eine ideale Erbtante: nett, taub und im Herzen ein tiefroter Revoluzzer.]

  182. Eingesponnen in einen seidenen...
    Eingesponnen in einen seidenen Kokon werden sie in Museen zu besichtigen sein.
    Diese ausgestorbene Spezies, neben verstaubten ägyptischen Mummien, die Erblasser weiblicher und männlicher Provenienz. 20112 ist es eine Gesellschaft
    frei verfügbarer Erbmassen, die sich in großen gläsernen Glasphiolen, sanft schaukelnd in Kochsalzlösungen, träumend feudalistischem Nano-Luxus hingibt. Orgien von Schwachstromstössen verwirbeln Schleier gigavirtueller Welten, in denen sich hingebungsvoll eine Wolke zusammengeschlossener, altersloser Scheinindividuen komplexierend ineinander versenken. Mantras vergangener Zukünfte in sich hineinmurmelnd, kommentierend: Der Blog der FAZisten.
    http://www.youtube.com/watch?v=qPkQzFm7Gfo&feature=related

  183. Wohin kommt aller Kram des Don...
    Wohin kommt aller Kram des Don nach dessen letztem einsamem Schnaufer im Pflegebett der Seniorenanstalt?

  184. Lieber Yast2000,
    (Religion...

    Lieber Yast2000,
    (Religion Kapitalsimus) „muss man schon mal höflich anfragen, wer hier eigentlich die wirklich psychisch Kranken sind … “
    .
    Ja, das frage ich mich auch.
    Kapitalismuswahn, halluzinatorische Geldstörungen, politischer Narzissmus (früher Führer- und Größenwahn) das sollte in der ICD-10- Diagnostik der WHO mit dabei sein.

  185. Liebe Försterliesel,
    danke...

    Liebe Försterliesel,
    danke für die zusätzlichen Informationen (Einschichthof, USA-Wanderarbeiter).
    .
    Liebe wenige (nichtrote) Bourgeois-Stützen hier: Und immer noch nicht sind Obdachlose nur Leute, die bloß zu faul zum Arbeiten sind.

  186. Don Carlos@, über die...
    Don Carlos@, über die Dänen-Anleihen habe ich mich auch gewundert; wird die
    dänische Krone derart zulegen? An Schwundgeld glaube ich nicht, das will man nur in
    Euroschland so sehen.

  187. Und so stellt sich die schlaue...
    Und so stellt sich die schlaue Kinderfrage mit großen Augen:
    Warum fliegt der eine wegen psychischer Auffälligkeit aus dem System, aber der andere ist genauso psychisch auffällig und bleibt drin? Macht sogar Karriere?
    .
    Man muss einfach „den richtigen“ Dachschaden haben, um nicht unterzugehen. ! oder ?
    Aber welcher ist der richtige? Die WHO gibt mal wieder keine ordentliche Auskunft. Und das Buch „Nieten in Nadelstreifen“ ist mir nicht wissenschaftlich genuch.

  188. @E.R. Langen – Das frag ich...
    @E.R. Langen – Das frag ich mich auch. Bei Madame hätte Digitalpausen mit seiner Männlichkeit keine Chance. Das weiß er wohl. Deswegen muss man sich ja auch anmelden, bevor man über in spotten darf.

  189. Depressionen, Psychosen und...
    Depressionen, Psychosen und Alkoholismus dürften wohl quer Beet durch die ganze Gesellschaft recht verbreitet sein. Bisweilen verdichtet sich der Eindruck, dass Medienabstinenz hilfreich wäre.
    .
    @Savall
    Mir tun diese Abgleitungen vom Thema auch leid. Aber gerade Agenda2010 ärgerte mich maßlos und Agenda2020 würde mein Blut richtig in Wallung bringen. Irgendwo muß man vor allem Mensch bleiben und nicht „homo ökonomicus“. Der Schelte auf diese (?) Exklavenbewohner im Raum Frankfurt schlösse ich mich nicht einfach mal so an. Habe den Zeit-Artikel auch nicht gelesen. Beim ersten Kommentar dazu war irgendein für mich nicht nachvollziehbares Video verlinkt. In dem im Verlauf der Diskussion beschriebenen Fall hätte ich sie wohl zur nächsten Pension gefahren und die Rechnung bezahlt. Aber, wie ich bei unerwarteten Eintritt des Ereignisses wirklich reagiert hätte, kann ich echt nicht einschätzen. Eine schwangere Frau würde ich vermutlich nicht einfach so abweisen.
    .
    @goodnight
    Wie geht’s? Was machen die Bankertürme in Frankfurt ?
    .
    In diesem Sinne
    allen hier ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr

  190. @HansMeier: Ich verstehe Sie....
    @HansMeier: Ich verstehe Sie. Das Ranten hat auch an Reiz verloren bei denen.
    In 2012 dann wieder…
    .
    Jetzt erst mal ab in den schneefreien Norden.
    Tschüssikowski (wie wir Mä-ä-ädchen sagen)!!!

  191. Zu guter...
    Zu guter Letzt:
    http://titanic-magazin.de/
    Sorry, Tiger…
    (Dabei ist die Merkel nicht mal ein echter – ich schon). So, jetzt muss ich aber wirklich los(fliegen).

  192. Das ist es eben, Donna Laura,...
    Das ist es eben, Donna Laura, man denkt eben, dies könnte mir nicht passieren: a) sie klopfen bei mir an und ich öffne nicht und b) die beiden haben gerade mal Gottes Sohn bei sich. So sind wir eben, den Einbruch eines Irrationalen in unserer Welt können wir nicht begreifen. Ich nehme mich da durchaus nicht aus. Wenn Bach sagt, daß uns ein Kind geboren ist glaube ich das. Bei Jehova wär ich mir nicht so sicher. Zumindest ist Jehova ein Zyniker, Bach nicht.

  193. Bei Digitalpausen sind jetzt...
    Bei Digitalpausen sind jetzt Kommentare erlaubt; meinte mich zu erinnern, dass es früher
    keine solche Möglichkeit gab.

  194. Bei dem Kapitalblog werde ich...
    Bei dem Kapitalblog werde ich das Gefühl nicht los, dass Lesern, denen man schon
    dreimal das Hemd über die Ohren gezogen hat, nun einen vierten Anlauf macht.

  195. Vroni: "Lieber Yast2000, ......
    Vroni: „Lieber Yast2000, … das sollte in der ICD-10- Diagnostik der WHO mit dabei sein.“
    *
    Politik und Psychologie muss man aus Prinzip strikt trennen, sonst sind wir bei Stalins Kliniken. Völlig berechtigt ist aber die Frage, warum ‚Sozialautismus‘ und fehlende Empathie im darwinistischen Sinne zu Erfolgsfaktoren in der Gesellschaft werden konnten. Ich persönlich glaube, dass ein intellektuell weitgehend ungebildetes Kleinbürgertum bei seinem Aufstieg in die wohlhabende Oberschicht diese Verwerfungen hinterlassen hat. Obwohl ich diese Menschen verachte, kann ich aber denen es nicht ernsthaft vorwerfen, weil sie sich ihr Schicksal als Neureicher ja nicht aussuchen konnten, wenn die Alternative nur Armut war. Irgendiwie logisch, oder?

  196. Na und? Und wenn bei den...
    Na und? Und wenn bei den Obdachlosen wer dabei ist, der zu faul oder zu stolz zum arbeiten wäre? Kriegt trotzdem seinen Fuffi!

  197. Wenn ich tot bin, habe ich...
    Wenn ich tot bin, habe ich sicher andere Sorgen als was mit meinem Sach passiert, und davor bin ich lebendig und behalte es.

  198. Vroni: weil, wenn alle...
    Vroni: weil, wenn alle denselben Dachschaden haben, denen das als normal vorkommt. Dabei würde ich nicht behaupten, dass es nicht Patienten der Psychiatrie gibt, die dort wohl aufgehoben sind – sechs Wochen zum Einstellen in Sankt Getreu hat bei der Hauspflege mancher Mutter oder Erbtante sehr geholfen. Aber sonst sollten Menschen, die nicht mit grösserer Wahrscheinlichkeit gefährlich sind als Durchschnittsbürger (und weder das Halten von Hunden, noch Alkoholkonsum noch Seifenboykott sind per se gefährlich), frei herumlaufen und -gammeln dürfen.

  199. Vroni@: Mich hat man (bis...
    Vroni@: Mich hat man (bis jetzt noch) glatt übersehen. Ansonsten: Die WHO kann gar keine richtige Auskunft geben, weil die ist besiedelt mit solchenen welche selber welche sind.
    http://www.youtube.com/watch?v=s5hEiANG4Uk&feature=fvsr

  200. muscat@30. Dezember 2011,...
    muscat@30. Dezember 2011, 16:51 : Bedenkenlos haben Sie damit in Komplizenschaft mit Titanic flagrant die Würde einer Regierenden tangiert.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/staatsschutzkammer-verhandelt-gegen-blogger-bundespraesident-wulff-klagt-11585574.html
    Don Alphonso@: Sanscoussi: Hab mein Sach auf nichts gestellt.

  201. muscat@30. Dezember 2011,...
    muscat@30. Dezember 2011, 16:51 : Bedenkenlos haben Sie damit in Komplizenschaft mit Titanic flagrant die Würde einer Regierenden tangiert.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/staatsschutzkammer-verhandelt-gegen-blogger-bundespraesident-wulff-klagt-11585574.html
    Don Alphonso@: Sanscoussi: Hab mein Sach auf nichts gestellt.

  202. Der Klimawandel und seine...
    Der Klimawandel und seine unberechenbaren Folgen:
    Voll-Paste (Quelle Titanic):
    „Giovanni di Lorenzo, alter Ranwanzer!
    Von all der Kritik und Häme ob des vorerst gescheiterten Comebacks Ihres Interviewpartners Karl-Theodor zu Guttenberg bekamen Sie als Buchdrücker und Marketingdesastergewinnler zunächst recht wenig ab. Sie erhielten jedoch genügend Zuschriften von verärgerten Zeit-Lesern, um sich wenigstens rechtfertigen zu müssen. Und so griffen Sie beherzt in die Tasten, um den Nachrichtenwert des faszinierenden Herrn Guttenberg zu erklären (»Nie hat einer so viel Bewunderung und Hoffnung, aber auch so viel Wut und Ablehnung auf sich gebündelt«), und beichteten sogar, Sie hätten das Interview nur unter der Bedingung geführt, »daß ein Vorabdruck in der Zeit stattfindet – dem wichtigsten Motiv, mich auf das Projekt einzulassen.«
    Wir haben verstanden, Chefredakteur di Lorenzo: Geschäftstüchtigkeit kann im Pressewesen doch nicht Sünde sein, solange man überhaupt noch Grenzen kennt. »Einzig Verbrechern und Extremisten, die ihre Propaganda verbreiten wollen, wird keine vernünftige Zeitung ein Forum bieten. Guttenberg ist weder das eine noch das andere.« Wie recht Sie haben! Mit der ausführlichen Zerredung des Betrugsvorwurfs in Ihrem Interview hat Guttenberg ja noch mal belegen können, daß er kein Verbrecher ist. Und auch wenn er über Sie möglicherweise eine neue Partei zu propagieren suchte, Extremist ist er doch höchstens in Sachen eitler Geschwätzigkeit.
    Und wieso, di Lorenzo, denn überhaupt diese ganzen Sorgen und Skrupel? Die Zeit ist doch ohnehin keine vernünftige Zeitung. Sondern schon lange ein Krawallblatt für die höheren Schichten wie Titanic“. (Zitatwende)

  203. lieber Savall, ich wäre...
    lieber Savall, ich wäre ernsthaft interessiert, wie sich jahwe zu wort meldete ausser mit dem erdbeben zu lissabon (http://www.youtube.com/watch?v=FpGMjoqwbC0). uns wurden schon elfmal kindlein geboren, ganz ohne zutun von gabriel, wohl aber von gary. bach wäre vermutlich begeistert.
    .
    liebe icke, ein – wie formulieren sie es so schön salopp – fuffi, steht dies für cent oder euro?
    .
    lieber Don Alphonso, seien sie sich dessen sicher, dass das wenigste, vielleicht beschränkt auf die persönliche wäsche*, fortgeworfen werden würde. dies ist das gute an werthaltigem oder antikem: man ist nur ein passage für die dinge.
    —–
    * vielleicht auch noch nicht einmal die, wenn man sich die skurrilen börsen für gebrauchtswäsche vergegenwärtigt.

  204. @Vroni – Sie vielleicht, ich...
    @Vroni – Sie vielleicht, ich nicht. Ich kann mich noch an das Entsetzen meiner Erziehungsberechtigten erinnern, als ich verkündigte, dass ich nicht in den Handarbeitsunterricht gehen wollte, weil Männer und Frauen gleichberechtigt sind, und ich lieber Werken will. An meines Vaters Kompromiss haben sich alle gehalten: die letzten zwei Stunden am Samstag war Handarbeiten, nur nicht für mich, denn mein Vater holte mich kurz nach Anfang der zweite Stunde persönlich ab und die Lehrerin ließ mich kommentarlos gehen. Meine Mutter strickte den Schal zu Ende und ich bekam einen Werkzeugkasten zu Weihnachten.

  205. Don Alphonso, 17:30. Nach...
    Don Alphonso, 17:30. Nach Ihnen den anderen Ihre Kramsintflut? Wie böse ist das denn?

  206. Lieber yast2000.
    "... die...

    Lieber yast2000.
    „… die Frage, warum ‚Sozialautismus‘ und fehlende Empathie im darwinistischen Sinne zu Erfolgsfaktoren in der Gesellschaft werden konnten.“
    .
    Darum gings mir.
    Vielleicht waren diese Eigenschaften auch schon im Mittelalter die Erfolgsfaktoren. Man hat aber ein edles Mäntelchen aus strenggläubiger Religion oder sonstigen legitimierenden Alternativlosigkeiten („Von Gottes Gnade“) darüber gebreitet.
    Heute zeigt man das ledigliche unverhohlener. Und manche finden das auch noch schick und bewundern das. Kann gar nicht soviel essen, wie ich …
    .
    Im positiven Sinn erfrischend unverhohlen hingegen die Großtante, die höflich erklärt, dass sie doch kein Geschenke mehr bräuchte („… wia da feddn Sau an Oasch gschmiaht“)
    .
    Stalins Kliniken, grusel. Aber obwohl … :-) Manche möchte man schon dahin schicken, manchmal … wenn man richtig stinkig ist. Virtuell. So wie man Manche in die Hölle wünscht.

  207. Die tote Hand vom Tegernsee?...
    Die tote Hand vom Tegernsee? Don Alphonso, geben Sie mit warmer Hand, irgendwer wird sich schon erbarmen.

  208. @ icke, ich habe heute...
    @ icke, ich habe heute nachmittag einen Mann gesehen, der tief gebückt, in Lumpen auf die Leute zu ging, keiner gab etwas.
    Ich stutzte, da sah ich – es war gar kein alter Mann. Eher jung und kräftig.
    Dachte, dass dies ja wirklich eine Sch…arbeit sei, so rumzubuckeln.
    Als ich sagte, he du bist ja gar nicht alt, hat er gelacht…
    und da habe ich was gegeben.

  209. Liebe donna laura, lieber...
    Liebe donna laura, lieber Savall,
    ich weiß, das es a bissi langweilig wird langsam, aber:
    Inder Heiligen Geschichte der Kirche (r-kath) ist es so, dass das Paar Herbergswirte um Obdach gebeten hat: „Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.“ (Lukas 2).
    Also Hotels und Pensionen auf Neudeutsch. Privatleute eher nicht.
    .
    Halte also die ZEIT-Aktion für etwas leicht schief, Privatpersonen zu fragen. Die vermieten ja nicht und haben freilich erstmal Angst, dass gegebenenfalls Unholde ihre Wohnung verwüsten.
    .
    Einzig sind da lediglich Wüstenvölker, Beduinen. Sie bieten jedem Wanderer Essen und Unterkunft an. Gab richtig Sinn, denn nur so konnten sie sich gegnseitig über weiter Strecken verteilt unterstützen. Heutige Eso-Touristen übersehen, dass Buntstifte für die Kinder nicht reichen als Gastgeschenk. Sondern dass sie selbst dann immer auch einen Gegeneinladung aussprechen müssten und den Beduinen auch nach Bochum in ihre Bleibe einladen sollten. Falls er da mal vorbeikommt.
    Was heutzutage nicht ungewöhnlich ist., auch Beduinen kennen Flugzeug und Eisenbahn.

  210. @ oben „Willy Brandt wollte...
    @ oben „Willy Brandt wollte mehr Freiheit wagen, nicht mehr Sozialhilfe“ http://faz-community.faz.net/blogs/adhoc/archive/2011/12/27/hombach-vor-dem-abschied-von-der-waz-bodo-macht-was-neues.aspx
    .
    @“ein Mann brauche nur eine Stereoanlage, einen Weinkuehler und ein Klappsofa“. – unsinn, fortgeschrittene männer brauchen nur die flasche. für den rest sorgt die droge.
    .
    @vroni 0:51 – „@alle“: korrekt, genau so ist es.
    .
    @Don 17:30 – Wird sich vermtl. auch noch ändern …

  211. lieber berthold IV,
    ein...

    lieber berthold IV,
    ein letzter Versuch mit dem link zum Canaletto,
    http://www.kunst-fuer-alle.de/deutsch/kunst/kuenstler/poster/bernardo-bellotto/1017/47/158448/der-universitaetsplatz-in-wien/index.htm#
    das Inigo liegt links, gegenüber der Jesuitenkirche.
    Die Bäckerstraße mit Oswald&Kalb, Alt Wien, Engländer in der Postgasse, etc. viel Journalistenvolk.

  212. Schön gesagt, Don. Wer hat,...
    Schön gesagt, Don. Wer hat, der hat – und solange man nicht durch Menschenhandel und CDS-Geschäfte zu seiner bevorzugten Position gekommen ist, sollte man sie auch geniessen – aber auch ein bisschen als Ansporn sehen, ein bisschen mehr darüber nachzudenken, wie man denn Hochkonjukturzyklen im Organhandel, Kinderprostitution und Splitterbombem-Vertrieb möglichst niedrig ausfallen lässt.
    Irgendwie muss eine Akzeptanz des contrat social erhalten bleiben; wenn Bunny Hills Einwohner sich im Recht fühlen, ihre Haartz VI Aufstockung persönlich in Grünwald, Herzogpark, Neuhausen und Schwabing an den Villen- und Altbauwohnungstüren abzuholen, siehts wirklich finster aus.
    .
    Wie oft gesagt, mal darüber nachdenken, was man wirklich zum glücklichsein braucht, und Strukturen schaffen, die auch anderen eine Chance lassen, Freiräume, keine falschen Illusionen, und Spass ohne Schnöselfaktor…

  213. Das kann man zu Lebzeiten...
    Das kann man zu Lebzeiten regeln, ob man dann Sorgen haben wird!
    Hätte ich als Kind eine Erbtante gehabt, wäre ich ihr ‚verfallen‘.
    Gott sei Dank bin ich heute nicht mehr ‚käuflich‘. Geld ist eine nette Modeliermasse.
    Mehr nicht. – Aber das, was sich Hartz und der damalige Kanzler ausgedacht haben
    ist heftig. Wenn ich mit dem Regelsatz auskommen müsste, wäre das Arbeit. Und mit Kind, einfach schrecklich. Ich bewundere jeden, der das schafft und dabei noch Arbeit sucht.

  214. danke der nachfrage, donna...
    danke der nachfrage, donna laura. um mißverständnissen vorzubeugen – es spricht absolut nichts dagegen, fabriken, landwirtschaften, schiffe, flugzeuge, mietshäuser, eisenbahnen oder sonstiges zu besitzen, um damit einkünfte zu erzielen, sich selbst zu verwirklichen oder um sich davon ein luxuröses leben mit schlössern, kunstgegenständen, yachten und privatflugzeugen leisten zu können. solange das geld ausgegeben wird, stellt es kein problem dar. problematisch ist die hortung von geld und die gleichzeitige besteuerung der wertschöpfung sowie des konsums. geld sollte mittel zum zweck sein, aber nicht zweck. mag ja sein, daß unter derartigen wirtschaftlichen bedingungen nicht mehr dieselben personen zu den besonders wohlhabenden zählen wie bisher. aber deren unbeweglichkeit ist es doch, die der masse den wohlstand entzieht. das sollte nicht noch steuerlich begünstigt werden. lieber eine ausschließliche besteuerung unproduktiven geldvermögens als dessen schutz oder ablösung durch eine irgendwie geartete diktatur.

  215. Vroni@: Liebes Vronerl & liebe...
    Vroni@: Liebes Vronerl & liebe Försterliesel und Donna Laura, die Tigerin sowie die Gabriele, schön, dass es Sie gibt. Alles erdenklich Gute und noch viel mehr dazu im Neuen Jahr wünsch ich Ihnen. Natürlich allen übrigen Kommentariern und -innen und Don Alphonso gelten ebenso die gleichen Wünsche. Wird schon.

  216. ...verspüre auch eine große...
    …verspüre auch eine große Erschlaffung. Eine sehr große sogar. Entweder wird dieser Blog zu altem Einsatz zurückkehren oder das Jahr 2012 nicht überleben.

  217. @Foersterliesel
    danke, jetzt...

    @Foersterliesel
    danke, jetzt bin ich im bilde. In dem gebäude macht die sj kunstausstellungen oder?
    dass die bäckerstraße in die postgasse mündet, weiss ich vom kirchgang in maria rotunda schon; ich dachte eher, dass das grätzel bäcker, wollzeile ein bisschen..
    danke für das schöne bild
    @Ich
    vielleicht braucht der blogg einfach ein bisschen ruhigeres fahrwasser. 2011 war ja auch sehr aufregend – sitzblockaden hier bei dons „abschied“ und all das g’werch mit der faz…
    jetzt kommt erst mal ein neues jahr und eine neue idee für den blogg wird sich schon finden

  218. liebe Vroni, vielen dank für...
    liebe Vroni, vielen dank für die freundliche aufklärung. wissen sie, ich habe so gar keine erfahrung mit religiösen inhalten. weswegen ich auch nicht weiss, was ich ablehne… *hüstel*
    .
    lieber Don Carlos, die orgasmen, die onkel dagobert in seinem goldtalerbunker mit einer stange geld wiederfahren, sind m.e. schlecht nachzuvollziehen, da haben sie recht, aber jeden tierchen sein plaisirchen.
    .
    geld ist energie.
    macht ebenso.
    und die sollte man nicht einfach so an sich reissen, sondern stets fragen: wenn macht, dann zu welchem zweck (und, nein, nicht um an einen vergünstigten kredit bei einer bank oder in einer oben-ohne-bar zu gelangen, auch wenn dies verzettels traum sein mag).
    .
    nur vermute ich, so, wie ich meinen bürgermeister und seine freunde kenne, nimmt man gerne ihre anregungen hinsichtlich der steuern auf reines, immobiles geldvermögen auf (sofern nicht eine elite-familie in der ferne die finger im spiel hat) und ‚vergisst‘ die steuern auf konsum und arbeit abzuschaffen. und, haben sie dann nicht nichts gewonnen? mist, nicht wahr? die bank gewinnt, faites vos jeux. allez.
    .
    lieber Meschuggener, herzlichen dank. der freundliche gruss wird mit freuden erwidert.

  219. @Tiger ("keine Taunusmama"):...
    @Tiger („keine Taunusmama“): na, da haben Sie in ihren Auseinandersetzungen mit der Mutter doch was fürs Leben gelernt.

  220. Noe, Donna Laura (30. Dezember...
    Noe, Donna Laura (30. Dezember 2011, 11:14)! Wie soll ein Mensch mit chaotischen Gedanken, Ideen und Gefuehlen sich Wohl fuehlen in einer total und geschmackvoll dekorierten Behausung, zumal dieser Mensch auch noch zu faul zum Saubermachen ist?
    Die Einfachheit der Umstaende erst ermoeglicht einen klaren, beinahe abstrahierten Blick in die komplizierte Welt, gerade dann, wenn dieses Wesen auch noch schwachen Verstandes ist.
    Die Gradlinigkeit eines weissen Raumes von ca. 60qm, die Waende sparsam mit schoenen, nicht wirklich auf Dauer wertvollen, Bildern behaengt. In 9 Metern Entfernnung flimmert ein tonloses Fernsehbild, das Klappsofa ist von Bueffelleder, die zwei Stuhle (mehr Gaeste hat man nicht) sind aus schwarz- glaenzend lackierter Wellpappe. Hinter einer glaesernen Schiebetuer steht das Planschbecken von Philip Starck (am Haken haengen entlueftete Olympias, auf den Atem ihres Herrschers harrend), vor den grossen Fenstern blueht das Fruehlingsgebluem in voller Obszoenitaet, Im Winter pocht staendig ein schwarzer Kapuzenmann an die Scheiben. Das nervt, dauert aber nur drei Monate.
    Manchmal wirft der Haussherr den Riemen auf ein edles Tonmoebel; dann singen die Elfen, karg bekleidet, nur mit dem Wesentlichsten von H&M angetan. Das Badwasser rauscht in den teuren Kuebel, die Badeentchen schwingen die Rueckenbuersten.
    Ist diese Konzentration aufs wirklich Wichtige nicht wundervoll?
    Und die drei Buecher, lieber Savall, reichen voellig. Zweimal tiefe Weisheit, einmal gefaehrliche Unsinn.
    .
    So, Gute Nacht, Ihr Lieben. Im Hausflur brummt der Weinkuehler. Er moechte den Rest Bordeaux in seinen sorgsamen Innenwaenden aufbewahrt wissen. Der Kuehlschrank ist die Mutter aller Junggesellen.
    .
    Morgen,, Kinder, erzaehle ich die wahre Geschichte vom neuen Teppich und dem alten Kater.
    Das Jahr geht zu Ende und auch ich fuehle mich heute nicht mehr ganz jung.

  221. cher Filou, mein lieber, so...
    cher Filou, mein lieber, so furchtbar antriebslos, was ausstattung anbelangt, scheinen sie doch gar nicht zu sein, zumindest haben sie in ihren aufzählung die apfelsinen- und die werkzeugkiste geflissentlich verschwiegen, und der nützliche fussschemel scheint mit rochenhaut bezogen und die nadel gülden zu sein.
    so allmählich schwant mir, dass wir sogar in ähnlichen zubern planschen. nur dass unser saal minimal grösser sein muss, doch wahrhaft winzig scheint, wenn alle da sind, herumstehen und schnatternd und lachend auf die gebratenen gänse warten.
    .
    nur dass wir notgedrungenermassen mehr stühle haben, und das bad glücklicherweise nicht direkt an den salon angrenzt, wohl aber der teich nicht fern, zumindest etwas bergab ist, torkel- und fussläufig – wie sie eigentlich wissen dürften.
    .
    und morgen erzähle ich ihnen vielleicht die geschichte von der spitzzüngigen, der hacke und dem gestifteten teppich…
    .
    dazu singt der mottenchor http://www.youtube.com/watch?v=dD7MzmnGKcw&feature=related
    .
    bonne nuit!

  222. Die Lektüreliste scheint mir...
    Die Lektüreliste scheint mir aber ein wenig monothematisch, Filou. Ich sehe einmal etwas archaisches, einmal etwas pathetisches und einmal etwas humoristisches. Meine Empfehlung wäre also: Aeneis (Prosaübersetzung von Ebersbach), Der blaue Kammerherr und die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk.

  223. Eine neue Form der Satire: Man...
    Eine neue Form der Satire: Man kann Deutschland nachsagen, was man will, aber es ist noch eine Demokratie. In anderen Staaten säße man für einen solchen Spaß wohl mindestens ein paar Jahre ein…

  224. Eine ererbte Hütte:...
    Eine ererbte Hütte: Sanssouci, das Ohnesorg-Theater eines ehemals gekrönten Hauptes. Jener Erblasser soll ja in Wahrheit eine…

  225. Der Schweijk, bester Savall,...
    Der Schweijk, bester Savall, gehoert zu meiner Nachtkastenausstattung. Ich schaetze, dass ich in 10 Jahren 10 mal die Taschenbuchausgabe (Band I und II) neukaufen musste.
    Erklaerung: Wenn der Kater naechtens Unsinn trieb, wurde er mit dem Naechstbesten bombardiert-dem Schweijk (Band I und II).
    Der Kater wurde alt und ich schaffte die leinengebunde Ausgabe an (I und II in einem Band).

  226. Donna Laura, fuffi steht...
    Donna Laura, fuffi steht dafür je nachdem, wie ich selber gerade bei Kasse bin. Vielleicht wär es auch eher ein Heiermann.

  227. @Frau Merkel – Ihrer...
    @Frau Merkel – Ihrer pessimistischen und langweiligen Neujahrsansprache
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/neujahrsansprache-merkel-erwartet-schwierigeres-jahr-11586621.html
    .
    möchte ich ein Stück Musik gegenstellen:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=L_K66xxNf2s
    .
    Damit wünsche ich allen Filous und sonstigen Teilnehmern dieses Blogs, und insbesondere den Herren Gastgebern ein Gutes Neues Jahr!
    .
    Der Tiger
    .
    (p.s. musikalisch besser ist diese Version
    http://www.youtube.com/watch?v=-fTFC8JFXdE&feature=related
    aber da gibts kein so schönes Gemälde dazu)

  228. gleich vorneweg: als erbonkel...
    gleich vorneweg: als erbonkel bin ich eine klare fehlbesetzung.
    .
    was die spassettln des ostpreussenblattes angeht, die hätten, wenn sie wirklich was für die armen tun wollten, in ihrer freien und hansestadt genug zu tun.
    das wäre aber mühsam und ohne grossen glanz nach aussen, also eher uncool, wie man auf neudeutsch sagt. und so bleiben die hamburgerr verhältnisse, wie sie eben sind. vom erben einer ehemals zigarettendynastie hört man auch nichts mehr.
    .
    die ganze aktion ist auch nicht sonderlich neu.
    ein gewisser schönherr, dietmar (der mit der vivi bach) soll einmal für seine fernseh-familien-unterhaltungs-sendung „wünsch dir was“ (genau, daher kommt der immer noch gängige spruch, wir sind hier doch nicht bei wünsch-dir-was) zur adventszeit das mit der herbergssuche nachgestellt haben.
    .
    die titanic machte aus der vorlage einen telefonscherz und liess bei verschiedenen frankfurter hotels, auf tarzandeutsch radebrechend, anfragen, ob denn nicht ein zimmer für eine hochschwangere frau nebst mann frei sei.
    da hatten alle auf einmal ein problem, nur für das beste und teuerste haus am platz war es keines, selbstverständlich was da noch was frei.

  229. Alles für die...
    Alles für die Katz:
    http://www.youtube.com/watch?v=EDy0lDoF-5U

  230. @Foersterliesel und bertholdIV...
    @Foersterliesel und bertholdIV – Ich las gerade in der Papier-FAZ vom Tod des Gründers des wahren Cafés Europas. Falls sie am Café Hawelka vorbeikommen und falls da ein Kondolenzbuch ausliegt, würden Sie mir bitte den Gefallen tun und hineinschreiben: ‘Auch der Tiger ging hier in die Caféhauslehre (1972-1975).’

  231. Wird der neue Feuilletonchef...
    Wird der neue Feuilletonchef Auswirkungen auf die Bloglandschaft bei der FAZ haben?
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/nils-minkmar-neuer-feuilletonchef-der-f-a-z-11585506.html

  232. @DonnaLaura: Merci für den...
    @DonnaLaura: Merci für den Mottenchor. One of my very favourite, besonders das Schlüssstück. Sehr brav, aber auch sehr qualitätsvoll musiziert.

  233. liebe icke, heiermann?...
    liebe icke, heiermann?

  234. Ich Trulla hatte mal wieder...
    Ich Trulla hatte mal wieder Javaskript ausgeschaltet, deshalb
    ist das Geschenk von Max Frisch nicht angekommen.
    Anlaß:
    Da das Gesetz bei Erbstreitigkeiten den Verkauf vorsieht, sollen nun die 127 Schlemmer-Werke, die noch als Leihgaben in Museen hängen, verkauft werden. „Es geht mir nicht ums Geld“, beteuert Janina Schlemmer. (2008)
    ****
    Hierzu passend ein Auszug aus einem Max Frisch-Fragebogen:
    19. Wenn Sie an Verstorbene denken: wünschten Sie, daß der Verstorbenen zu Ihnen spricht, oder möchten Sie lieber dem Verstorbenen noch etwas sagen?
    20. Lieben Sie jemand?
    21. Und woraus schließen Sie das?
    22. Gesetzt den Fall, Sie haben nie einen Menschen umgebracht, wir erklären Sie es sich, daß es dazu nie gekommen ist?
    23. Was fehlt Ihnen zum Glück?
    24. Wofür sind Sie dankbar?
    25. Möchten Sie lieber gestorben sein oder noch eine Zeit leben als gesundes Tier? Und als welches?
    Und:
    1.Halten Sie sich für einen guten Freund?
    2.Was empfinden Sie als Verrat?
    A – wenn der andere es tut?
    B – wenn Sie es tun?
    3.Wie viele Freunde haben Sie derzeit?
    4.Halten Sie die Dauer einer Freundschaft für ein Wertmaß der Freundschaft?
    5.Was würden Sie einem Freund nicht verzeihen.
    A – Doppelzüngigkeit?
    B – dass er Ihnen die Frau ausspannt?
    C – dass er Ihrer sicher ist
    D – Ironie Ihnen gegenüber
    E – dass er keine Kritik verträgt
    F – dass er Personen, mit denen Sie sich verfeindet haben, durchaus schätzt und gerne mit ihnen zusammen ist.
    G – dass Sie keinen Einfluss auf ihn haben?
    6.Möchten Sie ohne Freunde auskommen können?
    7.Halten Sie sich einen Hund als Freund?
    [….]
    17. Gibt es Freundschaften ohne Affinität im Humor?
    usw….
    Frisch-auf 2012: Seien Sie sich selbst ein guter Freund!

  235. Grabbeigaben!
    .
    Täte das...

    Grabbeigaben!
    .
    Täte das nicht naheliegen, sich all die gesammelten Schätze, von Rokokoporträts über Silberkannen, Schuhen, Fahrradrahmen und Oldtimerfahrzeugen mit ins Grab legen zu lassen, genau an der Biegung der Rodelbahn hoch auf der Neureuth, mit einem traumhaften Blick über See und Berge?

  236. Werte donna laura, das mit dem...
    Werte donna laura, das mit dem ‚mottenchor‘ hat was – sehr treffend!
    .
    Ihnen, dem Gastgeber, Kommentaristen-innen ein gelingendes Neues Jahr. Prosit!

  237. Lieber Meschuggener,
    "Wird...

    Lieber Meschuggener,
    „Wird schon.“
    .
    Hmnja.
    Ob der Don hier so alt wird wie Filous Kater?
    Meine Kater-Sylvester-Glaskugel sagt mir, dass es dem Don nicht mehr so behagt seit das Relaunch war. Gesunkener Traffic allenorten und dann noch die empfindliche Einkürzung des Blogtickers auf der Hauptseite auf ein Mini-U-Bootguckie, das der Leser leicht übersieht.
    War schon ein ziemlicher Schlag ins Kontor. Hätte da vor Ärger soviel Holz gehackt, dass meine Mutter es in 3 Jahren nicht verschüren kann.
    (Mütter profitieren fast immer … )
    .
    Wünsche Ihnen allen einen angenehmen Jahresübergang, ob mit oder ohne Holz vor der Hüttn, Tweetie und Kater.

  238. Erbtanten? Erbonkels? Als mein...
    Erbtanten? Erbonkels? Als mein längst von Mutter geschiedener Vater mit 56 starb (Selbstmord) hinterließ er mir 11jährigen und meiner Mutter (Heimarbeiterin) 56 Mark, davon haben wir eine Woche Urlaub im Fichtelgebirge gemacht. Der erste und einzige meiner Kindheit. Als meine Mutter starb, hinterlies sie einen Rollstuhl.
    Ihr diskutiert auf einem sehr hohen Ross. Schön für Euch. Man sitzt vor dem Monitor und staunt. Aber die Bilder da oben, die gibt’s tatsächlich auch in meinem Archiv: Geburtstage etc. bei einem Onkel, bei einem Bratkartoffel-Onkel, bei irgendwelchen Leutem die ich nicht mehr einordnen kann. Dazu Musik à la „Zickenschulzes Hochzeit“; aber für die Jungs auch schon die erste Bill Haley (noch auf 78er) die ein zwei Jahre älterer Schwager für uns immer wieder abspielte. Ja, die Fotos und die Stimmung war wohl bei uns hier unten wie beim Don da oben die gleiche. Auch die Frisuren. Eine Fliege trug allerdings niemand von „uns“. Dafür sprach ein lustiger glatzköpfiger Ostpreuße immer gerne und viel seinem Dialekt, …wie vermisse ich heute diese schöne Sprache…

  239. "They should remember that...
    „They should remember that American ideals are assets, not liabilities.“
    .
    Der modernen Ökonomik kann es in dert Tat so schlecht nicht gehen, wenn ihre Begrifflichkeit zum Verkauf selbst amerikanischer Freiheitsideale taugt.
    Mon Dieu Bourdieu.

  240. HansMeier, na also, geht...
    HansMeier, na also, geht doch.
    .
    Kommen Sie gut rüber, alle! Vorher dringender Termin (18.50 Uhr).

  241. liebe Vroni, es steht zu...
    liebe Vroni, es steht zu vermuten, dass unser lieber, geschätzter gastgeber ein wenig älter als der kater von Filou sein dürfte, ob er es allerdings hier werden wird,
    das hoffe ich einfach – und hoffe auch auf die klugheit von frank schirrmacher-, dazu machen mir seine artikel und die kleine runde hier viel zu viel spass, um vorab zu trauern, was man irgendwann einmal verloren haben wird (allein von der statistik her dürfte Don Alphonso vor meiner wenigkeit das zeitliche segnen, allerdings geht der wettlauf zum grab erst in ca. vierzig jahren los) –
    .
    – apropos katze von Filou, vermutlich gibt es morgen jede menge inkarnationen des kleinen tierchens.
    wir jedenfalls laufen uns gerade warm.
    doch halte ich einiges aus, solange es nicht schlecht schmeckt, hehe.
    .
    speisekarte (noch nicht rückwarts):
    negroni
    edelstoff
    vilafonté series m
    whiskey
    und…
    …champagner!
    .
    auf die zwölf!
    .
    auf sie, lieber don!
    auf sie, liebe runde!
    .
    danke für ein kurzweiliges jahr mit ihnen und auf ein lustigeres 2012!
    .
    alles gute!

  242. liebe Der Tiger,
    ins Hawelka...

    liebe Der Tiger,
    ins Hawelka komm ich seit Jahren nicht mehr, aber natürlich ging ich vor vielen Jahren öfter hin und erinnere mich an den alten Herrn Hawelka, er war der Nettere, Frau Hawelka (die vor ihm verstarb) die toughe und geschäftstüchtige und die Buchteln sehr klein… damals gab es noch mehr so schäbige Lokale
    (das Schwarzspanier in der Schwarzspaniergasse, einen schmuddeligen Griechen auf der Wienzeile nah der Secession, auch das Landtmann hatte damals noch ordentlich Patina und das Museum sowieso…) die renovierten Lokale, auch das Sacher, mag ich nimmer. Ich glaube nicht, daß es ein Kondolenzbuch gibt, zünden wir dem freundlichen Herrn Hawelka ein Kerzerl an.
    .
    Seit Tagen schon ist die Innenstadt bummvoll, angeblich 750 000, die auf den Innenstadtgassen Sylvester feiern. Ein Dorado für Taschendiebe, Lärm, Scherben, Betrunkene, wer nur immer kann, flieht aufs Land!
    http://www.wien-konkret.at/veranstaltungen/events/silvester/

  243. lieber Armer Schlucker,
    auch...

    lieber Armer Schlucker,
    auch die Generationsgenossenschaft ist eine Gemeinschaft, und die verbindet (uns) alle; sparsamen und umsichtigen Umgang mit Gütern haben wir alle noch miterlebt, schlichte Freuden auch, deshalb: willkommen!

  244. 2012- Schaun wir mal....
    2012- Schaun wir mal. Gerechtigkeit und Leistungsanreiz haben sich in der Wirtschaftsgeschichte immer ein bisschen wie Hund und Katz bekriegt. Die soziale Marktwirtschaft, Roosevelts New Deal, das waren alles Ansätze aus den Kalamitäten einigermassen ungerupft herauszukommen.
    75 % Schuldenerlass für Griechenland, um endlich die CDS-Papiere hochgehen zu lassen, Wullfi hat sich von der BW-Bank einen kleinen Gefallen im Porsche-VW Poker vergolden lassen, Italien wird das Wunder vollbringen, zu sparen, dass es knirscht, und trotzdem wachsen, da sind viele Stinkbomben auf der Startrampe, die uns erkleckliches Dosenfutter vor die Flinte legen, um unsere Scherze zu treiben, um trotzdem nicht eingesperrt zu werden ( richtig, Yast 2000).
    .
    Allen Sarkasten und Co-Schimpfhanseln ein schönes neues Jahr. Es wird genug zu hetzen geben. Aber ob sich jemals etwas ändert???

  245. Das Blog läuft ganz normal...
    Das Blog läuft ganz normal weiter, und bislang will eigentlich auch niemand genauer wissen, was und wie ich es hier so mache. Die heute vorgestellten Personen sind vermutlich mit Print bestens ausgelastet.

  246. Schlimm, wenn man auf ein...
    Schlimm, wenn man auf ein „Erbe“ angewiesen wäre. Klänge wie „Erbschleicher“. Eine andere Sache ist das Bewahren früherer Werte und Traditionen.
    @HansMeier555
    Die Amerikaner sind eigentlich dafür bekannt, dass sie nicht nur ihre Schwiegermutter verkaufen würden.
    @goodnight
    Alter Bank(st)er : „Der Pate Teil II“ (Godfather II), stimmts ?

  247. Bevor es richtig laut wird:...
    Bevor es richtig laut wird: Ihnen Allen ein fröhliches hineinrutschen, möglichst ungefallen. Und, dass das Neue Jahr Unser Bestes Aller Zeiten wird/ist! Für mich wird es das auf jeden Fall. Beste Grüsse.

  248. @Adamas
    Hier meint "verkaufen"...

    @Adamas
    Hier meint „verkaufen“ soviel wie „propagieren“.

  249. AC/DC auf 3sat, dass ich das...
    AC/DC auf 3sat, dass ich das noch erleben darf….
    *
    Oh, holde Jugendsünden,
    ich möchte mit Euch verbünden!
    +
    Guten Rutsch! Muss auf die Partymeile…

  250. @ErgoSum
    das las sich wie...

    @ErgoSum
    das las sich wie „wenn ihre Begrifflichkeit zum Verkauf selbst amerikanischer Freiheitsideale taugt. “ Sei es drum, die Korrektur stimmt.
    .
    und zum Jahresausklang ein Erbe europäischer Kultur, das ich toll finde
    http://www.youtube.com/watch?v=TO0O-oYd5xM&NR=1
    .
    Allen hier einen Guten Rutsch

  251. Lieber Don, könntest du deine...
    Lieber Don, könntest du deine Kommentare auch löschen?

  252. Sicher, aber wozu?...
    Sicher, aber wozu?

  253. Nun, nach den nicht so recht...
    Nun, nach den nicht so recht nachvollziehbaren beiden Kommentaren etwas Besinnlicheres
    http://www.youtube.com/watch?v=az94E3RPB8w&feature=list_related&playnext=1&list=AVGxdCwVVULXeZ7jUa5FMuPllYsE9ppJqY

  254. @Adamas
    Es stimmt so rum und...

    @Adamas
    Es stimmt so rum und so rum, wie ja auch des einen Assets die Liabilities eines anderen sind.

  255. @Der Tiger, sehr geehrte/r
    Auf...

    @Der Tiger, sehr geehrte/r
    Auf der Brücke über den dort und anderswo mitleidenswürdigen Wienfluss, zwischen MAK und Angewandter, aber auf der Seite vom MAK steht:
    DENEN, DIE IN DIESELBEN FLÜSSE STEIGEN,
    FLIESSEN IMMER NEUE WASSER ZU UND
    (IMMER NEUE) SEELEN ENTSTEIGEN DEM NASS.
    HERAKLIT, FRAGMENT 12 (1)
    Das Kaffeehaus, welches Sie zu besuchen pflegten, das existiert in Ihrem Kopf (weiter). Genauso wie eventuell Danzer, Hirsch und Kreisler.
    Vielen herzlichen Dank für den Musik-Link.
    „Trage nie ein Waffe bei dir. Sie bringt dich in Versuchung,sie zu gebrauchen.“
    Beste Grüße aus Simmering

  256. @DerTiger
    zum hawelka: ich war...

    @DerTiger
    zum hawelka: ich war nur zweimal drin, und traf das an, was mir auch meine kollegen sagten, also leider dreißig jahre zu spät.
    le cafard hat, glaube ich recht, lassen wir „das“ hawelka in der erinnerung weiter existieren (ich habe leider keine daran, außer dem x-ten relecture in den wiener zeitungen)……oder eine kerze anzünden
    danke für den musiklink

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