Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wacholder für den Affen

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Von der billigen Massendroge zum edlen Tropfen: Die Geschichte des Gin zeigt,wie auch schlimmste Laster als Kulturgut in bessere Kreise aufsteigen können.

Ein feuchtfröhlicher Gastbeitrag vom Experten Christoph Raffelt (mehr von ihm hier und hier) in diesem sonst von Abstinenz und Freudlosigkeit geprägten Blog.

Die Wacholderbeeren in Wein gesotten / und darvon getruncken / ist gut den jungen Kindern / so einen starcken schwären athem haben / dass sie bisweilen auch Blut auswerffen / und soll eine gewisse Kunst seyn / dann es zertheilet den Schleim in der Brust / und machet denselbigen desto leichter auswerffen. Tabernaemontanus (1520-1590)

Wenn ich an Wacholder denke, denke ich zunächst an Rehrücken und dann an Amsterdam. Es war der Rehrücken, bei dessen Zubereitung mir zum ersten Mal der Duft des zerdrückten Gewürzes durch die Nase zog. Etwas später dann habe ich den Wacholder dann als Destillat wahrgenommen. Das war in der niederländischen Metropole, ich war mit meiner Holden durch die Stadt gelaufen und irgendwann eingekehrt. Es gab Bier und Jonge Genever und wir redeten und redeten und tranken so nebenbei und draussen gingen die Lichter und bei uns unbemerkt die Lampe an und als wir spät am Abend auf die Straße traten, schlug uns die frische Luft ohne zu Zögern ihre Keule ins Gesicht. Der Alkohol hatte sich hinter den Aromen ausgezeichnet versteckt. Ein linderndes Mittel hätte gut getan, doch es war keines zur Hand. Und den Genever, ursprünglich in den Niederlanden als Arznei entstanden, mochten wir nicht mehr zu Rate ziehen.

Es kommt übrigens gar nicht so selten vor, dass ein eigentlich als Medizin gedachtes Produkt den Weg in den Alltag findet. Coca-Cola, in Zeiten allgemeiner Quacksalberei eines von vielen dutzend Produkten, die gegen Magen- und Darmkrankheiten helfen sollten, dürfte das berühmteste Beispiel sein. Zu diesen als Arznei entwickelten Getränken gehören jedoch vor allem Destillate, zu dessen bekanntesten Vertretern neben Klosterfrau Melissengeist der Gin gehört.

Bild zu: Wacholder für den Affen

Die Möglichkeit, Alkohol sauber destillieren zu können, haben, wie so viele andere Erfindungen auch, Araber über Spanien nach Europa gebracht. Nicht zum Zweck des großen Besäufnisses, das verbietet schon die Religion; es war vielmehr jene oben angesprochene Notwendigkeit, heilende Substanzen haltbar zu machen. Der Alkohol diente, und dient natürlich bis heute, der Konservierung. Die Erfindung der Alembik-Destille wird auf das achte Jahrhundert datiert und dem Gelehrten und Alchimisten Abu Mūsā Jābir ibn Hayyān – auch »der Gerber« genannt – zugeschrieben.

Diese Form der Medizindarreichung wurde im – dem Alkohol nicht abgeneigten – europäischen Mittelalter sicherlich besonders gerne übernommen und dürfte neben dem heilenden Aspekt auch zur ein oder anderen wichtigen Vision geführt haben. Die Verbindung von Wachholder und neutralem Alkohol – denn daraus besteht ja der Genever – findet sich dabei schon in frühen Quellen. Nicht zuletzt soll diese Kombination auch zur Bekämpfung der Pestilenz eingesetzt worden sein, allerdings mit nicht belegter Wirksamkeit. Der Wachholder gilt schon seit Jahrhunderten als Standardheilpflanze, es werden dabei nicht nur die Beeren genutzt, sondern ebenso die Nadeln. Wer schon einmal einen Wachholdersirup selbst hergestellt und eingenommen hat, was früher ein typisches Rezept der Hausapotheke war, wird am eigenen Leib erfahren haben, dass dieser deutlich schleimlösender ist als die üblichen angepriesenen Mittel aus der Apotheke. Genau aus diesem Grund, und weniger um heimlich im Keller das Hochprozentige zu brennen, fanden sich die Büsche früher fast in jedem Garten.

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Die eigentliche Tradition des Genevers entwickelte sich in Holland im 17. Jahrhundert, von wo aus ihn die Handelsleute irgendwann mit nach London nahmen. Zu jener Zeit lebten rund 5.000 Holländer in der englischen Hauptstadt – selbst der König Wilhelm III. von Oranien hatte niederländische Wurzeln. Alkohol kann man überall erzeugen, und den Wachholder gab es ebenso auf der Insel, die Herstellung war also kein Problem. Viel problematischer dagegen war die Feindschaft des protestantischen Königs mit dem katholischen Frankreich, die zu einem Importstopp des damals ausgesprochen beliebten französischen Weinbrands führte und zur Folge hatte, dass ab 1702 unter Queen Anne, der letzten Stuart-Königin Englands, die bis dato notwendige Lizenz zur Produktion von Gin nicht mehr benötigt wurde. Was aus dieser Freizügigkeit entstand, wird heute als Gin-Epidemie bezeichnet, und hat das genaue Gegenteil von dem verursacht, wozu dieses Getränk ursprünglich produziert worden sein soll. Statt Krankheit zu vermeiden, wurde sie begünstigt. Jeder dahergelaufene Prolet durfte Gin brennen, und wer dies nicht gelernt hatte, konnte schnell erblinden, denn beim Produktionsprozess entstehen hochgiftige Stoffe. Wer nicht mit Blindheit geschlagen wurde, wurde abhängig. Getrunken wurde schon Morgens und auch die Kinder, die häufig schon krank geboren wurden, bekamen den Fusel zu saufen. 1727 sollen etwa 6 Millionen Engländer 5 Millionen Gallonen Gin, also 22,5 Millionen Liter jährlich getrunken haben. Bei diesen Zahlen wirkt es erstaunlich, dass das Inselvolk überhaupt überlebt ha,t und die Franzosen die Zeit nicht genutzt haben, um die Insel zu besetzen. Eine 1736 eingesetzte Kommission bemerkte: »Kinder werden schwach und kränklich geboren, sehen oft so eingefallen und alt aus, als ob ihr Alter schon viele Jahre zählte. Die Leute geben den Alkohol  täglich ihren Kindern… auf dass sie kosten und an diesem sicheren Vernichter Gefallen finden mögen.«. Die Auswüchse dieser Zeit wurden schließlich 1751 im so genannten Tippling-Act reglementiert, was auf Dauer erhebliche Einschränkungen bei Herstellung und Konsum zur Folge hatte.

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Die heutige Form des Gin, vor allem aber die des Gin & Tonic, in dem sich neben dem Wachholder eine Vielzahl weiterer so genannter Botanicals wieder findet, hat viel mit der englischen Kolonialzeit in Indien zu tun, in der nicht nur dem Gin diverse Gewürze hinzugemischt wurden, sondern auch Chinin genutzt wurde, um Malaria zu bekämpfen. Um das tonische Getränk nicht zu herb werden zu lassen, vermischte man es mit Zucker, irgendwann wurde es als Tonic Water bezeichnet und mit Gin gereicht.

All das hat mit Deutschland eigentlich nicht viel zu tun. Natürlich wird auch hier Gin getrunken, allerdings war die Auswahl lange Zeit ziemlich begrenzt. Doch gerade weil dieses zwischenzeitlich etwas aus der Mode gekommene Getränk in Bars eine gewisse Renaissance erlebt, findet sich eine stetig steigende Anzahl angebotener Sorten und inzwischen werden hier sogar Destillate hergestellt, die einen internationalen Vergleich nicht scheuen müssen.

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So gab es beispielsweise einen in Indien geborenen Engländer namens Montgomery Collins, der – die Geschichte wirkt natürlich zu schön, um wahr zu sein – nach dem zweiten Weltkrieg auf Grund seiner Deutschkenntnisse nach Berlin beordert wurde, um dort beim Wiederaufbau zu helfen. Er kümmerte sich neben vielerlei anderer Tätigkeiten auch um den Zoo, um dort schließlich die Patentschaft für einen Affen zu übernehmen. Irgendwann verschlug es den Engländer auf Grund seiner Liebe zu Uhren in den Schwarzwald, um das Uhrmacherhandwerk zu lernen, bei dem sich allerdings alsbald herausstellte, dass er dafür gänzlich unbegabt war. Er entschloss sich also zur Eröffnung eines Landgasthofes, den er einige Jahre später wieder schließen musste, nicht ohne dort mit der Herstellung von Gin experimentiert zu haben, und das Rezept samt Probeflasche in einem Koffer auf dem Dachboden zu belassen, wo es Jahrzehnte später zufälligerweise entdeckt wurde.

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Das also ist die Story zu einer aufwendig und schön gestalteten Flasche namens Monkey 47, und einem, das muss man ihm lassen, wohlschmeckenden Inhalt mit 47 verwendeten Kräutern und Gewürzen und 47% Alkohol. Seit dem der Inhaber Stein und der nicht unbekannte Destillateur Keller diesen Gin auf den Markt gebracht haben, ist er regelmäßig ausverkauft. Alles passt also zusammen bei dieser Luxusvariante eines Getränks, das historisch gesehen zur Arbeiterklasse gehört. Um auf einem eigentlich gesättigten Markt eine Nische zu finden, bedarf es eben zumindest in hiesigen Breitengraden einer gewissen Exklusivität. Dazu passt ein solches Gesamtkunstwerk samt passender Geschichte, die wiederum in Artikeln wie diesem hier weitergetragen werden kann, natürlich hervorragend. Was Luxus ist, bleibt attraktiv, und so finden wir in der gehobenen Gastronomie den Wasser-Sommelier, können zwischen Einzellagen-Plantagenschokoladen wählen oder sortenreinen Apfelsäften. Warum sollte dies nicht auch bei Wacholderschnaps funktionieren? Bei all diesem ausdifferenzierten (Über-)Angebot schwanke ich immer häufiger zwischen Übersättigung und Bewunderung.

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Dem Monkey 47, der vor allem durch seine feine Wacholder- und Zitrusnase, durch seinen Schmelz und die Länge besticht – am Gaumen vermisse ich ein wenig die Prägnanz des Wacholders -, steht der The Duke – Munich Dry Gin zur Seite. Auch hier sind es zwei Herren, die aus dem zunächst passiven Genuss eine aktive Passion entwickelt haben. Der Gin, destilliert in einer kleinen Produktionsstätte mitten in der Landeshauptstadt, präsentiert sich nicht im Retro-Flacon, die Gestaltung wirkt bodenständiger, mit einer leicht ironischen Note, würde ich mal behaupten, und in den Ingredienzien in Bioqualität finden sich neben Koriander, Zitronenschalen oder Kubebenpfeffer auch Hopfenblüten und Malz. Das ist nicht nur eine Reminiszenz an den Herstellungsort, sondern wirkt insgesamt ausgesprochen harmonisch und gelungen und etwas kräftiger als beim Monkey 47. Die verwendeten Inhaltsstoffe werden mazeriert und – wie auch auch beim Schwarzwald Gin – zweimal durch die kupferne Brennblase geschickt, um eine Premium London Dry Gin Qualität zu erhalten. Wer beim Probieren mit Tonic mischt und noch einen drauf setzen will, kann natürlich zusätzlich zwischen verschiedenen Tonic-Qualitäten wählen, aber das würde jetzt zu weit führen, auch wenn ich speziell den Fentimans zum Duke und Fever Tree zum Monkey 47 empfehlen würde.

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Die beiden Wacholder-Brände zeigen sehr schön, dass man in einem Land, in dem es keine traditionellen Erzeuger gibt, trotzdem mit viel Experimentierfreude und Passion innerhalb relativ kurzer Zeit ein ausgezeichnetes Produkt herstellen kann. Und was die Traditionen angeht finde ich es persönlich ja Schade, dass es hier kein Pendant zum »Appointment to her Majesty the Queen« gibt. Wie wohltuend könnte solch ein Allheilmittel doch wirken in Bellevue, sei es gegen Magenbeschwerden, als Antidepressivum, gegen Verschnupfung oder um einfach eine Vision zu erzeugen.

Bildquelle: William Hogarth, Gin Lane, 1751, public domain

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178 Lesermeinungen

  1. A Gin and Tonic is regarded as...
    A Gin and Tonic is regarded as a „clean“ drink in the UK and a suitable drink for women/ladies as well as for men. Queen Elizabeth (the present Queen’s mother) liked a gin and tonic acc to the UK media.
    Personally I like to be offered a glass of champagne before dinner and to continue drinking wine during the meal that follows too.

  2. "OUDE...
    „OUDE BOKMA“
    ………..!…………
    .
    Melde mich wieder, bin auf Entzug.
    Gleich nicht mehr.

  3. "...in diesem sonst von...
    „…in diesem sonst von Abstinenz und Freudlosigkeit geprägten Blog.“
    Von Freudlosigkeit kann keine Rede sein. Oftmals schmunzelnd, selten in schallendes Gelächter ausbrechend verfolge ich regelmäßig Ihren Blog.
    Für die Abstinenz ist ja wohl jeder selbst verantwortlich.
    http://www.cafebabel.de/article/30671/gesellschaft-menschen-fishing-for-compliments.html

  4. Just heute Nacht trank ich als...
    Just heute Nacht trank ich als Absacker einen Gimlet mit Salbei (weiß nicht mehr die Gin-Sorte, die dort verarbeitet wurde, aber ich vermute mal Bombay). Und was soll ich sagen – mir gings heute Morgen richtig gut. Das hätte nach zwei 1 1/2 Flaschen bestem Roten, der zuvor unser Essen begleitete, auch anders laufen können.
    .
    Herr Raffelt, meine Frage im vorherigen Blog ist wohl untergegangen. Was gab es damals zu trinken zur Blutwurst?
    .
    Vom Monkey hatte ich schon woanders gelesen. Sollte ich dann wohl mal probieren. Merci für den unterhaltsamen Beitrag!

  5. "in einem Land, in dem es...
    „in einem Land, in dem es keine traditionellen Erzeuger gibt“.
    Das kann man so nicht gelten lassen, schließlich wird in Nordwestdeutschland, also in Nachbarschaft der Niederlanden, schon lange Wacholderschnaps gebrannt.
    Es fehlt diesem Wacholder aber noch das richtige Markting, und ein entsprechender Preis. Eine Flasche The Duke liegt bei ca. 30 €, Wacholder aus Westfalen gibt’s für max. 10 €. Das wird sich aber schnell ändern, denn die professionelle Bar-Szene braucht dringend wieder was Neues, nachdem der Wodka-Hype ausläuft. Das passt Gin perfekt, weil er pur und gemixt schmeckt.
    Mein Favorit: De Ooievaar, direkt im Proeflokaal in Amsterdam.

  6. "Kinder werden schwach und...
    „Kinder werden schwach und kränklich geboren, sehen oft so eingefallen und alt aus, als ob ihr Alter schon viele Jahre zählte.“
    .
    Ja, das heisst korrekt „Fetales Alkoholsyndrom“. Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist bis heute die häufigste Ursache für angeborene körperliche, geistige und seelische Behinderung (www.fetales-alkoholsyndrom.de). Immerhin gibt es inzwischen einiges an Aufklärung.

  7. ...
    http://www.pharmacytechs.net/blog/old-school-medicine-ads gifteln ist kleinbürgerlich, nun ja.
    .
    und wenn wir in bellevue (oder mit) visionen haben wollen, dann schalten wir doch ganz einfach das gehirn auf genie nicht wahr, eben gerade ganz ohne stimulatien, oder nicht? (*g*)
    .
    und in der eifel wurde wacholder auch schon mal zur kirmes gerne getrunken, gerade auch von der dort sonst eher nicht zur promiskuität geneigten weiblichkeit. (dann aber doppelt. und gezielt eingesetzt.)
    .
    und auch wer sonst nichts rechtes mit sich anzufangen wußte früher sonst, investierte häufig viel zeit in genuß, am liebesten in die oral-optimale selbstrückkopplung: ich schmecke, also bin ich. und intelligent steigerungsfähig: ich schmecke edel, also bin ich doppelt.
    .
    und grüße.

  8. gin sei hip?
    .
    bedauerlich,...

    gin sei hip?
    .
    bedauerlich, wenn nun tout le monde das getränk mit den geringsten folgen für schmerzende haare am tag danach haben möchte und sich die beinahe nur als bräsig zu nennende kennerschaft von nichtexperten nicht nur auf von slowenischen jungfrauen handgepresstes olivenöl von bäumen, die an der sonnendurchtränkten salzluft gediehen, sondern auch noch auf den gin erstreckte.
    mon dieu, seit vielen jahren trinke ich whisky, gin und cocktails, und erst in den letzten jahren habe ich mit whisky versehentlich begeisterungsstürme erzeugt, und kam mir dennoch deutlich zu modisch und dabei mithin viel zu, nun ja, dämlich vor. und musste mich durch alle möglichen flaschen von lieben gastgebern durchprobieren. dito die cocktails.
    dies soll nun auch mit dem armen gin geschehen? dass man aber auch alles, sogar die guten dinge, zum modegegenstand machen kann (wenn man nicht messerscharf aufpasst, sind liebhaber demnächst in gleicher weise ein statussymbol, ts).
    .
    nunc est bibendum!

  9. apéritifempfehlung negroni -...
    apéritifempfehlung negroni – 1/3 gin, 1/3 campari, 1/3 martini rosso – à la vôtre.

  10. Gin ist wahrscheinlich vor...
    Gin ist wahrscheinlich vor allem bei denen „hip“, die sich auch noch klammheimlich „bestes Aganöl“ kaufen. Noch so’n Mist, den keiner braucht, meinen wir, sich ein hohles Leben mit Pseudobedeutung aufzupimpen.
    .
    „Das Wertvollste, was uns die Natur zu schenken hat, sind ihre natürlichen Produkte. („Echt?“) Wir brauchen sie zum Leben.(„Tatsache?“) Auf der Suche nach dem Original, dem authentischen, handgepressten Bio-Arganöl, fanden wir meist nur industriell / maschinell erzeugte Arganöle. Wir sind daher selbst in die Dörfer der Amazigh-Berber (sprich: amasirr) gefahren, um gemeinsam mit der U.C.F.A. „Union der Frauenkooperativen zur Herstellung von biologischem Arganöl“ und der Deutschen GIZ diesen kostbaren Schatz der Natur in seiner Ursprünglichkeit fair zu produzieren und nachhaltig zu bewahren.
    .
    Und weil nur das original handgepresste Arganöl unserem sozialen und qualitativen Anspruch entspricht…“ http://www.argandor.de/
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    „Kitsch as kitsch can“ sozusagen. Weigert man sich – als FAZ-Leser und überhaupt sonst – zur Kenntnis zu nehmen. Aber was solls’s.
    .
    Wenn es nur um Produkte ging, könnte man sich evtl. tatsächlich doch noch so ein alternatives Mittel zur Fortbewegung kaufen. Manche funktionieren sogar echt ohne Aganöl auf der Haut oder hoch-inwändig – und garantiert auch ohne Gin in der Seitentasche. Ok, Benzin im Blut und Freude an alpinen oder pyrinäischen Höhenmetern dürfte schon sein .. . http://www.ebay.de/itm/120843314393?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649 Aber eine H-Zulassung ist halt auch kleinbürgerlich und kommt daher auch nicht in Frage.

  11. Danke für diesen erhellenden...
    Danke für diesen erhellenden Beitrag.
    Von den „edel“-Gins aus Deutschland habe ich noch nichts gehört. Allerdings trinke ich kaum destilliertes und gar keinen Wacholder.
    Ich assoziiere Gin immer noch mit den von Raymond Chandler so schön beschriebenen runtergekommenen Gin Trinkern.
    Aber was wäre der Mensch ohne seine Vorurteile!
    Cheers!

  12. @muscat: Mir ist leider tim...
    @muscat: Mir ist leider tim Mallör probiert, was mich davon abgehalten hat, zu kommentieren – jetzt tippe ich mit einer Hand, geht ja auch. Ich glaube, wir hatten zur frischen Wurst Bier, aber ich wüsste nicht mehr welches. Bier ist gut und wenn Wein sein soll nehme ich am liebsten Grauburgunder oder Silvaner.

    @Lutz: Ich habe mich unklar ausgedrückt, Sie haben recht. Wacholder wird hier natürlich schon lange gebrannt. Ich meinte eher den Gin mit den vielen verschiedenen Kräutern.

  13. Auf den Artikel hin bekam ich...
    Auf den Artikel hin bekam ich Appetit und mußte gleich mal an den Schrank, um mir ein Glas Duke einzuschenken.
    Duke und Fentimans gibt es z.B. beim vom Hausherrn gerne geschmähten Waltroper Versender für die guten Sachen. Auch in deren Münchner Ladengschäft…

  14. @Emmerich: Es gibt sie noch,...
    @Emmerich: Es gibt sie noch, die guten Affen.

  15. @muscat: also zur Blutwurst...
    @muscat: also zur Blutwurst tät ich Apfelsaft empfehlen.

    Gin, oh. Ich hatte ja mein Erlebnis damit auf Menorca. Das war aber kein feins Äffle (irgendwie muß ich da an Hauffs Märchen von dem Affen mit dem Halsband, der für einen Engländer ausgegeben wird und dann auch sehr dem Alohol zuspricht, denken), eher so ein Gin-Epidemie-Rohdestillat.

  16. Schöner Beitrag, macht mich...
    Schöner Beitrag, macht mich melancholisch, denn er erinnert mich an das einzige Mal im Jahr, an dem ich Gin&Tonic trinke: am ersten Urlaubstag in Kanada mit meinen kanadischen Freunden…. frühestens in 6 Monaten.

  17. das mit dem aufstieg von der...
    das mit dem aufstieg von der massendroge zum verfeinerten genuss lässt sich noch beser am cognac exemplifizieren.
    .
    auch der echte highland soll seinerzeit, zu seinen anfängen, übler fusel gewesen sein. schauen wir einmal, was noch alles kommt. viellecht schafft es einmal das obstwasser vom bodensee und dem oberen schwaben bis zu den weihestätten der feinspitze.
    .
    hogarth´s gin lane stand übrigens im gegensatz zu seiner beer street, welcjhe beiden werke aussagen sollten: während gin blöd arm und verkommen macht, erfrischt bier, erquickt, belebt und verhilft denen, die es statt dem giftgesäuf gin trinken, sogar zu wohlstand.

  18. In Norddeutschland werden...
    In Norddeutschland werden außer Wacholder und Kümmel auch andere Kräuter für klaren Schnaps verwendet, und auch in Kombination. Ein Beispiel: http://tinyurl.com/6n2f7mp
    Das hat sich aber bis zu den Barkeepern in München nicht rumgesprochen.
    Ein „Grünkohlschluck“ als Bestandteil eines Cocktails, dass muss sich erstmal einer trauen!
    Es ist aber richtig: Die für Gin typische Kombination von Wacholder mit Koriander ist Deutschland nicht üblich, aber das wird sich schnell ändern. The Duke ist nur der Anfang. Bei Whisky gibt schon über 20 deutsche Produzenten (hier ist die lange Lagerung im Fass etwas hinderlich, aber das entfällt ja beim Gin)
    Beim Wodka endete der Hype als Modeschöpfer Ihren Namen nicht mehr für Parfümflacons, sondern für Wodkaflaschen hergaben.
    Sehr schönes Beispiel: http://www.robertocavallivodka.com
    Ich sehe John Galliano Gin oder Joop Potsdam Dry. Kann man innen und außen anwenden – ein Schluck und zusätzlich zwei Tupfer hinters Ohr.

  19. @muscat
    Die "Profis", die mich...

    @muscat
    Die „Profis“, die mich kennengelernt haben, drehen jetzt woanders alten Omas ihre Schrottpapiere an. Die Zocker, die Sie meinten: „Wie ruft man einen ex-Broker ? Hey Kellner …. “
    .
    Zum Thema. Köstlich, wieder was dazugelernt. Viel zu hart oder kratzig, ist nicht jedermanns Sache. Aber das Konzert der Schnapsdrosseln dazu, finde ich überragend. Bis heute hätte ich nicht geglaubt, fast Abstinenzler zu sein. Das stimmt mich doppelt froh.
    .
    Quintessenz frei nach Wilhelm Busch: Es ist bekannt seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.

  20. Mei, wos is´n des itza, grad...
    Mei, wos is´n des itza, grad hot da Metzga, dea hundsvarreckti, die foische Sau im Delierr gschlacht. Aus is, do gangat i jo glei zum Matthias Kneisl.
    Des is grad wia mit S&P, die hom aa net de echti, foasti Sau gschlacht. Mia is da Woa saua gworrn! Schpeim könnt i.
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Mathias_Knei%C3%9Fl

  21. Was für ein schönes...
    Was für ein schönes Gedöns… Man könnte auch mal einen Kult-Obstler entwickeln, oder nen Sylter Edelkorn – Proletendröhnung als Lifestlyle Event, mach es teuer, dann ist es nicht mehr langweilig. Nett geschrieben, aber wie war das mit dem Sack Reis in China? plumps oder so.
    .
    Zu Arganöl fällt mir ein, dass die Kostspieligkeit daher kommt, dass nur Ziegen in den dornigen Argan Sträuchern die Beeren abernten können, natürlich nicht in saubere Tüten, sondern mit ihrem Verdauungstrakt, so dass Arganöl ne Sorte recycelter Ziegenk.-cke ist.
    .
    Wenn wir keine anderen Probleme hätten. Darauf noch einen Rotwein. Denn der Negroni ist alle und das Weissbier auich…
    .
    Davon werden die wunderschönen Augen des liebsten weiblichen Wesens am anderen Ende der Couch nur noch hübscher…, nicht wahr, perfekt!57?

  22. liebe/r E.R.Langen, irgendwie...
    liebe/r E.R.Langen, irgendwie überfallen mich stets alphafte assoziationen vom fidelen äffchen oder affenthaler, au weh. nie versucht, aber allein die kopfschmerzen vom hörensagen…
    .
    lieber Jasomir Renftlmayr, wie geht es Wimmerl.d.ä.? hoffentlich hatte er einen guten start ins neue jahr.
    .
    lieber Lutz, nicht völlig falsch beobachtet. marketing, alles marketing. es ermüdet, n’est-ce pas?

  23. Möchte meiner nahezu...
    Möchte meiner nahezu patriotischen Freude Ausdruck geben, dass in einem Volk von Bier-S**fern neuerdings wieder das Gute am Genuss geschätzt wird. Als ich unlängst von einem guten Bartender einen Gin-Drink mit dem Duke mixen ließ – der wirklich sehr gut schmeckte – musste ich gleichfalls 25 Euronen anschließend berappen… (in einem Laden, der sonst solide Drinks für 12 EUR herstellt)

  24. @the great artiste
    Entwickeln?...

    @the great artiste
    Entwickeln? Nimm das:
    http://mydrink24.com/product_info.php?products_id=6653
    oder das:
    http://www.feinkosto.de/product_info.php?info=p55_sylter-hopfen.html
    zum Abschluß das:
    http://www.belvini.de/pinfo.php/pID/5358/ziegler-kult-kirsche-kvlt-0-35l.html
    Aus einem Sack Reis läßt sich auch was machen:
    http://www.asianbrand.de/images/product_images/info_images/1974_0.jpg
    Kein Alkohol ist auch keine Lösung!

  25. Ich muss an dieser Stelle...
    Ich muss an dieser Stelle Christoph Raffelt entschuldigen, der sich leider heute ein kleines gesundheitliches Problem eingefangen hat. Antworten kommen bald, nach gewünschter Besserung an dieser Stelle!

  26. alkohol desinfiziert - gute...
    alkohol desinfiziert – gute besserung.
    .
    lieber don, der nächste beitrag in der reihe ‚das triumvirat des grauens‘ (fleisch, oigohoi und قهوة) dreht sich sicherlich um kaffee. vielleicht der, der von katzen optimiert wurde?

  27. Oh Gott, ganz sicher nicht! Es...
    Oh Gott, ganz sicher nicht! Es gibt entweder einen Gastbeitrag ober etwas, das ich seit Wochen aufschiebe, mit Hirschen,

  28. Don Alphonso: "Ich muss an...
    Don Alphonso: „Ich muss an dieser Stelle Christoph Raffelt entschuldigen, der sich leider heute ein kleines gesundheitliches Problem eingefangen hat. ..“
    *
    Eine Allohohlläberr…?

  29. Geschätzter Don, vielleicht...
    Geschätzter Don, vielleicht schieben Sie die Hirsche noch etwas in den Hintergrund und geben Ihrer charmanten Musikkennerin einen weiteren Auftritt hier. Wenn der Vorhang im Bellevue fällt, sind die Paarhufer dann sicherlich willkommen.

  30. OT: Angenommen der Buprä...
    OT: Angenommen der Buprä tritt zurück, dann musste Horst Seehofer das Amt übernehmen, bis ein neuer gewählt wird – kann Bayern sich das leisten?

  31. Moin,

    kann mich noch gerade...
    Moin,
    kann mich noch gerade so erinnern, wie ich 1975/76 in der gerade eröffneten Bibliothek der WWU- Münster arbeiten musste, deren Klimaanlage wohl mit Absicht so eingestellt war, dass der wissenschaftliche Nachwuchs ständig unter Triefnase, Tränenfluss und Halsweh litt. Ein Festangstellter hat mir seine Therapie anvertraut: 5 bis 10 Zitronen ausdrücken und das Volumen mit Dry Gin verdoppeln. Selbiges zügig austrinken. Das machte man am Samstagabend und war dann 24 Stunden später wieder fröhlich und – westfälisch gesagt: dröge (trocken).
    Heute im Zeitalter der biologisch-dynamischen Gütertransport- Vermeidung und der altersgerechten Alkokol- Zufuhr kure ich alles mit oan Weizn. Gebraut in Mönchengladbach, also 25 km Transportweg. Vom Marktführer aus Bayern. Frau böse, Zahnweh, Zeh angebrochen, Auto will nicht, Kettensäge muckert, Sattelschlepper bremst blöd, alles wird gut. Meine Kollegen von westlich der Maas sehen das auch so: er is altijd een oplossing.

  32. salonsurfer, die Dame ist...
    salonsurfer, die Dame ist bereits angefragt. Solange muss man halt mit mir vorlieb nehmen. Ich kann keine Opernautorinnen aus dem Ärmel schüttelnl, und in Winter wachsen die auch nicht an den Bäumen.
    .
    E.R. Binvonhier, ich sage es mal so: Wulff war die Strafe für alle, die CDU gewählt haben. Und Seehofer wird die Strafe für alle, die ihn nicht gewählt haben.

  33. E.R. Binvonhier: "Angenommen...
    E.R. Binvonhier: „Angenommen der Buprä tritt zurück, dann musste Horst Seehofer das Amt übernehmen, bis ein neuer gewählt wird – kann Bayern sich das leisten?“
    *
    Gehört denn Bayern überhaupt zu Deutschland?

  34. Wulff - das Kassengestell...
    Wulff – das Kassengestell unter den Kandidaten der letzten Präsi-Wahl.

  35. geehrter Folkher Braun , da ...
    geehrter Folkher Braun , da haben Sie es ja einmal wieder auf den
    Punkt gebracht , aber geht das nicht auch mit westfälischem Wach-
    holder .
    geehrte fionn , blue sapphire ist sehr wohlschmeckend aber tödlich .
    Habe einmal in einer Bar in Florida einen Wettbewerb veranstaltet ,
    wer den besten Gin – Martini schüttelt oder rührt , proffessionelle Bar-
    tender , ich war der eindeutige Verlierer , aber ein paar Tage später
    wachte ich trotzdem wieder auf .
    Herrn Cristoph Raffelt wünsche ich gute Besserung , war ein sehr schöner
    Beitrag , herzliche Grüße , sg444
    P.S.: ist Filou schon besoffen ?

  36. Liebe Mit-Kommentatoren,
    muss...

    Liebe Mit-Kommentatoren,
    muss denn das leidige Boulevard Thema Wulff auch hier bei dem schönen Blogeintrag von Herrn Raffelt wiedergekäut werden?
    In DA Privatblog ist doch dazu gerade eine ausgiebige Diskussion im Gange!
    .

  37. Schwarzwälder Affen! Das...
    Schwarzwälder Affen! Das erinnert mich an diesen Unsinn mit dem Tannezäpfle.
    Neumodischer Unfug! Wir wären ja so gerne wer …
    Ich bleibe bei Plymouth Navy Strength, damit ist man auch gleich desinfiziert, wenn man volltrunken ins Glas stürzt.

  38. @Lutz: Man lernt doch immer...
    @Lutz: Man lernt doch immer dazu, vor allem die Kultkirsche schlägt dem Portemonnaie den Boden aus..
    Das fidele Schwarzwaldäffchen ist ja mit ca. 35 € pro 0,5 l noch einigermassen auf dem Boden für echte Freaks, guter Whisky oder Williams ist auch nicht hinterhergeworfen.
    Denn genau: Kein Alkohol ist wirklich keine Lösung.
    Auch nicht für Wulff und den Euro….
    Katzenk¢ckkaffee ist sicher weniger ein Thema..

  39. Eigentlich finde ich dieses...
    Eigentlich finde ich dieses Wacholderthema hoch interessant, auch wenn ich mir – soweit ich mich erinnern kann – noch nie eine Flasche Gin gekauft habe. Ich trinke immer nur anderer Leute Gin&Tonic. Aber ich kann ja auch nicht BUPRE werden, da muss ich mir über so etwas keine Gedanken machen.
    .
    Mehr Gedanken machte ich mir Silvester als mir wieder einfiel, dass ich noch nie in meinem langen Leben einen Champagner geöffnet habe. Werde ich das meistern, wenn ich eines Tages mal Lust auf dieses Prickelnde Gesöff kriege und kein Mann in der Nähe ist, um die Flasche für mich zu öffnen?

  40. Wer Sorgen hat, hat auch...
    Wer Sorgen hat, hat auch Likör, deshalb:
    Meine Mama war immer zeitlebens für Eierlikör zu haben!

    Weil es in dem Blog immer oder zumindest öfters um Geistiges geht, hier der Trost
    für jene, welche des Öfteren die Relistunde geschwänzt hatten.
    +Zitat: Zwei Juden vor der Klagemauer: „Oh, du gefürchtete Segensmauer, bewahrst und beschützt uns, aber wo ist der Tempel zu Jerusalem?“ Antwort: „Der Tempel ist in deinem Herzen, nie im Außen.“

  41. @Der Tiger/16. Januar 2012,...
    @Der Tiger/16. Januar 2012, 10:06
    Les vrais connaisseurs sabrieren die Flasche!
    Ich habe das schon gesehn, aber auch, nach sicher mehr, als 1000 Flaschen, wuerde ich mir an diese Technik nicht zutrauen.

  42. lieber spezialgeyer444, und,...
    lieber spezialgeyer444, und, welches rezept hat gewonnen? ich für meinen teil gehe mit der wermutflasche zügig an der ginflasche vorbei, touchiere aber nicht. die olive holt natürlich den ansteigenden pegel nie ein…

  43. lieber don, nun, man könnte...
    lieber don, nun, man könnte zwischenzeitlich ein wenig über opel hetzen…
    .
    liebe Der Tiger, den champagner zu entkorken ist wirklich ganz leicht. nur vermeiden sie den knall und dass etwas überschäumt, weswegen sie zuvor die flasche ganz wie ein rohes ei behandeln, also nicht etwa schütteln die die rennfahrer.

  44. Michael, waren Sie etwa auf...
    Michael, waren Sie etwa auf einem Fondskongress oder so? Ich wüsste nicht, wo man ansonsten die von Ihnen beschriebenden „Profis“ mit den Schrottpapieren trifft; weiter als bis in die Hörermuschel oder in die Admin-eMail sind die bei mir bisher nie gekommen.

  45. @yeast: Nein, ich habe mir...
    @yeast: Nein, ich habe mir beim Tranchieren des Goldenen Hirschen vom Hocker gefallen.

  46. bin gerade von einem Ausflug...
    bin gerade von einem Ausflug in die ski-bedeckten Berge zurück und lese mit Verwunderung den häufiger konsumierten Alphonso-Blog. Der Eindruck: „Werbung vom Besten“. Keine Kosten, zielgruppengerecht verpackt und an die Frau/Mann gebracht.
    Doch die geschätzte Fangemeinde, die sich schon gerne mal in Sprachen zu Wort meldet, die ausgrenzen, freut sich und diskutiert, wie gewohnt, die ‚geistigen‘ Werte.
    Sitzt der Wulffff schon so tief ?

  47. Der Tiger@: Nur Mut junge...
    Der Tiger@: Nur Mut junge Frau, Sie werden auch diese Situation meistern, wie so vieles in Ihrem Leben.

    donna laura@: Vorhin hatte ich beide noch auf dem Marktplatz in einem eifrigen Disput gesehen, sie redeten mit Händen und Füssen.

  48. Gin war mal um 2005/2006...
    Gin war mal um 2005/2006 modisch. Das ist passé.
    http://grossbudenn.blogspot.com/2007/06/aus.html
    MfG

  49. lieber Meschuggener, so reden...
    lieber Meschuggener, so reden sie doch tacheles. von welchem techtelmechtel parlieren sie?

  50. Christoph Raffelt: @yeast:...
    Christoph Raffelt: @yeast: „Nein, ich habe mir beim Tranchieren des Goldenen Hirschen vom Hocker gefallen.“
    *
    Dat is eindeutig falscher Deutsch! Sehnse Raffelt, da lob ick mir doch meinen Japaner um die Ecke: Der hat ein paar strahlende Freunde aus der Präfektur Fukushima bei sich aufgenommen, tranchiert mein Sushi einfach im Stehen und als Krönung des gepflegten Besäufnisses gibt es Sake. Der schmeckt zwar scheußlich, ist aber gesund, und die Unfallgefahr ist laut ‚TÜV Weinland‘ auf ein bescheidenes, asiatisches Minimum beschränkt. Da kann ick nur sagen: AA+

  51. @konsumierer – Der Wulff...
    @konsumierer – Der Wulff sitzt nicht tief, sondern ist einfach furchtbar langweilig im Vergleich zu Affen und Wacholderbären. (Und so sehr sich Mutti auch bemüht, er wird einfach nichts produzieren)
    .
    @meschuggener – Herzlichen Dank für das Kompliment: „Junge Frau”.

  52. Das Verhältnis englischer...
    Das Verhältnis englischer Trinker zum Gin kann man nur als „Anbetung“ bezeichnen und z.B. weit über die Liebe der Russen zum Wodka hinaus.
    Jeder Engländer kann Churchill zitieren: „Gin and tonic has saved more Englishmen’s lives, and minds, than all the doctors in the Empire“.
    Und das Queen Mum die 100 schaffte, hat auch nur einen Grund.
    Die besten Mixrezepte mit Gin kommen auch von der Insel.
    Dry Martini geht so: Gin ins Glas, und den Korken der Wermutflasche kurz darüber hin und her schwenken – wird auch Churchill zugeschrieben.
    Noch eins für Gin Tonic: Gin ins Glas, Glas heben und durch das gefüllte Glas kurz die Tonicflasche im Regal anpeilen. Cheers!

  53. Der Tiger: "Der Wulff sitzt...
    Der Tiger: „Der Wulff sitzt nicht tief, sondern ist einfach furchtbar langweilig im Vergleich zu Affen und Wacholderbären.“
    *
    Es ist aber nun mal nicht die Aufgabe eines Bundespräsidenten, seine demokratisch fragwürdige und intellektuell unterbelichtete Bevölkerung zu bespaßen. Der Mann ist regulär gewählt worden, hat zusammen mit seiner Frau einen prima Job gemacht und wird hauptsächlich von Leuten kritisiert, die unter einem chronischen Aufmerksamkeitsdefizit leiden. Also konkret sind das Journalisten, abgehalfterte Reiche, die Opposition und die Katholische Kirche, die sich alle sehr wohl mal fragen sollten, was sie dem deutschen Volk an Weisheit so anzubieten haben…

  54. Der Tiger@: Nu, so sin´se nu...
    Der Tiger@: Nu, so sin´se nu mal die klassischen Frauenversteher. Parole d´honneur:
    je suis un chevalier. clabaster, clabaster, clabaster.

    yast2000: Sie könnten genau so gut Knäckebrot wg. seiner Trockenheit verteidigen: Das ist aber das grundlegende Problem der repräsentativen Demokratie, welches Sie hier so kühn anschneiden. Oder anders ausgedrückt: Stört unsere Kreise nicht, wir wisssen vieeeeel bessser als ihr, was Euch frommt.

  55. Meschuggener @yast2000: "Sie...
    Meschuggener @yast2000: „Sie könnten genau so gut Knäckebrot wg. seiner Trockenheit verteidigen…“
    *
    Es ist die primäre Aufgabe des Knäckebrots, trocken zu sein, sonst könnte es nicht knäcken! Es ist die primäre Aufgabe des Bundespräsidenten, zu präsidieren, sonst unterläge er dem Fraktionszwang. Ich kann und will Herrn Wulff hier gar nicht kühn verteidigen, aber ihm kommt historisch nun das Verdienst zu, den reaktionärsten Teil der Bundesrepublik (s.o.) für alle sichtbar gemacht zu haben. Es ist verblüffend, wie offensichtlich diese die Nerven verloren haben und nun stehen sie in der Informationsgesellschaft nackt da als das, was sie sind: Verhinderer, Verlierer und unsportliche Fighter.

  56. Eine weitere...
    Eine weitere Verköstigungs-Variante aus der Lyrik – Ringelnatz, Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel Daddeldu:
    „Und das Mädchen steckte ihm Christbaumkonfekt
    Still in die Taschen und lächelte hold
    Und goss noch Genever zu dem Gilka mit Rum in den Sekt.“

  57. Die Wulff-Affäre war die...
    Die Wulff-Affäre war die klassische Konterrevolution der Spießer; man weiß jetzt, woran man ist: Der Westen steckt in einer tiefen Sinnkrise. Aber da findet Ihr Neurotiker diesmal gefälligst alleine raus… :-)

  58. @TAZ – Ich hatte mich schon...
    @TAZ – Ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, heute Nachmittag einen ausführlichen höchst informativen Artikel über den Dieckmann und seine BILD Zeitung auf e-Seite 1 zu finden —- damit ich endlich verstehe wozu das Fragentheater gut war ….. nichts.
    .
    Stattdessen kriegen wir: ‚Der gefällige Kreuzfahrt-Kapitän‘
    http://taz.de/Havarie-der-Costa-Concordia/!85723/
    .
    Soll das jetzt die nächste Sau sein, die durchs Dorf gejagt wird?

  59. Vielen Dank, Herr Raffelt,...
    Vielen Dank, Herr Raffelt, für den sinnreichen Beitrag. Es ist immer aufschlußreich, so en passant über kulturhistorische Themen aufgeklärt zu werden. Das Gin-Fieber seinerzeit war mir immer schwer erklärlich und hat doch eine breite Spur durch die Literatur gezogen. Selbst bei Dickens sind die Gin-Trinker immer noch präsent. Wenn es Ihnen gesundheitlich wieder besser geht, dann würde mich noch interessieren: wieso ausgerechnet Gin? Kartoffelschnaps erklärt sich von selbst durch die billigen Zutaten. Aber Wacholder? Würde mich wie gesagt sehr interessieren. Bis dahin gute Besserung!

  60. Schon erstaunlich - oder doch...
    Schon erstaunlich – oder doch nicht(?) – dass auch Frau Merkel glaubt, ein Verbleiben
    im Amt hängt von der Beantwortung eines inquisitorischen Fragenkatalogs ab.

  61. @muscat
    Sie vermuten ja...

    @muscat
    Sie vermuten ja Schlimmes über mich. Die Sorge ist unberechtigt. Die Wahrheit ist schlimmer. Bin aber weder Profi noch Sonntagsökonom. Nichts wissen, aber alles verstehen. Die Krönung ist die erfolgreiche Anwendung des verstandenen Nichtwissens im richtigen Augenblick.
    .
    Sie haben eine gesunde Auffassung dazu. Mein Kommentar bezog sich auf Ihren Kommentar zum letzten Beitrag. Da las ich was davon, dass sich die Profis krummlachen. Die spielen mit fremdem Geld. Das ist der feine Unterschied zu denen, die ihr Treiben auch wirklich verantworten müssen.
    .
    Wie soll man denn mit einem reden, der sich vor Angst vor dem Eurountergang fast in die Hose macht, aber gleichzeitig vor Verlusten mit den so ziemlich „sichersten“ Papieren der Welt schlottert ? Ich würde sagen, die Leute sind kurz davor irre zu werden.
    .
    Wenn es nicht wenigstens etwas ernster wäre, würde ich mich vor Lachen biegen. Ich geb mir wenigstens Mühe die „Krise“ ernst zu nehmen. Glückt zwar nicht, aber die Anstrengung sollte gewürdigt werden. Ausserdem steht zum Jahresende eine große Weltuntergangsfeier an. Nach vielen Hindenburg – Omens und sonstwas für einem Quatsch endlich mal das Kalenderende der Mayas.
    .
    Meinetwegen die gepriesenen Sachwerte. Wer weiss denn, ob die Regierungen sich nicht über eine Zwangshypothek von 20% auf Immobilien entschulden wollen? Gab es noch nicht ? Doch. Es gab auch schon Zwangsanleihen. Es gab aber noch kein Zwangsgold. Das müsste man mal empfehlen. Die Länder verteilen ihr Zentralbankgold zwangsweise an ihre Völker. Gegen frisch eingetipptes Digitales, versteht sich. Was bedeutet es, wenn die Regierungen keine Schulden mehr haben ? Lassen Sie sich diese Frage mal richtig durch den Kopf gehen. Wenn Sie die Antwort gefunden haben, verstehen Sie auch, wie albern diese „Krise“ ist.
    .
    Leute glaubt dem Guru nicht, ganz egal, was er verspricht.
    .
    Gute Besserung für Christoph Raffelt.

  62. Grad dass i gonserfatif bi,...
    Grad dass i gonserfatif bi, des woas eh jeda Hundling bei uns herin, oba mir mid an Nadis nachzuschpioniern un wos i met deni Leit am Moarrkt dischkerier, des geht scho amoi koan wos o. Wo samma dann? Ha? Wann i nebabei no wos lafffa hob, gangat des aa koan wos o. Des is fei scho mei Prifatsach, gö!

    A geh, an Schin, des tringga ma do herin net, mia saufn scho amoi, wanns draf o kimmt, an schoarrfn Enzian, quasi wann mia unta´rana Halunkination leiden tuan. Ois wos recht is. A Medizin is a Medizin.

  63. Michael: Rama dama. So a...
    Michael: Rama dama. So a ausgschamter Ekspärdä, wann si a so Dimpfl aufschpuit,
    do kann i ja grad nuarr no lacha. Verschtehst mich Schpezi? Des gonzi Landl is voi vo deni Hoaßlufdballohns. Mei Göld ko i olaweil no sölba zöhln un an Zinseszins ko i aa no z´Fuaß rechna, host mi?

  64. @yast2000: Und dann will ich...
    @yast2000: Und dann will ich ein kleines Späßchen machen und merke nicht, dass die Autokorrektur mir einen Strich dadurch macht.

    @Savall: Due Grundlage für Genever oder Gin war tatsächlich die am Anfang beschriebene. Der Wacholder hat eine heilende Wirkung und wurde im Alkohol konserviert. Der Alkohol im Gin ist dabei weitestgehend geschmacksneutral. Der Wachholder wird dann zugesetzt. I.G. zum Kartoffelschnaps, der schon aus Kartoffeln hergestellt wird.

  65. Mein Vater wurde einmal zu...
    Mein Vater wurde einmal zu einem Shooting Day in Berkshire eingeladen.
    Es begann um 08.30h indem alle Beteiligten ein Glas Whisky hinunterschlucken mussten, um sich für den langen Tag zu „stärken“.

  66. @Wimmerl d. Ä.
    Zählen Sie...

    @Wimmerl d. Ä.
    Zählen Sie doch den Zinseszins in ihrem eigenen Geldbeutel über die vergangenen 10 Jahre oder über Ihr Lebensalter mal zusammen. Das saldieren Sie das mal mit den Preisveränderungen im Vergleichszeitraum. Ich sehe nicht ein, dass ich Ihnen das eigene Denken ersparen soll.

  67. Whiskey ist keine Stärkung,...
    Whiskey ist keine Stärkung, da schlafe ich nach einem Glas ein.
    Alkohol heilt … ähm hilft der Wirtschaft, indem man die Vertragspartner perfekt einlullt. Laut Joschka F. riecht der ganze Bundestag nach Alkohol.
    .
    Ich liebe Drogen. Vor allem die, die mich dümmer machen. … they draw you down to their level and beat you with experience …
    .
    Zu Gin und sonstigen Schnäpsen und ihrer Kultur habe ich keinerlei Beziehung, die brennen im Hals. Außer dass ich einmal Schlehen (nach dem Frost) für Schlehenwein gesammelt habe. Der Schlehenwein war so stark, dass unser lieber Nachbar beinahe eine Alkoholvergiftung kreigte. Seitdem denke ich verschärft über Enthaltsamkeit nach.
    .
    Werde Gin aber wohlwollend für Cocktails in Erwägung ziehen. Zu Wein habe ich sehr wohl eine Beziehung, tue mich aber schwer, darüber zu reden. Wie über Essen, ganz schwierig. Entweder ich esse und schweige oder babble über etwas anderes.

  68. Lieber Tiger,
    taz-Fragen und...

    Lieber Tiger,
    taz-Fragen und Springer-Antworten, gibt es jetzt online:“Diekmann wulfft sich raus“.
    .
    http://taz.de/Bild-antwortet-auf-taz-Fragen/!85761/
    (Bitte den kompletten Link aufrufen)
    .
    Und nun wieder zurück an die Cocktailbar.

  69. Glücklich wer nicht nachts...
    Glücklich wer nicht nachts wach liegt und sich überlegt, warum lief dieses Kreuzschiff wirklich auf? Warum werden gerade jetzt die Länder und EFSF von Poor & Standard runtergestuft? Und warum schreibt die TAZ so etwas: ‘Ging Bild im entscheidenden Moment der journalistische Instinkt verloren? Merkte die Redaktion nicht, welches Juwel sich auf der Mailbox ihres Chefredakteurs befand?’

  70. ...now the doctor came...
    …now the doctor came in
    stinking of gin…

  71. @fionn
    Ich denke, die Gäste...

    @fionn
    Ich denke, die Gäste blieben bis zum Fünf-Uhr-Tea.

  72. das giniert mich nicht....
    das giniert mich nicht.

  73. Nach den Griechen beansprucht...
    Nach den Griechen beansprucht auch Italien Hilfe bei der Bewältigung der Schuldenkrise.
    Deutschland muss sich seiner Verantwortung stellen.
    Wer hätte gedacht, dass die alten Miteuropäer in puncto Gedächtnis, es mit den Elefanten
    aufnehmen können.

  74. @ HansMeier555 05.42h

    Tea,...
    @ HansMeier555 05.42h
    Tea, Roast-Beef sandwiches und ein Stück Dundee Cake!

  75. Ga nich um ignoriern....
    Ga nich um ignoriern. Wahrschau: Mit ner Buddl volla Rum im Balch läß sich ümma mangs gut sssteuan, nech.

  76. Michael@: Schaugns mei Liaba,...
    Michael@: Schaugns mei Liaba, des ois reladiv. Aussadem leb i ja scho mei Lebtog lang vo meinä hochen innärän Werdä, vaschtehns? Ich, da Wimmerl, habä einä hochsublimä Innänwöld. Diessä Werdä värrwesen erscht mit mia. Host mi? Zenzi, bring ma a Maß, a Brezn un an Enzian.

  77. @ Liebe Vroni
    auch ich liebe...

    @ Liebe Vroni
    auch ich liebe Drogen, aber ich fürchte mich davor.
    Zu meinem 40.Geburtstag hat mir jemand Haschisch geschenkt,
    dazu Sekt in Strömen… was haben wir gelacht und gelacht …
    Diese unglaubliche Leichtigkeit dieses Wegfliegen-
    danach sehne ich mich manchmal noch heute.
    Das beste: am nächsten Tag keinerlei Kater und kein Kopfweh!
    Darüber bin ich so erschrocken, dass ich sofort die Finger davon gelassen habe.
    ***
    Und nun die Schnapsidee des Tages:
    Super-Mario verlangt Schuldenhilfe von Deutschland.
    Hallo… Die (deutsche) Dame steht im Schach!
    Die Dame ist ja die stärkste Figur beim Schachspiel.
    Zusammen mit dem Turm gehört sie zu den“Schwerfiguren“.
    (Wenn aber der Turm blockiert ist, der Springer andere Interessen hat, so bleibt nur noch der Läufer, doch der ist noch auf der anderen Seite)
    Wie geht das Spiel weiter?
    *
    „multa cadunt inter calicem supremaque labra“
    (zwischen dem Rand der Lippe und des Bechers kann sich viel ereignen. Cato.)
    Späßle für …..

  78. Das Zitat des Tages:
    "Die...

    Das Zitat des Tages:
    „Die intellektuelle Klasse hat dem Kleinbürger nie Sympathien entgegengebracht, anders als dem Arbeiter oder auch dem Habenichts. Der Kleinbürger gilt ihr als Minusvariante des Bürgers, ein Mensch von beschränktem Format. Klein, eng, verstellt ist seine Welt, Hort des Betulichen und Beschränkten, wo man am Wochenende den Rasen mäht, Schnittblumen zum Muttertag schenkt und seinen Hund Momo nennt, alles Dinge, über die man in Hamburg-Eppendorf oder dem Prenzlauer Berg in Berlin nur die Nase rümpfen kann. “ (Jan Fleischhauer, SPON.)

    Sicherlich, das hat eine Linie, die von Kohl bis Merkel führt, von Köhler bis zum jetzigen Präsidenten führt. Voll Normal das. Nur mit dem feinen Unterschied, die Prenzlauer Bergler und H.-Eppendorfer sind nicht minder spießig. Nur anders eben anders, auf ihre Art eben. Die Kleinbürger sind aber die Mehreren und halten stur ihren Kurs bei wie ein Tanker.

    Das ist der ganz gewöhnliche Menschenzoo. (Früher hieß das im Westen: „Wenns Ihnen nicht gefällt, gehn´Se doch nach drüben!“)

    Bitte einen Gin zum Nachgurgeln.

  79. " ... Nach dem ersten...
    “ … Nach dem ersten Gin-Tonic, der mir die Bitterkeit des Lebens wieder schmerzhaft in das Bewusstsein ruft, keimen die Neurosen. Sie finden letztlich ihre Antwort in der Frage, ob man männlich, weiblich oder sächlich ist. Die Lösung ist nicht einfach. Gerade zu Beginn der Veranstaltungen ist die Toilette immer so sinnlos überfüllt. Nach der schmerzhaften Erkenntnis des eigenen Geschlechts wird der Katzenjammer erst richtig deutlich: Warum gerade ich? Wie verhalte ich mich in meiner Rolle richtig? An wen muss ich mich wenden? Mit wem kann ich über Beziehungsprobleme reden? Offenbar mit keinem, die Stimmung ist einfach zu cool…
    Also muss ich mich allein auf die Suche machen und treffe immer nur Erinnerungen an meinen abgerissenen Kachelofen. Die Frauen tragen ausnahmslos schwarze Kleidung und rostrote Haare. …“
    *
    Habe ich gerade auf meinem Laptop gefunden, geschrieben 1987 mitten in Ost-Berlin. Früher gab es für so etwas Verlage, heute gibt es Internet….

  80. @Yast2000 – Für Verlage...
    @Yast2000 – Für Verlage habe ich nie geschrieben, obwohl ich mein Berufsleben lang täglich geschrieben habe, Briefe, Faxe, E-mails, Verträge, Analysen, Memos … “Darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie folgendes übersehen haben…” – “ Auf Grund von (…) stellen wir uns (ich mich) auf den Standpunkt” etc.
    .
    Das Schreiben diente immer nur dem Zweck.

  81. yast2000@: Alle die auf sich...
    yast2000@: Alle die auf sich hielten, waren womöglich in Schwarz gewandet?Heutzutage sagt man dazu uncool. Sobald dieser Jammer auftaucht, Rolle rückwärts machen. Der Ruhm will ebenst auf andere Weise verdient sein.

    Was darfs´s sein, bitte? Mit oder ohne?

  82. ot: grade den newsletter von...
    ot: grade den newsletter von Unützer angeklickt, Kothurne auch da, scheußlich!
    Nach Martinis, Gimlets u.ä. think barefoot contessa

  83. liebe Foersterliesel, auf...
    liebe Foersterliesel, auf hohem kothurn einherzugehen gehört nicht zu meinen leidenschaften.

  84. gatinel, etter oder trotz...
    gatinel, etter oder trotz relativ kurzer reifezeit doch fassbind?
    .
    welche vieille prune wäre ihre empfehlung, lieber Christoph Raffelt (hoffentlich reisst sie diese frage nicht wieder vom barhocker; solch ein sturz soll schmerzhaft sein, habe ich mir sagen lassen)?

  85. liebe Donna Laura,
    die Schuhe...

    liebe Donna Laura,
    die Schuhe die Frau Roitfeld anfangs trug, naja (aber peeptoe-boots, igitt).
    Hier schneit es zum ersten mal, ich habe mir spikes zum Überstreifen besorgt,
    — davon sind Sie noch weit, weit entfernt, genießen Sie die Mode, die Ihnen konveniert! Sie sind gewiß beschuht und unbeschuht bezaubernd!

  86. @Meschuggener: na, yast redet...
    @Meschuggener: na, yast redet doch von den (End-)80ern. Da war Schwarz aber sowas von angesagt, sag ich Ihnen…! Sowie, unerläßlich, unnatürliche Haarfarben. Das ist dann mehr und mehr in die Grafiker+Werbebranche abgeglitten, in den 90ern waren dann eher Popbuntheit und wirrpsychedelische Muster verbreitet. In den Nullerjahren noch ein wenig „Stadtlauf-Sportlichkeit“, inzwischen nur noch arme graue Maus.
    @Foersterliesel: Peeptoe-Boots stelle ich mir auch abartig vor…
    @donna laura: ha, guter alter Slivovitz zum richtig schweren Mousse au chocolat, ich hätte nicht gedacht, daß man das zu sich nehmen kann, aber es schmeckte wirklich gut… naja, beschickert waren wir dann natürlich auch, aber an einem freien Wochenende macht das nichts.

  87. wie wärs mit Schladerer,...
    wie wärs mit Schladerer, liebe Donna Laura,
    wir vieillards bestellen uns gern das Kirschkernpölsterchen dazu
    http://www.schladerer.de/de/home/aktuell-kirschkernsaeckchen-aktion.html
    und baden in slivovica kann man in Slivojvica u sumadiji

  88. wie wärs mit Schladerer,...
    wie wärs mit Schladerer, liebe Donna Laura,
    wir vieillards bestellen uns gern das Kirschkernpölsterchen dazu
    http://www.schladerer.de/de/home/aktuell-kirschkernsaeckchen-aktion.html
    und baden in slivovica kann man in Slivojvica u sumadiji

  89. Kreuzfahrten sind ja sowas von...
    Kreuzfahrten sind ja sowas von in. Die Verlagerung der Altenbegegnungszentren auf das mare nostrum. Bei der Schräglage des Kahns ist sicherlich der Wacholder in die falsche Richtung gekippt.

  90. @schnuggener – Da kann ich...
    @schnuggener – Da kann ich Ihnen nur zustimmen, Kreuzfahrten sind in, sogar bei der TAZ:
    http://www.taz.de/4/reise/afrika/aegypten/artikelseite/1/wo-alles-begann/
    .
    Ich glaube, die Autorin dieses TAZ Artikels ist eine ehemalige Klassenkameradin von mir.

  91. A-a-aaalllls tsu seina...
    A-a-aaalllls tsu seina Tse-e-it ssprach K-Könch Sssalamo-o-nn. Tsu sseina Tseit E-e-esssn uu-uu-unt tsu sssseina Tseit T-t-ttrinkn uuuunt d-d-da w-w-war ddoch n-noch w-w-wassch?
    https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/William_Hogarth

  92. Werner Bergengruen, ein heute...
    Werner Bergengruen, ein heute ziemlich vergessener Romancier und Schriftsteller aus der alten Hansestadt Riga stammend, beschreibt in einer seiner Erzählungen die Heimreise eines verstorbenen Käptns eines Rigaischen Schoners, dessen Leiche in ein Rumfass gesteckt wurde. Zwecks Konservierung. Was auch im Prinzip geschah. Die Besatzung des Kahns delektierte sich jedoch heimlich am Inahlt dieses Fasses. So dass das Fass bei Ankunft im heimatlichen Hafen leer und die Leiche im Trockenen stand. Hicks.

  93. Hicks....
    Hicks.

  94. ...
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anleihen/bei-italiens-anleihen-versagt-der-markt/6076328.html?p6076328=2
    .
    Die abschliessende Empfehlung ist -für mich- nur nach 2,5 Liter Gin verständlich:
    .
    < <http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/was-die-euro-retter-verschweigen/6075354.html

  95. <<Hören Sie mir zu: Da sind...
    <

  96. Mit wem konnte man 87 in...
    Mit wem konnte man 87 in Ostberlin über Beziehungsprobleme reden?
    Mit den Karmeliterinnen im St. Josefsheim, (Pappelalle, 1058) natürlich.

  97. HansMeier555@: So Sie immer...
    HansMeier555@: So Sie immer noch irgendwelche Beziehungsprobleme haben sollten, gerne spende ich Ihnen ebenfalls, wenn es sein muß, diskret in aller Öffentlichkeit Trost und Rat.
    Nur so: Heißt das, dass die Zitterpappel alle ist oder meinten sie wirklich Pappelallee?

    Die fast erloschene Macht des Feudalismus wird ungewollt von allen Seiten gestärkt. Es müssen höhere Mächte am Werke sein. Das entscheidende Ringen wird im Innern des F. ausgetragen.

    Wie zwischen dem Trio Wagenknecht, Lafonaine und Bartsch.

    Der Sieger nimmt alles.

  98. Küstlich, vielleicht kann man...
    Küstlich, vielleicht kann man die EU-Südschiene ja mit einem eigenen Rettungsfonds beglücken, Namen eben: Concordia. Heisst Treue. Das passt doch sehr zu den Ehrbegriffen der Politik.

  99. Ansonsten muss ich jetzt mal...
    Ansonsten muss ich jetzt mal eben zwei Stunden weg, arbeiten, und bin dann wieder da.

  100. Heute dürft Ihr fleißigen...
    Heute dürft Ihr fleißigen Blogger und Kommentatoren mal solidarisch sein! (siehe Link)
    *
    Damit wir uns auch weiterhin die Meinung um die Ohren hauen können….

  101. HansMeier555: "Mit wem konnte...
    HansMeier555: „Mit wem konnte man 87 in Ostberlin über Beziehungsprobleme reden? Mit den Karmeliterinnen im St. Josefsheim, (Pappelalle, 1058) natürlich.“
    *
    Da waren die angehenden Pfarrer/-innen aus dem theologischen Sprachenkonvikt in Berlin-Mitte aber die wesentlich interessanteren und aufgeschlosserenen Gesprächspartner/-innen! Außerdem hatten sie tolle Partys mit erstklassiger Jazz-Musik, ich habe sie selber aufgelegt… :-)

  102. Naja, sicher könnte ich das...
    Naja, sicher könnte ich das hier zumachen und mich an den See legen, aber das juckt die Bande nicht. Sagen kann ich, dass ich es widerlich finde, wenn sog. Medienvertreter die Gelegenheit nutzen, bei der Gelegeneheit auf Wikipedia einzudreschen, wegen Urheberrechtsfragen. es ist ja nicht so, dass der Schreiberling immer alles selber findet und erschafft.

  103. DA: "... wenn sog....
    DA: „… wenn sog. Medienvertreter die Gelegenheit nutzen, bei der Gelegeneheit auf Wikipedia einzudreschen, wegen Urheberrechtsfragen. …“
    *
    Nach der Musik- und Filmindustrie sind die Journalisten, die Verlage und das Fernsehen die nächsten großen Verlierer der Internetrevolution. Nicht weil sie schlecht und das Internet so gut sind, sondern weil sie ein unfähiges Management haben, welches die Zeichen der Zeit nicht erkennt: Das ist ein neuer Generationenkonflikt. Man muss sich nur mal ansehen, wie diese Popel-GEMA ihre Konflikte mit Google auf dem Rücken der jungen Kulturinteressierten austrägt, da wird einem speiübel. Und ab und zu kraucht eben auch in den USA ein Gesetzentwurf aus ewig gestrigen Hirnen und versucht, die Gesellschaft in die Steinzeit zurückzubomben…

  104. Zunächst muss ich gleich...
    Zunächst muss ich gleich schnell fremdgehen – und Bettina Weigunys Beitrag „Männer ticken anders“ lesen.

  105. Seufzend wende ich mich wieder...
    Seufzend wende ich mich wieder den Bücherregalen zu, wenn ich all die Texte, die ich hier schreibe, aus einem inneren Drang heraus, paste. Nur sporadisch, quasi zur Dekoration, mit Quellenangaben verziert.

    yast2000@: Meinung hin und Ohr her, noch geht´s hier schriftlich ab.

    DA@:Entente Cordiale oder so. In Treue fest zum €uro (bis zur Sandbank).

    Mich dauern die Menschen, die auf so eine törichte Art und Weise in diesem Kahn ihr Leben lassen mussten.

    Es geht nichts über eine Ruderbootpartie, mit einem Liebgen an Bord, auf einem stillen Parkteich im Frühling, unter Trauerweiden hindurch, in die offene See hinaus stechend…..

  106. Namen von Schiffen, die...
    Namen von Schiffen, die untergehen, sind ein Kuriosum an sich. Den Namen des Schiffes, das letztes Jahr für zwei Wochen im Schlund der Loreley lag und den Rhein blockierte, hieß: Waldhof. Wer denkt schon an einen Wald in Verbindung mit Schiff? Mein Elternhaus steht im Waldhof, und auch das ex-CIA Haus von dem ich hier schreibe:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2011/12/23/der-von-guttenoben-zu-untenwulff-sauber-gebratzelte-konservative.aspx
    (26. Dezember 2011, 21:04 und 23:27)
    .
    Und wenn Frau Barbara Geier, die für die TAZ über Kreuzfahrten schreibt, tatsächlich meine ehemalige Klassenkameradin ist, dann war sie mit mir in dem ex-CIA Haus und ist die Freundin, die seinerzeit Besuch vom CIA bekam.

  107. Zu Gin habe ich keine Meinung,...
    Zu Gin habe ich keine Meinung, wenn ich im UK war hielt ich mich an Malzdestillate aus Schottland oder Irland. Queen Mum hatte in ihrem Palast an vielen strategisch günstigen Stellen Flaschen gebunkert, kleine Schlückchen zur Stärkung sind ihr aber selbst im hohen Alter offenkundig gut bekommen. Für donna laura würde ich auch den Slivowitz empfehlen, von dem es inzwischen einige sehr gute Abfüllungen aus Slowenien und Kroatien gibt. Persönlich habe ich beim Schnapshändler meines Vertrauens einen von ihm selbst importierten vieux marc de bourgogne entdeckt, der vorzüglich nach süßen Nachspeisen hilft.
    Beim maritimen Unglück muss man froh sein dass es so glimpflich abging, auf hoher See wäre die Opferzahl drastisch höher gewesen. Man fragt sich auch ob so große Kreuzfahrtschiffe sein müssen, in kritischen Situationen wird man bei rund 4000 Menschen (und es gibt noch größere) selbst bei gut ausgebildeter Stammbesatzung und gewissenhafter Einweisung kein schnelles „Alle Mann von Bord“ hin bekommen. Abgesehen davon dass bei den extrem hohen Aufbauten solcher Kästen sowohl das Fieren von Rettungsbooten als auch das Abwerfen von Rettungsinseln und anschließend runter springen und rein klettern eine Kunst für sich sind. Und wie „gemütlich“ das in einer Rettungsinsel im Seegang ist kann jeder erklären der es im Zentrum Schiffsicherung in Neustadt bei eingeschaltetem Wellengang in der Halle mal gemacht hat (bei warmen Wasser, vorbereitet und mit notfalls vorhandener Unterstützung!).

  108. Werter Don, post 66.666...
    Werter Don, post 66.666 könnten Sie vielleicht Ihre Antennen mehr für „soziale“ Themen sensibilisieren?!? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man den Themen zB. nicht auch mit Kamera zu Leibe rücken kann. Wohin verändert sich eine Gesellschaft, deren positive Optionen mittelfristig auszulaufen scheinen? Wo liegen objektiv die „Werte“ der Berliner Republik?
    .
    Oder Sie bauen Ihre Italien-Kompetenz aus und entwickeln Ihre Ballerina-Theorie weiter. Jenseits der Alpen dürfte es doch recht munter werden in den nächsten Jahren. Nebenbei dürfen Sie gerne Immobilien-Anlagetips mit Seeblick ausgeben. Sollen wir Ihre Recherchen crowdfunden?, Verzinsung in Story und Naturalien, soviel die Barchetta fasst.
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    Sie könnten auch Ihre Begeisterung für Kunsthistorie versuchen unter das Volk zu bringen, das gemeine, bildungsferne und junge insbesondere. Man soll ja nicht glauben, wo alles Intelligenz und Begeisterungsfähigkeit jenseits von Westvierteln gedeiht.
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    Wir lesen stets gerne mit.

  109. Doch, das kann ich schon bald...
    Doch, das kann ich schon bald wieder mal machen Ich wollte ml darüber schreiben, wo Menschen teilweise wohnen, was man sich woanders gar nicht vorstellen kann.

  110. lieber jean-jacques, auch das...
    lieber jean-jacques, auch das anliegen meiner wenigkeit an den lieben geschätzten gastgeber haben sie schön formuliert und auf den punkt gebracht, so dass mir dem nichts hinzuzufügen verbleibt, ausser ihnen artigst zu danken.
    .
    apropos ballerina: den käpitän des kreuzfahrers würde ich ebenso als ballerina einordnen, zwar nicht prima, doch so männlich, wie er sich zwischen das dräuende unglück und seine ihm anvertrauten passagiere warf, gleichsam wie eine parabel erscheint dies beinahe, denn ähnlich todesmutig werfen sich lobbyisten zu nennende mehr-oder-un-tätige zwischen schlaue bankiers und das dumm belassene volke. gleichwohl offeriert er ein beinahe présidentenhaftes gebahren.
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    lieber prince Matecki et alii, herzlichen dank für die empfehlung, nachdem sich Christoph Raffelt offensichtlich ein wenig unpässlichkeitsinduziert ausschweigen musste – doch bitte verzeihen sie mir meine vorurteile, die zum teil mit denen des don konform gehen, denn ein slivowitz erscheint mir doch ein wenig, nun ja, zu südöstlich, um noch kleinstbäuerleins destille vertrauenserweckend entstammen zu können.

  111. @meschuggener – Stocherkahn...
    @meschuggener – Stocherkahn in Tübingen ist auch gut. Wenn der Steuermann zudringlich wird und man das nicht goutiert, kann man jederzeit über Bord springen und ans Ufer schwimmen.

  112. liebe Der Tiger, "zudringlich...
    liebe Der Tiger, „zudringlich wird“… solch ein schwabe gehört ins wasser!

  113. Comandante Wulffino: „Na...
    Comandante Wulffino: „Na gut, ich habe also dieses Schiff auf den Felsen gesetzt … Das war ein schwerer Fehler, der mir leid tut … Aber daran, meinen Beruf aufzugeben, habe ich nie gedacht … Ich weiß, dass ich nichts Unrechtes getan habe … Auch Seeleute haben Menschenrechte, und ich möchte nicht Kapitän in einem Land sein, wo man nicht mehr an Inseln vorbeifahren darf, das will ich auch mal sagen … Ich habe die Passagiere nicht aufgefordert, in ihre Kabinen zurückzugehen, ich habe sie einfach gebeten, abzuwarten … Ich nehme meine Verantwortung gerne wahr, ich möchte später eine Bilanz vorlegen, dass ich ein erfolgreicher Kapitän war … Man ist eben Mensch, und man macht Fehler … Ich will besonnen reagieren und ich möchte Respekt haben … Morgen stelle ich alle Informationen ins Netz … Und in einem Jahr spricht keiner mehr davon!“
    .
    (Sorry, OT. Und jetzt zurück zum Wacholder …)

  114. Werter Giannozzo, da kann der...
    Werter Giannozzo, da kann der Comandante Wulffino sich glücklich schätzen, dass er nicht der Capitano Schettino ist.
    Auf See und vor Gericht ist man in Gottes Hand…wenn der Capitano nicht auf der
    Brücke war, ist er sein Patent los, egal was die Karten sagen.

  115. pardon, es wird ein wenig...
    pardon, es wird ein wenig lauter:
    .
    SBARCATE, CAZZO!

  116. selbst wenn il comandante...
    selbst wenn il comandante nicht an bord ist, ist glückliche rettung möglich, wie man sieht…
    .
    aber irgendjemanden muss man doch in diese schmucke uniform stecken.

  117. @jean-jacques...
    @jean-jacques 14:45
    .
    Unterschreibe Ihre ‚eingereichten‘ Vorschläge an den Don, denn auch ich lese hier gerne mit – wird nun die Karawane weiterziehen oder kommen bald die Hirsche? Oder gar Ochs und Esel?
    http://www.youtube.com/watch?v=B7reIMSpBNA

  118. @donna_laura: Da nicht für....
    @donna_laura: Da nicht für.

  119. @E.R. Binvonhier
    Der mögliche...

    @E.R. Binvonhier
    Der mögliche Untergang des Euro sollte uns nicht wirklich traurig stimmen. Immerhin wurden Köhler, Weber und Starck versenkt, Asmussen und Wulff liegen torpediert kieloben. Von den versenkten Hilfsschiffen ganz zu schweigen. Die Ganslerin als Rettungsboje wäre etwas viel verlangt. Ruder ausgefallen, Kurs klar, Schlangenlinien. An *erkels Stelle hätte ich Ponzi für seine „Erfolge“ gelobt. Im Nebensatz käme jedoch, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, an seinem Schema festzuhalten. So ungefähr Mitte nächsten Jahres wissen wir, wie die Geschichte ausging.
    .
    Sollte dieses Ponzi – Schema wirklich beendet werden, wäre Gin-Tonic vielleicht etwas armselig gedacht.

  120. <<<vielleicht kann man die...
    <<

  121. @salonsurfer: Yes! und ich...
    @salonsurfer: Yes! und ich habe das nur für üble West-Propaganda gehalten…

  122. Michael, sehe keinen Grund an...
    Michael, sehe keinen Grund an irgendeinem Schema festzuhalten; habe mich für den
    Freischwimmerschein (Anfänger!) angemeldet.

  123. yast2000@: Sehr schön. Find...
    yast2000@: Sehr schön. Find ich echt bombig und fetzig mit den schwungvollen
    angehenden Pfarrer/-innen aus dem theologischen Sprachenkonvikt in Berlin-Mitte rumzumengen. So richtig jazzig.
    Nur was hat das mit Theologie zu tun? Das ist genau die Botschaft der Anbiederung an den Zeitgeist (wo issa denn?), welcher die christliche Botschaft der Gegenwart so unverbindlich und beliebig macht. Auch bei vielen Katholiken von dieser Fakultät zu beobachten.
    Der Islam ist diesbzüglich aus anderem Holz geschnitzt. Der der Gegenwart zu großen Teilen ist allerdings sehr engstirnig, dogmatisch und intolerant. Siehe dazu F. Nietzsches Auffassung.

    Sone richtige Wässerchenverkostung (Wodka) hat es auch in sich. Hab mich von russischen Offizieren per Zufall als Wessi bei deren Garnisons-Abzug Mitte der Neunziger dermaßen abfüllen lassen, dass ich…ach schweigen wir lieber drüber.
    Völker(männer)freundschaft im Suff besiegelt.

  124. donna laura@: Das war der...
    donna laura@: Das war der Parade-Commandante, der die Honneurs an der Spitze der Tafel machte. Dafür braucht man so ein Prachtstück. Eigentlich überall, wie auch bei uns an der Staatsspitze.
    Der echte, das Original, war bestimmt dienstlich irgendwo an Bord unterwegs, man wird ihn finden. Eine andere Möglichkeit, solches Gebaren, ist schliesslich undenkbar.

  125. Verehrte donna laura, wie...
    Verehrte donna laura, wie wäre es dann mit Elsässer Obstbränden? Es gibt zum Beispiel von Coffret Iris sowohl Mirabelle als auch „Quetsch d´Alsace“ Zwetschgenbrand und als Digestif ist das besser als vielle prune.
    (Es sei denn Sie sind eher der Likör Typ)

  126. Lieber Don Alphonso,
    Sie...

    Lieber Don Alphonso,
    Sie fragen die Leser nach Verbesserungen für Ihren hiesigen Blog. Gern greife ich die Frage auf.
    Ihnen ist sicher bewußt, dass Sie bei der FAZ jene Lücke füllen sollen, die der Hiltruper Landwirtschaftsverlag mit dem Format „Landlust“ in alle Verlage riß. Sie machen das gut, die Landlust ist bei Ihnen perfekt abgedeckt. Sie bieten Episoden aus dem Pseudolandleben (Tegernsee, aber die Kühe melkt ein echter Landmann nebenan), Sie bieten alle Features des Landhauses (Inneneinrichtung, Möbel, Bilder, Teekannen), Sie haben die Rezepteecken (Torten, Tarten, Gemüse und Obstschalen) mit adäquaten Foodpics, Sie bieten in der bei der Landlust verlangten Dichte Reiseberichte für „anderes Land“, idealiter Oberitalien, Seen usw. Mit der Fahrradbastelstube bieten Sie, was die Landlust auch hat (man denke an das Fahrradheft neulich), Handwerk, die guten soliden Dinge selbst verbastelt. Ok, in der Landlust sind das eher Bauernmöbel und Hühnerställe, aber Sie hobeln Parkett, das passt gut (denken Sie ans Parketthobelheft der Landlust). Ich muss hier nicht in Details gehen. Sport (Rodel) ist ja passend dabei, und Lokalthemen allerlei, wie dort.
    Nun die Frage, wie kann Ihr Blog das Münsteraner Vorbild übersteigen? Im wesentlichen gar nicht, den Marktführer knackt die FAZ nicht. Aber für den Blog empfehle ich dringend:
    Zur Verbesserung des Ganzen verlassen Sie klugerweise zuweilen die Kramsachenwelt mit Barockbildchen, Aufsatzschalen und Colnagorost. Werden Sie persönlich, das geht immer (besser). Damit ist nicht gemeint, dass Sie scheiternde höhere Töchter (von ferne) kennen, sondern, dass Sie von Sich zu schreiben lernen. Ein Zugewinn wäre aus Ihrer Feder eine Darlegung, wie es einem Mitvierziger gelingt, mit mittlerer bis mäßiger Heiterkeit doch Single zu bleiben und diesen Zustand erfolgreich zu verteidigen. Weniger gegen die gebrauchten Jungmütter als gegen die eigene Unsicherheit, ob man sich nicht doch dreinschickt. Anders: mehr über jene Haltung, die Sie zu dem macht, was Sie, zum Amüsement der Leser, eben sind.
    Das hat keine Landlust. Personen, die dort vorgestellt werden, haben kein (Vor-)Leben, sind reduziert auf „Landgasthofwirtindie backt oder SchreinerderHolzlädenfürMöbelentdeckte oder Motorsägenbildhauer oder Nasturtienbeetekämmer. Die Menschen dort sind diese eine skurrile Funktion. DAS, mein Lieber, können Sie besser. Schreiben Sie über sich und wie Sie wurden, was Sie sind, zur Not zu sein vorgeben. Der Rest ist Bastelei.

  127. lieber prince Matecki, mit...
    lieber prince Matecki, mit pflaumensorbet ist so eine vieille prune als variante zum colonel nicht zu verachten, ansonsten gebe ich ihnen recht. die suche nach dem vollmundigen obstgeschmack schickt mich, nicht so sehr die suche nach dem stechenden alkohol, den man zur not auch in der apotheke bekäme.

  128. Empfehle hier den fachlich und...
    Empfehle hier den fachlich und faktisch guten Artikel von Dieter Grimm zu Amt, Funktion und Person: Der Bundespräsident.
    Weitere Kommentare erübrigen sich von nun an.
    .
    (Dieter Grimm war von 1987 bis 1999 Richter am Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts und ist einer der angesehensten Juristen der Welt)
    .
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/jurist-grimm-zur-causa-wulff-der-bundespraesident-11612563.html

  129. Den Schettino sähe ich gern...
    Den Schettino sähe ich gern befördert. Er war der erste im Rettungsboot und tönte dann, er habe aus dieser Position tausenden das Leben gerettet. Damit gehört er an die Staatsspitze. Er wäre der Wulff Italiens.

  130. Berlusconi hat gewirkt....
    Berlusconi hat gewirkt.

  131. Und er hat ja so Recht:...
    Und er hat ja so Recht: Öffentliche, freie Rede ist unbedingt fast schon gleichzusetzen mit Verrat am Wohlstand.

  132. @ prince Matecki: Da wir...
    @ prince Matecki: Da wir gerade bei den Obstwässerli sind – meine Lieblingsbrände kommen -wie könnte es anders sein- aus der Schweiz.
    .
    Morand Williamine und Framboise. Ich habe bisher nichts besseres geschmeckt. Deren Mirabelle mag ich aber gar nicht – zu brandig.
    .
    Wo kann ich denn bitte den vorgeschlagenen „Quetsch d´Alsace“ erstehen?

  133. ERLangen, ganz unrecht haben...
    ERLangen, ganz unrecht haben Sie nicht. Der Don berichtet von Staffage des Westviertels, also von Sachen in der Bude und Fremdschicksalen der Töchter & Söhne. Und von Ausflügen und was auf 4 oder 2 Rädern dazu gehört. Ok. Ich lese gerade Goethe, Onkel Ludger hat über den ein ganzes Regal. Ich würde sagen, für die Italienische Reise geht es, aber einen Wilhelm Meister erwarte ich nicht. Und nicht wegen geringer Erwartung. Selbst- und Herzensbildung hat man gewonnen, doch will man beider Hergang publizieren?

  134. salonsurfer, danke für den...
    salonsurfer, danke für den Lesetipp „Grimm“. Was der Mann mit zu vielen Worten sagt, ist einfach: Frau Merkel hat das Präsidentenamt misßbraucht und abgewirtschaftet. Denn bis auf ihre Kandidaten war das Amt, so Grimm, in guten Händen. Man mag das bezweifeln, Weizsäcker war ein amoralischer Kerl, bevor er sich zum Silberlockenfrickel stilisierte. Aber es stimmt, die Zerstörerin des Präsidentenamtes ist Frau Merkel, die es mißbraucht, um sich von zweitrangigen Figuren besser absetzen zu könnnen. Die Zerstörung von Verfassungsorganen sollte eigentlich als staatsfeindlich unter strafe stehen.

  135. Sbarcare necesse est. Navigare...
    Sbarcare necesse est. Navigare non est.

  136. @Schiffsnamen erinnert evtl....
    @Schiffsnamen erinnert evtl. auch an die H.o.f.E. http://www.google.de/search?q=herald+of+free+enterprise&hl=de&rlz=1T4GGHP_deDE424DE424&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=90QXT8vFOcPFtAaXnvBG&ved=0CEUQsAQ&biw=1280&bih=591 Herald of Free Enterprise (deutsch: „Herold des freien Unternehmertums“) war natürlich zufällig ein besonders tragisches Unglück.
    .
    Bzgl. „Schreibende“ und „CIA“ wird auch Klaus Modick mit „Sunset“ empfohlen, bestimmt 10-15 Seiten beschäftigt er sich ausführlich damit. Auch mit der Dummheit und Naivität der (deutschen) Schreibenden: die Wüsche manch anderer nach mehr IQ oder Bildung zu überschätzen. Damals halt. http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/klaus-modicks-neuer-roman-sunset.html
    .
    Wenn man so will: Die richtig guten Leute sind im Frieden ja eh in keinem Geheimdienst. (Evtl. für manche mit ein Grund, ständig irgendwo global im Konflikt zu stehen). Sind die zu tüchtig zu. Und zu talentiert usw.. Wären/fühlten sich unterfordert, wenn man so will. Solche stießen/stoßen erst im Ernstfall dazu (oder überhaupt nicht, wir schreiben 2012, alle sind gebildet und aufgeklärt.)
    .
    am beispiel. die leute, die im/für den secret service auf enigma angesetzt waren, waren alle 1932 oder 1937 ganz sicher noch mt völlig anderen aufgaben beschäftigt. http://de.wikipedia.org/wiki/Enigma_(Maschine)
    .
    darum ja auch wollen wir keine kriege mehr.

  137. Schliesst sich hier der Kreis...
    Schliesst sich hier der Kreis für Italien? Der Burlesqueoni war doch auch mal Vortänzer auf nem Kreuzfahrtschiff.

  138. Mit dea oidn Staatspardei hats...
    Mit dea oidn Staatspardei hats a die Biermösl-Blosn derbröselt – nachkummen is nimmer was bessres – weida geds im Staate Bavaria – Servus midanond.
    .
    „Die Angriffsjodler sagen Servus“
    .
    http://www.tagesschau.de/kultur/biermoeslblosn100.html

  139. Fündig werden bei den...
    Fündig werden bei den Griechen:
    Dionysos hat den Wahnsinn in die Welt gebracht, sagen die einen. Die anderen sagen: Das ist nicht wahr, der Wahnsinn war immer da im Herzen. Dionysos hat den Wahnsinn in den Herzen aufgerufen – um sie davon zu erlösen. Sein Lehrer ist Silenus ein alter Mann mit Glatze, hervorquellenden Augen – er ist häufig betrunken ….
    Hübsch erzählt von Michael Köhlmeier…. (Dauer 15 Min)
    http://www.br-online.de/podcast/video-download/br-alpha/mp3-download-podcast-mythen-michael-koehlmeier.shtml

  140. jean-jacques, mei, nichts ist...
    jean-jacques, mei, nichts ist auf ewig auf dieser Welt. Es werden andere kommen.
    .
    gabriele, Alkohol ist auch nur eine andere Form des gleichen Wahnsinns, würde ich vermuten (aber ich trinke ja auch nur Tee)-

  141. @Köstlich Wenn Sie Coffret...
    @Köstlich Wenn Sie Coffret Iris Quetsch d´Alsace der gockligen Suchmaschine zum Fraß vorwerfen spuckt sie alsbald auch Versender aus die das (mit homepage auf D, E, F) zu Ihnen expedieren. À votre santé!

  142. liebe Runde,
    mal eine Frage...

    liebe Runde,
    mal eine Frage (wieder o.t.): von jener Grundsicherung, die ich auch befürworte
    (allerdings dachte ich dabei vor allem an Absolventen, die keinen Job bekommen, weil ihnen die Familie fehlt, die sie noch irgendwo reindrücken könnte, oder weil sie nicht über Studentenverbindung und Parteibuch eine Beamtenlaufbahn angegangen sind, – eben jene sympathischen Bildungsaufsteiger die Träger von Humanisierung, etc. sein könnten und denen eine Entwicklungsphase, für eigene oder gemeinsame Projekte, gegönnt und auch finanziert werden sollte —- die von unserem Gastgeber geschilderte, ihm so wenig sympathische, Sorte Leutchen kenne ich nicht, aber ein bißchen jugendlicher Größenwahn ist doch verzeihbar). Von diesem erwerbslosen Grundeinkommen hört man in den letzten Monaten nichts mehr. Heute nun hörte ich den Vorschlag eines (von mir eigentlich sehr geschätzten) Ökonomen, eine Grundsicherung für die ganze EU (vor allem natürlich für die südlichen Krisenmitglieder) zu propagieren.
    Bei uns gibt es Recht auf Grundsicherung (750,- monatl) und es gibt auch soziale Arrangements (große Familien, Sozialwohnung, Schwarzarbeit, Konsum sehr sehr billiger Importwaren) mit denen man diese Summe arrondieren und (verglichen mit den Lebensbedingungen anderswo) friedlich leben kann.
    Was halten Sie davon?

  143. @salonsurfer – Die ganze...
    @salonsurfer – Die ganze erste Seite des FAZ Feuilletons durfte der ehemalige Richter füllen. Jetzt erfährt der Wulff auf eigener Haut wie es ist, wenn man 10.000 gutbezahlte Legal Experts und so gut wie die ganze Presse gegen sich hat…. Dabei wird er für seinen Job angemessen bezahlt.

  144. perfekt!57@ <gebildet und...
    perfekt!57@ Darf ich das ergänzen? Danke. Was halten Sie von: Zur Not gebildet, ansonsten abgeklärt. Vorher abgebrüht. Endlich im Finalzustand, may be, verklärt.

    Hatte mal einige Zeit mit Entzugsanstalten zu tun. Nein, nicht als zu Entziehender, sondern rein beruflich. Bezüglich des Kleintele: Es waren dies sowohl f/m, darunter alle Berufsschichten vertreten. Sprich vom Hilsarbeiter angefangen bis hin zum Staatsanwaltschaft o. ä..Eingeliefert wurden sie, wie mir die Ärzte der Intensivstation versicherten, oft im delirium tremens. Ein Elend ohnegleichen.

    Schang-Schack: Grüaß Di! Des gibts doch net, das´die dabröselt hot. Schod drum.
    A so eppas kimmt nimma, des ko i da fei scho sogn! Mei, aus is!

  145. Also Servus miteinand, bin...
    Also Servus miteinand, bin jetzt mal für vier Stunden in der black box arbeiten. Mit der Grundsicherung allein gehts nicht ;-) Sisyphi saxum versare.

  146. perfekt57: "Und er hat ja so...
    perfekt57: „Und er hat ja so Recht: Öffentliche, freie Rede ist unbedingt fast schon gleichzusetzen mit Verrat am Wohlstand.“
    *
    Sauber getroffen! Das ist das Dilemma der Zeit, in der wir hier leben; und es ähnelt fatal den Verhaltensweisen in Diktaturen, in denen sich unfreie Menschen ernsthaft überlegen, etwas zu ändern, weil die nächste Ära vielleicht schlimmer wird und man sich die alte Zeit zurück wünscht…

  147. Beste Foersterliesel, haette...
    Beste Foersterliesel, haette ich diese 750.- fuer den Zeitraum von 1 1/2 Jahre bekommen, haette ich von allerbescheidenster zu bescheidener Lebenfuehrung upgraden koennen. So manche hinderlichen Sorgen haetten sich in mehr gedankliche Arbeit fuer eine frohe Zukunft (auch materiell) verwandeln lassen.
    Es ist eben ein Unterschied, ob man sich eine halbwegs solide Basis erst erwirtschaften muss, oder sie von Haus aus hat.

  148. perfekt!57: Bzgl....
    perfekt!57: Bzgl. „Schreibende“ und „CIA“ wird auch Klaus Modick mit „Sunset“ empfohlen, bestimmt 10-15 Seiten beschäftigt er sich ausführlich damit. Auch mit der Dummheit und Naivität der (deutschen) Schreibenden: die Wüsche manch anderer nach mehr IQ oder Bildung zu überschätzen. Damals halt. … +++ … Wenn man so will: Die richtig guten Leute sind im Frieden ja eh in keinem Geheimdienst.
    *
    Das ist hur die halbe Wahrheit. Feuchtwanger, Brecht und auch die Tagebücher Ilja Ehrenburgs musste ich auf Befehl meines Vaters in meiner Jugend lesen, und was mich an ihnen wirklich störte, was das Gleiche, was mich auch an meinem Vater und anderen Intellektuellen (wie Don Alphonso :-) störte: Diese unglaublich larmoyante Bereitschaft, sich um des Intellekts wegen in seinem eigenen Schicksal zu suhlen. Wenn man um Geburt, Leben, Erfolg und Erfolglosigkeit und Tod weiß, macht man daraus keinen Handel, sondern stellt sich mutig dem Leben. Anders gesagt: Ich habe nichts gegen Neurotiker, die ihrer Neurose wie eine Krankheit hilflos ausgeliefert sind, aber Geistesgrößen sollten sich des infantilen Charakters der Problembehandlung und vor allem seines narzisstischen Charakters bewusst sein. Es hat nichts mit Humorlosigkeit zu tun… :-)

  149. Laura Dekker wird am...
    Laura Dekker wird am Wochenende zurückerwartet: Das ist für mich eine wahre Heldin! So etwas würde ich sofort heiraten und zehn lahre lang auf Rosen Betten…

  150. yast2000: " ... Bereitschaft,...
    yast2000: “ … Bereitschaft, sich um des Intellekts wegen in seinem eigenen Schicksal zu suhlen …“
    *
    Marcel Reich-Ranicki hat eben angerufen und mir recht gegeben: „… aine uhnglaubblösche Larrrmojanz … Miehe allein geniegt ähben garrrr nicht … und säährrr schlächt geschieben…“

  151. "...so etwas würde ich sofort...
    „…so etwas würde ich sofort heiraten und zehn Jahre lang auf Rosen Betten…“
    .
    Yast2000, seien Sie nicht unbedacht; sonst ergeht es Ihnen wie Roger Willemsen, der
    in eine TV-Runde seine Vorstellung von einer angenehmen Freizeitgestaltung (..gutes Buch, ein Glas Rotwein etc..) ausführte.
    Reaktion der anwesenden Spitzensportlerin: „… wie langweilig!“

  152. OT: Herr Wulff brächte die...
    OT: Herr Wulff brächte die ganze Politik in Verruf, findet Frank-Walter Steinmeier (FAZ).
    Ist die Botschaft in Berlin angekommen?
    …natürlich nur Einzelne und die anderen.

  153. Yast2000, 12:54
    .
    Möchte...

    Yast2000, 12:54
    .
    Möchte hiermit Ihren Rundbrief zum Thema subskribieren.

  154. lieber Filou,
    750,- sind bei...

    lieber Filou,
    750,- sind bei uns das amtliche Minimum, wenn man z.B. zu wenig Arbeitslosengeld erhält (weil man nur einen Halbtagsjob hatte und dadurch die Bemessungsgrundlage sehr niedrig war) kann man automatisch eine Zuzahlung auf 750,- beantragen. Arbeitslosigkeit ist bei uns weniger hart als in der BRD, niemand wird gezwungen umzuziehen, etc… allerdings begünstigt diese Aufstockung das Entstehen von Billigjobs, von denen niemand leben könnte, weil ja Aufstockung auf das Minimum von 750,- möglich ist.
    http://orf.at/stories/2100213/2100205/
    .
    lieber Meschuggener,
    für Gstudierte gibts ja kaum Schwarzarbeit und keine Möglichkeit die Mindestsicherung aufzubessern; außerdem brauchen single-Haushalte mehr Geld, Mechaniker, Installateure und Friseusen finden sich auch seltener im Freundeskreis und das Angebot via Schüssel füllt die kulturellen Bedürfnisse auch nicht so recht…

  155. E.R. Binvonhier: " Yast2000,...
    E.R. Binvonhier: “ Yast2000, seien Sie nicht unbedacht…“
    *
    Ok. Ich korrigiere mich wie folgt: „…so etwas würde ich sofort heiraten und zehn Monate lang auf Rosen Betten…“

  156. Vorschlag (weil er nach neuen...
    Vorschlag (weil er nach neuen Ideen sucht):
    .
    Schlage hiermit dem Don vor,
    übers Grundeinkommen zu schreiben und warum das die Stützen der Bürgerlichkeit total durcheinanderbringen wird, wenn ihre schwarz bezahlten Gärtner vom Staate himself gepampert werden und von nun an nicht mehr so einfach kommen, wenn er als Möchtegern-Neofeudalherr sie pfeift. Oder so.
    Gern auch wieder mit Kronleuchtern versus Armleuchtern.
    .
    Formal neu: Aber diesmal im Duett mit jemandem, der die Gegenpostion einnimmt. Notfalls gegen sich selbst, ist ja Kunstfigur.

  157. Fritz: " yast2000, 12:54 -...
    Fritz: “ yast2000, 12:54 – Möchte hiermit Ihren Rundbrief zum Thema subskribieren.“
    *
    Stimme zu, ich subskribiere mich selbst auch nachträglich. Denn die Folgen dieser Geisteshaltung sind leider verheerend: Jemanden zu zwingen, sein Schicksal anzuerkennen, ohne dessen dramaturgische Enstehungsgeschichte zu erzählen, führt unweigerlich in der menschlichen Seele zu totalitären Gedankengängen oder Ideen. Richtig aufschaukeln tut sich das Gebilde, wenn die Umwelt tatsächlich in irgend einer Form totalitär ist, was sie in einem zivilisierten Ordnungssystemen immer ist oder sein muss: Am Ende klagen verwirrte Wesen ihre Würde ein, ohne den verfassungsrechtlichen Status als Mensch erreicht zuhaben; davor muss jedes demokratische Rechtssystem kapitulieren.

  158. jo, Vroni, weil dann...
    jo, Vroni, weil dann plötzlich alle ihre geldgier verlieren und sich mit 750 euro im monat zufriedengeben. daß dann ein schwarzgärtnern allmählich einen sinn erhielte, weil man damit auf 1500 euro pro monat käme, scheint irgendwie jenseits jeglicher vorstellungskraft zu liegen. lieber subventioniert man indirekt per stütze animateure, die sich unternehmer nennen, die für niedrigstlöhne dem dasein von geringqualifizierten einen sinn geben.

  159. man soll nicht die...
    man soll nicht die geistesgegenwart des italienischen kapitäns geringschätzen, mit der er diesen rieseneimer auf schitt gesetzt hat. das hat den schaden deutlich verringert. andere haben in derartiger situation lediglich mit ‚be british‘ reagiert. und wenn er seinen befehlsstand an land eingerichtet hat – na und!? befehlsstand ist dort, wo überblick und kommunikation am besten gewährleistet sind. das muß nicht die brücke sein.

  160. Und als nix mehr zu machen...
    Und als nix mehr zu machen war, liess sich der Capitano eine Kaesschen Taffee servieren und verlangte nach trockenen Socken.
    .
    Uebrigens, Don Carlos, was den U-Turn betrifft, koennten Sie recht haben.
    .
    Sehen Sie sich mal den Plotter-Film (AIS-Replay) an:
    http://www.lefigaro.fr/international/2012/01/16/01003-20120116ARTFIG00481-concordia-polemique-sur-les-decisions-du-commandant.php

  161. Uebrigens, die Darstellungen...
    Uebrigens, die Darstellungen der Havarie sind sehr unterschiedlich. Lt. Figaro ist man zwischen zwei Felsen gefahren (Bild oben). Das ist kuehn. Der Abstand zwwischen beiden Felsen betraegt ca. (max.) 200 Meter, abzueglich der Schiffsbreite von 30 m blieben back-und steuerbords nur noch jeweils 30 m.
    Lt. Spiegel schiffte man aber 500 m oestlich der beiden Felsen.
    .
    Da blieben noch Fragen.

  162. Filou, und das war sicher...
    Filou, und das war sicher keine leichte entscheidung. immerhin verursacht es immense kosten, den dampfer vom dreck zu ziehen. die holländische bergungsfirma sitzt nicht umsonst in der gegend. daß der capitano sofort gewendet hat und vorsätzlich aufgelaufen ist, zeigt, daß die ziemlich schnell einen überblick über das schadensausmaß hatten und das vor allem akzeptiert haben. ganz unfähig waren die anscheinend nicht und das zusammenspiel scheint geklappt zu haben. der nervenzusammenbruch kam wahrscheinlich, als der plan schief ging, dort liegenzubleiben, bis ein anderer musikdampfer geschickt werden konnte, um die reise damit fortzusetzen und sich die kiste trotzdem zu seite neigte. man könnte sagen, er hat bis dahin noch das beste aus der situation gemacht, in die er sich geritten hatte. der streß wird nicht unbeträchtlich gewesen sein, angesichts des bis dahin schon angerichteten schadens. aber wenn sich dann so ein rieseneimer doch auf die seite neigt, viertausend menschen aufschreien und offensichtlich wird, daß das anbordbleiben die falsche entscheidung war, kann die belastung schon übergroß werden.

  163. @prince Matecki: Danke für...
    @prince Matecki: Danke für den Hinweis – ich hatte übersehen, dass „Coffret Iris“ der Hersteller ist. Habe es mittlerweile gegockelt und werde das Fläschlein auch noch bestellen.
    Santé!

  164. (200-30)/2 = ?
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    Das...

    (200-30)/2 = ?
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    Das „Grundeinkommen“ ist ein zweischneidiges Schwert. Es lädt zum Mißbrauch ein. Generation Praktikum & Hartz IV sind fies genug. Privater Gewinn vs. öffentliche Finanzierung ? Subventionen werden gegenfinanziert, egal, wie sie heißen. Nö, es ist an der Zeit allerlei Ökonomen zu entsorgen.
    .
    Mich wundert, dass die Italiener nur die Mailänder Filiale von S&P durchwühlen, statt die dort Ansässigen einfach in Beton … oder so. An den Versicherungen kann das dieses Mal nicht liegen ….

  165. Lieber Don Carlos,
    eine...

    Lieber Don Carlos,
    eine ähnliche Befürchtung hegt eine/e Kolleg/in von mir:
    Dann gäbe es noch mehr Dilettanten, die für lau, den Markt kaputt machend, Illustrationen, Fotografien anböten. Weil, kann ja jeder.
    .
    Ich sehe das anders.
    Der Markt für gewisse billige Dienstleistungen (von gewissen handwerklichen Leistungen bis zu künstlerischen Leistungen) ist bereits kaputt, wo ist das Problem.
    Doch die Nachfrager nach den billigen Leistungen (Pseudo-Feudalherren ebenso wie miese Arbeitgeber) werden sich umschauen. Wenn nicht jeder mehr für sie arbeiten will, weil er halt dringend irgendwelche Kohle braucht. Das wird nicht mehr sein. Gerade Schinder oder miese Bosse müssen damit rechnen, dass ihnen verstärkt die Leute davonlaufen. Weil sie es auch einige Zeit ohne sie aushalten. Und ich kann nicht verhehlen, dass meiner Hinterhältigkeit und bodenlosen Selbstgefälligkeit diese Idee sehr gut gefällt. Marktbereinigung einmal anders.

  166. Yast2000, ich bestelle Ihre...
    Yast2000, ich bestelle Ihre Rundbriefe wieder ab, weil sie (und Sie) nicht deppenkompatibel sind. Ihre Wortmeldung von 17:46 kann ich Ihrer vorherigen nicht zuordnen, da schalte ich dann im Geiste auf RTL um, wo ein Tanzbär auf einem Fahrrad im Kreis fährt.

  167. Don Carlos, Sie sprechen mir...
    Don Carlos, Sie sprechen mir irgendwie aus dem Herzen.
    Gibt es eigentlich sowas wie einen Tidenkalender fuers Mittelmeer? Nehmen wir mal an, der Tidenhub waere so um die 30 cm (im Schnitt), also vernachlaessigbar-bis eben-tja dann fehlt die Handbreit Wasser unterm Kiel.
    .
    Zum Anderen: so einen Pott ohne grosses Geschlinger gezielt abzusetzen ist eine Leistung an sich.

  168. Michael, die Abstaende waren...
    Michael, die Abstaende waren nach Google Earth geschaetzt. Nehmen ses nich so jenau. Eng ist eng.

  169. Don Carlos, Smit-Tak ist...
    Don Carlos, Smit-Tak ist ueberall. Das ist modernes Piratentum. Sitzen in der Funkbude und wissen vor allen anderen wo es was zu verdienen gibt. Die Jungs koennen was. Genauso wie die Grossverraeumer von Mammoet.
    Er is altijd een oplossing.

  170. @Vroni, yast, Filou, Don...
    @Vroni, yast, Filou, Don Carlos: *huuuust*
    – Griechenland soll Mo bankrott gehen. Die Jungen sind bereits obdachlos.
    – Schettino hat immerhin nur ganz wenige Tote „produziert“ mit seinem Unglück. Wers überlebt hat, mag sich zwar ärgern, aber er hat keinen wirklichen Schaden.
    – Gärtnern ist angesagt dieses Jahr.
    – Vroni: ich sympathisiere durchaus mit ihrer sardonischen Idee, aber den Jungen hilft es auch nicht, nur ein Weiterstottern vor sich zu haben. Die Alten können den Jungen keine Richtung mehr weisen, nicht einmal mehr „tu was Du willst“. So ähnlich wie (aber jetzt nicht gleich übermütig werden, Don Carlos) beim Übergang von DDR zu BRD.

  171. höhö, Filou, die holländer...
    höhö, Filou, die holländer haben sich jahrhundertelang von gestrandeten schiffen ernährt. es hat halt alles zwei seiten. der holländische pragmatismus könnte sympathisch sein, wenn sie nicht so weit verbreitet wären. ein wunder, daß amundsen am südpol nicht eine holländische flagge vorgefunden hat.

  172. Haha, Carlos...
    ...und...

    Haha, Carlos…
    …und tiefgefrorene Fritten.
    .
    (Hach, haette der Amundsen ’n Sleurhutje [1] gemietet, waere garnix passiert.)
    .
    [1] Wohnwagen mit Inhalt (Kartoffelsack, Campinggas, Badehose)

  173. Fritz: "yast2000, ich bestelle...
    Fritz: „yast2000, ich bestelle Ihre Rundbriefe wieder ab, weil sie (und Sie) nicht deppen-kompatibel sind. …“
    *
    Ich nehme es als Kompliment.

  174. Für Nostalgiker des gehobenen...
    Für Nostalgiker des gehobenen Geschmacks verweise ich noch auf die wundervolle US-TV-Serie „PanAm“. Auf amazon.com kann man sie sich streamen lassen, insofern man mit Kreditkarte bezahlt.

  175. Auf Spon wird der ital....
    Auf Spon wird der ital. Capitano weiterhin mit dem deutschen BP verglichen.
    Was für ein Unfug. Der ital.Capitano verlässt in Panik sein sinkendes Schiff. Sollte Deutschland
    auch ein sinkendes Schiff sein, müsste man den BP dafür bewundern, dass er sich weigert
    die Brücke und das Schiff zu verlassen – obwohl es auch dafür Beispiele gibt.
    .
    Wie ehrlos und wie schamlos handelt doch Herr Wulff!

  176. Nachschlag zum Capitano, eine...
    Nachschlag zum Capitano, eine steile Vermutung: Er war schiffen in der kritischen Phase…..und wurde dabei seekrank. Dringend danach an Land gegangen, sich veraaztn lassen. Die wehende Flagge an Bord vergessen, in der Eile.
    Kann ja mal paasieren.

  177. So sieht er übrigens...
    So sieht er übrigens aus:
    http://www.youtube.com/watch?v=iLplxazfJKk
    Man sollte dann aber keine Birnen im Garten haben (wegen Birnengitterrost).

  178. 1727 sollen etwa 6 Millionen...
    1727 sollen etwa 6 Millionen Engländer 5 Millionen Gallonen Gin, also 22,5 Millionen Liter jährlich getrunken haben.
    Wieso ist das so viel? Dann hätte rechnerisch jeder Engländer 3,75 Flaschen IM JAHR (!) getrunken!? Da stimmt doch was nicht…?

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