Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Hoflieferanten für den Bundespräsidenten

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Keine Schande ist so gros, dass man sie in mit einem historischen Rückgriff nicht zu einer rechtschaffenen Tugend umwidmen könnte. Mit dem Titel des Hofliederanten wird aus jedem schmierigen Geschäft sogleich wieder ein Akt von elitärem Geschäftssinn.

Und da Ritter Künzelsau, dea hod a dädowiade Frau, und wanna nochts ned schloffa ko, no schauda se de Buidl o.
Ja, so woans de oidn Rittersleid (trad.)

Seit Jahren versuchen Anwälte im schönen Oberbayern den hiesigen Unternehmern und Vermögenden zu erklären, was Compliance ist: Dass man nicht mehr so, wie unter Streibl und Strauss nicht ganz undenkbar, den Landrat mit nach Südfrankreich nehmen darf, damit der dort den gewünschten Acker in Gewerbegebiete umschreibt. Dass es inzwischen nicht nur verboten ist, sondern auch juristisch verfolgt wird, wenn man die Söhne von Amtsträgern, die einem Gutes tun, mit üppigen Beraterposten ausstattet. Auch sollte man vorsichtig mit Parteispenden sein, und ob das jetzt ein Koffer oder getarnte Werbemittel sind, ist eigentlich egal. Wos, fragt da der bayerische Oligarch, wos soi nochad des mid dera Gomblaiantz, des homma no nia ghabt. Und dann erklärt er dem Rechtsbeistand, was früher ganz normal war und sich keiner etwas darum g’schissn hätte, und so soll der Herr Rechtsanwalt dafür sorgen, dass es auch diesmal so läuft. Nach einer Rechnung hat damals keiner gefragt, da hat man das halt bar gemacht, so war das damals und das hat Bayern gut getan. Die Anwälte müssen sich alle Mühe geben, dem Oligarchen zu vermitteln: Die guten, alten Zeiten, als einem erfolgreichen Holzdieb aus dem Bayerischen Wald mit Parteiprotektion alle Wege zu Staatsanwälten und Behörden offen standen, die sind vorbei. Definitiv.Auch in Bayern. Fast immer, meistens, also öfters. Es wurden sogar schon mal Leute in der ersten Instanz verurteilt, obwohl die Festplatte gut zerstört war.

Bild zu: Hoflieferanten für den Bundespräsidenten

Wer sich daran gehalten und der schönen Tradition der Politikerbewirtschaftung im Bayernland abgeschworen hat, muss sich im Moment sauber ausg’schmiert vorkommen: Da sagt also eine Compliance-Abteilung von VW – der Konzern, der auch schon Lustreisen der Betriebsräte zu spät gemerkt hat – es sei völlig in Ordnung, wenn ein Aufsichtsrat, der keine Vergünstigungen annehmen darf, ein Auto für 1 statt 1,5% Leasinggebühr bekommt. Und der gleiche Aufsichtsrat, der diese und andere Begünstigungen im Wert von ein paar hundert oder tausend Euro angenommen hat, hat spät gemerkt, dass ein Freund seinen Urlaub bezahlte, und ihm deshalb das Geld zurückerstattet. In bar, angeblich. Ohne Quittung, vermutlich. Was irgendwie ins Bild passen würde, wenn ein Hauskredit per anonymen Scheck aus Schweizer Quellen sprudelt. Seit Jahrzehnten reden Anwälte, Frauen und Kinder an die Reichen des Landes hin, doch bitte endlich etwas ehrlicher zu werden und die Skiausrüstung nicht unter die Büromaterialien zu tun: Und jetzt das. Die Staatsanwälte, mit denen immer gedroht wurde, ermitteln auch nicht, Luxussuite, Filmball, Einladungsliste, Sonderkredit, ach was, alles in Ordnung, alles legal. Die kommenden Wochen und Monate werden nicht leicht für die Anwälte im Bayernland, die ausgezogen waren, diesem rechtsfreien Raum Halt, Sicherheit und glaubwürdige Einkommensauskünfte zu geben: „Wos da Breiss ko, ko I scho long“, wird man ihnen sagen. Und dass der Streibl damals wegen viel weniger gehen musste, also geht heute mehr.

Kurz: Herr Wulff und seine Affären haben mehr bewirkt, als dass sich ein paar elende Schandmäuler in bester Gesellschaft die Frechheit herausnehmen können, irdisch und überirdisch ungestraft, ja gar mit Zustimmung rechnend vom „Reichshauptschnorri in Schloss Parvenü“ zu sprechen. Und bislang ist er immer noch durchgekommen, dank der Kanzlerin, ausnehmend dezent agierenden Staatsanwälten und einer Beurteilung des eigenen Mitnehmens, die man höflich als kognitive Dissonanz umschreiben könnte. Man kann ihn nicht feuern, Also bleibt er im Schloss, aber diesmal können wir nicht zum Empfang gehen und sagen, er soll uns die Kosten zurückzahlen, gerne in bar, und eine Rechnung kriegt er auch nicht. Bis 2015 geht das so weiter. Da muss eine Lösung her. Eine Lösung, die diese Person und seine Moral so sicher lagert wie sein heimisches Asse die Resultate der segensreichen Atomkraft, und gleichzeitig dem bayerischen Oligarchen verdeutlicht, dass das für ihn nicht gitlen tut nicht wahr. Ich denke, ich habe die Lösung:

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Man sollte einfach für solche zahlenden Freunde aus der Wirtschaft den Titel des Hoflieferanten wieder einführen. So wie früher. Und bitte keine übertriebene Ziererei von wegen Demokratie und so, in meiner Heimat Gmund am Tegernsee lebt ein üppiger Ludwig-Erhard-Kult, der sich in nichts vom Bayerische-Herzöge-Kult im Ort Tegernsee unterscheidet. Briten reisen ihrem Churchill nach Punto San Vigilio nach; und Adenauerfreunde wandeln auf des Idols Spuren am Comer See. In München hängen vielerorts noch die Bilder vom Franz Josef; der Kundige kann den ganzen Tag in Erinnerung an diesen tadellosen Demokraten zubringen, wie der österreichische Demokrat auch die Lieblingsorte des einfachen Parteimitglieds Haider in Kärnten gedenkend aufsucht. Und wenn der auf Bayernmass gestutzte Franz Josef zieht, dann wird doch der grosse Niedersachse an der Staatsspitze sicher auch seinen Freunden als Auszeichnung dienlich sein.

Was wir brauchen, ist also wie in England eine Art Wappen, das man den Freunden von Wulff als Hoflieferanten verleihen kann. Links ein Klinkerfeld, rechts zwei sich waschende, blitzsaubere Hände, darüber ein Helm mit Hyänenkopf zum Beispiel, und darunter ein Motto. „Ich dien“ steht beim Price of Wales, vielleicht „Ich nehm“? Statt „by appointment of“ sollte daneben stehen „Betrag in Bar bezahlt von“ seiner Exzellenz dem Bundespräsidenten, dazu ein „in der Steuererklärung berücksichtigt“ für jene Frau, die die Bildzeitung früher zur „First Lady“ und „Stilikone“ machte, und damit sich die Berliner Republik vollumfänglich wiederfinden kann, auch eine Entsprechung für den Thronfolger, sagen wir mal Cem Özdemir mit der Aufschrift „auf dem Weg zum zufällig passenden Berufstermin dort eingekehrt“.

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Dieser Titel wird lebenslänglich vergeben. Er muss auf jeder Visitenkarte, auf jedem Briefkopf und bei jedem Termin bei der Bank genannt werden, der Inhaber muss das Wappen an seinen Automobilen, Yachten, Ferienhäusern und Privatjets führen und bei Medienanfragen umfassend Auskunft erteilen, welche Präsente, Vergünstigungen, Vorteile, anonyme Schweizer Kredite, Upgrades, Vorauszahlungen usw. usf. etc. pp. er zur Erringung des Titels geleistet hat. Damit ist nicht nur die allseits gewünschte, volle Transparenz ohne lästigen Datenschutz  hergestellt; es wird auch deutlich, welche unbescholtene Geschäftsmänner sich um die Politik verdient gemacht haben. Ich denke, wenn man Politiker lobt, die sich um die Wirtschaft kümmern, sollte man auch die Geschäftsleute auspreisen, die sich um das Wohlergehen der Politik kümmern. Dann weiss der Bürger, woran er ist.

Denkt man ein wenig nach, erkennt man, wie formvollendet der neue Ehrentitel zu Geist und Wesen der Berliner Republik passen wird. Endlich wieder etwas Glamour für die Reichshauptstadt, offenes Networking ohne Angst vor Entdeckung, schliesslich geht es dann nicht mehr um Vorteile oder gar Bestechung, sondern um das Entdecken und die Belohnung besonders verdienter Leistungseliten. Mit Moral, Compliance oder Ministergesetzen hat das nichts zu tun, und ich bin mir sicher, dass dann bald das Fahren von osteuropäischen Minigeländewägen, das Verklinkern von Häusern und das Betrachten deutscher Filmkunst vom Range des Wixxers Ausdruck vaterländischer Gesinnung sein wird, bei jenen, die immer noch sagen, dass der Bundespräsident hervorragende Arbeit leistet. Und wenn sich dort alle bayerischen Oligarchen hinter den Zentis anstellen und Geschenke mitbringen, bekommt der Bundespräsident von allen gleichermassen, was sich dann gegenseitig aufhebt und Neutralität garantiert. Das nennt man Rechtschaffenheit. Dann müssen auch Staatsanwälte keine Gewissensqualen mehr haben.

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Sicher, Herr Wulff mag beim Volk dann immer noch peinlich und abstossend wirken, aber international reüssieren wir mit nachgerade spätrömischer Dekadenz in den verschwenderischen Hallen von Schloss Bellevue. Kein Machthaber eines afrikanischen oder asiatischen Rohstofflandes mit eher nur so mittelmässiger Demokratie, kein Emir wird sich noch an der Schlichtheit der Demokratie stören, und unsere bayerischen Unternehmer haben ein Ventil, an dem sie jene Triebe ausleben können, die ihnen im Blut stecken, ohne dass es ernsthafte Folgen wie den Rhein-Main-Donaukanal oder die WAA in Wackersdorf hätte. Wir machen aus der Not eine Tugend und aus Schloss Bellevue einen Abenteuerspielplatz, Nord trifft Süd trifft Wulff täglich bis 2015, und sollte er die ein oder andere Rede über Moral und Anstand darüber vergessen: Wer stetig nehmend sich bemüht, dem können wir vergeben.

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222 Lesermeinungen

  1. Halleluja !
    Und Danke.
    Möge...

    Halleluja !
    Und Danke.
    Möge diese fulminanten Worte die Runde machen zu Kieselsteinen in der
    Schleuder des David werden.
    .
    Zeit auch für „The Men in Black“.
    .
    Die “Men in Black“ erteilen Aufenthaltserlaubnisse und kümmern sich vor
    allem darum, dass sich Außerirdische auf der Erde nicht allzu sehr daneben benehmen.
    Achtung! Die hochintelligente Schabe kann sich zeitweise in der Hauthülle eines
    Menschen verstecken.
    Doch mit Hilfe verschiedener Gimmicks (Ein Gimmick ist eine lustige oder sonst attraktive Zugabe, manchmal auch ein Werbegeschenk) und futuristischer Waffen verhindern J und K, dass die Mini-Galaxi (Berlin) in die Hände der Riesenschabe fällt, weil anderenfalls die ganze Republik zerstört wird.
    Ein besonderes Hilfsmittel, um die Tätigkeit der M.I.B. vor den Menschen
    zu verbergen, ist der der Neuralisator, ein oft benutzter
    Kurzzeitgedächtnis-Löscher.
    http://movfilm.net/poster2/men-in-blackpkmp.jpg

  2. "Er hat Vorschläge gemacht,...
    „Er hat Vorschläge gemacht, wir haben sie angenommen“ (bb)

  3. Macht immer wieder Spass in...
    Macht immer wieder Spass in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Skiausrüstungen oder ähnliches bei der Belegprüfung zu finden…

  4. Wer stetig nehmend sich...
    Wer stetig nehmend sich bemüht, dem können wir vergeben?? Der ist gut, der ist sogar verdammt gut!!! Der BP (BundesPeinlich) würde allerdings zu solchem Spruch den Heine also den Heinrich Heine sagen: „Es sind kleine Leute, deren Haß nicht einmal bis an meine Waden reicht.
    Mit stumpfen Zähnen nagen sie an meinen Stiefeln. Das bellt sich müde da unten.“

  5. Sauber, ehrlich und fleißig...
    Sauber, ehrlich und fleißig sind die Statussymbole der ‚kleinen Leute‘. Jetzt wird ihnen
    das auch nicht mehr gegönnt.
    Oder soll die ganze Kampagne, die die nach oben ‚gespült‘ wurden, daran erinnern, dass
    sie eben immer noch ‚kleine Leute‘ sind und nur weil man sich ihrer bedient, um sich selbst
    nicht die Finger schmutzig machen zu müssen, sie in kein Recht setzt?

  6. Einstreicher ziehen fungible...
    Einstreicher ziehen fungible Waren infungiblen vor. In der Branche Politik handelt es sich dabei, wie überall, zunächst einmal um Geld, dessen Spende die Landschaftspfleger aber üblicherweise gar nicht annonciert sehen wollen; zusätzlich hier noch um die Sympathie der Öffentlichkeit, welche mehrteils suckelnd an gewissen Meinungsausscheidungsorganen hängt, die ihrerseits auch nicht in den Geruch kommen wollen, der ihnen eignet.
    Auf Gnade lässt sich also kein Geschäftsmodell aufbauen.

  7. Ich lese bei 'Stilikone' immer...
    Ich lese bei ‚Stilikone‘ immer ‚Silikone’… dabei ist es bei der Dame noch nicht so weit, oder?

  8. Aber nun zur Sache: Ein...
    Aber nun zur Sache: Ein wirklich guter Vorschlag, D.A.! Und praktischerweise führt die Firma Zentis bereits das Hoflieferanten-artige Krönchen im Wappen… äh: Logo. Oder man macht’s wie unsere Sportler-Damen und Sportler-Herren, welche den Sport ja nur im Nebenjob betreiben und hauptberuflich als Werbefläche durch die Gegend laufen (vor allem die Gegend mit hoher Kameradichte): Die Repräsentanten unserer Staatsorgane tragen an Hemd, Hose und Revers die Namen all der Unternehmen, die sie – sagen wir mal – sponsorn.

  9. Warum soll nur der Präsident...
    Warum soll nur der Präsident seine Hoflieferanten haben. Im demokratischen Verfassungsstaat darf, nein muss jede Institution so eine Liste von Partnern, Freunden und Unterstützern führen.
    .
    „Offizieller Ausrüster des Landgerichts Traunstein“

  10. Die besseren Kreise mit ihrer...
    Die besseren Kreise mit ihrer Menschenwegwerfmentalität haben für meinen Geschmack
    selbst zuviel ‚Dreck am Stecken‘. Ein Vorbild sind sie nicht.

  11. War "Rechtsbeistrand" oben im...
    War „Rechtsbeistrand“ oben im Text eine Freud’sche Fehlleistung, ein Tipfehler oder genial bewußt gesetzt?
    Ich hoffe letzteres; das passt so wunderbar zum Thema!

  12. Schon das Eingangszitat:...
    Schon das Eingangszitat: sensationell.
    „Filmkunst vom Range des Wixxers“ – auch sehr schön.
    .
    Dieser Text macht den BP-Darsteller vollends zur Voodoogestalt. Absolut gelungen!

  13. Wozu noch Steuern...
    Wozu noch Steuern erheben?
    .
    Man könnte z.B. den Richtern ihre Posten einfach verkaufen, anstatt ihnen noch Gehälter zu zahlen.
    .
    Unsere Behörden könnten problemlos kostendeckend arbeiten, wenn man sie nur lassen würde.

  14. Verehrter Don, Sie haben sich...
    Verehrter Don, Sie haben sich selbst übertroffen, was für eine bittersüße Zynik, der Text hat einen unerfreulich begonnenen Tag deutlich aufgehellt. Was böten sich HM555 nicht alles für neofeudale heraldische Merkmale für die neuen Hoflieferanten, vom Bankerbalken nein es heißt ja Bankert, wie konnte ich nur so flüchtig tippen bis zur gediegenen grauen Schraffur!
    Mit herzlichem Gruß

  15. Also lieber Don,
    um auf Ihr...

    Also lieber Don,
    um auf Ihr Eingangszitat einzugehen: Die Frau Bundespräsidentin ist nicht tätowiert, sondern trägt ein tribal und zeigt damit, daß die Maori-Kultur zu Deutschland gehört (oder so etwa).
    Und in welchem Gesetz steht, daß man kein Bargeld bei sich haben darf? Das ist alles korrekt, wie bei einem gelernten (Einser?-)Juristen ja auch nicht anders zu erwarten.
    Pfüat Eana K

  16. Nicht schon wieder, bitte....
    Nicht schon wieder, bitte. Gefallen hats mir trotzdem, vor allem bis zum Wort „Lösung“, weils ans Derblecken zum Salvator-Ausschank am Nockherberg erinnert. Ist ja auch bald wieder so weit.

  17. .....es kann nur ein Albtraum...
    …..es kann nur ein Albtraum sein. Nein, es muss ein Albtraum sein. Ich bin mir sicher, ich wache irgendwann wieder auf, befinde mich in einer Demokratie und mach mir einen Kaffee, waehrend ich ueber diesen absurden Albtraum laechle. 
    so ein Quatsch! ……Merkel, Sarkozy, Griechenland, Goldmann, Wulff, IWF, Juncker, Smaghi&Draghi, obama&osama……wie absurd …….wieso traeum ich eigentlich so primitives Zeug? ich bin doch sonst wenigstens ein bischen anspruchsvoll…..  

  18. Lieber Hoflieferant in...
    Lieber Hoflieferant in München als arm aber sexy in Berlin.

  19. Müßte es auf dem Siegel...
    Müßte es auf dem Siegel nicht vielmehr heißen „Ich gab“?
    Man kann es aber auch nicht mehr hören, insbesondere vor dem Hintergrund, daß all zu oft mit zweierlei Maß gemessen wird. Bei KT haben sich immerhin die Sittenwächter auch andere „Promonente“ vorgenommen. Würde man in der Berliner Republik ein wenig graben, würden man doch sicherlich sehr viel mehr zu Tage fördern. Im übrigen betreibt doch der Lobbyist dieses ganze Geschachere professionell, und alle drücken ein Auge zu.
    Warum frage mich darüber hinaus, können Journalisten so ruhigen Gewissen darüber berichten, wenn sie selbst überall Vergünstigungen bekommen. Bei der Bahn, im Fitness-Studio, beim Autokauf etc. Ist die vierte Macht im Staat noch unabhängig?, fragt man sich.

  20. ...
    http://www.monarchie.lu/fr/fournisseurs/index.html
    Genau so.
    Fournisseur de la Cour.
    Dann können wir die Stiftung Warentest und ähnliche bourgeoisen Institutionen glatt vergessen. Wir wissen eh, dass Monarchen, Präsidenten und andere Hochwürden sich ausschliesslich mit dem Besten zufrieden geben. Und ihre Hofmarschalle, Sprecher, Vikare und andere Bedienstete werden mit der Prüfung entsprechender Anfragen einen erklecklichen Nebenjob haben.

  21. Das sehe ich nicht ganz so...
    Das sehe ich nicht ganz so eng: Ich bin kanzlerisch-präsidialer Hofflieferant der Demokratie und verlange von meinen Kunden nicht, dass sie soviel besser sein müssen, als meine Wenigkeit.

  22. "Bezahl du schon mal mit...
    „Bezahl du schon mal mit deiner Karte. Ich gehe jetzt zum Automaten. Dann gebe ich es dir in bar zurueck.“

  23. Und wer nicht bezahlen will...
    Und wer nicht bezahlen will oder kann, darf als Hofnarr in die gute Stube, rechts, meinetwegen auch links sich beim BP niederlassen.

  24. Sehr gut! Titel sollten auch...
    Sehr gut! Titel sollten auch so vergeben werden. Der Rechtsanwalt des BP wird für seine aufopfernden Dienste Geheimrat. Leute, die ihren Doktorhut abschreiben müssen oder mußten, können mit geldunterlegten Ratschlägen den Titel ‚Hofrat’ erwerben.

  25. Er schläft den Schlaf der...
    Er schläft den Schlaf der Selbstgerechten, und raubt Ihnen die Nachtruhe.

  26. @prince Matecki
    .
    "Offizieller...

    @prince Matecki
    .
    „Offizieller Ausrüster der kämpfenden Truppe“.

    Und kein Mensch braucht mehr Olympia.

  27. Das kann nur ein schöner Tag...
    Das kann nur ein schöner Tag werden! Zynismus am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. Meine Bitte, zynisch zu bleiben, lieber Don, wurde von Ihnen prompt bedient, ohne daß ich Hoflieferant bin. Danke für diesen uneigennützigen Dienst!
    Compliance = Komplize. logisch.

  28. @Hans Meier

    Bewährtes...
    @Hans Meier
    Bewährtes Geschäftsmodell, funktioniert z.B. in Indonesien wunderbar…

  29. Ich lachte hart :)...
    Ich lachte hart :)

  30. Dieses ganze Thema zeigt mir...
    Dieses ganze Thema zeigt mir nur Eines, wie sehr man es selbst nötig hat und billig
    soll es auch sein.

  31. ahnte nicht, dass hoflieferant...
    ahnte nicht, dass hoflieferant ein ehrenrühriger titel ist, aber so hübsch, wie dieser vorschlag daherkommt, muss man sich wohl auch keine sorgen machen, dass das auch für die echten solchen „gilten tut, nicht wahr.“ man ist angeregt, weitere ausschmückungen zu erfinden, ergänzend zur heraldik etwa die stiftung entsprechender verdienstorden am bande, Auslobung des großen staatspreises güldener koffer (sei es für die emsig reisenden, sei es für die barzahler aus vermächtnissen oder woher auch immer), und für die bibliothek bibliophiler anwälte den ausladenden mehrbändigen juristischen kommentar „manus manum lavat“ als limitierte vorzugsedition in leder mit goldprägung anzubieten – der ideale fotohintergrund bei interviews etc. etc.. hoffentlich ist bald aschermittwoch.

  32. Bester Don,
    vielen Dank für...

    Bester Don,
    vielen Dank für diese wunderbaren Zeilen. Köstlich, köstlich.
    Und so wahr.
    Mein Steuerberater hat übrigens einen guten Tipp für Sie persönlich: hochwertige Rennräder und Mountainbikes, also deren Anschaffung und Unterhalt (Die Ketten! Die Ritzel! Das teure Öl!) können Sie als freiberuflicher Autor von der Steuer absetzen. Vielleicht sollten Sie sich selbst in den Stand des Dichteradels erheben und den untergegangenen oder aktiven Rahmenschmieden Ihr persönliches „by appointment“ Siegel verleihen?
    Danke nochmals.
    B
    Danke nochmals

  33. Eigentlich bietet unser...
    Eigentlich bietet unser BundesPeinlich ja richtig guten Stoff für so manche Glosse. Dafür sollten wir ihm doch irgendwie dankbar sein! Wer hätte auch nur gedacht, das so etwas hier möglich ist? Dass ein Unternehmer zum Hotel eilt, um Jahre später noch dafür zu sorgen, dass Unterlagen entfernt werden. Ein Anruf gar (lernen die nix? einen Anruf gab es doch schon einmal und auch der ging nach hinten los), um den leuten doch mitzuteilen in selbstgerechter Art, dass sie gefälligst nichts zu wissen haben. Welch Pech für den BP und seine Freundesentourage, dass Zuckmayersche Köpenickiaden nicht mehr funktionieren.
    Und ganz ehrlich machen wir das nicht alle, die wir wichtig sind und so voller wichtiger Weltrettungsideen realitätsentfremdet in Hotels einkehren oder Luxusrestaurants und beim Verlassen derselben vergessen zu zahlen, da wir just in diesem Moment die Lösung haben, für all unsere Probleme. Die keinen Aufschub duldet, die umgesetzt werden muss, jetzt sofort, bevor die Glocke Eins noch schlägt und die Geister zerstieben. Nein, das geht nicht, ich muss weg und welch hohes Glück wird den Mächtigen zu Teil, wenn dann Freunde ihrer gewahr werden und sie auslösen und die Nichtuigkeiten begleichen. Das wir nachdem die Lösung nun umgesetzt oder dann doch wieder vergessen wurde, uns daran erinnern und schamhaft in Bar bezahlen und niemals Quittungen verlangen, das ist doch Ehrensache.
    Zum Thema Hoflieferanten oder Unterstützerwappen, da fällt mir nur ein Wahlspruch ein:
    Honi soit qui mal y pense

  34. Fast noch erschütternder als...
    Fast noch erschütternder als die Fremdfinanzierung seines Lebensstils finde ich inzwischen ja diesen Lebensstil selbst, dem er offenbar anhängt und mit dieser Frau (Stilikone ha ha!!) in aller Öffentlichkeit vorführt. Das ist richtig peinlich. Da fehlt nur noch die Homestory bei „Bild“ (man wird sich doch hoffentlich bald wieder vertragen?) etwa mit dem Titel „Frühstücken beim Bundespräsidenten“ mit Diekmann am Tisch, „Bild am Sonntag“ als Frühstückslektüre und natürlich Zentis-Marmelade als Brötchenaufstrich…

  35. Jahre vor der...
    Jahre vor der „Rückgliederung“ von Neufünfland sprach Dieter Hildebrand befragt zur lustigen Beziehungspflege in Berlin/West:
    das, das (fassungslose Pause)
    ist ein — Sumpf (wieder Pause)
    dagegen ist ja (tief Luftholen)
    Chicago (längeres Nachdenken, aufblicken: heureka)
    Bonn!
    You made my day!

  36. Hinterhoflieferant....
    Hinterhoflieferant.

  37. find ich irgenwie arm, dass...
    find ich irgenwie arm, dass wir unserem Staatsoberhaupt keine passende Privatvilla spendieren können und der sich das Geld wie unsereiner leihen muss;
    jede Bananenrepublik, üppig ausgestattet mit deutschen Finanzhilfen, tut das für ihren Häuptling;
    nun ja, in Haiti fielen sie dem Erdbeben zum Opfer; das THW soll aber vor Ort schon Wiederaufbauhilfe leisten;
    Friede den Hütten und den Palästen!

  38. Und der Hoftätowierer brennt...
    Und der Hoftätowierer brennt ihm den Bundesadler auf den…
    .
    Da staunt der Putin.

  39. Als Belohnung gibt es für...
    Als Belohnung gibt es für unserere Hoflieferanten ein geselliges Beisammensein im „Hotel Stadt Hamburg“ auf Sylt – bei der Abreise bitten wir um „bar“, Quittungen können leider nicht ausgestellt werden.

  40. Wir wissen gar nichts. Habe...
    Wir wissen gar nichts. Habe grade Verwandtschaft aus Niedersachsen im Hause. Dort wird das Alles als Wahlkampf angesehen, sonst nichts. Kein Problem, nirgends!
    Wer das Fromberg-Interview am WE in der FAS gelesen hat, wundert das auch nicht.

  41. Oh, das mit dem...
    Oh, das mit dem Rechtsbeistrand ist ein Tippfehler. Mache ich gleich. Danke für den Hinweis!

  42. @slothro: Also meine Freunde...
    @slothro: Also meine Freunde aus Hannover finden das ganze nicht sehr lustig, eher amüsiert man sich über die Gerüchte, die …. naja die finden sie woanders.

  43. Phänomenal, vom Mottovers bis...
    Phänomenal, vom Mottovers bis zum Schlußsatz, O Don Alphonso! Um den Titel
    HOFLIEFERANT werden die von uns allen so inniglich geliebten Figuren gebückt und mit raushängender Zunge schranzen, schranzen, schranzen, bis das Holzgebälk von Schloss B. pulverisiert ist. Erinnert man sich noch an Loriots Steinlaus?

  44. Was der einstigen Weltmacht...
    Was der einstigen Weltmacht ihr Königshaus ist dem deutschen Michel sein Präsident. Und passend zu den Kulturkreisen hierzulande alles eine Spur biederer, spießiger, langweiliger. Schade. Sonst wäre es wenigstens unterhaltsam.

  45. Zu Francos Zeiten habe ich...
    Zu Francos Zeiten habe ich immer auf die Bittere Orangenmarmelade britischer Herkunft mit dem Gütesiegel „by appointment“ zurückgegriffen. Kompromisse schätzt man bei Marmelade am Morgen nicht.
    Stellenausschreibung Bellevue: Wegen Erweiterung des Geschäftsfeldes mehrere Hoftester gesucht!

  46. Rechtsbeistrand in Sylt… vor...
    Rechtsbeistrand in Sylt… vor ein paar Jahren wurde ich auch nach Sylt eingeladen. Die Einladung war mir sofort suspekt. Es gibt nämlich auch die Falle: Man wird immer wieder eingeladen, nimmt die Einladungen zu Anfang auch an. Aber die ‚alte Freundin’ geht auf eine Gegeneinladung nie ein…. und wird zur ehemaligen Freundin.

  47. Ob der Metzger von Karl IV in...
    Ob der Metzger von Karl IV in Prag immer noch auf sein Geld wartet? Unter diesem Aspekt erhält der Begriff „Goldene Bulle“ einen völlig neuen Inhalt.

  48. Eine ganz vorzügliche Idee,...
    Eine ganz vorzügliche Idee, die auch im geschichtlichen Kontext zu befürworten ist. Sind doch alle genannten Personen vom Stamme „Nimm“ abkömmig und haben sozusagen ein Recht diese Privilegien auch zu nutzen. Ein erster Schritt zur Rückkehr der Ständegesellschaft.
    Im Ernst, das Verhältnis derer die besitzen zum Rest war schon immer etwas seltsam, aber die BP-Posse läßt einen mal wieder erschaudern. Auch der BP kann nur einem Fenster zur Zeit schauen, wie man so sagt.
    Hier ein Beitrag und Musikvideo zum Thema „Die Gier der Menschen“ (nichtkommerzieller Link) – http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/12/02/freundlichkeit-ist-keine-frage-des-geldes/

  49. böse Zungen behaupten, da...
    böse Zungen behaupten, da gebe es einen Minister, der zunächst seine Schublade ins Watt stellte und anschließend sein Haus drumherum. Naturschutzgebiet. noch nicht lange her

  50. Der BP hat in seine Reden...
    Der BP hat in seine Reden schon früh Hinweise und Erwartungen zu einer zeitgemäßen, politischen Landschaftspflege eingeflochten:
    .
    Nicht nur die RKK, auch die deutsche Justiz – also auch die bayrischen Advokaten …
    „leben mitten in dieser Gesellschaft, mitten in dieser Welt und mitten in dieser Zeit.“
    „Deswegen ist sie auch selbst immer wieder von neuen Fragen herausgefordert: Wie barmherzig geht sie mit Brüchen in den Lebensgeschichten von Menschen um? Wie mit den Brüchen in ihrer eigenen Geschichte und mit dem Fehlverhalten von Amtsträgern?“

  51. ... und hier wieder ein paar...
    … und hier wieder ein paar Anagramme – diesmal aus „David Groenewold“:
    wo Gelde – dir davon
    Davon wieder Gold
    Wo dein Geld davor

  52. Moin.

    Die Hoflieferanten...
    Moin.
    Die Hoflieferanten müssen aber noch den Titel Geheimrat erhalten. Geheimer Finanzrat für Mascho, Geheimer Festivitätenrat für diverse, Geheimer Automobilrat für Winterkorn und so weiter.

  53. HansMeier555:...
    HansMeier555: „Hinterhoflieferant.“
    *
    Seit Generationen der Erfinder des Treppenwitzes…

  54. Und wenn unser Noppeskönig...
    Und wenn unser Noppeskönig bis 2015 durchhält, gibt es zur Belohnung eine präsidiale Yacht, vgl.
    http://www.bbc.co.uk/news/uk-16578231

  55. HerrSchwarz, die Titanic ist...
    HerrSchwarz, die Titanic ist da ja volles Risiko gegangen und wurde nicht anwaltlich torpediert. Tja.

  56. In der Hofburg in Wien gibt es...
    In der Hofburg in Wien gibt es die Wäschestiege, die zu Staatssekretären hintenhinein führt und wohl auch gern genutzt wird, wenn der Zutritt nicht auffallen soll. Und das, bittschön, bis heute. Sowas bräuchte dann Bellevue auch.

  57. Neuigkeiten! Der Stern hat...
    Neuigkeiten! Der Stern hat offensichtlich gute Quellen im Präsidialamt:
    .
    http://www.stern.de/politik/deutschland/krise-des-bundespraesidenten-der-fund-auf-glaesekers-blackberry-1784309.html

  58. Ob die Hell's Angels gegen das...
    Ob die Hell’s Angels gegen das Präsidialamt klagen werden, wegen unlauteren Wettbewerbs?

  59. @ Don Alphonso:
    Volle Fahrt...

    @ Don Alphonso:
    Volle Fahrt voraus ist meistens ein gutes Motto, aber eben nicht immer. Nun aber gearde auf der Titanic konnte man zeigen, welches geistes Kind man war! Warf man Frauen und Kinder aus dem Rettungsboot, um sich selbst zu retten, weil man ja wichtig und evtl stärker war, oder aber setzte man den Hut auf und ging an die Bar um stil- und würdevoll abzutreten? Ich weiß, welch Typ ich gerne wäre, aber wenn es dann zum Treueeid kämme, wie würden wir alle uns dann entscheiden?

  60. "die zu Staatssekretären...
    „die zu Staatssekretären hintenhinein führt“ – lieber don, schön formuliert!
    .
    liebe/r JMense, „silikone“ gefällt.
    wenn die dimensionen des prachtentfaltenden staates monarchistischer wären, so gäbe es deutlich mehr amüsierliteratur von ehemaligen reitlehrern. im schlimmsten anzunehmendem unfall darf man hier auf ergüsse eines tätowiers und dessen ghostwriters waren.

  61. Thorsten Haupts: "Lieber...
    Thorsten Haupts: „Lieber Hoflieferant in München als arm aber sexy in Berlin.“
    *
    Lieber arm und sexy in Berlin, als reich und …… (Hä?) in München.

  62. .

    Ich kann mich des Eindrucks...
    .
    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, der Mann muss österreichische Wurzeln haben.
    .

  63. Don Alphonso: "Neuigkeiten!...
    Don Alphonso: „Neuigkeiten! Der Stern hat offensichtlich gute Quellen im Präsidialamt: …“ – „Es handelt sich um den E-Mailverkehr von Glaesekers Blackberry aus der Zeit von Anfang Juli 2010 bis zum 20. September 2010.“
    *
    Laut BVG-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung dürfte es die Emails gar nicht geben.

  64. Den Österreichern traue ich...
    Den Österreichern traue ich alles zu, auch einen Wulff.
    .
    Herr Schwat, ich meinte das Satiremagazin.

  65. Auch in Hessen hat man...
    Auch in Hessen hat man eventuell Bedarf nach Titeln, wenn eine staatlich gestützte Bank 50.000 für den Schmidt springen lässt, damit der den Ministerpräsidenten angelt:
    .
    http://www.fr-online.de/rhein-main/aareal-bank-zur-akquise-des-ministerpraesidenten,1472796,11601084.html

  66. ... und hier noch ein paar...
    … und hier noch ein paar Anagramme von „Olaf Glaeseker“:
    Aas, Ekel, Erfolg
    Alfa, Eros, Kegel
    Orakel-Gefasel
    Aals Ego-Ferkel
    Alles-Ego-Freak

  67. @ Don Alphonso: Ach so, jetzt...
    @ Don Alphonso: Ach so, jetzt macht es auch mehr Sinn! :-) Lese ich zu selten, sonst wäre ich daruf gekommen.
    @Sterngucker: hihi nicht schlecht der Gedanke!
    @yast200: wieso? München macht Spaß!!

  68. Einfach lächerlich diese...
    Einfach lächerlich diese Debatte. Den rot – grünen Faulpelzen fällt nichts Besseres ein. Die Miete für das Lustschloß im Tiergarten zahlt auch noch der Steuerzahler. Es ist unklar, ob der Michel, der auch für das Präsidentengehalt und die Auslandsreisen aufkommt, wirtschaftliche oder politische Vorteile aus der Finanzierung des Bundespräsidentenamtes ziehen kann. Michel selbst, hinter dem ein Konglomerat von mehreren Millionen Privatpersonen stehen soll, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Böse Zungen behaupten, dass die „Parteien“ auch zukünftig vermeiden wollen, dass Michel das Amt durch Direktwahl besetzt.

  69. Schön geschrieben, auch wenn...
    Schön geschrieben, auch wenn einem das Thema Wuff! so langsam sonstwo hängt.
    Finde es merkwürdig, dass in den Nachrichten wieder endlos über seinen präimperialen Kleinstadt-Hedonismus gesülzt wird, während es dann in einem Nebensatz zur Börse heisst, unsere Zentralbank würde demnächst mal wieder 1000 Milliarden an die Banken verschenken, damit sie dann wieder schön weiter faule, gut verzinste Staatsanleihen kaufen können.
    Und eine Galerie muss 2000 € Schadenersatz für ein paar weggeschmissene Pommes Frites zahlen…
    Da kann man nur noch Asterix zitieren: Die spinnen, die Römer.
    .
    Das mit dem Hoflieferanten ist eine prima Idee. Wie wäre es, wenn das Bundesfinanzministerium eine Unternehmenberatung damit beauftragen würde, das Korruptionspotential der Bundesrepublik möglichst effizient zugunsten der Reduktion der Staatsschulden auszubeuten?
    .
    Vielleicht eine grosse Tombola zum Sommerfest des Bundespräsidenten, und je nach Ruhm und Ehre dürfen sich unsere Würdenträger der Reihe nach drei schöne Präsente aussuchen, bevor der Rest dann unter den Mitarbeitern verlost, oder besser noch versteigert würde?
    .
    Oder besser noch, man versteigert das ganze übrige zu Gunsten der ….(irgendwas ganz armes) unter der Elite der versammelten Maschmeyerlichkeiten.
    .
    Und da kommt dann das schöne Wappen auf das Designerfauteuil: Gespendet von Beutel, Schneider & Prell Immobilien, Hoflieferanten des Bundespräsidenten 2011,2012,2013,2014.

  70. Furbo, furbissimo! 100 von 100...
    Furbo, furbissimo! 100 von 100 Punkten, werter Don.
    .
    „Wos, fragt da der bayerische Oligarch, wos soi nochad des mid dera Gomblaiantz, des homma no nia ghabt.“

  71. Zum Tag der Rächtshcreibung...
    Zum Tag der Rächtshcreibung der nächste STERN-Titel: „Auch ich habe abgenommen“.

  72. Ähhhm, angenommen....
    Ähhhm, angenommen. Angekommen?

  73. Auch ich habe eingenommen!...
    Auch ich habe eingenommen!

  74. HerrSchwarz @yast200: "wieso?...
    HerrSchwarz @yast200: „wieso? München macht Spaß!!“
    *
    Ach, diese Lederhosen-Yuppies haben doch mehr Schiss als Vaterlandsliebe! Und dann immer dieser Hang zur Landwirtschaft, wo selbst Weltklassetorhüter nichts anderes als „Eier! Wir brauchen Eier!“ rufen…

  75. Ich habe den Verdacht, daß...
    Ich habe den Verdacht, daß das Konzept des Hoflieferanten an der mangelnden Substanz des Hofes scheitern wird. Gut, der Herr ist aus Hannover. Dafür kann er nichts, aber es ist schon ein Handicap. Es ist lange her, daß die Welfen so etwas wie Stilgefühl hatten. Ich meine, im Zweifelsfall wäre ich ja auch korrupt und man könnte die eine oder andere kleine Gefälligkeit von mir bekommen, z.B. für das da:
    http://www.antiquariat-ziereis.de/products/Faksimiles/Evangeliare-Perikopen/Evangeliar-Heinrichs-des-Loewen.html
    Aber Urlaub auf Sylt, ein häßliches Auto, ein Luxus-Hotel für 300 Euro? Ich empfinde physische Schmerzen bei den Eskapaden jenes Herrn. Was kommt als nächstes? Hat er zu Hause einen Schrank voll mit geklauten Hotel-Shampoofläschchen? In solch einem Werbeumfeld will doch kein solider Hoflieferant angetroffen werden.
    .
    Immerhin sind die Österreicher kooptationswillig:
    „Wäre höchste Zeit, dem Christian Wulff endlich die österreichische Staatsbürgerschaft ehrenhalber anzubieten. Hochqualifiziert, der Mann!
    Zumindest sollte man dem Christian Wulff den Grasser-Orden am Band überreichen. Wird traditionsgemäß im Koffer übergeben.“
    http://www.koellerer.net/

  76. mit Verspätung und größtem...
    mit Verspätung und größtem Vergnügen (ebenso wie den Text von Sophia Amalia Antoinette Infinitesimalia) gelesen, dankeschön!

  77. Werte Donna Laura: "Tätowier...
    Werte Donna Laura: „Tätowier und dessen Ghostwriter“… das gefällt noch mehr!
    .
    Leider-leider, Preußens Glanz und Gloria mit aller Militärtristesse und Bürokratenstaubigkeit hat aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation eine solche Maschinengesellschaft gemacht, dass alldieweil statt „Amüsierliteratur“ nur „Gebrauchsanweisungen mit erhobenen Zeigefinger“ und statt „Bettflüsterei“ nur „Hotelrechnungen“ das Licht der Öffentlichkeit erlangen. Wenn wir schon diese Skandälchen ertragen dürfen, dann bitte etwas mit Saft und Hormon und Lebensgier!

  78. Passendes aus der gleichen...
    Passendes aus der gleichen Qualitätszeitung wie Ihr Blog: http://www.faz.net/aktuell/politik/wulff-und-kein-ende-lummerland-11642864.html

  79. @yast200: 14:26: Hm ich wohne...
    @yast200: 14:26: Hm ich wohne hier ganz gerne muss ich sagen! Und Lederhosen, zumindest di, die Ihnen jetzt wohl so vorschwebt trage ich nur als Preusse zur Wiesn und mache es damit auch keinem Recht! :-) Ansonsten gilt hier eher Leben und leben lassen, so ist meine Erfahrung.
    @JMense: „dann bitte etwas mit mehr Saft und Hormon und Lebensgier!“ ROFL sehr schön, aber genau diese Gerüchte kommen ja aus Hannover und der Umgebung.

  80. Ich fürchte, der einzige, der...
    Ich fürchte, der einzige, der sich langfristig gesehen lächerlich macht, ist der Deutsche Michel, also der ehrliche und fleißige kleine Mann (heutzutage zählt man wohl auch die Frau dazu).
    .
    Da mir die Causa doch schon recht ausgecausat scheint, mal folgende Begebenheit am Rande:
    Da kommt ein Geschenk, Warenwert ist zollfrei, aus einem nicht EU-Land (angeblich China, später stellt sich heraus, Abu Dhabi) geschickt, aber es wird vom deutschen Zoll nicht freigegeben, worauf das Kurierunternehmen „GDSK“ eine Email (woher hat sie bloß die Adresse?) an den Empfänger abschickt und vollmundig die zügige Bearbeitung verspricht und nur ein paar Angaben fordert. Die macht man dann, und schwupps per Unterschrift wäre man eine Bearbeitungsgebühr von 29,50 Euro los. Forscht man etwas im Internet, dann weiß man bald, dass man alternativ auch eine immerhin kostenlose Zollerklärung selber machen kann, und diese auch im Internet. Diese macht man, nachdem man nachgeforscht und herausgefunden hat, wer womöglich ein Paket geschickt haben könnte, und sucht sich unter zig-tausend Warencodierungen die mutmaßlich richtigen heraus, muss das mehrseitige Formular aber dann doch noch ausdrucken und als Brief verschicken. Nach einigen Tagen kommt ebendieses Formular zurück mit dem Hinweis, der Code „3000“ auf Seite 1 von 4 ist falsch, man müsste dort den Code „4000“ verwenden. Da der Vorgang so nicht mehr zu bearbeiten sei, solle man das ganze nochmal im Internet ausfüllen und nochmals als neuen Vorgang (mit neuem mehrstelligen Aktenzeichen) schicken. Das Päckchen indes, so erfährt man aus Abu Dhabi, das wurde inzwischen wieder zurück geschickt, da die Lagerfrist abgelaufen war. Das wäre doch auch mal eine Glosse wert. Da es aber nur den kleinen Mann (die kleine Frau) betrifft, ist es wohl nicht wirklich der Pressearbeit wert.

  81. @Michael: Wenn schon...
    @Michael: Wenn schon copy@paste, dann bitte mit Quellenangabe:
    http://www.der-postillon.com/2012/02/neue-vorwurfe-wulff-lie-sich-pomposes.html#more

  82. @Savall: Welfen?? Fragen Sie...
    @Savall: Welfen?? Fragen Sie mal bei den gebürtigen Hannoveranern Georg I. und Georg II. selig an, was die dazu meinen, dass Sie diese Herrschaften einfach so aus der jüngeren Geschichte streichen? Weiter über Georg III., König des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Irland, König von Hannover und nominell König von Frankreich bis zur heutigen Queen und ihrem missratenen Sohn können Sie schließlich eine direkte Linie ziehen… wenn Ihnen da nicht mal Elizabeth II. höchstselbst mit einer Teetasse zu Leibe rückt!

  83. P. Seudonym , man kann über...
    P. Seudonym , man kann über den doch nur noch lachen.

  84. Die Georgs hätten Stil...
    Die Georgs hätten Stil gehabt, JMense? Das wäre mir aber neu. Ich assoziiere mit den Hannoveranern in England da eher den Schlächter Cumberland. Ebenso gierig wie inkompetent. Insofern paßts schon. Elisabeth übrigens ist aus dem Haus Sachsen-Coburg-Gotha.

  85. Ja genau. Warum eigentlich...
    Ja genau. Warum eigentlich nicht die Österreicher den Wulff? Wieso haben den wir? (Was will uns das sagen.)

  86. Als Gedicht ist es...
    Als Gedicht ist es unterirdisch. Na gut, bin schon still.

  87. Brilliant!...
    Brilliant!

  88. @Falkenherz15:48, den...
    @Falkenherz15:48, den deutschen Michel samt kleiner Frau wird man bald vergeblich suchen.
    .
    Sie werden sich in den vielen Programmen und den mit Brotkrumen ausgezeichneten ‚Pfaden‘ die ihren Alltag bestimmen schlicht verirren.

  89. Sprachlich und inhaltlich...
    Sprachlich und inhaltlich großartig, Don Alphonso, bester Text seit langem! 1a Glosse — oder Realsatire?!

  90. Die Ösis hatten den Waldheim...
    Die Ösis hatten den Waldheim und sein Pferd von der SS.

  91. zu 16:38: Weil wir den...
    zu 16:38: Weil wir den Praesidenten haben, der das Deutsche Folk repraesentiert.

  92. Anwesende ausgenommen. Klar...
    Anwesende ausgenommen. Klar doch. Was denn sonst. Versteht sich.

  93. Kleine Kostprobe: Der...
    Kleine Kostprobe: Der Präsident des Bundesrechnungshofes rügt, dass die Finanzämter
    auch dann noch sehr viele Fehler bei der Besteuerung der Arbeitnehmer machten, wenn sie durch das maschinelle Risikomanagement auf Problemfälle hingewiesen wurden.
    Eine Besteuerung nach Recht und Gesetz sei „nicht gewährleistet“.

  94. Von Bimbes zu Bakschisch - Der...
    Von Bimbes zu Bakschisch – Der Islam gehört zu Deutschland. Epochales hat eben seinen Preis.

  95. liebe/r JMense, lieber Herr...
    liebe/r JMense, lieber Herr Schwarz, dem besagten *räsper* herrn mag man ehrlich gesagt „Saft und Hormon und Lebensgier“ kaum zutrauen.

  96. @ego
    War stark verändert,...

    @ego
    War stark verändert, deshalb ohne Quellenangabe. Der Text vom „Postillion“ war im bullshit -Index einfach zu schlecht, so dass ich annehmen musste, dass damit eine „Ware“ verkaufte werden sollte. Man nennt das auch parteipolitische Medienhetze. Das lag mir fern, aber der Gedanke war prima.
    Ich reiche den Link nach:
    http://www.der-postillon.com/search/label/Politik
    weil ich den Postillion wirklich gerne lese.

  97. Doch lieber jung und sexy...
    Doch lieber jung und sexy irgendwo als halbalt, arm und BP

  98. Man weiss nicht, was...
    Man weiss nicht, was kleinkarierter ist: Ein Ministerpräsident, der anscheinend kein Gefühl dafür hat, das man nicht jedes Angebot annehmen sollte. Oder die Kritiker, die bei 0,5 % Preisdifferenz bei einem Kompaktwagen den Untergang der Demokratie sehen.
    Können wir in Deutschland nicht wenigstens anständige Skandale haben? Sex mit minderjährigen N. und anschließende Beeinflussung der Justiz? Den einen oder anderen Putsch? Wagenknecht im Bett mit Dieckmann?
    Aber nein, der Deutsche eignet sich nicht dafür. Und so wird der Spiegel weiter im Wullf´schen Mülleimer nach Belegen forschen, dass der Bundespräsident auf dem Lüneburger Feuerwehrfest 2004 eine Bratwurst gegessen hat, ohne zu bezahlen.

  99. @Vroni: Geh' bittschön,...
    @Vroni: Geh‘ bittschön, Gnädigste, sagen’s doch frei heraus: Machen’s den Pomaden-Baron doch zum Kaiser! DER hatt no Schneid!, selbst wo er uns allemal besch***!

  100. Köstlich, Euer Liebden,...
    Köstlich, Euer Liebden, herrlich bissig und absolut treffend. Ich präferiere dennoch meine Plünnen mit dem ‚Royal Warrant‘, denn da weiß man wenigstens, dass man das insulare europäische Ausland subventioniert – und nicht die von Euch apostrophierte welfische Miniatur. Möge ‚Lower Saxony‘ unter seinem derzeitigen Regenten Besseres erfahren … wenigstens ist er Brite. God save the Queen !!!

  101. noch ein nachtrag zum thema...
    noch ein nachtrag zum thema wulf
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,814357,00.html
    irgendwie fad das ganze stück und ein bisschen sehr engagiert die faz.
    erinnert mich an bayerische wirtshäuser in denen jemand entsetzt aufspringt, das halbe seidel bier stehen lässt und zur tür rennt um gegen unlautere absichten, die ihm jemand unterstellt zu protestieren.

  102. @Aus Haching: Das trifft es...
    @Aus Haching: Das trifft es leider ganz genau.

  103. Bedaure, erst ab 10 Mio. bin...
    Bedaure, erst ab 10 Mio. bin ich bestechlich, also erst dann ernsthaft gefährdet.

    Abwesende können sowas von glänzen.

    Karl Valentin:
    Bekannd san aba zum Beischbui seine Bühnentexde Heil…, Heil…, heil…! ja wie heißt er denn nur – ich kann mir einfach den Namen nicht merken oda wie gut es doch sei, dass der Führer nicht Kräuter hieße.

  104. Prince Phillip at the morning:...
    Prince Phillip at the morning: God shave the Queen.

  105. @Aus Haching - "kleinkariert...
    @Aus Haching – „kleinkariert … im Wullf’schen Mülleimer nach Belegen forschen“:
    .
    Das tut beim Normalsterblichen ggf. schon das Finanzamt; dann aber nach Steuergesetzen, die vom BP ausgefertigt worden sind. Wenn nicht jetzt von BP Wulff, dann von einem seiner Vorgänger (wir reden ja auch von den Ansprüchen, die das Amt an dessen Inhaber stellt).
    .
    Zum dt. Steuerrecht hat die FAZ Jahreszeit bedingt jüngst ein wahres Kleinod ausgegraben:
    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/weihnachtsgeschenke-die-flasche-wein-darf-s-schon-sein-11555685.html
    Daraus:
    „Außerdem muss der Schenkende bei einem Wert von mehr als 10 Euro genau Buch führen, wer was bekommt.
    Das ist wichtig, weil der Empfänger ein Präsent von mehr als 10 Euro selbst versteuern muss. Dazu muss ihm der Schenker den Wert der Zuwendung mitteilen.
    Da dies im Geschäftsverkehr als unhöflich gilt, versteuern die meisten Unternehmen ihre Aufmerksamkeiten pauschal mit 30 Prozent plus Soli und teilen dies dem Beschenkten auch mit.“
    .
    @E.R. Binvonhier:
    Da muss der Präsident des Bundesrechnungshofes noch viel Aufklärungsarbeit leisten!

  106. HansMeier555: "Als Gedicht ist...
    HansMeier555: „Als Gedicht ist es unterirdisch. Na gut, bin schon still.“
    *
    Da muss ich Ihnen als Dichter vom Dienst leider recht geben. Wie wir Berliner dann immer halt so sajen: „Dett mag Müll sein, jillt aber jerade deswehjen als volksnah!“

  107. @Aus Haching -...
    @Aus Haching – kleinkariert
    Das (mein Eindruck) stört viele Kritiker am meisten :-). In Wirklichkeit geht es um etwas anderes.
    Die einen meinen, man könnte und dürfte auch als Politiker noch das, was wir jeder Privatperson ganz selbstverständlich zubilligen: Sich Freunde selbst aussuchen, bei Freunden und Bekannten kaufen und das auch von denen erwartend, Bekanntschaftspflege nach persönlicher Vorliebe. Dier meisten von uns würden sich die Einmischung in Privatbekanntschaften wütend verbitten.
    Die anderen meinen, als Politiker habe man eine andere Art Mensch zu sein. Freundschaften dürften nur noch unter dem Aspekt gepflegt werden, dass sie in den Zeitgeist passen und die Vermutung persönlicher Vorteilsnahme gar nicht erst aufkommen kann. Politiker müssten sich so verhalten, wie die grosse Mehrheit von uns es als Privatpersonen niemals erwarten würden oder selbst tun.
    Im Grunde genommen geht es um die Deutungshoheit. Wulff weigert sich, sich dem Urteil von Fremden (Journalisten) zu unterwerfen, weil er ihre Definition von Politiker nicht akzeptiert. Und das ist für die 4. Macht der eigentliche Skandal. Die sich übrigens für nichts jemals irgend jemandem gegenüber rechtfertigen muss. Deren Spitzenjournalisten mehr verdienen, als Spitzenpolitiker. Und von denen ich mal einen Bonner Vertreter kannte, der sich darüber geärgert hat, einmal im Jahr sein Frühstück selbst bezahlen zu müssen – weil er keinen passenden Empfang fand.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  108. Hoflieferant - darunter sollte...
    Hoflieferant – darunter sollte stehen: Honi soit qui mal y pense. Klingt gut, hat Vorbilder – und ein bisschen Voodoo hilft vielleicht, wenn sonst nichts nützt.

  109. by appointment ... herrlicher...
    by appointment … herrlicher Perspektivwechsel, bravo! Ma muss auch jönne könne.
    .
    Im Sinne gut gemeinter Gönnerschaft: Ich hoffe Joda schickt Jabba bald in den selbst erschwindelten und verschuldeten Ruin.
    .
    Soll er doch mal sehen, wie viele Wohltaten er noch verteilen kann, wenn er endlich vom Geldrüssel-Netz abgetrennt ist. An der Grenze wird dann auch wieder ordentlich gefilzt, um Euros umzustempeln die uns -als dicke dreckige Bündel- im Urlaub das gute Gefühl von „dicke Hose“ zurückgeben. Der Feta- und Oliven-Bauer wird uns auch wieder lieben, vorausgesetzt wir bringen nach etwa 6 Jahren „Wohlverhaltensfrist“ SFR / USD etc. aber keine Euros zum Tauschen mit.

  110. Präsident kommt von Präsent....
    Präsident kommt von Präsent.

  111. @JR42: Dieter Engels, ...
    @JR42: Dieter Engels, Präsident des Bundesrechnungshofes, hat sein Gutachten am
    17.01.2012 in Bonn vorgestellt, die Presse war wohl anwesend, mehr kann der Mann nicht machen.
    .
    BP Wulff ist eben interessanter für die Öffentlichkeit.
    .
    @Thorsten Haupts: Man schaut auf die Journalisten, aber da sind noch die Verleger,die
    brauchen auch Kredite oder Investoren, die es von der eigenen Macht
    zu überzeugen gilt.
    Vll. kann man am Engagement im Fall Wulff ablesen, wer die Kredite am dringendsten
    braucht.

  112. .

    Wie "Schorsch sagt "Sie...
    .
    Wie „Schorsch sagt „Sie sind so mies“…
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=G1XjMKOr1lM&feature=related
    .
    Nabend

  113. Das wird ja immer schlimmer:...
    Das wird ja immer schlimmer: Jetzt kommt auch noch die Meldung rein, Christian Wulff sei gar nicht auf Hawaii geboren, sondern in Osnabrück!

  114. Ich muss gestehen, so langsam...
    Ich muss gestehen, so langsam werde ich noch zu einem richtigen Wulff-Fan. Mit dieser bornierten Arroganz den Ganzen elitären Arschlöchern den Spiegel vor das Gesicht zu halten, ist einfach klasse.
    .
    Mit elitär ist niemand gemeint der ein Haus an der Costa del Viagra sein eigen nennt. Vielmehr Menschen die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Position, Geld oder Prestige die Chance haben in den Genuss von Vorteilen kommen.
    .
    Alles, was diesen Eliten zu Wulff einfällt, ist: Verleugnung. Sein Haus hat eine gelbe Fassade, eindeutig gehört er zur Unterschicht. Wenn er nicht zum Amt wie die Jungfrau zum Kinde gekommen ist, gilt das Amt als befleckt und er nicht als Politiker. Kreative Buchführung, juristische Spitzfindigkeiten praktizieren immer nur die Anderen.
    .
    Es gab wohl noch nie einen Bundespräsidenten, der so authentisch die Oberschicht repräsentiert hat. Denn er zeigt auf, wie sehr doch die Selbstwahrnehmung unserer Eliten an der Realität scheitert.

  115. yast2000, Osnabrück gibt es...
    yast2000, Osnabrück gibt es nicht.

  116. 100 von 100 Punkten, werter...
    100 von 100 Punkten, werter Don.

  117. @C. Wulff

    Achso, ich dachte...
    @C. Wulff
    Achso, ich dachte immer es kommt von Präsens. Und wenn es nicht Perfekt ist, dann kommt Imperfekt. Naja, zugegeben, in Latein war ich nicht immer der hellste.

  118. liebe/r Veil of ignorance, die...
    liebe/r Veil of ignorance, die hier bereits vielfach erwähnte kognitive dissonanz gibt es leider auch in der aufsteigerklasse von wullf. ich fürchte, so plump und unklug, wie er vorgeht, ist er keine oberklasse, immer noch nicht.

  119. liebe/r E.R.Langen/23.48 u,...
    liebe/r E.R.Langen/23.48 u, leider muss man ihnen widersprechen.

  120. E.R.Langen: "yast2000,...
    E.R.Langen: „yast2000, Osnabrück gibt es nicht.“
    *
    Ihr drastischer Fehler, mein öffentlicher Ruhm: Sie meinen die Bielefeld-Verschwörung. (siehe Link)

  121. ThorHa, BinVonHier, Veil of...
    ThorHa, BinVonHier, Veil of Ignorance: Sie haben alles schon gesagt, was mir dazu einfällt. Ja sicher ist das alles kläglich. Aber er ist Politiker, nicht Beamter.

  122. Habt ihr noch alle Tassen im...
    Habt ihr noch alle Tassen im Schrank? Herr Draghi, Oberzahlmeister der europäischen Politelite schmiert halbjählich Euros mit Nullen dahinter in die Banken, die man gar nicht mehr zählen kann und bei euch als Inflation ankommen, und ihr könnt den deutschen Oberpolitfuzzi einfach nicht aushalten, weil er euch damit irre macht, daß er mit seinen ergaunerten peanuts es euch nicht erlaubt, an die edle Bescheidenheit zu glauben, die die Politkaste und zuallervorderst die FAZ-Frizten euch predigt. FAZologie der Untertanen.

  123. Dieser Stadt schwillt schon...
    Dieser Stadt schwillt schon der Bauch,
    und ich bin zum großen Knall bereit.
    Auf den Häusern hockt ein satter Gott
    und predigt von Genügsamkeit.
    Genug ist nicht genug,
    ich laß mich nicht belügen.
    Schon Schweigen ist Betrug,
    genug kann nie genügen.
    Viel zu lange rumgesessen,
    überm Boden dampft bereits das Licht.
    Jetzt muß endlich was passieren,
    weil sonst irgendwas in mir zerbricht.
    Dieser Kitzel auf der Zunge,
    selbst das Abflußwasser schmeckt nach Wein.
    Jetzt noch mal den Mund geleckt,
    und dann tauch ich ins Gewühl hinein.
    Komm, wir brechen morgen aus,
    und dann stellen wir uns gegen den Wind.
    Nur die Götter gehn zugrunde,
    wenn wir endlich gottlos sind.
    Auf den ersten Rängen preist man
    dienstbeflissen und wie immer die Moral.
    Doch mein Ego ist mir heilig,
    und ihr Wohlergehen ist mir sehr egal.
    (Konstantin Wecker, Zeitlos,1977)

  124. TorHa, da ist wirklich was...
    TorHa, da ist wirklich was dran. Das ständige Trommelfeuer der vierten Macht gegen das höchste Amt in der Republik. Es ist fast schon infantil. Es ist doch schon lange entschieden worden (und unglaublicher Weise nicht durch die Medien) dass er zu bleiben hat, weil da so viel mehr dran hängt als Political Correctness. Mir ist es auch lieber dass er bleibt, weil es den Steuerzahler so nämlich weniger kostet.
    .
    Veil of Ignorance, das ist eine interessante Betrachtungsweise. Aber es geht nicht nur Verleugnung. Es hackt zwar keine Krähe der andern die Augen aus, aber zur Hilfe eilen, das tun sich die Viecher auch nicht gern wenn sich eines von ihnen dermaßen blöd anstellt. Man heult dann lieber mit den Wölfen, um im Tierreich zu bleiben.

  125. Dem Gandalf der Märkte droht...
    Dem Gandalf der Märkte droht Entzug seines „by appointment“.
    .
    Am Feta-Bauern, der weiterhin verantwortungslos mit der ergaunerten Gelddruckmaschine spielt muss Europa sich ein eigenes Exempel statuieren, das wirkt Wunder!

  126. Noch kurz zurück zum...
    Noch kurz zurück zum Feta-Bauern: Das kommende Wochenende böte sich für das Exempel an. Damit das Feta-Parlament am Sonntag auch wirklich „empört ablehnen“ kann, noch ein „appeasement“ obendrauf: Das Schuldenkonto sollte -mit Verlaufgrafik- im Internet prominent (Homepage der EZB) einsehbar sein.
    .
    Ach ja, die Börsen sind durch den Zentralbank-Geldsegen gearde so wohlig augeplustert, ein kleiner Absturz auf den Stand vom Jahresanfang … na und?

  127. Don Alphonso: "Mit Moral,...
    Don Alphonso: „Mit Moral, Compliance oder Ministergesetzen hat das nichts zu tun, und ich bin mir sicher, dass dann bald das Fahren von osteuropäischen Minigeländewägen, das Verklinkern von Häusern und das Betrachten deutscher Filmkunst vom Range des Wixxers Ausdruck vaterländischer Gesinnung sein wird, bei jenen, die immer noch sagen, dass der Bundespräsident hervorragende Arbeit leistet.“
    *
    Was immer vergessen wird: Demokratie ist für die kleinen Leute gemacht, die großen und tüchtigen Leute kommen selbst zurecht. Und ja, der Bundespräsident hat wie übrigens auch seine Frau einen hervorragenden Job gemacht und er steht vor allem mit seiner Biografie für eine Menge Deutsche, die sich durchbeißen mussten und finden, dass es Schlimmeres auf der Welt gibt, als ein Haus falsch zu verklinkern oder sich mit einem russischen Minigeländewagen dürch die Gegend zu bewegen. Diese wirklich unnötige Hatz auf das Staatsoberhaupt ist die Konterrevolution der deutschen Spießer, dieses selbsternannten Möchtegern-Geldadels und es gilt wie immer: Hochmut kommt vor dem Fall.

  128. @piepvogel, Danke....
    @piepvogel, Danke.

  129. yast2000
    "Dett mag Müll...

    yast2000
    „Dett mag Müll sein, jillt aber jerade deswehjen als volksnah!“
    .
    „Der Berliner“ redet nicht so und erst Recht schreibt er sowas nicht hin. Allerdings machen sowas gerne & oft Journalisten und manch‘ andere Zugereiste. Auch die angeblichen so „ulkije Spitznamen“ für alle möglichen Berliner Gebäude kommen immer nur von denen, resp. sind von der westdeutschen Johurnallje erfunden worden.

  130. Lieber ThorHa,
    .
    wenn ein...

    Lieber ThorHa,
    .
    wenn ein Normalbürger sich mit von Freunden zugesteckten 500.000 Euro ein neues Haus kauft, dann hat er in kürzester Zeit aber so was von die Steuerfahnung am Hals.
    .
    (Sie waren früher nicht zufällig Einfkaufsleiter bei Siemens oder so?!).
    .
    Das Gerede, dass doch es doch „eigentlich alle so machen“ würden, kann ich nicht mehr hören. Wer so daherredet, sagt nur über sich selbser was aus. Unter normalen Leuten ist solches Verhalten eben nicht die Regel. Dort würde man sich schämen, ständig Geschenke anzunehmen. Gerade der Kleinbürger ist ja stolz darauf, seine Rechnungen selber zu bezahlen.

  131. Echter alter Berliner:"Der...
    Echter alter Berliner:“Der Berliner“ redet nicht so und erst Recht schreibt er sowas nicht hin.
    *
    Sie sind kein echter Berliner, da fehlt der Humor.

  132. Die Wulff-Melodie "Wir alle...
    Die Wulff-Melodie „Wir alle sind kleine Sünder“, lassen wir die Karawane also weiterziehen, ist dann das moralische Upgrade „Deutschland 2012“.
    .
    Möchte allerdings mal wissen, welche der kritischen Journalisten früher gerne die Nähe des BP suchten, auf Empfängen in Niedersachsen und anderswo. Ganz sauber ist bei diesen Medien-Deals nun wirklich keiner.

  133. @HansMeier555: Ihre Meinung...
    @HansMeier555: Ihre Meinung zur Barspende in der Sylter Spendenbar ist bekannt. Wie stehen Sie denn zum Klingelbeutel in der Kirche?

  134. Na, Försterliesl,
    Ihre Ahnen...

    Na, Försterliesl,
    Ihre Ahnen auch irgendwo dabei?!:
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_k.u.k._Hoflieferanten_1899

  135. " wenn ein Normalbürger sich...
    “ wenn ein Normalbürger sich mit von Freunden zugesteckten 500.000 Euro…“
    HansMeier555, jetzt weiß ich wenigstens, das ich kein Normalbürger bin. Ich habe keine
    Freunde, die 500.000 Euro mit sich herumtragen.

  136. ...und als Kleinbürger, der...
    …und als Kleinbürger, der seine Rechnungen selbst bezahlt, möchte ich auch nicht
    besch…en werden, weil man leider, leider meine Steuerklärung nicht richtig bearbeiten
    kann, etwas dass den Medien aber sowas am A.. vorbeigeht. Wo käme man auch hin,
    wenn man sich auch noch für Interessen der ‚Trottel vom Dienst‘ einsetzen wollte.

  137. @HansMeier555 – “Gerade...
    @HansMeier555 – “Gerade der Kleinbürger ist ja stolz darauf, seine Rechnungen selber zu bezahlen.” Der Großbürger Schäuble ist darüber hinaus noch stolz darauf, anderer Leute Rechnungen zu zahlen:
    .
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/youtube-video-schaeuble-stellt-portugal-erleichterungen-in-aussicht-11644544.html
    .
    Und demnächst werden wir erfahren, wie das Bundesverfassungsgericht das Zahlen europäischer Rechnungen beurteilt:
    .
    http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg12-006.html

  138. @HansMeier555:
    "(Sie waren...

    @HansMeier555:
    „(Sie waren früher nicht zufällig Einfkaufsleiter bei Siemens oder so?!).“
    Und damit beenden wir jede Interaktion. Ganz wie gewünscht.
    Thorsten Haupts

  139. .

    "Möchte allerdings mal...
    .
    „Möchte allerdings mal wissen, welche der kritischen Journalisten früher gerne die Nähe des BP suchten, auf Empfängen in Niedersachsen und anderswo. Ganz sauber ist bei diesen Medien-Deals nun wirklich keiner.“
    .
    Salonsurfer,
    wenn man da erst mal anfängt.. wie viele unserer Spitzenpolitiker und Wirtschaftsbosse sind Gaddafi bis zum Nasenanschlag hinten rein gekrochen, na?
    .

  140. @E.R.Binvonhier
    .
    Aber ThorHa...

    @E.R.Binvonhier
    .
    Aber ThorHa hat schon recht: Ich hab auch schon Geldsummen von ein paar tausend Euro verliehen, ohne Vertrag und Zinsen, nur weil es im Umfeld jemanden gab, der es grade dringender brauchte.
    So gesehen gibt es da keinen Unterschied zwischen mir und Geerkens.

  141. Im Fall Wulff gibt es so viele...
    Im Fall Wulff gibt es so viele kleine Aufreger und will nichts im Sinne der Medien zusammenpassen.
    Vermutlich geht es den Finanzämtern mit ihrem Computerprogramm ähnlich; da freuen
    wir uns doch alle auf eine von den Deutschen dominierte europäische Finanzverwaltung.:)))

  142. HansMeier555:...
    HansMeier555: „@E.R.Binvonhier: Aber ThorHa hat schon recht: Ich hab auch schon Geldsummen von ein paar tausend Euro verliehen, …“
    *
    … ich auch, und das Problem ist nicht, ob ich mir oder ich jemandem 10, 1.000 oder 500.000 Euro borge, sondern was man damit vorhat und wie sich die persönliche Beziehung danach zu der Person entwickelt. Jemandem, der einen Neustart haben und Politiker werden will, würde ich das Geld auch borgen, das hängt nur an der Integrität des Menschen. Wenn uns die Währungskrise etwas gelehrt hat, dann doch wohl, dass im real existierenden Kapitalismus das Geld überbewertet und der Mensch unterbewertet wird. Demokratie ist wirklich etwas Feines, macht aber sehr viel Arbeit…

  143. @HansMeier555, offensichtlich...
    @HansMeier555, offensichtlich gibt es auch keinen Unterschied zwischen Schäuble und
    Geerkens ( s. der Tiger).

  144. man sollte langsam fragen, was...
    man sollte langsam fragen, was bei Wulff eigentlich NICHT gesponsort war – sogar das telefon hat er sich bei Groenewald geborgt.
    .
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13861853/Wulff-nutzte-Handy-von-einer-Firma-Groenewolds.html
    .
    Ein Telefon! Das kann man doch für ein paar Euro kaufen.

  145. Dreht den Feta-Bauern den...
    Dreht den Feta-Bauern den Geldhahn endlich zu und lasst sie alleine weiterwurschteln – nicht für immer, aber doch so lange bis die EU Carepakete (und damit meine ich Nahrungshilfen, keine Geldgeschenke) mit Dankbarkeit aufgenommen werden.

  146. Er lässt sprechen (seinen...
    Er lässt sprechen (seinen Anwalt) – er lässt bezahlen – wo lässt er denken?

  147. Nein, Don, man sollte sich...
    Nein, Don, man sollte sich langsam fragen, warum Sie wie andere aus einer Überlassung von im Überfluss vorhandenen Gegenständen einen Skandal konstruieren wollen. Wenn ich Ihnen einen Rasenmäher überlasse, unter der Bedingung, das Sie Benzin und Verschleissteile bezahlen, ist das ein Sponsoring? Haben Sie keine Freunde und Bekannte?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  148. Don Alphonso: "man sollte...
    Don Alphonso: „man sollte langsam fragen, was bei Wulff eigentlich NICHT gesponsort war…“
    *
    Das ist aber nicht der springende Punkt: Bei einer Hochzeit wird öffentlich gefragt, ob jemand etwas gegen beiden einzuwenden hätte, und wenn nicht, möge man für immer schweigen. Eine Bundespräsidentenwahl ist ähnlich, damals hätte man all diese Vorwürfe öffentlich machen und den Kandidaten verhindern können. (Gauck war ja für die meisten eine gangbare Alternative.) Nun ist er aber gewählter Bundespräsident, und damit ist „Repräsentant“ des deutschen Volkes, das ist so etwas wie der „Aufsichtsratsvorsitzende der deutschen Demokratie“; er wird also nach seiner Amtsführung beurteilt und nicht nach seinem Weg dorthin. Steve Jobs war ein Adoptivkind und hat sich nach oben gearbeitet; er wird dafür verehrt, trotz seiner Schikanen und fiesen Tricks. Wollen wir jetzt jeden Aufsichtsratsvorsitzenden in Deutschland fragen, wie er auf seinen Stuhl gekommen ist und wieviel Shit er auf diesem Weg fressen musste?
    *
    Wollen wir eine Welt, in die Menschen einander die Bobbycars und Handys öffentlich neiden?

  149. "Gerade der Kleinbürger ist...
    „Gerade der Kleinbürger ist ja stolz darauf, seine Rechnungen selber zu bezahlen. „.
    .
    Deshalb bleibt er ja auch armer Kleinbürger, lieber Hans Meier555
    und darf sich das gebügelte „Establishment“ beim Friseur in der Gala angucken.
    .
    Nein, ich habe gelernt, dass solche Leute nicht mehr die Ausnahme sind, sondern allmählich die Regel. Möglicherweise haben wir es der Bimbes-Regierungsphase Kohl zu verdanken. Vielleicht war der Mensch aber schon immer so, es war nur noch nicht gesellschaftsfähig. Jetzt ist es angeblich oder beinahe gesellschaftsfähig.
    .
    .
    Das Nürnberger Finanzamt hat auf seinem alten Gebäude in der Sandstraße stehen in großem Schriftzug stehen: „Do ut des.“ Amen :-)

  150. Sehr schöner Artikel, wenn es...
    Sehr schöner Artikel, wenn es nur nicht so armselig mit dem BP wäre …
    Ein spannender Aspekt ist m.E. die „Barzahlung“ – es gibt und gab genug Bundesminister, die nie auch nur einen Euro in der Tasche haben, weil irgendjemand im Umfeld (Sekretär/Bodyguard) alle Kleinigkeiten des Alltags bezahlt. Und unser BP will 3 Nächte im Hotel mal eben in bar bezahlt haben. Wer hat denn heute regelmäßig 700 Euro und mehr dabei?

  151. D.A. vielleicht ein...
    D.A. vielleicht ein Internetgläubiger? Anhänger von Tauschbörsen?… zum Schluss ist man
    eben Besitzer eines Hauses.

  152. Lieber ThorHa,
    .
    auch...

    Lieber ThorHa,
    .
    auch weibliche Reize sind ja im Überfluß vorhanden.

  153. Warum die Ehemänner dann...
    Warum die Ehemänner dann immer gleich einen Skandal konstruieren, wenn, dann versteh ich das auch nicht.

  154. der hoflieferant ist eher was...
    der hoflieferant ist eher was für die kleinen barzahler, erfüllung wulff um wulff, könnte man das nennen.
    .
    für die grossen, die gemaschmeierten, wie man in hannover sagt, ist das doch tüddelkram. für die muss besseres her. das hier:
    .
    der senat, bestehend aus senatoren, die ihre leistungsfähigkeit unter beweis gestellt haben, und sich das immer wieder aufs neue richtig geld kosten lassen.
    .
    mit dem hoflieferanten-titel, der besetzung des senats und dann noch der bestellung von bundesnotaren liesse sich aus bundestag, bundesregierung und bundespräsident mehr geld ziehen, als die entsprechenden mandatare kosten.
    .
    und für hansmeier richten wie ein pikfeines, wie der berliner anstelle von knorke sagt, reichsheroldsamt ein. da kann er dann schon einmal das erheben in den adelsstand üben. wenn dann der derzeitige potus auf einmal und plötzlich in den grafenstand erhoben ist, können die anderen mitbewerber um sein amt dumm schauen, mehr nicht. so wird aiuch der geplante neubau an stelle von erichs lampenladen finanzierbar, solche standeserhebungen brauchen auch das passende umfeld.

  155. Dass reiche Menschen bairisch...
    Dass reiche Menschen bairisch reden und keine Metzger sind, will mir immer noch nicht ganz runter gehen.

  156. Gerade weil er sich sogar das...
    Gerade weil er sich sogar das Telefon hat sponsern lassen, ist er doch prädestiniert für den Posten des BP, quasi primus inter pares.
    @ Falkenherz: Er muss erst mehrmals verleugnet werden, damit er für die Sünden unserer Eliten gekreuzigt werden kann.
    @donna laura: Da lügt man sich doch selbst in die Tasche wenn man sich von seinem Verhalten distanzieren möchte, in dem man eine qualitative oder quantitave Unterscheidung einführt.
    @Hansmeier: Ich dachte Anhänger des Feudalismus wären stärker von der Causa Wulff angetan, denn es wird deutlich wie gut das Lehenssystem die Zeit überdauert hat und immer noch funktioniert. Man nennt es heute Netzwerken, aber an Begrifflichkeiten muss sich ja keiner stören.

  157. Auch wer selber nicht ohne...
    Auch wer selber nicht ohne Sünde ist, muss darum noch lange keine Straßendirne als Familienministerin akzeptieren.

  158. Schon irre, wie sich die...
    Schon irre, wie sich die Demokraten das vorstellen: Man wählt irgendwelche von der Strasse aufgelesenen Leute in höchste Staatsämter, und die sollen ihre politische Macht dann nicht an den meistbietenden verkaufen dürfen!
    Wie soll denn das gehen?

  159. Mit Comandante Wulffino gegen...
    Mit Comandante Wulffino gegen das deutsche Spießertum – der war gut, da muss man erstmal drauf kommen. Demnächst: Mit Angela Merkel gegen Hosenanzüge.

  160. @ThorHa, Don
    Man könnte ja zu...

    @ThorHa, Don
    Man könnte ja zu der Auffassung kommen, dass das Amt des BP nicht in das „Europäische Bild“ passt. Nicht in die „USE“ oder „EudSSR“, wie man das nimmt. Dann würde der/die Kanzler(in) irgendwann beide Ämter auf sich vereinen. Wie es in anderen Ländern der Fall ist. Wulff wäre ein „Opferlamm“. Er war dumm genug, sich dieses Amt aufschwatzen zu lassen. Obwohl mir das Amt des BP egal ist, die Debatte hat einen unterschwellig faden Beigeschmack.

  161. Nein, nein nein, das ist (zu...
    Nein, nein nein, das ist (zu 16:07) kein Resultat der Bimbesphase. Der gehobene Kleinbuerger (Abi, Paedo-Studium, Soziologie etc.) konnte das auch in der Zeit davor ganz gut.
    Viele Bildungkarrieren (grunz) muendeten in gewisser Abstaubermentalitaet.
    .
    In aller Unschuld ist der BP (frueher MP) ein Produkt (und Repraesentant) einer deutschen Mehrheit.
    Den haben wir uns verdient. Den haben wir haben wir billig gekriegt. Denn Geiz ist geil. Er ist eben darum auch Vorbild. Frueher schiss man vor einer Uniform sich in die Hose, nun kriegt den Respekt des Volkes ein unschuldiger Abgreifer.

  162. ThorHa, Sie haben Freunde und...
    ThorHa, Sie haben Freunde und Bekannte? Das wissen wir bei Facebook nicht. Ich muss
    Sie bitten einen Account zu erstellen. Diese Intransparenz können wir nicht dulden, das
    beeinträchtigt unsere Möglichkeiten allein die für Sie vorgesehenen Angebote zu schalten.
    Das Verleihen von realen Gegenständen zur kostenlosen Nutzung an uns Unbekannte sehen wir auch nicht gerne, Sie betrügen uns um unsere Vermittlungsgebühr.
    Ich hoffe sehr, dass Sie sich einsichtig zeigen und unseren Wünschen entsprechen, sonst
    graben wir weiter nach und sollte sich herausstellen, dass Sie in partnerschaftlichen Verhältnissen leben ohne unsere Paarvermittlung in Anspruch genommen zu haben, mussen wir leider ein Bussgeld verhängen.
    mit freundlichem Gruß
    Ihr Algorithmus XYZ

  163. @Vroni: War gestern (19:55)...
    @Vroni: War gestern (19:55) nicht in eben in Höchstform – hmhm! Nix für ungut.
    .
    Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass die Frange noch mit am meisten geistige Kinder des HM555 sind. Nünnbech vielleicht ausgenommen; das waren schon immer Geschäftsleute.
    .
    Ceterum et finaliter censeo dass es kein Sponsoren-Turnier im Golf-Club gibt, bei dem der Herr Notar und die werte Gattin bei der Buffet-Attacke nicht ganz vorne reiten. Das ist eine leicht lächerliche Seite eines im Übrigen aber enorm hilfreichen Charakterzuges: das Streben nach der individuellen Nutzenmaximierung.

  164. @Filou: Wird das was mit der...
    @Filou: Wird das was mit der Elfstedentocht op de schaats 2012? Was gilt es?

  165. Blubberhorst, der Dialekt ist...
    Blubberhorst, der Dialekt ist hier nun mal verbreitet wie eine ansteckende Seuche, i ko do nixn mocha.

  166. Da ich hier der einzige bin,...
    Da ich hier der einzige bin, der das Kuechenradio WIRKLICH benutzt, hier ein Resultat meiner unvergleichlichen Zappkuenste:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=zt8JOWVovdI

  167. Und ausserdem, Donna Laura,...
    Und ausserdem, Donna Laura, steht im Dekalog nirgendwo geschrieben, dass Du nicht deiner nächsten Mann begehren sollst.
    Wie sich das alles von 1 bis 10 ja sowieso nur an Männer zu richten scheint.

  168. Wolln mal ganz, also wirklich...
    Wolln mal ganz, also wirklich ganz ehrlich sein: Südamerikanische Verhältnisse sind hier bei uns nicht angesagt. Man stelle sich nur mal vor, wie über ein Jahrhundert dorten die Präsiwechsel abliefen.
    Bei uns ist ein Anwalt derjenige, der den Firewall als Präsigarde gibt.

    Bitte, bitte wählt doch wieder Cduhuhu.

  169. @Vroni - Kleinbürger:
    Ich...

    @Vroni – Kleinbürger:
    Ich fürchte, das ist der verklärte Blick zurück. Viel wahrscheinlicher ist tatsächlich, dass zumindest Teile der Gesellschaft viel empfindlicher für das Do ut Des geworden sind und deshalb heute viel früher und ausführlicher berichtet wird. Ich bin noch mit dem sicheren Wissen aufgewachsen, dass Vitamin B wichtiger ist, als jeder Abschluss. Und bin nicht sicher, ob der Ersatz des B durch den Zertifikatfetischismus wirklich geeigneteres Personal in die richtigen Positionen gehievt hat. In bösartigen Stunden ist meine Antwort ein definitives „Nein“.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  170. donna laura, mit Verlaub:...
    donna laura, mit Verlaub: Widerspruch ohne Beweis?

  171. Wenn Titel, dann auch...
    Wenn Titel, dann auch Titulaturen. Wie wäre es mit: „LBBW – Mutterbank der Titularhausbank seiner Exzellenz des BP“?

  172. HansMeier555: "Schon irre, wie...
    HansMeier555: „Schon irre, wie sich die Demokraten das vorstellen: Man wählt irgendwelche von der Strasse aufgelesenen Leute in höchste Staatsämter.“
    *
    Hans Meier, ich bezweifle, dass Sie über die genetische Berechtigung verfügen, so etwas unwidersprochen von sich zu geben. Ich habe allerdings inzwischen gemerkt, dass Sie selbst sich dessen gar nicht bewusst sind, glaube aber, dass Sie mich trotzdem verstehen. Der deutsche Adel jedenfalls hat sich durch Kleinstaaterei und den dadurch verursachten Dauerinzest darwinistisch gesehen selbst vom Vorankommen ausgeschlossen, da kann man jetzt in zwei, drei Generationen aus nichts mehr machen…

  173. lieber Hans...
    lieber Hans Meier555,
    betreffend Ihre Frage von gestern: nein. Aber ich netzwerke gerade mit Nachfahren von Hoflieferanten um Spender für ein soziales Projekt zu finden.
    – In Ihrer Aufzählung von Tabus in einem der vorigen blogs haben Sie die Wälsungengeschichte vergessen, hatten Sie keinen hübschen Bruder? (Oft werden Partner nach dem Muster der Brüder&Schwestern und der Beziehung zu ihnen gewählt)

  174. Bei den digitalen...
    Bei den digitalen Pausenzeichen nebenan ist gerade ‚fremde Scham‘ angesagt: „Wer eine Situation aussitzt, der ignoriert den Blick der anderen und die in ihm objektiv werdende Peinlichkeit, weil er nur die eigenen Gründe, Ziele und Wahrnehmungen registriert.“

  175. Meiern 17:58 Versteh ich...
    Meiern 17:58 Versteh ich nicht. Wer genug Unterschriften gesammelt hat, wandert in der Maschmeier-Pyramide nach oben. Genauso ist es doch mit der Lehens-Pyramide der Parteien. Und mit welch zweifelhaften Methoden Unterschriften bzw. Stimmen gefangen werden, ist in beiden System bekannt. Die Drückerkolonne als Parallel-Universum der Demokratie. Da hängen Sie mit der Vererbungslehre des einäugigen Es-Bankers mit seiner Volksschul-Tuzzi haushoch hinterher.

  176. ThorHa,
    das "ich gebe, damit...

    ThorHa,
    das „ich gebe, damit du gibst“ selbst ist nicht anrüchig. Es ist soziales Verhalten, das was sozial ausmacht. Warum? Man beachte: zuerst das do, ich gebe. Man gibt also zuerst. Unser Wulff nimmt zuerst, dann gibt er ein bisschen. Hier ein Zugeständnis qua Amte, da eine Bevorzugung, alias „Wirtschaftsförderung“ (aus seiner Zeit als Ministerpräsident).
    Ich halte die Reihenfolge (und dann natürlich den Zweck: das Amt zu missbrauchen) für den eklatanten a-sozialen Unterschied.
    .
    Kleinbürger
    Und nein, das ist nicht verklärend. Es ist vernichtend. Der Kleinbürger wollte schon immer so sein und so leben wie die Großen und glaubte früh zu wissen, Vitamin B, das isses. Und brachte es seinen Kindern bei, heute auch noch.
    Auch wenn die Posten und Pöstchen, die durch Vitamin B halt so sind wie sie sind, vielleicht nicht besonders gut von den Westviertelkindern, viellecht sogar besonders fürchterlich und grauenerregend ausgefüllt werden: es sind laut Personalern um die 25% aller Stellen, die so vergeben werden.
    Das macht Westviertelkinder so atemberaubend lässig und bewundernswert unstreberhaft bereits in der Schule. Sie wissen, aus ihnen wird eh was, pfeif auf den Lehrer.
    Das Kleinbürgerkind hingegen rackert sich mit deutlich besseren Noten bis ins Abi durch und muss im Berufsleben dennoch leider feststellen, dass es abgehängt wurde. Stallgeruch und Beziehungen! Das fehlt ihm.
    Was soll da dran verklärend sein, es ist obszön.
    .
    Um zum Wulff, dem Unglaublichen, zurückzukommen: Der hat möglicherweise nicht den allerbesten Westviertler-Stallgeruch, aber hat zumindest das „Netzwerken“, das Vitamin B auf Priorität 1 gestellt. Und somit den Westviertelkindern als Allein-Tool weggenommen. Nur ist seins halt eine Art Netzwerken, bei dem sich manchmal sogar einem ausgemachten Westviertel-Netzwerkerlein der alten Schule die Schamhaare hochstellen. (An männliche Kommentatoren, bitte einfach mal so stehen lassen und keine voraussehbaren süffisant-erotischen Bemerkungen auf den letzten Satz, danke …)

  177. "... durch den...
    „… durch den Zertifikatfetischismus wirklich geeigneteres Personal …“.
    .
    Bitte Begriffsklärung, lieber ThorHa.
    Was meinen Sie mit Zertifikatfetischismus:
    Den Glauben an die hochteueren Business Schools und ihre Abgänger? (Da sind auch wieder die Westviertelkinder drin, das gleiche Personal, diesmal halt zusätzlich zur Vitamin-B-Empfehlung mit einem sündhaft teueren Hineinhiev-Abschluss versehen, damit jar nix vorkommt …)
    Oder den Glauben an die Phantasie-Schneeball-Papiere der Finanzakrobaten und an deren Verhökerer? Das ist ein ganz spezielles Personal, einen gewesenen Kleinbürger wird man kaum drin finden, vielleicht 1-2 %..
    .
    Nicht dass ich das Kleinbürgerkind per se für einen besseren Kandidaten für alle möglichen lukrativen Posten halte, nein. Viele von ihnen wandeln sich, kaum ein bisschen höher angekommen, blitzartig vom Paulus zum Saulus. „Da kann man gleich beim hochnäsigen und sich selbst genug seienden Westviertelkind bleiben, das benimmt sich wenigstens äußerlich besser und trägt keine Plastikuhren …“ War das Ihre Botschaft? Ne, oder? Das ist doch nur Don-Satire, um Reaktanzen hervorzurufen. Wollen wir ihr nicht allzu sehr auf den Leim gehen. :-)

  178. @Salonsurfer: Apropos...
    @Salonsurfer: Apropos aussitzen – aus Mutti wird nie eine Maggie!
    .
    Zur Ehrenrettung der Feta-Bauern muss ich den Wirtschaftsminister nennen, der das Feta-Import-Dilemma klar benennt. Und was kommt von den Sesselfurzern aus Brüssel? Die meinen, das stimme so gar nicht, und wenn es doch so wäre, dann läge es zumindest nicht an ihnen.
    .
    Trauriges Europa der Aussitzer und Dementierer auf gut besoldeten Posten.

  179. Verehrte Vroni,
    den...

    Verehrte Vroni,
    den Zertifikatsfetischismus mache ich am besten an einem Beispiel deutlich: Vor einigen Jahren wurde ein neuer höchster Polizist in Belgien ernannt, fachliche Qualifikation von niemandem bezweifelt. Er brachte allerdings aus einer früheren Tätigkeit zwei Sekretärinnen mit, die zu langjährigen Vertrauten geworden waren. Es wurde nach dem Aufschrei der Gewerkschaften ein nationaler Skandal – die beiden hatten ein Zertifikat nicht, das in Belgien für „administratief Bediende“ Voraussetzung ist. Nach Ihrer Definition – klassische Vetternwirtschaft ???
    Etwas allgemeiner: Ich habe in meinem ziemich abwechslungsreichen Leben alle möglichen Leute kennengelernt. Sehr, sehr wenige umfassend fähige (Management, Mensch, Fach), eine Menge partiell fähiger (Mensch oder Management oder Fach), viele weniger Fähige. Und dabei gab es keinen beobachtbaren Zusammenhang zwischen Befähigung und formalem Abschluss. Wenn ich sage keinen meine ich keinen! Die einzige Ausnahme stellen die Grundkenntnisse dar, die man im Verlaufe einer Ausbildung erwirbt. Selbst die sind vorwiegend im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich von Bedeutung
    Wenn das so ist, ist eine Stellenbesetzung nach „Kenne ich, vertraue ich, wird schon“ exakt genauso gut wie eine nach Zeugnis und Zertifikat, Assessmentcenter oder Consulting. Das wird in Deutschland noch verschärft durch das Problem, dass man niemandem ins Zeugnis schreiben darf, was man wirklich von ihm hält/hielt.
    Also ist der Kampf der Kleinbürger gegen die Westviertlerbesetzung nicht etwa ein Kampf um die beste Besetzung einer Position. Sondern ein schlichter Machtkampf der Aufsteiger gegen das Establishment um den vorhandenen Kuchen.
    Ganz persönlich verstehe ich die Kleinbürgerperspektive gut. Obwohl aus einer uralten Familie stammend fehlt das Westviertelnetzwerk mangels Vermögen, die Oberschicht des 18. Jahrhunderts ist mittlerweile vollständig marginalisiert (eine Beobachtung, keine Beschwerde!). Trotzdem habe ich in meinem begrenzten Beobachtungskreis die Erfahrung gemacht, dass zu Macht gekommene Kleinbürger im täglichen Umgang unmenschlicher sein können, als Kinder der Oberschicht, vermutlich weil ihnen diese von Ihnen beschriebene Gelassenheit fehlt. Nicht immer, aber häufig genug.
    Von all dem möchte ich aber die Causa Wulff noch einmal abgegrenzt haben. Der hat sich aus Kleinbürgerverhältnissen selbst nach oben gearbeitet. Und interessanterweise ist das einzige, was ich wirklich als Korruption betrachten würde – der halbe Million Privatkredit – eben genau keine. Denn es war immer ein Kredit und keine Schenkung, er kam wirklich von einem alten Freund und Förderer Wulffs, einen Vorteil für den Kreditgeber hat bisher noch niemand kosntruieren geschweige denn belegen können. Was danach kam war eine Hexenjagd auf Verhaltensweisen, die den allermeisten Bonner/Berliner Journalisten viel vertrauter ist, als sie jemals zugeben würden.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  180. @vroni – auch die sündhaft...
    @vroni – auch die sündhaft teuren business schools funktionieren nach dem Grundsatz Vitamin B. Was man da lernt, kann man auch umsonst bei den Pfadfindern als Pfadfinderführer lernen (nicht nur vor 50 Jahren). Eine businees school bietet in erster Linie Stallgeruch und Networking. Alles Projektmanagement und Leadershipgelerne ist da vorallem Theorie und noch mehr Spielerei als bei den Scouts.

  181. Stellenbesetzung aufgrund...
    Stellenbesetzung aufgrund persönlicher Bekanntschaft ist schlicht unschlagbar bequem und schnell; ob in Westviertelkreisen oder unter Kleinbürgern, regelt sich auch nach
    Angebot und Nachfrage. Das Problem ist in beiden Fällen eher die Inzucht, die zur Gefahr
    werden kann.

  182. "Eine businees school bietet...
    „Eine businees school bietet in erster Linie Stallgeruch und Networking.“.
    :-)
    Etwas anderes, lieber Tiger, habe ich mir auch nicht vorgestellt …
    .
    @ E.R. Binvonhier
    Die Inzucht zum einen und das damit Verhindern eines externen besser Qualifizierten zum anderen.
    .
    @ Thorha
    Anders als Sie sehe ich nicht, dass Aufsteiger von unten ganz schöne Widerlinge seien. Unter den Westviertlern gibt es auch genug davon. Nicht alle dieser Westies sind elegant gelassen und souverän. Fahre mal eine Beule in ihr Lieblings-Töfftöff oder nehme ihnen als Schäbigerer ihren letzten Restaurantplatz am Fenster weg. Dann kommt das Anspruchsgeschrei. Alles nur hohle Imagebildung.

  183. Vroni@: Sandkastenstory im...
    Vroni@: Sandkastenstory im Wohnblock: KleinFritzchen untersucht KleinErna auf das Intensivste. Da geht im zweiten Stock ein Fenster auf und eine Frauenstimme keift auf das Äusserste schrillend: „Das ist ja das Höchste, das isf ÖBSZÖN!“ Darauf ruft KleinFritzchen zurück:“ Und ob das ssön is!“

  184. Die meisten Rassehunde und...
    Die meisten Rassehunde und -Pferde sind Inzucht. Die Stars da so stolz präsentiert werden, sind allemale Inzucht.
    Sog. reine Rasse mit Ariernachweis gabs nur exclusiv 12 Jahre lang. Wie sollen z. B. auf die Dauer die tollen patchwork familiies lupenrein reinrassig gehalten werden, ohne Inzucht und so? Oder gar, wenn polyamory im Spiel ist? Ha?

  185. Die dreihundert römischen...
    Die dreihundert römischen Senatorenfamilien waren auch sowas von Insider. Das Problem des Niedergangs waren u. a. die Getreidespenden, s. heutiges Hellas, die Plebs wollten nicht mehr fighten. Man bediente sich deshalb fürs Grobe zunehmend bei den gemieteten Randvölkern. Aus die Maus.

  186. Do ut des oder quid pro quo:...
    Do ut des oder quid pro quo: Jibs de mian Fisch, geb ich dian Fisch. Uraltes Prinzip auf den Südseeatollen. Sauber durchgezogen funktioniert es auch ;-)

  187. liebe/r E.R.Langen, leider...
    liebe/r E.R.Langen, leider gibt es auch noch osnabrück, paderborn, tübingen, kassel…
    .
    lieber Veil of ignorance, dass er es überhaupt tut, ist allein schon beachtlich. des weiteren ist beachtlich, im welchem umfang (quantitativ) er es tut, des weiteren, in welch jeweiliger höhe (quantitativ). da hat sich wohl einer gedacht, dass er mal einfach einmal nichts denkt (quantitativ und qualitativ).
    .
    wuflf langweilt wirklich sehr, nicht nur der mann (qualitativ), gerade seine affairchen (quantitativ).
    .
    spannender ist griechenland, noch spannender die spendierhose des ezb.

  188. lieber Krck01, beim verteilen...
    lieber Krck01, beim verteilen der dns kann man schon noch aufpassen, dass die richtigen durchkommen und die nicht so richtigen in einem kleinen tütchen sich die köpfchen einrennen.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=V2h_Y-hHTgE
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=djQ7WZlb140.

  189. Man helfe mir bitte auf die...
    Man helfe mir bitte auf die Sprünge:
    .
    http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1902796/Diskrete-Handy-Hilfe-fuer-Christian-Wulff.html
    .
    Wenn ein Ministerpräsident Angst haben sollte, dass sein Telefon abgehört wird – warum geht er dann nicht zur Polizei, sondern zu einem Filminvestor, und mietet ein anderes Telefon?
    (Im Oktober 2005. Und Mitte 2006 wird dann die neue Frau vorgestellt. Hm.)

  190. (Evenuell wird es jetzt...
    (Evenuell wird es jetzt spannend, und auch klar, warum Wulff mit seiner Frau eine Pressekonferenz machen wollte.)

  191. Ta moko. Beitrag zur...
    Ta moko. Beitrag zur Begriffsklärung.
    https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4towierung

  192. lieber yast2000/10.02.2012,...
    lieber yast2000/10.02.2012, 15:50/vorletzter satz, man ist, was man isst.

  193. Beim BP sts wie auf den...
    Beim BP sts wie auf den Bildern von Gerhard Richter. Abgemalte, vergrösserte diffuse Photos werden als meisterhaftes Tun verkauft. Man muss es eben können und das geeeignete Publikum finden..

  194. Stellenbesetzung auf höherer...
    Stellenbesetzung auf höherer Ebene ist immer das Problem der Kooptation von Eliten, das kann man drehen und wenden wie man will. Die Franzosen machen immerhin am Eingang zu den Zugängen (Eliteschulen, Elitehochschulen, Facharztweiterbildungsstellen an Unikliniken) einen concours, oft genug mit anonymen Testbögen, da nutzt Vitamin B wenig. Und Pappas fette Brieftasche nur insoweit als er die Pauk-Kurse kaufen kann mit denen Sohn (oder Tochter) für den concours fit gemacht wird. Es erscheint mir immerhin als Systemansatz besser.
    Kraft Lebenserfahrung kann ich die Beobachtungen von ThorHa bestätigen, selbst bei Ordinarien der Chirurgie sagen die Noten von Staatsexamen, Facharztprüfung und die Habilitation oft genug wenig über die Fähigkeit zur Leitung einer Klinik, die Fähigkeit der Sorge für Patienten und selbst die Fähigkeiten am OP-Tisch aus.

  195. Wichtigen Menschen in diesem...
    Wichtigen Menschen in diesem unserem Lande bekommen eigentlich immer ein Spezialhandy einer Firma, mit dem man mit entsprechend ausgerüsteten Gegenstellen abhörsicher kommunizieren kann. Wollte da einer das Diensthandy nicht nutzen oder konnte er nicht? (Es hat ein paar Tasten mehr und ist etwas größer und dicker, aber dafür hat Mr. Wichtig – oder Madame Important – eigentlich einen persönlichen Referenten oder Adju zum tragen).

  196. DA., hat der BP etwas zum Euro...
    DA., hat der BP etwas zum Euro oder den Schulden zu sagen? Wenn nicht, nein, danke!

  197. ach ja, ich vergass - so sehr...
    ach ja, ich vergass – so sehr der mann langweilt, so wäre es dennoch nicht unerfreulich, wenn er zurückträte.
    .
    mittlerweile ist man auch in den presseorganen auf den gedanken gekommen, dass er seinen ehrensold dann nicht u.u.* erhält, und zwar nicht bis an sein lebensende. das wäre doch einmal etwas.
    —–
    * und falls doch, so wird man in diesem spiel die x monate bis amtsperiodenende noch finanziell** verkraften können.
    —–
    ** immerhin resultierte dies in einem hübsch lärmenden ablenkungsmechanismus von den anderen finanziellen sorgen in europa, in etwas, das die ‚menschen da draussen‘ begreifen.

  198. @Prince Matecki – Das...
    @Prince Matecki – Das Eliteschulwesen der Franzosen hat einen Nachteil: die Absolventen denken sehr kartesisch und auch sehr ähnlich. Wirklich kreativ ist eine Gesellschaft aber nur, wenn sie laterale Denker heranzieht.

  199. Was macht es eigentlich so...
    Was macht es eigentlich so reizvoll, sich der Elite zugehoerig zu fuehlen, wenn man anders doch auch recht komfortabel leben kann?

  200. Mei jo, scho, gö. De Medzina....
    Mei jo, scho, gö. De Medzina. Wonst da nua amoi an Fachwitz vo deni anhöarst. Nacha woastas: Du bisd guat aufgähobän. Einä Älidä vom Feinstn.

  201. Zielsicher, nein nicht...
    Zielsicher, nein nicht stilsicher, daneben gegriffen zu haben, ist die hohe Kunst der akuten Publikumsbedienung.
    Hoflieferandör wörd auch nicht jödör.

  202. alles richtig, aller ehren...
    alles richtig, aller ehren wert. auch die einwürfe von hansmeier555 unverzichtbar wahr und kreativ, dem text überhoben.
    .
    aber fast für einen don zu dicht dran. fast zu sehr zeitgeist. womöglich auch fast nicht abstrahierend genug.
    .
    wir fühlten uns u.a. auch an cohen erinnert. life is going round in circles, einmal mehr.
    .
    „Sometimes I’d head for the highway
    I’m old and the mirrors don’t lie
    I’m tired of choosing desire
    I been saved by a blessed fatigue
    The gates of commitment unwired
    And nobody trying to leave“ oder so.
    .
    http://www.tape.tv/musikvideos/Leonard-Cohen/Crazy-To-Love-You

  203. @ Zeitgeist:
    .
    "Gisbert...

    @ Zeitgeist:
    .
    „Gisbert Wilhelm Enno Freiherr zu Innhausen und Knyphausen. Das ist ein Name, den man sich so samt Titel sehr hübsch auf der glänzenden Visitenkarte einer Unternehmensberatung oder noch eher auf der einer sehr diskreten Privatbank vorstellen könnte.“
    .
    @ „Wir brauchen einen neuen Anfang“ http://www.dradio.de/dlf/sendungen/corso/1665835/

  204. PrinceMatecki

    es gab da vor 2...
    PrinceMatecki
    es gab da vor 2 Jahren mal einen Artikel bei Spon, der sich mir eingebrannt hat, weil er genau das beschrieb, was ich in vielen Jahren teilw. im persönlichen Umfeld beobachtet habe.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,688162,00.html
    Das von Ihnen beschriebene Ego der Eltern und noch dazu Vitamin-B, sind aber nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite sind die Uni’s und Hochschulen, wie ich selbst als Vater einer Tochter, die vor 14 Tagen ihren Bachelor-Abschluss machte, leidvoll feststellen musste. Und ich Alt-68er-Volldepp dachte lange Zeit, wir hätten den Muff von 100 Jahren unter den Talaren…
    Sorry, wenn ich zum zweiten Mal auf Spon verweise. Aber was dort Thomas Sattelberger erst vor ein paar Tagen in Bezug auf betriebswirtschaftliche Studien bez. Mißstände und Defizite bei Lehrstoffen und den Herrn Professoren anprangert, dürfte genau so auch im Medizinbereich mit ein wesentlicher Grund für das von Ihnen beschriebene Dilemma sein.
    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,813654,00.html
    Bei Ihrem letzten Satz musste ich grade an den aktuellen Fall eines Bodense-Klinik-Betreibers und selbsternannten Plastiktittenspezialisten denken, wo inzwischen ein Operateur per internat. Haftbefehl gesucht wird.
    .

  205. Herrliche Auszüge aus obigem...
    Herrliche Auszüge aus obigem Link:
    <<

  206. @Tiger das kenne ich nur zu...
    @Tiger das kenne ich nur zu gut, aber clarté und logique sind in Frankreusch immanente positiv besetzte Werte. Nur ein General sagte mal zu Juristen und Regierungsmitgliedern die ihm die neue Verfassung für die V Republik maßschneidern sollten:“Faites-là courte et sombre“, natürlich damit sie Platz bietet für „Lückentheorien“ ( war da nicht mal was mit Bismarck und Preußen?) und Interpretationen. Und natürlich kommt z.B. aus dem Fachwissen und dem cartesianischen Denken der École polytechnique auch die Wertschätzung der Kernenergie.

  207. Filou 18:02, nicht zur Elite...
    Filou 18:02, nicht zur Elite zu gehören, kann durchaus physische Schmerzen verursachen:“‚Ich leide physisch darunter, dass wir keinen unbefangenen Bundespräsidenten haben.“
    Diesem Zustand musste Chr. Wulff abhelfen – und er ist unbefangen, das kann man nicht abstreiten.

  208. "Und natürlich kommt z.B. aus...
    „Und natürlich kommt z.B. aus dem Fachwissen und dem cartesianischen Denken der École polytechnique auch die Wertschätzung der Kernenergie“
    .
    die wurde seinerzeit dem rest der franzosen damit verkauft, dass mittelfristig edf den strom eben um eine kleinigkeit billiger anbeiten könne und so frankreich deutschland auch wirtschaftlich überholen werde.
    .
    kein einzelfall, seinerzeit argumentierte auch die veba ag mit dem billigeren atomstrom.

  209. Filou: "Was macht es...
    Filou: „Was macht es eigentlich so reizvoll, sich der Elite zugehoerig zu fuehlen, wenn man anders doch auch recht komfortabel leben kann?“
    *
    Ganz einfach: Nicht zur Welt kommen, sondern nur geboren werden. Nachteile seit der Geburt. Minderwertigkeitskomplexe. Unvollständige Ablösung von den Eltern. Ideologiegläubigkeit. Unfähigkeit, sich legal zu ernähren. Schwere ästhetische Benachteiligung des Körpers. Versuch, als Analogie zur ‚Gegenöffentlichkeit‘ eine ‚Gegenunterschicht‘ zu schaffen. Neurose als Haupttriebkraft einer selbsterfundenen Persönlichkeit. Selbstmordgedanken… usw. usf.

  210. Viel interessanter fände ich,...
    Viel interessanter fände ich, zu erfahren wie groß der Schmerz mittlerweile im Hause Springer ist.

  211. @perfect57 – Ich gebe ja...
    @perfect57 – Ich gebe ja gerne zu, dass Leonard Cohen zum Stil von Don Salons ausgezeichnet passt, aber mir gefällt von allen Kanadiern die Indispensable Stringband mit diesem Song besser:
    .
    http://www3.telus.net/oldfolk/websongs/SUTL.mp3

  212. Don Alphonso: "Man helfe mir...
    Don Alphonso: „Man helfe mir bitte auf die Sprünge: Wenn ein Ministerpräsident Angst haben sollte, dass sein Telefon abgehört wird – warum geht er dann nicht zur Polizei, sondern zu einem Filminvestor, und mietet ein anderes Telefon?“
    *
    Ist Don Alphonso wirklich so naiv? Warum sollte ein erwachsener Mann sich peinlicherweise bei einem Freund ein Handy borgen, wenn er sich ganz normal eines kaufen könnte? Er wird seine Gründe gehabt haben…

  213. OT, aber trotzdem vielleicht...
    OT, aber trotzdem vielleicht ganz lesenswert und außerdem stand es heute in der zeitung
    http://diepresse.com/home/spectrum/architekturunddesign/731332/Goettlicher-Zufall
    und hier die fotos
    http://www.coop-himmelblau.at/site/

  214. Kooptation der Eliten...
    Kooptation der Eliten funktioniert besser als die Auswahl nach formalen Kriterien, solange die Eliten bei sich selbst, d.h. vor allem bei der Erziehung ihrer Kinder und der Gestaltung ihres privaten Umfeldes, wirksam diejenigen Werte und Tugenden zu vermitteln verstehen, die am Ende auf dem zugeschanzten Posten dann doch irgendwann gebraucht werden.
    .
    Heute ist es aber so, dass diese Elite halt keine eigenen Kinder mehr hat, schon gar keine guterzogenen, und die wenigen Universalerben dann eben von ihrer Freiheit gebrauch machen.
    .
    Die deutsche Oberschicht ist seit etwa einer Generation sozusagen in Fortpflanzungs- und Reproduktionsstreik getreten.
    .
    Wer ist schuld? Wie immer die Achtundsechziger.

  215. "Kooptation der Eliten...
    „Kooptation der Eliten funktioniert besser…“ stand da.
    .
    gelesen habe ich: „Korruption der Eliten“
    .
    peinlich für mich, oder peinlich für die eliten?

  216. HansMeier555, die deutsche...
    HansMeier555, die deutsche Oberschicht existiert und ist sich selbst genug, den Stab
    haben sie an die Manager, Finanzakrobaten und andere Global Player abgegeben, die haben auch die Kinder (Middelhoff, v.d.Leyen Piech etc) und notfalls die Yachten um sich den Schadensfolgen entziehen zu können.
    Wüsste nicht, was das mit den 68er zu tun hat, bestenfalls ein Alibi um die eigene Er-
    schöpfung zu bemänteln. Der ‚Fortpflanzungsstreik‘ ist nur der sichtbare Ausdruck.
    Nunja, wenn man dauernd auf die ‚Pauke‘ haut, 2 WK verliert und jetzt auch noch den
    Währungskrieg.

  217. zu Fortpflanzungsstreik: für...
    zu Fortpflanzungsstreik: für das was am Ende des Tages übrig bleibt (wenn man die sauren Wiesen herausgerechnet hat) sind es immer noch zu viele ‚Erben‘.
    Auch das ‚bedingungslose Grundeinkommen‘, das ihnen die EZB zuschustert, wird daran
    nichts ändern.

  218. yast (11. Februar 2012,...
    yast (11. Februar 2012, 21:01), das hab‘ ich jetzt nicht verstanden. Ich fragte nach dem Reiz der Elitezugehoerigkeit und nicht nach Ihrer persoenlichen Befindlichkeit.

  219. @filou danke für den link - ...
    @filou danke für den link – hier gemeinsam gut geschmunzelt!
    .
    @yast2000 –
    .
    „nietzsche wäre auf der third street ein versager gewesen“ – oder „was wollen sie denn sein? warum soll ich jemand sein wollen? ich bin doch wer. … jemand ohne was, gibt es das in dieser feinen gegend? gegenfrage. sind sie von hier? ja. dann hören sie auf, mir dumme fragen zu stellen.“
    .
    in: http://www.amazon.de/Venice-amerikanisches-Tagebuch-Armin-Mueller-Stahl/dp/3746623197 ebenfalls ein durchaus nettes und womöglich sehr weiterempfehlenswertes stück literatur und erzählung aus den überschneidungen der gemeinsamen kulturkreise dieser welt. und auch voller sprachlich-psychologischer überraschungen. (hätten wir ams so gar nicht zugetraut, ehrlich gesagt.)

  220. @yast2000: "nietzsche wäre...
    @yast2000: „nietzsche wäre auf der third street ein versager gewesen“
    *
    Mag ja sein… :-) Noch faszinierender ist es allerdings, wie die Leute die Nerven verlieren, wenn es mal ans Eingemachte und um ein paar Wahrheiten geht. Das Eis ist wirklich dünn, welches uns trägt.

  221. lieber yast2000, die...
    lieber yast2000, die contenance wird bedauerlicherweise nicht mehr oft geübt.

  222. <p>Kooptation der Eliten...
    Kooptation der Eliten funktioniert besser als die Auswahl nach formalen Kriterien, solange die Eliten bei sich selbst, d.h. vor allem bei der Erziehung ihrer Kinder und der Gestaltung ihres privaten Umfeldes, wirksam diejenigen Werte und Tugenden zu vermitteln verstehen, die am Ende auf dem zugeschanzten Posten dann doch irgendwann gebraucht werden…

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