Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Das grosse Erbdilemma

| 188 Lesermeinungen

Bitte das Geld, und nur kein altes Zeug oder Geschichten: Beim Erben geht oft um schnell verfügbare Vermögenswerte. Werte, die den Begünstigten für die Gleichsetzung mit anderen anfällig machen.

Je cherche un millionnaire

Es ist keine gute Zeit für die S.. Die S. ist beliebt und wird auf alle Vergnügungen mitgeschleppt, aber nicht beliebt genug, als dass ihr dort jemand sein Herz zu Füssen legen würde. Es ist etwas an der S., das einen ahnen lässt, sie würde ohnehin nur darauf herumtrampeln. Der schöne Spruch „A helluva fun to be with, a hell to live with“ würde sehr schön auf sie passen, und ihr Ex-Ehemann und etliche nachfolgende, bei der Tröstung gescheiterte Liebhaber geben beredt und beratscht Auskunft über all die erduldeten Grausamkeiten. Ich kenne die S. noch aus der Zeit, als sie einem Freund den Kopf so verdrehte, dass der eines Nachts mit dem Porsche seiner Mutter – er war gerade 17 und konnte nicht fahren und sie war krank in St. Johann, nach drei Flaschen Sekt aufgrund der Wette mit – obwohl, das geht Sie, liebe Leser, gar nichts an und das zusammengebrochene Bett hat am Ende die Versicherung bezahlt, jedenfalls, ich kenne die S. schon ein wenig länger, sah Männer zu ihr kommen und von ihr meistens eher schnell gehen, und darob ihre Laune nicht besser werden. Manchmal kommt die S. hier vorbei, schaut mir sarkastisch beim Verspiessern zu, möchte nette Dinge über sich hören, macht Pläne, vielleicht doch noch wegzuziehen, in einen Ort, wo die besseren Kreise grösser und weniger übel nachredend sind. Diese Eigenschaft kann man ihr nicht übel nachreden, sie ist, in schlechter Stimmung, eher übel vorredend.

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Schon wieder ein neues Bild, sagt sie und zeigt auf jene Stelle an der Wand, wo jetzt eine genetisch problembehaftete Habsburgerin den Besucher anschielt. Ja, sage ich und drücke die Tür zur Bibliothek zu, denn dort hängt noch etwas, das ich mir nicht herunter reden lassen möchte. Du hast bald keinen Platz mehr, meint sie. Ich mache es wie Dein Vater, antworte ich, ich kaufe irgendwann einfach noch eine Wohnung dazu. Ihr Vater, muss man wissen, ist durchaus ein versierter Sammler quer durch die Kunstgeschichte und kommt kaum an einem Antiquitätengeschäft vorbei, und hat obendrein auch die Mittel, nicht gross nachdenken zu müssen. Das grosse Überlegen kommt erst beim Aufhängen, denn dafür braucht man Platz. Für solche Persönlichkeiten ist bei der Drittimmobilie die Wandfläche mindestens so wichtig wie die Wohnfläche, und böse Zungen wie die seiner Tochter behaupten, nur aus diesem Grunde wäre das Treppenhaus bei ihnen so üppig ausgefallen. Was gelogen ist. Die meisten Bilder kamen erst, als die S. aus dem Haus war.

Wenn ich das einmal erbe, sagt sie, und es kann kein Zweifel daran sein, denn sie ist Einzelkind und eine der letzten Spitzen einer grossen, möglicherweise aussterbenden Sippe, dann verkaufe ich das alles. Schluss. Aus. Ich kann das nicht mehr sehen. Ich verstehe sowieso nicht, wieso du glaubst, all diese Bilder dein ganzes Leben lang sehen zu können, tagein, tagaus. Irgendwann kennt man die doch. Und ausserdem, erkärt sie, sei Kunst doch nur was für alte Leute, die ihr Geld aufgrund der wenig ansprechenden Körper nicht mehr zum Schneider tragen können und dann eben Leinwand kaufen, und auch das nur im Wissen, dass sie es nicht mehr lang werden sehen müssen. Man könnte doch nicht erwarten, dass die Kinder später die Fehlkäufe ihrer Eltern das ganze Leben lang weiter mit rumschleppen, so, wie das früher einmal war. Ich hätte auch die Tür zu meinem Schlafzimmer schliessen sollen, da wuchtet nämlich das Jugendstilmonster von meinem Urgrossvater den Raum zu. Wie schon bei den anderen Generationen dazwischen.

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Vielleicht bin ich Angehöriger des letzten Generationsbruchstücks, ein Relikt vergangener Tage, als man sich noch freute, etwas Solides zu bekommen, und es sich nicht anschaffen zu müssen. Ich meine das an den diversen Streitereien feststellen zu können, die auch heute noch um Erbschaften entbrennen: Da geht es nicht mehr um Schmuck, oder gar Bettwäsche oder was früher sonst das gute Leben ausmachte, sondern nur noch um Geld, Wertpapiere und Immobilien. Alles andere landet unbesehen auf dem Müll, erfreut die Antiquitätenhändler oder die Caritas, die damit jene ausstaffiert, die die inzwischen auch horrenden Preise von Möbellagern nicht bezahlen können oder wollen – zu denen übrigens auch ich gehöre. Denn ich war dort, und habe mir das tatsächlich angeschaut und die Preisschilder gelesen.

Ich bin gar nicht so vernarrt in altes Zeug. Ich habe mir einreden lassen, dass am Tegernsee ein neuer Kleiderschrank, oder wenigstens ein neues Bettgestell doch mal nötig sei. Hier die Preisfrage – wie viele günstige Rokokoportraits kann man in wie viele alte Kleiderschränke im Keller meiner Eltern stapeln, bis sie die Kosten eines biologisch-dynamischen Einbauschrankes aus billigerem Holz und keinesfalls Kirsche oder Mahagoni erreichen? Ich war im Einrichtungshaus und auf Auktionen und kann sagen: Es ist so einiges. Deshalb steht am Tegernsee jetzt der alte Kleiderschrank meiner Urgrosstante, aussen Ahorn und innen indisches Mahagoni und im Gesimse ägyptische Einflüsse, und an meiner Wand und ihrer Überfüllung stört sich die gehässige S.. Die sich möglicherweise auch ein paar Illusionen über die Wiederverkaufswerte der Malerei macht, die ihr Vater hortet: Ich habe keinen Zweifel, dass sie das alles an irgendjemanden verkaufen kann. Aber ich zweifle sehr, dass es eine schöne Zugabe zum Rest sein wird. Oder was nach Griechenland und Italien und Portugal noch da sein wird.

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Nun ist natürlich nicht jedes Erbstück, sagen wir mal, allgemein gefällig wie eine Liege von Le Corbusier, die heutigentags der Nachweis für beruflichen Erfolg ist: Teuer, nichtssagend und der Beweis, dass der Besitzer noch gar keine Zeit hatte, vom katastrophalen Liegekomfort Notiz zu nehmen. Die Demographie des 19. Jahrhunderts und die Industrialisierung der Möbelindustrie bringt es mit sich, dass eine Vielzahl der Erbstücke in besseren Familien dem Historismus entstammen, dem deutschen Versuch, im Sinne von Art Deco zu gestalten, oder ähnlich fragwürdigen Epochen. Und aufgrund der Veränderungen des Geschmacks ist es nun mal so, dass die Spiegelkommode in meiner Bibliothek 1870 in diesen Raum gestellt wurde, dann im Arbeitszimmer bei meinen Eltern zwischengelagert wurde, aufgrund meines Widerstandes blieb und nicht auf den Sperrmüll ging,  nochmal 10 Jahre im Keller zubrachte und inzwischen wieder an genau der Stelle den Betrachter beim ersten Blick erschlägt, wo sie schon meinen Vorfahren zum Beeindrucken der hiesigen Gesellschaft diente. 140 Jahre waren bisher für Familien eigentlich keine Zeit, ein paar Generationen, mehr nicht. Heute sind sogar Gemäldesammlungen, für die man nur zwei Schränke im Keller bräuchte, um es sich später noch einmal zu überlegen, im Bestand gefährdet. Und Schränke, das weiss ich, sind bei den Eltern der S. in grosser Zahl vorhanden.

Natürlich ist die Vorstellung, dass Geld und geldwerter Besitz nicht belastet, richtig. An die Inflation hat man sich irgendwie gewöhnt und auch an das Parodoxon, dass die Inflation niedriger als der Kaufkraftverlust ist, wie auch daran, dass es für Geld zwei Arten der Existenz gibt: Die Auslöschung in einer Währungsreform oder die Auslöschung durch Abwertung. Noch nie gab es eine Währung, die lange existiert und auch nur annähernd ihren Wert behalten hat. Vor allem aber ist Geld nicht wirklich identitätsstiftend: Das Problem, das der Neureiche so brutal, viel brutaler al meine Spiegelkommode vor Augen führt, ist der Umstand, dass Geld ohne Spuren auftauchen und verschwinden kann, ansonsten aber im Falle des Vorhandenseins ganz ekelhaft gleichmachende Tendenzen hat, schlimmer als jeder Anarchosyndikalist mit Höllenmaschine. So einem schnorrenden Politiker ist es doch vollkommen egal, ob er von einem Fondsanbieter oder einem ehrlichen Unternehmer eingeladen wird, der deutsche Film ist ihm wie die Marmelade. Geld, das haben wir in den letzten Wochen lernen müssen, macht die Menschen nicht besser, sondern nur upgradiger, sie werden nicht empfänglich für Traditionen, sondern für den gemieteten Pomp von Grand Hotels. Geld kann fraglos ein Distinktionsmerkmal sein, aber sich darauf zu beschränken, macht angreifbar von jenen, die besser mit dieser Entität umgehen können.

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Und da sollte man den Realitäten ins Auge schauen: Wären die Reichen besser im Umgang mit dem Geld, gäbe es die Neureichen nicht. Hinter jedem gekauften Adelstitel steht einer, den man nicht kleinzuhalten verstanden hat, als es noch möglich war. Hinter einem Wusch, die S. zu heiraten, stand jemand, der nach oben kommen wollte und dafür bereit war, alle Nachteile bis zuletzt zu schlucken, und dass Gütertrennung das Schlimmste verhinderte, ist ihren Eltern geschuldet, und seiner Fehleinschätzung, diese Familie überleben zu können (im Vertrauen, das habe ich ihm damals bedeutet, aber er glaubte es nicht und bot mir an, die Sache draussen auszutragen. Naja.). Natürlich ist auch die bessere Gesellschaft ökonomisch definiert, aber zur besseren Gesellschaft macht sie erst die Fähigkeit, auf dieser Basis Geschichte, Vorurteile und Abgrenzungsmechanismen zu entwickeln, die als effektive Klassengrenzen funktionieren. Man kann als Zugeständnis an die Moderne gern Tore in die Mauern brechen und für die da draussen in den Gräben und Tretminenparcours Parks anpflanzen, man kann sich darüber weg unterhalten und Papas Gemäldesammlung zeigen.

Aber sich allein auf das Geld zu verlassen, wie es jeder Erbsenzähler in einer Bank tut, macht nicht nur geschichts-, sondern auch schutzlos. Das hätte ich der S. sagen sollen, das wäre eine gute Argumentation gewesen, aber ich war zu lange abgelenkt, die fade Biedermeiertante, wie sie es nannte, zu rechtfertigen; also schreibe ich es hier. Vielleicht haben ja auch manche Leser Töchter, die nur danach trachten, Gemälde, Fahrzeuge und Ferienwohnungen zu versilbern.

 

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188 Lesermeinungen

  1. Werter Don Alphonso,
    wollen...

    Werter Don Alphonso,
    wollen Sie eigentlich immer noch wissen, wie man ein Ölgemälde reinigt?

  2. Die S. scheint ja einge...
    Die S. scheint ja einge Männerseelen als weibliche Psychopathin ruiniert zu haben. Wenn sie sich jetzt selbst ruinieren will, hält sich mein Mitleid in Grenzen.

  3. Mir würden spontan ein halbes...
    Mir würden spontan ein halbes Dutzend der von Ihnen beschriebenen Sorte einfallen. Dieses undankbare Pack braucht (und wünscht sich wahrscheinlich heimlich) einen Tritt in den Allerwertesten, ob nun von den Eltern oder von dem Partner sei mal dahingestellt.

  4. Die Inflation niedriger als...
    Die Inflation niedriger als der Kaufkraftverlust
    das haben schon viele bemerkt, aber wenige so gut ausgedrückt. In Telekommunikation oder Rechenleistung ausgedrückt ist meine Kaufkraft in den Jahren seit 2002 gewachsen. In Gemüse, Espresso, Motorisierung oder Betongold drastisch geschwunden.

  5. <p>evtl. kleine anmerkung: er...
    evtl. kleine anmerkung: er hat womöglich keine ahnung. weil sein weltausschnitt so beschränkt ist. was er aber berichtet, ist selbstverständlich so.
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    in tausenden von kleinstädten frankreichs z.b. kann man evtl. noch weitergehende beobachtungen in dieselbe richtung machen, avantgarde, uns voraus: man geht freitag nachm. boule-spielen. gelassen und entspannt wie immer. und lässt alles verfallen. um sich selbst historisch zu werden. und weil das so schön aussieht. die eigene villa nebst herschaftlichem aufgang wie spitzweg. und weil es eh keinen unterschied macht: wenn die eigenen kinder weit weg oder nicht vorhanden sind oder verstoßen oder inzwischen mit unaufhaltsamer, unterstützungsunwerter tendenz zur mittellosigkeit, und das innenleben der häuser nebst der häuser selbst schon mal keiner haben will und die kleinstadt sich westviertelmässig selbst entvölkert, weil das der allgemeine trend in allen familien so ist: in schrumpfende märkte investieren nur idioten. und wenn’s eh keiner haben will, bloß cash, kann ich auch gleich boule-spielen gehen. so wie immer. mache hier keinen handschlag mehr, denn wozu auch? vollkommen rationale und gesunde entscheidung resp. lebenseinstellung. also keine üble nachrede, sondern lob der franz. westviertel. nur die deutschen wären wieder einmal die idioten heutzutage, einmal mehr, so gesehen.
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    und liegt wohl auch daran, dass viele der deutschen, die heute z. b. über frankreich nachdächten, sehr wahrscheinlich dazu die bilder von vor 2 oder 3 jahrzehnten zu hülfe nähmen, welche in ihrem kopfe aus und von damals gehabten reiseerlebnissen. die aber erinnerung, kein jetzt.
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    die nabelschau ist germanisch.
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    und die fingerkuppe zeigt in dieselbe richtung wie vielfach auch wir: nach rom. (*g*)
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    Und „Orwell 2.0 – Wir dürfen Big Brother jetzt sogar was zurück sagen!“
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    und nur cabriolet. (ein don a. plaziert sich im allgemeinen ganz richtig. direkt auf der grenze gibt es meist nur ein ganz wenig staat.)
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    und viele sind auch konservativ. (namentlich bei den westvierteln muss alles so schlecht bleiben, wie es heute schon ist. mindestens.)
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    und wir bleiben weiter froh, dass immer ein don a. sich hergibt für die wortreiche bewachung reformloser zustände.
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    und die bilder führen uns weiter regie. (neuenfels – bastardbuch).(de.nachrichten.yahoo.com/hans-neuenfels-auf-alkohol-und-zigaretten-nicht-verzichten-100631686.html)
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    und frauen und kinder zuerst. (sagen unsere testosterongeeichten prognoseinstrumente weiterhin auch.)
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    und vom wert der stabilität. (die gegenwart hat einem don a. keine zukunft zu verkaufen.) (thats how it looks.)
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    und die neuübersetzung des großen gatsby soll auch gut sein. http://www.ebay.de/…/320832460817
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    und grüße.
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    p.s.: hin- u. wieder kann man evtl. doch auch noch einmal versuche von fernsehjornalismus zur kenntnis nehmen. sagen evtl. doch auch etwas aus über das jetzt. und rentiersteaks. videos.arte.tv/…/wikileaks_geheimnisse_und_luegen-6388410.html aber nur am rande.

  6. liebe Muscat,
    ich kenne...

    liebe Muscat,
    ich kenne derzeit keine einzige, der von Don beschriebenen Sorte. Und diejenigen dieser Sorte, die ich früher kannte (es waren auch Söhne darunter)
    leben nicht mehr. Verschleudern, verkaufen, sich damit vermeintlich von den Eltern befreien, die Eltern symbolisch mitsamt ihrem geschätzten Hausrat loswerden/vernichten ging eigentlich immer mit reichlich Destruktivität und Selbstdestruktivität einher, auch mit einem riskanten Lebensstil. Aber auch mit Heiraten aus dem angestammten Milieu heraus, die Ehepartner wollten nicht die Immobilie und die Möbel und Bilder und damit in gewisser Weise auch Lebensform der Schwiegereltern übernehmen, sondern sie wollten deren Geld um sich damit ihrer eigenen sozialen Bezugsgruppe entsprechende Wünsche zu erfüllen (Reisen, einen Neubau a la mode, Hobbies, Firmengründungen) und die eigentlichen Erben gaben dem nach. Auch aus dieser Gruppe lebt niemand mehr.

  7. Geehrter Don, suchen wir nicht...
    Geehrter Don, suchen wir nicht alle die femme fatal, so zum Spasshabbe? Sicher, so eine nimmt man nicht zur Frau, Gott behüte, nur die noch an die Liebe glauben tun das. Die vom alten Schlag, nun ja, bei denen schläft man gut, der Besitz kommt nicht weg, aber sonst?
    Sie hätten ob ihrer Ausführungen schmunzeln, sie zum Essen einladen und nachdem es zum Äußersten kam zum Aufhängen weiterer Gemälde bitten sollen. So macht man das.

  8. Da sind wir mal wieder an dem...
    Da sind wir mal wieder an dem Punkt, was uns lieb und teuer ist und `uns`letzlich ausmacht. Ein Stück weit definieren wir uns durch den Wohnstil, unsere Bilder, unsere Kleidung und das Auto, das wir fahren, oder die, die wir sammeln, wenn wir es soweit geschafft haben.
    Und da gibt es ganz klägliche Inszenierungen, die ein Heidengeld gekostet haben, bei dem man sich sehr unsicher ist, ob es die Prüfung der Zeit überstehen würde.
    Die Cabrio-Merceditis, denke ich, wird in dem Moment ob der grossen Zahl überlebender Fahrzeuge, deutlich zurückgehen, wenn alle Anlageberater, Zahnlabor-Geschäftsführer und Versicherungsmakler auf einmal verkaufen müssen, weil es an Deppen fehlt, die sie über den Tisch ziehen können.
    .
    Oder was so manche Galerie an dieselbe Zielgruppe verscherbelt, was oft ein couragierter Siebzehnjähriger auch fertigbringen würde, wenn ihn seine geliebte Enddreissigerin, die die Galerie führt, ordentlich promotet, weil er ihr das Gefühl gibt, noch jung zu sein, solange bis der Arsch es nicht mehr nötig hat, weil er für seine beklecksten Leinwände jedesmal einen 2 Jahre alten Golf einstreicht.
    .
    Nachts Containern mit Fahrrad im Polyesterparka überm Jute-Pulli ist `ne Alternative…
    Oder noch konsequenter als militanter Nudist sich in einem freizügigen Campingplatz in Südfrankreich sich die Seele aus dem Leib vergnügen… ( wahrscheinlich spassiger als Containern…)
    .
    Was sind wir? Wir sind immer unsere Inszenierung. Und da gilt es gut zu wählen, besonders, wenn man noch etwas an die nächste Generation gerne weiterreichen wollte.
    .
    Und Gnade uns, greifbar im Westviertel, mit den hübsch eingerichteten Altbauwohnungen und den gebrauchten Porsches und Buckel-Volvos und Harley Davidsons, wenn die Wut derer, für die unsere geliebten Selbstverständlichkeiten, die wir uns aussuchen können, absolut unereichbar sind, sich auf einmal gegen uns richtet. Und nicht gegen diese dünne dünne Klasse, die Yachten, Penthäuser, Schweizer Chalets, Bugattis und Picassos gegen Millionen vertauscht, die sich schon längst daran gewöhnt hat, dass der Rest der Welt eh nur aus Lohnsklaven besteht.
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    Ich fürchte, darum ist in vielen Regionen die Religion wieder so in den Vordergrund gespült worden, weil die Verheissungen der Sechziger Jahre, „Teilhabe am Entwicklungsfortschritt“ oder „klassenloses Paradies“so jämmerlich verpasst wurden.

  9. Vielleicht fühlen die Eltern...
    Vielleicht fühlen die Eltern von Kindern, die keine Kinder wollen, so was ähnliches.

  10. Wir geben nix, wir vererben...
    Wir geben nix, wir vererben nix, Pasta. Nach uns die Sinnflut.

  11. Die Mandeln spielen eine...
    Die Mandeln spielen eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr. Wenn nun die Immunschwäche über das Wegoperieren der Immunität wissentlich und ohne Abstriche herbeigeführt wird, dann kann das sehr, sehr ernste und pöse Folgen haben.

    HansMeier555@: Maybe, dass Kinder heutzutage gar keine Eltern mehr haben wollen? Thats great. In echt.

  12. Was sagt mir das ? Frust ?...
    Was sagt mir das ? Frust ? Unklar. Eine andere Lebenseinstellung. Gut. Das sei jedem gegönnt. Ob nun „Goldesel“ oder „Geldgeier“, vernascht werden sie alle. Egal, ob sie A., B., C., …, S oder Z. heißen. Ist S. fett oder hässlich ? Wo ist das Problem ? Was soll dieses „Geld“ ? Das heutige „Geld“, egal welcher „Wärung“ ist soviel „wert“, wie die Schuldner bereit und in der Lage sind, für ihre Schulden gerade zu stehen. Wo soll da ein Problem sein ? Die „Griechen“ sind das nicht, gut oder schlecht, dann ist deren „Währung“, die nebenbei auch unsere ist, „wertlos“. Auf das komische „Geld“ kommt es doch nun wirklich nicht an. Entweder man freut sich über sein Bild oder nicht ? Ich gebe gerne zu, dass meine Bilder keine Picasso’s sind. Aber ich finde sie, auch, ohne dass wie wirklich einen „Wert“ verkörperten, mir selbst gefallen. Sind sie etwas „wert“ ? Ja, den „Wert“ den ich ihnen beimesse. Ansonsten sind sie überhaupt nichts „wert“, wirklich wertlos.
    .
    Ich denke, wir sollten uns abgewöhnen, irgendwas in irgendwelche „Werte“ umzurechnen. Der eine liebt eben seinen orangen Uralt-Porsche, der andere seine Bilder, Silberkännchen oder Goldmünzen, ein anderer meint, sein Haus oder seine Kinder wären seine beste Investition. Wo ist das Problem ? Die Neid-, Gier- und Geizgesellschaft ist für manche vielleicht IHR Problem. Aber, das letzte Hemd hat keine Taschen, wir leben begrenzt für eine gewisse Zeit unter definierten Bedingungen auf dieser Welt. Jetzt muss man sich seine eigenen Bedingungen, soweit möglich, definieren.

  13. Werter Don, ist das Ihre...
    Werter Don, ist das Ihre Heiratsantragsvoranfrage an den Vater der S ? Sie würden schon dafür sorgen, dass sie nicht alles verhökert (ich sage jetzt absichtlich nicht versilbert). Die -wie auch immer- gewünschten Freiheiten könnten Sie der S. -unterleibslos wie Sie sind- ja stets gewähren.
    .
    Früher nannte man das Erbschleicher … bei Ihnen glaube ich, ist es wirklich das ehrliche Bemühen um die schönen Dinge an der Wand.

  14. Um Gottes Willen nein! Da...
    Um Gottes Willen nein! Da wüsste ich mir ein paar angenehmere und leichtere Kreuze auszubürden.
    .
    Michael, ja, das letzte Hemd… da denken viele einfach noch etwas weiter, in etwa bis zum letzten Hemd ihrer Kinder oder gar Enkel. Insofern ist es gar nicht so leicht, das alles fern der materiellen Güter zu betrachten. Eltern reibt eben oft die Sorge um den nachwuchs um, entsprechend viel miese Nummern gibt es bei der Vermögensanlage mit langem Horizont.

  15. ich bin mir nicht sicher ob...
    ich bin mir nicht sicher ob das funktioniert;
    die Reichen, die Stützen, Neureichen, Bilder, Kronleuchter, Spiegelkommode – was für ein lustiges Wort.
    Ich als Grieche, kann m e i n Griechenland …..
    Ich weiss, sehr geehrter Don, Sie mögen den Süden nicht; gleichwohl werde ich ihn bereisen, Apulien, meine Euronen geben, gut essen und trinken, und zufrieden sein.
    Leben Sie wohl.

  16. ...
    o.t.
    Lemurengschnas
    http://orf.at/stories/2105395/2105429/

  17. Tiberiat, ich mag Griechenland...
    Tiberiat, ich mag Griechenland sehr, sehr sogar. Trage mich mit dem Gedanken, bei einem Ausschluss aus dem Euro zum Red Beach von Matala zu fahren, wo Zeus mit Europa an Land ging und dort eine Reportage zu schreiben, wie er wieder mit ihr geht, weil er die Schnauze voll hat.
    .
    Foersterliesel, ich würde aus solchen Gründen auch eher Österrreich denn Griechenland ausschliessen. Brrrrr.

  18. Wenn man die aufgeweckten,...
    Wenn man die aufgeweckten, pfiffigen und selbstbewussten Kinder im Vorschul-und
    Grundschulalter betrachtet und das Girlie-Geschreibe selbst gestandener FAZ-Redakteure
    daneben hält… um die Zukunft ist mir nicht bange.

  19. @E.R.Binvonhier: Dito. Mir...
    @E.R.Binvonhier: Dito. Mir ging so etwas Ähnliches durch den Kopf, als es um die aussterbenden Erbtanten ging.

  20. @tiberiat: Viel Spass in...
    @tiberiat: Viel Spass in Apulien! Das Leben dort ist -wenn die Mittagshitze erst vorbei ist- durchaus angenehm!
    .
    Zum Glück haben die Italiener einen reichen Norden, der gewillt ist, das südliche dolce far niente auch zu finanzieren.

  21. Und ich hatte mich bei dem...
    Und ich hatte mich bei dem Titel schon über konkrete Tipps zur Hinterziehung der Erbschaftssteuer gefreut. Von der inhaltlichen Enttäuschung einmal abgesehen, m.M.n. einer Ihrer stilistisch ausgereiftesten Beiträge, großes Tennis, Don. Chapeau!

  22. Ob die direkte und für...
    Ob die direkte und für Ortskundige vermutlich namentlich aufzulösende Blosstellung einer Person des eigenen Bekanntenkreises noch unter gutes benehmen fällt? Für mich nicht. Die übrigen Beiträge des Dons mit Bezug auf Verhaltensweisen seiner Umgebung waren weit allgemeiner und unpersönlicher gehalten, damit nicht persönlich zuzuordnen. Dieser ist es. Schade, ich dachte tatsächlich, der Don habe Benehmen …
    TH

  23. Es ist müßig, über Vor- und...
    Es ist müßig, über Vor- und Nacherbschaft zu sinnieren, wenn man keine Erben hat. Eine Don´sche Stiftung wäre wohl die angemessenste Lösung, die S. könnte steuerbegünstigt zum Stiftungsvermögen beitragen. Die Prämie für die Insassen-Unfallversicherung mit Todesfallschutz dürfte bei Zweisitzern nicht allzu hoch sein, Meiern stellt einen Leibeigenen für Eintritt und Schlüsseldienst ab, damit ist die Finanzierung der Ausstellungsimmobilie und deren Betrieb gesichert. Wer will ins Kuratorium?

  24. Ich weiss schon, was ich tue,...
    Ich weiss schon, was ich tue, und wie weit ich gehen kann.

  25. Tja, geschätzter Don, und...
    Tja, geschätzter Don, und jetzt auch das große Wulff-Dilemma. Dazu tanzt Mutti mit Sarkosy einen Euro-Tango und in Athen ertönt der „griechische Blues“ Rembetiko. Ach was, ab morgen gehen wir schunkeln, de Zoch kütt!
    .
    „Rembetiko (ρεμπέτικο) ist eine Musik- und Lebenskultur aus der Volksmusik-Tradition Griechenlands, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor allem in den Städten Athen, Piräus und Thessaloniki aus Subkultur und Untergrund jener Zeit hervorging.“
    http://www.youtube.com/watch?v=FpYyaipU2qg

  26. Werter Don, Identität, da ist...
    Werter Don, Identität, da ist wohl was dran.
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    Habe mir aber ein Photo sogar Ihrer Hand aufgehängt aus einem schönen Salon an einem oberitalienischen See. Schön, aber bis auf das Mobiliar und aufgeschlagene Bücher leer. Needless to say: So schön auch die mobiliare Identität ausfallen mag, ohne Gäste, Freunde, Familie bleibt sie dumme Kulisse.
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    Im Übrigen ist der Effekt nicht zu unterschätzen, den aus der Zeit gefallenes Mobiliar auf Besucher ohne solchen Traditions-Hintergrund hat. Sie haben da in Ihrem gutgelaunten, farbenfrohen und improvisationsfreudigen Sammelsurium einiges richtig gemacht. Mir sind aber auch Räume bekannt, die die soziale Segregation optisch stark zum Ausdruck bringen. Das ist dann der guten Stimmung nicht zuträglich.
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    Last but not least ist auch der Effekt auf den oder die Bewohner erheblich, im guten wie im weniger guten. Wenn man zB. in einem veritablen Museum aufgewachsen ist, hat das durchaus Einfluss auf das Alltagsleben. Zwischen Vitrinenschränken Fußball zu spielen ist dann pädagogisch eher unerwünscht. Klarer Fall von Luxusproblem.
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    Finally: Ein „Prunkstück“ wie das von Ihnen erwähnte Trumm aus Urgroßvaters Nachlass hat ja durchaus Charakter. Versuchen Sie da mal ein Billy-Regal nebenzustellen… In der Folge werden die antiken Stücke bevorzugt mit transparenten Beistelltischen, modernen Klassikern a la Bogenlampe und ähnlichen Scheusslichkeiten kombiniert. Ganz erstaunlich, wie häufig man diese „Standards“ wiederfindet bei dem Versuch der Erben, ihren Puzzlestein in das Möbel-Familienmosaik einzufügen. Und dann fast schon wieder a weng langweilig.
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    Allerletzte Bemerkung: Manchmal fragt man sich, was wohl die Urahnen dazu sagen würden, dass Ihre Nachfahren noch in ihren Zimmern wohnen. Wo diese Ahnen doch selber einmal komplett a la mode sich eingerichtet hatten!

  27. Offenbar hat S. einen guten...
    Offenbar hat S. einen guten Blick für Inzucht und was ist so schlimm daran, wenn die eigene genetische Linie mit der von ein paar Barbaren gekreuzt wird, die genug Vitalität besitzen, um aus einfachen Verhältnissen stammend, nach oben wollen? Wir sollten diesen Willen zur Erneuerung nicht verachten, nur weil er riskant ist. Vielleicht zeigt sich schon in einem Jahrhundert der Erfolg?
    .
    Ich finde überdies, dass S. die richtige Frage stellt: warum sollte man ständig auf dieselben Bilder glotzen? Worin besteht überhaupt das eigene Verhältnis zu Bildern? Immerhin versucht sie nicht tot zu spielen und so wie ihre toten Vorfahren zu sein. Nicht, dass etwas gegen tote Vorfahren per se und deren früheres Leben einzuwenden wäre, nur konnten sie dieses vergangene Leben viel besser führen als wir. Sie mochten andere Fehler haben, nur in unserer Vergangenheit leben, das konnten sie ausgezeichnet, im Vergleich zu uns, die daran niemals heranreichen werden, ganz gleich wie wir uns ausstatten und wieviel Geld wir dafür aufwenden.

  28. Die S. schildern Sie so...
    Die S. schildern Sie so abgrundtief unsympathisch wie irgendwie erschreckend anziehend in ihrer Wetterwendigkeit und ihrer Erbbefähigungsausrichtung in Verwickelung mit amourösen Tendenzen.
    Das zwischen Besitz und Besessenheit oszillierende Anhäufen von Pretiosen, Trouvaillen und allerlei mehr, habe ich erst kürzlich in meinem Haus-Blog am Exempel von Büchern und Briefen durchexerziert…ein Erblasser, mit Verlaub: in spe, steht vor der Verstreuung seiner Bibliothek in alle Winde durch seinen undankbaren Sohn, der all diese Werte in den Wind zu schießen bzw aus ihnen (so dies in Zukunft noch moeglich sein wird) ganz wie die S., Geld zu schlagen weiß.
    Wer mag:
    http://raumgewinner.blog.de/2012/01/24/besitz-besessenheit-exempel-buechern-briefen-12507498/
    Nicht, dass Sie nicht doch noch fuer die S. fallen, lieber Don. Die wird Ihre genetisch ins Hintertreffen geratene Habsburgerin nicht lange stillschweigend gewähren lassen, das vermuten Sie ja auch selbst.
    Ein Satz, der mir umwerfend gefaellt noch:
    “Hinter jedem gekauften Adelstitel steht einer, den man nicht kleinzuhalten verstanden hat, als es noch möglich war.“

  29. "Trage mich mit dem Gedanken,...
    „Trage mich mit dem Gedanken, bei einem Ausschluss aus dem Euro zum Red Beach von Matala zu fahren, wo Zeus mit Europa an Land ging und dort eine Reportage zu schreiben, wie er wieder mit ihr geht, weil er die Schnauze voll hat.“
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    Eine deutsche Geschichte. Die Deutschen hatten das antike Griechenland für sich wiederentdeckt und unsterblich darin verliebt. Allein die dort lebende Bevölkerung, die christlich-orthodox war, Jahrhunderte lang unter türkischer Herrschaft lebte und ihren Privatismus nie überwand, bis heute nicht, wirkte störend.
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    Die große Verschwörungstheorie besagt, dass es letztlich die USA ist, die das Ende der EU vorantreibt, um den Untergang des Dollar als Weltwährung, wenn schon nicht zu verhindern, so doch wenigstens weiter hinauszuzögern. Solche Hypothesen haben, selbst wenn sie nicht wahr sind, die Kraft den Blick auf Grenzen zu verändern. In einem Augenblick erscheint Griechenland klein und schwach und unserer Solidarität bedürftig, im nächsten Augenblick ist es schon geopolitische Grenze, in der die ganz Großen ihre Kräfte messen. Dabei steht gar nicht so sehr eine Konfrontation bis aufs Blut im Raum, sondern im Gegenteil die Erneuerung einer besonderen Freundschaft: was war so schlecht an der Nachkriegsordnung, zumindest aus westlicher Sicht? Warum wollen die Europäer eigentlich mehr sein als Juniorpartner der USA in wechselnden Koalitionen der Willigen?

  30. wunderbar wahr
    - auch ohne...

    wunderbar wahr
    – auch ohne die „böse Hexe“ S. , sie hätte gnädigere öffentliche Behandlung verdient, auch wenn Ihr, lieber Don, Magen- und Hutschnurgefühl sicher ganz richtig liegt. Es ist doch richtig heute, (auch mal romantische) Liebesheiraten /Lebensabschnitts usw. zu fordern, ist es nicht? Aber finden, finden ohne völlig in den Sumpf zu geraten, seufz. Tankredi ist so eine gute Partie, aber seine eigene Tochter, Conchetta würde der Leopard selbst nicht heiraten. nicht noch einmal der Tradition folgen. (Und seine Erfahrung ist, dass seine Frau sich bekreuzigt und Rosenkranz betet bei ehevollzuglicher Annäherung, oh Kirche, was tatest du…)
    .
    Wo viel Geschichte und wenig greifbares Geld zu vererben ist, da wird es richtig spannend. Also, für den, der übernehmen will. Nichts wie Schwierigkeiten. Angefangen bei den Eltern, die nicht loslassen, nicht planen, über den Ehepartner, der, wenn er nur ein bisschen Stolz hat (und ansonsten nicht dumm ist) ja diese Geschichte auch fassen können muss (viele Klippen lauern da), bis zu den Möglichkeiten, adäquat Greifbares nach Hause zu schleppen, mobil zu sein und noch Zeit zu haben zur Produktion von Nachwuchs und Erhalt des Daches, auf das es ja bekanntlich ankommt. (und was man sich schlicht nicht leisten kann, von Handwerkern machen zu lassen. Also selber rauf und bauen. Eine Herausforderung, viel besser als buunnggee jumping.) Nicht zu vergessen die vielen Neider: „Wieso??? Sie haben doch alles!!!“, mit denen die gereifte Seele noch am besten fertig wird, bis es dann in der Schule vom Lehrer heißt: „Sie unterstützen Ihr Kind, und deswegen bekommt es von mir systematisch eine Note schlechter: Das ist meine ausgleichende Gerechtigkeit.“
    .
    Wenn solcherart Widrigkeiten zu kleingeistig und mies werden, hat man dann doch die Schnauze voll, wandert aus und/oder wirft den Laden hin. Dann hat der Schutz einer etablierten Schicht gefehlt. Deswegen, nur aus diesem Grund, ist Geld so lächerlich wichtig. Sonst ist es schön zu haben, aber Langeweile muss man, wenn es bloß am Gelde liegt, nicht haben.
    Grüße
    Generation Postcrash

  31. Den Zweck von Kleidung scheint...
    Den Zweck von Kleidung scheint die S. auch nicht so richtig zu kennen. Gerade wenn der Körper nicht (mehr) so ansehnlich ist, gewinnt die Kunst des Schneiders enorm an Bedeutung. Was trägt die S. denn so? Escada-Sch…e?
    Und natürlich ist das auch ein Beitrag über Steuerhinterziehung: Woran will das Finanzamt denn erkennen, ob ein Gemälde noch dem Opa oder der Mama oder bereits dem Enkel gehört? Gemälde sind eben Mobilien und können mündlich übereignet werden!
    Daß Sie, lieber Don, korrekt Ihre Steuern zahlen, ist für mich selbstverständlich.
    Gruß K

  32. @Thorsten Haupts - Unter der...
    @Thorsten Haupts – Unter der Annahme, dass die Person S. (oder Sonstwie) überhaupt existiert. Vielleicht handelt es sich aber nur um ein Stück Don Literatur.

  33. Vielleicht handelt es sich...
    Vielleicht handelt es sich aber nur um eine Marotte so wie die Karotte, die in mein Bild schwingt, wenn ich die FAZ Hauptseite anklicke. Die lebensgroße Karotte macht Reklame für die Barclays Bank. Mich wird sie nicht animieren, mein Konto zu wechseln. Ich steh nicht auf Karotten. Ich esse Steak.

  34. Die S., das sind wir selbst....
    Die S., das sind wir selbst. Auch in den GroeFaZ (groessten Familien aller Zeiten) wurde und wird weggeschmissen, was das Zeug haelt. Es scheint mir dabei um eine Conditio humana zu handeln, ein kathartischer Akt, in dem symbolisch die sperrigsten Elemente der unmittelbaren Vergangenheit entsorgt werden, damit sich das Gegenwarts-Ich selbstbewusst seinen Platz bereiten kann.
    Die spannende Frage ist, welche Zeit notorische Bewahrer wie DonA hervorbringt. Gut, Spinner gibt es immer und ueberall. Doch ist es nicht die reale wie gleichermaßen konstruierte Erfahrung des Verlustes, und zwar des unwiederbringlichen, die einen zum notorischen Sammeln anhält? Erst das Bewusstsein über die Unwiderbringlichkeit des Gewesenen ermöglicht es, diesem einen Wert beizumessen, der über das Antiquarische hinausgeht. Dass man dafuer jedoch auch in transitorischen Zeiten ein Sensiorum benoetigt, das der S. und ihren Millionen Geistesverwandten abgeht, das steht außer Frage. Aber dafür haben wir ja Poeten und Irre.

  35. Ich sammele seit einigen...
    Ich sammele seit einigen Jahren NUR 21st C Posters (Art Deco Stil).
    Cheap and colourful.

  36. Leicht wird in diesen Zeiten...
    Leicht wird in diesen Zeiten Literatur und Fiktion velwechsert. Sich durch diese halbvirtuelle Gegenwart durchzulavieren, da brauchts mindestens ein Kapitänspatent. Wenn nicht mehr.

    Vor dem Gremium der sieben Geißeln (weder Geislein noch Geiseln) sagte er mit allem Nachdruck aus, sein Name sei Hase und nicht Wolf. Ausserdem reklamierte er für sich auf die jedermann zustehende Unschuldsvermutung. Das wisse er ganz genau von seiner Freundin, dem Unschuldslämmlein.

    Eilmeldung: HansMeier555 wird anlässlich der großen, feudalen Erinnerungs-geburtstagsfeier zum Ehrenvorsitzenden der Kimjongilisten ernannt.

  37. Der Tiger@: Igittigitt....
    Der Tiger@: Igittigitt. Fleischfresser sind ja sowas von….

  38. Mal etwas anderes, wenn das...
    Mal etwas anderes, wenn das hier opportun ist. Vorgestern druckte die fazonline (im Wirtschaftsteil, dort wo die großen Geister sitzen) einen unkommentierten Auszug aus einem Griechenlandbericht des zweitklassigen französischen Schriftsteller Edmond About von 1855. Wer hier auch immer von der Kette gelassen wurde, die Botschaft war eindeutig und auf Redaktionslinie: Der Grieche war schon immer verdorben und korrupt (dass ein Bayer zu der Misere seinen Senf hinzugegeben hatte, wird unelegant nicht erwähnt), das Geld des Steuerzahlerbürgers ist zu schade für Menschen auf dieser Entwicklungsstufe.
    Natürlich bellten in den Kommentarspalten die Hunde. Mein kritischer Einwand – weniger zur Verteidigung der Griechen als der intellektuellen Integrität -, dass es unseriös und unredlich sei, ein historisches Dokument aus dem 19. Jahrhundert unverändert und unkommentiert in den Kontext des frühen 21. Jahrhunderts zu stellen und dass der Tendenz zur Essentialisierung des Griechentums etwas prinzipiell Menschenfeindliches zu Grunde liegt, wurde nicht freigeschaltet und später gelöscht.
    Da unser Gastgeber ein Freidenker ist, wird er mir hiermit sicherlich eine Freizeile schenken, wofür ich ihm im Voraus herzlich danken möchte. Aber im Ernst, ich bin am Überlegen schwerere Geschütze gegen dieses Geschmeiß auffahren zu lassen. Wie man das macht, hat ja auf ziemlich niederträchtige Weise Georg Diez demonstriert.

  39. Kalchas@: Steuerhinterzieher...
    Kalchas@: Steuerhinterzieher zu sein ist eine durchaus angesehene Eigenschaft höherer Stützen. „Von nix kütt nix!“ Wie der Kölner so treffend in aller Kürze und launig diesen Sachverhalt treffend kennzeichnet.

  40. Bettelarm@: Gepäckfrage: ...
    Bettelarm@: Gepäckfrage: Reich sind die, die arm im Geiste sind ;-)

  41. Wenn der Vorhang fällt im...
    Wenn der Vorhang fällt im Schloss Bellevue – Erbfolge offen. Werter Don, jetzt sind Ihre angekündigten Hirsch-Betrachtungen willkommen!

  42. Ich hatte klassische...
    Ich hatte klassische Archäologie im Nebenfach, daher kommt das, und ich würde auch nicht der Vorstellung aufsitzen, dass ich romantisch bin – ich glaube aber an Kulturtransfer und daran, dass das keine Einbahnstrasse ist.
    .
    Was die Wirtschaftsredaktion angeht, so war das natürlich polemisch, wenngleich teilweise auch nicht ganz untreffend. So wie man heute immeer noch Evelyn Waughs Abessinienbuch neben das heutige Afrika halten kann, oder „Deutschland Deutschland über alles“ vonm Tucholsky neben den Ferengiplanten der Wirtschaft. Aber es bringt nichts. Und wenn man Mentalitäten der Griechen über 150 Jahr verfolgt, braucht man sich nicht wundern, wenn die die Deutschen wie vor 65 Jahren sehen.

  43. Und nu?
    Vielleicht Uli Hoeneß...

    Und nu?
    Vielleicht Uli Hoeneß ?

  44. Heimweh nach Hölderlin...
    Heimweh nach Hölderlin

  45. @Gastgeber "Was die...
    @Gastgeber „Was die Wirtschaftsredaktion angeht, so war das natürlich polemisch, wenngleich teilweise auch nicht ganz untreffend. So wie man heute immeer noch Evelyn Waughs Abessinienbuch neben das heutige Afrika halten kann, oder „Deutschland Deutschland über alles“ vonm Tucholsky neben den Ferengiplanten der Wirtschaft.“
    D’accord. Doch wenn man dies tut, dann muss man sich intellektuell mehr anstrengen, um gedanklich nicht ans Ende der Welt zu reisen.

  46. Das ZK hat eine Sondersitzung...
    Das ZK hat eine Sondersitzung aus akutem Anlass einberufen:
    Nach Wulffs Rücktritt wollen die Parteichefs Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Philipp Rösler (FDP) rasch über eine Nachfolge entscheiden. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Koalitionskreisen erfuhr, ist ein Treffen der schwarz-gelben Spitze für Samstag in Berlin vorgesehen.

  47. Stoiber?...
    Stoiber?

  48. Koch....
    Koch.

  49. Prinzessin auf der Erbse, ich...
    Prinzessin auf der Erbse, ich arbeite mich gerade ganz vorsichtig ein; allerdings waren die letzten Zukäufe in einem guten Zustand.
    .
    muscat, so schlimm fine ich das gar nicht; tatsächlich kann sich jeder entscheiden, wie er von der Vergangenheit geprägt sein will, und natürlich gibt es Gründe zu sagen, dass es nicht zu deutlich sein soll.

  50. Weh' mir...
    Weh‘ mir

  51. NOBBI, NOBBI, NOBBI (nein,...
    NOBBI, NOBBI, NOBBI (nein, nicht B., sondern L.) !!!

  52. melursus, das ist immer eine...
    melursus, das ist immer eine Frage, wie man lebt; ich würde aber meinen, dass das Leben im Wohlstand wirklich teurer geworden ist, während an der Basis schwere Preiskämpfe um die Massen toben. Luxus ist wirklich sehr viel teurer gewordeb, gleichzeitig gibt es aber auch eine knallharte Preisdiktatur – je nachdem, wie man sich bequemt, kann es so oder so ausgehen. Ein schönes Beispiel sind die Antiquitätenhändler, die inzwischen Auktionshäuser meiden und zu Ebay gehen: Das geht dann in Richtung „Killing the middle man“. Aber das kostet wiederum den Spass, real dabei zu sein.

  53. Freilich, und ich würde sie...
    Freilich, und ich würde sie dem Wulff auch wirklich als Ehefrau Nr. 3 gönnen!

  54. Vielleicht habe ich ihr...
    Vielleicht habe ich ihr Unrecht getan, sie ist viel zu nett für den. Wirklich. Manche sind halt einfach nicht für lange Beziehungen geschaffen.

  55. Foersterliesel, vermissen Sie...
    Foersterliesel, vermissen Sie denn eine(n) aus diesem Kreis?

  56. Rührend wie sie Händchen...
    Rührend wie sie Händchen hielten dabei.

  57. @hm555
    auf den posten soll ein...

    @hm555
    auf den posten soll ein lutherischer, am besten unser oberster kriegsherr in friedenszeiten, wenn die rkk schon den posten in den usa ab herbst besetzt

  58. der guten Ordnung halber (und...
    der guten Ordnung halber (und auch weil ich versuche, ein weiteres Jugendzentrum in die Vorstadt zu bekommen, wofür Bürgermeisterdüpierung so gar nicht hilfreich wäre) möchte ich konstatieren:
    mein gestern um 21.45 Uhr geposteter link zeigte gestern um diese Zeit die/den bärtige(n) Conchita Wurst, inzwischen wurden aber mehr Opernballphotos unter diesen link gereiht, sodaß beim Anklicken dieses links heute unser Bürgermeister mit Ehefrau zu sehen ist.
    Der Opernballbesuch gehört für den Wiener Bürgermeister zu den Amtspflichten,
    die Lemuren hingegen sind alle freiwillig dagewesen.

  59. liebe Muscat,
    ja, ich vermisse...

    liebe Muscat,
    ja, ich vermisse einen aus diesem Kreis der Erben, der ein schlechter Sohn, aber ein guter Freund war und leider viel zu früh verstarb.

  60. lieber don, dass luxus...
    lieber don, dass luxus tatsächlich fürchterliche preisanstiege zu verzeichnen hat, kann man leider nur bestätigen.
    .
    versuchen sie allein einmal einen geschmackvollen, qualitativ hochwertigen gardinen- oder polsterstoff ausfindig zu machen, ohne den eindruck zu bekommen, es seien zahlreiche ehemalige bankster zeitig aus ihren bürotürmen getürmt und machten nun auf inneneinrichter. zur verzweiflung bringen diese einen, indem sie – und andere geier an der leber des westviertels, ich sage nur: hifi – signalisieren, dass man gar nicht anders könne als quadratmeterpreise zu bezahlen, zu denen andere ein wochenende strandurlaub incl. handy erstehen. und falls man dies nicht könne, müsse man prioritäten setzen – dies schwingt stillschweigend einigermassen unelegant in den zwischenzeilen mit.
    .
    selbstverständlich setzt man mit seinem ausserordentlich einfachen, über jahrhunderte geprägten geschmack prioritäten, nur eben überall, denn was nützt einem ein schöner bezug, wenn die klapprige mähre niest und lahmt, und das radio einen klang zum katzenquälen hat.
    dass man dann – scheinbar kontraintuitiv – wegen guter qualität dennoch spart, ist ein gerücht, wenn man nicht auf handwerker und näherinnen mit den entsprechenden stundenlöhnen verzichten kann; und insofern legt man hier grossen wert darauf, dass die erbinnen und erben handwerklich geschult werden. dies ordnet nicht nur die gedanken – solange man dies nicht in ausschliesslichkeit betreibt -, sondern auch die finanzen und sichert mithin das bewahren geerbter gegenstände. irgendwann wollen die chaises de commodité auch wieder bezogen werden, mit dem auf dem speicher seit jahrzehnten gut aufbewahrten seidenbrokat…

  61. Kompliment, ein Weltklasse...
    Kompliment, ein Weltklasse Artikel!
    Ich fühle mich allerdings ein wenig an meine I. und an meine J. erinnert, ganz zu schweigen von der V…..
    Die Eltern hatten jeweils ein Vermögen aufgebaut, es mangelte an nichts, also wirklich nichts. Sollte man meinen, denn immer mangelte es an dem richtigen Mann und immer gab es Gründe, die natürlich an der Kindheit, den Eltern und überhaupt dem Umfeld lagen. Da war man(n) als Freund natürlich ein Opfer, welchem das Herz auf brutalste Weise herausgerissen worden ist um darauf herumzutrampeln.
    Aber es ist schön aus etwas Abstand zu beobachten:
    Die I. wurde bereits vor der Hochzeit betrogen, so dass selbige dann nicht zustande kam, heute lebt sie von dem Geld der Eltern und hat eine kleine Selbständigkeit. Die J. hat gar nicht erst die Mühen einer Erwerbsarbeit auf sich genommen und einen herrischen Mann geheiratet, ein Kind in die Welt gesetzt, die elterliche Villa wurde bereits zum Verkauf gestellt, man bevorzugt nun eine Eigentumswohnung…und die V. hat neben ihrem Schmalspurstudium und dem Leben in der geschenkten ETW nun den Umzug nach München vollzogen, fern der Eltern, bloß nicht um deren Altlasten kümmern, Immobilien verpflichten nun mal…
    Klingt übel, man könnte meinen ich sei mißgünstig, bin ich aber nicht, mich wundern nur diese Lebenseinstellungen!
    Danke für diesen Artikel!

  62. Liebe Foersterliesel, das ist...
    Liebe Foersterliesel, das ist bedauerlich. Da kann man nur hoffen, dass sich diese Menschen in der selbst gewählten Außenseiterstellung zumindest ein bisschen wohlgefühlt haben.

  63. Das Lustige ist, dass die...
    Das Lustige ist, dass die ursprüngliche Idee war, nie wieder mit Möbeln zu vermieten. Und jetzt ist es wieder so, dass Zurückgelassenes teilweise schon wieder drei Mietergenerationen erfreut hat. Es gibt also wirklich auch noch beharren, und sei es nur darum, dass der Preis eines stabilen Schreibtisches mörderisch ist.
    .
    Das mit den Vorhängen kann ich nur bestätigen, vor ein paar Monatgen waren zwei alte Damaststücke, die in zwei Räume gepasst hätten, mit Schabracke im Angebot. Die will sicher niemand, dachte ich, den Plunden von 1900… ich bin dann folgerichtig knapp vierstellig abgesoffen, während das Bieten munter weitergegangen ist. Am tegernsee hatte ich das Glück, dass ich mal welche habe machen lassen, als es Naturseidenstoffe für quasi umsonst gab, die dann aber nicht passten. Prompt ein Jahr später am Tegernsee waren sie dann perfekt. Aber ich höre das seitdem oft: Wo gibt es das, wie kann man es beschaffen. Kleiner Tip: Casa Del Tappezziere di Balzaretti Donatella in Brescia, Viale Venezia 12. Ganz irrer, sehr traditioneller Laden.

  64. Rotwild, gern geschehen; ich...
    Rotwild, gern geschehen; ich kenne das ja, wenn ich aus dem Fenster stehe und unten die SUV-Mütter eine Stunde ratschen, während sie auf die Kinder warten. Würde ich hier ein Cafe machen, vielleicht noch mit ein paar schnellen, aber schicken Speisen, ich würde reich werden. Warum auch nicht? Jeder, wie er es mag.

  65. bertholdIV@ Wer bereit ist...
    bertholdIV@ Wer bereit ist nach dieser Hatz, dem Wulff im Amt nachzufolgen ist von
    vorneherein ein Halunke, meine Meinung dazu habe ich nicht geändert.
    Wenn das Ziel war dieses Amt abzuschaffen, dann kann man es gleich tun.

  66. ... 30 Tage können lang sein....
    … 30 Tage können lang sein.

  67. @donna laura: in Zeiten des...
    @donna laura: in Zeiten des Rokoko waren die Polsterstoffe eigentlich regelmässig teurer als die ja auch nicht gerade unaufwendig hergestellten Gestelle der Sessel und Chaiselongs …und preiswerte Mikrofaserstoffe mit Wildlederappeal gibts bei Ebay. Für den Hintern reicht das, für komplexe Seelen wohl nicht. Ich sitze auf Rosshaar, leider auch nicht billig…

  68. Mein Gott. Don, Danke für...
    Mein Gott. Don, Danke für diesen Beitrag.

  69. Wobei man aber auch sagen...
    Wobei man aber auch sagen muss. Die Firmen arbeiten schon daran, dass der Bezug wieder teurer wird. Bei Biedermeier etwa kann das schon der Fall sein, wenn man günstig gekauft hat und sich sagt, ach, das bisserl Stoff…

  70. Only Gerhard Polt for...
    Only Gerhard Polt for president.
    http://www.youtube.com/watch?v=vCML-0NN-ro

  71. ...in der Bütt:
    .
    Liebe...

    …in der Bütt:
    .
    Liebe e-Närrinnen und e-Narren! Reden liegen mir nicht, aber dem Herrn Gutenberg vom immerwährenden Mainz zuliebe versuche ich mich wenigstens schriftlich. Eigentlich wollte ich heute selbst dabei sein. Madame, hab ich gesagt, let’s go as occupy. Montag sind wir zum Schiphol Flughafen gefahren, um ein Ticket zu kaufen. Als wir ankamen, war da Bombenstimmung… mmmh ich meinte Bombenalarm. Mein Ticket hab ich aber trotzdem gekriegt.
    .
    Hab ich mich schon sooo gefreut. Im Tigerfell mit occupy Maske vor dem ZDF liegend mir die Leute anzugucken, die zur offiziellen Schau gehen. Madame hat auch gesagt, besser eine Dame im Tigerpeltz als ein Schaf im Wulffssfell.
    .
    Aber dann mussten die im Flughafen von Frankfurt wieder streiken!
    .
    Drum wünscht Ihnen allen die elegante Dame mit occupy Maske im Tigerfell ein großes
    .
    HELLAU

  72. Brillant geschildert. Bis hin...
    Brillant geschildert. Bis hin zur Reaktion des Mannes, der den Hinweis, daß er sich auf reiche (daher: relativ zu ihm mächtigeren) Psychopathen einläßt, als Beleidigung mißversteht …
    @ donna laura: würden Sie, verehrte Frau Laura, bitte in Betracht ziehen, Ihren in Jahrhunderten geschulten Geschmack auch auf die in Jahrhunderten gewachsenen Regeln der Orthographie unserer Sprache anzuwenden? Es würde Ihre wirklich lesenswerten Beiträge leichter lesbar machen.

  73. Lieber Suff-Kerle als...
    Lieber Suff-Kerle als SUV-Mütter! Hat sich Betty nicht einen Audi-SUV bestellt? Der Maier-Dingsda aus Stugert ist volksnah, kann CDU und VfB und ist immer einen halben Trollinger voraus!

  74. sicher, hochgradig...
    sicher, hochgradig erschwinglich waren stoffe noch nie, auch sollte man die allgemeine inflation über zehn jahre hinweg nicht unterschätzen.
    .
    nur derart unbekömmlich wie seit ca. drei-vier-fünf jahren habe ich selten preise für stoffe wie auch für stabile, solide möbel mit dem gewissen etwas steigen sehen; gerne auch versehen mit dem verbindlichen augenaufschlag des für einen persönlich zuständigen verkäufers, der mit dem blick auf den mantel immer weniger einsehen möchte, dass man wirklich nur ein, zwei schöne stücke möchte und nicht den ganzen raum erneuern möchte. nun, dann kosten die eben plötzlich soviel wie vor jahren eine kleine bibliotheksausstattung mit holzvertäfelung. das ist ärgerlich, einerseits, denn es verdirbt den spass am langeweileinduzierten bummel, andererseits werden die möbel, die den haushalt neu erfreuen, eben immer älter. transporter und träger haben wir selbst, dazu ein wenig revision, und das war es auch schon. mittlerweile achte ich zunehmend auf gut erhaltene, geschmackvolle bezüge, faul wie ich bin, denn rotweintropfen und schokolade fallen meist nur auf frische, teure bezüge.
    .
    schrecklich sind geschäfte, die keine preise an den gegenständen ausweisen: ‚das muss es einem wert sein‘. ts. dies mag vielleicht für parvenus gelten.
    .
    damit liegt nahe, dass sie nichts weniger möchten als das portemonnaie – wenn nicht gar das portfolio – zu filettieren.
    .
    heute könnte man locker € 100k an einem tag durchbringen, ohne ein auto zu erwerben, allein durch den besuch und einem der unteren oberklasse geschuldeten einkaufsverhalten bei einem inneneinrichter, einem hifi-geschäft, einer gut ausgestatteten boutique, einem fahrradladen und dem friseur. krank, isn’t it?

  75. @E.R. Binvonhier - Wulff:
    Man...

    @E.R. Binvonhier – Wulff:
    Man wird schon einen Nachfolger finden. Ich vermute allerdings, dass schnelle Politikerrücktritte – auch überraschende – noch erheblich zunehmen werden. Wirtschaft wie Wissenschaft bieten bei geringerer Arbeitsbelastung deutlich mehr Möglichkeiten – und ein Minimum an Achtung kann man sich auch nach Fehlern noch erhalten. Bin ja (u.a. wegen Hartz IV oder dem Nein zum Irakkrieg) nur nachträglich erleichtert, dass unsere Medien niemals beschlossen, Schröder bis zum Abschuss zu jagen. In dessen Amtszeit fielen Gründung und Ausbau der „Hannover-Connection“.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  76. jetzt paßt der link!
    Danke...

    jetzt paßt der link!
    Danke lieber Don, danke lieber Standard!

  77. lieber Tjalf Boris Prößdorf...
    lieber Tjalf Boris Prößdorf darauff verzichte ich lieber wissen sie die geschichte der wankelmuetigen rechtschreybung ist eine lange gewundene straze mit eynigen abwegen und irrtuemern swaz sich ouch diu faz nicht eynmal anschliessen willte seyen sie bitte erleychtert dass ich ueblicherweise überhauptt interpunktion verwende fuer ihr nettes compliment bedanke ich mich doch sehr wie stets zartt erroetend mit milte unde in diemout geneygtem koepflin

  78. Ziel ist der reibungslose und...
    Ziel ist der reibungslose und möglichst lautlose Übergang in eine neue Ära
    grassierender ererbter Machtversessenheit, die als ohne Beispiel in der neueren Geschichte des verkappten Feudalismus anzusehen ist.

  79. donna laura17. Februar 2012,...
    donna laura17. Februar 2012, 15:20. Unglaublich, wo Sie überall herumstrom-ern, Gnädigste.

  80. @donn laura:
    Pruuuuust. Wie...

    @donn laura:
    Pruuuuust. Wie viele Leute wohl nicht wissen, dass hochgeschätzte Schriftseller im noch im 19. Jahrhundert so geschrieben haben …
    Gruss,
    Thorsten Haupts,
    aus purer Gewohnheit der alten Rechtschreibung verpflichtet (minus Anpassungen an internationale E-Mails vor 20 Jahren)

  81. "Es muss ein Ruck durch...
    „Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen.“

  82. 70-Stunden-Woche für alle!...
    70-Stunden-Woche für alle!

  83. lieber Krck01, das...
    lieber Krck01, das fahrradgeschäft war ein geschenk an den lieben, geschätzten gastgeber. in dieser hinsicht ist er ebenso jäger und sammler.

  84. Und da der Flughafen Frankfurt...
    Und da der Flughafen Frankfurt auf weiteres hin von Streiks bedroht zu sein scheint, werde ich wohl besser nach Basel fliegen, um von dort per Zug nach Karlsruhe zu kommen. Ich will ja schließlich nicht auch noch die Urteilsverkündigung am 28. Februar verpassen.
    .
    …. dann gehen wir halt zur Konkurrenz, wo die Schweizer das aktuelle Thema schon in ihre Fasnacht eingebaut haben:
    .
    ‚«S glemmt» nicht nur immer wieder auf der Route;
    «s glemmt» auch in der Wirtschaft und im politischen
    Zusammenleben in nah und fern.’
    .
    http://www.fasnachts-comite.ch/de/s-glemmt-462.html

  85. @donna laura: dieses...
    @donna laura: dieses Burgfräulein-Deutsch wäre natürlich in der Tat eine entzückende Alternative…da läge doch eigentlich auch die Selbstherstellung der Polsterbezüge auf der Basis von roher Leinwand (20 – 40 Euro je laufenden Meter) und Stickgarn in langen Winterabenden bei Kerzenschein am Kamin recht nahe, wahlweise nach eigenem Entwurf oder Vorlagen aus dem Internet, jedes Pixel ein „petit point“…

  86. Man kann ja sagen über sie,...
    Man kann ja sagen über sie, was man will, aber sie gäbe eine wunderbare Romanfigur, diese S. mit ihrer ungehemmten Offenheit. Drama und Konflikt vorprogrammiert. Das haben Sie sehr amüsant geschrieben, Don Alphonso: ich sehe Sie gerade die ganze Zeit dabei, wie Sie versuchen, möglichst viele Türen in ihrer Wohnung rechtzeitig zu schließen und dabei die Höflichkeit zu wahren. Erinnert mich ein bißchen an Noel Coward. (… und die Libellen, die mein Mann und ich übrigens aufgrund eines ihrer Blogeinträge gelesen haben. War auch eine gute Empfehlung. Danke.)

  87. ...kann mehrgenerationig...
    …kann mehrgenerationig vererbt werden…

  88. Foersterliesel@: Zum nächsten...
    Foersterliesel@: Zum nächsten Wiener Opernball geh ich als Debütantin verkleidet. Wos aa Hetz.

  89. und...
    und hier
    http://derstandard.at/1328508017299/Cremers-Photoblog-Etwas-Opernball
    Herrn Cremers (wie stets!) sehr sehenswerte Bilder, denen gelang sowohl ein Restchen Saturnalie wie auch ein bisserl Debutantinnenschmelz einzufangen…

  90. HansMeier555@: Hölderlin im...
    HansMeier555@: Hölderlin im Tornister und das wahre Griechenland im Herzen
    tragend. Ick sarre nur Langemarck.

    Die Zwecke gebären die Mittel. Wir werden es alle verdattert sehen. Heiter lächelnd serviert sie uns den neuen Schmäh.

  91. Fonse:
    Danke wegen der...

    Fonse:
    Danke wegen der erfolgreich verabreichten Dienstaufsichtsbeschwerde an den Schlossbewohner im Hauptstadtslum.
    Der Horscht wird es jetzt, vielleicht. Und der Bloeder wird dann sein Nachfolger in Minga an der Isar. Soweit sind wir schon.
    Nochmals,
    Vielen Dank.

  92. Hölderlin und Langemarck, was...
    Hölderlin und Langemarck, was für eine Assoziation.

  93. oh, na, ich denke, dass ich...
    oh, na, ich denke, dass ich durchaus ein kauderwelsch verbrach, bin ich doch in mittelhochdeutsch ganz und gar ungeübt.

  94. bei allem gerätsel: nicht...
    bei allem gerätsel: nicht schon wieder ein pfaffe.
    .
    georg schramm. doch, das hätte etwas.

  95. @Foersterliesel
    ... und am...

    @Foersterliesel
    … und am End‘: Mörtel und Silikon!
    Is des grauslig. Wo ist denn der Roger geblieben?
    (Hat sich vermutlich französisch verabschiedet, der alte Engländer …)

  96. immerhin hätte schnucki jetzt...
    immerhin hätte schnucki jetzt zeit.
    .
    mittlerweile dürfte er vollkommen ausgeleuchtet sein, überraschungen wären also nicht erwarten.
    er könnte ausserdem sogar auf seinen ehrensold zugunsten eines guten zweckes verzichten.
    dann wäre seine jugend kein makel mehr.

  97. @Don Alphonso

    Wenn der Platz...
    @Don Alphonso
    Wenn der Platz nicht mehr reicht, vielleicht hilft die Petersburger Hängung weiter.
    Ist aber eine Kunst für sich, die man beherrschen muss.

  98. @ThorHa, sicher wird man einen...
    @ThorHa, sicher wird man einen Nachfolger finden, nur – was sucht man?
    .
    Einen, der dem Amt wieder zu Ansehen verhilft(?)- oder doch lieber jemand der einer
    Abwicklung nicht im Wege steht?

  99. Endlich mal wieder was über...
    Endlich mal wieder was über Siri!

  100. Dem Beiträg fehlt das...
    Dem Beiträg fehlt das obligatorische Bild einer Silberkanne und/oder Wetter am Tegernsee =)

  101. "Beim Opernball wissen Sie...
    „Beim Opernball wissen Sie nie, ob der Mann im Frack neben Ihnen Nobelpreisträger oder international gesuchter Waffenschieber ist.“ (zeitgen. Poet, Name entfallen)

  102. @ Foersterliesel (18:56):...
    @ Foersterliesel (18:56): Danke für den Link, Verehrteste, allein Bild 2 mit den fast Nackerten in den orthopädischen Strümpfen, weniger als eine Armlänge entfernt! Das wird mir ein unruhiger Schlaf werden heut nacht.
    Ist es in Wean wirklich um so vieles wärmer als in Ostelbien?

  103. "Wenn Du einmal nicht mehr...
    „Wenn Du einmal nicht mehr weisst wo dein Auto steht fahr …“
    http://www.tropica.de/artikel-105-graeser_und_bambus.html

  104. ZITAT DON: „Vor allem aber...
    ZITAT DON: „Vor allem aber ist Geld nicht wirklich identitätsstiftend: Das Problem, das der Neureiche so brutal, viel brutaler als meine Spiegelkommode vor Augen führt, ist der Umstand, dass Geld ohne Spuren auftauchen und verschwinden kann, ansonsten aber im Falle des Vorhandenseins ganz ekelhaft gleichmachende Tendenzen hat, schlimmer als jeder Anarchosyndikalist mit Höllenmaschine.“
    *
    Höllenmaschine der anderen Art:
    Die jüngste „VatiLeaks“-Post rückt eine Kircheninstitution ins Licht der Öffentlichkeit, die eigentlich lieber im Dunkeln arbeitet.
    Hinter den mächtigen Mauern des Vatikanstaates tobt ein Machtkampf: Mit immer neuen Indiskretionen bekriegen sich Reformer und Traditionalisten, landsmannschaftliche Seilschaften und ehrgeizige Kirchenmänner – auch mit Blick auf die Nachfolge von Benedikt XVI.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,815706,00.html
    *
    Unser Ratzi-Papst, weiß doch immer was zu tun ist …
    seien es Befreiungstheologen…
    seien es Befreiungsehebrecher……
    Im eigenen Haus – dagegen, auf der Generalaudienz – riet der Papst:
    „Beten – Beten auch für die, die uns Unrecht tun, die uns geschadet haben“
    *
    jaja
    Guxdu lieber selber nach:
    Das Buch Jesus Sirach – in der Immendorff-Bibel
    (sehr schönes Buch, lesefreundlich formuliert und gestaltet)

  105. Zu den Preisen im...
    Zu den Preisen im Luxussegment. Das ist doch die einzige Methode anderswo Preissteigerungen und mithin Inflation zu verhindern. Nicht auszudenken, wenn die Reichen und Superreichen ihr Geld nicht in alte Bilder und Weine und andere tote Dinge, in Schmuck, Uhren, Häuser und Autos stecken würden, sondern in beliebige Gebrauchsgüter, wo dem Geld gar kein Angebot gegenüber steht.
    .
    Andererseits ist die Vorstellung einer Gruppe von Reichen, die eine Gesellschaft „hackt“, indem sie einen beachtlichen Teil der Bevölkerung in Anspruch nimmt um in vermeintlich überlegener Handarbeit Gegenstände für sie herzustellen, so entlegen nicht, weder war sie es im Mittelalter, noch ist sie das heute in der dritten Welt. Vielleicht sind alle dabei auch glücklicher, denn jeder hat seinen Platz, die einen oben, die anderen unten, gelegentliche Bauernaufstände einmal aussen vor gelassen.
    .
    In archaischen Gesellschaften konnte man sich nicht einfach Dinge aneignen, da sie von Geistern besessen und mithin verflucht waren. Die Seele wollte zurück zu ihrem Besitzer. Die Gegenstände mussten daher durch komplizierte Tauschrituale zirkulieren. Das war natürlich auch eine Art von Diebstahlssicherung. Irgendwann hatte man sich dann dieser Hemmungen entledigt und konnte mühelos Seelen konsumieren und Menschen versklaven. Wer weiss, vielleicht ist ja alles noch immer verflucht?

  106. ..was soll man sagen;...
    ..was soll man sagen; ..Dauer(handytelefonierer) und suv-Leute sind no go´s!
    ..aber dann, beim Training, abends(eine ziemliche schw. Muskelverletzung)..
    ;es geht nicht mehr!..Bushaltestelle ?..Trampen!..
    Nachdem ein Audicoupe´in die falsche Richtung abfährt, hält eine junge Dame im „suv“.
    Fährt mich bis vor die Haustür, zwanglose , private, nette Unterhaltung.
    ..wenn ich jetzt so weitermache, reicht´s für die letzte Seite der ´Zeit`.

  107. le dernier cri:...
    le dernier cri: http://www.youtube.com/watch?v=HLxoBBcfY_o.

  108. OT:
    Um 8:28 Zensur im DLF,...

    OT:
    Um 8:28 Zensur im DLF, weil ein Interviewpartner die Worte“betrügerische Machenschaften der EZB“ in den Mund nahm. Leitung unterbrochen, zwei Minuten Harfenmusik zur Beruhigung der Volksseele. Ich weiss nicht, ob der Mann recht hat, aber dass im GG steht „eine Zensur findet nicht statt“, das weiss ich wohl.

  109. wo die Debütantin in der...
    wo die Debütantin in der ersten Reihe in Bild 2 der Bildstrecke nur hin guckt…
    Ah gehns, aber fesch sa mer.

  110. Oh, I don't know why she's...
    Oh, I don’t know why she’s leaving,
    Or where she’s gonna go,
    I guess she’s got her reasons,
    But I just don’t want to know,
    ‚Cos for twenty-four years
    I’ve been living next door to S.
    *
    S. , who the fuck is S. … ?
    *
    Twenty-four years just waiting for a chance,
    To tell her how I feel, and maybe get a second glance,
    Now I’ve got to get used to not living next door to S.
    *
    S. , who the fuck is S. … ?

  111. laurie-she left me..with a...
    laurie-she left me..with a funny feelin´ in my heart..-(hermann brood.)..
    immer noch toodernst!…..passt zum thema?!

  112. 1.)
    Der S. wird m. E. Unrecht...

    1.)
    Der S. wird m. E. Unrecht getan. Das ist mehr so eine gefühlte als analysierte Betrachtung. Ein Großteil der Männer scheint mir, sind richtige W…..r. Bin kein Frauenversteher, aber soviel ist klar, daß eine gewiße Großzügigkeit allemal falsch interpretiert wird. Dafür wird man/frau i. d. R. abgestraft. Und wie. Samt hinterhergeworfener übler Nachrede. Vor allem von denjenigen herzigen Buberln abgesondert, die bei wilden Ritten abgeworfen wurden.

    2.) Die kapitale Staatsfrage in Erbfolge: Wer wird Bundespräsident? Antwort: Keiner!

    3.)
    Der hier so launig Ratzi genannte, wird noch für einige Volten gut sein. Sauber argumentativ theologisch und kirchenrechtlich abgestützt. Dieser zähe Bayer gibt so schnell nicht den Löffel ab.

    HansMeier555@: Können´Se ansatzweise im „Zauberberg“ in dessen Schluß nachlesen. Die damalig geistig Gedopten sind doch mit dem H. im Tornister in die Salven, samt Deutschlandlied auf den Lippen, gerannt. Abgeschossen wurden sie wie die Karnickel.

  113. muscat@: Es wird ein letztes...
    muscat@: Es wird ein letztes Zucken durch D. gehen.

  114. Re Erben, Geld, Schulden und...
    Re Erben, Geld, Schulden und …… WW2/Reparationsverpflichtung.
    Soeben war Manolis Glezos (90 Jahre alt?) auf TF2 – French TV – interviewt
    und das Thema war:
    http://antinazi.wordpress.com/2010/03/09/manolis-glezos-deutschland-soll-endlich-seine-reparationsverpflichtung-gegen-griechenland-zahlen/

  115. @Krock01
    .
    Was konnte...

    @Krock01
    .
    Was konnte Hölderlin dafür, dass die noch keinen iPod hatten.

  116. In dem Punkt kann man die...
    In dem Punkt kann man die Griechen natürlich sehr gut verstehen.
    .
    Sagen wir mal so: So ganz furchbar silten sicn die S. dieser Welt nicht, und wenn sie es netter verpacken würde, dann wäre das alles auch kein Problem.

  117. "und unten die SUV-Mütter...
    „und unten die SUV-Mütter eine Stunde ratschen“
    .
    ätzend, nicht wahr? und liegt nicht am suv. ist vielmehr unverlierbar. und angebl. eine kunst, die männer niemals lernen können richtig zu beherrschen.
    .
    am alleranstrengendesten allerdings schon mal das instinktive bewußtsein, welches von solchem verhalten ausgeht, dass doofe männer an ihren eigentlich noch blöderen und unnützerem arbeitsstellen (kein wirklich kluge frau will oder muss wirklich wissen, was die da machen) eben ganz sicher und überhaupt grundsätzlich unverlierbar sind, dass also die oder irgendeine sinnvolle bruttosozialproduktproduktion außerhalb ihrer (der frauen) selbst und irgendwie daneben eben immer sein wird, eben „weil es doofe männer, die sowas machen müssen, weil ihnen eben nichts besseres einfällt, auf immer ganz sicher geben muss. weil sich die erde dreht, obwohl das noch nicht so sicher ist. und die blöden kerle sind doch alle bloß froh – und können das auch sein – wenn sie eine haben, die ihnen abnimmt, was sie anschleifen, für ein lob, ein lächeln. was ein glück also, dass wir sie arbeitstellen-lassen, während wir die wirklich wichtigen dinge regeln. welche welchen hat und warum z.b. und wie lange noch und weshalb. und wahrscheinlich. und überhaupt.“
    .
    und frau muss auch gar nicht wissen, wie man suv schreibt, oder wo der unterschied ist zwischen vorne und hinten. so ein vorurteil. wie richard gere aussieht dagegen ist eher sehr wichtig. und das glück von caroline.
    .
    und was sollen sie auch sonst machen? fahren? keine kluge suv-mutti will gerne fahren. fahren ist „für doofe“. am besten ist man immer zu hause. und in der heimat. weil es da am schönsten ist. und zwar genau in der mitte. „oder hat man schon mal von einer zebra-mutter gehört, die ihr kälbchen gerne am rande oder ausserhalb der herde bekäme? nein, nicht wahr? denn das wäre doch auch selten dämlich, oder nicht? kann auch nur ein dummer mann drauf kommen, auf sowas, wie „außerhalb“. kälbchen bekommt man immer mitten in der herde, da ist es am schönsten und fühlt sich auch am besten an, das spürt auch jedes neugeborene(!) sofort.“

  118. ...(sachfrage)
    ...mit Geld...

    …(sachfrage)
    …mit Geld kann man viel machen; hohe Investitionen/innovative Technik etc. bringen Entwicklungen in Gang; aber was passiert, wenn es sich um eine Fehlinvestition(sagen wir25 Mio Euro)(Managementfehler u.a.) handelt. Da fehlt nicht nur was, sondern es geht auch in die verkehrte Richtung. Leider haben wir zu meiner Zeit im Seminar einen solchen Fall nicht theoretisiert.
    Nachdem ich eine Weile auf so einem Zug(projekt)mitgefahren bin, komme ich mir diesbezüglich nur noch dumm vor.

  119. Wenn der dumme Opernball...
    Wenn der dumme Opernball vorbei ist, kann der Frühling kommen und das tut er auch! Der Himmel war heute blau mit Federwölkchen, die Sonne schien, die Vögel im Mischwald sangen, Spechte klopften und kluge Töchter reissen sich nie drum, am Opernball zu eröffnen, die machen ganz, ganz andre Sachen.
    http://www.youtube.com/watch?v=9WqKMzJ0SlQ

  120. @Krck01,13:50;
    zu2.) Um den...

    @Krck01,13:50;
    zu2.) Um den Posten scheint man sich nicht zu reißen:
    .
    “ Der nächste Herr, dieselbe Dame!“

  121. Verehrter Don,
    wie (fast)...

    Verehrter Don,
    wie (fast) immer großartig, Dank an den noblen Gastgeber und seine getreuen Kontroversenritter für die regelmäßig und mit Genuss und Hingabe zelebrierte Lebenszeitverschwendung, die einem dieser Salon zu bieten vermag. Zwei Dinge hätte ich allerdings loszuwerden:
    1. Wer die Corbusier-Liege für unbequem hält, hat noch auf/in Mies van der Rohes Barcelona-Chair gesessen – ist außerdem noch viel teurer, in Privathaushalten der umrissenen Klientel etwas weniger verbreitet und daher ideal als Ausweis höchster Individualität im nicht sehr variantenreichen Schöner Wohnen-ich habs ja und bin zudem so kultiviert-Designermöbel-Hochpreissegment (Wagenfeld-Lampe auf Eileen Gray-Beistelltisch geht ja mittlerweile nicht mal mehr im Warteraum beim Landarzt).
    2. Vom „Bilderputzen“ würde ich geflissentlich die Finger lassen – es hat schon seinen Grund, warum die Ausbildung zum Gemälderestaurator nicht nur mit hohen Zugangshürden ausgestattet, sondern zudem bei seriösem Ablauf äußerst langwierig ist. Und man will doch schließlich nicht am Ende selbsterzeugte Narben auf an und für sich makellosen, rosigem Teint mehr oder weniger plump überschminken müssen…

  122. perfekt!57:
    "... denn das...

    perfekt!57:
    „… denn das wäre doch auch selten dämlich, oder nicht? kann auch nur ein dummer mann drauf kommen, auf sowas, wie „außerhalb“. kälbchen bekommt man immer mitten in der herde, da ist es am schönsten und fühlt sich auch am besten an, das spürt auch jedes neugeborene(!) sofort.“
    *
    Oh, jetzt hat er sich österlich verrannt! Jetzt bin ich aber mal gespannt, wie wir jetzt die Kurve zu den Veganern, Penisneid und Gottes Willen hinbekommen. – Würden. Wollten. Könnten. Nicht wahr?

  123. @B4 – Halten Sie es für...
    @B4 – Halten Sie es für möglich, dass die RKK eine emeritierten ev. Bischof als Bundespräsident will?

  124. HansMeier555@: Ach was, Sie...
    HansMeier555@: Ach was, Sie fehlten als Leitfigur. Wer, wenn nicht Sie hätte
    mit der richtigen Parole den damals absackenden Feudalismus retten können?
    Statt Massenvernichtungen hätte man eine Sause durch den Grunewald gemacht. Mit anschliessender glitzernder Parade aufm Tempelhofer Feld.
    Schaun Sie sich ringsherum an wo wir gelandet sind. Die Kinesen geben aufm Wiener Opernball den Ton demnächst an.
    Seufz.

  125. "...Muhkühchen von...
    „…Muhkühchen von Halberstadt…!“ So wurde meine Frau immer in den Schlaf gesungen, als kleines Kälbchen.

  126. Krck01, "...Muhkühchen von...
    Krck01, „…Muhkühchen von Halberstadt…!“, welche Zugewinn fuer Ihr Leben.
    Ein zartes mitteldeutsches Wesen?

  127. Offen gestanden –...
    Offen gestanden – „eigentlich“ will ich nicht schreiben – finde ich die S. ganz ok, sie ist der Gordon Gecko des Tegernsees. Denn mit dem Vererben ist es doch wie mit dem Schenken: ein obsolets Ritual. Der Schenkende oder Erblasser nimmt sich wichtiger als der Beschenkte oder Nachlaßnehmer selber. Wer will denn ernsthaft all den „Bart“ der Kriegsgeneration und traditionsbewussten Klassengesellschaftsfanatiker in seine Räume stellen, geschweige denn in denselben Räumen weiterleben – in dieselben Sofas und Louis VI Stühlchen Leibwinde blasen, wie es schon der Großvater tat, schon eher. Manch ein Nachlaß wurde über Generationen nikotingetränkt und dadurch konserviert, für Nichtraucher nur im Freien einsetzbar. Nein, neue Generationen brauchen neue Gewänder. Mit dem Muff vergangener Zeiten kann man nicht auf Dauer sein. Es ist wie mit der Tradition: Für manche ist sie Laterne zum Festhalten, anderen weist sie den Weg. Nur auf naturfarbene Perser verzichte ich ungern.

  128. liebe KarolaKettenhemd,
    naja,...

    liebe KarolaKettenhemd,
    naja, ich weiß nicht, aber der Tänzer von Bild 5, — Luftsprung&Überschwang! — , inmitten der konventionell uniformierten Ganserln und Buben (und die meisten von ihnen werden ihr Leben lang so bleiben, uniform eben) die aber auch grad in dieser Lebensphase sind für : Liebe! Luftsprung!
    http://www.youtube.com/watch?v=xuVGy-AD7lg&feature=related

  129. Der Tiger: "@B4 – Halten Sie...
    Der Tiger: „@B4 – Halten Sie es für möglich, dass die RKK eine emeritierten ev. Bischof als Bundespräsident will?“
    *
    Also dazu fallen mir ja jetzt einige bitterböse Witze ein, die ich aber nicht machen werde: Erstens bin ich Demokrat, zweitens kann ich sportlich verlieren und drittens will ich mir mein gutes Verhältnis zu ihm da oben nicht aus niederen Beweggründen versauen… :-)

  130. nico: "... Denn mit dem...
    nico: „… Denn mit dem Vererben ist es doch wie mit dem Schenken: ein obsolets Ritual. Der Schenkende oder Erblasser nimmt sich wichtiger als der Beschenkte oder Nachlaßnehmer selber. …“
    *
    Es ist eine spezielle Form des Schmerzensgeldes, eine Art Aufwandsentschädigung für die unmöglichen Vorfahren; der Beschenkte ist ja durch die ererbten Gene wirklich vom Schicksal mehr als gestraft, oder?

  131. Krck01
    .
    Der Khan soll Europa...

    Krck01
    .
    Der Khan soll Europa erobern, und seine 14 Söhne Eurasien unter sich aufteilen.

  132. Der Khan, nicht schon wieder...
    Der Khan, nicht schon wieder diesen Lahmen; oder meinen Sie Herrn Piech,HM555,
    er hat 14 Kinder, ob es Söhne sind? Die Voraussetzungen wären besser.
    Wenn jemand
    ein Erbe zu ordnen hat, dann er.

  133. Trotz aller Erfolge des...
    Trotz aller Erfolge des deutschen Zolls scheint Koks noch in reichen Mengen verfuegbar zu sein.

  134. Filou: "Trotz aller Erfolge...
    Filou: „Trotz aller Erfolge des deutschen Zolls scheint Koks noch in reichen Mengen verfuegbar zu sein.“
    *
    Das ist doch Schnee von gestern….

  135. Wozu haben wir...
    Wozu haben wir Bergwerke?
    .
    Was ich an diesen jungen Leuten auf dem Opernball eion wenig tragisch finde, ist die Erwartungshaltung, in eine Gesellschaft eigeführt zu werden – und die Gesellschaft, die dann da ist, ist aus dem Gulli der Prominenz gezapft, gemischt mit ein paar Alteisenschmelzern, die ihre Geschäftspartner beeindrucken wollen.

  136. nico, es stimmt natürlich -...
    nico, es stimmt natürlich – es gibt ererbte Dinge, die eine schwere Last sein können. Das will ich gar nicjt ausschliessen, und das Zuwarten, bis manches durch die Revivals wieder erträglich wird, kann sehr lang, zu lang dauern. Ich würde jetzt auch nicht jede Plastiktüte aufbewahren. Aber wenn man schon mal das Glück hat, dass etwas besonderes bewahrt werden kann, ist so eine Haltung erts mal eine klate Dusche.

  137. Die Liste der Leute, die den...
    Die Liste der Leute, die den Job (in Bellevue) nicht wollen, wird immer länger. Naja, das Amt ist halt „beschädigt“. Vielleicht wird das eine Hängepartie wie bei Wettendaß?
    Darin liegt aber schon die Idee zu einer 1a-Lösung: Klassische Jobrotation, Gottschalk macht (natürlich mit Michelle) den Job in Bellevue, und die Wulffs machen Wettendaß?.
    Zum Ausgangsthema, rückblickend: Damen wie S. habe ich zu wenig kennengelernt. Mit den wenigen, die dem Typ S. nahe kommen, habe ich heut noch unterhaltsame Stunden.

  138. Lieber offtopic, natürlich...
    Lieber offtopic, natürlich gibt es da weitaus schlimmere Foltergeräte, aber Barcelona sind, wenn sie echt sein sollen, nun mal etwas zu teur für die angesprochene Klasse. Dagegen ist doe LC4 auch bei billigen Kieler Schnorrern verbreitet. Und darum ging es mir: Unbequem und pseudo.
    Für das Restaurieren fehlt es hier einfach an Nachschub, das angedachte Gemälde erwies sich zum Glück als ansprechend erhalten.

  139. Ich denke, nur wenige haben...
    Ich denke, nur wenige haben die Lust, sich einem „Der ist auch nicht besser“-Angriff auszusetzen, wenn auch nur das kleinste Versagen bekannt wird. Nach Wulff ist das Amt ein Minengürtel.

  140. @Don - Opernball,...
    @Don – Opernball, Gesellschaft:
    Wo soll die auch her kommen? Ein paar Dinge sind mit der Demokratie und dem Sieg der Bourgeoisie über den Adel endültig verlorengegangen. Unwiderruflich.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  141. Und nun sind wir auch soweit,...
    Und nun sind wir auch soweit, dass “ Ah, eine Frau!“, auch keinen Schutz mehr bietet.
    Jedenfalls nicht im ‚öffentlichen Raum‘.

  142. Ich mag die Schnoddrigkeit der...
    Ich mag die Schnoddrigkeit der S. – sie wird die Bilder an der Wand bestimmt dann sofort mögen, wenn ihr alter Herr erst mal verreckt ist. Ist das nicht das Generationen-Dilemma?

  143. Seine Frau wäre jetzt die...
    Seine Frau wäre jetzt die Idealkandidatin, schon aus Sicht des Steuerzahlers.

  144. Nochmal zum Griechentum:...
    Nochmal zum Griechentum:
    .
    Natürlich war es purer Wahnsinn, die politische Union ohne vorausgegangene Kirchenunion zu vollziehen.

  145. Warum nicht Professor Sauer?...
    Warum nicht Professor Sauer?

  146. „Nach Wulff ist das Amt ein...
    „Nach Wulff ist das Amt ein Minengürtel.“
    .
    Wenn einer so richtig beseelt von einer Mission ist, dann scheut er nicht, sich zu opfern.
    z.B.
    Wenn der Ex-Bischof Huber der Nachfolgepräsident werden sollte, ist m.E eine Zuspitzung in den Fragen der Religionen zu erwarten.
    Hiermit würde auch weiterhin die Trennung von Kirche und Staat unterlaufen.
    .
    Herr Huber (noch im Amt!) hat sich unangemessen stark für die Kampagne PRO-Reli in Berlin eingesetzt.
    Fundamentalistische Religions-Verfechter entfernten sogar Plakate der Gegenseite und hingen an deren Stelle Plakate von Pro Reli ! http://de.wikipedia.org/wiki/Pro_Reli
    .
    Mit knapper Mehrheit siegten die PRO-Ethik-Befürworter.
    Interessant dabei ist, dass in konservativen Westvierteln und in MultiKulti-Neukölln die Mehrheit für getrennten Religionsunterricht stimmten.
    .
    Kein Mensch beachtete den Willen der Schüler, die bereits zusammen im Ethik-Unterricht saßen, jedoch den anschließenden freiwilligen Religionsunterricht ABWÄHLTEN.
    Und da wollten die alten Eiferer einen staatlichen Riegel vorschieben.

  147. In mancher Leute Köpfe gehte...
    In mancher Leute Köpfe gehte s einfach nicht hinein. Daß es üebrhaupt Erbe gibt hängt vor allen Dingen damit zusammen daß Generationen vor uns dieses Land kultiviert haben. wenn ich heute als osteudtscher Botschaftsflüchtling und Asylant in Südamerika anlande werde ich bene Schweirigkeiten haben das innerhalb einer Generation an Besitz anzuhäufen was dort seit fünfhundert Jahren angehäuft wurde.
    Mit anderen Worten: Im Kosovo stehen deutsche Solddaten nicht primär zum verteilen von Visa sondern eher damit von dort keine weitere Zuwanderung erfolgen muß. Und zum Schutz der dortigen Bevölkerung vor Schleuserbanden bei uns in Nordeuropa.
    Der Unterschied zu beispielsweise den Sudetendeutschen liegt schlicht und ergreifend darin daß die lediglich im Umkreis von ein paarhundert Kilometern umgesiedelt wurden.

  148. Köstlich 19.2 02.34h

    Auch...
    Köstlich 19.2 02.34h
    Auch Männer können schnodderig sein. Ich bekam einmal eine St Valentines Card mit den Wörtern
    „If you treat me like a King, you will always be my Queen“ (frech, but I thought it was good).

  149. Filou@: Nö. Rheinisch...
    Filou@: Nö. Rheinisch Courant. Mit oberbayerischem Einschlag.

    @@: Überhaupt sollte die Trennung zwischen Kirche und (Aristokratischem Feudal-)Staat aufgehoben werden. Ohne Scharia.

  150. @Meier
    Prof. Sauer ist ein...

    @Meier
    Prof. Sauer ist ein exzellenter Kandidat. Wenn der sagt: Hab ich bar bezahlt, dem tät ich’s glauben.
    Huber kann ich nicht leiden. Geißler auch nicht. Der Name Geißler fiel gestern abend in der Runde, mit der Begründung: Wenn er zurückträte, fiele kaum noch Ehrensold an.
    Ansonsten: Neue Namen in der Runde: Steinmeier, Dohnanyi, Stoiber gar (ein Bayer hatte den Job noch nie).
    Als ich gestern auf Seite 1 „Otto Rehagel“ und „Berlin“ las, war Wulff-Nachfolge die erste Synapse, die aufblinkte. Dass es nur Hertha wird, kann ich gar nicht richtig glauben.
    Ansonsten: Das Volk will Gauck, alle anderen sagen ab, deshalb mein Tipp: Es wird Gauck.

  151. Keine Scharia, aber über die...
    Keine Scharia, aber über die Neuausrichtung der Justiz muss man sich schon mal GEdanken machen.
    .
    Warum gibt es z.B. keine öffentlichen Strafen mehr?

  152. eMigration sofort: "In mancher...
    eMigration sofort: „In mancher Leute Köpfe gehte s einfach nicht hinein. …“
    *
    NEU! „Politik-Müsli“ – geht schnell in jeden Kopf hinein! Man nehme: Ein paar ostdeutsche Botschaftsflüchtlinge, einige Asylanten in Südamerika, frisch stationierte Soldaten im Kosovo, unsere Fertigmischung „Schutz vor Schleuserbanden in Nordeurpa“ und je nach Geschmacksvorlieben ein paar Sudetendeutsche. Alles in eine Schüssel tuen, gut umrühren und dann mit einer leichten Prise frischer UNO garnieren. – FERTIG!

  153. @yast2000, so kann man das...
    @yast2000, so kann man das natürlich auch sehen, allerdings gehen damit auch viele Erbschaftskriege in Erbengemeinschaften einher, von Unternehmen gar nicht zu reden. Also, manchmal geht da der Stress erst richtig los.
    .
    Ich bin für Rehakles als Nachfolger. Bei Hertha, also in Berlin, ist er ja schon angekommen, da kann er auch gleich in Bellevue einziehen. Der demokratische Diktator im Trainigsanzug. Ich finde, das hat was. Und er hat Erfahrung im Minengürtel Bayern München.

  154. HansMeier555: "Warum nicht...
    HansMeier555: „Warum nicht Professor Sauer?“
    *
    Warum nicht Dr. Siglinde Bindestrich Basisch vom Emanzipatorischen Institut für angewandte Leerargumentation bei Willersöppeln-Knäckebrat?

  155. @Gabriele:
    Einfach...

    @Gabriele:
    Einfach unverschämt, wenn sich Menschen für etwas anderes als MEINE Überzeugung einsetzten. Menschheitskonstante.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  156. gabriele,
    .
    einem bischof...

    gabriele,
    .
    einem bischof vorzuwerfen, er habe sich für den staatlichen religionsunterricht (die pfarrer, die en erteilen, werden dafür bezahlt, so wie eben lehrer) stark gemacht, kommt etwa so, wie einem autoverkäufer vorzuwerfen, er habe autos verkauft.
    .
    anders wird ein schuh daraus: offenbar hat die politische klasse selber niemend mehr aufzubieten, dem der mündige bürger das treue geschau noch abnimmt.
    .
    da müssen jetzt eben andere her, professoren des staats- und verfassungsrechts, geistliche, kabarettisten, usw.
    .
    sportler wurden noch nicht geboten, die brüder klitschko, beisielsweise, arbeiten noch an ihrer sportlichen karriere, vieleicht beim nächsten mal.
    hier und jetzt sind einem gewissen herrn beckenbauer die sympathien des gannzen deutschen volkes sicher. er verfügt auch auch über die in diesem amt erforderliche parkettsicherheit und auslandserfahrung.
    .
    mir wäre der kaiser franz immer noch lieber als eine gewisse katharina w., die es sicher auch gern täte, wenn man sie lieb drum bitten und vorher anständig vorschuss rüberschieben würde.

  157. @Lutz, Gabriele: Nette Idee,...
    @Lutz, Gabriele: Nette Idee, Gottschalk& Hunzinger.
    Auch ich finde noch eine Staatsspitze aus dem Dunstkreis evangelischer Pfarrhäuser ziemlich furchtbar…
    Leider ist Senta Berger Österreicherin, aber Iris Berben wäre doch gar nicht schlecht, repräsentativ, öffentlichkeitssicher, kann ihre Upgrades selbst bezahlen, und hat eine politische Orientierung, die sehr gut konsensfähig ist.
    Petra Roth ist ein Schritt in die richtige Richtung.
    Auf alle Fälle ist jemand, der ein bisschen abgeklärt auf ein gelungenes Leben zurückblicken kann, immer die bessere Wahl zu jemand, der noch einen grossen Nachholbedarf an Erfolgen und Bauchpinseleien verspürt – schliesslich was hatte Wulff erreicht, ohne jemals Bundeskanzler gewesen zu sein?
    .
    Nach so einem Oberindianer (vom Stamme Nimm??) jetzt nur bitte keinen reuig tränenfeuchten Betbruder.

  158. Das Haus Chanel (die Familie...
    Das Haus Chanel (die Familie Wertheimer) hat vor ein paar Jahren sämtliche handwerkliche Zulieferbetriebe der Haute Couture aufgekauft. Nicht, um ein Monopol zu errichten, sondern um zu verhindern, dass diese Handwerkskunst auf allerhöchstem Niveau aussterben könnte.
    Und hier sterben die Bäcker und Schuster aus.

  159. …@Don: “nicht jede...
    …@Don: “nicht jede Plastiktüte aufheben” – Im Anbetracht der Ungewissenheit meines Schicksals, bin ich dabei, unter diesem Gesichtspunkt unseren Speicher zu entrümpeln und den Inhalt der Kisten und Kasten, die noch da bleiben, zu dokumentieren. Wenn sie erben, sollen die Tigerbabies wenigstens selbst schnell entscheiden können, was sich – ihrer Meinung nach – aufzuheben lohnt. Was werden sie wohl mit meinem alten Mac machen – den wegzuwerfen, ich nicht das Herz habe?

  160. "- schliesslich was hatte...
    „- schliesslich was hatte Wulff erreicht, ohne jemals Bundeskanzler gewesen zu sein?“
    .
    Das trifft sehr gut den allgemeinen Tenor, entweder du bist absolute Spitze, oder du
    bist nicht.

  161. nico: "@yast2000, so kann man...
    nico: „@yast2000, so kann man das natürlich auch sehen, allerdings gehen damit auch viele Erbschaftskriege in Erbengemeinschaften einher, …“
    *
    Schwer zu sagen… Persönlich habe ich in meinem Umfeld erlebt, dass interessante und wertvolle Menschen durch materielle, aber auch geistig-religiöse Erbschaften auf ein Niveau herabgesunken sind, wie man es nur bei Tieren im Zoo findet: Die warten auf den Wärter mit dem Fresschen. Auf der anderen Seite haben wir Don Alphonso, der trotz seiner Erbschaft und seines bescheidenen intellektuellen Referenzrahmens sehr wohl emanzipatorisch ist, aber bis heute seine Motivation, gegen die Verblödung anzukämpfen, nicht schlüssig dargelegt hat. Statt dessen gibt es Perserteppiche, Fahrräder und S., von der ja noch nie jemand etwas gehört hat… :-)

  162. Der Ball der (noch...
    Der Ball der (noch verbliebenen, aber irgendwie gemischt war sie natürlich immer) besseren Wiener Gesellschaft ist nicht der Opernball, sondern der Philharmonikerball. Und mit dem Debutieren verhält sichs so: man wird aufgefordert (aus meinem Freundeskreis habens aber alle verweigert) oder von den Eltern gedrängt, oder drängt sich selber. Später gabs dann Gratiskarten für junge Leute die sich nett benehmen, gut Linkswalzer tanzen und Sprachen konnten, Gräfin Schönfeldt organisierte den Opernball und den Concordiaball (internationaler Diplomaten&Presseball, immer im Sommer im großen Rathaussaal, mit viel Platz zum Tanzen), wir gingen in reihum geborgten Kleidern, Walzertanzen bei genügend Platz, mit einem weiten Rock und einem guten Tänzer ist herrlich, die Gesellschaft rundum war uns herzlich wurscht.
    http://www.wienerphilharmoniker.at/index.php?set_language=de&cccpage=fotos_wph_ball&wph_ball_p=12&wph_ball_s=1

  163. HansMeier555@: Gemach, es...
    HansMeier555@: Gemach, es kommt alles wieder. Herakles ist diesbezügl. da schon ne echte Kultfigur. Fürs Grobe. Feineres schaffen die Clerici schon selber, z. B. Burgkaplane o. ä.. Auf dem Anger steht der Pranger.

  164. yast2000@: ....und für...
    yast2000@: ….und für genderstudies.

  165. E.R. Binvonhier@: Getz abba....
    E.R. Binvonhier@: Getz abba. It beats me from the floor. Wo bitteschön, ist in diesem Sauladen noch absolute Spitzenklasse zu observieren?

    LoisLane@:Auf sog. Mittelaltermärkten wird Dünnbierfolklore als Handwerkeln noch angeboten.

  166. lieber The Great Artiste, ganz...
    lieber The Great Artiste, ganz recht, nicht noch einmal solch ein hoffnungsvoll strebendes bürschlein, und nicht noch mehr pfäffinnen und pfaffen im ohnehin nicht-laizistischen staat.
    .
    wenn man an glamoureuse partys denkt, und an berlin: wowereit. der hätte wirklich spass daran. denn kanzler würde er ohnehin nicht mehr, was er ahnen dürfte, denn so unterbelichtet ist er nicht.
    .
    was treibt eigentlich der abgetauchte oje von boyst (er würde die jüngste begleitung ever beisteuern, einen first beu sozusagen)?
    .
    allerdings wäre der aussenminister wohl nicht sehr glücklich: es kann nur einen geben…

  167. Filou, wenn Sie vom Film nicht...
    Filou, wenn Sie vom Film nicht so leicht herunter kommen und „Infinite Jest“ Ihnen zu schwer ist, empfehle ich „STROBO“ von Airen. Ein deutscher Literaturhammer eines Bayern in Berlin über Lebensrealität, Sex, Drogen und ein sehr entspanntes Deutschland. Schwer zu kriegen, aber es lohnt sich….
    *
    P.S. Dem SPIEGEL sei an dieser Stelle dafür gedankt, dass er den Autor in seine Mannschaft aufgenommen hat. Es gibt sie noch, die guten Dinge!

  168. försterliesel,
    .
    die...

    försterliesel,
    .
    die concordia und den concordiaball, die beide schon karl kraus entzückten, die gibts also noch??!
    .
    und was ist mit dem kaffeesiederball?

  169. lieber auch-einer,
    das gibts...

    lieber auch-einer,
    das gibts alles noch
    http://www.concordia.at/
    http://www.concordiaball.at/
    http://de-de.facebook.com/kaffeesiederball

  170. @yast2000, bitte nichts gegen...
    @yast2000, bitte nichts gegen Perserteppiche, die sind mir nun auch heilig, allein schon wegen meiner rahmengenähten Schuhe, die vertragen nix anderes.
    Nun, was die S. betrifft, kann man ja aus der Ferne Hilfestellung geben – Frauen, wenn sie nicht selber reden und Zuhören einfordern, wollen nix lange erklärt haben, sie wollen netten, süßen Worten lauschen, auch wenn sie so wahr sind wie die Inhaltangaben bei Müller und das Premiumsiegel beim Gammelfleisch -, und da er mit mir die Passion des Radelns gemein hat, bin ich dazu bereit.

  171. nico: "@yast2000, bitte nichts...
    nico: „@yast2000, bitte nichts gegen Perserteppiche, die sind mir nun auch heilig, allein schon wegen meiner rahmengenähten Schuhe, die vertragen nix anderes. …“
    *
    Ja doch, ich will ja gar nicht den menschlichen Faktor leugnen, ich stehe aufgrund meiner Herkunft auch zur Qualität und kenne auch einen Haufen obskurser Menschen, die glücklich einen Spleen pflegen. Und ja, die Wenigsten sind dazu in der Lage, auch hart gegen sich selbst zu sein. (An diesen Mangel persönlicher Strenge werde ich mich allerdings nie gewöhnen.)
    *
    Aber der gesunde Philosophenverstand bäumt sich schon auf: Warum müssen Gegenstände wie Perserteppiche, rahmengenähte Schuhe, Rennräder oder anderer personalisierter Zierrat dafür herhalten, um eine Erbin wie S. abzulehnen? Warum kann man nicht sagen, dass sie eine blöde Kuh ist und nichts vom Talent ihrer Eltern, sofern vorhanden, geerbt hat? Man ist doch keinen Deut besser als die anderen, wenn man sie nach ihrem materiellen Umfeld beurteilt? Ich lehne auch viele Menschen ab, die mir intellektuell nicht das Wasser reichen können, aber ich rege mich ganz bestimmt nicht über eine Jogginghose, eine Uhr oder eine Automarke auf, das brauche ich nicht. Um es mal satirisch zu überspitzen: Der genetische Fehltritt der Eltern meines Gegenübers reicht mir für die Verachtung völlig aus, deswegen kann ich ihn ja trotzdem wie einen Menschen behandeln. Zumal wir ja vor dem Herrn alle gleich sind….

  172. yast2000 19. (Februar 2012,...
    yast2000 19. (Februar 2012, 14:28), nix kapier. Falscher Adressat?

  173. danke, liebe foersterliesel,...
    danke, liebe foersterliesel, wien bleibt eben wien.
    .
    nur der karl kraus, der fehlt halt.

  174. @Kurve? Was für eine Kurve?...
    @Kurve? Was für eine Kurve?

  175. perfekt!57: @Kurve? Was für...
    perfekt!57: @Kurve? Was für eine Kurve?
    *
    Frag‘ mal den yast, der weiß das…

  176. Filou: "yast2000 19. (Februar...
    Filou: „yast2000 19. (Februar 2012, 14:28), nix kapier. Falscher Adressat?“
    *
    Der Filou soll lesen! Nicht träumen… :-)

  177. @Krck01, zu observieren ist...
    @Krck01, zu observieren ist die absolute Spitzenklasse nicht, macht ja den Charme aus,
    und ist beim abwerten der Leistungen anderer nützlicher.

  178. @yast2000, Wir plaudern hier...
    @yast2000, Wir plaudern hier doch nur. Und letztlich gilt: Der Mensch lebt und stirbt mit dem, was er denkt. Und er denkt, was er sieht. Ich liebe die S.

  179. Und der Don liebt sie doch...
    Und der Don liebt sie doch auch. Er weiß es nur noch nicht.

  180. lieber auch-einer,
    zur...

    lieber auch-einer,
    zur Geschichte der Concordia
    http://www.profil.at/articles/0922/560/243208/concordia-der-presseclub-welt-ein-glossar-jubilaeum
    Nach dem 2.WK hatten Auslandskorrespondenten dort winzige Büros, Paul Lendvai, Monde, Herald Tribune, Telexe ratterten, Frau Dr. Schönfeldt hatte dort auch, ein ebenfalls winziges, Büro, – immerhin konnte die Concordia bis heute im hübschen kleinen Palais in der Bankgasse bleiben, in der Innenstadt wird ja alles gnadenlos immodevelopped und verkauft, man kann dort Pressekonferenzen geben, aber das kann man im Landtmann und – wenns beliebt – im Burggarten und überall.
    Bei Karl Kraus (ich las nur die Letzten Tage, bekam aber noch Erzählungen von Leuten, die zu seinen Vorträgen gegangen waren, zu hören) hat mich so berührt, wie hilflos der Wortgewaltige als Verliebter war, sich absnobben und auf Distanz halten ließ.

  181. Werter Don Alphonso,

    nur Gold...
    Werter Don Alphonso,
    nur Gold ( und Silber ) ist Geld, alles andere ist Kredit. Und ja, vom Gold kann man nicht abbeißen, aber von 500 Euro auch nicht, und mit einem Goldklumpen geht man zur Bank und wechselt ihn, genau wie man es mit 500 Euro tun würde. Ein Gemälde kann man weniger gut zur Bank tragen und wechseln. Und, ganz entscheidend, Gold unterliegt nicht der Inflation – Gold ist, nur die Schuldscheine ( Banknoten ) schwanken und schwappen.
    Gruß Hanskarl

  182. Das hätte die wohl gerne...
    Das hätte die wohl gerne gehabt … über alte Brötchen. Übles GESINDE mit mit ohne L. Die bekommen nichtmal ihre „Beweise“ manipuliert.

  183. liebe försterliesel,
    die...

    liebe försterliesel,
    die fackel von zweitausendeins gibts bei der amazone gebraucht günstig, habe eben geschaut.
    im internet kann man sie auch lesen, hier:
    http://corpus1.aac.ac.at/fackel/
    dazu gibts im netz die neue freie presse, hier:
    http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp
    .
    als verliebten kenne ich ihn nicht, ich dachte, er war mit der nadherny so glücklich geworden, wie es ihm möglich war. gibt es da nicht ein schönes gedicht von ihm?
    .
    (dickens, der nicht eben in glücklicher beziehung lebte, schuf bemerkenswerte frauengestalten. meine vermutung: eben deswegen)

  184. und, liebe försterliesel,...
    und, liebe försterliesel, danke.

  185. colorcraze, bei uns auf dem...
    colorcraze, bei uns auf dem Wochenmarkt waren die Händler fast alle verkleidet. Jawoll!

  186. (Foersterliesel) "aus dieser...
    (Foersterliesel) „aus dieser Gruppe lebt niemand mehr“ – das scheint mir ein entscheidender Unterschied. Entweder der hetzend-flüchtige Lebensstil (vor ein paar Wochen war in einer Zeitung ein Artikel über eine mittelalte Frau, die tot bei laufendem Fernseher über Wochen in einer Wohnung in England saß. Es stellte sich heraus, daß sie bei einer Beraterfirma gearbeitet und gut verdient hatte. Aber in dieser Wohnung hatte sie wochenlang niemand bemerkt oder vermißt, denn sie war ja immer nur wochenweise da gewesen, und alles wurde wie immer vom Konto abgebucht.), oder der langlebige, der jahrzehnte-, wenn nicht generationenlang beim hergebracht gleichen bleibt und sich den immergleichen Leuten um sich herum aussetzt.

  187. lieber auch-einer,
    danke für...

    lieber auch-einer,
    danke für die links,
    … naja, vielleicht hat er diese Distanz zu SN, die ihn nicht heiraten wollte, auch gebraucht um sie so als rezeptives Gegenüber idealisieren zu können, wie er das für den kreativen Prozeß brauchte… seine Briefe an sie (von ihr sind nur einige erhalten geblieben) wurden vor ein paar Jahren publiziert
    .
    liebe colorcraze,
    von manchen Eltern muss man sich einfach befreien,
    allerdings sind die Eltern durch frühe psychische Prozesse quasi intrinsische Bestandteile unserer selbst geworden und Befreien/Zerstören kann deswegen auch selbstschädigend wirken, das ist recht kompliziert

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