Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wie die Kakerlake ins Brot kommt

| 236 Lesermeinungen

Mehlwürmer, Mäusekot und Kakerlaken in Backwaren gelten heute als unhygienisch, haben aber eine lange Tradition in den besten Familien, und galten in der guten, alten Zeit auch nicht als problematisch.

Es gibt Texte, für die braucht man Magenwände aus Stahlbeton.

Man muss nicht Grossbäcker sein, um mit Brot zu Vermögen und Ansehen zu kommen. All die schönen Dinge, die in diesem Blog aus der kleinen, dummen Stadt an der Donau zu sehen sind, all die Geschichten der Vorfahren, die man öffentlich erzählen kann, all der Stuck und das Parkett und das schimmernde Mahagoniholz, all das gründet, wenn man weise genug ist, nur die letzten sieben Generationen zu betrachten, auf dem ehrbaren Bäckerhandwerk. Natürlich wird vielleicht auch die Frage aufkommen, womit dieses Bäckereihandwerk denn seine Anschubfinanzierung bekam… das ist eine lange Geschichte und sie ist zwar reich, aber nicht wirklich ehrenhaft. Ausserdem interessiert Sie, liebe Leser, ja nicht meine Vorfamiliengeschichte, sondern die Frage, wie die Kakerlake in das Brot kommt.  Also, das geht so:

Bild zu: Wie die Kakerlake ins Brot kommt

Sie sehen hier eine kolorierte Luftaufnahme des Stammhauses jener sieben Generationen, die letzten sechs sind darin geboren und meistens auch gestorben. Onkel K., der dieses Foto gemacht hat, jedoch starb unerwartet als Salonlöwe in München. Onkel K. war eigentlich ein Urgrossonkel 2. Grades, war immerhin schon in die Landeshauptstadt gekommen, und hatte es mit der Fliegerei. Seine Nichten durften ab und zu in seinen windigen Doppeldecker klettern, und auch sonst erzählt man sich über ihn Geschichten wie etwa die, es sei gar kein Salonlöwe, sondern erst mal nur Eintänzer mit späterer schwerreicher Heirat – ach so, die Kakerlaken. Also, links, dieses Mordstrumm von einem Renaissancekollegium ist das Stammhaus. Da gibt es natürlich keine Kakerlaken, aber rechts unten erkennbar einen Laden: Das ist die Bäckerei, die hier Mitte des 19. Jahrhunderts eröffnet wurde. Dazu muss man wissen, dass die Stadt nach der napoleonischen Zeit eine schwere Krise durchmachte, bis es den bayerischen Königen gefiel, eine sagenhaft teure, klassizistische und im weiteren Verlauf der Geschichte absolut nutzlose Festung zu errichten, gegen die sich der Ehrensold für Herrn Wulff wie ein paar Groschen verhält.

Schräg gegenüber jedenfalls wurde das Jesuitenkloster abgerissen und durch eine Kaserne ersetzt, und das brachte Arbeiter, Ingenieure und Soldaten in die Stadt, die alle essen mussten. Also kauften die Vorfahren das nächstgelegene Gebäude auf, und dachten gleich gross: Es sollte nicht eine kleine Bäckerei werden, sondern eine wirklich eindrucksvolle Bäckerei in einem Haus, das genug Raum für die Familie, Mieter und die steigende Zahl von Bediensteten von Bäckerei und Militär bot. Besonders wichtig war hier der Umstand, dass der Komplex auch noch ein Hinterhaus, rechts im Bild hat: Während vorne der Laden mit gedrechselten Säulen und falschem Marmor Eindruck geschunden hat, fand das ganze dreckige Geschäft hinten statt. Im Hof lagerte das Holz, im Dachstuhl das Mehl, darunter die Lehrbuben, und unten war der Backofen: Sollte etwas an- oder verbrennen, eine Semmel oder gleich die Lehrbuben, würde man das vorne kaum merken. Denn natürlich ist so ein alter Backofen nicht das gewesen, was man heute als Einrichtung des Brandschutzes bezeichnen würde. Zahllos sind die Stadtbrände durch Backöfen im Haus; dass ich hier noch sitze und schreibe, verdanke ich auch dem Umstand, dass die Gefahren hinten untergebracht waren. Ach so, die Kakerlaken.

Bild zu: Wie die Kakerlake ins Brot kommt

Das war so. Natürlich wurde nicht jeden Tag alles verkauft, was in der Bäckerei produziert wurde. Man hat sich zwar bemüht, nichts Überschüssiges verkommen zu lassen, aber es blieb oft „Aldbachanes“ übrig. Das verkaufte man am nächsten Tag dann an die ärmeren Schichten oder überliess es den Lehrbuben, und was dann noch übrig blieb, wurde natürlich nicht weggeworfen, denn vom Wegwerfen wird man nicht reich oder luxuriös, sondern ganz einfach nur arm. Vielmehr ging dieses Brot zurück in die Backstube, deren Plan von 1882 wir hier oben sehen. Und dort wurde es in der sogenannten Darre – dem Raum über dem Backofen – getrocknet. Trockenes Brot schimmelt nicht, es wird dann zerrieben und als Semmelbrösel für panierte Speisen oder Ausgangsmaterial für Käs- und Semmelknödel verkauft. Oder, was meistens der Fall war, erneut gemahlen und dem Mehl zugesetzt. Das war damals und ist wohl auch heute noch nicht unüblich. Und hier, in der Darre, kommen nun auch die Kakerlaken ins Spiel.

Denn so ein Ofen ist kugelförmig, und dahinter, an den Wänden, ist viel Platz, den man schlecht erreicht. Wegen der Hitze und Abkühlung entstehen in der Mauer viele Risse, und mit dem trockenen Brot gibt es Nahrung. Unmengen von Nahrung. Es ist warm, man ist ungestört, es sind ideale Lebensbedingungen für die gemeine Küchenschabe. Und da war sie dann halt, die Kakerlake. Sie sass unten, durch das Rost fielen die Brösel herunter, und wenn das verspeist war und es unten ab vier Uhr Morgen wegen des Backofens zu heiß wurden, wanderte sie nach oben auf die Darre und frass weiter. Ein perfektes Biotop, wenn man so will. Natürlich konnte es auch einmal sein, dass eine Kakerlake zu sehr im alten Brot steckte und den Weg heraus nicht mehr gefunden hat; dann wurde sie eben auch mitgemahlen, und so kam sie, in ganz kleinen Partikeln, ins Brot. Wie auch die kleinsten Mehlwürmer, die in den Sieben nicht zurückgehalten wurden. Die Bäckereikatzen waren zwar fett, aber das änderte nichts daran, dass es auch immer Nachschub an Mäusen gab. Es war das 19. Jahrhundert. Da gab es halt Schädlinge, wo Nahrungsmittel aufbewahrt wurden.

Bild zu: Wie die Kakerlake ins Brot kommt

Das Ziel war also nicht die klinische Sauberkeit – es war die Epoche, da Spucknäpfe als Zeichen der Hygiene galten – , sondern das richtige Mass zwischen Gewinn an Sauberkeit für die Bäckerei und dem Lebensunterhalt der unausrottbaren Mehrbeiner. Und weil das alles im Hinterhaus konzentriert war, die schwitzenden Lehrbuben, das Mehl, das Ungeziefer und die Arbeit, war es im Vorderhaus natürlich sauber und ansprechend und reinlich, wie man das eben aus der guten, alten Zeit kennt. Es gab nicht den allergeringsten Grund für eine Kakerlake, den perfekten Platz hinter dem Ofen zu verlassen, wo es köstlichstes Brot getrocknet gab, und statt dessen nach vorne zu ziehen, wo die peinlich sauberen Verkäuferinnen ihr sofort den Garaus gemacht hätten. Sicher, in der Nacht kamen sie angeblich zu Besuch, aber wenn man sie sah, schlug man sie natürlich tot. Ansonsten hatte eben jeder sein Revier, man lebte zusammen, und man muss auch mal die Frage stellen: So eine Kakerlake lebt doch nur von trockenem Brot und Luft. Also ist in ihr auch nichts anderes drin als das, was im Brot war. Eigentlich ist so eine Kakerlake also auch nur eine trockene Semmel mit Beinen in Form dieser preussischen „Schribbn“. Vielleicht nannte man deshalb Preussen damals ja auch aber ich denke, wir bleiben bei den Kakerlaken und reden nicht über Berlin: Man muss die Kakerlake nicht als Problem der Verunreinigung, man kann sie auch als Nahrungsergänzung betrachten.

Aber auch dieses Paradies der nachhaltigen Tiernutzung währte nicht ewig, und auch wenn sich der Mensch über die Jahrtausende mit der Küchenschabe längst an ihren unfreiwilligen Genuss gewöhnt hat: Irgendwann muss jemand gemerkt haben, dass man mit einer Lötlampe auch in bislang unerreichte Ecken kam. Angeblich war es Ururgrossvater P., der als höchst fortschrittlicher Mann diesen Einfall hatte, und nicht nur Strom und fliessend Wasser in das Vorderhaus brachte, sondern auch diesen kleinen Flammenwerfer ins Hinterhaus. Es ist nicht überliefert, dass sich in der Folge jemand über den veränderten Geschmack kakerlakenloser Brote beschwert hätte. Allerdings waren die Alpträume der jungen Damen vorbei, die von Kakerlakenköniginnen mit Krönchen heimgesucht wurden. Und gestorben wurde in der Zeit ohnehin mehr an Typhus denn an Lebensmitteln. P. jedenfalls, den wir hier links in der Bäckerei sehen, bevor er später beschloss, genug zu haben, um nur noch Privatier und Hausbesitzer  zu sein, hat den Krieg gegen die Kakerlaken mit der Lötlampe gewonnen. Im Hinterhaus fällt manchmal etwas Putz herunter. Dort künden schwarze Streifen von den Stellen, wo die Kakerlaken an die Wand geschmolzen wurden, statt das Brot zu ergänzen.

Bild zu: Wie die Kakerlake ins Brot kommt

Kakerlaken sind nicht dumm; die Überlebenden des Massakers flohen, und überall in der Strasse tauchten sie wieder auf, wo sie erneut von der Lötlampe des Grauens verfolgt wurden, bis sie ausgerottet oder vollends emigriert waren. Nun tauchen sie bei Grossbäckereien wieder auf. Und Sie, liebe Leser, ekeln sich vor etwas, das ganz natürlich war, und seit je her dem Menschen nicht geschadet hat.

Da möchte ich Sie einmal fragen: Wenn Sie heute in einen Krapfen aus maschineller Fertigung beissen, was glauben Sie eigentlich, was das für ein „Schmalz“ ist, in dem der gebacken wurde? Wenn Sie eine Quarktasche kaufen, ist der Quark mit Ei angemacht. Wenn Sie Glück und einen guten Bäcker haben, ist das wirklich Ei. Wenn nicht, ist es Flüssigpampe aus der Massentierhaltung.  Haben Sie sich schon einmal mit den Akkordbedingungen beschäftigt, in denen in Grossbäckereien Brezen gefertigt werden? Was wissen Sie eigentlich über die Herstellung von Leberkäs? Wieso kostet ein Netz mit Brötchen im Supermarkt so viel wie eine Semmel aus der Bäckerei, und wie „frisch“ ist eigentlich das Brot, das in Filialen aufgepustet wird? Was wissen Sie über Geschmacksverstärker und über das, was dahinter nicht schmeckt? Aber vor einer Kakerlake, da graust man sich. Das ist, erlauben Sie mir die Bemerkung, alles nur eine Frage der Erziehung; ich würde eher wieder an eine Kakerlake vermieten, als an den Besitzer einer Grossbäckerei.

In einem Speicher haben wir sicher noch irgendwo eine Lötlampe. 

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236 Lesermeinungen

  1. 18.02.2012, 18:05: Ein...
    18.02.2012, 18:05: Ein seltener Stützen-Moment. Eine Überschrift erscheint, detr Erscheinungstermin wurde wohl auf 19.02, 08:00 festglegt, aber der Text enthält nur das Wort „Text“ :-).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  2. Den Inhalt des letzten Satzes...
    Den Inhalt des letzten Satzes versuche ich seit Monaten, meiner lieben Gattin peu à peu nahe zu bringen. Schließlich geht SIE einkaufen. Und seit zwei Wochen jobt sie sogar noch in einer Bäckerei/Konditorei/Café (!).

  3. Die eigentliche...
    Die eigentliche Geistesgeschichte der Bäckerei beginnt wahrscheinlich mit der Loslösung von der Idee des reinen Brots. Damit könnten Sie wieder einmal unter den ersten sein, die ein Phänomen bewerten, in dem nicht wenige Grossbäckereien eine echte Revolution sehen möchten.

  4. Bingo :-). Meinen Ekel vor...
    Bingo :-). Meinen Ekel vor Kleintieren hat mir dankenswerterweise die Bundeswehr partiell abgewwöhnt. War man auf einem langen Marcsch hungrig und erhitzte sein EPA (Einmannpackung), war es in freier Natur fast garantiert, dass man in der Mahlzeit auch einige Kleintiere fand. Richtig hungrig interessierte das niemanden mehr, geschmeckt hat man sie eh nicht.
    Das „Gammelfleisch“ aus dem Gammelfleischskandal übrigens war unappetitlich. Und Betrug. Aber – von der Öffentlichkeit unbemerkt – nicht gesundheitsbedenklich. Denn was Gammel ist, bestimmt das Mindesthaltbarkeitsdatum.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  5. Was sagt nun der Vegetarier...
    Was sagt nun der Vegetarier dazu? Oder im Hinblick auf die kommende Fstenzeit: Schwimmt im Brot?

  6. In jenen Jahren, vor Erfindung...
    In jenen Jahren, vor Erfindung des DDT und der Lötlampe, schrieb selbst ein Goethe, wenn auch leicht genervt:
    „Flöhe und Wanzen – gehören auch zum Ganzen!“.
    Die Zeiten, sie waren halt so. Moderne Großbauten mit Fugen und Zentralheizung sowie herumliegenden Hautschuppen und Bröseln bieten auch gute Überlebensbedingungen, so entsinne ich mich des ehemaligen Kommandos Volksmarine, wo ich mich nach der Vereinigung zum Dienst beim Admiral X meldete (Namen tun nichts zur Sache) und der Herr Admiral gerade ein über den Schreibtisch krabbelndes Prachtexemplar von Kakerlake mit diem Einigungsvertrag im roten Lederband mit geprägtem goldenen Bundesadler zielsicher erschlug. Wanzen gab es wohl auch, aber eher die andere Art. Denn der Herr Admiral begann gleich: „Es erscheint der Herr…“ und auf mein verdutztes Gesicht meinte er trocken:“ Dann ist es einfacher für die wenn die den Inhalt der Bänder abtippen“.

  7. Ertens:
    Tod allen KAKERLAKEN!...

    Ertens:
    Tod allen KAKERLAKEN! Warum? Darum.
    Zweitens:
    Bei UNS können´S sogar auf´m Klo vom Fußboden essen. Alles sauba!
    Drittens:
    Der Herrgott muß sich ja schließlich was gedacht haben, als er die Kakerlake erschuf.
    Viertens:
    In allen Innenstädten, in allen SB,- Discountermärkten, Kaufhäusern, Imbiss-und Dönerbuden gibt es solchenes Gschwerl. Ohne Ausnahme. Gibts kein Vertun. Das sind Großbiotope. Ehrlich.
    Fünftens:
    Wir kaufen unser täglich Brot nur im Bioladen. Dort sind die K. wenigstens ungespritzt und einwandfrei. Handverlesen.
    Sechstens:
    Dem bayerischen Kriegsministerium gingen die strategischen Argumente um 1900 aus, als trotz und wegen der Brisanzgranatenkrise der letzte Gürtel mit den Panzerforts um Ingolstadt herum gebaut wurde. In Berlin schüttelte man darob den Kopf. Die IAEK (Interalliierte Entfestigungskommission) der Sieger schuf nach dem WK I Arbeit für das darbende Bauhandwerk zwecks Abriss des vielen Betons.
    Schön anzuschauen sind sie ja, die vom Klenze feinsinnig gestalteten klassizistischen Forts, Escarpins, Kurtinen, Grabenstreichen etc. des inneren Ringes.

  8. Schliesslich heisst es ja auch...
    Schliesslich heisst es ja auch „…und gib uns unser täglich Brot…“ etc. Von Kakerlaken war nie die Rede. Allerdings von sog. Großbäckereien auch nicht.
    Beides eine Sünd und Schand.

  9. Versuchen Sie mal einem...
    Versuchen Sie mal einem Manager einer Großbäckerei die Transmutation des Brotes zu erklären. Ein Wunder geschieht: Aus Augen wird Glas.

  10. eigentlich dürfte sich meine...
    eigentlich dürfte sich meine wenigkeit zu diesem thema überhaupt nicht melden, denn stets wenn dies aufkommt und ich verbal mitwirke, läuft mir eine über den weg.
    .
    in indonesien habe ich kurz nach dem pfeifen des liedchens https://www.youtube.com/watch?v=kz1uaDJ3eS8&feature=related in einem doch nicht ganz unfeinen strandrestaurant ein ungelogen zwölf zentimeter langes (nein, meine herren, mein augenmass stimmt, bei anderen *hüstel* petitessen verschätze ich mich in der regel ebenso wenig, italiener bitte einmal weghören…) prachtexemplar an der sauberen wand zu den – anschliessend so begangenen – rest(less) rooms besichtigen dürfen, weitere vertreter dieser spezies bevölkerten die ansonsten angenehme suite und fuhren auf den deckenventilatoren fleissig karussel.
    .
    ein andermal stieben sämtliche damen und nicht so wenige herren bei einer abendgesellschaft, bei der in den räumlichkeiten feuerspeier unterwegs waren, die ihr brennmittel nicht schluckten, sondern in die bodenabflüsse spien, auseinander, weil kakerlaki and friends sich urplötzlich entschieden, auch zur party zu wollen.
    .
    seit ganz harmlose, lokale waldschäblein ab und an die burg inspizieren wollen, die meist aber, wegen anderer menügewöhnheiten jedoch in den netzen der oschis verscheiden, die unsere verliessse bewachen, seither, ja seither, schweige ich stille.
    .
    ich sage ja gar nichts.

  11. sehr hübsch erzählt,
    ebenso...

    sehr hübsch erzählt,
    ebenso die Anekdote mit dem Admiral!

  12. lustiger zufall, ich habe mir...
    lustiger zufall, ich habe mir vorgestern erst den magen mit backshop-produkten verdorben. interessanterweise liegt mir fabrikbrot meist quer im magen, biobäcker oder selbstgebackenes (auf das man geschmackssozialisiert wurde) sieht, dinkel sei dank, schon anders aus. vermutlich komische zufälle, wie sie verzogenen bürgerkindern nur passieren können.

  13. Dumm wird es nur, wenn Sie mit...
    Dumm wird es nur, wenn Sie mit dem guten Vorsatz in eine kleine Bäckerei gehen, dort soviel für ein Brötchen ausgeben wie andernorts für ein ganzes Netz, und dann trotzdem feststellen müssen, dass das auch nur im Großbetrieb hergestellte, sogenannte Backwaren sind. Noch dümmer wird es dann, wenn sie in der ganzen Stadt keine einzige gute Bäckerei/Konditorei finden, die solchen hohen Ansprüchen genügte.
    Willkommen in Mecklenburg-Vorpommern.
    Sie um Ihre bayerischen Bäckereien beneidend
    Julian.

  14. Die Kakerlake im Brot als...
    Die Kakerlake im Brot als Nahrungsergänzung – ähnlich argumentiert einer meiner Freunde. Für ihn sind zB Maden im Obst – sei es in Kirschen oder Zwetschgen – die natürlichste Form des embryonalen und allenorten als Wunderwaffe gepriesenen embryonalen Eiweißes.

  15. Mein Bioladen verkauft 7...
    Mein Bioladen verkauft 7 verschiedene Sorten Brot. Ausserdem schmeckt es noch nach Brot. Früher hatten die Bauern alle ihr Brot noch selbstgebacken. Wer genau hinschaut kann sie überall noch sehen die abseits stehenden Backhäuser. Bäckereien gabe nur ab und in einem Ort mit Marktrecht aufwärts.
    Bäcker die sich nicht an die städtischen Zunft-Regularien einhielten, sprich zu kleine Brötchen buken wurde in der Bäckerwippe Mores gelehrt. Selten dass solch ein Bäcker die Tränke im Wippenkäfig überlebte.
    Damit leiten wir über zur Rezeption des Römischen Rechts im Justizwesen in feudalistischen und postfeudalistischen Zeiträumen im HLRRDN. Herr HansMeier555 bitte übernehmen Sie zwecks Ausschmückung des Malefiz-und Halsgerichts erlassen durch den glorreichen Kaiser Karl V..

    donna laura@: Gern liesse ich mir bei Ihnen einmal ein Augenmaß nehmen. An Terminfragen würde es bei mir nicht scheitern dürfen. (Pah, die Italiänär.)

  16. Wenig@: Regenwürmer gelten in...
    Wenig@: Regenwürmer gelten in Afrika als Delikatesse. Wir kannten deren lebewndige Einverleibung nur als Kinder zwecks einer Mutprobe bei hohem Wetteinsatz in Form von Klickern.

  17. Cucaracha heißt auf gut...
    Cucaracha heißt auf gut Deutsch Küchenfee.

  18. ....in unserer Stadt gibt/gab...
    ….in unserer Stadt gibt/gab es vorwiegend Grossbäckereien und denen ging es jahrelang sehr gut. Ein Stammhaus ist bei mir um die Ecke. Bei einem wurde sogar die gesamte Kette zum Zeitpkt. grössten Erfolges verkauft(wie sich das gehört).
    Gut, bei denen kaufe ich seit Jahr u. Tag(Filliale) der einzige Biobäcker ist im Nachbarort.
    Will man einen anderen Geschmack, geht´s zum t-gut(biol. Bäckerei) o. penny>croissons gut und preiswert!
    Die aufgezeigten Relationen stimmen und an dem Pkt. begann mein Ausstieg.
    Die Angestellten der teuersten Bäckerei zieht es zum Nachbarort i.d. aldi.
    So was mag ich nicht! Weder beim excl./kl. Fahrradhändler, noch bei sonst wem.
    Wer selbst dem billigsten Angebot frönt, wird unglaubwürdig!
    Mein Bruder im norddeutschen muss mit dem Auto Brötchen holen..,lüg ich denn,
    Er backt auch selbst …u. dass ganz gut..
    Eigentl. sind solche wirtsch. Bez. sch…e ..!!!
    Ein Lichtblick waren meine Semmelknödel!..Brötchen aus mehreren Bäckereien , einige mindestens 10 Wochen alt wurden verarbeitet, mit einer selbstgestalteten Frischgemüsepaste -gerieben vermischt, zwei Eier -bi-o -und ab geht die post.
    12 Knödel>, 4 Stunden stand´ích in der Küche..
    so gut waren die , dass einige verschenkt wurden
    Dazu empfehle ich eine 1/4 geröstete Entenbrust im Chalottenfond und einen einfachen, trockenen Abruzzenweisswein-bio-, ausnahmsweise vom penny.
    Aber vorsicht! ..Der ist wirklich einfach.
    Manchmal sind mir meine Rheingaurieslingweine o. die von der Nahe.. zu schade.;…in der Woche meine ich…
    ps. ….wenn man die Br. mit der Hand verarbeitet, lernt man jede dort wohnende Kakerlake persönlich kennen und Menschen die nah am Wasser oder irgendwelchen Quellen wohnen, sei es Rhein, Lacherseee, Tegernsee o. die Mosel, haben manchmal derart interessanten Besuch, dass sich die Biostudentin ob der vorgefundenen Artenvielfalt glücklich schätzen darf.

  19. @Donna Laura – in Cannes, in...
    @Donna Laura – in Cannes, in einem höchst noblen Lokal liefen zur später Stunde Mäuse herum und über die Gardinenstangen.
    .
    @Prince Matecki – man lernt sehr schnell, mit Wanzen zusammenzuleben. Weniger bekannt sind wanzige Lautsprecher. Als ich noch meinen alten MIATA hatte, fuhr ich einmal langsam auf eine rote Ampel zu und stoppte. Da hörte ich ein ganz scharfes lautes Quietschen von bremsenden Reifen. Automatisch zog ich meinen Kopf ein und wartete auf den Aufprall…. Stille, nichts. Ich guck mich herum, kein Auto weit und breit. Da wurde mir klar, dass das Reifenquietschen von meinem Auto kommen sollte und für die Wanzen bestimmt war.

  20. lieber Kcrk01, nun, wenn sie...
    lieber Kcrk01, nun, wenn sie sich so freundlich dazu bereit erklären, die hosen herunterzulassen… tröst‘ er sich mit dem hiesigen adel – wissentlich oder nicht – bei uns wird selten eine mariage geschlossen, wo nicht wenigstens ein halb dutzend der gäste – oder der aufwärter – das paradies der braut geometrisch ermessen kann. wenn wir hier fertig sind, so dürften dies einige tausend augen sein, n’est-ce pas?

  21. Die Kakerlake im Mehl verweist...
    Die Kakerlake im Mehl verweist so authentisch auf die Bedingung der Entstehung des Brotes in einem vergangenen Jahrhundert wie die verbrannten Hautschuppen und Brust-und Armhaare unterbezahlter Backknechte im Discount-Brötchen der Gegenwart.
    Im Zweifelsfall ohnehin lieber Kakerlakenmehlbeimischung als der hochtoxische Kot der Larven des Getreidezünslers, (im Volksmund eher als ‚Mehlmotte‘ bekannt), im Mehl, der in guter Beimischung hochprozentig letal wirken kann. Dies vielleicht nur auchmal als Tipp für Erbveranlassungs-Beschleuniger.
    Nun bin ich durch den auf den Generationenkomplex gewandten Topos des Schädlings ziemlich dazu inspiriert worden, meinen Fokus einmal auf einen mikrobiotisch-literarischen Schädling zu werfen, dem es gleich ist, ob er Viertelstündchenlektüre oder kanonische Klassiker in die Mangel seiner Beißwerkezeuge nimmt: die Staub- oder Bücherlaus (die in zoologisch exakter Wahrheit eigentlich eine Art von Fliege darstellt).
    Um dann wiederum ein Denkmal zu setzen dem Feind dieses gefräßigen Feindes des Buches, einem der meistunterschätzten Beihelfer eines jeden obsessiven Bibliophilen: dem Bücherskorpion mit seinen gewaltigen Zangen zum Behufe der Erhaltung literarischer Schätze…eine Spezies, der man das Heraufziehen des Digitalen Zeitalters nicht nachgerade wünscht, denn auf einem Blog wird der Bücherskorpion naturgemäß ein unwürdiges und nicht nahrhaftes Dasein fristen.
    Brotlose Kunst, sozusagen…womit wir letztlich doch wieder beim Thema wären…

  22. Netter triggernder Gegensatz:...
    Netter triggernder Gegensatz: die „an sich harmlose“ Kakerlake und das „eklige“ Flüssigei. Lässt sich damit trefflich über den bürgerlichen (also scheinheiligen) Ekel vor dem Falschen referieren und gleichzeitig der Massen-Nahrungsindustrie eins verpassen. Ich mag die Massen-Nahrungsindustrie ja auch nicht. Besonders bei Konditoreinen muss man vorsichtig sein, die nehmen heutzutage ja oft auch Flüssigei oder besser noch Eipulver und sonstige fertige Industriepulver, in denen alles (auch das Ei) schon drin ist, für ihre Füllungen und Böden
    .
    Haut aber trotzdem nicht ganz hin mit dem Gegensatz.
    Es geht nicht nur um die Kakerlake selbst und es geht auch nicht um die – sehr bürgerlichen – Ekelgefühle gegenüber nicht ganz so niedlichen Tierchen.
    Kakerlaken, Mäuse und Ratten (respektive die Flöhe auf ihnen) sind Überträger von bekannten Krankheiten. Um die geht es.
    .
    Und es geht um Schimmel.
    Schimmel ist giftig (bes. schwarzer Schimmel). Einziger „gesunder“ Schimmel ist der in Maßen fürs Penicillin …
    .
    Schimmel darf weder zuhause beim Essenzubereiten noch in einer Biobäckerei noch in einer Großbäckerei sein. Er lässt seine Sporen in die Luft und dann ist das Zeug im Brot oder im Kuchen.
    Schimmel wurde bei Müllerbrot und der etwas kleineren Bäckerei gefunden.
    .
    Ein Biobrot, das in „Bio“-Schimmelumgebung gebacken wurde, muss ich also auch nicht haben. So weit muss man es nicht treiben mit der idealisierenden Bio-Ideologie. Ab einer bestimmten Schwelle ist „Bio“ besonders in Form von Schimmel durchaus gesundheitsschädlich. (Die Dosis …)
    Auch das Mutterkorn ist schließlich „Bio“, aber man kann nicht gerade behuaupten, dass es der Gesundheit besonders zuträglich ist, wenn es im Getreide fürs Brotbacken vorkommt… .
    .
    Wer also zuhause sein Brot mit Biozutaten backt, sehr löblich, der achte darauf, dass in seinem Biomehl keine Brotkäfer sind und dass er keine feuchten Ecken (Kältebrücken am Fenster) hat. Denn da sitzt der schwarze Schimmel.
    Sonst kann er gleich das Zeug von der Großbäckerei verzehren: Is aa scho wurscht …
    .
    Und nein, ich arbeite nicht für Chemie- Agrar- oder Pharmafritzen.

  23. Ja, ja.
    Aber was meint die...

    Ja, ja.
    Aber was meint die Religion dazu?

  24. Ist das eine hübsche...
    Ist das eine hübsche Kakerlakengeschichte.!
    Und so als trockene Semmel mit Beinen kann man sie getrost
    auch der Bundeswehr zumuten.
    .
    Doch in Mittenwald hat man sich für die (Elite) Gebirgsjäger-Füchse was besonderes ausgedacht.
    (Traditionen in Erinnerung an K.T. zu Guttenberg bis Viktor Mann (Wir waren fünf) sind heilig und nichts für Weicheier)
    Die Gebirgsjäger wurden gezwungen, bis zum Erbrechen Alkohol zu trinken und rohe Schweineleber zu verzehren.
    .
    A Guada hoits aus.

  25. Er hat ja schon wieder mit...
    Er hat ja schon wieder mit Photoshop gespielt, die obere Hälfte des Herrenbildes heimlich unkenntlich zu machen.
    .
    Und auffällig viele sprachliche Schwächen diesmal. Irgendwie noch nicht ganz zu Ende redigiert gewesen anscheind. Oder zu früh und schnell online gestellt. (Vermutlich aus Not.) (Wobei wir von sowas, wie bekannt, eigentlich überhaupt gar keine Ahnung haben.)
    .
    Und immerhin: Andere würden sich solch niederer Herkunft schämen. Er aber nicht. (Es kann ja nun auch mal nicht jeder von Hochseilartisten oder anderem echt fahrendem Volk abstammen, also was Höheres sein, von oben, aus der Zirkuskuppel, während unten abends die netten, fetten Honoratioren schwitzen, und insgeheim unaufmerksam schon der morgigen Notdurft des nächsten „Composite-Betruges“ gedenken womöglich, statt den Darbietungen zu folgen. Oder unauffällig die fremde die Nachbarin zur Linken zu zwicken, im sinnvollen Halbdunkel.)
    .
    Und wie ja auch schon das Studium des richtigen Lebens auf der Strasse oder der Uni lehrt: Wirkliche Freiheit entspringt nicht der Macht über andere.
    .
    Und wir gedenken hier? (All der grauenvoll-glücklichen Arbeitstellenleben, welche immer noch täglich anhalten.) (Selbstverständlich werden es wg. Don – und wg. Don alleine – stündlich immer mehr, die sich am liebsten auch zu den noch jungen Rentnern unter allen Ruheständlern rechnen möchten würden.)
    .
    Und selbstverständlich haben wir alle außer einem vorzeitig nicht begonnenen Philosopiestudium sonst überhaupt keine Auszeichnungen.
    .
    Und die Contraproduktivität des gemeinen Bloggers. (Eigentlich war ja der Gipfel der Interessantheit im Jetzt schon erreicht, als Herr Jürgen Rüttgers neulich im Radio ausführlich aber eindringlich über die schöne Flexibilisierung des Arbeitsstellenlebensende redete.)
    .
    Und vom Denken auch nicht. (Und selbstverständlich haben wir keine Ahnung vom Schreiben, wie jedem sofort einleuchtet. Deswegen halten wir wohl auch immer schon sogar den Griffel von der falschen Seite.)
    .
    Und @ Süddeutschland. (Was eine Civilisation ist, bestimmen bei uns womöglich die Franzosen auch weiterhin alleine.)
    .
    Und @ durch Generationen zu Wohlstand kommen. (Da würde sogar schon das Vorurtheil sagen „hört sich glatt nach einem klotzigen Sztück Arbeit an“.)
    .
    Und @ Wulff. (Zum Glück ist hier in diesem Blog noch nie die Rede davon gewesen, wie sich die Berufenen schon bei der Geburt den Marschallstab mit den Initialen RCDS nackt in die Tasche stecken.)
    .
    Und jeder ist austauschbar. (Nur unsere Seele in uns selbst noch nicht. Very likely, we presume.)
    .
    @Donna Laura
    .
    Sie „Eigentlich ist doch nichts schöner, als die eine Große Liebe!“ Er: „Doch – zwei Kleine!“
    .
    Und manche Frauen wollen manchmal sogar die wilden Gene wild. (Manchmal sogar alle Frauen.) (Denn wilde Gene zahm kann Jede.)
    .
    Und Nachtrag, @ Zeitgeist: http://www.youtube.com/watch?v=byJ15TXvDKM
    .
    Und Grüße.

  26. @ Julian, zu bayerische...
    @ Julian, zu bayerische Bäckereien.
    Es liegt ca. 25 Jahre zurück, ich kaufte in einem winzigen Bäckerladen im Allgäu
    mein Brot, weil ich handwerkliche Tradition vermutete.
    Bei Nachfrage warum das zuletzt gekaufte Brot „teigig“ gewesen sei, meinte die
    arglose Verkäuferin: „das kommt schon mal vor wenn der Backmischung??? zu viel
    Wasser zugesetzt wird.“
    Es handelte sich tatsächlich um Fertigbackmischungen, wo lebe ich denn? Das war mein letzter Besuch.

  27. Recht so,lieber unbewusst eine...
    Recht so,lieber unbewusst eine zermahlene Kakerlake mit im „richtigen“ Brot
    mitessen als all die furchtbaren mehr oder werniger künstlichen oder de-
    naturierten Zutaten in den Nahrungsmitteln.In „Bio“ gibt es sie wohl eher
    nicht, oder weiss man es einfach nicht so genau? Ich jedenfalls schaue mir
    alles was ich zu kaufen gedenke mit der Brille genauestens an,das kostet Zeit
    beim Einkauf.Und so wurde ich schon im Supermarkt vom Wachpersonal ver-
    folgt,weil zu lange vor den Regalen und Produkten,eben um möglichst nur
    Natürliches zu erwerben.Bio ist in meiner Region eher Seltenheit.Leider!

  28. Der Deutsche braucht billiges...
    Der Deutsche braucht billiges Brot! Er will ja schließlich noch in Urlaub fahren.

  29. Wie kommt die Made in den...
    Wie kommt die Made in den Speck? Oder. Das Wertesystem der Cucarachas bietet Orientierung und freie Gestaltungsräume in Freiheit und repräsentativer
    Hinterzimmerpolitik. Jeder ist aufgerufen. Solange er sich…

    Der sog. Bürgerrechtler als Heiliger einer verp(r)assten Einheit. Amen, soll soviel bedeuten, ja, ja, ja also soll es geschehen. Man meint man wäre im Panoptikum. Leute, wo simma ejentlich?

  30. HansMeier555@: Das ist...
    HansMeier555@: Das ist regional verschieden.

    donnal aura@:gaanz klein geschrieben ist ein vorsichtiger rückzug incl. absetzbewegung keine schande. arrivederci signora.

  31. ErnstWilhelm: Jau!...
    ErnstWilhelm: Jau!

  32. He he, zum Glück waren die...
    He he, zum Glück waren die Ahnen des Hausherren keine Metzger oder Schlachter wie man dort unten wohl sagt.
    .

  33. Ich weiß nicht, was mehr...
    Ich weiß nicht, was mehr störte auf der Verpackung, der Anblick einer lecker proteinhaltigen Kakerlake oder frisch geschnittenes chinesisches Menschenhaar als Backtriebmittel. Eine Rumkugel vom Boden schmeckte stets nur gut mit Proteinen.
    Man kann nur erahnen, was beim Metzger durch die feine Schneide des Cutters geht und am Ende als Wurst ausliegt. Und was damit geschieht, wenn sie nicht verkauft: Feine Scheibe und höhere Temperatur. Aber es gibt ja auch noch Raucher, die freiwillig 6€ bezahlen, um ein Haufen teils toxischer abhängigmachender Stoffe inhalieren zu können. Insofern ist mir die Kakerlake al dente am liebsten.

  34. HansMeier555: "Ja, ja. Aber...
    HansMeier555: „Ja, ja. Aber was meint die Religion dazu?“
    *
    Ja, das fehlt mir auch: Wie steht es um die Kakerlake in uns allen?

  35. ...
    nett:
    .
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/mueller-brot-nach-der-insolvenz-das-gesamte-geld-ist-weg-1.1288223

    Auch das hätte es bei uns nicht gegeben.
    .
    Und was die Preise für Lebensmittel angeht: Es sollte doch jedem klar sein, dass Gutes nicht billig sein kann.

  36. und wir wollten am ende einmal...
    und wir wollten am ende einmal mehr nicht versäumt haben seinen mut, welche ist auch seine offenheit, öffentlich anzuerkennen und zu loben: weniger könnte man leichter. und wo wir uns der öffentlichkeit stellen, ist nun mal mit allerlei rückmeldung zu rechnen. unverzichtbar aber beides. wir sind also froh, dass wir ihn haben. denn was täten wir ohne ihn?
    .
    oder anders: die berufenen wissen, wie man ein schiller wird. (schon früh, denn es geht sie an.) und die nicht-berufenen wissen, wie man ein polizeipräsident ist.
    .
    beides vererbt, das eine voraussetzungslos, das andere einfältig.
    .
    (@don: wie bekannt hatte die späte obrigkeit um den späten schiller in weimar eine art dreifachen bannkreis gezogen, wie das obrigkeiten nun einmal so machen, weil sie müssen – und es in kenntnis der geschichte auch allemal besser so ist. der schiller schrieb eben und war ein wahrscheinlich möglicher aufrührer und politischer flüchtling, „ursprünglich von anderswo“. deswegen hatte man also den üblichen 3-fachen bannkreis um den gezogen: 1. waren dessen pers. freunde eingeweiht doch „mögliche interessante, auf veränderung bei dem hindeutende eindrücke ihrerseits von/bei s., ganz besonders aber reiseabsichten, etc., unverzüglich zu melden“, desweiteren gab es einen 2. kreis, 300-500 meter entfernt, durch solche, die da zu eben dem zwecke auch angesiedelt wurden, s. und 1. im auge zu behalten und auch eigene beobachtungen anzustellen, und 3. der polizeipräsident. „damit der dazwischen fahren konnte“, wenn der s. plötzlich, frech aber unvermutet, über den marktplatz spazierte, dem polizeipräsd. unter die augen kam, ohne, dass „die vorkreise“ den rechtzeitig vorgewanrt hätten: „s. schickt sich an, das haus zu verlassen!“ – „da muss ich wohl aber mal dringend bescheid sagen, was da wohl losgewesen ist, wie da wohl sowas passieren konnte – unglaublich schlamperei!“
    .
    und ging soweit, wie bekannt, dass man der witwe den leichnam heimlich entwendete, zwecks obduktion, in den schädel zu schauen auch, weil das die obrigkeit eben doch schon sehr interessierte „wo das mit dem übermässigen schreiben& unablässigen dichten bei dem s. eben wohl hergekommen sein mochte oder konnte“. und dann wurde schriftlich bericht erstattet, eben ins geheimarchiv geheftet danach. und frau s. erfuhr nichts. weil geheimoperation natürlich. weshalb aber eben dieser wunderbare bericht auf uns kam. http://www.amazon.de/Obduktionsbericht-Doctores-Christian-Gottfried-Schillers/dp/B002KULBYM
    .
    wie gesagt: zukünftige dichter oder anstifter wissen es früh, vom lesen, zukünftige polizeipräsidenten dagegen bringen sich selbst nebst anhang auch so und ohne kenntnisse der vergangenheit immer wieder aus sich selbst neu hervor.
    .
    und nürnberg & ingolstadt: sicherheit im zeichen der burg. genau wie er es zeigt eben.
    .
    und nicht für alles ist ein abitur nützlich. ja mehr noch: nicht für alles ist ein nicht mal ein abitur alleine nützlich.

  37. Was mich und die Kakerlake...
    Was mich und die Kakerlake stört, ist, daß Mayonaise statt Butter auf die Semmel gestrichen äh gekleet wird. DAS ist ein Unding. Andererseits schmeckt man dann auch nicht den Gammelschinken und AnalogIndustriekäse durch.

  38. perfekt!57, ich fürchte, so...
    perfekt!57, ich fürchte, so etwas wie Kontrolle gibt es hier allein durch die Leser, von Seiten der Firma könnte man vermutlich viel schreiben, und es würde keiner merken. Keine Kontrolle, nirgends. Ansonsten versuche ich mich nur an kleinen Texten die nur jenen weh tun, die mich nicht schlagen können.
    .
    nico, am Ende ist es immer nur eine Frage des Vertrauens und wie schnell die Tauben verschweucht werden.

  39. Gauck wird der nächste...
    Gauck wird der nächste Rohrkrepierer, aber daran wird dann nicht die Merkel schuld sein.

  40. Entwicklungsland: Ein Land, in...
    Entwicklungsland: Ein Land, in dem sich nichts entwickelt.
    .
    (Definition)

  41. Und ein Industrieland ist --...
    Und ein Industrieland ist — ach ich hör schon auf.

  42. O.T.
    Dank an Herrn...

    O.T.
    Dank an Herrn Schirrmacher für “ Der Sturz der Babyboomer“.
    .
    Ein Aspekt fehlt: Die Babyboomer-Generation, war die erste – zumindest in D. die von
    ‚den Märkten‘ seit ihrer Schulzeit genau beobachtet, klassifiziert und gelenkt wurden.
    Alle Analyseinstrumente konnte man an ihr schärfen und sich am Erfolg berauschen.

  43. @hansmeier555
    .
    wollte er uns...

    @hansmeier555
    .
    wollte er uns sagen, dass im zeitalter spätbürgerlicher, aber postmodern-polyperspektivischer dekadenz, die kakerlaken allgm. eher nicht im brot oder im produktionsraum, sondern vielmehr im meist gemeinen büro zu suchen seien? und so überbezahlt wie im fetten wohlstand verwöhnt?
    .
    weshalb wir uns – in höchst selbstbetrügerischer absicht und voller verblendung – auch auf solche art von ablenkungsberichte stürzen würden, welche uns vorgaukelten, es wäre noch alles in ordnung – denn wo die produktion betrügerisch und primitiv, da aber meist eben doch noch das überlegene büro dafür bestens intakt und selbst gefühlt aufrecht und ehrlich?
    .
    und ein don trüge selten alleine bei zur stabilität – da wollten wir anderen auch noch alle gerne mittun!
    .
    und wir sind übrigens auch weiterhin für „preiswert-salatköpfe“ für alle. für alle aus spanien. also womöglich auch für die guten westviertel. (die werden sich bloß von purem salat am ende auch nicht so sehr beschädigt finden, wie sie womoglich im ersten moment auch weiterhin womöglich geneigt wären anzunehmen.) http://umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/plastikmeer/pages/1235b.htm
    .
    die bilder täuschen womöglich: man muss da bloß mal hinfahren und reingehen/reinschauen: eine bessere und natürlichere zucht (frisches wasser, frische luft, gute, stets neue böden, überall nur noch netze statt gift) gibt es sonst womöglich gar nicht mehr, wetten?
    .
    und wenn unser brot auch von marokkanern und algeriern in spanien gebacken würde, wäre es sicherlich auch viel besser, denn die anderen sind nun mal bekannt reinlicher, als wir deutschen: q.e.d..

  44. lieber Filou,
    Sie sind heute...

    lieber Filou,
    Sie sind heute so wortkarg

  45. Lieber Bäckerssohn: mit...
    Lieber Bäckerssohn: mit Verlaub, die Kakerlake bei Ihnen stört mich weniger als die im Kanzleramt.

  46. A propos Erblinie...
    A propos Erblinie „eingeheirateter“ Neureicher (das ist im weitesten Sinne auch Geld welches durch pimpern erworben wurde) a.k.a. Gigolos – wo wird die geschäftliche Bier-Pipeline (am Arbeitsplatz) der Herren „feinen Pinkel“ geltend gemacht?
    Und was diese Sache mit dem Datenschutz für unserer 3 Starhttp://haymarket.ed.ac.uk/mjdocs/md-listowner-admweb.html
    Und jetzt mache ich ein paar Opeartor glücklich indem ich ihre mail-robots
    mit den neuesten |Viagra- und Cyankalis füttere. Adressiert an die Post-Tauscher mit der niedrigsten Präferenz, damit auch ganz sicher jede Menge handvermittelte Nur-Im-Notfall-Benutzen-Backupverbindungen über die ISS dabei sind. ;o)
    Nimda S, Wurm.

  47. Geachte commentatores,
    kann...

    Geachte commentatores,
    kann man Frau Merkel dafür haftbar machen, dass Sie aus Gründen eigener Machtgier eine Niete nach der anderen zum BuPrä macht? Die irrsinnigen Vergütungen (200000 p.a. nun schon 2x, demnächs 3x!) innerhalb kürzester Zeit zahlen wir Bürger (ok, ich erstmal nicht, nur Onkel Lothar), diese Verschwendung ist doch irgendwie strafbar oder nicht?

  48. OT: Joachim Gauck wird neuer...
    OT: Joachim Gauck wird neuer Bundespräsident. Und, mein guter Don, auch Horst Seehofer hat gerade seine Zustimmung gegeben; Gauck „hätte die Zustimmung aller Bayern“.

  49. Die "Cucarachas" / "Kutscher"...
    Die „Cucarachas“ / „Kutscher“ – kann man mit dem Telefon wirklich Autos fern-steuern? Für den vorgenannten Fall käme man dann ja auch für den Fall im Fahrzeug nach Hause wenn man zuviele Pils genommen oder Champignonbrühe getriunken hätte. Farma-Pils!

  50. lieber Kcrk01, ich fürchte,...
    lieber Kcrk01, ich fürchte, die einzige, die jetzt ohne hosen dasteht, ist mutti.
    .
    liebe Arabella, bitte vergessen sie nicht die sekretärin, das büro, den fahrer und den dienstwagen.
    .
    und hey, auf den proporz ist ja wirklich geachtet worden: zwei neufünfländer, beides reformierte und aus dem pfarrhaus.
    .
    hoch die pfaffen!

  51. wobei man wowereit (s. beitrag...
    wobei man wowereit (s. beitrag heute 13.58 u/erbdilemma-artikel) wirklich hinterherweinen könnte.
    .
    kein gelächter. nirgends.

  52. Liebe Foersterliesel, ach!...
    Liebe Foersterliesel, ach! Gerade ueberlege ich mir, ob ich zu antroposophischen Getreidemuehlen, antroposophischem Getreide, antroposophischen Brotbackrezepten einen Kommentar liefern sollte.
    Jahrelang stand ich naechtens in der Kueche und beobachtete den Sauerteigansatz, jahrelang quaelte ich die kleine Familie (und sehr (!) tolerante Freunde) mit meinen gesundheitsfoerdernden Ofenprodukten.
    Nach dieser Periode masochistischer Selbstkasteiung ging ich entschlossen zum Brotregal im Supermarkt und kaufte uns eine Packung schimmelfesten Bauernbrotes.
    Das war keine echte Loesung. Seitdem suche ich einen guten Baecker.

  53. @hm555
    habe gerade auf der...

    @hm555
    habe gerade auf der zugfahrt nach wien das gelesen:
    http://www.wagenbach.de/buecher/politik/titel/66–gibt-es-gott.html
    obwohl der atheist für mich fast schon ein barthianer ist, enttäuschend.
    ansonsten:klug gemacht von der pfarrerstochter… eine katholische „fehlbesetzung“ und schon kann man leider nicht anders als sich von dem koalitionspartner den wunschkandidaten erzwingen lassen…
    beim antrittsbesuch im vatican sollte herr gauck ein proseminar in exegese dort machen, würde nachdem, was herr seehofer heute gesagt hat, sogar vom br übertragen
    btw: theologen geratsche vom besuch in der heimat
    http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/geht_mueller_nach_rom_/743310/geht_mueller_nach_rom_.html
    http://kreuz.net/article.14683.html
    und mein lob an herrn trittin vor zwei jahren widerholend: sehr gute arbeit, glückwunsch auch zur geduld ein solches projekt zwei jahre zu verfolgen

  54. lieber bertholdIV, da haben...
    lieber bertholdIV, da haben sie mit ihrem link aber glück, nur zwei sechsen, und nicht etwa derer drei: http://www.wagenbach.de/buecher/politik/titel/666–gibt-es-gott.html.

  55. Gauck und mit Gauck sitzt...
    Gauck und mit Gauck sitzt Deutschland auf einem Vulkan, der um vieles feuriger ist als der des Wulffes. Wer weiß schon, welche Leichen in den (teilweise von) Stasibeamten verwalteten Stasiakten noch versteckt sind und welche dann zu gegebener Zeit oder Anlass rausgezogen werden, was früher zu tun letztendlich des ehemaligen Leiters Verantwortung war.

  56. auch nietzsche war ein...
    auch nietzsche war ein pfarrerssohn.

  57. "klug gemacht von der...
    „klug gemacht von der Pfarrerstochter…“bertholdIV erinnere mich auch,dass Herr Gauck
    beim letzten Wahlgang betont hat wie gut er sich mit Frau Merkel verstehe – auch die
    Zwänge, denen sie ausgesetzt sei.

  58. Der Rede zufolge, die Gauck...
    Der Rede zufolge, die Gauck soeben hielt, ist er ein Kriecher und Schleimer. Halbmetertief in Merkels Darm. Flop N.o 3

  59. liebe Der Tiger,...
    liebe Der Tiger, vernachlässigen sie bitte nicht die einlullende, leiernde, eiernd-wabernde larmoyanz dieses nichtlaien, und den allgemeinen wunsch, dass es doch endlich a ruh‘ geben soll.
    .
    ein bundespräsident ist doch keine schiessbudenfigur.

  60. Nicht nur ein Kriecher und...
    Nicht nur ein Kriecher und Schleimer, auch ein selbstverliebter Prahlhans – passt schon.

  61. @Don Alphonso 19:44
    „Und...

    @Don Alphonso 19:44
    „Und was die Preise für Lebensmittel angeht: Es sollte doch jedem klar sein, dass Gutes nicht billig sein kann.“
    Werter Don, das eigentliche Problem ist wohl doch die Umkehrung oder?
    Nur weil etwas teuer ist, muss es noch lange nicht gut sein….
    @ donna laura
    „und hey, auf den proporz ist ja wirklich geachtet worden: zwei neufünfländer, beides reformierte und aus dem pfarrhaus.
    hoch die pfaffen!“
    Etwas, das anscheinend keinem Normal Bürger auffällt—-
    Versuchen sie mal diese Banalität in einem der Medien wiederzufinden….
    Und: „auch nietzsche war ein pfarrerssohn.“
    Vielleicht ist es bei solchen üblich, wer weiss, mit 45 wird man entweder verrückt oder die Dummheit bricht sich gänzlich Bahn….

  62. Es gibt kaum noch wirkliche...
    Es gibt kaum noch wirkliche Bäckerreien in Familienhand. Es gibt überall den gleichen Aufbackscheiß, beim vermeintlichen Bäcker dann halt teurer als im Supermarkt. Einzige mir hier bekannte Ausnahme ist Brot von der Hofpfisterei, das ist echt gut. Wobei mir ein Branchenkenner erzählt hat, dass die Biobrezen für über einen Euro das Stück auch Aufbackware sind. ….

  63. @filou: dann haben sie...
    @filou: dann haben sie entweder steiner nicht richtig verinnerlicht oder sind nicht gründlich, will sagen: gediegen eurythmisch um den küchentisch gehüpft. meine spezielle zuneigung zur steinerei mal hintangestellt: das mit dem zickigen sauerteig habe ich auch schon gehört (tausendmal hat’s artig pariert, auf einmal hat’s nicht mehr funktioniert…) und mich würde ernstlich interessieren, wie es die (vorbildlichen, natüüüüüürlich) anthrobäckereien handhaben.
    einstweilen eine ästhetisierungsform langer backvergnügen:
    http://vimeo.com/33205915
    @donna laura: hoch die pfaffen!? an welchen ast?
    @vroni: schimmel hat allenfalls was mit käse zu schaffen, aber sonst weder mit bio noch mit nahrung noch mit wohnraum. vor dem mitbewohner sei nur eins: ausdrücklich gewarnt. bevor ich jetzt was zu feuchtekonzentrationen und baumaterialien etc. verbreite (wäre off-topic)

  64. Liebe Arabella, wir zahlen...
    Liebe Arabella, wir zahlen doch nur die Zinsen, und die auch nur auf Kredit. Wir könnten uns wöchentlich einen rotierenden Gückel leisten (poulet roti). Gerne auch als Huhn.

  65. Das mit den Brotbeimischungen...
    Das mit den Brotbeimischungen ist nichts ungewoehnliches. Ich kannte einen Biologen der sich auf Kakerlaken spezialisierte und dabei leider gegen sie allergisch wurde. Da er gerne Kaffe trank suchte er auf seinen vielen Reisen immer nach einem Laden in denen die Bohnen vor seinen Augen gemahlen wurden. In allen Kaffeepulvern sind leider Teile der kleinen Mitbewohner vorhanden. Das trifft auch auf Gewuerze zu, die radioaktiv sterilisiert werden duerfen.
    Die Lebensmittelverordnungen definieren den maximalen Anteil an Insektenteilen in den Lebensmitteln. Waere der Wert Null, dann haetten wir nichts mehr zu essen.
    Denken Sie so: Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss.

  66. @donna laura
    danke für die...

    @donna laura
    danke für die links, die sind ja noch interessanter. schade dass die freibeuterschriften eingestellt wurden….

  67. @kaktus
    die hofpfisterei macht...

    @kaktus
    die hofpfisterei macht doch gutes brot.
    falls sie mal in wien sind, ganz großer lifestyle:
    http://www.joseph.co.at/wo-man-joseph-brot-bekommt
    in der bäckerei bekommens sie dann auch dies
    http://www.saint.info/
    und von dort wieder den link darauf
    http://www.gebruederstitch.at/massjeans/?gclid=CPiWyPiDrK4CFUJAzQodJk9ESw
    eine oligarchie von biolebensmitteln, kosmetik etc…
    danke an frau nahles für die gewährung des ehrensolds…

  68. Gegen Kakerlaken ist ja nichts...
    Gegen Kakerlaken ist ja nichts zu sagen, da stimme ich Ihnen, lieber Don, zu;
    problematisch sind die gut drei dutzend Parasiten jeder Art die so ein Tierchen mit sich trägt.
    Das lässt mich wiederum an gewisse Kreise denken, in userem Land und anderswo.

  69. Nicht dass ich mich zu den...
    Nicht dass ich mich zu den Entomophagen zähle (Gott bewahre!), aber der Genuss von Insekten soll ja durchaus nicht nur Vergangenheit sondern auch Zukunft haben.
    z. B. Maikäfersuppe:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Maik%C3%A4fersuppe

  70. Ich kaufe nie...
    Ich kaufe nie Wurstwaren…..seit dem „Mad Cow“ Skandal in GB bin ich sehr vorsichtig geworden.

  71. Ich habe nichts gegen...
    Ich habe nichts gegen Kakerlaken, aber das Mehl und der Zucker drumrum?

  72. Es sprache eine Krähe zur...
    Es sprache eine Krähe zur andern höchst gravitätisch einher wippend und mit zuckersüßem Krächzen: „Das Wichtigste für ihn sei immer gewesen, dass sie ihm Vertrauen und Hochachtung gezollt habe!“
    Aesop und Jean de La Fontaine hätten davon noch lernen können.

  73. Nach Aesop: Fuchs und Rabe
    In...

    Nach Aesop: Fuchs und Rabe
    In der Fabel findet ein Rabe ein Stück Käse und hat sich auf einen Ast zurückgezogen, um den Käse zu fressen, als ein Fuchs vorbeikommt. Der Fuchs, der den Käse gerne selber hätte, schmeichelt dem Raben, nennt ihn wunderschön und den König der Vögel. Schließlich bittet der Fuchs den Raben, für ihn zu singen. Von der Schmeichelei des Fuchs unvorsichtig geworden, beginnt der Rabe zu singen. Als er den Schnabel öffnet, fällt der Käse heraus, wird vom Fuchs aufgefangen und verzehrt. Da lacht der Fuchs und sagt:“lass dich nicht von den Schmeichlern täuschen“.

  74. Um mit Donna Laura zu...
    Um mit Donna Laura zu sprechen: Ich will ja nichts gesagt haben.
    Frei nach J. La Fontaine:
    „Bei einer dummen Obrigkeit, da grüßt man nicht den Mann (Frau), man grüßet nur das Kleid.“

  75. lieber Filou,
    vermutlich haben...

    lieber Filou,
    vermutlich haben Sie vergessen, das Wasser vorher zu dynamisieren (wenn Tiere die Wahl haben, trinken sie lieber von fließendem Wasser als von stehendem). Meditieren Sie ein bißchen, locken Sie Ihr Hauswichtel mit Nüssen und erwecken Sie nach dem Troubadix auch den Miraculix in sich. In NL gibts aber auch gewiß jede Menge Demeterbrot in den Bioläden.

  76. ... Zur Amtseinführung von...
    … Zur Amtseinführung von Herrn Gauck schlage ich vor, dass dieser Auch-Neufünfländer die Nationalhymne singe:
    http://www.youtube.com/watch?v=2PGXZm8duHM
    (Nur die erste Dreiviertel-Minute ist sehenswert – der Rest: wer’s mag …)

  77. E.R. Binvonhier: O.T. Dank an...
    E.R. Binvonhier: O.T. Dank an Herrn Schirrmacher für “ Der Sturz der Babyboomer“.
    *
    Ja, Respekt: Diesmal hat Schirrmacher das Thema sauber umrissen, nur der bemühte Zirkelschluss in den letzten beiden Sätzen konterkariert ihn; es ist nicht so, dass die Babyboomer keine politischen Ideen hätten, sondern sie waren de facto schon verwirklicht.

  78. hat von den lieben Mitlesenden...
    hat von den lieben Mitlesenden jemand eine Theorie über die Zunahme von Zöliakie?
    Und warum sie in verschiedenen Lebensaltern auftritt?
    .
    liebe Donna Laura,
    mögen Sie nur evangelische Pfarrer nicht ? Kennen Sie die Filme von Ingmar Bergman?

  79. ...
    http://temi.repubblica.it/micromega-online/
    ein schönes bild: goldmann sachs angestellte und kommunistische freiheitskämpfer gemeinsam beim pasta essen

  80. @Krck01,an die Fabel vom Fuchs...
    @Krck01,an die Fabel vom Fuchs und dem Raben muss ich dauernd denken, wenn ich
    die Lobeshymnen des befreundeten Auslands auf die deutsche Wirtschaftsleistung und
    Geldschöpfung lese.

  81. wie der wulfl ans gnadenbrot...
    wie der wulfl ans gnadenbrot kommt:
    .
    .
    der deal:
    .
    mutti sagt ja zum gaucck – und die spd sagt ja zum ehrensold*.
    .
    —–
    *die verheissung für mutti:
    keine weiteren wochen der schlechten presse wegen des gerangels um den ehrensold.

  82. Eines konnte bewiesen werden:...
    Eines konnte bewiesen werden: die Überflüssigkeit der Bundesversammlung.

  83. Pro: Das Bäckerei-Handwerk...
    Pro: Das Bäckerei-Handwerk hat wie andere Gewerke mit einer sukzessiven Auflösung der ehemals strengen Anforderungen zu tun. Die Bäckerinnung damit, daß an Tankstellen aufgebacken werden darf, was mittlerweile fast alle Bäckerein machen müssen, um überhaupt klarzukommen. Die meisten werden von großen Backstraßen in Industriegebieten beliefert.
    Zuvor musste man sich gerichtlich auseinandersetzen, ob es denn Backen oder doch nur Aufbacken ist, um es per se den Tankstellen untersagen zu können. Tankstellen mit 24h- Öffnung haben natürlich diesen Vertriebsvorteil und sind deshalb zu Supermärkten mutiert, an denen es auch Benzin gibt. 1-2cent/Liter verdienen die noch mit Treibstoff. Bäckerein mussten nachziehen und haben jetzt auch sonntags auf. Nun kann dafür dort auch Grünkohl oder Kasslernacken im Stehen fassen. Insgesamt leidet das Handwerk unter hohen Personalkosten, die nicht (mehr) an Verbraucher weitergegeben werden können. In der Berufsausbildung hat man Nachwuchssorgen, die facebook-Generation will nicht von der Disco direkt an den Backofen.
    Im Elektro-und Gas-Wasser-Sch..ße-Handwerk sieht es ähnlich aus. Die Leute kaufen die Waschmaschine, TV oder Waffeleisen bei mediamarkt oder anderen Schreihälsen. Elektriker machen jetzt vermehrt in Energieversorgung wie die Landwirte, deren Legebatterien meist mit Photovoltaikplatten belegt sind oder Biogasanlagen vorhalten – und somit den Preis für Futtermais nach oben drücken -, denn mit Milch geht ja nix mehr, da die Preise von der EU diktiert werden, die von den Handelsketten erpresst werden; und wie die Schornsteinfeger, deren Monopol nun bricht. Diese dürfen nun aber auch in Energieberatung machen, was wiederum die Heizungsbauer-Innung stört. Kfz-Werkstätten wurden durch EU-Recht unterwandert: kein deutscher Meisterbrief nötig. Pferd und Wagenschmiede in anderen EU-Ländern reicht als Befähigungsnachweis. Polnische Fliesenleger melden zuhauf Wohnsitz und Gewerbe in Miethäusern an und torpedieren mangels Betriebskosten damit die gängigen Handwerkerpreise. Vom Malern und Anstreichen gar nicht zu reden, das kann ja jeder. Wenn aber der Kotflügel des Mercedes ne Schramme beim Discounter bekam, weil einer den überladenen Einkaufswagen mit Gammelfleisch aus Batteriehaltung versteuerte, dann muß er in die Fachwerkstatt zum Stundenlohn jenseits des Preises einer Bio-Charolais-Lende von Käfer in München.
    Das soll natürlich keine Absolution für Müllers Kakerlaken sein. Nein, nein.
    Nur die Erklärung für die Entfettung nach der Anschubfinanzierung.

  84. ... Vorschläge von...
    … Vorschläge von Gegenkandidaten wird es wohl wieder (vergeblicherweise) geben, so wie einst 2009:
    http://www.youtube.com/watch?v=dtaNEyRkbR8

  85. In meiner alten Heimat hatte...
    In meiner alten Heimat hatte ich bis Ende der 90er eine echte Bäckerei in der Straße. Neben dem Verkaufsraum lag die Backstube, gelegentlich ging die Tür auf und frische Brötchen wurden hereingetragen. Dazu der Duft den man nicht vergißt. Wenn man allerdings um die Ecke schaute sah man die Säcke mit den Fertigmischungen. Gebacken wurde nur eine recht begrenzte Anzahl von Brot- und Brötchensorten – was es nicht als Fertigmischung gab, war nicht im Angebot.
    Nach dem Umzug in einen anderen Stadtteil fand ich einen Bäcker mit mehr Auswahl und mehr Geschmack. Die Backstube allerdings nicht im gleichen Haus. Der Chef war persönlich häufig im Laden, so erfuhr ich dass von ca. 50 „Bäckereien“ in der Stadt noch vier (er und drei weitere) selbst backen. Nach Mischungen habe ich ihn nicht gefragt, hier gilt wohl wie immer: Es gibt billige und feine Mischungen und es kommt drauf an, was man draus macht.
    Überschlägige Statistik: Von 50 „Bäckereien“ ca. 10 bis 15, die nur Teigrohling aufbacken (steigende Tendenz), mind. 30 Verkaufsstellen von überregionalen Ketten (Kamps usw., stagniert), dazu vier echte Bäcker vor Ort, ggf. mit 1 oder 2 Filialen. Supermärkte nicht mitgezählt.
    Die amtliche Statistik zählt genau 14.594 Meisterbetriebe in Deutschland (lt wiki). Ich frage mich, wo die sind? Es muss verdammt viele Bäckermeister geben, die nur noch Filialleiter sind.

  86. naja, das Lustige ist doch,...
    naja, das Lustige ist doch, dass der Preisvorteil bei einer Müllermassenbreze zu einer echten Bäckerbreze praktisch gleich Null ist. Und bei uns in Bayern gibt es durchaus noch erfolgreiche Bäckerieen uind kleine Ketten, die anders arbeiten. Und zwar nicht nur auf dem Dorf. Das Elend ist die Bequemlichkeit der Leute, die lieber Müll teuer kaufen, weil er neben der Kasse zum Rest ist, als auch nioch zum Bäcker zu gehen. Allerdings wandelt sich das wieder mit dem Trend zurück in die Stadt. Hier bei uns ist der Müller verschwunden, lange bevor der Skandal aufgekommen ist.

  87. @Foersterliesel
    ich backe in...

    @Foersterliesel
    ich backe in großen teilen mit dinkel

  88. Für die Zwischenzeit (bis es...
    Für die Zwischenzeit (bis es wieder richtige Bäckereien gibt) ein heißer Tip:
    http://www.nzz.ch/magazin/stil/stil_aktuell/brot_backen_1.9173867.html
    Gibt’s bei uns mittlerweile regelmäßig, ist relativ narrensicher – selbst wenn der Teig etwas pampig geworden ist, wird das Brot erstaunlich gut; das Problem ist dann eher, daß es beim zweiten Aufgehen nicht wegläuft.
    Bei uns am beliebtesten ist die Mehlmischung halb 650er Dinkel, halb 1150er Weizen.
    Wenn man sich die Zeiteinteilung passend macht, geht das fast nebenher. Etwas kritisch ist allerdings das Abwiegen der Hefemenge – viele Waagen zeigen zwar auf 1g genau an, können 1g aber nicht annähernd korrekt wiegen.

  89. liebe Foesterliesel, allein...
    liebe Foesterliesel, allein die existenz der clerici ist ein ärgernis, da ist das bekenntnis einerlei.
    (sic: von laien wird nicht gesprochen, denn dies ist privatsache – chacun à son goût.)
    .
    zuweilen geben im deutschen öffentlich-rechtlichen (!) radio ebensolche einige unausgegorene töne zum besten, die wie ein an die wand zu nagelnder pudding nicht einzuordnen sind, frei nach dem motto:
    leben sie, aber haben sie ein schlechtes gewissen dabei.
    .
    jetzt wäre die zeit, über laizismus zu sprechen.

  90. liebe Foersterliesel, im...
    liebe Foersterliesel, im übrigen noch einmal meinen herzlichen dank für ihre links zu diesen bezaubernden fotos vom opernball und den rückwärtigen ansichten seiner balletteure.
    .
    meine bitte an hübsch gebaute herren: bitte nicht das portmonnaie in die gesässtasche geben; das ist so, als wenn die holde weiblichkeit ein lätzchen über dem décolleté trüge.

  91. @nico:
    Die Monopole der...

    @nico:
    Die Monopole der Handwerker sind Geschichte. Als Letzte hat’s die Schornsteinfeger erwischt.
    Bei Verkehr, Post/Tele und Energie ist der Umbau gerade im Gange, und es knirscht heftig (Mobilcom, teldafax, FLEX, pin..)
    Bleiben noch die letztlichen staatlich geschützen Monopole wie das öff.-r. Fernseh und die freien Berufe. Die GEZ gehört schon lange auf die Abschussliste, und ARZ und ZDF privatisiert. Die Apotheker kämpfen ein Rückzugsgefecht, nachdem ihre Partei, die F.D.P. am Ende ist. Dann noch die Notare und Anwälte und Ärzte, dann ist Ruh. Oder hab ich noch wen vergessen?

  92. " es ist nicht so, dass die...
    “ es ist nicht so, dass die Babyboomer keine politischen Ideen hatten, sondern sie waren
    de facto schon verwirklicht.“
    Yast2000, man konnte das ‚Ende der Geschichte‘ ausrufen, das ganze aufpusten und
    sich an der Blasenbildungen erfreuen.

  93. Oje!!!!!!!!!!!!!
    .
    Auf gehts...

    Oje!!!!!!!!!!!!!
    .
    Auf gehts mit blankgezogenem Zeigefinger und ’ner Familienpackung Oblaten gegen die pöse, pöse Welt, die Eurokrise und mit Insektenvernichtungsmitteln verunreinigte Kakerlaken im Brot.
    .
    Offensichtlich hilft nur noch beten, sülzen, salbadern und die Segnungen der Freiheit hochschwafeln, wenn die Gottlosen und Moralinfreien es gründlich verk…t haben.
    .
    Meine Güte, wo kommt dieser Trend her, nur noch im Pfarrhaus nach menschlich überzeugenden Persönlichkeiten zu suchen, da könne wir es ja gleich bleiben lassen uns über Amerikas ‚Moral Majority‘ und ‚Reborns‘ und ‚Mormons‘ aufzuregen. Wenigstens wird man hier NOCH nicht als Quadratferkel und Kinderverderber hingestellt, wenn man es für normal hält, in der Sauna keinen Badeanzug zu tragen.
    .
    Neben der großen Pleite, die das für die Union bedeutet, zeigt diese Wahl ( und was sie verursacht hat) nicht drastisch, wieweit unser aufgeklärt liberal marktwirtschaftliches Weltbild abgemaschmeiert ist, wenn PR-erfahrene Berufspolitiker, die auf die Bildzeitungs-Mailbox ‚wullfen‘, überhaupt so in höchste Ämter kommen können, wenn sich Schröder so selbstslos für die russisch-lupenreine Demokratie einsetzt, Frau Nahles es für ‚kleinlich‘ hält, wenn Wulff seinen Ehrensold nicht bekäme ( fein, dann hätte er ja richtig Knete, um sich seine langen Mallorca-Ferien selbst zu bezahlen), ein Taxifahrer ohne grosse Peinlichkeit Harvard Professor werden kann, und Bankster dafür Millionenabfindungen einstecken dürfen, damit sie nach drei Wochen wieder gehen, weil sie ihren Laden so stilsicher versenkt haben wie die deutsche Flotte in Scapa Flow.
    .
    Vielleicht hilft wirklich nur noch beten, dass das dicke Ende wie nach dem Ende der feudalen Epoche ausbleibt, auch nach dem Ende der vernünftigen sozialen Marktwirtschaft im dadaistischen Finanzkapitalismus mit eingelagerter globaler Jet Set Oligarchen Bussi-Bussi-Vetterleswirtschaft.
    .
    Übrigens, ein origineller schrecklicher Gedanke der Schweizer Jusos am Rande, die Bandbreite der Jahreseinkommen innerhalb eines Unternehmens auf ein Verhältnis von 1: 12 zu beschränken…. Dann wäre es wohl vorbei mit dem Bankenplatz Schweiz, und man müsste zur sozialistischen Alm-Milchwirtschaft zurückkehren..
    Das 30, 40 fache Durschnittseinkommen für einen DAX-Chef ist ja in Ordnung – aber müssen es wirklich zweistellige Millionenbeträge sein?
    .
    Kein Wunder, dass dann in Kitzbühel oder Gstaad ein Wohnklo 6 Mio Euro kostet…

  94. Vielleicht kommt es so, dass...
    Vielleicht kommt es so, dass Industrieprodukte teurer als Handwerk werden, wenn man
    bedenkt wie viele Dienstleister diese Industrie durchfüttern muss.

  95. @nico: Genau das ist die...
    @nico: Genau das ist die Schraube der Globalisierung, wenn man nicht im Roller/Ikea Spanplattenbau leben möchte, wird man gezwungen, ab und zu mit einem Wulf zu heulen. Machen ja alle. Und wenn ich jetzt kilometerweit herumfahre, um NICHT bei Aldi zu kaufen. Und das Fleisch in der Fleischboutique ist dann alt und vertrocknet.
    Schön beschrieben. Vielleicht kommt man nur heraus, wenn man sich über sein Mitläufertum nicht zu sehr aufregt, sich dabei aber genau überlegt, was man wirklich braucht.
    Wenn man dieses endlose, orwellsche Werbungsgeschwätz für neue Ökoautos, Ökotelephone, Gutmenschenfernseher zu billigsten Raten und Weltrettung inklusive ignoriert, und sich konsequent für das entscheidet, was einem Spass macht und einem selbst vertretbar erscheint. Dem Oldtimer, den man 2000 km im Jahr bewegt, kann man seine Schadstoffe und co2 besser verzeihen, als dem schwarzen Mega-SUV, das man 40000km auf der linken Spur und durch die Innenstadt prügelt.
    Und welchen Erlebnisgewinn habe ich im Vergleich zu einem sparsamen Langstreckenauto oder einem Stadtsmart, ausser dass mich alle für einen Subunternehmer des Cali-Kartells halten??
    .
    Nachdenken hilft. Siehe Wullf. Hätte der sich einfach von Anfang an zu seinem Privatkredit bekannt ( auch im Landtag), wäre ihm nix passiert. Aber die Mailbox-Ansage, das Herumschichten des Kredits, die vielen Gratisferien, irgendwann reichts.
    Hoffen wir, dass jetzt nicht nur noch gebetet wird.

  96. Ich fahre zwei Mal in der...
    Ich fahre zwei Mal in der Woche 8 km hin und zurück, um nachzudenken und um mir mein Brot zu kaufen, frisch gebacken. Über den Namen muss ich jedes Mal grinsen: Westkrustenbrot.

  97. lieber The Great Artiste, ganz...
    lieber The Great Artiste, ganz grosses tennis – klasse!

  98. <p>E.R. Binvonhier: "Yast2000,...
    E.R. Binvonhier: „Yast2000, man konnte das ‚Ende der Geschichte‘ ausrufen, das ganze aufpusten und sich an Blasenbildungen erfreuen.“
    *
    Höre ich da eine generationstechnische Häme heraus? Hat Sie noch niemand vor der verbalen Schnellfeuerwaffe ‚yast2000‘ gewarnt? Sehen Sie, der Kalte Krieg war zwar kein Heißer Krieg wie der vorhergehende, aber er war immer noch ein Krieg. Ich habe mich gern von Spiogenten und Ideologie verabschiedet, um etwas mehr Freude am Leben zu haben.

  99. Jetzt muß ich unseren Heinzi,...
    Jetzt muß ich unseren Heinzi, der bei jeder wichtigen Abstimmung am Klo gewesen sein soll, ja geradezu lieb haben. Allerdings kostet der ein Jahresbrutto von fast 320.000€. Dafür sind die Alt-Bundespräsidenten alle schon gestorben. Bin geradezu verwundert über diese Sparsamkeit in Ost-Kakanien.

  100. Was mich betrifft, ich backe...
    Was mich betrifft, ich backe zu großen Teilen kleine, klitzekleine Brötchen. Ährlch.

  101. " Höre ich da eine...
    “ Höre ich da eine generationstechnische Häme heraus“ …und wie!!!

  102. "@vroni: schimmel hat...
    „@vroni: schimmel hat allenfalls was mit käse zu schaffen, aber sonst weder mit bio noch mit nahrung noch mit wohnraum. “
    .
    Ohje, lieber NoName, da mussen Sie leider noch mal wissenschaftlich in sich gehen.
    Bevor Sie verbreiten, Schimmel gebe es nur bei Pferden. Hust.
    Thema Toxidität, Thema Allergie.

  103. "... problematisch sind die...
    „… problematisch sind die gut drei dutzend Parasiten jeder Art die so ein Tierchen mit sich trägt.“
    .
    :-)
    Auch nicht zu vergessen, lieber Tiberiat:
    Wesen, die auf und in einem selbst leben.
    .
    Buchtipp als Hassliebe-Geschenk für die Schwiegermutter, befreundete Biologen und andere Wesensarten (z.B. Physiker):
    „Fearsome Fauna: A Field Guide to the Creatures That Live in You“.
    .
    (Für Biologen, die nicht mehr aus ihrem SUV herauskommen, aber unbedingt Feldforschung betreiben wollen, dann das Bestimmungs-Buch „Flattened Fauna“.)
    .
    „Das lässt mich wiederum an gewisse Kreise denken, in unserem Land und anderswo.“
    .
    Yepp. Besonders in Bayern. Da ist alles mit allem in parasitärer CSU-Symbiose miteinander vergesellschaftet, was nicht bei drei den Baum raufkommt.

  104. S´war ooch nich allet...
    S´war ooch nich allet schlechte bei uns. Von uns habta nu balde nen Nachlassverwalter mit transzendentem und ne Schuldenverwalterin von europäischem Zuschnitt. Immahin.

    Verkrusteter Westen. Hat was.

  105. Vroni@: per defitionem und...
    Vroni@: per defitionem und Pleonasmus kann es nur weiße Schimmel geben, keine schwarzen. Oder schwarze Nescha (frankfurterisch). Ebenso wie eine weibliche Bundeskanzlerin (?).
    Dagegen tautologisch gesehen: Krieg ist Krieg, Geschäft ist Geschäft, Chuzpe ist Chuzpe. Wahlen sind Wahlen. Cucrachas sind und bleiben welche.

    Vroni20. Februar 2012, 14:57: Des hom mia scho ollaweil a so gmacht. Host mi?

  106. War gerade mit dem Bully...
    War gerade mit dem Bully downtown: Also die Natur ist ja auch nicht mehr das, was sie mal war! Von wegen Triebe! Es menschelt zwar ganz heftig auf den Straßen, aber viele Träume haben den Winter nicht überlebt. Am der Fassade des Kanzleramtes sind Wasserflecken, eindeutig ein Fall für „Don Alphonso und his wallbreakers“. Ich soll Euch schön von Angela grüßen, die haben gestern nach der Pressekonferenz noch voll im Amt durchgefeiert. Nur als der Horst dann Mitternacht auf die Idee kam, der Claudia die Haare neu zu färben, fand das ausgerechnet der Frank-Walter diskriminierend, während sich Cem und Phillipp halb schlapp gelacht haben…

  107. Wie die Kebse nach Bellevue...
    Wie die Kebse nach Bellevue kommt.

  108. lieber berthold IV,
    Respekt:...

    lieber berthold IV,
    Respekt: Theologe, Physiker, Banker, Architekturfreund und backen können Sie auch noch!
    Und: Sie haben recht, es gibt auch teures Boho-Bio. Aber es ist immer noch billiger als weitgereister Käse und Konserven beim Meinl am Graben und als „hope in a jar“-Cremes.
    Das Essen in der apothecary in Gumpendorf ist gut!
    .
    liebe Donna Laura,
    ich fürchte immer, daß so viel Wien-Zeugs langweilt und Sie beruhigen mich, danke!
    Und: ja, Portmonnaie gehört da nicht hin, wegen der pickpockets und weil wir, wenn wir ihm den Arm um die Hüften legen, die Hand in die Hosentasche stecken möchten.

  109. Ich fühle mich hier wenig...
    Ich fühle mich hier wenig ernstgenommen.

  110. Nach Ehen in Phillipsburg...
    Nach Ehen in Phillipsburg (Walser) jetzt Wilde Ehe in Bellevue. Leuchtendes Vorbild für die Patchwork-Nation. Des hot an Charme. Sauba sog i.
    Mochma a Hotel draus. Fier flittrige Wöchnerinnen.

  111. Die Pickpockets, das musste...
    Die Pickpockets, das musste ich auch lernen. Notorisch trug ich die Beurse hinten rechts. Nie war etwas passiert. Aaaaber, die Avignonesen hatten in Frankreich immer schon einen schlechten Ruf, spazierten der Sohn und ich ueber eine Kirmes in Villeneuve-lès-Avignon, da spuerte ich etwas an meiner hinteren Hosentasche, schnell umgedreht erblickte ich einen aelteren Herrn, der just in dem Moment sich einem Kind zuwandte. Das Kind guckte ganz verdattert den Kerl an, ob der spontanen Freundlichkeit.
    Sehet das Zeichen und lernet daraus. Seitdem gilt das eiserne Prinzip: Portefeuille traegt man links vorne (entsprechende Witzigkeiten verbitte ich mir).
    .
    Liebe Foersterliesel, wie muss ich mir dynamisiertes Wasser vorstellen? Einen Liter H2O mit Peitschenhieben und Kutscherfluechen um den Block hetzen?

  112. Bernd: "Ich fühle mich hier...
    Bernd: „Ich fühle mich hier wenig ernstgenommen.“
    *
    Als Brot oder Mensch?

  113. "Wer weiß schon, welche...
    „Wer weiß schon, welche Leichen in den (teilweise von) Stasibeamten verwalteten Stasiakten noch versteckt sind“
    .
    keiner weiss das. aber interessiert das noch irgendwen?
    ich musste mir erst neulich wieder sagen lassen, ich sei nicht dabei gewesen, und könne deshalb dazu auch nichts sagen.

  114. HansMeier555 17:02
    Wie die...

    HansMeier555 17:02
    Wie die Kebse nach Bellevue kommt.
    Krck01 18:10… jetzt Wilde Ehe in Bellevue.
    *
    …mannmannmann…
    Klassischer Dorf-Weiber-Tratsch beim Bäcker…

  115. Naja, man sieht halt, was das...
    Naja, man sieht halt, was das klassische Familienmodell in der BRD noch wert ist: Wenig. Die Formulierung finde ich auch nicht gut, aber so ist das halt.

  116. 18. März!
    Hmm....

    18. März!
    Hmm.

  117. Die Alternative des...
    Die Alternative des Stofffetzens des Grauen mit Frau Roth drin wäre noch erheblich naja also man will ja nichts sagen aber.

  118. Natürlich lässt sich Herr...
    Natürlich lässt sich Herr Gauck trauen, hat er schon beim letzten Mal versprochen.

  119. Schade, habe ich heute...
    Schade, habe ich heute Nachmittag gedacht, Sperrmüllabfuhr war nie ein Thema in Dons Blog. Was ich heute erlebt habe, passt so gut, fand ich, nämlich: Nachdem ich das ganze Wochenende lang den Speicher aufgeräumt hatte, hatte ich eine Mercedes Ladung Sperrmüll und fuhr ihn zum gemeindeeigenen Platz. Die dort in der Rampe eingebaute Waage wiegt den Mercedes vorher und nachher, die Chipkarte registriert mich als Gemeindemitglied und zwischendurch muss ich meinen Müll in diverse Container deponieren. Während ich den Tigerfamilienmüll in Elektronik, Holz, Restmüll, Pappkartons, chemisch und metal zerlegte, kam ein SUV nach dem anderen mit Damen des lokalen Westviertel oder der hier ansässigen diplomatischen Gesellschaft und taten dasselbe unter den wachsamen Augen dreier Müllmännern, die nichts tuend in einem Häuschen erhöht in der Mitte der Anlage saßen und aufpassten, das wir wohl situierten Damen auch ordentlich unseren Kram in die richtigen Container warfen.
    .
    Beim Abendessen habe ich das Szenario von den aufräumenden Damen und nichts tuenden Müllmännern meinem Mann geschildert. Ihn hat es auch amüsiert und dann hat er bemerkt: ‘Nur SUV Damen und Bürgerliche wie du bringen da ihren Kram hin. Die niedrigeren Schichten verkaufen ihn in eBay.’

  120. @foersterliesel
    danke, danke,...

    @foersterliesel
    danke, danke, was ich nicht alles bin – heidewitzka
    aber zu wien: mir schmeckt das brot von joseph, gibts auch bei denns.
    bei st. charles kochen die doch nicht (mehr) oder? und das lokal des biohofs amram? in der gumpendorfer hat nicht mehr offen, ebenso wie das restaurant zum roten elefanten – schade das alles

  121. Lesetip für 3 oder besser 5...
    Lesetip für 3 oder besser 5 Minuten: Lucy Kellaway – Die absurde Menükarte der UBS.
    .
    http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:banken-und-ethik-lucy-kellaway-die-absurde-menuekarte-der-ubs/60170135.html
    .
    Die Kolumnistin der FT seziert die Eigenbeschreibung der UBS (Union Bancaire de Suisse) auf einer Menükarte eines am Londoner Finanzplatz ausgerichteten Geschäftsessens. Grob gesprochen geht es um Ethik beim Essen und im Banking Business.
    .
    Der Don wird mir womöglich zustimmen: Für beide Gesichtspunkte war London nicht der ideale Veranstaltungsort.

  122. so heißt...
    so heißt er:
    http://www.adamah.at/
    auch hier ist ethisches investieren möglich.
    noch ein ethisches investment:
    http://www.fair-finance.at/assets/Uploads/newsletter-0112.pdf
    und eine rendite wie ein hedge fond oder private equity
    zauberhaft, was es in wien nicht alles gibt…

  123. Keine Fasnacht? Nicht mal ein...
    Keine Fasnacht? Nicht mal ein kleines bißchen Fasnacht? Also ich habs an Samstag und Sonntag sehr genossen. Es war eindrucksvoll, in so einer kleinen Stadt so viele kostümierte Leute auf einem Haufen zu sehen. Besonders gefallen haben mir die Schüler (Zahnlücken, runde Brillen, Käppi mit Propeller, Schulranzen mit schwergeistiger Füllung samt Trinkschlauch, Karojackett und Kniebundhosen), die Flieger (lammpelzgefütterte Ledermützen und Lederjacken), die NASA (eckige Rucksäcke, an denen blaue aufgeblasene Aliens hingen), die Bären, Rapunzel und Frau Holle, und noch viele andere… über die vampirische Krankenschwester mit der blutbefleckten Schürze mußte ich lachen. Und die Hansele hauen nach wie vor mit Saublotere um sich…

  124. Wenn man die Artikel zu Gauck...
    Wenn man die Artikel zu Gauck auf Faz.net liest – frohlocken ist anders.

  125. @auch-einer – das hängt...
    @auch-einer – das hängt ganz davon ab, um wessen Stasiakten es sich handelt und um welchen Inhalt.

  126. Ansonsten, "das Kakerlak": in...
    Ansonsten, „das Kakerlak“: in Lissabon, wo diese in den vielen alten Häusern (naja, seit siebzehnhundertäpfelbutz, nach dem schlimmen Erdbeben, das Dürer noch entsetzte, aufgebaut) auch zum lebenden Inventar gehören, scheuchte ich sie 1990 mit dem „Schlappen des Todes“. Ich erwischte einige, aber da ich nicht auf die Idee kam, die Inneneinrichtung anzusengen – was ich mich abseits des durchgesetzten Gültigkeitsbereichs der preußischen Feuerverordnung nie so ohne weiteres trauen würde, denn die Folgen sind anderswärts zu unkalkulierbaren Brandgrößen, gar Feuerstürmen, ausweitbar – blieben leider immer noch reichlich übrig, die uns bis zum Morgen wieder bekrabbeln wollten. Sie waren schwererziehbar, auch nach mehreren Massakern begriffen sie nicht vollständig, daß das Bett unser Privatbereich war und nicht ihre Spielwiese. Immerhin waren es aber doch deutlich weniger, die sich nach oben trauten.

    Unsere Bekannten lachten sich über unser Erschrecken über ein besonders riesiges Exemplar, das in einer Wirtschaft über den Boden huschte, schier scheckig. Sie erklärten uns, daß je größer und älter das Kakerlak, desto schwerer zu erwischen.

    Neuseeländische Matrosen erzählten, ein Schiff sei entweder peinlich sauber, weil ständig geputzt werde, oder ein verkommenes Dreckloch. In einem letzteren hätten sie beim Aufräumen nach ausführlicher Kakerlakenvergiftung X Säcke an Kakerlakenunrat hinausgebracht.

    An einem Morgen kam mir in Lissabon gerade ein neueingezogener Gast entgegen, während ein großes Kakerlak mich am Rand des Flures überholen wollte. Ich schaffte es, ihm einen freundlichen guten Morgen zu wünschen und das Kakerlak unauffällig punktgenau auf dauerhaftes Bodenniveau zu bringen…

  127. Mein Eindruck: Frau Merkel...
    Mein Eindruck: Frau Merkel wirkt neben Herrn Gauck wie sie neben G. Schröder gewirkt hat, wenn der ‚in Fahrt‘ war.

  128. @Lutz: in welchem ehrwürdigen...
    @Lutz: in welchem ehrwürdigen Gebiet leben Sie denn, wenn bei Ihnen nur „Von 50 „Bäckereien“ ca. 10 bis 15, …Teigrohling aufbacken“? Hierzustadt muß man weit herumfahren, um etwas anderes zu finden. In der Kleinstadt, in der ich zu Fasnacht war, gibt es allerdings noch echte Bäcker.

  129. Nanu colorcraze, ich habe...
    Nanu colorcraze, ich habe gelernt, dass man eine Kakerlake niemals (zum Mitschreiben: niemals!) zertreten duerfe, den sie habe, so die allgemeine Lehre, genuegend Eierlein, die dann frei wuerden.
    .
    Die einzige Kakerlake, die mir begegnete, entfloh einem gemischten Salat vom Doenertuerken. Das arme Tier wurde in einen Fruehstuecksbeutel gepackt und in der Mikrowelle mitsamt ihrer ungeborenen Brut sachgerecht in den Kakerlakenhimmel befoerdert. Wen sie wohl alles angetroffen hat?

  130. ...da werden die medialen...
    …da werden die medialen Grabenkrieger im Kanzleramt viel zu tun bekommen.

  131. lieber Filou,
    so wie die...

    lieber Filou,
    so wie die Bächlein das machen: bewegen, verwirbeln. Früher sagte man halt frisches Wasser ist besser als abgestandenes, im Grunde weiß das ohnehin jeder.
    .
    zu Gauck:
    wie war eigentlich das Heiratsverhalten in der DDR? mußte man heiraten um eine Wohnung zugewiesen zu bekommen?

  132. @filou: Gnade Ihrem...
    @filou: Gnade Ihrem kakerlakigen Himmelsglauben.
    Wir ahnen, daß der Buddhismus inzwischen auch zu Deutschland gehört. Schon Goethe habe vor 200 Jahren festgestellt: „Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.“ Wiedergeburt eines Wolfs als Kakerlake?

  133. Mäusekot und grösste Not,...
    Mäusekot und grösste Not, klingt irgendwie nach Müllerbrot.

  134. Bei SOLUNA Brot &...
    Bei SOLUNA Brot & Oel
    Gneisenaustr. 58 in 10961 Berlin gibt es:
    Brote aus Drei-Stufen Natursauerteig und
    Brote aus Hefe-Natursauerteig nach traditionellen französichen Rezepten.
    Und schön anzusehen sind die Brote auch noch!
    http://thedeutschlanddiaries.blogspot.com/2011/12/ferrari-of-bread-soluna-brot-und-ol.html

  135. A-a-a-aber Foersterliesel,...
    A-a-a-aber Foersterliesel, wenn das Wasser aus der Leitung kommt, hat es sich doch bereits bewegt, oder?
    .
    BTW: Der Sauerteig ist mir stets gelungen. Bin nur ein Kontrollfreak und will alles genau wissen. Darum die naechtliche Wache mit Wein und guter Musik.
    .
    Und: Die ganze Brotbaeckerei kam durch einen antroposophischen Freund auf mich. Ahnungslos wie ich war, liess ich mir von ihm alles Moegliche aufschwatzen. Steiner interessiert mich nicht. Dafuer bin ich zu Unernst. Ich tanze mir ein Dinkelbroetchen?
    .
    Irgendwas stimmt nicht mit den Tieren und dem frischen Wasser. Meine alte Katze (moege sie in Frieden ruhen neben der Urne des von ihr gehassten Katers) trank grundsaetzlich am liebsten aus einer Pfuetze auf der Terrasse. Das frisch gezapfte und sicherlich sehr sich bewegt habende Wasser aus der Leitung verschmaehte sie, wie nur Katzen arrogant etwas verschmaehen koennen.

  136. lieber bertholdIV,
    ja Biohof...

    lieber bertholdIV,
    ja Biohof Adamah und Gemüsekisterln sind großartig,
    ich meinte das
    http://www.saint.info/index.php?root_alimentary
    (war schon lange nicht mehr dort)

  137. @E.R. Binvonhier – wenn...
    @E.R. Binvonhier – wenn jemand eine Ahnung von der Dimension des Stasi-Vulkans hat, dann ist es Frau Merkel als aufgewachsene Ossi. Möglicherweise war sie deswegen so zurückhaltend dem GAUck gegenüber. Vielleicht hat sie bis zuletzt gehofft, die SPD würde Schröder vorschlagen. Sie kann schließlich nicht ernsthaft geglaubt haben, dass Huber ein möglicher Bundespräsident sei. Wenn die SPD mit Schröder gekommen wäre und sie mit Huber, dann hätte sie halt in der Bundesversammlung mit ihrem Vorschlag knapp verloren…. aber den Weg für die nächste große Koalition unter ihrer Herrschaft vorbereitet.

  138. Foersterliesel: "zu Gauck: wie...
    Foersterliesel: „zu Gauck: wie war eigentlich das Heiratsverhalten in der DDR? mußte man heiraten um eine Wohnung zugewiesen zu bekommen?“
    *
    In einer Diktatur läuft das nun mal völlig anders: Die Frauen mussten eine Wohnung heiraten und bekamen dann den Mann zugewiesen. Sex hatten die beiden nur während der Parteitage und im Kreissaal lief die Nationalhymne während der Kindsgeburt.

  139. Ich muss mich mal wieder ein...
    Ich muss mich mal wieder ein wenig beim Don einschleimen… :-)

  140. Lisa-Claire, das war nicht...
    Lisa-Claire, das war nicht nett, aber gut.

  141. Alles Müller oder was?...
    Alles Müller oder was?

  142. Müllerbrot macht Konten rot....
    Müllerbrot macht Konten rot.
    Karsten Maschi Schwerenöter macht die Konten noch viel röter.

  143. @Filou: Nicht nur Katzen, auch...
    @Filou: Nicht nur Katzen, auch Blumen mögen das Wasser lieber abgestanden. Sagen weibliche Autoritäten mit grünem Daumen. Hat angeblich etwas zu tun mit dem Chlor, das während der Standzeit in aller Ruhe sich auslösen und aufsteigen kann. – Bei Karambolage/Arte gab es sogar einmal einen Beitrag hierzu. Demnach ist die Ruhezeit für Blumenwasser „diesseits des Rheines“ imperatoire. Auf Ihrer – und beiläufig auch meiner – Seite des Rheins hingegen lachen die kleinen Franzosen sich kaputt über derartige deutsche Befindlichkeiten (Es ist in der Tat kein Zufall dass R. Steiner wesentlich hierzulande und in der Schwyz…). Für Grünzeug haben die Lateiner als Zivilisationsenthusiasten und Technikgläubige eben nix übrig. Nur die Germanen liegen weiterhin auf ihren Bärenfellen, retten Borkenkäfer und Bäume in Ballungszentren und fürchten sich vor allem.

  144. @Der_Tiger: Ihre...
    @Der_Tiger: Ihre Sperrmüllgeschichte ist ziemlich großartig!

  145. auch wenn die "in wilder ehe"...
    auch wenn die „in wilder ehe“ lebende präsidentengattin dieses event in ihrer stadt, in der sie arbeitet, vergangenes wochenende geschwänzt hat und stattdessen in wien war:
    http://www.biofach.de/de/die-biofach-auf-einen-blick/angebotsspektrum/

  146. @Der Tiger, meinen Sie aus der...
    @Der Tiger, meinen Sie aus der Vorstellung Herr Gauck bringt die Deutschen auf Linie,
    Frau Merkel Europa – und den Rest der Welt gleich mit, wird jetzt doch nichts?

  147. @yast2000: Über die...
    @yast2000: Über die Schaumgeborene von Alexandre Cabanel soll ein Künstlergenosse gesagt haben: Cabanels Talent bestünde darin, Frauen so zu malen, als seien sie aus Sahnebaiser.
    .
    Mit der – ungeshoppten – Venus gewann Cabanel das Auge des Königs, Napoleon III, der darauf hin ein sensationell gutes Portrait in Auftrag gab. Berühmt wurde Cabanel aber für seine Portraits von Damen der oberen Zehntausend. Nachfolgendes Beispiel ist im Original schlicht breath-taking.
    .
    http://www.kunstforum.com/forum/vbcms_areas/vbcms_custom_content/images/original_images/6049_alexandre_cabanel_bildnis_der_olivia_peyton_murray_cutting_1887_o776l_auf_leinwand_museum_of_the_city_of_new_york.jpg

  148. @Yast, veräppeln Sie mal...
    @Yast, veräppeln Sie mal Foersterliesel nicht.
    Nach meiner Erinnerung war es nicht immer gleich nötig zu heiraten. Oft hat es schon genügt, einen Braten in die Röhre zu schieben.
    So wurden eben wahlweise die Hochzeiten oder die Geburten auf dem Wohnungsamt durchgeführt. So hat das ganze Heiraten und Kinderkriegen in den achtziger Jahren der Parteisekretär der kommunalen Wohnungsverwaltung persönlich abgewickelt.
    Der ganze Immobilienmarkt kurz nach der 1989/1990er Wende war folglich überschwemmt von Maklern aus ehemaligen Parteisekretären mit Hebammenkenntnissen und Standesbeamtenzertifikat. Hochqualifizierte, äh, Drecklappen, passgenau zur Branche. Das ist die Wahrheit.

  149. Der Müller soll halt mahlen...
    Der Müller soll halt mahlen und nicht backen.

  150. @jean-jacques –...
    @jean-jacques – danke!
    .
    @E.R. Binvonhier – Gauck wird das unterschreiben, was Frau Merkel ihm vorlegt. Wenn der Inhaber dieses Amtes nicht durch Affären von sich reden macht, hat das Amt keine Macht – nur gute Reden kann er führen. Auf welche Linie sollte Gauck die Deutschen denn dann bringen?

  151. Gibt's sowas wie eine deutsche...
    Gibt’s sowas wie eine deutsche Cuisine? In der Deutschschweiz gibt’s Rösti (in etwa 30 Varianten) und Geschnetzeltes.

  152. @jean-jacques + @Der Tiger...
    @jean-jacques + @Der Tiger (Thema Müll)
    Im nunmehr grünen Musterländle sticht der Landkreis Böblingen (wo auch Sindelfingen mit dem Mercedes-Werk – dort auch „d’r Daimler“ genannt – liegt …) durch eine „Müllphilosophie“ (sic!) hervor:
    http://www.lrabb.de/,Lde/start/Abfallwirtschaft/Abfallarten+_+Was+kommt+wohin_.html
    Immerhin gibt es jetzt auch eine Wertstofftonne. Zuvor mussten die Bürger ihren kostbaren Wertstoff-Müll zum Wertstoffhof karren. Da konnte man sich nicht so viel Kontamination erlauben. Aber was macht die Omma ohne fahrbaren Untersatz?

  153. Um die Ecke...
    Um die Ecke gedacht
    aus:
    Verordnung über die Berufsausbildung zum Bäcker/zur Bäckerin.
    § 2 – Ausbildungsdauer … Die Ausbildung dauert 3 (drei!) Jahre.
    …..
    § 5 Ausbildungsberufsbild:
    Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden
    Fertigkeiten und Kenntnisse:
    1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
    2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
    3. Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz,
    4. Umweltschutz,
    5. Umsetzen von Hygienevorschriften,
    6. Umgehen mit Informations- und Kommunikationstechniken,
    7. Vorbereiten von Arbeitsabläufen; Arbeiten im Team,
    8. Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen,
    9. Kundenberatung und Verkauf,
    10. Handhaben von Anlagen, Maschinen und Geräten,
    11. Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln,
    Verpackungsmaterialien und Betriebsmitteln,
    12. Herstellen von Weizenbrot und Weizenkleingebäck,
    13. Herstellen von Brot und Kleingebäck,
    14. Herstellen von Feinen Backwaren aus Teigen,
    15. Herstellen und Weiterverarbeiten von Massen,
    16. Herstellen und Verarbeiten von Überzügen,
    Füllungen und Cremes,
    17. Herstellen von Partykleingebäck,
    18. Herstellen von Süßspeisen,
    19. Entwerfen und Herstellen von Torten und Desserts,
    20. Herstellen von Backwarensnacks,
    21. Herstellen von kleinen Gerichten unter Verwendung frischer Rohstoffe.
    http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/b_ausbv_2004/gesamt.pdf
    .
    Es würde bestimmt vielen Kindern gefallen, ein richtiger Bäcker zu werden.
    http://www.vsferschnitz.ac.at/Bilder/baecker05.jpg
    .
    Leider können viele ihren Ausbildungsvertrag nicht mal lesen –
    – noch DREI Jahre irgendetwas aushalten….
    Und unsere Zeit ist so schnelllebig geworden,
    in 3 Jahren verändert sich die ganze Welt,
    das Zuhause, die Technik, das Kind selbst…(Pubertät)
    Damit kommt weder der Meister, noch das Kind, noch dessen Eltern klar.
    .
    Und bezahlen kann (will!) DAS sowieso keiner.
    Richtige Arbeit kommt uns abhanden…
    Und unsere alternde Gesellschaft spiegelt sich selbst,
    will am liebsten alles so wie es früher war.
    Die Jugend hat sich weggezappt…aber der MARKT frisst alle(s).
    .
    Aufstehen und zusammenhalten liebe Leut!

  154. @Der Tiger, Gauck nennt seine...
    @Der Tiger, Gauck nennt seine Mission die “ bürgerliche Ermächtigung“; s.a.Christian Geyer auf Faz.net.

  155. 'Wir sind das Volk' meint er...
    ‚Wir sind das Volk‘ meint er wohl nicht.

  156. fionn: "Gibt's sowas wie eine...
    fionn: „Gibt’s sowas wie eine deutsche Cuisine?“
    *
    Na sicher! Die müssen doch irgendetwas essen….

  157. E.R. Binvonhier: "'Wir sind...
    E.R. Binvonhier: „‚Wir sind das Volk‘ meint er wohl nicht.“
    *
    Der Schlachtruf ging: Wir sind das Volk!
    Es hieß, ein gemeinsames Deutsch zu finden.
    Vereinigt Euch! Denn wir sind, was folgt!
    Doch Volker ist vom Volk zu entbinden…

  158. Gauck mag ein ganz netter...
    Gauck mag ein ganz netter Mensch sein, gerne zugestanden, aber als Institution ist er so etwas wie eine wandelnde Entschuldigung für alles, was der Kapitalismus so gründlich verbockt hat, um noch ein positives Image zu haben.
    Immerhin gibts da eine wunderschöne Freiheit, für die sich verdammt viele verdammt wenig kaufen können.
    Gysi, glaub ich, lag nicht ganz falsch, wenn er bemängelte, dass die Idee der Gerechtigkeit bei Gauck ein wenig verkümmert sei.
    .
    Ich will hier keinem Sozialismus das Wort reden, erst versäuft man die Landmaschinen der eigenen Kolchose, und dann schaut man, wen man als nächsten enteignen kann, aber das, was so faszinierend am westlichen Modell der sozialen Marktwirtschaft war, war die Idee der Teilhabe am Aufstieg für alle.
    .
    Und da liegt Schirrmacher mit seiner Analyse zum Absturz der Baby Boomer in der Gestalt Wullfs richtig, man hatte nur Märkte, aber keine Ideen, so wie `Macht`als solche völlig gestaltlos ist, es muss immer heissen, Macht wozu, Macht wohin. Eine Idee, eine Vision, ein Traum.
    Es anders zu machen, als 1914-1945 war eine Messlatte, die so platt und geknickt am Boden lag, dass man als Baby Boomer selbst einen Albert Speer als tolerablen, geläuterten Nazi vermittelt bekam, und erst die Gnade der späteren Einsicht zeigte einem, dass die 68er nicht nur arme Springer-Lieferwagen abfackelten, sondern gegen einen Muff in Talaren kämpften, der weltweit noch gruseligste Urstände feierte, denn nicht NUR Deutschland hatte rassistischen, imperialistischen und antisemitischen Dreck am Stecken.
    Es war verdammt leicht, es nach 1945 besser zu machen – aber sehr kompliziert, nach dem Ende der Geschichte 1989 etwas Gescheites daraus zu machen.
    Gordon Gecko als Sinnbild eines postsozialistischen Aufbruchs ist ganz gut getroffen.
    .
    Jetzt stehen wir in einem surrealistischen Zynismus der Finanzmärkte, den kaum jemand noch kapiert.
    Wir verdienen unser Geld längst nicht mehr mit dem Bau von Autos, Möbeln, Fabriken, sondern geschickten Mauscheleien im Handel mit den Möglichkeiten und Rechten, etwas zu produzieren, was eigentlich niemand richtig vermisst, und dem Schaffen von Anreizen, es vielleicht doch noch zu brauchen, so dass dann am Ende als die Mega-Geschäftsidee ein geballter Unsinn herauskommt wie der Marketing-Masschneider Facebook.
    Da alles nicht hinhaut, werfen wir mit Hunderten von gedruckten Milliarden um uns, hoffen aufs „passt schon“ und versuchen unsere Ideale im Pfarrhaus auszugraben.
    .
    Wir haben uns an ziemlich kaputte Patchwork-Familien als Regelfall gewöhnt, an die vereinsamt-verarmte Single-Mutter, an Lichterketten gegen völlig irre Nazihorrorparodien, die unter einer `schneidigen` autoritären Regierung wahrscheinlich als erste im Umerziehungslager enden würden, an `Gehälter` für Hedgefonds-Raubritter im astronomischen Bereich, an die geniale grüne Vision einer fahrbaren Batterie von 2000kg um 75kg Mensch zur Arbeit zu fahren, mit Klimaanlage und 8 Airbags, und wundern uns, dass uns DIE Idee abgeht.
    .
    Vielleicht scheint deshalb auch bei uns beten erfolgreicher als nachdenken.

  159. @gabriele: Sie bestätigen es:...
    @gabriele: Sie bestätigen es: weit fahren (halbe bis dreiviertel Stunde ein Weg). (Nein, selbstverständlich wohne ich NICHT in Kreuzberg. Ich wollte hier schließlich Würzelchen schlagen, und dazu bleibt man nicht im Einwandererviertel.)
    @diktionafkis: Da Sie meine Schreckensorte SiFi-BB erwähnen, wo man als normaler Fußgänger noch mehr Outlaw ist als im Wilden Westen, – Sie haben nicht zufällig Verbindung zum einzigen menschenfreundlichen Ort dort, der griechischen Kneipe? Falls ja, sagen Sie ihnen schöne Grüße von der Frau mit den vor 30 Jahren grünen Haaren, sie erinnere sich in Dankbarkeit…
    @Filou: aber was soll ich mit dem frechen Kakerlak denn machen, wenn nicht mit dem Schlappen platthauen, wenn ich keinen Flammenwerfer oder Benzinlappen zur Hand habe? Man kann natürlich wie Don A.s Großvater Kakerlakenjagd machen, aber meist will man sie ja einfach nur wegscheuchen – mögen sie sich ein Plätzchen abseits menschlicher Behausungen neben den 3 geduldeten Borkenkäfern suchen.

  160. (Gauck) Naja, von "Stasi 2.0"...
    (Gauck) Naja, von „Stasi 2.0“ war ja schon eine ganze Weile die Rede. Warum nur müssen die blöden Ideen immer zuerst umgesetzt werden.

  161. @Fritz: vielleicht war Heirat...
    @Fritz: vielleicht war Heirat im Osten nicht notwendig, im katholischen Westen z.T. aber schon. Meine Eltern haben Anfang der 70er Jahre in der Nähe von Paderborn gelebt. Und irgendwie bekam der Vermieter heraus, dass meine Eltern in wilder Ehe zusammenlebten. Die weiteren Möglichkeiten waren ab dem Zeitpunkt beschränkt: Auszug oder Heirat. Sie haben sich dann für die Wohnung entschieden ;-)

  162. Da faellt mir ein: War es...
    Da faellt mir ein: War es nicht der furchtbare Napoleon I, der per Gesetz die Baeckereibetriebe zur Totalverkachelung der Arbeitsraeume verdonnerte?
    .
    Das war zu Beginn des 19ten Jhdt. in Frankreich. Am Ende des Jahrhunderts werkelten bairische Baecker noch immer in ritzigen, kakerlakenfreundlichen Backstuben. Ts ts…!
    .
    (Bei mir gibt’s kein Ungeziefer. Der toedliche Rauch unzaehliger Cigarillos, sowie der desinfizierende Odem des Calvados machen die Kleinlebewesen total fertig. Verstaendlich, dass ein laengerer Aufenthalt in Nichtraucherbehausungen mich zum allergiesensiblen Krueppel machten muss.)

  163. @colorcraze...
    @colorcraze (11:37)
    „Schreckensorte SiFi-BB“: Harr!
    Nein, auch ich habe meine Wurzeln vor langer Zeit wo anders zum Wachsen gebracht.
    Und auch zu Zeiten, als ich mal im Landkreis BB lebte, kostete es starke Überwindung, in dieses gesichtslose ineinander-übergehende Stadt-Konglomerat zu fahren.
    (In Berlin gibt es ja eine erkleckliche schwäbische Exilanten-Gemeinde.)

  164. oh...oh...aus meinem...
    oh…oh…aus meinem Badbodenablauf ist ein SILBERFISCH rausgewuselt!!
    Ich habe in vor Schreck erschlagen.
    Doch Silberfische sind auch ein Volk.. und so genügsam…
    Aber ich fremdl da sehr…

  165. Das Amt des Bundespräsidenten...
    Das Amt des Bundespräsidenten ist nicht das eigentliche Problem, es ist die Bevölkerung.

  166. @yast2000 (12:52)
    funny...

    @yast2000 (12:52)
    funny commercial, indeed. And – yep, it is a german car.
    Aber diese Blonde ist eine Amerikanerin! …

  167. @Fionn: natürlich gibt es...
    @Fionn: natürlich gibt es eine deutsche Küche. Die Gerichte sind in der Regel deftiger, von den verwendeten Gewürzen her einfacher, eben insgesamt ein wenig grob (so wie man es dem Deutschen ja insgesamt gerne vorwirft) und bodenständig. Das dürfte einfach an der klimatischen Lage Deutschlands liegen. Auch in den anderen nordischen Ländern fehlt der Einfluß des warmen Mittelmeers, was man durchaus an der Küche merkt. Dennoch kann es schmecken (siehe dazu auch http://lebenskunst.me/archives/47 ).
    Kleiner Tipp: von ARTE gibt es die Serie „Zu Tisch in…“: http://www.arte.tv/de/104014.html
    Die kann man auch als DVDs kaufen. Ich empfehle die großen Boxen mit jeweils 4 CDs, in denen in allen Teilen Europas gekocht wird (aber nicht durch Küchenchefs vertreten, sondern durch „das Volk“). Dort findet man auch die nordischen Länder vertreten. Schön fand ich den Beitrag über Dänemark: die Dänen lieben „braune Sosse“ zu allem und wenn die Sosse nicht braun genug ist, wird auch gerne mal mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen.

  168. @Fionn: kleine Korrektur...
    @Fionn: kleine Korrektur meinerseits: ich meinte die Boxen mit 5 CDs. Speziell Deutschland findet man in der Box „Zu Tisch in… Deutschland, Mittel- und Osteuropa“:
    Inhalt:
    DVD 1: „Zu Tisch in … Norddeutschland“
    – Wo einst die Kurfürsten und Könige aus dem Haus Hohenzollern zur Jagd zur Jagd ausritten, organisiert man in Brandenburg heute Jagdgesellschaften für Hobbyjäger…
    – Rauh ist das Wetter in Friesland und deftig die Kost, die die Seeleute zu sich nehmen, wenn sie auf Krabbenfang gehen…
    – Zu Weihnachten im sächsischen Erzgebirge gehört das Neunerlei, zubereitet mit Gemüse und Hülsenfrüchten, Fleisch, Fisch, Geflügel…
    – Garten Deutschlands wird Thüringen genannt, dessen landschaftliche Schönheit sich denen erschließt, deren Augen dafür offen sind…
    DVD 2: „Zu Tisch in … Süddeutschland“
    – Im Allgäu ist es üblich, dass im Winter viele Bauern auch als Skilehrer oder in der Gastronomie arbeiten und sich im Sommer im das Vieh und die Landwirtschaft kümmern…
    – In Baden kommt von Ende April bis Ende Juni zwei-, drei- oder gar viermal die Woche Spargel auf den Tisch, denn nur in der Saison und nur frisch ist er eine Delikatesse…
    – In Franken hat die Bierbrauerei eine lange Tradition, überall in dieser anmutigen Landschaft findet man daher Hopfenfelder…
    – Das Spezialgebiet des Untermühlbachhofes im Schwarzwald ist die Räucherei. Würste, Schinken, aber auch selbstgemachter Käse werden hier geräuchert…
    DVD 3: „Zu Tisch in … Ostmitteleuropa“
    – Im heutigen polnischen Schlesien kommen häufig typisch deutsche Gerichte wie Kartoffelsalat und Rouladen auf den Tisch
    – Wenn im Herbst die Blätter fallen, dann geht man in Polen „in die Pilze“…
    – Die böhmische Küche steht für deftigen Braten, Bier und – vor allem – Knödel in allen Variationen
    – Ungarn ohne Paprika – das kann man sich kaum vorstellen…
    – In der jüdischen Gemeinde Budapests werden die Speisevorschriften streng eingehalten, die festlegen, was koscher ist und was nicht…
    DVD 4: „Zu Tisch in … Südosteuropa“
    – Das Herzstück des slowenischen Dorfes Cadrg ist die Käserei: Tolmine ist ein Schnittkäse, dessen Rezept schon seit über 700 Jahren existiert…
    – Auf den Inseln vor der dalmatinischen Küste hat sich eine ursprüngliche Lebensweise und auch Küche erhalten…
    – Einfache und herzhafte Gerichte sind für die Küche Rumäniens charakteristisch…
    – Weil in Moldawien vor allem Gemüse aus eigenem Anbau auf den Tisch kommt, schmecken die Speisen besonders aromatisch…
    – Die bulgarische Küche ist durch die mehr als fünfhundertjährige türkische Herrschaft über das Land am Schwarzen Meer stark beeinflusst worden…
    DVD 5: „Zu Tisch in … GUS-Staaten und Baltikum“
    – Edelfische wie der Zander sind für viele litauische Fischer an der Kurischen Nehrung alltägliche Kost…
    – Auf der estnischen Insel Saaremaa kommen Spezialitäten wie baltischer Hering oder Hase in Honig auf den Tisch…
    – Zu einem traditionellen russischen Osterfrühstück gehört auf jeden Fall die Paßcha, eine pyramidenförmige Süßspeise aus Quark…
    – Die Renten sind in der Ukraine so gering, dass viele alte Menschen auf ihre kleine Landwirtschaft angewiesen sind…
    – Karawai, das althergebrachte Gebildebrot, wird in Weißrussland beim traditionellen Erntefest angebrochen…

  169. Die Herrschaften,

    ich habe...
    Die Herrschaften,
    ich habe mich inspirieren lassen und versuche mich gerade am Brotbacken. Zumindest geht der Teig schon Mal ganz gut auf.

  170. @gabriele: das Viechzeuch...
    @gabriele: das Viechzeuch gehört in den Stall und nicht in die Wohnung, basta. Nur Spinne Nelli bekam eine Ausnahmegenehmigung, weil sie immer brav unterm Fensterbrett blieb und dort Fliegen fing. Aber das waren auf Dauer nicht genug, und so beerdigten wir sie eines Tages verdörrt und geschrumpft. Hätte sie sich rauswerfen lassen, wie alle anderen, hätte sie sich in der Nähe der Mülltonnen vollfressen können! Oder sie wäre in der Amsel zu einer lebhafteren Lebensweise veredelt worden. Aber sie wollte es halt so, naja.

  171. @Filou: die Lissabonner...
    @Filou: die Lissabonner verkacheln seit dem 18. Jhdt. spätestens vollflächig, aber trotzdem spazieren die Kakerlaks lustig einher. Irgendwie hilft das auch nicht vollständig.

  172. Kakerlaken... ja mei... was...
    Kakerlaken… ja mei… was wirklich widerlich ist, ist Schimmel, schwarzer, vorzugsweise an Wänden in Produktionsräumen. Die gehören dann allerdings geschlossen, wg. charakterlicher Nichteignung des Betreibers.
    Ansonsten: Luft anhalten, die enthält Tschernobyl. Das Leben macht halt älter, wenn auch nicht immer weiser, und es endet sowieso grundsätzlich lethal.
    @yast2000: soll er sich doch eine andere Bevölkerung suchen gehen.

  173. liebe/r schusch, so ganz ohne...
    liebe/r schusch, so ganz ohne eiweisszugabe könnte das brot ungewohnt schmecken.
    hm, ob spinnen als [unaussprechlichen-]ersatz durchgingen? ein paar von denen könnte ich noch erübrigen, viele seelen wären es ja nicht, aber mit ganz viel masse aussenherum und unrasierten beinchen, also nicht ganz so verheerend für das karma..
    .
    heureka! seele!
    .
    liebe colorcraze, heissen nicht bei ihnen so die brötchen, vielleicht deswegen?
    .
    [dann ginge ich, wäre ich ein teufelchen, dorthin und bestellte fleissig beim bäcker, leichter kommt man ja nicht an seelen…].
    .
    liebe gabriele, silberfischchen, ts. wir können uns goldfische leisten.

  174. @schusch: haben Sie auch schon...
    @schusch: haben Sie auch schon den toten Fisch im Wasser hin gemacht und ins Brot eingebacken?
    @Doktor Snuggles: oh weh, Dänemark. Die haben das Backen von den Deutschen abgeguckt und dann ganz arg vergröbert. Gebäck mit Tonnen an Zuckerguß (aua aua, die Zähne) und Wurst grundsätzlich mit Lebensmittelfarbe – uaah. Auch eins der Länder, in das ich mich nur 3 Tage trauen würde, weil ich sonst verhungere.

  175. @Filou: ich tät das Wasser in...
    @Filou: ich tät das Wasser in der Glasschüssel auf dem Balkon bei Sonnenlicht dreimal mit dem langen Löffel links und dreimal rechts umrühren, dann ist es genug bewegt und beleuchtet, um für mehr Geld verkauft zu werden.

  176. "...aber als Institution ist...
    „…aber als Institution ist er(Gauck) so etwas wie eine wandelnde Entschuldigung für alles
    was der Kapitalismus so gründlich verbockt hat, um noch ein positives Image zu haben.“
    .
    @The Great Artist,..und die eigenen Erben vom Hof jagen, um selbst lächelnd weiterzumachen.

  177. Über deutsche Dummbrote aus...
    Über deutsche Dummbrote aus poetologischer Sicht
    ———————————————————-
    Ästhetisch sind Germanen lahme Enten,
    dämlich dazu, dann auch noch prüde!
    Sie jagen Bundespräsidenten,
    und sei es nur als Attitüde.

  178. @Dr. Snuggles: naja, "deutsche...
    @Dr. Snuggles: naja, „deutsche Küche“ ist eher ein Sammelbegriff, eigentlich gibt es Küchen verschiedener deutscher Regionen, und die sind recht unterschiedlich (versuchen Sie nicht, einem Süddeutschen Labskaus vorzusetzen, das gibt ein Unglück.). Aber wirklich allgemein in ganz Deutschland verbreitete Gerichte gibt es nicht so arg viel. Rinderrouladen vielleicht.

  179. @yast2000 + @FinMike:
    Zitat...

    @yast2000 + @FinMike:
    Zitat von Konrad Adenauer (also bitte Kölner Akzent vorstellen …):
    „Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt’s nicht.“

  180. @colocraze – Morgen schon...
    @colocraze – Morgen schon ist Aschermittwoch. Da finde ich diesen Link aufschlußreicher
    .
    http://www.nzz.ch/joachim_gauck_1.7937175.html?video=1.7937175
    .
    insbesondere im Zusammenhang mit dem Interview der beiden Schweizer Journalisten zur Zeit als die deutsche Elite einen neuen Präsident kürten:
    .
    http://www.nzz.ch/nachrichten/web-tv/standpunkte/sendungen_1.2166738.html?video=1.15115428

  181. @Schusch: das ist löblich....
    @Schusch: das ist löblich. Leider machen wir das viel zu selten, wie so vieles. Allerdings wird Pizza bei uns nur noch in Eigenproduktion hergestellt. Der Pizzateig ist so einfach selber herzustellen, die Fertigmischungen aus dem Supermarkt sind definitiv überflüssig.

  182. diktionaftis @yast2000 +...
    diktionaftis @yast2000 + @FinMike: Zitat von Konrad Adenauer (also bitte Kölner Akzent vorstellen …): „Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt’s nicht.“
    *
    Führern, die ständig das Wort ‘Menschheit’ im Munde führen, sollte man zu Recht gegenüber misstrauisch sein. Es wäre nicht zu verachten, wenn man diese Goldene Regel auch auf Leute ausdehnen könnte, die öffentlich behaupten, sie seien ‘schließlich auch nur ein Mensch’. Genau das stimmt eben nicht, genau davon wollen sie ablenken!

  183. @ Der Tiger: Ausgezeichnete...
    @ Der Tiger: Ausgezeichnete Links! Den Schweizern kann man noch vertrauen…

  184. @colorcraze: in meiner...
    @colorcraze: in meiner Kindheit waren wir häufiger in Dänemark im Urlaub – aber immer nur als Selbstversorger im Ferienhaus. Das dänische Softeis ist definitiv klasse und Fisch bekommen sie auch ganz gut hin. Aber ich fand die Würstchen in den Hot Dogs immer irgendwie seltsam. Jetzt weiß ich auch warum.
    Nicht nur die „deutsche Küche“ ist ein Sammelbegriff. Je heterogener ein Land zusammengesetzt ist, desto unterschiedlicher ist auch die Küche. Findet sich nicht nur in Europa, sondern beispielsweise auch in China und Taiwan. China bestand früher aus vielen Einzelreichen und Regionen und entsprechend ist die chinesische Küche extrem vielfältig. Nach Taiwan wiederum haben sich nach der Kulturrevolution viele Anhänger der Nationalisten, die aus allen Teilen Chinas stammten, abgesetzt. Entsprechend vielfältig ist die Küche dort, angereichert durch japanische Einflüsse, weil Taiwan auch rund 50 Jahre lang von Japan besetzt war. Auch im Stadtstaat Singapore treffen die verschiedensten Kulturen aufeinander. Und wenn die Menschen aufeinander neugierig und aufgeschlossen sind, entstehen daraus dann auch ganz neue Dinge, was die Sache extrem spannend macht.

  185. @ Doctor Snuggles 12.43 /...
    @ Doctor Snuggles 12.43 / 12.52
    Haben Sie vielen Dank für die ausführlichen Infos! Tim Mälzer kenne ich – doch ich finde ihn ein bisschen schuldrig (auf E – slapdash).
    Yast 2000 09.38h Wie wäre’s mit einem Double-Decker Sandwich?
    Gelegentlich schaue ich Jean Petitrenaud (Sonntags um 12.00h auf TV5 (Frankreich) zu – doch la cuisine française ist sehr zeitaufwändig.

  186. @ donna laura wg. niedlicher...
    @ donna laura wg. niedlicher goldfischantwort.
    .
    vor einiger zeit habe ich eine geschichte über einen genügsamen goldfisch
    gelesen.
    weiß aber nicht mehr wo (hüstl…..)
    .
    der goldfisch lebte in einem wasserglas – nur mit einer münze am boden.
    er wurde immer blasser – aber kam zurecht.
    besuch gab Futter, dem fisch wurde schlecht.

  187. lieber Doctor Snuggles, ich...
    lieber Doctor Snuggles, ich kam einmal in den genuss, vegetarische weisswurst in tempura probieren zu dürfen…

  188. Geschätzte donna laura, ihre...
    Geschätzte donna laura, ihre goldfische können aber nicht so schön laufen.

  189. fionn: "Gelegentlich schaue...
    fionn: „Gelegentlich schaue ich Jean Petitrenaud (Sonntags um 12.00h auf TV5 (Frankreich) zu – doch la cuisine française ist sehr zeitaufwändig.“
    *
    Franzosen sind generell sehr anstrengend und zeitaufwendig, weil sie 23 Stunden am Tag intensiv damit beschäftigt sind, „La Grande Nation“ zu sein. Jeder hat so seine Macken….

  190. liebe gabriele, alternativ...
    liebe gabriele, alternativ eine platine ins wasser legen, einige fünfeuromünzen dazu. die sonnenstrahlen müssen das runde gefäss durchleuchten, dreimal mit dem langen löffeln umrühren, dann sieben stunden ruhen lassen. dies neun tage lang in exakt diesem rhythmus durchführen.
    .
    never give up!
    http://weblog.sinteur.com/index.php/2008/06/26/never-give-up/

  191. lieber Schluchten-Ossi, das...
    lieber Schluchten-Ossi, das nicht, dafür aber schwimmen und blubbern.

  192. lieber Fritz,
    danke für die...

    lieber Fritz,
    danke für die Erläuterungen; aus den DDR-Romanen die ich las ging das nie so recht hervor.
    .
    lieber Filou,
    mit dem abgestandenen Blumenwasser haben die Damen mit den grünen Daumen recht, mit dem bewegten Wasser aus der Leitung Sie, mit Katzen kenne ich mich nicht aus (beobachtet habe ich die Bevorzugung fließenden Trinkwassers an Hunden, Rindern, Pferden, Rehen und Wildschweinen).
    Bis vor ein paar Jahren war ich gegen Komplementärmedizin höchst voreingenommen, bis ich erkrankte und die schulmedizinische Medikation weniger die Krankheit attackierte als meine ganze restliche Physis. Widerwillig und ungläubig probierte ich eine homöopathische Empfehlung, und die half mir ohne Nebenwirkungen. So begann mein Interesse an Steiners Theorien, von denen ich indes nur einen Bruchteil verstehe, auch der Welterklärungsfuror mancher seiner Adepten mißfällt, insgesamt aber finde ich dies sich in die Natur eingebunden fühlen und das Interesse für vorchristliche und östliche Traditionen als stimmig und richtig.

  193. Silberfische, Silberfische?...
    Silberfische, Silberfische? Ist das nicht eine Spezialitaet sehr exclusiver japanischer Restaurants?

  194. "Franzosen sind generell sehr...
    „Franzosen sind generell sehr anstrengend und zeitaufwendig, weil sie 23 Stunden am Tag intensiv damit beschäftigt sind, „La Grande Nation“ zu sein. Jeder hat so seine Macken….“
    .
    als am alleranstrengensten werden aber häufig die vorurteile vieler mitteleuropäer und germanen empfunden.

  195. @donna laura: das ist mehr,...
    @donna laura: das ist mehr, als gold ohne fisch kann.

  196. @Foersterliesel: Sind Sie...
    @Foersterliesel: Sind Sie vielleicht einfach nur so gesund geworden? Der Krankheit könnte auch langweilig geworden sein. Bei Don Alphonso, was er so berichtet, und bei mir aus eigener Erfahrung geht das.

  197. @perfekt: OUI !...
    @perfekt: OUI !

  198. Liebe Foersterliesel, der mir...
    Liebe Foersterliesel, der mir bekannte Steinerfreund war nebenbei noch Evangele und leicht antisemitisch. Soweit ich weiss, gehoert das mit zum geistigen Grundbestand Steiners. Solchen Menschen naehere ich mich nur mit Prellbockheiterkeit, sonst muesste man ja ernste Konsequenzen ziehen, in Form eines flotten Adieu.
    Die Zeit aber, die gnaedige, loest alle Probleme. Er zog dann nach Berlin.

  199. perfekt!5721. Februar 2012,...
    perfekt!5721. Februar 2012, 18:33 „als am alleranstrengensten werden aber häufig die vorurteile vieler mitteleuropäer und germanen empfunden.“
    *
    Ich weiß, worauf Sie hinauswollen: Diese entsetzliche Humorlosigkeit…. :-)

  200. @yast2000 (15:28)
    ... dass...

    @yast2000 (15:28)
    … dass dieses Zitat von Adenauer stammt, der zwar Kanzler – aber kein Führer war, ist quasi reiner Zufall.
    Der Inhalt – dass man mit den Menschen um einen herum halt was anfangen muss mangels anderer – stimmt doch irgendwie. So schwer das unter Umständen auch fallen mag … (Und der Spruch kommt auch recht trocken rüber.)
    .
    Meine Sympathien Herrn Adenauer betreffend halten sich ansonsten eher in Grenzen.

  201. lieber yast2000/ 17.13 u,...
    lieber yast2000/ 17.13 u, gemach, gemach, eine frivolere begründung wäre amüsanter. sie goldfisch.
    .
    cher Filou, was sie meinen, das sind quecksilberfische.
    seit neulich mit heftigerer konkurrenz durch den piscis nucleensis.

  202. ...zu japanischen...
    …zu japanischen Köstlichkeiten…
    damit man den glitschigen Reis in diesen Röllchen ertragen kann,
    stopft man in die Mitte einen hübschen Silberfisch,
    wahlweise ein Stück vom schwarzen Schimmel…
    ….oder Schlimmeres!
    http://markus.oellers.com/assets/images/findetnemoo.jpg
    (ist doch noch Fasching, gell)

  203. @ Doctor Snuggles,

    Danke, ist...
    @ Doctor Snuggles,
    Danke, ist für den ersten Versuch auch recht gelungen. Ich mach da weiter.
    Für eine ordentliche Pizza bekommen sie aber nicht die nötigen Temperaturen in Ihrem Ofen. Und das richtige Mehl braucht das auch.
    Es nicht geht nichts über eine Pizza aus dem Holzofen. Da gehe ich dann doch zum Pizzaiolo meines Vertrauens.

  204. Liebste Laura (wir muessen mal...
    Liebste Laura (wir muessen mal unbedingt in einer stillen Ecke knutschen), nach dem Stand meiner Informationen ist wegen Fukudingsbums noch niemand verreckt in Japan. Wohl aber in Deutschland sind etliche Blogger an ihrer Empoerung erstickt.
    .
    Alaaf!
    .
    Nach Aschermittwoch geht der Spass erst richtig los, Gabi.

  205. bester Filou,
    wer ist...

    bester Filou,
    wer ist Gabi?
    .
    Ansonsten: die NL-Anthroposophische Gesellschaft hat sich von den paar berüchtigten Passagen distanziert, Sie können also beruhigt und unbesorgt Demeterbrot essen und Weleda for Men benutzen.

  206. huhu foersterliesel...
    Gabi...

    huhu foersterliesel…
    Gabi ist die bloß die Kurzform von Gabriele

  207. Aber Foersterliesel, Sie...
    Aber Foersterliesel, Sie kultivierte, Sie kennen nicht die Wueste Gabi? Marco Polo hat sie auf Kamelen durchpfluegt, nur um mich mit einem einzigen einzigartigen Missonischal zu begluecken. Nur fuer mich tat er das. Der tapfere Venezier [1].
    .
    Jetzt mal im Ernst! Ich lebe in der NL-Provinz. Das ist fast das Ende der Welt, das wirkliche Ende der Welt ist Nordsibirien. Das ist nicht mehr weit. Wo, um aller Heiligen Willen, soll ich hier einen Demeterladen finden (Demeter is dat zo iets als Dementia)?
    .
    Ja, ich bin heute recht aufgeraeumt. Ich habe einige technische Probleme bewaeltigt, eine furchtbare Schmuddelecke ausgemistet und die Anstreicher verabschiedet. Die Anstreicher haben ein Radio. Alle Hits der 70er und 80er liessen sie zu meinem Missvergnuegen spielen, dazu pfoffen sie in seltsamen Tonarten, stellten den Farbeimer auf den Teppich und wunderten sich allenthalben ueber die komische Wohnung. Das ueberlebt zu haben, macht mich zum Helden. Look at me!
    .
    [1] Wo ist Venezia? Vorschlag: Sprechen ueber Pepusch/ Gay, The Beggars Opera als subelitaeres Mordsvergnuegen, Rezeptionsverstaendnis seit 17hundertschlagmichtot bis heute unter Beruecksichtigung der Fassung mit Roger Daltrey und welchen Einfluss hatte die Oper auf das dilletantische Vaudeville-Theater englischer Amateurtheatergruppen?
    Da geht einem das Anarchistenherz auf. Let us take the road, i hear the car of Alphons…

  208. ja, liebe Gabriele,
    Sie sind...

    ja, liebe Gabriele,
    Sie sind gemeint!
    (ich dachte: irgendeine Gabriel-Aufgeregtheit wegen Gauck)
    bei den alten Weinen las ich eben, daß Sie Mingus lieben,
    Ihre Beiträge gefallen mir, auch wenn ich Sie nicht kommentiert habe!

  209. lieber Filou,
    Venezia kommt...

    lieber Filou,
    Venezia kommt bestimmt bald wieder!
    http://www.antrovista.com/index.php?pg=adressen&p=132&m=winkelen
    (die Bilder sind schlecht, aber das Brot ist gut)
    Gute Nacht!

  210. Liebe Foersterliesel, danke!...
    Liebe Foersterliesel, danke! Ich fuerchte, dass ich nur im Falle aeussersten Unwohlseins den langen Weg zu einem der vorgestellten Laeden finden werde. Und bedenken Sie bitte die Benzinpreise, und bedenken Sie bitte auch, dass ich mich eher der im nachfolgenden Link zugehoerigen Personengruppe zaehlen muss. Wobei ich nun zu folgenden Appell mich genoetigt sehe:
    .
    Venezia, Teure, erhoeren Sie mein Flehen! Kuemmern Sie sich bitte um die unanstaedigen Seiten des musikalischen Lebens. Der linke Saenger koennte ich sein.
    http://www.youtube.com/watch?v=o2HHLRmd_R8&feature=results_main&playnext=1&list=PL3D4ABF69DB673E7A

  211. Au weih, ist denn schon...
    Au weih, ist denn schon Aschermittwoch (donna laura 16:54, Tiger 15:08, Artiste 11:33)? Also ich bin ja für Georg Schramm als BuPräs. Der kann reden, und einigermaßen vom Herumtingeln leben. Er würde treffende Kommentare zur Jetztzeit abgeben. Aber wahrscheinlich wird man auch ihm schnell die Entscheidung(sverzögerung) aus der Hand winden.

  212. @donna laura: Seelen habe ich...
    @donna laura: Seelen habe ich nur in Lörrach und im Schwäbischen mal gesichtet. Sie sind arg fad und mehlig, wie mißlungene, langgezogene Brötchen (vermutlich versuchen sich nur leicht teuflisch veranlagte Bäcker dran).
    @schusch: richtig, die Ofentemperatur und das Mehl sind der schwierige Part, den man kaum hinbekommt.
    @Snuggles: tell news, ich bin nicht Kluftinger – inzwischen verreise ich lieber in Europa. Ich finde übrigens gutgemachte vietnamesische Röllchen geschmacklich weit über die anderen erhaben. Kann ich empfehlen, falls sie mal wo welche angeboten finden. Und in Düsseldorf natürlich beim Japaner den phänomenalen Algensalat.
    @donna laura (17:15): ah, 9 Tage ist aber arg lang… und irgendwie keine passende Zeit für nix… also ich täts auf max. 9 Minuten mit dem Rührkreisel (Magnet drunter) verkürzen. Chemie muß reichen!

  213. Ich hoffe, es erwartet niemand...
    Ich hoffe, es erwartet niemand von mir eine Fastenpredigt auf diesem Blog

  214. Das mache ich dann morgen bei...
    Das mache ich dann morgen bei Deus ex Machina.

  215. Ein später Triumph für die...
    Ein später Triumph für die Neocons: Endlich ist man in Berlin unter seinesgleichen.
    .
    Der(die) Bessere soll gewinnen!

  216. @Foersterliesel (21.02.,...
    @Foersterliesel (21.02., 23:03) / Bakkerijen (Biologisch-Dynamisch):
    … aber immerhin benutzen sie einen Webfont, nicht überall springt einen die anthroposophische Schrift an.

  217. liebe colorcraze, nun, der...
    liebe colorcraze, nun, der pfaffe im gewand lädt stets zur ernüchterung ein. – und das andere, der eimer mit dem wasser, tja, exakt alle neun stunden einmal, und immer muss die sonne durch das gefäss scheinen, auch nachts. so sind sie nun einmal, die anthrobesoffen.
    .
    donnerstag ist übrigens kälter als draussen.
    .
    cher Filou, wie schön, dass es ihnen wieder besser geht.
    nun zu ihrem in klammern gehaltenen vorschlag: erstens. ich muss doch sehr bitten. zweitens. sind sie besser gewaschen, jünger und hübscher als der neue in bellwü?

  218. @ Försterliesel 22:33, sie...
    @ Försterliesel 22:33, sie machen mich verlegen.
    Mir ging es bei der Erwähnung Mingus darum,
    dass man sich auf Unterschiede bei den Vorlieben
    einlassen (können) sollte – wie auf seltenen Wein…
    Dann fühlt man sich nicht einsam, sondern on the road…
    Vielen ist so ein Bassgezupfe allenfalls Beiwerk-
    andere fühlen sich bei diesen Klängen sauwohl
    und irgendwie geborgen.
    Ich glaube es sind unterschiedliche Hirnstrukturen.
    Und nicht so sehr guter oder schlechter Geschmack.
    Ich habe es auch gern ganz still.
    Aber da hört man dann oft das Gras wachsen.
    Ich freue mich sehr auf Frau Fröscher und neues Hören!

  219. @DA (1:42): Nein, das ist...
    @DA (1:42): Nein, das ist völlig unnötig, „dank“ Erkältung und Gliederschmerz fastet es sich von ganz allein, nicht mal die Zigarette schmeckt richtig…

  220. @ Foersterliesel 20.2.12...
    @ Foersterliesel 20.2.12 „Zöliakie“
    Loren Cordain, Das Getreide – zweischneidiges Schwert der Menschheit.
    ca. 20 EUR

  221. Wo in der kleinen dummer Stadt...
    Wo in der kleinen dummer Stadt an der Donau wohnt eigentlich der derzeit amtierende Vertreter des Bundespräsidenten? Im Westviertel? In der Altstadt? Oder in einem der Vororte in den Hügeln?

  222. ...IM Larve,
    Einen so feinen...

    …IM Larve,
    Einen so feinen Humor, hätte ich der Stasi nicht zugetraut.

  223. ..,Eine Larve, die sich mit...
    ..,Eine Larve, die sich mit Privilegien füttern ließ und alles verdaute . Tja, weiter so…

  224. ...und wenn man jetzt liest,...
    …und wenn man jetzt liest, wie aufrecht und selbstständig doch die Bürger seien,keinen
    Vorturner bräuchten, sowenig wie das Kasperletheater der Medien, da frag ich mich doch,
    wieso wir im Land diese verfahrene Situation haben, hat das der Wulff alles alleine angerichtet?

  225. Liebe Donna Laura, ich lasse...
    Liebe Donna Laura, ich lasse mich gerne bitten, obwohl, hm, dunkel erinnere ich mich eines gewissen unausgesprochenen gegenseitigen Einverstaendnisses. Man griente sich in eine Ecke-und vergass den Rest der Welt.
    .
    Ueber Schoenheit wage ich nichts zu sagen, sie ist relativ. Die Beurteilung ihrer ist von vielen sehr verschiedenen Faktoren abhaengig. Wenn ich mich rasiert habe und auf Befehl von Madame die Zahnpastareste aus den Mundwinkeln entfernt habe, werde ich auf der Strasse angelaechelt. Das gibt Mut.
    .
    Bezueglich der Hygiene bringen Sie mich doch ins Gruebeln; Madame behauptet, dass ich meine Unterhemden nur alle 100 Jahre wechsele, aber Madame kommt eine Stunde mit mir so vor, wie einer aegyptischen Mumie der Zeitraum zwischen Begraebnis und der Entdeckung durch britische Grabraeuber.
    .
    Ich gruesse Sie mit leeren Taschen aus dem Carlton in Lille.

  226. das carlton in lille ist aber...
    das carlton in lille ist aber eigentlich nicht der hit. lille aber schon, vor allem nämlich die autobahnen, *g*.
    .
    vor allem vbei dem wetter und um die jahreszeit ist lille auch überhaupt nicht trübe, sondern der reinste muntermacher, ein totales antidepressivum direkt für manche. (ok, man hatte verstanden: http://www.france24.com/en/20111026-carlton-prostitutes-scandal-strauss-kahn-roquet-paszkowski-lagarde-lille)
    .
    und auch die stahlwerke in charleroi’s süden werden immer wieder gerne neu genommen. sogar manch uralte produktionsfabriken in indien sind direkt nichts dagegen.
    .
    http://culture.industrielle.pagesperso-orange.fr/carsid.htm
    .
    http://www.lameuse.be/regions/liege/2011-10-25/seraing-tous-des-enfants-de-cockerill-912556.shtml
    .
    http://www.globalview.be/search.asp?pid=3&idp=537472
    .
    .
    @E.R.Binvonhier
    .
    Und dabei wollten wir alle doch schon früher schon von klein auf nichts anderes, als dieselbe Meinungsfreiheit wie Lothar Loewe.
    .
    Und Grüße!

  227. @"Ich hoffe, es erwartet...
    @“Ich hoffe, es erwartet niemand von mir eine Fastenpredigt auf diesem Blog“
    .
    Nur Hochbegabte haben ein Recht abseits zu stehen – ein Don A. also nicht.(Weshalb auch wir meist mittendrin sind, statt nur dabei.)

  228. wir bitten um entschuldigung,...
    wir bitten um entschuldigung, dass wir so nochmals reinkommen: die zweite seite bilder eigentlich bald noch interessanter: http://culture.industrielle.pagesperso-orange.fr/carsid2.htm (ggfls. scroll) – wir haben in dem werk neulich auch noch höchstselbst gearbeitet, gemeinsam mit g. wallraff neulich noch letztes jahr ganz hinten unter dem letzten förderband mit der zahnbürste 15h im akkord die schlaglöcher von ruß und staub befreit, zum glück ohne schweren atemschutz. aber meist nur die großen schlaglöcher.
    .
    leider ist das aber nun auch vorbei. „Das Unternehmen verfügt über rund 60 Werke in mehr als zwei Dutzend Staaten und beschäftigt rund 310.000 Mitarbeiter. Am 4. Dezember 2009 hat der Regierungsrat Luxemburgs beschlossen, den Wirtschafts- und Außenhandelsminister Jeannot Krecké in den Verwaltungsrat zu entsenden. Er ersetzt damit Georges Schmit. Das Luxemburger Wort kommentiert: „Dass ein amtierendes Regierungsmitglied in einem Aufsichtsrat vertreten ist, ist ein einmaliger Vorgang und deutet auf ein wachsendes Misstrauen zwischen dem Staat als zweitgrößtem Einzelaktionär und dem Hauptanteilseigner Lakshmi Mittal hin.“ Größter Einzelaktionär ist die Familie Mittal mit 40,83 % der Aktien. Im Jahre 2011 kündigt die Geschäftsleitung Schließungen und Umstrukturierungen für Werke in Luxemburg an. Am 12. Oktober 2011 gibt die Direktion in Lüttich bekannt, dass die Warmwalzwerke in Seraing und Ougrée abgeschaltet werden sollen.“ http://de.wikipedia.org/wiki/ArcelorMittal
    .
    was das mit dem blog zu tun hat? na, vielleicht viel: schließlich liegen ganz nah südöstl. davon, also direkt in hauptwindrichtung, kleine anbaugebiete. http://de.wikipedia.org/wiki/Champagne-Ardenne – evtl. wird da ja jetzt endlich auch mal der viele feinstaub besser. („im süden schließt sich burgund an“)
    .
    (personen mit motorrad & tagesfreizeit, also die meisten, treiben sich da zu unterschiedlichen jahreszeiten wie sommersonnenwende, getreideernte, weinlese, etc. ja sowieso öfters rum. entfernungen kaum der rede wert. z.b. sedan-reims 99 km: besonders ende juni an warmen abenden auf landstrassen letzter ordnung dem sonnenuntergang richtung reims entgegen durch die champagne echt der hit, z.b. mit dem motorrad – und dann spät nachts beschwingt zurück.)
    .
    viel freude also weiter im hotel!

  229. @perfekt!57, die Gegend muss...
    @perfekt!57, die Gegend muss sehr unterhaltsam sein, so viele fühlen sich davon angezogen.

  230. Ah, Lille... bis dort hab ichs...
    Ah, Lille… bis dort hab ichs noch nie geschafft, ich erinnere mich nur in Faszination an die Autobahnverzweigung Lille-Brüssel, an (genauer: auf) der ich nächtens im orangen Licht der belgischen Autobahnlaternen trampenderweise stand. Verkehr wie auf dem Dorf nachts um 11, also praktisch keiner, und nach einiger Zeit nahm mich einer auf dem Mofa bis zur nächsten Raststätte mit, der gerade von seinem Kleingarten nach Hause düste. War lustig. Zwar habe ich es auch schon Mal gewagt, den Autobahnzubringer Freiburg zu Fuß zu queren, aber doch mit sehr viel mehr Gefahrgefühl als dort an dieser Autobahnverzweigung. Ich war verblüfft, wie ruhig und wenig befahren doch eine Autobahn sein kann!

  231. Sonst, Warmwalzwerk und so......
    Sonst, Warmwalzwerk und so… Thyssen hat doch wohl auch gerade was dichtgemacht. Und die Papierfabrik Albbruck wurde vor kurzem nach über 100 Jahren Betrieb – man hatte sie an einen skandinavischen Konzern verkauft – komplett geschlossen (und demontiert, klar).

  232. liebe colorcraze, wären sie...
    liebe colorcraze, wären sie nur zu zeiten der braderie de lille dorthingefahren.

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