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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Vuvuzela für den Einiger des Vaterlandes

| 317 Lesermeinungen

Nicht nett, aber deutlich: Mit den Tröten hat der Bundespräsident a.D. einen Abschied bekommen, mit dem Konservative und Fortschrittliche gleichermassen bestens leben können.

TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ
Aus der Ansprache des Souveräns beim Zapfenstreich

Fast wäre das Haus diesen Winter ohne Schaden durchgekommen. Das ist ohnehin nicht selbstverständlich, es hat in der Nachbarschaft ziemlich viele Rohre zerrissen, und so bleibt nur ein kleineres Problem bestehen: Wasser ist offensichtlich über den Kamin eingedrungen, hat sich dann in Ritzen festgesetzt, und ist an einer Stelle, entlang eines haarfeinen Risses, unter die Tapeten im 4. Geschoss gelangt. Das sah nicht ganz undramatisch aus, als ob ein verrostetes Rohr geplatzt wäre, aber im Prinzip ist das nur eine Kleinigkeit: Austrocknen, abschleifen, mit Spezialverputz schliessen, neu streichen, fertig. Das mache ich selbst, und dann ist hoffentlich wieder Ruhe. So sollte es natürlich nicht aussehen.

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Darauf haben Mieter heute ein Anrecht, und würde ich es nicht tun und die Wand fröhlich vor sich hin schimmeln lassen, könnten sie die Miete kürzen. Das war allerdings nicht immer so; vor 100 Jahren hätte sich kaum ein Vermieter dazu herab gelassen, den Mietern so eine Arbeit abzunehmen. Damals war der Vermieter gleich hinter dem Gottvater angesiedelt, und Mieter mussten versuchen, in seiner Gunst zu bleiben: Teuer war das wohnen damals, die Hausbesitzer der Stadt hatten eine Art informelles Kartell, und wer negativ aufgefallen war, hatte ein Problem. Das waren eben noch konservative, auf die Obrigkeit orientierte Zeiten, und Besitz und Macht wurden sehr viel offener als Druckmittel eingesetzt, als wir das heute gewohnt sind. Mieterschutz gab es nicht, und wer meinte, so etwas haben zu wollen, konnte es sich woanders suchen. Es gab ohnehin zu wenig Platz in der Stadt. Insofern konnte man so eine Reparatur auch dem Mieter aufbürden. Oder erwarten, dass der das von sich aus tut, und ihm dafür freundlich begegnen: No, Hupsengruber, dös hom’s sche gmocht, Reschbegt.

Oder… Huldigungen in einer Obrigkeitsgesellschaft können mannigfaltig sein. Solange man an der richtigen Stelle in der Hierarchie sitzt. Meine Position wäre vor 100 Jahren fraglos komfortabler gewesen, was den Fleck an der Wand angeht; allerdings hätte ich die gesparte Zeit vielleicht damit zugebracht, Heil Dir im Siegerkranz auf dem Klavier zu intonieren. Und zweieinhalb Jahre später hätte ich keine andere Wahl gehabt, als den ersten Weltkrieg zu bejubeln. Es gab noch so etwas wie Majestätsbeleidigung, und meine Beiträge wären vermutlich von einem ganz anderen, formalen Ton geprägt gewesen, so ich sie nicht im Zuchthaus geschrieben hätte. So, dass es halt gut in die Obrigkeitsgesellschaft passt. Was der Mieter von mir zu schlucken gehabt hätte, hätte ich von anderen schlucken müssen. Ich denke, eine halbe Stunde verputzen und bemalen ist eine gute Sache, wenn man bedenkt, was ich dafür an Freiheiten habe und wie wenige Kröten ich schlucken muss, weil die konservative Neigung zum Obrigkeitsstaat vorbei ist.

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Also, dachte ich zumindest. Bis ich den Fehler gemacht habe, ein paar eher versöhnliche Kommentare über den Herrn Wulff zu lesen, namentlich aus dem eher konservativen Teil unserer Presselandschaft. Wo man mir mitteilte, dass all das, was sich im Netz gerade entlade an Missgunst, Neid und Borniertheit, ganz schrecklich sei. Man müsste sich eben die Demokratie auch einmal etwas kosten lassen. Das sei nun mal so vorgegeben. Der Politiker brauche Sicherheit, nicht später zu verarmen. Überhaupt sei das alles kleinlich, ja, man sähe die (wirklich nur?) 90%, die laut Abstimmung keinen Zapfenstreich für diese Person wollten, als nicht weit genug denkenden, rachsüchtigen Mob an. Fehlt eigentlich nur eine Klage über das verrohende Internet, aber gut.

Ich weiss ja nicht, wie die konservativen Kreise von Journalisten aussehen – vermutlich andere konservative Journalisten, die das Einstein für ein Cafe und Unter den Linden für bewahrenswert halten – aber ich komme nun nachweislich aus dem Kerngebiet des Konservativismus, so schwarz, dass ausser den Schwarzen keiner einen Bürgermeisterkandidaten aufstellt, und diese 90% findet man hier auf der ganzen Strecke vom Bäcker bis zum erstklassigen Restaurant, das sich als Wirtschaft tarnt. Hier bei uns ist eigentlich keiner, der es nötig hätte, auf einen Absahner in Grossburgwedel neidisch zu sein, die Leute sind auch nicht gerade kleinlich: Sie sind konservativ. Und sie haben im Gegensatz zu diesen politikernahen Journalisten verstanden, dass diese ihre Haltung mitsamt ihren Werten nur zu retten ist, wenn sie ihren ganzen Zorn und ihre Verachtung klar zum Ausdruck bringen.

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Das ist ein Akt der Selbstreinigung. Jede Nachsicht, jede Gnade, jedes Verzeihen, all das Zwangsruhigstellen, dass man es nun einmal gut sein lassen sollte, ist vielleicht in Berlin brauchbar, wo jeder auf den Parties von Schmidt gesoffen und im China Club minderwertige Antiquitäten bewundert hat. Aber die Konservativen in der Provinz, die immer noch in Obrigkeitsstrukturen verhaftet sind, brauchen eine Obrigkeit, an der ihr Glaube nicht zerschellt. Die ganze Causa, die Heimlichtuerei, das Durchlavieren, das Wegducken, das Vertuschen, das Mitnehmen und Einstecken  – damit ist man kein Führer. Das hat kein Format. Dafür lohnt es sich nicht, süss zu sterben, oder einen Marsch zu spielen, oder auch nur den Hut zu lupfen. Wulff hat, ohne es zu wollen, die Frage gestellt: Wollt ihr Euren Präsidenten behalten, oder Eure Überzeugungen? Die Antwort fällt eindeutig aus. Die Entwulffung des Weltbildes rettet die Ideologie der guten Obrigkeit, je brutaler die Ablehnung, desto geringer der Schaden für das Weltbild. Böse Worte aus der Vergangenheit könnten einem da einfallen: Standgericht. Feme. Unehrenhafte Entlassung. Man darf nicht vergessen: Konservativismus hat eine brutale, an Weltkriegen gehärtete Seite. Was die eine Hälfte der 90% zum klicken bringt, verstehen sie vermutlich nur selbst. Sollte es wirklich Hass sein, dann kommt er aus diesem Lager.

Der Rest möchte sich vermutlich einfach nicht in eine neue, letztlich antidemokratische Obrigkeit zwingen lassen. Der Rest glaubt eventuell, Teil des Souveräns zu sein, und würde man ihn fragen, ob er Wulff nochmal ehren würde, sagte er klar nein. Man fragt ja auch im Internet. Da gibt es dann die Antworten. Natürlich dürfen Journalisten auch anderer Meinung sein, aber für einen Souverän ist die Vorstellung schwer zu ertragen, dass sich jemand so wie Wulff verhalten hat, und dennoch von politischen Strukturen so getan wird, als verdiene er weiterhin eine Sonderbehandlung. Dem Souverän krampft sich dabei der Magen zusammen, und zusammen mit dem Obrigkeitsfreund ruft er unisono: Soll er sich sein Essen doch weiterhin von seinen Freunden geben lassen, wenn ihm schon früher das Brot, das wir ihm gaben, nicht gereicht hat. Wulff hat das erstaunliche Kunststück zu Wege gebracht, beide Lager im Bestreben zu versöhnen, ihre vollkommen konträren Vorstellungen von Macht und Gesellschaftsordnung mit gleichem Handeln durchzusetzen. Wulff hat das Land im Wunsch geeinigt, ihn niederzutröten. Er muss weg, wie der Fleck am Kamin weg muss.

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Aber so, wie ich ahne, dass es neue Risse im Kamin geben wird, und dann neues Wasser neue Flecken nach sich zieht, so müssen auch die Konservativen befürchten, dass da eventuell noch mehr kommt. Das muss kein Einzelfall gewesen sein, Filmfonds und Partymacher haben nicht nur Wulff beehrt, und diese Berliner Republik hatte lange Zeit, sich hinzugeben wie ein Flietscherl, wie man bei uns sagt… Wulff ist weggetrötet. Der Verdacht wird bestehen bleiben. Eventuell wird man auch gar keine Obrigkeit mehr bekommen, wie man sie will – das Relativieren der Journalisten lässt Unschönes vermuten – aber vielleicht reicht es wenigstens, der Berliner Republik die Feierlaune auszutreiben. Damit die mehr arbeiten und weniger auf dumme Gedanken kommen, und am Ende auch noch erwarten, dass ihr Vermieter dieser Berliner Immobilien und Büros und Dienstwägen danach brav jeden scheusslichen Fleck neu verputzt. Man macht das nur gerne, wenn man auch Vorteile davon hat. Alles andere beginnt mit Schuhen und endet mit Tröten.

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317 Lesermeinungen

  1. Die Jagd ist zwar noch nicht...
    Die Jagd ist zwar noch nicht ganz vorbei – aber trotzdem hier ein waidmännisches „Halali“ zum Nachhören (nicht ganz so eintönig wie Vuvuzela):
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    http://www.jagdschule-rheinhessen.de/downloads/jagdvorbeihalali.mp3

  2. ("vielleicht reicht es...
    („vielleicht reicht es wenigstens, der Berliner Republik die Feuerlaune auszutreiben.“
    Ist womöglich „Feierlaune“ gemeint?)
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    Wieder mal großartig. Danke.

  3. Christian Wulff hat die Würde...
    Christian Wulff hat die Würde der Vuvuzela beschädigt.

  4. Danke für den Hinweis.
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    Ich...

    Danke für den Hinweis.
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    Ich denke auch, dass da noch etwas nachkommt. Die Vorstellung, jemand habe sich ein paar mal so heftig falsch und ansonsten immer vollkommen richtig verhalten, ist ein wenig blauäugig.

  5. ...
    „TRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ
    Aus der Ansprache des Souveräns beim Zapfenstreich“
    Der wahre Souverän hat keine Ansprache gehalten, sondern seinen Unmut hinausgetrööööööööötet. Zu Recht.

  6. "Aber so, wie ich ahne, dass...
    „Aber so, wie ich ahne, dass es neue Risse im Kamin geben wird, und dann neues Wasser neue Flecken nach sich zieht, so müssen auch die Konservativen befürchten, dass da eventuell noch mehr kommt.“
    Eben! Immer schoen sachte und vorsichtig. Konsequenterweise kritisiere ich an Wulff dann auch nur seine Dummheit. Mal schauen, ob Sigmar Gabriel irgendwann noch einmal seine Verfehlungen bei den Falken vorgehalten werden. Aber da gibt es ja auch Korpsgeist.

  7. "Eventuell wird man auch gar...
    „Eventuell wird man auch gar keine Obrigkeit mehr bekommen, wie man sie will.“
    .
    Nicht nur eventuell, sondern ganz sicher nicht!

  8. nuujaa, auch für unseren...
    nuujaa, auch für unseren „Held der Arbeit“ gilt die Unschuldsvermutung, solange muss und darf der Farbeimer nicht bemüht werden. Doch, doch, Ihr werter Kollege Bahners hat, etwas unelegant geschrieben, aber völlig richtig Wulffs Eigenbild als „zu gleichen Teilen konventionell und sentimental“ benannt.
    (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ein-zapfenstreich-der-staat-beweist-haltung-11677499.html)
    Geht es noch schlimmer?
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    Genau dieses „sentimental“ macht die Sache so ungreifbar wie eklig. Dazu noch die Frage, ob wir da, volksgemeinschafts- und babyboomermäßig, nicht doch, irgendwie, einen Spiegel vorgehalten bekommen.
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    Wie heißt es richtig: „Ich bin nicht bestechlich. Mich kann man nur kaufen.“ Bei Begriffsstutzigkeit noch anzufügen: „Können Sie sich mich leisten?“
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    PS: „… der Berliner Republik die Feuerlaune auszutreiben.“ ist sehr hübsch geschrieben. Brennen denn noch die heiligen Feuer der Redlichkeit des Anstandes und der Ehre? Und in welchem Tempel?

  9. Danke!...
    Danke!

  10. Gern geschehen!
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    Ich glaube...

    Gern geschehen!
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    Ich glaube schon, dass es solche Obrigkeiten noch geben könnte; Herr Lammert vielleicht. Aber diese Sorte Mensch wiederum ist es, die von en anderen am Hochkommen gehindert wird. Das ist wie im Rom der Renaissancepäpste: Einen Guten verhindern, damit die Schlechten die Norm darstellen.

  11. Schon und gut, aber was...
    Schon und gut, aber was nun?
    Will hier jemand ernsthaft behaupten es gäbe in der Politiker Kaste auch anderes als die Wulffs?

  12. Vll sollte man neuen BuPräs...
    Vll sollte man neuen BuPräs zum beginn ihrer Amtszeit gleich einen Zapfenstreich auf Vorrat geben, dann geht der vorzeitige Abschied glatter vonstatten. Und das Musikkorps der BW sollte mal Vuvuzela-Spieler bekommen. Boulez könnte ja was dafür komponiern (in Ermangelung Stockhausens).

  13. "Einen Guten verhindern, damit...
    „Einen Guten verhindern, damit die Schlechten die Norm darstellen.“.
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    Das ist in fast allen Großbetrieben heute auch so!

  14. In Medien auch....
    In Medien auch. Angeblich.
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    Yog Sothoth, Esq., oder sowas wie einen Sofortzapfenstreich für Notfälle. Immer eine Vuvuzela im Schloss Bellevue, damit er schnell abgeblasen werden kann.

  15. Tyler Durden Volland, ich habe...
    Tyler Durden Volland, ich habe schon einige sehr anständige Leute kennengelernt. In allen Parteien. Und Wulff war auf seine Art schon eine ganz besondere Nummer.

  16. Ja, wos isn nacha des? Oiso so...
    Ja, wos isn nacha des? Oiso so a ausgschamte Sauarei. Had die Menschheid so eppis scho a moi gseng, ha? Soforrt sog i, soforrt deans itza Eahna Ihranes bschissnäs Brunzkachal wegga do vom Hof, Sie Mistpritschn, Sie dreggate. Mei aus is!! Gibt´s denn in däm Land koa Recht mehra, ha? Wo samma dann? So eppis lass i mia nimma bietn, jetza gehma vorm Oberlandesgärichtshof, do wern´S scho no segn, wo die Brezn hängan. Sie Schlampn Sie! Bledi Goaß, bledi. Weils eh wahrr is. So etwas darf man sich einfach von so einer Bagasch, a selchane daherglaufne, einpfach nicht bietn lassn dürfn.

    Grüaß Good Frau Knödlinger, wia hammas dann? Is das Bubal schee brav? Scho wieda a so groß isa worn, gö. Mei jo.

  17. Das Souverän will ein iPhone....
    Das Souverän will ein iPhone. Am besten ein demokratisch legitimiertes iPhone. Ob das in Kinderarbeit, unter für Menschen unwürdigen Verhältnissen und Kosten anderer produziert wird, ist egal.

  18. Das Wachbataillon hätte...
    Das Wachbataillon hätte mindestens eine sehr geehrte Salve abpfeffern, danach erst hätte der Zapfenabstrich erst folgen dürfen/sollen.

  19. mobbischer, Doppelmoral ist...
    mobbischer, Doppelmoral ist normal, aber es gibt auch welche, die nicht in Sylt das bargeld rüberschieben. Zumindest bei uns hier.

  20. @ Wulff:
    Ein bisschen...

    @ Wulff:
    Ein bisschen Selbstreflexion hat noch nie geschadet (oder vielleicht doch?).
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=j5lU52aWTJo

  21. „Wem der große Wurf...
    „Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein“ …
    .
    Der, der das zum Zapfenstreich bestellt hat, wird schon wissen.
    .
    .
    Außer den grässlichen Tröten hätte es auch noch die Möglichkeit gegeben, Lachsäcke mitzubringen, um „die Würde des Amtes zu stören“. Ich denke dabei an die berühmte Ansprache im Leben des Brian, als am Schluss der Rede das Volk (der „Pöbel“, der misera plebs) vor lauter Lachen am Boden lag und nur noch die Beine nach oben streckten konnte wie hilflose Käfer.
    Den nächsten Zapfenstreich also bitte im Sommer. Da geht das dann.

  22. Bittschön, meine Damen und...
    Bittschön, meine Damen und Herren, mässigen´Se sich: Des Amtes Last und Bürde verlangt nach Würde. Nicht solche Töne. Sie sind hier im quasi öffentlichen Raum.

  23. Das ist ziemlich der...
    Das ist ziemlich der springende Punkt in unserem System, dass ein moralisch nachdenklicherer, ein wenig sensibeler, alles aus einer grösseren Perspektive sehender Mensch sehr viel leichter zu verunsichern ist als eine Sylter Prosecco-Lerche oder eine im Uckermärkischen Sand fest verwurzelte Pfarrersseele.
    Und je komplexer die Probleme, desto mehr sehnt sich der Wähler nach der überzeugenden Illusion der einfachen Lösung.
    Und die hat ein Kettenbriefgeschäft gestählter Mauschelmeister oder aus der evangelischen bessermenschlichen Mottenkiste sülzender Prediger eher parat, als jeder andere Entscheider, der ehrlich zerrissen ist zwischen dem Spagat, sich selbstlos für das Gemeinwohl – vor allem der weniger Privilegierten – einzusetzen, ohne sich korrumpieren zu lassen, aber auch ohne sich selbst den Ast abzusägen, auf dem er sitzt.
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    Insofern muss man Mutti schon ein gewisses Talent zugestehen, ob es einem gefällt oder nicht.
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    Ich hoffe, dass das Thema Wulff jetzt bald durch ist – aber was es so groß machte, war vor allem, dass es eine Art Spitze des Eisbergs der Berliner Republik war, die wahrscheinlich sogar noch weit nachdenklicher entscheidet als viele anderen, weit oligarchischeren Regierungen der Welt.
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    Denn bei allem Nachtreten, was hat Wulff ausser einer in so einem Job kaum entschuldbaren Dämlichkeit denn wirklich verbrochen? Das ganze war ein bisschen so, wie wenn ein Hollywood Star bei K-mart einen Lippenstift klaut.
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    Hätte er stoisch und lächelnd dazu gestanden, sich bei Freunden Geld zu einem 0,5 % günstigeren Zins geliehen zu haben, wäre recht schnell wieder Ruhe gewesen.
    Aber mit dem Herumeiern und auf die Mailbox ausflippen war das berufliche Grab geschaufelt, und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis er hineinplumpsen würde.
    .
    Ein wenig Toleranz beim Fehler machen wäre auch in der Politik nicht schlecht, da die vermeintliche Übermenschlichkeit wahrer Führungspersönlichkeiten auch nicht gerade die besten Ergebnisse zeigt, vor allem, wenn da ein mächtiger Apparat am Laufen ist, alle Opposition möglichst still zu halten.
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    Mit dem offensichtlich erfolgreichen Schuldenschnitt für Griechenland, den ich bezweifelt hätte, wird es auf alle Fälle auf dieser Baustelle interressanter, wann und wie das Geld wieder aus ist.
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  24. Ach ich weiß nicht. Draußen...
    Ach ich weiß nicht. Draußen scheint die Sonne- und die Erkältung samt Bronchitis, die eben noch an die 4 Wände fesselte, zieht ab. Was will ich über Blödmänner wie Wulff noch sagen.
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    Also nix wie raus – wie der hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=TWfph3iNC-k
    „481 Dislikes came from his Mum“. Hehe.

  25. @mediensegler: Um noch einmal...
    @mediensegler: Um noch einmal die Diskussion vom letzen Mal aufzugreifen, langfristig wird es besser sein, sein Glück weniger an Erfolg und Reichtum fest zu machen, sondern an funktionierenden Netzwerken aus freundschaftlichen und erotischen Beziehungen.
    Natürlich macht Sex im Prinzip auch heute Spass, nur ist durch die Kommerzialisierung der männlichen Phantasie ein gewisser Ekel und Distanzierung der Frauen von dem, was den meisten Männchen Spass macht, eingetreten, so dass da nur noch ein eher heimlich-diskreter Biedermeier Kuschelsex übrig bleibt, dem alles grenzüberschreitende, „revolutionäre“ völlig abgeht.
    Fällt dabei nicht auf, dass wir uns alle mit Black Sabath, Yes, Emerson, Lake und Palmer, oder den Sex Pistols und den Talking Heads eher auskennen, als mit Weltretter Tim Benzkow oder Schlauchboot-Lippi Lana del Ray? Und wir finden das ganze weinerliche Zeug ganz furchtbar, wir alten postpunk Exhippies.
    .
    Während in den Siebzigern ganz biedere Hausfrauen ein Bikini-Oberteil für überflüssig und unbequem hielten, wird heute kaum ein junges Mädchen darauf verzichten, aus Styling Gründen und aus dem Wunsch, ihre Ruhe zu haben.
    .
    Weil vor allem alleinstehende frustrierte Buchhalter um die 55+ sich im Internet zu Nacktradeltouren verabreden und getragen Latex-Tangas im Sonderangebot bestellen, können blanke Tatsachen den meisten jungen Frauen gestohlen bleiben.
    .
    Es wäre wirklich mal interessant zu diskutieren, was denn der Unterschied ist, was Frauen oder Männer in der Erotik begeistert .
    .
    So wie das verzerrte Angebot der Pr0no-Industrie ja schon an eine vorhandene Begeisterungsfähigkeit für anonyme Fleischlichkeit anknüpft, während Frauen, denke ich, viel mehr auf Wert legen auf eine persönlich-individuelle Ebene, auf Einfühlungsvermögen, Ästhetik, Hygiene und – Ausdauer. Gell?
    .
    Vielleicht käme man dann auch wieder über den vorwiegend zur Fortpflanzung konzipierten Prenzlberg-Sex hinaus, zu einer weniger in der Heimeligkeit versteckten extrovertierteren Form.

  26. @diktionaftis: Schönes Bild,...
    @diktionaftis: Schönes Bild, das mit den Marx Brothers..

  27. ....man schaue sich mal ganz...
    ….man schaue sich mal ganz in ruhe, ganz genau das gesicht von wulff an und ueberlege, wo man diese „physiognomische“ :-) mischung schon ueberall in seinem leben gesehen hat….das fuehrt oft zu seltsamen antworten.

  28. Doppelmoral oder gar keine...
    Doppelmoral oder gar keine Moral, was auch immer.
    .
    Der punctus springens ist aber nicht das sylter Bargeld. Die kleinen Beträge sind doch die Meckerei nicht wert. Und der Kredit sowieso nicht. Die fehlende moralische Integrität macht wohl Probleme. Und das Volk (gibt es so etwas eigentlich?) kommt mit dem Zeigefinger. Und wenn diese Doppelmoral ja normal ist, dann sollte eigentlich auch niemand mit Wulff ein Problem gehabt haben.

  29. Da helfen alle frommen...
    Da helfen alle frommen Wünsche nicht: Bis die Baby-Boomer miteinander abgerechnet
    haben, wird noch viel ‚aufgeklärt‘ werden.
    Bis die ‚Aufklärer‘ auch noch ihr Fett weg haben – auch sie haben eine Biografie.
    .
    Erst aus Karrieregründen das Fähnchen in jeden Wind hängen und wenn es dann
    mit dem versprochenen Staatssekretärsposten nichts wird – wird aufgeklärt,
    lässt man sich das Mäntelchen des Moralisten umhängen; wo man doch nur Funktionselite
    sein wollte.

  30. Nun es ist vorbei und er hat...
    Nun es ist vorbei und er hat tapfer gelächelt! Und irgendwie hätte man doch nie gedacht, dass ausgerechnet die Bild zum Sturmgeschütz der Demokratie wird?? Aber wahrscheinlich haben wir nur die Führungselite??, die wir verdienen. Wer von uns hätte nicht einen geschenkten Urlaub eines §Freundes“ angenommen. Wer sieht schon den Preis, wenn er seine Seele verkauft. Selbst Faust war hierfür zu dumm und nur Gretchen hat ihm am Ende gerettet, etwas wofür Bettina W. zu klein war, um ihren Gatten zu retten.
    Sei’s drum, es bleibt spannend, bis dahin mauschelt weiter fröhlich frech und frei die Republik

  31. Weil ma grod guad dro sand....
    Weil ma grod guad dro sand. Erschtens meine Freind nenna mi Schangtal. Zwoatens, da Denis, mei Vaschtorbna, gö, dea hot ma zwoa Zinshäusl un a Packerl vabrieftes Zeigl hintalossn. Oiso i kimm hi, grad wia dea Bazi mit seim Ährensold, gö. Oarbatn müssma halt olli, net wahrr. A jeda wiaras ko. A schlaua Hund isa scho gweng mei Denis. „Mia vakafn des Risiko“, hoda gsogt afd Nochd im Bed, „mid denni Griechenland-Anleihen, netwahr, is nix“. Im Bed warrs danach fei a nixi, grod wiar mid denni Anleihen, gschwächeld halt. A Joahrr schpäda hat eahm a Schlagerl dabatzt. Drei Joahrr is des jetza her.
    ..
    Gearn, kemman´S doch amoi af an Kafföö vabei. I zoag Eahna aa des Schlafzimma, ois echt massiv Nußbam. Feit se nix.

  32. lieber don, danke für den...
    lieber don, danke für den artikel. ziemlich gut vorstellen kann ich mir jedoch, dass der typ gar keine so genannte „sonderbehandlung“ möchte, denn die wollte noch nie jemand.
    .
    es ist davon auszugehen, dass dies jagdwild, ein veritabler altschneider, den man tatsächlich an seinen *hüstel* hat, noch leise vor sich hin röchelt. insofern wird noch ein paar üble ausdünstungen ertragen müssen.

  33. Funktionselite und die nicht...
    Funktionselite und die nicht Hinterfragbarkeit ihres Tuns, kann nur ‚was mit Medien‘
    für sich in Anspruch nehmen.
    Nur in der virtuellen Welt ist dies ein Wert.

  34. Wer ein neues Fürstentum...
    Wer ein neues Fürstentum will, braucht einen neuen Fürsten.
    Quelle: FAZ-NET

  35. schlechtes benehmen einerseits...
    schlechtes benehmen einerseits und integrität andererseits wird man tatsächlich in allen staatstragenden parteien antreffen, da schliesse ich mich ihnen gerne an, lieber, geschätzter gastgeber.
    .
    da allerdings die versorgungslage im rahmen der etablierten parteien nicht einmal die schlechteste ist, solange man noch nichts anderes kennengelernt hat, sprich im studium ist, ist das hauen und stechen, das miese intrigieren jedoch meiner erfahrung leider nicht unüblich, und zwar überall. etliche geeignete personen hat man trotz guter vernetzung und medientauglichkeit schon scheitern sehen müssen, weil ihnen fallstricke gelegt wurden, die am ende niemand so richtig begriff. das wort intrige darf so häufig fallen wie das wort mobbing in einer firma, nämlich exakt null mal.
    .
    das niveaulose, charakterverderbnis anzeigende und generierende geprügel auf den unteren ebenen, aus denen letztlich nach und nach die oberen level bestückt werden, ist nicht zu unterschätzen.
    .
    aus diesen augiasställen stammt dann die legislative.
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    ach ja, da man nach der politik oft keinen anderen beruf mehr findet, weil man ungeeignet ist und dies vielleicht auch schon immer war, wenn man nie zuvor oder nebenher einer erwerbsarbeit nachging, wird man feige seinen jämmerlichen schwanz einklemmen und schön artig abnicken, was die oberen an anträgen einbringen. um etwas aufzufallen, vielleicht noch ab und an ein wenig, doch nicht zu sehr – pardon – revoluzzermässig auftreten, aber kurz nach dem kleinen aufstieg ist der konforme kopf in den analen des vorstandes hineingeflutscht, so schnell können sie gar nicht schauen. ist zwar auch umgebungsbedingt schei$$e, aber man kann seine rechnungen bezahlen und ‚da draussen im lande‘ (vor den dorfdeppen, so meint man, denn man will sie für dumm verkaufen) fröhlich-arrogant von seiner eigenen wichtigkeit herumwich$en.
    .
    politik, so habe ich mir von einem arrivierten, durchaus persönlich kaum intergren politiker einmal sagen lassen müssen, verschiebe sich auf der achse ‚politische arbeit und stühlesagen‘ derzeit zunehmend zugunsten des stühlesägens.
    .
    dégoûtant.
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    ganz ehrlich, dieses elend ermüdende trauerspiel schauen sie sich ein paar mal an, und dann reicht es, um mit max liebermann zu sprechen. wer dann noch durchkommt, wird zwangsläufig misstrauisch beäugt, wie sauber er seinen posten denn erbeutet haben könnte.

  36. Der Abschied mit Pauken,...
    Der Abschied mit Pauken, Trompeten und Vuvuzelas war nach alledem angemessen. Und der aufgeklärte Souverän eignet sich Ausdrucksformen aus dem Orient und Afrika an, sozusagen Wulff beim Wort genommen.
    .
    @The Great Artiste (13:11): Teile Ihre nachdenkliche Einschätzung, hoffentlich wenden sich jetzt die Dinge zum Besseren!

  37. Ganz Hannover hat sich in...
    Ganz Hannover hat sich in Maschmeyers Weinkeller die Klinke in die Hand gegeben – und sie haben zusammen getrunken, gef…eiert und im Suff die rote Ampel überfahren. Nur ein Name fällt nicht, und nur einer ist in der ganzen causa Wulff sehr ruhig gewesen, der doch sonst keine Gelegenheit zum Holzen auslässt: Trittin, der ja auch aus dem niedersächsischen Dunstkreis kommt. Wer hält da seine schützende Hand über ihn?

  38. Schöner Beitrag mit einer...
    Schöner Beitrag mit einer endlich einmal neuen Perspektive.
    Zwei Anmerkungen:
    a) Die Vuvuzela-Tröter stammen doch vermutlich nicht aus den hier beschriebenen Kreisen der tief Konservativen.
    b) Kann es sein, dass die hier beschriebenen Konservativen Herrn Wulff übelnehmen, dass er ein Parvenue mit den damit verbundenen Eigenschaften ist? (Dies ist keine rhetorische, sondern eine echte Frage.)

  39. kann mir jemand bitte...
    kann mir jemand bitte „Brunzkachal“ übersetzen ?
    ansonsten wieder einmal ein Bravo … niemals hätte ich gedacht, dass dieser „Herr“ so unverschämt ist, sich auch noch „in Ehren“ verabschieden zu lassen … eine Farce, die ihresgleichen sucht …

  40. "Schneller Eingreifzapfen"....
    „Schneller Eingreifzapfen“.

  41. Werter Don,
    ich werde ja den...

    Werter Don,
    ich werde ja den Eindruck nicht los, dass des Wulffs Einstellung in unserer Gesellschaft endemisch ist. Mag sein, dass dies für Bayern weniger und für Hannover und Berlin mehr gilt, genauso für verschiedene Altersgruppen wie Schirrmacher neulich dargelegt hat. Aber die Empörung ist sicherlich nicht durchweg Ausdruck einer verletzten eigenen Aufrichtigkeit sondern in vielen Fällen wohl auch das Entsetzen über die Stümperhaftigkeit der Ausführung. Der Mann hat eine ganze Branche in Verruf gebracht, die es jetzt viel schwieriger hat, durch ’subventionierte‘ Hotelübernachtungen, Nord-Süd-Dialoge, Public-Private-Partnerships etc. Geld abzuzapfen – ein Schaden, den der Wulff durch seine 200 Tausend pro Jahr nicht Mal ansatzweise kompensieren könnte. Gleichzeitig wird schmerzhaft deutlich, dass man niemals nur Profiteur, sondern immer auch Geschädigter solcher Selbstbedienung ist. Wohlmöglich wird da auch der Schmerz ob dieser Erkenntnis mit hinausgetrötet…
    .
    Und ich denke, es bedarf mehr als ein paar Vuvuzelas, bis sich daran grundsätzlich was ändert.

  42. Und Kohl? Und Schröder?...
    Und Kohl? Und Schröder?

  43. Ganz herzlichen Dank!...
    Ganz herzlichen Dank!

  44. Einstreichzapfen meinte ich....
    Einstreichzapfen meinte ich.

  45. Vuvuzela. Ein eigenartiges...
    Vuvuzela. Ein eigenartiges Instrument, aus diesen Gründen:
    1. 120 decibels !!!
    2. It’s impossible to filter the noise out of TV transmissions.

  46. Pardon wegen des Rückstandes...
    Pardon wegen des Rückstandes beim Freischalten, ich war Rodeln.

  47. rodeln?!? sie meinen wohl,...
    rodeln?!? sie meinen wohl, ähem, radeln?

  48. schliesslich ist frühling!...
    schliesslich ist frühling!

  49. Tschuldigung, hab noch nimmer...
    Tschuldigung, hab noch nimmer nicht verstanden worum es bei der Personalie Wulff eigentlich ging?

  50. Es ist schön, Don Alphonso,...
    Es ist schön, Don Alphonso, daß wir neuerdings öfter unterschiedlicher Meinung sind, das macht die Sache spannender. Es steht in der Bibel, daß man ja, ja und nein, nein sagen soll. Diese Mal also ein Nein von mir. Das war nicht die Stimme des Souveräns, sondern die Stimme genau jener Spackeria, die Sie sonst so bekämpfen. Sie wollen sich doch nicht auf Roosevelt berufen und die Spackeria our Spackeria nennen, nur weil es gerade opportun erscheint? Pöbel bleibt Pöbel, auch mit hehren Absichten. Nein, besonders dann. Geboten wäre Schweigen gewesen, Abwenden, damnatio memoriae, aber nicht Kindergarten-Getrolle. Ich habe nichts für Herrn Wulff übrig, das habe ich oft genug betont. Ich halte sein Bonuskupongeschneide für widerlich und für unverzeihlich, daß er ein gewisses Springer-Blatt nicht nur kennt (was an sich schon schlimm genug wäre), sondern sich auch nicht entblödet, dort anzurufen. Jener Herr war einfach nicht satisfaktionsfähig und das sage ich, der dank behördlich bestätigter Blödheit unjedient geblieben ist. Meine Moralvorstellungen sind ja leider durch ausgedehnte Lektüre verdorben und nicht von dieser Welt. Ich würde mich jederzeit auch nur der geringsten Vorteilsnahme erwehren. Nicht, weil ich mich für einen wunderbar integren Menschen halte, sondern ganz allein, weil ich mich dann fremdgesteuert und nicht als Herr meiner Entschlüsse fühlen könnte. Also finde ich es befriedigend, daß es sich ausgewulfft hat. Aber ich finde, daß man niemanden treten sollte, der am Boden liegt (alte Hinterhofweisheit).
    .
    Ähm, Rodeln?

  51. @w.schmid: Trittin ist Schuld...
    @w.schmid: Trittin ist Schuld o.s.ä.
    Hauptsache Sie können gegen Ihnen verhasste Namen wettern, was?
    Egal der Anlass.
    A là „Die Grünen sind an allem Schuld“.

  52. "1. 120 decibels !!!"
    .
    In...

    „1. 120 decibels !!!“
    .
    In welchem Abstand von der Geräuschquelle?

  53. ""Ich bin nicht bestechlich....
    „“Ich bin nicht bestechlich. Mich kann man nur kaufen.“
    Noch besser:
    »We have the best government money can buy.«
    (Mel Brooks)

  54. Rodeln, rodeln; Sie...
    Rodeln, rodeln; Sie Glücklicher!

  55. <p>Nein, wirklich...
    Nein, wirklich rodeln.
    .

    .

    .

    .
    Wir haben auf 1200 Meter 10 Zentimeter Neuschnee.

  56. womit wir schon bei dem...
    womit wir schon bei dem eigentlichen Punkt sind: wer hat stellvertretend den ESM als Staatsoberhaupt unterzeichnet ?
    Na ?

  57. Mensch, Savall, gerade wollte...
    Mensch, Savall, gerade wollte ich aehnliches schreiben. Sie ersparten mir Muehe, brachten mich dabei auch um ein Vergnuegen.

  58. ja doch!...
    ja doch!

  59. Der Diskussion um den...
    Der Diskussion um den Zapfenstreich liegt m.E. nach das Grundmißverständnis vor, nicht zwischen Amt und Person zu unterscheiden. Der Akt gilt dem Amt und ist damit nichts anderes als das Gegenstück zum in zivilisierten Kreisen üblichen Verabschiedungsgruß.
    It´s the uniform, not the bearer.

  60. sind sie sich sicher, dass es...
    sind sie sich sicher, dass es nicht rødeln war?

  61. Savall, ich habe gestern die...
    Savall, ich habe gestern die Bilder gesehem: Wulff stand ganz eindeutig.

  62. stola@: Mei sand Sie oba...
    stola@: Mei sand Sie oba schwar vo kappee: Des is a Nachthaferl so Brunz(=Piss..)-kachal (kimmt von Kachel, ein irdenes Gefäss), af deitsch ein Nachttopf, Pot de chambre (Potschamperl). Hom´S mi jetza?

  63. Kachel sagte man früher auch...
    Kachel sagte man früher auch für Topf, wenn es kein besonders hochwertiges Geschirr war. „Wenig elaborierter Nachttopf“ wäre das dann auf Hochdeutsch.

  64. @Hartmut: und, wer?
    @DA: oh,...

    @Hartmut: und, wer?
    @DA: oh, so schöner Schnee!! Macht richtig Freude hinzugucken. Immerhin schien bei uns heute auch die Sonne.

  65. Um die Akropolis zu besuchen,...
    Um die Akropolis zu besuchen, 6. April 1941, brauchte man ja nicht gleich mit ganzen Armeecorps einzumarschieren. Ein einfaches Rückfahr-Billet mit dem Balkan-Express hätte völlig gereicht.

  66. Triasmoral. Das hält besser....
    Triasmoral. Das hält besser. Grad beim Einzapfeln.

  67. Die Vuvuzela ist doch die...
    Die Vuvuzela ist doch die Tröte der Schwarzen, also waren die Stützen doch wiedermal unter sich. Und die Biermösl Bloasn im Großen Dienstanzug standen stramm.

  68. Jesses, Filou, indem ich Sie...
    Jesses, Filou, indem ich Sie um ein Vergnügen brachte, brachte ich mich selbst um eins. Ich Depp! Mancher lernt es eben nie.
    .
    Don Alphonso, manchmal beneide ich Sie um Ihre Geographie. Das muß mal gesagt sein. Herr Wulff mag zwar gestanden haben, aber sein Gesichtsausdruck war entschieden „Kehle zeigen“, was einem entsprechend gesonnenen Mithund Beißhemmung signalisieren sollte. Warum aber ist diese ganze Causa nur so unendlich peinlich? Und warum nur muß ich an die Adligen unter der Guillotine denken, die lieber mit einem Bonmot auf den Lippen starben, als schlechte Haltung zu zeigen?

  69. @donna laura, 18:59: nein,...
    @donna laura, 18:59: nein, Norwegen hat heute ein anderes Licht, und der Neuschnee von gestern früh ist schon wieder am schmelzen. Auch eignen sich hier wegen dees „Champagnerschnees“ diese zugegeben nicht stilechten Plastikrodelbretter besser ;-)

  70. Savall@: Sie sollten einmal...
    Savall@: Sie sollten einmal von dem Peinlichen absehen. Hier kommt sozusagen eine Gesetzmässigkeit partiell zum Tragen, die im Begriffe ist, epidemischen Charakter zu entfalten. Nämlich die Metaphysik der Politischen Entropie läuft vor unser aller entgeisterten Augen handgreiflich ab. Stellen Sie sich das vor, wir erleben beispielhaft Philosophie, Physik und Politik verquickt als reality show. Wenn das nix is.

    Hartmut@: Das war die graue Eminenz, der Pater Joseph, der da schlussendlich endratifizierte..

  71. @Don Alphonso/09. März 2012,...
    @Don Alphonso/09. März 2012, 18:43
    Dafuer waren wir heut das erste mal dieses Jahr wieder mit dem Boot draussen 3 Meilen vor der Kueste!
    Hier wird es wirklich Fruehling!
    .
    Was mir noch immer nicht klar ist!
    Wieso hat W. dieses „Somewhere over the Rainbow“Lied gewaehlt?
    Wenn das Westerwelle getan haette….., ok!
    Ich dachte eigentlich immer, das waere die Hymne der Schwulenbewegung, Christopher-Street-Day, etc.

  72. Werter Savall, etwa so: Das...
    Werter Savall, etwa so: Das Nächste Mal buche ich Business- class un fliege economy?

  73. also ich in nicht schwul, mag...
    also ich in nicht schwul, mag dieses Lied aber trotzdem; natürlich von I.K.

  74. Das ist das gleiche wie mit "I...
    Das ist das gleiche wie mit „I will survive“ – was übrigens auch gepasst hätte – es ist halt Popkultur, die einfach übernommen und verwendet wird von jedem, der es gerade braucht. Allerdings gibt es wohl auch bei Nichtheterosexuellen, um das mal ganz weit zu fassen, vermehrt Auflösungserscheinungen bei solchen zum Code gewordenen Stücken. Einfach, weil auch die Szenen in sich mehr und mehr fragmentieren.

  75. @Klaus
    .
    Und auch das ist...

    @Klaus
    .
    Und auch das ist Bullshit. It’s the worst…

  76. Dear Krck01, ich folge Ihrem...
    Dear Krck01, ich folge Ihrem mäanderndem Humor schon seit geraumer Weile mit großem Vergnügen. Allein, ich kann Ihnen momentan nicht ganz folgen. Daß das Wulff eine endemische Entropie oder wasauchimmer hat, ist mir völlig klar. Er stammt ja schließlich aus Hannover. Aber ich beharre auf der Würde des Stabsmusikkorps der Bundeswehr und möchte nicht, daß dieses von irgendwelchen Volxmusikfreunden herabgewürdigt wird. Schade, daß prince Matecki derzeit nicht ante portas ist, aber ich würde ihm gern versichern, daß sich seine Kameraden höchst achtbar aus der Affäre gezogen haben (ganz unironisch gemeint).

  77. Nun,
    .
    "I'm on a hiiighway to...

    Nun,
    .
    „I’m on a hiiighway to hell!“
    .
    oder
    .
    „Money Money Money, must be funny, in the rich men’s world“
    .
    oder
    .
    „Oh Lord, won’t you buy me a mercedes benz…“
    .
    oder
    .
    „…’cause we are liii-ving in a mateeerial world, and I am a material Girl…“
    .
    wären natürlich jetzt auch lustig gewesen, aber so geht das natürlich nicht.
    .
    Ich fand Somewhere over the rainbow sehr schön interpretiert. Und inhaltlich war Wulff ein guter Bundespräsident. Was Köhler zb. wollte, weiß ich gar nicht mehr. Roman Herzog wollte immer irgendeinen Ruck, das war schon irgendwie zwanghaft und erinnerte auch unangenehm an die zeitgleichen? Sabine-Christiansen-Talkshows mit dem „Reformstau“ und der „Neiddebatte“. Weizsäcker wollte auch viele komplizierte wichtige Dinge, an die ich mich aber auch nicht mehr erinnern kann. Wulff hat in angemessener Sanftheit und unprtentiöser Schlichtheit genau die richtigen Dinge zur Zeit thematisiert. Wenig daran auszusetzen. Gauck dagegen ist ein showman und Nebelwerfer, und was er zu sagen hat, ist bei mir schon zum andern Ohr raus, bevors überhaupt ins eine hineinschallte, denn das kenn ich doch auch schon aus dem Radio: „I’ve been looking for freeeeedom! I’ve been looking so looong!“, das war doch Hasselhoff, die alte Schnapsdrossel.

  78. Savall, das Musikkorps ist...
    Savall, das Musikkorps ist einfach so pleite, die können sich noch nicht mal Vuvuzelas leisten.

  79. Mag sein, muscat. Es mag...
    Mag sein, muscat. Es mag durchaus Fans der Vuvuzela geben. Ich bin ja hoffnungslos altmodisch und glaube an demokratisches Pathos:
    http://www.youtube.com/watch?v=TpAdoxR6Cic

  80. The Great Aristide: "So wie...
    The Great Aristide: „So wie das verzerrte Angebot der Pr0no-Industrie …“
    .
    Wenn Sie der Meinung sind, der Konfigurationsraum sei noch nicht ausgeschöpft, dann haben Sie eine Marktlücke entdeckt. Meinen Glückwunsch.
    .
    Fionn: „2. It’s impossible to filter the noise out of TV transmissions.“
    .
    Wenn ich mich richtig erinnere wurde bei der WM sehr wohl erfolgreich gefiltert, nur nicht gleich zu Beginn.
    .
    Ehrlich, intelligent, effektiv. Zwei und nur zwei Eigenschaften darf man sich für seinen politischen Vertreter aussuchen. Natürlich hätten wir gerne alle drei Eigenschaften in einer Person vereinigt, aber indem wir nur zwei wählen können, erhält die Kritik ein realistisches Maß.

  81. "I've been looking for...
    „I’ve been looking for freeeeedom! I’ve been looking so looong!“, das war doch Hasselhoff, die alte Schnapsdrossel.
    .
    Ich kann ihn schon verstehen. Bringt die Berliner Mauer zum Einsturz und beendet den Kalten Krieg und statt dass alle nun sagen „gut gemacht, Kumpel!“ wird er von der Weltöffentlichkeit kalt ignoriert. Ich würde auch zum Alkoholiker werden, würde ich mehr vertragen.

  82. Zur 'Bunten Republik' gehören...
    Zur ‚Bunten Republik‘ gehören Vuvuzelas wie die Jagd nach Kopftrophäen. Der Zapfenstreich ist „ein Schlag auf den Zapfen des Fasses, mit welchem das Ende des Ausschanks mitgeteilt wurde. Der im anglo-amerikanischen Sprachraum verwendete Ausdruck ‚Tattoo‘ geht auf einen entsprechenden Brauch zurück, niederländisch: (Doe den) tap toe“. Daß der Rücktritt aus rein ‚musikalischen‘ Gründen erfolgte, ist mittlerweile mehr als offensichtlich. … P.S.: Früher war mehr Colnago, Rodeln ist aber auch korrekt. Schöne Bilder.

  83. Colnago kommt wieder, in...
    Colnago kommt wieder, in Mantua sind keine Berge und auch keine Schneepisten.
    .
    Ich würde mir ja was von Fasch, Biber und dann noch ein paar Arien von Händel wünschen, aber ich bezweifle, dass die einen Kirchenchor oder eine Roberta Invernizzi haben.

  84. Gewissermaßen ein...
    Gewissermaßen ein bundesdeutsches Reinigungsritual in altgriechischer Manier: Wulff wurde ehrenvoll bekränzt, herrschaftlich verköstigt, gesalbt und feierlich durch die Straßen geführt, um dann vor den Toren der Polis totgeprügelt zu werden. Man hofft, sich dadurch vom schädlichen, unheilbringenden Miasma reinzuwaschen. – Mit der Caua Wulff gingen ja auch Forderungen einher, man solle das Amt des Bundespräsidenten abschaffen, oder aber es irgendwie neu deuten: warum nicht also als bundesrepublikanischen Miasmenschwamm? Der massenmediale Diskurs um die Kandidatur Joachim Gaucks scheint mir selbst in Teilen oftmals eine solche Funktion zu erfüllen: Gauck als Schwamm für sämtliche Volk und Vaterland ins Unheil zu stürzen vermögenden Versäumnisse der deutsch-deutschen Geschichte der letzten dreißig Jahre. Da hätte ich nun nicht übel Lust, Wulff (gewissermaßen posthum) frei nach G. Agamben zum homo sacer der BRD zu stilisieren.
    .
    Man muss der Macht nur die Heiligkeit (d. h. ihre wie auch immer geartete teleologische Notwendigkeit) absprechen, um sie „schlecht werden zu lassen“. Wo anders als in der transzendental obdachlosen Neuzeit des Abendlandes sollten auch Schlagwörter wie J. Burckhardts „Die Macht ist an sich böse“ so allgemeine Zustimmung finden? Um also überhaupt die negative Potenz der Macht zum Klingen zu bringen, muss man grundsätzlich zwischen Amt und Person unterscheiden? Der Hinweis, dass Obrigkeitsfreudige und selbstermächtigter Volkssouverän in diesem Falle an einem Strang gezogen haben – mehr oder minder bewusst, der Schulterschluss blieb zwar unausgesprochen, war doch aber recht deutlich zu spüren -, scheint mir recht aufschlussreich.
    .
    Und: „Doppelmoral“ heißt ja auch letztendlich nur: alles geht seinen geordneten Gang, alles geht weiter wie bisher. Das ist zuvörderst mehr eine Bestandsaufnahme denn ein Werturteil. „Doppelmoral“ bedeutet dann aber auch: alles läuft gut, so wie es gerade läuft, wozu es ändern? Man muss das Richtige tun, um mit dem Falschen weitermachen zu können.

  85. <p>Werter Don,</p>
    <p>danke...

    Werter Don,
    danke für die wie immer schönen Worte und einen nächtlichen Gruß aus den rheinischen Feuchtwiesen. – Mein Eindruck in diesen letzten Tagen großmütigen Presserückzugs war allerdings eher, daß man sich darauf verständigt zu haben schien, Wulff nicht in den Selbstmord zu treiben. Jedenfalls nicht gleich. Allerdings werden natürlich bei uns schon Wetten abgeschlossen, wie lange es die hübsche Gattin noch bei ihm aushält.

  86. Moin.

    Schon wieder verstehe...
    Moin.
    Schon wieder verstehe ich die Aufregung nicht. Warum verschleudern Menschen ihr Lungenvolumen „…trööö…“ für irgendso eine beliebige nichtswürdige Schnorrergestalt des Politikbetriebes? Es war doch vorher bekannt, was der gute Herr so alles zu seinem – putativen – Reichtum inszeniert hat. Die Blödzeitung hat doch nur „aufgedeckt“, was den SdG in Großburgwedel schon vorher bekannt war. Könnte es sein, dass es interessierten Kreisen nur darum ging, den Mann zu installieren, um mit ihm das Amt insgesamt zu entfernen im Sinne einer „marktkonformen Demokratie“ vom Hosenanzug/Aggermähn, Asmüssen- Design?
    fragt fb

  87. @Klaus,09.März 2012,...
    @Klaus,09.März 2012, 18:10,
    so sehr ich Ihre Empörung „Die Grünen sind an allem Schuld“, nachvollziehen kann,
    so sehr ist offensichtlich dass Herr Trittin sein Ziel, seinen Bundespräsidentenkandidat
    durchzusetzen erreicht hat; im Moment ist er der einzige Gewinner.
    Wenn nun der Nächste, dem man öffentlich am Zeug flicken will, Klaus Wowereit ist,
    dann kann man schon auf den Gedanken eines Rachefeldzuges kommen. Schließlich hat
    er in Koalitionsverhandlungen die Grünen zweimal im Regen stehen lassen und auch Frau Künast an ihren Ambitionen gehindert.
    Wowereit ist sicher für Bundesbürger ein ähnlich gutes Opfer wie Herr Wulff.

  88. Um den Klientelismus zu...
    Um den Klientelismus zu überwinden, muss man seine Finanzquellen austrocknen.

  89. <p>Ich war dienstlich...
    Ich war dienstlich unterwegs ohne belastbare Internet Verbindung.
    Das Wachbattallion und das Musikkorps der Bw ziehen sich immer achtbar aus der Affäre. Wenn es einen fremden Kommandogeber gibt, der sich verspricht, wird das allerdings durch gnadenloses Verharren in der letzten korrekt befohlenen Position und eisiges Schweigen beantwortet. Da war hier allerdings keine Gefahr, bei Zapfenstreichen kommandiert der Kommandeur oder sein Stellvertreter.
    Ansonsten konnte ich mir beim nachträglichen Lesen gerade auch des Kommantars diktionaftis zu Anfang – ähnlich wie Donna Laura – die Assoziation
    zur Schwarzwild – Jagd nicht ganz verkneifen.

  90. geraeuscharbeiter@: Mit der...
    geraeuscharbeiter@: Mit der Erwähnung der Miasmenlehre machen Sie sich verdächtig. Zumindest beim SPIEGEL. das riecht verdammt nach Dr. Samuel Hahnemann, Begründer der Homöopathie. Sie sind ein subversives Element und sind im bundesgesundheits-ministerium vorgemerkt.

    Man bedenke, zwei der richtigen Globuli ihm in den Tee appliziert und wir werden von Gauck verschont mitsamt seiner nöligen Freiheitsparaphasierung..

    M: Sagen Sie mal, wie oft soll ich denn noch bei Ihnen anrufen? Ich melde mich jetzt schon zum vierten Mal wegen dieses Freiheitsdings und keiner kann mir eine vernünftige Auskunft geben. Jedes mal höre ich von einem Ihrer Leute, dass ich dieses nachsehen soll und jenes rüberfaxen möge. Und immer wenn ich mich dann noch mal melde, fehlt wieder etwas, damit die Anbindung an das neue Aufzeichnungsgerät läuft. Ich brauche diese Freischaltung HEUTE NOCH!.
    G: Gut, soweit ich das jetzt richtig verstanden habe, geht es Ihnen um die umgehende Aktivierung des neuen Freiheitsbegiffs (linkskonservativ) in Verbindung mit den neuen Umschalter. Ist das richtig?

  91. Trotzdem ist der Hausmeister...
    Trotzdem ist der Hausmeister „Antonmym Homo“ ein Nutzer sexuellen Machtgefälles .

  92. Des Schönbohms (mit den...
    Des Schönbohms (mit den bestenn Wünsche zur Wiedergenesung, ohne Flax) wehrhafte Mannen fehlten hiebei.
    https://www.youtube.com/watch?v=QzD0n89xbCo&feature=related

  93. Doch warum, Pan Matecki,...
    Doch warum, Pan Matecki, können unsre das nicht?
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=kBLglfdPHhE&NR=1&feature=endscreen

  94. HansMeier555@: Sie sollten...
    HansMeier555@: Sie sollten sich mehr an die Geschäftsordnung halten: Der KLIENTILISMUS ist die Basis jeglichen FEUDALISMUS! Sonst ist er des Feudels nicht wert. Wo kämen wir sonst hin? Schliesslich sind dies d i e Grundwerte jeder ehrenwerten Gesellschaft. Daran ist nicht zu rütteln, bei Strafe des Untergangs (S. Röm. Reich).

    prince Matecki@: 1. Verweis: Bitte mit einem „t“ geschrieben. Eine Battaglia nachstehend pour Vos plaisir, mon chère prince…..en garde, attaque!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wachbataillon
    https://www.youtube.com/watch?v=QN3k4sttEq4

    Savall@…I am not here for fishing for compliments, but many thanks my dear …

  95. Früher war mehr Colnago? Oh,...
    Früher war mehr Colnago? Oh, seit der Lektüre dieses Blogs haben sich meine Bestände vermehrfacht. Insofern hatte es Suchtgefahr, als noch mehr Colnago war. Allerdings kann gern wieder mehr Colnago sein.

  96. Früher war mehr Colnago? Oh,...
    Früher war mehr Colnago? Oh, seit der Lektüre dieses Blogs haben sich meine Bestände vermehrfacht. Insofern hatte es Suchtgefahr, als noch mehr Colnago war. Allerdings kann gern wieder mehr Colnago sein.

  97. HM555: ". Und auch das ist...
    HM555: „. Und auch das ist Bullshit. It’s the worst…“
    .
    Dann haben Sie den Witz nicht verstanden?

  98. @E.R. Binvonhier 10. März...
    @E.R. Binvonhier 10. März 2012, 03:08
    sehe ich auch so. trittin ist einer der wirklichen protagonisten. wowereit ist auch jemand, den er „abschießen“ muss und sollte. verwunderlich, aber nicht wirklich, dass der der „liebling“ einer frau nahles ist. ich sehe mir in den parteien die religionszugehörigkeit an und das erklärt gerade im moment in der spd viel.
    sehr schön ist das zu erkennen an manchen abstimmugsverhalten, z.b. hier:
    http://www.spiegel.de/flash/flash-22868.html
    ceterum censeo, würde ich als mitglied der rkk sagen: wenn wir jetzt schon einen deutschen papst haben, brauchen wir keinen bp und kanzler, der immer im vatican anrufen muss, wie er….
    es werden ja in der rkk auch mal wieder bessere zeiten anbrechen

  99. Auf der politischen Bühne...
    Auf der politischen Bühne dreht sich wohl alles um Berlin; um die Macht und um die
    Deutungshoheit in Berlin.
    Solange Herr Wulff in Niedersachsen blieb, hat sich niemand um seine persönliche Verfasstheit geschert. Dass diese ominösen Filmfonds eine Erfindung Trittins sind, erinnert man auch nicht. So wird es weiter gehen. Die Grünen setzen Entwicklungen in Gang, die
    ihnen von anderen aus den Händen genommen werden.
    So wird man von der verfolgten Unschuld, der man vieles zugute hält, weil alles wofür
    sie eintreten doch irgendwie stimmt, zum unversöhnlichen Täter.
    .
    Was bleibt ist ihre Fähigkeit den Medien Themen zu liefern.

  100. So hätte man doch...
    So hätte man doch abschließen können.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=VTVa6cUCm1k

  101. @Hans Meier: vielleicht die...
    @Hans Meier: vielleicht die Demoligarchen ausro.. -ähem. …trocknen..? Oder: Distinktion von Unten (her), Gnade nach ‚Oben‘, Mitleid mit den (Ohn-)Mächtigen? Auf Letzteres baute wulff mit seiner Larmoyanz wie zuvor schon KTG. Welch Elend in diesen politischen Niederungen.

  102. Mir kommt dieses Wulffsche...
    Mir kommt dieses Wulffsche Wintertheater wie eine gut lancierte Kampagne der Medienlandschaft vor und die meisten machen mit. Wullf, dereinst von Merkel zum Bundespräsidenten weggelobt und dadruch aus dem Konkurrenzumfeld iherer selbst verbannt hat sicherlich Fehler gemacht. Zuvordest hätte er sich einen wirklich guten PR-Berater leisten können. Was mich aber wirklich nervt ist die Tatsache, dass um uns herum (leider) ganz viele andere Themen aus dem Fokus gerückt sind wegen der Berichterstattung üner den Ex-BP.
    Mal schauen, wer jetzt medial gebraten wird und in unzähligen Postings im Netz gewürdigt wird. Jeder hat einen schwarzen Fleck, da wird die Suche nicht schwerfallen und Frau Merkel sitzt alles aus und arbeitet an ihrer „Fels in der Brandung“ Attitüde.

  103. Lieber geraeuscharbeiter,
    so...

    Lieber geraeuscharbeiter,
    so sans die griechischen Chöre. So isses mit dera Transzendenz.
    .
    Dennoch bin ich dafür,“Heiligkeit“ (als DEN genial-geilen mittelalterlichen Legitimationsversuch = „direkt von Gott eingesetzt und durch niemanden zu hinterfragen sonst Kopf ab“ als endgültig erledigt zu betrachten.
    Gottseisgedankt.
    .
    Ich freue mich jedesmal, wenn „Der Bürger“ (Le Citoyen ist von mir damit gemeint und nicht Le Bourgeois), verlogene Legitimationsansätze wenig respektiert und seine Meinung witzig oder auch mal unwitzig bis empört kundtut.
    .
    Das Volk ist der Souverän, man könnte es manchmal gar nicht glauben, so wie dieser Souverän verarscht wird.
    .
    Und dann blitzt aber plötzlich so ein Funkeln durch. Ob mit oder ohne Vuvuzelas ist mir erstmal wurscht. Großbürgerliche Stilfragen (man häte ja auch Geigen, Celli oder die hochherrschaftliche Konzertpauke nehmen können) kommen für mich erst, nachdem das Ob überhaupt geklärt ist. Und ich bin sehr FÜR das Ob des Widerstands gegen „Obrigkeiten“ überhaupt.
    .
    Das mag den Transzententalen und Gottesmystikern nicht gefallen, aber die paddeln heutzutrage eh zuhauf im ramschigen Esoterik-Universum der Beliebigkeit des Gesäusels. Und deren Gehirne sind für drängende Sachfragen kaum ereichbar. Mehr als Verblasenes wird man von ihnen kaum zu hören bekommen. Da ist das Blasisinstrument Vuvuzela verglichen mit deren Getröte ein handfest scheinendes Argument.

  104. Dieses zweifache unfassbare...
    Dieses zweifache unfassbare Glück: Jodeln und Rodeln dürfen.

    Demnächst: Unser befreiter Herzenspräsi.

    HansMeier555@10. März 2012, 06:25 : Sie sind doch nicht etwan zum Schnuckianer mutiert? Immer sauber bleiben und die Quelle angeben! (Sind Sie von Beruf Bäcker, weil Sie schon so auf sind?)

  105. Und nur in der Welt der Bits...
    Und nur in der Welt der Bits und Bytes bleibt alles schön neu „und wie bislang noch völlig unbekannt“:
    .
    „Die wichtigsten Fragen und Antworten zur neuen eBay-Zahlungsabwicklung. Warum geht meine Zahlungen an eBay? Das Neue an der eBay-Zahlungsabwicklung ist, dass der Käufer den Kaufpreis und die eventuell anfallenden Versandkosten für einen Artikel grundsätzlich nicht mehr an den Verkäufer, sondern an eBay zahlt. Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass Ihnen bei jedem Einkauf auf eBay.de stets die gleichen Standardzahlungsmethoden zur Verfügung stehen.“
    .
    http://pages.ebay.de/help/buy/payment-process-faq.html#basics
    .
    Fugger zu Ausgburg hätte das Argument „der besonders vorteilhaften Standardzahlungsmethoden für alle“ auch glatt schon eingefallen sein können. Natürlich wunderbar für den Kunden.
    .
    Und wir sollten womöglich fortschrittshalber auch die Spielpläne der Staatstheater und allgemein bezahlten Sinfonieorchester ggfls. auch landesweit und schon im Voraus in und durch Berlin harmonisieren lassen: Dann weiß auch jeder leichter was überall am zweiten Januar- oder dritten Februarwochende in der kommenden Spielzeit gegeben wird. Und um schwachen Kritiken in der Lokalzeitung vorzubeugen, dürften die verantwortlichen Redakteure am besten schon drei Wochen vorher allesamt zur Gemeinschaftsveranstaltung „Einführung in die Hörprobe“ kommen, die mit sie etwas besser und moderner Sehen und Hören und Urteilen lernen. Und eine Textprobe eines geeigneten und intellektuell ansprechenden Textes würde auch verlesen und verteilt. Und wer krank war und verhindert, könnte sich den Text auch per DVÜ/E-Mail bei Bedarf direkt in die Setzerei seiner Druck&Verlagsanstalt schicken lassen. Wäre auch einfacher so.
    .
    Gibt noch soviel sinnvoll zu sparen in D..
    .
    Zum Glück kommt der Don Alphonos-Blog daher wie eine Gehörlosenprozession.
    .
    Und zu Recht lehnt Er sich noch auf gegen die begegnende Ruhe des Zahnputzglases. (Rüttelt aber klug nicht an der Grundfeste der Bild-Zeitung).
    .
    Und was sagt uns ein Don A. aktuell noch? (Es interessiert mich einen feuchten Kehrricht, was Deutschland heute macht, solange ich auch weiterhin meine Bildungszähne blitzen lassen kann.)
    .
    Und Bildung ist aber gefährlich. Denn Bildung ist Schrebergartengefährung.
    .
    Und wo er seine Tage zubringt interessiert keinen Großen Geist. (Der Traum aller Schwiegermütter beherrscht den aufrechten Gang, kann sich selbstständig rein halten, redet niemals ungefragt und schon gar nicht was Falsches, kann eine Rose gut von einer Tulpe unterscheiden, und weiß so etwas auch bestimmt immer artig mitzubringen.)
    .
    Und was machen Probleme im Allgemeinen so? (Sie institutionalisieren sich. http://generation-precaire.org/ Pure Zivilisation eben. Daher auch hat die G.P . jetzt die Ratingagentur „Young&Poor ins Leben gerufen. (Die FAZ berichtete) Und http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1696723/ ggfls. podcast Und die Freiheit: http://youngandpoor.org/)
    .
    Und mein Leben war ein ununterbrochener Widerstand. (“ In 1968, he also made false ID for Daniel Cohn Bendit to allow him to speak at a meeting – he would later on say : „It was certainly the least useful, but a way of showing that there is nothing more porous than a border and that ideas don’t know them“. http://en.wikipedia.org/wiki/Adolfo_Kaminsky Mal wieder ein Frauenbuch natürlich nur, wie könnte es anders sein? http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1696481/
    .
    „Ende Dezember 1971, nach fast 30 Jahren Tätigkeit im Untergrund, fühlte sich Adolfo Kaminsky ausgebrannt. Er kehrte nach Algerien zurück, wo er zuvor für diverse Unabhängigkeitsbewegungen gearbeitet hatte. Er sollte eine Aktivistin der angolanischen Befreiungsbewegung MPLA vom Flughafen abholen: die Algerierin Leila, Tochter eines progressiven Imams, Jurastudentin und seine spätere Frau. Sarah, Jahrgang 1979, ist das jüngste ihrer drei Kinder, halb Jüdin, halb Muslima. 1992 kehrte die Familie nach Frankreich zurück, 60 Jahre nach Adolfos erster Ankunft in der Heimat der Menschenrechte, seinerzeit aus Argentinien kommend.
    .
    Adolfo Kaminsky: „Deshalb habe ich auch im Algerienkrieg interveniert. Ich hatte mich entschieden, in Frankreich zu leben. Für mich war es das Land von Liberté, Egalité, Fraternité, wie es überall in großen Lettern geschrieben war und ich es in der Schule gelernt hatte. Und nun hegte dieses Land rassistische Vorurteile, diesmal nicht gegen Juden, sondern gegen Araber. Für mich gibt es keinen guten oder schlechten Rassismus. Der Rassismus ist etwas Verachtenswertes. Ich habe immer dagegen und für die Gleichberechtigung aller Völker gekämpft, ganz einfach.“)
    .
    Und Rotchina wird ganz sicher erst dann zufrieden sein, wenn überall Ghetto herrscht. (Zitiert nach Elvis Presley, 1967; http://www.youtube.com/watch?v=_Bc8QYUJSfI&feature=related)
    .
    Und Schwester Regine Reinard („Mission im Kontext von Gewalt“) kehrt jetzt auch aus Braslien zurück, wie unser Lokalblatt schreibt und die überregionale Presse berichtet. (137 Morde pro Woche (Schusswaffen & Drogen), 95% unaufgeklärt, machen jede weitere sinnvolle Tätigkeit unmöglich. http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&MODULE=Frontend&ACTION=ViewPageView&PageView.PK=1&Template.PK=103&Document.PK=87073 http://www.sueddeutsche.de/panorama/gewalt-in-lateinamerika-brasiliens-barbarische-bilanz-1.1238331)
    .
    Verfall allenthalben, wenn man den Blick darauf legen wollte. Aber Hauptsache es handelt sich bei uns zumindest immerhin noch um gewaltfreien und friedlichen Zerfall.
    .
    Wir kommen später evtl. nochmals rein: Rein zufällig hatten auch wir in den letzten Tagen – und nicht unabsichtlich – Gelegenheit genommen absolut gleichartige Aufnahmen wie unser Gastgeber gemacht. Tsss … .

  106. Alle die Jungs und Mädels,...
    Alle die Jungs und Mädels, die in den Siebzigern im Westen in die JU, einschl. RCDS, eingetreten waren, mit der stillen, aber unausgesprochen Hoffnung im Herzen, die Kanzlerschaft eines guten Tages zu erringen, sahen sich seit dem ersten Jahr der deutschen Einheit unversehens um ihr politisches Lebensglück betrogen. Andere, untergründigere Mächte hatten etwas ganz anderes vor. Sie, diese Aspiranten, hätten eben vor dem Eintritt ein Orakel befragen sollen.

    Erst jetzt, mit der voraussichtlichen Wahl des Pastors Gauck, tritt dieser Prozess in sein letztes, finales Stadium ein. Möge uns auch der Soli für immer erhalten bleiben, so wie der immerwährende Nationenfinanzausgleich mit Hellas. Einigung tut not (und weh). Dem Blöden zur Ehr, dem Cleveren zur Wehr.

  107. Ja das doppelte Lottchen, äh...
    Ja das doppelte Lottchen, äh t bemeckerte die Korrekturfunktion erst als ich schon auf „hinzufügen“ geklickt hatte.
    Doch, HM555, unsere könnten schon wenn sie dürften. Wir haben fast 40 Jahre Bundeswehr gebraucht um im Formaldienst, also auch beim Stillgestanden in der Formation, wieder die Hand an (Mittelfinger auf) die Hosennaht zu setzen. Es war lange gewollt dass man (Bw) sicht mit eingeknickten Fingern von der Wehrmacht unterscheidet. Wobei bei der Marineuniform (ohnehin die schönste, es muss ja mal gesagt werden) die Unterschieder geringer sind als bei Heer oder Luftwaffe.
    Was meinte ein Zeitungsverkäufer in Lourdes vor dem Hotel, als ich in Uniform (Mantel) zur Frühmesse (Soldatenwallfahrt) heraus kam: „Voici la Kriegsmarine“.
    Ich habe ihn gegrüßt und wir haben beide gegrinst. Es ist jetzt 33 Jahre her. Inwzischen sind Zeitungsverkäufer auf Straßen auch weitgehend ausgestorben.

  108. Naja, Krck01, die NVA hat...
    Naja, Krck01, die NVA hat zumindest nie einen Krieg geführt. Und der Yorcksche Marsch ist letzten Endes eben doch Beethoven. Mein absonderliches Freiheitspathos können Sie mir eh nicht nehmen. Kennen Sie übrigens Schüblers geniale Merck-Biographie? Fußnote auf S. 367 „Am Mittwoch, 30. Dezember 1789, bilanziert Landgraf Ludwig XI. zum letzten Mal: ‚3 Marches gemacht. 92.176 überhaupt.‘ “ Der Landgraf stirbt am 4.4.1791, Merck am 27.6.1791. Mehr Merck und weniger Merkel tät unserer Republik übrigens gut.

  109. Lieber großer Artist,
    ich...

    Lieber großer Artist,
    ich habe leider nicht viel Zeit im Moment, aber folgendes möchte ich anmerken, Ihr Zitat, langfristig wird es besser sein, sein Glück weniger an Erfolg und Reichtum fest zu machen, sondern an funktionierenden Netzwerken aus freundschaftlichen und erotischen Beziehungen.
    ja, genau, und wenn man das macht, dann kommen doch die anderen Dinge und Erlebnisse von ganz alleine.
    Emerson war übrigens die erste Langspielplatte
    (alleine schon das Wort ist doch viel schöner als CD oder mp3)
    die ich mir gekauft habe. Und diese ganzen Betroffenheitsbarden
    wie Naidoo kotzen mich an.
    Über Erotik in einem Salon zu diskutieren, dessen Inhaber bekennt,
    ohne Unterleib durchs Leben zu wandelt,
    finde ich dann doch etwas befremdlich, obwohl das Befremdliche
    gerade in der Erotik ja wieder seinen ganz besonderen Reiz hat.
    Kopfkino ist doch viel interessanter als Silikontitten.
    Ist Ihnen aufgefallen, das im Kino
    die besten Erotikscenen meist in Filmen zu sehen sind, die eben keine S€xfilme sind.
    Wenn die Gondeln Trauer tragen von Nicolas Roeg fällt mir spontan dazu ein.
    Da gibts einen ganz hervorragenden Donald Sutherland.
    Oder Banderas vielleicht, in femme fatale.
    Ich für meinen Teil glaube, das ich einfach Glück gehabt habe,
    eine von diesen postpunk Exhippie-Frauen in mein heutiges Leben
    herübergerettet zu haben.
    In Tokio kann man übrigens gebrauchte Höschen vacuumverpackt in Automaten ziehen. ;-)
    Habe ich mal in der Flimmerkiste gesehen.

  110. Schreiben, liegen lassen,...
    Schreiben, liegen lassen, nochmal ansehen, KÜRZEN …und dann erst veröffentlichen, DAS wäre „perfect!57“ und würde dann auch sicher mit Freuden gelesen.

  111. donna laura 09. März 2012,...
    donna laura 09. März 2012, 15:03
    Bei den „hüstel“ gepackt zu werden, ist nicht immer unbedingt unangenehm,
    es kommt darauf an, wer da beherzt zupackt ;-)

  112. @bertholdIV, Ich versuche auch...
    @bertholdIV, Ich versuche auch gerne Parteipolitiker nach ihrer Religionszugehörigkeit
    zu beurteilen; im Falle Peter Gauweiler ( ev. CSU) und Wolfgang Thierse (rkk.SPD) war
    ich überrascht.

  113. Rissige Wände, spießige...
    Rissige Wände, spießige Vermieter, wandalierende Untermieter – Wulff hat sein Häuschen
    mit Sträusschen am Hut –
    ist er nun weg –
    hinterlässt ne Menge Dreck
    der muss schnell weg –
    damit der Neue
    mit Federn am Hut –
    und gerne so tut als sei er
    schlau und gescheit die Freiheit –
    auf jeden Fall ohne Gleichheit – erschreit.

  114. Kaufen Sie noch
    oder wulffen...

    Kaufen Sie noch
    oder wulffen Sie schon?

  115. bertholdIV@: Wie ich aus...
    bertholdIV@: Wie ich aus berufenem Munde erfahren habe, zeichnen sich sehr oft, aus beiden Konfessionen, hervorgegangene Theologen, Prälaten, Superintendenten, Adherents etc. (wobei ich nicht den Glauben selber meine, sonder es ist auch eine Form der informellen Einigung falscher Ökumene) als ausgewiesene Sadisten in einschlägigen Etablissements aus. Das hängt wohl mit dem falsch verstandenen Sündenbegriff seit über zweitausend Jahren und der entsprechenden Körperfeindlichkeit zusammen (womöglich eine bewusst falsche Übersetzung der Urquellen der Hl. Schrift?). Der Islam stellt in dem Zusammenhang seine eigene, nicht minder miese Variante, im Speziellen dar. Letztens Endes sind sie alle Quäler von Frauen und Kindern. Schwächlinge eben, der Scheitan soll sie holen.

  116. Knödeln musste man können....
    Knödeln musste man können.

  117. "Alle die Jungs und Mädels,...
    „Alle die Jungs und Mädels, die in den Siebzigern im Westen in die JU, einschl. RCDS, eingetreten waren, mit der stillen, aber unausgesprochen Hoffnung im Herzen, die Kanzlerschaft eines guten Tages zu erringen, sahen sich seit dem ersten Jahr der deutschen Einheit unversehens um ihr politisches Lebensglück betrogen.“
    .
    diejenigen, die das ind den siebzigern taten – die musik spielte damals woanders – waren schon vorher betrogen worden. übrigens ist bundeskanzler damals wie heute uncool, in den siebzigern waren es die musiker, die das geld hatten, zumindest aber die bräute. der einzige unterschies zu damals war, dass die basis bei spd und grünen meinte, durch engagement die gesellschaft verändern zu lönnen, heute ist jedem klar, es geht in der politik um connections und um posten. also auch nichts anderes als die zu kurz gekommenen von ju und rcds.
    .
    die ironie der geschichte ist für die cdu eine andere: man redete immer von der wiedervereinigung, aber hätte noch am 17. juli 1988 jemand gedacht, dass es nächtens soweit kommt? die cdu wurde ein opfer ihrer eigenen rhetorik.

  118. prinz matecki, wenn die...
    prinz matecki, wenn die wirklich wollen, sind ja jetzt alle freiwillig dort, dann sollten die sich um nva-ausbilder bemühen, solange es die noch gibt.
    .
    die hattten alles drauf, was manche gerne hätten, zucht, ordnung, sauberkeit (moralische und hygienische, dort wo man sie sehen soll, was man nicht sieht, geht keinen etwas an, so ist da beim militär) ohne dass das gleich in humanität ausgeartet wäre. sogar uniformen im wehrmacht-schnitt mitsamt den von früher bekannten dienstgradabzeichen hatten die, paulus sei dank.
    .
    die ganze nva einshcliesslich der volksmarine, mitsamt den spezialtruppen des mfs und den betriebskampfgruppen wurde auf befehl tätig. da war es war nur gut, dass im entscheidenden moment keiner den befehl gegeben hat. so blieb es bei den schwadronaden von der chinesischen lösung (denen weiter oberhalb der schwadroneure, schon ab kreisleitung aufwärts war klar, dass nichts mehr da war, mit dem man arbeiter und bauern hätte locken können. so erledigte sich dann auch die machtfrage, oder wie es auf amerikanisch heisst, it´s the economy, stupid).

  119. @Krck01 gestern h 19:23...
    @Krck01 gestern h 19:23 ,
    was ist denn „Triasmoral“ ?
    bis zur MM möchte ich zwar weiterschlafen , aber dumm sterben will
    ich ja auch nicht , mfG, T.

  120. Allle sagen: Peak oil, peak...
    Allle sagen: Peak oil, peak oil.
    Als wär der pique ésprit nicht schon seit rund 200 Jahren überschritten.

  121. Die Einiger des Mutter-und...
    Die Einiger des Mutter-und Vaterlandes. Damit hier deutlich erkennbar endlich ein Begriff gefunden wird (Du sollst Mutter und Vater ehren). Andere Nationen mögen es global ähnlich halten :-)

    auch-einer@: Sie haben die nötigen Ergänzungen zu meinen unvollkommenen Ausführung gefunden.
    Ja stellen Sie sich vor, die schwerbewaffneten Truppen waren in der fraglichen Nacht
    zur Niederschlagung schon unterwegs, bekamen aber den Befehl die „Sache“ sein zu lassen. Die Folgen wären im Falle des Falles unausdenkbar gewesen.

  122. Trias@: Was ist da schon zu...
    Trias@: Was ist da schon zu verstehen? Auf die Doppelmoral noch eine Moral (welche?) draufgesattelt.

  123. Trias@: Sorry, war nicht auf...
    Trias@: Sorry, war nicht auf Sie gemünzt. Sehen Sie es mir bitte nach. Leben sollen Sie weiter in aller nur möglichen Klugheit ;-)

  124. Zum ersten Mal lese ich -...
    Zum ersten Mal lese ich – zumindest bewusst – das Wort ‚Aufklärungswut‘ in einem
    Kommentar auf der Hauptseite von FAZ.NET.
    .
    Muss ich mir dabei etwas denken?

  125. @E.R. Binvonhier 10. März...
    @E.R. Binvonhier 10. März 2012, 17:21
    bei gauweiler hat es mich dann nicht gewundert und bei thierse auch nicht wirklich.
    im gegenteil: gauweiler ist als anwalt, glaube ich, excellent. in einer vorherigen arbeitsstätte hatte man öfters mit seiner kanzlei zusammen gearbeitet und die betroffenen kollegen hatten – gleich welcher politischer richtung – eine sehr hohe meinung von ihm.
    auch wenn ich kohl nicht mag, aber thierses sprüche dann beim selbstmord dessen gattin über die ehe des herrn kohl; das ist 60er (?, 80er?) jahre in der oberen pfalz, als der dorfpfarrer die gefallenen mädchen „auflistete“.
    aber wenn sie sich das abstimmungsverhalten zu pid anschauen im link, dann merken sie schon den einfluss v.a. der rkk… – über die evangelische kirche und deren einflussnahme weiss ich da zu wenig..
    und ein letztes: m.e. die einzige partei, bei der die rkk keinen einfluss hat, ist die fdp, was auch nicht wundert.

  126. Vielleicht sollte Herr C....
    Vielleicht sollte Herr C. Wulff Herrn J. Gauck coachen? Ersterer kann immerhin auf Erfahrungen aus erster Hand zurückgreifen. So würde endlich die Einigung der Nation
    auf Dero Allerhöchster vollzogen.

    So sind sie nun mal die Thierses, es ficht sie in ihrer Selbstgerechtigkeit, beim Barte des Propheten, in aller Unschuld nichts an. Unsereiner plagt sich dagegen mit Zweifeln
    in den Niederungen des Lebens herum. Beneidenswert jene.

  127. Es schaut nach vorne
    im Hof...

    Es schaut nach vorne
    im Hof der wackere Hund,
    im Blog kaum einer.

  128. m.e. die einzige partei, bei...
    m.e. die einzige partei, bei der die rkk keinen einfluss hat, ist die fdp“.
    .
    Einer der wichtigsten Gründe, warum die FDP nicht untergehen sollte!
    .
    Der Staat, also unser Gemeinwesen, sollte sich endlich vom Einfluß dieser widerlichen Sekten befreien!

  129. lieber Don Ferrando,...
    lieber Don Ferrando, meinetwegen – und ich bin sicher, dass sie meine haltung kennen – soll doch ein jeder es halten, wie er es möchte, solange er keinen anderen damit strapaziert.
    .
    mit der forderung nach einem laizitischen staat rennen sie hier weit offene türen ein.
    .
    als advocatus d. könnte man nun schelmisch fragen, wenn ’sekten‘, dann ’sekten‘ wovon…

  130. @ Krck01
    Danke . war doch ...

    @ Krck01
    Danke . war doch hilfreich , und Klugheit habe ich noch nie gepachtet .
    mfG. T.

  131. Vor Monaten und Jahren hätte...
    Vor Monaten und Jahren hätte Joachim Gauck (verbale) Ohrfeigen an westliche Auslands- und Inlandsgeheimdienste verteilen können, die weltweit unschuldige Menschen kidnappen, foltern, jahrelang wegsperren und bisweilen auch ermorden, während sie bei sich zu Hause Neo-Nazi-Gruppen finanziell unterstützen. Stattdessen richtete der heutige Präsidentschaftskandidat seine Aufklärungswut auf den Bundestagsabgeordneten Gregor Gysi. Zu Recht.

  132. bertholdIV,
    wie hält es denn...

    bertholdIV,
    wie hält es denn dielinke mit der religion?
    gregor gisy ist ein beredter mann, allein, mir scheint, er hält nicht viel davon.

  133. Der Einiger des Vaterlandes -...
    Der Einiger des Vaterlandes – was kann man aus dem Fall Wulff lernen?
    Dass Bundespräsident sein is „not a free lunch“!

  134. @HansMeier555, scheint so, als...
    @HansMeier555, scheint so, als hätte sich der neue BP sich um sein zukünftiges Amt verdient gemacht. Es steht im zu Recht zu.

  135. Hab meinen Kommentar von 7:31...
    Hab meinen Kommentar von 7:31 auch dort gepostet. Mal schaun ob der Herr Gutschke souverän genug ist, ihn dort freizustellen.

  136. Watt sachste: Seen purely in...
    Watt sachste: Seen purely in terms of elite I am on it now probably well.

    Alorak10. März 2012, 17:44 @: Rein schulmässig gesehen sind die Vandalen selber welche gewesen. Dagegen die Tante Wanda, die wohnt bei uns umme Ecke.
    (S. auch unter Elche bei Robert Gernhardt: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren
    früher selber welche“.)

    Der Geiserich, der Geiserich, der war ein arger Wüterich.

    Unbeschädigt das Amt übelstehen.

    Anstatt Zapfenstreicheln: Tatoo
    http://www.youtube.com/watch?v=Yo8ibuu9HiQ

  137. donna laura@: Sie haben die...
    donna laura@: Sie haben die Insekten glatt übersehen. Ein zufälliger Bekannter von mir hat etliche Bienchen laufen und ernährt sich davon.

    Wie wärs demnäxt bei mir auf einen Kafföö? Wir könnten dann ganz locker die mutterländische Einigung feiern.

  138. Die CDU hat zwar das hohe c im...
    Die CDU hat zwar das hohe c im Namen, dennoch sind ja SPD und Grüne ja nicht minder religiöse Parteien. Wir erinnern uns: Als ein paar SPDler es nur wagten, einen Arbeitskreis „Laizisten in der SPD“ zu gründen, schäumte Gabriel schon: „Ich habe nicht nur wenig, ich habe gar keine Sympathie für sie“, Ziele und Ideen der SPD-Laizisten seien nicht mit dem derzeitigen Grundsatzprogramm vereinbar. Dafür ist Kirche für den Herrn Gabriel – angeblich – ‚ein Raum, in dem er in Ruhe über das Leben nachdenken könne. Obwohl er nicht zu den regelmäßigen Gottesdienstbesuchern gehöre, habe er schon zur Einkehr Zeit in einem Kloster verbracht. Auch sein Konfirmandenunterricht habe ihn in seiner Jugend alles andere als gelangweilt. Er habe sich immer „gut aufgehoben gefühlt“.‘
    http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=4065
    SPCD?
    Und die Grünen, naja, Göring-Eckart, Kretschmann, der moderne aufgeklärte Öko-Katholizismus, und der Kirchtentags-Nicaragua-Batik-Protestantismus, ein bischen neoliberal wie Bischof Huber, ein bischen biodynamisch, ein bischen Jacobsweg, ein bischen evangelikal, und der Papst müsste doch wirklich mal etwas moderner werden.
    .
    Ist natürlich eine Gratwanderung gerade für diese beiden Parteien, einerseits seinem religiösen Klientel weihevoll zuzublinken, andererseits aber aufzupassen, dass das junge urbane und säkular-moderne Kleinbürgertum nicht allzuviel mitbekommt von Weihrauch und Harfenklang, denn das kann ja auch sehr abschrecken. Aber Trennung von Staat und Kirche? Pah, doch nicht in Deutschland! Dazu passt Gauck natürlich hervorragend. Während man von Wulff anfangs nur sowas erwartet hätte wegen seiner Nähe zu Evangelikalen, aber dann kam es doch ganz anders und man wurde in der Beziehung sehr positiv überrascht.

  139. fionn@ Sorry. I have a thick...
    fionn@ Sorry. I have a thick frog in the throat.

  140. @fionn
    .
    Wenn irgendwer je ein...

    @fionn
    .
    Wenn irgendwer je ein „free lunch“ bekommen hat.
    .
    Was macht eigentlich Axel Nawrocki? Mir wäre er trotz allem lieber als Gauck.

  141. Offenbar nicht.
    .
    Voilà la...

    Offenbar nicht.
    .
    Voilà la canaille.

  142. Wulff geht ins Kloster und die...
    Wulff geht ins Kloster und die Blödzeitung berichtet wieder,
    ist das jetzt Innenhofberichterstattung?
    .
    Und auf seinen Spruch „der Islam….“ gab es heute auch eine Antwort
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13915412/Bonner-Islamist-ruft-zu-Anschlaegen-in-Deutschland-auf.html

  143. apostat,
    .
    neufünfland ist de...

    apostat,
    .
    neufünfland ist de facto missionsgebiet. da mag die stiftung deutscher denkmalschutz noch soviele dorfkirchen in meckpomm erhalten, die einheimischen gehen nicht mehr hin. es soll cdu-mitglieder geben, die nach der wende aus der kirche augetreten sind – kirchensteuer? nicht mit uns.
    .
    in den alten bundesländern interessiert die religion, dort wo sie etwas mehr ist, als eine art spirituelle wellness, niemanden wirklich. das hat die cdu schon ganz gut begriffen, sie behält den eingeführten namen einfach bei und tut und lässt ansonsten, was sie will und kümmert sich um die gruppen, die die für relevant hält – die katholischen landwirte im süden der republik sind das mit sicherheit nicht mehr.
    .
    da sich politischer katholizimus und protestantismus inzwischen eher bei der spd sammeln, will man dort keien debatte, nachdem es so mühsam war, ein unverkrampftes verhältnis zu den kirchen herzustellen.
    .
    für die grünen, wie für die aufgeklärt bürgerlichen kreise überhaupt ist religion ernsthaft kein thema, allerdings ist die kirchliche privatschule gerade in berlin ein mittel, sicher zu stellen, dass die eigenen kinder nicht in der grundschule schwörerdeutsch lernen.

  144. apostat,
    .
    neufünfland ist de...

    apostat,
    .
    neufünfland ist de facto missionsgebiet. da mag die stiftung deutscher denkmalschutz noch soviele dorfkirchen in meckpomm erhalten, die einheimischen gehen nicht mehr hin. es soll cdu-mitglieder geben, die nach der wende aus der kirche augetreten sind – kirchensteuer? nicht mit uns.
    .
    in den alten bundesländern interessiert die religion, dort wo sie etwas mehr ist, als eine art spirituelle wellness, niemanden wirklich. das hat die cdu schon ganz gut begriffen, sie behält den eingeführten namen einfach bei und tut und lässt ansonsten, was sie will und kümmert sich um die gruppen, die die für relevant hält – die katholischen landwirte im süden der republik sind das mit sicherheit nicht mehr.
    .
    da sich politischer katholizimus und protestantismus inzwischen eher bei der spd sammeln, will man dort keien debatte, nachdem es so mühsam war, ein unverkrampftes verhältnis zu den kirchen herzustellen.
    .
    für die grünen, wie für die aufgeklärt bürgerlichen kreise überhaupt ist religion ernsthaft kein thema, allerdings ist die kirchliche privatschule gerade in berlin ein mittel, sicher zu stellen, dass die eigenen kinder nicht in der grundschule schwörerdeutsch lernen.

  145. Der katholik kann sich auf den...
    Der katholik kann sich auf den Pomp, den Rombesuch und Barockkirchen zurückziehen, das geht im Protestantismus nicht. Und deshalb hat das Papsttum zwar kurzfristig verloren, aber langfristig bessere Aussichten.

  146. Apostat@: Politische Theologie...
    Apostat@: Politische Theologie ebenst (frei nach Carl Schmitt).

    HansMeier555@: Er hielt ein flamboyantes Plädoyer für die Idee der Freiheit.
    (Verschwurbelt. Entweder diese ist oder sie ist nicht. Spätestens wenn man z. B. gesiebe Luft atmet, weiss man was es mit dieser „Idee“ auf sich hat.)

    Entfeindet Euch, so ist Euer das Himmelreich. Friedebackeeierkuchen. Ameen.

  147. Don Alphonso@: Allein schon...
    Don Alphonso@: Allein schon die WiesKirche.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wieskirche

  148. @E.R.Binvonhier
    .
    Er kriegt...

    @E.R.Binvonhier
    .
    Er kriegt sein lunch nicht for free.

  149. Im Unterschied zu den...
    Im Unterschied zu den Gefangenen in Guantanamo.

  150. Im 18. Jhdt., also vor der...
    Im 18. Jhdt., also vor der Säkularisation, bekam noch jeder, der an eine Klosterpforte klopfte und einen bedürftigen Eindruck machte, ein „free lunch“ (Herzjesusüpplein).

  151. @Don.
    Bitte mit großem K!
    Und...

    @Don.
    Bitte mit großem K!
    Und was heisst hier zurückziehen?

  152. Immerhin feiern die Briten...
    Immerhin feiern die Briten jedes Jahr den Tag, 5. Nov., als einige Typen um Guy Fawkes, im 17. Jhdt. eine Menge Sprengstoff unter das Parlament gestapelt hatten, zwecks Beförderung desselben mitsamt König in höhere Gefilde. Das setzt ein gewisses Maß an ironischer Distinction in dieser Nation gegenüber politischen Institutionen voraus.
    http://www.ego4u.de/de/read-on/countries/holidays/guy-fawkes-day

  153. off topic:
    hier in der...

    off topic:
    hier in der Vorstadt machen immer mehr Altwarenläden auf; Don Alphonso könnte hier nichts, gar nichts, finden, schon der Anblick dieses billigen Hausrates stimmt trist. Und es erinnert an Schwarzweißfotos aus dem 9. Bezirk, Rotenlöwengasse, ganz nah von Dr. Freuds Berggasse 19, keine besonders gute Adresse, aber immerhin nah der Universität, wo sich ein Altwarenladen an den anderen reihte, das schwappte vom 2. und vom 20. Bezirk herüber, die Armut und der kleine Handel.
    http://derstandard.at/1326503602595/Buergernaehe-in-Wien-Hektischer-Amtstag-am-Meidlinger-Bezirksgericht

  154. @HansMeier 555,11:04. Wie...
    @HansMeier 555,11:04. Wie können Sie nur! Der Autor setzt sich mit Angelegenheiten
    von höchster und aktueller Bedeutung auseinander, da kann man nicht einfach so reinplatzen.

  155. Diese "aufgeklärten"...
    Diese „aufgeklärten“ Darstellungen einer Kirche als esoterischer Kinderfi*ker-Sekte und daraus abgeleitet die Forderung nach einem laizistischem Staat… Es nervt so langsam, wirklich.
    .
    Kreuz(chen) oder nicht; ihr habt die Wahl.

  156. "Und auf seinen Spruch "der...
    „Und auf seinen Spruch „der Islam….“ gab es heute auch eine Antwort…“
    .
    Was soll man dazu sagen. Seit die Deutschen in Afghanistan kämpfen, gehört Deutschland auch zum Islam, oder?

  157. @ HansMeier555 09.33h

    Herr...
    @ HansMeier555 09.33h
    Herr Gauck? Muss zunächst seine Freundin heiraten, oder?

  158. @fionn
    .
    Kebsen verheiratet...

    @fionn
    .
    Kebsen verheiratet man mit dem Pressesprecher, der wiederum die Praktikantinnen vermittelt.

  159. Ins Kloster stecken....
    Ins Kloster stecken.

  160. Öhm, wieso zur Hecke MUSS...
    Öhm, wieso zur Hecke MUSS eine Präsidente verheiratet sein?
    .
    Sollte man da nicht gleich auch mit verlangen, dass er/siedie richtigen Unterhosen tragen und im richtigen stilvollen Haus wohnen sollen, und einen in der Krone, ähm die richtigen Gedanken passend zum Kronleuchter haben?
    Ächt, also wirklich.
    .
    Mir reichte voll, dass sie nicht bestechlich sind. Und die Geldbeutel anderer nicht amtsfremd füllen. Da wäre ich schon soo zufrieden, dass es meiner Katze auffällt: Ich würde zu schnurren anfangen.

  161. Sehr schön: Kein Pardon!
    Aber...

    Sehr schön: Kein Pardon!
    Aber die Orientierung bereitet grosse Probleme.
    Religion kann doch gar nicht diskutiert werden.
    Freiheit schon, aber bitte nicht von einem Pfarrer.

  162. Nur mal so: Bei 4% Rendite...
    Nur mal so: Bei 4% Rendite gerechnet (ohne Zinseszins) kommt Mann mit 200 T€/a steuerfrei, auf ein ordentliches Sümmchen als Grundkapital.

  163. Drei Sätze in Kürze, sahen...
    Drei Sätze in Kürze, sahen vorhin Hank (von uns privat neuerdings bald nur noch „Der Kleine Parzifal vom Portemonnaie“ geheißen) im Presseclub – soviel Klugheit und Schumpeter machen stumm, aber das ja wohl auch der Sinn … . (Aber ob soviel Sinn in sich selbst alleine auch eine Zukunft hätte?)
    .
    Es gibt aber eher kein zurück in die Zukunft: Die nationalen Burgoisien finden eine andere Welt vor. Anders als früher gibt es alles überwölbenden Kapitalmärkte von nie gekanntem Ausmaß. Man begegnet sich nicht mehr von gleich zu gleich – und daher tolerant – als Großbürger aus Mailand oder München, Lyon oder Amsterdam, oder wenn, dann anders. (Und trotz aller bürgerlicher Toleranz war die Weltgeschichte bisher am Ende eben doch eine Abfolge kriegerischer nationalstaatlicher Auseinandersetzungen gewesen, unbestreitbar, trotz bester Kontakte, z.B. schon lange vor 1914 zwischen IG Farben, Standard Oil und der franz. Farbenindustrie.)
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    Hier mal ein Bild, welches nicht werten will, sondern nur darstellen. http://s1161.photobucket.com/albums/q520/perfekt57/ Es handelt sich um die D 147 am Ortseingang nach F-52700 Manois, aufgenommen am letzten Donnerstag, 8.3.12, gegen Mittag. Halt zufällig absichtlich in Frankreich, „rein ergänzend zum Don gedacht“ sozusagen.
    .
    Manois liegt idyllisch und wunderbar am Rande einer sich von Nordnordost nach Südsüdwest erstreckeden Geländefalte („Cote“), so wird man sagen dürfen, zur einen Seite ebene, leicht bestellbare, fruchtbare Felder, zur anderen ausgedehnte, wildreiche Waldgebiete, Schutz vor Westwinden und Stürmen dazu, desweiteren gutes, gesundes Wasser und himmlische Ruhe und Sicherheit von Alters her: Bevorzugtes, weil begünstigtes Siedlungsgebiet vermutlich schon immer.( In der Umgebung finden sich in knapp 90 km Nancy, 46 km Colombey-les-deux-Eglises, desgl. 140 km Dijon, in ca. 36 Km das vorgesehene Atommüllendlager in Bure (Meuse), und knapp 150 km sind es auch nur noch bis zu den Restaurants an den Ufern der Saone)
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    Manois hier also, weil es, wenn man so wollte, eine Art Mikrokosmos eines auch vom Don A. her mit vertrauten Weltausschnitts darstellen würde. Da gibt es
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    a. den gezeigten Dorfeingang (in der Bildmitte in Gelb die Schilder, welche den „Hintereingang“ zum Orf durch den Wald aktuell wg. Straßenzustand teils sperren, „auch keine Geld, wie in D“, so eine womöglich naheliegende Vermutung)
    .
    b. im Osten eine „Rue du Forge“, die „Schmiedestrasse“ also, wo wohl schon seit Jahrunderten dank Holzkohle (und Erz?) eine „Warm-Umformanufaktur“ bestand; ein Standort, welcher heute zum Konzern des bekannten L. Mittal gehört,
    .
    c. und im Westen „Au Chateau“ (in manchen Karten auch „Les Tuilleries“ geheißen) , Google Earth zeigt das schon immer wunderbar geschmackvolle Anwesen – mit den üblichen Zutaten wie Herrenhaus, Park, Mauer und Tennisplatz, usw. gut.
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    So dass man jetzt – eben auch um die junge und schöne soziale Intelligenz unseres Gastgebers zu loben, feststellen könnte, dass der Weg zum Herrenhaus (früher finanziell „remuneriert“ durch das östliche Gewerbe sowie Feldarbeit?) wahrscheinlich nicht erst seit gestern am genannten „Verfallsensemble“ am Ortseingang vorbeiführte. (Und wohl zunehmend relativ gleichgültig dort vorbeiführte – eine Errungenschaft? s.u.)
    .
    Wie gesagt: Strukturwandel scheint heute überall zu sein. Und Deutschland hinkte so gesehen teils noch hinterher.
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    Oder anders: Womöglich könnte es in Bayern und in der manch kleiner dummer Stadt in 20 oder 30 Jahren demnächst auch häufiger so aussehen: Nicht-Kriegsgenerationen stünden einem sich natürlich eingestellt habenden Verfall womöglich viel gelassener gegenüber, als in früher Kindheit durch Kriegsfolgen objektiv beeinträchtigte Generationen. Und dann sähe man es gelassen. Womöglich zukünftig sogar teils als Bereicherung.
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    „Und sicher sah man im Herrenhaus“, so würde womöglich negative Polemik sagen, „die erfolgreichen Verhandlungen von Monsieur Sarkozy mit Frau Dr. Merkel in Deauville wie in ganz Manois – so wie auch anderswo – mit großer Spannung.“
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    Und der Bundesaußenminister Guido Westerwelle kritisierte anfänglich die Herabstufung Frankreichs von AAA nach AA+ als „die üblichen unseriösen Machenschaften manipulativer Ratingagenturen“.
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    Wir sehen das ganz anders. Eben rein praktisch. Und wie „Europa heute“ eben.
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    http://www.youtube.com/watch?v=-LQu5QggPu8
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    http://videokatalog.msn.de/Wissenschaft/Energietechnik/video-Frankreichs-Atomm%C3%BCll-soll-500-Meter-unter-die-Erde-Meter-Frankreich-Atomm%C3%BCll-55014.html
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    http://www.amazon.de/Frankreich-Bandverantw-Hermsdorf-Literatur-antifaschistischen/dp/B0025W9FN4/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1331475726&sr=8-10
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    http://www.ebay.de/itm/320813081786?ru=http%3A%2F%2Fwww.ebay.de%3A80%2Fsch%2Fi.html%3F_from%3DR40%26_trksid%3Dp4712.m570.l1313%26_nkw%3D320813081786%26_sacat%3DSee-All-Categories%26_fvi%3D1&_rdc=1
    .
    Und viel hat auch mit den Veränderungen zu tun, die die Zeit in den letzten Jahrzehnten auch sonst mit sich brachte: Früher reiste man noch zum Nachbarn. Heute scheint der nächste Flughafen so nahe, und mit ihm andere Destinationen: von Gelsenkirchen nach Düsseldorf und weiter nach den Malediven ist es genauso weit, wie aus Ingolstadt nach Flughafen FJS und Male … .

  164. Vroni@: Früher, bis zum...
    Vroni@: Früher, bis zum Anfang des 19. Jhdts. schnurrten die Bürger noch mit Geldkatzen um den Bauch durch die Gassen. Da waren die Verhältnisse allzumal einigermaßen griffig und durchsichtig. Wen der Neid freilich kitzelte ließ einfach mal ab un zu einen Jud Süß hopsgehen.

    Herr perfekt57 hätte seine helle, romantische Freude zu der Zeit gehabt … au merveilleuses villages et de villes dans le vaste paysage intact magique avaient…..

  165. Herr Apostat, neugierig und...
    Herr Apostat, neugierig und indiskret gefragt: Von welcher Religion haben Sie sich denn, womöglich enttäuscht und hegten zu hohe Erwartunngen, abgewandt? Oder sind Sie lediglich ein Häretiker?
    Gewisslich Schicksalsfragen, die schwer zu beantworten sind.

  166. HansMeier55511. März 2012,...
    HansMeier55511. März 2012, 14:21 @ Ach Herrr Meier. Was waren das doch früher für dolle Zeiten. Da konnte jedwede aufmüpfige Emanze oder unverheiratete Erbberechtigte auf diese Art und Weise zur Raison gebracht werden. tempi passati.

  167. Das Niederbrennen von...
    Das Niederbrennen von Hochöfen mittels Abblasen war dem Ruhrpottmensch geläufig, nicht jedoch jenes von Vuvuzelas.

  168. Savall@: Gewiß, Göthen...
    Savall@: Gewiß, Göthen gehörte zu seinem Kreis der Empfindsamen. Dass er sich schließlich das Leben nahm, weil er keine Sinekure als ordentlicher Kriegsrat der Hessen-Darmstädter Landgrafen nach dem Ableben seines Landesherren fand, war für die damalige „Wissensgesellschaft“ totentraurig.
    Zitat:
    „Mit Verstand und Geist geboren, hatte er sich sehr schöne Kenntnisse, besonders der neueren Literaturen, erworben und sich in der Welt- und Menschengeschichte nach allen Zeiten und Gegenden umgesehn. Treffend und scharf zu urteilen, war ihm gegeben. Man schätzte ihn als einen wackern, entschlossenen Geschäftsmann und fertigen Rechner. Mit Leichtigkeit trat er überall ein, als ein sehr angenehmer Gesellschafter für die, denen er sich durch beißende Züge nicht furchtbar gemacht hatte. (…) In seinem Charakter lag ein wunderbares Missverhältnis: von Natur ein braver, edler, zuverlässiger Mann, hatte er sich gegen die Welt erbittert und ließ diesen grillenkranken Zug dergestalt in sich walten, dass er eine unüberwindliche Neigung fühlte, vorsätzlich ein Schalk, ja ein Schelm zu sein. Verständig, ruhig, gut in einem Augenblick, konnte es ihm in dem andern einfallen, wie die Schnecke ihre Hörner hervorstreckt, irgend etwas zu tun, was einen andern kränkte, verletzte, ja was ihm schädlich ward. (…) Dass er (…) bei allen seinen Arbeiten verneinend und zerstörend zu Werke ging, war ihm selbst unangenehm, und er sprach es oft aus (…). (…) wenn er einmal seine Fähigkeiten zu verwünschen anfing und außer sich war, die Ansprüche an ein ausübendes Talent nicht genialisch genug befriedigen zu können, so ließ er bald die bildende, bald die Dichtkunst fahren und sann auf fabrikmäßige kaufmännische Unternehmungen, welche Geld einbringen sollten, indem sie ihm Spaß machten. “
    – Johann Wolfgang von Goethe: Dichtung und Wahrheit, 12. Buch

  169. Herr Wulff hat gezeigt, dass...
    Herr Wulff hat gezeigt, dass man das „Amt“ Bundespräsident als Planstelle ansehen kann, und so fordert er konsequent seine Pension – schach (und matt weil jetzt alle ganz aufgeregt darüber sind, dass er will, was alle bekommen)

  170. faz.net (Neue Literatur)...
    faz.net (Neue Literatur) stellt gerade die Systemfrage.“Was uns die Bücher dieses Frühjahrs erzählen: Die Terrorzelle der Gegenwart ist das Büro. Und eine Flucht daraus ist in der Welt, in der wir heute leben, unmöglich.“ Lesenswert.
    .
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/neue-literatur-lasst-uns-die-systemfrage-stellen-11679150.html

  171. und 36,8 km nach...
    und 36,8 km nach domrémy-la-pucelle, wir vergaßen. http://www.france-voyage.com/frankreich-reisefuhrer/domremy-la-pucelle-825.htm

  172. hin- u. wieder auch teil...
    hin- u. wieder auch teil unseres weges an arbeitsstelle und – am liebsten glücklich wechselnde – einsatzorte. http://fr.wikipedia.org/wiki/Basilique_du_Bois-Chenu (eine reise von st. dizier nach vittel oder umgekehrt wäre ggfls. auch empfohlen)

  173. Manchmal stößt man beim...
    Manchmal stößt man beim Herumstöbern im Netz ja auf Erstaunliches. Zum Beispiel auf das hier: http://www.radio-utopie.de/2012/02/09/der-weltfinanzkrieg-iii-griechenland-im-wurgegriff-der-menschenschinder-geostrategische-hintergrunde/ scheints ein eher jüngerer Mensch, der sich die derzeitige Situation einigermaßen zusammenzureimen versucht und dabei in vielem auf ähnliche Beobachtungen kommt wie ich und so manche andere Kommentatoren auch schon.

  174. (...pfeift vergnügt und...
    (…pfeift vergnügt und mitleidslos vor sich hin, weil hat das hier alles vorhergesagt…)

  175. "Die Terrorzelle der Gegenwart...
    „Die Terrorzelle der Gegenwart ist das Büro. Und eine Flucht daraus ist in der Welt, in der
    wir heute leben, unmöglich.“
    Sorry, salonsurfer ich halte das für reine Nostalgie.
    .
    Man wird dieser Arbeitswelt genauso
    nachtrauen, wie die Fabrikarbeiter den alten Industrieanlagen.

  176. "Die Terrorzelle der Gegenwart...
    „Die Terrorzelle der Gegenwart ist das Büro.“
    .
    Aber nicht jedes Büro. Mein Büro gleicht eher einer Gefängniszelle, mit Gitterstäben vor den Fenstern. Das ist kein Witz. Die Arbeit ist seriös genug, um das zu rechtfertigen. Zudem wird es auch noch von einem Killerkaninchen bewacht:
    http://ecx.images-amazon.com/images/I/21pjnKbht0L._SL500_AA300_.jpg
    Das Kaninchen zähmt übrigens auch den bei deutschen Menschen ausgeprägten Hang zur Selbstzerfleischung. Mit so einem Tierchen im Zimmer kommen Sie gar nicht erst auf den dummen Gedanken, es an sich selbst zu verüben.

  177. Da ist in Person Frau Merkels...
    Da ist in Person Frau Merkels die Zukunft der Arbeitswelt, Gegenwart. Büroarbeit wird in
    Leerlaufzeiten
    nebenher per Sms erledigt und sie macht den Eindruck, dass sie auch ohne Excel und Powerpoint auskommt.

  178. salonsurfer@11. März 2012,...
    salonsurfer@11. März 2012, 18:12 : Dazu passend: Die Wissensgesellschaft und die sie antreibende Funktionselite. Breitgetretener hochgequantelter Quark im Stadium einer verpuffenden, matten Explosion. Drittmittelranking als Ausweis geistiger Hochleistung unter Zuhilfenahme von Pressereferenten, die sofort Alles verstehen jedoch von nichts eine Ahnung haben. Die große Kunst des medialen Belullerns. Ein Nebenprodukt dieser Maschinerie ist der vollberuflich tätige Politiker, der den Anspruch erhebt, sich für das große Ganze aufzureiben, sich aufopfernd bei Zusage der Vollpension. Der gehabte Abgang als Ausweis von besonderer Güte. Bundesverdienstkreuzberechtigteranwartschaftler des Ordens incl. Schulterband.

  179. @ vroni 13.23h
    Genau, nobody...

    @ vroni 13.23h
    Genau, nobody is perfect… Doch nach der Wulff Kontroverse wollen die Deutschen schon wieder einen Bundespräsident haben , der nicht 100% moralisch wasserdicht gegen Kritik ist? Schon wieder eine gefundenes Fressen für die Medien? Und wie würde ev. der Papst…..reagieren?

  180. Ir4gendwo stand mal was von...
    Ir4gendwo stand mal was von den „Klosterzellen“ der FAZ, was den Kennern von Diderot ja auch so einiges nahelegt, aber ich bin wenn dann Einsiedler oder Wanderprediger und mein Büro hat Perser und Lüster.

  181. @Donna Laura (00:07):...
    @Donna Laura (00:07): Urspruenglich war das Christentum natuerlich eine Sekte des Judentum. Die Bedeutung „Irrlehre“ bekam das Wort secta uebrigens erst einige Jahrhunderte nach Jesu. In dem Sinne ist die RKK (genau wie die sich daraus ableitenden anderen christlichen „Sekten“) aus aufgeklaerter Sicht wohl wieder eine solche.
    @Krck01: User Apostat kann natuerlich fuer sich selbst sprechen, aber ich denke, Sie sollten jemandem schon zutrauen, sich korrekt als solcher einzuschaetzen.

  182. (... versucht sich gerade...
    (… versucht sich gerade vorzustellen, wie der Wanderprediger Don Alphonso trotz seines beschränkten, intellektuellen Referenzrahmens die heilige Botschaft vom „Welken Fleisch am Tegernsee“ versucht an seine Jünger zu verkaufen, wobei ihm inmitten seiner salbungsvollen Reden ständig sein verbales Tourette-Syndrom in Form von unflätigen Berlin-Beschimpfugen in die Quere kommt, so dass man ihm schließlich die Leitung des „Intrigantenstadls“ auf Bayern 6 anträgt…)

  183. Ein frustrierter Ossi hat mich...
    Ein frustrierter Ossi hat mich 1995 gefragt, „wie lang das alles noch so weitergehen“ könne.
    Noch locker 20 Jahre, hab ich gesagt.

  184. colorcraze, 18:37, "der...
    colorcraze, 18:37, „der vermutlich junge Mensch“ scheint sich sicher zu sein, dass es nicht klappt.
    Dem schließe ich mich an.

  185. Mal eine Frage an die...
    Mal eine Frage an die Liebhaber:
    .
    Gibt es irgendwo auch Foren und Tauschbörsen für die Sammler von Marschallstäben?
    Oder irgendwo eine größere Sammlung in einem Museum?

  186. @yast: und Sie freuen sich...
    @yast: und Sie freuen sich auch noch, daß Sie recht haben?

  187. @yast2000: jetzt waren Sie...
    @yast2000: jetzt waren Sie aber ein bissel arg bös gegen die Marotten. Aber es ist schon so, wir müssen nach den Jüngeren schauen und wie die durchzubekommen sind, nicht nach den Abgelebten.

  188. HansMeier555: "Mal eine Frage...
    HansMeier555: „Mal eine Frage an die Liebhaber: Gibt es irgendwo auch Foren und Tauschbörsen für die Sammler von Marschallstäben? “
    *
    Wow! Das ist wirklich die originellste Form von Penisneid, von der ich je gehört habe. Es beweist, dass die Macht unseres Unterbewusstseins wirklich stärker ist als jede Form von politischer und religiöser Verwirrung.

  189. Von meinem Urgrossvater weiss...
    Von meinem Urgrossvater weiss ich, dass der seinen Marschallstab incl. Tornister in der Hungerzeit verkauft hat.
    Die Duenndruckausgabe des ‚Faust‘ wurde weitervererbt und spaeter von mir gegen Micki-Maus-Hefte eingetauscht.

  190. HansMeier555...
    HansMeier555 (21:14)
    Marschallstäbe: … zumindest virtuell zusammengestellt:
    http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Marshal%27s_batons_in_art?uselang=de
    Aber die Sammler von Rahmdeckeli sind sicher häufiger …

  191. @muscat
    laizistischer staat...

    @muscat
    laizistischer staat ist doch illusion. vielen würde schon der grenzrain zwischen den einflussphären der kirchen und religionsgemeinschaften zum überleben reichen.
    aber um das politische system der brd zu beurteilen muss man halt die religionszugehörigkeit der protagonisten kennen. dass die krichen versuchen ihre leute mittels all der stiftungen, förderungen zu plazieren versuchen ist legitim, aber man sollte es einfach wissen.
    ein schönes beispiel aus dem journalismus wäre
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_Schausten
    wenn sie die junge dame mal wieder im zdf reden hören, lassen sie einfach diese infos mit klingen.
    @foersterliesel
    nachdem der gottesdienst um 12:15 bei den jesuiten schon etwas(?) skurill war…
    bin ich dann zum stefansplatz zurück gegangen um die fas zu kaufen und habe mir dann noch einen augustin mitgenommen. der händler (mit ausweis) wollte mir dann auf 5eur rausgeben, hat dazu seinen geldbeutel rausgenommen und darin war eine billa vorteilclubcard stecken; das habe ich auch noch nicht gesehen, aber warum nicht, macht durchaus sinn..

  192. Soso, wir sind im Gefaengnis...
    Soso, wir sind im Gefaengnis unseres Bueros, unserer Firma, die Hampelmaenner unserer Vorgesetzten, die Opfer uneserer Kleinbuergertussen?
    .
    Ab 4:33 (vorscrollen bitte) geht die Post ab im Schnarchsaal: http://www.youtube.com/watch?v=lQVmwBk_4MA&feature=related
    .
    Wie war doch das Lutherische Gleichnis vom verzagten Arsch?
    .
    Des Deutschen Lied ist klagend.

  193. Dreamtimer 11. März 2012,...
    Dreamtimer 11. März 2012, 19:36
    Da sind wir ja wieder beim Thema (Over the Rainbow)
    Bei Alice, das ist die ohne Hosenanzug, gab es ja auch das Kaninchen.

  194. colorcraze 11. März 2012,...
    colorcraze 11. März 2012, 18:37
    Danke für den Link.

  195. Jaja, das...
    Jaja, das Berlin-Tourette.
    Muss Yast bloß obacht geben, dass er kein DA-Tourette kriegt.

  196. Danke diktionaftis,
    .
    aber...

    Danke diktionaftis,
    .
    aber mich treibt ja die Frage um, wo all die Stäbe heute sind? Von Museumsbesuchen ist mir da nicht so viel in Erinnerung geblieben, hab bisher auch nicht drauf geachtet.
    .
    Gibt es da gar keine aktuellen Fanzines, nicht mal in England?
    .
    Es muss kein Teil sein, das sich zum Regenschirm ausklappen läßt.

  197. @HansMeier555...
    @HansMeier555 (05:27)
    Marschallstäbe-Fans … „nicht mal in England?“
    Mir scheint es fast, der Herr weiß die Antworten eh schon im Voraus:
    .
    http://www.themarshalsbaton.com/
    .
    Ehrlich gesagt sind mir Militaria-Fans ein wenig suspekt …

  198. Mich treibt die Frage um, was...
    Mich treibt die Frage um, was eigentlich passieren würde, müssten die Europäer alle
    Waren, die sie selbst herstellen auch selbst konsumieren.
    Dito die Chinesen und Inder.

  199. Oft gescholten, selten...
    Oft gescholten, selten erreicht: Das Mittelmaß

  200. colorcraze @yast: "... und Sie...
    colorcraze @yast: „… und Sie freuen sich auch noch, daß Sie recht haben?“
    *
    Nein, ich habe einfach nur so recht. Der Triumpf eines Denkers ist angesichts der vielen Nichtdenker immer ein freudloser Sieg, eine trostlose Bestätigung all dieses unchristlichen Elends… Erst machen diese verblödeten Deutschen ihr Spielzeug kaputt, dann wollen sie dafür auch noch getröstet werden.

  201. Vroni: "Jaja, das...
    Vroni: „Jaja, das Berlin-Tourette. Muss Yast bloß obacht geben, dass er kein DA-Tourette kriegt.“
    *
    Warum nicht? Der Don ist eine leichte Beute: Wer vom Wasserschaden in seinem Haus auf Betrachtungen über gesellschaftliche Verpflichtungen bis hin zu Fußballtröten vor Schlössern schließt, hat doch bereits bewiesen, dass der Zeitgeist an ihm ganz sanft vorüberweht. Schade drum, aber nicht zu ändern!
    *
    Ganz anders sieht die Sache in Berlin aus: Wenn ich barfüßig über den Wannsee wandele, huldigen mir am Uferstreifen meine erwartungsfrohen Jünger mit: „Wer is dat denn? Yast? Ach Du Scheiße! Schwimmen kann er ooch nicht!“ Die Spontanheilung der Behinderten wird von der Krankenkasse aus Eifersucht einfach nicht bezahlt, die Speisung Tausender wird auf Betreiben der Lebensmittelkonzerne vom Kartellamt unterbunden. Nun ja, das Leben mit den Ungläubigen ist wahrlich nicht ganz leicht, aber es ist wenigstens nicht Tegernsee!

  202. Nachtrag:
    Marschallstäbe in...

    Nachtrag:
    Marschallstäbe in Museen zu finden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Marschallstab#Marschallst.C3.A4be_in_Museen
    (Da taucht auch Görings Reichsmarschallstab im West Point Museum (New York) auf.)
    .
    Interessant ist auch dies:
    Hohen römischen Würdenträgern wurden Rutenbündel vorangetragen, die sogenannten „Fasces“. Von diesem Begriff leitet sich der Faschismus ab.

  203. ...
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-ernaehrung-der-deutschen-schluss-mit-der-geschmacklosigkeit-11680616.html
    Dazu:
    1.) Strafe muß sein.
    2.) Fliegen können sich nicht irren.
    3.) Shit happens.

    Kölner Spruch: „Pass op du, suns däu isch disch us dingem Azüjelsche eruss, maach disch fott!“

    Meinen habe ich auch samt Tornister verlegt, liegt irgendwo bei den fasces, den Rutenbündeln. Übrigens: Man trägt sich im Beraterstab von Chateau Bellevue mit dem Gedanken, einen Präsi-Stab einzuführen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Marschallstab

    DA@: Das sind doch harmlose Sächelchen bei Diderot, de Sade ist da viel mechanischer, moderner, sozusagen up to date, angelegt.

  204. Amt und Planstelle waren...
    Amt und Planstelle waren gestern, „systemisch“ muss man heute sein. Dann darf man auch Abfindungen verlangen, die Ehrensöldner vor Futterneid erblassen lassen. Ein laizistischer Staat, geführt von Nachtwächtern, und solchen, die es werden wollen, braucht die Systemrelevanz von privat organisierten Versagern, um von der eigenen Unzulänglichkeit ablenken zu können. Dabei hilft das Werfen von Rauchbomben und Nebelkerzen: Wenn jeder die Preise von Persil und Pampers oder die Spitze eines Astra GTE kennt, hilft der Onkel Finanzminister weniger als wenn es um den deutschen Verbriefungsmarkt oder andere kulturgeschichtlich wertvolle Errungenschaften wie Pfandbriefe und Kommunalobligationen geht. Der Verkauf von prähistorischen Kanalrohrsystemen nebst deren Rückanmietung durch SPD-geführte Stadträte wird ein weiterer Meilenstein dünnbrettgebohrter Lückenbüßer werden. Garantiert wie die hundertprozentige Rückzahlung langlaufender Anleihen, unterlegt mit kurzfristigen Geldmarktgeschäften.
    Besides, der Marschallstab im Tornister ist doch längst der Sudoku-App im ipad gewichen.

  205. Filou@: Oh, what a pitty, my...
    Filou@: Oh, what a pitty, my pussycat, my tittis…..

  206. @HansMeier: tscha, gute Frage,...
    @HansMeier: tscha, gute Frage, was es auf ebay nicht gibt, gibts wo sonst…? Vielleicht hüten doch ein paar Leute ihre Erbstücke etwas besser als andere.
    @Filou: da esse ich nun schon fleißig Zwiebeln und Knoblauch, allein, so wirklich zum Luthertum will meine Verdauung immer noch nicht übertreten.

  207. yast2000, dieses stichelnde...
    yast2000, dieses stichelnde (und schon einmal angesprochene) Abarbeiten an meiner Person: Es gibt neben mir auch noch andere, die das irgendwie befremdlich finden. Und ich stelle fest, dass es inzwischen schon so ist, dass ich anfange, die Kommentare hier zu meiden. Das ist keine gute Entwicklung, und sie hat jetzt bitte ein Ende.

  208. zu 11:36: Da glaubt man von...
    zu 11:36: Da glaubt man von einem Maechen angelaechelt zu werden-und dann war’s doch wieder nur ’ne Transe aus der Schaafenstrasse.

  209. Don Alphonso: "yast2000,...
    Don Alphonso: „yast2000, dieses stichelnde (und schon einmal angesprochene) Abarbeiten an meiner Person: … Das ist keine gute Entwicklung, und sie hat jetzt bitte ein Ende.“
    *
    Don, das die berühmte Frage des deutschen Humors! Man kann als Blogger nicht selber gnadenlos austeilen, sticheln und herabsetzen und sich auch noch über originelle Kommentare freuen, und dann, wenn es einen selber trifft, sich empört wie eine beleidigte Leberwurst zurückziehen. Das ist kein guter Stil, Don, und die „Stützen der Gesellschaft“ in diesem Land denken nun einmal unterschiedlich und haben unterschiedliche Betrachtungsweisen. Es ist übrigens ziemlich eigentümlich, sich einzubilden, jemand anderes „arbeite sich an einem ab“: Kein intelligenter Mensch würde sich ernsthaft an einer Kunstfigur abarbeiten, das sollte absolut klar sein. Dieser ansonsten wunderschöne und viel gelesene Blog hatte und hat einfach von Anfang an einen grundsätzlichen Konstruktionsfehler. Das ist der Grund für die vielen Missverständnisse und ich staune, dass noch niemand darauf gekommen ist. Es ist die Aufgabe des Bloggers Don Alphonso, herauszufinden, warum das schief läuft und nicht seinen fleißigsten Kommentatoren ernsthaft vorzuwerfen, man würde sie „stalken“ oder sich an ihnen „abarbeiten“. Das ist nämlich Zensur, Don Alphonso.

  210. In meiner damaligen...
    In meiner damaligen Schwiegerfamilie wurde ausschließlich gestichelt. Man hielt das für superbe Humorkultur. Irgendwann nervts. Eigentlich nervt es sofort.

  211. Liebe fionn,
    es gibt...

    Liebe fionn,
    es gibt niemanden, der moralisch zu 100 Prozent wasserdicht ist.
    Das wäre eine Heiligenfigur.
    (Und selbst katholische Heiliggesprochene waren zu Lebzeiten oft ganz schöne Racker.)
    .
    Moral ist eine Erfindung der Gesellschaft, damit Regeln aufgestellt sind, damit sie überhaupt funktionieren kann. Diese Erfindung ist beweglich. Das heißt, sie kann bereits nach 1 (!) Generation neu definiert werden. Da man (meist) eine ältere Person sucht, die ein“ würdiges“ Amt bekleiden kann, wird man immer etwas finden. Mit der Betonung auf immer.

  212. DA@12. März 2012, 11:50 : Was...
    DA@12. März 2012, 11:50 : Was schade wäre, falls Sie… aber ich gebe zu, auch das Kommentieren ist eine Kunst für sich und ein hohes Gut, welches beides erlernt und gepflegt sein will. Mit Maß und Kürze ist es eine wahre Freude für die lesenden Zweiten, Dritten, Vierten usw.
    Auch das Abfassen von überlangen Texten zur Selbstbeweiräucherung ist Strafe genug ür die Lesenden: Mehr oder weniger gepflegte Langeweile kann man als free lunch überall haben.

  213. Hier kann jeder kommentieren...
    Hier kann jeder kommentieren und lesen, wie er will. Ich zähle keine Kommentare, und es gibt hier auch nicht die goldene Stützennadel – dass es einen Beitrag von HansMeier gab, geht darauf zurück, dass ich die ganze Logik seiner Gedanken bestechend finde. Ich bin froh, wenn hier was los ist. Aber es bringt mich auch nicht um, wenn weniger oder gar nichts los ist. Ich bekomme keine Identitätskrise, wenn es mal auch nur 150, 100, oder 10 KOmmentare sind: Jeder ist hier willkommen, aber es gibt keine Verpflichtung, für die Leser nicht und für mich nicht.
    Und dieses nur von Yast2000 betriebene Daueranfiesen bei jeder Gelegenheit, auf die es auch erkennbar keine andere Reaktion als betretenes Schweigen gibt, führt nun mal auch in meinem Privatblog und Privatmails dazu, dass andere das eher befremdlich finden. Humor ist immer im Auge des Betrachters, aber ich lese hier nur beleidigtes Anraunzen (was in Berlin vielleicht als Humor durchgeht, aber das ist nicht überall so). Ich habe einmal darum gebeten, dass das sich bitte ändern möchte. Ich habe noch einmal darum gebeten. Wenn das nicht verstanden wird, kann ich auch nichts tun. Aber ich sehe nur noch begrenzt Sinn darin, Kommentare freizuschalten und meine Lust an zu verlieren, nur weil sich einer daran gewöhnt hat, hier seine blöden Sprüche anbringen zu können. Und zwar notorisch auch dann, wenn ich auf andere antworte. Ich merke dann durchaus, wie der Diskurs abstirbt. Nicht, weil sich niemand dem intellektuell gewachsen fühlen würde, sondern weil man einfach keine Lust hat, auf dieses Gestänker einzugehen. Einen Thread kann man mit 50 Kommentaren bereichern oder zumüllen – auf die Zahl kommt es nicht an.
    Bedaure, wenn das so humorfrei klingt: Wenn ich etwas spassig meine, kommt das auch so rüber. Das hier ist es fraglos nicht.

  214. Ach so, und:

    "Dieser...
    Ach so, und:
    „Dieser ansonsten wunderschöne und viel gelesene Blog hatte und hat einfach von Anfang an einen grundsätzlichen Konstruktionsfehler. Das ist der Grund für die vielen Missverständnisse und ich staune, dass noch niemand darauf gekommen ist.“
    Na dann: Selber besser machen. Wenn jemand schon so hellsichtig ist und das begreift, was kein anderer sieht, muss das ja eine Spitzensache werden, keine Frage. Und meine dezente Meinung, dass es schon passt, wie es ist, und in etwa so läuft, wie es laufen sollte, muss da ja keine Rolle spielen. was weiss ich schon.
    Und damit hoffe ich, diesen öffentlichen Teil einer an sich nicht wirklich dafür geeigneten Debatte für beendet erklären zu können.

  215. Filou@: Puh, in solchen Gassen...
    Filou@: Puh, in solchen Gassen sich herumzutreiben…, da müssten Sie mal in Dublin einfliegen, da geht Ihnen das Herz und alles auf.
    https://www.youtube.com/watch?v=96eRcoZ4w34

  216. Krck01, das alles ist kein...
    Krck01, das alles ist kein Problem un kein Drama, es ist halt nur so, dass ich einfach nicht einsehe, quasi auf Kommando auch bei wenig klugen und freundlichen Ansprachen den netten Grüssonkel zu geben. HHier läuft alles wie immer, ich mag Debatten und Kommentare, aber mitunter stelle ich mir die Frage,m ob ich mich so öffentlich ansprechen lassen würde, wie es mitunter hier passiert. Die Antwort ist klar: Nein. Ansonsten bin ich immer wieder bezaubert und hingerissen, dass es hier möglich ist, über 1000, 2000 KOmmentare hinweg gesittet miteinander zu reden. Nur hat mein Spass etwas gelitten. Auch das ist vermutlich irgendwo normal, und wäre es nicht so, dass ich nicht explizit auf dieses Problem angesprochen werde, wäre es vielleicht auch noch eine Weile so weiter gegangen.

  217. Vroni@: Innerbetrieblicher...
    Vroni@: Innerbetrieblicher Bericht von der näheren Verwandtschaft:…Mama, wenn Du nicht gleich den Telefonörer hinlegst, so wirst DU eine Identitätskrise, und nicht der Herr Wulff, unvorstellbaren Ausmaßes erleben, ich habe HUNGER und muß in die Schule!!!!

  218. "Wenn mir ein Gedanke kommt,...
    „Wenn mir ein Gedanke kommt, mache ich daraus ein Sonett
    und schreibe Venezianisch, so wie ich geboren bin
    obwohl ich weiß, dass es mehr als einen Beschränkten gibt
    der mich tadelt, da ich mit unverfälschten Worten rede.“
    .
    „Co me vien un pensier fazzo un sonetto
    e ‘l fazzo in Venezian, come son nato
    sibben che so, che ghe xe più d’un mato
    che me condanna parché parlo schietto.“
    .
    (Giorgio Baffo (1694-1768), italienischer Dichter, Senator der Republik Venedig)

  219. @ Krck01,
    (wg. des...

    @ Krck01,
    (wg. des FAZ-Ernährungsartikels und der dort meinenden Leser)
    .
    Solange keiner mehr von denen weiß, was eine Einbrenn oder was Glasieren ist und solange dort als selber kochen definiert ist, einfach einen Pizzateig zu kaufen und Zoich drauf zu streuseln, diskutier ich in meiner hinterhältigen Arroganz nicht mit denen. :-)

  220. Don, ich schätze Deine Arbeit...
    Don, ich schätze Deine Arbeit sehr und denke, dass das Thema zu kompliziert ist, um es hier öffentlich zu erörtern. Ich glaube auch, dass wir rhetorisch gar nicht so weit voneinander entfernt sind und dass es sich hier um ein grundlegendes Missverständnis handelt, was ich auch damit begründe, wie auch Don Alphonso am Ende irgendwie immer recht zu behalten. Warum diese eigentümliche, traurige, humorfreie und feindselige Stimmung plötzlich auftaucht, hat wohl eher etwas mit der Katerstimmung zu tun, die nach dem Rücktritt des Bundespräsidenten Christian Wulff in diesem Deutschland grassiert und die auch in dem Text leider auf so hämische Weise thematisiert wird: Diese Entmachtung Wulffs war die größte Dummheit, die Deutschland seit der Wiedervereinigung begangen hat, und sie wird den Niedergang der alten Bundesrepublik unwiderruflich vollenden. Es ist wirklich so, dass mit solchen „Demokraten“ kein Mensch Mitleid hat und diese Erkenntnis frisst sich gerade von Garmisch-Patenkirchen bis nach Emden. Es ist genau die gleiche Stimmung, die 1976 nach der Biermann-Affäre in der DDR auftrat: Jedem denkenden Menschen war klar, dass es nun mit dem Arbeiter- und Bauernstaat vorbei war und dann kamen 13 quälende Jahre bis zum Mauerfall. Deswegen ist die Stimmung in Deutschland heute so schlecht, deswegen ist der Text daneben und deswegen hauen die Deutschen wieder mal auf denjenigen ein, der die Wahrheit ausspricht. Das ist ein uraltes Ritual in hierzulande und vielleicht ein guter Anlass, Deutschland endgültig zu verlassen, es sich von irgendwo aus dem Internet anzuschauen und sich wieder einmal mit richtigen Menschen zu umgeben.

  221. @diktionaftis: ob das noch in...
    @diktionaftis: ob das noch in amerikanischen Tresoren liegt, und nicht schon längst nach China verscherbelt ist? – Ja, die fasces der Liktoren. So wie ich die seinerzeitigen Geschichten in Erinnerung habe, war da zuerst der pater familias auf dem Sterbebett, der seinen Kindern den Familienzusammenhalt anhand dieses Rutenbündels verdeutlichen wollte. Das waren einfach ein paar gerade Äste, umwickelt mit Band (ob man das sonst für irgendeinen Zweck benutzt hat – Hochwasserdeich, Zaun, Heizmaterial, ist mir akut unbekannt, meine derlei aber schonmal für spätere Zeiten – Stichwort „Faschinen“ – gelesen zu haben). Als Amtszeichen der Liktoren – das waren die Büttel, die den Zensoren und Konsuln vorausliefen, damit das gemeine Volk ihre Amtsgewalt erkenne – war es aber etwas anders, nämlich mit einem Beilchen drin. Wie heute noch fein säuberlich im Wappen des Kantons St. Gallen aufgemalt. Das Beilchen macht den eigentlichen Unterschied zwischen dem Familiären und dem amtlichen, nunja sagen wir mal, Richten.

  222. @Vroni: oh je, sind dort...
    @Vroni: oh je, sind dort wieder die essensmäßig unterbelichteten Provinzkräuterstudis unterwegs, die nie die Zubereitung einer mehrgängigen Mahlzeit in der Küche miterlebt haben und zeitlebens nur nebenher mit Körnchen und Tütchen abgespeist wurden?

  223. colorcraze@: Da ja Frankreich...
    colorcraze@: Da ja Frankreich sich für eine lateinische Nation in Sprache und Sitte hält, wird hier immer noch das Liktorenbündel, werden die fasces, ganz offen und unverblümt gezeigt. Zumal ja der Horatierschwur mit zur gepflegten
    Folklore zählt
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Frankreichs
    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schwur_der_Horatier

  224. Verzeihung D.A., ich liebe die...
    Verzeihung D.A., ich liebe die Kunstfigur Don Alphonso und diesen Blog, aber Yast 2000 hat recht; es werden für die ‚Deutschen‘ 13 quälende Jahre werden, zumindest politisch
    und gesellschaftlich.
    .
    Nur sich an einer Kunstfigur abzuarbeiten ist auch blöd, sorry, Yast 2000.

  225. yast2000@: Sowohl Sie, als...
    yast2000@: Sowohl Sie, als auch der werte Herr Professor U. Gumbrecht (S. Faz-Net), befinden sich in m. E. in einem mehrfachen Irrtum. Sie beide brennen das Kerzchen lediglich von der jeweiligen anderen Seite an und ab.
    Was zu beweisen wäre. Was ich natürlich nicht kann. Aber ich behaupte es.
    Sie erklären quasi den schleichenden Staatsnotstand, weil eine Pappmachéfigur gekippt wurde. Diese Krise fundiert tiefer, die genannte Figur zeigte nur den Istzustand in seiner grandiosen Beliebigkeit auf. Dazu nachstehend in Kürze etwas.
    Ihr gemeinsamer Kerzenantagonist erklärt den Gottesglauben nolens volens zur Privatsache, die im aufgeklärten Gemeinwesen keinerlei öffentliche Konsistenz und Bedeutung mehr zukommt. Merkwürdigerweise wird gerade gegenwärtig das Private immer mehr durch die Hintertür zur öffentlichen Verhandlung freigegeben. Geradezu ökonomisiert. Eine listige Tücke der Geschichte kommt zum Vorschein. Für Herrn Gumbrecht ist diese Frage schlüssig nur noch in Seminaren abhandelbar.
    Somit wird durch dieses Vehikel, der öffentlichen Monstranz des Privaten, die Evidenz Gottes („…jenes höhere Wesen..S. „Dr. Murkels gesammeltes Schweigen“ von Heinrich Böll) rasant an öffentlicher Bedeutung gewinnen, je mir sich die Kirchen von der Glut des Glaubens zu einer Art Unterhaltungs-und Liegenschaftenmanagement verabschieden. Herr Wulff redete sich auf den Islam heraus ohne selbst, als eventueller Christ, Stellung beziehen zu wollen was es mit dem Gottesglauben auf sich haben könnte (vermeintlich durfte er es lt. GG nicht) . Der gelernte Pastor, der als sein ins Auge gefasste Nachfolger, schwafelt uns landauflandab folgenlos vom Ideal der Freiheit vor und drückt sich ebenfalls vor der Brisanz, die dem Glauben innnewohnt.
    Nous allons voir…
    http://faz-community.faz.net/blogs/digital/archive/2012/03/11/gott-ist-tot-was-koennen-wir-mit-nietzsches-feststellung-heute-anfangen.aspx
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pappmach%C3%A9

  226. Klar, in Zeiten Wulff ist das...
    Klar, in Zeiten Wulff ist das Opel-Bashing und Verklären maranelloroter Bergziegen schon den Anfangsverdacht einer Vorteilsnahme beim Gebrautwageneintausch durchgerosteter Barcassen wert. Dessen ungeachtet wäre derartiger nicht hinnehmbarer Wertverlust bei den SdG ein Grund zum Emeritieren und Überlaufen zu SpottOnline als Ersatz für das Duell im Morgennebel.

  227. @ stewardess 11.55h

    No sexism...
    @ stewardess 11.55h
    No sexism here please. Sie meinen „flight attendant“, oder?
    MfG
    F.I. ONN

  228. Liebe Colorcraze,
    ja....

    Liebe Colorcraze,
    ja. Gauß’sche Normalverteilung. Wie woanders leider auch. Tütchen und Körnchen, das trifft es. Neuester Trend der LOHA-Körnchen- und Tütchenklientel mit angeschlossener überall-schicken-Rukola-drauf-Idiotie: für den Bäcker, der steinharte Brötchen ABER halt ohne Triebmittel backt, mit dem SUV einige Kilometer Treibstoff verbrauchen. Aber es gibt keine gute Satire und intelligente Häme mehr, die Wirklichkeit hat beides eingeholt. Manchmal treibts mich dann doch, es sinnloserweise zu versuchen, sonst erstick ich dran.

  229. In memoriam Maioris Gruberis...
    In memoriam Maioris Gruberis

  230. Danke....
    Danke.

  231. [Edit: Kommentar von Foxrommel...
    [Edit: Kommentar von Foxrommel auf dessen eigenen Wunsch wieder gelöscht. Hinweis: das kann nur ich machen, aber in aller Regel reicht ein kleiner Hinweis schon aus.]

  232. dieser blog ist das gegenteil...
    dieser blog ist das gegenteil eines mißverständnisses.
    .
    und vom märchen in dieser zeit. (wie die generation non-@ dem jungen internet den weg ebnete)
    .
    was die zahlen 82/4,6/287/1 bedeuten. (elitebildung natürlich. d hat 82 mio einwohner. ein öff. dienst 4,6 mio mitarbeiter, eine thomas-mann-, proust-, rilke- oder adornogesellschaft hat typischerweise 287 mitglieder. weltweit. und die faz hat nur einen don. auch weltweit.)
    .
    stürzt trotz kommunismus ab. (der sputnik ohne gnade)
    .
    und alle don’s immer gelassen. (trotz booms verstörender gesellschaftsentwürfe)
    .
    wirklich schöne fotos vom rodeln. man riecht förmlich den schnee und die gute luft.
    .
    und grüße.

  233. E.R. Binvonhier: "Nur sich an...
    E.R. Binvonhier: „Nur sich an einer Kunstfigur abzuarbeiten ist auch blöd, sorry, Yast 2000.“
    *
    Ich bin nur in diesen Blog gekommen, weil ich wirklich den deutschen Konservativen verstehen wollte. Fazit: Er blickt pessimistisch in die Zukunft, ist aber Optimist, was die Vergangenheit angeht. Und damit ist er auf alle Zeit bei mir unten durch…

  234. Wie schön ist Prinzessin...
    Wie schön ist Prinzessin Salomé heute abend.

  235. Don Alphonso - vielen Dank...
    Don Alphonso – vielen Dank für die Mühe. Es war ein Versehen, tut mir leid.

  236. Krck01 15:39 [hat das was mit...
    Krck01 15:39 [hat das was mit der Krcka zu tun?]: das scheint mir ein Anflug von noch unausgegorenen Gedanken, die in die richtige Richtung gehen (d.h. die realistische). Die Öffentlichkeit ist inzwischen so verdünnt, daß sie kaum noch Wirkkraft hat, meiner Meinung nach. Stattdessen feiert das Gerücht immer stärker fröhliche Urständ und wird versucht zu streuen, was aber auch nicht recht klappt.
    @Vroni: haha, Brötchen ohne Triebmittel, was soll denn das werden? Mein Mann nennt die hartvertrockneten immer „1.Mai-Brötchen“, weil man sie als Wurfgeschoß verwenden könnte, aber ohne Hefe und ohne Sauerteig… ist das jetzt der Trend der Zeit, so wie mit der überschweren DU-Munition, jetzt auch überschwere Brötchen?

  237. für alle mit nicht so alten...
    für alle mit nicht so alten kindern, enkelkindern, nichten und neffen oder einfach so:
    http://oe1.orf.at/artikel/263125
    diese cd
    2005 Butzemann, die schönsten Kinderlieder – Klaus Trabitsch & Freunde

  238. "In meiner damaligen...
    „In meiner damaligen Schwiegerfamilie wurde ausschließlich gestichelt. Man hielt das für superbe Humorkultur. Irgendwann nervts. Eigentlich nervt es sofort.“
    .
    Gelegentlich nervt es nicht, besonders wenn zwei andere sich sticheln.
    .
    Neulich in der SZ, ein Interview mit einer Physikerin, die Gott und Religion langweilig findet. Das ist doch mal ein Schritt über Nietzsche hinaus.
    .
    HM555? Instant Kult. Solange ein bekennender Feudalist anwesend ist, habe ich keine Angst vor einem „dunklen Zeitalter“. Andererseits habe ich ohnehin nicht viel Angst vor der Dunkelheit. Es bleiben noch Gehör-, Geruchs-, Tast- und Schlafsinn und irgendwann wird es ja auch wieder hell. Bislang war es zumindest so.

  239. Den Ossityp, der einen für...
    Den Ossityp, der einen für alle Einheitsunbill haftbar machen, ja an einem sich rächen will, gibt es offenbar immer noch.
    .
    Und da bilden andere sich was auf ihre Beharrlichkeit ein.

  240. Solange die Demokratie noch...
    Solange die Demokratie noch zuckt.

  241. Klar, colorcraze,
    es gibt...

    Klar, colorcraze,
    es gibt schweres Wasser (Deuterium glaube ich) und es gibt schwere Brötchen.
    Der letzte Schrei der Bio-Kohorte.

  242. "Ihren Vorfahren hatte man...
    „Ihren Vorfahren hatte man eingeredet, wer viel arbeite, bereite Gott Freude. Die Kinder glaubten nicht mehr daran, arbeiteten aber trotzdem weiter. Sie arbeiteten, um nicht daran denken zu müssen, wie kalt und unwirtlich es in ihren Herzogtümern war und wie tief der Nordhimmel über ihren Köpfen hing. Sie erfanden allerlei Maschinen, die die Unwirtlichkeit des Lebens vergessen machen sollten…“
    (Zitat)

  243. Ein paar Worte, warum ich...
    Ein paar Worte, warum ich diesen Salon, den Gastgeber und seine Gäste so sehr schätze. In meinem Elternhaus gab es in unregelmäßigen Abständen gesellige Vortragsabende zu ausgewählten Themen. Anschließend ergaben sich stets angeregte Diskussionen und Plaudereien mit den unterschiedlichsten Gästen.
    .
    Diese Tradition findet hier eine zeitgemäße Erweiterung mit Kommentatoren aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Und nichts wird auf Linie getrimmt – keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Bloggerszene. Leider lassen sich Tonfall, Mimik und Gestik nur unzureichend schriftlich fixieren und können daher zu Fehlinterpretationen führen – bin da selbst noch Lernender und bitte um Nachsicht, wenn ironisch Gemeintes nicht immer als solches erkannt wird.
    .
    Noch eine kleine Nachbemerkung zum FAZ-Artikel über ‚Neue Deutsche Büroliteratur‘ (18:12): wollen wir uns wirklich den geschilderten Aufstieg und Fall eines „Johann Holtrop“ (Rainald Goetz) zu Gemüte führen? Und wenn sich die Angestelltenkultur in eine Kultur des Managertums verwandelt, garantiert das schon aufregende Abendlektüre?
    .
    Dann doch lieber kleine Geschichten vom Tegernsee, Reisenotizen aus Mantua und anderen Orten der Sehnsucht. Freue mich auf weitere Folgen, Don.

  244. salonsurfer 12. März 2012,...
    salonsurfer 12. März 2012, 22:50
    Das haben Sie sehr schön auf den Punkt gebracht und ich kann Ihrem Kommentar nur uneingeschränkt zustimmen. Hier geht es wirklich sehr liberal (ach, wäre dieses Wort doch nicht von dieser fürchterlichen Partei so missbraucht worden) zu.
    Danke, dafür Don, auch für das immer sehr zeitnahe Freischalten.

  245. @HansMeier555
    .
    Kultureller...

    @HansMeier555
    .
    Kultureller Austausch ist niemals eine Einbahnstrasse. Bringen wir unser Gutes Gut zu anderen, importieren wir immer auch deren Mist in die ganze Fläche zu uns. (Karl Marx)(Im Feudalismus systemimmanent aber immer unentdeckt. Deshalb Sieg der Arbeiterklasse.)
    .
    Und unser Feudales Glück. (Eine Gegend, die sich von Paris bis Weimar einen Merkozy als Präsidenten wählt, statt eines Willi Napoleon, kommt nicht bis nach Moskau.)(Sondern verharrt bei Erfurt.)
    .
    @salonsurfer
    .
    und natürlich schreibt unser gastgeber seinen blog vor allem auch für heeresflieger, triebwerksmechaniker und rettungssanitäterinnen. damit die in ihren denkpausen auch mal was zu schmunzeln haben. bitte um beachtung.
    .
    und nicht jeder kann immer nur büroliteratur, in der tat. hin- u. wieder möchte man auch mal buchstaben. sofern der shredder das noch zulässt.

  246. @vroni
    .
    schwere brötchen...

    @vroni
    .
    schwere brötchen sind aber doppelt nützlich: mit ihnen kann man neutronen bremsen – und geschmack.

  247. @salonsurfer
    .
    Literatur kann...

    @salonsurfer
    .
    Literatur kann nur gewinnen, wenn sich die Autoren über die soziale Realiät im Klaren sind, und diese ab und zu auch sichtbar machen.
    In den blöden Büros bringen viele Menschen den größten Teil ihres Lebens zu. Das muss sich irgendwie auch widerspiegeln.

  248. "Und wenn sich die...
    „Und wenn sich die Angestelltenkultur in eine Kultur des Managertums verwandelt, garantiert das schon aufregende Abendlektüre?“
    .
    Ein Artikel im Feuilleton der FAZ oder ein Kommentar in einem Blog hätte vielleicht auch gereicht. Nun muss man säkularisierten Seelen i.S. Gumbrechts in Romanlänge beim Leiden in der materiellen Welt und bei ihrer Entfremdung am Arbeitsplatz zusehen, wo sie den nächsten Schritt ihrer Aushöhlung und Versklavung an sich erleben. Dabei würde mich der Schluss dann aber doch interessieren: gehen sie in den passiv-aggressiven Widerstand gegen die Zumtungen des Selbstmanagements mit der Konsequenz, dass sie ihren Jahresbonus nicht bekommen?

  249. "Und wenn sich die...
    „Und wenn sich die Angestelltenkultur in eine Kultur des Managertums verwandelt, garantiert das schon aufregende Abendlektüre?“
    .
    Nein, die Kultur des Managertums war lediglich ein Sehnsuchtsort für Angestellte.

  250. Ach ja, wenn man schon bei...
    Ach ja, wenn man schon bei „Büroliteratur“ angekommen ist, warum dann nicht gleich bei den luzidesten Kommentaren zum Thema „Büro“ anfangen:
    .
    http://www.ribbonfarm.com/2009/10/07/the-gervais-principle-or-the-office-according-to-the-office/
    .
    Ist zwar nicht Tegernsee und Weinkunde, aber der Autor ist wirklich belesen, intelligent und ein Freigeist.

  251. Griechische Tragödien werden...
    Griechische Tragödien werden nur noch in der Realität aufgeführt
    .
    Hätten Griechisch wir gelernt
    Wär die Darbietung besser.

  252. @perfekt 57
    .
    Erfurt? Jena und...

    @perfekt 57
    .
    Erfurt? Jena und Auerstädt meinen Sie.

  253. Und der Sonnenschein braucht...
    Und der Sonnenschein braucht auch kein Licht. (Warum wir gegen jede Neue Don-Alphonso-Gesellschaft sind.)
    .
    Und „Hier spricht Weimar“. Aus der Eröffungssendung des Neuen Deutchen Rundfunk. (Wurde nie gehalten. Wir verstehen kein Griechisch.) (Weshalb Berlin bei Adenauer stehn blieb.)(Und: Warum wir dankbar sind.)

  254. Lieber perfekt57,
    für...

    Lieber perfekt57,
    für bockelharte Brötchen fallen mir noch ganz andere Verwendungszwecke ein … (Außer Weiterverwertung als armer Ritter oder Semmelknödel, hhm…)

  255. HansMeier555: "Den Ossityp,...
    HansMeier555: „Den Ossityp, der einen für alle Einheitsunbill haftbar machen,…“
    *
    You can stop it now, Mr „Reply“. The study is over. If you are interested: The secret status ends in March 2015.

  256. @b4: oooh (langes offenes o)....
    @b4: oooh (langes offenes o). Sie habens schon versteckt. Dabei hätt ich mir das jetzt gern angeguckt.
    @perfekt: Neutronen bremsen mit schweren Brötchen? Da muß ich erst drüber nachdenken…
    @BinVonHier: Treffer. Die beiden sind aufeinander bezogen. Von außerhalb wirken sie eher unverständlich abstrakt, beide. Und zum Verwechseln ähnlich.

  257. @HM555 (06:26)
    μὴ...

    @HM555 (06:26)
    μὴ θορυβεῖτε, ὦ ἄνδρες Ἀθηναῖοι.

  258. @Dreamtimer: gibts eigentlich...
    @Dreamtimer: gibts eigentlich auch neue Folgen von „Stromberg“?

  259. Die Vuvezelas sind verstopft,...
    Die Vuvezelas sind verstopft, die Puste is auch wech…..Kapott ä neu.

    HansMeier555@: Nein, nein das hat schon seine Richtigkeit mit Erfurt.
    Sie haben die Begegnung von Napi mit Göthen und Talleyrand anlässlich des Fürstenkongresses in Erfurt2.10.1808 vergessen. Der Schlachtenfürst und der Dichterfürst! Beide gleich autoritär und anmaßend. Zuweilen leutselig.

    Es gibt ja auch eine Art von geistigem Feudalismus mit Erbhöfen, mit erhabenem Zeremoniell und Hofschranzen in Literaturbeilagen.

  260. Mit Hölderlin und Hans Meiern...
    Mit Hölderlin und Hans Meiern 555x Griechenland entdecken:
    (Abgekupfert):“Hyperion, der rückschauend seinem deutschen Freund Bellarmin von seinem Leben berichtet, wächst in der Mitte des 18. Jahrhunderts in Südgriechenland im Frieden der Natur auf. Sein weiser Lehrer Adamas führt ihn in die Heroenwelt des Plutarch, dann in das Zauberland der griechischen Götter und begeistert ihn für die griechische Vergangenheit. Sein tatkräftiger Freund Alabanda weiht ihn in die Pläne zur Befreiung Griechenlands ein. In Kalaurea lernt er Diotima kennen. Sie gibt ihm die Kraft zur Tat. Er nimmt im Jahre 1770 am Befreiungskrieg der Griechen gegen die Türken teil, dem Osmanischen Krieg. Die Rohheit des Krieges stößt ihn jedoch ab. Er wird schwer verwundet, Alabanda muss fliehen und Diotima stirbt. Hyperion geht nach Deutschland, aber das Leben dort wird ihm unerträglich. Deshalb kehrt er nach Griechenland zurück und lebt dort als Eremit. In seiner Einsamkeit findet er in der Schönheit der Landschaft und Natur zu sich selbst und überwindet die Tragik, die in diesem Alleinsein liegt.“

  261. Der angesagte Terrorismus...
    Der angesagte Terrorismus macht natürlich auch vor den Büros (Offices) im Rahmen der Globalisierung nicht halt. Er diffundiert, man mag es bedauerlich finden, durch j Tür und Tor. Schliesslich müssen die Sicherheitsbehörden ihre Daseinsberechtigung hart erarbeiten. Das vorausgesagte Ende der Geschichte als solcher ist bis auf weiteres suspendiert.

  262. „Der Hölderlin isch et...
    „Der Hölderlin isch et verruckt gwä!“

  263. Zur Geschichte des ...
    Zur Geschichte des Zapfenstreichs (Helm ab zum Gebet):
    Nach der Schlacht von Großgörschen im Jahre 1813 besichtigte der preußische König Friedrich Wilhelm III. zusammen mit dem russischen Zaren Alexander I. am Abend das russische Lager. Hierbei erlebte er, wie die Soldaten – so wie es im russischen Heer üblich war – nach dem Zapfenstreich noch einen Choral sangen. Beeindruckt und ergriffen erließ er mit Kabinettsorder vom 10. August 1813 auch für die preußischen Truppen die Einführung eines Gebetes nach dem Zapfenstreich. Damit erlangte der Zapfenstreich – wenn auch zunächst nur in Preußen – seine erste zeremonielle Bedeutung.

  264. Krck01 (12:05) „Der...
    Krck01 (12:05) „Der Hölderlin isch et verruckt gwä!“
    .
    Vor vielen Jahren schon stand
    dies, gesprüht an des Turmes Wand,
    zu künden von der einst’gen Schand‘.
    Auch heut‘ noch kann man’s lesen?
    Bin lange nicht mehr dort gewesen!
    .
    http://heiner-eberle.de/2008/02/15/tubingen-5/

  265. colorcraze,10:43,..das wär...
    colorcraze,10:43,..das wär weiter nicht schlimm, wenn sie nicht den Anspruch durchzusetzen versuchten, aus ihrer Binnensicht, die Aussenwelt zu definieren.

  266. @yast2000 - echte Konservative...
    @yast2000 – echte Konservative kennenlernen …
    Pruuuust. Die gibt´s in Deutschland seit dem Ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr. Und bei Edmund Burke (dem einzigen konservativen Philosophen von Rang) kann man nachlesen, warum das so sein muss.
    Der bürgerliche „Konservatismus“ war immer ein Parasit. Er zwhrte die Reste einer geerbten Gesellschaftsordnung auf.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  267. Errett mich Gott vor den...
    Errett mich Gott vor den Normalen.

  268. perfekt et al.@: Au fein, wir...
    perfekt et al.@: Au fein, wir schreiben d e n Hype als science fiction auf eine zukünftige deutsch-europäische Erfolgsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der pyscho-sozialen-ökonomischen Erwartungshorizonte unter Einbeziehung der Neurowissenschaften (…wir haben keine Schuld…).

  269. Das heißt nicht abgekupfert,...
    Das heißt nicht abgekupfert, sondern Wikipedia.

  270. Verlagsnovität: Aus der Reihe...
    Verlagsnovität: Aus der Reihe unserer Futurekrimis, der neue finance thriller, ein superhit, high tension:
    „Wer steckt hinter der III. Zielscheibe?“ oder „Das Herumreichen de(r)s klebrigen Bon(i)bon(d)s.
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/standpunkt-jens-weidmann-was-steckt-hinter-den-target2-salden-11681939.html

  271. Könnten Sie aus dem...
    Könnten Sie aus dem Gedächtnis eine Melodie von Wolfang Rihm pfeifen?
    Oder von Stockhausen?
    Oder kennen Sie so jemanden?
    .
    (Interessehalber nachgefragt).

  272. diktionaftis@: Der Dichter und...
    diktionaftis@: Der Dichter und Lyriker Friedrich Hölderlin, (Freund Hegels und Schlegels während ihrer gemeinsamen Tübinger Stiftjahre), wie auch sein Freund, der hessisch-homburgische Diplomat und Offizier, Isaac von Sinclair, standen etlichen finsteren Typen und Interessen sicherlich 1805 ganz schwer im Weg. Jeder von ihnen wurde auf die spezielle Art zu verschiedenen Zeiten „beiseite“ geschafft.
    Eigentlich müßte es ja mundartlich vermutlich so heißen: „Dr Hölderlin isch net vrrückt gwäs.“

  273. HansMeier555@: Oder das. Aber...
    HansMeier555@: Oder das. Aber man muß erst mal drauf kommen. Die hohe Kunst des Zitats beherrschen ;-)

    Thorsten Haupts@:Worunter lassen Sie sich rubrizieren?

  274. HansMeier555@: Schostakowitsch...
    HansMeier555@: Schostakowitsch soll teilweise auch sehr schwierig zu pfeifen sein. Wo er nicht collagiert hatte.

  275. Extra für HM555 (13:41) aus...
    Extra für HM555 (13:41) aus der Wikipedia abgekupfert:
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Abkupfern
    .
    (sculpsit: diktionaftis)

  276. @HansMeier555: Rihm und...
    @HansMeier555: Rihm und Stockhausen nein, Lutoslawski ja. Zählt das auch?

  277. Thorsten Haupts: @yast2000 -...
    Thorsten Haupts: @yast2000 – echte Konservative kennenlernen … Die gibt´s in Deutschland seit dem Ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr.
    *
    Tja, danke noch mal an alle. Ich bin auch völlig überrascht und habe mir das auch so aufgeschrieben, dass der kulturell verwahrloste Hartzler und der intellektuell benachteiligte Konservative zwei Seiten ein und derselben Medaille sind. Aber da kann man auch nichts machen, meine Arbeit ist hier beendet.

  278. Apropos...
    Apropos Rihm-Stockhausen-Artikel: Gibt es niemanden ausser mir, der bei all diesem Getümel irgendwie an „Odenwaldschule“ denkt? Natürlich ohne die strafrechtsrelevanten Aspekte.

  279. Sagen wir mal so:
    .
    Eine...

    Sagen wir mal so:
    .
    Eine Bürgerleingesellschaft, die 60 Jahre lang dem Kulturbetrug willfährig applaudiert hat, hat auch den großen Finanzbetrug verdient.

  280. @BinVonHier (12:50): tja, das...
    @BinVonHier (12:50): tja, das war wohl noch bei allen so, die „Geld verdient“ haben, daß sie ihren ökonomischen Erfolg zum Weltmodell aufzublasen versuchen…

  281. @bertholdIV - (10. März 2012,...
    @bertholdIV – (10. März 2012, 13:11) Was ist so besonders an diesem Spiegel Artikel,
    .
    http://www.spiegel.de/…/flash-22868.html
    .
    dass es jedesmal mein Safari umhaut, wenn ich lesen will?

  282. "Eimaar!"...
    „Eimaar!“

  283. HansMeier555@13. März 2012,...
    HansMeier555@13. März 2012, 14:57: The master himself in an unsuccessful attempt to whistle. Als ich das Stück mit meinem Radiio nachspielen wollte flog es mir um die Ohren.
    http://www.youtube.com/watch?v=qGnkZnm9MPw&feature=related

  284. Ich kannte mal einen...
    Ich kannte mal einen Altgriechisch-Studenten. Einestages reiste er nach Griechenland, um Sprachpraxis zu bekommen.

  285. Lutoslawski nö nö nö,...
    Lutoslawski nö nö nö, Osteuropäer zählen nicht, die sind rückständig.

  286. HansMeier555@: Was die...
    HansMeier555@: Was die Odenwaldschule anbelangt, da gehn Sie tendenziell einfach zu weit. Denken Sie etwa an einen gewissen Europa-Papa-Parlamentsabgeordneten,
    D.C.-B. („Der grosse Basar“)? Ist nur eine relevante Frage.

  287. @der...
    @der Tiger
    http://www.spiegel.de/flash/flash-22868.html
    hoffe es geht jetzt besser – sorry.
    falls nicht „googlen: „spiegel bundestagsradar“
    und dann die abstimmungen durchsehen

  288. yast2000@:So bleiben Sie doch,...
    yast2000@:So bleiben Sie doch, von Ihnen erwartet man noch Großes. Gerade jetzt, wo es anfängt grundsätzlich zu werden.

  289. HansMeier55513. März 2012,...
    HansMeier55513. März 2012, 17:36 @: In mir rumort das undeutliche Gefühl, dass dieser Betrug schon zeitlich weit vorher anzusetzen ist. Horkheimer und Adorno schnüffelten auf der richtigen Spur.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dialektik_der_Aufkl%C3%A4rung

  290. @yast2000 13. März 2012,...
    @yast2000 13. März 2012, 17:02
    schade, bitte bleiben’s doch bitte noch, oder wo wollen sie das ende der alten brd erleben? hier ist doch ein guter platz dafür oder?
    und dass die leich der alten brd inklusiver der oberbayerischen rentnerparadise schon stinkt „wie der lazarus“ seit 1.10.1982 müssen wir dem wirt DA auch nicht erzählen, dass weiss er selber. er stellt halt das westviertel gerne ins schaufenster, aber davon wird es nicht lebendiger….
    mein freund der mit dem gliobastom sagt immer, wenn jemand wie der seehofer in der csu mp wird, ist es um diese geschehen, das ähnliche (sorry wieder das alte thema) können sie mit der rkk und bXVI sagen und von manch anderer westlicher institution….

  291. Krck13:13, Bitte, etwas mehr...
    Krck13:13, Bitte, etwas mehr Zurückhaltung. Sie reden von High-Potentials wie sie nur
    eine deutsche Universität hervorbringen kann. Man hat sich dort nur allertiefste Gedanken
    gemacht: Was ist Geld?

  292. ...natürlich nur um diesen...
    …natürlich nur um diesen allertiefsten Gedanken Weltgeltung zu verschaffen.

  293. Hans Meier 3x5
    Ich pfeife...

    Hans Meier 3×5
    Ich pfeife abends im Odenwald ausschließlich Rachmaninow.

  294. yast2000 13. März 2012,...
    yast2000 13. März 2012, 17:02
    Stimmt, harzige Benachteiligung und konservative Verwahrlosung greift in Schland
    immer mehr um sich.
    Sie haben das hier als Arbeit angesehen?

  295. Und die Kultur ist auch schon...
    Und die Kultur ist auch schon ganz krank.

  296. Die desmodromische...
    Die desmodromische Ventilsteuerung wird deutsch. Taglioni statt Tagliatelle. Die Bologna-Reform auf ingolstädtisch. Geht doch.

  297. Auf allen Ebenen Probleme mit...
    Auf allen Ebenen Probleme mit der Dokumentation und Transparenz von Eigentums- und Schuldrechten.

  298. Stockhausen pfeifen? Das...
    Stockhausen pfeifen? Das nicht, aber ich summe gelegentlich Organ 2/ASLSP mit. Gerne auch bei den sich endlos ziehenden Meeting in K4.

  299. "Auf allen Ebenen Probleme mit...
    „Auf allen Ebenen Probleme mit der Dokumentation und Transparenz von
    Eigentums-und Schuldrechten.“
    Werter Köstlich , ich könnte mir vorstellen, dass sich da einige diebisch freuen.
    Am besten alles in die Tonne treten und zurück auf Start; oder können Sie sich eine
    globale Lösung vorstellen?

  300. @hansgeier333: Mit der 1199...
    @hansgeier333: Mit der 1199 gehen bei einem grossen Verehrer wohl endgültig die Desmo-Pferdchen durch. Ich würde es ihm gönnen, denn ich bin weder VW noch Audi Aktionär.
    .
    Lambo + Duc in deutscher Hand = Bologna-Bildungsreform endlich auf höchstem PS statt IQ-Niveau!

  301. Ich will nicht zu konkret...
    Ich will nicht zu konkret werden — allein es ging zu wie im schwedischen Rokoko.

  302. Stockhausen kann ich nicht,...
    Stockhausen kann ich nicht, aber einer meiner Kater. Zusammen mit seinem Bruder kann er Riehm.

  303. Krck01 (13.03., 15:32)
    Für...

    Krck01 (13.03., 15:32)
    Für Freunde des Schwäbischen Dialektes gibt es ja auch die allemannische Wikipedia.
    .
    http://als.wikipedia.org/wiki/Friedrich_H%C3%B6lderlin
    .
    Hier noch ein Witz für „Eingeweihte“:
    Drei Leute sitzen im Abteil eines Zuges von Zürich nach Stuttgart.
    Der Schweizer fragt den Berliner: „Sind Sie au zu Züri gsi?“
    Der Berliner versteht nur Bahnhof und schaut hilfesuchend zum dritten Fahrgast, einem Schwaben.
    Der sagt lächelnd: „Gwäâ moint’r …!“

  304. @ditkion
    .
    Für den Witz...

    @ditkion
    .
    Für den Witz braucht es einen audio podcast, für Germanistikstudenten in Ohio…

  305. Es gibt zwei Arten von Texten:...
    Es gibt zwei Arten von Texten: bei den einen findet man unterm Mikroskop immer filigranere Muster, die zweiten lösen sich bei leichter Reibung in Phrasenfasern auf…

  306. „....meine „Arbeit“ ist...
    „….meine „Arbeit“ ist hier beendet.“
    Ich (missmutig) wunderte mich auch über DAS WORT .
    Mir scheint: Ein Arbeit- und Bauernstaats-Magen spuckte es unverdaut aus.
    Man wollte sich an einer „Kunstfigur DA“… ab-ARBEITEN..
    Dies kann niemals gelingen.
    Langmütige Duldsamkeit wurde
    -hochmütig?
    -übermütig?
    -wagemütig?
    als Goethes „Schafsnatur“ verortet.
    .
    Duldsamkeit wird von jungen Muselmanen mit Feigheit verwechselt.
    „Du Opfer…“ Da werden sie lieber schuldig.
    .
    Dies sind unterschiedliche Kültürauslegungen,
    wie es auch eine „Arbeit“ im Sinne einer Dialektik-der-Aufklärung-reloaded wäre.
    aber wiki weiß Bescheid!
    Kultur
    (zu lateinisch cultura „Bearbeitung, Pflege, Ackerbau“, von colere „wohnen, pflegen, verehren, den Acker bestellen“) NIEDLICH!
    Späßle!
    Estragon: Komm, wir gehen!
    Wladimir: Wir können nicht.
    Estragon: Warum nicht?
    Wladimir: Wir warten auf Godot. ( versus DA )
    Estragon: Ah!

  307. HansMeier555@: Zustände wie...
    HansMeier555@: Zustände wie im schwedischen Rokoko:
    In der Nacht vom 16. zum 17. März 1792 fand im Stockholer Opernhaus ein Maskenball statt. Eine Adelskamarilla hatte ein Attentat auf den König Friedrich III. aus dem Hause Schleswig-Holstein-Gottdorf inszeniert. Mit einer Pistole schoß der dafür ausgeloste Hauptmann Johan Jakob Anckarstöm den König in den Rücken in Abstimmung mit dem Grafen Horn, der den maskierten König auf die Schulter klopfte und rief: „Gute Nacht, Maske!“. (God natt, maskera). An den Folgen starb der König am 29. März im Zustande geistiger Klarheit.

  308. Fritz@: Und ich hatte einmal...
    Fritz@: Und ich hatte einmal die Gelegenheit einem Altgriechisch-Studienrat in Koroni, Peloponnes zu auszuhelfen: Er wollte ein Glas Wasser bestellen und fing das altgriechisch an mit ὕδωρ und so, der Kellner begriff nicht, darauf sagte ich zu ihm: Παρακαλώ. Θα ήθελε να έχουν ένα ποτήρι νερό.

  309. " Drei Leute sitzen im Abteil...
    “ Drei Leute sitzen im Abteil eines Zuges
    …. von Zürich nach Stuttgart“
    ??
    Von Zürich nach Stuttgart !!
    Kann kein (echter) Berliner gewesen sein!
    Sie wissen doch: armer Slumbewohner!
    Hartz IV -Stasi is watchin´ him.
    .
    Eher hat sich ein geiziger Euro/Goldschmuggler –
    raffiniert als doofer Berliner getarnt,
    um dann diskret nach München umzusteigen.
    Und deswegen muss auch der „unterirdische“ Bahnhof her,
    wegen dem lichtscheuen Gesindel…
    Hingerissene München-Berlin-Frühlings-Grüße!

  310. Die Handteller von den Augen...
    Die Handteller von den Augen nehmen, auf welche wir sie fest gepreßt hielten.
    (Aus der Serie: „Beliebte Erkenntnismethoden“, Nr. 5)

  311. @B4 – Meiner Erfahrung nach...
    @B4 – Meiner Erfahrung nach lohnt es sich nicht, Leute aufzuhalten, die gehen wollen und das mit: “Aber da kann man auch nichts machen, meine Arbeit ist hier beendet” begründen. Man kann solchen Leuten nur viel Erfolg in ihrem nächsten Job wünschen.

  312. @Krck01 (11:21)
    ... und sehr...

    @Krck01 (11:21)
    … und sehr wahrscheinlich rief der Herr Studienrat beim Anblick des Meeres: „Θάλαττα, θάλαττα!“

  313. @diktionaftis: _z Züri_,...
    @diktionaftis: _z Züri_, unbedingt ohne u!
    @gabriele: das mit den weniger erfolgreichen Schmugglern mag hinkommen, denn die schlaueren fahren diese Route nicht (dafür solche, die vor Aufregung die in Brötchen versteckten Geldscheine aufklappen, damit der ganze Landkreis wieder eine Weile was zu lachen hat), und mein Mann (Berliner) würde dieses Idiom problemlos verstehen.

  314. Davon abgesehen ist der Zug...
    Davon abgesehen ist der Zug Stuttgart-Zürich eine Zeitreise. Ich hatte berichtet.

  315. @Köstlich: was mal wieder die...
    @Köstlich: was mal wieder die Frage aufwirft, wer denn solche Eigentumstitel vollstreckt, wenn mans nicht selbst tut.

  316. @colorcraze: Nun, selbst...
    @colorcraze: Nun, selbst rechtsgefestigte Polizisten empfehlen bei Mietnomaden angeblich Selbstjustiz!

  317. @HansMeier555
    .
    guter einwand....

    @HansMeier555
    .
    guter einwand. wir waren da neulich, also letztes jahr. namen gelegenheit. schöne viele fruchtbare apfelbäume sind uns aufgefallen. teil der blühenden landschaft.
    .
    da aber napoleon gewann, verharrte er nicht (was er womöglich hätte tun sollen). von daher eher doch „erfurt“. ziemlich sicher sogar.
    .
    „Darüber hinaus besaßen in Preußen die Offiziere der jüngeren Generation im Heer noch wenig Einfluss. Außerdem handelte es sich bei der preußischen Armee um ein stehendes Heer alten Typs, in dem die Offiziere selten nach Leistung, sondern in der Regel nach ihrem Dienstalter (Anciennität) befördert wurden.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Jena_und_Auerstedt
    .
    (ach wären doch immer alle armeen so! aber einer muss ja leider immer anfangen mit dem modernisieren und neu-erfinden, tss…)

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