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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Im Schloss das richtige Leben lernen

| 272 Lesermeinungen

Deutschlands Mütter sind sich einig: Nur das Beste für das hochbegabte Kind. Und die ideale Schule. Leider ist der Kampf um diese perfekte Anstalt hart und dornenreich.

Viva la Felicita!
Signor Rossi

Sag mal, fragt sie, was machen Deine eher konservativen Freundinnen eigentlich, wenn sie das hier sehen?

„Das hier“ ist eigentlich eine Wiese wie jede andere, die in der Nähe einer Schule ist. Die Wiese ist eher klein, und in der Pause zumeist, wenn das Wetter schön ist, auch recht voll. Sie ist eher lang und schmal, man kann darauf nicht Fussball spielen oder herumtollen, denn das wäre auch nicht ganz ungefährlich. Also sitzen die Schüler einfach herum, reden, lernen, wärmen sich an der Frühlingssonne, was man halt so tut, wenn man irgendwie die letzte Verpflichtung vor dem Dasein als Berufssohn – so man diese angenehme Beschäftigung ergreifen möchte, wozu ich nur raten kann – herumbringen muss. Das elend frühe Aufstehen. Die Lehrer. Die Schulaufgaben. Dieses elende G8, das alles nochmal schlimmer gemacht hat und einen zu Stunden inhaftiert, da frühere Schüler noch frei hatten. Was soll man da schon tun, ausser auf der Wiese vor der Schule zu sitzen. Macht jeder. Man kennt das von Berlin Neukölln über Mettmann bis zu uns, immer das gleiche.

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Mehr oder weniger.

(Ich glaube, das ist diese Chancengleichheit, von der im Grundgesetz so viel die Rede ist. Löblich, dieses Grundgesetz. Jedem Schüler seine Grünanlage. Das Gras ist für alle gleich.)

Ja, also, das ist jetzt wirklich nicht so viel anders als da, wo ich herkomme, da hatten wir nämlich auch einen See  und ein Naturschutzgebiet und Segel- und Tennisclubs und einen Schulweg durch einen Park, aber natürlich ist das hier schon noch etwas besser. Und ja, mir ist in all den Jahren hier auch bewusst geworden, dass man schon Kinder vehement ablehnen muss, um in jener Schule, die auf der anderen Seite der Wiese in zwei Flügeln des Schlosses untergebracht ist, mit einem Barocksaal als Aula und Marmorsäulen und Stock und so, um in jener Schule also etwas zu sehen, das nur da ist und nicht weiter stört. Manche weiblichen Bekannten haben durchaus durchblicken lassen, dass das Gymnasium, in dem sie ihre Kinder sehen möchten, ziemlich genau so wie diese Schule im Schloss in diesem Tal am See vor der Bergkulisse aussehen sollte. Wo sie dann, wenn ihr SUV vor der Fischerei steht, im See la Vie (das Restaurant im Yachtclub) oder im Bräustüberl auf sie warten. Man wird älter. Früher mochten sie noch Cabrios, heute diese Vorstellung.

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Überall in Deutschland blockieren Mütter mit ihren Geländewägen die Schulzufahrten, aber nirgendwo fährt man schöner in den Stau als über die Uferstrasse, nirgendwo kann man so darüber stöhnen, dass es leider anders nicht geht, denn noch fahren nicht die Schiffe auf dem See, die im Sommer die Kinder transportieren, und nirgendwo sind die schädlichen Einflüsse so weltenfern. Keine Schmierereien. Keine prügelnden Kinder aus schlechteren Kreisen. Keine Nazis vor dem Schulhof. Keine Ablenkung durch Spielhöllen. Nur Berge, Wasser, die Wiese und das Schloss, mehr ist hier nicht. „Standesgemäss“ könnte man das nennen. Silbrig leicht erscheint jenen Bekannten die Erziehungsarbeit, wenn sie hier am Mittag entlang gehen und sehen, wie es sich hier nicht für die Schule, sondern das Leben im richtigen Umfeld lernt.

Ich möchte, erkläre ich der Begleiterin, sogar annehmen, dass die erfreulicheren Vorstellungen ein wenig darüber hinaus gehen. Schliesslich bleiben Mütter unter sich, manche kommen aus dem Norden oder auch München, befreunden sich am Spielplatz in Gmund, und irgendwann wird entschieden, auf welchem Gymnasium das hochbegabte Kind sein 1,0-Abitur mit der besten Förderung erhält. Die Münchnerinnen wissen viel zu klagen über den Kampf um die besten Orte, das ist alles nicht so leicht und keinesfalls will man in jene Schulen, die nicht das Beste bieten. Tage, Wochen, Monate wird darüber diskutiert und geschnattert, und inmitten des Münchner Elends thront die Tegernseemutti wie der Schwan unter den Blässhühnern und – schweigt. Nur manchmal bemitleidet sie die Freundinnen und sagt, dass bei ihr so etwas gar nicht geht, es gibt halt nur dieses eine Gymnasium im Tal. Das im Schloss mit der Wiese, dem Yachtclub, dem See und den Bergen dahinter. Das muss sie aber nicht dazu sagen. Das weiss in dieser Region jeder. Andere mögen einen Sport-SUV mit V8 haben, um sich durch den Münchner Verkehr zur Schule zu quälen, aber hier kann man das Kind auch mal in Ruhe allein nach Hause radeln lassen. Über den Höhenweg natürlich. Der ist auf halber Höhe, mit Blick über den See von Tegernsee über Quirin bis Gasse, also wirklich ganz reizend, so als Schulweg, nur auf die Sonnencreme sollte man achten, bei uns oben, ihr seht ja, wie braun man bei uns sogar im Winter bleibt… beliebt macht man sich so nicht, unter Blässhühnern, aber kein Hybrid-SUV im ökologisch korrekten Muttiversum kann ein paar Kilometer autofreien Heilklimaweg entlang von Wäldern und Villen schlagen.

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Meine Begleitung findet mich zynisch und gemein, wo ich glaube, in Frauenseelen blicken zu können. Aber dazu bräuchten sie natürlich einen Mann, der hier wohnt; die meisten sind längst jenseits des Paarungsalters, und was übrig bleibt, tritt bei Fussballspielen, Hauptversammlungen, teilweise sogar im Privat-TV oder als notorischer Kinderfeind in der FAZ auf. Es ist wie bein Senior Rossi: Das ganze Glück ist da, alles wird ihnen vorgeführt, der ganze Zukunftsplan steht in 3-D-Cinemascope-Technicolor-THX-Sound-7-Kanal in Knallblau und Jugendplaudern vor ihnen, mit Theatergruppe und Schulkonzert und Segelboot, gleich mit den richtigen Freunden und späteren Partnern von der Schulbank an – und dann ist dieses Tal so vergiftet, weil die passenden Männer so selten sind. Oder nicht verfügbar. Oder vergeben. Es fehlt ihnen nur ein Stück vom Glück. Und mir zum Glück auch der Wohnraum, denn alles ist bei mir so eingerichtet, dass sich das Leben zu zweit durchführen lässt. Aber danach wird es zu eng, und auch nicht finanzierbar. Also, was sagen die Bekannten? Trottel, der. Soll er sich mal nicht so anstellen. Hin und wieder, wenn es von Müttern der Bekannten vorgetragen wird, ahne ich das nicht nur, ich höre es auch von ihren Töchtern,  brühwarm weitergereicht.

Nicht, dass ich sonderlich attraktiv wäre. Die Vorstellung ist es. Und geheiratet, habe ich mir erzählen lassen, werden heute eher Hoffnungen und Erwartungen, und weniger die Realitäten. Das Liebesleben ist ein wenig zu einer Aktienspekulation verkommen, wenn es ernst wird: Bewertungen, Empfehlungen, Return on Investment, Quality Time, Business Pläne, Wertzuwachs. Ich weiss schon, warum ich nicht laut davon rede, dass bei uns junge Paare zur Nachwuchsförderung in dieser überalternden Region mitunter hübsche Grundstücke recht günstig angeboten bekommen. So etwas treibt die Phantasie, und ich sehe mich als inhabergeführtes Privatunternehmen für Text- und Gemeinheitengestaltung nicht reif für einen Börsengang, oder die Ausgründung von Tochterunternehmen, die am Ende vielleicht auch noch erwarten, sie könnten nach dem Schule wie Papa wirtschaften und es ginge dann immer so weiter… man kennt das. Also dort, wo die Chancengleichheit mehr Chance als Gleichheit ist.

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Oh, übrigens: Wenn es nach mir ginge und so ein Kind unvermeidlich wäre, wenn man mich wirklich mit Waffengewalt zwänge und nicht nur mit ein paar finanziellen Nachteilen, wie sie von der Clerasilanwendergruppe der Unionsabgeordneten gefordert werden, ja dann… also, dann würde ich natürlich auch sagen, dass ich, aller grundgesetzlich garantierten Chancengleichheit zum Trotz, das Schlossgymnasium klar einer Gesamtschule in NRW oder einer Berliner Jesuitenanstalt vorziehen würde, oder was da sonst so durch das System erzwungen wird. Ein junger Bayer kann nachher machen, was er will – Jura, Rennfahrerlizenz, Sohn, von mir aus sogar Politik – aber er braucht ein bayerisches Abitur. Und das hier liegt wirklich, wirklich praktisch! Man kann es nicht anders sagen. Dass ein Kind bei den Bergen aufwächst, ist auch für die Umwelt wichtig, denn wenn ich jedesmal mit ihm 200 Kilometer in die Berge zum Skifahren und Wandern fahren müsste – das geht ja so gar nicht. Ausserdem finde ich es wirklich wichtig, dass Kinderaugen früh an den Meisterwerken der Baukunst geschult und nicht vom Beton vergewaltigt werden. Das hat natürlich mit Prestige überhaupt nichts zu tun, es ist einfach nur sinnvoll und tut dem Nachwuchs in jener empfindlichen Zeit nicht weh. Es ginge mir einfach nur darum, dass alles leicht und ohne Störungen von der Hand geht, und die Wege nicht so weit sind. Der Rest, gut, das ist halt so. Man kann es sich  bei uns wirklich nicht aussuchen.

Aber mit Prestige- oder Elitedenken hat das gar nichts zu tun. Das können Leute in NRW und Berlin, das muss man auch mal sagen dürfen, ohne Schlossgymnasien zwischen See und Bergen doch gar nicht beurteilen.

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272 Lesermeinungen

  1. (Und sollte es diesmal zu...
    (Und sollte es diesmal zu gemein oder gar zu Ich-lastig sein: Ich habe Heuschnupfen. Das ist der Freundlichkeit mit dieser Welt und dem Altruismus nur bedingt förderlich. Nächste Woche bin ich in Italien, dann wird alles netter.)

  2. DA@:Jetzt werde ich aber...
    DA@:Jetzt werde ich aber wirklich aggresiv. Was meinen Sie mit jenseits des „Paarungalters“? Das ist Rassismus pur!

    Die Alternative für die Brut der Stützen: Schloß Salem. Auch sowas. Abgehoben
    von den
    Niederungen des wahren, des rauhen Lebens.

    Heuschnupfen bedeutet symbolisch gesehen verdrängte Sexualität :->

  3. Das bedeutet das, was es...
    Das bedeutet das, was es bedeutet: Ab Mitte 40 nimmt die Anzahl der gezeugten Kinder rapide ab, und ob das nun an der Potenz oder am Willen oder der Unlust oder Lebensplanung liegt, kann ich nicht sagen. Allerdings ist der Alterscchnitt am Tegernsee erheblich höher als im Bundesdurchschnitt, und das spielt da eindeutig mit hinein. Daher ja auch Programme zur Jugendansiedlung am See.

  4. Ich-lastig ist der Beitrag...
    Ich-lastig ist der Beitrag schon :-)
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    Werter Don Alphonso machen Sie sich bitte nicht soviel Gedanken um die
    Mütter in Berlin und in NRW vs Tegernsee- das schwappt hin und her, wie die Wellen am See.
    .
    In zwanzig Jahren wird es am See etwas leerer sein und Sie werden sich wehmütig an
    an die SUV-Mütter erinnern.

  5. Hier in der Vorstadt würde...
    Hier in der Vorstadt würde man sich Ganztagsschulen wünschen, damit die Kinder ihre Hausaufgaben mit Hilfe erledigen können, Sport machen und nicht unbetreut auf der Straße rumhängen. Aber die Schulen (Bauten der vorletzten Jahrhundertwende) haben keine Sportplätze und sind abstoßend, obwohl sie grade wieder renoviert werden, man kann die Kinder ja nicht 8 Stunden in ein Klassenzimmer sperren.
    .
    So wie Paare schon am Einrichten der ersten gemeinsamen Wohnung scheitern,
    scheitern Nachwuchsprojekte bisweilen schon an den unterschiedlichen Phantasien von der idealen Schule für denselben.

  6. auch wir waren, wie viele der...
    auch wir waren, wie viele der meisten deutschen, schon seit längerem öfters immer für heilklima-höhenwege, in davos, graubünden z.b.. u.a. womöglich auch mit gletscherblick. http://www.wandersite.ch/Tageswanderung/509_scalettagletscher.jpg
    .
    „Fast horizontal zieht sich in durchschnittlich 2300 m Höhe der Parsenn-Höhenweg vom Gotschnagrat bis zum Strelapass dahin und gilt als einer der lohnendsten und bequemsten Bergwanderwege. Er kann gut von Familien bewältigt werden, ist aber teils felsdurchsetzt und holprig und für Kinderwagen nicht geeignet. Südseite, der Sonne ausgesetzt.“
    .
    und er hat ja so recht: management ist und bleibt eine so undankbare, lebenslängliche aufgabe, dass sie meist nicht wirklich gut bezahlt sein kann. http://www.youtube.com/watch?v=YUM_QOKLFq8
    .
    und man weiß auch gar nicht, was man davon halten soll, immer wenn don a. so lange oben auf dem berg ist, wird unten nur noch mist gemacht und viel gelacht: http://www.youtube.com/watch?v=PRbLxDMkWYE&feature=related
    .
    offensichtlich auch ein internationales problem, mehrsprachig: http://www.youtube.com/watch?v=L5r1pfXYsEQ&feature=related
    .
    noch mehr allgemeine jugendprobleme, oder: westviertels zukunft. http://www.youtube.com/watch?v=i3uF0G0eFdk (eisenbahnwaggonhersteller natürlich. nicht: abwärts, *g*)

  7. "Daher ja auch die Programme...
    „Daher ja auch die Programme zur Jugendansiedlung am See.“
    Das haben scheinbar alle touristisch voll erschlossenen Gebiete im Programm.

  8. An diesem Fall sieht man...
    An diesem Fall sieht man exemplarisch, daß Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlich gehobenen Clique von Jugend an nicht zwangsläufig ins Glück führt. Und das gilt für den Fall, daß er schuldig ist, gleichermaßen wie für den Fall, daß er unschuldig wäre. http://www.youtube.com/watch?v=yuxw3mb3hkA

  9. Monogam geheiratet, polygam...
    Monogam geheiratet, polygam Gedachtes verdrängt. Auch sollte man der Jugend immer wieder eine Chance geben.
    http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/neandertaler-lebten-nicht-monogam
    Betreffs Jugendansiedlung: In früheren Zeiten hatte man sehr oft Kleinkinder maladen Menschen für kurze Zeit in den Arm gelegt zwecks Gesundung letzterer. In manchen islamischen Ländern immer noch en vogue.

  10. Ist es für das Kind fein,...
    Ist es für das Kind fein, wenn bei seiner bayerischen Abiturfeier im Schloßgymnasium am See ein rüstiges Rentnerpaar erscheint, von dem die anderen glauben, es seien die Großeltern?

  11. Wie weit ist denn die nächste...
    Wie weit ist denn die nächste coole Disco? Ohne Ü-50-Programm.

  12. auch wenn wir nerven. so...
    auch wenn wir nerven. so einseitig wir sein kindlicher instinkt die reine welt sehen möchte, fast immer im festagskleidchen, ist sie es nicht.
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    gibt auch andere, selbstständigere, ehrenvollere sichtweisen … . (männlichere auch, ggfls.).
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    wir z.b. werden am späten montag nachmittag (übermorgen also) einmal wieder den „Voie Sacrée“ von verdun nach bar-le-duc unter die räder nehmen, also in unserer freizeit abfahren. die erinnerung nicht verkommen lassen im esszimmeraustausch mit den kids später wieder einmal drüber zu reden vor allem auch.
    .
    „Völker ohne Erinnerung sind Völker ohne Zukunft. Im Kontext dieser Jahrhundertwende, entstanden durch Skepsis, Werteverlust und Orientierungsmangel, wird die „Pflicht zur Erinnerung“oft als ein wichtiges Element der Erziehung zur Staatsbürgerschaft unserer Jugend zitiert. Das Wissen über die Vergangenheit, um die Fehler zu verhindern, die zu den Tragödien geführt haben, ist unerlässliche Grundlage für die Weitergabe der kollektiven Erinnerung an junge Menschen, die keinen Krieg erlebt haben. Nicht nur zu Ehren der Frauen und der Männer, die im Kampf ihr Leben geopfert haben, die deportiert oder grausam behandelt wurden, sondern auch um die Werte der Republik zu weiterzugeben. Insofern ist Erinnerung nicht eigener Bestandteil der Welt des Kampfes, sie ist auch für die jüngere Generation ein Teil ihres Lebens als Staatsbürger.“ http://www.voie-sacree.com/index.php/de/pflicht-zur-erinnerung
    .
    wir blöden deutschen waren zum glück so genial verdun 1916 nicht vollständig einzukesseln, was wir gekonnt hätten, sondern ließen den belagerten franzosen diese eine strasse ins hinterland, nach bar-le-duc offen. und es entstand ein transportmythos. http://de.wikipedia.org/wiki/Voie_Sacr%C3%A9e
    .
    mit bis heute immer noch einzigartigen kilometersteinen, wie bekannt: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:VERDUN-VOIE_SACREE.JPG&filetimestamp=20091001175119
    .
    und mit den schulen ist das so, dass nicht hingefahren wird. oder umständlich. oder schwierig. oder überhaupt nicht. weil eh alles von gestern. und weil die lehrer eigentlich auch auf die maledieven wollen. genau wie die schüler. und auch die schloßschüler wollen es später nicht schwierig, sondern lieber durchschnittlich. durchschnittliches schloßschülerschicksal halt: das persönliche leben & überleben innerhalb einer rational gefühlten durchschnittlichkeit. aber alle zusammen ggfls. doch haltlos. (scheint ein naturgesetz, man – auch wir – lehnt sich also nicht auf.)

  13. Nein, das nervt nicht,...
    Nein, das nervt nicht, irgendwsie bin ich heute über Donaumont gestolpert.
    .
    Die nächste „Location“? In Rottach.

  14. Wirklich schöner Text,......
    Wirklich schöner Text,… Clerasilanwendergruppe der Union… usw..
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    Mehr brasilianischer Karneval, Kit Kat Club/ Berlin, Fantasy Fest/Key West usw. als relativ normal und plötzlich stehen viel mehr Mittzwanziger vor der Frage, ob man jetzt nicht mal etwas mit Händchen und Füsschen in Angriff nehmen könnte, weil die ergebnislose Sexualität jetzt auch in allen sonstigen Spielarten nichts Neues mehr zu bieten hat.
    .
    Es gibt dann wohl wenig, was einen an menschlichen Gefühlen völlig aus dem Häuschen scheuchen würde.
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    Wennan man heute mit seiner Ego-Therapie fertig ist, um sich auf die Nähe eines anderen Homo Sapiens des anderen oder gleichen Geschlechts einzulassen, ist selbst oft ein gutes Erbe verheizt, dass es kaum mehr für ein ordentliches SUV reicht, aber vor allem das fruchtbare Paarungsalter längst überschritten.
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    Also machen wir „freie“Sexualität möglichst gruselig, um den besagten besten „return on investment“ loszutriggern, naja, und dann haben wir den bekannten Kampf um den schicksten Medizinstudienplatz vom Kinderwagen an.
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    Schliesslich muss Junior/a alles dass erreichen, was man selbst vergeigt hat, damit man dann wenigstens mit den herbeigeprügelten Erfolgen des armen Nachwuches mitreiten kann.
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    Und was dann cool ist, statt schwarzem Kokain-Kartell-SUV kann man in den heiligen Hallen von Mercedes-Benz am Münchner Odeonsplatz bewundern:
    .
    Ein Wiedergänger des ersten Kutschautos, mit Brennstoffzelle, Steinzeit-Speichenrädern und sagenhaften 25 km/h Höchstgeschwindigkeit.
    .
    Na und dann wird eine Fahrt von München nach Rottach Egern so aufregend sein wie Bertha Benzes erster Trip von Mannheim nach Pforzheim….

  15. Wer einen perfekt57! nachmacht...
    Wer einen perfekt57! nachmacht oder verfaelscht, oder einen nachgemachten oder verfaelschten perfekt!57 in Umlauf bringt…
    …bekommt von mir einen echtgoldenen Schokosterhasie geschonken.
    .
    (Die Praemierung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt und ist meiner Willkuer unterworfen.)

  16. krck
    .
    "Die Alternative für...

    krck
    .
    „Die Alternative für die Brut der Stützen: Schloß Salem. Auch sowas. Abgehoben von den Niederungen des wahren, des rauhen Lebens.“
    .
    von wegen. ich hatte einmal, das war noch ende des letzten jahrhunderts, das vergnügen, die unterhaltung dortiger zöglinge mitzuverfolgen. es war nicht schön, was die zwei töchter aus bestem hause da abliessen. wenigstens konnte man dort, zumindest zu der zeit, das saufen lernen, aber gründlich; arschloch war man schon von selber.
    was sie heute dort machen, weiss ich nicht, will es auch gar nicht wissen.

  17. Filou@: Das werden Sie auch...
    Filou@: Das werden Sie auch noch schmerzlich lernen müssen, dass man ernsthaftes hohes Bemühen nicht vergackeiern tut. Das ist getragenes staatsbürgerliches Ethos woran Sie sich ergötzen.Der Jugend wird endlich wieder ein leuchtendes Fanal vorangetragen. Schaun sie mich an, ich habe mir selbst einen, vom Tatooladen meines Vertrauens, Eigenzensorclip einbauen lassen. Geht prima, Herr DA ist sehr zufrieden mit mir.

    Ihre Preis-Osterhasies, sind diese noch alte DDR-Restbestände? Können Sie mir freundlicherweise die Bezugsquelle nennen?

  18. @filou
    .
    womit haben wir solch...

    @filou
    .
    womit haben wir solch massive kritik verdient? wir schreiben doch auch bloß unsinn.
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    „gib mir rampe – gib mir glück.“ (fernfahrers traum – wenn er nächste woche die osterhasies bringt.)

  19. +++Technische...
    +++Technische Durchsage+++
    .
    Hier halt es beim Freischalten. Sollten Kommentare auftauchen und verschwinden, ist es keine Absicht.

  20. So ein Elite-Internat wär ja...
    So ein Elite-Internat wär ja ne feine Sache wenn es literarisch mal verarbeitet würde.

  21. #2 - so besser?
    .
    nebenbei:...

    #2 – so besser?
    .
    nebenbei: schade, dass er keine kinder kriegen kann, weil er nicht möchte, denn eigentlich hätte er ja ein herausragendes talent zum erzieher, nicht wahr?
    .
    und: „entweder mein staat richtet sich nach mir – oder er geht unter.“ (de gaulle, sein staat war zum glück einsichtsvoll)
    .
    and the american way of life today? „the american way of survival“, presumably for too many. (und das welt-paradoxon dieser zeit? wie wertschätzung ausdrücken – und sich trotzdem nicht anstecken… .)
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    @donnalaura
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    und graf wronski hat auch verstanden. nimmt heute bevorzugt die abfahrt „anna-karenina-süd“ -und alles wird gut. (er legt sich ihr glücklich und schön zu füßen, was sonst?)
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    und rechtsstaatliche beugungen, der physik vorgeschlagen? (http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/03/15/wie-man-sich-eine-politische-jugend-erarbeitet.aspx)
    .
    amd we beg your pardon once again for keeping you up with second class people.
    .
    und hatten wir schon geschrieben? bei don a. scheint es sich womöglich um den typisch-versteckten fall eines möglichen gründungsmitglieds der kommenden „APO-iO“ zu handeln. („außerparlamentarische opposition – sektion internet-organisation“, smile). eines möglichen herausragenden gründungsmitglieds selbstverständlich, wir bitten um verzeihung.
    .
    aber auch: „apo-io“ – was das hieße? („herausragende suchen sich direkt ganze staaten als sparringspartner – nicht bloß einzelne organisationen“ – und ein don a. wäre schon dabei dies zu tun, also gefühlt auf dem wege – so gesehen.)
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    und wer die grenzen im internet beseitigen will, muss zuerst die grenzen in den köpfen beseitigen. die natürlichen grenzen folgen dann nach.
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    Und wir sind übrigens dagegen, dass cattenom abgeschaltet wird. wir hatten uns an den schönen anblick schon so gewöhnt. (strom braucht ja kaum noch einer. wir haben ja schließlich inzwischen alle solar.)
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    und meinungsfreiheit? wäre für uns, wenn dani cohn-bendit in dieser zeitung eine rezension/einen bericht über eine uraufführung in paris eines bühnenstückes eines deutschen autors über eine neue, junge, subversive deutsche untergrundgruppe in frankreich berichtete, die von dort aus erfolgreich aktionen zur beseitigung des vier-mächte-status für mitteleuropa plante. und selbstverständlich säßen bei der uraufführung keine geheimpolizisten im saal. a. es handelt sich um paris, b. geheimpolizisten kennen keine uhr. (friedliche politische aktionen selbstverständlich, in einem bühnestück, konjunktiv.)
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    und auch die veteranenverbände des „kerosin von gestern“ haben keine große zukunft mehr. vermutlich. (auch wir stehen nicht so sehr auf alt-CO2)
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    @don
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    und wir verstehen ihn. ein anteil jude, ein anteil ahasver in ihm ist nicht seßhaft. der braucht die weite, die worte, das licht.
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    @internetfreiheit zwei: nach massgabe alter männer. also mit lesebrille.
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    @donnalaura zwei
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    und natürlich sind wir genauso öffentlich wie parfum.-
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    @perfekt!57
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    und sag deinem gehirn, es soll auch mal den mund halten!
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    .
    nachtrag: immerhin berichtete auch „dradio“ dieser tage ausführlich vom 50 jahrestag der algerischen unabhängigkeit. auch die tage, als frankreich noch eine rechte untergrundorganisation wie die oas hatte, sind also noch gar nicht solange her: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45139336.html
    .
    „In den letzten Tagen … hat in den algerischen Städten Algier und Oran das große Sterben begonnen. 120 Bomben detonierten Anfang vergangener Woche innerhalb von zwei Stunden in Algier. 44 waren es wenige Tage zuvor in Oran. Stündlich sterben drei Menschen unter den Kugeln französischer Terroristen. Allein seit Jahresbeginn sind fast 1500 Moslems und Europäer dem von der rechtsextremistischer Geheimorganisation OAS entfachten Terror zum Opfer gefallen. Brutal versucht OAS-Chef Salan, der ausländische Journalisten als unerwünschte Zeugen aus Algerien vertreiben läßt, den Frieden unmöglich zu machen; vergebens stellt sich die (französische) Armee – von französischer OAS und algerischer FLN gleichermaßen aufgerieben – dem Chaos entgegen.“
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    fast interessanterweise war es einmal mehr ein bekannter bade-, kur- u. mineralwasserort (nein, nicht vittel), in dem am ende die bekannten friedensverträge geschlossen wurden. http://de.wikipedia.org/wiki/Vertr%C3%A4ge_von_%C3%89vian
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    „Die rechte Organisation de l’armée secrète (OAS), die den Verbleib der algerischen Départements bei Frankreich erzwingen wollte, protestierte gegen die Verhandlungen. Sie griff mit einer Serie von Bombenanschlägen zum Terror und verübte Attentate. Hauptleidtragende waren die Algerier. Ein Anschlag auf das Leben von Präsident General de Gaulle fand am 22. August 1962 in Clamart bei Paris statt, scheiterte jedoch.“ – demokratie, sie wachsam! und don – bitte weiter, bitte mehr!

  22. Faserland von Christian...
    Faserland von Christian Kracht: Das kommt thematisch direkt danach. Das hier am See ist aber ein ganz normales Gymnasium.

  23. (Abgesehen von einem, der...
    (Abgesehen von einem, der schon einen Dachschaden hatte, als er in so eine Anstalt in der Schweiz kam, waren die anderen, die ich kenne, alle ziemlich normal)

  24. Bei allem Respekt
    bei aller...

    Bei allem Respekt
    bei aller Liebe:
    Wie soll man jemandem trauen, der keinen Alkohol trinkt?

  25. @hans meier555
    .
    danke für...

    @hans meier555
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    danke für den test zögling törleß – und hoffentlich kommt von gunten nicht auch noch unter hermanns rad. um sodann mit ach und kracht faserland & warum ingendaay? nicht zu verlassen. darauf aber jetzt einen gaesdonck!

  26. @perfekt!51
    .
    Nönö, wir...

    @perfekt!51
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    Nönö, wir brauchen was Aktuelles.
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    Die Normalität der Klassengesellschaft Anno 2012 ist nicht die Normalität von 1911.

  27. wir stimmen zu: liebe und...
    wir stimmen zu: liebe und respekt brauchen drogen. oder wie könnte man jemandem trauen, der keine psychopharmaka nimmt?

  28. Krck01, Volkseigenenes...
    Krck01, Volkseigenenes Zuckerverarbeitungskombinat „Halloren“ (Werbeclaim: Wir verpacken alles was braun ist.)
    .
    Perfekt, um G-ttes Willen, das war keine Kritik, sondern ein Aufruf an alle die mit Belesenheit und Geist gesegnet sind. Ihr unvergleichlicher Stil sollte einen Kommentarstrang lang von allen derartig Begabten gebraucht werden. Ich selbst habe mich im Stillen darin versucht; ich scheiterte.

  29. Alles schön und gut, aber...
    Alles schön und gut, aber (!), wie viel Nobelpreisträger und sonstigen herausragenden Menschlichkeiten sind durch dieses Schloss gelaufen, oder auch durch Salem und ähnliches? Ich kenne etliche städtische und vorstädtische Gymnasien, die ein Reizklima geboten haben, dass das hereinragende im Menschen herausbefördert hat. Von sogenannten Elite-Instituten kenne ich nur sozialen, künstlerischen und politischen Durchschnitt, allerdings manchmal immerhin gehobenen Durchschnitt, aber(!) eben ohne Reiz. Panoramas sind ganz nett zum Zeichnen oder spazieren, aber für den Geist bieten sie meist wenig, der ruht dabei eher aus. Geist braucht Vielfalt, Lärm, Gestank, Rausch und vor allem Heraus-Forderung, und die ist vor Kulissen eher selten zu finden, das merken Sie auch in Theater und Oper: wo Kulissen überragen, hat der Geist (Verstand) Pause. Die Quintessenz ist, Was die Kinder zum guten Durchschnitt schulen möchte, wählt die „Elite“ oder das Pracht-Panorama, Was Herausforderung und Herausragung wünscht, wählt ein gutes städtisches Gymnasium mit wildem Umfeld, das ist meine Erkenntnis auch aus den Lebensläufen, die ich gelesen habe. Aber, ging es hier überhaupt um Geist? Jetzt bin ich unsicher!? Na egal …

  30. "wenigstens konnte man dort,...
    „wenigstens konnte man dort, zumindest zu der zeit, das saufen lernen, aber gründlich; arschloch war man schon von selber. “
    Gründlich Saufen lernen kann man an jedem Gymnasium in Deutschland, in jeder Klasse findet sich eine passende Clique. Sind auch immer viele nette Leute dabei, nicht nur Arschlöcher.
    Realschüler lernen das Saufen im Sportverein, während die Hauptschüler spätestens bei der Bundeswehr die Feinheiten des Trinkens lernen. Insofern ist die zeitgleiche Abschaffung von Hauptschule und Wehrpflicht konsequent.
    „Wir schreiben doch auch bloß Unsinn.“
    — Viele schreiben Unsinn, einige schreiben viel Unsinn —
    „Wie soll man jemandem trauen, der keinen Alkohol trinkt?“
    — Hol mir mal ne Flasche Bier, sonst streik ich hier —
    http://www.suchtmittel.de/info/personen/002728.php

  31. @filou & hansmeier555
    .
    mit...

    @filou & hansmeier555
    .
    mit dem kopf in der sanduhr sehen wir oft aber so schlecht. und macht auch schon mal so einen engen hals.

  32. @foersterliesel
    sie kennen...

    @foersterliesel
    sie kennen sicher das theresianum oder? ich merke eine starke korrelation hier in wien zwischen guten positionen in der finanzwirtschaft und dem besuch des selbigen in der jugend.
    weiters: ich bin erstaunt wie stark hier die katholischen verbindungen (mittellschule, nicht nur studium) sind…mir wurde schon mal das heiligenbild des heiligen Josemaría Escrivá de Balaguer y Albás geschenkt…
    http://www.botanik.univie.ac.at/hbv/

  33. ich meinte so etwas. in wien...
    ich meinte so etwas. in wien wimmelt es nur so davon:
    http://www.elisabethina.at/index.php?id=6
    http://www.arcadia-wien.at/cms15/index.php?option=com_content&view=article&id=2&Itemid=5
    aber die hohe durchdringung der mittelschulverbindungen:http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelsch%C3%BCler-Kartell-Verband
    interessant ist immer, wenn dem bürgermeister von wien immer vorgeworfen wird,
    dass er mitglied in einer nicht-katholischen verbindung war..

  34. So ein Gulag Tegernsee hat...
    So ein Gulag Tegernsee hat viele Vorteile. In seiner nationalbefreiten Umgebung kann sich der Minderleister von morgen ungestört auf zukünftige Aufgaben vorbereiten: Konzerne in die Insolvenz führen, Dissertationen abschreiben oder politische Posten kaufen.

  35. " merke eine starke...
    “ merke eine starke korrelation hier in Wien zwischen guten positionen in der
    finanzwirtschaft und dem besuch des selbigen in der jugend.“
    Werter bertholdIV, was bleibt einem übrig in einer Schule, in der Jungen an das
    Pluszeichen genagelt werden, als gut im rechnen zu werden.

  36. Woher kommt unser grosses...
    Woher kommt unser grosses Beharrungsvermögen, unangenehme Situationen so lange zu akzeptieren, weil wir sie für unvermeidlich halten?
    .
    Warum ist gepflegt gestyltes Jammern das beste, was wir zustande bringen?
    Ist es die Furcht, dass das Unbekannte nur noch schlimmer sein könnte?
    .
    Warum ist unsere Realität so jämmerlich arm an Experimenten, die nicht gleich auf religiösen Erlösungsfanatismus herauslaufen?
    .
    Warum ist dieser Geiz-istGeil-Kapitalismus so stark geworden? Weil wir alle kleine potentielle schreckliche Mario Barths sind, die mit kreativem selbstironischem Gefluche sich mehrere Ferraris verdienen wollen?
    .
    Warum heisst Finanzkapitalismus abschaffen gleich staatskapitalistische Willkür einführen?
    Geld macht nicht glücklich, aber gar kein Geld garantiert unglücklich…
    .
    Geld kann die Macht sein, unser eigenes Leben zu entwerfen, das nicht wulffen, maschmeistern oder blümenkohlen heisst.
    Warum haben wir alle so wenig Phantasie?
    .
    Warum kommen wir auf so wenig unkonventionelle Ideen?
    .
    Hier haben wir doch auch alle unsere Lieblingsthemen… ???
    .
    Wo bleiben neue Stimmen und neue Gedanken….
    .
    Und jetzt muss ich mir noch einen kleinen Williams gönnen.

  37. @Meier Hans 17. März 2012,...
    @Meier Hans 17. März 2012, 20:46
    Hanni & Nanni ?

  38. The Great Artiste@ vll. weil...
    The Great Artiste@ vll. weil die Musik anderswo spielte. Die Menschen mit Phantasie
    und unkonventionellen Ideen von der Mathematik und vom Entwerfen von immer neuen Finanzprodukten angezogen wurden und noch mehr auch dabei sein wollten?
    .
    Jetzt haben wir einen Kater von all den Himmelsstürmern; da ist wieder Raum für neue
    Stimmen und neue Gedanken.

  39. ... nun ist...
    … nun ist wieder
    .
    —————P L A T Z———————-

  40. Sorry, kann ich mir nicht...
    Sorry, kann ich mir nicht verkneifen:
    .
    „Jahrelang meldete Athen geschönte Zahlen nach Brüssel. Bis ein Mann im Statistikamt
    aufräumte. Sein E-mail-Konto wurde gehackt, nun ermittelt der Staatsanwalt gegen ihn.“
    .
    Zurecht, der Mann hat das schlimmste Verbrechen begangen, das einem Statistiker
    möglich ist und das sollte nicht Schule machen; dagegen ist Wikileaks ein Dreck.

  41. Hanni und Nanni ist ein gutes...
    Hanni und Nanni ist ein gutes Stichwort, man könnte es dann in Richtung Roggenfänger erweitern.
    Klassengesellschaft ist alternativlos, aber ein ästhetischer Mehrwert sollte schon rausspringen.

  42. @Oliver-August Lützenich, ich...
    @Oliver-August Lützenich, ich war 17 als ich zum ersten Mal, auf einer privaten Party, einen Schüler im blauem Zweireiher mit goldenen Knöpfen gesehen hatte und konnte mir nicht vorstelllen, dass es solche Schnösel je zu etwas bringen würden. So denkt die unschuldige Jugend.
    .
    Meine Vorstellung von Elite war auch eher von Nobelpreiswürdigen geprägt, von Schriftstellern, denen man noch nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten hinterherforscht oder meinetwegen von „Männern die Geschichte machen“. Beruf-Sohn Typen liefen bei uns nicht über den Schulhof, aber das war auch gar kein Thema.
    .
    A pro pos Geschichte oder besser Gechichte. Helmut Kohl hatte, als er gerade Bundeskanzler geworden war, einmal unsere Schule besucht, die als so rechtslastig galt, dass man zahllose 68er Lehrer dorthin versetzte. Die meisten davon waren prima und ich musste später mit Verwunderung lesen, dass meine eigene oder eine mir nachfolgende Generation sich traumatisiert fühlte, durch deren linksliberale, demokratische und politisch korrekte Gesinnung, wobei der PC-Sprech allerdings erst in den ’90ern aufkam, als ich die Schule schon verlassen hatte. Ich mochte auch die idealistischen Vollnerds, die ihr Leben gaben, für ein gelungenes Kreidetafelbild. Die einen hatten den demokratischen Citoyen im Blick, die anderen gingen davon aus, dass wir alle eine Ingenieurskarriere in der Industrie machen würden.
    .
    Vielleicht waren das einfach die besten Zeiten der alten Bundesrepublik? Materialistisch bis in die Haarspitzen, politisch und ökologisch besorgt, aber sonst sorglos und natürlich etwas HipHop und Punk. Ehrgeizige SUV-Mammis, die ihre Kinder nach oben schulen wollen, waren noch nicht in Sicht.

  43. "Warum ist gepflegt gestyltes...
    „Warum ist gepflegt gestyltes Jammern das beste, was wir zustande bringen?“
    .
    Wer jammert denn? Der Don lästert ein bischen über den Aktionismus der Aufsteigewilligen, was etwas vollkommen anderes ist und natürlich viel besser als das beste, gepflegte Jammern.

  44. Nur ein Gymnasium? Bei uns...
    Nur ein Gymnasium? Bei uns gibt es das Rhijnlands Lyceum für das gehobene Westviertel, das Adelbert College für die anderen Niederländer, the American School für die einen Expats und im nächsten Dorf The British School of the Netherlands für die anderen. Die Immobilienbesitzer freut das sehr.

  45. @Oliver-August Lützenich:...
    @Oliver-August Lützenich: Über die schulische Herkunft von Nobelpreisträgern kann ich nichts sagen. Mir fallen aber spontan Stefan Raab und Till Brönner und Florian Henckel von Donnersmarck ein, die alle auf einem privaten Jesuitenkolleg waren. Und Amelie Fried war auf der Odenwaldschule. Natürlich gibt es in den besseren Kreisen auch „Ausfälle“, aber die im Durchschnitt bessere Genetik der gehobenen Schicht scheint doch durch die Privatschulen/Internate gut gefördert zu werden.

  46. Hach: Das waren noch Zeiten:...
    Hach: Das waren noch Zeiten: 1911, Lichterfelde oder Plön, Kadettenanstalten. Da war noch Zucht, Vaterlandsliebe und Verehrung für SM höchstderoselben drin. Männerfreundschaften entstanden. EineSchule fürs Leben. Wurde zwei Jahre später allet in den Stahlgewittern aufgebraucht.
    Jetzt dagegen Zero. Sogar Weibsbilder in der Army. Wo soll das denn noch hinführen?
    Filou@: Sie können auch bloß Salz in die Wunden streuen.

    Perfekt ist nichts in dieser Welt. Allenfalls anerkannte Literatur, die überlebt sogar als Remittente.

  47. E.R. Binvonhier@: Wußten sie...
    E.R. Binvonhier@: Wußten sie das noch nicht? Zahlen beißsszen. Und wie.

  48. "Der ist auf halber...
    „Der ist auf halber Höhe,….. , aber kein Hybrid-SUV im ökologisch korrekten Muttiversum kann ein paar Kilometer autofreien Heilklimaweg entlang von Wäldern und Villen schlagen.“
    Bitte weiter so, geehrter Don. Zynismus und Ich-Lastigkeit sind die Überlebenshilfen. Kenne mich da aus.
    Mal ne Frage: Ist das Weltheilklima dort unten noch nicht durch allgegenwärtige Mastviehanlagen und deren Emissionen getränkt. Hier im Norden fällt soviel Schei… aus Mast- und Biogasanlagen an, daß einem Angst und Bange wird bei dem Zubau der letzten Jahre. Ich fürchte, wir müssen zukünftig mit einem latenten Fekalgeruch leben, der Energiewende zum Dank. Bei Auslandsreisen wird man dann schnell entlarvt: DU bist aus Deutschland!
    .
    Hier noch ein pers. Gadget für Sie, geehrter Berufssohn: http://de.nachrichten.yahoo.com/fotos/diese-woche-neu-die-gadgets-top-5-1331821647-slideshow/#crsl=%252Ffotos%252Fdiese-woche-neu-die-gadgets-top-5-slideshow%252Fmousepad-photo-1331820855.html
    Der kleine Perser, nicht nur für das Gaspedal.

  49. Ich schreibe das nur dazu,...
    Ich schreibe das nur dazu, weil einer, der stellvertrwetender Feuilletonchef geworden ist, vor ein paar Tagen dergleichen Ich-Form als „Unverschämtheit“ bezeichnet hat, und sich dabei sogar auf Benn und eine Vorlesung eines deutschen Professors berufen konnte. Das muss man sich mal vorstellen! Ein deutscher Professor. Wer würde es da wagen, zu widersprechen? Doch nur einer, der einen deutschen Professor und einen stellvertretenden deutschen Feuilletonchef nicht für gottgewollt halten möchte. Und vielleicht, habe ich befürchtet, sehen das die Leser dieser Zeitung genauso wie er und die paar Leute, die unter seinem Beitrag zugestimmt haben, und folglich sogar irgendwie an das Ende des Textes gelangt sind. Was ich erstaunlich finde!

  50. "Und geheiratet, ..., werden...
    „Und geheiratet, …, werden heute eher Hoffnungen und Erwartungen, und weniger die Realitäten.“ War das nicht schon immer so?? Haben nicht nur die sozial niedrigeren Klassen, die Mär der wahren und einzigen Liebe erfunden?? Besitz hat schon immer darauf geachtet Besitz zu heiraten.
    Ansonsten eben 40 Min Stromausfall nördlich von München gehabt, wäre am See bestimmt schöner gewesen

  51. Der Professor war T.W.Adorno,...
    Der Professor war T.W.Adorno, Vorbild für zahllose passiv-aggressive deutsche Nachkriegs-Intellektuelle, die, wenn man sie ein bischen stichelt, auf politisch verfolgt machen und sich umgehend von Nazi-Barbaren in eine Gaskammer gebracht sehen. Es war also nicht irgendein Professor, sondern jemand, den man zitiert wie Goethe, Einstein, Nietzsche oder Franz Beckenbauer.

  52. D.A. 11:15 schon klar, das mit...
    D.A. 11:15 schon klar, das mit der Ich-Form und dass, sie nach Lesermeinung eben in
    blogs gehört ;-) und nicht in die Literatur, es sei den es wäre welche; sonst können
    einem die vielen ICH schon auf den Geist gehen.
    .
    Haarsträubend wird es , wenn – einem deutschen Professor – dem zu einem Problem nichts einfällt, sagt: machen Sie es doch wie ICH.
    .
    Wer verfügt schon über das ICH des Professors.

  53. Werter Don, ich mag Ihre...
    Werter Don, ich mag Ihre „Ich-Bezogenheit“, so wie ich auch Erzählerfilme und Bücher am liebsten mag.
    .
    Sie sind bald auf dem Weg nach Italien? Dann fahren Sie doch einmal ein wenig weiter südlich. Coppola baut Ihnen dort gerade das passende Hotel. Mit simulierter Grossfamilie statt 10 Gänge-Kellner im Frack.

  54. Sehr verehrter Don! Was den...
    Sehr verehrter Don! Was den jungen Mann vom Feuilleton betrifft, hat er von mir als regelmäßige FAZ Leserin zu viel erwartet als er voraussetzte, dass ich weiß, was Adorno über die Benutzung des “ich” Nachteiliges gesagt haben soll. ich habe mich jedenfalls nicht angesprochen gefühlt, denn ich habe von der Frankfurter Schule der kritischen Sozialphilosophie sowieso nie viel gehalten und setze lieber auf Descartes:
    .
    „Cogito ergo sum“ – „Ich denke, also bin ich“. Zweimal “ich” in einem ganz kurzen Satz.

  55. DA@: Man sollte zum stupor...
    DA@: Man sollte zum stupor mundi werden (Pah, zwoter Feuilleton-Schefe). Gott hat mit uns Ungeahntes im Sinn, aber nicht um unbedingt ein deutscher Prof zu sein oder zu werden.

    Tora (Lev 19,18, Einheitsübersetzung ):
    „An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin JHWH.“

  56. Herr Schwarz, ich bin mir da...
    Herr Schwarz, ich bin mir da nicht sicher; das Nachobenheiraten spielt nicht so die Rolle, wenn die sonstigen Bekannten nicht unten sind. Ich kenne einige Fälle, wo Liebe keine besondere Rolle spielte und die praktischen Erwägungen dominierten, und die haben auch nicht besser oder schlechter als andere Ehen gehalten. Echte Strategien sind mir vergleichsweise neu und erst so richtig bekannt, als ich für eine Recherche mal Elitepartners ausprobiert habe: da ist das ganz heftig. Ich selbst bin nicht gefährdert, wer mich kennt, weiss, was zu erwarten ist, aber es siond durchaus ein paar Bekannte in meinem Umfeld, denen ich zutrauen würde, dass sie wissen, wie man einem Mann den Kopf richtig verdreht. Und das wiederum ist etwas, das man in meinem Umfeld, wo die Damen geduldig auf erste Schritte warten, nicht allzu gut kennt. Und im Zweifelsfall dann eben schneller die Masern aus dem Kindergarten einschleppt, als man „Familienplanung“ sagen kann.

  57. Coito ergo sum!...
    Coito ergo sum!

  58. Nun ja. 1825 bedeutet...
    Nun ja. 1825 bedeutet Schulzwang noch, daß der Kaiser befahl, daß jedes Dorf eine Schule auf die grüne Wiese setzt (und von der natürlich noch etwas übrigläßt)….

  59. Sicher, aber das hat kein...
    Sicher, aber das hat kein Feuilletonist gesagt und ist deshalb in Deutschland irrelevant. (Gut, Thomas Mann hat auch zum „Ich“ gegriffen, aber dem verzeiht man natürlich, denn Mann wäre heute sicher auch jemand, der sich vor Sachbüchern ekeln würde).
    .
    Ist ja auch egal. Ich schreibe so, wie ich es kann, andere schreiben anders, und am Ende ist bei mir ein Gespräch und bei anderen auch oder auch nicht. Alles nicht so wichtig, Hauptsache Italien (ohne Vorschriften, Begleitung und Stilwauwau)

  60. Generell habe ich ja gar...
    Generell habe ich ja gar nichts gegen die Schulpflicht, nur das frühe Aufstehen hat mich kaputt und vollkommen desinteressiert an Leistung gemacht. Man kann also sagen: Dass dieses Blog so ist, wie es ist, verdanke ich auch der Schule. Erfolglos, banal, aber wenigstens darin noch ein wenig besser als der Rest der Schlechten. Das hat damals gereicht, und es reicht heute auch.

  61. ...
    http://kurier.at/nachrichten/wien/4488826-wowereit-auch-wien-ist-eine-sexy-stadt.php
    Die Armut jedenfalls steigt; und da ich neugierig bin, habe ich mal einen der vielen Altwarenhändler hier, ein wirklich netter Typ, noch dazu Mitglied einer kleinen evangelikalen Gemeinde, befragt, wo er denn die Sachen herkriegt, wer sie kauft und wie das Geschäft geht. Das Geschäft geht gut.

  62. Der Tiger@
    Zwischen Descartes...

    Der Tiger@
    Zwischen Descartes und den Autoren von Befindlichkeits-und Betroffenheits-
    literatur dürften Welten liegen.
    .
    Wenn man das alles berufsbedingt lesen muss, da kann einem schon der Kragen platzen.
    .
    So habe ICH den Artikel gelesen.

  63. @Don Alphonso: So hat jeder...
    @Don Alphonso: So hat jeder seinen Biorythmus. Die einen dürfen ihn leben, die anderen nicht. Da sieht man, wie ungerecht die Gleichheit ist. Auch die sogenannte Chancengleichheit.

  64. lieber bertholdIV,
    die...

    lieber bertholdIV,
    die diversen Schülerverbindungen sind eher nur für Leute wichtig, die ins Netzwerk erst reinkommen müssen, für ländliche Bürgermeistersöhne und urbane Bankerneffen brauchts das alles gar nicht. Durch diese politischen Ansaugkanäle gelangt man dann halt hierhin und dorthin und verbleibt nicht im Praktikantenprekariatspool. Auch politische Posten und Ämter finden so ihre
    Bewirtschafter.
    Das Wiener Großbürgertum hat aber nur sehr lockere Verbindungen zu diesem politischen Milieu, man verbringt nicht die Freizeit miteinander und man heiratet auch nicht untereinander.
    Das Theresianum ist eine sehr gute Schule und viele Akademiker, deren Eltern noch kleine Beamte oder Geschäftsleute waren, melden ihr (zumeist einziges)Kind gleich nach der Geburt dort an und träumen ihm eine Karriere als Banker oder Diplomat.
    Die Oberschicht aber hat mehr Kinder pro Familie und diese werden bei der Aufnahme in die gewünschten Schulen auch bevorzugt: die Eltern waren schon
    bei den Schotten, die Geschwister sind auch schon da und deswegen natürlich auch der Nachzügler. Ehrgeizige social climber schicken ihre Kinder auf (sehr teure, nichtkonfessionelle ) internationale Schulen mit Ganztagsbetreuung, wo man durchaus auch Wohlstandsverwahrlosung antreffen kann, die sich in den konservativen konfessionellen Schulen eher nicht findet.
    Ich hatte mal einen Kollegen, der – angeblich – beim Opus war, und er war der einzige anständige und korrekte Mensch in der ganzen Bude.

  65. sledlazek1@: Anno 1825 gabs in...
    sledlazek1@: Anno 1825 gabs in D. keinen Kaiser, erst 46 Jahre später wieder.
    Seit dem
    Reichsdeputationshauptschluß lediglich einen selbstgebastelten in Austriakien.

    Es gibt Menschen die denken immer nur an das Eine. Bar jeder edlen Gesittung.

    Erstaunlich wie weit man als Hinterbänkler kommen kann ;-)

  66. Wer verfügt denn schon über...
    Wer verfügt denn schon über ein veritables ICH? Gar ein ÜBERICH?
    Ich z. B. verfüge nicht über dergl.. Am End käm gar noch ein Doppelgänger dabei heraus.

    Die Frankfurter Schule kann nicht wirklich überschätzt werden.

  67. Schloss oder Betonbau: Egal!...
    Schloss oder Betonbau: Egal!
    Magengrimmen: immer.
    .
    Demnächst steht ein Klassentreffen unseres Abi-Jahrgangs an.
    Auf die Frage meiner Klassfreundin, ob ich denn eine Führung durch das damals hocmoderne neue Gym wolle, habe ich ihr wahrheitsgemäß geantwortet:
    .
    „Alle Schulen verursachen bei mir Magengrimmen, heute noch.
    Allein der Geruch, die Turnsäckchen und der Gong …, furchtbar. Ich bin nie gern zur Schule gegangen. Auch wenn manche einen anderen Eindruck von mir hatten, konnte mich halt gut „verstellen“ und mir selbst was vormachen :-) Überlebenstechnik …“
    .
    In einem Schloss wäre der Verlust der Kindheit – ohne die zeitraubende Fahrschülerey mit 6 Uhr früh Aufstehen – aber genauso abgelaufen. Vielleicht dann zusätzlich verknüpft statt mit nobler Architektur-Geschmacksbildung mit dem Widerwillen gegen barockes Gemäuer bis zur Nausea.
    .
    Desinteresse an Leistung passierte, weil der kleine Gmnasiast V. von seinem, kleinbürgerlichen ehrgeizigen Zuhause permanent Mecker bekam, wenn es „nur“ eine Zwei war. Während die Schwestern anscheinend alles durften. Diese Verbitterung und Vergeblichkeit prägt für immer und macht – immerhin – relativ unempfindlich gegen das spätere verlogene Leistungs-Gedöns der neoliberalen Wirtschaftsheinis. Kennt man das doch von daheim, dass nix dahintersteckt außer Manipulation und Verlust der kindlichen Lebensqualität.

  68. Ein reisender östereichischer...
    Ein reisender östereichischer adliger Offizier aus Wien wird am Bahnhof mitten in der Pußta abgeholt zu kuk-Zeiten.
    No, frägt der Reisende leutselig den Kutscher, der ihn zum hochherrschaftlichen Gut bringen soll, no sogn`S amoi, wie werd ma a Kutscher? No des is, bittaschön, gons einpfach Euer Gnaden, sagt der gediente Kutscher darauf: Bei uns werdn die Kutscher von deni Graafn gmocht, net wahr. un die Graafn von deni Kutscher; Nemszabod.

  69. "weil einer, der...
    „weil einer, der stellvertrwetender Feuilletonchef geworden ist, vor ein paar Tagen dergleichen Ich-Form als „Unverschämtheit“ bezeichnet hat, …“
    .
    Und zwar bei ALLEN möglichen journalistischen Textformaten? Was für eine Anmaßung. Kann es sein, dass das nun fast 10 Jahre alte Blogtextformat noch keinen Eingang in hohe professorale Synapsen gefunden hat? Dann wirds aber höchste Eisenbahn, meine Deutungshoheits-Herren vom Faulton.

  70. @Foersterliesel
    Danke für die...

    @Foersterliesel
    Danke für die Infos. hat jetzt meine meinung über manche leute noch verschlechtert; ich bin leider immer zu gutmütig und liaderlich in meiner ansicht über manche leute

  71. @foersterliesel
    und sie haben...

    @foersterliesel
    und sie haben recht: linz ist auch land

  72. Den hier so oft erwähnten SUV...
    Den hier so oft erwähnten SUV gibts natürlich auch in der Vorstadt. Hier hat er aber dunkle Scheiben, zumindest hinten, und einmal sah ich auch einen der eine Art matten Gummibezug statt Lackierung hatte. Da ich neugierig bin, mußte ich diese Oberfläche betapsen und wurde vom (typischen, grimmig aussehenden Besitzer) dabei ertappt, der aber schmolz, als ich ihn fragte warum kein Hochglanzlack etc… Männer erklären eben gerne, und zwar auch junge Träger dunkler Sonnenbrillen.
    In der Vorstadt gibts auch, was zum SUV gehört und im Westviertel wohl eher selten ist: den bodyguard. Der sichert z.B. den Weg seines Don aus dem SUV ins billig renovierte Vorstadteckhaus. Ich gestehe, SUV-Muttis wären mir lieber.

  73. Die Ich-Lastigkeit sind wir...
    Die Ich-Lastigkeit sind wir gewohnt; Entschuldigung ist also angenommen.
    Ich freue mich auf die Italien-Berichte. Werde mich während des Heilfastens dann an den Schinkenfotos delektieren.

  74. Vroni, vom erfolgreichen...
    Vroni, vom erfolgreichen Sachbuch (wobei hier gemeint ist: Nicht Kritikererfolg, sondern nur bei den Verkäufen, also dort, wo es naturgemäss gar nichts taugen kann) in Richtung Allgemeinheit gehend, weil dafür dann des armen Herrn Benns Zitat passt, der sich vermutlich auch nicht hat träumen lassen, zu welchem Zweck er dann herhalten muss. (Bevor ich sterbe, muss ich noch einen Text schreiben über die Art Mensch, von der ich nicht zitiert werden möchte).

  75. @Krck01: Ja, ja, es war der...
    @Krck01: Ja, ja, es war der preußische König Friedrich Wilhelm III. Das ist mir durchgegangen, bin ja ein wenig aufs Kaiserliche fixiert. Aber das mit dem Einen mögen Sie mir erklären und vielleicht auch das mit dem Hinterbänkler? Irgendwie reichen mir die Andeutungen nicht. Ich habe meine Schulzeit übrigens zu einem großen Teil in Schulbaracken verbracht, bei Klassengrößen auch über 40. Die soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit im Zeitvergleich: Die muß auch dringend noch eingeführt werden.

  76. Hier schon mal ein Stück...
    Hier schon mal ein Stück Kuchen:
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/static/antville/rebellmarkt/images/17mr6.jpg
    .
    Das würden solche Mütter wie oben vermutlich nicht an ihre Kinder verfüttern, aber sei’s drum.

  77. lieber, geschätzter don, ihr...
    lieber, geschätzter don, ihr ICH ist ganz wunderbar heuverschnupft und lädt zum vielfachen roflen und lolen ein, und insofern dürfte gerne das ganze jahr frühling sein…
    .
    ceterum censeo kann es kaum eine empfehlung sein, sich an den wünschen der frankfurter (!) schule und eines kleinen feuilletonpinslers zu orientieren.
    .
    lieber Dreamtimer, mit ihrer beschreibung haben sie die befindlichkeit jener adeppten schön getroffen (http://www.youtube.com/watch?v=4rLyP8GebIE).
    .
    meine parvität darf anfügen, selbst zögling eines nicht gerade üblen institutes zu sein, und die erben befinden sich in ähnlichen umgebungen, vielleicht nicht in solch bezaubernder umgebung wie oben bebildert, doch beinahe, um ganz ehrlich zu sein. den erbinnen, da sie sämtlich noch unter zwölf sind, steht dies glück, ein solches ist es tatsächlich, noch bevor. angenehm ist ausserhäusige erziehung ganz und gar. man selbst wird entlastet und hängt nicht wie eine lästige klette an den rockschössen der kinder, wie man dies leider bei zahlreichen anderen eltern beobachten muss, die ihre nachkommen nicht loslassen können und sie – schädlicherweise – als verlängerung des eigenen ICH ansehen, nur als ein noch viel perfekteres ICH, denn ein ICH hat dies ja gemacht, hergestellt und hat nun das copyright auf den nachwuchs.
    und insofern, lieber The Great Artiste, gäbe es gute chancen, einen neuen berufszweig zu etablieren: egotherapeut, dem neuen bupräservativ zu ehren. was der sicher ganz toll findet, so ganz ohne nachzudenken wie immer.
    .
    nun, bevor sich meine wenigkeit ihrem völlig unmassgeblichen, derzeit betriebenen hobby zuwandte, war man im, sagen wir, diplomatischen bereich eingesetzt, was sicher nicht (allein) auf die schule, die man besuchte zurückzuführen ist, sondern viel eher mit der famille zusammenhing.
    aus diesem blickwinkel heraus ist der heutige tag so, wie wenn man eine freikarte für das kabarett (cher Filou, nicht cabaret…) erhalten hätte: immer etwas zu lachen und zu winden die nächsten jahre.
    —–
    kleine preisfrage wie oft wurde hier das wort ICH verwendet, und worauf? na?

  78. "Sanchos Esel" von Ingendaay...
    „Sanchos Esel“ von Ingendaay ist das einzige FAZ-Blog außer den Stützen, das man in der FAZ lesen kann ohne einen bleibenden Digital-Gehirnschaden davonzutragen. Was man von dem anderen Blog-Geschwalle dort nicht sagen kann. Naja, vielleicht noch Deus ex Machina oder so.
    .
    Aber das wird FAZ-Feuilleton-Chefs weiterhin nicht interessieren.
    Stupid German Blockheads. Stumpfe Betonschädel.

  79. @Der Tiger: Descartes war...
    @Der Tiger: Descartes war übrigens ein frommer Mann. Der letzte Papst drehte den Spieß auch einmal um und argumentierte, daß man ist und also denkt – und dies zum Vernunftgebrauch anleitet. Trotzdem führt er kritisch aus, Descartes‘ „Cogito, ergo sum“ sei die Geburt der europäischen Aufklärung. „Seither habe das Bewußtsein den Vorrang vor dem Sein, das Ich gelte mehr als jedes Nicht-Ich, mehr als der Nächste, mehr als ein ins Menscheninnere verlagerter Gott.“ Na also – und damit überhaupt: Bin ich überhaupt ich selbst?

  80. liebe Vroni, fern der absicht,...
    liebe Vroni, fern der absicht, belehren zu wollen und ohne die aussage von Dreamtimer geprüft zu haben, ob es tatsächlich adorno war, so bleibt nur noch zu erwähnen, dass dieser tatsächlich ziemlich tot ist und unter dem grund einer wiese ohne wissen um blogs vor sich hin verfaulen dürfte. ausserdem hatte er sowieso stets recht.
    .
    liebe muscat, mein heilfasten verdanke ich zurzeit einem verdorbenen lebensmittel. man widmet sich reis und crackern.
    anderes thema: wissen sie eigentlich, wo Don Carlos abgeblieben ist. ihm ist doch wohl nichts *hüstel* zugestossen?

  81. "einen der eine Art matten...
    „einen der eine Art matten Gummibezug statt Lackierung hatte. “
    .
    Liebe Försterliesl,
    seltsame Mode, auch in München zu besichtigen. Die richtig schnieken Autos – in München oft gesehen: Aston Martins – müssen mattgraugrün sein wie Militärfahrzeuge, die Smartphones wiederum hochglänzend wie mit der Speckschwarte polierte Ostereier.
    Was vollkommen unsinnig ist: Auf beiden Oberflächen sieht man döner-fettige Fingertapser bestens… Aber seit wann hat Mode Sinn.

  82. Ingendaay:
    "Ich frage mich, ob...

    Ingendaay:
    „Ich frage mich, ob es tröstet, dieses Elend in Kunst verwandelt zu sehen. Inzwischen glaube ich: ja. Es kann nicht schaden, nachzudenken über das, was schiefgelaufen ist, man muss versuchen, es zu objektivieren.“
    .
    Da geht NUR die Ich-Form.
    .
    Grüße vom elendigen, nichtswürdigen Nur-Ich, vom Kind-Es und vom Eltern-Über-Ich.

  83. Vroni:"Diese Verbitterung und...
    Vroni:“Diese Verbitterung und Vergeblichkeit prägt für immer und macht – immerhin – relativ unempfindlich gegen das spätere verlogene Leistungs-Gedöns der neoliberalen Wirtschaftsheinis.“
    .
    „Wer wird ihn graben? Wer wird ihn graben? Den Kanal des heiligen Jauchzens, wer wird ihn graben? Den Kanal, dessen Bett gereinigt ist, wer wird ihn graben? Ur-Namma, der Wohlhabende wird ihn graben!“
    .
    Offenbar hatten die Sumerer vor 4.000 Jahren auch so ihre Vorstellung von Eigentum, dass verpflicht. Zum Dank bekam der Ingenieur-König Ur-Namma Hymnen gedichtet, die ihn unsterblich machten. Das ist ein gerechter Tausch, finde ich, etwas wovon unsere Neoliberalen nur träumen können.
    .
    Don:“Bevor ich sterbe, muss ich noch einen Text schreiben über die Art Mensch, von der ich nicht zitiert werden möchte.“
    .
    Man muss ja nicht gleich ans Sterben denken, wenn man Ge- und Verbote des Zitierens erlässt. Ich bin zu verspielt für einen Juristen und habe auch keinen im Freundeskreis, aber eine schriftlich verfasste Lizenz, das wärs doch.

  84. Die institutionaisierte...
    Die institutionaisierte Gaukelei. Mal sehn wie lange das noch Schule macht.

  85. Liebe Donna Laura,
    dem über...

    Liebe Donna Laura,
    dem über Adorno ist nichts hinzufügen. Empfinde das nicht als Belehrung.
    .
    Eine, die in mehreren Anläufen versucht hat, Minima Moralia zu lesen. Immerhin versucht hat (stolz bin).
    .
    Was man von den 69ern und sicher auch von einigen Schreibkaspern nicht sagen kann. Gottfried Benn leider nur aus der Schule, später nimmer, keine Ahnung warum. Ich ging schon immer lieber fremd mit Autoren anderer Länder, auch keine Ahnung warum. Mein Mann (Nistgermane) versucht grade halbvergeblich, mir die deutschen Romantiker zu verklickern. Ich finde sie mit ihren Vorstellungen einfach nur anstrengend.

  86. @Foersterliesel – Gibt es in...
    @Foersterliesel – Gibt es in Wien eigentlich noch den Volksladen?
    .
    @sedlaczek1 – Meinen Sie wirklich? Ich kann mich noch recht gut daran erinnern, was wir seinerzeit im philosophischen Seminar bei Prof. Dr. Peter Kampits über Descartes geschlossen haben: nämlich, dass die Logik des Gottesbeweis in den Meditationen schwach ist, dass Descartes aber nicht anders konnte als diesen Gottesbeweis reinzuziehen, weil ihm sonst die RKK an den Hals gegangen wäre – Beispiele gab es damals genug.

  87. Ein richtiges Leben gibt es...
    Ein richtiges Leben gibt es überhaupt nur im Schloss.

  88. Ich weiß ja nicht, wer den...
    Ich weiß ja nicht, wer den Schmarrn verbrochen hat, Kaube oder Reents. Hat oder haben unrecht Auf alle Fälle ist die Ich-Form gestattet in der Form der Reportage.
    .
    Da muss man keine geplagten Philosophen aus ihrem Grab herausquälen.
    die sich eh verbitten, ihre geistigen Ausritte 1:1 in die Praxis zu übernehmen:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45741579.html

  89. Bis heute fang ich weder weder...
    Bis heute fang ich weder weder Briefe noch E-Mails mit „ich“ an.
    .
    Dass man es in seriösen Texten nicht verwenden soll, habe ich schon öfter als hemmend empfunden. Nicht nur aus Eitelkeit, sondern weil es den Dialog mit dem Leser erleichtert.

  90. @Der Tiger. Descartes...
    @Der Tiger. Descartes protestantischer Erzfeind Voetius hielt den Gottesbeweis für so schwach, dass er darin nicht viel mehr als eine Finte sah. Descartes hatte allerdings keine Probleme mit der RKK, schließlich war er Jesuitenzögling und vermutlich auch für sie als Spion oder weniger dramatisch, als Kundschafter unterwegs in Holland.

  91. Tja Dreamtimer,
    nur der...

    Tja Dreamtimer,
    nur der Wohlhabende wird seinen Blaumilchkanal gegraben haben. Die Sumerer nun wieder.
    .
    Das Schlimme aber ist die private elterliche Botschaft: Du wirst nie genügen. Egal was man macht, egal wie gescheit oder gut ausehend oder sportlich man ist. Auch wenn man Einser heimschleppt (was durchaus in ausreichender Menge geschah). Bei heimgeschleppten Einsern in Sport oder Musik oder Mathe galt: Funkstille.
    Net gschimpft ist globt gnuch.
    .
    Wer das nicht gesellschaftlich durchschaut, wird ein ideales Burn-Out-Opfer.
    Die Kinder der Wohlhabenden waren schon immmer weniger gefährdet als die Kleinbürgerkinder. Erstere schoben bereits in der Schule eine ruhigere Kugel (Eigen-Empirie). Sie wussten, sie kriegen eh einen Posten, auch bei Vierern und Fünfen. Und kauten in aller Ruhe eine Blasrohr-Papierkugel für den Herrn Lehrer.

  92. liebe Vroni,
    vielleicht mögen...

    liebe Vroni,
    vielleicht mögen Sie zu Adorno das:
    http://www.falter.at/print/F2003_51_3.php
    .
    liebe Der Tiger,
    ein Altwarengeschäft namens Volksladen am Anfang der Lerchenfelderstrasse
    gibts noch

  93. lieber Krck01,
    wenn Sie solche...

    lieber Krck01,
    wenn Sie solche bonmots („wie wird man Kutscher“) lieben, empfehle ich Ihnen Roda-Roda (ein Slavonier).

  94. Liebe donna laura, zunächst...
    Liebe donna laura, zunächst mal wünsche ich Ihnen gute Besserung. Verdorbene Lebensmittel – igitt igitt…
    Keine Ahnung, ob dem Don C. etwas „zugestoßen“ ist. Meinen Sie, er steht auch auf Männer?

  95. liebe muscat, herzlichen dank,...
    liebe muscat, herzlichen dank, hinterlistigerweise fastete mich ein fisch (und das in der fastenzeit, an einem freitag – ich hätte daran denken müssen. welche lehre zieht man daraus? nie wieder freitags fisch). nun, es steht jedoch schwer zu vermuten, dass diesem letztlich viel schlimmeres zustiess als mir.
    .
    bei Don Carlos scheint es nicht anzunehmen, dass er auf männer „steht“, wie sie es so hübsch formulierten. bislang hat er diesbezüglich wenig anstalten gemacht, aber wer weiss (mein zweiter scheint jetzt wohl einigermassen entschieden zu sein, aber nun legt das dritte söhnchen los mit seiner zielgerichteten orientierungslosigkeit, durchaus noch heftiger – was für ein frühling!). im prinzip ist es natürlich auch absolut ungehörig, über die vorlieben eines geschätzten mitkommentatoren zu diskutieren, zumal hinter seinem vermutlich etwas breiten rücken. aber das kerlchen ist ja auch ein wenig verspielt. mal abwarten, ob es sich meldet.

  96. Die Moeglichkeit, wohlversorgt...
    Die Moeglichkeit, wohlversorgt in einem Schloss am See paedagoschischen Segnungen ausgesetzt zu sein, war in der DDR wohl mehr also nur begrenzt.
    .
    Jahre nach meinem Weggang aus dem Arbeiter-und Bauernparadies, besuchte ich nach dem Fall der Mauer meinen letzten Klassenlehrer-und ich muss sagen: gespenstischeres ist mir noch nie begegnet. Dieser Lehrer war weit entfernt von Altersdemenz, trotzdem kannte er meinen Namen nicht, in seinen Fotoalben unserer Klasse befand sich kein einziges Bild von mir, auch auf keinem Klassenfoto. Nichts. Noppes. Ich muss als Geist meine mal mehr, mal weniger ausgezeichneten Leistungen dort vollbracht haben.
    Komisch, seltsam das alles.

  97. DA: "Bevor ich sterbe, muss...
    DA: „Bevor ich sterbe, muss ich noch einen Text schreiben über die Art Mensch, von der ich nicht zitiert werden möchte“
    *
    {[empty]}

  98. Ach Filou. Was wissen Sie...
    Ach Filou. Was wissen Sie schon von der DDR?
    .
    http://www.jugendhochschule.info/index.php?id=68&no_cache=1
    .
    Und die Retouschen auf den Gruppenbildern, nun ja…

  99. Filou, 12:57, Sie haben alles...
    Filou, 12:57, Sie haben alles gesagt.

  100. @vroni – Sie sind...
    @vroni – Sie sind offensichtlich nicht in einem Westviertel aufgewachsen, sonst hätten Sie die Erfahrung gemacht, wie ehrgeizig Mütter dieses Milieus sein können. Es gibt sicherlich diejenigen, die glauben, ihnen und ihren Kindern wird alles automatisch zukommen. Aber es gibt auch eine ganze Reihe, die an ihre Kinder sehr hohe Ansprüche stellen.

  101. Das "wir" gibt es ja zum...
    Das „wir“ gibt es ja zum Glück nicht- nicht jeder, der in eine angenehme Welt geboren wurde, verbringt den Rest seines Lebens damit, sich zynisch ueber seine Umwelt zu beschweren- bei gleichzeitig unangenehm gestelzter Freude darüber irgendwie etwas Besseres sein zu dürfen, obwohl selber weder schoen, noch erfolgreich, noch Vater…

  102. Weiss auch nicht, warum da...
    Weiss auch nicht, warum da kein Internat reinwill.
    .
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e9/Bogensee_04.jpg?uselang=de

  103. Für Vroni und alle...
    Für Vroni und alle Schulallergiker: Sagt das Kind zur Mutter: „Ich will nicht mehr zur Schule gehen!“ Fragt die Mutter: „Warum?“ Antwortet das Kind: „Auf der Schule lerne ich nur das, was ich nicht weiss!“
    Der Text dazu ist „Don’t stop me now“ von Queen, die Musik ist Nebensache.
    Diese kleine Begebenheit kam Heute über Daniel Pennac zu mir, könnte wahrscheinlich auch von HansMeier dem Fünfhundertfünfundfünfzigsten sein. Coitus ergus summarum.
    Zum „ich“ oder „ICH“ oder IcH“ oder „iCH“ oder „icH“, ist zu schreiben: „ich bin, aber wer bin ich, ohne Sie-ich, Sie ich, ich ich, Wir ich, Alle ich, Mensch ist ich-sein, wer nicht-ich, ist n-ich-t, meine Oma ist inzwischen n-ich-t, aber sie ist noch in ich, so wie Sie-ich in m-ich sind und ich in s-i(e)ch; ohne D-ich, bin ich n-ich-t, kann ich n-ich-t sein, so Viele ich da draussen und so viele ich hier drinnen: ich. Wer ist ich?, wenn nicht m-ich, Sie sind mir zuviel ich, aber ich bin zuwenig s-ich, es ist einfach ein Kreuz mit m-ich ohne s-ich, lange Poesie kurzer Sinn: Wir = ich -1, denn ich ist n-ich-t s-ich. Klar? @The great artist weiss darauf auch keine Antwort, oder doch?
    Der Text dazu ist „Bicycle race“ von Queen, die Musik ist Nebensache. Einfach passend.

  104. Mensch Meier, Sie alter...
    Mensch Meier, Sie alter Charmeur. Wenn Sie DDR sagen, meinen Sie doch nicht die DDR. Ihre Vorstellung ist metaphysisch, ein Paradies zum nachträglich Sichauskennen für alle, die sich penibel im Internet informiert haben.
    .
    Sie meinen nicht das Ding, den Furunkel, den Deutschland 1949 bis 1990 am Hinterteil hatte.

  105. apropos wien:
    auch bei zanoni...

    apropos wien:
    auch bei zanoni und zanoni am lugeck haben sie jetzt – seit diesem jahr?, zumindest habe ich es heute abends zum ersten mal gesehen – das eis zum mitnehmen nach kugeln – oder wie die hessen sagen würden, bällchen – skaliert und nicht nach bechergröße.
    meine frau meinte, das liegt daran, dass die eisverkäufer es einfach leid waren den misstrauischen deutschen touristInnen das zu erklären, was eine portionierung nach bechergröße bedeutet.
    so geht es einer stadt, wenn man heerscharen von 60 jährigen schäbischen, reinländischen und hessichen mucialbesuchern reinkarrt.
    auch aus diesem grund meide man den ice wien-nürnberg am wochenende….

  106. @O.A.Lützenich: Vor vielen...
    @O.A.Lützenich: Vor vielen Jahren hatte ich das Problem, glaub ich, so gelöst:
    Der Unterschied zwischen Ich und Nicht-Ich ergibt sich, wenn ich selber keine Milch gebe…
    .
    Viel Sinnigeres fällt mir da auch nicht ein, höchstens noch, dass sich das Ich erst am Du entwickelt, im Gespräch, und da sind wir wieder bei Hegel und Marx, ob es eher geistige oder materielle Dialektik sei, die die Gestaltung von Wirklichkeit bestimmt. Erst die Ideen, dann die Notwendigkeiten. Oder eben umgekehrt.
    .
    Als Quintessenz kann man dann B.Brecht heranziehen:
    The proof of the pudding is the eating…

  107. je est un autre...
    .
    und wenn...

    je est un autre…
    .
    und wenn dies ich milch zu geben in der lage ist, hebt sich dann die différence – oder war es nicht doch die différance? – zwischen ich und nicht-ich auf?
    was ist mit dem du und dem nicht-du?
    ist dies dann der kleine unterschied zwischen milchgebern und nicht-milchgebern?

  108. ceterum: ohne milch keinen...
    ceterum: ohne milch keinen pudding…

  109. da können sie gleich einen...
    da können sie gleich einen pudding an die wand zu nageln versuchen…

  110. Ich habe von "essen" geredet,...
    Ich habe von „essen“ geredet, nicht vom „nageln“….

  111. Das Ich ist die Différance...
    Das Ich ist die Différance aus Signifiant und Signifié.
    .
    @The Great Artistet: Man kann relativ sicher sagen, wann diese Entwicklung losgetreten wurde. Das „Ende der Geschichte“ begann mit dem Zusammenbruch der UDSSR. Der Liberalismus wurde alternativlos. Generationen die nur gelernt hatten in Dichotonomien zu denken, von Ost-West, links-rechts oder Mann-Frau standen intellektuell vor dem Nichts. Fortan ersann man sich Konstrukute wie die Globalisierung oder New Economy, um seine neoliberalistischem Ideologie zu legitimieren. Dabei ist der Neoliberalismus selbst der Produzent dieser Phänome. Im Endeffekt gibt es keinen Wertepluralismus mehr und deshalb auch keine größeren Unterschiede zwischen den Parteien und Parteiprogrammen.
    .
    Aber zum Glück wieder der Erlöser nun inthronisiert. Nachdem er schon im Alleingang die DDR niedergerungen hat, wird er sicher auch für unser aller Seelenheil sorgen oder am Kreuze sterben..

  112. komisch, dabei sprechen sie...
    komisch, dabei sprechen sie doch von fast nichts anderem, ganz im gegensatz zu meinereiner…

  113. "Viel Sinnigeres fällt mir da...
    „Viel Sinnigeres fällt mir da auch nicht ein, höchstens noch, dass sich das Ich erst am Du entwickelt, im Gespräch, und da sind wir wieder bei Hegel und Marx, ob es eher geistige oder materielle Dialektik sei, die die Gestaltung von Wirklichkeit bestimmt.“
    .
    Wer viel labert, dem schwillt zwar nicht unbedingt der Hahn, aber zumindest das Ich. Wie zuverlässig können Intellektuelle in dieser Frage eigentlich sein?
    .
    Dabei verfällt, wer labert, doch schon dem man. Er verspielt seine Eigentlichkeit zugunsten, ja wovon?, einem Sampling von Stimmen, einer Collage anonymer Gedankenschnipsel, deren Ursprung irgendwo in einem nur statistisch definierbaren Kollektiv liegen: in der Masse. Hier endet das Du, die Kultur und die Kunst und es beginnt etwas neues, ein Ungeheuer, bis zum Rand gefüllt mit Slogans und Kneipengesprächsfetzen, mit dem was es im Fernsehen gesehen, im Radio gehört, in der Zeitung gelesen und im Internet gestreamt hat. Es sieht aus wie ein Mensch, ist immer noch mit Du ansprechbar, aber das macht es nur um so unheimlicher. Wie ein Alien oder Formwandler in Menschengestalt.
    .
    Die Paranoia treibt den Inquisitor hervor. Nun die praktische Frage, die der Professor zur Abschlussprüfung immer stellt wird und die ich hier verrate ( oder leake, wie man jetzt sagt ): angesichts des man, dass nicht mehr Volk ist, nicht mehr Familie, sozialistisches Kollektiv oder was es sonst noch an schönem und kohärentem gibt, wie erkennt man es? Was sagt man ganz oft, um Dich über dessen wesenloses Wesen zu täuschen? Na? Ach, komm schon, ist gar nicht so schwer, fängt mit „I“ an und hört mit „h“ auf.

  114. @Filou
    .
    Internet? Ich weiß,...

    @Filou
    .
    Internet? Ich weiß, wie es in der DDR roch. Ich schließe die Augen und sehe wieder Stralsund vor mir, trabidurchknattert und seegespiegelt wie ehedem…

  115. Zur Elite gehört, wer dieses...
    Zur Elite gehört, wer dieses Wort nie gebraucht.

  116. Und überhaupt Filou: Wie...
    Und überhaupt Filou: Wie könnte man so ein Teil „im Internet“ finden, wenn man vorher nie dort war….?

  117. donna laura + The Great...
    donna laura + The Great Artiste (18.03., 23:39 – 23:54)
    Essen und Nageln *räusper*, hier zu sehen:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=uZz3Nh2pJfs

  118. Kant war nicht Moses und sein...
    Kant war nicht Moses und sein Gesetz beginnt nicht mit ICH.

  119. Nachschlag:
    verzeihung HM555...

    Nachschlag:
    verzeihung HM555 – ich war neugierig,
    was hinter der schönen Fassade steckt.
    Hinten sieht es jedenfalls so aus:
    http://www.tagesspiegel.de/images/310125_0_53847892-jpg/1633610/2.jpg?format=format14
    Zeugnisse aus der Zeit vor der DDR gibt es noch etliche.
    Auf Radtouren ins Berliner Umland sieht man Unglaubliches.
    Als mit dem AFN in der Kaulbachstraße in M. Aufgewachsene
    steht man da plötzlich….in der Vergangenheit der Elterngeneration.
    z.B. am wunderschönen Tollensesee (Radroute) gibt es ein
    Dorf Alt Rehse … da steht tatsächlich als Haus-Überschrift:
    Erbaut im Jahre 3…. (??)
    Gemeint ist nach der Machtergreifung.
    Im benachbarten Park mit seinem Schloss können sie auf einer
    schönen Streuobstwiese- falls ihnen nicht übel geworden ist –
    …den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
    http://www.focus.de/wissen/bildung/geschichte/tid-7899/euthanasie-geschichte_aid_138145.html
    .
    http://www.seenplatte-impressionen.de/tollensesee01.html
    .
    Laßt doch der Jugend,
    Der Jugend, der Jugend ihren Lauf!
    Laßt doch der Jugend,
    Der Jugend ihren Lauf!
    ….
    (Volkslieder als Therapie bei Demenzerkrankungen)

  120. Stellvertretende Chefs die...
    Stellvertretende Chefs die Gottfried Benn zietieren sollten zur lauten Deklamation eines seiner Gedichte verdonnert werden, in dem Stil in dem der unnachahmliche Sir Alec Guinness mal einen Beatles- Songtext deklamierte.
    Anschließend sollten der Stv einen Artikel, ganzseitig, 5 Spalten rund um ein Bild, Samstagsausgabe des Feuilletons, verfassen zum Thema „der Intellektuelle“, ohne G.B. zu zitieren, wir werden anschließend Vroniplag nutzen.
    Im Ernst, mir ist aus dem bekannten G.B. Essay vor allem erinnerlich, dass der Intellektuelle einer ist der im Hinterzimmer seiner Bibliothek (seiner, Wohnverhältnisse, Westviertel!) bei abgedunkeltem Zimmer und auf Filzmatte gestelltem Telefon mit gedämpfter Glocke seinem Hirn Gedanken abdestilliert….
    Immerhin spricht daraus die Einschätzung, es sei wichtig den gerade in statu nascendi gefundenen gedanklichen Einfall zunächst zu Papier zu bringen, selbst wenn das Telefon gebieterisch den Vorrang der vita activa im hier und jetzt einfordert.

  121. Dann wollen wir mal hören,...
    Dann wollen wir mal hören, was Lortzing zum Thema „Schloss“ zu sagen hatte:
    GRETCHEN
    So darf ich?
    BACULUS
    Was denn, Gretchen?
    GRETCHEN
    Aufs Schloss?
    BACULUS
    Wohin?
    GRETCHEN
    Aufs Schloss!
    BACULUS
    Nein, du bleibst da!

  122. @HansMeier555 (06:36): "Zur...
    @HansMeier555 (06:36): „Zur Elite gehört, wer dieses Wort nie gebraucht.“
    .
    … Gar nicht wahr – es reicht doch schon, wenn man Redakteur des entsprechenden Magazins ist. (Bei dem Titel hätte man evtl. etwas anderes erwartet …)
    .
    http://www.elite-magazin.de/

  123. Wieso immer nur...
    Wieso immer nur Westviertel-MÜTTER?
    Wo sind die Väter? Die üben doch auch Druck aus ohne Ende. Dieses „solange du deine Füße unter meinem Tisch hast …“ ist eine typische Vater-Drohung (und zwar egal, ob KLeinbürger oder Mittelbürger oder Sonstwas-Großkotz, Total egal. Alle gleich, was das betrifft)
    Aber jedesmal sind nur die Mütter die total-ehrgeizigen Hexen, komisch das.
    .
    Lieber Tiger,
    da wo ich herkomme, ist das Kaff so klein, da gibt es kein Westviertel. Da gibt es nicht einmal irgendein Viertel. Alles plus Wirtshaus um die katholische Kirche rum, fertig. Kann manchmal ein Segen sein.

  124. "...in dem Stil in dem der...
    „…in dem Stil in dem der unnachahmliche Sir Alec Guinness mal einen Beatles- Songtext deklamierte.“
    War das nicht eher Peter Sellers? = „She Loves You“ in der Dr. Strangelove-Version, „Hard Days Night“ als Shakespeare-Zitat und „Help“ as a sermon. Wunderbar!

  125. Ach, return on investment und...
    Ach, return on investment und so weiter Erwartungen zur Eheschliessung: da fallen mir meine Grossmütter ein, die ihre Männer, einst vielversprechende junge Herren, die aber Kriegs usw. halber die Versprechen eines gepflegten bürgerlichen Lebens nicht efüllen konnten, bis ans Ende gehasst haben (geschieden wurde damals in unseren Kreisen nicht)…
    Und perfekt 57: Frankreich und die Erinnerung, ob voie sacrée ou plages du département: da kriegt man doch nur das kalte Grauen: strukturschwache Gegenden (um mal hoffnunfsvoll zu bleiben) die ihre Gegenwart und Zukunft auf eine myhtische Vergangenheit beschränken. Und der längst impotente Teutone gefällt sich am Gedenken einstiger mannhafter Bosheit (die daraus resultierende ZwiespÄltigkeit gibt doch einen besonderen Kitzel, den die armen Sieger nie kennen).

  126. Vroni, Vati arbeitet und ist...
    Vroni, Vati arbeitet und ist nicht da (so als Arbeitshypothese) damit ist Mutti dann eben, darin dem Feldwebel oder Vorabeiter nicht unähnlich) die druckausübende Fläche.

  127. <nicht zur Veröffentlichung:...

  128. Icke,
    ja genau, mann kann als...

    Icke,
    ja genau, mann kann als Vater prima präsent und allgegenwärtig sein, ohne „da“ zu sein.

  129. Was haben die Seßhaften...
    Was haben die Seßhaften eigentlich immer gegen die Nomaden?

  130. Vroni, et al., mal anders:...
    Vroni, et al., mal anders: warum sollen die Eltern nicht ehrgeizig sein? Die Gören bilden ihren Charakter doch auch durch die Auseinandersetzung? Was ich meiner Generation eher vorwerfe wäre die narzistische Weltferne und Beherrschungsmanie. „Von allem das Beste, ich bin es mir wert“ war doch einst so eine Reklame. Ich könnte doch von Herrn Sohnemann oder Frau Tochter erwarten, dass sie geruhen z.B. Physik zu kapieren, basta (oder aber einen hinreichende Alternative vorzuleben).

  131. @veil of ignorance: Und da...
    @veil of ignorance: Und da jetzt ein Cheflobbyist der evangelischen Kirche das Bundespräsidialamt leiten wird, wird das Wort zum Sonntag in Zukunft immer aus Schloss Bellevue gepredigt…
    .
    Amen.

  132. Great Artist et al., Norwegen...
    Great Artist et al., Norwegen wär ’ne prima Alternative…?!

  133. liebes Veil of Ignorance, ganz...
    liebes Veil of Ignorance, ganz recht, die différance konstituiert die unterscheidung, wenn man nicht so weit gehen möchte, zu behaupten, dass sie die unterscheidung an sich ist.
    .
    man könnte auch geneigt sein, die behauptung aufzustellen, dass die identitätsbildung durch aufhebung durch die einführung die différance, vorsichtig gesagt, schwierig wird. möglicherweise erweist sich dies jedoch als endpunkt im labyrinth der sprache, wer weiss.
    .
    der zustand der uneigentlichen existenz existiert nicht nur für die sdg, aber hier ganz besonders (und vielleicht auch eher noch für deren nicht-bürgerlichen teil, dem mea parvitas, äh, nun, sie wissen), da kulturelle, gesellschaftliche hintergründe das ich fundieren, und zwar insoweit, dass man durchaus von man sprechen kann, was der wahrheit zuweilen – zumindest meiner persönlichen erfahrung nach – eher entspricht, als wenn man ich sagt.
    .
    man ist zwar durchaus ein individuum, sich aber seiner verstrickung in jahrhundertelange geschichte, die, wie auch immer, nach einem weitergehen wird, dergestalt bewusst, und vermutlich weit mehr bewusst als die durch die aufklärung zum glück zu einem zehntel aufgewachten citoyens, dass man nicht fehl geht, nicht ich, sondern man zu sagen.
    .
    freiheit und gestaltungsspielraum des individuums finden stets in seinen persönlichen grenzen statt, die zum einen der eigenen charakter aufwirft (den man = die altvorderen teilweise durchaus bilden können), und die zum anderen durch die verpflichtungen, denen man sich konfrontiert sieht und mit denen man umgehen muss, bedingt werden.
    .
    so oder so, man kann sich nicht nicht verhalten, und verhält sich stets vor der folie der eigenen erfahrungen.
    .
    und insofern ist jeder der andere und keiner er selbst.
    .
    man sollte dennoch versuchen, sich dem eigentlichen ich anzunähern, um sich selbst sein zu können. dazu ist die unterscheidung zwischen vorgegebenheiten und dem eigenen ich-potenzial notwendig, um die freiräume zu erkennen zu versuchen.

  134. @HM555 (10:34): Zäune,...
    @HM555 (10:34): Zäune, Mistforken…

  135. lieber diktionaftis, oh nein,...
    lieber diktionaftis, oh nein, bitte kein fischlein mehr!
    .
    es gibt auch koffer und joghurt von elite, habe ich mir berichten lassen müssen.

  136. lieber Dreamtimer, ich finde...
    lieber Dreamtimer, ich finde ihre beiträge sehr inspirierend!
    wie sie an meinem vorvorigen kommentar entnehmen können, gibt es durchaus gründe dafür, zuweilen das wort ‚man‘ dem wort ‚ich‘ vorzuziehen, weil es die sache oft mehr trifft denn nicht. wenn man zum bleistift sagt, ‚ich habe mir ein eifon gekauft‘, da sagt man besser ‚man‘, denn so individuell ist das meist nicht, ganz und gar nicht.
    .
    ‚man‘ wird zum zombie, vor allem, wenn ‚man‘ denkt, ‚ich‘ zu sein: das erschreckende im gesellschaftlichen umfeld, besonders sichtbar an empfängen –
    hinsichtlich des laberns ist ihnen sehr zuzustimmen, und manche nennen es auch ‚loslabern’…,
    sie auch?

  137. lieber The Great Artiste,...
    lieber The Great Artiste, http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-ost/schwerpunktartikel/gauck-vertrauter-gill-soll-chef-des-bundespräsidial.
    .
    lupenreiner laizismus.

  138. @Don - Ich-Form:
    Die...

    @Don – Ich-Form:
    Die Vermeidung derselben gilt in manchen Teilen deutschen Bürgertums als Höflichkeit. Ich war da schon immer anderer Ansicht – sie dient der Verschleierung von Meinungen, dem Abschieben von Zurechenbarkeit aka Verantwortung und der Vermeidung von notwendiger Auseinandersetzung. Man hat´s ja nicht gesagt.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  139. Apropos Schloss Bellevue ......
    Apropos Schloss Bellevue … Es gibt (by the way) noch einen, dem Freiheit schon immer viel bedeutet hat und der auch schon des öfteren auf der Suche nach ihr war …
    .
    http://www.davidhasselhoff.com/photo/looking-for-freedom

  140. Das ist das schöne bei den...
    Das ist das schöne bei den Evangelen: Volle Flexibilität. Görings Heirat, oben auf Westminster, Suff in Saus und Braus, Enthaltsamkeit predigen, immer ist so ein(e) Freiheits- und Verantwortungsbewusstseinsinhaber(in) dabei und lebt den eigenen Narzissmus aus. Demut und Gehorsam ist ein Fremdwort für solcherlei Exhibitionisten. Freiheit – Freiheit riefen sie – Freiheit … und democracy!

  141. Scheiss-Alzheimer: Natürlich...
    Scheiss-Alzheimer: Natürlich muss es heissen:
    Hoch die Freiheit, piepsen sie
    FREIHEIT und DEMOCRACY!

  142. lieber HansMeier555, machen...
    lieber HansMeier555, machen sie sich einmal die freude, und besprechen sie die kantschen gesetzmässigkeiten mit einem volkstümlichen amerikaner, und immer schön der namen des urhebers nennen, wegen plagiarism und so. und schön deutsch aussprechen, das mögen die amerikaner.
    .
    falls er sich vor lachen biegt, versuchen sie es einfach noch einmal mit biberbettwäsche. hier dürfen sie dann gerne wieder übersetzen.

  143. Zum Thema des Gebrauchs von...
    Zum Thema des Gebrauchs von „ich“ und „man“ muss hier auch das legendäre Interview mit Giovanni und KTzG Erwähnung finden – der Herr Baron beschreibt ganz rrrichtig, dass die Verwendung von „man“ „… ein anerzogener Sprachgebrauch [ist], der sich bei mir wahrscheinlich über die Jahre hinweg eingeschliffen hat, der eine gewisse Form von Zurückhaltung zum Ausdruck bringen soll und den man zu Recht kritisieren kann.“
    Topos: Man hatte sich ja entschuldigt …
    .
    http://www.zeit.de/2011/48/DOS-Guttenberg/seite-1

  144. lieber HansMeier555, besser...
    lieber HansMeier555, besser noch: biberspannbettlaken.

  145. Ach Seele, um und um...
    Ach Seele, um und um verweste!
    Noch lebst Du und noch zu viel.
    .
    Das war ein: Benn

  146. Fest davon überzeugt:...
    Fest davon überzeugt: Schlösser verderben den Geschmack. Reihenhäuser aber erst recht!

  147. Icke,
    Maß und Ziel. Bei...

    Icke,
    Maß und Ziel. Bei peinlichen hyperehrgeizigen Eltern nicht vorhanden.
    .
    Beispiel?
    „Bottroper Bambini gegen Oberhausener – ein schöner Fußball-Nachmittag? Nein, denn am Ende stehen Klein-Kevin und Cedric bedröppelt auf dem Platz, während Papa und Mama auf den Schiedsrichter losgehen. Der ist gleichzeitig einer der beteiligten Trainer. Sein Kollege mischt sich auch noch ein. Was folgt, ist nicht jugendfrei. Das Spiel muss abgebrochen werden, die Spruchkammer des Fußballverbandes verhängt Geldstrafen.
    Randale am Spielfeldrand
    .
    Sie treten immer häufiger unangenehm in Erscheinung: ehrgeizige und teils gewaltbereite Eltern, die am Spielfeldrand den Nachwuchs triezen und am liebsten selbst mit der Pfeife auf dem Platz stünden. “
    (Quelle: http://www.reviersport.de/163000—jugendfussball-rote-karte-fuer-aggressive-eltern.html)

  148. @HansMeier555: Nomaden mögen...
    @HansMeier555: Nomaden mögen das Herdentier, vulgo den Sesshaften!

  149. Lieber Thorsten Haupts,
    da es...

    Lieber Thorsten Haupts,
    da es drüben auf „Deus ex“ irgendwie nicht freigestellt wird, poste ich es Ihnen hier noch mal.
    .
    „Vermutlich war ein Franz Josef Strauss korrupt, nur begrenzt ein Demokrat, jähzornig, nachtragend, mit windigen Gestalten befreundet und dazu auch noch auf unschuldige Tiere schiessend. Aber dass er fähig war und Bayern vorangebracht hat, bestreiten nicht mal seine politischen Gegner von damals. Unter den von Ihnen genannten Bedingungen wäre er natürlich niemals angetreten.
    .
    Wer 100% integere Persönlichkeiten aks Heilige will, der muss sie zwangsläufig aus jeder Funktion fernhalten, die irgendwie mit Macht zu tun haben.“
    .
    Zitate aus Ihren Kommentaren unterm Beitrag „wie man Wulffe zähmt“.
    .
    Hochachtungsvoll, Ihr Verleumder —

  150. "Man hat's ja nicht gesagt"....
    „Man hat’s ja nicht gesagt“.
    Nein nein (…)

  151. Nun, in der Gegenwart, wenn...
    Nun, in der Gegenwart, wenn man nicht einfach die leibeigenen ausplündern kann, lehrt so ein Schloss vor allem Demut und Sparsamkeit.

  152. @Don Alphonso; ja - aber auch...
    @Don Alphonso; ja – aber auch Hunger lehrt Demut und Sparsamkeit. Und das vor allem billiger!

  153. Macht Schlösser kaputt, die...
    Macht Schlösser kaputt, die Euch kaputt machen. Wenn es schon nicht die an den Haustüren der Investmentbanker sind…

  154. @Don Alphonso: Apropos...
    @Don Alphonso: Apropos Leibeigene. Sie haben zufällig niemals mit Herrn Schlecker telefoniert? Oder Stefan Heinig?

  155. Aber Schleckers Reich war...
    Aber Schleckers Reich war weitgehend nur gemietet, und die ganze Härte versteht man erst, wenn ein Haus mit ehedem 50 Bediensteten runter auf 0 ist.

  156. Natürlich kann man nichts...
    Natürlich kann man nichts für seinen Namen, aber dass der neue oberste Präsidialbeamte Gill – also engl. Kieme (oder Hechelkamm im Spinnerei-Talk, was lehren einen alle diese Online-Wörterbücher) heisst, passt doch ganz nett, wo es die Evangelen doch so mit den Fischen haben. Hoffentlich frischere als das Flossentier, was Ihnen, werte Donna Laura, neulichst Unbill bescherte.
    .
    Und immer noch besser als es den armen Bischof von Berlin erwischt hat. Hätte er es im Medienzirkus nur irgendwo hin schaffen können, ohne Künstlernamen, denn wo sonst kann man mit dem Namen „Dröge“ Karriere machen, als in der evangelischen Kirche.
    .
    Entschuldigung hier inklusive, die können alle ja nette, gewitzte Personen sein, denen ich nichts in Abrede stellen möchte, aber dieser Witz drängte aus den Buchstaben förmlich heraus…

  157. Vroni: die Dame, die das...
    Vroni: die Dame, die das Kindertanzen am hiesigen Jugendzentrum leitet, hat von vornherein (i) andere Erwachsene des Saales verwiesen (ii) die Vorhänge geschlossen.
    Fanübergriffe gab es immer schon: laut Herrn Icke (der zu Zeiten in Gegenden kickte da sich ehrbare Frauen beim Hahnenkampf, in Kneipen und auf dem Fussballfeld eh nicht sehen liessen) war das seinerzeit die männliche, zum Teil schon etwas gereiftere Jugend. Seit Eislaufmuttis nicht mehr nur an der Schlittschuhbahn gesehen werden sind, machen sie als Fans eben andere Gegenden unsicher.
    Dazu kommt meiner Erfahrung noch etwas anderes als bloss der eigene Ehrgeiz: die fehlende Sozialisierung in der freien Gruppe. Eben der infantile Narzissmus. Das Fehlen des Gefühls für den anderen und die Umstände. Höflichkeit in gewisser Weise (selbst wenn sie sich von Currywurst mit Pommes Schranke ernährt).
    Klein Kevin und Cedric werden künfitg die ÖPNV Anbindung sämtlicher Schotterplätze der Region erkunden und „Danke Mama, keine Umstände, ich kann da wirklich alleine hinfahren“.

  158. ganz recht, lieber don, da...
    ganz recht, lieber don, da spürt man erst die abhängigkeit vom personal – weshalb man sich heute im alter oft verkleinert, wie man so sagt.

  159. Das ICH neigt zu...
    Das ICH neigt zu unberechenbarem Verhalten und taugt nicht in Zeiten, in denen
    alles berechenbar sein muss.
    Für die Statisken – das Skelett aller politischen und
    wirtschaftlichen Entscheidungen, ist nur die große Zahl brauchbar und zuverlässig berechenbar.

  160. Die größte Gefahr für den...
    Die größte Gefahr für den Neoliberalismus in der polit. Version des Neokonservatismus
    geht vom Ich aus.
    Dem Ich der Statistiker in der akademischen, universitären Ausformung, ihrem Geltungsanspruch und ihrem Willen nach Deutungshoheit.
    .
    Adorno versus Mann ist dafür ein schönes Beispiel.

  161. @hansMeier555:
    Aha. Ich werde...

    @hansMeier555:
    Aha. Ich werde hier keine grosse Textkritik ablassen. Aber aus einer kräftigen Polemik für einen einzelnen Mann in einem bestimmten Diskussionskontext umstandslos zu folgern, ich befürworte Korruption oder Diebstahl bei „Leistungsträgern“ generell – naja, die Schlussfolgerung überlasse ich jedem selbst. Schon das auszugsweise Zitat ist miesester Bildzeitungsstil – denn Kern der Debatte um Wulff war, dass ich dessen „Korruption“ bestritt.
    TH

  162. Lieber ThorHa,
    .
    können Sie...

    Lieber ThorHa,
    .
    können Sie mir einen Grund sagen, warum ich das Gespräch mit Ihnen fortsetzen sollte?

  163. <p>Vielleicht sollte man in...
    Vielleicht sollte man in dem Zusammenhang mal erwähnen, dass das im Artikel vorgestellte Gymnasium es sich leisten konnte, eine Spende von 10 Millionen Euro abzulehnen, weil der Spender dafür die Schule nach sich benannt haben wollte. Das wiederum wollten die Eltern nicht, denn der Spender war mal NSDAP-Mitglied.

  164. Warum haben Sie FJS überhaupt...
    Warum haben Sie FJS überhaupt ins Spiel gebracht, wenn nicht um zu sagen, dass das auch für andere gelten könnte? Es ging ja nicht um Strauss!
    .
    Im übrigen sind IHre eigenen Zusammenfassungen fremder Standpunkte auch nicht von größter Behutsamkeit geprägt gewesen, um das einmal ganz ganz vorsichtig zu formulieren.
    .
    Vielleicht haben Sie ja wirklich keine Vorstellung, wie Ihr Benehmen auf andere wirkt?

  165. Lesen Sie Ihre Kommentare dort...
    Lesen Sie Ihre Kommentare dort nochmals aufmerksam durch und Sie werden zugeben, dass man Sie tatsächlich so verstehen kann, als billigten (nicht: „befürworteten“, mein lieber Exeget!) Sie solches Verhalten.
    Man kann Sie gar nicht anders verstehen, um genau zu sein.
    .
    Und wenn ich mir ansehe, mit welcher Empfindlichkeit und Gekränktheit Sie hier für sich eine behutsame Behandlung in Anspruch nehmen, die Sie keinem Ihrer Opponenten hier jemals gegönnt haben, dann halte ich das für gar nicht unwahrscheinlich.
    .
    Sie Verleumdungsopfer Sie.

  166. "Aha".
    Dz....

    „Aha“.
    Dz.

  167. Darf ich die Exegese...
    Darf ich die Exegese fortsetzen, lieber Thorha:
    Was Sie schreiben, ist „kräftige Polemik“ und folglich mit Nachsicht zu lesen, was andere schreiben, ist „Verleumung“ und „miesester Bildzeitungsstil“.
    .
    Oder tu ich Ihnen schon wieder Unrecht? Gilt das vielleicht auch nur „in einem bestimmten Kontext“?

  168. Isidorus, ja, das ist eine...
    Isidorus, ja, das ist eine schöne, fast schon legendäre Geschichte, die mir sehr gut gefällt – zumal der gleiche Herr ohnehin eine spassige Gestalt ist und zwar am tegernsee zeitweise lebt, aber längst ausgewandert ist. Vielleicht fanden manche auch die Idee von einer Art schulischem Beisheim Center schrecklich.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Beisheim_Center

  169. Was für eine alberne...
    Was für eine alberne Knalltüte… auf so was noch Nerven und Manieren zu verschenden kann man ja irgendwann vor sich selber nicht mehr rechtfertigen.

  170. Etwas, das seine eigenen...
    Etwas, das seine eigenen Beiträge regelmäßig mit „Pruuuuuust“ einleitet, will, dass seine von ihm so behandleten Diskussionspartner ihn nicht aus purer Rücksichtnahme nicht an seine tatsächlich so gefallenen und so gemeinten Dummheiten von gestern erinnern …

  171. Liber Filou, lieber...
    Liber Filou, lieber Fritz,
    .
    entschuldigen Sie bitte die Verwechslung…

  172. gute beiträge zur diskussion...
    gute beiträge zur diskussion um das ich müsste eigentlich icke beitragen können…
    .
    im abschnitt ich-erleben stellt der folgende artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Ich recht gut zusammengefasst dar, was ich kurz meinen ausführungen vorausschicken möchte.
    .
    wenn nun in populärwissenschaftlichen artikeln der medien in letzter zeit häufig der freie wille in frage gestellt wird (z.b. paarungsverhalten, drogenkonsum, verbrechen), und damit ein wichtiger aspekt des ich, so stellt sich im rahmen des allgemeinen biologismus (nachfolger des ingenieurismus aus atomzeitalter) zum einen die frage, ob das ich überhaupt entscheiden kann, was es tut, und zum anderen die frage, ob das ich weiterhin unter den artenschutz der menschenrechte gestellt werden kann.
    .
    drastisch gesprochen und sträflich verkürzt keimt darob in gewissen kreisen sicherlich die überlegung, ob nicht die demokratie abgeschafft werden könnte, da der mensch, da kein ich/individuum – so bereiten doch diese artikel extrem erweitert, aber nicht inkonsequent gesprochen, dies gelände vor -, ohnehin nicht anders kann als er tut: kopulieren mit menschen, die komplementäre immunsysteme aufweisen und dicke mammuts/oberweite anschleppen, eis essen, bis das stammhirn kotzt und handtaschen rauben bzw. leute verprügeln, weil irgendwelche finsteren hirnwindungen dies dem ergo letztlich stets unschuldigen täter vorgaben, er mithin krank sei, mit einlaufziel psychiatrie.
    die banale denke geht hier von einem biologischen determinismus aus.
    .
    so wird suggeriert, dass der mensch i.a. nicht lernfähig und – böswillig interpretiert: – schon gar nicht guten willens sei, die konsequenz ist dann jedoch, dass er aber letztlich auch nicht schuldig sein kann, aber er auch stets unheilbar ist (!).
    um nun nicht anarchie (ja, ich weiss, es geht hier etwas rasch zu) zu evozieren, könnte man den menschen, also den ohne den freien willen, auch die willenentscheidung über gesellschaftliches oder konsum abnehmen, ob offensichtlich oder nicht, das bliebe den etablierten der jeweiligen systeme überlassen.
    .
    folgendes gefällt: http://de.wikipedia.org/wiki/Kompatibilismus_und_Inkompatibilismus, gut lesbar und recht schlüssig.
    .
    insofern ist es nicht falsch, recht häufig das wort man zu verwenden, eben, weil man vor gewachsenen hintergründen handelt resp. ‚gehandelt wird‘, ohne dass man gleich irrtümlicherweise ich sagen muss, wenn man etwas tut, ‚was man tut‘.
    daher oft meine antwort auf die beispielfrage, was ich zum frühstück trank: man trank kaffee/tee (deviant wäre zum beispiel brandy, dann könnte man sagen: ich trank brandy; für scherzkekse, die nicht den text, sondern nur die bunten bilder lesen: nein, trank ich nicht, und auch nicht beim schreiben des textes, ichthys sei dank).
    .
    andererseits wirkt man recht zurückhaltend, und manchen mitmenschen sollte man nicht zu zurückhaltend kommen, weil die sonst ihren verbalen bulldozer auswickeln und den salon planieren.
    und insofern besteht die zu recht vielfach praktizierte gegenmassnahme darin, eben ich zu sagen.
    .
    zumindest sieht man daran, dass die unterscheidung ich/man durchaus nicht banal ist, und nicht so einfach zu entscheiden wie schwarz/weiss.
    .
    in diesem sinne: ‚moi‘ (frz. ich) ist ‚mooi‘ (nl. schön)!

  173. "Danke Mama, keine Umstände,...
    „Danke Mama, keine Umstände, ich kann da wirklich alleine hinfahren“
    .
    Icke,
    wenn den Kindern ihre eigenen Eltern zu peinlich werden und sie sich weigern, mit ihnen im Familien-SUV gesehen zu werden: endlich ein Effekt, den ich herzlich begrüßen würde.

  174. Nur so...
    als kreative Leserin...

    Nur so…
    als kreative Leserin schätze ich auch des Dons Nachbar-blog.
    Da geht es -nicht nur-
    durch die Vertauschung von gnazen Glatzsiedern
    manhcaml unlguailbch uklig zu…

  175. donna laura, kann icke nicht:...
    donna laura, kann icke nicht: pseudo nur als pseudo für den Don gewählt, quasi als Gegenprogramm.
    Nur ganz kurz: Essen, Schlafen, Sex und Leibespflege sollte ein normalerzogener keine besondere Aufmerksamkeit widmen, noch sie gar zum Gegenstand sämtlicher Sorgen machen.

  176. Oder in der Kaserne in List...
    Oder in der Kaserne in List auf Sylt, für zwofünf im Monat:
    http://www.youtube.com/watch?v=tDVLayIgQag

  177. Herr Richter, Freiheit ist...
    Herr Richter, Freiheit ist immer auch die Freiheit des Anderslenkenden!

  178. Sehr verehrter Don –...
    Sehr verehrter Don – vielleicht sollten Sie doch einmal Ihr Vorurteil gegen alles, was nördlich vom Tegernsee liegt, zur Seite schieben und statt nach Italien nach Maastricht fahren zur TEFAF. Ich hab mich da heute vergnügt und gedacht, was wäre, wenn wir nächstes Jahr den Don hierher einladen?
    .
    Würden Sie die Einladung annehmen?

  179. Um die Zeit geht nur Italien,...
    Um die Zeit geht nur Italien, leider. Ich will da gar nicht gross ausschweifen, aber zu lange Aussenaufhalte bringen mich allenfalls ins Krankenhaus.

  180. liebe icke, vielleicht...
    liebe icke, vielleicht verstehe ich nicht, worauf sie hinausmöchten?
    .
    mir war so, als ob es um möglichkeiten des ich ginge.

  181. @D.A. - Entschuldigung, Ihre...
    @D.A. – Entschuldigung, Ihre Allergie gegen Pollen hatte ich vergessen. Da ist die TEFAF allerdings nicht der geeignete Ort. Die Veranstaltung findet zwar nicht draußen statt, aber die Räume sind mit vielen Tulpen geschmückt. Überall sind Blumen, schließlich sind wir in den Niederlanden. Gleich am Eingang wird man durch zwei an die Wand montierte Rosenarrangements von 3 Meter Durchmesser von dem Niveau der Schau überzeugt.

  182. @HansMeier555:
    Wenn Sie keine...

    @HansMeier555:
    Wenn Sie keine anderen Probleme haben? Ich bin vermutlich formal nicht immer höflich, aber dafür kämpfe ich immer mit offenem Visier.
    TH

  183. Oh, wenn es aus allen...
    Oh, wenn es aus allen Fernsehkanälen schallt, dass Big J II. für 59% der Deutschen uns den Glauben an die Politik zurück bringen würde, finde ich das ziemlich pf-affig…
    .
    Freiheit evangelisch-style ist ein ziemlich totgekochtes armes Würstchen….
    .
    Denn so banal ist es nicht, das Gute zu tun und das Böse einfach sein zu lassen, und auch wieder nicht ganz so komplex, wie es uns der gute Sigmund mit seinem Es, Ich und Überich zu erklären versucht hat.
    .
    WIE böse, lieber Don, ist nun ein 17jähriger Beisheim wirklich gewesen, wenn er in den untersten Dienstgrad der Leibstandarte eingetreten ist, wo das besagte Mistvieh gerade so schön am Siegen war?
    .
    Sie haben das wunderschön geschildert, werte Donna Laura, wie schwierig das mit dem freien Willen ist, Kompliment, besonders die Dilemmata der Psychomechaniker und Neuroingenieure heraus zu stellen, und das in wenigen klaren Sätzen mit einer Prise Grinsen.
    .
    Wie heisst es so schön bei Goethe, der Fischer (Danke, Wikipedia): Halb zog sie ihn, halb sank er hin,…
    .
    Wer ist denn dieses Ich, dass sich eine Überdosis Eis nach der anderen noggert, den fetten Dodge SUV Sondermodell Escobar in mattschwarz bestellt, mit CIAgeschwärzten Scheiben und Riesenrad-Felgen mit Dampfwalzenreifen, aber es wie jeder normale Mensch absolut eklig findet, wenn ein paar Irre darauf stehen, dass auf Videos ein paar übergewichtige Prostituierte mit Mörderabsätzen Mäuse oder Eidechsen platttreten — manchmal lernt man in den vermischten Rubriken des Netzes Zeug, dass man eigentlich niemals erfahren wollte.
    .
    Und wo man wirklich nicht Freuds armes Es für verantwortlich sehen kann, für was für absolut bescheuerte Scheusslichkeiten sich Menschen hergeben oder wofür sie bezahlen.
    .
    Da lobt man sich doch jeden frisch geduschten Hurenbock, der seine Mietfrau anständig behandelt und bezahlt….
    .
    Ich glaube, das was wir im Sprachgebrauch Ich nennen, ist unsere Fähigkeit, zwischen einer unmittelbaren und einer klügeren Lösung auszuwählen, und nicht wie Hannibal, der Stier loszustürmen, um als Hanni bei den anderen Kühen zu enden, weil die Bällchen am Stacheldrahtzaun hängen geblieben sind.
    .
    Und ich glaube, es würde uns gut tun, wenn wir mehr Auswahl in unseren Lösungsmöglichkeiten für unsere Probleme hätten, und nicht in den Rücksturz zur Kirchentag-Moral fallen würden.
    .
    Wenn man vor 15 Jahren es noch als ganz normal fand, dass die Garderobe eines Fitnesstudios mit Sauna für Männchen und Weibchen dieselbe war, weil man sich unter der Dusche sowieso wieder begegnen würde, bekommen die Muskelpaviane von heute trotz allem Hängolin, das sie schlucken, solche Stielaugen in der gemischten Sauna, dass Frauen nur noch in die Damensauna gehen, oder es gleich bleiben lassen.
    .
    Ich weiss, ich bin wieder bei meinem Lieblingsthema, aber ich bleibe dabei, wenn man über Sex, Religion und Geld schweigen würde, könnten wir alle uns darauf beschränken, im blauen Bademantel unsere Osterhasensammlungen zu vergleichen.
    .
    Wenn wir es gewöhnt wären, zwischen 16 und 26 mit allen Spielarten von Sexualität vertraut zu sein, bei der man sich am nächsten Tag auch noch auf einen Kaffee, Bier oder Prosecco treffen könnte, würde es bestimmt weniger grässliche Absonderlichkeiten geben, mehr Frauen und Männer würden sich zuerst als Freunde erleben, und so mancher Beckenbodenbauer würde in seinem zweiten Frühling nicht so rollig werden, seine Familie zu verlassen, weil ein erotisches Abenteuer nicht das Ende der Welt bedeuten würde.

  184. Wenn es keinen freien Willen...
    Wenn es keinen freien Willen gibt, wieso denn dann noch freie Wahlen?

  185. @dertiger: Nach Holland fährt...
    @dertiger: Nach Holland fährt man nur zum Kiffen.
    .
    Nach Frankreich fährt man nur auf Ketten. Nachdem heute die CDS für Grie fällig geworden sind, heißt das wohl sie sind Pleite, damit der Euro gescheitert, die EU wird begraben, Hitler kommt aus seinem Versteck aus der Antarktis, Krieg, Tod, Zerstörung, Leid, Chaos.
    Schaut mal einer aus dem Fenster, ob die Panzer schon rollen? http://www.youtube.com/watch?v=cw7TnW0eagc

  186. Nein, nein, da ist kein...
    Nein, nein, da ist kein offenes Visier, sondern ein offener < ....>.
    .
    Ihn trotz miserabler Manieren, fehlender Bildung und schwerer Begriffstutzigkeit als vollwertigen Gesprächspartner akzeptiert zu haben, ist dem Hundsfott in siebter Generation wohl zu borniertem Komißschädel gestiegen.
    .
    Ab heute wird er behandelt wie ers verdient.

  187. @Great Artiste
    .
    Weil auch bei...

    @Great Artiste
    .
    Weil auch bei den unfreien Willensäusserungen ordentlich nachgezählt werden muss. Gerade bei denen.
    In der DDR gab es auch freie Wahlen.

  188. @The Great Artiste:
    "Wenn es...

    @The Great Artiste:
    „Wenn es keinen freien Willen gibt, wieso denn dann noch freie Wahlen?“
    Wenn der „freie“ Wille determiniert ist, sind auch die „freien“ wahlen determiniert, ebenso wie Ihre Frage und meine Antwort. Und der Tee den ich grade koche sowieso.

  189. Vroni@: "Oliver, pass auf! Der...
    Vroni@: „Oliver, pass auf! Der spielt longllne! (im hohen Diskantton vorzutragen)
    Von einem unserer noch lebenden Klassiker.

    Ich esse (Seinsform) also bin ich. (Man versuche mal 3 Wochen ohne zu essen zu philosophieren.)

    So oder so: Wir wandeln alle auf riesigen, von unvorstellbaren Ausmaßen besiedelten Todesäckern. Friedlich vereint die Knochen der Quäler, Sadisten, Schinderhüttenbetreiber mit denen der Opfer.

    Ich habe ein gutes Gewissen. Das soll mir einmal jemand so schnell nachmachen.

    Zweimal hatte der wildgewordene Kleinbürger(Pofel) in Deutschland/Österreich (teilweise) sich zu seiner wahren, weltgeschichtlichen Größe und Sendung aufgeplustert und aufgeschwungen.

    Es steht zu vermuten, dass Descartes als Agent des französischen Kanzlers Richelieu am Hofe der schwedischen Königin Christiane, Tochter von Gustav Adolf, weilte, um sie umzudrehen. Was auch gelang. Sie konvertierte zum wahren, katholischen, christlichen Glauben. Im königlichen Schloß zu Stockholm.
    Der absolute Sieg der Gegenreformation.

  190. ICH und mein Osterhasilein...
    ICH und mein Osterhasilein (altgermanisches Fruchtbarkeitssymbol, schokoladen).

  191. @ Veil of ignorance - Dann...
    @ Veil of ignorance – Dann haben Sie wohl noch nie von den Tulpenguckern gehört, die in den nächsten Wochen auf Holland zurollen werden.

  192. Es war ihr freier Wille, aus...
    Es war ihr freier Wille, aus mir unerfindlichen Gründen entschied sie sich für Gummibärchen, in einer Zeit, in der Schokoosterhasen angesagt sind.

  193. Hihi: Der freie Wille im Reich...
    Hihi: Der freie Wille im Reich der Bedingtheiten, der Notwendigkeiten (versuchen Sie mal fünf Tage NICHT Ihre Notdurft zu verrichten. Sie werden Ihr blaues Wunder erleben. Davon lebt schliesslich die Abführmittelindustrie)

  194. Was in den Schulstunden an...
    Was in den Schulstunden an Gymnasien, z. B. in Schloßinternaten, verschwiegen wird:
    Mitten im Gastmahl (Symposion) entschuldigte sich Plato, stand auf und verschwand mal eben kurz.

  195. Wenn der Ritter das Visier...
    Wenn der Ritter das Visier seines Helms hochklappte, dann tat er es nur, wenn er sich absolut sicher zu sein vermeinte. Es gab auch etwelche, die wurden im eigenen Schloße abgemurkst.

  196. @veil of ignorance: Ich weiss,...
    @veil of ignorance: Ich weiss, dass ist Ironie – aber woher kommt dieses gruselige verherrlichende Video ? Ich wollte da in Zeiten der Google-Datensammlung lieber nicht herumclicken, um nicht in irgendwelchen Listen zu landen, aber wäre schon neugierig, wo das herkommt, und wie Sie das meinen?

  197. Mein Jott Meierchen, watt...
    Mein Jott Meierchen, watt sind´Se rabiat. Mehr (christl.) Duldsamkeit würde Ihnen gut anstehn.

  198. Krcrk01,
    die Andeutung mit dem...

    Krcrk01,
    die Andeutung mit dem Polt versteh ich jetzt nicht.

  199. zu 20. März 2012, 09:50:...
    zu 20. März 2012, 09:50: …und mit ihm ging sein Lieblingsschueler. Bei der Rueckkehr machten beide einen sehr entspannten Eindruck.

  200. lieber The Great Artiste,...
    lieber The Great Artiste, herzlichen dank, man hat sich bemüht.
    wenn es den freien willen nicht gibt, wieso dann noch das pf-affentheater mit den wahlen.
    .
    hinsichtlich des vorhandenseins eines freien willens scheint man inzwischen also nicht sonderlich optimistisch zu sein.
    .
    es schreit geradezu aus allen knopflöchern, dass fleissige indokrination (indirekt durch forschungsgeld und ebenso indirekt durch einen artikeldienst, der die daten gleich mehreren zeitschriften zur verfügung stellt, damit diese artikel daraus formen) hilft, in jede richtung – ob nun das/ein ich existiert und ob es einen freien willen generieren kann oder ob (beides) nicht.
    den meisten kadavern wird es eh egal sein, ob man entschieden hat, ob sie nun existieren oder nicht, hauptsache das eifon piept.
    .
    insofern, wirklich. wieso nicht die freien wahlen abschaffen.
    .
    ist doch eh egal. mir zwar nicht, wohl aber offensichtlich den neunzig prozent von aufklärung nicht im ansatz tangierter nichtcitoyens.

  201. Auch wenn alle betreten...
    Auch wenn alle betreten weggucken: mich interessiert’s (brennend).
    .
    Was ist denn nun genau vorgefallen zwischen Ihnen – lieber ThorHa – und Ihnen, lieber HM555: daß der eine so wenig davon preisgeben will und der andere darüber so ausrastet (so unvornehm wie nur irgendmöglich, sogar die Rechtschreibung mißachtend und geöffnete Hintern in Klammern setzend, der sich dann doch eher als Schaum vor dem Mund herausstellt)? Und wo kann man sich den Hahnenkampf im Original anschauen, was wirklich gesagt/geschrieben wurde: mein Urteil steht zwar jetzt schon fest, aber es schadet nie, es sich bestätigen zu lassen.

  202. lieber Krck01, neinnein,...
    lieber Krck01, neinnein, christlich doch nicht im öffentlichen raum.
    meiner völlig unmassgeblichen meinung nach ist es eine MENSCHENpflicht, sich nachsichtig etc. zu zeigen, aber nur in massen:
    ausserdem trifft HansMeier555 nicht den falschen: immer feste drauf auf den bruder.
    (am anfang fand ich den kerl noch ganz niedlich, immer widerspruch, immer konträr, das ist doch herzerfrischend, doch es wurde destruktive attitüde und ennui ist die grösste schande, die man einem salon antun kann.)
    .
    et: so langsam bekommt man ja überall eine pfaffenvergiftung, da lobe ich mir so allmählich sorgsam verdorbenen fisch:
    gestern vermeldete ein verknörzelter kümmerling dieser truppe, dass er ein underdog sei, und alles schöne, gute, wahre nur äusserlich.
    klar, und deswegen darf er sätze vermelden und die schafe sollen sich daran halten, weil er so viel vom guten leben verstünde? ach, komm.
    .
    himmel, schmeiss hirn herunter! bitte!

  203. @ The Great Artiste (19. März...
    @ The Great Artiste (19. März 2012, 23:43)
    Zur evangelische Kirche fällt mir folgende Begebenheit ein. Die Tatsache, dass ich mein Erlebnis als Dialog aufgeschrieben habe, bedeutet keineswegs, dass ich die Geschichte erfunden hätte. Schon Platon hat die Dialogform als Stilmittel gewählt. Es macht die ganze Sache anschaulicher… und erlaubt ein bißchen Humor bei einem schwierigen Thema:
    .
    Subject: A more serious implication
    14 November 2006
    .
    Good afternoon Bruno!
    .
    Everybody is here today and is discussion various things:
    .
    Madame: ‚Committing suicide? I was never really close to it, but I think a few people were pushed into it in context of our case, actually one just very recently.‘
    .
    Tiger: ‚You mean the retired protestantic pastor?‘
    .
    Mr e-Clinton: ‚Why, what happened?‘
    .
    Madame: ‚He killed himself at the 31st of October at the Augustiner Kloster in Erfurt.‘
    .
    Mr e-Rodotá: ‚yes, I read about it, that’s a date and place closely linked with Martin Luther. But why is there any connection?‘
    .
    Madame: ‚In a nutshell, because there is a link between my case and the monastery. In that Augustiner Kloster is a dependence of the Communität Casteller Ring, the convent where I was a few times.‘
    .
    Mr e-Clinton: ‚But there must be more to it, if you make such statement. Tell us!‘.
    .
    Madame: ‚The main place of the Communität Casteller Ring is on the Schwanberg, an old castle between Würzburg and Nürnberg. It is one of the very few protestantic women convents (actually it is the only one I know). I was there three times, the first time was directly after Mr Rodotá appointed Bruno to Rosetta and I was left alone at the ENVISAT project. At the time I was totally exhausted from the fights of ENVISAT. Koopman, remember the doctor at ESTEC, put me on sick-leave and gave me permission to go to that convent for recovery. Of course, the sisters knew, why I was there and took very well care of me. After 2 1/2 weeks I was fit enough to go back and withstand the pressure until Oosterlinck reassigned me to AWARDS – which actually happened already 6 weeks later.
    .
    One year later I went again. This time Sacotte had just asked me to work for him, and I wanted to spend a few days thinking about his request to set-up an HR change project. As soon as I arrived I noticed the convent was in a state of unrest. When I asked my reference sister, she was surprised that I had noticed and told me that one of the sisters had just resigned on the previous day. A very unusual and sad situation. That sister was already a long time a member of the Communität, on infinite terms so to speak.
    .
    Two and a half years later I met the ex-sister. She had married a German ESTEC engineer and was now living in Noordwijk.‘
    .
    Mr e-Clinton: ‚How many sisters are there in this convent altogether?‘
    .
    Madame: ‚About thirty-five – but only very few in the marriage-age;‘
    .
    Mr e-Clinton: ‚Well I understand, that is not likely a coincident.‘
    .
    Mr e-Rodotá: ‚The forces are real devils. But of course, even a convent sister is only a human being and can be compromised.‘
    .
    Tiger: ‚I am sure certain forces told certain other forces, that Madame is that ex-sister. And with respect to the nun theory, the ex-sister was in ESTEC for the big retirement party of her husband. That allowed pictures to be taken of her in the environment of ESTEC. Putting these picture beside ones from the convent time gave a ‚proof‘ that a German ESTEC staff member had left ESA to join the Communität Casteller Ring.‘
    .
    Mr e-Rodotá: ‚But what you just told us has a more serious implication: you were already observed long before you came to see me.‘
    ……..
    And as the two men are speculating with Tiger about the underlying reasons, let’s have a nice cup of late afternoon e-tea just between the two of us….. even Madame needs at times a break.
    .
    Lisbeth

  204. Meier555@: Man ist jetzt...
    Meier555@: Man ist jetzt fortschrittlicher. Mittels der Demoskopie. Weit über 80 percente der Bevölkerung mögen ihn. Sie mit inbegriffen. Oder wollen Sie vielleicht
    als demokrat. Aussenseiter dastehn?

  205. @Krck01:
    Ist er?...

    @Krck01:
    Ist er? Rabiat?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  206. Kurzer Abriss der Neuern...
    Kurzer Abriss der Neuern Philosophiegeschichte:
    Zu Königsberg sass der große Philosoph Emanuel Kant unter seiner Peruque am Mitagstische, nach gehabter Vorlesung. Es wurde die Suppe aufgetragen.
    Kant: Mamsällchän, do is´n Hoar innä Supp!
    Dies wiederum verneinte kategorisch die Mamsell.

  207. @ The Great Artiste
    Ich...

    @ The Great Artiste
    Ich verstehe die Aufregung auch nicht. Warum nicht ein nett gelegenes Gymnasium nach einem verdienten, ehemaligen SS-Sturmmann benennen. In der Moskauer Metro heisst es jetzt ja auch wieder „Für das Mutterland! Für Stalin!“ und „Stalin erzog uns zur Ergebenheit dem Volk gegenüber, er inspirierte uns zur Arbeit und zu Heldentaten“. Das Äquivalent zum Schlossgymnasium hier in Moskau ist übrigens die Anglo-American-School. Landschaftlich natürlich in einer anderen Klasse. Aber dafür trifft sich der Oligarchennachwuchs. Meine Tochter konnte neulich anlässlich einer Geburtstagsfeier einen Hubschrauberrundflug geniessen.

  208. " Proust "

    > Das Leben selbst...
    “ Proust “
    > Das Leben selbst führt uns nach und nach, von Fall zu Fall,
    zu der Wahrnehmung, daß alles das, was uns für unser Herz
    oder für unseren Geist das Allerwichtigste ist,
    uns nicht durch vernunftmäßige Überlegung zuteil wird,
    sondern durch andere Mächte. < aus: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

  209. HansMeier555: "Nein, nein, da...
    HansMeier555: „Nein, nein, da ist kein offenes Visier, sondern ein offener < ..... > … Ab heute wird er behandelt wie ers verdient.“
    *
    Wie schon früher festgestellt: Penisneid, hier in ausgeprägter Kombination mit Homophobie.

  210. Meier555:@: Entschuldien Sie....
    Meier555:@: Entschuldien Sie. ICH glaube Sie irren. Die Pachtei hatte die Planziffer immer im voraus festgelegt. Traditionell. Aus freiem Willen. 98,7 % waren da mindestens drinne. Ausserdem hatte die Pachtei immer recht. Die fehlenden 1,3 % war man sich aus volksdemokratischen (doppeltgemoppelt) Gründen und Erwägungen heraus schuldig gewesen.Ausserdem musste es irgendwie nach
    Statistik aussehen.

  211. @Istvan 10:51,
    um was es...

    @Istvan 10:51,
    um was es geht?
    Um die Begleichung alter Rechnungen!
    .
    Dreamtimer 18.März 2012, 06:41 der 3. Absatz.

  212. Liebe Lisbeth! Nicht nur in...
    Liebe Lisbeth! Nicht nur in Konventen schleicht jener sich ein. Auch in der ESTEC, der EAS, der Bafin, der NATO (OTAN), in der CDU-CSU, SPD, der FDP, der LINKEN, sogar in der RKK (bei mir sowieso) schleicht jener sich ein und treibt sein Unwesen. Eine Kostante irdischen Seins. Aber gebt die Hoffnung nicht auf.

    Freundeskreis des Reichsführers SS, Volksgenosse Heinrich Himmler.

  213. Gerne werde ich den...
    Gerne werde ich den Kartellträger spielen. Stehe auch unparteisch als Sekundant zur Verfügung. Schliesslich geht es hier um mehr als bei der Sache Effi Briest. Waffen nach Wahl. Empfehle jedoch dringend das gegenseitige Bewerfen mittels Wattebäusch´chen. Das Leben ist viel zu kurz, als dass man es sich….

  214. ...da stört man besser nicht....
    …da stört man besser nicht.

  215. @Krck01 - Wollen Sie mit Ihrer...
    @Krck01 – Wollen Sie mit Ihrer Aufzählung andeuten, dass die Grünen von dem Symptom ausgeschlossen sind?
    .
    Was Wattebäuschchen betrifft, sollten sie vorsichtig sein. Die könnten verschmutzt sein. Die württenbergische, bayrische, österreichische und Bundespolizei ist mal auf eine falsche Fährte gelockt worden. Die DNA-Riegel, die sie auf den Wattestäbchen der Spuren von 40 Verbrechen fanden, waren nicht vom Mörder… sondern von der Wattestäbchenverpackerin.

  216. Und weiter gehts in der...
    Und weiter gehts in der Geistergeschichte:
    Zu Wittenberg sassen die beiden Großgestalten der Reformation zusammen in der Klause bei einer disputatio, Dr. Martin Luther und Philipp Melanchthon (Schwarzerde):
    Ph. M.: Duuu Martin, ich hab da zwei Probleme.
    Dr. M. l.: ??????
    Ph. M.: Also erscnt emo
    des kloinere Problemchen. In dem letschtn Text us´m
    Griechischen habe sich im Johannisevangelium einige Fehler oingschli-
    che.s
    Dr. M. L.: Hmhm. So?
    Ph. M.: Jetzt des zwodte, des viel schwierigere( Problem. Duuu, Martin, ich glaub
    des Katharina (von Bora, entlaufene Konventsdame) geht uns beiden
    fremd.
    Dr. M. L.. Du siehst mal wieder viel zu schwarz, Phili.

  217. Bei Hirschkäfern nehmen die -...
    Bei Hirschkäfern nehmen die – eigentlich funktionslosen – Zangen mehr als 50%
    der Körperlänge ein, dadurch kippen sie auch leicht, die Armen; Pfaue mit dem elegant entfaltbaren Rad haben es da schon etwas leichter und besser, mit dem Fliegen allerdings haperts, wie jeder bestätigen kann, der einen Pfau bei einem Flugversuch beobachten konnte. – Wie wärs, wenn die agonalen Duellanten einander mit guten Taten niederimponieren wollten?
    .
    Wir verabschieden uns ein Weilchen, die Spechte klopfen wie batteriebetrieben,
    der Bärlauch stinkt, die Buschwindröschen blühen und die Himmelsschlüssel bilden im Mischwald dicke kleine Kissen.

  218. Der Tiger@: Nein, die Grünen...
    Der Tiger@: Nein, die Grünen werden gerade dringendst wg. Mehrheitsbeschaffung ins Gebet genommen. Da will man nicht stören.

  219. @Istvan:
    Letztlich völlig...

    @Istvan:
    Letztlich völlig irrelevant. Ich habe den Fehler gemacht, auf eine Provokation zu antworten. Meine Dummheit – können wir´s dabei belassen?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  220. @yast2000:
    Fehldiagnose. Der...

    @yast2000:
    Fehldiagnose. Der typische Abwehrreflex des sich für gebildet haltenden Bürgertums, das seine Giftpfeile lieber versteckt verschiesst. Und völlig irritiert ist, wenn man Andeutungen zu dem Nennwert nimmt, zu dem sie verteilt werden. Dann auch noch direkt reagiert, anstelle dieselbe verschwurbelte Sprache zur Abwertung anderer (Menschen wie Meinungen) zu benutzen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  221. @Istvan
    .
    Da es Sie brennend...

    @Istvan
    .
    Da es Sie brennend Interessiert: Lesen Sie die Kommentare unter folgendem Beitrag, dort finden Sie weitere Links.
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/03/15/wie-man-sich-eine-politische-jugend-erarbeitet.aspx

  222. Oooch... kein Popcorn?
    .
    Dann...

    Oooch… kein Popcorn?
    .
    Dann mach ich es wie Foersterliesel.
    Bis demnächst!

  223. Försterliesel@Steilvorlage...
    Försterliesel@Steilvorlage von mir:….insbesondere sollte man viel mehr auf die Mimik von Primaten und anderen Säugern achten. Wenn z. B. Affen die Zähne zeigen oder Katzen oder Hunde oder…dann ist höchste Gefahr im Verzug. Man kann daraus schliessen, dass der Politiker grinst, weil ihn der drohende Machtverlust ängstigt, der Film(TV-)schauspieler, weil er schon wieder den Rollentext vergessen hat. Lachen, nicht lächeln, und Aggression liegen eng beieinander. Ergo entgegen der landläufigen Auffassung ist das Lachen mit Zähnezeigen das äussere Zeichen einer verängstigten, aggressionsbereiten Natur….

    Vroni@: Habe ihn nur zitiert wg. und analog zu den handfesten Dialogen auf dem Fußballfeld.

  224. donna laura@: Sie haben...
    donna laura@: Sie haben völlig recht. Auf Kirchentagen zeigt man sich in Massen christlich. Im Privaten nur in Maßen.

  225. 20.3.2012, 15:06
    .
    :Die...

    20.3.2012, 15:06
    .
    :Die Innensicht des bornierten Egozentrikers.
    Oder vom Therapeuten souffliert.

  226. Die eine Sache ist es, mit FJS...
    Die eine Sache ist es, mit FJS über Helmut Kohl zu witzeln.
    .
    Etwas anderes, wenn auf einmal wirklich einer wutschnaubend vor einem steht und motzt „weil man ihm unverschämterweise die Pointen nie erklärt“.
    .
    Woher soll ich denn wissen, ab wann einer nicht mehr mitkommt.

  227. der Käfer des...
    der Käfer des Jahres
    http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/naturdesjahres/2012/14287.html
    (ich habe übertrieben, die Zangen machen nur ein Drittel der Körperlänge aus)

  228. Ich vermute mal ganz stark,...
    Ich vermute mal ganz stark, dass Don Alphonso darauf wartet, wann endlich jemand merkt, dass HansMeier555 gar nicht existiert, sondern dass er das alter ego von Rainer Meyer ist, um den Blog ein wenig anzuheizen. Außerdem kann man als Autor auf diese Art Dinge einstreuen, die man öffentlich nicht sagen kann.

  229. mein gott, was hatten'se denn...
    mein gott, was hatten’se denn der donna laura gegeben? so was von gesprächig hatten wir die ja noch nie erlebt? und was für ein gewinn!
    .
    und biberspannbettlaken? was man alles für fachausdrücke kennt? und woher eigentlich? ok, die sind wohl aus holz, ggfls. auch aus nassem holz, aber sonst? frau biber spannt mit den augen hin übers laken, zu ihrem kerl? ob der endlich auch mal ins bett kommt? oder sie wieder sinnlos alleine warten lässt? mit nassen fingern?
    .
    „Dass dieses Blog so ist, wie es ist, verdanke ich auch der Schule.“ darum auch – und aus gewohnheit – sitzen wir heute wahrscheinlich auch alle immer noch auf stühlen von flötotto, zumindest beim schreiben.
    .
    und „brise deutschland“. (deutschland möchte noch nicht nach form-al-dehyd. es ist noch nicht tot. es will sich noch nicht konservieren.)
    .
    und das der geschätzte gastgeber auch weiterhin täglich neu die spiegel der gegenwart zertrümmerte, uns die entstandenen bruchstücke nach massgabe seiner applausfesten aesthetik einzigwelt- u. krisenfest zu präsentieren. (was wir uns auch weiter wünschen.)
    .
    und solange nicht die ganze welt zum deutschen glauben konvertieren muss.
    .
    und „elite partners“? ein grund mehr bezüglich der gattung „compats“ („competitve partners“) kritisch zu sein. (die gesunde ehe ist seßhaft, keine bewegung, nicht in solcher, keine völkerwanderung. kein „up or out“.) (wir sagten es evtl. schon mal: vor der „elitepartnerschaft in bewegung“ („nur beste, junge und gesunde“) kommt mit erst noch die euthanasie. nur frei von alten und schwachen gehts gut zu den sternen – meist das gegenteil sinnvollen zusammenlebens: „einer trage des anderen last, amen“.)
    .
    @hans meier
    .
    und die welt kann man nicht retten. man kann sie nur entvölkern. (der häuptling der klingonen zu besuch auf rauschgift enterprise)
    .
    oder so. und grüße.

  230. Einen wirklichen Zen-...
    Einen wirklichen Zen- /Bushido-Adepten ficht dergleichen nicht an. Es ist ja noch garnicht wirklich auf Leben oder Tod gegangen. Dann sähe die Lage allerdings ganz anders aus. Ansonsten zählt das Alles eher nicht. Sag ich mal so.

  231. Werter D.A. zu Ihrem jüngsten...
    Werter D.A. zu Ihrem jüngsten Eintrag in der blogbar: So etwas habe ich noch selten gelesen, vielleicht noch nie.
    .
    Geht es in der jüngeren Politszene wirklich so zu wie am „Set“, oder wie bei Models und
    ihren Modellagenturen, frei von jeder Biederkeit?
    .
    … oder nur der Heuschnupfen?

  232. yast2000, wer gehen will, kann...
    yast2000, wer gehen will, kann das gerne machen, aber heute um 16.49 Uhr sass ich nachweislich im Herausgeberbüro und habe geredet und nicht kommentiert. Insofern wäre ich wirklich dankbar um ein Ende dieser Stänkereien.

  233. lieber perfekt!57, nun, auch...
    lieber perfekt!57, nun, auch meine wenigkeit kann anders. immerhin erfasst man nun, dass sich die lämmer ihre schlachter selbst erwählen – oder zumindest glauben, dass dies in ihrer freien wahl stünde -, dass das ich für viele tatsächlich ein nichts sein muss, und wer kein ich hat, der muss auch phasebuk und guggel nicht scheuen: was ausserhalb seiner sozialversicherungsnummer nicht existiert, muss keine befürchtungen haben ausspioniert zu werden, denn es geht unter umgehung der schaltzentrale direkt auf den im hintern implantierten rfid, der steuert das ausgabeverhalten zureichend.
    .
    (stühle von flötotto, nein danke, wer hatte, der hatte.)
    .
    aber rauschgift entenscheiss ist gut.
    .
    mes compliments!

  234. Yast2000, nochmal: Ich bin...
    Yast2000, nochmal: Ich bin nicht sehr sprachsensibel oder sprachgewandt,
    aber selbst ich käme nie auf die Idee HansMeier555 mit Don Alphonso zu verwechseln.
    Vom Generationsunterschied mal ganz abgesehen.
    Den Gastgeber mag diese Attitüde ärgern – ich finde sie langweilig und wie donna laura
    vollkommen zu Recht bemerkt, unverzeihlich in einem e-salon, auch wenn meine Ansprüche weitaus bescheidener sind.

  235. The Great Artiste 20. März...
    The Great Artiste 20. März 2012, 10:00
    Ich wollte da in Zeiten der Google-Datensammlung lieber nicht herumclicken, um nicht in irgendwelchen Listen zu landen
    ….?
    Sind wir schon soweit, vorauseilender Gehorsam?
    .
    ich hatte Ihnen übrigens geantwortet, 10. März 2012, 17:08
    .

  236. HansMeier555
    20. März 2012,...

    HansMeier555
    20. März 2012, 17:15
    Liebes Teufelchen -111
    Mach bitte weiter, gib es Ihm…

  237. Guten Morgen!
    Jetzt kommt die...

    Guten Morgen!
    Jetzt kommt die Zeit um draußen zu sein, um die Natur zu sehen, riechen (sorry Pollengeschädigte)
    – und zu hören.
    Morning birds für Pollenopfer und Langschläfer:
    http://www.youtube.com/watch?NR=1&feature=endscreen&v=RHhqeK4fd3s
    Sind sie nicht verführerisch, die Flötentöne einiger Männchen ?
    LadyBird ?
    Hä?
    Die?
    Die hat sich um die Brut zu kümmern, sagt der Urtrieb.
    ……
    Doch Menschen machen sich Gedanken.
    Naja…
    Manche nennen das Arbeit – das Ergebnis?
    Niederschmetternd.
    .
    Dann doch lieber Flötentöne…
    und/aber
    Kinderkacka haut uns nicht um.
    Servus!

  238. Nepotismus in der Renaisance....
    Nepotismus in der Renaisance. (Für den Geschichtsunterricht an höhern bayerischen kath. Töchterinstituten bestimmter Einführungskurs)
    „Man bringe mir aus des Vettern Wirtschaft einen großen Humpen voll des edlen, roten Falerners!“ Aso sprach Papst Alexander Borgia, der Stier, zu seinem züchtigen Töchterlein, der süßen Schnalle Lucrecia in seinem festen Schloße, der Engelsburg zu Roma.
    Darauf erwiderte diese:“ Subito, mio Papa!“

  239. Nachtrag zum Vortrag: Eines...
    Nachtrag zum Vortrag: Eines der alleralleraller geheimsten Arkana demokratisch gekürter Vollblutpoliker ist die Laokoongruppe.


    Je nun, wie winde ich mich am geschicktesten aus der Verantwortung.
    Dies leitet direkt über zur Auswahl eines oder am besten mehrer, prädestinierter Sündenböcke.

  240. Perfek!57@: Neidvoll und...
    Perfek!57@: Neidvoll und notgedrungen schliesse ich mich vollinhaltlich (Rauschgift Entenscheiß, das schlägt einer ganzen Generation die Pappnase von der Visage) dem Kompliment von donna laura, der klugen Schönen, an.

  241. E.R.Binvonhier@: Pardon, Sie...
    E.R.Binvonhier@: Pardon, Sie sind vielleicht goldig. Herbert Wehner, der Zuchtmeister aus der Bonner SPD-Baracke, sprach im Kreise der „Wohlgesinnten“
    abschätzig vom politischen Gegner als „die Knieficker). Oder wie er ausgerechnet aus Moskau Willy Brandt former Bundeskanzler, dem Säulenheiligen der SPD, den Gnadenschuß (Guilleaumeaffäre) mit der Bemerkung in aller Öffentlichkeit gab: „Der Herr baden gerne lau!“

  242. Wieso denn Entenscheiß? Das...
    Wieso denn Entenscheiß? Das heißt ‚Sinnlos im Weltraum‘. Da sind nur die Remulaner drogensüchtig.

  243. @gabrielle – Vögel können...
    @gabrielle – Vögel können sehr motivierend sein:
    .
    From: Lisbeth Heuse Date: October 4, 2008 12:16:52 PM GMT+02:00
    To: John Geddes
    Subject: fighting for the basic rights of the birds
    .
    Dear John!
    .
    This morning I watched a few tiny birds picking away seeds in my back garden. It occurred to me that all these birds would be dead in case of a nuclear war. Considering the Americans with their demonstrative Christian attitude, did it never occur to them that – within their own religious belief – no man has the right to kill all those creatures of God?
    .
    Then I had a funny thought, I am fighting for the basic rights of the birds.
    .
    Attached is the promised chapter on the Nobel price show.
    .
    Enjoy the weekend
    .
    Lisbeth

  244. @Ach ThoRa, warum opfern die...
    @Ach ThoRa, warum opfern die Menschen für ein bisschen stabilen Benzinpreis und das Gefühl, sicher über die Straße gehen zu können, regelmäßig ihre Grundrechte, ihre Freiheit, ihre Menschlichkeit?

  245. @ThoRa: Und noch eine kleine...
    @ThoRa: Und noch eine kleine Exkursion ins Thermodynamische. Dort weiß man seit Dampfmaschinen-Zeiten, dass die Entropie nur größer werden kann. Auf menschliche Gesellschaften bezogen hieße das, dass die Akkumulation von Vermögen auf Dauer jedweder physikalischer Grundgesetze widerspräche. In diesem Sinne agieren die in Ihrem Jargon als „Diebe“ bezeichneten Gesellschaftsteilnehmer, welche durch ungeordnetes und unordnendes Verhalten Finanzstrukturen unterwandern, durchaus Naturgesetz-konform.
    .
    Ansonsten empfehle ich Ihnen die Lektüre von Georges Darien. Vielleicht beginnen sie mit „Le voleur“.

  246. @Foersterliesl: Käferzangen...
    @Foersterliesl: Käferzangen oder SUV-PS… wo ist da der Unterschied? Zum Schluss wollen die buntgrellen Harlekine mit ihrem Status-Zierrat doch nur ihr ‚äußeres Bewusstsein‘ aufmöbeln, weil das ‚innere‘ kaum vorhanden. Das gilt möglicherweise für die schön bezangten Käfer, und es gilt ganz sicher für die Parvenüs, die Gierschlünder, die Maßlosen. Ein Blick in die sardischen Yacht-Häfen entblösst den inneren ‚Reichtum‘ der jeweiligen Bootsbesitzer. Im besten Fall herrscht dort zwanghafter Priapismus.

  247. So! Zur Erholung lese ich...
    So! Zur Erholung lese ich jetzt alles von Peer Schader. Baehtsch!

  248. Und von Eric Pfeil sowieso....
    Und von Eric Pfeil sowieso. Und von Weiguny auch.

  249. @Ephemeridenzeit:
    Sie werden...

    @Ephemeridenzeit:
    Sie werden sicher eine gute Überleitung von geklauten Filmen im Netz zu unseren „Grundrechte, … Freiheit, … Menschlichkeit“ haben. Ich bin nicht interessiert, weil es beim Thema schlicht nicht um unsere Grundrechte geht. Sondern um die fortgestzte Freiheit vieler, sich als typische Schmarotzer an der materiellen und gedanklichen Arbeit anderer gegenleistungslos zu bedienen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  250. Filou, ich kann leider keinen ...
    Filou, ich kann leider keinen Magenbitter anbieten. Nur einen Gastbeitrag.

  251. E.R. Binvonhier: "Yast2000,...
    E.R. Binvonhier: „Yast2000, nochmal: Ich bin nicht sehr sprachsensibel oder sprachgewandt, aber selbst ich käme nie auf die Idee HansMeier555 mit Don Alphonso zu verwechseln. …“
    *
    Nun, man muss sicher nicht allles auf die Goldwaage legen und ich bin auch dafür, dass sich die Leute mal richtig fetzen. Doch die Einwürfe von Meier haben durchgehend Sonderschulniveau, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum Don Alphonso so jemand mit sich herumschleppt wie ein Messie seinen Müll, aber andererseits konsequent Kommentoren beschimpft. Das ist nun mal inkonsequent, also eine konservative Unterschichtenproblematik, und damit sollte sich ein Don Alphonso auseinandersetzen, falls er wirklich die „Stützen der Gesellschaft“ meint und nicht den McDonalds der zu kurz gekommenen Neurotiker. Vielleicht nehme ich aber das ganze auch zu ernst… :-)

  252. Don, danke, aber um diese Zeit...
    Don, danke, aber um diese Zeit trinke ich nur Kaffee. Literweise.
    .
    Gastbeitrag, wer?

  253. Krck01, mag ja sein, dass ich...
    Krck01, mag ja sein, dass ich ‚goldig‘ im Sinne von naiv bin und Aussagen auch gerne
    zu ihrem Nennwert nehme (weil ich wenig Lust verspüre jedem in seine Gehirn-und
    Bildungswindungen zu folgen).
    .
    Ein bisschen Auswahl muss sein, die gönn ich mir.

  254. @yast2000:
    Die Wiederholung...

    @yast2000:
    Die Wiederholung unbelegter und unbelegbarer Unterstellungen – aka üble Nachrede – ist weder intelligent noch unterhaltsam.
    TH

  255. ...
    Was soll ich denn sonst...


    Was soll ich denn sonst machen?
    -Wenn mir Höflichkeit als Hinterhältigkeit ausgelegt wird, als Weigerung, „mit offenem Visier zu kämpfen“?
    -Wenn mir Zitate als „Verleumdungen“ vorgehalten werden? Mit dem Zusatz, dass man mich „in der Nähe nicht mehr dulden wolle“?
    -Wenn mein leise schüchtern geführter Nachweis, dass die Zitate aber echt sind, dann keine Entschuldigung zur Folge hat, sondern neue Anwürfe („nur ein Zitat /aus dem Zshg gerissen /Bildzeitungsniveau“)?
    -Wenn sich dieselbe Person, die heute keine Verantwortung für das übernimmt, was sie erst gestern sagte, sich im nächsten Augenblick schon wieder ganz laut selber dafür lobt, „stets mit offenem Visier zu kämpfen“?
    -Wenn solche Person mich überhaupt nie als vollwertigen Gesprächspartner angesprochen hat, sondern über Monate hinweg nur als „typischen Vertreter“ der „Species von Intellektuellen“ deren Lebensinhalt mutmaßlich darin besteht, „sich über andere zu stellen“?
    – Wenn man mir ironisch gemeinte Äußerungen verbieten will?

  256. Ironie ist mein Sauerstoff,...
    Ironie ist mein Sauerstoff, ohne sie kann ich nicht leben.

  257. Also mich vertreibt das sehr....
    Also mich vertreibt das sehr. Reißt euch zamm.

  258. "... und das Gefühl, sicher...
    „… und das Gefühl, sicher über die Straße gehen zu können, regelmäßig, ihre
    Grundrechte, ihre Freiheit, ihre Menschlichkeit.“
    .
    Womöglich um ihr Grundrecht auf Leben wahrzunehmen, ohne dem den anderen
    keine Bedeutung zu kommt.

  259. Mein Spass hält sich auch in...
    Mein Spass hält sich auch in Grenzen. Ich versuche ja durchaus, allen hier ein Plätzchen zu geben, aber das Dauergestänker sollte mir eigentlich nicht die Reiselust kaputt machen.

  260. @yast2000, 12:42: Pruuuust!...
    @yast2000, 12:42: Pruuuust!

  261. <p>[Edit: Es reicht jetzt...
    [Edit: Es reicht jetzt wirklich. Danke. Don]

  262. Apropos Reiselust: Eine Woche...
    Apropos Reiselust: Eine Woche Schottland steht vor der Tür, angeblich mit bestem Wetter. Dort lässt es sich dann auch vortrefflich in Antiquariaten stöbern, in denen handwerklich schöne und inhaltlich reizvolle Bücher locken. Und die man doch tatsächlich gegen reale Geldscheine tauscht. Sollen sich andere über ‚die Schmarotzer‘ geistigen Eigentums im Internet aufregen. Denn Online-Zeugs als Surrogat für echtes Papier und einen echten Logenplatz im Theater interessieren mich letztgültig nicht.

  263. lieber spezialmarke, hahaha!...
    lieber spezialmarke, hahaha! schön zusammengefasst, das wechselseitige würgen!
    .
    lieber Krck01, ganz beschämt blicke ich ob des lieben kompliments auf meine fein beschuhten fussspitzen, sanft errötend.
    .
    dass ich mein gesichtchen in meine hände fazialpalmierend vergrabe, die löckchen sich tanzend im zarten frühlingsschein darumherumringeln, liegt jedoch an der obigen diskussion, in der einige herren sich mit verbalstinkbömbchen angehen. ça pü.

  264. Ich habe nachweislich nie den...
    Ich habe nachweislich nie den Anspruch vertreten, was anderes zu tun als halt rumzublödeln.
    Unglaublich, was man da für Agressionen auf sich ziehen kann.

  265. @HansMeier555: Kopf hoch. Es...
    @HansMeier555: Kopf hoch. Es sind Kriege schon wegen nichtigerer Anlässe begonnen worden. Am besten vielleicht General Kutusow kopieren und den ‚Gegner‘ ins Leere laufen lassen. Irgendwann werden aus aggressive Männer müde.

  266. @ HansMeier555 21. März...
    @ HansMeier555 21. März 2012, 13:55
    Ironie – DAS Hilfsmittel um nicht zu heulen.
    .
    Hier eine sehr schöne Geschichte von Klabund, dem armen Kerl:
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/2553/14
    Auszug:
    …..Ich fieberte den ganzen Tag. Ich aß nichts.
    Ich saß stier und verstört im Café Glasl – vor einer Schale Nuß
    und dachte nur den ganzen Tag:
    Leuchtet meine Uhr des Nachts? … Leuchtet meine Uhr des Nachts?

  267. @Hans Meier
    .
    Die Geschichte...

    @Hans Meier
    .
    Die Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen. (Harry Potter)
    .
    Und Europa devestiert seine Werte. (Substanz ist allerdings schon heute nicht mehr vorhanden – Galileo Galilei)
    .
    Und Sumpfdotterblümlein, magst ruhig sein. (Wanderers Nachtlied in der Version Don Alphonso.)

  268. Yast2000 &@@,
    bitte um...

    Yast2000 &@@,
    bitte um Verzeihung, dass ich nochmal ’nachkarte‘.
    .
    „Doch die Einwürfe von Meier haben durchgehend Sonderschulniveau, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum Don Alphonso so jemand mit sich herumschleppt wie ein Messie seinen Müll,…“
    Ist es nötig deswegen persönlich zu werden?
    Das Bürgertum schleppt den Feudalismus mit sich herum wie ein Messie seinen Müll
    (danke, dafür..) ginge doch auch und wer wollte widersprechen.
    HansMeier555 hat als bekennender Feudalist noch nie ein Geheimnis daraus gemacht,
    dass im Feudalismus wie selbstverständlich, dem Volk nur ein Sonderschulniveau einge-
    räumt werden kann , das sichert seine Existenz und eignet sich hervorragend die
    Aufklärung als gescheitert anzusehen.

  269. Ein unterlassenes Kompliment...
    Ein unterlassenes Kompliment einer Dame gebenüber währende einer Ballnacht.
    Welche Schmach, sie wird niemals vergessen.
    Mit polnischem Handkuss!

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