Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Polonaise in Polen

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Kutscher statt Türsteher, Walzer statt Gehörschaden, keine Russendisco weit und breit: Im ehemaligen Ostblock erinnert man sich heute wieder der grossen Feiertraditionen des alten Europa, und tanzt wie im 19. Jahrhundert.

Merdre!

König Ubu hat recht. Was für die schlechteren Kreise die Belastung, ist für die besseren Kreise die Verpflichtung. Und so, wie die einen sich dann gerne wegdrücken, neigen die anderen dazu, Ausreden zu finden. Der eine beschwert sich über teure Fussballkarten, der andere hat gerade leider wegen Mama keine Zeit für den Gottesdienst. Der eine jammert über steigende Lebensmittelpreise, der andere hat Angst, sich beim Bestellen in einem Restaurant voll mit arroganten Feinschmeckern zu blamieren. Gerade Vermögenden, denen früher vieles wurscht sein konnte, werden heute dann immer neue Must Haves und Qualitäten abverlangt, der richtige Wagen, die richtige Uhr, die richtige Schule. Man sollte sich mit Wein auskennen, aber leider bin ich nicht nur ignorant, sondern auch Abstinenzler. Man sollte Instrumente spielen können, aber mehr als den CD-Spieler kann ich nicht bedienen. Das ist, öffentlich eingestanden, zwar etwas peinlich, aber dafür habe ich Gastautoren für Musik und Alkohol.

Ja, und die Bälle. Also, in meiner Jugend kam man ja ohnehin nicht aus der kleinen, dummen Stadt an der Donau hinaus. Man machte den Tanzkurs, wann und wo ihn die Eltern schon gemacht hatten. Man hatte ein paar Bälle, wo man hingegangen ist, und der Höhepunkt war ein Ball, organisiert von einer Bank, deren Direktor eine S-Klasse und eine zarte Tochter hatte, die ich kannte, und irgendjemand muss uns für ein gutes Paar gehalten haben. Ein paar Mal haben wir auch getanzt, und der Rest der Geschichte wäre fast schon Schleichwerbung über den Komfort der Rückbank eines Mercedes Baureihe 126 und geht Sie, liebe Leser, obendrein auch überhaupt nichts an. Im Übrigen gehe ich nicht mehr auf solche Veranstaltungen. Ich weiss aber, dass man das von Unsereins erwartet, und weil es andere ja tun, habe ich eine Bekannte – nennen wir sie La Cenerentola – um einen Gastbeitrag gebeten, wie das heute in Zeiten der Baureihe 221 so ist, und die lokale Bank längst nicht mehr die Ausrichtung übernimmt.

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Zum dreijährigen Jubiläum dieses wunderbaren Salons, den ich von Anfang an gerne frequentiert habe, wenn auch mit mädchenhafter Zurückhaltung, durfte HansMeier555 seine Leidenschaft für den Feudalismus ausleben. Ich teile diese Leidenschaft durchaus – wenn auch auf andere Art. Ich spiele gerne Prinzessin, bis heute, und nicht nur im Karneval.

Vermutlich ist es ein typisch weibliches Phänomen: es sind schließlich vor allem ältere Damen, die in der Regenbogenpresse jedes Detail über die Herrlichkeiten des europäischen Adels verfolgen, und einer vergangenen Zeit nachhängen – ähnlich, wie die Spanier an ihren nordafrikanischen Enklaven hängen, und sich Investmentbanker heutzutage an ihre Boni klammern. Derart bleibt den letzten Resten des Feudalismus zumindest eine kleine Zahl Anhänger erhalten. Denn wie sollte sich ein „oben“ definieren, wenn es kein andächtig aufschauendes „unten“ gibt? Gut für die europäischen Fürstenhäuser und Adelsgeschlechter, bedauerlicherweise allerdings keine Arena, an der moderne Durchschnittsbürger teilnehmen könnten. Aber auch für jene, die mehr wollen als nur durchs Pressefenster zuzuschauen, gibt es Gelegenheiten – wenn man sie denn sucht. Bälle zum Beispiel sind eine glänzende Möglichkeit, für ein Wochenende Prinzessin zu spielen, und dabei sogar noch eine ganze Menge zu lernen, wenn man nur genau hinschaut. Ballkulturen nämlich unterscheiden sich zum Teil ganz erheblich.

Bild zu: Polonaise in Polen

In Deutschland reicht das Angebot von privat organisierten Parties in langen Kleidern (respektive Smoking) bis hin zu formellen Anlässen, wo gesetzte Damen noch ein Auge auf die Jugend im Backfisch-Alter haben. Im Vereinigten Königreich, so habe ich mir sagen lassen, gibt es tatsächlich Bälle, wo eine Minderheit der Herren die Abendgarderobe (oben) mit Kilt (unten) kombiniert, und überhaupt ist auf großen Festen europaweit natürlich auch die Galauniform mit Dekoration zulässig.

In Wien wiederum sind Bälle ein Volksvergnügen. Zwar wird die Kleiderordnung unnachgiebig durchgesetzt, und läßt keinerlei Raum für Individualisten. Die Balleröffnung vermittelt eine Vorstellung vom längst in Irrelevanz versunkenen Hofzeremoniell, die Jungherren mit Handschuhen, die Jungdamen in Weiß, der präzise choreographierte Einzug der hochdekorierten Ehrengäste und bedeutenden Persönlichkeiten illustriert eine spezielle Facette des österreichischen Titelwahns – aber teilnehmen kann im Prinzip jeder. Arbeiterfamilien sparen jahrelang auf das weiße Kleid und die Ballkarten, damit die Tochter einmal im Leben debütieren kann. Auch ist die Vielfalt der Bälle so groß, daß sich für jeden eine Gelegenheit findet – im Zweifel auch für Individualisten.

In Polen wiederum mischen sich die große Vergangenheit der alten, bedeutungsvollen Familien mit den umwälzenden Folgen des Sozialismus. Glücklich, wer beim Balltourismus auf Gastgeber trifft, die ihren Freunden auch die eigene Kultur und Vergangenheit nahebringen wollen, indem sie als Rahmenprogramm zu einer Schlittenfahrt durch die masurischen Sümpfe einladen.

Bild zu: Polonaise in Polen

Wer irgendwann mal Tolstoi gelesen hat, hat sich vermutlich auch irgendwann mal in der Behaglichkeit eines deutschen Wohnzimmers vorgestellt, wie das wohl gewesen sein muß: im tiefsten Winter nachts mit Schlitten von einem Herrenhaus zum nächsten zu fahren, sei es als Vergnügen an sich, sei es um die nächsten Freunde zu treffen. Mittlerweile weiß ich:  es muß wunderbar gewesen sein. Das Tiefschwarz einer ländlichen Nacht, ohne Laternen, Scheinwerfer und Reflektoren ist überall und jedes Mal erneut eine Überraschung für den Stadtbewohner – entfaltet aber ganz besonderen Zauber, wenn sich der flackernde Lichtschein und eigenartige Geruch der Fackeln dazu gesellen. Ein komplettes Feuerzeug ging im Kampf auf, die Fackeln nicht erlöschen zu lassen. Nach vorne sah man fast nichts, hörte nur das Schnauben der robusten Pferdchen im Zweiergespann, nach hinten hingegen sah man in der klirrend kalten Luft den Schweiß der Tiere des nächsten Gefährts verdampfen. Irgendwo tobten Hunde um uns herum, kläfften gelegentlich, verschwanden dann wieder im Wald rechts und links, wo es immer wieder leise raschelte.

Gut, zugegeben, es lag zuwenig Schnee, so daß unsere Schlitten Räder hatten, und die Stille wäre vermutlich mit glitzerndem Weiss noch anrührender gewesen, auf diese einzigartige Weise, die nur wirklich viel Schnee hervorbringt. Dennoch: über solche Kleinigkeiten hilft die Phantasie der passionierten Leserin spielend hinweg – und zukünftig muß ich mich bei der Lektüre nicht mehr allein auf dieselbe verlassen. Die Realität des Gasthofs danach war geradezu ernüchternd – und trotzdem noch farbig genug. Über dem gesamten Jagdhaus hing ein leiser Duft von Holzkohle, wie ich ihn seit meiner Kindheit mit Freilichtmuseen verbinde, viel polnischer Wodka vertrieb die Kälte aus den Füßen (vermutlich hätten in den Wagen Pelze besser geholfen als profane Wolldecken), und im Salon oben konnte man sich über die ehemaligen Eigentümer und wahren (ostpreussischen) Stützen der Gesellschaft weiterbilden. Sich hier die vergangene Zeiten vorzustellen ist auch deshalb so leicht, weil sie immer landwirtschaftlich geprägt waren und bis heute von manchen Segnungen der Moderne weitgehend verschont geblieben sind.

In Warschau fallen die Bruchstellen der Geschichte hingegen mehr auf. Unser Hotel gehörte zu dem glücklichen Straßenzug, der zu Kriegszeiten von Wehrmacht und SS als Quartier besetzt und daher nicht abgefackelt oder gesprengt worden war – ansonsten stehen stalinistische Monumentalbauten neben  zeitgenössischen Glaskästen und postkartengerecht rekonstruierten und restaurierten historischen Gebäuden.

Bild zu: Polonaise in Polen

Die Räumlichkeiten für den Ballabend gehörten natürlich zur letzten Kategorie. Umlaufende Galerien mit Rundbögen über mehrere Etagen, eine riesige Fläche in der Mitte, Stuck und Blattgold in reichlichen Mengen, wunderschön gedeckte Tische und viele polnische Spezialitäten auf dem Buffet (die ich natürlich zwecks Horizonterweiterung alle probieren mußte). Die Gäste hingegen hätten jedem Diversity-Manager Ehre gemacht: Es gab studentische Mädchen mit Pferdeschwanz, kurzen Röcken und Blusen, junge Frauen in glamourösen Abendkleidern und alternde Matronen in gesetzter Robe. Bei den Herren sind die Unterschiede ja meist nicht ganz so augenfällig, aber auch dort gab es ganz unterschiedliche Ausprägungen modischen Muts. Dank der polnischen Tischnachbarinnen war ich nicht nur über die anwesende Prominenz bestens informiert, sondern auch über die mir völlig neuen Abläufe.

Kaum hatte man sich nämlich an den Tischen zusammengefunden  – wobei nicht zu klären war, ob die Hors d’Oeuvres jetzt oder später zu konsumieren waren – stellten sich alle zur Polonaise auf. Allerdings nicht wie im deutschen Karneval. Die Herren reichten den Damen die linke Hand, und man reihte sich in Paaren hintereinander auf, bis die Schlange sich geschätzte vier Mal durch den riesigen Saal wand. Mit Einsetzen der Musik schritten die ersten Paare im Takt los. Es dauerte zwanzig Minuten, bis alle Paare einmal durch den Saal promeniert waren. Unmittelbar danach wurden die ersten Takte Walzer getanzt, dann Partnertausch und wieder einige Schritte Polonaise, dann wieder etwas Walzer, dann noch einmal Polonaise – derart bescherten mir fünfzehn Minuten Tanzen sicherlich vier Tanzpartner, wobei ich mit manchen wegen meiner nicht vorhandenen Polnischkenntnisse kaum verständigen konnte. Unterhaltsam war es trotzdem.

Erst nach der Eröffnung der Tanzfläche wurde das Buffet freigegeben, irgendwo dazwischen Reden und Begrüßungsworte (auf Polnisch, natürlich) und den Rest des Abends immer wieder fröhlicher Partnertausch bei klassischen Standardtänzen, Polonaisen und Mazurken im Wechsel – da sind die Polen ganz offenbar sehr aufgeschlossen und kommunikativ. Wunderbare Idee, wie ich finde.

Bild zu: Polonaise in Polen

Die obligatorische Tombola für wohltätige Zwecke gab es natürlich auch – wo allerdings in Deutschland Champagnerflaschen, Museumsmitgliedschaften und Einkaufsgutscheine verlost werden, gab es in Polen – Kühlschränke. Und Waschmaschinen. Sehr praktisch gedacht, und dank meines unvergleichlichen Glücks kann ich nunmehr behaupten, in meinem Leben ein gelbes Gummiboot im Supermarkt, einen Fitnesstudiogutschein in Tschechien und einen Kühlschrank in Polen gewonnen zu haben. Weniges war für die gesamte Tischgesellschaft erheiternder  als die Vorstellung meiner Wenigkeit am nächsten Morgen am Lufthansa-Schalter, mit einem überdimensionalen Kühlschrank (inkl. Gefriereinheit!) im Gepäck. Der Kühlschrank steht mittlerweile übrigens in der Wohnung meiner Tischnachbarin, wo ich ihn demnächst zu besuchen hoffe, um sein Wohlergehen zu inspizieren.

Andere Länder und andere Sitten werden jedenfalls niemals langweilig, und die Vergnügungen vergangener Zeiten waren keinesfalls schlechter als ein Abend im Kino – von den erfrorenen Füßen abgesehen. Andererseits waren diese Annehmlichkeiten früher natürlich nur für eine kleine Minderheit verfügbar. Als Küchenmädchen hätte ich mich in jener Epoche  vermutlich weniger amüsiert, die ich als emanzipiertes Kind der Moderne hin und wieder besuchen darf.

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137 Lesermeinungen

  1. Ich gebe ganz ehrlich zu, dass...
    Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich wenig so gefürchtet habe, als dass eines der Tigerbabies auf die Idee gekommen wäre, auf einem Ball zu debütieren und ich dann da mit meinem Mann hätte mitmachen müssen. Darüber zu lesen, ist amüsanter.

  2. Häh? Nix värstän!...
    Häh? Nix värstän!

  3. mein bescheidener fahrbarer...
    mein bescheidener fahrbarer untersatz für die autobahn verfügt neben seiner absoluten untermotorisierung und dem abgeschabten, unattraktiven äusseren nicht einmal über eine rücksitzbank, lieber don. aber was man am wagen gespart hat, kann man ja in einer überbewerteten absteige wieder ausgeben, was um eines konfortabler sein dürfte. allerdings ist mir zu ohren gekommen, dass es einem weit entfernten bekannten nach einer ausgelassenen festivität gelungen sei, eine frisch aufgegabelte junge dame auf einer fremden kofferraumklappe, äh, nun ja, *hüstel*…
    man benötigt demnach nicht einmal ein geliehenes fahrzeug.
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    ceterum censeo, misanthropie, mangelnden ideenreichtum und fehlende freundlichkeit oder gar höflichkeit kann man polen i.a. in der tat nicht nachsagen. polonial induzierter partnertausch auf einem ball fördert die kommunikation und integration gerade von neuen ungemein. nichts ist peinlicher als eine zaghaft leer bleibende tanzfläche, weil die herren nicht zu tanzen können vorgeben – denn nicht tanzen zu können ist auch so ein irrtum wie unsportlich oder unmusikalisch sein zu müssen, um ein wenig grips und kritische haltung zu demonstrieren -, somit sind mea parvitas und die jeweiligen begleiter hierzulande regelmässig die ersten.

  4. nun, zum motto dieses...
    nun, zum motto dieses artikels: erst schreisse, dann merdre? kommt noch kurrde?

  5. Sehr interessant ( Buffet und...
    Sehr interessant ( Buffet und praktische Preise und die Schlittenfahrten von Schloß zu Schloß )!
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    Am Zuckerbäckerball und am Bonbonball werden bei uns (immer noch) Damen in Mannerschnitten aufgewogen, die vom Tanzen ausgeschlossenen Zuseher auf der Galerie der Oper indes gibts nimmer, allerdings wohl eher nicht um soziale Diskriminierung zu vereiteln, sondern um mehr teure Karten zu verkaufen.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45142469.html
    Auch wenn sich die Sitten etwas gewandelt haben, gibt es noch immer eine Unzahl von Bällen, sogar Pfarrbälle. Und die Polen in Wien haben ihren eigenen Ball
    http://diepresse.com/home/panorama/integration/724631/Der-Ball-der-Wiener-Polen
    http://www.dasbiber.at/content/svetosavski-ball
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    Die Russen haben gar zwei Bälle in Wien, einen in der Hofburg und den anderen im Rathaus
    http://www.russianball.info/ger/about.php
    http://www.moskauball.at/

  6. Der Tiger, hingehen ist auch...
    Der Tiger, hingehen ist auch amüsant! Und es geht auch ohne Eltern: eine Freundin hat sich zwei Uahre in Folge durch die Wiener Saison getanzt, ohne ein einziges Mal ihre Eltern einzuspannen.
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    Grummelbrummel… ich Ihren Kommentar auch nicht.

  7. Auf Wunsch der Autorin habe...
    Auf Wunsch der Autorin habe ich die deutsche Übersetzung von Alfred Jarrys König Ubu wieder zum originalen Merdre gemacht.

  8. In der Bayreuther Rosenau gab...
    In der Bayreuther Rosenau gab es dazumalen die jährlich stattfindenden Universitäts-Abschlussbälle – ein Traum, zumal man noch jung, gelenkig (in den Knochen und im Kopfe) und voller Schwärmereien war.
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    Spätere und frühere Bälle mit viel Benimm und noch mehr fremdelnder Steifheit dagegen waren dagegen eher Balast (von diesem Begriffsbild sind jedoch ausdrücklich die Tanzpartnerinnen ausgeschlossen…)

  9. Ja der Abglanz alter...
    Ja der Abglanz alter Zeiten!Freunde haben mir berichtet dass es in alten Bädern ehemals Kakaniens wie in St. Petersburg inzwischen wieder nachgestellte (oder sollte ich sagen „gestylte“?) Zarenbälle gibt, große Abendgarderobe inklusive. Vielleicht führen die Damen dann auch Ballbücher, das kannte jedenfalls Madame ma mère noch. Denn die Partnerwechsel waren früher keineswegs dem Zufall überlassen, sondern wurden vorher beim entrée abgesprochen, wobei die Damen (!) die Namen der Partner in der richtigen Reihenfolge in die Büchlein eintrugen. Was auch einiges über die realen Verhältnisse aussagt.

  10. Schöner Bericht :-). Und ohne...
    Schöner Bericht :-). Und ohne lästern zu wollen – die wahrscheinlichkeit war extrem hoch, dass ein solcher Beitrag nur von einer Frau kommen konnte. Ob genetisch oder erziherisch bedingt – Männern fehlt für Bälle einfach der richtige Sinn. Weil sie nie Prinzessin sein dürfen? Was einige Ehefrauen/ Lebensabschnittsbegleiterinnen/ Freundinnen etc. auf den von mir besuchten Bällen alle seufzend bestätigt haben, dementsprechend deren Männer auch nur sich langsam abfüllend auf der Seitenlinie sassen. Ich begrüsse das prinzipiell ausserordentlich – das gibt mehr Platz auf der Tanzfläche!
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  11. donna laura, ich bin bisher...
    donna laura, ich bin bisher immer ohne Auto ausgekommen, aber ohne Tanzfläche – schreckliche Vorstellung.
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    Foersterliesel, unendliche Möglichkeiten… wobei ich die Wiener Bälle fast schon zu groß finde, selbst mit Freunden findet man sich im Gewühl kaum wieder.

  12. LaCenerentola, Sie kommen mir...
    LaCenerentola, Sie kommen mir irgendwie bekannt vor. Haben Sie sich schon mal ein Ballkleid selbst genäht und an anderer Stelle darüber berichtet?
    Jedenfalls danke für diesen kleinen Ausflug in die osteuropäische Ballwelt. Ich mag Bälle auch sehr gern; mein letzter ist leider aber schon über ein Jahr her.

  13. Ephemeridenzeit, der Benimm...
    Ephemeridenzeit, der Benimm hat auch seine Vorteile, da weiß man was man hat.
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    Prince Matecki, ich kenne nur einen Ball, auf dem noch Tanzkarten ausgegeben werden… benutzt aber dann doch niemand.
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    Thorsten Haupts, ich kenne eine ganze männlicher Balltouristen mit viel Spaß am Tanzen, aber das kann natürlich auch eine besonders raffinierte Strategie der Partnersuche sein.

  14. Nu do will ech Ehnen emol a...
    Nu do will ech Ehnen emol a Gschichtl verzähln. Nachfolgend in Hochdeitsch. Is a Jüd in an Wirtsheisl zwschn Witebsk un Smolensk im bittakaltn Winter of dä warmn Ofn ze liegn gekummen. No s´worn nech vile Gäste do. Ma hatte Langeweile, so kam oiner of de brilljante Idee, ma sull sech Gschichtn verzähln.
    Wie imma im brutaln Läbn sullte da Jüd onfangn.
    “ Mei Traum is ich wär a schwerreicha Pan, ä Goijim, ech hätt a Schloß, ville Leit die wo mia vurn un hintn tätn bedien. No, un was tät ich, diesa un jena juckt´mas Fell, tät ich einspann lossn, führ ich met a Schlittel-Troika im dickn Pelz Heissa durchn Wold.
    Käm a Rudel Wölf, tätn ma Gottbehüt, die ormen Pferdl reissn. un den ormen Kutscha tätn se ratzfatz daä Hals ufraissn un dea wär hin. No hob ich a Dassl ghobt. Erfrei mich meinäs Läbns, Dea Herr sei gepriesn. Wie ich mecht ma fier de Nocht einrichtn, kummn do drei Räubasleit, ziehn ma alls vum Laib, plindan mich bis ufs Hemdl aus und lossn mea do liegn. So findn mich gutte Leit, nähm mich mit un liefan mich hier im Wirtsheisl ab. Do dorft ech mich of de wormn Ofn legn.
    Ha, ha lochn do de Annern un rufn: „Du bleda Jüd, wo is do dea Witz?“
    Sogt dea Jüd geniesserisch: „Hätt ich oba, nebbich, wenigstns a Hemdl am Arsch!“

  15. liebe muscat, ihren eindruck,...
    liebe muscat, ihren eindruck, dass man die dame mit dem schuh bereits a.a.o. las, kann ich nur unterstreichen. zwar güldene ornamentik, allein, die grammatik ist es, die den sprecher entlarvt.
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    wie wäre es mit einem gummiball*?
    —–
    * fetischistenkonvent… partnertausch inklusive, vermute ich jetzt mal.

  16. Zu Thorsten Haupts' Zitat:...
    Zu Thorsten Haupts‘ Zitat: „Männern fehlt für Bälle einfach der richtige Sinn“
    – diese schöne Doppeldeutigkeit will und kann ich so nicht stehen lassen – vielleicht beschränken wir die Aussage doch ausdrücklich auf den tänzerischen, soll heißen nicht allgemein sportbezogenen Teil möglicher Deutungen….

  17. Ach ja, Bälle... Sekt,...
    Ach ja, Bälle… Sekt, Damenrede, Stau am Buffet, Française, Knoten, zerknitterter Tagesanbruch in Abendgarderobe. Immer das gleiche. Immer anders. Schön.

  18. lieber Arnaud Nyhm, what's a...
    lieber Arnaud Nyhm, what’s a man without balls?

  19. muscat, Aschenputtel bekommt...
    muscat, Aschenputtel bekommt doch die Kleider von der guten Fee…
    .
    Karfunkelstein, diese Autorin kommt nicht aus Bayern, aber es ist bestimmt eine nette Geschichte.
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    Arnaud Nyhm, nicht nur tänzerische – es könnte sich doch auch um Kugelstoßbälle, oder Tennisbälle, Fußbälle handeln?
    .
    el poldito, Damenrede, jawohl! Manchmal so fürchterlich, daß man sich benimmt wie Bengels auf der letzten Schulbank, während das Drama kein Ende nehmen will, und manchmal so grandios, daß ich mich beinahe zum Heiratsantrag hingerissen fühle.

  20. @Arnaud Nyhm:
    :-)))))). Vor...

    @Arnaud Nyhm:
    :-)))))). Vor Doppelbällen ist man nie gefeit.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  21. Donna Laura@: Gerade auf Sie...
    Donna Laura@: Gerade auf Sie halte ich sonst immer große Stücke. Sie sind mir vielleicht Eine. Solche Schicksalsfragen stellt eine Dame von Ihrer Welterfahrung erst, so es denn dazu käme, bei passenderer Gelegenheit. Haben Sie doch einfach mehr Vertrauen. Überlassen Sie sich simplement dem Flair einer rauschenden, verschwitzten Ballnacht.

  22. @muscat – ich habe mir mal...
    @muscat – ich habe mir mal ein (langes) Ballkleid genäht – aus türkiser Rohseide. Dazu hatte ich ein Täschchen aus dem Volksladen an der Lerchenfelderstrasse. Damit (1975) ging ich eine Saison lang auf die Nobelbälle in Wien. Wenn man gegen 23 Uhr kam, ganz charmant lächelte und der begleitende Herr dem Portier ein bisschen Geld in die Livreetasche steckte, kam man ansonsten umsonst rein. Dann haben wir bis zum morgen getanzt und uns mit Leitungswasser gestärkt.
    .
    Man soll eine Party verlassen, wenn es am besten ist. Deswegen wollte ich nicht vom Drachenfels zugucken, wenn jüngere (hoffentlich) genauso viel Spaß haben.

  23. LaCenerentola@: No, gnädige...
    LaCenerentola@: No, gnädige Frau Docta, dos is ä Anklang ans Jiddische gewest. Was met dem Baierischn sovell zu tun hot, wie ä unkoscherer Metzga mitm Veganer. Wird in NY noch ä bissl gschprochn, de Schproch usm Städtl.

  24. LaCenerentola, Jiddisch ist...
    LaCenerentola, Jiddisch ist kein bayerischer Dialekt.
    Ansonsten vielen Dank für die amüsante G’schicht. Es muss ja nicht gleich so gelackt wie auf dem Wiener Opernball zugehen.
    Man hört ja sogar von amerikanischen Erbinnen, die europäische Bälle besuchen, um sich dort vom Charme der verarmten Aristokratie aufwerten zu lassen …

  25. LaCenerentola, stimmt...
    LaCenerentola, stimmt natürlich… aber hatte sie nicht die passende Stola vergessen? ;-)

  26. Ach verehrter Kamerad...
    Ach verehrter Kamerad Haupts,
    einer meiner ersten Bälle im militärischen Umfeld führte dazu dass ein Kommandeur ( 3 Dienstgrade über mir) messerscharf feststellte dass ich ohne Begleitung erschienen war (mangels Masse) und daher an seinem Tisch zwischen Frau und Tochter plaziert war. Da es das Essen zuerst gab (bedenklich, wo bleibt da der Elan) verzog er sich nach dem Hauptgang ohne Dessert irgendwo in den hintersten Winkel der Bar. Ich durfte danach beide Damen den ganzen Abend betanzen, was erkennbar bei meiner freien Interpretation der Tanzarten der Tochter besser gefiel als der Mutter.
    Ja, tanzen für Deutschland.
    Manchmal musste der Durchhaltefaktor mit einem Cognac gestärkt werden. Dagegen erinnere ich mich immer noch gern an den Abend in Wilhelmshaven, frisch aus Somalia zurück (muss also 1994 gewesen sein) mit Tanz in den Mai, als ich am Admiralstisch plaziert war weil sowohl die Herren als auch die Damen neugierig war und alles wissen wollten. Die Gattin des Amtschefs war schon „gesetzter“, bei schneller oder rockiger Musik machten wir einen Schritt auf zwei Taktschläge und ansonsten pflegten wir den smalltalk auch beim Tanzen.

  27. Don Alphonso, wenn es je einen...
    Don Alphonso, wenn es je einen Zweifel gab ob es denn ein Jenseits oder eine Ewigkeit gäbe, nach dem Tode, Sie sind die leibhaftige Bestätigung dass ja!
    Alles andere ist undenkbar, ja wäre geradezu absurd.
    Somit vielen Dank für den Artikel!

  28. lieber prince...
    lieber prince Matecki,
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ballspende
    .
    liebe Donna Laura,
    dann wäre der sommerliche Life-Ball im Rathaus vielleicht was für Sie ?
    http://www.stylebible.org/show_content.php?sid=1

  29. kann schön sein;...
    man...

    kann schön sein;…
    man sollte es wollen und ernst meinen, dann ist es möglich, sich umzudefinieren; will sagen, aus dem Sportler kann ein Tänzer werden, aus dem Tänzer ein Musiker und aus dem Asketen der Geniesser eines Glas Weines. Es sollte, bei aller Liebe zum Improvisieren und Spontanen -ein wenig Stil haben. Also bitte nicht ganz falsch spielen, steif sein oder auf den Füssen ´rumtrampeln. Auch nicht anspucken. Ob in Waschau oder Palermo-egal.
    Rückbänke sind auch nach langen Jahren..hüstel..
    ..ich habe eine zeitlang abends meiner schönen Nachbarin Musik vorgespielt(Git./Barock),..oft sonntagabends, bis um 10 und dann kam die Beschwerde-es hat nix genutzt, aber ich habe gelernt Fugen zu spielen.
    Wie schon gesagt, es soll Stil haben

  30. "Having a ball" ist eine gute...
    „Having a ball“ ist eine gute Amerikanische Redensart obwohl ein Ball hier selten geworden ist. Die Tradition setzt sich doch fort.

  31. @ donna...
    @ donna räubertochter
    .
    Bälle – und mehr.
    .
    Und sollte man nicht hin- u. wieder auch als erprobtes Paar ein Wildes Gehölz aufsuchen – weil Stachel entzücken? Bei Nacht die Bälle – und tags die Hölze, durchaus schon mal eine kluge Wahl… .
    .
    Und untermotorrisierte Wagen ohne Rückbank hören sich sehr nach guter Laune an. Und so symphatisch nach vollkommener Unabhängigkeit – durch reine Ehe.
    .
    Und „Aus den Geheimen Tagebüchern eines Grand-Hotels“ – so flüsterte man sich die schönsten Erlebnisse zu.
    .
    Nachtrag, @ Bauwerke II
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    An Schlössern krampfhaft Halt zu suchen beschädigte auch schon manche Zinne. Aber der prächtige Turm daneben hat sich trotzdem gut angefühlt. Bei Regen war er feucht.

  32. @Foersterliesel 19:36 genau,...
    @Foersterliesel 19:36 genau, danke für den link!

  33. liebe Foersterliesel, wissen...
    liebe Foersterliesel, wissen sie, man trägt ja so einige schön gewachsene vorurteile mit sich herum, man liebt zwar die abwechslung und auch, ja, das neue ist nicht unwillkommen, aber gerade die novität wird nicht ohne misstrauen beäugt.
    schwierig wird es, wenn man von vornherein geduzt wird, denn als ihrzen ist diese anrede da wohl kaum gedacht.
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    ganz löblich erscheint der gedanke dieses balls an sich, gerade wenn die erben vielleicht – obwohl, man war ja auch mal jung -, äh, aber als abendfüllendes programm mit einer mischung aus rasch übermalter theaterkulisse und proseccobefeuerten semiprominenten – eine gute absicht jedoch könnte nie eine halb hingemurkste ausführung wett machen -, nein, und dann dafür auch noch nach wien zu müssen, das nicht eben um die ecke liegt, wenn dann die krauthappel, von der ich allein schon die türen samt eingang aus gründen der avaritia konfiszieren müsste, geschlossen hätte, das wäre ein schwerer schlag.
    .
    und sie müssen bedenken, das rathaus (durchaus die passende kulisse, denn der herr im dortigen hause hat sicher simile annahmen von abenteuer und aufregung), also nein, da könnte man dem bürgermeister begegnen, dem oberbürgermeister gar.
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    und überhaupt. als principessa verkleide ich mich nicht. dass wäre so, als…
    .
    man hält dezent abstand, langweilt sich in seiner landschaft und geniesst bestenfalls folgendes http://www.youtube.com/watch?v=9uWwvQKGjLI mit ein wenig zitronensorbet, das man mit etwas wodka übergiessen könnte, auch wenn gin vielleicht doch besser wäre, die pferde, denen wieder eines zulief, stehen auf der wiese…

  34. @ donna laura
    .
    Und "Lufthansa...

    @ donna laura
    .
    Und „Lufthansa Anti-Cargo“ mit zehn Buchstaben? (Bettfedern) (In diesem blog nur echt vom Kranich natürlich. Also vom echt italienischen Kranich selbstverständlch. Reinster Re-Import also. So in einem reinen, richtig zarten Hellgrau eben.) (Leichter fliegen beim Liegen-bleiben, darum gings,, nicht wahr? *g*)

  35. lieber perfekt!57, geben sie...
    lieber perfekt!57, geben sie es ruhig zu, sie möchten auch nur ’schlingel‘ von mir genannt werden. dass mein vater kein räuber, sondern ritter ist, dürfte ihnen doch bekannt sein. sie schlingel.
    .
    ins gebüsch? nur mit stachel. und was bei regen alles feucht wird, daüber schweigt man sich besser aus, n’est-ce pas?.
    .
    apropos wagen. wenn Hansmeier555 wieder da ist, muss ich ihn mal etwas fragen.

  36. karfunkelstein, ich kann...
    karfunkelstein, ich kann leider nur Hochdeutsch.
    .
    Frundsberg, Amerikaner sind mir bisher wenige begegnet auf Bällen, aber Münchner sind stark vertreten.
    .
    muscat, die passende Stola gehört zum Kleiderkauf in Wien, das Perlhuhn hingegen trägt Pashmina.

  37. prince Matecki, es hört sich...
    prince Matecki, es hört sich so an, als ob die Damen an Ihrer Seite Glück gehabt hätten, und dann noch Somalia! Ich habe mal mit jemandem sehr angeregt zwei Stunden lang die Möglichkeit diskutiert, zukünftig irgendwann Wohnsitz in Kabul nehmen. War spannend.
    .
    foersterliesel, sowas hätte ich auch gerne bekommen… meine bisher einzige Damenspende war leider ein Schalfetzen aus Polyester.
    .
    di, das sowieso, als mündiger Bürger mit freiem Willen seit Kant.

  38. nix schlingel - höchstens...
    nix schlingel – höchstens schlumpf (*g*). und – pardon – wir insistieren, ritter & räuber waren auch schon mal verwandschaft in gutem geiste; und väter zählen, aber vielleicht auch nicht so sehr. großväter und ungezähmte urgroßväter dafür aber um so mehr. (wenn der eine ritter dem anderen ritter das fräulein raubte, damals, in grauer vorzeit …?) (tss, tss.)
    .
    @don
    .
    Und Einführung in die Schlossschule? (Wenn der Nachwuchspedell Große Bunde in der Tasche ballt selbstverständlich.)

  39. liebe Donna Laura,
    hatten Sie...

    liebe Donna Laura,
    hatten Sie die Secession, die von den Wienern goldener Krauthappel genannt wurde, gemeint?
    http://www.secession.at/building/symbol_d.html
    http://derstandard.at/1266541166299/Secession-Wirbel-um-Swingerclub-Installation-von-Christoph-Buechel

  40. "In der Bayreuther Rosenau gab...
    „In der Bayreuther Rosenau gab es dazumalen die jährlich stattfindenden Universitäts-Abschlussbälle – ein Traum, zumal man noch jung, gelenkig (in den Knochen und im Kopfe) und voller Schwärmereien war.“
    .
    Was geht eigentlich schneller verloren, die körperliche oder die emotionale Gelenkigkeit? Ich vermute ja, dass der Körper immer nur vorgeschoben wird, bis man es ihm tatsächlich auch ansieht. Nicht, dass ich das nicht auch täte, mit wechselnden Begründungen.
    .
    Anflüge von Nostalgie lösen bei mir oft eine leichte Panik aus und ich brauche ein wenig Zeit um mich wieder meiner selbst zu vergewissern. Über die Ursache versuche ich mir keine Rechenschaft abzulegen, schon deswegen, weil der Wahrheit der Einfallsreichtum im Wege steht.

  41. sorry für das stören der...
    sorry für das stören der angenehmen unterhaltung hier:
    http://taz.de/Kirche-in-den-Niederlanden/!90079/

  42. ja, liebe Foersterliesel, die...
    ja, liebe Foersterliesel, die mag ich ganz gerne. ein schönes gebäude, in der tat.
    theaterswingerclub war allerdings mein erster eindruck, als ich die site des lifeballs sah.
    .
    lieber perfekt!57, nun gut, wenn sie so klein und schon so blau sind, dann muss man das wohl gelten lassen. sie schl-(ich bekomme das nicht über die tastatur, pardon).
    das von ihnen blauäugig – um im bilde zu bleiben – unterstellte räubern müsste dann, bei uns zumindest, vor der ersten jahrtausendwende stattgehabt haben. frauenraub jedoch war nie notwendig: auch die männchen unserer linie konnten sich angesichts des spiegels wohl nie beschweren, auf die (bei ihnen, perfekt!57, dann weisse?) mütze bekamen sie dank geschickter heiratspolitik auch eher selten, zumindest nicht nachhaltig, und zu kurz geraten sind sie heute noch nicht:
    keine schrumpfgermane, nirgends.
    .
    ah, liebe LaCenerentola, schön, dass sie immer noch dem freien willen anhängen! sie haben also ein wenig mitgelesen?

  43. lieber bertholdIV, e-kel-haft....
    lieber bertholdIV, e-kel-haft. perverser geht es ja kaum.
    wobei es aus dieser gewissen perspektive schon sonnenklar ist, dass es stets die kinder sind, die die pfaffen verführen, denn diese sind ja unschuldig und kämen allein nie auf solch irrgeleitete gedanken. seit jahrhunderten nicht.

  44. Na, so ein allgemeines...
    Na, so ein allgemeines Schreittänzchen verbessert die Atmosphäre doch ungemein.

  45. @b4: hm, zu der Zeit scheinen...
    @b4: hm, zu der Zeit scheinen Kinder sehr ausgeliefert gewesen zu sein, auf den Kanalinseln gab es da wohl sehr lange Fälle von Mißbrauch in Kinderheimen.

  46. Dass die Berliner einen immer...
    Dass die Berliner einen immer so auf den Grund ziehen muessen, nicht wahr colorcratze?
    Bei mir waermt sich der letzte Calvados in der Hand. Es ist mir zu zivilisiert, das alles.
    Schwupps verschwinde ich wieder in die Londoner Unterschicht des 18ten Jahrhunderts. Mazurkat mal schoen.
    http://www.youtube.com/watch?v=lQVmwBk_4MA&feature=related
    .
    (Ich wiederhole mich. Ach ich weiss. Aber so ist es lustiger.)

  47. Gummiball, Swingerclub in der...
    Gummiball, Swingerclub in der Secession, und der total üble Artikel den Berthold IV ausgegraben hat, passt zu dem Artikel im letzten Spiegel über einen Menschen der 18 Jahre dafür gebraucht hat, um einen Roman darüber zu schreiben, dass die menschliche Persönlichkeit ohne ihren sexuellen Fond unvollkommen sei.
    .
    Leider hat er dafür aber fast 1800 Seiten gebraucht. Nicht sehr sexy. Der Fond eines 126er Benz mit Samtvelourspolster kann in der richtigen Gesellschaft durchaus anregend sein, auch wenn wahrscheinlich ein 140er mit Lederoberfläche noch bewegungsfreiheitlicher wäre, wogegen man beim heutigen 221 man vor allem aufpassen sollte, das man nicht aus Versehen die Sitzheizung auf höchste Stufe stellt…
    .
    Optimal ist natürlich ein Bully, der jeden Töchtervater ins Schwitzen bringt, wenn der werte Herr Haberer mit einem solchen Gefährt zum Tanzstunden-Abschlussball vorfährt…
    .
    Da könnte man sogar einen in der Tombola gewonnenen Tiefkühlschrank mit nach Hause nehmen.
    .
    Lieber Mediensegler, ihre leichte Beschwerde, ihre Antwort vom 10.3./17:08 nicht einbezogen zu haben, da möchte ich mich insoweit entschuldigen, dass ich sie als Kommentar gelesen hatte, und auch aus Zeitproblem damals den Faden nicht wieder aufnehmen konnte. Wenn ich mich später mal über einen gewissen Mangel an neuem lebendigen Input beklagte, betraf das gewiss nicht Sie, weil ich Ihre Kommentare sehr schätze, da ich da eine durchaus ähnliche Perspektive fühle.
    Gewiss ist eine „Mehr Sex in der Kultur“-Debatte im Salon eines Menschens ohne Unterleib ein wenig befremdlich, aber zum einen geht mir die Zeit völlig ab, in mehreren Foren zu lesen und zu schreiben und zum anderen gefallen mir die Einstiegsartikel meistens sehr gut. Und wenn es um die allgemeine Befindlichkeit der Republik geht, denke ich, ist die Erotik eine so allgegenwärtige Kraft, dass man sie kaum ausblenden kann, aber da sind wir uns ja weitgehend einig, glaube ich.
    Und dass ich bei dem L.Riefenstahl Video nicht herumklicken wollte, hängt damit zusammen, dass ich in Bezug auf rechte Inhalte und was mit Kindersex zu tun haben könnte, extrem vorsichtig bin, weil ich nicht weiss, welche Filter meine IP-Adresse auf irgendwelche Listen bannen könnten.
    .
    .
    Ich glaube, es fehlt generell nur ein bisschen an frischem Input, und solche Zänkereien wie HM555/ThorHa/Yast sind einfach nur schade. Aber so ist das leider mit der Ironie, wenn sie in den falschen Hals gerät, schwillt der Kamm…
    .
    Gegensätzliche Perspektiven sind im Prinzip reizvoll, nur je gegensätzlicher welche zur Mehrheit werden, desto eher geht das dann irgendwann daneben.
    .
    Das ist schon ein Problem des freien Willens, solange man in seiner sozialen Rolle wie von Leitplanken durchs Leben geführt wurde, war man lange vor seiner Begeisterung für ein ganz anderes Leben geschützt, bis einen der Tod in Venedig ereilte.
    .
    Heute stehen wir wie die Esel vor den 158 Heuhaufen, wo ich nur den Rat geben würde, möglichst viele zu probieren, die einem lecker riechen.
    .
    Aber nicht jede kandierte Garnelenschale ist ein Muss, weil sie angesagt ist, während sich die Köche in der Küche mit den fetten gegrillten Garnelenschwänzen totlachen…

  48. Der Ball ist rund und ein...
    Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten. Im Pokal-Halbfinale 120. Und der bärtige Tintentaucher hat das Tor nicht getroffen.

  49. @Dreamtimer:...
    @Dreamtimer: Nostalgie-Anflüge… ja, die helfen nicht gerade, der Gegenwart mit unverstelltem Genuss zu begegnen. Und manchmal bade ich geradezu in der Nostalgie. Aber diese Attacken vergehen auch so schnell wieder, wie sie kamen.

  50. Dreamtimer, dann kann man...
    Dreamtimer, dann kann man immer noch zuschauen und einen gediegenen Walzer tanzen.
    .
    donna laura, der freie Wille ist eine Grundüberzeugung!
    .
    colorcraze, oh ja! Francaise und Quadrille…. großer Spaß. Ich habe bei historischen Filmen oder Büchern früher immer gedacht, daß das sehr fade gewesen sein muß im Vergleich zu Walzer oder Swing, aber das war eine krasse Fehleinschätzung.

  51. lieber berthold...
    lieber berthold IV,
    Kastration, Sterilisation, Sedierung: das waren (und sind teilweise noch heute)die rational-medizinischen Methoden; auch in staatlich geführten Einrichtungen, und nicht nur bei den Nazis. Die ausschließliche Skandalisierung der karitativen und pädagogischen Einrichtungen vor allem der katholischen Kirche ist durchaus tendenzös.

  52. colorcraze 23:20
    .
    apropos...

    colorcraze 23:20
    .
    apropos Kindesmissbrauch. Mixa is back!
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/umstrittener-frueherer-bischof-mixa-wird-berater-des-papstes-11693403.html
    .

  53. Kriegs heut nicht hin bei dem...
    Kriegs heut nicht hin bei dem Frühling, gutmütig in alten Zeiten zu schwelgen. Der Frühling macht mich wespig.
    .
    Und: Sind Bälle nicht die Manifestierung alter feudaler Sitten, in denen der Frau zumindest einmal in ihrem Leben weisgemacht wird, sie sei eine Prinzessin. Bevor sie bei Haushalt führen, putzen und akadmischem Doppeljob ihren wahren Lebensinhalt kennenlernt.
    .
    Zudem tanzen die meisten deutschen Männer so, als ob sie einen Stecken verschluckt hätten und ihre Schuhe, ihre Schuhe. Auf Tanzparkett leisten sich diese Neanderthaler stoppende Kreppsohlen statt gute Ledersohlen, mit den man schön gleiten könnte. Meine Füße: heute noch aua!
    Tanz nicht mehr mit Neanderthalern, tanz Mädl tanz.

  54. Liebe Foersterliesel, ich sehe...
    Liebe Foersterliesel, ich sehe das ähnlich und füge in der Hoffnung, dieses off topic vorläufig beenden zu können, eine lesenswerte Studie (inbes. S. 33 f.) bei:
    http://www.bmbf.de/pubRD/Erster_Forschungsbericht_sexueller_Missbrauch_2011%281%29.pdf

  55. Filou: "Dass die Berliner...
    Filou: „Dass die Berliner einen immer so auf den Grund ziehen muessen, nicht wahr colorcraze?“
    *
    Es gibt in Deutschland nur sehr wenige Menschen, die Schizophrenie nicht mit Intelligenz, Sexualität nicht mit Romantik und Neurosen nicht mit originellem Verhalten verwechseln.

  56. liebe Cenerentola,
    ja, die...

    liebe Cenerentola,
    ja, die Damenspenden heutzutage sind sehr mickrig! Saisondüfte, stay ups u.ä. da war das Gläschen Honig von den am Staatsoperndach nistenden Bienen (die
    befliegen den Burggarten und die Linden am Ring) schon netter.
    http://wiev1.orf.at/stories/445144
    Es gibt auch kleine Bälle, wie den Ball der Silbernen Rose (nach dem Brautwerberdings aus dem Rosenkavalier benannt) ohne öffentlichen Kartenverkauf. Hausbälle, die früher von Familien mit zu verheiratenden Töchtern arrangiert wurden, veranstalten aber nur noch ländliche Wirtshäuser.
    .
    liebe Der Tiger,
    ja, Sie haben das alles mit der richtigen Ausstattung und Einstellung erlebt!
    („Drachenfelsen“ muß ich mir merken!)
    Selbernähen kommt wieder in Mode
    http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1598
    aber hier hat man immer schon gern gestrickt
    http://www.laniato.com/willkommen/
    und das indische Seidengeschäft, aus dem vermutlich der Stoff für Ihre Robe stammte, gibts auch immer noch
    http://indiawien.wordpress.com/

  57. Werte LaCenerentola,
    trotz...

    Werte LaCenerentola,
    trotz meines fehlenden Interesses für Tanz, welches ich mit dem Hausherrn teile (daneben auch noch die Abstinenz – die Ähnlichkeiten sind manchmal erschreckend) fand ich Ihren Gastbeitrag sehr interessant zu lesen. Zumal es ja weniger um den Tanz selber ging. Und Polen wird in der Liste der geplanten Reiseziele noch mal dick angestrichen (wennauch nicht unbedingt im Winter…)

  58. @B4 – In Wien hatte ich...
    @B4 – In Wien hatte ich einige Bekannte, die in katholischen Internaten erzogen worden waren. Ihre Erlebnisse dort haben sie nur angedeutet und ansonsten verdrängt – es war da halt so und man musste damit leben, wenn man keine andere Möglichkeit hatte, eine Gymnasialbildung zu kriegen.
    .
    Einer allerdings hatte eine Geschichte, über die wir gemeinsam gelacht haben. Als kleiner Bub wurde er in einem katholischen Ferienlager nachts von einem kirchlichen Erzieher betatscht. Dieser wurde sehr aufgeregt und murmelte: ‘Sooo großß’. Der kleine Bub war reichlich verängstigt und gab keinen Laut von sich. Als erwachsene Mann aber sagte es uns: ‘Es war meine Taschenlampe in der Hosentasche.’
    .
    @Foersterliesel – Ich glaube nicht, dass die katholischen Institutionen tendenziös mehr belastete werden, sondern dass die RKK mit ihrem Zölibat tendenziös mit Sexualität ein Problem hat. Als ich noch Schülerin in einer Nonnenschule war, empfand ich das Zölibat als eine Beleidigung der Frauen, weil damit die RKK ausdrückt, dass sie sie für zu schmutzig für ihre Männer hält. Heute ignoriere ich die alten Männer a la Mixa einfach.

  59. Vroni, die Tanzunfähigkeit...
    Vroni, die Tanzunfähigkeit deutscher Männer kann ich nicht bestätigen. Unter meinen Top Two sind ein Spanier und ein Deutscher, und auf den weiteren Plätzen sind viele sehr passable Tänzer.
    .
    Foersterliesel, Hausbälle, habe ich mir sagen lassen, gibt es in manchen Kreise noch immer, es steht nur nicht in der Bunten.
    .
    Chris, Polen kann ich nur empfehlen!

  60. Auf zum Bauernball. Goralske...
    Auf zum Bauernball. Goralske Muzyka:
    Szanowny Panie i Panowie! Wszystkie Serdecznie zapraszamy.http://www.youtube.com/watch?v=qc-Y_AfMAaE
    http://www.youtube.com/watch?v=4Cs3TYfqLHI

  61. lieber Chris, wenn sie das...
    lieber Chris, wenn sie das hinterland befahren möchten, kalkulieren sie ein wenig zeit ein und nehmen sie den geländewagen und ein gefülltes picknickkörbchen mit, rechnen sie bitte nicht überall mit autobahnen, sondern eher mit landstrassen. eine echte ‚erfahrung‘ eben.
    .
    liebe Vroni, nun, mich besänftigt der frühling ungemein. suchen sie sich einen franzosen zum tanzen (nicht so einen hiphopper aus der vorstadt selbstverständlich, da sind die füsse so breit wie lang, und ausserdem fällt er dauernd über seinen schritt), vertrauen sie sich an, geben sie sich hin. dann wird das schon.
    .
    liebe LaCenerentola, diskutieren sie dann zuweilen auch noch mit, wenn es um den freien willen geht?
    oder denken sie, dass man darüber nicht zu reden braucht, weil er so zur menschlichen grundausstattung gehört wie slow food, eine abgeklärte haltung zur religion und wahrhaft entspannender sex, wie sie einfach jeder einfach nur hat?

  62. liebe der Tiger, zu ihrem...
    liebe der Tiger, zu ihrem letzten absatz, der den sachverhalt elegant und eloquent zugleich darstellt, kann man nur sagen: wo sie recht haben, haben sie recht.

  63. liebe muscat,
    danke für den...

    liebe muscat,
    danke für den sehr interessanten link ! Bei uns wird mit großer Verspätung die
    „schwarze Pädagogik“ in den öffentlich geführten Heimen aufgearbeitet; Kritik und Studien hatten in den 70ern wohl zur Auflassung großer Heime und zur Einrichtung von kleinen, familienähnlichen Wohngemeinschaften geführt, nicht aber zur strafrechtlichen Verfolgung von Übergriffen.

  64. Ich kann mich momentan des...
    Ich kann mich momentan des Eindrucks nicht erwehren, daß die geschätzte Leserschaft (mich natürlich eingeschlossen) hier ein wenig mystifiziert und milde veräppelt wird. Bevor wir hier weiter mit Tanzkarten um uns werfen bitte ich Sie alle, das Motto dieses Beitrags nicht zu vergessen und ein wenig König Ubu zu memorieren. Immerhin hat der Don, wie versprochen, Unterleib gezeigt. Wie dem auch sei, daß es sich bei den „Stützen der Gesellschaft“ meiner Meinung nach mutatis mutandis um den Salon der Anna Pawlowna Scherer handelt habe ich schon öfter bemerkt. Insofern wäre auch ein anderer nom de guerre angebracht gewesen, liebe Cenerentola. Vielleicht „Natascha“ oder, falls ernsthafter, „Marie Bolkonskaja“. Auf jeden Fall haben wir hier in schöner Eintracht Nataschas Debütantinnenball und die Schlittenfahrtbei den Rostows in der Neujahrsnacht. Wobei ich ja finde, daß Jane Austen das Schlachtfeld Ballsaal viel treffender schilderte als Tolstoi. Denn es ging doch um nichts weniger als „Fünfzigtausend im Jahr“ und nicht nur um schnöde Kühlschränke. Übrigens wäre es kein schlechter Gedanke gewesen, LaCenerentola, den Kühlschrank mitzunehmen. Dabei kann man viel Spaß haben:
    http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Mit-dem-Kuehlschrank-durch-Irland/Tony-Hawks/e56952.rhd

  65. ..wer mit Kreppsohlen auf...
    ..wer mit Kreppsohlen auf Parkett tanzt, spinnt und sieht alt aus!
    Mit Ledersohlen als mittelloser Gymnasiast durch den deutschen Winter rutschen und frieren ist auch kein Zuckerschlecken. Die eine o. andere Gummimischung mag taugen> ausprobieren! – Turnschuhe? weiss man´s?
    Frau ebenso ausprobieren! Leicht zu führen o. steif und wiederspenstig(kann zwar Tischtennis spielen, bekommt aber beim Topspin 2m hinter der Platte einen Hexenschuss)..also irgendwie hüftsteif(oft sind die dann ganz nett, aber reden kann man noch später am Tisch).
    Andersrum, tanzt wie ein Engel, hat aber Probleme mit dem Syntax…oder sagt gar nix.
    ..da hilft auch kein Tisch..;
    ..von wegen Rückbank im Benz! ?? Postbus letzte Reihe und die letzten 5 km zu Fuss gehen; o. ….Wer von den Eltern fährt?
    ..
    …Nein , es war nicht leicht!
    ..ich glaube, es hat nur für einen einzigen richtigen Ball gereicht; aber ich unterstütze so etwas ; wirklich!

  66. Der Tiger@: Es ist nicht von...
    Der Tiger@: Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es in der RKK Mistböcke gab und, vielleicht, noch gibt. Was jedoch dem Bischof Mixa angetan wurde, ist übelste Infamie. Die Kreise, die selber genug Dreck am Stecken haben, entrüsten sich besonders eifrig.
    Vom wirklichen Wesen des Zölibats haben Sie leider nichts begriffen. Den es z. B. auch im Buddhismus gibt, Auf jeden Fall als Beleidigung der Frauen war der Zölibat nicht gedacht. Die Nonnen, die ich in meinem Leben in Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern und in Konventen kennengelernt habe, sind durchwegs fröhliche, gütige und durchaus in der Welt stehende Frauen. Ausserdem waren sie noch kon-templativ. Sie haben sich allerdings freiwillig dazu entschieden.
    Sie sollten mal vom hohen Ross herunter sich incognito unter die Menschen wagen, hören Sie lange genug zu, dann werden Sie feststellen können, wieviel diesbe-zügliches Elend wirklich ausserhalb der kirchlichen Institutionen herrscht.
    Mit Bällen hat das Thema nicht wirklich etwas zu tun.

  67. Ich lese "Backfischalter"....
    Ich lese „Backfischalter“. Nanu? Wie lange ist es her, dass ich dieses Wort hoerte? Hoerte? Nein, ich las es irgendwann.
    Backfisch klingt lecker. Heute heissen sie Fischstaebchen?

  68. Krck01, Pferde sind auch...
    Krck01, Pferde sind auch schön! Und Kostüme! Ich wollte ja immer gerne mal einen Damensattel ausprobieren, bevorzugt auf einem Zelter. Hach.
    .
    donna laura, der freie Wille ist ja so ähnlich wie Religion: man glaubt dran, oder nicht. Wobei ich gar nicht bestreiten würde, daß unzählige Entscheidungen physiologisch-neurologisch determiniert sind – aber eben nicht alle. Man hat immer eine Wahl, mindestens jene, wie man die Welt betrachtet.
    .
    Savall, für den Salonherrn kann ich nicht sprechen, aber ich würde NIEMALS! Leser vereimern. Wobei auch Selbstironie zur Grundausstattung gehört. Für Ballsaalbeschreibungen bin ich ja auch großer Anhänger von Georgette Heyer, sozusagen Austen für Arme. Der „nom de guerre“… nun ja, mir ist nichts Besseres eingefallen.

  69. lieber Savall, sicherlich....
    lieber Savall, sicherlich. angesichts der dekadenz – minus tanzbälle selbstverständlich – wäre clawdia ebenso nicht ganz unpassend, nur sollte man sich besser nicht in erinnerung rufen, welche kommentare lodovico für sie übrig hatte.
    .
    lieber Krck01, gerne doch springe ich in dieser hinsicht Der Tiger bei: vielleicht wär der zölibat nicht dergestalt gedacht, doch er hat/te zumindest beim christentum diese wirkung.
    zu dumm nur, dass die pfaffen am ende beim diskutieren mit den damen vorlieb nehmen mussten, weil die herren sich auf kreuzzügen befanden.
    .
    nonnen, von denen ich so einige kenne, erweisen sich entweder als beschränkt – was in der natur der sache liegen muss, bei all den beschränkungen, die ihnen auferlegt werden, und die sie sich durch ihre zusage, nonne sein zu wollen, selbst auferlegten -, und/oder als machtversessen, die zu wissen glauben, was das beste für andere sei, und wenn es mit gewalt etabliert werden muss. leider ein schwieriges thema.
    ceterum censeo, die einzigen pfaffen, mit denen man seinen intellektuellen spass haben kann, sind jesuiten. die können wenigstens das florett führen (abgesehen von den ereignissen in manchen schulen: anderes thema).

  70. di, Kreppsohlen geht...
    di, Kreppsohlen geht natürlich gar nicht, ich habe vor einigen Jahren sogar in Tanzschuhe investiert, große Verbesserung – und kenne auch Herren, die mit Schuhsäckchen zum Ball gehen. Führen lassen… und führen können. Auch nicht selbstverständlich, da gibt es Reisser, und Zieher, und Waschlappen, bei denen ich dann… fürchterlich.
    .
    Filou, das ist einfach ein schönes Wort und sehr passend für diesen Kontext, und die fraglichen jungen Herren und Damen. Es lebe der Anachronismus.

  71. Habe ich mal erzaehlt, wie ich...
    Habe ich mal erzaehlt, wie ich definitiv (und durchaus erleichtert) aus dem Tanzkursus geworfen wurde?
    Es interessiert zwar keinen, aber wat mut dat mut.
    Da drehte beim Versuch Walzer zu tanzen eine gezierte Zicke mit abgespreiztem Finger auf der Schulter ihres Partners die Runden. Beim naechsten Umlauf haengte ich ihr die Plastiktuete mit meinen Habseligkeiten an den Handhaken.
    Damit begann mein Ausstieg aus der buergerlichen Welt. Es ist ein langer Weg nach unten. Ich bin dort immer noch nicht angekommen.

  72. <p>Filou@: Ein jüdischer...
    Filou@: Ein jüdischer Vater hebt seinen kleinen Sprößling auf eine Begrenzungsmauer und ruft ihm zu: „Nu spring schon Jankele, ich fang dich auf.“ Nach langem Zureden und Zögern springt der Kleine.
    Der Vater tritt zur Seite und läßt den Jungen durchrauschen.
    Der Vater zu seinem heulenden Kind: „Siehste, eine Lehre fürs Leben!
    Noch nich ma auf´de eigene Mischpoke kannste dich verlassn!“

    Ihnen würd ich auch nich übern Weg trauen. Bei so´ner unsittlichen Reife.

  73. @Krck01 –
    (1) Mein Urteil...

    @Krck01 –
    (1) Mein Urteil über Herrn Mixa habe ich beim Zuschauen eines Interviews mit ihm in einer Fernsehsendung gefasst. Da machte er allerdings nicht den Eindruck eines von Intrigen Verfolgten.
    .
    (2) Ich bin kein sehr interessierter Kenner der katholischen Kirche, aber soweit ich mich erinnern kann, wurde das Zölibat eingeführt, weil die Manager der RKK keine Erbhöfe wollten.
    .
    (3) Aus der Tatsache, dass ich nur das Zölibat in der RKK kritisiert habe, sollten Sie nicht schließen, dass ich es mit Bezug auf den Buddhismus verteidigen würde.
    .
    (4) Die Leistungen der Frauen in kirchlichen Einrichtungen habe ich hier schon durchaus honoriert. Vor zwei Jahren habe ich mehrer sehr positive Kommentare über die Direktorin meiner Nonnenschule, Mater Rhabana geschrieben.
    .
    (5) Wenn Sie sich über die Abweichung vom Ball-Thema des Blogs ärgern, sollten Sie sich an BertholdIV (21. März 2012, 22:38) halten. Er hat es angeschnitten. Ich bin nur auf seine und des sich daraus gebenden anderen Kommentars eingegangen.
    .
    (6)Ich bin hier keineswegs inkognito, sondern habe meinen echten Namen einschließlich Adresse angegeben. Falls Sie damals nicht Mitglied dieses e-salons waren, mein cognito ist:
    Dr. Lisbeth Heuse
    Storm van S’Gravesandeweg 32
    2242 JH Wassenaar
    Niederlande
    Telefon: 0031 – 70 -5141294

  74. Lieber Don Alphonso, zu gerne...
    Lieber Don Alphonso, zu gerne würde ich ein reales Bild Ihrer Community Mitglieder sehen. Es ist teilweise sehr amüsant, was die Einzelnen von sich preisgeben.

  75. @LaCenerentola - Heyer Austen...
    @LaCenerentola – Heyer Austen für Arme:
    Sehe ich definitiv anders. Sie hat einige wirklich grossartige Sachen geschrieben, ihr vielleicht bester Roman ist nur formal eine Liebesgeschichte und beschreibt die Schlacht von Belle Alliance (Barbara und die Schlacht von Waterloo) besser, als ich das jemals bei jemandem anderen gelesen habe.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  76. liebe/r ebs, sie sagen es....
    liebe/r ebs, sie sagen es. zumindest hat sich Krck01 hinsichtlich der beschreibung meiner wenigkeit nicht vertan (21. märz, 9.24 u). sie wären nicht enttäuscht.

  77. Der Tiger@ : Sprache ist ein...
    Der Tiger@ : Sprache ist ein sehr treffliches und geeignetes Mißverständigungsmittel. Ihre Identität iwar mir durchaus bekannt. Darf ich Sie nochmals in aller Sanftheit darauf hinweisen, dass ich Sie lediglich bat, sich incognito, nicht als Intellektuelle, sondern sich wie Harun al Raschid, unters Volk zu mischen.
    Lassen wir es ansonsten beim Austausch der Argumente sein Bewenden haben.
    Der eigentliiche Kern des Problems ist nicht die RKK oder die einer anderen Glaubensrichtungm, sondern eines der Grundverfasstheit im Menschenzoo. ,
    Ansonsten, meistens, Ihnen durchaus gewogen. Ihr K.

  78. @ LaCenerentola,
    danke für...

    @ LaCenerentola,
    danke für den Tipp. Heiße Südländer.
    .
    @ donna laura,
    ja doch, Hiphopper, die über ihren Schritt fallen. Habe sehr gelacht.
    .
    Habe mich später immer heimlich verdrückt bei ganz schlimmen Rittern der Tanz(un)kultur und war zum Folgetanz nicht mehr auffindbar. So lernt frau die Segnungen der hohen Barkultur kennen: Martini, Hunter’s Punch. Nur wenn’s ganz schlimm kommt und der verschmähte Tanzpartner einen findet und erneut auf einen zuströmt: Pangalaktischer Donnergurgler, Zombie.

  79. @ebs: ach, das ist aber sehr...
    @ebs: ach, das ist aber sehr phantasieschädigend. Wollen Sie sich das wirklich antun?

  80. Oi oi oi, Rebbe...
    Oi oi oi, Rebbe Karfunkelstein, das sollten Sie doch wissen; als Moses vom Berg kam, brachte er drei Steintafeln mit; zwei enthielten die zehn Gebote, auf dem dritten hatte der Herr alle Witze notiert, die Moshe waehrend des Wuestenzuges seinem Volk erzaehlt hat. Dabei war auch Ihrer von 14 Uhr.
    .
    Wie geht’s der Rebbezim?

  81. @Filou:
    Zu lang....

    @Filou:
    Zu lang.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  82. vielleicht zurück zu Savall...
    vielleicht zurück zu Savall und roi Ubu ?

  83. @Filou 13.34: Oh, ich habe da...
    @Filou 13.34: Oh, ich habe da tiefstes Verständnis dafür und möchte Ihnen im Namen der Ästhetik für diese Nothilfe nachträglich danken.
    @Cenerentola: eine solch ausgeprägte Ballkultur, wie Foersterliesel sie für Wien schildert, ist mir für Berlin in dem Ausmaß aktuell nicht bekannt. Es ist wohl „zurückgegangen“, denn Schwiegermutter hat mir von vielen Bällen berichtet. Die jetzt aber so nicht mehr stattfinden.

  84. @Krck01 15:37: das mit dem...
    @Krck01 15:37: das mit dem Menschenzoo sehe ich auch so, da tauchen immer mal wieder an den verschiedensten Ecken Kinderquäler auf. Vor allem, wenn Elend herrscht, wie Foersterliesel mal sehr treffend bemerkte.

  85. Ein unterlassenes Kompliment...
    Ein unterlassenes Kompliment einer Dame gegenüber. Welche Schmach.
    Sie wird niemals vergessen.
    Mit polnischem Handkuss!

  86. Filou@: Nu, was soll ich sagn?...
    Filou@: Nu, was soll ich sagn? Gestern gings noch. Ma herte koine klagn nich.

    Da kennse mal wieda sehn, was gettliche Providence is!
    Der Herr bereite Ihnen, behite, und mir eine grine, weite Aue.

  87. Filou, würden Sie das auch...
    Filou, würden Sie das auch mit dem Teetassenfinger des Salonherrn hier machen? Das würde ich gerne sehen!
    .
    ebs, so à la Gruppenbild mit Lehrer?
    .
    ThorHa, immer wunderbar, auch für Literatur jenseits des Bahnhofsladenmainstreams auf verwandte Geister zu treffen. Ich finde ja auch, daß man sich für Heyer nicht schämen muß, aber manche ihrer Romane sind eben doch etwas leichtere Lektüre.

  88. colorcraze, ich war noch nie...
    colorcraze, ich war noch nie auf einem Ball in Berlin, und DA hätte sicher ein paar Gründe, woran das liegt – obwohl ich seine prinzipielle Aversion gegen diese Stadt keineswegs teile. Es hat sich nur noch nicht ergeben.
    .
    Vroni, wobei die Polen, siehe oben, auch gar nicht schlecht tanzen konnten. Und wenn ich so drüber nachdenke, Sissiträume etc., sollte ich es vielleicht mal in Ungarn probieren.

  89. off topic:
    ein Beispiel für...

    off topic:
    ein Beispiel für die Kooperation von Medizin und schwarzer Pädagogik
    http://kurier.at/nachrichten/wien/4489550-mit-malaria-infiziert-krankenakt-liegt-vor.php

  90. .@la Cenerentola
    Erinnerungen...

    .@la Cenerentola
    Erinnerungen (..)an…die Details zum motorischen bzw. rhythmischen Teil sind nur verschwommen , es ist zu lange her und wär´nicht ehrlich,..mit den Reissern , den Ziehern(o. den Hüftsteifen, den Holprigen und Eigenwilligen(aus Männersicht) und was es alles gibt und gab,- affig war ein Abspreitzen(Hochhacken) des Schwungfusses beim Fox..´sowas konnte/machte nur ein Tanzbär. Die angedeutete Verbeugung danach fand ich ok.
    Zu K. Ubu fällt mir spontan ein Bild von Klee ein (o. war´s der schwarze Fürst?)nun gut, also jedenfalls nur ein(modernes) Gemälde ein.
    Deswegen bin ich jetzt auch still.
    ….
    Ueteko von Wassenaar>Minnegesang

    @filou..ging mir ähnlich; beim ersten öffentl. Auftritt hätt´s beinahe eine Schlägerei mit
    einem aus der angehenden Oberstufe gegeben. irgendeiner hat beim Aufrücken gepennt und eine Frau war zu wenig; aber der Bursche hat sich geschämt und ist irgendwohin verschwunden..
    ..das Objekt der Verunsicherung war aber die Aufregung nicht wert und folgte dem ganzen Formalkram nur halbherzig..hat auch oft gefehlt und so…
    unzuverlässig eben.;

  91. @Krck01 - Vielen Dank, dass...
    @Krck01 – Vielen Dank, dass Sie unbekannterweise mir meistens gewogen sind. Nur ein kleiner Hinweis, sich wie Harun al Raschid zu verhalten ist ein Ratschlag für Herrschende, Mutti zum Beispiel. Ich herrsche nicht, aus Macht mache ich mir nichts und das Bad in der politischen Menge ist mir unheimlich….

  92. Snobismus. Breitet sich...
    Snobismus. Breitet sich zurzeit in Deutschland aus? Nouveaux riches….

  93. furunkelstein, wenn meine...
    furunkelstein, wenn meine katzenfellbewehrte Hand der polakonischen Madame das Dekollete hinunterfährt, ists bis zum ersten Hüpfer aus dem Schlüpfer nicht mehr allzu weit.

  94. Wie Frau Diener irgendwann...
    Wie Frau Diener irgendwann bemerkte, liebe LaCenerentola, ist der Hausherr eine Herausforderung fuer einen Amateuranthropologen. Es macht den Charme des Hausherren aus, dass er so ist, wie er ist.
    Ausserdem bin ich natuerlich, wenn auch unwesentlich, reifer geworden. Obwohl…?
    .
    Foersterliesel (18:24), dieselbe Sache in den Niederlanden. Und- war es nicht Goldmann-Sachs, die vor einigen Tagen ein Konto der IOR wegen Geldwaesche sperrte? Der Laden ist nicht mehr koscher genug. Oder Halal, oder wie das auf katholisch heisst.

  95. liebe Cenerentola,
    Ungarn ist...

    liebe Cenerentola,
    Ungarn ist eine gute Idee!
    .
    liebe colorcraze,
    Gruß nach Berlin !

  96. <p>di, das Bild von Ernst. Und...
    di, das Bild von Ernst. Und die Oper, das sind meine ersten Assoziationen zu Ubu.
    .
    fionn, ich ein Snob? Ist das nicht etwas harsche Kritik? Warum?
    .
    hansgeier333, ich bitte um Mäßigung in Tonfall und Wortwahl. Namen verballhornen, zum Beispiel, fand ich schon immer krass unhöflich.
    .
    Filou, Sie meinen, daß man dem unvergleichlichen Hausherrn keine Plastiktüten an den Finger hängen möchte? Sehe ich ähnlich…

  97. @di, Wassenaar und Den Haag...
    @di, Wassenaar und Den Haag heissen beim normalen Niederlander ‚Kakstad‘.

  98. @Vroni, 16.04 Uhr:...
    @Vroni, 16.04 Uhr: Pangalaktischer Donnergurgler, soso … haben Sie den vielleicht auch dereinst in der „Vogel Bar“ in Nürnberg genossen? Anständige Oktanzahl, fürwahr. Aber müssen Sie sich die Männer Ihrer Umgebung wirklich derart schön saufen …
    LaCenerentola, eine anständige Quadrille würde mich auch reizen. Allerdings müsste der Rahmen dazu vorhanden sein – und der richtige Schneider. Die Perücke allerdings, nun ja … obwohl dies ja nowadays kein Läusenest mehr sein muß.

  99. lieber Filou,
    bei uns wird...

    lieber Filou,
    bei uns wird nicht nur getanzt,
    Vienna lava mas blanca
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/688587/Geldwaesche_Oesterreich-als-Waschmaschine-fuer-Russen

  100. LaCenerentola, moechten schon,...
    LaCenerentola, moechten schon, nur trauen darf ich mich nicht. Der Herr kann so beierisch sein, da kommt man als gelernter Rheinlaender nicht gegenan.

  101. @LaCenerentola: in Berlin...
    @LaCenerentola: in Berlin würde ich zur Zeit auch nicht nach Ball suchen, das wird dann eher von Medienleuten ausgerichtet (der Presseball hat zumindest bis heute überlebt), das hat nicht den Charme von altehrwürdigen Haus- oder Branchenbällen. – Ach ja doch, tanzen kann schon ein Vergnügen sein. Also, wenn ich an den einen Tanzpartner beim Tanzkursabschluß denke… tja, das war schon was!! Wenn der Herr beherzt führen kann, hat die Dame viel Freude und tut sich ganz leicht. Aber bei vielen ist es mE eine gewisse Ängstlichkeit, „sich zu blamieren“, die sie davon abhält, ein wenig Übung zu bekommen und damit auch mehr Spaß an der Sache.
    @Don Ferrando: ja und nun, der Papst ist doch aus dem gefährdeten Kindergartenalter raus??

  102. @Vroni: soso, den...
    @Vroni: soso, den pangalaktischen Donnergurgler gabs in Franken also auch. Ich nehme an, in den End-90ern?

  103. @filou
    amsterdam in Teilen,...

    @filou
    amsterdam in Teilen, zandfoort, amersfoort, utrecht,soestzuid..damit kann ich was anfangen,
    mag sein, dass das oberflächlich ist..die NL hat viele Gesichter, ..denke da eigentlich positiv..-radfahren, Rockmusik hören, fisch und käs essen, amstel trinken…,
    liberal gucken, denken und handeln..
    ..aber das schweift ab..;
    wie war das noch mit dem,.. also im Moment geht´s um Enthaltsamkeit in der religioesen Tätigkeitsausübung, einen begnadigten Bischof, einen/den schwarzen König Ubu und die Vorzuege Spätzivilisatorischer Ball/Feier/Festkultur im östlichen(o.europ. Raum)..
    ..da beisst die Maus kein faden ab.

  104. @ Fundsberg
    "Aber müssen Sie...

    @ Fundsberg
    „Aber müssen Sie sich die Männer Ihrer Umgebung wirklich derart schön saufen …“
    .
    Nicht wirklich. Nur Abschreckungsstrategie.
    Falls der Ballsaal fast nur solche Wesen aufweist; was manchmal vorkam, man lebte immerhin in Bayern ganz ohm … .

  105. @ LaCenerentola
    .
    Das ist es...

    @ LaCenerentola
    .
    Das ist es ja: Sissiträume habe ich seltenst gehabt.
    Das kam, weil mir schon als kleines Mädchen die Haare immer zwangsweise kurz geschnitten wurden und mir ein Baum, den ich beklettern konnte, aber auch tatsächlich reizvoller erschien als Nagellackfarben auszuprobieren.
    (Bis heute gehn mir Nageldesignschlampen auf den Nerv.)
    .
    Erst später im Protestalter kam das mit den langen Haaren und die in Feuerrot. Muss so eine Art vorsichtiger Punk gewesen sein, mehr brauchte es aber zuhause nicht: Man regte sich allein über die langen roten Haare extrem auf. Ziel erreicht.
    Aber man wird so niemals Sissi.

  106. @Filou – Wassenaar ist halt...
    @Filou – Wassenaar ist halt das Kronberg der Niederlande. Wenn man beide Orte näher kennt, bemerkt man aber doch Unterschiede. In der niederländischen “Kakstadt” trifft man regelmäßig auf Diplomaten, in Kronberg herrschen die Frankfurter Banker vor. Haben Sie sich schon einmal zusammen mit dem lokalen Gemüsehändler und dem Botschafter eines arabischen Landes über Himmelfahrt unterhalten?

  107. @foersterliesel
    danke für den...

    @foersterliesel
    danke für den weiteren link. ich hatte das vor knapp zwei monaten mal gelesen:
    http://derstandard.at/1328506970584/Uni-Psychiatrie-Heimkinder-in-Wien-sollen-absichtlich-mit-Malaria-infiziert-worden-sein
    es gibt zu diesem komplex auch ein buch – steht bei mir im schrank, muss ich vielleicht doch noch mal fertig lesen:
    http://www.amazon.de/Bambule-F%C3%BCrsorge-Sorge-f%C3%BCr-wen/dp/380312428X

  108. @derTiger
    "(2) Ich bin kein...

    @derTiger
    „(2) Ich bin kein sehr interessierter Kenner der katholischen Kirche, aber soweit ich mich erinnern kann, wurde das Zölibat eingeführt, weil die Manager der RKK keine Erbhöfe wollten.“
    für den niederen klerus habe ich es so in kirchengeschichte gelehrt bekommen und das dürfte auch so stimmen. ob das jetzt nicht doch „sinnvoll“ ist, ist wieder eine ganz andere frage.

  109. @foersterliesel
    ja ja die frau...

    @foersterliesel
    ja ja die frau bebecca bilger, die ist bei bewohnern von boboville und angrenzenden bezirken sehr beliebt, v.a. mit ihren nähkursen. an diesem sonntag gibt es eine führung bei ihr, hat mir meine frau gesagt.

  110. @Vroni: Ja, nicht immer sind...
    @Vroni: Ja, nicht immer sind die Redouten ‚in Bayern ganz oben‘ der Tanzfreude förderlich. Liegt vielleicht an der Kurzbeinigkeit der autochthonen Stämme dieser Region …. dann tatsächlich lieber die Bar.

  111. @muscat
    die gfk macht jetzt...

    @muscat
    die gfk macht jetzt auch solche forschung, was die nicht alles können…
    trotzdem danke für den link..
    @foersterliesel
    ich glaube bei dem artikel in der taz lag der schwerpunkt auf was anderem, nämlich wie weit kann das bemühen homosexualität zu bekämpfen gehen oder?
    aber vielleicht doch wieder zu den bällen
    http://www.vienna.at/specials/ballguide
    jägerball bild 2 von 15

  112. LaCenerentola 22. März 2012,...
    LaCenerentola 22. März 2012, 18:16
    Csárdás?
    .
    The Great Artiste 22. März 2012, 00:33
    Danke für Ihre netten Worte, ich habe im Moment auch leider keine Zeit zu kommentieren, sieht man am Kommentardatum. ;-)
    .
    Filou 22. März 2012, 19:08
    Reifer geworden?……wir wollen mal nicht übertreiben.
    Tanzkurs? Hm….. Abschlussball in früher Jugend, meine lange vorher Umworbene
    kam nicht, krank, der Tanzlehrer meinte, alles kein Problem,
    wir hätten da ja noch zwei Tanzpartnerinnen ohne Begleitung ……
    die eine mit der Anmut eines Fahrradschlauchs, einen Kopf größer als ich,
    die andere mit der Intelligenz einer Spanplatte ….
    ich machte nur einen Tanz und flüchtete.

  113. Wenn die Scherben zerbrochener...
    Wenn die Scherben zerbrochener Bierflaschen im Sonnenschein funkeln und Atze Yusuf seine Jacqueline zum Takt der Stadtautobahn am Arsch hochhebelt bevor sie sich den nächsten Schuss setzt, ist das dann auch so eine Art Ball oder fehlt da die Dekadenz und Arroganz einer Inzuchtlinie die nur auf Triebbefriedigung konditioniert ist?
    .
    Entschuldigung, ich meinte natürlich am Gesäß. Contenance.

  114. Danke für den schönen...
    Danke für den schönen Beitrag!
    .
    Polen wird das Abendland retten, das noch nicht verlorene…
    .
    Aber man sieht auch, was den großen Ball in Europa einmal ausmachte: Die Internationalität, die Verständigung, die Gemeinsamkeit der Kultur.
    .
    Der Ball ist der Ort, wo „Gesellschaft“ entsteht. (Nicht im verqualmten Zeitungscafé, Herr Habermas!).
    .
    Denn Gesellschaft und Ballgesellschaft sind ein und dasselbe, schon immer gewesen, und nur auf diese Weise läßt sich Maggie Thatcher widerlegen. Dafür umso prächtiger.
    .
    Und jetzt das Ballett…

  115. @hm555

    welche lasten die...
    @hm555
    welche lasten die polen alles schultern müssen, die rettung der rkk, die schaffung von wirtschaftswachstum in der eu und die ausgabe von bonds, in die sich investieren lässt mit guter risiko-rendite-relation und zu guter letzt noch das abendland….

  116. bertholdIV, GfK??...
    bertholdIV, GfK??

  117. lieber bertholdIV,
    der...

    lieber bertholdIV,
    der Ballkalender illustriert das Ganze wirklich gut. Das Foto 2 vom Jägerball konnte ich leider nicht öffnen (ich war noch nie am Jägerball, nähe und stricke auch nicht). Es gibt ja auch in der rkK verheiratete Priester (in den ehemaligen underground-Kirchen) und auch im (nepalesischen) Buddhismus hat die Ehelosigkeit mit Machterwägungen durchaus Berührung. Dennoch: auch Verheiratetsein ist keine Garantie gegen Schlechtigkeiten und das generelle Runtermachen zölibatär Lebender zeigt, daß manche Kunstfiguren an ihrem bürgerlichen Profil noch etwas feilen müssen. Die soziale Akzeptanz offen gelebter Homosexualität ist auch in der Aufklärung zuzurechnenden Milieus (wie etwa der Psychoanalytiker, die Homosexuelle sehr lange von der Ausbildung ausschlossen ) noch ziemlich jung. Und erst in der Vorstadt, unter migrantischen Jugendlichen (dazu Gilbert&George)!

  118. @ Frundsberg,
    als kurzbeinig...

    @ Frundsberg,
    als kurzbeinig ist eigentlich das gedrungene, alpine Bergvolk der Bajuwaren, nicht die an Thüringen grenzenden Franken.
    .
    Im Grunde liegts auch nicht an den kurzen Haxen, Zwerge dürften perfekt tanzen, sondern am mangelnden Rhythmus-Gefühl. Am Gefühl überhaupt. Der Eindruck von vierschrötig-naiven Ungeschicklingen mit eckigem Bewegungsmuster stellt sich mir sofort ein, wenn ich an oberfränkische Männer denke. Sorry, falls einer mitliest. Wie Schnucki tanzt, weiß ich allerdings nicht. Wenn er so gut, ähm schlecht tanzt, wie er kopiert, dann auch: aua!

  119. Meier555@: Noch ist Europa...
    Meier555@: Noch ist Europa nicht verloren. Lieber auf Bällen diverser Kongresse tanzen (obwohl, die poble Herrschaft simst nur noch oder fliegt sofort nach dem Statement wieder ab), als ballern.

    Die Herrschaft selber ist eh auf den Hund gekommen. Die gewisse Nonchalance fehlt halt. Wo sollte sie auch herkommen? Man muß sich dem Durchschnitts-bewohner und seinem TV-Gerät, seinem Sixpack, Chiptütchen, Trainingsanzug anpassen. Gelebte Demokratie heißt auch, unterfordere stetig geistig den Bewohner. Das ist aber ein anderes Blogthema. Wie blöd muß jemand sein, der sich noch irgendeine TV-Nachrichten anschaut?

  120. @Foersterliesel – Soweit ich...
    @Foersterliesel – Soweit ich mich erinnern kann, waren homosexuelle Handlungen unter Erwachsenen in Deutschland noch strafbar als ich zur Universität ging. Damals unterhielt ich mich mit einem angehenden Jurist, der durchblicken ließ, dass er homosexuell war. Was für Berufsaussichten er wohl hatte? Selbst als seine Bedürfnisse nicht mehr strafbar waren, waren sie noch lange nicht gesellschaftlich akzeptabel. Solche Menschen führten nicht nur ein Doppelleben, sondern waren auch leicht erpressbar.

  121. liebe Vroni,
    das Schöne für...

    liebe Vroni,
    das Schöne für uns ist ja, daß wir keine Zeitgenossinnen Jane Austens (die Savall so trefflich zitierte) sind und daß es bei uns nicht um die „fünfzigtausend pro Jahr “ geht, sondern um ein harmloses Vergnügen. Schlechte Tänzer schnell charmant abhängen, vielleicht tun sie sich mit einer anderen Dame ja leichter, harmonieren besser mit einer anderen. Wichtig ist, daß die Größenunterschiede Dame-Herr gering sind, und die Nähe angenehm ist. Billige Schuhe und Strümpfe anziehen, beides wird eher zertrampelt als im Gewühl bewundert, für den Morgen danach essigsaure Tonerde (abschwellende Umschläge für maltraitierte Füße) bereithalten. Vierschrötige Herren sind oft sehr gute Tänzer, und kamen nicht viele ludwigsche Schönheiten aus Nordbayern?

  122. Krck01- (23. März 2012,...
    Krck01- (23. März 2012, 10:05) Den Blog zur Glotze gibt es schon:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2012/03/16/die-woche-im-fernsehen-in-den-muell-oder-in-den-mund.aspx
    .
    Wie gut er ist, kann ich nicht beurteile, weil ich nur noch sehr selten fernsehe – außer einer Serie Krimis auf einem belgischen Kanal.

  123. @ Foersterliesel,
    naj, seid...

    @ Foersterliesel,
    naj, seid drum. Mir hats erfolgreich einige Ballnächte vergällt. Inzwischen find ich Walzer, English Waltz, Foxtrott auch eher steif-spießig und habe mich den lateinamerikanischen Sachen zugewendet, die haben mehr Temperament.
    .
    Was viele Herren noch weniger können. Und bevor ich mit essigsauerer Tonerde anfange, halte ich es eher mit der medizinsichen Prophylaxe: es erst gar nicht dazu kommen lassen. Meine Füße bleiben heil und diese Gestalten fern von mir.
    .
    Das interessanteste auf Bällen sind eh die „gesellschaftlichen“ Gespräche in der Bar. Man erfährt Sachen, das glaubt man nicht. Zum Beispiel, dass der Herr Bürgermeister eine uneheliche Tochter hat, sichtbar sehr zum Trunke neigt – und dass der werte (leider verbal etwas langweilige) Herr, mit dem ich EINmal in BT ausgehen war, gar nicht solo ist. Und seine Herzensdame grade in der Bar im Begriff ist, mir eine zu schallern. Statt ihm. Da galt es – von anderen mit Blicken vorgewarnt – , geschickt vom Barhocker abzutauchen und so zu tun, als ob man dringendst tanzen wolle …

  124. Foersterliesel@ Ludwig I. v....
    Foersterliesel@ Ludwig I. v. By. bevorzugte Staatsschönheit war die Lola Montez.
    Ludwig zwo blieb im Lande und bevorzugte u. a. seine Hatschiere (stramme Leibgardisten).

    Der Tiger@. Ah, Sie meinen die Hundertfünfundsiebziger?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsstrafgesetzbuch

    Der „Ball der Wiederbelebung“ ist eröffnet im schönsten Konjunktiv:
    „Unsere Demokratie wird leben“

  125. Immerhin, Foersterliesel, muß...
    Immerhin, Foersterliesel, muß man Mrs. Bennet ein strategisches Genie bescheinigen gegen das Napoleon wie ein Amateur wirkt. Ich wage mir ja gar nicht vorzustellen, was sie mit ihrem Elan in heutigen Zeiten alles zu erreichen vermöchte. Andererseits muß ich immer an Mère Ubu denken. Ich möchte nicht insistieren, aber ich glaube, Don Alphonso hat gerade ein paar heitere Stunden. Und das nicht nur, weil er nach Italien unterwegs ist. Apropos heiter: kann sich jemand Kluftingers Tanzschuhkauf und anschließende Tanzstunde erinnern? (In „Laienspiel“.) Mir kamen die Tränen. Ich jedenfalls könnte allenfalls einen „Kluftinger“ tanzen und lasse es deshalb.

  126. @ Foersterliesel,
    ja die...

    @ Foersterliesel,
    ja die fünfzigtausend.
    Derjenige, der bei uns daheim Jane Austen liest und alle Filme hat, ist mein Mann – nicht ich. Ich nenne sie „Häubchenfilme“, und gluckse belustigt, weil er sie so toll findet. Er wäre vermutlich am liebsten in jener Zeit geboren, wo es um zarte Andeutungen geht aber auch um handfestes Geschacher um Töchter und Pastorenpfründe in den Hinterzimmern von Bath.
    .
    Ich nicht. Ich bin saufroh, dass ich nicht allerliebst lächelnd mit dem größten Trottel um meine Apanage tanzen muss, nur weil er Geld hat. Die heutigen Apanagen (tolle Jahresgehälter für Top-Checker, Aufsteiger und Quotenfrauen), um die man heutzutage tanzt, eingeschlossen.
    .
    Sie finden mich hinten in der Bar, die ganzen Geld-Geschichten aufsaugend, einen Tequila Sunrise in der Hand.

  127. Scheiße! Ist doch wahr! Der...
    Scheiße! Ist doch wahr! Der Dr. der Pataphys. et Phynanc-Scienc. , le Roi Ubu hat uns zum Ball auf den Wawel geladen. Ohjottchen, was sollen wir bloß machen? Wir haben doch alles beim Pfandverleiher versetzt, damit wir nur die hohen Steuern bezahlen können.

  128. Wo sind sie hin
    die Edlen der...

    Wo sind sie hin
    die Edlen der Sarmaten?

  129. Vroni, ja, bei uns auf dem...
    Vroni, ja, bei uns auf dem Lande wird man zur Befriedigung von Sissiträumen normalerweise Karnevals- oder Schützenprinzessin, aber mir sind Bälle lieber. So gesehen auch ein Ausbruch.
    .
    mediensegler, Czardas in Berlin? Eher nicht. Czardas in Polen? Noch nicht probiert, aber Mazurka war prima. Und Troika lieber ich auch sehr.
    .
    Veil of ignorance, nein, Ball ist nur, wenn man lange Kleider anhat.

  130. HansMeier555, wobei die...
    HansMeier555, wobei die Gesellschafter interessanter wird, wenn sie sich mischt. Nur Feudalherren – das wäre langweilig.
    .
    Vroni + Frundsberg: und führen muss er können, irgendwo in der schönen Mitte zwischen männlicher Souveränität und Unaufdringlichkeit – das ist bei den heutigen Männern leider auch nicht mehr selbstverständlich.

  131. Der Stammeshäuptling der...
    Der Stammeshäuptling der Sarmaten hält Heeresschau in Masowien ab. Wer fehlt? Meier mal wieder.

  132. HansMeier555...
    HansMeier555 (11:28)
    .
    сарматы?
    Там они!
    .
    http://www.rso-a.ru/

  133. @Der Tiger -...
    @Der Tiger – Fernsehserie:
    Aspe?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  134. Die armen Nasenbären. Führen...
    Die armen Nasenbären. Führen sollen sie auch noch können. Taugen sie denn noch als Führungsreserve? Es soll noch frei und wildlebende in den Prjipetsümpfen, neben den Auerochsen lebend, geben. Vielleicht sind sie sogar ballverwendungs-fähig.

  135. @LaCenerentola -...
    @LaCenerentola – Führen:
    :-))))) Alles hat seinen Preis. Und das gilt auch für die gesellschaftlich gewünschte Nichtführungserziehung des modernen Mannes.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  136. lieber Krckh01,
    oh, danke!...

    lieber Krckh01,
    oh, danke! Bisher hab ich die Lola Montez ja immer für eine spanisierte Bayerin gehalten, bis mich wikipedia jetzt eines Besseren belehrte und ich mir auch die Schönheiten allesamt einmal genauer ansah; Sedlmayer, Daxenberger und gleich zu Beginn eine Förstergusti – Bayerns schöne Töchter.
    .
    lieber Savall,
    jaja, da lacht sich einer eins…
    .
    liebe Der Tiger,
    ja, da haben Sie ganz recht, das ist alles noch nicht soo lange her, ist noch nicht ganz und gar allgemeiner Konsens und inzwischen sind schon wieder neue soziale Enklaven entstanden, für die unsere Liberalität nicht gilt und wo ein coming out für Jugendliche unmöglich ist.

  137. Pst, Vroni, kann ich Sie...
    Pst, Vroni, kann ich Sie nochmal stören? Die anderen sind alle schon beim neuen Beitrag. Vergessen Sie die Filme, obwohl Keira Knightley und Kate Beckinsale wirklich niedlich sind. Wenn Ihr Göttergatte mal aus dem Haus ist, dann stibitzen Sie sich „Lady Susan“. Es ist nicht lang, ein paar Stunden genügen. Aber in diesen Stunden verspreche ich Ihnen die pralle satirische Packung. Dagegen ist, horribile dictu, Don Alphonso ein blasser Jüngling. Wenn Sie anschließend nicht Jane Austen verfallen sind, dann … dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.

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