Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Tod ist kein Schweizer für Deutschland

| 162 Lesermeinungen

Der Wunsch nach einem selbstbestimmten Tod kann jederzeit in der Schweiz in Erfüllung gehen. Geblieben sind zum Glück die gesellschaftlichen Komplikationen, die man den Nachfahren nicht antun kann.

Um 2 Uhr fuhr er fort, um 3 Uhr war er dort.

Das Thema ist schwierig, weil: Niemand stirbt gern. Ausser ziemlich viele. Es kommt halt auf die Umstände an.

„Wenn ich nur sterben könnte“ ist ein Spruch, den man zu seinen Lebzeiten in meinem Umfeld immer wieder mal hören kann, namentlich von eher fatalistisch eingestellten und zumeist weiblichen Angehörigen meiner Kreise. Die nettere Version, weniger als Klage denn als leicht Unzufriedenheit formuliert, klingt so: „Bei der Gelegenheit hätte ich doch so schön sterben können!“ In beiden Fällen lag der Verdacht nah, dass hier von Seiten des Zuhörers nun ein „Um Himmels Willen, da muss man sich ja Sünden fürchten, wo denkst Du hin, ja nie nicht., ich bin ja da und geh gleich zum Listl und den Eierlikör schmuggle ich auch rein“ erschallen sollte. Es gibt in der Jugend den Selbstmordversuch, um Aufmerksamkeit zu erheischen. Im Alter ist das Verlangen immer noch da, und aufgrund der Einsamkeit auch stärker, aber: Man weiss es nicht genau, was es nun ist. Ernst? Oder nur Unzufriedenheit mit dem Dasein?

 

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Es könnte ja doch sein, dass jemand wirklich sterben will. Und Frauen können nichts dafür, dass sie sich diese Frage oft allein stellen müssen; Männer sind da halt so, wie sie nun eben sind, sie reden da nicht lange rum, sie leben und dann sterben sie, und haben oft genug kein Testament gemacht, weil so viel Arbeit im Anwesen zu verrichten war. Frauen dagegen haben Zeit, und ab einem gewissen Alter ist das Interesse an der Art und Gestaltung des Abtritts von der Lebensbühne  eine wichtige Fragestellung. Und weil uns nun mal die moderne Medizin neben den Zahnschmerztabletten und der Medikamentenabhängigkeit – man glaubt gar nicht, was an Schlafmitteln in so eine alte Tante folgenlos hineingeht – auch das lange Siechtum und mitunter wenig mondäne Reha-Kliniken in Ostbayern eingebracht hat, wo der Tegernsee fern und die Torten zuckerarm sind, ist der Weg zum Tod lang und nicht mehr süss. Da will man nicht leben und natürlich auch nicht sterben. Stellt sich also die Frage: Wie denn sonst?

Und die Antwort darauf lautet, wie immer in einem Umfeld, in dem das Anschaffen und Befehlen und das Nichts von Anderen Brauchen die gesellschaftliche Norm sind: Frei und selbstbestimmt. Wer eigenverantwortlich und selbstbestimmt mit der S-Klasse des Mannes den Golf der Anderen im Kreisverkehr an den Laternenpfahl nietet, wer nachher sagt, der hätte halt schneller fahren müssen –  solche Leute lassen sich auch den Tod nur ungern vom Abschalten der Maschinen vorschreiben. Natürlich missfällt ihnen die Debatte, wie lange noch künstliche Hüftgelenke eingebaut werden sollen. Denn sie haben im Gegensatz zu den Anderen auf ihren Körper geachtet, da ist es kein Wunder, wenn die Gelenke erst dann aussetzen, wenn sie unter hohen Beitragszahlungen ein gesegnetes Alter erreicht haben. Selbstbestimmung ist auch, sich so etwas nicht zugunsten anderer und rücksichtslos Jüngerer vorenthalten zu lassen. Anschaffen bedeutet, die Ersatzteile zu bekommen, wann und an welchem oberbayerischen See man will. Aber beim Tod ist das eine andere Sache, den kann man nicht wie einen Arzt unter Druck setzen, weil dessen Chefarzt der Neffe zweiten Grades von der reichen Berta ist. Und angeblich Schulden hat. Und auf die Berta hört.

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Ausser natürlich, man bringt sich um. Aber das ist gar nicht so leicht, auch wenn die Optionen weitläufig besprochen werden. Autounfall: Ist in diesen Zeiten schwer geworden, damals mit dem Golf war ja nicht mal ein Kratzer im Lack. Ins Wasser gehen: Das kann man den Rettungskräften nicht zumuten, das ist ja scheusslich! Medikamentenvergiftung: Nach Jahrzehnten der Gewöhnung ist die Wirkung nicht mehr garantiert, ausserdem haben die Pharmakonzerne ja die Wirkstoffe reduziert. Aufhängen: Entsetzlich, wenn einen so die Putzfrau findet, die bekommt einen Schlag! Gasvergiftung: Geht nicht in der Niedrigenergievilla mit Ölheizung und Solaranlage. Stromschlag: Fliegt nur die Sicherung heraus. Das Blut bei den Pulsadern verbietet sich bei der ordentlichen Hausfrau. Die Flinte vom Opa würde nur juristische Scherereien für die Nachkommen machen. Es ist gar nicht mehr so leicht, einfach so aus dem Leben zu scheiden. Gift, das wie ein dezentes Schlagerl aussieht, das wäre fein, aber das bekommt man nicht einfach so. Bleibt also nur die Hoffnung, dass der Tod einen dereinst nicht lange zappeln lässt.

Das war der Stand der Dinge seit Jahrzehnten, so lernte man es von den Vorfahren, und alle nickten dazu, seufzten, fanden die Lage unbefriedigend und lebten halt ächzend weiter.  Aber jetzt hat die Schweiz, deren Geschäftsmodell der Steuerhinterziehung nur noch so mittelgut läuft, die Türen für den Sterbetourismus weit aufgestossen: Fuhr man früher in die Eidgenossenschaften, um das Erbe der Kinder vor dem Fiskus zu retten, kann man jetzt den Bodensee als neuen Jordan überqueren, um den Kindern die exorbitanten Kosten der Pflege bei schwerer Krankheit und Seniorenabschiebung zu ersparen – und seien wir ehrlich, jeder fühlt sich in diesem Alter immer irgendwo sterbenskrank, das geht fast schon mir so. Es ist eigentlich ganz einfach. Ganze Kaffeekränzchen könnten sich mit einem Schlag das gewünschte Ende verschaffen. Es ist nichts mehr dabei, und man könnte ja sagen, dass sie trotz eines Klinikaufenthaltes leider in der Schweiz von uns gegangen ist, ja, das ging ganz schnell und unerwartet. Tot wie das Schweizer Nachtleben. Ja, der Schweizer, früher verdiente er als mordender Söldner sein Geld, aber heute geht das auch ohne Kanonenkugeln.

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Das hat Bewegung in die Debatte gebracht. Das ist zu berücksichtigen, das ist eine echte Option, und darauf gibt es auch schon umfassende Reaktionen: Ja, sicher, das ist zuerst mal prinzipiell eine Möglichkeit, danke für den Hinweis. Ja, die Adressen hat man sich vom Enkel aus dem Internet schon geben lassen, und im Reiseatlas des Mannes nachgeschaut, wie man da fahren muss. Also, wenn es einmal nötig wird, aber natürlich nicht jetzt vor Ostern, die armen Enkel, für die muss man noch schnell die Hunderter ganz klein falten, damit sie in die Schokoladeneier passen. Das macht man aber sicher. Nur, da stellt sich natürlich schon auch die Frage: Was werden die Leute sagen?  Gerade wegen der Kinder und Enkel.

Ist es nicht so, dass man, wenn es zu viele tun, das Gerede bekommt, wenn alle Tanten nur noch in der Schweiz sterben? Kommt da kein Verdacht auf? Wird den Nachkommen nicht hintenrum nachschallen, dass sie die Tante so vernachlässigt haben, und nie mit nach Lugano nahmen, dass ihr ausser dem nun wirklich scheusslichen Basel nichts geblieben ist? Da bleibt fraglos etwas hängen, das wird die Runde machen, und so richtig gut für den Nachruhm ist es nicht, selbst wenn die Kinder nicht ganz unschuldig daran sind: Denn es ist ja auch eine Aussage über die eigene Erziehung, dass die Kinder es letztlich zugelassen haben. Ja, sicher, es ist ein Ausweg und besser, sehr viel besser als alle anderen Optionen. Aber die gesellschaftliche Schmach, schlimmer als der Tod, und das Gerede, das kann einem doch auch nicht egal sein. Schliesslich, wie ist das, wenn alle tuscheln, der Enkel da, der hat seine Grosstante achselzuckend in die Schweiz… der bekommt dann doch bestenfalls nur noch So eine als Frau, oder eine aus Berlin oder eine, die es auf das Vermögen abgesehen hat, denn keine anständigen Leute würden das haben wollen: Einen indirekten Tantenmörder durch Unterlassung, der es, man weiss es ja nicht, hingenommen hat, weil er an das Erbe dachte. Kann man das als treusorgende Angehörige dem Ruf der Familie antun? Je länger man spricht, je mehr man nachdenkt, desto sicherer ist man unter Sterbenwollenden: Es mag gehen, aber das kann man nicht machen. Allein schon wegen der Verwandten.

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Es ist ganz erstaunlich, wie sich die Einstellung zu einem Schweizer Angebot geändert hat, seitdem es auf dem Markt ist: Niemand hat es bislang probiert, es gibt keinerlei Erfahrungen damit, man weiss nichts über Aussicht und Modalitäten, so genau hat man sich damit noch nicht beschäftigt und der Gärtner musste noch zwei Birken herausmachen, es ist gut, das im Auge zu behalten, für den Fall, dass es irgendwann eine gesellschaftlich akzeptable Lösung gibt: Aber jetzt ist Frühling und wo die Birken standen, ist ein scheussliches Loch: Das muss weg. Erst zum Gärtner, dann in die Schweiz. Vielleicht.

Der Tod wird wohl weiter keinen seltsamen Schweizer Dialekt sprechen, sondern eher auf dem Beifahrersitz der S-Klasse verweilen. Er wird noch einen Eierlikör einschenken, bevor es auf diesen neumodischen Kreisel geht, wo die Golfe? Gölfe? Na, diese kleinen Dinger da –  einem gemeinerweise hineinfahren, ohne die Spur zu wechseln, und nach dem Zusammenstoss an die Laternen wirbeln, wo ihnen das Licht ausgeht. Sage einer, der Tod habe keinen Humor. Aber ein jeder muss einmal sterben, der eine früher und der andere sieht es dennoch nicht ein, den Führerschein abzugeben, denn in einer S-Klasse kann nichts passieren.

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162 Lesermeinungen

  1. Kann das t aus dem Schweitzer...
    Kann das t aus dem Schweitzer noch entfernt werden…..LG Bruno Wehrle

  2. Schon wieder Tourismus. Es...
    Schon wieder Tourismus. Es gibt hier in der Schweiz den Ferientourismus, den Geldtourismus und seit einigen Jahren den Sterbetourismus. Die Eidgenossen lieben Besuch und die Swiss (die Luftfahrtsgesellschaft in deutschen Händen) macht nicht umsonst die besten Jahresabschlüsse aller Airlines. Der Sterbetourismus bringt aber keine grosse Einkünfte. – Es ist eine Frage der Ethik…soll man oder soll man nicht. Ich bin dann mal weg…Ich kenn aber einige Fälle, da war der Kontakt zu Exit oder Dignitas angebracht. Nicht alle Mitmenschen teilen mit Johannes Heesters ein „amüsantes“ Aelterwerden auf wackeliger Bühne. Wie Don Alphonso schreibt, unsere Nachkommen sind nicht unbedingt an unserem Wohlbefinden interessiert, sondern was wir ihnen – möglichst bald und in bar – hinterlassen.

  3. Bitte korrigieren Sie das Wort...
    Bitte korrigieren Sie das Wort „Schweitzer“ im Titel.
    Sicher sollte es „Schwätzer“ heissen.

  4. Die moribunden Tanten und...
    Die moribunden Tanten und Onkel aus den besseren wie auch aus anderen Kreisen müssten gar nicht in die Schweiz, wenn es der ‚Politik‘ gelänge, sich aus der Vormundschaft bigotter christlicher ‚Lebensschützer‘ zu befreien und endlich den Anspruch, Vetreter eines säkularen Staates zu sein, einzulösen. Ecrasez l’infame!

  5. Der britische...
    Der britische Science-Fiction-Autor Terry Pratchett hat in seinem von der BBC ausgestrahlten Beitrag den assistierten Freitod in der Schweiz begreifbar gemacht. Sein bewegendes Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=HYb424ID3e8
    Aus seinem Buch ‚Gevatter Tod‘: Die Lebensuhren – kleine Sanduhren, eine für jeden Lebenden.

  6. Zuviel Bio-Möhrchen, zuwenig...
    Zuviel Bio-Möhrchen, zuwenig Zigaretten.

  7. Alle Menschen müssen sterben....
    Alle Menschen müssen sterben. Vielleicht auch ich.

  8. Don Alphonso - wie heißen Sie...
    Don Alphonso – wie heißen Sie eigentlich wirklich ? – Ihre Artikel bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Da fahre ich dann doch nicht in die Schweiz 8-)

  9. Dieser Beitrag ist nur ein...
    Dieser Beitrag ist nur ein Recyclingprodukt aus den dunkelsten Ecken der Klischee-Müllhalden. Man kann von der Schweiz halten was man will, aber Ihr Beitrag ist realitätsfremd.
    Es geht hier darum, dass Sie ein Sterbehilfegegner sind. Und weil es keine rationalen Argumente gegen Sterbehilfe gibt (ausser denjenigen die mit Religion im zusammenhang sind), versuchen Sie, die schweizer Sterbehilfe mit unwahren Argumenten in Verruf zu bringen. Die Sterbehilfe ist kein „Experiment“, sondern bereits Jahrelang durchgeführt. Die Sterbehilfe ist kein Geschäft, sondern darf von Gesetzeswegen nicht gewinnbringen geschehen. Und vorallem: Man geht nicht „einfach und schnell in die Schweiz sterben“. Jeder Selbsttötung gehen detaillierte Untersuchungen voraus und ohne irreversible und schwerwiegende Krankheit, wird keine Selbsttötung bewilligt.

  10. ... und zu guter letzt wird...
    … und zu guter letzt wird man auch noch illegal entsorgt. Wie so oft in der Schweiz: keine ordentliche Dienstleistung für das viele Geld, das man dort lässt…

  11. Es müssen nicht unbedingt die...
    Es müssen nicht unbedingt die raffgierigen Neffen sein:
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    http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/partner-ausgesetzt–bedingte-freiheitsstrafe_1.16298752.html

  12. Die Schweiz ist sogar nach dem...
    Die Schweiz ist sogar nach dem Tod noch interessant, für die Asche.
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    http://www.postmortal.de/Bestattung-Beisetzung/Alternativen/Umweg/Umweg-CH/umweg-ch.html
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    http://bueste-als-urne.de/totenascheprivatehand/keinfriedhofszwang.html

  13. "Altdorfer Familienvater...
    „Altdorfer Familienvater riskiert wegen bloeder Wette Leben seines Sohnes“, Lucernischer Antzeyger, 1392.
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    Ein leichtfertiges Voelkchen, diese Schweizer. Ts!

  14. Ich mach jetzt hier mal in...
    Ich mach jetzt hier mal in Kontrastprogramm und zitiere eine Autorin, die da schreibt „Und hinter diesen Bergen liegt dein Zauberland“ (nichtkommerzieller Link) – http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/09/29/die-schweiz/

  15. Danke für den Hinweis auf...
    Danke für den Hinweis auf Terry Pratchett, Neidhard, obwohl Sie mir eine Pointe vorweggenommen haben. Denn der Scheibenwelt-Tod ist in seiner Humanität menschlicher als die Menschen. Er nimmt Anteil. Und schiebt auch ab und zu Küchendienst. Was nun die Tanten betrifft, so soll man ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen, ganz im eignen Interesse. Daß in Seldwyla Matto regiert, wußte ich aber schon.

  16. Werter Don,
    so schwierig sind...

    Werter Don,
    so schwierig sind brauchbare Gifte gar nicht zu bekommen, dafuer sollte ein normaler Drogeriemarkt (oder Autozubehoer) ausreichen, aber das gehoert hier nicht en detail hin.
    Was ich mich schon immer gefragt habe: Wie geht das eigentlich mit dem „ins Wasser gehen“? Also wie schafft man es, absichtlich nicht zu schwimmen? Stell ich mir aehnlich unmoeglich vor wie einfach die Luft anzuhalten bis zum Ersticken. Wobei ich mal eine entfernte Verwandte hatte, die es tatsaechlich geschafft hat, sich in der Wied zu ersaeufen (einem besseren Bach, der bei Neuwied in den Rhein fliesst).
    .
    Roland, es wird doch gar nicht versucht, ein rationales oder irrationales Argument gegen Sterbehilfe zu finden, sondern eine Form derselben, die ohne gesellschaftlichen Gesichtsverlust vonstatten gehen kann. Das Problem ist ja, dass sowas wie ein „Absturz“ am Berg mit ueber 80 unglaubwuerdig wird. Oder wie es damals zu Schulzeiten ein Mitglied des Lehrkoerpers ausgedrueckt hat: Wenn ihr euch umbringen wollt, springt ja nicht aus dem Fenster. Das ist nicht hoch genug, und nachher seid ihr nur querschnittsgeleahmt. Dann ist nichts mehr mit < >. Naja, zumindest so aehnlich.
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    von drueben, das laesst sich ziemlich einfach ergooglen.

  17. Sie finden Basel häßlich?...
    Sie finden Basel häßlich? Dann machen Sies wie der Bischof und fahren halt weiter nach St. Ursanne.

  18. Mein Vorschlag:

    Schlauchboot...
    Mein Vorschlag:
    Schlauchboot und grosse Flasche Wodka kaufen,schweren Stein ans Bein binden und auf den Tegernsee raus rudern,Wodka austrinken,Stöpsel ziehen

  19. O Tod , du bist groß !
    Du...

    O Tod , du bist groß !
    Du nimmst dem Armen die Sorgen und dem Reichen den Dünkel
    (Saadi von Schiras)

  20. Gut, die Autobahn bei Basel...
    Gut, die Autobahn bei Basel mit Chemieindustrie, Eisenbahnen usw. ist hässlich. Aber die alte Innenstadt ist wunderschön und geschichtsträchtig! Kein Pardon! Ich habe schließlich acht Jahre da gelebt. Da kann manches Tegernseedorf nur vor Neid erblassen.

  21. Die unschoenste Manier sich...
    Die unschoenste Manier sich von hier nach dort zu begeben, allerdings eine durchaus angenehme, ist tatsaechlich der Tod durch Ertrinken. Wichtig dabei ist, dass das Wasser sehr kalt sein muss; man wird muede, verliert das Bewustsein-und schwupp ist man an der Seite des Schoepfers. Stille, unbefahrene Gewaesser sind bei diesem Vorhaben zu bevorzugen, denn Schiffsschrauben sind erbarmungslose Zerstoerer. Wer eine Kenwood Kitchen-Aid sein Eigen nennt, weiss um die Gefahr.
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    Aestethen ist der sanfte Tod mittels Kohlenmonoxyd zu empfehlen. Dabei behaelt man weitgehendst die Kontrolle ueber die Auffindesituation. Empfehlenswert ist der luftdichte Einschluss in die Garage bei laufendem Automotor. Romantische Frauen bevorzugen dabei den Abgang im Hochzeitskleid, Maenner nehmen phantasielos, das was gerade da ist.
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    Schlangenbisse nach Cleopatraart sind wegen mangelnder Zuverlaessigkeit-und im Wirkungsfall-grosser Zappelei nicht zu empfehlen.
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    Zum Schluss ein Tipp unseres Chemieprofessors, den er gerne zum Semesterabschluss und nach Genuss mehrerer Reagenzglaeser reinen Alkohols zum Besten gab, dabei leider eine Anleitung zum Gattenmord beinhaltet (bitte also nicht lesen): Fuellen Sie ihren Gatten gut mit Getraenken ab. Liegt er dann im Bett, schnueren sie ihm fest einen Finger am unteren Teil mit einem Gummiband ab. Nach ungefaehr 6 Stunden (solange muessen sie wach bleiben), entfernen sie das Gummiband. Den Rest erledigt die Natur. Vermutlich kennen Forensiker diesen Trick, aber ein gutes Verhaeltnis zum Hausarzt kann hilfreich (A. Merkel) sein.
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    Vergessen sie niemals eine Muenze fuer Charon mitzugeben. Der Mann ist nur relativ unbestechlich.
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    Damit verfuege ich mich wieder in die Kueche. Auch ich habe eine Familie zu vergiften.

  22. Das mit dem schweren Stein...
    Das mit dem schweren Stein hatte ich auch schon in Erwaegung gezogen. Da der Don aber den Rettungstauchern sicherlich keine unnoetige Arbeit bescheren moechte, sollte man sich gleichzeitig noch eine Kordel um den Bauch binden, die an einer Boje endet, damit die Wasserschutzpolizei (gibt’s die auf dem Tegernsee?) das Herausfischen auch alleine erledigen kann.

  23. Sehr schönes...
    Sehr schönes Sonnenuntergangsfoto ! Können Sie das nicht mal auf Flickr oder so eine Nummer größer rausbringen ? Fände ich toll als Wallpaper.
    Die EXIF-Daten haben Sie ja gelassen, Olympus E-P1. War das Bild von Anfang an so gut, oder haben Sie nachträglich viel getrickst ?

  24. Eines von den wenigen Dingen,...
    Eines von den wenigen Dingen, die wir alle wirklich müssen – essen, trinken, schlafen, Geschäft verrichten, sterben – wollen wir alle nicht. Meistens noch nicht einmal dan, wenn das Leben ein Dahinquälen ist, so stark ist der von Mutter Natur verordnete Lebenswille.
    Ich erlaube mir, es mit den Werten meiner Vorfahren zu halten: Knecht und Herr unterscheidet die Verfügung über den eigenen Tod. Es gibt schlimmeres, weit schlimmeres, als den Tod. Denke ich heute …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  25. Der Titel ist so ..., so ......
    Der Titel ist so …, so … unsäglich dämlich; Aua

  26. sich nicht mit den Fakten...
    sich nicht mit den Fakten auseinander setzen. Ja, Sterbehilfe ist dort in engen Grenzen zulässig, aber das andere Geschwätz?

  27. @Thorsten Haupt –...
    @Thorsten Haupt – Sicherlich, es gibt weit schlimmeres als den Tod – nämlich weiterzuleben, wenn man weiß, dass viele sich nichts mehr wünschen und alles dransetzten, dass man sich endlich freiwillig umbringt und damit deren Probleme löst.
    .
    Zu diesem Thema passend zur Nacht vor Ostersonntag (Faust I):
    „Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele,

    Als festlich hoher Gruß, dem Morgen zugebracht!
    .
    (Er setzt die Schale an den Mund.)

    .
    Glockenklang und Chorgesang.
    CHOR DER ENGEL:
    .
    Christ ist erstanden!

    Freude dem Sterblichen.

    >>>>>>>>>>>>>>>>
    Aber ich bin nicht Faust. Soweit war ich nie. Das würde ich denen, die mir das wünschen, nicht gönnen…. Außerdem gefällt mir das Leben viel zu gut!

  28. Mift, Filou! Ich habe gar kein...
    Mift, Filou! Ich habe gar kein Auto, was mache ich denn jetzt? An der Ästhetik wäre mir schon sehr gelegen.
    .
    Geehrter Mupf, dem Autor dieses Blogs den Exitus nahezulegen ist eine durchaus neue Form der Literaturkritik. Ich meine, Sie neigen zu Überreaktionen. So wichtig ist die Literatur auch wieder nicht.

  29. Krawika, wie immer geht es...
    Krawika, wie immer geht es hier gar nicht um das, was ist, sondern um das, was bei meinem UUmfeld in den Westvierteln davon ankommt. Dass das naturgemäss schlecht informiert und ohne Tiefgang ist, ist die Realität, über die ich schreibe, Für das an sich ätzende Thema an sich empfindet sich das Blog Biopolitik zuständig.

  30. Insgeheim lieben (Zuneigung)...
    Insgeheim lieben (Zuneigung) wir den Tod, denn Wir fühlen, dass Wir ohne das Sterben nicht DaSind. Und doch dehnen Wir das DaSein bis zur SchmerzGrenze aus, drüber hinaus geht noch nicht, aber den Schmerz werden Wir schon noch zum Teufel schicken, welcher garantiert nicht mit dem Tod verwandt ist. Bei soviel Zuneigung zum Tod ist doch die Frage, ob vielleicht die Freude des Todes ist und das Leid eine des Lebens? Da Wir so DaZwischen hängen und noch gar nicht so richtig wissen, wo Wir DaZwischen hängen und in welcher Richtung: Was ist?, können Wir auch nicht genau sagen wo der bessere Geruch herkommt: aus dem Schlund der Zeugung oder aus der Klappe des Verfalls, irgendwie riechen aber beide gleich … naja, solala. Zumindest der siechende Tod fault so dahin, also solange ich nicht fühle, wo das bessere Ende ist, bleibe ich besser solange wie möglich im DaZwischen, also Lebendig … obwohl … gezeugt werden, kann ich ja sowieso nicht noch einmal, bestenfalls kann ich zeugen, bezeugen, aufzeigen, dass diese Lebendigkeit ein Muss ist, ein Muss für alle Künstler und Analphabeten, für alle Anderen ist es grauslig, die sollten lieber das DaSein meiden … unerträglich!, aber für Uns AnAlphabeten hat es seinen Reiz, und wenn der auch am Tegernsee liegt, mir gefällt die Auvergne besser, oder noch weiter südlich Andalusien, aber wer es mag, mag gerne sein DaSein am Tegernsee abrocken oder in der Schweiz abhocken, mei … is ja auch bald wieder, die Bäume schlagen aus, vielleicht schlagens ja ein paar Todesmutig in den Grab(en) mit dem Golf, Du liebes bisschen, so viel Tode bin ich schon gestorben, da halte ich schon noch ein paar Meer aus, darauf eine EisBombe und einen Schweinsteiger, der mit dem Eispickel daran hochklettert, die Schweizer halten das auch noch aus, oder?
    Lieber Rot als Tod! Oder war es andersrum? Pfiat eich.

  31. Lieber Savall, hier ein guter...
    Lieber Savall, hier ein guter Rat des Sterbeberater meines Vertrauens: Grillen, auch ohne Wuerstchen, im luftdicht abgeschlossenen Badezimmer.
    .
    Sie werden doch nicht von uns eilen wollen? Das waere sehr schade. Wenn aber doch, vermachen Sie mir Ihre Opern-DVD’s?

  32. Konjunkturprogramm in der...
    Konjunkturprogramm in der Schweiz: Abwrackprämie für alte Menschen.
    .
    Zu jeder Kontoneueröffnung gibt es einmal Alte entsorgen gratis.
    .
    Schlagen Sie jetzt zu oder lassen Sie es uns machen. Zwei Großeltern zum Preis von einem Elternteil.
    .
    Das sozialverträgliche Ableben von Menschen über 50 ist eine Wachstumsbranche mit Innovationspotential. Investieren Sie jetzt!

  33. Herr Savall,Sie verstehen mich...
    Herr Savall,Sie verstehen mich miss.Ich wünsche dem Autor das schönste aller möglichen Leben,obwohl er regelmäßig meine besten Beiträge ins Nichts versenkt

  34. Danke, Tiger, für den Goethe....
    Danke, Tiger, für den Goethe. Ich bin ja infiziert, wissen eh schon.
    „Und doch hat jemand einen braunen Saft,
    In jener Nacht, nicht ausgetrunken.“
    That’s the spirit.

  35. Savall, dank lambda-Sonden...
    Savall, dank lambda-Sonden funtioniert das heute auch nicht mehr ganz so gut wie in den Filmen, aber im Grunde sollte ein kleines Feuerchen im geschlossenen Raum auch langen… nur nichts was zuviel Rauch macht, das Gehuste ist unschoen.
    An Don Alphonso kann Mupf ja nicht gedacht haben, was sollte der denn mit der Wodkaflasche?

  36. Aber fuer die, welche nicht...
    Aber fuer die, welche nicht abwarten koennen und sich bereits heute, noch jung an Jahren, Gedanken machen, die Empfehlung eines aelteren Herrn, der, soweit ich weiss, mittlerweile seinen eigenen Rat in grabeskuehle Realitaet verwandelte.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=e2f7IfPA0LU&feature=relmfu

  37. Ich war heute in der Lützner...
    Ich war heute in der Lützner Wallenstein-Austellung, Filou, die Moribundität der Menschheit mir zu vergegenwärtigen. Es ist ein ein grauslich Spiel. Auch wenn Golo Mann ein literarisches Meisterwerk daraus erschuf. Es waren etliche, Manns nämlich, Devotionalien zu sehen. Ich sah es mit Rührung. Der Pappenheim-Brief, der blutige, war auch da. Man könnte ja Selbstmord aus Angst vor dem Tod begehen, im Angesicht dieser menschlichen Dummheit. Allein, ich bin neugierig wie es weitergeht und insofern werden Sie auf das Opernerbe einstweilen verzichten müssen.

  38. Wozu all dieser Firlefanz?
    Man...

    Wozu all dieser Firlefanz?
    Man kann doch auch einen netten Abend haben und dann kollektiv und zufällig zum Opfer der Lachsschaumspeise werden.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=0V-E7eKpIrA
    .
    Oder (viel) weiter südlich würde man halblaut sagen:
    „Es muss aussehen wie ein Unfall – eh?“
    .
    Eigentlich ist’s ja kein schönes Thema. Ich wünsche keinem, dass er sich den Tod herbeisehnt – obwohl …

  39. Liebe Gemeinde !
    wir wollen...

    Liebe Gemeinde !
    wir wollen Abschied nehmen von Mupfens kleinem versauten Gedicht.
    Als es vor wenigen Wochen das Licht des net erblickte,wurde es sogleich hinterrücks gemeuchelt durch einen heimtückischen Mouseklick.
    Ein klarer Fall von aktiver Sterbehilfe.
    Machte er dies etwa von der Schweiz aus ?
    O hätte er es doch ans Kreuz genagelt dann hätten es wenigstens alle gesehen.
    Jetzt ist es tot und wird nicht mehr auferstehen.
    auch nicht am dritten Tag

  40. Filou 07. April 2012,...
    Filou 07. April 2012, 19:59
    Vielen Dank für Ihre ausführliche Anleitung zur Selbsttötung,
    ich schaue gerade Adele in der Royal Albert Hall (einfach nur genial)
    und werde erst sehr viel später darauf zurückkommen.
    Was Ihre Aversion gegen Schiffsschrauben angeht,
    kann ich Ihnen nicht ganz recht geben,
    das wäre mir im nach hinein dann wirklich egal.
    Ich war mal mit dem Segelboot auf der Nordsee
    im zweifachen Verkehrstrennungsgebiet in der Nacht unterwegs,
    Tanker links, Containerschiffe rechts, man hat da viel Zeit nachzudenken,
    da habe ich gedacht, wenn du dich verabschieden wolltest,
    dann wäre das jetzt die ideale Gelegenheit.

  41. Wo sind eigentlich all die...
    Wo sind eigentlich all die Schweizer?
    Als es ums Geld ging, waren die hier übermäßig vertreten,
    jetzt, da es ums Ableben geht, tote Hose ;-(

  42. Wo sind eigentlich all die...
    Wo sind eigentlich all die Schweizer?
    Als es ums Geld ging, waren die hier übermäßig vertreten,
    jetzt, da es ums Ableben geht, tote Hose ;-(

  43. Jetzt werd' ich aber sauer,...
    Jetzt werd‘ ich aber sauer, lieber Savall. Wenn schon Zeugung und Geburt ein Willkuerakt zweier triebgesteuerter Menschen ist, dann ist der Tod ein gnaediges Entferntwerden aus dieser Welt. Ein troestlicher Gedanke. Man sollte sich nicht den Verlockungen des Jenseits mit aller Kraft widersetzen.
    .
    Fuer das Zwischenstadium, das man Leben nennt, ist es hoechst unnoetig sich ueber Anfang und Ende desselben tiefere Gedanken zu machen.
    .
    Meist schauspielern wir uns in eine philosophische Gedankenwelt, die ueber alle Religionen hinweg nur vorgibt eine Antwort auf die ewig langweiligen Fragen des Individiums zu geben. Nur der Glaube, eine Antwort bekommen zu haben, scheint uns zu staerken. Das ist aber Bloedsinn.
    .
    Unser Anfang ist menschengemacht, unser Ende ist gottgewollt. Was dazwischen passiert, hat mehr mit der menschlichen Hybris zu schaffen.
    .
    Oh je, ich ueberschreite gerade meine Kompetenzen…
    .
    Zum Schluss des Abends muss ich mir noch etwas Gutes antun. Voila (ab 3:00):
    http://www.youtube.com/watch?v=dRPPxMm6ifM

  44. um den euro zu fliehen, ist es...
    um den euro zu fliehen, ist es nicht unbedingt notwendig, zuvor zwanghaft sein brotstückchen im käsefondue zu verlieren, um im anschluss mit einem stein an der fessel im zürichsee versenkt zu werden, nein, denn ersteres ginge auch so, sagt man: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wissenschaftspreis-sechs-rezepte-fuer-den-euro-ausstieg-11710686.html. für zweiteres müsste man noch vermutlich ein wenig mehr nachlegen.
    .
    in beiden fällen würde man recht nass.

  45. Manche Menschen sind eben...
    Manche Menschen sind eben wirklich unersetzbar.
    .
    Ware Georg Büchner 80 geworden, die dt. Geschichte wäre anders verlaufen.

  46. Alte Damen zu Besuch....
    Alte Damen zu Besuch.

  47. "Eine Gemeinheit, so was zu...
    „Eine Gemeinheit, so was zu publizieren“.
    .
    Wenn sich das mal nicht gegen die Verlegermafia richtet. Wenn ich solche Gedichte schreiben würde, dann würden wohl nicht Schirrmacher, Netanjahu und MRR extra drauf antworten.

  48. Filous guten Rat zum...
    Filous guten Rat zum Grillfest…den kenn ich auch –
    aber immer wenn ich die Holzkohle kaufen will,
    denke ich…ach nee, heute doch nicht,
    heute mach ich mir einen schönen Tag:
    So viele Bücher, so nette Cafés…so schöne Bäume…
    .
    Ich hoffe, ich vergesse nicht irgendwann,
    was ich eigentlich kaufen wollte…

  49. von drüben, Google...
    von drüben, Google hilft.
    .
    Mupf, ich habe meines Wissens nach nichts gelöscht, also bitte keine Unterstellungen.

  50. Hier das Bild noch einmal in...
    Hier das Bild noch einmal in grösser: Der Lago Superiore von Mantua.
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/static/antville/rebellmarkt/images/7aprfaz.jpg

  51. “Hier bin ich Mensch, hier...
    “Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!”
    .
    Frohe Ostern! – wünsche ich allen und begebe mich damit auf einen Internet-freien längeren Osterspaziergang.

  52. Was die Überschrift angeht:...
    Was die Überschrift angeht: Die betreffende Zeile aus Paul Celans Gedicht ist inzwischen so von diesem gelöst und in den normalen Sprach- und Totschlaggebrauch moralischer Art gewechselt, dass ich hier nicht mehr zwingend in Ehrfurcht erschaudern würde. So, wie das heute verwendet ist, muss man eigentlich sagen: 1947 konnte man zurecht sagen, der Tod ist ein Meister aus Deutschland. Aber auch die Todesfuge ist nur ein Gedicht, das manchem gefällt, und anderen nicht. ich präferiere klar Tucholky und Heine, und das Leben, man werfe bitte keine Steine. Ich möchte nicht dauernd in Genozid denken, und habe da qua Abstammung auch nichts zu verschenken.

  53. Lieber hochverehrter Don...
    Lieber hochverehrter Don Alphonso,
    es ist in der Tat eine Krux mit der Würde und dem stilvollen Abgang. Und sehr passend zum Osterfest. Die Römer hatten noch ein gutes Gespür für Entertainment. Was sind dagegen die heutigen moralischen Hinrichtungen im Pöbelfunk? Für diejenigen, die abtreten wollen, ist dieser Tot allerdings aus ästhetischen Gründen auch nicht zu empfehlen.
    Ich möchte es wagen, einen Wunsch vorzutragen:
    Ist es mir entfallen oder haben Sie sich bisher einer Betrachtung der Umstände des Abgangs unseres letzten Staatsoberhaupts und der moralischen Geeignetheit unseres neuen Vertreters enthalten? Gut, derartige Leute werden mangels „guter Freunde“ in Ihrer Nachbarschaft sicher nie in die Verlegenheit geraten, Ihnen über den Weg zu laufen und die Hauptstadt des Prekariats ist weit. Ich fände es aber doch interessant wie man in den besseren Kreisen damit umgeht, dass die höchste staatliche Autorität trotz Gottesdienertum einen – nennen wir es modernen Lebenswandel pflegt. Ist man noch entsetzt oder schon amüsiert, wie sämtliche konservativen Heiligtümer von eben diesen Konservativen über Bord geworfen werden?
    Wäre dies nicht ein weiteres Thema für Betrachtungen zum Osterfeste?
    mfg

  54. Sie haben es nicht...
    Sie haben es nicht gelöscht,sondern gar nicht erst freigeschaltet.
    Der Effekt ist derselbe.
    Jetzt ruht es in Frieden auf dem Friedhof von Alzheim.
    So soll es auch bleiben
    Es gibt wirklich Schlimmeres

  55. Was an Kommentaren da war, ist...
    Was an Kommentaren da war, ist online.

  56. Ein wahrhaft österlicher...
    Ein wahrhaft österlicher Beitrag: Das vermaledeite Nadelöhr (Mk 10,25 EU) beginnt für die Reichen des spätchristlichen Seenraums also schon im Kreisverkehr. Und seit Gott, u. a. in Basel bemerkt, tot ist, kann keiner einem mehr wirklich durchhelfen.
    Im Norden ging der Überspannte früher übrigens gern „ins Watt“ oder „ins Moor“. Das Moor ist heute weitgehend verheizt oder auch in bayerischen Gärten verklappt, das Watt radarüberwacht. Bleibt der Tante nur noch der Gruppensuicid durch Sahnetorte.

  57. Danke !...
    Danke !

  58. Einreiseverbot? Solange sie...
    Einreiseverbot? Solange sie kein Killerkommando schicken…

  59. Der Brandner Kasper als...
    Der Brandner Kasper als Eidgenosse verkleidet.
    Wenn die Armbrust streut.
    Oder das Zielwasser kontaminiert ist.
    Oder die Barchetta auf der vereisten Kammstraße…
    … den Nobelpreis posthum

  60. Lieber Don Alphonso,

    der Tod...
    Lieber Don Alphonso,
    der Tod ist noch immer ein Meister aus Deutschland. Die englische Lady im Terry-Pratchett-Video bestätigt dies den Teutonen sehr charmant:
    Zeitleiste 7:20
    http://www.youtube.com/watch?v=HYb424ID3e8

  61. Die Bitte um ein "gnädiges...
    Die Bitte um ein „gnädiges Ende“ gehörte doch früher in jedes Abendgebet.

  62. Und auch die Landesfahne...
    Und auch die Landesfahne könnte so bleiben wie sie ist: Ein farbenverkehrtes Rotes Kreuz.

  63. Keine Sorge, bevor es mit der...
    Keine Sorge, bevor es mit der demographischen Entwicklung und in Folge dessen mit der Lage der Rentenkassen wirklich übel wird, darf man die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe auch in Deutschland erwarten. Dann natürlich unter dem Deckmäntelchen der freien Selbstbestimmung, endlich soll jeder Bundesbürger auch Herr über seinen eigenen Tod werden und so frei und in Würde sterben können. Das lässt sich schon zeitgeistig rechtfertigen.
    Das im Artikel von Don beschriebene gesellschaftliche Dilemma kehrt sich dann vermutlich von selbst um. Nicht mehr über den Neffen, der die Tante zum Sterben über den Bodensee schippert, wird gelästert werden, sondern über die egoistische Tante, der die Einsicht fehlt, dass ihre Zeit längst abgelaufen ist.
    Sterbewunsch? Da gibt es doch diese hübsche Klinik am Tegernsee.
    In diesem Sinne, frohe Ostern! Lieber Gastgeber, bitte weiter so, gerade die große Bandbreite der von Ihnen zur Diskussion gestellten Themen und Ihre Offenheit bei der Zulassung von Kommentaren macht den besonderen Charm Ihres Blogs aus.

  64. Das Killerkommando ist schon...
    Das Killerkommando ist schon da: MRR & Co

  65. Gibt es eigentlich, streng...
    Gibt es eigentlich, streng feudaljuristisch betrachtet, einen Unterschied zwischen Confoederatio und Coniuratio?
    .
    Und müssten die Eidgenossen dann nicht eigentlich Verschwörer heissen?
    .
    Ansonsten mag ich sie ja schon wegen des nachgeschobenen Fragepartikäls „hä“?
    .
    Und dafür, dass man mit dem Auto nicht aufs Rütli fahren kann.

  66. Nur um den armen Thomas Segev...
    Nur um den armen Thomas Segev tut es mir leid.
    Das kommt davon wenn man Grass nicht ignoriert.

  67. stilvoll und einigermassen...
    stilvoll und einigermassen ehrenvoll abtreten, ohne dass man sich über das arme wurm die münder zerreisst, liesse sich auch ganz anders:
    1. ganz klassisch am schreibtisch durchladen,
    2. selbstverbrennungen – je nach couleur und dessen intensität vor einem staatlichen gebäude oder einem hühnerknast,
    3. den mille miglia-tauglichen oldtimer mit viel ps in einer hübschen allee schrotten,
    4. das ganze erbe der anderen in einem casino setzen und abwarten (nicht schmerzlos),
    5. besuch eines nordamerikanischen nationalparks, der gewisse populationen von ursus arctos horribilis aufweist, am besten zur wurfzeit mit einer tüte luftgetrockneten würsten in der einen und einer leine mit hund dran in der anderen hand.

  68. Nicht zu vergessen der...
    Nicht zu vergessen der Hemmingway Klassiker mit dem Jagdgewehr. Dafür muss die Großzehe noch beweglich sein!

  69. 6. mit allem goldschmuck -...
    6. mit allem goldschmuck – auch ein herr weiss solchen in seinem besitz – ein soziales projekt in einem problemviertel betreuen, vorzugsweise für schwierige jugendliche mit drogen- und waffendelikten. zu festgelegten zeiten dorthin und von dort wieder fortfahren. nicht zu bescheiden auftreten, sich einfach geben wie man ist. man möchte ja nur gutes.

  70. Leben ist in jedem Fall besser...
    Leben ist in jedem Fall besser und angenehmer, würde ich meinen.

  71. verehrte donna laura,
    Punkt 5:...

    verehrte donna laura,
    Punkt 5:
    hab´mich beim Lachen grad´heftigst verschluckt … und beinah totgelacht.

  72. Ich kannte einen, der war...
    Ich kannte einen, der war Rechtsfuessler. Am Tage seines endgueltigen Entschlusses hatt er einen Gichtanfall im Zehgelenk. Er schoss wegen den grossen, widerwaertigen Schmerzen daneben und traf seine schweizer Kuckuksuhr.

  73. In weitaus den meisten Fällen...
    In weitaus den meisten Fällen ja, aber in besonderen? Ludwig Beck, am Abend des 20.07.1944 im Bendlerblock wußte warum er von seiner Waffe persönlichen Gebrauch machte. Leider war es nur eine Browning 6,35 und er setzte zu weit vorn an der Schläfe an. Immerhin ließ ihm Fromm den Gnadenschuß geben. Fellgiebel sollte die zurückgewiesene Pistole seines Adjudanten in den Folterkellern der Gestapo schrecklich bereuen.

  74. 7. Jura studieren,...
    7. Jura studieren, Staatsanwalt werden und die Mafia bekämpfen.

  75. selbstverständlich ist zu...
    selbstverständlich ist zu leben das beste, was man tun kann, lieber don, denn schliesslich hat man nur eins.
    doch wer war hier noch einmal der freundliche herr, der von einem freitod schrieb, der nicht auf despektierliche weise in aller westviertelmunde schwelen solle.
    .
    ceterum keimt eine idee, wie es zu bewerkstelligen sei, dass gewährleistet sei, dass der lokale kirchenvertreter dem begräbnis fern bliebe. man müsste nur ein wenig aufsehen erregen und zudem im vollbesitz der geistigen kräfte sein: vermutlich reichte einfaches abbestellen mit brief und siegel.
    doch vermutlich würde daraus nichts. irgendeinen grund finden sie immer, um ihren spass zu haben…

  76. @Bayerntrojaner -...
    @Bayerntrojaner – „Deckmäntelchen der freien Selbstbestimmung“:
    Sie haben natürlich ganz recht. Wo kämen wir den hin, bitteschön, wenn die Leute über ihren Tod selbst entscheiden würden, dürften, die dazu notwendigen Mittel bereitstünden? Da sei wahlweise Gott, der bisher nicht kodifizierte Artikel der allgemeinen Menschenrechte „Selbstmord verboten“, die Betreuungsbürokratie, die Moraldiktatoren, der Selbsthilfeverein „Feiglinge für Verenden unter der Sauerstoffmaske“, die hippokratische Ethik, der kleinbürgerliche Hass auf echte Selbstbestimmung, die monotheistischen Glaubensverwaltungen und last but not least die Gross-, Möchtegern- und Küchenpsychologen vor. Das ist summa summarum eine so überwältigende Mehrheit, dass sie – Prinzip der Schwarmintelligenz – einfach Recht haben muss. Alle Selbsttöter mögen demütig Einsicht in ihre beschränkte Urteilsfähigkeit haben und gefälligst auf die Krankheit warten, die sie ins Jenseits befördert. Vor dem Ableben ist noch die Ablebenserlaubnis in der Fassung der Bundesgesetznovelle vom 1.4.1951 fällig, nachzuweisen mit dem gebührenpflichtigen Todeserlaubnissschein.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  77. @donna laura:
    gehen tut das...

    @donna laura:
    gehen tut das alles, jedoch: Autsch!
    Wenn schon nichts ansehnsiches übrig bleiben muss, dann würde ich eher eine per pedes erreichbare Bahnüberführung in Wald- und Kurvenlage empfehlen, das dauert dann auch nicht so lange. Oder schnödes Rattengift, da diagnostiziert der Hausarzt lediglich einen profanen Herzinfarkt.
    @all:
    Ach Gottchen, sind wir alle auf einmal kreativ, wens ums entleiben geht.
    @don:
    Seit geraumer Zeit erfreut die Lektüre Ihrer Ergüsse mein kleines Herz. Ich als Mittelstadsgeborener war mir ja gar nicht im Klaren darüber, wie ermattend es sein muss, zur high society zu gehören. Der Plebejer stellt sich dies ja etwas einfacher vor, wir z.B.: so:
    http://www.youtube.com/watch?v=ZfZtm49qPy4
    andererseits:
    http://www.youtube.com/watch?v=nkS5mjrx_jc
    es hat wohl ein jeder sein Bündel zu tragen…

  78. Aberkennung des...
    Aberkennung des Nobelpreises.
    .
    Vielleicht wäre es eine bessere Strategie, seinen Paß zu stehlen, damit man den dann für irgendeinen Mord benutzen kann.

  79. ....und nun stell Dir mal vor,...
    ….und nun stell Dir mal vor, Du bringst Dich um und Dein Leben geht weiter…..

  80. Um es wie Hemingway zu machen,...
    Um es wie Hemingway zu machen, muss man eine Lieblingsflinte haben.

  81. In "Asterix in Spanien" gab es...
    In „Asterix in Spanien“ gab es einen jungen Häuptlingssohn, der stets damit drohte die Luft anzuhalten, wenn er seinen Willen nicht bekam. Er war, glaube ich, eine römische Geisel, so wie Arminius, und den für ihn verantwortlichen Römern drohte Strafe, wenn er zu Schaden kam.
    .
    Mir erschien dies immer vollkommen plausibel, aus reiner Willenskraft und nur mit den Mitteln des eigenen Körpers das Leben zu beenden, allerdings setzt gerade dies einen aussergewöhnlich starken Willen voraus, der von seinem Entschluss nicht abgebracht werden kann und sich gegen aufkeimenden Hedonismus oder gegen Todesangst wehrt. Mein eher durchschnittlicher Wille ist dazu leider nicht geeignet und die schlichten Suggestionen, wie sie von Religionen eingesetzt werden, die auf ein Leben nach dem Tod spekulieren, d.h. auf Kontinuität, verfangen bei mir nicht. Vorstellungen von einem gewaltsam herbeigeführten Tod oder einem qualvollen Siechtum, lasse ich nicht an mich heran.
    .
    Eigentümlicherweise stellen wir alle Selbsttechniken sofort in den Dienst der Arbeit oder gelegentlich auch den des Sports, weitgehend harmlosen Dingen, mit denen wir nicht aufs Ganze zu gehen brauchen und mit denen wir unsere Lebenszeit füllen.

  82. Überhaupt fehlt es der...
    Überhaupt fehlt es der Schweiz an einer soliden Rechtsgrundlage.
    1291 ist sie durch ein Verschwörung entstanden und 1847 durch einen Staatstreich zum Bundesstaat geworden. Da haben sie den Sonderbund einfach gleichgeschaltet. Mit Waffengewalt!
    .
    Wenn das mal kein fataler Präzedenzfall war!
    Denn im großen liberalen Europa ist die Schweiz doch auch nix anderes als so ein Kanton Luzern innerhalb der Schweiz — oder seh ich das jetzt ganz ganz falsch?

  83. Wurde "Soylent Green" schon...
    Wurde „Soylent Green“ schon erwähnt?

  84. Wenn schon "mort", dann bitte...
    Wenn schon „mort“, dann bitte „la petite mort“ et dix mille fois et plus!

  85. lieber Grimaldeli, das ist...
    lieber Grimaldeli, das ist trefflich gesprochen! die erbenschaft wird dabei nicht ganz so vergnügt sein.
    .
    liebe gabriele, schön dass mann sie erfreuen konnte, aber ihren tod hat man natürlich nicht beabsichtigt. geht es wieder?
    .
    dennoch, liebes KueheUmSchubbsen, geht es doch nicht so sehr darum, in welch grässlicher form auch immer freiwillig aus dem leben zu scheiden, sondern vielmehr scheint es darum zu gehen, möglichst ehrenvoll diese schwelle zu überschreiten, so dass einem nicht durch die üble nachrede auf dem wochenmarkt die wohlverdiente grabesruhe vergällt werde – oder den erben, falls noch etwas übrig geblieben sein sollte (s. bitte variante 4.).
    .
    aber rattengift? wie überaus passend.

  86. Das mit der Aberkennung des...
    Das mit der Aberkennung des Literallalapreises hat schon seine Richtigkeit.
    Den gibt es schließlich nicht für große Literatur, sondern entweder für großen Mut oder für große Anständigkeit.

  87. HansMeier, in welchen Blogs...
    HansMeier, in welchen Blogs treiben Sie sich überall rum?
    .
    „His next book signing should be in Nuremburgh.“

  88. @ Grimaldeli 08.04 21.17h
    Dix...

    @ Grimaldeli 08.04 21.17h
    Dix sur dix.

  89. Einreiseverbot /...
    Einreiseverbot / Nobelpreisaberkennung?
    Da wird uns nun ein wochenlanges Gezeter bei Jauch, Illner usw. erwarten…
    wo dann ein massenangstbesessener FDP-Generalsekretär
    kryptischen Klartext redet, um den smarten Lindner in die Pfanne zu hauen.
    Rösler bringt ein neues Froschrezept
    Lanz kocht dann Aal und Butt dazu…
    Und der Seibert sagt, dass Merkel nichts sagt,
    außer dass alles nicht hilfreich sei….
    Bleibt nur noch der Gauck.
    Hoffentlich tritt er nicht in einen Freiheitsfettnapf …

  90. ja, die schweizer. was ist...
    ja, die schweizer. was ist eigentlich mit den holländern, die boten in früheren zeiten auch rat und tat, als das in der bundesrepublik wg. altem paragraf 214 so noch nicht ging. oder die dänen, die auch für eine pragmatische herangehensweise bekannt sind, die machten zu der zeit auch manches möglich, was wg. pornografieverbot in der bundesrepublik so noch nicht ging.
    .
    empfehlenswert ist ein vertrauensverhältnis zu arzt und apotheker. die wissen denen, denen sie vertrauen können, noch rat, wenn andere schon nichts mehr sagen. wie überhaupt für den apotheker vieles, auch die lebensqualität im alter, im wesentlichen eine frage der richtigen stoffe und ihrer richtigen dosierung ist.
    .
    weiter habe ich hier schon des öfteren kundgetan und ich bleibe dabei, dass bis in ein paar jahren und ein paar reformen des gesundheitswesens mehr die suizidberatung regulär abrechenbare kassenleistung sein wird. in katholischen krankenhäusern dann nicht, aber es gibt ja dann andere und sicher auch einen rührigen verein, pro vitam schlage ich als name vor, der diese lösung aller probleme, die das alter mit sich bringt, im gemennützigen satzungszweck stehen hat und in der tatsächlichen geschäftsführung auch verwirklicht.

  91. @donna laura/08. April 2012,...
    @donna laura/08. April 2012, 23:47
    Welche Erbenschaft?
    Ich habe keine Kinder und es sind auch keine geplant.
    .
    Warum so etwas ordinaeres, wie Rattengift?
    Mit Stil, also z.B. Pferdehaare in Hummer-mayonnaise!
    das fuehrt zu gastrointestinaler Hämorrhagie o.ae. und…!

  92. "Da wird uns nun ein...
    „Da wird uns nun ein wochenlanges Gezeter bei Jauch, Illner usw. erwarten…“
    .
    Am Ende, so ist zu befürchten, wird es sowohl Grass als auch Isreal noch geben… Huch, da stand ja jetzt auch ein Fettnapf. So ein Schweinkram aber auch!
    .
    Isreal, ein Land so groß wie Hessen und mit annähernd gleicher Bevölkerungszahl, dessen Nachbarschaftskonflikte bis hierher ausgebreitet werden und die unsäglich nerven. Eigentümlicherweise nerven sie jeden und niemand kann damit aufhören, obwohl das im Grunde ganz einfach wäre, weil sie nicht geführt werden müssen. Natürlich kann man immer Gründe angeben, warum er doch geführt wird und welche Interessen berührt sind, welche bedingungslosen Unterstützungen im Nachbarschaftskonflikt aus gefühlter, historischer Verpflichtung gegeben werden usw. Selbst Grass kann nicht davon lassen, „sich verbunden zu fühlen“, statt einfach mal gar nichts dabei zu fühlen und sich nichts dabei zu denken, wenn sich ein Haufen Neurotiker die Schädel einschlagen, weil sie glauben, das müssten sie tun und dafür ihr schlechtes Karma verantwortlich machen, obwohl sie gar nichts müssen.
    .
    So, das war jetzt meine Freiheitsrede und in aller Unbescheidenheit gesprochen, sie wird besser sein als die von Pastor Gauck, der uns auch mit irgendwelchen Gefühlen kommen wird, was nicht heißt, ich wolle sein Nachfolger werden.

  93. @ donna laura: Hier eine nicht...
    @ donna laura: Hier eine nicht unbedingt empfehlenswerte Variante (es sei denn, man möchte der Verwandschaft zum Abschied noch eine kleine Peinlichkeit bereiten): bei eingeschalteter Heizdecke nachts still und leise ins Bett urinieren.

  94. Kann ja nicht jeder so...
    Kann ja nicht jeder so anständig sein wie die Leute, die sich jahraus jahrein mit dem Apartheidregime arrangieren.

  95. Um nicht zu sagen: Vom...
    Um nicht zu sagen: Vom Apartheidregime profitieren.

  96. Weil es gerade zum...
    Weil es gerade zum österlichen Thema passt: Gevatter Tod kennt kein Erbarmen
    .
    Rev. Blind Gary Davis – Death Don‘ Have No Mercy:
    .
    Death don’t have no mercy in this land, in this land
    Come to your house, you know he don’t take long
    You wake up one morning and your whole family be gone
    Oh, death don’t have no mercy in this land
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=kFx3maWyU3I
    .
    Natürlich gibt es davon auch eine Version der Grateful Dead.

  97. In D wird das Thema erst dann...
    In D wird das Thema erst dann als alternativlos erklärt, wenn die Pflegekasse leer ist. Bis dahin bedient sich der medizinische Stand quasi „lebenserhaltend“.
    .
    Frei und selbstbestimmt in der S Klasse des Mannes … Don, wie immer herrlich formuliert.

  98. Ich denke, da ist heute schon...
    Ich denke, da ist heute schon eine dynamische Entwicklung erkennbar: Ob die Pflege daheim in wirklich allen Fällen lebensverlängernd ist, wage ich zu bezweifeln. Ich kenne Fälle von Engeln, die übermenschliches leisten, aber es gibt sicher auch die erbgeilen Teufel, die die Unterwelkt so schnell wie möglich beliefern. Der Stat dagegen hält sich raus, weil es günstig ist.

  99. lieber Grimaldeli, das...
    lieber Grimaldeli, das rattengift, so habe ich es verstanden, ist doch für die anderen, für die es ganz qua definitionem besonders gut passen dürfte (nebenbei gefragt: welches rattengift, soll es besser das alte sein, wer, ausser in indien, handelt damit heute noch, das ganze in welcher dosis, mit welchen konsequenzen? zyankali soll ebenso nicht besonders lustig sein. und, ja, ich kenne einen, der den versuch genau damit überlebt hat. unschön. sehr unschön).
    wenn man so etwas wie die pest entgegen aller annahmen überlebt hat, so wird man doch nicht- undenkbar. jamais!
    .
    im übrigen erbt doch immer irgendjemand, zumindest die scherereien, und wenn nicht, so war es erstens nicht besonders klug vom erblasser, denn: zweitens erbt dann der staat.
    aber das ist in unserem heimatland ohnehin der fall, wenn man nicht sonderlich sportlich an die sache herangeht. die schlechten ins töpfchen, die guten ins kröpfchen.
    .
    apropos: ab einem gewissen alter sollte man, so man keine erben möchte, seine güter aufbrauchen, um endlich einmal das tun zu können, was man sich stets in diesem ausmass versagte, zum beispiel seinen heuschnupfen nur noch in seidene taschentücher von hermès zu schneuzen und selbstverständlich auch noch deutlich spannenderes; man darf fröhlich davon ausgehen, dass man die allerletzten jahre nach 95 eher etwas eingeschränkter lebt oder gar wahrnimmt. falls man dies nicht zu tun bereit ist, kann man ja schon sehen, in welchen peinlichkeiten das endet, siehe den krächzenden smokinggreis aus den niedergrachten. das bremst. schliesslich will man ehrenhaft abtreten und nicht von der bühne in die rabatten kippen.
    .
    zudem, lieber Dreamtimer, man kennt in seiner direkt aufsteigenden verwandtschaft eine ahnin, die nach dem tod ihres über alles geliebten gatten, der nach vielen jahrzehnten der glücklichen ehe in hohem alter dahinschied, ihm innerhalb weniger monate folgte. sie soll ganz gesund gewesen sein, hiess es, nur sei sie nicht mehr ausgegangen. ein anderer entschied sich aufgrund negativer erfahrungen mit medizinischem personal, dass sein leben so nicht mehr lebenswert sei – fort war er, ein ehedem hochgewachsener, stolzer mann mit beträchtlichem vermögen und prächtiger beerdigung.

  100. „Machet keine Dummheiten,...
    „Machet keine Dummheiten, während ich todt bin“
    http://www.zeit.de/2004/27/A-Herzl/komplettansicht

  101. salonsurfer, bravo bravissimo....
    salonsurfer, bravo bravissimo. Zu den G. D.: Es gibt davon so viel Versionen wie sie gespielt haben. Und wenn Jerry nur eine andere Gitarre benutzt hat. Das speedball-spielen kann man auch als eine Version von Selbstmord betrachten. Man sieht es an den keybordern der Dead.

  102. Tja, das Rattengift - womit im...
    Tja, das Rattengift – womit im Zweifelsfall nur das Zyankali gemeint sein kann – denn die modernen Varianten führen schlimmstenfalls lediglich zu einer ruinierten Leber – ist gewiß nicht empfehlenswert, auch wenn es der Herr Göring geschafft hat, damit dem Tod durch den alliierten Strang zu entgehen. Es gibt in dem sehr lesenswerten Roman „Der blaue Kammerherr“ von Wolf von Niebelschütz (ganz gewiss eine Fundgrube sondersgleichen für Feudalismusfreund Meyer555) eine mehrere Seiten umfassende Szene des Selbstmords des Ministers des Königs von Myrrha mit eben diesem Stoff, der im Salon nebenan rund 20 Minuten lang unter unsäglichen Schmerzen das Diesseits verläßt. – Nun ja, vielleicht hat er zu niedrig dosiert…

  103. Und mir deuchte immer,...
    Und mir deuchte immer, Rattengift sei Marcomar in Überdosis. Ts. ts.

  104. Aberkennung des Nobelpreises?...
    Aberkennung des Nobelpreises? Da hat wohl wer zu tief ins österliche Rotweinglas geschaut.
    Die Statuten der Nobelpreisstiftung sehen bekanntermassen nicht mal die Ablehnung des Preises vor.

  105. nun, lieber hansgeier333,...
    nun, lieber hansgeier333, aspirin täte es auch. das dumme ist nur: es fällt auf.

  106. Ach so, ja, Thema immer noch...
    Ach so, ja, Thema immer noch „erfolgreicher Selbstmord“. Na denn.
    Ein Fall, wo ein älterer Mann sein Leben satt hatte, ist mir bekannt. Er wurde mit einer Plastiktüte über dem Kopf gefunden. Schätzungsweise hat er einiges an Schlaftabletten oder Medikamenten eingeworfen zusätzlich. Übrigens kein Alkohol, das führt nur zu wiederaufwachen. Weitere mir bekannte Versuche von anderen verliefen alle erfolglos.

    Noch ein bißchen Punkrock:
    „Die Multinationalen haben diese Welt in ihrer Hand
    die multinationalen sind die Herrn in diesem Land
    (…)
    subtrahiern, ausradiern,
    zur Maximierung des Gewinns
    zur Maximierung des Gewinns“
    fragt mich nicht, wie die hießen. Jedenfalls waren sie aus Bonn, und müssen dieses Lied zwischen 1983 und 1993 zu Platte gebracht haben.

  107. gabriele, nein, die machen...
    gabriele, nein, die machen keinen Unsinn. Was gerade passiert, ist regionaltypischer Bloedsinn.
    Weil ich nun mal intelligente Menschen liebe, ist mein Herz mit denen.

  108. +++ Kurze Durchsage +++
    .
    Ich...

    +++ Kurze Durchsage +++
    .
    Ich kann aufgrund der Umstände in Italien in den nächsten Tagen vermutlich immer nur recht kurz im Netz sein, und vielleicht auch mal gar nicht. Es kommen aber zwei Gastbeiträge, und es wird freigeschaltet. Nächste Woche gibt es dann wieder Beiträge, wie gewohnt ahnungslos und mangelengagiert von einem, der eigentlich keine Lust auf echte Arbeit hat :-)

  109. Die Frage ist, wer den...
    Die Frage ist, wer den Totenschein ausstellt: Der Assi, der mal wieder Wochenenddienst schieben muss und die lieben Kollegen im Keller ärgern und zugleich auslasten will, oder der Hausarzt, der froh ist, endlich einen seiner lieben Kassenpatienten loszuwerden, die ihm vierteljährlich die Bilanz verhageln.

  110. Lieber DA. Bloggen 24/7/365 -...
    Lieber DA. Bloggen 24/7/365 – geht nicht.
    Enjoy your time out, und…ufwiderluege!

  111. Mach dir keine Hoffnung,
    es...

    Mach dir keine Hoffnung,
    es ist auch längst zu spät.
    Das sieht sogar ein Blinder,
    daß es mit dir zu Ende geht.
    Die Chancen sind vertan
    und die Gelegenheit versäumt.
    Werd dir drüber klar,
    du hast umsonst geträumt.
    Alle Wege führn ins Dunkel.
    Keine Aussicht mehr auf Licht.
    Dieses Mal geht es zuende,
    Ein nächstes Mal gibt es nicht.
    Bring dich um,
    Bring dich um
    Denn du weißt doch ganz genau,
    es schert sich eh keiner darum.
    Bring dich um,
    Bring dich um.
    Und es ist dir völlig klar,
    weiterleben wäre dumm.
    Die Wahrheit ist gemein,
    doch unabänderlich.
    Es zeigt der Pfeil des Schicksals
    geradewegs auf dich.
    Es war nie deine Schuld,
    doch das ist jetzt egal.
    Wir alle müssen sterben,
    und du hast keine Wahl.
    Alle Wege führn ins Dunkel,
    keine Aussicht mehr auf Licht.
    Dieses Mal geht es zuende,
    Ein nächstes Mal gibt es nicht.
    Bring dich um,
    Bring dich um.
    Denn du weißt doch ganz genau,
    es schert sich eh keiner darum.
    Bring dich um,
    Bring dich um.
    Und es ist dir völlig klar,
    weiterleben wäre dumm.

  112. @ Filou 00:09,
    ich dachte,...

    @ Filou 00:09,
    ich dachte, anlässlich eines rücksichts-losen Gedichtes…
    dass man nicht müde werden darf, an Rücksicht zu erinnern.
    z.B. an Theodor Herzl.
    .
    Es gibt einen sehr feinen Film, der aber LEIDER nirgends mehr auftaucht:
    „ Fragments of Jerusalem“ von Ron Havilio.
    Der Film ist mit der Stadt kongenial verwandt,
    denn wie die absteigenden und verwinkelten Gassen der Altstadt,
    die sich labyrinthisch hinter dem Jaffa Tor auftun,
    st auch die lyrische Filmmeditation FRAGMENTS * JERUSALEM
    voller unerwarteter Seitenwege.
    Und wie in der Altstadt von Jerusalem existieren auch in dem Film
    die verschiedenen Zeitepochen neben- und übereinander.

  113. Frage an alle, die hier über...
    Frage an alle, die hier über stilvollen Abgang philosophieren: Schon die eigene Patientenverfügung gemacht?

  114. Och nee, zu Ostern geht´s um...
    Och nee, zu Ostern geht´s um Auferstehung und ewiges Leben und dann so was. Abnippeln bei den Schwarzgeldgenossen und ein zwangsinterviewter, beleidigter MRR. Soll er doch mal lieber „Der Übergang“ von Justin Cronin rezensieren.

  115. .hans geier
    ..seltsam, neben...

    .hans geier
    ..seltsam, neben J.S. Bach standen bei mir auch die G..D. auf dem Osterprogamm. Ausgiebig, ein Konzert in Oakland und ibs.Stücke von der aoxo u. workingma/e/n´s dead; an suicid denke ich dabei aber keinesfalls, muss höchstens grinsen und bekomme Gänsehaut..; ich denke und hoffe, so war´s ursprünglich auch gemeint;……; was halten eigentlich andere/dritte von jerry´s slidesolo auf row….jimmy..?
    ich lasse dafür so einiges andere stehn´; hat viel Tiefe.(was will er eigentl. sagen?) Ich vergleiche es einmal mit der Dramatik und Ausdruckskraft ry cooders auf sticky fingers. Genial!
    .

  116. "und mangelengagiert von...
    „und mangelengagiert von einem, der eigentlich keine Lust auf echte Arbeit hat“
    .
    wir finden es wunderbar, dass er trotzdem fast nichts schreibt, eben so, wie es sich gehoert.
    .
    in der aktuellen „bunten“ evtl. mal den schmonzes ueber charlotte casiraghi zur kenntnis genommen? man schaemt sich fast, noch druckerzeugnisse ueberhaupt zur kenntnis genommen zu haben.
    .
    (fast koennte man meinen, die „bunte“ wurde ein letztes aufbauemen zeigen, „quasi-parallelaktion“ zum letzen aufbauemen auf dem s-klasse beifahrersitz. – und erklaert in der strecke selbigen damen (vermutlich) auch gleich noch mit, was ein „webblog“ ist und was blogger sind – und warum die eine solche macht haben, und warum das prominente bloggen junger society-ladies so unbedingt noetig und stark stilbildend ist…)
    .
    (und hatten wir nicht neulich dieses hoerbuch verlinkt, in dem genau die episode von der dame, welche in die schweiz reist, „zum selbersterben“ – so ueberaus ueberzeugend vorkam?)

  117. "Schon die eigene...
    „Schon die eigene Patientenverfügung gemacht?“
    .
    antwort: fuer uns gesprochen: nein, natuerlich nicht. schliesslich leben wir mit und durch unsere kinder weiter. und wollen dem herrn nicht vorgreifen. und uns auch dem begriff kontrollverlust nicht entziehen. kontrolle ist eh eine schimaere. (*g*)
    .
    und was man eben zu lernen hat. (wenn der fluss zur zeit zum reissenden strom anschwillt, heftig und schneller zu tale, zum meere muss, vermehrt noch um zeiten und niederschlaege, sollen und wollen unsere westviertel allueberall auch weiter nur ganz vorne mittreiben, die arme mutig in teak und mahagoni gekrallt weiter fuehren, was relativ absolut hinter ihnen mittreibt, sich haltend am ikea und fichte, „mutig uns nach, wir kennen den weg“ – waehrend am ufer das idol in weiss und bart geometrische symbole reckt: „es gibt auch den absoluten halt“ – was aber bislang noch fuer den fluss relativ unbewiesen… .) (kitsch halt, *g*)

  118. Das Leben ist gelebt und man...
    Das Leben ist gelebt und man strebt dem Tod entgegen. Naja.
    .
    Perspektivwechsel:
    Nun gibt es aber auch namenlose Neugeborene, die ‚verklappt‘ werden.
    In einer juristischen Grauzone.
    Jetzt haut das Familienministerium ein „Eckpunktepapier“ raus: Es soll keine Babyklappen mehr geben – sondern „vertrauliche“ Geburten.
    .
    Wieder eine Super-Idee, die ganz sicher die betreffenden Mütter voller Vertrauen in die Kreißsäle treiben wird.

  119. Damit's richtig traurig...
    Damit’s richtig traurig wird:
    http://www.youtube.com/watch?v=rCoqhOhY3qc
    .
    Nun ein Glaeschen Ricard, eine Gitane-und noch ein Glaeschen. Wasser muss nicht sein.

  120. @Jeeves: "Soylent Green" habe...
    @Jeeves: „Soylent Green“ habe ich schon mal in einem anderen Beitrag erwähnt, sogar mit Ausschitt auf Youtube. Die guten Kekse – nur echt mit 32 Zähnen :-)

  121. Ach das wußte doch der gute...
    Ach das wußte doch der gute Soeren K. schon vor 200 Jahren:
    Leben ist Krankheit zum Tode.

  122. Hallo di, freut mich zu lesen,...
    Hallo di, freut mich zu lesen, dass noch ein deadhead in der Gemeinde weilt. Die Platten der Dead sind doch Schall und Rauch. Es kursieren genug live-sets im Netz, angefangen von Gruga bis zum Soldier-Field-Konzert in 95. So many roads…

  123. H.G. 333
    ...die Freude ist...

    H.G. 333
    …die Freude ist meinerseits;..aber mit der slide auf jimmy row bin ich immer noch nicht schlauer. Ein halbes Jahr später habe ich die Konzerte im Netz gefunden, nachdem sich die streams<>denke , es war Geldmangel- aufgelöst haben; es ist neben einigen bekannten Stimmen auch sehr schön ´mal die Kommentare der Leute zu lesen, die diese Konzerte auf Decks mitgeschnitten haben; …
    .aber zurück zum Thema: Traurigkeit und freiwilliger Tod..in meiner Kindergruppe leichtathletik habe ich ´mal vorgeschlagen, den Sprung des scooters von den Klippen in Quadrophenia als
    Tanzspiel zu proben. Wir diskutierten noch, ob er´s wohl überlebt hat;…wohl eher nicht, damit war´s abgehakt.
    Vielleicht habe ich auch nur bei der Präsentation Mist gebaut,.die anderen machen jetzt etwas wie König der löwen, …ach weiss der Teufel…
    .()demTod ist im Schauspiel am besten zu begegnen!…
    jeeves..
    ..soylent green..Hmmm…
    die Gesamthandlung o. das -Ende?
    ..´nochmal den film(im film!) sehen..?!
    aber das ist alles sehr sentimental;
    ..Trennungsdramatik, von den Eltern, der Freundin ,vom Leben…
    ich bring jetzt aus dem Bauch heraus ´mal die Szenen als Gary Grant und Ingrid Bergmann;..also kein Menschenfleisch, sondern schwach dosiertes Arsen…

  124. Man könnte meinen, man wär...
    Man könnte meinen, man wär hier im Siechenwinkel.

  125. schnuckliges doktorchen,...
    schnuckliges doktorchen, soylent green ist nicht eben eine novität hier. man zog diese spezialität, vermute ich, bereits vor weihnachten aus dem eisfach, beschnupperte es musstrauisch und liess es auf dem buffet der eitelkeiten zurück. das zeug kriecht bereits von selbst.
    .
    lieber hansgeier333, seien sie versichert, zumindest dürfte es noch das eine oder andere egghead hier geben.

  126. na gut, di, ich probiers mal...
    na gut, di, ich probiers mal anhand der Durham live version von Ende 78, also kurz bevor Donna und Keith die Band verliessen: Aus österlichem Anlass (Julie catch a rabbit by his hair…) is Row Jimmy vielleicht aktuell angebracht, hat aber ansonstem mit dem hier diskutierten Thema eher wenig zu tun. Nach der Dead-Bibel („The complete annotated Grateful Dead lyrics“)soll Hunter die Geschichte in Mexico angesiedelt haben. Das seltene und von Jerry hier auch sparsam eingesetzte slide-spiel harmoniert gut mit Donnas Stimme, ansonsten ist das Stück aber eher rhythmisch überbetont. Auch hier gilt wieder Leo Kottkes Motto: „I take a lovely, simple melody and drive it into the ground!“

  127. Israel, einem Land so groß...
    Israel, einem Land so groß wie Hessen und mit ähnlicher Bevölkerungszahl – davon stammt nur eine Minderheit von europäischen Juden ab – schenkt der deutsche
    Steuerzahler Waffen.
    Warum hat man sie nicht auch den Griechen geschenkt? Das wäre für alle wesentlicher
    billiger gewesen.
    Ist Israel Euro(pa)krisen- untauglich?

  128. Re DA in Italien.

    Umberto...
    Re DA in Italien.
    Umberto Bossi
    Has been very naughti …..

  129. Ja aber er ist weg und wird...
    Ja aber er ist weg und wird den Rest seines Lebens bestenfalls mit Anwälten zubringen und im schlimmsten Fall mit anderen Gesetzenkonfliktparteien.

  130. @ DA unterwegs in...
    @ DA unterwegs in Italien.
    Bestenfalls kann Bossi seine Memoiren schreiben, oder? Ist er mit dem anderen B (Berlusconi) befreundet?

  131. Die Vernunft des Deutschen...
    Die Vernunft des Deutschen endet oft da, wo das Thema Israel beginnt.
    Das gilt fuer Rechts und Links-und fuer die breite Mitte sowieso.

  132. ..der Selbstmord eines...
    ..der Selbstmord eines Geschwisterpaares /Frankfurter Industriellenmillieu in einer der Wirklichkeit abgeschauten , spannenden Krimistory von Schirach.
    Ein Teil der Geschichte widmete sich der Deutung einer Suite.>“Sie ist das Leben“. im Vergleich zu anderen, wesentlich, schwierigeren Fugen etc..;
    nun gut, an dieser für Laute umgeschriebenen Suite(„sie war die wichtigste..S.“ >und damit fast das wichtigste vom Wichtigen!..>Meinung)> habe ich mich eine Weile versucht und denke sie auch spielen zu können. (irgendwie führt die Spur auch über Kronberg>Cellostadt); ok., also daher mein Anliegen> die Tiefe in der Anmutung einer Solodarbietung(entdeckt im Slidegitarrenspiel) und eine anschliessende Interpretation>Leben -Tod ein Auseinanderreissen melodischer Strukturen bis zu kakophonischen Klangfolgen, schrägen Harmonien>collagenhafte Improvisation…(hier aber nicht)
    ..die Cellosuite (aber)sehr harmonisch!..Fliessend..;
    und beides beschreibt das Leben; in der story bis in den Tod..Motiv: Liebe ..Inzest..
    ich hoffe , ich hab´mich hier nicht vergaloppiert>das Lesen ist schon eine Weile her..
    methaphysische Fragestellung in der musikal. Interpretation-ein/mein Versuch..
    (..in Mexico ist der Tod unser Freund)..
    ..zum Rhythmus:- der fiel auch- mir auf; ihn charakterisiert eine (gibt es das?) hypnotische Einfachheit..

  133. ... Umberto Bossi - es folgen...
    … Umberto Bossi – es folgen ein paar Anagramme:
    .
    Bot im Bus Eros.
    Ob Mob User ist?
    Uebt Moorbiss.

  134. Binvonhier, wer sagt denn,...
    Binvonhier, wer sagt denn, dass das an die Griechen gelieferte Gelumpe (gebrauchte Leos, Schiffe… schon bezahlt ist???

  135. ... Völlig zusammenhanglos -...
    … Völlig zusammenhanglos – nur der schönen Anagramme wegen und aus aktuellem Anlass:
    Zu Gesine Lötzsch:
    .
    Zig Ost-Eselchen
    Geschontes Ziel
    Es log Nietzsche
    Schnoesel geizt
    Elch genoss Zeit
    Geistlos zechen

  136. Na, der Haufen hier unten ist...
    Na, der Haufen hier unten ist ja morbide geworden, im gar nicht angenehmen Sinn. Selbst grimaldeli. Noch jemand mit Lebensfreude dabei? Nicht? Schade. Da halt ichs mit den Bremer Musikanten: etwas bessres alß den tod findet jhr überall!

  137. Ashes to ashes, Todesmelodien...
    Ashes to ashes, Todesmelodien und die DeadHeads sind auch dabei – beim Don ist wirklich alles möglich :-)

  138. @ Filou 14:49,...wenigstens...
    @ Filou 14:49,…wenigstens Einer der durchblickt – ich nicht!
    .
    Ich weiß nur, dass es das Israel mit dem ich sozialisiert wurde, seit 20 Jahren nicht
    mehr gibt.

  139. @Erlangen: naja, wenn man sich...
    @Erlangen: naja, wenn man sich halt nicht aus der Pestfestung raustraut, und in der Katakombe wühlt…

    Canalterror! Die sagenhaften Canalterror waren es (in den 80ern lebte es in den Katakomben noch):
    http://www.lyricstime.com/canal-terror-multis-lyrics.html

  140. @ diktionaftis 14.39h
    Very...

    @ diktionaftis 14.39h
    Very good!! Versuchen wir’s jetzt mit
    BERLUSCONI
    Corn is blue….

  141. Sehr verehrte Donna...
    Sehr verehrte Donna Laura!
    .
    Wie versprochen, hier ist der Bericht: Die Familien Soap-opera fand statt und ich ging zum Empfang ins Haus meines Bruders. Für meinen uralten Vater war diese Veranstaltung Stress. Er hatte mich vorher gebeten, mit ihm umgehend den Saal zu verlassen, wenn er sich der Sache nicht mehr gewachsen füllt. Aber er hielt die in der lokalen Zeitung angegebene Zeit von 10:30 bis 12:00 durch. Als er dann erschöpft in den Beifahrersitz sank, fragte ich ihn, ob er jetzt nach Hause möchte, oder vielleicht lieber eine Spazierfahrt hätte.
    .
    Mein Vater liebt Auto gefahren werden. Also beschlossen wir, auf den Feldberg zu fahren und uns die schneebedeckten Bäume anzugucken, denn es hatte erstaunlicherweise geschneit, Der Temperaturanzeiger im Mercedes gab 3 Grad an. Ich habe noch meine Winterreifen am Auto. Als wir die Kanonenstrasse hochfuhren kamen wir in Nebel und es lag immer mehr Schnee auf der Strasse.
    .
    Wir haben kein anderes Auto gesehen, aber erst später. Die Kanonenstrasse ist steil, das Auto fing an hinten auszuschlagen, irgendwelche Alarmlichte blinkten, während der fette Mercedes langsamer und langsamer fuhr. „Uff“ dachte ich, „wenn wir jetzt stehen bleiben und die Polizei kommt und dann die Sektparty bei meinem Bruder anruft, bin ich blamiert. Dann kommen die mit ihren SUV’s und lachen sich tot über die blöde Schwester, die mit dem 95 Jahre alten Vater auf dem Feldberg im Schnees steckt.“ Aber der Mercedes, der nur an flache holländische Strassen gewöhnt ist, schaffte es. Ganz langsam schoben wir uns über die Kuppe, rollten vergnügt auf der anderen Seite wieder runter, während mein Vater “Nur der Haifisch, der hat Zähne“ sang.
    .
    Als wir aus dem Nebel und wieder auf schneefreie Strasse kamen, fragte ich ihn, ob er nicht Bedenken gehabt hätte. Seine Antwort: “Bei der Geschwindigkeit konnte uns doch gar nichts passieren… außerdem habe ich gesehen, wie viel Spaß du damit hattest!’

  142. @E.R. Binvonhier, ich meinte...
    @E.R. Binvonhier, ich meinte Sie nicht persoenlich, aber das versteht sich von selbst.
    .
    Israel, und damit die Juden, zur Bedrohung des Weltfriedens zu erklaeren, ist eine unglaubliche Daemlichkeit, die zu aeussern auch die „besseren Kreise“ sich nicht entbloeden.
    Oder fragen wir uns anders: Was geht uns Darfour an, oder Sarajevo (1992), oder die Armenier unter den Osmanen, oder die prekaere Situation der Christen in der Osttuerkei undsoweiter undsoweiter?
    Die Lage der Palaestinenser geht uns ans Herz. Wirklich? Wenn uns der Rest der Welt schon scheissegal ist, wieso machen wir uns bei einem Regionalkonflikt so mausig?
    Auf diese Frage gaebe es viele ausdifferenzierte Antworten. Es ist spaet, ich bin muede, ich moechte daher kurz und polemisch antworten: Da drueben, auf der anderen Seite des Mittelmeeres lebt ein Volk, das Eier hat und sie zeigt. Wir, ein Volk von staatsverwoehnten Knickern, koennen es nicht ertragen wenn andere einer Bedrohnung hohnlachend gegenueber stehen. Q.e.d.:
    http://www.youtube.com/watch?v=fnBrr5hRpsA
    .
    Es lebe das Leben!

  143. liebe colorcraze, mit der...
    liebe colorcraze, mit der nennung des namens der pest wäre ich vorsichtig – unser über alles geschätzter gastgeber raunte im grünen salon, dass der euro-zirkus in nächster zeit ordentlich an fahrt aufnähme.
    .
    cher Filou, das müssen schlechte charaktere sein, die einer „Bedrohnung hohnlachend gegenüber stehen“.
    im prinzip fühlt es sich ganz gut an, ab und an die, wie sie so rustikal sich auszudrücken verstehen, eier zu zeigen, gerne auch im übertragenen sinne.
    zu dumm nur, wenn es hinterher rührei oder gar verlorene eier* gibt, weil man im chicken game so wenig einlenkte wie der andere eierläufer. herumeiern löst das problem sicherlich nicht, schindet aber zeit, und die kühlt das mütchen gründlich ab, hoffentlich. derweil plaudert man hinter den kulissen ganz heftig, steht zu vermuten.
    —–
    * moses und immanuel könnten ein ungeliebtes liedchen davon singen, allein, da nun eine junge dame namens louise den chor der wiehernden im stalle der burg bereichert. sie lahmt ein wenig, ist aber hübsch.

  144. "Rosebud"...
    „Rosebud“

  145. @fionn 11.04., 20:33
    noch 1...

    @fionn 11.04., 20:33
    noch 1 Anagramm von SILVIO BERLUSCONI:
    Rubicon, viel los is!

  146. @donna laura: gewiß wird da...
    @donna laura: gewiß wird da jetzt noch viel herumgefuchtelt, um den direkten Griff ins Kässle, der nun mit ESM realisiert ist, ein wenig optisch ansprechender bzw. unterhaltsamer zu gestalten. 7 Tage Zahlungsfrist bis zur Leerung, na, das ist doch immerhin eine Vorwarnzeit. Alldieweil geben die Schweden sich völlig auf, indem sie sich als Gespenster ans Gängelband hängen – mittels Elektrobox-Zählern und Bargeldaufgabe. Die Griechen kämpfen uns Überleben, ihnen wurde real sehr abrupt das Geld entzogen, womit von nun ab alle anderen, die ESM unterzeichnet haben, auch zu rechnen haben. – Aber Sie sind ja ein verständiger Mensch, und richten sich realistisch ein, wie ich Ihren Wortmeldungen entnommen habe. – Hinter den Kulissen ist einiges los, wie man so liest. Im Moment würde ich sagen, wir fallen immer noch, aber neben der tödlichen Aufprallfläche Betonparkplatz wird nun eine Brombeerhecke sichtbar, aber wir fliegen noch nicht so wirklich auf die zu.

  147. liebe der Tiger, herzlichsten...
    liebe der Tiger, herzlichsten dank für ihren bericht.
    sind somit ihre planungen für den geburtstag aufgegangen? ihr herr papa schien zumindest ganz zufrieden – mit ihnen – zu sein.
    wie heisst es so schön: sie haben ihr ziel erreicht. wunderbar!

  148. liebe colorcraze, ich nehme...
    liebe colorcraze, ich nehme an, dass sie für die brombeerhecke optieren.
    .
    wie war das in schweden? elektrobox?! bargeldaufgabe?!?
    .
    und jetzt muss man sich noch ein smartphone zulegen, wieder eine wirtschaftsförderung wie die abk-, äh, wrackprämie.
    .
    denn wozu benötigt der mensch, um den es ü-ber-haupt nicht geht, noch den hauch einer privatsphäre, jetzt, wo es doch wichtigeres gibt – die soundsovielte rettung des dreivierteltoten euros.
    .
    und ausserdem wegen der sicherheit, denn wenn einer kein bargeld mit sich führt, wozu soll man ihn noch überfallen. na, wieso wohl, die ok schläft doch nicht, sondern denkt sich bereits sonderbuchungen von der kreditkarte oder dem smartphone aus, am besten im vorbeigehen.
    .
    denn wie wäre es mit ein wenig rfid, am besten auch im personalausweis, damit die zweibrecher wissen, welche wohnung vermutlich gerade leer steht. der familienstand, vielleicht sogar der gesundheitszustand und die elektronisch erfasste steuerklärung liesse sich doch incl. fotos auslesen…
    .
    petitessen!
    .
    was soll man sich da noch anstellen. bah!
    .
    (wo ist die tonne?)

  149. @donna laura: vielleicht...
    @donna laura: vielleicht sollten Sie Ihre Burg noch ein wenig aufstocken als eigene Regionalbank: Gold kaufen, dann können Sie mit eigenen goldgedeckten Banknoten bezahlen.

  150. Schlechter Charakter, liebe...
    Schlechter Charakter, liebe Laura? Dieses Volk liebt das Leben, weil es den Tod kennt. Mit dieser Kenntnis, die bereits in die Genstruktur gelangt zu sein scheint, kann man seine Feinde nur auslachen.
    .
    Wuerde Israel tatsaechlich einen Schlag gegen den Iran landen, waere die Aufregung in der Welt sehr gross. Wuerde der Iran, wie versprochen, Israel von der Karte radieren, gaebe es eine stille Lichterkette-einen Abend lang. Und Schluss.
    .
    Wir ahnen, dass es soweit kommen koennte. Vorausschauend geben wir schon mal dem Opfer die Schuld.

  151. oje, cher Filou, da haben sie...
    oje, cher Filou, da haben sie mich aber gründlich missverstanden, sie flüchtiger zuhörer, sie.
    .
    letztlich ging es in meinem zusammenhang darum, ihre verwendung des wortes ‚Bedrohung‘ etwas in richtung der deutlich angenehmeren und ihnen vermutlich, jedenfalls ihren werten verlautbarungen nach, nicht völlig unbekannten bedröhnung zu verschieben, aber es ging eher in ironischem sinne darum: man sagt, wer trinke, könne kein schlechter mensch sein. nun, wie dem auch sei, die zahlreichen ausnahmen bestätigen die regel.
    .
    wenn die beiden länder wenigstens miteinander einen trinken gehen könnten – aber nein, man muss das leben ja schwieriger machen, als es ist.

  152. liebe colorcraze, die burg ist...
    liebe colorcraze, die burg ist hoch genug, hat aber ein unschönes zweites, weitläufiges kellergeschoss, in das sich vermutlich recht viele delinquenten nicht hineintrauten. sie könnten einem unserer achtbeinigen haustierchen, winzig klein sind die da unten, begegnen, jede einzelne (da man sie ohnehin nicht auseinander halten kann) heisst cerberus. gold liesse sich da sicher lagern.
    .
    vermutlich sind wir bald soweit, dass jeder mit gutem leumund mit eigenhändig signierten scheinen geschäfte tätigen könnte, zumindest im nahbereich. wie versicherungen und andere institutionen dies sähen, entzieht sich meiner kenntnis.
    .
    vielleicht geht auch noch einmal der run auf nichteuronoten los. da wird die snb aber bittere flüche unterdrücken müssen.

  153. @donna laura: Keller mit...
    @donna laura: Keller mit achtbeinigen Bewachern klingt doch schonmal gut. Rechtlich läßt sich das vermutlich in die Form einer Stiftung bringen, so daß Sie sich vom Basler Bankentropf und –zehrer fernhalten können (=Titanic mit Kurs auf Eisberg). Welches Stiftungsrecht – am besten mit dem göttlichen anfangen, dann nach dem deutschen (graben, graben, Fuggerstiftung anschauen), dann vielleicht nach irgendwas lumpigem „aktuellen“ – egal welcher Staat, keiner wird Ihnen sonderlich helfen, Ihren Besitz zu verteidigen, denn alle haben die Pistole auf der Brust und man muß insofern damit rechnen, daß sie irgendwann zugreifen. Und Beziehungen zu Bürgermeister und Gemeinde nicht einschlafen lassen, örtliche Sympatisanten sind die wichtigsten. – Naja, die SNB… die wird dann halt vermutlich so im Mai, Juni die Schotten dichtmachen (damit haben die durchaus Erfahrung), um keine Schlagseite zu bekommen.

  154. liebe colorcraze,...
    liebe colorcraze, Schluchten-Ossi sprach kürzlich den umstand an, dass man sich, zumindest in austria, nicht auf den gesetzgeber verlassen könne. davon muss man grundsätzlich ausgehen, siehe zum beispiel die rückwirkende besteuerung oder die rücknahme von förderungen.
    .
    eine stiftung zu gründen, klingt zugegeben recht erhaben, doch sollte man sich so um sie kümmern können, dass man nicht noch externe dauerhaft miternähren muss, einmal den anwalt ausgenommen, der die verträge entwirft. zudem kann sich die besteuerung ändern, s.o., und wenn es ganz dumm läuft, können sie die oberhand verlieren.
    .
    das beste sind, wie sie es schon sagten, gute beziehungen im nahbereich, zum beispiel, dass man sich ernsthaft erhaltenswerten gebäuden, die der lokalen kulturgeschichte zugeordnet werden können, widmet. und so weiter.
    .
    basler bankentropf?

  155. Naja, Österreich ist...
    Naja, Österreich ist einerseits wohl immer noch in Metternich’scher Verwaltung und andererseits können sich da einige auf sehr viel mehr verlassen als andere. Nicht umsonst trägt auch der Österreicher sein Geld in die Schweiz und nach Liechtenstein.

  156. (Von wo der Staat dann...
    (Von wo der Staat dann übrigens keine CDs aufkauft.

  157. Zitat:
    Ein uralter Ausläufer...

    Zitat:
    Ein uralter Ausläufer des Wurzelwerks an Antisemitismus verankert sich ja gerade in den sogenannten anderen Religionsgemeinschaften, deren Mitglieder eben nicht die göttliche Weisung als Akzeptanzgebilde verinnerlichen können, daß Juden das Auserwählte – und somit gottgewollte Volk sind.
    Uralter Neid pflegt hier seine Tradition, der, wenn er verroht, zum Ausbruch kommt und in sich in hasserfüllten Antisemitismus zeigt.
    Eine der tieferen Ursachen von Antisemitismus.
    http://www.wallstreet-online.de/diskussion/600527-1-10/historische-und-sachliche-unwahrheiten-ueber-israel

  158. Übrigens, von Island lernen,...
    Übrigens, von Island lernen, kann ich nur mal wieder erwähnen: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uyxzg58JkYI

    @donna laura: ja, denkmalwürdige Gebäude erhalten ist sinnvoll angelegtes Vermögen. Aber das Hauptproblem dabei ist immer die Nutzung – was nicht genutzt wird, verkommt unweigerlich. In meinem Heimatort haben einige Engagierte die alte Ölmühle halbwegs gerettet, ich war noch nicht drin, weiß nicht, ob sie die alten Ölzubereitungsgeräte belassen haben, oder nur ein Teil, denn es ist wohl ein „Museum“. – Zu „Museum“ kann man abseits der Touristenorte (und das wird weniger) nicht einfach alles erklären; sinnvoll wäre wohl, einige alte Gegenstände und Maschinen einem Ortsverein zum einstweiligen Aufheben zu überantworten, möglichst so, daß man es evt. wieder in Schuß bringen und nutzen kann.
    (Mit dem „Bankentropf“ meinte ich die BIZ und ihre Regularien/Vorschriften, sowie die Tatsache, daß Banken qua BIZ/Zentralbanken alle hierarchisch abhängig sind. Drum auch meine Idee, wenn man genug Geld hat, könnte man ja eine unabhängige Bank aufmachen.)

  159. @gabriele: naja, für...
    @gabriele: naja, für auserwählt halten sich wohl einige, man sollte sich da nicht auf das Absingen allein einer Litanei versteifen. Monopole sind doch langweilig.

  160. Das mit den Isländern (von...
    Das mit den Isländern (von Telesur) stellte sich inzwischen als Falschmeldung heraus, oder als voreilig, jedenfalls wurde es von in Island wohnenden Isländern nicht bestätigt.

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