Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der göttliche Unheilsplan

| 237 Lesermeinungen

Von der Erlösung der Seelen bis zum bedingungslose Grundeinkommen: Heilspläne sind immer dann besonders schön und lukrativ, wenn sie nicht eingelöst werden müssen.

Wenn jeder auf seinem Platz das Beste tut, wird es in der Welt bald besser aussehen.
Adolf Kolping

Das ist aber schön, sagte ich, eine Vollbremsung hinlegend. So etwas suche ich! Und farblich würde es auch genau zu meinem Leinensakko von Pascali passen, und vielleicht stehen im Stall auch jene Büffel, aus denen solche Gürtel wie meiner gemacht werden, den mein Schuster in Verona fertigt, oder meine Schuhe von Carniari. Es vergeht keine Sekunde, keine 5 mal schwingt die Unruh meiner Rolex Yachtmaster, und schon sagt die ortskundige Beifahrerin: Das gehört einer Nebenlinie der Gonzaga. Oder für mich ins Deutsche übertragen: Da brauchst Du Dir vorerst mit Deinem verbeulten Fiat keine Hoffnungen machen. Ein jeder auf seinen Platz. Das hier ist der Platz der Gonzaga.

 

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Jeder auf seinen Platz wird es auch heute heissen, wenn ich über die staubige Poebene, vorbei an verfallenden Häusern und Höfen der Region Cremona, Kurs auf die Riviera nehme. Der Wind wird sanft über mich hinweg streifen und die grauen Vorhänge verwirbeln, mit denen sich die Hierbleibenden gegen den Schmutz der Strasse schützen, der Putz wird von den Häusern bröckeln, und Kinder am Strassenrand auf kaputten Rädern, die gerade nichts zu tun haben und sich in der Krise langweilen, werden sich fragen: Warum sitzt der im Cabrio, warum fährt der an die Riviera, was schaut er so missmutig bei der Erinnerung an die Gonzaga-Villa, offen über die Ebene fliegend und hoch zu den Pässen über dem ewig blauen Meer, das im Sonnenlicht gleisst, warum er und nicht ich? Ein jeder auf seinen Platz, das ist alles, was ich sagen könnte.

So sagt es der Don Camillo dem Peppone, so sagt es der Hinduist, so steht es bei Konfuzius geschrieben, so verkündet es das Grosse Welttheater des Calderon de la Barca, so ist das seit jeher Bestandteil der christlichen Theologie. Man nennt das Prädestination, und bei Augustinus von Hippo, Ambrosius von Mailand und vielen anderen Kirchenvätern war das auch ein Anlass, um allen zu sagen: Es passt schon, wie es ist. Es hat alles seine Richtigkeit, der Bischof thront, der Kaiser regiert, der Beamte verwaltet, der Arianer wird verjagt und die Synagoge geschändet. Andere Denker wie Pelagianus, die dem Menschen grössere Feiheiten zugestehen wollten, hatten in diesem System als Ketzer natürlich auch ihren angemessenen Platz. Für alle wird gesorgt. Dahinter läuft ein unergründlicher, für den begrenzten Menschen unverständlicher Mechanismus Gottes ab: Der Heilsplan. All das Leid, die Schmerzen, das Elend, die Jugendarbeitslosigkeit in Italien und der Umstand, dass ich diese Gonzaga-Villa nicht besitze: All das hat seinen tieferen Sinn.

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Nämlich die Aufrechterhaltung der Klassengesellschaft. Mal leidet man darunter, mal wohnt man dort, wo andere sich den Urlaub nicht mehr leisten können, und ich habe noch nie gehört, dass sich ein Tegernseer am Ausbleiben eines Staus der Münchner auf der Uferstrasse gestört hätte. Oder ein Corso von Menschen aus Rottach versucht hätte, einmal in einem Industriegebiet in München Nord eine Stau als Revanche zu verursachen. Ein jeder auf seinen Platz. Unerbittlich läuft der Heilsplan. Nun schon etwas länger. Die Gonzaga dürften diese Villa schon seit Jahrhunderten besitzen. Wann kommt eigentlich mal der Punkt in diesem Heilsplan, der da lautet: Günstiger Verkauf der Villa an einen Deutschen auf dem Rückweg von Monte Carlo, in dessen Hotelzimmer am Hafen der vorher hier wohnende Oligarch aus Russland den Koffer mit den kleinen, gebrauchten Scheinen und grossen, funkelnden Steinen vergessen hat?

Vermutlich nie. Und überhaupt ist es wirklich nicht leicht, es ist sogar sagenhaft schwer, in der menschlichen Geschichte so etwas wie einen Heilsplan zu erkennen. Es kann keinen Zweifel geben, dass es Vorbestimmung gibt, sonst blieben nicht die Reichen reich und die Armen treue Kunden der Kühltheken mit Klebeschinken. Es ist umgekehrt klar, dass in einer Welt der abnehmenden sozialen Mobilität der ganze Kampf, die ganze Anstrengung allein daraufhin ausgerichtet ist, den Status zu erhalten. Das ist nur logisch, wenn das fixiert ist – ich mein, niemand hat den Heislplan je wirklich gelesen, auch wenn manche behaupten, dass es ihn gibt. Vielleicht aber ist alles ganz anders, und es gibt einen Unheilsplan. Und der Stand der Welt wäre gar nicht so, wie er ist, um uns zu prüfen – seien wir ehrlich, der Nichtbesitz einer Gonzaga-Villa zum Beispiel ist jetzt auch nicht eine wirklich harte Prüfung – sondern halt so, wie er ist, damit alles so bleibt, wie es ist: Never change a running System. Ein jeder auf seinen Platz. Bitte keine Beta-Versionen. Das klingt, alles in allem, durchaus vernünftig.

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Und das muss noch nicht mal im Gegensatz zu den neuen Heilsversprechen der Politik stehen, die im Laizismus gerne als Fortführung des göttlichen Willens auftreten – ganz im Gegenteil. Denn auch in Deutschland gibt es Zurückbleibende des Trosses nach Monaco zur Steueroptimierung, und die finden gerade Gefallen an einem bedingungslosen Grundeinkommen, wie es die Piraten gerne einführen möchten. Es wird behauptet, dieses BGE würde enorme soziale Kräfte und Kreativität freisetzen, ein jeder könnte das tun, was am besten zu ihm passen würde. Klingt verwegen, ist aber nur die neue Form des „Ein jeder auf seinen Platz“ in der Ausführung für Wohlstandsverwahrloste. Bleibe, wo Du bist, und tue, was Du für richtig hältst. Irgendwie wird das Rad der Geschichte schon  weiterrollen, das war noch immer so, nur muss man unter der Grundannahme eines göttlichen Unheilplanes keinerlei Sinn mehr suchen: Es ist dann halt, wie es ist. Man überlässt den Menschen seinen Wünschen und Freuden und hofft, dass dabei das Beste herauskommt. Nur Freunde eines echten Heilsplanes würden erwarten, dass dabei etwas Gutes herauskommt. Mit einem Unheilsplan kann man da gar nicht falsch liegen. Und so gross, dass alle möglichen Zwangsgeldgeber so eines hier doch eine Bedingung habenden, bedingungslosen Grundeinkommens nach Monte Carlo ziehen könnten, ist das Land am Meer auch nicht.  Es wird schon irgendwie, irgendwem Heil bringen.

Freunde des BGE werden hier natürlich argumentieren, dass man so wie ich nicht reden kann: Vielmahr löse das BGE auch neben allen Heislversprechen auch den Wunsch des Menschen ein, von der Vorbestimmung befreit zu sein. Darüber sollten wir uns alle freuen! Das sind, heilsgeschichtlich gesehen, schon ziemlich gute Zustände, niemand muss mehr Alte pflegen und am Band Autos zusammenbauen, jeder kann podcasten und erzählen, wie schon das alles ist und wie gut er sich fühlt. Und weil es allen gut ginge, könnte man wieder enorm sparen, weil man dann weniger Polizei, Beamte und Fahnder bräuchte, denn wer genug hat, muss nicht mehr anderen Probeme verursachen – was in etwa so sicher ist wie der Umstand, dass alle Reichen am Tegernsee, die jetzt schon mehr als genug haben, keinesfalls ihr Geld in die Schweiz bringen, um mehr zu haben. Heilspläne sind schon eine feine Sache, wenn man sie theoretisch durchrechnet.  Und es ist ja nicht so, dass sie in der Theorie nicht funktionieren: Die Kirche musste 2000 Jahre den Nachweis für ihre Versprechungen nicht antreten, und gut ist es ihr dabei gegangen. Die Piraten stehen bei 10% der Stimmen oder mehr, möchten ein BGE, und trotzdem erst mal in der Opposition bleiben.

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Bei Calderon de la Barca ist es übrigens so, dass das göttliche Heilsversprechen mindestens zwei Seiten hat: Für manche erweist es sich nach dem Tode als feine Sache, andere dagegen haben eine eher nur so mittelgute Zeit. Auch für die Seelen der Verstorbenen gibt es ein kleines Monaco und ein grosses Ostdeutschland nördlich der Mainlinie. Das Heilsversprechen ist also eher so eine Art Option, eine Möglichkeit für manche, aber kein Muss für alle, auch hier wird es viele geben, die nicht gut wegkommen. Entkleidet man das Versprechen mal von Moral und Anstand, kommt dabei eine Fortführung des immer gleichen, ungerechten Zustandes heraus; die einen haben und die anderen nicht, die einen geniessen und die anderen leiden, nur eben mit vertauschten Plätzen.

Ach so, und: Niemand fährt bei Calderon nach Monte Carlo. Vielleicht ist die Annahme eines Unheilsplans, das Akzeptieren der Welt als Ort des minder Schönen und des Versuches, sich trotzdem ordentlich zu benehmen, gar nicht so schlecht im Vergleich zu all den garantiert irgendwann wirksamen Heilsplänen.

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237 Lesermeinungen

  1. Frage, wer will denn schon...
    Frage, wer will denn schon nach Monte Carlo, war da letztes Jahr und bis auf die ganz kleine Zone um den fürstlichen Palast ist es dort grausam. Betonklötze, keine Parkplätze, da fahren sie einfach weiter in Richtung St. Tropez und irgendwo zwischen Cannes und St. Tropez halten sie an, oder kurz danach. Da ist die Welt schön und Genuss echt französisch. Ich empfehle die TriChoholate des dort ansässigen Bäckers. Ein Gedicht!!
    Ansonsten eine schöne Villa und das BGE kann nicht funktionieren, weil das sofort auf jeden Preis angerechnet würde und wir wären wieder da, wo wir jetzt sind! Ach Don Camillo, dein Gottvertrauen hte ich haben, Peppone würde evtl schadenfroh fragen, ob wir nicht schon in der Hölle sind und uns als gefallene Engel beweisen müssen, bevor wir zurück dürfen??

  2. PS: BGE?? Was machen wir...
    PS: BGE?? Was machen wir bloß, wenn keiner mehr sich als Bäcker, Schlachter oder Bauer berufen fühlt, alle nur noch bloggen, twittern und Facebooken???
    Und der Grund, warum die Reichen reich und die Armen arm bleiben ist, die Trägheit des Menschen. Revolutionen zumal erfolgreiche kommen so selten vor! Glück für die Reichen

  3. @DA
    "Wenn jeder auf seinem...

    @DA
    „Wenn jeder auf seinem Platz das Beste tut, wird es in der Welt bald besser aussehen. Adolf Kolping“
    ein lob auf den r-katholischen ständestaat….folgen in österreich heute noch zu besichtigen – bild im övp-club…

  4. Schön gesagt, lieber eine...
    Schön gesagt, lieber eine verbesserungsfähige Welt, um die man sich bemüht, als ein vermeintliches Paradies, in das man hineingeprügelt wird.
    Der Punkt ist wohl, zu sehen, dass man die Freiheit hat, in einem mitgenommenen Fiat Cabrio im Mai von Monaco zurückreisen zu dürfen, und seine Beobachtungen zu machen — als nur darunter zu leiden, dass man die Mille Miglia wieder nicht in einem 1958er Testa Rossa mitfahren durfte.
    Erfolg und Misserfolg sind oft eine Frage der Perspektive.
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    Auch nur mit einem kühlen Bier aus dem Eisbach im Englischen Garten kann man sich an einem Donnerstag Nachmittag wohler fühlen als in einer Luxuslobby irgendeiner Kreditbewilligungsinstanz für ein windiges Millionengeschäft.
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    Auch wenn man ganz oben auf dem Baum sitzt, hat man den Stress, dass einen keiner von dort oben herunter schiesst.
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    Selbsterkenntnis und realistische Ziele sind sicher ein Weg zur glücklichen Gelassenheit, imperiale Weltbeglückungsfantasien sehr oft eine Eintrittskarte in die wunderbare Welt von Müchen-Haar – und dann ist die Welt zum Glück noch einmal davongekommen…

  5. Heils- oder Unheilsplan

    Einer...
    Heils- oder Unheilsplan
    Einer fehlt in der Aufzählung der Platzanweiser: Adam Smith. Gut, der war kein Metaphysiker, sondern ein ‚entwickelter‘ Physiokrat.
    Egal; ob ER nun einen Heils- oder einen Unheilsplan hatte: das Sein wie das Gewesene und Zukünftige als das Gute sind alternativlos ;-). Da kann ER jetzt nicht mehr hinter zurück. Das Nichts gibt es nicht mehr (außer vielleicht für den Einzelnen). In 100 Jahren wissen wir mehr.

  6. Tja, da unter Ihren Vorfahren...
    Tja, da unter Ihren Vorfahren wohl nicht Alfonso II Gonzaga war, muessen Sie sich halt mit Barchetta und Jesuitenkolleg begnuegen.
    Ansonsten gilt im Buddhismus, dass es gerade eben nicht genuegt, an seinem Platz zu bleiben, sondern man muss sich veraendern – Erloeschen jedes Verlangens – um sich weiterzuentwickeln bis hin zur voelligen Aufloesung des Selbsts. Das ist ein „Heilsversprechen“ das in starkem Kontrast zu denen der von Ihnen aufgefuehrten Religionen und Philosophien steht.
    Im Rom der spaeten Republik und dann der Kaiserzeit hatte man sich – panem et circenses – doch auch eine Art BGE fuer alle Roemer geleistet. Und dann wurden die Plaetze ganz gross vermischt als die Barbaren kamen …
    … und im spaeten Athen wurden die Buerger dafuer bezahlt, ins Theater zu gehen – nicht ganz ein bedingungsloses Geschenk:).

  7. Die einen haben und die...
    Die einen haben und die anderen leiden ist natürlich richtig sch*. Als eindeutiger Nichthabender, nur leider mit dem Hobby „Geschichte“ geschlagen, möchte ich alles, nur keinen Heilsplan. Der Versuch, den Himmel auf Erden zu produzieren, hat noch immer geradewegs in die Hölle geführt. Mir reicht es schon, wenn es zwischen denen, die „leiden“ und denen, die „haben“ zumindest einen regelmässigen Austausch gibt, denn das ist historisch gesehen bereits eine ziemlich einmalige Situation. Und ständig durch die gefährdet, die weder haben noch leiden, dafür aber glauben, alles leidfrei verwalten zu können. Und dabei die Habenden rückstandsfrei entsorgen. Das Nichtleiden kann ja notfalls befohlen werden.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  8. Der Oligarch vergisst nicht....
    Der Oligarch vergisst nicht. Und wenn doch einmal, schickt er Igor und Evgenji, die beschaffen das Vergessene elegant wieder herbei. Anders formuliert, die beiden werden Ihnen den Koffer auf eine liebevolle Weise wieder abnehmen, die Sie für den Rest Ihres (dann für Sie überraschend kurzen) Lebens nicht vergessen werden.
    .
    Noch anders: wenn Sie den Koffer finden, lassen Sie ihn liegen. Haben Sie ihn versehentlich geöffnet: wischen Sie Ihre Fingerabdrücke ab. Und fahren Sie mit Ihrem grauen Wägelchen ans Ende der Welt. Das gibt Ihnen einige Tage.
    .
    Wenige.

  9. @ThorHa 15:01
    Ich stimme zu,...

    @ThorHa 15:01
    Ich stimme zu, wir leben oder haben zumindest bis vor kurzem in ziemlich einmaligen Zeiten gelebt. Die Zukunft wird zeigen, ob sie vorbei sind, oder wir sie noch einmal erreichen! Wenn nicht bleibt einem wenigstens die Erinnerung, das bekanntermaßen ja das einzige Paradies ist, aus dem man nicht vertrieben werden kann.

  10. Lieber heilende Planlosigkeit...
    Lieber heilende Planlosigkeit als (Un)heilspläne!
    Tod dem Excelsheet!

  11. "Kameradschaft ist, wenn der...
    „Kameradschaft ist, wenn der Kamerad schafft.“ (Mehmet Scholl)

  12. Ach daher die...
    Ach daher die Google-Anzeigen:
    .
    Geistheiler gratis testen,
    Quantenheilung in Koeln,
    Dirndl fesch und sexy (Wieso das jetzt?)
    .
    Wie kommt Gugel nur drauf? Soviele Kommentare hat es bis jetzt doch garnicht gegeben.

  13. Heißt der nicht Calderon de...
    Heißt der nicht Calderon de la Barchetta?

  14. @CaoKy60: So'n Buddhismus kann...
    @CaoKy60: So’n Buddhismus kann auch richtig in Stress ausarten, wenn man versucht, sein Verlangen und Wünschen totzukriegen. (z.B. in die Tür klemmen und mit einem Schlappen draufschlagen..) .
    Wir sind, wie wir sind – und wenn wir einigermaßen zwischen Werbung, Medien- und Peer-group-pressure und unseren eigenen Wünschen unterscheiden können, kommt man ganz gut weg, wenn man seine Begehrlichkeiten nach seinen Möglichkeiten schneidert. Ein bisschen oberhalb ist auch ok, klappt’s, wars ein Erfolgserlebnis, wenn nicht, landet man nicht im Bodenlosen.
    .
    Ich will kein langweiliges Nirvana, ich hätte gerne noch mal eine Karte fürs gleiche Karussell…

  15. @The Great Artiste -...
    @The Great Artiste – Karte:
    Dito. Aber nur, wenn ich zumindest eine Ahnung meiner derzeitigen Lebenserfahrung mitnehmen darf. Man muss ja nicht alle Fehler wiederholen :-).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  16. Gerade auf dem Weg zum Aldi...
    Gerade auf dem Weg zum Aldi ueberlegt: Der Unheilsplan beschert mir eine Villa. Hab‘ ich soviele Moebel? Und wer putzt?
    .
    Kann mein Koch auch Dosenravioli?

  17. Ich will kein langweiliges...
    Ich will kein langweiliges Nirvana, ich hätte gerne noch mal eine Karte fürs gleiche Karussell…
    wow ein super Spruch, den nehme ich ins Gute Sprüche Kabinett auf.

  18. "Es wird behauptet, dieses BGE...
    „Es wird behauptet, dieses BGE würde enorme soziale Kräfte und Kreativität freisetzen, ein jeder könnte das tun, was am besten zu ihm passen würde. “
    .
    Don, dies Behauptung halte ich für gleichzeitig zu flach und für überspitzt. (Warum kommt gleich).
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    Die grundsätzlich gütige, positive Voreingenommenheit dem Menschen gegenüber, die ihr zugrunde liegt, ist dem anthroposophischen Welt- und Menschenbild geschuldet, das Dr. Götz Werner hat (prominenter Initiator/Unternehmer im Ruhestand). Es ist im Unterschied zu Dons Ausführungen nicht so statisch.
    .
    Es ist nicht von harter Aktion/Reaktion oder Law/Order geprägt. Man sieht das so, dass man, wenn man dem Menschen Positives zumutet, er sich eher in die Richtung dieser positiven Unterstellungen entwickeln wird.
    .
    Unterstellt man dem Menschen jedoch pausenlos Negatives („Aus dir wird nie etwas, du wirst das Geld sowieso durchbringen“, „du hast einfach keine Energie und keine guten Ideen“), wird er sich eher negativ entwickeln. Oder alles ganz sein lassen. Ob aus Frust oder aus Glauben an dem, was eben gesagt wurde, will ich dahingestellt sein lassen. Die Wirkung an sein Ego ist die gleiche.
    .
    Dass diese Grundhaltung etwas für sich hat, kann jeder feststellen, der sich in Kommunikation mit jungen und alten Menschen befindet. Es funktioniert in der Praxis tatsächlich.
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    Aber nur mit Haltung, Wiederholung und echter, ehrlicher Ansprache. Nur ganz harten oder extrem verpeilten Gesellen mit extrem krimineller Vorgeschichte und herausgeschnittenem Frontallappen werden positive Unterstellungen null ausmachen und sie werden nach wie vor klauen, betrügen, faulenzen.
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    Diese anthroposophische Grundhaltung ist kein Zack!-Zaubertrick, kein one-trick-pony. Was sofort wirkt und nur ein einziges Mal angewendet werden braucht. Nach dem Motto: einmal BGE und positiven Glauben an alle und für immer und schon haben wir bessere, kreativere Menschen und eine bessere Gesellschaft.
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    Auf diesem flachen Niveau wird leider die Diskussion oft geführt, von Gegnern (sorry)wie von Befürwortern.
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    Warum ist das zu flach, zu undiffernziert:
    Es kommt bei dieser Einstellung eher darauf an, sie als permanente Grundhaltung zu entwickeln. Das ist anstrengend, das ist schwer, ständig an die Möglichkeiten zu glauben, die im Menschen stecken. Wenn er einem grade wieder ans Leder gegangen ist oder wieder nur das Geld nimmt, aber herumfaulenzt. Aber es funktioniert. Nachhaltig, langfristig. Auf die Schnelle geht gar nichts.
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    Eine charakterlich positive Wandlung des Menschen an der Zuteilung von Geldgeschenken festmachen zu wollen, greift auch für Dr. Götz Werner zu kurz.
    (Und was irgendwelche Net-Prols sagen, ist mir irgendwie wurscht.)
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    Die Grundidee ist BEDINGUNGSLOS, nur, dass von Amts wegen vor allem an Dauer-Arbeitslose keine verschärften Bedingungen mehr gestellt werden sollen. Scharf sanktionierbare Bedingungen wie ständig ereichbar sein, ständig Arbeit anbieten, sich in diese sinnlosen und schmerzfreien Schulungs-Kreislauf stecken lassen oder schmerzlich endgültig abgeschrieben zu sein …
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    Hängematten-Leute wird es immer geben, des Dons Feindbild Berliner „Dönerfresser mit Notbook-Anschluss“ wird es zuhauf geben. Dr. Götz Werners Weltbild lässt sogar das zu. Und lassen wir sie bis 50% sein. Auch das lässt er zu. Mit Schubsen, Drohen, Sanktionieren arbeiten diese ja ebenfalls jetzt schon nicht. Und man könnte sich aber das Amt, die Drohbehörde sparen. Die kosten auch nicht schlecht.
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    Grundeinkommen/Subventionen kriegen bereits recht viele: Hartz4-ler wie Opernbesuchs-Großbürger und Unternehmen in einem Topf, haha! Es ist nicht so, dass Geldverteilungsströme – viel nach oben und wenig nach unten – eine neue geile Idee wären. Uralt.
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    Was auch eh schon ist: Um die 721 Milliarden gab unser Staat 2011 jährlich aus für Soziales. Da ist alles drin von RV, KV, ALGI, Renten und Hartz 4.
    Ca. 82 Millionen Einwohner haben wir. Statistisch auf eine einzige Nase aufgeteilt sind wir bei einem stattlichen Satz pro Monat. Den darf sich jetzt jeder Milchkünstler selbst ausrechnen.
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    Falls statische Rechen -und Milchkünstler sich jetzt dranmachen, für die Regierung zu rechnen: Arbeitslosen-Statistiken sind eine nur begrenzt hilfreiche Konstanten, sie sind von Amts wegen falsch (es ist Politik you stupid!), also eher grob unzuverlässig und nicht-konstant; sie sind eher Variablen :-). Es gibt zudem viele Schatten-Arbeitslose, an die keiner denkt. Die, die nie je auch nur eine einzige Wertschöpfung für ihr Land gemacht haben: vom Privatier bis zum Säugling. Wer wirklich zum Wohlstand eines Landes beiträgt, das könnten möglicherweise JETZT SCHON erschreckend weniger Leute sein, als man bisher dachte. Und die werden einen Papp tun, plötzlich bei einem BGE nicht mehr ein Café zu führen, keine Torten mehr zu backen oder nicht mehr in ihr Vorstandstreffen zu gehen, plötzlich nicht mehr an ihren Öko-Innovationen zu bosseln. Zudem sind sie ganz andere private Ausgaben gewohnt. Diese JETZT eh schon kleine Zahl an Leuten wird auch bei einem BGE nicht sinken. Genauer hab ichs leider nicht.
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    Für „Kreative“ – egal ob aus Berlin oder anderswo – wird es aber tatsächlich – noch – enger:
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    Die Kreativ-„Profis“ aus der kreativen Klasse, vom Autor bis zum Künstler, die dennoch weiter arbeiten wollen – die meisten Architekten lieben z. B. ihren Beruf innigst, alte Architekten hören fast nie zu arbeiten auf, man muss sie mit den Füßen zuerst aus ihrem Büro raustragen – müssen bei einem BGE an alle noch mehr als bis jetzt damit klarkommen, dass mehr Leute, Unbedarftere in Zukunft ihr Hobby zum Beruf machen. (Außer bei Kammerberufen und geschützten Berufsbezeichnungen, da geht das nicht so einfach.)
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    Aus Sicht von Dr. Götz ist das herrlich.
    Anthroposophen lieben es, wenn sich der Mensch generell mehr künstlerisch betätigt. Wellness! Pur! Sie werden sich entspannen, sie werden innerlicher, auch wenn nix daran verdient ist. Fein! Zufriedene Menschen – weniger Arztkosten vielleicht, prima.
    .
    Aber da schwant aber nicht nur einem Kreativen Freiberufler wie mir Übles. Zumal der „Abnehmermarkt“ den Hobbyisten anpeilen werden, immer weniger Ahnung hat, was wirklich Qualität ist. Natürlich könnte man angebots-nachfrage-logisch klever kontern: dann darf der Kreativ-Profi halt nicht jammern, muss er halt schauen, dass er in einer anderen Liga mit anspruchsvolleren, lukrativeren Abnehmern spielt. Gebongt. Doch dieser Fischteich wächst nicht beliebig, die Konkurrenz unter echten kreativen Profis wird sich verschärfen. Es wird aber auch ein breiteres, extrem amateurhaftes Subniveau geben. Niveau ist auch nur eine Creme. Neoliberale Angebots-Religionsanhänger werden dieses Szenario lieben, denn sie lieben den scharfen darwinistisch orientierten Wettbewerb der wenigen. Der echte Profi-Kreative wird sich dem jedoch nicht permanent pausenlos unterwerfen können wollen, denn Kreativität braucht Muse, echte kreative Leistungen sind nicht per REFA messbar.
    .
    Das wäre die Endkosequenz, wenn man den anthroposophisch-sanften Herrn Götz machen ließe. Und genau deswegen sind gerade viele Kreativ-Profis dagegen. Vielleicht – sogar vermutlich – wird es aber auch ohne BGE soweit kommen, nur verzögert.

  19. @Vroni:
    Drei Bemerkungen zu...

    @Vroni:
    Drei Bemerkungen zu ihrem Kommentar:
    1) Bei etwa 40 Millionen Beschäftigten ist die Zahl der Nichtbeschäftigten ausserhalb von Kindern/Rentnern tatsächlich nicht so hoch, wie Sie vermuten.
    2) Zu den unangenehmen Wahrheiten des BGE gehört auch (von seinen Befürwortern schamhaft verschwiegen), dass das BGE systemlogisch alle Leistungen ersetzen muss, die bisher an das Einkommen des einzelnen gebunden sind (sowohl Arbeitslosengeld I wie Rente), anders funktioniert die Finanzierung nicht. Das ist – soviel Ehrlichkeit muss sein – für mehr als 50% der deutschen Beschäftigten eine gigantische, schlagartige Umverteilung zu ihren Ungunsten, weil sich jemand mit einem Einkommen von 5.000 Euro/Monat auf einmal nicht mal mehr 3 Monate Arbeitslosigkeit leisten kann, trotz BGE.
    3) Das mit dem Zutrauen trägt auch nur soweit. Alleine über positive Anreize kann kein System funktionieren, weil es ohne jedwede Sanktion einfach zuviele Ausnutzer und Mitnehmer gibt. Man kann diese Grundannahme auf der Basis von 5.000 Jahren dokumentierter Menschheitsgeschichte natürlich verwerfen, aber ich möchte dann nicht hautnah Zeuge dieses Grossexperimentes werden.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  20. @ DA unterwegs.

    What's on...
    @ DA unterwegs.
    What’s on in Monaco – jeden Tag aktualisiert.
    http://monaco.angloinfo.com/information/whatsontoday.asp

  21. Man könnte in der Konsequenz...
    Man könnte in der Konsequenz sagen, das BGE-Modell des Dr. Götz Werner ist nur vordergründig sanft. Durch die Hintertür ist es knallhart neoliberal. Und nicht für die Kreative Klasse.

  22. Vroni, wenn die Kreativen...
    Vroni, wenn die Kreativen befuerchten, durch Dilettanten verdraengt zu werden, dann uebersehen Sie, dass Dilettantismus zu Bruchprodukten fuehrt. Wenn genuegend Menschen diese derbe Erfahrung gemacht haben, aendert sich der Kurs.

  23. @vroni: Das BGE wird nicht...
    @vroni: Das BGE wird nicht viel ändern, es wird nur dem insbesondere akademischen Proletariat, aber auch dem Prekariat, etwas Druck nehmen. Eine besondere kreative Leistung kann aber nicht mehr freigesetzt werden, weil die Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten seit 1970 sozial absolut nach oben durchlässig geworden ist, sich die Intelligenten/Kreativen also schon oben befinden und kein BGE mehr brauchen. Das BGE wird auch auf Dauer die Revolution nicht verhindern, denn diejenigen am unteren Rande der Gesellschaft wollen nicht nur materielle Sicherheit, sondern auch seelische , sprich Anerkennung. Und die bekamen Menschen früher durch einfache Arbeiten, die es jetzt und noch weniger in Zukunft technologiebedingt noch gibt. Es gibt sie erst wieder nach dem Niedergang der Kultur, vergleichbar dem Niedergang der Kultur im 4./5.Jahrhundert in Rom.
    Zur Prädestination: diese existiert nur scheinbar, man betrachte den Elitentausch in der sowjetischen Revolution. Irgendwann endet die Herrschaft jeder Elite und wird durch eine neue abgelöst. Und darüber hinaus gibt es ja auf individueller Basis auch so etwas wie Schicksal, was nutzt einem Reichen der Reichtum, wenn er unheilbar erkrankt in jungen Jahren oder , weil schwer straffällig, für den Rest des Lebens im Gefängnis hockt?

  24. Leiber Don Alphonso,

    bitte...
    Leiber Don Alphonso,
    bitte führen sie sich Gott vor Augen. Gott hat das Simianes Immundefizienz-Virus für den Menschen angepasst und raus kam HIV.
    HIV wird von Gott permanent weiterentwickelt und immer stärker. Gott entwickelt alle Krankheiten gnadenlos weiter.
    Helmut Schmitt sagte einmal er habe kein Gottvertrauen mehr, weil dieser die schlimmsten Dinge zugelassen habe.
    Das ist so als wie wenn ein Kind Mist baut und dann den Eltern die Schuld gibt.
    Was soll Gott von einer Tierart halten, die sich in Kiegen selbst abschlachtet, in der genetisch minderwertige Individuuen über genetisch hoherwertige herrschen?:
    nichts? oder fast nichts bis auf wenige Aussnahmen?

  25. Filou,
    stimmt meistens, was...

    Filou,
    stimmt meistens, was Sie sagen. Bei Dingen. Einer Eieruhr sieht man deutlich an, wenn sie Bruch ist und nicht mehr funktioniert. Bei kreativen Produkten ist es jedoch so, dass vom Käufer/Auftraggeber Schrott bei Design oder kulturellen Produkten immer weniger wahrgenommen wird.
    .
    Die Wahrnehmungsfähigkeit und die Toleranzschwelle gegenüber geistigem Schrott sinken. Ist ein kulturelles Problem oder durch RTL verursacht oder eins des miesen Kunstunterrichts, keine Ahnung … , ich wills echt nimmer wissen … .
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    Ich höre hier schon ein Aufheulen, ihr hier wärt nicht so. Mag sein.
    Aber ihr dürft euer – mit Verlaub – kulturelles und ästhetisches Bewusstsein nicht für normal und für übertragbar für das – fehlende – ästhetische und kommunikative Bewusstsein draußen auf dem Feld halten.
    .
    Wie man als Kreativer mit normalem handwerklichem Grundanspruch sogar aktiv daran gehindert wird, gute Qualität zu machen, davon könnte man ein Buch schreiben. Es wird nur keiner lesen. Vermutlich aus demselben Grund wie oben. Es wird eher Hegemann-Schrott gelesen. Zumindest gekauft.
    .
    Von daher ist bewusster Dilettantismus sogar eine Grundvoraussetzung, um in so einen künftigen BGE-Markt einzutreten. Das ist aber noch nicht das Schlimmste: dass Vergütungen in den Keller rauschen, dass es eine große Unfähigkeit zum Verhandeln gibt.
    .
    Oder noch bescheuerter und sexistisch ausgedrückt: Überall da, wo Hobby-Pudel und Hausfrauen reindrängen, ist der Markt im Eimer. Tut mir leid.
    .
    Besser, sich nicht aufregen und die Sonne genießen.
    An guten Tagen kann das sogar gelingen.

  26. Werter DON,

    die Welt ist...
    Werter DON,
    die Welt ist gerecht, nur wenn mir etwas widerfährt war es ungerecht!
    In der Unfähigkeit mancher Besitzenden ihr Vermögen zu erhalten, liegt eine der Gerechtigkeit dieser Welt.
    Wer sagt Ihnen, werter DON, das der EURO nicht doch noch untergeht, die
    Umwälzungen, die darauf folgen werden, werden wieder mal Reiche arm
    machen und einige Habenichtse reich.
    Gruß Hanskarl

  27. Die Sache mit dem...
    Die Sache mit dem Grundeinkommen zeigt zumindest, dass man vielleicht seit Jahren die falsche Frage gestellt hat. Es geht ständig um die Frage, ob die Wirtschaft wächst. Eigentlich ist doch die Frage entscheidender, ob alle Mitglieder der Gesellschaft versorgt sind.

  28. Und da haben wir schon unsere...
    Und da haben wir schon unsere erste Statistiker-Milchkunst.
    .
    @ ThorHa,
    meine Frage war nicht, wie viele irgendeinem Erwerb nachgehen*. Sondern wieviele zur Wertschöpfung des Landes beitragen.
    * Und auch da sind es mittlerweile angeblich vom Amt aus weniger. Das AAmt schwätzt von jetzt um die 30 Mill. Davon um die 8 Mill. mit Minjobs. Letzteres ist ganz beonders tolle Wertschöpfung fürs Land, spült die Versicherungskassen voll wie nix … :-)

  29. Filou03. Mai 2012,...
    Filou03. Mai 2012, 15:48
    Dirndl fesch und sexy (Wieso das jetzt?)
    .
    nee, nee, das passt schon.
    Der Don schrieb: Es wird behauptet, dieses BGE würde enorme soziale Kräfte und Kreativität freisetzen, ein jeder könnte das tun, was am besten zu ihm passen würde.
    .
    Und es gibt ne Menge Leute, die meinen dass fesch und sexy ganz gut passt.
    Außerdem brauchen die Berlusconi-Kahns dieser Welt ja Nachschub.
    .
    Ich hätte allerdings Probleme dabei, mir Sie im Dirndl vorzustellen. ;-)

  30. den einzigen vorteil des bge...
    den einzigen vorteil des bge sehe ich darin, dass dann die ganze umverteilungmaschine mit all ihren ämtern, amtsvorstehern, sachbearbeitern, formularen, gesetzen, durchführungsverordnungen, ausführungsbestimmungen, dienstanweisungen und erst- und höchtinstanzlichen urteilen, also die ganze freche und dabei freundlich dargebotene unmenschlichkeit, ganz einfach entfällt. entfällt, ist nicht mehr braucht keiner mehr, tschüss und ab dafür.
    .
    wird herrn bzirske nicht gefallen, aber auch er kriegt dann bge, er kann sich ja dann was töpfern oder schnitzen oder so.

  31. Sollte man "Engagement in der...
    Sollte man „Engagement in der Gremienarbeit“ in die Bewerbung schreiben?

  32. >Für alle wird gesorgt....
    >Für alle wird gesorgt. Dahinter läuft ein unergründlicher, für den begrenzten Menschen unverständlicher Mechanismus Gottes ab: Der Heilsplan?
    Was braucht man schon zu einem guten Leben?
    … ein wenig Kunst an den Wänden, ein Buch, dazu Radio und Tee …
    und a Schnapserl, wers mog. Jeder auf seinem Platz.
    Der Unheilsplan?
    Da stellte eine Revolution die sozialen Aufgaben an die erste Stelle des kulturellen Lebens. Durch den Bau einer besseren, einer sozialistischen Welt; nicht nur in Russland.
    http://images.artnet.com/artwork_images_425589741_494257_richard-pare.jpg

  33. Mediensegler, alter Witzbold,...
    Mediensegler, alter Witzbold, wenn ich mich im Alter von 16 Jahren im Dirndl vorstelle, koennte ich mich mich selbst verlieben.
    .

  34. Oder so:
    Existenzgeld wird in...

    Oder so:
    Existenzgeld wird in Naturalien geleistet, d.h. in einem personengebundenen Bezugsschein auf Lebensmittel, die sonst bei der „Tafel“ gelandet wären.
    .
    Oder auf Kleider aus Restbeständen der vorletzten Saison.
    .
    Bzw. als Quartierschein, der einem erlaubt, eine leerstehende Wohnung von angemessener Grösse mietfrei zu beziehen. Natürlich nur unter der BEdingung, dass man keinen weiteren Wohnsitz hat.
    .
    Plus kostenloser ÖPNV.
    .
    Etc. pp.: So würde man die Kosten unter Kontrolle halten. Weil diejenigen, die ihr Essen lieber selber einkaufen, sich gerne modisch kleiden, schon eine Wohnung haben und gerne mit dem Auto fahren, darauf verzichten würden, das alles in Anspruch zu nehmen.

  35. "PS: BGE?? Was machen wir...
    „PS: BGE?? Was machen wir bloß, wenn keiner mehr sich als Bäcker, Schlachter oder Bauer berufen fühlt, alle nur noch bloggen, twittern und Facebooken???“
    .
    Ich vermute eine komplett nutzlose Existenz ist schlecht fürs Karma und die Netzgesellschaft der Zukunft wird da genauso wenig Spaß verstehen, wie unsere heutige, kapitalistische. Das ist dann aber schon jenseits der Piraten, die ja für Freiheit und nicht für Zwang eintreten, d.h. für die zweite oder dritte Generation von politischen Bewegungen/Parteien, die aus dem Netz hervorgegangen sein werden.
    .
    Wenn wir nicht mehr in einer Gesellschaft geregelter oder verwalteter oder sogar forcierter Knappheit ( wie beim Copyright ) existieren, sondern einer der Abundanz, wo Knappheit gelegentlich mal vorkommt, aber nicht alles determiniert, wozu muss dann eine Gesellschaft noch durch Geld reguliert werden und sei es in Form des BGE? Ob es einen Übergang zu einer neuen Gesellschaftsform geben wird und wenn ja wie er sich vollzieht, das gehört zu unseren „unknown unknowns“. Wenn wir im Kapitalismus verbleiben, dann macht das BGE aber erst Recht keinen Sinn. Es wirkt da wie ein Hack, nicht wie etwas, dass das G im BGE rechtfertigt.
    .
    Das BGE ist, wie so vieles bei den Piraten, eher Zeichen einer befreienden Aufbruchsstimmung, als konsistente Problemlösung. Allerdings machen sie nicht selbst den Wind, sondern versuchen nur nach ihm zu segeln. Das ehrt sie und es war überhaupt eine gute Idee, das Wasser und den Wind zu den eigenen Elementen zu machen und nicht das Land, nicht Blut und Boden. Wen interessiert schon Monaco?

  36. Liebe Vroni, (you are not...
    Liebe Vroni, (you are not alone)
    es gibt auch andere Kreative, bei denen Selbstausbeutung
    Voraussetzung ist, immer schon war und immer bleiben wird.
    Z.B. bei Architekten, bzw. Architektinnen.
    Bei Zaha Hadid arbeitete man früher –
    als sie noch keine Aufträge hatte –
    für lau….aus Liebe zur Architektur.
    http://nocountryforyoungwomen.com/

  37. @The Great Artiste 03. Mai...
    @The Great Artiste 03. Mai 2012, 16:05
    „Ich will kein langweiliges Nirvana, ich hätte gerne noch mal eine Karte fürs gleiche Karussell…“
    Für diesen ehrlichen Satz könnte ich Sie umarmen. Ich wünsche es Ihnen.

  38. @vroni – in Canada unter...
    @vroni – in Canada unter Trudeau und in der Zeit der Hippies gab es für eine kurze Zeit uneingeschränkt Arbeitslosenunterstützung auch für Leute, die einfach nur kreativ sein wollten und sich jeglicher Arbeitsdisziplin entzogen. Das lief unter dem Argument, Leute, die nicht wollen, soll man nicht zwingen, weil jeder das Recht haben soll, frei zu entscheiden, ob er arbeiten will. Die Sache wurde ein bisschen teuer und wurde abgeschafft, weil diejenigen mit Arbeitsdisziplin, die jeden morgen pünktlich am Arbeitsplatz erschienen und 8 Stunden malochten, nicht für die Kreativen mit freiem Lebensstil zahlen wollten.

  39. Hm, soweit oben spekuliert...
    Hm, soweit oben spekuliert wurde was der Heilsplan tatsächlich sein könnte und ob er sich fürs 21. Jahrhundert als BGE manifestieren könnte, erinnerte ich mich dumpf an meinen Religionsunterricht und daran dass der Versuch Gottes Gedanken zu erraten und vorwegzunehmen oder korrigieren zu wollen nach alter Lehre eine ganz besonders schwere Sünde darstellt, weil sie eine „wider den Geist“ (den Heiligen) ist.
    Dagegen meinte einer der alten Franzosen (auf Dienstreise, ohne meine Pléiade, kann ich nicht sagen ob Blaise Pascal oder René Descartes) dass es ein einfaches Experiment sei, fromm zu leben. Denn probabilistisch betrachtet, sei Gottes Existenz entweder oder sie sei nicht, also 50 : 50. Wenn man nun fromm lebt, hat man im Irdischen einige Erschwernisse, aber in der Regel keine wirklich dramatischen. Existiert Gott, kann dies aber unter der Annahme eines Jenseits zu erheblichen lang dauernden positiven Effekten, sozusagen „return on investment“ führen (er drückte sich etwas philosophischer aus). Warnung an Protestanten: starke Aspekte von Werkgerechtigkeit! Falls Gott nicht existiert, hat man die geringfügigen Erschwernisse, aber keine positiven Folgen. Angesichts der Risikoabschätzung mit der zeitlichen Variablen „Ewigkeit“ kam er aber zu dem Schluss, es sei nicht nur vernünftig an Gott zu glauben (wobei Benedikt ihm sicher zustimmen würde) sondern auch eine vernünftige Schlussfolgerung, entsprechend zu leben.
    Für den Rest geben wir dem Cäsar, was des Cäsars ist.
    Oder wie es in einer Bach-Kantate so schön heißt: „Ich esse mit Freuden mein kärgliches Brot und gönne dem Nächsten von Herzen das Seine“, was JSB durchaus beschwingt in Dur von der Feder in die Noten glitt.

  40. Werter Don Alphonso,
    am besten...

    Werter Don Alphonso,
    am besten sind Sie wenn Sie über Dinge schreiben bei denen Sie sich auskennen: Leinensakko von Pascali, vielleicht.

  41. BGE - Bedingungsloses...
    BGE – Bedingungsloses Grundeinkommen? Unfinanzierbar m.M.n.
    Im Leben muss man sich anstrengen ….. um auch GLUECK zu haben.
    Und das bedeutet risikobereit zu sein und sich auf Glueck vorbereitet zu sein.
    Dazu gehören u.a.
    The Kettering Principle (Chance favours those in motion – daheim sitzen bringt nichts)
    The Pasteur Principle (Chance favours the prepared mind – receptivity from past experiences, education)
    The Disraeli Principle (Chance favours the individual action. Fortuitous events occur when you behave in ways which are highly distinctive of you as a person).

  42. Verehrte Vroni,
    wenn man...

    Verehrte Vroni,
    wenn man fremde Milch der Gehaltlosigkeit zeiht, sollte man die eigene nicht aufschäumen. Die 30 Millionen sind falsch, die 8 Millionen Minijobs sind falsch (nicht jede Teilzeitbeschäftigung ist ein Minijob). Und bei der Behauptung, Minijobs trügen nicht zur Wertschöpfung bei, weil sie ja nichts in die Sozialversicherungen einzahlen, rollen sich mir die Fussnägel auf. Wertschöpfung ist der Beitrag zur in Geld bezifferten Summe von Gütern und Dienstleistungen, Sozialversicherungsbeiträge sind Einzahlungen in die sozialen Sicherungssysteme, das eine hat mit dem anderen exakt nichts zu tun.
    Mit milchigen Grüssen,
    Thorsten Haupts

  43. Liebe Gabriele,
    ganz recht....

    Liebe Gabriele,
    ganz recht.
    .
    Unheil kommt immer dann auf, wenn einer glaubt, er hätte eine tollen Plan gefunden, der supertoll auf alle und jeden passt. Und ihn umsetzt.

  44. @Prince Matecki:
    Pascal. Und...

    @Prince Matecki:
    Pascal. Und selbstverständlich irrt er. Ein alter Bauer wird gefrgat, ob er an Gott glaubt oder nicht. nach längerem nachdenken antwortet er: Lieber nicht. Auf die erstaunte Gegenfrage, warum nicht, antwortet er verschmitzt: Sehen´s, wenn ich an Gott glaube. Und sterbe. Und dann gibt´s trotzdem kein Leben nach dem Tod. Dann bin ich enttäuscht. Wenn ich aber nicht an Gott glaube. Und sterbe. Und dann gibt´s ein Leben nach dem Tod. Dann ist das eine freudige Überraschung. Deshalb glaube ich nicht an Gott.
    OT Nebenbemerkung: Gottesbeweise waren Hauptthema des Faches Religion, dass ich vor dem Abitur in Rheinland-Pfalz wählen musste, weil meine NRW-Wahlmöglichkeiten von drei geisteswissenschaftlichen Fächern in RP auf eines zusammenschnurrten …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  45. @ Vroni 17:16
    "Durch die...

    @ Vroni 17:16
    „Durch die Hintertür ist es (BGE-Modell) knallhart neoliberal.“
    .
    Das ist noch nicht mal das Schlimmste. Es bedient eine passive, fatalistische
    Einstellung unter dem Vorwand Existenznöte zu bannen und Kreativität freizusetzen
    bzw. diesen ‚Traum‘ von der eigenen Kreativität.
    Ansonsten 30 Mio.(?) versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in D sind für die Sozialkassen schon sehr overdressed.
    Die Faustregel besagt: Ein Drittel der Wohnbevölkerung – es sei denn die Politik braucht noch einen weiteren Goldesel.

  46. "... weil diejenigen mit...
    „… weil diejenigen mit Arbeitsdisziplin, die jeden morgen pünktlich am Arbeitsplatz erschienen und 8 Stunden malochten, nicht für die Kreativen mit freiem Lebensstil zahlen wollten.“
    .
    Auch Thoreau hats seinerzeit nicht allzulang im Wäldchen ausgehalten.
    .
    Ich frage mich, lieber Tiger, ob das kanadische „kanner da“ Sozialexperiment abgepfiffen wurde, weil es in der Summe unterfinanziert war? Oder klappte das mit dem Transfer ganz ordentlich, nur war der Neid oder der Zorn auf echte und falsche Faule der Auslöser, abzublasen? Ich frage das, weil ich die näheren kanadischen Umstände nicht kenne und vielleicht weiß der Tiger da was.

  47. Werter Don,
    bei der Geschichte...

    Werter Don,
    bei der Geschichte vom Heilsplan muss ich irgendwie an die Thermodynamik denken – „Es passt schon, wie es ist“, das entspricht dem erstem Hauptsatz. Man sollte aber den zweiten nicht vergessen…
    .
    Was das BGE betrifft: Ist nicht die marktwirtschaftliche Bezahlung von Arbeit genau so auf den Glauben an einen Heilsplan gebaut? Quasi ein „der Markt wird’s schon richten“ unterstützt von einem „der Staat wird’s schon richten“ beim mitfühlenden Kapitalismus a.k.a. soziale Marktwirtschaft?

  48. Filou03. Mai 2012, 20:15
    Mit...

    Filou03. Mai 2012, 20:15
    Mit 18 habe ich noch ganz andere Dinge getragen,
    ich sage nur, Ziggy Stardust, Dovid Bowie.

  49. Dreamtimer,
    kommt darauf an,...

    Dreamtimer,
    kommt darauf an, was man unter Hack versteht. Eine brave Auskommentierung oder einen System-Hijack.

  50. @prince Matecki
    ach die alte...

    @prince Matecki
    ach die alte wahrscheinlichkeitsrechnung des herrn pascal.
    ich bin der meinung, man soll an g-tt glauben, aber die rechnung dieser wette stimmt halt so nicht. wenn es g-tt nicht gibt hat man, wenn die handlungen ohne g-tt keinen sinn ergeben, (danke an den prof in der kath. akademie in bayern, der mir das mal erklärt hat) zwei leben verzockt, das jetzige und das (nicht existierende ?) spätere.
    ansonsten: immer wieder ein schöner zaubertrick, wenn bxvi g-tt in seine kleine rationelle schachtel verpackt.

  51. @prince Matecki
    ich glaube der...

    @prince Matecki
    ich glaube der unterschied ist der zwischen der berechnung des erwartungswerts – bei einem ereignis schwierig ich weiss – und ihrer fat tail/schwarzer schwan/value at risk berechnung

  52. Monaco ist kein...
    Monaco ist kein Steuerparadies.
    (Die MC Botschafterin in London schreibt heute in The Daily Telegraph)
    http://www.telegraph.co.uk/finance/globalbusiness/7243401/Monaco-might-not-charge-residents-income-tax-but-its-no-tax-haven.html

  53. In der Tat bleibt ein...
    In der Tat bleibt ein Riesen-Batzen des heute schon zu verteilenden Geldes auf der bürokratischen Strecke. Man muss kein Milton-Friedman-Fan sein, um das zu sehen.
    .
    Es gab mal ein Experiment in Kanada in den 70ern, mit Namen Mincome. Das war zwar kein BGE, es funktionierte nach dem Prinzip der negativen Einkommenssteuer.
    .
    Auch unter Lyndon B. Johnson (US-Präsident 63 – 69) gab es ein kurzes Aufblühen in diese Richtung. (Hat aber dem average american dann doch nicht so geschmeckt …)

  54. Gabriele,
    Hadids Konzeptkunst...

    Gabriele,
    Hadids Konzeptkunst ist erst baubar, seit Computer ihre stürzenden Linien berechnen können. Vorher war sie der Schrecken aller Statiker.
    .
    Selbstausbeuter halte ich für Spinner. Arbeite nicht umsonst.
    Höchstens für die Katz. Das passiert schon manchmal.
    Mit freundlichem Miau.

  55. Q3A03. Mai 2012,...
    Q3A03. Mai 2012, 18:31
    Entwickelt Gott nicht auch die Gene?
    Und was ist genetisch höherwertig?
    Und vor allem, zu welcher Gruppe gehören Sie?

  56. Werter Don, danke fuer die...
    Werter Don, danke fuer die Ausfuehrungen. Endlich mal ein tendenziell linker Intellektueller, der in einem deutschen „Leitmedium“ gewitzt Stellung gegen das BGE bezieht. Auch wenn ich Ihre Schlussfolgerung aus relativ stabilen gesellschaftlichen Verhaeltnissen auf eine Vorsehung zu schliessen, etwas gewagt finde (das ist noch ein Schritt weiter als Hauptmanns sozialer Determinismus und mit Christentum gepaart wird uebelster Calvinismus daraus).
    @prince Matecki: Das war Pascal, und seine „Wette“ ist logisch wohl der groesste Schwachsinn, der diesem ansonsten grossen Geist je entfloss. Seine zwei Alternativen waren ja gleichsam Christentum oder Atheismus. Aber was, wenn beispielsweise die alten Germanen recht gehabt haetten, und der fromme Christ, der zeitlebens auf alle suendigen Annehmlichkeiten verzichtete (uebrigens kann nur ein Kleingeist ernsthaft glauben, dass dieser Verzicht nicht gravierend waere!), bekommt als Lohn auch noch den Einlass nach Walhalla mit seinen holden Wunschmaedchen verwehrt. A-Karte! (Es gibt noch viel mehr Argumente dagegen, die aber an geeigneter Stelle alle aufgeschrieben sind, so dass ich mir das hier ersparen kann).

  57. Ich glaube nicht, dass das BGE...
    Ich glaube nicht, dass das BGE etwas zum Glücklichsein beitragen kann.
    .
    (Ich würde mich ja schon freuen, wenn am Ende des Geldes nicht so viel Monat übrig wäre …)
    .
    Und dem lieben Gott ist das doch eh alles Wurscht – der hat die Menschheit spätestens seit dem Tanz um’s goldene Kalb abgeschrieben.

  58. ThorHa,
    schauens doch mal da...

    ThorHa,
    schauens doch mal da rein:
    http://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Beschaeftigung/Beschaeftigung-Nav.html
    Sozialversicherungspflichtige: 29 Mill.
    Geringfügig Beschäftigte 8 Mill.
    Bevors weiter rumschäumen.
    .
    Für ein Land wertschöpfen: Werte erwirtschaften für eine Gemeinschaft. Darunter fallen sehr wohl Beiträge an Sozialversicherungen. Ächt etzt.

  59. Vroni, wenn Ideen zu Dingen...
    Vroni, wenn Ideen zu Dingen werden, zeigt sich sehr schnell ob die Idee gut war, nur die Ausfuehrung schlecht, oder die Ausfuehrung so schlecht war wie die Idee.
    So geschah es mir mit einem Architekten und seinem favorisierten Schreiner: Prima Idee, aber irgendwie falsch.
    .
    Was das Qualitaetsbewusstsein des Publikums betrifft, so glaube ich, dass besonders bei der Fotografie, weniger bei Grafik, die irresten Fehleinschaetzungen vorherrschen. Aber vielleicht liegt es an der Beliebigkeit dieses Faches.
    .
    Ich erinnere einen guten Bekannten, der begeisterter Amateurmaler war. Um seiner Frustration wegen mangelnder Anerkennung (er hielt sich fuer genialisch), schlug ich ihm vor, eine Ausstellung zu machen. Eine Ausstellung mit Trara, Presse, Sektempfang. Um der Sache eine gehoerige Schwere zu verschaffen, war ich bereit einen guten Freund zu opfern; Kunsthistoriker, Quartalsaufer, opportunistischer Charakter, finanziell immer knapp. Es waere ein Experiment mit Erfolgschancen gewesen, denn die Verarschbarkeit des Publikums ist zu allen Zeiten evident.
    Wir taten das alles nicht. Es spricht fuer unsere hohe Ethik. Aber bitte: http://www.youtube.com/watch?v=yUb93HAEHOs

  60. @ E.R. Binvonhier
    "... diesen...

    @ E.R. Binvonhier
    „… diesen ‚Traum‘ von der eigenen Kreativität.“
    .
    Eine kreative Existenz bedeutet nicht Rumhänging, sondern harte Arbeit, auch Arbeit an sich selbst und Selbstdisziplin. Mehr Arbeit, als es sich ein Angestellter vorstellen kann, der um 5 den Stift wegwirft.

  61. Prädestination beinhaltet,...
    Prädestination beinhaltet, dass Gott zum Heil erwählt. Also ist Prädestination jenseitig und es proklamiert die göttliche Souveränität und Freiheit in der freien Gnadenwahl. Der Mensch dagegen ist in seiner Reaktion auf diese Botschaft selbst verantwortlich, Jesus um diese freie Gnade zu bitten und dann hat er auch die Zusage, dass diese Bitte gewährt wird, denn Gott will, daß jeder gerettet wird.
    Dagegen das Regeln innerweltlicher Besitztümer sowie die Verteilung derselben ist dem Christentum, dem göttlichen Heilsplan und der Prädestination fremd. Die Bibel lässt sich auch nicht zu einem materialistischen „Jeder bleibt an seinem Platz“ gebrauchen. Solche Begrenzungen kennt die Bibel nicht.
    Lediglich der Satz von Paulus, dass jeder in dem Stande bleiben soll, in dem er berufen ist, ließe sich so mißverstehen, ist aber so auszulegen, daß man sich keine Unruhe durch inneren Zwang machen soll einerseits und andererseits der Friede nach außen gewahrt bleiben soll und wird drittens dadurch verklart, dass man als Sklave gern eine Gelegenheit nutzen solle frei zu werden, aber niemals mehr als Freier sich als Sklave verkaufen darf, was unter der Rahmenbedingung eines liebevollen Verhaltens weit auslegbar ist.
    Ich verstehe, dass der Autor diese Worte „Heilsplan“ und „Prädestination“ als Schlagworte und Aufhänger gebrauchen mußte, um seine Gedanken loszuwerden, aber dann muß er auch diese Richtigstellung aushalten.

  62. Thorha,
    und noch genauer (PDF,...

    Thorha,
    und noch genauer (PDF, 2000-2007, etwas Neueres gibbet et nicht von denen):
    http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Berichte-Broschueren/Arbeitsmarkt/Generische-Publikationen/Sozialversicherungspflichtige-Beschaeftigung-2000-2007.pdf
    Bitte um freundliche Beachtung der Infografik, Seite 16
    .
    Die Milch den Kühen.

  63. mediensegler, vermutlich...
    mediensegler, vermutlich kennen Sie auch noch die passenden schraegen Kneipen. Da haetten wir als Paerchen gut was abstauben koennen.
    .
    Die Geschichte mit den Tangos in einem Frankfurter Lokal erzaehle ich mal bei passender Gelegenheit.

  64. Bedauerlicherweise bin ich...
    Bedauerlicherweise bin ich nicht prädestiniert,auf dem hier herrschenden hohen Niveau einen Kommentar zur Thematik abgeben zu können

  65. @Vroni: Danke für das...
    @Vroni: Danke für das Engagement. @Dreamtimer: So wenig Traum war selten, ja, ich stimme Ihnen zu, das BGE ist eine kapitalistische Idee, der Zehnt der Habenden, eher ein Versuch die anstehende Veränderung der Gesellschaft aufzuhalten, also die überkommenen Verhältnisse zu bewahren, damit wollen die Konservativen weitergehende Veränderungen und soziales Aufbegehren verhindern, allein, es wird ihnen nicht gelingen, aber dieses Aufbegehren wird friedlich; ich bin gewiss, Wir haben aus den vergangenen Umwälzungen gelernt und wollen weder Verletzte noch gar Tote auf dem Weg in eine gleichwertige und friedliche Gesellschaft, in der ALLE dazu angehalten werden >für> diese Gesellschaft einen Beitrag zu leisten, denn Niemand möchte in verdreckte Leitungen scheissen und Jedes möchte auch die Versorgung mit allem Bedarf aufrecht erhalten, das Geraune von der dahinfaulenden trägen Gesellschaft, die alles verkommen lässt, ist, wie alle Ideologien, unaufrichtige AngstWare. In Europa ist in Spanien gerade die Perversion des Kapitalismus zu beobachten, dort ist fast eine halbe Generation von der Teilhabe an gesellschaftlichem Tun ausgeschlossen, Millionen kräftiger, arbeitswilliger und gut ausgebildeter junger und älterer Menschen sind aufGrund des Kapitalismus, das ein auf allen Ebenen „beschränkendes“ System ist, zur Untätigkeit verdammt. Am trotzdem friedlichen Handeln dieser Menschen, merke ich, das die Veränderungen, die nötig sind, um wieder alle Menschen am gesellschaftlichen Geschehen zu beteiligen, also ohne Ideologien und übertriebene Hierarchien, auch gewaltlos geschehen werden. Die Zäune werden von Innen geöffnet werden. Zeichen dafür, gibt es für Aufmerksame von allen Seiten. Auch in diesem Blog, vom Blog-Autor und in den Kommentaren.

  66. BGE -- für viele oder für...
    BGE — für viele oder für alle?

  67. @vroni – Das Experiment...
    @vroni – Das Experiment liegt lange zurück und ich war nie ein Insider der Politik in Ottawa. Ich lebte in Vancouver und beobachtete, dass man mit der uneingeschränkten Arbeitslosenunterstützung an der Westküste Kanadas ein schönes Leben führen konnte. Zum Teil waren diese Hippies sehr kreativ, aber sie trugen nicht zum kanadischen Steueraufkommen bei aus dem die Löcher in der Arbeitslosenversicherung finanziert werden mussten.
    .
    Natürlich waren die 9-5 arbeitenden Leute neidisch, der Busfahrer mit Nachtschicht, der die Hippies vom Open Konzert nach Hause fuhr, die Frau an der Safewaykasse, die ihnen am späten Nachmittag Brötchen verkaufte, die Ingenieure meiner Firma, die nicht nur 40 Stunden arbeiteten, sondern darüber hinaus auch noch Überstunden leisten mussten, damit wir einen Termin einhalten konnten…. Aber wollten Sie es denen verdenken?
    .
    Was die Piraten betrifft, hätte ich da noch eine Frage. Einerseits wollen sie ein staatliches Grundeinkommen, andererseits soll Kreativität im Internet für alle umsonst verfügbar sein (kein Urheberrecht). Es bringt also kein Einkommen und damit auch keine Steuern. Wenn nun alle auf die Idee kämen, im Internet kreativ zu sein, wer soll dann das Geld für das Grundeinkommen anschaffen? Da offensichtlich auch ein Computerfreak seine tägliche Pizza braucht, wer entscheidet wie, wer kreativ sein darf und wer Pizza bereitstellen muss?

  68. Vroni03. Mai 2012,...
    Vroni03. Mai 2012, 18:41
    Überall da, wo Hobby-Pudel und Hausfrauen reindrängen, ist der Markt im Eimer.
    So wie in der Gastronomie?
    Da gibt es für mich nur noch gefühlte 10%, die Ihren Job noch gelernt haben.
    Zu den Kreativen: Falscher Farbaufbau, falsche Typo, falsche Schatten,
    im Print fliegen diese Leute meist auf, wenn es direkt vom so genannten Proof
    in die Rollenrotation geht. Dann wird es meist auch teuer.
    Im Web kommen auf eine gute Seite 30 schlechte, so what?

  69. C. Nierkleine@: Was Sie...
    C. Nierkleine@: Was Sie schreiben, trifft ja zu. Ist für diesen Kreis aber zu hoch. Ein Trost: Psalm 1.

  70. Das Hauptproblem eines BGE...
    Das Hauptproblem eines BGE sehe ich im schmalen Unterschied zwischen unspassigen, schlecht bezahlten Jobs und der allgemeinen kostenlosen Hängematte.
    Wer wird noch alte demente Leute pflegen? Sich beim Discounter für zuwenig Tempo zusammenstauchen lassen? Morgens um vier in der Teigling-Bäckerei auflaufen?
    All das müsste sehr viel besser bezahlt werden – nur: Wie will sich das dann ein sogenannter Normalverdiener noch leisten können? Jeder zahlt dann vielleicht 950 € Krankenversicherung…
    Alles verschiebt sich von unten nach oben – die Frustschwelle liegt dann nicht mehr zwischen Hartzern und Geringverdienern, sondern zwischen den untersten Teilnehmern am Arbeitsleben, die es dann bald auch sein lassen. Dazu gibt es ein gewaltiges Migrationsproblem: BGE EUweit – oder die Freizügigkeit ist am Ende, von Rumänien und Bulgarien ganz zu schweigen.
    .
    Ich glaube, der Gerechtigkeitsfrage ist am ehesten beizukommen, wenn eine begrenzte Existenzsicherung geregelt ist, aber eine Motivation für soziales Engagement nicht abgewürgt wird.
    Aber auf der anderen Seite auch eine Begrenzung der demoralisierenden Raffgier funktioniert (ab einem bestimmten Einkommensniveau ist kaum Gewinn an Lebensqualität durch noch mehr Reichtum zu erzielen). Wenn das die Eliten nicht selbst kapieren (??????) wird es auf eine Revolution hinauslaufen, die am Ende in eine totale digitale Kontrolle der erwünschten Selbstlosigkeit hinausläuft.
    .
    Eben lieber ein bisschen das Erhardsche Modell der sozialen Marktwirtschaft, mit einer Lohnspreizung von 30 bis 40 mal zwischen dem am schlechtesten und dem am besten bezahlten Job.
    .
    Zeiten, in denen ein Bundesliga-Topspieler sich am Ende seiner Karriere ein ordentliches Sportgeschäft in seiner Heimatstadt kaufen konnte, müssen ja nicht direkt wieder kommen, aber die Exzesse in Sport, Show- und Finanzwirtschaft verschieben die Perspektive.

  71. Filou03. Mai 2012, 22:06
    Aber...

    Filou03. Mai 2012, 22:06
    Aber sicher doch, ich erinnere da einen Tanzschuppen auf einem stillgelegten
    Fabrikgelände, der machte erst um 24 Uhr auf, und mitten auf der Tanzfläche stand
    ein Lea Francis Cabrio, in dem der DJ auf zwei Plattenspielern seine LPs auflegte,
    die meist auch ganz gespielt wurden.
    Die Mädchen tanzten dort mit grünen transparenten Regenmänteln.

  72. "Ich will kein langweiliges...
    „Ich will kein langweiliges Nirvana, ich hätte gerne noch mal eine Karte fürs gleiche Karussell…“
    .
    Gut gebrüllt, The Great Artiste, doch das Karussell dreht sich immer schneller – mit Atomantrieb. Und wir besteigen den Flieger und diskutieren noch über den Bau einer Landebahn zum Endlager. Nein, keine Heilslehren mehr, um den Unheilsplan ist mir nicht bange. Das Böse sind immer die Anderen und die Kanzlerin glotzt Fußball-TV. Nein, dann lieber surreal-anachistische Filme von Luis Buñuel, wie „Das Gespenst der Freiheit“ oder „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“. Auch seine Biografie „Mein letzter Seufzer“ begeistert mit Anekdoten und einer gelassenen Einsicht: das Leben ist ein bedeutungsloser Zufall.
    .
    Whatever happened to all the heroes?
    All the Shakespearoes?
    They watched their Rome burn
    .
    War wieder eine anregende Lektüre, Don. Ihr Schlusswort wird hiermit unterzeichnet.

  73. Lieber @ThorHa (03.Mai 2012,...
    Lieber @ThorHa (03.Mai 2012, 21:05),
    Ihr alter Bauer, der sich entscheidet, nicht an Gott zu glauben, begeht einen logischen Fehler. Ich bin nun absolut kein Fachmann für Gottesbeweise, aber meine spontane Überlegung war folgende: Wenn Ihr Bauer nicht an Gott glaubt und damit die Hoffnung auf ein Jenseits verbindet, wird er nie erfahren, recht gehabt zu haben, mit dem Tod ist ja alles aus. Er kann also nur in seiner Überzeugung enttäuscht werden, wenn er nach dem Tod weiterlebt und so erfährt, dass er unrecht hatte.
    .
    Wie anders dagegen, wenn er sein irdisches Leben so ausrichtet, dass die transzendentale Hoffnung auf Gott und auf eine jenseitige Verheißung darin enthalten sind. Er kann und wird es nie erfahren, wenn er unrecht hatte, das einzige was er erleben kann, ist die Bestätigung seiner Hoffnung.
    .
    Vor Jahren hatte ich einmal die Ehre, bei einer New-Orleans Beerdigung in der Marching Band mitzuspielen. Die Verstorbene wurde mit angemessen trauriger Musik zum Grab geleitet, aber danach wurde fröhlich das Leben gefeiert, das diesseitige für uns Hinterbliebene und das jenseitige für die Verstorbene.

  74. @prince Matecki,...
    @prince Matecki, @T.I.M.
    übersetzt in die finanzsprache, würde ich pascals wette als die aufforderung einen credit default swap sachs zu kaufen ansehen.
    das reduziert durch die prämie den wert des sonstigen vermögens, aber im fall der fälle.
    das ist jetzt nicht eine besonders durchdachte strategie, vielleicht sollte man dann gar nicht veranlagen, was aber auch wieder nichts geht – es gibt ja im 2. testament so gleichnisse mit 1.testamentlichen zahlungseinheiten, die man investiert oder vergräbt

  75. Rente ab 18 (BGE-->Ra18), das...
    Rente ab 18 (BGE–>Ra18), das klappt ganz bestimmt.

  76. @mediensegler

    Ja Gott...
    @mediensegler
    Ja Gott entwickelt die Gene, das haben Sie richtig erkannt.
    Genetisch höherwertig kann man leicht erklären:
    Sie nehmen zwei Individuuen und lassen sie in allen möglichen Disziplinen (Schönheit, Fruchtbarkeit, abstraktes Vorstellungsvermögen, Krebsresistenz, physische Belastbarkeit, psychische Belastbarkeit, Brutpflege, Kreativität…) gegeneinander antreten. Diejenigen die am besten abschneiden sind die genetisch hochwertigsten.
    Es ist offensichtlich, dass in der heutigen Gesellschaft eher der Zufall oder gar die Eltern über die soziale Stellung bestimmen. Bendenken sie das aufgrund der hohen Rekombinationskraft zwei hochwertige Individuuen minderwertige erzeugen können und dass aus minderwertigen sehr wohl auch hochwertige entstehen können.
    Mutter Natur ist ein gerechter Gott: sie liebt jene Kinder am meisten, die sie am meisten lieben.
    Bedenken sie das der Humanismus („All man are crated equal“ und der gleichen) Blashemie ist. Die Wahrheit ist es gibt wertige und minderwertige Individuuen.
    Sie müssen sich von der Idee verabschieden, dass die Reproduktionsquote allein bestimmt wieveil ein Individuum wert ist. Halten Sie sich folgendes vor Augen: Krebszellen vermehren sich auch. Wie in einem Organ Krebs ausbrechen kann, so kann in einer Art der Krebs ausbrechen. Sehen sie sich die Energieaufnahme der Menschheit und das Wachstum an: es gibt kein Zweifel, dass die Art an Krebs erkrankt ist.
    Don Alphonso ist auch ein Bruder im Geiste, wenn er vom „Unheilsplan Gottes“ spricht. Denn für Krebs gibt es nun wirklich keinen Platz.

  77. Nette Doppelhaushälfte im...
    Nette Doppelhaushälfte im ersten Bild. Finanzierungsprobleme beim Grundstücksnachbarn 91a? Das BGE scheint der Bank nicht ganz auszureichen. Vielleicht hebt die Blendarkade den Grundstückspreis.

  78. The Great Artiste03. Mai 2012,...
    The Great Artiste03. Mai 2012, 23:11
    Sehr schön gesagt.
    .
    BGE wäre nix für mich,
    weil ich ab und zu ein Essen genießen möchte, dass über hungerstillen hinausgeht,
    weil ich die schönen Fleckchen in Europa nicht nur im Fernsehen erleben möchte,
    ich bin bescheiden, die anderen Kontinente brauche ich nicht,
    weil ich einen Sonnenuntergang, nee, besser Sonnenaufgang, alleine oder mit
    ausgesucht wenigen still und ohne Geräusche, die nicht Natur sind,
    bestaunen möchte, weil ich eigenverantwortlich auf dem Wasser sein möchte,
    ohne das Land zu sehen, und weil ich Künstler und Ihre Kunst, z.B. Gabriel mit seinem Orchester oder Dali in seinem Museum bewundern möchte,
    und zwar direkt ohne Glas dazwischen.
    Man könnte noch viel aufzählen, aber für all diese Dinge
    braucht man Mobilität und Geld. Und ein BGE kann wohl nicht für alle so hoch sein,
    oder? Das wissen die Volkswirtschaftler hier wohl besser.

  79. Beste Der Tiger,

    was sich in...
    Beste Der Tiger,
    was sich in der BGE- Forderung ausdrückt, ist die Tatsache, dass, wenn die arbeitende Bevölkerung 40 % ihrer Nachkommen auf die Universität schickt, keineswegs für diese 40 % Arbeitsplätze bereit stehen. Also: BAT bzw. TVÖD ist nicht mehr, sondern Generation Praktikum. Will sagen: unbezahlte Arbeit. Ob jetzt „was mit Medien“ oder die klassischen Teile der „departments of arts“, also Sozio-, Polito- und sonstwie- logie, also jene Plapper- Aufpluster-Wissenschaften, wo jeder der König ist, der die meiste Plapper- Menge von anderen Plapperen gelesen und/oder zitert hat. Ein Großteil der Typen hält von diesen Wissenschaften selbst nichts, was man an den Dissertationen vom vuz, K.-M., Chazi, Vroni und wie sie sonst noch alle heißen, ablesen kann. Oder haben Sie mal etwas davon gehört, eine ingenieurwissenschaftliche Dissertation sei platt gegangen? – Also: der gesellschaftlich nützliche Teil der Wissenschaften funktioniert nach wie vor, der sprechposten- gebundene, ungefähre, auf Meinungsäußerung basierende Teil kann wegen seiner fehlenden Relevanz für den Fortgang der gesellschaftlichen Verhältnisse besser Straßen fegen gehen (dort, wo wegen der Oberfläche Maschinen nicht eingesetzt werden können.) Zugegeben, ich bin seit fast vier Jahrzehnten nicht mehr in der Sprechposten- Division tätig. Bei uns in der Industrie (Lastwagen) ist die Sache so: Alle drei Jahre Sicherheitsprüfungs- Berechtigung zum update. Drei Bremsenhersteller haben in der Frequenz von einem bis drei Jahren neue Zugangsvoraussetzungen für die Software ihrer Anlagen: Also: zu allen im Schnitt pro Jahr einmal updaten und neue Lizenz erwerben. Wann immer ich einen Parametersatz einer Anlage lese, wird meine Identifikationsnummer in der Elektronik hinterlegt. Deswegen kann jeder Amtsrichter, der die Anlage wegen Fehlfunktion überprüfen lässt, mich zur Rechenschaft ziehen. Auf den Lehrgängen bin ich mit 61 Jahren nicht mal der älteste Mitwirkende. Aber es sind kaum Leute unter 50 da. Weil, so erklären die Meister, heute kaum jemand noch a) etwas lernen und b) die Verantwortung übernehmen will und c) man an Haupt- und Realschulen kaum noch jemand findet, der die Mechatroniker- Ausbildung intellektuell bewältigen könnte. Ausnahme (weiß ich von Daimler Düsseldorf): junge Frauen.
    In diesem Sinne: Bremselektronik wird irgendwann unbeschreiblisch weiblisch, wie Nina das sagte – allerdings in anderem Zusammenhang.

  80. Ein leicht schielgesichtiger...
    Ein leicht schielgesichtiger Herr, Ex-Finanzsenator einer florierenden europäischen Hauptstadt und Ex-Bundesbankier mit Neigung zur Herausgabe populärwissenschaftlicher Bücher in Anlehnung an Charles Darwin wird uns sicherlich bald mit seiner Sicht des BGE überraschen: angesichts der globalen Erderwärmung brauche der Bildungsbürger weniger Kalorien, Heizung und Kleidung, so dass mit Hartz IV bereits ein Über-Existenzminimum bereitgestellt werde, das sich vorzüglich zum Stopfen der Schuldenbremsscheiben eigne, welche dann folgerichtig keine heiße Luft mehr durchliessen. Das BGE müsse 100 € betragen, da die anatolischen Erbgutträger nicht bis drei zählen könnten und bulgarische Bauarbeiter überhaupt froh seien, wenn sie von irgendwoher Geld bekämen. Zudem würden sich dann die prekären und proletarischen Massen noch mehr zusammenrotten, was weiteres Einsparpotenzial in sich trage. Aufgrund der Kreditpolitik der EZB sei der Massentourismus in die südeuropäischen Gefilde als Konjunkturmotor dort überflüssig, weswegen die Lufthansa bereits unrentable Routen zu streichen beabsichtige. Angesichts leerer Kirchen müsse die Lehre vom Paradies auf Erden bereits in den Kitas proklamiert und der tägliche schulische Religionsunterricht flächendeckend verpflichtend werden.

  81. Schmeisst endlich die...
    Schmeisst endlich die religiösen Missionierer aus den Foren.
    ca. 10 Mio also 1/4 geringfügig Beschäftigte von 40 Mio – die Hälfte der Bevölkerung – an Einwohnern haben wir das doppelte in der BRD.
    29/37 Mio ernähren 53/45 Mio rechnen wir die als HALBE: 33 Mio ernähren 49.
    Wir haben fast doppelt so viele bezieher von Transfereinkommen wie Zahler.
    RAUSRECHNEN: Diejenigen welche von de Steuern/Abgaben profitieren
    Beamte, öffentlicher Dienst, Lehrer, Anteil der Beschäftigten der Privatwirtschaft die Staatsaufträge bearbeiten, Sozialsektor, Gesundheitssektor …

  82. Cari fratelli e sorelle!

    "Ich...
    Cari fratelli e sorelle!
    „Ich will kein langweiliges Nirvana, ich hätte gerne noch mal eine Karte fürs gleiche Karussell..“
    Nirvana ist das, was garnicht langweilig sein kann. Weder langweilig noch nicht langweilig noch die Abwesenheit von langweilig-nichtlangweilig.
    Eine neue Karte will nur der , der sich nicht mehr an die letzte Runde auf dem Karussel erinnert, und wie er sich da schon übergeben musste.

  83. @ Don Alphonso: wie war es...
    @ Don Alphonso: wie war es denn in Monte Carlo, was gibt es von der Solorfront und Elektromobilität zu berichten? Sie hatten im letzten Post ja etwas derartiges angedeutet.
    @Q3A: Warum sind diese tiefreligiösen Menschen immer so engstirnig? Warum machen sie Gott immer so menschlich?? Nur weil wir Hass, Rache und Eifersucht kennen, soll ein Gott der das ganze Universum und alle eventuell parallelen Realitäten erschaffen hat, sich an unseren kleinen Sünden reiben? Sich von uns mit Jubelgesängen lobpreisen lassen? Das ist vielleicht eines kleingeistigen Diktators würdig, aber nicht Gottgleich! Stören sie sich daran, wenn die Amöben in ihrem Abwasserkanal sich die Freiheit nehmen heute nicht an Sie zu glauben? Nicht? Sehen Sie!
    @all Gerechtigkeit?? Kann es niemals geben, ist ein Märchen, aber kein natürlicher Zustand. Wären die Atome zum Beispiel im Universum gerecht verteilt, gäbe es uns nicht, nur langweiliges ultradünnes Gas- oder Plasmanirvana. Gäbe es Gerechtigkeit, dann würden Kühe Menschen fressen und nicht nur umgekehrt. Gerechtigkeit ist ein instabiles System, das ständiger Energiezufuhr (Mittelzufluss) benötigt, um aufrecht gehalten zu werden.

  84. "... eines göttlichen...
    „… eines göttlichen Unheilplanes“
    ?
    So gebildet, Don Alphonso, so feinsinnig und schöngeistig, dass es in weiten Teilen eine Freude ist zu lesen! Und doch, so heillos ergrimmen über die ungerechte Verteilung der Konsummöglichkeiten?
    „Warum also keinen Versuch unternehmen, unsere Kraft in immaterielle, rein geistige, ewige Werte zu investieren? Um zu lernen, wie das geht, müssen wir uns an den wenden, der Bestand hat (und in diesem Blog ziemlich schlecht weg kommt): Jesus Christus. Er, der derselbe ist gestern heute und in Ewigkeit, möchte uns lehren, ewige Werte zu gewinnen. Dazu ist Umdenken notwendig, die Einsicht, dass wir bisher vergänglichen Werten nachgelaufen sind
    ( vielleicht mit handgenähten Schuhen?), dass wir den Gesetzen des Geldmarktes folgten (dieser ist die Idee von Menschen) und nicht den Gesetzten Gottes, dass dadurch unser Herz kalt geworden ist. Doch Jesus Christus starb für unsere Sünde und ist bereit, uns statt dem kalten steinernen Herzen ein fühlendes Herz zu geben, das Freude an den ewigen Gütern des Himmel hat.“ (aus: Leben ist mehr, Impulse für jeden Tag, vom 3.Mai 2012.)
    „Sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost zerstört, und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen können.“ (Matth 6,20)
    Lesen Sie in der Bibel vom Heilsplan Gottes und Sie werden erkennen, dass das Unheil, der Unheilsplan, rein menschlicher Natur ist.
    „… der Hochmut des Lebens, ist nicht von Gott, sondern von dieser Welt.“ 1.Joh.2, 16

  85. Nicht umsonst ist die...
    Nicht umsonst ist die Bedeutung von Utopie zweideutig:
    Οὐτοπεία = Nichtort
    Εὐτοπεία = glücklicher Ort
    .
    Als Thomas Morus 1516 seine „Utopia“ schrieb herrschten gewiss andere Umstände, die Menschen – und was sie umtreibt – indes unterscheiden sich kaum von denen des Neolithikums oder der Gegenwart.
    .
    Am Ende des erwähnten Buches schreibt Morus:
    „… doch gestehe ich ohne weiteres, daß ich sehr vieles von der Verfassung der Utopier in unseren Staaten eingeführt sehen möchte. Allerdings muß ich das wohl mehr wünschen, als daß ich es hoffen dürfte.“
    .
    Nachzulesen hier:
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/1321/1
    .
    Also: „Könnte, sollte, müsste“ steht der Realität gegenüber – und die ist eben nicht utopisch. Tscha.

  86. @Vroni- Milch:
    Einverstanden...

    @Vroni- Milch:
    Einverstanden mit den Informationsquellen. Aktuell für 2011: http://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Beschaeftigung/Beschaeftigung-Nav.html
    28,5 Millionen sozialversicherungspflichtig abhängige (!) Beschäftigte PLUS 7,5 Millionen geringsfügig Beschäftigtem (der Punkt mit den Minijobs geht an Sie). Was sie nicht zeigt sind die etwa 3 Millionen Selbständige/Unternehmer/Freiberufler. Macht summa summarum etwas weniger als die von mir ursprünglich genannten 40 Millionen (übrigens der höchste aufgezeichnete Stand in der Geschichte Deutschlands).
    Und wenn Ihre Definition von wertschöpfend = sozialversicherungsbeitragszahlend ist, dann werde ich das akzeptieren. Es hat nur mit der wirtschaftswissenschaftlich klaren Definition nichts mehr zu tun. Und absurd ist es deshalb, weil zu den Freiberuflern sowohl die kleinen Krauter mit Einkommen knapp oberhalb von Hatz IV gehören, aber auch die Gutverdiener mit Jahreseinkommen jenseits der 100.000. Beide Gruppen zahlen nicht in die Sozialversicherungen ein.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  87. @Der Tiger:
    An dem von Ihnen...

    @Der Tiger:
    An dem von Ihnen angerissenen Paradox wird das BGE vermutlich scheitern. Solange wir eine Mehrheit in der Wählerschaft haben, die das Selbstverdienen des Lebensunterhaltes als eigene Verpflichtung betrachten, wird die grosse Mehrheit dieser Leute nicht einsehen, anderen ihreFaulheit zu finanzieren. Haben wir diese Mehrheit der sich verpflichtet Fühlenden nicht mehr, wird das BGE unfinazierbar, weil es auf eine klare Mehrheit von leuten angewiesen ist, die arbeiten wollen. Ich fürchte den zweiten Fall mehr als den ersten, weil wir uns zwischen 1980 und 2004 darauf zubewegten, der Trend wurde erst mit Hartz IV gebrochen. So oder so kein BGE.
    Gruss,
    Thorsten Haupts,
    als Marktliberaler prinzipieller BGE Befürworter

  88. Zum Dauerlutscher Bürokratie:...
    Zum Dauerlutscher Bürokratie: Dazu braucht’s Bürokraten, sobald die geburtenstarken
    Jahrgänge gegangen sind, erledigt sich das von alleine. Diese ganzen Betätigungs-
    felder, die nur für sie geschaffen wurden, kann man dann streichen. Da wird es
    kein weiterleben nach dem Tod geben.
    Oder wie es ein Jungpolitiker ausdrückte, die einem beim Ausscheiden ihre 50 Ehren-
    ämter vor die Füße werfen.
    Sehe allerdings die Gefahr, dass gerade die Überflüssigsten, sich für sowas von
    unverzichtbar halten und bis 70 arbeiten wollen.

  89. "..., aber die Exzesse in...
    „…, aber die Exzesse in Sport, Show- und Finanzwirtschaft verschieben die Perspektive.“
    .
    Und wer sind die Strippenzieher? Eine global agierende Greisenwelt!

  90. Ein goettlicher Unheilsplan...
    Ein goettlicher Unheilsplan waere es, wenn am 19.05. der FC Bayern nicht die Champions Leageu gewinnt. Alles andere ist erstmal unwichtig. Das ware der Sieg der Schuldenvereine – die grossen in Spanien sind ja gottlob raus aus dem Rennen – ueber den Festgeld-Verein FCB. Das kann doch nicht sein. Don Paul Ingendaay wird mir das verzeihen. Real Madrid spielte wirklich den besten Fussball in Spanien, ist aber mit 600 Mio.verschuldet – wie alle Vereine mit beinahe 2-3 Milliarden – dank eines unglaublichen Systems und noch unglaublicher Personen. Wertschoepfung und echter Wettbewerb sieht anders aus. Madrid aber feierte gestern euphorisch seine Helden. Waehrend die Regierung Rajoy wieder ihre Reformas y Recortes verkuendet. Von Badbank spricht man auch schon. Na ja, kein Wunder: alles nur von Angela geklaut. Nun, das Volk wirds letztlich bezahlen – und will es wohl nicht anders haben.
    BGE fuer alle. Und Jahreskarten fuer alle. Und Freibier fuer alle. Der Biergarten wird 200! Crisis que crisis?

  91. @Folkher Braun:
    Lernen ist...

    @Folkher Braun:
    Lernen ist anstrengend. Wettbewerb ist Leistungsterror. Ein Mensch ohne akademischen Titel ist keiner. Nicht rechnen zu können ist in den Sozialwissenschaften ein Qualitätsmerkmal. Verantwortungsübernahme ist Staatsaufgabe. Und die Forderung, in einer 200seitigen Doktorarbeit fehlerarm richtig zu zitieren, ist strukturelle Gewalt. Mann, Sie haben in den letzten 30 Jahren aber auch überhaupt nichts gelernt. Reaktionär :-).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  92. Das die Gesellschaft einen...
    Das die Gesellschaft einen neuen unideologischen Umgang miteinander braucht, also einen, der nicht auf wechselseitige Beschränkung auch des gesellschaftlichen Kapitals (weit mehr als Geld!) aufgebaut ist, sondern auf unbeschränkte Teilhabe an allen Aufgaben und Pflichten (!), ist seit langem klar. Ein Beispiel, wie dies im kleinen und von Innen heraus bereits seit Jahrzehnten passiert, war Gestern in der Kulturzeit (3Sat) zu sehen. Ein kleiner Auszug daraus: „Immer werden wir gehalten, die Menschen in der Gesellschaft einzusortieren und in Schubläden zu stecken“, sagt Hildegard Schooß (Begründerin eines MehrGenerationenHauses). „Professionell reden wir dann von einem versäulten System. Es gibt die Säule (Ein- und AusGrenzung) für die Kinder, für die Jugendlichen, Gymnasiasten, Hauptschüler, für die Alten, die Gesunden, die Kranken (die Armen, die Reichen). Und wir haben die Philosophie: Wer zur Tür hereinkommt, ist ein Mensch. Er wird auch als Mensch wahrgenommen (und nicht als Beschränkter einer Säule) – ob er ein Mann ist, eine Frau, ob gesund oder krank. Das stellt sich vielleicht hinterher heraus. Deshalb ist das Angebot, das wir machen: Kommt zusammen und äußert eure Bedürfnisse. … Ich hatte damals die Idee: Wir brauchen einen Raum, der zentral liegt, wo alle zu Fuß hingehen können, wo man schnell sein kann, wo man aber auch immer sein kann, der also von morgens bis abends offen ist und wo jeder Mensch, der mitmachen wollte, zu jeder Zeit auch dabei sein konnte.“ Bis heute kann dort jeder zu jeder Zeit dabei sein. Inzwischen ist das offene Haus Vorbild für 500 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland. Gefördert wird es von der Bundesregierung. Das Erfolgsgeheimnis heißt: keine starren Öffnungszeiten, kein fester Stundenplan. Das schafft Raum für Begegnungen, denn Verantwortung entsteht durch Beziehung. Ende Auszug aus der Kulturzeit.
    „… denn Verantwortung entsteht durch Beziehungen.“ Wunderbar. Dieses Modell auf die Gesellschaft ausgedehnt und damit die Selbst-Beschränkung der Ideologien, wie auch die GeldWirtschaft, abgeschafft, dann sind Wir einen wichtigen Schritt in Unserer Selbst-Evolution zum Vernunft-Wesen weiter. Falls Es noch Eines nicht erkannt hat: Das Geld ist eine junge Erfindung, es war nutzbringend und wertvoll, wird aber wieder verschwinden, wie Briefmarken oder Dampflokomotiven. Also entspannt Euch und lasst Uns endlich zusammen die Lebendigkeit geniessen, Wir haben es verdient, ohne die ganze Selbst-Beschränkerei der Vergangenheit, wofür haben Wir die Vernunft und die Technik, nicht das Wir einander weiter beschränken, sondern damit Wir es Gemeinsam leichter haben.

  93. @Herr Schwarz:

    Sie begehen da...
    @Herr Schwarz:
    Sie begehen da einen gewaltigen Denkfehler: Gott,also Mutter Natur hat nicht das Universum erschaffen. Die Frage „was ist Materie“ wird immer unbeantwortet bleiben.
    Was Leben ist kann ich Ihnen aber sagen: Das Leben ist ein Stein der die anderen
    Steine verraten hat und sich im wahrsten Sinne über die „erhoben“! hat.
    Das Leben ist der Verrat am Toten. Der Verrat am Toten ist glaube. Sie schreiben von „Amöben in ihrem Abwasserkanal“ sehrwohl begehen diese Verrat am Toten: sie kämpfen gegen totbringende Chemikalien, haben tausende Strategien gegen den Tod entwickelt.
    Wenn ich aber in die Gesellschaft sehe, dann sehe ich Frauen im Alter von 20 bis 30 Jahren, also im Alter in dem man Gebären sollte. Und diese Gesellschaft unterstützt die Frauen nicht in ihren besten Jahren ihre Kopien (=Kinder gebären) anzufertigen. Der Hohn sind dann kinderlose, lesbische „Frauenaktivisten“, die dafür „kämpfen“ dass die Frauen den gleichen Lohn erhalten wie Männer.
    Das ist Verderbnis, das ist Blasphemie, das der Verrat am Verrrat.
    Nein diese Gesellschaft, diese Art will sich wieder zu Steinen entwickeln.

  94. Lieber ThorHar,
    es GIBT keine...

    Lieber ThorHar,
    es GIBT keine wirtschaftswissenschaftliche klare Definition von Wertschöpfung. Klar im Sinn von eindeutig und sofort begreifbar. Man schwätzt von Prozessen. Erklär das mal der Omma.
    Wertschöpfung im ganz platten Stil ist demnach: Geld und Dinge machen.
    .
    Für mich ist aber Geld kein Wert an sich, sondern ein Medium.
    Und Dinge sind manchmal auch ganz schön wertfrei. Kommt immer auf den Standpunkt des Betrachters an.
    .
    Was das Individuumm an Wert seiner Gemeinschaft (hier dem dem Land) zur Verfügung stellen kann sind folgende Werte:
    – Seine Arbeitskraft
    – Das Medium Geld (für alle sozialen staatlichen Solidar-Leistungen, die den Menschen in der Gemeisnchaft zu Gute kommen)
    – Seinen Geist, in Form von Vordenken, Innovationen
    – Seine Hilfsbereitschaft
    .
    Ich weigere mich, die Wertschöpfung eines einzelnen arbeitenden Bürgers nur als Form des Gehalts anzusehen, das er einstreift und für das er in Urlaub fahren oder Antikes kaufen kann. Das wäre Egokiste, aber keine Wertschöpfung fürs Land.

  95. @ Mediensegler,
    Wenn einer...

    @ Mediensegler,
    Wenn einer sagt, BGE wär schon deswegen nichts für ihn, weil er sich mehr leisten wollle und z. B. reisen wolle, der sitzt einem Missverständnis über die Idee auf:
    Zusätzlich zum BGE darf man laut Idee selbstverständlich etwas verdienen, man verdient, macht Gewinn. Wenn man kann. Dann kann man auch wieder reisen, alles wie man will. So die Idee.
    .
    Ich sehe woanders ein Grummeln am Horizont:
    Das Dazu- oder Selbstverdienen wird dank BGE schwieriger werden als jetzt: Hobby-Nasen und Nichtslernenwoller haben dann endlich Zeit für „schöne Dinge“, weil sie ihren alten Job hinschmeißen werden. Und machen vor allem die „schönen Berufe“ kaputt, die keine geschützte Berufsbezeichnung haben. Es wird in Folge ganzganz wenig Leute ganz oben geben mit gutem Verdienst, kaum Mittelfeld und unten tummeln sich alle. The Good, the Bad and the Ugly. Bei „schönen Berufen“ wird das mit dem Eigenverdienst zum BGE dazu ganz großer Fail werden.
    .
    „Unschöne Berufe“ mit viel Stress oder viel Dreck werden jedoch gewinnen. Es werden weniger Leute das machen wollen, also müsste der Verdienst daran enorm steigen. Die hier geäußerte große Sorge, wer denn dann die Scheiße wegmachen soll, ist – mit Verlaub – eher die großbürgerlich-knausrige Sorge, dass man denjenigen, die die Scheiße wegmachen, nach wie vor nur wenig zahlen will. Das ist im Grunde moderne Sklavenhaltung und kommt an das ran, was HansMeier555 pausenlos an Thesen ausspuckt.
    .
    Was ich gelinde gesagt etwas merkwürdig finde. Tönt man doch sonst so großzügig und singt das kluge Lied von Nachfrage und Angebot. (Dieses kluge Lied krieg jedenfalls ich von Bürgerlichen vor die Füße geschmissen, wenn ich über die sinkenden Honorare in meinem Bereich meckere: „Hättste was Gscheits glernt, in deiner Branche gibt es halt zuviel Angebot …“)

  96. @Vroni:
    Den Dissenz bezüglich...

    @Vroni:
    Den Dissenz bezüglich Wertschöpfung teile ich, für mich macht IHRE Definition keinen Sinn. Denn was Wertschöpfung FÜR das Land ist (im Unterschied zu „im“ Land), lässt sich objektiv überhaupt nicht und von niemandem feststellen, wer anderes behauptet, bewegt sich gefährlich dicht am angeblich erkennbaren „objektiven“ Volkswillen.
    „Unschöne Berufe“: Die Sorge ist nicht, dass diese Berufe besser bezahlt werden. Das ginge völlig in Ordnung. Nur gehören zu diesen Berufen ein paar, die lebenswichtig sind, wo ein Angebot also gekauft werden MUSS. Und dann könnte die bessere Bezahlung das BGE bereits am Tag seiner Einführung in die Luft sprengen – weil Grundnahrungsmittel auf einmal dreimal soviel kosten wie heute, das BGE also am tag der Einführung nicht langt. Was ganz nebenbei zu einem weiteren neuralgischen Punkt führt: Nimmt man an, dass die Leute sich massenweise aus den schmutzigtsen, monotonsten, gefährlichsten Jobs zurückziehen (oder dort die Gehälter explodieren), müssen wir vorher die Grenzen dichtmachen, die EU verlassen und alle Handelsverträge kündigen. Weil über Nacht ganze Wirtschaftszweige entweder verschwinden oder nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Gutmeinen war schon immer einfacher, als gutmachen …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  97. Merke auf, Q3A, die siebte...
    Merke auf, Q3A, die siebte Posaune ertönt.
    Und du wirst zerschmettert werden, zermalmt zu Staub!

  98. Wie gesagt, die Bedenken des...
    Wie gesagt, die Bedenken des Don teile ich nicht einmal. (Dass die Leute dann nur noch faul sind.) Die „Faulen“ sind nicht mein Hauptproblem als Steuerzahler. Ich zahle ja wie alle hier auch unfreiwillig Steueranteile für Militärausgaben. Das befürworte ich ja ebenfalls nicht. Milde ausgedrückt.
    .
    Von mir aus könnte das BGE also ruhig kommen.
    Aber es wird dann sein wahres Gesicht zeigen. Nicht das der Wohltaten. Sondern dass es im Grunde seines Herzens knallhart marktliberal ist. Ich nenne es neoliberal.
    Kein Wunder, ein Unternehmer hat sich das ausgedacht. Ist dieser komische Sachverhalt, dass dieses „Füllhorn“ ausgerechnet von einem Unternehmer kommt, noch niemandem aufgefallen?
    .
    Linke und Piraten sollten über diese Büchse der Pandora nachdenken. Und das Selbstdenken anfangen.
    .
    Bürgerliche Dagegenargumentierer („Wer soll dann all die Sch … aufräumen …?“) sollten ebenfalls nachdenken. Über den raktionären feudalen Gehalt ihrer Sätze. Das verrät sie. Denn grade im Bezug auf das Sch… -Problem ist mir das BGE sogar ausgesprochen sympathisch: Klempner und Altenpfleger die neuen Stars, um die sich gerissen wird.
    .
    Sonst eher nicht.
    (Es wird die Kreativwirtschaft in eine knallharte Zweiklassen-Kreativwirtschaft umwandeln statt die Kreativität zu beflügeln. Hab ich bereits ausgeführt.)
    .
    Ein BGE brächte es wirklich nicht. Es wäre schon viel erreicht, wenn man von Amt seits aufhören würde, Sozialleistungsempfänger zu schikanieren. Die neueste Regierungsidee, Hartz4-Eltern von Dingen auszuschließen, die andere Eltern durchaus bekommen sollen, ist dermaßen weit vom anthroposophischen Anteil des BGE entfernt, dass man sich so oder so zurücklehnen kann: Es wird bie dieser regierenden Menschheit nicht kommen.
    Der deutsche Mensch liebt im Grunde seines Herzens die Schikane. Andere hält er immer für faul, sich selbst für enorm fleißig.

  99. Lieber ThorHa
    "Nur gehören zu...

    Lieber ThorHa
    „Nur gehören zu diesen Berufen ein paar, die lebenswichtig sind, wo ein Angebot also gekauft werden MUSS. Und dann könnte die bessere Bezahlung das BGE bereits am Tag seiner Einführung in die Luft sprengen – weil Grundnahrungsmittel auf einmal dreimal soviel kosten wie heute, das BGE also am tag der Einführung nicht langt. Was ganz nebenbei zu einem weiteren neuralgischen Punkt führt: Nimmt man an, dass die Leute sich massenweise aus den schmutzigtsen, monotonsten, gefährlichsten Jobs zurückziehen (oder dort die Gehälter explodieren), müssen wir vorher die Grenzen dichtmachen, die EU verlassen und alle Handelsverträge kündigen. „.
    .
    Endlich! Es kommt Bewegung in die EU!
    Nein, war ein Scherz.
    .
    Was Sie ausführen, könnte durchaus so hinkommen.
    .
    Einwand dennoch:
    Nahrungsmittel sind jetzt schon subventionert (z.B. u. a. durch die milde Mehrwertsteuer 7%) Man musste zukünftige Härten natürlich mit einem Hack ausschließen oder mildern. Nichts ist wichtiger als Torte fürs Volk, sonst rebelliert es, wie schon Marie-Antoinette wusste.
    .
    Aber es würde mich nicht stören – ganz im Gegenteil – wenn der Agrararbeiter (früher ganz profan: Sauhirte) und der industrielle Metzgerhilfsarbeiter auf diesen Mega-Schlachthöfen dank BGE in Zukunft fürstlich bezahlt würden. Dann hört endlich das Billigfleischproblem wie von alleine auf.

  100. Als Angehöriger der...
    Als Angehöriger der akademischen Disziplinen, welche zu den Geistes- und Sozialwissenschaften zu rechnen sind, wundere ich mich häufig über die eilfertige Ablehnung, die ebenjenen Angehörigen genannter Wissenschaftszweige „in der Öffentlichkeit“ widerfährt. Gewiss, weder will ich die durchaus vorhandene Neigung zum Salbadern noch den Ansturm zwecks Titelaneignung auf diese Fächergruppe leugnen – aber wenn’s in Ressentiment ausartet, dann ist meines Erachtens gefälligst Schluss mit lustig, eben welches ich nämlich sehr, sehr bedauerlich finde anzutreffen, da ich doch meinerseits das den Berufsständen von A bis Z gegenüber je gebührende Maß an Achtung habe.
    .
    Eine Welt rechtschaffener (damit spöttisch implizierend: von der unwandelbaren Richtigkeit der eigenen Ansichten fest überzeugter, weil „wirklich im Leben stehender“ – aber ich will im Grund‘ nicht beleidigend werden) LKW-Fahrer und Holztischler scheint mir dann doch nur auf Grundlage eines verträumten Rousseauismus erstrebenswert. Es mag ein alter Hut sein, doch ist meines Erachtens das Ungleichgewicht zwischen, ja die gegeneinander trotzig bestehende Differenz von (ganz simpel heruntergebrochen und terminologisch nicht ganz unzweifelhaft) vita activa und vita contemplativa recht eigentlich ein Kernlein von Zivilisation – und letztendlich wollen wir doch eh nur einander versichern, wieviel besser doch unser eigener Lebensweg gegenüber den vielen anderen möglichen Lebenswegen, die wir hätten beschreiten können (oder auch nicht), ist. Davon sollte man aber meiner Ansicht nach absehen, es bleiben lassen: der Drang zur Rechtfertigung des eigenen Daseins kann leicht zum Fluch werden, für sich wie auch für andere.
    .
    Zwar kann auch ein Schuhmacher oder Tischler Staatenlenker werden (Beispiele aus reiner Gehässigkeit: Ceaușescu und Ulbricht), aber dennoch halte ich es nicht für verkehrt, wenn es im irdischen Dasein für vielerlei Dinge Leute gibt, die sich redlich und bemüht mit diesen besonders auseinandersetzen.

  101. @Vroni - BGE knallhart...
    @Vroni – BGE knallhart marktliberal
    Natürlich. Denn am Tage nach seiner Einführung könnte man alle (nicht gesundheitsbezogenen) Arbeitnehmerschutzrechte aufheben. Von Kündigungsschutz über Betriebsrat bis hin zum Mutterschutz und allen Tarifverträgen. Es müsste ja niemand mehr arbeiten, Arbeit wäre freiwillig.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  102. Ist der Don ein Großbürger?...
    Ist der Don ein Großbürger? Nach allem, was er von seinen Wurzeln zeigt, ist das Bürgertum, einfaches. Also taugt der Dünkelvorwurf nicht.

  103. Vrooonnniii..., bitte, etwas...
    Vrooonnniii…, bitte, etwas positiver denken, auch über die eigene berufliche Situation.
    Wären Sie den Empfehlungen ihrer Verwandschaft gefolgt, hätten es in einem Dax-Konzern in die 2.Management – Ebene gebracht, bekämen Sie jetzt einen blauen Brief.
    Womöglich eine gute Abfindung – und dann??? Wie wollten Sie dem Überangebot in
    dieser Branche entgehen?

  104. o.t.
    mit Verspätung las ich...

    o.t.
    mit Verspätung las ich die vorangehenden Diskussionen, auch die über Timoschenko und Fußball und empfehle zur Lektüre „Die FIFA-Mafia“ von Thomas Kistner (Droemer-Knauer), hörte heute (im Küchenradio) den Autor

  105. Jessas! Kommt ist Don Alphonso...
    Jessas! Kommt ist Don Alphonso mal über die Berge, landet die geschätzte Kommentatorengemeinde gleich bei der Theodizee. Als entscheidungsscheuer Agnostiker bleibe ich mal lieber ganz irdisch. Bis jetzt wurde über das BGE eher abstrakt gesprochen. Ich versuche es mal konkret. Hoffentlich langeweile ich nicht. Als Industrieangestellter in einem mittelständischen Unternehmen bin ich natürlich immer der Gefahr ausgesetzt, eines Tages den Arbeitsplatz zu verlieren, aus welchen Gründen auch immer. Das heißt, daß für mich ALG II immer nur 12 Monate entfernt ist. Diese Möglichkeit erschreckt mich. Das mag vom Gesetzgeber so gewollt sein, mir gefällt eine solche Perspektive, die ja nicht nur materielle Verschlechterung, sondern auch Demütigung auf Ämtern, ständige strafbewehrte Kontrolle und Entwürdigung durch Verletzen der Privatsphäre bedeutet, durchaus nicht. Aus diesen letztgenannten Gründen stehe ich einer Idee des BGE eher positiv gegenüber, gesetzt es funktionierte wirtschaftlich. Bei Wikipedia wird der momentane ALG II-Satz inkl. Miete mit rund 750 Euro für einen 1-Personen-Haushalt angegeben. Angenommen, der Bürokratieabbau bringt weiteren finanziellen Spielraum, dann könnte das BGE vielleicht bei 900 Euro liegen. Mit dieser Größenordnung könnte ich leben, im wörtlichen wie übertragenen Sinn. Gezahlt wird ganz einfach über die Finanzämter, sobald die elektronische Lohnsteuerkarte keine versicherungspflichtige Beschäftigung ausweist. Die Auszahlung endet, wenn wieder eine entsprechende Tätigkeit aufgenommen wird. Keine Fragen, keine Kontrollen. Das bedeutet übrigens automatisch eine Einführung des Mindestlohns, denn niemand würde mehr für weniger als das BGE arbeiten. Mißbrauchskontrollen finden über die Meldeämter statt, die die Lohnsteuerkarten ausstellen und ohnehin betrieben werden müssen. Ob das funktionieren würde sei dahingestellt, mir geht es um (m)einen konkreten Fall. Wenn also die Arbeitslosigkeit einträte und sich nichts Adäquates als Ersatz fände, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, ein Sabbatjahr einzulegen. Ich habe da ein kleines Projekt rund um Seume, Göschen und die Editionspraxis der Goethezeit und man könnte auch dem Leipziger Ableger der Seume-Gesellschaft auf die Sprünge helfen. Ich habe die notwendigen Quellen hier vor Ort in Grimma und Lützen und in der DB und der Uni-Bibliothek die Buchbestände. Das ist dann alles ohne größeren materiellen Aufwand nutzbar. Und wenn die Hamburger Uni-Bibliothek ihre Handschriften digitalisiert und ich auf eine teure Fahrt verzichten kann, dann bin ich rundum glücklich. Die gesellschaftliche Relevanz des Themas wäre freilich mehr als bescheiden. Aber ich würde mich nicht langweilen, nicht revoluzzen und auch kein RTL gucken. Ich habe aber die Befürchtung, daß wir wie bei allem Menschenwerk dann doch wieder bei der Theodizee landen werden.

  106. @ E. R. Binvonhier
    :-)
    .
    Wäre...

    @ E. R. Binvonhier
    :-)
    .
    Wäre ich den Empfehlungen meiner Verwandtschaft gefolgt, wäre so einiges anders gekommen. ^^Vorstand in technsischen Dax-Unternehmen gehört jedoch nicht dazu. Für meine Verwandtschaft ist das nix für Weiwa. Die müssen dort eher als Dekotussis (maximal erlaubt: Krankenschwester oder Verlagstussi schöne Berufe, öhm) die Wohnung dekorieren, hübsch aussehen, schlank sein, repräsentieren und dem moppeligen Mo abends a Schnitzel hinstellen, des übern Teller hängt. So ist das.
    .
    Vermutlich deswegen früh geflüchtet und mach seitdem mein eigenes Ding. Aber egal was man macht, sein Ding oder als Tussi herumlungert: Man wird so oder von der Geschichte weggeröchelt. Das ist gar nicht so negativ, sondern eher gelassen. Der Lauf der Dinge, weil man nicht alles vorhersehen kann.
    Design würde ich jedoch deutlich nicht mehr studieren. Nicht weil das Studium nicht nett ist, sondern weil Auftraggeber (auch die sonst recht bodenständigen KMU) Dinge wollen, die jeder halbwegs anständigen Berufsauffassung zuwiderlaufen. Wenn wenigstens das Schmerzensgeld für den Obulus als Werbehure*, Falschgeldspieler & Miesgrafiker ordentlich ausfiele, würde ich gar nix gesagt haben … wes Brot ich ess…
    .
    *Sagt meiner Mama bitte nicht, dass ich in der Werbung arbeite. Sagt ihr, ich arbeite als Pianist in einer Bar.

  107. @E.R. Langen:
    Definieren Sie...

    @E.R. Langen:
    Definieren Sie „Griossbürger“ bitte, und das ohne Rückgriff auf Thomas Mann?
    Gespannt wartend,
    Thorsten Haupts

  108. @Q3A: "Sie müssen sich von...
    @Q3A: „Sie müssen sich von der Idee verabschieden, dass die Reproduktionsquote allein bestimmt wieveil ein Individuum wert ist. […] Wie in einem Organ Krebs ausbrechen kann, so kann in einer Art der Krebs ausbrechen. […}“
    Ersetzt man Individuum durch „Rasse“ und Art durch „Volksgemeinschaft“ koennten Ihre Aussagen auch Paraphrasen aus Mein Kampf sein. Die logische Inkonsistenz kann es zumindest mit dessen Autor aufnehmen. (Beispiel: „Das Leben ist der Verrat am Toten.“ – was soll man sich denn unter dem Toten vorstellen ohne das Lebende? Hegel wuerde im Grabe rotieren!).
    Und die Story mit den „Frauenaktivisten“ (an der Uni gab’s dei feministische Frauen-Lesben-Liste, ich nehme an, sowas meinen Sie) und Sodom und Gomorrah; ist die noch ernst gemeint oder als Satire (vielleicht auf amerikanische Evangelikale?) zu verstehen?

  109. @Savall:
    Ja, könnte...

    @Savall:
    Ja, könnte rechnerisch durchaus funktionieren. Unter ceteribus paribus Bedingungen – sprich, es darf sich weder an der Beschäftigtenquote noch an der Wirtschaftskraft Deutschlands durch das BGE etwas ändern. Und genau das ist die eine grosse Unbekannte, weil von der von niemandem vorhersagbaren Reaktion der Leute abhängig.
    Die zweite Hürde – wie oben schon ausgeführt – ict die Akzeptanz bei denen, die zahlen müssen. Vronis Einwand (ich zahl ja auch für Peng, Bumm und Knall) in allen Ehren, aber das Zahlenmüssen für die Sabbatjahre oder Jahrzehnte anderer ist dann doch eine andere Kategorie. Übrigens werden nach meiner Erfahrung die Einwände bei denen am grössten sein, die am wenigsten verdienen (und deshalb selbst kaum noch Steuern zahlen).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  110. Q3A04. Mai 2012, 00:41
    Ihr...

    Q3A04. Mai 2012, 00:41
    Ihr Kommentar:Sie müssen sich von der Idee verabschieden…
    .
    Ich muss jeden Tag aufs Klo und sterben, sonst muss ich überhaupt nichts.
    Und ich mache seit über 30 Jahren bei Jehovas Zeugen, Mormonen und anderen Heilslehreverkündern die Tür ganz schnell zu .

  111. Savall, wieso wuerde dann...
    Savall, wieso wuerde dann niemand mehr fuer weniger als das BGE arbeiten? Er haette dann doch das BGE und das Gehalt. Die Idee ist ja, dass man es sich dann eben erlauben kann, auch weniger lukrative Selbstverwirklichung zu betreiben.
    Was aber auf jeden Fall ansteigen muesste, waeren die Loehne fuer unangenehme Arbeiten (Klofrau, Muellmann [oder Klomann und Muellfrau, der PC zuliebe], Kanalreinigung…). Ausserdem muessten die Steuern steigen, was dann auch noch auszugleichen waere, mit der entsprechenden Inflation als Folge. Diese wird durch den ploetzlichen Anstieg an Kaufkraft in den unteren Schichten noch weiter angeheizt, so dass das BGE letztlich sich selbst entwertet. Was ist dann? Ich tippe, innerhalb kurzer Zeit, wird ein „Grundrecht auf menschenwuerdiges Leben ohne Arbeit“ konstruiert werden, was logischerweise nach einer Erhoehung des BGE verlangt. Die Spirale dreht sich weiter. Endziel ist dann ein Utopia in dem jeder genug (=logischerweise gleich viel) zur Verfuegung hat und sich ganz nach seinen Neigungen frei betaetigt. Aber zumindest bin ich nicht der einzige hier, der das fuer eine gefaehrliche Illusion haelt.

  112. Vroni04. Mai 2012, 14:46
    Ich...

    Vroni04. Mai 2012, 14:46
    Ich habe nichts falsch verstanden,
    ich wollte nur mit dem mir eigenen Egoismus demonstrieren, dass es nicht geht.
    Wie der Kölsche säät: Von nix kütt nix.
    .
    Und noch was, ich war und bin stolz auf meinen Job,
    und der ist nicht viel anders als Ihrer.

  113. Folkher Braun 04. Mai 2012,...
    Folkher Braun 04. Mai 2012, 01:49
    Interessanter Bericht, danke für Ihre Offenheit,
    ich habe in meinem Bereich ähnliche Erfahrung. (ganz besonders mit Verantwortung)
    Da gense alle laufen. ;-)

  114. Manche der Kommentare sind...
    Manche der Kommentare sind sicherlich ironisch gemeint, ohne dass man’s immer gleich merkt. Aber welche?
    Könnte man die vielleicht mit einem leichten Farbton unterlegen, wie es einst dem NevenDuMont-Sprößling beim Niggemeier erging?

  115. Foersterliesel, auch der Mob...
    Foersterliesel, auch der Mob braucht eben seinen Seelenfrieden. Mit Historismus ist der nicht zufrieden. Fussball hat Ersatzfunktion. Und nirgends passt „never change a running system“ besser als im Sport. FIFA und z.B. UCI sind sich da aehnlich wie alle anderen. Die Profiradler werden auch nicht langsamer?! In der Politik gibts wenigstens mal Refoermchen, die letztlich aber nicht an die Wurzel gehen. Der GAU der Fussballwelt waere jedoch die Absage der EM, denn die Werbemaschinerie laeuft bereits auf Hochtouren.
    Man muss sich vorstellen: In der CL spielen jetzt die ersten drei der jeweiligen Landesligen. In Spanien hat der dritte der Primera Division ca. 30! Punkte Abstand zum ersten Real M. Was ein Schwachsinn, aber die Kohle muss unter die Vereine.

  116. Mein grobschlächtiges und...
    Mein grobschlächtiges und durchaus nicht durchgerechnetes Modell (darum ging es mir auch nicht), T.I.M., ging ja davon aus, daß man entweder BGE _oder_ Lohn bezieht. Deshalb wäre das BGE implizit die Lohnuntergrenze. Ob das hilfreich ist, das ist auch unter Makroökonomen eine vielumstrittene Frage. Der immanente Inflationsfaktor eines BGE ist auch für mich offensichtlich. Die Akzeptanzfrage, ThorHa, wäre genauso wichtig. Allerdings ist es der Punkt, auf den ich rekurriere. Letzen Endes wäre die Mehrheit (vermute ich) in meiner Lage. Eben, daß es jeden von uns erwischen könnte. Bekanntlich ist der solidarische Gedanke in prekären Schichten einfacher vermittelbar als bei den oberen Zehntausend, die ihre Privilegien als gottgegeben akzeptieren. Der für mich wesentliche Gedankengang beim BGE wäre nicht so sehr die ökonomische Komponente, als vielmehr die fehlende Entwürdigung und Demütigung. Die gesellschaftlichen Verwerfungen, die ein BGE hervorrufen könnte sind für mich natürlich auch ein Rätsel. Man wünschte sich, daß unsere vielen und vielbezahlten Experten darauf eine Antwort wüßten. Ein frommer Wunsch. Wobei wir wieder bei der Theodizee wären. Wie gesagt, ich sehe die wirtschaftlichen Probleme durchaus. Als potentieller Betroffener wünschte ich mir nur, es hätte einer eine Antwort.

  117. Das BGE als Rueckversicherung...
    Das BGE als Rueckversicherung fuer den Fall, ich wuerde wieder mal wegen einer kuehnen Idee auf die Nase fallen, ist mir sehr sympatisch.

  118. Savall@ was ist nur los, alle...
    Savall@ was ist nur los, alle so negativ. Stellen Sie sich doch mal vor, der Arbeitsmarkt
    ist leergefegt, im Jobcenter kämpfen die Bewohner um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze
    und Sie müssen die sichern. Welche Hilfstruppen könnten Sie für Ihr kleines Projekt
    requirieren.

  119. ...und werter Savall, denken...
    …und werter Savall, denken Sie daran sich die Vorstellungskosten bei Seume & Co.
    erstatten zu lassen.

  120. Das, lieber savall, wäre aber...
    Das, lieber savall, wäre aber ein bedingtes GrundEinkommen, und die Bedingung wäre, dass man keiner Erwerbsarbeit nachgeht. Berufssöhne hingegen bekämen das Geld, also wieder Umverteilung von unten nach oben, das Gegenteil von dem was beabsichtigt war.

  121. lieber Nico,
    vom Fußball...

    lieber Nico,
    vom Fußball versteh ich ja leider überhaupt nix, mich hat Thomas Kistners Rekonstruktion der Vorgänge um die Vergabe der EM ausgerechnet an die Ukraine interessiert
    .
    Lieber Savall,
    wenn es mit der Seumeforschung und dem sabbatical nicht klappt: ein solventer Arbeitgeber für Bibliophile (Familienbetrieb, z.Z.groß im Geschäft mit goldenen Faksimilekoranen in den Ölscheichtümern) wäre die ADEVA
    http://www.adeva.com/
    .
    hochkommentierter Artikel
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/zorn-ueber-raketenabwehr-russland-droht-europa-mit-praeventivschlaegen-11738902.html
    was sagt HansMeier555 dazu?

  122. Es wächst die Erkenntnis,...
    Es wächst die Erkenntnis, dass eine Gesellschaft,welche die Fortpflanzungstätigkeit der Mitglieder dieser Gesellschaft, NICHT reglementieren kann oder will, auch für die neuen Mitglieder zu sorgen hat und zwar von der Zeugung bis zum Verfall, und zwar genauso regellos, wie diese Tätigkeit ein- und ausgeführt wird. Diese langsam erwachende Erkenntnis und die Verantwortung, die daraus für die Nachkommen erwächst, ist eine der Ursachen für diese schon länger schwelende Idee ALLE Menschen einer Gesellschaft dementsprechend auch ohne Regeln oder Bedingungen zu versorgen.
    Herrn Haupts Bedenken teile ich, denn, wenn Wir in D diese lebenslange Austattung einführen, und sie nicht auf noch zu klärende Mitglieder beschränken, wandern nach D ruckzuck Millionen Menschen aus aller Welt ein und das würde Uns völlig überfordern; so gerne ich es ALLEN Menschen gönne und wünsche, dass Sie ebenfalls lebenslang bestens versorgt sind! Und schon bin ich wieder bei der Beschränktheit, leider, aber Eine Gesellschaft geht immer voran und ist dabei Vorbild für Andere, so wie auch einzelne Menschen für Andere Vorbild sein können und sind. Also lassen Sie Uns etwas weniger ‚gegen’seitig beschränken, geniessen Wir die Vorzüge der Technik und der durchdachten Organisation, teilen Wir sie bedingungslos mit Anderen, gehen Wir mit guten Vorbild voran, ohne Andere beim Aufholen und Nachbauen zu beschränken. Bauen Wir aktiv an einer angenehmeren Wirklichkeit, also ohne jegliche Einbussen, statt die Wirklichkeit, wie bisher, mehr zu erleiden, als sie Selbst zu gestalten. Was denken Sie, wie schnell dann Krisen und Drogen und viele Krankheiten verschwunden sind? Leben Sie wohl.

  123. @ Mednienbselger
    Schön, dass...

    @ Mednienbselger
    Schön, dass
    Sie stolz sind auf Ihren Beruf. Das freut mich.
    Mich freut weniger, dass ich nicht mehr stolz bin auf meinen Beruf. Überlege lieber hundertmal, ob ich ihn auf Parties sage. Hasse Mitleid ausgerechnet von Zahnärzten.
    .
    Mit unfrohen Grüßen.
    Woher ich diesen stolzen Utilitarismus nur habe.

  124. Ach, herrje, Foersterliesel,...
    Ach, herrje, Foersterliesel, bei der Adeva würde ich ja für einen Hungerlohn arbeiten, schon der Ehre wegen. 
    Ich find’s ja im übrigen sehr schmeichelhaft, wie sehr man allerorten gegen meine bescheidenen Vorschläge bespricht. Ich gebe nur zu bedenken: sind Sie alle so sicher, daß das Problem Sie nicht alle früher oder später betrifft? Ich hab mal wieder mein häßliches Excel bemüht. Seit dem 01.07.1990 (Einführung der DM) sind bis vergangenen Monat April 2012 262 Monate vergangen. In keinem dieser 262 Monate konnte ich der Meinung sein, daß es einen nächsten gibt. Immerhin, könnte man jetzt sagen, es gelang doch. Aber 262-mal Angst haben? Es zermürbt. Ich bin nicht der heilige Sebastian und auch nicht der heilige Martin, ich bin nicht mal katholisch. Irgendwann ist es genug. Ich bescheidene Kreatur sage ganz einfach, das BGE gibt uns Pöbel einen Rest von Würde wieder, weil es uns die Angst nimmt. Es ist nicht die Lösung aller Fragen (ob es ökonomisch möglich wäre ist noch eine ganz andere Frage, aber das sagte ich schon). Wenn ich jetzt nicht irre, sagte Vroni, daß es genüge die Inquisition bei Hartz IV zu beenden. Dixit.

  125. Eine schöne lebendige...
    Eine schöne lebendige Diskussion, durchaus mit ein paar weniger bekannten Teilnehmern, auch wenn der eine oder andere Merkwürden dabei herumspukt.
    .
    Die grosse Frage: was ist gerecht geteilt, was ist ein motivierender Vorteil?
    Das dank der Elektronik ein gewaltiger Überschuss an ehemaligen Fachkräften (wer braucht heute noch wirklich einen Maschinendreher) und ein riesiger Bedarf an Halb-Professoren ( der das Programm für die CNC-Fräse richtig bedienen kann) besteht, und ein riesiger Arbeitsmarkt für die Quatschproduktion ( Computerspiele.. Faithbook, etc) sind die alten wirtschaftswunderlichen Tugenden völlig aufgemischt worden.
    .
    Wie viele würden einfach gerne irgendwo zupacken, ohne gleich überfordert zu sein, und sind dazu von tonnenweise Medienmüll in ihren beschränkten Fähigkeiten noch zusätzlich verstümmelt worden.
    .
    Und wir stehen vor dem Problem, dass unsere Deppen langsam ihren Standortvorteil verlieren gegen den Landarbeiter in China oder Brasilien, dessen schlaue Nachkommen sich so weit nach oben kämpfen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann sich da eine gewisse Lohngerechtigkeit einstellt.
    .
    Ich fürchte, das wird noch ganz lebhaft werden in den nächsten Jahren.
    Wir werden auf alle Fälle ein Schliessen der Schere zwischen den obersten und untersten Einkommen brauchen, um nicht Wut und Frustration flächendeckend ausufern zu sehen.
    Und wir müssen vor allem aufpassen, dass sich nicht eine Art mafiöser Sozialismus mit dem Mittelstand aufräumt, der die tragende Säule der Innovation ist. Erreichbar von unten, nicht abgehoben wie das ganze Promi-Gewusel, und ambitioniert, aus einem ganz normalen Leben etwas zu machen, von dem man gerne noch einen Nachschlag hätte.
    .
    Sonst enden wir in einem Newspeak sprechenden digitalen Zwangsaltruismus, der von einer winzigen Elite als Familienangelegenheit verwaltet wird.
    Organisierte Kriminalität oder „kommunistischer“ Staatskapitalismus mit ihrer Genickschuss-Logik sind hocheffiziente politische Systeme, die wohl niemand haben wollte.
    Aber sie kümmern sich fürsorglich darum, dass alle schön brav mitspielen…

  126. @Filou, das BGE ist keine...
    @Filou, das BGE ist keine Rückversicherung. Es ist Bestandteil Ihres Einkommens.
    Daran gewöhnt man sich leicht und preist es ein. Unter dem Strich hat man nichts ge-
    wonnen.
    H-4 ist eine Rückversicherung im Gegensatz zur Sozialhilfe hat man darauf
    einen Ist – Anspruch (ist zu gewähren). Der CDU ist das ein Dorn im Auge. Zumindest
    von Frau Merkel ist mir bekannt, dass sie nur denen zu helfen bereit ist, die ‚unver-
    schuldet‘ in Not geraten sind. Naja, so eng sieht sie das bei den Banken dann auch nicht.
    Das bürgerliche Denken – eine Hand wäscht die andere – wie in meinem Vorschlag an
    Kommentator Savall dargelegt – ist erfolgreicher.

  127. hatten uns übrigens...
    hatten uns übrigens anscheinend gerade „verdrückt“, und bei gumbrecht gelesen, „dass don a. einen vater hatte, welcher chirurg in würzburg war. und wie die mutter einkaufte“ (kleinbürgerlich?). netter zufall. waren ganz entsetzt, äh überrascht.
    .
    „Man darf also „guten Geschmack“ ist nicht [ganz] mit „Eleganz“ gleichsetzen“, hieß es da. und in der tat, wir sind sicher, ein herr don a. ist ein eleganter autofahrer. (und manchmal, in den ein- oder anderen traumverlorenen momenten womöglich auch garnichts anderes, als das.)
    .
    viele sind übrigens schon ganz einfach deshalb gegen das bge, weil sie dann nicht mehr arbeiten müssen.
    .
    und außerdem bleibt vermutlich doch eines: „charakter ist schicksal“ – auch daran ändert sich durch ein bge höchstwahrscheinlich nichts. oder: sowieso alles dummes zeug: wenn alle morgen früh durch zauberei dasselbe besäßen, sagen wir 500 euro, dann gäbe es bereits, wie bekannt, morgen abend die ersten millionäre – und jede menge bankrotteure. oder noch anders: auch ein bge kann ich ggfls. verkaufen. unter der hand. selbst wenn das illegal wäre und rechtswidrig: „gib mir den barwert meines bge der kommenden 10 jahre, jetzt sofort. meinethalben zieh 15% für dich ab, als gewinnspanne, aber hauptsache ich hab die kohle sofort.“. und einer machts. und der empfänger/vewrkäufer seiones bge-anspruchs gibts aus, geht in puff, fährt rennen, spielt … . und dann? (sowieso kein thema für westviertel, obwohl man sich da kein urteil erlauben soll.)
    .
    „jeder bleibe, wo er ist, bitte keine beta“. natürlich nicht. nur leider wollen und müssen ja die dxxfen westviertel schon seit so langer zeit laufend weiter runter. dabei hier ist doch hier http://www.kleingarten-trier.de/ gar kein platz mehr. und man beachte: Urheberin des Bildes ist Martina Kraemer. und außerdem hat auch trier west 70 kleingärten, dankenswerter weise. http://www.kleingarten-trier.de/3.html
    .
    wir wären „wg. prädestination usw.“ ansonsten einmal mehr geneigt, ihn, don, recht eigentlich eher unter die schopenhauerianer zu rechen, und wäre es unter die unbewußten solchen. „welt als wille und vorstellung“. und wille, als wille zum glück zu allererst. und was vorstellung ist, davon gibt er ja so oft und so wunderbar beredt kunde. (jederzeit bitte auch für uns gerne mehr)
    .
    und auch wir verbrennen hier inzwischen regelmäßig die deutschlandfahne vor dem haus, denn was will man noch damit? haben uns aber noch nicht dazu durchringen können, eine andere zu hissen an stelle. (die italienische? eine europäische? oder gar die der vereinigten südeuropäischen hand-schuhmacher?) (*g*)
    .
    Und das maximale Primärziel jedes erstklassigen Kriegers ist der Kochlöffel, nicht die Bombe. (Aus: Von den gesellschaftlichen Wegen zum Abituraufsatz im Fach Emanzipation.)
    .
    ansonsten bleibt natürlich die nordmainregion eben auch ganz besonders berühmt für ihre wunderbaren blockhäuser, im grunde auch weiterhin „echt germanischer herkunft“ – „reinster nordlimes“ wahrscheinlich. http://www.polar-blockhausbau.de/index.html und monaco ist halt überall, kann es sein zumindest, eben auch da, wo das goldene blatt bevorzugt gelesen wird: http://www.polar-blockhausbau.de/gartenhaus_tiroler_stuben_luxus.html
    .
    und schon axel caesar springer war zwischenzeitlich davon überzeugt, „von der vorsehung auserwählt zu sein“. (so oder so ähnlich kam’s jetzt mehrfach im tv.) und kluge leute hielten ihn davon ab, es in die welt hinaus zu posaunen. („wahrscheinlich die typisch neuronale fehlsteuerung des erfolgreichen mannes von ende 40“ – „fast ganz auf sich alleine gestellt an der spitze“. „irgendsowas mit dopamin usw. halt“.) aber sein unternehmen, also seine stellung in der welt war es, welche ihn stützte, sein besitz eben und der zu schützende einfluß seiner zeitung: um derentwillen musste sein unsinn unterdrückt werden, „nach hinten verschoben“ (zeitlich) zunächst. „dabei war der ja von herkunft eigentlich auch gar nichts, dieser springer, bloß ein mittlerer verlegersohn wie viele andere auch“, so ähnlich wusste das tv. (man sieht: „größenwahn“ „in milder form“ kann auch hilfreich sein, „entwickeltere“ ziele zu erreichen, zusammen mit fortune… ) (*g*)
    .
    ansonsten lernt der mann, wissend, dass er ein solcher ist, fragen am besten bei der ehefrau: „sitzt du gut mein schatz? darf ich dir noch etwas bringen? liegt das kissen da recht so? soll ich das licht vielleicht noch etwas dimmen? ist der kuchen lecker? schmeckt kaffeee so frisch gebrüht nicht wirklich immer am besten? und fehlt dir vielleicht sonst noch etwas?“ also der emanziperte mann natürlich, also der emanzipierte, starke mann, also der emanzipierte, starke, glückliche, gelungene, selbstbewußte mann voller liebe selbstverständlich ist so. und nur so.
    .
    and no try for loosers. (und dopamin-fehlsteuerungen muss man genießen, nicht bekämpfen, oder nicht? wir schreiben schließlich das jahr 2012, nicht mehr 1995 … … wobei wir da nicht mitreden können, wir hatten so etwas noch nie, aber immerhin würde man es jedem anderen, der es haben wollte, sicher gerne gönnen, nicht wahr?)
    .
    und es ist ein freies land: wie schön, dass don a. wenigstens ein so wunderbares beispiel dafür ist, „dass man nicht ausschließlich bloß freiwillig mittelschicht-leuchte, herausragend bis besser doch vorsichtig geduckt – oder ähnliches – sein muss“- aber wir befürchten bald, dass unser don ein letzter seiner zunft sein könnte… :
    .
    zum glück geht es deutschland und der welt schlecht – da hat man dann gute gründe genug, beides retten zu müssen. und wehe es steht einer fern: den kriegen wir! (blödsinn…) aber don a. … .
    .
    viel freude auf dem weg nach monaco also weiterhin. (und evtl. dran denken, p.57 sagte: „der westen italiens wirkte da teils eher wie ein ostviertel, und mit dem osten frankreichs wars neulich noch genau umgekehrt.“)
    .
    und grüße.

  128. Geehrter Don,
    mit dem ...

    Geehrter Don,
    mit dem solargetriebenen Schiff sind Sie ja richtig auf dem
    laufenden , prima . lch wünsche viel Spaß .
    MfG ,T.

  129. geehrter E.R.Langen h...
    geehrter E.R.Langen h 16:28
    Großbürger wird man oder frau erst , wenn Alfa Romeo gefahren wird,
    freiwillig , mfG T.

  130. @ don
    .
    offensichtlich scheint...

    @ don
    .
    offensichtlich scheint es aber einen göttlichen unheilsplan bzgl. des landes des „nordamerikanischen peso“ zu geben, oder nicht? (don’s ausdruck neulich)
    .
    und welche rolle spielt fr. dr. merkel darin, „wenn sie soviel mit rotchina macht“?
    .
    und jeder auf seinem platz. also die süddeutsch-norditalienischen westviertel allem entrückt alleine ganz weit oben. (so wünschen wir uns das)

  131. @Försterliesl:
    .
    Hab ich...

    @Försterliesl:
    .
    Hab ich ebendort schon kommentiert:
    03.05.2012 21:19 Uhr
    .
    Sie erinnern sich an Moltkes Diktum (so um 1895):
    „Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner“.

  132. @HM555 03. Mai 2012, 22:23:...
    @HM555 03. Mai 2012, 22:23: Hoi polloi?

  133. Oliver-August Lützenich, in...
    Oliver-August Lützenich, in deutschland ist diese ausstattung bereits eingeführt, sie heisst volkstümlich harzvier, die ausländer sind schon da und werden hier und jetzt alimentiert, näheres entnehmen sie bitte der bild-zeitung, dem journalistischen leitmedium dieses landes.
    :
    (das ist der skandal: dass frau friede springer, die busenfreundin einer gewissen frau dr: merkel geb. kasner, mit diesem radaublatt politik macht, zu diesem behuf an die niedrigsten instinkte der leser appelliert und damit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen erfolg hat)

  134. Schrebergärten.
    VHS-Kurse,...

    Schrebergärten.
    VHS-Kurse, wie man Obst und Gemüse einkocht und wie man alte Kleider ausbessert.
    Ein städtischer Nähmaschinensalon, wo sich jeder, der selber keine Nähmaschine hat, seine mitgebrachten Sachen reparieren kann.
    Ein betreuter Schrottplatz: Alte (Elektro)geräte, Möbel bitte hierhin entsorgen, gebührenfrei. Dort darf sich dann jeder kostenlos bedienen. Reperaturwerkstätten stellen Werkzeuge zur Verfügung.
    .
    Also ich glaube an die Naturalien- und Subsistenzwirtschaft. Gerade zusammen mit der hochindustrialierten Einwegproduktion müssten sich hier geniale Synergien ergeben. Mit einer Dorf- oder Kiezgemeinschaft in der Mitte, die milde Gaben der REichen empfängt und sozial kompetent weiterverteilt: Zuwendung, Distinktion, Gnade. Und einfach einen sozialen Ort bietet, wo man sinnvoll den Tag verbringen kann. Beim Kaffeetrinken, Sockenstopfen und Fahrradreparieren. Irgendeine Oma macht Bratkartoffeln mit Zwiebeln für alle.
    Abends wird musiziert. Aus den besten Stimmen formt die Musikschullehrerin einen Bettlerchor, der von Luxushotels gerne für Benefizkonzerte geordert wird.
    .
    Unser einziges Problem ist unsere Asozialität. Die Unfähigkeit, produktiv zu sein ohne gleich gierig zu werden.
    .
    Was heißt „individuelle Freiheit“ in einer hochgradig arbeitsteiligen Welt anderes, als den Zugriff des „freien Individuums“ auf die Lebenszeit, Arbeitskraft und Seele anderer Menschen so reibungslos zu gestalten, als wären es Maschinen?
    .
    Eben davon müsste man wegkommen. Natürlich kann jeder von Oma Meume einen Teller Bratkartoffeln bekommen, muss sich dann aber auch ihre Geschichten anhören. (Besser noch: Beim Kartoffelschälen helfen und nachher beim Abwasch). Also eben doch nicht ganz „bedingungslos“.
    .
    Ob dieses Modell „finanzierbar“ wäre? Also bitte. Wenn wir endlich die Fehlanreize beseitigt haben, wird es Gewinn abwerfen.

  135. noch mal die vorlage...
    noch mal die vorlage akzeptiert und zur hand – also in den kopf genommen: „und göttliche unheilspläne gibts natürlich ständig. und die vorsehung sucht sich solche, die sie mit naturnotwenigkeit und herausragenderweise ausführen.“ das natürlich alles wahrheit & blödsinn zugleich: mit der angelsächischen psychologie zu adolf hitler sind wir heutigen natürlich schon alle als 17-19-jährige aufgewachsen („wie gelangt der einsame zur tat? und was, wenn nicht?!“) – und kein normaler westeuropäer hat angst vor sowas. wir und unser staat sind ja intakt. aber andere sind womöglich natürlich im wahnwitz: womöglich schon als begründung ihrer selbst. (kleinbürgerängste und kleinbürgereinseitigkeiten finden sich besser real und begründet, als einsichtsvoll veränderbar. und durchschnitt ist ein machtanspruch. oft genau wie dummheit.)
    .
    „und göttliche unheilspläne gibts natürlich ständig. und die vorsehung sucht sich solche, die sie mit naturnotwenigkeit und herausragenderweise ausführen.“ – wobei das natürlich auch stimmt, wenn man es hinterher so hinbiegen will (weil man muss?):
    .
    was aber bleibt ist folgendes, don a schrieb’s schon öfter. alle gesellschaften gehen unter. wer geschichte studiert hat, weiß das, und klammert sich nicht (kleinbürgerlicher weise) zu sehr dran. (trägt trotzdem, dass seine bei, zu erhalten, was geht, aber… ) und die, welche festhalten, weil sie müssen oder ängstlich sind oder abhängig oder einsichtsvoll, sind häufig die haltlosen, und die haltlosen, sind die festen, normales paradoxon. denn wer geschichte kennt (z.b. weil er geschichte studiert hat) und sich an nichts klammert, wird stehen (fest in seiner kenntnis der geschichte), während die festen, welche nichts kennen, mit ihrem staate untergehen, genau darum. und keine macht der welt konnte es anscheinend bisher ändern.
    .
    wie gesagt: wir begrüßen u. a. jede gegenwärtige krise (nicht wirklich, aber) – leider aus dem grund: solange es noch dem durchschnittlichen bürger (spießer), der nie ins theater oder schauspiel ging, (trotzdem) gut ging, weil es seinem staat und der gesellschaft gut gingen, solange war alles gut. jetzt aber, wo es genau solchen schlecht geht, sie sorgen und ängste haben, ja haben müssen – schlimmstenfalls gefühlt die ganze existenz ihres (unseres) staates (ihrer pension/altersvorsorge vor allem auch) auf dem spiel stünde, jetzt aber darf nicht mehr „gefährlich“ gespielt, inszeniert werden: weil „der spießer“ plötzlich zu dicht am abgrund der gefahr gebaut wäre? die vom grundgesetz garantierten freiheiten aber können nicht beschädigt werden.
    .
    oder nein, so einfach ist es nicht: in d ist auch heute – und womöglich gerade jetzt – jede provokation möglich, richtig und gut. vielleicht sogar möglicherweise teils nötig. weil vom gesetz gedeckt. meinungsfreiheit kann nicht eingeschränkt werden. (ggfls. egal wie sehr sie (angeblich) einen staat gefährdete. s.o.)
    .
    so gesehen hätten wir vermeindliche göttliche unheilspläne noch nicht genug. vor allem wg. der tatsache, dass wir keine greifbaren rettungspläne für uns selbst, also für unsere währung und unseren wohlstand haben: haben wir nämlich nicht.
    .
    und der retter, der könnte (wir denken ihn uns einfach mal, wg. des gedanken-experiments, reine physik) es aber nicht machen würde, weil er seine persönliche freiheit in diese richtung, resp. nicht in diese richtung nutzen wollte, der wäre was? auch vom grundgesetz gedeckt natürlich, oder nicht? und evtl. hätte auch dies mit der feminisierung der gesellschaft zu tun: frauen schweigen oft klug, „um nichts abzubekommen, sich selbst und ihre verhältnisse rauszuhalten“: solange sie nur konsequent genug schweigen, gelingt es meist) („also schweigen wir auch“)
    .
    (und hüten wir uns davor – oder nicht, denn staaten werden ja zum glück immer unbedeutender für die meisten – z.b. „mit dem deutschen staat übers internet zu kommunizieren“ (macht ja eh keiner), „denn der deutsche staat in wäre dumm in summa“. ist er natürlich nicht (oder eher doch!? oberst klein?). aber seit wann wären falsche meinungen verboten? und es gäbe – ganz sicher auch z. b. bzgl. des deutschen wie des italienischen staates – keinen grund eine richtigere meinung bzgl. derer haben zu müssen, als, sagen wir, bzgl. bayern münchen…:. so kleinbürgerunsinn meint hier aber keiner.)
    .
    und wenn emanzipation der frau endlich mehr möglich wäre, dann würden wir jeden einzelnen bedrohten mann (welcher sich deshalb womöglich eine waffe zulegt oder „schutzdienststellen“ etc. sich schafft, schaffen wollte, „erhalten müsste“, resp. fürs berufsleben aufsuchte, zwingen (ok, direkt zwingen nicht, g), sichstattdessen, als gesellschaftlich einzig noch zulässige alternativhandlung, im stillen kämmerlein splitterfaser nackt vom kopf bis fuß vor einen spiegel zu stellen und die eigene inventur zu machen – also zu sagen „mein name ist … und ich fühle mich bedroht weil .. und darum würde ich am liebsten eine waffe bauen, mich mit anderen, ebensolchen männern zusammenschließen…“ tatsächlich so aussprechen. denn nur so, und nur so käme mann sich und seinem irrsinn womöglich näher: wenn wir erst – ganz real – „die große diplom-psychologin“ als bundesministerin für diesen zweck installiert haben, dann wird das zum glück die allgemeine norm sein „sie sind ein mann? und fühlen sich bedroht? ok, da bezahlen wir ihnen („zwangsweise“, *g*) zunächst erstmal eine kleine kurzzeittherapie, und wenn das dann noch nicht ganz weg ist ..“ . die masse der bedrohungen ist nur in dummen männern real, und dummen eher ungebildeten männern von gestern, so sagts die moderne soziologie. man müsste also männer zu mehr (sozial-)bildung zwingen – und ihnen mit weiblicher macht die waffen wegnehmen/gar nicht erst in deren hände gelangen lassen (merkel/afghanistan), so wills die zukunft. und daher wirds auch so kommen. (ggfls. auch mit hilfe der vorsehung. *g*. oder so.) und prima, dass der lauf der geschichte inzwischen so viel schneller erfolgt, als alte männer glauben können wollen: auch hier bliebe womöglich raum für „lernen“. keiner hat anspruch auf ein tragfähiges, sozial konstantes weltbild in seinen ruhestand hinein und durch diesen hindurch: die welt änderte sich evtl. schneller, als die zeit vom lebensjahr 55 bis 85 dauerte: wie schön!
    .
    und man müsste dem staatsdienst die jungen leute, mögliche bewerber also, womöglich aktiv wieder mehr abspenstig machen („in der freien wirtschaft oder finanziell unabhängig wie bei don ists eben doch schöner, ja sogar einzig schön“): nichts erhöhte den druck auf die leute, die drin sind mehr. (und zwar vollkommen legal in einem freien land.) und rechtfertigte – evtl. mehr noch: erzwänge – endlich – höhere gehälter auch dort. das aber schon wieder ein anderes thema. „und seht, ihr seid nutzlos, so nutzlos, wie das feuer unter den sonnen, 186. psalm)
    .
    und grüße.

  136. Hat schon mal jemand...
    Hat schon mal jemand ausgerechnet wie viel Verantwortungsgefühl/Verantwortungsübernahme sich mit der
    Forderung nach Flexibilität und Mobilität vereinbaren lässt?

  137. ... und mit der Projektitis?...
    … und mit der Projektitis?

  138. Huch! Grosser Fauxpas....
    Huch! Grosser Fauxpas. RichtigStellung. Hoffentlich hats Keines bemerkt? Aber was hat die unkontrollierte Fortpflanzung mit der lebenslangen Versorgung der Gezeugten zu tun?
    Wenig bis Nichts. Sorry, da habe ich zwei Gedankenblöcke in mir, in Eins gebracht: die unkontrollierte Fortpflanzung einerseits und die unkontrollierte Bereicherung andererseits, beides vielleicht UnGleichVerteilungen, aber die haben selbstverständlich nichts miteinander gemein. Oder doch? Ach, Nein, … egal, auf jeden Fall nicht so.

  139. Welche Freude, die deutschen...
    Welche Freude, die deutschen Oberlehrer, diese Gipfelstürmer und Märchenerzähler:
    Wie Baron Münchhausen ziehen sie sich an den eigenen Haaren – mit den Methoden
    eines Ebenezer Scrooge – aus dem Sumpf.
    .
    Aufforderung: Alle nachmachen!!!

  140. Paranoider Gedankengang:
    Was...

    Paranoider Gedankengang:
    Was ist, nur mal so angenommen, wenn hinter dem stacheldrahtbewehrten, schikanierten Grundeinkommen aka Hartz4 bloß der Un-Plan steckt, nicht nur die jetzt unten Liegenden, sondern den wackeligen Mittelstand dermaßen ängstlich und Hartz4-gequält zu machen,
    (Wenn der Mittelstand mürb ist und den unmittelbaren Abstieg auf Hartz4 dermaßen fürchtet, wie man im Mittelalter nur die Pest gefürchtet hat. Dann spielt es plötzlich keine bourgeoise Rolle mehr, „ob man andere ‚Faule‘ durchfüttern muss“, denn ist man selbst der, der nicht mehr kann. Und erst dann das BGE als „Erlösung“ „begreift“. Dann wird das BGE politisch durchsetzbar. Was natürlich keine Erlösung ist, sondern ein neoliberaler Unheilsplan (Unheilsplan ist genau das richtige Wort, Don).
    … dass er plötzlich das BGE als Rettung von allem betrachtet?
    … Und dann stellt es sich als mieser Köder für noch schrecklichere 7 Grausamkeiten raus?
    .
    Als Warnschuss zum Nachdenken für BGE-Sympathisierer in den Raum gestellt:
    .
    Wo hier noch mäandernd rumdiskutiert wird, ob man „Faule“ denn durchschleifen soll, haben CDU-Arbeitsausschüsse längst ausgerechnet, dass das BGE obacht! finanzierbar ist. Die Politik ist also bereits einen Schritt weiter als ihr dummes Wahlvolk.
    .
    Ich müsste mich arg täuschen, dass nicht auch schon ausgekartelt ist, wann genau man es einführen wird: genau dann, wenn es politisch „machbar“ ist. Wenn der Mitelstand mürb ist.
    .
    Klingt alles weit hergeholt, denn noch geht es Deutschland gut. Im Unterschied zu Griechenland und demnächst Spanien/Italien. Irgendwann werden wir jedoch begriffen haben, dass die Nationen wie ein wackliger Dominostein-Aufbau voneinander abhängen, dann sind eben auch der deutsche Mittelstand dran. Und für dieses Szenario haben sie schon geistig vorgesorgt unsere Regierenden, sonst auf nix, aber darauf können wir uns verlassen.

  141. Gefunden, in Monaco hat die MS...
    Gefunden, in Monaco hat die MS Tûranor PlanetSolar nach einer 19 Monate dauernden Weltumschiffung angelegt. Betrieben nur durch Solarenergie!

  142. @auch-einer:
    An die...

    @auch-einer:
    An die niedrigsten Instinkte kann man auf jedem sprachlichen Niveau appellieren und tut es auch. Elaboriert fällt´s nur nicht so auf.
    @Vroni (&Savall):
    Die Abstiegsängste der Mittelschicht sind ein echtes Problem, für das es keine Lösung gibt. Zementiert man ökonmisch einmal erreichten Status, verliert auf lange Sicht jeder.
    Real sehe ich die Gefahr nicht. Globalisierung hat den Vorteil, dass die Wirtschaftstätigkeit sich weltweit ausweitet, die Abstiegsängste entstehen unter der irrigen Annahme, Wirtschaft sei ein genau einmal zu verteilender, unveränderbarer Kuchen. Realistisch betrachtet ist die „Chance“ auf den Verlust eines lohnabhängigen Jobs heute nicht höher als 1986, wogegen sich die Furcht davor seitdem vervielfacht hat. dagegen, lieber Savall, würde auch das BGE nichts ausrichten, weil es nur unwesentlich über Hartz IV liegen kann (die 1.500 Euro von Werner sind ein feuchter Wunschtraum). Ich teile allerdings Ihre Auffassung, dass es gegen als quälen empfundene Gängelei wirksam wäre – einer der beiden Gründe, warum ich ceterum censeo dafür bin. Mit grossen Bauchschmerzen ob der nicht vorhersehbaren und nichtintendierten Nebenwirkungen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  143. Danke, Vroni, für Ihre...
    Danke, Vroni, für Ihre Bemerkungen. Ich finde es interessant, daß wir aus ganz unterschiedlichen Betrachtungswinkeln zu der gleichen Ansicht hinsichtlich des „Mürbemachens“ kommen. Erinnern Sie sich an „Blade Runner“?
    “Quite an experience to live in fear, isn’t it? That’s what it is to be a slave.”
    Ob da ein großer Plan dahintersteckt, wage ich allerdings zu bezweifeln. Wenn die großen Verschwörungen alle existierten, wäre das Leben tatsächlich planbar. Und daran glaube ich wiederum nicht. Und es ist richtig, daß wir hier alle auf sehr hohem Niveau jammern. Es könnte schlimmer sein. Wird es schlimmer?

  144. Und die Liste der 7...
    Und die Liste der 7 Grausamkeiten ist:
    .
    1. lediglich 600,00 €
    nur das gilt als finanzierbar (CDU). [nix 724,00 € nix 1.500,00 €, das sind Traumtänzer-Optionen, die von Piraten geträumt werden.]
    .
    2. Wie finanziert: Version a) 50% Mehrwertsteuer auf alles.
    Umlage lt. Dr. Götz Werner rein mehrwertsteuerbasiert. Nix Einkommensteuer mehr.
    .
    3. Wie finanziert: Version b) CDU-Modell: Grundeinkommen wird lediglich als Steuerfreibetrag eingetragen. Ansonsten gibt es nur noch 2 Steuerklassen. Und diese andere dürfte gesalzen sein.
    .
    4. Angestrebt wird: Keine Solidarversicherungen mehr wie Rentenversicherung und Krankenversicherung. Ist angeblich mit dem Grundeinkommen abgegolten. Jeder Grundeingekommene muss sich selbst kümmern und sich für Notfälle bei den kommerziellen Anbietern versichern.
    .
    5. Man wird von heute auf morgen kündbar.
    Schreibtisch räumen bis morgen wie in den USA.
    Von Dr. Götz Werner als Köder natürlich geschickter formuliert:
    Man wäre dank BGE als Arbeitnehmer flexibler und könne ohne Angst vor Hartz 4 und Schikane jederzeit ein Unternehmen verlassen. [So zu lesen: Genausogut wie jeder ohne Angst ein Unternehmen verlassen kann, kann dann halt der Arbeitgeber ohne Angst feuern. Man falle ja jetzt weich.]
    .
    7. Im Alter soll das BGE niedriger ausfallen. Warum, wird kaum erklärt. Brauchen Ältere weniger Nahrung? Wie die im Alter teurere Medizinvorsorge und Pflege vom alten Grundeingekommenen finanziert werden soll, wird nirgends erklärt. So viele Löcher im BGE-Plan wie schwarze Sonnen im Universum.

  145. @ Savall
    Bin von meiner...

    @ Savall
    Bin von meiner psychologischen Grundausstattung her (frisch rein in die Kartoffeln und wieder raus aus den Kartoffeln, heia!) eher kein ängstlicher Verschwörungstyp.
    .
    Seit dem es jedoch Sachen wie diese seltsamen Atlantiker, die INSM, die Bertelsmann-Stiftung und komische Verquickungen von Regierungsamt/Kanzlerin-Freundschaften zu Volksverschaukelungs-Florida-Rolf-Gossenblatt-Produzentinnen gibt, denke ich da anders. Deren Think Tanks und Vernetzungen, ähm Networkings, können einen arg zum Nachdenken bringen.
    .
    Lange war ich dem BGE nicht ganz unfreundlich gesinnt. Aber jetzt, nachdem ich mir mal das Geeiere der Piraten und diese Rechenübungen von neoliberalen Milton Friedman bis zum Althaus genauer angeguckt habe, ist das Schloss zugeschnappt. Da bin ich dann wie eine Auster an bretonischen Felsenriff: bleibt hammerhart zu. Auch gegenüber den Piraten. Nicht wählbar.

  146. E.R. Binvonhier - ich probiers...
    E.R. Binvonhier – ich probiers mal mit der Mengenlehre
    Soweit ich mich zurückerinnere,
    gehört in das eine Kästchen dann die VERANTWORTUNG ( will keiner)
    in das andere Kästchen kommen FLEXI+MOBILITÄT (wollen alle)
    Die PROJEKTITIS wäre also im Schnittmengenkasten – gell?
    Da hocken die Tüftler von McKinsey mit den Lobbyisten und
    würfeln wer die Verantwortung auf´s Auge gedrückt bekommt.
    Kai Dieckmann lenkt derweil mit Fussball + Promifaxen ab
    Schnell rein in (das Kästchen) Flexibilität/Mobilität
    Oh die Straßen sind verstopft? Ich bin doch nicht schuld!
    Ich wollte doch nur 1 Yoghurt … nicht 500.
    Ich wollte doch nur 1 Buch von blabla geschickt haben.
    Ich wollte doch nur 1 klitzekleine Köstlichkeit vom A…..der Welt.
    Weg da vorne.. huuup…
    ich komme aus A…muss schnellstens nach B… huuup!
    Rauf auf die Kreuzung, ups der Idiot da vorne fährt nicht weiter.
    Rette sich wer kann … Luftschlösser bieten sich klimaneutral an.

  147. 05. Mai 2012, 08:48
    HansMeier,...

    05. Mai 2012, 08:48
    HansMeier, eine Frage: haben Sie es schon einmal mit Buddhismus probiert?
    .
    Wie, wenn der große agent alimentaire HansMeier zwei Wochen lang versuchsweise den Schusswinkel ändert, indem er friedfertig militant den Buddhisten mimt? Die Leser könnten bei diesem Experiment viel Spaß haben und eine Menge über, äh, Ballistik lernen.

  148. Okay, Vroni, den...
    Okay, Vroni, den Roswell-Jüngern hätte ich Sie durchaus nicht zugeordnet. Aber ich traue weder Madame Merkel noch dem Springer-Verlag und schon gar nicht den hilflosen Typen in Gütersloh eine irgendwie geartete Verschwörung zu. Dafür sind die alle zu sehr Mensch. Wir lassen uns zu leicht von der Fassade verblüffen. Am Ende sind das alles armselige Kreaturen wie du und ich. Ich meine, ich finde es bemerkenswert wie Madame Merkel die Anden-Connection zerschlagen hat. Aber das sind Spielchen auf gleichem Niveau. Die Damen und Herren Politiker denken ja nur, daß sie steuern und sind im Grund immer Getriebene. Mein Tenor ist und bleibt: eine Sicherheit nach unten, gegen das absolute Elend ist hilfreich. So etwa, wie es Thomas Mann 1950 in seiner Rede „Meine Zeit“ formulierte: Safety. Es würde die Machtverhältnisse verändern, da bin ich mit Thorsten Haupts einer Meinung. Übrigens auch wegen der unkalkulierbaren Folgen. Als potentiell Betroffener gestatten Sie mir nun, daß ich insistiere.

  149. Gabriele, danke, das hab ich...
    Gabriele, danke, das hab ich befürchtet – unvereinbar.

  150. Savall,
    dann wollen wir...

    Savall,
    dann wollen wir hoffen, dass es nie so windig wird, dass die sich als steuernd dünkende Getriebenen (Politiker) nicht wie hochgeblasener Treibsand abheben.

  151. einmal mehr unterhält...
    einmal mehr unterhält anscheinend die aktuelle „yacht“ (mo. am kiosk) interessante, unterschweillige verbindungen zu diesem blog. (die menschen sind womöglich ganz einfach so ähnlich)
    .
    zum thema „bge und überhaupt“ heisst es in dem ausführlichen interview mit matzen (55) u. ericson (48) „über ein leben mit einem bruchteil von hartzIV in unvorstellbarem reichtum“: „wir segeln im stillen, weil wir es gerne machen. und dieses boot trägt nun zwei ganz starke geschichten. dafür sind wir in der medienwelt spärlich vertreten. aber wir mögen das laute auch nicht so sehr. wir leben auf dem meer einfach und reduziert, wobei mir das soziale umfeld um das segeln herum nichts bedeutet. uns ist das auch nicht wesentlich. und es liegt auch daran, dass wir nicht zurückkommen. alle, die früher groß gefeiert wurden, würden heute als verrückt gelten. aber man zieht ja aus dieser vereinfachung einen ganz irren reichtum. der ist aber nicht vermittelbar. in den ersten 12 jahren hatte ich keinen funk, da war alles rufen. was jetzt in den medien verkauft wird, kannst du vergessen. eine wettervorhersage nützt uns nichts, weil wir zu langsam sind, auszuweichen. natürlich weiß ich, das im moment der euro in schwierigkeiten ist, aber im großen bild ist das nicht wichtig: aber die verschmutzung. dabei brauchst du um dich herum leere, um dich als mensch zu verstehn. wenn ich groß bin, hätte ich gerne ein schönes großes doppelbett – ich hoffe, du wirst nie groß. du musst mit deinen sinnen am ball bleiben, das ist teil des ganzen. wenn ich geld brauche, schreibe ich. gerade weil unser cabriolet simpel ist, können wir lange in entlegenen regionen bleiben. vor vier jahren hat kicki dort für vier monate gearbeitet. mit dem geld sind wir bis heute ausgekommen. mein bedürfnis nach etwas schönem stille ich durch meine erlebnisse. perioden, in denen nicht gesprochen wird, sind auch austausch. wir rechnen nicht in zeiträumen, sondern in zielen.“ (usw., usf.. – und „cabriolet“ halt)
    .
    natürlich können und sollen nicht alle immer so leben. (matzen hatte wie bekannt von hiscock die wanderer III gekauft, eine gute wahl also http://www.google.de/imgres?q=hiscock+wanderer+III&hl=de&sa=X&rlz=1T4GZAZ_deDE412DE412&biw=1280&bih=871&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=P-QfjvnM388HaM:&imgrefurl=http://www.gregorbooks.com/cgi-bin/gregor/16887&docid=bOLOpdoqR7I-3M&imgurl=http://www.gregorbooks.com/gregor/images/items/16887.jpg&w=250&h=371&ei=PjqlT4BQoeXhBILExYYJ&zoom=1&iact=rc&dur=303&sig=116388303357608309757&page=1&tbnh=147&tbnw=99&start=0&ndsp=24&ved=1t:429,r:2,s:0,i:75&tx=54&ty=97 evtl. „Beyond the West Horizon“ für uns heutige fast schon programmatisch zu sehn, auch daher.)

  152. Eigentlich treibt doch der...
    Eigentlich treibt doch der Waehler die Politiker, oder irre ich mich, liebe Vroni?

  153. Filou,
    nur bis zur Wahl.
    Dann...

    Filou,
    nur bis zur Wahl.
    Dann werden die Wirtschaftslenker bedient.
    Historisch bewährt seit …

  154. Hrmpf, Filou, ich hielt Sie ja...
    Hrmpf, Filou, ich hielt Sie ja letztens für halbwegs witzig. Meinen Sie neuerdings, daß Zitronenfalter Zitronen falten? Im übrigen denke ich, daß Don Alphonso die Weinberge hinter sich lassen und sich unseren ernsthaften Geschäften widmen sollte. Vier Wochen Italien sind durchaus entschuldbar, aber der teutonische Pöbel hat auch seine Rechte. Oder?

  155. Bei uns gibt es ja schon eine...
    Bei uns gibt es ja schon eine Art Vorstufe zum BGE, die „Grundsicherung“ in der Höhe von 750,-. Der Bezieher hat dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen, der ihn zumeist nicht resorbieren wird. Hartz IV ähnliche Kontrollen gibt es nicht,
    Verelendung wird vermieden, die Billigläden in meinem Bezirk haben Käufer, es ist eine Notbrücke auch für jene die nach Praktika keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Bei uns gibt es auch das Kindergeld (von Haiders Schwester, die damals Sozialministerin war, eingeführt) in gleicher Höhe für alle, auch Frauen die nie gearbeitet haben. Die Höhe des monatlichen Bezugs hängt von der Dauer (1,2 oder drei Jahre) ab. Vorher gab es nur Karenzgeld für berufstätige Frauen, angepaßt an das vorher erreichte Gehalt. Das Kindergeld wird mit ein paar Anreizen für Väter versehen, die erwartungsgemäß nur in avancierten Milieus greifen, also eher selten. Zum Kinderkriegen motiviert das Kindergeld vor allem jene die nicht groß an später und kaum an die Zukunft der Kinder denken.
    Ich kann Vronis, Dons und auch Meierns Bedenken gegen des BGE nachfühlen,
    denke aber daß die Forderung darnach eben mit einer besonderen sozialen Lage verbunden ist, die vor allem die Jüngeren betrift, die auch neue politische Agglomerationen (piraten) suchen.
    .
    Aber auch bei unseren Konservativen bröselts, wir beobachten das mit Amusement, ein Milliardär zeigt, daß er die ÖVP nicht braucht und kauft sich eine crew zusammen (Achtung: hier gibts Jobs!) und ein paar zivilisierteren und weltgewandteren Bürgerlichen reichts auch und sie planen eine Neugründung.
    Ansonsten ist bei uns alles wie immer:
    http://wien.orf.at/news/stories/2531749/

  156. perfekt!5705. Mai 2012,...
    perfekt!5705. Mai 2012, 16:46
    Das mit der Yacht ist gut.
    Nehmen wir mal an, ein Staat wäre ein Segelboot.
    Man braucht einen Skipper oder Kapitän, der die Verantwortung übernimmt
    und ein bisschen von Menschenführung versteht. Man braucht einen Navigator,
    damit man auch da ankommt, wo man hin will. Man braucht einen, der die Segel setzt und auch wieder reinholt, auch bei Sturm. Man braucht einen, der ans Ruder geht,
    und Kurs hält. Und gut ist, wenn man einen hat, der beim An- und Ablegen was von Leinenführung versteht. Dann braucht man noch einen, der kocht und abwäscht und einen der was von Motoren versteht und von Elektrik. Wenn man es schön haben will, ist auch noch einer für Organisation, Programm und Einkauf zuständig.
    All diese Eigenschaften können auch in einer Person vereinigt sein, dann ist man ein Einhandsegler. Bei uns sind diese Eigenschaften meist in drei Personen vereinigt.
    Aber mit drei eine Yacht zu chartern, ist relativ teuer, also nimmt man auch Leute mit, die nix von all dem können, aber auch gerne mit segeln und mit zahlen. Da gibt es die unterschiedlichsten Typen. Welche, die was lernen wollen, welche, die sich nur sonnen wollen, welche, die das Abenteuer suchen, und welche, die mit Koffer !! Laptop und Smartphone anreisen und immer auf der Suche nach Strom sind.
    Es gibt auch Leute, die permanent kotzen und sich darüber beschweren, das das Schiff
    so schräg steht, bei denen man sich fragt, warum sie eigentlich an Bord sind.
    Der Job des Skippers ist der ungeliebteste, auch bei mir, der ich das oft bin. Ich kenne Skipper, die lieber als Mannschaftsmitglied bei anderen mitfahren, als selber Skipper zu sein. Denn der Skipper hat immer die Arschkarte, wenn etwas passiert, er ist immer schuld, auch wenn ein anderer Mist gemacht hat. Nachzulesen im Seerecht. Bei Regen will auch keiner so richtig an die Segel oder ans Ruder, da sind alle lieber in der Kombüse, und Müll wegbringen will auch keiner.
    Eigentlich ist es am schönsten, auf einem Fender sitzend, an die Reling gelehnt, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und sich seinen Gedanken hinzugeben.
    Das wollen alle, ich auch, aber dann segelt das Boot nicht.
    So einfach ist das. :-)

  157. @vroni, @savall, ich will...
    @vroni, @savall, ich will einfach nicht an meine Vorurteile glauben.
    .
    (Und die Sache mit dem BGE halte ich fuer Geschwafel.)
    .
    Vronis Branche wird schlicht und einfach das Opfer des Gleichmachers namens Computer.
    Das waren noch Zeiten als es nach Fixogum roch, die Maedchen zum Lichtsatz eilten, der Herr Kuenstler mit der Gitane im Mundwinkel an der Luzi stand und der Praktikat eine Headline mit Letraset rieb.
    Das WAR noch HANDWERK!

  158. mediensegler,
    ...und einen der...

    mediensegler,
    …und einen der tauchend die Plastiktuete aus dem Propeller fischt.

  159. Filou05. Mai 2012,...
    Filou05. Mai 2012, 19:30
    Hatten wir schon, peinlicher weise war es ein eigener Tampen.
    Vergessen von dem mit dem Schrankkoffer. Aber der Skipper ist schuld. ;-)
    Und den Taucher hatten wir auch an Bord.
    .
    Zum Thema:
    Warum sollte der Einhandsegler für die auf der Badeleiter auch noch zahlen.

  160. @Vroni:
    Natürlich....

    @Vroni:
    Natürlich. Deutschlands Politiker sind alle gecloned, es ist also egal, wer an die Regierung kommt. Alles Nazis ausser Papi … Muss schwer sein, einzusehen, dass man eine vernünftige Steuer- und Wirtschaftspolitikn nur innerhalb bestimmter Grenzen machen kann …
    Und für die Nicht-Verschwörungstheoretiker, rationalen Skeptiker, Nichtapokalyptiker und Realisten: Der deutsche Staatsanteil am Inlandsprodukt liegt nach wie vor bei 47% (!) nach Einnahmen. Deutlich über 50%, rechnet man nach (schuldenfinanzierten) Ausgaben. Alle staatlichen Ausgabenkürzungen haben diese Quote gerade einmal stabil gehalten, ihr wesentlicher Treiber war die demographische Entwicklung + ein vergrössertes Arbeitnehmerangebot. Wer da von neoliberalem Manchesterkapitalismus-Staat schwätzt, hat wahrlich ein seltsames Weltbild …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  161. Ihr arbeitslosen Kinderlein...
    Ihr arbeitslosen Kinderlein kommet!
    .
    BGE aus D für jeden Europäer?
    .
    Letzlich müssen die -wie auch immer gearteten Transfers- von Bayern, Baden Württemberg, NRW, HH und Hessen für Gesamt-Europa finanziert werden.
    .
    Ich meine, das macht den Transfer Wahnsinn etwas greifbarer.

  162. @Filou - Wähler treibt:
    Ja....

    @Filou – Wähler treibt:
    Ja. Und er trifft dabei inzwischen auf eine in der Bundesrepublik sozialisierte Politikergeneration, denen die Härte und das Standvermögen der Gründergeneration der Bundesrepublik fehlt. Was heisst, niemand traut sich mehr, auch mal deutliche Worte an sein Wahlvolk zu richten. Wenn man sich die medialen Shitstorms ansieht, ist das kein Wunder – der Pöbel hat inzwischen nicht mehr nur die Stammtischhoheit …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  163. Ach Gott, Filou, ich hatte ja...
    Ach Gott, Filou, ich hatte ja kurz gezweifelt. Aber jetzt ist alles wieder gut. Ich mein, heut ist der fünfte Mai. Anne Frank, die Brücke von Arnheim und manch andere Dinge. Nicht zum wenigsten Herrn Gaucks Ansprache. Wir kommen zwar ein wenig vom ursprünglichen Zweck weg. Aber das sei eben gesagt. Ganz zweckfrei und völlig unökonomisch.

  164. Filou05. Mai 2012,...
    Filou05. Mai 2012, 19:25
    Früher rochen die Mädchen bei uns öfter nach Ammoniak … nee, nee …
    wegen der Ozalidkopie. Es fielen auch einige in Ohnmacht, wegen dem Äther
    den man zum Entfetten der Reprofilme brauchte.

  165. Ach was BGE! Pillepalle....
    Ach was BGE! Pillepalle. Langweilig. Hartz4? Dégoutant. Katzenfreunde und Fans des Müßiggangs könnten hier viel starker in Versuchung kommen:
    Die Katze und der Knacki im Knast, sich gegenseitig resozialisierend.
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/resozialisierung-haeftlinge-in-us-gefaengnis-kuemmern-sich-um-katzen-fotostrecke-81937-6.html
    .
    „If man could be crossed with a cat it would improve man, but it would deteriorate the cat.“ Mark Twain, Notebook.
    .
    @ Filou
    Ach damals, die Pinzettenwichserey und der Farbgestank …
    Wer mehr kann als am Rechner Pixel schubsen, müsste eigentlich keine Marktsorgen haben. Die Kunst ist: Wie verkauft man geistige Erzeugnisse, Lösungen. Zu einem Preis, dass man davon leben kann. Viele schaffen es nicht, weil ihnen das Verkaufstalent fehlt.
    Diese Blutgrätsche der Piraten braucht es dann nicht noch extra.

  166. HÖHENRAUSCH
    Auf dem...

    HÖHENRAUSCH
    Auf dem Klappentext von Jürgen Leinemanns Buch steht:
    „ Noch nie war Politikverdrossenheit derart weit verbreitet,
    noch nie war das Ansehen der Politiker so katastrophal.
    Wo leben die eigentlich?
    Wissen die noch wie es zugeht in der alltäglichen Welt,
    oder haben sie den Kontakt zur Wirklichkeit verloren? “
    Das war 2004!

  167. Vroni05. Mai 2012, 20:55
    Bah,...

    Vroni05. Mai 2012, 20:55
    Bah, was ist das eeeeeklig, die armen Katzen.

  168. Werter Thorsten Haupts, ein...
    Werter Thorsten Haupts, ein Politiker der deutliche Worte an sein Wahlvolk richten
    kann, findet auch auf anderen Ebenen deutliche Worte. Wer und ab wann in der
    Karriere kann man sich das leisten?
    .
    Im übrigen lassen die Äußerungen von Frau Merkel nichts an Deutlichkeit vermissen.
    Auch bei ihrem Vorgänger war das so.
    .
    Was nützt das alles, wenn keiner zuhört, weil die Nichtgewählten den großen Lärm
    machen.

  169. Ähm, ich bin ja am heutigen...
    Ähm, ich bin ja am heutigen Tage mehr oder weniger wieder mit Jane Austen et. al. zugange und infolgedessen ein wenig sentimental gestimmt. Dabei fiel mir auf, daß es einen hilfreichen Geist gibt, der unsere mehr oder weniger sinnvollen Geistreicheleien freischalten muß, solange Don Alphonso diverse Berge besteigt. Sie, oder mehrere von Ihnen, sind so fleißig, objektiv und gewissenhaft, daß es einem schwatzhaften Geist wie mir gar nicht genug gefallen kann. Dafür meinen Dank, ganz ohne einen besonderen Anlaß. Oder genau deswegen. Chapeau!

  170. mediensegler, so einen hatte...
    mediensegler, so einen hatte ich auch mal an Bord. War Musiker, hatte statt normaler Brillenglaeser Flaschenboeden auf den Augen und die Intelligenz war in der Trompete-die hatte er aber zu Hause gelassen.
    Er liess beim Ablegen einfach das Tau ins Wasser fallen, das andere Ende war natuerlich am Boot festgebunden. Ausserhalb des Hafens setzte der Strom quer; zack fuhr ich 3 Knoten langsamer.
    .
    Immer wieder wurde ich im Club darum gebeten, diese Geschichte zum Besten zu geben. Gegen eine angemessene Getraenkespende.
    .
    Vroni, das Ranschmeicheln an Kunden ist ein grosses Problem.
    Nix ist sexier als Eisessiggeruch und der Qualm von Gauloises.

  171. Vroni, ich habe mit dieser...
    Vroni, ich habe mit dieser Bande nur am Rande zu tun. Was glauben Sie wie viele Fotografen sich beim Wandel von Analog zu Digital wegen Dickkoepfigkeit (Verweigerung) erfolgreich aus dem Markt katapultierten
    .
    Zum Thema:
    ‚Hoppe, hoppe Reiter,
    Apokalypse weiter.‘

  172. Apropos geistige Erzeugnisse....
    Apropos geistige Erzeugnisse. Hatte grad vorhin eine Idee.
    .
    Warum haben die Autos eigentlich hinten am Heck keine große Leuchtanzeige, wo der Fahrer seine letzten Twitter-Kommentare aufleuchten lassen kann? Oder einfach den Namen seiner Freundin oder angesagte Werbebotschaften?
    .
    Und warum hatte kein Kreativer vor mir diese bescheuerte Idee? Kann ich mir die noch schnell patenttrivialisieren lassen?

  173. Gerade weil die Idee so...
    Gerade weil die Idee so maßlos bescheuert ist, muss sie doch erfolgreich sein.

  174. also heute bin ich echt ein...
    also heute bin ich echt ein wenig enttäuscht… alles so halbherzig aufgebaut, um wieder diese „bge“-geschichte loszutreten.

  175. Der gute Geist heisst entweder...
    Der gute Geist heisst entweder Andrea oder Sophia oder Marco…usw.
    .
    Ebenfalls meinen Dank.

  176. Studien, Voraussetzungen,...
    Studien, Voraussetzungen, Notwendigkeiten, Erfordernisse
    .
    Hoppe hoppe Reiter
    Die Welt wird nicht gescheiter…

  177. ...
    Irgendwann
    irgendwann
    irgenwann
    werden sie doch hoffentlich auch ein paar Grüne, Sozen, Linke und Piraten mit getürkten Doktortiteln entlarven.
    Bevor sich der Eindruck verfestigt, politische Präferenz und Charakter hätten vielleicht doch irgendwas miteinander zu tun.

  178. Vroni05. Mai 2012, 20:55
    Wenn...

    Vroni05. Mai 2012, 20:55
    Wenn man die Pixel richtig gut und professionell schubst,
    hat man meist auch keine Marktsorgen. ;-)

  179. OT - aber einfach zu schön:
    1...

    OT – aber einfach zu schön:
    1 Anagramm für Janukowitsch:
    .
    O, was juckt ihn?

  180. Hans Meier, sowas gibt's...
    Hans Meier, sowas gibt’s schon, bevorzugt an tiefergelegten Golfs auf der Autobahn (nur ohne Twitter)

  181. "Getürkte Doktortitel":
    Sucht...

    „Getürkte Doktortitel“:
    Sucht irgendwer abseits von CDU/CSU und FDP??? Seit den bescheuerten Vorwürfen gegen Schavan – ich hab sie mir angeguckt – wäre ich ja gerne bereit, mitzuspielen. Hat irgendwer die Realnamen, akademischen Titel und das Uni-Abschlussjahr der Plagiats“aufdecker“? Ich würde mir gerne Mal ein paar Diplom- und Doktorarbeiten vornehmen. Ach so, alle anonym? Richtig, aus der Dunkelheit schiesst es sich unbeschwerter …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  182. Bester ThorHa,

    jetzt mal...
    Bester ThorHa,
    jetzt mal halblang. Diplomarbeiten oder Dissertationen waren schon vor 40 Jahren oft „Kollektivarbeiten“, wo diverse Kapitel von Seminararbeiten, Diplomarbeiten, diversen gedrucken Schriften gesammelt wurden, um das Gesamtwerk als strahlend neue Errungenschaft des wissenschaftlichen Wissens herauszubringen. Zumindest in den „department of arts.“ Weil es bei denen in der Hauptsache nur um das Zitierwerk, sprich (nicht selber) gelesenen Schriften geht. Ihr Vorhalt bezüglich gewisser Parteien und einer möglicherweise einseitigen Ermittlung der …plag- Investigatoren empfehle ich Karl- Josef Laumann. Der hat weder Diplom noch Doktorgrad, der ist (Land-) Maschinenschlosser. Der durfte leider nicht CDU- Spitzenkandidat in NRW werden, weil der Großkotz aus Berlin hier den Lauten meinte machen zu müssen. Den Karl- Josef hätte ich ja gewählt – wo ich sonst noch nie CDU gewählt habe.
    Sie können sich ja gern mal meine Diplomarbeit von 1973 vornehmen. Deren Titel war: Probleme bei der Ordnung des Güterverkehrs zu Lande am Beispiel des bundesreplubikanischen Güterfernverkehrs. Otto- Suhr- Institut, FU- Berlin Ihnestr. 21.
    Und der Vorhalt „…aus der Dunkelheit …“ ist – schludrigung – schlicht bescheuert. Ich arbeite in einem Sonderfach der Medien, wo im Monat 90.000 Heftexepemplare gedruckt und verkauft werden. Wenn ich hier einen Fehler mache, , bekomme ich Druck bis hin zur Kündigung der Anzeigenaufträge, woraufhin die Verleger mich frisch machen. Kann ich aber nachweisen, dass meine Ermittlung zutreffend war, bekommt der Verleger viel mehr Anzeigen. Es würde in der Branche aber niemand so persönlich nachtragend werden, wie Sie es offenbar sind. Wenn Sie unbedingt wichtige politische Charaktere der CDU pampern müssen: das ist ihr Bier. Für den Fortgang der bundesrepublikanischen Ökonomie, und nur um die geht es, is Frau Sch. gleich gültig. Im Marxschen Sinne: vorgestelltes Wissen- nicht weiter wichtig. Denn sie ist gleich mit den anderen Wissenschaft- Vorstellern. Die waren und sind auch nicht wichtig.

  183. Wir geben erst Ruhe, wenn AS...
    Wir geben erst Ruhe, wenn AS die Virgo consecrata gelobt und mit ewigem Abszess hinter Klostermauern verschwunden ist. AS sind Beteiligung an der letzten Rechtschreibreform und der Bolognareform anzulasten.
    .
    Al Capone wurde auch wegen Steuerhinterziehung angeklagt.

  184. <p>Den Leuten die Angst zu...
    Den Leuten die Angst zu nehmen ist sicher eine feine Sache. Das ist aber auch das einzige Positive, das ein dezidiert Anti-Neoliberaler, der die Grundidee der Rattengesellschaft nicht akzeptieren mag, dem BGE abgewinnen könnte.

  185. @Savall, @All
    Der Don lässt...

    @Savall, @All
    Der Don lässt alle ganz lieb grüßen und ausrichten, dass er sich bald wieder melden wird.
    Letzte Nacht gab es nämlich einen kleinen Zwischenfall (Koffertrick) mit einem Oligarchen in Monte Carlo. Jedenfalls zwang dieser Oligarch (Wladimir) unseren Don an den Pokertisch. Und so unerfahren wie der Don auf diesem Gebiet nunmal ist, hat er alles verloren und musste am Ende nicht nur seine Rolex und Barchetta abgeben, sondern auch noch eine ganze Flasche Wodka austrinken ….der Ärmste… Aber: Da Wladimir mich noch aus der Zeit in Afghanistan kennt, als er bittere Erfahrung mit dem „Löwen von Panjshir“ machen musste, konnte ich ihn schnell überzeugen, alles zurückzugeben und den Don laufen zu lassen. Jetzt erholt sich der gute Don von dem Schock und wird, sobald er nüchtern ist, von sich hören lassen.
    So, ich muss gleich weiter nach Hamburg — heute Abend 20:15 — kurz die Welt retten. ;)

  186. In Italien, in der Lombardei,...
    In Italien, in der Lombardei, gibt es eine wunderschöne alte Arbeitersiedlung
    – die ideale Arbeiterstadt Villaggio Crespi d’Adda (UNESCO Weltkulturerbe).
    Eine vorbildliche Unternehmerfamilie umsorgte damals ihre Arbeiter.
    Für die Arbeiterkinder wurde alles vom Unternehmen gestellt.
    Doch der Weltenlauf mit den einhergehenden Veränderungen machte
    diesem Experiment ein Ende.
    http://www.villaggiocrespi.it/
    Heute in unseren sich so schnell veränderten Strukturen,
    wird es so etwas nicht mehr geben.
    Obwohl es auch in Privatunternehmen es viele Inhaber gibt, die sich um ihre Spezialisten mit erstaunlichen Zuwendungen und Freiheiten sehr bemühen.
    (Manche Charaktere können damit schlecht umgehen, werden überheblich.)
    Doch alle, die mithalten wollen, müssen ihre Fähigkeiten ständig updaten.
    Wem dabei schwindlig wird, fliegt vom Karussel.
    Hoffentlich ist da irgend ein Netz, muss ja keine Hängematte sein.

  187. @thorha,5.5., 20.30: Sehr...
    @thorha,5.5., 20.30: Sehr geehrter Herr Haupts, Sie erwähnen so gerne und häufig den Begriff „Pöbel“. Können Sie mir erklären, wen Sie damit meinen? Oder warum Sie diesen Begriff benötigen?
    Gruss,
    specialmarke

  188. @Filou: "Er liess beim Ablegen...
    @Filou: „Er liess beim Ablegen einfach das Tau ins Wasser fallen, das andere Ende war natuerlich am Boot festgebunden. Ausserhalb des Hafens setzte der Strom quer; zack fuhr ich 3 Knoten langsamer.“
    .
    Ich als Nichtsegler (wer noch?) versteh‘ die Pointe nicht. Falls da eine ist. Aber da Sie „im Club darum gebeten“ werden, „diese Geschichte zum Besten zu geben“, wird da wohl eine sein. Eine Pointe. Her damit.
    .

  189. Jede ALDI-Kassiererinnen muss...
    Jede ALDI-Kassiererinnen muss damit rechnen, von anonymen Testkäufern geprüft zu werden.
    .
    In der Wissenschaft und vielen anderen Branchen sind anonyme Qualitätskontrollen vollkommen normal und gelten als besonders objektiv.
    .
    Schon die Annahme der Ministerin, es spiele für irgendwen eine Rolle, ob sie mit der Anonymität von Vroniplag ein Problem hat oder nicht, ist für sich genommen lächerlich. Nichtmal Schnucki war so selbstbezogen.
    .
    Man versteht es vor dem Hintergrund: Nein, die Frau glaubt einfach nicht daran, dass da jemand einfach so drauf gekommen sein könnte. Sie vermutet eine Intrige im eigenen Umfeld. So was tut menschlich weh, ist aber politisch irrelavant.
    .
    Als nächstes will sie bestimmt noch die Namen ihrer Nichtwähler wissen.

  190. In der DFG z.B. wird auch...
    In der DFG z.B. wird auch anonym über die Bewilligung von Anträgen entschieden. So ist das Prinzip.
    .
    Aber die Ministerin „hat damit ein Problem“. Obwohl Schavanplag ja gar kein Urteil fällen kann, sondern nur Informationen zusammenträgt, die jeder selbst überprüfen kann.
    .
    Was für eine weinerliche Meschpoke sich da in der Politik festgefressen hat!
    .
    Da fremdschämt man sich nicht nur heimlich.

  191. @hm555
    ich erzähle ihnen ein...

    @hm555
    ich erzähle ihnen ein beispiel: ein studienkollege von mir – strammes ju-csu-parteibuch – hatte schwierigkeiten mit seiner diss. ein coautor von mir (genialer russischer mathematiker) und ich haben sie ein paar mal korrekturgelesen. ersterer hat ihm dann noch den fehlenden mathematischen beweis geführt, war dann allerdings sehr sauer, dass er ihm neben einer kurzen „bauernopferzitierung“ in der danksagung nicht einmal ein druckexemplar seiner diss. gesandt hat. was soll ich sagen, der studienkollege ist jetzt prof. an einer fh in bayern…

  192. "Richtig, aus der Dunkelheit...
    „Richtig, aus der Dunkelheit schiesst es sich unbeschwerter …“ Richtig, wenn der Schuß ein Treffer ist, hat der unbekannte Schütze Lob verdient.
    Manche treffen auch daneben, obwohl sie mit Klarnamen aus dem Hellen schießen: „Schießt“, Meister Haupts, schreibt sich nimmer mit Doppel-S, weder nach alter, noch nach neuer Rechtschreibung. Falls Sie da Schwierigkeiten haben: Versuchen Sie’s doch mal aus dem Dunkeln.

  193. @b4
    .
    Was soll man dazu...

    @b4
    .
    Was soll man dazu sagen?
    Selber schuld.
    .
    „Einer trage des anderen Last“. Das steht zwar genau so in der Bibel, war aber bestimmt nicht wörtlich gemeint. Zuviel Nächstenliebe verzerrt nur den Markt und führt zu Fehlallokationen.

  194. @b4
    .
    Was soll man dazu...

    @b4
    .
    Was soll man dazu sagen?
    Selber schuld.
    .
    „Einer trage des anderen Last“. Das steht zwar genau so in der Bibel, war aber bestimmt nicht wörtlich gemeint. Zuviel Nächstenliebe verzerrt nur den Markt und führt zu Fehlallokationen.

  195. Le bateau solaire...
    Le bateau solaire („PlantSolar) ist schon vor zwei Tagen in MC angekommen.
    Unten: MC – man kann sich nicht rühren….
    http://www.citypictures.org/r-europe-148-monaco-206-endless-nights-monte-carlo-monaco-2366.htm

  196. Bisschen schwierig mit diesen...
    Bisschen schwierig mit diesen verdrehten Konservativen; sie wollen anderen den Ball
    abnehmen – uuuiii ganz schlechter Ball.
    .
    Ein neues Etikett und schon ist man im Spiel.
    .
    Je länger die Runden sind, desto schwieriger wird es die Mesalliance zu vertuschen.

  197. Ich bin überzeugt, dass Frau...
    Ich bin überzeugt, dass Frau Schavan garnicht versteht, was man ihr vorwirft.

  198. Ich bin wieder da, ich hatte...
    Ich bin wieder da, ich hatte dort nur kein Internet, denn in so einem *****-Hotel muss man das zahlen – und das mit dem Einloggen klappte nicht.
    .
    (Ich weiss schon, warum ich B&B bevorzuge)

  199. Hier ein Bild des Anlasses -...
    Hier ein Bild des Anlasses – aber nachher schreibe ich natürlich über etwas ganz anderes.
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/static/antville/rebellmarkt/images/planetsolar1kl.jpg
    .
    Das Schiff wird kommen, aber im Print.

  200. <p>(Könnte bitte jemand...
    (Könnte bitte jemand zusammenfassen, worum es bei der Debatte ausser BGE gegangen ist?)

  201. Jeeves, die Geschichte ist...
    Jeeves, die Geschichte ist etwas laenglich, hat keine Pointe, ist abhaengig von der Bierbefeuerung von Erzaehler und Zuhoerern.
    .
    1. Personal: Hilfsmatrose war Musiker, halbblind (stellte sich waehrend der Fahrt heraus), bei praktischen Dingen zur Hilflosigkeit neigend, ist Lehrer (daher immer muede), war noch nie auf dem Wasser. Wir fuhren zusammen, weil ich glaubte, waehrend der Fahrt mit ihm ueber eine gemeinsame Angelegenheit sprechen zu koennen. Zeit war ja genug. Nachdem das Tau in der Schraube war, hatten wir noch mehr Zeit.
    .
    2. Publikum: Im Winterhafen steht das Clubhaus. Zweimal pro Woche trifft sich dort ein harter Kern von saufenden Seglern. Viel ist nicht los in der Welt, die Geschichten wiederholen sich, darum werden sie mit immer neuen Details angedickt. Politik ist tabu, dito Fussball und ‚de Oorlog‘, Kunst kommt nicht vor, Zoten werden durch anwesende Gouvernanten (Ehefrauen) unterbunden.
    Da bleibt nicht mehr viel. Seemannsgarn bleibt.
    .
    3. Geschehnis: Kleines Schiff, grosse Box, lange Landvast am Bug, rueckwaerts aus der Box, wegen Wind quer, Bugleine straff fieren, Leine wurde fallen gelassen und landete im Wasser, aus dem Hafen in den Fluss, Fluss stroemt, Tau folgt Stroemung und freut sich ueber enge Begegnung mit Propeller, Propeller dreht langsamer. Alles klar?
    .
    Seinsenichsokleinlich.

  202. @hm555
    btw: wenn man an der...

    @hm555
    btw: wenn man an der kath. theologiscghen fakultät der uni regensburg promovieren wollte, musste man zur damaligen zeit noch empfehlungen von pfarrern/etc. über den lebenswandel beilegen; auch so ein sonderprivileg in einer promotionsordnung einer staatlichen uni s.o.
    btw. in st. georgen in frankfurt musste ich wie jeder student das sogar für das studium bringen, aber für eine private hochschule ist das ja okay.
    die ministerin ist doch als „u-boot“ des vatikan in die cdu entsandt oder?. warum stolpert die über eine diss. in moraltheologie an einer katholischen fakultät, wo die profs ja auch unter beobachtung des vatican stehen. die hätte doch jeden satz mit ihrem dr.-vater durchdiskutieren können oder?
    sehr sehr unprofessionell…

  203. Sehr verehrter Don!
    Was für...

    Sehr verehrter Don!
    Was für ein schickes Schiff! Da kann ich leider nicht mithalten. Ich schlief nur zwei Nächte auf der:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=ZytfBvtZiVE
    .
    Freitagnacht Rotterdam => Kingston upon Hull, Samstagnacht zurück. Am Tag dazwischen: England mit dem Fiets. Internet gab es, aber Zeit dafür nicht. Sehr erholsam!

  204. @D.A., 14.07: Also, der Meier...
    @D.A., 14.07: Also, der Meier hat die Schavan gehauen. Sonst war nix…

  205. Nur gehauen?...
    Nur gehauen?

  206. D.A. die Debatte...
    D.A. die Debatte zusammenfassen? Nichts ist leichter. Es ging wie immer um Alles.
    Sie müssen schon verzeihen, aber hier über Unheilspläne diskutieren zu lassen,
    während Sie selbst sich die Sonne in Monaco auf den Hut brennen lassen, das ist
    unlustig.
    Ich wüsste nicht mal, woran man einen Unheilsplan erkennt. Fühl mich damit nicht
    allein.
    Wie Kommentator Savall bemerkte, dazu müsste man die Planbarkeit des Weltgeschehens unterstellen. Tu ich nicht.

  207. Vroni @ Piraten wählen, war...
    Vroni @ Piraten wählen, war in meinem Wahlbezirk nicht möglich.

  208. Für eine Zusammenfassung...
    Für eine Zusammenfassung wäre ich auch dankbar.
    .
    Cenk, es ist so traurig, dass Du heute Abend sterben musst. Du wirst Deine Gründe haben.
    .
    Es ist doch ganz einfach: Wir führen das BGE in Berlin ein und ziehen eine Mauer drumherum. Wenn es mehr Leute über die Mauer (mit fiesen Kontrollposten, die einen Einwanderungstest, der u.a. ein Billigdönerkampffressen beinhaltet, durchführen) reinzieht als raus, wissen wir, dass alles gut wird.
    Raus darf man natürlich auch; dafür entwickele ich noch einen Kriterienkatalog. Übergangsweise würde ich auf historisch Bewährtes zurückgreifen.

  209. @Don Alphonso/06. Mai 2012,...
    @Don Alphonso/06. Mai 2012, 13:37
    Aber wir haben doch WiFi-Spots an allen Enden an der Cote!
    Dommage, dass in MC so schlechtes Wetter ist.
    Hier in Peymeinade scheint dagegen die Sonne.
    Wir liegen aber auch 250m ue.M.
    .
    @
    Der Tiger/06. Mai 2012, 15:26
    Ich glaub kaum, dass Don Alphonso auf diesem Boot uebernachten wollte!
    http://www.planetsolar.org/
    http://www.monacomatin.mc/derniere-minute/le-planet-solar-de-retour-a-monte-carlo.862016.html
    http://www.monacomatin.mc/monaco/le-village-solaire-sur-le-port-hercule-pour-les-energies-renouvelables.863479.html

  210. ...
    @b4
    .
    „Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf“ — hört sich für mich nicht nach Vatikan an.

  211. Jaja die Hotels.
    Dass ein...

    Jaja die Hotels.
    Dass ein WLAN-Zugang funktioniert, ist eher die Ausnahme.

  212. chere Donna Laura,
    ou va la...

    chere Donna Laura,
    ou va la France?

  213. das mit dem unheilsplan trifft...
    das mit dem unheilsplan trifft auch schon promptissime ein. mn könnte geradezu vom schleswig-holsteinisch-liberalen gottesbeweis sprechen…
    .
    „Die FDP mit ihrem Spitzenkandidaten Wolfgang Kubicki musste mit 8,4 Prozent der Wählerstimmen im Vergleich zu 2009 (14,9 Prozent) zwar erhebliche Verluste hinnehmen. Gemessen an den jüngsten Wahlniederlagen der Freien Demokraten wurde das Ergebnis allerdings als Trendwende gedeutet.“ schreibt gerade eben die wie immer gut informierte faz.

  214. Don, irgendwelche...
    Don, irgendwelche Pseudointellektuellen haben zwar gesehen, wie der Meier die Schavan gehauen hat, können sich jedoch nicht mehr daran erinnern, weil sie befürchten, bei der nächsten Beförderung zum stellvertretenden Kindergartensprechervertreter übergangen zu werden. Es ist auch nicht auszuschliessen, dass der Meier dafür sein Pausenbrot gegeben hat. Und das von morgen versprochen.

  215. Adieu, prince bling-bling!...
    Adieu, prince bling-bling!

  216. Foersterliesel:...
    Foersterliesel: http://www.itele.fr/direct en directe

  217. @grimaldi – ich gebe sofort...
    @grimaldi – ich gebe sofort zu, mein Kommentar war etwas knapp. Er verleitete zur Annahme, dass Don auf einem fabelhaften Boot übernachten habe und nicht in einem ***** Hotel. Ich wollte ausdrücken, meine Kabine war ** auf einem vergleichsweise spießigen Boot.

  218. Ich war im 6 Stock und auf...
    Ich war im 6 Stock und auf einem Vorsprung über dem Meer, da gab es keinerleiu Nachbarn mit WLAN – und ansonsten unterwegs.
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/static/antville/rebellmarkt/images/6ma12.jpg
    .
    Und ich kann auch 72 Stunden ohne Internet leben, ohne dass es ein Problem wäre.

  219. Einer der unangenehmsten...
    Einer der unangenehmsten Urlaubsmomente im Ausland ist wenn man merkt, dass man kein passendes WLAN-Kabel im Koffer hat.

  220. Félicitations!
    .
    Und wo kann...

    Félicitations!
    .
    Und wo kann ich den jetzt als Vortragsredner buchen („elder statesman“)?

  221. @specialmarke -...
    @specialmarke – Pöbel:
    Feiglinge mit niedrigster Gesinnung, die sie vorzugsweise anderen unterstellen („Alles Nazis ausser Papi“). Agieren vorzugsweise im Schutz von Dunkelheit und Namenlosigkeit. Wagen Ihre Lieblingsbeschäftigung – kübelweise Dreck auf alle andern ausser ihnen selbst auszuschütten – bevorzugt in der Masse und verwandeln sich dabei in einen -> Mob. Pöbel, Singular Pöbelfritze, entsteht unabhängig von Bildung, sozialer Stellung oder Einkommen immer dort, wo rohe Beleidigung, Verleumdung und das extensive Verwenden von Schimpfworten als Kennzeichen der -> Schwarmintelligenz gilt. In sogenannten Zivilisationen wurde der Pöbel auf der Grundlage wissenschaftlich unhaltbarere Annahmen unter Artenschutz gestellt und überwuchert seitdem alle anderen meschlichen Erscheinungsformen. Das einzig bekannte Mittel zu ihrer effektiven Bekämpfung wurde in entwickelten Gesellschaften aus fadenscheinigen Gründen verboten.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  222. @Der Tiger/06. Mai 2012,...
    @Der Tiger/06. Mai 2012, 20:26
    War nicht persoenlich gemeint. Die Planetsolar ist ja auch ein Forschungsboot.
    .
    @Don Alphonso/06. Mai 2012, 20:31
    Mit der richtigen Begleitung hab ich das schon wochenlang geschafft! ;-)
    In welchem Teil von MC waren Sie?
    In Larvotto oder Fontvielle?
    Sonst haetten Sie diesen Blick nicht.
    Ab morgen soll es uebrigens wieder sonniger werden!
    Kaum, dass die Sozis in France siegen, soll das Meteo besser werden!
    Wenn das kein gutes Omen ist…..

  223. @Don - Zusammenfassung der...
    @Don – Zusammenfassung der Debatte:
    Gestört nur durch einige Gelassene, die den drohenden Untergang des christlichen Abendlandes nicht erkennen wollen, führen alle anderen (bis auf Meier555) eine hitzige Debatte darum, ob der göttliche Heilsplan mit einem bedingungslosen Grundeinkommen der Erfüllung näherkommt oder ob dazu das Nirvana nicht den besseren Entwicklungspfad aufzeigt. Die Debatte wurde ergebnislos abgebrochen, seitdem wird mit grossem Kraftaufwand faktenfrei darüber diskutiert, wie wundervoll doch anonyme „Test“ergebnisse sind und nebenbei eine Politiker in die Pfanne gehauen. Das Übliche halt …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  224. habe ich gestern vergessen zu...
    habe ich gestern vergessen zu fragen. wie war den der welthanftag in der brd gestern?
    http://blogs.taz.de/drogerie/2012/05/03/am-5-mai-ist-hanftag/
    hier in wien war, als ich auf der mariahilfer um 3 nachmittags einkaufen war, ein richtig cooler umzug, 3 oder 4 lastwagen mit hanfmotiven. ich würde mal schätzen 500 – 1000 demonstranten und auch mindestens 100 polizisten.
    das magazin medijuana, das sie gratis verteilt haben, gar nicht uninteressant….
    http://www.medijuana.eu/medijuana_2012_1.pdf

  225. Bedingungslosen Grundeinkommen...
    Bedingungslosen Grundeinkommen finde ich gut!
    Da bin ich dabei!
    Aber bitte als untere Basis, die des Ober-Schnorrers aus Gossburgwedel oder wie diese Musterhaus-Klinkerbau-Siedlung heisst.

  226. Ohne Haeme: Sarkozy...
    Ohne Haeme: Sarkozy verabschiedete sich sehr distingiert vor der Mutualite. So gehoert sich das.
    .
    Und Hollande ist immer noch nicht weg aus Correze.
    Es wird eine lange Nacht.
    Die Rue de Solferino leert sich langsam. Auf dem Repuplique wartet das Volk geduldig. Es wird Merguez gebrutzelt. Mag ich nicht.
    Tja Paris ist nicht Berlin.

  227. Marine le Pen hat uebrigens...
    Marine le Pen hat uebrigens eine sympathische Stimme. So wie meine Lieblingsdarstellerin der Jenny Diver. So ein Calvados-Timbre.

  228. @ThorHa:

    Jetzt aber bitte...
    @ThorHa:
    Jetzt aber bitte nicht jammern. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Und wer eigenes von fremdem (geistigen) Eigentum nicht zu trennen vermag, ist ein Dieb. Ob Gutti, Chazi, Vroni, Mathi oder sonstwie.
    gruß fb

  229. Thorsten Haupts, 6. 5., 21:18:...
    Thorsten Haupts, 6. 5., 21:18: Man könnte demnach also sagen: H. pöpelt…

  230. Ok, ich sah das ganze...
    Ok, ich sah das ganze Spektakel ab 20 Uhr.
    Was fuer ein Unterschied zum Uebergang von Schroeder zu Merkel.
    Kein Ex-Kanzler, der bekokst mal eben die Gewinnerin beleidigen musste. Stattdessen Volk auf der Strasse, dass sich freute und bedroeppelte Verlierer.
    .
    Es hat Spass gemacht. Und es ist ein Grund fuer mich, lieber da zu bleiben wo ich bin. In Holland.
    .
    Wurde vorhin ueber Poebel geredet?

  231. @Thorsten Haupts: Ich stimme...
    @Thorsten Haupts: Ich stimme sowohl Ihrer Einschaetzung der „Plagiate“ auf schavanblag als auch Ihrer Abscheu gegenueber Denunzianten (H. Hoffmann v. Fallerslebens Zitat passt immer noch hervorragend) vollkommen zu, allerdings daraus zu schliessen, dass Anonymitaet abzulehnen sei (wenn ich Sie da richtig verstanden habe), halte ich fuer grandios ueberzogen. Zum einen kann man ja durchaus anonym unterwegs sein wollen, ohne jemanden zu denunzieren, zum anderen gibt es sicherlich auch Grenzfaelle, wo der Denunziant nicht nur aus Eigeninteresse anonym bleiben moechte, sondern beispielsweise um seine Familie zu schuetzen (ohne da jetzt Mafiageschichten konstruieren zu wollen, dafuer reicht Ihre eigene Fantasie).

  232. Die Welt entsteht im...
    Die Welt entsteht im Kopf.
    Heilsplan
    Gemeinsinn
    Anstand
    Pöpel :-) …. jeder hat seine eigenen Vorstellungen.
    *
    Zur Orientierung wurde Don Alphonso + wikipedia erfunden.
    *
    Guxdu hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ochlokratie
    Unter einer Ochlokratie wird eine Form der Herrschaft der Masse verstanden. Die Bezeichnung leitet sich ab aus dem gr. óchlos (Menschen-)Menge‘, ‚Masse‘ sowie kratía ‚Herrschaft‘) und wird auch PÖBELHERRSCHAFT genannt,
    nach dem abschätzigen Begriff ‚Pöbel‘ für Menschenmasse……
    Während die Demokratie Polybios zufolge am Gemeinwohl orientiert ist,
    sieht er die Ochlokratie als Zerfallsform an, in der die Sorge um das Gemeinwohl dem Eigennutz und der Habsucht Platz gemacht hat.
    Insofern gilt die Ochlokratie als eine Entartung der demokratischen Staatsform……
    *
    Oder da:
    http://www.stupidedia.org/stupi/Pöbel#
    …… Meist mögen Pöbels keine Bonzen.
    Am gefährlichsten ist der revolutionäre Pöbel.
    Dieser fällt nicht auf den uralten Trick der schwarz-roten Scheinopposition herein, sondern bildet sich seine eigene politische Meinung und ist daher für das System besonders unberechenbar…..
    *
    So oder so:
    Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschherz auszufüllen.
    Wir müssen uns ……….. (hier Wunsch-Namen einsetzen)
    als einen glücklichen Menschen vorstellen.

  233. @specialmarke:
    Akzeptiere ich...

    @specialmarke:
    Akzeptiere ich gerne. Sobald Sie mir nachweisen, wo ich anonym/pseudonym unterwegs bin, mich extensiv Schimpfworten bediene oder ich mich in der Deckung von vielen bewege. Genau dann.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  234. @Folkher Braun:
    Kein...

    @Folkher Braun:
    Kein Widerspruch. Allerdings akzeptiere ich überall, wo Menschen (sorgfältig) etwas erstellen oder überprüfen, eine „natürliche“ Fehlerrate von plus/minus 2%, um die weiter zu drücken wächst der Aufwand exponentiell. Und ich kann absolut nicht erkennen, dass Schavan sich deutlich ausserhalb dieser Rate bewegt, das unterscheidet ihren Fall von Guttenberg oder Koch-Mehrin.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  235. zu 22:50, Das Volk auf den...
    zu 22:50, Das Volk auf den Strassen, dass sich über den Wahlsieg von Angela Merkel
    freute , habe ich seinerzeit auch schmerzlich vermisst.
    .
    In D ist dies alles eine Medienclubveranstaltung. Hautnah und zeitnah werden die
    Handelnden wie die Menschen vorgeführt.
    Erkennbar wird hier von Mr.Hollande
    erwartet, dass er sich diesem deutschen Diktum fügt.
    .
    Das gefällt.

  236. ...
    @specialmarke
    .
    Erfahrungsgemäß ist der Pöbel gegen Nachweise immun.

  237. Nu ja, BGE ist nur ein...
    Nu ja, BGE ist nur ein weiterer Schritt in Richtung Siechenbloat und Mittelklasse weiter ausdünnen. Vroni bemerkt das schon ganz richtig, und selbst Lützenich springen derartige Fragen ins Gesicht…

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