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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Gentrifizierung der Schrebergärten

| 140 Lesermeinungen

Platz für die Vermögenden: Nach den verbauten Innenstädten wird jetzt der Lebensraum im Grünen erobert, sofern er den gehobenen Ansprüchen genügt.

Am leuchtenden Sommermorgen
Geh ich im Garten herum.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
Ich aber, ich wandle stumm.
Heinrich Heine

Die Gegend ist reich. Es ist Sommer. Da kann natürlich auch ein Cabrio in Goldorange gleissend herumstehen. Hinter einem Hügelchen aus Sand und Kies. Neben einem Garten, direkt am Bach, also in der Ideallage innerhalb der Anlage. Es ist Sommer, da steht ein offenes Auto, da wird etwas gemacht, da arbeitet jemand. Oder lässt arbeiten. Zum Beispiel an einer Erweiterung des kleinen Hauses, das im Garten steht. Soweit ist alles scheinbar normal. Oder wäre es, wenn es sich dabei nicht um einen Schrebergarten handeln würde.

Bild zu: Die Gentrifizierung der Schrebergärten

Diese Anlage hier bestand schon zu einer Zeit, als die reichen Familien der dummen, kleinen Stadt an der Donau noch in ihren alten, bröckelnden Stadthäusern Hof hielten. Damals war das etwas für die Armen in der überfüllten Stadt, die sich zu 20 oder mehr in den Speichern der Barockhäuser drängten, und kein eigenes Land hatten. Die Reichen besassen Grundstücke draussen bei der Schiessanlage, wo sie am Wochenende ihrer Leidenschaft für Waffen nachgingen. Die Herren schossen, die Damen kümmerten sich um Gärten. Später dann, als Schiessen nicht mehr modisch war, zogen die reichen Familien hinaus in die Gärten, wo sie neue Häuser bauten: So entstand hier das Westviertel der reichen Leute. Die pittoresken Schrebergärten sind etwas nördlich davon, und wurden meistens von normalen Menschen betrieben. Früher eben von den Einheimischen, die in der Stadt wohnten. Sie nannten sich Moosgmoa, die Moosgemeinde.

Bild zu: Die Gentrifizierung der Schrebergärten

Später dann, als die Einheimischen in andere Vorstädte und eigene Häuser mit Gärten zogen, zogen hier die Migranten nach, die in ihren anatolischen und calabresischen Dörfern arme Tagelöhner und Bauern waren, und trotz der Arbeit in der grossen Firma das Pflanzen und Ernten nicht aufgeben wollten. Der Mensch kann nicht aus seiner Haut, er mag vielleicht Schlösser oder Bandarbeiter genannt werden, aber zu nah ist noch die Erinnerung an die Erde, den Geruch von Leben und den langsamen Wandel des Jahres, den man in der immer gleich warmen, gleich beleuchteten Firma vermisst. Also mieteten sie von den alten Besitzern oder den Vereinen die Schrebergärten. So einen Garten kann man nur noch an die Türken vermieten, hiess es früher. Aber das sagte man auch über die bröckelnden Barockbauten der Innenstadt.

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8 Millionen, so ein Gerücht, hat gerade ein Notar für so ein altes Geschlechterhaus in Bestlage bezahlt. Unrestauriert. Am Ende kostet es dann vielleicht 12 Millionen, und der Notar wird bis an sein Lebensende keine Steuern mehr zahlen. Man investiert 12 Millionen nicht für Zuwanderer, es sei denn, es ist das Management der grossen Firma. Längst gibt es hier in der Altstadt keine armen Menschen mehr, die Handwerkerviertel sind heute schöner, als sie je gewesen sind, und wo die Brauerei stand, entwickeln sie gerade Luxuslofts in Citylage. Rechtlich darf man Dachterrassen beim Vermieten nur mit der Hälfte der ihrer Quadratmeterzahl einberechnen. Aber in der Realität macht die Dachterrasse den grossen Unterschied zwischen denen, die alles in der Stadt haben und auch bezahlen können, und jenen, die zwar in der richtigen, angesagten Gegend wohnen, aber nicht alles haben. Denn die Bewohner der Vorstädte, mit langen Anfahrtswegen und toten Käffern geschlagen, in denen es nicht mal mehr einen Bäcker gibt, sagen den Stadtmenschen im fadenscheinigen Triumph: Also, die Stadt ist schon schön aber ohne Garten im Sommer, das ist schlimm. Und wenn dann erst Kinder kommen! Wollt ihr die in der Wohnung halten? Und sie nur im Urlaub an die frische Luft lassen?

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Billig ist so ein Sieg, und genervt blättern die Unterlegenen hier dann in den diversen Einrichtungszeitschriften und Landmagazinen, die gerade das schöne Leben im Freien preisen. Und dann hört man über Ecken, dass die Anwältin A., die für den P. die Verträge macht, jetzt so einen Schrebergarten gemietet hat. Und ganz hübsch herrichtet. Also nicht wie früher, wo es nur Gemüsebeete gab, sondern wie eine kleine Villenanlage: Gras, Buchsbäume, Oleander, und in der Laube, die ein bis auf den letzten Millimeter der zulässigen 24 m² ausgebautes Steinhaus ist, hängt ein Kronleuchter. Das geht schon fast in Richtung Landhaus. Bis zu 30 Leute kann sie dort einladen. Und dort kann man auch grillen, ohne dass sich jemand belästigt fühlt. Es gibt auch einen offenen Kamin. Eine Spielecke für Kinder. Und 300 Quadratmeter Grund ist mehr, viel mehr, als pro Toskanaluxusbunker in der Vorstadt für vier Rekordpreise zahlende Familien an Gartenanteil übrig bleibt.

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Es ist Sommer, die Sonne scheint, in der Mitte der Anlage ist ein Biergarten, den kann man mal besuchen, die machen da auch Radifeste, und man hat auch die Wegbeschreibung zum Garten der A. dabei. Da sind natürlich immer noch die kleinen Gärten für den Gemüseanbau, aber auch hohe Hecken, hinter denen sich durchaus nicht ganz kleine Häuser abzeichnen. Das, so erfährt man, war nach dem Krieg nämlich so, dass Wohnungsnot war, und damals wurde es geduldet, wenn sich Familien hier noch den ein oder anderen Raum anbauten. Es gibt hier also Gärten mit Gemüse und Gärten mit Steinlöwen, es gibt Hütten und Häuser, es gibt Zäune und hohe Hecken, es gibt Stacheldraht und Alarmanlagen, es gibt Pumpen und Wasser-, Strom-, Heizung- und Internetanschluss. Es ist auch hier nur scheinbar alles gleich. Manche sind gleich und andere sind gleicher. Und für vergleichsweise kleines Geld, in Relation zu den Gartenanteilen der Vorstadt, kann man so etwas auch mieten. Dann hat man die Wohnung in der Stadt und den Garten auf dem Land. Wie schon vor 100 Jahren einmal. Und die Besitzer freuen sich sicher, anständige Mieter zu haben, die mehr zahlen, als die Migranten zahlen können. Und so steht eines Tages dann ein Cabrio in der Anlage, es wird gemörtelt und angebaut und bald auch das Housewarming gefeiert. Alle sollen es wissen, die Freunde in der Stadt und die dumme Dorfschnepfe. Die ganz besonders.

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Und wie es nun mal so ist: Mit dem neuen Raum kommen auch neue Ideen. Die Unterbringung von Gästen, in der Stadt meistens ein Problem; hier ist Abhilfe geschaffen, wenn die Laube nur luxuriös genug ist. Die geschweifte Kommode, die keinen Platz mehr fand: Hier darf sie verweilen. Und wenn die Hecke erst mal hoch genug ist, kann man hier vielleicht auch das Cabrio unter einem nicht ganz legalen, aber praktischen Vordach einstellen, wenn es Winter wird. Die Bank ruft an und fragt, ob man nicht für ein paar zehntausend Euro in nachwachsende Rohstoffanlagen investieren möchte; vielleicht sollte man statt dessen den Garten nicht gleich kaufen? Den Freunden in der Stadt kann man sagen, dass es dort im Sommer zu heiss ist; man zieht lieber ab und zu ein wenig raus: Das ist Prestigegewinn. Bleibt noch das Übel, dass es immer noch ein Schrebergarten in der Moosgemeinde ist: Da muss ein Rebranding her. Aber in einer Stadt, wo aus der Altstadt die City-Bestlage und aus dem Fischerstüberl am Baggersee das Haus am See mit Loungecharakter wurde, sollte sich auch das machen lassen.

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Es geht natürlich nicht jeder Garten in jeder Lage, aber die besseren Gärten in dieser Lage, die gehen absolut, für den Sommer, für die Freizeit, für das ungespritzte Gemüse und die eigenen Tomaten, für den grösseren Einkauf bei den Blumenständen am Wochenmarkt und beim Gefühl, später einmal Kindern zeigen zu können, wie man Leben schenkt und erhält: Mit dem richtigen Eigentum in der richtigen Lage. Wo die richtigen Leute sind, und die anderen sind halt woanders. Das war auch schon vor 100 Jahren nicht anders, nur waren damals die Gärten und Häuser grösser, und es hätte keiner darüber seine Scherze gemacht: Damals nahm man den Stand noch ernst, und man hatte Schusswaffen.

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140 Lesermeinungen

  1. Als hätten Sie gestern auf...
    Als hätten Sie gestern auf meiner Wanderung durch den lieblichen Rheingau dem Gespräch gelauscht, welches ich mit einem Akademikerpärchen aus der Stadt führte, die von ihrem großen Gemeinschaftsgarten am Rande der Bebauungszone und der “entspannenden” Arbeit im Gemüsebeet berichteten…
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    Aus Omis Schrebergarten gab es immer die besten Schnittbohnen. Da hätte ich nichts gegen ein Revival. Das “Rebranding” hingegen kann mir gestohlen bleiben. Man stelle sich das mal vor: Eine Schrebergartenanlage ohne Schwarzrotgold!
    Ts.

  2. Bei uns in der Kleinststadt...
    Bei uns in der Kleinststadt sind die Schrebergärten noch schnöder Kartoffelacker. Man fragt sich, ob die Betreiber wissen, dass man für die Gartenmiete vermutlich ein vielfaches an Kartoffeln kaufen könnte, als man der kargen Fläche in Eigenarbeit abringt.
    Stacheldraht ist aber trotzdem an jedem Zaun, weil öffenlich zugänglich und genug Gesocks durch die Gassen eiert, das überall einbricht, wo eine Kiste Bier kaltstehen könnte.

  3. In der Vorstadt von Frankfurt,...
    In der Vorstadt von Frankfurt, in der ich aufgewachsen bin, gab es schon in den 60gern ähnliches. Die Obstgrundstücke der heimischen Bauern lohnten sich nicht mehr und lagen brach. Ein Banker hatte die Idee, andere machten es nach. Und so wurde es lokale Mode sich solch ein Grundstück für sehr wenig Geld zu pachten – bis die Kinder nicht mehr mitmachten und mehr verlangten. Ein bisschen Wildnis in Gehweite, Barbecue, Mama konnte sich nackt hinter der verwilderten Hecke sonnen und Papa tobte sich mit Mähen aus.

  4. Dank, Dank, Dank! Von Zeit zu...
    Dank, Dank, Dank! Von Zeit zu Zeit schießt mir (Stadtbewohner) der Gedanke durch den Kopf, ob ein Schrebergarten nicht doch vielleicht möglicherweise…, um dann von meinem Über-Ich belehrt zu werden, dass meine Spießigkeit langsam, aber sicher die Grenzen des Zumutbaren übersteigt. Nachdem aber ein ausgewiesener Westviertler eine solche Eloge auf die eigene Parzelle schreibt, habe ich jetzt die besseren Argumente. Morgen geht die Suche los.

  5. kunst ist schön, aber macht...
    kunst ist schön, aber macht viel arbeit.
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    ist mit dem schrebergarten nicht anders, noch dazu hat man dort auch nachbarn, die sehr genau darauf achten, was da einer tut und wie er es tut.
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    oder gibt es jetzt schon schrebergärten, die von dienstleistern begärtnert werden?

  6. Lieber Don Alphonso! Ich bin...
    Lieber Don Alphonso! Ich bin jetzt etwas enttäuscht. Sie wollen doch nicht wirklich diese KLEINGärten als Alternative zum repräsentativen Anwesen anpreisen? Glauben SIe mir, die herrschafltichen Gärtchen waren nicht ohne Grund schon immer mehreren Hektar groß. Ich habe mich für ein Gärtchen von 5000 m² entschieden und bin immer noch damit beschäftigt, blickdichte Hecken zu etablieren, um die interessierte Nachbarn von der intensiven Anteilnahme an meinem Leben abzuhalten. Thuja und Co. sind natürlich für ein kleines Chateau nicht angemessen. Also heimische Arten, die allerdings eher langsam Fuß fassen und im Winter ohne Blätter – nun ja. Ich rate dringend von Schrebergarten ab: Wollen Sie an lauen Sommerabenden wirklich die vielfältigen Emmissionen Ihrer gentrifizierten Nachbarschaft erdulden? Glauben Sie mir, selbst 5000 m² sind eher klein, denn gegen Geräusche und Gerüche sind selbst hohe Hecken machtlos. Und die Kosten des Gartenpflegebediensteten wachsen nicht proportional zur Größe des Anwesens. Fazit: Entweder vernünftige Größe oder lieber die Finger davon lassen. Gut, dass sich in der ostdeutschen Pampa halbe Dörfer am Stück erwerben lassen!

  7. Lieber Landlord, Sie haben Don...
    Lieber Landlord, Sie haben Don Alphonsos Konzept nicht verstanden, sorry. Er meint mit den Schrebergärtnern solche Gesellen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Klaas_Carel_Faber
    Und natürlich war Schreber ein Zoni, was sonst.

  8. Die Schrebergärten, einst mit...
    Die Schrebergärten, einst mit verwitterten Holzhäuschen, werden bis an den erlaubten Rand (und drüberhinaus) mit Minivillen zugebaut und ganzjährig bewohnt. Es gibt sogar modernistische Versionen und vereinzelt veritable Architektenhäuschen darunter; aber der Nachbar ist halt sehr, sehr nahe, wie Kommentator Landleben richtig bemerkt.
    Gentrifizierung? Wird in der Vorstadt auch versucht, alte einstöckige Vorstadthäuser werden abgerissen und Genossenschaftsbauten in eine Gegend in der es mehr Spiellokale als Lebensmittelgeschäfte gibt, eingefügt. Aber die neuen Bewohner haben nur wenige Kinder, die dann auch außerhalb des Bezirks zur Schule gehen, nicht die umliegenden Parks (die durch die sorgfältige Anlage der Gemeindebauten aus den 20ern und 30ern entstanden sind) frequentieren und diese Familien kaufen auch nicht im Bezirk ein, denn hier gibts kein Angebot für Mittelschichtler. Gentrifizierung eher nicht erwünscht, schließlich läßt sich auch so viel Geld machen.
    http://www.organisierte-kriminalitaet.at/

  9. Ob die Gentrifizierung der...
    Ob die Gentrifizierung der Schrebergärten tatsächlich passiert, warten wir mal ab. Bei mehr als 1 Million Gärten und dem Zwang zur Vereinsmitgliedschaft erstens nicht so schnell und zweitens nicht ohne aktive Mitschuld der Kleingartenvereine. Ob die sich durch die Bank Grosskopfeten ans Bein binden wollen?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  10. Der neue Raum: könnte das...
    Der neue Raum: könnte das nicht so ab 2020 der momentan vielgeschmähte Osten sein? Landlord hat recht: große Häuser mit Hof lassen sich dort jetzt billigst erwerben. Die Perspektive für die nächsten Jahrzehnte sieht man mit einem Blick auf die Schulklassen: die sind zu fast 100% autochthon, man wird also im Alter nicht aus ethnischen Motiven heraus diskriminiert werden. Natürlich gilt das auch für den Tegernsee, nur kann sich den nicht jeder leisten.

  11. Man muss nicht mehr vom Baum...
    Man muss nicht mehr vom Baum der Erkenntnis genascht oder Heil Hitler gerufen haben,um aus seinem Paradies vertrieben zu werden.
    Kein Geld zu haben reicht völlig aus…

  12. Geehrter Don, ein tolles...
    Geehrter Don, ein tolles Thema. Doch: “Dann hat man die Wohnung in der Stadt und den Garten auf dem Land. Wie schon vor 100 Jahren einmal.” Versteh ich nich. Die meisten Parzellenanlagen sind hier gar innerorts und im Stadtrandgebiet. Außerhalb bzw. aufs Land kann der immobile Städter ohne Auto doch gar net hin. Und das ist, gelinde ausgedrückt, unerträglich angesichts der Immobilienpreise. Hier gibt es Kleingartenkolonien mit einzelnen Arealen von bis zu 1500qm, die Bretterbuden und Gartenzwergen auf mit der Nagelschere geschnittenem Grün Platz bieten, für die keine “Nachkommen” da sind, während Familien aufs Land ziehen müssen, um Eigentümer werden zu können – um dann des Jobs wegen in die Stadt pendeln. Enteignung aller Kleingartenvereine und Parzellenanlagen zwecks Schaffung städtischen Wohnraums.

  13. Ich wollte den Artikel lesen,...
    Ich wollte den Artikel lesen, ehrlich. Aber wenn ich so viele orthografische Patzer sehe, dann weiß ich, dass der Artikel ziemlich mies ist.
    Sollte der Artikel gut sein dann macht der Autor definitiv etwas falsch.

  14. Anwältinnen verdrängen armen...
    Anwältinnen verdrängen armen Ardappel-Adel, China besiedelt das Museumsufer,
    Landlord empfiehlt Lebensraum im Osten: Sissi helf! Wir gentrifizieren Korfu.

  15. Ich weiß ja nicht.
    Ich weiß...

    Ich weiß ja nicht.
    Ich weiß ja nicht, wer der schlimmere Schreberspießer ist.
    Der alte oder der neue im Yuppie-Anzügle. Daher ist es mir fast egal, ob die neuen die alten vertreiben und die Pacht-Preise nach oben hauen.(Gentrifizierungs-Hauptaspekt: Alte vertreiben, neue Geschleckte rein, Preise in die Höhe schrauben.)
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    In München ist das ebenfalls schon länger zugange. Lustig lange Anmeldezeiten. Die ihr Gutes haben, den vielleicht ist bis dahin diese komische Zahnwalt- und Party-Mode verebbt.
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    Was mir nicht gefällt: Egal ob Gemüsegarten mit Zwerghuhn oder Party-Kleinvilla mit gezüchtetem Grill-Rasen, beide haben so dieses schnurgerade Natur-Vergewaltigende. Dieses mit dem Lineal Gezogene. Diese komischen Regeln. Brennesselsträucher für die Schmetterlinge stehen lassen: nicht erlaubt. Große Laubhäufen stehenlassen für die Igel: probieren Sie es mal, wenn Sie ein Parzelle ergattert haben, wünsche wilden Spaß. Das ist für die ein Affront gegen die Ordnung.
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    Nein, meine Vorstellungen sind das nicht. Finde diese Maispflanzen, die plötzlich bei uns am Münchner alten Schlachthof hinten an den Pferdeställen entlang der Bahngleise wachsen (guerilla gardening) viel interessanter.: Pflanzengraffiti. Von meiner Seite dürften es sogar lieber Bohnen sein, die blühen sehr schön; ich mag halt Mais als Pflanze nicht.
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    Aber wer richtet sich schon nach mir. Ich weiß, man will Grillgärten für die Party, damit man ein wenig mit Alk gepflegt herumlärmen kann. Bitteschön.
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    Ich freue mich lieber an wilder Pflanzengestalt als an schnurgeradem Rasen, der mit der Pinzette hochgestellt ist. Davon gibt es nämlich im Garten meiner Mutter genug. Den von mir geliebten Pflaumenbaum hat sie letztens umhauen lassen. Er mache zuviel Arbeit, jedes Jahr diese vielen Früchte … Sogar die Patina, das Moos an der Mauer hat sie neulich beseitigen wollen. Leider todgefährlich, denn der Kärcher kriegte Stromschläge, spuckte plötzlich Feuer, drei Personen standen dazu im Wasser herum. Kabel war defekt. Nett. Aber Hauptsach die Mauer is widder schö nä.
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    Hoffentlich liest meine Mama das Blog hier nicht. Denn sollte sie jemals vorhaben, mir Haus und Garten zu überlassen, wird sie es sich nochmal überlagen. Je älter ich werde, umso wilder und belassener mag ich die Pflanzenwelt.
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    [Hatte selbst mal im Fränkischen eine eigene Schreberparzelle für zwei Jahre. Mein Gott war das ein Stress und ein Wettbewerb, wer die größten Möhren hatte. Kann ich nicht brauchen. Bin kein ehrpusseliger Wettbewerbsspinner, sondern Anarchist, der seine Ruhe will.]

  16. Die Hecke im letzten Bild ist...
    Die Hecke im letzten Bild ist totalitär.

  17. Störfaktor Nr 1 im Sommer in...
    Störfaktor Nr 1 im Sommer in der Schweiz ist das Grillieren (BBQs) auf den Balkonen.

  18. Mir sind diese...
    Mir sind diese vereinsbasierten Gärten schon immer suspekt gewesen.
    Aber – Mei – soll’n se doch, wer sich dem Diktat der Satzungen und der Landesverbände gerne beugt …
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    Bei mir um die Ecke flattert übrigens nicht nur Schwarz-Rot-Gold, es ist vielmehr eine internationale Ansammlung von Kleingärtnern.
    Aber es herrscht schon die gerade Kante und die Polyresin-Vogeltränke vor, leider. (Trotzdem erfreut mich die Blütenpracht immer wieder, man kann ja über vieles hinwegsehen …)

  19. alsoooo, kurzer Bericht von...
    alsoooo, kurzer Bericht von der Kleingarten-Front, und JA, man darf mich (uns) dafür hassen.
    Noch wohnen wir mitten im Prenzlauer Berg, inkl. hübscher Dachterrasse mit Blick auf die neuesten Gentrifizierungs-Bausünden direkt vor unserer Nase. Miete ist hoch, was Eigenes sollte her, aber ist hier im Bezirk fast unbezahlbar. Idee: Ausweichen in preiswertere Gegenden von Berlin. Nun lassen wir uns einen großen Dachboden in Mariendorf (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) ausbauen, auch mit großer Dachterrasse. Aber da man da so schlecht Gemüse anbauen kann sind wir seit 3 Wochen stolze Pächter einer Parzelle im benachbarten Kleingartenverein. Der Garten ist alt und verwunschen, wir haben mal eben noch 3000,- E reingesteckt, ein hübsches Hochbeet mit Gladionen-Steinmauern (für die vielen kleinen Viecher, die solche Verstecke lieben) gebaut, die Beton-Terrasse komplett abgerissen und durch durchlässiges Holz (NICHT aus illegaler Abholzung) ersetzt und damit die Versiegelung des Bodens rückgängig gemacht, und bis auf einen sehr kleinen Terracotta-Hasen gibt es bei uns keinerlei Püppchen, Figürchen, Windmühlen oder Plastik-Deko-Schrott im Garten. Die Nachbarn sind komplett nett und aufgeschlossen (“Ähm, ihr seid doch verheiratet. Warum habt ihr denn nicht den gleichen Nachnamen?”) und sehr tolerant (“Naja, ist doch heutzutage normal, zwei junge Männer…”) und freuen sich, dass mal “junges Volk” (wir sind beide schon Anfang 40) einen Garten pachtet.
    EIGENTLICH wären wir das perfekte Beispiel für Gentrifizierung im Kleingarten, zumal wir noch immer nicht wissen, wer während unseres drohenden Sylt-Urlaubes die neue Rosen-Lavendel-Hecke gießen soll, aber ANDERERSEITS bringen gerade solche Leute wie WIR den benötigten frischen Wind in solche Anlagen. Naja, mal sehen, was die Nachbarn sagen, wenn mein Mann den geplanten Bienenstock aufbaut…

  20. Jetzt, da Don endlich das...
    Jetzt, da Don endlich das Thema Gärten aufgegriffen hat, habe ich mir ernsthaft überlegt, ob ich mich doch noch bei Facebook anmelden soll. Dann könnte ich da Fotos von meinem Garten platzieren und mit seinen SdG verlinken. Auf meinen blühenden Garten bin ich nämlich wirklich sehr stolz. Aber er macht auch reichlich Arbeit und hat mich schon wieder einmal vom facebooken abgehalten.

  21. @fionn
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    Auf den Balkonen? Und...

    @fionn
    .
    Auf den Balkonen? Und das machen die Schweizer? Normal hätt ich gedacht, das ist ein Grund weshalb andre SVP wählen, aber: Kanton Zug?

  22. lieber Tobias,
    hätt ich bloß...

    lieber Tobias,
    hätt ich bloß Nachbarn wie Sie! Gern gösse ich Ihre Rosen-Lavendel-Hecke und wie würde ich mich über die Bienen freuen! Hier in der Vorstadt allerdings hätten Sie Probleme, müßten mit Bosheit und Vandalismus rechnen.

  23. @fionn und HM555
    Und ich...

    @fionn und HM555
    Und ich dachte:
    Man sitzt dann doch lieber vor seinem Chalet, pfeffert die Gschwellti und kratzt noch eine Portion Raclette auf den Teller.
    … und denkt sich: “Das Ländli isch so fründlig, wenn alles grüent und blüeht”

  24. Ich habe in meinem Garten...
    Ich habe in meinem Garten allerdings nicht nur Blumen, sondern auch ein großes Relief, Ritter entführt Dame, eine echte alte Basena aus Wien, einen Drachen, i.e. die Kopie eines Wasserspeiers von der katholischen Kirche in Eltville und jede Menge bemooste Feldsteine. Für all diesen Kram zusammen habe ich nicht mehr als 22 DM (150 österreichische Schillinge) ausgegeben. Leider war die Sokratesbrüste, die es bei Cahn in St. Moritz zu kaufen gab, nicht in meinem Budget. Von der sage die Dame im Laden: “Griechisch oder römisch…. In jedem Fall eine gute Kopie”…. So wie einer der bekanntesten Bloggers Deutschland heute sehr schön im Print die antike Einstellung zum Urheberrecht beschreibt.

  25. "...8 Millionen, so ein...
    “…8 Millionen, so ein Gerücht, hat gerade ein Notar für so ein altes Geschlechterhaus in Bestlage bezahlt. Unrestauriert. Am Ende kostet es dann vielleicht 12 Millionen, und der Notar wird bis an sein Lebensende keine Steuern mehr zahlen…”
    Besser, als er steckt es in Fonds, die Todeswetten auf Lebensversicherungen abschließen oder in Hedge-Fonds, die ganze Volkswirtschaften zusammenballern.
    Was wollte ich? Ach ja, Schrebergarten…
    http://motorbloeckchen.com/?p=23353
    .

  26. @ HansMeier555 11.35

    In Kt...
    @ HansMeier555 11.35
    In Kt Zug sind mehr als 22% AusländerInnen. Es kommt auch darauf an, in welcher Gemeinde man wohnhaft sei. Eigentlich esse ich keine Würstwaren – man weiss nicht was drinsteckt.

  27. @Foersterliesel: "Gern gösse...
    @Foersterliesel: “Gern gösse ich Ihre Rosen-Lavendel-Hecke …”
    .
    Auch schön im Konjunktiv II:
    “Ich mölke die Kuh, wenn sie nicht flöhe.”

  28. Eine Fahnenstange habe ich...
    Eine Fahnenstange habe ich auch. Das kommt hier mit dem Haus. Da hängten die Tigerbabys ihren Schulrucksack dran, als sie mit dem Gymnasium am Ort fertig waren (Abitur nennt man das hier nicht).
    .
    Im Zuge des Eurodramas habe ich beschlossen, die Stange auch anderweitig selbst zu benutzen. Zum nächsten Geburtstag von Königin Beatrix werde ich die EU Fahne raushängen.

  29. Foersterliesel,
    es ist nicht...

    Foersterliesel,
    es ist nicht jeder ein so angenehmer Nachbar wie Sie.
    .
    @ Tobias
    Bei den Bienen würde ich lieber vorher fragen.
    .
    Natürlich sorgen die kleinen pelzigen Bestäuber prächtigst für des Nachbarn Äpfel. Der gärtnerische Vorteil ist unbestritten. Doch es sind schon recht spezielle Haustiere.
    Meine Wenigkeit zum Beispiel ist allergisch gegen Bienen- und Wespengift und würde mich nicht ohne Epi in den Liegestuhl hauen; wenn ich Ihre Gartennachbarin wäre. SIE GELL: MEHR ALS ACHT BIENENSTÖCKE SIND NICHT DRIN!
    :-)

  30. lieber diktionaftis,
    mein...

    lieber diktionaftis,
    mein Deutsch ist mangelhaft, leider, wie gehörts denn nun richtig?

  31. liebe Der Tiger,
    hier ist...

    liebe Der Tiger,
    hier ist leider alles nur Bassena; aber in einem der kleinen Parks mit blühenden Linden am nahen proletarischen Boulevard gibts zwei Rosenbeete, die Rosen duften, alte Menschen mit Rollatoren aus dem Altenheim gegenüber sitzen davor und freun sich am Duft, und ich auch. Sie könnten eine persönliche Flagge hissen, die anzeigt daß Sie zu Hause sind (hier allerdings wär es bedenklich, die Flagge bei Absenz einzuholen, zu einbruchsgefährdend).

  32. @diktionaftis
    .
    "Wenn Sie so...

    @diktionaftis
    .
    “Wenn Sie so weitermachen, können Sie bald Ihre Koffer gepackt bekommen.”
    Ist das Futur II?
    .
    Nix für ungut .
    >^..^<

  33. @Foersterliesel – Bassena...
    @Foersterliesel – Bassena mit “ss”. Aus meiner wächst dieses Jahr ein gigantischer Fingerhut.

  34. Vroni @diktionaftis: "Wenn Sie...
    Vroni @diktionaftis: “Wenn Sie so weitermachen, können Sie bald Ihre Koffer gepackt bekommen.” Ist das Futur II?
    *
    Future II ist doch lächerlicher Anfängerkram, fortgeschrittene Satzbauer wie ich verwenden bereits konjunktoral angehauchtes, präteriatisiertes Future V: “Ja, aber wo kämen wir hin, wenn niemand gehen würde, um nachzuschauen, wohin wir gekommen wären, wenn wir denn tatsächlich gegangen wären?”

  35. @Försterliesel:
    "Mein Deutsch...

    @Försterliesel:
    “Mein Deutsch ist mangelhaft”
    .
    Au contrair, Madame. Ihre Kommentare (und die von Savall) lese ich besonders gern, da in ihnen inhaltlicher Beitrag, Orthographie und Grammatik ein stimmiges und gutes Gesamtbild geben. Daher an dieser Stelle ein Dank an Sie beide.
    .
    Mag zwar OT sein, wollte ich aber trotzdem mal gesagt haben.

  36. @Besucher, 00:45: finde ich...
    @Besucher, 00:45: finde ich auch.
    Und das Moped vor der Gartenlaube bzw. die Gartenlaube hinter dem Moped bzw. Gartenlaube und Moped sind romantisch!
    @diktionaftis und Vroni: Futur II – ist das nicht: die Kuh wird geflohen sein (?) – sozusagen die Vergangenheit in der Zukunft … aber “mölke” und “flöhe” sind schon sehr schöne Verbformen! Fast so schön wie Kleingärten …

  37. Werter Don Alphonso,
    abgesehen...

    Werter Don Alphonso,
    abgesehen vom allgemeinen Interesse für Schrebergärten ist Ihr Beitrag merkwürdig abgewandt von den tagespolitischen Themen.
    Haben sich die “Stützen der Gesellschaft” von den aktuellen Themen verabschiedet?
    Nebenbei: ich hate das Glück im von Ihnen nicht so geschätzten italenischen Süden zu weilen, Bari, und fand es erfrischend chaotisch.

  38. Wie war das noch? Einen Radio...
    Wie war das noch? Einen Radio haben, a Hetz haben, Schlamastik…
    …ueberhaupt der Satzbau! Und die tueckischen Satzinhalte; klingt so harmlos und ist voller…
    .
    Oesterreichs Beitrag zur deutschen Kultur wird unterschaetzt. Das meine ich ernst.

  39. Wer heute noch dem Mythos...
    Wer heute noch dem Mythos nachhängt, auf dem Lande, insbesonder dem bayrischen, hätten – bei allen Nachteilen – die Kinder noch genügend Auslauf, irrt.
    .
    Wir habens mit riesigen Monokultur-Feldschlägen zu tun, die exakt bis zu den Gartenzäunen des effektiv ausgewiesenen Neubaugebietes umgeackert sind und natürlich nicht etwa Wiese tragen, sondern Biogas-Mais, denkbar ungeeignet für Spiel und Spass und Entdecken und was sonst noch Kinderseelen freut. Platz haben die Kurzen bestenfalls noch vor der Doppelgarage ( und das Trampolin im 240 qm-Garten – ein hilfloser Versuch , die Vertikale zu erobern, weil dort noch Platz ist).
    .
    Versuchen Sie mal auf dem Land spazieren zu gehen.
    Nicht in den geschützten Zonen des bayrischen Oberlands, wo es immer noch Grünlandwirtschaft gibt, sondern dort wo die Mehrheit wohnt – im Weichbild ihres Ingolstadts oder meiner niederbayrischen Heimatstadt oder ähnlichen Orten.
    Meist ist die Stadt fürs spielende Kind der bessere Platz; viel interessanter, verkehrsberuhigte Zonen gibts und renaturierte ( oder , viel besser, belassene ) Industriebrachen.

  40. landlord

    emissionen versus...
    landlord
    emissionen versus immissionen, nicht wahr?

  41. Als Abkoemmling eines...
    Als Abkoemmling eines ostfaelischen Bauerngeschlechts kann ich nur Folgendes sagen. Endlich mal wieder ein guter Beitrag. In einer Dissertation aus dem Jahre 1906 einer meiner Vorfahren heisst es nicht umsonst “Die Landwirtschaft ist die Infantrie der deutschen Volkswirtschaft”. Die Rueckbesinnung der Eliten Deutschlands auf die Scholle ist ein logischer Prozess. Es stehen entbehrungsreiche Zeiten bevor. Die Chinesen wollen keine Sklavenarbeit mehr verrichten, der Euro geht in den Orkus, die Schweiz fuehrt Kapitalkontrollen ein und Deutschland vergreist. Subsistenzwirtschaft ist hier sicherlich eine Loesung. Ich habe mir konsequenterweise deshalb auch bereits 2 ha im schoenen Kraichgau und 10 ha in der Hildesheimer Boerde gesichert. Meine Einkommen, das der russischen und aserbaidschanischen Rentenoekonomie, entspringt macht es moeglich.

  42. @ Frankie Bernankie
    In der Tat...

    @ Frankie Bernankie
    In der Tat das Trampolin. Auch hier in Moskau im Auslaender- und Neurussenghetto das bevorzugte Spielgeraet. Ich fuerchte um die Gehirnwindungen meines Nachwuchses. Horst Hrubesch und Muhammed Ali sollte ein wanrnendes Beispiel sein.

  43. Das Future wird dem...
    Das Future wird dem Präteritum sein Tod.

  44. Die Armen stellen ihre Kinder...
    Die Armen stellen ihre Kinder vor der Glotze ruhig, die Reichen stellen ihre Kinder auf dem Trampolin unruhig, und so hat jeder seine Ruhe.

  45. Die Schrebergärten sind bei...
    Die Schrebergärten sind bei uns Relikte aus der heroischen Zeit der Wiener Sozialdemokratie, in der es wegen Arbeitslosigkeit, Hunger und Unterkunftslosigkeit auch eine Siedlerbewegung gab, für die Architekten der Moderne einfache, schnell zu errichtende Häuser planten.
    http://www.dasrotewien.at/siedlerbewegung.html
    http://stadtfruchtwien.wordpress.com/2012/04/30/die-wiener-siedlerbewegung-teil1-5/
    http://www.baufachinformation.de/zeitschriftenartikel.jsp?z=1983079010130
    http://www.werkbundsiedlung.at/1932.html
    .
    Überall am Stadtrand gibt es nun solche Schrebergärten, auch in den bevorzugten Lagen und dort eben verbreitet sich nun das sogenannte moderne, vom Architekten geplante, Kleingartenhaus. In den weniger begehrten Lagen überwiegt das Kleingartenhaus aus Fertigteilen, dazwischen noch Parzellen mit den alten, kleinen Holzhäuschen und mehr Grün. Die Schrebergärten gibt es in Pacht, sie werden sehr geschätzt und in der Regel vererbt und für Gärten ohne Erben gibt es lange Wartelisten und Wartezeiten für Anwärter.

  46. Es gibt so kleine Trampolins...
    Es gibt so kleine Trampolins (Durchmesser ca. 1,5m) für die Wohnung, die eine Freundin depressiven Erwachsenen (mit Erfolg!) empfiehlt.

  47. "- die Kinder noch genügend...
    “- die Kinder noch genügend Auslauf, irrt.”
    .
    Klar Frankie Bernankie.
    Ein Schrebergarten hat nicht viele m². Selbst ein größerer hochherrschaftlicher Garten reichte Kindern nicht.
    Die fremden Wiesen sind immer die grüneren, und auf dem einsamen Trampolin hupft nur noch die Mutter der Gören zum Schlankerwerden.

  48. ...und wann steht die...
    …und wann steht die Gentrifizierung der Nissenhütten an?

  49. Sorry, aber das kann Ich nicht...
    Sorry, aber das kann Ich nicht lesen: Deutschland vergreist!
    Wer? Die Alten oder die Jungen?

  50. Die Meister der...
    Die Meister der Schrebergärten haben 2 oder besser 4 Gärten unter Kontrolle.
    So als Sektion mit kleiner Sackgasse ist das gerade genug abgegrenzt.
    Beziehungen und Geld helfen überall weiter ….. und wenn nach hinten raus das Brachland das eigene Eigentum ist, dann muss das kein Nachteil sein.
    Die Versorgung mit dem nötigsten (LTE lässt grüßen) ist ja heuer kein Problem mehr.
    Wenn man nach vorne eine Laube zeigt, dann fragt keiner wie es hinten aussieht.

  51. Das wird ja immer...
    Das wird ja immer russischer… um jede Stadt ein Ring von Datschen

  52. @Foersterliesel (29.05.,...
    @Foersterliesel (29.05., 16:25)
    Aber das sollte doch kein Hinweis auf falsches Deutsch sein.
    “Gösse” ist schon korrekt, ja sogar besser als das umgangssprachliche “würde gießen” – es liest sich nur so lustig.
    .
    (Ich wollte hier nicht den Oberlehrer spielen …)

  53. @tiberiat:
    "...abgesehen vom...

    @tiberiat:
    “…abgesehen vom allgemeinen Interesse für Schrebergärten ist Ihr Beitrag merkwürdig abgewandt von den tagespolitischen Themen….”
    Das ist doch das schöne an diesem Blog, dass es (DER Blog? DAS Blog?)nicht wie ein toter Hund im Strom der Tagesaktualität mitschwimmt :)

  54. E.R. Binvonhier: "Sorry, aber...
    E.R. Binvonhier: “Sorry, aber das kann Ich nicht lesen: Deutschland vergreist! Wer? Die Alten oder die Jungen?”
    *
    Das ist wie “Raucher sterben früher” – Als wer? Und wann?

  55. Ich hoffe die kommunale...
    Ich hoffe die kommunale Politik wird den (neuen) Bedürftigen nach einenen Gärten Gehör schenken und Ausgleichsflächen oder brachliegendes Gelände unter pflegender Menschenhand renaturalisieren lassen. Und sich dafür einsetzen, den Bestand an Gärtenflächen zu erhalten.
    Zusammenkommen an solchen Orten wird oft verpackt in Grillsessions, Bierflaschen halten in vermeindlich wohnfreundlicher Elemente, dennoch ist die Chance an dem Grün oder Bunt sich zu erfreuen oder dafür zu arbeiten hoch genug.

  56. @ diktionaftis gestern 14.04h ...
    @ diktionaftis gestern 14.04h
    Lieber ein Stück Zuger Kirschtorte zum Zvieri!

  57. Pardon, ich bin gerade im...
    Pardon, ich bin gerade im Stress, melde mich später, schalte aber frei.

  58. Wer wissen will wie man als...
    Wer wissen will wie man als toter Hund im Strom der Tagesaktualität mit schwimmt,
    kann ich Dirk Schümer: “Euer Kredit für unsere Leut’.” empfehlen.
    .
    @Yog Sothoth, Esq., wenn es in meiner Macht stünde,
    würde ich Ihnen einen Orden verleihen.

  59. Fiel mir gerade ein - Sie...
    Fiel mir gerade ein – Sie haben präsidiale Unterstützung, Don:
    http://www.mein-schoener-garten.de/de/gruenes_leben/gesundheit/michelle-obama-legt-gemuesegarten-an-52352

  60. Damit der Don wieder auf...
    Damit der Don wieder auf andere Gedanken kommt:
    Das Rezept der Zuger Kirschtorte (ist aber mit Allohol …) – zu finden hier:
    .
    http://www.speck.ch/lexikon/rezept-der-zuger-kirschtorte/

  61. yast 2000 9:33, dazu fällt...
    yast 2000 9:33, dazu fällt mir immer Dürrenmatt ein. Auf die Frage was er wohl alles
    hätte erreichen können, wenn er nicht seit seiner Jugend unter der Müdigkeit eines
    Diabetikers gelitten hätte: “Ich wäre schon längst an meiner Gesundheit gestorben.”

  62. Ja, die (neuen) Bedürftigen,...
    Ja, die (neuen) Bedürftigen, dearvinz, an die musste ich auch denken.

  63. Gärtnern dient der...
    Gärtnern dient der Kontemplation, das in Deutschland im Verein Gegärtnern werden soll war eine Idee der Landeigentümer die das Mangemetn der Grundstücke auf diese Weise auf Verein übertagen wollten. 70 % der leute wollen das aber genau das nicht – eine positive Gentrifizierung !
    Und wo gibt es jetzt diese schönen Gärten, bei uns, bei mir !
    mit freundlichen Grüßen
    Niels Hardorp
    Dipl.-Kfm. Niels P. R. Hardorp
    Geschäftsführender Gesellschafter
    Deutsche Gartenland GmbH ®
    http://www.deutsche-gartenland.de
    hardorp@deutsche-gartenland.de
    hardorp1@1und1.blackberry.com
    Handelregister Düsseldorf HRB 57535
    T. 0211- 383038-0
    F. 0211- 383038-4
    m. 01522-9236636
    D-40237 Düsseldorf
    Lindemannstrasse 39

  64. lieber diktionaftis,
    ich bin...

    lieber diktionaftis,
    ich bin schon einmal von einem Japaner dabei ertappt worden, Witwe mit doppeltem tt zu schreiben, tja, also statt der starken, altertümlichen Flexion (Flektion?) sagt man hier eher “ich tät dies und das”
    .
    Vor 20 Jahren hatte ich selbst so ein kleines Trampolin, das hatte ich bei der oben erwähnten Freundin gesehen und ausprobiert, das Springen macht sofort gute Laune, da es dann doch auch im Wege stand und Hunden ein bißchen unheimlich ist, wurde es aber an Kinder verschenkt. Die großen Gartentrampolins gabs damals nicht; wir hatten als Kinder ein riesiges in der Schule, das wir sehr liebten, gemeinsam aufbauten, aber leider sehr selten.
    Es gibt bei Freud schon einiges zum Lustgefühl, wenn Kinder in die Luft geworfen werden oder schaukeln und sich “elate” fühlen und ständig Wiederholung dieses Gefühls fordern.

  65. Ein wirklich guter Text zu...
    Ein wirklich guter Text zu einem anderen Garten der in der Öffendlichkeit viel zu wenig beackert wird : Urheberrecht, aber ganz verständlich und prakmatisch :
    http://www.heise.de/tp/artikel/37/37014/1.html

  66. liebe(r) dearvinz,
    das urban...

    liebe(r) dearvinz,
    das urban gardening wird (etwas zeitverzögert zu den anderen Großstädten) auch hier öffentlich gefördert, als Zwischennutzung für Brachen (z.B. noch unentschieden ob es eine “Volksgarage” werden und teilweise Grünfläche bleiben oder doch gänzlich verbaut werden soll). Es gibt ja viele Beispiele, u.a. dieses aus NY
    http://www.thedailygreen.com/environmental-news/latest/high-line-nyc-50060809

  67. Wem die Scholle und der Kampf...
    Wem die Scholle und der Kampf gegen die Ameisen/Blattläuse zu müssig ist, der kann ja hier über das Eurogemetzel weiterlesen :
    http://www.querschuesse.de/ezb-elas-mit-volldampf/#comment-47230

  68. @Niels Hardorp, wieso dezent,...
    @Niels Hardorp, wieso dezent, wenns auch platt geht…
    .
    Der Don scheint wirklich im Stress zu sein.

  69. Ich bin der deutschen Sprache...
    Ich bin der deutschen Sprache maechtig, aber sie gehorcht mir nicht. [1]

  70. Meine Nachbarn haben ein...
    Meine Nachbarn haben ein Trampolin und da sind die Kinder täglich drauf. Neulich hat mir der Zweijährige stolz gezeigt, dass er da oben schon fast einen Purzelbaum machen kann.
    .
    Das Trampolin ersetzt den Gummitwist, der in den 60ern Mode wurde und das Hickeln, das schon zur Zeit meiner Mutter beliebt war. Vorher war die Kleidung zu einschränkend, und die Kinder der niedrigeren Klassen mussten arbeiten und konnten nicht hüpfen.

  71. Ist es nicht nett von unserem...
    Ist es nicht nett von unserem Don, dass er bei seinen Pilz- und Käsefreund(inn)en aufräumen hilft?

  72. @Yog Sothoth, Esq.
    aber Dons...

    @Yog Sothoth, Esq.
    aber Dons zweite Heimat droht im Staub zu versinken, und er schreibt über Schrebergärten!
    Die Beben reichen nicht bis nach Bayern?

  73. @ Der Tiger 30. Mai 2012,...
    @ Der Tiger 30. Mai 2012, 15:41 :
    Der 9 jährige Sohn eines Arbeitskollegen hat sich im Fußgelenk alle Bänder abgerissen. Trampolin ist so eine Sache. Dann lieber twisten oder “Himmel und Hölle”.

  74. Oh lieber Don,

    es tut mir so...
    Oh lieber Don,
    es tut mir so leid um Ihr geliebtes Mantua.

  75. @tiberat – soweit ich...
    @tiberat – soweit ich verstehe, ist der Schrebergarten vor dem Erdbeben frei geschaltet worden. Im Übrigen steht es Ihnen frei, der Erste zu sein, der sich zu Dons Artikel über Mantua äußert. Ich hab es nicht gemacht, weil mich das Thema traurig stimmt. Und meinen Kommentar über das sehr beliebte Trampolin meiner Nachbarn hatte ich schon geschrieben, bevor ich den Bericht über Mantua las. Sonst hätte ich auch keine Lust mehr gehabt, die Freude der Kinder am Gehüpfe zu verteidigen.

  76. Erbeben in Norditalien -...
    Erbeben in Norditalien – Bericht auf bluewin.ch:
    “Nach den schweren Zerstörungen durch die Beben in der norditalienischen Region Emilia-Romagna haben die Behörden Konsequenzen angekündigt. Die Staatsanwaltschaft von Modena nahm Ermittlungen auf, warum bei den Beben am Dienstag und am 20. Mai so viele Werkshallen einstürzten.
    “Die nationale Industriepolitik ist, was die Bauten angeht, selbstmörderisch”, sagte der leitende Staatsanwalt von Modena, Vito Zincani. Präsident Giorgio Napoletano übte Kritik an den Politikern: “Die Politik zur Vorbeugung von Erdbebenschäden war in hohem Masse unzureichend.”
    Ingenieure hatten die Gebäude gerade wieder freigegeben, wie Rai News berichtete. Das Fernsehen zeigte Trümmerhaufen von Fabriken, die wie Kartenhäuser zusammengefallen waren. ……”.

  77. Schrebergärten - schlechte...
    Schrebergärten – schlechte Nachrichten aus der Deutschschweiz.
    http://www.videoportal.sf.tv/video?id=dafaee23-d04b-4f8d-8e19-8e659952bc7d

  78. @Holly01 – Bei Kinderspielen...
    @Holly01 – Bei Kinderspielen kann es immer Unfälle geben. In meinem Garten steht eine altmodisch hohe Schaukel aus der Zeit der Tigerbabys. Auch sie ist sehr beliebt in der Nachbarschaft. Aber wenn man im ungünstigen Moment runter fällt….

  79. @ Tiger : Klar, das Leben ist...
    @ Tiger : Klar, das Leben ist gefährlich. Ich habe mir alleine 4 Knochen gebrochen und das iat alles gut verheilt. Von Schaukeln sind wir stehend am Wndepunkt abgesprungen und im hohen Bogen im Sand gelandet.
    Gehört alles zum ausprobieren dazu…… vielleicht mag ich nur keine Trampoline. ich bin einmal auf den Metallring gefallen. Zum Glück ohne Verletzungen.

  80. Politik ist doch lustig, oder...
    Politik ist doch lustig, oder ? (Man beachte, dass die Reden im Bundestag auch gehalten werden, wenn das Publikum rar ist, das spricht für eine gute Moral.
    http://www.hornoxe.com/eier-kraulen-im-bundestag/

  81. @holy01 cooler link -...
    @holy01 cooler link – danke
    zum garten:
    http://diepresse.com/home/leben/mensch/761176/Sepp-Holzer_Ein-Depp-auf-den-man-hoert

  82. @Frankie Bernankie 29. Mai...
    @Frankie Bernankie 29. Mai 2012, 19:30
    völlig richtig. wenn ich wie am we wieder in der oberen pfalz war, der maisanbau, die petroldunklen weizenfelder usw. usw.
    was anderes:
    ich habe wenig, aber immerhin auch von der katholischen pründestelle des bistums regensburg gepachtet. obwohl ich jetzt im raum der kirchenstiftung meiner heimatpfarrei der einzige biobauer bin, habe ich davon keinen vorteil – ich hätte gerne alle felder der kirchenstiftung gepachtet, das meiste ist dann doch wieder an die konventionellen bauern gegangen – soviel zum thema bewahrung der schöpfung…

  83. BertholdIV, Ihr "Depp"...
    BertholdIV, Ihr “Depp” gefällt mir.
    Nur wenn einem nun auch noch beim Gärtnern die
    Arbeit ausgeht, weil man zuvor nachgedacht und nachgeschaut hat
    und nur das sich Erfreuen bleibt.
    .
    …ist schon eine andere Version von ‘macht Euch die Erde untertan’…

  84. Grüße von Sepp Holzer...
    Grüße von Sepp Holzer

  85. Holly01,
    dass aber auch...

    Holly01,
    dass aber auch überall das Euro-Gemetzel mit hineinstinkt.
    Auch in die Komposthaufen der Don’schen Yuppie-Schrebergärten hinein. Und ein korrekt angelegter Kompost stinkt nicht, dafür das dem Euro.
    Nein, nichts gegen Ihr Posting, Sie haben ja Recht.
    .
    In der bei meinem Zahnarzt – ja, ich bin bei einem griechischen Zahnarzt und ich kann nicht behaupten, dass der meine Zähnchen billig restauriert, er langt ganz schön hin – ausliegenden Zeitschrift “Drachme” (pro-griechisches PR-Blatt, das auch deutsche Artikelchen hat) stand, dass Griechenland von der EZB, anders als die anderen EU-Länder, gar keine zinsgünstigen Gelder mehr direkt bekommt. Sie werden Griechenland zu gewissen Zinsen über eine Bank zugeteilt. Welche die Gelder sehr sehr günstig von der EZB kriegte. Die Bank? Deutsche Bank.
    Was weiß ich, ob das alles so stimmt, der von Ihnen verlinkte ELA-Artikel von querschuesse.de lässt einen in diesem Sinne ebenfalls schaudern.
    .
    Man kommt ja aus dem Schaudern gar nicht mehr raus.
    .
    Man kann schon keinen anderen Gedanken mehr fassen. Ständig: Geld, Geld, Ökonomisierung, Euro, Euro kaputt, Euro wieder ganz, ne doch nicht … und auch nie wieder, jedenfalls Griechenland kaputt, Spanien kriegt Aufschub…
    Das verfolgt einen doch bin in seine privatesten, oft auch nicht mehr so dollen Träume. Dabei hab ich genau aus dem Grund den Fernseher abbestellt.
    Wo bleibt die Lebensfreude, wo bleibt der Genuss, wo sind die schönen Geschichten.
    .
    Und nein, ich bin kein Verdränger, nie gewesen. Wer mich kennt, weiß, dass ich eher zu neugierig bin. Aber wo bitte kann man denn noch seine inneren Batterien, seine Seele aufladen?
    .
    Dass da einige auf die Schrebergartenidee kommen, ist klar. Man sucht das Idyll ohne diesen ganzen Käs. Dabei übersieht man, dass Schrebergärten früher dazu da waren, dass weniger begüterte Familien sich günstig mit selbst gezogenen Lebensmitteln versorgen konnten und mal raus konnten aus der engen Stadtwohnung.
    .
    Jetzt sitzen so überkandidelte Landlust-LOHA-Leser in den Schrebergärten, betütteln ihre Lavendeltöpfe – Tschuldigung Tobias – und die weniger begüterten Familien kaufen für ihr Harzt-4-Geld Gurken aus Spanien, Chips bei LIDL, sitzen damit vor ihrem Fernsäh und schauen sich auf den diversen Nachrichtensendungen das Euro-Desaster an, das sie wegzappen, von dem sie kein Wort verstehen.
    (Ich übrigens auch immer weniger.)

  86. @Vroni#
    Erstaunlich, wie...

    @Vroni#
    Erstaunlich, wie unterschiedlich die Rezeption des Thread ist.
    Nirgens schreibt Herr Alphons ein Wort über Yuppies.
    Es werden auch keine beschrieben.
    Nun würde mich interessieren, wie Sie auf Yuppie Schrebergarten kommen?

  87. Vroni: "Wer mich kennt, weiß,...
    Vroni: “Wer mich kennt, weiß, dass ich eher zu neugierig bin. Aber wo bitte kann man denn noch seine inneren Batterien, seine Seele aufladen?”
    *
    Bei mir. Ich bin der einzige Dissident, den Deutschland in den letzten zwanzig Jahren hervorgebracht hat. Manchmal stehe ich nachts auf und sage “Ja!”.

  88. @Vroni 9:22,
    hoffentlich...

    @Vroni 9:22,
    hoffentlich kommen nicht zu viele auf die Idee, dass man das ganze Desaster der
    Bank mit dem irreführenden Namen – Deutsche Bank – verdankt.
    .
    …in die Irre geführt …
    .
    Auffällig war schon, dass auch die Hedge-Fonds in NY fast ausschließlich unter
    jüdisch-deutschen Namen firmierten. Sagt sowenig über die Eigentümer-Struktur
    aus wie der Name der deutschen Bank.
    Ein toller Coup – ein tolles Branding.

  89. Bio-Konsum und Bio-Gärtnern...
    Bio-Konsum und Bio-Gärtnern sind zwar im Vormarsch; auch bei Bauern wächst das Interesse an bio und bei Klosterbetrieben wird ebenfalls vorwiegend bio gegärtnert, aber dieses “macht euch die Erde untertan” (vielleicht nur ein Übersetzungsfehler für “hegt die Erde”?) ist schon eine schreckliche Parole…

  90. War gestern bei einer...
    War gestern bei einer Guerilla-Gärtner-Versammlung mit eigenem verwahrlosten Gewächshaus. Die suchen offenbar nur Doofe, die ihnen die Disteln aus den Freiland-Beeten ziehen. Aber immerhin ein Gentrifizierer im Anzug dabei. Mir kam sofort eine feindliche Übernahme in den Sinn (mit sämtlichen Saufkumpanen zur nächsten Hauptversammlung und abstimmen…)

  91. @ Vroni (09:42):
    Man muss...

    @ Vroni (09:42):
    Man muss nicht unbedingt in die Schwanthaler Straße, man kann die “Drachme” auch online lesen.
    Und zwar hier:
    .
    http://drachme.com/

  92. Werte Vroni, Recht haben...
    Werte Vroni, Recht haben Sie.
    Man braucht es auch nicht zu verstehen, was da alles passiert und warum das so ist. Aber eines würde ich Ihnen schon ans Herz legen :
    Schauen Sie doch das Sie Vorräte zuHause haben. So 4 Wochen sollten Sie das nötigste schon im Vorrat haben.
    Der ganze Rest ist nicht wichtig, denn es geht — immer — weiter. Vielleicht ist es sogar besser sich an bestimmten Stellen einfach auszuklinken und nicht das Wissen anzustreben. Wissen befreit nicht von Ohnmacht.
    Wut ist etwas für Idealisten.
    Die wenigen, welche für dieses ganze Desaster tatsächlich verantwortlich in Form von Planung, die wird niemand zur Rechenschaft ziehen.
    Auch das war immer so.
    Niemand hat die zur Verantwortung gezogen, die Hitler ins Amt gebracht haben. Nur die Handlanger wurden gerichtet.
    Sie machen nichts falsch, vielleicht sogar vielles besser.

  93. Yuppie - Schrebergärtner?
    es...

    Yuppie – Schrebergärtner?
    es gibt sie!
    http://www.zukunftshaus.at/Bewohner.aspx

  94. "Die wenigen, welche für...
    “Die wenigen, welche für dieses ganze Desaster tatsächlich verantwortlich in Form von Planung, die wird niemand zur Rechenschaft ziehen.”
    Da geht jemand tatsächlich davon aus, Desaster (so sie passieren) wären geplant, also vorsätzlich herbeigeführt.
    Aber das passt schon – Holly01 ist nur noch Zentimeter von jenen national befreiten Gestalten entfernt, die ohnehin alle Verbrecher am deutschen Volk einen Kopf kürzer machen wollen. Nein, ich unterstelle Holly01 keineswegs braunes Gedankengut. Nur denselben schlichten Grundgedanken: Etwas ist nicht so gelaufen, wie ich wollte = daran muss jemand schuld sein = wer daran schuld ist, ist ein Verbrecher.
    Mit dem deutschen Internetuniversalgruß “Alles Verbrecher ausser Papi”,
    Thorsten Haupts

  95. E.R. Binvonhier: "... Sagt...
    E.R. Binvonhier: “… Sagt sowenig über die Eigentümer-Struktur aus wie der Name der ‘Deutschen Bank’. Ein toller Coup – ein tolles Branding.
    *
    Apropos Branding: Wofür steht denn “E.R. Binvonhier”?

  96. @ ThorHa 31. Mai 2012, 15:15...
    @ ThorHa 31. Mai 2012, 15:15 :
    Spott können Sie auch nicht :-).
    Antworten ist mir der Beitrag nicht wert. Meine guten Wünsche begleiten Sie.

  97. Don Fernando,
    ganz einfach,...

    Don Fernando,
    ganz einfach, der gemeine Young Urban Professional
    geht immer dahin, wo es gerade schick ist
    fährt Cabrios
    glaubt Geld zu haben
    ist mittlerweile vom Karriere-Klettern enttäuscht
    ist neuerdings burnout-gefährdet
    will neuerdings mit Konsum guter Dinge statt mit Koks die Welt retten (befindet sich in einer gewissen Schnittmenge mit LOHAs
    will kein DINK mehr sein (Double Income No Kids)
    überlegt Kinder haben zu wollen
    will aber nicht aus der Citylage raus
    liest Landlust
    will Lavendeltöpfe aufstellen

    gibt sicher noch mehr Klischees, die passen könnten.

  98. Also wer oder was jetzt unter...
    Also wer oder was jetzt unter “irreührenden deutch-jüdischen Namen” …
    .
    Interessant was man wiederum aus meinen Posting vermeint rauslesen zu könne.
    Was soll der Sprung jetzt zu … jüdischen …
    Gez noch?
    .
    Und wer nach griechischem Zahnarzt googelt und in der Schwanthaler rauskommt, ja mei. Soviel Zeit möcht ich auch haben.

  99. @Vroni (18:37)
    Nein. Der...

    @Vroni (18:37)
    Nein. Der Dentist hat eine Anzeige im erwähnten Griechen-Blatt.
    (Da habe ich nur 1 + 1 zusammengezählt …)
    Sorry – das sollte nicht Stalking-mäßig rüberkommen. Gelobe Zurückhaltung.
    .
    (Zeit ist übrigens vermutlich nur eine Illusion, sie soll angeblich linear verlaufen …)

  100. yast2000, Wofür...
    yast2000, Wofür E.R.Binvonhier steht? Ist doch klar, ich will erben. Nehme auch jedes Desaster, verbuddle es und
    wenn die Kurse wieder steigen, werf’ ich alles auf den Markt.
    .
    Tja,yast, Kunscht, kommt von können:-)
    .
    Nicht wahr ThorHa, wo wären wir ohne unsere Desaster.

  101. @holly01:
    Gut bemerkt, ich...

    @holly01:
    Gut bemerkt, ich wollte night spotten.
    Was Antworten angeht, seit wann Antworten Sie, wenn man Ihnen widerspricht?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  102. Vroni 18:37. ...langsam,...
    Vroni 18:37. …langsam, langsam. Mein Aufhänger war die’Deutsche Bank’ ein
    global player auf den Finanzmärkten. So stilbildend und soviel Schlagzeilen, haben nur
    noch die Hedge Fonds gemacht. Erinnern Sie sich an die ‘Heuschrecken’. Daher.
    Dass diese Bank keine deutsche ist, hat zuletzt Helmut Schmidt sich genötigt gesehen
    öffentlich festzustellen.
    Da viele Hedge-Fonds jüdisch-deutsche Namen vor sich hertragen, war es leicht jede
    Kritik als typisch deutschen Antisemitismus zu brandmarken und im Keim ersticken. So geschehen, so gelesen.
    Selbst in dieser Zeitung konnte man die Saga von Lehmann Brothers lesen und das
    zu einem Zeitpunkt, als sie bereits in Japan wegen ihrer Geschäfte ‘rausgeflogen’
    waren.
    Ich möchte Sie beruhigen, aus Ihrem Kommentar habe ich nichts dergleichen herausgelesen.
    … nur mein eigenes dummes Zeugs s.o.

  103. @DA: die von Ihnen beobachtete...
    @DA: die von Ihnen beobachtete Sorte Schrebergärten habe ich bei meinen Spaziergängen die letzten Jahre auch gesehen, allerdings nicht so viel, wie soll ich sagen, “Yuppie-Gärten” (die mit den Wintergärten, Grillplätzen und Überlegungen, ob man einen Gärtner anstellen sollte). Die Eisenbahnergärten (das sind alle die entlang der Bahngleise liegen) sind von noch weitgehend “normalen” Menschen genutzt, wobei ein gewisser Hang zum “Deko” vorherrscht, aber auch viel freundliche Nettigkeit wie blühende Hecken und (Vroni würde das auch gefallen) nicht allzu abgezirkelte Beete. Die Sorte mit den hohen rasierten Hecken und dem manikürten Rasen ohne jede Eßbarkeit gibt es auch, aber die scheinen einer früheren Generation anzugehören, jedenfalls an den Orten, die ich gesehen habe.
    @Tiger: (bzgl. letzter Gesprächsversuch: oh je, da haben wir wieder aneinander vorbeigeredet. – Kaste: über Jahrhunderte sich wiederholende genetische Herkunft. Leistung: was zustandegebracht wird an – meist neuartigen – Errungenschaften.) – also so manchmal finde ich doch was zu lesen, was mir schier die Socken auszieht – und, ähem, so ein wenig zu Ihren früheren Andeutungen paßt. Gut, Atombomben sind – zumindest nach meinem Empfinden – eigentlich “out”, und die Bekriegerei scheint inzwischen eher anders stattzufinden, aber bezüglich “wer hats erfunden” … egal, einfach mal lesen http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/nexus-interview-mit-douglas-dietrich-die-wahrheit-ueber-die-letzten-70-jahre – auch auf die Gefahr hin, daß ich nun von unserem werten Gastgeber das Teekännchen vor die Tür gestellt bekomme, weil ich Kamel den Rasen abfresse…

  104. @Foersterliesel: hm, haben Sie...
    @Foersterliesel: hm, haben Sie etwas zur Brennesselverwertung bemerkt? In Frankreich soll es ja schier einen “Brennesselkrieg” gegeben haben, weil die Verwendung von Brennesseljauche, ein althergebrachtes Mittel zur Abschreckung von Schadviechern, untersagt wurde.
    @ThorHa: naja, die Hierarchiestufen, die Holly meint, sind so weit über der Ihren, daß Sie sich da keine Sorgen machen brauchen.

  105. @hansgeier: übernehmen Sie,...
    @hansgeier: übernehmen Sie, wenn Sie die Gelegenheit haben. Bedenken Sie, wer macht und tut, hat Zugriff aufs Ergebnis.

  106. Ah so ja, der Trampolin. Der...
    Ah so ja, der Trampolin. Der taucht nicht nur in sämtlichen Einfamilienhäusergärten auf, in denen Kinder wohnen, sondern auch “indoors” bei der Kita im Nachbarhaus. Scheint recht beliebt zu sein, ich sehe dort öfters mal Kinder drauf hüpfen durchs Fenster.

  107. @Vroni (mag jetzt nicht...
    @Vroni (mag jetzt nicht nachgucken, wo das herkam, es stand nur gerade Ihr Post eine Weile als letztes, der werte Gastgeber braucht wohl gerade mal eine Pause, was man ihm nicht verdenken mag): äh, was sind “irreführende deutsch-jüdische Namen”? Chinesen, Mongolen, Koreaner, die Reich-Ranicki oder Fuffziger heißen oder sowas? Mag ja sein, in Amerika gibts sowas…

  108. @BinVonHier: naja, daß die...
    @BinVonHier: naja, daß die deutsche Bank nicht mehr viel mit Deutschland zu tun hat, ist wohl so, seit sie sich nach London verlagert hat… in den USA sind wohl viele Subprimehypothekenhäusler schwer sauer, weil sie die dort rausgeschmissen haben (wobei ich mich frage, an wen und wann wollen sie denn überhaupt verkaufen, die dortigen Hütten fallen doch nach 2 Jahren zusammen, wenn die nicht bewohnt sind)… und “Strahlemann” Ackermann ist schon der Mann für die Bühne – klar, Geschäftsführer schon auch noch, ist nicht so, daß der nichts zu entscheiden hätte -, aber die Eigentümer sind doch recht, äh, opak. In welchem Maße das vielleicht Hedgefonds oder Versicherungen oder Familien/Einzelpersonen sind, wäre schon interessant, aber die werden den Teufel tun, das rauszuposaunen.

  109. colorcraze
    Äh ne. Es ging um...

    colorcraze
    Äh ne. Es ging um die Hedgedinger. Mir ist egal wie diese Heckenfonds heißen. Ob die sich absichtlich jüdische Beißschutznamen verpasst haben sollen. Wie sich so was in ein Blog reinwurschtelt ist aber schon genial. Knapp vor Godwins Law.

  110. Lassen wir doch mal Sepp...
    Lassen wir doch mal Sepp Raffzahn in Ruh, den Ackermann sich vom Acker machen.
    Will net dauernd über den reden. Wo gibt es in der FAZ noch eine ELA-, EZB- und ackermannfreie Zone? Will zur Hecke dringend dahin.

  111. Ein Wunder - in keinem der...
    Ein Wunder – in keinem der Leserkommentare war von “Mutti”, dem “Bundeshosenanzug”, irgendeinem “Rechtsfall”, der ESA oder von Weltuntergangsszenarien zu lesen.

  112. @vroni
    sorry aber sehen sie...

    @vroni
    sorry aber sehen sie mal die lobhymnen:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/paul-achleitner-wie-ein-seiltaenzer-11769752.html
    ich wusste es schon immer, die österreichischen manager retten unser heimatland brd (mayrhuber, löscher…)

  113. @Perserin (06:15)
    Als Mutti...

    @Perserin (06:15)
    Als Mutti letztens den Bund an ihrem Hosenanzug etwas weiter machen lassen wollte, kam es zu einem Rechtsstreit, denn der vermeintlich panamaische Schneider war in Wahrheit der Hausmeister der ESA.
    Das konnte und wollte Mutti nicht wahrhaben – für sie ging eine Welt unter.

  114. gestern am "mastorrent"...
    gestern am “mastorrent” vorbeigekommen, im moment ganz bei uns in der naehe, und wieder keine zeit in diesem urlaub, mal was anderes zu sehen, als das schon bekannte. aber vielleicht das naechste mal. http://www.mastorrent.com/
    .
    und gruesse.

  115. liebe colorcraze,
    den...

    liebe colorcraze,
    den Brennesselkrieg hab ich versäumt und jetzt schnell gegoogelt. Ich bin ja leider nur eine Theorie- und Fensterbrett-Gärtnerin, da verwende ich aber einen fertig erhältlichen Pflanzenextrakt.
    http://www.demeter.de/verbraucher/landwirtschaft/unsere-hoefe

  116. @ vroni, colorcraze - hier,...
    @ vroni, colorcraze – hier, man kann es in spanien im tv sehen, sowie dankenswerterweise online in der faz lesen:
    .
    ” Während einige Londoner Banker den Plan der Spanier als möglicherweise zukunftweisenden Lösungsweg für die Krisen der peripheren Länder der Währungsunion priesen, ging den meisten Beobachtern die Vorstellung Madrids zu weit.
    .
    Nach Berichten aus Madrid hätte der Staat Schuldverschreibungen an die Holdinggruppe der Bankia, die BFA, ausgegeben. Diese hätte die Anleihen an die EZB im Rahmen der erlaubten Pensionsgeschäfte weitergereicht und beliehen. Mit diesem Geld hätte dann die BFA im Juni die Kapitalerhöhung der Bankia bezahlt. Der Trick dabei ist, dass die Form gewahrt, im Prinzip aber Liquidität der EZB über den Umweg der Holding in langfristiges Kapital umfunktioniert würde. Rein formal indessen wäre es nicht die Aufgabe der EZB, einzuschreiten. Die brenzlige Frage, inwieweit Liquidität innerhalb eines Konzerns als Kapital genutzt werden kann, müsste die Bankenaufsicht interessieren, die es auf europäischer Ebene jedoch nicht gibt.” http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schuldenkrise-angst-um-spanien-waechst-11767419.html
    .
    klingt angesichts der tasachen ein wenig geheuchelt, aber es geht ja auch im viel: “Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos äußerte sich dennoch zuversichtlich, dass Spanien die Krise überwinden könne. “Wenn wir alles richtig machen, wenn die Risikoaufschläge für die Staatsanleihen sinken und die Kapitalströme wieder normal fließen, wird dies den Weg dafür freimachen, dass es mit dem Projekt der europäischen Einigung weiter vorangeht”, sagte er. … Der Geduldsfaden der Verantwortlichen in den USA sei angespannt, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters Insider, die in regelmäßigem Kontakt zum US-Finanzministerium und zum IWF stehen. “Sie sagen – was auch immer ihr tut, macht es verbindlich, und bringt es diesmal in Ordnung”, hieß es. Spanien ist neben Griechenland in den Mittelpunkt der Euro-Schuldenkrise gerückt.”
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-krise-anleger-ziehen-kapital-aus-spanien-ab-a-836404.html
    .
    “… Eine wirtschaftliche Wende zum Besseren scheint in Europa nicht in Sicht. Vielmehr schlittert die Industrie in der Euro-Zone immer tiefer in die Krise, wie ein Stimmungsbarometer zeigt. Der Einkaufsmanagerindex fiel im Mai um 0,8 auf 45,1 Punkte und damit auf den schlechtesten Wert seit Mitte 2009, teilte das Markit-Institut am Freitag als Ergebnis zu seiner Umfrage unter Tausenden Unternehmen mit. “Dies zeigt, dass sowohl die Finanzkrise als auch die politische Unsicherheit mittlerweile verheerende Auswirkungen auf die Realwirtschaft im gesamten Währungsgebiet haben”, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. ”
    .
    aber nur am rande. und auch meist eher lediglich weit ausserhalb unvergaenglicher idyllen.
    .
    und auserdem hat uns ja die faz darueber aufgeklaert, dass der reine deutsch-euro im verhaeltniss zu allen umgebungseuros eigentlich 40% unterbewertet ist, also wir in groesstem stile arbeitslosigkeit exportiert – und arbeitsstellen importiert haben.

  117. Perserin: "Ein Wunder - in...
    Perserin: “Ein Wunder – in keinem der Leserkommentare war von “Mutti”, dem “Bundeshosenanzug”, irgendeinem “Rechtsfall”, der ESA oder von Weltuntergangsszenarien zu lesen.”
    *
    Stimmt. Und Sie wollen jetzt wissen, warum der Persische Tiger ausgestorben ist?

  118. Mein Schwigen tut mir selbst...
    Mein Schwigen tut mir selbst furchtbar leid – hier geht alles drunter und drüber und ab morgen bin ich wieder in Italien im Erdbebengebiet. Nachher kommt noch ein neuer beitrag, seid nett zueinander und drückt mir die Daumen. Es wird freigeschaltet, und am Dienstag bin ich wieder da.

  119. @Vroni: tja, Hecken können...
    @Vroni: tja, Hecken können sehr schön sein, mit Vogelnestern drin, wenn es nicht gerade Thujawände sind…

  120. @DA: Daumen werden gedrückt,...
    @DA: Daumen werden gedrückt, auf jeden Fall. Nehmen Sie vielleicht einen Schlafsack mit, falls es nochmal rumpelt. Gute Fahrt, und kommen Sie gesund wieder.

  121. colorcraze, bei Ihrem...
    colorcraze, bei Ihrem Nexus-Link musste ich an die frühgeschichtlichen Kunstfunde
    in Ulm um Ulm herum denken; Überreste der Menschen, die sie fertigten – Fehlanzeige.

  122. Man findet soviel, was älter...
    Man findet soviel, was älter ist, aber auch über das Ergebnis der ägyptischen Volkszählung-
    ein für damalige Zeiten wohl gigantisches Projekt- findet sich nicht ein Papyrusschnipsel.

  123. @B4 – Eine Doppelspitze ist...
    @B4 – Eine Doppelspitze ist Crashing by Design. Ich hätte die Aufsicht darüber nicht übernommen… aber ich bin auch keine Österreicherin.

  124. @B4 – darüber hinaus, der...
    @B4 – darüber hinaus, der eine Teil der Doppelspitze spricht kein deutsch – so stand das jedenfalls irgendwo im Wirtschaftsteil der FAZ. Das ist auch Crashing by Design.
    .
    Man stelle sich einen Empfang vor, darin einen Kreis von deutschen Provinzpolitikern und Herr Jain. Entweder versteht der indische Brite nicht, was für Witze die deutschen Provinzpolitiker machen, oder die deutschen Provinzpolitiker müssen sich bemühen, ihr schulenglich auszugraben… was Ressentiments weckt.
    .
    Was die andere Doppelspitze oder irgend ein Herr X mit seiner Sekretärin im Vorzimmer auf deutsch beklatscht, kann Herr Jain auch nicht verstehen. Und mal ein freundliches Wort mit dem Handwerker zu reden, der gekommen ist, seine Klimaanlage anzupassen, ist auch nicht drin.
    .
    Natürlich wurde geschrieben, Herr Jain wolle deutsch lernen. Neben seinem Job? Wenn er das Erlernen für wichtig gehalten hätte, hätte er es längst gemacht – bevor er zur Diskussion für diesen Posten stand. Offensichtlich ist der Herr ein Vertreter der oberen Etage in der indischen und britischen Klassengesellschaft – da kann auch ein Österreicher nur schwer vermitteln.
    .
    Ich bin sehr froh, dass ich kein Konto bei der DB habe, und auch keine Aktien von diesem Institut.

  125. Merkel schwanger......
    Merkel schwanger…

  126. @ Perfekt!57
    Statt über...

    @ Perfekt!57
    Statt über Kapitalströme würde ich lieber über die jungen Leute sprechen.
    Sie haben kaum eine Zukunft.
    .
    Spanien hat 58% Jugendarbeitslosigkeit, Italien um die 49%, daneben derbröseln ihnen ihre Kunstschätze, weil sie in irgendeienm eurpäisch-afrikanischen Graben sitzen. Wieviel Jugendarbeitslosigkeit die Griechen haben, will man gar nicht mehr wissen.
    .
    In anderen Ländern Europas sieht es nicht besser aus.
    Von wegen, wer Arbeit will wird welche finden.
    Von wegen, wer gut ausgebildet ist, findet immer was.
    .
    Das Pulverfass der zornigen junge Männer. Will hoffen, es sind auch ein paar zornige junge Frauen dabei. Man darf sich auf etwas gefasst machen.
    .
    [Den Zorn über das dumme Gerede der Fordern-und-Fördern-Regierungen, die nur auf ihrem Arsch sitzen, Ausbeutern nicht auf die Finger klopfen, den Banken hinterherhecheln, kenne ich. Denn ich komme geburtlich aus einem “strukturschwachen” Gebiet. Trotz guter Ausbildung ständig Kröten schlucken müssend und dem Taler hinterherwandern müssend. Das macht was mit einem. Entweder einen Rebell oder einen Fatalisten. Kommt dann wieder so eine unverschämt laue Sonntagsrede, weiß man vor Wut nicht mehr wohin mit einem.]

  127. Re DA im Erdbebengebiet in...
    Re DA im Erdbebengebiet in Italien.
    Ich habe zweimal ein Erdbeben erlebt. Einmal in CH-Zug (in der Stadt) frühmorgens – das Bett bewegt sich von links nach rechts und zurück – mehrmals und das war’s. Das zweite Mal war in GR-Psathopyrgos (einem Dorf am Meer) – nordlich von Patras.
    Tipp: was machen die Griechen? They stand in any doorway, under the arch of the door.

  128. Hier ist das Don-O-Meter, wo...
    Hier ist das Don-O-Meter, wo man nachschauen kann, wie ich wann wackle. Aber wie auch immer: Fluctuat nec mergitur.
    https://twitter.com/#!/INGVterremoti

  129. @DA: Malum vas non...
    @DA: Malum vas non frangitur!
    Buona fortuna!

  130. ...und Siegmar Gabriel sucht...
    …und Siegmar Gabriel sucht Zweitjob als Leihmutter (Raum ist in der dicksten Huette). @15:48

  131. HM555, Merkel schwanger,...
    HM555, Merkel schwanger, deswegen das Drama mit dem Hosenbund.
    Fein, wenn mal was Neues erfährt!

  132. ...weiss man schon... WER oder...
    …weiss man schon… WER oder WAS???

  133. @ vroni 15.14h

    Re...
    @ vroni 15.14h
    Re Jugendarbeitslosigkeit. Die Lehre wurde nie in D / CH abgeschafft und deshalb (m.M.n.) liegt die Arbeitslosigkeit in der ganzen Schweiz bei ca. 3,2% – niedriger sogar in der Deutschschweiz i.V zu der Romandie. Ich hatte einmal ein Gespräch mit einem Nachbar (einem Zuger Politiker) zu diesem Thema. Während der Boomjahre in Zug gab es NUR ein Handvoll Arbeitslosen (ihnen war sein Rat immer
    “Make sure you have always a good shower before you go for a job interview” ….!.

  134. Doppelspitze? Die gibts doch...
    Doppelspitze? Die gibts doch bald runderneuert in Göttingen. Alles Deutschländer. Aber sie verstehen sich trotzdem nicht (grins).

  135. In unserer Tannenhecke sind...
    In unserer Tannenhecke sind etliche Vogelnester. Heute sind ein paar von den Krawallpflaumen (ja ich liebe die) flügge geworden und saße dann morgens um 7, zu 10-15 Stck auf der Wiese und haben hübsch geschaut wie es die Alten machen.
    Das war ein synchrones aufflattern und landen und knubbeln, wie man das leider selten sieht. Ich denke die Kleinen hatten Spaß.
    Zum futtern sind die aber nur da gekommen, wo ich einen Bluthibiskus gesetzt habe, da rennen die Ameisen ungeschützt herum. Mit der Meute, ist satt werden nicht so einfach.

  136. Vroni, fionn, keine Elite kann...
    Vroni, fionn, keine Elite kann es sich leisten die 14-25-jährigen im Regen stehn zu lassen. Das ist ihr Ende.
    Manchmal denke ich, das ist das Einzigste, was D aus seiner Geschichte des 20.Jhdt.
    gelernt hat.

  137. @E. R. Binvonhier – pater...
    @E. R. Binvonhier – pater semper incertus est…. jedenfalls bevor es diese Gentests gab.

  138. Ob mit oder ohne Latinum:...
    Ob mit oder ohne Latinum: Frauen kennen den Spruch. Er ist Teil ihrer Herrschaftsausuebung.

  139. @Tiger (14:32): ich tendiere...
    @Tiger (14:32): ich tendiere auch eher zu dieser Ansicht, zumindest wenn es um Unternehmen geht – aber auf der anderen Seite gibt es eine altehrwürdige römische Tradition der Konsuln-Doppelspitze, an die der Österreicher wohl anknüpfen mag.
    @Binvonhier (13:59): tja, es ist schon viel weggekommen – manches wird weggeräumt, manches bleibt liegen… und wenn es wieder ausgebuddelt wird, wird es zeitlich gewissermaßen neu gesetzt wegen Verlust der Fundumgebung, sofern es dann weiter überlebt… in Kohleflözen sollen schon Menschenskelette und Hämmer gefunden worden sein, und zwar mittendrin, so daß man sich fragt, wie oft und wie lange gab es die Menschheitszivilisationen schon… womöglich Millionen und Milliarden Jahre? Und der Punkt, an dem die Menschheit steht, ist vielleicht gar nicht neu, sondern einfach nur wieder mal erreicht?

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