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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
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Überprivilegiert

28.07.2012, 15:15 Uhr  ·  Vom Barockgemälde über die Scheidung bis zur Mirabellenmarmelade: Die kleinen Selbstverständlichkeiten, die man sich:nebenbei leistet, sind der wahre Vorteil des Lebens in Wohlstand.

Von

Fuchs Du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her,
sonst wird Dich der Jäger holen mit dem Schiessgewehr.

Die N. ist so fasziniert vom Ziegenkäseangebot, dass sie mich nicht bemerkt. Das macht nichts, dann habe ich Zeit, sie anzuschauen, und froh zu sein, dass ihre, sagen wir mal, markante Nase, oder besser, leicht italienische Nase nicht dem Messer eines Schönheitschirurgen zum Opfer gefallen ist. Die N. war gerade zwischen Abitur und Studium, da sie auf die Idee verfiel, unter der nicht linealgeraden Nase psychisch leiden zu müssen, nachdem es sonst keine Anlässe gab, unter fehlenden Rollern, Autos, Konzertreisen, Geigenunterricht, Reitunterricht, Surfbrettern und sonstigen Dingen zu leiden, die andere vielleicht nicht bekamen. Die N. bekam alles. Nur nicht die Nase, die sie wollte. Ihre Eltern sagten wie immer zu, aber andere, die wussten, wie schlimm so etwas enden konnte, redeten ihr es aus. Man könnte sagen: Die Nase gehört der N., aber die Eigenwilligkeit ist mein Beitrag.

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Es waren wilde Zeitem, damals. Manche hielt man davon ab, sich behandeln zu lassen, andere brachte man auf den letzten, allerletzten Drücker durch die Münchner Nacht hoch nach Nürnberg, wo sich ein Termin zur Schwangerschaftsvermeidung fand, und wieder andere, da wusste man nicht, was man tun sollte, weil die Ursache der schlechten körperlichen Verfassung Drogenmissbrauch war. Da war es gut, dass viele im Freundeskreis Medizin studiert hatten und wussten, dass bei nicht ganz so schlimmen Fällen juristisch kaum etwas zu befürchten war. Die Nase der N. jedoch war, rückblickend betrachtet, nur eine kleine Fingerübung der Überzeugungskunst, nichts Ernstes, und dass sie jetzt unbegleitet und allein überlegt, welchen Ziegenkäse sie will, und dabei für ihr Alter vielleicht doch etwas zu jugendliche lila Schuhe mit vielen Blumen, fast ein Gewächshaus an den Füssen trägt – das hat mit der Nase nichts zu tun. Der Mann floh aus anderen Gründen, die ich ihm auch vorher hätte erklären können, wie die Risiken so einer Operation. Aber er wollte unbedingt. Da kann man nichts machen. Und es war auch kein Drama, es war genug auf beiden Seiten vorhanden.

An ihrem Hals schimmert dagegen eine unschuldig weisse Perlenkette, Perlen hängen auch an ihren Ohren, gut schaut sie aus, denke ich mir noch, und das merkt sie, dreht sich um, und dann reden wir ein wenig. Wie es den Eltern geht, was man so treibt, und dass es ein Zufall ist, dass wir uns hier treffen: Wo ich doch heute eigentlich am Tegernsee sein wollte, und sie wohnt etwas ausserhalb. Allerdings überlegt sie sich, jetzt auch umzuziehen, wie das so viele machen, und sich in der Innenstadt etwas zu kaufen, aber es ist nicht so leicht. Sie klagt etwas über die Preisentwicklung, zahlt nebenbei für etwas Käse einen Betrag, von dem man in Berlin zwei Wochen Döner essen könnte, und kommt zum Schluss, dass sie es trotzdem angehen muss: Das Geld muss irgendwohin. Aber nicht, würgt sie mein übliches Lob auf barocke Stadtpaläste ab, in so einen Altbau vor 1700, in den ich sie trotzdem einlade.

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Denn das, was sie alle und die N. über Risse und krumme Mauern sagen, stimmt zwar, aber man kann es billig und schön wieder herrichten. Dazu muss man sich gar nicht von einem Innenarchitekten mit Full Service Specialist Connection ausbeuten lassen. Bei mir in der Wohnung ist eine mit rohen Brettern verfüllte Tür: Ich habe darüber gemalt (30 Euro), eine Leiste stuckatiert (80 Euro) und ein monströses Barockgemälde davorg ehängt, Faun verführt nackerte Nymphe, 110 mal 90, mit Neubarockrahmen. In Gold. Man könnte daneben eine Atombombe aufstellen, sie würde kaum auffallen, ganz zu schweigen von den Rissen. Das ist wie mit ihrer – in meinen Augen wirklich hübschen – Nase. Eine charakterliche Eigenheit, die im Gesamtkonzept passt, sich einfügt und untergeht. Und so verweise ich auf die Gelegenheiten, die sich hier im Bereich der unrestaurierten Immobilien noch finden. Und natürlich auf die üblichen Fahrten nach Pfaffenhofen, wo jetzt die Franzosen in Mengen jene Gemälde offerieren, die man in Frankreich unter der sozialistischen Regierung nicht mehr so einfach kaufen würde.

Ich finde die N. sehr attraktiv, gar keine Frage, aber attraktiv ist auch die Mirabellenmarmelade am Stand daneben. Die ist dort nicht ganz zufällig, ganz im Gegenteil: Seit nunmehr einem Jahr liege ich der dort verkaufenden Frau M. in den Ohren, sie sollte doch einmal Mirabellen pur versuchen. Begonnen hat alles mit einer Mischung aus Kirsche und jenen gelbgoldenen Früchten meiner Heimat, die im Zuge der grünen Bolschewikisierung der besseren Kreise vor einer Renaissance stehen. Die Mirabelle ist so etwas wie der Bärlauch unter der Früchten, lange Zeit fielen die reifen Kugeln unbeachtet ins Gras, aber heute will man das wieder. Bergpfirsiche aus Griechenland dagegen sind, seitdem es sie auch bei L*** geben soll, auf dem Rückzug. Letztes Jahr bin ich für Mirabellenmarmelade noch extra, gut halbextra bis nach Innsbruck und bei der Gelegenheit weiter nach Südtirol gefahren, aber zum Glück kann ich das auch hier anfordern, und speziell für mich fertigen lassen. Ich spare mir damit eine Reise, und die Bedürftigen in Berlin, Frankfurt und Hamburg, die von Mirabellenkuchen träumen, bekommen ein Glas: Auch damit kann man Kuchen machen. Und so verabschiede ich mich von der N., meine Einladung in das alte Gemäuer und zu den Franzosen wiederholend, und wende mich meiner Auftragsproduktion zu.

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Es ist ein kleiner Sieg über die EU und die sicherlich existierenden Verordnungen für Marmelade und die aus Massenproduktion stammenden Früchte, der hier errungen wird, denn den Baum, von dem die Mirabellen stammen, kenne ich persönlich, und immerhin auch die 3. Generation nach der Frau, die den Baum gepflanzt hat. Keine Chemie, kein Spritzen, keine wie auch immer gearteten Hilfsmittel zur Mengensteigerung: Ein Baum, eine Leiter, ein Mann, der hinaufsteigt und eine Frau und ihre Schwester, die entkernen und einkochen. Der Vertrieb läuft über gebrauchte Gläser, die die Kunden wieder zurückbringen. Kein Abfall, keine Vertriebsplanung, kein globaler Konzern und keine Regeln, welche Mirabellenart heute noch im Sortenbuch steht. Ein kleiner, runder Handel in einer kleinen, angenehmen Stadt, ohne Globalisierung. Das bedeutete im letzten Jahr zwar, dass es keine Mirabellenmarmelade gab – die Ernte war zu gering – aber dieses Jahr gibt es Unmengen. Ich denke sogleich an die M. und den B. und die andere M. und den H. und die K. und die P. und nehme gleich etwas mehr mit, so viel halt da ist. Ein wenig bayerisches Sonnengold im Paket für wenig goldene Regionen. Als die anderen im Norden Moos ansetzten, hatten wir hier famoses Wetter, und das merkt man auch beim Einkochen: 2012 braucht Frau M. weniger Zucker als sonst.

Nur heute hat es kurz geregnet, ein paar Tropfen, weshalb auf dem Wochenmarkt nicht so viel los ist wie sonst, mutmasse ich. Schliesslich habe ich um 12 noch ein Olivenciabatta bekommen, und auch den vorletzten Paprikafrischkäse, und Mozarella. Für Spätaufsteher ist der Wochenmarkt am Samstag im Sommer mitunter so, wie ich mir Einkaufen in Nordkorea vorstelle, Trüffel, Pfifferlinge, Steinpilze, alles weg und geplündert, und vorher gab es auch einen Versorgungsengpass beim Rehrücken, hörte ich. Nein, belehrt mich Frau M., das liegt daran, dass heute der 5. Samstag im Monat ist. Dann ist immer weniger los, das wissen die Händler: Viele Kunden kalkulieren mit 4 Samstagen, beim fünften Termin sitzt dann das Geld nicht mehr so locker. Man merke das auch schon am vierten Samstag deutlich, wohingegen am Monatsanfang wieder massiv gekauft werde. In meinem immer noch übermüdeten Hirn formulieren sich unbewusst Fragen wie „Was hat das denn mit dem Monat zu tun” und „Was ändert sich denn dem 1.”, aber intuitiv ist mir durchaus bewusst, was das bedeutet: Manche, viele, wahrscheinlich sogar die meisten Menschen schauen aufs Geld, teilen es sich ein und überlegen, wie sie durchkommen. Dann ist der Wochenmarkt mit fünf Terminen eben zu teuer.

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Solange ich mir nicht denke „Vielleicht sind vier Wochen an der Donau auch einfach zu lang und alle sind an den Tegernsee gefahren, zumal sie in der ZEIT gelesen haben, dass sich die dortigen Feuilleton-Mitarbeiter das neidvoll nicht leisten können, die Armen, aber das ist gut für die Bildungsstruktur am See”, stimmt mein realitätsnahes Klassendenken noch. Aber dafür bedarf es mitunter der Erinnerung an die Normalität. Weil man zwischen Ziegenkäse, FlipFlops aus Paris, Immobiliensuche, Innenarchitekten, Gemäldekauf und Mirabellenmarmelade irgendwie weiss, dass es gerade eine Krise gibt, und sich damit beschäftigt, indem man der Klasse angemessene Antworten findet, aber darüber vergisst, wie das andernorts ist. Manchmal sind die anderen so nett, das einen in heiligem Zorn vergessen zu lassen – wenn man jemandem zur Vermeidung betrügerischer Schrauber ein Rad repariert und das dann trotzdem zur Caritas gegeben wird, weil ein neues Schrottrad aus China im Supermarkt nur 300 Euro kostet, und bei H&M kommen sie auch gleich noch vorbei. Aber manchmal wird es auch etwas einsamer, etwa auf dem Wochenmarkt, und der Umstand, dass noch ein Schachterl biologischer Creme Fraiche französischer Weidekühe für 2,50 Euro da ist, ist um 12.30 Uhr ein Glück, weil man dann nicht in den Supermarkt muss. Aber auch eine Erinnerung daran, wie selbst diese im Weltmaßstab unermesslich reiche Nation aufgeteilt, gespalten und in sich mit Abgründen durchzogen ist.

Ja. Das ist also so. Und dann gehe ich heim und topfe neuen Biosalbei auf meiner Dachterrasse ein, und rühme mich, wenn die N. kommt, meines natürlichen, einfachen Daseins.

 
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Lesermeinungen zu diesem Artikel (129)
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0 donalphonso 28.07.2012, 15:17 Uhr

Oben ist euie Anzeige für...

Oben ist euie Anzeige für Schuhe, die nicht vom Schuster aus Verlona kommen (weshalb ich trotzdem nach Italien muss) und für Kaffeemaschinen mit räuberischen Tabeinsätzen - ich bitte solche Aufforderungen zur Verschwendung zu ignorieren.

0 donna laura 28.07.2012, 15:33 Uhr

lieber don, man sieht hier...

lieber don, man sieht hier zwar so gar nichts von irgendeiner werbung, doch danken möchte ich ihnen gerne, vor allem für die errettung der konvexen stupsnasen. . neulich, bei der bezahlung einer notwendigen reparatur eines unserer motorisierten pferde im stall, meinte der mechaniker noch lachend, etwas dümmlich zugegeben, dass man dafür einen neuen wagen hätte bekommen können. nun, er wäre wohl recht klein geraten, doch vor der bemerkung schluckte ich zwar ein wenig, verdrängte diesen gedanken und freute mich auf die weiterhin anzunehmende zuverlässigkeit des gefährts. tja, so ist das. andererseits verschlänge die inspektion eines ferrari, den man sich hier nicht leisten kann, so arm ist man dann doch, mittlerweile durchaus locker unseren durchreparierten wagen. . aber es war ja auch kein r4, von dem man früher noch behaupten konnte, dass einmal volltanken den wert verdoppele.

0 stimmviech 28.07.2012, 15:41 Uhr

Interessant wäre mal ein...

Interessant wäre mal ein Beitrag über die Stützen der Gesellschaft in anderen Ländern, z.B. den USA oder Großbritannien. Sind die Stützen da noch elitärer? Ich vermute es, habe aber wegen eigener Nichtzugehörigkeit keine Belege.
Und ist jemand wie die N. wirklich eine Stütze oder doch mehr ein Derivat selbiger?

0 donalphonso 28.07.2012, 15:58 Uhr

donna laura, bei Mercedes gibt...

donna laura, bei Mercedes gibt es Modelle, da kann man nicht mal mehr eine Glühbirne selbst wechseln, und muss dafür in die Vertragswerkstatt. Und andere Firmen wollen Autos haben, die sich in kurzen Intervallen selbst zur nächsten Werkstatt lotsen. Aber beim Wagen meiner Mutter ist jetzt schon der dritte Kühler kaputt, und sie wissen nicht, warum das immer passiert. Diue Reparatur kostet dann stets so viel wie zwei Sätze Felgen und Reifen für meinen Wagen bei Ebay. . Was die Insel und ihre Kolonie angeht, habe ich keine Ahnung. Die einen verkaufen Silberkannen und die anderen können beim Waffenkauf mit ihrem Namen unterschrieben, das ist wohl der Hauptunterschied.

0 Schluchten-Ossi 28.07.2012, 16:03 Uhr

Mich einer Replika von sowohl...

Mich einer Replika von sowohl Little Boy als auch Fat Man entsinnend, möchte ich meinen, daß sowohl Faun als auch "die Nackerte" dahinter unsichtbar geworden wären, für den Fall, daß es für ein adäquates "daneben" gereicht hätte. Aber vielleicht sind Atombomben in I-stadt 2012 auch nicht mehr das, was sie früher waren. In diesem von AKW und Atomwaffen freien Land kennt man sich in diesen Dingen nicht so recht aus. . Für die gute Tat, der N. einen "nose job" ausgeredet zu haben, möchte ich Sie ausdrücklich und vorbehaltslos in den höchsten Tönen loben.

Was für ein schöner...

Was für ein schöner Beitrag,der an leibliche Genüsse der Extraklasse und wollüstiger Verschwendung denken lässt-nach all den langsam nervenden Berichten ESFM,EZB, Bankenaufsicht und Betrügereien diverser Institute und Staaten.

0 Ernst Wilhelm 28.07.2012, 16:11 Uhr

Lieber Don,...

Lieber Don, Mirabellenmarmelade gab es schon im Durchschnitt jedes zweite Jahr in Ostfalen. Und wir hatten selbstgemachte Mirabellenmarmelade auch in Baku und Almaty. Hier in Moskau gibt es auch Mirabellen, allerdings aus Usbekistan importiert. Merkwürdig, dass in Ihrer Heimat die Mirabelle aus der Mode gekommen ist. In Usbekistan werden die Mirabellen auf den flachen Dächern der Bauernhäuser getrocknet. Ich war gerade vor 3 Wochen dort. In Georgien wird aus Mirabellen eine Scharfe Soße gemacht, Tkemali. Waren Sie eigentlich schon einmal in der ehemaligen Sowjetunion?

0 donna laura 28.07.2012, 16:22 Uhr

lieber don, man lässt bei...

lieber don, man lässt bei freien werkstätten arbeiten und wird dann doch dazu verleitet, ein wenig zu fluchen, worauf man ohne tatkräftige hilfe eines mechanikers jedoch nicht wirklich gekommen wäre. das gepiepe der neuen wagen nervt nicht gerade wenig, doch wenn man sich zu sehr darauf verlässt und auf ein anderes, älteres pferdchen umsteigt, so vergisst man dort gedankenverloren den blinker, und die bescherung wartet bereits ausserhalb der saison das nächste mal. . mercedes ist allerdings ein kapitel für sich. der luxus hält sich doch sehr in grenzen, da ist volvo deutlich unaufgeregter, aber sublim. gestern erst war ich ganz erstaunt und positiv überrascht: als ich in meinen wagen - nicht der volvo - einstieg, stand ein gar nicht so übles gefährt neben meinem, das üppig verteilte weisse leder und das dunkle, klugerweise sparsam eingesetzte holz machten richtig eindruck, und es keimte für wenige sekunden der zarte gedanke, dass man sich doch mal überlegen könnte, sich endlich einmal einen mercedes anzuschaffen, denn billig zusammengewurstelt sähen die nun nicht mehr aus und es erschiene vor einem selbst nicht peinlich, damit aufzutreten (ich weiss, wovon ich rede, teutonophilie in meiner famille führt dazu, dass ich pflichtbewusst zuweilen einen solchen ausfahren muss, tolle sitze, super armaturenbrett *hüstel*). ähem, quel surprise, es war ein bmw, einer von denen mit den igittigitt-knopf. deren fast schon antikes modell mit dem hundertprozentigen sperrdiffential sieht denn doch ein wenig anders aus. . apropos fahrbarer untersatz, was mich wirklich interessieren würde, ist: wer fährt hier eigentlich einen schwarzen audi a 6 kombi, hm?

0 Ernst Wilhelm 28.07.2012, 16:23 Uhr

@ Mercedes Deshalb sollte man...

@ Mercedes Deshalb sollte man alte Mercedes in Betracht ziehen. Äußerst wartungsfreundlich und Ersatzteile wird es noch in 30 Jahren geben. Hier in Moskau fahre ich deshalb einen W124 250 TD BJ 91 und in Deutschland einen W123 280 TE BJ 81 mit H-Kennzeichen. Weiterhin überlege ich gerade mir einen Mercedes-Benz 450 SEL Crayford Estate anzuschaffen.

0 Riesenschecke 28.07.2012, 16:23 Uhr

Nach den Bemerkungen über die...

Nach den Bemerkungen über die armen reichen Franzosen, die neuerdings unter sozialistischer Diktatur zu leiden haben, hätte ich bei der Crème Fraîche einen weiteren Seitenhieb erwartet. Bei diesem Namen ! Wie können Sie nur sowas kaufen ???

Die Klage über die...

Die Klage über die Preisentwicklung kann durchaus berechtigt sein. Auch der Alpkäse-Lieferant meines Vertrauens, wohlgemerkt wohnhaft ausserhalb des Inflations-Euroraumes, hat eine zweistellige Preiserhöhung vorgenommen. Aber auf tiefem Niveau, sodass man gerne für das Privileg, diesen Käse geniessen zu dürfen, mehr bezahl, insbesondere, wenn die Menge eher dem Preis einer Mehrmonatsportion Berliner Döner entspricht. Und das alles selbstverständlich ohne Biolabel!

0 donna laura 28.07.2012, 17:03 Uhr

lieber Schluchtenossi, eine...

lieber Schluchtenossi, eine fat boy allerdings würde die sicht auf den nackerten faun auch recht gut versperren, nicht wahr? . lieber Ernst Wilhelm, die wanderdüne haben sie sich damit ja nicht angetan.

0 The Great Artiste 28.07.2012, 17:34 Uhr

Das ist ein weiteres Kapitel...

Das ist ein weiteres Kapitel der Selbstentfremdung durch moderne Gimmicks - wer will denn schon ein Haus, mit dem man aus Honolulu auswählen kann, ob Goldfischi in seinem Aquarium heute um 19:25 Biokerbtiere oder Algenaufbaunahrung goutieren kann. Und wenn Miezi mit langen Krallen sich seiner Behausung nähert, löst eine infrarotgesteuerte Wasser-Stalinorgel aus, und ich bekomme ich eine SMS, um dann die Nachbarin über Facebook zur Fischrettung abzukommandieren und sie im Erfolgsfall zu ermahnen, die Tür zur Bibliothek wieder abzuschliessen. . Gefällt mir gar nicht. Und Fischi wäre bei den Kommunikationswegen sowieso längst gefressen. . Wir fragen uns viel zu selten, was wir wirklich brauchen. Was wir wirklich mögen. . Alles, was machbar ist, ist sicher nicht wünschenswert. . Ich fluche jedesmal beim Textspeichern, wenn ich wieder vergessen habe, auf Word97 herunterzukonvertieren, weil im Prinzip alle Weiterentwicklungen von Word nur Verschlimmbesserungen zur Arbeitsbeschaffung von teuer beschäftigten Informatikern sind. Wer weiss überhaupt, was verbessert wurde??? Ich nicht. . Und den Irrsinn mit dem Komplettverbot von Glühlampen habe ich in der letzen Diskussion schon hingewiesen. Aber was für ein Geschäft, die ganzen Einlagerer, und zu doppelten, dreifachen Preisen wie "normal". . Toll, so eine 18W Sparlampe, die 20W Licht erzeugt, aber die wird ja auch bald verboten. Dann gibts nur noch Dioden, oder einigermassen leuchtende Dinger zum Schnäppchenpreis von € 25,95. . Dafür braucht man dann noch einen komplett neuen Satz von Designerlampen. . Manchmal bekommt man richtige Minimalisierungssehnsucht. Auf alle Fälle kommt mir freiwillig kein Smartphone ins Haus...

Wanderdüne?...

Wanderdüne?

0 rittervomgeist 28.07.2012, 17:49 Uhr

Das gilt für barocke...

Das gilt für barocke Stadtpaläste, Mirabellenmarmelade und die Nase der N.: "Beauty in things exists merely in the mind which contemplates them." (David Hume)

0 Schluchten-Ossi 28.07.2012, 18:03 Uhr

@donna laura: nur solange der...

@donna laura: nur solange der nackerte Faun nicht im Zimmer herumspringt. Unser geschätzter Gastgeber hat keinen Unterleib wie wir hier Lesenden seit Jahren wissen. Der ist großen Künstlern vorbehalten. Hier wird nur geplaudert. Und kulinarisch verführt.

0 Matthias Schumacher 28.07.2012, 18:17 Uhr

Lecker Artikel und nicht mal...

Lecker Artikel und nicht mal Nord- und Südkorea verwechselt! Auch dies ist keine Selbstverständlichkeit...

Also die Sache mit den...

Also die Sache mit den Gluehdirnen regt mich kriminal auf. Aber keine Sorge; die organisierte Kriminalitaet wird auch diesen Markt entdecken. Und dann ist alles wieder gut.

0 donna laura 28.07.2012, 18:48 Uhr

cher Filou, wanderdüne, das...

cher Filou, wanderdüne, das wäre der 55 ps starke 123er mercedes. rasant, wie sie sich denken können... . lieber Schluchten-Ossi, ob der grosse künstler wirklich der grosse künstler ist? (hehe)

0 Brunnenfaun 28.07.2012, 18:50 Uhr

Die Perlenkett: Grad als Zwerg...

Die Perlenkett: Grad als Zwerg Nase könnt ich der Base N. viel vorzügliche Galantereien vorweisen. Im Schloße Mirabell täten wir schmausen und wohlig uns ein divertissimo geigen. Da würd sich zeigen wer die Meistrin, wer der Meister zur Halbzeit wär. Es würde nicht geplaudert sondern gepudert die perucca.

0 Don Carlos 28.07.2012, 19:46 Uhr

'meine Einladung in das alte...

'meine Einladung in das alte Gemäuer und zu den Franzosen wiederholend' - im 'simplicius simplicissimus' bezeichnet 'franzosen' eine geschlechtskrankheit...

0 hansgeier333 28.07.2012, 19:54 Uhr

Schön, dass es noch...

Schön, dass es noch unverbastelte Hochdrezahlmotoren gibt, die in Autobahnbaustellen verrecken, und die man dann in Hinterhofwerkstätten austauschen kann wie die dazugehörigen Glühbirnen für die Hubraumbeleuchtung. Dem dahinterherhinkenden Stauprekariat kann man dann eine lange Nase zeigen und sich an einem herzhaften Ziegenkäsesandwich mit Mirabellenmarmeladeaufstrich laben. Und da behaupten aufgeklärte Absolutisten, die Pest sei überwunden.

0 Oliver-August Lützenich 28.07.2012, 20:30 Uhr

Bei mir ums Eck wohnt ein...

Bei mir ums Eck wohnt ein schon angegrauter Mann, etwa Mitte 60, mit Boss-Jeans und Gucchi-Slippern, der beim gehen etwas Schwierigkeiten hat, er läuft etwas unrund und schwerfällig, scheint also keinen Sport oder Gymnastik zu machen, aber er fährt eine dieser flachen Sportflundern für eine halbe Million aus Ihrer Heimatstadt, irgendwas mit 8, und wenn er das Teil im Halteverbot geparkt hat, geht er erst mal etwas weihevoll drummherum und bleibt auch beim wegggehen noch mehrmals stehen und schaut zurück, Silbergrau, zu fahren bestimmt eine Schau. Früher hat er oder hätte er vielleicht aus Stuttgart-Zuffenhausen gekauft, heute Ringe, die vier, nicht die fünf, auch wenn es jetzt wieder RaumZeit dafür ist, ja, ähh, was wollte ich damit eigentlich schreiben, jetzt is es mir entfallen, wo ich gerade eine Reportage über unbeheizte Schulen in Afghanistan gelesen habe, deshalb haben die Kinder dort fast ein halbes Jahr Ferien, statt zu lernen, aber was hat das mit Ihnen zu tun? Hmm, na ja, fällt mir später bestimmt wieder ein. Bis dahin, frohes Schlemmen.

0 The Great Artiste 28.07.2012, 21:29 Uhr

@Donna Laura: Gegen den...

@Donna Laura: Gegen den grossen Bums, den Little Boy und Fat Man hinterlassen haben, wird der grösste Don Juan unweigerlich wie ein Dünnbrettbohrer wirken - aber wo es an Kernenergie mangelt, kann man ja mit Fingerspitzengefühl und spitzem Zungenschlag so manches ausgleichen - und das könnte man dann vielleicht als grosse Kunst bezeichnen... . Schurz beiseite - ohne das nukleare Gleichgewicht des Schreckens würden wir wahrscheinlich alle immer noch hauptberuflich Panzer basteln und Handgranaten füllen und privat im Schrebergarten selber Ziegenkäse keltern, und hätten so etwas famoses wie Krötentunnel oder Motorhauben-Airbags für Fussgänger bestimmt nie erfunden. . Und vielleicht hätte Valencias surrealistischer Flughafen der spanischen Luftwaffe zum üben sogar Dienste geleistet. Spanien jammert, das Deutschland eingedenk seiner Vergangenheit doch mehr Kohle rausrücken sollte, und das ZDF eröffnet sein Heute Aktuell mit der Verschwendung in den Spanischen Provinzen. . Wie war das? Don`t mention the war??? . Aber zum Glück können wir noch Witze machen, und stehen uns nicht mit dem Schaum moralischer nationaler Entrüstung mit geladener Knarre gegenüber. . Das ist ein Fortschritt seit August 1945. Geben wir uns also weiter Mühe. Lieber ein neues Bretton Woods jetzt, als erst nach neuen kriegerischen Auseinandersetzungen, die irgendwann immer als alternativlos verheuchelt werden.

0 The Great Artiste 28.07.2012, 21:43 Uhr

War das nicht immer so? Der...

War das nicht immer so? Der Fisch stinkt vom Kopf her? Am Ende werden sicher aber nur ein paar arme Schwänze als Zöpfe abgeschnitten... . http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/zinsmanipulationen-der-skandal-banker-11835307.html

Habt ihr sie allesamt noch am...

Habt ihr sie allesamt noch am sträußchen?

"Ueberprivilegiert?" Surely...

"Ueberprivilegiert?" Surely not. Kaum moeglich. Die Reichen -- und die angeblich Privilegierten -- hatten wir immer schon. Klar da war mal eine Zeit wenn die Klassenkaempfer die Privilegierten und die Mitlaeufer der Burgeousie eliminieren wollten. Aber selbst in deren neuen, tapferen, egalitaeren Welt wurde dann eine neue Klasse von Privilegierten geschaffen, derweil die Prolen durch ihr taegliches Leben stampften -- ohne Privileg, Status, und wenig Geld. If you're born with a Silver Spoon in your Mouth, you take a lot of that Privilege Stuff for granted. Hey it was ever thus. Life can be unfair. Manche haben es, manche nicht. Fuer die die es nicht haben, bleibt nur Neid -- und die Hoffnung so bald wie moeglich selbst das Privileg zu geniessen. Auch das Ueberprivileg. That's life, and seems part of the human nature. Nichtdestotrotz, die Zukunft sieht versprechend aus. Wer weiss, eventuell sogar fuer neue Stuetzen fuer die Gesellschaft von morgen? Hope springs eternal ! Pax vobiscum

auf der Suche nach der...

auf der Suche nach der verlorenen Zeit?

... und wenn der...

... und wenn der Bioziegenkäse wirklich und endgültig und unwiderruflich zu ende ist ... dann schreibt man das in diesen Blog.

0 The Great Artiste 29.07.2012, 07:39 Uhr

Muss mich der Empfehlung Don...

Muss mich der Empfehlung Don Alphonsos im "Rebellmarkt" anschliessen: . http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/schuldenkrise-retten-ohne-ende-11832561.html . Wenn wir nicht aufpassen, mutieren unsere europäischen Demokratien zu von der Finanzindustrie beherrschten Plutokratien. Und der Rest wird mit Smartphone, Sport, Hundchen retten und Castingshows am öde Grinsen gehalten...

0 Ephemeridenzeit 29.07.2012, 08:19 Uhr

@oxmox: Tja, den anderen die...

@oxmox: Tja, den anderen die Tiefkühlherrlichkeiten des Dr. Bielefeld oder des Herrn Wagner oder aus den Aromalaboratorien von Monsieur Danonestlé. Es kann ja nicht jeder stallfrische Milch für einen Fuffziger von der Demeterbäuerin gegenüber beziehen und das Gewurstelte vom Schwein, welches vorletzte Woche noch die Nase im Regen-geweichten Schlamm des Sommers 2012 stecken gehabt hatte... . apropos Nase: Es gab da einst eine sehr attraktive Freundin an meiner Seite, deren Nase ich entzückend fand und deren einziger Wunsch es war, eben jene in Form und Größe los zu werden. Woher kommt bloß solches Ansinnen, gegen das eine Herrschar von Engelszungen kaum ankommt?

0 Ephemeridenzeit 29.07.2012, 08:22 Uhr

Auch der hässlichste Beton...

Auch der hässlichste Beton zeigt irgendwann Risse!

Wo machen überpriviligierte...

Wo machen überpriviligierte Deutsche Ferien? Auf Sylt, wie Schäuble. Dort trifft auch Geithner aus den USA ein (so habe ich online gelesen).

Geehrter Don, Sie schreiben...

Geehrter Don, Sie schreiben wieder so schön. Gerade vorgestern kochte ich Blaubeeren aus dem Alten Lande ein. Der Bestand war am Ende. Nun ja, sie könnten süßer sein. Was Sie schreiben, trifft den Kern. Schon 2011 war hier im Norden das Wetter - zumindest aus Marmeladensicht - so fatal, dass nochsoviel Zucker nix half. Was die Sonne nicht liefert, kann man einfach nicht ersetzen. Wenn ich Orangenmarmelade in Spanien mache, ach, was eine Freude. Direkt vom Baume mit Restsonne ins Glas. Im April etwa konnte man einen Zapfhahn direkt in die Orange stecken.... Jüngst kreirte ich ein Zitronenrelish mit Minze, etwa zu cabrito oder cordero lechal. Das ist ein Segen. Diese leckeren Zeitgenossen braucht man gar net zu würzen, denn die fressen den ganzen Tag nix anderes als wilden Thymian, Rosmarin etc. So ist es auch beim Ziegenkäse. Da braucht man keine Kräuter zu applizieren, die womöglich aus fernen Ländern herangekarrt werden. Nein, alles schon drin. Und vieles ist da schon immer Bio gewesen, ohne das es drauf steht. Gestern kaufte ich im Kaufhaus K Kalbsfilet. Der Metzger: Es gibt eben noch Leute, die haben am Ende des Monats Geld. Mir blieb nur zu sagen, dass man eben am Anfang nicht so draufhaut. An der Kasse bedeutete man mir wegen eines Tütchens getrockneter Morcheln von 10 Gr. – sind unerlässlich für Morchelcremesauce - gar mit prüfendem Blick: kosten 13€. Was soll ich sagen. Die Marktleute bei Ihnen kann ich verstehen. Im übrigen finde ich nichts attraktiver als eine feine Römische Nase bei Italienerinnen und Französinnen. Gehört zum Gesamtkunstwerk.

0 Dreamtimer 29.07.2012, 08:54 Uhr

Ein "Überprivileg", was ist...

Ein "Überprivileg", was ist das? Mir kommen Root-Rechte in den Sinn, d.h. ein Administrator vergibt Rechte, die in gewisser Weise wie Privilegien ausgeübt werden können; selbst kann er über die Funktionen und Resourcen des ganzen Systems verfügen und besitzt damit quasi Überprivilegien. In der demokratischen, politischen Sphäre wird das Überprivileg geteilt zwischen den "drei Gewalten" und damit praktisch eliminiert. Wir sprechen gerne von einem "Rechtsstaat", deuten damit auf etwas stabiles hin, dass auf dem Recht ruht, aber im Grunde wäre ein Mythos von den "Drei Gewalten", die sich gegenseitig kontrollieren und eine Eigendynamik entfalten, viel angemessener. Ruhen tut alles im Volk als letzter Instanz. Es ist beinahe verwunderlich, dass die Chinesen der "Westlichen Demokratie" so reserviert gegenüberstehen, gerade weil sie ihnen metaphysisch viel eher entspricht, als die korrupte, platonistische Elitendiktatur, die sie ausüben. Der "asiatische Despotismus" wirkt wie ein russisch, mongolischer, vielleicht historisch verzeihbarer, Ausrutscher.

0 Dreamtimer 29.07.2012, 09:21 Uhr

Geboren werden an einem...

Geboren werden an einem schönen Ort, in einer reichen Umgebung, eine gute Erziehung genießen, dabei von denselben Eigentumsrechten geschützt werden, wie alle anderen auch, das ist zunächst einmal *Glück*. Erst dann, wenn man die Eigentumsrechte grundsätzlich in Frage stellt, wie das Denken der radikalen Linken, dann entstehen hier Privilegien. Aber geht es wirklich um Privilegien und nicht einfach um das ungerechte Glück, dass gleichsam das ganze Leben hindurch bestanden hat, dass weder verdient werden musste, noch einem einsamen Zufall zu verdanken ist? . Nietzsche hat die Angelegenheit leider verkompliziert und viele Begriffe, die zueinander orthogonal sind, in einen Dualismus gezwungen, um gegen das Christentum loszuschlagen, gegen den Priester-Nerd und dessen metaphysische Anbauten, die das natürliche Glück zu neutralisieren versuchen. Man kann es ihm andererseits nicht verdenken, dass er die Welt der Schönheitsindustrie nicht vorhergesehen hat und der körperliche Makel aus Vornehmheit vorgezogen werden kann, wenn schon nicht von der N. selbst, so von ihren männlichen Betrachtern, die sich eher vor Gleichmacherei fürchten und der Aufgabe des natürlichen Glücks, zugunsten einer glatten, von Werbefuzzis ausgedachten und von Neureichen bevölkerten Welt.

Unterprivilegiert wie ich nun...

Unterprivilegiert wie ich nun mal bin, schaue ich gebannt auf den Libor von Timor. Es soll dran gedreht worden sein. Das darf doch nicht wahr sein!

0 Ernst Wilhelm 29.07.2012, 09:46 Uhr

@ wanderdüne So ein Exemplar...

@ wanderdüne So ein Exemplar besaß ich bis vor 15 Jahren. Das Gefährt ging dann in den Libanon. Überhaupt sind der nahe Osten und Nordafrika das W123 Paradies. Interessanterweise habe ich mit dieser Wanderdüne des Öfteren Hausschlachtewurst und selbstgemachte Marmelade aus Ostfalen ins Badische gefahren. Einmal nahm ich 500 g Thüringer Mett mit. Selten habe ich so schockierte Badener gesehen.

0 E.R. Binvonhier 29.07.2012, 12:22 Uhr

Werter Plindos (11:44), lassen...

Werter Plindos (11:44), lassen Sie mich an Ihrer Faszination teilhaben.

0 Foersterliesel 29.07.2012, 13:58 Uhr

Gibt es in der dummen kleinen...

Gibt es in der dummen kleinen Stadt denn keine Gelegenheiten zu sozialem Einsatz? Lesepatenschaften für Grundschüler, Suppenküchen, Kleiderkammern, buddies, - es muß ja nicht mit gestärktem Häubchen und mit Pelerine sein. Solche nachdrücklichen Begegnungen mit dem Rest der Welt erden zumeist gründlich. Hier gabs gestern abends einen stunt vorm Haus, zwei Autos (es waren aber erstaunlicherweise keine BMWs, der silbrige BMW ist ja sonst das klassische Fluchtfahrzeug) krachten bei rot über die Kreuzung, ein Polizist entkam mit einer eindrucksvollen Rolle am Asphalt dem Überfahrenwerden, - in den Lokalmedien ist heute davon nichts zu finden, also war es eine erfolglose Verfolgungsjagd. - Es gibt hier auch einen Markt, Trüffelbutter allerdings braucht man hier nicht zu suchen. Der neue und appetitlich geführte Dönerstand (eine Kette, so ein Döner - Starbucks) ist bei allen Arbeitern der Gegend sehr beliebt, er hat eine (schon etwas grindige) Hendlbraterei (Hühnerlebersemmeln, Putenhaxen, Stehweinhallenpublikum) ersetzt. Da man schlafend leichter fastet (es ist Ramadam) ist es tagsüber am Wochende sehr ruhig.

0 donalphonso 29.07.2012, 14:27 Uhr

Doch, so etwas gibt es, aber...

Doch, so etwas gibt es, aber es ist einfach nicht immer so präsent. Und man hat ja auch viel anderes zu tun, was auch nicht immer schön ist. Das andere sucht sich gemeinhin selbst seien Zugang, auch wenn man nachher überascht ist - dass angeblich jur 20% in Deutschland mehr als 100k erben, begründet man dann bei uns mit der Verbringung von Vermögen in die Schweiz oder Umsiedlung nach Österreich. . Plindos, auch ich habe mitunter den nicht ganz leisen Verdacht, dass wir nur in einer diversen Leuten genehmen Realitätskonstruktion leben.

0 donalphonso 29.07.2012, 14:37 Uhr

Dreamtimer, ich habe den...

Dreamtimer, ich habe den Eindruck, dass wir von einer Welt mit eindeutig Privilegierten auf dem Weg in ein Inselsystem von Privilegierten sind, wo sich jeder ein eigenes Reicht der Bevorzugung erschafft. Umgekehrt haben alte Privilegien für viele keine Bedeutung mehr ("wieso Wochenmarkt, beim A*** bekomme ich alles und habe einen Parkplatz", "Kochen? Nie. Wozu gibt es Fast Food?"). Auf der einen Seite nimmt das ein wenig den Sozialdruck weg, auf der anderen Seite hat man es mit unverschämten Menschen zu tun, die für klassische Solidarität ungeeignet sind. . nico, das kleine Problem ist, dass viele gar nicht so masshalten können, dass sie sich dann etwas Ähnliches leisten können. Bei uns jedenfalls war das letzte jahr so mittel, aber 2012 wird ein gutes Jahr: http://rebellmarkt.blogger.de/stories/2100565/

0 donalphonso 29.07.2012, 14:39 Uhr

fionn, in ihren...

fionn, in ihren Privatwohnungen. Sylt, naja, aber ich bin die Woche wieder am Tegernsee. In Italien soll es noch reichlich heiss sein, also gehe ich in die Berge. Vielleicht finde ich auch Schwammerl. . Ephemeridenzeit, zum Glück - nach 30 Jahren kann man ihn dann wegreissen.

0 Foersterliesel 29.07.2012, 16:26 Uhr

manchmal kommen ja auch nette...

manchmal kommen ja auch nette Sachen aus Berlin http://orf.at/stories/2132846/2132794/

0 E.R. Binvonhier 29.07.2012, 17:11 Uhr

Werter Don Alphonso, was darf...

Werter Don Alphonso, was darf ich mir unter 'klassischer Solidarität' vorstellen? . Solidarität nur mit jenen, die meine Prinzipien teilen? ...und wie weit geht diese Soldarität?

Don, so ganz war die Mirabelle...

Don, so ganz war die Mirabelle nie in Vergessenheit geraten, zumindest nicht bei den Obstbrennern. Sehr attraktiv sind im übrigen auch Hagebutten, Holunder, Schlehen und Sanddornbeeren. Muß man nur suchen und finden. . Was das Maßhalten angeht, nun, es muß nicht derlei Teures sein, um gut zu essen. Und dieses Kaufhaus wird wohl ohnehin nicht von H4-Empfängern besucht. Ist Ihnen mal aufgefallen, daß all die Fastfoodketten überwiegend in den etwas "ärmlichen" oder von der Jugend frequentierten Stadtteilen angesiedelt sind. Menschen, die also ohnehin ein lowbudget haben, gehen in diese Läden. Das können sie sich im Grunde noch weniger leisten. Die Einsicht und das Bewußtsein in Qualität der Ernährung ist schlichtweg nicht da mangels Bildung oder Interesse und kommt bei Jugendlichen erst später, was verständlich ist. Allerdings bestimmt auch hier das Budget. . Die Bilder im des Rebellen machen schon neidisch. Ich kauf mir wieder ein Pinarello. Oder Colnago. Für Spanien aber.

0 Wimmerl d. Ä. 29.07.2012, 18:19 Uhr

Wissen´S Undabrivileg kenna...

Wissen´S Undabrivileg kenna ma bei uns in da Gmoa (Gemeinde) net. Mia Büarga olli zsamma san Überbrivilegierde. De freiän Zimma, die wo mia ham do herin bei deni Bauan un Handwergga , san säsonall besedst, netwaoahrr, vo deni Touristen, die sich freiwillig auszuzzeln (aussaugen) lassn. Zwega dem had mia da Ober....r Schorschi, der wo Vraggzions-Forrsidsända vo insana Schdaadsdragendän Bardei is, im Vadrauän gsogt, des Göld vom Sotsialätah häddä man in die Aksion "Unser Dorf soll schöner werden" umgeschichdäd. Gschwind hob I dän Junior beaufdragd, dass mia des fettige Haferl selba ausschlecka miassn. Nacha kenna mia deni Andan a langi Nosn macha. Mi leckst. Des is gelebde Solidaridäd. Nimm wos dia net zuaschdehd. Sauba sog I. Ramadama.

0 E.R. Binvonhier 29.07.2012, 19:11 Uhr

Die 80% Nie-und-Nimmer-Erben...

Die 80% Nie-und-Nimmer-Erben haben nichts zu verlieren, warum sollten sie mit den 20% Erben solidarisch sein?

Müsste es nicht eigentlich...

Müsste es nicht eigentlich heissen "Gans, du hast den Fuchs gestohlen ... ?" @Don Alphonso (29.7., 15:37): Stimmt! Und ganz schlimm finde ich, dass diesen Menschen ihre Ahnungslosigkeit und ihr Defizit an Kultur oder Bildung nicht im mindesten unangenehm ist, sondern dass sie im Gegenteil ihre Weltsicht - da sie sich ja gut aufgehoben fühlen in der grossen Horde ihresgleichen - zur Norm erheben. Und so wird die Ahnungslosigkeit salonfähig und so verschieben sich die Werte ... @nico: Kornellen nicht zu vergessen. Mit Pfirsich.

Das kleine privilegierte...

Das kleine privilegierte €-Schmankerl Luxemburg in der berüchtigten €-Zone will alles nur Erdenkliche unternehmen, damit der € uns auch noch zum Weihnachtsfest keine unliebsame Bescherung bereitet. Versichert Gruppenführer Juncker. .. Damit leite ich über zum Jardin du Luxembourg in Paris. Im Frühling einfach bezaubernd dorten zu flanieren. Sinnierend saß ich manchesmal auf einer Parkbank und bewunderte das vorbeipromenierende Publikum. Die Franzosen (-innen) behaupten ja, so wie die Nase so sei auch. Überhaupt sind ja Vorurteile eines der langlebigsten Güter. Allein unsere hochprivilegierte Nation mit ihren sauber gewaschenen Vorurteilen macht da schon groß was her (jedoch: Oben hui, drunter pfui). On ne sait jamais. . Die vielzitierte Eigenschaft der schwäbischen Hausfrau hat zwar gegenwärtig Hochkonjunktur, jedoch von ihrer Haupttugend, gewiß hat sie auch andere, macht die politische Klasse so gut wie gar nicht Gebrauch. Nach dem Motto: Geben ist seliger denn Nehmen. Es gäbe schlußendlich ja auch sonst keine sichtbare Alternative.

Dreamtimer: Nein und abermals...

Dreamtimer: Nein und abermals Nein sei Ihnen entgegengeschleudert. Schaun Sie, gerade so eine Apparatschikkultur wie der real existente Sozialismus in China, passt doch viel besser zu den Traditionen des Reiches der Mitte. Dieses hochverfeinerte Mandarinwesen mit seinem zarten Parfum von Korruption und Schönschrift kann uns doch nur vor Neid erblassen lassen. Das ist nicht einfach asiatische Despotie wie unter Stalin vorgeführt, das ist Regierungskunst auf hohem Niveau und mit Raffinese. Leider sind durch die Globalisierung und die sonstigen Umstürze zu vielle westliche Errungenschaften in dieses ausgeklügelte System von do ut des mit seinen subtil gesteuerten und abgestuften Privilegien eingedrungen. Es liegt ja auch schon an dieser Sprachstruktur, die sich in öffentlichen und literarischen Bekundungen nie Eindeutigkeiten erlaubt und so Spielraum lässt für Interpretationen. Wehe aber, man Interpretierte zu sehr am Eigennutz orientiert. Die letzte Politkabale in der VRC zeigte dem Kadernachwuchs mit gebotener Verschleierung (Hinterfotzigkeit), dass die unterschiedlichen Baumarten nur die ihnen innewohnenden Wuchshöhen erreichen können dürfen. Wir Langnasen können da nur von lernen.

0 donalphonso 30.07.2012, 10:46 Uhr

Schluchten-Ossi, den Menschen...

Schluchten-Ossi, den Menschen ziehtv es nun mal eher zu Pr0neaux denn zur Vernichtung, dafür übersieht man vieles - auch dass Mann oder Frau der Untergang sein können.

0 donalphonso 30.07.2012, 11:09 Uhr

Plindos, darüber müsste ich...

Plindos, darüber müsste ich auch mal schreiben: Wie die Vorstellungen von westlich-europäischer Demokratie von den Rändern her aufgerollt werden, Sizilien, Griechenland, spanische Provinzen, Ungarn - und wie dahinter die Chinesen und Russen Alternativkonzepte anbieten, die besser passen.

Haiducken, Walachen, Panduren:...

Haiducken, Walachen, Panduren: 60 km hinter Vienna beginnt das Neue Demokratische Europa. Nun das ist Folklore, gefährlich sind die 10 x gefinkelten ehemaligen Securitate-Obristen, die sich lauthals gegen den Stalinismus wenden aaaaber die Methoden nicht vergessen können. Nun klopfen sie in Brüssel ans Pförtlein um eine milde Gabe.....und bieten in der Tat Alternativen. http://www.youtube.com/watch?v=nj1ryXU62g8&feature=related

0 donalphonso 30.07.2012, 12:32 Uhr

Diese ganze EU, irgendwann...

Diese ganze EU, irgendwann unter Kohl ist die massiv auf falschen Kurs geraten. Aber jetzt traut sich keiner mehr, den maroden Bus anzuhalten, obwohl nicht klar ist, wer lenkt . und wer das Navi programmiert hat. Wahrscheinlich muss das Ding wirklich erst vor die Wand fahren. Oder die Kommission übernimmt als neue Diktatur. Dann allerdings sehe ich auch hier grössere Probleme als den Trüffelnachschub.

Euro joke (an old one which...

Euro joke (an old one which comes from England). Question: How can the Euro be upvalued? Answer: Make four holes in the coins and sell them as buttons.

0 donalphonso 30.07.2012, 13:28 Uhr

Früher hat man im Alpenraum...

Früher hat man im Alpenraum Silbermünzen zu Knöpfen gemacht, auch, um etwas sicheres zu haben. Heute sollte man es vielleicht mit einer mit Scheinen gefütterten Jacke versuchen. Aber als Brite würde ich im Moment gar nicht lachen.

@E.R. Binvonhier 29. Juli...

@E.R. Binvonhier 29. Juli 2012, 19:11 „Klassische Solidarität“ ist Solidarität mit der Familie, der eigenen Schicht, dem eigenen Stamm. Sie lebt auf, wenn die eigene peer-group in Gefahr ist. Die Angst, dass die eigenenen Pfründe verloren gehen beschnitten werden, kann dann dazu führen, dass sich ein sozialdemokratischer Colnago-Fahrer den Länderfinanzausgleich samt Seehofer auf den Buckel bindet, um besser nach unten treten zu können. Ressentiments (Berlin!, Berliner!) werden ausgelebt und „erleichtern“ die Psyche. Die Kunstfigur des Don Alphonso, die oft genug die faulen Stützen der Gesellschaft entlarvt hat, um von den konservativen Werten zu retten, was zu retten ist, verkümmert so leider. So wie Basilikum verkümmert, wenn die unteren Blätter verspeist werden – selbst wenn diese so aussehen, wie sich Don Alphonso Berliner imaginiert http://rebellmarkt.blogger.de/stories/2100027 (letztes Bild) - , um die schönen, grünen Blätter an der Triebspitze zu schonen. Wer sich aber überwindet, die prächtigen Spitzen zu ernten, wird belohnt: Neue Spitzen wachsen nach. . Lieber Don Alphonso, bitte verzeihen Sie, dass ich an ihrer Stelle antworte. Aber als Besucher der ersten Stunde ihres Salons, fühle ich mich gedrängt, dies einzuwerfen, denn ich bin enttäuscht. „Treten“ Sie – mit leichter Feder – nach oben und nach allen Seiten aber nicht so billig nach unten; Leute ohne Rückgrat haben wir schon zu viele. Und keine Angst, Sie kommen schon durch ;) .

@ DA. Maybe that Euro joke...

@ DA. Maybe that Euro joke comes from the Schweizer Alpenraum? Aymk, the Swiss Book of Jokes is reputed to be the smallest book in the world (but maybe the German Book of Jokes is even smaller?) Pls check and reply.

0 donalphonso 30.07.2012, 14:05 Uhr

Das liegt nur an der...

Das liegt nur an der Berufsbezeichnung. Unsere bekannteste Komikertruppe heisst Bundesregierung.

0 donalphonso 30.07.2012, 14:16 Uhr

Solidarität ist in meinen...

Solidarität ist in meinen Augen . 1. sich an die Regeln halten und nicht mehr Vorteile zuu beanspruchen, als man eh schon hat (ab einer gewissen Schicht ist das immer ein Problem) . 2. Nicht tun, was geht, sondern tun, was sinnvoll ist (Mieten sind ein gutes Beispiel, wo Unsolidarität der Vermieter oft auch das gleiche Verhalten der Mieter zur Folge hat) . 3. Die Bereitschaft, sich darüber hinaus auch entsprechend einzubringen, wenn Not am Mann ist. . 4. Weil es leider auch genug leute gibt, die diese Solidarität gezielt ausnutzen, weil es sich der andere angeblich leisten kann. . Ich weiss nicht, ob ich das vor 2 Jahren so geschrieben hätte, aber es gab in letzter Zeit in paar Fälle, an denen ich gelernt habe.

0 E.R.Langen 30.07.2012, 14:47 Uhr

Ach, jünger werden wir alle...

Ach, jünger werden wir alle nicht.

0 donalphonso 30.07.2012, 14:52 Uhr

Auch nicht weiser, aber dafür...

Auch nicht weiser, aber dafür gerissener. Manchmal ärgert mich das, aber dann sage ich mir: I stick out my neck for nobody.

0 donalphonso 30.07.2012, 14:54 Uhr

GDrei, ich verstehe die Frage...

GDrei, ich verstehe die Frage nicht. Montebourg ist der Herkunftsort.

DA 15,05h You've got a sense...

DA 15,05h You've got a sense of humour!! Will the duo G&S (not Goldman Sachs, but Geithner and Schäuble) shake things up? http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/07/30/die-bazooka-kommt-ezb-und-fed-wollen-maerkte-mit-geld-fluten/

0 HansMeier555 30.07.2012, 15:24 Uhr

Das ESM-Urteil wäre doch ein...

Das ESM-Urteil wäre doch ein schöner Blog. Wo kompetente Verfassungsjuristen das Ding allgemeinverständlich erklären und man ihnen per Kommentar Fragen stellen kann und so.

0 donalphonso 30.07.2012, 15:37 Uhr

Diese Bazooka wird ein...

Diese Bazooka wird ein Rohrkrepierer wie die anderen auch, aber der Strahl, der hinten rauskommt, wird uns die Demokratie verbrennen. . Das Urteil wäre sicher spannend, aber die "Akteure" werden sich einfach nicht dran halten. Dann halt Staatsanleihen kaufen. Und Geld drucken.

0 donalphonso 30.07.2012, 15:38 Uhr

"„Sie sind am Ende der...

"„Sie sind am Ende der Fahnenstange und wahrscheinlich auf der Suche nach der letzten Option, die sie durchführen können“, so Michael Feroli, Chefökonom bei JP Morgan und früherer Ökonom bei der Fed." . Mafia Inc.

@Toto 15:43 Der Basilikum Tip...

@Toto 15:43 Der Basilikum Tip ist gut. Schneiden und Stutzen bringt die Verzweigung. Ergänzen möchte ich noch: Neu gekaufte Pflanzen bestehen aus etwa 15, 20 Individuuen. Lassen Sie zwei oder drei davon mehrere Wochen ungeschoren und ernten Sie die anderen Stengel jeweils ganz. So erhält man/frau/don zwei, drei kräftige Pflanzen.

0 HansMeier555 30.07.2012, 16:15 Uhr

Nicht Mafia, einfach nur...

Nicht Mafia, einfach nur Feudalismus. . Seit der Lehmann-Pleite sind schon wieder vier Jahre vergangen. Wir haben uns daran gewöhnt, dass manche gerettet werden und andere nicht. Nennenswerter (politischer) Widerstand hat sich gegen dieses System nicht formiert. Und inzwischen breitet sich wohl ein GEfühl aus, dass das auch künftig nicht mehr passieren wird. Man kann so immer weiter regieren. Oder warum sollte es nicht gehen? Wer oder was sollet uns daran hindern?

0 HansMeier555 30.07.2012, 16:26 Uhr

Ist doch alles super. Die...

Ist doch alles super. Die deutsche Wirtschaft kommt in beliebigem Umfang an billiges Geld, billige Arbeitskraft, und hat ungehinderten Zugang zum globalen Markt. . Die Rahmenbedingungen sind paradiesich wie im Krieg, nur ohne Krieg. Warum sollte man diese Sause jetzt einfach so beenden?

"Don Alphonso 30. Juli 2012,...

"Don Alphonso 30. Juli 2012, 16:54 GDrei, ich verstehe die Frage nicht. Montebourg ist der Herkunftsort." Natürlich ist "Montebourg" der Name der Käsefirma. Aber zufällig auch der eines sozialistischen Ministers unter Hollande. Nach den Spitzen über die armen reichen Franzosen habe ich das Bild mit dem Käse erst für einen weiteren Witz gehalten, aber Tante Google hat mich belehrt. Die Firma heißt tatsächlich so. Wieder zuviel gedacht. Das kommt davon, wenn Sie zuviele Subtilitäten einbauen ;)

0 perfekt!57 30.07.2012, 16:44 Uhr

wie so viele stimmen auch wir...

wie so viele stimmen auch wir ihm ausnahmsweise zu, auch, wenn es darauf natürlich überhaupt nicht ankommt: steht der generationenalte, längst ausgewachsene, überweithohe mirabellenfruchtbaum am hang, also auf dem leichten wiesenhang hinterm haus,, also auf dem schuldenfreie ererbten wiesenhang selbstverständlich, intelligent gewachsen zwisch all dem anderen alten baumbestand, dann kann an in guten jahren, wenn das marmelade machen vorbei ist und man eh schon nicht mehr weiß, wen man noch beschenken könnte, und die regalbretter sich biegen, und man alldeswegen auch schon anfinge, sich komisch zu fühlen, auf den noch verbliebenen, weiter noch im übermaß zu boden gefallenen und fallenden früchten zwischen den bienen und wespen hangab barfuß schllitterbahn fahren, wenn es nicht so eine geährliche sauerei und politisch unkorrekt wäre. aber mutter natur ist zu uns nun einmal mit allem so überreichlich verschwenderisch. . und wunderschöner text wiedereinmal, man fühlt so richtig gerne mit. und fühlt sich womöglich auch noch anders erinnert an früher: . "be yourself! give your free will a chance!" (owners of a lonely nose.) (nein: owners of a lonely car natürlich. nein, owners of a lonely house natürlich. oder eben nicht: http://www.youtube.com/watch?v=LvHFtF1rdRo (owners of a lonely wife respektivly) . und es gibt so viele leitern zum baum (und alle sind richtig)(solange sie nur nach oben weisen): http://www.youtube.com/watch?v=9Q7Vr3yQYWQ&feature=related . und natter, willst den busen du mir züchten? (wovon man sich ggfls. auch fern halten sollte.) . und deutschland wurde heute auf sylt (auf sylt!) von der last seiner individualität befreit. . und erst einmal bei thomas man angekommen, endete es doch meist in der schweiz. . und unser besonders lob und hohe anerkennung für den süddeutschen katholizismus? (weil er auch an reinen drewermannresten höchstens temporär bis partiell interessiert erscheint. oder gar nicht.) (lieber ißt er gut) . kleine grüße. . (und wir hatten es schon geschrieben? dekadente industriegesellschaften halten häufig pferde, weil bei den tieren der verlust des maschinenbaus nicht so weh tut?) . (und innenarchitekten? was für leute er kennt, tss... . wir nicht. sowas käme uns kaum an die haut, geschweige denn an die tapete. (aber man kann ja auch mal ausnahmen machen)) . und palmen werden auch empfohlen. also dattelpalmen. falls man mal unter moslems deutsch am roten meer ingenieur (dipl.-ing. tu) studieren möchte (die zukunft): http://www.campus-elgouna.tu-berlin.de/ in kooperation mit berlin natürlich. (dank internet braucht man bald fast keine zeitungen mehr.... http://www.campus-elgouna.tu-berlin.de/menue/tu_campus_el_gouna/video/

0 E.R. Binvonhier 30.07.2012, 17:22 Uhr

Danke Tot.o und DA, wenn wir...

Danke Tot.o und DA, wenn wir nun schon wissen wie es vermutlich kommt, der Siegeszug der Chinesen und das Wegbrechen des alten Europa, hätte ich noch eine Frage an diejenigen mit einigem historischen Bewusstsein (damit meine ich nicht diejenigen, die Clio für eine - Verzeihung - Hure halten!): Was passiert den Chinesen und wie wirkt sich dieses globale Ausgreifen auf die Einheit des Reiches aus?

0 auch-einer 30.07.2012, 17:26 Uhr

mirabellen, mirabellen, gibts...

mirabellen, mirabellen, gibts denn noch ringlotten?

0 Foersterliesel 30.07.2012, 17:31 Uhr

Bei uns gibts ja bekanntlich...

Bei uns gibts ja bekanntlich keine Erbschaftssteuer. Das wurde mit dem "kleinen Häuschen" das dann durch eine Hypothek belastet werden oder gar verkauft werden müsste und mit den hier gängigen Stiftungskonstruktionen begründet. . Der Sommer konfrontiert nicht nur mit Ärmeltattoos an vielen jungen Männern, sondern auch mit riesigen, häßlichen Ornamenten die sich über Brustansatz, Schultern und Nacken vieler junger Frauen ziehen. Und ältere Frauen zeigen nicht nur gestochene Konturen um Aug und Mund (einfach gräßlich!) und ein güldnes Fußketterl, sondern mehrere, gar nicht kleine, Tattoos. . Heute mußte ich in eine Gegend, die dicht verbaut, nun saniert, als "in" gilt. Der Markt, den ich oftmals in schmeichelnder Perspektive in Medien fotografiert sah, und jetzt endlich einmal realiter, ist wohl sauberer als der in meiner Vorstadt, aber dennoch irgendwie trist. Im in-Cafe hab ich eine nett dekorierte, schlecht schmeckende und überteuerte Kleinigkeit gegessen und eine Runde mit Buggies belauscht. Es waren keine prekären Mütter (von denen ich in den letzten Jahren sehr viele kennenlernte), immerhin, und sie kamen sich recht gut vor, worüber man für sie nur froh sein kann. Denn: so richtig mittelschichtig ist das auch nicht, zu zweit eine Wohnung und nur die, und ein bis höchstens zwei Kinder finanzieren zu können, wenn alles klappt und beziehungsmäßig stabil bleibt. Diese Generation ist zwar viel informierter, mobiler und auch weitgereister als ihre Elterngeneration, aber sie entkommt auch nur durch Reisen dieser städtischen Enge. Ein Kombi, ein Wochenendhaus - vielleicht einmal durch Erbe, denn viele aus dieser Sozialschicht sind aus den Bundesländern und nach dem Studium geblieben. Die Option fürs Radfahren hat auch ökonomische Gründe, nicht nur ökologische.

0 Foersterliesel 30.07.2012, 17:32 Uhr

Bei uns gibts ja bekanntlich...

Bei uns gibts ja bekanntlich keine Erbschaftssteuer. Das wurde mit dem "kleinen Häuschen" das dann durch eine Hypothek belastet werden oder gar verkauft werden müsste und mit den hier gängigen Stiftungskonstruktionen begründet. . Der Sommer konfrontiert nicht nur mit Ärmeltattoos an vielen jungen Männern, sondern auch mit riesigen, häßlichen Ornamenten die sich über Brustansatz, Schultern und Nacken vieler junger Frauen ziehen. Und ältere Frauen zeigen nicht nur gestochene Konturen um Aug und Mund (einfach gräßlich!) und ein güldnes Fußketterl, sondern mehrere, gar nicht kleine, Tattoos. . Heute mußte ich in eine Gegend, die dicht verbaut, nun saniert, als "in" gilt. Der Markt, den ich oftmals in schmeichelnder Perspektive in Medien fotografiert sah, und jetzt endlich einmal realiter, ist wohl sauberer als der in meiner Vorstadt, aber dennoch irgendwie trist. Im in-Cafe hab ich eine nett dekorierte, schlecht schmeckende und überteuerte Kleinigkeit gegessen und eine Runde mit Buggies belauscht. Es waren keine prekären Mütter (von denen ich in den letzten Jahren sehr viele kennenlernte), immerhin, und sie kamen sich recht gut vor, worüber man für sie nur froh sein kann. Denn: so richtig mittelschichtig ist das auch nicht, zu zweit eine Wohnung und nur die, und ein bis höchstens zwei Kinder finanzieren zu können, wenn alles klappt und beziehungsmäßig stabil bleibt. Diese Generation ist zwar viel informierter, mobiler und auch weitgereister als ihre Elterngeneration, aber sie entkommt auch nur durch Reisen dieser städtischen Enge. Ein Kombi, ein Wochenendhaus - vielleicht einmal durch Erbe, denn viele aus dieser Sozialschicht sind aus den Bundesländern und nach dem Studium geblieben. Die Option fürs Radfahren hat auch ökonomische Gründe, nicht nur ökologische.

0 perfekt!57 30.07.2012, 17:33 Uhr

und wie schön er uns einmal...

und wie schön er uns einmal mehr das mit den farben gemacht hat. also mit den marmeladenglasdeckelfarben natürlich. . das dunkelrote stünde natürlich fast im zentrum, auch wenn es sich verschämt etwas duckte, anderen den vortritt überließe (hier in stelle faz bewußt?): es stünde ganz sicher für eine im grunde durch und durch erzkonservative sozialistenseele, die lieber teilte und allen das glück und prosperität und gesundheit und ein gemeinsames glück wünschte, lieber teilte, als mittteilte. und davon nie abrücken könnte, würde, wollte. . und wie anziehend-klug aristokratisch sich uns das alles verpackte, tarnte, uns darböte, enthüllte unserem unkundig-kundigem augenverstand: flankiert direkt von und durch reinste aristokratie, könge und kaiser, behütet, bekrönt, gehüllt in silber und gold, wunderbar! ja, auch kaiser und könige können schwer frucht tragen - so wie sein/ein unter-schamdunkelsozialismus? . however. (and we beg your pardon, aber das war, was wir auch sahen)

0 perfekt!57 30.07.2012, 18:03 Uhr

Und morgige Großüberschrift?...

Und morgige Großüberschrift? ("Geheimer Nachlass Ludwig Erhards entdeckt! Monopole für Handwerker und Kleinindustrielle – Kapitalmärkte gehen leer aus!") . Und Don zuvorgekommen? (Geheimdienste werden nur noch in alphabetischer Reihenfolge akzeptiert. ("ACI, Du fängst an!")("... denn Du kommst schließlich aus Italien") (ok, evtl. kleiner geographischer Fehler womöglich auch.*g*)) . Und die Schleife können auch wir schon seit dem Kindergarten. So wie die meisten in der ersten Klasse. . und karriere http://www.google.de/imgres?q=fichten+pic&start=133&num=10&hl=de&client=firefox-a&hs=USv&rls=org.mozilla:de:official&biw=1280&bih=893&tbm=isch&tbnid=QpJoYVCAkp_p7M:&imgrefurl=http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Nutzholz&docid=n22GPTzxLjMKkM&imgurl=http://www.salzburg.com/wiki/images/thumb/d/d5/Fichten.jpg/180px-Fichten.jpg&w=180&h=240&ei=KcsWUOn2EonR4QTb4YCYDw&zoom=1&iact=hc&vpx=961&vpy=588&dur=777&hovh=192&hovw=144&tx=118&ty=138&sig=117856256390688689586&page=6&tbnh=152&tbnw=115&ndsp=30&ved=1t:429,r:10,s:133,i:220 vs. westviertel ("wildobst") http://www.google.de/imgres?q=speierling+pic&hl=de&client=firefox-a&hs=hUv&sa=X&rls=org.mozilla:de:official&biw=1280&bih=893&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=ZmgbJoiQFyzj8M:&imgrefurl=http://de.wikipedia.org/wiki/Speierling&docid=CBpK7S0FTCMi0M&imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/ba/Speierling_Castell,_2.jpg/300px-Speierling_Castell,_2.jpg&w=300&h=400&ei=sssWUPbzNKeg4gS674C4Cw&zoom=1&iact=rc&dur=379&sig=117856256390688689586&page=1&tbnh=169&tbnw=123&start=0&ndsp=22&ved=1t:429,r:1,s:0,i:75&tx=80&ty=103

OT: Florian Silbereisen singt...

OT: Florian Silbereisen singt in Salzburg den Pamino. Die Saenger rezitieren wie die letzten Knattermimen aus der Provinz. Die Schlange in der ersten Szene sieht aus, wie bei Beate Uhse gekauft. Eine Motoretta kommt auch vor. Die Koenigin der Nacht erscheint gerade-und ist bestens beleuchtet. Grosser Opernzauber. . Mucke mit Mozart. Abgefruehstueckt. . (Zauberfloete auf ARTE.)

Haha, Wallraff singt den...

Haha, Wallraff singt den Sarrastro. Ich krieg mich nicht mehr ein.

@Fionn 30Juli 2012, 14:14...

@Fionn 30Juli 2012, 14:14 Hrs. Ihre Frage (aus dem Englischen) "How to upvalue the Euro?" ist interessant, and besonders die Antwort -- "To make four holes in the coins and to sell them as buttons" -- ist sehr wertvoll. Ich bewundere seit Jahrzehnten die wackeren Buerger der Confederation Helvetica (CH) die schon ewig sehr erfolgreich sind mit Loechern in Ihrem Kaese. Wer hatte jeh gedacht dass man ein Kaese mit grossen Loacher so schoen verkaufen kann? Aeusserst beachtlich. Ob man bald Socken mit Loechern kaufen kann? Bis jetzt muss man die Loecher selbst machen. Man hofft halt auf Fortschritte auf diesem Gebiet, um das Leben zu erleichtern. Cheers...und pax vobiscum

0 mediensegler 30.07.2012, 22:16 Uhr

Don Alphonso 30. Juli 2012,...

Don Alphonso 30. Juli 2012, 17:37 Der "Strahl, der hinten rauskommt, ist ganz einfach und ursprünglich flüssige Sch€i$$€. Und passiert einfach, wenn man sich überfrisst und zusäuft.

0 mediensegler 30.07.2012, 22:28 Uhr

E.R. Binvonhier 30. Juli 2012,...

E.R. Binvonhier 30. Juli 2012, 19:22 Clio ist natürlich ein Auto, aus der Papyrusrolle haben sie die Hutablage geformt und der Griffel ist der Schaltknüppel, wahlweise Joystick.

0 mediensegler 30.07.2012, 22:37 Uhr

Filou 30. Juli 2012,...

Filou 30. Juli 2012, 20:54 Seitdem die alle, gerade bei ARTE, mit gegenwärtigen Anzügen, Kostümen und Krawatte auftreten, ist die Luft raus. Bah! Don Giovanni im SWR begleitet von ARTE im Internet, ja, ja der Harald muss jetzt auch an die Schüppe.

0 mediensegler 30.07.2012, 22:43 Uhr

EgonOne 30. Juli 2012,...

EgonOne 30. Juli 2012, 23:16 Versace und Armani lassen Löcher in die Jeans reiben oder stanzen, und verkaufen zu horrenden Preisen, die machen den besseren Käse. http://www.armani.com/de/armanijeans/jeans_cod36338827wd.html

0 Freudenspender 31.07.2012, 08:13 Uhr

A propos "Joystick", werter...

A propos "Joystick", werter mediensegler; dies wird sie schmunzeln lassen: In der leider immer noch einzig autorisierten deutschen Übersetzung von Hemingways "Fiesta" aus den Fifties(?) durch einen Rowohlt'sche Bindestrich-Dame liest man: "Na", sagte ich, "ein Flugzeug ist wie eine Art Dreirad. Und der Freudenspender ebenfalls." Original: "Well", I said. "A plane is sort of like a tricycle. The Joystick works the same way." Mehr Ahnungsloses & Falsches & Entstellendes & Stilloses in den Hemingway-Übersetzungen ist nachzulesen in: http://www.zeit.de/1994/04/hymne-an-den-freudenspender/komplettansicht?print=true (die ersten drei Absätze des Originalartikels fehlen da leider und die Nicht-Print-Ansicht des 18 Jahre alten Artikels ist sogar noch kürzer)

Hier ist er nochmal, der...

Hier ist er nochmal, der Freudenspender, diesmal im Hörbuch: http://www.zeit.de/2004/22/H_9arb_9fcher_alle/seite-2

0 Foersterliesel 31.07.2012, 09:01 Uhr

...

http://orf.at/stories/2132808/2132810/ Die früheren Kunden der Herties etc kaufen jetzt aber in großen Hallen am Stadtrand oder in der Einkaufsstraße meines Bezirks deutlich billigere Kleidung. . Im "Edelkaufhaus" in der Innenstadt kaum Wiener Kunden; viele Hotpants und ein paar schwarze Schleier.

Die angezählten Tage der...

Die angezählten Tage der aufgetragenen und überprivilegierten Hosen, sie fallen avec à plomb (wie Senkblei) in die Kniekehlen. Der Meister schickt den Barthel aus...... Haben Sie auch schon eine Ersatz de Waehrung in petto?

0 diktionaftis 31.07.2012, 09:24 Uhr

@mediensegler Schon vor...

@mediensegler Schon vor fünfhundert Jahren war es en vogue sich die Kleidung extra aufzuschlitzen. . http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7c/Dr%C3%A4kt%2C_Landsknekt%2C_Nordisk_familjebok.png?uselang=de . Weil ja alles mal wieder kommt: vielleicht hat ja die Schamkapsel dann auch wieder ein Comeback? . http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/71/Giovanni_Battista_Moroni_009.jpg?uselang=de

0 E.R. Binvonhier 31.07.2012, 13:18 Uhr

Vielleicht hat Hemingway bei...

Vielleicht hat Hemingway bei dem Vergleich die zukünftigen Dax-Vorstände z.B. Lufthansa angedacht, deren Joystick oder was es sonst ist, rotiert 54- fach schneller als bei einem Normalo, daher die unterschiedliche Entlohnung. . Die brauchen sich keine Löcher in die Hosen zu machen.

0 E.R.Langen 31.07.2012, 16:33 Uhr

Nehmen Sie blau....

Nehmen Sie blau.

Deutschlands institutioneller...

Deutschlands institutioneller Globalplayer im Wandel begriffen. 1900.-Pers., als Kulturwörker bisher schaffend, verlieren ihren Job weil eine neue Ära des Kulturschaffens eingeläutet wird. Ramadama: Sämtl. Privilegien ersatzlos ebenfalls gestrichen. So ist das Leben, hart aber ungerecht.

0 mediensegler 31.07.2012, 19:30 Uhr

diktionaftis31. Juli 2012,...

diktionaftis31. Juli 2012, 11:24 Ihr zweiter Link erinnert mich an die Versandhauskataloge in meiner Jugend. Wir schauten uns immer die Unterwäschemodelle Marke hautfarbene Panzermieder an, die Herrenmodelle hatten da immer völlig gleichförmige Beulen in ihrem Feinripp.

0 mediensegler 31.07.2012, 19:42 Uhr

Jeeves 31. Juli 2012,...

Jeeves 31. Juli 2012, 10:22 Der Golf GTI hatte mal eine zeitlang einen echten Golfball als Schaltknüppel, ahem Joystick.

0 diktionaftis 31.07.2012, 20:32 Uhr

@mediensegler (21:30) ......

@mediensegler (21:30) ... stammt aus der Zeit vielleicht auch die "Action Jeans"? :) . http://blog.stuttgarter-zeitung.de/fundstucke/2011/11/28/ein-mann-ubertritt-den-satzspiegel-chuck-norris-und-die-action-jeans/

0 colorcraze 31.07.2012, 21:34 Uhr

@foersterliesel: War mal...

@foersterliesel: War mal wieder auf der Wilmersdorfer, der mir nächsten Bezirkseinkaufsstraße. Es hat sich ein Cheap&Awful angesiedelt. Ich hatte den Eindruck, mich nunmehr auch im "mittleren Bereich" dieser Straße, vor 10 Jahren noch recht nett kaufhausorientiert, in einer Art Neukölln light zu bewegen. @DA: "mit Scheinen gefütterten Jacke" - oh, meine gute Schmuggel-und-Polster-Jacke aus den 80ern, schreiend bunt, ist noch voll funktionstüchtig ohne jegliche Verschleißerscheinungen, also einsatzfähig.

0 HansMeier555 01.08.2012, 04:56 Uhr

Gestern war marktkonforme...

Gestern war marktkonforme Postdemokratie, heute ist kapitalismuskonforme Postmarktwirtschaft.

Ueberprivilegierte Leute haben...

Ueberprivilegierte Leute haben auch Probleme - mit Hausangestellen zum Beispiel....

0 colorcraze 01.08.2012, 08:32 Uhr

@mediensegler: mir gefielen in...

@mediensegler: mir gefielen in den 60er-Jahre-Katalogen ja eher die leichten Sommerkleider mit den schwingenden Röcken. Aber an die hautfarbenen Mieder erinnere ich mich auch, ich fand die abschreckend. Erstens die Farbe - läßt sich etwas Absonderlicheres als hautfarbene Spitze denken? Zweitens die Zwangsform - ich hab ja durchaus Verständnis für schußsichere Westen, aber Gedärmformungsversuche qua Einschnürung sind mir ausgesprochen zuwider. Es war eine Art Unsichtbarbarock - strikte Zwangskörperformung versteckt unter der nach außen repräsentativen Oberfläche (Bluse o.ä.). Oder auch Wiederaufleben von Abartigkeiten aus dem 19. Jhdt., wie Humpelrock, mittelschuhiger Absatz und dergleichen Geschmacksverirrungen.

0 Don Aldduck 01.08.2012, 08:34 Uhr

@ colorcraze: Der...

@ colorcraze: Der CheapandAwful war auch vor 10 Jahren schon auf der Wilmersdorfer - allerdings näher am U-Bahnhof. In den freigewordenen Räumen ist nun ein Mitbewerber aus derselben Preisklasse. Die jetzigen Räume wurden meiner Erinnerung nach vorher von einem runderneuerten Laufvogel (welcher nach einem Walzerkomponist benaant ist) genutzt. Dllere Qualität hatte der aber auch nicht zu bieten...

0 colorcraze 01.08.2012, 08:36 Uhr

@BinVonHier: das ist eine sehr...

@BinVonHier: das ist eine sehr berechtigte Frage, wie das mit den Chinesen weitergeht. Sollte man durchaus ein wenig Überlegung drauf verwenden. Allein, ich fürchte, es gibt kaum jemand, der da den erforderlichen tiefen Einblick hat - wir tun uns ja schon schwer, die eigenen (europäischen) Verhältnisse zu begreifen.

0 colorcraze 01.08.2012, 08:40 Uhr

@DA: ach ja, und danke, daß...

@DA: ach ja, und danke, daß sie Ihrer Bekannten das Nasengeschnitzel ausgeredet haben. Eine italienische Freundin hat mir Anfang der 1980er von dieser Mode erzählt (die grassierte damals bereits in Milan, Como und ähnlichen Orten), und daß Bekannte von ihr nunmehr Nasenprobleme hätten wegen der Schnitzlerei.

0 colorcraze 01.08.2012, 08:44 Uhr

@mediensegler 00:16: bei...

@mediensegler 00:16: bei Pflanzen geht das ja mit Antrieb durch Gülle (sofern diese sorgfältig abgelagert war aber nur), bei allem Beweglichen ist es aber von Übel...

0 colorcraze 01.08.2012, 08:51 Uhr

@EgonOne: wenn Sie für sowas...

@EgonOne: wenn Sie für sowas Geld ausgeben, können wir ja ins Geschäft kommen - ich entrümple, Sie kaufen mir den Mist ab. Aber wehe, Sie verteilen den dann in Gegenden, auf denen mein Auge liegt, denn ich will ihn loswerden, um ihn nicht mehr sehen zu müssen.

So der Primiziant im...

So der Primiziant im Bewußtseins seines unübersteigbaren Privilegs: Das Kapital des Priesters besteht in der Liebe zu Gott und zur Gottesmutter.

0 colorcraze 01.08.2012, 12:36 Uhr

@Don Aldduck: ja, ist so....

@Don Aldduck: ja, ist so. Gewissermaßen Verfestigungsversuch (neues Gebäude) des ohnehin von vornherein Kläglichen (C&A) auf die Mittelklasse (Ort). Bisher wurde dieser zumindest noch ein wenig Chichi zugestanden, der sich optisch Mühe gab.

0 HansMeier555 01.08.2012, 13:16 Uhr

@fionn Wem sagen Sie's....

@fionn Wem sagen Sie's.

0 E.R. Binvonhier 01.08.2012, 13:39 Uhr

@Colorcraze 10:36, sollten...

@Colorcraze 10:36, sollten Ihre Befürchtungen bezüglich des Einblicks zutreffen, dürften die Chinesen auch weiter im Vorteil sein. Eine Weltmacht zu werden, ohne einen einzigen Schuss abgefeuert zu haben. . Die Aufmerksamkeitsökonomie arbeitet ihnen in die Hände.

Gibt es etwas Langweiligeres...

Gibt es etwas Langweiligeres als einen symmetrischen Knubbel mit zwei Löchern im Gesicht à la Prof. Mang? Dann doch viel lieber so: http://feminema.files.wordpress.com/2011/12/610x.jpg

@auch-einer: Ringlotten sind...

@auch-einer: Ringlotten sind noch nicht reif.

0 perfekt57 01.08.2012, 15:47 Uhr

"weiter noch im übermaß zu...

"weiter noch im übermaß zu boden gefallenen und fallenden früchten zwischen den bienen und wespen hangab barfuß schlitterbahn fahren..." . man hatte gemerkt, wir waren in gummistiefeln schon einmal ausgerutscht - und hatten kräftig über die vielen "bremskerne" geflucht. barfuß wäre es womöglich tatsächlich dicht an folter. wobei ja fruchtzucker gesund sein soll für die haut. . und lt. wiki schmeissen ausgewachsene speierlinge ja bis zu 1000 kg jeden herbst. an so bäumen ist was.

0 perfekt57 01.08.2012, 16:01 Uhr

Gestern war marktkonforme...

Gestern war marktkonforme Postdemokratie, heute ist kapitalismuskonforme Postmarktwirtschaft. . und prä-nachtmützenmässige oligopolkonstanz fände sich zu feinduckmäuserischer lagerkongruenz? . und "ich grabe schätze aus im schnee und sand. und frauen rauben mir jeden verstand. und meine 100 enkel spielen cricket auf dem rasen." http://www.youtube.com/watch?v=YhnppKWKYyo (aber nicht jede raubende frau hat am ende immer auch enkel) (warum wir generationencricket aber trotzdem reservieren.) (ein don a.-gedächtnis-cricket selbstverständlich.) . wer nur deutsch ist, hat womöglich auch keinen ehrgeiz. . und die behörde muss jetzt endlich ihr vertrauen in die bevölkerung wiedergewinnen. (maaßen) (je größer die aufgabe, desto weniger leute; messner-habeler am fuß des mount e.) . und warum der zeitgeist erinnerung jetzt wieder häufig in die kirche geht. http://www.youtube.com/watch?v=Fs4IeDKd4Hc&feature=related (i went to church...)

0 Foersterliesel 01.08.2012, 16:41 Uhr

Statt Salzburger Festspiele...

Statt Salzburger Festspiele empfehle ich http://www.schubertiade.at/ . Dann noch einen Kärnten-Krimi http://oe1.orf.at/programm/308881

0 perfekt57 01.08.2012, 16:47 Uhr

zu früh gesendet, versehen...

zu früh gesendet, versehen des touchpads. http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fe_der_Megalithkultur "Die Straße der Megalithkultur soll zu einem besseren Verständnis der Lebenswelten von Menschen beitragen, die vor über 5000 Jahren in Nordwestdeutschland gelebt haben." . Bei soviel schöner alter Geschichte kann man wahrscheinich auch nicht wirklich so sehr viel mehr noch nach vorne schauen. . Obwohl der Tegernsee evtl. in der Mitte seiner Fläche schon bald womöglich kein Deutsches Hoheitsgebiet mehr sein muss. Weil wir zum Ausgleich auf hoher See demnächst direkt an Grossbritannien grenzen. Auch steuerlich. "Ab dem kommenden Jahr soll die Versicherungsteuer in allen Gewässern bis zu 200 Seemeilen vor den deutschen Küsten fällig werden - außer wenn ein anderes Land im Weg ist, etwa Großbritannien." http://m.ftd.de/artikel/70065818.xml?v=2.0

Aus einem Kommentar im FAZ-NET...

Aus einem Kommentar im FAZ-NET zu den Haftungsfragen der diversen Wursteleikonstrukte zu ESM etc.: >Ich komme mit den Nullen sowieso nicht mehr klar - egal ob es sich um Haftungsbeträge handelt oder die Herren Juncker, Barroso und Schulz! < Wo, bitteschön, bleiben die Usrigen im Kommentar? Wir sind auf einem guten Weg. .. Der Zeitgeist? Eine angestaubte Figur aus der Klamottenkiste der neueren abendländisch-nihilistschen Geisterbahn. M. a. W. eine Knallcharge. Früher glaubte man Jahrhundertelang an den Hl. Geist. Jetzt frägt man nur noch bibbernd wieviel Promille sinds gewesen, dass man die Flebbe nicht verliert wegen zuviel Sprit im Blut.

0 E.R. Binvonhier 01.08.2012, 20:42 Uhr

Wenn die Herren Juncker,...

Wenn die Herren Juncker, Barroso und Schulz Nullen sind, was sind dann alle Anderen? Es gibt sicher überall Leute -auch in vorderen Reihen - die es nicht bringen und sie müssen da sein, sonst könnten die anderen nicht hervorstechen. Aber wenn einer 'dumm wie ein Brot' ist, kann er sich keinesfalls halten. Ich finde es schon erstaunlich, dass dies auch bei den heutigen Kommunikationsformen sofort auffällt. Der Leser ist wohl eher darüber verärgert, dass ihm die Dinge die er will, nicht versandkostenfrei per Paketdienst nach Hause geliefert werden.

0 HansMeier555 02.08.2012, 04:49 Uhr

@E.B.Binhvonierh, 22:42 . Die...

@E.B.Binhvonierh, 22:42 . Die kleinen Rädchen im Getriebe der Schuldenuhr

0 HansMeier555 02.08.2012, 05:43 Uhr

"unterdiskriminiert"...

"unterdiskriminiert"

Binvonhier@: Der Bürger, das...

Binvonhier@: Der Bürger, das unbekannte Wesen. Das eine mehr oder minder große Zahl von Bürgern diese Figuren so einschätzt, hat sicherlich mehrere Gründe. Man kann den angesprochenen Herren durchaus konzedieren, daß sie in dem Biotop, in dem sie gediehen, fraglos keine Nullen waren. Auf dem weiteren Weg in die "höheren Gefilde" jedoch haben sie wahrscheinliche gewisse Fährnisse der Aaussenwahrnehmung übersehen oder unterschätzt. Die mediale Vermittlung ihrer Verlautbarungen bringt schonungslos die Redundanz der abgegriffenen Floskeln an Tag, mit denen kritiklos sich selbst gegenüber, operieren. Von der Halbwertszeit, ein Begriff aus der Physik, wollen wir erst garnicht reden, die die immer gleichen Bilder im Gemüt des Zuschauers verursachen, wenn die Limousine am Tagungsort ankommt und ihre Importanz mildarrogant lächelnd dem Gefährt entsteigt. Wenn z.B. Herr Schäuble die Sentenz absondert, daß man auf einem guten Weg sei, was meint er damit? Für wie blöd und unintelligent hält er den Bürger? Weniger wäre mehr, will sagen, daß der Bürger in wohl gesetzten Worten durchaus die klare, realitätsnahe Aussage verkraften könnte. Wo es nichts zu sagen gibt, gibt es eben auch keine Aussage. Punktum. So viel Staatsgeheimnisse gibt es eh nicht zu verschweigen. Das zeigen schon die gegenwärtigen Desaster und Verwerfungen in den Interna der Regierungsmasch-inerie mit ihren Diensten. Das Personalkarussell rotiert lediglich im immer gleichen Quark. So lange an Kopf und Rumpf sich nichts ändert, gebiert dieses systemische Gebilde halt auch die adäquate Anzahl von überprivilegierten Nullen. Wobei absolut nichts gegen diese geniale Novität der Inder in der Antike spricht, die die Chiffre Null in Chittagong im heutigen Bangladesch erfanden. Darauf muß man kommen das Nichts als modus operandi einzusetzen.

In Nullkommanichts...

In Nullkommanichts unterdikriminiert.

Trittbrettfahrer mit...

Trittbrettfahrer mit erstklassigen, unterdiskriminierten Referenzen gesucht.

Gerade bei den heutigen...

Gerade bei den heutigen Kommunikationsformen fällt es nicht sonderlich auf? Denken sie nur mal an eine x-beliebige Talkshow. Allerdings: Diejenigen, die am wenigsten sagen, sagen, genaugenommen, am meisten.

0 diktionaftis 02.08.2012, 08:32 Uhr

Ja, genau: Reden ist Schweigen...

Ja, genau: Reden ist Schweigen und Silber ist Gold.

0 E.R. Binvonhier 02.08.2012, 11:51 Uhr

Eine klare Ansage wäre "...

Eine klare Ansage wäre " Blut, Schweiß und Tränen". . Wer sagt es zuerst?

0 E.R. Binvonhier 02.08.2012, 12:45 Uhr

Nach meiner Meinung wird...

Nach meiner Meinung wird überhaupt nicht mehr mit der Bevölkerung gesprochen. Man ruft sich nur noch über ihre Kopfe hinweg via Medien Losungswörter zu. . Für mich ist 'wir sind auf einem guten Weg' oder 'die Richtung stimmt' eine oft gehörte Floskel, solange ich mich nicht erinnere in welchen Zusammenhängen sie in der Vergangenheit benutzt wurden. . Und diese Losungsworte zu verändern dürfte nicht einfach sein und könnte ein Chaos heraufbeschwören. Das will niemand. . Und deswegen ist es auch für einen Bürger, der sich wirklich interessiert und sei es nur für ein Detail, relativ einfach herauszufinden wie es um eine Sache steht. . Es ist die alte Kunst Blätter im Wald zu verstecken.

0 E.R. Binvonhier 02.08.2012, 12:54 Uhr

Nur bei der Parole "Blut,...

Nur bei der Parole "Blut, Schweiß und Tränen" kommt man dann auch auf die Idee, dass es sich lediglich um eine Botschaft an die Finanzmärkte handelt und eigentlich niemand gemeint ist.

0 E.R. Binvonhier 02.08.2012, 13:13 Uhr

Als Medienkonsument sitzt man...

Als Medienkonsument sitzt man leicht in der ICH-Falle. Der Tiger wird nicht müde hier aufklärerisch zu wirken.

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.