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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Bringschuld in Mord und Totschlag

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Wer einen Schuldigen hat, werfe den ersten Stein: Auch in Mitteleuropas guter Gesellschaft ist es denkbar, Frevlern im Geiste Kairos und Islamabads deutliche Missbilligung zu verkünden.

I KILL YOU!
Achmed, the dead Terrorist

Letzte Woche bekam ich eine Anfrage, ob ich einen Beitrag für das gedruckte Blatt schreiben möchte: 2000 Zeichen für den Wochenausklang, in dem verschiedene, wohlgesittete Autoren erklären, was sie zu gewaltsamen Ausschreitungen bringen würde. Was, lautete die Frage, müsste man mir antun, damit ich mich so benehme, wie ich das aus der Intifada kenne. Das ist natürlich eine nicht ganz einfache Frage an einen Menschen, dessen Höflichkeit und unbedingte Haltung seine grössten Vorzüge sind. Ich pflege mich in der Öffentlichkeit stets zu benehmen, und wenn ich doch einmal wirklich wütend bin, schreibe ich Emails und schicke sie nicht ab. All mein Hass und meine Mordlust steckt in ein paar 100 Drafts, und selbst hier sind die Gründe individuell. Eigentlich wollte ich ablehnen, bis mir dann doch etwas eingefallen ist. Und dann fuhr ich nach Italien, ins Erdbebengebiet, und habe vor lauter Trümmerbegutachtung schlichtweg – den Auftrag vergessen. Was die anderen schrieben, las ich dann im Cafe. Und wo mein Text stehen sollte, blieb ein weisser Fleck. Das ist mir sehr peinlich, und weil ich so gut erzogen bin, möchte ich das hier nachholen.

Bild zu: Bringschuld in Mord und Totschlag

Denn im Gegensatz zu den meisten ist mein Bezug, wie mir dann eingefallen ist, gar nicht theoretischer Natur. Damit meine ich jetzt nicht meine eigenen Erfahrungen von politischer Gewalt, denn am Blutostern von Wackersdorf bin ich nur gerannt, um mich in Sicherheit zu bringen. Ich stand im Tal in der ersten Reihe, als wir in München die Nazis während der Wehrmachtsausstellung aufgehalten haben, über mich flogen Eier und Flaschen, aber dennoch dachte ich nicht daran, den Herrschaften entgegenzutreten und etwa dem kleinen, hageren Mann mit dem Hitlerbärtchen zu zeigen, was ich an körperlicher Abhärtung auf dem Rennrad erworben hatte. Trotzdem bin ich schreiend wie Osmin – erst geköpft, dann gehangen, dann gespiesst auf heisse Stangen – Leuten hinterher in der klaren Absicht, ihnen alles anzutun, was in meiner Macht und körperlichen Fülle liegt. Ich weiss genau, wie sich das anfühlt, einen Frevler zu jagen. Um hier mal etwas von den genug gebeutelten Muslimen weg und zur alteuropäischen Traditionslinie zu kommen: Jemand hat einem Bonifatius, der sich zu oft mit der Axt im Eichenhain herumtrieb, den Schädel gespalten? Kann ich verstehen.

Dazu muss ich etwas ausholen. Sehen Sie, ich lebe gern in meiner Heimatstadt, und weil die Stadt nicht schlecht zu mir ist, möchte ich ihr auch etwas zurückgeben. Ich bin für ein prächtiges Renaissancehaus verantwortlich, und kein Tag vergeht, da nicht Touristen kommen und es ablichten. Es ist eine Sehenswürdigkeit dieser Stadt. Und gerade jetzt, im Herbst, ist es besonders idyllisch, denn im Gegensatz zu den anderen Häusern der Stadt haben wir eine seit Jahrhunderten ungebrochene Tradition erhalten: Am Haus ist, wie früher üblich, echter Wein. Die Stöcke wurzeln hinunter bis in das Donauwasser, und die Triebe würden das Dach erreichen, wenn man sie nicht, Herbst für Herbst, zurückschnitte. Wenn ich, in Tweed und Cordhose, auf die Leiter steige, Trauben ernte und Vorbeikommenden, die fragen, auch Früchte reiche, bin ich fast ein kleiner, freudespendender Baccchus. Das Haus, der Wein, sie gehören seit 170 Jahren zu meiner Familie. Das ist kein Besitz. Das ist eine Einheit.

Bild zu: Bringschuld in Mord und Totschlag

Natürlich sterben Weinstöcke irgendwann, nach 50 oder 80 Jahren, aber wir haben jedesmal neue Stöcke gepflanzt. Es gehört einfach zum Haus, man kann es sich anders gar nicht vorstellen. Natürlich bedeutet das auch Arbeit, und hin und wieder wird es auch der Stadtverwaltung etwas zu üppig: Dann erhalten wir Briefe, die uns nahelegen, den Wein doch etwas hochzubinden und zu beschneiden, was übrigens auch gut für die Reife der Trauben ist. Zu viele Äste und Blätter schaden den Früchten. Dass also jemand kommt und Äste wegmacht, gehört dazu. Wenn ich es in Auftrag gebe.

Es gibt allerdings auch Menschen, die sich dazu hinreissen lassen, ohne dass ich sie darum gebeten hätte. Besonders in den Nächten des Wochenendes erlebt man leider immer wieder, dass unreife Trauben heruntergerissen und bei begrenzten Gaumenfreuden – es ist Deutschland, vor Mitte September muss man hier nicht ernsten – die Früchte auf den Boden werfen. Am nächsten Morgen findet man sie dann, zertreten und glitschig, auf dem Boden. Vielleicht denken manche, das gehörte zum Leben in der Altstadt dazu, aber ich finde es bedauerlich. Und dann gibt es auch noch welche, die eben jene Äste mutwillig abbrechen, die später ohnehin dem Gärtner zum Opfer fallen würden.

Bild zu: Bringschuld in Mord und Totschlag

Dieser Umstand könnte nicht ohne Bedeutung sein, wenn man, aus einer Laune heraus, wie junge Menschen nun mal so sind, so etwas tut – damit liesse sich eine Ausrede stricken. Man könnte auch sagen, dass es nur ein Ast ist und eine Pflanze, das sei ja noch nicht mal Sachbeschädigung. Und wer von meiner Vorliebe für Don Camillo und Peppone weiss, könnte auch die Geschichte nacherzählen, da Peppone und sein Trupp beinahe eine Vendetta auslösen, als sie einem politisch andersdenkenden Bauern die Weinstöcke fällen: Das sei lange her, und man ie hier doch zivilisierter als im Italien direkt nach dem 2. Weltkrieg. Steht man da also, hat den gebrochenen Ast in der Hand und davor ein wenig begeistert gegrölt, und sieht man, dass im Oberlicht über der 400 Jahre alten Tür aus schwerer Sumpfeiche das Ganglicht erscheint, deutet sich an, dass jemand die Treppen heruntergerannt kommt: Man könnte durchaus trotz der fraglos unzivilisierter Tätigkeit eine zivilisierte Form des Umgangs miteinander finden. Sitzen nicht in den aus Stein gemeisstelten Weinstöcken romanischer Portale alle Tiere friedlich beisammen, wäre das nicht ein Vorbild – auch das wäre noch etwas, das einem beim Warten auf den Hausherrn einfallen könnte.

Jedoch ist es so, dass ich in diesem Haus geboren wurde. Ich kenne hier jede Stufe an ihrem Klang. Ich brauche auch in stockfinsterer Nacht kein Licht, um in 20 Sekunden zwei Stockwerke nach unten zu sausen und über die Marmorfliessen zu rennen. Wenn ich dann unvermutet die schwere, 400 Jahre alte Tür aufreisse, bin ich gerade gut aufgewärmt, geladen und in Schwung. Dann gähnt ein schwarzes Loch den jungen Mann an, und was da unter den Weinstöcken herauskommt, hat auch gar kein Interesse an Austausch über Rechtsfragen, Don Camillo oder den Umstand, dass der Wein doch tatsächlich später beschnitten wird. Was da durch die Tür kommt, ist sagenhaft schlecht gelaunt und möchte primär nonverbal seine Missbilligung ausdrücken. „No bin I in ean neigrumplt”, würde dieses vibriernde Muskelpaket sagen, sollte sein Betragen dereinst doch einmal zu erklären sein. Aber nach dem ersten Zusammenprall ist dem Nächsten klar, dass jetzt ein Anruf bei den Behörden vielleicht nicht die allerbeste Option für die weitere Gestaltung des Abends ist, und auch eine Einladung zur Weinverkostung ausbleiben wird.

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Die Frage der FAZ war also nicht ganz richtig gestellt: Es geht gar nicht darum, was mich dazu bringen würde, mich wie ein pakistanischer Hautabzieher zu benehmen. Es geht einfach darum, warum ich schon ein paar mal mitten in der Nacht einem anderen hinterher gerannt bin und ihm Wörter mitteilte, die ihren Ursprung in der Schleifmühl haben, einer Region der Altstadt, die sich historisch zur Umgebung verhielt wie Berlin zum Tegernsee. Ich weiss, wie sich das anfühlen muss in Kairo und Karatchi, die Luft ist mild und die Haut prickelt noch vom ersten Knall, der Hals ist dick und das Ziel der Jagd hoffentlich schnell… das sieht schon dramatisch aus, wenn so einer sich dann nach 150 Metern in ein an der Ecke stehendes Taxi wuchtet, beseelt vom Wunsch, nicht die den Worten folgenden Taten zu erdulden. Und ich würde lügen, sagte ich, ich würde mir beim Weg nach Hause die Frage stellen, ob dieses mein Verhalten den Regeln der besseren Kreise angemessen ist. Ein Weinstock ist wehrlos, er braucht einen bewaffneten Arm, um bestehen zu können. Und eine klare Artikulation der Missbilligung kann auch nicht schaden.

Ich bin kein Mörder. Ich mag Menschen. Ich bin freizügig und höflich. Wenn ich am Tag Wein ernte und verschenke, biete ich manchen auch an, den Wein mit ein wenig Ast und Blättern abzuschneiden, weil es schöner aussieht, und in Körben so wie auf den Stillleben wirkt. Dann stelle ich die Leiter wieder in den Hausgang und nehme das scharfe Rebmesser mit nach oben in die Küche. Ich bin der höflichste Mensch von der Welt, wenn man die Hand von meinem Weinstock lässt. Und wenn Sie Bilder von Ihrem Urlaub in meiner Heimat ins Internet stellen, und mein Haus wäre dabei, würde ich Ihnen durchaus in aller Freundschaft raten, die positiven Qualitäten meiner Weinstöcke gebührend herauszustellen; sollten Sie mir zudem auch vollumfänglich Recht in der Verkündigung geben, dass es keinen schöneren Weinstöcke als die meinigen gab, gibt und geben wird, bin ich mir vollkommen sicher, dass wir uns jederzeit gut verstehen werden.

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271 Lesermeinungen

  1. Eigentum verpflichtet....
    Eigentum verpflichtet.

  2. Wenn wir als Kinder...
    Wenn wir als Kinder gedankenlos Blätter von Hecken rissen wurden wir dafür getadelt, und als ich einmal mit einem alten Pferd, das ich zu Fuß durch einen kleine Gasse mit Gärten führte, nicht weiterkam weil der schlaue Gaul zuerst die Rosenhecken abfressen wollte, wurde ebenfalls etwas geschimpft aber auch geschmunzelt.
    Pflanzen,Tiere, Kinder, alte Menschen und solche mit Behinderungen bedürfen der Rücksichtnahme, aber das ist nicht mehr allgemeiner Konsens, auf den man sich verlassen kann.
    Eine soziale Segmentierung auch der Empathie je nach Herkunft greift um sich.
    Man macht der Schwangeren mit dem Kopftuch im Bus nicht Platz, aber auch die Schwangere (im konkreten Falle eine Modernistin ohne Kopftuch) sammelt vor der Entbindung im Hause Unterschriften gegen eine alte Frau mit einem ganz und gar harmlosen Hund weil, “ich will in der Nebenwohnung keinen Hund”.
    Die betreffende alte Frau, der auch mit Hilfe zahlreicher Cousins und Verwandter demonstriert wird daß sie hier fehl am Platze sei, indes ist keine von den Bösen, setzt sich für Migrantenkinder ein, hat der Schwangeren bei deren Einzug bereitwillig Werkzeug geliehen und sich um gutes Auskommen bemüht – vergeblich.

  3. Die Drangsal des Lebens ist...
    Die Drangsal des Lebens ist zuweilen allgegenwärtig. Erziehung und Selbstbeherrschung sind vonnöten und richtig. Ich wünsche Ihnen eine stets ruhige Hand beim Rebenschneiden und anderen Handfertigkeiten. Wohlan, beste Grüsse und eine gute Zeit.

  4. Salve! (Resurrectio)...
    Salve! (Resurrectio)
    ..
    “Schöne Grüße von Ihrem toten Mann!
    (Mephistopheles in Faust I von J. W. v. Goethe, wiederentdeckt von Frank Schirrmacher am 22.09.12 i. d. FAZ)
    ..
    Alte Ingolstädter zeitgeschichtliche-Instituts-Tradition:
    Das Herunterrechnen von 6,5 Mio auf etwa die Hälfte. q.e.d.
    ..
    Ah geh!..vo Eahna loss i mi scho a moi goar iebahaupts net dableckn. Schleich Di, Du oide Mistpritschn, Du mistige! Mi leckst, jo hot dea Mänsch nacha no Dönä?”
    (Baierische Höflichkeitsfloskeln gegen Mitternacht auszutauschen)
    ..
    Das Oktoberfest steht dem rheinischen Karneval an in nichts zu Überbietender in nichts nach.

  5. Auf die ihm nicht gestellte...
    Auf die ihm nicht gestellte Frage, was ihn zu gewalttätigen Ausschreitungen bringen würde, hat Paul Fleming geantwortet:
    An sich.
    Sey dennoch vnverzagt. Gieb dennoch vnverlohren.
    Weich keinem Glücke nicht. Steh höher als der Neid.
    Vergnüge dich an dir / vnd acht es für kein Leid /
    Hat sich gleich wieder dich Glück / Ort vnd Zeit verschworen.
    Was dich betrübt vnd labt / halt alles für erkohren.
    Nim dein Verhangnüß an. Laß alles vnbereut.
    Thue / was gethan muß sein / vnd eh man dirs gebeuth.
    Was du noch hoffen kanst / das wird noch stets gebohren.
    Was klagt? Was lobt man doch? Sein Vnglück vnd sein Glücke
    Jst jhm ein jeder selbst. Schaw alle Sachen an.
    Diß alles ist in dir. Laß deinen eitlen Wahn /
    Vnd eh du förder gehst / so geh in dich zurücke.
    Wer sein selbst Meister ist / vnd sich beherrschen kan /
    Dem ist die weite Welt vnd alles vnterthan.

  6. Zum sachgerechten Umgang mit...
    Zum sachgerechten Umgang mit Traubendieben empfehle ich unbedingt den Gargantua (1. Buch, Kapitel 27). Dort wollen Marodeure einen Klosterweinberg plündern, doch einer der Mönche – vielleicht ein entfernter Urahn des Gastgebers? – bemüht sich um die Klärung der Besitzverhältnisse:
    .
    “Etlichen zermürst’ er das Hirn, andern zerschmiß er Arm und Bein, andern versprengt’ er die Wirbel im Hals, andern zermatscht’ er die Weichen und Lenden, knickt’ Nasen, bohrt’ Augen, spaltet Kiefern, schlug Zähn im Hals entzwey, zerknirscht’ die Schulterblätter, sphaseliret’ die Schienbein, entheftelt Hüften, barst Röhren. Wo einer sich unter die dichtesten Rebstöck verkriechen wollt, zerbläuet er ihm den ganzen Rückgrat und schlug ihn platt wie einen Frosch. Wenn einer sich durch die Flucht salviren wollt, gab er ihm eins auf die lambdoitische Commissur, daß ihm der Schedel in Stücken sprang. Wenn einer auf einen Baum stieg, und dacht er wär da sicher, spießt er ihn mit seinem Stock von unten durch den Hintern auf. Wenn einer von alter Kundschaft her ihm zuschrie: Ha mein Bruder Jahn, mein Freund, ich ergeb mich, Bruder Jahn! – Das mußt du wohl, versetzt’ er, aber, ergieb nur auch dein Seel allen Teufeln: und gab ihm stracks den Nickfang.”

  7. Er ist nicht aus Eiche,...
    Er ist nicht aus Eiche, Pappel, ganz biegsam
    sagte Don Camillo. den Knüppel in der Hand

  8. in der FAZ.net von heute ist...
    in der FAZ.net von heute ist auch ein Bericht über die Polizisten Daschner und Ennigkeit zu lesen.
    Ich bin Vater, das Scheusal ist auch ein Kind, ein Kind anderer Eltern. Dennoch, wenn ich das Scheusal in die Hand bekäme, er würde die 3.000 Euro abgezählt mit dem Gänsestopftrichter in den Rachen bekommen. Und mehr.
    So dachte ich vor Jahren und sofort wieder nach dem Artikel.

  9. Idiosynkrasien:

    I luv ya!...
    Idiosynkrasien:
    I luv ya! (Slang, australischer)
    ..
    Was du guck? Wilstu in Fresse? (Slang, albano-arabo-berlino-libano-turko)
    ..
    Wos is? Mogst a Fotzn einihobn, ha? (Slang, Münchner, Hasenbergl(?))
    Das Deutsche Recht in seiner geschichtlichen Dimension und Entwicklung.
    http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Rechtsgeschichte.html

  10. Durchaus nachvollziehbar...
    Durchaus nachvollziehbar

  11. stand your - Bavarian -...
    stand your – Bavarian – ground!

  12. Sehr verehrter Don!
    Vielen...

    Sehr verehrter Don!
    Vielen Dank für Ihre ehrliche Beschreibung dessen, was Sie zornig macht. Was die hunderte von Draft E-Mails betrifft, würde ich Ihnen vorschlagen, es nicht immer beim Draft zu lassen. Wenn ich mich richtig ärgere, schreibe ich auch oft eine wütende spontane E-Mail. Die lasse ich dann über Nacht im Draftkasten liegen und entscheide am nächsten Tag, ob der Ärger berechtigt war. Meistens läuft das darauf hinaus, dass ich die E-Mail total umschreibe und abschicke. Ich denke, man soll den Leuten schon klar machen, wann sie sich zu dumm benehmen….genauso, wie man es jemandem sagen soll, wenn man seinen Beitrag besonders gut fand.

  13. Ja, so geht es einem...
    Ja, so geht es einem zivilisierten Menschen, wenn er nur genügend gereizt wird durchs dumpfe Banausentum. Aktion und Reaktion stehen in enger räumlicher und zeitlicher Verbindung. Warum aber zündet ein Mensch in Pakistan einem anderen Menschen in Pakistan das Auto an, weil ein Mensch in den USA eines der dümmsten Filmchen der Weltgeschichte hergestellt und im Internet verbreitet hat, zumal wenn er dieses Filmchen, was angeblich seine ganze Wut ausgelöst hat, nie gesehen hat?

  14. Wie so oft lese ich ihre...
    Wie so oft lese ich ihre Kommentare und Beobachtungen mit viel Freude. Dieser auch.
    Auch ich habe keine moerderische Veranlagung, und bin meist hoeflich, freundlich und bester Stimmung — bis mich was oder jemand besonders aergert.
    Wie wir hier sagen, “he hasn’t got a mean bone in his whole body”
    Nur wenn was besonders uebles passiert, faengt das Wesen an zu kochen. Es kommt sogar zum Dampfen, und das Blut ist sichrlich auch in Wallung.
    Zum Glueck passiert dann gleich was anderes, das weniger aergert, aber interessanter scheint, und ehe ich es weiss ist der Aerger verflogen — und die Mordlust ist weg. Oft kann ich mich kaum erinnern was solche wilde Gedanken hervorgerufen hatte.
    Manchmal komponiere ich im Kopf eine clevere Antwort, Rede oder sonstiges bon mot weil im Bett vor dem Einschlafen. Und Puff, es ist weg und selbst die best formulierten Saetze sind verflogen. Und meine pfiffige Antwort die ich irgend einem Boesewicht liefern wollte ist weg. Auch aergerlich.
    Ihr idyllisches Zuhause mit den Rebstoecken ist toll und sehr pastoral, werter Don Alphonso. Darf ich annehmen dass Sie wohl weisse als rote Trauben betreuen?. Beide sind immer ein Genuss.
    Etwas off topic, werter Don Alphonso, ich war sehr beeindruckt dass ihre Residenz schon 170 Jahre in ihrer Familie ist. Das finde ich schoen. Eine Kontinuitaet die immer wenigere Menschen in der modernen Welt haben. Gut so, und viel Glueck damit fuer weitere Generationen.
    Aber dann lese ich in den Medien wie man die Idee einer Vermoegensverteilung unersucht. was ich sehr unangenehm finde. Warum ist man so besorgt das Vermoegen der Menschen — und oft ist sowas ein vererbtes Haus in dem sie leben — weiter zu versteuern?
    Das finde ich hoechst aergerlich. Wer weiss wenn sowas passiert, was man dann faehig ist zu tun. Mord und Totschlag Gedanken?
    A man’s home is his castle — und der Staat sollte nach meiner Sicht seine Finger davon lassen, anstelle ewig zu versuchen mehr Geld aufzutreben.
    A man’s home should remain inviolate.
    So sehe ich das.
    Pax vobiscum

  15. Ich darf auf diesen...
    Ich darf auf diesen Bewegtbildeintrag hinweisen:
    http://www.youtube.com/watch?v=P0B-wynMjfE

  16. Foersterliesel, ich denke, das...
    Foersterliesel, ich denke, das gehört zu jeder guten Erziehung. Zumindest war es bei uns so.
    .
    Milan, danke, das lernt man bei uns ja als Kind (nur leider gibt es heute kaum mehr alte Damen mit Hut, in den man Weinberln fallen lassen kann).

  17. Plindos, lieber in den...
    Plindos, lieber in den Trümmern von Mirandola als im Übergebenen von München!
    .
    rittervomgeist, so tolerant bin ich leider nicht.

  18. Giannozzo, danke für den...
    Giannozzo, danke für den Hinweis, ich werde mich dann vor Gericht darauf berufen. Altes Herkmommen, und so.
    .
    melursus, “Sollten Sie aber im Gebrauch mit Schusswafen nicht geübt sein, habe ich hier noch ein Andenken für Sie: Eiche. Qualitätsarbeit.”

  19. (Und keine Frage: Ich bin auf...
    (Und keine Frage: Ich bin auf der rechten Seite des Po)

  20. Wer wohlerzogen ist, weiß...
    Wer wohlerzogen ist, weiß eines: “Nachholen” geht nicht.

  21. Gerade erst wieder solche...
    Gerade erst wieder solche widerlichen, unerzogenen Blagen verjagt, die händeweise Trauben herunterreißen müssen. Fürchterlich. Man wünscht sich ein direktes Durchgriffsrecht auf die Erziehungsverpflichteten dieser Kreaturen.

  22. Aggression ist auch: ein...
    Aggression ist auch: ein Zeichen von Energie.
    Per E-Mail rum-agredeln ist aber so a Sach’. Ist sie draußen, kann man sie nicht mehr zurückstopfen.
    .
    Was wegen des Mohammed-Videos passiert, ist das gezielte Hetzen von oben. Das bewusste Steuern überschüssiger – testosterongesteuerter, viriler? – Energien von zornigen jungen Männern. Die das Video oft nicht einmal kennen. Es ist gezieltes Zündeln in einer Region mit vielen zornigen jungen Männern, in der Wohlstand und Frieden für alle noch etwas weiter entfernt ist als bei uns.
    .
    Gibts auch bei uns:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Angry_Young_Men

  23. Wenn ich solch unziemliche...
    Wenn ich solch unziemliche Gedanken habe, setz ich mich vor den Computer und verprügle Orks. Das hilft :-).
    Ansonsten kann ich den Don gut verstehen, es gibt (bei uns im Lande) wenige Dinge, die schlimmer empfunden werden als gedankenloser Vandalismus.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  24. Ein Mordermittler...
    Ein Mordermittler sagt:
    http://www.amazon.de/Unheil-M%C3%B6rder-werden-legend%C3%A4ren-Mordermittlers/dp/3453193601
    Warum jeder zu Mord fähig sein kann. Ein beruflicher Blick in Menschliches.

  25. Bei uns in Norddeutschland...
    Bei uns in Norddeutschland wachsen ebenfalls Trauben am Haus hoch, in freundlicher Symbiose mit uraltem Efeu, der sommers wie winters zehnmal schöner, umweltfreundlicher, billiger und besser isoliert als jede Styropor-Verschandelung. (Die Hütte ist freilich wesentlich jünger als Ihr Renaissance-Anwesen.)
    Aber nie kommen wir in die Verlegenheit, Trauben ernten oder gar an Passanten verschenken zu können, obwohl die Ernte trotz eines minder freundlichen Klimas g’schmackig und saftig ist. Die Vögel, viele riesige darunter, fressen alles ab. Haben ja auch ein verbrieftes Heimrecht, da viele in Nestern geschlüpft sind, die ihre Eltern alle Jahre wieder in unserem Efeu bewirtschaften oder neu bauen.
    So bleibt uns der soziale Austausch mit marodierenden Passanten erspart, von gefiederten Mitbürgern abgesehen, die sich gelegentlich in geöffneten Türen oder Fenstern verfliegen. Kürzlich labte sich eine Elster sogar am Futternapf unserer betagten Katze, von selbiger nicht des Hauses verwiesen, sondern so mild und zugetan beobachtet, als wolle sie die Elster anschließend um ein Autogramm bitten.
    Der Briefträger kommt manchmal um neun, manchmal um 17 Uhr, an Montagen neuerdings gar nimmer. Nur die Katze vermisst ihn dann. Die Nachbarn sind Freunde, aber nicht bei Facebook. Neuerdings streifen zwei Füchse und ein junges Wildschwein, ebenfalls ohne Facebook-Scheinexistenz, durch den Garten. Die fürchten sich vor unseren Kindern mehr als umgekehrt. So war und ist das Leben auf dem Lande, und so soll es bleiben.

  26. Don Alphonso@: 24. September...
    Don Alphonso@: 24. September 2012, 17:53
    Mein lieber Bruder in Christo!
    Da könn´Se ma sehn, was die ecclesia catholicos militans zur rechten Zeit so alles zu tun vermag. Pax in claustrum tua!
    ..
    keiner: 24. September 2012, 18:25
    Erntedankfest ist angesagt ;-)
    Man muß gönnen können. Schaut die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.
    ..
    So kommt der Philosophen-Kabbalist zum Kaffö:
    Giovanni Pico della Mirandola (*1463, †1494 in Florenz), bedeutendster Humanist und Philosoph der Renaissance, nach ihm ist ein Café am Stadtplatz (Piazza Costituente, Mirandola) benannt.
    ..
    Unrat findet sich überall ein.

  27. Don Alphonso und seine...
    Don Alphonso und seine Weinstöcke,
    die unendliche Geschichte,
    ich lese sie immer wieder gern.

  28. rittervomgeist@: 24. September...
    rittervomgeist@: 24. September 2012, 16:22
    So setz ich Euch einen Andreas Gryphius drauf:
    -##-
    ABEND
    DEr schnelle Tag ist hin / die Nacht schwingt ihre Fahn /
    Vnd führt die Sternen auff. Der Menschen müde Scharen
    Verlassen Feld und Werck / wo Thir und Vögel waren
    Traurt itzt die Einsamkeit. Wie ist die Zeit verthan!
    Der Port naht mehr und mehr sich zu der Glider Kahn.
    Gleich wie diß Licht verfil / so wird in wenig Jahren
    Ich / du / und was man hat / und was man siht / hinfahren.
    Diß Leben kömmt mir vor als eine Renne-Bahn.
    Laß höchster Gott / mich doch nicht auff dem Lauffplatz gleiten /
    Laß mich nicht Ach nicht Pracht / nicht Lust nicht Angst verleiten!
    Dein ewig-heller Glantz sey vor und neben mir /
    Laß / wenn der müde Leib entschläfft / die Seele wachen
    Vnd wenn der letzte Tag wird mit mir Abend machen
    So reiß mich aus dem Thal der Finsternüß zu dir.

  29. Prinzessin a. d. E.,
    er ist...

    Prinzessin a. d. E.,
    er ist eben ein sehr aktiver Weinliebhaber. ^^
    .
    Da wir am Haus einen Südhang haben, an dem Kiwis, diese pelzigen Neuseeland-Dinger, seit Jahren bis zu 4 Meter üppig gedeihen und ein Ast samt Frucht direkt in mein schlaraffiges Nixnutz-Bürofenster reinwächst (Beweisfotos von Kiwi sowie von Nixnutz liefere ich gerne), überlege ich mir auch einen Weinstock.
    Ist doch bodenständiger das.
    .
    Leider wird das wohl erst dann was, wenn eine mir ziemlich bekannte Person, die an allem rummeckert, ähm sich kon-struk-tief in alles einmischt, nicht mehr hier wohnt. Man sieht, ich bin passiv-aggressiv. Seltsam, dass sie seinerzeit die Kiwis erlaubt hat; er/sie muss in einem Anfall von 1/10tel-Sekunde-Wohlwollen gedacht haben, pah die gehen eh im ersten Jahr ein.

  30. Vroni@: 24. September 2012,...
    Vroni@: 24. September 2012, 18:49
    Nie und nimmer ist der Ehemann der Mörder. Das war und ist immer der Gärtner.
    Was weiß denn Ihr Ermittler schon von britischen Kriminalromanen?

  31. Kurz und bündig:
    Aggression...

    Kurz und bündig:
    Aggression ist das Zeichen einer verängstigten Natur.

  32. Aus Gargantua und Pantagruel...
    Aus Gargantua und Pantagruel v. F. Rabelais, Kap. 22:
    Zu selbiger Zeit – es war um die Weinlese und Herbsten Anfang – hüteten die Hirten des Landes draußen die Reben, auf daß die Stare die Trauben nicht fräßen. Um die Zeit kamen die Weckenbäcker von Lerné mit zehn bis zwölf Karrenlasten Wecken, die sie zur Stadt führen wollten, den großen Heerweg dahergefahren. Gedachte Hirten nun baten sie bescheidentlich, ihnen für ihr Geld davon nach dem Marktpreis etliche abzustehen. Denn ihr sollt wissen, daß es zum Frühstück ein recht himmlisch Futter ist: frische Wecken mit Trauben, zumal zu den Zirbeln, Knusseln, Muskateller, Spantrauben und dem Rumor, wenn einer etwa verstopften Leibes ist; denn sie treiben’s einen Knebelspieß lang, und oft, wenn du denkst ein Fürzlein zu lassen, fällt noch was anderes hervor; daher man sie nur die Weinbergsdenker heißet. Ihrem Begehren aber wollten die Weckenbäcker keineswegs willfahren, ja (was noch ärger war) schimpften sie auch noch gröblich aus und schalten sie Breitmäuler, fratzige Rotköpf, Zähnklaffer, Schabkrätzer, Bettseicher, Duckmäuser, Tagedieb, Schlecker, grobe Hachen, Taugenix, Lümmel, Schwengel, Brockenschnapper, Leutfopper, saubere Ziemer, Lappscheißer, Haderlumpen, Mollköpf, Knollfinken, Hundstaschen, Hetzenschwätzer, Hanswurst, Kuhfläder, Dreckhirten, und noch mehr dergleichen ehrenrührige Wort; und sagten ihnen dabei, sie wären nicht wert, solch edle Wecken zu fressen, sondern grob Kleienbrot tät’s ihnen auch. Auf solchen Unbill trat einer von ihnen, namens Forgier, ein wohlgestalter wackrer Mann und schmucker Junggesell, herfür und antwortet’ ihnen sänftlich: »Ei, seit wann sind euch die Hörner g’schossen, daß ihr so bockstolz worden seid? Ihr pflegtet’s doch sonst uns gern zu geben, und jetzt weigert ihr euch? Das ist nicht nachbarlich, und wir machen’s nicht also, wenn ihr bei uns die gute Frucht holt zu euren Fladen und Butterwecken. Man hätt’ euch von unsern Trauben wohl noch obendrein in Kauf gegeben. Aber bei dem heiligen Kindsdreck! Es kann euch gereuen, und kann sich noch schicken, daß ihr einmal mit uns zu tun kriegt; so wollen wir euch mit gleicher Münz beschlagen, und da gedenket dran.« – Darauf fing Marcket, Großknüttelführer der Weckenbrüderschaft, an und sprach zu ihm: »Wahrlich, du machst dich mächtig patzig diesen Morgen; hast nächten g’wiß zuviel Hirsbrei gessen. Komm her, komm her, ich will dir von meinen Wecken reichen.« – Da trat Forgier in aller Einfalt zu ihm hin und zog einen Dreier aus seinem Leibgurt, vermeinend, Marcket sollt’ ihm von seinen Wecken auftun. Aber er gab ihm mit seiner Geißel ein so saftiges um die Bein, daß die Knoten sich abdrückten, und nahm flugs reißaus, und wollt davonfliehn. Aber Forgier schrie Zeter mordio was er konnt’, und warf ihm zugleich einen dicken Knüppel nach, den er unter dem Arm trug, womit er ihn über der rechten Schläfe so gründlich traf, daß Marcket von der Mähren fiel und mehr einem toten Menschen glich als einem lebendigen.

  33. ... die Geschichte mit Don...
    … die Geschichte mit Don Camillo ist nach meiner Erinnerung in einem Punkt unrichtig. Peppone hatte sich nicht an den Weinstöcken vergriffen, dafür war er zu sehr Ehrenmann. Ich lege auch die Hand ins Feuer für Smilzo, denn der fuhr immer nur Rennrad, trug ein rotes Halstuch, bremste auf amerikanisch und war ein Unglücksrabe, aber nicht bösartig. Don Camillo war seinerzeit erschüttert über das unerhörte Sakrileg, weil man (damals) einem eher das Bein abgeschnitten hätte, als sich an einem Weinstock zu vergreifen. Aber in der “kleinen Welt” hätte man auch Berlusconi nicht verstanden. Die Kühe trugen alle noch einen zärtlichen Namen, es gab wilde Raufereien, grandiose Prozessionen und die Alten, Frauen und Schwarzen gingen sonntags brav zur Messe. Dieses Italien existiert nur noch in Restbeständen, der Furor des Autors ist daher doch eher teutonisch, denn italienisch und aus dem Renaissance-Palast stürmt ein axtschwingender Germane, kein Mantuaner.

  34. In Leiden, neben meinem...
    In Leiden, neben meinem Friseur, gab es einen Rebstock, der wuchs das ganze dreistöckige Haus hoch, übers Dach und (so sagte man mir) auf der Hofseite wieder runter. Eines Nachts, vor drei Jahren, hat jemand den Stamm unten durchgesägt. Welche verängstigte Natur hatte das Bedürfnis, seine Aggression an einem harmlosen uralten Rebstock auszutoben?

  35. Naja, passiv-aggressiv stimmt...
    Naja, passiv-aggressiv stimmt nicht ganz.
    Habe sie damals angebrüllt, als die mir ziemlich bekannte Person für den Innenhof Schallschutzfenster vorschlug.
    Im Innenhof. Schallschutzfenster.
    .
    Nach dem Brüller hätt’s dann tatsächlich eins gebraucht.
    Und überhaupt.

  36. Wieder eines dieser Themen,...
    Wieder eines dieser Themen, die charmant dargebracht, zum Nachdenken anregen.
    Aggression, ein äußerst schwieriges Thema.
    Vor allem, wenn man mit einbezieht, dass Aggression viele Gesichter hat, oft auch gegen sich selbst gerichtet ist.
    Als großer Anhänger der Psychoanalyse ist meine Beurteilung komplex aber eher pessimistisch.
    Die Plattitüde, Krieg sei das Ende der Diplomatie, ist nicht wahr. Krieg ist auch nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Er hat viele Gesichter.
    Da in letzter Zeit so viel von Religionen die Rede ist: Ich glaube an diesen Mann, der auf Golgatha hingerichtet wurde. Man hat ihn verhöhnt, verspottet, bespuckt, ihm eine Dornenkrone aufgesetzt. Aber er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Da bin ich sehr unduldsam.
    Freundlich, gelassen, friedlich aber sehr unduldsam.
    Dies sind meine Weinstöcke und an den Trauben dürfen auch jene laben, die sich nicht zu benehmen wissen.

  37. Plindos,
    das Prinzip...

    Plindos,
    das Prinzip englischer Kriminalromane – absichtlich in putzigsten Cornwall-Landschaften angesiedelt – ist doch das Unheimliche der Idylle. Oder das idyllische Grauen. Oder die grauenvolle Teatime.
    Also auch Ehemann.
    .
    Leider gibt es nichts über Innenhof-Schallschutzfenster-fordernde ETW-Beiräte. Weder in alten noch in modernen Romanen.

  38. Staun, jetzt ist ein Teil...
    Staun, jetzt ist ein Teil meines Postings an Plindos samt sämtlicher Tippfehler dieses Planeten vollfett ins Namensfenster reingetickert.
    Interessant.
    Vielleicht sollte ich aber in Zukunft langsamer tippen.

  39. @Plindos
    Ich kann auch einen...

    @Plindos
    Ich kann auch einen Gryphius, der, so scheint es mir, auf so manchen Beiträger dieses Blogs zutreffen mag:
    Grabschrifft eines vortrefflichen Redners.
    Vorhin als sich der Geist in disen Glidern regt;
    Hat ieden / der mich hört / mein Weiser Mund bewegt.
    Jtzt nun die Zunge fault / so jage diß Gebein
    Dir / der du sterblich bist/ ein ernstes Schrecken ein.

  40. @x
    Ihre Unduldsamkeit den Mann...

    @x
    Ihre Unduldsamkeit den Mann mit der (historisch höchst zweifelhaften) Dornenkrone betreffend hat, kirchengeschichtlich betrachtet, Millionen Menschen Religionskriege, Scheiterhaufen und vergleichbare Kalamitäten beschert. Ecrasez l’infame.

  41. Lieber Don Alphonso,

    ich...
    Lieber Don Alphonso,
    ich bewundere Sie, nein, beneide Sie ob Ihrer Willenskraft den Dingen das Mass zu geben, das sie verdienen.
    Die Eloquenz Ihrer Handlung, in bester Absicht zukünftige Werte zu verteidigen, entspringt eine seltene Eleganz.
    Und ich Idiot schick die e-Mails immer sofort ab…

  42. "es ist Deutschland, vor Mitte...
    “es ist Deutschland, vor Mitte September muss man hier nicht ernsten”, aber danach geht es rund im club med.
    .
    lieber don, darf man sie sich berserkernd wie ein hassknecht vorstellen, der brüllend durch nächtliche gassen stürmt?
    .
    ach, die ungehaltenheit. ein jeder hält es anders, und irgendwann mag für jeden das fass zum bersten angefüllt worden sein.
    .
    ungehaltenheiten lassen sich am effizientesten erzeugen, in dem man ad personam geht, jedoch ein ad personam in bezug auf menschen, die meiner wenigkeit sehr am herzen liegen.
    alles andere sind nur fruchtfliegen, lästig, mit einem kleinen, gezielten applaus zu erledigen.
    .
    doch wer sich an meinen lieben vergriffe, der sollte spüren die rache und die mordlust, auf dass er seines lebens nicht mehr froh werde…
    .
    nun, da gibt es schon ein, zwei personen, die so etwas versuchen wollten. was soll man sagen: es geht ihnen nicht gut, und man hat sie noch ein wenig unfreundlich vielleicht in den grossen riesenhau-, pardon, in die grosse tinte hingeführt, denn es erforderte kaum anstrengung, fast wie ein moor des unglücks und der verzweiflung, das seine böse gewillten opfer in sich hineinzieht, unaufhaltsam, fordernd, sie umfängt und sie genüsslich verschlingt, ihre lungen mit pflanzlichem gewebe füllt und den odem an der oberkante unterlippe konserviert, zu finden vielleicht noch in einigen tausend jahren…
    .
    tja…

  43. kunstvoll, sprachgewandt ist...
    kunstvoll, sprachgewandt ist diese Hommage an Familienbesitz und “Drogenanbau”.
    Wären die Marktanteile und die sie vertretenden Lobbyisten beim Tabak gewesen, hieße es jetzt in den gelben Quadraten (warum gelb) Saufen und Trinken nur in diesem Geviert. Kritik bitte nicht nur an die Störer und Vandalisten, sondern auch an die, die Stoff und sowas bereitstellen.

  44. Heute sind sie beleidigt wegen...
    Heute sind sie beleidigt wegen eines dummen Filmchens,
    morgen, weil deine Frau kein Kopftuch trägt,
    übermorgen, weil das Gericht keine Scharia kennt,
    und in Zukunft, weil du einfach nur da bist.

  45. donna laura 24. September...
    donna laura 24. September 2012, 22:54 “ach, die ungehaltenheit. ein jeder hält es anders, und irgendwann mag für jeden das fass zum bersten angefüllt worden sein.”
    .
    Demnächst in diesem Theater. Teil 2.
    Fortsetzung folgt.

  46. rittervomgeist,
    Sie sollte mir...

    rittervomgeist,
    Sie sollte mir Ihrer Lanze ein wenig das Zielen üben. Bisweilen hilft es, das Visier mal hochzuklappen. Dann müssen sie auch nicht pauschal und reflexartig herumhauen. Wissen Sie, wie viele Tote es durch Atheisten, Agnostiker etc. gab?
    Nein? Ich auch nicht. Eine ganze Menge waren es bestimmt.
    Wenn sie genauer gelesen hätten, was ich schrieb – friedlich kam darin vor.
    Friedlich aber nicht zurückweichend. Kein Diener zweier Herren. Ich verspüre aber keine Lust, Ihnen das zu erklären. So weit kommt es noch, dass man sich als Christ rechtfertigen muss.

  47. @Elbsegler 24. September...
    @Elbsegler 24. September 2012, 17:35
    Die typisch deutsche Einstellung… wenn es um den eigenen Besitz geht, dann ist Gewalt verständlich? Wenn die USA hingegen ein Land mit Krieg überziehen, dann müsste der Anstand gewahrt bleiben?
    Und auch
    @Vroni 24. September 2012, 18:30
    Sie sollten sich schon daran erinnern, dass Muslime, noch dazu im eigenen Lande, wegen der verbrechersichen Aussenpolitik der USA einen etwas grösseren Anlass zur Gewalt haben als Don. Und wenn man sein Verhalten billigt, dann sollte man anschliessend nicht mit zweierlei Mass messen. Das „Zündeln“, wenn man Massenbombardements und Mord Drohnen denn als solches bezeichnen will, das geht schon von den Amis aus….
    Und auch sie
    @ ThorHa 24. September 2012, 18:44
    huldigen wie so üblich ihrer üblichen unreflektierten Ideologie, in dem sie von „gedankenloser Vandalismus“ reden. Vandalismus der nicht gedankenlos ist, der wäre etwas ganz anderes? Und wenn schon „gedankenloser Vandalismus“, dann können sie uns sicher erklären ob solcher ganz einfach vom Himmel fällt und deshalb grundlos existiert? Aber ich schätze mal für jemanden, der „staatlichen Militarismus“ für eine tolle Sache hält, der hält prinzipiell nur den Vandalismus der Anderen für unappetitlich?
    Der eigene dient ja stets der guten Sache, gell?
    Don verhält sich völlig normal und verständlich, allerdings unterschlägt er natürlich (wie immer), dass es dieselbe Weltordnung ist, die ihm seine Privilegien verschaffte, die auch den Vandalen ihre Konditionierung eingebleut hat.
    Und, damit wir uns nicht hier missverstehen, ich spreche nicht vom Werten, sondern nur vom Verstehen von Verhalten.
    Ein zum Thema passender ausgezeichneter Essay des Vorsitzender der Giordano Bruno Gesellschaft, zum Thema „Bis hier hin und nicht weiter“, ganz besonders für Don und:
    @ x 24. September 2012, 21:18
    Und für
    @ rittervomgeist 24. September 2012, 22:29
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-09/religion-ideologie-respekt/komplettansicht
    In unseren Zeiten der perversen politischen Korrektheit eine Wohltat, auch mal in der ZEIT einen intelligenten Beitrag zu finden….

  48. Apropos Drafts:
    Ich bin mal so...

    Apropos Drafts:
    Ich bin mal so verwegen und behaupte, das Interessante steckt in diesen Draft-Ordnern und in Kommentarfeldern, die niemals abgeschickt wurden.
    Das Veröffentliche ist Prêt-à-porter. Was man halt so trägt, konsensfähiges Zeug for everybody. Politisch korrektes Geschwurbel. Haute Couture ist das aber meist nicht.

  49. Die Reinkarnation unseres...
    Die Reinkarnation unseres Hausherrn:
    http://www.youtube.com/watch?v=iw_RBjpefNk

  50. Lieber Don, die Donareiche...
    Lieber Don, die Donareiche wurde im 8. Jahrhundert gefällt. Wäre seitdem nicht etwas gesellschaftlicher Fortschritt zu erwarten, auch im Orient?
    .
    Im Übrigen wurde Bonifatius ja von den Friesen und nicht von den Hessen erschlagen, wozu wahrscheinlich beitrug, dass er das Martyrium erstrebte. In Friesland gab es wohl auch bereits damals kaum imposante Eichen.
    .
    Was das Martyrium angeht, so findet man nach Pim Fortuyn und Theo van Gogh derartige Neigungen bei der radikalen Rechten heute ja eher selten. Wäre allerdings interessant, wenn sich Geert Wilders oder Manfred Rouhs mal unter ein Freitagsgebet in Pakistan mischen würden.
    .
    Was nun wieder Bonitatius angeht, so trug der Mord an ihm auch Züge eines Raubmordes. So schließt sich der Kreis. Inwieweit ist der pakistanische Hautabzieher (und das in der FAZ?) eher religiös oder ökonomisch motiviert?

  51. @x
    Eines scheinen Sie - mit...

    @x
    Eines scheinen Sie – mit den bei Gläubigen immer zu setzenden Einschränkungen – verstanden zu haben: Ja, angesichts der Geschichte Ihrer Glaubensgemeinschaft müssen Sie sich rechtfertigen!

  52. @rittervomgeist - Man sollte...
    @rittervomgeist – Man sollte allerdings unterscheiden zwischen dem, was die Person Jesus seinerzeit geleistet hat, dem was seine Anhänger darüber berichtet haben (was wahrscheinlich überhöht ist) und dem was wieder andere als Kriegsgrund aufgegriffen haben. Die Tatsache, dass die Ideen einer Person als Grund oder Entschuldigung für Kriege gebraucht wurden, qualifiziert nicht automatisch die Ideen an sich.

  53. Lieber Don, die Donareiche...
    Lieber Don, die Donareiche wurde im 8. Jahrhundert gefällt. Wäre seitdem nicht etwas gesellschaftlicher Fortschritt zu erwarten, auch im Orient?
    .
    Im Übrigen wurde Bonifatius ja von den Friesen und nicht von den Hessen erschlagen, wozu wahrscheinlich beitrug, dass er das Martyrium erstrebte. In Friesland gab es wohl auch bereits damals kaum imposante Eichen.
    .
    Was das Martyrium angeht, so findet man nach Pim Fortuyn und Theo van Gogh derartige Neigungen bei der radikalen Rechten heute ja eher selten. Wäre allerdings interessant, wenn sich Geert Wilders oder Manfred Rouhs mal unter ein Freitagsgebet in Pakistan mischen würden.
    .
    Was nun wieder Bonitatius angeht, so trug der Mord an ihm auch Züge eines Raubmordes. So schließt sich der Kreis. Inwieweit ist der pakistanische Hautabzieher (und das in der FAZ?!) eher religiös oder ökonomisch motiviert?

  54. DA - 100 drafts?!!
    Man muss...

    DA – 100 drafts?!!
    Man muss prioritizieren. Deadlines!
    Es geht anders (Schnelligkeit ist ein Muss) wenn man für das Blatt schriebt i.V. zum Blog.

  55. Ja, die USA sind an allem...
    Ja, die USA sind an allem schuld, sie, eine schlimme Kindheit und das Wetter.
    ——-
    Vor ein paar Monaten bin ich in England in einem öffentlichen Bus gefahren. Da war ein stark Betrunkener mit an Bord. Nach einer Weile des Krakeelens ist dann von seinem Sitz auf den Boden gesunken und hat dort geschlafen. Keiner der Mitreisenden hat darüber ein Wort verloren. Keiner hat getuschelt oder hat verstohlen hingesehen. Den gab es überhaupt nicht. Very British, mir hat das sehr gefallen. Einige Stationen weit lag er dann da. Bis er in einer Kurve unsanft erwachte, seine Situation bemerkte und wieder auf seinen Sitz Platz nahm.
    Er sah zum Fenster raus und ich konnte spüren, wie peinlich es ihm war. Er ist dann bei der nächsten Station ausgestiegen, obwohl es noch nicht sein Zielbahnhof war, denn er stand dort und wartete auf den nächsten Bus, einen der von seiner Schmach nichts wusste. Auch er war very British.

  56. rittervomgeist,
    ich muss...

    rittervomgeist,
    ich muss überhaupt nichts rechtfertigen. Ich habe niemanden umgebracht und unterstütze auch niemanden, der das tut. Also hören Sie mit diesem Unsinn auf. Und m e i n e Glaubensgemeinschaft gibt es auch nicht. Es gibt und gab Milliarden Christen und die sind so unterschiedlich wie Sie und ich. Ich bin nicht deren Pressesprecher. Wenn sie mit Religion nichts am Hut haben, ist das doch okay. Mach’ ich sie deswegen an? Nein.

  57. Lieber Don, lieber...
    Lieber Don, lieber Ernst-Wilhelm, ach, der olle Bonifatius und sein Tod am friesischen Strand – es war wohl eher ein Fall von Suicide by pirates aus Gründen des Martyriums gegen Lebensende. Üblicherweise gingen die alten Missionare nicht ohne militärische Eskorte zu ihren ersehnten Neophyten – wer es dennoch tat, strebte den Himmel an. So etwa der Patron der Belgier, Amandus, der in einer frühen Verkündigungsexpedition an der pannonischen Donau stand und predigte. Die Einheimischen antworteten: Wir wissen doch, was du willst – du kriegst es aber nicht, wir schlagen dich nicht tot. Das sah der Missionar als Gotteswink, wechselte das Terrain und arbeitete seitdem an der Schelde. Bonifatius, inzwischen fast blind und sehr altersmüde, dagegen schickte seine bewaffneten Begleiter fort und zog mit seinen Predigern zu den friesischen Strandräubern – nicht ohne vorher bekanntzumachen, er trüge einen sehr wertvollen Schatz bei sich. Die Rechnung ging auf – so wurde B. zum apostolus Germaniae. Das Buch, das er angeblich als geistliche Waffe über seinem Kopf hielt, ist heute noch zu besichtigen: Codex Ragyntrudis (Fulda, Hess.LB) – ein Dokument, mit dem man noch im 10. Jh. (also 200 Jahre später) den inzwischen bekehrten Küstenbewohnern ein schlechtes Gewissen machen konnte. Als die Stader Grafenfamilie nach Fulda kam, um die neue Basilika dort zu besuchen, zeigte man ihr dort den Codex, mitsamt den nachträglich fabrizierten Einschnitten (pia fraus!). Daraufhin verewigten sich die Pilger mit Namen auf einem Blatt im Buch (und natürlich mit frommen Stiftungen) – eine “Bringschuld in Mord und Totschlag” (sehr schöner Titel!).

  58. nanu kleines x,
    doch in...

    nanu kleines x,
    doch in ALPHAVILLE hängengeblieben?
    Und nicht längst – wie verkündet – BIG IN JAPAN?
    …Things are easy, when you’re big in Japan …

  59. Das Problem mit Schland, seit...
    Das Problem mit Schland, seit die zweite und dritte Generation 68er das Land in ihrem gutmenschlichen Griff hat: man meint, man könne ohne Gewalt überleben. Aber die Natur will Gewalt, und so werden wir noch in diesem Jahrhundert einen sehr gewalttätigen Bürgerkrieg auf religiöser Basis erleben und mit Austausch der Ethnien. Welche Widersprüche diese keine-Gewalt-68er-Deutschen in sich tragen, verdeutlicht der Fall Susanne Preusker http://m.spiegel.de/panorama/a-856913.html#spRedirectedFrom=www
    Als Leiterin der Sozialtherapie war sie Befürworterin eine entlaßorientierten ” therapeutischen” Strafvollzugs für Extremtäter, das Leid der Opfer war für diese Frau und ihre Gesinnungsgenossen nicht nur kein Thema. Nein, Frau Preusker suchte für den Täter, dessen Opfer sie nun wurde, per Inserat Beziehungspartnerinnen. Eine Dame lehnte , als sie von den Straftaten des Täters hörte, eine Beziehung ab, wofür sie von Frau Gutmensch Preusker hart kritisiert wurde. Von Sensibilität gegenüber einem potentiellen Opfer war da nichts zu spüren. Ich vermute, der Zweck dieser Gewaltverdrängungs-und Verleugnungsstrategie ist vordergründiger Selbstsschutz auf Kleinkindniveau: wenn ich Gewalt ablehne und ihre Existenz im Menschen an sich verleugne, wird mir auch nichts passieren. Nun, nachdem dann doch ” etwas passiert” ist, wird voller Selbstmitleid rumgeheult, Ansprüche der Risikotoleranz, die man an andere stellte, gelten dann nicht für die Frau Sozialtherapeutin. Ganz Deutschland ist inzwischen auf diesem Niveau, und damit ist unser Untergang aus Sicht der Natur auch sinnvoll.

  60. @ rittervomgeist. Vielleicht...
    @ rittervomgeist. Vielleicht vorm Herrn. Und dafür, dass man die Armen und Beladenen annehmen soll. Sonst bleiben wir halt Menschen allzumal.
    Und Don: schlimmer als Mordlust: man wird misannthrop und rassist.
    Wobei meiner Erfahrung nach in anderen Milieus rohe Gewalt (durchaus auch als überbordendes anderes Gefühl gestaltet) als ultima ratio durchaus anerkannt ist. Aber, wie gesagt, icke wird im Alter Eurozentrisch, Rassistisch und was weiss ich noch. Nebbich

  61. ErnstWilhelm,
    schwer zu sagen....

    ErnstWilhelm,
    schwer zu sagen. Das Religiöse ist ja oft ein Konglomerat.
    Ich habe Philosophie und Theologie studiert und bitte glauben Sie mir: Beides ist furchtbar schwer voneinander zu trennen. Wo hört das eine auf und wo beginnt das andere.
    Woher kommen wir wir und wohin gehen wir und falls ja, warum. (joke)
    Selbst das Wort Religion ist schwer zu definieren. Für manche ist es die Fortsetzung der Wissenschaft mit anderen Mittel, den Mitteln der Seele. Andere verwenden das Wort als Synonym für Nixgenauesweißmannicht. Andere sind Fanboys und -girls.
    Schwierig. Eines ist sicher, es ist ihr mit den Mitteln der Dialektik schwer beizukommen.
    Vor allem der Esoterik, die immer mehr Anhänger gewinnt. Die Esoterik setzt meist da an, wo die Wissenschaft keine Erklärung bietet.
    Für mich ist Religion nichts Endgültiges und auch nicht die Opposition der Wissenschaften. Ich weiß nicht genau, wo Gott wohnt. Aber ich finde es noch heraus. Es ist eine spannende Reise auf der man sich selbst kennenlernt und man feststellt, das man eine unsterbliche Seele hat und nicht nur ein Batzen Fleisch ist, der Auto fahren kann und ausschließlich der Botanik und Biologie unterworfen ist, sondern einem größeren Kontext. Einen, den wir nicht verstehen aber ahnen. Dogmen sind für diese Reise unbrauchbar.

  62. @tylerdurdenvolland
    .
    "Sie...

    @tylerdurdenvolland
    .
    “Sie sollten sich schon daran erinnern, dass Muslime, noch dazu im eigenen Lande, wegen der verbrechersichen Aussenpolitik der USA einen etwas grösseren Anlass zur Gewalt haben als Don. Und wenn man sein Verhalten billigt, dann sollte man anschliessend nicht mit zweierlei Mass messen. Das „Zündeln“, wenn man Massenbombardements und Mord Drohnen denn als solches bezeichnen will, das geht schon von den Amis aus….”
    .
    Ja, was Sie nicht sagen. Wäre nie drauf gekommen. Wirklich?
    .
    Anlass und Ursache.
    Aufgeputschte Muslime regen sich aber itzo wegen eines bekloppten US-Videos auf. Zur Mordlust der USA: Die Twin-Towers sind auch nicht von alleine umgefallen …

  63. Lieber rittervomgeist: Ohne...
    Lieber rittervomgeist: Ohne das Christentum sind die Barockdichtung und ihre hervorragendsten teutschen Tichter, wie eben A. Gryphius und P. Fleming es waren, garnicht denkbar. Religion lässt sich, wie alles hier auf Erden trefflich instrumentalisieren um diverse Machtambitionen durchsetzen zu können. Elias Canetti hast es doch überzeugend analysiert und dargestellt.
    ..
    Der Tiger@: Aber ja, gewiß, dieser Rebstockkiller war verängstigt. Er hatte Angst vor der überschäumenden Lebenskraft des Stockes. Das Leben so schamlos wuchern kann, dass liess seine vertrocknete Seele fast ersticken. So etwas darf es in dem gelehrten Leiden, mit seinen putzsauberen Hausfassaden und einem Schuß selbstgerechter Bigotteriebei bei seinen Bewohnern (natürlich nicht bei allen, nur bei ganz wenigen, eigentlich nur bis auf Einen) einfach nicht geben.
    ..
    donna laura@ Sie sind ja eine rasende Erinnie. Wenns drauf ankommt. Oha!
    ..
    Was nützen in einem vollautomatiserten Krieg, wie er sich schon am Horizont abzuzeichnen beginnt, mänlich-ritterliche Tugenden noch? Es ist eine eminent politische Frage die es zu lösen gilt. Die Politik scheint dies Problem nicht lösen zu können, trotz aller öffentlichen Lippenbekenntnisse zu Friedebackeeierkuchen.
    In Zeiten, wo selbst eine kriegerische Rede mit einem Nobelpreis verziert wird, brauchts halt mehr, als nur Opportunismus um die Kurve zu kriegen.
    Die condition humaine, wie auch die aller anderen Mitbewohner dieser Erde, is nicht so angelegt, dass sie so ohne weiteres vom Totschlagen abläßt. Zwar ist das Gewaltmonopol mittlerweile vom Staat voll und ganz usurpiert, aber eben auch nicht darum besser aufgehoben. Im ausgehenden Barockzeitalter versuchten es die Potentaten mit dem gehegten Kabinettskrieg. Die Ergebnisse waren nicht weniger unblutig. Unser Problem heutzutage ist nicht die Energiefrage, das Wachstum der Ökonomie und der Finanzindustrie (beides auch eine Kriegsform), sondern wie wir mit dem zukünftigenLleben an sich umgehen wollen. Damit sind wir wieder beim Leidener Rebstock angelangt. Den circulus vitiosus gilt es aufzubrechen, d. h. unsere tiefsitzenden Ängste sollten erforscht und aufgelöst werden. Wir haben ja einen Großteil der Sorgen die Daseinsfürsorge betreffend, somit der Ängste, an den Staat delegiert, in der Hoffnung, er würde es schon richten. Dieses bürokratisch-automatisch-abstrakt organisierte Wesen, mit seiner notdürftigen Perfektion scheint mir aber überfordert zu sein. Schon wegen der Komplexität der verschiedenen Ansprüche und Erfordernisse die er, und sein Bedienungspersonal, national und international regeln sollen. Was tun?

  64. @tylerdurdenvolland:

    Keine...
    @tylerdurdenvolland:
    Keine Ahnung, worauf Sie hinaus wollen. Der Vandalismus, den ich verurteile, wird häufig genug nicht etwa von den Geknechteten und Gebeugten unserer Gesellschaft verursacht, sondern von Menschen, von denen ich angesichts ihrer materiellen Lage, ihre Ausbildung und Erziehung etwas anderes erwarte.
    Im übrigen nerven Ihre Anspielungen auf angebliche Privilegien. Ich bin in einer Familie gross geworden, die – als ich 5 Jahre alt war – mit 4 Personen in einer Zweizimmerwohnung am Rande einer heruntergekommenen Grosstadt lag. Bin heute lohnabhängig beschäftigt und vermögenslos, nur mit dem Glückslos der Genlotterie gesegnet, in Westeuropa geboren worden zu sein.
    Versuchen Sie´s mal mit Argumenten statt mit Verleumdungen. Vandalismus wird also von wem aus welchen verständlichen und nachvollziehbaren Gründen begangen? Sie schaffen das.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  65. @rittervomgeist -...
    @rittervomgeist – Rechtfertigung für die Geschichte der Glaubensgemeinschaft:
    Das musste ich zweimal lesen, bevor ich es glauben konnte. Jemand soll sich inzwischen für Taten recht-fertigen, also persönlich begründen/entschuldigen, die irgendwann von irgendjemandem irgendwo begangen wurden, der derselben Gemeinschaft angehörte? Nicht einmal Sippenhaft, sondern Generationen überspannende Mithaftung für Taten von irgendwem irgendwo?
    Das ist so abgefahren, dass ich gerne mitspiele: Wenn Sie Atheist oder Agnostiker sind, rechtfertigen Sie sich bitte pronto für Adolf und Dschinghis Khan, als Kommunist für Stalin, als Muslim für 9/11, als Shintoist für das Massaker von Nanking. Angesichts der Geschichte Ihrer Glaubensgemeinschaft …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  66. Kampfstrampler, ich sehe...
    Kampfstrampler, ich sehe durchaus sowas wie Parallelen zwischen Walhalla und und dem Himmelreich der Martyrer, das ist der gleiche Pr0n, nur einmal halt als Sado und dann als Maso, aber es ergänzte sich ganz gut, weshalb die Christianisierung ja auch eine Weile gedauert hat.

  67. @tylerdurdenvolland 25....
    @tylerdurdenvolland 25. September 2012, 02:28
    “Die typisch deutsche Einstellung… wenn es um den eigenen Besitz geht, dann ist Gewalt verständlich? Wenn die USA hingegen ein Land mit Krieg überziehen, dann müsste der Anstand gewahrt bleiben?”
    Ich verstehe ihren moralinsauren Vorhalt nicht. Sie genießen es demnach, wenn Sie der mutwilligen Zerstörung Ihres Eigentums durch andere zuschauen dürfen? Seit wann ist Notwehr “typisch deutsch”? Warum “die USA ein Land mit Krieg überziehen” (und inwieweit das gerechtfertigt sein kann) ist das eine, weshalb aber der randalierende Mob das mühsam erarbeitete Eigentum der eigenen Mitbürger zerstören muss, um gegen ein schwachsinniges Video zu “demonstrieren” müssen Sie mir mal erklären. Das hat wohl auch alles mit dem Wahren von Anstand zu tun, aber wohl auf dem allerselbstverständlichsten Niveau.

  68. Warten wir ab, bis neben Dons...
    Warten wir ab, bis neben Dons Weinreben eine Minidrohne mit Infrarotsensor und Kirschkernkanone schwebt. Und Gesichtserkennung für den direkten Draht zum Polizeipräsidium. Gewalt gegen Sachen und deren präventive Abwehr. Zurück zu den Siebzigern!

  69. ... und...
    … und @tylerdurdenvolland,
    vielleicht sollte man über sinnlose Eskalation der Gewalt nachdenken. Die von beiden Seiten.
    .
    Doch wie es nun mal so ist: Im Iran sind 2013 Präsidentschaftswahlen, da wird von A. munter gegen den Westen gedroschen. Ein bescheuertes Video kommt da gerade recht. Wenn die USA demnächst Wahlen haben oder es in der Innenpolitik – wie immer – nicht gut genug aussieht wird von da gedroschen. Diese verqueren Übungen dienen offensichtlich dem nationalen Zusammenhalt der jeweiligen Seite, aber um welchen Preis. Irgendwann weiß keiner mehr, wie alles anfing – außer dass man immer noch des einen arroganten, verschwenderischen und des anderen bärtigen, rückwärtsgewandten Lebensstil nicht abkann.

  70. So,
    und jetzt halten wir uns...

    So,
    und jetzt halten wir uns schön brav gegenseitig alle Massaker seit dem Mesozoikum vor. Die Saurier lachen sich jetzt schon schief.

  71. anstand auf dem...
    anstand auf dem allerselbstverständlichsten niveau fordern wir ja immer wierder an orten wie lichtenhagen oder so.

  72. hansmeier555, alles in...
    hansmeier555, alles in Ordnung? Oder hat Sie der Rotwein von Lidl dahingerafft?

  73. @Vroni:

    Wenn´s nur ein...
    @Vroni:
    Wenn´s nur ein Lifestyle-Fight wäre, hätten wir kein Problem, sondern pure Unterhaltung.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  74. @Der Tiger
    Ich rede nicht von...

    @Der Tiger
    Ich rede nicht von den Ideen der Person Jesus und ich disqualifiziere sie auch nicht. Ich rede aber von der Praxis derjenigen, die sich auf seine Ideen berufen (Rhetorische Frage: War die Inquisition eine Idee der Person Jesus?) Zur gefälligen Lektüre empfohlen: Karlheinz Deschner, Kriminalgeschichte des Christentums.
    .
    @Plindos
    Geschätzter Plindos, Flemings ‘An sich’ ist ein geradezu klassisches Beispiel für den antiken Stoizismus und somit meilenweit von allem Christlichen entfernt. Gestatten Sie mir ein Gedankenspiel: Wenn es kein Christentum gäbe, hätten Fleming, Gryphius und Kollegen dann schlechtere Gedichte geschrieben?
    .
    @ThorHa, x et al.
    Ja, so hätten Sie’s gern, nicht wahr? Alles vergeben und vergessen! Wenn ich Mitglied der kommunistischen Partei wäre, dann müsste ich auf die Anfrage eines anständigen Menschen, wie man nach Stalin, Mao und Pol Pot da noch Mitglied sein kann, eine Antwort haben. Auf meine bescheidene Anfrage, wie man nach der unsäglichen Verbrechensgeschichte der christlichen Kirchen (vgl. Deschner) dort heute so tun kann, als ginge sie das ganz und garnichts an, erhalte ich keine Antwort, sondern Verbalinjurien. Quod erat demonstrandum.

  75. @Plindos "Ohne das Christentum...
    @Plindos “Ohne das Christentum sind die Barockdichtung und ihre hervorragendsten teutschen Tichter, wie eben A. Gryphius und P. Fleming es waren, garnicht denkbar.”
    .
    Und ohne vielem Anderen ebenfalls nicht: Mutter & Vater die vögeln, Oma, Opa… genug zu essen, dies und jenes und eigentlich alles… Was nun ausgerechnet das “Christentum”… Das hatte mittlerweile 2000 Jahre Zeit, die Welt zu verbessern. Hat sie es? Wann?

  76. Der grün-ökologische...
    Der grün-ökologische Gesichtspunkt “Schadstoffbelastung beim Genuss von innerstädtischen Trauben” könnte ja auch noch erörtert werden! ;-)

  77. @ x
    Lieber x, morgen oder in...

    @ x
    Lieber x, morgen oder in ein paar Jahrzehnten werden wir den Herrn sehen.
    als junger “elephant” (lokal herabsetzend im gegensatz zu den “katoffln”) hatte ich Probleme mit dem Glaubensbekenntnis. Vor allem mit der Gemeinschaft der Heiligen, die war doch katholisch… Jetzt weiß ich endlich, das sind wir.
    @ x b) Wie stehen Sie zu “am dritten tage auferstanden” Feiern wir den Sonntag anstelle des dritten Tages nur, weil die gläubigen Frauen erst nach dem sabbat ans Grab sind? Der Herr, der seine Jünger am Sabbat Ähren raufen ließ und Ochsen aus dem Brunnen gezogen hätte….. der Herr mußte doch den Sabbat zum Auferstehen nicht abwarten?
    Der Zweifel und die Anfechtung wird immer unter uns bleiben

  78. @rittervomgeist 25.09.12 14:16...
    @rittervomgeist 25.09.12 14:16 Uhr
    Nein, Sie brauchten mir die Frage nicht zu beantworten, warum Sie noch nach Stalin, Mao und Pol Pot noch Mitglied der KP sind. Mit solchen Mätzchen kommen wir wohl nicht weiter. Machtmißbrauch wird es immer geben, solange es Menschen gibt. Die Botschaft von Jesus wird nicht dadurch falsch, dass wir sie nicht leben.

  79. Klaus: (?)...
    Klaus: (?)

  80. @Klaus 25.09.12 14:50...
    @Klaus 25.09.12 14:50 Uhr
    Jaja, ohne das böse Christentum wäre die Welt ein Paradies! Oder doch nicht? “Das Christentum” wird die Welt nicht verbessern. Da können Sie lange warten. Das muss jeder Mensch schon selbst in die Hand nehmen. Sich dazu nach der Botschaft Jesu Christi zu richten, erscheint mir nicht der schlechteste Weg zu sein. Wenn Sie einen besseren haben: Auf geht s!

  81. @GrooveX 25.09.12 13:33...
    @GrooveX 25.09.12 13:33 Uhr
    Dass das “an” diesen Orten gefordert wurde, ist wohl nicht so. Aber davon wird die Forderng nicht falsch. Es ist wohl eher das Gegenteil der Fall. Brummende Dummheit, Brutalität und Intoleranz gibt es eben überall.

  82. rittervomgeist@: 25. September...
    rittervomgeist@: 25. September 2012, 14:16
    Ihr rhetorischer Kunstgriff zielt , mit Verlaub, ins Leere. Die Realität ist die Maßgabe und nicht irgendeine theoretische (verpaßte?) Möglichkeit. Wäre das Christentum, mit allen seinen menschlichen Verirrungen und Wirrungen, nicht in die bekannte geschichtliche Wirksamkeit gelangt, würden wir, steile Hypothese, noch nicht einmal hier im Blog diskutieren können. Auch die sog. A-theisten sind immer noch die Elche, die sie schon immer waren. Später kamen lediglich die Deisten hinzu.
    Das Huhn war schon immer vor dem Ei da, ob willentlich oder unwillentlich, spielt dabei keine Rolle ;-)

  83. @Rittervomgeist - Dürfte ich...
    @Rittervomgeist – Dürfte ich Ihnen vorschlagen, genauer zu lesen, was andere geschrieben haben, bevor Sie anderen Leuten etwas unterstellen? In meinem Kommentar oben habe ich klar zwischen der Person Jesus und denen unterschieden, die mit Hilfe seines Namens Krieg treiben. Ihre provokative Frage bezüglich Inquisition war daher überflüssig.
    .
    Allerdings denke ich, dass man den Glauben als Privatangelegenheit jedes einzelnen Menschen respektieren muss. Wenn mir jemand sagt, dass er an Christus glaubt, nehme ich nicht automatisch an, dass er zur denen gehört, die Missbrauch getrieben haben, immer noch tun oder es für richtig halten. Ich erwarte also auch nicht, dass sich ein Gläubiger wegen des Fehlverhaltens anderer Christen ständig verteidigen muss.
    .
    Zum Vergleich, als ich nach Kanada auswanderte, habe ich immer die Augenbrauen hochgezogen, wenn Leute auf meine Auskunft hin, dass ich Deutsche sei, gleich mit Hitler kamen.

  84. @rittervomgeist - alles...
    @rittervomgeist – alles vergeben und vergessen (christliche Verbrechensgeschichte):
    Wer sprach von vergeben? Oder vergessen? Sie verlangten Rechtfertigung.
    Auf der Grundlage – Sie sind doch noch Staatsbürger, nicht wahr? Vermutlich sogar deutscher? Wie rechtfertigen Sie das eigentlich – gegenüber den Verbrechen von Staaten, besonders des deutschen, sind die Verbrechen der katholischen Kirche Peanuts?
    Und ich bin ganz nebenbei Agnostiker, habe nur etwas gegen alberne Fragen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  85. Klaus,
    gestern früh um...

    Klaus,
    gestern früh um Acht.
    ritterimgeiste,
    ich muss jetzt in die Zug umsteigen, such a pity. Glauben sie, wir bekommen heute noch Regen?
    Have yourself a good time.

  86. Wieder da... Leider fürchte...
    Wieder da… Leider fürchte ich auch, die irrationale regionale/religiöse Unverträglichkeit ist eher die Regel als die Ausnahme.
    Das Zeitfenster, indem die recht rationale Hauptkonfliktline zwischen dem kommunistischen und dem kapitalistischen Weg zum Wohlstand für alle war, hat sich 1989 geschlossen.
    .
    Gerechtigkeit durch autoritäre, retardierende Gleichmacherei oder Wachstum für alle durch Teilhabe an der Produktivitätssteigerung? Diese Frage schien durch Reagans “Krieg der Sterne” entschieden, weil die Sowjetunion wirtschaftlich nicht mithalten konnte, und im Zeitalter des Overkill verantwortungsvoll genug war, auf den in einem solchen Szenario von Hermann Kahn und Kollegen befürchteten Ablenkungskrieg zu verzichten.
    .
    Jetzt sind wir beim Katzenjammer des kapitalischen Triumphgeheuls angelangt. Die wenigsten haben an den Produktivitätssteigerungen wirklich wie verheißen profitieren können – und so haben wir die große Malaise mit einer desillusionierten, smartphonebiedermeierlichen Jugend (Egotaktiker habe ich neulich irgendwo im Fernsehen aufgeschnappt) und um uns herum fast disfunktionale Staaten in denen Organisatisonsstrukturen vorherrschen, die sehr denen der Herrschaften ähneln, deren Angebote abzulehnen höchstgradig gesundheitsgefährdend ist.
    .
    Da kann man doch fast nur hoffen, dass es einigermassen gesittet schief geht…
    .
    Aber wenn schon ein Gentleman wie unser Gastgeber über ein paar sinnlos massakrierte Rebästchen so sehr die Containance verliert, verständlich! – so fürchte ich Übles, wenn dann die KRISE erst mal real wird….

  87. rittervomgeist@: Das mit der...
    rittervomgeist@: Das mit der Stoa und Jesu ist eine eher kitzlige Angelegenheit. Für mich besteht bei genauerem Lesen des NT nicht eine so große Divergenz wie Sie meinen. Meines Erachtens trug Jesus doch eine eher gelassene Haltung Zeit seines Wirkens zur Schau. Das er am Kreuze seiner Not und Verlassenheit im kreatürlich gequältem Schrei Ausdruck verlieh, wäre selbst Seneca passiert.
    Angenagelt am Kreuze zu hängen hält selbst der stärkste Indianer nicht durch ohne mit der Wimper zu zucken.
    ..
    hansgeier333@:25. September 2012, 11:25
    Falls es dazu kommen sollte, regeln das die Automaten unter sich. Wir werden mit unseren Sperenzchen dann nicht mehr benötigt. Es ist dann sozusagen der Fall der Emanzipation der “Maschinen” eingetreten. Nebbich.

  88. @Der Tiger

    ...is doch nur...
    @Der Tiger
    …is doch nur Spaß! ;-)
    http://www.youtube.com/watch?v=6VgUyShpuhk

  89. o.t.
    das Parteienspektrum...

    o.t.
    das Parteienspektrum wuchert
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1293559/Maennerpartei_Weibliche-Akademiker-nicht-so-produktiv?_vl_backlink=/home/index.do
    und da hat einer Ideen zu neuem Briefadel/erweitertes Wunschkennzeichen (was aber meint HM555 – wo steckt Er denn eigentlich? – dazu?)
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1294040/Habsburg_Ein-Fuerstentitel-um-100000-Euro?_vl_backlink=/home/index.do

  90. elbsegler, es war einfach eine...
    elbsegler, es war einfach eine replik auf: “weshalb aber der randalierende Mob das mühsam erarbeitete Eigentum der eigenen Mitbürger zerstören muss…”
    der mob, um den es ging, war wohl der pakistanische. ich habe mir einfach erlaubt, an die hier immer wieder beschworenen christliche maxime zu erinnern, die in diesem falle irgendwas mit dem balken im eigenen auge zu tun hat.

  91. und wir kommen nicht umhin,...
    und wir kommen nicht umhin, ihn zu verbessern. denn das mit den 20 sekunden stimmt nicht. also stimmt so nicht. nicht so ganz genau. denn er war steigerungsfähig. (man hatte auch nichts anderes erwartet, smile) bewältigte die zwei stockewerke nämlich in genau 20,6, 20,2 und 19,6 sekeunden. jedenfalls bei den dreimal, als wir unten standen und mitmaßen. (*g*)
    .
    und was für einen mut er hat! wir hätten das nicht. wir ziehen bei so gelegenheiten immer die decke über den kopf, und die frau ruft die polizei.
    .
    und radio free europe und radio liberty sind auch schon abgeschaltet.
    .
    sehr schöner text – und tonnenweise projektionsmaterial – “erinnerungen an die vielfalt”, wenn man so wollte auch. (*g*)
    .
    und reinhold messner heute im wdr 5: “keine macht für niemand”, dass sein bergsteigermotto schon immer, schon seit jahrzehnten. hat damals alle anderen ignoriert. bergsteigen ist frei, gehört keiner nation oder rasse. und schon garkeinem edelweiss. und gottfried benn hat er zitiert: “bergsteigen, dass ist am tod provoziertes leben”.
    .
    wer weiss.
    .
    und wir kommunizieren nie über das internet, genau wie er. das haben wir nicht nötig. (zum glück sicher niemand hier)

  92. wdr 5 "ein tag in den alpen". ...
    wdr 5 “ein tag in den alpen”.
    .
    und wie wärs mit einem “lärmschutzstadion” für seine heimatstadt? (ob der lärm nun draußen oder drinnen geschützt wird, kann man dann ja auch noch in der planungsphase genauer festlegen)

  93. Sehr verehrter Don! Sie haben...
    Sehr verehrter Don! Sie haben geschrieben, was Sie auf die Palme bringt, nun erlaube ich mir zu schreiben, wer mich auf die Palme bringt: Mutti. Wenn es vernünftig wäre und ginge, würde ich nach Berlin rennen, sie an den Schultern greifen und ordentlich durchschütteln. Seit sie regiert, hatte ich oft dieses Bedürfnis. Heute habe ich es des Gesetzentwurfes der Beschneidung von Jungen betreffend. Warum muss so kurzfristig ein Gesetzentwurf her – in anderen, viel ernsthaften Fällen, handelt sie nie schnell. Aber die kleinen Buben sind wehrlos, über deren Schicksal erlaubt sie sich, schnell zu entscheiden.
    .
    Es ist offensichtlich, dass man eine Tradition, die für Tausende von Jahren existierte, nicht von einem Tag auf den anderen ändern kann. Aber warum kann Mutti sich nie auf ein Thema länger einlassen, nachdenken, verschiedenen Argumenten zuhören und den Leuten Zeit geben, ihre Ansichten zu erklären und die der anderen zu verstehen?

  94. wir gerade etwas...
    wir gerade etwas unkonzentriert, daher mit vielen fehlern/ungeschicklichkeiten, wie sooft.
    .
    und wir fühlten uns ein wenig an pessoa erinnert. (jede reise endet mit dem ersten schritt)
    .
    und wir wollten auch über wein geschrieben haben. schon vor ihm oder gleichzeitig. wie wir uns als knecht evtl. nach pappenheim oder fankreich oder echezeaux verschickten, dortselbst bei der arbeit zu helfen, allerlei ausuferndes über land, leute, brauchtum und rebstöcke zu sehen, und, es sei gestanden, evtl. auch von der ein- oder andere teuren traube zu naschen. dieser flüssige edelstaub vom kostbaren terroir.
    .
    und er lädt dazu ein, ihm des nachts aufzulauern? (gut so, wir bringen eine laterne mit. und obst und kuchen.)
    .
    und es kann sich nun einmal nicht jeder mit dem lebenslauf eines picasso beerben – zumal, wenn er schon ein haus hat. und die bilder voller wände.
    .
    nun denn, oder so. (wahrscheinlich gehen die leute in echezeaux des nachts sogar noch mehr wache bei ihren trauben, als manche in ingolstadt. reine preisfrage, ganz sicher)
    .
    und wir waren vor 400 jahren auch schon sumpfeiche. in einem früheren leben oder demselben. und nun wissen wir, warum uns die linke seite hinundwieder so narbig schmerzt (*g*). man hatte uns da wohl in schlaf oder ablenkung etwas weggeschnitten (*g*).
    .
    aber.

  95. Re Die Trauben oben in DAs...
    Re Die Trauben oben in DAs Foto.
    Im Coop in der Schweiz werden immer wieder Trauben (Lavallée) aus Frankreich zum Schleuderpreis von FR2,95/kg angeboten. Wieso? Ist Europa mit Trauben überschwemmt?

  96. zum tage: "Abenteuer Berg....
    zum tage: “Abenteuer Berg. Zwischen Grenzerfahrung und Kulturindustrie” wars.
    .
    http://gffstream-3.vo.llnwd.net/c1/m/1348571470/radio/scala/wdr5_scala_20120925.mp3
    .
    und: wie nicht nur wir womöglich recht erinnern, wurde zu den “italienberichten” keine kommentare freigeschaltet. man hatte es ihm damals wohl verboten, damit das mitleiden sich auf der sachlichen ebene hielt. so dachten wir damals. und die sachliche eben ists heute noch. wobei mitleiden mit trümmern wirklich wichtig ist. und man es dabei aber auch belassen kann. sonst kämen andere womöglich noch und wollten vorzeitig geld. dabei sollten sie ganz richtig erstmal ihr eigenes benutzen. so will’s die politik. und brauchts der bürgersinn. und unser mitgefühl haben die sowieso. eben.
    .
    und große landschaften machen dich groß. (warum die mark schon immer eine große landschaft war. oder warum früh-besiegte spätaufsteigerländer wie bayern ihre schöne randlage leider sicher nie wieder loswerden wollen und brauchen)
    .
    @zeitgeist:
    .
    und ghandi und mose. führten ihre leute nach afghanostan. kleinen umweg gemacht. (von der andauernden vorbildwirkung friedlicher lösungen)
    .
    und das wort bleibt brandtgefährlich. es ändert die welt.
    .
    und er hat ja recht. man muss überhaupt keine rücksichten nehmen. (oder warum wir heute noch rückwirkend den lauf der weltgeschichte ändern sollten.) (die beatles ab ihrem ersten auftritt auf der reeperbahn im starclub rausnehmen. die hatten damals auch keine älteren um erlaubnis gefragt. einfach frech & verbotenerweise mit gewalt die welt geändert. also mit gesang und gitarre.)
    .
    und ghaddafi am fernseher anlässlich der ersten luftschläge auf bagdad? (das schöne ist doch, wenn staaten untergehen, darf ich in der ersten reihe sitzen) (und wie richtig, dass manche überhaupt gar keine keine tv-apparate mehr besitzen)
    .
    und den einen gehört ein ort. und den anderen die fläche. (aber was bedeutet das schon)

  97. @ Der Tiger 25. September...
    @ Der Tiger 25. September 2012, 21:00 :
    ich kann es kaum erwarten, mitzulesen, wie die Beschneidung von Mädchen in Deutschland gleich miterlaubt wird.
    Gleich vor dem Gesetz sollen sie sein. Emanzipation auch da wo es weh tut.
    Und für einen guten Zweck, dem Glauben, der ist ja bindend in der Sache und unantastbar im Inhalt.
    Wenn das Judentum erhalten werden muss, darf die afrikanische Tradition nach zurückgestellt werden, wir sind ja weltoffen. Unsere tadellosen Kliniken sind auf jeden fall weltoffen (für zahlende Kunden).
    Daf ich das böse “P” Wort noch reinwerfen : Pädophilie. Die Mädel können ja nicht jung genug sein.
    Ob Mutti weiss welche Tür sie in diesem Staat gerade öffnet ? Weiss sie, welche Fratzen dahinter lauern? Ich denke nein.
    Ist der Fuß erst in der Tür, ist das Kopftuch in der Schule ebenso Schnee von gestern, wei das Kreuz in der deutschen Amtsstube.
    Müssen Frauen dann in Deutschland wieder 5 Schritte vor ihrem Herrn gehen?
    Kann die Diskussion kaum erwarten……

  98. lieber perfekt!57, manch einer...
    lieber perfekt!57, manch einer war im vorigen leben auch sumpfhuhn und kam auf der inkarnationsleiter nicht wirklich weiter.
    .
    interessant: der geschätzte gastgeber parliert von roher gewalt und man endet beim bärtigen christentum. so lange man sich hier nicht die köpfe einschlägt, ist ja noch alles ganz fein.
    .
    lieber mediensegler, 0.10 u, ihre letzte zeile gilt in ansätzen heute bereits, ubiquitär einsetzbar. der nächste scheint dem nächsten eine last.
    .
    sie sagen es, lieber The Great Artiste, was mag erst einmal los sein, wenn la crisi so richtig ins rollen gekommen sein wird.
    vorausgesetzt, dass man ihre ersten wellen überhaupt so genau mitbekommt, so wie man die inflation auch nur in teilen erlebt (finanzminister sprechen übrigens lieber von kaufkraftverlust): derzeit noch klassische oder gehobene automobile, immobilien in gefragten lagen, kunst, hier ein wenig energie, da ein paar lebensmittel, und dort wieder begehrte mode.
    die nervösität und die ungeduld werden sicherlich ein wenig mit den preisen ansteigen, und zum prächtigen betriebsklima ihr scherflein beitragen.
    .
    man fragt sich, was dereinst das funktionale äquivalent zum sich selbst verbrennenden gemüsehändler, der die arabellion auslöste, sein wird.
    .
    [man wäre geneigt, einigen managern von gewissen instituten sehr zu raten, wie früher einmal geschehen keine besonderen handbewegungen vor laufenden kameras zu machen und auch sonst nicht herumzugrinsen oder von erdnüssen zu reden; sie hätten zwar grund, aber in ihrer nähe gibt es laternen und nicht ausreichend leibwächter, wenn das volk wirklich tobt. und wenn es sie nicht erwischen kann, dann eben das doch längst kaltgestellte westviertel, das das zu diesen verhältnissen und der hinterzimmerpolitik eigentlich nun seine stimme erheben sollte, wäre es in vielen teilen nicht so ungeübt und ignorant, sprich feige: ein mob ist blind.]
    .
    man fragt sich, was die folgen sein werden – dort, in der arabischen welt, wie hier, im alten europa, und was die menschen dazu sagen werden.
    .
    und ob sie – hier wie dort – noch etwas zu sagen haben werden, oder ob man nur noch froh sein darf, nicht in einem völlig im chaos und in korruption ertrinkenden staat der weiteren nachbarschaft zuhause zu sein.
    .
    gegen lichtscheues gesindel setzt man hier zwischenzeitlich in der burg zwei b-waffen ein, beide ziemlich misstrauisch nicht burgbewohnern gegenüber: die eine bei bedarf knurrend und bissig, die andere, da äusserst betagt, verlegt sich auf den kampf à la mouffette; sie übt fleissig, leider, aber immerhin auch in gegenwart des bürgermeisters.

  99. @GrooveX 25. September 2012,...
    @GrooveX 25. September 2012, 18:04
    Woher rührt dieses reflexhafte Schwarz-Weiß-Denken? Mob ist Mob. Ganz gleich, ob in Pakistan oder Deutschland, ob “christlich” oder “islamisch”. Am widerwärtigsten sind die Hintermänner, die das Krawallpersonal auf den Straßen lenken.

  100. Habe mich bis heute nicht...
    Habe mich bis heute nicht entscheiden können,
    ob ich nun spiritueller Agnostiker, agnostischer Atheist, apathischer Agnostiker
    oder agnostischer Theist bin.
    .
    Werde mir aber auf jeden Fall ein Symbol zulegen, das man beleidigen kann.
    .
    Damit ich beizeiten auch mal meine Erziehung vergesse, und Gründe habe,
    mich nicht mehr an Regeln der anderen zu halten.

  101. Nur für Der...
    Nur für Der Tiger.
    http://home.arcor.de/hooligan/

  102. Deutsche Gemüsehändler sind...
    Deutsche Gemüsehändler sind a) selten und b) geerdet,
    somit nicht als Rebellen geeignet.
    Das wäre was für die Piraten, um doch noch über 5% zu kommen.
    Weiß aber nicht, ob es bei denen Gemüsehändler gibt.

  103. Warum sind heute die korrekten...
    Warum sind heute die korrekten Wege ins Jenseits und die dort anzutreffende ewige Totenlebensfreude so ein riesiges Thema geworden?
    .
    Weil wir wohl das Diesseits als ziemlich hoffnungslos abgeschrieben zu haben scheinen.
    Eine gesicherte Existenz – selbst in Deutschland – ist so wahrscheinlich wie die Eigenkapitalreserve der Deutschen Bank dem Risiko angemessen ist. (Schöner Artikel, den Sterngucker da im Rebellmarkt ausgegraben hat)
    .
    Von Sex bekommt man Aids. Ist eh langweilig, wenn er nur unter gegenseitig freiwillig mitmachenden Leuten passiert.
    Kinder bringen es auch nicht, wenn der Stress schon mit drei losgeht, weil die Schönschrift in Mandarin sehr zu wünschen übrig lässt, dass es bestimmt nix wird mit dem Praktikum im Büro des UNO-Generalsekretärs.
    .
    Auch jammern und schimpfen macht irgendwann nur noch begrenzt Spass. Und in diesem Sinn muss ich auch mal Diskussionsteilnehmer wie ThorHa oder Stimmviech loben – neben all denen, die ich gerne und mit (mehr) Spass lese als die beiden – weil sie mit ihren instinktiv manchmal nach Eiern und Tomaten suchen lassenden Beiträgen eine Perspektive einbringen, die nicht im wohligen Konsens goutiert wird.
    .
    In allen krass kontroversen Fragen wäre es sicher sehr produktiv, wenn man ein offenes, abwägendes Gespräch führen würde, durchaus mit Frechheiten und Provokationen, um aus der Differenz der Ansichten vielleicht einen für alle mehr tauglichen neuen Lösungsansatz zu finden.
    .
    Wer diskutiert, anstatt zu predigen, kämpft für eine Alltagslebendigkeit, für die man nicht erst mausetot sein muss, um irgendeinen Vorteil von allem Entsagen, Geisseln, Verhüllen und auf Knien rutschen zu haben.

  104. perfekt57,

    das Schöne an...
    perfekt57,
    das Schöne an großen Landschaften ist, dass man so vieles gleichzeitig sein kann.
    Auch geht in gesättigten Märkten der Trend in Richtung Zweit- und Drittglaube.

  105. @ThorHa 25. September 2012,...
    @ThorHa 25. September 2012, 10:53
    Ich weiss nicht worauf sie antworten, aber das was ich geschrieben habe ist es sicher nicht….
    Probieren sie es noch mal, bei 25.9. 2 uhr 28 steht der beitrag…
    ..aber sie schrieben ja sogar: „Wie rechtfertigen Sie das eigentlich – gegenüber den Verbrechen von Staaten, besonders des deutschen, sind die Verbrechen der katholischen Kirche Peanuts?“
    Mit anderen Worten, von Geschichte haben sie also auch keine Ahnung?
    Und auch sie
    @elbsegler 25. September 2012, 11:18
    Haben wohl grössere Probleme damit was ich eigentlich recht einfach verständlich geschrieben habe. Denn wie diese Antwort zeigt
    @Vroni 25. September 2012, 11:28
    muss mein Kommentar auch für andere verständlich gewesen sein.
    Gerade ihre Einschätzung Herrn A. trifft recht präzise.
    Allerdings geht ihr, Vroni, Vorwurf ins Leere denn wie sie dem angegebenen Link entnehmen könnten bin ich strikt gegen jeglichen Kompromiss mit religiösen Schwachköpfen. Das schliesst allerdings nicht Toleranz gegen all die geistig behinderten, als normal geltenden Amerikaner mit ein, die ein solches Video produzieren.
    Und was ihr „Irgendwann weiß keiner mehr, wie alles anfing“ angeht, so ist dies reine Heuchelei, denn jeder der es wissen will, der weiss sehr wohl, dass alles sehr, sehr viel früher anfing, in diesem Fall mit einem Herrn Mossadegh. Was ihnen sicher bekannt ist?
    Es waren ja nicht irgendwelche Muslime die in den 50er Jahren einen US Präsidenten umbrachten, oder?
    Also lassen die alberne Heuchelei, das haben sie nicht nötig. womit wir es weltweit zu tun haben sind die Konsequenzen von 50 Jahren verbrecherischer US Aussenpolitik…
    Sollten sie tatsächlich ernsthafte Zweifel an meiner Einschätzung der Aussenpolitik der USA haben, dann schauen sie mal hier nach:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Auslandsinterventionen_der_Vereinigten_Staaten
    Wir reden hier anscheinend von zwei verschiedenen Dingen. Vandalismus wie ihn Don beschreibt entspringt ohne Provokation ausschliesslich der Psyche eines Täters, der entweder primitiv, oder alkoholisiert, oder beides ist.
    Muslime hingegen haben mehr als genug Gründe für ihre Reaktionen.
    Und dies wiederum hat nicht das Geringste damit zu tun, dass in DE das Grundgesetz massgeblich ist und nicht eine lächerliche Religion. Wen solcher neuzeitlicher Anspruch überfordert, der möge in seine Heimat zurückkehren, wenn es sein muss mit Nachhilfe!

  106. Julian Assange hat die...
    Julian Assange hat die Bombe.
    .
    Er hat sie von Bobby Fischer geerbt, der sie bei sich in seinem kalifornischen Schlupfwinkel zusammengebastelt hatte.
    .
    Eines Tages vor vielen Jahren trafen sich beide zufällig in derselben japanischen Gefängniszelle, und da…

  107. Ach, Tiger, weil Mutti eben...
    Ach, Tiger, weil Mutti eben … “Mutti” ist. Die schmeisst nach eigenem Gutdünken den Laden. War noch in jeder Familie so, die ich kennengelernt habe und wo die Frau “Mutti” genannt wurde.

  108. @ donna laura 25. September...
    @ donna laura 25. September 2012, 23:06 :
    Aber Sie haben doch schon einen massiven Kaufkraftverlust. Der Euro wertet nach aussen ab. Sie können im Ausland weniger einkaufen.
    Die ständig steigenden Energiepreise von 10-20% pro Jahr, das ist ihr Beitrag zur Eurorettung. Denn das Öl schwankt recht stabil zwischen 100$ und 120$.
    Sie haben doch die nette Franken Hause gesehen. Da haben Sie (vielleicht) in Euro gezahlt und den gestiegenen Franken mit wohlwollen betrachtet.
    Das ist unser Preis. Unsere Vermögenswerte sind aus dem Ausland betrachtet sehr günstig. Unsere Firmen sind (zumeist) Schnäppchen.
    Es ist auch eine Lüge, zu behaupten Inflation löse das Schuldenproblem.
    Inflation bedeutet, man kann für den geldlichen Gegenwert aus einem Monat Arbeit weniger kaufen. Allgemein wird das mit sinkendem Geldwert beschrieben.
    Sehen Sie sich die unterbezahlten Arbeitsverhältnisse der jungen Arbeitnehmer an.
    Diese Arbeitnehmer arbeiten einen Monat und haben zu wenig, um davon leben zu können.
    Kaufkraftverlust hat viele Gesichter. Löhne nicht durchsetzen zu können bedeutet Kaufkraftverlust.
    Wir alle zahlen schon sehr lange für das sogenannte “deutsche Exportmodell”.
    Wir transferieren die Lasten von Oben nach Unten.
    .
    Ein Arbeitnehmer der 95% seines einkommens für den Lebensunterhalt ausgibt, ist dazu gezwungen jeden Euro mit Zinsen zu seinen Lasten auszugeben. Denn vom Hersteller bis zum Endanbieter finanzieren alle vor.
    Da steckt überall der Zins drin.
    Sie müssen laut Hr. Popp etwa 1 Mio. pro Jahr einnehmen, damit sie in Deutschland Zinsneutral werden. Damit Sie von diesem System profitieren, müssen Sie also zu den etwa 1% gehören.
    Die Zinslast in Deutschland soll etwa 400 Milliarden betragen. Der Bundeshaushalt hat lächerliche 315 Milliarden.
    Die Umverteilung erfolgt nicht im Steuersystem, sie erfolgt im Zinssystem.
    Dieses Zinssystem ist nicht von Gott oder ein Naturgesetz, nein das ist Menschenwerk und es ginge auch anders.
    …….. denn sie wurden alle betrogen.

  109. Als Nachtrag :...
    Als Nachtrag :
    http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:klagewelle-banken-unter-abzockverdacht/70095673.html
    .
    Das System ist anders aufgebaut und es ist nicht politisch kontrolliert. Wer viel Geld hat der macht sich nicht von Tagespolitik abhängig.
    Schauen Sie doch einmal auf Ihren Dispo. Die Bank bekommt das Geld für 1%.
    Schauen Sie einmal auf die Bearbeitungsgebühren, die werden bei Abschluß fällig, können nicht bar beglichen werden und werden voll verzinst.
    Die meisten Banken räumen bis heute keine vorzeitige Tilgung ohne Vorfälligkeitszinsen ein. Da werden max. 10% des Ursprungsbetrags eingeräumt.
    Kaufen Sie einmal Aktien und legen Sie die in ein Depot. Die Kosten sind enorm.
    Hat Ihr Berater Sie darauf hingewiesen, daß Sie diese schicken bunten Papiere auch zu Hause lagern könnten und trotzdem Aktionär mit Stimm- und Dividendenrecht sind?
    Wahrscheinlich hat er das vergessen….
    Der grüne Punkt erhält für seine Anstrengungen 8ungeprüfte) 3% vom Bruttoladenpreis und erhält damit etwa so viel die Rendite kleiner Einzelhandelsläden beträgt. Haben Sie sich einmal gefragt, wo das ganze Geld bleibt und warum der grüne Punkt verschuldet ist?
    Haben Sie bemerkt, daß Sie grünen Punkt -u n d- Abfallgebühren über die Gemeindekostenumlage bezahlen? Zufall denke ich oder ein Buchungsfehler.
    Wenn Sie TV schauen werden Sie sicher die immense Qualität geniessen. Es ist das weltweit teuerste Mediensystem und wird durch die GEZ finanziell vertreten. Diese Beträge werden nicht öffendlich diskutiert, es wird ein “Finanzbedarf” prognostiziert und das sind unsere Gebühren.
    Wenn Sie zum Arzt gehen oder in eine Klinik, dann wird Ihnen sicherlich auffallen wie hochwertig die Versorgung ist. Pro Kopf bezahlt der Deutsche die höchsten Zwangsabgaben für das Gesundheitssystem weltweit.
    Frau Ulalalala Schmidt hat in ihrer Amtszeit einmal versucht die Kapitalwege nur zu erkennen, nicht zu steuern. Absolut ohne Erfolg im Übrigen.
    Aber die Topversorgung unserer Alten, Kinder, Beruftstätigen und Schwangeren hat ebenso ihren Preis wie die Gesundheitsvorsorge.
    Die Lasten werden systematisch von Oben nach unten transferiert.
    Kultur ist öffendliche Aufgabe und jede Stadt hat ein Theater und ein Orchester, aber das ist für wenige, nicht für die Masse, die dafür bezahlt.
    Ach herje, Inflation ist nur der letzte Nagel im Sarg.
    Es gilt wieder das alte Motto : wer arm ist, der soll auch darunter leiden.
    In Griechenland sterben jeden Tag Menschen, weil dieses Zinseszinssystem aufrecht erhalten wird. Das ist Realität innerhalb Europas und das ist die -> die Basis der aktuellen europäischen Vereinigung <-.
    Da kommen keine Bürgerrechte vor, aber eine Aufrüstung ist in den Maastricht-Verträgen verbindlich vorgesehen.
    Die Umverteilung von Unten nach Oben muss erhalten werden.
    Das Zinssystem muss erhalten bleiben.
    Das abhängige politische System muss geschützt werden. Letzte Nacht haben -14000- Polizisten in Madrid die Volksvertreter vor dem Volk geschützt. Die Rotznase von Regierungschef hat erzählt das sei ein Staatsstreich von Unten und dabei kürzt er weiter an den Armen und gibt den Reichen.
    .
    Das ganze Geld verschwindet im Derivatemarkt der zu 80% von 20 Banken aus den USA und GB betrieben wird. Es ist weg. Das ist die Vassalenabgabe an den Hegemon und seinen Blinddarm.
    Die Ebenen auf denen wir bluten sind unzählig und systematisch von Menschenhand so angelegt.
    Es ist keine Krise des Kapitalismus, das hat mit dem Wirtschaftssystem nix zu tun.

  110. Oh oh oh oh, das waren 1400...
    Oh oh oh oh, das waren 1400 Bolizeibeamte in Spanien. Also keine Division sondern nur ein lokaler Einsatz. Sry.

  111. Und wenn ich hier heute morgen...
    Und wenn ich hier heute morgen schon alles zumüll, dann habe ich noch einen sehr guten Link zur Lösung der “Finazkrise”. Wenn man dazu bereit wäre, den Banken ihr Gelderschaffungsmonopol abzuerkennen. (Nachdem Hr. kohl ja nun öffendlich dokumentieren durfte, daß die Union das System Kohl/Lambsdorf rehabilitiert hat und dei Wiederwahl der alten und neuen Kanzlerin damit gesichert sein dürfte, glaube ich aber nicht an eine Umsetzung.) :
    .
    http://www.heise.de/tp/artikel/37/37703/1.html

  112. HAARSTRÄUBEND!
    ...

    HAARSTRÄUBEND!
    „Körperverletzung – mit Einwilligung der Eltern
    sei nicht rechtswidrig – und damit nicht strafbar.
    AHA! –
    wird da nicht nur der Verteiler der „gesangsfördernden“
    Watschen für die Regensburger Domspatzen denken.
    .
    Orthodoxes Kirchenrecht soll also Einzug in unsere Gesetzgebung finden.
    Demnächst in Ihrer Gemeinde: „Beschneidung des Herrn“
    Kirchenfest am 1. Januar ???
    http://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Vorhaut

  113. Hey, mediensegler! (gestern,...
    Hey, mediensegler! (gestern, 23:45)
    Solange da kein pathetischer Gnom zum Vorschein kommt, ist doch alles OK.
    .
    :)

  114. Abu'l-Ala-Al-Ma'arri...
    Abu’l-Ala-Al-Ma’arri (arabischer Dichter und Schriftsteller, 973-1057):
    In dieser Welt gibt es nur zwei Sorten Menschen – intelligente Menschen ohne Religion und religiöse Menschen ohne Intelligenz.

  115. Holly01: Ei hoaschen´Se mol....
    Holly01: Ei hoaschen´Se mol. Sie, des is net so vekeaht, mid de finf Schridd, die wo die Fraueleit vor ihre Männä gähe miesse. De Daliban lauäd jo heitzedoch ieberall um de Eck, Wissen´Se. Dea Daliban vergräbd jo Mine inne Stroß, hon isch im Färnsähe gsäh, uff AeRDä. Un irschendwie muß sich unseraans doch au schitze kenne miesse. Dea Daliban reschbegdiead jo no net ä mol de eischenä Leit.
    ..
    Ä schenere Dod kannst ieberall finne.
    ..
    Bin gschpannt uff dä neie Äpplwoi.

  116. Yog Sothoth, Esq.@:...
    Yog Sothoth, Esq.@: Aufklärung tut not! Klasse, endlich können wir uns die Intelligenz selber benoten. Und Religion ist Tand.
    Dank für dieses Zitat eines zu Unrecht längst Vergessenen & Verblichenen.

  117. @ Tyler Durden Volland
    Die...

    @ Tyler Durden Volland
    Die Unterstellung der Heuchelei hat schon was:
    Sie nervt.
    Was soll das alles, mann. Die ganzen persönlichen Angriffe. Reißen Sie sich mal zusammen.

  118. Tyler Durden Volland 26....
    Tyler Durden Volland 26. September 2012, 03:43
    Ich habe weder größere noch kleinere Probleme damit, Ihren Kommentar zu verstehen, weil er an Schlichtheit ja nicht zu überbieten ist. Wenn Sie die Außenpolitik der USA seit wann auch immer für verbrecherisch und falsch halten, ist das Ihre Meinung, die ich weder ändern kann noch will. Aber dieser blinde Reflex, alles, was auf dieser Welt geschieht, immer damit zu begründen, dass die USA doch an allem schuld sind, ist mir etwas zu schlicht. Vorausgesetzt, Ihre These trifft zu, entbindet das doch den Rest der Welt nicht von verantwortungsbewußtem Handeln. Wenn Ihnen Ihr Nachbar aus Protest gegen ein indiskutables Machwerk von Video Ihre Wohnung anzündet, ist das durch nichts zu rechtfertigen.

  119. @ mediensegler 26. September...
    @ mediensegler 26. September 2012, 00:43 :
    Es ist wichtig den Leuten immer wieder einzureden wie sinnlos Widerstand ist. Dieses System ist so marode, dass einfaches nicht teilnehmen schon eine gefahr ist.
    Wer sein Geld nicht auf dem Bankkonto hat, seine Sparverträge kündigt und seine Kredite zurückzahlt, stellt eine reale Gefahr für das System da.
    Sprächen sich nur einige (nicht viele und schon garnicht die Mehrheit) zu soclhem Verhalten ab, dann fallen Banken in “negatives Eigenkapital”, was bedeutet sie sind insolvent, werden aber nicht geschlossen.
    Das ist in Südeuropa eher die Regel, nicht die Ausnahme.
    Würden die leute nur 5% des Kapitals abheben wollen, wäre das vom System her nicht mehr machbar.
    Würden auch nur 5% der Leute sich zusammen tun und die 5 Mio aufbringen, um eigene Banken mit eigenen regeln zu betreiben, wäre das systemrelevant.
    Es ist nicht alles so solide wie es von vorne ausschaut, man kann da eher an Kulissen von westernstädten denken, Fassaden, welche mit Holz gegen umfallen abgestützt sind.
    Die Angst der Betreiber des Systems ist sehr sehr real. Die Angst der abhängigen Politik ist ebenfalls sehr sehr real.
    Das Geld im Derivatemarkt ist “entpersonalisiert”, es gibt keine Besitzer. Offshorevermögen sind “entpersonalisiert”, es gibt keine Besitzer.
    Vertrauen ist der Kern des Geschäfts, aber es darf auch nicht ein bigmoney abheben wollen.
    Viele kleine Anleger sollten immer an den Hebel denken. 100 Bill Gesamtvermögen entsprechen 1000 Billionen Derivatemarkt. Wenn 75% der Privatvermögen im Nichts der Zahlen treiben, dann ist der Durchschnittshebel “13”.
    Heben Sie 1k ab, dann entziehen sie durch den Hebel dem System 13k………
    Aber “pssst”, das ist geheim.

  120. @Mediensegler – strategische...
    @Mediensegler – strategische Überwachung. “Jetzt hat der Tiger auch noch diesen Anti-Mutti link sangeguckt. Noch ein Beweis, dass sie rechts—radikal ist”

  121. @Yog Sothoth, Esq. 26....
    @Yog Sothoth, Esq. 26. September 2012, 08:53
    Ob sich Abu’l-Ala-Al-Ma’arri mit dieser Aussage automatisch als intelligenter Mensch qualifiziert hat, wage ich zu bezweifeln. Er widerlegt sich im Grunde selbst.

  122. @tylerdurdenvolland:
    "Mit...

    @tylerdurdenvolland:
    “Mit anderen Worten, von Geschichte haben sie also auch keine Ahnung?”
    Ihr Urteil würde mich ja tatsächlich interessieren, wenn es mit Fakten unterlegt werden kann. Gegenüber den Opfern des hundertjährigen und des dreissigjährigen Krieges, der napoleonischen Kriege, des ersten und zweiten Weltkrieges, der Shoa, der Vertreibung/des Völkermordes an den Armeniern, des amerikanischen Bürgerkrieges, der Kriege gegen Azteken und Inca (das war nur eine Auswahl) stehen als direkt der katholischen Kirche zurechenbar die Kreuzzüge und die Inquisition.
    Und damit wiederhole ich “gegenüber den Verbrechen von Staaten, besonders des deutschen, sind die Verbrechen der katholischen Kirche Peanuts?“ Und könnt hinzufügen, das sie historisch auch noch deutlich weiter zurückliegen, die Staats”verbrechen” sind meist jüngeren Ursprungs.
    Jetzt Sie. Falls Sie mehr können, als Ein-Satz-Vorurteile abzulassen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  123. @Holly01:
    "Der grüne Punkt...

    @Holly01:
    “Der grüne Punkt erhält für seine Anstrengungen 8ungeprüfte) 3% vom Bruttoladenpreis”
    Eine politische Entscheidung gewählter Volksvertreter in Bund und Ländern.
    “Es ist das weltweit teuerste Mediensystem”
    Eine politische Entscheidung gewählter Volksvertreter in Bund und Ländern.
    “Pro Kopf bezahlt der Deutsche die höchsten Zwangsabgaben für das Gesundheitssystem weltweit.”
    Eine politische Entscheidung gewählter Volksvertreter in Bund und Ländern.
    Dafür ist auch jeder Deutsche versichert (im Unterschied zu den USA) und die viel relevanteren jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit liegen auf der Höhe von Belgien, Österreich, Kanada, deutlich unter denen der USA und der Schweiz. Wofür ist die Tatsache, dass in Deutschland ein höherer Anteil als anderswo über eine Teilnahmeverpflichtung eingezogen wird, also irgendein Beweis?
    Sie mögen Mehrheitsentscheidungen nicht, denen Sie nicht zustimmen. Ihre für Kleinkarierte und Undemokraten typische Schlussfolgerung: ICH halte sie für falsch, es gibt sie trotzdem = Verschwörung und Korruption!
    Ich will Sie damit keineswegs davon abhalten, dieses Blog weiter – wie sagen Sie selbst – zuzumüllen. Sie stellen nur mit jedem neuen Beitrag unter Beweis, dass Ihr Weltbild auf der Formel beruht “Alles Nazis ausser Papi”.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  124. Hat Abu'l-Ala-Al-Ma'arri,...
    Hat Abu’l-Ala-Al-Ma’arri, arabischer Dichter und Schriftsteller, 973-1057, das wirklich geschrieben?

  125. Yog Sothoth, Esq. - Sie haben...
    Yog Sothoth, Esq. – Sie haben aber auch schon mal bessere Sprüche zitiert.
    Dennoch, schön zu sehen, dass es einen Vulgärrationalismus nicht nur im modernen, “christlich-jüdischen” Abendland gab und gibt.

  126. @ Holly01 / ThorHa

    Re...
    @ Holly01 / ThorHa
    Re Deutschland – Politik/Wirtschaft
    Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz liegt heute bei 2,8%. Wieso ist die Arbeitslosigkeit (heute 6,8%) so hoch in Deutschland?
    http://www.tradingeconomics.com/germany/indicators
    (Data für alle Länder weltweit)

  127. Die sogenannten letzten...
    Die sogenannten letzten Wahrheiten und Dogmen sind nur Spiegelungen oder Projektionen menschlicher Psyche. Keine anderes Lebewesen kann im Namen von … zu Mord und Totschlag verführt werden. Gerade in krisenhaften Zeiten kommen die Heilsverkünder wieder zuhauf. Und wir freuen uns über ein weiteres Dogma aus dem Munde von Abu’l-Ala-Al-Ma’arri.
    .
    @Tyler Durden Volland
    “Also lassen die alberne Heuchelei, das haben sie nicht nötig. womit wir es weltweit zu tun haben sind die Konsequenzen von 50 Jahren verbrecherischer US Aussenpolitik…”
    .
    “Muslime hingegen haben mehr als genug Gründe für ihre Reaktionen.”
    .
    Hier allerdings interpretieren sie ihre Wahrnehmungen als subjektive Gewissheiten.

  128. Die Kirche! Das es auch andere...
    Die Kirche! Das es auch andere Stimmen gab im grausamen Konzert der Eroberung Südamerikas durch die Spanier wird oft nicht wahrgenommen.
    Die Interessen der Spanischen Krone waren nicht immer die der kath. Kirche.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bartolom%C3%A9_de_Las_Casas
    Oder man denke an die Bemühungen der S.J. in den Gebieten der heutigen Staaten Argentinien, Südbrasilien und Paraguay.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Guaran%C3%AD_%28Volk%29
    Es bringt überhaupt nichts, wenn man sich in der Diskussion die sog. großen Fakten um die Ohren haut mitsamt haltlosen gegenseitigen Unterstellungen.
    Geschichte ist eher eine oft sehr diffuse Angelegenheit. Historische Betrachtungsweisen unterliegen im Übrigen oft Trends, modischen Theoriebildungen.

  129. »Und ist es wirklich wahr,...
    »Und ist es wirklich wahr, Sihdi, daß Du ein Giaur bleiben willst, ein Ungläubiger, welcher verächtlicher ist als ein Hund, widerlicher als eine Ratte, die nur Verfaultes frißt?«
    Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah in Karl Mays “Durch die Wüste”
    Hat sich in hundert Jahren irgendwas geändert???

  130. @ fionn 26. September 2012,...
    @ fionn 26. September 2012, 12:09 : Eine Wirtschaft benötigt reale Kunden, um verkaufen zu können.
    Die Argenda 2010 hat viele reale Kunden ausgeschaltet, weil Sie zum einen bei den Sozialleistungen stark gedrosselt wurden oder zum anderen in unterbezahlte Jobs gezwungen wurden.
    Die neigung deutscher Arbeitgeber diese Situation zum Lohndumping zu nutzen tut bei der realen kaufkraft ein Übriges.
    In der Schweiz zahlen Arbeitgeber (noch) für gute Arbeit ein gutes Geld. Die Masse der relativ gut bezahlten Jobs ermöglicht ein relativ hohes Maß an realem Umsatz und damit an regionaler Produktion.
    Kurz : wer gut zahlt hat auch Kunden die viel umsetzen, weil sie gut verdienen.
    Sie können die Arbeitslosenzahlen übrigens ganz hervorragend mit der Wirtschaftspolitik der jeweiligen Regierungen hinterfrage.
    Fängt die Regierung in der Schweiz an zu sparen und nötigt die Arbeitgeber zu selbigem, bei den löhnen, so landen Sie in Deutschland.
    Beginnt die Regierung in der Schweiz damit das öffendliche Defizit zur Beruhigung der Märkte zu deckeln so landen Sie in Spanien, Italien oder GB.
    Kommt die Schweiz unter die Vormundschaft des IWF dann landen Sie in Griechenland.
    (Immer alles unter der Vorgabe, man versucht alles um das Zinseszinssystem zu erhalten.)

  131. @ ThorHa 26. September 2012,...
    @ ThorHa 26. September 2012, 11:07 :
    Sie bekommen keine Antwort, ausser das Sie keine Antwort bekommen. Mögen Sie mich nicht wieder ignorieren? Ich fand das sehr angenehm.

  132. ------man ließ ihn an den...
    ——man ließ ihn an den Füßen voran aus dem literarischen Salon schleifen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Abu_l-%27Ala_al-Ma%27arri
    ..
    Alle Skeptiker gehören geteert und gefedert! ,-))

  133. Nun ja, jeder erzählt was....
    Nun ja, jeder erzählt was. Wie immer.
    Bei dem Artikel ging es nicht um die GEZ, Banken, die USA und auch nicht um Mutti.
    Schade um das Thema.
    Ich hatte gestern ein gutes Gespräch mit einem Moslem.
    Ein sehr gescheiter, kultivierter und toleranter Mensch. Nebenan wohnt ein Japaner, er ist Shintoist. Wie sie die Dinge sehen, interessiert mich. Atheistisches find’ ich boring.

  134. Mehr über Abu l-Ala...
    Mehr über Abu l-Ala Al-Ma’arri in der FAZ-Rezension: “Paradies und Hölle”
    .
    Zitat: Als in Europa Aristoteles noch ein Unbekannter war, hat er Verse geschrieben wie die folgenden: “Freunde, gebt keinen Pfennig für alte Dogmen! / Die Leute begehen ungeheure Verbrechen, denn sie haben gelernt / daß nur kleine Vergehen in der Hölle gesühnt werden.”
    .
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-sachbuch-philologen-ins-paradies-11293107.html
    .
    Bei Wikipedia lautet sein spöttischer Ausspruch so:
    .
    Sie alle irren – Moslems, Christen, Juden und des Zoroaster Legion.
    Die Menschheit kennt weltweit nur diese beiden:
    Den einen, mit Verstand wohl aber ohne Religion,
    Den andern, religiös, doch ohne Hirnarbeiten.

  135. @ Frankfuadä Bubb 26....
    @ Frankfuadä Bubb 26. September 2012, 09:17 :
    Ab dem 5 Glas ist der Apfelwein wie immer ein Gedicht …… ganz und gar unabhängig davon, was die nachrichten bringen. Das ist auch sehr gut so ….

  136. Trefflich sind auch die...
    Trefflich sind auch die Wahr-Falsch-Tafeln.
    ..
    Die Kunst der Aleatorik oder “Alle Kreter lügen!”
    http://www.aleatorik.eu/2010/02/14/alle-kreter-lugen/

  137. Noch etwas Lustiges:...
    Noch etwas Lustiges: Al-Ma’arri ist seinerzeit als hoch geachteter Gelehrter in der Nähe von Aleppo alt geworden. Hätten ihm die muselmanischen Horden angesichts seines Vulgärrationalismus nicht die Bude anzünden müssen? Komisch, die haben das nicht gemacht. Echte christliche Nächstenliebe hätte da ganz anders aufgeräumt, nehme ich an.

  138. salonsurfer,

    wenn man sich...
    salonsurfer,
    wenn man sich mit Quantenmechanik befasst, werden die Dinger komplizierter.
    Objekt und Subjekt gehen eine Liaison ein und so vieles mehr. Man kann getrost davon ausgehen, dass das Universum, alles was ist, extrem multidimensional ist und Gesetzmäßigkeiten unterliegt, die wir nicht mal ansatzweise verstehen.
    Die ganze Person befindet sich in diesem Environment. Die Wirklichkeit, ich wiederhole mich jetzt, die Wirklichkeit ist nur eine Interpretation unseres Gehirn.
    Profaner ausgedrückt: Wir sehen nicht die Dinge, wie sie sind. Wir sehen, wie wir sind – in der feststofflichen Materie. Religiöse Praktiken können das aufbrechen. Es öffnet den Geist.
    Das setzt aber eine kompetente Person voraus.
    Miesmacher messen alles an den einfältigsten Vertretern.
    Kein Mensch käme auf die Idee, einen ZEN-Meister oder einen Schamanen-Priester als dumm zu bezeichnen. Und glaube auch nicht, das Jesus dumm war. Ganz im Gegenteil. Der war genial.

  139. Umverteilung von Unten nach...
    Umverteilung von Unten nach Oben, nur die Lasten gegen den umgekehrten Weg :
    .
    http://www.heise.de/tp/blogs/8/152815

  140. @plindos, e.r.langen, muscat...
    @plindos, e.r.langen, muscat &al. :
    Mit der Quellenlage von alten Zitaten ist das immer so eine Sache…vll stammt es ja auch von dem verrückten Araber Abdul Alhazred :)

  141. @fionn - Arbeitslosigkeit...
    @fionn – Arbeitslosigkeit Schweiz niedrig:
    Einer der Gründe dafür findet sich hier:
    http://www.osec.ch/de/blog/innovation-europa-schweiz-erneut-die-nr-1
    Deutschland wird erst in der nächsten Generation begreifen (müssen), dass man sich nicht auf Dauer die Kombination von höchster Sozialtransferrrate und niedrigster staatliche Investitionsrate aller OECD-Staaten leisten kann.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  142. Lieber Herr Don, schreiben Sie...
    Lieber Herr Don, schreiben Sie hier einmal einen Beitrag über die elegante, meinetwegen auch barocken Formen des Blogbeitragkommentierens. Hier unten bedarf es noch mancher Nachhilfe.

  143. Das christliche Profil der...
    Das christliche Profil der Teuschen Seel.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/allensbach-analyse-christliche-werte-haben-bestand-11903761.html
    ..
    Hypothese: Mord und Totschlag samt Einforderung der Rache stehen (eigentlich) nicht (mehr) auf der Agenda der sittlich gereiften, ethisch geprägten SdG. Der K(r)ampf um die optimalen Anlagemöglichkeiten des bßchen Vermögen sowie die Schulnoten des Nachwuchses stehen im Vordergrund des verantwortungsbewußten Handelns. Christliches Denken hat hat lediglich etwas
    mit Barockmusik und Weihnachtsgeschenken zu tun.

  144. lieber Yog Sothoth, Esq., you...
    lieber Yog Sothoth, Esq., you made my day. ein netter spruch, der seine wirkung selten verfehlt.
    .
    lieber mediensegler, schöne links haben sie da angehängt; rfid zum bleistift ist eine hübsche sache, vor allem für die taschendiebe.
    nun sprach ich davon nicht, sondern von von der last der esel, aber einerlei.
    .
    lieber Holly01, wie begrüssenswert, dass sie eine zarte wortmeldung von mir zum anlass für einen veritablen sermon nahmen. darin ist nicht alles wirklich neu, und das muss es auch nicht sein – die geisterbahn und das skelett im schrank haben auch noch nicht ausgedient -, doch mag es denn einen oder anderen leser, sagen wir: ernüchtern.
    .
    wenn zu einer klugen conclusio auch noch eine kluge actio träte, dann, ja dann entfernt man sich vom unglück.
    .
    jetzt hat doch glatt einer ‘erdnüsse’ gesagt! arrgh! ah! ça ira, ca ira, ça ira!

  145. @Holly 01 - Ignorieren:

    Nö....
    @Holly 01 – Ignorieren:
    Nö. Sie nicht.
    Und da wir grad dabei sind:
    “Die Argenda 2010 hat viele reale Kunden ausgeschaltet, weil Sie zum einen bei den Sozialleistungen stark gedrosselt wurden oder zum anderen in unterbezahlte Jobs gezwungen wurden.”
    Man muss nur die Ausgaben für Arbeitslosengeld/Sozialhilfe vor und nachher vergleichen, um festzustellen, dass diese Feststellung falsch ist.
    http://www.news.de/wirtschaft/855136134/hartz-iv-verschlingt-milliarden/1/
    Und
    “zum anderen in unterbezahlte Jobs gezwungen wurden.” ist zwar diskutabel, aber ziemlich verkürzt. Die Alternative vor der Agenda bestand darin, alle 5 Jahre 1 Million Arbeitslose MEHR auf einem dauerhaft nicht finanzierbaren Niveau zu akzeptieren, um das Arbeitskräfteangebot künstlich zu verknappen. Und ich habe noch von keinem Agenda-Kritiker eine vernünftige Lösung für das Problem gehört – mehr Steuern für Reiche und eine Staatsquote oberhalb von 50% wäre nämlich auch nur eine Übergangslösung.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  146. Allah ist immer (immer) bei...
    Allah ist immer (immer) bei den Verständigen.
    Nasreddin Hodscha (türk. Eulenspiegel):
    Der Hodscha ist auf Besuch in einem Nachbardorf. Da verliert er seine Satteltasche. Die Dorfbewohner, die er im Kaffeehaus trifft, warnt er: “Ihr tätet gut daran, meine Satteltasche zu finden, sonst weiß ich nämlich, was ich tu…”
    Die Leute bekommen eine Heidenangst, alle sind in Aufregung. Der Ortsvorsteher ordnet eine Suchaktion an und schließlich wird die Tasche gefunden.
    “Hodscha”, fragt da der Ortsvorsteher, “du hast doch gesagt, du wüsstest, was du tätest, wenn wir die Satteltasche nicht finden würden. Jetzt würde uns doch interessieren: Was hättest du denn in dem Fall gemacht?”
    Und der Hodscha antwortet: “Was hätte ich schon tun sollen? Zu Hause habe ich noch einen alten Teppich, aus dem hätte ich mir eine neue Satteltasche gemacht…”

  147. In der Tat lustig ist es,...
    In der Tat lustig ist es, werter Giannozzo, dass auch “hoch geachtete Gelehrte” manchmal Dünnschiss labern.

  148. x@: Ihre Ansichten sind...
    x@: Ihre Ansichten sind bemerkenswert und gefallen mir.

  149. E.R.Langen,
    warum soll er das...

    E.R.Langen,
    warum soll er das machen. Machen Sie es doch. Schreiben Sie einen Kommentar über Kommentare.
    Oder soll ich es machen? Ja?
    Ihr glaubt nicht, wie sehr mir diese Wikipedia- und Youtube-Links auf den Geist gehen.
    Und dieses Euro-Gerede. Und schlechte Gedichte. Und das Gerede von 70er-Jahre-Linken und all das Süffisante und Vermischte, die Freizeit-Schriftstellerei und…
    —–

  150. @ Holly01 / ThorHa

    Besten...
    @ Holly01 / ThorHa
    Besten Dank für die interessanten Antworten. Ich nehme an, dass die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland immer noch höher liegt als im Westen.
    @ Holly01 – Recht haben Sie, man darf nie zurücklehnen…the competitors are not asleep….
    @ ThorHa – Thank you for the OTSE link.

  151. Sehen Sie, muscat, das meinte...
    Sehen Sie, muscat, das meinte ich.

  152. Ich weiß ja, dass der Don ein...
    Ich weiß ja, dass der Don ein heimlicher Freund der Sachsen ist. (Kicher)
    .
    Daher hier ein Link zum beschwingten Weinfest in Kötzschenbroda.
    .
    http://www.mdr.de/sachsenspiegel/weinfest-rbl100_zc-1b6dad2f_zs-c5332a56.html
    .
    Besonders gefallen hat mir beim Durchklicken der Bildgalerie dies:
    “Hochkultur trifft auf Weinseligkeit” (Bild 6)
    .
    Da hat’s mich ordentlich geschüttelt … (Uaarh!)

  153. @ donna laura 26. September...
    @ donna laura 26. September 2012, 14:52 :
    Entschuldigung, bei dem Thema immer zu lang und zu viel, ich wollte Ihren Beitrag ansich nicht als Sprungbrett benutzen.
    .
    conclusio? Nicht einfach.
    Wollen Sie das wirklich lesen, das wird eine Abhhandlung und noch langweiliger als die Predigt von gestern.

  154. @ ThorHa - OSEC looks better -...
    @ ThorHa – OSEC looks better – where did I get OTSE from??

  155. 1 Kommentar auf Wunsch des...
    1 Kommentar auf Wunsch des Autors gelöscht.

  156. x, weitermachen!...
    x, weitermachen!

  157. lieber mediensegler, mein...
    lieber mediensegler, mein designliebling ist das fliegende spaghettimonster: http://en.wikipedia.org/wiki/Flying_Spaghetti_Monster. prägnant, klar, hässlich.
    .
    deutlich unterhaltsamer ist allerdings die allseits beliebte teekanne, silbern oder irden – einerlei: http://de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne.
    demnach sei “es nicht Aufgabe des Skeptizismus, traditionelle religiöse Annahmen zu widerlegen.”
    der eklat um russell und die schwierigkeiten, denen er im laufe seines lebens begegnete, fügt sich in die momentane diskussion der runde recht geschmeidig ein.
    .
    lieber Holly01, nein, nein, ich bitte sie, tun sie sich keinen zwang an. ein wenig zu sinnieren, solange der faden noch einigermassen im erkennbaren bereich bleibt, ist doch statthaft und sicherlich ganz im sinne dieses salons (zuweilen fragt man sich, was denn der oder die kommentator/in getrunken oder geraucht hat, und möchte das bitte auch). bitte predigen sie noch ein bisschen, und bitte prügeln sie sich noch ein wenig: stets eine unterhaltung. man ist ganz ohr.
    et: zur klugen conclusio gehört eine kluge actio. nur zu reden stellt einen ennui dar.
    .
    lieber Gianozzo, placet.
    .
    man sagt es ja, der don spricht von gewalt und man endet an der gretchenfrage, nicht ohne einander nach kräften am schlafittchen zu ziehen.
    nach kenntnis historischer fussballereignisse (http://de.wikipedia.org/wiki/Zidane; http://de.wikipedia.org/wiki/Marco_Materazzi) weiss man, dass man, um rote karten zu vermeiden, einander nicht vor den kopf stösst.
    .
    (ich gehe noch rasch ein paar erdnüsse holen. popcorn ist ja schon aus.)

  158. @x
    "Die ganze Person befindet...

    @x
    “Die ganze Person befindet sich in diesem Environment. Die Wirklichkeit, ich wiederhole mich jetzt, die Wirklichkeit ist nur eine Interpretation unseres Gehirn.”
    .
    Einverstanden, der Glaube könnte es dann auch sein. Ich respektiere jeden Gläubigen, solange er mich nicht zwangsweise beglücken will.

  159. 18.03 u - the missing...
    18.03 u – the missing link:
    selbstkritik und selbstzensur üben zu können, sind zukunftsweisende kernkompetenzen.
    .
    leider hat man sich den link später ansehen wollen, was nun nicht mehr geht. schade.
    curiosity killed the cat. tja.
    (mir war so, als ob sich der ‘alte recke’ Don Carlos zur wort gemeldet hätte. oh, würde er doch! was waren das noch zeiten!)

  160. [liebe fionn, es steht zu...
    [liebe fionn, es steht zu vermuten, dass ihr OTSE eigentlich OTS heissen soll.
    da man nun auf hiesigen wunsch unbedingt bei der schwarmintelligenzia nachschlagen soll:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Organische_Trockensubstanz.
    .
    es steht geschrieben: “Errechnet wird dieser Wert, indem man die Gewichtsdifferenz zwischen dem trockenen Zustand nach Erhitzung auf etwa 105 °C und nach Verarschung bei etwa 550 °C bis 600 °C dem Ursprungsgewicht gegenüberstellt.”
    .
    wobei bei dieser lesart unweigerlich erinnerungen an otc wach werden. von währungsproblemen soll man, wie verlangt, ja auch unbedingt reden.
    .
    jaja, so ist das.
    —–
    warnhinweis: dieser beitrag wurde in einem ironieverarbeitenden betrieb erstellt.]

  161. Ach ja, übrigens, ein Nachbar...
    Ach ja, übrigens, ein Nachbar hat vor ein paar Tagen Trauben von hier, selbstgezogen auf seinem Balkon, verteilt. Sie sahen so aus wie die hellen oben abgebildeten. Offenbar ist Berlin halt doch traubengeeignet. Und unsere sind wohl einfach noch zu jung, um Trauben anzusetzen, seine sind schon ein paar Jährchen älter.

  162. @fionn: Im Ruhrgebiet läufts...
    @fionn: Im Ruhrgebiet läufts halt auch nicht Vollast wie ehedem, abgesehen von den vielzitierten 90 ff. abwickelten Ostindustrieen, die nur zu geringem Teil wieder auf die Beine kamen.
    @ThorHa (geringe Staatsinvestitionen): da mag was dran sein, wenn man so sinniernd die Straßen betrachtet (wobei, das völlig verflickte Stück um die Ecke wurde ordentlich gemacht, ich konnte es kaum glauben, als ich es sah. Das war so ein Fall wie die Straße vor dem Haus meiner Eltern, die auch 40 Jahre immer nur geflickt wurde, und dann doch mal – Wunder über Wunder – neu gemacht.)

  163. Die neuen Kommentatoren geben...
    Die neuen Kommentatoren geben der Diskussion neuen Anschub und sind interessant zu lesen; hier war schon der zweite strahlende Spätsommertag und morgen kommt noch ein dritter; im Küchenradio Brahms (eine Aufnahme von 1960) und vorher Jean Ziegler, der Georges Bernanos zitierte “Gott hat keine anderen Hände als die unseren”. Abendlekture: die Autobiographie des Soziologen Peter L. Berger (auch sein “In defense of the bourgeois family” und “Wieviel Engel sitzen auf einer Nadelspitze” sind sehr lesenswert).
    Haben Sie alle einen schönen Abend!

  164. Bringschuld
    Holschuld...

    Bringschuld
    Holschuld

  165. Kohlschuld...
    Kohlschuld

  166. Clean It
    Wir sind bald alle...

    Clean It
    Wir sind bald alle Clean.
    Bin ich Clean?
    S€x, and Drugs and Rock and Roll?
    Drugs? Rauchen, Trinken ……! … ! Nein.
    S€x? Das werde ich hier nicht erörtern …. Nein.
    Musik? Es war schon immer … besonderen Geschmack … Nein?
    Politik? Fast 68er … Nein.
    Sauberkeit, Körperpflege? Beim Mann gibts neu, dreckig und geht noch … also Nein.
    .
    $cH€i∫∫€ !
    .
    Ich muss wohl gesäubert werden, großer Bruder!
    .
    Werden wir bald alle.
    .
    http://www.chip.de/news/Clean-IT-Die-EU-will-den-totalen-ueberwachungsstaat_57686996.html

  167. x 26. September 2012,...
    x 26. September 2012, 16:03
    Warum sind Sie hier?
    Soweit ich richtig erinnere, haben Sie sich schon einmal verabschiedet.
    .
    Ich bin hier, weil ich es anregend finde, auf einem Übertalkshowniveau
    zu diskutieren, und manchmal wirklich Neues zu erfahren.
    .
    Kleines x, gefakt vom großen X, formely known as Sepplwirt. ,-)
    Wirklich NICHT böse gemeint.

  168. "Eines Tages vor vielen Jahren...
    “Eines Tages vor vielen Jahren trafen sich beide zufällig in derselben japanischen Gefängniszelle, und da…”
    zu fällt uns nichts ein. eher nicht. und sie entdeckten, dass
    – ihre bombe so klein ist, dass sie in eine ausgehöhlte elfenbeinere schachfigur passt? (elfenbeinern muss sein, sonst wärs holz oder kunststoff oder beton oder stahl oder papier oder blutwurst)
    – beide nichts miteinander gemein haben?
    – kalifornische gefänginisse so sind, wie sie selbst: invertierte formen von welt? – sie sich also in einem solchen befänden, japan bloß geträumt hätten,
    – als typische narzisten, dass die welt nichts wert ist,
    – und sie orangensaft viel lieber mögen würden, als bomben,
    – oder bomben ein unvollständiges mittel wären, aber beide statttdessen als paar “for president” kandieren sollten?
    – sie zusamen ein kind zeugen sollten, um für immer in der welt zu bleiben (die synthese alles voranstehenden also)
    – oder jeder ins eigene kloster gehen,
    – oder eine rockgruppe gründen, “the invisible noise”
    – um in teegärten das wachstum zu beschleunigen oider harmonischer zu machen,
    – warten sie darauf, dass harald schmidt käme sie für seine nächste late-nite-show zu entdecken,
    – sie nach dem tode mit jackson pollack eine gemeisame ausstellung im moma planen solten (arbeitstitel “paradise revisited”?) (als in der normalen jenseitsausgabe des moma)
    – sie entdeckten, dass sie eigentlich friedrichs nietzsches schrift “von der fröhlichen wissenschaft” entsprungen wären?
    – weil konkurrenz das geschäft belebte, sie eine konkurrenzorganisation zu den anonymen alkoholiker gründen sollten, arbeitstitel noch unbekannt, aber duzrch gemeisames trinken ganz sicher noch weiter und tiefer zu ergründen,
    – man die alternative philosophische wettervorhersage begründen sollte, arbeitstitel “in the mood”
    -oder stattdessen für immer auf jede form der tätigkeit eben doch zu verzichten, sei,
    -nach dem sie gemeinsam in diogenes tonne umgezogen, (dort muss man, anders, als im kloster, nicht beten, lediglich dem philosophieren entsagen, was ja genannten leicht fallen würde)
    -sie stattdessen aber auch ann-sophie mutter einladen könnten, mit ihnen beiden gemeinsam eine darmsaitenfabrik zu gründen, genannt “lob des praktischen tuns”,
    -sie vom zen inspiriert völlig neue formen der geburtshilfezange ersinnen, (bei bedarf von der schwangeren selbst auf wunsch körpereigen angeschmiegt aus wärmendem spezialholz aus den tropen (nachwachsendes plantagenmaterial natürlich nur, insekten- und pilzfrei in klimakammern erzogen), während der geburtsvorbereitungslehrgänge selber handgeschnitzt; allerdings nach vorlage, ggfls. siehe auch multikulturell-mehrsprachige projekthomepage im internet, welche noch zu entwerfen)
    -beschlossen sie, ihre haut nach ihrem tode zu nützlichen materialien, wie z.b. lampenschirm-anschauungsobjekten für den höhren das-schweigen-der-lämmer-fortbildungsunterricht freizugeben?
    usw., usf.
    .
    keine grüsse. es gibt uns nicht. auch wir sind kunstfigur.

  169. u. a.: "wenn ich trauben...
    u. a.: “wenn ich trauben reiche – bin ich bacchus” – der satz gefällt eben auch.
    .
    schon, weil er so überzeugend vielfältig mit dem möglichkeiten der oralität spielt. immerhin: man ist aktiv. und andere bekommen. sind in der passiven rolle. und bekommen die benige variante von gift, resp. genuss. aber wie vollkommen unreflektiert. also alle drei: reicher, empfänger, traube.
    .
    andere früher saßen eben auch vor den trauben in der laube – und schrieben, statt zu schneiden. gedichte z.b.. davon ist hier aber nicht die rede. sondern von einer metapher, stehend für friedlichkeit und gemeinsame begegnung. womöglich sogar in sprachlosigkeit. denn die da die trauben gereicht bekämen, könnten auch taubstumme sein, einen sehr freundlichen zettel zurückreichend, auf dem “danke” geschrieben stünde – und, so stellt man es sich vor, unser gastgeber mit höchster liebenswürigkeit antwortend, “bitte sehr, aber das macht doch nichts, und trotzdem gerne geschehen, jeder kann mal taubstumm sein, ich bin es manchmal ja auch fast, können sie das verstehen und andere haben es auch hin- u. wieder, und möchten sie noch was, sie brauchen diesmal auch nur zu nicken und nicht ihre kostbaren zettel abzunutzen”….

    und als preusse, protestant und großstadt-akademixer wäre man natürlich eher für die nördliche-klare variante der “diakonissenrepublik” – anstatt an solches europäisches vereinigungsgemauschel nach art des rheinischen katholizismus mit anschauen zu müssen – marginalisierung des deutschen rechtsstaats und seiner heligen traditionen entlang der neuen, schwimmmenden maginot-rheinlinie – das katholische deutschland schlägt sich aktiv zum ebenfalls katholischen frankreich, um gemeinsam u. a.: “wenn ich trauben reiche – bin ich bacchus” – der satz gefällt eben auch.
    .
    schon, weil er so überzeugend vielfältig mit dem möglichkeiten der oralität spielt. immerhin: man ist aktiv. und andere bekommen. sind in der passiven rolle. und bekommen die benige variante von gift, resp. genuss. aber wie vollkommen unreflektiert. also alle drei: reicher, empfänger, traube.
    .
    andere früher saßen eben auch vor den trauben in der laube – und schrieben, statt zu schneiden. gedichte z.b.. davon ist hier aber nicht die rede. sondern von einer metapher, stehend für friedlichkeit und gemeinsame begegnung. womöglich sogar in sprachlosigkeit. denn die da die trauben gereicht bekämen, könnten auch taubstumme sein, einen sehr freundlichen zettel zurückreichend, auf dem “danke” geschrieben stünde – und, so stellt man es sich vor, unser gastgeber mit höchster liebenswürigkeit antwortend, “bitte sehr, aber das macht doch nichts, und trotzdem gerne geschehen, jeder kann mal taubstumm sein, ich bin es manchmal ja auch fast, können sie das verstehen und andere haben es auch hin- u. wieder, und möchten sie noch was, sie brauchen diesmal auch nur zu nicken und nicht ihre kostbaren zettel abzunutzen”….

    und als preusse, protestant und großstadt-akademixer wäre man natürlich eher für die nördlich-klare variante der “diakonissenrepublik” – anstatt eines solchen europäischen vereinigungsgemauschels nach art des rheinischen katholizismus mit anschauen zu müssen – marginalisierung des deutschen rechtsstaats und seiner heligen traditionen entlang der neuen, schwimmmenden maginot-rheinlinie – das katholische deutschland schlägt sich aktiv zum ebenfalls katholischen frankreich, um jetzt endlich gemeinsam den erbfeind luther zu besiegen – und wäre es, ohne sich dessen bewusst zu sein; wobei der treppenwitz der geschichte wäre (nein, mehr als das), dass die exekutierenden “haupt-protagonisten” merkel und schäuble protestanten wären – erfolgreich durch ihr unterbewußtsein hierzu delegiert. und friedrich merz macht dem forgang den uer übermacht den erbfeind luther zu besiegen, und wäre es, ohne sich dessen bewusst zu sein – wobei der treppenwitz der geschichte wäre (nein, mehr als das), dass die exekutierenden “haupt-protagonisten” merkel und schäuble protestanten wären – dazu womöglich erfolgreich durch ihr unterbewußtsein in verbindung mit der wirkung offensichtlich heimlich-starker römischer gebete delegiert. und herr friedrich merz macht dem vorgang den außerparlamentarischen globke.
    .
    und von der fiorma abus in wetter an der ruhr, gibt es jetzt, so wurde gemeldet, neu in technik und motor, einen extrem smarten digitalen türspion. den schraubt man statt dess vorhandenen rein. und der hat innen einen hochauflösenden bildschirm. da muss man nicht mehr mühsam eng das auge an die optik pressen. und ggfls. auch kunstlicht für außen. (gesichtserkennung und sprachausgabe (“es ist deine tochter monika, du kannst unbesorgt aufmachen, oder darf ich das für dich übernehmen, dein automatischer türöffner”) sind als rentervariante bereits in vorbereitung) (ok, pensionärsvariante, zu anfang kann sowas noch nicht billig sein, man sieht es ein und versteht es auch)

  170. "Weitschweifig und...
    “Weitschweifig und gebetsmühlenartig warb Ahmadinedschad für den Frieden” (ZEIT).

  171. diktionaftis 26. September...
    diktionaftis 26. September 2012, 08:44
    Gnome habe ich im Garten … ;-)
    .
    http://www.fotos-hochladen.net/view/katzev3cxnt06e4.jpg
    .
    Die Gnomhunde sind nicht meine …
    .
    http://www.fotos-hochladen.net/view/hunde2ipnels9t6.jpg
    .
    Und weil bald Weihnachten ist …
    .
    http://www.fotos-hochladen.net/view/schneepes1ko3may.jpg

  172. donna laura 26. September...
    donna laura 26. September 2012, 18:58
    Bin noch nie bei 550 Grad VerArscht worden.
    Wie fühlt sich das an?
    Und ich weiß, bei Frauen fragt man nicht, aber darf ich nach Ihrem Ursprungsgewicht ..
    . nee, dann doch nicht …

  173. Da fliegen die verbalen Eier...
    Da fliegen die verbalen Eier und Tomaten ja ganz hübsch durch den virtuellen Salon— aber das gehört so… Man sollte es nur nicht persönlich nehmen, und auch nicht wirklich ins verletzende abrutschen.
    .
    Aber so lernt man was, sieht neue Facetten. Das mit Hollys Vollgeld war ja mal ein ganz netter Beitrag – nur wie so oft, wenn ein anderer Ansatz versucht wird auszubrüten, verhält sich das wie bei Schrödingers Mieze. Mal tot. Mal lebendig.
    .
    Aber wie soll man sich den Übergang konkret vorstellen?
    .
    Das klingt ja erst mal wie das Ei des Kolumbus, nur noch das Geld zu verleihen, das auch da ist. Aber wie dampft man die Trillionen angeblich surrealen Geldes wieder ein???
    .
    Und wenn man nur noch leihen kann, was in Gegenwert auch irgendwo rumliegt – gibt das nicht die gewaltigste Kreditklemme, die man sich vorstellen kann?
    .
    Ist Wachstum nicht auch oft eine Frucht gesunder Spekulation??? Gibt es eine gesunde Spekulation?
    Wenn man dem armen Kerl, der sein Geld für die Fahrkarte pünktlich zum Bewerbungsgespräch vergessen hat, aushilft – dann ist es Spekulation, ob der jetzt seinen Termin wahrnimmt, und in die Hände spuckt und schafft am gemeinsamen Bruttosozialprodukt, oder ob er Kaffee trinken geht, oder einen Joint raucht.
    Oder ob uns irgendwann ein Riesenfresskorb mit einer Dank-Karte für den Superjob erreicht, weil das Versprechen, es zurückzuzahlen, wenn wir ihm eine Adresse geben, doch nicht so daher gesagt war.
    .
    Wirtschaftlicher Erfolg ist oft auch einfach den richtigen Riecher zu haben.
    .
    Wenn er die Adresse hat, hätte er ja auch nochmal für einen neuen Joint betteln kommen können.
    .
    Kaiser Wilhelm II. der schlaue hat das Automobil auch zunächst für eine Schnapsidee gehalten und dann noch zu Lebzeiten mit dem besten von besten Mercedes selbst seinen Spass gehabt.
    .
    Die akkubetriebene Käsereibe dürfte grössere Schwierigkeiten haben, sich mit mehreren Modellvarianten fortzupflanzen.
    .
    Auch ich neige zum metaphysischen Skeptizismus, und kann dem ewigen Leben nicht viel abgewinnen – der Nährwert verschärfter Vergeistigung hat sich mir nicht offenbart. Aber jeder nach seinem Geschmack.
    .
    Aber eine originelle Diskussion mit den Alternativen zum alles immer höher mit Geld zuschütten fände ich ganz spannend. Nur dann bitte nicht aus dem ideologischen Schützengraben der vermeintlichen Patentlösung.
    .
    Aber herumspinnen und gedanklich ausprobieren kann manchmal ganz spannend sein. Manche erst skurril erscheinende Idee bringt einen dann doch weiter.
    .
    Solange so was noch erlaubt ist und nicht Blasphemie am aktuellen Neusprech.
    .
    In diesem Sinne: Natürlich wird alles Gut.

  174. @ThorHa 26. September 2012,...
    @ThorHa 26. September 2012, 10:54
    Nur mal ein Quickie, eigens für sie….
    Es grenzt ein wenig an Komik den 30jährigen Krieg und die Ausrottung von Azteken und Inca als Religions unabhängig zu betrachten… Auch die AIDS Toten des letzten Jahrhunderts in Afrika gehören dazu. Oder all die Opfer der Religionskonflikte seit Henry VIII in England.
    Damit wir uns nicht missverstehen, es ist nicht nur die römische Kirche, es sind die drei monotheistischen Religionen die man getrost als die drei blutigsten, grauenhaftesten und perversesten Verbrecherorganisationen bezeichnen darf, die die arme Menschheit je heimgesucht und vor allem verblödet haben.
    Und ich hab den Link aus der ZEIT schon mal reingestellt, er würde auch ihnen gut tun:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-09/religion-ideologie-respekt/komplettansicht
    @elbsegler
    Sie tun gerade so als hätte ich dies mit einem Wort verteidigt: “…weshalb aber der randalierende Mob das mühsam erarbeitete Eigentum der eigenen Mitbürger zerstören muss, um gegen ein schwachsinniges Video zu “demonstrieren” müssen Sie mir mal erklären. Das hat wohl auch alles mit dem Wahren von Anstand zu tun, aber wohl auf dem allerselbstverständlichsten Niveau.”
    Alles was ich tue, ist auf den Zusammenhang zwischen Ursache und Konsequenz hinzuweisen. Ich weiss nicht ob man das hier darf, aber normalerweise wird sofort zensiert, wenn man im Klartext darauf hinweist, dass der Islam eine Religion der Gewalt und der Dummheit ist, die einzige die das Kunststück schafft noch dümmer als das Christentum zu sein. (Und kommen sie jetzt bitte nicht mit dem armen Jesus, der hat mit der römischen Firma nämlich nicht das Geringste zu tun!) Belege dafür im Einzelnen finden auch Sie in dem ZEIT Essay von Schmidt-Salomon, von der Giordano Bruno Gesellschaft.
    Ob ihnen das nun gefällt und ob es in ihr Weltbild passt oder nicht, die Rolle der USA seit den 50er Jahren ist nun mal so wie sie ist. Und deren weltweites Gangstertum ist nun mal die Ursache von vielem. Der “randalierende Mob” zerstört halt nicht nur wegen des Videos, “das mühsam erarbeitete Eigentum der eigenen Mitbürger”, sondern weil in unserem westlichen Namen mit Unterstützung der Dame Merkel in der Heimat dieser Leute eben nicht nur “das mühsam erarbeitetes Eigentum” durch Soldaten zerstört, sondern eben auch Menschen zu zig-Tausenden zu Tode kommen, z.B. durch die Oberst Kleins dieses Landes.
    Sie reden denselben Unsinn wie ThorHA: Vandalismus ist nur das, was die anderen tun, gell? Wir hingegen verteidigen unsere Freiheit am Hindukusch.

  175. @ ThorHa 26. September 2012,...
    @ ThorHa 26. September 2012, 15:37 :
    Lesen Sie eigendlich Ihren eigenen Link oder setzen Sie darauf, daß die Masse es auch nicht tut und hoffen “Sie sind widerlegt und haben unrecht” reicht?
    Ihr Link gibt mir Recht.
    Kostensteigerung durch Zusammenlegung von Exsozialhilfe und Arbeitslosengeld. Kostensteigerung durch verstärkte Ausgaben beim Arbeitsmarkt vornehmlich bei dem Lohndruckhebel 1€ Job und sonstige fragwürdige Instrumente.
    Ansonsten wird eingeräumt, das die Statistiken lückenhaft und schwer interpretierbar sind.
    Das bedeutet bei einer Inflation von gut 10% seit 2005 sind die Kosten stabil geblieben, es wurde also weiter gekürzt, indem nicht angepaßt wurde.
    Was erzählen Sie hier?
    Aber es hat ja keinen Sinn Ihnen zu schreiben, denn lesen, ist ja offensichtlich auch nicht “Ihr Ding”.

  176. Giannozzo, verzeihen Sie, aber...
    Giannozzo, verzeihen Sie, aber mir ist nicht so ganz klar, was Sie meinen. Wenn Sie oder donna laura es zutreffend finden, was der Gelehrte da vor 1000 Jahren vom Stapel gelassen hat (wer weiß, vielleicht war´s auch ein Übersetzungsfehler) – bitte sehr. Ich kann damit nichts anfangen; wie ich überhaupt mit Pauschalaussagen über Menschen recht wenig anfangen kann.
    .
    Zurück zu den Vollgeld-Theorien. Ich beschäftigte mich bereits ein Weilchen damit und ich muss sagen: keine dumme Idee. Doch wie schafft man es, eine unabhängige Zentralbank zu etablieren? Das klappt doch schon jetzt nicht.

  177. mediensegler (gestern,...
    mediensegler (gestern, 23:26),
    schöne Gnome. Solche sah ich mal in Meersburg.
    … Und bei der Bildersuche stieß ich auf weitere Vertreter dieser Gattung.
    .
    http://www.flickr.com/photos/no1dfound/3003292698/in/photostream/

  178. lieber mediensegler, da man im...
    lieber mediensegler, da man im schönen dilettiert, hat man selbstverständlich keine keinerlei ahnung von den dingen, die man den lieben, langen tag erzählt. im übrigen stellt man noch lange nicht allfälligen bioabfall dar. die hitzeentwicklung stellte sich bei verarschung ltd. bei einem selbst nun doch nicht so intensiv ein, wie man sich die temperaturen der vorhölle für den verarscher wünscht. die vorhölle, ach ja, das kann für delinquenten die staatsanwaltschaft ein…
    .
    mein gewicht? man ist ein federchen, ein federchen auf dem weg, dem weg des zeitsstrahls, des zeitstrahls zurück und vor zugleich, zugleich hier wie dort, dort, wo man ein federchen ist, ein federchen auf dem weg-

  179. ein federchen im vergleich zum...
    ein federchen im vergleich zum geschätzten gastgeber allemal: zum einen ist er eigenen angaben zufolge mann, zum anderen bayer, und er benötigt eine gewisse masse, um seinerseits die feinde seiner reben erfolgreich unter sich begraben zu können, um die trauben aus ihnen herauspressen zu können.
    .
    würfe sich meine sprichwörtliche wenigkeit auf ihre selbstverständlich nicht existenten feinde, sie würde glatt zwischen sie fallen. mithin lässt sie andere sich werfen. das fallbeil im hause erspart die axt.

  180. The Great Artiste@: Ei...
    The Great Artiste@: Ei Besdsdä, so losse´Se doch emol Ihne Ihre Greadividäd schbrudlä. Isch gäb Ihne do ne Dibb: Passen´Se uff: Was halde`Se denn
    vonem Fäggalienbetriebnä (Oischenbrodxion vo däm Bedriebssdoff) Audomobilsche?
    Ma kennt do üwerall sone modärnä Smart-Grid-Schdadzionä uffbaue fier de Sörviss und de Endsorschung, ne wahr? Es gäb ä ungeheirlische Uffschwung, glawe se mir des. Isch kenn moinä Babbehoimä. Ma kennt sogar dirägd vum Kanzleambd Zuschiess krieschä.
    Odde noch´n Ideesche: De Kalk wo do zviel is in dne Geirne kennt ma doch fier de notloidendä Bauintusdrie värwändä, ha?
    Isch moin, ma nua rischdisch hingugge, dann find sisch scho emol ebbes.

  181. liebe muscat,...
    liebe muscat, selbstverständlich darf eine jeder und ein jeder hin und wieder ein wenig einen ungnädigen tag haben.
    dieser alte ausspruch verfehlt seine wirkung – u.a. divide et impera – nie. quod erat demonstrandum, siehe ungnädigkeit.
    da er zum denken anregt, finde ich ihn zumindest insofern nicht falsch. ausserdem treffen pauschalaussagen über gruppen über den mittelfinger – pardon, es war der: daumen – gepeilt ohnehin nie mehr als dreissig prozent dieser gruppe. dies wird vorausgesetzt, denn man ist doch nicht im kindergarten (obwohl hier momentan schon einige sandschäufelchen und erdbrocken fliegen, sehr unterhaltsam. langsam gehen auch die erdnüsse aus).
    .
    insofern darf man dem don nicht eine gewisse *räusper:keinschleimklingtaberso:* genialität hinsichtlich des themas absprechen: gewalt sät gewalt.
    .
    die holschuld HansMeier555s finde ich übrigens in diesem schöndilettierenden zusammenhang herrlich. echt klasse.

  182. @Tyler Durden Volland – Ich...
    @Tyler Durden Volland – Ich finde, Sie stellen die drei monotheistischen Religionen als Urheber von Verbrechen gegen die Menschheit zu einseitig dar. Diese Religionen und ihre Vertreter waren und sind auch oft der letzte und einzige Schutz, den Menschen in totalitären Verhältnissen haben. Ich selbst bin – als mir nichts mehr einfiel – für zwei Wochen ins Kloster gegangen. Die Ruhe da und die freundliche Nächstenliebe kann ich jedermann empfehlen. Dass bietet auch ein Fünfsternehotel nicht. Es ist ein Unterschied, ob man für Fürsorge bezahlt oder ob man sie ungefragt bekommt.
    .
    Darüber hinaus sind die Urheber von Verbrechen gegen die Menschheit keineswegs nur Vertreter der Religionen. Hitler war – meinen Wissens – kein aktiver Vertreter einer christlichen Kirche; Stalin schon gar nicht und Mao hat gegen jegliche Kultur brutal gekämpft.

  183. @ muscat 27. September 2012,...
    @ muscat 27. September 2012, 09:39 :
    Es gibt keine unabhängige Zentralbank. Das ist wie eine richtige Meinung oder die Wahrheit ein Mythos.
    Bei Licht betrachtet liegen die Italiener mit ihrem Gezerre an ihrer ZB garnicht so falsch. Das ist offen und nachvollziehbar. Die Hinterzimmerpolitik Deutschlands mit dem gleichen Gezerre nur intransparenter ist nicht besser.
    Eine Zentralbank soll das elementarste der Wirtschaft verwalten, das Geld. Entweder man macht sie zum König über alles und jeden oder man macht sie zum Hure die für jeden gefällig ist. Beides hat Vor- wie Nachteile.
    Goldene Wege gibt es nicht. Politik ist ja auch weder unabhängig noch objektiv (vom inhaltslosen aber angenehm zu lesenden “gerecht” fange ich besser garnicht erst an).
    .
    Ich würde eine politische Verwaltung des Geldes bevorzugen. Das verbunden mit finanzieller Unabhängigkeit der Mandatsträger und gleichzeitgem “Geschenkverbot” in jeder Form erscheint mir am sinnvollsten.
    Die Banker als Verwalter haben sich weder bewehrt, noch als besser erwiesen. Selbstbedienung hat noch jede Bevölkerungsgruppe zu Wege gebracht, wenn sie die Chance dazu hatte.

  184. Der Disput zwischen...
    Der Disput zwischen Religionsfreunden und -feinden offenbart das Ausmass der Leidenschaft, die diese Konfliktlinie (leider) immer wieder zu entfachen imstande ist.
    .
    Dann hört das Hirn wirklich auf, zu funktionieren, wenn es gelingt “Ketzer, Ungläubige, Heiden, Hexen” mit Hurra zu exterminieren – statt zu sehen, dass man juristisch grundlos Mitmenschen foltert und umbringt.
    .
    Einiges, was Sie vorbringen, Tyler, würde ich als nicht falsch bezeichnen – aber es bringt wenig, seine Gegner so sehr in “heilige” Wut zu scheuchen, dass die Glaubenskrieg-Doomsday-Maschine ins Losrappeln kommt.
    .
    Religion muss etwas intrinsisch positives haben, dass sich mir und manch anderem nicht erschliesst ( ich freu mich immer über freundliche, lösungsorientierte Kommunikation mit Leuten, die prinzipiell konträre Interessen zu mir zu vertreten haben), und da sollte man aus purer Höflichkeit nicht zu besserwisserisch draufhauen.
    .
    Durch ein süditalienisches Dörfchen zu rennen mit einem Plakat “Don Corleones Mutter hat es mit dem Schäferhund getrieben”, würde ich nicht als kreative freie Meinungsäusserung bezeichnen, sondern taktlose und grenzenlos dämliche Dummheit.
    Mit einer Handgranatenatrrappe in der Sicherheitsschleuse eines Flughafenterminals herumzufuchteln, wird auch niemand für ironischen Spass halten.
    .
    Darum ist die Scheinheiligkeit der Videoapologeten ziemlich theoretisch.
    .
    Die Brisanz des globalen Konflikts hat viel mit der Arroganz des “westlichen Kapitalismus” zu tun; die Lasten des Menschheitsverbrechens der Nationalsozialisten im -noch- bedeutungslos kolonialisierten Nahen Osten abzulegen, Mossadegh, Unterstützung der Freiheitskämpfer gegen die Sowjetunion, der lautlose Putsch der Finanzoligarchie ala Global Sucks etc.
    .
    Wieviele Länder gibt es denn überhaupt noch, wo sich mehr als 25% der Bürger gerne mit ihrer Regierung indentifizieren? Es ist doch globale Folklore geworden, sich von “denen da oben” bei 550° veraRscht (hübsch) zu fühlen.
    .
    Darum geht es auch um verbale ( und mediale) Abrüstung, um nicht eine selbstständig sich verstärkende Droh- und Flucheskalation loszutreten. Wir haben uns ja auch nicht gerade gefreut, als man in Grieechenland Nazivergleiche und Kriegsschuldenfrage aus der Versenkung zog – auch nur Meinungsfreiheit??
    .
    Dem dänischen Karrikaturisten einen Preis zu verleihen – auch sehr begrenzt genial.
    .
    Wir müssen das respektieren, was dem anderen in irgendeiner Weise heilig ist, und gleichermassen klarmachen, was es für uns ist.
    .
    An der Diskussion über Beschneidung kann man die Trennlinie zwischen dem Tolerablen und dem Intolerablen ganz gut erkennen, wenn wichtige Vertreter des Islams zustimmen, dass die weibliche Beschneidung ein grausiges, grausames Verbrechen ist – aber zusammen mit den Juden für die männliche Beschneidung als gemeinschaftskonstituierend kämpfen.
    .
    Ich finde sie auch nicht toll, aber denke, da ist das Ausmass an Leid für das Kind (ganz anders als bei der Frau) ein hinnehmbarer Nachteil für die kulturelle Identität der Verfechter.
    .
    Ich denke, solche Kompromisse gilt es zu schliessen – wenn daraus etwa eine grössere, stärkere Allianz gegen die weibliche Beschneidung zustande käme, hätte auch der “säkulare Westen” etwas gewonnen.
    .
    Dies nur als Beispiel für interkulturelle Konfliktlösung, die nie für alle perfekt sein kann.
    .
    Wir müssen lernen, uns nicht wie angesoffene Kragenechsen reptilisch reflexartig gegenseitig ins Bockshorn zu scheuchen zu versuchen: “Du bist schuld!””Nein , Duuuu” “Doch nie, DER wars!”
    .
    Wir müssen gemeinsam suchen, was wir denn wirklich wollen können.

  185. Das habe ich auch immer für...
    Das habe ich auch immer für einen polemischen Witz gehalten:
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Vorhaut

  186. Liest sich holprig, besteht...
    Liest sich holprig, besteht aber ausschließlich aus Anagrammen:
    .
    Rebenfeind!
    Bein federn: Dieben fern!
    Fiebernden Erbfeinden!
    … Finde Erben!

  187. Zitat: „Nur dann bitte nicht...
    Zitat: „Nur dann bitte nicht aus dem ideologischen Schützengraben der vermeintlichen Patentlösung.“
    .
    So manche Idee überfiel einen hellen Kopf – sozusagen –
    aus heiterem Himmel .
    Eine Idee entwickelt oft eine KRAFT, die einen zwingt „dranzubleiben“ .
    Dabei gerät mancher Künstler, Grübler, Tüftler und Brüter in den Schützengraben.
    Warum ist er da hineingeraten?
    Wer hat auf so scharf auf ihn geschossen?
    Die N e i d e r? Die B e s s e r w i s s e r? Die H o c h m ü t i g e n?
    Vermutlich jene ohne Vorstellungs-KRAFT.
    .
    Vorstellungskraft ist eine Gabe.
    Von wem und woher auch immer.

  188. Werter Don Alphonso,
    dieser...

    Werter Don Alphonso,
    dieser Beitrag ist lang, speziell und offtopic, weil die Wut über das System ansich nicht Gegenstand Ihres (sehr schönen und gern gelesenen) Blogs ist. Die Freischaltung des Textes ist schwierig für Sie, denn es könnte durchaus eine Veränderung des Blogs mit sich bringen, weil das Publikum sich verändert.
    Sollten Sie nicht freischalten, so habe ich volles Verständniss und achte die Entscheidung.
    Sollten Sie freischalten dann löschen Sie bitte diesen Teil !
    .
    Also donna laura, Sie haben ja so lässig mit der Hand gewedelt und gehaucht : na dann mach doch. Jo, ich nehme den Ball auf.
    Also worum geht es überhaupt. Das Belastungssystem der Reichen gegenüber den Armen. Wo steckt es? Warum bezahlen wir die Autos der Reichen und die bezahlen nix :
    Stark vereinfacht :
    Ein Haushalt mit 50k Brutto zahlt geschätzte 22% Lohn-/Einkommensteuern. Diese werden zu einem erheblichen Teil für Zinsen aufgewendet. Nicht nur für Staatsanleihen, sondern bei allen Ausgaben des Staates wird verzinst, denn es wird geliehen, nicht besteuert. Ein Staat der leiht gibt den Reichen und nimmt den Armen.
    Der Haushalt wohnt im selbstgenutzen Haus oder in der gemieteten Wohnung. Die Kosten sind laufende und (ja genau) Finanzierungskosten.
    Der Haushalt hat ein Auto (egal ob neu oder gebraucht es ist finanziert).
    Das Auto wurde aus vorfinanzierten Teilen gefertigt und die Arbeit die im Preissteckt ist vorfinanziert, denn das Auto wird erst gebaut und dann verkauft.
    Die Steuern des Staates stecken mehrfach in dem Auto, bevor es beim Kunden ankommt.
    Das Benzin an der Tankstelle ist (ja natürlich) vorfinanziert.
    Die Wartung und die Reparaturen (natürlich) im Lebensumfang des KFZ vorausberechnet und bereits beim Verkauf als zu erwartende Einnahmen benutzt (klar zur Vorfinazierung).
    Die Entsorgung bezahlen man als Kunde mit 250€, diese wurden als zu erwartende Einnahme schon beim Verkauf des KFZ eingestellt.
    Derivate sind oft die zu erwartenden Einnahmen von morgen und übermorgen.
    Der Haushalt mit Einnahmen von 50k wird von mir grob auf eine Zinsbelastung von 60-80% geschätzt.
    Die Höhe ist ansich egal, denn der Schuh wird erst daraus, wenn man die Zinseinnahmen gegenrechnet.
    Das normale Leben belastet den normalen Haushalt mit der Summe X. Diese Summe X steigt stetig.
    Gehe ich von den 50k und den 80% aus dann sind es Kosten von (fiktiven) 40k.
    Um neutral aus unserem System zu gehen braucht man also (nach meinem Beispiel) 40k Zinseinnahemen pro Jahr.
    An der Stelle sollte klar sein warum die Zahlen ansich egal sind, es geht um das System ansich.
    Wer keinerlei Zinseinahmen hat und sein gesamtes Einkommen ein Leben lang voll verzinst verbraucht, der ist der Verlierer.
    Dieses System ist – n i c h t – auf Kapitalismus oder Sozialismus oder Kommunismus beschränkt, es ist ein Bankensystem, das politikunabhängig aggiert.
    Der Zins ist eine Funktion, welche sich langsam aufbaut, um sich dann rasant zu entwickeln. Die Finanzkrise von heute ist etwa so überraschend wie Weihnachten am 24. Dezember.
    Als man 1925-1930 die Wirtschaft neu aufgestellt und dieses Bankensystem installiert hat, war die heutige Entwicklung vorgegeben. Da ist nichts unerwartetes, jedenfalls nicht von der reinen Geldseite her.
    Der wirtschaftliche Zusammenbruch der kommen wird (und muss) ist ebenfalls klar Bestandteil des Systems. Die Zinsen würgen dei Wirtschaft ab, destabilisieren die Politik und verarmen die Völker so lange, bis das System unter den eigenen Zinsen zusammenbricht. Das ist Finanzmathematik, das kann man in Lehrbüchern lesen, als man denn mag.
    Das System besteht, weil wir alle das System sind. Wir sind Inhaber der Zinserwartungen. Sei es als Lebensversicherung, als Rentner oder als Investor, sei es als Hypothekennehmer, als Autokäufer oder als Ratensparer für die Enkel, wir sind das System. Wer das System ändern will, müßte die Menschen ändern….
    Die Frage ist daher nicht wie ändere ich das System? Es geht mehr um den Umgang mit dem System, bzw. seinen “Vertreter”.

  189. "Die ganze Person befindet...
    “Die ganze Person befindet sich in diesem Environment. Die Wirklichkeit, ich wiederhole mich jetzt, die Wirklichkeit ist nur eine Interpretation unseres Gehirns.”
    .
    Wieso unseres? Mir ist nicht bekannt, dass ich eines mit Ihnen teilen würde. Relativieren lassen wollen wir uns beide auch nicht durch den jeweils anderen; wie können sich zwei Solipsisten einigen?
    .
    Philosophie: die schwere Aufgabe dort anzukommen, wo andere aufbrechen – in der Realität.
    .
    In der Aufforderung der FAZ geht es glücklicherweise nur um das politische Ich. Der ontologische Status ist zwar auch hier fraglich, führt aber nicht zu Begründungsparadoxien. Man beobachtet dieses Ich gelegentlich bei gewalttätigen Ausschreitungen ( soziologischer Fakt ) und appelliert an dessen Einbildungskraft, sich in eine hineinzuversetzen. Dann fängt es an weiteren Text zu produzieren, Ich-Fiktionen, Rollenspiele, schauspielerische Akte auf der eigenen geistigen Bühne, Reminiszenzen an eine frühere Wut, die das Ich, qua Kontinuität beglaubigen sollen. Aber kann das funktionieren? Kann eine “Stütze” einfach so den Rahmen ihrer eigenen Subjektivität in den Aufstand verschieben?
    .
    Die gewalttätige Ausschreitung als Akt, im Kollektiv die Gewalt und das Selbstmitleid des Kollektivs zu erleiden und zu genießen, sich dabei selbst als Kraft, Geist und Werkzeug zu empfinden und sich über die eigenen Hemmungen hiwegzusetzen, weil es die anderen auch tun. Das scheint doch ganz etwas anderes zu sein, als eine “Stütze”, mit ihrer Befindlichkeit und ihrem einsamen Kampf gegen die kleine Barbarei, die ihr das Leben ansäuert.

  190. Tyler Durden Volland@: Sie...
    Tyler Durden Volland@: Sie ereifern sich ja noch mehr als die Inquisitionsrichter, die zu Rom seinerzeit über den armen Giordano Bruno zu Gericht saßen. Pauschalurteile führen allenfalls nur zu weiterem Eiferertum. Den …………..ismus in seinem Lauf hält selbst der Klügste nicht auf (Zutreffendes nach eigener Wahl bitte einsetzen).
    ..
    Totschlagargumente, als Mittel der letzten Wahl.
    ..
    Lebe Donna Laura, Ihre Belesenheit in allen Ehren, dafür meine aufrichtige Bewunderung. Zuvörderst. Jedoch. Mr. Bertrand Russell, der ist mit seiner nonsense-Teekannen-
    Konstruktion doch nur ein ganz Durchtriebener gewesen. In nichts den Spätscholastikern nachstehend, auf deren Schultern er mit seinen Spitzfindigkeiten steht. Erst amüsant, schließlich boring. Letzteres besonders bei Dawkin, der ist, für mich, völlig indiskutabel.
    ..
    Die früheren Burgbesitzer ihres traulichen Heims waren alles Agnostiker und Atheisten?
    ..
    Um der Diskussion eine andere Wendung zu geben: Bevorzugen Sie mehr natürliche oder synthetische Parfüms (Ersteres schätze ich mehr)? Damit käme man ganz natürlich und zanglos auf andere Gedanken, als auf das angeschnittene Blogthema

  191. @Tyler Durden
    .
    Die...

    @Tyler Durden
    .
    Die militanten Atheisten (Robespierre, Stalin, Schröder…) waren aber auch nicht ohne.
    .
    Vielleicht wäre ein gepflegtes Heidentum die beste Variante?

  192. Die Kraft des Glaubens soll ja...
    Die Kraft des Glaubens soll ja Berge versetzen.
    Positiv der Placebo-Effekt von Nichtmedikamenten.
    Sinnvoll wohl auch der Glaube an die Macht der Liebe.
    Aber genau da heißt es auch: Liebe macht blind.
    Heißt nämlich: Fixierung auf das EINE – ausblenden des ANDEREN.
    Funktioniert nicht anhaltend.
    .
    An einen Gott kann/will ich auch deshalb nicht glauben:
    Womit hätte ich es denn verdient bevorzugt behandelt zu werden?

  193. @Tyler Durden Volland, 27....
    @Tyler Durden Volland, 27. September 2012, 06:56
    Ich möchte Sie dann mit meinem Unsinn auch nicht weiter belasten. Der Weg zum Glück ist ja auch nur zu einfach: Wir organisieren den Untergang aller Religionen und der USA und schon haben wir das Paradies auf Erden. Ach, ja, Mutti und Oberst Klein muss dann noch einer Bescheid sagen, dass jetzt Schluss ist.

  194. @Holly 01:

    Ihre These war,...
    @Holly 01:
    Ihre These war, dass man Sozialausgaben für die Bedürftigen gekürzt habe (das sind die ehemaligen Arbeitslose plus Sozialhilfeempfänger, heute nur noch Arbeitslose). Das hätte sich 2005/2006 deutlich zeigen müssen, hat es aber nicht, also stimmt die These nicht.
    Und aus dem Stabilbleiben der Kosten seit 2005 irgendetwas abzuleiten, ohne zu berücksichtigen, dass die Zahl der Empfänger seitdem gottseidank deutlich gesunken ist, sinken konnte, weil wieder mehr Menschen Arbeit haben …
    Und nun beantworten Sie doch bitte einmal meine Frage: Ohne Berücksichtigung Ihrer Totalrevolution, wie hätten Sie eine steigende Zahl von Arbeitslosen auf dem von Ihnen geforderten deutlich höheren Niveau auf Dauer finanziert?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  195. ...
    @tylerdurdenvolland:
    Vandalismus war von mir erkennbar auf Alltagsvandalismus beschränkt worden (Dons Beispiel), ich verstehe Ihre Verknüpfung zwischen den USA und diesem Vandalismus in Verbindung mit meiner Person absolut nicht.
    Staatsverbrechen gegen Kirchenverbrechen: Sie können natürlich in einem Nebensatz mitteilen, dass Sie nicht nur die katholische, sondern alle monotheistischen Glaubensgemeinschaften meinten, um Ihre steile These zu stützen. Und selbst dann stimmen die Zahlen einfach nicht. Ich kann dagegen meine These sogar noch verschärfen, ohne kontrafaktisch zu werden. Und mit Rückgriff auf die Fakten belegen, dass alleine in der Zeit nach Etablierung der Nationalstaaten, sagen wir 1850, Staaten um Grössenordnungen mehr Menschen auf dem Gewissen haben, als alle mootheistischen Glaubensgemeinschaften in den Jahrhunderten zuvor produziert haben.
    Völlig unabhängig vom diskutierten Argument hat die Debatte aber hoffentlch ausreichend deutlich gemacht, wie unsinnig das Ansinnen ist, sich für einen Glauben oder eine Staatsangehörigkeit an sich rechtfertigen zu müssen (also losgelöst von der Diskussion konkreter Inhalte).
    Im übrigen bin ich Abonnent der ZEIT, trotzdem vielen Dank für Ihre Bemühungen zu meiner Weiterbildung :-).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  196. ... und noch was...
    … und noch was hinterher:
    .
    Traubenklauer:
    Banale Kur: Rute!
    Abart: Nur Keule!
    (Lebe nur autark.)

  197. Ahmed S. hat in Neuss den Mord...
    Ahmed S. hat in Neuss den Mord wieder dorthin gebracht, wo er seit Kafka vergessen wurde: mitten ins Leben.

  198. Dass nicht nur die...
    Dass nicht nur die monotheistischen Religionen und die USA für alles Leid er Welt ursächlich sind lassen schon die Kommentatoren erkennen, die hier, obwohl bekennende Atheisten, mit einem Furor aufwarten, dass man ihnen bei der Umsetzung ihrer Träume lieber nicht in die Hände fallen möchte. Da wird alles in einen Sack gesteckt und drauf mit dem Knüppel. Das Sendungsbewußtsein “des Europäers” und sein Sendungserfolg sind nicht mit der Religion allein zu erklären. Die Guillotine wurde nun nachweislich nicht auf Bestellung der katholischen Kirche eingesetzt. Man kann schon Zweifel bekommen, ob das, was “wir” (gläubige und ungläubige) Europäer so als richtig und gerecht ansehen, wirklich ohne wenn und aber auf den Rest der Welt übertragen werden kann. Allein unser Verständnis von Demokratie und Menschenrechten als das einzig richtige zu erklären, bedarf schon einer guten Begründung. Nur – ich sehe kein Konkurrenzmodell. Und es ist schon verblüffend zu erleben, dass unser europäisch/nordamerikanischer Lebensstil wohl noch immer das Leitbild für die übrige Welt abgibt. So selbst- und geschichtsbewußt wie sich der alte Kulturraum China gibt, er strebt unserem Lebensstil nach. Selbst die Pseudokommunisten an der Spitze der KPChina tragen inzwischen gut sitzende europäische Anzüge, schicke Kravatten und teure europäische Uhren, lassen sich mit Vorliebe in teuren deutschen Autos chauffieren. Die Skyline einer chinesischen Millionenstadt könnte auch in den USA zu finden sein. Die Ideologie dieses Landes, jedenfalls die, der man offiziell anhängt, stammt auch aus Europa. Auch in Arabien ist es nicht viel anders. Selbst der reiche strenggläubige Moslem, der seine Frau nur vollverpackt auf die Straße lässt, erfreut sich hinter den eigenen Mauern an der eleganten europäischen Moden, die seine Frau dort trägt. Der afrikanische Politiker trägt auch am liebsten einen Anzug und nicht die regionale standesgemäße Kleidung – und wen ist es mehr Politfolklore als Überzeugung. Selbst ein nicht als Bewunderer Europas verdächtiger Herr Achmadinedschad trägt als einziges Zeichen der Auflehnung gegen europäische Standards ein Hemd mit kleinem Stehkragen und keine Kravatte. Es ist geradezu ein europäischer Virus, der sich durch die Welt arbeitet und nach und nach regionale Unterschiede einebnet. Woher kommt er?

  199. DA trägt "Tweed und Cordhose"...
    DA trägt “Tweed und Cordhose” (typisch englisch)!
    Bayer tragen Lederhose.
    P.S. I saw a photo of him online with his car (Sunbeam) and he’s wearing a flat cap! Very British.

  200. Der Tiger@: Bezüglich Ihres...
    Der Tiger@: Bezüglich Ihres Hinweises zu Stalin darf ich Sie korrigieren. Er war entlaufener Seminarist der Fakultät Theologie in Tiflis, Georgien- weitere Linkhinweise diesbezüglich bitte bei “x” abfragen ;-)
    ..
    ach was@: Sie wurden vermutlich geflissentlich von IHM übergangen, weil Sie eh und je ein glücklicher Mensch sind…..
    ..
    Zum Untergang der Titanic: ER spielte mit den Engelchen vermutlich “Schiffchen versenken”.

  201. Ist es zulaessig die...
    Ist es zulaessig die Opferzahlen von Religionskriegen – 1850 ca. 1.2 Weltbevoelkerung- mit den Zahlen der Nationalstaaten ( 7 Mill.) zu vergleichen?

  202. @diktionaftis
    Kalb raunt...

    @diktionaftis
    Kalb raunt Reue!
    Raubt Uranklee!

  203. @donna laura, The Great...
    @donna laura, The Great Artiste, Plindos,
    ihre Beiträge bereichern meine tägliche Monitor-Lektüre auch bei stürmischer See. Und werter Don, ihre Ausführungen zu Mord und Totschlag haben uns mal wieder eine lebhafte Kommentatorenrunde beschert, auch dafür meinen Dank. Ende der positiven Durchsage.

  204. lieber Frankfuadä Bubb, und...
    lieber Frankfuadä Bubb, und wie bestreben sie an den kalk heranzukommen, hm? entsaften?
    .
    lieber The Great Artiste, merci beaucoup für ihren beitrag. da möchte man ihnen aus meiner warte nur vollumfänglich zustimmen. man freut sich stets über ausgewogene beiträge, die zeigen, dass nicht fossilisierte reflexe, sondern ein denken dahintersteckt.
    .
    die heilige vorhaut – dazu fällt mir eine wahrhaft pervers anmutende anekdote aus dem preis des geldes ein; die geschätzte Foersterliesel hatte ja einen link zu einem beitrag über die monographie gesetzt.
    in mittelalterlicher ekstase entbrannt, berichtete die nonne agnes blannbekin ihrem beichtvater, dass sie am tag der beschneidung jesu das abendmahl zu sich genommen habe, und sie begann zu überlegen wo die vorhaut des herrn hingekommen sein möge. “Und sieh da: bald fühlte ich auf der Zunge ein kleines Häutchen […], von äusserster Süssigkeit und ich schlukte es hinunter. Kaum hatte ich geschlukt, fühlte ich aufs Neue ein solches Häutchen mit süssem Geschmack, und ich schlukte es wiederum. Und so fort ungefähr hundertmal. […] Und es wurde mir gesagt, dass die Vorhaut mit dem Herrn am Tag der Auferstehung werde auferstehen.” (s.133).
    hey, diese magischen pilze will ich auch!
    .
    im ernst kann man solcherlei geschehnisse nur berichten (wo ist die vorhaut hingekommen? aha, sie ist auf der zunge, und wie kommt sie dahin und was tut sie dort: oh, wtf?), wenn es ein ordentliches drohszenario gibt, dass dann keiner mehr lacht, weil er sonst in ein fass gesperrt und der rhône hinuntergestürzt wird. und dies nur, weil eine vermutlich unbedarfte nonne gedankengänge nahelegt, die man angesichts eines blasphemievorwurfs (schon wieder!) nicht einmal denken möchte, weil man niemanden, der anders empfindet, verletzen möchte.
    man denke nur an den ausspruch: denke nicht an den tour eiffel. voilà. die dreckigsten phantasien sollen ohnehin in klostern und kardinalssitzen gehaust haben, was zu gericht die schlimmsten folgen insbesondere für die ungebildete landbevölkerung hatte, und nicht zu knapp für junge mädchen.
    .
    gleichwohl bittet mea parvitas zu bedenken, dass dies böse im menschen haust, egal, ob er glaubt oder ob er es nicht tut.
    .
    bemerkenswert ist die frühe identifikation des kleinen jungen aus der armseligen krippe als grossen religionsbegründer, dass man es für wert befand, das häutchen aufzuheben und m.e. zuvorderst die formidablen konservierungsfähigkeiten der damaligen zeit.
    da kann man sich heute eine scheibe von abschneiden.
    .
    liebes achwas, da haben sie recht; mir kommt es bemerkenswert vor, dass von ‘oben’ einerseits alle geliebt werden sollen, auch die schlimmsten, aber die menschen unterscheiden zwischen denen, die gerettet werden sollen, und denen, die verdorben sein sollen. nun.
    wenn alle geliebt würden, so ginge doch keines verloren, selbst ein sich sträubendes nicht, und nach lesart der bibel: doch ganz besonders das nicht. alles nur kinderfragen…
    .
    lieber Plindos, mir soll es recht sein, wenn jemand glaubt. recht plausibel kommt es mir nicht vor, weshalb man es lässt, aber das ist mittlerweile zum glück privatsache. als kulturelle tradition soll es mir recht sein, und sie ist ohnehin eine der person vorgängige tatsache, die ohne mein zutun existiert, wozu sollte man sich also echauffieren. ein bimmelndes kirchlein im dorfe erscheint mir recht sympathisch, im wortsinn und im übertragenen sinne.
    .
    man mag nicht die hand für sämtliche existenten und dahingeschiedenen mitglieder der famille ins fegefeuer legen, doch darf man mit fug und recht behaupten, dass ein üppiger anteil der famille jenem treiben gegenüber recht zurückhaltend war, um es vorsichtig zu formulieren; man dachte gerne anders, behielt es weitgehend, doch nicht immer, für sich, und grosso modo bekam es der famille nicht schlecht; ab und an wurde man sogar ein ungeliebtes oder überschüssiges mitglied an diese institution los.
    es ist nicht weiter problematisch, in die kirche zu gehen, auf seinen gestifteten bänken platz zu nehmen, schöne lieder mitzusingen und ein paar selbstgebackene oblaten geschenkt zu bekommen, eben, weil es die anderen auch tun. es war wohl so eine art treffen, und ausschliessen wollte sich keiner, zumal, wenn ich so memoriere, kirchenvertreter zu zeiten auch sehr nützlich sein konnten und tödlich, wenn sie zu feinden degenerierten. insofern… die einen mögen vielleicht einwenden, dass dies opportunistisch sei, man selbst sagt, dass es opportun sei.
    man darf auch sagen, dass ein paar sogenannte schwarze schafe (man musste sich angemessen distanzieren, um nicht ebenso fällig zu sein, und dann antichambrieren, um den knaben wieder herauszuholen) im kerker landeten, und dem strick um den hals, der kerze in der hand und dem büsserhemd eher knapp oder mal auch nicht entronnen, später in etwas feineren gefängnissen untergebracht waren, aber so manches vorgebliche schwein war weder blöd noch totzubekommen, und ein paar welkende blätter lesen sich im schein der kerze noch heute sehr amüsant und gewagt.
    .
    neroli, lieber Plindos, und rose. aber auch ein synthetisches taugt: das wozu man der legende nach nicht viel tragen sollte.
    gary dagegen präferiert cognac und williams sowie motoren- und reinigungsbenzin.

  205. ...und allen, die sich nach...
    …und allen, die sich nach dem 17.Jhdt.( Weltbev. 600 Mio.)
    sehnen, kann ich nur Pandemien empfehlen.

  206. Mit Mord und Totschlag wird...
    Mit Mord und Totschlag wird das nix. Nicht mal die ‘Midsomer Murders’ schaffen das!

  207. @The Great Artiste – Was...
    @The Great Artiste – Was aber, wenn aus dem beschnittenen Buben ein Mann wird, der keinen Link zu Abraham anerkennt und will? Rückgängig machen kann er die Entscheidung seiner Eltern nicht.

  208. immerhin hatten wir inzwischen...
    immerhin hatten wir inzwischen auch den “machiavelli der gewaltlosigeit” erfunden. wirkliche nette schöpfungskombination.
    .
    http://www.taz.de/!102473/

  209. lieber salonsurfer, sie sehen...
    lieber salonsurfer, sie sehen mich ob ihres freundlichen compliments, das man gerne erwidert, tief errötet.
    .
    liebe Der Tiger, es stellt sich schon die frage, was geschieht, wenn dereinst die auferstehung käme. wie steht dann das häutchen mit auf?

  210. liebe Der Tiger, sie sehen...
    liebe Der Tiger, sie sehen mich verzweifelt. im von the Great Artiste verlinkten schwarmintelligenziaartikel steht schockierenderweise: “1983 verschwand sie jedoch unter ungeklärten Umständen”.

  211. The Great Artiste 27....
    The Great Artiste 27. September 2012, 12:11
    Danke für diesen Kommentar, ebenfalls Dank den meisten anderen Kommentatoren,
    kann aus diversen Gründen die folgenden Texte nicht zeitnah kommentieren.
    .
    Plindos 27. September 2012, 12:37
    Natürlich natürlich.
    http://www.creedfragrances.co.uk/about-creed

  212. @ Der Tiger 27. September...
    @ Der Tiger 27. September 2012, 11:43
    Alles in ihrem Beitrag ist richtig…. nur nicht, dass es mit dem was ich den monotheistischen Religionen vorwerfe etwas zu tun hat. Lesen sie es noch mal nach, wenn es sie interessiert.
    Wussten sie, das auch die buddhistischen Klöster ihre Armeen hatten und richtige Kriege führten?
    Zu ihrer Entscheidung 14 Tage in ein Kloster zu gehen kann ich ihnen nur gratulieren, ich selber habe mehrere Jahre in Ashrams beim Meditieren verbracht.
    Allerdings geht es letztlich darum nicht nur in dem geschützten Rahmen eines Klosters seine Ruhe zu finden, sondern eben auch „in the marketplace“. Aber das wissen sie ja wahrscheinlich auch ohne mich.
    @The great artiste
    „Einiges, was Sie vorbringen, Tyler, würde ich als nicht falsch bezeichnen – aber es bringt wenig, seine Gegner so sehr in “heilige” Wut zu scheuchen, dass die Glaubenskrieg-Doomsday-Maschine ins Losrappeln kommt.“
    Es geht mir in diesem Zusammenhang darum den grundsätzlichen Unterschied zwischen einer Religions GmbH einerseits, und Religiosität, die etwas ganz anderes ist, deutlich zum machen. Wie zB Katholen oder gar Muslime auf meine Kritik reagieren interessiert mich nicht die Bohne, wer diesen verlogenen Mist glaubt, der ist in meiner Welt ohnedies nicht diskussionswürdig. Gerade solche Provokationen bringen ja stets sehr schnell die Grenze des christlichen „die andere Wange hinghalten“ zum Vorschein.
    Und, zugegebenermassen bin ich nicht daran interessiert ob es „etwas bringt“, sie wissen ja, ich wohne weit, weit weg von Ratzinger&Co.
    „Wir müssen das respektieren, was dem anderen in irgendeiner Weise heilig ist, und gleichermassen klarmachen, was es für uns ist.“
    Gerne, aber sehen sie eine politische Partei die gegen „Scharia über das Grundgesetz“ stellende Mitbürger antritt?
    „Ich finde sie auch nicht toll, aber denke, da ist das Ausmass an Leid für das Kind ein hinnehmbarer Nachteil für die kulturelle Identität der Verfechter.“
    Unterhalten sie sich mal mit einem Psycho Therapeuten der jüdische Patienten hat….
    Was das heilige Präputium angeht so befindet es sich in einer Kirche in Italien. Wie Frankreichs ehemaliger Kultus Minister Roger Peyrefitte in „Les Cles de St Pierre“ schrieb, hat er selber es dort gesehen. Der dortige Pfarrer sagte ihm, dass jedes Mal ein Gewitter losbricht, wenn man das Gefäss ans Tageslicht hole. Und Peyrefitte hat das mit der katholischen Sexualmoral ja konform gehende Wunder bestätigt, maybe tounge in cheek.
    @ HansMeier555 27. September 2012, 12:52
    „Die militanten Atheisten (Robespierre, Stalin, Schröder…) waren aber auch nicht ohne.“
    Darum geht es hier aber nicht, und ich würde das doch selbstverständlich nie bestreiten…
    .
    „Vielleicht wäre ein gepflegtes Heidentum die beste Variante?“
    Wenn man zu echter Religiosität keinen Bezug finden kann, dann ist Heidentum sicher ein Zeichen von Kultur und Zivilisiertheit. Denn um die gesamte Existenz, das eigene Leben und das der Anderen als ein Wunder zu erkennen, dazu brauchen nur Dummköpfe einen Gott….
    @ ThorHa 27. September 2012, 13:47
    „Vandalismus war von mir erkennbar auf Alltagsvandalismus beschränkt worden ….“
    In diesem Zusammenhang haben sie natürlich recht, nur leider bin ich eben nicht der Meinung man könne das so isoliert betrachten. Ich glaube, ich hatte geschrieben, dass sie einen Vandalismus, der IHRE Werte vertritt, zB Militär, also die „Kultur“leistung der USA, durchaus diskussionsfähig finden, den von Individuen die sich an Trauben vergreifen jedoch nicht. Aber auch da wäre Ursachenforschung angebracht…..
    Ich sehe da nämlich keinen grundsätzlichen Unterschied und wollte auf ihre Gewohnheit der „zweierlei Masstäbe“ hinweisen, die sie an die Realität anzulegen pflegen, etwas das mir in ihren Beiträgen immer wieder auffällt.

  213. @fionn, Sie haben mich...
    @fionn, Sie haben mich überzeugt. Unser Gastgeber wurde prima
    nach Midsomer passen. Da gehört jugendlicher Vandalismus auch dazu, fuer D.A. Zwecke eignen sich die ‘local interest group’ besser – so ein saftiger Historikerstreit um die Familienimmobilie z.B.;-)

  214. Artiste, Sie sind ein wahrer...
    Artiste, Sie sind ein wahrer Lessing.
    .
    Ich frage mich allerdings ob das tolerante, religiöse Multikulti, dass auch x so sehr schätzt, der den Zen-Meister neben den Schamanen und seinen Herrn Jesus stellt und sie irgendwie befreundet sein und eine Phalanx bilden lässt, gegen die atheistischen Langweiler, nicht letztlich dem Umstand geschuldet ist, dass man den gesellschaftlichen Diskurs des Wissens und der Wahrheit verlagert hat, zugunsten von Wissenschaft und Journalismus. Das ist schon eine Kompetenzübertragung, die wir nur ungern umgekehrt sehen, was z.B. heißt, dass wir auch in Zukunft erwarten, dass sich Politiker von Wissenschaftlern und nicht von Astrologen beraten lassen, die ihnen ihre Zukunft deuten.
    .
    Die Religion muss für den Religionsfrieden freilich einen schweren Preis bezahlen. Sie wird nicht mehr richtig für voll genommen. Sie wird entmystifiziert: religiöse Symbole, Götter, Engel und Wunder werden zu Allegorien herabgestuft, zu einem bunten Fantasy-Ornament, die Anderswelt muss im Unterbewusstsein Platz nehmen und buddhistische Meditation wird zu experimenteller Psychologie. Dort, wo nicht nur philosphisch-spekulativ Grenzübertretungen in den Bereich des Objektiven versucht werden, wie in der Parapsychologie oder der Ufologie, gibt es schwere Schläge in die Magengrube vom wiss. Skeptizismus. Im realen Leben werden Scully und Mulder kaum Freunde sein. Politischer Okkultismus aka “Verschwörungstheorien”, werden von Journalisten zerpflückt und genüßlich als Polemik serviert.
    .
    Muss man die überall aufkommende Forderung nach “Respekt für die Religion” und “Respekt für die Gefühle der Gläubigen” nun als Aufkündigung der Détente interpretieren, als offensiver Anspruch die Gleichgewichte zu verschieben und dem Irrationalen wieder einen vornehmen Platz einzuräumen – ein Platz, von dem aus es dann herrschen kann? Das Bürgertum ist irritiert, die Politik versucht sich in Beschwichtigungen und Appeasement. Sie argumentiert mit den “gemäßigten Gläubigen”, d.h. dem religiösen Bürgertum, dessen Psychodiversität alle so schätzten, bis auf ein paar langweilige Atheisten, aber der Druck kommt von den Radikalen, die in die Mitte wollen. Man verabscheut deren Mittel, aber verteidigt ihre Motive und wie immer glaubt man, dass man sie irgendwie schon wieder klein kriegt, dass sie sich dem Mainstream anpassen.

  215. "Was aber, wenn aus dem...
    “Was aber, wenn aus dem beschnittenen Buben ein Mann wird, der keinen Link zu Abraham anerkennt und will? Rückgängig machen kann er die Entscheidung seiner Eltern nicht.”
    .
    Wenn er unter dem Link leidet, so kann er sich eine 404 tätowieren lassen, die Zahl des “broken Link”, der ihn symbolisch wieder aufhebt.

  216. @ Plindos: „Sie wurden...
    @ Plindos: „Sie wurden vermutlich geflissentlich von IHM übergangen, weil Sie eh und je ein glücklicher Mensch sind….“
    hm, das hieße: andere Menschen, die nicht das zufällige Glück eines ausgewogenen Genpools als Hintergrund hatten, bekommen dafür noch extra eins übergebraten?
    .
    hm, die Verfechter der christlichen Werte benachteiligten sozusagen “im Namen des Herren“ ?
    .
    Der Kampf gegen Gipfel (.. der Ungerechtigkeit) mag ein Menschenherz auszufüllen.
    Wir müssen uns nicht nur Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.

  217. @ Der Tiger;
    ein prima Trost...

    @ Der Tiger;
    ein prima Trost für die beschnittenen Buben könnte sein, dass sie sich nicht an der Übertragung des Papilloma-Virus auf ihre späteren Partnerinnen schuldig machen.
    Immerhin.

  218. @achwas – In meiner...
    @achwas – In meiner pre-natal class in Vancouver wurde Beschneidung diskutiert, weil das aus den von Ihnen erwähnten Gründen in Nordamerika für eine Weile allgemein üblich (gewesen) war und weil das sehr moderne Krankenhaus in einer jüdischen Umgebung stand. Die Kursleitung riet ab und der Kommentar einer angehenden Mutter brachte uns zum Lachen: “Man reißt den Babys schließlich auch nicht die Fingernägel raus, um zu vermeiden, dass sie später einmal Nagelbettentzündungen kriegen.”

  219. ...
    @tylerdurdenvolland:
    “Gewohnheit der „zweierlei Masstäbe“ hinweisen, die sie an die Realität anzulegen pflegen”
    Kein Widerspruch. Seitdem ich um die mörderischen Folgen von in letzter Konsequenz angewandten Prinzipien weiss, leiste ich mir nur noch sehr wenige. Als Realist erwarte ich von Menschen nur, was sie leisten können. Sie nach meiner Beurteilung dagegen deutlich mehr, weshalb Sie bei mir von “zweierlei Mass” ausgehen. Was auf der Grundlage Ihrer Betrachtungsweise auch stimmt.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  220. @Dreamtimer - "... wie immer...
    @Dreamtimer – “… wie immer glaubt man, dass man sie irgendwie schon wieder klein kriegt, dass sie sich dem Mainstream anpassen.”
    Keine Ahnung, wer so was glaubt. Sie werden sich nicht anpassen und man muss sie nicht anpassen. Nur isolieren.
    Letztlich wird die religiöse Radikalitätsfrage über die materielle Realität entschieden – also über die Frage, ob genügend Menschen ausreichend mit Geldverdienen beschäftigt sind, um keinen Bock und keine Kraft für Radikalität zu haben. Bildung ist zusätzlich hilfreich, um den Radikalen den Zugang zur praktischen Intelligenz abzuschneiden.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  221. Um hymen und preputium wird in...
    Um hymen und preputium wird in der Welt ja schon seit altersher ein großes Gewese gemacht. Über die Gründe dazu kann man nur Mumaßungen anstellen. Jedoch eins steht fest, damit hat der Kölner Volksmund mal wieder vollumfänglich recht: “Watt fott is, is fott.” Jung-Türken gehen gern und oft in eine Muckibude, damit aus schmächtigen Knaben, beschnittenen, richtig imposante Erscheinungen herantrainiert werden.
    Es geht die Sage um, es üwrde auch deren Virilität steigern. Maybe.
    Was das Beseitigen, Einreißen von Hymen anbelangt, auch hierfür geben Literatur (-welt) andeutungsweise interessante Hinweise: Nix genaues weiß man nicht. Auf jeden Fall soll es in diesem Zusammenhang schon zu Mord und Totschlag gekommen sein. Stolz präsentierte man im ancien regime der jubelnden Nation, nach gehabten erstem Beilager des Trohnprätendenten mit seiner Frischvermählten vom Balkon des Herrschersitzes das blutigbefleckte Tüchlein. Bei Balzac (Contes drastique) liest sich dererlei etwas gewitzter, was das Tun und Lassen der hehren Gattinenen anbelangt.
    (Wer kann von sich schon sagen, er wäre nicht Angehöriger des Ordens der Hahnreie?). Die alten Römer wußten oder ahnten es schon immer, nur beweisen konnten sie es i. d. Regel nicht: pater incertamine.
    .
    Damit, meine höchstverehrte Donna Lauren, wie der Name schon eräutert, die mit Lorbeer geschmückte, wären wir beim Parfüm angelangt. Sie haben sich ja sehr geschickt aus der gestellten Schlinge gezogen. Der bittere Geschmack des Lorbeers
    sollte nun doch mit einem natürlichen Parfum gemildert werden. Gern wäre ich ihnen bei der Auswahl behilflich. Vielleicht sogar in Grasse? Völlig uneigennützig. Hand aufs Herz.
    ..
    Mit Geduld fängt man die Maus und mit dem richtigen Köder.
    ..
    Altchinesisches. : Solange Du dem Andern sein Anderssein nicht verzeihen kannst,
    bist Du noch weit ab vom Wege zur Weisheit.

  222. @Elbsegler - "Es ist geradezu...
    @Elbsegler – “Es ist geradezu ein europäischer Virus, der sich durch die Welt arbeitet und nach und nach regionale Unterschiede einebnet. Woher kommt er?”
    Eine ganz einfache Frage :-). Weil dieser Virus zur bisher historisch höchsterreichten Anerkennung JEDES Einzelnen als Individuum geführt hat, unabhängig von Klassen-, Geburts- oder Schichtstatus.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  223. Wenn ich die Kommentare der...
    Wenn ich die Kommentare der Areliösen, Atheisten, Heiden oder wie immer sie sich nennen wollen lese, erstaunt mich auch jetzt wieder die herablassende Larmoyanz und Selbstgewissheit dieser Leute. Ob es Gott gibt oder nicht, können (und müssen) wir Menschen nicht entscheiden. Die selbstzufriedene Überheblichkeit, zum Teil auf einem aberwitzigen Un- und Halbwissen über die christlichen Religionen fußend, mit der hier manche argumentieren legt den Verdacht nahe, dass dieses Welt- und Menschenbild uns dem Ziel einer “besseren” Welt auch nicht näher bringt.

  224. Tyler Durden Volland@:
    28....

    Tyler Durden Volland@:
    28. September 2012, 01:3
    Bewundernswürdig, wie Sie von Ihrem Toleranzhügelchen herab, solch abschliessende Benotungen über die trüben Anhänger von Religionen verfassen können. Bisher hatte ich trübsinniger Tor Agnostiker und Atheisten meist für durchaus kluge Mitmenschen gehalten. Warum bloß geben Sie sich dermaßen viel Mühe, mein wohlwollendes Urteil, zu erschüttern?
    Sie können doch nicht einfach als interlligenter Mensch wohlwissend Wahrheiten, Symbole, die für das Numinose stehen, einfach nolens volens in´n Dreck zerren, nur weil machtverrückte Äbte, Inquisitoren, Päpste und religiöse sowie areligiöse Demagogen ihren Gelüsten und Ambitionen frönten. Oder Ihnen gar danach ist, weil Sie Enttäuschungen, tiefschmerzlich gewiß, erlebten. Es fehlt dann nicht mehr viel und wir landen wieder bei der lapidar-ironischen Überschrift zu dieser Blogthematik.
    ..
    Es drängt mich doch geradezu, demnäxst über den/die Blogkommentator/-in an sich und seine/ihre inneren Beweggründe etc. etwas vom unmaßgeblichen barockenen Stapel zu lassen. Es sei denn, jemand käme mir zuvor und hat schon etwas in der Backröhre, dann laß ich´s lieber.

  225. @ ThorHa 27. September 2012,...
    @ ThorHa 27. September 2012, 13:37 :
    Es ist ein Verteilungsproblem.
    Gesamtsteueraufkommen in 2011 ca. 573,4 Mrd.
    danon Lohn- und Einkommensteuer ca. 171 Mrd.
    Wenn Sie die Lohn-/Einkommensteuern komplett abschaffen erzeugen Sie zunächst ein Minus von 171 Mrd., da aber der größere Teil die Lohnsteuer ist (139 Mrd.) bekommt der Staat von den 171 Mrd. die direkt als Subvention des Binnenkonsums wirken geschätzte 30 Mrd. über die Mehrwertsteuer zurück.
    Bleibt ein Minus von 141 Mrd.
    Die Zinslasten der Bürger gibt Hr. Popp mit 400 Mrd. pro Jahr an. Leitet der Staat von den Zinsen (nicht vom Vermögen, das ist Privateigentum) auch nur 50% als Umsatzsteuer in seine Kassen, dann schreibt der Bundeshaushalt eine dicke schwarze Null.
    Die Herstellung von Waren wurde in Deutschland praktisch steuerfrei gestellt, die Arbeit muss auch steuerfrei gestellt werden.
    Der Staat ist an der Rechteverwertung praktisch nicht beteiligt, das liegt in Privathand und das ist Quark.
    Alle Rechte die gehandelt werden verfallen nach 7 Jahren Vermarktungszeit und fallen an den Bund.
    Es wird eine Pflicht zur Veröffendlichung eingeführt.
    Die Gebühren sind im vollem Umfang der Schulspeisung und dem kostenfreien Schulbetrieb zuzuführen.
    Die GEZ wird abgeschafft. Der öffendlich Rechtliche Rundfunk darf sich entscheiden : Gebühren oder Werbung. Private Anbieter können das genauso gut oder besser.
    Die Presse mag als (schlechtes) Beispiel dienen.
    Der grüne Punkt wird abgeschafft. Die Preise werden um 3% gesenkt, die Reststoffverwertung übernehmen die Gemeinden und die Gebühren werden auf die Bewohner umgelegt.
    Es gibt dutzende NGO die man auflösen kann, ohne die Lebensqualität der Bürger zu verschlechtern, aber man generiert staatliche Einnahmen.
    Es gibt Geld wie Dreck, es geht nur falsche Wege.
    Enteignung durch Inflation ist nicht notwendig und nicht wünschenswert.
    Die Geldflüsse müssen bearbeitet werden.
    Die Zinsen müssen wieder – h o c h – !! Sparen muss sich lohnen !!
    Raus aus dem Schuldenprinzip, rein in das Vollgeld.
    Den Euro zum Vollgeld machen und die freiwerdenden Mittel als Investitionen freisetzen.
    Schuldenabbau erfolgt über die Einnahmen, es gibt Geld wie (ja genau) Dreck, der Staat muss es dort holen wo es ist.
    Mindestlohn von 9€ besser 10€. Arbeitslosigkeit ist kein Stigma der Betroffenen, es ist ein stigma der Gesellschaft.
    Es bedarf einer Wertediskussion, die klar feststellt, das Menschen von ihrer Arbeit ordentlich Leben können (müssen, nicht müßten).
    Wer ein Leben lang gearbeitet hat, der muss sich darauf verlassen können (Garantie) im Alter nicht zu verarmen.
    Das es keine Rentenreichtümer gibt, ist ok, aber Hilfe zum Lebensunterhalt, soll kein Rentner beantragen müssen.
    Die Kirchensubventionen müssen aufhören.
    Kirchen sind im Sozialbereich Preisdrücker und setzen ihre Vorteile knallhart ein. Diese Vorteile muss man der Kirche wegnehmen. Schon wegen der Marktgerechtigkeit.
    Beamte sind zu teuer. Das ist nicht die Schuld der Beamten, jeder kann diesen Berufsweg wählen.
    Die Beamten sollten nur noch in staatstragenden Funktionen vorkommen.
    Verwaltung, Schulwesen, Betriebshöfe der Kommunen und Bedienstete im ÖPNV sind nicht staatstragend.
    Die sollen streiken dürfen, RV abführen und keinen Pensionsanspruch haben.
    Das Gesundheitswesen ist erbärmlich. Geld geht rein, keiner erfährt wo es bleibt und die Versorgung der Menschen ist ein schlechter Witz.
    Komplett verstaatlichen oder komplett privatisieren, egal aber so geht es nicht weiter. Mein Favorit ist die KV komplett zu privatisieren. Die Leute zahlen nicht mehr über den Kohn, sondern nur die Leistungen, welche Sie in Anspruch nehmen.
    Bis 5% des Jahreseinkommen sind selbst zu leisten, ab da tritt der Staat ein (irgendetwas in dieser Art).
    Menschen sind das einzige Kapital, welches ein Staat wirklich hat. Wer nicht in Menschen investiert, der braucht garnicht zu investieren.
    Immer schön dran denken, jeder Euro an die weniger Verdienenden landet im Konsum und strärkt den Binnenkonsum.

  226. "...und allen, die sich nach...
    “…und allen, die sich nach dem 17.Jhdt.( Weltbev. 600 Mio.) sehnen, kann ich nur Pandemien empfehlen.”
    .
    Mord und Totschlag per Pest & Cholera, jaja.^^
    Mir reichte schon kräftig, dass es damals – sorry – weder ordentliche Tampons noch vernünftige Empfängnisverhütung gab, um genau_da_nicht hingebeamt werden zu wollen. Ich bin mir sicher, meine Geschlechtsgenossinnen sehnen sich ähnlich_nicht_dahin, wenn sie klug sind.
    .
    Feinsinn kann man auch entwickeln im 21. Jahrhundert. Warum macht man es nicht? Warum entwickelt man ausgerechnet in einer guten Zeit des Friedens und des Wohlstands Rückwärtsgewandtheiten, Grobes und Ellenbogen, wenn man doch so tolle Voraussetzungen hätte, endlich im Jetzt kultivierter zu sein?
    .
    Selbst Göthen noch, etwas später geboren (1749), also einer aus dem 18. Jahrhundert, hatte “Mords”-Probleme. Und zwar mit seinen Zähnen. Oft unerträgliche Zahnschmerzen bis ins hohe Alter. Er hatte sicher “Mords”-Gedanken, wenn er an die unfähigen Bader dachte.
    Wer hat da noch Lust, damals gelebt zu haben oder gar Goethe gewesen zu sein. Was seine Zähne betrifft, war er eher “eine arme Sau”. Wie viele andere in niedrigerem Stand auch.
    .
    Disclosure: Mein Mann ist Mittelalter-, Goethe, Klassik- und Romantikfan. Er scheint – in vielen Gesprächen blitzt es immer wieder auf – zu glauben, dass “es” “damals” besser war. Das ergibt viele lustige Dispute mit mir, von derb bis feinsinnig. Ich lass da nix anbrennen.
    .
    Für mich ergeht es vielen Menschen in Europa erst nach den beiden Weltkriegen besser. Vorher war da alles Mist für den kleinen Mann. Ich sags auch immer wieder meinem Ehegespons: Wer als Nichtadliger vorher geboren sein wollte, muss einen kräftigen Schlag an der Waffel haben. Es ist gut, wie es jetzt ist. Das Problem, ist, dass der moderne Mensch meist gierig sind und nicht schätzt, was er zur Zeit hat. Also muss die Rückwärtsgewandtheit her, weil man die Gegenwart doof findet. Statt sie zu gestalten oder zu verhindern, dass Plaste& Elaste und Idioten an der Regierung und in der EU alles zerdeppern
    :-)

  227. Wenn jemand "Gumbrecht" sagt,...
    Wenn jemand “Gumbrecht” sagt, kriege ich einen Schreikrampf. ich möchte mich in aller Form von dem Irrsinn distanzieren, der hier teilweise in Blogs gegossen wird.

  228. Don, was kriegen Sie bei...
    Don, was kriegen Sie bei “Weisband”?

  229. @ ThorHa 28. September 2012,...
    @ ThorHa 28. September 2012, 11:04 .
    Ausgesprochen amüsant. Das war fast so ein Kracher wie “ich bin Abonent der Zeit”.

  230. "Es drängt mich doch...
    “Es drängt mich doch geradezu, demnäxst über den/die Blogkommentator/-in an sich und seine/ihre inneren Beweggründe etc. etwas vom unmaßgeblichen barockenen Stapel zu lassen.”
    .
    Dazu möchte ich sie doch gerne ermuntern, werter Plindos. Barocke Ausschmückungen können das Gemüt sicher erfreuen.

  231. Mehrmals hat DA über Wein...
    Mehrmals hat DA über Wein geschrieben.
    But what about food?

  232. @ 28. September 2012, 15:25 -...
    @ 28. September 2012, 15:25 – danke für die klaren worte.
    .
    @ thema fallen uns im grunde nur zwei dinge ein:
    .
    – “und willst du nicht mein bruder sein, dann schlag ich dir den schädel ein”, die ewig junge alte frage nach toleranz, freiheit und fähigkeit zu reifer abgrenzung, in-sich-selbst-ruhen-können auch, andere, anderes und projekte und tun auch mal nicht nötig zu haben auch. nicht gestalten müssen, weder aus not noch überfluß, daher auch keine beziehungsfragen zu thematisieren zu haben.
    .
    – “die wollen dem soldaten den beutel vorschneiden? reisst an das mark!” so der alte landsknechts- und söldnerspruch von früher. denn krieg und kriegsbeute waren ihr gutes eigenes recht. gingen andere nichts an. es gälte des leben. heute fügen sich ja unsere soldaten und kämpfer leicht und gelungen und wiederspruchslos in jeden entschluss ihres souveräns, des parlaments. beschlösse der “auflösung, dann sagten die “uff, danke, wurde auch zeit, ich mocht’ schon lange nicht mehr, endlich darf ich mir was anderes, richtiges suchen, war es leid die verteidigung zu mimen, vor allem so ganz ohne bedrohung”. lob der zivilgesellschaft und der demokratie also.

  233. @Vroni, ein Trost bleibt:...
    @Vroni, ein Trost bleibt: Wieviele werden sich im 23.Jhdt . wuenschen sie haetten mit uns im 20./21.Jhdt. gelebt.

  234. lieber Plindos, bitte nehmen...
    lieber Plindos, bitte nehmen sie den von ihnen kommentierten kommentator nicht zum anlass, menschen, die der anderen fussballmannschaft irgendwie verbunden sein mögen, gleich mit in den kannibalentopf zu den dummen satansbraten zu werfen. aber das liegt ihnen ob ihrer austariertheit vermutlich recht fern.
    der lorbeer mag bitter sein, aber er bekränzt gut. die dornen der rosen schmerzen mehr.
    im übrigen schliesse ich mich salonsurfers freundlicher ermunterung sehr gerne an.
    .
    bester ThorstenDetto, pardon, das man sich an sie wendet.
    doch stimmt es bedauerlich, wenn die welt in gnostiker und agnostiker verbal aufgeteilt wird. sie wird es ohnehin,
    aber es führt zivilisatorisch nicht weiter, gräben auszuheben und gleich pech und schwefel zur hand zu haben.
    mangelbegabte, um ein mot des don aufzugreifen, gibt es auf allen seiten.
    .
    wenn sie allerdings ein wenig zur aufklärung der hier von ihnen aufgefundenen theologisch ungebildeten beitragen möchten, so stehen ihnen hier recht viele zeilen zur verfügung, um diesem umstand abzuhelfen, und die zeilen werden sicherlich mit interesse gelesen werden;
    bildung hat noch keinem geschadet, und es wäre frevelhaft und doppelmoralinsauer, anderen unbildung vorzuwerfen und sie zugleich im dunkeln zu belassen.
    nur mut, nur zu, man hört.
    .
    man predigt hier übrigens einen ismus, das ist der laizismus. ein jedes glaubt, was es mag, und die chose bleibt privat.
    .
    lieber Dreamtimer, was mir in den weitverzweigten niederungen der politik, mit der man unweigerlich zu tun zu haben gezwungen war, auffiel, ist die hohe quote der offensiv gläubigen in den fraktionen; diese erwarten allen ernstes und treuherzig-augenaufschlagend, dass man sie für ihr im schlechtesten gauckschen sinne mutiges bekenntnis (dies wort allein) hofiert, nichts weniger (offiziell hätten sie dies als infame unterstellung bezeichnet).
    die mitglieder der agnostikermannschaft sind dagegen diesbezüglich deutlich stiller, nicht, weil sie so wenige wären oder sich irgendwie schämten, aber bei der klugen variante von ihnen fällt zumeist der missionierungswille flach, und ein thema ist es ihnen nicht.
    man startete da mal auf einem kleinen festchen unserer vertretung einen kleinen, spassigen versuch und es waren viele politiker erleichtert, dass man nicht so streng religiös ist – also gar nicht -, wie man wirkt.
    .
    religionsaffine politiker erwarten zumeist einen extrabonus. sie werden auch ganz gut als mittler zwischen den in deutschland im öffentlichen bereich sehr aktiven kirchen und der politik angesehen und steigen recht unweigerlich auf. kirchen haben einen nicht zu unterschätzenden einfluss auf die deutsche politik; kaum kommt ein weltanschaulich nicht festgelegter politiker in höhere sphären, kommt er nicht umhin, sich die kirche nicht zum feinde zu machen. nein, es ruft der landesbischof, und man tanzt an, nicht ohne nervös die korrekte anrede zu lernen und sich befangen wie ein kinde vor der kommunion zu geben.
    brown-nosing wäre der fachausdruck.
    .
    wenn man durch ihr schönes land fährt, darf zuweilen ein pfarrer im radio eine kleine story erzählen, und man muss solange zuhören, bis man umschalten konnte, aber bis dahin fliesst ein wenig weihwasser in den fussraum. tja. so muss das wohl sein.
    .
    wo ist ein bertholdIV, wenn man ihn braucht?

  235. lieber hansgeier333, man...
    lieber hansgeier333, man parliert hier von der vermissten vorhaut und sie fragen den geschätzten gastgeber, was bei bei weisband kriegt? sie ist ja recht hübsch, und dunkelhaarig dazu, alles, was also der alte knabe nebenan nicht ist.

  236. und malu dreyer - heute evtl....
    und malu dreyer – heute evtl. das gesicht des tages – und ihrer generation. alles wird gut. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/rheinland-pfalz-malu-dreyer-soll-kurt-beck-im-amt-folgen-a-858550.html (ms? “eine verwundete als retterin”? nichts neues unter der sonne, so gesehen – und verspräche doch spannend und anregend zu werden, nicht wahr?) (there ist progress, of course)
    .
    und schrei laut (für den frieden) – und schreibe darüber. (wahrscheinlich hatte er (unser gastgeber) sich, wie viele andere auch, schon immer, früh und längst eine kopie des berühmten doppelporträts von ghandi und augstein von innen an die haustür gehängt)
    .
    und von den reiseparadoxen? (das wichtigste ist ja, dass es ein freies land ist. jeder darf sich aufmachen auf den weg ins unglück. (“die auswanderer”, teil eins, kommentar zu) (oder: warum westviertel angebunden sind – und trotzdem aus ihrer haut können) (*g*)

  237. @hans meier 555
    .
    und man...

    @hans meier 555
    .
    und man sollte der f.d.p. ein betreungsgeld zahlen. bis sie erwachsene kinder hat.

  238. und die vereinigten staaten...
    und die vereinigten staaten werden das klassische auswanderungsland. denn sobald sich die von den usa vertretenen werte überall durchgesetzt haben – und dies ist schon bald der fall – lässt es sich überall besser leben, als in den usa. in europa z.b. wo man so frei ist, frei zu leben. und zwar ohne sich dies auch noch selbst ständig & neu und als quasi-rückversicherung (wir sind es aber doch?) aufend selbst versprechen zu müssen.
    .
    don ist frei und weiß es – und weiß es nicht. und das ist gut so. die vereinigten staaten von amerika werden das klassische auswanderungsland.

  239. @Holly 01 - 12:09:

    Klingt...
    @Holly 01 – 12:09:
    Klingt doch wie ein politisches Programm. Gründen Sie eine politische Partei und holen sich Ihre Mehrheiten.
    14:37: Schön, dass Sie sich amüsiert haben. Lachen entspannt.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  240. @Plindos - Kommentariat:

    Sie...
    @Plindos – Kommentariat:
    Sie kommen zu spät. Im Nachbarblog, ein paar Blogeinträge zurück :-).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  241. "The Obama administration...
    “The Obama administration argues that cell phone owners have “no privacy …”
    .
    http://arstechnica.com/tech-policy/2012/03/obama-admin-wants-warrantless-access-to-cell-phone-location-data/
    .
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/netzwelt-ticker-mehr-telefonueberwachung-adobe-hack-nie-wieder-sopa-a-858522.html
    .
    “Jedoch ist es so, dass ich in diesem Haus geboren wurde.” wers kennt, weiß, wie es ist: die frage nach der uhrzeit stellt sich sofort unwillkürlich, wenn auch im moment zunächst erst einmal inwändig. zumal, wenn man selbst schon mal bei ein paar geburten dabei war.
    .
    wobei “Ich bin kein Mörder. Ich mag Menschen. Ich bin freizügig und höflich. Ich pflege mich in der Öffentlichkeit stets zu benehmen, und … all mein Hass und meine Mordlust steckt in ein paar 100 Drafts” war aber schon eine interessante kombination. fanden wir zumindest, *g*.

  242. (aka nervus vagus)
    Plindos,...

    (aka nervus vagus)
    Plindos, das mit dem Grauen in der Idylle als englisches Emblem, da sagen sie was. Ich fürchte ja, das schiefenglische bzw. die sorgfältige Rasenpflege wird uns fürderhin verstärkt begleiten. –
    Neien, damit sind selbstverständlich nicht solche Ausbrüche an Lebhaftigkeit wie von unserem Blogpatron (“und wenn ich im Dunkeln die Treppe runterwetze, bin ich an der Tür gerade richtig aufgewärmt..”) – hat mich erheitert, weil es mich an meinen Befreiungsschlag des Samstagmorgensschlafs qua Wegbrüllen störender Musikschüler zu dieser Unzeit erinnerte (ist schon lange her, war nur einmalig, insofern nicht dasselbe) – gemeint, sondern das sich einschleichende Verhängnis und Gift, weil der fließende Austausch zwischen Eigenem und Auswärtigem nicht mehr gegeben ist und alles nur noch aufeinandergluckt und sich hackt.

  243. Gumbrecht.
    (~~~jetzt ganz...

    Gumbrecht.
    (~~~jetzt ganz schnell weg, bevor mich die Parfümwolke einholt und uahh*hust*hust*schnief* Mist, hat mich doch hust hust…)

  244. hansgeier (15:35): hmmmmm......
    hansgeier (15:35): hmmmmm… vielleicht eine Niesbrauchsklage? (Die soll entferntenst mit dem prominentesten Ex-Bewohner von Dons Domizil verwandt sein, munkelte mal die Gerüchteküche)

  245. @VroniG: soso, auch Goethe...
    @VroniG: soso, auch Goethe litt unter Zahnweh. Washington (der Us-amerikanische Mitgründer) muß da ja auch gar fürchterlich behaftet gewesen sein, es ist von ihm ein Holzgebiß überliefert. Vermutlich mußte er recht früh im Leben auf Pudding umsteigen. – Ansonsten, Ibuprofen und ein Wodka, dann läßt es sich ein Weilchen aushalten (mit Glück ist dann 2 Tage Ruhe)… das mit dem Hochprozentigen wird man dunnemals auch schon gewußt haben.

  246. salonsurfer, oh ja, die...
    salonsurfer, oh ja, die inneren Beweggründe ex globus cristallicus möcht ich vom Plindos auch gern hören.

  247. Aus aktuellem Anlass folgen...
    Aus aktuellem Anlass folgen Anagramme für Peer Steinbrück
    (“ü” evtl. auch aufgelöst in “e” und “u”)
    .
    Er preist Bücken.
    Bereiter Spucken
    Trüberes Picken
    Pickt eure Erbsen!
    Erbe nickte: Super!
    Rupert Siebeneck

  248. Geehrter Filou ,
    große ...

    Geehrter Filou ,
    große Freude , dass Sie mich vor ein paar wochen wiedererkannt
    haben , ich fühle mich sehr geehrt , im Moment bin ich ein bißchen
    weit weg , aber wenn ich mit dem Finanzamt durch bin ,
    dann melde ich mich wieder öfter , lch bin nicht im Gefängnis , ich
    bin in Österreich , herzliche Grüße an Sie , T.
    P.S.: Netherlands shouldnt be that bad , l wonder , ???

  249. @ Dreamtimer: herzlichen Dank...
    @ Dreamtimer: herzlichen Dank für das grosse Kompliment, so gross habe ich bestimmt nicht gezielt, auch wenn ich mich dem Geist von Lessing oder Moses Mendelssohn sehr verbunden fühle. Es ist so viel aufgeladener Irrsinn in Glaubensfragen unterwegs, dass man da immer mit drei Goldwaagen gleichzeitig jonglieren muss, um nicht mit dem Hintern auf einen Holzkohlengrill oder Saunaofen geschubst zu werden.
    .
    Die Frage ist wirklich, WAS bedeutet Glaube für so viele Menschen. Da es diese Wichtigkeit für so viele besitzt, dass sie Dinge dafür zu tun bereit sind, die in einem rein diesseitigen Kontext völlig undenkbar wären, kann man da nicht nach Automechanikerart die Naturgesetze mit dem Holzhammer anwenden.
    .
    Eine wirklich recht spannende Diskussion, in der ich es wie oft bedauere, nicht mehr Zeit dafür zu haben.
    .
    Genau da sehe ich das Problem, dass jeder alltagsvernünftige moderne Mensch Tyler durchaus zustimmen würde, “Fragen Sie mal die Psychiater, die jüdische Patienten haben,” – aber man kehrt dabei die (wohl Mehrheit) unter den Tisch, denen es relativ wurscht ist, und die (wahrscheinlich immer noch mehr als die Traumatisierten) für die es ein Gemeinschaftsgefühl, ein Identitätsmerkmal bedeutet, so, wie es vielleicht das über den ganzen Rücken eintätowierte Harley-Logo eines Rockerhäuptlings bedeutet.
    .
    Wenn man ein blasiertes Ökowohlfühlweltbild als Massstab ansetzte, müsste man auf alle Fälle Alkohol, Rauchen, schnelles Fahren und eine ganze Menge Extremsportarten strikt verbieten, da diese sicher ein vieles Mehr an Toten, Leid, und Verletzungen auf dem Gewissen haben, als die Vorhautdramatik.
    .
    Da geht es, glaube ich, auch viel um Kragenechsen-Imponiergehabe. Wir sind die Guten! Ihr nich.
    .
    In gewissen Grenzen sollte man die eigenen Gesetze bestimmter Gruppen akzeptieren.
    .
    Um es nur noch mal klar zu stellen: Bei weiblicher Verstümmelung durch wirre Naturreligionen halte ich das Folterelement so bedeutend, dass ich jede Allianz dagegen begrüsse, und ich denke, mittlerweile, eine ganz riesige Mehrheit kluger Vetreter aller bedeutenden Religionen auf meiner Seite zu wissen.
    .
    Das Problem sehen Sie richtig, die radikalen Religiösen drängen in die Mitte – aus Frust über die gescheiterten Lösungsansätze der Moderne? – und man versucht sie zu entschärfen, indem man den Hochzeits-Beerdigungs- und Weihnachtschristen ( und den ihnen entsprechenden Feiertagsgläubigen in anderen Religionen) jede Menge Salz auf den Schwanz (..) streut, um das Phänomen zu zähmen.
    .
    Die säkulare Welt ist zu der schmerzlichen Einsicht gekommen, auf viele Fragen und Probleme keinen Antwort zu wissen.
    Damit muss man jetzt sensibel umgehen.
    .
    Wenn ich noch einmal kurz auf Ihren Nickname “Dreamtimer” Bezug nehme – es ist ja erstaunlich, wie die australischen Aborigenes in der Kargheit ihrer Lebensumstände ein spirituelles Erklärungsssystem entwickelt haben, das, wenn es nicht traditionell aus christlicher Hybris nieder gelächelt worden wäre, uns zeigt, wie die menschliche Phantasie auch ohne IT-Technologie erstaunliche Ideen entwickeln konnte.
    .
    Vielleicht gibt es ja noch mal alltagskompatible, rational nachvollziebare Metaphysiken, auf die man sich in der Zukunft auch aus den traditionellen Religionen einigen kann.
    .
    Manchmal sollten wir mehr nach unseren Träumen steuern, als nur nach der Vermeidung unserer Ängste.
    .
    Holly, Sie haben Antworten versucht, auf die ich gerne auch noch Bezug genommen hätte, aber es ist bald 0:30 und ich komme komplett in Verzug mit meiner To-do-Liste fürs Wochenende mit der Verwandschaft…
    .
    @salonsurfer: für Ihre netten Worte auch ein herzlicher Dank, I`ll try to do my very best, und bedauere öfters, der Diskussion nicht mehr Zeit schenken zu können.
    Diesmal ist es doch ein gutes Stück lebhafter als wenn es über 1000 € Weine geht…

  250. @Plindos 28. September 2012,...
    @Plindos 28. September 2012, 12:29
    Tun sie sich keinen Zwang an und schreiben sie los. Oder meinen sie etwa ich befürchte Antworten von jemandem der Beiträge stets selektiv liest, damit sie seinen Erwartungen entsprechen?
    Ich hatte unmissverständlich darauf hingewiesen, dass der Vatikan mit Jesus nun wirklich gar nichts zu tun hat.
    Sie beschweren sich immer über Dinge die nur sie lesen, nicht über etwas, das ich tatsächlich geschrieben habe….

  251. @Don Alphonso 28. September...
    @Don Alphonso 28. September 2012, 15:25
    “Wenn jemand “Gumbrecht” sagt, kriege ich einen Schreikrampf.”
    Endlich schreibts mal jemand hin… danke!

  252. @Holly01 28. September...
    @Holly01 28. September 2012, 15:37
    “@ThorHa 28. September 2012, 11:04 . Ausgesprochen amüsant. Das war fast so ein Kracher wie “ich bin Abonent der Zeit”.
    Wer sonst sollte denn sonst für den Stuss der diLorenzo/Joffe Kretins echtes Geld bezahlen.

  253. Zitat: "[...]Beobachtungen zum...
    Zitat: “[…]Beobachtungen zum Alltag und zu den kulturellen Szenen, Denkpausen im digitalen Strom, Einwürfe zu intellektuellen Debatten, ausgehend von der Tradition der westlichen Philosophie, fokussiert auf intensives Erleben der Gegenwart.” Zitat Ende

    Die Intellellen, das ist schon eine feine Sache. Genauso wie die Künstler. “Was sind sie von Beruf?” “Ich bin Künstler – und sie?” “Ich bin Intellektueller.”

    Yes , I’m bad.

    Gut gefallen haben Frau Vronis Beiträge. Diesmal.
    pefekt57, good as always
    ThorHa sowieso (bis auf dieses “Ich-habe-die-Zeit-abonniert”.)
    Aber vor Stilblüten sind wir alle nicht sicher – “bei den Denkpausen im digitalen Strom”, im Intellellen-Salon.
    Ansonsten war diesmal wenig für mich dabei. Muss ja auch nicht.

    Was bleibt?
    Habt Euch mehr lieb. Und immer gelassen durch die Hose atmen.

  254. ThorHa,
    genau genommen kann...

    ThorHa,
    genau genommen kann man eigentlich nicht Agnostiker sein. Ignostiker, das geht.
    ——-
    Was ein Christ ist, ist übrigens nicht genau definiert. Das wollte ich nur nochmal kurz erwähnen. Das gibt es sehr differente Gruppen und Individuen.
    Weil sich da ein paar gleich so echauffiert haben.
    Die Interpretationshoheit überlasse ich da nicht nur den konfessionellen Kirchen.
    Das muss man schon ein wenig trennen. Und Plausibiltätsnachweise (donna laura) fordere ich schon auch.
    Nicht alles. was im Gehirn spukt, verdient das Prädikat wertvoll und wird posthum als Glaube deklariert. (Eigentlich muss man das auch nicht extra erwähnen.)
    Eine Trennung von Staat und Kirche haben wir hier aber auch nur auf dem Papier. Der Staat quatscht der Kirche weitgehend nicht rein und umgekehrt. Aber Menschen kann man nicht in zwei Teile trennen, hier der staatliche Mensch, dort der gläubige. Wie soll das gehen.

  255. Und noch als Allerletztes:
    Ein...

    Und noch als Allerletztes:
    Ein Grund, warum ich den geisteswissenschaftlichen Betrieb verlassen habe und zur Marine gegangen bin, war – abgesehen davon, dass sie dort größere Boote haben – meine zunehmende Abneigung gegen das Zitieren. Also dieses Umherlaufen mit einem Bauchladen an Second-Hand-Denke.
    Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit mit einem Geistesfürstes, der mal dies oder jenes gesagt hat, aufzuwarten, fand ich – nun ja. Diese Aufwertung des Selbst hat auch religiöse Züge. Hegel, Schopenhauer, Voltaire ec. haben das gesagt. Sie werden als Verstärker benutzt.
    Wenn man dann fragt, und was denkst Du darüber, kommt dann: “Ich sehe das auch so wie Kant.”
    Naja.

  256. "Zu der Commentarii gar...
    “Zu der Commentarii gar anfänglich artig lustick Stückleyn umb der Illuminatio willen, zur communen & maenniglichen Erbawung sowie gebotener hinlaenglicher Kurtzweil. In allmaehlichem progressus sintemalen aufgezeichnet und communizieret fuer dasz electronische publico von dero Franckfurter Allgemeynen Netzes.”
    #####******#####
    Artickul I
    Betreffend der Historia so der Bloghalterey sich widmend.
    Es seynd ja durch die rasend developpierend Technologia in Electricity neuwe
    artifizielle Schreybereyen in unzaehliger possibilitas entstanden. Welche sich wie wild umb
    das Erdenrund ausbreyteten. Einer grassierend Seuch & Pest gleychend. So habend Schlauwe, von deren Inhaber & Redacteures von Gazetten undt Jornailles, sich nit entbloedet undt seynd gar gschwindt uff die abfahrend Diligence nuffgsprungen.
    Ei der Daus. Warumb wohl? Steht zur vermuten wegen der sprudelnden Revenue
    so aus der Propaganda von der Oekonomia unserer glorreychen nationalen Industria
    undt dergl. mehr koemmt.
    Just daraus zweygte sich der neuwe Beruff des Blogadministratores von maenniglich bekannten, groß Wesen umb sich machenden Journalisten ab, die wo in Lohn & Brot bey denen Gazetten bishero stunden. Kurz undt gut, so gut wie schlecht, es florierte diss Geschaefft wg. der anhebenden Neugier dero geneygter Leserschafft, die wo immer auff der Such nach Kurtzweil undt Laesterey in der Wuesteney von dero electronischer Informatio unterwegs seyndt. Genannt Surfer.
    Es dauwerte nit lang, so entstundt der Typus des Blogthemas womit umb die Auffmercksamkeyt der hinlaenglich bekannten Leserschafft, auch der Printmedia, gebuhlt wurd. Heraus cristallisierte sich auss jenen auch ein Typ, naemblich der dess Commentatores. Einer wilden Gattung von Politick, Oeconomiea, versprengten Feuilletonisten undt, so da seyndt, arbeitslosenn Wissenschafftlern.
    Zu all deren Wonn durfften sie sich annonymb in specialiter eingrichteten Rubriken undt
    Kaemmerleyn in jenen Glossarien tummeln undt frischweg ihre Meynung zur Thematik des wohlbestallten Adminstrators, sprich Bloghalters kundtun. Eyn ungeahnt Fässleyn
    der Pandora tat sich uff. Nit zuletzt wurden bishero nit allzusehr gescholtene Politicker von Graden mit virtuellen Federn uffgspiesset, gerupft und zu aller Welt Erstaunen ohn Straff & Poenitenz hinlaenglich verarschet.
    ..
    Artickul II
    So sich des Phaenomens des obig angefuhreten Blogthematas eyn Meynung verschaffet.
    Die in absichtlicher Abhaengigkeyt sich rekrurierendt Bandera der Commentarii wird durch gar ausgekluegelt Methoden der Pychologia undt Ueberredungskunst von dem Bloghalter in Bann geschlagen und gelocked eynen Commentar abzusondern. Diss geschiehet durch raffinierte Weis, indem undt item dem publico eyn sonderlicher Honigbrei umbs Maul gschmieret wird, der wo nit von Pappe ist. Keyn Phantasterey undt kurioser Reisbericht oder dero Zeitlaeufft kann dissen Schandmaeulern von Commentarii heisz genug gekochet seyn umb deren zur Erlangung des Commentierlust Stachel undt Sporn zu geben. Man gedencke nur des weiland gestrauchelten edlen Herrn zu G., der mit Haem undt Frohlocken mit seinem wohlgekupferten Opus zur Erlangung des Doctortituls, zu Bayreuth an eyn Wand gefahren ist undt von dero obgedachter Commentarii, ohn Gefahr sich undt ihre Lieben, virtuell geheautet, geteert undt gefedert wurdt. So hatt die Meng ihre gar unschuldig Freud
    an der Hatz gehabet. Da nun die Leut in Durst gekommen seyndt wurd ihnen ein Nebenstuecklein in Oenologia geboten, damit sie sich an trefflichen Weinen ergoetzeten undt erlabeten, sowohl in spiritu undt als auch in praxi. So da alldieweyl die Leber gut trainieret undt ihre Ammunition als taeglich
    Speiss bekömmbt. Ohngeacht des actuell offeriereten Federweiszers et pinot noir.
    ..
    Artickul III (opus in progressus)
    Worinnen es umb Torten, Litteratur und allerley Vehiculs & delicaten Fragen fueglich zu Frauwens- undt Maennerleut (Sex & Crime) umbgehet: Was ists mit denen sittsamen Badstuben im Blogthema?

  257. Trotz Kant, Hegel,...
    Trotz Kant, Hegel, Schopenhauer – doch immer wieder:
    Alter Esel + Dumme Kuh! A Hund is´a scho!
    Irgendwie unangenehm – immer diese Nähe zum Tierreich, nicht wahr?
    Das arme Schwein — Der armer Mensch. Ist schon ein Unterschied.
    .
    Könnte es sein, dass durch Scham bei der Erkenntnis, dass sich der MENSCH trotz KLUGHEIT + BILDUNG – doch immer wieder vor der Verantwortung samt den Konsequenzen daraus – drückt; und sich deshalb mental ins Tierreich beamt, wo nur Instinkte das sagen haben?
    Vielleicht hilft Max Frischs Frage weiter:
    „Beneiden Sie manchmal Tiere, die ohne Hoffnung auszukommen scheinen, z.B. Tiere im Aquarium.“
    .
    Man will sich nicht als „kleiner Fisch“, lieber als „doller Hecht“ fühlen.
    .
    Tierisch beknackt!

  258. @colorcraze
    "(mit Glück ist...

    @colorcraze
    “(mit Glück ist dann 2 Tage Ruhe)…
    .
    :-)
    Das Zahnweh der letzten Jahrhunderte war leider ein anderes als heute, wie wir beide wissen. Mit_viel_Glück bekamen sie keine durchbrochenen Fisteln und keine Mundgeschwüre, keine neurologisch hochschmerzhaften Gesichtsrosen und keine Meningitis. (Als Folgeerkrankungen von vereiterten Zähnen.)
    Ich hefte mal genüsslich-sadistisch Göthens Krankheitsblatt an:
    https://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:2iiidYYy8T8J:www.toxcenter.de/buecher/tox-info/goethe-lebenslang-zahnschmerzen.pdf+goethe+z%C3%A4hne&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEESgXqx8k2K95PlB8-hFSdcyk1AP4Mmy8G-19DT5ZGEslmvYcOl0dt7p5gCykb6wlatZLarFdr5FkTjGUnNKzBmWh9knZzLnehsNJdbnAQ6CgEJjOKAw3YFIeoZKoqp6S4YJqj46Q&sig=AHIEtbRCLXMNqbWi8U9rEO6Yc3y-NFP55A
    .
    “das mit dem Hochprozentigen wird man dunnemals auch schon gewußt haben.”
    .
    Ja, vermutlich war die Mehrheit der damaligen Menschheit im Dauertran mit Absinth und Wermut, falls verfügbar. Weil die meisten enorme Zahnprobleme gehabt haben müssen.
    .
    Holzgebiss:
    Oder in modernen Zeiten bei Schmerzen jedweder Art und bei Bedarf mit dem zahnlosen Kiefer auf die stylische Holztastatur beißen:
    http://www.designerinaction.de/technik/tastatur-aus-holz-oree.html

  259. Tyler Durden Volland@: Bitte...
    Tyler Durden Volland@: Bitte viesmals um Verzeihung, dass ich Ihre tiefschürfenden Erkenntnisse nicht voll gewürdigt hatte. Jesus und der Vatikan
    haben also nichts miteinander zu tun. Werde es mir hinter die Löffel schreiben.
    Mein beschränkter Erfahrungshorizon tlässt mich eh die Welt nur selektiv erfassen, was mich in meiner Meinung (Vorurteil) bestätigt ist gutti, alles andere wird gnadenlos dem Hades überantwortet.
    ..
    Thorha@: So verschwurbelt barocken wie ich meinen Versuch starte, kann das von Ihnen Erwähnte garnicht sein ;-)
    ..
    x@: Seefahrt tut not. Bei Windstärke 8 auf Station wird das Hirngehäus so richtig durchklariert. Kann ich nachvollziehen, Die Nähe der Elemente und so.
    Ohnä Kant.
    An´ne Waterkant.

  260. donna laura et...
    donna laura et salonsurfer@:
    Da ich kein ausgesprochener Schuft bin, nehme ich die Komplimente in aller Unbescheidenheit dankend an. Wer dergleichen nicht annehmen kann, will nur mehr von der süßen Speise haben. (Süßes macht Löcher in die Häkchen.)

  261. @ E.R. Binvonhier
    "Wieviele...

    @ E.R. Binvonhier
    “Wieviele werden sich im 23.Jhdt . wuenschen sie haetten mit uns im 20./21.Jhdt. gelebt.
    .
    Ich halte die Wahrscheinlichkeit für höher, dass die im 23. Jahrhundert sich über uns und unsere unmenschlichen Turbo-Vorstellungen schief lachen werden. Wenn sie schwarzen Humor haben.
    .
    Über unsere Krämpfe, dass in einer Zeit, die Arbeit kaum mehr bezahlt, nur der überleben dürfe, wer Arbeit habe. Über das verlogene Versprechen, dass jeder turbogetriebene Aufsteiger alles schaffen könne, wenn er nur wolle – vom Tellerwäscher bis zum Millionär. Darüber, dass man nur Reichen eine Hüft-OP zusichern wollte, während die Kassen über 7 Milliarden Überschuss einfuhren.

  262. Meine Jahrzehnte über...
    Meine Jahrzehnte über gebrauchte Selbstdefinition als Agnostiker diente eigentlich immer nur der Rücksichtnahme gegenüber solchen, die diese seelige Gewissheit zu den letzten Dingen haben. Wenn man aber erlebt, wie man für diese Leute eigentlich nur ein Mensch zweiter Klasse ist, denen sich Gott oder Jesus oder Sonstwer bislang nicht offenbart hat (er wird dafür schon seine Gründe haben!), sollte man sich vielleicht doch eher ganz kriegerisch zum Atheismus bekennen und Religion soziologisch einfach nur als Instrument der Wertedurchsetzung und Machtausübung in unwissenden und einfach strukturierten Gesellschaften definieren, das eigentlich auf den Müllhaufen der Geschichte gehört …

  263. @Unbekannt – “Ich sehe das...
    @Unbekannt – “Ich sehe das auch so wie Kant” ist eigentlich eine interessante Überlegung. Was schreibt man als Kant in Dons Blog? Oder noch besser, welche Themen würde Kant aussuchen, wenn er einen eigenen Blog haben könnte? Würden uns seine Beiträge vom Stuhl reißen oder gebe es dann auch nur gedankliche Ausführungen a la Gumbrecht mit seinem Fußball? Wer würde Immanuel wie kontern?

  264. "wenn man durch ihr schönes...
    “wenn man durch ihr schönes land fährt, darf zuweilen ein pfarrer im radio eine kleine story erzählen, und man muss solange zuhören, bis man umschalten konnte, aber bis dahin fliesst ein wenig weihwasser in den fussraum. tja. so muss das wohl sein.”
    .
    Hochverehrte Donna Laura, ihre Schilderung ist so herrlich leicht und luftig. Bravissimo!

  265. Verehrteste Donna, ich wollte...
    Verehrteste Donna, ich wollte ihm nur das Geständnis entlocken, keinen mehr hoch, nunja, aber bei älteren Herren ist halt die Frage nach der Zukunft essentiell. Eingebürgerte schwarze Itakker stellen m. E. keine größere Gefahr für die Zukunft der EU dar, solange unsere eingebürgerten Polakken ehrlich bleiben, auch wenn sie Richtung Süden auwandern.
    Colorcraze, der Nießbrauch ist quasi das Recht, die Rechte des Nießgebrauchten auszusaugen, um nicht die GEMA bemühen zu wollen. Der Nießgebrauchte bewahrt zwar seinen dümmlichen Gesichtsausdruck, jedes genüssliche Grinsen kommt jedoch dem Nießbraucher zugute, falls es der Pekuniarität fähig ist, d. h., dass irgendeine steinbrücksche systemische Bank dafür Anleihen begibt.

  266. Der Tiger,
    fraglich, dass er...

    Der Tiger,
    fraglich, dass er sich überhaupt äußern würde. Wenn er bei der Marine (der französischen, nix Waterkant) gewesen wäre und eine Pension bekäme, würde er vielleicht hin und wieder was schreiben. (Scherz)
    Bei Schopenhauer bin ich mir sicher. Nein. Er war Misanthrop. Und das ist auch besser so.
    An seiner geistigen Kompetenz zweifelt man, wenn man “Über die Weiber” liest.

  267. Plindos,

    nit von Pappe. All...
    Plindos,
    nit von Pappe. All my Kudos 2you.

  268. @Plindos 29. September...
    @Plindos 29. September 2012, 14:56
    “Mein beschränkter Erfahrungshorizon tlässt mich eh die Welt nur selektiv erfassen…”
    Ich dachte mir schon, dass sie ein verkappter Platoniker sind, dem Selbst-Erkenntnis alles ist… gratuliere zur Einsicht.
    Freut mich, dass ich ihnen weiter helfen konnte.

  269. Moin werter Don,

    meine...
    Moin werter Don,
    meine Hochachtung vor ihrem Anwesen!
    Für ein Rudel photographierender Badegäste…*räupser!*…Touristen vor’m Haus ist solch ein Gemäuer jedoch nicht unbedingt notwendig.
    Dazu bedarf es nur eines 13jährigen Nord-Italieners. Am besten einer aus der Gegend, wo vor kurzem die vielen schönen Häuser umgekegelt wurden.
    Auf der Insel Borkum – dieser schicke Sandhaufen liegt in Sichtweite von Holland und ist auf der Karte ganz links zu finden – steht ein ganz “normales” Häuschen aus den Sechziger Jahren.
    Der damalige Bauherr hatte vor, eine Terasse o.ä. zu errichten, wozu es nie gekommen ist. Das Haus hat in Richtung Straße ein geländerloses Flachdach mit einem Zugang via “Balkontür”.
    In den warmen Monaten des Jahres liegt dort oben mein Patenkind names Nico, also der Herr der Hauses. Er lässt sich gerne die Sonne auf den Wanst scheinen und geniesst dabei das Leben in vollen Zügen.
    Bei seinem Anblick sind immer wieder Badegäste, sorry, Touristen zu beobachten, die auf ihren Leihfahrrädern filmreife Vollbremsungen hinlegen – gelegentlich auch unter Einbeziehung der sicher nicht gefragten Nachbarshecke.
    “MAMI! MAMI! Da steht ein Hund auf dem Dach!”
    und schon werden diverse Kameras, und womit die Leute heutzutage noch alles so
    telefonieren, gezückt. Die kurtaxenzahlenden Temporär-Einwohner latschen durch den Vorgarten, der schwanzwedelnde Kampfkuschler (eine langhaarige, Labrador/Hirtenhund/WeissNiemand-Mischung) steht Model und mal landet wieder in diversen Urlaubsalben…
    Gruss aus dem hohen Norden!
    :-)
    Dexter
    (Stahlrahmen, 53/38 -> 23/13)

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