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Den Mann in der Mitte töten

29.10.2012, 19:08 Uhr  ·  "Killing the middle man" umschreibt in der Betriebswirtschaft den Vorgang, nutzlose Kostenverursacher bei einer Transaktion auszuschalten., Beim Vermietergeschäft muss man als Besitzer vielleicht bald den Makler selbst zahlen - höchste Zeit also, sich über dessen Beseitigung zu unterhalten.

Von

Das Bluten ist des Mieters Lust.
Bayerisches Volkslied (glaube ich)

Mieter hassen Makler.

Höre ich hin und wieder. Und ich kann an dieser Stelle die Mieter beruhigen: Auch Vermieter sind auf Makler oft nicht gut zu sprechen. So, wie Mieter unendlich viele Geschichten über porschefahrende Gierschlünder erzählen können, kursieren bei uns auch unschöne Gerüchte: Dass Makler Wohnungen zurückhalten, um sie günstig an Bekannte zu vergeben, dass sie faul und unengagiert sind, und obendrein im Verdacht stehen, nicht den besten Mieter zu nehmen, sondern den Querulanten, der ihnen schwarz noch etwas auf die Maklergebühren drauflegt. Ungeachtet dessen bin ich dennoch der Meinung, dass derjenige den Makler bezahlen sollte, der ihn anheuert. Weniger, das gebe ich auch als Vermieter gerne zu, aus Gründen der Gerechtigkeit. Sondern weil es mir mein Geschäft erheblich erleichtern wird.

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Zu verdanken habe ich das der SPD, die im kommenden Jahr mit einem entsprechenden Vorschlag Wahlkampf führen möchte. Das Versprechen lautet, man werde die armen, geschröpften Mieter von jenen Kosten für den Makler entlasten und sie den Vermietern aufbürden. Die Götter und die für sie arbeitenden Lobbyorganisationen wissen, warum die SPD nicht lieber bei einer Deckelung der Verwaltungskosten oder beim Wucher mit den Energiepreisen für Privathaushalte ansetzt; vermutlich sieht der private Vermieter für die Sozialdemokratie weniger wehrhaft als ein Stromkonzern oder ein Immobilienverwalter aus.

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Ausserdem hat der Wähler beim Makler und Vermieter ein klares Feindbild vor Auge, während er von den anderen ihn schröpfenden Organisationen allenfalls die unvermeidlichen Rechnungen, Mahnungen und Warteschleifen kennt. Eventuell lernt er niedrige Anwälte und andere Sklaven Leibeigene Miethandlanger Angestellte des Konzerns kennen, aber niemals, wie beim Makler, einen echten Profiteur. Und Wahlen in Deutschland gewinnt man nun mal so mit Mietern, wie man sie in Italien gegen die Hausbesitzer verliert. Der Mieter ist die heilige Kuh des Wählerpotenzials, und weil diese Kuh sich im Moment von allen Seiten allzu schlimm gemolken sieht, wird man ihr auch parteiübergreifend helfen. Dort, wo sie sind und das auch mit kurzem Hirn verstehen, dort, wo die berühmten Schauergeschichten aus jenen Bestlagen kursieren, in denen sich alle Mieter unter den Augen gelangweilter Porschefahrer und Chanelträgerinnen um die ideale Wohnung drängeln.

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Nun ist der Immobilienmarkt in einer ordentlichen Stadt wie München natürlich anders als in Bremerhaven, Hoyerswerda und anderen gottverlassenen Käffern im Taunus. Jenseits der gewohnten Zivilisation, in die jeder ziehen möchte, ist das Brot der Makler und Vermieter hart, und bei Quadratmeterkaltmieten von weniger als 9 Euro frage ich mich schon, wie die eigentlich Gemäldegalerien im Hausflur finanzieren wollen. Das Problem, das die SPD angehen möchte, sind eher die Zustände in den begehrten Wohnlagen, wo die Mieter um Besichtigungstermine betteln und heftig draufzahlen müssen. SIe wendet sich an klassisches Aufsteigerpublikum mit Hang zu Bestlagen, Parkblick, Seenähe, U-Bahn und Tiefgarage. Sie denkt an Leute, die mit den durchschnittlichen 40 Quadratmetern der Deutschen nicht zufrieden sind, 50 Quadratmeter pro Person als Menschenrecht erachten und noch nicht verstanden haben, dass die in anderen Kreisen nicht unüblichen 200 Quadratmeter an zwei guten Wohnorten logischerweise zur Folge hat, dass 20 andere auch mal auf 30 Quadratmetern leben müssen. Oder gar in Berlin Mitte.

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Es geht nicht anders. Man kann eine Vorstadtvilla nicht teilen, oder die denkmalgeschützten Wohnungen des Rokoko in der Innenstadt umformen. Verbleibende Angebote und enorme Nachfragen regulieren den Preis, so ist das in der Marktwirtschaft, und dafür tragen die Anbieter auch die Risiken der Immobilien. Der Mieter in Bestlage möchte Flexibilität, dafür ist der Vermieter lokal und finanziell gebunden: Das kostet eben. Keiner hat Grund zu Klagen. Aber beim Makler kann man natürlich etwas machen, und ihn zwecks Bezahlung zum Vermieter schicken. Der wiederum hat in aller Regel seine Rendite im Auge, und wenn die durch Zusatzkosten sinkt, müssen eben die Preise ansteigen. Das ist fatal, wenn die Konkurrenz günstiger bleibt, aber völlkommen gleichgültig, wenn es alle machen. Und ich sehe offen gesagt keinen Grund, wieso Vermieter anders agieren sollten, als beispielsweise Ölkonzerne, die GEZ und mexikanische Drogenkartelle bei Ernteausfällen. Und seien wir ehrlich: Die 3% mehr Miete, die das kostet, wird die Liste der Bewerber kaum kürzen, wenn alle anderen Alternativen auch teurer werden.

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Klagen und Jammern gehört zum Mieten wie das Hassen der Makler, und das wird fraglos wieder kommen – aber erst nach der Wahl, wenn die Menschen merken, wie wenig das Gesetzesvorhaben gebracht hat. Auch wage ich schon mal zu behaupten, dass es der Unsitte des Maklerschmierens keinesfalls Einhalt gebieten wird; im Gegenteil, der ein oder andere Makler wird als Schurke, der er ist, in guten Lagen für eine Bevorzugung noch mehr nehmen, weil der Mieter sonst nichts zahlen muss. Es gibt, denke ich, keine Schurkerei, die ich einer Branche nicht zutrauen würde, die 24m²-Butzen in meiner dummen, kleinen Stadt an der Donau als „Luxus” und „exklusiv” anpreist. Trotzdem sehe ich privat mit unseren 7 Generationen Vermietererfahrung der Angelegenheit mit grosser Gelassenheit entgegen: Wir haben das im Blut. Wir brauchen keinen Makler. Wir machen das selbst, und es macht mir Spass. Es tut der Sache gut, wenn sich niemand gerne den Maklerhaien da draussen überantworten will: Je mehr schlimme Geschichten es gibt, je härter der Kampf zwischen Mieter, Vermieter und Makler ist, desto zufriedener ist der Mieter, wenn das alles unter Vermeidung von Zwischenhändlern funktioniert.

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Nachdem dies ein Blog über die Sonnenseite des Lebens ist, muss ich an dieser Stelle nicht darüber schreiben, wie übel so eine Regelung für Vermieter sein kann, wenn die Mieter nicht in Scharen kommen. Ich jedenfalls kann bestens damit leben, wenn der Mieter des skandinavischen Investors, dessen Makler alles Marktmögliche herausgeholt hat, bei jedem tropfenden Wasserhahn den Klempner ruft, und jeden Euro über den Mieterverein verteidigt. Kein Mitleid! Ansonsten orieniert man sich in meiner Lage bei der Mietpreisentwicklung grob am Markt und nimmt die Mieter, die einem am besten gefallen. Und fährt man in so einem Umfeld dann nach Meran in Urlaub, kann man auch die Mieter bitten, den Müll hinauszustellen und die Blumen zu giessen. „Hausgemeinschaft” nannte man das früher, bevor die Skandinavier kamen.

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Die Liegenschaften auf diesen Bildern sind übrigens aus dem schönen Meran in Südtirol, wo ich später einmal überwintern möchte, und auf einem Balkon liegen, das telefon neben mir, und dann ruft jemand an und erzählt, welcher alte Feind sich in Berlin den Oberschenkel auf einer Eisplatte gebrochen hat, während hier die Palmen unverschämt grünen. Dafür brauche ich zweierlei: Daheim Mieter, auf die ich mich verlassen kann, und hier eine Immobilie. Ich schaue jetzt schon die Maklerangebote an. Aber ich kenne auch jemanden, der einen kennt, der weiss, wo vielleicht ein hünscher, leicht sanierungsbedürftiger Altbau angeboten werden könnte, und zwar ohne Makler. Das ist hier wie überall: Man geht zu den selbstständigen Bäckern, Käsehändlern und Metzgern, wo die alten Leute ratschen, und ratscht dann mit den Inhabern. Wie schön es hier ist, und wie gern man hier überwintern würde, irgendwann, später, und idealerweise in einer Nachbarschaft, in der kein Makler wohnt.

Und kein Politiker.

 
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Lesermeinungen zu diesem Artikel (247)
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Bravo!...

Bravo!

0 donalphonso 29.10.2012, 19:41 Uhr

Danke. . Und Entschuldigung...

Danke. . Und Entschuldigung für die lange Pause, aber die letzten Wochen waren sehr anstrengend, undich habe mir am Gardasee bei 26 Grad Bronchitis geholt, der Klimaanlage sei dank.

0 Norddeutsche 29.10.2012, 20:03 Uhr

Was stellen Sie auch am...

Was stellen Sie auch am Gardasee die Klimaanlage an?! Selbst hier, in einer gottlosen Gegend, aber immerhin gesegnet durch mildes Klima, ist es inzwischen saukalt. Dennoch: gute Besserung für Sie. Mit den Mietern halten wir es wie Sie, während wir in der Fremde ausharren müssen, wird das liebe Haus in der Heimat von zwei reizenden Parteien bewohnt, die wir selbstverständlich selbst ausgesucht haben, da trinkt man zusammen Tee, plaudert über das Leben und jetzt bewirtschaftet eine wunderbare Dame mit grünem Daumen den Garten meiner Großeltern. Das hätte mir doch kein Makler aussuchen können?! Und überhaupt, welche Qualifikation haben diese Schmarotzer eigentlich, die jetzt sogar in Studentenstädten Wohnklos an Studenten verhökern? Falls ich jemals sehr viel Forst oder Land ver- oder kaufen möchte, denke ich an einen Makler. Aber Mieter kann ich mir selbst aussuchen und eine Wohnung auch. Ist doch auch als Miete viel schöner, die Vermieter zu kennen, oder nicht? P.S.: Bei anhaltend mildem Klima besuchen Sie den Zitronengarten des Castel bei Limone, dort wachsen auch hervorragende Orangen und Pampelmusen, decken Sie sich ein mit köstlichen Vitaminen und dann gesunden Sie wie von selbst.

0 Der Tiger 29.10.2012, 20:06 Uhr

Vielen Dank, sehr verehrter...

Vielen Dank, sehr verehrter Don!… Ich litt schon sehr unter Entzugserscheinungen. . Über diese komische Gesetzinitiative der SPD habe ich mich auch schon gewundert. Für wie dumm halten die Genossen Gabriel und co eigentlich das Volk? Es ist doch klar, dass die Vermieter die Maklerkosten einfach auf die Miete draufschlagen können und werden. . Im Übrigen gehöre ich zu den Bösen, die dem Makler im Zweifelsfall ein bisschen mehr zahlen. Wir mieten/vermieten zwar nicht, aber als ich unser normales Wohnhaus in Kanada verkaufen wollte, habe ich der Maklerin ein Incentive angeboten. Die hatte das noch nie erlebt, denn normalerweise versuchten die Käufer dort, die Maklergebühr runterzuhandeln … es hat fabelhaft funktioniert.

Wir haben währenddessen recht...

Wir haben währenddessen recht angenehm geplaudert. Gute Besserung, werter Don. . (Meran kenne ich sehr gut, meine Großeltern hatten dort ein Haus und machten das, was Sie vorhaben. Ich habe sehr schöne Kindheitserinnerungen an Meran. Südtiroler Spätburgunder, erster Rausch, erster Kuss und die Erzählungen meines Großpapas über die Herzogin Margarete Maultausch...)

0 hansgeier333 29.10.2012, 20:32 Uhr

"Volksgemeinschaft" nannte man...

"Volksgemeinschaft" nannte man das früher, bevor die Russen kamen.

0 Norddeutsche 29.10.2012, 20:32 Uhr

Lieber Tiger, Ihre Abwesenheit...

Lieber Tiger, Ihre Abwesenheit in Kanada mag den Einsatz eines Maklers rechtfertigen, aber können Sie sich vorstellen, wie absurd Wohnungsbesichtigungen sind, wenn neben Makler auch der Vermieter anwesend ist? Was soll das? Der Makler kann doch nichts und ist doch auch nichts, wenn jemand juristisch abgesichert sein will, dann soll er seinen Anwalt mitbringen. Makler kann ich nur dulden, wenn ich kaufen will oder verkaufe.

0 Bella Ciao! 29.10.2012, 20:50 Uhr

Warum nehmen Makler in Berlin...

Warum nehmen Makler in Berlin doppelt so hohe Gebühren vom Mieter wie im Süden üblich? Weil sie es können. Aber wie kommt es, dass sie es können?

0 Tyler Durden Volland 30.10.2012, 02:12 Uhr

@Der Tiger 29. Oktober 2012,...

@Der Tiger 29. Oktober 2012, 21:06 „Über diese komische Gesetzinitiative der SPD habe ich mich auch schon gewundert. Für wie dumm halten die Genossen Gabriel und co eigentlich das Volk? Es ist doch klar, dass die Vermieter die Maklerkosten einfach auf die Miete draufschlagen können und werden.“ Aber Tiger…. Welch lustige Frage, wie kann man die Dummheit der Wähler überschätzen…. Bei einem Volk das sich Kohl, Schröder und Merkel zu Kanzlern wählt, oder ein Schützenvereins Mitglied in Baden-Wü für einen Grünen hält? Ich habe ja meinen Wohnort (inkl. des Landes) im Schnitt alle drei Jahre meines Lebens gewechselt (mit wird schell langweilig), aber ich habe noch NIE, kein einziges Mal Maklergebühren bezahlt. Hier in Japan ist das System übrigens noch witziger. Mietverträge laufen nahezu prinzipiell nur zwei Jahre, werden aber im Normalfall stets verlängert. Allerdings wird dann jedes Mal etwas fällig das hier „key-money“ genannt wird, eine oder zwei Monatsmieten beträgt, und vom Mieter auch anstandslos bezahlt wird. Aaaah, das gute alte System eines Feudal Staates.

Ich meinte ja manchmal, Don...

Ich meinte ja manchmal, Don Alphonso, daß Sie im Sinne der satirischen Zuspitzung ein wenig Gonzo-Journalismus betreiben. Deshalb hab ich mal ein Immobilien-Angebot aus der kleinen, dummen Stadt aufgerufen und bin sprachlos: 1-Zimmer-Wohnung, 28 qm, 155.000 Euro + 14.500 Euro für Autostellplatz. Das ist ja nicht nur ein anderes Land, das ist ein anderes Universum.

0 Der Tiger 30.10.2012, 07:36 Uhr

@Norddeutsche – Man braucht...

@Norddeutsche – Man braucht keinen Makler zum Kaufen. Als ich in den Niederlanden am Samstag zum Makler ging, sagte seine Sekretärin, Samstags arbeiten wir nicht. Sie können einen Termin am Dienstag kriegen. Das hat mich genervt und ich bin alleine mit dem Katalog losgezogen. Am Sonntag saß ich mit dem damaligen Besitzer unseres jetzigen Hauses am Küchentisch und am Dienstag gingen wir zum Notar. Vorher spazierte ich zum Makler, um mich über seine Reaktion zu amüsieren, wenn er zur Kenntnis nehmen muss, dass sich unser Termin ergeben hat und ihm eine große Handfull Gulden durch die Lappen gegangen sind.

0 atomfried 30.10.2012, 08:15 Uhr

Endlich wieder Meran!...

Endlich wieder Meran!

Tyler, Sie sind zu...

Tyler, Sie sind zu optimistisch. Die Welt, das geht auch vorbei. Mir geht sie schon lange am A. vorbei. Ich starte im Frühjahr eine 2-jährige Segelreise. Ich bin Einhandsegler. Ich möchte Ihnen das Du anbieten. Sagen Sie Du zu mir - wenn Sie möchten. Es würde mich freuen.

@Don: Es ist immer wieder...

@Don: Es ist immer wieder niedlich, wie man vorgibt, gesetzlich grundlegende Marktprozesse aushebeln zu können. Gäbe es ein ausreichendes oder mehr als ausreichendes Angebot an nachgefragtem Wohnraum, wären Maklergebühren wie Maklerabzocke kein Thema. Da die Schaffung dieses Wohnraumes in Ballungsgebieten unmöglich ist (mangels Platz), würde nicht einmal die Verstaatlichung von Grund und Boden etwas an der prinzipiellen Knappheit ändern. Meine leise Befürchtung angesichts der nutzlosen SPD-Gesetzesinitiative ist ja, dass deren Urheber eine für Mieter positive Wirkung tatsächlich erwarten. Möglich ist das, bis zu ihrer Wahl 1998 wollen Rot/Grün ja u.a. nach Aussagen von Müntefering den demographischen Wandel nicht gekannt haben ... Die Gesetzesinitiative der SPD ist ein leuchtendes Beispiel für politische Scheingestaltung, leider nicht das einzige. Gruss, Thorsten Haupts

(Aus-)Nehmen muß man halt...

(Aus-)Nehmen muß man halt können, es ist seliger als geben. Schon im antiken Rom gab es achtgeschossige, zusammengeschusterte Wohn-Legebatterien. Deren Bewohner durften sich stolz Bürger der Urbis nennen. Von den Mieteinnahme der W-L und von den Erträgen der Sklavenarbeit auf den Latifundien lebten die Ritter und Senatsmitglieder herrlich & in Freuden......und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie heute noch. SPQR. http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Gesch%C3%A4fte_des_Herrn_Julius_Caesar .. Savall@: Das Universum in seiner wunderbaren Vielfältigkeit, gebiert die mirakulösesten Erscheinungen.....

Ich darf doch bitten, lieber...

Ich darf doch bitten, lieber Savall, in meinem hoellaendischen Kaff wurde ein neuer Wohnblock gebaut-mit einer Tiefgarage. Die Gemeinde verkauft auf eigene Rechnung die Stellplaetze. Sie sollten Anfangs, bitte schnallen Sie sich an, 34.000 (in Worten vierunddreissigtausend) Euro kosten. Man reduzierte den Preis auf 17T. Das Interesse blieb bei Null. Acht interessenten mieteten je einen Platzt fuer 55 Euro/Monat. Das war's. Der verfluchte Markt, manchmal funtioniert er prima.

0 Wimmerl d. Ä. 30.10.2012, 08:54 Uhr

Mei, s´ís ollaweil scho a so...

Mei, s´ís ollaweil scho a so gweng. So i´s halt des Läbän in dera Tsifilisatsion. Konnst nixi dro macha, netwoahrr. S´is scho a Kreiz mit dera Bagasch, die wo sich heitzedog Mieda nennen tun. De zutzln di aus, wos dabei stehnga duast. Mia macha des jetza aa a so mid deni Malefizhundlinge in Mingga (in dera Wohnaanlagä, de wo mia uns in deni guadn Joahrrn ogschafft ham, wo mia bei dera €-Einfiehrung dobbeld habän), deni geschearden. Wo samma dann, ha? Mia woin jo schlußendli aa läm. Vom Zins.

0 perfekt57 30.10.2012, 09:07 Uhr

desto zufriedener ist der...

desto zufriedener ist der Mieter, wenn das alles unter Vermeidung von Zwischenhändlern funktioniert, dafür aber mit besten manieren und ausgesuchter höflichkeit. einen wechselseitigen vorteil im auge, unter wahrung der person des anderen und seiner rechte und absichten. und eben unter ausschluß der gier. er sagte es alles. danke. . "So eröffnet die schiere Dauer Schicht um Schicht; Zauber und Entzauberung bilden ein wunderbares Wechselspiel, von dem die Romantiker nichts ahnten. Auch eine gute Torte darf nicht einfach nur süß schmecken." ja, unsere faz weiß, wer sie ist - und wo sie herkommt. und trägt selbstverständlich verantwortung. in jeder beziehung. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/unsere-romanhelden/unsere-romanhelden-wilhelm-meister-11907324.html . nachrichtlich: an der algarve fallen die preise übrigens inzwischen auch. betächtlich sogar. wobei man bei den angeboten für die (dummen) deutschen eher nicht schauen sollte. die meinen auch weiterhin behaupten zu können, dass sich nichts geändert hätte. die engl. anbieter aber, gradaus wie immer. erwarten den welterfahrenen käufer, der sich eh nichts vormachen werden lässt, eher nicht. also 480t wird 230t; 260t wird 170t, und app. in höherens stockwerken mit meerblickund tiefgarage in guter lage (vilamoura z.b.) inzw. ab ca. 90t aufwärts. . und recht hat er: im einkauf liegt der gewinn. und da man eh so wie es ist nicht ganz zufrieden sein wird, kann man ruhig im laufe der jahre nebenbei etwas gestalten - und gestalten lassen. also das gestalten lassen eher vom handwerker. kauft also nichts, was bereits für andere - und gar nach durchschnt. erwartungen - fertig gemacht wäre. . wobei heutzutage im grunde für viele so vieles vorstellbar wäre. auch der kauf eines grundstück mit genialer aussicht über die algarve z.b. (3,-/qm zur zeit) um einen standplatz zu haben. und dann in ruhe weiter suchen, weiter ohne eile. dann lage ist alles. . und wir haben den eindruck, dass sich teilweise die preise auf das niveau vor der krise aufschwingen werden. mangels nachfrage. von solventen kunden. in jügeren generationen. . und wahrsch. überlegen viele heute schon, was sie unserem gastgeber zum einzug in meran schenken werden. also an wortgeschenken z.b. . (nicht dieses, aber als beispiel: http://www.rightmove.co.uk/overseas-property/property-36249793.html (ok, der schrott innendrin unerträglich, aber das nicht das ding. aber bei aufgerufenen 60 t vhb könne man sich evtl. glatt vorstellen sowas "auf vorrat" zu kaufen, praktisch aus der portokasse, (montl. bealstung einer sinnvoll finanzierung kaum 300) einfach nur, um bei bedarf beim radeln vom eigentum aus zu starten. & keine vermieter reich zu machen. wobei der witz eben die kleinen zahlen sind. für 120 oder 180t oder mehr machts ja schon fast wieder keinen spaß mehr.) . kann man auch lowest first sortieren. http://www.rightmove.co.uk/overseas-property-for-sale/Central-Algarve.html?sortByPriceDescending=true&index=10 . wir waren übrigens nicht die einzigen deutschen, im neuen decathlon faro, mal nach fahrradverschleissmaterialen schauen. http://algarve-reisen-news.blogspot.de/2011/11/faro-neueroffnung-der-sportartikelkette.html (nebenbei: die preise für räder fallen, durch den druck der märkte und der krise, das ist ungeheuerlich) . (wir bitten um entschuldigung, wenn wir den blog verlassen: aber wenn an der algarve so eine rad mit null km (mit shimano sora (egal, aber hält)) für 400,- zum herbstpreis aufgerufen wird, transportiere ich nicht mal mein eigenes runer: 10T oder 15T mit trainieren - und weg, tonne. http://www.decathlon.de/rennrad-triban-5-id_8167039.html qualität des rahmens, der laufräder, alles o.k)

x@@: ...und bitte, sofern Sie...

x@@: ...und bitte, sofern Sie mich, wider Erwarten, nochmals kommentieren sollten, wir beide bleiben dann auch weiterhin beim distinguierenden "Sie", gelt? Druschba!

Neuperlach (in München) war...

Neuperlach (in München) war eines dieser tollen SPD-Projekte. Die Straßen dort heißen Karl-Marx-Ring, Friedrich-Engels-Bogen usw. Es ist eine hässliche Betonwüste. In den 70er Jahren haben ich dort mal gewohnt. In einem Wohnklo. Hellhörig, hässlich, trostlos. Ich war Student und musste 3 Monatsmieten Kaution, 2,5 Monatsmieten Provision und 2000 DM Ablöse für einen beschissenen Kleiderschrank im Flur bezahlen. Alles in allem waren das rund 5000 DM. Ich war froh, eine Bleibe zu haben. Ich habe fast nur von Reis und Milch gelebt in diesem verfi* Loch. Seitdem habe ich nie wieder gewählt. Und wenn ich SPD höre, bekomme ich Brechreiz.

Die Roten haben ein gestörtes...

Die Roten haben ein gestörtes Verhältnis zum Markt. Bis in die Achtziger wurde sogar die Leistung des Handels diskutiert! Niemand zwingt mich, einern Makler zu nutzen. Erst recht nicht, in den Zeiten des Internet. Aber, es kann sich auch für den Mieter lohnen, einen Experten einzusetzen und zu bezahlen. Der/die Maklerin arbeitet idealerweise in ganztägig in einem begrenzten Markt, kennt fast alle Objekte und Personen und verkauft mir dieses Wissen. In Dons Heimatstadt braucht es keinen Makler. Der Hausbesitzer läßt die Mieter wissen, daß etwas frei wird und die kooptieren einen Mieter. D.h. sie diskriminieren auf Teufel komm raus und suchen jemand, der ins Haus paßt. Jetzt such der Don eine Wohnung in Bremen für seinen Studiosus: Hinfahren, Stadt kennenlernen, abklappern? Oder einen Makler? Wissen ist nicht kostenlos.

0 Don Aldduck 30.10.2012, 09:34 Uhr

Verehrter Gastgeber, woher...

Verehrter Gastgeber, woher haben Sie denn die Information, dass die Kirchen/Religionsgemeinschaften (=für die Götter arbeitenden Lobbyorganisationen) die Motive der SPD kennen? Im übrigen könnte das dann in der Praxis so laufen, dass die Vermieter freie Objekte den Maklern lediglich zur Kenntnis geben werden, ohne einen Auftrag zu erteilen. Sodann werden die Makler sich den Auftrag vom Wohnungssuchenden erteilen lassen. Ohne Aufhebung der Vertragsfreiheit lässt sich das kaum verhindern. Und das wäre für die Wohnungssuchenden sogar noch billiger, als wenn der Vermietergleich eine höhere Miete verlangt.

0 Ephemeridenzeit 30.10.2012, 09:34 Uhr

Die Arbeit des...

Die Arbeit des Münchner-Maklers steckt ja nicht im Loswerden des Objekts, sondern in der Beschaffung. Da werden mittlerweile Belohnungen denjenigen zugesprochen, die einen Tipp über eine vermakelbare Wohnung geben können.

Ja, es ist mir ein Mirakel,...

Ja, es ist mir ein Mirakel, Plindos. Aber man lernt eben nie aus. Übrigens soll der Crassus in Sachen Mietwucher viel heftiger unterwegs gewesen sein als Gaius Julius. Ich hab mich aber immer schon gefragt, wie die Leute es in den insulae ausgehalten haben. 8 Etagen ohne Wasserversorgung, ich möchte mir das gar nicht vorstellen.

Ich vergaß zu erwähnen, dass...

Ich vergaß zu erwähnen, dass der Typ mit Gewerbeschein, dutzende Bewerber hatte und die ganze Zeit so tat, als seien 550 DM monatl. plus dem Rest für dieses Loch doch Peanuts. Dafür bekäme man nicht mal eine neue Batterie plus Einbau für seinen Porsche (mit dem er immer so viel herumfahren musste). Wir (es waren circa 20 Personen da) haben es geschluckt und nichts gesagt. Wir waren nicht in der Position. Die Alternative wäre eine WG gewesen, mit Putzplan, Abwaschplan, Katzenklo, Dieter, den Juso und Dörte, der Strickerin. Dann lieber Neuperlach. Beim Auszug musste ich auch noch den beigen Schrottboden erneuern. Da waren ein paar Brandlöcher (schon vorher, ich bin Nichtraucher) aber man ist ja nicht so und schaut alles mit der Lupe an. Zeit ist schließlich Geld und der Porsche des Gewerbescheinfuzzis will ja amortisiert sein. Die Kaution war danach also auch weg. That's the reality in D. Ganz unten. Heute habe ich ein Haus und oben wohnt ein Studentenpärchen. Ich habe sie ausgesucht.

In bin in einem Haus in...

In bin in einem Haus in Nymphenburg zusammen mit mehreren Mietern aufgewachsen. Ich durfte nur in unserer Straße auf und ab rollern. Sehr romantische Gegend; damals sammelte man noch Kastanien. Die Hausbesitzerin wohnte im Erdgeschoss. Ihr Garten war für alle eine VERBOTENE ZONE. Nur ein Weg seitlich am Haus mit einem Bankerl war freigegeben. Keiner murrte. Ich gehorchte. Ich wunderte mich nicht einmal. Dieses schöne Haus gehört heute einer Eigentümergemeinschaft. Vor einem Jahr lief ich zur Sommerzeit wieder mal vorbei und sah einen Mann im Garten hantieren. Ich fragte, ob ich den Garten meiner Sehnsucht sehen dürfe. Nachdem dem Herrn klar wurde, dass ich ihm keine Versicherung andrehen wollte, lud er mich ein. Ich saß nun mitten in der verbotenen Zone, bei Kaffee und Kuchen! Sagenhaft: Irgendjemand hatte über die Zeit nach dem Krieg und darüber hinaus eine Haus-Chronik verfasst und hinterlegt. Dieser Herr hatte sie genau studiert. Er hatte alle Namen im Kopf. Und so konnte ich mit ihm über alle Mieter von damals plaudern. Charaktereigenschaften der damaligen Stützen mit ihrem seltsamen Verhalten kamen aus meiner Kindersicht auf den (Garten-)Tisch. Für mich wurde einerseits ein Traum erfüllt. Anderseits auch ein Bild zerstört, der Garten war nicht so traumhaft. Klar. Für den Herrn waren meine Geschichten eine Randnotiz, die er der Chronik (handschriftlich!) beifügen konnte. Sowas bleibt.

Laut SPD sei es weltweit ein...

Laut SPD sei es weltweit ein Unikum, dass die Maklergebühren meist der neue Mieter oder Käufer übernehmen muss. . Anscheinend ein deutsches Gutsherren-Phänomen. Habe das aber noch nicht überprüft, wie einzig deutsch - bin zur Zeit im Stretch und kann nicht alles recherchieren, was geschrieben und gesagt wird - man kommt eh schon zu nix. .# . Ich würde erst mal schauen, wie es andere Länder machen (das Mafialand Italien mal ausgenommen, da wirds nix bei rumkommen bis auf: wesentlich schlechter plus Schutzgelder. Sagt mir mein Instinkt.). Japan haben wir gerade gesehen. Bevor wir rumlästern, dass die Gesetzesänderung eh nichts bringe und eh alles bleibe wie es ist und eh dann alles versteckt auf den Mieter umgewälzt werde. Was soll das für ein Argument sein. Ist weniger ein Argument als ein bourgeoises Phänomen, dass man in diesen Kreisen wünscht, dass sich nichts ändere. Außer, dass der Gärtner, dne man beschäftigt, billiger werden möge. . Dieses: "Es soll so bleiben wie es ist." Es hat sogar in der beklopptesten Kaffeewerbung Eingang gefunden, die ich je sah. Da saß so eine mitteljunge Trulla und grinste, tschuldigung lächelte, auf ihrem Boot perfekt gestylt glücklich-dümmlich vor sich hin und sagte genau diesen unschlagbaren Bourgeois- Wellness-Satz, vor dem ich heute noch mit schmerzverzerrtem Gesicht auf die Knie gehe, während sie an ihrem - grünen? - Kaffeetässlein nippte. Mir ist damals schon das Messer im Hosenbein aufgegangen. . Viellecht gibt es doch noch einen Grund, SPD zu wählen, man soll die Hoffnung nie aufgeben. Der Vortragsmillionär Steinbrück allein würde mich nicht in die Wahlkabine treiben und diverse andere Gesichter der SPD auch nicht.

x, "Und wenn ich SPD höre,...

x, "Und wenn ich SPD höre, bekomme ich Brechreiz." . Genehmigt. Und was bekommen Sie, wenn Sie "CDU" oder "FDP" hören? Brechdurchfall? Ich kriege davon mindestens Typhus-Cholera-Eboli.

Plindos das @ kommt vor den...

Plindos das @ kommt vor den Namen. x@@ - was soll das sein? Eine Anrede? "Duschbra" - ??? Wenn Sie mir geheime Botschaften zukommen lassen wollen, kann ich das nicht verhindern. Mir wäre lieber, Sie tun es nicht.

0 Ephemeridenzeit 30.10.2012, 10:15 Uhr

Ja, ja, der liebe Markt - der...

Ja, ja, der liebe Markt - der wird's schon richten. Doch was passiert eigentlich mit einer Stadt, wenn sich Krankenpfleger, Busfahrer, Polizisten oder Frisöre diese nicht mehr leisten können?

@Plindos @Savall Überhaupt...

@Plindos @Savall Überhaupt scheint die politische Situation im Rom des ersten Jahrhunderts vor Christus eine hervorragende Folie für unsere gegenwärtige Entwicklung abzugeben. Schade, dass wir schon lange keine Optimaten mehr sind...

@ Don Aldduck (10:24), danke!...

@ Don Aldduck (10:24), danke!

0 Ephemeridenzeit 30.10.2012, 10:20 Uhr

Ja, werter Herr Wimmerl d.Ä....

Ja, werter Herr Wimmerl d.Ä. - vom Zins ließ sich schon immer vortrefflicher leben als von der Hände Arbeit. Weniger Schwielen und weniger Steuern sind nur zwei Gründe, diese Erwerbsform anzustreben. Und dann: Dran zu bleiben!

0 donalphonso 30.10.2012, 10:20 Uhr

Nun, es geht um die Frage, was...

Nun, es geht um die Frage, was für eine Wohnung man sich dann nnicht mehr leisten kann - das Ergebnis heisst Gentrifizierung. Es gibt Verdrängungsprozesse. Was die SPD versucht ist, den Prozess scheinbar zu verlangsamen nach dem Motto, wir haben ja etwas versucht. Man wird also mehr in Sicherheitsssysteme und Zäune investieren. Ist ja heute schon so.

0 perfekt57 30.10.2012, 10:23 Uhr

dass sich teilweise die preise...

dass sich teilweise die preise nie wieder auf das niveau vor der krise aufschwingen werden.

0 perfekt57 30.10.2012, 10:24 Uhr

to killl the mddleman...

to killl the mddleman übrigens. *g*

0 perfekt57 30.10.2012, 10:27 Uhr

@ thora - a propos, bzgl....

@ thora - a propos, bzgl. oberst klein war wohl noch was vergessen. nämlich die anmerkung: früher hätte man ihm zur beörderung auch ich noch die pistole gleich mit hingelegt. (was wir heute zum glück alles besser machen.)

0 Ephemeridenzeit 30.10.2012, 10:30 Uhr

@Don Alphonso: Und das...

@Don Alphonso: Und das Security-Personal nicht zu vergessen! Zäune und Mauern helfen kaum was, wenn die Vermögensschere zu weit aufgeht. Das konnten sich die Chinesen und Römer schon an ihren Grenzen beweisen lassen. . Abgesehen davon finde ich es tatsächlich richtig, wenigstens etwas gegen ein Übermaß an Gentrifizierung zu versuchen. Das wenigste klappt, aber man muss der Sache ja keinen zusätzlichen Vorschub leisten.

Don, ich würde...

Don, ich würde Gentrifizierung und Umzäunung nicht durcheinander bringen. . Ich wohne in einem gentrifizierten Stadtteil, aber in einer Straße, die teilweise noch den "Alten" gehört. Durchgentrifiziert und auf Teuer-Tortendesign jugendstilig modernisiert, sind bereits alle anderen Straßen. Aber Zäune wird man da nicht finden. . Dafür muss man mindestens in die Sophienstraße gehen. Diese Gegend war jedoch schon immer für die "Besseren". Aber selbst da: "Nur" Concierges, bei denen man sich anmelden muss, Kameras maximal. Zäune würde man da als sehr unfein empfinden und das Ästhetikempfinden beleidigen. So a Proll-Glump mitsamt schlecht gelauntem Dobermann und eher unästhetisch-protzigen Villen findest du nur in Grünwald. Und wie man bei der Volksbefragung zur dritten Startbahn gelernt hat, gehört die Gemeinde Grünwald nicht zur Stadt München. (Gottseidank.) Umzäunung also eher auf dem Land bis Starnberg.

"Man kann eine Vorstadtvilla...

"Man kann eine Vorstadtvilla nicht teilen" - natuerlich kann man dass! Es entstehen einzelne Apartments und dort werden neue extra-Duschen und Kuechen eingebaut. Geht in Berlin wie in Bukarest. Und in Burgsinn im Frankenland kann man sogar eine Wohnung in einem geteilten Stadt-, oder eher Dorfschloss beziehen! Ich wuerde denken, nicht nur dort.

0 donalphonso 30.10.2012, 10:50 Uhr

Aber nur über die Leichen...

Aber nur über die Leichen derer, die drin wohnen! Das sehe ich ja bei mir selbst: man könnte in meiner Wohnung auch drei Studenten unterbringen, aber wenn ich entscheiden muss, wer hier erfreiert oder in Kasing wohnen muss, weiss ich wie jeder meiner Art, wie ich mich entscheide.

@ Ephemeridenzeit, richtig,...

@ Ephemeridenzeit, richtig, immerhin gut es zu versuchen. . Interessant ist aber, dass die SPD bis vor kurzen noch ganz anders drauf war. . Ich zitiere aus einem Kommentar von "Runzbart" direkt auf SPD.de: . "... war es 2007 noch frau zypries, die in der aktuellen begrenzung auf zwei kaltmieten einen "erheblichen eingriff in die privatrechtlichen beziehungen zwischen vermieter und mieter" sah: http://www.abgeordnetenwatch.de/brigitte_zypries-650-5639—f69783.html#q69783 " . [Ich habe geahnt, dass man Frau Zypries nicht trauen darf.] . Und weiter Leser "Runzbart": ".... so waren es 2009 auch sozialdemokraten, die im petitionsausschuss keinen handlungsbedarf sahen: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/ 2009/02/ 09/Petition2397.abschlussbegruendungpdf.pdf "

0 donalphonso 30.10.2012, 10:57 Uhr

Vroni, bei uns im Westviertel...

Vroni, bei uns im Westviertel werden gerade einige Zäune, Hecken und Mauern massiv erhöht, auch als Reaktion auf den zwischenzeitlichen Versuch, dort draussen eine Art Discothek zu machen.

0 aristius fuscus 30.10.2012, 11:05 Uhr

@ Don, x, TorHA, etc.: so...

@ Don, x, TorHA, etc.: so richtig begriffen haben Sie es nicht, oder? Im Moment verlangen Makler praktisch durchgängig das 2-fache einer Monatsmiete+MwSt. Preisverhandlungen finden nicht statt, weil ja nicht der Auftraggeber (Vermieter) zahlt, dem kann es also wurscht sein. Natürlich wird der Vermieter die Maklerkosten auf die Miete umlegen, aber -da er die Maklergebühren trotzdem zahlt- wird er ein Interesse haben, die Dienstleistung zu einem günstigeren Preis zu bekommen. Er wird sich also in die Niederungen der Preisverhandlungen und des Angebotsvergleichs begeben, wei es sein sollte. Es ist höchste Zeit, dass das gutsherrliche System (danke, Vroni) sich gängigen kaufmännischen Gepflogenheiten anpasst. Dass das den Gutsherren nicht gefällt, ist logisch. Aber man soll ja auch nicht die Frösche fragen, wenn man einen Sumpf trockenlegen will.

Der Link von "Runzbart"...

Der Link von "Runzbart" funktioniert nicht, Grund: vermutl. das CMS der SPD, das nur Sessions macht, pfft! . Hier der Wortlaut der Anfrage an Zypries in Abgeordnetenwatch, im Jahr des Herrn 2007: . "Sehr geehrte Frau Zypries, . aus gegebenem persönlichen Anlass würde ich Sie gerne fragen wie Sie persönlich und die Koalition zu der gängigen Praxis stehen bei einer Wohnungsvermietung die Maklerprovision auf den Mieter abzuwälzen. Ich empfinde das, speziell in Regionen mit sehr stark angespanntem Wohnungsmarkt, als Ausnutzen eines witschaftlich Schwächeren. . Immerhin erbringt der Makler seine Dienstleistung dem Vermieter und bekommt auch von diesem den Auftrag. . Mit freundlichen Grüßen . . Zypries Antwort: . "Sehr geehrter Herr , . das Gesetz zur Regelung der Wohnungsvermittlung (WoVermRG) schützt die Wohnungssuchenden vor ungerechtfertigten wirtschaftlichen Belastungen, die sich aus missbräuchlichen Vertragsgestaltungen oder unlauteren Geschäftsmethoden für sie ergeben können. Dort ist auch geregelt, bis zu welcher Höhe der Vermieter die Maklerkosten auf den Mieter abwälzen darf: max. 2 Monatsmieten ohne Nebenkosten zzgl. Umsatzsteuer (§ 3 Abs. 2 WoVermRG). Hat man zuviel gezahlt, kann man den überzahlten Betrag zurückfordern (§ 5 Abs. 1 WoVermRG). . Mit diesen Regelungen hat der Staat schon erheblich in die privatrechtlichen Beziehungen zwischen Vermieter und Mieter eingegriffen. Alles andere unterliegt der Privatautonomie und muss zwischen Vermieter und Mieter geregelt werden. . Mit freundlichen Grüßen Brigitte Zypries . . Mein Kommentar dazu: Die SPD wird sich für 2013 noch weitere Verrenkungen ähm Wahlgeschenke ausdenken, um Verhartzt-4 vergessen zu lassen, ähm um trotz Steinbrück gewählt zu werden. Dumm nur, dass sie vor wenigen Jahren gegen ihre jetzigen "Geschenke" opponiert zu haben scheint. Und dass das jetzt im Internetz steht und nicht mehr weggeht. Echt blöd, Alter! :-)

Vroni, . und die Ruhr. Herbert...

Vroni, . und die Ruhr. Herbert Achternbusch, (was ist aus dem geworden, gibt es ihn noch?), ich mochte den sehr. Kennen Sie seinen Film "Bierkampf"? Herbert Achternbusch, das ist auch Bayern. Valentin, Achternbusch, usw. Querulanten, Anarchisten und "kleine" Leute. Ich mag München. Daher habe auch lange diesen Wohnungswahnsinn mitgemacht. Ich mag seine Vielfalt. (Und den Flaucher mag ich auch. Und "Wolf" sieht sehr sympathisch aus.)

Don, gegen die Disco, die sich...

Don, gegen die Disco, die sich bei uns die Kneipe "Bandidos" leistet - der Krawall ist sogar drinnen den Gästen zu laut. Den eigenen Gästen!! - würde ich sogar noch mehr machen. Aber das würde nicht mehr auf dem Boden des Gesetzes stehen.

Umzäunung: Naja Don,...

Umzäunung: Naja Don, Ingolstadt ist ja auch: tiefes, dumpfes Land. Von München aus gesehen.

0 donna laura 30.10.2012, 11:24 Uhr

eine aufteilung unserer burg...

eine aufteilung unserer burg würde für den aufteiler in spe mit vierteilen in keller enden. . apropos sicherheitsmassnahmen. . eine hübsche kleine geschichte trug mir ein freund zu: er und seine frau leben die meiste zeit in brasilien, besitzen aber noch ein hübsches haus in paris. innen ist dies ausgestattet mit bewegungsmeldern und kleinen kameras, die dem freund bei etwaigen eindringlingen im haus alarm melden. da sie nur selten dort sind und weder freunde noch verwandtschaft mit langweiligen haushüteaufgaben behelligen möchten, so beschäftigen sie dafür einen concierge. . nun begab es sich so, dass der freund beim abendessen plötzlich meldung erhielt, und auf seinem bildschirm live mitansehen durfte, wie sich ein pärchen in der küche vergnügte. . von são paulo aus rief er die pariser polizei an, welche unverzüglich zum concierge fuhr, und so lief das trüppchen mit diesem und dem passe-partout (masterschlüssel) schliesslich im haus des freundes ein - und überraschte den seitenspringenden bruder des concierge mit seiner eroberung in flagranti auf dem küchenboden. den concierge tauschte man aus.

@aristius fuecus: Kompliment...

@aristius fuecus: Kompliment mit dem "Verstanden" zurück :-). Bei Knappheit eines Gutes (Wohnungen) muss der Anbieter dieses Gutes nichts tun, um den Preis der Vermittlung dieses Gutes (Makler) zu drücken, weil er ihn (fast) völlig unabhängig von der Höhe auf den Endpreis für den Nachfrager (Mieter) umlegen kann. Also wird es dem Vermieter auch zukünftig wurscht bleiben. Gruss, Thorsten Haupts

0 Der Tiger 30.10.2012, 11:31 Uhr

@filou – Die Ursache für...

@filou – Die Ursache für den aufgelaufenen Garagenverkauf liegt am niederländischen Häusermarkt, denn der ist ganz das Gegenteil vom deutschen – nämlich zusammengebrochen. Da hilft auch kein Markler.

@Vroni - "Viellecht gibt es...

@Vroni - "Viellecht gibt es doch noch einen Grund, SPD zu wählen, man soll die Hoffnung nie aufgeben." ... Wenn Sie einen spezifischen suchen, also nicht einige graduelle Abweichungen, müssen Sie schon LINKE wählen, die nächste Hoffnung auf das Schlaraffenland. Ansonsten haben wir drei Parteien in der im Kern sozialdemokratischen, deutschen politischen Mitte - Union, SPD, GRÜNE. Und da werden spezifische Abgrenzungsmerkmale künstlich über das Image herbeigeführt, irgendwelche Katastrophen sind bei keiner der drei zu befürchten. Wunder ebensowenig. ... Gruss, Thorsten Haupts

Die sog. "Gentrifizierung" (?)...

Die sog. "Gentrifizierung" (?) ist kein Verdrängungsprozess sondern eher einer der immer währenden Verdaung im Leben einer städtischen Agglomeration. Sozusagen im Colon der Stadt ein Akt der Resorption und der Ausscheidung. Quasi naturwüchsig. So wie ja auch Immobilienblasen reine Natur in situ sind. In Spanien ist halt etwas (?) dazwischengekommen und jetzt setzt es eine Verstopfung, Opstipation. Es wird schon wieder ,-) http://de.wikipedia.org/wiki/Dickdarm

0 Wimmerl d. Ä. 30.10.2012, 12:15 Uhr

I hobs meim Buam ollaweil scho...

I hobs meim Buam ollaweil scho gsogt: "Buaschi, hob I gsogt, Buaschi, des konnst du fei net macha, dass du inara WäGä neiziagst, gö. Mia samma jo schliassli koane oarmä Leit net, gö. Du foahrst an jedn Dog mid dem Züagerl vum Landl zua LMU. Basta, host mi?"

Zwei Monatsmieten...

Zwei Monatsmieten Maklercourtage waren auch schon in den 70ern ueblich. Zwei Monatsmieten als Kaution ebenfalls. . Meine Studentenbude hatte also schmerzhafte Anlaufkosten. Einerseits. Andererseits musste ich erleben, dass meine Leidensgenossen fuer die Vermittlung eines moeblierten Zimmers, sofern sie die Angebote des ASTA auschlugen, in einer aehnlichen Lastenklasse rangierten und dabei erheblich schlechter gestellt waren, denn mehr als einen Wasserkocher durften sie nicht benutzen. Selber kochen war so gut wie ausgeschlossen. Ein eigenes Bad, eigenes WC, eigene Eingangstuer waren mir fuer die kommenden drei Studienjahre, die ansonsten mit erheblichen finanziellen Einschraenkungen verbunden waren, aeusserst wichtig. Eine WG waere bei meinem Charakter eine Katatrophe geworden. Ueber die Zeit gerechnet war das kein schlechtes Geschaeft. Meine Wohnungskosten lagen ca. 10% ueber dem Durchschnitt meiner Mitstudierenden und wurden mit Lohnarbeit (keine Kellnerei) kompensiert. . Der Makler tat sehr weh. Ohne ihn aber waere es nicht gegangen, denn ich war zwischenzeitlich 400 Km von meinem zukuenftigen Studienort entfernt. . Mietkaution. Man rechnete allgemein damit, dass Vermieter beim Rueckzahlen der Kaution gerne Maetzchen machten. Jeder in meinem Umfeld "wohnte" deshalb nach der Kuendigung die Kaution ab, d.h. man zahlte keine Miete mehr. . Das eigen Bad allerdings wurde Anfangs ein Problem, denn freitags klingelte so mancher Freund mit gerolltem Handtuch an der Tuer. . Der Wohnungsmarkt als raubtiervereuchter Dschungel. Jeden Mittwochabend stand vor dem Verlagsgebaeude des Stadt-Anzeiger eine grosse Menschenmenge. Kaum waren die druckfrischen Zeitungen raus, begann das Gerenne zu den paar Telefonzellen in der Umgebung; jeder wollte und musste der Erste sein, wenn es um eine maklerfreie Wohnung ging.

Vroni, warten sie noch ein...

Vroni, warten sie noch ein wenig. Ihr Stadtteil ist jetzt schon ein bisschen "in". Irgendwann haben sie zwar keine prollligen Pseudegeländewagen herumstehen, aber jede Menge Caffe-Latte-Buden und Designer-Second-Hand in der Gegend. Und dann ziehen die Mieten an und die Fassaden werden gedämmt und schweinchenrosa gestrichen und sie bekommen schöne Kunststofffenster und Edelstahl-Klingelschilder. Und da, wo die Oma wohnte, wohnt Dr. Eisenbart-Widewitt-Bumbum oder ein Edelnagelstudio für Yorkshire Terrier.

Der Tiger, Sie haben recht....

Der Tiger, Sie haben recht. Der Sohn gelangte deshalb an ein schoenes Haus in einer schoenen, ruhigen Gegend (vorne, hinterm Deich ein Yachthafen, hinten, unterhalb der Terrasse, ein grosser Weier mit Quietscheentchen). . Die Wohnungen des Blocks mit besagter Tiefgarage waren uebrigens in Nullkommanichts verkauft. Die Vermietung der Stellplaetze hat uebrigens ein Makler uebernommen.

0 Wimmerl d. Ä. 30.10.2012, 12:31 Uhr

Vroni@: Der Mar(kt)x werds...

Vroni@: Der Mar(kt)x werds nacha scho richtn? Ha! Hoit aus! Grad net mid dera SPD. Die wo ja aa net vo gestern is. Wos moanst leicht Du wia fui vo deni, de wo do im Barlamänd hockn duan, net aa Andergroundkabidalistnsäu sand? Schaug dia grod a moi den Lafontaine mid däm seina Filla o. I wui nix gsogt hom.

0 hansgeier333 30.10.2012, 12:46 Uhr

Wie wahr, Plindos, dass die...

Wie wahr, Plindos, dass die durch Gentrifizierung freigesetzten Mieter "ausgesch..." haben. In Zeiten niedriger Zinsen und KfW-Förderung ist Altbausanierung ein reiner Spaß. Besonders in der Bundeshauptstadt. In Minga ist es eher eng. Da gibt es keine Schrottimmobilien mehr.

Und Sie ThorHa, Sie...

Und Sie ThorHa, Sie Markt-Theoretiker vor dem Herrn wenn es ganz nomal ist, wie Sie sagen, dass alles eh der Markt regle: Immobilien sind, wie das schöne Wort sagt im-mobil, Grundstücke auch - und von dieser Eigenart her sind sie nicht beliebig vermehrbar, eine begrenzte Anzahl ist bereits in der Art des Produkts eingearbeitet, Teil davon. Außer Sie versuchten und schafften es als quasi Anti-Vogone, dem Trabant Erde noch einige Etagen hinzuzufügen. . Da es also kein normaler Markt des beliebigen Produzierens ist, hat er eigene Gesetze und eben nicht die der "normalen" beweglichen oder gar fast moving Verbrauchsgüter, wo Verknappung nur eine nette, ungefährliche Marketingstrategie ist. . Und jetzt sind wir blitzschnell beim Thema Gesetze, wie es sogar der Herr Anwalt im feinen Tuch, der normalerweise FDP wählt, zugeben wird: Gesetze sind in einer demokratischen Gesellschaft dazu da, den Schwächerern zu schützen. Gesetze schützen per se den Schwächeren. Sonst bräuchte es keine Gesetze, wenn eh nur das Gesetz des Stärkeren regieren dürfte. . Der Schwächere ist der, der nicht über genügend Grund/Boden und Liegenschaften verfügt. Also kann man nicht einfach von dem Recht des Stärkeren und der lustvollen Markt-Verknappung vorfaseln. Zumindest nicht in einer Demokratie, die in irgendeiner Weise auch immer die MINDEST-Voraussetzungen von Gemeinschaft regeln will Außer Sie wohnen in vorfeudalen südamerikanischen Gesellschaften. Dann hab ich nix gesagt. Sólo hay una cosa más grande que el amor a la libertad, el odio a quien te la quita.

0 specialmarke 30.10.2012, 12:53 Uhr

Es war bislang schlechter...

Es war bislang schlechter Brauch von sogenannten Maklern, freie Wohnungen und Häuser auch ohne Auftrag des Vermieters oder Veräußerers in ihr Angebot aufzunehmen, um dann den Mieter oder Käufer abzuzocken, falls der sich bei ihnen mal gemeldet hatte, selbst dann, wenn dieser auch auf andere Weise von dem Objekt Kenntnis erlangt hatte. Diese Auswüchse würden durch die Regel, daß bezahlt, wer bestellt, künftig unterbunden. . Nicht ohne Charme waren hier eigentlich die Rechtsnormen der DDR, nach denen die Vermittlungstätigkeiten von knappen Gütern gegen Geld als unsozialistisches Verhalten mit Gefängnis bestraft wurde...

ThorHa, klingt einleuchtend....

ThorHa, klingt einleuchtend. Alles ein Brei - alternativlos. Alles andere gab es hier ja schon mal. War alles nicht der Hit. Vor allem dieser Choleriker mit dem albernen Bart und seine Schar. Ich habe aber im Moment den Eindruck, richtig schlecht regiert zu werden und das macht mir Sorge. Alle Demokratien haben ziemlich schlechte Regierungen und ich befürchte, dass sie eigentlich nicht das Sagen haben. Deswegen ist es völlig wurscht, wer da in Berlin, Rom, Paris, Athen, Madrid, London in Talkshows sitzt und sein Polit-Blabla verzapft. Bedenkliche Entwicklung.

Lieber Don, mit den Leichen...

Lieber Don, mit den Leichen haben Sie gewisserweise recht, denn es sind meist die Erben, die so ein Objekt dann verkaufen, und der Kauefer wandelt es entsprechend um ;-). Und auf den grossen, weitlaeufigen Garten kommt noch ein neues Mehrfamilienhaus.

0 Der Tiger 30.10.2012, 13:11 Uhr

@Vroni – Die Ansicht des...

@Vroni – Die Ansicht des Herrn, der die Frage an Frau Zypriss stellte, ist einseitig. Der Makler bietet seine Dienstleistung nicht nur dem Vermieter an, sondern auch dem Mieter. Wenn Frau Zypriss’s Sekretär etwas gescheiter gewesen wäre, hätte er oder sie darauf hingewiesen. Aber die einseitige Sicht des Mieter oder Arbeitnehmer als „kleiner Mann“ ist halt die typische SPD Antwort.

0 perfekt57 30.10.2012, 13:20 Uhr

die idee, den vermieter...

die idee, den vermieter bezahlen zu lassen, erscheint rein sachlich ebenso dämlich wie politisch naiv wie beunruhigend. wie aufmerksam, dass er sich des themas angenommen hat. . und was für eine zeit, die der republik ständig neue solche themen aufnötigt. . @vroni - steinbrück wirds doch sowieso nicht. er ist noch nicht der finale kandidat. aber man bringt hinter seinem breiten schicksal bereits die möglichen kandidatinnen in stellung. auch in der spd soll und muss es richtigerweise in zukunft eine frau werden. wie auch die csu aichinger deswegen zurückholt. . http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article110381870/Kraft-treibt-die-SPD-zum-Renten-Konsens.html . http://www.welt.de/newsticker/news3/article110398523/Ministerpraesidentin-Kraft-besucht-Belgien-und-Frankreich.html . usw., usf. .

0 aristius fuscus 30.10.2012, 13:30 Uhr

@torha: so langsam verstehe...

@torha: so langsam verstehe ich, warum Lehrer so früh ausgebrannt sind und in den Vorruhestand müssen. Ist wirklich ein hartes Brot. Also gut, hier noch mal und diesmal bitte mitdenken: der Vermieter legt die Maklerkosten auf die Miete um. Statt 500€ nimmt er also 510€/Monat (nur ein Beispiel). Bevor er aber die erste Miete einstreicht, muss er dem Makler seine Gebühr bezahlen. Jetzt die Preisfrage: welchen Makler wird er beauftragen, den, der 1020€ haben will oden den, der es vielleicht für 600 macht? Die Höhe der Miete bleibt davon ja unbenommen, die Maklergebühr wird hier ja nicht ausgewiesen. Alle Vermieter, die ich kenne (und das sind eine Menge) hätten den für 600€ beauftragt. Als Resultat werden die Maklergebühren sinken und auf lange Sicht auch die Belastung der Mieter, weil sich ein unproduktiver Kostenfaktor reduziert.

0 perfekt57 30.10.2012, 13:31 Uhr

"Das Versprechen lautet, man...

"Das Versprechen lautet, man werde die armen, geschröpften Mieter von jenen Kosten für den Makler entlasten und sie den Vermietern aufbürden." . vor allem würde das aber in folge die mobilität der bevölkerung erhöhen. also den nachzug der knechte den arbeitstellen hinterher. ob das aber wirklich im kern sozialdmokratische politik und strategie sein kann? zumal in den meisten spd-ortsvereinen der altersdurchschnitt auf die 80 zugeht? . oder will man die neuen, jungen mietnomaden beonders als zielguppe ansprechen? . und außerdem, so erscheint es uns, sind viel konservative spd-wähler (seeheimer viereck; immobilien sind selten rein rund) höchstwahrscheinlich auch nicht alle vollkommen immobilienfrei - oder wollen es werden. . und müsste man nicht, wenn man amerikanische verhältnisse bei uns wollte, die hurrikans zuerst einladen? . @gastgeber, darf man fragen, wieviele km im jahr fährt er eigentlich? mit dem rad ungefähr? . und freiheit und verantwortung haben eine herkunft. andere nicht.

0 Thorsten Haupts 30.10.2012, 13:59 Uhr

@aristius: ... Sie könnten...

@aristius: ... Sie könnten Ihre Neigung zu herabsetzenden Bemerkungen zügeln, andererseits: geht´s Ihnen jetzt besser? Und jetzt noch einmal in medias res. Mir ist das Verhältnis zwischen Makler und Vermieter herzlich gleichgültig, dem Gesetz auch. Das wollte die Lasten für die Mieter senken und Missbrauch zurückdrängen. Das Gesetz wird, auch Ihrer Logik folgend, nichts dergleichen tun. Da der Vermieter zum Zeitpunkt der Vermietung eine Miete festsetzen muss, wird er sie so festsetzen, dass sie die ganze Spanne handelsüblicher Maklergebühren für einen angenommenen Mietzeitraum mit abdeckt. Selbst wenn er also einen Makler für 600 Euro findet, wird er die Miete trotzdem auf Basis der bisher üblichen 2 Monatsmieten festsetzen (müssen). De facto verschlechtert sich übrigens, durch die vermutlich einsetzende Unterbierungskonkurrenz der Makler, die Situation der Mieter möglicherweise sogar noch. Sie zahlen dann nämlich nicht nur die - im Falle eines billigen Maklers - eigentlich überhöhte Miete. Sondern gerade bei Billigheimern und stark nachgefragten Wohnungen auch noch die illegale Sondergebühr, die der Makler sich beim Mieter holen wird, wenn die Vermieterzahlung für seine Leistungen nicht ausreichend ist. ... Gruss, Thorsten Haupts

0 Der Tiger 30.10.2012, 14:02 Uhr

@aristius fuscus – Die Höhe...

@aristius fuscus – Die Höhe der Gebühren ist nicht alleinentscheidend. Ich würde (habe) immer den Makler genommen, von dem ich annahm, dass beste Gesamtergebnis zu erzielen. Wenn ein Makler die Wahl hat, dann steckt er seine Arbeitskraft in den Job, der ihm am meisten bringt.

@ Tiger "Der Makler bietet...

@ Tiger "Der Makler bietet seine Dienstleistung nicht nur dem Vermieter an, sondern auch dem Mieter." . Nunja, in der hoffnungsvollen Theorie. +räusper+ . In der Praxis ist die einzige Dienstleistung an den Mieter das Herstellen eines gnädigen Termins von maximal einer halben Stunde. Die der Mieter oft noch mit anderen Mietern auf der Treppenstiege teilen muss. . Wirkliche Dienstleistung wäre: Zum Beispiel beraten, abklären, ob das Objekt zu den Wünschen des Mieters passt (Verkehrssituation, ruhige oder lebhafte Lage, welche Ablösen genau ... etc.) . In Wirklichkeit streifen sie wirklich nur die Kohle ein. Und nicht nur das: Sie haben auch die Stirn, von nichts, von wirklich nichts eine Ahnung zu haben und davon gewaltig. Wissen nicht einmal wie die neuen und wie die alten Gasrohre aussehen, was eine Steigleitung ist. Nichts. Dumm geboren, nichts hinzugelernt, aber umeinandersteigen und den Leuten rohrmäßig auf den Geist gehen. Von Bausubstanz keien ahnung, wissen nicht den esentiellen Unterschied zwischen Denkmalschutz und Bestandschutz ... Den dennoch Abschließenden (Müssenden) sogar die falsche Kontoverbindung sagen und eine Woche später im ganzen Haus einen Larry machen, wo die Courtage bleibe, ob man ein Betrüger sei. @Don, am besten erschießen, bevor sie sich vermehren. Kondome an sie verschenken ist zu wenig. . Ante la duda, mátalo. (Im Zweifel erschießen. Che)

0 Thorsten Haupts 30.10.2012, 14:05 Uhr

@Vroni - Immobilien: ... Ich...

@Vroni - Immobilien: ... Ich war wohl nicht ausreichend klar. Gerade weil Grund und Boden da, wo er nachgefragt wird, nicht beliebig vermehrbar ist, ebensowenig die Bauten obendrauf, würde auch Allgemeinebesitz an Grund und Boden die Knappheit in Ballungsräumen nicht beenden. Das einzige, was sich erreichen liesse, wäre, die Ungerechtigkeit der Verteilung nach Einkommen durch die Ungerechtigkeit der Verteilung nach jedem beliebig definierten anderen Verfahren zu ersetzen. ... Angesichts dieses geringen Vorteils plädiere ich noch immer gegen sozialistische Lösungen, denn da wiegen deren inhärente Nachteile schwerer. Das Problem der Wohnungsnot in geballten Zuzugsgebieten wie München ist prinzipiell unlösbar und auch mit sozialem Wohnungsbau allerhöchstens ein wenig abzumildern. ... Gruss, Thorsten Haupts

Werter Don, köstlich böse...

Werter Don, köstlich böse geschrieben! Aber so dumm ist die Idee der SPD gar nicht, wenn ein Markt geöffnet wird und die Einheitsprovisionen bröckeln! @Vroni 11:06: Sie meinten sicher "...-Ebola" die virale Infektion! Eboli ist wohl immer noch eine Stadt tief im Süden! :) Gruß FS

@ perfekt57 Und das ist noch...

@ perfekt57 Und das ist noch nicht das Schlimmste: Die SPD WIRD es 2013 mit Steinbrück gründlich vermasseln, UND danach wieder. . Habe in einer Talkshow neulich erleben dürfen, wie Nahles darin den "Kantigen, Ehrlichen" fröhlichst anpries wie Sauerbier. Der nicht ganz einfältige, normal fiese Zuschauer weiß damit sofort: Sie will es werden, nachdem er es vermasselt hat. #Oh wie verlogen sie alle sind. Ich pack die SPD nicht mehr, ganz ehrlich.

Ach x, dieser Prozess ist...

Ach x, dieser Prozess ist leider schon im Gange. . Wir "vermissen" bereits jetzt schon die alte verrauchte "Musikkneipe" gegenüber, die zwar voller Krimineller war (Luden, Drogenhändler und Waffen, wie man gehört hat), aber sich mit ihrem dunkeltrüben Raum und ihren schwarzen Lederjacken und Schnaps und Flaschbier standhaft jeglichem seichten Latte und jedem schweinsrosa Schickimicki-Design verweigerten. . Eiens Tages kam ein Kripo-Mann (stylish wie im Tatort Wien, ein Typ wie Jean Reno im Nazi-Thriller "Purpurne Flüsse"), ebenfalls in Lederjacke - man nähert sich optisch am besten immer seiner Kundschaft an -, grimmig und begehrte bei mir Einlass, um die schweren Jungs gegenüber zu observieren. Observiert, gebuchtet. Ein halbes Jahr später waren sie weg. Ach, wenn man doch nur Nagelstudios auch so loswerden könnte.

@ FS, im Zweifel meinte ich...

@ FS, im Zweifel meinte ich beides.^^

0 Don Aldduck 30.10.2012, 14:41 Uhr

@specialmarke: Makler bekommen...

@specialmarke: Makler bekommen ihr Geld dafür, dass sie Ihnen ein Objekt bekannt machen, über das dann ein Vertrag zustande kommt. Wenn Sie das Objekt schon vorher kannten, hat der Makler Ihnen diese nicht in diesem Sinne "nachgewiesen". Um Provisionsforderungen in diesem Fall den Boden zu entziehen, müssen Sie den Makler umgehend und nachweisbar (z.B. per Fax) darüber informieren, dass Sie das Objekt schon kannten. Im Übrigen schön, dass Sie nichts über den Charme der Immobilien der DDR geschrieben haben... ;0) . Lustigerweise profitieren von dem Vorhaben der SPD auch wieder Besserverdienende: nämlich die, die z.B. eine der umgewandelten & luxussanierten Altbauwohnungen kaufen (oder nur deshalb mieten, weil sie in ein paar Jahren mit dem Heuschreckenschwarm weiterziehen) und die damit ja wohl auch zu den bösen Gentrifizierern gehören. . Letztlich sollte man auch mal daran denken, dass Makler in der Regel Freiberufler sind, die nicht regelmäßig jeden Monat die gleiche Summe aufs Konto überwiesen bekommen (um dummen Kommentaren vorzubeugen: bin zwar Freiberufler, aber kein Makler).

Der Text hat mir sehr...

Der Text hat mir sehr gefallen, danke DA. . @ perfekt57 30. Oktober 2012, 14:31 : Freiheit leitet sich immer vom Recht hat. Verbriefte und verbürgte Rechte gewähren Freiheit. Verantwortung leitet sich von Haftung ab. Nur wer in "die Verantwortung genommen" wird, der wird sich der Verantwortung auch stellen.

0 Foxrommel 30.10.2012, 15:34 Uhr

Ich drittwohne gerne in...

Ich drittwohne gerne in Berlin-Mitte. Nur mal so zwischendurch.

Hahaha. Als ob der Mensch frei...

Hahaha. Als ob der Mensch frei wäre. . In der Werbung vielleicht.

0 Der Tiger 30.10.2012, 15:42 Uhr

@Vroni – Das hängt davon...

@Vroni – Das hängt davon ab, wie Sie den Makler aussuchen und behandeln. Makler sind Menschen. Wenn man ihnen von vorneherein unterstellt, dass sie nichts verstehen und nur Kohle wollen, schaffen Sie kein positives Arbeitsverhältnis, denn dass ist letzten Endes das Verhältnis Makler zu (Ver)mieter oder Ver(Käufer). . Die meisten Leute verstehen nicht, wie wichtig es ist, zuerst einmal den passenden Makler zu finden. Als ich besagtes Haus in Vancouver verkaufen wollte, habe ich vorher 10 Makler interviewet. Erst als ich die Frau ausgewählt hatte, deren Arbeitschemie am besten zu meiner passte, habe ich ihr mein Extraangebot gemacht. (10% extra Maklergebühr für jeden Dollar, den der Käufer über ihren Schätzpreis hinaus bezahlt). . Was auch viele Leute nicht einsehen, Haus oder Wohnung sind große Ausgaben, oft der höchste Budgetposten überhaupt. Dementsprechend muss man selbst Zeit und Gedanken investieren. Zum Vergleich, wie viel Aufwand sind Frauen gewillt in die Anschaffung von Mode zu investieren… oder Männer in ihr neustes techno-Gadget?

0 Der Tiger 30.10.2012, 15:49 Uhr

@Holley01 - Dies scheint mir...

@Holley01 - Dies scheint mir ein sehr enges Verständnis von Verantwortung zu sein: ‘Verantwortung leitet sich von Haftung ab. Nur wer in "die Verantwortung genommen" wird, der wird sich der Verantwortung auch stellen.”’ . Man kann sich einer Verantwortung ganz freewill stellen, ohne irgendwelche Haftung.

Die Frage ist also, wer...

Die Frage ist also, wer leistet (Pflicht) und wer gewährt (Recht). Das Recht ist einfach : bis zu 2 Kaltmieten als Bezahlung. Gewähren wird es vom Mieter. Sonderfall : Der Mieter ist garnicht der Auftraggeber. Der Mieter akzeptiert seine Pflicht zur Gewährung des Rechts, durch Eintritt in den Mietvertrag. Das ist eine Form der Nötigung. Für diese Nötigung (keine pflicht ohne Recht, keine last ohne Zugewinn), steht dem Mieter etwas zu. Man unterstellt, das Wohnrecht, sei der Gegenwert. Der Vermieter gewährt dem Makler per Vertrag, das Recht auf die Courtage und erhält als Gegenwert einen relativen Zeitgewinn, bei der Mieterfindung. Als Last nimmt er in Kauf, daß der Mieterkreis durch die Courtage eingeschränkt wird, weil nicht jeder in die Pflicht (Courtage zu Mieterlasten) einwilligen wird. . Ein Schuh würde für mich erst daraus, wenn der Mieter ein verstärktes Recht als das reine Wohnrecht hätte. Ich halte es für unbillig, dem Mieter diese Last aufzwingen zu können. Auch der Vermieter müßte zumindest darauf setzen können, einen Mieter besserer Qualität zu erhalten, als am freien Markt. Der Makler müßte also für einen Zeitraum (z.B. 12 Mon.) mit seinen 2 Kaltmieten für Mietausfall haften und einen neuen Mieter heranschaffen. Die Maklerprovision ist in Deutschland ausgesprochen einseitig geregelt. Da haben die Makler einen guten Lobbyjob gemacht .......

Re Immobilien. Der Orkan im...

Re Immobilien. Der Orkan im Osten der USA hat massiven Schaden angerichtet, was die Baubranche resp. die gesamte Wirtschaft dort ankurbeln konnte, oder?

@ Tiger, kann in einer guten...

@ Tiger, kann in einer guten Welt so sein. Doch wir haben nichts anfangs unterstellt. Keine self-fullfilling prophecy. . Das war es ja: Die Geschichte ist in echt so passiert, ohne dass wir jemandem anfangs was Böses unterstellten und wollten. . Was mich auch extrem stört ist der Vitamin-B-Mitnahme-Effekt, weil sich Amateure, die zufällig per Lebensgefährten über eine frei gewordene superseltene verkaufbare Wohnung verfügen, plötzlich als deren Makler betätigen und im Mitnahme-Effekt zusammen mit dem Inhaber fettes Geld einstreifen - nach dem Motto: pourquoi pas? Man "muss" aber trotzdem nach deren Pfeife tanzen und sich ihren Mix aus peinlichem Unwissen und absichtlich Verschwiegenem anhören. Natürlich "muss" man nicht, man kann auch weiterhin jahrelang bis zum Burn-out mit dem ICE 300 km die Woche zweimal pendeln - kein Problem. . Wir hatten in der gleichen Zeit auch unsererseits Makler gesucht und beauftragt, für uns eine Eigentumswohnung zu finden. Egal wer es war, seriös wirkendes RDM-Mitglied oder nicht: Knallendes Desinteresse war die Reaktion gemischt mit herablassender Behandlung, so kann man das gelinde gesagt ausdrücken. Es dürfte seit 2001 nicht wesentlich besser geworden sein. . . Daher finde ich den Gesetzesvorstoß im Grunde gut. Glaube ihn halt der SPD nicht so ganz. Siehe oben die maklerfreundliche Reaktion/Abwimmmelung von Zypries 2007. Das ist inzwischen die wahre Seite der SPD: Das ganze Agenda 2010-Gschwerl und Fördern-und Fordern-Pack namens Seeheimer Kreis, das propagiert, dass sich Soziales nach der Finanzpolitik zu richten habe: Sigmar Gabriel, Ulla Schmidt, Wolfgang Tiefensee et alii. (Etzt hätt ich bald Seehofer Kreis geschreiben, autsch!). . Also das neue Linken-Lila jetzt in deren Corporate Design ist "painting a pig with a pink lipstick", um beim Denglisch meiner Ex-Branche zu bleiben. Auf Deutsch: Pure Tünche! Einen lahmen Gaul herrichten, Roßtäuscherey.

@ Der Tiger 30. Oktober 2012,...

@ Der Tiger 30. Oktober 2012, 16:49 : Grundsätzlich kommt Verantwortung eher aus Charakter und Menschlichkeit. Auf den Fall bezogen, sehe ich Verantwortung aber abgeleitet von Haftung. Charakter und Menschlichkeit sind schwer in Gesetze zu gießen. Da war es mit religiösem Hintergrund leichter. Der neue §23 Gg der das Recht immer auf die kleinste Einheit zentriert (den Einzelbürger) führt durch die Hintertür das Partikularrecht der Angelsachsen ein. Da kann der Staat derartige Sachverhalte nicht mehr regeln, das läuft alles unter "freies Vertragsrecht". Das Abwägen von Rechten und Pflichten und das herstellen eines akzeptablen Gleichgewichts ist mit dem englischen und US-amerikanischem Recht überhaupt nicht zu vergleichen. Also ein völliger Wechsel, der wieder einmal weder kommuniziert und mehrheitsfähig (gemacht) wurde.

Das Bestellerprinzip führt...

Das Bestellerprinzip führt nicht zwangsläufig zur Erhöhung der Mieten. Es gibt immer noch sehr viele Vermieter die keinen Makler einschalten, ganz gleich wer sie bezahlen sollte. Diese Vermieter haben auch in der Zukünft keine Notwenigkeit die nicht bezahlten Maklerkosten auf die Miete portionsweise aufzuschlagen. Für die übrigen Vermieter wird sich zunächst folgende Frage stellen: Ist mir die Maklerleistung zwei Monatsmieten Wert ? Sicherlich werden einige von Ihnen zu dem Schluß kommen, dass auch ein Student beispielsweise Telefonanrufe entgegen nehmen kann und auch den Intressenten die Wohnung zeigen kann, auf Stundenbasis versteht sich. Andere Vermieter werden sicherlich den Makler sicherlich eine Pauschalsumme, weit unterhalb von den jetzigen Gebühren anbieten aber auch ein solches vereinbaren. Jedenfalls, weniger Kosten für den Vermieter kommt auch den Mieter zu Gute.

Don, Ihre Meinung zu Raddatz,...

Don, Ihre Meinung zu Raddatz, bitt'schön!

Die cloaca maxima...

Die cloaca maxima (cluere=reinigen) diente nicht der Beseitigung der Abwässer der antiken Quartiere in Rom.Topographisch gesehen diente diese eher der Beseitigung der Wässer in der Senke um das Forum Romanun herum etc. Dafür gab es auch eine Schutzgöttin, die Venus cloacina. Mit anderen Worten: Die Scheße stankdemnach in Rom ungeheuerlich gen Himmel. So oder so. Aus den diversen Senkgruben. Hier setzte auch eine Besteuerung durch die Municipalität ein: Pecunia non olet (Geld stinkt nicht). Das Stichwort für jeden ehrlichen Makler (Mittelsmann) ist gefallen!! Ausserdem, das ist ja eine der großen zivilisatorischen Errungenschaften der Hochkulturen, nämlich aus Scheiße Geld zu machen. Daher auch das Bonmot "Geldkacker". .. Savall: Das muß schon ordentlich durch die Geschoße gerummst haben, sofern überhaupt so ein Kabinett auf jeder Etage zur Verfügung stand. Hier ist der Archäologe gefragt.

0 Der Tiger 30.10.2012, 20:41 Uhr

@ Plindos - Ich war mal in...

@ Plindos - Ich war mal in Ostia Antica als der Flughafen von Rom bestreikt wurde. Da konnte man auch ein ausgegrabenes Toilettenhäuschen betrachten. Das sah so ein bisschen wie ein Raum für Round-table Meetings aus. Nur das die Steinsofas entlang der Wände Löcher hatten.

0 Erfahrungsbericht 30.10.2012, 21:18 Uhr

Vor wenigen Wochen habe ich...

Vor wenigen Wochen habe ich meine Wohnung in Mainz als Vermieter ohne Makler im Internet angeboten. Dabei habe ich allerdings keine Telefonnummer angegeben sondern nur eine email Adresse. Ich bekam ca. 50 Zuschriften. ca. 20 davon waren Makler, weitere 20 waren Privatintressenten und der Rest war nicht einzuordnen, da nicht klar daraus hervorging, ob der Intressent mieten oder nur vermitteln, oder evtl. etwas ganz anderes wie Monteuersunterkunft einrichten möchte. Von den 20 Privatintressenten habe 10 zu einer Sammelbesichtigung eingeladen und 8 davon kamen tatsächlich. Alle anderen bekamen eine freundliche Absage ohne näher auf die Gründe zur Absage einzugehen. Drei Parteien haben mir während oder nach der Besichtigung zugesagt und nach Durchsicht deren Unterlagen habe ich mich für eine Person entschieden und an einem zweiten Termin gleichzeitig den Mietvertrag und die Übergabe erledigt. Mein gesamter Aufwand waren 5-6 Stunden und meine Auslagen lagen bei ca. 80€. Hätte ich oder der Mieter einen Makler bezahlen müssen, wäre sein Stundenlohn bei ca. 300 € gewesen. Dieser Stundenlohn wäre für eine oft unausgebildete Hilfskraft weit übertrieben gewesen, dabei hätte ich die Wohnung auch den Makler vor Ort zeigen müssen. Von der Einschaltung der Anzeige bis zur Übergabe der Wohnung hat es 12 Tage gedauert. Wenn mir jetzt einer erklären könnte, warum ich hätte einen Makler beauftragen sollen? Der Einzige der meinen Namen und die nicht angegebene Telefonnummer heraus bekam und mehrmals nervte war im übrigens ein Makler.

0 Foxrommel 30.10.2012, 21:26 Uhr

Komisch. In Berlin spricht so...

Komisch. In Berlin spricht so gut wie niemand über München. In München spricht man sehr oft über Berlin.

0 mediensegler 30.10.2012, 22:01 Uhr

. . xxxxx . {...

. . xxxxx . { ° ° } . ( @ ) . . ˘ . Mache meinen Strudel, Klammeraffen wann und wo ich will.

0 Aus Haching 30.10.2012, 22:11 Uhr

Ungeordnete Gedanken: 3 Mal in...

Ungeordnete Gedanken: 3 Mal in den letzten 7 Jahren umgezogen (München - Frankfurt - München). Nie Maklergebühren bezahlt. Beim letzten Mal (November 2009) an zwei Wochenenden in München 16 Wohnungen besichtigt, kein einziger Sammeltermin. Das scheint es nur bei Studentenbuden in Schwabing zu geben? Der zweite Gedanke: Lieber auf 30 m2 am Tegernsee als auf 200 in Berlin. Und drittens: Meran ist schön. Nur leider ist das Etschtal ab kurz hinter dem Reschenpass eine einzige Agrobusiness-Monokultur geworden.

0 mediensegler 30.10.2012, 22:31 Uhr

Als wir unser Haus kauften,...

Als wir unser Haus kauften, stellte sich beim Notar heraus, dass der anwesende Makler mit dem Verkäufer UND uns einen Provisionsvertrag hatte. Verkäufer und wir gingen auf eine Zigarette vor die Tür. Ich ging wieder hinein und informierte den Notar, dass ich das Geschäft platzen ließe, wenn es bei zwei Provisionen bliebe. Der Makler wies darauf hin, dass wir ja einen Vertrag unterschrieben hätten. Ich entgegnete, dass der nur bei Kauf gelten würde, und dass es auch andere schöne Häuser gäbe. Unter lautem Grummeln verzichtete der Makler daraufhin auf die Käuferprovision, die ich danach mit dem Verkäufer teilte.

0 Urban Burger 30.10.2012, 22:37 Uhr

Marktwirtschaft ist nicht, wie...

Marktwirtschaft ist nicht, wie einer der Kommentatoren weiter oben zu meinen scheint, dass man einen Parasiten zulässt, der nichts tut, fast nichts kann und glaubt, auch ein Stück vom Kuchen mitbekommen zu müssen. Marktwirtschaft ist, den überflüssigen Zwischenhandel auszuschalten. Ich habe unlängst eine Altbauwohnung im schönen Hamburger Generalsviertel verkauft, ausdrücklich "ohne Makler" im Internet inseriert, und die Geier rannten mir dennoch die Bude ein. Manche offen, etliche als privater Käufer getarnt. Natürlich habe ich ohne Zwischenhändler verkauft. Der Käufer und ich haben uns die Courtage von über 28.000 Euro fein brüderlich geteilt. Arbeit? Kosten? Ein Inserat für 40 Euro, drei Mal anderthalb Stunden Besichtigung, drei Dutzend Telefonate. Zwei Fahrten mit dem Taxi. Eine Flasche Taittinger. Für 14.000 Euro Zusatzverdienst, netto, steuerfrei.

0 mediensegler 30.10.2012, 23:30 Uhr

Urban Burger 30. Oktober 2012,...

Urban Burger 30. Oktober 2012, 23:37 Ein Makler nimmt Courtage oder Provision, wenn man ohne Makler verkauft, gibt es keine Provision. Wie kann man etwas teilen, was gar nicht da ist? Sie haben also die Wohnung um 28k teurer gemacht, um dem Käufer das Gefühl zu geben, 14k gespart zu haben, oder irre ich?

0 karlmeier 31.10.2012, 00:42 Uhr

Maklerkosten für Büro- und...

Maklerkosten für Büro- und Wohnungsmieten habe ich bisher immer ungern aber letztlich doch weitgehend klaglos gezahlt. Man zieht ja nicht alle Tage um. Jetzt ist es allerdings langsam mal Zeit wirklich sesshaft zu werden, und da fällt dann spontan auf: Wirklich dreist sind Maklerprovisionen beim Immobilienkauf. Knapp 6% in meiner Stadt. Das steht nun wirklich in gar keinem irgendwie erklärbaren Verhältnis zur erbrachten Leistung mehr. Da wirken dann im Vergleich sogar die ehrenwerten Herren, die sich - ein dreifach Hoch auf den Erfinder der öffentlichen Gebührenordnung - goldene Nasen mit dem Abnehmen von Unterschriften verdienen, direkt preiswert.

0 tylerdurdenvolland 31.10.2012, 01:08 Uhr

@x 30. Oktober 2012,...

@x 30. Oktober 2012, 08:24 „2jährige Segelreise“, ach, die Jugendzeit….. ;-) Was bist du glücklich so was machen zu können…. Meine Jahre der Gross-Reisen sind vorbei. Früher hat man ein Auto nach Teheran überführt und ist von da weiter, ohne Rückkunft Tremin. Heute flieg ich nur noch ab und zu mal hier oder da hin. Ich hab ja erst mit Mitte 50 geheiratet und da heiratet man wenn dann schon jemand, bei dem es sich lohnt. In dem Alter kann man das wenigstens einigermassen abschätzen. Irgendjemand muss man ja haben, wenns Zeit für die Pille danach wird.... Ich finde, wenn man einen echten Partner gefunden hat, muss man sich den Rest seiner Zeit einteilen und nicht so viel davon an weniger Wichtiges verschwenden. Ich weiss nicht wo ich das vor Kurzem gelesen habe, es möge sich bitte keiner beleidigt fühlen: »Ein einziger Mensch fehlt dir, und die ganze Welt ist leer.«, hat der Historiker Philippe Ariès so treffend gesagt... Was die Kritik an Neuperlach angeht, so trifft sie zwar, aber man sollte nicht vergessen, wie die Menschen die dort einziehen durften vorher gelebt hatten. Ich wollte da zwar auch damals ganz sicher nicht selber hin, aber ich fand das nicht schlecht, denn damals hatte ja jeder die Chance aufzusteigen und dort dann wieder weggehen zu können. Wie es dort (nicht nur dort) heute aussieht, kann man den damaligen Politikern nicht wirklich vorwerfen. Um es politisch unkorrekt auszudrücken: Die Einwanderungspolitik, bzw. deren Abwesenheit, ist das Problem…. nicht nur in Perlach. Achternbusch wohnt ganz feudal neben Bierbichler am Ostufer des Starnberger Sees. Zumindest als ich das letzte Mal dort war…. @ThorHa „Die Gesetzesinitiative der SPD ist ein leuchtendes Beispiel für politische Scheingestaltung, leider nicht das einzige.“ Es ist halt Wahlkampf…. Seit man um „die Mitte“ streitet hat die „Seeheimer Partei Deutschlands“ die entscheidenden %%% an die lafontainsche, also die eigentliche SPD, verloren. Man spekuliert halt auf die Dummheit linker Spiessbürger und hofft mit solcher „Scheingestaltung“ ein paar der ganz Doofen wieder zurück zu holen…. So ist sie halt, die Politik im Lande der Dichter und Denker…. jedes Volk bekommt das Niveau, das es verdient. Trösten sie sich, es könnte schlimmer sein… wir könnten Amerikaner sein. @melursus 30. Oktober 2012, 09:29 „Die Roten haben ein gestörtes Verhältnis zum Markt.“ Wie albern kann man in ihrem Alter eigentlich noch sein? Markt? Wir sehen doch seit ein paar Jahren was „ihre“ Seite vom Markt hält. Solange die Profite fliessen ist der Markt ganz, ganz toll, aber wenn verspekuliert wird, dann müssen die Verluste ganz schnell verstaatlicht werden. Damit wir uns nicht missverstehen, ich hab da nicht viel dagegen, ein Volk das so dämlich ist Kohl, Schröder und Merkel zu wählen, das verdient es nicht anders. Ich beschwere mich nur über ihre absurde Heuchelei…. Markt, my ass! @Vroni 30. Oktober 2012, 11:09 Finde ich wirklich eine witzige Idee… Noch im jahre 2007 haben sie sich allen Ernstes an jemanden der SPD gewendet???? Auf so was muss man schon erst mal kommen.... Und wenn sie die Bandidos nicht mögen… warum packen sie nicht einfach ihre Koffer? Sie leben wohl nach dem altbewährten Motto: „Geschieht meinem Vater ganz recht, wenn ich kalte Hände habe. Warum kauft er mir keine warmen Handschuhe?“

0 tylerdurdenvolland 31.10.2012, 01:11 Uhr

@ Urban Burger 30. Oktober...

@ Urban Burger 30. Oktober 2012, 22:37 Recht so... immer wenn ich wieder mal eine Zeit lang DE besuche, finde ich jedesmal eine Wohnung ohne Makler. Vermieter, die wie sie ihre Wohnungen selber vermieten oder verkaufen wollen, haben nebenbei auch noch den Vorteil die intelligenteren der Sucher zu treffen. Da ist dann beiden Seiten geholfen. (Hier allerdings kostet Taittinger soviel wie ein Kleinwagen)

X = Raddatz...

X = Raddatz

@ mediensegler 30. Oktober...

@ mediensegler 30. Oktober 2012, 23:01 Madness? http://www.youtube.com/watch?v=rXuvdeEC5y8

mediensegler erst das huebsche...

mediensegler erst das huebsche Bild eines weibl. Wesens und jetzt diesen Klammeraffen habe heute meinen Vorschlag versendet mal sehen wer Angst hat mir das Ticket bis Ffm zu bezahlen der Rest ergibt sich dann ganz von selbst so geht Schoepfung aus dem Nichts so ganz ohne Geld Wertschoepfung inbegriffen

0 Sterngucker 31.10.2012, 07:49 Uhr

. "...Dumm, aber...

. "...Dumm, aber Cabrio" http://motorbloeckchen.com/wp-content/uploads/2012.05.10-Dumm-aber-Cabrio10.pdf Ich hoffe, wohl gelacht zu haben. .

Ohne das Thema über Gebühr...

Ohne das Thema über Gebühr vertiefen zu wollen, Plindos: wie auch immer das technisch gelöst wurde, es wird nicht schön gewesen sein und hygienisch gleich gar nicht. Wer vom öffentlichen Brunnen das Wasser 6 oder 8 Stockwerke hinauftragen muß, der fängt an andere Prioritäten zu setzen. Ich kann mir auch vorstellen, Tiger, daß jegliche öffentliche Institution in dieser Beziehung auf höchstes Wohlwollen der Bürgerschaft stieß. Deswegen bauten sie ja auch ohne Unterlaß öffentliche Bäder. Ich glaube mal gelesen zu haben, daß bei einer Stadtgründung als erstes das öffentliche Bad gebaut wurde. Ich fand im Lexikon noch eine interessante Zahl: im Rom des Jahres 357 betrug das Verhältnis Herrenhäuser zu insulae 1790 : 46602. Und es gab auch eine Art Makler, es waren Sklaven (Servus insularius).

A.) Die Selbverständlichkeit...

A.) Die Selbverständlichkeit lautet: Wer eine Dienstleistung in Auftrag gibt, hat sie auch zu bezahlen. . B.) Ein Anbieter auf einem Markt hat immer auch ein Interesse an einer Knappheit. Sei es bei Rohstoffen, Edelmetallen etc. oder sei es bei Immobilien. . Binsenweisenheiten, die auf der FAZ schon vor kurzem durchgekaut wurden. Die "Like"-Sterne bei den Kommentaren sind eindeutig. Ich verstehe nicht, warum das erneut einen Blog benötigt. ------------------------------- Tyler, Tyler at his best! Großartig! Neben Bierbichler. Er spiele den Tambourmajor in Herzogs kongenialer Woyzeck-Verfilmung. . Tambourmajor: Wenn ich am Sonntag erst den großen Federbusch hab' und die weiße Handschuh, Donnerwetter! Der Prinz sagt immer: Mensch, Er ist ein Kerl. Marie spöttisch: Ach was! – Tritt vor ihn hin: Mann! Tambourmajor: Und du bist auch ein Weibsbild! Sapperment, wir wollen eine Zucht Tambourmajors anlegen. He? . Büchner, der Ausnahme-Dramatiker Nach Woyzeck ist alles gesagt, meinte Kinski. Yep!

@ Tyler "Noch im jahre 2007...

@ Tyler "Noch im jahre 2007 haben sie sich allen Ernstes an jemanden der SPD gewendet???? Auf so was muss man schon erst mal kommen.... . Hab ich nicht. Das war auf der SPD-Site ein Leser namens B. und auf Abgeordnentenwatch ein Herr W., wenn ichmich nicht täusche. Bitte genauer lesen und nicht gleich los-aufplustern! :-) . (Bandidos) Warum ich nicht sofort umziehe? Könnte Ihnen so passen. Hey, 1. die Bude ist mein Eigentum. 2. Warum soll man immer gleich verkaufen, nur weil es einen Dödel in der Nachbarschaft gibt. Da müsste der Don schon längst entnervt seinen Stadtpalast verlassen/verhökert haben wegen der nächtlichen Gröhler und Säufer dort oder wegen der entsetzlichen SUV-Mamis. Ich finde Überkandidelte, die mit ihrem überdimensionierten Hausfrauenpanzer ihre Kinder von und zur Schule bringen, in zweiter Reihe bei laufenden Motor parken oder sonstwelche Ausfahrten verstopfen ebenfalls zum ...) . Leute, die immer gleich neurotisch und übernervös wegen eines Deppen umziehen/verkaufen, werden sich irgendwann nicht einmal mehr in den Weiten Kanadas wohlfühlen, denn sie fühlen sich eines Tages auch vom Rauschen des Flusses gestört oder es ärgert sie, dass der Schnee immer von oben kommt und so kalt ist ... Ist nur meine Meinung. . Lass zum Beispiel die Bandidos einen neuen Wirt kriegen, der aus welchen Gründen auch immer das all-you-can-sauf für die Erdinger Jung-Landbevölkerung nicht mehr anbietet, schon ist alles anders. Zur Zeit kriegt der jetzige Wirt/Inhaber ordentlich Stoff von den direkten Anrainern (ich bin etwas weiter weg) und haben neuerdings Silencer-Türsteher. Prust. Passt doch. Wegen solcher Trottel ziehe ich nicht um.

Ich habs: der Tyler ist Makler...

Ich habs: der Tyler ist Makler in München, hat grade etwas Tabula rasa - ist auch nicht so leicht in München an Verkaufs-Objekte zu kommen wo nur eines riesenlang ist: die Liste der Kauf-Interessenten - und braucht dringend wieder ein Objekt. Vermutlich arbeitet er mit dem Wirt der Bandidos zusammen, um die Verkaufsrate zu forcieren. Das mit den Bandidos will er natürlich den neuen Bewohnener verschweigen ...

Aes...

Aes klaa? http://de.wikipedia.org/wiki/Makler http://de.wikipedia.org/wiki/Synallagma .. Die Insulae der Seligen. 2ZiKDB.

...

http://www.metalinjection.net/tv/view/2191/green-jelly---three-little-pigs

...und noch etwas zur...

...und noch etwas zur aktuellen Thematik gefunden: http://www.vermieter-forum.com/immobilien-suche/960-courtage-abmahnung.html

x, "Ich verstehe nicht, warum...

x, "Ich verstehe nicht, warum das erneut einen Blog benötigt." . Sie müssen dieses Blog ja nicht lesen und schon ist alles gut. Immer dieses Zweckdenken ("benötigt"). Und diese FAZ-Faktenheinzerey, die zarteren Zwischentönen abhold ist. . Keiner muss irgendwas. Hab heut z. B. einen Auftrag abgesagt. Muss ich nicht haben. Mir gefallen die dortigen "zarten" Zwischentöne, ähm fachlichen Bedingungen nicht. Man will ein neues CD, aber das Unmöglichste, Grottigste, das sogar einem Laien die Zehennägel hochrollt, darf nicht angefasst werden. Sakra. Ich muss auch nicht früh um 7 aufstehen - hab ich aber gemacht, mir war danach.

Mei Vroni, wos Sie allawei...

Mei Vroni, wos Sie allawei daherredn. Dawei is a so: Suff-Mamis sind der Honey vom Manni ohne Nanny.

Angebot des Tages:...

Angebot des Tages: Komfortwohnungen in bester Innenstadtlage in div. Größen. http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-5070/kapps5.pdf

Ach x, Sie sind aber trollig....

Ach x, Sie sind aber trollig. Und was SIE daherreden ... Da wäre weniger echt mehr Inhalt. . Tyler das selbe.

0 HansMeier555 31.10.2012, 09:51 Uhr

Oder andersrum: Das...

Oder andersrum: Das Lizenzmodell! . Nur Makler dürfen Immobilien kaufen oder verkaufen. So wie ja auch nur Notare ganz viele Sachen dürfen. Um das alles ordentlich abzuwickeln: STaatlich geprüfter Qualitätsmakler! Dann weiter: In jeder Stadt darf es nur einen geben. Damit die sich nicht gegenseitig durch übergroße KOnkurrenz das Geschäft verderben. Dann drittens: Die Lizenz kann auch vererbt werden. . Viertens: Für die Gilde der Makler ein schönes Wappen ausdenken...

0 HansMeier555 31.10.2012, 09:52 Uhr

Und das beste an diesem...

Und das beste an diesem Modell: Diese Makler machen für all das Geld dann wenigstens nicht auch noch Qualitätsfernsehen...

Ich habe Makler auch immer...

Ich habe Makler auch immer gehasst; nur, wer sonst sagt mir, für welchen Preis ich die Sache derzeit anbieten kann?

Finanzkrisen... Und in der...

Finanzkrisen... Und in der Schweiz sind die Möbelwagen/Umzugswagen wieder da. Typisch hier ist, dass zunächst insb. Amerikaner resp. Briten nach Hause beordert werden (die Arbeitgeber wollen sparen). Und in den Zeitungen unter "Immobilien Verkauf" werden weniger häufig Preise erwähnt, eher P.O.A. (Price On Application).

0 Urban Burger 31.10.2012, 10:32 Uhr

@mediensegler Ja, Sie irren....

@mediensegler Ja, Sie irren. Man kann gerade nur das teilen, was ein anderer nicht abgreift (denn sonst hätte er's ja schon in seiner Tasche, the parasite in the middle). Die Wohnung wurde 14.000 Euro günstiger (für den Käufer) und zugleich 14.000 Euro profitabler (für mich, den Verkäufer). Das ist das Wunder von Hamburg-Hoheluft-West. Divide et impera. Tertium non datur. Nur die armen Makler kommen nicht daran vorbei, in Zukunft einen ordentlichen Beruf zu ergreifen, in dem man für sein Geld arbeiten muss.

0 HansMeier555 31.10.2012, 11:36 Uhr

@Vroni CD = cover design?...

@Vroni CD = cover design?

0 HansMeier555 31.10.2012, 11:36 Uhr

Und das ekligste,...

Und das ekligste, grottigste... das wollen Sie wirklich anfassen? Mit bloßen Händen?

0 Hardtrein 31.10.2012, 11:37 Uhr

In der Tat würden die Mieten...

In der Tat würden die Mieten nicht steigen. Falls die Vermieter - als renditeorientierte Unterehmer - irgendeinen Spielraum zur Erhöhung der Mieten hätten, so hätten sie diesen längst genutzt. Da die Nachfrage dies aber offenbar nicht hergibt, werden die Vermieter also auch nach Umsetzung des Gesetzesvorhabens keine Mieterhöhung durchsetzen können. Natürlich ist auch der Vergleich des Autors mit Ölkonzernen und Kartellen arg schief: Das sind ja gerade Beispiele, bei denen - im Gegensatz zum deutschen Wohnungsnarkt - die Preisbildung nicht über den freien Markt erfolgt, sondern von Oligo- bzw. Monopolisten bestimmt wird. Dem Autor sei angeraten, sich ein Lehrbuch der Mikroökonomik zur Hand zu nehmen und noch ein bisschen nachzusitzen.

@Urban Burger: ... Ich...

@Urban Burger: ... Ich verneige mich in Ehrfurcht vor Ihrem Anstand. Sie haben also eine Courtage aufgeteilt, die gar nicht angefallen wäre und einem Interessenten aus reiner Menschenfreundlichkeit 14.000 Euro mehr berechnet? Ich halte mich da lieber an die offenen Schlitzohren. Die sind in gewisser Weise ehrlicher. ... Gruss, Thorsten Haupts

0 Veil of ignorance 31.10.2012, 12:33 Uhr

Die Maklergebühren dem...

Die Maklergebühren dem Vermieter aufzubürden, kann nur begrüßt werden. Gerade für Menschen mit Kleinen- und Mittelreneinkommen stellen Umzugskosten, Kaution und Maklergebühren eine immense Belastung dar. . Weil in Schwabing noch Mieter wohnen, die pro qm² "nur" 9 Euro bezahlen, hat der "Markt" eine findige Methode entwickelt diese Menschen raus zu kegeln. Investoren schließen sich zusammen, daraufhin wird jedem Kapitalgeber eine Wohnung zugeteilt und der meldet Eigenbedarf an. Wenn die Mieter draußen sind, wird behauptet das hätte zu lange gedauert, sodass sich die Lebensumstände geändert hätten, ein Einzug hinfällig wurde und die Wohnung ganz normal weiter vermietet wird - nach der Luxussanierung des Gebäudekomplexes. Die Masche hatte sogar vor dem BVG bestand und wird nur noch "Münchner-Methode" genannt. . Natürlich ist das Problem an sich hausgemacht. Vereinzelung, erhöhte Mobilität im Laufe der Erwerbsbiografien, demografischer Wandel und Massenuni sind langfristige Entwicklungen, deshalb war es abzusehen, dass Senioren, Studenten, Sozialhilfeempfänger und Geringverdiener um 1-2 Zimmerwohnungen konkurrieren. Es ist doch kein Wunder, wenn die öffentliche Hand jedes gute Grundstück auf den Immobilienmarkt wirft, dass Fluchtkapital aus Südeuropa lieber da investiert, wo die Mitnahmeeffekte an Kollektivgütern am höchsten sind. Den Wohnungsbau fast vollkommen in private Hände zu legen und das auch noch mit billigem Geld von der EZB gegenfinanzieren ist ein gewaltiger Motor für die Spreizung zwischen Arm und Reich bzw. gentrifidingsbums. . Hoffentlich kann man durch Internet und Home-Office in Zukunft arbeiten, von wo aus man möchte. Dann sollen die Münchner glücklich werden mit dem größten Islamzentrum Europas am Stachus, mit Kaufpalästen- und Fresstempeln am Marienplatz, mit Chai-Tee und Milchkaffee schlürfenden Pseudo-Eliten aus Maxvorstadt, mit ihrem Alkoholtourismus und den Millionen von abgewrackten Existenzen die den öffentlichen Raum nur zum Konsumieren betreten.

0 Tippfehler 31.10.2012, 12:44 Uhr

rapere aude...

rapere aude

Wahrscheinlich haben sie alle...

Wahrscheinlich haben sie alle hier schon sehr lange keine Mietwohnung mehr in einem angenehmen Viertel einer Großstadt gesucht, sonst würden sie sich Vronis Vorschlag mit Freude anschliessen. Wohnungen ohne Makler zu finden, ist äusserst selten. Und der Makler kann kein Interesse daran haben, den besten Mieter zu finden, sondern nur daran, die nächste zu vermakelnde Wohnung zu finden.

Gelesen: In Österreich...

Gelesen: In Österreich erhielten Makler (vor 2010) 3! Monatsmieten als Provision. Seit einer Novellierung werden für Mietverträge mit einer Dauer von über 3 Jahren "nur" noch 2 Monatsmieten fällig. Dies löste natürlich Existenzängste in der Branche aus. . Jenseits von Maklerprovisionen, drängen anlegende Investoren in unseren Markt. Bewährt und beliebt ist halt die Geldanlage in Immobilien in sog. „sicheren“ Ländern . Norwegens Immobilienmarkt droht nach Einschätzung von Experten heiß zulaufen. Deren Makler werden von den Vermietern beauftragt UND bezahlt. Norwegens Makler fordern nun eine Erhöhung des Leitzinses, damit sich keine Blase bildet. http://www.ftd.de/finanzen/immobilien/:immobilienmarkt-norwegens-makler-fordern-zinserhoehung/70099717.html Schuld sind: Die Investoren auf der Suche nach SICHERHEIT. . Liege ich sehr falsch, wenn ich (gewisse) Medien als MAKLER - durch Anhäufungen von Schreckensmeldungen, im Dienste des Großkapitals - bezeichne? . In Polen wurde aus unerfindlichen Gründen Zucker knapp und wurde dem entsprechend teuer. Sehr viele fuhren über die Grenze und kauften überall den Zucker auf. ??? Wer braucht schon Zucker? . Every day, they give us the heebie-jeebies.

Ich zahl als Mieter gern die...

Ich zahl als Mieter gern die Courtage, aber dann soll der Hund sich auch auf seinen Hintern setzen und mir gefälligst eine Wohnung suchen, also mir diese Arbeit abnehmen und selbst diverse verfügbare Wohnungen suchen, diese mir dann als Angebote vorlegen, somit wirklich was tun für sein Geld, bis mir eben eine gefällt, und er bei erfolgreicher Vermittlung dann sein Geld bekommt. Diese Leute möchten aber lieber eine einzige Wohnung in der Zeitung oder beim Immonet reinsetzen, auf Anrufe warten, die Tür aufsperren und paar Sätze herunterspulen, auf die Uhr gucken, schließlich den Reichsten raussuchen, und dafür aber trotzdem das selbe Geld. Das ist das einzige Problem und Skandal an der ganzen Sache. Diese "Leistung" ist vielleicht maximal einen Fuffi wert, wenn überhaupt. Aber sicher nicht hunderte oder tausende Euros. Und sie wehren sich ja mit Händen und Füßen dagegen, einfach nur ihren Job machen zu sollen. Fragen Sie mal einen Makler, ob er derartig für Sie tätig werden möchte: "Das machen wir eigentlich nicht." "Das ist eigentlich nicht üblich". Mir ist nun überhaupt nicht klar, warum das so nicht einfach so Gesetz wird. Ansonsten: S'ist halt Wahlkampf... Müntefehring prägte ja damals mal das Bonmot, dass auf solchen Wahlkampfpopulismus hinterher geschissen ist. Er sagte es aber natürlich höflicher, und klang dabei sogar noch beleidigt, fand es "unfair", an Wahlkampfversprechen gemessen zu werden, was dem Ganzen erst die rechte Würze gab. Von daher erwarte ich als Realist mal rein garnichts.

Plindos schickte keine...

Plindos schickte keine Geheimbotschaft er meint wirklich 'дружба'. . (Es geht nix ueber eine solide DDR-Vorbildung.)

0 donalphonso 31.10.2012, 17:53 Uhr

die mir leider fehlt. man...

die mir leider fehlt. man kläre mich bitte auf.

0 donna laura 31.10.2012, 18:04 Uhr

cher Filou, er sagte immerhin...

cher Filou, er sagte immerhin nicht: вражда. Чёрт возьми!

0 donna laura 31.10.2012, 18:07 Uhr

oh, pardon, lieber don, Filou...

oh, pardon, lieber don, Filou raunte etwas von freundschaft und ich liess mich darüber ein wenig aus. wissen sie, in meiner eigenen sprache bekomme ich es nicht fertig zu fluchen, ausser ein, zwei unausgesuchten und immer gleichen floskeln vielleicht, und auf deutsch kann ich selbst unflätigstes kaum tippen, aber auf russisch, auf russisch kann ich das. das passt es. in diesem sinne: Чёрт возьми! ha!

Ganz einfach, verehrter...

Ganz einfach, verehrter Hausherr, man lernte dort Dinge, die man in der DDR nicht anwenden durfte, angewandt im Westen (wo man es nominell darf) fuer erhebliche Probleme sorgten. Das DDR-System ruinierte sich z.B. mit erlaubter Literatur, die letztendlich verinnerlicht untergruendig wirkte. Der bessere Ex-DDR-Buerger ist und bleibt ein stiller Partisan. . Praktisch gesehen: Russisch schien damals ueberfluessig, die Lernreste aber helfen heute beim Urlaub in Griechenland-oder beim Gebueldettun [1]. Wenn Frau Kanzlerin wollte, wie es ihre Bildung erlaubt, koennte sie dem Putin charmant in seiner Landessprache die Meinung geigen. Vielleicht tut sie's? . War ja nicht alles schlecht unter Ulbricht und Honecker. . [1] Die Kenntnis des kyrillischen Alphabets ist hier gemeint. So ganz ohne Grecum.

Laura, Sie Schatz, Sie...

Laura, Sie Schatz, Sie Findiger. Er hat auch nicht 'бюстгальтеры' geschrieben.

0 perfekt!57 31.10.2012, 18:31 Uhr

ja vroni, wir stimmen zu....

ja vroni, wir stimmen zu.

0 Ephemeridenzeit 31.10.2012, 18:35 Uhr

@filou: Ja, alles schön und...

@filou: Ja, alles schön und gut. Sie haben Ihren Makler 'überlebt', haben sich arrangiert damals. Doch Ihre Veteranengeschichtchen verniedlichen das Problem von heute nur, mehr nicht. Besser, auch Sie wären damals den Blutsaugern nicht auf dem Leim gegangen. Dann gäbe es heute vielleicht schon weniger von diesem Geschwerl, denn ... der Markt richtet es ja.... @Vroni: In allem eine 1plus mit Sternchen!! Und ein Wörtchen aus dem eigenen Erfahrungsschatz: Drei Emails an drei verschiedene Makler zu drei unterschiedlichen Objekten wurden von keinem beantwortet. Die Frage war in Anbetracht der dürren Objektbeschreibungen zu schwierig, aber nichtsdesttrotz wohl nicht unwichtig: 'Wann ist die Wohnung bezugsfertig?' Ich wollte es halt mal wissen, wie es mit der Leistung dieses 'Berufsstands' so stehen würde.

Wraschda. Tschert wosmi?...

Wraschda. Tschert wosmi? Google hilft mir nicht. . Als ich mich mal bei einem Musiker beschwerte, dass Madame keine Blue-Notes auf dem Pianoforte hinkriegt, meinte er, der Musiker, vielleicht sollte sie mal mit einem Neger pennen. Laura! Sie werden doch keinen Russen im Keller haben?

0 perfekt57 31.10.2012, 19:02 Uhr

"Dafür brauche ich dreierlei:...

"Dafür brauche ich dreierlei: Daheim Mieter, auf die ich mich verlassen kann, und hier eine Immobilie. Und einen alten Feind in Berlin." (*g*) . und @ schulden, müll und arbeitslosigkeit: . und man sollte eine 5-sterne bewegung gründen. exclusiv für westviertel. (nein, eben nicht. denn die gibt es schon. auch wenn die faz nicht berichtet, soweit wir sehen können. . "Die Fünf-Sterne-Bewegung setzt sich nach eigener Darstellung für eine Stärkung der direkten Demokratie in Italien ein; für den landesweiten Ausbau der erneuerbaren Energien (nach dem Vorbild Südtirols); für eine freie und transparente Informationspolitik; für eine sozial verträgliche Wirtschaftspolitik (auch durch eine Verbesserung der Arbeitslosenversicherung); für den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel und den Baustop großer Infrastrukturprojekte; für die Beibehaltung des kostenlosen Zugangs zum Bildungs- und Gesundheitssystem. Dabei kritisiert Grillo offen die Politik der Europäischen Union und hat sich für den Ausstieg Italiens aus der Europäischen Währungsunion ausgesprochen, der Euro sei wie „ein Strick um den Hals“." . "Die Zeitenwende in Sizilien hat sich im Grunde schon lange angekündigt. Die bisher regierenden Parteien und ihre Repräsentanten haben gründlich abgewirtschaftet und einen wahren Scherbenhaufen hinterlassen. Dafür macht der siegreiche Volksredner und Komiker Beppe Grillo allerdings auch die eigenen Wähler mitverantwortlich: . "Ihr habt schon auch selber Schuld liebe Leute. Jetzt regt ihr euch endlich auf und ich finde das großartig , aber ihr hättet damit schon viel früher anfangen müssen." . Überall Schulden und leere Kassen, Müll und Arbeitslosigkeit. Drei Tage nach der Wahl herrscht bei den Bürgern resignierte Wut auf die Geschassten und verhaltenes Misstrauen gegenüber den neuen Volksvertretern. . "Wir haben schon seit 20 Jahren keine vernünftige Regierung mehr. Nachdem wir das überstanden haben, werden wir halt auch noch weiter durchhalten müssen." . "Jüngst war bei mir die Steuerfahndung, die Beamten lachten und sagten: 'Warum zahlen Sie denn überhaupt noch Steuern, die landen doch direkt in den Taschen der Politiker?"" http://de.wikipedia.org/wiki/MoVimento_5_Stelle http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1908840/ . und "Man kann alles aus dem Internet erfahren": Die Fünf-Sterne-Bewegung von Beppe Grillo lebt vom Glauben an das weltweite Netz, aber vor allem vom Frust über die italienische Politik und ihre Akteure. .... . Die Rettung? Parteien! Anfangs seien Grillo durchaus Leute aus der denkenden Mittelschicht gefolgt, jetzt sei durch die Medien die nichtdenkende Mittelschicht auf die Fünf-Sterne-Bewegung aufmerksam geworden. Die würden dem Populismus und der Anti-Parteien-Strömung zunehmend Aufmerksamkeit widmen, weil es keine wirklich starken liberal-demokratischen Traditionen gebe - weder in den Medien noch in Italiens "verantwortungslosen Eliten". . Zwar räumt der Politologe ein, dass auf lokalem Niveau manches mit dem "Movimento 5 Stelle" funktionieren kann. Aber für die nationale und internationale Ebene reiche das nicht. Prospero klingt besorgt: "Italien riskiert drei Krisen zugleich - wirtschaftlich, sozial und politisch." In der Politik brauche es Parteien, "die einzige Rettung wären jetzt starke, funktionierende, gemäßigte Parteien." http://www.sueddeutsche.de/politik/fuenf-sterne-bewegung-in-italien-gift-der-anti-politik-1.1414418

0 perfekt57 31.10.2012, 19:22 Uhr

wir bitten um...

wir bitten um entschuldigung: . und auch "telefonica dynamic insights" (welch' ein euphemismus!) war der faz, wie wir finden, bislang leider nur eine kurzmenldung wert, fast unkommentiert - und ohne die begriffe genauer zu erläutern oder darauf einzugehen: . http://dynamicinsights.telefonica.com/ https://netzpolitik.org/2012/smart-steps-o2-will-bewegungsprofile-von-kunden-erstellen-und-zu-werbezwecken-rastern/ . https://netzpolitik.org/2012/kaufkraft-bestimmung-durch-geodaten-wie-mobilfunkbetreiber-mit-vorratsdaten-geld-verdienen/ . "eines ihrer Produkte ist MacroSense. MacroSense nimmt riesige Mengen an mobilen Standort-Daten und errechnet daraus “verwertbare” Daten über zukünftiges Verhalten. Die Daten der Mobilfunk-Kunden bekommt man teilweise direkt von Mobilfunk-Betreibern (leider war nicht rauszubekommen, welche). Mittels Statistik, maschinellem Lernen und Vorhersage-Algorithmen werden die einzelnen Endkunden in Profile eingeteilt, auch in Echtzeit. . Das geht schon allein mit Geodaten: Arbeitet man im Bankenviertel und geht in teure Restaurants, ist man wohlhabender Banker. Je mehr Daten, desto besser. Wenn man regelmäßig ein neues Handy hat und in Szene-Bezirken unterwegs ist, wird man als “jugendlich und ausgehfreudig” eingeteilt. Wechselt man sein Endgerät nur selten, wohnt abgelegen und geht nur am Wochenende raus, könnte man Rentner sein." oder sonst wie auch klug, ja. . beim biken könnte man es also anlassen, sollte es aber beim stadtbummel besser ausmachen? . ab wieviel vorsorgeeinheiten wird paternalismus dann eigentlich schon wieder unschädlich?

0 HansMeier555 31.10.2012, 19:22 Uhr

@donna laura . Sie können so...

@donna laura . Sie können so nicht fluchen, aber andere heissen so!

0 perfekt57 31.10.2012, 19:47 Uhr

und was wunderbar unauffällig...

und was wunderbar unauffällig blieb: eigentum ist wichtig. und vor allem auch ein kooperativer umgang mit ihm. wobei "blume raustellen gegen untermaximale-profitmaximierung" noch nicht wirklich in richtung eigentumssozialismus tendiert, aber fast - man sich angenehmer weise ein wenig doch an nobert blüm, den "herz-jesu-marxisten" erinnert fühlt. (macht er eigentlich im süden auch hin- u. wieder, wie es sich gehört, für das wohl und seelenheil seiner mieter eine kerze an?) ("in der kleinen meraner kirche/andachtskapelle direkt neben dem antiquitätengeschäft mit den wunderbaren, alten bilderrahmen", hat keiner gesagt oder gedacht, *g*) . und der globalen erwärmung sei dank zahlt es sich nun doch noch aus, dass wir unsere stromleitungen unter der erde haben. (und es gilt unbedingt das prinzip der nicht-einmischung in fremde angelegenheiten; was manche deutsche in manchen medien schon wieder auf dem hohen roß sitzen, "wegen der stromleitungen anderer", tsss... .) . und in meran und um meran und um meran herum? (immer wieder, wenn wir so unterwegs sind, meinen wir so etwas zu spüren wie: uns männern gehört am ende immer doch die ganze fläche, unserer frau bloß ein fester ort.) (und ok, sie würde wahrscheinlich eher genau das gegenteil empfinden, *g*) ( und "m.s.p." - "male chauvinist plig", *gg*)

0 perfekt57 31.10.2012, 20:09 Uhr

und wir danken - höchst...

und wir danken - höchst verschämter weise - das er sich für uns an eine zahl gewagt hat. und nun ist das mit manchen zahlen nun einmal so. sind sie bürgerlich. und zeugen bürgerkinder. also direkt im kopf auch schon mal. und unterrichten. eben über bürgerlichkeit auch. was eben nicht immer direkt von nachteil sein muss. also für die leser. . neun also. und wir bleiben im sechsundzwanzigsten alphabet der lesenswerten variablen. und viertausend. als wert pro quadratmeter. sagen wir mal. würde bei einem mid-tier-vermögen von vier millionen eine, nun sagen wir, "zur verfügung" stehende fläche von eintausend solchen meterprodukten mit sich selbst ergeben. also neuntausend pro tausend, brutto. oder die hälfte davon bei verheirateten nach kosten. und unverheiratete können und wollen wir nicht einschätzen, weil heute nicht unser metier. und das doppelte davon, wenn man zweitausend meterquadrate zu vermieten hätte. wobei mid-tier dann unter freunden gegen acht millionen tendierte. nun gut. und eine krankenversicherung muss man auch noch kaufen. wobei auch wir auch weiterhin der wichtigen meinung sind, das finanzielle unabhängigkeit in verbindung mit bürgerlichkeit, belesenheit und schreibschwäche unverzichtbar wären. für uns selbst also immer. . im scherz: mid-tier-millionäre sollen sich ja - aus gründen der komplexitäts-reduktion - am besten immer auf "alles unter einem dach" beschränken. und so wollen wir es am besten auch halten. "But the mid-tier millionaires desperately want to reduce the complexity of managing their wealth and consolidate all of their financial needs under one roof." http://www.advisorone.com/2005/08/01/serving-midtier-millionaires . und nicht nur bürgerkinder. evtl. heute im unterricht. (sagte nicht ein gewisser perfekt schon immer, dass es diesen ganzen blog nicht bräuchte, weil eh alles bekannt, und nur unaufgeweckte geweckt würden? wir danken aber trotzdem und schließen uns den mehrheitsvorschlägen dieser zeitung an. zur herstellung von mehr öffentlichkeit evtl. auch.) . ungefähr und ungesagt.

0 donna laura 31.10.2012, 20:23 Uhr

cher Filou, was heisst da...

cher Filou, was heisst da russen im keller: gary ist viertelrusse. sehr bibelfest ist mein russisch durchaus nicht, für das schlimmste reicht es aber, das viertelchen, das ich lernen durfte (hm, was mag Filou wohl daraus schliessen... ach, egal). immerhin verstehe ich es nicht. . lieber HansMeier555, schlimm genug. wenn ich so indiskret sein wollte, könnte ich ihnen anekdoten erzählen über geschlechtsgenossinnen in meiner familie, die mit absicht namen falsch aussprachen oder etwas verdrehten, nur um keine niedrigkeit sagen zu müssen. es geht schliesslich nichts über einen guten ruf; was man dahinter so treibt, geht keinen etwas an. mir begegnete einmal jemand, der hiess nothdurft. scheibenkleister. sie können zu so jemandem doch nicht einfach pissnelke sagen.

0 perfekt57 31.10.2012, 20:23 Uhr

...

http://dynamicinsights.telefonica.com/content/themes/O2-Theme/videos/Telefonica_Edit_v16.webm

@Ephemeridenzeit, ob vor 30...

@Ephemeridenzeit, ob vor 30 Jahren oder heute, es ist dasselbe geblieben. Der Makler war vom Vermieter beauftragt einen Mieter zu finden, der halbwegs in das Haus mit 20 Parteien passte. Das hat der Makler getan. Es hat keinen Zweck, sich das Leben schwieriger zu machen, bloss weil man den Kapitalismus gerade an dieser Stelle bekaempfen will. Das System ist nun mal so. Die Versuche, es zu stuerzen sind bisher gescheitert. Das Scheitern liegt nicht an der Maechtigkeit des Systems oder an der Schwaeche der Revolutionaere, sondern am Realitaetssinn des normalen Buergers.

0 mediensegler 31.10.2012, 21:32 Uhr

achwas31. Oktober 2012,...

achwas31. Oktober 2012, 06:19 Nee, zuviel Kunsthonig. . Würden Sie diesem Mann eine Wohnung vermieten? http://www.rentner-news.de/content/Piraten%3A-Johannes-Hartz-IV-Ponader-soll-weiterhin-im-Piratenvorstand-bleiben

Liebe Laura, das Folgende...

Liebe Laura, das Folgende bleibt unter uns. Also nicht aus dem Naehkaestchen plaudern, nein, auch nicht nach dem dritten Bénédictine. . Nach vier Jahren strengen Russischunterrichtes (der Lehrer verzierte seine Pronociation mit einem schweren saechsischen Akzent), verlor ich nach dem Systemwechsel binnen eines Jahres fast alle Kenntnisse. Ich protze also mit Artefakten. . Meine Klagen ueber mein Franzoesisch (Nullte Stunde in der Schule, also 7 Uhr morgens. Man ging ja eigentlich nur hin, weil die zwei schaerfsten Heuler der Klasse ein gewisses Interesse zeigten) sind Ihnen ja wohl hinlaenglich bekannt. . So ist das nun mal, wenn Ehrgeiz am Unvermoegen scheitert. . Sie haben Gary im Keller? Interessant. Baut er da Schleusen fuer den Panamakanal?

0 HansMeier555 31.10.2012, 21:44 Uhr

@donna laura . Sie, Madame,...

@donna laura . Sie, Madame, dürfen.

0 mediensegler 31.10.2012, 21:54 Uhr

Urban Burger31. Oktober 2012,...

Urban Burger31. Oktober 2012, 11:32 Sie schwurbeln rum. ThorHa31. Oktober 2012, 12:56 Danke.

0 Gabriele Spangenberg 31.10.2012, 21:59 Uhr

Ich hatte Vorfahren die kamen...

Ich hatte Vorfahren die kamen aus Meran, und zogen dann nach Mittenwald. Und dann noch viel weiter in den Norden. Was ist denn da wohl schiefgelaufen?

0 donna laura 31.10.2012, 22:01 Uhr

cher Filou, möchten sie zu...

cher Filou, möchten sie zu ihrem oben genannten dingsda (endlich habe ich es raus, was es heisst, sie schlingel) nicht auch noch ein бутерброд?

HansMeier, Sie haben heute bei...

HansMeier, Sie haben heute bei 'Nied und Niedlichkeiten' ... ...symbolisches Kuesschen.

0 donna laura 31.10.2012, 22:22 Uhr

ach nein, cher Filou, der...

ach nein, cher Filou, der sitzt vor dem knisternden kamin und döst ein wenig. noch ein wenig, dann ist sein typ wieder gefragt, aber bis dahin hebt er sich seine kräfte noch auf. habe ich schon einmal erwähnt, dass er sehr schlank ist und hübsch dazu? schöne blaue augen, überstrahlend, hinter zart geschwungenen wimpern. ein sonnenschein. ah, einen sherry hole ich mir noch. mögen sie? . wissen sie, gemietet habe ich nur einmal, als ich in übersee studierte, und da half einem das studierendensekretariat, insofern tangiert die diskussion um ein aufgebauschtes wahlkampfthema recht wenig. zu meinem kleinen hobby, das ich aber schon unter dem 23. président aufgegeben habe, gehörte auch, menschen zu finden, die sich für die bescheidenen ergebnisse meiner bemühungen interessieren. das hat immer funktioniert und war gar nicht schwer. irgendjemand in schlecht sitzenden anzügen mit grausam hohen reibungskosten zu beauftragen kam nicht in die tüte. . merci, lieber HansMeier555. wissen sie, so etwas habe ich mir schon gedacht.

0 donalphonso 31.10.2012, 22:43 Uhr

Es gibt im 19, Jahrhundert...

Es gibt im 19, Jahrhundert tatsächlich eine Wanderung aus Tirol nach Bayern, wo die Weideflächen noch nicht so entwickelt waren, im tegernseer Tal etwa aus dem Zillertal. Damals war Tirol aber auch noch sehr arm, und es gab einen gewissen Auswanderungsdruck, teils sozial, teilweise aber auch durch Arbeitsmöglichkeiten. Gerade handwerker und Künstler zog es oft in den Norden.

0 We.Adorno 31.10.2012, 22:44 Uhr

Mal eine bescheidene Frage in...

Mal eine bescheidene Frage in die Runde ,was macht denn der geneigte Vermieter ,wenn ihm p.a. mehrere Mieter aus-und einziehen? Legt er dann auch um? Dürfte da seine Kalkulation nicht ein bisschen durcheinander geraten?

Laura, jau, mit polnischer...

Laura, jau, mit polnischer Mettwurst. Dazu noch mindestens 4 пиво. . Na strowje! Lasset uns, so sprach der Ataman beim georgischen Besaeufnis, unsere Frauen loben, und unsere zuverlaessigen Traktoren, seht unsere Perlen auf dem Fahrersitz, wie sie froehlich singend den Acker pfluegen, ihr Fleiss ist unser Wohlstand, und unser Wohlstand ist der коньяк. . Adieu, muss inne Heia.

0 mediensegler 31.10.2012, 23:17 Uhr

Donna, Filou, ums Saufen ging...

Donna, Filou, ums Saufen ging es doch im anderen Blog, oder hab ich da was überlesen?

mediensegler, ich bin schon im...

mediensegler, ich bin schon im Schlafanzug. Worum geht es denn immer? Immer nur um das Eine. Und das Andere. Women and wine. . http://www.youtube.com/watch?v=i2E7p59sRvQ

0 donalphonso 31.10.2012, 23:46 Uhr

Gleich kommt noch ein Beitrag...

Gleich kommt noch ein Beitrag zum Thema Wein.

0 donna laura 31.10.2012, 23:48 Uhr

cher Filou, um dies...

cher Filou, um dies fleischerzeugnis einigermassen gut zu vertragen, benötigen sie zur desinfektion einen шнапс. . lieber mediensegler, haben sie. erstens hat dies - zumindest bei meiner weinseligkeit - nichts mit saufen zu tun (das tun pferde), sondern mit gelebtem und gepflegtem kulturgut, und zweitens, ts, ist ein gepflegtes getränk noch lange keine droge, und drittens ist dies die flüssige grundlage, auf der die sdg schwimmt und treibt. nun, zwar nicht beim geschätzten gastgeber - ausnahmen bestätigen die regel -, aber der hat ja auch keinen unterleib, angeblich. ohne unterleib ist oigohoi eine echte fehlinvestition.

0 mediensegler 01.11.2012, 00:00 Uhr

Ein Freund von mir erzählte...

Ein Freund von mir erzählte mal folgendes: "Hab es geschafft, 6 Jahre ohne Alkohol und Zigaretten auszukommen, sogar ohne $€X .... ... und dann kam ich in die Schule"

So, Laura, das war das letzte...

So, Laura, das war das letzte Wort zum Toussaints. Moegen uns froehliche Lieder durch den trueben protestantischen November leiten. Lasset die Grabkerzen hell aufleuchten und die kunstvoll verzierten Roecke der Damen erstrahlen. . Ende der Durchsage.

0 Tyler Durden Volland 01.11.2012, 01:57 Uhr

@ x 31. Oktober 2012,...

@ x 31. Oktober 2012, 09:16 Ich muss gestehen ich mag den Woyzeck nicht besonders. Eines der Dinge, das sich auf der Welt nicht ändern lässt, ist dass die Dümmeren von den weniger Dummen ausgenützt werden. Das mag nicht nett von mir sein, lässt sich aber nicht vermeiden. Es gäbe aber jede Menge anderer Probleme die ebensoviel Leiden wie die Woyzecks erzeugen, die sich mit ein wenig gutem Willen ändern liessen. Ich finde im Woyzeck niemanden mit dem ich mit auch nur ein wenig identifizieren könnte… (und ich mag auch Alban Bergs Musik nicht) Ganz anders in seinem Danton… Hätte ich damals gelebt, wäre ich wohl er gewesen. Ich hätte mich nicht gefreut die Dezember Morde zu befehlen, hätte es aber getan. Und natürlich wäre ich wegen meines Mangels an Skrupellosigkeit auch geendet wie Danton. Das Buch hat mich in jüngeren Jahren vor Dummheiten bewahrt. @Vroni… `tschuldigung für die SPD….. mein Fehler. Sie raten zwar anderen „Und wenn es ihnen nicht gefällt…“ auf die Idee ihren eigenen Rat zu befolgen kommen sie aber nicht. Das nenn ich typisch deutscher Spiessbürger….. „Leute, die immer gleich neurotisch und übernervös wegen eines Deppen umziehen/verkaufen, werden sich irgendwann nicht einmal mehr in den Weiten Kanadas wohlfühlen, denn sie fühlen sich eines Tages auch vom Rauschen des Flusses gestört oder es ärgert sie, dass der Schnee immer von oben kommt und so kalt ist ...“ Das mag ja ihr Weltbild sein, aber es stimmt trotzdem nicht, das weiss ich aus eigener Erfahrung! Man braucht nur ein wenig Gück, und zugegebenermassen ein wenig Geld…. Sensibel sein heisst nicht unbedingt dumm sein. Man muss weder die Blöden akzeptieren, noch sich selber hart und unsensibel machen… es geht. Zumindest bei manchen…. Und in Erding sowieso schon weniger... Und um noch was zu korrigieren, wenn ich schon mal dabei bin: Da ich mich mag, würde ich mich niemals dazu herablassen Makler zu werden, genauso wenig wie Soldat oder Büttel.…

@ mediensegler - nur so: Ich...

@ mediensegler - nur so: Ich habe ein Programm: WOT auf meinem Rechner, dies warnt mich vor Seiten mit "schlechtem Ruf" Bei dieser Rentner-Seite kam eine Warnung.

0 el poldito 01.11.2012, 09:05 Uhr

Noch ein kurzer Einwurf zum...

Noch ein kurzer Einwurf zum Thema: Die SPD will das "Bestellerprinzip" einführen - wer den Makler bestellt, bezahlt ihn. In der Praxis wird das darauf hinauslaufen, das Mietinteressenten nur Wohnungen angeboten bekommen, wenn sie dem Makler einen entsprechenden Auftrag unterzeichnen. Und schon muß er wieder zahlen... Finde es ist schon erstaunlich, wie bei der sonst so gepflegten Konversation hier zwischendrin der blanken Hass auf Makler aufblitzt wie an einem wechselhaften Apriltag die Sonne - kurz, aber sehr stechend. Neid?

0 Don Aldduck 01.11.2012, 10:22 Uhr

"Nur die armen Makler kommen...

"Nur die armen Makler kommen nicht daran vorbei, in Zukunft einen ordentlichen Beruf zu ergreifen, in dem man für sein Geld arbeiten muss". Solche und ähnliche Aussagen fanden sich in der Diskussion immer wieder. Hat eigentlich mal jemand gemerkt, wie sehr das auf einen selbst sowie unseren Gastgeber zurückschlägt? Verdienen nicht viele Kommentatoren hier Geld mit beratenden oder schreibenden Tätigkeiten, die von anderen auch nicht als "richtige" Arbeit angesehen würden? Ist z.B. "Bloggen" eine "richtige" Arbeit in diesem Sinne? Oder geht es da eher um die soziale Distinktion ("schlecht sitzende Anzüge")? Nach dem Motto: "Mir san scho links - aber bittschö`halt uns do jemand dös primitive Volk vom Hois"?

0 mediensegler 01.11.2012, 12:11 Uhr

achwas01. November 2012,...

achwas01. November 2012, 08:22 Hab die Seite über Bildersuche gefunden. ;-) Bin kein Rentner und habe auch nicht solche Ansichten.

0 specialmarke 01.11.2012, 12:56 Uhr

@Don Alduck: Für den...

@Don Alduck: Für den Gegenwert von zwei Monatsmieten oder eine Courtage von 3,5 Prozent von Kaufpreis eines Hauses müssen Sie in anderen freien Berufen schon ein bißchen mehr können und ein bißchen mehr leisten. Daß in diesem Beruf vor allem in den zurückliegenden Jahrzehnten und und auch heute noch in den Ballungsräumen Wohnungssuchende mit allen Mitteln geschröpft wurden, wurde hier doch genügend thematisiert und mit Beispielen illustriert. - Aber vielleicht sind Sie ja doch selbst in diesem Gewerbe und machen es besser. Dann nichts für ungut...

@Tyler - "Ganz anders in...

@Tyler - "Ganz anders in seinem Danton… Hätte ich damals gelebt, wäre ich wohl er gewesen. Ich hätte mich nicht gefreut die Dezember Morde zu befehlen, hätte es aber getan." Das unterscheidet dann wohl einen Pazifisten von einem Militaristen. Ich hätte es nicht getan, auch mit 25 nicht. Gruss, Thorsten Haupts

0 Piccolino 01.11.2012, 13:30 Uhr

Ich versteh das ganze Gezeter...

Ich versteh das ganze Gezeter nicht! Der Gesetzesentwurf ist nur fair. Geh ich als Mieter/Käufer zum Makler und beauftrage Ihn, mir ein Objekt zu suchen, muß ich ihn bezahlen. Beauftragt der Vermieter/Verkäufer einen Makler, weil er selbst keine Anzeige schalten, Besichtigungen usw. machen möchte, hat er ihn zu bezahlen (was bis jetzt nicht der Fall ist). Simples Bestellerprinzip also!

0 donna laura 01.11.2012, 13:31 Uhr

lieber Don Albdruck, seufz....

lieber Don Albdruck, seufz. schlecht sitzende anzüge finden sie sicherlich auch woanders, und vermutlich gerade und auch dort, wo "richtig gearbeitet" wird. "richtig arbeiten" tut überhaupt nur ein ingenieur, das wissen sie doch. vielleicht noch ein arzt. mithin finden sie distinktion an allen orten, und es ist, grübel grübel, fraglich, ob sie eine soziale und nicht etwa eine ästhetische ist. dem jungen burschen am bankschalter zum beispiel verzeiht man den herstelleraufnäher am ärmel seines anzuges. seinen kollegen verzeiht man es jedoch nicht, ihn nicht aufgeklärt zu haben. . richtig gute erfahrungen hat man mit dem metier eher nicht gehabt, obwohl es sie durchaus hie und da gab, ein umstand, der grundsätzlich erwartbar ist. dödel gibt es auch in anderen berufszweigen, da haben sie recht. . allerdings erhöht sich wohl mit verdienst sowie mit stundenlohn, schnöseligkeit und ungenügendem fachwissen die hier allgemein in der runde zu konstatierende intoleranz aus völlig mysteriösen gründen. . im übrigen schliesst man sich hier gerne den ausführungen von specialmarke an.

0 Don Aldduck 01.11.2012, 14:14 Uhr

@specialmarke: Ich hatte oben...

@specialmarke: Ich hatte oben schon geschrieben, dass ich kein Makler bin. Über die Angemessenheit von Preisen kann man natürlich bei jedem Beruf streiten, insbesondere wenn nach Gebührenordnungen oder Ähnlichem abgerechnet wird. Häufig ist da von einer Mischkalkulation auszugehen, indem vereinfacht gesagt einfache, lukrative Angelegenheiten die langwierigen, wenig lukrativen querfinanzieren sollen. Und - ich wiederhol mich - Freiberufler bekommen halt nicht jeden Monat den gleichen Betrag aufs Konto überwiesen. Exzesse in Ballungsräumen gibt es da, wo die Nachfrage groß, aber das Angebot begrenzt ist. Z.B. weil auch Stützen der Gesellschaft die Drittwohnung als Renditeobjekt im Ballungsraum suchen und damit die Nachfrage erhöhen. liebe donna laura, hab ich Ihnen Albdruck bereitet? Da muss ich natürlich um Verzeihung bitten. Auch dafür, dass ich denke, dass eine ästhetische Distinktion doch wohl häufig mit einer sozialen zusammentrifft. Ist iIhnenübrigens aufgefallen, dass Sie als Beispiele für "richtiges" Arbeiten nur akademische Berufe nennen?

Die ganze Zeit frage ich mich,...

Die ganze Zeit frage ich mich, wieso ich mich ueber Makler nicht so recht aufregen kann. Die Antwort ist einfach: Ich lebe seit Jahren in den Niederlanden. Hier ist der Beruf des Maklers seit Jahrhunderten ein durchaus ehrenwerter Broterwerb, mit sauberen Regeln in Fachverbaenden gut organisiert. . Wohnungsmakler, besonders fuer Mietwohnungen, gibt es eher selten, denn man kauft eine Wohnung oder ein Haus-dann selbstverstaendlich mit Hilfe des fachkundigen Maklers. Wer eine Wohnung oder ein Haus mieten muss (oder will) geht nicht zum Makler, sondern wendet sich an eine der oertlichen 'Woningstichtingen', die in grossem Umfang entsprechende Wohnungen und Haeuser vermieten. . Versicherungsmakler sind durchaus nuetzliche Menschen. Sie haben auf der Seite des Versicherungsnehmers zu stehen. Und man darf mir glauben, dass mein Makler sehr oft sehr hilfreiche Ratschlaege bei der Regulierung meiner stets wieder vorkommenden Garagenunfaelle leistete. Manchmal auch nicht, aber da kann man halt nichts machen. Dann war's halt dumm gelaufen. . PS. Von meinem Fenster aus sehe ich drei Maklerbueros. Es waren mal vier, der ging pleite. Makler koennen Pleite gehen. Sieh mal einer an.

@mediensegler Nöööö, aber...

@mediensegler Nöööö, aber dem Lauer auch nicht http://www.rentner-news.de/content/Berliner-Piratenpartei-fordert-ein-Ende-des-Streits

0 donna laura 01.11.2012, 16:34 Uhr

lieber DonAldDuck,...

lieber DonAldDuck, selbstverständlich. sind wir hier nicht bei den stützen? sehen sie...

0 donalphonso 01.11.2012, 17:43 Uhr

Gabriel, das ist ein...

Gabriel, das ist ein schlechter Witz. Das ist so, als würde ich ein Ende der FAZ-Blogs fordern. . Filou, sicher. Nur weil die Preise hoch sind, muss es denen noch lang nicht gut gehen. Entscheidend ist der Umsatz, und wenn zu wenig Angebote da sind, macht das Geschäft auch keinen Spass. Momentan wollen zwar viele kaufen, aber nur wenige verkaufen.

0 perfekt57 01.11.2012, 17:57 Uhr

wir bitten um nachsicht, das...

wir bitten um nachsicht, das wir nicht hereinkommen, unrasiert und schlecht gekleidet, wie wir immer sind: man hatte verstanden, dass unsere bemerkung von gestern abend 20:09 als höchstes lob verstanden war? a. wg. unseres gastgebers unerschrockenheit und b. seines gottvertrauens auf deutschland, den deutschen rechtsstatt, welcher sich in seiner, do's art so wunderbar spiegelt. (und von parzfal nichts zu wissen bleibt auch eine hohe kunst.) . das gegenteil von selber machen, evtl. auf hohem niveau. und wahrscheinlich auf dauer todlangweilig und hohl. aber zeitgeist evtl. http://news.immobilo.de/2010/07/24/2915-du-parc-die-teuersten-wohnungen-in-der-schweiz/ und selbstverständlich mit entfernungsüberwachung. und der blick ist gut, aber, wie man weiß, der see meist eher doch im nebel. bestimmt 40% der zeit. kleiner discount gefällig? und bleibt wahrscheinlich ein vorläufig vorletztes aufbäumen sowas: am ende will jeder eigentum und privacy.

0 donna laura 01.11.2012, 18:58 Uhr

lieber perfekt!57, "Die...

lieber perfekt!57, "Die Eigentümer werden ausserdem in der Lage sein, ihre Appartements aus der Entfernung zu überwachen." dito + bingo, s. hier 30. Oktober 2012, 12:24!

0 perfekt57 01.11.2012, 19:02 Uhr

die fotos hatten uns, nun, ein...

die fotos hatten uns, nun, ein wenig eben an diesen blog erinnert. und angenehmer weise. ihre nähe zu diesem blog also. http://www.du-parc.ch/home (wobei "die innenarchitaktur", link "residences" links tiefer (auch die "floor-plans" ggfls interessant, aber bald noch zu eng), eher nicht auf kontinental-europäischen geschmack ausgerichtet erscheint. "kein wunder", so wird mancher sich dazu denn auch denken, "stammen doch die einrichter aus der großen, weiten welt, aus nordamerika, und richten erfolgreich rund um den globus ein". - "bester zeitgeist immerhin, schon die farben, dieses grün!" http://www.bbg-bbgm.com/ (wobei auch wir finden, diese art empfang muss man womöglich nicht 2x gesehen haben. aber jeder ist anders. http://www.reddoorspas.com/ und so viele gesunde früchte auf dem tisch)) . rechtsstaat, don's

0 perfekt57 01.11.2012, 19:14 Uhr

wobei man in der piano-bar...

wobei man in der piano-bar oder auf der terrasse ggfls. mit dem rad auf eine schokolade oder eine guten thee vorbeischauen könnte. http://www.kempinski.com/de/montreux/mirador-hotel/welcome/ (das mirador fast am selben platz wie das "du parc", "helfen sich auch schon mal aus gegenseitig") (und das zweite bild von oben ist aber doch von unserem gastgeber gemacht, nicht wahr? http://www.propgoluxury.com/EN/PropertyNews/Switzerland/1008-Du-Parc-Kempinski.html ) (ganz am rande: evtl. waren walter eucken und rainer hank auch schon da. allgm. treffen im "du parc": http://de.wikipedia.org/wiki/Mont_Pelerin_Society "je weniger staat, desto besser der berg". ok, die freiheit)(http://www.kempinski.com/de/montreux/mirador-hotel/uebersicht/bildergalerie/)

0 Der Tiger 01.11.2012, 19:49 Uhr

@Don – In Deutschland…. In...

@Don – In Deutschland…. In den Niederlanden wollen seit Jahren viele, viele verkaufen, aber kaum einer will kaufen. Das liegt zum einen an der schlechten Wirtschaftslage, zum anderen an der seit ein paar Jahren unklaren politischen Situation (Wilders!) und drittens der Ungewissheit, ob und wie die steuerliche Absetzungsmöglichkeit der Hypotheken reduziert wird. Rutte (rechts-liberal) und Samson (Sozialdemokrat) haben sich, nach der Wahl vor 7 Wochen, Anfang dieser Woche auf ein Koalitionsprogramm geeinigt. Teil davon ist auch eine eingeschränkte steuerlichen Absetzbarkeit von Hypotheken. Damit besteht Klarheit – mit Bezug auf Hypotheken, aber auch im Hinblick auf eine stabile Regierung. Es ist durchaus möglich, dass die Niederländer die Zukunft bald wieder positiver einschätzen und sich das auch auf den Wohnungsmarkt auswirkt.... aber im Moment liegt er am Boden.

0 perfekt57 01.11.2012, 21:20 Uhr

auch wir hörten letzten...

auch wir hörten letzten montag ab 14:37 zufällig "campus& karriere". "Auch die 24-jährige Nina hat derzeit keine feste Wohnung. Anfangs wohnte die Studentin in einem Hostel, konnte dann bei Kommilitonen unterkommen und hat nun für drei Monate ein Zimmer zur Zwischenmiete. Das liegt im Zentrum Hamburgs, nicht weit von der Uni entfernt - und ist entsprechend teuer: 15 Quadratmeter - 450 Euro." . als podcast am angenehmsten finden wir. http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=& http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1906661/

@ Tyler "Sie raten zwar...

@ Tyler "Sie raten zwar anderen „Und wenn es ihnen nicht gefällt…“ auf die Idee ihren eigenen Rat zu befolgen kommen sie aber nicht. Das nenn ich typisch deutscher Spiessbürger….." . Dieser Vowurf ist doch ein Schmarrn. Und hinkt, falls er ein Vergleich sein sollte. Wenn man sich beklagt, dass man dieses oder jenes Blog überflüssig finde - dann ist Nichtlesen die beste und unaufgeregteste Option - genauso wie es das Beste ist, nicht gleich jedesmal hektisch in Umzug, Hausverkauf und Hauskauf auszubrechen, weil einem ein paar Gesicher oder Geräusche nicht passen. . Meinen "Rat", den befolge ich sogar gut: Nichtlesen und Nichtrumtrollen, wenn einem ein Blog nicht gefällt und nicht gleich zum Makler/Anwalt/Kadi rennen, wenn einem der Apfelbaum des Nachbarn zu laut singt. Genau das Gegenteil von Spießertum. Weit andere könnte man im Umkehrschluss eher für nörgelige Spießer oder unleidige Zeitgenossen halten..., die die ständig Ihre Zelte abbrechen. Nur so.

0 Tyler Durden Volland 02.11.2012, 08:26 Uhr

@ThorHa Um sich zu weigern in...

@ThorHa Um sich zu weigern in einen Krieg zu ziehen, dort Leute zu massakrieren die einem nichts getan haben, um den Besitz von Leuten zu sichern die ich nicht kenne, dazu muss man noch lange kein Pazifist sein. Es reicht ein ganz klein wenig überdurchschnittliche Intelligenz. Ihr Weltbild ist mir viel zu simpel, ich glaube nicht, dass eine grossartig sinnvolle Unterhaltung zwischen uns je möglich wäre. Missverstehen sie das jetzt bitte nicht, ihre Meinung muss ich keineswegs teilen um an ihr interessiert zu sein… Diese meine Einstellung hatte ich übrigens schon mit 18. Da sassen dann ein Paar ihrer Sorte zur Kriegsdienstverweigerungs - Begutachtung auf der anderen Seite des Tisches und lehnten meinen Antrag natürlich ab. Was mich weder gross interessierte noch störte, in der guten alten Zeit damals suchte Australien dringend Leute die nicht mehr als Lesen und Schreiben können mussten, und man bezahlte uns sogar den Lufthansa Flug dorthin. Die Bundeswehr sucht mich heute noch…. Während nach meiner Rückkehr, vier Jahre später, ein andere Zweig dieses Staates mir sieben ein halb Jahre lang während meines Studiums Bafög aufs Konto überwies. Sie können sich sicher vorstellen, dass so viel Kompetenz eines Staates in seinen Dingen, einen Anarchisten wie mich nicht gerade sehr für einen Staat einnimmt. Obwohl ich in meinen ganzen 65 Jahren noch niemals eine einzige Schusswaffe abgefeuert habe, ich war noch nicht mal irgendwann in eine Schlägerei verwickelt, darf ich ihnen versichern, dass ich keinerlei Skrupel zu schiessen oder zu bomben hätte, wenn ich keine andere Wahl hätte und der Meinung wäre, es träfe die Richtigen.

Ohne Makler, ohne Makel. Die...

Ohne Makler, ohne Makel. Die Fuggerei in Augsburg ist die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. Diese Siedlung stiftete Jakob Fugger „der Reiche“ im Jahr 1521. NOCH HEUTE ! … wohnen in den 140 Wohnungen der 67 Häuser 150 bedürftige katholische Augsburger Bürger für eine Jahres(kalt)miete von 0,88 Euro. Sie sprechen dafür täglich einmal ein Vaterunser, ein Glaubensbekenntnis und ein Ave Maria für den Stifter und seine Familie. Eine Stiftungen die also bis heute ihren Stiftungszweck erfüllt. (Eine Stadtführung Augsburg/Fuggerei ist ein schönes Geschenk) . Die Bertelsmann-Stiftung wurde 1977 von Reinhard Mohn gegründet. . Was weiß man schon über Stiftungen und deren Wandel. . Z.B. George Marshall sagte einst (zwar im Hinblick auf die Sowjetunion) „Unsere Politik richtet sich nicht gegen ein Land oder eine Doktrin, sondern gegen Hunger, Armut, Verzweiflung und Chaos. . Und was ist aus dem GM-Fund geworden? http://www.gmfus.org/

0 Foersterliesel 02.11.2012, 10:31 Uhr

In den Niederlanden ist es...

In den Niederlanden ist es offenbar anders, bei uns aber wird, wer nix wird, Wirt oder Makler. Sowohl Mieter als auch Vermieter vermeiden ihn selbstverständlich. Manchmal natürlich, bei großer sozialer oder lokaler Mobilität, ist ein Makler doch unerläßlich; seriös sind ganz, ganz, ganz wenige, (bei uns etwa die ÖRAG, die auch eine seriös-solide Hausverwaltung dabei hat). Der vorstädtische Hausherr inseriert seine freigemobbte Bude gratis im Internet und läßt dann die eigene Tochter als Maklerin, die 2 MM & 20% kassiert, in Szene treten. Aber auch Villenbesitzer können ganz schön reinfallen, wie der Bruder einer Freundin in den frühen Neunzigern, der sparsam -ökonomisch sein wollte und seine preziös ausgestattete Jugendstilvilla wegen eines langen Überseeaufenthaltes drei Jahre über einen Makler vermietete. Die Mieter waren bisnismeni die eine von Donna Lauras Sprachen sprachen; einer von ihnen wurde im zitronenholzgetäfelten Schrankraum erschossen; glücklicherweise aber von einem Profi, die schönen Holztäfelungen blieben daher unverletzt, nur der blutgetränkte Backhausen-Spannteppich mußte erneuert werden...

@Tyler: ... Ich habe den...

@Tyler: ... Ich habe den leisen Verdacht, Ihr Weltbild sei vermutlich weit simpler als meins. Aber da Ihnen die Vermutung Ihrer eigenen Überlegenheit offensichtlich so viel bedeutet ... ... Gruss, Thorsten Haupts

Mein/unser Weltbild ist simpel...

Mein/unser Weltbild ist simpel … wer das sagt ist doof. . Dein, Ihr, sein, ihr Weltbild ist simpel … wer das sagt ist klug. . Ene, mene, muh, und raus bist Du.

0 mediensegler 02.11.2012, 21:22 Uhr

achwas 02. November 2012,...

achwas 02. November 2012, 17:42 Und der Klügere gibt nach ... ... bis er bricht ... oder so ...

0 mediensegler 02.11.2012, 23:39 Uhr

Bei den jetzt übrig...

Bei den jetzt übrig gebliebenen Blogs der FAZ gibt es nicht mehr viele, die freie Kommentare zulassen. Bei Einigen sind sogar die Anmeldefenster nicht mehr da. . Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.

0 donalphonso 03.11.2012, 07:07 Uhr

Ich mache keinen Hehl daraus,...

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich diese Dinger nicht für Blogs halte. Es sind Tetabwurfstellen, denen die Leser egal sind.

0 donalphonso 03.11.2012, 07:08 Uhr

(Finde aber auch: Wer sich so...

(Finde aber auch: Wer sich so verhält, verdient auch keine KKommentare)

Mal 'ne Frage an den...

Mal 'ne Frage an den Hausherrn: Sanchos Esel, ist der auch gekippt?

Liebe Foersterliesel Ihr...

Liebe Foersterliesel Ihr Beispiel des Bisinismen haette einige Beitraege frueher kommen sollen, zeigt es doch zweifelsfrei die Vorteile einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Statt selber zu Malern und zu Klemp(t)nern oder zu Morden, sollte Spezialistenwerk von Spezialisten erledigt werden, waehrend man selber gemuetlich zu Hause sitzt und... ...ein Gutes Buch liest.

0 Der Tiger 03.11.2012, 15:12 Uhr

@Foersterliesel – Bei uns...

@Foersterliesel – Bei uns hieß es: “Wer nichts wird, wird (Volks) wirt“. Trotzdem sitzen eben diese, die das sagen, besonders gern im Beisl oder beim Hawelka. Heutzutage gilt Mediator als schick, streitende Parteien zur Einigung zu bringen – siehe Geißler und Stuttgart 21. Das ist aber auch nur eine Unterform von Makler und zeigte im Fall Geißler ziemlich aufdringlich, dass die Meditation in erster Linie zum Ruhme des Mediators geschieht.

In Sachen Sanchos Esel ist...

In Sachen Sanchos Esel ist meine Frage die Ihre, Filou. Gottseidank schreibt P.I. noch in der Print-Ausgabe, wenn auch nur selten. Ich weiß nicht, Don Alphonso, ob wir Sie damit belästigen dürfen, aber könnten Sie diesbezüglich P.I. eine kurze Notiz zukommen lassen? Er ist für uns Lesepöbel ein bißchen schwer erreichbar.

0 Der Tiger 03.11.2012, 16:03 Uhr

@Vroni 30. Oktober 15:15 -...

@Vroni 30. Oktober 15:15 - Nicht (nur) Steinbrück wird es der SPD vermasseln, Gabriel hilft fleißig mit: . http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/spd-vorsitzender-gabriel-bundeskanzler-verdienen-zu-wenig-11948556.html . Vielleicht ist Her Gabriel aber auch nur ein echter Makler, der da noch einen besseren Kandidaten als den Redner Steinbrück in der Hinterhand hat. Nur leider will dieser Kandidat nicht, weil sie als Managerin eines großen Sparschweins mehr verdient.

Und in Holland heisst es: Wie...

Und in Holland heisst es: Wie niet wijzer wordt, wordt onderwijzer.

0 E.R.Binvonhier 03.11.2012, 16:36 Uhr

'Den Mann in der Mitte...

'Den Mann in der Mitte toeten' . Wielange wird es dauern, bis die EntscheiderInnen dazu aufrufen, die Frau in der Mitte zu toeten?

0 Thorsten Haupts 03.11.2012, 17:18 Uhr

@savall -P.I.: Könnten Sie...

@savall -P.I.: Könnten Sie sich eine andere Abkürzung ausdenken, bitte. Kriegte gerade beim schnellen Überlesen einen Herzanfall und dachte: Geht das hier auch schon los ... Gruß, Thorsten Haupts

0 donalphonso 03.11.2012, 17:31 Uhr

Ich war in die Reorganisation...

Ich war in die Reorganisation nur insofern involviert, als es eine wenig gute Idee gab, gegen die ich argumentiert habe; mit dem Rest habe ich nichts zu tun und wenn es anders wäre, dann hätte ich auf einige weitere Entscheidungen gedrängt. Was Sanchos Esel angeht, so ist es das redaktionelle Blog, das wirklich an der Aufgabe gewachsen ist, und nicht nur dumm vor sich hingeblubbert hat, und deshalb informiere ich PI germ

0 E.R.Binvonhier 03.11.2012, 17:33 Uhr

Im Makler- Vermittlungs- und...

Im Makler- Vermittlungs- und Beratergewerbe wie auch in den Medien bringt es nicht viel ein, den ' Mann' in der Mitte zu toeten. . Die Verhältnisse . . . äh Proportionen... haben sich etwas verschoben.

0 E.R.Binvonhier 03.11.2012, 18:27 Uhr

Da wird die Schutzbehauptung,...

Da wird die Schutzbehauptung, man ( Frau ) sei die ' Neue Mitte' auch nicht viel helfen.

0 E.R.Binvonhier 03.11.2012, 19:24 Uhr

Die neuen EntscheidetInnen...

Die neuen EntscheidetInnen werden von ihrem ' Wahlurnenpoebel' noch schneller die Nase voll haben, als ein 'Tyler' oder 'x'.

0 perfekt57 03.11.2012, 20:42 Uhr

"'Den Mann in der Mitte...

"'Den Mann in der Mitte toeten' - Wielange wird es dauern, bis die EntscheiderInnen dazu aufrufen, die Frau in der Mitte zu toeten?" - den fanden wir gut! und auch, weil vielfach-doppelbödig eben. . und wir sehen hier gerade noch fast keinen, der ein hohes haus baute. mit worten. und hart an der grenze. (ok, vielleicht einen. aber einen spiegel brauche ich dafür trotzdem nicht! - a.c.s.) ("wagnis, was wagnis, ich wollte meine meinung sagen!" http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c0/Berlin%2C_Kreuzberg%2C_Rudi-Dutschke-Strasse%2C_Axel-Springer-Hochhaus.jpg )

0 perfekt57 03.11.2012, 21:08 Uhr

was uns noch wichtig ist: das...

was uns noch wichtig ist: das sich nichts ändert. hier also wenig. denn eines erscheint uns zumindest immerhin klar: . wenn ein individuum eine vermögen besitzt, welches so groß ist, das sein einsatz für es soviel geld abwirft, dass er davon leben kann, dann tut er gut daran, sich so um es (das vermögen) zu kümmern. auch schon rein volkswirtschaftlich. seine/jede existenz wäre/ist damit vollkommen ausreichend gerechtfertigt. wie auch jedem verständigen/wohlmeinend unmittelbar einleuchtend. und gerade die, die's kritisieren (offen oder zwichen den zeilen), wären unsererr meinung und lebenserfahrung nach in aller regel genau die, die sofort und ohne jedes federlesen in genau unseres gastgbers vermögens- u. lebensart einsteigen würden - ihren charakteren nach allerdings mit einer einzigen, klitzekleinen ausnahme: "ich würde doch hier nicht öffentlich bloggen und schreiben - ich doch nicht, ich ibin doch nicht blöd!" ("so dumm kann doch auchn ur der sein!") . und jedermann weiß, dass unser gastgeber dies alles "auch so" bekannt ist, ja sogar ganz sicher sogar. und schon seit sieben generation. wir wollten aber trotzdem - und hoffentlich nicht unerlaubter weise - einmal mehr eulen nach diesem athen getragen haben nicht zu missen nicht gesäumt haben. es ist hoffentlich kein schade. . er mache also genau weiter, wie bisher. sein vermögen - unser vergnügen, danke! . (gestern, tags im radio, "ernsthafte podiumsdiskussion über altersarmut". "was es alles gibt und wie die lage heute ist." rief also schließlich leicht verschüchtert ein älterer herr an: er lebe im kleinen eigenen haus, das hätte er selbst gebaut und sehr gerne. und hätte aber keine große rente. von daher wäre er vom amt her "aufstocker". für den erhalt seines hauses bekäme er aber natürlich kein geld. andere, ohne solches eigentum - und vermutlich viel geringerer lebensleisung, aber bekämen sozialhilfe plus bis zu 250 euro wohngeld pro monat. er könne aber genau dieses wohngeld nicht erhalten, damit nach seinem haus zu sehen. weil das gesetzlich nicht vorgesehen. also würde er es "zer- u. abwohnen müssen" in den nächsten 1 bis 1,5 jahrzehnten, die er vermutlich noch vor sich habe. ohne was dran machen zu können, und er wäre auch schon seit einiger zeit dabei damit. also mit abnutzen ohne was dran machen zu können. und es wäre ungerecht, und es täte ihm in der seele weh. und schweigen in der runde.) (das haus offensichtlich vom zuschnitt her so, dass man es ihm auch nicht wegnehmen konnte, seinen amtl. feststellbaren bedürfnissen noch entspricht)

0 Foersterliesel 04.11.2012, 06:13 Uhr

lieber Filou, richtig, denn...

lieber Filou, richtig, denn wenn man, - wie ich - , keinen Professionisten zahlen kann werkelt man selber, kommt nicht zum Lesen und viel gemütlicher wird es leider auch nicht. Die kurzfristigen Mieter der Jugenstilvilla übrigens hatten - verschiedene Lebensstile erfordern eben verschiedene Vorkehrungen - die Eingangstür und die straßenseitigen Fenster im Parterre schußfest verglasen lassen; auch die Videoüberwachung der Einfahrt wurde neuadjustiert. Ein Profi aber findet seinen Weg. . liebe Der Tiger, Mediatoren werden bei uns in Scheidungsverfahren und bei Bauvorhaben mit umweltschützerischen oder Anrainereinsprüchen eingesetzt. In beiden Fällen läuft es dennoch oft problematisch. Heiner Geissler habe ich (in den Neunzigern) persönlich in Wien erlebt, im Haus der Industrie, in meiner Sitzreihe Chefredakteure und der Caritasdirektor und wir applaudierten ihm alle herzlich, denn wir sind von unsern Konservativen mit Verve nie verwöhnt worden. Aber die Franzosen, die Politiker mit zynischen Realismus sehen, sind abgeklärter & klüger. Volkswirtschaft ist bei uns - da doch eine gewisse Theorienfestigkeit und etwas Grips voraussetzend - als Studienfach nicht überlaufen; Ökonomen meiner Generation konnten ausnahmslos erhebliche Karrieren machen. Dennoch hat die Institutsgruppe "Roter Börsenkrach" überlebt! Morgen übrigens geh ich ins Institut, da ich mir vom Sohn einer Freundin sein abgelegtes Apfelbüchlein - Stichwort Altersarmut&Generationensolidarität - abholen darf.

Lieber Thorsten Haupts, P.I....

Lieber Thorsten Haupts, P.I. ist Paul Ingendaays offizielles Autoren-Kürzel, deshalb erlaubte ich mir, es zu verwenden.

Der alte Mann und das...

Der alte Mann und das Haus. Ungerechtigkeit... ist das nicht ein Empfinden, dass sich erst im Vergleich zu anderen einstellt? Hat man nicht die Wahl, mit wem man sich vergleicht? Wertschätzung, wir lesen/erfahren wie unterschiedlich diese sein kann. . Es tut einem aber in der Seele weh, wenn man sich vorstellt, dass ein alter Mensch einsam in einem bröckelnden Haus sitzt und offensichtlich niemanden mehr hat, der sich fürsorglich um ihn kümmert. . Der Don schrieb mal über alte Damen, die besser gestellt waren, und dass man nur an deren viel zu kurzen Socken und offenen Schuhen erahnen konnte, dass ihre Kraft nicht mehr für alle Tätigkeiten reicht. . Doch Kraft ist mehr als das. Hemingway: Der alte Mann und das Meer.

0 Thorsten Haupts 04.11.2012, 13:28 Uhr

@Savall: Schon gut, ist auch...

@Savall: Schon gut, ist auch erfrischend, mal einen Kommentarbereich zu sehen, in dem PI nicht automatisch anders verknüpft wird. Gruss, Thorsten Haupts

Professionist ist ein schoener...

Professionist ist ein schoener Austrizismus, liebe Foersterliesel. Meine Vorliebe dafuer kommt aus der Prager Literatur der Jahrhundertwende-wobei man an mir wieder einmal den von der Schule gefoerderten 'antifaschistischen, antiplutokratischen' Literaturverbraucher der Ex-DDR erkennt [1]. . Ansonsten ging der Scherz mit der Arbeitsteilung gruendlich in die Hose. Man soll gebildeten, spitzironischen Damen nicht mit groben Witzen kommen. . Gegen meine Neigung zwinge ich mich kurz zum Ernst. In unserer Gegend gehen woechentlich etliche Handwerksbetriebe pleite. Die Konjunktur ist mies. Der Geldkreislauf stockt, verklumpt und verursacht staendig Trombosen. Es ist darum mit Blick auf spaeter ziemlich unsozial, verstockt auf seinen paar Scheinen zu sitzen, selbst Hand anzulegen, waehrend im Haus gegenueber ein Malersmann seinem Personal kuendigen muss. Wuesste ich jemanden, den ich lieber tot als lebendig sehen wuerde, naehme ich mir einen heimischen Killer in Dienst. Der oertliche Dienstleister ist einem immer noch naeher, denn ein ukrainischer Assassin. . [1] Ausdruecklich: Verbraucher, nicht Kenner. . Vor ein paar Tagen sah ich ein sehr oberflaechliches Interview mit einem sehr alten remigrierten oesterreichischen Kulturkenner. Er meinte, Wien wuerde in Zukunft kulturell wieder eine bedeutende Rolle spielen. So soll es sein, denn man kann nicht staendig neidvoll nach Paris oder Ingolstadt schauen. Von Muenchen will ich erst garnicht reden.

0 perfekt!57 04.11.2012, 20:30 Uhr

und stille ist soviel edler...

und stille ist soviel edler als lärm - oder wenn alle mieter ausgeflogen. . was man nun also weiß gott auch nicht haben möchte. und erika mann meinte die brieflich an uns überkommene aussage hinsichtlich des lärms selbstverständlich vollkommen ironisch, als kritik an den nachkriegsdeutschen, ihrer haltung, an adenauer-deutschland, schließlich war sie auch offizierin der us-armee gewesen und liebte, durch ihr leben in den usa überhaupt stark geprägt, den öffentlichen diskurs, die freie rede sehr. wie wohl es ihrer bürgerlichkeit schadete. . "vor allem die landung der westallierten stand an. am d-day, am 6. juni 1944 war es soweit, und erika mann war als kriegskorrespondentin dabei. von jetzt an wird sie ein halbes jahr dabei sein: bei der befreiung von paris, in brüssel und antwerpen und schließlich auch in aachen. uniform und jeep, schreibmaschine und zigaretten, mehr braucht sie nicht, um leben und arbeiten zu können. notquartiere und provisorische pressezentren waren ihr domizil, armeekonserven und behelfsmässig ausweiskarten garantierten das überleben." (lühe, e. mann) . wie gut, das wir es heute so viel besser haben, aus eigener kraft nichts dazutun müssen. jedenfalls fast nichts. (*g*)

0 perfekt!57 04.11.2012, 22:07 Uhr

man liest es, und man liest es...

man liest es, und man liest es nicht gern, was die faz hier über katalonien berichten muss. aber jedes wort wahr. und man wusste es schon längst. jedenfalls, wer öfter dahin fuhr. und man kann gott danken, wenn man kein eigentum dort hat, also außerhalb unseres landes, denn sogar in katalonien, also in den stark auch von deutschen bewohnten städten an der costa brava wie empuriabrava schlägt die krise voll durch: massive grundsteuererhöhungen, angedrohte enteignungsverfahren, kostenumlagen in millionenhöhe, usw, usf.. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/katalonische-unabhaengigkeitsforderung-ein-neuer-staat-in-europa-11947767.html . "Mas zeigt auf einen kleinen Garten mit Orangenbäumen. Ihr Duft sollte im Mittelalter die üblen Gerüche von der Straße bekämpfen. „Wir träumen davon, so etwas wie die Deutschen des Südens zu sein." „Madrid ist eine staatsbasierte Gesellschaft, Katalonien ist marktorientiert.“ Für Spanien wäre es zweifellos ein großer Verlust, wenn sich diese reiche Region abspalten würde. Bräche der größte Zahler weg, wäre der Zentralstaat „nicht mehr lebensfähig“, warnte der Justizminister. Wie an allen offiziellen Gebäuden hängt an seinem gotischen Palast neben der katalanischen und der spanischen die EU-Fahne. Der katalanische „Nationalist“ ist bereit, weitere Kompetenzen an Brüssel abzugeben, wenn er nur von Madrid freikomme." . "situationen wie bei kafka" http://spanienleben.blogspot.de/2011/01/spanien-tausende-besitzer-enteignet-in.html http://www.empuriabrava-info.net/forum/thread.php?board=39&thread=81 . "So ist es - . - das Haus, in dem sich unsere Wohnung befindet, ist 1984 mit allen Genehmigungen gebaut worden. . - Vier Jahre später tritt das Küstenschutzgesetz in Kraft. . - 2003 kaufen wir die Wohnung mit Liegeplatz. Der Notar bestätigt den legalen Erwerb beider Objekte, das Grundbuchamt trägt ein, der Staat erhebt Steuern. . - Mehr als 20 Jahre nach der Verabschiedung des Küstenschutzgesetzes wendet man es an (in unserem Falle -das Haus wurde ja vier Jahre vor dem Gesetz gebaut - sogar rückwirkend!!). . - Und jetzt bitte ganz genau lesen: Unser in jeder Hinsicht rechtmäßig erworbenes Eigentum wird entschädigungslos enteignet, dennoch müssen wir für den enteigneten Liegeplatz auch weiterhin (!!!!) Grundsteuern zahlen. ... Ja richtig gelesen, wir zahlen zukünftig Steuern für einen Liegeplatz, der uns nicht mehr gehört."

Zu spaeter Stunde, liebe Laura...

Zu spaeter Stunde, liebe Laura (soll ich sagen 'weise alte Dame?') @31. Oktober 2012, 23:22, Sind Sie sicher? Mit dem 23ten Praesidenten? Das war lt. Wikipedia ein gewisser Benjamin Harrison (August 20, 1833 – March 13, 1901). . Vor Ehrfurcht fiel mir der Zwicker (http://de.wikipedia.org/wiki/Zwicker) von der Nase [1]. . Ich verneige mich voller Ehrfurcht vor einer doch sehr flotten Greisin. Moegen Ihre Urenkel noch lange ihre Freude an Ihnen haben. Ich hab' sie sowieso. . PS. Zahlendreher gueltet nicht, denn # 32 war Roosevelt. Da kommen wir der Sache doch wohl naeher, odrrrrr? . [1] http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.antik-optik.de/brillen/brille4.1.jpg&imgrefurl=http://www.antik-optik.de/brille04.html&h=300&w=539&sz=47&tbnid=D9ohHc671oQ3-M:&tbnh=68&tbnw=123&prev=/search%3Fq%3DZwicker%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=Zwicker&usg=__V-iLB7m7-8yQz4eJinhIkHkVdE0=&docid=k7gDlYMmJBA2GM&hl=nl&sa=X&ei=V_-WUJagK-Sa0QWQkoCIAg&ved=0CCoQ9QEwAw&dur=624

0 Foersterliesel 05.11.2012, 10:46 Uhr

lieber Filou, hier in der...

lieber Filou, hier in der Vorstadt ist das Handwerkersterben eigentlich schon abgeschlossen; in die einige Jahre leerstehenden Werkstätten ziehen dann sogenannte Studios (mit roten Lämpchen) ein, die finanziell attraktive Mieter sind (in der BRD allerdings ginge das nicht, denn dort kann jeder Mieter in dessen Wohnhaus auch an Prostitution vermietet wird sogleich 30% seiner Miete einbehalten). Da hier arme Leute wohnen wird natürlich viel selbst gemacht und gepfuscht; Wohnungen werden so in Eigenregie auf den Standard angehoben, für den bereits ab Einzug ungerechtfertigt Miete eingehoben wird. Beim Auszug gibt es für den Mieter dann - da er keine Rechnungen vorweisen kann - keinerlei Investabgeltung. Sehr oft allerdings wird bei diesen Renovierungen wild improvisiert und in Folge gibt es ziemlich viele Gasunfälle, Brände etc.. Eine andere Folge des Handwerkersterbens sind fehlende kontinuierliche Ausbildungs-und Arbeitsstellen für migrantische Jugendliche; diese gleiten, da die ethnischen Lebensmittel-und Haushaltswarengeschäfte nur beschränkt Arbeitsplätze bieten, in unsichere Kleinstgewerbe ab und werden Transferbezieher, mit allen traurigen sozialen Folgen. Der Automatenspielsaloon hat hier 24 Stunden geöffnet. In meinem Wohnhaus, einem großen Eckbau mit großfenstrigem Gewerbeparterre, hat der Eigentümer dem hier ursprünglich angesiedelten Spengler die eigene politische Partei, er ist Politiker, die Raum für Wahlkampfutensilien brauchte, vorgezogen. Die Partei zog um, nun logiert hier eine Thailändische Boxschule; Kickboxen ist bei der Vorstadtjugend sehr beliebt und die Thaifamilie die den Laden betreibt ist sehr nett. . Das kulturelle Angebot in Wien ist sehr groß und sehr vielfältig; aber ob diese Periode eine kulturell besonders inovative gewesen sein wird läßt sich wohl nur im Rückblick beurteilen. Meine eigene Rezeption ist - nolens volens - doch zu beschränkt und borniert um urteilen zu können.

0 donna laura 05.11.2012, 10:49 Uhr

cher Filou, zu später stunde...

cher Filou, zu später stunde sollen *ähem* prozentual gesehen zuweilen kleine irrtümeleien möglich sein (solch törichte albernheiten wie 'dummer junger mann' würde ich in meinen kühnsten träumen nicht zu sagen wagen). . bon, je suis française: http://www.youtube.com/watch?v=1CEDGFsWmlU. . tremblez, tyrans, et vous perfides, l'opprobre de tous les partis, tremblez! vos projets parricides, vont enfin recevoir leurs prix! . das ergugelbare äquivalent speziell für sie zum réveil: Богачи, кулаки жадной сворой Расхищают тяжёлый твой труд, Твоим потом жиреют обжоры; Твой последний кусок они рвут. Голодай, чтоб они пировали! Голодай, чтоб в игре биржевой Они совесть и честь продавали, Чтоб ругались они над тобой! . tjaja...

Studienaufenthalt in...

Studienaufenthalt in 'Uebersee' [1], liebe Laura, dies kombiniert mit einem 23ten président-man wundert sich nicht, denn hin und wieder wird gern ein franzoesisches Woertlein ins Gespraech gestreut-liess mich an Amerika denken. Ein Irrtum meinerseits, in diesem Fall mehr als nur verzeihlich. . Meine Teuerste, nehmen Sie bitte die Kanone von der goldgeraederten Lafette, denken Sie sich auf ihr stattdessen den Sarg eines von spitzen Zungen Gemeuchelten. Heben Sie bitte nicht den Deckel fuer einen letzten Blick, denn der Tote grinst. . Nach meiner Wiederauferstehung werde ich in alter Frische fuer ein neues Charmuetzelchen bereitstehen. http://www.youtube.com/watch?v=4arTg2qtyIU . [1] Oder war's Cayenne?

0 donna laura 05.11.2012, 14:28 Uhr

cher Filou, sie herzerreissend...

cher Filou, sie herzerreissend ärmster. so amerikazentriert. im sarg. ohne heimaterde.

0 Der Tiger 05.11.2012, 16:57 Uhr

@Foersterliesel – In den...

@Foersterliesel – In den Siebzigern des letzten Jahrhunderts wurde in Wien auch nicht renoviert. Für meine Wohnung zahlte ich als Untermieterin eine saftige Miete. Damit finanzierte ich nicht nur die Hauptmiete, sondern bezuschusste auch die Rente der Mieterin. Der Hausbesitzer bekam soviel wie vor dem ersten Weltkrieg – Inflation unbereinigt. Davon konnte er Wasser, Gas, Elektrizität und Müllabfuhr bezahlen. Die Fassaden bröckelnden überall.

Foersterliesel, jede mir...

Foersterliesel, jede mir bekannte Vorstadt ist schlimm. In Koeln gibt es Chorweiler (z.B.), in Amsterdam 'de Bijlmer (z.B.) vor Paris die 'zones urbain sensibles', und bei uns in der hollaendischen Provinz gibt es ueber die Grenze deutschen Kleinstaedte, die, nachdem sie wohlstandbringende Industrie verloren, ploetzlich-und sehr erstaunlich-steigend von vielerlei Migranten bevoelkert wurden; Tuerken, Polen, durchreisende Rumaenen. Man kann die Armut dieser Staedte an der Anzahl der Spielsalons berechnen, ebenso an der Zahl der Internetcafes, der Doenerbuden, des Gold-an und Verkaufs, sowie der Groesse der Kik-Filialen, des sterbenden Buchhandels. . Es gibt in diesen Staedten nichts mehr zu verdienen, trotzdem sind sie ein Magnet fuer Migranten. . Soweit das Raetsel grenznaher Staedte. Bei Wien wundert es mich nicht. Wien ist riesig und war schon zu k.u.k.-Zeiten ein Moloch. Die Groesse des Habsburger Reiches bedingte geradezu den Zuzug aller moeglicher Voelker nach Wien. Was damals Habsburg war, ist heute die EU. . Da sind wir dann wieder beim Vergleich Habsburg und Europaeische Union, nur ist der idiotische Buerokratismus ein paar tausend Kilometer weiter nach Norden gezogen. Man hat nun keinen autokratischen Kaiser mehr, dafuer tausende kleiner Fachkoenige mit vollgepupsten Sesseln, von denen man glaubt sie seien Throne. . Uebrigens bin ich sicher, dass Wien nochmal eine grosse kulturelle Rolle in Europa spielen wird. Oesterreich hat sowieso ein bemerkenwertes Potential. Auf die Wiederbelebung der Achse Warschau-Prag-Paris freue ich mich. Vielleicht werde ich sie noch erleben. . Grosser Glanz bedingt leider auch grosses Elend. Das waere der Preis.

Hoppala! Die Achse...

Hoppala! Die Achse Warschau-Prag-Wien-Paris. Wie konnte ich nur Wien vergessen, darum gings mir doch gerade.

0 der Tiger 05.11.2012, 20:07 Uhr

@Filou – “Jede mir...

@Filou – “Jede mir bekannte Vorstadt ist schlimm” – das liegt vielleicht daran, welche Vorstädte Sie kennen. Ich wurde in Kronberg geboren – Vorstadt von Frankfurt, gegenüber wohnte Herr Abs (A wie Abs, B wie Abs, S wie Abs, für spätgeborene, Herr Abs war Chef der Deutschen Bank, als die Deutsche Bank noch eine stattliche Institution war und nicht nur dem Investment Banking frönte) In Wien wohnte ich im 17. Bezirk, das hatte seine noblen und weniger noblen Ecken. Heute wohne ich in Wassenaar, Vorstadt von Den Haag. Da wohnt auch der Kronprinz. . @Foersterliesel – Über Szeklergulasch und gezogenem Apfelstrudel habe ich mir heute Abend überlegt, ob es das wohl noch in Wien gibt ... handgemachte Kultur?

Ehrlich gesagt, Der Tiger,...

Ehrlich gesagt, Der Tiger, finde ich Rotznasen lebenwirklicher als gekraeuselte Oberlippen.

0 Der Tiger 05.11.2012, 21:34 Uhr

@Filou – Wollen Sie damit...

@Filou – Wollen Sie damit andeuten, dass Herr Abs leider keine Rotznase war?

0 Der Tiger 05.11.2012, 21:47 Uhr

@Filou – und hier ist noch...

@Filou – und hier ist noch etwas für Ihre ungekräuselte Oberlippe: . http://www.youtube.com/watch?v=bGhJbr7DMmg

Kopf-an-Kopf-Rennen in den...

Kopf-an-Kopf-Rennen in den USA. Hase oder Igel ...? It`s showtime, Baby. . US-Präsident Barack Obama hatte sich einen persönlichen Eindruck von den Sturmschäden in Atlantic City verschafft. . Bruce Springsteen - Atlantic City 1985 http://www.youtube.com/watch?v=PHvH418z6iI (der Mann in der Mitte ist immer von Goldmann-Sachs)

0 E.R.Binvonhier 06.11.2012, 10:12 Uhr

achwas, einen Aufstand der...

achwas, einen Aufstand der Betriebswirtschaftler gegen Goldman Sachs? . Never! Die wollen nur die Bauern hängen sehen.

0 Foersterliesel 06.11.2012, 10:53 Uhr

liebe Der Tiger, passablen...

liebe Der Tiger, passablen Apfelstrudel bekommt man noch in den Innenstadtcafes, beim Gulyas bin ich mir schon weniger sicher. Wenn Sie gerne Rindfleisch essen, gehen Sie am besten ins Sacher oder in einen Plachutta (Hietzing und Wollzeile). Es gibt gute asiatische Küche (Kim bei der Volksoper und der Chinese in der Rotgasse beim Hohen Markt etwa) und etliche sauteure chichi-Italiener. Ich kaufe hier in der Vorstadt beim Inder Reis und Gewürze und koche den ganzen Winter über scharf. Meine Vorstadt ist ein traditioneller Arbeiterbezirk; gestern trank ich Kaffee mit einem alten Architekten der hier im Bebel-Hof aufwuchs, seine Frau im Verein Sozialistischer Mittelschüler (den gibts inzwischen nicht mehr) kennenlernte, sie ist aus dem gleichen Arbeiterbezirk, aber von der Schönbrunn nahen Seite, wos schon etwas mittelschichtiger ist, der demnächst nach Brasilien geht um in einer Favela den Leuten mit Ideen, know how, Improvisation etc. zu helfen. Seine und meine Beobachtungen trafen sich mit den obenstehenden von Filou. Bisher hab ich in der Innenstadt und in bürgerlichen Vorstädten gewohnt - eine andere Welt. Die von Ihnen erwähnten niedrigen Mieten stammten aus einer k&k Verordnung aus dem ersten Weltkrieg, der sogenannte Friedenszins, sollte den Soldatenwitwen und ihren Kindern die Wohnung erhalten. Aus meiner eigenen Familie weiß ich daß Miethäuser nicht als Renditeobjekte sondern als Statusnachweis galten; man wußte daß man damit eben nix verdient. Nachdem sich das alles sehr geändert hat werden die (oft trickreich vererbten) billigen Verträge natürlich eifrig angezweifelt und gekündigt; Stichwort "bestandsfrei". Auch ich war einmal Untermieterin ín einer solchen vererbten Friedenszinswohnung. Zuzügler haben in Metropolen (und auch anderswo) eben schlechtere Konditionen und werden ausgenommen. Oder wie eine verstorbene Tante es sagte: die Kommunisten haben uns alles genommen und die alten Nazis hätten uns am liebsten noch die Haut abgezogen. . lieber Filou, ich bin keine Lokalpatriotin, aber ich versuche meine Umgebung, die meiner Försterlieselnatur eigentlich recht zuwider ist, zu verstehen.

Kronberg: Ex-Abs-Villa wird...

Kronberg: Ex-Abs-Villa wird verkauft. (2010) Stattliches Haus, sehr gediegen. Hübsche Sprossenfenster... . http://www.fr-online.de/rhein-main/kronberg--ex-abs-villa-wird-verkauft-wohnen-wie-ein-banker,1472796,4916986.html Über Makler, versteht sich. . Herr Abs: Naja...Spät(er)geborene kennen den Namen vom "Hörensagen" ... googeln und grübeln... über schöne Fassaden.

0 specialmarke 06.11.2012, 16:21 Uhr

Die Leiche stinkt schon......

Die Leiche stinkt schon...

0 perfekt!57 06.11.2012, 18:40 Uhr

oh, von ter meer gekauft, das...

oh, von ter meer gekauft, das wussten wir auch noch nicht. und 1.200qm. standesgemäß. also ausreichend, würden wir meinen. (1) und das es aber ausgerechnet engel&völkers sein muss? und gall immer lesenswert. gerade auch über abs,. und abs unbedingt auch vorbild/vorbildlich. z.b. so jung an jahren schon "so dicht dran" gewesen zu sein - und trotzdem sich sauber gehalten zu haben, respekt. sagen wir bei tische auch unseren söhnen immer. . wobei dichter ja ihre häuser ja am ende "auch so" berühmt machen - und gegen ihren willen. (da muss einer nichts kaufen. da reicht die sprache.) . (1) von weitläufiger einsamkeit - daher? nein, dummes zeug, der war nicht einsam. höchstens vorsichtig. (wollte nicht enden wie michael jackson.) . und ein hinweis auf den zustand deutschlands heute schon mit: wir glauben nicht, dass e&v die ersten daran waren. die haben es erst seit jetzt, ungefähr. nachdem andere feststellten, dass es diskret & hier eher nicht zu verkaufen. . daher jetzt die öffentlichkeit. und ganz sicher womöglich auch die hoffnung auf internationales geld auch mit. und man kann nicht aus jedem alten gemäuer ein museum machen. wäre auch abs nicht recht, wie wir meinen: gerade der wusste "wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut". und das gilt immer nur jetzt, hier und heut'. und morgen kommen auffällig andere leut'. auffällige eben. also manchen auffällige. . und abs vielleicht eben doch prominent, nur nicht bei allen. immerhin hatte der alles erreicht für deutschland, und war aus überlastung/überbürdung der damaligen zeit ja noch nicht einmal zu studieren gekommen ... . (ein herr braucht das auch nicht?) . wie auch immer. wir wünschen dem haus alles gute. und dass der preis bitte ja so hoch bliebe, dass am ende auch nur ein wirklicher herr kaufen könnte. (nicht noch eine "schönheits-chirurgen-praxisgemeinschaft", grrr... . die zwar auch ehren wert - aber nicht da!) . keine grüße - es gibt uns nicht.

@E.R.Binvonhier 11:...

@E.R.Binvonhier 11: 12 Bauernopfer! Klingt nach nettem Schachspiel. . War Herrhausen ein Bauernopfer? . Sagt Ihnen „Gladio“ was? Man liest, seit 1990 existiere diese Stay-behind-Organisation nicht mehr. Aha. http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio

0 perfekt!57 06.11.2012, 19:17 Uhr

und weil es möglicherweise...

und weil es möglicherweise zum blog passt (vermutlich): . "Errichtet wurde es vielmehr 1936, als der I.G.-Farben-Vorstand Fritz ter Meer einen Teil des Parkgeländes der Villa Guaita erwarb, um dort einen Landsitz bauen zu lassen. Die 1893 erbaute namengebende Villa von Max von Guaita, Spross der im 17. Jahrhundert vom Comer See eingewanderten einflussreichen Frankfurter Familie, wurde 1961 abgerissen, um das Areal zu parzellieren und zu bebauen." . http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/von-der-strasse-aus-nur-das-tor-zu-sehen-11160513.html . "auch die "grandiose abs-villa" also lediglich bloß "ein kleinraub" gewesen, "schon leichenfledderei selber" - an höhrem erbe? und gehabter nobelesse?" ("was die aristokratie vermutlich" (wir bitten um entschuldigung) "von gemeinem geldadel hielten, weiß man" - herr abs aber fiel nicht darunter. herr abs hat sich um deutschland verdient gemacht. und darum auch gönnte man ihm immer alles. und die zeiten waren so.) . und in der tat - "wirklich sortenreines 1936" - man ist begeistert. und würde heute wieder sofort auch so bauen, falls man müsste. (und natürlich kann man über "1936" als deutscher nie begeistert sein. zuviel wurde damals falsch gebaut - und verbrochen.) . (und wie sich manche schicksale gleichen, die meisten entkommen fast wie selbstverständlich ihren zeitenläufen eher nicht. hier, eisenschmitt, eifel: http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bergfeld - und die familie trennte sich nach dem zweiten weltkrieg, und baute (auch in eisenschmitt wieder) genau sowas, in der art ter meer/abs, sicherlich. http://www.munzinger.de/search/portrait/Ferry+von+Berghes/0/10734.html (man sehe uns die links nach, aber es ist der d.-a.-blog) http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Eisenschmitt-hat-zwei-neue-Schlossherren;art8137,2938816 )

0 perfekt!57 06.11.2012, 19:28 Uhr

1961 "niedergelegt" - (leider...

1961 "niedergelegt" - (leider gibt es das internet. nachkommen sollen schließlich immer alles wissen) - http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/02/Villa_von_Guaita_in_Cronberg_bei_Frankfurt_Architekten_L._Nehe_%26_A._von_Kauffmann%2C_Frankfurt%2C_Tafel_31%2C_Kick_Jahrgang_II.jpg (in http://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Guaita) die vermögensverhältnisse stehen da aber nirgends. oder wir haben sie nicht gesehen.

0 perfekt!57 06.11.2012, 19:46 Uhr

immerhin gut, dass man sich...

immerhin gut, dass man sich gelegentlich auch wieder an die guten und gelungenen teile der deutschen geschichte erinnert findet. in berlin z.b.: http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Pringsheim . oder münchen: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/99/Palais_Pringsheim_1.jpg (da swohnzimmer im "kleinen" palais in münchen, in dem thomas mann bei seinem schwiegervater um die hand seiner katia anhielt ... .) (wg. des luftbildes von münchen, hier, man weiß: http://www5.in.tum.de/lehre/seminare/math_nszeit/SS03/vortraege/muench/pringsheim_vermoegen.htm ) (rechtmässigerweise gab es damals zum glück ja noch keine steuer auf vermögen.)

0 E.R.Binvonhier 06.11.2012, 20:01 Uhr

@achwas 19:51 Ja!...

@achwas 19:51 Ja!

0 perfekt!57 06.11.2012, 20:13 Uhr

wir bitten ausdrücklich um...

wir bitten ausdrücklich um entschuldigung dafür, dass wir zu oft reinkommen: aber deutschland hat eine geschichte. auch dank reich-ranicki und faz. denn es führte ein weg zum literaturnobelpreis für deutschland. . hier, einmal mehr berlin, was soll man sagen: "Ars (Die Kunst), Farbskizze zu einem Mosaikfries am Palais Pringsheim, 1872, das Mosaik 1950 beim Abriss des Palais zerstört" http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5d/Anton_von_Werner_Ars.jpg

Foersterliesel, Intelligenz,...

Foersterliesel, Intelligenz, Bildung UND Lokalpatriotismus, das geht nicht zusammen. . Heimatliebe, die Sogenannte, ist auch nur eine Sonderform der Idiotie.

0 bertholdIV 06.11.2012, 23:07 Uhr

...

@achwas http://www.amazon.de/Nato-Geheimarmeen-Europa-Inszenierter-verdeckte-Kriegsf%C3%BChrung/dp/3280061067

0 bertholdIV 06.11.2012, 23:11 Uhr

...

@achwas http://www.youtube.com/watch?v=RKn27C9XVh8

0 bertholdIV 06.11.2012, 23:14 Uhr

auch im...

auch im odenwald.. http://www.youtube.com/watch?v=3GAB7J9N5OE bei herrn jauch werden sie so etwas nicht hören, aber dafür besetzt man ja das "staatsfernsehen" mit so "braven" leuten

0 Foersterliesel 07.11.2012, 05:28 Uhr

In Wien nehmen die...

In Wien nehmen die Delogierungen zu; gestern hatte ich Gelegenheit so eine zwangsgeräumte Wohnung zu besichtigen. Die Hausbesitzer (in einer Generation von 0 Miethaus auf einige gekommen) hatten sich die Räumung, deren Kosten uneinbringlich gewesen wären, sparen wollen und zur plündernden Begehung geladen; die Filetstücke hatten sie sich selbstverständlich vorbehalten. Der, bereits sehr alte, delogierte Mensch hatte über 40 Jahre in dieser Wohnung und diesem Haus gelebt, schon bevor die derzeitigen Besitzer es erworben hatten; dieser Mieter hatte sein Einkommen in amerikanischen Fonds veranlagt und alles verloren und diese Situation nicht mehr handhaben können. Die große Wohnung war ein Katzenparadies gewesen, fellgepolsterte Schlaftunnel, Kratzbäume und Aussichtsplätze überall. Die Hausbesitzer versuchten mir (ich sah sehr bescheiden aus und gehöre zu keiner der Professionen - wie Architekt, Anwalt etc - die man sich als Hausherr gern warmhält, da sie nochmal nützlich sein könnten) ein wenig wertlosen Hausrat aufzudrängen, schließlich sollte ich ihnen wenigstens im Wegtragen nützlich sein, und klagten wortreich über die schrecklichen Plagen und Scherereien die diese Delogierung ihnen bereite. Daß Mieteinnahmen nicht automatisch und vollständig ohne Arbeit erfolgen ist schon eine große, große Ungerechtigkeit, nicht wahr ? Hier in der Vorstadt nimmt (außer den Studios und Automatenspiellokalen) nur noch die Anzahl der Altwarenhändler zu. Ihre Ware stammt aus Delogierungen und Verlassenschaften und wird von der armen Bevölkerung auch gern gekauft; unerkannte Schätze braucht man hier nicht zu erwarten. Schnäppchen machen nur die Anwälte der Delogierer, die den Räumungsauftrag vergeben und die Kosten verdoppelt veranschlagen. Zu den nachhaltigsten Einsichten aus meiner Zeit in der Vorstadt gehört, daß man auch an Armut ganz gut verdienen kann. . Für den Historiker interessant ist, daß Zinshaus und Mietgeschäft erst mit den städtischen Manufakturen einsetzen; in Wien wurde das auch durch jahrzehntelange Steuerfreiheit für die Vermieter begünstigt, da man das Festungsglacis zwischen eigentlicher historischer Stadt und den bäuerlichen Vororten besiedeln wollte.

Liebe Foersterliesel, ich...

Liebe Foersterliesel, ich wünschte mir mehr Beiträge wie die Ihren. Viel muss man scrollen, um zu Ihren Perlen zu gelangen. Sehr interessant, lehrreich und die Botschaft ist da, aber angenehm zurückhaltend. Delogierungen, was für Metier, was für Menschen, die daran verdienen.

@ bertholdIV 07. November...

@ bertholdIV 07. November 2012, 00:11 Ich danke Ihnen sehr für Link + Buchhinweis! Auch im Hinblick auf Herrn Bubacks Geschichte. . Die jetzigen vordergründig „dilletantischen“ Aufklärungsversuche des NSU-Verfassungsschutz-Desaster brachten mich dazu, mir Bommi Baumanns Berichte zu Peter Urbach anzuhören. http://www.youtube.com/watch?v=UHsPKK1Lz5U . Und heute? Der Berliner Verfassungsschutz schreddert Verfassungs-SCHMUTZ.

0 Foersterliesel 07.11.2012, 15:53 Uhr

liebe Vroni, dankeschön, ich...

liebe Vroni, dankeschön, ich lese Ihre klugen, engagierten und informativen Beiträge auch immer gerne !

0 salonsurfer 07.11.2012, 17:47 Uhr

Kann mich den Worten von Vroni...

Kann mich den Worten von Vroni (07. November 2012, 10:51) uneingeschränkt anschließen. Ihre Vorstadtbeobachtungen, Foersterliesel, sind mit Anteilnahme und Sympathie für die dort lebenden Menschen geschrieben.

0 internetgenie 10.11.2012, 15:20 Uhr

vielen Dank für den genialen...

vielen Dank für den genialen Artikel. Ich schließe mich der Mehrheit der Kommentaroren an und empfinde den Artikel als einen der Beste, den ich je von Ihnen gelese habe. weiter so

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.