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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Souvenirs aus den Ferien für immer

| 210 Lesermeinungen

In einer Welt der totalen Verfügbarkeit und Finanzierung aller Dinge ist Exklusivität fast unmöglich geworden. Es sei denn, man verschenkt Zeit und Zuneigung, und damit etwas, das sich viele nicht mehr leisten können.

Can’t stop the rock
Apollo 440

Schneller und schneller fuhr der signalgrüne Audi 100 hinab in den Wald, nahm die Kurven mit quietschenden Reifen und hinterliess den beissenden Gestank einer gequälten Handbremse. Am Steuer war ein Stier von einem Mann, der in seiner Jugend, nur zur Gaudi, Bomben aus der Donau getaucht hatte und sie anzündete, der mit seiner Sachs Europa erkundet hatte, ausgeraubt wurde und dann halbnackt Pässe überquerte. Hier nun kämpfte er mit dem Wagen, den Kurven, und dem unerfreulichen Umstand, dass die Bremsanlage weitgehend ausgefallen war. Rasend schnell grollte der grüne Blitz durch kleine Weiler und Wiesen, stinkend und hupend immer weiter hinunter nach Brixen, und so gefährlich es auch gewesen ist: Es war keine Stunde der Angst, sondern der Bewunderung, denn am Steuer war mein Vater, ich liebte die Geschwindigkeit, und ich war absolut sicher, dass er auch diese Situation meistern würde. Diese Kurventechnik! Die Geräusche! Wie der Wagen am Postbus vorbeiflog! Wie die Leute von der Strasse rannten! Huiiiii, quietschte ich zum Fenster hinaus. Ich fand das toll, und bewunderte meinen Vater. Und nach dem Abenteuer konnte ich es verschmerzen, dass wir von Brixen aus mit dem Zug heimfahren mussten, spannender wäre es sicher nicht mehr geworden. Daheim war man zwar froh, dass wir alle gesund und heil angekommen waren, aber auch ein wenig enttäuscht, denn in all der Hektik blieb keine Zeit, Südtiroler Speck zu kaufen, und ihn den Bekannten und Verwandten mitzubringen.

Bild zu: Souvenirs aus den Ferien für immer

Das alles war in den frühen 70er Jahren, Flugreisen waren noch teuer und die Bratensossen so fettreich, dass man heute damit einen Berliner Nudelhipster vergiften könnte. Die Welt war klein und überschaubar, jemand hatte die Preussen weggemauert, die Äpfel kamen aus dem Garten und das Brot vom Bäcker, der am Morgen sein Brot gebacken hat. In der Metzgerei bekamen Kinder, wenn sie brav waren, Schweinsblasen geschenkt, die noch ein wenig feucht von Blut und Urin waren. Die blies man dann auf, und veranstaltete damit lustige Schlägereien. Am Sonntag gab es auf dem Jura frisches Kesselfleisch in Gaststätten, in deren Ställen Blutpfützen zu sehen waren. Das war ein Fest, und aus der Stadt kamen die Honoratioren, um Teller um Teller leer zu schaufeln. In dieser fleischseeligen Zeit, als Vegetarismus unvorstellbar und Rinderwahn unbekannt war, dachte man sich nichts beim Inhalt von Leberkas, aber sehr wohl im Urlaub an die Daheimgebliebenen. Es muss stimmen, diese Viehzüchter im Süden haben das einfach in den Genen. Der Südtiroler Speck war etwas, das jedem zusagte, saftig und geräuchert, mit Fettrand und intensivem Geschmack. Das gab es daheim nicht, also nahm man mit, was man im Auto schmuggeln konnte.

Heute fallen keine Bremsen mehr aus, Autos sind meist silber oder schwarz lackiert, und Väter gelten Kindern als Helden, wenn sie Pedelecs an den Strom anschliessen können, ohne dabei einen Schlag zu bekommen. Ich bringe, obgleich seit 20 Jahren Vegetarier, immer noch denen Speck mit, die Fleisch konsumieren; kleine, vakuumverpackte Stücke für Singlehaushalte, in denen wenig gegessen wird. Es müsste auch gar nicht sein, jeder deutsche Supermarkt bietet das an. Oberhalb von Hall in Tirol kenne ich einen Hofladen, der noch eigene Marillenmarmelade kocht, und bei Prenn in Sterzing kaufe ich Apfelstrudel: Auch die Vegetarier bekommen etwas, das es zumindest identisch in Deutschland nicht gibt. Aber das alles, diese Liebesgaben aus der guten, alten Zeit des späten Wirtschaftswunders, könnte ich so ähnlich auch in Deutschland erwerben. Es gibt immer überall alles, wenn man nur den Preis dafür bezahlt.

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Nun – fast alles. In der Toskana zum Beispiel gibt es halbe, mitsamt den dicken Borsten geräucherte Wildschweine, was dann wie gebratener Oger aussieht. In der Poebene fault in den Höfen der Culatello unter einer Schimmelschicht vor sich hin, und in den Lauben von Meran findet sich auch so manches tote Vieh am Leichenstück, das deutschen Lebensmittelkontrolleuren seltsam vorkommen könnte. Aber es wäre dann noch etwas, das man in Deutschland nicht bekommt. Ein echtes Souvenir, das dem Weltmarkt trotzt. Allein, so eine halbe Kuh passt nicht in meinen kleinen Sportwagen, es sei denn, ich setzte sie auf den Beifahrerplatz, und mache das Verdeck auf.

Hm.

So stand ich also unter den Lauben von Meran, dachte nach, und kam zum Entschluss, dass die Idee vielleicht doch nicht so ganz praktikabel ist, mit einer halben, verbrannten Kuh und der Missa Celensis im Autoradio offen über den verschneiten Jaufenpass zu fahren. Vor allem ist daheim auch niemand, dem ich so eine halbe Kuh geben könnte. Aber da sieht man, was man zu tun gezwungen ist, in unserer perfekten, abenteuerfeindlichen Vollkaskowelt mit 16 Airbags und Sicherheitsgurtstraffern, wenn es nur darum geht, andere mit etwas zu beschenken, das sie sonst nicht bekommen könnten: Wir können alles haben, immer, sofort, und deshalb ist es auch so langweilig in dieser Welt, deren Eliten sich nur noch über Geld definieren, und gar nicht mehr wissen, wie man den Zünder aus einer Panzergranate schraubt, oder wie man, bei den Kindern verborgen, alles mögliche über Grenzen schmuggelt. Essen, Callgirls, Reisen, Schmuck: Alles im Internet nur einen Knopfdruck entfernt, immer, überall. Ich konnte zum Kulturpessimisten werden, bis es mit dann in Algund auf den Kopf fiel. Plopp.

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Aua. Zum Glück war es keine Esskastanie im Gehäuse, denn die hätte mit ihren vielen Stacheln weh getan. Plopp, machte es wieder, und eine Kastanie landete auf dem Boden. Plopp machte es weiter vorne und dann weiter hinten, Plopp, Plopp, Plopp, und dann erst begriff ich: ich stand nicht einfach nur im Bergwald über dem Meraner Becken, sondern in einem alten Edelkastanienwald. Über mir erhob sich das dunkle Gold der Blätter in den blauen Himmel, und unter mir war alles voll mit stachligen Früchten. Plopp. Hübsch schauen sie aus, die Esskastanien, oder wie sie hier heissen, die Kesten. Plopp. Es ist wirklich ein putziges Geräusch, wenn sie fallen. Früher war das eine Speise für die Armen, heute dagegen sind sie, wenn sie geerntet, verpackt und verschickt werden, eine global erhältliche Delikatesse. Aber nicht von hier. Denn diese Kastanien, das sah man an den Mengen der braunen Kugeln auf dem Boden, wurden nicht bewirtschaftet. Ein paar, dachte ich mir, könnte ich doch mitnehmen, als Andenken.

Eine der vorzüglichsten Eigenschaften besserer Kreise ist die Fähigkeit, sich bescheiden zu können. Meistens zumindest. Sicher, Spielchen mit Phosphorbomben hätte es nicht gebraucht, nur um zu beweisen, dass auch eine Stahlbrücke brennen kann., beim Kesselfleisch wurde immer zu viel gegessen und danach zu viel Schnaps getrunken, und es war schon abenteuerlich, was da alles im Kofferraum über die Grenze ging. Aber sonst hält man Mass. Mein Mass an diesem Nachmittag in Algund auf dem Berg war der grosse Sack, den ich zufälligerweise dabei hatte, und man glaubt gar nicht, wie schnell man das wieder lernt: Mit dem Fuss seitlich auf die stachlige Schale der Kesten treten, ein wenig nach unten ziehen, schon platzt die Haut auf, und man kann – vorsichtig – die Edelkastanien entnehmen. Man ist an der frischen Luft, man lernt dazu, man entwickelt einen Spürsinn und ehe man sich versieht, ist eine Stunde vorüber, der Sack ist voll und Plopp oh da ist noch eine die nehme ich noch Plopp und die auch noch mit. Und da hinten ist doch noch ein Baum, da schaue ich auch schnell. Plopp. Es vergehen die Stunden, die Sonne wandert vom Passeier über den Ritten bis ins Vinschgau, und dann sind der Sack und alle Sakkotaschen und die organisierten Tüten voll, voll mit Kesten.

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Plopp. Diese eine noch. Es gibt gute Gründe für die Raffgier, denn das ist es, was ich gesucht habe. Ein Souvenir, das es nicht zu kaufen gibt, Kesten aus einem Bergwald bei Algund, selbst aufgemacht, gesammelt und den ganzen Berg hinunter getragen, von einem, der die Zeit hat, das zu tun, und der in den Ferien, die sein Leben sind, auch mal einen Sonnentag für seine Freunde daheim verschenken kann. Beim Speck muss man vielleicht an den Stall und an die Schlachtung denken, aber wer diese Kesten bekommt, denkt nur an einen grunzenden Mann in einem sonnendurchfluteten Wald, der ploppenden Früchten nacheilt, von Baum zu Baum, und glücklich ist mit dem, was er tut und findet. Es ist Zeit und Glück und eine Geschichte aus schönen Tagen, die andere Menschen im hohen, grauen Norden des Vorwinters unterhalten und ablenken kann. Das gibt es nicht überall, man kann es nicht bestellen und nicht kaufen. Wie das Licht auf den Bergen.

Dazu kann man natürlich noch Speck, Öl, Wacholderkäse aus der Käserei Algund, getrockneten Tomaten und Nudeln mitnehmen. Die Beschenkten machen dann Kastanienpesto mit Speck, um nur mal eine Möglichkeit zu benennen, Urlaub am Esstisch, für ein paar Momente, und denken an mich. Ich glaube, so wie dort oben würde ich gern in Erinnerung bleiben, für immer in den Ferien. Nicht als Blogger oder Autor oder Herr über 82.000 Kommentare, sondern mit einem Sack voll Kastanien auf einer Bank mit Blick über Meran. Darum geht es. Alles andere ist nicht so wichtig.

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(Trotzdem: Danke, dass Sie hier mitlesen und mitreden. Ich weiss das sehr zu schätzen. Man kann nicht den Stein anhalten.)

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210 Lesermeinungen

  1. Aufrichtiger, flott...
    Aufrichtiger, flott geschriebener Text eines Freigeistes.
    Sinnlich und humorvoll. Fetzt.
    Like!

  2. Sie machen mir Mitleserin...
    Sie machen mir Mitleserin Freude und Vergnügen! Und Appetit! Danke!

  3. Ich weiß ja, warum ich diese...
    Ich weiß ja, warum ich diese Kolumne gern lese. Es geht um fast nichts, scheinbar. Aber dann blitzt wieder so ein Detail auf wie das Öffnen der Kastanienhülle mit dem Schuh, so ein Don’scher Madelaine-Moment, und der Wald und das Laub und das vinschgauer Herbstlicht sind plötzlich ganz da.

  4. Es sind die kleinen Dinge...
    Es sind die kleinen Dinge dieser Welt, die Freude bereiten.
    Schön, dass Sie uns den Einblick (auch in Ihre Kindheit) gewähren.

  5. Ihr bislang herzlichster (?!)...
    Ihr bislang herzlichster (?!) Artikel. Ein Hinweis aus München:
    Im zeitweilig erfolgreich weggemauerten Preussen
    gibt es noch eine Kastanie, welche auf bahuwarische
    Erntehelfer wartet – Potsdam, Neuer Garten, einige
    Querwege vor dem Marmorpalais…

  6. Da würde man Ihnen doch gerne...
    Da würde man Ihnen doch gerne vorgestellt werden!
    Solch großzügige Mitbringsel, selbst Fleisch und Speck vom Vegetarier für die Freunde!
    Kastanien sind eine seltsame Speise. Reichlich vorhanden, ob aus Tirol oder der Pfalz, werden sie recht teuer gehandelt. Roh wie gebraten. Der größte Flop für mich war dieses Jahr ein Stück Kastanientorte, mit drei gegarten, ungeschälten und glasierten Kastanien obenauf 200 m von der S. Maria Magg. Richtung S. Giovanni die Merulana runter: 10 Euro, nicht gut und der Boden pickelhart.
    Aber ich werde es nicht aufgeben und jeden Herbst mindest einmal Kastanien erwerben.

  7. letzter Ausweg infantile...
    letzter Ausweg infantile Selbstüberschätzung

  8. Was Ihnen die Kesten sind mir...
    Was Ihnen die Kesten sind mir die Steinpilze. Nachdem der letzte Herbst – pilzmäßig betrachtet – eine schiere Katastophe war, gab es sie nun wieder. Sehr spät im Jahr, ich hatte die Hoffung bereits aufgegeben, aber dann, Anfang November, die ersten Exemplare, nicht zu groß, fest, ohne Madenbefall (der späten Jahreszeit geschuldet), intensiv im Geschmack, roh in einer sehr dezenten Vinaigrette oder in Olivenöl gebraten, wenig Schalotten dazu und ein paar Stücke Kalbsbries. „Darum geht es. Alles andere ist nicht so wichtig.“ Und dazu eine 2010er Chardonnay Spätlese von Knab in Endingen…

  9. Bei "pedelecs" musste ich erst...
    Bei „pedelecs“ musste ich erst bei Wiki nachschauen. Dafür hab ich vor 20 Jahren meinem damals vierjährigen Sohn den Computer spielerisch nahe gebracht und heute studiert er „Informatic“.

  10. Wie das Leben so spielt, Don -...
    Wie das Leben so spielt, Don – Unverhofftes kommt besonders gut! Gestern standen übrigens französische Maronen mit Rosenkohl und Basmati-Reis auf dem Speiseplan, eine schmackhafte Kombination nicht nur für Vegetarier.

  11. Mal zur Abwechslung ein...
    Mal zur Abwechslung ein leichter Gedankenflug zu den Dingen, die mal ganz praktisch glücklich machen.
    Es muss nicht jeden Tag Weltrevolution sein..
    .
    Gerade die Undogmatik, als Vegetarier auch Speck mitzubringen, machen viel vom Charme Ihrer Texte aus – und die Plastizität, mit der man eine halbe geräucherte Kuh auf dem Beifahrersitz der offenen Barchetta sitzen sieht, viel vom Lesevergnügen.

  12. Sehr verehrter Don –...
    Sehr verehrter Don – Kastanien sind für mich eine besonders schöne Erinnerung, denn mit Kastanien habe ich mein erstes Geschäft gemacht. Als acht- oder neunjährige kaufte ich mir für den Erlös eines Sacks Kronberger Kastanien einen Wecker. Von da an war ich in Kontrolle meiner Zeit.

  13. Daß man die Dinger essen...
    Daß man die Dinger essen kann, wissen hier eigentlich nur noch Alte und Ausländer. Auf dem Gelände einer großen westdeutschen Uni verkäme die jährliche „Produktion“, wenn nicht die Zugereisten mit Sack und Pack fleißig alles aufsammelten …

  14. Wie war das mit dem...
    Wie war das mit dem Kastanienpesto genau? Wäre für sachdienliche Hinweise dankbar!

  15. Wenn Sie das nur ernst meinen...
    Wenn Sie das nur ernst meinen würden. Wenn Sie die Zahl von 82 tsd nicht erwähnt hätten. Und wenn Sie nicht für jede Zeile Geld bekommen würden.
    Dann wäre es wirklich ein sehr, sehr schöner Artikel.

  16. Falls Sie einmal nicht mit dem...
    Falls Sie einmal nicht mit dem Wagen, sondern mit dem Rennrad dort in Südtirol unterwegs sind und es schaffen, ohne abzusteigen hier hinauf zu kraxeln: http://goo.gl/VzrCM dann haben Sie es sich verdammt noch einmal verdient, bei der Hasenzahnigen da heroben zu speisen. Eventuell gibt es auf der Abfahrt dann allerdings auch heute noch Probleme mit den Bremsen…

  17. @Meno Cux: ist denn nur...
    @Meno Cux: ist denn nur umsonst ehrlich? Das denke ich nicht. Im übrigen: zeigen Sie mir einen der großen Dichter und Literaten, der eine Bezahlung für seine Werke abgelehnt hätte.

  18. "...die Bratensossen so...
    „…die Bratensossen so fettreich, dass man heute damit einen Berliner Nudelhipster vergiften könnte.“ Har, har…..

  19. ...
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/2155610/#comments
    Dafür, dass er angekündigt hat, ab jetzt wieder bös zu sein, ist es hier sehr kuschelig.
    Es menschelt hier, mir gefällt`s. Ob es am nahen Weihnachten liegt?
    .
    Hatte am Wochenende ein paar Probleme, eins davon wie folgt:
    Samstag morgen, sehe nach der Post, der ganze gepflasterte Vorplatz vor dem Haus voller weißer Flusen. Nachbar sagt, das waren die Vögel, die haben bestimmt
    Dämmung irgendwo raus gerupft. Aber warum nur bei mir? Fahre zu Problem Nr.2.
    .
    Anruf von der besten aller Frauen: „hast Du den Kater heute schon gesehen?“ Nein.
    .
    Wieder zuhause, klägliches Jaulen vor der Tür. Kater sieht fürchterlich aus und
    verhält sich sehr merkwürdig. Weiß jetzt, von wem die Flusen sind. Katerwolle.
    Tierklinik, das volle Programm, nur leichte Wunden, hatte mir das schlechter vorgestellt.
    Wieder zu Hause, nach ein paar Sticks und anderen Leckerli manzt er mir ins Ohr:
    Mau, der andere sieht schlimmer aus.
    Moral: Er ist frei, kann machen, was er will, kriegt aber ab und zu was auf die Fresse.
    .
    Das nur zum letzten Blog, den ich ab da jetzt erst lesen konnte.
    Vielen Dank an alle, die an dieser wirklich außergewöhnlichen Diskussion beteiligt waren.
    .
    Zeit, um die Seele baumeln zu lassen, kann man nicht kaufen.
    Ein Kinobesuch in der Kleinstadt vor der großen Stadt, am Nachmittag, 15 Uhr,
    gut geplant ist man da mit Partner alleine, in der Woche, ohne Getuschel,
    ohne Popkorngeknaatsche und Colageschlürfe.
    Schmorbraten wie bei Omma, kenne kein Restaurant, das Langgeschmortes anbietet.

  20. Schoener Bericht werter Don...
    Schoener Bericht werter Don Alphonso. Schoene Reise und davon sicherlich schoene Erinnerungen. Memories are made of this.
    Ich gratuliere dass sie der Souverain ueber 82,000 Kommentare sind, und gebe gerne noch einen weiteren dazu.
    Da jemand von Geld pro Zeile schrieb, hoffe ich nur dass man sie grosszuegig kompensiert; denn historisch hat so mancher Schreiber/Kritzler um seine Groschen kaempfen muessen.
    Nur selten kommen dicke Offerten. — es sei man hat was mit Skandalen zu tun; oder isses Sex?
    Egal, Sie wissen was ich meine.
    Ich hoffe sie haben bald einen „Best Seller“ unter Dach und Fach, und hoffe dass sich Verleger grosszuegiger den je zeigen.
    Ich wuensche ihnen eine 100,000 Exemplare Anfangs Auflage. Zweite Edition, wird dann sicherlich bedeutend hoeher. Ne Million, Oder Zwei? Ein Harry Potter Erfolg? The sky is the limit.
    Good Luck, and keep those fine comments coming.
    Pax vobiscum

  21. Ich wage zu widersprechen, und...
    Ich wage zu widersprechen, und zwar dem Satz „Alles andere ist nicht so wichtig …“
    .
    Ich halte es für sehr wichtig, uns noch mit einem fett-triefenden, sehr leckeren Rezept – natürlich vegetarisch – zu beglücken. Quasi als Fortsetzung dieses Artikels.
    .
    Vielleicht gibt es ja auch gleich noch eine Geschichte dazu zu erzählen, von der B. oder der S. – wie man das Herz der Frauen (mit dieser Speise) gebrochen hat und ganz nebensächlich den neusten Tratsch aus deren Beziehungen erfährt.

  22. Wunderbar, perfekt um es zum...
    Wunderbar, perfekt um es zum Abschluss eines Morgens am Computer zu lesen…
    „Allein, so eine halbe Kuh passt nicht in meinen kleinen Sportwagen, es sei denn, ich setzte sie auf den Beifahrerplatz, und mache das Verdeck auf.“
    Danke, und eine schönen Tag allen Mit-Foristen.

  23. Ein merkwürdiger Zufall. Vor...
    Ein merkwürdiger Zufall. Vor 2 Wochen habe ich selbtgesammelte Kastanien aus dem Kraichgau mit nach Almaty genommen. Das war allerdings wie mit dem eigenen Samovar nach Tula fahren. Der Plow war aber lecker.

  24. Ich habe mal so einen schoenen...
    Ich habe mal so einen schoenen Herbsttag im Elsass erlebt, mit Edelkastanien aus dem Wald, und werde das nie vergessen. Gut dass sie solche Erinnerungen wieder beleben und so hoch bewerten.
    Danach haben wir des Kaiser’s westlichste Burg besichtigt und gestaunt. Eingemeisselt ueber dem Kamin war sein Ausspruch bezueglich Weltkrieg 1:“ Das habe ich nicht gewollt“.
    So ein besonder Tag versoehnt einen wieder mit der Welt.

  25. Vorsprung durch Bremstechnik...
    Vorsprung durch Bremstechnik

  26. Eigentlich ist es mir egal, ob...
    Eigentlich ist es mir egal, ob die Juden ihre Söhne beschneiden lassen oder nicht.
    .
    Trotzdem finde ich es gut, dass die Debatte geführt wird.
    Nachdem wir Abendländer uns doch alle schon so einig darüber waren, dass nur die Moslems eine archaische Religion haben, von der sie sich bitte schön lossagen müssen, wenn sie sich hier integrieren wollen.

  27. Eßbare Mitbringsel - die...
    Eßbare Mitbringsel – die können dem Beschenkten dann wenigstens in schlechten Zeiten nicht wieder weggenommen werden, wie all die geschnitzten
    Trühchen, die Kerzenleuchter und Vasen, die kleinen Wandteppiche und die Folkloretaschen, auf die sich Leute, die von all dem eigentlich bereits selbst genug besitzen schamlos stürzen, wenn der Besitzer noch nicht tot, aber de jure enteignet ist.
    Nun ja, Spanien gibt sich jetzt einen moralischen Ruck, bei uns reichen vorderhand noch reichliche Valiumgaben: nur ka Wirbel bitteschön!
    http://orf.at/stories/2150782/2150786/

  28. Chocolate and chestnut cake...
    Chocolate and chestnut cake ist unwiderstehlich (viele Rezepte online).

  29. etwas o.t. aber zum...
    etwas o.t. aber zum Mitbringsel gehört doch auch das Mitnehmsel, oder?
    Immerhin sind wir jetzt schon gegen Ende des EU-Dezenniums der Roma, die beträchtlichen EU-Summen die nach Ungarn, Bulgarien und Rumänien flossen erreichten offenbar nicht diejenigen für die sie eigentlich bestimmt waren
    http://orf.at/stories/2150742/2150711/

  30. Das Kastaniensammeln -sowohl...
    Das Kastaniensammeln -sowohl der edlen als auch der nur als Spielzeug zu gebrauchenden- ist allerdings auch im Gallien jenseits der Alpen möglich und vergnüglich, wobei Meran natürlich vorzuziehen währe:-)

  31. Ein schoener Blog. Hoechste...
    Ein schoener Blog. Hoechste Zeit, dass sie ihren wehmuetigen Abgesang auf die Zeit des Wirtschaftswunders mal in Buchform veroeffentlichen.

  32. Wunderbar, danke für Ihren...
    Wunderbar, danke für Ihren Beitrag! Don, Sie wecken Sehnsüchte in mir.
    Aus dem kalten, grauen, mit anständigen Lebensmitteln unterversorgtem Norden grüßt
    Jacques

  33. Persönlich ziehe ich die...
    Persönlich ziehe ich die „Käschten“-Patisserie vor. „Mont Blanc“ aus dem hause „Namur“.

  34. @Foersterliesel 08:27
    Was...

    @Foersterliesel 08:27
    Was Wunder!
    Die Umverteilung ueber lange und ungesicherte
    Vertriebswege ist ein Paradies für Wegelagerer.

  35. danke für den schönen text....
    danke für den schönen text.

  36. Ich erinnere mich jetzt wieder...
    Ich erinnere mich jetzt wieder genau an den weißen, wahnsinnig großen Audi 100 unseres damaligen Vermieters, Schlachtermeisters und passionierten Jägers und an die Fahrten in diesem Schiff mit ihm und seinen Kindern, meinen Spielgefährten, und Dackeln am Wochenende ins Umland unserer kleinen Stadt. Hach…
    Danke!

  37. lieber don, sehr hübsch, sehr...
    lieber don, sehr hübsch, sehr gelassen.
    .
    für meinen teil ziehe ich es vor, mit einer halben geräucherten kuh auf dem beifahrersitz herumzukurven als mit einem ausgewachsenen hornochsen.

  38. Man kann nicht immer nur über...
    Man kann nicht immer nur über Gott, die Welt, das Geschäft, den Sex, die Ehe und den ganzen Sinn des Lebens reden, sondern oft ist es auch der Ton des Gesprächs, das sich gegenseitig zuhören und aufeinander eingehen, auch gerade bei gegenteiligen Ansichten, was gelungene Kommunikation ausmacht.
    .
    Mir fällt da niemand in dieser Runde ein, den ich als etwaiges Gegenbeispiel anführen könnte, auch wenn es manche Autoren gibt, die mit mir vielleicht eine ähnlichere Wellenlänge treffen als andere. Aber genau das, was hier passiert, ist ein Pluralismus, wie man ihn sich wünscht.
    .
    Auch wenn einen die Alltagsklugheit im Internet gelehrt hat, wenn manche Themen und Überzeugungen aufscheinen sollten, sich extrem höflich und vorsichtig zurück zu ziehen.
    Ich muss da nur an einen Comic des genialen Gary Larson denken:
    Man sieht einen amerikanischen Touristen im üblichen Short-Sandalen-Look im Yellowstone Park, der ein kleines Bärenbaby im Arm hält. Ganz im Hintergrund, recht klein, stürmt ein erwachsener Bär in den Vordergrund.
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    Die Bildunterschrift lautet: „Das letzte Foto, das Mrs.Miller von ihrem Mann machte.“
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    Nein, diese dänischen Karrikaturen, Pussy Riot, etc. waren absolut keine guten Ideen.
    Genau darum ist es wichtig, gerade die „un-wichtigen“ „nicht zu bezahlenden“ Augenblicke des Lebens wahrzunehmen, und ich finde es spassig, wie Tyler auch die Kuh auf dem Beifahrersitz als besonders amüsantes Motiv Ihres Textes aufgefallen ist.
    Glück ist kein klebriger Dauerzustand, keine drogenhafte Belämmerung, keine seligmachende Erleuchtung, sondern eine Abfolge von Momenten, die man einfach wahrnehmen muss, was immer auch sie für den einzelnen sein können.
    .
    Der eine mag Barockmusik und guten Wein, der andere Weissbier, Gitarren und offene Autos – andere fühlen sich in der Kirche wohl – andere im Swingerclub oder haben Spass, mit baumelnder Möhre an Biokarotten zu ziehen – und solange jeder den anderen lässt, statt ihn bekehren zu wollen, ist doch alles im wesentlichen in Ordnung.
    .
    Das Umfeld, in dem wir leben, so zu gestalten, dass sich diese Augenblicke eher häufiger als seltener einstellen können, denke ich, ist die Form von Lebensklugheit, die man sich wünschen kann.
    .
    Und in diesem Sinn möchte ich zunächst unserem Gastgeber, wie auch den Mitautoren hier danken, dass sie solche gar nicht so kleinen Momente des Vergnügens recht oft hier entstehen lassen.

  39. Sehr schöner Text.
    .
    Mit was...

    Sehr schöner Text.
    .
    Mit was kann man Menschen eine Freude bereiten, die schon alles haben.
    Wenn sich das Problem des Transportes in der Bahn nicht stellt: eine selbsterfundene Torte. Exklusivität, wenn man so will: gibt es so nur einmal auf der Welt
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    Dann aber des andere Wohlstands-Gschraa:“Kreisch!! Bisdu wahnsinnig! Ich mache grade Diät …!“

  40. Apropos der Titel "Ferien für...
    Apropos der Titel „Ferien für immer“: Dies ist auch ein äusserst amüsantes Buch von Christian Kracht und Eckhart Nickel. Kleine Leseempfehlung. („Ferien für immer: Die angenehmsten Orte der Welt“)

  41. Schön, dass Sie die Anpielung...
    Schön, dass Sie die Anpielung erkannt haben!
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    Vroni, dann nimmt man halt eine Sahnebombe mit und einen Rübenkuchen, dann kann es sich der andere aussuchen.

  42. Auch bescheidene, aber...
    Auch bescheidene, aber unbequemere Freuden: die zig Kilos an KIWIS zu ernten, die am Haus 4 Meter hoch hängen und einen seit Wochen unerreichbar anlachen: Leider ploppen sie nicht von alleine. Fuchs und Traube reloaded.

  43. The Great Artiste, ich denke,...
    The Great Artiste, ich denke, es gibt einen Charme der Normalität und auch ein gewisses Recht darauf, nicht in jedem Beitrag von Sensationen angeplärrt zu werden, und das ist auch das ganze Geheimnis: Dieses Blog funkelt nur, weil die Umgebung irrlichtert.
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    donna laura, eine ganze und nicht halbierte Kuh würde ich auch nicht nehmen!

  44. Torsten & auch einer, gern...
    Torsten & auch einer, gern geschehen! (Wenn die Redaktion wüsste, wie ich den hingefuchselt habe, würden sie mich rausschmeissen und durch eine Theaterpremierenkritik aus Aachen ersetzen. Vollkommen zurecht!)
    .

  45. Teo, in Algund gibt es sogar...
    Teo, in Algund gibt es sogar ein Käschtenwochenende.
    .
    Jacques, gern geschehen, und immer schön den Versuchungen auch nachgeben!

  46. Don
    :-)
    .
    Hhr, au ja danke...

    Don
    :-)
    .
    Hhr, au ja danke Rübentorte.
    Fast wie im Griech.
    Man muss als Dauerferieninhaber immer eine Alternative für die Verwöhntesten haben.

  47. publiusct, danke, aber das...
    publiusct, danke, aber das Problem ist, dass ich diese Epoche als Kind erlebt und die Probleme gar nicht gesehen habe. Mit 5 Jahren sind einem die Schwulenrechte doch ebenso unbegreiflich wie der kalte Krieg oder der katholizismus. Ich habe nur die sonnigsten Sonnenseiten erlebt, aber nicht die Realität,
    .
    Franz, auf Anhieb wüsste ich jetzt b ei mir in der Nähe keine Edelkastanie, leider. Und ich denke auch, dass die Magie Südtirols dazu gehört.

  48. Foersterliesel, politische...
    Foersterliesel, politische Zuwendungen sind immer wie ein Kastanienwald für alle, es gewinnt der mit dem grössten Sack.
    .
    fionn, vielleicht mache ich zum Adevent einen Backbeitrag.

  49. Mediensegler, wenn man den...
    Mediensegler, wenn man den konkreten Hintergrund und die alternative Endung kennt, ist der Beitrag das glatte Gegenteil von kuschlig. Es sind gerade auch keine kuschligen Zeiten. Man kann das durchaus auch als Betrachtung meines Gemüts lesen, das es nicht zwingend nötig hat, sich als Baustein in einer nicht von Qualität geleiteten Social-Media-Strategie missbrauchen zu lassen, in der nicht Kundige den Ton angeben.
    .
    H., Hehe.

  50. Wolff, "Das habe ich nicht...
    Wolff, „Das habe ich nicht gewollt“, das sagen sie immer, wenn es zu spät ist.
    .
    ErnstWilhelm, die Heimat schmeckt immer anders als die Fremde, und das ist auch richtig so.

  51. makkus, ich trage das Rezept...
    makkus, ich trage das Rezept gern nach, ich muss nur nochmal schnell nach Meran und nachschub holen. Danke für die Ausrede!
    .
    tylerdurdenvolland, das sind nun mal die Probelem des Roadsterfahrens. in meinem Sommerroman gubt es dazu ganz böse Streitereien zwischen einer ganzen Kuh, die keinen Platz für einen Spiegel sieht, und dem Hornochsen von einem Helden.

  52. quia non
    intellegor...

    quia non
    intellegor ulli.
    Kathrine, Giannozzo, Veil of ignorance, Prinzessin auf der Erbse, Foersterliesel, escalera_de_caracol, Filou, sanctum.praeputium, bertholdIV, melursus, Yog Sothoth, Esq., DocBenway, rittervomgeist, Ephemeridenzeit, salonsurfer, The Great Artiste, Der Tiger, Donna Laura, KarolaKettenhemd, jean-jacques, prince Matecki, diktionaftis, Jordanus etc.
    Ihr Kind kotzt gerade das Linoleum im Reihenhaus voll, während die Michaela doch eigentlich gerne eine reiche Erbin wäre. Sie ist doch so schlau und weise ! Und wieso ist das Leben so ungerecht. Sie ist Chausson l’amour und nicht mehr Michaela !
    Der Martin hat einen Platten an seinem VW und wartet auf den ADAC. Er langweilt sich wirklich und macht mit seinem iphone ein wenig Donalphonso…..In diesem Forum ist er Ulysses, und nicht Martin !
    Ist er das nicht auch wirklich ein wenig mehr als nur ein schnöder Martin, et al. ? Verdammt nochmal: Ja ! Somit ist es eigentlich, so ganz, ganz weit hinten rum keine Lüge.
    Nein, es ist die Wahrheit.
    Denn ist die schroffste Form der Diskriminierung nicht auch: Nicht als Adel geboren zu sein, obwohl man sich wirklich im Tiefsten wie adeligster Adel bzw. überbildetes Bildungsbürgertum fühlt ????
    Was helfen einem da die Medallien und Auszeichnungen des Alltages, der Wirtschaft? Gar in Zeiten, in denen jeder Azubi irgendwie eine Form von Direktor ist. Nichts. Ex nihilo nihil fit. oder besser gesagt, für schlichte Gemüter Per aspera ad astra.
    Ein Pour le Mérite, ja das könnte noch ein wenig Linderung verschaffen. Aber, wer bekommt das schon ? Dazu müssten ja Andere auch noch zu allem Überfluß die eigene Genialität erkennen. Aber, siehe meinen o.g. Namen. es ist nicht so. Und das passiert wohl nie. Nein, sie gehen unter, der Markus und die Michaele, mitsamt ihrer gefühlten Genialität. Im großen Loch des Internets.
    Man sieht ja nur noch graumelierte, alternde Feeen, erhobene Augenbrauen und geputzte Monokel. Man spricht gerne im Internet-Latein, es riecht ewig nach frischen Schnittblumen. Und es liegt ein unendlicher, sonntagmorgendlicher, kaffeeduftender Sommernebel über den halbtiefen Gedanken der Agierenden.
    Chapeau ! Chapeau ! Schapo !
    Wo ?
    Illic, Illi, Eo ! Haha ! Nun. Erfrischend einfach. Sie können es nachlesen….dort. Bei der Literatur.
    Denn.
    Die Bibliothek ist hinten rechts, neben den Lehrstühlen all unserer Großväter.
    Ach wenn es denn nur so wäre. Wie viele davon wünschen sich wenigstens ein minimales Stück davon. Doch ausser dem Nicknamen und den kurzzeitigen, rhetorischen Schwellungen & BeSchwallungen bleibt es wohl leider nur ein immerwährender Wunsch.
    Don. ( Warum nennt sich eigentlich ein normaler Mensch Don ? ) Es ist Ihnen bestimmt selbst schon einmal aufgefallen, wieviel edelblaues Fantasieblut sie hier namentlich beherbergen.
    Und damit haben sie sich bestimmt schon oft die Frage gestellt, wohin ein gewöhnlicher Markus oder eine nichtssagende Andrea sich gerne zaubern möchte. Um sich als Antwort Einen abzulachen. Abzulachen. Bis der Mageninhalt. Na ja.
    Denn Eines steht fest. Sie sind wirklich der echte Herrscher über diesen muffig riechenden Morast.
    Kurz dazu. Bildungsbürgertum stirbt ruhig, zwischen Büchern, Oregano und eben Schnittblumen.
    Natürlich. Ohne Worte.
    Ewig stilsuchend.
    Nie findend.
    Selbstverständlich.
    Wie konnte denn einer fragen.

  53. Don,
    das Social-Media-Dingens...

    Don,
    das Social-Media-Dingens kommt eh gleich nach Second Life. Was ein aufdringliches Getue von Glücksrittern und selbsternannten B€ratern.
    Leitsatz: Wir braten Sie gerne!

  54. EgonOne, nachdem ich das alles...
    EgonOne, nachdem ich das alles hier nicht erfinde, ist mir Geld eigentlich eher egal. Es muss nicht sein. Und was die Kommentare angeht, so ist das meines Erachtens wichtiger als meine Texte. Das gesamte ist es, das zeigt, was möglich sein kann.
    .
    Dass es sonst so nicht ist, ist anderen kein Anlass für Überlegungen und deshalb vermutlich auch richtig. Mit hat man gesagt, man werde das Blog im Programm lassen. Soweit aöso alles bestens, und sollte ich daran etwas ändern: es ist ja nur eine URL. Dann geht es woanders weiter.
    .
    ppkrueger, nächstes Jahr ganz sicher. Eine ganz schmale Chance ist da sogar noch für 2012, aber ich glaube nicht mehr daran. Aber später einmal will ich hier wohnen.

  55. PS: Das ist die Höhenstrasse...
    PS: Das ist die Höhenstrasse nach Bozen, oder?

  56. Barbarus, wie so oft ist das...
    Barbarus, wie so oft ist das eben die beste aller möglichen Welten. Ich habe das die Tage mal durchgerechnet: Um nur so weit wie das Blog „Deus Ex Machina“ beim Diskurs zu kommen, müsste z.B. das Tanzblog 330 Jahre und 19140 Beiträge weiterschreiben. Mal 8 für mich. Und jetzt kann man natürlich fragen, ob das trotzdem alles gut ist. ich mag das, abere vielleicht nicht, aber warum dann andere halt gar nichts haben, müssen andere wissen. Die Leute reden hier gern, und nicht an anderen Orten. das ist nicht mein Problem, sondern das der anderen. Ganz einfach, oder? Und wenn manche Kunstfiguren sind – ich bin das ja auch – dann ist der Diskurs dennoch vorhanden.
    .
    Kurz, die Kritik mag stimmen oder falsch sein, aber hier hat sie eine Substanz im Bestehenden. Bei anderen dagegen kann man keinen Diskurs bemäkeln, wo keiner ist.
    .
    Also, die hat ja viel zu viel Busen, sagte die eine Brustamputierte zur anderen.

  57. Die Lage spitzt sich zu: die...
    Die Lage spitzt sich zu: die FR ist insolvent.

  58. Zur FR: Da hat Dumont ganze...
    Zur FR: Da hat Dumont ganze Spararbeit geleistet.
    .
    Genau so kann man Medien nicht machen: Indem man den Kunden das Produkt verschlechtert.

  59. Obwohl das Tanzblog seine...
    Obwohl das Tanzblog seine starken Momente hat:
    „Es paßt auch stilistisch gar nicht, dass ihr Spielbein hinter dem entsprechenden Ohr eingerastet zu sein scheint. „

  60. @ Barbarus: to long- did not...
    @ Barbarus: to long- did not read :)
    Die Insolvernz der FR würde ich bedauern, wenn ich sie je gelesen hätte. Selbst ihr Internetauftritt war langweilig.

  61. Und jetzt , Don Alphonso, was...
    Und jetzt , Don Alphonso, was machen Sie jetzt mit einem ganzen Sack voll Maronen?
    Die werden nicht besser, trocknen aus, dann gibts zwischen Frucht und Schale Platz für Pilze.
    Im Toskanischen gab man mir mal den Tipp, die Maronen, die man später verzehren will, in ein Wasserfass zu geben, man würde es so handhaben.
    Neben der Konservierung hat das auch den Vorteil, dass man gute von schlechten trennen kann: wenn Maronen schimmel- oder wurmbedingt Lufteinschlüsse haben, dann schwimmen sie obenauf.

  62. Re : "verbal diarrhoea" (in E...
    Re : „verbal diarrhoea“ (in E / American E).
    Auf einem Blog muss man aufpassen…. und KISS (Keep It Short & Simple).

  63. 'Gewalt geschrien'...
    ‚Gewalt geschrien‘

  64. Puhlen, einfrieren, feddich,...
    Puhlen, einfrieren, feddich, Mr. SAP.

  65. @ The Great Artiste...
    @ The Great Artiste (12:39)
    Zustimmung, TGA, solche „Momente des Vergnügens“ stellen sich beim Lesen, auch beim Betrachten der stimmigen Fotos hier recht oft ein. Und wie es der geschätzte Don mit leichter Hand formuliert: die unverhofften Glücksmomente lassen sich nicht mit Google-Maps vorausbestimmen. In diesem Sinne also: keep an open mind.
    .
    @Barbarus (13:51)
    „Nicht als Adel geboren zu sein, obwohl man sich wirklich im Tiefsten wie adeligster Adel bzw. überbildetes Bildungsbürgertum fühlt ????“
    .
    Ich will doch nur plaudern, Barbarus !!!! – als Glühwürmchen im Reich des Don Alphonso. Nennen sie es ruhig Blogger-Kantine wg. Geruchsbelästigung.

  66. Auf einem dieser Wege in...
    Auf einem dieser Wege in Algund habe ich einen Ohrring verloren.
    Ich hoffe, Sie sind nicht gestolpert. Das beste Kastanienpürree habe ich – selbstverständlich mit Sahne – in Budapest verspeist. Nichtsdestotrotz interessiert mich Ihr Rezept mit Speck doch sehr!

  67. 13. November 2012, 13:51, aha!...
    13. November 2012, 13:51, aha! neues vom wixxer!

  68. Ferien für immer.
    Für die...

    Ferien für immer.
    Für die einen eine wünschenswerte Vorstellung; doch für andere eine Zumutung. (Wenn nicht gar das Ende)
    .
    Eine rasante Autofahrt mit dem Papa, das glückliches Kind weiß noch nichts von Gefahren.
    Schilderung über Köstlichkeiten, welche aber anderen überlassen werden.
    Man erlebt die immaterielle Freude des Schenkens.
    Das trennt einen von den mit fettem Speck Beschenkten.
    Man besinnt sich auf das Kastaniensammelns; andere übersehen in ihrem Überfluss solche Schätze.
    Eine kleine feine Melancholie zum Herbst.
    .
    Wenn man so eine kleine Kastanie aufhebt und man sie selbst Jahre später vertrocknet und verhutzelt wieder entdeckt, trägt sie dennoch das ganze Leben in sich.Wenn man sie im Frühling eingräbt und ordentlich gießt, treibt sie aus und es wächst ein neuer Baum heraus.
    .
    Mit Begabungen und Fähigkeiten sieht es anders aus.
    .
    * Durch Luxus und Bequemlichkeit droht die Gefahr des Vertrocknens von Begabungen z.B. ! der Schreibfähigkeit.
    Wer seine Begabung nicht nutzt, sich selbst und das, woran er einst glaubte, durch Faulheit, Trägheit, Snobismus, oder durch Vorurteile verrät, gerät in eine Krise.
    Ein Ausflug nach …… soll einen weit weg von der heimatlichen Gesellschaft und Politik zur Einfachheit zurückführen,
    soll die Instinkte, die in jener Zivilisation erschlaffen, erneut wecken.
    Doch genau das Versagen dieser Instinkte können zum Problem werden, wenn man eine durch die Natur zugeführte Verletzung unterschätzt.
    Dann rächt sich die Nachlässigkeit, Erschlaffung des Menschen .
    Die ursprüngliche Freiheit, auch die schriftstellerische – kann nicht mehr erreicht werden, und man bleibt, genauso wie der Leopard – unterhalb des Gipfels im Schnee liegen. *
    Dons melancholische Geschichte, erinnerte mich ein wenig an
    *Schnee auf dem Kilimandscharo.

  69. @Keiner
    .
    "Puhlen, einfrieren,...

    @Keiner
    .
    „Puhlen, einfrieren, feddich, Mr. SAP.“
    .
    .
    Stimmt, auch eine Möglichkeit, denn so werden die Engerlinge auch abgetötet und geben dem Maronenpüree noch eine schöne Eiweissgabe mit.

  70. Schöner text, bin gleich die...
    Schöner text, bin gleich die emtsprechende route mit google earth in 3d abgeflogen, in echt waere es natuerlich noch besser, danke fuer die schoene herzwaermende beschreibung…

  71. Wenn schon, bester Barbar,...
    Wenn schon, bester Barbar, dann bitte ‚Filou Duc d’Isigny et archevêque de Calvados‘, (volkstuemlich: ‚Buveur d’esprit volant et maitre de grosse bieres et des boulettes de viande ronde‘)
    .
    Soviel Respekt vor altem Adel sollte schon sein.

  72. 13. November 2012, 17:03,...
    13. November 2012, 17:03, Klar. Boy.
    Oder denkst Du, dass ich mir nach all den Jahren nur irgendwie einbilde, dass das riesengroße Kennzeichen am Auto eines Jeden für Keinen lesbar wäre ?
    Wie doof ist das denn ?
    Geh mal raus und kämpf, statt Nummern zu abzugleichen und Thai-Essen zu bestellen.

  73. <p>Bitte, ich denke, man kann...
    Bitte, ich denke, man kann auch so eine Meinung vertreten. Ich bin ja auch nicht über jede Form von Kommentar begeistert, wenn ich bei der Welt reinschaue, packt mich das totale Grausen. Will sagen, nicht jeder Diskurs ist schön für alle.

  74. Ich erinnere auch einen...
    Ich erinnere auch einen azurblauen Audi 100 LS als Familienkutsche. Mein Vertrauen konnte dessen gakeliges Fahrgestell jedoch nie gewinnen. Da stand ein 5er BMW irgendwie satter auf der Gasse.
    .
    Der nächstfolgende Familien-5er musste dann doch ein ordentliches Stück der Autobahnleitplanke zur Bremsunterstützung nutzen. Nur weil sich ein Schlaglochsuchgerät erdreistete unvermittelt auf die linke Spur zu ziehen.

  75. Betreff: solche Martin- und...
    Betreff: solche Martin- und Martin-Martin-Kommentare.
    Ich versteh die nicht nur nicht: Ich versteh gar nix.
    Bin ich jetzt nur zu dumm.

  76. veehrte Vroni , Sie sind ...
    veehrte Vroni , Sie sind gar nicht dumm ,
    geehrter Filou , gut gebrüllt Löwe ,
    geehrter Don , überaktiv geworden ?
    Schöne Grüße , T.

  77. @Vroni: Verstehe ich auch...
    @Vroni: Verstehe ich auch nicht, ist aber wohl egal.
    Danke für den schönen Text, hier ist schon alles so grau und trüb, über der Mosel steht morgens dicker Nebel, man sehnt sich bis Weihnachten nach Martinslaternen.
    Ich weiß jetzt nicht, warum das so ist, aber Ihre Kastanienimpressionen haben mich gestern veranlasst, Stampfkartoffeln mit Sauerkraut und Birnen zu kochen, das muß schön „schmöttkern“, für mich ein herbstliches Gericht.
    Schreiben Sie doch noch ein paar Texte aus südlicheren Gefilden, man spürt die Sonnenstrahlen ja fast…

  78. Liebe Vroni, Sie haben ganz...
    Liebe Vroni, Sie haben ganz recht. Solche Kommentare bremsen aus und lassen alle anderen verstummen. Ziel erreicht? Wäre schade. Plaudern ist halt doch eine hohe, zu pflegende, beschützenswerte, wie ein zwei andere Dinge nur mit viel Übung zu steigernde Kunst :-))

  79. ... besser: nur mit Übung zu...
    … besser: nur mit Übung zu Vergnügen zu führende Lust.

  80. ach, amputiert nennt man das,...
    ach, amputiert nennt man das, wenn das industriesilikon wieder rausgenommen wurde… gut, aber das böse kommt auf leisen sohlen.

  81. @Barbar
    Ihr Beitrag hat seine...

    @Barbar
    Ihr Beitrag hat seine Berechtigung. Achwas 12:25 13Nov hält aber gut dagegen. Ich sehe Dons Blog als Feuer im weiten Wald des Internets. Manche denken scharf, manche warm, einige sehr ruppig (Gruß Tyler) manchmal ist auch ein Troll dabei. Aber es ist eine herrliche anlaufstelle im Netz (SDG und Rebellmarkt) und -auch dank der Bandbreite in den Kommentaren- ein Launchpad zu ungeahnten Informationen. Ohne dieses Blog wäre ich nie auf gefiont gestoßen, hätte nie den Begriff Gendertröten gelernt… Und hätte mehr Zeit in der wirklichen UM-welt verbracht. Danke, daß Sie sich die Mühe gegeben haben, unser aller Namen sauber abzuschreiben und freundlich zu kritisieren.

  82. Ferien für immer, mal...
    Ferien für immer, mal anders:
    http://www.zdf-enterprises.de/de/node/6166#.UKNR5FGda70
    .
    So ziemlich das Beste, was ich seit langem im TV gesehen habe (vorgestern Nacht, bis um 2).
    .
    Sammeln Eichhörnchen eigentlich auch Kastanien?

  83. Ich glaube, Vroni, die...
    Ich glaube, Vroni, die Martin-Kommentare sind Insider-Kommentare. Ich weiß bloß nicht, welches „inside“ es sein könnte.

  84. @Vroni 0:31
    machen Sie sich...

    @Vroni 0:31
    machen Sie sich nichts draus. Die wollten nur mal kurz
    vor die Tür.

  85. Vielleicht rückt der...
    Vielleicht rückt der Zeitpunkt näher , an dem sich Südtirol auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker beruft.
    Rom in seiner Schwäche könnte sie eigentlich nur gehen lassen.

  86. Die ersten esskastanien hatte...
    Die ersten esskastanien hatte ich irgendwo in der charente in cognac eingelegt in einem eisbecher; sooo lecker (und leicht nachzumachen)!
    .
    wie kommt es, dass mich ihr text eher traurig stimmt?

  87. @Barbarus
    Wenn Sie nicht...

    @Barbarus
    Wenn Sie nicht gewesen wären, hätte ich diesen schönen Artikel aus lauter Bescheidenheit nicht kommentiert. Wenn man den Esel nennt, kommt er gerennt.
    Wir hatten einen gelben Audi 100 5S, ein großartiges Gerät mit erstaunlich viel Kofferraum. Damit habe ich auch viel Fleisch transportiert, keine halben Kühe, eher Geflügel. Als wir bei der Lieferung versehentlich mal an die falsche Haustüre klopfte, hieß es „Wohin wollen Sie denn mit den Gummiadlern“?
    Mit diesem Gerät bin ich später nach Polen gefahren und habe die rotten Reste familiärer Vergangenheit besichtigt. Vielleicht lese ich deswegen gerne die Beschreibungen einer Welt weiter im Süden, wo alte Strukturen noch etwas intakter scheinen als im Norden. Scheinen.
    Paradoxerweise werden mir bei diesen Erzählungen eine Menge Informationen beiläufig plaudernd mitgeliefert, die viele strukturelle Veränderungen der Gegenwart viel besser und unterhaltsamer beleuchten als alles mögliche Andere, was da draußen an Literatur und Zeitung kreucht und fleucht. Komischerweise ist aus langer Lektüre so etwas wie Vertrauen gewachsen. Ich weiß, was ich ernst nehmen kann und was Polemik ist. Und manchmal weiß ich auch gar nicht, worum es geht, aber komischerweise ist gerade das besonders spannend!
    Auch jetzt weiß ich nicht genau, worum es geht. Aber bei dem Audi und der Geschichte mit den Kastanien in der Bergen musste ich auch an meinen Vater denken. Er pflegte damals auch einen großzügigen Umgang mit Bremsen.

  88. Du hörst Apollo 440?...
    Du hörst Apollo 440?

  89. @Savall
    Ist mir schon klar,...

    @Savall
    Ist mir schon klar, dass das unverständliches Insider-Zeug ist.
    .
    Genauso wie zwanghaftes monologhaftes Reinkopieren von Oberstudienratwissen (eine weitere Kommentaristen-Marotte) vertreibt mich sowas halt eher, als dass es einen Fluss gibt. Der mich – die in der Überzahl meist wunderbaren – Kommentare von euch mit ungetrübtem Vergnügen lesen lässt.
    Cum grano …

  90. Das ist ganz komisch: Immer,...
    Das ist ganz komisch: Immer, wenn ich an diese Abfahrt in Südtirol denke, habe ich den Eindruck, dass dabei Apollo 440 gelaufen ist. Es stimmt natürlich nicht, aber dieses Huuuuiiiii, das ich gerufen habe, das ist auch in diesem Lied versampelt. Sollte man je einen Film über mein leben drehen, müsste man das unter diese Szene legen.

  91. Wieviel Diskrepanz ist aus den...
    Wieviel Diskrepanz ist aus den Abweichungen von echter Gestalt und erfundener Netzgestalt zu erkennen ?
    Und was sagt uns das hinsichtlich der Bedürfnisse & dem Selbstverständnis der Allgemeinheit. ?
    Wie sieht die Zukunft aus, wenn man sich, ganz stolz, von seiner „kümmerlichen“ Haut loslöst, und (noch im Verborgenen) sich eine zweite Haut überstülpt, von der man ( zwar noch ein wenig beschämt, aber solch erste Scham legt sich bekanntlich schnell ) überzeugt ist, sie sei die Eigentliche.

  92. Also, ich stehe bei den...
    Also, ich stehe bei den Kommentaren ja vor der Frage „Löschen oder zulassen“, und ganz ehrlich: Hier hasse ich löschen, denn es ist irgendwie auch ein Versagen der Gesprächsführung. Insofern lasse ich das allermeiste zu, von 1000 Kommentaren lösche ich aktuell vielleicht drei oder vier, je nachdem – und das sind dann auch die total Bekloppten. Bildungshuberei erlebe ich hier eigentlich relativ selten, dafür ist das alles geistig viel zu niedrig angesiedelt, wenn man es mit den Höchstleistungen anderer Autoren vergleicht, die dann so phänmenal sind, dass von 2000 Lesern gerade mal einer einen Kommentar zu schreiben wagt. Aber dazu bin ich leider nicht in der Lage.

  93. Don, eine Biographin aus den...
    Don, eine Biographin aus den USA hat gerade wieder Termine frei. Backen Sie schonmal Zimtsterne.

  94. "Wieviel Diskrepanz ist aus...
    „Wieviel Diskrepanz ist aus den Abweichungen von echter Gestalt und erfundener Netzgestalt zu erkennen ?“
    .
    Bei mir darf man davon ausgehen, dass ich wirklich
    – aus einem westdeutschen Westviertel stamme
    – eine gute, aber leicht gestrige Erziehung hatte, wie viele in Bayern
    – in einem sehr grossen, alten Haus mit Nebengebäude und 55+x Räumen wohne, allerdings nicht allein
    – meinen Hauptwohnsitz am Tegernsee habe
    – ein Viertel des Jahres aber auch in Mantua lebe
    – ein kleines, verbeultes Cabrio fahre, über das viel gelacht wird
    – Bücher und Gemälde und Silberkannen sammle
    – und das, was ich als mein Eigentum darstelle, auch wirklich selbst besitze
    .
    Die Kunstfigur schreibt und sagt allerdings Sachen, die verdeutlicht. dass sie erheblich dümmer und dreister als ich ist. Ich selbst bin eigentlich schüchtern und konfliktscheu. auch wenn mir das niemand so richtig glauben mag. Ich bin im Bewusstsein gross geworden, dass alles gut ist und man sich keine ernsthaften materiellen Sorgen machen muss. ich empfinde mich nicht als reich, was viele Menschen und Statistiker mitunter anders definieren, aber ich kann nichts für die Immobilienblase.
    .
    Wirklich Privates schreibe ich hier nicht. Man wird nie merken, ob ich gerade Single bin, fünf Liebschaften habe oder einfach nur keinen Unterleib besitze. Es ist einfach kein Thema.

  95. Ach so, und ich dachte immer,...
    Ach so, und ich dachte immer, mir wäre hier vieles zu hoch. Manchmal kann ich einfach nicht mitreden.

  96. @Jordanus,
    vielen Dank für...

    @Jordanus,
    vielen Dank für Ihren schönen Kommentar.

  97. Don,
    bassdscho, die...

    Don,
    bassdscho, die Löschpraxis ist schon o.k.

  98. Don, Sie müssen sich doch...
    Don, Sie müssen sich doch hier nicht rechtfertigen.
    Selbst wenn Sie in einer WBS-Wohnung in Berlin-Marzahn leben würden, Ihr Lieblingsessen Blutwurst wäre, Sie noch nie bis über die Grenzen Brandenburgs herausgekommen wären und Ihr Blog reine Phantasie –
    dann wäre er genauso lesenswert und würde uns auf angenehme Art unterhalten oder als kleine Alltagsinspiration dienen, mal wieder in altes Rezept auszuprobieren, eine Wochenendtour zu unternehmen etc.
    Was schert´s die Eiche…?

  99. Vitiis nemo sine...
    Vitiis nemo sine nascitur.
    Autem omnes moriemur mendosi.

  100. Nur so...
    Statt stacheliger...

    Nur so…
    Statt stacheliger Kastanien, eine Silberdistel. Hübsch aber picksig.
    Wolkenbilder kann man nicht an die Wand an die Wand nageln.
    http://rebellmarkt.blogger.de/20111122/

  101. Oh Don, 14 Nov 14:35 ...
    Oh Don, 14 Nov 14:35 Privat?
    ich stimme allem zu, was Sie in diesem Eintrag geschrieben haben. Aber daß wir Leser alle gemeinsam, längere Zeit brauchen werden, um an Ihren Themen, Ihren Formulieungen, Ihren Bilder zu erkennen, daß Sie endlich, glücklich, einer Donna zu Füßen liegen, daß kann nicht sein.
    Das Sein bestimmt das Bewußtsein. Auch das Bewußtsein eines de Porcamadonna

  102. Barbarus etc.
    14. November...

    Barbarus etc.
    14. November 2012, 13:41
    „Wieviel Diskrepanz ist aus den Abweichungen von echter Gestalt und erfundener Netzgestalt zu erkennen ?“
    Also wirklich, Hr.Dr.Schäuble..Sie schreiben hier ja auch unter Pseudonym :P

  103. "...dass von 2000 Lesern...
    „…dass von 2000 Lesern gerade mal einer einen Kommentar zu schreiben wagt.“
    das liegt oft auch daran, dass man bei vielen Blogs angemeldet sein muss. das ist schade!

  104. lieber Barbarus etc. etc....
    lieber Barbarus etc. etc. etc., ihre frage scheint trotz ihrer etwas unbeholfen vorgetragenen art nicht ganz unwichtig für ein universum wie es das netz ist:
    spielt man hier second life, nur preisgünstiger, oder ist man so authentisch wie der martin auf ibiza.
    .
    nun, ich denke, der verdeutlichung der hier vorgebrachten thesen, sei es zu angemessener fussbekleidung oder möglichkeiten eines zeitgemässen konservatisvismus – und im prinzip ist beides dasselbe -, ist eine pointierung der hier auftretenden personen als typen zuträglich.
    .
    selbstverständlich ist alles wahr, zumindest hier. nur wird manches verschoben, das will heissen, ein weisser wallach ist ein schwarzer deckhengst, das zitronensorbet ein obstsalat, die mignardises eine ausgewachsene tarte à la crème, das kleine, schlappe, abgewetzte autobahnwägelchen tatsächlich gar nicht so furchtbar hässlich, das tote wildschwein ist ein doofer humpelnder rehbock, den es einzufangen gilt, der kirschenhain wirft birnen, gary heisst anders, ist aber genauso herzerfrischend und wirklich hübsch, ciccio ist kein jurist, aber wirtschaftsprüfer, der terminator kämpft vor allem mit den tücken seines alltags. dass die real existierende burg die real existierende behausung ist und tatsächlich zwei kelleretagen und einen repräsentationssaal hat, müssen sie nun einfach glauben, denn zum kaffee werde ich so sehr einladen, wie ich den pfarrer oder den bürgermeister hier sehen möchte. in die geheimnisse der grosswäscherei, der grossküche und der notwendigerweise rustikal einfach gehaltenen pflege hochwertiger materialien und wohlerzogener rotznasen nehme ich die liebe runde gar nicht erst mit: wer schnippelt schon gerne zweieinhalb stunden gemüse, nur um bemerken zu müssen, dass noch lange nicht gekocht ist.
    .
    gehen sie einmal davon aus, dass man hier als noumène oder als chose en soi herumläuft:
    die essenz determiniert die darstellung. nun sieht man von aussen nur die worte (die erscheinungen) und rätselt um das, was dahinter sehen muss.

  105. @ DA.

    1) 12.43h Löschen...
    @ DA.
    1) 12.43h Löschen oder zulassen. Wie wäre’s mit 2-3 Tage Sperrung?
    2) 12.35h Echter Gestalt oder alter ego? Unwichtig imo. Escapism tut gut, ab und zu.
    3) Demos heute überall in der Eurozone, es wird gestreikt in mehreren Ländern;
    es sieht schlecht aus für die Eurozone. Auf TV sah heute ich ein Poster mit Merkel in Nazi Uniform – hat mich wirklich schockiert. Eine Verschlechterung der Wirtschaft Frankreichs ist die grösste Gefahr.

  106. Sehr geehrter Hausherr, ich...
    Sehr geehrter Hausherr, ich besuche fast niemals Ihren gruenen Salon. Gerade tat ich es und las Ihre Philippika ueber das Hinsterben mehrerer Printprodukte.
    Koennten Sie das nicht mal FAZ-maessig aufpoliert hier bringen? Sine ira et studio?
    Das waere eine feine Sache.

  107. Filou Duc d'Isigny et...
    Filou Duc d’Isigny et archevêque de Calvados Buveur d’esprit volant et maitre de grosse bieres et des boulettes de viande ronde
    .
    Herr der Fleischpflanzerl.
    Sie besuchen andere Blogs, wie unpassend, nein.
    .
    donna laura14. November 2012, 16:57
    Gruß an Gary.

  108. Liebe Laura, pardon, aber...
    Liebe Laura, pardon, aber „noumène“ finde ich in meinem Dictionaire nicht. Wat is dat dann, „noumène“?
    (nous-même? Dann wurde mich geholfen.)
    .
    PS. Es hielt keiner der Muehe wert , aber ich korrigierte ‚volant‘ zu ‚volatile‘, die bloede Eingabemaske aber…
    Dabei faellt mir ein: Wie ist eigentlich das Verhaeltnis der Kommentaristen zur Selbstironie?

  109. @ DA :
    Schöner Text, man...

    @ DA :
    Schöner Text, man sollte ab und zu zurückschauen, wo man gestartet ist und wie der Verlauf war.
    Wir sind eine 3/4h zur Schule gelaufen, an der Hauptstrasse entlang. Das war die Grundschule. Niemand wäre auf die Idee gekommen uns zu begleiten oder uns zu fahren.
    Vieles wurde nur selten auf den Tisch gebracht, nicht aus Mangel, sondern damit es etwas Besonderes ist und bleibt.
    Es gab Dinge für den Alltag und Dinge für „besondere Anlässe“.
    Sonderbar wie sich alles aufgelöst hat, in dieser hysterischen und panischen grauen Soße.
    Jeder hat Dinge die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken die er nicht mag, weil er bei Menschen punkten will, von denen er denkt, die brächten ihn weiter.
    Als Kind hatte ich gelegendlich Langeweile …….. man ich hätte wirklich gerne mal wieder Langeweile.

  110. „Wer bist du?
    Ich bin...

    „Wer bist du?
    Ich bin Kairos, der alles bezwingt!
    Warum läufst du auf Zehenspitzen?
    Ich der Kairos, laufe unablässig.
    Warum hast du Flügel am Fuß?
    Ich fliege wie der Wind.
    Warum trägst du in deiner Hand ein spitzes Messer?
    Um die Menschen daran zu erinnern, dass ich spitzer bin als ein Messer.
    Warum fällt dir eine Haarlocke in die Stirn?
    Damit mich ergreifen kann, wer mir begegnet.
    Warum bist du am Hinterkopf kahl?
    Wenn ich mit fliegendem Fuß erst einmal vorbeigeglitten bin,
    wird mich auch keiner von hinten erwischen
    so sehr er sich auch bemüht.
    Und wozu schuf Euch der Künstler?
    Euch Wanderern zur Belehrung.“

  111. don ferrando, gern geschehen....
    don ferrando, gern geschehen. Man ist doch erfreut, etwas beitragen zu koennen

  112. Herr Alphonso,

    mein erster...
    Herr Alphonso,
    mein erster Zeig und meine letzte Frage bezog sich auf den freiwilligen Rollenwechsel der ganzen mitlaufenden Internetgestalten. Also, der Mitmacher, des Publikums und nicht auf die Verkleidung des Veranstalters.
    Denn, dass der Veranstalter Requisit braucht, soll nicht in Frage gestellt werden und macht zum Aufbau eines solchen guten und mühevollen Theaterstücks auch Sinn.
    Wissenschaftlich gesehen: Karneval 2012. Wenige verwandeln sich im Netz in Niederes, die Meisten suchen den Wandel in höhere Sphären. Understatement scheint out of style.
    Von Wünschen und Träumen der Teilnehmer kann man ja viel Kommendes und Gewolltes ableiten / herausfinden. Somit noch einmal. Was gibt die gewünschte Verwandlung der Michaela und des Martins dazu her, wohin der soziale Zug einer ganzen Gesellschaft die nächste Zeit gehen wird. ?

  113. Nur 800 000 die twittern. Ich...
    Nur 800 000 die twittern. Ich bin erschüttert.
    Auf so gut wie jeder Seite, die ich anklicke werde
    ich aufgefordert zu twittern oder zu facebooken und
    nun diese klaegliche Ausbeute.

  114. ...und vor Jahren waren es...
    …und vor Jahren waren es schon mal 1.8 Mio.
    Das sind ja nigerianische Verhältnisse. Lt. deren Bev. Statistik
    sind die Einwohnerzahlen heute so hoch wie vor 30 Jahren.
    Bei einem jährlichen Wachstum von 2-3 Prozent.

  115. Der Einfluss Afrikas auf...
    Der Einfluss Afrikas auf unsere Wissensgesellschaft sollte
    man nicht unterschätzen.

  116. Ach, Wissenschaft, dafür gibt...
    Ach, Wissenschaft, dafür gibt es ein Blog, das auch schön staubtrocken ist, und nicht richtiug zieht. Die Kommentare sind hier, und keiner macht sich darüber einen Kopf.

  117. man muss die steine aushalten....
    man muss die steine aushalten.

  118. Wie der Dieb in der Nacht...
    Wie der Dieb in der Nacht kommt ES ganz sacht.
    Findst es in den Träumen.
    Bleibst jung.

  119. a propos "straffer". die...
    a propos „straffer“. die sollen das neue spielzeug sein für teile der verwöhnte oberschicht, also junge teile der neuen jeunesse dorèe: man kaufe eine 300-325km/h-wagen (so aus der 420-640 ps klasse, also mit einem extra fein abgestimmten abs, also sehr dicht und hart bis an die grenze regelnd, „kein weiches einsetzen schon an der 95% grenze, wie bei glk’s oder wagen aus vax-konzernen“, nein, sondern was echtes. und montiere dann weiche sportschlappen. und verfrachte eine staunenswerte, aber unbedarfte person auf den beifahrersitz: man kann unvermutet so bremsen, sogar sehr plötzlich und sehr unvermutet, dass die gurtstraffer schon straffen, also schön aktiv werden, also merklich bis sehr merklich – aber der airbag noch nicht aufgeht. („der kindheit glückliche, unschuldige spiele, jaja.“ sagte der alte gren.)
    .
    und solange es also keine jeunesse dörrèe wird … ist uns auch um die wurst nicht bange.

  120. Der Quantenphysiker in seiner...
    Der Quantenphysiker in seiner Kuhle lag.
    Boogiewoogie in the mind.
    Mama, guck mich mal richtig tief in die Augen: Gibts das Christkind in echt?

  121. und man fühlt sich...
    und man fühlt sich unwillkürlich an die womöglich immer wachsende zahl von selbstbewußten fahreren(-innen?) erinnert, die einen ausgewachsenen wachhund (aus stoff) auf dem beifahrer- oder rücksitz mit sich führen. direkt auffällig die. (ab einer wachsenden zahl vom km/monat reagiert man direkt fast wie geeicht auf die dinger; „schon wieder einer, das glaubt die doch nicht wirklich, dass das keier merkt“. zumal, wenn aus gründen des verkehrsflußes auch für die pkw max. 110 angesagt sind – und kaum erreicht werden. dann sehen auch die dümmsten schlangenteilnehmer, dass der hund nie auch nur einem mucks macht. zumal wenn auf den rücksitz, mit dem blick zu seite; ein menschengroßes tier, formatfüllend der fahrerin im rückspiegel; sie will womöglich laufend schauen können, was sie beschützt, kleine rückvergewisserung. (und wenn interessiert in so situationen schon der andere verkehr? die müssen halt auch sehen, wie sie alleine zu recht kommen, nicht wahr? wenn frau es auch muss, so ohne mann und schoffoir.)) (und wir haben eine, älter und schreckhaft, in familie, zwar räumlich etwas entfernt, aber man weiß: „die fährt sogar doppelt“: lebensgroße weibliche puppe, gut geschminkt und auch richtig schön bürgerlich gekleidet, auf dem beifahersitz – und hund hinten, hilft doppelt sagt sie, vor allem in der dämmerung. eben auch schön, nicht so ganz alleine zu sein dann.)

  122. und wie wär's evtl. ausser...
    und wie wär’s evtl. ausser der reihe mit einem musikvorschlag zum bild/blog? ungefähr so etwas wie „my sometime is now?“ http://www.youtube.com/watch?v=Hz2cZx118P0
    .
    (und „fahrer(-innen?)“ wär’s gewesen)

  123. Entweder perfekt!57 hat eine...
    Entweder perfekt!57 hat eine Phase der Persönlichkeitsspaltung oder es ist auffallend wechselndes schreibverhalten festzustellen.
    .
    @ Barbarus etc.14. November 2012, 20:27 :
    Online ist jeder das was er/sie/es schreibt. Es gibt keinen Titelbonus und keine Geldruhekissen, nur Worte die Inhalte bilden.
    Wer da schreibt ist absolut egal. Der Inhalt zählt.

  124. wir bitten um entschuldigung,...
    wir bitten um entschuldigung, aber uns fällt noch einer ein:
    .
    „Well, I’m running down the road
    tryin‘ to loosen my load
    I’ve got seven women on
    my mind,
    Four that wanna own me,
    Two that wanna stone me,
    One says she’s a friend of mine
    Take It easy, take it easy
    Don’t let the sound of your own wheels
    drive you crazy
    Lighten up while you still can
    don’t even try to understand…“
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=5zuhxfrXocw

  125. man darf auch noch leben,...
    man darf auch noch leben, ja..:
    .
    „Winslow was immortalized by the song „Take It Easy“ written by Jackson Browne and Glenn Frey and performed by the Eagles. The song tells the tale of a disconsolate singer with woman troubles and includes the lines:
    .
    Well, I’m a standin‘ on a corner in Winslow, Arizona,
    and such a fine sight to see
    It’s a girl, my Lord, in a flatbed Ford,
    slowin‘ down to take a look at me
    .
    The city had suffered a loss of commerce when U.S. Route 66 was supplanted by Interstate 40, but the popularity of the song led to renewed attention for Winslow and a commercial renaissance.[
    .
    The scene described in the song was replicated as a trompe-l’oeil mural painted on the side of a building in Standin‘ on the Corner Park in Winslow. On October 18, 2004, a fire destroyed the building on which the mural was painted. The wall and the mural were preserved, but the park temporarily closed.“ http://en.wikipedia.org/wiki/Winslow,_Arizona
    .
    um wie vieles die welt ärmer wäre, gäbe es keine trompe-l’oeil mehr … . (sondern nur noch frauen, äh wagen, *g*)

  126. @Filou (19:33)
    noumène - hier...

    @Filou (19:33)
    noumène – hier wird geholfen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Noumenon

  127. in vellau ist er also gewesen,...
    in vellau ist er also gewesen, des nachmittags, zur besten kuchenzeit, genaugenommen beim oberlechner? (die weiteren bilder haben auch uns gut gefallen, danke für den tip! http://www.gasthofoberlechner.com/Gallery_DE.html )

  128. mediensegler, wo gibts hier...
    mediensegler, wo gibts hier ein lesbares Frikadellenblog?
    (Mal so von Fleischfreund zu Fleischfreund gefragt.)

  129. lieber Barbarus etc. etc....
    lieber Barbarus etc. etc. etc., sie wedeln lässig mit einem ramponioerten golfhandschuh, der von ferne aussehen solle wie ein fehdehandschuh, und dann, wenn man ihnen freundlich und wahrheitsgetreu repliziert, so negieren sie die von ihnen befragten.
    im wiederholungsfalle werden sie gebeten, neben diogenes platz zu nehmen, in der tonne.
    .
    ts.
    .
    cher Filou, einen eintrag, den man auch überfliegend lesen kann, habe ich auf wiki france gefunden: http://fr.wikipedia.org/wiki/Noumène. vielleicht gibt es den auch auf deutsch.
    ansonsten reicht auch das ‚ding an sich‘ im deutschen wiki. aber wenn ich ‚ding an sich‘ schreibe, könnte man noch auf gedanken kommen, welches ding denn nun schon wieder gemeint sein könnte, und schwupps, ist man auf der flaschen, äh, falschen fährte (ja, genau das meine, ich sehe schon ihr grinsen).
    es ging letztlich um essenz (grob gesagt: inhalt/struktur/wesen) und phänomen (darstellung/aussagen/ äusserung).
    .
    apropos ironie: ist ausverkauft.

  130. @Barbarus etc.(20:27)
    Die...

    @Barbarus etc.(20:27)
    Die Internetgestalt Salonsurfer war eine spontane Eingebung: als Surfer zu kommunizieren. Die Stützen sind ein offenes Haus, jede/r ist willkommen und der Gastgeber schaltet alle Kommentare bis tief in die Nacht frei. Sicher ist das auch kein literarischer Salon – eher eine Cafeteria mit regem Publikumsverkehr und vielen Stammgästen.

  131. "... bis ich merke, wohin ich...
    „… bis ich merke, wohin ich selbst davon getrieben werde. Ich stelle das über alles. Mir sind mein Beruf, meine Beziehungen, jahrelang gepflegte Kontakte egal, wenn es um die Ehre geht. Ich habe überhaupt kein Interesse, etwas zu tun, wenn meine Loyalität als irrelevant betrachtet wird.“ man wird so geboren , oder nicht. unabhängig davon, ob man es sich leisten kann. er ist aber nicht allein. sicher nicht.

  132. Biete Workshop:
    Wir basteln...

    Biete Workshop:
    Wir basteln lustige Kastanienmännchen.
    Ohne chemische Zusätze.
    Untertitel: Hobby und Nachhaltigkeit.
    Anmeldung beim Gemeindepfarrer in Kleinhau (Eifel)
    1.Treffen Sonntagmorgen 9 Uhr im Gemeindehaus.
    Für das leibliche Wohl ist gesorgt,
    es gibt Ingwer-Tee und Zimtplätzchen.
    Auch ohne Zusätze.
    Martins müssen draußen bleiben.

  133. @donna laura,...
    @donna laura, diktionaftis.
    .
    .
    .
    Ich bin platt.

  134. Selbstironie, liebe Laura,...
    Selbstironie, liebe Laura, Selbstironie.
    Wenn die ausverkauft ist, haben wir mehr als eine Wirtschaftskrise.

  135. Liebste Donna, bei Ihnen ist...
    Liebste Donna, bei Ihnen ist man nie auf der falschen Fährte,
    wenn man mit dem Finger zwischen den Zehen, äh, Zeilen ist.

  136. nachtrag zu 22.41 u: deswegen...
    nachtrag zu 22.41 u: deswegen muss ich stets lächeln, wenn essenz vom rind gereicht wird.

  137. Filou, bei mir ist im Moment...
    Filou, bei mir ist im Moment Nostalgie angesagt:
    Hackbraten in der Kastenform, so wie bei Omma
    mit gekochtem Ei in der Mitte.
    Abwandlung von mir, frischen gehackten Ingwer, Knoblauch und Chili untermischen.
    Und weniger Brötchen, und wenn man dann noch Rentierfleisch …
    … ist doch bald Weihn …
    … nee, jetzt kommen gleich wieder die Zeichentrickfreunde.
    War hier nicht einer der 3 Punkte nicht mag?

  138. @mediensegler
    Martinsgans...

    @mediensegler
    Martinsgans will kommen

  139. Nachrichten aus dem wirklichen...
    Nachrichten aus dem wirklichen Leben:
    .
    Auf der Nachbarinsel wurde in einem im
    Hausflur abgestellten Kinderwagen ein
    fetttriefender Schweinskopf gefunden.
    .
    Der Metzger wird polizeilich gesucht.

  140. Wenn man in einer Liste, in...
    Wenn man in einer Liste, in der fast alle aufgezählt werden,
    die Rang und Namen haben, explizit n i c h t genannt wird, ist das ein Affront.
    .
    Ich grüble noch.
    .
    Groucho Marx zitierte ich glaube ich schon mal:
    Einem Club, der mich als Mitglied akzeptiert,
    möchte ich wirklich nicht angehören.

  141. Oh Schreck. Da ist doch zu...
    Oh Schreck. Da ist doch zu später Stund noch eine alternde Bildungs-Fee zwischen den Bücherregalen hervorgesprungen.
    Und ein jeder Mann weiß, gegen solche Wesen kann man nicht gewinnen. Niemals. In keiner Epoche. Zu keiner Stunde. Mit keinem Argument.
    Somit setze ich mich jetzt schnell in die Tonne und Sie spielen in ihrem Geiste sinnlich Bratsche im Westflügel ihres Anwesens in die kühle aber frische Nacht hinein.
    Zumindest solange keines der Kinder aufs Laminat bricht oder die Familie MüllerMeierSchulz von nebenan wieder zu klopfen anfängt.

  142. Barbarus, immer steht jemand...
    Barbarus, immer steht jemand in der Sonne. Muss ja nicht Alexander sein.

  143. Ihr seid gemein!...
    Ihr seid gemein!

  144. D.A.s Beitrag bringt mich in...
    D.A.s Beitrag bringt mich in arge Gewissensnoete.
    Plaudern oder nicht ausplaudern?

  145. perfekt!5714. November 2012,...
    perfekt!5714. November 2012, 22:03
    Musikvorschlag:
    slave to love und Love is the drug
    die alte Roxy Mucke
    instrumental im Jazz-Stil der 20er
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=VumUtw3IIec
    .
    Wieso entdecken gerade jetzt viele die Zwanziger wieder,
    keine Ahnung, Donna sagte was von ausverkauft.

  146. E.R.Binvonhier15. November...
    E.R.Binvonhier15. November 2012, 00:16
    Kenne das mit nem Pferdekopf im Bett.
    Ein Angebot, dass man nicht ablehnen kann.

  147. cher Filou, nicht doch. alles...
    cher Filou, nicht doch. alles nur bei wiki nachgesehen und genommen, weil es hübsch klang.
    apropos selbstironie: bei wiki stand da fast nichts. man ist verzweifelt.
    .
    lieber Barbarus, sonderlich exakt scheinen sie kommentare nicht zu goutieren – es liegt ihnen sicherlich völlig fern -, denn schliesslich sind sie diesmal, ein wenig ungezogen zwar, auf irgendjemanden konkretes ausser auf den gastgeber eingegangen: insofern gehören sie noch nicht in die tonne gescheucht.
    dionysos treibt sich hier draussen noch irgendwo herum. vielleicht erwischen sie ihn noch.

  148. Tante Inge. Eine Mordstante....
    Tante Inge. Eine Mordstante. Sie war sogar im reiferen Alter noch sehr huebsch. Und sie hatte einen umwerfenden Charme. Alle Maenner schienen ihr verfallen. Frauen sahen sie eher skeptisch. Dem Zickenkrieg gingen sie aus dem Weg, denn das koennte laut werden und der Frisur schaden.
    .
    Wie machte sie das? Der weibliche Instinkt sagte ihr, dass Maenner nichts anderes sind als der Mutterliebe nicht ganz entwoehnte Wesen. Muetter sind halt so, sie moechten ihre Soehne ewig an der Brust saeugen, Einfluss behalten, ihr Leben nach der Mutter Sinn regeln, denn Frauen sind keine Verraeterinnen ihres Geschlechtes, sie wissen, was Frauen brauchen. Frauen brauchen dressierte Jungs. Das Nest geht vor dem Traktor. Sie schaffen am Knaben den Mann fuer die Frau ihrer Vorstellung.
    .
    Tante Inge griff sich ihr Opfer, nahm es an den Busen, herzte und kuesste es, erzaehlte ihm, er sei zwar nicht der Groesste, aber immerhin fuer sie, die Vefuehrerin, gross genug.
    Der Mann, das mutterlose Wesen, war entzueckt. Endlich wurde es von jemanden geliebt, dass nicht nur die Mami war. Weiss der Geier, was da noch passieren kann…
    .
    Der Mann aber, das liebebeduerftige Wesen, zeigte Eigenheiten, die Tante Inge nicht ins Konzept passten. Er aergerte sie so, dass sie disziplinarische Massnahmen anwandte. Das musste ihn schmerzen, denn nach der herzlichen Zuwendung, erfolgte der Liebesentzug. Sie stichelte, sie blamierte ihn in Gesellschaften, sie versuchte es zumindest, sie hatte die Solidaritaet aller Frauen der Welt auf ihrer Seite, denn die Weltherrschaft ist ihnen-und so soll es bleiben.
    .
    Der Mann aber litt ein bisschen, traf seine Kumpels in der Kneipe. Man verabredete sich auf den naechsten Morgen, denn dann ging man Angeln.
    .
    Das Wesen der Frauen sollte ihnen unbegreiflich bleiben. Aber die Fische bissen gut an diesem Tag.
    .
    Gute Nacht. Egal wie. Egal mit wem.

  149. Entwarnung, Jordanus.
    Von...

    Entwarnung, Jordanus.
    Von Ihrem Audi 100 weiß die Polizei noch nix.

  150. Erst kotzt das Kind aufs...
    Erst kotzt das Kind aufs Laminat und dann bricht es aufs Linoleum?
    Ja wat denn nu? Hier geht es in der Regel um andere Körperflüssigkeiten.
    Machen Sie sich erst mal mit den Regeln dieses Blogs vertraut,
    sie Emporkömmling, sie, bevor sie hier rumstänkern.
    .
    Michel Picoli z.B. legte sich in Das grosse Fressen über die Balkonbrüstung
    und fur… sich zu Tode. Ironie ist aus, sagte die Fee.

  151. Und ziehen Sie Ihre...
    Und ziehen Sie Ihre Überschuhe aus und die Salonpantoffel an, bitteschön.
    Wenn wir Sie jetzt zu Ihrem Tisch geleiten dürften, nein, tut uns leid,
    die anderen Tische sind reserviert, wir sind untröstlich.

  152. Der arme Barbarus. Hat er doch...
    Der arme Barbarus. Hat er doch extra sein lateinisches Spruchlexikon hervorgekramt, damit er über die Grenzen seiner prunkvollen Seniorenresidenz Anerkennung erlangt. Wie kalt doch eine Welt ist, in der jemand an seinen holzigen Sätzen gemessen wird und nicht an dem Auto in seiner Garage. Da er scheinbar nur den Plot des Blogs gelesen hat und ihm die Einsicht verwehrt blieb, dass ein Nickname keine Identität abbildet, läuft sein Gebrabbel ins Leere.
    Sicherlich hat es niemand nötig auf Zuruf eines Barbaren sich im FAZ-Kommentarbereich zu profilieren. Man sollte nicht über jedes Stöckchen springen. Deshalb hoffe ich, dass die von mir geschätzten Kommentatoren, wie dertiger, donna laura oder fionn sich nicht von solchen Trollen das Schreiben verleiden lassen.

  153. Geehrter Don ,
    über eine ...

    Geehrter Don ,
    über eine Barchetta lächelt man nicht …
    kleeblättrige Alfa Grüße. T.

  154. Mediensegler, ich war...
    Mediensegler, ich war erstaunt, genannt zu werden. Schliesslich bin ich ja nun wirklich nicht alle Tage hier. Klingen meine Beitraege etwa so, als wenn da im Hintergrund jemand auf Linoleum bzw. Laminat bricht?
    .
    Ich muss unbedingt etwas gegen meine innere Unruhe tun.

  155. Mediensegler, ich war...
    Mediensegler, ich war erstaunt, genannt zu werden. Schliesslich bin ich ja nun wirklich nicht alle Tage hier. Klingen meine Beitraege etwa so, als wenn da im Hintergrund jemand auf Linoleum bzw. Laminat bricht?
    .
    Ich muss unbedingt etwas gegen meine innere Unruhe tun.

  156. Re Souvenirs aus den...
    Re Souvenirs aus den Ferien.
    Ich habe ein Briki aus Griechenland.

  157. Welches Familienmitglied...
    Welches Familienmitglied welche Körperflüssigkeit welchem Bodenbelag in welcher Art zukommen lässt – Mei – des is doch so Wurscht.
    .
    Und das ist auch gut so. (Im Netz gibt es keine Auslegeware oder ähnliches.)

  158. Schlagzeilen in den CH-Medien...
    Schlagzeilen in den CH-Medien online
    „Gottschalk verkauft sein Schloss“ – also, der Immobilenboom ist vorbei – right?

  159. Tante Mia ist die Größte. Da...
    Tante Mia ist die Größte. Da gibt es kein Vertun. Schau nur, wie sie sich im Platzengen in das Coupé zwängt. Röööhhr. Das hat was. Wo sie durchfegt stehen alle Ampeln auf Grün. Extraordinary for her. Vom Adolescenten bis zum Senilissimus,
    alle sind sie ihr verfallen. Im Nu. Es heißt, sie würde sogar mit hübschen Verkäuferinnen und Bibliothekarinnen, auch Nönnchen, sogar Emanzen…..Sie ist eine Diebin der Herzen.
    Grüße aus der Noosphäre.

  160. Sehr geehrter Don,
    es muss...

    Sehr geehrter Don,
    es muss wieder einmal gesagt werden: Sie können tatsächlich stolz sein auf Ihre Tätigkeit als FAZ-Blocker und Autor!
    Ich war 40 Jahre im Verlagsbereich tätig, bin Vielleser, lese aber konsequent nur 1 Block, und das ist Ihrer. Warum?
    Sie schreiben sehr gut, haben Ideen, und Sie haben sich durch Leistung einen intelligenten Kreis von Block-Teilnehmern ‚aufgebaut‘. Und Sie haben eine besondere Liebe zu Italien, wo ich seit einigen Jahren rund 10 Monate im Jahr mit Freunden in unserem Palazzo Veccio am Ortasee wohne und meine gewonnene Freiheit genieße.
    Ich hoffe sehr, dass Sie uns als Block-Gastgeber noch lange erhalten bleiben.
    Herzliche Grüße vom Ortasee

  161. schlaft ihr alle eigentlich...
    schlaft ihr alle eigentlich nie?
    jedenfalls danke für einen heiteren morgen in novembergrau.

  162. lieber veil of ignotrance,...
    lieber veil of ignotrance, mitnichten, mitnihcten, das sei ihnen versichret, mein bester, im gegenteil, seien sie unbesorgt – auch wenn ich ihre fürsorgliche nachfrage und damit sehr männliche haltung wirklich zu schätzen weiss -, meiner schwarzen seele macht es freude, denn schliesslich ergibt sich daraus die beste gelegenheit, ein wenig zu schwadronieren.
    .
    abgesehen davon keimt der eindruck, dass hier jemand aufschlug wie bei der berühmten publikumsbeschimpfung eines in persönlichen lautäusserungen mittlerweile deutlich peinlich gewordenen autors, aber es funktioniert stets: man wettet mit einem freund, wieviele kommentare man provozieren kann, denkt sich das naheliegenste aus und gewinnt einen kasten bioblubberlutsch. da dieser mensch vermutlich häufiger glutamatinduziert die speisekarte rückwärts aus seinem körper rutschen sieht, schliesst er daraus auf andere. nun, solange er nicht überall hinhäufelt.
    .
    was ist eigentlich laminat?
    .
    cher Filou, sie haben es auch nicht gerade leicht, hm?

  163. @fionn 09:45
    Nein, Herr...

    @fionn 09:45
    Nein, Herr Gottschalk bircht Zelte in Germanien ab, auch wenn das Zelt hier eher groß ist und neogotisch, aber wenn Air Berlin die Freiflüge für Prominente kürzt, was will man da machen?
    (Ich war vor einer Weile auf einem AB Flug auf dem auch Herr G. war, mitsamt herbeistürmenden Mitreisenden Damen die Autogramme haben wollten und Kabinenpersonal das Autogramme wollte und ähnlichen Äußerungen der Volks-Sympathie)

  164. Frankfurter Zeitungskrise:...
    Frankfurter Zeitungskrise: Gestern wollte ich mir mal wieder die Printausgabe der FAZ gönnen, aber leider war keine am Kiosk vorhanden. So klappt das natürlich nicht mit der Auflagensicherung.

  165. " Von Wuenschen und Traeumen...
    “ Von Wuenschen und Traeumen der Teilnehmer kann man
    ja viel Kommendes und Gewolltes ableiten/herausfinden.
    Somit noch einmal. Was gibt die gewünschte Verwandlung
    der Michaela und des Martins dazu her, wohin der soziale
    Zug einer ganzen Gesellschaft die nächste Zeit gehen wird?“
    .
    Um diesem Ziel, Barbarus etc., naeher zu kommen, muss
    man sich schon die Mühe machen, diese Wuensche und Träume
    nach Verwandlung im Gegenlicht der offiziell gewuenschten
    Verwandlung zu betrachten.

  166. Mal was anderes:
    Lese grade...

    Mal was anderes:
    Lese grade mit großem Vergnügen das Interview a. d. O. mit Barenboim.
    „Sind nicht alle Musiker denkende Musiker?“
    .
    „Nein. Ich kenne viele Musiker, die auf höchst geniale Weise instinktiv spielen, und zwar sehr gut, ohne dass sie dabei denken müssen.“
    .
    „Nennen Sie mir einen Musiker, der nicht denkt.“
    .
    „Ach was. Das tue ich jetzt nicht!“
    .
    .
    Ich mag den Kerl.
    .
    .
    „Ferien für immer“ von Nickel/ und Verlagsmanager-Söhnchen Kracht soll ein mittelschlechtes Buch von gelangweilten Parvenus sein, die den großbürgerlichen Snob geben und schlecht über andere Touristen reden, um sich zu distinguieren.
    Irgendeiner hier, der mir sagen kann, es ist dennoch lesenswert?

  167. Die Nachfrage nach Verwandlung...
    Die Nachfrage nach Verwandlung ist auf beiden Seiten gross und
    das Angebot jeweils dürftig.
    Wohl das eigentliche Problem.

  168. einer muss es ja machen und...
    einer muss es ja machen und DIE ANDERE partei ergreifen:
    ich schenk jetzt dem barbar ein wort als keil für seinen klotz
    PRÄTENTIÖS

  169. Schöner Text, danke.

    Ich...
    Schöner Text, danke.
    Ich bin dies Jahr auf dem Weg nach Venedig am Gardasee entlanggeschrammt und mußte angesichts der Landschaft über Sehnsuchtsorte nachdenken. Nach der Lektüre dieses Textes fallen mir darüberhinaus nun auch Sehnsuchtsspeisen ein. Da kann man ja nur noch melancholisch werden. Aber schön melancholisch.

  170. Weißglut kommt auch beim...
    Weißglut kommt auch beim Vronibär vor.
    Der dann aber nicht in der Lage ist, sie zu sublimieren und in ein gelungenes Kesten-Traktat zu verwandeln. Dafür bewundere ich den Don.
    Nö, da lodere ich.
    .
    [Meta-Topic: Tod der FR:
    Aktuell grad mit einem Verleger gestritten, der
    – nie erreichbar ist, aber Sachen von mir will (ein Drängeltrödler)
    – nicht einmal eine E-Mail-Adresse hat, resp. sie nicht herausrückt
    – dafür über Faxe kommunizieren will (hallo, wir sind in welchem Jahrhundert?)
    – aber schomma in meinen eh schon windelweichen AGB vom BDG herumfurkt und alles gestrichen haben will, was ihm nicht passt, z.B. Nutzungsrechtskram
    .
    – habe meinen KV entnervt zurückgezogen/storniert. Auf diese schofelige Art arbeite ich mit niemandem zusammen. Glaubt wohl, weil er Journalisten traktieren kann because he can, geht das auch mit Grafikern.
    .
    Von mir aus braucht es keine solchen Feudal-Verleger aus dem letzten Jahrhundert. Wenn ich Krimiautorin wäre, würde ich sie in meinen Romanen als erstes töten.]

  171. " Wenn ich Krimiautorin waere,...
    “ Wenn ich Krimiautorin waere, würde ich sie in meinen
    Romanen als erste toeten. “
    Vroni, nur zu.
    Aber beeilen muessen Sie sich. Bevor die Verleger nur
    noch als Kadaver rumliegen.

  172. Einen Cappuccino und eine...
    Einen Cappuccino und eine Schachtel Winston!
    – Ja, an der Bar.
    .
    In China ist ein Sack Reis umgefallen?
    Incroyable.
    Wir hatten heute Stromausfall.
    Fragen Sie mich nicht.
    Incroyable.
    Zustände sind das. Wie im Mittelalter.
    Nach dem Mittelalter ist vor dem Mittelalter.
    Ups, ich muss los, meine Wagen steht in zweiter Reihe.
    Behalten Sie denn Rest.

  173. Verleger, Banker, Arbeiter und...
    Verleger, Banker, Arbeiter und Massen sind Gestalten aus
    dem 19.Jhdt.
    Nur Bildungsbürger polieren ihr Ansehen immer wieder auf.
    In Erinnerung an vergangene Groesse.

  174. Don,
    Sie erinnern mich an...

    Don,
    Sie erinnern mich an einen Jugendfreund. Dass Sie nicht Don heißen, müssen Sie nicht erklären. Es ist nicht nötig. Ihr Text hat mir gefallen. Und dass Sie uns hin und wieder Ihre kleinen Schätze aus der bunten Dose, die sie neben einem Baum vergraben haben, zeigen, macht Sie groß.

  175. @prince Matecki – Wollen Sie...
    @prince Matecki – Wollen Sie damit sagen, dass Her Haribo nicht genug verdient, um sich einen AB Flug zu leisten? …. Oder handelt es sich um ein AB Geschäftsmodell: fliegen sie mit uns und wir garantieren Ihnen ein Gottschalk Autogramm!

  176. Etwas hat sich grundlegend...
    Etwas hat sich grundlegend veraendert.
    Im 19.Jhdt. sahen sich kleinraeumige Organisationsformen Tatsächlich dem Ansturm der Massen ausgesetzt.
    Heute versuchen großraeumigste Organisatitionsformen kleinste Mengen
    zu haendeln.

  177. @Nachteulen (ab 00:26)
    Bin ja...

    @Nachteulen (ab 00:26)
    Bin ja nur ein Müller-Lüdenscheidt mit Online-Wikipedia. Doch was wäre Dons Reich ohne unsere verehrte, hochwohlgeborene Madame. Als nächtliche Fee becirct sie selbst Barbarossa. Und wenn dann Filou als kostümierter Dionysus in Erscheinung tritt, werden manche Träume wahr. Tante Inge allerdings, hat hier noch nicht vorbeigeschaut.

  178. Glutamat übertüncht ja, dass...
    Glutamat übertüncht ja, dass man sich keine vernünftigen Kochzutaten leisten konnte,
    sonst brauchte man Sie ja nicht im Geschmack zu verstärken.
    Genauso ist es mit Laminat, das kauft man sich, wenn man es sich verkneift,
    wertige Vollholzdielen oder Parkett anzuschaffen, liebe Donna. ;-)

  179. @ Vroni 15. November 2012,...
    @ Vroni 15. November 2012, 15:35 :
    Trend ist ja den Kreativen die Rechte abzunehmen und dann zu vermarkten.
    Als Aussenstehender habe ich aber den Eindruck, daß viele Kreative das ebensowenig mitmachen wollen wie Sie.
    Ich sehe darin eine Ursache für die Qualität unserer Medien. Da verewigen sich immer öfter die nicht Kreativen.
    Die Ergebnisse sind entsprechend und die Inhalte gehen in den freien Fall über, wenn alles schon zig mal verwendet und verdreht wurde.
    Die Talkshows sind ein sehr schönes Beispiel, weil es so offensichtlich ist. Immer gleiche Leute sitzen in immer gleichen Runden und müssen immer gleiche Sprechblasen absondern. Da ist die Kleidung schon ein Alleinstellungsmerkmal.
    Die Rechteverwertung ist ein Zwangseisen unserer Gesellschaft und wird erstickend eingesezt.
    Für Sie eine wirtschaftliche Katastrophe, für den Rest eine inhaltliche.
    Beugen Sie sich nicht, das unterstützt nur die Geldsäcke, liefern Sie lieber was bezahlt wird: aller niedrigste Qualität und nie Originalität. Das machen nach meiner Beobachtung viele so.

  180. "Zustände wie im...
    „Zustände wie im Mittelalter.“
    .
    @ x,
    wenns nur so wäre!
    Laut einem Artikel aus einem bekannten QUALITÄTS-Medium edler Federn werden wir ab Mittelalter immer dümmer. Gleich glaub ichs.
    http://www.blog.vroni-graebel.de/logisches/2012/11/das-qualitaets-internet/
    .
    .
    @ Holly
    Ihr subversiver Verweigerungs-Ansatz hat Charme und Maroni.
    .
    Leider funzt er bei mir nicht: Ich bin kleinbürgerlich so erzogen worden, nur Bestes nach bester Kraft abzuliefern. Wehe sonst. Brainwash halt, den man bei jungen Leuten macht, die man als Produktionsmasse oder Reservearmee neben den müsiggehenden Bürgerkinder-Schlawinern so braucht. Einzig, Hoffnung & Abhilfe sehe ich durch Umprogrammierung meiner Gehirnknoten durch den Secret Service der CIA. Ob der aber mitmacht?

  181. @ Vroni15. November 2012,...
    @ Vroni15. November 2012, 20:35 :
    Wenn Sie schon Überholspur fahren, dann sorgen Sie auch für adäquate Belohnung Ihrerselbst.
    Es gibt ja alternative Vertriebswege. Es gibt sogar kleinere Werbeargenturen, bei denen die Kreativen an den Werbeeinnahmen beteiligt sind.
    Zeigen Sie den Ärschen den selbigen. Es gibt auch einen Markt fairerer Abnehmer von geistigem Eigentum.

  182. Vroni,
    ich finde Sie nicht...

    Vroni,
    ich finde Sie nicht kleinbürgerlich. Sie sind eine moderne Frau, die mitten im Leben steht. Die kämpft, die oft wütend ist, die ein Hochschulstudium absolviert hat und bei sehr renommierten Agenturen gearbeitet hat. Ich habe mir Ihren Blog schon vor längerer Zeit angesehen.
    Ich bin nicht Ihr Feind.

  183. salonsurfer,
    do you remember...

    salonsurfer,
    do you remember Tante Trude? Es riecht immer noch nach Schnittblumen.
    Au Backe, was für ein Feger. Ihr war mein ganzes Herz.
    .
    Mademoiselle K.
    „ah ah ah ah
    On m’appelle pas
    on m’invite pas
    dans les soirées
    watchi watcha“

  184. x,
    Finde das Wort...

    x,
    Finde das Wort „kleinbürgerlich“ an sich jetzt nicht so schlimm. Es definiert einfach nur die Herkunft und die Sozialisation.
    .
    So war da halt damals für viele aus Nordbayern:
    „Spare, lerne, leiste was, dann hast du, kannst du, bis du was“, ähm dann blüht dir was ist einem halt von allen Seiten eingetrichtert worden. Man lernte in der Küche neben dem Wohnzimmer aus Gelsenkirchener Barock, dann doch am eigenen Schreibtisch, an dem sich dein Hamster aus Versehen selbst umbringt. Man bekam gesagt, lern was auf dera Schull, sonst kriegst a Schelln und kommst zurück in die Hauptschull – aber wir können und wollen dir nicht bei den Hausaufgaben helfen. Die Sendung mit der Maus um 11 wär der intellektuelle Höhepunkt am Sonntag gewesen, wenn Muttern da net pfeilgrad gemeint hätt, mit dem Vorwerk rumkrawalln ähm staubsaugen zu müssen. Blitzsauber war es überall, aber Bilder gab es kaum an der Wand, Bücher gab es fünf in der Schrankwand – unsere Teenager-Musik war Negermusik, angehört wurden lieber die Egerländer Musikanten auf Bayern 1. Die sorgsam gehütete SPIEGEL-Jahressammlung will man für das Baden am Samstag im Heizungskeller verschüren – der Teddy damals war schon längst da drin verschürt, weil angeblich zu abgeschabt, zu dreckig. Wenn man als junges Ding aufs Schützenfest musste, dann „schunkelten“ die Männer so, dass sie mit ihrem Ellenbogen absichtlich am Busen vorbeiwetzten. In die nächste Disco kam man nur, wenn man welche kannte mit Auto. Das haben die Dorfburschen erotisch ausgenutzt. Man fuhr besoffen. Die beste Freundin ging mit jemandem der auf Heroin war und veränderte sich. Man befand sich inständiger Konkurrenz zum Hauskater: Er wollte nachts auf mousing um 1 runter vom Rosenspalier, man selbst aber rauf, weil vorne zugesperrt. Man traf sich in der Mitte, wie Politiker, gluhte sich gegenseitig an und spielte Autobahnstau.
    Das Abi wurde im Schwimmbad gelernt. Die Eltern trauten sich nicht zur Abifeier, denn da waren die „Bessern“, mit denen fiele ihnen eh nix zum Redn ein.
    Doch, das Kleinbürgerliche war lustig: Klavierstunde entfiel, da 5 Mack die Stunde zu teuer – Skifreizeit entfiel aus gleichem Grund. Es wurde viel zu früh geheiratet, weil studiern, wos willstn mit studiern. Der Ehemann entpuppt sich als Fortsetzung von Verhältnissen, die man hinter sich geglaubt hat. Und man zieht immer südlicher in die Städte Bayerns, die noch übrig sind. Wo man noch „wos wern kann“. Man landet bei einem großbürgerlichen Designbüro, wo man deswegen eingestellt wird, weil dessen Bruder in dem Kaff aus dem ich komm an Heroin vereckt ist und man sich Infos von mir Kleinbürgerin mit den engen Jeans von Truckerladies übers „Apple“, der damaligen Drogenhochburg erhoffte.
    Kleinbürgersein ist cool, wos glabst denn a du.

  185. @ Mediensegler
    Klugsch-mode...

    @ Mediensegler
    Klugsch-mode an* Katzen fahren auf Glutamat ab. Sie haben dafür eigene Geschmacksrezeptoren. Das zu deren Nimbus als Feinschmecker.^^

  186. Vroni, jetzt grüble ich...
    Vroni, jetzt grüble ich wieder, wie kommt ne Katz an Glutamat?

  187. Vroni,

    hmm - Sie sind nicht...
    Vroni,
    hmm – Sie sind nicht ungeschickt. Vermutlich hätte ich Sie damals mit meiner Cordsamthose und dem Kraftband angesprochen. Sie zu einem Eis eingeladen. Stracciatella und Erdbeer.
    Wir wären nachts ins Freibad geklettert und hätten Ahoi-Brause geklaut.

  188. Re Cords, flat caps, Barbours...
    Re Cords, flat caps, Barbours usw.
    Ich empfehle The British Shop online
    http://www.the-british-shop.ch
    Auch Damenkleider & Accessoires.

  189. Sehr schöner Lagebericht,...
    Sehr schöner Lagebericht, Vroni. Kennen Sie zufällig „Beste Zeit“ von Marcus H. Rosenmüller? Genau die gleiche Situation, inkl. Rosenspalier, allerdings mit bäuerlichem Hintergrund. Nebenbei, der Rosenmüller kommt aus Hausham, gleich beim Don über den Berg (schäl Sick).

  190. @ Savall
    den entspannten...

    @ Savall
    den entspannten Rosenmüller kenn ich freilich.
    Etwas böser und mit Furor ist Altmann.

  191. "Spare, lerne, leiste was,...
    „Spare, lerne, leiste was, dann hast du, kannst du, bis du was“
    Vroni, ich kriege heute noch Agressionen, wenn ich an diesen Spruch denke. Er stand auf den Werbematerialien der Sparkasse und ich fand ihn schon im Alter von zehn Jahren zum Kotzen. Vielleicht ist das aber auch die Scham darüber, dass sich so etwas in meinem Gehirn festhaken konnte.
    Dann schon lieber die drei preußischen Verwaltungsregeln:
    1. Das war schon immer so.
    2. Das war noch nie so.
    3. Da könnte ja jeder kommen.
    Die lassen sich auch heute noch perfekt auf das Verhalten von Menschen in Situationen drohender Veränderung (sprich: Krise) anwenden.
    Wir hatten Klavierunterricht, aber zu einem sehr äääääh – günstigen Preis. Es war die schief spielende und singende Organistin unserer Kirchengemeinde. So richtige Begeisterung konnte sie nicht entfachen. Aber ich war auch nicht leicht für irgendetwas zu begeistern.

  192. Was der launige...
    Was der launige Herkunftsbericht einer eigentlich mal brav und zielstrebig gewesenen Bürgerin eigentlich sagen soll:
    .
    Das Leistungsgequatsche ist Betrug. Von oben.
    Wir sind in keiner Leistungsgesellscchaft. Lüge. Wir sind in einer Pfründe- und Erbgesellschaft. Wer etwas anderes sagt, der lügt. Leistung hat sich noch nie gelohnt. Jedenfalls nicht für die, die am falschen Ende der Nahrungskette sind.

  193. fionn, ach ja, stimmt, die 5....
    fionn, ach ja, stimmt, die 5. Jahreszeit hat bereits begonnen, da braucht man was zur Verkleidung. Und warum nicht mal als Inselaffe gehen…

  194. @ Mediensegler
    Ja, wie kommt...

    @ Mediensegler
    Ja, wie kommt die Miez da ran. Indem sie auf den Tisch hupft und klaut.
    .
    Die meisten Katzen wollen am liebsten statt des Industriekrams von Effem oder Iams die Sachen, die der Mensch auf dem Tisch hat. Die Tortensahne, das zarte Eigelb, der duftende Käse, die Wurst, die Schillerlocke. In vielen Würsten oder halbfertigen Sachen, in vielen Käsen ist Glutamat drin.
    .
    Und bevor die fressness-correctness-Polizei auftaucht und fragt, warum denn der Miezen-Haushalt Lebensmittel besitzt, die Glutamat hätten: In vielen Lebensmitteln ist Glutamat natürlicherweise drin. Stichwort Pilze, Sojasaucen, Austernsaucen, getrocknete Tomaten, Käse, Seetang.
    .
    [Kater sind nochmals anders. Mein Kater liebte TV zu schauen, dazu fraß er geröstete Erdnüsse. Selbstgefällig, nur von einer bestimmten Marke, er merkte den Beschiss sofort, falls es eine andere war. Außerdem fraß er Schokolade. Aber nur Traube-Nuss von Toblerone.]

  195. @ Der Tiger 15.11. 18:06
    Unter...

    @ Der Tiger 15.11. 18:06
    Unter der Geschäftsführung des Eigentümers war AB dafür bekannt, Freiflüge recht großzügig an Prominente zu verteilen. Man kann ja möglicherweise das ein oder andere gegen Herrn Mehdorn sagen, aber seit er Boss bei AB ist wird da wesentlich restriktiver verfahren und deutlich mehr betriebswirtschaftlich gedacht.

  196. Ooooch, mit Arxkriecherei und...
    Ooooch, mit Arxkriecherei und Überstundenknüppeln ohne Ende kann man schon ein paar Sprossen auf der Leiter nehmen. Aber dann ist Schluß.
    Ein absoluter Karrierekiller in vielen Unternehmen: Sachkompetenz. Das kommt gar nicht gut…

  197. @ Jordanus
    ja, der Spruch war...

    @ Jordanus
    ja, der Spruch war wirklich richtig übel.
    Und man genierte sich so bei der Abgabe, vor allen das Sparschwein zu öffnen. Denn man hatte keine reiche Tante wie manch andere, die einem schnell vorm Weltspartag mitleidig das mit Zehnerln und der sonntäglichen Mark gefüllte Sparschwein mit ordentlich Fünfmarkstücken und Zehnmarkscheinen aufbrezelte.
    .
    Deswegen: Lieber aus diesem Hamsterrad der Obrigkeitssprüche aussteigen. Wenn schon nicht Ferien für immer für Snobs, dann wenigstens Ferien vom Hamsterrad.
    .
    [Hamster haben sowieso eine suizidale Art. Schlechtes role-model. Siehe meiner, der sich freiwillig mit einem Buch aus der Schulbücherei erschlagen hat.]

  198. Vroni, das Gemeine ist doch,...
    Vroni, das Gemeine ist doch, wenn man einmal als Kleinbürger angefangen hat und man nichts schafft, lernt, macht, noch weiter abrückt, denn in den Kreisen, die einen dann auffangen (können) steckt man nicht drin.

  199. Meine Botengänge erledige ich...
    Meine Botengänge erledige ich flugs allein.
    Früher war ja Bote zu sein ein äusserst gefährlicher Beruf. Dem Überbringer schlechter Nachrichten entzog der Adressat schlicht die Lebensberechtigung
    (Nicht zu verwechseln mit den gängigen Tatarenmeldungen). Dagegen lebt heutzutage eine medial durchorganisierte Industrie „breitaufgestellt“ in Aftersymbiose mit den Mächtigen von den Katastrophen der großen, mittleren und kleineren Ausmaße. So kann es allerdings auch angesehene Institutionen und deren Mediatoren auf diesem Sektor ohne weiteres durchaus heftig selbst erwischen (aktuell BBC).
    NB
    Wieso brauchts eigentlich Werbeagenturen für all den überflüssigen Schrott, der die sog. Umwelt abbildet? „Warum lachen und dick werden, wenn man Qual und Erfolg in einer Zwangsjacke erleben kann?“ (Marshall Mc Luhan)
    Hamstern ist ein Vorsorgesystem der alten Art.

  200. @Hermes - Marshall Mc Luhan...
    @Hermes – Marshall Mc Luhan fand ich immer gut. „Das Medium ist die Botschaft“ hat mir seinerzeit mehr eingeleuchtet als die ganze damalige Frankfurter Schule zusammen. Allerdings, wenn the medium the message ist, hat der Götterbote ausgedient – oder wird der Leibhaftige.

  201. Vroni,
    kommt darauf an, wie...

    Vroni,
    kommt darauf an, wie man Leistung definiert. Den Schmarrn, den einem die erzählen, die von der Arbeit anderer profitieren darf man nicht glauben.
    Das Wort Leistung hat bei mir einen negativen Beigeschmack. „Etwas geleistet haben“. Oder: „Ich leiste mir jetzt mal was“. Oder: „Das kann ich mir nicht leisten“.
    Wenn man sich dann noch betrachtet, welche „Leistung“ wie honoriert wird, vergeht es mir komplett.
    Werbung ist für mich nichts Negatives. Sobald zwei Ravioli-Dosen unterschiedlich aussehen, ist das schon Werbung. Werbung – um/für etwas werben ist auch ein Prinzip der Natur.
    Ich war mal mit einer freischaffenden Industrie-Designerin zusammen und kenne Ihren geschilderten Berufs-Unbill sehr gut.

  202. x,
    danke, danke.
    Egal ob Leis...

    x,
    danke, danke.
    Egal ob Leis Tung oder Mao Tse Tung, alles nur Ideologien.
    .
    Berufsunbill:
    Von der Schreibtischkante Kreativer kann sich der Zahnarzt seine Abdrücke holen. Don hängt zwielichtige Damen auf, ich hänge geistig derweil ganz Andere auf …

  203. Verehrter Don,
    Ihre Maronen...

    Verehrter Don,
    Ihre Maronen erinnern mich doch sehr an gesammelte Maikaefer zu Kinderzeiten.
    Dasselbe glaenzende Braun, der kleine Pelz, die runde Form.
    Vielleicht ruehrt ihre Vorliebe fuer derlei Koestlichkeiten aus alten Kindheitstagen?

  204. wir sind immer entzückt und...
    wir sind immer entzückt und begeistert von seinen wunderbaren fotos. wie schön er also in diesem beispiel die braune festigkeit aus ihrer stachlig-abweisenden hülle von nachgiebigkeit befreite. um sie mit sich zu führen und sich einzuverleiben (*g*).
    .
    und noch anders. die hand, welche die frucht hält – warm, stützend, dem lichte und der wahrheit entgegen, aber auch präsentierend, entbergend – wirkt – ein wenig profilermässig argumentiert – eben so, wie eine katholische hand eben auf manche wirkt: die freiheit, welche sie gewährt, ist absolut – und trügerisch zugleich. denn wenn sich die hand nur ein weniges schlösse, kaum zum halbrund wäre das, wäre es aus mit der freiheit der aussicht für die frucht. und ganz geschlossen bewahrten sich wärme und geheimnis. und erfüllten sich vollständiger besitz und gewissheit.
    .
    die ergänzende evangelische freiheit hingegegen – also dergestalt argumentiert lediglich, einen möglichen gedankengang zu skizzieren – wäre und bliebe vorbildlich dann natürlich immer nur genau die: die frucht fortwerfen, in ene beliebige oder für nützlich erachtete gegend. für den kommenden baum sorgen wollte mutter natur. wie auch immer.
    .
    oder so.
    .
    und selbstverständlich lässt man sich als leser jederzeit gerne von ihm an die hand nehmen. eben, weil er nicht erobert. durch überzeugung alleine wirken wollte, niemals durch überredung. (and beeing world-class profilers, we would need to know everything in all advance. i. e. about the seasons to come, *g*)
    .
    p.s.: und wäre, so gesehen, die evangelische freiheit, die unser gastgeber hier so vorbildlich lebte, sie, ja fast sie alleine, machte wohl seine attraktivität: das wort bedingslos freisetzen. mehr bleibt gar nicht verlangt. (ganz so, wie ein luther es schon einmal mit dem worte gottes tat – es braucht eben gerade keine „igniatische indifferenz“ zum zwecke der vermittlung für ein volk. das wort stünde, wie bekannt, immer alleine – und für sich selber).
    .
    und wie auch immer: verantwortung. (ungefähr so womöglich, ja)

  205. man weiß:...
    man weiß: http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Freiheit
    .
    „Schon Paulus benannte die Gefahr, dass sich die innere Dialektik der evangelischen Freiheit, die für ihn die absolute Geltung der Gesetzesforderung voraussetzt, auflöst in eine inhaltsleere Beliebigkeit. Dieser Gefahr setzt er das Primat der Liebe entgegen, deren Früchte ein Leben in evangelischer Freiheit tragen soll.“ also tragen wir frucht.
    .
    (nein, wir sind weder gebildet – noch intelligent. können vielleicht manchmal buchstaben stammeln oder der tastatur frönen, mehr aber auch nicht)
    .
    (nachtrag: es war es schon immer unbegreiflich, warum die theologischen zentralaspekte der gedanken aus der zeit der reformation im studium der kath. theologie praktisch überhaupt nicht vorkamen. schließlich soll doch, so eine mögliche, allgemeine lesart, eine akademisches studium vorurteilsfrei über das ganze fachgebiet aufklären, damit der studierende am ende als reifer und erwachener mensch selber beurteilen kann, was richtig und falsch ist, reif, in kenntnis und erwachsen (s)eine eigenen wahl zu treffen befähigt sich finden würde… . „but brainwash to freedom“ was not the road we intended … .)

  206. kontrovers dazu die faz heute...
    kontrovers dazu die faz heute (und man fragt sich hin- u. wieder durchaus, wie distanzlos und ungebildet man heute wieder sein darf – womöglich sein muss in manchem beruf – „als professioneller“)
    .
    immerhin sätze finden sich dort. wie „Der Übermensch erfüllt das humanistische Ideal, um es hinter sich zu lassen“. und was sagt das eigentlich? wortgeklingel? oder vorbild für fr. dr. merkel „auf dem weg durch den perfektionismus“? oder doch noch etwas anderes?
    .
    und „Nach (Norman) Mailer wurde Kennedy von einer orgiastischen Sehnsucht nach körperlicher Erfüllung ins Weiße Haus getragen, die im geschlechtslosen Eisenhower-Land in den Untergrund gewandert war.“ http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/der-general-und-der-agent-die-koerper-des-staates-11963625.html
    .
    da bleiben wir aber lieber die oberfläche. (und manchmal sogar von angesicht zu angesicht, *g*)

  207. und man kann, wie bekannt, nur...
    und man kann, wie bekannt, nur finden, wes landkarte man ist.
    .
    und wir männer stammen von den jägern und sammlern ab. und gerne lesen alle, dass (und wie, (1)) gastgeber also sammelt. reich frucht trägt nach haus. und andere wiederum stammen von der jagd ab. und noch andere wiederum wären die jagd an sich. und darum wäre man unterschiedlich, weil man sich ergänze. der sammler den jäger suchte – und umgekehrt. also die jägerin den löwen. (*g*)
    .
    (und wie er uns vom finden und heimbringen schriebe, so literarisch und wohlwollend nämlich. und zufrieden. „behaglich“ las man goethen, jaja.) (weshalb „behaglich“ auch das eigentliche ziel allen westviertelstrebens wäre, letzten endes? und alles andere bloß ein aufgepfropftes, lediglich ephemer?)

  208. und ja, freunde der dichter,...
    und ja, freunde der dichter, „die strasse war sein atelier“. (heinrich zille? nein hermann kesten! smile) – und josef sucht die freiheit.

  209. @gastgeber - wir bitten also...
    @gastgeber – wir bitten also an dieser stelle nochmals dafür um nachsicht, dass wir gefühlt deutlich zu hohe gesprächsanteile haben. es ist aber nicht unsere absicht. gerne würden wir viel lieber sehen, wenn andere hier schrieben.
    .
    aber bevor überhaupt keiner schriebe, über das wahrscheinlich naheliegende, lassen wir das am ende lieber nicht liegen. und wäre es, wie im moment, mit einiger verzögerung.
    .
    und war eben aufgefallen das „kesten“ – „kesten u. das freie wort“ also – einmal mehr für uns (deutschland) im ausland vorkamen. und nahezu unbemerkt dort womöglich. „da haben wir sie, da finden wir sie, da sind sie schön, da möchten wir sie“, usw., usf..
    .
    hier war der bezug, an den wir uns erinnert fühlten, nicht mehr, nicht weniger. http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Kesten
    .
    „1933 flieht er nach Frankreich; in der folgenden Zeit wohnt er in Paris und hält sich im Exilzentrum Sanary-sur-Mer bei Toulon, in London, Brüssel, Oostende und Amsterdam auf. Dort leitet er − wiederum gemeinsam mit Walter Landauer − die deutsche Abteilung des Verlags Allert de Lange und publiziert in Konkurrenz aber auch in Kooperation mit dem zweiten großen niederländischen Exilverlag dem Querido Verlag (dort ist Fritz H. Landshoff mittlerweile Verlagsleiter ) Werke deutscher Emigranten. 1934 lebt er für kurze Zeit in Hausgemeinschaft in Nizza mit Joseph Roth und Heinrich Mann … .“
    .
    also erneutes lob seines klugen und, wie wir finden, richtigerweise von ihm auch emotional vollkommen frei vorgetragenen ferienreiseberichts.

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