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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Prinzenmangel und Prinzessinnenüberschuss

| 118 Lesermeinungen

Jeder Topf findet seinen Deckel, und jeder Blick auf die Singlehaushalte in den grossen Städten beweist, dass es nicht wahr ist: Hochherrschaftlichen Wünschen der Damenwelt steht ein sehr begrenztes Angebot gegenüber.

I want an oldfashioned house with an oldfashioned fence and an oldfashioned millionaire.
Eartha Kitt

In Italien ist “Principessa” ein ernsthaftes Kompliment bar jeder Ironie, so wie man dort “Principe” auch nicht mit einem Märchenprinzen, sondern eher einem zupackenden Kriegsherren, Latifundienbesitzer oder skrupellosen Politiker verbindet. In Deutschland dagegen hütet man sich gemeinhin, eine Frau mit dem Wort “Prinzessin” zu umschmeicheln, wenn es ernst wird, und als “Prinz” wird man generell nicht bezeichnet. Das jedoch ist recht erstaunlich, bedenkt man, dass der Wunsch nach Prinzen sehr ausgeprägt ist; er wird als ein Grund für die mangelnde Vermehrung der Deutschen sehr treffend angebracht – unter Punkt 4, Wir haben keinen Partner, heisst es: Mal liegt es an den Männern, die mit Mitte 30 noch den Lebenswurf von 16-Jährigen haben, mal an den Frauen, die kein Auge für Normalos haben und sich einen Prinzen auf dem Pony wünschen.

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Ich mit meinen 40 Rennrädern und meiner verantwortungsvollen Tätigkeit der Lebensbeschreibung eines nicht ganz armen Nichtstuers kann hier natürlich klar sagen, dass beide Aspekte richtig sind. Ja, es gibt kindische Männer, die ernsthaft an so etwas wie Karriere, sozialen Aufstieg und die Freuden der Lebensversicherungsauszahlung glauben, und deshalb an ihrer Vita basteln, als wäre es Playmobil oder Lego, und mit Powerpoint Phantasien malen und glauben, alle werden einmal ganz reich, wie bei der Monopolygruppe der Jungen Union Karlshuld. Und es gibt die Frauen, die natürlich keinen infantilen Erbsenzähler wollen, sondern den romantischen Prinzen auf dem Turnierpferd. Jeder Mann wird nach dem prinzlichen Kern abgeklopft und durchleuchtet, und, sollte sich da nichts zeigen, abgelegt und schnell ersetzt. Das ist ein wenig wie eine Lotterie, namentlich eine ohne Hauptgewinn, denn richtige Prinzen sind nicht nur selten – sie könnten auch aus Heerscharen von Bewerberinnen auswählen. Das machen sie oft im Märchen, und auch heute ist das nicht anders, wenn es sie denn geben sollte.

Vor zwei Wochen wurde ich selbst Zeuge so einer Prinzensuche, namentlich am eigenen, komplett angezogenen Körper, und wie mir dann danach indirekt mitgeteilt wurde, geruhe ich nicht, zu jener Gattung zu gehören – was ich der betreffenden Person auch gleich hätte sagen können. Nach meiner Beobachtung nämlich ist so ein Prinz idealerweise eben nicht nur die romantische Märchenfigur, wenn er um die Frau wirbt (das sollten Prinzen dringend tun), sondern daneben auch noch sehr kompetent im Umgang mit den Widerwärtigkeiten des Daseins, so ein moderner Drachentöter, der den besten Steuerfachmann in der Familie hat, einen Luxusautoimporteur, einen Schlossbesitzer für die Hochzeit und einen Villenbesitzer für den Urlaub, wenn schon keine eigene Zweitimmobilie da ist. Ironischerweise habe ich das so lala zwar alles irgendwie im Bekanntenkreis oder wenigstens – Stichwort Luxusautomobile – als Vater des geschiedenen Mannes einer Frau, die auch nach einem neuen Prinzen sucht und mich dabei als Konzertbegleitung benutzt. Aber das, was einen Prinzen wirklich ausmacht – eine Familie von Geblüt und Vermögen, die alles regelt – das ist schwer zu finden.

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Und alles, was so aussehen mag, ist meist mit gravierenden Nachteilen behaftet. Der eine Schlosserbe zum Beispiel hat einen Bruder, bei dem der Erbstreit vorprogrammiert ist. Die einzig mögliche Schlosserbin – es soll auch Männer auf der Suche nach Prinzessinnen geben – zieht das richtig durch, also mit Landwirtschaft und Pferd und Ausritt, wenn es richtig kalt ist, was keine Rolle spielt, weil die Bruchbude im Wald, die da romantisch „Jagdschloss” genannt wird, bei genauerer Betrachtung eine Eishöhle ist, in der man besser angezogen zu Bett geht. Und diese Zweitwohnsitze, das stellt man sich immer so prächtig vor. Dabei geht es uns allen gleich: Dort landet das an Mobiliar, Büchern, Leipziger Schule und Porzellan, was man nicht wegwerfen möchte. So einfach hinfahren kann man da nicht, da muss erst jemand kommen und die schlimmsten Geschmacksausrutscher wegräumen, und vielleicht auch mal die sich dort türmenden Unterlagen beseitigen – Steuerzeug gehört nämlich auch zu den Dingen, die man gern mal in einem Nebenraum in der Ferne vergisst, und damit noch einen Monat bis zur Vollstreckung herausschindet.

Und des is des wo I sog, sogt man im schönen Bayern, auf solche Dinge wird man abgeklopft, und wenn man erzählt, wie das wirklich so ist und dabei noch nicht mal die Namen all derer erwähnt, die auf diesem Fischgrätparkett dem Tod entgegentraten, bröckelt die Romantik. Dann war es wohl nicht der Richtige, sagt sich die Aspirantin und zieht weiter in der Hoffnung, doch noch jemanden zu finden, der seine 700 Quadratmeter Spätrenaissance komplett vom Personal machen lässt. Während er im Drawing Room neckisch lächelnd selbst den Tee serviert – in solchen Häusern hat das Personal natürlich immer Ausgang. Ja, das wäre schon nett. Ist aber in der gängigen Marktgrösse der Kleinmillionäre so gut wie nicht zu finden, wird mir so berichtet.

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Schön wäre es dann also, wenn es wenigstens zum Start ein sicheres Zuhause gäbe. Das ist dann die italienische Variante, wo jede Frau eine Principessa und jeder Stall in einem Kaff ein Corte ist – rustikal, bescheidener, aber effektiv: Gesucht wird einer, in dessen Immobilie man wenigstens konfliktfrei einziehen kann, sagen wir mal, 120 Quadratmeter, 20 allein für das Bad, zwei Tiefgaragenstellplätze, und wenn darüber noch eine andere Wohnung läge, könnte der Prinz daraus so ein schickes Duplex machen. Bei mir, ich darf das kurz erwähnen, wäre das Äquivalent das Abhängen eines die Nymphe verführenden Fauns und die Öffnung der dahinter liegenden Tür, und das wäre dann die Erweiterung, aber keinesfalls für einen Billardtisch, so wie ich mir das ausmale, und das war dann auch der Moment, da ich nicht zum ersten Male wirklich uninteressant wurde. Gewünscht wird zumindest das gemachte Nest, das man auf italienischen Hochzeitspostkarten so oft sieht. Vielleicht muss man es auch andersrum sehen: Wer so etwas mitbringt, ist mehr Prinz als jene, die das nicht haben. Morgen ist dann der 22. Dezember, da sind die Weihnachtskonzerte, ich werde mich nicht entziehen können, und sanfte Augen werden mich anblicken und fragen: Ab wie vielen Kindern werden wir am See dazukaufen müssen? Weihnachten ist in der Hinsicht stets brandgefährlich, denn all die Frauen würden sich in leichter Festbekleidung in den Kirchen nicht der Lungenentzündung aussetzen, wenn dem Risiko nicht auch Gewinn entspringen könnte. So ist das an Weihnachten: Die einen entscheiden sich, dass es so mit DEM nicht mehr weitergeht, und reichen die Scheidung ein, und die anderen stehen immer noch allein im Konzert und entscheiden sich, dass es ohne EINEN auch nicht mehr weiter geht.

Ich – und mit mir meine 40 Rennräder im Wert eines Oberklasse-SUVs im theoretisch ausbaubaren Speicher – begrüsse das. Daraus entspringen nämlich durchaus sinnvolle und bodenständige Geschichten, wie etwa die Entscheidung, dass man sich zusammentun muss, und eine gemeinsame Wohnung suchen. Beim banalen Umzug lernt man sich und die Freunde des anderen besser kennen, als man es auf einem Rokoko-Reenactment in einem bitterkalten Schloss tun würde. In ein Barockmonstrum in siebter Generation hineingeboren werden ist kein Verdienst, das Abbeizen des Küchenschranks der Tant’Lore dagegen schon. Man bekommt das, was man will, das man schätzt, und das einen haben möchte, und nicht eine nur so mittelgute Realität, die man sich zum Traumprinzen zurechtlügen muss. Das können sie besten Ehen werden, oder auch nicht schlimmere Scheidungen als die, die bei uns so passieren, Habe ich Ihnen schon die Geschichte vom Vermögensverwalter P. erzählt, also ich hab das vom Anwalt S., der hat das verhandelt, weil der P, also, der hat sich letztes Jahr mit seiner adligen Frau so betrunken und ihr dann mit der Nymphenburgterrine aber so eine auf den

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Oh, es klingelt, das muss die I. sein, wir wollten heute noch einmal über all die Familiendinge reden, die hier nicht stehen. Sie Bewohner der grossen Städte, die sie einsam sind: Nehmen Sie eine netten, unprätenziösen Partner, und meiden sie Männer mit 40 Rädern und Frauen mit Edelsteinen, so gross wie Eiswürfel: Das ist die Sache einfach nicht wert.

(Die Stützen der Gesellschaft werden wie jedes Jahr auch an Weihnachten mit dem neuesten Tratsch und Plausch vom Tegernsee zu berichten wissen)

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118 Lesermeinungen

  1. Ähm, soll das so sein?...
    Ähm, soll das so sein?

  2. Sehr geehrter Don!
    Übers...

    Sehr geehrter Don!
    Übers Abendessen hatte ich mir gerade ähnliches überlegt. Ich dachte nach, was ich dem Prinzen, i.e. dem Partner des einen Tigerbabys zu Weihnachten schenken soll. Was der kleine Prinz gerne hätte, kann ich ihm nicht erfüllen, nämlich einen etwas längerfristigen Vertrag. Wegen Muttis großer Tochter nämlich, die darauf besteht, dass für Grands, die ihr Ministerium vergibt, ich hab vergessen wie viele Frauen eingestellt werden, bekam der arme kleine Prinz nur einen Ein-Jahresvertrag (Post-Dok-Stelle).
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    (Zu weitem Übel hat Prinzessin Tigerbaby mir erklärt, dass da ein Machtkampf zwischen Ministerien und männlichen Professoren vorliegt. Es gäbe durchaus mehr weibliche Kandidaten, aber die würden aus Prinzip abgelehnt, um Madame Plagiat Ministerin zu demonstrieren, dass ihre Quotenfunktion nicht konvergiert.)
    ..
    Die Politik von Mutti und ihrem Kabinett scheint überhaupt sehr erstaunlich, was das Besetzen von Posten betrifft. Leiter der Euro-Gruppe ist – nach Ansicht des erfahrenen Ministerpräsidenten Juncker – ein Vollzeitjob. Aber in Berlin glaubt man noch immer, dass man so die Aufsicht über unser Geld mit linker Hand machen kann. Schäuble, den Mutti wohl gerne damit von Kanzlerambitionen abgelenkt hätte, ist bei allem Respekt (den ich persönlch allerdings nicht habe) schon 70 und sichtbar gehandikapt und deswegen interEU nicht verkaufbar. Also überlässt man den Euro einem total unerfahrenen Niederländer. Was natürlich zeigt, wie wenig Mutti am gesunden Überleben des Euros und der EU interessiert ist.
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    Zum Schluss eine Frage: warum erscheint dieser Blog-Beitrag dieses Mal nicht unter FAZ Blogs? Sollte ich mich mit so einer Frage an Herrn Schirrmacher und die Herren Herausgeber direkt wenden?

  3. Herzlichen Dank für diesen...
    Herzlichen Dank für diesen Beitrag. Sie verstehen wenigstens, wie schwer das Leben einer Prinzessin sein kann.

  4. Bedaure Robin, das war...
    Bedaure Robin, das war vermutlich mein Fehler mit dem Freischalten, aber jetzt ist es da.
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    Ansonsten ist eine Doppelmoral besser als gar keine und auch mehr als eine – ich habe mir eine Prinzessin durchaus zugelegt. Sogar eine Principessa:
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    http://rebellmarkt.blogger.de/static/antville/rebellmarkt/images/ita1g.jpg

  5. lieber don, ihre principessa...
    lieber don, ihre principessa wird kaum ein schlechtes wort über ihre lebensumstände noch über ihre konkurrentinnen verlieren…
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    “eine Familie von Geblüt und Vermögen, die alles regelt” – und die regelt dann wirklich
    a l l e s. in worten: a l l e s. da ist es opportun, dort hineingeboren werden, um das zu überleb-, äh, schätzen zu können. selbst die frisur wird thema sein, die absatzhöhe, rocklänge, ausschnitt, die essensportionen – stets zu viel oder zu wenig.
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    ausserdem sollte man mit personal freundlich umgehen können; das lernt man nicht erst mit 25, wenn man vor zwei monaten noch im coyote club kellnern war.
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    oder man begreift schnell, dass es kein personal ausser einem selbst gibt und man selbst die sechshundert quadratmeter streicht und wischt und abstaubt und das silber selbst wienert und poliert und die fenster, als ausweis der hausfrau, auch ab und an ein tuch sehen möchten, vor allem, bevor gäste auflaufen. die bäder! ein stress!
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    sonnenklar dürfte eines sein: was ab mitte vierzig auf dem heiratsmarkt herumeiert, ist mehrheitlich nicht völlig ohne makel und narben und schlecht verheilten verletzungen, die man besser im geiste in vorzüge verwandelt. liebe soll ja blind machen, also nur zu! wankelmütig? nein, flexibel. bäuchlein? nein, gut für das immunsystem, ausserdem weich. versoffen? verfressen? nein, sinnlich. schweigsam? nein, klug. dominant? nein, redselig.
    die kinderchen lassen, wie die zuverlässigkeit des liebhabers, gleichwohl ein wenig auf sich warten. gamenten verzeihen nichts.
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    eine ältere, attraktive und sehr gepflegte freundin gestand mir neulich, dass sich fast ausschliesslich spinner für sie interessierten, welche, die dachten, eine bratkartoffelbeziehung 2.0 oder pua-kitsch wäre das, was eine erfolgreiche frau für ein bisschen ungeschicktes herumschrauben in kauf nähme.
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    ach, ein elend, wohin das auge blickt. ausblick: http://www.youtube.com/watch?v=glMFQLfnRNk

  6. "Beim banalen Umzug kennt man...
    “Beim banalen Umzug kennt man sich und die Freunde des anderen besser kennen, als man es auf jedem Rokoko-Reenactment in einem bitterkalten Schloss tun würde.”
    ?

  7. Sehen Sie mich knallrot...
    Sehen Sie mich knallrot anlaufen.

  8. Verehrtester, totale...
    Verehrtester, totale Verweigerung ist langfristig auch keine Lösung. Nehmen Sie Ihre Principessa nach dem wohlklingenden Konzert anderntags mal mit auf eine Alp. Wenn die Äuglein nach stundenlangem Aufenthalt ausserhalb jeglicher Komfort-Zonen-Zivilisation immer noch sanft blicken, können Sie immer noch eine zusätzliche Strategie andenken. Vermutlich erstarren die Augen jedoch bereits bei Ankündigung des Vorhabens zu Eiswürfel.

  9. in aller unschuld, wieso rot,...
    in aller unschuld, wieso rot, lieber don? (nicht eher blau?)

  10. Wegens des Fehlers beim...
    Wegens des Fehlers beim Freischalten, ist mein Kommentar oben ein bißchen “Thema verfehlt”, aber zurücknehmen tue ich ihn deswegen nicht.
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    Im Übrigen, sehr verehrter Don, finde ich Ihren Beitrag in seiner ganzen Länge noch treffender als die ursprüngliche Kurzversion. 40 Rennräder haben Sie? Als ich ihn traf, hatte mein heutiger Mann nur eins, aber außerdem noch ein Route 66 Motorrad. Das parkte er in der Küche neben dem Kühlschrank. Aber sowie wir uns etwas näher kamen und er den Schlüssel zu meinem Celica bekam, stieg er von Route 66 auf Celica um.

  11. "namentlich am eigenen,...
    “namentlich am eigenen, komplett angezogenen Körper, und wie mir dann danach indirekt mitgeteilt wurde, geruhe ich nicht, zu jener Gattung zu gehören – was ich der betreffenden Person auch gleich hätte sagen können”
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    in manchen ehen legen die klugen ehefrauen genau zu dem zwecke auch schon mal die alten, um nicht zu sagen bereits getragenen klamotten raus – obwohl es dieser tätigkeit ganz sicher nicht bedurft hätte – denn das kann er schon selbst – und er lässt das ganze dann auch einsichtsvoll bis lausbübisch schmunzelnd über sich ergehen, ist ihm doch immer mehr daran gelegen, seine freiheit zu bewahren (verantwortung hat er eh schon genug) – und freudestrahlend in dem – höchstens noch – zweitklassigem zeug – zu gehen und öffentlich, und weiß sich mit seiner liebe einig. und verschieben das innere grinsen auf später, während sie so gemeinsam durch die öffentlichkeit laufen, genau dieses innere grinsen anlässlich möglicher abfälliger augenbemerkungen anderer frauen (“wenn die wüsste”, also “wie blöde sie ist” evtl. auch). ja, genau, wenn die wüssten. (“mein mann gehört mir!” – schon häufiger nicht die schlechteste öffentliche voraussetzung für zeitlich späteres häuslicher glück gewesen, ggfls. sogar im überfluss. ok, im kleinen überfluss, wir sind ja arm. und bescheiden. und tragen unsere kleidung bis auf die haut. und lange.)
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    jeder wie er kann. und ein wunderbarer bericht.

  12. @Sehr verehrte Donna Laura!...
    @Sehr verehrte Donna Laura! Ich bin sehr erfreut, Sie wiederzulesen. Ihre Anwesenheit verspricht ein weiteres, höchst unterhaltsames Weihnachtsfest!
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    Hoffentlich hat Prinz Matecki Zeit und versinkt nicht im Berliner Schnee (der für Sonntag angesagt ist). Sein ganz persönlicher Beitrag zum Thema Prinzenrolle im dortigen Königreich wird sicherlich einen fabelhaften Heiligabend garantieren.

  13. zu 22.45 u: hey, jetz issa...
    zu 22.45 u: hey, jetz issa wieda hier! wie dat teufelschen mitm schäufelschen! wie dat denn?
    hui!

  14. Wtf did I just read?...
    Wtf did I just read?

  15. uns fallen einmal mehr die...
    uns fallen einmal mehr die worte der faz dazu ein, “die quasi ewigen worte der faz”:
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    “Er arbeitete nicht wie jemand, der arbeitet, um zu leben, sondern wie einer, der nichts will als arbeiten, weil er sich als lebendigen Menschen für nichts achtet, nur als Schaffender in Betracht zu kommen wünscht und im übrigen grau und unauffällig umhergeht, wie ein abgeschminkter Schauspieler, der nichts ist, solange er nichts darzustellen hat. Er arbeitete stumm, abgeschlossen, unsichtbar und voller Verachtung für jene Kleinen, denen das Talent ein geselliger Schmuck war, die, ob sie nun arm oder reich waren, wild und abgerissen einhergingen oder mit persönlichen Krawatten Luxus trieben, in erster Linie glücklich, liebenswürdig und künstlerisch zu leben bedacht waren, unwissend darüber, daß gute Werke nur unter dem Druck eines schlimmen Lebens entstehen, daß, wer lebt, nicht arbeitet, und daß man gestorben sein muß, um ganz ein Schaffender zu sein.”
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    (… »Störe ich?« fragte Tonio Kröger auf der Schwelle des Ateliers. Er hielt seinen Hut in der Hand und verbeugte sich sogar ein wenig, obgleich Lisaweta Iwanowna seine Freundin war, der er alles sagte.
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    »Erbarmen Sie sich, Tonio Kröger, und kommen Sie ohne Zeremonien hinein!« antwortete sie mit ihrer hüpfenden Betonung. »Es ist bekannt, daß Sie eine gute Kinderstube genossen haben und wissen, was sich schickt.«”)

  16. Prinzessinenueberschuss? Ja,...
    Prinzessinenueberschuss? Ja, aber was fuer Prinzessinen. Wie sagte ein wirklich in dieser Sache sehr erfahrener Freund (4 Kinder von drei verschiedenen Eheweibern): “Bis 22 geht’s noch prima, dann hoeren die den biologischen Kuckuck warnend kraechzen und fangen an vertraeumt vor Moebelgeschaeften zu stehen. Schon biste drin in der Falle. Sobald die Kinder aus dem Groebsten raus sind, also ab Schulalter, langweilen sie sich. Mich selbst kennen sie inzwischen viel zu gut-sie gehen, und das auf meine Kosten”.
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    “Und dann”, setzte er nach dem 6ten Bier wieder an, “kommen diese Alleinerziehenden, die auch noch stolz auf ihre Versagen sind, und versuchen mit ihrem durch Scheidung ergaunerten Kleinstvermoegen, sich meinen Vermoegensrest durch Versprechungen von ‘domestic ease’ durch eine erneute Scheidung, spaeter, von mir, klar doch, einzuverleiben”.
    Dann weinte er in den Aschenbecher (es geschah noch zu Zeiten als man in Brauhaeusern rauchen durfte): “Warum bin ich so doof?”
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    Was soll ich da antworten? Erst mal neue Biere bestellen, dann tief in seine Augen schauen, dann das bemerken, was Arthur Miller erst kurz vor seinem Tode an Weisheit inne wurde: “Du hast Dir immer die falschen Vorstellungen von Frauen gemacht. Ich bin ja auch nicht schlauer als Du. Ich bin feige. Hab damit aber immer wieder Schwein gehabt”.
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    Ich sperrte ihn in ein Taxi. Dann vergass ich ihn. Speater hoerte ich, er sei schon wieder verheiratet und veranstalte mit seinen Exen ein jaehrliches Megaerentreffen. Eine schoene Rache.

  17. Oder wie der Buerger Mahashavi...
    Oder wie der Buerger Mahashavi aus dem Kibbuz K’far Hageborim zu sagen pflegte: “Lieber fuenf Minuten feige, als ein ganzes Leben tot!”.
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    (Man kommt beim Zitieren nie um die Oesterreicher herum.)

  18. ein wunderbarer bericht. mir...
    ein wunderbarer bericht. mir scheint, dass sie langsam schwach werden. na ja muss (?) ja irgendwann auch sein. “schlagen sie einfach zu”, wenn ihnen danach ist. vielleicht taucht ja eine prinzessin nochmal auf, dann s. letzte zeile dieses liedes:
    http://www.youtube.com/watch?v=kHwlLAT3Qvw
    apropos prinzessin und weihnachten: das g-tt ist auch nicht schlecht…
    erschreckend, wenn mutti da hingesetzt hat nur um die ganze republik und ihre konkurrentin zu drangsalieren…

  19. "dichter werden heißt nicht...
    “dichter werden heißt nicht karriere machen. es heißt allotria treiben, unbestimmbar bleiben, der gesellschaft nicht untertänig sein. die schule war der arm dieser gesellschaft. nicht freie bildete sie aus, sondern knechte. geborene knechte aber zu knechten auszubilden fand thomas mann ok, aber er selbst wollte er keiner sein. – sitzen bleiben macht frei. die “anstalt” erwartete nichts mehr von mir … ich lebte aber im übrigen sozusagen auf freiem Fuß.”
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    was für ein glück also, dass unsere amerikanischen freunde uns einmal mehr überall so glücklich zu hilfe eilen: http://books.google.de/books?id=hGdnDAprFEwC&pg=PA36&lpg=PA36&dq=thomas+mann+sitzen+bleiben&source=bl&ots=Mi8pXAdLFB&sig=jw-_J8nX10xslby6tZB6KCQk8Sk&hl=de&sa=X&ei=Z-LUUJ3wIsGxtAbpyoCgBA&ved=0CFEQ6AEwBQ#v=onepage&q=thomas%20mann%20sitzen%20bleiben&f=false
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    die üblichen behautungen auch: “Der Ernst des Künstlers – ein nachdenkliches Kapitel.” http://de.wikibooks.org/wiki/Zweideutigkeit_als_System_-_Thomas_Manns_Forderung_an_die_Kunst:_Leiden_und_Gr%C3%B6%C3%9Fe_Richard_Wagners
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    wie immer, wenn man “über” texte ließt, statt sie selbst.
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    “Wagners Werk lässt „so viel sinnig und witzig Gedachtes, Anspielungsvolles, verständig Gewobenes, so viele kluge Zwergenarbeit neben dem Riesen- und Götterwerk [erkennen], dass es unmöglich ist, an Trance- und Dunkelschöpfung zu glauben.“ „Es ist Solidität, bürgerliche Arbeitsakkuratesse, wie sie sich in seinen keineswegs hingewühlten, sondern höchst sorgfältig-reinlichen Partituren spiegelt, – derjenigen seines entrücktesten Werkes zumal, der Tristan-Partitur, einem Musterbild klarer, penibler Kalligraphie.“”
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    „Begnügen wir uns, Don Alphonsos Werk zu verehren als ein gewaltiges und vieldeutiges Phänomen deutschen und abendländischen Lebens, von dem tiefste Reize ausgehen werden allezeit auf Kunst und Erkenntnis.“
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    ja, auch so läse man es gerne häufiger. nun denn. (smile)

  20. Schön von den völlig...
    Schön von den völlig sinnlosen 40 Rennrädern erfahren zu haben!

  21. ggfls. ende III, anfang IV,...
    ggfls. ende III, anfang IV, “27-28″ – “sagt reich-ranicki” (*g*) http://www.gutenberg.org/files/23313/23313-h/23313-h.htm

  22. @donna laura: Sie sind ja mal...
    @donna laura: Sie sind ja mal wieder in Hochform! 22:16 richtig lustig. Überhaupt ein Beitrag, der mir wieder sehr viel mehr zusagt, als Bayerische Erbfolge (konnte den Seehofer nie leiden, wegen seines scheinheiligen opportunistischen Taktierens im Privaten wie Politischen) oder Deutscher Wein (ein letzter Korn wird vom blinden Huhn irgendwann doch gerochen).
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    Augen, die einen mit grossem Aufschlag anstrahlen – dafür verkauft man seine Autosammlung aus abgelegten Sentimentalitäten, die man nie verkaufen wollte, die einen aber in die mausetote Provinz bezahlbarer Bauernhofbruchbuden mit ganz viel Scheunengaragen verbannen. Dafür gibt man gerne seine Stammkundenrabattkarte im nächstgelegenen FKK-Paradies (von dem auch der Don -selbst ohne Unterleib- geschwärmt hat) zurück und es ist einem scheissegal, in welchem Zustand die gemeinsamen Keimzellen noch sein könnten – man will einfach diese Augen sehen, die Nähe fühlen, und diesen Menschen glücklich machen.
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    Liebe ist schon etwas feines, ein lebendiger, erwachsener Mensch, der Spass hat, mit einem jeden Abend schlafen zu gehen und morgens gähnend in den Tag zu starten.
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    Ich kann da medienseglers kishonischen Kommentar “zur besten aller Ehefrauen” voll nachvollziehen, ein reges Liebesleben vorher, aber wenn da mal jemand ist, dem mann wirklich nicht wehtun möchte, sieht alles ein gutes Stück anders aus.
    Und, geschätze donna laura, ich bewundere Sie für Ihre filigrane Beziehungsarchitektur , aber sehe für mich erhebliche Schwierigkeiten, eine definitive Zweit- oder Drittbeziehung nicht nur irgendwie zu “benutzen”. Ich bin begeistert verheiratet, und fände es irgendwie unfair den anderen gegenüber – auch wenn ich theoretisch genauso einem bisschen extra Spass nicht abgeneigt wäre.
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    Wirklich sich für einen Menschen verantwortlich zu fühlen, im Wissen, dass das keine einseitige Geschichte ist, kommt für mich sehr nahe dem, was ich als den vielbequälten Sinn des Lebens sehen würde. Ehe ist kein weihnachtlicher Wunschzettel zum Abhaken, eher eine Wundertüte, aber wenn man sie sich in einer schönen Lebenskonstellation freiwillig und fröhlich ausgesucht hat, soll man sich über die Highlights freuen, und neugierig auf die Dinge zugehn, mit denen man erstmal nichts anfangen kann – eben weil sie in diesem Geschenk des Lebens auch dabei waren.
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    Dieser neoliberale Beziehungsmarkt, wo Silikonbusen und Highheelbalanciergeschick gegen AMG-Mercedes und chinesisch gecoachtes Designerbaby getauscht werden – ist doch zum Sangriaeimer vollko$zen.

  23. cher Filou, hübsche...
    cher Filou, hübsche geschichten erzählen sie uns.
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    lieber don, meine frage ist noch offen – sie: blau vor kälte; ich: blau vor cocktail. stimmt’s?

  24. "Einige Seiten weiter wird er...
    “Einige Seiten weiter wird er noch drastischer: „Der Personenzettel des Parsifal – was für eine Gesellschaft im Grunde! Welche Häufung extremer und anstößiger Ausgefallenheit! Ein von eigener Hand entmannter Zauberer; ein desperates Doppelwesen aus Verderberin und büßender Magdalena mit kataplektischen Übergangszuständen zwischen den beiden Existenzformen; ein liebesiecher Oberpriester, der auf die Erlösung durch einen keuschen Knaben harrt; dieser reine Tor und Erlöserknabe selbst, so anders geartet als der aufgeweckte Erwecker Brünhildes und in seiner Art ebenfalls ein Fall von entlegener Sonderbarkeit.“”
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    und all das auf ewig und für immer nördlich! der alpen (smile): http://de.wikipedia.org/wiki/Leiden_und_Gr%C3%B6%C3%9Fe_Richard_Wagners
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    weit jenseits aller konventionen läge es also, das “urreich” der deutschen, zeitlich gefolgt also und gebändigt ggfls. leidlich durch ein bißchen rom, katholizismus also, von zeit zu zeit?
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    danke für geduld und toleranz. wir bewachen das feuer. rings um uns her schläft es. und wir wissen nicht genau, seit wann. (ende tatort? *g*)

  25. @ Filou: Ein gutes Moment...
    @ Filou: Ein gutes Moment Freundschaft im Anbahnen einer Beziehung kann nicht schaden, immer schwierig, wenn man das andere Geschlecht als eine faszinierende Art von Aliens wahrnimmt, aber nicht als Mensch wie man selber.
    Darum mein ganzes Gedöns, Sex zu entdramatisieren, damit man mit 22 sich sicher schon mal den grossen Zeh verstaucht hat bei einem schlecht eingesprungenen Dänenhecht vom Kleiderschrank, und danach klarsichtiger ist für das, was an einem Menschen wirklich wichtig ist, mit dem man im optimalen Fall bis zum letzten Moment zusammenbleiben möchte. Ich finde es wichtig, das Zusammenleben eine Weile auszuprobieren, aber dann irgendwann – nicht zu spät – zu begreifen, dass probeweises Zusammenleben nicht eine beliebig wiederholbare “Stiftung Warentest”-Situation ist. Irgendwann muss man sich entscheiden, dass der Mensch, der einen beim Aufwachen angrinst, wirklich wetrvoll ist.

  26. Ach was, die Prinzessinnen...
    Ach was, die Prinzessinnen suchen in Wirklichkeit Superman (The Kinks, Wish I Could fly like superman):
    Woke up this morning, started to sneeze
    I had a cigarette and a cup of tea
    I looked in the mirror what did I see
    A nine stone weakling with knobbly knees
    I did my knees bend press ups touch my toes
    I had another sneeze and I blew my nose
    I looked in the mirror at my pigeon chest
    I had to put on my clothes because it made me depressed
    Surely there must be a way
    For me to change the shape I’m in
    Dissatisfied is what I am
    I want to be a better man
    Woke up this morning, what did I see
    A big black cloud hanging over me
    I switched on the radio and nearly dropped dead
    The news was so bad that I fell out of bed
    There was a gas strike, oil strike, lorry strike, bread strike
    Got to be a Superman to survive
    Gas bills, rent bills, tax bills, phone bills
    I’m such a wreck but I’m staying alive
    Look in the paper, what do I see,
    Robbery, violence, insanity.
    Hey girl we’ve got to get out of this place
    There’s got to be something better than this
    I need you, but I hate to see you this way
    If I were Superman then we’d fly away
    I’d really like to change the world
    And save it from the mess it’s in
    I’m too weak, I’m so thin
    I’d like to fly but I can’t even swim

  27. @perfect57: in der Kürze...
    @perfect57: in der Kürze liegt die Würze – eigentlich mag ich ihren eklektizistischen Stil, das “teufelchen mit den schäufelchen” (schön, donna laura), nur manchmal strapaziert es die Geduld. Ein bisschen fokussieren, kondensieren, pointieren – das gehört irgendwie auch zu einem guten Gespräch. Was will ich sagen? Was sollen die anderen verstehen?
    Ich finde sie originell, und wenn Ihr Stil Ihr Stil ist, okay, dann nur nicht ZUVIEL Material, wo der Sand Ihre Perlen zuschüttet (die sind vorhanden) und am besten gefallen sie mir, wenn sie auch auf andere eingehen.

  28. @23.43 in der tat gut...
    @23.43 in der tat gut beobachtet. wir werden versuchen, dem entgegen zu kommen. http://www.youtube.com/watch?v=7Q-S4YNJFc4
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    und wir wissen, dass wir die community zu kurz kommen ließen, nachsicht bitte!
    .
    @gastgeber: evtl. diesen hank hier kürzlich gesehen? http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/2012/12/12/alte-meister-3-friedrich-engels-der-kapitalist.aspx
    .
    und fast würde man eine baldige renaissance des makart-bukets vorhersagen wollen, nicht? http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Makart_Atelier_Wien_um_1875.jpg&filetimestamp=20120205083152
    .
    und bestimmte formen der salon-kommunistischen betroffenheit kann man nur ernst nehmen, wenn man selber arm ist.
    .
    und mein belastungszeuge ist größer als das internet. es heißt tiefsee. (der bericht des club of rome, letzter teil)
    .
    und vom geheimnis der pusteblume. (sie ist wie ein don alphonso bei leichtem wind. ihr klang erfüllt die welt.) (fahrräder zu pusteblumen, logisch)
    .
    und die usa müssen scheitern, the more, the harder they try.
    .
    und es bleibt weiterhin ein paradox: denn die usa müssen weiter zur welt kommen. (nur evtl. anders) (nicht aber die welt zu ihnen)
    .
    und das geld will schon zu uns, die wir ortsfest sind. (vom einzigen und wahren geheimnis des hochsprungs) (geld muss man ausweichen. und wäre es in jede mögliche richtung.)
    .
    und genies werden nicht zur ruhe gebracht. genies werden erlegt. (der kaufmann begräbt sie unter seiner truhe) (schon wieder dieser häßliche begriff, kaufmann also, *g*)
    .
    und die meisten sind deshalb gefährdete, weil sie noch nicht retten können.
    .
    und einer der schönsten begriffe ist doch der des “mare tranquilitatis”. dahin, wohin wir nächtlich immer unsere gedanken schießen, sich auszuruhen von rückstoß und reise.
    .
    und ok, es ist ein zauberschiff, es kann laufen, springen, rad fahren.
    .
    besser?

  29. und die nachträge von den...
    und die nachträge von den möglichkeiten …
    .
    und in den gruften und grüften von ingolstadt? (die üblichen vier blechringe abstauben, denn die eigene vergänglichkeit besser erfahren)
    .
    und die übliche dumme kritik von leuten die nichts begriffen haben? (what future? the us haven’t got a future. they have their past ahead!) (oder warum die zukunft der usa auch weiterhin ausschließlich eine frage der us-innenpolitik sein kann)
    .
    und schon viele endeten vor den mauern. man weiß: http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Paul_vor_den_Mauern . (oder weshalb wir mit dem bauen niemals aufhören dürfen)
    .
    und die gebräuchliche adverbiale bestimmung des ortes im historischen kontext? (“und genau hier entschied sich die weltevolution mitteleuropa in der fortdauernden zufriedenheit immerwährender zinsknechtschaft zu halten”) (also, so weit man sehen konnte)
    .
    und die womöglich extremste form von greisenregierung? (fährt das staatsschiff demnächst schon vor die marmorwand ihrer mausoleen) (aber es ist ein zauberschiff, es kann laufen, springen, rad fahren.)

  30. Don, Sie haben einen Fehler...
    Don, Sie haben einen Fehler gemacht, Sie haben direkt am Anfang verlinkt,
    und dann bin ich da hängen geblieben, inklusive der dortigen Kommentare.
    War aufschlussreich und eine Bestätigung meiner Überlegungen, dass den heutigen
    jungen Leuten ein Leben, das wir in deren Alter geniessen durften, nicht möglich ist.
    Jetzt bin ich müde, und nicht mehr in der Lage, Ihren Text und die Kommentare zu lesen, schade, aber morgen ist auch noch ein Tag, und den Weltuntergang
    haben alle ja ganz gut überstanden. Gehe jetzt ins Bett zur b a F, und träume davon, meinen 40 Affen Zucker zu geben und mit dem alten Ego Tischtennis zu spielen. ;-)

  31. @ The Great Artiste

    Dies ist...
    @ The Great Artiste
    Dies ist eine wunderschöne und ehrliche Beschreibung, die ich so noch nie vorher gelesen habe:
    „…. ein reges Liebesleben vorher, aber wenn da mal jemand ist, dem mann wirklich nicht wehtun möchte, sieht alles ein gutes Stück anders aus.“
    „Irgendwann muss man sich entscheiden, dass der Mensch, der einen beim Aufwachen angrinst, wirklich wertvoll ist.“
    Aber warum dann dies?
    „Ich finde es wichtig, das Zusammenleben eine Weile auszuprobieren, aber dann irgendwann – nicht zu spät – zu begreifen, dass probeweises Zusammenleben nicht eine beliebig wiederholbare “Stiftung Warentest”-Situation ist“.
    Wenn das Ergebnis des „Warentests“ nicht die beiden ersteren Ergebnisse zeigt, warum dann einen Kompromiss eingehen?
    Was soll diese Einschiebung „nicht zu spät“?
    Den, oder die, muss ich jetzt nehmen, mehr als soundsoviele Tests stehen mir nicht zu?
    Ist da ein Leben mit 40 Rennrädern nicht doch vorzuziehen?

  32. Bei Ihren sozialen Antipoden...
    Bei Ihren sozialen Antipoden ists genauso…
    sehr geehrter Don Alphonso, und wir stellen immer wieder mit Erstaunen fest, wieviele unendlich kostbaren Lehrerinnen, Designerinnen, Architektinnen, Tierärztinnen, Projektleiterinnen und so fort doch auf den uns zugänglichen gesellschaftlichen und freizeitlichen Pisten einschweben und das männliche Personal huldvoller Betrachtung unterziehen. Und genauso allein wieder entschweben. Wenns da mal nur nicht so endet wie beim Märchen von der Prinzessin und dem Schweinehirten? Sicherlich ist es dann der ganz exorbitant besondere Schweinehirt…

  33. Guten Morgen allerseits. ich...
    Guten Morgen allerseits. ich bin gut daheim an der Ostsee angekommen, für die Feiertage und etwas Urlaub. Zu Schlössern kann ich – als Vertreter depossedierten weit östlichen Adels – ja nur Beobachtungen aus Einladungen beisteuern. In der Tat, Umgang mit Personal will gelernt sein, aber ich fürchte, auch einige Standesgenossen und -Innen lernen das trotz Exposition von klein auf nicht. Große Häuser im Winter zu heizen setzt sehr gefestigte Vermögensverhältnisse voraus und tiefgreifende Modernisierung, alles nicht oft zusammen angetroffen. Da wird dann eher Kleidung nach Zwiebelschalenprinzip empfohlen, die “formal attire” in englischen Landhäusern abends hat auch ein wenig darin ihren Ursprung. Und nach dem Essen, Plausch am Kamin usw. ist es dann natürlich auch aus Gründen des Überlebens sehr angesagt, den Rückzug auf eisige Zimmer nicht solo anzutreten.
    Womit wir beim Thema wären, zu dem ich allerdings – genau so unverheiratet wie der Don – auch nur indirektes zum Besten geben kann. Immerhin, es gibt da das Bestreben die Familien zusammen und “im Stand” zu halten, weswegen bei meiner Austauschzeit in USA ein Botschafter und ein General versuchten, mich mit einer ihrer Töchter zusammen zu bringen. Ich war noch keine 30, die jungen Fräuleins jedoch 19 bzw 18 und kamen mir noch sehr backfischhaft vor, so daß ich diese schöne Gelegenheit verpasste, an einen Schwiegervater mit Auslandsdienstbezügen, Kaufkraftausgleich und B xx Besoldungsgruppe zu kommen. Da die Generalsfamilie aus Schlesien stammte wäre allerdings auch da kein Schloss in der Mitgift gewesen.
    In Italien ist das alles ja sowieso ganz anders, da werden auch große Appartement- Häuser in der Innenstadt als palazzo bezeichnet. Oder mein Freund Orsini von der Italienischen Armee läd auf sein “kleines Landhaus” bei Florenz ein, man könne ruhig “tutto la famiglia ” mitbringen, es sei genug Platz.
    Allenfalls etwas guter deutscher Weißwein sei mitzuringen, der italienische nahezu ungemießbar (was er mehrfach betonte).
    Aber wenn man Päpste und Kardinäle bei den Vorfahren hat, selbst Großkreuz des SMRO ist und weiß wie man die Dinge regelt…..
    Einen schönen 4. Advent und anschließend fröhliche Weihnachtstage ohne familiäre Komplikationen!

  34. @B4 – Und hier der Song,...
    @B4 – Und hier der Song, wenn Don zugeschlagen hat:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=TWxP1kI3UdE
    .
    Wenn es stimmt, dass die neuste Gottesidee von Mutti abgesegnet wurde, um ihre Konkurrentin zu drangsalieren, dann würde ich auf ihre politische Zukunft keinen schwachen Euro mehr wetten.

  35. eine Anmerkung zu den leichten...
    eine Anmerkung zu den leichten Festkleidern an den Weihnachtskonzerten: Ich unterstelle den Damen, daß sie diese feinen, dünnen, leichten Sachen um der andren Damen willen tragen. Zweitens für sich selbst, um so zu erscheinen, wie sie sich sehen.
    Für die Männer, wahrscheinlich auch für die jeweilige Zielgruppe gültig, ist dies nicht nötig.
    Sex sells, ab der Reiz eines Po in enger Hose oder Rock oder Kleid oder Leder ist nicht erst seit Pipopa allgemein als ausreichendes Lockmittel bekannt.

  36. ich vergass, lieber Don...
    ich vergass, lieber Don Alphonso: ach, sie sind auch konzertbegleiter?
    .
    *hüstel*?

  37. by the way, man zerbricht sich...
    by the way, man zerbricht sich schon ein wenig das goldbelockte köpfchen, wieso um alles in der welt sie sich eine nach einem gatten fahndende principessa haben ins haus laden lassen? recherche? alles für uns? hm?

  38. Dummheit, liebe Donna Laura,...
    Dummheit, liebe Donna Laura, pure, reinste Dummheit, verbunden mit “Jetzt stell Dich nicht soi an die ist sicher ganz nett”.
    .
    Nach langer Zeit musste ich wieder zwei Kommentare löschen. Einmal eine Identitätsanmassung und einmal einen misogynen Ausfall. Also bitte.

  39. lieber TGA, nun strebt mea...
    lieber TGA, nun strebt mea parvitas gerne danach, ihre nicht völlig unberechtigt aufscheinende skepsis hinsichtlich einer angenommenen filigranität des in der burg vorherrschenden geflechtes ein wenig abmildern zu dürfen: so hat es zumindest den anschein, dass sich niemand hier benutzt fühlt, denn einem jedem steht das meiste frei, die persönlich zu beantwortende frage bleibt jedoch, wie man auf das schönste diese errungene freiheit, die eben nicht emotionale verelendung bedeutet, nutzen mag. Die eben nicht zuhandene konstanz in der beantwortung dieser frage kommt dem leben doch am nächsten: mal tendiert zu der einen, mal zur anderen meinung. und so sieht es im augenblick so aus, dass sich gary durchaus auch anderweitig, aber ungezwungener vergnügt, mit damen, die in gleicher weise sich gebunden fühlen und es auch bleiben möchten, und ciccio es zur zeit nicht recht gelingen mag, sich auf weitere vertreterinnen der holden weiblichkeit zu stürzen – er gibt zu bedenken, dass er es derzeit nicht wollte; die schlechtigkeit der welt ausserhalb der mauern hielte ihn ab -, hat er im moment doch ein paar andere angelegenheiten zu bewerkstelligen, die ihn nicht gerade beträchtlich viel zeit und musse lassen. zudem frönen gary und ciccio dem gleichen, nicht ganz erschwinglichen hobby, so dass sie ausgiebig mit angeregten, zuweilen von einem guten tropfen befeuerten diskussionen vor dem hohen kamin darüber beschäftigt sind und einen kleinen wettbewerb im nächsten jahr gut vorbereiten möchten, damit sie sich zumindest tapfer schlagen können, so dass mir nicht viel anderes übrig bleibt, als mehr zeit für *hüstel* konzertbesuche einzuplanen, ein umstand, der den terminator ein wenig erfreuen mag in der kältesten aller jahreszeiten.
    .
    liebe runde, ihre weihnachtsvorbereitungen sind beendet? ein seufzer: http://www.youtube.com/watch?v=6wXxLqsnsXw

  40. Wer hier etwas zum Thema...
    Wer hier etwas zum Thema schreiben will, sollte vorher seinen Familienstand nennen, besser noch ausführlich beschreiben, damit wir den Beitrag besser einordnen und würdigen können. Auch habe ich den Eindruck, daß mancher, was das gefühlte oder wirkliche Geschlecht anbetrifft, nicht ehrlich oder gar zum anderen übergelaufen ist.
    Ich bin männlich, fast 50 Jahre verheiratet, ein Sohn (verheiratet) und zwei Enkel. Ich nehme an, daß keiner Wert darauf legt, daß ich noch mehr schreibe und wünsche allen ein friedliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familie, sofern sie noch existiert.

  41. Gerne, Don Alphonso, vom Stand...
    Gerne, Don Alphonso, vom Stand Wüstling.

  42. ach eine Dame die weiß dass...
    ach eine Dame die weiß dass sie elegant angezogen ist und das “tragen kann” wird davon nie eine Erkältung bekommen, das Kleid man dünn und ausgeschnitten sein wie es wolle – sozusagen der Sieg des weiblichen Geistes über die Materie.

  43. Au weiher. Kartenversenden!...
    Au weiher. Kartenversenden! Nun denn, wenn’s dem Frieden dient:
    Frohe Weihnachten an alle!
    .
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/frohewjkqgehtb6p.jpg

  44. lieber don, aber ein schlanker...
    lieber don, aber ein schlanker wüstling. nicht so schlecht also.
    .
    lieber Helmut Weiss, meine parvität ist ein lederschwuler aus dem bau. aber verraten sie es nicht weiter.

  45. lieber prince Matecki, nun...
    lieber prince Matecki, nun sehe ich mich – nur ungerne – gezwungen, ihnen ein klein wenig wiedersprechen zu müssen: ich friere zum beispiel ganz erbärmlich, gerade in kirchen, die ich doch nur zum kunstvollen heucheln und zum wohlgefälligen lauschen der musik betrete. ein ausschnitt allerdings, recht präsentiert, beschert einem jedoch immer wieder einigen männlichen zulauf, gerade in den kirchen, wohl, weil es dort so selten ist. zuweilen muss man sich gar einen pfaffen aus dem décolleté ziehen; das sind dann zumeist keine, die den heiligen sébastien in den eigenen hallen altäre errichtet haben.

  46. cher Filou, hätten sie doch...
    cher Filou, hätten sie doch nur früher damit angefangen! ich versende stets bereits ende november, aber der rücklauf wird ausserhalb der famille doch immer weniger: zum einen geht nun vieles per elektronischer nachricht und angehängten lustigen bildchen, zum anderen, tja, was ist schon schreibkultur? man hat hektik, man kämpft, was soll man da noch schreiben.
    .
    das waren noch zeiten: http://www.youtube.com/watch?v=_uYknaWHhKM

  47. @melurs.
    ..und erst die...

    @melurs.
    ..und erst die Schenkel!

  48. in kürze, wir sind...
    in kürze, wir sind aufgebraucht.
    .
    und ein unverfängliches spielfeld “europa” scheint es schon nicht mehr zu geben. alle noch geübte verweise auf es enden anscheind bereits im außenseitertum. (1) vielmehr scheint eine – glücklicherweise meist unreflektierte – regression aufs spielfeld der eigenen muttersprache – und zwar innerhalb der eigenen, sicheren staatsgrenzen “wo wir noch sicher und relativ unbehelligt sind” sich bereits vollständig vollzogen zu haben. wo aber ist es also heute das gehabte, angepriesene, das kommende und seiende gemeisame spiefeld der europäischen sprachen, des des europäischen geistes? (“halt den mund friedrich, du hast deine terasse bereits!”) (“alle strassen aber münden in schwarze verwesung” – trakl, anfang september 1914, man weiß) (auch radio 100,7, luxemburg empfiehlt sich.)
    .
    @ gastgeber, am rande: and we’re on the eve of … the beginning of “us civil war II”. es fühlt sich fast so an. denn man hat dem präsidenten den fehdehandschuh hingeworfen. und zwar so öffentlich, dass es bisher womöglich fast kaum auffiel. sagte uns auch unser senior correspondent in barack obamas kopf (nein, den gibt es nicht, der ist bloß geschmacklos ausgedacht, gaitische nz sicher) – denn jetzt müsste obama seine truppen sammeln, desweiteren innerhalb dder republikansischen fraktion eine koalition der gutwilligen finden und einladen, ein gemeinsames gesetzgebungsverfahren “gegen fully-automatic-guns usw.” entsprechend seiner ursprünglichen vorhaben ein- und durchbringen, so dass dieses gesetzeskraft erlänge. und dann feststelllen, das es für best. teile der us-gesellschaft und landkarte law-enforcement bräuchte, dies durchzusetzten. in best. bereichen der staaten sich in folge der ausnahmezustand ereignen würde, worauf der weiße nordosten wie gehabt nationalgarde und us-armee im inneren einzusetzen hätte. mit den bekannten ergebnissen. und seine herausforderer haben gestern bereits laut und deutlich gesagt “siehste, das traust du dich nicht. du meinst zwar, du wärst smart, aber du kannst so viel inwendig gelernt haben fast wie ein weißer präsident zu sein – aber außen bleibst du eben doch bloß das was du bist ein schwarzer. und wir werden beweisen, dass man es am ende auch noch an deinen handlungen zu sehen kriegt, und wir werden endlich – wg. dieser deiner schwäche – über dich triumphieren.” und obama weiß. wir waren in seinem kopf. und viele andere auch. und er zögert noch & er wird noch mal reden, evtl. auch zweimal. weiß um die folgen, wie wir alle. und seine verantwortung. (niemand sagte, das dies alles oder in teilen zutreffend wäre, aber … .)
    .
    die gelegenheit immerhin in die geschichsbücher einzugehen. mit der waffe in der hand von den der goldenen schlüssel auf dem silbertablett ihm präsentiert: “hier ist deine gelegenheit, du brauchst nur zuzugreifen, feigling.” und wir wissen obama ist viel besser als diese. und doch in der situation. man wünscht ihm und seinem land weise berater. und a happpy christmas and …
    .
    (nein niemand verlinkt “eve of distruction”, not this time)
    .
    und vierzig fahräder wären zuviel für einen don a.? wer denn solchen unsinn aufbrächte? nein, 40 fahrräder sind sogar relativ wenig und sehr beherrscht für einen solchen. kann er gut mit umgehen. “viel” bei fahrrädern finge bei einem don a. bei ca. 4.000 an (ihr trottel, *g*).

  49. Eine rundherum schöne...
    Eine rundherum schöne Geschichte. Eine überraschende Komposition.
    Die Fotos der feinen Dekoration, mit diesen wunderbaren Farben, dieser Augenschmaus …
    und dazu wurde Eartha Kitt ausgegraben…köstlich!
    (“I wanna be evel” habe ich mir gleich auch noch angehört.)
    .
    Für mich war dies ein Geschenk, es traf als Komposition
    ziemlich genau mitten in mein “Geschmackszentrum”.
    Ich weiß nicht, ob andere das auch kennen:
    Da fühlt man sich wie vom Donner gerührt.
    Ups … was ist da passiert?
    .
    Manchmal bietet ein Panzer aus Ironie und Coolness doch
    keinen Schutz.
    Bilder, Farben, und Töne dringen durch – direkt ins Mark.
    (Dies tut leider auch Werbe- und Lärmmüll; wie gehen eigentlich Menschen mit dem absoluten Gehör damit um?
    Laufen die auch mit Ohrenstöpsel in der Stadt herum?)
    .
    Oropax zum 100.sten Geburtstag 2007 :-)
    http://schauplatz.org/2007/03/happy-birthday-ohropax/
    .
    Ich gehe gern in Cafes.
    Holzfußboden – auf dem Stöckelschuhe und Lederabsätze unterschiedlich klackern und Stühlegerücke, welches kreischt,
    Zeitungsgeraschel gehört unbedingt dazu –
    hört sich in meinem Kopf an wie PUNKROCK.
    Nur lesen kann ich da nicht :-)
    .
    TÖNE – mit ihrer heimlichen Macht, übertreffen alles.
    Positiv berührende Töne hört man ja nicht nur in Cello- oder Harfenkonzerten, Pergolesis Stabat Mater oder bei Bach etc.
    .
    Nein, da gibt es bestimmte Arrangements, wie man sie bei Tom Waits oder Van Morrison findet.
    Die dringen bei manchen Leuten direkt in das Gefühlszentrum durch.
    Ich bin da Laie… ich spür´ da nur etwas, was mächtiger als jedes Denken ist.
    Ich will keinen Wein, denn Musik haut mich manchmal schon um.
    Ich kann mit Musik (zumindest meine) Gefühle steuern.
    .
    Vor einiger Zeit hat mal The Great Artiste im Blog
    „The Gaslight Anthem – Old White Lincoln“ empfohlen.
    Diese Musik traf mich ins Mark.
    Ähnlich wie man es bei Drogen formuliert:
    Es war, als hätte ich immer schon genau danach gesucht.
    .
    Ein Auftritt des jungen Brain Fallon mit Opa Springsteen und dem Mädchen, dass die griechische Fahne schwenkt, empfinde ich
    als Methapher für einen Ruf: Get together!
    .
    The Gaslight Anthem – The ’59 sound (feat. Bruce Springsteen) – Hard Rock Calling 2009
    http://www.youtube.com/watch?v=Sb-QpX2sMYM

  50. und weil herr rainer hank so...
    und weil herr rainer hank so ein feiner kerl ist und dem argument wie der wahrheit erwiesenermaßen zugänglich:
    .
    wenn das alles so war mit dem engels, wie herr hank richtigerweise schreibt, wer irrte dann bzgl. des satzes “hinter ihm war ich immer nur zweiter” – der so bekannt und beschrieben welt- und menschenfähige unternehmer und vermögensmehrer engels in seiner selbstauskunft? oder jemand anders? wäre doch immerhin möglich gewesen, dass engels ganz einfach überhaupt keiner selbsttäuschung unterlegen wäre – gerade in diesem punkte doch nicht, nicht wahr? … .es gibt menschen, die sind besonders. machen sie den mund auf, hört man es. wir würden dies gerade auch herrn engels bis auf weiteres auch weiterhin zu gute halten wollen, schätzen auch wir doch schon immer engels lebensleistung auch genau so ein, wie von herrn hank beschrieben. (und klar irrte marx – besonders hinsichtlich der möglichkeit sein “system” zum zwecke freiheitsausschließender und hermetischer gewalt rechtfertigend zu mißbrauchen … konnte er noch keine sicheren voraussagen treffen – wobei neigung zur hermetik gewiss auch teilweise ihn ihm selber war. keiner erfindet seine “systeme” zufällig. und doch sind marx beobachtungen über die konzentration des kapitals (nebst folgen), und der notwendigen, überlegenen souveränität des staates diesem phänomen gegenüber, natürlich vollkommen richtig.) http://www.faz.net/sonntagszeitung/der-kapitalist-11979114.html
    .
    und wir wollen auch weiterhin zwischen der freiheit, also der freiheit, also “der an sich”, und hoffenden, darstellenden anteilen in uns selbst (die möglicherweise auch schon mal zu texte drängen) auch weiterhin genau und scharf unterscheiden, wir versprechen es.

  51. ... an sich das Phänomen...
    … an sich das Phänomen jeder Online-Partnerbörse: Die Prinzessinnen machen sich hübsch und lassen sich bewundern, sind wählerisch; die Prinzen, tendenziell lethargisch, lassen sich gerne wählen, unternehmen gewisse notwenige Anstrengungen, und sind weniger hübsch. Wie schön, dass daran auch ein leicht modriges Jagdschloss nix ändert, kein Kronleuchter aus Murano-Glas (wie man glaubt) und kein über die Jahrhunderte geretteter Tiepolo (so die Aufzeichnungen des Urgrossonkels, es könnte aber auch Dippolo heißen). Hach, die Realität von Holzböden wäre doch etwas Egalitäres und Befreiendes, wenn da nicht doch eine Erinnerung von Klassenstolz wäre …

  52. Der ausgemalte Billardtisch...
    Der ausgemalte Billardtisch für Faun und Nymphe, das wär doch mal eine romantische weihnachtliche Chose um einzulochen. Begleitmusik: die heuer neu aufgelegten Beethovenschen Klavierkonzerte von Glenn Gould und Daniel Barenboim. Da bleibt kein Tretlager trocken…

  53. Don, Wüstling? Das ewige...
    Don, Wüstling? Das ewige Radfahren fordert doch seinen Tribut oder Sie haben eine beneidenswerte Kondition, gewisse BloggerInnen werden aufhorchen. Erlaubt der Denkmalschutz bei Ihnen zu Hause einen Balkon oder eine Terrasse?

  54. "der allseits so bekannte und...
    “der allseits so bekannte und darum auch von hern hank zu recht so beschriebene welt- und menschenfähige unternehmer” … usw. usf.
    .
    normalerweise versuchen unsere finger das sekretariat auch noch gleich mit zu ersetzen … aber leider schon wieder an der fingerkuppe gescheitert.
    .
    und es gibt womöglich zeiten, da passte auch weiterhin zwischen das hotel lux und den kölner dom kaum eine postkarte. geschweige denn ein halber kontinent. aber für alle herbert wehner und konrad adenauer schulter an schulter immerhin. und deutschland bleibt harte arbeit, der kärner sache weiterhin. (und unser gastgeber trägt auch schon mit, man weiß)
    .
    frohe weihnachten!

  55. @donna...
    @donna Laura;..grandessa..??
    ..lederschwul..
    who is who,..will ich ja gar nicht!..Hmm. eher das Gegenteil..;
    .soll ich jetzt alles löschen!??
    @thema..
    40 Rennräder ? Nein, nur Zwei!
    ..ich beantworte die einleitende Geschichte mit dem Beschreibungsversuch eines/2er denkwürdiger italienischer Radreiseerlebnisse…aufsatzmässig..
    Es geht unter anderem um Höhepkte. und erreichbare Ziele, an die man/n ohne Zwang
    gelangt.
    Im warmen Sonnenschein , mehrere Stunden aus der Molise strampelnd, in Sulmona noch auf einen Kaffee, ging es darum, noch zeitig l´Aquila zu erreichen.
    Die letzen Höhenmeter auf der kleinen Landstr. dann geht es runter nach LAquila. Man ist mittlerweise schweiss/triefend nass, es ist immer noch warm.milde kühle Luft bei der Abfahrt.
    Im Tal muss dann die Entscheidung getroffen werden, nach Gran Sasso zu steigen, oder unten irgendwo im bed and breakfast zu pennen.
    Ist der camping noch geöffnet? Oder schlafe ich in einem der grossen und recht guten Hotels?..soll ich wirklich Klitsche schreiben?…
    In jenem Jahr/unmittelbar nach dem schweren Erdbeben bekam ich aus Gnadengründen, es war zu spät, einen Platz für mich und das Biwacksäckchen unter freiem Himmel! Ich hatte keine Zeit mehr, wollte ich doch noch den Pass hoch zum Berghotel Campo ..I..(2000m hoch.ca.28 km km weit).
    Ich liess mein Gepäck auf der Wiese.., kaufte mir ein Bier(es gab nix zu essen und/denn ich hatte mehr Durst als Hunger!
    Auf dem Rennrad sitzend..genoss ich nun knapp zwei Stunden.traumhaftes-man vergleicht es mit tibet- Bergpanorama, um dann kurz vorm Ende des Passes das Foto meines Lebens mit einer (..-)rschtaschennikonklick zu machen. Das Objekt der Begierde, über einer friedlich weidenden Schafherde schwebend und ins Gebirge ziehend war dabei Müückensch..ssegross, aber deutlich zu identifizieren.
    Die Bildwirkung resultierte gleichbedeutend aus der fantastischen Kulisse.
    Im Berghotel 4min später tauschte ich mit einem Bergsteiger unsere Fotoausbeute und in bruchstückhaften Italien./Engl. das Tagesgeschehen: Radreise-Bergsteigen.
    Heisser Kaffee, Kuchen und in der Dämmerung dann schnell nach unten-es war mittlerweise bitterkalt, ich hatte beim Aufstieg schon einen Hungerast und war etwas dehydriert.
    Die Nacht verbrachte ich nach einem abschliessendem ordentlichen Abendessen im pardigigli.??.o.s.ä. (Hot.”.lilienblüte”.-eigentl. gut.) unter freiem (Sternen-) Himmel im Schlafsack..alleine auf dem kleinen Camping.
    Wegen der Evakuierungen gab es kein Bett.

    2 o. 3 Jahre danach eine ähnliche Situation an gleicher Stelle, LAquila liegt immer noch in Schutt und Asche, aber drum herum hat der Bebauungsplan gewirkt.
    Einige Kleinwagen stehen vor neuen Mietshäusern mit Balkönchen, wo!/ ..auf denen Leute die Blumen giessen.
    Es ist schon wieder spät, ich bin ausgehungert und müde und nass..; es wird keinen Platz auf dem Camping geben und so wie ich jetzt erscheine, machen die an der Hot.-Rezeption Schwierigkeiten.
    Und dennoch fahre ich hoch..vorbei an zwei kleinen Bergdörfchen, die letzte rel. günstige Pension hinter mir lassend.
    Später dann, “ja sie bekommen noch ein Zimmer”; das Hotel-wegen der Wi.-Krise in Italien- war nahezu unbelegt. Mein Gepäck in die Zimmerecke.. (für mich einer Prinzessinnensuite-in Rot- ähnelnd) ..geschm..
    ..und ab auf den Pass.
    Am Leben hielt mich ein kleiner Kinderschokoriegel vom Sportladen, den ich zuvor gerade noch erstehen konnte.
    Ich war so müde, daß die ersten Radmeter nur unter der Gefahr eines Wadenkrampfes zu absolvieren waren. Was folgte war der Sonnenuntergang im Gran Sasso auf etwa 1800m, kalt, Einsamkeit, friedliche Hügellandschaft, Pferdeherden, einzeln weidende Rinder mit langen Hörnern ,wehrhaft erscheinend,, ein/ 2 Abruzzese treibt tief unten am Hang seine Schafe in den Pferch-es gibt Wölfe….
    und wird immer dunkler..auf der Hochebene angelangt sehe ich eigentlich nix mehr, auch keine tollen fliegenden Könige , aber nach 500 m etwa erscheint im dunklen blauen Licht- Cornu Grande..ich mache einen gedachten Diener und fahre zurück, mit meinem Akkulicht mich nach unten tastend, frierend,.von einem profanen Abendessen träumend..
    Im Hotel wurde ich gefragt ,wo ich gewesen wäre und zur Antwort konnte ich das eine o. andere gelungene Foto vorzeigen-ich mag eigentlich kein Mäusekino, löste aber hiermit Erstaunen aus. Mein Abendessen im Speisesaal des Hauses anschliessend war (nicht königlich)..abe…>fürstlich, der weisse Wein üppig bemessen und ehrlich.
    Der vornehme ältere Herr einige Tische weiter genoss eine riesige Portion Salat in dem er aus der Schüssel stocherte.., beim abschliessenden delikatesten tiramisu
    dachte ich ; ..Perlen vor die..S….
    ….In Prinzessinnengemach, Blick vom Balkon auf die Gebirgskulisse-aber nur bei Tageslicht!-
    ..rollte ich mich in eine gut duftende Wolldecke ein..Fernseher und ähnl. im Zimmer waren bedeutungslos..und versuchte zu schlafen…
    ..Vor dem Hotel auf dem Wieschen schliefen im diffusen Laternenschein 5 grosse, weisse Hüte(?)-Hunde!.. ich..im Dämmerzust…reflektierend…doch, wirklich!
    10 Tage später, in meiner “Heimstadt” angelangt, es war mittlerw. E. Okt.
    kaufte ich für meinen kleinen Neffen und mich ein (Weihnachts)-Geschenk..
    ..irgendwas warmes….
    @vielleicht lest ihr´s
    Gruss an die Münchener geo-Fremdarbeiter, …leider musste ich diesmal alleine speisen, dafür war die Portion gut..und es war unheimlich(schön) still!
    .bis zum nächste mal: ♫.. まつて くださぃ..
    ..heaven can wait…
    …..Hoheit verzeihen..

  56. @Prince Matecki – die...
    @Prince Matecki – die Erfahrung habe ich höchst selbst gemacht, der Geist wärmt und lädt die jungen Herren ein, den wärmenden Arm um die nackten Schultern der jungen Dame zu legen. Heute allerdings bin sehr emanzipiert und ersetze die wärmenden Arme durch ein elegantes Kaschmirjäckchen.
    .
    @Helmut Weiß – verheiratet, zwei erwachsene Töchter. Meine Anima ist Madame, aber ansonsten bin ich Der Tiger (oder umgekehrt, wir nehmen das Jungsche nie so genau).
    .
    http://www.faz.net scheint heute sehr populär zu sein. Sie abzurufen gelingt mir nicht. Da habe ich mir zum Trost außer der Prinz Version der Zeitung für Deutschland auch noch die der NZZ gekauft. Zusammen mit zwei Wassenaarer Lokalzeitungen (wir haben hier im Dorf im Moment eine Regierungskrise) bin ich voll auf dem Laufenden… auch ohne Fax.net.

  57. Madame, ich bin untröstlich,...
    Madame, ich bin untröstlich, dachte ich doch bei entsprechenden eleganten Kleidern überhaupt nicht an Kirchen. Meine Mutter nutzte zum Kirchgang im Winter den Pelzmantel (von dem der Don ja leider behauptet, der sei völlig aus der Mode) und in Frühjahr und Herbst ein Cape oder eine breite Stola oder ein Palid um die Schultern, wahlweise aus einfachem Stoff bis hin zum silbrig schimmernden Teil oder aus Pelz. Wenn sie sich nicht ohnehin für einen passenden Mantel oder Kostüm entschied, wenn Sie an den Stil der Queen oder der Queen Mum denken liegen sie nicht völlig falsch, farblich passende Hüte und Handtasche inklusive.

  58. "Rokoko-Reenactment" -...
    “Rokoko-Reenactment” – hübsche Idee! Wird vor den Toren Berlins kräftig unterstützt:
    http://www.youtube.com/watch?v=9bbQQNMdspI
    Frohes Fest und vielen Dank für ein unterhaltsames Jahr!

  59. Was Pelzmäntel betrifft, ist...
    Was Pelzmäntel betrifft, ist unser Gastgeber nicht auf dem Laufenden. In einem Kronberger Laden sah ich letzte Woche einen todschicken grauen Nerz, etwas versteckt im hinteren Teil des Schaufensters, um die veganischen Wutbürger nicht zu provozieren. Allerdings ist besagter Laden so nobel, dass er nur “Preis auf Anfrage“ kennt. Was der Pelz kostet, hätte mich interessiert (obwohl ich keinen brauch, denn ich habe einen halben Schrank voller ererbter). Aber ich hatte leider für den Besuch dieses Geschäfts keine Zeit, denn ich war zu sehr mit dem Einkauf der diesjährigen Gans einschließlich Zutaten beschäftigt.

  60. Plaid sollte es natürlich...
    Plaid sollte es natürlich heißen, wo hatte ich nur wieder wahlweise meine Finger oder meine Gedanken?

  61. Don,
    abseits von Grimm'schen...

    Don,
    abseits von Grimm’schen Volksparabeln voller Splatter, Dornen, Wackersteinen und abgehackten Armen, bevor es zum Traualtar geht:
    .
    Zum Thema ‘wer will was von wem’.
    Ist es nicht eher so, dass beispielsweise in Online-Partnerbörsen das Weibsvolk, ähm die Prinzessinnen, die Gefragten sind?
    ^^
    .
    Und ja: Bloß nicht heiraten.
    Unterstütze das unbedingt.
    .
    .
    .
    [In 4 Punkt Perl: Wenn ich will, dass meine Katz da hingeht, wo sie hin soll – beispielsweise DURCH die Tür, wo sie gern nach Katzensitte mitten im Türstock wie angewurzelt verweilt – muss ich sie hinten am Katzenschwanz ziehen. Sie denkt: ich will, dass sie zurückgeht. Dann schießt sie durch – nach vorne, voll Stoff. Und blickt wütend nach hinten.
    Den Trick habe ich über Hörensagen von Bauern/Jung-Tierärzten/Viehhändlern. Da heißt es, man soll den widerspenstigen Bullen nicht am Gehörn in den Wagen zu ziehen versuchen, voll gefährlich, der spießt einen auf. Sondern sorgfältig am Rindviechschwanz ziehen und ihn bewusst hindern. Schwupps ist er drin.]
    .
    Ihnen und der Gemeinde hier ein frohes Fest!
    Jeglichen Einfangversuchen widerstehen, mütterlichen und tantlichen Reden widerstehen. Immer nicken und fleißig einschenken. Den Baum nicht abfackeln. Und überhaupt.

  62. Mit den Prinzesinnen ist es in...
    Mit den Prinzesinnen ist es in vielerei Hinsicht wie mit den Telefonen:
    – Man bekommt NIE den Tarif, den man eigentlich will.
    – Neukunden werden umworben doch nach dem Vertragsabschluss ist Schluss mit lustig.
    – Premium-Preise koexistieren sehr gut mit Economy-Service.
    – Die Hotline ist alles andere als hot.
    – Die Wartemelodie der Hotline ist immer die gleiche und sie NERVT.
    – Wenn man doch mal durchkommt, verläuft das Gespräch meist eher …äh… unbefriedigend.
    Kurz: Call-by-Call ist der Service besser, die Dienstleistung billiger und es gibt deutlich weniger Probleme beim Anbieterwechsel.
    Darf ich mir außerdem die Freiheit nehmen, zu bemerken, dass “Principessa” korrekterweise mit “Fürstin” übersetzt werden müsste?

  63. @perfekt 57: Ihr Stil ist Ihr...
    @perfekt 57: Ihr Stil ist Ihr Stil, manchmal finde ich ganz interessante Gedanken darin, oft überfliege ich es mit einem “Häh???” im Kopf, und denke mir, meine Güte, soviel Arbeit, so wenig Resonanz – ich glaube, ich würde ganz gerne mehr verstehen, glaube aber, dass dieses Semikryptische Ihr Medium ist – das immer dann schwächer wird, wenn sie auf allen Kanälen aus allen Rohren einer literarischen Schneekanone feuern. Keine Sorge, ich find’s ganz witzig, sehr persönlich – aber es gibt das Phänomen, wenn ein Marienkäferchen über einen Zweig krabbelt, findet man es niedlich, zwölf auf einem Ast sind interessant, aber tausende auf einem Baumstamm…
    .
    Jeder der Stammkunden gehört hier irgendwo dazu, aber ich glaube, dass Ihnen ein bisschen Feedback recht ist, sich nicht umsonst zu viel Arbeit zu machen. Ich schaffe es auch oft nicht, kurze Beiträge zu formulieren, bemühe mich aber, meine Gedanken einigermassen amüsant zu verpacken…
    .
    In diesem Sinne, Tyler: Zu 1: danke! Und zu 2: Da habe ich mich wirklich missverständlich ausgedrückt: Zusammenpassen muss es schon, nur aus Gutmütigkeit heiraten ist fürchterlich. Mir schwebten dabei gewisse on/off-Beziehungen vor, er Anfang Vierzig, sie Mitte dreissig, leben schon drei Jahre zusammen – sie will Kinder, er will fahrradfahren, die Panamericana am liebsten.
    Mit “Stiftung Warentest” meinte ich, dass man sich irgendwann einfach entscheiden sollte, und ein bisschen in dem Bewusstsein, dass man nicht drei Jahre Zusammenleben beliebig oft ausprobieren kann, dass man sich nicht endlos die Lebenszeit stehlen kann – denn eine Familie ist ein mindestens genauso respektables Ziel, wie mit 69 noch den Col de Galibier hochstrampeln zu können, ohne dass sich die heraushängende Zunge um das kleinste Kettenblatt vorne wickelt.
    .
    Warum gehen Beziehungen schief? Weil die Lebensziele nicht gleichberechtigt gewertet werden. Wegen mangelndem Respekt. Wegen sexueller Öde. Oder Untreue. Oder Einfluss der Verwandtschaft.
    Es ist schon ein gewisses Kunststück, jahrelang miteinander den Alltag auszukämpfen, und sich doch jeden Morgen zu freuen, was für ein liebenswerter Mensch einen vom Kopfkissen nebenan beim Aufwachen mit halben Augen ansieht. Aber so ganz allmählich wird diese Situation ein ganz ganz wichtiges Element des Lebens (das wichtigste!?).
    .
    Wenn wir so über den Mörderegoismus des Neoliberalismus fluchen, denke ich, ist es ganz gut, die Tugenden soziale Kompetenz, Empathie und Reflexionsvermögen zu allererst mal in unserem nächsten Umfeld anzuwenden. Vielleicht würde so mancher CEO auch andere Entscheidungen (auf alle Fälle andere als DSK) treffen, wenn Zeit mit seiner Partnerin, seinem Partner, seinen Kindern per se wertvoll wäre, jenseits aller bombastischen Events, die im Grunde nur die eigene Herrlichkeit beweihräuchern.

  64. dann wolln wir mal hoffen,...
    dann wolln wir mal hoffen, dass die kleine miss gheluveld morgen nicht vom pferd fällt und noch lange hübsch aus dem kanon von papis gebrauchtwagen wählen kann

  65. TGA, 18:40
    Mir geht es mit...

    TGA, 18:40
    Mir geht es mit perfect 57 wie Ihnen: Ich verstehe fast nichts, tut mir leid…
    Warum gehen die meisten Beziehungen schief? Wegen sexueller Öde – und Mikräne.
    In diesem Sinn: Fröhliche Weihnachten! Und vielen Dank für Dons Einsatz!

  66. Hochgeschätzter TGA, es geht...
    Hochgeschätzter TGA, es geht uns als Kommentatoren mit dem liebenswerten perfect!57 genauso, wie mit einer langjährigen Ehepartnerin: man versteht sie nie in allem, aber man kann sie auch nicht ändern und wir müssen es einsehen, wenn wir die positiven und anregenden Seiten behalten wollen. Ich habe bei den seinerzeit sehr häufigen und langen Beiträgen unseres hier gelegentlich auftretenden “Salonmarxisten” mal gefordert, er möge künftig nur noch twittern dürfen. Inzwischen sehe ich ein, daß marxistische Exegese eben ihren Raum braucht. Mir hat eine von mir sehr geschätzte Kommentatorin damals den Rat gegeben, ich könnte doch einfach scrollen.Doch dazu konnte ich mich eigentlich auch nicht durchringen…

  67. OT:
    @hm555
    in der aktuellen...

    OT:
    @hm555
    in der aktuellen ausgabe der furche ist ein interview mit peter handke, in dem er auch was zur katholischen “messfeier” sagt; muss ja nicht immer morsebach sein

  68. @perfekt!57 22. Dezember 2012,...
    @perfekt!57 22. Dezember 2012, 12:52
    jetzt schreibt herr hank sogar über luther:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kirchenwettbewerb-wir-wollen-martin-luther-feiern-12003051.html

  69. @specialmarke: schön...
    @specialmarke: schön formuliert, also weiter so, perfekt, und wenn’s zuviel wird: schrollen…manches braucht seinen Raum…
    .
    @achwas: freut mich, wenn ich Ihnen eine Freude machen konnte. In Sachen Musikgeschmack scheinen wir nicht weit auseinander zu liegen – auch wenn ich ein wenig erschrecke, dass es bald 40 jahre her ist, dass ich von Springsteens ersten drei Platten begeistert war, nachdem ich ihn mit “Born to run” kennenlernte, als den “neuen Bob Dylan” in Text und Musik. Auch nach all der Zeit mag ich ihn, auch wenn er mir heute ( in jeder Hinsicht?) ein wenig faltenfreier vorkommt, als es eigentlich sein müsste… Jeder hat irgendwann einfach sein Repertoire, und “Gaslight Anthem” s neue CDs sind leider heute schon nicht mehr so kraftvoll wie “59 sound”.

  70. @perfekt!57

    Um ihre...
    @perfekt!57
    Um ihre friedvollen weihnachtlichen Wünsche zu stören… nein, ich wünsche „ihm und seinem land KEINE weisen berater“. Solche hatten in den USA sowieso noch nie eine Chance gehört zu werden. Schon seit den 60er Jahren wünsche ich den USA genau das, was sie mit Sicherheit irgendwann einholen wird, ich hoffe nur: noch zu meinen Lebzeiten. Jeder weiss, dass Obama ausser „semi-automatics“ zu verbieten nichts, aber auch gar nichts tun kann. Sogar unsere amerikanischen „Freunde“ sind sich darüber im Klaren, wie die sprunghaft in die Höhe geschnellten Verkaufszahlen dieser Waffen zeigen.
    M.a.W.: bestenfalls bleibt es so wie es ist…
    Leider werden weitere Kriege des Friedensnobelträgers und der wirtschaftliche Abstieg noch für grossen Ärger sorgen. Es wäre zu wünschen, dass sich Europa konsequent von den USA abkoppelt. Aber mir diesen Politikern die wir haben und diesen Wähler, die so was tatsächlich immer wieder wählen… da wird wohl Europa in den sauren Apfel beissen.
    Mit der Bundeswehr von Syrien in den Iraq, und wenn das endlich gegessen ist, dann steht China auf der Liste der USA.
    Und die dümmsten Ratten verlassen sinkende Schiffe nun mal nicht.
    Wir haben bei den USA nur die Wahl ihnen dabei zuzusehen wie sie sich entweder gegenseitig massakrieren, oder weiterhin weltweit Unbeteiligte in einen Krieg nach dem anderen mit reinziehen….
    Was ist ihnen denn lieber, perfekt!57 ?
    Weihnachtliches a la Japan gibt es hier:
    http://www.japantimes.co.jp/images/photos2012/nn20121222/index.html

  71. @ The Great Artiste

    Ich muss...
    @ The Great Artiste
    Ich muss einfach mal fragen…
    Meinen sie mit ihrem Namen wirklich diesen Film, oder ist das nur Zufall?

  72. Liebe Laura, 22. Dezember...
    Liebe Laura, 22. Dezember 2012, 11:43, handschriftliche Gruesse gehen bei mir nicht. Sauklaue. Mit 18 bekam ich eine Schreibmaschine. Sie wirkte auf mein Schriftbild wie die Gabe von kleinen Dosen E-605 an den geliebten Ehegatten.
    .
    Ha, ich hab’ doch noch die Kurve zum Thema geschafft

  73. "Gerne, Don Alphonso, vom...
    “Gerne, Don Alphonso, vom Stand Wüstling.”
    Wie geht das denn an, als Kunstfigur und ohne Unterleib?

  74. @ Kein Prinz 22. Dezember...
    @ Kein Prinz 22. Dezember 2012, 17:51 :
    Sehr feine Kost, danke.

  75. cher Filou, schweinehufe ist...
    cher Filou, schweinehufe ist da keine ausrede, gibt es dcoch Madame. gary macht es sich als genie der schreibschrift – jüngerer bruder im weingeiste – einfach und hält es ebenso. laurette hat es ja gelernt und malt majuskeln aus (nicht, was sie jetzt wieder denken mögen, also schweinkram).
    .
    lieber RoRo, woher kommt denn eigentlich die von ihnen beschriebene “Mikräne”? ziemlich sicher nicht vom château de la migraine…

  76. @specialmarke 22. Dezember...
    @specialmarke 22. Dezember 2012, 20:12
    da sehen sie’s, der salonmarxist tritt nur noch selten auf und ich möchte nicht, dass es uns mit perfekt57 so geht…
    ich würde sagen alle liturgieformen sollten hier ihren platz haben…

  77. passend zu den nächsten...
    passend zu den nächsten tagen:
    https://www.taz.de/Pakete-fuer-Inhaftierte-verboten/!107908/
    @DA
    der mp beschenkt uns reich…
    http://www.br.de/nachrichten/donau-ausbau-studie-eu-umwelt-huber-100.html

  78. @Vroni: hübscher Beitrag, und...
    @Vroni: hübscher Beitrag, und das mit am Schwanz ziehen ist eine scharfe Beobachtung, die in so manchen Bereichen des Lebens Anwendung finden kann – wenn man so manchen Rebellen für seine Rebellischkeit lobt, wird er aus Trotz friedlich…
    .
    @Tyler: Weder noch. Setzen Sie den Namen doch mal wortwörtlich in Wikipedia. Es ist ein Spiel mit der Janusköpfigkeit so vieler Errungenschaften der Moderne und klingt eher so romantisch…
    Ohne die Ereignisse vom August 1945 hätte die Moderne ganz gewiss einen völlig anderen Weg eingeschlagen – so bitter es war, war es immer noch ein Segen, dass die Bombe in amerikanische Hand zuerst kam und das grosse Entsetzen sich schon im Frühstadium dieser Entwicklung breit machen konnte.
    .
    Man hätte sie sicher ausprobiert, irgendwann. Oder wenn Hitler oder Stalin sie bekommen hätten?
    Bei aller USA-Kritik dieser Zeit (McCarthy,Mossadegh, Korea, Vietnam,Allende) war es wohl noch das geringste Schreckliche.
    Darum spielt mein Pseudonym mit dem Beobachterstatus der Geburtsstunde der Moderne, wie wir sie kennen – und hoffentlich nicht mit deren Untergang aus einem Versagen von Empathie und Reflexion.

  79. "Gaslight Anthem" …nicht...
    “Gaslight Anthem” …nicht mehr so kraftvoll wie “59 sound”.
    achja.
    Das alte Lied: Im nach „oben“ wollen ist man halt am kraftvollsten.
    Aber dann heißt es: Haltung bewahren!
    Doch wie erdet man sich, wenn man so „vergöttert“ wird?
    .
    Ian Hunter, ein steinalter Outsider gibt nicht auf:
    „Just Another Night“
    zu Tim Burton’s Alice im Wunderland.
    (mit Wespentallie und Glubschaugen !)
    http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=Aa4eBZXzsBs
    .
    Letztes Jahr gab es eine Weihnachtsansprache vom Moralapostel Wulff.
    “You’re never alone with a schizophrenic”

  80. @bertholdIV: Volle Zustimmung....
    @bertholdIV: Volle Zustimmung. Alle sollten hier ihren Platz haben, lieber perfekt. Man seufzt mal, wenn eine geballte Ladung kommt, aber hat auch so manche Perle entdeckt, auf die man nie gekommen wäre. Ich wollte Sie bestimmt nie verscheuchen!
    @ ach was: Sehe ich genauso – und Ian Hunter hat mir auch gefallen!
    .
    Schöne Feiertage an alle!

  81. @ The Great Artiste 23....
    @ The Great Artiste 23. Dezember 2012, 13:38 :
    Ich hoffe Sie haben Verständniss dafür, daß ich den Teil mit der Bombe unter Sarkassmus einsortiere, ansonsten würde ich gerne anmerken, daß es zu diesem Thema mindestens zwei Meinungen gibt.
    Die Verwüstungen der anglikanischen Finanzmärkte in Griechenland finden im Frieden statt, bei einem NATO Partner und EU-Mitglied.
    Wie wären Weihnachten in Athen? Da gibt es tolle Sonderangebote …….

  82. Ich schaue gerade die ersten...
    Ich schaue gerade die ersten beiden Teile von Dawnton Abbey im ZDF, es passt gut zum Thema, von der Frage des Umgangs mit Personal bis zur Frage des standesgemäßen “unter die Haube” bringens.

  83. Frohe Fest an alle...
    Frohe Fest an alle Kommentatoren.
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    . XXXX
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  84. Sehr geehrter Prinz! Ich bin...
    Sehr geehrter Prinz! Ich bin baff. Sie gucken ZDF! Ich habe aufgegeben TV zu gucken. Früher haben wir mit den Tigerbabys regelmäßig dem Tatort beigewohnt, damit sie etwas Anschauungsunterricht vom Leben außerhalb einer behüteten Akademikerfamilie kriegen. Aber seid die jungen Damen ausgezogen sind, langweilt mich auch diese Serie. Irgendwann schien es mir so, als ob mein eigenes Leben mehr Tatort ist, als dieser ARD Schnulzen vorzustellen vorgeben können.

  85. herr hank informiert? um so...
    herr hank informiert? um so besser! (beiträge zum pp, also zum postmodernen-polyperspektivismus, werden immer gerne genommen. ist halt internet-darwinismus: origin of species. und praktische evolution: wenn die bäume weniger werden und die wüste zunimmt bleibt aber das internet. wie schön! (& ist ein wenig wohl auch wie mit “der, die, das gott”, und was regen sich die (dummen) alten auf. dabei sollten sie dankbar sein. hat doch die junge ministerin ganz natürlich gesprochen, so wie sie denkt und fühlt. und ist damit in ihrer altersgruppe wahrscheinlich ganz sicher mainstream. und dann wäre die cdu auch da mehrheitsfähig? also in zukunft? voila, la future de la republique come il fault? merci madame, je ne regret rien!)
    .
    und dank für den kurzen zuspruch – angekommen. und es ist ein kreuz mit dem leben; einschl. mutter teresa haben alle immer so viel mit sich selbst zu tun, eine biographie abzuwickeln, die eigene, und die alufolie und auch noch gott gefällig zu sein. und dann auch noch andere? mitmenschen? (na, ich weiß nich’)
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    und mit einem weibe musst du werden wie ich. (dora maar, picasso’s aktives vermächtnis an die künstler) http://www.google.de/imgres?imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/c/c3/Dora_Maar_Au_Chat.jpg/200px-Dora_Maar_Au_Chat.jpg&imgrefurl=http://en.wikipedia.org/wiki/Dora_Maar_au_Chat&h=162&w=119&sz=1&tbnid=FHSxkdrvj2rxYM:&tbnh=159&tbnw=117&zoom=1&usg=__deVbe_HjuGdQfF2OQiLZE2qY-1c=&docid=B9mYOIINzifSyM&itg=1&hl=de&sa=X&ei=CWnXUJSxFIWA4gSv4ICwBg&ved=0CIgBEPwdMAs
    .
    frauen treiben männer zur leinwand (jack warner)
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    und nur echt mit dem glas? (der förster oder edith piaf und james joyce) (warum jj keinen zweiten ulysses schrieb? weil schließlich alle und jeder immer und bei jedem licht und durch alle nacht auch einen literarischen bewusstseinsstrom mit sich herumtragen, klar. und was sollte da ein zweiter ulysses? wo schon der erste lediglich die immer und überall zu erwartende allgemeine, immer und unablässig zuströmende banalität abildete, die jeder immer hat, nichts weiter war, als trivial?) (alle stimmen joyce zu, klar, sicherlich)
    .
    und alles innere geschehen nur anreiz und auslöser innerer prozesse. (sobald das internet vollständig verwirklicht ist, brauchen wir keine verteidung mehr.) (schon der nahrungsmittelskandal ist ein angriff auf den körper)
    .
    und herr hank einmal mehr ein hervorragendes beispiel des freien geistes? (aber ja, und nur die herrrschaft der großen zahl garantiert den geringsten irrtum)
    .
    und was italien zu kompression beiträgt? (http://www.solidea.com/ )

  86. und von den zukünftigen...
    und von den zukünftigen eilnachrichten – aus der intellektuellen welt. (“”decision” – obama gründete exilzeitschrift” – “”civil war II” von der koalition der wehrhaften gewonnen. newyork und boston in der hand des sturmgewehrs – deutschland kapituliert”)
    .
    (und klar, alle hören di, 11:52, http://www.youtube.com/watch?v=_JVVag25kug )

  87. tylervolland 23:51 - sie haben...
    tylervolland 23:51 – sie haben ja so recht, und zwar wahrscheinlich vielmehr als nur vermutlich – aber es handelt sich um freunde. wir wollen das nicht vergessen. (niemand hat sich je – throughout all of our history – mehr verdient um uns gemacht, als sie) (alles was ich je wurde, war, werden durfte, sah und erlebte kam nur und nur von ihnen, allmost.)
    .
    allmost cut my hair. http://www.youtube.com/watch?v=u4YpqRPLIWc

  88. "Decision. A Review of Free...
    “Decision. A Review of Free Culture. Ed. by Klaus Mann” of course.

  89. und warum wählt sich das volk...
    und warum wählt sich das volk eigentlich nicht einfach herrn hank zum bundeskanzler? (herrn hank ggfls. rational etwas abzumildern wäre evtl. doch einfacher, als mutti den politikquirl zu entreißen?)

  90. und viele institutionen haben...
    und viele institutionen haben des vertrauen in die bevölkerung verloren – die faz hat recht. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/der-kern-der-krise-vertrauen-12004848.html

  91. @derTiger
    man kann das auch...

    @derTiger
    man kann das auch auf zdfneo ansehen. dort laufen schon die neueren folgen und es klingt auch besser für die kommunikation, wenn man sagt, man sieht spartenkanäle. btw: die sollten auf zdf neo bald die nächste staffel von mad men zeigen..
    gesegnte weihnachten dem hausherrn und der kommentatorengemeinde und den lesern dieses blogs

  92. Na, sitzen wir alle vor der...
    Na, sitzen wir alle vor der Glotze, wie die Gremlims im Kino vor Schneewittchen?
    .
    Ich kann mich in der Originalausgabe noch gut an die herrliche Szene mit dem Mixer erinnern, und wie die alte Vermieterhexe mit ihrem Lifta durch die Decke ging…
    .
    Selbst das wird heute zensiert, damit es die lieben Kleinen bloss nicht mit dem Dackel oder Oma nachmachen…
    .
    Auch noch mal frohe Weihnachten an alle! Und jj perfekt, der link mit dem Vertrauen war schön.

  93. Downton Abbey ist eine...
    Downton Abbey ist eine preisgekrönte “Kostümserie”, wie ich bei Wikipedia erfuhr. Ich brauchte 10 Min., bis ich ZDF neo gefunden hatte, nur Neo Rauch ist mir ein Begriff. Als Kritiker dieser Serie bin ich aber wenig glaubwürdig, da ich täglich um 19:30 nur “Brandenburg aktuell” anschaue und sonst nichts mehr. Nach weiteren 10 Min. schaltete ich das Buntfernsehen ab, weil mir verschiedene Details des Films nicht gefielen: Innen einige düstere Ecken mit Antiquitäten, die man nicht genauer in Augenschein nehmen konnte, ein Park wie der um die Grugahalle in Essen, ein Rolls Royce mit Messingteilen, wo doch der Herrenfahrer von Welt mit Weißmetall plattierte Blankteile bevorzugte, belanglose Dialoge, nur die Kostüme lasse ich durchgehen, kurz: eben die platten Tagträume des untergehenden Mittelstandes. Meine Entscheidung, mich auf “Brandenburg aktuell” zu beschränken, wurde wieder einmal bestätigt.

  94. Das war wieder lustig: ich...
    Das war wieder lustig: ich schaue auf den Flughafen von New York (JFK). Mein Kleener sitzt in einer Muehle nach Amsterdam und kommt und kommt nicht weg.
    .
    Irgendwo dort dreht eine Maschine nach Moskau auf dem Boden ihre Runden, bleibt stehen, faehrt mit 15 Km/h ein paar Meter, bleibt stehen, dann gondelt sie maeandernd weiter. Fuenfundvierzig Minuten geht das schon so.
    .
    Ein verwirrter Pilot. Ich sehe es vor mir: Er bleibt alle 100 Meter stehen, schiebt das Fenster auf und fragt: “Товарищ, это взлетно-посадочная полоса в Москве?”[1]
    .
    Aber er hat’s dann doch geschafft. Und Sohnemann ist inzwischen auch in der Luft.
    .
    [1] “Towarischtsch, eto wljetno-possadotschnja polossa w Moskwje?” [2]
    [2] “Genosse, ist das die Startbahn nach Moskau?” [3]
    [3] Hoffe ich doch.

  95. Jetzt gerade ist er ueber...
    Jetzt gerade ist er ueber Halifax.

  96. @ The Great Artiste
    Sie...

    @ The Great Artiste
    Sie glauben gar nicht wie mich das beruhigt, ich kann nicht verstehen wie man einen so langweiligen, völlig überflüssigen Film gut finden kann…
    „….so bitter es war, war es immer noch ein Segen, dass die Bombe in amerikanische Hand zuerst kam…“
    Auch ich hatte für Little Boy immer Verständnis, allerdings nur da ich schon früh fand, dass Krieg natürlich immer die Einstellung jeglicher Spielregeln ist.
    Später lernte ich dann, dass Hawaii mit Pearl Harbour ja damals gar kein Teil der USA waren und, dass die Amerikaner spätestens seit Beginn der 60er Jahre nachprüfbar nur gelogen haben, was ihre Aussenpolitik angeht. Leider gingen für die Menschen in den betreffenden Ländern diese Lügen mit einer Unzahl von Kriegen einher. (Die sie übrigens, ausser gegen Panama und Grenada, alle nicht gewannen)
    Mein Nachdenken darüber stiess dann an eine „natürliche“ Grenze als sich mir die Frage aufdrängte, ob ich denn wirklich wisse, dass die allgemein akzeptierte und weltweit gelehrte Version des 2.Weltkriegs denn weniger verlogen sein mag, als all das was ich in meinem Leben so miterlebt hatte….
    Manche Dinge will man wohl lieber gar nicht wissen. Vor allem wenn sich der Gedanke nicht von der Hand weisen lässt, dass wir alle heute über die erste Hälfte des 20.Jahrhunderts ganz anders denken würden, hätte Deutschland diesen Krieg gewonnen….
    Ihr Standpunkt, dem kleineren Übel, also der US Bombe, selbst um den Preis der „McCarthy, Mossadegh, Korea, Vietnam, Allende“ den Vorrang zu geben, den kann ich natürlich nachvollziehen, aber er ist mir zu „erwachsen“.
    So „erwachsen“ zu sein schränkt meiner Erfahrung nach das Leben zu sehr ein. Soviel Schizophrenie sollte man sich denn doch gönnen.
    Natürlich treiben unsere amerikanischen Freunden ihre Spielchen auch noch im 21 Jahrhundert. Dass die USA ihre verbrecherisch, verlogene Methode auch heute noch benutzen kann man gerade am Beispiel Syrien gut beobachten:
    http://www.globalresearch.ca/five-invasion-plots-three-continents-identical-lies/5316537
    Sehr lesenswerte Zusammenfassung, stammt aus Canada, Uni von Montreal. Wenn man die Berichterstattung in deutschen Medien zum Thema anschaut, kann man dem Zeitungssterben durchaus Positives abgewinnen.

  97. @prince Matecki
    Man ist ja bei...

    @prince Matecki
    Man ist ja bei itv schon im dritten Jahr, aber es wird leider nicht besser.
    Kennen sie Robert Altmanns „Gosford Park“?
    Viel präziser, und weniger albern…..
    @perfekt57
    Ich verstehe zwar was sie meinen, aber…. sind sie sich denn da ganz sicher? Ich hab ja gerade in meiner Antwort an TGA beschrieben wie, zwiespältig meine Gefühle diesbezüglich sind.
    “almost cut my hair today…” geht nämlich weiter: But I did not! Auch mit 64 noch nicht wirklich.

  98. Frohe Festtage to everyone!

    @...
    Frohe Festtage to everyone!
    @ mediensegler. I love your Xmas tree.

  99. Für Mediensegler und andere...
    Für Mediensegler und andere Prinzen und Prinzessinnen und dem Hausherrn:
    Heitere Feiertage!
    http://www.youtube.com/watch?v=NB2xA9b026k

  100. Nachdem das Feuilleton einer...
    Nachdem das Feuilleton einer bekannten großen deutschen Tageszeitung diese Serie als “gelungen” empfahl, habe ich die Zeit bis zur (dank Eisregens verspäteten) Ankunft eines Gastes damit überbrückt. Ich fand es in der Tat gut gemacht, es geht auch über die impliziten sozialen Konflikte wie über die Modernisierung in der Zeit vor WK I nicht so hinweg wie andere Filme und es wird geruhsam episch erzählt.

  101. Lieber Don! Ihnen und den...
    Lieber Don! Ihnen und den FAZ-Gastgebern, allen Kommentatoren und allen Lesern dieses Blogs wünsche ich ein gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest!

  102. The Great Artiste, ich sitze...
    The Great Artiste, ich sitze am nächsten Beitrag.

  103. TGA "Na, sitzen wir alle vor...
    TGA “Na, sitzen wir alle vor der Glotze, wie die Gremlims im Kino vor Schneewittchen?”
    .
    Die bleibt heute aus TGA, doch auf dem PC warten Loriot und seine Familie Hoppenstedt auf eine fröhliche Bescherung.
    .
    Dem Gastgeber Don Alphonso und allen Schreibern und Lesern der FAZ-Stützen wünsche ich entspannte und hoffentlich ruhige Feiertage. Vielleicht mal einige Zeit offline sein, ein Buch in die Hand nehmen, anregende Gespräche mit lieben Menschen führen, zur Ruhe und Besinnung kommen.

  104. Ich wünsche Ihnen, lieber...
    Ich wünsche Ihnen, lieber Don, ein besinnliches Weihnachtsfest
    und ein erfolgreiches neues Jahr.
    Und dass zu den 40 vielleicht das eine oder andere dazu kommt. ;-)

  105. liebe achwas, danke für den...
    liebe achwas, danke für den song. mein lieber schwan, den jungen hat man auch schon lange nicht mehr auf der bühne erleben dürfen. aber hübsch gestrafft ist er, vermutlich bei demselben, offensichtlich nicht völlig unfähigen arzt, den auch stringspleen aufsuchte:
    lieber don, aufgrund der doch noch immer häufiger werdenden körperoptimierungen der sdg, nun auch sichtbar bei den herren der erschöpfung, wären meiner humpelnden meinung nach ein paar verriss-, äh, überlegungen in diese richtung nicht völlig interessebefreit, und auch, wo man sie antrifft und welche umweltanteile sie skurril zu bewerten scheinen; man ahnt zwar, wohin der tenor hier gehen würde, allein, die abgenähten würden auch nur zugeben, dass sie eine wundercreme aus der geschlechtsdrüse des löwenkopfäffchens auftrugen und botox auch ein paar hirnbahnen lahmzulegen scheint (was in manchen fällen angeblich kaum auffiele).
    oder welches publikum vernissagen – hier insbesondere der männliche besucher und käufer – , ladeneröffnungen, juwelierjubiläen oder auktionen heimsucht…

  106. Tyler: Für Ihre sehr...
    Tyler: Für Ihre sehr nachdenkliche Antwort bedanke ich mich. Das ist wirklich eine der Stärken dieses Mediums, dass man nicht zugeballert wird mit Einseitigkeiten und Propaganda; so wie die Universität von Montreal die Dinge sieht, fühle ich auch.
    .
    Dieses ganze Geradelügen, diese Floskeln, dieses Invasion hier, Bürgerkrieg dort ausbrennen lassen – da ist man geneigt, einfach ganz laut Scheisse zu schreien, fällt es einem schwer, eine “erwachsene” Antwort zu finden.
    Und wenns den Leuten dann irgendwann mal wirklich zu viel wird – dann werden sie turboreligiös/ und oder/ esoterisch-sektiererisch , um die ganze Komplexität mit der Neanderthal-Keule abzuschaffen, dann kriegen es volle Breitseite erst mal die Frauen ab, die oft (nicht immer!) dialogischer, abwägender (Komplexität will man ja abschaffen) denken – und ein neuer Zyklus unter dem roten Hintern eines haarigen Oberpavians beginnt: ja Chef, grosser Chef usw.
    (wenn man solche Gedanken fixiert, muss man heute schon sehr vorsichtig formulieren)
    .
    Und marktradikalen Neoliberalismus würde ich auch als Quasi-Religion bewerten, eine Weltanschauung – die immer noch drauf und dran ist, unsere politische Umwelt zu vergiften – wollen wir mal hoffen, dass die Polarisierung nicht so weit geht, dass es nicht doch irgendwo zu einer Entscheidungsschlacht zwischen den sogenannten Guten und Bösen (und umgekehrt aus dem anderen Blickwinkel) kommt.
    .
    Ich frage mich oft, wer wann und wo man nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs wirklich falsch abgebogen ist.
    .
    Ich denke, es ist immer gut, miteinnander zu sprechen, zuzuhören, abzuwägen, eine gemeinsam akzeptable Position zu finden – statt nur zu dozieren, platt zu reden und mit dem Holzhammer zu überzeugen versuchen. Wir haben ja nur ein Leben ( und leider ist man sich auch da nicht einig).
    .
    Muttis Politikquirl (der war auch schön, perfekt) ist da die geniale Symbiose aus Dialog und Lobbyarbeit – aber mir schwant nichts Gutes…
    .
    Da wir ja alle den 21.12. gut überstanden haben, wünsche ich allen noch einmal Schöne Feiertage, und auf dass wir auch im nächsten Jahr uns hier gut unterhalten werden.
    .
    Und herzlichen Dank, Don Alphonso, für Ihre digitale Gastfreundschaft!

  107. damit das ganze nicht so...
    damit das ganze nicht so düster in die pause geht, ach was, Ihr Verweis auf Ian Hunter brachte einige Erinnerungen zurück, wollte erst “All the young dudes” verlinken, aber fand dann diese Lou Reed Interpretation schöner, man kann auch älter werden, ohne an Lebendigkeit zu verlieren:
    http://www.youtube.com/watch?v=ClIafPIssHE

  108. liebe runde, ein paar...
    liebe runde, ein paar fröhliche tage möchte ich ihnen wünschen.
    .
    man ahnt bereits, wie es in meiner entourage zugehen dürfte: heute wird bei den eltern von gary gefeiert – tradition, ist sein vater doch der älteste dieser linie -, man hat platz, gewiss nie wieder hunger und noch so viele pralinen vor sich, urplötzlich viele seidenschals und handschuhe und ein, zwei hübsche steine vom gatten, und viele verwandte, jung und betagt, die man immer wieder sieht.
    begleiten sie mich mit ihrem mitleid in die quatre messes, stellen sie sich eine dame im langem, weit fallenden pelz vor, an ihren händen zwei kleine, müde, artige mädchen mit leuchtenden, zufallenden augen, und um sie herum mit all ihrer dankbarkeit wahrgenommen ein schöner, hochgewachsener mann mit langen, dunklen wimpern über strahlend blauen augen, freundliche und ganz gewiss noch nicht beschenkte erbinnen und erben, der dritte eben ein teufelchen – the acorn never falls far from the tree -, angeheitert ebenso die verwandschaft: festtagsornat, vererbte mäntel, einigermassen ausgelassen, und eine regie führende belle-mère (http://fr.wikipedia.org/wiki/Belle_mère_(botanique)).
    da ist es nicht völlig unmöglich, doch nicht sehr wahrscheinlich, wenn man via computer in eine andere welt entflieht.
    .
    a la vòstra, à votre santé, за здоровье, cheers, slàinte mhath, לחיים, hasta la vista!

  109. Lieber Don Alphonso,

    ich...
    Lieber Don Alphonso,
    ich wünsche Ihnen ein ruhiges Fest, allzeit guten, ergiebigen und erholsamen Schlaf, und ein überaus produktives neues Jahr!
    mit herzlichen Grüßen,
    Wolpertinger

  110. Ich freue mich das es diesen...
    Ich freue mich das es diesen Blog gibt und wünsche dem Hausherren und allen seinen Gästen Gesundheit, Glück und immer einen Menschen an der Seite an dem sie sich anlehnen können.
    In diesem Sinne, angenehme Feiertage und einen guten Übergang in das Jahr 2013.

  111. Frohe Weihnachten und danke...
    Frohe Weihnachten und danke für den kurzweiligen Text! Auch wenn er mich eher nicht betrifft, gottlob.

  112. nun auch von uns alles...
    nun auch von uns alles erdenklich gute – und eine frohe und gesegnete weihnachtszeit! vor allem an unseren immer so überaus charmanten, witzig-toleranten und intellektuellen gastgeber, der diesem slaon mit so unvergleichlich viel sachverstand und jahrhundertkenntnissen vorsteht – und – zum glück selten – auch gleich noch den türsteher und cerberus in person markieren muss. aber auch an alle anderen, die sich so wunderbar erfolgreich bemühen, die vielfalt in diesen vier wänden am rand und in der mitte lebendig zu erhalten und zu verstetigen alles erdenklich gute und frohe und gesegnete tage. selten so ein schönes miteinander der meinungen erlebt!
    .
    (@ donna – kopf hoch – es dauert höchstens noch zehn jahre, dann ist man selber “on top” – und kann alles anders und besser machen. und wir hier tun das längst auch!)
    .
    @great artiste – sie haben ja so recht! warum also bloß anscheinend keine änderungen in der gewünschten richtung erkennbar sind? wo sie doch alle wünschen, wollen, herbeisehnen?)

  113. und heutige wie morgige aus-...
    und heutige wie morgige aus- und aufblicke von den tagesgedanken wären welche? trotz der festtage also?
    .
    die marktwirtschaft funktioniert – deutschland versagt.
    .
    und die deutsche staatsbürgerschaft heute? (wenn der sechser im lotto kein millionengewinn mehr ist. sondern ein nietenhaufen.) (oder warum auch der retter heute jeans trägt. bis fast zuletzt.)
    .
    und “die unzeiter”? (man müsste die zeitreise erfinden. dann wäre bald keiner mehr da.) (“die unzeiter” also – die eine sekte, die das zeitreisen verweigerte.)
    .
    und warum wir kein lamm mehr mögen? (weil es zum vorzugssymbol der erfolgreichen wölfe wurde)
    .
    und benedikts tod erfüllt das amt. (vom heiligen wissen der grossen männer. zu aller und jeder zeit, in ewigkeit, amen) (oder warum gerade jetzt so besonders weiter für gesundheit und fügung gebetet wird)
    .
    ungefähr.

  114. und phoenix empfahl sich -...
    und phoenix empfahl sich – gerade auch zu dieser jahreszeit. die zeit entwickelt sich immer weiter. also auch ihre wahrheitsfähigkeit.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=RW_HMZQ-JA8
    http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/der_leonardo_code/217664?datum=2010-10-11
    .
    (man könnte es sich auch 20% schneller erzählt vorstellen, aber das hat man ja häufiger.) (manches wirkt wie dem geheimnis des androgynen auf der spur. nun denn.)

  115. danke - wir haben gepostet,...
    danke – wir haben gepostet, womit auch wir nun nicht mehr einverstanden sind. vielleicht zu einem anderen zeitpunkt in teils geänderter form. also im moment besser nicht.
    .
    grüße.

  116. lieber perfekt!57, zehn jahre?...
    lieber perfekt!57, zehn jahre? man rechnet nicht wirklich in zahlen, dies wäre tatsächlich berechnend – kein lobenswerter charakterzug -, doch rechnete man, so wären es wohl eher 20 bis 30 jahre, wenn man das alter der beteiligten in betracht zieht. man ist zäh, was nun nichts schlechtes über die auch weitergegebene konstitution aussagt; ein umstand, der ziemlich wichtig erscheint, hat man doch nr ein leben.

  117. Mangels funktionierender...
    Mangels funktionierender Verbindung im Haus lese ich grade bei McDonalds; Familie flüchtend hab ich die Feiertage in Altersheimen (als Besuch, wo ein Notfall sich fand gesellen sich bald andre dazu) und mit dem Hund im Wald verbracht. Heute allerdings erreichte mich Familie telefonisch: der gräßliche Schwiegersohn, die ihm verfallene Tochter, die armen Kleinen, die fürchterlichen Schwägerinnen und die durch sie ganz verdorbenen Brüder, der Ex, die Eltern, – nur die Großeltern kamen gut weg und das Essen war auch passabel, die Dekoration allerdings, ich muß schon sagen….
    Bleiben Sie Hagestolz, lieber Don!

  118. Nett!...
    Nett!

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