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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Reichenfütterung in Natur und Zoo

| 208 Lesermeinungen

Erste Häuser, grosse Weine und ausgezeichnete Köche: In der Festsaison könnte man vollkommen dem Klischee der vermögenden und gebildeten Geniesser entsprechen. Das Selbstversuch geht zum Glück anders aus.

Darüber spricht man nicht

ist das Motto dieses Blogs seit nunmehr fast vier Jahren, und ich kann mich mit etwas Mühe durchaus an einige Ereignisse erinnern, die ich hier nicht bis zum Letzten ausgeschlachtet, vertratscht und gegen gute Bezahlung verhökert habe. Wie es nun mal so ist, ist eine gute Pointe mehr wert als ein guter Freund, zumal, wenn sie finanziell vergoldet wird, und dass man hier so beredt schweigen kann über das, worüber man nicht spricht, hat natürlich auch ein wenig mit meiner Sonderstellung zu tun: Schreiben könnten das bei uns viele, aber sie haben andere, gut dotierte Berufe, und andere, die darüber rein handwerklich schreiben könnten, haben nicht ganz eine im eigenen Fett gekochte Biographie, zumal aus jener Ecke in Deutschland, die leben wird, wenn andere längst untergehen und wie Bochum oder diese Reeperbahn da in Blankenese aussehen. Ich muss in diese halkyonischen Gefilde nicht fahren und ein Zimmer mieten und recherchieren, die Themen fallen mir einfach so zwischen Konzert und Konditor zu. Trotzdem bleibt natürlich eine Befürchtung.

Bild zu: Reichenfütterung in Natur und Zoo

Nämlich das, was andere Presseerzeugnisse schon mit Favelas wie Los Angeles oder Verbrechenshochburgen wie Miami tun: Menschen an die Oberfläche solcher Regionen schicken, wo sie dann in Bars sitzen, darauf warten, dass eine bekannte Persönlichkeit mit einem Schuss Heroin in der Toilette gefunden wird, und solange das zu einem Beitrag zusammenfassen, was sie im Internet so an Gerüchten finden. Was bleibt einem auch anderes übrig, wenn man wie Presse aussieht, niemandem vorgestellt wird und als Ausgeschlossener diese ganzen Illusionen über die real existierende Klassengesellschaft mit sich herumträgt. Wer nicht auf Safari gehen kann, geht halt in den Zoo und die Affen halten sich natürlich an die Anweisung, diese Tiere nicht zu füttern. Und bei so einem gesellschaftlichen Zoobesuch in meiner Heimat könnte ein Unkundiger natürlich sagen: „Nein! Was diese Stützen da in der FAZ erzählen, stimmt gar nicht! Ich, ja ich war letzte Woche auf Spesenrechnung für die Firma und auf Einladung durch das Etablissement und auf Steuererstattung für das Finanzamt im berühmten Hotel Kraxenhuber am überfahrenen Malerwinkel und das stimmt alles gar nicht! Da sind lauter nette, gesittete Menschen, die sich blendend zu benehmen wissen und den 76er Bordeaux…”

Vier Jahre Angst, dass so etwas passiert. Vier Jahre Befürchtungen, meine Klassengenossen könnten auf die dumme Idee verfallen, in so einem Rahmen plötzlich so tun, wie sie gar nicht sind. Dass sie schäumende Anflüge von Molekularküche über Tomatenmark in kleinen Glaswürfeln zu schätzen vorgeben und dann darüber reden, wie Simone Kermes heute der Netrebko – die im Übrigen wirklich etwas, also, ganz ehrlich, nachgelassen hat – Lektionen in der Aufführungspraxis gibt, man denke nur an die Schwingungen originaler Celli. Und dass sie über das Essen sprechen, wie es ihnen jene vorgeben, die als Gastronomiekritiker die Luftherrschaft über den besser gedeckten Tischen der Reichen haben wollen: „Also, letztes Jahr, da waren wir in Monaco und da beliebte der Wassersommelier zu betonen…” Das ist nämlich so, also faktisch, das gibt es in Monaco wirklich. Einen Sommelier nur für das Wasser. Und da ist dann die Angst, sie könnten wirklich versuchen, dem Bild entsprechen, das Luxusbeilagen gern zeichnen. Wenigstens zum grossen Fest mit den vielen Gängen.

Bild zu: Reichenfütterung in Natur und Zoo

Gut, zugegeben, in solchen Ausnahmesituationen glitzert manche Dame teuer, sogar Kinder tragen rote Fliegen, viele haben Anstand und Benehmen. Als Mann kann man wenig falsch machen, man trägt, vom mittlebenskriselnden Lederjackenfehlgreifer abgesehen, einen schwarzen Anzug und eine Krawatte, eine Weste und vielleicht auch noch eine Taschenuhr. Frauen aber haben in solchen Momenten mehr Auswahl und auch die Gelegenheit, mit dem Christbaum zu konkurrieren, und das tun sie. Das schwere Brokatkostüm mit gestickten Engerln an jener Schauspielerin – gewagt und gewonnen. Seidentücher mit Tigern – mutig, aber vergebens. Kropfbänder in ihrer ursprünglichen Funktion – ja, der Jodmangel in Bayern und seine Folgen. Immerhin, Diadem ward keines gesehen, nur ein paar Eiswürfel, genug Perlen für ein mittleres Riff im Pazifik, manchmal Seide und manchmal Pailetten, als hätte man einen Vorhang im Frankfurter Bahnhofsviertel verarbeitet, und eine alte Dame in Rot; da wäre ich gern aufgestanden, herumgegangen und hätte einigen anderen Damen gesagt:: Schauen Sie. Die Dame ist mindestens 85 und es sieht dennoch umwerfend aus.

Aber das hätte nur gestört, denn die Kinder der Schauspielerin probierten ihr Spielzeug durch, die lokal-bayerische Prominenz schickte die Weinkarte weg und bestellte Bier, die beiden dicken Herren dagegen liessen, nachdem sich ihre Frauen für die Telefonate mit den Verwandten zurückgezogen hatten, ein paar Gläser zu viel bringen und wurden lustig, und der Industriellenclan aus Düsseldorf sorgte über der Frage des Deutschseins für einen typischen Familienkrach in meinem Rücken, dass ich mich gar nicht so gut auf die Qualität des Trüffels konzentrieren konnte. Mein lieber Schwan, da haben sie aber Glück gehabt, dass die Notare auch zwei Tage lang geschlossen haben, sonst hätte der ein oder andere Passus im Testament anders aussehen können. Kurz, es war wie bei den Kesselflickern, ich habe mich blendend amüsiert, und man sprach mehr so über Immobilien als über Opernbesuche. Alles zu seiner Zeit. Hier nun war Weihnachten. Ah, die Gans. Gottseidank kein Experimentessen aus dem Physikunterricht mehr, ging es in manchem vor.

Bild zu: Reichenfütterung in Natur und Zoo

Und am Tag darauf ist der F. auf der anderen Seite des Sees wieder offen, wo dann wieder alle sind, die von hier sind: Schliesslich wollen die angereisten Enkelkinder doch sicher Nudeln, oder? Wagt es ja nicht, nach ein wenig Schaum auf grossen Tellern zu verlangen! Nur die Touristen gönnen sich dann etwas Exquisites mit Stern, von dem sie irgendwo gelesen haben, und schauen sich um, wer wohl die anderen sein mögen: Vermutlich auch Leute, die das irgendwo gelesen haben. Oder vielleicht noch schnell das Spesenkonto vor dem Jahresende leer essen müssen.Oder manche, für die das wirklich wichtig ist, und die auch etwas davon verstehen, oder sich gern belehren lassen. Als „Geschmack-Manager” will der Sommelier heute gesehen werden, las ich bei der Recherche zu diesem Beitrag, und ich denke, das Letzte, was man hier am Tegernsee in seiner Freizeit haben will, ist noch ein mittlerer, devoter Manager, der an einen berichtet, was nun zu tun ist. Es geht doch nur um das Essen, nicht um die nächste Performance.

Und irgendwie ging das auch zu Zeiten, als dieses Land kulinarisch für die Franzosen so angenehm wie für mich die englische Küche war. Auch damals musste man auf freier Wildbahn der gutbürgerlichen Küche nicht verhungern, auch damals gab es gute Restaurants, nur ohne Stern, aber dafür mit Ruf, auch damals trank man Wein, und an den fetten Sossen – Saucieren gab es, Saucen aber noch nicht – ist auch keiner gestorben, nur die Teller, die waren nicht so leer. Trotzdem gab es auch damals eine Oberschicht, es gab sie um die Jahrhundertwende, als die Familie ein kalorienstrotzendes Kochbuch mit Eierexzessen, Griebenschmalz und Karpfenfett führte, es gab sie zu Zeiten der Stillleben und des Rokoko. Wir sind Dekaden und Epochen auf dieser Gesellschaft wie das Fettauge auf der Suppe geschwommen und haben nie dem Wirt etwas geschenkt, und zu keiner Zeit oblag es einem Geschmack-Manager uns zu sagen, wie und mit welchem Wein wir nun das Bröckerl auf dem Teller owischwom sollen. Das funktioniert – das ist die erfreuliche Erkenntnis des Abends – noch nicht mal in den ersten Häusern bei den grossen Festen. Tags darauf wirft man die üppigen Käsevorräte des Clans zusammen und tarnt sie heimtückisch mit einer Lasagneabdeckung.

Bild zu: Reichenfütterung in Natur und Zoo

Und natürlich haben wir nicht den erborgten Luxus der Restaurants, sondern schönere Tischtücher, und zwar geerbt und nicht gekauft, und richtiges Silber mit Monogrammen längst vergangener Generationen ganz anderer Seitenstämme, und altes Porzellan, heute Wedgwood vom Trödel und morgen Imarikopien aus Limoges, die Stühle sind aus Nussbaum und keine Stilmöbel, und für neue Halogenspots sind wir zu arm, wir haben nur silberne Kerzenhalter, Bienenwachskerzen vom Wochenmarkt und das komische Gefühl, dass es halt so ist, wie es ist, und schon immer so war. Aber so geht es nun mal zu, das ist die Realität und alles andere die glatte Konstruktion von Geschmack-Managern, furchtbar wenig Geschichte auf gigantischen Bedeutungstellern, umfeldangenehme publizistische Bescheidwisser, die auf Papier drucken, was wir etepetete lesen, denken, kaufen, tragen, besuchen und essen sollen. Darüber spricht man nämlich. Angeblich.

Nun, nicht wirklich, ich erzähle lieber haarklein, wie der Düsseldorfer Stammhalter und die Erbtante, also, die sind richtig zusammengerückt, da hat nicht viel gefehlt und man hätte sich am Schlafittchen… und die Tigerlilly, also der ihr minderbehaarter Mann, oder was sag ich, der Walküre ihr Deoroller, der hätte  ihr ja eigentlich auch mal die raubtierbedruckte Weiawoge entwallen können… da ham’Se dann auch Ihre Operngespräche… aber darüber spricht man natürlich nicht im Zoo der Öffentlichkeit.

Zumindest nicht jetzt, wenn man daraus noch eine weitere Geschichte machen kann.

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208 Lesermeinungen

  1. das sieht ja lecker aus!...
    das sieht ja lecker aus!

  2. Als "1. Wassersommelier...
    Als “1. Wassersommelier Europas” wurde Arno Steguweit 2005 gewählt. Sein Ruf begründete sich darauf, daß er im Berliner Hotel Adlon für das Restaurant “Lorenz Adlon” die “Wasserabteilung” aufbaute. Ausgerechnet Berlin, ist mir peinlich, das zu erwähnen.

  3. Lieber Don

    seit vier Jahren...
    Lieber Don
    seit vier Jahren berichten Sie jetzt in einer Bandbreite von „den Zeitgenossen, denen man nicht vorgestellt werden möchte“ über die „mittlebenskriselnden Lederjackenfehlgreifern“ bis zu den „Vertretern aus dem Schlage neureich“, die sich von devoten Managern in der Livestyle Gastronomie sagen lassen, was zu tun ist. Es ist jedes Mal von neuem ein Vergnügen allererster Güte die Beiträge zu lesen.
    Dass sich aus den Rückmeldungen der Lesergemeinde dann oft noch ganz informative Diskussionen zum aktuellen Tagesgeschehen entwickeln die das gesamte Meinungsspektrum abdecken, ist dann noch das Tüpfelchen auf dem „i“. An dieser Stelle möchte ich anbei die Foristen hervorheben, die mir besonders ans Herz wuchsen, als da sind (in alphabetischer Reihenfolge): Donna Laura, Filou, die liebe Försterliesel aus Wien, Hans Meier555, TorHa und The Great Artiste.
    Hoffentlich besteht dieser Blog noch recht lange und ich fürchte mich auch jetzt schon ein ganz klein wenig vor der Zeit, an der es diesen Blog, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr geben wird.
    PS. Meine ganz persönliche Nummer 1 im Ranking der Don’schen Wortschöpfungen ist der „Stofffetzen des Grauens“ im Beitrag vom 20. Februar 2012. um 19:52

  4. Köstlich - in jeder Hinsicht,...
    Köstlich – in jeder Hinsicht, die Bilder wie der Text. Nur dass keine Dame mit Diadem gesichtet ward, gibt einem dann doch zu denken. Danke fürs Vergnügen und guten Rutsch!

  5. I like making curries - the...
    I like making curries – the sauce is a family recipe from Ceylon. Curry sauce should be slightly sweet. Apart from that, French cuisine is the only one worth spending time on imo and I’m making a Quiche Lorraine today.

  6. "...Bochum oder diese...
    “…Bochum oder diese Reeperbahn da in Blankenese aussehen…”
    Ach Don, wie köstlich das – doch wieder – im fernen Andalusien zu lesen.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin den Erfolg aus der im eigenen Fett gekochten Biographie.
    Hasta entonces!

  7. @DA
    ist das auf bild1 der...

    @DA
    ist das auf bild1 der spiegelung im fenster zu schließen ein wintergartenanbau an ein restaurant? der plachutta in der wollzeile in wien hat so etwas besonders “schönes”. d.h. sie haben ihr weihnachtsessen im schaufenster verbracht ;o)
    OT: was fahren sie denn jetzt im winter auf dem rennrad für einen reifen?

  8. Lieber Don,
    viiiiiiiiielen...

    Lieber Don,
    viiiiiiiiielen Dank für dieses Vergnügen. Ich bewundere Ihre Ideen. Ihr Engagement und Ihre sprachliche Virtuosität.
    Am besten haben mir die Frauen gefallen, die ‘mit dem Christbaum konkurrieren’.
    Ihnen und allen Blog-Teilnehmern alles Gute für 2013, und dass uns dieser Blog erhalten bleibt.

  9. Re Wasser. cc Helmut...
    Re Wasser. cc Helmut Weiss
    Ein kalziumreiches Wasser kann z.B. bei Osteoporose sehr hilfreich sein; und kann auch die tägliche Grundnahrung ideal ergänzen. Top-rated in der Schweiz
    sind
    Epringer / Adelbodner / Aproz und Valser

  10. @fionn

    Bei einer...
    @fionn
    Bei einer Blindverkostung der Essener Stadtwerke landeten die Luxuswasser “Voss” (aus norwegischem Gletscherwasser), “10thousend BC” aus Kanada, “Gize” (goldgefiltert) auf den letzten Plätzen, Gerolsteiner und Essener Leitungswasser auf den ersten. Das harte (kalziumreiche) Berliner Grundwasser gilt sogar als bestes in den Großstädten.
    Daß das europäische Sommelierwesen in Berlin seinen Ursprung hat, liegt an der hiesigen, oft geschmähten Kreativwirtschaft. Es heißt jetzt: Wir predigen (billigen) Wein, trinken aber heimlich (teures) Wasser. Sollte der Satz in der Politik Verwendung finden, melde ich hiermit das Urheberrecht an.

  11. "Frauen aber haben in solchen...
    “Frauen aber haben in solchen Momenten mehr Auswahl und auch die Gelegenheit, mit dem Christbaum zu konkurrieren, und das tun sie.”
    Wie macht man das? wie fällt einem solch’ (u.v.a.) herrliche Formulierung ein? Da muss unsereins noch ganz schön üben. Oder kopieren, in die Zitatensammlung packen und irgendwann benutzen…
    Danke für die 4 Jahre.

  12. hydrogencarbonat....
    hydrogencarbonat. hydrogencarbonat, liebe fionn, lieber Helmut Weiß, das soll die säuren ein wenig ausgleichen… also ein wenig badoit zum wein. wenn es zuviel wird, schmeckt dies aber nach betagtenruhesitz und kur.
    .
    lieber don, nun ist es recht artig, wie sie so trefflich ihren mund zu halten verstehen, will man doch nun zu gerne selbst aus dem versiegelt scheinenden nähkästchen plaudern müssen, dass zum bleistift die nun nach all den jahren nun doch in den normalen sterneküchen des landes angekommene molekularküche quietschen wollendes, aber gründlichst niedergezischtes amüsement bei den kleinen hervorruft, man selber grinst, weil man sich fragt, welche ahoibrause denn da in der sauce zum fisch und sogar beim nachtisch verschwand und die betagteren finden das nicht sonderlich witzig, wenn zum hörgerät und dem gebiss vom dentalartisten nun noch ein paar als nachhaltig monierte stör- und knackgeräusche hinzukommen, und also findet man es selbst natürlich auch nicht sonderlich witzig: nein, so ein unsinn aber auch, denn sie heute da in ihren küchen anstellen, früher, da hat man noch… ja, tantchen. da hast du recht, mon oncle.
    .
    zuweilen kann ich mich des eindrucks nicht erwehren, dass ganz vorsichtig und langsam ein rückzug der gäste aus den häusern stattfindet, die immer noch an die ausläufer der neuen küche – grosser teller, telleradäquate preisgestaltung – zu glauben scheinen, hin zu den stundenlang geschmorten braten und gründlich ausgekochten, traditionell raffinierten saucen, hin zu nierchen, zungenragout* , tripes (nicht, was sie jetzt wieder denken mögen), boudin etc.
    .
    aber wissen sie, lieber, geschätzter gastgeber, nun muss es mir so scheinen, dass sie aber übergründlich übertrieben mit ihrer schilderung von disharmonien: so etwas doch nicht bei uns, nicht an weihnachten und auch sonst nicht, also, wir verstehen uns alle prächtig,
    alles so warmherzig, entspannt und ehrlich.
    —–
    * zungenragout: nicht nur im übertragenen sinne eine spezialität zu weihnachten, gerade bei den mittleren erwachsenen, nicht, dass es doch noch ein wenig missmut geben könnte. nur prophylaktisch.

  13. @Helmut weiss
    Das Ergebnis der...

    @Helmut weiss
    Das Ergebnis der Blindverkostung deckt sich auch mit der chemischen Analyse. Besonders wenn man in Berlin lebt, ist der Gang zum Getränkehändler zwecks Kauf von abgefülltem Wasser eine Übung in Sinnlosigkeit, besseres Wasser als aus dem Hahn kann man da nicht kaufen. Die miserabelste Plörre ist übrigens das berühmte San Pelegrino, das dem Vernehmen nach gerade von Stützen gerne getrunken wird (der Bogen zum Topic).

  14. das...
    das
    http://www.kondrauer.de/cms/
    finde ich immer noch ein gutes wasser, aber wenn es wie bei unserem heimatbrunnen in der mittleren oberpfalz im südlcihen landkreis amberg-sulzbach geht, fürchte ich durch konventionelle landwirtschaft schlimmstes.
    ein lehrstück, zum wasser in der oberpfalz
    http://blog.br.de/quer/belastetes-trinkwasser-gemeinderat-ignoriert-buergerbegehren-21112012.html
    da ich mit einem der protagonisten noch weitschichtig verwandt bin, muss ich etwas vorsichtig sein in der weiteren meinungsäußerung

  15. @ Helmut Weiss - an oldimer...
    @ Helmut Weiss – an oldimer fan too?
    We’ve got two in our family – get sale catalogues (from Bonhams etc).
    When I was at university, I had a friend who had a vintage car – it had a step up to get into it, and a dicky at the back (wasn’t that where the servants had to sit?).

  16. zu diesem beitrag in quer: das...
    zu diesem beitrag in quer: das ist halt so ein typischer wassertourimus in den kalkgebieten der oberen pfalz. grundwasser ist großflächig belastet, damit entsteht dann der wassertourismus, insofern verstehe ich sogar den gemeindrat in o.g. gemeinde. man müsste halt den landwirten stärker auf die füße steigen….

  17. und wir dachten, er! müsste...
    und wir dachten, er! müsste das gefilde “sieben-tage-seelenfrieden” dezembers bevorzugt nicht verlassen, aber gefehlt!
    .
    und wie wunderbar das lob an die damen seiner klasse, die tatsächlich, und für ihn so überaus einsichtsvoll, mit dem christbaum konkurrieren wollen! (aber a propos, wie wärs anlassmässig mit ein wenig leuchtbrokat im nächsten jahr, “also miniglübirne, statt häßlich-neuzeitlicher warmton-led”, wir sind auch weiter konservativ – und selbstverständlich nur in dezentem baum-grün, nur ja nichts aufdringliches, also hellgrün etwa, oder lindgrün, lindgrün kommt schließlich immer erst im frühjahr wieder, aber das muss man auch erst einmal wissen…)
    .
    und die schwingungen oraler celli waren auch klasse. während wir selbstverständlich weiter nach hitze und rauch und ruß riechen, das bergwerk des lebens von unten betrachtend. aber die schreie der von allen teufeln gemarterten klingen auch hier lediglich gedämpft. also der bei d.a.-gemarterten selbstverständlich.
    .
    und auch “das sommelier für wasser” war prima. so ein wunderbar abgetrockneter tiefsee-eunuch schwebt da gleich jedem vorbei, einfach köstlich, zum anbeißen, und ist sicher auch direkt mit prinz albert bekannt. der geht ja auch so oft übers wasser. und besonders elegant, wenn auch höchstens demi-sec.
    .
    wobei die dame zu ihm bestimmt nicht gesagt hätte “bleiben sie sitzen junger mann, ihre altmodischen und verstaubten komplimente passen hier nicht mehr”, sondern ihm höchst erfreut erzählt hätte, wie sie 1942 in der lindenoper ihr debut gehabt … .damals, als das reine berlin noch nicht vom brutalen süden verschlungen war.
    .
    und ja, auch unsere halkyonischen jahre gehen zur neige, neigen sich zur gänze, also ihrem ende zu, und die meere erheben sich wieder. (*g*)
    .
    und bliebe noch eines: gastgeber müsste bei gelegenheit, also vielleicht und ganz leise und sehr vorsichtig, vielleicht noch einmal durchblickenlassen können, woher er denn nun, also sagen wir, ähhm, seine kenntnisse, nun, also kenntnisse wäre ja wahrscheinlich etwas zuviel gesagt, aber immerhin, man traut es ihm zu, von pailletensäumen in bahnhofsvierteln … , und wer da von ihm aus welchen vorhängen gewickelt…? und überhaupt, also vergleiche mit dem tegernsee, beruhen doch sicher nicht nur auf reiner anschaung, sondern doch ganz sicher auch auf ereignissen aus dem bereiche der haptik, der olfaktorik und des objektiven messen, nicht wahr? (http://www.google.de/products/catalog?q=schichtdickenmessger%C3%A4t&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&cid=7400901079761613712&sa=X&ei=DdjeUP3UNYLOhAeOtYGQBQ&ved=0CFsQ8wIwAg)
    .
    und noch ein bißchen geschmacksmanager? auf der zunge zergangen gelassen?

  18. Lieber Don,

    falls Sie noch...
    Lieber Don,
    falls Sie noch einen guten Vorsatz zum Neuen Jahr übrig haben: Bitte, bitte lassen Sie alle Versuche, als offensichtlich weder assimilationsfähiger noch -williger “Zug’roaster” bayerische Mundart lautmalerisch ausdrücken zu wollen, zumindest für die ersten Lebensjahrzehnte, die Sie in Bayern verbringen. Das “owischwom” verursacht jedem, der seine Bedeutung zu verstehen in der Lage ist, mehr Sodbrennen als alle jemals von Ihnen beschriebenen Menues durcheinander gegessen.

  19. "und an westviertel ist alles...
    “und an westviertel ist alles erborgt, so gesehen”: auch wir warten schon seit jahrzehnten auf den augenblick, in dem wir ohrenzeuge einer am nachbartisch geführten unterhaltung werden, so ähnlich wie “wir haben ja schon so lange geld, und in den letzten eineinhalb generationen auf den weltmärkten so viel noch leichthin zusätzlich eingesammelt, da kommt es uns jetzt auf ein kleines, eigenes opernhaus mehr oder weniger auch nicht mehr an, so höchstens zwei- bis dreihundert sitze, nur für uns alleine!; kurz und gut, der trend geht zum zweitopernhaus, bei uns wie bei allen anderen; wir hatten ja nach hinten raus richtung wald hin auch noch genügend platz für ein weiteres, etwas größeres und moderneres opernhaus, als das erste, mein gott, es war ja auch schon 20 jahre! alt. also nun, um es kurz zu machen, der architekt ist beauftragt, der statiker bestallt, und im kommenden frühjahr soll es schon losgegen! und überhaupt, sie wissen ja, in unseren kreisen hat ja inzwischen jeder längst sein eigenes opernhaus, warum auch sollte man nicht, nicht wahr, wo man es sich doch gut und gerne heute leisten kann, nicht mehr mit all diesen anderen zusammen, kreti und pleti womöglich, die sich für was besseres halten und kaum 200 jahre reich sind, dasselbe haus, denselben dirigenten, dieselbe abgestanden luft teilen – und der krach in der pause immer erst! wissen sie noch, wie häßlich laut das früher immer war? und wie aufgeregt diese vielen jungen leute oft, aus diesen wenig – nun ja, man darf es ja heute sagen, distinguierten – elternhäusern … . waren, nicht wahr? haben ganz laut “papa, mama, weisst du wie schön heute der lohengrin war” gerufen, also einfach gräßlich, ja. nein, da haben wir es heute aber besser, jeder hat sein eignes operhaus, ganz so wie es sich gehört, und ohne so dummes junges gemüse, 120 jahre frieden, die machen schließlich schon was möglich. und dahinter wollten wir auch sicher nie wieder zurück. und seid man die ganzen ensembles und star-tenöre sogar auch klammheimlich diskret für sich zur privatvorstellung im internet buchen kann, alles gar kein problem mehr – ja sie haben recht, diese armen hungerleider von der künstlerfraktion und aus den stark gewollten talentbereichen, leider müssen sie ja nun einmal märkte vollständiger konkurrenz erdulden – und nun seien sie schon still, wer will denn das wissen, buchen tut bei uns der josef, und der sagt, das gibt es so nicht und ist überhaupt alles erstunken und erlogen und üble nachrede, und wir müssen und wollen von sowas auch weiter überhaupt nichts wissen! und eine schöne aufführung noch!

  20. Woichane Müncher Mundart? Die...
    Woichane Müncher Mundart? Die ist doch längst ausgestorben, Münchner können da gar nicht mitreden.

  21. perfekt57, danke, allein, die...
    perfekt57, danke, allein, die Schauspielerin gehört zu einer anderen Art der Volksunterjochung, nämlich zur ARD und damit zur GEZ, und spielt in einem Tatort, wie man mir berichtet hat, Also nicht deutsches Luistspiel, sondern öffentliches Trauerspiel mit Zwangsabgabe.
    .
    Wir haben beim Wasser Glück, sowohl am Tegernsee als auch am Rande des Jura ist es eigentlich sehr gut, wenngleich auch enorm kalkhaltiig. Natürlich schmeckt man gerade als Teetrinker starke Unterschiede, wenn man den eigenen Tee mitnimmt; wenig erbaulich fand ich die Region nördlich von Köln. Berlin ging eigentlich, zumindest in dieser Hinsicht. Vermutlich ist das der nächste Tätigkeitsbereich des Senats nach Flughafen und S-Bahn.

  22. Sehr verehrter Don! Herrliche...
    Sehr verehrter Don! Herrliche Bilder, kann ich leider nicht mithalten. Ich war zwar auch gerade aus essen…. Oliebollen. Aber erst sind wir anständig gefietst, sonst liegen die Dinger wie kleine Gänse schwer im Magen.
    .
    Sehr geehrter Prinz, statt Diadem trug die Damen Fahrradhelme, besser so, beinahe wären wir angefahren worden. Aber da wir mit den Oliebollen keinen Wein trinken, sondern Cappuccino, war unsere Reaktionszeit nicht eingeschränkt und wir haben rechtszeitig und sicher abgebremst.

  23. Danke, werter Don, für die...
    Danke, werter Don, für die vielen kleinen Spitzen, die mich in den letzten Jahren vom unmerklichen Schmunzeln bis zu schallenden undamenhaften Gelächter verführt haben. Bitte weiter so und ein Gutes Neues Jahr mit vielen kleinen bemerkens- und berichtenswerten Fehlgriffen und ruhig auch peinlichen Mißgeschicken – natürlich nicht bei Ihnen.
    .
    Mein Dank geht natürlich auch die Corona der miteifernden Kommentatoren, ohne die wäre mein Vergnügen nicht ganz so vollkommen, n’est-ce pas, mes chères (mégères)? Und auch ein gelegentlicher Calvados mundet in dieser Runde vorzüglich.
    @fionn 12:42: suppose it’s easier to find dickies anywhere else than at the back …
    concerning cars guess You’re remembering some sort of mother’s in law seat?

  24. @perfekt57 13:17 Diese...
    @perfekt57 13:17 Diese Unterhaltung über die eigenen Operhäuser ist schon lange überfällig. Das wäre endlich was, an dem sich folgende Generationen laben könnten.
    .
    Ich empfehle dieses Vorbild: http://www.operahousearts.org/ in Stonington, Maine. Auch wenn es dort manchmal stark nach Fisch riecht, und das liegt dort nicht am Publikum. Hauptsache, man ist unter seinesgleichen.

  25. ...
    http://www.acqua2o.it/labelitalia/lavaredo/x_Lavaredo_1993_A1500p.jpg
    Dieses wunderbare gefällige Wasser gab es eine Zeitlang in Deutschland zu kaufen in Einliter-Glasflaschen bei dem hässlichen Supermarkt, der sich auf Schniedel reimt.
    Von solchen Ausnahmen abgesehen kommt der wahre Luxus selbstverständlich aus dem Wasserhahn. Es gibt bekanntlich nicht sehr viele Länder, ein, zwei Dutzend vielleicht, in denen das Leitungswasser gleich aus dem Hahn zum Trinken da ist.

  26. lieber Fritz_, wenn das...
    lieber Fritz_, wenn das fracking einmal durch ist, ist dies versagen des kapitalismus auch vorbei.
    .
    lieber perfekt!57, ihrem tiefsee-eunuch wurde aber schon etwas abgebissen…
    .
    das besagte italienische gewässer wird allerdings lediglich in restaurants gereicht, wenn es denn gar nichts anderes gibt, weil es il padrino nicht gefiel. vermutlich ist es der rote stern, der zum bestellen veranlasst.

  27. Jeeves, dass aufgetakelte...
    Jeeves, dass aufgetakelte Damen mit dem Cristbaum konkurrieren, ist ein verbreiteter Weihnachtsscherz.
    .
    Bild zwei schaut aus, als habe der Küchenchef auf dem Teller einen Verkehrsunfall nachgestellt. Puh!

  28. Hach, die Bilder, das...
    Hach, die Bilder, das Teller-Layout, ein Grafiker-Festessen. Es ist nicht so, dass man nicht satt werden kann. Man muss nur jedes Gericht mindestens zweimal bestellen.
    .
    [Der Kenner hält sich bei diesen Mager-Layouts an den Wein. Bei gewisser Betrachtungsweise ist ein schwerer Wein sehr nahrhaft. Hicks. Besser wäre natürlich Bier gewesen: 6 Bier sin aa a Schnitzel, Frankenspeek.]

  29. dear ChainMail, supposedly...
    dear ChainMail, supposedly there might be a chance to find dickies also in your rear end…

  30. Mit übersichtlicher...
    Mit übersichtlicher Event-Küche wie auf Bild 2 kann ich nichts anfangen. Das läuft eigentlich nur als “Gruß aus der Küche” und kostet trotzdem mehr als ein Mittagessen bei IKEA oder in der Kantine frz. Supermärkte (wie auf Bild 1 ?).

  31. @ hoch-donna - wie wunderbar...
    @ hoch-donna – wie wunderbar ihnen lauschen zu dürfen, ein fest für die sinne!
    .
    und aber, aber “limbourgs garten” ist doch heute überall, feinste wachstumsmärkte für junge und alte blumen und blütengewächse, kein in- u. ausland ist länger möglich, überall nur noch gute natur. und nette menschen. http://www.limbourgsgarten.de/ (“für die generation 50+”). (eines der (eher wenigen) in bitburg in den letzten jahren schnell aber geräuschlos und kompetent durch- u. hochgezogenen bauprojekte; keine kritik, war so.)

  32. Fritz_29. Dezember 2012,...
    Fritz_29. Dezember 2012, 14:20
    “Es gibt bekanntlich nicht sehr viele Länder, ein, zwei Dutzend vielleicht, in denen das Leitungswasser gleich aus dem Hahn zum Trinken da ist.”
    .
    Deutschland gehört NOCH dazu.
    Man bemüht sich mittels Fracking, das zu ändern.
    http://www.bund-nrw.de/themen_und_projekte/energie_klima/erdgas_fracking/

  33. Fracking im Kohlenpott nuetzt...
    Fracking im Kohlenpott nuetzt der Wirtschaft und kann dem Puett nicht mehr schaden. Der ist sowieso dahin.
    .
    Jetzt wird’s bunt, liebe Laurette, so many rivals.

  34. @karolakettenhemd - danke für...
    @karolakettenhemd – danke für den zuspruch und den überaus interessanten link, man wird es nicht vergessen, und nett auch, was die ostküste macht! (“die zeitgeistläufe harmonisieren sich”? …)
    .
    und unser nett aber früh vergreister (ok, das war nett, aber zu stark,smile) gastgeber hat nun einmal einem salon, weil er ihn hat, ereignisse und menschen und gespräch zusammenzubringen.
    .
    in dem zusammenklang auch, war hier schon jemals vom “snoezelen” die rede? auch weil limbourgs gärten bereits so ein sternenhimmeldings für rentner im relax-zimmer haben (pic im link)? für rüstige frührenter also am besten, 50+, die bekommen hals und stuhl wahrscheinlich auch noch leicher nach hinten gebogen. http://de.wikipedia.org/wiki/Snoezelen
    .
    man lese evtl. den letzten absatz, mit “beiträge..” beginnend. ob da “westviertelzimmer” oder “n.c.-restauarantdeckenabschnitte” demnächst auch noch mit auftauchten, auf der liste? (und automarken aus kleinen donaustädten liebäugelten auch bereits in der planung mit einem entsprechend gestalteten schiebedachersatz, aus dünnschichtfolie? marke “tegernsee ist überall”?)

  35. KarolaKettenhemd 29. Dezember...
    KarolaKettenhemd 29. Dezember 2012, 14:01
    Schön, hier wieder von Ihnen zu lesen.
    Wie war es in Goodwood, Schloß Dyck wird auch immer elitärer.
    Nur der Wassersommelier fehlte, kein Stil, diese Leute. ;-)

  36. Vroni29. Dezember 2012,...
    Vroni29. Dezember 2012, 16:08
    Einen ähnlichen Spruch gibt es auch im Niederrhein.
    Da hier das Lautmalerische schon moniert wurde,
    hier in Hochdeutsch sinngemäß:
    Das bisschen Essen kann man auch trinken.

  37. @stillstern-donna - und alles...
    @stillstern-donna – und alles andere sonst in so geschmackvollem schwarz-weiss, fiel uns auf. http://www.sanpellegrino.com/int/en/default.aspx (gleich in pic eins kam sie selbst vor? inmitten ihrer familie? ja, sehr angenehm)
    .
    “und das pferd frisst keinen gurkensalat – eine behauptung, die in der fachwelt kontrovers diskutiert wird.” (neuerdings aber auch am tegernsee, unbekannte reisende vom norden her, aus preussen oder berlin womöglich, brachten sie als entropieflüchtling mit. oder als anhaftender gedankenkeim u. -same an unterwegs kaum gesäuberter weste oder anzug…, ja, vielleicht auch.)
    .
    möglicherweise.

  38. Filou29. Dezember 2012,...
    Filou29. Dezember 2012, 18:10
    Schon mal im Zollverein gewesen?
    http://www.zollverein.de/

  39. Lieber Don,
    machmal ist es ja...

    Lieber Don,
    machmal ist es ja wirklich ganz lustig, was Sie so schreiben. Was nur wirklich nervt, ist dieses ständige Rumgebayer. Ein einst zutiefst rückständiges Agrarland, dass das Glück hatte, die Industrialisierung weitestgehend zu überspringen und die Bombardements des 2. Weltkriegs größenteils zu umgehen, hat sich mittlerweile oft eine peinliche neureiche Hybris angeeignet, die Ihre Bemerkungen über bspw. Hamburg in diesem Artikel geradezu versinnbildlichen.

  40. wie gesgt, weil es auch ein...
    wie gesgt, weil es auch ein salon ist, mit nähe zum zeigeist – man sich also in ruhe ausreden lässt im stuhlkreis und nur über eigene probleme redet, wie glaubt die runde eigentlich, wie sich unsereins “finanziell vergoldete pointen” vorstellen würde?
    .
    also in bedruckte geldscheine eingepackt, und diese dann hauchzart mit reinstgold beschichtet, also “gesputtert”? (“feinvakkuumbasierte beschichtungstechnik”, daher – http://de.wikipedia.org/wiki/Sputtern – die pointe befände sich in der mitte des bildes, verborgen unter dem gleissenden licht hellster physik und guten geschmacks? die pointe – mittelpunkt hell in licht und gelächter, warmem gelächter? ja sicher, da haben wir sie gern! http://www.sputter-coater.de/Images/Sc7680_plasma.jpg )

  41. ich mag wirklich nicht der...
    ich mag wirklich nicht der oberlehrer sein, aber
    “Und da ist dann die Angst, sie könnten wirklich versuchen, dem Bild entsprechen, das Luxusbeilagen gern zeichnen.”
    ohne zu, oder -d?
    mir reichts es .. bon chance “happy few”

  42. Fehler passieren, ich bedaure...
    Fehler passieren, ich bedaure das, aber wer deshalb gehen will, den halte ich auch nicht auf.
    .
    Das “Rumgebyer” ist nun mal Ausdruck der regionalen Verbundenheit, und im Gegensatz zu meinen anderen negativ hervorstechenden Charaktereigenschaften eigentlich noch ganz nett, finde ich.

  43. @ EgonOne - Saw your...
    @ EgonOne – Saw your comment on the EconBlog. Maybe you pop in here too?
    Re Gold – gold has no debt. Take a look at the chart over the past decade.

  44. (Vielleicht zur Klarstellung:...
    (Vielleicht zur Klarstellung: Ich finde es durchaus richtig und wichtig, nicht einfach an den Lesern vorbeizuschreiben, und ich bin für Kommentare dankbar. Aber ich krieche deshalb auch nicht im Staub. Ich versuche, freundlich zu sein und freue mich, wenn es andere auch sind Dann kann man gut reden.)

  45. Nee, mediensegler, ich komme...
    Nee, mediensegler, ich komme immer nur bis Waltrop zu ‘Handgemacht’. In Duisburg war ich mehrmals. Zum Umsteigen.
    Als es dort noch rauchte und stank, lang ists her, da war Leben.

  46. Hey mediensegler, korrekt...
    Hey mediensegler, korrekt heisst es: ‘Was Krupp in Essen, bin ich im Trinken.’

  47. @stanley - sind zu genau, und...
    @stanley – sind zu genau, und wie man meinen könnte evtl. aus gründen, die in ihnen selber liegen … ?
    .
    denn 1. sollte man sich nicht ständig mit den gedanken anderer übers eigene geschreibsel konfrontiert finden, vermutlich für niemand wäre das auf dauer sehr erbaulich (und wir danken gastgeber, dass er’s trägt!), objektiv gemessen sind wir alle durchschnittlich, nicht besser, als der andere, kaum jedenfalls, können viel leichter kritischer lesen, als perfekter formulieren, aber
    .
    viel wichtiger noch:
    .
    was wäre sonst? wieviel besser würden uns vakuum und leere hier stattdessen gefallen?
    .
    nein, don ist klasse, don ist unverzichtbar. don ist leben.
    .
    (und auch die überaus schätzeswerten memoiren von volker bouffier kommen noch früh genug.) (wobei wir aber soweit gar nicht gehen wollten.)

  48. Und wieso heisst das 'Die...
    Und wieso heisst das ‘Die schoenste Zeche der Welt’? Das ist keine gute Grammatik.
    Es soll heissen: ‘Das schoenste Zechen der Welt’.

  49. jetzt mal echt,das da auf den...
    jetzt mal echt,das da auf den Bildern,esst ihr das wirklich ?

  50. @ oberlehrer - oberlehrer...
    @ oberlehrer – oberlehrer passt vielleicht sogar? schließlich ist am beispiel thomas manns auch gut bekannt und untersucht, dass die “dummen oberlehrer” (germanistik-profs, c2-4) unter seinen zeitgenossen auch schon mal satz für satz seine werke auseinanderfrickelten, bevorzugt solche sätze und werke, die während des krieges und zwischen stuhl, schaffner und emigration und hauswechsel, aber auch verfolgungssorgen und deutsch-schrecken geschrieben waren, um flugs für sich selbst mit spitzem stift die fehler und ungeschicklichkeiten “des möchtegern-dichters mit dem nobelpreis” an den rand zu notieren.
    .
    und larmoyante eigenkommentare dazu. und klar waren diese alle, was sie waren: folgenlos tot. aber die sprache lebt. auch unter ungeschicklichkeiten und ungeschickten pflanzt sie sich fort. dank also an unseren gastgeber, dass er beharrlich widerstand leistet – und schreibt: im sinne und geiste deutschlands und thomas manns womöglich auch (selbst wenn er selbst das bloß kaum wüssteoder leugnen würde).
    .
    und oberlehrer erwartet die pension. nicht mehr. so wenig. (nein: soviel.) (aber wenn sie hier wegbleiben, leben sie in tat auch viel zufriedener, die geschichte zeigts, man weiß.)

  51. Don Alphonso29. Dezember 2012,...
    Don Alphonso29. Dezember 2012, 18:52
    Bayern Sie ruhig weiter rum, so wie Filou weiter rumzecht ohne Zoll zu zahlen.
    .
    Filou29. Dezember 2012, 19:06
    In Duisburg kauft man jetzt Brautkleider.
    http://marxloh.biz/index.php

  52. Don Alphonso29. Dezember 2012,...
    Don Alphonso29. Dezember 2012, 18:58
    Der Staub würde dem Loden schaden, und die Hirschledernen sind nicht zum Knien.
    Ich freue mich schon auf 2013.

  53. Verbundenheit kann ich sehr...
    Verbundenheit kann ich sehr gut verstehen. Aber warum muss sich den Verbundenheit als Herabsetzung anderer ausdrücken?
    Freundliche Grüße aus den heruntergekommenen Land nördlich des Mains :-)

  54. Filou forderte im letzten...
    Filou forderte im letzten Blogthema nach dem Motto
    “Unser Dorf soll schöner werden”
    dieser Salon soll lustiger werden, wie 2011, in diesem Sinne, gerade bei Dieter Nuhr:
    Hurrikans sind wie die Beziehung zu einer Frau,
    es fängt mit leichtem Blasen an und am Ende ist das Haus weg.

  55. Pistazieneis und...
    Pistazieneis und Marillentaschen, sicher. Trüffelrisotto auch. Die Lasagne aber, nun, sicher auch essen, zugleich aber auch verschlingen und danach einschlafen.
    .
    SPQL, es ist nun mal ein Kennzeichen dieser Kunstfigur, dass sie einen beschränkten Horizont und nur sehr rudimentäre Vorstellung von jeder Geographie nördlich des Mains hat. Ob Köln an der Küste liegt und Wismar in der Normandie oder in Pakistan – keinen blassen Schimmer. Reeperbahn in Blankenese ist da schon gut geschätzt.

  56. Die schoenste Braut ist, mit...
    Die schoenste Braut ist, mit Ausnahmen, die Braut ohne Brautkleid. Ein Brautkleid ohne Braut ist noch schoener. Dann kann man sich was reindenken-ins Brautkleid.

  57. perfekt!5729. Dezember 2012,...
    perfekt!5729. Dezember 2012, 19:36
    Oberlehrer haben einen sehr Kleinen
    Humor.

  58. Filou29. Dezember 2012,...
    Filou29. Dezember 2012, 20:29
    Das hatten wir schon mal.
    Ich konnte mir Sie auch schon nicht im Dirndl vorstellen.

  59. @ senat populusque...
    @ senat populusque luxembourgoise – wir teilen den einwand von 20:10, sehr sogar! es ist nun aber wohl so, dies unsere einschätzung, gastgeber läuft bei manchen, was das angeht, selbstverständlich noch als quasi anfänger: er kann herabsetzung und reife, also erwachsene abgrenzung, also notwendige grenziehung zwischen ich und wir noch nicht so ganz und vollkommen unterscheiden/vornehmen: die kunstfigur übt noch! und außerdem sind es doch vor allem immer die fehler, die uns zur teilnahme einleiten: perfekt? wie abstossend und langweilig! (oder war es senat populusque lima?)

  60. "SPQL, es ist nun mal ein...
    “SPQL, es ist nun mal ein Kennzeichen dieser Kunstfigur, dass sie einen beschränkten Horizont und nur sehr rudimentäre Vorstellung von jeder Geographie nördlich des Mains hat.”
    .
    … antortet selbstreflexiv die Kunstfigur? Ich habe diesen Provinzkasper-Aspekt an ihr auch nie ganz verstanden. Gibt es ausser D.A. sonst irgendjemanden am Tegernsee, der Blankenese nicht von St.Pauli unterscheiden kann? Das ist ja mehr als nur eine Frage der Geographie.

  61. liebe/r Bruckbacher, das erste...
    liebe/r Bruckbacher, das erste fotoobjekt wäre eher etwas für ziegen. ab und ab läuft eine in einem solchen restaulant über den weg; aber auch nicht mehr oder weniger als woanders auch.
    .
    ach, und zum dialektal geprägten einschlag – besonders fein ist das latürnich nicht, jedoch zuweilen identitäts-, wenn nicht figurenstiftend gar, s. das pumpernickel, ach, pardon: dat jüppche oder wimmerl d.ä.
    .
    mea parvitas neigt nun einmal, und besser für die verständlichkeit, nicht dazu, zumal ich ihn zwar erträglich beherrsche, und nein, es ist gewisslich nicht bairisch; aber schreiben, wohl kaum.
    .
    lieber perfekt!57/17.49 u, grandmercé! wie auch nicht, wenn ich sie zitiere…
    .
    lieber Stiller Geniesser, sie wissen trefflich zu beschämen und zu erfreuen zugleich – auch ihnen ein äusserst bescheiden hervorgebrachtes grandmercé.
    cher Filou, sie sind gut: wünschen sie nun ein brautkleid oder nicht? es soll in köln einen ausstatter geben, der zudem passend dazu schuhchen in übergrösse anfertigen sollte, gar mit plateau. und sie sind sicher, dass es weiss sein muss, hm?
    .
    in letzter zeit besteht man allerorten darauf, dass es sich um kunstfiguren handele. doch, nein, nein, man muss darauf bestehen, dass alles wahr sei.
    .
    lieber don, in diesem sinne komme ich gerne auf ihren einwurf zurück, dass ausserhalb der eigenen mauern ein gewisser stil kaum zu finden ist; hie und da noch ein paar schöne häuser, in denen man angemessen übernachten kann – gar gibt es eines, das einst der famille gehörte und nun in anderen händen für deren auskommen sorgt, dabei nicht geschmack- und antiquitätenlos ist, wenn auch selbstverständlich das erwartbare, aber prächtige.
    die schätze, die in gewissen häusern gehortet werden, und die bei geringem sachverstande nach dem ableben der besitzer im container landen könnten… ein weit entfernter bekannter berichtete kürzlich – zugleich erleichtert und entsetzt -, er habe gewisse antiquitäten von der strasse in seinen wagen geräumt, die seine verwandten nach einem todesfall vor seinem eintreffen auf die strasse mehr warfen als stellten. sie sollen sich aber um eine küchenmaschine gerissen haben.

  62. @ donna laura 17:08
    I didn't...

    @ donna laura 17:08
    I didn’t intend to discuss poolitics. This is not for the faint hearted, ma chère.

  63. @ mediensegler 18:16
    Goodwood,...

    @ mediensegler 18:16
    Goodwood, nun ja. Dieses Jahr sehr deutsch dominiert, mittlerweile sehr kommerziell abgedriftet, sehr überfüllt, aber imho immer noch das Spannendste in erreichbarer Nähe.
    .
    Schloß Dyck, nicht wirklich originell. Auf halbem Wege steckengeblieben, dafür fast schon überorganisiert, aber 10 Jahre hinter Goodwood zurück. Eine Schönwetterveranstaltung – fällt ein Regentropfen, wird aus ‘Sicherheitsgründen’ jede Bewegung eingefroren. Vergessen sie die Lobhudeleien der mitveranstaltenden Presse – eine Angsthasenveranstaltung mit Sylt- und Kö-Ambiente.
    .
    Tut mir leid. Hätte man mehr draus machen können.

  64. donna laura29. Dezember 2012,...
    donna laura29. Dezember 2012, 22:21
    Nicht vorschnell urteilen, liebe Donna,
    es gibt auch antike Küchenmaschinen.
    http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/antike-kuechenmaschine-von-dienes-pede-ca-1950/43947656-86-9434

  65. Was haengen sich die Leut' an...
    Was haengen sich die Leut’ an einem Brautkleid auf?
    .
    Das mit dem Dirndl hat Sie verraten, lieber mediensegler; Sie verkehrten in denselben Lokalen wie ich? Waren Sie das, mit dem ich Tango tanzte, bis die letzte Lesbe im ‘George Sand’ von uns bekehrt war und sich darum riss mit uns im Taxi ‘irgendwohin’ zu fahren?
    Das Dirndl haengt schon lange traurig und zerfetzt im Kleiderschrank. Stumm ist es, wofuer der Herr gepriesen sei, denn wenn es erzaehlen koennte, ach.
    .
    Laura, verehrte, was sind Sie doch giftig heute Abend. Sie muessten es wissen, denn Sie waren es, die 2010 Madame und mir einen gewissen Campingplatz in der Naehe von St. Tropez empfahlen. Nicht wahr? Ein Ort, an dem sich der Kleidung depossedierte in der waermenden Sonne aufhalten. Dort, genau fand im entsprechenden Nontenue die Trauung von mir und Madame statt. Die Hochzeitsfotos sind bei einer Schweizer Bank bombensicher deponiert. Das soll auch so bleiben, denn der segnende Priester bekleidet (im Gegensatz zu damals, als er sich mit nichts bekleidete) inzwischen ein hohes Amt im Erzbistum. Er wird die Einnahmen aus der Zeremonie sicherlich verschwiegen haben. Er murmelte etwas von ‘Schwarztrauung’. Ich naiver Mensch vermutete, dass er die Ministranten meinte. Es waren sehr gut gebaute Sudanesen.
    .
    Damit kehre ich zurueck zum Ernst des Lebens: Hat jemand gestern auf 3Sat ‘Adel verpflichtet’ gesehen?

  66. lieber perfekt!57, auch...
    lieber perfekt!57, auch möchte ich sie in meinen allfälligen dank mit sacht angedeutetem knicks und züchtigem augenaufschlag einschliessen – gleichwohl, einen solchen hut trüge ich bestenfalls an so genannten bad hair days, nicht ohne aber ein herzliches lachen bei gary zu evozieren. hüte sind ein ganz besonderes thema: so wirft sich gary regelmässig weg – mit aufgedrehten haaren begegne man ihm besser nicht, stürbe er doch vor lachen -, doch ciccio schaut ganz begeistert, mithin – wie man es macht, so macht man es unrichtig.
    lieber Don Alphonso, ich las in fremderen gefi(e)lden, sie stünden auf pudelmützen?
    ehrlich?
    .
    bitte stellen sie sich meine wenigkeit nichtsdestotrotz zumeist mit offen fallenden locken vor, gülden erstrahlend im frühlingsschein.
    wasser allein jedoch würde mich kaum erfreuen.
    .
    ein kleiner cocktailtipp? licor 43 – ein teil, milch – zwei teile, wodka – nicht zuviel/ maximal ein viertel teil, da nur für den abgang, ein wenig sahne – für das schäumen (dafür würde allerdings auch ein leitartikel reichen): auf gemahlenem eis circa ein bis zwei minuten heftigst schütteln (solange muss es sein, aber das trainiert und verbrennt calories), mit cocktailkirschen servieren.
    nicht viel oigohoi, aber annehmbar.

  67. cher Filou, sie naseweis, man...
    cher Filou, sie naseweis, man blickt freudig in die nahe zukunft, denn selbst schweizer bankschliessfächer können wohl kaum noch geheimnisse bergen…

  68. Filou29. Dezember 2012,...
    Filou29. Dezember 2012, 23:47
    Alec Guinness als Agatha, wenn ich das recht erinnere, leider nur das Ende gesehen.

  69. Donna Laura, ich erinnerte...
    Donna Laura, ich erinnerte mich an eine Zeit als ich noch Licor 43 hatte,
    da mixte ich mal diesen hier. Ist aus E-Cocktail, kann man aber nicht direkt verlinken.
    DONNA HELEN ;-) Die Ähnlichkeit ist rein zufällig.
    Alkoholika:
    3 cl Licor 43
    1 cl Galliano
    2 cl Wodka Absolut
    Nichtalkoholika:
    8 cl Mangosaft
    1 cl Grenadinesirup on top
    2 cl Sahne
    4 cl Orangensaft
    Garnitur:
    1 Trinkhalm
    1 Cocktailkirsche
    1/2 Orangenscheibe
    Glas: Tulpe
    Arbeitsweise: Shaker
    Mixer: Regnemer Christian Wien, Baumgasse 60/49
    Bemerkung: Alkoholgehalt 10,8 Vol.%
    .
    http://www.ecocktail.de/

  70. KarolaKettenhemd 29. Dezember...
    KarolaKettenhemd 29. Dezember 2012, 23:31
    Ich sagte es ja schon, kein Sommelier und auch sonst keine Manieren.
    Sohnemann ist Autonarr, und ihm zuliebe … sollte ich alte Autos gucken,
    interessierte mich aber mehr für die in der Zeit gekleideten (jungen) Damen. ;-)
    .
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/dscf34342mhp7f5asve.jpg
    .
    Umfrage an die Männer im Blog, alte Autos oder junge Damen?
    .
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/autori89bxp2zt.jpg

  71. Nun ja, "zwischen Konzert und...
    Nun ja, “zwischen Konzert und Konditor” lässt es sich auch in Blankenese genüsslich radeln. Die ganze maritime Elbe hinunter bis zur Nordsee. Und Hamburg, die deutsche Stadt von Welt, ist in den Pedalen eines Pashley ein ebenso gepflegter Müßiggang wie ein Tweed Ride durch London. Sind wird uns dort nicht über den Radweg gefahren? Jedenfalls bin ich da einem netten Bayern begegnet:
    http://www.nordseemagazin.com/gutes-rad-ist-teuer-die-neue-leidenschaft/
    Ihren geerbten Tischdecken mitsamt den alten Tellern, natürlich gewohnt gutgefüllt aus Wald und Wiese, wünsche ich von Herzen auch zukünftig würdige Besitzer aus Ihrer privaten Nachkommenschaft. Nicht auszudenken, wenn ein solches Gut in der geldklösterlichen Verwaltung des neureichen Brüsseler Gottesstaates enden würde. Eine Kulturschande:
    http://www.nordseemagazin.com/wohlstand-im-notstand-brusseler-eu-als-neuer-gottesstaat/
    Ich fürchte, das neue Jahr wird etwas ungemütlich, wenn wir das alles noch “retten” wollen…

  72. @ mediensegler 29. Dezember...
    @ mediensegler 29. Dezember 2012, 18:33 :
    Entschuldigen Sie, aber ich möchte darauf hinweisen, daß wir zwar nicht mehr “am arbeiten dranne sind”, aber wir sind immer noch “auf Zollverein”.
    So viel Zeit muss sein ….

  73. Ich wundere mich, daß das...
    Ich wundere mich, daß das teure Trüffelscheibchen nicht gebührend kommentiert worden ist. Trüffel ist ein wirksames Aphrodisiakum, so daß man den speziellen Geruch ganz gut ertragen kann. Aus Kostengründen empfehle ich Hagopur Premium, das aus echtem Naturtrüffel in Périgord-Trüffel-Saft hergestellt wird und in der schwarzen Halbliterflasche für 32,90 erhältlich ist. Es hat sich als Schwarzwildlockmittel sehr bewährt hat. Schließlich kann man ja Restaurants auch Kirrungen oder Stätten der Ablenkfütterung nennen. In der guten Küche empfiehlt sich tropfenweiser Einsatz, schon mit Rücksicht auf die Arbeitsfreude des Personals.

  74. Den ganzen Artikel und alle...
    Den ganzen Artikel und alle Kommentare nochmal gelesen.
    Seitdem habe ich ein unbändiges Verlangen nach einer Dose Ravioli.
    So eine vom Discounter für 99 Cent.
    Gleich morgen früh werde ich eine holen und sie dann mit blossen Händen vom Fussboden aus verspeisen…

  75. @ DA. Re Ihre Mahnung von...
    @ DA. Re Ihre Mahnung von gestern um 17.58h. Ich bitte um Entschuldigung.

  76. Fionn, 17.58? Ich finde da...
    Fionn, 17.58? Ich finde da leider nichts.
    .
    Bruckbacher, selber machen, wäre das keine Option?

  77. Helmut Weiß, in Otalien kann...
    Helmut Weiß, in Otalien kann man lernen, was Trüffel worklich ist, und wie er sich von dem Trüffelaroma unterscheidet, das man oft bekommt.
    .
    timmesser, man soll sein Herz nicht an Sachen hängen, man kann nichts mitnehmen.

  78. Freilich nicht an Sachen...
    Freilich nicht an Sachen hängen, werter Don Alonso, aber doch an unseren Kindern und Enkelkindern. Nichts mitnehmen, wozu auch?, aber der nächsten Generation unseren privaten “Rettungsschirm” hinterlassen. Und dazu eine spitze Mistgabel.
    Ohne dieses Erbe sind die Jungen der Brüsseler Kleptokratie ausgeliefert.

  79. ach du liebe sch. . . . . ...
    ach du liebe sch. . . . . .
    minimalismus.
    mich wundert, dass sich so etwas nie überlebt. ewig mitgemacht wird.
    am oberen ende steht eigentlich die armut. die armut des : “keine antwort auf die eigene existenz habens” aber, dort steht sie fest und ohne angst.
    denn die protagonisten stehen fest und ohne angst hinter ihr. solange sie noch stehen…
    denn irgendwann werden sie sich auch hinlegen wollen, des ganzen heiopeis überdrüssig.

  80. Bildung, und die Lust zum...
    Bildung, und die Lust zum Lesen, das wäre schon was.

  81. H-Kennzeichen-Fahrer, also,...
    H-Kennzeichen-Fahrer, also, den Gruss aus der Küche empfinde ich persönlich inzwischen ein wenig als Unsitte. Ich gehe doch nicht in ein Restaurant, um etwas “geschenkt” zu bekommen, was ich nicht bestellt, und ich will auch nicht die Küche grüssen.

  82. KarolaKettenhemd, danke für...
    KarolaKettenhemd, danke für die Aufmerksamkeit, und ich werde mir Mühe geben, solange ich Lust habe – und das habe ich ja schon etwas länger.

  83. Bruckbacher30. Dezember 2012,...
    Bruckbacher30. Dezember 2012, 09:34
    Kalt oder warm?
    Adäquat wäre auf jeden Fall eine sehr große Stoffserviette.

  84. Der 'Gruss aus der Kueche',...
    Der ‘Gruss aus der Kueche’, als er mir zum ersten Mal dargeboten wurde, machte mich ratlos. Was soll das heissen? Ranwanzerei des Kuechenpersonals in der Hoffnung, dass ich nach der Mahlzeit zu ihnen gehe und grosszuege Trinkgelder verteile, weil sie mich nicht vergifteten?

  85. @DA 12:44
    Da sagen Sie...

    @DA 12:44
    Da sagen Sie was.
    Aber der Begriff Bildung ist bedauerlicherweise schon so verhunzt durch den Politiksprech. Lauter Bildungsoffensive, Bildungschance etc pp.
    Und dabei meinen die doch eigentlich nur immer Ausbildung! Welche gewiss auch wichtig ist, nur kommt da doch die Bildung zu kurz. Bologna Reform docet! Wobei dieses Machwerk mit La Grassa, der Stadt der ersten Universität zu verbinden, schon der erste Unsinn ist!

  86. Es hat sich zumindest in...
    Es hat sich zumindest in Bayern so eingebürgert. dass gleich nach dem Bestellen irgendeine Klinigkeit mit Brot -Aufstriche, Gemüse etc. – gebracht werden, damit man gleich anfangen kann. Auf der einen Seite verkürzt das das Warten, auf der anderen Seite wird es zuviel und nebenbei stört das auch ein wenig bei der Konversation.

  87. Ach, wenns mal so einfach...
    Ach, wenns mal so einfach waere wie in Bayern. Meistens kommt irgendein Zeug, das ich nicht mag und schnell zu vergessen versuche.
    Unvergesslich blieb mir der Gruss eines ‘Kunsthotels’ in Basel (furchtbar- Nichtraucher, kein TV, duenne Waende): ein Tellerchen Bioweissbrot und ein Schuesselchen Olivenoel, sicher ebenfalls Bio. Das Brot war unauffaellig und das Oel war ranzig.
    Der Preis war hoch, das Personal, trotz rustikalen Benehmens erstaunlich arrogant.

  88. lieber mediensegler, gary...
    lieber mediensegler, gary brauche ich in diesem zusammenhang nicht zu befragen: beides natürlich!
    .
    lieber Bruchbacher, und bloss nicht erwärmen. haben sie noch einen alten blechlöffel?
    gut so.
    .
    lieber don, wie sollte man etwas gegen diese gepflogenheit einwenden; das ganze ist eingepreist und zuweilen verführt es zu neuen geschmacksrichtungen. mit blutwurst können sie mich jagen, aber so ganz kurz ist das noch erträglich. aber als vegetarier muss man sicherlich lästigerweise hin und wieder ablehnen. gegen die mignardises hätten sie doch kaum entwas einzuwenden?

  89. @ mediensegler 02:14:
    Sie sind...

    @ mediensegler 02:14:
    Sie sind mir ja ein ganz Schlimmer. Im Schutze alten Bleches verkleideten Damen hinterherspechten und das auch noch zugeben. Heute ist Sonntag, ich fühle mich verpflichtet, Sie in aller Tapferkeit auf das Neunte Gebot hinzuweisen.
    .
    Für solche Vorhaben empfiehlt sich eher der Oldtimer-GP bei schönem Wetter. Weniger Verkleidungen, mehr Inhalt. Oder eben Goodwood mit dem Vorteil des größeren Anteils an echten Rothaarigen.
    .
    Und beachten Sie bitte: Je größer der Hut, um so mehr soll er von irgendwas ablenken.
    .
    Ich persönlich würde – unter Bezug auf Ihre Umfrage – einen Zeitsprung Richtung James Dean und Little Bastard oder auch Steve McQueen im XKSS bevorzugen (ich war damals leider noch zu jung, um das schätzen zu können).
    .
    Mit ihrem Entweder-Oder mag ich mich garnicht anfreunden, Da spüre ich eine Brise elegischen Verzichts – und noch ist keine Fastenzeit.

  90. Holly0130. Dezember 2012,...
    Holly0130. Dezember 2012, 08:21
    Also ährlich, holly, dat hälze im Kopp nich aus, dat de dat jeschnallt has,
    kannze stolz drauf sein, woll.

  91. Bei ranzigem Olivenöl könnte...
    Bei ranzigem Olivenöl könnte die Störung der Konversation das kleinere Übel sein.
    Manche dargebotenen “Köstlichkeiten”
    hätten zu Hause noch nicht einmal die Chance, ignoriert zu werden.
    Dank grün-roter Wir-müssen-den-Bürger-vor-sich-selbst-schützen-Politik
    bekommt NRW ab Mai das schärfste Anti-Raucher-Gesetz.
    Glücklicher Weise machen diese Heinis nur Gesetze,
    um die sie sich danach nicht mehr kümmern.
    Stelle zur Zeit eine Liste von Gasthöfen (schreibe bewusst GASThöfe) zusammen,
    die bewusst gegen dieses Gesetz vorangekündigt verstossen werden.
    Diese modernen Robin Hoods sind meist in ländlichen Gegenden zu finden,
    wohin die Ordnungsamtsesselpupser mindestens eine halbe Stunde Fahrzeit hätten.

  92. kalt...
    kalt natürlich,Mediensegler,sonst wäre es nicht minimal.
    Vielleicht würden die Resourcen bei minimalem Umgang für alle reichen.
    Solange noch ein Mensch verhungert,ist eine Dose Ravioli ein gewisses Privilieg.
    Reich ist nicht,wer viel hat,sondern wer wenig braucht.
    Bildung und Lust am Lesen sind natürlich feine Sachen.
    Versuchen Sie es doch mal mit Seneca oder Thoreau.
    Und nein,ich werde mich jetzt nicht hinlegen,obwohl ich so manchem überdrüssig bin.Ich geh noch ein bisschen raus um Knallerbsen zu suchen.
    Schliesslich ist morgen Silvester und ich möchte am grossen Feuerwerk teilnehmen..

  93. Donna und Karola, bezeichnend...
    Donna und Karola, bezeichnend ist ja, dass obwohl explizit Männer gefragt waren,
    nur die werten Damen geantwortet haben. ;-)
    Das mit den Rothaarigen könnte man in Überlegungen einbeziehen.

  94. Wenn es mir richtig gut...
    Wenn es mir richtig gut geschmeckt hat, lasse ich immer die Köche grüssen. Und wenn es wirklich exzellent ist, gehe ich sogar selbst in die Küche. Das letzte Mal war das vor drei Jahren in Brüssel. Da aß ich zum Ausgleich für einen richtig miesen Tag einen halben Hummer. Er war einfach fabelhaft, so wie mein allererster vor 40 Jahren mit meiner Mutter in Ostende. Das Lokal war so nobel wie der Hummer. Der Besitzer war zugleich der Ober und er hatte kein Problem, mich in der Küche vorzustellen. Da stand eine Frau in Kittelschürze zwischen 50 und 60 und freute sich sichtlich, dass ich hereinschaute und mich in meinem schlechten französisch für ihren fabelhaften Hummer bedankte. Auf flämisch antwortete sie mir, der Trick ist die Soße – die muss stimmen.

  95. Mein lieber Scholli, werter...
    Mein lieber Scholli, werter Don Alphonso, aber ihr Kommentar mit den schoenen Bildern machte mich ungemein hungrig.
    Er beruehrte auch einen satirischen Nerv in meiner “Seele”:
    Ich weiss nicht wer die Ueberschrift schreibt, aber ich bin da gleich haengen geblieben mit dem “Reichenfuettern” — dazu noch im Zoo und in der Natur. Tolle Sache.
    Handelt es sich um eine neue Spezies von Betuchten? Homo Mammon? Die man fuettern muss, wie Enten am Teich?
    Hat man dann bald eine Food Bank fuer Reiche? Das waer schon was interessantes.
    Das moechte ich gerne sehen: wenn die Reichen und Schoenen in ihrem Maybach oder Roller Royce da ankommen, derweil der James der Chauffeur die Tueten traegt — voll von Dosen von Lasagna, Navy Beans und anderen erfreulichen Victualen.
    Ob sowas im Neuen Jahr passieren koennte? Wenn schon dann gehe auch ich zum Zoo um die Reichen zu fuettern. Ich dachte immer die koennten sich selbst versorgen — aber man weiss ja nie was das Schicksal bringt, und auch Reiche koennen in Not geraten.
    Life has it’s moments — fuer Reiche, Arme und Leute in der Mitte.
    Pax vobiscum … und Good Fortune for 2013

  96. Mon cher Bruckbacher, am...
    Mon cher Bruckbacher, am besten plazieren Sie den Inhalt der Dose dort, wo sie gerade gesessen haben, das wird ihr Mahl ein wenig aufwärmen, bevor sie es aufschlürfen.
    .
    Und vergessen Sie nicht, die Dose anschließend gründlich auszulecken. Das ist wie mit den Äpfeln – die Vitamine sind direkt unter der Schale.

  97. @ mediensegler 15:54
    Dafür...

    @ mediensegler 15:54
    Dafür gibt es mehrere einfache Erklärungen, und da wird meine verehrteste Freundin zustimmen: zum einen sind Männer nicht gerade die Entscheidungsfreudigsten (und haben bei allem Angst, daß man sie beim Wort nimmt), verstecken sich auch gerne hinter ihren An- oder sonstwie Vertrauten, und ziehen um diese Uhrzeit ein Mittagsschläfchen vor, während meine Wenigkeit und möglicherweise auch ihre Parvitas die Trümmer des Sonntagsessens beseitigen oder – wie bei mir – darauf warten, daß die Waschmaschine durchgelaufen ist.
    .
    Sauber in’s Neue Jahr – nicht nur im Geiste – war schon immer meine Devise.

  98. Filou, Helmut Weiß,...
    Filou, Helmut Weiß, miner,
    :-)
    .
    Dieses Minimalismus-Gebilde wäre mir dennoch erträglich. Warum nicht. Sind viele Leute mit Gewichtsproblemen, was sollen diese mit bis über den Rand gefüllten Tellern.
    .
    Doch dass man alternativlos – vermutlich kühlschrankkalte – Erdbeeren/Flugware mitten im Winter reicht. Da wäre noch was gegangen.
    Beim Japaner zum Beispiel: Nachspeise Grüner-Tee-Eiskugeln mit einer Art Reis/Soja-Flan und dazu Sesambällchen mit innen heißer Schokolade plus exzentrischem Teller-Layout. Das rockt. Am Tisch hätte man sich fast um die heißen Sesamkugeln geprügelt. Jeweils zwei versuchten, einträglich sich einen Nachtisch zu teilen (wegen der Kalorien und so….). Aber das ist eine andere Geschichte, warum man diese heiß gefüllten Winzlinge, die vermutlich bewusst in ungerader Zahl gereicht wurden, nicht auch noch mit der Gabel zerteilen sollte …

  99. Bruckbacher30. Dezember 2012,...
    Bruckbacher30. Dezember 2012, 15:48
    Ja, klar, und weil in Afrika Wassermangel herrscht,
    soll ich hier nur einmal die Woche duschen. Merkwürdige Logik, die sie da haben.
    Aber Sie sind nicht allein, nach dem Schwachsinnsglühbirnenverbot
    haben die EU-LOBBY-Technokraten schon die Duschköpfe und Wasserhähne im Visier.
    Beim großen Feuerwerk halte ich mich übrigens zurück, versaufe das Geld lieber.

  100. Lieber mediensegler,...
    Lieber mediensegler, vielleicht habe ich mich doch zu höflich und dadurch mißverständlich ausgedrückt: Für derartige Entscheidungen, die Sie provozieren wollen, fehlt Männern grundsätzlich das Gespür über deren Tragweite, sie ahnen höchstens, daß da mehr dahinter stecken könnte. Sogar ihre ängstliche Frage beweist das – was nichts an meiner Wertschätzung Ihnen gegenüber ändert.
    .
    Deshalb auch unsere gemeinsame Abwehr eines solchen Entscheidungszwanges, es würde unsere jeweiligen Partner schlichtweg überfordern. Es ist ja bekannt, was aus Hamlet geworden ist.

  101. One time in London (near...
    One time in London (near Carlos Place in Mayfair) we were invited to a restaurant for dinner. Two waiters passed our table taking plates back to the kitchen and I heard one say to the other “Well, he ate it ALL”. I still wonder what that meant….

  102. Man kann natürlich mit Hummer...
    Man kann natürlich mit Hummer auch großartig reinfallen.
    Nach an einem Freitagabend mit diesem netten Tierchen drei Tage im Bett. Wie der rachsüchtige Gruß an die Küche in diesem Fall ausgesehen hätte, sei der Phantasie des Lesers überlassen.
    Seitdem kein Fischkram mehr im Restaurant. Weder nicht nur nicht an Montagen und Dienstagen (den Hauptfischvergiftungstagen laut Koch Anthony Bordain*). Sondern gar nie nicht mehr.
    .
    * Anthony Bourdain, Geständnisse eines Küchenchefs – Was Sie über Restaurants nie wissen wollten. (“Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich liebe die Gastronomie. Verdammt, ich arbeite immer noch in der Gastronomie.[…]”
    Ein Buch eines selbst wahnsinnigen Kochs und Küchenchefs über die dunklen Abgründe und die Psychopathen dieser Branche.

  103. Die Qualmerei, ha, das Verbot...
    Die Qualmerei, ha, das Verbot wird hier in den Kaffkneipen eisern ignoriert.
    .
    Andererseits bin ich gerne bereit Ruecksicht zu nehmen, kommt mir aber jemand mit Verboten, kann ich sehr bockig werden. Brauhaeuser und Eckkneipen sind nun mal keine Luftkurorte.
    .
    Von wirklich vielen grotesken Hotels sind mir zwei in lustiger Erinnerung geblieben: das Basler Kunsthotel mit einem weiblichen Publikum von der Sorte grauer Bubikopf, und eine Absteige in Ticonderoga (NY/USA), die noch voellig im flamboyanten Stil der 50er Jahre ueberlebt hatte. Alles war schon ziemlich heruntergekommen, aber das Badezimmer war ein Traum in roten und gruenen Kacheln, Armaturen und Becken hatten die Anmutung eines fast richtig verstandenen Raymond Loewy.
    .
    mediensegler (15:45), Madame ist garagengepflegt. Wer um die Erhaltung dieses Zustandes staendig bemueht ist, braucht kein Museumsauto. Fuer sowas ist keine Zeit mehr.

  104. Heute gibts rheinische...
    Heute gibts rheinische Reibekuchen. Heissa, da wird das Fett spritzen und die Bude danach noch tagelang duften.

  105. Norovirus an Bord? 400 people...
    Norovirus an Bord? 400 people on board luxury liners affected/infected?
    http://www.tdg.ch/monde/faits-divers/epidemie-gastro-sevit-deux-paquebots/story/24704386

  106. @ Bruckbacher,
    verstehe Sie...

    @ Bruckbacher,
    verstehe Sie gut.
    Einfach simplen Nudelteig kneten, ruhen lassen, ausrollen, aufteilen, befüllen. Dann braucht’s keinen Dosenfraß nicht. Sie können das Ausrollen auch gerne auf dem Fußboden erledigen, wenns schee macht.
    Der Mensch braucht eine gewisse Portion Dreck im Magen.
    (Alternativ: Heilerde mampfen, gesuuund.)
    .
    Selbst kochen und Zutaten kennen ist eine Kulturtechnik wie Lesen und Schreiben. Wer ins Restaurant geht, ist selber schuld. Reiche, die ins Teuer-Restaurant mit Miniportionen gehen, sind auch selber schuld. Kein Mitleid.
    [Bin leider mit einem Verwandtschaftsteil geschlagen, der zwar Riesenküchenlandschaft zuhause hat, aber sonst keine Ahnung vom Fressen – und mich immer wieder in Sternderl-Etepetetee-Etablissements schleppt und mit Hummer vergiftet. Daher.]

  107. @Don Alphonso

    Nicht...
    @Don Alphonso
    Nicht “owischwom” , sondern “oweschwoam”, denn schliesslich muss es sich auf “Foam” ( Schaum ) reimen können: “A geh, so a scheena Foam, mia dearns trotzdem oweschwoam”.

  108. Apropos lecker Futti, man...
    Apropos lecker Futti, man schaue nach den Preisen:
    http://madame.lefigaro.fr/art-de-vivre/reines-galettes-301212-331260?page=0#ancre

  109. Goethe in der Schweiz. Am...
    Goethe in der Schweiz. Am Sonntag, dem 7. Oktober 1797 kam er im Hotel Ochsen am Kolinplatz in der Stadt Zug an. In seinem Tagesbuch schrieb er “Schöne gemalte Scheiben im Wirtshaus”….
    Luegen Sie mal aa:
    http://www.ochsen-zug.ch/

  110. Geehrter Don, offensichtlich...
    Geehrter Don, offensichtlich gibt es wenig Hamburger Leserschaft hier im Blog, denn die Reeperbahn nach Blankenese zu verorten, ist schon ein kühner Streich. Sicher aber wollten Sie auf die Opulenz der Häuser in der Elbchaussee mit den davor geparkten Karossen aus Zuffenhausen, Sindelfingen und Bologna anspielen, welche sich ausnehmen wie die Glockenspiele der Rubensfrauen aus der Herbertstraße auf St Pauli, oder irre ich da? Beste Grüße

  111. 'Brot statt Boeller', sagen...
    ‘Brot statt Boeller’, sagen die verlogenen Evangelen. Find ich gut. Die Gutmenschen schmeissen mit Brot, ich taet mit Boellern schmeissen, wenn ich nicht auch die Neigung haette, in Champagner zu baden.
    Und zwar reichlich.

  112. Lieber Nico,

    doch, das ist...
    Lieber Nico,
    doch, das ist mir schon bekannt, und die Kunstfigur gibt ja auch manchmal zu, dass ein Teil des Vermögens über eine Jamburger Erbschaft hereingekommen ist. Pure Diskriminierung also.

  113. @ mediensegler 30. Dezember...
    @ mediensegler 30. Dezember 2012, 14:50 :
    Ich hab ja auch was am Kopp dranne ….

  114. @ 19:31 - und weiter?! (......
    @ 19:31 – und weiter?! (… kunstfiguren ohne unterleib wünschen sich ein bloggerjahr ohne unterlass. *g*)
    .
    und “südlich der elbbrücken fängt der balkan an!” (oder: “mit dem orient-express gegen die aida-brava”, heute im tv. http://www.teleboy.de/programm/show/ARD/LuxushotelAufAchse/201212301405001 http://www.youtube.com/watch?v=dzYu6DT9AuA)

  115. @mediensegler - wir bleiben...
    @mediensegler – wir bleiben bei der sich selbst erneuernden reinen lebendigkeit, gerne auch im züchtigen kleinen roten. und einem ganz kleinen kuß von zeit zu zeit dazu. *g*
    .
    @der tiger – sie können das restaurant empfehlen? brüssel liegt gleich hier ganz um die ecke.. . (jaja, die sterne des nordens. http://www.dailymotion.com/video/xbc7dv_etoile-du-nord_webcam – oder ggfls. so: “Lunch, dinner and brunch are served by waiters in one of the three individually styled Restaurant Cars: Cote d’Azur, Etoile du Nord or L’ Oriental. Breakfast and afternoon tea are served to passengers in the comfort of the train’s luxury cabins.” http://www.orient-express.com/web/vsoe/dining.jsp man muss ja nicht immer wie der verstohlene bilderdieb heimlich die kamera ins flsauschige damast drücken, man(n) darf auch hut tragen)
    .
    @17:16, ganz unten: das war deutlich, man hat verstanden. (und konzentriert sich immer gern, smile)
    .
    und viele junge leute heutzutage stellen auch schon mal selber was auf die beine. sogar im finanzsektor. sogar eine Youth Solidarity Bank ist möglich – im park von seoul. film embedded http://www.aljazeera.com/video/asia-pacific/2012/08/201281479416905.html

  116. @KarolaKettenhemd 30. Dezember...
    @KarolaKettenhemd 30. Dezember 2012, 16:18
    ..Julia, bist Du*s??

  117. Vielen Dank,Vroni
    Sie haben...

    Vielen Dank,Vroni
    Sie haben natürlich recht.Aber der Aufwand ist mir zu gross.
    Zutaten einkaufen und vermengen und hinterher alles spülen.
    Dose auslecken ist da praktischer.
    Beim Essen bin ich auch überhaupt nicht wählerisch.
    Beim Lesen schon eher.
    Da werde ich heute hungrig ins Bett gehen müssen
    oder ich hol mir jetzt noch was aus dem (Bücher)Regal..

  118. Leise verzagtes...
    Leise verzagtes Revolutionsgegrummele im Übergangsmantel fröhlich gesitteter Despektierlichkeit.
    .
    Bruckbacher
    Sauber; nicht bei jedem kann man vom Fußboden essen. Allerdings habe ich noch nie einen zur Bischofsmütze gefalteten Putzlappen (hier: Mundtuch) gesehen.

  119. @nico
    Hamburgerinnen lesen...

    @nico
    Hamburgerinnen lesen hier auch mit. Würden aber nie dem Hausherren der Ortsunkenntnis zeihen. Wir können sehr nachsichtig sein, vor allem mit unterhaltsamen Leuten aus kleinen, dummen bayrischen Städten. Und für uns Hamburger beginnt Bayern südlich der Elbe.

  120. @perfekt!57 – An den Namen...
    @perfekt!57 – An den Namen kann ich mich nicht erinnern. Ich selbst würde es jederzeit wiederfinden, um ein paar Ecken vom Novotel im Zentrum.

  121. @ Peter Pan 20:42
    *Hüstel* ...

    @ Peter Pan 20:42
    *Hüstel* Also, wie soll ich sagen … *spotz*
    heisst heute nicht jedes zweite weibliche Wesen Julia? *hüstel* *rotwerd* *wegduck*
    filou, gibt’s noch irgendwo ein Pfützchen Calvados?

  122. und "free at last" - die...
    und “free at last” – die anderen vorher hatten vorher lediglich nicht begriffen, dass sie bis dahin nichts anderes gewesen waren – und sein sollten, als historisches vorfeld – und sparringspartner des geheimnisvoll gestaltenden prozesses.
    .
    und scharfen reisgerichten vorbeugen? (andalusien, süße heimat, was bist du so mild!) (sagten wirs schon?
    .
    und diejeniger aber, solch’ einzelne, die sich bemühen müssen den inwändigen stahl fast gewaltsam unter einem anschein lebendigen fleisches wie irgend bedeckt zu halten, erkenne ich leicht unter tausenden, und wäre es unter einer million. andere aber, die behaupten, eine gute rüstung, wiederstandfähige panzerung zu haben über einem übertüchtigen körper, die findet jeder an allen ecken zu dutzenden mühlos’. (shakespeare, “king lear in europa”)
    .
    was einem normalerweise so einfällt.

  123. Jetzt folgt eine für viele...
    Jetzt folgt eine für viele hier völlig unglaubwürdige Geschichte:
    Bin 17 Uhr mit der besten aller Frauen zum Ballett gestartet, Romeo und Julia,
    in der Pause zur Bar, um für uns und eine weitere Dame aus Reihe 3,
    deren Mann sich entschuldigt hatte ;-), drei Gläser Sekt zu ordern.
    15 Euro, blöd, dass der Geldautomat auf dem Weg dahin auf die Eingabe 200
    nur zwei Scheine ausspuckte. Kann noch nicht wechseln, sagte die nette Bedienung.
    Wühlen im Kleingeld, dann nehme ich nur zwei, sagte ich.
    Nein, sagte die Bedienung, nehmen Sie alle, ich vertraue Ihnen,
    zahlen Sie in der zweiten Pause.
    Zuhause angekommen, ein Paket im Flur, Champagner von einem Kunden, angenommen vom Nachbarn, verspätetes Weihnachtsgeschenk,
    eiskalt, haben wir direkt geköpft.
    .
    Na, was glauben Sie mir nicht?
    Balett, Vertrauen, Paket vom Kunden am Sonntag oder eiskalt?
    Bin jetzt wirklich gut drauf. ;-)
    .
    Karola, ich habe mich entschieden,
    gucke nun wirklich lieber jungen Damen
    als alten Autos nach.

  124. Zen-Ravioli-Meister...
    Zen-Ravioli-Meister Bruckbacher demonstrierte,
    dass das „feine Erlesene“
    NICHTS
    ohne dessen Gegenpart wäre.
    .
    Götter ohne Dämonen undenkbar.

  125. Was ganz Sparsames ist ja auch...
    Was ganz Sparsames ist ja auch so ein Ohrwurm.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=hthiLHVAMho

  126. vroni, danke für den tipp,...
    vroni, danke für den tipp, eben habe ich bestellt.
    .
    dem haushern und seinen gästen meinen besten dank und die besten wünsche für die vergangenen feiertage und das kommende neue jahr.

  127. Don ein erfolgreiches...
    Don ein erfolgreiches 2013.
    Und ja weiter so !

  128. Von der Insel der...
    Von der Insel der Glückseligen herzliche Grüße an den Don und die geschätzten Kommentatoren, verbunden mit den besten Wünschen für das, was uns in 2013 erwartet.
    Darauf eine Linie (Aquavit).
    m.

  129. @ mediensegler...
    @ mediensegler 01:03
    Blitzsaubere Entscheidung zu dieser Uhrzeit. Rosthaariges schlägt Rostartiges unserer Rostarierer..
    Spreche hiermit ein Schloß-Dyck-Verbot aus …
    .
    Trotzdem. Allen ein Gutes Neues.

  130. auch von einem seltenen, aber...
    auch von einem seltenen, aber nicht weniger treuen Gastleser ein herzliches Dankeschön an Don, der mir mit seinem wahren Qualitätsjournalismus schon oft aus der geistigen Verwahrlosung geholfen hat.

  131. Sehr verehrter Don!
    Vielen...

    Sehr verehrter Don!
    Vielen dank für Ihre diversen Beiträge. Was mich betrifft, fand ich diesen Abschnitt zum Abschluss des Jahres 2012 besonders treffend: “schönere Tischtücher, und zwar geerbt und nicht gekauft, und richtiges Silber mit Monogrammen längst vergangener Generationen ganz anderer Seitenstämme, und altes Porzellan, heute Wedgwood vom Trödel und morgen Imarikopien aus Limoges, die Stühle sind aus Nussbaum und keine Stilmöbel, und für neue Halogenspots sind wir zu arm, wir haben nur silberne Kerzenhalter, Bienenwachskerzen vom Wochenmarkt und das komische Gefühl, dass es halt so ist, wie es ist, und schon immer so war.”
    .
    Fast alles trifft genau zu, wenn auch mein Limoges vom Markt am Koniginnedag stammt, und das alte ererbte Porzellan nicht Wedgewood sondern Königlich Preußische Porzellanmanufaktur ist. Auch sitzen wir weder auf Nussbaum noch Stil, sondern auf Thornetstühlen. Letztere stammen vom Wohltätigkeitsmarkt des lokalen Musikvereins (vorher standen sie im Sitzungszimmer des Wassenaarer Polizeipräsidium und Rathaus).
    .
    Auf einem Thornet sitzend, auf welchem vor 20 Jahren die Polizei oder der Bürgermeister saß, wünsche ich Ihnen, den werten Gastgebern und allen Kommentatoren und Lesern alles Gute zum Neuen Jahr
    Wie immer
    Der Tiger

  132. @ 10:25 - "fortunately we...
    @ 10:25 – “fortunately we finished our monetary raid into the euro-zone before it collapsed”, – was die bösen zungen, evtl. auch des auslandes, aus frau dr. merkels rede auf dem letzten parteitag zukünftig womöglich auch noch herausgehört haben wollen. (übersetzen ist keine kunst. es kommt lediglich darauf an, ob man als täter oder als opfer übersetzt.) (http://www.stern.de/politik/deutschland/rede-auf-parteitag-merkel-schwoert-cdu-auf-den-wahlkampf-ein-1936515.html)
    .
    (wir bitten den salon um nachsicht.)

  133. Lieber Der Tiger, könnte es...
    Lieber Der Tiger, könnte es sein, daß Sie auf Thonet-Stühlen noch etwas stilsicherer sitzen dürften?

  134. Werter Don nebst Gefolge,
    Ein...

    Werter Don nebst Gefolge,
    Ein Dankeschoen fuer all die erbaulischen “Erguesse” des vergangenen Jahres.
    Ein Gruss von den Haengen des noerdlichen Deisters.
    Kurz nach Zwoeife
    Un scho is Januar.
    Bsuffa samma,
    Miad samma.
    Guad neis Joar.

  135. @ 09:25 II - oder warum...
    @ 09:25 II – oder warum “steinigen” höchstwahrscheinlich nicht in den gegenden der lehmböden erfunden wurde – und von dort aus in den rest der welt exportiert.
    .
    im gegensatz zu mancher vermutung sind aber auch wir gegen “aufräumen”. vielmehr muss alles weiter so bleiben, wie es ist. also gemäß der nach mitteleuropa fremdimportierten (so manch ältere z.b.) verhaltensweisen: “ist etwas zu ende, dann gmbh abschliessen und weggehen. das land ist groß genug, um woanders unberührte fläche zu finden, und die zeit wird’s richten. es sei denn, wir fänden einen käufer, der wertvoll fände, was wir hinterlassen, und möchte es kaufen”. denn nur so entstehen diese wunderbaren zeitzeugen, anhand derer man seinen kindern den sinn des geschichtlichen ablaufes erklären kann. http://bilder.laeden.me/foto/welschbillig-patriot-site-6–6-former-mace-b-launch-site-8-idenheim—-71st-tactical-missile-squadron-9716831.html (google earth “idenheim”, etwas runter nach süwest) (und natürlich dieselben partriots, die jetzt in der türkei sind, daher auch so aktuell) (man prüfe bei google earht die entfernung nach bitburg- resp.- spangdahlem-airbase) oder hier, klar ist es schön, dass es heute das internet gibt. http://www.cold-war.de/showthread.php/1659-Annex-Oberweis 5 km im wald hinter bitburg, “verlassen und gut”. “Nur ein Schießübungsplatz, eine Tierpension und ein Hundefriseur werden dort noch betrieben, die restlichen Anlagen hat das Militär 1994 aufgegeben. Die Häuser auf dem Gebiet, die früher vor allem als Lagerhallen für Munition, Raketensysteme und Waffen dienten, zeugen davon: Der Putz fällt teilweise schon ab, Rost frisst sich durch Metalltore.” – http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/bitburg/aktuell/Heute-in-der-Bitburger-Zeitung-Amerikaner-geben-Brachen-zurueck;art752,2945128
    .
    und wenn bei uns eine kanzlerin sie selbst sein könnte, erhielten all frauen 1x wöchentlich blumen “auf blumenschein”. (der bedarf wäre selbstverständlich vorher nachzuweisen. wir sind schließlich deutschland.) (aber hand aufs herz, welch kluger mensch hätte auch schon so perverse bedürfnisse?)
    .

  136. @ thonet? unsere ehefrau hat...
    @ thonet? unsere ehefrau hat ihre “alu-chairs” (“vitra”, sic) von der zweigstellenauflösung der örtlichen sparkasse. konnte keiner mehr gebrauchen. nehmen se’se mit, was wollen wir noch damit? (waren damals auch in orange, also total unmodern, “heute aber wieder”, *g*) (und, man wagt es kaum zu sagen, sie hatte auch einen folgsamen mann zur hand, der klug und schnell laden konnte.)
    .
    und einer frau muss man auch schon einmal gegen ihren willen dinge sagen, die sie nicht hören möchte. (du bist die beste! *g*)
    .
    und selbstverständlich ist die bayrische kultur eben auch hochkultur, wer wollte das leugnen? und überall in d empfangbar. ein beispiel sagen wir mal ab ca. 34:45 http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/zsammgspuit-zwischen-den-jahren-144.html klare gesichter, offene seelen, keine geheimnisse, eigenes können, behütetes leben, wie schön!

  137. @ Vroni 30. Dezember 2012,...
    @ Vroni 30. Dezember 2012, 17:16 :
    Ja nun, in der Küche wird nie etwas wegeschmissen.
    Die klare Brühe von letzter Woche ist die Gulaschkanone von morgen.
    Alte Regel : je stärker gewürzt und je dunkler, desto länger die Reise auf den Teller.
    In diesem Sinne, allen ein super tolles Jahr 2013, ich wünsche allen, was Sie sich selbst wünschen, nur das es doppelt so viel wird (auch wenn das dann 2 Lebensabschnittsgefährten/innen werden).

  138. @ auch-einer,
    sehr freundlich...

    @ auch-einer,
    sehr freundlich von Ihnen. Einen guten Rutsch wünsche ich.
    .
    [Aber obacht geben, der Titel ist leicht misleading: Es geht weniger (schon auch) um fiese Montagstricks der Restaurants, sondern eher um die Selbstdarstellung dieses narzisstischen Kochverrückten.
    .
    Reichlich fiese Sprache bei gleichzeitigem arrogantem Herumwerfen mit Begriffen wie ‘mise en place’ und mit ‘du beurre’ montieren. Und um deren Macho-Culture, diese ‘alles-oder-nichts-“-Kultur der gehobenen* Küche: Hoher Speed, hohes Risiko, Thrill, Drogen. Fast wie in Werbeagenturen oder kriminellen Startups: Die Haut-Cuisine-Figuren, die man da trifft, trifft man auch dort, oder in der Munich Area. Daher fiel mir die Lektüre relativ leicht: “Ah, kenn ich, Verwandtschaft!” Im Grunde wie ein Don’sches Liquide. *Oder von dem, was sich für gehoben hält für US-Verhältnisse.]

  139. Einen Abend nuechtern zu...
    Einen Abend nuechtern zu durchleben ist ein schweres Schicksal. Es muss aber sein. Schreag gegenueber liegt eine Trinkstube zweifelhaften Rufes. Alle drei Minuten rennt jemand dort raus, zuendet einen schweren Polenboeller, danach wendet er sich wieder dem Tresen zu, trinkt sich einen und rennt wiederum bewaffnet nach draussen.
    Darum bleibt man nuechtern. Ich moechte bewusst erleben, dass nach einem Rumms, sowie den folgenden zwei Schrecksekunden, ein grosses Jammern einsetzt und die Trinkkumpane mit Taschenlampen nach der absprengten Hand suchen.
    .
    Meine Wuensche zum Neuen Jahr werden in einigen Stunden folgen. Jetzt aber sitze ich erstmal hoffnungsfroh in einem Sessel von Charles Eames, die Kerzen, fuer die zahllose Stearine Reifenreste sammeln mussten strahlen hell am Baum.

  140. Ach Tiger, ohne "r", Thonet,...
    Ach Tiger, ohne “r”, Thonet, das ist eine alte österreichisch- deutsche Tischler und Möbelhersteller Familie, mit einem Thonet-Haus in Wien. Die Fabrik ist im Hessischen, es gibt auch ein Museum.
    Die große Erfindung war die “Massivholzbiegung”, besonders für die charakteristisch geformten Kaffeehausstühle…
    Mehr sehen Sie hier:
    http://www.thonet.de/de/das-museum-thonet.html
    Guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2013 allerseits!

  141. auch wir hatten uns...
    auch wir hatten uns selbstverständlich nicht zufällig gefreut, dass wir – durch den zuspruch der befreienden technik auch – diese beiden so überaus netten, bescheidenen, in offensichtlich vorbildlicher demut bei sich selbst angekommenen, symphatisch-natürlichen und glücklichmachend-dankbaren menschen gefunden hatten: http://www.youtube.com/watch?v=T5t83t6ahHc “ein schälchen konfekt und solche aussicht!” – war es doch genau diese soziale schicht, englische mittelbürger – kein weiteres, erläuterndes adjektiv könnte hier dazu über jemandes lippen kommen – deren söhne und töchter uns die freiheit brachten, und kämpften und starben zur abwehr mörderische not, die wir über sie brachten: der filmausschnitt zeigt uns dies zumindest genau.
    .
    und genau dieses kleine stück “quasi-journalistischer literatur” – vermutlich stark untertrieben so ausgedrückt – fiel uns auch noch mit ein, man darf es sagen, neben den anläßen dieses blog: http://www.youtube.com/watch?v=vMCgkyJvEr8 (sicher auch teil 4 & 5)
    .
    zu den antipoden südlich-hohen genusses gesellt sich für uns erinnerungsweis’ auch immer dies stützende photo (auch wenn man solches meist für sich selbst behielte). http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b1/Germany_Luebeck_St_Mary_melted_bells.jpg (http://www.youtube.com/watch?v=ngju-5ZQ_dg – “… denn es hat alles seinen preis. lieb ist es mir nicht, zu denken, dass die marienkirche oder das herrliche renaissance-rathaus sollten schaden gelitten haben. aber, ich denke an coventry – und habe nichts einzuwenden… .”)

  142. bon bout d'an!
    .
    que cette...

    bon bout d’an!
    .
    que cette année 2013 vous garde en santé et qu’elle vous apporte joies et bonheur!
    .
    merci beaucoup surtout à vous, cher don, vous me faites trop rire!

  143. link vergessen: "... denn es...
    link vergessen: “… denn es hat alles seinen preis. lieb ist es mir nicht, zu denken, dass die marienkirche oder das herrliche renaissance-rathaus sollten schaden gelitten haben. aber, ich denke an coventry – und habe nichts einzuwenden… .” http://www.youtube.com/watch?v=ngju-5ZQ_dg (2:45)

  144. Nach all den Beschreibungen...
    Nach all den Beschreibungen teurer manchmal verrückter, manchmal nur noch armen Speisen und Getränken, werden wir heute ganz leise, in ganz kleinem Kreis,
    eine selbst gemachte Lasagne genießen, ohne viel Aufwand, aber lecker.
    .
    Vielen Dank für die vielen netten Antworten,
    einen ganz besonderen Gruß an den großen Artisten,
    der in diesem Blogthema leider gefehlt hat.
    Ich wünsche allen Kommentator-en, besonders den -innen ein gutes neues Jahr.
    .
    Lieber Don Alphonso, machen Sie weiter so, viel Erfolg im neuen Jahr.
    .
    Filou, werde heute Abend als Einziger einen Calvados genießen und auf Sie anstoßen.
    .
    Und knallt und spritzt nicht zuviel rum. ;-)

  145. Tiger, lassen Sie das r...
    Tiger, lassen Sie das r einfach weg.

  146. und selbstverständlich hat...
    und selbstverständlich hat überhaupt niemand bildung, aber alle fordern neuerdings für sich das paradiga vom “universalgenie für dumme”, schon immer erstrebenswertes, erlebenswertes ideal. denn dann dürfte man so viel unnütze bilder malen wie man wollte – und wegwerfen, oder ruhig oder aufgeregt mit mädchen allotria treiben, worten unter die säume schielen, des nächtens mit athmosphären und fernrohren hantieren, astronomie und und temperatur treiben, und überhaupt den ganzen tag lang schön sorgfältig liederlich sein.
    .
    und das war das stichwort: alles gute zum neuen jahr, und möge alles in erfüllung gehen, was sie sich selbst wünchen!
    ganz herzlich
    p.!57
    .
    z.b. ein spaziergang nach syrakus. (man mus ja nicht mt gewalt nördlich des maines losgehen.) (“Meine meisten Schicksale lagen in den Verhältnissen meines Lebens; und der letzte Gang nach Sizilien war vielleicht der erste ganz freie Entschluß von einiger Bedeutung“, jaja.)

  147. und selbstverständlich...
    und selbstverständlich verspräche dieser blog auch im nächsten jahr wieder alle tellurischen elemente auch noch gleichberechtigt gleich mit einzusammeln, nicht erst verspätet. hatte man richtig gehört?
    .
    und @ “roter stern laura – donna pellegrin” – für sie, und wäre es nur für sie, würden, da sind wir sicher, alle aufregenden männlichen wesen solche glasbehätnisse auch mit “kussmund rosso” oder “herzchen rouge” in auftrag geben, rein mit zuneigung – und hochkünstlerischer kitschfrei. grüsse. und das gary bekannt wird, wie sehr sie an ihm hängen. weil ers verdient hat. (und neo rauch wollte doch nur malen, er wollte doch nicht ins feuilleton – und schon gar nicht, “als apokalyptiker, der stellvertretend für uns die den zeitgeist antreibenden geheimen bis offensichtlichen tellurischen kräfte alle ans tageslicht zerren wollte.”)
    .
    und die räume, in denen man leidlich-hinlänglich annehmen konnte, die USA wollten das beste für die welt mit, sind lange vorbei; was! man noch annehmen könnte wäre, das sie halbwegs hinlänglich in der lage wären, noch vom guten einen rest für sich selber anzustreben… . we all pray.

  148. Dieses Blog bereitet den...
    Dieses Blog bereitet den nächsten dummen Beirag über Kinder und Familie vor.
    Ein frohes Neues Jahr an Euch alle!

  149. @Filou
    .
    "Misstrauet allen,...

    @Filou
    .
    “Misstrauet allen, bei denen der Drang zu strafen, stark ist”.
    .
    Nietzsche hat viel Unsinn von sich gegeben, aber damit hatte er recht. Muss ich voll Selbstmißtrauen zugeben.

  150. HansMeier, erfreut, sie...
    HansMeier, erfreut, sie wiederzulesen. Was sagte Nietzsche ueber Rache?

  151. Weiss nicht, ob er überhaupt...
    Weiss nicht, ob er überhaupt was über Rache sagte.
    Ich glaube, ihm war Rachedenken eher fremd. Seine eigene Person war für ihn gar nicht so wichtig.

  152. Oh Gott, niemand mehr...
    Oh Gott, niemand mehr hier?
    Also schreiend: “ALLEN EIN GLUCKLICHES NEUES JAHR!”

  153. Vielen Dank,Don Alphonso,für...
    Vielen Dank,Don Alphonso,für ein weiteres,heiteres Jahr mit İhrem Blog.
    İhnen und all den fleissigen Kommentatoren ein zauberhaftes Neues.
    Mutlu Yıllar Hepinize ve Χρόνια Πολλά

  154. Es ist schon etwas traurig,...
    Es ist schon etwas traurig, das alte Jahr mit einem Rechtschreibfehler zu schließen, in den jeder meine Nase steckt.
    .
    Zugegebenermaßen, mein Stuhl ist ein Thonetstuhl und kein Thornet. Es war nicht einmal ein absichtlicher Fehler, sondern einfach mangelndes Interesse an Details. Meiner schlechten Rechtschreibung wegen musste ich jahrelang jeden Tag ein Diktat schreiben. Es hat wenig genützt, wie man sieht. Deswegen ist es nutzlos, mir vorzunehmen, in 2013 fehlerfreier zu schreiben.

  155. A Happy New Year to All!
    P.S. ...

    A Happy New Year to All!
    P.S. Ein Lob dem Leserkreis! Die Kommentare sind immer lesenswert, nichtzuletzt diejenige von dem “laconic” HansMeier555.

  156. Der Tiger 01. Januar 2013,...
    Der Tiger 01. Januar 2013, 10:48
    Achten Sie nicht auf Erbsen- bzw. Buchstabenzählerei!
    .
    Bei “Weitsichtigkeit” werden durchaus mal kleine Krümel am
    Rande der Tafel übersehen.
    Wer mit dem Finger darauf zeigt, ist zumindest unhöflich.
    (wundert sich womöglich über Flecken auf dem
    eigenen Schlips … Motto: ich war´s nicht.)
    .
    Ich schätze meinen ollen Arne-Jacobsen-Holz-Stuhl mit dem
    gefährlichen 4 Rollen-Kipp-System.
    Zwingt zu Haltung + Balance.
    In Aufregung rutscht man schon mal runter. Lächerlich.

  157. Lieber Don Alphonso, ich danke...
    Lieber Don Alphonso, ich danke Ihnen für die vielen kurzweiligen Momente Ihrer digitalen Gastfreundschaft und wünsche Ihnen und allen Mitkommentatoren ein glückliches neues Jahr 2013!
    @mediensegler,18:56: Danke, und auch ein kleiner persönlicher Gruss meinerseits!

  158. Filou und HansMeier, wie Sie...
    Filou und HansMeier, wie Sie sehr wohl wissen, kann man bei Nietzsche wie bei Shakespeare, Luther und Helge Schneider zu allem Zitate finden, was nicht bei drei auf den Bäumen ist (und wie der Volksmund völlig humorlos behauptet, auch das jeweilige Gegenteil).
    Zur Rache hat Nietzsche in Der Wanderer und sein Schatten was Schönes getwittert, unter Elemente der Rache. Kurz davor, das ist auch schön, Das Willkürliche im Zumessen der Strafen.

  159. Ach bitte, lieber Mitleser und...
    Ach bitte, lieber Mitleser und Mitleserinnen, wenigstens in diesem blog nicht “in 2013″ sondern entweder nur Jahreszahl ( “Wie Nietzsche 1876 schrieb”) oder mit Präposition (” wie wir schon im Jahre 2012 nicht genauer definieren konnten”), aber nicht mit diesem üblen Anglizismus.
    Wir haben eine schöne Sprache. Also lasst sie uns nutzen.
    Auf ein Jahr 2013 mit vielen schönen Don Alphonso blogs und vielen netten und manchmal auch spitzen Kommentaren.

  160. Wünsche allen Kommentatoren,...
    Wünsche allen Kommentatoren, Lesern und natürlich dem Hausherren ein gutes neues Jahr! Ich hoffe, Weihnachten und der Jahreswechsel wurden gut überstanden – ich selbst legte mich zu beruhigendem Geböller schlafen und bin heute neujahrsuntypisch ohne Maladie.

  161. "Dieses Blog bereitet den...
    “Dieses Blog bereitet den nächsten dummen Beirag über Kinder und Familie vor. Ein frohes Neues Jahr an Euch alle!”
    .
    Wir danken sehr und wünschen dasselbe zurück!
    .
    (@tiger 10:48, wir kennen das gefühl – und gott ist mit den zerknirschten. (putin))

  162. @nietzsche - "man kann aber...
    @nietzsche – “man kann aber von ihm denken lernen. in dem man das unzutreffende verwirft. darum eifern wir ihm nach!” (golo mann – & ok der dritte satz stimmt so nicht ganz, *g*)
    .
    oder anders: “denken lernen ohne nietzsche war schon immer unvollständig” (p!57)

  163. und mein ansehen zog die...
    und mein ansehen zog die kinder groß. (warum wir nie von ihrer seite wichen. “großes immerda” markierten, sobald sie aufsahen. glänzenden auges.)
    .
    oder warum auch wir gaukler mit all unserer person auch weiterhin gegen jedes dafürhalten treten wollten. damit es fiele.
    .
    hoffentlich werden alle auch mal starboyz. (“all action is dangerous.” http://www.youtube.com/watch?v=XxLq155Tvlk http://www.starboyz.com/index.php) dann könnte wir immer von von lissabon nach moskau fahren und zurück. und bekämen dann auch jeder pro kopf und jahr sieben neue und topaktuelle motorräder gesponsort. die nach jahresfrist und kunstvoller zernutzung bei ebay mehr als den neupreis einbringen. kult!)
    .
    a propos kult! 2012 (“bettina wulff, der weibliche lothar mattheus”) http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=34084 (“wer nix wird, gründet eine kommunikationsagentur, studiert web-design und wird eventmanger”)
    .
    und wer folgsam ist, folgt priols auffoderung so:
    Verwandte Suchanfragen zu andrea nahles
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    .

  164. Der Tiger/01. Januar 2013,...
    Der Tiger/01. Januar 2013, 10:48
    Und dies in einem Blog, welcher sich der correcten teutschen Schreibweise soo verpflichtet fuehlt. :-)
    .
    Meilleurs vœux a tous pour 2013!

  165. Ätsch sehr verehrter Prinz!...
    Ätsch sehr verehrter Prinz! Dieses Mal habe ich gewusst, das ich das ‘in’ hätte weglassen sollen. Hab ich aber nicht, hatte keine Lust. Ich bin schließlich keine Sekretärin.

  166. dem gastgeber. lesern und...
    dem gastgeber. lesern und kommentatoren ein gutes jahr 2013 aus wien

  167. wobei das mit den halogenspots...
    wobei das mit den halogenspots ja womöglicherweise auch so sein könnte, dass noch die generation seines tüchtigen vaters – typus fdankbarer gardasee-kurvenerschrecker – die abwehr des neuen höchstens in manchen seltenen augenblicken zu so etwas wie einem öffentlkichen manierismus verkommen wäre (keine kritik an da, sonder festellung) und der ingsheim aber doch weiter tüchtig, sinnvollen möglichkeiten am sparsamen fortschritt eigenkapital-freisetzend auch weiter nachzugehen sich nicht versagt hätte. vermutlich nicht völlig.
    .
    die märkte immerhin noch zur kenntnis genommen hätte. ohne viel drüber zu reden, sicher. (eine vier-watt smd-led entspricht acht “energiesparlampen” oder 31 glübirnen 40 watt – z.b. ebay 321022312752) (alle zwanzig jahre darf man auch mal für minuten “mit der zeit gehen”, also vielleicht) (und häßlich sehen die teils aus, aber bei nur 3,2 oder 5 watt stromverbrauch? für ein paar euro beispielsweise ebay 360530866987 oder 200734137564. der luxus wäre dann der nicht mehr abzuschalten – (undenkbar! – eben))

  168. und woanders füttern derweil...
    und woanders füttern derweil höheren mengen testosteron auch weiterhin und immer noch freiheit und verhaltensweisen. evtl. auch relativ unkonventonell. vielleicht auch demnächst häufiger auf bayrischen autobahnen rund um den tegernsee. (sobald wir dort pirat als regierung haben?) http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=ZRhBFYpsNHk&NR=1 und die musik dazu http://www.youtube.com/watch?v=T5eQBJUH1TY hören wir auf unserer nächsten cabriofahrt um den tegernsee auch. weils bei schönem wetter passen könnte. in besonders langsamer fahrt natürlich nur.
    .
    grüße und wünsche auch nach wien zurück bertholdIV!

  169. Oh, grimaldeli, wann hat man...
    Oh, grimaldeli, wann hat man Sie entlassen? Oder nur beurlaubt? Jedenfalls ebenso die besten Wünsche für ein gesundes Jahr 2013!

  170. Ich danke für viele tolle...
    Ich danke für viele tolle Blogs über die “Stützen der Gesellschaft” und wünsche Ihnen, lieber DA, und allen Kommentatoren und Mitlesern ein schönes neues Jahr 2013!
    Bleiben Sie alle gesund und munter!
    Herzliche Grüße,
    Rotwild

  171. @ p57: Basic Instinct: Gus zu...
    @ p57: Basic Instinct: Gus zu Nick: „Du weißt doch, was die Leute sagen: Nur ein Irrer erkennt einen Irren.“

  172. @Fritz
    Danke für den Hinweis....

    @Fritz
    Danke für den Hinweis. Man lernt ja nie aus.

  173. Piraten hin oder her.
    Was...

    Piraten hin oder her.
    Was ist los bei der FDP? Mit nur 4%!! Wo liegt das Problem?

  174. c новым годом! beste...
    c новым годом! beste wünsche usw. an Don Alphonso und alle anderen hier für das neue jahr!

  175. hans geier - homöopathie?...
    hans geier – homöopathie? “also ähnliches mit ähnlichem bekämpfen?”
    .
    ein antwort, womöglich relativ top-down maximal, wäre: “nein, auf keinen fall! sondern http://www.youtube.com/watch?v=3rN-6AfEr9Aganz das gegenteil wäre heute das zeitgeistprogramm!” (wie man da nicht andauernd von alleine drauf kömmen könnte…, tss.)
    .
    evtl. nochmals hier: ab ca. 2:58 ff herrn otto schily folgen http://www.youtube.com/watch?v=3rN-6AfEr9A
    .
    klar scheint daher mögliche folgende aktive handliungsmöglichkeit, versuchsweise nahezu für alle jüngeren, nachfolgend lebenden: schilys lebensweg wäre demnach womöglich aktiver reflex auf erlizttenden verletzungen (und wäre es auch stellvertretermässig im familiären umfeld mit, etc.)
    .
    und daher stünde heute, als möglichkeit historisch-verantwortlicher weiterentwicklung – also der gesellschaft insgesamt, als auch ihrer einzelnen – eine womöglich bestausgebildete und hochreflektierte nachwuchsgeneration an den startlöchern – oder wäre schon ein wenig über diese hinausgepurzelt – die a. entweder keine solchen verletzungen je erlitten, oder b. diese – in kenntnis des historischen vorbildes – anders kompensieren würde, als schily (ohne dem hochverehrten herrn ex-bmi schily hiermit zu nahetreten zu wollen), als eben durch den marsch durch die institutionen. welcher eben geschilderter weise in vorangegangenen generationen sehr oft für die gesellschaft positv nach dem motto “der retter ist häufig ein zuvor verletzter” abgelaufen wären.
    .
    dies zu perpetuieren hieße aber, dem recht auf bzw. der notwendigkeit zum hinzufügen von verletzungen zur förderung von stabilität, führungsfähigkeit und außerordentlicher lebenserfahrung und antriebskräften unnütz und widernatürlich vorschub zu leisten.
    .
    und diese zeiten sind aber hiermit für heute vorbei.
    .
    man könnte eine “gsci – german strategic change initiatve” davon machen. falls es das noch nicht gäbe.
    .
    es gibt das aber schon.
    .
    sozial- u. intellektuell höchst brilliant und führungsmaximal hat unsere heute perfektter als je zuvor agierende kanzlerin uns inzwischen aber einen solchen bmi eingesetzt. der wirkt schon.
    .
    denn unser gegenwärtiger bmi wirkt genau so, als hätte er eine im grunde gelungenen, weitgehend sozial warme, familiär-integrativ positive und seine entwicklung frei bis liberal fördern-begleitendes elternhaus erlebt. (evtl. ein wenig fokussierter, als es gleichzeitig woanders üblich und notwendig gewesen wäre, sagen wir in hannover, da man bei friedrich’s zu hause evangelisch war, in einem wahrscheinlich eher kath. umfeld. die anpassung gelang aber doch, “er wurde trotz allem doch noch gute csu”.)
    .
    und das, was daraus also bei unserem aktuellen bmi für manche hin- u. wieder wie “schwäche” oder “unentschlossenheit” oder “was-wissen-wir-auch-immer” erschiene, wäre demnach, so würden wir analysieren und argumentieren, top-down höchstes programm: unverletzte vor. mit allen konsequnzen. denn …

    will ich d enger an europa führen, muss ich gesellschaftliche anpassungwiderstände durch kluge personalauswahl schon von oben runter minimieren (durch solche die das relativ maximale aufwachsenserlebnis-gegenprogramm wären, man hatte es bereist verstanden, wir wiederholen uns), und b. den eigenen gleichalten und jüngeren nachkriegsgenerationen auf diese art und weise aktiv zu zeigen “so seid ihr auch, und darum braucht und bekommt ihr von mir, eurer angie, auch nicht mehr”.
    .
    okidoki?
    .
    und was perfekt!57 hier macht und schreibt hat und ist auch programm, sicherlich. (smile)
    .
    (und überflüssig anzumerken: & der don a. blog zielte von anfang an, so meinen wir, in dieselbe richtung: “was kümmern mich die verletzungen und kompensationen all der dummen anderen, wenn ich sie selber aber doch nicht habe, trotz alle gegenteiligen behautungen ganz sicher nicht an mit spüre, so sehr ich mich auch dahingehend – nach erfolgten externen nachfragen an meine person und behauptungen “noch und nöcher” es könnte auch bei mir so was sein – dahin gehend auch erforscht und psychologisch ausgeforscht habe: bei mir ist da nichts. nichts davon. tut mir leid. und jetzt rutscht mir den buckel runter.” es ist ein freies land? ja.)

  176. uups, der anfang...
    uups, der anfang offensichtlich etwas zu früh rausgegangen:
    .
    “hans geier – homöopathie? “also ähnliches mit ähnlichem bekämpfen?”
    .
    ein antwort, womöglich relativ top-down maximal, könnte lauten: “nein, auf keinen fall! sondern ganz das gegenteil wäre heute das “zeitgeistprogramm”!”
    .
    evtl. hier ab ca. 2:58 ff nochmals herrn otto schily folgen: http://www.youtube.com/watch?v=3rN-6AfEr9A
    .
    schilys lebensweg wäre demnach womöglich aktiver reflex auf erlittene verletzungen (und wären es auch stellvertretermässig im familiären umfeld, etc., mit). und alle nachgeborenen könnten und wollten sich trotzdem genau davon vollkommen frei entfalten. eben weil sie nachgeborene wären.
    .
    und daher stünde heute, als möglichkeit historisch-verantwortlicher weiterentwicklung … “

  177. San Pellegrino fand ich in der...
    San Pellegrino fand ich in der Tat schon immer ein Leidensangebot, wie Randegger (das meine Eltern zeitlebens hatten und das mich der Gewohnheit, Wasser aus Flaschen zu trinken, doch recht distanzierte) im Quadrat. Mag sein, daß andere Leute (also die, die mir in der Geschmacksnerventönung unähnlich sind) das toll finden, weil es so viele Bläschen hat, oder weil der Vertrieb so tüchtig ist… ich weiß es nicht. Valserwasser ist was anderes, das ist wirklich ein angenehmer Weinbegleiter, und das Konzernprodukt Acqua Panna verdrängt die Blubberbadebrause glücklicherweise zunehmend, so daß ich „beim Italiener“ wieder zur alten Gewohnheit, Wein und Wasser zu bestellen, zurückkehren kann (der Wein ist zum Essen, das Wasser für Zwischendurch und fürs Dessert, und dann gibts noch einen Kaffee und evt. noch einen Schnaps.) Spa-Wasser, das echte belgische, ist auch empfehlenswert. Aber eher was für Aachen und Umgebung, wenn man ein Auto hat, über die belgische Grenze in den Supermarkt zu fahren. Und in Barcelona stieß ich mal auf ein überraschend gutschmeckendes Wasser aus der Sierra Nevada (sonst ist das Wasser dort eher schlimm bis ganz schlimm). Das Berliner Leitungswasser, ziemlich unter Druck geraten – es kamen letztes Jahr schon Fälle von „Wasser wegen Verunreinigung abstellen müssen“ vor, unerhört! – bleibt uns wohl glücklicherweise doch erhalten, die Verhandlungen zum Rückkauf seien inzwischen so weit, daß Querschießen aus der Politik nicht mehr möglich sei, hörte ich heute. Dafür besteht die Gefahr, daß die Verkehrsbetriebe weiter geschlachtet, äh, nach EU-Vorschrift ausgeschrieben werden müssen. Den Trend zu Braten und eher „traditioneller“ Küche kann ich bestätigen, was das Verlangen angeht, allein, wenn mans nicht selber macht, bekommt man es kaum mehr irgendwo.

  178. @p57
    danke für die...

    @p57
    danke für die wünsche
    diesen film haben wir schon ein paar mal hier besprochen…lässt uns irgendwie nicht los..oder?

  179. @p57
    für mich ist die...

    @p57
    für mich ist die politisch interessantere stelle ab 1:10 für 5 bis 10s..

  180. @perfekt!57
    Meinen Sie, dass...

    @perfekt!57
    Meinen Sie, dass in Otto Schilys Beurteilung
    über seine Vorteilsnahme aus Ministerarbeit „mildernde Umstände“ -wegen Verletzungen in der Kindheit – walten sollten?
    .
    Dann hätte dies wg. des Gleichheitsgebotes auch für Horst Mahler zu gelten.
    .
    Genau deswegen darf der Gedanke des GUTEN VORBILDES
    nicht untergehen. Das hat Otto Schily wissen können.
    .
    Oder hat er sich nicht vorgestellt, was er da anrichtet?
    Nach Schilys Maßstab…wäre das dann oberflächlich.

  181. @achwas
    ich denke es geht um...

    @achwas
    ich denke es geht um schillis versuch retrospektiv die schoah zu “verhindern”, in dem man jetzt die bürgerrechte beschränkt im kampf gegen neonazis, terroristen, linksextreme…

  182. “Nur Idioten ändern sich...
    “Nur Idioten ändern sich nicht.” Entweder hat sich Otto Schilys Gesicht signifikant geändert, oder es ist nicht Otto Schily, der auf meiner You-Tube Version spricht.
    .
    Das Gesicht, das ich zu sehen kriege, kommt mir bekannt vor. Aber ich kann es nicht einordnen (mein Vater, auch ein Otto) ist es nicht.

  183. Wie beruhigend zu erfahren,...
    Wie beruhigend zu erfahren, dass Ottos Opa kein Nazi war.

  184. @DerTiger
    sehr weise bemerkt....

    @DerTiger
    sehr weise bemerkt. Mein roter Freund aus Heidelberg mit dem Gliobastom, der jetzt hoffentlich noch lange die Lebenserwartung in solchen Fällen schlägt, sagt immer dass sich Schilli nicht geändert hat, sondern immer der gleich sei, selbst als Verteidiger der RAF damals. Ich weiss es nicht, ich fand nur sehr lustig wlche Kanzlei Verena Becker verteidigte jetzt kürzlich in Stuttgart.
    Aber da wäre ich wieder bei Anwälten, also Vertretern einer “Wissenschaft”, die in manchen Zweigen beruht auf, wie Rudolf Burger sagt, auf einer Hypothese von Augustinus. Vielleicht sollte jeder Strafrechtler Rudolf Flasch über Augustinus lesen oder dieses Werk http://de.wikipedia.org/wiki/De_libero_arbitrio_%28Augustinus%29

  185. @B4 – Neonazi, da fällt mir...
    @B4 – Neonazi, da fällt mir etwas ein, was mich des längeren beschäftigt hat. Das jüngere Tigerbaby war bei so einer UN Simulation für Teenager, die jährlich in Den Haag stattfindet. Bedingung für uns lokale Eltern war, dass wir kostenlos ausländischen Teilnehmern Logis anbieten (so man Zimmer hat). Wir hatten 2003 eine Russin, die aber in Harvard studierte und einen Armenier. Letzterer stellte ständig Fragen oder macht provokative Bemerkungen. Die, die mich stutzig machte, war folgende: „9/11 ist kein Jude umgekommen.“
    .
    Als ich nachhakte und fragte, woher er das weiß- immerhin handelt es sich um über 5000 Tote – sagte er, „das glauben wir in Armenien“.
    .
    Der junge Mann sprach russisch mit der Russin und englisch mit uns. Am letzten Abend waren wir in einem Restaurant essen und ich machte einen multilingualen Witz, den nur jemand verstehen konnte, der deutsch kann. Er brach instinktiv in lautes Gelächter aus, stoppte aber sofort und guckte mich mit sichtlichem Respekt an.

  186. oje @ bertholdIV ... Otto...
    oje @ bertholdIV … Otto Schily – mit Tunnelblick?
    .
    Hilfreich: Hannah Arendt – mit Weitsicht:
    „Ich habe es immer für den Inbegriff moralischer Verwirrung gehalten, dass sich im Deutschland der Nachkriegszeit diejenigen, die völlig frei von Schuld waren, gegenseitig und aller Welt versicherten, wie schuldig sie sich fühlten, wohingegen nur wenige der Verbrecher bereit waren, auch nur die geringste Spur von Reue an den Tag zu legen. Dergleichen wie kollektive Schuld oder kollektive Unschuld gibt es nicht; der Schuldbegriff macht nur Sinn, wenn er auf Individuen angewendet wird.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hannah_Arendt
    (Tolle Seite!)

  187. Tiger, was war das fuer ein...
    Tiger, was war das fuer ein Witz? Bitte erzaehlen ihn Sie uns.

  188. Ferdinand von Schirach sagte...
    Ferdinand von Schirach sagte mal, es sei egal ob (s)ein Mandant
    schuldig oder nicht schuldig sei.
    (Seine) Aufgabe sei dafür zu sorgen, dass ihm nichts bewiesen werden könne.
    .
    Hmm – bei Augustin werden viele fündig.
    ~ 1930 erschien H. Arendts Promotionsarbeit: Der Liebesbegriff bei Augustin- mit einem Essay “Liebe zum Sein als Liebe zum Leben”
    .
    20 Jahre später wurde J. Ratzinger zum Doktor der Theologie promoviert. Seine Arbeit lautet logischerweise:
    Volk und Haus Gottes in Augustins Lehre von der Kirche.

  189. @HansMeier555 – Opa Otto war...
    @HansMeier555 – Opa Otto war kein Nazi. Aber er ist ein Bismarck, Preußen, anti-französisch und Mutti Fan, was seiner Tochter ganz schön auf die Nerven gehen kann.
    .
    Nur mal so ein Beispiel. Als der Tiger ein kleiner Tiger war, wurde ihm von Otto gesagt, Frauen können nicht Bürgermeister von Hamburg werden (und natürlich erst Recht nicht Kanzler), weil sie ihre Tage haben und dann funktionsunfähig sind. „Stell Dir vor, Flut in Hamburg und du als Bürgermeister hättest deine Tage? – Das kann man nicht riskieren!“
    .
    Otto hat auch zu seiner Tochter gesagt: ‚Du kannst zwar logisch genug denken, um Physik zu studieren, aber Frauen, die Physik studieren, landen in der Bibliothek. Wenn du Bibliothekarin werden willst, studier auf Bibliothekarin. Das kostet mich viel weniger als ein Doktor der Physik.“
    .
    Dann wurde Mutti Kanzlerin und als Otto begeistert sagte: „Stell dir vor, eine Physikerin als Kanzler!!!!!!!“, verstand er nicht, dass seine Tochter nur die Stirn hoch zog.

  190. " bereitet den nächsten...
    ” bereitet den nächsten dummen Beirag über Kinder und Familie vor”
    .
    nun, Chuzpe haben Sie; Respekt!

  191. Tut mir leid, Filou, hab ich...
    Tut mir leid, Filou, hab ich vergessen. Es war eine spontaner Witz über ein Bild, das im Restaurant an der Wand hing. Ich hab die ganze Zeit den jungen Mann, die Russin und die beiden Tigerbabys beobachtet, und dann ohne Ankündigung den Witz gemacht. Die Tigerbabys, die seltsame Bemerkungen ihrer Mutter gewohnt sind, haben so getan, als ob sie nicht verstanden hätten. Nur der junge Mann ließ sich aus der Reserve locken (Er war übrigens um einige Jahre älter als der Rest der UN Jugend).

  192. @achwas
    ja ja ich weiss, dass...

    @achwas
    ja ja ich weiss, dass hannah arendt darüber promoviert wurde…
    ich glaube aber, dass weder hannah arendt noch josef ratzinger die ganz großen augustinus gelehrten sind vgl. mit kurt flasch, peter brown oder (immer wieder) norbert brox; zumindest wenn mich meine erinnerung in weit vergangene zeiten nicht trügt.
    dass ferdinand von schirach jetzt ins spiel kommt, aber gut ich habe damit angefangen…
    letzendlich ist die diskussion nicht zu gewinnen, wenn otto schily (oder seine nachfolger als minister) solchen konnex ihrer politik zur vergangenheit herstellen.
    um mit der kanzlerin zu sprechen: das ist dann alternativlos.
    vielleicht ein nachtlied:
    http://www.youtube.com/watch?v=cAgAvnvXF9U

  193. O?T: palimpset in der...
    O?T: palimpset in der adressgebung meines gastlandes:
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120419_OTS0144/sp-woller-umbenennung-von-dr-karl-lueger-ring-ist-ausnahme-von-der-regel
    lesenswert, was der kultursprecher sagt

  194. B4 – Dass Antisemitismus...
    B4 – Dass Antisemitismus unter den Österreichern ziemlich offen gesellschaftsfähig ist, habe ich seinerzeit auch erlebt. Wie ich schon mal erwähnt habe, war ich während meiner Studienzeit in Wien regelmäßig zu Gast beim Brigadegeneral Leeb und seiner Frau. Während einer Unterhaltung über die Landespolitik, bemerkte die Dame des Hauses: ‘Schade, dass die Nazis den Kreiski nicht erwischt haben.’.
    .
    Die Frau Brigadegeneral war nicht der einzige Österreicher, von dem ich diese Meinung gehört habe. Aber sie war der in der höchsten gesellschaftlichen Position.

  195. Es war aber keineswegs so,...
    Es war aber keineswegs so, dass nur Opa Otto erstaunliche Vorstellungen über die Fähigkeiten und Aufgaben von Frauen hatte. Einmal (eigentlich selten) war ich zu Hause und arbeitete an meiner Doktorarbeit. Da rief mich meine Mutter, weil ich die Unterhosen meines jüngsten Bruder bügeln sollte. Als ich sie fragte, ob sie wohl bei Trost wäre, gab es natürlich Krach… an dem natürlich wieder ich Schuld war.

  196. Hola senoritas y...
    Hola senoritas y senoritos!
    “Tiger, Tiger burning bright
    In the middle of the night”
    (Rudyard Kipling)

  197. @derTiger
    hier höre ich oft...

    @derTiger
    hier höre ich oft die kritik von rechts an kreisky, dass er mit der fpö packtiert hat. ich glaube die rkk ist da etwas weiter und weißer was palimpsete in ihrem domen betrifft (bamberg oder regensburg). aber auch das ist wie sie hier sehen, schwierig wenn man es gut machen will:
    http://www.hagalil.com/archiv/2005/05/judensau.htm
    http://www.ikg-m.de/der-lange-kampf-gegen-die-judensau-skulpturen/
    aber DA sollte bitte langsam einen neuen text rausrücken – bitte

  198. @ BertholdIV....nur so:
    ich...

    @ BertholdIV….nur so:
    ich wollte zart andeuten, dass es mir seltsam erschien,
    Anwälten ausgerechnet Augustinus nahe zu legen,
    wenn doch die tatsächliche Tat somit die Schuld nebensächlich ist,
    und Leute mit den gegensätzlichsten Auffassungen ebenso
    dort fündig werden.
    Sogar atheistischen Laien wie mir gefällt die Seite:
    http://www.augustinus.de/bwo/dcms/sites/bistum/extern/zfa/index.html
    .
    Doch Augustinus, der als Vater der Erbsündenlehre angesehen
    werden kann, der von der Vererbbarkeit der Sünde sprach,
    kann und will ich nicht ernst nehmen.
    Ich würde wahnsinnig oder verbittert bei dem Gedanken,
    dass ein Gott unsern netten, klugen Sohn mit
    dem Usher-Syndrom geisselt, durch welches er in Bälde
    blind UND taub werden wird.
    Erbsündenquark!
    Die Ironie des Genpools ist leichter zu ertragen.
    Schönen Gruß an Ihren Freund. Bei Angst hilft Ironie.

  199. Als meine Mutter, lieber...
    Als meine Mutter, lieber Tiger, mir als 12jaerigen sagte, dass ich so wie ich sei, niemals eine Frau ernaehren koenne, legte sie den Keim zu meiner weiteren Einstellung zu Frauen.
    Seitdem gilt: Vollwaise, keine Geschwister, akademischer Abschluss, gutbezahlter Job.
    Unsoissesjekommen.
    .
    Wieder mal Schwein gehabt.

  200. bildet bürgerwehren...
    bildet bürgerwehren

  201. bertholdIV Zum ersten Beitrag...
    bertholdIV Zum ersten Beitrag – um Gottes Willen. Wenn mich nicht alles täuscht, handelt es sich bei dem Etablissement um dieses hier: http://www.flickr.com/photos/52062291@N00/8347452244/, wenngleich auch nicht an einem so schönen Sommertag.
    Zu einem späteren Beitrag: Es handelt sich wohl (leider) um ein Gliob*l*astom, nur um der Korrektheit zu genügen.
    An den Don – das Editing funktioniert deutlich besser mittlerweile, was die Freude an den Beiträgen nicht unerheblich steigert. Weiter so.

  202. @Lilly
    danke für die...

    @Lilly
    danke für die korrektur des rechtschreibfehlers glio*** und auch für die gaststätte, letztere sieht ja gar nicht so schlecht aus..
    @achwas
    ist schon lange her und die erinnerung kann trüben, aber brox hat in der augustinusvorlesung damals gemeint, dass der kirchenvater röm 5,12 etwas seltsam übersetzt hätte.
    http://www.bibelwissenschaft.de/online-bibeln/novum-testamentum-graece-na-27/lesen-im-bibeltext/quelle/bibel/bibelstelle/r%C3%B6m%205/cache/8cc0afb1d50b351417b92060bd38120b/
    btw.: meine zielrichtung war wie die von flasch, dass man das abendland nicht versteht ohne augustinus. ob die weichen im 4 und 5. jh immer richtig gestellt wurden, können wir ja in der diskussion mal offen lassen…
    schlimm ist nur wenn juristen z.b. nicht wissen wo ihre grundsätzlichen konzepte herkommen..
    die grüße richte ich aus

  203. @achwas
    wenn sie sich schon in...

    @achwas
    wenn sie sich schon in würzburg virtuell herumtummeln, würde ich nicht nur aus sentimentalität, sondern weil er einfach einen wunderbaren lehrer hatte hier vorbeischauen:
    http://www.theologie.uni-wuerzburg.de/institutelehrstuehle/hist/lehrstuhl_fuer_kirchengeschichte_des_altertums_christliche_archaeologie_und_patrologie/lehrstuhlteam/prof_dr_franz_duenzl/
    obwohl dieser broxschüler noch “besser” ist:
    http://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/personen/antragsteller/fuerst.html
    aber alles schon ganz lange her und meien erinnerung kann trügen

  204. was man zur späten stunde...
    was man zur späten stunde alles findet…. vielleicht für eine breitere leserschaft im blog interessant:
    http://www.lit-verlag.at/isbn/3-643-10803-6
    bzw. die ganze reihe scheint mir ja stöbernswert
    http://www.lit-verlag.at/reihe/pontes

  205. Titel: Reichenfütterung in...
    Titel: Reichenfütterung in Natur und Zoo.
    .
    In Berlin gibt es nun – am Zoo (eklige Ecke) – ein Waldorf-Astoria.
    Vielleicht ist es todchic über Müllhalden – zu dinieren.
    Auf der Speisekarte – nur wohlklingendes Küchen-Kunstwerk
    ohne Preisangabe, versteht sich.
    Aber dass “Rochenhaut” auf die Verbindungstüren der Präsidentensuite
    appliziert wurde…hey – das war mir neu.
    Und wieder hat man was gelernt.

  206. fionn:

    "Tyger! Tyger! burning...
    fionn:
    “Tyger! Tyger! burning bright
    In the forests of the night,
    What immortal hand or eye
    Could frame thy fearful simmetry?” etc.
    Meinten sie das ?
    Dann ist es von William Blake.
    Pedantisch?

  207. @bertholdIV 23:39 - wir...
    @bertholdIV 23:39 – wir stimmen zu.

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