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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
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Der Teufel als Fahrgast

22.01.2013, 13:37 Uhr  ·  Hinter jeder Kurve des Daeins kann dar Tod oder der Teufel lauern: Gerade junge Menschen riskieren alles, wenn sie den Verlockungen von Leistung und Erfolg verfallen.

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Vorbemerkung: Wie Sie vermutlich alle wissen, gibt es eine Medienkrise. Nicht eine Krise der Medien, sehr wohl aber Krise bei vielen Medien. Nicht bei allen. Während Tageszeitungen darben, machen Landzeitschriften beste Geschäfte. Man rennt denen die ökologische Bioholzhütte ein. Und in diesen Heften findet man dann stets eine Abteilung mit Sagen, Legenden und Märchen. Das ist für uns, die wir ewige Wahrheiten wie die Beherrschbarkeit der Atomkraft, die Schuld der Staaten an der Finanzkrise und die Unvergleichlichkeit des Tegernsees künden, natürlich bitter. Ich mein, ich tue seit vier Jahren alles, damit die Fakten formschön zu meiner Auffassung passen, und die Leser kaufen Zeitschriften mit Wirsingrezepten, Rodeltipps und Besuchen bei Glockengiessern, deren Eigenkapitalrendite keine 25% erreicht. Und Märchen. Ich habe mir deshalb so ein Magazin gekauft, mir die Themen angeschaut, und bit’schön, Sie wollen ja keine Wahrheit darüber hören, wie wohltuend für dieses Land das Wirken der Deutschen Bank ist. Hier also ein Märchen.

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Es war einmal, vor nicht allzu langer Zeit, im schönen Tegernseer Tal, wo die einen wohnen und die anderen sich nach dem Neoliberalismus den Urlaub nicht mehr leisten können, der Toni, ein junger Mann mit einfachem, aber trotzdem bayerischen Gemüthe. Der Toni war ein netter Kerl und hilfsbereit gegen alle, von guten Manieren und freundlichem Auftreten, und aus gutem, wenngleich an Millionen eher armen Hause. Tagsüber verrichtete er seine Arbeit, aber gegen Abend zog es ihn in die Berge: Besonders bei Mondschein liebte er das Rodeln. Er nahm also seinen Rennrodel und seine praktische Stirnlampe, fuhr durch Gasse an den Fuss der Neureuth und bewunderte all die schönen, alten Bauernhöfe, in denen einfache Multimillionäre gottgefällig lebten. In der kalten Luft dampfte sein Atem, und über ihm warf der Mond fahles Licht vom Himmel. Der Toni liebte diese späte Stunde, denn der Schadmünchner hatte sich da längst schon hinunter nach Seeglas oder zum Francesco verzogen, und so hatte er die Piste meist für sich allein.

Mit der Bergeinsamkeit war es aber bald vorbei, denn als er an das gefährliche, untere Weidegitter kam – links ein Abgrund, rechts die Felsen und davor eine scharfe Kurve – sah er im Licht seiner Lampe einen Mann. Grias God, sagte der Toni, und mit einem eisigen Chutn Tach gab die Figur zu erkennen, dass sie wohl kaum zu den sprachlich verwurzelten Eingeborenen gehörte. Is eana ned koid, fragte der Toni, denn der Mann trug nur einen normalen Strassenanzug, ein weisses Hemd und eine rote Krawatte. Ach was, sagte der Mann und stellte sich als Manager eines grossen Unternehmens vor, kalt störe ihn nicht, er sei bei einem Managementtraining, und dazu gehöre es, in dieser Nacht in Geschäftskleidung die Neureuth zu ersteigen. Allerdings sei er neu hier und kenne den Weg nicht, ob der Toni ihm da helfen könnte? Der Toni dachte an das Elend, das schon die Schadmünchner über die Piste brachten, und wollte gar nicht wissen, was denn wäre, bliebe der Manager hier, und jemand würde ihn, unbeleuchtet wie er war, über den Haufen fahren; das stünde dann sicher in der Boulevardpresse. Also bot er ihm an, ihn mit nach oben zu nehmen, denn er habe Licht, und sie hätten den gleichen Weg. Er sei übrigens der Toni aus Gmund.

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Aber Sie heissen nicht wirklich so, oder, wollte der Manager wissen. Na, sagte der Toni, eigentlich heisse er Anton und mit Nachnahmen so wie einer der führenden Metallkartellbauer im Freistaat, aber alle sagten nur Toni zu ihm, und in Gmund wohne er halt, weil er sich dort was gekauft habe. Ge-kauft??? fragte der Manager und verwies ihn darauf, dass er einen guten Freund hatte, der in einer Zeitung eine Kolumne schriebe, die genau vorgerechnet hat, wie sinnlos teuer solche Ferienimmobilien seien. Kenn i a, sagte der Toni, owa erschdns oabat i do ah und zwoadns woan mia no nia ned Mietsleid. Vielmehr sei der Clan im Besitz weiterer Immobilien und – hier fuhr er dem Manager dann doch unwirsch über den Mund – sei über etliche Währungsreformen und sogar nach dem Einmarsch der Ostdeutschen gut damit gefahren. Denn ein Dach über dem Kopf bräuchte der Mensch und einen Ort, wo er hingehören tut.

Dann gingen sie eine Weile schweigend nebeneinander her. Ob er denn auch mal an seine Rente denken würde, fragte dann der Mann im Anzug, aber der Toni winkte ab, von den ganzen kapitalgedeckten Sachen hielte er wenig. Oder an einen Holzfonds? Aber der Toni hätte aber lieber eine Waldbesitzerin gehabt, wie es sie hier öfters gibt, denn die schlichten Leute unten in Gasse haben auch Töchter, und die seien schon fesch. Wohlweislich – er wollte kein Angebot für einen Menschenhändlerfonds hören – verschwieg er, dass er diese Töchter ab und zu hier oben sah, aber er getraute es sich nicht, sie anzusprechen. Er wusste zwar aus dem Facebook, dass sie Annamirl, Theres, Gabi und Agnes hiessen, er wusste, wo sie wohnten, und gefallen hätte ihm besonders das Annamirl schon, aber mei. Es is wias is, und eigentlich war er schon zufrieden. Ob er denn nicht unzufrieden sei in seiner Zufriedenheit, da er immer nur am See sitze und erleben müsste, wie andere in die Festanstellung mit Büro in einer PR-Agentur, Neonröhren an der Decke und stabilem, schmutzfarbenem Industrieteppich gelangten? Der Toni wunderte sich, woher der Mann das wusste, denn er meinte, nichts über die vagen Möglichkeiten in seinem Beruf erzählt zu haben – aber mochte doch lieber seinen alten Perserteppich, den Mahagonisekretär vom Urgrossvater und den nicht ganz passenden, ihm aber ans Herz gewachsenen venezianischen Leuchter. Am Tegernsee. Und nicht in Frankfurt. Weil, in Frankfurt gibt es keine Berge und keine Rodelstrecke nicht und da, wo hier der See ist, ist in Frankfurt nur der Main der wo ein Fluss ist woran man die Chemiewerke baut.

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Weiter stiegen sie hoch in den schweigenden Bergwald, furchtsam murmelte neben ihnen ein Bach mit Schmelzwasser, und laut sagte der Manager im Training, wie wichtig es doch sei, wenn man sich ganz hingebe und Dinge mache, für die man brenne, und wenn es sein müsste, wie die Seele eines Verdammten in der Hölle: Nur dann werde es wirklich gut. Nur dann würde man in einer Welt wie dieser nach oben kommen, und der Toni dachte bei sich, wie gerne würde er jetzt mit einem Mädchen hier hoch kommen, wie eben dem Annamirl, und über die Schönheit des Waldes schweigen. Der Manager aber sagte ihm, er solle versuchen, immer das Beste aus sich heraus zu holen, wie er ja auch auf dem Rodel allen um die Ohren sausen würde. Zwar hielt der Toni den Rekord auf dieser Bergstrecke, aber er machte sich da nichts draus, und wann immer es einen Schadmünchner derwuzelte, hielt der Toni an und half. Die Rekorde hatte er zufällig aufgestellt, manchmal nämlich kam das Annamirl oder die Theres auf dem Waldweg angeschossen, und dann hatte sich der Toni an die Verfolgung gemacht und sich eingeredet, sie würden viel zu schnell fahren und wenn etwas passierte, hätte er natürlich geholfen. So war ihm das mit dem Rekord passiert. Der Manager aber pries seine Ausdauer beim Hochstapfen und seinen Willen, gnadenlos über das Eis ins Tal zu fliegen. Dann waren sie oben.

So, sagte der Toni, I foah etzad owe.

Sie können mich doch hier nicht ohne Licht allein lassen!, sagte der Manager. Fahl schimmerte über ihnen der Mond durch die Wolken, und der Toni dachte sich, wenn er richtig schnell fahren würde, wäre er den Manager auch schnell wieder los. Unten würde er ihm dann den Weg zum Überfahrt in Rottach weisen, und dann wäre der am nächsten Tag wieder in Frankfurt und würde seine Untergebenen zu Höchstleistungen anspornen. Also bot er ihm den hinteren Platz auf seinem Rodel an, erklärte die richtigen Verhaltenregeln – vor allem nichts tun und den Toni nicht stören – und ausserdem

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Da erklang von hinten aus dem Hohlweg, der zur letzten Berghütte führte, ein heller Glockenklang, wie man es von den entzückenden Kälbern der Region kennt. Das Läuten kam näher, dazu ein Frauenlachen, und dann brach aus der Dunkelheit ein rosa Ebnerrodel hervor, an dem ein Kälberglöckchen befestigt war. Es war das Annamirl, das oben in der Bergeinsamkeit versucht hatte, einen Aufsatz über die Sinnhaftigkeit von Lebensmittelderivaten in Afrika zu schreiben; würde der gut werden, so hatte ihr eine Zufallsbekanntschaft hier am Berg versprochen, würde sie ihre ganze Seele hineinlegen, dann würde er den Aufsatz im führenden deutschen Ferengiblog unterbringen und das dann dem berühmten Professor Goatfoot in Berkeley zeigen, der dringend eine neue Adeptin für seine Alchemie des legalen Geldvermehrens suchte. Das Annamirl hatte sich wirklich viel Mühe gegeben, solange es nicht Katzenvideos angeschaut und sich mit der Theres über die Männerwelt von Bad Wiessee amüsiert hatte, und war dann zum Entschluss gekommen, dass sie jetzt doch lieber rodeln und dann daheim Gemüsesuppe essen würde. Es war ihr so gewesen, als hätte jemand draussen geflucht, aber dann bestellte sie noch schnell eine lustige Zipfelmütze mit Bugs-Bunny-Hasenohren bei Etsy, und machte sich auf den Weg. Sicher, es war finster, aber es war auch ihr Wald, und sie kannte hier jedes Eckerl. Mit einem lauten Jucheee flog sie am Toni vorbei.

Hinterher, kreischte der Manager in dem Toni sein Ohrwaschel, und der Toni, ganz Kavalier der alten Schule, drehte seine Stirnlampe voll auf und fuhr ihr nach, denn man konnte ja nie wissen, was in dieser verrückten Bergnacht alles passierte. Und so schnell das Annamirl auch über das Eis flog, so schloss der Toni doch auf und erhellte von hinten die Piste. Da legte sich das Annamirl ganz flach auf ihr Geschoss, schneller und schneller wurde sie, und von hinten tat der Toni sein Möglichstes, um ihr Schutz, Hilfe und Beleuchtung zu sein. Schneller, feuerte ihn der Manager an und klammerte sich brutal an seiner speckigen Lederjacke fest. Hol sie Dir! Fang sie! Sei der Beste! Brenne sie in drei Teufeln Namen in das Eis der Piste, Toni! Dem Toni aber ward Angst und Bang, denn viel zu schnell waren sie, und die Furcht umklammerte sein Herz wie der Manager seinen Bauch: Da vorne kam das Weidegitter und die scharfe Kurve. Und davor funkelte veräterisch das kalte Eis, auf dem man nicht bremsen konnte. Vorsicht Eisblattn, schrie er dem Annamirl nach, aber sie hörte nur eine Anfeuerung und schoss, schneller und schneller, auf die Kurve zu, die im Volksmund auch die Teufelskurve genannt wurde. Da fasste sich der Toni ein Herz und liess alles Vorsicht sein, liess es laufen, schloss auf und setzte sich auf der Seite des Abgrunds direkt neben das Annamirl, das in jenem Moment versuchte,, den Rodel zu bremsen. Funken flogen und Eisbrocken knirschten, aber sie war viel zu schnell, und wäre unweigerlich senkrecht in die bewaldete Schlucht

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Ramm Sie!, schrie der Manager gellend, vernichte sie, schieb sie in den Fels, dann gehört sie Dir und Du kannst endlich tun was immer Du willst, und ex uno conflare daemone duos…

Der Toni sprach zwar nach 22 Semestern Berufspartymachen nur mässig Kirchenlatein, aber dass der Manager kein gewöhnlicher Fahrgast war, hatte er inzwischen auch begriffen, denn nichts Menschliches lag in der Kraft, die ihn von hinten umschloss. Das Annamirl schrie vor Angst, und der Toni rammte mit aller Gewalt seinen rechten Fuss ins Eis. Prompt brach sein Rodel hinten aus, drehte sich quer zur Fahrbahn und schob das Annamirl mit der Spitze wieder sacht zurück auf die Kurvenlinie. Tööööteeee siiiiii, schrie der Manager, aber weiter kam er nicht, denn nun blieb dem Toni nur eine riskante Vollbremsung, um sich selbst vor dem Abgrund zu retten. Er riss die Hörner des Rodels hoch und liess sich ganz nach hinten fallen. Der Rodel hob über einer Bodenwelle hoch aufgerichtet ab, und über sich sah der Toni den Mond

und dann stürzte der Rodel, Heck und Manager voran zurück auf das stahlharte Eis. Toni fühlte, wie Knochen brachen, aber es waren nicht seine, die gut geschützt unter Leder und Fett lagen, sondern andere, alt und morsch, und dann liess auch der Druck der Krallen, die ihn zu durchbohren drohten, von ihm ab. Zwei, dreimal drehte sich der Rodel um die eigene Achse, und niemand war mehr erstaunt als Toni selbst, dass er am Ende der Kurve wieder alles unter Kontrolle hatte. Im Licht seiner Lampe erblicke er das Annamirl, das nun kreidebleich ganz langsam fuhr, holte auf, und glitt neben ihr über funkelnde Eiskristalle hinunter zur Strasse, an der der Hof ihrer Éltern lag.

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Danke, sagte das Annamirl. Ich bin die Anna-Maria.

Aber bitte, nichts zu danken, sagte der Toni, das war mir eine Ehre. Ich bin der Anton.

Da in der Kurve, da war ich zu schnell, meinte sie verschämt.

Nicht wenn ich dabei bin, lächelte der Toni breit.

Wir sollten vielleicht öfters zusammen rodeln gehen.

Das würd mich sehr erfreuen.

Möchtest Du vielleicht mit reinkommen? Meine Mutter hat heute ihre berühmte Gemüsesuppe gemacht.

Das ist sehr freundlich, vielen Dank, mit grösstem Vergnügen. Ich komme gleich, ich binde nur noch den Rodel fest, sagte der Toni. Aber da war noch etwas anderes; dort, wo sich der Fahrgast festgekrallt hatte, fühlte er einen leichten, aber stechenden Schmerz, neben dem grossen süssen Schmerz in seinem Herzen. Als Annamirl in der Tür des mittelkleinen Anwesens mit 500 m² Wohnfläche verschwunden war, untersuchte er die Stelle. Da kam etwas aus seiner Lederjacke, das lang, hart, schmal und gebogen war. Mit einem Ruck riss der Toni es heraus; es sah im Schein des bescheidenen 24-flammigen Kronleuchters, der aus der Küche des Anwesen herüberblinkte, wie eine lange, gefährliche Kralle eines bösen Tieres aus. Nah war es seinen Eingeweiden wohl gekommen, vor allem dem Magen, und da war der Toni sehr empfindsam und fand das gar nicht lustig.

Ganz spitz wie eine Nadel war die Kralle, und er wunderte sich, warum sie nicht tiefer eingedrungen war. Er tastete sich ab, und stiess auf etwas Hartes in der Innentasche: Richtig, er hatte ja immer Eichendorffs Leben eines Taugenichts bei sich. Er besah das Buch und erkannte, dass die Kralle es durchbohrt hatte, aber dann wohl darin stecken geblieben war. Dabei geriet er mit dem Gebilde an die Kufe seines Rennrodels – sofort schossen Funken daraus hervor. Noch einmal zog der Toni die Kralle über das Eisen, und ein Strahl glühender Partikel zischte in den Schnee. Kommst Du?, rief von drinnen das Annamirl. Ja, gleich, antwortete der Toni. Und dachte, das böse funkelnde Artefakt in der Hand, nach. Dann schlug er es noch einmal mit aller Kraft an der Kufe entlang. Diesmal fing die Kralle Feuer, so rot wie eine Lehmanbilanz, und der Toni dachte an alles, was der Manager ihm gesagt hatte: Einmal alles geben, einmal die ganze Kraft hineinstecken, sich total comitten und die Seele wie im Höllenfeuer… etwas Weisses brannte in der sonstigen Finsternis seines Hirns, sein Körper spannte sich an, und mit aller Gewalt, der ersten Liebe und der höchsten Weisheit schleuderte er das brennende Ding in die Nacht über dem Tegernsee in Richtung des Waldes. Zischend pfiff es durch die eisige Nachtluft, und stürzte nach einem langen Flug hinein in den Wald. Wenn man sich ein Ziel ganz fest vornimmt und daran glaubt, dann trifft man auch. Hatte der Manager gesagt. AAAAAAAAAAAAAAHHHH, gellte es aus dem Bergwald, ein Röcheln, dann Stille.

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Woa do wos, fragte die Mutter vom Annamirl den Toni, es hätte so geklungen, als hätte draussen jemand seinen letzten Schrei getan. I honnixghead, sagte der Toni, ging zum Herd, wo das Annamirl die Suppe umrührte, stellte sich hinter sie und sagte: Dös riachd fei sagrisch guad. Und die Mutter vom Annamirl konnte sich des Eindrucks nicht ganz erwehren, dass der Toni dabei den Geruch der Suppe mit dem Parfum verwechselte, das sie dem keuschen und schlichten Annamirl letzthin aus Monte Carlo mitgebracht hatte, und das sie sich, ganz die einfache Bauerntochter, immer vor dem Rodeln an den Hals tat. Vielleicht könnte der Toni ihr sogar diese Idee mit dem MBA in Berkeley ausreden, denn eigentlich war das ja ein Schmarrn: So ein hübsches Mädel, Erbin dieses Hauses und von 20 Hektar Bergwald, das so gut in diese Landschaft passte, das sollte besser einen Toni haben, der ein wenig auf es aufpasste und vor all den Teufeln der Moderne schützte, die draussen vor dem Tal lauerten.

Oder sogar, wie es manch Sage zu berichten weiss, in Mondnächten wie diesen auf den Bergen nach Opfern gieren.

 

 

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (217)
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Toll! Danke dafür....

Toll! Danke dafür.

0 diktionaftis 22.01.2013, 14:03 Uhr

Einfaches, aber trotzdem...

Einfaches, aber trotzdem bayerisches Gemüth ... . Ah so, ja.

1 Booooster 22.01.2013, 14:14 Uhr

auf von mir ein Dankeschön....

auf von mir ein Dankeschön. Köstlich, köstlich. Auch die Suppe.

Sehr schöne Geschichte!...

Sehr schöne Geschichte! Herzlichen Dank! Erbitte Fortsetzung! Gruß FS

1 diktionaftis 22.01.2013, 14:33 Uhr

Mei, der Toni is fei ned auf...

Mei, der Toni is fei ned auf der Brennsuppn dahergschwumma, des sog i dir. . (Aber lang ist die G'schicht scho ...)

1 prince Matecki 22.01.2013, 14:34 Uhr

Köstlich! Und wurden ein...

Köstlich! Und wurden ein Paar, vermehrten die Bevölkerung des Tals und wenn keine weiteren spätkapitalistischen mephistophelischen Anzugträger dahergekommen sind, leben sie immer noch dort in Frieden. Mit den Unterteufeln aber zurück in de Hölle, in die sie gehören, hilfsweise in den Reichshauptslum oder das Frankfurter Bankviertel.

wunderbar geschrieben und...

wunderbar geschrieben und leiderleider vieeel zu schön. Das Annamirl ist später wahrscheinlich doch nach Börklih abgehauen, schreibt dort bis zur Verblassung leadership-papers für world class excellence clusters und trinkt jetzt seine Tütensuppe to go aus dem Karton...

Wunderbar und so spanned! Ich...

Wunderbar und so spanned! Ich hoffe es war wenigstens teilweise die wahre Wahrheit!

Herrlich! Gottlob kommt keine...

Herrlich! Gottlob kommt keine Mohrenlampe vor. Dies Märchen hat also gute Chancen, noch in 100 Jahren unverändert erzählt zu werden.

Teifi, Teifi, jetzat. Mir...

Teifi, Teifi, jetzat. Mir gangast. Hot des Annamirl a wengerl aa so vui Hoiz vorr dera ihra Hittn wiar i dera drei moi gfinkeltn Lehmann Brother Bilanz fakes sand? Ha? Opfan muasst eh ollaweil, dem Teifi kimmt koana aus. Wonnstn dawischst, steckstn halt in a oaskoide Brennsuppn nei.

Eine Geschichte, wie man sie...

Eine Geschichte, wie man sie wirklich gern liest. Da bekomme ich doch gleich Reminiszenzen an den Herrn in Schlammgrün und jenen anderen, kalten Herrn der seinerzeit bei Adrian Leverkühn vorstellig wurde. Die größte Leistung des Teufels ist ja, den Leuten weiszumachen, daß es ihn nicht gäbe.

0 Hape Etzold 22.01.2013, 15:17 Uhr

Glaube versetzt auch bayrische...

Glaube versetzt auch bayrische Berge, wenns der richtige ist.

0 Der Tiger 22.01.2013, 15:26 Uhr

Sehr verehrter Don! Was für...

Sehr verehrter Don! Was für ein schönes Märchen! Dem Toni seiner Weltkenntnis könnte ich allerdings etwas nachhelfen. Die Frankfurter haben auch ihre Abfahrt. Da kann ich mit einem ganz konkretes Beispiel dienen: Wenn sich dem Schirrmacher sein Vorgänger Fest aus seinem Haus in der Gartenstrasse nach link wandte und seinen Schlitten zur Königsteinerstrasse, Falkenstein, Fuchstanz und auf den kl. Feldberg zog, dann stand ihm eine teuflische Abfahrt zur Verfügung. In der einen vereisten scharfen Kurve bin ich mal des Nachts rausgeflogen, weil mich kein Don bremste. Da habe ich mir einen riesigen Bluterguss geholt, der in allen rot-lila Tönen schillerte, wie die Tattoos gewisser Damen, allerdings nach einigen Monaten langsame vergrünte und schließlich verschwand.

Und - wie hat sie denn...

Und - wie hat sie denn geschmeckt, die Suppe? Die private Holzanlage ist sicherlich dem Holzfonds-Investment vorzuziehen. Verehrtester, haben Sie schon mal über Zürich nachgedacht? Zwar auch Neonröhren, das ganze Elend, usw., aber auch einen See und Rodelstrecke, sogar auf Stadtgebiet. Inzwischen allerdings auch zu viele, die ein "no nia ned" nicht oder nur schwer verstehen!

0 perfekt!57 22.01.2013, 15:30 Uhr

die lampe ist ein...

die lampe ist ein markenartikel. . auch für uns verbinden sich wunderbare erinnerungen mit solchen abendlich-nächtlichen schlittenabfahren. nachts um zwei dann in einer mondhellen, sternenklaren nacht in einen etwas post-woodstock-mäßig "gepimpten" käfer mit exquisiten winterreifen steigen - nimmt jede bergsteigung, jedes gefälle spielend, als wäre das nichts - und dann mit "riders on the storm , "ständig in unseren scharts" über festesten schnee und gefrorenes, in licht und scheinwerfern glänzend, spiegelnd, funkelnd, nach hause zu düsen. oder woanders hin, wo noch etwas nicht fest. . und nachrichtlich wäre evtl. noch zu vermelden, das ein unterbewußtsein in uns zurückkehrte, wir also zwischenzeitlich wieder seines herr wurden: . weil uns zu segen kam, dass und wie uns dieses winter-splitter-auf-laubbaum-linden-berb-kopf-über-reiseholz so in etwa nicht gänzich vollkommen neu war - sondern irgendwie zu teilen anvertraut schon immer? also einmal mehr mythisch-magisches in-spuren-gehen? also der allgemeinheit. für die dies alles hier eine stellvertretung. . "wunderlicher jüngling, willst du heute für uns fahren gehen?", so dachten, empfanden wir es vor ein paar stunden heute früh und des morgens schon, anläßlich obig angsagter unterbewußtseinsrückkehr, bzgl. seines letzten beitrages schon. . dies altbekannte: . "Fremd bin ich eingezogen, Fremd zieh' ich wieder aus." . eben. und die doors drehten früh' auch uns schon die leier, ja. . man weiß und sieht den link nach? auch unsere schlittenmusik zur nacht: http://www.youtube.com/watch?v=DKbPUzhWeeI . und der große wagen von damals? ein sterbender schwan, den kopf im kotflügel?

0 superschwiegersohn 22.01.2013, 15:45 Uhr

Hm. Wie hoch wohl demnächst...

Hm. Wie hoch wohl demnächst die Zwangshypothek für so einen 500 qm-Hof zur solidarischen Quer-Finanzierung des geliebten Neu-Europas ausfallen wird? Aber ich fürchte, an diesem Europa ist Ihnen persönlich gar nicht gelegen, werter Don Alfonso, und daher geschieht es Ihnen ganz recht, wenn im Zuge der heute ansatzweise präsentierten Brüsseler Zensur-Visionen demnächst Ihr Blog bestimmt platt gemacht wird, weil die FAZ wegen Ihre subversiven Geschreibsels nämlich sonst die Lizenz durch die Medienräte entzogen kriegt. Ätsch!

0 perfekt57 22.01.2013, 15:53 Uhr

"dieses...

"dieses winter-splitter-auf-laubbaum-kopf-über-linden-bergab-reiseholz in etwa so nicht gänzlich vollkommen neu war". oder aber.

0 Dreamtimer 22.01.2013, 15:54 Uhr

Wow! . Natürlich hatte ich...

Wow! . Natürlich hatte ich bis zuletzt auf ein richtiges Happy End gehofft, aber dafür ist das Annamirl wohl einfach zu modern. Sie will auch ein wenig an der Verdorbenheit der Welt teilhaben, sich gut dabei fühlen, alles selbst zu schaffen, stolz auf ihre Leistung zu sein und wenn es nicht der Berkeley-Professor mit seinen Lebensmittelderivaten ist und sie eher idealistische Neigungen entwickelt, dann gibt es immer noch lauter arme Menschen überall auf der Welt, die auf die Hilfe junger Frauen warten. Es ist dann nicht der Teufel, sondern Jesus, der sie verführt. Für den traurigen Ausgang der Geschichte ist das freilich einerlei - sie wird der Erde nicht treu bleiben.

Bitte weiterhin unbedingt...

Bitte weiterhin unbedingt nicht heiraten. Und weiterhin mit den Neoliberalen ordentlich Schlitten fahren. . Wobei, der neo-Teufel ist ja nur das externalisierte Böse. Religionen (wie die eine bestimmte) glauben zwar aus strategischen Gründen an eine eigene Persona, doch meine Wenigkeit ist ausgerechnet da freudianisch eingestellt: Er ist schon auch ganz schön in uns drin, unser schlechten gierigen, aggressiven Seiten. Jeder hat welche. Sehr schön dargestellt mit der Kralle, die gefährlich nah am Magen. . Daher kann man sagen - wenn ich weiter rumdelirieren und faseln darf - das Neoliberale hat fast jeder wie die berühmte Schere in seinem eigenen Kopf. Mindestens seit dem Neolithikum. :-) Es waren jedoch bestimmte Kreise in den moderen Zeitläuften, die das hochaggressive Daueroptimieren auf Kosten anderer und das Schänden der Erde bis ins Grab endgültig salonfähig gemacht haben. Und ich kann noch kein Ende entdecken. Der Mittelaltermensch hat sich mit Hilfe seines Glaubens gezügelt, heutzutage glauben viele an gar nichts mehr außer an sich und lesen als Religionsersatz Servus oder Landlust. . Kann an diesen Zeitschriften zwar einen Trend, aber keine rechte Liebe entdecken. Weil ich es manieriert, also künstlich aufgesetzt finde finde, Rezepte über bodenständige Krautwickerla oder Berichte über Kartoffelfeuer ausgerechnet auf Premiumpapier aus dem Luxus-Segment^^zu drucken. Und einen Bohai drum zu machen. Ich könnt schwören, das sit wie mit dem Kochsendungen - alle gucken sie, aber keiner kocht nach wie vor was daheim. Alle lesen, wies Vogelhäuschen geschnitzt wird, aber keiner macht mehr eines, sondern kauft es dennoch weiterhin bei IKEA. Da tut einem, jedenfalls mir, ja alles weh bei diesen Heften. Sicher hat auch bei diesem prätenzösen Trend der Teufel seine gestelzte, naturlackierte Kralle im Spiel. (Nein, meine Kindheits-Kartoffelfeuer macht ihr nicht kaputt, ihr Edelheftschmierer.) . Mit Grimm'(ig)schen Grüßen

0 E.R.Langen 22.01.2013, 16:09 Uhr

Den Burschen kenn ich. War mal...

Den Burschen kenn ich. War mal mein Chef. Deshalb ein Tipp:"es ist noch nicht zuende". Will sagen: mit einem einfachen Wurf in den Wald werden Sie den nicht los.

0 The Great Artiste 22.01.2013, 16:10 Uhr

Eine schöne Version von...

Eine schöne Version von "höher,weiter, schneller". Das fehlende Bewusstsein über die ganzen Reichtümer, die man schon besitzt, und .der endlose Sirenengesang dessen, was man gerade im Moment noch nicht hat. Niemand würde jemals Überrraschungseierschreissdreck sammeln, wenn das "chaser and collector"-Gen nicht die geradlinige Weiterentwicklung unserer "hunter and gatherer" Wurzeln wäre. . Die Trostlosigkeit der verkrampften seriellen Monogamie: Das ganze noch mal in jünger... Wie viele wirklich gut aussehende, charmante Frauen um 60 gibt es denn - und wie wenig dazu passende Männer - und die turteln dann mit einem Silikonkunstwerk im Alter ihrer Töchter... Das ganze Buch der Tragödien heisst dann Bunte Illustrierte oder Gala. . Dem Happy Hippo im Bastrock von Ebay für € 74,37 oder dem Tapsy Turtle mit Bratpfanne für €50, runtergehandelt von 55 vom Berliner Flohmarkt, tut es wenigstens nicht weh, wenn es nachfolgende Generationen artgerecht müllgetrennt der thermischen Plastikwiederverwertung zuführen. . Wie hiess es so schön bei Asterix, die spinnen, die Banker! (leicht abgeändert)

0 Bruckbacher 22.01.2013, 16:18 Uhr

ganz grosse Klasse ! . eine...

ganz grosse Klasse ! . eine echte Mond äh Sternstunde

0 colorcraze 22.01.2013, 16:21 Uhr

Jaaa, solche Märchen wollen...

Jaaa, solche Märchen wollen wir hören! Sehr gelungen!

Der Don ko erzähln, supa,...

Der Don ko erzähln, supa, weida so.

0 Bruckbacher 22.01.2013, 16:35 Uhr

wenn ich den Teufel...

wenn ich den Teufel kennenlernen will,muss ich vor meiner Freundin nur "das Gabi" sagen...

0 antagonist 22.01.2013, 16:35 Uhr

"Du Ejon, det krallma uns ooch...

"Du Ejon, det krallma uns ooch noch!" (Stimme aus dem off eines Flohmarktes) ** Der Teufel von griechisch Διάβολος, Diábolos, wörtlich der Durcheinanderwerfer im Sinne von Verwirrer, Faktenverdreher, Verleumder. Mit anderen Worten eine höchst elegante Erscheinung u. a. in allen Nischen der weiten, weiten Medienwelt. ** Kasper: Kinder seid ihre alle da? Kinder: Jaaaaaa! Kasper: Gibt es einen Teufel? Kinder: Neiiiiiin! Kasper: Na, dann will ich mich mal zur Gretel machn. Kinder: Kaaaaaaspaaaaaa, Iiiiiiiiiiiiiiiiih! Kasper: Is was? Kinder: Jaaaaaa! Kaaaaaaspaaaaaa, Iiiiiiiiiiiiiiiiih! Dea Teeeeeeeeufääääääl!

Starkes Stück!...

Starkes Stück!

Sagen Sie, was ist das auf dem...

Sagen Sie, was ist das auf dem ersten Foto für eine garstige Gegend? Ist da ein Flughafen? Oder ein Gewerbegebiet mit Beleuchtung?

Lange nicht mehr eine so...

Lange nicht mehr eine so stupide, oberflächlich auf Unterhaltung zielende, bizarr-langweilige Aneinanderreihung irgendwelcher anscheinend aufgeschnappter Plattitüden gelesen. Das gibt den Radiergummi in Platin. Einzig die flammend Röte Lehmanbilanz ist ihren Schmunzler Wert.

0 H-Kennzeichen-Fahrer 22.01.2013, 17:37 Uhr

Was für einen schönen...

Was für einen schönen Reizwortaufsatz man mit "MBA", "Manager", "Lebensmittelderivate" und natürlich "Tegernsee" schreiben kann ... Oder waren die Bilder zuerst da ?

@Tiroler: Siehe aus wie eine...

@Tiroler: Siehe aus wie eine Skipiste mit heftiger Beleuchtung.

" ... oberflächlich auf...

" ... oberflächlich auf Unterhaltung zielende, ..." . Sehr richtig. Wo kämen wir hin, wenn das Lesen auch noch Freude machen würde. Steinigt ihn.

Sehr schön, verehrter Don....

Sehr schön, verehrter Don. Ideen muss man haben - und sie dann auch noch gekonnt darbieten. Kompliment, und dass Sie uns auf die Weise noch lange erhalten bleiben. Herzliche Grüße aus Wien

0 hansgeier333 22.01.2013, 18:22 Uhr

Jaja, die Wok-WM fängt wieder...

Jaja, die Wok-WM fängt wieder an. (nine mile skid on a ten mile ride, Grateful Dead, He´s gone)

Grateful Dead "He's Gone"....

Grateful Dead "He's Gone". Schön zu sehen, das das noch jemand anders kennt und liebt.

0 Bruckbacher 22.01.2013, 19:05 Uhr

Bei einer Dame,die mit...

Bei einer Dame,die mit Bugs-Bunny-Mütze durch den verschneiten Winterwald rodelt,würde mich echt interessieren,in welcher Aufmachung sie wohl beim Wiener Opernball erscheint..

0 perfekt!57 22.01.2013, 19:16 Uhr

eine zäsur also am tag 4 plus...

eine zäsur also am tag 4 plus eins. seine erste richtige geschichte. (soweit man weiss) - auch wir machen uns einen knoten ins taschentuch! und heben das kalenderblatt auf. . der übergang vom blogger zum erzähler also geschafft? wie auch immer, man freut sich! und gratuliert auch! . seinen tusch hat er sich also heute selbst geschrieben. und womöglich ein auftakt nach mass für die nächsten jahre. und wie wahr und ehrlich er vom menschlichen handelt! . geld oder liebe also. und es wird klug gewählt. mit größter natürlichkeit. "und es wird wohl keine amfortas-wunde werden bei unserem parzifal" dachte man für einen moment (unziemlicherweise leider wagner). und dann wars aber doch dies wunder "der inneren abweisung" durch die wunderbar feste gelassenheit großer literatur. . (taugenichtse leben länger. sagte auch simone rethel immer von dem ihren: ein großer lausbub wäre der zu erheblichen teilen vor allem immer gewesen und ein schalk, mit 70 genauso wie mit 90 und immer. nie ganz wirklich ernst zu nehmen, so ihr glück!) . ja, man liest ihn gerne! . und nun muss es alles nur noch auch im richtigen leben so kommen. man weiss: dass nicht die kapitalmärkte mit 9 bis 99 leben so manchem jungem glück in den nächsten jahren bis jahrzehnten hier in mitteleuropa und anderswo doch noch das fell über die ohren ziehen. und der schrei aus dem wald nicht nur täuschung, sondern endgültig war.

0 antagonist 22.01.2013, 19:29 Uhr

"Rosemarys Baby" von Polanski...

"Rosemarys Baby" von Polanski war für mich immer der entsetzliche Auftakt für seine eigene private Tragödie. Man kann das Böse auch durch den Gebrauch von Symbolen anziehen. Dann ist es horrormässig nicht mehr funny. http://www.youtube.com/watch?v=a7hBO_Vqq9k

0 Köstlich 22.01.2013, 19:41 Uhr

Sehr schöner Text - macht...

Sehr schöner Text - macht Hunger auf cremige Gemüsesuppe (auf Selleriebasis?). Da würde ich natürlich auch das schön verkohlte Krachelchen mitfuttern ohne mir Gedanken übers Karzinom zu machen, das mich irgendwann dahinraffen wird.

0 HansMeier555 22.01.2013, 19:47 Uhr

Als ich das Wort "Fahrgast" im...

Als ich das Wort "Fahrgast" im Titel las, hatte ich schon Angst, es kommt was über den ÖPNV.

0 HansMeier555 22.01.2013, 20:01 Uhr

Als Versucher wirkt der...

Als Versucher wirkt der neoliberale Teufel hier nicht glaubwürdig. . Das alles gehört dem Anton ja sowieso schon, was soll er da noch niederknien und den Mammon anbeten.

0 perfekt57 22.01.2013, 20:22 Uhr

und der urgrund ist womöglich...

und der urgrund ist womöglich tief deutsch - nehmen wir, nur für uns, für einen moment die "modevokabeln" (keine kritik) probehalber weg. denn es kann schief gehen. und ging auch schon. und dann? - man weiss vom dann. (westviertel zumindest. denn dann käme die dichtung, die kunst, wie bei uns immer ...) . http://www.youtube.com/watch?v=pze4NxCOjg0 . und es ist deutsche biographie. so woanders wohl ganz und vollkommen unmöglich, zumal wenn finanzmärkte und die liebe beide versagen. und genau zu dieser jahreszeit. . "Und er läßt es gehen, Alles wie es will, ... Wunderlicher Alter, Soll ich mit dir geh'n?" . heißt es sodann, in der phantasie. und so sinniert auch der 80-jährige thomas mann mit sich selbst und dem tagebuch, nur ein weniges vor seinem tode, auf einmal des schuberth's wiedererinnernd, über sein womöglich bevorstehendes ende - und bedenkt die abhanden gekommene fabulierlust - und fortbestehende werkunlust. (schon wieder der? ja, nun, der... .) . wie gesagt, nur eine abschweifung, wir bitten um nachsicht. (weil uns diese gegenwelt des deutschen irgendwie auch mitschwang.) http://www.gopera.com/winterreise/songs/cycle.mv . "Es brennt mir unter beiden Sohlen, Tret' ich auch schon auf Eis und Schnee, Ich möcht' nicht wieder Atem holen, Bis ich nicht mehr die Türme seh'." (von bankfurt?) . "Ich such' im Schnee vergebens Nach ihrer Tritte Spur, Wo sie an meinem Arme Durchstrich die grüne Flur. . Ich will den Boden küssen, Durchdringen Eis und Schnee Mit meinen heißen Tränen, Bis ich die Erde seh'. . Wo find' ich eine Blüte, Wo find' ich grünes Gras ? Die Blumen sind erstorben, Der Rasen sieht so blaß. . Soll denn kein Angedenken Ich nehmen mit von hier ? Wenn meine Schmerzen schweigen, Wer sagt mir dann von ihr ?" wenn's schief geht....

0 HansMeier555 22.01.2013, 20:27 Uhr

Wenn der Teufel jetzt mit...

Wenn der Teufel jetzt mit einer Villa in Meran locken könnte --

0 perfekt57 22.01.2013, 20:28 Uhr

"Als Versucher" kam er hier ja...

"Als Versucher" kam er hier ja auch gar nicht. sonder als alb, als böser gast, seine rolle ist auffordernd, eindeutig, er lässt dem rodler keine wahl, seine ansinnen sind eindeutig. er soll die liebe morden, um dann ihm, dem teufel - und mit ihm dem billigen talmi-mammon - durchsichtigerweise ganz zu gehören. so weit so gut. . die alte geschichte, kritik ist eher wohlfeil, aber selber fabulierend schreiben - und veröffentlichen?

0 donna laura 22.01.2013, 20:29 Uhr

lieber don, diese geschichte...

lieber don, diese geschichte ist ja wunderbar. beinahe möchte ich ihnen die niederschrift eines schatzkästleins des tegernseer hausfreundes ans gut gepolsterte herz legen, so dies nicht zu vermessen wäre.

0 bertholdIV 22.01.2013, 20:35 Uhr

nun ist's vorbei...mutti und...

nun ist's vorbei...mutti und die rkk räumen die bastion: http://www.faz.net/aktuell/politik/doktortitel-uni-duesseldorf-eroeffnet-plagiatsverfahren-gegen-schavan-12035202.html

0 donna laura 22.01.2013, 21:07 Uhr

nebenbei gesprochen, de duivel...

nebenbei gesprochen, de duivel zelfs is goed, als hij zijn' zin heeft, aber er feiert nicht. zudem erfand er die arbeit ebensowenig. . merkwürdig ist zum teil allerdings dioe verschränkung der speisepläne, so wie bei Savall die lesepläne. heute gab es bei uns eine kräftige gemüsesuppe. und was durfte ich soeben von gary hören? gemäüsesuppe und tennis vertrügen sich nicht; zumindest nicht in dieser reihenfolge... . liebe Vroni, wie schön, dass sie annehmen, dass sich der mensch des mittelalters gezügelt habe, mithilfe der kirche. bestenfalls wegen der kirche, aber die devise war wohl eher, sich nicht erwischen zu lassen. so gibt es nicht schöneres als illusionen. angesichts der lebensumstände sich zügeln...

0 donna laura 22.01.2013, 21:15 Uhr

ex uno conflare daemone duos -...

ex uno conflare daemone duos - mais il ne faut pas faire d'un diable deux.

0 bertholdIV 22.01.2013, 21:38 Uhr

direktoren vom mpg's schreiben...

direktoren vom mpg's schreiben von zitat faz"das fehlende Eingehen auf die Zitatkultur in dem Gebiet der Erziehungswissenschaften in der Zeit von 1980 an und davor", selbst bei den pastoralbriefen war den verfassern schon unwohl.. @antagonist: was soll man auf eine solche these sagen?

0 E.R.Binvonhier 22.01.2013, 21:40 Uhr

Ja, wie schnell sich das Blatt...

Ja, wie schnell sich das Blatt wendet. Erst ist M.Hollande wegen seines Mali-Einsatzes der große Einsame - jetzt kann er sich vor Freunden kaum retten. Was kommt als Nächstes? Merkel duzt sich mit Putin beim Rodeln am Tegernsee?

0 colorcraze 22.01.2013, 21:49 Uhr

@E.R.Langen: kennen Sie...

@E.R.Langen: kennen Sie bereits die Fortsetzung?

@ Dona Laura [Mittelalter] Es...

@ Dona Laura [Mittelalter] Es gibt die, die das sich nicht erwischen lassen zur Kunst erhoben haben; die, sich nicht erwischen lassen durften; und die Gottgefälligen einfachen Gemüts, die - dem oft schwer neben der offiziellen Lehre lebendem Klerus - tatsächlich anständig waren. . Das Problem, das wir heute haben, ist, dass die einfacheren Gemüts zwar schon immer die Sach zusammengehalten haben, dass sie nicht auseinanderfliegt. Aber langsam nicht mehr einsehen, warum sie weiterhin anständig sein sollen, während andere sich schamlos bedienen. . Was den Bauernstand, der zu allen Zeiten als recht religiös gehalten wird, zu einem in diesem Sinn interessanten Menschenschlag macht: der Umstand, dass er - an die Scholle gebunden - schon immer recht materiell war. Er hat sich, zwar religiös (Gebot Du darfst nicht lügen, stehlen usw.) - wenn nicht aus niederen Beweggründen, dann schon allein aus Notwehr immer arm gerechnet. Oft war er das aber auch einfach: "Einnahmen aus der Viehhaltung haben wir keine. Mit dem Tod meines Mannes ging das letzte Rindvieh vom Hof." :-)

0 colorcraze 22.01.2013, 21:50 Uhr

@donna laura 22:15: il ne faut...

@donna laura 22:15: il ne faut pas, mais c'est.

@ HansMeier "Das alles gehört...

@ HansMeier "Das alles gehört dem Anton ja sowieso schon, was soll er da noch niederknien und den Mammon anbeten". . Das ist eine typische Sichtweise von Leuten, die noch kein Geld haben. :-) Alte Bauernregel: Der wo^^ den Mammon hat, will immer mehr. Exponentiell.

0 MissTiramisu 22.01.2013, 21:59 Uhr

Danke für diese schöne...

Danke für diese schöne Geschichte. Aus erster Liebe und höchster Weisheit...ganz ganz schön.

0 bertholdIV 22.01.2013, 22:08 Uhr

@DA - ich lese immer von unten...

@DA - ich lese immer von unten nach oben, deshalb erst jetz: eine sehr sehr schöne erzählung und der tiger hat recht, so weit muss man von frankfurt aus nicht fahren und sehr schön zu rodeln, mountain biken usw. usw..

Die Geschichte ist super....

Die Geschichte ist super. Große Klasse!

Sag mal, E.ON, wann wird...

Sag mal, E.ON, wann wird eigentlich der geplante 700 MW-Windpark auf der Neureuth ans Netz gehen? . Sehr geehrte Frau Neuner, sobald der Annamirl ihr Herr Papa uns seine 20 ha Bergwald verpachtet hat, setzen wir die Planierraupen in Bewegung und nur wenige Monate später kommt aus ihrer Steckdose grüner Strom.

0 waskostetdiewelt 23.01.2013, 02:29 Uhr

Teuflisch guter Kitsch, der...

Teuflisch guter Kitsch, der Pilcher das rosige aus der Gesichtsfarbe wegneiden sollte. Das Geschäftsmodell des andragogischen Märchenonkels Doni Alfons könnte aufgehen wie der Hefestrudel aus dem Familienkochbuch. Bestimmt erfolgreicher als das letzte Jahr wehleidig ventilierte: Blindes Buch sucht Verlagskorn. Und dann klappts auch mit der Annamirl. Mutter wird schon drauf achten, daß Annamirl nicht mit jedem dahergefahrenen Raser ein Leben lang Schlitten fahren und nach ehrlich getanem Tagwerk in einer Gemeinschaftsunterbringungungseigentumswohnanlage zeitgenössicher Gmunder Architektur dem Leben auf dem Familienhof nachtrauern muß. Und auch dorten heiratet man sicher nicht ohne achtsamen Blick auf, und nicht unter (Konto-)stand, und sei es der, der selbstverwalteten Waldsparkasse. Das sollte noch eine entbehrungsreiche Schufterei werden, in den engen Stollen des Bergwerkes gefälliger Versatzstücke, die passenden Teile loszuhämmern. Aber das Annamirl scheint es wert zu sein. Geglücktes Ende und wenn sie nicht gestorben usw., weiter so.

0 Bruckbacher 23.01.2013, 05:23 Uhr

wenn das Annamirl Sie erst mal...

wenn das Annamirl Sie erst mal im Sack hat,werden Sie sich noch wundern,wie sie mit Ihnen Schlitten fährt..

Danke, Don! Es verneigt...

Danke, Don! Es verneigt sich -- Jacques

0 Bruckbacher 23.01.2013, 05:37 Uhr

da freut sich der neoliberale...

da freut sich der neoliberale und jeder andere Teufel,wenn mögliche Partnerinnen nach ihrem Besitz taxiert werden

0 HansMeier555 23.01.2013, 05:44 Uhr

@b4 Jaja, die "Zitierkultur...

@b4 Jaja, die "Zitierkultur der Pädagogik um 1980". Das hätte man natürlich berücksichtigen müssen, dass die damals noch nicht alle so exzellent waren wie die "Spitzen-Forscher" von heute. . Wenn irgendwas die Amtszeit von Schavan kennzeichnet, dann die Verseuchung der akademischen Welt mit dem Gestank des Eigenlobs.

0 HansMeier555 23.01.2013, 06:05 Uhr

Hat natürlich schon unter...

Hat natürlich schon unter Bulmahn angefangen. Und diese stinkende Eigenlobkultur hat auch wenig mit persönlicher Eitelkeit zu tun. Es geht darum, die Bildungseinrichtungen feudalismusfähig zu machen. Die Profesoren an die Notwendigkeiten professioneller PR zu gewöhnen und ihnen überhaupt beizubringen, dass sie mit ihren schmucken Unis von der Politik vor allem als Kulisse und Festveranstalter gebraucht werden. . Und dann klappt es auch mit der Finanzierung. Das Schavänchen ist daran nur zum geringen Mass mitschuld. Ihre Funktion besteht darin, dem Zirkus durch Ihr Erscheinungsbild sowas wie Seriosität zu verleihen. Ansonsten könnte man auch den Niebel nehmen.

0 HansMeier555 23.01.2013, 06:09 Uhr

Komisch, dass es in einer...

Komisch, dass es in einer Stadt wie Los Angeles überhaupt katholische Kardinäle geben kann.

Ich hätte ja nicht selbst...

Ich hätte ja nicht selbst davon angefangen, Donna Laura. Aber wenn Sie es schon erwähnen: die Lektüreverschränkung paßt natürlich wieder bestens. Ich bin ja bei Fontanes „Vor dem Sturm“. Da gibt es jede Menge Schnee, Schlittenpartien und Spukgeschichten. Und zu allem Überfluß die Figur des Gastwirts Scharwenka, der, obwohl der reichste Bauer im Dorf, seine Beschäftigung als Krüger nicht aufgeben will und den Gästen persönlich einschenkt, nur um immer die interessantesten Geschichten und den neuesten Klatsch aufzuschnappen. . Ich bin übrigens verwundert, daß sich so viele Kommentatoren über Don Alphonsos Erzähltalent wundern. Seit „Liquide“ sollte das doch kein Geheimnis sein. Das Buch ist durchaus nicht nur für die Ethnologie des Munich Area von Bedeutung, sondern ein veritables Kunstwerk aus eigenem Recht. Kann ich nur empfehlen.

0 HansMeier555 23.01.2013, 07:39 Uhr

@perfekt . Sie haben ja recht,...

@perfekt . Sie haben ja recht, er ist ein böser Gast. Aber auch so ein Subtimierererteufel würde sich passendere Opfer wählen als diesen Toni. Wir erinnern uns, dass auch Mephisto dem Faust erstmal von der Verfühung Gretchens abgeraten hat, "dem jungen Ding, das für eben nichts zur Beichte ging": "Über die hab ich keine Gewalt". Dasselbe würde auch für Heidi oder hier eben den Toni gelten. . Nun wollte sich ein hungriger Nachwuchsteufel vielleicht eine besonders schwere Herausforderung stellen. "Tschällendsch!" . Aber dann hätte er sich auch eine raffiniertere Strategie ausdenken müssen. Erst mal dem Toni helfen, dem Mädel näherzukommen, um dann erst Eifersucht zu erzeugen und schließlich eine Situation herbeizufähren, in welcher er sich der Aufforderung, ihr was anzutun, nicht mehr so kategorisch verschliessen wird.

0 perfekt!57 23.01.2013, 08:00 Uhr

@ 03:29 - das k-wort war aber...

@ 03:29 - das k-wort war aber schon um 21:29 sorgsam vermieden worden, war das nicht aufgefallen? stattdessen klüglich die erstellung einer sammlung von sich weiter-entwickelnden und aus sich selbst weiter-entwickelten kurzgeschichten angeraten, dies der standardweg, wie gut und klug die mitkommentatorin doch ist, man gewahrte es wohl.

gefällt mir....

gefällt mir.

0 Der Tiger 23.01.2013, 08:46 Uhr

@B4 – Das große Tigerbaby...

@B4 – Das große Tigerbaby hat mir erzählt, dass man in ihren ETH Kreisen den Studenten, die sich beschweren, dass ihre Professoren keine Zeit haben, ihre Doktor(vor)arbeiten zu lesen, damit ermuntert: ‘Werde deutscher Minister, dann kannst du dich vor Lesern nicht retten.’ . Das kleine Tigerbaby, dass auch gerne rodelt, studiert gerade für einen MBA in Berkeley. Mama is amused und hofft keineswegs auf eine Rettung durch Toni.

Wann wird's verfilmt?...

Wann wird's verfilmt?

0 Kein Landlustleser 23.01.2013, 08:58 Uhr

Nette Geschichte über den...

Nette Geschichte über den "Monkey on the back". Allerdings erscheint mir der "annamirlsche" Bergwald mit 20 ha aus paritätischen Gründen nicht geeignet, da betreits die Mindestbetriebsgröße in der LKK für Forst bei 75 ha liegt. Und ist denn nicht eine günstige Familienversicherung heutzutage der wahre Luxus...

Ich liebe Märchen! Vor allem,...

Ich liebe Märchen! Vor allem, wenn Rodel darin vorkommen. Danke. . Auf die Landlust lasse ich aber nix kommen, auch wenn das der Vroni nicht passt. Manieriert - das mag sein. Aber eben nicht von Springer, Burda, Bertelsmann etc. pp. und daher sehr wohltuend.

0 donalphonso 23.01.2013, 09:22 Uhr

Danke für die vielen lobenden...

Danke für die vielen lobenden Worte, das ist Balsam auf meine von Zweifeln zerfressene Seele. . muscat, Landlust ist für den bayerischen Geschmack immer etwas zu nordisch und zu spröde, da könnte ruhig mehr Luxis sein Und die Konkurrenz - in Bayern ist da Servus in Stadt und Land zu nennen - schreibt leider teilweise für einen IQ unter 90 und hat auch wenig Gefühl für ein geschlossenes Konzept.

0 donalphonso 23.01.2013, 09:32 Uhr

Kein Landlustleser, ich kenne...

Kein Landlustleser, ich kenne ein paar Fälle, da werden den Kindern ein paar Waldstücke mitgegeben; mitunter auch beim Versuch, sie an den Mann zu bringen. Nette Geste, aber bei mir wäre das sinnlos. . egghat, da bräuchte man leider die junge Romy Schneider, den jungen Beppo Brem und den älteren Hermann J. Abs. Und da gibt es leider, leider oder auch zum Glück beschaffungschwierigkeiten, je nach Sichtweise.

0 donalphonso 23.01.2013, 09:34 Uhr

Elite, danke. . Der Tiger, das...

Elite, danke. . Der Tiger, das sagt man nur, bis das Tigerbaby einen Bankster anschleppt.

0 HansMeier555 23.01.2013, 09:34 Uhr

Er hat eine Seele, q.e.d....

Er hat eine Seele, q.e.d.

Auch wenn es dieser erlesenen...

Auch wenn es dieser erlesenen Runde etwas banal erscheint: Worauf gucken die Schweizer Bergbauern bei der Wahl ihrer Frauen? Jung und dumm sollen sie sein, alt und schlau werden sie von allein...

0 HansMeier555 23.01.2013, 09:36 Uhr

Seele ohne Unterleib?...

Seele ohne Unterleib?

0 donalphonso 23.01.2013, 09:38 Uhr

HansMeier555, man könnte...

HansMeier555, man könnte sicher auch dem Toni nahetreten mit Angeboten, aber halt nichts, was es so auf die Schnell billig in Frankfurt gäbe. Das Annamirl dagegen wäre für einen leichten Weg zum Erfolg schon zu haben, aber es müsst halt noch leichter sein, und dann ist sie sehr flatterhaft. . Savall, fast schäme ich mich, das ist ja nur beim Aufstieg ausgedacht und dann schnell heruntergeschrieben, gestern war ich dann in München und dachte mir, dieses und jenes hätte ich aber noch besser machen können. Zum Glück bin ich gierig genug, so etwas trotzdem zu veröffentlchen, und es geht auch so.

0 colorcraze 23.01.2013, 09:43 Uhr

@HM555 7:09: immerhin wurde...

@HM555 7:09: immerhin wurde Kalifornien durch die Missionen der Una Sancta erschlossen. Da läßt die sich durch die neuzugezogenen evangelikalen Fundis nicht so ohne weiteres verdrängen. @DA zu egghat: oh, das gäbe einen Film ab.

0 donalphonso 23.01.2013, 09:44 Uhr

Bruckbacher, machen wir uns...

Bruckbacher, machen wir uns nichts vor: Ein wenig schaut man immer, was da zu holen ist, gerade in einer Zeit, da die Vermögen vor allem ererbt und nicht erarbeitet werden. Das war früher und und wird jetzt wieder so. . waskostetdiewelt, ich hatte einen grossen, bekannten Verlag, der auf Teufel komm raus ein Buch von mir wollte, aber dann meine Flexibilität zu eigenen Gunsten nutzte, und wenn ich auf den Tod etwas nicht leiden kann, dann ist es das, wenn auf die bayerische Grosszügigkeit die norddeutsche Kleinlichkeit kommt. Da gab es eine unschöne Entwicklung, mir hat es gereicht, und die Bruchstücke landeten dann hier teilweise im Blog. Fand ich auch ok. Wieder was gelernt. Und andere Verlage wären auch schon da.

0 antagonist 23.01.2013, 09:44 Uhr

In einem mir zugänglichen...

In einem mir zugänglichen Kurzgutachten wurde festgestellte, dass a.) der Teufel immer im Detail steckt dagegen b.) der Teufel eo ipso Weihwasserscheu ist. * Garantiert plagiiert: Ein Anwalt hat mit seiner Kanzlei Anlaufschwierigkeiten, und da beschwört er den Teufel. Der kommt auch prompt, und sagt: "Diese Woche haben wir ein Sonderangebot: Du kriegst perfekte Gesundheit, gewinnst jeden Prozess, bist für Frauen unwiderstehlich, dein Tennis-Aufschlag ist nicht zu erwischen, jeden Morgen weißt du schon die Aktienkurse vom nächsten Tag, und dein Mundgeruch ist weg. Dafür bekomme ich sofort deine Frau und deine Kinder, und die werden auf ewig in der Hölle schmoren. Na, was sagst du?" Der Anwalt stutzt, seine Augen verengen sich zu schmalen Schlitzen, er zieht scharf die Luft ein und sagt: "Moment mal. Irgendwo muss doch da ein Haken sein ..."

0 donalphonso 23.01.2013, 09:46 Uhr

die Lena, eher kommt ein...

die Lena, eher kommt ein Atommüllendlager nach Wildbad Kreuth denn ein Windpark auf einen hiesigen Berg. Das macht man dann eher im Allgäu. . sim, und Jacques, ich verneige mich zurück!

0 donalphonso 23.01.2013, 09:49 Uhr

N°5, wenn ich mir die ganzen...

N°5, wenn ich mir die ganzen Jungbauernbälle in der Region anschaue, dann nimmt man wohl, was man kriegen kann. . bertholdIV, ja, das mag sein, abe hier setzt sich der Toni auf's bergrad und ist in 5 Minuten drüben. In Frankfurt könnte man, wenn man sich reinhängen würde. Hier macht man.

0 antagonist 23.01.2013, 09:54 Uhr

Sie, ich weiß ihnen einen...

Sie, ich weiß ihnen einen erstklassigen Exorzisten.

Wenn es um autofahren geht,...

Wenn es um autofahren geht, als frau halte ich mich zurück.... Also, kein Kommentar.

0 HansMeier555 23.01.2013, 10:04 Uhr

Ja, im wirklichen Leben...

Ja, im wirklichen Leben verführt der Teufel erst mal die Frau.

0 perfekt57 23.01.2013, 10:05 Uhr

@ 07:39 ja, sicher. aber fast...

@ 07:39 ja, sicher. aber fast zu viel der ehre dieser kleinen geschichte? (und würde man sie, so wie sie ist, psychologisch "aufdröseln", was würde man evtl. nicht alles finden, eben drum? (noch "glatter, richtiger, überlegter", würde ihr dann nicht evtl. genau das fehlen?) (eher so etwas in der richtung wie "unbewußter online-selbsthilfgruppen anteil durch internet" immer noch - und das kein schimpf - und da stünde jeder text eben am besten genau so da, wie ers täte. und - man kann es nicht mehr hören, ja - erst die postmoderne splittersammlung von vielen spiegelscherbenfragmenten machte das bild?) . und: "sei im besitz - und die wohnst im recht". evtl. einmal hier herein hören und schauen. welche gelassenheit und selbstverständlichkeit verfügt wird. über eine ganze welt eben, ganz wie selbstverständlich. und zweifelsfrei. https://csis.org/event/military-strategy-forum-general-norton-schwartz-chief-staff-us-air-force . seine bemerkungen zu schavan und amt und republik und feudaliserung übrigens klasse, genau richtig. vieles scheint zeitgeist zu sein, manches aber sehr wohl genau geplant: will ich die europäischen staaten aufeinander verschmelzen, brauche ich verlässliche, erprobte, eingeweihte leute. die mithelfen uns in kernbereichen relativ stabil zu halten, gleichzeitig aber die staaten so weit als nötig top-down zu schwächen um den merge möglicher zu machen. denn funktionierende wirtschaftstrukturen haben wir daneben ja schon (!). . und man weiß: bei der aufeinanderverschmelzung von sagen wir fünf staats-gmbhs aufeinander bleiben vorstände und geschäftsführer übrig: will ich größere einheiten, ist das nun einmal so. und merkel und ein paar kluge leute hinter ihr führen. (1) . und cameron zieht die notbremse. zugunsten seines volkes, seiner demokratie - und seiner dadurch im eigenen staat verbleibenden westviertelämter-, u. aufgaben. . 1 - man stelle sich die vereinigung der feudalen hansekaufleute von früher rund um die ostsee vor. je 3-5 großkaufleute pro hansestadt bilden das nowenige oligopol in jeder stadt. und klar reden nur diese je sagen wir 5 pro stadt mit den je 5 in den andren städten. das ihre selbstgewählte, selbstbewußte alleinmacht-stellung. und die leiter der jeweiligen staatlichen behörden vor ort können natürlich nicht gefragt werden. schließlich ist die erweiterung von häfen und verschlankung von verwaltungsstrukturen und die vorsehung preiserten wohnraums für die schauerleute zunächst sache der großkaufleute alleine. . denn sie bezahlen. da kann schließlich nicht die leitung der feuerwehr von rostock ungefragt und unaufgefordert nach wismar und die nach lübeck fahren sich direkt und auf kurzem wege kurzschließen, von anderen im 4--6-augen-gespräch die tatsächliche lage in dieser stadt erfahren: nein, was gut für alle ist, bestmmt der rat der großkafleute alleine. und die verwaltungen (polizei, steuer, feuerwehr, kaserne, krankenhaus, katasteramt) reisen, wenn sie aufgefordert werden. also ungefähr nie. exekutieren aber vor ort in ihrem amte, was zur verkleinerung, also kostendegression bei der hebung der sich vorgesehnerweise ergebenden verschmelzungs-economies of scale notwendig ist. . und halten ihre leute ruhig: dafür werde sie bezahlt. nicht fürs mitdenken ums große und ganze: "eine "ganz-ostsee-feuerwehr" kann man machen, sobald die gesamtverschmelzun vollzogen ist". . bis dahin aber hält ein unvermeidlches übergangschaos vor ort die hirne und den überblick gefangen: so regiert sich "transition" leichter. . und wäre es außerhalb von recht und gesetz. die geben sich die zukünftigen neuen größer-und-billiger-also-effizienter-strukturen hinterher selbstverständlich gerecht selber. (wie sonst?) . wenn es soweit ist. wann das aber sein wird, weiß nur der rat der großkaufleute. und bis dahin heisst es schweigen. . es ist nur dein staat, der verzockt wird. in bester absicht. aber hinterher ist alles billiger. . "gsci - german strategic change initiatives" - so sehen sie heute aus. und wären eben doch den unausweichlichen sachzwängen geschuldet? (und der true englishman sähe es aus dem blickwinkel der demokratie und mit grausen (!?))

0 donalphonso 23.01.2013, 10:09 Uhr

MissTiramisu, danke, aber das...

MissTiramisu, danke, aber das ist leider von Dante geklaut, denn so steht es bei ihm auf der Pforte zur Hölle. . Vroni, es ist einfach so: Wenn man irgendwo geboren wird und bleibt, dann muss man sich gegen alle, die auch bleiben, ordentlich verhalten. Ein Morgen hier, heute da Bankster aus der Londioner City dagegen betrachtet die Welt nicht als System bestehender Beziehungen. Auch das kann gut gehen, wenn alle so sind. Aber dass die einen anschaffen und die anderen alle die Blöden sind - das kann nicht gut gehen.

0 E.R.Langen 23.01.2013, 10:13 Uhr

Komisch, dass es in einer...

Komisch, dass es in einer Stadt wie Los Angeles überhaupt katholische Kardinäle geben kann. HansMeier, die Reina de los angeles sei Ihnen gnädig.

0 HansMeier555 23.01.2013, 10:20 Uhr

@colorcraze . Zu einer Stadt,...

@colorcraze . Zu einer Stadt, die so heissten, dürften Kardinäle keinen Zutritt haben.

0 donalphonso 23.01.2013, 10:21 Uhr

Was diese elende Frau Kroes...

Was diese elende Frau Kroes - im Übrigen einer der besten Gründe für die Behandlung der EU mit den Mitteln der Strafverfolgung nach mittelalterlichen Regeln - angeht:
.
www.faz.net/.../pressefreiheit-eu-berater-wollen-medien-staerker-ueberwachen-12032982.html
.
Sollte so etwas kommen, schreibe ich eben noch mehr Märchen mit viel Platz zwischen den Zeilen. Grauenvoll.

0 antagonist 23.01.2013, 10:21 Uhr

Geben Sie´s zu, den Witz...

Geben Sie´s zu, den Witz fanden Sie eben saumässig bis suboptimal. Na schön. Aber gegen diesen kommen Sie nicht an: Ein Golfer spielt im Turnier um den Sieg. Auf dem 15. Grün hat er einen Ein-Meter-Putt zum Birdie. "Ich gebe alles dafür, diesen Putt einzulochen", sagt er zu sich. Da tritt ein fremder Mann neben ihn und flüstert ihm ins Ohr: "Wenn du ein Viertel deines Sex-Lebens aufgibst, schaffst du es." "Gut", sagt der Golfer und locht ein. Dasselbe geschieht auf den nächsten beiden Löchern. Auf dem letzten Grün hat er eine Eagle-Chance zum Gewinn. Da steht wieder der Fremde neben ihm. "Wenn du auch das letzte Viertel hergibst, gewinnst du." "Das mache ich", sagt der Golfer und versenkt den Eagle. Da sagt der Fremde: "Mein Freund, du wirst also nie mehr Sex haben, und ich gestehe dir jetzt: Ich bin der Teufel." Darauf der Golfer: "Sehr erfreut, ich bin Bischof O'Malley."

0 perfekt57 23.01.2013, 10:23 Uhr

@ hansmeier 555 - sogar...

@ hansmeier 555 - sogar ausschnitte werden vom ndr online gestellt. aber der staat muss uns auch schützen, und seine höheren beamten. ein weites feld. denn wer weiß, vielleicht sollten wir aus guten gründen die asse wirklich die nächsten 30-40 jahre noch nicht wieder aufmachen? weil radioaktiver zufall hier gut ist? hülfe in 30 jahren weniger strahlen zu haben, als jetzt noch? und verdiente karrieren zu schützen? und mehrheiten? und weil wir nicht zu viel zweifeln sollen? http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/minuten683.html# . http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/asse1063.html zur gänze empfohlen. also vom ndr. und seinen journalisten.

0 perfekt57 23.01.2013, 10:25 Uhr

da ist er, der fernsehbericht,...

da ist er, der fernsehbericht, gut 4 wochen alt. http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/minuten691.html

Tolles Stück, hat Spaß...

Tolles Stück, hat Spaß gemacht. Aber allzu oft ist dem Annmirl ihr Herr Vater im Verhältnis zu seiner kleinen "Idylle" dasselbe wie der Teufel, den sie im Wald abgeworfen zu haben glaubten. Er sitzt in neuer Gestalt mit Ihnen am Tisch bei Gemüsesuppe und Obstler.

0 HansMeier555 23.01.2013, 10:56 Uhr

Von der Sowjetunion...

Von der Sowjetunion lernen! . Ja, Herr Kirchhoff hat schon recht, in den Rundfunkräten sind "alle gesellschaftlich wichtigen Gruppen vertreten", genau wie in der DDR-Volkskammer. . Wie überhaupt im Kommunismus die Pressefreiheit am größten war. Da hat die Partei dafür gesorgt, dass alle wirklich wichtigen, relevanten Themen umfassend, fair und ausgewogen dargestellt werden konnten und auch die berechtigte Kritik immer konstruktiv blieb, ohne in billige Sensationsmache abzugleiten. Und das beste: Man musste nicht mal Zwangsgebühren bezahlen.

0 E.R.Binvonhier 23.01.2013, 11:09 Uhr

Wenn, ich das mit das Schavan...

Wenn, ich das mit das Schavan richtig verstanden habe, so ist sie ein Opfer der eigenen Überzeugungen. Die Revolution frisst ihre Kinder.

0 E..R.Binvonhier 23.01.2013, 11:16 Uhr

Falsch! Die Revolution frisst...

Falsch! Die Revolution frisst ihre Mamas und Papas.

0 donna laura 23.01.2013, 11:20 Uhr

"dass die Pressefreiheit in...

"dass die Pressefreiheit in Europa von politischer Einflussnahme, übermäßigem kommerziellen Druck, einer sich verändernden Medienlandschaft mit neuen Geschäftsmodellen und dem Aufstieg neuer Medien bedroht sei. Für ein besonders großes Problem hält die Gruppe einen schleichenden Qualitätsverlust in der Berichterstattung" . "bedroht sei" - das kann man ändern, per gesetz. wie man ja alles umdefinieren kann, per gesetz. das ist dann nicht mehr politische einflussnahme, sondern moralisch angezeigte hilfe für arme blätter, die es aber wert sind, und optimierung der qualitätsmeinung, die besser "europäisch" sein sollte, was immer darunter zu subsumieren sein wird; wenn europäisch so etwas wie eine mischung aus charlemagne und voltaire sein soll, bon. aber ganz sicher kommt da ein vorfahr posthum noch auf den index, dieser dreckspatz. . die neuen medien sind auch eine ganz schlimme bedrohung. und das netz erst, da kann ja jeder kommen und märchen erzählen, und die blöden einwohner - von bürgern braucht man dereinst möglicherweise gar nicht mehr zu sprechen - glauben auch noch jedes wort, ungeprüft und naiv. . vielleicht gibt es dann den beruf des internetmoderators. toll - etwas mit medien!

0 antagonist 23.01.2013, 11:22 Uhr

Was ist die University of...

Was ist die University of California, Berkeley schon gegen die Uni Bayreuth oder die von Düsseldorf?

0 antagonist 23.01.2013, 11:34 Uhr

DA@: Der Teufel und Frau...

DA@: Der Teufel und Frau Neelie Kroes werden an Ihnen die Europäischen Grundrechte-Prinzipien medial so ausprobieren, dass ihnen noch lange die Ohrwaschln glühen. Da können Sie einen drauf lassen. Für dieses Blog und gewisse sonstige Artikel werden Sie sich noch schwer verantworten müssen.

0 perfekt57 23.01.2013, 11:36 Uhr

ein mba in berkley ist doch...

ein mba in berkley ist doch eine feine sache? kann man hinterher mal ein paar jahre mit arbeiten, je größer und internationaler die gefundene "sozietät", wie man weiß, desto besser. und sich dann anschl. privatisieren. um das gesammelte wissen nebst erfahrung klug in der famile zu lassen - und einzubringen bei bedarf. (und den gibts immer.) ehre wem ehre gebührt also! . (wenn mehr historiker nebenbei womöglich auch noch ihren executive-mba hätten, ginge es uns allen ganz sicher auch besser - und seid wann hätte "mehr" schon je geschadet?)

0 antagonist 23.01.2013, 11:39 Uhr

Alles falsch, richtig ist: Die...

Alles falsch, richtig ist: Die Revolution frißt ihre Dissertationen.

Wusste ich gar nicht, dass...

Wusste ich gar nicht, dass mittlerweile auch Bodo Kirchhoff seinen Salm zu der Rundfunk-Diskussion abgegeben hat...

0 antagonist 23.01.2013, 11:48 Uhr

Mit europäischem Zertifikat:...

Mit europäischem Zertifikat: Mediennavigator B. A. oder Mediaoptimat SC.of SPQB

0 The Great Artiste 23.01.2013, 12:04 Uhr

Bald werden abgehalfterte...

Bald werden abgehalfterte Politiker aller Couleur in den 150 köpfigen Beirat des "Bundesdeutschen Zentralamts für freiheitlichdemokratische Meinungsgestaltung" entsorgt. Wer immer noch stänkert, kommt ins Dschungelkamp auf Madendiät, die ganze Legislaturperiode lang zum virtuellen Bewerfen mit Tomaten und Schweinekl$ten. . Wer zustimmt und ordentlich die richtige Freiheit beschützt, kriegt Betriebsrente ab 55. Schliesslich gibt es ja genug junge verkrachte Politiker mit CopyPaste-Dr.Arbeiten, einen ganzen FDP Vorstand, jede Menge nimmersatte SPDSpitzen, esoterisch bewegte Grüne und völlig durchgeknallte Piraten in Trecking-Sandalen. Und CDU/CSUler, die ihren Applaus-Einsatz für Mutti versehentlich verschlafen haben. . Sollte es dennoch irgendwelche Unstimmigkeiten geben, kann man sie über "gefällt mir"-/ "gefällt mir nicht"-Buttons auf der FaithbuchSeite der Blödzeitung per Volksentscheid lösen. Natürlich muss man sich dafür erst seine lupenreine Verfassungstreue bescheinigen lassen, beim europäischen Gesinnungs-TÜV, für € 799,90 Verwaltungsgebühr inkl. Musterstaatsbürgerausweis (man kriegt dann dafür eh nur noch ein Schnitzel mit Pommes "Schranke"). Natürlich so preiswert, denn es ist ein Tochterunternehmen von ... und da möchte ich jetzt lieber niemand persönlich verletzen...

0 donna laura 23.01.2013, 12:11 Uhr

lieber HansMeier555/11.56 u,...

lieber HansMeier555/11.56 u, schon, da haben sie recht, aber es war halt der kommunismus. so etwas muss doch auch heute möglich sein, unter anderen vorzeichen, vielleicht eine soziale marktwirktschaft. . man sollte allerdings etwas gegen das satellitenfernsehen unternehmen. man könnte da noch ganz andere programme aus dem ausland empfangen, und die zerstören dann das so mühevoll aufgebaute neue citoyenverständnis wieder.

0 donna laura 23.01.2013, 12:15 Uhr

liebe muscat, problematisch...

liebe muscat, problematisch wird es, wenn die agierenden so bewusst handen, wie der held in zwiefalten. heute hier, morgen dort, egal. etwas verstehen, egal. eros und asche dürfte er dann wohl als titel vergessen.

Sehr schön ... "...und sie...

Sehr schön ... "...und sie putzten glücklich bis ans Ende ihrer Tage gar viele Leuchter und Silbertand..."

0 Der Tiger 23.01.2013, 12:25 Uhr

Sehr verehrter Don!– Bisher...

Sehr verehrter Don!– Bisher hat das jüngere Tigerbaby nur einen angehenden Arzt angeschleppt, der den versteckten Charme des FDP Arztes Rössler hat und ihm auch äußerlich ähnlich sieht, chinesische Herkunft, ausgesprochen solide, gibt mir ein bisschen Einblick in die chinesische Kultur. . Was die Bankster betrifft, brauch ich mir keine Sorgen zu machen. Für die Typen, die ich kenne – und das sind als ehemalige Kronbergerin und jetzige Wassenaarerin reichlich viele - sind die Tigerbabys nicht nur zu eigenwillig und gescheit, sondern auch nicht feminin genug. „Daaaa“ würde das jüngere Tigerbaby mit einer ablehnenden Handbewegung sagen. . @HM555 - Nur mal so ein anderer Gedanke, vielleicht ist Mephisto weiblichen Geschlechts und hat sich nur – boshaft wie alte Weiber nun mal sind – dem jungen Toni gegenüber in einen jungen Bankster verkleidet. Die Kralle hat sie absichtlich in das Leben des jungen Taugenichts gesteckt, um ihm ein kleines Souvenir zu hinterlassen. Ich hätte die Kralle nicht weggeworfen, sondern der RKK als Anti-Reliquie geschenkt

0 HansMeier555 23.01.2013, 12:37 Uhr

Aber ich find das ehrlich...

Aber ich find das ehrlich witzig und mach mir keine Sorgen. Wenn die Bürgerlein das mit sich machen lassen haben sie'´s auch so verdient. . Ansonsten gibt es da diese Interessenkoinzidenz zwischen Politikern und Zeitungsverlegern. Warum soll das, was beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk recht war, den Verlegern von FAZ, SZ, Holtzbrinck, Spiegel etc. nicht billig sein? Man könnte die doch auch einfach zu "öffentlich-rechtlichen Korporationen" erklären, ohne die Demokratie ja nicht funktionieren kann. Oder sind Bertelsmann und Springer etwa nicht systemrelevant? . Aus der Bankenrettung haben die, die oben sind, die Schlussfolgerung gezogen, dass sie alles tun können, wenn sie nur ein bißchen zusammenhalten. Kirchen, Banken und Blockparteien sowieso, aber jetzt halt auch die Medien. Jeder, der schon oben ist, kann sich jetzt seine ewige Obenbleibegarantie verschaffen, sofern er sich nur ein wenig bemüht. . In drei Jahren werden auch Aldi und Lidl das Recht erhalten, bei Nichtkunden Zwangsgebühren einzutreiben. Als "Infrastrukturabgabe zur Lebensmittelversorgung der Bevölkerung" oder so.

Völlig offtopic, obwohl der...

Völlig offtopic, obwohl der Rodelstrecke von der Neureuth und persönlicher Neugier geschuldet: Was spricht man denn in Ihren Kreisen über die anstehende Neubesetzung der Wirtsleut auf besagtem Berg?

0 HansMeier555 23.01.2013, 13:05 Uhr

Aber ich find das ehrlich...

Aber ich find das ehrlich witzig und mach mir keine Sorgen. Wenn die Bürgerlein das mit sich machen lassen haben sie's auch so verdient. . Ansonsten gibt es da diese Interessenkoinzidenz zwischen Politikern und Zeitungsverlegern. Warum soll das, was beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk recht war, den Verlegern von FAZ, SZ, Holtzbrinck, Spiegel etc. nicht billig sein? Man könnte die doch auch einfach zu "öffentlich-rechtlichen Korporationen" erklären, ohne die Demokratie ja nicht funktionieren kann. Oder sind Bertelsmann und Springer etwa nicht systemrelevant? . Aus der Bankenrettung haben die, die oben sind, die Schlussfolgerung gezogen, dass sie alles tun können, wenn sie nur lose zusammenhalten. Kirchen, Banken und Blockparteien sowieso, aber jetzt halt auch die 4. Gewalt. Jeder, der schon oben ist, kann sich jetzt seine ewige Obenbleibegarantie verschaffen, sofern er sich nur ein wenig bemüht. . In drei Jahren werden auch Aldi und Lidl das Recht erhalten, bei Nichtkunden Zwangsgebühren einzutreiben. Als "Infrastrukturabgabe zur Lebensmittelversorgung der Bevölkerung" oder so.

"Auf die Landlust lasse ich...

"Auf die Landlust lasse ich aber nix kommen, auch wenn das der Vroni nicht passt." . Och lest nur, liebe/r muscat, lest nur. Mir passt das schon. Aber dann auch mal was häkeln gemäß deren süffigen Betriebsanleitungen. *lauer*

0 auch-einer 23.01.2013, 13:21 Uhr

...einfach nur schön, und das...

...einfach nur schön, und das ist das beste: . "Ganz spitz wie eine Nadel war die Kralle, und er wunderte sich, warum sie nicht tiefer eingedrungen war. Er tastete sich ab, und stiess auf etwas Hartes in der Innentasche: Richtig, er hatte ja immer Eichendorffs Leben eines Taugenichts bei sich. Er besah das Buch und erkannte, dass die Kralle es durchbohrt hatte, aber dann wohl darin stecken geblieben war."

Völlig offtopic, aber wenn...

Völlig offtopic, aber wenn die Neureuth hier schon auftaucht: Was spricht man denn in Ihren Kreisen über die bevorstehende Neubesetzung der Wirtsleut?

Don, jau, hab die soziale...

Don, jau, hab die soziale Kontrolle vergessen. Wer fest eingefügt lebt, führt sich besser auf. Selber hat man sich als Vielumzügler nicht danach gehalten. War nicht auf der Optimierungsjagd, sondern überhaupt nach irgendeiner Existenz und ... auf der Flucht. Der Moik war der Mick Jagger meines Dorfes ... . Hat sich in der Großstadt aber immer benommen. Soll vorkommen. Vermutlich aus reiner Freude, den Randfichten entronnen zu sein. http://www.randfichten.de/

0 Sterngucker 23.01.2013, 13:49 Uhr

"...Am Tegernsee. Und nicht in...

"...Am Tegernsee. Und nicht in Frankfurt. Weil, in Frankfurt gibt es keine Berge und keine Rodelstrecke nicht und da, wo hier der See ist, ist in Frankfurt nur der Main der wo ein Fluss ist woran man die Chemiewerke baut..." Von wegen. Aufpassen, bevor Sie sich hier einmal umgedreht haben, fährt schon eine(r) mit Ihnen Schlitten. http://imageshack.us/photo/my-images/259/frankfurtammmatterhorn.jpg/ Großartiges Geschichtchen. Kompliment. . Warten se mal ab, Don,

Liebe donna laura, ähem ja...

Liebe donna laura, ähem ja ja... gut möglich (kenne die beiden zitierten Werke nicht). 'Egal' scheint mir jedoch DAS Stichwort zu sein.

0 C. von Egern 23.01.2013, 14:13 Uhr

Hat nicht Luzifer als...

Hat nicht Luzifer als Morgenstern Venus und Lichtträger angefangen und ist im Wandel der Zeiten und der katholischen Exegese zum Gottseibeiuns verwandelt worden? Dann wär er einfach nur ein Opfer eines Paradigmenwechsels. Ich hab Mitleid mit ihm. Erst war man froh über sein Erscheinen nach langer dunkler Nacht, und jetzt will ihn keiner mehr haben.

perfekt57 11.36h Re US -...

perfekt57 11.36h Re US - MBAs. Man muss aufpassen. Einmal bekam einen Fax "I resent your fax" (4 Wörter) von einem Top Exective in unserer Tochtergesellschaft in California. Ich war schockiert - er hat einen Fax von mir übel genommen??? Was er wirklich sagen wollte war in der Tat "I re-sent your fax" - Er hat einen Fax von ihm nochmals mir geschickt....

0 C. von Egern 23.01.2013, 14:30 Uhr

@Tiroler - Da leuchtet der...

@Tiroler - Da leuchtet der Sonnbichl, die Nachtskipiste von Bad Wiessee. @Savall - Danke für den Buchtipp. Gerade bestellt.

0 antagonist 23.01.2013, 15:33 Uhr

Um noch mal auf den Teifi...

Um noch mal auf den Teifi sprechen zu kommen, so benutzt dieser nicht immer die Kralle, die er als Fanginstrument einsetzt. Er kann auch anders, geschmeidiger. Beispielsweise die Oud العود‎ spielen, die arabische Laute. Jeder Kenner arabischer klassischer Musik wird es sofort heraushören, dass da jemand mit 11 Fingern spielt. Jener لشيطان, aš-Šaiṭān für Teufel, spielt aber nicht mit einem elften Finger sondern er benutzt die Spitze seines Schwanzes. So entsteht ein zusätzlicher betörender, irritierender Ton. Empfindsame Seelen werden so eingefangen und landen, sanft aber sicher, in der Dschehenna, auf gut baierisch in der Höll.... ** Jener matscht da auch schon mal im Genpool mit rum, sozusagen an der Basis. ** Der Tiger@: Das Teufel hat Sie schon längstens, von Ihnen völlig unbemerkt, im Rollgriff.

0 antagonist 23.01.2013, 15:42 Uhr

Den Zeitumständen...

Den Zeitumständen entgegenkommend plädiere ich für eine Soziale Medienwirtschaft nach rkk-ev-Ritus Meckpommerscher Auslegung.

Wer will diese Frau als...

Wer will diese Frau als Fahrgast? http://www.bluewin.ch/de/index.php/159/de/news/vermischtes/bildergalerie?id=41967

Werter Tiger, gerade der RKK...

Werter Tiger, gerade der RKK ist doch schon laengst klar, dass der Teufel nicht im Detail sondern im Weibe steckt. . Every single woman has the devil inside: http://www.dailymotion.com/video/x20nsj_inxs-devil-inside_music#.UQATdmc10Ro

Oh - ein Meister-Stück....

Oh - ein Meister-Stück. Wunderschön ...

0 HansMeier555 23.01.2013, 17:04 Uhr

Lieber eine rurale Faustiade...

Lieber eine rurale Faustiade als eine "griechische Tragödie".

0 donalphonso 23.01.2013, 17:27 Uhr

Ich war heute oben und die...

Ich war heute oben und die Begeisterung hielt sich in engen Grenzen; die Kombination aus Blick und Qualität war bestens, der Schorschi gehört einfach da hoch und so ganz versteht man das nicht.

0 HansMeier555 23.01.2013, 17:43 Uhr

Wo der Teufel nicht hinkann,...

Wo der Teufel nicht hinkann, da schickt er ein altes Weib. . Schon amüsant zu sehen, wie in den Kommentarspalten der FAZ der doch sonst für law-und-order-Positionen bekannte CDU-Stammtisch in der causa "Person und Gewissen" steif und fest behauptet, dass wir doch alle schummeln und betrügen und niemand den ersten Stein werfen darf. Das läßt ja tief blicken. . @b4: Oder kommt Ihnen der Titel nicht auch bekannt vor? http://stjosef.at/artikel/person_und_tat_wojtyla.htm

0 donalphonso 23.01.2013, 17:46 Uhr

(Aber wenigstens macht es...

(Aber wenigstens macht es ncht den Anschein, dass die Neureuth zu einem Promiladen wie das Bräustüberl wird. Es ist ein sehr angenehmes Klima da oben, und ich will, dass es so bleibt (wie auch die Spinatknödel mit Parmesan))

0 donalphonso 23.01.2013, 17:50 Uhr

HM555, das mit dem "alle...

HM555, das mit dem "alle betrgen" glaube ich denen sogar: Bei denen ist eine doppelte immer besser als eine einfache Moral.

0 HansMeier555 23.01.2013, 17:57 Uhr

Mein ich ja. Jeder verdammt...

Mein ich ja. Jeder verdammt halt am schärfsten die Delikte, die ihm nie unterlaufen könnten. Der eine halt Haschrauchen, Hausbesetzen oder Sozialbetrug der andere Steuerhinterziehung, Titelbetrug und Alkoholfahrten. Wer kein Auto oder über der Kneipe wohnt, hat da ja leicht reden!

0 antagonist 23.01.2013, 18:25 Uhr

T.I.M@: Zur Stützung Ihrer...

T.I.M@: Zur Stützung Ihrer These hatten Undergroundfilmer in den USA 1973 die Probe auf´s Exemperl gmacht mit: "The devil in Miss Jones".

0 antagonist 23.01.2013, 18:29 Uhr

HM555: Sie wohlen doch wohl...

HM555: Sie wohlen doch wohl nicht ernstlich die Thematik der Willensfreiheit aufrühren? Schon wenn ich so ein Teufelsweib sehe wird mir ganz schwach in den Kniekehlen.

0 HansMeier555 23.01.2013, 20:00 Uhr

GB vs. EU -- da wird es doch...

GB vs. EU -- da wird es doch hoffentlich keine Gewinner geben?

0 waskostetdiewelt 23.01.2013, 20:23 Uhr

Das "Buch": Hier als...

Das "Buch": Hier als fortlaufender (münzloser) Roman, freu mich drauf.

0 donna laura 23.01.2013, 20:52 Uhr

liebe fionn, da stellt sich...

liebe fionn, da stellt sich bei einer begegnung mit einem abgrund die frage, ob sie vorne sitzt - oder hinten.

Auch wenn ich wieder mal der...

Auch wenn ich wieder mal der letzte bin in der Reihe der Gratulanten: ganz großartiger Text, ich hab ihn heute morgen gelesen und er hat mir en ganzen Tag versüßt - vielen Dank! ... Im Übrigen ist die Panik der Mama vor Berkeley übertrieben: Es tut dem Erwachsenwerden (und damit übrigens auch der erotischen Ausstrahlung) schon ganz gut, wenn man bzw. frau mal die Hölle von innen gesehen hat. Und man kann doch zurückkehren. Der Don Alphonso ist doch auch zurückgekommen aus Berlin. _ @HansMeier555, 23.1..,11:56: Wie kommen Sie auf die Idee, dass Freiheit irgendwas mit "umfassend, fair und ausgewogen" zu tun hat?

0 Bruckbacher 24.01.2013, 05:23 Uhr

Der Teufel hat den Rodel...

Der Teufel hat den Rodel g`macht um uns zu verderben ich hör schon,wie der Teufel lacht wenn wir beim Rodeln sterben . (frei nach einem dt.Schlager)

0 HansMeier555 24.01.2013, 05:24 Uhr

@damals . Über Hegel:...

@damals . Über Hegel: Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit. . Freiheit ist nicht, wenn man seine Glotze entsorgt und drum keine GEZ mehr bezahlt. Freiheit ist, wenn man in einer Gesellschaft leben darf, deren politische Aufklärung von einer feudalen Korporation garantiert wird. Dialektik, ich weiss.

0 Bruckbacher 24.01.2013, 05:50 Uhr

Hintereinander sitzend rodeln...

Hintereinander sitzend rodeln ist ein grober Stilbruch. Etwa so wie Trüffelrisotto mit den Fingern essen. Das machen sonst nur Berliner,Tätowierte und Opelfahrer. Die Stützen des Rodelns rodeln übereinander liegend. Wobei sich für Ihre Geschichte dann schon die Frage aufwirft: Hätte der Teufel oben oder unten gelegen?

0 HansMeier555 24.01.2013, 06:28 Uhr

Viele Anti-Schavan-Kommentare...

Viele Anti-Schavan-Kommentare stammen offenkundig von Schnucki-Fans, die ihr das mit dem "heimlichen Schämen" immer noch sehr sehr übel nehmen. Die das immer noch nicht verwunden haben. . Die gar nicht so tun, als ginge es ihnen um irgendwelche wissenschaftlichen oder sonstigen WErte, sondern die einfach nur ihre genüssliche Schadenfreude zelebrieren, ohne im mindesten auf das eigene politische Lager Rücksicht zu nehmen. . Beeindruckend für mich, dass diese Leute dabei grade nicht als kaltblütige Machiavellisten denken, nicht als zynische "Machttechnologen" sondern sich da ganz emotional engagieren und moralisch vollkommen im Recht fühlen. Die hat sich vor zwei Jahren gegen unsern Rudelführer gestellt, jetzt beissen wir sie tot. Und das halten die nicht nur für politisch sinnvoll, sondern auch für moralisch gut und gerecht. Die leben tatsächlich in einer Wertordnung, in welcher der eigene Erfolg (der eigenen Person und der eigenen Seilschaft) den einzigen Maßstab überhaupt darstellt. Sehr ekelhaft aber irgendwie auch beeindrucken.

0 Yog Sothoth, Esq. 24.01.2013, 07:31 Uhr

@HM555: "Jeder verdammt halt...

@HM555: "Jeder verdammt halt am schärfsten die Delikte, die ihm nie unterlaufen könnten." Oder die, die er selbst gerne beginge. Merke: Die schärfsten Kritiker der Elche/ wären gerne selber welche!

@ donna laura 20.52h...

@ donna laura 20.52h gestern Yes, life is like being in a car. According to age, one moves/rotates from sitting in the back seat as a child, then moving to the front (as passenger then driver) and then back again to the back seat (die Grosseltern) ho, ho!

0 perfekt57 24.01.2013, 08:27 Uhr

@alle - wir seid her denn hier...

@alle - wir seid her denn hier drauf? "selten so sagenhaft saftigen sarkasmus gesehen". (wobei saftig wahrscheinlich auch noch verbesserungsfähig, eher "süffig", oder "salzig" oder "seltsam" - yes dr. strongelove, ähhh strangelove, of course.) - okay. @ fionn - was soll man da sagen? "mitarbeiter halt" vielleicht? *g* (mit einem großer seufzer, sicherlich,*g*) (also einem großen, nicht mehr ganz neuen solchen..) . und es gibt eine anschein tatsächlich atemberauben geschriebenen neue geschichte des kongo. also unser aller geschichte und beziehung zu diesem reichen land. von einem belgisch-niederländischem aristokrate. und modern. also nicht scholllatour. sondern tendenziell eher emanziert. also fallstudie, also die leute reden lassen. den historikern empfohlen für den bücherschrank und das kopfkissen, so wurde es gesagt. http://www.amazon.de/Kongo-Geschichte-David-Van-Reybrouck/dp/351842307X http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1987425/ . @zeitgeist . und nachrichten aus der republik - für junge erwachsene, also solche, die wissen, was in pc ist. und so was auch schon benutzen: http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/channelausspielung.phtml?channel=merkels_mailbox . und "angie und peer privat - das große schicksalsepos" http://www.wdr2.de/unterhaltung/comedy/angieundpeer106.html - darin "kristina schröder beim topfschlagen", bißchen scrollen bis 24.1.13 "lincoln". . womöglich kein wunder, dass die meinungsfreiheit, also "die sogenannte meinungsfreiheit" demnächst vorher um erlaubnis fragen soll. (am besten gleich in peking?)

Liebe/r Vroni, wieso? Häkeln...

Liebe/r Vroni, wieso? Häkeln ist doch öde. Aber so ein Holzspalter-Special... da lernt man was für´s Leben. Den 10 Tonnen Spaltkraft wird auch der grösste Dickschädel nur schwerlich standhalten können. Fragen Sie Toni oder Moik.

0 Der Tiger 24.01.2013, 08:57 Uhr

@antagonist – Ich merke sehr...

@antagonist – Ich merke sehr wohl, dass der Teufel schon seit Jahren versucht, mich in den Rollgriff zu kriegen, erpressen mit schönen Jünglingen, einen großen Betrug oder kleinen Cyberwar von meinem Computer aus unterschieben und was dergleichen mehr ist. Die alte Dame trägt das mit Gelassenheit und hängt nicht an weltlichem Ruhm und Besitz wie Madame Schavan. Wenn man die Genügsamkeit eines Diogenes hat, fällt es sogar dem Teufel schwer, mit seinen Fallen Erfolg zu erzielen. . Im Übrigen hält sie sich an die klassische Weisheit: Wo ich bin, ist der Tod nicht, und wo der Tod ist, da bin ich nicht.

0 perfekt!57 24.01.2013, 09:05 Uhr

und schöne musik - wobei uns...

und schöne musik - wobei uns wird teilweise fraglich. und evtl. bei zweitem nicht nur alleine. http://www.youtube.com/watch?v=6yJMDWkoPiE . es wieder und wieder zu versuchen - wir alle hören speziell englische schlagertexte in letzter zeit verschiedentlich auch mal anders, also genauer, also sachlicher ("content") - das - alle westviertel wissen es - alleine würde aber nicht ausreichen. denn es gäbe auch gesellschaftlich-systematische fehler, an denen alles zuschanden würde, jedes auch noch so ausdauernde "versuchen" scheitern müsste. "karriere im kongo?" - eher nicht. nicht als gemüsefrau - und auch nicht als sohn der gemüsefrau - auf der suche nach einem int. stipendium. . das ja nichts neues http://www.youtube.com/watch?v=bzSzhHmhiOY aber bislang jedenfalls noch nicht auch hierzulande das allgemeine (west-)viertelschicksal. . man hat aber in letzter zeit immer häufiger den eindruck: soll aber auch hier so kommen. für ales unterhalb dax-konzern. . und darum auch macht gastgeber alles richtig, in dem er gesellschaflich abstinent lebt.

Off-topic, doch ich habe diese...

Off-topic, doch ich habe diese Website gespeichert und werde später durchklicken....ev. lesen. http://www.weforum.org/reports

„Wann wird's verfilmt?“...

„Wann wird's verfilmt?“ ? Vielleicht als Gebrüder-Coen-Pfister-Adaption Barton Fink: http://www.youtube.com/watch?v=WK0WjWlVO9w . Im weißen Rössl… http://www.youtube.com/watch?v=G-x2AVQueQs . Titel: In the Country for old men Titelmusik: Max Raabe - Klonen kann sich lohnen http://www.youtube.com/watch?v=BMkjoQ6S7oQ

"Committed to improving the...

"Committed to improving the state of the world" . Ach Gottchen. Da wird der nächste Ferengi-Beitrag nicht weit sein.

0 antagonist 24.01.2013, 10:21 Uhr

Es mangelt der deutschen...

Es mangelt der deutschen Zitierkultur des öfteren. ** In der Tat ist jedes wahrhafte Gesetz eine Freiheit, denn es enthält eine Vernunftbestimmung des objektiven Geistes, einen Inhalt somit der Freiheit. (Hegel) ......... Da zockeltt sie dahin, die abstrakte, objektive Schindmähre der Weltgeistes.

0 E.R.Binvonhier 24.01.2013, 10:40 Uhr

Sind alle diese ' natural...

Sind alle diese ' natural facts' teuflisch? Muss sich die Menschheit davon befreien um sich zu adeln?

0 antagonist 24.01.2013, 10:41 Uhr

Bruckbacher@: Weder noch. Da...

Bruckbacher@: Weder noch. Da der Diavolo per definitionem ein feuriges Geistwesen ist, krallte er sich in der Versuchsanordnung lediglich virtuell im Abdomen/Ischiasbereich des Toni fest. Virtuell deshalb, weil besagter Toni schlicht einer Eigenprojektion aufgesessen war und sie, die A. mit ihrem eigenen Rodelschlitten auf dem Bauche dahinstiebend, für eine gegebene Realität ansah, womöglich aus libidinösen Gründen, zwecks Selbstfindung, auch so ansehen mußte. (Näheres bei Schavan über die Problematik des Gewissens.)

0 E.R.Binvonhier 24.01.2013, 11:04 Uhr

OT: Die Dax -Konzerne...

OT: Die Dax -Konzerne krümmen sich unter ihren Pensionszusagen. Wie lange es wohl dauert bis sie bei der staatl. Rentenversicherung anklopfen, um an deren Milliarden zu kommen?

0 donna laura 24.01.2013, 11:19 Uhr

liebe Der Tiger, passen sie...

liebe Der Tiger, passen sie nur auf, dass sie sich keinen epikurschatten anlachen ;-)

0 colorcraze 24.01.2013, 11:49 Uhr

@damals 22:03, unten: diese...

@damals 22:03, unten: diese schwärzliche Bemerkung könnte meinem Hirn entsprungen sein. @Bruckbacher 6:50: irgendwie scheint Ihnen der Morgenkaffee nicht bekommen zu sein, sehen Sie mal nach, ob es wirklich Kaffee war. Anders kann ich mir diesen Ihren seltsamen Änderungswunsch nicht erklären. Vielleicht hat Ihnen ja jemand Teufelskralle untergejubelt. Nur fanatisierte Rekordhetzer legen sich auf den Rodel, der lebensfrohe Mensch sitzt, guckt und lenkt. @DA 18:50: es wird gerne von einfacher und Doppelmoral gesprochen, wurde denn schonmal Drei- oder Vierfachmoral beobachtet? @Hm 18:57: in der Tat. 14:05: es ist ein Versuch einer Art Konkordat qua EU, eine bequeme Bestandsgarantie zu erhalten. Die US-Musikindustrie hatte das ja lange immer wieder versucht, nun versuchens eben die hiesigen Blätterraschler. Aber das Zurücktreiben in den Pferch funktioniert schlecht, wenn der Zaun kaputt ist. Ob die da soviel Pietät erwarten können, steht dahin.

0 Der Tiger 24.01.2013, 12:00 Uhr

Sehr geehrter Don! (betrifft...

Sehr geehrter Don! (betrifft gestern 11:21) Ihre Kollegen von der ersten Print Seite praktizieren das schon seit geraumer Zeit. Zu der groß angekündigten Rede des Tori Premierministers, vor dem Jahr 2017 eine Volksabstimmung in der UK zu organisieren, schreiben die heute ganz treffend und unübersehbar: ‘Dover geht’s nicht.’ . Dieser Tori Premier hat’s auch mit den Bankern. Der wollte doch tatsächlich seine groß angekündigte Rede ursprünglich in der Amsterdamer Böse halten.

0 Der Tiger 24.01.2013, 12:15 Uhr

@b4 (betrifft gestern 21:35)...

@b4 (betrifft gestern 21:35) – Also ich versteh das nicht. Wenn ich Mutti wäre, würde ich die Bundesministerin für Wissenschaft in mein Büro rufen und ihr klar sagen: „Entweder sie gehen freiwillig, oder ich schmeiss sie raus. Neun Monate vor der Bundestagswahl kann die CDU sich so einen Zoff nicht leisten.” Dann würde ich den abgewählten Ministerpräsidenten von Niedersachsen in den Job setzten, auf das es Ruhe gibt.

0 HansMeier555 24.01.2013, 12:31 Uhr

Wenn jemand für mich schwer...

Wenn jemand für mich schwer arbeiten muss -- sagen wir mal ein Möbelpacker beim Umzug oder die Putzfrau im Büro -- und dabei stöhnt, dann nervt mich das irgendwie ganz besonders. So eine Mischung aus schlechtem Gewissen und dem Wunsch, ihm barsch zu sagen, er/sie solle damit gefälligst aufhören. Äh nein, zu fragen, ober nicht eine Pause machen wolle. Oder ihm zu sagen: Schon gut, Sie kriegen das doppelte Trinkgeld, nur verschonen Sie mich mit ihrem Gestöhne.

@HansMeier555, 24.1.,...

@HansMeier555, 24.1., 6:24: Das ist in der Tat Dialektik, eine sehr feudale sogar (wenn Sie mir diese jeder Wissenschaftslogik widersprechende Nachbemerkung erlauben). Und feudal mag ich nicht. Und schon gar keine von Feudalherren gewährte Freiheit. Aber auch das ist natürlich Geschmackssache.

0 Anwaltsgattin 24.01.2013, 13:09 Uhr

Dolle Geschichte! Ein Kessel...

Dolle Geschichte! Ein Kessel Buntes zur naechtlichen Stunde, ein bischen Tanz der Vampire und Schnupftabaksdose vom alten Fritz.... Reichlich Schneegestoeber!

0 antagonist 24.01.2013, 13:50 Uhr

Anwaltsgattin@: Verehrteste!...

Anwaltsgattin@: Verehrteste! Irgendeinen trivialen Grund muß es doch geben daß Ihr Gatte in letzter Zeit so oft so spät nach Hause kommt. Gern stets Ihr Diener.

0 E.R.Binvonhier 24.01.2013, 13:51 Uhr

@derTiger, dieses Plagiat...

@derTiger, dieses Plagiat wäre zu auffällig. Das hat der Schröder zu ausgiebig praktiziert.

0 antagonist 24.01.2013, 14:01 Uhr

donna laura@: Nach Epikur kann...

donna laura@: Nach Epikur kann man diesen Schatten vernachässigen: "Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht." ** da kichert im hintergrund ein kleines teufelchen.

Liebe Muscat, nehmen sie...

Liebe Muscat, nehmen sie "Häkeln" einfach als Bild für alles, was mit der Hand gemacht wird. Von mir aus auch Holz hacken. Immer die Ihre.

0 Der Tiger 24.01.2013, 15:09 Uhr

@Donna Laura – aus dem Alter...

@Donna Laura – aus dem Alter bin ich raus. . @HM555 – Billiger, selbst laut stöhnen und vor-sich-hin meckern. Dann merkt die Putzfrau oder der Möbelpacker, dass man kein geeignetes Subjekt für derartige Manipulationen ist.

0 Der Tiger 24.01.2013, 17:35 Uhr

E.R.Binvonhier – Minister...

E.R.Binvonhier – Minister entlassen gehört zum Job des Kanzlers und ist deswegen kein Plagiat. Natürlich würde die Frau Ministerin dann mit dem Argument der unbewiesen Schuld kommen und dass sie ihr Verhalten der Wissenschaft schuldig sei. Daraufhin würde ich ihr antworten: „Dann wäre die Wissenschaft ihnen schuldig gewesen, den Fall in 5 Monaten zu entscheiden. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Warum haben sie ihre Wissenschaftler nicht zur Eile angetrieben? Solche Minister kann ich nicht brauchen. Der Anspruch auf ein Ministeramt ist kein Grundrecht. Widmen Sie sich mal jetzt ihrer Verteidigung.“ Allerdings hätte ich Frau Schavan schon im Mai gewarnt, um ihr die Möglichkeit zu geben, den Fall zu ihren Gunsten zu entscheiden – sollte sie tatsächlich unschuldig sein.

0 antagonist 24.01.2013, 17:45 Uhr

Sie haben das Alles, wie...

Sie haben das Alles, wie immer, ganz aus dem immanenten Zusammenhang gerissen. Das ist infam und empörend. Sie führen und pflegen weder eine ordentliche Gesprächs- geschweige denn eine diesbezügliche Zitierkultur. Von Ihrer Fahrkultur und Ihrem Fahrstil ganz zu schweigen.

0 hansgeier333 24.01.2013, 17:49 Uhr

Der Hackl-Schorsch macht jetzt...

Der Hackl-Schorsch macht jetzt im Radio Reklame für Stille Beteiligungen als Finanzierungsform von Sparkassen. Der hat sich scheinbar nicht loseisen können vom Bankster, der ihm im Nacken sitzt. Oder die Kurve nicht gekriegt. Ist ja auch geschieden, der Schorsch, und braucht das Geld.

Interessantes Thema was du dir...

Interessantes Thema was du dir da ausgewählt hast. Auf jeden fall heikel. Gut erzählt. Grüße Oliver

Wenn der Möbelpacker...

Wenn der Möbelpacker stöhnt kann man auch diese Musik aufdrehen: http://www.youtube.com/watch?v=MVE6C_m4IZA

0 E.R.Binvonhier 24.01.2013, 19:09 Uhr

@achwas, schönes Lied, das...

@achwas, schönes Lied, das Sie da verlinkt haben. Zum Artikel und zum Anamirl, wird es nicht passen. . der Tiger, ich meinte die Schröder'sche Taktik abgewählte Ministerpräsidenten i n die Regierung zu berufen.

0 Der Tiger 24.01.2013, 20:13 Uhr

@ antagonist – Sie meinen,...

@ antagonist – Sie meinen, weil ich weiter oben nicht korrekt und in Gänsefüsschen zitiert habe: „Der Tod geht mich eigentlich nichts an.
Denn wenn er ist, bin ich nicht mehr,
und solange ich bin, ist er nicht” (Epikur) . Das hab ich absichtlich gemacht. Ich wollte sehen, wie die Damen und Herren Kommentatoren reagieren. . Ich habe mir nämlich folgendes durch den Kopf gehen lassen. Wenn man etwas zitiert, von dem man annehmen kann, dass der Leser weiß, dass es zum Allgemeingut der Fachwissenschaft gehört, ist es dann immer üblich, dass man immer genau zitiert? Um ein Beispiel zu nennen, welches jedem Gymnasiasten bekannt ist, wenn man: . a Quadrat + b Quadrat = c Quadrat . in einer Doktorarbeit benützt, kann ich mir nicht vorstellen, dass man das in Anführungszeichen setzt und (Pythagoras) dazuschreibt. Interessehalber habe ich in meine alten Hochschulmathebücher geguckt. Da wird viel zitiert ohne zitiert zu werden.

0 E.R.Binvonhier 24.01.2013, 20:55 Uhr

Frau Merkel findet ...

Frau Merkel findet abgewählte CDU -MPs nur sehr, sehr traurig. . Äh - ' ein Stück weit ' .

0 Der Tiger 24.01.2013, 21:20 Uhr

Noch so eine Überlegung, den...

Noch so eine Überlegung, den Doktorhut kriegt man für eine innovative Idee. Nun gibt es aber Leute, die haben gute innovative Ideen, aber keine Konzentration für Details. Die Fähigkeit zu Abstrahieren geht oft mit der Unfähigkeit einher, sich auf etwas zu konzentrieren, was man als Unwesentlichkeiten für seine innovativen Ideen hält. Das Mittelmaß nennt sie dann schlampig. Aber würde man einem Einstein seinen Relativitäts- Nobelpreis aberkennen, weil er in seinen Werken schlampig zitiert hat?

0 Dreamtimer 25.01.2013, 02:06 Uhr

"Einstein seinen...

"Einstein seinen Relativitäts- Nobelpreis aberkennen, weil er in seinen Werken schlampig zitiert hat?" . Einstein hat den Nobelpreis nicht für die Aufstellung der Relativitätstheorie bekommen. Gerade weil er in seiner Arbeit zur spez. RT gar nicht zitiert hat, ist seine Alleinurheberschaft historisch umstritten: . http://arxiv.org/abs/1112.3175 . Anders, als es der Mythos nahelegt, war er ausserdem in der überschaubaren Physikszene kein totaler Unbekannter, als er die SRT veröffentlichte. Er hatte, wenn man so will, einen Nebenjob bei den "Annalen der Physik" und dort 1905 auch schon mehrfach publiziert: . http://www.annalen-der-physik.org/Einstein_special.html

0 Der Tiger 25.01.2013, 03:04 Uhr

@antagonist – Was meine...

@antagonist – Was meine Fahrweise und meinen Fahrstil betrifft, gebe ich Ihnen recht. Ich bin früher liebend gern mit 220 h/km über die Autobahn gerast, sehr zum Entsetzen meines Mannes. Aber nachdem ich ein paar mal ganz offensichtlich in einen Unfall verwickelt werden sollte und das nur vermieden habe, weil ich ein schnelles Reaktionsvermögen habe, fährt Diogenes nur noch Rad und benutzt für längere Strecken öffentliche Verkehrsmittel.

0 HansMeier555 25.01.2013, 05:27 Uhr

@Tiger . Wenn sich rausstellt,...

@Tiger . Wenn sich rausstellt, dass die Einsteins Idee in Wirklichkeit bei anderen abgeschrieben hat und denn dann halt "aus Schlamperei" vergessen hat anzugeben -- dann vielleicht schon.

0 Bruckbacher 25.01.2013, 05:48 Uhr

Sehr geehrter Herr...

Sehr geehrter Herr Alphonso, . Ihnen werden folgende Vergehen zur Last gelegt: ( 4-stellige Ziffer gemäss Bussgeldkatalog) . 1001: Rodeln mit überhöhter Geschwindigkeit 1085: Nichteinhalten des Sicherheitsabstands zum vorrausfahrenden Rodel 2130: Personenbeförderung ohne Taxi-Lizenz 4061: Überschreiten des zul. Rodelgesamtgewichts 6001: Parken des Rodels ausserhalb gekennzeichneter Flächen 6055: Überschreiten der Höchstparkdauer 6080: fehlende Parkscheibe . Summe Bussgeld: 450 € Summe Punkte: 3 . Überweisen Sie den Gesamtbetrag umgehend auf eines unserer Konten . gez. Bruckbacher Gemeindevollzugsdienst Tegernsee

E.R.Binvonhier 24. Januar...

E.R.Binvonhier 24. Januar 2013, 20:09 Passt eigentlich schon, denn: . Manchmal schmeißt das Annamirl "die lustige Zipfelmütze mit Bugs-Bunny-Hasenohren" ins Eck. Immer dann, wenn ihre Eltern nicht zu Hause waren, sang sie die Songs der 80er - besonders die der Pointer Sisters - nach. Das Annamirl hat dank youtube Stimmen und Töne völlig ungeniert plagiiert :-) Für die frommen Eltern war das natürlich "Teufelszeug" ! . Tja… 1x im Monat…fährt sie statt zu ihrer besten Freundin, in den Club nach ….xxx…und tritt camouflage-gestylt auf die Bühne und flüstert mit ihrer Soulstimme: Do you like fairytales? My name is Mary-Ann, let´s remember the Eighties! . Sie ist auch mal abgehauen, heimlich war sie 2011 bei „Rock am Ring“ seitdem hört sie heimlich auf der Heimfahrt: The Gaslight Anthems - denkt an das - was die Eltern, der Pfarrer immer predigen… aber auch an das - was sie alles versäumen könnte… denn eigentlich findet sie ja so bunte Arme seeehr verlockend… . http://www.youtube.com/watch?v=URQowLOGrfc&feature=relmfu . Doch ihr innere Uhr "Tick-Tack-Tick-Tack - Kinder!" zieht sie zu Toni, dem Kavalier der alten Schule. „ex uno conflare daemone duos” Hä? …wird wohl wieder so ein „Kräuterkäsgedicht“ sein, denkt sie …aber auch: deifi deifi, a Hund is a scho! . Die Vernunft sagt: „Ein Dach über dem Kopf braucht der Mensch und einen Ort, wo er hingehören tut.“ . Doch die Sehnsucht ist ein sehr starker An-Trieb. Über die Sehnsucht und die Ironie des Schicksals schreibt Lord Byron -so um 1817 http://www.youtube.com/watch?v=CsWLqJkBSqU

0 Foersterliesel 25.01.2013, 08:45 Uhr

liebe Der Tiger, da stimme ich...

liebe Der Tiger, da stimme ich Ihnen zu; die wenigsten Doktorarbeiten sind innovativ, sondern lediglich Kompilationen des Vorhandenen. . ansonsten: glückliches, dummes Annamirl! bitte weitere solcher Moritaten!

0 astroklaus 25.01.2013, 09:38 Uhr

Wo wir gerade beim Beckmessern...

Wo wir gerade beim Beckmessern (cit: Wagner) sind: den Nobelpreis hat Einstein "besonders" für den Photoelektrischen Effekt bekommen, die Relativitätstheorie war dem Komittee wohl zu suspekt... Wobei obiges Gschichtl ja sehr wohl den Beweis liefert, daß die relative Geschwindigkeit zwischen dem Schlitten des T und dem der A etwas durchaus anderes ist als die zwischen Schlitten und Berg - sonst wären sich die beiden ja wohl kaum näher gekommen...

0 hansgeier333 25.01.2013, 11:24 Uhr

Wer heute eine gute Idee an...

Wer heute eine gute Idee an der Uni hat, geht zur Drittmittelförderung oder gleich zur Industrie und lässt sie sich bezahlen. Und spätestens beim Patentamt stellt sich das Plagiat heraus. Deshalb tritt das dümmliche Abschreiben auch nur bei sog. Geisteswissenschaftlern auf. Wenn eine(r) lange genug herumgedoktert hat, ist sie (er) sich und anderen den Titel schuldig, um nicht als dumme Nuss dazustehen. Der Bundestag glänzt nur so vor lauter Doktoren. Und was haben wir davon?

0 Der Tiger 25.01.2013, 12:15 Uhr

@Dreamtimer – o.k. ich gebe...

@Dreamtimer – o.k. ich gebe ja schon zu, dass ich mit meinem Argument insofern geschlampert habe, als ich (wissentlich falsch) Relativitätstheorie benutzt habe, weil jeder das Wort kennt, was nobelfaktisch nicht korrekt war. Mein Großvater, der im selben Institut in Berlin zu Einsteins Zeiten tätig war und unter anderem für die Genauigkeit des deutschen Goldstandards zuständig war, hätte mir solche Ungenauigkeiten auch um die Ohren geschleudert. . HM555 – Das ist eine hochinteressante Überlegung. Vor Jahren habe ich in einem Antiquariat ein Buch gefunden mit den Liebesbriefen zwischen Einstein und seiner ersten Frau Mileva Maric. Dann habe ich über meine eigenen Affären in dem Alter nachgedacht. Die Männer haben die Themen, die wir im Bett und sonst wo diskutiert haben, begierlich aufgegriffen und wissenschaftlich verwendet. Für mich war es nur Spielerei. . Einstein hat sich vor seinem großen Durchbruch von der ersten Frau getrennt und bürgerlich geheiratet. Dass er nach seinem 30. Geburtstag nichts sonderlich Originelles mehr hervorgebracht hat, wird oft als Beispiel zitiert, dass das Gehirn nur bei Jungen Spitzenleistungen produziert. Was aber, wenn die Ideen Einsteins nicht nur seine, sondern die der Kombination Einstein/Maric waren? Frau Maric hat auch Physik studiert, ist aber wiederholt durchs Examen gefallen. Als Tochter eines mit vielen Vorurteilen gegen Frauen befangenen Physikervaters würde ich das Durchfallen nicht automatisch auf mangelnde Leistung zurückführen.

0 The Great Artiste 25.01.2013, 13:24 Uhr

@ach was: Wenn man dann über...

@ach was: Wenn man dann über so ein Video von Gaslight Anthem etwas durch die Gegend surft ( Gaslight Anthem haben übrigens auch eine prima informative Homepage, auf der man so ziemlich alle ihre Lieder inkl. lyrics unkompliziert anhören kann) wird einem manchmal schon klar, was man auch hier auf dieser Seite oft für gequirlten Blödsinn lesen kann, durchaus oft selbst angerührt oder geschüttelt. . Bei aller politischen Korrektheit, irgendwie gegen Amerika und Kapitalismus sein zu müssen, für Gerechtigkeit und gegen Hunger und gegen Alkohol und Schweinebraten und Hähnchen Gulags, - auf eine ganz elementare Weise erinnert einen diese Art RocknRoll ( wo ich auch Springsteen seit 1972/3 einschliessen würde) an ein Leben, das um einiges lebendiger ist als die öden Notwendigkeiten unserer Alltagsverpflichtungen. . Die Toppräsentation der schmutzabweisenden feuerhemmenden Synthetikfilzbodenbeläge, die natürlich auch drehstuhlfest und rollstuhlleichtgängig sind - die unserer Agentur eine sechstellige Summe eingespielt haben, inkl. 5-Sterne-Dienstreise nach China zum kostengünstigen Produktionsstandort - aber nach Fairtrade-Standards. . Das Herausklamüsern der optimal staatlich geförderten Pflegeversicherung für Mama und Papa, damit ihre 20 Jahre Demenz nicht auch das eigene Portemonnaie zum Akutpflegefall machen, wenn man sie nicht mit der "Pille danach" rechtzeitig zum sozialverträglichen Frühableben motivieren konnte. . Die Stigmatisierung aller unvernünftig-ungesunden Lust zu Zumutung, Asozialität, Missbrauch, Klimavergiftung und sonstiger Grausamkeit bis hin zur Verdammung von Atmen als vermeidbarer Co2 Produktion und Gemüsefressen als Rübenmassaker. . Ein Stück weit war ein höheres Reflexionsniveau ein Segen - sonst würden wir die Wiedereinführung von Haussklaven aus Indien, Afrika und China noch als Humanismus feiern, der die Betroffenen vorm Verhungern gerettet hätte - aber irgendwann müssen wir die Kirche im Dorf lassen und uns darüber klar werden, dass es eine ganze Menge Unvernunft und Inkonsequenz braucht, um das Leben als Genuss und nicht nur als grosse mühsame Schulaufgabe leben zu können. . Dafür müssen wir nur anfangen zu lernen, was denn wirklich Spass macht - und was alles uns von den ganzen Idioten an Teppichproduzenten und Versicherungsheinis nur aufgeschwätzt werden soll, damit diese statt uns ihren Spass haben. (Wenn sie ihn haben, weil sie sich im Gegenzug genauso von den Wellnessresortmanagern oder den Yachtfabrikanten anderen Mist einreden lassen, der sie und ihre Drittlebensabschnittspartner allenfalls eingebildeter, aber nicht glücklicher machen) . Wahrscheinlich fühlen wir uns genauso wie sie wohler mit der Hochglanzschrankwand oder im Allinklusive-Dom-Rep, weil uns genauso einfach nichts besseres einfällt. Wenn man die Trostlosigkeit so vieler teurer Mittelklassewagen ansieht, für die sich Hinz und Kunz verschulden, um die Schüssel dann nach vier Jahren gegen eine ganz genauso langweilige Kiste - nur neuer, sicherer, sparsamer (ein halbes Literchen) - einzutauschen, mit einer Menge Geld obendrauf, dann wundert man sich schon, warum es unserer Autoindustrie nicht viel schlechter geht. . Wahrscheinlich müssen wir alle öfter mal bei einer guten Lauch-Möhren-Zuchini-Gemüsesuppe vorm Kamin schauen, ob der ungute Geruch hinter uns keinem organischen Missgeschick entspringt, oder ob da der schwefelige Teufel der ewigen Unzufriedenheit sich nur gut zwischen unserem Rücken und den Sofakissen versteckt hat.

0 Der Tiger 25.01.2013, 15:18 Uhr

hg333 – Wenn Person A eine...

hg333 – Wenn Person A eine gute Idee hat und sich beim Patentamt herausstellt, dass ein anderer, Person B, schon mal dieselbe Idee hatte, ist das nicht automatisch ein Plagiat. Für Person A war es seine neue Idee.

14:24 Kompliment, TGA! Das war...

14:24 Kompliment, TGA! Das war ein realistischer Rundumschlag, der mir, als ehemaligem Werbefachmann, gut gefallen hat.

Lieber GTA, wie hübsch, und...

Lieber GTA, wie hübsch, und wenn man dann herausgefunden hat, was Spass macht und es interessiert wieder sonst keinen, ist ausserhalb jeder materiellen Reichweite oder würde die lieben Kleinen oder sonstige nette Mitwesen unerträglich kränken und zu Tränen rühren ... was dann ? ? ?

0 E.R.Binvonhier 25.01.2013, 16:11 Uhr

@ the Great Artitste, danke...

@ the Great Artitste, danke für den letzten Absatz :-)) . Ich gehöre leider zu den Leuten, denen außer Hochglanzschrankwand nicht viel einfällt, daher herzlichen Dank für den Tip Allinklusive-Dom.-Rep. . Werde ich ausprobieren!

0 hansgeier333 25.01.2013, 17:28 Uhr

Die Heilige Römische Kirche...

Die Heilige Römische Kirche ist alarmiert, die Evangelen brauchen noch eine Woche: Merkel will Kampfdrohnen einsetzen. Bleibt der Heilige Geist der einzig Unsichtbare oder mischen da noch ein paar andere Stealths rum? Und der Zorn Gottes jetzt auch digital per Hellfire? Jeder Schlittenfahrer ließe sich per Infrarot markieren und anvisieren, die LINKE befürchtet schon Amtshilfe im Innern. Sie hat immerhin vorgesorgt: Acht Spitzen, da lässt sich ein Ausfall leichter verschmerzen. Wenn es eh einer merkt...

0 E.R.Binvonhier 25.01.2013, 18:56 Uhr

Dom.-Republik? . Halt!...

Dom.-Republik? . Halt! Stopp! Das ist ja ganz woanders. Die wissen sicher nicht, dass bei uns im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen. Solche Kulturschocks sind nicht mein Ding.

0 antagonist 25.01.2013, 19:45 Uhr

Der Tiger@: Wunderbar, wie Sie...

Der Tiger@: Wunderbar, wie Sie für Frau Mileva Maric eine Lanze brechen. Ein äusserst dunkles Thema der WissenschaAftsgeschichte um A. Einstein. >Wie stolz und glücklich werde ich sein, wenn wir beide zusammen unsere Arbeit über die Relativbewegung siegreich zu Ende geführt haben. Wenn ich so andre Leute sehe, da kommt mirs so recht, was an Dir ist!< As einem Liebesbrief A. E. an M.M. 1901 Das ist so ähnlich wie die Geschichte um den Genforscher Erwin Chargaff, den seine beiden Assis James Watson und Francis Crick schlicht um seinen geistigen, originären Beitrag zur Erkenntnis über die DNA- bestahlen und dafür den NP kassierten.

Werter DON, und Goethe hatte...

Werter DON, und Goethe hatte Recht: "Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft." ( Faust I ) Wiedermal schaffte er, was der Toni sich allein nicht traute ... Gruß Hanskarl

0 antagonist 26.01.2013, 09:38 Uhr

Gerade solch ein...

Gerade solch ein hochkarätiges Zustimmungsergebnis à la mode de la RDA lässt einen doch erschauern. Le diable au corps. ** So kann es gehen. Am 20. Oktober 1805, einem Sonntag, kapitulierte FML Mack und übergab die Festung Ulm den Franzosen. Unter den verbliebenen 20.000 Mann gerieten sieben Feldmarschall-Leutnants (Mack, Graf von Riesch, Graf von Klenau, Ignaz Graf von Gyulay, Erbprinz Friedrich von Hessen-Homburg, Freiherr von Laudon und Freiherr von Gottesheim), acht Generalmajore, 3000 Kavalleristen und 273 Artilleristen in französische Gefangenschaft. Weitere französische Kriegsbeute waren 49 Geschütze, 50 Munitionswagen und viel Gepäck.

"Das Inkognito - Goethes ganz...

"Das Inkognito - Goethes ganz andere Existenz in Rom" (Robert Zapperi pub. Verlag C H Beck MUENCHEN!!). ISBN 3 406 44587 X Aus dem Italienischen von Ingeborg Walter (Zapperis Frau). Ein MUSS für Goethe Fans.

0 aristius fuscus 26.01.2013, 11:51 Uhr

@antagonist: die Legende um...

@antagonist: die Legende um den substantiellen Beitrag von Einsteins erster Ehefrau Alisa Maric ist nichts als eine weitere Verschwörungstheorie, an der -wie bei Verschwörungstheorien üblich- nichts dran ist. Seine wichtigste Arbeit über die allgemeie Relativitätstheorie veröffentlichte er 1916 2 Jahre nach der Trennung von seiner Ehefrau, dazu kam dann noch die Arbeit über die Bose-Enstein-Kondensate in der 20er Jahren, die ebenfalls bahnbrechend war. Der Grund für die in der Tat gesunkene Produktivität Einsteins nach 1916 liegt eher darin, dass er versuchte unter Umgehung der Quantenmechanik eine Feldtheorie der Gravitation mit der Feldtheorie des Elektromagnetismus zu verbinden -ein aussichtsloses Unterfangen. Von Alisa Maric aber kam nach der Trennung von Einstein -gar nichts. Objektiv dürfte sich die Sache damit erledigt haben.

0 E.R.Binvonhier 26.01.2013, 12:06 Uhr

Werter Hanskarl, nur gut, ...

Werter Hanskarl, nur gut, dass das dove Gretchen den Begriff 'sexuelle Belästigung' noch nicht kannte und sich ' kann ungeleit nach Hause gehen ' zusammenreimen musste.

0 HansMeier555 26.01.2013, 16:18 Uhr

An mir liegt es nicht, wenn...

An mir liegt es nicht, wenn ich kein Reaktionär bin. Nur hätte halt eine Aktion vorausgehen müssen.

0 perfekt57 26.01.2013, 17:34 Uhr

aber aktionen gehen doch...

aber aktionen gehen doch neuerdings nach. . http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1987643/ (als mp3 hören ist empfohlen) . die müncher osterweiterung also - und in person; einmal mehr typisch für mitteleuropa heute? . "Außerdem dürfte er bei mehreren Fluggesellschaften Senator-Status besitzen, denn die meiste Zeit verbringt Gergiev im Flieger. Er ist eng mit Vladimir Putin befreundet und gibt für diesen gern auch mal kurzfristig und vorrangig ein Konzert." . und "vorstoß in eisige höhen". also in der gegenwart. und für die umwelt! zwar ohne westviertel. also hiesige, wie es scheint. . "Mit der Global Hawk kommen wir einmal quer über den Pazifik und wieder zurück - und das in einem Flug!" . Die Global Hawk ist zwar unbemannt und steuert einen vorprogrammierten Kurs. Doch es gibt trotzdem Piloten. Sie hocken nicht im Flieger, sondern im ATTREX-Operationszentrum bei der NASA, zusammen mit Eric Jensen und anderen Wissenschaftlern in dem Projekt: . "Wir haben einen Kontrollraum. Vorne sitzen die Piloten, und dahinter, durch eine Glasscheibe getrennt, die Wissenschaftler. Wir schauen uns laufend die Messdaten an und entscheiden, wo wir das Flugzeug als Nächstes hinsteuern möchten. Höher oder tiefer zum Beispiel. Das teilen wir dann den Piloten mit. Und sie korrigieren den Kurs, wenn es geht. Es ist nicht etwa so, dass sie einen Joystick bedienen. Nein! Sie legen Wegpunkte fest oder geben Steuerkommandos. Die ganze Kommunikation mit dem Flugzeug läuft über Satellitensysteme." http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1987507/

0 perfekt57 26.01.2013, 17:54 Uhr

reaktionär wird man doch...

reaktionär wird man doch einfach so, weil die zeit vergeht. oder junge leute wieder musizieren. also genau wie früher. . "Aber jetzt, wie damals, hatte ich das Gefühl, dass das Einzige, was wir tun können, das Musizieren ist. Es mag seltsam klingen oder sogar dumm, aber die Musik ist fast das Einzige an Schönheit, was den Menschen bleibt, wenn der Krieg ausbricht. Das war auch im Zweiten Weltkrieg so." http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/vladimir-jurowski-im-gespraech-der-poltergeist-des-krieges-11967342.html . statt öffentlich zu musizieren könnte man aber auch heimlich schreiben? das wäre dann aber vollkommen neu?! nun denn.

0 perfekt57 26.01.2013, 18:20 Uhr

@ gastgeber - eine der...

@ gastgeber - eine der möglichen sichtweisen wäre die: a. es ist alles noch viel schlimmer, und b. die faz ist auf der seite der täter. (bis auf tolerante feigenblatt-blogs?) . schon mal gehört? . "Am vergangen Dienstag wurde der ehemalige Geheimdienstchef Charles Hoffman gebeten, die Hand zum Schwur zu heben. Und heute am frühen Nachmittag wird auch der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker unter Eid aussagen müssen. Ein bislang in Luxemburg noch nie da gewesener Vorgang ... Bekannt ist bereits, dass zwischen 2007 und 2009 mehrere Personen ohne richterlichen Beschluss abgehört worden sind. Das hat der heute amtierende Geheimdienstchef in seiner Befragung eingeräumt. . Die illegalen Abhöraktionen fielen in die Amtszeit seines Vorgängers Marco Mille, der heute für die Sicherheit eines großen deutschen Industrieunternehmens verantwortlich ist. Bekannt ist auch, dass Premierminister Juncker selbst 2008 Opfer einer Bespitzelung wurde. . Geheimdienstchef Mille hatte mithilfe einer Wanze, die in seiner Armbanduhr versteckt war, eine Unterredung zwischen ihm und Juncker heimlich aufgezeichnet. . Wohl der Brisanz wegen, denn im Verlauf des Gespräches werden Kontakte des Großherzogs und Kontakte von Mitarbeitern des Hofes mit dem Dienst ihrer Majestät, dem britischen Auslandsgeheimdienst MI6 thematisiert. Juncker verwahrte sich jedoch in einer Pressekonferenz im vergangen Dezember gegen solche Gerüchte: . "Leute, die einfach so behaupten, es bestünde der Verdacht, der Großherzog würde mit dem englischen Geheimdienst zusammenarbeiten, die bezichtigen ja im Grunde den Großherzog des Hochverrates. ... " . http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1989241/ (podcast empfohlen, wie immer) . schmutz, überall nur noch schmutz! http://www.luxprivat.lu/News/Geheimdienst-Wen-hat-Marco-Mille-belogen-Seinen-damaligen-Chef-den-Premier-oder-den-Untersuchungsausschuss http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/siemens-luxemburgischer-geheimdienstler-wird-sicherheitschef-a-664851.html . zum glück sind ja unsere deutschen vermögen zumindest sicher. und unsere aktienunternehmen wie immer. . vor allem aber wünscht man unserem tüchtigen und symphatischen jean-claude juncker auch für die zukunft alles gute - und dankt ihm aus ganzem herzen für seinen über alle massen erfolgrechen einsatz in den letzten jahren - für luxemburg, europa & deutschland darin (denn deutschland hatte ihn vor allem nötig, auch uns war es aufgefallen).

0 antagonist 26.01.2013, 18:21 Uhr

aristius fuscus@: Da prallen...

aristius fuscus@: Da prallen sicherlich zwei Meinungen, Auffassungen hart aufeinander. Die hist. Entwicklungen der RT u. d. SRT sind mir durchaus geläufig, auch das A.E. zeitweilig immer mal wieder auf die Äthertheorie rekurrierte. Weils halt letztlich nie ganz aufging. Er war ein geriebenes schlaues Bürschchen. warum die Pazifisten ihn ausgerechnet als einen der Ihren ansehen wird mir für den Rest meines kargen Lebens immer ein Enigma bleiben.

0 perfekt57 26.01.2013, 19:24 Uhr

"innenpolitische spionage" -...

"innenpolitische spionage" - so darf man womöglich also schon heute mit sicherheit feststellen, hat ganz sicher das zeug dazu, das "ja-wort" das jahres 2013 zu werden - schließlich sollten starke republiken unter intelligenten (- aber vollkommen phantasiefreien kanzlerinnen, so sagt ein gwisser volker pispers von der kanzlerin laufend im tv in seinen shows, sie hätte überhaupt kein vorstellungsvermögen, müsste deswegen im großmassstab ihr volk ablauschen lassen, um sodann wie teufelchen aus der kiste auftauchen zu können, volkes begehr als von ihr vorausgeahnt (!) und als bereits erfüllt darstellen zu können) möglichest vollkommen obrigkeitstransparent sein - alte forderungen nun endlich verwirklicht! . also "innenpolitische spionage" hat ganz sicher das zeug dazu das "ja-wort" des jahres 2013 zu werden - irgendwer muss ja auch mal damit anfangen dieser defätistischen allein-konzentration auf "unworte" etwas entgegen zu halten, "innenpolitische spionage" also nicht nur das "ja-wort" des jahres 2013 vermutlich, sondern vielmehr auch gleich noch in verdacht dazu, zum "doppelplus-ja-wort" gekürt zu werden - kenntnisse, umfassende kenntnisse tun dem staate not! und vorauseilend, frau kroes hat recht! daher nur echt mit "doppelplus-starkauszeichnung"! . und wer weiß - vielleicht holt ja der nachfolger von herrn juncker den bewährten herrn marco mille demnächst noch wieder zurück nach luxemburg, seine bewährten, vorbeugenden massnahmen dort nun endlich in großem und größtem stile erfolgreich einzuführen? (siemens gäbe den zwar nur unter vorbehalt aber am ende doch einsichtvoll aus gründen der staatsräson wieder an luxemurg zuück ab. evtl. mit freundlichen grüßen von fr. dr. merkel auch) . das freie wort ist doch nur dann am sichersten, wenn man es in statu nascendi immer fortlaufend gleich mit aufzeichnet! . "Auf der Pressekonferenz im Dezember hat er versucht, die Öffentlichkeit zu beruhigen. Der Dienst, so Juncker sei kein Repressionsinstrument gewesen: . "Ich habe deutlich gemacht, dass ich auf keinen Fall so etwas wie innenpolitische Spionage erleben möchte, dass ich nicht akzeptieren werde, dass politische Parteien, Gewerkschaften, studentische Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen oder andere vom Geheimdienst observiert werden, weil zu meinem Verständnis von einer modernen Demokratie, Meinungsvielfalt dazugehört. Ich habe also strikt verboten, dass es so etwas gibt, was man innenpolitische Spionage nennen könnte."" http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1989241/ . euopa heute. und könnte man noch viel mehr zu schreiben. . (woanders schon passiert: krise zwischen den hoch's tut immer not, der buchmakrt würde bei andauernden dauerhochs vermutlich auch zu einseitig werden: http://www.amazon.com/Surviving-Americas-Depression-Epidemic-Community/dp/1933392711 - kann unser gastgeber aber 1000x besser. ist ja auch europäer, also vermögender solcher. und kommt für uns kostenlos (?, *g*))

0 The Great Artiste 26.01.2013, 22:30 Uhr

@stift138: das ist sicher ein...

@stift138: das ist sicher ein Dilemma, aber ich glaube es gibt ein paar ganz elementare Vergnügungen, die den meisten in unseren Breiten zugänglich sind, derer man sich bewusst werden kann. Da gibt es immer für fast jeden zu teure Verlockungen( z.B. Oldtimer), Dinge, die der eigenen Gesundheit nicht mehr möglich sind (z.B. Drachenfliegen), Erlebnisse, die mit Kindern eigentlich nicht gehen (z.B. Abenteuerurlaube) - aber im Rahmen eines normalen Verdienstes lassen sich eine ganze Menge Alternativen finden. . Glück ist sehr oft eine körperliche, entspannende, reizvolle Erfahrung, wenn man schon Liebe und Freundschaft aussen vor lässt. . Oft liegt der Fehler, dass man seine Umwelt als ein enttäuschendes Kaufhaus wahrnimmt, seine Mitmenschen als unzulängliche Dienstleister, und vielleicht wird alles ein bisschen besser, wenn man sich darüber klar wird, warum man sich genau den Lebensweg, den man gefunden hat, auch ausgesucht hat. . Die schönen Elemente sich vergegenwärtigen und die frustrierenden Momente ein wenig relativieren. Auch ein grosses Haus macht viel Arbeit ohne Personal, und ein schnelles Auto frisst jede Menge Benzin und Reifen und Servicekosten. . Natürlich müssen dabei die Menschen um einen herum auch mitspielen - und dann kann man entdecken, dass Nähe und Freundschaft aus freien Stücken wahrscheinlich die unmittelbarste Quelle guter Gefühle sind. . Wenn man dort aber nur auf Granit beissen sollte, lieber vorsichtig neue Wege einschlagen - weil vielleicht die elementarste Sehnsucht des Menschen ist, kein Opfer der Umstände, sondern Schöpfer seiner Umgebung zu sein. . Und da haben wir im postreligiösen Zeitalter zum Glück eine ganze Menge Gestaltungsfreiheit, wenn wir uns nur nicht in vorauseilendem Gehorsam zu früh, zu sehr plattschlagen lassen.

0 E.R.Binvonhier 27.01.2013, 12:24 Uhr

Schade um die ganzen schönen...

Schade um die ganzen schönen Geschichten im Wald mit dem Teufel oder 'no One around', wenn erst die gesetzgeberischen Voraussetzungen für eine Videoüberwachung geschaffen sind: Holzdiebstahl !!!

@ The Great Artiste 26....

@ The Great Artiste 26. Januar 2013, 23:30 Sie formulieren trefflich, wie Lebensglück gelingen kann. So mutet es fast überheblich an, dem noch etwas hinzuzufügen. Ich möchte gern die Eigenverantwortung noch ein wenig betonen. . Nur wenn man sich traut (!) - jenseits der Trampelpfade zu gehen, schult man seine Achtsamkeit; und nur dann erkennt man seltene ‘Pflänzchen‘ und weiß das auch zu schätzen. . Eine Grundvoraussetzung ist Neugier. Neu-Gier? Ist ein zwielichtiges Wort geworden. Die Medien kochen ihr Süppchen auf dieser Glut. Das Wort Mut klingt fast besser. Doch beim Über-Mut geht’s schon wieder los. . Vielen Erziehern stehen da die Haare zu Berge. Denn hinter dem Übermut versteckt sich die Lust am Ungehorsam. . Mancher Er-zieher - der selbst einer Sklavenwelt entsprungen ist, in der Unterwerfung zum Credo gehört, ist lebensuntüchtig und weltfremd geworden. . Davon können viele ein Lied singen. Ungehorsame haben also nie ein ‘leichtes Leben‘. . Ein starker Mensch kann kompetente Autorität akzeptieren. . Nur Schwache hinterfragen weder 'Charisma', noch Pomp. Lassen sich von Weihrauch die Sinne vernebeln und sind somit jedem Habitus-Getue ausgeliefert.

Lieber Great...

Lieber Great Artist, Drachenfliegen und Abenteuerurlaube, also das bleibt mir hoffentlich erspart (würde ausserdem gegen das Mythischewesenschutzgesetz verstossen), aber im Prinzip haben Sie natürlich Recht, danke für die Erinnerung. Manchmal vergisst hausfrau das zwischen gefühlt knapp zur Decke reichenden Müll- und Wäschebergen aus denen grade noch die Nasenspitze rausguckt auf denen dann die Jungs ihre fröhlichen ich-bin-Mamasbester-Spiele aufführen.

0 The Great Artiste 27.01.2013, 17:28 Uhr

@ach was,: Ihre Argumente...

@ach was,: Ihre Argumente Eigenverantwortung, Neugier, Mut, Übermut, Ungehorsam sind doch eine wertvolle Bereicherung der Diskussion. Man kommt eigentlich nie auf alle Aspekte alleine und es macht einen grossen Teil des Spasses dieser Runde aus, seine eigene Sicht gespiegelt zu sehen und weiter zu entwickeln. Wo kann man schon mal im Bekanntenkreis über diese Frage "was macht Glück aus" diskutieren, ohne dass irgendwer gleich in Weinerliche oder ins Entschuldigen, warum es nicht geht, verfällt? . Mir fällt zu dieser Diskussion das schon etwas totgenudelte Lied "Ballad of Lucy Jordan" ein; die Verdichtung in der Zeile "at the age of 37 she'd realize she'd never ride trough Paris in a sportscar with the warm wind in her hair." . Dieses Erschlagen werden von Alltagspflichten (stift138), von Müll- und Wäschebergen, von Steuererklärungen, Autoabgasuntersuchungen, Fussballtraining des Nachwuchses etc. - ich glaube, man kommt damit besser klar, wenn man sich vorhält, was man dabei gewinnt: ein hübsches Bild im Spiegel, eine aufgeräumte Wohnung, kein Stress mit der Kohle, ein Auto, was einem mehr Freude macht zu fahren als Fahrrad im Herbstregen oder Strassenbahn in der sommerlichen Rush hour, oder Kinder, die sich nicht an der Katze abreagieren müssen. . Aber so wie man eigenverantwortlich gut zwischen Neugier und Übermut auswählen muss, sollte man immer auf eine positive Bilanz von Lust und Frust achten. . Wenn ich neugierig auf einen Sportwagen bin, ist es sicher klüger, sich eher einen guten unkomplizierten Gebrauchten zuzulegen, als den letzten Schrei der Werbung zu kaufen, oder eine Prestigekiste, die nur deswegen so billig ist, weil sie kein Mensch ohne Maschinenbaustudium, 3-D-Ersatzteildrucker oder Goldman-Sucks-Vorstandsgehalt am Laufen halten kann. . Wenn der Nachwuchs nun partout kein Bock auf Fussball haben sollte, macht es keinen Sinn ihn dorthin zu zerren, oder ins Ballett, oder in die Klavierstunde. . Wenn man in einem Viertel lebt, wo es weder Parkplätze noch erschwingliche Tiefgaragen gibt, ist die Lust am Sportwagen bei gutem ÖPNV und einem nahen Bahnhof oder Flughafen sehr viel relativer als da, wo man fast auf jedem Weg über eine ganz nette Landtstrasse kommt. . Unser moderner Lebensstil hat uns eine Menge Freiheiten, aber auch eine Menge Zuständigkeiten beschert. Und da sollte man möglichst oft sagen können, ich mach diese Schreisse jetzt, weil ich damit dies erreiche, was ich wirklich haben will für mich, oder für die, die mir wertvoll sind. . Einfach aufpassen, dass man nicht einfach aus Gewohnheit auf der Couch vor "Wetten Dass" sitzenbleibt bei Nüsschen und Bier, obwohl es jetzt mit Markus Eitel Überall und Cindy, dem rosaprolligen Elefanten jetzt endgültig auf Dschungelcamp deluxe Niveau angelangt ist. . Nicht einfach alle drei Jahre einen neuen Golf kaufen, und sich wundern, wo das ganze Geld geblieben ist, mit dem man alles mögliche vielleicht hätte machen können, was man lieber täte. Während man mit dem elf Jahre alten (keine Schleichwerbung)Ledersitz-Diesel noch angenehmer fährt, ohne dass einen das Ding alle zwei Jahre in die Super-duper-frischeScheibenwischerblätter-und-Öl-für- 35€der Liter-Inspektion zwingt, sondern bei der freien selbstständigen Werkstatt gewartet werden kann, ohne dass ein Diplom-Informatiker herbeizitiert werden muss. . Natürlich gibt es Schläge ins Kontor, die schwer zu verdauen sind, die Abwesenheit von richtig schlimmen Unglück würde ich nie bestreiten, aber man sollte zusehen, dass man die Nase über dem ganzen normalen Geschrei und Gedöns behält, und so weit es geht, sein eigener Chef bleibt, wenn vielleicht nicht im Beruf, so dann wenigstens im Leben. Und wenn einem irgendwann die Kinder ihren eigenen Nachwuchs zum hüten geben sollten, kann man sich die Vermutung erlauben, dass es wohl nicht ganz katastrophal gelaufen ist.

0 Joris Van Dyck 28.01.2013, 10:50 Uhr

"wie gerne würde er jetzt mit...

"wie gerne würde er jetzt mit einem Mädchen hier hoch kommen, wie eben dem Annamirl, und über die Schönheit des Waldes schweigen" - das ist ja schon Eheglück ...

wieder mal eine tolle...

wieder mal eine tolle Geschichte. Spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Wie mundete denn die Gemüsesuppe dem Toni?

0 bertholdIV 28.01.2013, 18:57 Uhr

@antagonist, aristius fuscus,...

@antagonist, aristius fuscus, derTiger kennen sie die gerüchte in physikerkreisen um y-ba-cu-o, herrn wu und prl? wenn diese "weltverschwörungstheorie" - zu der über einstein und seiner frau will ich jetzt nichts sagen - stimmt, haben schon damals die chinesen gewusst, wie sie mit uncle sam umgehen..., aber jetzt auch wieder eine weltverschwörung..... eine ähnliche geschichte hat andreotti geliefert , wie er die untersuchung über gladio gestartet hat ...

0 bertholdIV 28.01.2013, 19:08 Uhr

der wunsch zu maria lichtmess...

der wunsch zu maria lichtmess und der stellung, die man in landwirtschaftschaften zu diesem stichtag wechselt. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/debatte-ueber-schavans-doktorarbeit-wissenschaftsrat-wehrt-sich-gegen-kritik-12042321.html einen neuen job für herrn marquardt; welche eine ergebensheitsadresse. an der uni regensburg hat eine jetzige kirchenrechtlerin auch vor ihrer berufung mal so - so haben die studenten damals kolpotiert; ich bin aber zu faul um den artikel zu suchen.... vaclav havel hat in versuch in der wahrheit zu leben, so ein verhalten beschrieben, aber das des wissenschaftsrats geht über das hinaus oder nicht?

0 publiusct 31.01.2013, 08:52 Uhr

Spannend - da brechen sie mit...

Spannend - da brechen sie mit einer langen westlichen Tradition, lieber Don. Das Streben nach persoenlicher "Exzellenz" als Teil einer erfuellten Lebens ist schon seit dem alten Griechenland Teil unserer DNA. (Auch wenn damals egozentrische Gewinnmaximier ohne Ruecksicht auf die Allgemeinheit als wenig exzellent empfunden worden waere...)

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.