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Gewinner, Sieger und andere Verlierer

13.02.2013, 08:27 Uhr  ·  Es liegt nur am Marketing: Pferdefleisch und Wuchermieten müssen besser vermittelt werden, um dem Konsumenten weiterhin das angenehme Gefühl der Bevorzugung zu geben.

Von

Die Naturen, welche die besten zu sein glauben, bedürfen am meisten der Zügelung.
Xenophon

Wir, die wir hier im Tegernseer Tal leben, bemerken trotz unserer bevorzugten Lage, dass es im Rest der Welt nicht ganz so fein zugeht. Ich sehe es eigentlich jeden Tag, wenn ich bei der alteingesessenen Bäckerei bin und dort Kuchen kaufe. Ach so, und Brot natürlich auch. Neben der Kasse sind dort auch Zeitungen. Nicht alle sind fein und so, dass man sie hier ohne Ansehensverlust herumliegen lassen könnte, und von den Schlagzeilen aus erfährt man, was Menschen so umtreibt, wenn sie nicht hier leben und wirklich normal sind, und nicht nur normale Kleinmillionäre. Zum Beispiel die hohen, viel zu hohen Mieten, die wir eigentlich immer angemessen oder als zu niedrig begreifen – das ist so ein Thema, da kommt es ganz darauf an, von welcher Seite des Grundbuchamtes man es betrachten möchte. Oder der Pferdefleischskandal.

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Da ist nämlich die Zeitung mit der bundesweit grössten Auflage und oben, auf der ersten Seite, gleich diese Anzeige. 400 Gramm Hackfleisch von Rind und Schwein für 1,59 Euro. Sicher werden sich da viele gedacht haben: Das ist ein Lockangebot ohne Gewinn oder gar mit Verlust, das ist so billig, damit wir in den Laden gehen, dafür ist manches dann eben entsprechend teurer, aber man wäre doch dumm, wenn man das nicht mitnehmen würde, 400 Gramm, das ist echt viel Fleisch, und normal wäre es sicher teurer. Aber wenn man, wie jetzt im Fall des Skandalpferdefleisches, den Weg solcher Waren über Zwischenhändler und Subunternehmer aus ganz Europa kennt, könnte man sich schon Gedanken machen, ob das Fleisch nicht von besonders billigen Schweinen und Rindern kommt. Und der Handelskonzern trotz des Preises nicht auch noch Gewinn macht.

Jedenfalls, so eine Anzeige auf der ersten Seite dieser Zeitung ist nicht billig, und man darf davon ausgehen, dass dieses Angebote von 4 Euro für ein Kilo dessen, was sie als Fleisch bezeichnen, ausreichend Breitenwirkung zur Refinanzierung hat. Man muss unterstellen, dass die Kunden das so wollen. Der Geschmack – Rind und Schwein sind nicht identisch – ist da wohl eher zweitranging, und es ist da auch nicht so wie bei jedem besseren Metzger, der vor den Augen der Kundschaft echtes Fleisch, das keine Schlachtnebenprodukte enthält, durch den Fleischwolf dreht. Beschaffung, Qualität und Wille der Kundschaft machen es möglich. Dass dann etwas hineinrutscht, das die Gewinnspanne erhöht: So ist der Kapitalismus. Mit welchen Methoden Tiere zur Schlachtreife gebracht werden, die solche Preise erlauben – diese Frage nicht zu stellen, ist auch der Kapitalismus auf Seiten der Kunden. Ich sehe da keinen Verbrecher und kein Opfer. Ich sehe da nur Spiessgesellen, die für sich das Beste herausholen wollen.

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Nun wissen wir, die wir hier am Tegernsee leben, dass das Beste für Alle nicht möglich ist: Hier leben 20.000 am See und über 80 Millionen tun es in diesem Land nicht. „Das Beste” definiert sich dadurch, dass es auch vieles gibt, das weniger gut ist, oder schlecht, oder widerlich, oder das Wohnraumäquivalent für ein Kilo Hackfleisch für 4 Euro. Die Ungleichheit, die Grundlage unserer Gesellschaft und generell aller Gesellschaften dieser Erde ist, teilt die Menschen in Gewinner und Verlierer ein, die einen leben auf 300 Quadratmeter am See und die anderen quetschen sich in WGs auf 12 Quadratmeter und sorgen dafür, dass bei uns die Lasagne nicht aus dem Kühlregal kommt, sondern liebevoll mit viel Zeit von Hand gemacht wird, mit Zutaten, die penibel ausgesucht wurden. Die Waren aus dem Kühlregal jedoch werden unter dem freundlichen Wort „convenience Food” vermarktet, also angenehmes und bequemes Essen. Nicht „der letzte zusammengekochte Dreck, den man überhaupt nicht mit Don Alphonsos Familienrezepten vergleichen kann”, sondern eben bequem und zeitsparend in der Zubereitung. Und das ist der Trick des Kapitalismus und seiner niedrigen Anhänger: Schlecht ist nicht mehr schlecht, sondern einfach nur anders gut.

Und so kommt es eben, dass kleine, aber regional verantwortungsbewusst arbeitende Metzger und Bäcker um die Ecke schliessen müssen, weil sie die EU-Vorgaben zum angeblichen Verbraucherschutz in ihren kleinen Räumen nicht mehr umsetzen können. Und eine Backfabrik, in der es Mäusekot und andere, ähnliche Zutaten gibt, mit von Spezialisten durchgerechneten Filialen und billigem Personal weiterhin Waren verkauft, die nicht wirklich so sind, wie es die schönen Werbephotos vermitteln: Mit Landschaft im Hintergrund, grünen Wiesen und einem Leben, das so heil zu sein scheint, wie es vielleicht noch bei uns ist, aber ganz sicher nicht in den Ballungszentren. Wer einen derartigen Ausblick wirklich vor der Terrasse hat, ist ein Gewinner. Wer die Bilder im Outlet eines Nahrungsvertriebs hat, fühlt sich trotzdem nicht als Verlierer, und die Musik dudelt jeden Zweifel weg. Oh, und: In der Metzgerei heute Sonderangebot, 400 Gramm feinstes Hackfleisch für nur… Schnell hin! So sehen Sieger aus.

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Sicher, es ist ein Skandal, wenn man Rindfleischreste kaufen will und dafür Pferdefleischreste bekommt. Hier ist eine Grenzüberschreitung, die das Gesetz berührt. Aber wenn man einmal die juristischen Argumente beiseite lässt, ist es nur ein Aspekt eines Systems, das immer jedem vermitteln will, zu den Siegern zu gehören. Niemand sagt heute: Du arme Sau musst jeden Tag zwei Stunden mit schrecklichen Leuten pendeln, es heisst statt desssen „bester Anschluss an die U-Bahn” – ein Sieger! Niemand sagt heute: Sechs Tage im Monat schuftest Du für Deinen Blechhaufen, mit dem Du nur im Stau stehst, und für den es keinen Parkplatz gibt; statt dessen: Alcantara-Leder, 420 PS und viel Exklusivität für nur 120.000 Euro – ein Sieger! Niemand sagt heute, das Mobiltelefon wirst Du in einem Jahr wegwerfen, und das neue Modell, das Dir der Konzern gibt, wirst Du anderweitig voll gezahlt haben; man sagt, dass man das heute haben muss, um vorne mit dabei zu sein – ein Sieger! Und wenn sie dann am Wochenende über die Mangfallbrücke im Urlauberstau genervt nach Süden zockeln, vor ihnen 420 PS und 14 GB Pr0neaux und Popmusik auf dem Telefon, dann sehen sie vielleicht mich, zu Fuss, auf dem Heimweg mit einer Jutetüte und geben richtig Gas, damit ich es nicht wage, die Strasse vor ihnen zu überqueren – Sieger eben.

Oder eben ein notwendiges Übel, denn irgendwer muss ja die Wirtschaft am Laufen halten. Wir hier im Tegernseer Tal sind ja recht autonom und könnten uns oft selbst versorgen, aber der Kapitalismus wird nicht fett, wenn wir immer nur zum neuen Hofladen in Gasse spazieren und den Käse auf dem Rückweg von der Radeltour bei der Naturkäserei erwerben. Firmen wie Foxconn und jeder Geflügelzüchter brauchen die anderen, kaufwütigen und an der Entstehung desinteressierten Kunden, Ikea wäre nichts ohne das Bedurfnis, bei jedem flexiblen Umzug für das Wohl des Arbeitgebers den Wohnraum neu zu erwerben. Sicher, man könnte den Konsumenten nun auseinandersetzen, dass Firmen, die mit ihren Mitarbeitern, Subunternehmen und Tieren so umgehen, vielleicht auch nicht zimperlich beim Hintergehen ihrer Kundschaft sind, und dass die ganze Debatte um Wuchermieten nur davon ablenkt, dass sie immer, jederzeit, überall, maximal ausgenommen werden, so weit es der Markt und die Werbung eben erlauben.

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Man könnte erklären, dass der sogenannte Skandal gar keiner ist, sondern nur die Normalität, die gerade kein gutes Marketing hat, und nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass Verlierer nun mal nicht andere Sieger sind, sondern Verlierer. Deshalb bin ich mir auch sicher, dass wir bald noch bessere Kontrollen zum Verbraucherschutz haben werden, die noch mehr kleine Familienbetriebe ruiniert. Wir werden Gesetze sehen, die den Besitz von Mietimmobilien für normale Menschen unattraktiver machen, um die „Spekulation” zu beenden und das ganze System wieder in die Hände der Finanzwirtschaft zu legen, denen andere Geschäftsfeldet – Libor-Manipulation, kommunale Abzocksysteme, CDOs, CO2-Zertifikate – abhanden kommen. Wir werden neue Gewinner haben, und allen wird dabei vermittelt, dass sie Sieger sind. Und sich das System rührend um sie, ihr Kilo Fleisch für 4 Euro und das Werbephoto von der Natur über der Tiefkühltheke bemüht.

 
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Lesermeinungen zu diesem Artikel (289)
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Das Leben ist kein...

Das Leben ist kein Nullsummenspiel Ihre Kritik an den Tatsachen trifft ins Schwarze. Die Verknüpfung zwischen den 12m² WG und den 300 m² am See geht ins Leere. Persönlich habe ich schon auf etwa 12 m² gelebt. während des Studiums und in den USA. Es ist nicht toll, aber es ist ausreichend und in diesem Lebensabschnitt angemessen. Einschränkung, Fleiß (studium) und Investition kann zu einem materiellen Zuwachs führen. Für mich reicht es nicht zu 10.000 m²im Tegernseer Tal. Aber es reicht leicht für 10.000 m² im Trubachtal wo nicht so viele hinwollen, es aber auch schön ist. Zum Zweiten: Lieber toleriere ich Reiche, egal ob Bill Gates oder KT zu G, B.Becker und Konsorten, als eine quasiegalitäre Gesellschaft. Die soziale Mobilität ist sehhr eingeschränkt, aber es ist besser als jede Nomenklatura. Sie kennen Michael Kohlhaas? Heute können Sie eine Klage gegen Liz Mohn zumindest überleben. Zum Dritten: Jedes Haferl findet ein Deckerl und die Marktwirtschaft ist der beste Platz, damit möglichst viele Menschen halbwegs glücklich werden. Lieber erlaube ich vielen Menschen falsche Entscheidungen, als die Entscheidungen für mich von einer Bürokratin treffen zu lassen. Zum Vierten: Danke für die vielen schönen Entscheidungshilfen in Ihren Blogs

0 antagonist 13.02.2013, 09:30 Uhr

Die gute alte Zei:...

Die gute alte Zei: Homophagus. * Der neue Konsumentenslogan:Veni, vidi, vici. * Ich bitte Sie, welcher anständige Mensch ist denn heutzutage noch Fisch oder Fleisch? * Kennen Sie vielleicht die neue Knorpel-und Innereienverordnung aus Bruxelles? * Das Beste ist uns grad gut genug für unsere Kleinen. Ja was glauben Sie denn, was in den Babynahrungsgläschen alles so drinn ist? ** Zweimal die Woche machen unsre Tiefkühllaster die Tour von Kalabrien bis nach Helsinki und retour. ' Der Döner Ihres ganz speziellen Vertrauens. (Ein Esel wer an Esel denkt.)

Es geht doch nicht um...

Es geht doch nicht um Tegernsee oder Nichttegernsee. Es gibt auch in Bremen oder Bochum Konditoreien, Wochenmärkte und gutes Essen. Und regionale Verbundenheit. Und weit muss man vom Tegernsee ja wohl auch nicht fahren um Billighack zu bekommen und auf den Festplatten in den hübschen Bauernhäusern stapelt sich doch der gleiche Pr0n wie überall. Man hält es in den Westvierteln (und ist der See mehr als ein Panoramawestviertel) überall eben unter der Decke, man hat natürlich besseres Essen, bessere Wohnverhältnisse etc. das war schon immer so und wird auch immer so sein.

"...und allen wird dabei...

"...und allen wird dabei vermittelt, dass sie Sieger sind. " . Ja, this is marketing, you stupid. Alles Gute kommt aus Bingo-Amerika. (Wie ich heute wieder erfahren durfte: Schwungvolle Rede des first man, aber helfen wirds nix, das steht jetzt schon fest.) . Meine Mama vermietet, hat auch eine unverbaute Aussicht auf ihrer Terrasse und soundsoviel Grund. Ob sie sich aber als Sieger titulieren würde? Für sie wäre das dreiste Chuzpe in ihren Augen und unpassend.

Die Hackfleischanzeige gerade...

Die Hackfleischanzeige gerade jetzt ist doch kein Zufall, sondern klarer Ausdruck kaufmännischen Denkens. Pferdefleischskandal = Kaufzurückhaltung, kurzfristig, max. 3 Tage - das ist schon zu lange für Hackfleisch. Ich (Herr Rewe) habe noch 4 Tonnen Hack auf Lager oder in der Lieferkette. Bevor das schlecht wird, hau ich das zum Supersonderpreis raus. Irgendwer greift schon zu. Sehr charmant der Gedanke, dass der Jutebeutel der Beutel der Sieger ist. Das habe ich vor 25 Jahren schon geahnt. Hätt ich ihn doch aufbewahrt. Vielleicht kann man die noch kaufen? Jetzt nehme ich noch meine Leinentasche und gehe Einkaufen. Hackfleisch soll günstig sein...

@melursus. Das Trubachtal,...

@melursus. Das Trubachtal, einzigartig. Warum haben Sie das Geheimnis hier ausgeplaudert? Ob man da in diesem Sommer noch hinfahren kann? Aber wenn's schon mal raus ist: Ein Seidla von Meister in Unterzaunsbach, dazu eine Forelle aus der Trubach, und alle Seen da unten können mir gestohlen bleiben.

... koennen wir mal was...

... koennen wir mal was anderes als immer nur "Tegernsee, Tegernsee, Tegernsee" machen?

0 antagonist 13.02.2013, 10:08 Uhr

Der Tiger@: Ihr Vorwurf...

Der Tiger@: Ihr Vorwurf trifft. Hatte erst an Hildegard von Bingen gedacht, aber die kriegt man in jedem Esoterikladen für billig Geld. Abaelard et Heloise wären ein feiner, distinguierter Kompromiss gewesen. Mdme. Curie und die Lise Meitner waren mir zu strahlend. Hannah Ahrend sprengt den Rahmen. An Sie dachte ich, wußte Sie aber nicht richtig unterzubringen :-( Nach Derrida (s. Link) sei Philosophie eine phallokratische Angelegenheit. http://de.wikipedia.org/wiki/Frauen_in_der_Philosophie * Beckenbauer war der Bringer: "Schaugn ma ma amoi, wer ma scho segn." Das ist wahrer, weiser Existentialismus je schlechthinig. A Schmankerl, ein Muß, fier a jede Suppn.

0 E.R.Binvonhier 13.02.2013, 10:10 Uhr

"Lieber erlaube ich vielen...

"Lieber erlaube ich vielen Menschen falsche Entscheidungen, als die Entscheidungen für mich von einer Bürokratin treffen zu lassen." . Danke, melursus. . Wenn man nur nicht immer selbst so verflixt genau wüsste wie andere sich zu verhalten hätten.

0 antagonist 13.02.2013, 10:19 Uhr

Zivilisation: In jeder...

Zivilisation: In jeder Hack(fleisch)ordnung gibt es immer einen Unter.

0 Thorsten Haupts 13.02.2013, 10:19 Uhr

Bei aller (und geteilter)...

Bei aller (und geteilter) Liebe zu handwerklich gut gemachten Lebensmitteln aus vernünftiger, boden- und artenschonender Erzeugung. Und bei voller Zustimmung zu der auch von mir geteilten These, erhöhte Qualitätsstandards hätten häufig (nur) die Funktion, kleine Wettbewerber aus dem Markt zu drängen: Die Alternative zu Infustriefood, d.h., nicht krankmachenden Lebensmitteln geringer aber gleichbleibender Qualität zu günstigen Preisen sind mitnichten der Bäcker und der Metzger nebenan. Sondern diese Alternative ist Hunger. Weshalb der Beitrag tatsächlich nur von jemdem geschrieben werden konnte, der diesen Gedanken nicht einmal mehr theoretisch wälzen muss. Ein Luxusbeitrag. Die Ernährung von 7 oder 9 Milliarden Menschen ist mit kleinparzelligen Biohöfen und Hochstandard-Manufakturen und einzelnen Lebensmittelhandwerkern nicht zu bewerkstelligen. Die Kritik an der Industrienahrung ist billig, wenn man sich besseres zu doppelten oder vierfachen Preisen leisten kann, ohne darüber nachdenken zu müssen. ... Gruss, Thorsten Haupts

0 Helmut Weiß 13.02.2013, 10:26 Uhr

Ein Blick vom Wallberg auf den...

Ein Blick vom Wallberg auf den Tegernsee zeigt ein zersiedeltes Ufer, mühsam finanzierte Bausparobjekte und Ferienwohnungen von mediokrer Architektur, ein sauber geteertes Wegenetz, wo die wohlhabende und gebildete Russin auch mit sehr hochhackigen Schuhen spazieren gehen und mit ihrem Mann die anstehende Waldpflege diskutieren kann, sorgfältig gefegte, ekelfreie Supermarkt-Parkplätze ohne trinkende und urinierende Dauergäste, lebhafter SUV-Verkehr zwischen den unzähligen Discounter-Filialen, wo preiswertes Hackfleisch in Mengen verkauft wird, eben wie es an jedem Rand einer Großstadt aussieht. Die Wohnorte für Sieger verrate ich hier wohlweislich nicht. Anmerkung: In unserer hiesigen Land-Filiale einer großen Lebensmittelkette wird der Rohling für das "Schabefleisch" erst nach Begutachtung durch die Kundin vor deren Augen öffentlich durch den Fleischwolf gedreht. Nur wegen der Prüfung auf Phenylbutazon müssen wir uns noch etwas einfallen lassen.

0 diktionaftis 13.02.2013, 10:30 Uhr

Liebe/r Schmidt (11:07), der...

Liebe/r Schmidt (11:07), der "Tegernsee" ist wohl metaphorisch zu sehen. Ein Ort, wo viele Leute in finanzieller Sorglosigkeit leben. Und meist auch noch gebildet sind. Und es sich leisten könnten, Ökologie und Ökonomie nicht als diametrale Antagonisten zu betrachten; und häufig sogar danach handeln. Oft aber auch nicht (Dagobert-Duck-Syndrom). Und so weiter. . Das ist halt ein typisches SdG-Thema.

0 antagonist 13.02.2013, 10:34 Uhr

One man one vote. Der...

One man one vote. Der weltläufige, naturwüchsige Tegernseer Käse immer auf dem Siegertreppchen: http://www.youtube.com/watch?v=bSbd2zH5Kns

Das Problem ist in diesem Satz...

Das Problem ist in diesem Satz gut versteckt: "Wir hier im Tegernseer Tal sind ja recht autonom und könnten uns oft selbst versorgen." Genau - in einem kleinen, ländlichen Bereich ist die Selbstversorgung kein Problem, besonders wenn die Bewohner auf die Dinge verzichten, die eben nicht selbst hergestellt werden können bzw bereit (und in der Lage) sind, dafür einen angemessenen Preis zu bezahlen. Aber ein großer Teil der Bevölkerung haben eben genau diesen Luxus nicht und lebt nicht in einer Region, die Selbstversorgung erlaubt. Während man langfristig dafür vielleicht eine Lösung finden kann, glaube ich nicht, daß dies kurzfristig geht - kurzfristig müssen diese Menschen irgendwie ernährt werden, und das geht wohl nur durch industrielle Produktion. Ein großer Teil Europas hat nicht genug Platz, um die Bevölkerung mit lokalen und ökologisch angebauten (d.h. ohne intensive Bewirtschaftung) Produkten zu versorgen. Die - meiner Meinung nach - romantischen Ideen zur Herkunft der Nahrung sind ein Produkt der Nahrungsmittelsicherheit, in der wir leben. Der Fortschritt in der Landwirtschaft in den letzten 200 Jahren wurde ja nicht durch die Gier der Landwirte getrieben, sondern u.a. um die Nahrungsmittelversorgung zu garantieren. Und dank dieser Entwicklung müssen wir (in Europa) uns eben keine Sorgen mehr um eine Unterversorgung machen - wir produzieren sogar Überschüsse; aber das war lange Zeit eben nicht so selbstverständlich. Gefühlsmäßig stehe ich den im Artikel hier geäußerten Ansichten auch deutlich näher als denen in meinem Kommentar, und wahrscheinlich wirkt es recht pharisäerhaft, auf der einen Seite die industrielle Herstellung zu loben und dennoch traditionell hergestellte Produkte zu kaufen. Aber ich sehe berufliche eben beide Seiten und merke, daß die Angelegenheit deutlich komplizierter ist, als man es gerne hätte.

@diktionaftis: ist mir...

@diktionaftis: ist mir wurscht, ich will lieber nichts mehr von bayerischen Binnengewaessern hoeren. Schon gar nicht immer in der FAZ, ist ja allmaehlich alles weiss-blau kontaminiert hier ...

0 antagonist 13.02.2013, 11:18 Uhr

Thorsten Haupts@: Wunderschön...

Thorsten Haupts@: Wunderschön Ihre Argumentationskette. In sich absolut schlüssig. Gegenwärtige Weltbevölkerung 1963>3,2 Milliarden, 2013>6,8 Milliarden, 2050 prognostizierte 9,1 Milliarden. Da bei ihner Betrachtung die Industrialisierung weltweit in etwa mit diesem Wachstum in korreliert ist das eine wunderbare Zukunft die uns, samt Nachkommen erwartet. Zumal D. eine gegenläufige demographische Entwicklung durchläuft, besser gesagt durchhinkt. In seinen Folgen alles supa. Allein die Berge an Hackfleisch die da noch produziert werden lassen einen erschauern.

0 hansgeier333 13.02.2013, 11:26 Uhr

Die Werbung für Hackfleisch...

Die Werbung für Hackfleisch ist doch im Zusammenhang mit den italischen Nudeln darunter zu sehen. Erst damit wirds ein schmackhaftes Gericht und Schnäppchen. Die magere Marge macht der Supermarkt über die weiteren Zutaten für die Sosse wieder wett: Gewürzkomposition in der Tüte, Tomatensosse in allen Geschmacksrichtungen, einen vin rouge dazu... Warum nicht nochmal richtig prassen und fressen vor der Fastenzeit? Ist nicht immer Reichstag zu Worms, wo die Fastenzeit kurzerhand ausgesetzt wurde.

0 prince Matecki 13.02.2013, 11:26 Uhr

Wozu auch der Artikel der FAZ...

Wozu auch der Artikel der FAZ von Roland Reuß mit seinem flammenden Aufruf für echte Buchhandlungen passt, gegen die Internet-Vertreiber. Wenn es denn nun so einfach wäre. Daheim gibt es im Stadtzentrum noch drei Buchhandlungen, zwei davon gehören zu Ketten. In Bonn waren es noch 2, davon eine aus einer Kette. Hier in Berlin (Verzeihung für die Erwähnung) gibt es natürlich mehr. Ich pflege nun aus Papierzeitungen bei Rezensionen von Büchern, die mich interessieren, die bibliographischen Angaben auszuschneiden, bei Rezensionen im Netz kopiere ich diese auf einen gespeicherten "Bücherzettel" auf meinem Rechner. Nun ergab der Herbst, dass in Bonn in beiden Buchhandlungen zusammen von 14 Büchern aus der Liste 3 (sic!)vorrätig waren. Ja wenn mir dann die Buchhändlerin freudig versichert, man könne mir das für anderntags bestellen, warum soll ich in die City fahren, parken, durch die Buchhandlung stöbern, wenn ich das Ergebnis auch daheim mit Bestellung am Rechner haben kann? Hier in Berlin erwies sich das Kulturkaufhaus Dussmann immerhin als besser als sein Ruf, ich konnte auf der Liste vier weitere vorrätige Titel im Einkauf vor Weihnachten gleich mitnehmen, am letzten lese ich noch. Aber insgesamt, wenn man vom Buch haptisch und typographisch schwärmt, im Gegensatz zu Reader, dann muss man auch dafür sorgen dass es real verfügbar ist. Einige sehr schöne Leseerlebnisse verdanke ich Büchern, die ich einfach so in früheren, sehr großen gut sortierten Buchhandlungen gefunden habe - oder vielleicht haben sie mich gefunden. Das ist dann das was über der "Kommode" steht, der alten fredericianischen Bibliothek: nutrimentum spiritus (fragwürdige Latinität, aber vom Alten Fritz so festgelegt). Womit wir wieder beim Fleisch, beim Verbraucher und der Qualität wären.

0 Der Tiger 13.02.2013, 11:40 Uhr

@antagonist – Hannah Ahrend...

@antagonist – Hannah Ahrend wird dieser Tage reichlich oft zitiert. Hildegard von Bingen fiel mir auch ein. Aber ich muss zugeben, dass ich von beiden Damen nichts gelesen habe, an was ich mich auf Anhieb erinnern könnte. . Dafür aber etwas von Annette von Droste-Hülshoff: "Wär' ich ein Jäger auf freier Flur,
 Ein Stück nur von einem Soldaten,
 Wär' ich ein Mann doch mindestens nur,
 So würde der Himmel mir raten;
 Nun muß ich sitzen so fein und klar,
 Gleich einem artigen Kinde, 
 Und darf nur heimlich lösen mein Haar 
 Und lassen es flattern im Winde!"

wahrscheinlich ist Einsamkeit...

wahrscheinlich ist Einsamkeit in einer 12 m² Bleibe besser zu ertragen als in den 300 m² Luxusdomizielen, und ohne die Großstadt mit den vielen negativen Begleiterscheinungen würde das beschriebene Paradies (autonom, dass ich nicht lache) auch nicht lange funktionieren; ich plediere für ein Leben und Leben lassen, soll jeder nach seiner Facon glücklich werden;

@lutz Wenn ein paar Leser,...

@lutz Wenn ein paar Leser, selbst wenn 100 Leser kommen, wird es für die "Fränkische" zu verkraften sein. Vor gefühlten hundert Jahren kamen viele, viele Berliner, auch für mittlere Urlaube. Negativ fielen die nur aud durch: "Ist das billig hier" Und auch aus Nürnberg bleiben viele Ausflügler Gäste weg. Die treffen ihre Entscheidungen. Teils für die Chaiselongue-Nordwand, teils fürs Seenland. @E R Binvonhier Danke

0 superschwiegersohn 13.02.2013, 11:56 Uhr

Ich glaube, wir alle sind...

Ich glaube, wir alle sind Gewinner. Der eine kriegt seine Pferdelederschuhe an die Füsse, der andere das Pferdehack in seine conveniente Lasagne. So ist das Universum doch eigentlich perfekt, außer vielleicht aus Pferdesicht.

Industrielles Fleischerzeugen...

Industrielles Fleischerzeugen bedeutet IMMER Leid für Tiere. . Früher hat der Bauer zwar auch nicht immer nur seine Kühe gestreichelt - soviel zur regionalen Tegernsee-Bauernromantik, die ich für etwas verlogen halte. Doch heute wird Tier-Leid tausendfach industriuell skaliert. Vor allem für den Export. Und man darf sich als sich etwas Besseres dünkender Käseesser nichts vormachen: Auch die industrie-hafte Milcherzeugung bedeutet großes Leid für die Kälber und Mutterkühe. . Es mutet paradox an: Europa hat immer mehr Vegatarier in der Bevölkerung, doch neben den Wohnstätten des vorbildlichen Vegetariers werden Millionen Tiere für den Billigfleischexport und für Milchseen geknechtet. Weil der Fleischhunger der nach vorne strebenden Staaten enorm zunimmt. Nicht kaufen und nicht essen als Konsumverweigerung des Denkenden bringt die Idee, dass Tiere Wesen sind mit Rechten, also kaum voran. Reicht nicht mehr. Von wegen man isst nur noch Käse statt Feisch und ist fein raus, das ist Selbstbetrug. . Ich selbst bin kräftig spendendes Mitglied bei Animal's Angels. Einer seriösen gemeinnützigen Organisation, die sich des Leids der Tiere auf den Transportwegen annimmt. https://www.animals-angels.de/ . Seid keine versnobten Distinguierer, helft. .

Re Obama gestern... Es geht...

Re Obama gestern... Es geht bachab. Sind die Amerikaner die Verlierer?

Tegernsee ist Yoknapatawpha...

Tegernsee ist Yoknapatawpha County. Eine Metapher und nur in Ausschnitten ein realer Ort. . Im übrigen kann ich Ihnen nur zustimmen, ThorHa. In meinen, wenig begüterten Kreisen ist eine Alternative schlicht nicht vorhanden. Maximal kann man im Supermarkt noch zwischen billig und nicht ganz so billig wählen. Auch die Bäcker- und Fleischerfilialen gehören zu Ketten und verdienen nicht mehr Vertrauen als die großen Händler. Ich habe aber auch keine großen Bedenken, was die Qualität betrifft. Die großen Hersteller haben viel mehr zu verlieren, als der Handwerker um die Ecke. Deshalb glaube ich sogar, daß die hausinternen Kontrollen dort schärfer sind. Eben niedrige Qualität, aber nicht schädlich. Insofern stimmt Don Alphonsos Analyse, daß ein stillschweigendes Einverständnis zwischen Produzent und Konsument besteht. Scheinheilig finde ich bloß Leute, die bei 4 Euro noch Spitzenqualität erwarten und deren Lieblingswort „Angebot“ heißt.

0 The Great Artiste 13.02.2013, 12:31 Uhr

Wieder mal ein Klassiker! Aber...

Wieder mal ein Klassiker! Aber es bleibt wahr: Gleichheit für alle durch eine Kaste von (Brüsseler) Gleichmachern, die natürlich auf sehr viel angenehmere Art ihre Luxusgleichheit und ihre Eitelkeit geniessen können, oder Mauschelmeier, Mohn, Aldi, Lidl und Konsorten ziehen uns mit Angeboten, die wir kaum ablehnen können, das Fell über die Ohren. . Die Erkenntnis dieses Dilemmas könnte einen zu einer relativ einfachen Lösung animieren: Entweder man wird Opponent und zieht sein persönliches Glück aus einer möglichst grossen Autonomie - auf 90% des Entertainmentangebots im Netz und in den Medien könnte man ziemlich leicht verzichten. . Oder man akzeptiert seine begrenzte Reichweite, seine Endlichkeit und sein Makro-Gewissen (kein Fracking, keine Tierquälerei, keine Verwüstungen für Biosprit etc.) und überlegt ganz simpel, was einem denn als persönliche Lebensumstände gefällt. F%ck the Juchtenkäfer... . Und dann sollte man das Schöne, für das man sich entschieden hat, auch sehen - und so wie unser Gastgeber treu sein seinem "Tegernsee", dem was einem im Leben am wertvollsten ist. . Bloss nicht totgrübeln über die tausend negativen Aspekte, all die Dinge, auf die man durch diese Entscheidung verzichten muss, um eben nicht von diesem ewigen "Vielleicht auch ganz anders" von seinen drei AlterEgos aus seinem inneren Zuhause vertrieben zu werden. . Und warum haben fast alle Religionen darauf hingearbeitet, aus Sex eine Katastrophe zu machen? Weil es die wirkungsvollste Methode ist, dem Menschen Handeln gegen seine Instinkte anzugewöhnen. . Wer keusch und sittsam lebt, kuscht viel leichter auch vor anderen Zumutungen, die eben nur zu seinem Allerbesten von weisen Vorvätern so beschlossen worden sind. . Interessant finde ich dabei besonders, dass es meines Wissens kaum Frauen gab, die mehr sexuelle Freiheit gefordert oder versucht hätten? . Warum kann das besagte FKK-Paradies nicht auch für Frauen attraktiv sein? Warum ist es ein Synonym für hemmungslos konsumierenden männlichen Hedonismus inkl. ausbeuterischen Menschenhandel geworden? . Frauen kämpfen nicht für erotische Befriedigung (eh hoffnungslos bei DIESEN Männern???) sondern für Freiheit von männlicher sexueller Belästigung. Eine natürliche oder eine kulturelle Entwicklung? . Die Rauschebart Inc. der Ahnen ( inkl. des Philosophenkanons) ist meist eine zeitlose Verkörperung der Macht der aktuellen Herrschaftselite.

0 homobulla 13.02.2013, 12:32 Uhr

Ehrlich gesagt verstehe ich...

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum beim Hinweis auf die Ekelhaftigkeit der Convenience-Pampe gleich der Welthunger als einzige "Alternative" ausgerufen werden muss. Ich mache aus Bio-Produkten eine Lasagne, die selbstverständlich besser und billiger(!) ist als das prekäre und überteuerte(!) Schleimfood von Nestlé. Ist also wirklich ein Mensch durch seine wirtschaftliche Lage gezwungen, diesen Dreck zu essen? Nein. . Meine besonderen Freunde sind aber die von der 10-Goldringe-an-einer-Hand-Fraktion, die erst ihren Jaguar auf dem Parkplatz quer parken und dann zum billigsten Formvorderschinken greifen. . Obwohl sie wetteifern in meinem ganz persönliche Ranking noch mit denen, die auf die PR-Slogans der Konzern-Lobbyisten hereinfallen und nun kritiklos das hohe Nestlé- und Monsanto-Lied singen, nur mit "Industriefood" von Großkonzernen sei dem Welt-Hunger beizukommen. Da lachen ja sogar die Käfighühner. . "In vielen Ländern ist der Landbesitz sehr ungleich verteilt, die Mehrheit der Hungernden sind LANDLOSE Landarbeiter und Kleinbauern. Landreformen wären vielerorts ein Ansatz, um die Ursachen von Hunger und Armut anzugehen." Wikipedia >Welthunger

Wozu diese...

Wozu diese Industrieversessenheit? Das Problem ist die totale (industrielle) Überproduktion von Fleisch, das ja, wie man sieht, auch kräftig beworben wird. Qualitativ vertretbare Ernährung nach Bio-Standards wäre möglich, wenn wir nicht alles an unser Fleisch verfütterten. Gut leben und essen lässt es sich auch ohne viele PS und ohne diese Fleischberge. Außerdem sind eh alle zu fett und die US steuern auf eine Diabetikerquote von 30-40% zu. Wie könnt Ihr da noch die Industrie loben? Die Frage ist immer dieselbe: Was leistet die Wirtschaft, die immer nur Leistung verlangt ohne Gegenleistung. Im Falle der Fleischindustrie plus EU-Bürokratie sieht mans jetzt.

Xenophon: wer kennt den schon?...

Xenophon: wer kennt den schon? Ich bisher auch nicht, aber gerade gestern in "Wie zusammen leben" von Roland Barthes folgendes gelesen: "Ökonomie der Landgüter: Xenophon, Ökonomik, niederer Landadel...Aufräumen. Eine Marotte von Xenophon: sorgsam sein, Sorge tragen für, sich kümmern um, achten auf: epimeleisthai. Von der Kategorie der Sorgsamen ausgeschlossen (weil unerziehbar) sind: . die unmäßigen Weintrinkeer . Leute, die einen unheilvollen Hang zum Liebesgenuß haben" (Xenophon, Gespräch über die Haushaltsführung" in: Ökonomische Schriften). . Und weiter bei Barthes: "zu beachten: In Zivilisationen, die Sklaven halten, vollzieht sich die Trennung zwischen Bedürfnis und Begehren ganz von selbst. Siehe dazu Xenophons Schilderung des Zusammenlebens in der antiken Gesellschaft, das in seiner Ökonomik beschriebene "Haus": durch und durch hierarchisch und funktional organisiert. Das Problem Bedienstete / keine Bediensteten stellt sich erst nach dem Ende der Sklaverei. Es wird aktiv/pertinent in der christlichen Welt". . Und weiter: "Blumen: assoziiert mit dem Mythos vom Paradies. Xenophon: Gärten = Paradies" (alles aus: "Wie zusammen leben" von Roland Barthes). . Man sollte den Don also öfters mal beim Wort nehmen und nicht (nur) darauf warten, ob man für den eigenen Lieblings-Diskurs ein Stichwort findet, um sofort loszulegen. Eigentlich hatte ich mir gestern für diesen Blog etwas ganz anderes im nämlichen Buch angestrichen: . "Man stößt hier wieder auf jenen Wert, den ich nach und nach unter dem Namen "Zartgefühl" (delicatesse) zu bestimmen versuche (ein Wort, das in der heutigen Welt ein wenig aufreizend klingt). Zartgefühl möchte besagen: Distanz und Rücksichtnahme, eine Beziehung ohne gewichtige Tiefe und dennoch von lebendiger Wärme. Ihr Grundsatz wäre: den anderen nicht lenken, nicht manipulieren, sich von Bildern (der einen, der anderen) fernhalten, alles vermeiden, wovon sich das Imagnäre der Beziehung nähren könnte..." . Das ist die Kunst dieses Blogs - Tegernsee hin oder her.

0 E.R.Langen 13.02.2013, 12:41 Uhr

Ich hatte die Gegend am...

Ich hatte die Gegend am Tegernsee für idyllisch gehalten. Aber 20 k Menschen? Puh. Wenn man allerdings Google Earth bemüht, muss man dem Don glauben. Da ist der See eine Wanne - umstellt von Neubaugebieten und Gewerbeflächen. Natur findet woanders statt. Falls überhaupt. (Selbst die Binnenalster hat mehr Grün "um zu".)

Am...

Am Zürisee: http://www.facultyaffairs.ethz.ch/

0 hansgeier333 13.02.2013, 12:49 Uhr

Warum die Inselaffen kein...

Warum die Inselaffen kein Pferdefleisch futtern: http://www.youtube.com/watch?v=flFSHWhi8TQ

0 Der Tiger 13.02.2013, 12:57 Uhr

@prince Matecki – Ich dachte...

@prince Matecki – Ich dachte so ginge es nur mir, weil ich deutsche Bücher in einer niederländischen Buchladen kaufe. Deswegen, unter anderem, habe ich mir längst abgewöhnt, Bücher zu kaufen, die im Feuilleton als interessant rezensiert werden. Stattdessen gehe ich in secondhand Läden. Die sind vollgepfropft mit Lesematerial und ich kann mich direkt überzeugen, ob ein Buch nicht nur dem FAZ Kritiker, sondern auch mir selbst so gut gefällt, dass ich es mir leiste. Darum bin ich halt nicht auf dem neusten intellektuellen Stand, aber langweilig ist es mir nie.

Prima Text. Da stimmt doch mal...

Prima Text. Da stimmt doch mal wieder alles: Geld-Geiz-Gier

0 Der Tiger 13.02.2013, 13:18 Uhr

@The Great Artiste -...

@The Great Artiste - betrifft: “Frauen kämpfen nicht für erotische Befriedigung (eh hoffnungslos bei DIESEN Männern???) sondern für Freiheit von männlicher sexueller Belästigung” …. Naja. Dafür habe ich tatsächlich nie gekämpft, das ließ ich von selbst ergeben (mit ein bisschen Charme natürlich). Wie man als Frau Männer einwickelt, würde ich nie näher beschreiben, denn womöglich lesen meine eingewickelten Männer das. Das wäre konter-produktiv. Die meisten Männer wollen die Verführerrolle – soll man ihnen im Anblick des Gelingens auch ruhig zugestehen. . Was die berühmten sexuellen Belästigungen betrifft, kann ich nur bestätigen, was mir meine promovierte Mutter beigebracht hat: Eine elegant angezogene und sich entsprechend benehmende Dame zu belästigen, trauen sich die Brüderles nicht.

@Vroni: "Industrielles...

@Vroni: "Industrielles Fleischerzeugen bedeutet IMMER Leid für Tiere." Hier möchte ich gerne widersprechen, denn das ist eine starke Vereinfachung. Auch industrielle Fleischproduktion bedeutet nicht mehr Leid für die Tiere - warum sollte es. In England gibt es große Schweinefarmen, bei denen die Schweine im freien Leben; das ist ganz sicher industrielle Produktion, aber für die Tiere bedeutet das wohl nicht mehr Leid als beim Bauern allein im Stall eingesperrt zu sein. Das Problem sind vielmehr die Rahmenbedingungen: der Verbraucher will Fleisch, das billig (also muß die Produktion so billig wie möglich erfolgen - und das verursacht leid) und lokal erzeugt (also karrt man die Tiere erst einmal über viele 100 km in ein anderes Land, denn der Schlachtort ist in diesem Fall wichtig) ist. Die Lösung ist einfach - weniger aber dafür besseres Fleisch essen. @homobulla: "Der Welthunger" Der Welthunger ist durchaus ein Problem, denn wenn alle Menschen sich den Luxus einer Lasagne aus Bio-Produkten leisten würden, wäre der Platz recht schnell recht eng. Der Preis ist dabei gar nicht so sehr das Problem, sondern andere Ressourcen wie Ackerflächen und Wasser. Eine Kuh, die auf der Weide steht, braucht nunmal erheblich mehr Platz als eine im Stall - und im Stall kann man zusätzlich die Wärme und Ausscheidungen sinnvoll (d.h. zur Energiegewinnung) nutzen. @Driver "Loben der Industrie" Es geht nicht darum die Industrie zu loben, sondern industrielle Herstellung (für mich zählen da auch Dinge wie Ställe, Agrochemikalien und Gentechnik dazu) von Nahrungsmitteln. Und ich bezweifle, daß wir 5 Milliarden Menschen ohne Probleme mit Bioqualität füttern können - das wird sogar in Europa nicht einfach.

0 Takanohana 13.02.2013, 13:28 Uhr

Danke, lieber Don. Bislang...

Danke, lieber Don. Bislang habe ich mit äußerstem Vergnügen Ihren Blog gelesen und still genossen. Das aber, mit Verlaub, einer Ihrer stärksten Texte. So wie die Großkonzerne ihre Lieferanten knebeln und sich dann über die Qualtität bzw. deren Mängel beklagen, so jeder von uns, der das Beste zum kleinsten Preis erwartet. Im Übrigen, Gewinner oder Verlierer ist nicht zuletzt eine Frage des Stand- und Gesichtspunktes. Gemäß Ihres bajuwarischen Fussballnachbarn ist stets der Zweite schon der erste Verlierer, ob der Aufwand stets der Erste zu sein das lohnt...

Lieber Great Artiste, Sie...

Lieber Great Artiste, Sie wollen ehrliche Antworten auf Ihre Fragen? Schon mal in Wiki unter 'Bonobos' nachgeschlagen?

0 Thorsten Haupts 13.02.2013, 13:55 Uhr

@homobulla: ... Beim...

@homobulla: ... Beim Wettbewerb der absichtlichen Falschdarstellungen mache ich gerne mit: Das Verhungernlassen armer Menschen, immer schön biologisch-organisch, konkurriert in meinem Ranking mit dem Verhungernlassen durch Landreform, exemplarisches Beispiel die Ukraine 1932/1933. ... Jetzt geht´s gleich zwei Leuten besser, der Tag wird gut. ... Gruss, Thorsten Haupts

Lieber Don, diesen Artikel...

Lieber Don, diesen Artikel speichere ich mir ab, zum privaten Gebrauch, Sie formulieren so schön, was ich denke oder mir einbilde zu denken. Eine Anmerkung für die, die sich um die Ungleichheit sorgen: erst neulich wurde eine Studie veröffentlich (Name Quelle und ehrlich gesagt auch die genauen Zahlen vergessen), die für die DDR die gleichen Zahlen wie heute in D ermittelte: Ca. 10 % sind gleicher als die anderen, und 30 % ziemlich gleich, und ganz unten tummeln sich 10 % Habenichtse. Und dann fiel mir zum Essay folgendes chinesisches Gedicht ein, wie neulich in der "Zeit" zitiert, von Qu Yuan aus der Zeit der Streitenden Reiche: "Stillstand ist die letzte Hoffnung alles andere Verrat. In der Ferne das Rufen der Reiter Sie kommen nie an. Sie reiten geschwind und so emsig und sie reiten im Kreis."

0 Anwaltsgattin 13.02.2013, 14:28 Uhr

Der Diskussion darf ich...

Der Diskussion darf ich vielleicht noch hinzufuegen: Die enorme Rolle globaler Anbieter von Duft- und Geschmacksstoffen, die hand in hand mit der Lebensmittelindustrie arbeiten und "Geschmacksloesungen" anbieten um den Verbraucher das Grosse Fressen zu ermoeglichen. Das grosse Kotzen bleibt demnach aus, weil alles "lecker" schmeckt. Und die dann, ich meine den globalplayer Symrise in Holzminden, auch noch mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet werden, weil sie ein paar Baeuerlein auf Sri Lanka die Vaniileschoten vergolden, die dort schon immer wuchsen, die Schoten...

"warum soll ich in die City...

"warum soll ich in die City fahren, parken, durch die Buchhandlung stöbern, wenn ich das Ergebnis auch daheim mit Bestellung am Rechner haben kann?" . Solch schlichtes Faulheitsgeständnis hört man häufig. Als Entschuldigung dafür, dass man schlicht faul ist. Hackt's noch, Prinz (!) Matecki, o.s.ä. ?

@ThorHa 1455 ich habe zwar...

@ThorHa 1455 ich habe zwar gelernt, daß die Leser im Forum gealtert und gebildet sind, möchte aber Ihren Beitrag ergänzen um: verantwortlich, Josef Wissarionowitsch Dschugaschwilii, geboren in Georgien und damals Chef der eUdSSR unter dem s-istischen Kampfnamen der Stählerne. Ukraine klingt nämlich zu harmlos. Allgemein empfehlen möchte ich das Schwarzbuch von Courtois

0 homobulla 13.02.2013, 14:39 Uhr

@GuX Der cleverste...

@GuX Der cleverste Nutzniesser der Theorie: "Nur so kann der Hunger der Welt gestillt werden", den ich mal diese Argumentation ohne rot-zu-werden aussprechen hörte, war ein südamerikanischer Betreiber einer monströsen Antibioti..äh...Lachsfarm. Die Logik, warum dann die 8 Tonnen Sardinen, die er verfüttern muss, um 1 Tonne Lachs rauszubekommen, nicht direkt an die Hungernden gehen, erschloss sich mir nicht. Stattdessen sind von diesen Lachsfarmen ganze Küstenstriche verseucht und auf Jahrzehnte vergiftet. Und die durch die umgekippte Umwelt arbeitslosen Fischer der Region können jetzt ihre Netze fressen. . Bedauerlicher Einzelfall? Nein, das hat System. . Ich kann mich auch gleich weiteraufregen, z.B. über die subventionierte Hähnchenmast in der EU. Was glauben wir denn eigentlich, wo das hinkommt, was wir hier nicht essen wollen? Also Hälse, Rücken, Mägen, Flügel? Das wird zu großen Klumpen eingefroren und (zusammen mit unserem Elektroschrott) nach Afrika verschifft. Dort wird es zu Dumpingpreisen (ist ja EU-subventioniert) auf den Märkten verklappt. Wenn die ansässigen Kleinbauer-Hühnerzüchter dann ruiniert sind, werden die Preise (für das natürlich auch meist mit Samonellen verseuchte Fleisch - wer kann schon eine lückenlose Kühlkette nach Afrika garantieren, gerade bei diesen Preisen...) knackig angehoben. So geht das mit der "industriellen Nahrungsmittelversorgung der Welt". . Und wer es nicht glaubt: http://doku.me/huhner-wahnsinn-das-eiskalte-geschaft-mit-dem-geflugel/ . Es geht doch bei Bio- Regional- oder sonstiger vernünftiger Qualität nicht um meine persönliche Gesundheit, oder eine Marotte oder gar um Luxus, sondern um die Wahrnehmung dessen, was wir anrichten, wenn wir diese global organisierten Verbrecher mit unserer Billigfresserei bei ihren Machenschaften noch unterstützen und mit unseren sauer verdienten Penunsen gedankenlos dabei subventionieren, wie sie Teile der Welt zugrunderichten.

0 colorcraze 13.02.2013, 15:29 Uhr

@Driver: das mit dem „wir...

@Driver: das mit dem „wir sind alle zu fett“ weise ich mit Empörrung zurück. Nein, ich bin NICHT fett, ich bin gertenschlank. Die Verfetteten und die, die es nicht sind, möchte ich denn schon auseinandergehalten haben. @homobulla: danke für Ihre Philippika, ich sehe das ähnlich. Zwar ist das auch nur ein Teilbereich der Realität, aber es ist eben so, daß, wenn man zu geizig ist, einen groß genugen Teil seines Einkommens für Essen auszugeben, zwangsläufig die Qualität des Angebots sinkt. (Ansonsten: Tegernsee autonom, naja, im Traum vielleicht.) - Aber die Darstellung mit dem Marketing, mit dem man die Verlierer tröstet, hat was. Trost heißt auf englisch ja comfort, und das Wort umfaßt durchaus die beiden Bedeutungen „Trost“ und „Komfort“. (Und „Trust“ soll mit „Trost“ verwandt sein, las ich neulich. Sehr eigenartig, was das für Hirnwindungen nach sich zieht. Der germanische Trost geht auf die Firma und die Rechtskonstruktion und der lateinische auf Möbel und Einrichtung, sozusagen.

0 homobulla 13.02.2013, 15:47 Uhr

@ThorHa Was war das denn für...

@ThorHa Was war das denn für eine ukrainische Nebelkerze? ;-)

@Geehrter Don, ich verneige...

@Geehrter Don, ich verneige mich vor dieser Generalabrechnung und stimme vollumfänglich zu. Erinnert mich hier und da an Houellebecq`s Karte und Gebiet. Die Kunst muß heute zurückstecken...... Es gibt meines Erachtens kein besseres Spiegelbild der Gesellschaft als solcherlei Anzeigen. Es ist zum Kotzen. Und wenn ich nur so einen Dreck einkaufen kann, werde ich halt zum Vegetarier. Wer braucht "Fleisch" von Tieren, die ein elendiges Dasein fristen, denen en passant die Eier abgeschnitten werden und dabei nicht umfallen können, obwohl sie es wollten - und dabei in ihrer eigen Scheiße ersaufen...... Wurde neben dieser Anzeige auch der Vodka für 4,99 beworben?

0 The Great Artiste 13.02.2013, 15:56 Uhr

Es macht mich wirklich viel...

Es macht mich wirklich viel glücklicher, dass ich mich nicht über die Berührung des Menschen, der jeden Morgen mit mir aufwacht, nach einigen Jahren immer noch sehr freuen kann, als wenn ich wüsste, dass mein Schnitzel eine unbeschwerte Kindheit mit viel Matsch, Auslauf und Leckerli erlebt hätte. . Bei dem ganzen Bio, Vegan, NoSex kriegen wir irgendwie die Prioritäten durcheinander, als inkorporierte SchlechteGewissen auf zwei Beinen betreiben wir durch Symbolverzicht einen Ablasshandel an Karma-Punkten, aber lassen es dann an ganz anderer Ecke wieder richtig krachen, wenn es vielleicht um Karriere, Position der Kinder in der Hackordnung, Verträge, Sport geht. . Ich hätte als kleiner Junge sicher auch losgeheult wie Fliegeralarm, wenn ich auf einen Ponyhof geschleppt worden wäre, wo nach der Kutschfahrt dann Fohlenfilet mit Pilzen und Pommes auf den Tisch des dazugehörigen Gasthofs gekommen wäre. Wenn man aber weiss, dass bei der Produktion von Sportpferden ein gehöriger Teil an Ausschuss produziert wird, den man kaum als Mustangherden in die Bayerische Provinz entlassen kann - was soll man dann machen? Einen riesigen Pferdefriedhof? Da ist doch auffuttern besser als einbuddeln. . Traurig aber Wirklichkeit. Ich hab da immer noch ein etwas merkwürdiges Gefühl, aber schmecken tut das prima. . @muscat, tiger: Ich denke, wenn mich in jungen Jahren öfter mal eine (normal) attraktive Frau "nur" abgeschleppt hätte, statt von einigen guten Freundinnen immer wieder zu hören, dass Sex ja so etwas "ganz anderes" wäre, um sich dann mal wieder bei mir auszuheulen, dass das letzte verführende Testosteron-Torpedo auch mal wieder der letzte Heuler gewesen sei, wäre ich deutlich früher ein ausgeglichener Mensch geworden. Und bei Bonobos gehts ja laut Wikipedia auch nicht ganz fürchterlich zu...

0 Black Beauty 13.02.2013, 16:07 Uhr

Das funktioniert genauso wie...

Das funktioniert genauso wie auf der Großbaustelle: In Schweden verschwinden jährlich 9000 Pferde, und in Lasagne taucht einhufiges Rindfleisch aus Rumänien oder sonstwoher auf. Nicht jeder hat einen Apfelbaum am Tegernsee, und -ja- ich nahm meinerseits schon Fleisch vom Discounter zu mir, allerdings kein gehacktes. Es wurde mir potenziell gefährliches Rindfleisch in UK serviert, sogar leckere Pferdesteaks in Brüssel, und was genau in diesen subventionierten Bücherregalen enthalten ist, weiss ja -bei Lichte betrachtet- auch niemand wirklich. Nunja, angesichts "privatisierter" Wasserversorgung, gerne auch genommen in Kombination mit "gedoptem" Schiefergas, ist es schön, wenigstens bei der Beschaffung von Lebensmitteln mitreden zu können. Freihandelszone ? À votre santé ! Aber: Man möge mich nicht falsch verstehen, Freiheit ist eines der höchsten Güter, und 'Wahlfreiheit' wird ja auch für jeden Blödsinn ins Feld geführt, igitur quidquid agis, prudenter agas et respice finem. http://www.skanskan.se/article/20130213/NYHETER/130219915/1007/-/9-000-hastar-forsvinner

@homobulla, danke für Ihren...

@homobulla, danke für Ihren Kommentar. Ich hörte vor kurzer Zeit, daß letztlich ein Skandinavier oder besser Norweger hinter den Machenschaften im Südamerikanischen steckt, der sogar den WWF sponsort, der widerrum dessen Produkte bewertet.......Soweit man lesen konnte, ist die argentinische und chilenische Küste auf lange Zeit kontaminiert, damit unsereins den Lachs, ein ehemals Gourmetprodukt, für 8€/Kilo verschlingen kann: Lachs und Gambas satt o. ä. Texte.

0 HansMeier555 13.02.2013, 16:11 Uhr

Eine Eigenschaft der...

Eine Eigenschaft der Lebensmittelproduktion ist, dass man sie nicht inderselben Weise nach China oder Honduras auslagern kann wie die Fertigung von Mikrochips oder Textilien. . Darum diese Skandale immer: man kann die Skelette nicht so gut auf anderen Kontinenten verbuddeln.

@homobulla Ohne Fischfarmen...

@homobulla Ohne Fischfarmen wird die Überfischung nur zunehmen; und man sucht auch nach geeigneten Alternativen zum Füttern, allerdings ist das nicht so leicht. Aber genau hier spielt eben eine sinnvoll industrielle Herstellung eine Rolle; man kann Prozesse durchaus so steuern, daß es weder zu einer Verseuchung noch zu mangelnder Qualität kommt. Die sinnvollere Alternative, nämlich Verzicht, ist deutlich schwieriger durchzusetzen. Das andere angesprochene Thema, nämlich die reichlich sinnlosen Subventionen (und viele andere ordnungspolitische Maßnahmen) sind wieder eine andere Sache. Natürlich ist es Unsinn, Überproduktion zu subventionieren - aber das ist es auch, wenn es einen Familienbetrieb betrifft. Ein echter Markt wäre vielleicht sogar besser, weil dann durch die höheren Kosten für Produktion und Transport europäische Produkte nicht einfach in Entwicklungsländer abgeschoben werden können.

The Great Artiste, ach was,...

The Great Artiste, ach was, Sie haben den Damen wahrscheinlich einfach nur kein gescheites Essen angeboten, sonst hätten die Sie sofort genommen. Aber Dosenravioli statt einer schönen dicken und reifen Ananas... das geht halt nicht. Mittlerweile stellen Sie es schlauer an (wie die Bonobos), vermute ich?

0 Bassorider 13.02.2013, 16:18 Uhr

Beste Stadtlage. 200 Meter bis...

Beste Stadtlage. 200 Meter bis zum Bioladen. Die Überzeugungsradfahrer, die mich in meinen 132PS/Bj.1995 immer feindselig anschauen und sich natürlich für besser und Gewinnner halten, sind auch nur Verlierer. Sie frieren auf dem Rad in den Müllmannwesten über den häßlichen Jack W*****n-Jacken und den bescheuerten Styroporhelmchen auf dem Kopf. Mir ist warm und es sind 10 Minuten zum Job. Und ich kenne die Praktiken des Bioladens zu dem sie radeln. Wer Leute kennt weiß eben mehr. Der Inhaber ist vom Fundigrünen zum Gewinner geworden. Macht waschkorbweise Geld und zockt seine Mitarbeiter im übelsten Kapitalistenstil ab. Klasse war die Ostereieraktion. Mit "Naturfarben" bemalte ökologisch erzeugte Eier für die Kleinen, die im Fahrradanhänger angekarrt wurden. Die ökologisch wertvollen Presente stammten vom echten Discounter. Ein Gewinner hat eben nichts zu verschenken. Jede(r) wird halt beschi**en wie sie/er's braucht. Ein Hoch auf Lasagne, diese oder eben jene!

0 astroklaus 13.02.2013, 16:33 Uhr

Ob's da einen Zusammenhang...

Ob's da einen Zusammenhang gibt? Ich habe eine Zeitlang in Frankreich in der "Provinz" gelebt, dort sah man wesentlich weniger dicke Autos als hier, aber die Lebensmittelpreise waren deutlich höher - und trotzdem (oder deswegen?) haben die Leute das bezahlt. Es ist dort auch ganz normal, auf dem Markt ungerupftes Geflügel zu bekommen, nicht nur die eingeschweißten nackten Eisklötze. Im großen Supermarkt gibt es natürlich auch eingeschweißtes Hackfleisch, aber selbst dort stammt das bei den besseren Läden nicht aus einer Fabrik irgendwo, sondern wird vor Ort produziert und abgepackt. Tendenziell tut man dort halt eher sich etwas Gutes anstatt das Geld in Statussymbole zu stecken - hier ist es eher umgekehrt. Dabei befürchte ich bei Vielen, daß sie gar nicht mehr wissen, wie denn gute Qualität aussähe oder wie es schmeckte. Daher ja auch die Inflation der Biosiegel, mit der die Prüfung dann wieder irgendeiner Institution überlassen wird. Nur - was sollen die denn prüfen außer irgendwelchen Äußerlichkeiten? Und da ist man dann schnell wieder bei Verfahrens- und Dokumentationsvorschriften, die für ein Kleinunternehmen wesentlich zu viel Aufwand bedeuten. Ein guter Bekannter meiner Eltern, ein kleiner Milchbauer mit ganz hervorragender Qualität hat nachgerechnet und ist zum Schluß gekommen, daß er bei jedem verkauften Liter draufzahlt und konsequenterweise umgesattelt. Wenn aber andererseits beim Vorstoß der Milchbauern, 40 Cent pro Liter zu fordern, sich der nächstbeste Politiker aufbläst und dann Buttersubventionen für die darob schwer gebeutelten HarzIV-ler fordert... Nun ja, Landwirte gibt's nur ein paar Prozent, Leute, die's gern noch etwas billiger hätten, dafür um so mehr...

...

. http://www.youtube.com/watch?v=UH31DtLqktA&playnext=1&list=PL1A205E717089422F&feature=results_video . sexy

0 Der Tiger 13.02.2013, 16:44 Uhr

@Great Artiste – wenn Sie...

@Great Artiste – wenn Sie mittlerweile ein ausgeglichener Mensch geworden sind, ist das doch völlig ausreichend. Dass man in jüngeren Jahren emotionaler ist, ist doch auch charmant. Da hat man später etwas, worüber man grinsen kann. Goethe soll ja auch schon über vierzig gewesen sein, bevor er seine echte große Liebe traf: „Eine Welt zwar bist du, o Rom; doch ohne die Liebe
 Wäre die Welt nicht die Welt, wäre denn Rom auch nicht Rom.“

0 homobulla 13.02.2013, 16:50 Uhr

@nico Das ist der Strand des...

@nico Das ist der Strand des "Tegernsees", an dem wir alle sitzen: http://ziadhelmizitounvisual.blogspot.de/2011/05/photographing-exodus-juan-medina.html

@Savall, natürlich...

@Savall, natürlich Übereinkunft. Spitzenqualität erwarten, sie wird ihm doch verkauft. Viele Begriffe sind ja überhaupt nicht qualitätsmäßig geschützt bzw. darf jeder Pferdemetzger - warum kein Pferdefleisch, wenn es nicht gerade für die Rennstrecke zurechtgespritzt wurde - seine Prdukte mit "Premium Qualität" bezeichenen. Das Pferd(chen) ist nur wie der gestrandete Wal sensibel besetzt, insbesondere bei den Jüngsten, man bildet zur Not Lichterketten. Es fehlt einfach ein Standard für Qualitätsbezeichnungen. Bespw. hat einer der Discountermafia sein Olivenöl stets als extra vergine bezeichnet, obwohl es nachgewiesenermaßen Lapant ist. Und Würste für 4€/Kilo werden als Premium dargeboten. Mit welcher Berechtigung? Weil vilelleicht die untergerührten Putzlappen aus 100% Baumwolle sind? Oder die Cuter täglich mit Amoniak gereinigt werden? Die reichsten in D sind die Handelsketten. Hahaha!

Da moechte ich doch zu 15:31...

Da moechte ich doch zu 15:31 wegen des vorausgehenden Kommentars von pMatecki doch grummelnd einschreiten. Es ist der Markt, nichts anderes als der schnoede Markt der die Verflachung, Angebotsbeschraenkung und den Verkauf von Massenauflagen ermoeglicht. Der Markt ist der lesenwollende Mensch, orientierungslos durch die Welt mehr oder weniger geistiger Hochleistungen irrend. Warum irrt er? Jede Schule der Welt hat es bisher geschafft, das Vergnuegen am Buch wegzulehren. In dieses Vakuum springen die laut schreienden Buchbeschwaetzer, bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen. Die Namen sind uns allen gelaeufig: der unsaegliche MRR, die Schnattergans aus Koeln, die feinsinnige Tante von 'Literaturen' (was fuer ein hochtrabender Titel), der Hinrichter mit der Muelltonne; all diese Leute verursachen die aufschwellende Stapelware auf den Ladentischen und letztendlich die staendige Nivellierung des Angebotes. Das hat gute Kritiken bekommen, denkt sich der Geisteskonsument und kauft den Schmarrn. Der Rest des verkaeuflichen bedruckten Papiers bleibt vorlaeufig unbeachtet. . In meiner Gegend auf der hoellaendischen Seite hat es niemals im Umkreis von 50 Km einen nur halbwegs qualifizierten Buchhaendler gegeben. Hinter der Grenze nach Deutschland einen Einzigen, betulich, von alter Schule; in den Regalen fand sich so mancher huebsche Ladenhueter, der sogar den Weg in mein verqualmtes Haus fand. Dann kam eine Kettengeschaeft, das Publikum war froh, nicht mehr zu suchen, denen wurde 'Qualitaetsliteratur' sprichwoertlich aufs Auge gedrueckt. Es war das Ende des stillen Schmoekerladens, dem ich so manchen Zufallsfund verdanke. Und damit endete auch das Abenteuer des Suchens und Findens. . Was ich damit sagen will, ist folgendes: Wer weiss, was er will, braucht nicht mehr zur Buchhaendlersgehilfin seiner stillen Liebe zu gehen, er kann ruhigen Gewissens das Amazonasbordell besuchen. Triebabfuhr. Aber der Reiz ist weg. Damit verschwinden auch die Zeiten, als man mal eben wegen des besonderen Engagements der Hilfskraft ein Pralinchen offerierte. Es hat also alles nichts mit Faulheit zu machen, sondern mit dem Niedergang des Sinnlichen in der Kultur. . Zum vorigen Blog, da wurde ja gewaltig genamegedropt. Gestern im Bett las ich etwas sehr senffaehiges: "Wussten sie z.B. dass sich Schopenhauer bei der Dosierung seiner Hegel-Beschimpfungen - "Hanswurst", "Afterphilosoph", "Bierwirtphysiognomie" usw.-juristisch beraten liess?" (Mit Dank an den alten Herrn Mentz, dessen Literaturempfehlungen ich allerdings auch nicht mehr folgen moechte.)

Der Tiger, . ups - ein...

Der Tiger, . ups - ein bisschen etwas habe ich ihm verraten. . Ich habe heute eine Buddhistin gefragt, bzgl. ihrer Frage. (Verantwortung und so) So sagte: "Don't know, does it matter?" Ich sagte: "Yes, it does." Sie: "Maybe for you." . Ich find' die Buddhistin sexy.

Ich als Gelegenheits-Koch...

Ich als Gelegenheits-Koch finde es schwierig, den Untergang des Abendlandes am billigen Hackfleisch festzumachen. 1,59 ist für mich kein Argument, weil ich Alleinesser bin und ich nie auf den Preis schaue, wenn ich das Zeugs aus der Tiefkühltruhe zerre. Ich meine aber, zuletzt einen deutlich höheren Preis dafür bezahlt zu haben. Letztlich ist es mir auch egal, weil - Alleinesser. Bei einer vierköpfigen Familie, wo Mutti schon morgens ein Kribbeln überfällt weil sie nicht weiß, mit was sie die hungrigen Mäuler nach der Rückkehr aus der Schule stopfen soll und zugleich daran denkt, daß sie in diesem Jahr noch so viel Knete sparen muß, damit ein Strandurlaub für alle drin ist, mag das anders aussehen. Hackfleisch ist - das habe ich als Gelegenheitskoch gelernt - so herrlich universell verwendbar. Es passt irgendwie zu allem. Zu Chilli, Spaghetti... Einfach rein damit in die Pfanne, anbraten, Gewürzmischung drüber - "Passt scho!" Das aus meiner Sicht mafiöse wenn auch gleichzeitig armselige Geschachere mit Lebensmitteln ist jedoch direkte Folge von EU-Subventionen. Klar kann die Fleischfabrik in Transsylvanien günstiger arbeiten als der Fleischermeister in Donauwörth. Das geht so nicht weiter. Dem Subventionskrempel muß ein Ende gesetzt werden.

@astroklaus, bravo. Kein...

@astroklaus, bravo. Kein Franzose würde diesen Käse aus den Handelsketten hierzulande essen. Das Durchschnittsbewußtsein dort zu Lebensmitteln ist ein anderes. @GuX, die EU hat gerade einen guten Schritt gemacht und die Zurücksetzung des Beifanges vrboten. Zumeist ein Vielfaches des Objekts der Begierde. Wer sagt denn überhaupt, daß Mensch täglich Omega3 und Kotelets essen muß und was passiert mit dem Überhang? Am einfachsten zurück in den Cuter bei höherer Temperatur und feinerer Scheibe. Verzicht fängt beim Verbraucher, meine ich, an. Den braucht man nicht durchzusetzten. Wieso muß ein Metzger oder Bäcker ein derartiges Angebot haben? Meist ist die Antwort: weil es der Kunde wünscht. Ich nicht!

0 Bruckbacher 13.02.2013, 17:37 Uhr

Heute ist Pizza-Tag ! "...

Heute ist Pizza-Tag ! " Formaggi & Pomodori" ,absolut vegetarisch dazu Bio-Johannisbeersaft,reine Südhanglage,von Hand gequetscht man gönnt sich ja sonst nix dem Pizza-Hersteller haben sie seinen Doktotitel noch nicht aberkannt das ist doch schon mal was so ein gebildeter Mensch könnte bestimmt eine Pferdefleisch-Pizza entwickeln nur muss dann natürlich auch drauf stehen was drin ist "Pizza cavallo" oder Pizza trakehna" oder "Pizza Fury" aber um an tierisches Eiweiß zu kommen bräuchte man keine Rinder oder Pferde somit auch keine Massentierhaltung und Quälerei Thoreau konnte,wie er selbst in "Walden"berichtet,eine gebratene Ratte mit bestem Appetit verspeisen Lucullus und Aspicius brachten sogar Eidechsen runter aufgrund dieser Leistung kennt man sie auch noch nach über 2000 Jahren so sehn Sieger aus!

0 C. von Egern 13.02.2013, 17:52 Uhr

¡Gracias! Señor. Habe wieder...

¡Gracias! Señor. Habe wieder gerne mitgelesen, Und wieder vielen Dank an die Gäste, welche schneller formulieren, als ich meist denke. Hier am unteren Ende des wirklichen Tegernsees gibt es eine Filiale der Gebrüder A. Ich meine bisher noch keinen größeren A..i gesehen zu haben. Ich habe auch noch nie so viele SUVs von "Premiumherstellern" und "Edelsportwagen" vor einem Diskounter gesehen wie hier. Die wirklich Vermögenden wissen eben wie man vermögend wird und bleibt. Man sieht hier auch nicht wenige Pelzträgerinnen einkaufen. Ja, an der Südseite des Sees dürfen Pelze getragen werden. Niemand würde hier eine Dame in Nerz ansprühen, nicht eimal im A..i. Was ich als Einheimischer im A..i verloren hab? Ach,...ich kauf hier nur Toilettenpapier, hüstel. Ausserdem grenzt der Parkplatz direkt an ein Landschaftsschutz Gebiet. War übrigens lustig, wie am Vorabend der Eröffnung des L..ls in Tegernsee Süd unser A..i abbrannte. War aber laut der Ermittlungen nur Koinzidenz, kein Dallas. Nicht einmal Brandstifter gib es hier, es ist fast schon zu schön. Ich muß wohl bald dieses Idyll fliehen, da es hier zuwenig Angebote zur Beschäftigung meinerseits gibt. Sch.... Großstadtberuf. Aber ich komme wieder, zwecks der Natur und der lieben Verwandtschaft.

Der Tiger, . sie heißt "So"....

Der Tiger, . sie heißt "So". Das ist ihr Name. . -------------------------------------- Ich esse kein Fleisch, seit meiner Kindheit. Man man sich verwesendes Fleisch ansieht, möchte man das nicht in seinem Körper haben. Mir schmeckt es auch nicht. Vor ein paar habe ich mal ausnahmsweise etwas Fleisch gegessen und musste mich danach mehrmals übergeben. Außerdem kaufe ich nach Möglichkeit nur in kleinen Bioläden und keine Massenware. Man kann sich vegetarisch sehr hochwertig und vielseitig ernähren. Alles nicht neu - ich wollte nur diesen Standpunkt vertreten. Ich vermisse nichts.

0 Schorsch Wagner 13.02.2013, 18:00 Uhr

Chapeau Monsieur Don...

Chapeau Monsieur Don Alphonso, war die Woche für EINEN Tag in Garmisch. In der Klinik lagen Privatpatienten in 4-Bett Zimmern herum und beobachteten den roten Helikopter wie er frisches Fleisch mehrmals am Tag heranschweben liess. Sehen so Gewinner aus? Mir scheint, die Inflationierung sämtlicher Bereiche des Lebens ist in vollem Gange...

Roß und Reiter in die/der...

Roß und Reiter in die/der Wurst.

0 Booooster 13.02.2013, 18:00 Uhr

Der Verarbeiter in Frankreich...

Der Verarbeiter in Frankreich heißt Comigel. Man mag es comisch finden. Aber irgendwie muss ich immer an "Tricatel" denken... Geht das nur mir so? Irgendwie ist Luis de Funès immer noch aktuell.

Man könnte natürlich auch...

Man könnte natürlich auch sagen: Was kann die TK-Lasagne dafür. Schmeckte man es, wenn Zebrafleisch oder das eines koreanischen Hundes drin wäre? So kann dann auch Analog-Käse dabei sein - sozusagen als alles überdeckendes Gratinat, denn danach sucht jetzt wohl keiner. In meiner WG-Zeit und auch später war Lasagne - vulgo Auflauf - immer etwas Handgemachtes. Solcherlei TK-Angebote gab es da noch nicht. Und Fleisch holte man beim Metzger. Aber da gab es auch noch keine CDS bei Banken und Riesterrenten. Insofern sollte man vor dem Gespräch mit dem Finanzoptimierer zunächst eine TK-Lasagne essen.

Schön, daß es mir Roland...

Schön, daß es mir Roland Reuß gestattet vom Hackfleisch zur Werkausgabe zu kommen, ohne das Thema zu verlassen. Zur Einstimmung noch ein Zitat aus seinem letzten Büchlein "Ende der Hypnose - Vom Netz und zum Buch": "Klugscheißer: 'Das Buch ist doch nur eine gedruckte Datei.' Ein Baum ist doch nur Zellstoff, Mineralien und Chlorophyll, der Mensch ein Agglomerat von Eiweißen, Fett und Kohlehydraten. - Zwanzig Jahre 'Netz' und schon hat man verlernt, was eine Wesensbestimmung sein könnte." Und doch muten mich Don Alphonsos und Roland Reuß' Beiträge wie Paraphrasen zu Burkes "Reflections on the Revolution in France" an. Gut geschrieben, richtige Bemerkungen enthaltend, aber nicht mehr zeitgemäß. Der Geist ist aus der Flasche und läßt sich nicht mehr zurückzwängen. Das gilt in schöner Eintracht für Lebensmittel und Bücher. Denn der stationäre Buchhandel wurde nicht von Amazon, sondern von den Buchhandelsketten unterminiert. Ebenso wie die Lebensmittelhändler sich den Discountern anpassen mußten oder verschwanden. Meine Lieblingsbuchhandlungen verschwanden auf jeden Fall vor dem Internet und jegliche Umsatzbemühungen meinerseits konnten es nicht verhindern. Natürlich trauere ich diesen Schatzhöhlen nach. Eine gut geführte Buchhandlung ist sehr viel mehr als eine Ansammlung verkaufbaren Papiers. Aber diese Zeiten sind vorbei und werden nicht wiederkommen. Ich versuche also, dem ganzen etwas positives abzugewinnen. Bei Amazon ist es das Erschließen der Backlist. Wer noch aus früheren Zeiten den Schlagwortteil des KNO-Katalogs durchackern mußte, weiß wovon ich rede.

0 Köstlich 13.02.2013, 19:12 Uhr

0 perfekt!57 13.02.2013, 19:15 Uhr

so lange es nicht demnächst 2...

so lange es nicht demnächst 2 jutetüten werden, noch eine für über den kopf ... um überhaupt keine anderen mehr sehen zu müssen. weil nur noch einer am t-see lebt, und 80.020.00 woanders? smile. (warum auch wir gegen das vermummungsverbot sind? weil hier regel eins greift: du sollst nie sehschlitze in jutetüten schneiden! auch nicht bei nacht!) . wobei, so rotel-expeditionsreisen in die sahara sollen was haben. da schläft man zwar dann auch wie in einem sarg zwischen resopalwänden (pics bei rotel online, sieht fast etwas aus wie "großstadtjapan für arme"), aber das naturerlebnis tagsüber muss atemberaubend sein. und überall diese felszeichnungen, schließlich weiß man ja länsgt, dass ca. alle 20.000 jahre die erdachse kippt, und dann ist die sahara auf einmal über nacht wieer der reinste garten eden (und oberbayrische seen liegen unter hundert meter eis. aber dann sieht man sie ja auch nicht mehr. aber wie waren wir denn jetzt eigentlich darauf gekommen? ah-ja: in unserem zukünftigen saharaparadies gibt es natürlich auch wieder unsere exklusiven orte. nur nicht für alle.) http://www.rotel.de/reise-details.html?no_cache=1&tx_fecommuniacsreisedatenbank_pi1[communiacs_rrdb_id]=033%20&tx_fecommuniacsreisedatenbank_pi1[cat_index]=cat2013 http://www.rotel.de/rollendes-hotel/fahrzeuge.html . und die spannweite realexistierender möglichkeiten ist heute ja dankenswerterweise so groß: in einer kommunalka hatten wir leider auch noch nicht gehaust. kommt aber sicherlich auch noch. (wo ein wille ist, ist auch ein weg). es muss ja nicht gleich so aussehen: http://www.mdz-moskau.eu/zusammen-ist-man-weniger-allein/ "Als ich bei meinem Auszug mit meinem großen Koffer aus dem Treppenhaus auf die Straße trat, fielen mir Kuchenklumpen auf den Kopf" . alles echte künstler halt: http://www.google.de/imgres?hl=de&client=firefox-a&hs=IPO&sa=X&tbo=d&rls=org.mozilla:de:official&biw=1920&bih=976&tbm=isch&tbnid=mhALF4h-WFtAIM:&imgrefurl=http://maurovoloschin.blogspot.com/&docid=fY1kNGfdjSryTM&imgurl=http://2.bp.blogspot.com/--FirAAXxNv4/UPw2Yk9a4jI/AAAAAAAAAEw/mCyL7elinVw/s1600/kommunalka_familia.jpg&w=800&h=532&ei=seQbUZ_6Fon64QSyqIDwDg&zoom=1&iact=hc&vpx=970&vpy=291&dur=526&hovh=182&hovw=274&tx=144&ty=98&sig=101087987558753357240&page=1&tbnh=143&tbnw=219&start=0&ndsp=63&ved=1t:429,r:15,s:0,i:127 . (und uns also halten die leute immer die tür auf, egal, was wir anhaben, komisch nicht? oder wollten uns womöglich grundsätzlich enger dabei haben. aber auch das hat hier nichts verloren, wir bitten um nachsicht. wir danken also, dass er sich für uns alle immer soviel mühe gibt, danke!) (obwohl wir es nicht/kaum wert sind)

0 E.R.Binvonhier 13.02.2013, 19:30 Uhr

...da blickt ja keiner mehr...

...da blickt ja keiner mehr durch! . Wende mich jetzt der Molekular-Küche zu. Perfekt angepasst an meine DNA.

0 perfekt!57 13.02.2013, 19:33 Uhr

"Deshalb bin ich mir auch...

"Deshalb bin ich mir auch sicher, dass wir bald noch bessere Kontrollen zum Verbraucherschutz haben werden, die noch mehr kleine Familienbetriebe ruiniert." . wobei, die faz-kommantare zu diesem artikel hier behaupten das gegenteil: der us-vorstoß "als tronjanisches pferd, im dienste der 1% der us-vermögen" (zu denen auch don a. nicht gehört) http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/amerika-und-eu-freihandelsvorstoss-trifft-auf-zustimmung-12074229.html . und was für gefährliche politische höchstunkorrektheiten unsere alten männer wie von sinnen aussprechen, angeblich: "Diese Betonung des „ganzen Herzens“ bedeute, sagte Benedikt, dass der Mensch, der sich zu Gott wende „im Denken und Fühlen, im Kern seiner Entscheidungen und bei der Auswahl seiner Taten völlig und radikal frei ist“ - so wie eben ein Papst, der sein Amt nicht mehr ausüben kann und will." http://www.faz.net/aktuell/politik/papst-ruecktritt/generalaudienz-benedikt-und-die-radikale-freiheit-12073209.html „Heiligkeit - Dank sei dir“: . mit der einstellung könnte er wohl auch kaum eine gemeinsame freihandelszone werden. . " Udo goldstein (goldi53) - 13.02.2013 19:30 Uhr Wer hat den "Vorteil"? Als Lektüre zu diesem Thema empfehle ich das aktuelle Buch von Stiglitz „Preis der Ungleichheit“ in dem er anhand von aktuellen Fakten nachweist, wie die Spaltung der amerikanischen Geslleschaft von der „1%-Elite“ mit substilsten Mitteln vorangetrieben wird. Dieses würde der EU in der einen oder anderen Form auch bei einer transatlantischen Freihandelszone mit den USA drohen.Also liebes EU-Parlament, aufgepasst, denn die Vorteile würden wieder nur bei sehr wenigen landen, die Nachteile aber wieder einmal bei der „normalen“ EU-Bevölkerung. . Jochen Breiske (jochenb...) - 13.02.2013 19:21 Uhr Was kommt danach? Aha. Eine Freihandelszone also.Sooo groß scheinen die Vorteile aber ja nicht zu sein. Dann hoffen wir mal, dass da nicht erneut viel mehr und vor allem: Viel mehr Ideologie nachgeschoben wird, will heisse, zwanghafte Political Correctness, Prüderie, Zero-Tolerance-Attitude bei jeder Bagatelle ... " . wir leben in interessanten zeiten. . wobei, wie ein wortrapunzel die sprechklagen runterlassen von den tegernzinnen alleine wird evtl. wirklich kaum helfen. man(n) müsste womöglich schon selber mannhaft in die pilitik gehen ... . aktiv werden, "nicht nur retter in der not schön aussehend herrlich und in freuden willkommen zu heißen wissen". . und wir mißtrauen den danaern, zumal wenn sie hoch verschuldet handelsgeschenke bringen. (was keine ablehnung an sich ist, sondern lediglich vorsicht) . wir werden also bald weniger verbraucherschutz haben, um die kleinen, soliden familienbetriebe zu ruinieren. aber einseitig im dienste der großunternehmen parteiisch einstufende und untersuchende kontrolleure dazu. . wobei, es muss ja nicht wieder gleich so wie früher kommen. normale europäische gymnasialbildung, man weiß: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Dschungel (wozu unsere schule früher alles gut war, nicht?) (nicht bloß für eine sachbearbeiter-karriere bei klein & krämer ... .)

0 perfekt!57 13.02.2013, 19:48 Uhr

wobei auch einzelne etwas...

wobei auch einzelne etwas beitragen können. also, das tv erinnerte kürzlich daran, welchen immensen einfluss richard wiggs auf das conorde-programm hatte. speziell wg. des überschallknalls. . http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Wiggs http://www.youtube.com/watch?v=QvpqSO4P7ng . "It is a popular misconception that the sonic boom occurs only at the moment a supersonic plane "breaks the sound barrier." In fact, the boom is a type of shock-wave, or pressure disturbance, caused by the movement of the plane through the air, much like the wave produced by the bow of a ship as it moves through water: just as the bow wave is produced for the entire journey of the ship, so the sonic shockwave occurs throughout the duration of a supersonic flight." . "In December 1970, the US Senate voted to prohibit commercial supersonic flights over the USA and to restrict SST noise levels at US airports. Sweden, Norway, the Netherlands, West Germany and Switzerland indicated that they would be unlikely to permit supersonic over-flying across their territories. Ireland had drafted legislation, and Canada prohibited supersonic over-flight. Faced with such opposition and restrictions on routes, the makers of Concorde persisted with plans to fly super-sonically over "sparsely populated" territories such as Africa and Australia. The British Aircraft Corporation's attitude was revealed in a comment, made public by Wiggs, by their Press Chief Charles Gardner, who dismissed the possibility of opposition since it would "only affect a bunch of old Abo's." (derogatorily referring to the Australian Aborigines)."

0 perfekt!57 13.02.2013, 19:50 Uhr

"Deshalb bin ich mir auch...

"Deshalb bin ich mir auch sicher, dass wir bald noch bessere Kontrollen zum Verbraucherschutz haben werden, die noch mehr kleine Familienbetriebe ruiniert." . wobei, die faz-kommantare zu diesem artikel hier behaupten das gegenteil: der us-vorstoß "als tronjanisches pferd, im dienste der 1% der us-vermögen" (zu denen auch don a. nicht gehört) http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/amerika-und-eu-freihandelsvorstoss-trifft-auf-zustimmung-12074229.html . und was für gefährliche politische höchstunkorrektheiten unsere alten männer wie von sinnen aussprechen, angeblich: "Diese Betonung des „ganzen Herzens“ bedeute, sagte Benedikt, dass der Mensch, der sich zu Gott wende „im Denken und Fühlen, im Kern seiner Entscheidungen und bei der Auswahl seiner Taten völlig und radikal frei ist“ - so wie eben ein Papst, der sein Amt nicht mehr ausüben kann und will." http://www.faz.net/aktuell/politik/papst-ruecktritt/generalaudienz-benedikt-und-die-radikale-freiheit-12073209.html „Heiligkeit - Dank sei dir“: . mit der einstellung könnte er wohl auch kaum eine gemeinsame freihandelszone werden. . " Udo goldstein (goldi53) - 13.02.2013 19:30 Uhr Wer hat den "Vorteil"? Als Lektüre zu diesem Thema empfehle ich das aktuelle Buch von Stiglitz „Preis der Ungleichheit“ in dem er anhand von aktuellen Fakten nachweist, wie die Spaltung der amerikanischen Geslleschaft von der „1%-Elite“ mit substilsten Mitteln vorangetrieben wird. Dieses würde der EU in der einen oder anderen Form auch bei einer transatlantischen Freihandelszone mit den USA drohen.Also liebes EU-Parlament, aufgepasst, denn die Vorteile würden wieder nur bei sehr wenigen landen, die Nachteile aber wieder einmal bei der „normalen“ EU-Bevölkerung. . Jochen Breiske (jochenb...) - 13.02.2013 19:21 Uhr Was kommt danach? Aha. Eine Freihandelszone also.Sooo groß scheinen die Vorteile aber ja nicht zu sein. Dann hoffen wir mal, dass da nicht erneut viel mehr und vor allem: Viel mehr Ideologie nachgeschoben wird, will heisse, zwanghafte Political Correctness, Prüderie, Zero-Tolerance-Attitude bei jeder Bagatelle ... " . wir leben in interessanten zeiten. . wobei, wie ein wortrapunzel die sprechklagen runterlassen von den tegernzinnen alleine wird evtl. wirklich kaum helfen. man(n) müsste womöglich schon selber mannhaft in die pilitik gehen ... . aktiv werden, "nicht nur retter in der not schön aussehend herrlich und in freuden willkommen zu heißen wissen". . und wir mißtrauen den danaern, zumal wenn sie hoch verschuldet handelsgeschenke bringen. (was keine ablehnung an sich ist, sondern lediglich vorsicht) . wir werden also bald weniger verbraucherschutz haben, um die kleinen, soliden familienbetriebe zu ruinieren. aber einseitig im dienste der großunternehmen parteiisch einstufende und untersuchende kontrolleure dazu. . wobei, es muss ja nicht wieder gleich so wie früher kommen. normale europäische gymnasialbildung, man weiß: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Dschungel (wozu unsere schule früher alles gut war, nicht?) (nicht bloß für eine sachbearbeiter-karriere bei klein & krämer ... .)

0 perfekt!57 13.02.2013, 19:55 Uhr

wir bitten einmal mehr um...

wir bitten einmal mehr um nachsicht für zu hohen post-anteil in diesem moment. . hatten wir dies verlinkt, wie meinen es passt hierher, alles nicht neu, man muss die standards ggfls. auch mal wieder senken können, falls wir inzwischen objektiver weise schon längst überreglementiert wären: . "Zur Recherche hatte Sinclair sieben Wochen lang im Armour Trust, einer der größten Fleischfabriken Chicagos, gearbeitet. Nach dem Erscheinen des Buches sank der Absatz amerikanischer Fleischkonserven schlagartig, als man von den kriminellen Zuständen in den Schlachthöfen las. Arbeiter mit TBC hatten ins Fleisch gehustet. In Ermangelung von Toiletten und wegen der Akkordarbeit wurde ins Fleisch uriniert. Arbeiter fielen in Bottiche, ertranken und wurden eingedost. Letztere Behauptung des Autors konnte allerdings als einziger Punkt der ansonsten nachgewiesenen Missstände nicht belegt werden. Jack London nannte das Buch: „Onkel Toms Hütte der Lohnsklaverei.“ Die direkte Folge war ein neues Lebensmittelgesetz, gegen den Widerstand der Trusts. Verbessert wurde danach die Qualität der Fleischkonserven, nicht verbessert wurden die Bedingungen für die Arbeiter. Sinclair schrieb daraufhin: „Ich zielte auf das Herz und das Gewissen der Amerikaner, aber ich traf sie nur in den Bauch.“ . In seinem Stil erweist sich das Werk als Mischung einer drastischen Sozialreportage mit einer von manchen als eindimensional empfundenen Handlung, eine indirekte Quelle für die Strömungen der amerikanischen Sozialreformer zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Methoden der so genannten „muckraking novels“, also das Schmutz-Aufwühlen, den Schmutz der Großindustrie und der Hochfinanz zu recherchieren und kritisch an die Öffentlichkeit zu bringen, den Opportunismus, die Korruption, Bereicherung und Bestechung aufzudecken, dies hat Sinclair hier zum literarischen Prinzip ausgebaut."

0 E.R.Binvonhier 13.02.2013, 19:56 Uhr

Werter Schorsch Wagner, eine...

Werter Schorsch Wagner, eine Inflationierung des Geldes ist ohne die Inflationierung sämtlicher Bereiche des Lebens nicht vorstellbar. . Da gibt es keine ' Chinese Walls' .

0 perfekt!57 13.02.2013, 20:03 Uhr

wir bitten um nachlaß, es ist...

wir bitten um nachlaß, es ist die faz, und die faz ist gut. und wenn also nicht grad die faz, dann aber ihre leser sind es: . "Paul Hansen (PaulePa...) - 13.02.2013 19:57 Uhr Freihandel ist immer eine gute Idee - nur Dumping ueber Regellosigkeit vielleicht nicht so sehr... Nachtigall? Wenn das Agrarthema ausgeklammert wird, bleibt nicht mehr viel..... Und was ich befuerchte, wenn die es zur gegenseitigen Anerkennung von Standards kommt, dass dann das beruehmte "Rennen ins Niveaulose" stattfinden wird. Die EU hat in vielem die hoechsten Standards, und von denen sind viele noch schwach. Wollen wir wirklich "wild west" Regeleungsfreiheit? Es wird also sehr von den Details abhaengen, ob dieses Freihandelsabkommen eine gute Idee ist. . Torsten Krause (tkrause) - 13.02.2013 19:50 Uhr also Herr Schmid, ich will Ihre Euphorie nicht daempfen ... aber der Steuermichel wird sich nach alternativlosen Steuererhoehungen und Vermoegensbereinigungen nur noch den VW Golf leisten koennen ... der dann allerdings aus El Paso kommen wird; no Problem, der UP kommt ja schon heute aus der Slowakei und der Polo aus Spanien ... und den Rest der Flotte wird es nur noch bei VW of America und VW China geben." http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/amerika-und-eu-freihandelsvorstoss-trifft-auf-zustimmung-12074229.html

0 perfekt!57 13.02.2013, 21:00 Uhr

das gerede von "autonom im...

das gerede von "autonom im tal" ist im grunde genommen natürlich als genau so klug anzusehen wie ein "autonom auf dem berge" - es sei denn, wir alle werden ja nicht müde, es laufend zu betonen, es hätte allerlei spielerische und freiwillige aspekte. . aber man schaue einmal hier, die ersten fünf minuten zumindest http://www.youtube.com/watch?v=LD_wUNb0cw8: jedem historiker ein greuel. wieviele hände mr. obama schütteln muss, für den preis der regierungsfähigkeit. denn ohne diese, für diese und durch diese alle kein regierungshandeln. was eine "pest", so ein leben - und was für einen hoher preis er also bezahlte, offensichtlich, nicht wahr? denn wollte sollte er selber seine bücher schreiben, seine kinder selber zur schule bringen, neben ihnen abends am tische zu sitzen, sie aufwachsen zu sehen und ihnen liebend zuzuhören, von ausflügen, erlebnissen und ereignissen, in alle der für die algemeinheit und an sie vergeudeten zeit? wo sich doch so viele hinzudrängten, es leicht noch besser zu können. das öffentliche amt. . also eine art es zu sehen, es so zu sehen: es gäbe evtl. auch andere, ja. . und don hat recht: die verkürzung der allgemeinheit auf arbeitstellen evtl. doch nicht alles. wir sind weiter und breiter. und wollen auch so sein und bleiben. . gleichzeitg will es nicht leicht fallen mal eine bild auf den schirm zu zaubern von diesen "grünen schelifen" - eine überraschende errungenschaft - und so positiv. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/obamas-state-of-the-union-wachstum-als-leitstern-12061212.html wg. "grassierende Waffengewalt" - da war unsere berichterstattung offensichtlich weit hinterher, nicht?

0 E.R.Binvonhier 13.02.2013, 21:24 Uhr

Meine um 20:56 aufgestellte...

Meine um 20:56 aufgestellte Behauptung ist meinem tiefsten Glauben entsprungen. . "Wir sind Papst."

0 donna laura 13.02.2013, 22:03 Uhr

lieber don, kaum zurück,...

lieber don, kaum zurück, schon blickt man in abgründe; ganz recht; so kann nicht nur die beschaffung von lebensmitteln und büchern zur auch sozialethischen distinktion beitragen, auch, s. ihre zeitungsabbildung, das schalten von scherzhaft gemeinten inseraten, insofern deren witz so mancher in seiner verzweiflung nicht mehr zu erkennen in der lage ist, was doch recht bezeichnend für die fazialpalmierende europa scheint. . in diesen zeiten gibt es für alles ein für und ein wider, denn seit man über geschmack streiten kann, tut man es auch. . eine der errungenschaften einer bürgerlich* geprägten gesellschaft mündet m.e. darin, dass man nicht nur wissen darf, was einem selbst mehr zusagt als anderes - und dies auch ungezwungen vor sich hinschnattern muss -, sondern dass man geschult durch handfestes halbwissen** sich als hilfsexperte fühlen darf, doch letztlich von professionellen experten (bsp. solar - methan - fracking; nebenerwerbsbauer - biobauer - tricatel; ein solcher experte weiss 'es', denkt er) geknechtet wird; so zumindest hat es hin und wieder den anschein. je weniger man tatsachlich wissen kann, umso mehr nimmt man wohl an, müsse man glauben und wohl fechten, um letztlich - als sieger dazustehen. . als sieger dastehen. nicht verlieren. recht haben. von oben herunter- äh: blöken. ihre diagnose ist da nicht ganz falsch, lieber don. ich denke, dass der strassenkampf sich in einer schwer zu formulierenden art und weise seit einigen jahren schon verschärft, gerade unter fremden; da wird mit blicken gemeuchelt, da laufen fussgänger, ohne sich umzusehen, oder eben mit triumphierendem blick ziemlich langsam auf die strasse, und dabei hätte man so oder so nicht einmal nicht gehalten, weil sich das eben so gehört. aber dann der blick!- dass man verlierer sei. naja. dabei liesse sich das anwenden von selbstverständlichkeiten wohl kaum als sieg bezeichnen. . eine anwendung einer gewissen differenzierungsfähigkeit erscheint m.e. allerdings nicht völlig sinnlos, anstatt stets jeden noch so dahergelaufenen zuzuloben, wie dies seit jahren in den sogenannten qualitätsmedien recht anschaulich zu betrachten ist, besonders devot in den als komödiantisch bezeichneten sendungen, wie auch in der erziehung. . dies erinnert nicht nur ein wenig an newsspeak und duckspeak, kulmierend im doubleplusgood. und was darunter bleibt, gilt dem narziss als kränkung des zombieichs. ein kunststück, dass die kritikfähigkeit - die fähigkeit zur stichhaltigen kritik und die fähigkeit, sich damit argumentativ (1. damit, 2. nicht wutschnaubend) auseinanderzusetzen - leidet. ----- * bürger? ach. tatsächlich doch? hüstel. ** denn was ist schon 'wissen' in zeiten, in denen wissensanteile sich zusammensetzen wie ein rasant wachsendes fliegenauge.

0 donna laura 13.02.2013, 22:08 Uhr

man hat mir zugetragen, es...

man hat mir zugetragen, es gebe ein funktionierendes system der raschen buchbestellung, und sogar buchläden verfügen mittlerweile über telefon und sogar internetanschluss; weiterhin gibt es an universitäten in den verschiedensten fächern leselisten, die examinierte normativ betrachtet durchgearbeitet haben sollten. amazonien würde ich bestenfalls als reisende, nicht als bestellende beglücken, aber manch anderer kann sich anders kaum behelfen, doch, kind, bedenke die folllggenn. . das gestrige name dropping der grossen namen reizt; um beim thema zu bleiben, so lebt mea parvitas mit einem zwiespalt zwischen vermutlich hoffentlich einigermassen dankbaren wallachen auf der einen und der jagd im frühmorgendlich-dunstig- zartspinnwebigen hochsitz auf der anderen seite. das eine lebt, tot ist das andere.

0 perfekt!57 13.02.2013, 22:10 Uhr

übrigens eine wenn man so...

übrigens eine wenn man so will alles in allem erstklassig "sozialdemokratische" rede(1) - obama spricht sogar offen von "klassenkampf" ("you can call this "class-warfare"") - was die anwendung gesellschaftlicher vernunft im hinblick auf die durchsetzung gerechter, also gleicher besteuerung eben nicht sei. die durchsetzung allgm. und gleicher besteuerung für die 98% der gesellschaft, die weniger als 250.000 brutto p.a. versteuerten, also das gebot der stunde www.youtube.com/watch?v=LD_wUNb0cw8 . 1- wobei sich obama einer masse/großen zahl von angelegenheiten widmen muss, die auf manche eigentlich wie selbstverständlichkeiten wirken (so dass er es eigentlich nicht müsste, wichtigeres zu tun hätte). aber so ist das nun einmal, wenn im laufe von jahrzehnten zu vieles ins arge kam und repariert werden muss (und bei einem präsidialsystem, welches für europäer manchmal eher wie die ausübung der handlungsvollmacht in einer firma mbh vorkommt, so eine gewisses vorurteil von außen womöglich). aber auch das halt altbekannt. . und also wir sind nicht papst. wir sind nicht mal blogger. wir sind überhaupt nicht. . und obama sprach also auch von nicht-gewinnern, nicht-siegern und all den anderen auf den vermutet ersten plätzen.

0 colorcraze 13.02.2013, 22:42 Uhr

@donna laura: oh, bei der...

@donna laura: oh, bei der Kälte waren Sie auf der Jagd? Respekt. - Tschä, was man gegen die Wissensfragmentierung tun könnte, weiß ich auch nicht - nicht jeder kann 10 Jahre "bio", 10 Jahre "Gen" und 10 Jahre "gemischt" bauern, um vergleichen und die Erfahrungen verbinden zu können - zumal der Markt, einzige Quelle des nötigen Diridari, seine unerbittliche Fuchtel schwingt. Beispielsweise. - @perfekt: sind Sie eigentlich auch irgendwie buddhistisch angehaucht, daß Sie so gern Details sammeln?

Passend zum...

Passend zum Gewinner-Verlierer-Thema ein kleiner Einspruch meinerseits. Natürlich ist es bequem und einfach, seine Bucheinkäufe über Amazon abzuwickeln, bei schneller Zustellung an den folgenden Tagen. Doch wer zahlt den Preis dafür und unter welchen Arbeitsbedingungen wird dies ermöglicht? . Gerade im ersten Programm den schockierenden Bericht "Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon" gesehen. Da werden zum Weihnachtsgeschäft Leiharbeiter aus ganz Europa angeworben, um dann nach der Anreise bei einer Leiharbeiter-Firma Trenkwalder zu landen, mit deutlich niedrigeren Löhnen. Sie werden in Ferienunterkünften auf engstem Raum untergebracht und mit überfüllten Bussen zu den einzelnen Amazon-Lagern transportiert. Da wird dann teilweise 15 Tage hintereinander gearbeitet, auch in der Nachtschicht. . Doch das Übelste ist eine von Amazon angeheuerte Security-Firma mit Namen H.E.S.S, deren Personal auch mit Thor-Steiner-Kaputzen auftritt und die Leiharbeiter ständig beobachtet, sei es in der Kantine oder in ihren Nachtquartieren. Das alles wird von deutschen Stellen geduldet, wer von den Leiharbeitern aufmuckt, kann seine Sachen packen, unter Aufsicht von H.E.S.S.-Security. Amazon, eine streng durchrationalisierte Firma, deren Arbeitswelt wir nie zu Gesicht bekommen, beim Klicken am heimatlichen PC, das ist wirklich ein trauriges Lehrstück aus dem Web. Sieht so die Zukunft des Online-Handels bei den Internet-Giganten aus? Werde meine nächsten Bucheinkäufe doch lieber in einer realen Buchhandlung tätigen, bin wirklich schockiert.

Das Symbol, das an die Stelle...

Das Symbol, das an die Stelle tritt. Das Symbol als Platzhalter, als nächtliches Strandtuch am See. Das Symbol, das auf etwas anderes verweist: Auf ein Symbol, das auf ein Symbol, das auf ein Symbol, das... Das Leben als Symbol. Der Tod als Symbol. . You cannot leave the Nexus.

...

. http://www.youtube.com/watch?v=bRVNvztrlR8 . happy

Liebe Donna Laura, wundern Sie...

Liebe Donna Laura, wundern Sie sich nicht länger. Heißt es doch, Bürger kommt von Burg. Wer hat die schon! Sehen Sie!

I'm using a nano modification...

I'm using a nano modification called hype resistence. It works very well. . I'm not a communist, satanist, nudist, buddhist, capitalist and I am not Papst. I'm just a kinky girl that writes strange comments. A bit lunancy maybe but sexy.

Die Texte dieses Autors sind...

Die Texte dieses Autors sind Selbstvergewisserungen. In dem mantraartigen Wiederholen, als Tegernsee-Anrainer eine vermeintliche Elite darzustellen, wird zweierlei übergangen: Erstens unterschätzt der Autor kolossal den Wohlstand uns anderer Bundesbürger. Die meisten von uns leben ebenfalls völlig frei von materiellen Sorgen. Zum anderen haben wir unsere Quartiere ja nicht grundlos meist in Großstädten aufgeschlagen. Im Gegensatz zur Idylle ländlichen Lebens besuchen wir täglich Konzerte, Opern, Museen, Vernissagen und dürften in kultureller Bildung wohl eher voranstehen.

Nachtrag zur...

Nachtrag zur H.E.S.S.-Security: War gerade auf deren rotbraunen Webseite, dort werden auch sogenannte Schießtermine angeboten: . "Ab sofort bietet unser Unternehmen ein Gäste Schießtraining für jeden der Interesse hat an. Folgende Waffen können geschossen werden: - Pistole Glock 17 / 19 (Kal. 9mm)- - Pistole Star PK 30 (Kal. 9mm)- - Revolver Weihrauch Hunter 3" (Kal. 38 Spez. / .357 Mag)- - Revolver Ruger 6" (Kal. .357 Mag)- - Büchse Repetierer offene Visierung (Kal. .22 lfb)- - Halbautomat mit Zielfernrohr (Kal. .22 lfb)- - GSG 5 (Nachbau MP 5K / Kal. .22lfb / je nach Verfügbarkeit)- - Glock 17 als MP - Umbau (Kal. 9mm / je nach Verfügbarkeit)- . - Schießbahngebühr pro Teilnehmer 10,00€" Der Link dazu lautet harmlos: . http://www.hess-security.de/gaste_schieben.html

Lieber Don, ein starker...

Lieber Don, ein starker Beitrag, der - wie sich zeigt - viel Wirbel erzeugt. Als Marketing- und Werbemann kann ich dazu nur sagen: So ist es! Geiz ist geil, ich bin doch nicht blöd'! Ich will das beste zum kleinsten Preis, und der Staat soll gefälligst aufpassen, dass die Qualität super ist. Da beißt sich die Katz' in den Schwanz. Vroni: Leid für Tiere! Ob industrielle oder individuelle Tötung von Tieren, macht für mich keinen Unterschied: Abmurksen bleibt abmurksen. Buchhandel: Ich habe vor 30 Jahren den ersten Marketing- und Einkaufsverbund von Buchhandlungen in Deutschland auf die Beine gestellt - als Initiative gegen die aufkommenden Ketten. Nach wenigen Jahren habe ich die Gesellschaft wieder aufgelöst, weil viele Verlage uns blockiert haben und meine über 100 Buchhändler doch lieber individuell mit den Verlagen klüngeln wollten. Heute sind viele Buchhandlungen pleite, weil sie nicht geglaubt haben, dass eine Gruppe stärker ist als der einzelne Händler. Aber jetzt haben auch die Ketten schon Probleme...

Wo die Versorgung mit...

Wo die Versorgung mit ausreichend Nahrungsmitteln das erste Menschenrecht geworden sein wird… . Die Ernährungsproblematik – und da gehört das Problem der Wasserversorgung mit dazu – ist ein wichtiges Indiz dafür, dass der Kapitalismus, das heißt: die Abhängigkeit der Welternährung vom Profitdenken, historisch an seine Grenzen gelangt ist. Wenigstens die Hälfte der Weltbevölkerung leidet unter Hunger oder Wassermangel, bzw. ist nicht ausreichend gesundheitlich versorgt. Und die andere Hälfte ist damit beschäftigt, sich vor einer solchen Katastrophe zu fürchten. Und das alles nur, damit eine kleine sog. Elite über die Alternativlosigkeit des Kapitalismus räsonieren, will heißen: sich dessen Vorteile sichern darf. Das Essen von Fleisch oder Fisch durch diese Minderheit – und ich bin kein Vegetarier oder Mitglied von Animal Peace/-Angels –, geht zu Lasten der Grundversorgung eben dieser Weltbevölkerung. So ganz nebenbei ist es ein Hauptgrund für die aktuelle Umweltkatastrophe. Ernährungsphysiologisch betrachtet ist Fleisch für den Menschen eher schädlich als nützlich, auf jeden Fall entbehrlich. Doch da Fleischessen u.a. auch ein Statussymbol ist, geht der Fleischkonsum in die Höhe. Man gönnt sich ja sonst nichts. . Ob als Schwein, Rind oder Pferd, oder als Fisch, ob industriell oder beim Metzger um die Ecke verpackt – selbstschlachtende Metzger gibt es ehe kaum noch –, oder ob als „Biofleisch“ gar, Tiere müssen aufhören Nahrungsmittel für den Menschen zu sein. Da es sich hier aber auch um liebgewordene Gewohnheiten eben dieser Menschen handelt, also quasi um eine „Kultur“, die der „Markt“ gerne pflegt, kann man nur bewusst und organisiert dagegen steuern, das heißt: eben dies nicht dem Markt überlassen. . Der Kapitalismus wird diese Gegenbewegung nicht organisieren. Im Gegenteil. Er betrachtet sie als Bedrohung, als Eingriff in die „Menschenrechte“, vermutlich. Denn offenbar ist es ein Recht Tiere zu töten. Die Gesellschaft des Menschen wird entweder lernen bewusst und planmäßig zu handeln, und das setzt die Aufhebung von Klassen wie die Abschaffung des Eigentums an Produktionsmitteln voraus, oder recht bald untergehen. Und wo die Versorgung mit ausreichend Nahrungsmitteln das erste Menschenrecht geworden ist, dort werden wir keine Fleischproduktion mehr vorfinden. Und das und nichts anderes sind die Lehren aus all diesen Lebensmittelskandalen.

0 E.R.Binvonhier 14.02.2013, 01:34 Uhr

Perfekt!57@x, Lassen Sie es...

Perfekt!57@x, Lassen Sie es gut sein; Man darf sich doch noch an alte Schlagzeilen der Bild erinnern, besonders wenn diese so herausragend einen Trend abbilden.;)

0 Duke Nukem 14.02.2013, 03:23 Uhr

Als tumber Simpel (aber...

Als tumber Simpel (aber praktisch begabt) lebe ich ganz unbedarft und vor allem convenient. Mein Leben als Underdog gestattet mir selten einen Blick über den Tellerrand und das Tragen von Scheuklappen hilft, Zumutungen aus dem näheren Umfeld zu vermeiden. Beim Einkauf interessiert mich der Preis, nicht die Provenienz, beim Verzehr nicht die Liste der Inhaltsstoffe, sondern der Geschmack. Der ist einfach, aber ich kenne nichts anderes. Den Blick aufs Tegernseer Tal neide ich keinem, denn ich bevorzuge den Blick auf mein megageiles 3D-Pixelwunder in Wandgröße (meiner 12 qm-Butze in Berl...'tuldigung, der Kapitale). Porneaux rules, Pastorale sucks. . Einfach ist es, ein zufriedenes und bequemes Leben zu führen, denn ich lebe in einer glücklichen Zeit, in der Vater Staat fürsorglich einem jeden Obdach gewährt, ihn kleidet und nährt, wärmt und, subtil aber konsequent erzieht, ein gutes Stimmviech zu sein. Muuuhhh! . Was bedeutet eigentlich Tittitainment? Neulich, an der Schlange vor Kasse des Diskounters meines Vertrauens, hörte ich zwei gepiercte Girlies darüber sprechen.

0 Bruckbacher 14.02.2013, 05:44 Uhr

demnächst als...

demnächst als Schlagzeile: . "Bio-Mahlzeiten gegen Sex"

0 donalphonso 14.02.2013, 06:01 Uhr

Der war gut....

Der war gut.

0 HansMeier555 14.02.2013, 06:04 Uhr

Woraus sind eigentlich die...

Woraus sind eigentlich die Pferde gemacht?

@ markus …und - wir haben...

@ markus …und - wir haben noch die möglichkeit, an jedem wochenende in die idylle ländlicher romantik einzufliegen. angesichts des von @ antagonist vorgestellten werbeclips zu tegernseer käse wäre hier zu fragen, ob die von don alphonso beschworene idylle wirklich so erstrebenswert ist, denn die lokale käse-werbung erschreckt wohl eher ästheten, kulturell gebildete und intelligente menschen und lässt auf jenen dort vorherrschenden sozialen hintergrund der vermeintlichen elite schließen, den ich schon länger beim lesen dieses blogs vermute: kleinbürgerliche träume vom großbürgertum solcher, die „etwas auf der hohen kante“ haben und sich nun über „die looser“ erheben, um sich erhaben dünken zu können. mögliche ironie des don alphonso in bezug auf solche gesellschaftspolitische positionierung kommt nicht „richtig rüber“ oder ist einfach zu bayerisch. gruß aus paris. :-)

Beim Lesen der Epistel des...

Beim Lesen der Epistel des Dons würgte es mich. . Mir und meinen Geschwistern ist noch in Erinnerung, wie unser Vater an seinen Herrenabenden für seine Gäste Delikatessen mit Inbrunst zelebrierte: Bries! Nieren! Leber! Alles vom niedlichen Kälbchen! . Filet, welches fürchterlich stank, ließ bei ihm das Wasser im Mund zusammenlaufen… . Und dann…dann erzählten sie sich wieder und wieder, wie sie früher den Kitt aus den Fenstern fressen mussten.

0 Tjalf Boris Prößdorf 14.02.2013, 06:39 Uhr

Hackfleischverordnung ... der...

Hackfleischverordnung ... der Metzger meines Vertrauens dreht das Hackfleisch nicht vor meinen Augen, sondern in der Kühlkammer durch den Wolf - weil die Verordnung einen gekühlten Fleischwolf verlangt. Eine Investition, die ein kleiner Betrieb nicht leisten kann. Warum verlangt die Verordnung das? Weil an der Fleischtheke im Supermarkt so viel Unfug passiert ist: da mußte die Verordnung halt mal an die Realität angepaßt werden. Und so werden die Mißbräuche der Großen immer schön in Strafen für die kleinen umgewandelt. Im Übrigen habe ich von meiner Tante ein Kochbuch geerbt, Marke „Ein Kuchen = Ein Dutzend Eier ...” — das enthält aber auch zwei Dutzend Seiten über die Kunst, verfälschte Lebensmittel zu erkennen. Da kann man in's Grübeln über die Vorteile industrieller Nahrungsmittel kommen — an denen stirbt man wenigstens nicht so schnell.

Im Westen nichts...

Im Westen nichts Neues. ? ! Von Erich Maria Remarque. Das Buch zur Fastenzeit. Besonders für Ungläubige.

Die Gewinner heute sind die...

Die Gewinner heute sind die Nestle-Aktionäre. Seit 1954 wurde jedes Jahr die Dividende erhöht, und heute von CHF1,95 auf 2,05.

Here's a sexy joke: Two monks...

Here's a sexy joke: Two monks are walking in the monastery garden. One monk says to the other "All you ever talk about is sects, sects, sects".

0 Tyler Durden Volland 14.02.2013, 08:22 Uhr

@Vroni Ich kann ihnen nur...

@Vroni Ich kann ihnen nur zustimmen, aber…. Wie oft haben wir in der Glotze Berichte gesehen die die Zustände in der Massentierhaltung zeigen? Und trotzdem gibt es selbst im gebildeten Deutschland aber-Millionen die dieses Zeug kaufen und fressen. Und trotzdem gibt es eine Regierung nach der anderen, die diesem Treiben auch in 2013 noch zusieht, und es gibt die aber-Millionen die nötig sind um solche Regierungen immer wieder an Macht zu bringen… „Animal's Angels“ mögen ihr persönliches Gewissen beruhigen, an der Sache ändern sie nichts. Solange der Besitzer einer solchen Tierfolter-Fabrik einmal im Jahr 100.000 Euro an seinen FDP/CDU/SPD Ortsverband spendet, anstatt um sein Leben zu fürchten, weil ihm ein militanter Tierschützer den Kopf wegschiessen könnte, solange wird sich nichts ändern. Erklären sie mir, warum sie „Animal's Angels“ unterstützen? @homobulla Ich dachte schon fast ich sei der Einzige dem aufgefallen ist, dass einige hier so tun, als die einzige Alternative zu diesem Schei$$ eine weltweites Biafra. Es wäre auch unserem Don anzuraten mal die gerade gerade gezeigten Dokus zum Lobbyismus in Brüssel und der Macht Verteilung dort etwas genauer zu betrachten bevor er solchen, bei ihm Gott-sei-Dank sehr selten vorkommenden Mist verzapft: „Deshalb bin ich mir auch sicher, dass wir bald noch bessere Kontrollen zum Verbraucherschutz haben werden, die noch mehr kleine Familienbetriebe ruiniert.“ Don: Die Regeln werden keineswegs für die Verbraucher gemacht, sondern um die Profite auch einiger der Anwohner am Tegernsee zu garantieren. Sagen sie bloss nicht, das wäre ihnen unbekannt? (Der Rest des heutigen Blogs ist natürlich wie immer völlig korrekt.)

0 astroklaus 14.02.2013, 08:53 Uhr

Daß "gleiche" Vorschriften...

Daß "gleiche" Vorschriften für alle in den meisten Fällen dazu führen, daß die Großen einen weiteren Vorteil haben, sit leider nichts Neues. Man muß nicht (unbedingt) bei Marie Antoinette anfangen (Wer sich kein Brot kaufen kann, soll doch Brioche essen), aber schon vor etwa 30 Jahren beklagte sich mein Fahrradbauer, daß er jetzt mit seinem Ein-Mann-Betrieb etliche neue Buchhaltungsvorschriften erfüllen müsse, ohne aber einen Buchhalter bezahlen zu können. Und auch viele kleine Tankstellen sind an den Umweltschutzauflagen gescheitert, Autoverwerter und andere kleine Entsorgungsunternehmen dito. Als es noch keine "Wertstoffsammelhöfe" gab, fuhr noch der "Schrott-Paule" im Schrittempo durch den Ort mit einer Schelle. Nun ist alles staatlich geregelt und die Überwachung an irgendwelche Behörden delegiert. Funktioniert es deswegen nun wirklich besser? Klar, das Unfallauto beim Schrott-Paule, aus dem das restliche Öl in den Boden läuft, das gibt es nicht mehr. Dafür haben wir nun die Monster mit dem grünen Punkt, die offenbar außerordentlich gut verdienen - und den Rentner-Sheriff, der sich auch schon mal Prügeleien mit dem Nachbarn liefert, wenn der es etwa wagen sollte, die PE-Papier-Verpackung des Gammel-Hackfleischs nicht zu trennen und korrekt zu "entsorgen" (was für ein "schönes" Wort!)

0 Thorsten Haupts 14.02.2013, 09:07 Uhr

@ Tjalf Boris Prößdorf -...

@ Tjalf Boris Prößdorf - verfälschte Lebensmittel: ... Irritieren Sie niemanden mit Fakten. Es ist den meisten Menschen nicht einmal mehr bekannt, wie viele Lebensmittelvergiftungen es in der vorindustriellen Lebensmittelzeit gegeben hat. Heute ist das die "gute alte Zeit", Industrie = böse, Denken beendet. Nur wenige Menschen wissen, dass wir mit unserer heutigen Darmflora die Ernährung des englischen Königshauses im 18. Jahrhundert vermutlich nicht überleben würden. ... Gruss, Thorsten Haupts

0 Thorsten Haupts 14.02.2013, 09:16 Uhr

@Devin 08: ... Europa hat eine...

@Devin 08: ... Europa hat eine Fleischessertradition, genug Flächen für Vieh und gemessen an seinem Agrarland eine nicht zu grosse Bevölkerung für eventuelle Selbstversorgung. Warum wir damit für den Hunger auf der Welt verantwortlich sind, der in erster Linie einer zu schnell wachsenden Bevölkerung (zum Teil in agrarisch grenzwertigen Regionen) geschuldet ist, weiss ich nicht. Bin kein Neo-Marxist, nur die wissen alles. Was ich allerdings oberflächlich kenne ist z.B. das indische Problem. An sich genügend Lebensmittelerzeugung, aber durch vorindustrielle und vorsintflutliche Lagerungs-, und Transportbedingungen verderben davon bereits 1/3, bevor sie den Verbraucher überhaupt erreichen. Mehr Kapitalismus würde hier zu einer deutlich besseren Lebensmittelversorgung führen. Nur praktiziert Indien genau das, was uns die selbsternannten Ökologen und Nachhaltigkeitspropheten für Europa empfehlen - kleinteilige Erzeugung, kleinteilige Weiterverarbeitung, fast ausschliesslich lokale und unterkapitalisierte Handelsketten. Lokal, regional, nachhaltig. Als Ergebnis davon hungern Menschen ... ... Gruss, Thorsten Haupts

fionn, abgesehen davon, dass...

fionn, abgesehen davon, dass die Aussage im zweiten Satz nicht stimmt... Was soll uns Ihr Hinweis sagen? Schauen wir uns vielleicht lieber mal zwei aktuelle Meldungen an: http://www.bloomberg.com/news/2013-02-14/nestle-reports-slowest-annual-sales-growth-in-three-years.html Gewinner sind bisher v.a. die "fat cats" gewesen, aber das hat nun womöglich bald ein Ende: http://www.bloomberg.com/news/2013-02-13/fat-cat-pay-makes-swiss-so-mad-ceo-salaries-facing-national-vote.html

0 Thorsten Haupts 14.02.2013, 09:20 Uhr

@Savall -...

@Savall - Buchhandlungen: ... Völlig korrekte Beobachtung. Das Buchhändlersterben wurde durch Thalia, die Meyersche und andere sogenannte Vollsortimenterketten ausgelöst, deren Geschäftsmodell Amazon nur konsequent zu Ende geführt und mit den neuen Einkaufsmöglichkeiten des Digitalzeitalters verknüpft hat. ... Gruss, Thorsten Haupts

0 prince Matecki 14.02.2013, 09:52 Uhr

Ich bin durchaus für...

Ich bin durchaus für Effektivität. Einkauf, von Lebensmitteln wie von Büchern, ist ein Ergebnis - orientierter Vorgang. Ich habe, als Single, neben dem Dienst und der Tätigkeit nebenbei in einer kath. Kirchengemeinde (am Spieltisch der Orgel) nicht beliebig viel Zeit dafür. Ich lese gern und höre gern Musik und spiele auch ( Cembalo, Orgel, Klavier und seit neuestem Bassgambe). Dafür muss man üben ("Üben hilft" meinte meine Klavierlehrerin in den prähistorischen 60ern), auch das kostet Zeit. Ich kaufe dort wo ich erwarte, dass meine Qualitäts- und Preiserwartungen erfüllt werden. Wenn es am Samstag nach dem Einkauf schnell gehen muss schrecke ich auch zuweilen vor Tiefkühl - Convenience Produkten nicht zurück, es gibt - auch ernährungsphysiologisch - schlimmeres als eine TK-Gemüsepfanne. . Bei Büchern folge ich einigen Rezensenten, die sicher nicht mainstream sind, so geriet ich etwa an Bücher von Paulus Hochgatterer oder ähnliche nicht heftig beworbene Sachen. Von einer guten Buchhandlung erwarte ich, dass Bücher die in 2 oder 3 von 4 Feuilletons folgender Zeitschriften besprochen sind, auch vorrätig sind: FAZ, Süddeutsche, Die Welt, NZZ. (Besonders die "Literarische Welt" am Samstag ist deutlich besser als der Ruf der Springer-Presse) Wenn Buchhandlungen aber weniger als 10 % solcher Bücher, die auf meiner Liste gelandet sind, auch da haben, dann wird das Ergebnis nicht erreicht. Insofern unterscheide ich mich von Menschen, die nicht primär das Ergebnis, sondern das Erlebnis eines Stöberns in der Buchhandlung anstreben. (Ich vermute, dass man Lebensmittelkauf im Alltag deutlich stärker als Ergebnis - orientiert betrachtet, wenn man berufstätig ist) Nichts anderes wollte ich mit dem ersten Posting oben beschreiben. Da ich nebenbei als Pendler an den Wochenenden noch Fahrtzeiten verliere (auch wenn ich im Auto meist Musik höre) und meine "häusliche Logistik" auch noch nebenher läuft, mitsamt gestärkter und gebügelter Diensthemden, ist die Zeit für Stöbern ohne Ziel begrenzt. Allenfalls im Urlaub kann ich mir das leisten, dann fallen auch schon einmal ein paar schöne Pleiade Bände in den Korb, wie vor Jahren in einer sehr gut sortierten (frankophonen) Buchhandlung in Lausanne.

Die Amazon-Reportage gibt es...

Die Amazon-Reportage gibt es jetzt in der ARD-Mediathek zu sehen und die FAZ bringt eine informative Frühkritik: . http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/ausgeliefert-leiharbeiter-bei-amazon?documentId=13402260 . http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/faz-net-fruehkritik/fruehkritik-leiharbeiter-bei-amazon-made-in-china-12080064.html . Beim Interview auf hr-online berichten die beiden Reporter Löbl und Onneken folgendes: . Irgendwann wurden wir auf das auffällig bullige Äußere der Männer aufmerksam, manche von ihnen trugen Jacken von "Thor Steinar", einer in der Szene beliebten Marke. Dann dieser Name: H.E.S.S. Security - wie der Name von Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß. Der Geschäftsführer der Firma zeigt sich auf Fotos im Internet mit verurteilten Rechtsextremen. . http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36094&key=standard_document_47527877

0 HansMeier555 14.02.2013, 10:09 Uhr

Mir doch Wurst...

Mir doch Wurst

0 Der Tiger 14.02.2013, 10:28 Uhr

Wenn ich so die diversen...

Wenn ich so die diversen Kommentare dieses Blogs lese, kann ich nur hoffen, dass sich die anscheinend dominante Meinung zu meinen Lebzeiten nicht durchsetzt. Ich finde nichts besser als ein gutes Steak mit einem Glas Rotwein. Für das Steak zahle ich einen guten Preis, aber dann schmeckt es mir auch besonders gut. Die übelste Zeit meines Lebens habe ich damit überlebt, dass ich jeden Mittag Steak gegessen habe. Denn wenn ich gut gegessen habe (natürlich nicht zu viel), habe ich immer gute Ideen. . Viele meiner Freunde sind Vegetarier. Aber solange sie mich mein Steak in Ruhe und ohne Vorwürfe essen lassen, bleiben sie meine Freunde. Dann koche ich auch vegetarisch … nur für Sie.

zu 13. Februar 2013, 23:08,...

zu 13. Februar 2013, 23:08, stimmt, mindestens seit den mittleren 70ern. Neben dem Telefon stand ein Kaestchen in dieses tippte das Buchhaendlersfraeulein Bestellnummern ein. In der Nacht wurden diese Daten vom Grosshaendler telefonisch abgerufen. Am anderen Mittag stand der Transporter von LiBri vor dem Geschaeft: Mein Buch war da! . Es brauchte dafuer nicht Amazon. . Die Abschaffung des kiloschweren LiBri-Kataloges und die Umstellung auf CD's (mit dazugehoerigem Computer) machte den Damen und Herren der Branche schwer zu schaffen. Computer, dieses Teufelsspielzeug? Man besprenkelte die Ladentheke mit Druckerschwaerze gesegnetem Weihwasser, liess eine Priesterin von der Gruenen Kirche kommen (Latzhose, kein Parfum, Kernseife, leichtes Ziegenodeur). Es half nichts. Eines Tages war es da, dieses Ungetuem US-amerikanischen Herrschaftsanspruchs, bei dessen Gebrauch man sich absichtlich unbeholfen anstellte. . So schlich sich der leise Tod durch Realitaetsverweigerung in die netten, kleinen Buchhandlungen. . Zur selben Zeit in Paris bestaunte ich das Minitel-Geraet eines befreundeten Architekten. Deutschland war doch sehr hinter dem Mond. . http://de.wikipedia.org/wiki/Minitel

0 hansgeier333 14.02.2013, 10:52 Uhr

Thorsten, die Engländer...

Thorsten, die Engländer können halt kein Pferdefleisch verdauen. Weissdochjeder.

0 HansMeier555 14.02.2013, 10:53 Uhr

Solang sich der Esel...

Solang sich der Esel vegetarisch ernährt hat

0 HansMeier555 14.02.2013, 10:55 Uhr

Die Redewendung kommt nicht...

Die Redewendung kommt nicht daher, dass die Wurst zwei Enden hat.

0 Yog Sothoth, Esq. 14.02.2013, 11:44 Uhr

Wissenschaftler haben...

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Vegetarier auch zu einem großen Teil aus Fleisch bestehen! macht sie das nicht unglaubwürdig?

Der Tiger Auch ich liebe...

Der Tiger Auch ich liebe Fleisch - und natürlich auch Fisch und Meeresfrüchte. Ein Essen OHNE ist kein gutes Essen für mich. Ich habe jedoch nichts gegen Vegetarier: Soll doch jede(r) essen was sie/er will. Gruß RoRo

0 Thorsten Haupts 14.02.2013, 12:06 Uhr

@Der Tiger: Keine Sorge, zu...

@Der Tiger: Keine Sorge, zu Ihren (voraussichtlichen) Lebzeiten ganz sicher nicht. In Deutschland liegt der Vegetarieranteil (inkl. Veganer) bei 10% - und das ist schon die optimistische Schätzung des Interessenverbandes. Ein richtig gutes Steak aus einem Fleischrind ist etwas Feines, lassen Sie´s sich schmecken. Gruss, Thorsten Haupts

0 Der Tiger 14.02.2013, 12:09 Uhr

@Prince Matecki – Einkaufen...

@Prince Matecki – Einkaufen braucht nicht nur dem Shopping Ergebnis zu dienen. Ich gehe vorzugsweise in Läden mit Bedienung. Mein Gemüsehändler namens Leo ist ein hochinteressanter Gesprächspartner. Ich gehe täglich zu Leo, damit ich weiß, was im Dorf gerade aktuell ist. Manchmal (eigentlich reichlich oft) sind auch andere interessante Gesprächspartner zufällig gleichzeitig im Laden. Die meisten scheinen mich zu kennen – ich sie aber nicht. Oft kommen die aus den hiesigen Botschaften. Leo kennt die meisten, denn er liefert Gemüse für die Botschafterpartys. Dann reden wir über Politik oder tun wenigstens so. Leo gibt die Stichworte. Leo hat auch einen Gehilfen, einen Lehrling im weiteren Sinne. Der ist schon fast so gut, dass er Leos politischen Gemüseladen eines Tages übernehmen kann. Ich werde in tatkräftig unterstützen.

0 Der Tiger 14.02.2013, 12:12 Uhr

P.S. Leos Laden ist keine...

P.S. Leos Laden ist keine vegetarischer. In seiner köstlichen Erbsensuppe (nach dem Rezept seiner Mutter) schwimmen Speck- und Wurststücke – nicht zu viel und nicht zu wenig.

Tyler "Und trotzdem gibt es...

Tyler "Und trotzdem gibt es selbst im gebildeten Deutschland aber-Millionen die dieses Zeug kaufen und fressen. " . Mahlzeit! Das ruft man doch noch zu Mittag in deutschen Kantinen. So ein Volk hat weder Ahnung vom Fressen, noch davon, wie man sich anredet. Ist also nicht weiter verwunderlich. Ein Mangel an Kultur und diese Art, sich zu ernähren. Das ist eins. Über die Esskultur der Briten lasse ich mich seit der Passage in Asterix auch sehr gerne aus. Noch viel schlimmer. Meine Englandbesuche waren geprägt von verzweifelter Suche nach guten indischen Restaurants dort. In Irland ähnliches: bin ich nur französisch essengegangen, wenn ich ESSEN wollte. . Und ja: Warum soll ich ausgerechnet IHNEN erklären, warum ich die Animal's Angels unterstütze? O my god, jemand, der eine gemeinnützige Organisation unterstützt, muss sich jetzt sogar erklären ... . Nur so viel: Es wäre unterlassenen Hilfeleistung, es nicht zu tun. Hoffentlich verdursten oder erfrieren Sie nicht irgendwann tagelang und voller Todesangst in einem viel zu engen, überfüllten Bus. Mit Nachfühlen und Empathie haben Sie es ja nicht so. Obwohl Sie wegen der ...... Deutschen vorgeben, überzeugt bei den viel freundlicheren Japanern zu leben.

Leuts, viele schlaue Sprüche...

Leuts, viele schlaue Sprüche hier. Viele gute Beobachtungen. Worte wie Biafra, Effektivität, Preis, Lobby. . Irgendjemand, der mit der Kreatur Mitleid Hat? Nein? Ne? Dachte ich mir. Stützen halt: kalt, materiell eingestellt, lieber nur schlau reden, bloß nicht handeln, aber vom Rahm leben wollen.

0 astroklaus 14.02.2013, 12:31 Uhr

@ prince Matecki: Ein Problem...

@ prince Matecki: Ein Problem für die kleineren Buchhandlungen ist aber auch, daß sie mit den Büchern aus Ihrer Rezensionsliste nicht annähernd soviel Umsatz machen wie mit dem bei den großen gleich am Eingang postierten Extra-Stand mit der "Spiegel-Bestsellerlste" oder ähnlichem. Der Unterschied in den Verkaufszahlen ist ganz enorm (wobei "oben" in die Millionen geht und "unten" noch nicht bei den Verkaufszahlen von Frau Unselds Büchern endet.) Außerdem sind viele Leute heute an "1-Klick-Bestellung" gewöhnt: als ich einmal bei einer kleinen Buchhandlung ein ziemlich exotisches Buch nachgefragt habe, schaute der Besitzer fast erstaunt, als ich ihm sagte, daß ich gerne am nächsten Tag wiederkäme, um es abzuholen. Vermutlich sind sonst etliche zur großen Kette im Stadtzentrum weitergegangen, in der Hoffnung, das Buch dort direkt zu bekommen. Dort wiederum habe ich vor Weihnachten erstaunt festgestellt, daß auch im dicksten Trubel die Beratungs- und Bestellplätze ziemlich verwaist waren. Offensichtlich hatten die meisten Leute schon genaue Vorstellungen - und die standen auf der Bestsellerliste (mit der sich die Kette natürlich schon reichlich eingedeckt hatte).

0 The Great Artiste 14.02.2013, 12:35 Uhr

sects, sects, sects! Der war...

sects, sects, sects! Der war schön, Fionn. . @sambossa: da war ich nahe dran, einen ähnlichen Beitrag zu schreiben. Das ist wirklich Kapitalismus in seiner hässlichsten, gerade noch legalen Form. Ich kaufe eh nicht gerne im Internet (ausser in Notfällen, oder e-bay für internationale Raritäten) und fände es sehr amüsant, wenn der nach Radionachrichten losgetreten Shitstorm Konsequenzen hätte. . Anderes Thema: Wenn eine Reiterin sagt, sie esse kein Pferdefleisch, weil sie es "unfair" fände, kann ich das sehr gut respektieren - eine Katze streicheln, die andere süss sauer in die Pfanne schnetzeln, das geht nicht. . Aber kleine Ferkel und Kaninchen sind auch süss. . Wenn der Fleischkonsum deutlich zurückgänge aus einer Veränderung des Mainstream-Bewusstseins, würde ich das durchaus begrüssen, Vegetarisch essen hat eine Menge für sich. Aber ich hasse es, daraus eine Religion zu machen - man kann zum Beispiel ein gutes thailändisches Curry mit Kokossauce mit Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Möhren, Ingwer, Bambus- und Sojasprossen - und ein bisschen Schweinegeschnetzeltes oder Huhn machen - und reduziert seinen Fleischbedarf deutlich. Nachdem ich allerdings mal Hafer- und Sojamilch (bähh!) gekostet habe, wäre ich für vegane Ernährung erst recht nicht zu begeistern. . Und ich bleibe dabei: Weil wir uns zu oft zu besseren Menschen per Verzicht quälen wollen, weil wir uns schwer tun, unser Leben - so wie es ist- genau im Spiegel anzusehen, kämpfen wir tausende von Scheingefechten, bei denen wir von den Medien bereitwillig mit synthetischer Entrüstung gefüttert werden, um uns dann ein bisschen als Sieger zu fühlen. . Pferdefleisch, Brüderle, Umweltzonen, haben eine ganz andere Qualität als Amazon-Schweinereien oder Fracking, weil dass wirklich unserer Arbeitswelt und unseren Lebensgrundlagen an die Wäsche geht. .

0 HansMeier555 14.02.2013, 13:12 Uhr

Sondern verweist auf den...

Sondern verweist auf den Inhalt

Lieber Great...

Lieber Great Artiste, "Pferdefleisch, Brüderle, Umweltzonen, haben eine ganz andere Qualität als Amazon-Schweinereien oder Fracking, weil dass wirklich unserer Arbeitswelt und unseren Lebensgrundlagen an die Wäsche geht. . In Wirklichkeit geht einem doch ALLES ohne Gewichtung an die Wäsche. Weil es insgesamt zuviel ist. Es ist die Menge. Auch der relativ unwichtige Brüderle ist irgendwann einfach insgesamt zuviel. Mir persönlich war beispielsweise ja schon der v. und z. Guttenberg des Schlechten zuviel. Mir war schon der erste Dioxin-Ei-Skandal zu viel. (Irgendwer noch Erinnerung daran? Ne, nä.) Fracking ist dann auch nur eines von den vielen Dingen, die dermaßen zuviel sind, dass man seinen Ohren bei all der gängigen Umwelt-Arschlocherei nicht mehr trauen möchte. Hintergrund: Bin als Bauernkind aufgewachsen (bevor ich in den Status eines Arbeiter-/Handwerkerkinds in einer Kleinstadt gewechselt wurde). . Als Bauernkind auf dem Dorf isst man viel bessere Sachen: frische Butter, Milch warm direkt von der Kuh - habe die Oma deswegen immer früh um fünf abgepasst und machte Theater, kriegte ich keine mehr rechtzeitig, bevor sie an den Milchhof verkarrt wurde - und selbst gebackenes Brot. Eigene Wurst. Und ist auf der Gegenseite sehr früh schon einige Zumutungen gewöhnt, die ein Stadtkind nie sehen wird. Musste zum Beispiel als Vierjährige frisches Blut aus der Schlachtung rühren. Oder zusehen, wie man dem Huhn den Kopf abhackt. Seelische Grausamkeit an Kindern? Aber ja. Aber damals war das normal. Da kannte man die Worte KiTa, ADHS, Überbehütung noch nicht. . So wird Kind ans Schlachten und das harte Bauernleben konditioniert. Ich könnte heute - die Ausbildung vorausgesetzt - im Grunde locker den Beruf eines Chirurgen ausüben: bei Blut und Schnitten ins zuckende Fleisch fall ich nicht um. Herz-OPs im TV, kein Problem. Als Grafiker war mir der Umgang mit OP-Skalpellen und zuckendem Fix-o-gum-Geschmier vertraut. . Grad deswegen, aus dieser gnadenlosen Abhärtung heraus, will ich aber die schützen, die sich nicht schützen können, die sinnlos ohne jede Narkose für 1,49 das Pfund gequält werden und die daraus nie wieder aufwachen werden.

0 Schluchten-Ossi 14.02.2013, 13:19 Uhr

Heute wurden zwei Bauernhöfe...

Heute wurden zwei Bauernhöfe im Silbertal wegen Rinder-Tbc gesperrt. Der Tegernsee ist im Vergleich zum Silbertal eine Zone der Schwerindustrie. . In Tirol, sozusagen in des geehrten Gastgebers Hinterhof, wenig ansehnlich wie manchmal gemeint wird, wurde das Wild, das seit dem dritten Reich einer "Hege und Pflege" seitens der Jägerschaft bedarf, letztes Jahr mit Nachtsichtgerät und Schalldämpfer durch das Heer erlegt - wegen der Tuberkulose. . Ich erbitte mir mit einer tiefen Verbeugung von Don Alphonso eine kurze kunstgeschichtliche Betrachtung über St. Veit´s Tanz oder St. Antonius´ Feuer. Danke auch für die bisherige Unterhaltung allen, die hier mitmachen. . PS: Stamme von Allesfressern ab. Notfalls wäre ich sehr wahrscheinlich Kannibale, weiß es aber nicht mit Sicherheit, habe bisher Glück gehabt.

0 Der Tiger 14.02.2013, 13:36 Uhr

@Vroni – warum werden Sie...

@Vroni – warum werden Sie nicht gleich Vegi-angel. Mein Schnittlauch hat vielleicht auch eine Seele, die wehtut, wenn ich ihn abschneide. Aus der Tatsache, dass ich gerne Steak esse, können Sie nicht einfach schließen, dass ich der von Ihnen erwähnte Tierhaltung und –Schlachtung zustimme. . Mein Kater Leo fängt Mäuse. Das ist offensichtlich in seiner Natur und es schmeckt ihm. Er frisst auch gerne Fleisch vom Metzger. Beim Metzger im Dorf wissen sie schon, dass ich immer auch 200 gr Suppenfleisch für meinen Kater kaufe. . Ich weis nicht, ob es Gott gibt. Und ich weis nicht, wer immer uns erschaffen hat und was hinter der Idee des Leben steht. Aber offensichtlich ist das Aufessen von anderem Leben Voraussetzung von unserem Leben.

0 The Great Artiste 14.02.2013, 13:43 Uhr

@Vroni: Kann ich gut...

@Vroni: Kann ich gut verstehen, ich würde den individuellen Einsatz nach individueller Entscheidung auch immer als völlig annerkennenswert respektieren, irgendwann ist es einem alles zuviel - man könnte wirklich den Tag mit "schreisse" schreien verbringen... Mir geht es vor allem um eine Medienlandschaft, die z.B. aus dem jetzt gefundenen Schmerzmittel(logisch) im Pferdefleisch die Riesengeschichte machen und nicht etwa die Berichterstattung benutzt, nachdenklich zu machen, wenn uns Pferde leid tun zum Schlachten, warum dann nicht süsse Ferkelchen? . Und um die persönliche Kraft, seinen Protest so zu bündeln, dass noch ein Leben übrig bleibt. Man kann nicht gegen alles sein. Aber wenn der Griff zum Lidl Hackfleisch mit ein bisschen mehr Gedanken und vielleicht etwas seltener erfolgt, ist ja schon was gewonnen. . Das Bewusstsein erhöht auch den Druck auf den Handel, mit Fleisch leidlich anständig umzugehen. Immerhin ist es meist logistisch gut betreut, nicht stundenlang - weil teuer- damit beim Biometzger offen in der Kühltheke Fliegen gefüttert, einige Bioläden haben so etwas Amateurhaftes. . Ich finde ihren Widerspruch zu meinem Statement einen wertvollen Beitrag aus einem anderen Blickwinkel - es geht ja nicht um piep, piep wir haben uns alle lieb, sondern darum dass unsere mainstream-Wirklichkeit sich in die bessere Richtung weiterentwickelt. Dass z. B. Arbeitsbedingungen wie bei Amazone auch bei Kaufentscheidungen berücksichtigt werden.

Vroni, . das Leid der Tiere...

Vroni, . das Leid der Tiere belastet mich sehr und ich tue auch etwas dagegen, etwas in einer Organisation (und das nicht erst seit gestern) und ich handele und wähle auch dementsprechend.

@Vroni: Kein Mitleid? Mitleid...

@Vroni: Kein Mitleid? Mitleid in der Tierhaltung ist etwas recht kompliziertes, denn man begeht sehr leicht den Fehler, die Haltung der Tiere zu sehr nach menschlichen Gesichtspunkten zu betrachten. Aus diesem Grund gehen die Ansichten zu artgerechter Haltung auch weit Auseinander und nicht alles, was dem Menschen als grausam erscheint ist es auch. Die einzige konsequente Haltung wäre, auf Tierprodukte ganz zu verzichten; sobald wir Tiere verwenden, greifen wir in ihr normales Leben ein und wissen letztendlich nicht, welche Auswirkungen das hat. Bitte nicht falsch verstehen - ich rede hier nicht von grausamen Arten der Tierhaltung, bei der sich die Tiere gegenseitig den Schwanz abbeißen oder kaum Platz zum stehen haben. Aber die Unklarheiten beginnen schon bei der Frage, wie man am besten Hühner, Schweine, etc hält. Ohne Menschen wie Sie/Dich, die sich für eine Verbesserung dieser Verhältnisse einsetzt, würde es diese Diskussion nicht geben, und daher halte ich diesen Einsatz für sehr wichtig. Andererseits gibt es aber kaum einfache Lösungen, die auch durchführbar sind.

Dass die Medien jetzt so auf...

Dass die Medien jetzt so auf die "Das Pferdefleisch hat Medikamente, die für den Menchen schädlich sind"-Argumentation abfährt, ist auch wieder typisch. . Vor nix hat ja der 1,49-Hackfleisch-Konsument ja mehr Angst als vor ... ausgerechnet Schmerz-Medikamenten. Könnt einen Lachkrampf kriegen, diese scheinheilige, überempfindlich-zickige, hysterische Ego-Duselei: Noin, ieehh, Schmerzmedikamente! Skandal!! . Als wenn Billg-Fraß-Konsumenten vor lauter Billig-Hühnerfleischkonsum nicht längst schon voller Antibiotika wären. Man isst ja schon extra Fleisch, wenn die Grippe im Anmarsch ist, ned woahr, weil einem der Arzt das Antibiotikum nicht mehrverschreiben will. Höhö. Und als wenn unsere Flüsse, unser Grundwasser nicht schon längst voller ausgeschiedener Medikamente wären. Aber nein, die Medien in ihre Deutungshoheit haben den Hauptgrund entdeckt, weswegen man kein Pferdefleisch essen sollte. . Ich ess keins, weil es brunzlig schmeckt. (Es wurde mir einmal aufgedrängt, zu probieren, nie wieder.) Genauso Wild oder Eselsfleisch. Schmeckt nicht. Und das Schweinefleisch oder Rindfleisch heutzutage schmeckt auch nicht. Wässrig, lapprig, ohne Eigengeschmack (ja Fleisch hat Eigengeschmack, aber wer nie ein selbst aufgezogenes Schwein hatte, wird das nie wissen). . Da viele nicht einmal merken, dass eine solche Sache eigentlich nach gar nichts schmeckt, wundert mich der Erfolg der industriellen "Fertigung" nicht. Und der Erfolg der industriellen Fertigfraß-Panscherei auch nicht. . Man braucht tatsächlich fortgeschrittene Kochkünste Stufe III, aus so einem schlechten Stück was zu machen, dass man es essen kann ohne es wegwerfen zu müssen (was die bessere Option wäre). Viele junge Frauen kriegen das geschmackliche Hintunen nicht mehr hin. Dinge wie Röst-Geschmacksstoffe herstellen, Dinge wie Fond herstellen, wirklich richtig würzen, Fremdwörter. Also ist der Schritt zum künstlich mit Zucker und Glutamat "schmackhaft" gemachtem Convenience-Food nicht weit. Gerade Lasagne ist für viele junge Frauen schon nicht mehr handwerklich herstellbar. Allein die drei verschiedenen Soßen, die rein müssen. Und wie geht Béchamel-Soße nochmal? Sie wissen es nicht. Es ist ja so praktisch, etwas fertig Gekauftes in den Ofen zu schieben. Genau dafür hat man die 30.000,00-Euro-Bulthaup-Küche ja gekauft. Naja, man spart sich den Ganz zum Doktor, sich Schmerzmittel oder ein Antibiotikum verschreiben zu lassen.

0 donna laura 14.02.2013, 13:50 Uhr

liebe colorcraze, danke für...

liebe colorcraze, danke für ihren zuspruch, auch wenn ich eigentlich nur aus schneereichen, unwirtlichen höhenlagen mit jagertee im angewärmten bauch und stöcken und langhölzern in den verfrorenen händen zurückkehrte. ob es jetzt minusgrade sind oder 5 grad, macht es schon fast nicht mehr aus; mir frostbeule und schlafmütze ist es eigentlich eher zu früh als zu kalt, aber so ist es eben. . ach, liebe Vroni, da haben sie recht. herzlosigkeit und gedankenlosigkeit. sie erinnern sich doch sicher, was man bereits zum thema einst darlegte; man kann doch nicht über jedes stöckchen springen, das einem hingehalten wird, und auch das wissen sie aus erfahrung wahrscheinlich wesentlich genauer als meine wenigkeit. ich schiesse tiere, auch weil ich der waldpflege und der schadensbegrenzung auf den feldern - und den weinbergen! sonst gäbe es deutlich weniger wein, aber mehr gut genährte wildsäue - wegen muss, zum anderen ist das fleisch wirklich gut (keine mast, auch wenn den viechern man ab und ab auslegeware anbietet, damit sie nicht hungern und darob erkranken), wenn man nicht gerade etwas recht betagtes erwischte (eintopf, tagelang, erst hohe, dann sehr lange niedrige temperatur) oder krankes erwischen musste. schlimm sind nur die begleiter, die mir, um mich zu schonen, die ganze zeit beim ausweiden dazwischengehen wollen, um selber metzeln zu dürfen. der blutgeruch ist schon nicht sonderlich ansprechend, aber man kann im leben kaum spiegelei braten, ohne eier zu brechen. . letztlich geht es doch wohl darum, den kreaturen ein relativ angenehmes leben zu bescheren, so es in der eigenen macht steht. verknüpfen könnte man die diskussion mit der haustierfrage, um die schwächeren gemüter vollends zu entnerven: tiere, die ohne den käufer gar nicht leben würden (gut, ausser mäusen, mardern oder katzen), die ohne ihn nicht in gefangenschaft leben würden; eine ziemliche verfügungsgewalt. . so, wie man kinder in die welt setzt und ihnen namen gibt; auch daraus entstehen zumeist ansprüche, und nicht die geringsten. . lieber The Great Artiste, moses, immanuel und louise sind ein paar zirkuspferde, die aufgrund verschiedener gebrechen nicht auf dem teller zwischen kraut und rüben, sondern wohl auf der halde des schlechten wissens und gewissens gelandet wären. . allerdings soll es auch reiterinnen geben, die pferdefleisch verzehren: vollrecycling. oder haben sie schon mal gesehen, wie jemand seinen abgewrackten wagen verspeist? . hm, wie wohl katze schmecken mag (laut berichten der famille aus kriegstagen soll es zuzeiten des öfteren kaninchen gegeben haben, allerdings ohne kopf und beine...) oder schwan; den gab es früher auch anlässlich grösserer gesellschaftlicher ereignisse. . in meinem leben verdanke ich pferden sehr vieles, vielleicht das wichtigste, doch dies darzulegen, muss entfallen, unterliefe es doch die gebotene diskretion. . alles in allem recht liebliche geschöpfe. vermutlich würde ich dennoch fast alles essen ausser hühnerkrallen, nacktmulle oder wasserkäfer and friends.

0 donna laura 14.02.2013, 14:06 Uhr

(apropos süsses ferkelchen:...

(apropos süsses ferkelchen: http://www.ksta.de/debatte/kommentar-zum-rosenmontag-das-schwein-bestimmt-das-bewusstsein,15188012,21647396; ähem.)

0 homobulla 14.02.2013, 14:18 Uhr

@Vroni "Die Welt ist kein...

@Vroni "Die Welt ist kein Machwerk und die Thiere kein Fabrikat zu unserem Gebrauch." "Das Tier ist im wesentlichen dasselbe wie der Mensch." Schopenhauer

0 astroklaus 14.02.2013, 14:24 Uhr

Richtig zubereitete...

Richtig zubereitete Hühnerfüße sind wie französischer Käse: der Geschmack ist ganz wesentlich besser als die "Anmutung" (bei den Füßen der Anblick, beim Käse der Geruch - obwohl, der Lieblings-Ziegenkäse mußte für einen meiner französischen Kollegen schon *ganz* grün sein....

0 donna laura 14.02.2013, 14:25 Uhr

liebe Vroni, leider sehe ich...

liebe Vroni, leider sehe ich mich gezwungen, ihnen zu widersprechen, doch gibt es durchaus fleisch, das schmeckt. es kostet eben ein wenig mehr. schade, dass ihnen wild und pferd nicht zusagt; wirklich gute qualität.

0 homobulla 14.02.2013, 14:29 Uhr

@x :-) Das ist...

@x :-) Das ist sexy. . Empathie ist sexy

donna laura, Sie verdanken...

donna laura, Sie verdanken Pferden "das Wichtigste"? Na, das lassen Sie Vroni mal besser nicht lesen. ;-)

Lieber Great...

Lieber Great Artiste "....seinen Protest so zu bündeln, dass noch ein Leben übrig bleibt. Man kann nicht gegen alles sein." . Doch. Ich. Bin langsam gegen alles. Mein - dennoch gebündelter - Protest sieht so aus, dass ich einfach das tue, was mir von Mitteln und Zeit her zur Verfügung steht. . [Zur Zeit überlege ich mir, ob ich nicht den einen oder anderen nichtsnutzigen, da durch permanente Dumm-Änderungen sinnentleerten, Auftrag sausen lasse und mich lieber physisch vor Ort engagiere. Für eine gemeinnützige Organisation. Statt mich virtuell mit Leuten und Dummbratzen herumzuärgern, die es nicht wert sind. Lieber nur die Arbeit, das auch mich überzeugt. Quality Time now - statt als Zeichenmäuschen Augenschund herstellen und sich davon tagelang seelisch erholen müssen. . Stupide Buchhalterarbeit oder Herumstehen am Stand in der Kälte machen mir altem abgehärtetem Bauernkind deutlich weniger aus. Als dumme Texte, dumme Bilder und Auftraggeber, die darin noch herummurksen, alles vorgestern haben wollen, sich sich dennoch aufführen wie Rotz am Stiel, wenn's ans Zahlen geht. . Habe solche engstirnigen homo-oeconomicus-Leute insgesamt so satt, die unser Wirtschaftssystem so bestimmen, dass es so aussieht, wie es aussieht, und mit ihrem "Wer zahlt schafft an"-Gutsherrenton dazu noch zum Schlechteren zwingen. . War neulich auf einer Beerdigung von jemandem angeblich Christlichen, der sich zu Tode geraucht hat, wegen COPD frühpensionert, und seinen ältesten Sohn aber seit Jahren als Loser beschimpfte und sich vor dem Tod nicht mehr mit ihm versöhnt hatte. . Da kommt man ins Nachdenken, was das Gewinner-Zeugs eigentlich immer soll. Es schafft nur Leid. Auf dem Friedhof war genau in den 20 Minuten seiner Grabversenkung ein Schnee-Blizzard. Hat angefangen, als man den Sarg hintrug - war beendet, als der Sarg endlich im Grab war. Da war der Blizzard sekundenschnell vorbei. Honi soit.]

0 colorcraze 14.02.2013, 14:44 Uhr

@sambossa: was Sie da...

@sambossa: was Sie da erzählen, überrascht nicht wirklich, denn in ähnlicher Art wurde das in der Industrie seit jeher gehandhabt. @RoRo: Tschä, wenn die auf Sie gehört hätten, hätten sies vielleicht noch 5 oder 10 Jahre länger gemacht. Aber gegen den ausgereiften, monopolischen Internetversandhandel (Amazon brauchte X Jahre in den Miesen, bis es dann richtig rund lief) ist nicht witklich anzukommen. @ThorHa 10:16: Ihren ersten Satz möchte ich ganz dick unterstreichen, und hinzufügen, das erstere kommt von letzterem: man kann es sich leisten, und es ist den örtlichen Gegebenheiten angepaßt. – Indien, so schreibt Braudel, sei, bevor es zeitenweise als Opfer der englischen Industrie gekrallt wurde, landwirtschaftlich enorm leistungsfähig und marktwirtschaftlich gewesen. Eine Obst- und Gemüsemode hätte die nächste gejagt, und die Bauern hatten die unpassenden Pflanzen schon ausgerissen und den Boden für die nächste Modepflanze schon vorbereitet, bis die Vorhut der Händler ankam und berichtete, was sie dieses Jahr einkaufen wollten. Sowohl Kommunikation wie Abdeckung des Bedarfs funktionierten wohl sehr gut. Vor vielleicht 3-500 Jahren.– Daß die zur Zeit noch ein paar mehr Straßen und etwas kräftigere Handelsketten brauchen könnten, haben sie wohl schon selber gemerkt; zumindest am Straßenbau sind sie dran. Sie habens schonmal gut hinbekommen, das werden die wieder hinbekommen. - In Indien gibt es traditionell wenig Fleischesser, dafür sind die mit den Pflanzen enorm diversifiziert. Vor ein paar Jahren gab es diesen Streit um den Niehm-Baum (auch Neem geschrieben, mit langem i ausgesprochen), als Konzerne den patentieren wollten und somit den kleinen Bauern an den Karren fahren, die die Früchte seit jeher als Insektengift verwenden. Einen Waschmittelbaum haben sie auch, von dem zerstößt man die Nüsse und tut sie ins Wasser, und bekommt davon eine wirksame Waschlauge. – Bei uns ist das alles Petrochemie, auch wenn das nicht sein müßte. In Italien gibt es z.B. seifenhaltiges Waschpulver, das gut riecht (vermutlich geraspelte Kernseife) – sowas bekommt man in D nirgends. Leider. Dabei wäre Seifenherstellung im Zeitalter des Rapsölüberflusses doch sicher kein Problem. Ansonsten erscheint mir weder die reine Kleinbäuerlichkeit noch die totale Industrialisierung als Optimum, es muß etwas dazwischen sein. – Was auch zu dem Thema „Verderb durch Transport- und Lagerungsprobleme“ gehört, sind die Verpackungen. Die sind in den letzten Jahrzehnten recht raffitückisch geworden, ich denke da gerade an die aufgeschnittene Salami in Schutzatmosphäre. @Vroni: Meine Mutter sah mal einen elendigen Tiertransport und war erschüttert, anscheinend hatte der Fahrer nicht die Zeit, die Viecher rechtzeitig zu tränken. Von daher: ja, da passiert Schindluder. Abstellen könnte man es wahrscheinlich aber nur durch dezentrale Schlachthöfe und eine Einschränkung des Handels mit Schlachttieren. Dann bräuchte es aber wieder funktionierende Kühlketten bis kurz vor den Kochtopf. Nach Amerika und China funktioniert das wahrscheinlich, nach Afrika nicht. - Was durch die Zentralisierung verändert wird, ist das Angebot an Teilen. Vom Hühnchen bekommen die Deutschen das Brustfilet, die Amerikaner die Flügel, die Chinesen die Füße und die Italiener die Schenkel, oder so ähnlich. Es wird nicht mehr das ganze Tier an einem Ort aufgegessen, so daß es einen Tag Kalbswade, den nächsten Leberle gibt. Stattdessen gibt es noch abgepackt Schnitzel, Hackfleisch und Rückensteak, und damit hat es sich.

"... doch gibt es durchaus...

"... doch gibt es durchaus fleisch, das schmeckt. es kostet eben ein wenig mehr. . Sicher, liebe Donna Laura. Ab und zu ein grasgefüttertes Rind oder Schwein aus bäuerlicher Haltung. Stimme Ihnen zu. . Aber auch das muss ich immer weniger haben. Habe die orientalische Gemüseküche entdeckt. Auch die persische Küche ist nicht zu verachten. Selbst gemachte Falafel, nach ägyptischer oder israelischer Art, ein Traum. Ab und an mache ich auch noch eine echte chinesische Wan-Tan-Suppe Eigenbau mit Sake, aber das war es schon mit dem Fleisch (muss Hack rein , ieeh!!^^ oder Krabbenmet, noch mehr iieeeh!! versaute Krabben vollgepumpt mit Anitibiotika). Heute gibt es Schwammerln mit Semmelknödel. Das können die ganz junge Frauen ja nicht mehr richtig. Dass diese grad das alte bayerische Vegetarische kaum mehr können, gefällt mir mittelaltem Drachen ausnehmend gut. Verschafft mir ein Gefühl der regionalen Überlegenheit. :-)

0 Matthias Mersch 14.02.2013, 14:46 Uhr

Habe gerade Hackfleisch aus...

Habe gerade Hackfleisch aus sehr dubioser Shanghaier Vorstadtquelle gegessen, dazu getrunken erstaunlich alkoholreichen Grauen Burgunder aus der Pfalz und La Veille Tour de Seguin angeblich aus dem Bordelais. Ob die Getränke die schädliche Wirkung des Fleisches aufheben oder potenzieren weiß ich nicht. Aber @prince Matecki, Ihre Haltung verstehe ich nicht: Wie Sie habe auch ich die vielleicht interessantesten Büchern zufällig im Buchregal beim Händler entdeckt, weshalb mir ein Buchversand niemals Ersatz für eine Buchhandlung aus der nichtvirtuellen Welt sein kann. Dass der Händler um die Ecke nicht das bevorratet, was man nach vorherigem Entschluss nach Hause tragen möchte, ist eine uralte Erfahrung, aber was hindert Sie daran, per Telefon zu bestellen und die "City" dann aufzusuchen, wenn Ihnen der Sinn nach menschlicher Gesellschaft steht und dabei en passant das Buch abzuholen? Eine Registrierung bei Amazon widerspricht meinem Sinn für Diskretion, einmal ganz abgesehen davon, dass dieser Betrieb Arbeitnehmerinteressen verhöhnt und sich zum Büttel staatlicher Zensurpraxis macht. Ein derartiges Geschäftsmodell sollte durch den Souverän König Kunde boykottiert werden.

Tja, homobulla, der Schopi war...

Tja, homobulla, der Schopi war schon ein ganz Kluger. . [Auch seine Frauenfeindlichkeit find ich klasse. Mag ebenfalls wie er Tussen nicht. Die mit knallrosa Oktoberfest-Dirndl, Silikon-Balkon drüber, rosa Nagelkrallen - diese mit dem "man muss den Mann manipulieren, damit er pariert"-Geschwätz]

0 colorcraze 14.02.2013, 14:58 Uhr

@homobulla: sie hatten mich...

@homobulla: sie hatten mich gerade schon ein klein wenig neugierig gemacht auf Schopenhauer. Aber nach diesen Zitaten ist es wieder vorbei. Er WILL das Geben und Nehmen einfach nicht verstehen. @GuX: Zum ersten Abschnitt sehr viel Zustimmung.

0 colorcraze 14.02.2013, 15:08 Uhr

@Herr Mersch: bah, die...

@Herr Mersch: bah, die jahrhundertelange Erfahrung besagt, daß genug Alkohol (Wein) das Schlimmste abtötet. Ein Problem könnte allenfalls die kurze Kochzeit sein, die in China bei den meisten Gerichten üblich ist. @prince Matecki: daß Sie so musisch sind und mehrere Instrumente spielen, hätte ich nicht gedacht. Respekt!

0 colorcraze 14.02.2013, 15:12 Uhr

@Herr Mersch: und mit dem...

@Herr Mersch: und mit dem Diskretionsargument haben Sie völlig recht. Das wird viel zuwenig beachtet.

Lieber The Great...

Lieber The Great Artiste, "Dass z. B. Arbeitsbedingungen wie bei Amazone auch bei Kaufentscheidungen berücksichtigt werden." . Bei mir finden diese Sauereien schon Berücksichtigung, keine Angst. Kann mich erinnern, immerhin einen Film über Zalando, Amazon und Konsorten hierher verlinkt zu haben. Bei mindestens einem der beiden kann man als Arbeiter angeblich nicht einmal mehr in Ruhe sch... , ähm aufs Klo gehen. Das erzürnt mich als alte Gewerkschafterin (bin bei VER.DI) und alte Linke, die als Student in Fabrikhallen gejobbt hat, enorm. . Dem Menschen geht es also schon so wie dem Rinde auf dem Transporter. . . Einfach nicht mehr bei denen bestellen und den Politikern das Ding unterm Hintern heiß machen, ist das Gebot der Stunde. Bei Zalando fällt es mir nicht schwer, kann Schuhe bestellen eh nicht leiden - bei Amazon habe ich immerhin seitdem Arbeiterskandal meine neue Kreditkarte nicht mehr aktualisiert, öhm. . Bestelle, wenn überhaupt, fast nur noch bei privaten Marketplace-Anbietern. Am Ende des Jahres werde ich mich gänzlich von Amazon entwöhnt haben und der Amazon-Sucht insgesamt Good-Bye gesagt haben. (Ich mach das mit meinen Süchten immer so, diese Entprogrammierung in Schritten gelingt ganz gut.) . Update: Die Entwöhnung gelingt noch schneller, als ich dachte: Viele Marketplace-Teilnehmer stellen oft nur grottenschlechte, mangelhafte Rechnungen aus. Wenn überhaupt. Oft nur Lieferscheine mit nix drauf. Der glatte Wahnsinn, wenn es mal eine Betriebsprüfung geben sollte. In Zukunft wieder ab zum - hoffentlich noch vorhandenen Buchhändler - und ordentlich ausgestellte Rechnung. So ist der Status.

"Abstellen könnte man es...

"Abstellen könnte man es wahrscheinlich aber nur durch dezentrale Schlachthöfe und eine Einschränkung des Handels mit Schlachttieren." . Genau dafür liebe Colorcraze, für das Abstellen setzt sich Animal's Angels ein. . Sie gehen dafür bis an die EU. Haben auch schon Teilerfolge. Deren Site bitte genauer lesen. Sie tätscheln nicht nur Lämmchen und geben Kühe nicht nur einen Gnadenhof, sondern gehen deutlich weiter Für so etwas gebe ich mein Geld dann sehr sehr gerne aus.

0 homobulla 14.02.2013, 15:23 Uhr

@Vroni hab auch noch einen von...

@Vroni hab auch noch einen von Nietzsche für Sie, zum freundlichen zitieren vor den schlimmsten wer-zahlt-hat-immer-recht-Kunden: "Geld ist das Brecheisen der Macht."

homobulla, mein Spruch: Geld...

homobulla, mein Spruch: Geld ist mein Brechmittel. :-) . Möge die Macht mit Ihnen sein. . . Nochn Spruch: Manche halten die Streben des Hamsterrads für die Karriereleiter.

donna laura Dach-Hase gab es...

donna laura Dach-Hase gab es oft nach dem Krieg... Und Sauerbraten vom Pferdeschlachter auch... Wir waren froh, dass es etwas zu kauen gab. colorcraze Gemeinsam hätte wir auch eine Art AMAZON hingekriegt.

0 prince Matecki 14.02.2013, 15:41 Uhr

Was mich daran hindert bei der...

Was mich daran hindert bei der Buchhandlung XY vorab telefonisch zu bestellen und dann erst in die City zu fahren? Nun, einmal die Tatsache dass ich ungern am Telefon behandelt werde wie ein lästiger Bittsteller, da sind A....n, bol, buch.de und wie sie alle heißen deutlich angenehmer. Zum anderen, die reale Buchhandlung I in Bonn City ist ein "Bouvier" (eigentlich alteingesessene Buchhändlerfamilie, aber vor Jahren an Thalia verkauft...) und die andere eine Kunstbuchhandlung mit einigen Schwerpunkten, deren Besitzer mir verriet, dass er nach Schließung des Konkurrenten 3 zwar vermehrt Romane und Erzählungen bevorratet, aber eben nicht alles und andere Sachen (Sachbücher) schon gleich gar nicht und an erweiterter "Telefonseelsorge" kein Interesse habe und das als quasi Einzelkämpfer gar nicht leisten könne. Als ich als Austauschoffizier in den USA war fiel mir auf dass eine wissenschaftliche Fachbuchhandlung in (bzw. bei, knapp nördlich der district line) Washington D.C. nur als Einmieter in einer Großforschungsanlage überleben konnte, und dass in einer Stadt mit 5 Universitäten mit allein 3 medizinischen Fakultäten. Damals (1982, ich weiß, ich bin fast vor der Pensionierung) gab es noch kein Internet, in den USA aber schon heftigen Versandhandel mit Büchern. Die Buchpreisbindung in den USA gab es nicht mehr, die vorhandenen belletristisch orientierten Buchhandlungen wurden von Ketten aus dem Geschäft gedrängt. Das wurde dann, verschärft um Kundenunfreundlichkeit, drastisch erhöhte Ladenmieten in den Innenstädten und Explosion der verlegten Bücher (allein die Entwicklung der Informatik mitsamt PC für jeden war zwischen 1985 und 2005 für einen bis auf 20% der "lieferbaren Titel" gehenden Zuwachs verantwortlich, fragen Sie mal jemand nach der Expansionsgeschichte von J.F.Lehmanns, eigentlich eine medizinische Fachbuchhandlung). In der Provinz West (den "gebrauchten Ländern") ist das teils noch anders, nämlich da wo die Platzhirschbuchhandlung in Familienbesitz ist und der Familie auch das Haus in der City gehört und das Thema Ladenmiete nur eine Abschreibung auf das Haus ist. Damit und mit Stammpublikum sowie guter Vernetzung in die Schulen ( wegen Schulbuchverkauf so noch nicht durch zentrale Bestellung des Landes beim Verlag ersetzt!)kann man dann durchaus überleben. Dass mit den vorn in mehrfachen Lagen ausgelegten Bestsellern von einschlägigen Listen mehr zu verdienen ist, erscheint plausibel, ist es aber real nicht immer. Buchhändler bzw. Angestellte mit denen ich mich unterhielt berichteten mir von "verpflichtenden Abnahmequoten" mit"reudzierter Remittende" gegen "Werbungskostenbesteiligung", die oft genug nur den Papp-Aufsteller des Verlages umfasst, alles was mehr ist (z B die beliebte Lesung) zahlt die Buchhandlung extra. Dagegen sind Kleinverlage durchaus noch bereit, Ansichtsexemplare an Buchhandlungen gegen Kommission oder auf Rücknahme zu liefern, in der Hoffnung, wenigstens die 1000er Auflage abzuverkaufen. Und das ach so gescholtene Amazon erzeugt über "longseller" und die Zusammenarbeit mit "books on demand" wenigstens Druck, dass die Verlage nicht schnell Titel aus der backlist streichen bzw. dass bestimmte Bücher überhaupt am Markt verfügbar sind. Insofern ist das eine sehr vielschichtige Sache, oder um mit dem alten Theodor zu sprechen, "ein weites Feld". Was aber Tiere, Hackfleisch und ähnliches angeht - wenn wir wirkliche Rückverfolgbarkeit und Qualität wollen, müssen wir industrielle Lebensmittelproduktion bei Fleisch- und Wurstprodukten aufgeben, mit allen Konsequenzen für Preise, Verfügbarkeit, Lagerungsfähigkeit, eingeschränktes Abgebot usw. Das könnte in Mitteleuropa sogar funktionieren. Schon in Ländern mit langen Transportwegen ( weite Teile der USA außerhalb der Metropolregionen) würde es gar nicht funktionieren. Das Preisniveau würde sich deutlich erhöhen, gerade auch in Deutschland, wobei wir eine Kürzung sich erübrigender EU Agrarsubventionen gegenrechnen könnten. Und natürlich hätten wir eine andere Ernährung. Mit Vorteilen in bestimmten Bereichen, aber auch mit Nachteilen. Die eingekochten Obst- und Gemüsesorten für den Winter, die es in den 50ern noch gab (ich erinnere mich) sind, was Vitamingehalt und andere Aspekte angeht, gegen TK Kost durchaus schlechter. Außerhalb ländlicher Regionen ist eine reine Frischverpflegung ziemlich teuer, besonders wenn Sie in einer Stadt den Fleischer oder Bäcker Ihres Vertrauens fragen, woher er seine Produkte hat. Welche Stadt, die in den 50ern noch einen hatte, hat heute noch einen eigenen Schlachthof? Woher kommt das Mehl bei Ihrem Bäcker, die Backfette, der Zucker? Komponenten - Herstellung vor Ort ist halt kaum noch machbar, es sei denn man kann auf dem Bauernhof fast Autarkie herstellen. Die Bundeswehr hat sich in den Lieferverträgen mit Lebensmittelherstellern nicht ohne Grund unangemeldete Kontrollen durch ihre eigenen Lebensmittelchemiker, Hygieniker und Veterinäre vorbehalten, wenn man Einblick in die Protokolle hatte, wundert einen so etwas wie jetzt thematisiert kaum noch. Das bedeutet nicht dass das Essen "beim Bund" besser schmecken würde, nur dass es vergleichsweise gut kontrolliert wird. Demgegenüber haben Länder und untere Behörden (Stadt, Landkreis) in D ihre einschlägigen Prüfkapazitäten in den letzten 25 Jahren kontinuierlich abgebaut. Das wurde - regelkonform nach EU-Richtlinie - ersetzt durch Qualitätskontrolle und Zertifizierung der Hersteller in eigener Regie, wenn auch durch "unabhängige" Labore. Allerdings, der angestellte Spezialist im Labor wird es sich zweimal überlegen, das QM-Zertifikat zu verweigern, wenn sein Labor dann keine Aufträge mehr bekommt und er arbeitslos wird.

0 astroklaus 14.02.2013, 15:56 Uhr

@Vroni: Das mit der korrekten...

@Vroni: Das mit der korrekten und prompten Erledigung (oder auch sonst unzureichender Präsentation) ist halt leider oft der Strick, an dem sich Möchtegern-Konkurrenten der Großen selbst aufhängen. Nicht jeder ist dann bereit, wieder zum Buchhändler zu tigern. Ich kaufe bei A fast nur einigermaßen exotische englisch-sprachige Bücher, da habe ich noch keine vernünftige Alternative gefunden (es gibt natürlich gut sortierte Versandbuchhandlungen in England, aber die haben recht hohe Versandkosten). Notiz für die Verfechter der Buchpreisbindung: die sind meist erstaunlich günstig! Wenn aber wirklich etwas außerhalb des Standardverfahrens liegt, wird einem bei A aber auch das Fell über die Ohren gezogen: ich habe neulich eine kleine japanische Espressomühle gesucht, die gabs erst nur bei Amazon UK. Etwas später war sie dann auch auf der deutschen Seite, 30 Euro zzgl. Versand - fein! Die genauen Versandkosten tauchten dann während des gesamten Bestellvorgangs nicht auf, erst wieder ganz am Schluß, beim Bezahlen: 23 Euro, da Japan-Direktimport... Gekauft habe ich sie dann in der Stadt, bei einem gerade eröffneten Startup-Espressogeschäft, für 39 Euro (ohne Versandkosten, dafür mit zwei Kaffee-Gutscheinen).

Wenn wir schon über das...

Wenn wir schon über das "Sich dringend als Pseudo-Winner fühlen dürfen wollen, wenn man eigentlich keiner ist" reden. Hier ein Oberknaller-"Winner", der Billig-Kunde aus der Hölle und sein Briefing-Generator, den er anscheinend wie im Schlaf benutzt: http://ausderhoelle.de/kunden/uploads/generator.png . In dieser Grafik sind alle Symptome drin, die auch den Billighackfleischfresser ausmachen, eigentlich den toitschen Gesamtkunden als Typ und dem System als Topos: Gier, Faulheit, Denkfaulheit und Anspruchsdenken, dass es einem die Sprache verschlägt. . Dieser Generator passt ebenso zu: Amazonkunden Gierigen Kleinaktionären 100-Billigschuhe-Schlampen. . App for Apes (die mit dem app-en Arm): //Kunden, die diesen Schund kauften, kauften auch ... folgenden Schund//

Anspruchsdenker II (IQ

Anspruchsdenker II (IQ < 90): . Der Schnitzelexperte: . Kunde: „Was klopft denn da so laut?“ Ich: „Das ist Ihr Schnitzel dass da geklopft wird.“ Kunde: „Das stört mich, das möchte ich nicht hören!“ Ich: „Es geht leider nicht leiser, unsere Schnitzel werden immer frisch geklopft.“ Kunde: „Also hören Sie mal, ich habe schon auf der ganzen Welt Schnitzel gegessen und musste nie hören wie es geklopft wird!“

"... jahrhundertelange...

"... jahrhundertelange Erfahrung besagt, daß genug Alkohol (Wein) das Schlimmste abtötet. " . Schön wärs. Geht das auch mit gewissen Politikern? Saufen ja auch, als wenn es keinen Morgen gäbe.

So sind wir dann alle das...

So sind wir dann alle das Opfer-und willige Teilnehmer-der Prolokratie geworden. War es bis vor Jahrzehnten noch so, dass Menschen mit beschraenkten Mitteln sich nicht teurere Qualitaeten leisten konnten, so ist es nun der Mittelschicht gelungen, die notgedrungene Sparsamkeit von den weniger Begueterten zu uebernehmen und sie zur Tugend zu stilisieren. Man ist stolz auf den eigenen Geiz. Und der Markt muss zwangslaeufig diesem Trend folgen. Man kann nur so gut sein, wie der Kunde es erlaubt.

Passt nicht ganz, ist aber...

Passt nicht ganz, ist aber noetig: . http://www.youtube.com/watch?v=NemERgVkkuY&feature=youtube_gdata_player

Wer mitmachen...

Wer mitmachen möchte: http://www.petitionen24.com/forum/42408 . Kommentar eines Nutzers dort zum Thema Europaweite Videoüberwachung an Schlachthöfen u. Dokumentation: . "Wenn es wahr ist, daß Menschen europäischen Geistes – wo auch immer sie auf dem Globus wohnen – eine gemeinsame Ethik der Menschlichkeit,des Maßes und der Redlichkeit verbindet, dann müßte bei dieser Petition die Zustimmung aus allen Ländern eigentlich die Ausmaße einer Flut annehmen. "

"Andererseits gibt es aber...

"Andererseits gibt es aber kaum einfache Lösungen, die auch durchführbar sind. . Doch. Einfach anfangen. . Viele Kommentaristen hier sind vielleicht herzensgute Leute, doch das kommt nie richtig rüber. Weil sie viel zu verkopft und über-intellektualisiert sind - und vermutlich dazu neigen, aus Fabulierfreude alles zu zerreden. Intellektualisierung: http://de.wikipedia.org/wiki/Intellektualisierung

homobulla, - thank you, Lady...

homobulla, - thank you, Lady homobulla. You're adorable.

0 hansgeier333 14.02.2013, 17:36 Uhr

Die einen zitieren Nietzsche,...

Die einen zitieren Nietzsche, die anderen gehen short in yen. winner/loser?

0 Bruckbacher 14.02.2013, 17:40 Uhr

letzten Sommer konnte ich mal...

letzten Sommer konnte ich mal eine Amsel lange von ganz nah beobachten sie war gerade dabei,eine 10cm lange fingerdicke Raupe zu schlachten gnadenlos also die hatte sowas von kein Mitleid mit der armen Kreatur seitdem schaue ich immer,ob es irgendwo Amselhackfleisch oder Amselwurst gibt sowas würde ich sofort kaufen und mir dann genüsslich reinziehn koste es was es wolle

0 Bruckbacher 14.02.2013, 18:45 Uhr

mich können Sie aber nicht...

mich können Sie aber nicht meinen mit dem Intellektuelldings da..

0 Köstlich 14.02.2013, 19:12 Uhr

@E.R.Binvonhier: "DNA matching...

@E.R.Binvonhier: "DNA matching anorganical molecular purified food" . --> DMAMPF . Schlagen Sie es doch mal dem Schweizer "Wasser-schmeckt-nur-aus-Plastik-Flaschen" Konzern vor. Da sind potentiell Milliarden drin.

0 Bruckbacher 14.02.2013, 19:19 Uhr

ich habe einen stark...

ich habe einen stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit deshalb werde ich auch folgendes in mein Testament rein schreiben: . Nach meinem Tod ist wie folgt zu verfahren: . 1.Leichnam zu Mehl zermahlen 2.Mehl in kleine rechteckige Quader pressen 3. alle Quader panieren 4. alle Quader frittieren 5. alle Quader an die Fische verfüttern

0 mediensegler 14.02.2013, 19:27 Uhr

x13. Februar 2013, 18:52 " man...

x13. Februar 2013, 18:52 " man sich verwesendes Fleisch ansieht, möchte man das nicht in seinem Körper haben" Wenn ich schon mal verdautes Gemüse sehe, möchte ich das auch nicht ... . colorcraze13. Februar 2013, 16:29 "Ich bin nicht fett" ... ... sagte Obelix auch immer. ;-) . Der Tiger14. Februar 2013, 11:28 Lieber Tiger, essen Sie ruhig weiter Ihr Steak, die andere Fraktion nimmt den Tieren das Fressen weg. . Oder anders, sagt der Steak-esser zum Veganer: "Mein Essen scheißt auf deins"

Der Tiger, . aber...

Der Tiger, . aber selbstverständlich. Das tue ich auch. Ich bringe bei Einladungen zum Essen bei Freunden (die wissen, dass ich Vegetarierin bin) oft eine Vorspeise oder Nachspeise mit, als Dank für den Mehraufwand und verliere nie ein Wort darüber, falls Fisch oder Fleisch serviert wird. Ich esse dann halt währenddessen etwas anderes. Diskussionen darüber hatte wir nie. Freundschaft knüpfe ich nicht daran, ob jemand Vegetarier ist oder nicht. In meinem Bekannten-/Freundeskreis ist die Relation circa 50 : 50. Ich bin Raucherin und qualme anderen Leute nicht die Bude voll, aus Rücksicht. Genauso möchte ich meine rein persönliche Entscheidung toleriert wissen, kein Fisch oder Fleisch zu essen, aus Rücksicht. Die Welt ist zu komplex, um sie in Schubladen zu stecken. . PS Nochmals kurz zu dieser So von der ich sprach. Sie ist Zen-Meisterin. Sie hat mir oft bei Entscheidungen geholfen. Dieses "Don't know, does it matter" und "Maybe for you" hat sie nicht nur so dahin gesagt. Ich denke immer noch darüber nach, was sie damit meinte. Sie sagte es nicht abfällig. Sie spricht wenig und deutlich. Machen Sie etwas aus den Sätzen, wenn Sie möchten. . Ihre x

0 mediensegler 14.02.2013, 19:36 Uhr

Bruckbacher14. Februar 2013,...

Bruckbacher14. Februar 2013, 20:19 Dann doch lieber gleich Soylent Green.

0 homobulla 14.02.2013, 19:47 Uhr

@Bruckbacher Ick lass mir...

@Bruckbacher Ick lass mir dönern.

This blog needs more...

This blog needs more art. . http://www.youtube.com/watch?v=yLxYcPkw24k . kinky

0 Köstlich 14.02.2013, 20:07 Uhr

Gerade im TV aufgeschnappt:...

Gerade im TV aufgeschnappt: BPA - auch aus Plastikflaschen - soll fett machen. . Na wie geil ist das denn. Jede fürsorgliche Mutti rührt den Babymampf auf keinen Fall mit schnödem Leitungswasser an - wer weiss schon wo das herkommt ? Lieber die schicken und "sauberen" Plastikflaschen für die Kleinen mit dem SUV herankarren und dann immer rein ins gierige Mäulchen ... . Warten wir die Studie Obelix mal ab. Bis dahin bleibt für mich fett = faul. Wenn ich keinen Sport mache werde ich noch fetter - ich habe da keine Ausreden vor mir selbst.

0 Der Tiger 14.02.2013, 20:11 Uhr

@Prince Matecki – Bei so...

@Prince Matecki – Bei so viel Gelehrsamkeit, die Sie beitragen, kann ich nicht mithalten. Dafür kann ich von meinem ultimativen Fleischeinkauf berichten. Mein Dorf ist so etwas wie Dahlem und unser Metzger nimmt jedes Jahr am Wettbewerb der besten Metzger der Niederlande teil. Da präsentiert er dann die Rinder, die nach seinen Futtervorstellungen auf den Weiden um unser Dorf aufwachsen. Letztes Jahr bekamen seine Rinder sogar die NL Goldmedaille. Es ergab sich aber, dass ich gerade zu der Zeit drei Ochsenschwänze kaufen wollte für ein Ragout am Geburtstag meines Vaters. Der Metzger gab mir die Schwänze der Ochsen, für die er die niederländische Goldmedaille gewonnen hatte. Haben Sie schon einmal die Ehre gehabt mit einer nationalen Goldmedaille prämierte Ochsenschwänze zu essen?

0 Köstlich 14.02.2013, 20:25 Uhr

@Bruckbacher: Lecker Soylent...

@Bruckbacher: Lecker Soylent Green, daher Punkt 5 neu: . 5. alle Quader in Fast - Food Restaurants verfüttern - ist ja auch irgendwo gerecht.

0 antagonist 14.02.2013, 20:37 Uhr

Gemischtes: Vae victis-nulla...

Gemischtes: Vae victis-nulla legis sine poene (Der große Leitspruch von 1945) errare humanum est sprach der Hahn, als er von der Ente herunterpurzelte. ** Bruckbacher@: Warum so viele Umstände der Gerechtigkeit willen? Eigentlich kann es Sie doch überhaupt danach nicht mehr jucken. Lassen Sie um Himmels Willen wenigstens vor dem Wunsch- procedere Galvanis Versuch über sich ergehen. Nämlich ob Sie noch wider Erwarten zucken sollten. ** Das Glück der Erde auf dem Rücken der Färde.

0 antagonist 14.02.2013, 20:44 Uhr

Schweinefleisch gehört...

Schweinefleisch gehört standardmässig zu den Grundnahrungsmittelnin der großen Mehrheit in D. Da machste nix dran. (So sehn die Leutchen auch danach aus.)

0 antagonist 14.02.2013, 20:45 Uhr

Der Affe im Labor macht es uns...

Der Affe im Labor macht es uns vor, er führt ein selbstbestimmtes Leben.

0 colorcraze 14.02.2013, 21:04 Uhr

@Vroni 17:20: Aber ja. Nur...

@Vroni 17:20: Aber ja. Nur nicht sofort. 17:04: das ist eine Seuche, in der Tat, daß die arbeitende Person wie ein Geist mit Gedankenkraft körperliche Tätigkeiten geräusch- und körperlos, quasi als Engel, erledigen soll. 16:31, letzter Satz: war es je anders? @prince Matecki: Ihre Anmerkung zum Zusammenwirken von Amazon und BOD ist interessant. @RoRo: ich bin sicher, daß Sie es womöglich noch besser hingekriget hätten – nur das Wachstum war nicht unkrautig schnell genug (bzw. der Kredit nicht lang und hoch genug), um auch international (sprich, in USA zusätzlich) diesen Bereich abzudecken. Das ist in der Regel die böse Stolperfalle.

0 antagonist 14.02.2013, 21:04 Uhr

Was einer für sich selbst...

Was einer für sich selbst hat, was ihn in die Einsamkeit begleitet, und keiner ihm geben und nehmen kann: dies ist viel wesentlicher als alles, was er besitzt, oder was er in den Augen andrer ist." - Arthur Schopenhauer

0 colorcraze 14.02.2013, 21:06 Uhr

@Bruckbacher: haben Sie denn...

@Bruckbacher: haben Sie denn einen Bestatter, der solche Sonderwünsche verspricht? Die bei uns auf der Ecke bieten zwar Seebestattung an, aber nicht mit solchen Fisimatenten.

"Intellektualisierung dient...

"Intellektualisierung dient oftmals der Vermeidung von Scham" steht da. Fehlende Intellektualisierung müsste demnach der Verstärkung von Scham dienen. Oder ist das dialektisch unredlich gedacht? In der These fehlt übrigens das Genitivattribut.

0 E.R.Binvonhier 14.02.2013, 21:15 Uhr

@Köstlich, dass da potentiell...

@Köstlich, dass da potentiell Millarden drin, das weiß Nestle auch. . Wenn man halt zu spät kommt....:((

Amazon: Die SZ titelt mit...

Amazon: Die SZ titelt mit Amazon im shitstorm. Leiharbeiter wurden geholt unter falschen Versprechungen. Der Lohn betrage nur ca. 1300€, die Bedingungen übel. Na und, ist das neu? Wer ergreift denn Partei für die Putzkolonnen in dt. Hotels und die Stückgutfahrer? Da ist doch seit ewig bekannt, daß die für n Hungerlohn putzen und fahren müssen. Die meisten wie GLS, Hermes, DPD haben gar keine Festangestellten mehr, nur noch Sub. Und die kommen auf ca. 4-5€ die Stunde und tragen noch die Last der Selbständigkeit. Selbst DHL hat, obwohl Milliardengewinn und , nur noch 10% Fest-Angestellte, und die fahren sich die Pakete aus dem Hals, die man via iphone und tablet so schön bequem bei amazon bestellt. Passt doch! Und Premiummarken wie apple lassen auch in Indien unter Wellblech und Kerzenschein und Untertage von - sagen wir - Heranwachsenden fertigen - nicht nur medion&co. Aber das kann und will man natürlich nicht sehen auf dem teuren touchscreen. Hauptsache, die können sich dann noch auf facebook auskotzen, diese Heuchler. Ausgerechnet da.

0 mediensegler 14.02.2013, 21:21 Uhr

Die Deutschen und ich haben...

Die Deutschen und ich haben schon sehr viel gegen den Welthunger getan, wir reproduzieren uns nicht mehr so häufig. Wir schrumpfen, und tun damit das einzig Richtige, in einem geschlossenen Raum. Da hilft auch kein Nachhelfen mit Migrationshintergrund. Alle reden immer noch von Wachstum, wachsen, ja wohin denn? Schrumpfen sage ich, dann brauchen wir auch keinen Verzicht. Auf panierten Tofu, mit manipulierten Genen verzichte ich aber gern, dann schon lieber bleiverseuchtes Wild. ;-)

0 Folkher Braun 14.02.2013, 23:52 Uhr

@nico: Zumindest für das...

@nico: Zumindest für das Straßentransportgewerbe kann ich das alles bestätigen. Aber nicht nur für die Paketdienste, sondern auch auf den 40 Tonnern. Das Geschäft ist schon seit 40 Jahren die soziale Gosse und es nie jemanden in der politischen Elite interessiert. Da wird gejammert, dass "Güter auf die Bahn" gehören und nicht gesehen, dass ein Lastwagenfahrer aus Bulgarien 300 Euro Festlohn bekommt und 10 Eurocent pro Kilometer. Ist zwar alles verboten, funktioniert aber phantastisch.

0 tylerdurdenvolland 15.02.2013, 03:00 Uhr

@Vroni Ja, das „Mahlzeit!“...

@Vroni Ja, das „Mahlzeit!“ ist ein gutes Beispiel für deutsche Kultur. Wenn man als Mann in ein normales deutsches Pissoir steht und jemand kommt herein, stellt sich an das Urinal daneben und grüsst während er den Reissverschluss öffnet, dann benutzt er dabei ebenfalls „Mahlzeit!“, ohne etwas dabei zu finden…. Meine Frage betreffs der Animal’s Angels haben sie wohl nicht nur missverstanden, sondern sie auch noch in den falschen Hals bekommen? Gut. Es geht mir um die von mir so sehr gehasste Heuchelei. (Sonst hasse ich übrigens nichts) Die Arbeit dieser Organsisation hat nicht nur nichts von Bedeutung verbessert, ganz im Gegenteil hat sich die Lage in der Massentierhaltung seit ihrem Bestehen europaweit enorm verschlechtert. Tatsächlicher, handgreiflicher Widerstand ist ausgestorben, da die Gerichte des deutschen Staates jeden Widerstand zwar stets zuverlässig verurteilen, die Massentierhaltung aber nehazu nie. Wie sie sicher wissen werden die Veterinär Kontrollbesuche angekündigt, offiziell, wenn es sein muss auch schon mal inoffiziell. Die naheliegende Antwort auf meine Frage wäre wohl eher gewesen: Weil sie sich dann selber besser fühlen? Stattdessen schreiben sie, allwissend: „Irgendjemand, der mit der Kreatur Mitleid Hat? Nein? Ne? Dachte ich mir.„ Ich weiss schon warum ich in Japan lebe, denn diese typisch deutsche Gutmenschen Selbstgerechtigkeit mag ich wie gesagt am allerwenigsten…. Ich bin übrigens seit über 40 Jahren (nahezu) Vegetarier. Ein oder zweimal im Jahr ein Bio Filetsteak mt einer frischen, selbstgemachten Bearnaise darf es schon sein. Wie ein indischer Guru mir mal sagte, Vergetarier sein ist keine Frage der Ethik, es ist eine der Ästhetik. Und was dies angeht: „Wenn es wahr ist, daß Menschen europäischen Geistes – wo auch immer sie auf dem Globus wohnen – eine gemeinsame Ethik der Menschlichkeit,des Maßes und der Redlichkeit verbindet, dann müßte bei dieser Petition die Zustimmung aus allen Ländern eigentlich die Ausmaße einer Flut annehmen." Legt das dann nicht nahe, dass es eben NICHT wahr ist? Immer diese Heuchelei, wie ich das hasse….. Was das Leben in Japan betrifft, so müssen sie genauer lesen, wenn sie schon glauben eine Meinung dazu haben zu müsssen. Ich habe das LEBEN und die MENSCHEN in Japan gelobt, wenn ich für meinen Lebensunterhalt hier ARBEITEN müsste, wäre ich sicher nicht hier. Amelie Nothomb hat mit „Mit Staunen und Zittern“ die Arbeitswelt (einer Frau) in Tokyo beschrieben, lustig zu lesen…. Gibt’s in jeder Staddtbücherei (zumindest in München). Die Busse sind übrigens nie voll, S-Bahn nur in den Stosszeiten. @Colorcraze Kleine Korrektur. Die Flügel gehen nach Afrika. Da sie hier unverkäuflich sind, mit enormen Profit, gefroren und tonnenweise. Das Resultat dieser freien Marktwirtschaft können sie in all jenen westafrikanischen Staaten sehen, in denen vorher zig-tausende von der eigenen Hühnerzucht leben konnten. @ hansgeier333 „Die einen zitieren Nietzsche, die anderen gehen short in yen. winner/loser?“ Ich tue beides. Mit dem versenden zweier e-mails im Abstand von zwei Monten zwei Jahresgehälter verdient. (Gut, „meiner“ Jahresgehälter) Nietzsche hätte es sicher gefallen.

Kaum kommt man einen Tag nicht...

Kaum kommt man einen Tag nicht dazu, einen neuen SdG-Beitrag durchzulesen, schon hat man gleich eine dreistellige Zahl an Kommentaren zu ueberfliegen. Nur drei winzige Anmerkungen zur bisherigen Diskussion: . @The Great Artiste (13. Februar 2013, 16:56): Koestlich! Danke . @GuX: Angenehm von Ihnen zu lesen; Ihre pragmatisch-logischen Argumente gefallen. . @perfekt!57 (13. Februar 2013, 23:10): Das Kampfwort vom "class warfare" hat zunaechst durch tea party und Fox News diese Renaissance erfahren. Die amerikanischen Linken haben die ganze Geschichte dann umgedreht (99%) und beide Richtungen streben momentan in entgegengesetzte Richtungen, obwohl die Mehrheit der Amerikaner tatsaechlich bevorzugt fuer Kompromissloesungen irgendwo in der beruehmten Mitte zu haben waere. Dazu passend (auch wenn ich es sicher hier schon einmal verlinkt hatte): http://www.thedailyshow.com/watch/thu-august-18-2011/world-of-class-warfare---the-poor-s-free-ride-is-over

0 Dreamtimer 15.02.2013, 05:03 Uhr

"Und ich bleibe dabei: Weil...

"Und ich bleibe dabei: Weil wir uns zu oft zu besseren Menschen per Verzicht quälen wollen, weil wir uns schwer tun, unser Leben - so wie es ist - genau im Spiegel anzusehen" . Die Frage ist, welchen Spiegel man dazu verwendet und ob man sich durch Schocktherapien einschüchtern lässt. . Bei Werner Herzog gibt es dieses Kontinuum von Naturschönheit und Grausamkeit, dass sich bin in die menschliche Welt hinein forstsetzt, dort aber eher eine menschlich absurde Form annimmt. Wir wollen Dank unserer metakognitiven Fähigkeiten ganz anders sein als der Rest des Universums, d.h. wir wollen vor allem unsere eigene moralische Entscheidungsfreiheit, aber dann kommt irgendein Nietzsche daher und zeigt, dass der Mensch darin eher rezessiven Instinkten gefolgt ist, die mit dem Schlimmsten in uns konkurrieren aber mühelos das Beste ausgetrieben haben. . Ich glaube, die Empathie für das Tier läuft für uns am ehesten noch über die Kategorie des Respekts für die Spezies, die wir aber nicht für Zuchttiere empfinden, die eher von uns gemachten und mittlerweile industriell hergestellten Dingen gleichen, als einer organisch-ästhetischen Anpassungsleistung, die sich über riesige Zeiträume ereignete. . Denkbar durchaus, dass im 21ten Jahrhundert die Tierzucht verschwinden wird, zugunsten biotechnologisch produzierter Nahrung für prognostizierte 10 Mrd Menschen. Damit entfällt ein moralisches Dilemma und als eine Lösung dafür wird sie auch Einzug halten in die westliche Welt. Sie wird als "technological fix" eine neue Industrie begründen. Wollen wir das eigentlich noch? Wird das Töten von Tieren einst noch zu meiner Selbstdefinition gehören, zu dem was ich als Mensch bin, angesichts von Industriegiganten, die ganz selbstverständlich Gene als neues Material verwenden, wie jedes andere auch und damit zugleich unser Gewissen beruhigen?

0 Bruckbacher 15.02.2013, 05:50 Uhr

ein Bekannter von mir wurde...

ein Bekannter von mir wurde mal als Nutztier gehalten 20 Jahre lang von seiner eigenen Ehefrau dann hat sie ihn geschlachtet ohne Betäubung beim Familiengericht haben sie ihm das Fell über die Ohren gezogen bei lebendigem Leib dann haben sie ihm auch noch alle Innereien raus gerissen nicht aus seinem Körper,aber aus seiner kleinen Firma die war sein Ein und Alles Maschinen,Inventar - alles zwangsversteigert ein paar mal hab ich noch seinen Kadaver auf der Strasse getroffen er hatte das Saufen angefangen und war immer mit einem Bein in der Klapse irgendwann hat er sich dann aufgehängt wenn er wirklich ein Tier gewesen wäre hätte man vielleicht was machen können schliesslich gibt es ja Tierschutzgesetze aber er war halt leider nur ein Mann

0 HansMeier555 15.02.2013, 06:00 Uhr

Neulich hat mir jemand...

Neulich hat mir jemand erzählt, dass ausser Schweinen noch viel anderes Tier "unrein" (= nicht koscher) ist, wie z.B. Wüstenspringmäuse.

0 HansMeier555 15.02.2013, 06:04 Uhr

Heuschrecken und Wilder Honig...

Heuschrecken und Wilder Honig sind hingegen unbedenklich und bilden die Grundlage für jedes Festbankett nach Erwachsenentaufen.

Eine Lobeshymne auf die...

Eine Lobeshymne auf die Lasagne. http://www.youtube.com/watch?v=C2QSz2yCDDk . In Italien des 19. Jahrhunderts kulminiert die Kennerschaft von musikalischen und gastronomischen Freuden in einer Person: Gioachino Rossini www.rossinigesellschaft.de

0 Yog Sothoth, Esq. 15.02.2013, 07:04 Uhr

Früher wusste man auch nicht...

Früher wusste man auch nicht immer, was denn in den Nahrungsmitteln drin war. Legendäres Gespräch an einem Schnellimbiss: "Ich hätte gern ein Brötchen zu meiner Frikadelle" "Ist schon drin" "Ich hätte aber gern noch eines" "Ist auch schon drin"

0 Marco_Settembrini_di_Novetre 15.02.2013, 07:48 Uhr

@Yog Sothoth, Esq.: Sie sagen...

@Yog Sothoth, Esq.: Sie sagen es. In seinem "Wörterbuch der Gemeinplätze" notierte Gustave Flaubert einst zum Stichwort Brot: "Gut, dass man nicht weiß, wieviel Dreck man mitfrisst."

It's Friday today POETS...

It's Friday today POETS Day. Push Off Early, Tomorrow's Saturday.

Wer viel Schweinefleisch ist,...

Wer viel Schweinefleisch ist, kann weniger Antibiotika zu sich nehmen. Ist auch was wert. @Marco, die Frikadelle ist gemeinhin das, was für den Bäcker die Rumkugel ist.

0 Der Tiger 15.02.2013, 08:53 Uhr

@X – Über die Worte der...

@X – Über die Worte der Zen-Meisterin habe ich lange nachgedacht. Ich glaube, sie hat Recht. It does not matter. Man soll sich über die Philosophie anderer Leute nicht zu viel Gedanken machen. Aber ich habe aus den diversen Kommentaren hier zu dem Thema einiges interessantes Neues erfahren.

@Folker Braun, ja das ist so,...

@Folker Braun, ja das ist so, leider. Gar nicht zu sprechen vom techn. Zusatnd der LKW, wurde ja oft genug berichtet - während in D die Menschen mit Feinstaubplaketten geärgert werden. Irgendwann fährt dann so ein 40Tonner ungebremst in ein Wohnhaus wie seinerzeit in Hessen und schon geht die Diskussion los. Aber man - Ramsauer - kann ja erstmal die Verlängerung der Flug-Lenkzeiten erweitern, um Kosten zu drücken.

0 habitualmonk 15.02.2013, 09:10 Uhr

Der Tegernseeer Wohlstand,...

Der Tegernseeer Wohlstand, lieber Don, ist nicht von Vermietern, sondern von Unternehmern, Arbeitern und Ingenieuren geschaffen worden. Dass Bodenvermieter und -verkäufer so überproportional von der Leistung anderer profitieren, liegt nur an der schlechten Bodenrechtsprechung in Deutschland, die Bodenwertsteigerungen allein den zufälligen Besitzern (Lotteriegewinnern) statt der Gemeinschaft zuteilt. Dabei ist diese jahrzehntealte Praxis, die für einen Großteil der Vermögensbildung in Deutschland verantwortlich ist, zumindest in Bayern bekanntermaßen verfassungswidrig: "Steigerungen des Bodenwertes, die ohne besonderen Arbeits- oder Kapitalaufwand des Eigentümers entstehen, sind für die Allgemeinheit nutzbar zu machen."

...und der Wahnsinn mit dem...

...und der Wahnsinn mit dem LKW-Transport, lieber Folker Braun, geht weiter, denn dieser Tage las ich in einer andalusischen Gazette, daß der Export des heimischen Gemüses zu ca. einem Drittel mit D fakturiert wird. Neue Märkte sieht man vor allem im aufstrebenden Osten, der dann - wiewohl anders - per LKW beliefert wird - quer durch Europa. Und da Spanien jetzt das Heil im Wachstum suchen muß - nachdem die Infrastruktur durch Straßen und Bahn vorbildlich ausgebaut wurde - mit viel EU-Hilfe, wird man sich wohl bald mit Holländern und Franzosen prügeln. Die Marrokaner versucht man schon trickreich abzuwehren. Oder man zahlt einfach weiter und mehr Subventionen für die Vernichtung der Anbauflächen...

0 antagonist 15.02.2013, 09:36 Uhr

Ein Zenadept zum Andern: Zu...

Ein Zenadept zum Andern: Zu Deinem Geburtstag will ich dir etwas schenken. Jener frägt zurück: Oh, was denn? Ersterer: Nichts.

0 antagonist 15.02.2013, 09:40 Uhr

Die Würde des Menschen ist...

Die Würde des Menschen ist antastbar.

nach meinem gusto:...

nach meinem gusto: http://www.sueddeutsche.de/panorama/lebensmittelskandal-in-europa-das-grosse-fressen-1.1600689

0 bertholdIV 15.02.2013, 10:11 Uhr

über rossfleisch nur so viel....

über rossfleisch nur so viel. selbst in amberg gab es zu meiner zeit am gymnasium immer noch einen rossmetzger mit rosswürsten und z.b. auf der kirwa in trautmannhof - dort wo milch über den bundestagsabgeordneten karl geschüttet wurde - müssten noch welche zu bekommen sein; ich war allerdings ein paar jahre nicht mehr dort. besser eine gescheite rosswurst als ein schlechtes schweinernes. ansonsten: http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=13617&pk=881193

0 Yog Sothoth, Esq. 15.02.2013, 10:19 Uhr

Da wir grade beim Zen sind: ...

Da wir grade beim Zen sind: Wie viele Zen-Mönche braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? Zwei! Einen zum wechseln, einen zum nicht-wechseln.

0 Helmut Weiß 15.02.2013, 10:38 Uhr

Ich empfehle aus ökologischen...

Ich empfehle aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen den Verzehr von Fleisch. Sentimentale Städter sorgen ohnehin unter Tränen für das Wohlbefinden von Hühnern und Schweinen; Rinder und Pferde weiden hier in Brandenburg in paradiesisch offener Landschaft. Unsere mit Chemikalien vollgepumpten Pflanzen dagegen sterben aber ohne Mitleid still vor sich hin. Diese botanischen Kümmerlinge taugen nur noch als Tierfutter oder Treibstofflieferant, aber tierische Lebern und Nieren können die Gifte vielleicht auswaschen. Was ist schon ein bißchen Pferdefleisch mit einer homöopathischen Dosis Rheumamittel gegen eine Biomöhre oder Apfelsine aus dem Süden?

Es ist doch ohnehin...

Es ist doch ohnehin Fastenzeit. . Maultaschen, ok. Aber selbst die lasse ich weg (ist eh Schwabenfraß). . Der schönste Beschiss ist immer noch der Selbstbeschiss; in diesem Sinne: Ein angenehmes Wochenende allerseits!

@Der Tiger Sie sind eine...

@Der Tiger Sie sind eine kluge, lebenspraktische Frau mit vernünftigen Ansichten.Richtig, man sollte sich über die philosophisch-ideologische Grundeinstellung anderer Zeitgenossen nicht zuviele Gedanken machen. Andererseits: Wer verhält sich schon entsprechend der Lebensmaxime "Ein kluger Mensch gibt keine unerbetenen Ratschläge. Ein weiser nicht einmal erbetene." ? Folgt man dieser Erkenntnis, dann hätte auch "SO" ihrer Freundin "x" keinen indirekten Rat mit auf den Lebensweg geben dürfen... Das zu befolgen würde aber das Ende aller Blogs und Chatrooms bedeuten. Statt moralischer Widerspruchsfreiheit lieber dialektische Vielfalt. Richtig, kinky x: "This blog needs more art" ! Sage das Richtige oder das Falsche- es wird beidem widersprochen. Damit muss man leben. Faszinierend an diesem alphonsinisch-akademischen Weltdeutungsbiotop ist nicht die unglaubliche Bildung mancher Zeitgenossen oder die rhetorische Brillanz, sondern die sondern die höchst lebendig Vielfalt aus ad rem- und ad personam- Kommentaren.

Ein gerne hier vorgebrachtes...

Ein gerne hier vorgebrachtes Thema - sowohl im Text als auch in den Kommentaren - ist der Gegensatz zwischen kleinen, lokalen Herstellern und der industriellen Produktion und insbesondere die angeblich unsinnigen Regeln, die von den Behörden kleinen (auch großen!) Herstellern auferlegt werden.
In den meisten Fällen haben diese Regeln durchaus ihre Daseinsberechtigung, denn sie dienen in erster Linie dem Schutz des Verbrauchers (wer ist der Ansicht, daß kleinere Arzneimittelfirmen weniger strenge Vorschriften benötigen als "Big Pharma"?). Bei Selbstversorgern sind diese Vorschriften nicht so wichtig, denn Verstöße treffen nur den Verursacher; aber wir sind inzwischen weit weg von der Idee der Selbstversorgung, und ein Großteil der Lebensmittel, die wir verzehren, werden importiert oder zumindest weite Strecken transportiert - in vielen Fällen, besonders bei billigen Lebensmitteln, ist es nicht einmal offensichtlich, woraus sie bestehen. Aber gerade diese Entwicklung macht recht strenge Auflagen bei der Herstellung von Lebensmitteln notwendig, denn man kann eben nicht einfach dem Dorfmetzger die Schuld geben, wenn das halbe Dorf eine Lebensmittelvergiftung hat.
Das Verbot von Rohmilch und Rohmilchkäse hat mich auch gestört, weil es seither kaum mehr richtigen Rahmkäse gibt - aber andererseits besteht bei Rohmilch durchaus eine Gefahr für den Verbraucher (Listerien, Tuberkulose) und der Verbraucher erwartet, davor geschützt zu werden (ob das sinnvoll ist, oder nicht, ist wieder eine ganz andere Frage). Wenn die Milch - falsch deklariert - in den Handel kommt, dann können die Auswirkungen auf den Einzelnen, z.B. schwangere Frauen, durchaus katastrophal sein. Das gleiche gilt für andere Erzeugnisse, bei denen Hygiene wichtig ist. Im UK z.B. muß es eine Trennung zwischen rohem und gekochtem Fleisch beim Metzger geben, um eine Kontamination zu vermeiden; bei meinem Metzger in Deutschland gibt es nicht nur keine direkte Trennung, sondern die Verkäuferinnen fassen erst das Steak, und dann die Wurst an - mit dem gleichen Handschuh. Das geht sicher in den meisten Fällen gut (u.a. auch weil die Schlachthöfe das Fleisch desinfizieren), aber wenn es einmal nicht gut geht, können die Folgen durchaus tödlich sein.
Natürlich sollte jedem klar sein, daß ein Angebot wie hier abgebildet wohl kaum qualitativ hochwertiges Fleisch enthält, und daß die Tiere, von denen das Fleisch kommt, wohl kein schönes Leben hatten. (Wie man den Kommentaren hier entnehmen kann, ist erstaunlicherweise letzteres vielen auch völlig egal - daß mich das wundert zeigt mir, daß ich schon zu lange im UK lebe). Aber den meisten Menschen ist auch bewußt, daß Rauchen ungesund ist und sie tun es trotzdem. Und Nahrungsmittelhersteller sollten gesteigerten Wert darauf legen, daß ihre Waren zunächst sicher und dann natürlich auch akzeptabel sind - und dennoch tun sie es nicht und brauchen in manchen Fällen mehrere Jahre, um Mißstände zu beheben.
Bei großen Herstellern gibt es in der Regel eigene Abteilungen, die die Einhaltung von Hygiene und anderen Vorschriften überwachen; diese Hersteller leisten sich auch Mikrobiologen, Lebensmittelchemiker etc die nichts anderes machen, als auf die Qualität (im Sinne von Lebensmittelsicherheit) zu achten - viele kleine Hersteller machen das aber nicht, und daher wundert es mich nicht, daß viele Skandale von mittelgroßen Unternehmen ausgehen und eben nicht den großen.

0 Herold Binsack 15.02.2013, 12:08 Uhr

Die Biotechnologie ist der...

Die Biotechnologie ist der Teufel, der uns das Beten lehrt… . @Thorsten Haupts: „Warum wir damit für den Hunger auf der Welt verantwortlich sind, der in erster Linie einer zu schnell wachsenden Bevölkerung…“ Eine nette Theorie. Doch nehmen wir nur mal ein Land wie China. Und wer wolle den Chinesen unterstellen, dass sie zu schnell wachsen? Dort werden Jeans in Auftrag gegeben. Wie erlauben uns pro Jeans einen Preis von unter 4 € vorzugeben, damit wir diese hier für knapp unter 10 € absetzen können. Die Abhängigkeit der chinesischen Produzenten von dem Markt hier, ist so hoch, dass sie zu jedem Preis produzieren. . Die Leidtragenden sind die chinesischen Arbeiter (die kürzlich noch Bauern waren), die Umwelt Chinas, ja, und selbst gar die Verbraucher hier, welche wohl billige aber umweltschädliche Produkte erwerben. Ganz zu schweigen von der Wirtschaft hier, die in eine merkwürdige Abhängigkeit gerät von der Notwendigkeit in Ländern wie China die Armut aufrecht zu erhalten. Denn es ist deren Armut, die sie zu solchen Arbeitsbedingungen zwingt. Also brauchen wir diese Armut. Und da dies ein Kreislauf nach unten ist, erleben wir gerade auf dem Gebiet der Lebensmittelproduktion, wo die Gewinnspanne relativ niedrig ist, einen Skandal nach dem anderen. Denn natürlich zwingt ein solcher Wirtschaftskreislauf zur Verwendung minderwertiger Produkte. So vergiften wir mit wiederaufgetauten chinesischen Erdbeeren unsere Kinder und ruinieren mit vermutlich wenig „koscherem“ Pferdefleisch aus Rumänien – gleich ob das Fleisch mit Medikamenten kontaminiert ist – unsere „Liebe zum Tier“. Es leidet aber nicht nur das liebe Vieh darunter, das nochmal schlechter behandelt wird, wie der chinesische Arbeiter, sondern der gesamte Erdball. Diesem - also uns selbst - lassen wir wenig Empathie angedeihen. . Hier finden Sie unsere Verantwortung, wie unsere Betroffenheit, werter Herr Haupts. Mal abgesehen davon, wovon ich eigentlich sprach, was Sie aber als Konservativer, sprich: als deutscher Nationalist, nicht zu lesen vermögen. Nämlich davon, dass wir solche Verhältnisse eben nicht mehr marktkonform und lokal, sondern antimarktwirtschaftlich und global lösen müssen, bei Strafe des Untergangs. Wen interessiert das noch, ob wir in Europa noch genug Weiden haben und vielleicht nicht „überbevölkert“ sind, wenn unser Wirtschaftskreislauf Teil eines Systems ist, das im Weltmaßstab, Mensch, Natur und Kreatur zugrunderichtet. . Und Dreamtimer ist nicht zu widersprechen, denn die Produktion von Nahrungsmitteln wird schon in naher Zukunft keine landwirtschaftliche mehr sein. Nicht nur ob der sog. Überbevölkerung, gleich wo auch immer auf diesem Planeten, sondern ob der Falle der Produktivität, die die letzte Klassengesellschaft, die letzte ökonomische Formation - der Kapitalismus - hier aufgetan hat. . Die Biotechnologie öffnet – technisch betrachtet – den Weg zur nächsten schon nicht mehr ökonomischen Formation. Sie wird daher unser Segen und unser Fluch zugleich sein. Fluch, solange es ihr erlaubt ist, die marktwirtschaftlichen Verhältnisse, die sie hervorgebracht hat, auszubeuten. Denn solange, in der Tat, werden wir uns vielleicht noch mal wünschen, Tiere zu schlachten, um uns selbst als Kreatur zu retten. Doch auch unser Segen, weil sie demonstriert, dass eine höhere menschliche Produktionsweise, die sie nämlich voraussetzt, nur möglich ist, wo die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und somit auch die Ausbeutung von Natur und Mitkreatur abgeschafft sein wird. . Die Biotechnologie ist der Teufel, der uns das Beten lehrt und uns zugleich zwingend vor Augen führt, wie wenig das nützt.

0 donna laura 15.02.2013, 12:16 Uhr

lieber TGA, "Und warum haben...

lieber TGA, "Und warum haben fast alle Religionen darauf hingearbeitet, aus Sex eine Katastrophe zu machen?" - sex als etwas verdammenswertes zu betrachten ist m.e. eine domestizierungsmassnahme, die gegen die artgerechte haltung des menschen verstösst. . "Frauen kämpfen nicht für erotische Befriedigung […], sondern für Freiheit von männlicher sexueller Belästigung." - gerne versuche ich mich an einer replik, die aber doch stets nur ungenügend sein dürfte. was ich des öfteren bei ihnen herauszulesen glaube, ist dass sie ein wohl ein recht angenehmer gesprächspartner für frauen sein dürften, der damit zu einer gewissen geschlechterhygiene beigetragen haben dürfte, und damit das system, das sie nervte, stabilisierte. die damen würden mit testosteronschleudern unglücklich, aber körperlich hoffentlich halbwegs befriedigt, und holten sich bei ihnen die insgeheim erhoffte emotionale bestätigung, dass nicht alle männer so grob seien, wie sie es zum beispiel wohl nicht sind. . was ich als etwas schwierig bezeichnen würde, ist der umstand, dass es auch eine ganze reihe recht mangelintelligenter frauen geben dürfte - das muss man erst einmal begreifen, heisst es doch so oft, frauen seien die besseren menschen; ein veritabler freibrief für jeden affen und ein maulkorb für die feineren gemüter - , die nicht sonderlich viel im voraus über ihre wünsche und bedürfnisse sinniert haben und schliesslich danach auch nicht handeln konnten. wenn ich mich mit einem affen einlasse, dann weiss ich doch, was ich einkaufe; das beste an ihm dürfte seine banane sein, wenn sie nicht schon matschig ist. wer über mangelndes einfühlungsvermögen verfügt, dürfte aber auch in den federn ein wenig wie ein eisbrecher daherkommen. man sagt, dumm f!ckt gut. vielleicht ist die qualität des f!ckens auch das einzig qualitäthafte, weshalb man es dann ganz gerne herausstellt; wenn das mit dem denken und handeln nicht so gut zu funktionieren scheint. . es könnte doch so sein, dass man mit zunehmender intelligenz, die sich in diesem fall bitte auch auf die, nennen wir sie ausgelutschterweise einmal so, emotionale intelligenz bezieht, mit einer gewissen reflektionsstufe also - wo komme ich her, wieso denke ich dergestalt, was erwächst daraus, wieso gefallen mir gewisse menschen und wieso andere weniger - man die komplexität des sozial-, hier des sexualverhaltens wahrnimmt und vielleicht konsequenzen daraus zieht. wenn, sie, lieber TGA, ohne ihnen zu nahe treten zu wollen, früher in der konversation einige eigene bedenken beiseite geschoben hätten und endlich den festen arm um die eine oder andere holde gelegt hätten und den sack zu gemacht hätten - am besten, bevor diese nachdenken; heulen können die dann ja immer noch -, so wären sie vermutlich beim abschleppen wohl ein wenig erfolgreicher gewesen; aber letztlich ist das nur eine strichliste. mit frauen kenne ich mich nicht so gut aus. . wenn man nun also erotische befriedigung möchte, so suche man sich einen freundlichen, klugen, aufmerksamen, achtsamen mann mit gutem geruch und schöner haut aus. und nicht so einen angeber, der natürlich alles besser weiss, und wenn er deswegen schmollte. es ist weniger ein kämpfen als eine auswahl. wenn sich dieses herumspräche, müsste sich allgemein die starke männlichkeit ein wenig mehr am riemen reissen und ein paar hübschere liedchen anstimmen. wenn eine frau nicht handelt, so kann man nur sagen: pack schlägt sich, pack verträgt sich. . apropos schlagen usw. - erotische befriedigung hat mit sexueller belästigung natürlich nicht viel zu tun, zumindest nicht für die frau. bei der sexueller freiheit geht es m.e. darum, dass die frau frei aussuchen kann, mit wem sie in näheren kontakt treten möchte, und die sexuelle gewalt schaltet das zustimmungsmoment aus, auch zur unterdrückung, immer schön verbunden mit hinweisen auf unterstellte, generalisierte minderwertigkeit. . die auswahl wird es wohl sein.

0 donna laura 15.02.2013, 12:25 Uhr

lieber prince Matecki,...

lieber prince Matecki, herzlichen dank für die ausführliche und nachvollziehbare darlegung ihrer sicht der dinge; hinsichtlich etwas genervt-störrischen buchhandlungspersonals kann man leider nicht anders als ihnen zuzustimmen; da möchte man einmal eine win-win-situation herbeiführen und sieht sich ob grantelnder missmutigkeit in der verliererkurve, nur um die vorzüge gewisser anderer unternehmen noch etwas deutlicher zu erkennen; dies auch unbenommen; mir geht es auch nach jahren des konzertkartenkaufs noch immer so, und das obwohl man einander kennt. ein freund erhält sein kleingeld grundsätzlich in centstücken zurück, ganz klein und penibelst auf der theke aufgereiht; mittlerweile amüsiert er sich darüber, allerdings hat er keine tochter, die er damit quälen könnte, wie ehedem dons familie den gastgeber. lieber ein geschäftsmässig freundlicher kontakt als einer mit verwunderungspotential. ein wenig widerstrebt es mir noch, bei a. kunde zu werden; wenn man etwas anders erledigen kann, so tue ich dies nach möglichkeit, aber eben: nach möglichkeit. . cher Filou / 17.54 u, ein wahres wort. . lieber mediensegler/20.27 u/1. abs., dieser gedanke keimte hier auch. man sagt, es sei wichtig, was hinten dabei herauskäme. . lieber Bruckbacher/20.19 u, eine sehr amüsante idee, vor allem im anschluss an Schluchten-Ossis letztem absatz. wenn wir dann bitte einmal fischravioli bestellen dürften...

0 Don Aldduck 15.02.2013, 12:33 Uhr

Wenigstens wissen die...

Wenigstens wissen die Engländer jetzt, wo das Pferd von Richard III abgeblieben ist.....

"Ich weiss schon warum ich in...

"Ich weiss schon warum ich in Japan lebe, denn diese typisch deutsche Gutmenschen Selbstgerechtigkeit mag ich wie gesagt am allerwenigsten…." . Tyler, dann bleiben Sie doch hübsch brav in Japan. Bassdscho. Mit Japanern, die so untergeben sind, dass sie es immer noch gut finden, dass ihnen schlampig geführte Atomkraftwerke ihr Land und ihr Leben versauen, und die sich kaum wehren. . Wenn eine Diskussion so geführt wird, dass der, der sich engagiert, in einer mehr als menschenverachtenden Diktion als "Gutmensch" abgestempelt wird, sehen Sie, das ist das, was ICH hasse. Diese pseudo-logischen Angriffe, diese Impertinenz. Dieses Untergraben jeglichen Engagements in der Gemeinschaft der Menschen und das kalte Befürworten allein von singulären Einzelinteressen. Ich glaube kaum, dass Sie Schirrmachers "Ego" lesen werden.

@ achwas . Nicht...

@ achwas . Nicht schlecht: "Filet, welches fürchterlich stank, ließ bei ihm das Wasser im Mund zusammenlaufen… . Und dann…dann erzählten sie sich wieder und wieder, wie sie früher den Kitt aus den Fenstern fressen mussten." . . Starke Lyrik. Genau das trifft es. Das war die Gesellschaft in den Sechzigern bis weit in die Kohl'schen Jahre hinein. Und sie ist immer noch nicht ausgestorben. Habe einen Ex-Chef noch im Ohr, der zu Mittag das Vertilgen von Bergen von Klopsen kräftig schlingend - meist mit vollem Mund kauend - damit begründete: "Wissen Sie, ich bin ein Nachkriegskind!" . Aha, der Krieg wars, der Fensterkitt wars. Deswegen die Fresswelle. Es war eigentlich eine Fleischfresswelle. Weil, den Salat, den haben diese damals schon stehengelassen. Als junge Menschen schüttelten wir nur noch den Kopf über so ein völlerndes Benehmen. Heute zahlen wir deren Krankheitsaufenthalte (Herzverfettung, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes II).

0 antagonist 15.02.2013, 12:49 Uhr

Gemeinlätzchen, das: Was...

Gemeinlätzchen, das: Was haben wir denn da? Ja der hohe Sinn, Charakter, Ethik schlechthin aber allüberall. Nur keine Sau hält sich dran. Damits nun endlich was wird, gibt es dafür den Ethikunterricht in den Schulen. Früher regelte das die Religion, die wird aber von den Hauptamptlichen dafür zuständigen als social entertainment betrieben. So, was hätten wir noch zu beobachten: Ah ja, ethisch einwandfreie Kriegführung. Ganz groß im Kommen, die ethische Tierhaltung und -schlachtung. Der Knaller: management by ethics (ethisch einwandfreier Profit als zukünftiger movens, telos). * Mit dem numerischen Anwachsen der Gattung Mensch in Prokopfeinheiten in den letzten fünftausend Jahren korreliert, welch ein Zufall, das exponentiell gestiegene Vermögen tabula rasa zu machen. Gemeint ist das Entwickeln und Bereithalten von Zerstörungspotential an Massenvernichtungswaffen und zwar gleich welcher Machart. Eine marginale Zwischenstufe stellt die Zeitmarke Hiroshima und Nagasaki im glorreichen August 1945 dar. q.e.d. Die Dialektik von Gewinner (Sieger) und Verlierer ist seitdem im großen Stil immer anbrüchiger geworden.

Nochmal zu Betrug,...

Nochmal zu Betrug, Billigfraß, Billig-Manie und Ressourcenverschwendung. Die Ausbeuter-Klitsche Zalando macht trotz Wachstum Verlust: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/online-handel-zalando-macht-milliardenumsatz-und-verlust-12081513.html Wer hätte das gedacht. War eigentlich klar, von Anfang an. Das mit den über 50% Retouren - und das auch noch mit Geizgeil-Kreisch-Werbung zu befeuern, ist ein seltsames Alleinstellungsmerkmal. Kriegt man nur mit bewusst schlecht bezahlter Mannschaft hin. Und wie wir jetzt sehen können: auch dann nicht. . Amazon soll auch nicht so rentabel sein wie es tut, hört man. . Richtig rentieren tut sich heutzutage Billigzeuch-Verscherbeln nur, wenn Betrug und Ausbeutung dabei ist. Wann kapiert das der michelige Verbraucher? Ist doch nicht soo schwer. Er kann doch sonst so gut rechnen, wenn es um seinen persönlichen Vorteil geht. Muss man nicht verstehen.

Don, das Pferd riecht aber...

Don, das Pferd riecht aber wirklich nicht mehr gut.

0 colorcraze 15.02.2013, 13:13 Uhr

@nico, Folkher Braun: genau,...

@nico, Folkher Braun: genau, gebens Sie’s ihnen, diesen sozialblinden Schoßhündchenhätschlern. Selbst ich sah schon etwas verdattert ein Auto mit innerpolnischer Nummer und DHL-Schild in der Nachbarschaft: das kann doch nur Verarsche sein, wenn einer sein eigenes Auto mitbringen muß, um Post auszufahren. @HansMeier555: Jaja, bekannt. Manche Leute heikeln halt herum. Darauf ein Zürcher Geschnetzeltes mit Berner Rösti. Zum Mitteleuropäersein gehört eine semichinesische Küchenauffassung. @Sothoth: die italienischen Gipswecken sind mir noch in schlechter Erinnerung. @nico 9:49: In Lörrach hieß es immer, wenn Du Antibiotika brauchst, fahr nach Basel und atme mehrmals tief durch, dann hast du genug davon. @Dreamtimer: Ja der Retortenfraß, vor dem grausts mir auch. Im Fränkischen gab es ein Sprichwort ähnlich wie „Essen muß ein Gesicht haben“ oder so. Ja, es ist aufwendig, Futterpflanzen anzubauen und Viecher zu halten, und daneben noch das extrafeine Gemüs, das uns Menschen schmeckt. Aber das Zusammenrühren zum grauen Zwittertum (wie es Retortenfraß ist, weder lebend noch tot) macht aus der erlebbaren Realität einen formlosen Brei. @Tiger: und, hat die Suppe auch so vorzüglich geschmeckt, wie der Metzger es bei den Viechern erwartete?

Die Frau als Wille und...

Die Frau als Wille und Vorstellung.

0 antagonist 15.02.2013, 13:39 Uhr

Bevor die Diskussion ausufert,...

Bevor die Diskussion ausufert, muß doch einfach mal als allererstes eine analytisch saubere, ausgewogene, differenzierte Begriffsklärung stattfinden, materiell (Content) und immateriell unter seinen sozialen und soziologischen, kulturell-regionalen, wirtschaftlich-kohärenten Aspekte zu den Kategorien: a.) der Fleischklops b.) die Bulette c.) die Frikadelle d.) der Hamburger e.) der Döner f.) das Baby(puter)steak g.) die Maultasche h.) das Gyros h.) die Lasagne

0 colorcraze 15.02.2013, 13:40 Uhr

@GuX: in manchen Fällen...

@GuX: in manchen Fällen werden manche Regeln aber schlicht närrisch. Beim Rohmilchkäse ist es mangelnde Ahnung, welche Teile davon verspeist gehören und welche nicht. Es ist wie mit "dem erhabenen Gesetz, das sowohl Reichen als Armen das Schlafen unter Brücken verbietet" - als sei das Schlafen unter Brücken für diese schädlich.

0 Thorsten Haupts 15.02.2013, 13:55 Uhr

@Binsack - "Die Leidtragenden...

@Binsack - "Die Leidtragenden sind die chinesischen Arbeiter (die kürzlich noch Bauern waren)": ... Lesen Sie eigentlich auch manchmal etwas anderes als neomarxistische Theorien? Zum Beispiel "Landes, Armt und Wohlstand der Nationen"? Yep, der ersten Generation nach Beginn massenhafter Industrialisierung geht´s immer ziemlich schlecht (diskutabel wäre allerdings ernsthaft, ob wirklich schlechter als ihren Vätern). Und danach geht´s dann ziemlich fix, mit Wohlstandsniveau wie mit Löhnen. Landes demonstriert das u.a. an den Briefen japanischer Baumwollarbeiterinnen an ihre Elternhäuser. Einen anderen Entwicklungspfad hat auf dieser Erde noch niemand durchziehen können, am allerwenigsten Marxisten. Solange das so ist, kann ich mich nicht ernsthaft zu einer Fundamentalkritik durchringen, weil ich keine praktikablen Alternativen kenne. Und einem Volk die Entwicklung zu verweigern, weil an deren Wiege auch Scheusslichkeiten herumliegen ist nach meinem Dafürhalten keine akzeptable Form von Menschenfreundlichkeit. ... - Biotechnologie: ... Mein Reden. Ich halte und hielt die marktwirtschaftliche Form der Produktion von Gütern und Dienstleistungen nur solange für aufrechtzuerhalten, wie deren Bedingungen galten - Knappheit. Sobald Energie-/Materie-Umwandlung machbar wird, 3D Drucker und biotechnologische Nhrungsmittelerzeugung sind Vorstufen davon, wird das Modell auf natürliche Weise obsolet. Und der Kampf um knappe Ressourcen und die Verfügungsgewalt darüber sich woandershin verlagern. ... Gruss, Thorsten Haupts

0 Der Tiger 15.02.2013, 13:57 Uhr

@Vroni – Ist Ihnen Ihre...

@Vroni – Ist Ihnen Ihre Arroganz andern gegenüber eigentlich bewusst? Warum sollte es nicht in Japan, so wie überall, konstruktive und nicht konstruktive Menschen geben? Das letzte Wort über die Ursache von Tsunamis ist noch nicht gesprochen, genauso wenig wie über die Ursache gewisser Erdbeben und den Ausbruch des Vulkans in Island. . Zu Ihrer Information mal ein ganz anderer Aspekt: . From: Lisbeth Heuse Date: January 22, 2009 9:58:17 PM GMT+01:00 To: H.Steltzner@FAZ.de Subject: why Tiger is not playing with his new toy . Mr e-Steltzner: 'Tiger, why do you not play with your new toy?' . Tiger: 'Because, I am thinking about a problem that is much more difficult than da Vinci's machines.' . Mr e-Steltzner: 'Can you talk about it?' . Tiger: '... mmmh, it's so difficult...... we could never discuss it with Bill, because he would be biased... it's something, even Antonio (the only one among us with a real engineering education) could not judge.... and Madame insists on a proof.... but I have no proof.' . Mr e-Steltzner: 'Now I am really curious - with Madame being out with the old man, can you not tell me?' . Tiger: 'Do you remember the hot summer 2 or 3 years ago? Ever since, we three were wondering if some of the changes of climate are due to more than cars and normal civilization stuff... mmmh ... I mean could it be due to nuclear tests in the atmosphere?... even Madame has admitted at least one thing: if there is a relationship of such kind, there is no institution in place with the right knowledge and political power to even investigate.'

Cartoon re...

Cartoon re Horsemeat. http://www.telegraph.co.uk/news/matt/

Man trug mir zu, es seien mehr...

Man trug mir zu, es seien mehr Menschen übergewichtig als untergewichtig. Also ein Ungleichgewicht. Sehe ich das richtig? Ja, das sehe ich richtig. Das Symbol vom Symbol, das wieder auf ein Symbol verweist, das wieder auf ein Symbol verweist. Hatten wir schon. Die Frage, dessen Antwort die Frage ist. Auch dies: hatten wir schon. Jetzt: What or who the fuck is behind all this mirrors? Gott? Zu einfach. We? Ebenfalls. The emptiness that we seek? . Ein Video hierzu: . http://www.youtube.com/watch?v=ZD4H-E0UT0Q . dusty .

0 Der Tiger 15.02.2013, 16:54 Uhr

@X – Vor langer Zeit hatte...

@X – Vor langer Zeit hatte ich mal einen Büropartner, Greg. Gute s/w Ingenieur, eines Tages beschloss er, RKK Priester zu werden. Sechs Jahre Ausbildung, im fünften traf er die Frau seines Lebens. Nix mehr mit RKK Priester. Stattdessen drei Kinder. Warum ich ihn hier erwähne: “Lis” hat er mal gesagt, “it’s a dirty job, but somebody has to do it.” Seine Stimme kling mir immer noch im Ohr.

Die ganze Aufregung verstehe...

Die ganze Aufregung verstehe ich gar nicht. Die guten Handelskettenbesitzer tun das doch nur um Ihre vielen schicken Häuser an irgendwelchen Seen mit unverstellter Aussicht zu genießen.

Fastenzeit: Worauf wollen Sie...

Fastenzeit: Worauf wollen Sie verzichten? 7956 Stimmen wurden abgegeben. . 26% Alkohol 15% Fast Food 7% Fernsehen 3% Internet 49% Selbstmitleid

@colorcraze Wir leben leider...

@colorcraze Wir leben leider in einer Welt, in der zum einen die Bürger erwarten, vor allen Gefahren geschützt zu werden, aber auf der anderen Seite nicht bevormundet werden wollen - leider geht das aber nicht auf einmal. Natürlich könnte man versuchen, die Menschen aufzuklären, aber was bringt das? In England wurde im vergangenen Jahr ein Mädchen schwer verletzt, nachdem es einen Cocktail mit flüssigem Stickstoff in einer Bar getrunken hat. Eine bekannte Zeitung hat sich sofort für striktere Kontrollen und Regel eingesetzt - aber sich in der gleichen Ausgabe darüber aufgeregt, daß vor dem Verzehr von zu viel(!) mit Bleischrot geschossenem Federwild gewarnt wird. Die meisten Unternehmen haben ja durchaus ein Interesse daran, gute Qualität zu verkaufen - zum einen ist die Mehrheit der Menschen gar nicht daran interessiert, andere zu betrügen, zum anderen kann man durch schlechte Qualität ja auch einen guten Ruf betrügen. Aber auf Grund der schwarzen Schafe braucht man eben solche Regeln.

Arroganz . @ Tiger, ist IHNEN...

Arroganz . @ Tiger, ist IHNEN eigentlich bewusst, dass es lediglich eine analoge Retourkutsche war gegenüber Tyler. Welcher die Arroganz besaß, ein arrogantes Pauschalurteil abzuliefern. Naja, im Internet überleist man leicht. Ist mir auch schon passiert. Nix für ungut.

"Das Geistige kommt hier zu...

"Das Geistige kommt hier zu kurz."

0 mediensegler 15.02.2013, 20:12 Uhr

donna laura 15. Februar 2013,...

donna laura 15. Februar 2013, 13:25 Liebe Donna, schön mal wieder die Zeit zu haben, mit Ihnen zu bloggen. Habe mir überlegt, wie man als überzeugter Fleischesser, Trinker, Raucher, Schnellfahrer und Erotomane den verknöcherten Lustfeinden hier im Blog einen einschenken kann. Zuerst hatte ich einschleimen im Kopf, habe das aber verworfen. Aber dann kam mir der Gedanke, ich esse auch gerne Escargots, also die Tiere, die denen den Salat wegessen, das müsste doch gefallen. ;-) Oder gibt es vielleicht welche, die auch hier Bedenken haben? Mag sein, dass mein Leben durch diesen Lebensstil etwas kürzer ist, aber ich hatte wenigstens Spaß daran. Und da ich auch Spaß an politischer Inkorrektheit habe, gebe ich hier jetzt zu, als ich mit 25 sehr oft in Frankreich war, lang ist´s her, aß ich da auch foie gras und Froschschenkel. (Mit Knoblauchbutter sehr lecker) Lieber großer Artist, ist doch in Ihrem Sinne, oder?

0 Der Tiger 15.02.2013, 20:13 Uhr

@colorcraze – Es war Ragout,...

@colorcraze – Es war Ragout, keine Suppe, ein italienisches Rezept. Der Vorteil des Gerichts ist, dass man es Tage vorher zubereiten kann, einfrieren, im Flugzeug nach Frankfurt mitnehmen und am Abend einfach aufwärmt und mit Weisbrot serviert. Schmeckte allen sehr gut. Es gibt halt Situationen im bürgerlichen Leben, in denen man ein gutes Essen parat haben muss, ohne Zeit zum Kochen zu haben.

0 mediensegler 15.02.2013, 20:20 Uhr

antagonist 15. Februar 2013,...

antagonist 15. Februar 2013, 14:39 Sie haben den armen Filou übersehen, bei ihm in Holland gibt´s Frikandel. Der, die, das könnense da getrost vergessen. . Apropos Rheinischer Sauerbraten. Ich hörte mal, das der früher immer aus Pferd war, und man säuerte Ihn, um den etwas süßlichen Geschmack zu neutralisieren.

Weil "Gutmensch!"-Bezichtiger...

Weil "Gutmensch!"-Bezichtiger eh kaum was Anständiges lesen, MÜSSEN sie auch nicht Frank Schirrmachers Ego lesen. Es reicht das: "Liebe Schlichtmenschen!" Ähm Schlechtmenschen (aus dem Zyklus Fast passende Überschriften) http://www.malte-welding.com/2011/07/26/liebe-schlechtmenschen/ . Aber kürzer gehts wirklich nicht, ihr süßen Spackos.

Der Tiger, . nice to meet you,...

Der Tiger, . nice to meet you, Elisabeth. My name is So., I'm 46 years old and I have one daughter. She is a present from a very beautiful guy. He was the only man in my life who had the right to whisper in my ears.

0 colorcraze 15.02.2013, 20:36 Uhr

@Vroni 13:43: irgendwie...

@Vroni 13:43: irgendwie scheint das an mir vorbeigegangen zu sein. Ich meine, diese "Notbegründung" fürs Schlingen. Weder Eltern- noch Großelterngeneration zeigten solche Unmäßigkeit. Trotz Aufwachsen in Kriegs- und Nachkriegszeit bzw. 2x Inflation und 2x Krieg. Urgroßmutter verwahrte den Schlüssel zu Brotkasten und Speisekammer, so daß nicht außer der Zeit was wegkam, und vor dem Essen wurde so lang gebetet, bis es kalt war. Wahrscheinlich hat das den Hedonismus denn doch über Generationen gebremst.

0 colorcraze 15.02.2013, 20:39 Uhr

Ansonsten, nicht daß ich...

Ansonsten, nicht daß ich schonmal Pferdefleisch gegessen hätte, und die Kneipe, die immer Pferderouladen hatte, ist längst weg - aber was ist an Pferdefleisch schlimm? Das haben die Leute doch bestimmt über Jahrhunderte gegessen, weil es viel davon gab?

Der Tiger, . Lisbeth....

Der Tiger, . Lisbeth. . Elisabeth, weil ich an Schillers Maria Stuart denken mussten. Verzeihen Sie meinen Verschreiber. Gehen Sie mit ihr nicht hart um.

0 Tyler Durden Volland 15.02.2013, 23:08 Uhr

@Bruckbacher Schönes...

@Bruckbacher Schönes Märchen…. Was sie nämlich verschweigen ist, dass ein Mann sich umdrehen kann und einfach weggehen. Ein Tier in der Massentierhaltung nicht….. Seit vielen Jahrzehnten kann ich nicht mehr begreifen, wie ein Mensch Schwein oder Huhn, oder irgendwas anderes essen kann, von dem er nicht ganz genau weiss, dass es nicht aus der Massentierhaltung stammt. Wenn ich in einem Supermarkt durch die Fleisch Abteilung gehe, bin ich stets auf Neue überrascht, dass man sowas tatsächlich verkaufen kann. An jemanden der meiner Vorstellung von einem Mensch entspricht ganz sicher nicht.... @Yog & Settembrini Hindert sie beide jemand daran ihr eigenes Brot zu backen? One of many examples: http://www.channel4.com/4food/recipes/tv-show-recipes/the-fabulous-baker-brothers-recipes/sourdough-bread-recipe Mehl, Wasser uns Salz…. Sonst nichts…. @Vroni… ach Gott….. Sie bestätigen alles was ich ihnen meiner Meinung nach in eigentlich viel zu höflichem Ton vorgeworfen habe. Selbstverständlich steht es ihnen frei rein emotional zu pauschalisieren und zu urteilen, nur…. Wissen sie, es gibt kein Verbot Dinge auch mal anders zu betrachten und mal drüber nachzudenken, anstatt voller Selbstgerechtigkeit mit dem Fuss aufzustampfen. Es ist genau dieses geradezu widerlich heuchlerische Gut-Menschentum, dem es um nichts anderes geht als das biblische: „Herr, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie jene“, sich vor dem Spiegel auf die eigene Schulter klopfen zu können, und sich im Kreis der geistigen Inzuchtler gegenseitige Bestätigen. Ob sie sich engagieren war nie die Frage, sondern ob sie tatsächlich etwas gegen solche Sauereien tun, ob sie einen Unterschied machen. Sie dürfen Animal Angels gerne unterstützen, aber so zu tun als mache das einen Unterschied zeigt eben, dass sie ein Heuchler sind. Gut-Menschen gibt es seit jahrtausenden…. Schauen sie sich das Resultat doch mal an. Lesen sie die Details nach: @antagonist 15. Februar 2013, 13:49 @Der Tiger Meinte er mit dem Dirty Job, den Pfaffen, oder das Vaterwerden, oder beides?

Ach Pferdefleisch. In meiner...

Ach Pferdefleisch. In meiner Kindheit in Halle/Saale, so um zwei Ecken rum, gab's 'Tenneman' [1], eine Pferdeschlachterei mit angeschlossenem Bier-und Fresslokal. Der Schlachter jagte uns Kinder vom Hof, wenn wir neugierig nach dem toten, blutenden Ross schauten. Der Mann hatte Zartgefuehl, wusste zumindest, was Kinder nicht sehen sollen. . Die sich als bessere Teile der Gesellschaft betrachtenden Buerger gingen selbstverstaendlich nie zu Tennemann, traf man dort doch selbstbewusste Leute, die vor dem Krieg als Dienstboten in ihrem Viertel beschaeftigt waren, nun aber, im Arbeiter-und Bauernstaat, endlich die Aenderung des Herrschaftssystems handfest unter Beweis stellen konnten. Und ueberhaupt: Pferdefleisch. War es nicht das, was am Ende des Krieges den gerade verendeten Tieren vor lauter Hunger von den Knochen geschnitten wurde? . [1] Ecke Reil-und Boeckstrasse.

0 Bruckbacher 16.02.2013, 05:48 Uhr

wie herrlich war`s zu...

wie herrlich war`s zu Schiller`s Zeiten doch als Pegasus sich nur befand im Joch ; heut` send` ich 1000 Flüche euch,den Skrupellosen die ihn mit rein gepackt in Ravioli-Dosen !!

2 Meteoritenereignisse an...

2 Meteoritenereignisse an 1Tag! Ui...eine neue frische Angst muss her! . "Eine neue Angst ist wie ein neues Leben" ..nanana nana... http://www.youtube.com/watch?v=8SZVJID9fKU . Meteoriten-Versicherungen Meteoriten-Schutzhüte Meteoriten-Horoskope Meteoriten-Schutzheilige

0 Der Tiger 16.02.2013, 08:26 Uhr

@Tyler Durden Volland – Er...

@Tyler Durden Volland – Er meinte unseren Job. Wir haben zusammen ein computergesteuertes Wetterbeobachtungssystem entwickelt, mit Satellitenbildern und so. Eigentlich war ich sein Boss. In reality waren wir buddies. Einmal in der Woche gingen wir gemeinsam Eishockeyspielen. Da war er viel besser als ich. Er kam aus Ontario.

0 HansMeier555 16.02.2013, 08:33 Uhr

...was Kinder eben doch mal...

...was Kinder eben doch mal gerne beglotzt hätten...

Traun fürwahr, Filou, in dem...

Traun fürwahr, Filou, in dem erwähnten halleschen Etablissement war ich auch mal, vor ewigen Zeiten. Wunderte mich noch, daß die Bratwurst nur 60 statt der üblichen 85 Pfennige kostete und sah dann erst das Hinweisschild. Gegen Pferdefleisch ist an sich nichts einzuwenden, aber es geht rein emotional nicht. Niemals, never, jamais. Andererseits: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Trotzdem wäre ich jetzt für einen Themenwechsel. Könnte man nicht über das Wetter... ?

Aus dem "Tages Anzeiger" (CH)...

Aus dem "Tages Anzeiger" (CH) heute auf S 31 (a whole page with a big photo of Herr Schirrmacher) : "Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der konservativen "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hat ein linkes Buch geschrieben. "Ego. Das Spiel des Lebens" sieht den Menschen in Gefahr, eine Maschine zu werden". Und weiter "Debattenpapst Frank Schirrmacher kritisiert die Oekonomisierung des menschlichen Lebens". Das könnte eventuell mein Buch für 2013 werden? Und ein Topic für DAs Blog?

Fast jeder glaubt, oder weiß,...

Fast jeder glaubt, oder weiß, dass die größte Ressource die Dummheit der Menschen ist. . Ich vermute es ist eher die „Glaubensbereitschaft“ der Menschen. Und das geht alle an, auch viele "Kluge". Leicht-Gläubigkeit als Lieblingsressource der Versicherungs-Vertreter Bänker Medien Kirche Erzieher . Bitte glaube mir, ich will nur dein bestes. Bitte glaube mir, ich liebe dich. . Was steckt dahinter? Überheblichkeit? Ich weiß es besser als du. Missgunst? Den anderen frei zu geben. Neid? Der lässt sich nicht so leicht beeindrucken. . Selbstbetrug ist straffrei. . Vertrauen. Ver-trauen, sich selbst etwas trauen. Dem andern etwas zu-trauen. Respekt vor anderem Leben. . Mohnblumen und Schmetterlinge sterben, wenn man sie haben will.

Ich weiss was, Savall: Lustige...

Ich weiss was, Savall: Lustige Lyrik waehnte Wagner zu wagen.

0 Der Tiger 16.02.2013, 12:06 Uhr

@fionn – Ich habe keine...

@fionn – Ich habe keine Angst, ein Computer zu werde. In den Augen gewisser Leute bin ich das längst. Ich habe darüber sogar mal eine e-mail an eine S/W Nerd Freundin geschrieben: . From: Lisbeth Heuse Date: May 26, 2006 12:54:03 PM GMT+01:00 To: Debra Huffaker Subject: "Getting it is art, doing it is Engineering" . Dear Debbie! . Going to university is indeed a tempting idea. Half a year ago, I actually visited Sonja's Technical University of Delft. But even that was politics, an event with the Head of the European Commission, Mr. Barroso, who said about Galileo: "Getting it is art, doing it is engineering". I think it applies to every pursue ----- and I am sure Mr Barroso meant just that. . All in all, the e-salon has become incredibly complex. Poor Tiger, look over there, now he is having a discussion with himself ... or his computer, what do you make out of this?' ...... Tiger: 'Tell me the logical system you use, and I'll tell you a true sentence you can't prove.' . e-salon: 'You tell me what system you use, and I'll tell you a true sentence you can't prove.' . Tiger: 'I don't use a fixed logical system.' . e-salon: 'I can be any system you like, although mostly I am a Mac using OS 8.6. (don't you know that? - Even Madame has figured it out by now!) Your approach is like a contest to see who can name the largest number with me going first. Actually, I am prepared to accept any extension of arithmetic by the addition of self-confidence principles of the Turing-Feferman type iterated to constructive transfinite ordinals.' . Tiger: 'But the constructive ordinals aren't recursively enumerable.' . e-salon: 'So what? You supply the extension and whatever confidence I have in the ordinal notation, I'll grant to the theory. If you supply the confidence, I'll use the theory, and you can apply your confidence to the results.' ......... Don't you agree that it is good for me to sometimes talk about other things but politics? Regards to Jim and the kids Lisbeth . Dialog (somewhat adapted) from: John McCarthy - Computer Science Department - Stanford University Review of The Emperor's New Mind, by Roger Penrose.

0 The Great Artiste 16.02.2013, 12:22 Uhr

@Tyler: so sehr ich Ihre...

@Tyler: so sehr ich Ihre extrem individuelle Sicht der Dinge eigentlich schätze und als echte Bereicherung in den Perspektiven hier empfinde, muss ich dem Ton ihres Beitrags 00:08 doch deutlich widersprechen. Wenn Sie hier von "Selbstgerechtigkeit" reden, denke ich, wäre ein bisschen an die eigene Nase fassen nicht unangebracht. . Was ein gutes Gespräch ausmacht - was ich von Ihnen auch immer gewöhnt war - ist das Akzeptieren des anderen als einen Menschen mit anderen Positionen, anderen Entscheidungen. Und so wie ich ihre Position, dass Menschen, die Huhn und Schwein im Supermarkt kaufen, eigentlich keine Menschen mehr seien, noch als normale Zuspitzung in Ihrem Stil lese, wird mir bei solchen Ausdrücken immer ein wenig Angst, wenn ich mir vorstelle, dass Leute wie sie zu einem "Zentralkommisar für angewandte Anarchie" aufsteigen könnten. Ein bisschen Freundlichkeit, ein bisschen Toleranz für Inkonsequenz, ein guter Schuss Höflichkeit gehört zur Zivilisation dazu. . Pol Pot hat in Paris bei irgendwelchen renommierten linken Politikwissenschaftlern Politik und Soziologie studiert, und war sich sicher, das klassenlose Paradies (tralala etc.) dadurch einzuführen, wenn er der Elite und der Intelligenz ganz einfach den Schädel einschlägt, zum Wohle künftiger Generationen. Das man Juden nicht so gerne hatte, haben andere ja als Lösungsansatz ernsthaft geglaubt. Wie schreibt Savall: es gibt nichts gegen Pferdefleisch zu sagen, aber es geht rein emotional nicht. Wir sind keine Automaten, die man in ihren Entscheidungen voll digitalisieren könnte. Apropos, nein, mediensegler, ich esse keine Froschschenkel, so sehr ich allem anderen ihres Beitrags gerne und voll zustimme, weil mir die Quaker mehr leid tun als erst getötete, dann zerlegte Tiere. Wenn man ihnen nur die Beine abschneidet, und sie dann in Eimern verrrecken lässt. Ist mir zuviel. Tyler, wie Sie im Anschluss Vroni angreifen, finde ich, ist absolut überzogen. Vroni, ich schätze Ihren engagiert temperamentvollen Stil, Ihre gelegentliche Selbstironie, mit denen Sie Ihre Sache vertreten, als wichtige Komponente dieser Seite und finde, dass sie -bei allen gelentlichen Verwünschungen- sich doch immer Mühe geben, mit dem anderen fair zu diskutieren. . Ich meckere sicher auch mal über "Gutmenschen" wenn mal grüne, kirchliche Organisationen sich irgendwie übertrieben scheinheilig zu profilieren versuchen, aber ich achte das persönliche Engagement eines Einzelnen, sich gegen die Widerstände des Mainstream für unbequeme Anliegen einzusetzen. . Und mal pauschal gesprochen, wo die Lobbykratie gelandet wäre, ohne "Gutmenschen" möchte ich lieber nicht ausprobiert haben. Ein wenig kommt es mir mit der "Fracking"Euphorie in USA vorstellbar vor. . Wo können wir uns alle eigentlich wieder auf einem gemeinsamen Nenner treffen? Aus einer ungelenkten Diskussion verschiedener gesellschaftlicher Positionen, die alle einmal mehr Bücher in der Hand gehabt hatten, als nur die Gebrauchsanweisungen für die jeweils neueste Spielekonsole, eine Öffentlichkeit schaffen, die nicht von den im Medienbetrieb voll eingebundenen Journalisten (Montagsbriefe für "böse" Sendungen) stammt. . Wobei ein gelegentlicher Kommentar, lieber Don Alphonso, manchmal helfen könnte, das Gespräch aus den Schützengräben der Überzeugungen wieder auf die Wiese humorvollerer Leichtigkeit zu holen. Ein bisschen weniger persönliche Dorfkirchturmsperspektive wäre manchmal ein Gewinn. Aber nobody is perfect, und dass ich dieser Seite eine ganze Menge Zeit widme, damit möchte ich doch am klarsten ausdrücken, dass ich es als Gewinn sehe, hier mitzumachen. . Dem Newspeak-Mainstream in den Hintern zu treten, hat was. Aber nicht den einzelnen Teilnehmern, solange nicht wirkliche rote Linien überschritten werden. . (sects, sects,sects(fionn))!

Der Don A. muss gar nichts....

Der Don A. muss gar nichts. Der Don A. ist der Don A. und fertig.

0 homobulla 16.02.2013, 14:34 Uhr

Gutmensch. Ein unappetitliches...

Gutmensch. Ein unappetitliches Wort. Ich finde, es gibt doch so viele andere schöne Worte, mit denen man andere herrlich beschimpfen kann, da muss man doch nicht mit seinem Wortschatz im gleichen trüben Kessel fischen, in dem auch die primitivsten Zeitgenossen ihren Brei anrühren.

0 antagonist 16.02.2013, 14:39 Uhr

Kein Vertrauen mehr in die...

Kein Vertrauen mehr in die Europäische Raumfahrtindustrie!!! Gibt es geheime Alienszoos? Was sagt die Regierung dazu? * Wie gerade erst vor wenigen Minuten bekannt wurde, sind in Catering-Menüs mit Fleischgerichten der Personenluftschifffahrt in Interkontinentalen Linienflugzeugen Reste von Aliens und Androiden gefunden worden. In einem Communiqué des EU-Verbraucherkommisariats ist ein umgehendes Dementi an alle EU-Medien versandt worden. Chaos auf den internationalen Airports war die Folge. Die K..ztüten sind ausgegangen.

0 antagonist 16.02.2013, 14:48 Uhr

Von all diesen Kirchtürmen...

Von all diesen Kirchtürmen hat man treffliche, unverstellte Rundumweitblicke in diesse unssere Welt, sowohl in optischer als auch in geistlicher Hinsicht. Wir lassen uns n i c h t derblecken. Von Ihnen schon mal überhaupts gar nicht! http://www.tegernsee.de/uploads/tx_icbrochuresdownload/KiTT_2012.pdf

0 antagonist 16.02.2013, 15:00 Uhr

Dieses ordinäre,...

Dieses ordinäre, unkultivierte Pack hatte sogar mehrmals versucht nen Pegasus in Buletten reinzuschnipseln. Die Lebensmittelaufsichtsbehörden in Zusammenarbeit mit dem Penclub und dem Bundesbildungsministerium hatten dies jedoch kurzerhand unterbunden.

Lieber The Great...

Lieber The Great Artiste, vielen Dank für Ihre Zeilen. . Im Grunde bin ich für diese Welt eigentlich schon viel zu differenziert. ^^ Tyler hat nur eine ebenso pauschale Retourkutsche gekriegt, wer er etwas Granaten-Pauschales abgeliefert hat (er merkts nicht einmal, Tiger merkt es auch nicht). Da muss Tyler jetzt damit leben. Mit Der Tiger bin ebenfalls nicht konform. Was er schreibt, ist mir meist zu rigide. . Speziell: Es wird mir immer ein Riesenvergnügen sein, denen an den Karren zu fahren, die selbstgerecht glauben, mit der Beschimpfung "Gutmensch" gefahrlos um sich hauen zu können, ohne dass sich einer traut aufzumucken. . Ich MUCKE aber auf. Mir passen solche - meist Rechtsausleger - Diskutanten mitsamt ihren fiesen Diffamierungen überhaupt nicht. Wenn es mein Blog wäre, würde ich sie alle raushauen, wenn sie mit so etwas kommen. Und da wäre es mir egal, ob sie in Japan, den Niederlanden (Filou, Sie jetzt nicht) oder Kanada wohnten und meinem Blog ein internationales 'Flair" gäben. Ich mag auch Japan, ich liebe Hokusai und Utamaro, mache selber asiatische Kalligrafie, und? Dass Japan, was die Gefahren schlampig geführter (privatisierter!) atomarer Anlagen betrifft, lange den Gong nicht gehört hat, ist doch Fakt. . Mein lieber The Great Artiste, halten Sie die Ohren steif.

Ja mei: "... dürfen Animal...

Ja mei: "... dürfen Animal Angels gerne unterstützen, aber so zu tun als mache das einen Unterschied zeigt eben, dass sie ein Heuchler sind." . Das Heuchlertum darf ich sauber bairisch wieder zurück dahin stopfen wo es herkommt. In den Schlund. . Es MACHT einen Unterschied, wenn man zusätzlich zur brav regionalen, vegetarischen oder gar veganen Nahrung (sitz! brav!) sich eben noch dazu engagiert. . Und ja es macht ein gutes Gefühl. Und ja, es bringt was. Es bringt mehr, als nur zuzuschauen. . Denn kein einziger Veganer in D mehr wird verhindern können, dass sie, die meist in Westfalen, Niedersachsen oder Mecklenburg sitzen, das Massenbilligfleisch in großem Stil exportieren. Deutschland ist Groß-Exporteur von Fleisch geworden. Das viele Billighuhn und -Rind wird hier gar nicht gegessen. Geht gar nicht von der Menge her. Man muss der bauernindustriefreundlichen Aigner an den Kragen, die sich jetzt künstlich empört (feiner Plan vor Wahlen, sich empören kostet erst mal nichts). Man muss den Fleischindustriellen, dieser Subventions-Mafia an den Kragen, bis rauf zur EU. Das tut A-A. Wer auf deren Site geht, kann das alles nachlesen. Krieg ja bald vom Don eins auf den Tetz, wenn sich schon wieder einen Link, ja einen Deeplink zu deren allmählich erfolgreichen EU-Interventionen setze. . Genau anders herum ist es: Ein braver kleiner Vegetarierer, ein Bildungsbürger gar, der nur brav seine Bio-Bagels und Salate vom Wochenmarkt isst, TUT NICHTS, außer alles andere negieren = sich selbstgerecht wohlfühlen. DAS ist die Dorfkirchturm-Perspektive vom Feinsten. . Man muss mehr tun. Und selbstgerecht bin ich überhaupt nicht. Mir ist nur dieser egozentrierte Individualismus, der nichts außer sich selbst und sein Silbergeschirr akzeptiert, langsam gar nicht mehr recht. (Das war doch noch schön ausgedrückt, oder?)

Ander ZEIT-ungen haben auch...

Ander ZEIT-ungen haben auch intelligente Kommentaristen. Dieser hier, namens Blumenkohl, bringt es für mich völlig auf den Punkt (Quelle DIE ZEIT): ." Niemand hat sich diese Lasagne oder dieses Dosengulasch wegen des hochqualitativen Rindfleischs gekauft. Konsumiert wurde das billigste Produkt mit dem billigstem Fleisch. Aus einer Haltungs-/Schlachtungskette, bei der man kaum hinschauen kann, ohne dass man die Lasagne direkt wieder ausspucken muss. . Und was wurde gefunden? Spuren von Fleisch anderer nicht als Mitgeschöpf behandelter Kreaturen. Kein Cadmium, kein Blei, sondern Fleisch. Fleisch, das der überwiegende Teil der Käufer dieses Billigfutters bestimmt nicht einmal von Rindfleisch unterscheiden kann. . Dieser Skandal ist völlig absurd." . . Dass kann ich nicht besser sagen. Ein absurder Skandal. Obacht, überspitzt: Gerade die, die solches "Convenience"- und Billigdosenfutter kaufen, schmecken ja nicht einmal den Unterschied zwischen Soja-Würstchen und mit Semmelmehl zugepampten Frikadellen. . Obacht Anekdote: Ein befreundeter Koch (Spitzname El Soßie) hat einmal, als er Jungkoch war für die Bundeswehr'schen Offiziersmesse in X, den Offizieren ein feines Mahl kredenzt: Bierdeckerla auf eine feine leckere Höhe gebracht, mit Ei/Eiweiß zusammengeleimt, lecker gewürzt und mit seiner unnachahmlichen Wiener-Schnitzel-Spezialpanade versehen. Die Offiziere haben es gefuttert. Sie merkten nichts. Im Gegenteil, er bekam Lob für seine Schnitzel. Nur etwas zu klein waren sie ihnen. . Es war seine Rache, weil dauernd gegen sie im Schach verlor. . . So geht Massennahrungsindustrie auch. . El Soßie, ein soßentechnisch absolut begabter Kerl, der auch schon bei mir im Auftrag kochte, zog es nach dem Dienst in der Grünen Firma weder in die Spitzengastronomie zurück, wo er Lehrling war, noch in die Massennahrungserzeugung. Er blieb brav im Ort bei Frau und Kindern, ernährte sie redlich. Er ward Koch in der Krankenhausküche in dem Ort, wo ich zur Schule ging. Ich hoffe, die berühmte Krankenhauskost dort hat seitdem einen Quantensprung kulinarischer Verbesserung erfahren. Trickreich genug war ja.^^

Ähm, ja, Filou, zur Zeit...

Ähm, ja, Filou, zur Zeit wäre ich sogar für Wagner-Bashing zu haben. Da ja eh mittlerweile alle über jedes Thema reden: ich bin derzeit bei "1813" und verwandten Themen. Der olle Metternich meinte seinerzeit, daß nur Diebe Angst vor der Gendarmerie haben und nur Brandstifter gegen die Feuerwehr protestieren. Hat zwar keinen Zusammenhang mit dem derzeitigen Thema, klingt aber irgendwie gut.

0 antagonist 16.02.2013, 16:09 Uhr

Auch und gerade der...

Auch und gerade der Bundesverband der Roßtäuscher stellt sich der öffentlichen Diskussion im Zusammenhang mit dem fraglichen Lebensmittelskandal, der Bürger und -innen zutiefst aufrührt. Er hat alle relevanten Landes- und Bundesbehörden, Institutionen, Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie der Kultur-und Medienwelt zu einem guten, fairen, konstruktiven aber harten Gespräch in den neuen Berliner Flughafen eingeladen. Um den Vorwürfen, die von einer gewissenlosen, unverantortlichen linksliberalen Seilschaft in die Öffentlichkeit getragen wurden, die Spitze zu brechen.

0 antagonist 16.02.2013, 16:21 Uhr

x: Sie irren sich da aber...

x: Sie irren sich da aber gewaltig. Er muß schon, nur er will halt nicht.

@ x, "Der Don A. muss gar...

@ x, "Der Don A. muss gar nichts. Der Don A. ist der Don A. und fertig." . Das Wesen einer Kunstfigur - mühsam es zu erörtern, weder dies noch das und das überhaupt nicht oder doch. . Naja, vor allem pflegt er ja die Tegernsee-Kirchturm-Perspektive nicht, weil er sie wirklich hat, sondern weil er anscheinend damit provozieren will. . Leider scheint ihm bei manchen Diskutanten die Provokation nicht zu gelingen. Welche voll naiv auf die Kirchturmperspektive aufspringen und genauso tuten: mein Haus, mein Boot, mein See, die dummen Münchner, die noch dümmeren Berliner, mein Silbergeschirr, mein Gemälde. . Leute, er trickst euch alle aus. Oder auch nicht. :-) . Neuerdings habe ich den Herrn Schirrmacher auf dem positiven Radar. Das wäre nie der Fall gewesen, wenn ich nicht jetzt ab und an die FAZ lesen würde. Was ich vorher nie tat. Diese Zeitung ist mir immer noch einfach zu rechts; doch mit Schirrmacher muss irgendwas passiert sein ...

0 Dreamtimer 16.02.2013, 17:16 Uhr

"Pol Pot hat in Paris bei...

"Pol Pot hat in Paris bei irgendwelchen renommierten linken Politikwissenschaftlern Politik und Soziologie studiert, und war sich sicher, das klassenlose Paradies (tralala etc.)" . Woher haben Sie das? . Die allwissende WP ( sowohl die deutsche, als auch die englische ) gibt an, dass Pol Pot zwischen 1949 und 1953 Radioelektronik in Paris studierte oder es zumindest versuchte und er tat dies in der Zeit des Indochinakriegs, wo es genug politische Organisationen gab, auch in Frankreich, denen er sich anschließen konnte. Es herrschte die Endzeit des franz. Kolonialismus und mit linken Soziologen a la '68 und später hatte das damals nicht viel zu tun. Er hat auch nicht an der Sorbonne studiert, wie immer kolportiert wird, sondern an einer staatlichen Ingenieursschule, die vermutlich mit einer deutschen Fachhochschule vergleichbar ist. . "Gibt es geheime Alienszoos? Was sagt die Regierung dazu?" . Alienzoos sind so geheim, dass nicht einmal die Regierung über sie informiert ist. Das weiß doch jeder. . Stichwort Gutmenschen. Ich habe nichts gegen Gutmenschen und sie scheinen auch nichts gegen mich zu haben. Es hat halt auch Vorteile ein Alien zu sein.

homobulla, Sie haben...

homobulla, Sie haben natuerlich recht: "Ich finde, es gibt doch so viele andere schöne Worte, mit denen man andere herrlich beschimpfen kann" - insbesondere in Bayern! . http://www.youtube.com/watch?v=e2Qpmie5Gd0

Resultat eines naechtlichen...

Resultat eines naechtlichen Streifzuges durch die wirklich gute Literatur: . "Bei einer guten Salami muss man den Esel schreien hoeren". (Asterix auf Korsika) . Ein Esel ist doch auch so'ne Art Pferd, oder?

0 mediensegler 16.02.2013, 18:48 Uhr

The Great Artiste 16. Februar...

The Great Artiste 16. Februar 2013, 13:22 Lieber großer Artist, ganz ehrlich, ich tue es heute auch nicht mehr, war nur ein bisschen Öl ins Feuer gießen, mich hat einfach diese Haltung "ich bin ein besserer Mensch, weil ich kein Fleisch esse" geärgert, aber zu den Fröschen, Sie sind doch Cineast, schon mal den Film 1900 gesehen? War wohl laut diesem Film von Bertolucci um die Jahrhundertwende ein feine Leute Essen in Italien, und ich habe es damals wegen diesem Film probiert. Empfehlenswert, dieser Film, aber sehr lang, 5,5 Stunden. War damals unter Studenten ein Muss. Der Ton hier gefällt mir auch nicht, das ist alles so eng gedacht. Ich unterstelle mal, das jeder irgendwelche Leichen im Keller hat, so nach dem Motto, Juchtenkäfer retten und Mate-Tee trinken, aber Töchterchen mit SUV ohne Freisprechanlage, aber mit 25 Zoll-Felgen zur Schule fahren, und dann nicht einparken können. ;-) Ich stelle mir dazu immer verkniffene Gesichtszüge vor. . Bruckbacher, habe gerade auf WDR2 in den Nachrichten gehört, Aldi Süd Ravioli, Pferdefleisch, ich hoffe, Sie wohnen im Norden.

Aliens haben den Schirrmacher...

Aliens haben den Schirrmacher in ihrem UFO entfuehrt. So wird jeder Mensch ein anderer. Aber vielleicht hatte er Body-Snatcher im Kartoffelkeller? Man weiss es nicht.

0 The Great Artiste 16.02.2013, 20:20 Uhr

@Dreamtimer: Ich glaube, das...

@Dreamtimer: Ich glaube, das war irgendeine endlos späte Fernsehdoku über Pariser Politologen/Soziologen/Philossophen, denen Pol Pot zugehört/gelesen hatte, und sehr eigene Schlussfolgerungen daraus zog. Da badete einer ein bisschen in verbalem Radikalismus - und jemand anders dachte: Prima, mach ich. Schluss mit den Bürgerschweinen... Ich weiss aber leider nicht mehr genaueres. . @Mediensegler: Verstehe ich gut. 1900 war wirklich immens lang. Und was Frösche betrifft, ich find die Viecher - seit Millionen Jahren bewährt, und auch schon mit vier Armen und Beinchen, einfach niedlich, in ihrem Ehrgeiz, lebendig zu sein, und es gibt so viele Leute, die sie noch nicht als "richtige" Tiere ansehen... . Das mit dem Ton sehen wir wohl ähnlich. Eine Überzeugung zu haben und darum andere Überzeugungen niederzumachen, muss nicht sein. Pluralität, Freundlichkeit, Inkonsequenz, Amusement. Wir sind hier ein Forum und keine Kaderschmiede. . @Vroni: Danke für Ihre Worte und auch alles Gute weiterhin!

@ Mediensegler "Ich...

@ Mediensegler "Ich unterstelle mal, das jeder irgendwelche Leichen im Keller hat, so nach dem Motto, Juchtenkäfer retten und Mate-Tee trinken, aber Töchterchen mit SUV ohne Freisprechanlage, aber mit 25 Zoll-Felgen zur Schule fahren, und dann nicht einparken können. ;-) . Kann man so sehen. Muss man aber nicht. Es gibt tatsächlich Leute, die keine Ahnung vom Juchtenkäfer haben - sitzen die im Leder der Rindslederjacke? - , die Weißbier trinken und Imam Bayildi spachteln, ungerührt ihre meckernde Tochter zu Fuß in die Schule hatschen lassen, dennoch für "Vier Pfoten" spenden und an manchen, mittlerweile viel zu vielen Tagen mit Peta sympathisieren, wenn sie nur kurz an Aigner denken. (-:

Vroni, die in Soße...

Vroni, die in Soße eingeweichten, panierten Bierdeckel als Schnitzelimitat sind ein hornalter Hoax, der auch in der DDR jedem zweiten Wirt eines Gartenlokals angedichtet wurde. Sojafreie Analogschnitzel. Genauso wie bei praktisch jedem Chinamann das Gesundhieitsamt schon ganz sicher Katzenknochen aus dem Müll gefischt hat. Das weiß ich ziemlich sicher, weil ich hab's von einem, der einen kennt, der dabei war, als es erzählt wurde.

0 colorcraze 16.02.2013, 21:15 Uhr

@Savall: bringen Sie ruhig mal...

@Savall: bringen Sie ruhig mal ein bißchen mehr über 1813, das ist retrospektiv ein wichtiges Datum... - @Vroni (El Soßie): soso, Bierdeckel paniert. Das ist ja wie bei Laurel und Hardy auf dem Schiff und dem „synthetischen Essen“. (Erinnert sich noch jemand an diese alten Stummfilme, besprochen von Hüsch?) (Pferdefleisch in Lasagne) Der Kommentar von Blumenkohl hat durchaus einiges für sich. Es ist halt so eine Sache wie beim Pesto („und andere Nüsse“) oder dem Persipanhörnchen, das als Mandelhörnchen ausgegeben wurde. Wo fängt Kennzeichnungspflicht an, wo hört sie auf. Einigkeit dürfte darüber bestehen, daß Lasagne mit mehreren Fleischsorten nichts Abwegiges ist. Die Empfindlichkeit vieler gegenüber Pferdefleisch (siehe Savall) wird hier aber auch so ein bißchen benutzt, um „Lasagne“ mit mehr Vorschriften zu umgeben. - @achwas 9:08: Also das mit den Meteoritenversicherungen könnte durchaus Wirklichkeit werden – indem z.B. Wohnbaugesellschaften dieses Risiko mit eingeschlossen haben wollen. Die versichern sich ja gegen alles mögliche, manchmal auch Elementarschäden und Graffitti in Fahrstühlen. Die Frage ist nur, ob sie eine Versicherung finden, die das macht (wahrscheinlich schon). – Ansonsten wünsche ich den Tscheljabinskern, daß die Glaser bald durch sind und ihnen die Heizung nicht durch Zufrieren platzt...

Wagnerbashing? Lieber Savall,...

Wagnerbashing? Lieber Savall, alles, nur das nicht. Die Komik in der Musik, besonders der Oper, besonders Wagner-und da im Text, das waere was Feines. Ich bin ja nur ein interessierter Ignorant und kann mit dieser Selbsterkenntnis ganz wunderbar ueber die Wagnersche Lyrik herfallen, genauso wie ueber die unfreiwillige Komik Tschaikowskischer Symphonien (ist's die 1815er, Waterloo? oder war's 1814? Zu faul zum Suchen. Jahreszahlen sind mein Ding nicht). . Sie glauben garnicht, wieviel Lustiges sich in kniefallheischenden Kunstwerken verbirgt. Es ist wie mit Religionen; wenn man sie zu ernst nimmt, werden sie zu Klamotten von Arnold und Bach. Oder diese Franzosen-wie hiessen die doch gleich? Nee, nicht Ionesco. Frueher. Ende 19tes. Die mit den (mindestens) fuenf Tueren auf der Buehne. . Der Kuenstler ist meist sehr witzig und gewitzt. Das Publikum ist aus Doofheit sehr ernst.

0 mediensegler 16.02.2013, 23:59 Uhr

Vroni 16. Februar 2013,...

Vroni 16. Februar 2013, 22:07 Man muss im Leben nur wenige Dinge, auf Klo gehen und sterben, aber ansonsten kann man Leute, Veranstaltungen, Umgebungen und Gespräche die man nicht mag, meiden und die Dinge, die man mag, suchen. . Ich mag Leder, alle meine Autos hatten Leder, ich mag aber auch Katzen, hatte fast mein ganzes Leben welche, mehrmals sogar drei gleichzeitig, und nein, die armen Ratten und Mäuse taten mir nicht leid, und wenn mir beim Chinesen einer nach dem Essen sagen würde, du hast da gerade Ratte gegessen, und es war scharf und lecker, dann würde ich mit den Schultern zucken und zu Tagesordnung übergehen. . Würde ich zu einem privaten Gespräch über kollektive Intelligenz eingeladen, wäre ich mit Sicherheit nicht abgeneigt, dürfte ich mir dabei aussuchen, ob das bei Ingwertee und Sojaschnitzel oder bei Chateaubriand und Merlot geschieht, na, raten Sie mal. ;-) . Mit dem Alter wird man gelassener, ist aber auch nicht mehr so bereit, sich dem Mainstream anzupassen. Man muss nicht kämpfen, sondern geht einfach. . Ich mag diesen Blog, und bin nach Ihrem Kommentar oben froh, dass es nicht Vronis Blog ist. ;-) Ihre Kommentare lese ich allerdings auch gern.

0 tylerdurdenvolland 17.02.2013, 03:53 Uhr

Ich stimme ihnen gerne zu,...

Ich stimme ihnen gerne zu, wenn sie meinen Ton ab und zu unappetitlich finden. Und ich bemühe mich mein Denken und Schreiben von diesem gefühl nur dann führen zu lassen, wenn es nicht anders geht. Ich glaube sie sind mit mir einer Meinung, dass diese Welt nicht unbedingt so ein müsste wie sie ist. Ich bin dabei nun mal der Überzeugung, dass dies in allererster Linie an denen liegt die sich permanent auf die eigene Schulter klopfen und auf die ersten, noch höflichen Hinweise, dass ihr Tun nichts, aber auch gar nichts an den Zuständen ändert, dann mit einem „Das Heuchlertum darf ich sauber bairisch wieder zurück dahin stopfen wo es herkommt. In den Schlund“ reagieren. Und zwar als einzigem Argument! Und sie bezeichnen das in ihrer Replik als „…mit dem anderen fair zu diskutieren“? Darf ich sie daran erinnern, dass Vroni in diesem Zusammenhang meinen die Inkompetenz der japanischen AKW Arbeiter (wahrscheinlich als Kontrast zu den Deutschen) als „Argument“ erwähnen zu müssen? Ab einem gewissen Punkt setzte bei mir das tolerante Akzeptieren anderer Standpunkte voraus, dass beide Seiten in einer Unterhaltung/Diskussion eben auch bereit sind den anderen Standpunkt anzuschauen und zu verstehen, um dann gegebenenfalls die eigene Meinung zu ändern, oder auch nicht. Jene ganz banale popper’sche Falsifizierbarkeit eben. Ich unterhalte mich zB auch hier eben nicht um meinen Standpunkt bestätigt zu bekommen, sondern um Neues kennen zu lernen und dazu zu lernen. ThorHa, zB, von dem mich ja Welten trennen, ist da ein gutes Beispiel. Ich bin nach wie vor nicht seiner Meinung, habe aber vom ihm ein paar Dinge dazu gelernt. Nennen sie mir einen einzigen Satz von Vroni in dem sie auch nur eines ihrer eigenen Worte in Frage stellt. Weshalb ist da das zugegebenermassen unhöfliche Wort „Selbstgerechtigkeit“ unangemessen? Wie Tiere heutzutage industriell gehalten werden ist mir ein wichtigeres Anliegen als die Befindlichkeiten eines Kommentators. Ja, es gibt sehr, sehr viele Situationen in denen die Gefühle andere Menschen Vorrang haben sollten, ein Blog wie dieser gehört nicht dazu. „…ein bisschen Toleranz für Inkonsequenz…“ Kein Problem, so lange diese Inkonsequenz, die ja kein Verbrechen ist, zugegeben wird. Was hindert jemanden daran hier zu schreiben, dass man das Bedürfnis spürt etwas zu tun, auch wenn es vielleicht letztlich nichts an den ekelhaften Zuständen ändert? Was einen nämlich daran hindert ist, dass sich ein solches Eingeständnis eben nicht mit dem eigenem Image des Gut-Menschen vertragen würde, jener Species, die sich ja gerade dadurch auszeichnet, dass es sein Tun an politisch korrekten Regeln ausrichtet, und diese unter keinen Umständen reflektiert um nicht in besagter Selbstgerechtigkeit gestört zu werden. Ein letzes Beispiel, sie schreiben: „…aber ich achte das persönliche Engagement eines Einzelnen, sich gegen die Widerstände des Mainstream für unbequeme Anliegen einzusetzen.“ Gegen industrielle Tierhaltung zu sein ist das Gegenteil eines gegen den Mainstream-schwimmen und sich für unbequeme Anliegen einzusetzen. Politisch korrekter geht es kaum. Mensch foltern geht ja noch, siehe Obama, aber bei Tieren hört der Spass auf....

0 The Great Artiste 17.02.2013, 11:44 Uhr

Tyler, ich danke Ihnen...

Tyler, ich danke Ihnen zunächst für die ausführliche Antwort, und gebe Ihnen recht, dass es sicher sehr viele sein werden, die die Welt, so wie sie ist, nicht gerade als das Optimum ansehen (Thorha ausgenommen? Ich mache Spass). . Und wir geben uns hier Mühe, nicht nur die eigene Genialität gebauchpinselt zu bekommen, und da sind Sie wie ThorHa, ein wenig jeder am Ende der Skala, sicher interessante Perspektiven von denen man viel lernen kann, vielleicht gerade, weil dieser Blog ein Forum bildet, sich freundlich zu unterhalten, während man im Leben 1.0 sich aufgrund der Symbole, die man ausstrahlt, Kleidung, Wohnen, Autos etc. sich schnell nicht mögen würde. Möglich. Auch dass das Trennende bei anderen eine reale Freundschaft eher schwierig machen würde, sicher nicht nur bei Ihnen oder Thorha. Natürlich gibts auch einige, deren Gedanken einen vermuten lassen, dass man mit Ihnen ganz gut klar käme Aber diese Dialogmöglichkeit über Kontinente und "Ideologiegrenzen"( blödes Wort für etwas, was bedeutet, dass man sich im Leben 1.0 wahrscheinlich nicht über den Weg gelaufen wäre) ist genau der Reichtum dieser Form, der meines Erachtens dann einfach ein bisschen mehr Nachsicht erfordert, wenn einem die Argumente des anderen nicht gefallen. . Schliesslich traut man sich mehr, als wenn man lebendigen Personen gegnübersässe, die man als "Bekannte" nicht verletzen möchte. . Ihre Argumentation gegen Vroni arbeitet mit Unterstellungen, die für sehr weit hergeholt halte, so sehr, wie sie oft gegen bestimmte Arbeitsmethoden polemisiert, halte ich es eher für ein Boomerang-Argument, wenn Sie sagen, foltern wäre ihr egal, Hauptsache, den Tieren geht es gut. Und einen Ton leicht verzweifelnder Frustration, eine gewisse bayerische Selbstironie kann man leicht herauslesen, wenn man nur gutwillig gesinnt ist. Aber ich will das nicht vertiefen. . Ich lese Vroni gerne, auch wenn ich sicher nicht immer hurra schreie, und ich werde auch Sie weiter gerne lesen, auch wenn ich heute bestimmt nicht sage, das war eine klasse Erwiderung. Wir nehmen uns beide die Zeit zu schreiben, und das ist ja schon was. . Dass man hier öfter mal über Kreuz liegt gehört zu diesem Medium, aber ich sehe es sehr ähnlich wie Mediensegler, gehen, wenn einem etwas nicht passt, bleiben, wo man auch was davon hat. Und bloss nicht alles auf die Goldwaage legen. Der hat aber angefangen!!!! ;-)

Nomens est Omen: . Tyler...

Nomens est Omen: . Tyler Durden: . Ein charismatischer aber nihilistischer Primitivist, der Materialismus, Besitz und die Konsumgesellschaft verachtet. Er gelobt die Zivilisation an sich zu zerstören. Er beschreibt die perfekte Welt als neo-paleolithisches Paradies, in postapokalyptischen städtischen Ruinen. Er ist das Alter-Ego des dissoziativ identitätsgestörten Erzählers. „Ich löse meine Verbindung zu physischer Macht und Besitztümern“, sagt Tyler, „denn nur, indem ich mich selbst zerstöre, kann ich die größere Macht meines Geistes entdecken.“[10] . Quelle: Wikipedia

0 Tyler Durden Volland 17.02.2013, 22:48 Uhr

@TGA Sie haben Recht. Als...

@TGA Sie haben Recht. Als ich nach dem Schreiben auf den "Hinzufügen" Button geklickt hatte, war mir sofort klar, dass die Replik überflüssig war. Leider bietet der Blog keinen "Edit" button.....

Hornalter Hoax, kann schon...

Hornalter Hoax, kann schon sein. .-) . Da auch meine Wenigkeit - und nicht nur El Soßie - ein ausgebuffter Würz- und Kochschlawiner ist, weiß ich instinktiv, dass dieser Betrug perfekt funktioniert. Die Lebensmittel-Industriekriminellen bitte weghören. . Man muss nur, wenn man Perfektionist ist, für die richtige zarte Biss-Konsistenz vor dem Würzen die eingeweichten Bierdeckerla vorher durch den Wolf drehen ..., dann kann man jede Schnitzelgröße herstellen. Vor allem die in Oberfranken und dem Oberpfalz der Maßbüffel beliebte. Die wo überm Deller hängt ...

0 omgakawtf 22.02.2013, 15:51 Uhr

Don Alphonso - ich bin priviligiert, Ihren Block lesen zu können

Schaffen Sie es doch immer wieder punktgenau Ihre gesellschaftlichskritischen Betrachtungen am aktuellen Tagesgeschehen fest zu machen. Fehlte eigentlich nur noch die aktuell beworbene Teemaschine einer Großkaffeerösterei. Als unterer des Mittelstandes mit 3 Kindern, Frau und das Haus bis unter die Dachspitze verschuldet war ich auch diesem Irrsin aufgessen billig einkaufen zu müssen. Billig ist billig, preisgünstig ist ein günstiger Preis für Qualtiät. Ich bin mittlerweile wieder beim kleinen Familienmetzger an der Ecke und versuche mich auch sonst mit all dem örtlich produzieretn einzudecken, was machbar ist. Das weniger mehr ist, merkt man dabei sehr schnell, denn was die geschmackneutrale Masse der Supermarktware war ist dem aromatischen Genuss der frisch zubereiteten Prdouktkompositionen gewichen und führt zu oralen Orgasmen, da die Sinne sensibelst angesprochen werden, beginnend bei der Materialvorbereitung. Und das kleine Schwätzchen über die Theke und im Laden lässt Dich Deiner mittelmäßigen Herkunft bewußt werden, dass ich in meinem Dorf in Frankfurt doch bestens aufgehoben bin. Fern vom einzigen Flughafen der nur zu Lande erreicht werden kann, karrieregeilheit und all den falschen Götzen, denen sonst jeder hinterher jagt. Da setze ich mich in meinen 17-jährigen 7er und merke, dass die Welt noch genügend Platz für Qualität hat und nicht der Geiz geil ist. Apropos: Eine Familie in unserer Straße hat sich gerade über Papa´s Firma das vierte Auto hingestellt, trotz der akuten Parkplatznot ob solcher Exzesee...tstststs

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.