Home
Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Zerknirscht wegen vergessener Zweitwohnsitzsteuer?

| 29 Lesermeinungen

Das muss nicht sein! Vergessen ist gut, Vergeben ist besser, aber am Besten ist immer noch die legale Vermeidung, die Bewohnern der besten Lagen in Fleisch und Blut übergegangen ist.

hihi

Also, der Hofreiter Toni, der wo ja in Berlin bei den Grünen der Fraktionsvorsitzende ist und jetzt diese blöse G’schichde da mit der Steuer hat, kommt aus Sauerlach. Sauerlach liegt südöstlich von München und zwar so südöstlich, dass es zwar schon einen wirklich exquisiten Reitstall besitzt, aber noch nicht südöstlich genug, um das zu sein, was man vollmundig als Münchner Süden bezeichnet. Es ist noch im Landkreis München. Es gehört noch nicht zu den prestigeträchtigen Landkreisen Garmisch mit der Zugspitze, Starnberg mit dem gleichnamigen See, Weilheim-Schongau mit dem blauen Land, Bad Tölz mit der Isar und Miesbach mit dem Tegernsee. Das nächste Dorf von Sauerlach aus heisst Holzkirchen und gilt als das schmutzige Geheimnis des Oberlandes. Wir Tegernseebewohner wissen natürlich, dass Holzkirchen zu unserem Landkreis Miesbach gehört wie die b’suffa Kohlamone zur Familiengeschichte, aber darüber redet man nicht und wenigstens ist es ja nicht Sauerlach. Im Landkreis München. Wo der Hofreiter Toni wohnt.

Ja, also, und weil er eben auf seiner falschen Seite von der Landkreisgrenze wohnt und auf der richtigen, unseren Seite auch keinen Zweitwohnsitz unterhält, kann es schon mal passieren, dass er sich in der Sache mit der Zweitwohnsitzsteuer (ZWS) geirrt hat. Denn man muss das auch ganz ehrlich sagen: In der Oligarchie, in der zu leben wir das Vergnügen und Leute wie der Hofreiter Toni den demokratischen Anschein zu liefern haben, ist die ZWS einfach ein Umstand, den nur wenige aus eigener Ansicht kennen. Deutschland mag reich sein, aber die Zahl derer, die gewohnheitsmässig zwischen diversen Anwesen pendeln, ist nicht wirklich gross. Für viele Pendler ist das eine berufliche Notwendigkeit, aber denen fehlt natürlich das Bewusstsein derer, die schon von Kindesbeinen an mit den Folgen dieser Luxussteuer konfrontiert waren. Wir wissen genau, dass es die ZWS gibt, denn sie entscheidet über unser Schicksal.

Es gibt sie meist in den besonders guten Lagen und sie ist ein Mittel für Gemeinden wie jene, in der ich meinen Wohnsitz habe, Geld aus denen zu pressen, die es sich angeblich leisten können. Im schönen Bayernland gibt es zwar recht weitgehende Ausnahmeregelungen für ärmere Schichten, aber wer nur zwengs der Gaudi und zum Nichtstun an den Tegernsee zieht, gehört kaum zu jenen, die von der ZWS befreit sind. Wer sich bei uns g’scheid zweitniederlassen will, zahlt und zwar nicht nur die lumpigen 5% auf die billige Nettokaltmiete von Berlin. Sondern richig viel. Hier in Gmund einen Höchstsatz von 7200 Euro, wenn die Nettokaltmiete bei 40.000 Euro läge. Das sind rund 3.400 Euro im Monat und wer sich wundert, warum das so viel ist: Das kommt schnell zusammen, auch ohne Breitensportarten wie den eigenen Poloclub. Drei Pferde, drei Lamas und drei Garagen mit einem Bauernhof in Ostin, oder einfach nur ein grösseres Anwesen in St. Quirin, und schon freut sich der Kämmerer der Gemeinde, wenn die Bewohner hier nicht ihren Erstwohnsitz haben.

Und bei uns kann man das auch nicht so verschweigen wie in Berlin, wo es angeblich nur 17.000 ZWS-Zahler geben soll, dazu eine hohe Dunkelziffer und eine wenig fähige Verwaltung. Kommod geht es bei uns zu, ein alpenländisches Holzbankerl haben wir zum Warten im Rathaus und der Pass wird auch noch um 10 nach 12 ausgestellt. Aber melden muss man sich hier schon. Glücklich ist, wer an seinem anderen oder den anderen Wohnorten keine derartige Steuer entrichten muss – derjenige nämlich meldet bei uns seinen ZWS-freien Erstwohnsitz an, und bekommt Privilegien wie das Autokennzeichen MB, einen grünen Landrat und später die Chance auf verbilligte Grundstücke für Einheimische dazu geschenkt. Ich weiss, in Berlin zahlt man Studenten für den dortigen Erstwohnsitz sogar eine Willkommensprämie, aber die bekommen dazu nur Dellen in die Autos, den Wowereit und mit Betteln eventuell ein Zimmer in einer sprachgewaltfreien Verganer-WG. Ohne Berg- oder Seeblick.

Schlecht für Unsereins ist es natürlich, wenn an beiden Wohnsitzen eine ZWS erhoben wird. Aber wer eine Familie hat, findet auch dafür eine Lösung: Dann wird dort ein jüngeres Mitglied freiwillig Miesbacher, idealerweise gleich mit Immobilienschenkung, denn auf diese Weise kann man jetzt schon das Erben ohne die süäter drohende Steuer teilweise vorverlegen. Sind keine Kinder, dafür aber doppelte Einkommen vorhanden, bleibt der eine Ehepartner eventuell mit Erstwohnsitz in der alten Heimat gemeldet und der andere wendet sich dem Oberland zu. Wieder mit MB, grünem Landrat und Einheimischenprogramm und einer weiteren Besonderheit unserer schönen Region – denn es ist so schön, dass man hier lieber Urlaub als Gewerbe macht. Deshalb langen die Gemeinden bei der ZWS sauber hin, und haben auf der anderen Seite sehr niedrige Hebesätze bei der Gewerbesteuer, um die wenigen, die hier noch arbeiten und Steuern zahlen müssen, nicht zu verschrecken. In der Hinsicht gilt der See als Oase vor der Hochsteuerwüste Münchens.

Geschickte können sich also nicht nur eine Steuer umgehen, sondern eventuell mit geschickter Gewerbeverlagerung noch mehr Steuern sparen. Man verbindet das Nützliche mit dem Angenehmen. Ich – Single, Tegernseeberichterstatter und Baulandschleicher – habe mit solchen Umtrieben natürlich nichts zu tun, aber das ist hier, wie soll ich sagen, Allgemeinbildung. So wie man andernorts weiss, dass die Behörden überfordert sind, kennt man hier die Gestaltungsmöglichkeiten. Darüber redet man im Cafe am See ganz ungeniert, wenn man nicht gerade überein kommt, dass einem der Staat alles nimmt. Und natürlich muss man auch sagen, dass, nüchtern betrachtet, so ein Zweitwohnsitz wirklich unverschämt teuer gemacht wird, denn zum Kaufpreis kommt auch noch die Grunderwerbssteuer und danach die Grundsteuer und obendrauf die ZWS. So ganz fair erscheint mir das wirklich nicht, denn wenn ein Einwohnsitzhaber einen Kasten Bier kauft, um im Trunk der Tristesse seines Wohnungsumfelds zu entgehen, verlangt der Staat nicht eine Zweitalkoholismussteuer, wenn er noch zwei Flaschen Wodka nimmt.

Aber was soll man machen: Die Mehrheit in diesem Lande findet es richtig, dass sie den Anschein haben kann, wir würden wirklich draufzahlen, wenn mal die eine und mal die andere Behausung leer steht. Es ist eine Ventilsteuerung für die Unmut des Volkes, so wie man früher ab und zu einen Beamten im osmanischen Reich erdrosseln liess, um die Massen zu beruhigen. Schaut her, all diese Villen, die ihr nie besitzen werdet, haben enorme Zusatzkosten, die ihr nicht bezahlen werdet, das ist doch auch fein. Das kündet die ZWS den Vorbeifahrenden und wie man das bei uns letztlich gestaltet, darüber reden wir nicht jenseits der Mangfall.

Das alles hilft natürlich dem Hofreiter Toni überhaupt nicht, und auch nicht all jenen, die vielleicht noch ein Problem haben werden. In den besten Lagen hatte man Jahrzehnte, um gegen die ZWS im Scheinangriff erfolglos zu klagen und ihr gleichzeitig erfolgreich über Schleichwege in den Rücken zu fallen. Aber natürlich wären unsere Methoden ein stumpfes Schwert, wenn sie nicht in den besten Lagen, sondern zwangsweise wegen einer beruflichen Tätigkeit in Berlin angewandt werden müssten. So ist es nun einmal in dieser Welt zwischen Sauerlach und dem See, die einen machen politisch Karriere und die anderen sitzen am Ufer und finden es unmöglich, wie der Staat ihnen alles nimmt. Demnächst muss man sich vielleicht auch noch etwas wegen der Immobilienzweckgesellschaft einfallen lassen, wenn die wirklich ihre Mietrechtsreform machen. Es ist wirklich furchtbar, ja, Fräulein, bitte noch eine Erdbeerrolle.

HINWEIS:

Und die Kommentare gern ins dafür geschaffene Kommentarblog.

0

29 Lesermeinungen

  1. Realitätssinn
    „… die schon von Kindesbeinen an mit den Folgen dieser Luxussteuer konfrontiert waren”. In Bayern war die Zweitwohnungsteuer bis zum 1. August 2004 nicht zulässig. Wenn es ans Geld geht, dann setzt das Realitätsempfinden der Bayern aus.

    • Die Einführung der Zweitwohnungssteuer war seit den 80er Jahren eine Bedrohung für die Besitzenden, schon lange vor ihrer Einführung in Bayern. Seit 2004 ist es akut und man muss etwas tun. Und natürlich bekommen das die jungen Leute mit, spätestens, wenn sie am Tegernsee ihre Studentenvilla als Erstwohnsitz anmelden.

  2. Titel eingeben
    Die Erdbeerrolle ist genau so, wie sie sein muss: wenig Biskuit, genau richtig, so wie es aussieht – und viel Füllung. Also: wenig drumherum, viel Hauptsache. Ach ja: sich nicht anzumelden ist doch dumm, da klappt es mit dem Zweitwohnsitz und der Beteiligung der Allgemeinheit an den Kosten nicht.
    Wobei – das gilt vermutlich nicht für jene, die ohnehin schon von der Allgemeinheit alimentiert werden.

    • Die Rolle ist übrigens, man mag es kaum glauben, ein Ostprodukt von Kreutzkamm, die hier das alte Cafe am See übernommen haben.

    • Wenig Biskuit nur, wenn ...
      … der Teig nach Papperdeckel schmeckt!

      Sonst bitte viel dicken gelben leichten zarten fluffigen Eier-Biskuit, wenn … der Kater ihn selbst gerührt und gebacken.

      Gruß
      der verfressene Kater

      Der kaum mehr Konditor-Torten spachtelt, außer in extremen Notfällen (Hunger), weil die meisten nach Papperdeckel schmecken
      (die meisten Torten – nicht die meisten Konditoren, diese mageren ausgezehrten Fertigpulvermasse-Deko-Konditoren. Letztere schmecken einer Bigmiez gar nicht, dann lieber schlechte Torten, Augen-herausdreh, würg.)

  3. Der Grüne Kuhn ist auch sauteuer
    Der Hofreiter Toni hätte heiraten sollen. So gings mir: Ich hatte doch glatt vergessen, mich an den ehemaligen Wohnorten abzumelden. So war ich noch der Sohn, der noch immer im Elternhaus ge meldet war.

    Doch nun kam ein Steuerbescheid der Stadt Stuttgart: Miete für ein Stuttgarter Reihenhäusle wäre ca. 1800 EUR im Monat, also 21600 EUR pro Jahr. Das Haus wird von „3“ Personen (Eltern+ Zweitwohnungssohn) benutzt, also davon ein Drittel = 7200 EUR. Davon 10%= 720 EUR.Rückwirkend für 3 Jahre = 2160 EUR. Glücklicherweise fiel mir ein, daß ich ja geheiratet hatte und flugs wurde sich rückwirkend umgemeldet.

    Im Jahr 2009 hatte Stuttgart noch 38.000 Zweitwohnungen. 2011 noch 10.066 Zweitwohnungen. 2827 Zweitwohnungen wurden Hauptwohnung, 500 Zweitwohnungs-Steuerbescheide wurden ausgestellt. Der Rest der Steuerzahler meldet sich nicht oder ist befreit (Behinderte & Pflegeeinrichtungen, Kinderzimmer….).

    Das Ganze ist also eigentlich ein Grün-Rotes populistisches Stadtverwaltungs-Beschäftigungsprogramm.

    Deswegen kann das GRÜNEN-Chefle Hofreiter auch ruhig für den politischen Schwachsinn zahlen. Sein Gehalt kommt ja eh aus der Steuerkasse.

  4. Fällt überhaupt Zweitwohnungsteuer an?
    Offenbar halten sich unsere Politiker nicht nur berufsbedingt in Berlin auf. Eine Zweitwohnungsteuer für eine berufsbedingte Nebenwohnung hat das Bundesverfassungsgericht bei Verheirateten für verfassungswidrig erklärt (Beschluss vom 11. Oktober 2005 – 1 BvR 1232/00 und 1 BvR 2627/03). Bei Unverheirateten erscheint es ebenso zweifelhaft, ob die Zweitwohnung Ausdruck aufwendiger Lebenshaltung und folglich mit Aufwandsteuer belegt sein darf.

  5. die rolle
    was würde die erdbeerrolle sagen, wenn sie sprechen könnte?

    „ich bin eine himbeerrolle, mein herr!“

  6. Wie hoch ist die Steuer, Liebling? OK. Mache ich mal eben. Incl. Erdbeerrolle für alle.
    1,5 mio für Plattner, Prof. Dr. Hasso, am frühen Nachmittag:
    Datum Unternehmen Anzahl Kurs Art

    13.11.12 SAP AG 3.029.994 57,34 Kauf
    13.11.12 SAP AG 3.029.994 56,16 Verkauf

  7. .
    im prinzip kann man gar nicht vergessen, seine steuer zu entrichten, selbst falls es einem unbekannt sein sollte, dass es eine entsprechende steuer gäbe: nicht als eigentümer, weil man behörden und institutionen gegenüber nachzuweisen hat, dass man die immobilie vermietet hat (falls nicht, wird davon ausgegangen, dass man sie selbst nutzt, sie mithin als zweiter wohnsitz dient), nicht als mieter, wenn man sich ordentlich an seinem zweiten wohnsitz meldet.

    wenn man sich nun nicht meldet…

    aber was heisst da schon zweitwohnungssteuer.
    lustig wird es doch erst so richtig ab der dritten heimstatt.

    „Ausdruck aufwendiger Lebenshaltung“
    es geht ja nun die behörden mitnichten an, wie man lebt – zumindest haben sie darüber nicht zu befinden: das heisst nicht, dass sie es wie eine ungezogene alte tante nicht doch tun.

    • Zweitwohnungssteuer kann einen ja unvermittelt treffen
      Man denkt ja an so etwas überhaupt nicht.
      Meine Frau sollte auch plötzlich rückwirkend ZWS zahlen, weil ihr die Wohnung, in der ich die Woche über in München wohne, zur Hälfte gehört. Dem kann man nur über eine notarielle Nutzungverzichterklärung entgehen.
      Wenn man vergisst, sich mit Zweitwohnsitz anzumelden bekommt man auch erst mal keinen Bescheid, woher sollen die das auch wissen und man selbst weiß ohne Steuerbescheid ja auch nicht, dass man so etwas zahlen muss.
      Übrigens muss man mindestens die Hälfte des Jahres in der Zweitwohnung wohnen, damit man die für den Arbeitplatz an dem Ort davon befreit wird.
      Auch müssen laut Bayerischem Meldegesetz verheiratete, nicht dauerhaft getrennt lebende Paare an dem dem gleichen Wohnort als Erstwohnsitz gemeldet sein, das wissen offensichtlich nicht mal viele Meldebehörden wissen, sonst wäre es sicherlich aufgefallen, als meine Frau sich an einem anderen Ort als Erstwohnsitz und ich dort als Zweitwohnsitz angemeldet haben.
      Mir gefällt ja da eine gewisse Wurschtigkeit unsere Behörden; Das Finanzamt nimmt seit Jahren einem gemeinsamen Wohnsitz an, obwohl wir immer noch an zwei Orten als Erstwohnsitz gemeldet sind.

    • .
      Vergessen?
      Selbst erlebt: Gerichtsvollzieherin will Zweitwohnsitzsteuer eintreiben für eine
      Wohnung die mir vollkommen unbekannt ist. Legt dafür eine Meldeformular vor
      aus dem hervorgeht, dass ich mit dort angemeldet hätte von einem Wohnort aus
      an dem ich nie gelebt habe.

    • .
      Habe kurz überlegt, ob die Entrichtung der Steuer einen Eigentumsanspruch begründen könnte.

    • .
      nicht wirklich, liebe E.R. Binvonhier, oder waren sie damit erfolgreich.

    • .
      Werte donna laura, bin bei näherer Betrachtung des Objekts auf Abstand gegangen.
      Wollte nicht auch noch Vergnügungssteuer zahlen für diese ‚Luxusimmobilie‘.

  8. Im Westen nis neues
    Geehrter Don, kommt es wirklich noch auf den Namen des Kindes an, was da durchs Dorf gejagt wird. Nun soll der Eigenverbrauch auf selbst erzeugten und selbst angeschaffte Solar-, Wind und Biogasanlagen erhoben werden. Große Erzeugeranlagen mit noch größeren Verbräuchen sollen aausgenommen werden. Wann, endlich, werden die Tomaten und Pflaumen aus dem Garten, ja sogar das Liebesspiel mit der eigenen Frau mit Steuer behaftet?
    .
    Gibts nichts neues über schöne Räder zu berichten?

    • Titel eingeben
      Na, s o ’schön‘ sind manche der Räder aber überhaupt nicht; mir fällt da ein giftgrünes ein, dass sowohl Designer wie Techniker sowas von daneben… ach, schweigen wir lieber still.

  9. frei zur Adoption
    Holzkirchen, das schmutzige Geheimnis…hehe.
    Vielen Dank Don. Damit kann ich heute gleich noch ein paar Leute mobben

    Schöne Grüße aus RO

  10. Antworten
    Es ist wirklich ein Kreuz hier! Die Antworten zu den Lesermeinungen können nicht eingesehen werden. Aber was solls: Sonst aber hätte ich gerne eine Zweitwohnung.

    • nix verstehn
      …das könnte an Ihrem browser liegen.
      Die Antwort auf meinen Kommentar von @jeeves kann ich lesen.
      Ja, mit der Steuer auf die Zweitwohnung ist es ähnlich mit dem Kommentarblog, in den man gedrängt äh moderiert wird. Irgendwie begreife ich das nicht.

  11. OT
    Vielleicht krankt der ganze Ukraine- Konflikt daran, dass Frau Merkel und die EU
    glaubten sie können mit Russland genauso umspringen wie die USA das mit ihnen macht.

  12. .
    lieber Frank, da ihnen es nicht vergönnt wäre, meine bescheidene antwort zu lesen, wenn ich ihnen direkt antwortete, möchte ich hier unten anfügen, dass dies vermutlich daran liegt, dass sie die kekse ablehnen, die ihnen die faz wohl eher aus neugierde als pflichtgefühl anbietet – und auch java und die plug-ins (schon unanständig, aber nicht ganz so unanständig, dass es irgendwem wieder vergnügen bereiten würde).

  13. Langweiler alles
    die öde, leere Holzterasse, genau wie überall bei Berlin, die abgedeckten Boote, weil alle alt sind, kein Zeit haben zum segeln oder arbeiten müssen oder sich als Erbengemeischaft auch ums kleine dumme, gestrige Segelboot nicht einig werden.

    Wo also ist nur unserer Horizont geblieben? Zur Enge eines Straußes bunter Papiergirlanden mutiert? Und dazu neuerdings auch noch durch neue Steuerformulare noch begrenzter? Und warum?

    Hier „the world at your fingertips“ – also auf dem Rücken, so ginge das, einfach mal leben. (Macht übrigens der größte Teil der Republik auch so, wenn nur andere gerade nicht hinschauen, der kleine, enge Neid hat auch so zugelegt, genau wie das Geld und das Internet.)

    So ist das mit den jungen Männern – heute und überall. http://tinyurl.com/kluhl3z

    Und selbstverständlich muss der keinen fragen, er ist schließlich Unternehmer, also Herr seiner selbst.

    Und nur die, dies nicht wären, würden drüber reden – die anderen es nicht einmal mehr merken, dass sie es wären, daher so lebten, nach all den Jahrzehnten und Generationen … (von Häusern und jungen Frauen, uups … *g*)

    Wer aber heute nicht verstärkt reisen täte, hätte natürlich auch keine Ahnung? Wollte das womöglich auch so, dank unbewusster Hemmung? Und warum FAZ?

    Männer befruchten und gestalten auch schon mal: http://www.kasbahtamadot.virgin.com/

    Und Man(n) darf an so vielem teilhaben. Kann man also auf dem Tegernsee auch so windsurfen – oder ist da alles verboten?
    .

  14. Maria Callas -die gestrigen Westviertel in ihrer Dummheit, Unersaettlichkeit und Gier haben sie
    umgebracht, die Mailänder und Roemischen Westviertel waren es gewesen, Innsbruck, Gmund und Holzkirchen ganz und gar unschuldig. Aber trotzdem gelobten die Westviertel auch voin daher ewige Besserung!

    Wobei das mit den Booten und der Zweitwohnsitzsteuer ja wohl auch schon immer so ein Frage war, zusätzlich noch zu den Liegegebuehren. Wobei Onassis für die „Christina O.“ dank griechischer Verhältnisse früher doch vermutlich sicher auch befreit war – und trotzdem ganz Gentleman, nicht Amigo. Und vermutlich konnten die Callas heute noch leben, wäre sie nur nie wieder von Bord gegangen.

    http://www.townandcountrymag/society/tradition/maria-callas
    .

  15. Viele der Jungen haben ihre Entscheidung für Glück und Zukunft anscheinend schon
    gefällt – und vermutlich sogar instinktiv richtig.

    Warum also mit Gumpert in Heidelberg eine Zweitwohnsitzsteuer anstreben, und wäre es direkt neben dem Lintwurm seiner Goldschatz-Höhle, wenn doch da alles auch so tot und frei von Leben wäre, wie auf den evtl. bald schon ganz menschenleeren Bildern oben?

    2005 vs. 2011, little six years, by contrast, viele immerhin könnten noch sehen, wo das Leben wäre – evtl. auch wo es unbekümmt hinkäme, sich grad so und ungefragt weiter entwckeln wollte:

    http://www.youtube.com/watch?v=b3eZeM19hrM

    http://www.youtube.com/watch?v=YgJwatpd_yA
    .

  16. Schade
    Der Historiker Timothy Snyder, Professor an der Yale University äußert sich auf Faznet zur
    Ukraine Krise.
    Ich würde dazu gerne mal etwas lesen das nicht nur die Überzeugten überzeugt.
    Will doch auch irgendwie auf die richtige Seite der Geschichte gelangen.
    Zu all den Richtigen und Wichtigen.:(((

  17. Pingback: Es gibt keinen richtigen Rassismus in der falschen Ausbeutung | Stützen der Gesellschaft

  18. Herr der Tiefebene
    Ach ja, einfach gut – und das Ending ist allererste Sahne.

  19. Pingback: Humanes Sterben, Einlagern und Kassieren | Stützen der Gesellschaft

Kommentare sind deaktiviert.