Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Gentrifizierer hinter Gittern

| 75 Lesermeinungen

Drei Tage war der Radler nachher platt, jetzt isst er wieder und ist satt.

Wir sitzen auf jeweils zwei Quadratmetern hoch über Lucca und reden über die Hauspreise in Italien, ohne dass ich auch nur eine Sekunde ein schlechtes Gefühl hätte: Günstig ist es momentan, sofern man etwas Vermögen von jener Sorte hat, wie es die Verkäufer hier momentan dringend brauchen. Italiener kaufen Wohnungen in Berlin, weil es dort angeblich mit den Preisen bergauf geht, und Mieter mehr zahlen müssen, wollen sie nicht in die Plattenbauten am Stadtrand abgeschoben werden. Deutsche kaufen dagegen hier in Italien, weil die Preise stark gefallen sind und Italiener eben lieber in Deutschland investieren. In der Oberschicht geht die Rechnung gerecht auf. Natürlich ist es, wenn man die sozialen Schichten betrachtet, nicht ganz gerecht, wenn die einen drei Wohnorte haben und die anderen über die Gentrifizierung jammern, aber die Leute, die die Gentrifizierung ablehnen, lehnen auch Nationalismus ab und sollen sich also bitte nicht so fremdenfeindlich haben, wenn der italienische Käufer als Mietrendite mehr als die Hälfte dessen verlangt, was sie mit Hilfsarbeiten in Cafes, der taz und am Bau von Webseiten erwirtschaften können. Die Deutschen verteilen sich in Italien in den Hügeln und in halb aufgelassenen Dörfern. Und rücken den Italienern nicht in den Städten auf die Pelle. So, wie man das früher gemacht hat.

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Denn wie es früher unter Grossbürgern üblich war, kann man sich unten in Lucca anschauen. Auf den ersten Blick ist es natürlich schön, wenn sich im Erdgeschoss eines Palazzo ein Fenster öffnet, und an der Decke Stuck und Malerei zu sehen sind. In der guten, alten Zeit, als die einen biologisch-dynamisch und dynastisch zuverlässig die gentechnikfreien Schweine in reinster Landluft hüteten und die anderen unter nackten Schweinereien an der Decke prassten und Hof hielten, als sich Lucca eine Republik nannte und tatsächlich aber von einigen reichen Clans beherrscht wurde – in dieser guten, alten Zeit war es anders, als wir es aus modernen Städten kennen: Da wohnten Arme und Reiche nah beieinander, die einen in Hallen und die anderen in Verschlägen hoch oben in den Speichern. Zumindest solange so ein Palazzo keinen neuen Flügel oder Park brauchte, und eine Parzelle der Armen der neue Grund für weitere Lustbarkeiten wurde.

So entstanden dann üppige Anlagen, und niemand fragt heute danach, was aus jenen wurde, die hier vertrieben wurden: Man schaut, wenn man kann, durch das Fenster und versucht einen Blick auf die Gemälde zu erhaschen. Ars longa, vita brevis, sagt der Lateiner und ich will ja nicht zynisch sein, aber diese Vita wird brevissima, ja sogar nach einer Weile nicht existent, wenn Mieter irgendwann weiter ziehen: Häuser und Besitzer sind eine Einheit, Mieter dagegen kommen und gehen. Die Ausmalung, die Gestaltung, den Prunk: Das alles machen die Reichen. Und sie bestimmen, ob man die Fenster öffnet, die Vorhänge zurückzieht und den Passanten einen Blick durch jene Gitter erlaubt, die sie unweigerlich aussperren. Hier ist es gerade anders, hier kann man eintreten und staunen.

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Hübsch, nicht wahr? Für die einen mag es eine Anregung für die Restaurierung ihrer eigenen Denkmalschutzimmobilie sein, für andere ein Vorgeschmack auf Kommendes. Ich höre so viele Klagen über die Gentrifizierung und wie rechtlos und ausgeliefert und sozial ausgesperrt sich die Betroffenen fühlen. Das sieht man es mal, so höhnisch und brutal, wie es früher wirklich war, und was noch ginge: Keine dezente Überwachungskamera, keine gestaffelten Annäherungshindernisse, keine Zurücknahme des Baukomplexes und die Schaffung eines prohibitiven Niemandslandes zum Schutz vor Unerwünschten. Nur eine hohe, dicke Mauer und dann dicke Eisengitter. Maximaler Effekt bei minimalem Aufwand ohne Rücksicht auf die Allgemeinheit. Heute überlegt man sich als Architekt genau, wie man die äusseren Grenzen besser absichert, wenn die Kundschaft unbedingt von den Villenviertel in die Metropolen zieht. Unsichtbar und flexibel soll das sein, und nicht den Anschein einer Festung vermitteln. Wir sind ja keine Oligarchie mehr, die sich Republik nennt, sondern eine Oligarchie, die sich eine Republik hält und zu diesem Zweck in urbanen Räumen dezent agiert. Bislang. Noch. Mit so hübschen Dachgärten auf den Neubauten, mit Kinderschaukel und Biogarten zum gemeinsamen Kräuterpflanzen.

Diese Dachgärten sind dann die neuen Deckengemälde des neuen demokratischen Zeitalters: Die Sonnenschirme ganz oben lassen den weniger begüterten Zeit-, aber nicht Klassengenossen jenes freudvolle Leben ahnen, das früher durch Deckengemälde Gewissheit wurde. Natürlich war ein Dachgarten damals nicht nötig, denn jeden Feind, der verbrannte Giftstoffe im Sinne des heutigen Grillens serviert hätte, hätte man verurteilt auf die Galeeren nach Pisa verkauft: Man hatte fähiges Kochpersonal und überliess denen die Drecksarbeit in der Küche. Dafür hatte man Deckengemälde und Kronleuchter und Holzläden, mit denen man entscheiden konnte, ob die anderen das sehen dürfen, oder nicht.

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Dagegen wird das „Ich schon, ihr nicht“ heutzutage wirklich dezent kommuniziert – so dezent, dass sich Autonome im Reichshauptslum dieses Landes wirklich in Persona hin bemühen und die entsprechenden Häuser verunzieren müssen, auf dass man den für Berliner Verhältnisse gehobenen Standard erkennen kann – ein Verhalten übrigens, das man nur erklären kann, weil man davon abgekommen ist, solche Leute an die Pisaner zur selbstgeruderten Lustkreuzfahrt zu den Mauren und Mohren kostenneutral abzugeben. Man sieht also, es war nicht alles schlecht im alten Lucca und ich denke auch, dass es gerade derartig innovative Methoden der Sozialeinsparung sind, die auf der anderen Seite zum Prunk und Ruhm der Republik beitrugen. Seien wir ehrlich: Am Ende geht man doch achtlos an alten und neuen Kaschemmen vorbei und hofft, dass man einmal vorgelassen wird und sehen kann, wie hübsch und angenehm es sich in der Oligarchie lebt. Hinter Fenstern, Vorhängen und Gittern, die niemanden einsperren, sondern alle anderen aussperren, sei es neben den Schweinestall oder an ein Ruder, das übrigens keinesfalls unzuverlässig prekär wie eine kreative Agentur ist.

Milde sind wir geworden, milde und auch ein wenig heruntergekommen, wenn wir in T-Shirts statt Brokat dann oben auf den Dachgärten sitzen, Fleischbrocken verbrennen und vielleicht sogar noch überlegen, wie man diese Welt für alle besser machen kann – Gedanken, die in der Republik Lucca und ihren Profiten aus der Seidenzucht fern lagen, weil es in den Handelshäusern Geschäfte unter ihresgleichen gab, und Seide nun mal kein Produkt ist, das sich im Kommunismus von Savonarola über Pol Pot bis zum genderlatzhosenneutralen Sprachwirken gut verkaufte. Vielleicht ist das Verschwinden des echten Prunks auch ein Grund, warum unsere teuren Townhouses eher so wie die Kaschemmen und Abtritte des Mittelalters aussehen, und gemeinhin jede Grandezza vermissen lassen.

gitterd

Aber wie so oft: Des einen Niedergang ist des anderen Aufstieg, und aus dem kleinen Spaziergang zu den Oligarchen von Lucca darf auch der Minderbemittelte und sozial Mittelstarke das gute Gefühl mitnehmen, dass er vielleicht doch irgendwann in der Platte am Stadtrand lebensechte Reportagen an die taz verkaufen muss, aber die Mittel zur Abgrenzung und Aussperrung viel freundlicher sein werden. Concierge statt knüppeltragende Dienstboten, hell erleuchtete Fensterfronten statt Gitter, und Balkone, von denen niemand mehr Befehle an das gewöhnliche Volk erteilt, sondern höchstens noch mit Spritz zuprostet: Diese unsere Gentrifizierung ist die Mildeste, die man sich vorstellen kann, und durchaus als Beweis zu werten, dass man allein auf 200 Quadratmetern leben kann, ohne deshalb auf ethisch gehandelten Fair Trade Espresso verzichten zu müssen.

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75 Lesermeinungen

  1. Sind Sie sicher, dass das tatsächlich bloß ein halber Liter Blut war, was Sie
    da ( http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/radrennen-l-eroica-die-mutter-der-idioten-ist-immer-schwanger-13575984/34232293-13576026.html ) verloren haben?

    • Möglicherweise habe ich etwas aufgerundet. Aber nach dem. was ich danach essen musste, kommt es schon so in etwa hin.

    • Ausserdem wird man meine Aussage als hochrespektabler Blogger nicht in Abrede stellen wollen – es steht schliesslich in der FAZ und ist mindestens so ehrlich wie ein Kommentar zur NSA.

  2. Willkommen zurück!
    Schön, dass Sie sich hier wieder melden. Offenbar haben Sie die Rad(tor)tour gut überstanden. Das Stahlroß auch?

    • Ja, danke der Nachfrage, alles bestens, und die Schrammen heilen auch. ab sofort wieder mehr Programm.

  3. Klar, in der FAZ, aber dort eben in der Ironikker-Ecke, kann man dann zwar
    trotzdem einszueins nehmen, es kann aber auch das Gegenteil oder etwas ganz anderes bedeuten.

    Apropos Ironikker, Galeeren (über die Sie ja eigentlich reden wollen), Mauren, Mohren:

    Das hätte schon Sinn, einen Galeerenfährdienst zu den libyschen Gestaden aufzuziehen, am besten unter den gestrengen Blicken der DHL Deutsche dorthin zu verfrachten, dann Wanderervölker hineinzuschaufeln, diese nach einem kleinen Umweg durch atlantische Gewässer transalpin abzuladen, wo sie dann wie gewohnt auf Italiener (nämlich die von Ihnen so schön beschriebenen Käufer deutscher Immobilien) stoßen.

    • Ich hätte mir an den Rudern ja Leute vorgestellt, die unbedingt den Görlitzer Park als Schaubühne für den kunstreichen Umgang mit Messern und Macheten erhalten wollen.

    • Ihre Wunschzielgruppe an den Rudern - in der Hin-Richtung, "Rückzus" dann eben
      die Völkerwanderer bis hierher.

    • nix gegen Völkerwanderung
      wer oder wohin.
      immer ein verlustreiches Geschäft für die Wanderer.*

      schaun mer mal – schaun mer zu.

      * m.W. hat eine Völkerwanderung noch nie zu einer
      Bevölkerungsvermehrung geführt.

    • Völkerwanderer
      sind keine Siedler
      sowenig wie Kosmopoliten oder Global Player-(Worker).

    • Es sind Leute, die zu den Gewinnern gehören wollen. Das ist für andere oftmals dann etwas weniger erbaulich.

  4. Ein Traum von einer Dachterrasse
    Sehr geehrter Don!
    Ich habe sehr erfreut festgestellt, dass Sie nicht für immer verschwunden sind. Mir würden Ihre Beiträge schon sehr fehlen. Allerdings habe ich nichts gegen Dachgärten. Im Gegenteil, mein Traum ist, mir im (echten) Alter eine Dachwohnung mit entsprechender Terrasse in Rom an der Spanischen Treppe leisten zu können. Wenn dann nicht gerade zufällig ein Feuer in der Cafeteria des Da Vinci Flughafen ist, stelle ich es mir herrlich vor, zwischen den kalvinistischen Niederlande und ausschweifend katholischem Rom hin- und her zu pendeln. Sie sind dann auch herzlich eingeladen, mich zu besuchen, um den Sonnenuntergang hinter den Dächern von Rom zu bewundern.
    Ciao
    Der Tiger

    • Keine Sorge, es war die letzten Tage hier nur sehr dichtes Programm, Weltkriegsende, Wahl in GB, ein neues Blog, dann noch die lange Klickstrecke – jetzt bin ich wieder voll da.

      Dachterasse ist wirklich schön, ich habe ja selbs eine und gegenüber eine prächtige Barockkirche. Zum Glück ist Bayern da überhaupt nicht calvinistisch, ganz im Gegenteil. Aber ich habe ja auch bemalte Decken.

    • Auch wenn hier mal eine Zeitlang nichts los zu sein scheint, liebe Frau Heuse,
      Lebenszeichen mit Frageundantwortmöglichkeit gibt’s dann noch dort:

      https://twitter.com/faz_donalphonso

  5. neidgesellschaft
    schlimmer als diese latzhosenneutrums, die man kinderleicht ausgrenzen kann, da mann sie von der ferne schon erkennt und erst recht wenn sie zu sprechen anfangen ist die deutsche neidgesellschaft, die jedes friedliche zusammenleben langsam ruiniert, ja die angleichung der lebensverhältnisse wird in deutschland sicher auf dem geringst möglichen niveau für alle stattfinden……………ein race to the bottom, in vollem gange.
    aber ein guter gedanklicher ansatz im blog ist es sicher, pol pot mit den latzhosen in einem satz zu nennen, fehlt nur noch stalin: wir erschiessen viel zu wenige. ja, so denken manche, die den aufstieg in hochschulen vor sich sehen oder nun in die deutschen aufsichtsräte via dummquote einziehen werden. siehe VW, totale fachunkenntnis, hautsache weiblich und du wirst aufsichtsrat.

    • Es ist halt die gleiche ideologische Basis und Savonarola mit seinem Scheiterhaufen für Luxus sollte man da auch nicht übersehen. Die verwechseln die Gleichheit vor dem Staat mit der Gleichheit vor dem Schafott ihrer Vorstellungen, und das ist das Kernproblem. Ich denke gar nicht daran, jede Minderheit gleich zu behandln – mich als Minderheit der Träger eleganter Schuhe fördert ja auch kein System, selbst wenn die anderen in moralisch fragwürdigen Tretern herumlaufen, die nicht rahmengenäht werden – und dennoch mache ich auch keine Kampagne gegen sie.

  6. Nicht weinen ...
    Italiener machen gute Anzüge, schöne Autos und ihre Sprache ist melodisch und schön. Ihr politisches System ist allerdings ein Sch … haufen.
    Das Alles kriegen wir Südschweden (insbesondere wir Mittelf .. en) leider nicht so gut hin – bis auf die Autos.
    Berlin ? Ist das nicht eine Stadt in der Nähe von Rungholt ?

    • Natürlich kann man die Zustände in Sizilien überhaupt nicht mit denen des Balkan von Berlin vergleichen, das ist schon klar. Vielleicht investieren die Italiener dort auch, weil ihnen diese Dreitte Welt leid tut.

    • Äh...hm...
      …welche Autos?

  7. "Smokies" Zufriedenheit
    Sehr geehrter Herr Meyer,

    ich verstehe Ihr Nachsinnen über die gerechte Verteilung von repräsentativem Wohnraum durchaus, doch wer solchen sein Eigen nennen darf, im Idealfall nicht durch billige Erbschaft, sondern durch ehrbare Arbeit erworben, wird dies kaum lesen.

    Sehen Sie doch mal, „Smokie“ ist auch glücklich. So, oder ein klein wenig anders geht es doch vielen in Deutschland in ihren Mietschachteln.

    Soll man schlafende Hund wecken ?

    ( http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/los-angeles-mann-baut-mini-haus-fuer-obdachlose-frau-a-1032942.html )

    Mit freundlichem Gruß

    B.Klingenberger

  8. Auch der Reichshauptstadtslum begrüßt die Rückkehr des Don
    Heute (9.5.) hat der „Tagesspiegel“ unter der Überschrift „Blog‘ dich besser“ über den Don in solcher Weise geschrieben, wie dieser gewöhnlich mit den Berlinern verfährt.

    Der Feuilleton-Beitrag über die L’Eroica blieb merkwürdigerweise hier wie dort unerwähnt. Ich glaube, die Gründe zu kennen.

  9. Titel eingeben
    @schrotsaege: Verkehrswissenschaftlich gesehen ist der D.A. ein „raumumspannendes Mehrproduktunternehmen.“ Kann Kunstgeschichte, kann Immobilien verwalten, kann Barchetta, mit altem Fahrrad irgendwo herumfahren und auch noch über alles schreiben. Marketingmäßig betrachtet hat er so ein „Alleinstellungsmerkmal.“ Das versetzt ihn in die Lage, im Smithschen Sinne als „unpredictable spectator“, die Idiotien des gewöhnlichen gesellschaftlichen Betriebes zu beschreiben. Ich vermute, die FAZ findet niemanden, der das so auch könnte.

    • Sagen wir mal so: Ich bin oft abseits der üblichen Wege im Unterholz unterwegs und mache da Sachen, auf die sonst niemand so recht Lust hat. Deckengemälde ist ja auch so ein Thema, das selten vorkommt.

    • Titel eingeben
      @Folkher Braun: Das trifft das Anforderungsprofil eines FAZ-Bloggers schon hinreichend. An Wünschenswertem bleibt jedoch nachzutragen: Unerschütterlicher Kämpfer gegen rechts, ökologisch-biologisch, Feind des russischen Vorwärtsstrebens (bei Hr. Meyer gegeben, seit er am Sylvensteinspeicher ein russisches Paar traf) und Freund jeglicher Bereicherung. Das alles erfüllt er in schönster Weise und Trefflichkeit.

      Er selbst dünkt sich auf schmalen Pfaden im Unterholz. Die großen blauen Schilder übersieht er geflissentlich. Von Ernst Jünger gibt es ein Bonmot vom großen Strom und den Pissrinnen. Derartiges wird er aber kaum lesen.

    • Um es mit einem Zitat über Dirty Harry zu sagen „Ich hasse alle Menschen gleich.“

  10. Oh schreck, wo bin ich hier gelandet ... ?
    Da stöbert man zur frühen stunde in der elektrischen faz und eh man sich versieht landet man auf diesem … nun ja, wie soll man sagen… geschreibsel eines, dem anschein nach absolventen eines fernkurses für ‚jeder kann schreiben, warum nicht auch du‘ – REST GELÖSCHT. DON.

    • Mir würde es vor allem gefallen, wenn Sie einen Namen angeben würden. Es ist nämlich ausgeprochen unangenehm, mit Leuten zu kommunizieren, die daran nicht mal so viel Interesse haben, dass sie zar mit Schimpfwörtern um sich werfen, aber sich nicht einmal mit einem erfundenden Namen ansprechbar machen. Deshalb habe ich den Kommentar zwar freigeschaltet, aber dann auch deutch editiert. Versuchen Sie es gern nochmal – aber bitte so, wie man das macht.

  11. Toskana, Big Apple des Spätmittelalters
    Der Ansatz des Textes ist gut, ich bin überrascht, dass jetzt endlich mal versucht wir, parallelen von heute zur damaligen Zeit zu ziehen.

    Aber ich denke, wenn man Florenz und Rom beleuchtet, dann wird man das Thema „Oligarchie, die sich eine Republik hält“ besser ausführen können.

    • Das eigentliche republikanische Zeitalter in Florenz war sehr kurz und ausgesprochen komplex aufgrud der wirtschaftlichen Gesamtlage zu dieser Zeit – das bekommt man kaum in einen Beitrag. ein Deckengemälde schon. Es ist halt der Versuch, an einer kleinigkeit das Grosse zu erklären.

  12. Alle Gründe zur Auflehnung sind eben verschwunden
    Fast alle Schichten der Gesellschaft sind inzwischen Mitglied der staatlichen Nomenklatura. Von Harz IV über den Mindestlohn und die Genderbeauftragte bis hin zum Staatssekretär und Solarenergie-oder Rüstungslobbyisten. Ein staatlich abgesichertes Einkommen, und sei es noch so klein, zugeteilt ohne Eigenleistung, abgesehen von systemkonformem Verhalten, hat eine offenbar alles überragende Attraktivität. Vor diesem Hintergrund ist die heutige Art der Gentrifizierung nicht ihre milde Form sondern logische Folge einer wohlausbalancierten Politikbürokratie. Unterstützt durch die im historischen Kontext relative, zahlenmäßige Bedeutungslosigkeit einer jungen Generation. Ob dies alles nachhaltig wirtschaftlich funktioniert, wird man sehen.

    • Das kann man jetzt aktull wegen den Folgen der Finanzkrise finanzieren, aber langfristig sehe ich da ein paar Probleme am Horizont. Das fängt schon mit der klage der Bayern gegen die Reste der Hypo Alpe Adria an, an deren Ende ein Bankrott von Kärnten stehen könnte. Und die Ungleichheit in europa ist auch so eine Sache.

    • Hypo Alpe Adria
      Nur Peanuts im Vergleich zur Verschuldung Bremens ;-) Seid dem Stedingerkrieg muss irgendetwas schief gelaufen sein. „Lewer dod as Sklav.“ Lang ist’s her. Und was die Ungleichheit betrifft. Iren und Isländer haben sich ihrer Verantwortung gestellt. Warum will das bei den Griechen einfach nicht funktionieren?

      https://ernstwilhelm.wordpress.com/2010/05/22/vom-kardinalfehler-zum-kardinalproblem-die-bestechlichkeit-des-wahlers-in-der-westlichen-welt/

    • Irgendwo bei der FAZ las ich „Das deutsche Griechenland“. Aber immer noch besser als das deutsche Kärnten, weil: Kein Haider.

    • ,
      …zahlenmäßige Bedeutungslosigkeit einer jungen Generation.“

      Der Glaube an Macht durch Masse ( s.Afrika und Südostasien) macht
      mich immer wieder fassungslos.

  13. mich schaudert
    nicht die Gentrifizierung
    sondern die medial vermittelte Manie jeden wirklich Jeden
    wo auch immer, retten zu müssen und sozial an Bord zu holen.

    Die Möglichkeit, dass es dafür gute Gründe gibt, verstört.

    • as ist halt gut für das Gewissen – aber das generelle Verhalten sorgt auch neben den Zwängen dafür, dass es so bleibt, wie es ist.

    • Gute Gründe?
      Welche denn? Außer sehr, sehr kurzfristigen sehe ich keine.

  14. Titel eingeben
    Nun, wir erleben es ja seit einiger Zeit, dass das „Aufheben“ (im Hegelschen Sinne als aus der Gosse heben, bewahren, für die Zukunft fit machen) als gesellschaftlicher Konsens gekündigt ist. Die Sozialdemokratie hat ja mit H4 den Sozialpakt aufgekündigt und den gewöhnlichen Malochern den sozialen Abstieg bei Arbeitslosigkeit eingerichtet. (Ich konnte 1986 noch auf Basis des alten Arbeitsförderungsgesetzes eine Fortbildung absolvieren, das gibt es heute nur noch als Meister-BaFÖG). Die Auflösung der Sozialsysteme ist nun mal Programm, so wie die Auflösung der Rechtssysteme (ISDS) und die Privatisierung früherer staatlicher Grundleistungen (Medizin, Altenpflege, Schule, Verkehrsinfrastruktur). Ich nehme an, unser CDU-Experte, Herr Haupts, wird uns hier erklären, warum das so sein muss.

    • Man muss nichts erklären, wo es nichts gibt :-).
      In Deutschland werden 26% der jährlichen Gesamtwirtschaftsleistung für Sozialausgaben aufgewendet: http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-04/sozialleistungen-sozialsystem.

      41% (!) des Bundeshaushaltes 2014 flossen durch das Bundesministerium für Soziales.

      Bei diesen Zahlen von „Auflösung“ zu sprechen ist Realitätsverlust, lieber Herr Braun.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  15. Gedanken an der Pyramide von Austerlitz
    @Frauke Amgelin – Bei Twitter mach ich nicht mit. Ich wollte mich mit “Der Tiger” anmelden, aber den gab es schon. Also lasse ich den anderen Tiger wirken.
    .
    Gestern bin ich um die Pyramide von Austerlitz geradelt. Das hat mich an Napoleons Schicksal erinnert und ich habe mich gefragt, ob Putin auf sein Waterloo vorbereitet ist? Nach einem großen Bogen von 80 km kamen wir dann am Schloss in Doorn vorbei. Da saß der letzte Deutsche Kaiser für 20 Jahre und ich hab zu meiner Fietsfreundin gesagt: ‘Armer Kerl, zu snobisch, um Fahrrad zu fahren. Darum musste er in seinen letzten 20 Jahren in einem Radius von 40km leben.’

  16. Deckengemälde
    Vielleicht mal zum Kontrast einblenden, wie miserabel die Decken heutigen Prachtbauten aussehen.
    .
    So ist unsre GEgenwart: Nichts höheres mehr haben wir im Sinn.

    • Nur noch Halogenstrahler. Langweilig. Da denkt keiner an die Archäologie der Zukunft.

  17. Stuckdecken und Sozialpakte
    Schön dass es wieder einen Beitrag gibt, die Bildreportage über die Radschreckenstour wurde bei mir nicht so gut geladen (ein Provider hatte hier Probleme mit der UMTS und LTE Anbindung).
    Ich hätte ja schon fast Entzugserscheinungen bekommen.
    Ja, ob nun der gesellschaftliche Konsens gekündigt ist, war es denn überhaupt allgemeiner Konsens? Was mich so irritiert ist dass nicht einmal mehr alle Sozialdemokraten den mitzutragen scheinen.
    Ob Vater Staat es auf den diversen Gebieten gut kann, weiß man auch nicht wirklich.
    Dass aber die Privatisierung zunächst dass Gewinnstreben entfacht hat, auch auf dem Gebiet der Grundstrukturen und -Leistungen, dass ist gewiss.
    Und leider, ich würde ja glatt zum Beispiel arme Studenten unterm Dach behausen, wenn ich dafür ein kleines standesgemäßes Stadtpalais haben könnte, mit bemalten Decken und genügen Platz für die Musik. So ein Flügel braucht Raum zur Wirkung, nicht wahr.

    • Ich denke, es gab da so eine kurz Phase einen Konsens von Erhardt bis Brandt, die von da an deutlich erodierte, als die Ölkrise einsetzte, die Linke terroristisch wurde und als Antwort so eine Art Ständestaat lite unter Kohl proklamiert wurde, in dem die Rente sicher war. Darüber sind jetzt viele enttäuscht und eher egoistisch, weil die Folge eine gigantische Umverteilung war.

  18. Ständestaat lite
    @Don 15:01
    Verehrter Don, das sehe ich auch so, sowohl was die zeitliche Folge als auch die Enttäuschung angeht.
    Hier im RHS fiebert man dem „weißen Rauch“, nun säkular wenigstens der Erwählung eines neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker entgegen. Das quasi kardinale Orchester ging zum Konklave in die Christus – Kirche in Dahlem, früher auch gern als Aufnahmeort genommen.
    Schaun mer mal

    • Ich muss unbedingt mal was über die Überbewertung der Kultur in unserer ansonsten doch eher kulturlosen Zeit schreiben. Die Damen und Herren musiker bzw. die Öffentlichkeit scheinen nicht mehr zu wissen, dass sie kein concklave sind, sondern Berufsmusikanten wie andere in en U-Bahnen auch.

  19. Berlin flieht in die Arme der Kirche?
    @Prince Matecki – In die Kirche von Dahlem? Wollen Sie damit sagen, dass in Berlin nur die Kirchen abhörsicher sind? Wahrscheinlich gibt es in denen kein LAN. Wenn dann noch die Betreter der Conclave ihre Smartphones am Eingang abgeben müssen, können die Hohenpriester dieser Veranstaltung hoffen, dass niemand der Süddeutschen oder dem Spiegel ein halbvergorenes Ergebnis zuspielt, damit die es herausposaunen, bevor die Zeit für den weißen Rauch gekommen ist.

  20. Kultur als Weltanschauung
    Nun, man spart sich gesellschaftliche Konvention, Benehmen und Verstand, aber man hält die Flagge der Hochkultur ebenso hoch

    • Ich bin nur gerade auf eine taz-Frau gestossen, die im Netz herumquiekt, weil sie mit einer Lesebühnenfrau lesen darf, die immer noch da liest, wo sie vor einem Dutzend Jahren ihre Texte heruntergeschludert hat – und das ist dann angeblich besonders gute Literatur. Sowas liebe ich fast so wie Betriebsprodukte, die einem im ersten Satz sagen. welchen Preis sie gewonnen haben.

  21. Feldeinsamkeit
    Der Reichstag immerhin hat eine Glaskuppel,
    Weil nach oben immer noch was geht.

  22. Titel eingeben
    Da ist nichts transparent. Denn die Glaskuppel wurde erst mal vom Ältestenrat des Parlaments abgelehnt. „Wir wollen uns von Besuchern nicht auf dem Kopf herumtrampeln lassen.“ Dann musste der italienische Marmor in den Pissoires wieder herausgebrochen werden, weil, da musste eine deutsche Steinfläche rein. Ich weiß das deswegen, weil mein kleiner Bruder, Mark Uwe Braun, für Norman Foster den Aufbau der Bude geleitet hat. Was da abging, spottet jeder Beschreibung. M.U. Braun liegt seit 2008 in Berlin unter der Erde. Mit 46 hatte er fertig. Unter den Bedingungen kein Wunder.

    • Danke. Und immer nur her mit den saftigen Details.

    • Kuppelei
      Fosters Entwurf sah ein seltsam schwebendes Dach vor!
      (Marke Tankstelle, hätte dann gut zum BER gepasst)
      Calatrava hatte eine Kuppel entworfen.
      Der Bundestag hat dann selbstherrlich
      sich eine Forster-Kuppel genehmigt.
      Calatrava verzichtete auf einen Rechtsstreit.
      .
      Danach wurden die Fussballer von der Wiese vertrieben,
      weil ein Billigrasen mit Berieselungsystem
      welches heute immer noch nicht funktioniert
      der robusten ‚Tiergartenmischung‘ weichen musste.

      Die beste Zeit des Reichstags fand zu Zeiten
      Christos Verhüllung statt: Ruhe und Harmonie.

    • Gleich nach Kriegsende war er so schön wie nie. Ich mag ja Ruinenlandschaften. Was hätte man da für schäferidyllen aufführen können.

    • Sooo Vintage
      Man hätte die ganze Berliner Innenstadt nach dem Krieg als Ruine belassen können, einzäunen und Eintritt verlangen. Wie beim Forum Romanum.

    • Die Chinesen fänden das heute sicher prächtig. Und ich müsste dann auch nicht über Gentrifizierung schreiben.

    • Lob
      Allerdings … zu loben ist …
      das Energie-System des Reichstaggebäudes.
      Es ist ziemlich einzigartig.
      Dezentrale Selbstversorgung – sonst unerwünscht!
      Sowas passt den Groß-Versorgern überhaupt nicht.
      https://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/architektur/energie

  23. ein neues Blog?
    wo?

  24. Ach so
    Dann hatte ich nur dies mißverstanden: „…. es war die letzten Tage hier nur sehr dichtes Programm, Weltkriegsende, Wahl in GB, ein neues Blog, dann noch die lange Klickstrecke – jetzt bin ich wieder voll da.“ (siehe oben)

  25. Veränderungen
    ….haben ja unter Umständen auch etwas extrem Beunruhigendes. Ich weiß gar nicht, ob man Gentrifizierung eigentlich unter diesem Oberbegriff subsumieren kann. Eigentlich wiederholt sich dort doch eher ständig ein vertrauter Vorgang.

  26. Titel eingeben
    @Gabi. Die Dieselmotoren mit dem Rapsmethyl-Ester waren nichts Neues. Das fuhren wir hier auf dem platten Land schon seit Jahren. Interessant ist, dass der Ältestenrat eine Ausrüstung mit Motoren von Ludwig Elsbeth abgelehnt hat, denn die laufen mit reinem Rapsöl. Da Elsbeth sich im Streit von MAN-München getrennt hatte, vermute ich, dass die bayrische Staatsregierung nicht die Motoren eines Abweichlers vom rechten Mineralöl- Raps-Umester-Weg im Laden haben wollte. Also laufen die Dinger heute bei den Ackerschleppern von Bauern in Indien. Aber nicht bei unseren hochmögenden gewählten Repräsentanten des Landes. Übrigens: die Temperaturdifferenz zwischen Außenschale und Kerngehäuse zu verwenden für das Heizen und Kühlen ist bei Foster seit 20 Jahren Stand der Technik.

    • Wissen
      Danke Herr Braun!
      Ich staune immer wieder über Ihre formidablen Kenntnisse!

      Bei Ihnen geht Handwerk und Kopfarbeit eine
      bewundernswerte und wichtige Symbiose ein.
      Das Handwerk stirbt aus und mit ihm … das Feingefühl.
      Ich habe mal einen Artikel gelesen, der Ihnen vielleicht gefällt.
      Zitat:
      Der Handwerker weiss mehr, als er in Worte fassen kann. Dieses „Schweigen der Könner“ – so die treffende Beschreibung des Erziehungswissenschaftlers Georg Hans Neuweg – ist kein Defekt, sondern eine Besonderheit: Kennerschaft ist grösstenteils im Kenner sedimentiert. Solches Wissen besteht daher primär in seiner Ausübung, nicht in seiner Aufschreibung. Es kann dadurch auch nicht so einfach in Enzyklopädien oder Expertensysteme ausgelagert werden.
      Den guten Richter wie den guten Chirurgen oder den guten Schreiner zeichnet eine Fachtüchtigkeit aus, die über bloßes Fachwissen hinaus reicht… usw.
      AUSSCHNITT aus:
      http://kaeser-technotopia.blogspot.de/2012/01/denken-braucht-ein-handwerkliches-ethos.html

    • Warum nicht mit Getreide heizen?
      Text eingeben

  27. Arme Gentry
    Ich werde definitiv nie eine Lanze für Berlin brechen. Aber dort leben sicherlich sehr, sehr viele Menschen, die sich über die Entwicklung nach der fragwürdigen Erhebung in den Status der Hauptstadt und die Vereinigung mit unedleren Stadtteilen leider nicht bewusst erfreuen konnten und sich nicht rechtzeitig in komfortablere und gediegenere Wohngebiete in Castrop-Rauxel, Hamburg-Altona oder München-Hasenbergl dislozieren konnten. Der echte Adel hat sowieso die Flocke gemacht.
    Was da aktuell zu beobachten ist, stellt nur einen neuerlichen Hype in eine weitere Immobilienblase dar und wird in bevölkerungstechnischer Hinsicht weder wirtschaftliche Synergieeffekte noch sonstige gedeihliche Perspektiven für die Zukunft bieten.

    • Machen Sie sich keine Sorgen um Berlin
      @ Frundsberg:

      Wir haben die „Flocke“ nach Potsdam und P-Mittelmark gemacht. Man lebt wieder auf den Gütern, wie zu Kaisers Zeiten. In Berlin verdienen wir noch immer gutes Geld.

  28. Gewisslich nicht
    @schrotsaege:

    Löblich. Ich hoffe dennoch, Er nennt eine Mineralölderivateabfüllstation auf seinen Latifundien sein Eigen. Wenn die Kosaken dereinst wieder nach Berlin kommen, werden sie wohl weniger ihre Pferde im Wannsee tränken wollen.

  29. Immer höher, immer schneller ...
    Ich hoffe dann doch, dass der Beitrag noch die eine oder andere Reflexion auf dieses Thema erlaubt.
    Die sogenannte Gentrifizierung bedeutet doch nur, dass man einkommensstärkeren Bevölkerungsgruppen die Chimäre eines urbanen Paradieses teuerst verkauft. Der Steuerzahler finanziert das Ganze, respektive Konjunkturprogramm für die Bauwirtschaft, mittels zinsverbilligter Förderdarlehen mit. Hässliche ‚Effizienzhäuser‘ sind dann das Ergebnis und die Perspektive auf das Kopfschütteln zukünftiger Generationen, die sich fragen werden, wie man in derart hässlichen Kuben leben konnte.
    Dann vielleicht doch lieber das ehemalige Jesuitenkolleg.

  30. Titel eingeben
    @frundsberg in der kunst gabs den kubismus ging aber auch weg wie die warmen semmeln

    heute muß man sich vielmehr fragen wie wollen wir bauen damit uns nicht das dach weggeblasen wird

    jeder stil der gut gemacht ist ist für das auge eine weide egal in welchem jahrhundert er entstanden ist

    • De gustibus
      @sternschnuppe
      Pultdächer sind im Gegensatz zu Satteldächern weniger sturmfest.

      Habe jahrelang in sturmexponierter Lage gewohnt – und da baut man aus Prinzip nichts, was sich noch nie bewährt hat.

      Ich finde den heutigen Baustil einfach nicht sexy. Schlaghosen waren übrigens auch nicht mein Ding.

  31. Sapperlot
    Während der magister ludium dieses Forums vermutlich gerade Händchen mit Elisabetta Canalis vergleichbaren Models in einem verschwiegenen kleinen norditalienischen Weinkeller hält, bereiten wir unser frugales Mahl und harren weiterer Freischaltung.

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