Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

TMT: Knubbelknie und fette Beine

| 338 Lesermeinungen

I’m dirty, mean and mighty unclean

Ich entschuldige mich an der Rezeption in Meran für meine äussere Erscheinung. Ich komme durch die Hitze am Brenner nach Meran, und durch den Graupelschauer eines Gewitters oben am Jaufenpass. Nach dem zweiten Tag der Alpenüberquerung sehe ich auch etwas ausgemergelt aus, weil man gar nicht so viel essen kann, wie man an Kalorien verbrennt. Freundinnen vibrierender, schmutziger, heissgelaufener Männlichkeit mit der Reinlichkeit eines durchschnittlichen Berliner Hipsters könnten meiner Erscheinung etwas abgewinnen, aber der Rest würde mich dorthin schicken, wohin auch auch sofort gehe: Unter die Dusche. Um dann am nächsten Morgen ordentlich am Buffet zu erscheinen und den dortigen Rentnern einen guten Eindruck zu vermitteln. Wie man das in Meran eben so macht.

tmtmera

Jetzt, da in den meisten Bundesländern die Schule wieder begonnen hat, wird Meran von den ansonsten viel geschmähten Alten förmlich überrannt, die die frei gewordenen Hotels für lange, ausgedehnte Wanderurlaube zur Weinverkostung und zur Busfahrt zurück zum Hotel nutzen. Meran böte genug gute Gründe für eine Rentenkürzungsdebatte, denn das junge Leben sitzt längst wieder im Büro oder in der Fabrik, und hat so gar nichts mit den viel photographierten Grazien gemein, die auf dem Kurhaus, in Stein gemeisselt, fröhlich tanzen. Es sind übrigens eher vier Grazien, die, um es höflich auszudrücken, gar nicht dürr oder eingefallen daher kommen. Sie sind wohlgenährt, und dennoch richten sich alle Kameras auf sie.

tmtmerb

Es sind auch keine Rubensschönheiten und Botero hat sie nicht gemeisselt, aber wenn man sie heranholt und genauer betrachtet, dann sieht man durchaus voluminöse Oberschenkel, die mit Muskulatur aufwarten. Man sieht sehr runde Brüste mit Nippeln durch den antikisierenden Chiffon der leichten Sommerkleidchen, und vor allem sieht man, dass die Becken durchaus mehr gebärfreudig denn schmal sind. Alles an ihnen ist rund. Es ist mit Sicherheit das beliebteste Photomotiv der Stadt: Vier feminine, runde, hopsende Frauen in leichten Kleidern auf dem Kurhaus, die das pralle Leben aufführen und keine Ahnung davon haben, was ich so alles über Körper erfahre.

tmtmerc

Ich lese zwar keine Frauenzeitschriften, aber feministische Blogs und linksbizarre Hassprojekte, in denen Crystalmettis moralische Vorgaben machen und Ex-Stasiletten von wildlaufenden Schweinen raunen – man will wissen, was die gegen einen Rechtsmittel prüfende Seite so denkt, daheim in Deutschland, hinter den Bergen (weiss man übrigens schon, welche moralisch wichtige Initiative diesmal die Gruppe des Tortenwerfers auf Meuthen mit Staatsgeldern gefördert hat?). Bei den Drogenkäufern und den DDR-Vorgeschichten bleibt es bei ihrer überlegenen Menschlichkeit, der 100% richtige Reinheit, aber bei Feministinnen muss ich mich öfters durch einen Wust von Körperleid quälen, bevor ich die ein oder andere Spitze in meine Richtung finde: Die meisten finden sich zu fett. Viele berichten von vergeblichen Diäten und langen Frustrationen. H&M ist böse, weil sie in deren Kleider ihre Schenkel nicht bringen und die Brüste zu gross sind. Sie sehen Fettrollen, ausladende Hintern und beklagen, dass sich ihre Oberschenkel aneinander reiben.

tmtmerd

Nun habe ich gerade gut durchtrainiert mit 60cm einen Oberschenkelumfang, den viele Frauen gern als Taille hätten. Ob meine Beine aneinander reiben, weiss ich nicht – ich habe noch nie darauf geachtet. Wenn etwas nicht passt, trage ich es eben eine Nummer grösser. So lange mir bei einem Trachtenfest 3 Frauen auf den lederbehosten Hintern hauen, kann der Schinken nicht ganz schlecht geformt sein. Ja, ich bin etwas zu füllig, aber das sind viele und angesichts der sonstigen Kriterien bei der Partnerwahl kann ich mich über mangelnde Gelegenheiten nicht beschweren – andere sind noch unförmiger, MdB der Grünen oder sonstwie ein absolutes No-Go. So genau kenne ich die Kriterien nicht, weil Frauen da keine Auskunft geben – aber es gibt fraglos in der Provinz einen funktionierenden Markt für weisse, heterosexuelle, ungebundene Männer mit mehreren Wohnsitzen, Sportwagen und unrasierten Beinen wie dorische Säulen. Männer, die nicht ins Berghain gehen könnte, aber dafür durch Wände, Unwetter und Katastrophen. Männer, die sich ihre Seife seit 30 Jahren beim immer gleichen Imker auf dem Wochenmarkt kaufen und manchmal auch Felgenreiniger nehmen, wenn nichts anderes da ist. Männer, denen die Badausstattung egal ist, weil sie dort keine Minute länger als nötig sind. Männer, die umgekehrt nicht wissen, was die bei Feministinnen so verhassten Knubbelknie sein sollen. Es gibt bei Frauen Unterschenkel und Oberschenkel und ein Gelenk dazwischen, und das war es. Ich kann ich bei Frauen an vieles erinnern – aber Knie? Das galt – “Iiiich hab Dein Knie gesehen“ – doch das letzte Mal in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als erotisch, bevor es Internet und Pr0neaux gab, und Flaschenöffner in Dirndlform.

tmtmere

Doch, so etwas wird in Meran mit wahrer Begeisterung gekauft. Schwer vorstellbar, dass ein derartiger Käufer Verständnis für Hashtags hat, in denen Frauen fordern, man sollte sie für ihre Pfunde oder nicht der Mode entsprechenden Oberweite bemitleiden. Die meisten Älteren hier haben ganz andere und echte Sorgen wegen ihrer Körper: Sie brauchen Stöcke, Ebikes und Stützstrümpfe. Sie haben vielleicht noch ein, zwei Jahrzehnte zunehmend vereinsamt zu leben. Sie stehen dauernd an Gräbern irgendwelcher Freunde und schauen Krebs und Demenz zu. Niemand hat hier auch nur einen Funken Verständnis für eine 30-Jährige, die völlig überzogene Ansprüche an das Leben hat, ideologische Forderungen wie zur Kulturrevolution stellt und am Ende glaubt, dass ihre Einsamkeit etwas mit ihren Knubbelknien zu tun haben muss. Das alles wird übrigens, wenn sie erst 35 oder 40 oder so alt sind, dass sie eine Ex-Stasilette sein könnten, auch nicht besser. Apropos Social Media Stasi: Das hängt in meinem bevorzugten, vor allem von Frauen frequentierten Haushaltswarengeschäft unter den Lauben:

tmtmerf

Auch hier sehen wir eher der Jugend zugetane, aber nicht auf aktuelle Körperideale der Frauenzeitschriften und der sie rezipierenden Feministinnen Rücksicht nehmende Vorstellungen von Form und Fülle. Wenn Menschen bereit sind, für so ein Holzbrett Geld auszugeben, sind sie auch bereit, sich mit solchen Körpern anzufreunden, selbst wenn sie nicht in H&M-Sommerkleider passen. Und die runden Damen auf dem Dach der Kurhauses werden vielleicht auch gar nicht wegen der durchsichtigen Kleider abgelichtet, sondern allein wegen der hemmungslos guten Laune, die sie verbreiten. Es kommt alles auf die richtige Mischung an. Niemand in perfekt. Alle haben ein paar Nachteile und Schattenseiten. Die verbirgt man, wenn man nicht gerade als Blogger damit sein Geld verdient, und stellt das Positive heraus.

tmtmerg

Wenn man erst mal die grauen Haare mit Tüpfelhyänenpunkten aufpeppen muss, ist es zu spät. Diese Phase des Daseins kommt früh genug und dauert unerquicklich lang. Viel wird von solchen angeblich Knubbelknieenden auch von der absehbaren Altersarmut gesprochen: Das mag sein, aber besonders bitter ist es, vorher die Jugend an sinnlose Ideale und unerfüllbare Ansprüche verschwendet zu haben. Andere gehen zum Jungbauernball in Wattens oder zur Schaumparty in Warngau: Die haben auch eine Facebookseiten, aber auch gute Laune und andere Prioritäten, und sind, möglicherweise, oft auch glücklich. Ich kam auf meinem Weg nach Meran mitunter an alten Paaren vor ihren Häusern vorbei, die mich freundlich grüssten.

tmtmerh

Ich habe ihre Knie nicht angeschaut, und meine Beine wirbeln zu schnell, als dass man sie mit ihren Schrammen, Narben, Borsten und Knien genauer anschauen könnte. Morgen bin ich wieder auf dem Weg nach Hause, als rollendes Gesamtbild auf den Pässen. Ich werde glühen, brennen und schwitzen und kein Cover der Cosmopolitan zieren, aber das Leben bei den Brüsten packen, wenn ich sie fassen kann. So einfach ist das hier. Man muss nehmen, was man kriegen kann, bevor man nur noch mit dem Rollstuhl in das barrierefreie Luxushotel geschoben wird, um sich an der Rezeption für die Umstände zu entschuldigen, die man machen wird, statt für den Dreck der Strassen und die Hitze, die die nackten Oberschenkel verstrahlen.

tmtmeri

Daran wird man in den Bergen öfters als an Knubbelknie erinnert. Der grosse Gegensatz ist nicht zwischen den Photoshopkunstwerken und der Realität, sondern zwischen Leben und Tod. So einfach ist das hier. Die einen sind auf dieser Welt, die anderen liegen unten.

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338 Lesermeinungen

  1. ja, so ist der Lauf der Welt
    nicht nur bei der Fahrradkurbel:
    Auf und nieder, immer wieder

  2. Danke
    Kommens bitte wieder gesund am See an. Ich würde ja nach einer solchen Strapaz mit dem Zug heimfahren, wenigstens bis Schwaz. Respekt für Tat, Dank für Bilder und Text. Wie lebensweis Holzbildbrenner sein können, sagenhaft.

  3. "Knubbelknie .. reibende Oberschenkel"??
    Dazu Giacomo Casanova, der davon vermutlich was verstand:

    „Die Beine einer Frau sind das erste, was ich beiseite schiebe, wenn ich ihre Schönheit beurteilen will.“

    Der – kein Radler – meinte übrigens auch:
    „Ob glücklich oder unglücklich, das Leben ist der einzige Schatz, den der Mensch besitzt; und wer es nicht liebt, ist seiner nicht wert“

    Gute Fahrt, mögen die Berge sich vor Ihnen verneigen – und gönnen Sie sich, in höherem Auftrag selbstverständlich, reichlich Fotopausen.

  4. SO PACKEN WIR DAS LEBEN HEUTE BEI DEN BRÜSTEN !!!!
    aber werter DON, was soll dieser lebenspessismus, der sie schon antizipieren lässt, wie sie von Stasiletten wie Dr. Strangelove im rollstuhl ins luxushotel geschoben werden…..ich sehe, sie leiden unter einer leichten post-belastungs-depression, das kommt nach grösseren körperlichen anstrengungen durchaus vor (eigene erfahrung nach zweimal längstes ruderrennen der welt in Genf). und da hilft nur der weg raus aus Meran und sich im tal nach St.Leonhard ein bisschen warmfahren, vielleicht nehmen sie in St.Leonhard unmittelbar vor der Passer-Brücke links noch eine superfrische pizza ????????????????

    sind sie doch für ihr kommendes alter bitte optimistischer, Hans Maier – (nicht zu verwechseln mit Hermann Maier, der kommt aus dem Pongau und ist der zweitweltweitbekannteste Österreicher) – also Hans Maier, der inzwischen auch sicher schon im bayernlande leider vergessene schöngeist, schönredner und schönschreiber und ex-kultusminister, politikwissenschaftler und träger eines betretungsbanns katholischer kirchen (!!!!!!) formulierte den verdienten ruhestand so:

    „es ist eine schöne lebensphase, aber……….leider, wir wissen es, die letzte“

    mens sana in corpore sano, das genügt doch, um festzustellen, wer in der publizierenden und politisierenden welt noch bei sinnen ist………..die in Berlin grassierende fettleibigkeit und übergewichtigkeit, die hosenanzugsjäckchen beinahe sprengt und die knie des pfarrers so belastet hat ja meist ursachen, die vom kopf her kommen.

    so das für heute, das boot, der R10 ruft !

    • Herr
      Meine Güte – so viele Worte um so wenig zu sagen!
      Uebrigens, Substantive werden mit grossem Anfangsbuchstaben geschrieben.

  5. "...die die frei gewordenen Hotels...zur Busfahrt...nutzen." - das ist doch mal 'ne sinnvolle
    Innovation.

    „Niemand in perfekt.“ : So isses, fiesgrins…

  6. Die Jugend an sinnlose Ideale und unerfüllbare Ansprüche verschwenden ...
    Das erinnert mich an meinen Bruder und mich. Er, der Lebemann schlechthin, der das Leben nimmt wie es kommt und es genießt, ich, der immer schon Ideale hatte und den damit verbundenen unerfüllbaren Ansprüchen zuviel Lebenszeit opferte – nachträglich und am Erfolg bzw. Mißerfolg gemessen. Und dabei bin ich nicht einmal eine Feministin, sondern nur ein ganz durchschnittlicher Mann.

    Oft habe ich darüber schon nachgedacht, seit meiner Jugend. Doch ich bin halt wie ich bin und daher bereue ich nicht, mein Leben meinen Idealen entsprechend gelebt zu haben. Oft kam mir der Gedanke, für andere nicht mehr als ein nützlicher Idiot oder einfach nur lästiger Zeitgenosse zu sein, doch, ich kann trotzdem nicht anders. Wenige lieben und viele hassen mich dafür, auch damit habe ich zu leben gelernt.

    Vielleicht ist diese Selbstreflektion der Grund, warum ich mich immer bemühe, mit allen Menschen, auch mit Nazis oder „Feministinnen“ zu kommunizieren, obwohl die Zweifel am Guten im Menschen immer vorhanden waren und sind. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Und letztlich, was wäre diese Welt, im Guten wie im Bösen, gäbe es die Menschen nicht, die ihren Idealen nachhängen? Was wäre, alle Menschen würden sich nur der Leichtigkeit des Seins ergeben? Es muß halt auch die anderen geben, nicht nur die, die sich über die Hintergründe des eigenen süßen Lebens keine großartigen Gedanken machen und eine Leibeigenschaft zurück möchten, die doch nie geendet hat.

    Ist das Fahrrad eigentlich schon repariert?

    • Herr Meier, was ist der Unterschied
      zwischen Idealen und Ideologien?

    • Um es mit den Worten von Main Concept zu schreiben:
      „Ideologen kommen Dir immer von oben
      Wir sind Idealisten, wollen niemand vergiften“

      Oder um es anders auszudrücken: Ein Ideal bleibt solange ein Ideal, bis jemand kommt, der es allen aufzwingen will. Dann wird das Ideal zur Ideologie.

      Aber das wissen Sie doch sicher auch selbst, Herr Feldmann. Solche Spielchen in unserem Alter? Na Na!

    • Herr Meier,
      Ideale kann man haben, und man darf ruhig daran festhalten. Es ehrt Sie, wenn Sie sich ihre Offenheit auch den Andersdenkenden gegenüber bewahren.
      Manche Ideale erweisen sich als falsch, von denen sollte man lassen. Aber auch da finde ich es wichtig dazu zu stehen, und nicht nachher etwas zu leugnen. Solche Leute sind mir suspekt. Es ist ja nichts dabei, seine Ansichten zu ändern, man sollte nur Gründe dafür haben.

    • Ne, Herr Meier, ich bin kein Spieler
      ich hatte nur den Eindruck, daß Sie die Ideologie dieser Frauen mit Idealismus verwechseln.

    • Ideale, Visionen und Helmut Schmidt
      Na ja, Samsara, Herr Feldmann, selbstverständlich löst sich so manches Ideal, entstanden meist in der Jugend, im Laufe des weiteren Lebens in Luft auf, scheitert an der Realität des Lebens, weicht einem gewissen Opportunismus. Geblieben, zumindest bei mir, sind aber die grundsätzlichen Überzeugungen, das humanistisch geprägte Weltbild. Zum Arzt mußte ich deshalb aber noch nicht. Und, Herr Feldmann, ich schreibe Feministinnen, aber auch Elite, nicht ohne Grund mal mit und mal ohne Gänsefüßchen. Das macht den Unterschied zwischen Idealistinnen und Ideologinnen in meinen Augen ausreichend deutlich sichtbar.

      Von „sinnlosen Idealen“ und „unerfüllbaren Ansprüchen“ zu lesen, ist mir eben ein paar Sätze wert gewesen. Denn Ideale sind mitnichten sinnlos und manch scheinbar unerfüllbarer Anspruch hat sich dennoch erfüllt. Das war mir einfach zu pauschal, obwohl ich selbstverständlich davon ausgehe, daß es sich auf die „Feministinnen“ bezog.

      Was wäre die Welt ohne Idealist/inn/en und Querulant/inn/en? Am Rande, diese Schreibweise geht mir gehörig auf die Nerven und erinnert mich immer an den Redebeitrag eines Abgeordneten im Deutschen Bundestag, dessen Redezeit nicht einmal ausreichte, eine umfassende Grußformel zu verlesen. Aber zurück zu den Idealen.

      Selbstverständlich wäre es ideal, im Zusammenleben würde nicht mehr zwischen den Geschlechtern, den Religionen, den Nationalitäten usw. unterschieden. Und es gehört angesichts der Realität schon ein gewisser Idealismus dazu, an diesem Gedanken festzuhalten und darauf im Rahmen eigener Möglichkeiten hinzuwirken. Daß dabei der oder die eine oder andere über das Ziel hinausschießt und Ideale zu Ideologien mutieren, liegt wohl in der Natur des Menschen. Übel wird es aber erst, wenn Emotionen die Oberhand gewinnen und eine sachliche Kommunikation unmöglich machen. Das unterscheidet dann Feministinnen und „Feministinnen“ voneinander.

      Das Problem der Feministinnen ist denn auch, daß ihre durchaus nachvollziehbaren Anliegen von „Feministinnen“ pervertiert werden. Andererseits haben die Auftritte der „Feministinnen“ für eine Öffentlichkeit gesorgt, die anders wohl kaum erzielbar gewesen wäre. Und ohne diese Öffentlichkeit, ohne öffentlichen Druck durch permanente Medienaufmerksamkeit, wo stünden die Feministinnen dann heute? Immer noch am Herd? Vermutlich doch schon, oder?

      Also persönlich, um damit abzuschließen, liebe ich es ja, wenn völlig überzogene Argumente aufeinanderprallen, um dann, mit spitzer Feder und Zunge ausdiskutiert, in einen für alle Beteiligten akzeptablen Kompromiß oder eine wirklich zufriedenstellende Lösung zu münden. Und irgendwie bin ich mir auch ziemlich sicher, daß irgendwann aus „Feministinnen“ auch wieder Feministinnen werden, daß es irgendwann nicht einmal mehr der Feministinnen bedarf und das Ideal über die Ideologien gesiegt hat.

      No borders, no nations – im übertragenen Sinne – findet sich halt überall.

    • Her Meier,
      ich habe nichts gegen Idealisten. Ich wurde früher immer für einen genommen und die Leute wollten mir doe @harte Realität als einzige Möglichkeit erklären. Was so ja auch wieder eine Sackgasse ist.

      Apodiktisch würde ich sagen, daß Idealisten lernen müssen mit Frustration umzugehen, wohingegen es Ideologen sehr weiterhilft anzuerkennen, daß es eine Realität vor ihren Konzepten gibt.

      Ideologen verabscheue ich, Idealisten (wenn sie ehrlich sind) habe ich gern als Gegenüber.
      mit gutem Gruß

    • Herr Feldmann,
      mit Idealen und Ideologien ist es wie mit Genie und Wahnsinn – die Grenzen sind fließend.

    • Wohl wahr, Herr Meier!
      Aber ich denke, es gibt vor allem einen kategorialen Unterschied:
      Der Idealist ist ein Suchender und Strebender (und er ist v.a. ein individuelles Schicksal), ein quasi von der Schönheit Verletzter.
      Der Ideologe ist ein Behauptender, der meint gefunden zu haben. Er benimmt sich zum Rest der Welt wie ein Gutsherr zu seinen Sklaven.

      Dabei ist der Idealist eigentlich schon ein Erhobener. Der Ideologe hingegen ist ein sich und anderes selbst Erniedrigender.

      Wobei mir bewusst ist, daß der Idealismus eine spröde Brücke ist, die eines Realistischen Sinnes bedarf, der sie beschreitet.

      (Danke für den Anstoß, Herr Meier!)

  7. Journalistische Burkini-Selbstversuche
    Werter Don,

    vielen Dank. Ich finde, der Artikel ist eine sehr gelungene Ergänzung zu Frau Stokowski, die in ihrem neuesten Eintrag bei SPON beklagt, dass die jüngsten Reportagen zu Burkinis und Nikab in einigen Medien ja gar nichts aussagen könnten. Die fraglichen Reporter wüssten doch gar nicht, was es bedeute, so etwas zu tragen – Muslimas im Burkini / Nikab aber schon. Vielleicht solle man denen einfach mal zuhören.

    Behalten wir den Gedanken und Ihren Eintrag hier mal im Hinterkopf, wenn es wieder heißt, der weiße Mann mache alles falsch.

    • Die fraglichen Reporter wüssten doch gar nicht, was es bedeute,
      Berufskrankheit: Journalisten schreiben gern über Dinge, die sie nicht verstanden haben.

      Abhilfe: Kauft Euch ne Burka und probiert sie selbst aus – eine Woche lang im Hochsommer .

    • @ Hatty Hirsch
      … Ich meinte was Anderes.

      Stichwort Doppelmoral: Frau Stokowski setzt sich anscheinend dafür ein, dass bestimmten Gruppen keine Vorschriften darüber gemacht werden sollen, wie sie selbst das eigene Leben und Verhalten zu werten hätten – noch dazu von Fachfremden ohne großen Einblick: „Bitte erst mal gucken, wie es für diese Leute selbst ist“.

      So – und wenn ich das konsequent anwende, dann kann ich doch als weibliche Aktivistin erst recht nicht behaupten, Männer würden irgendwas tun, weil… und damit…

      Und dann dürfte vom Aktivismus eher wenig übrig bleiben, wenn z.B. der Don seine eigene Sicht auf Knie und Bretter mit Sprüchen haben darf.

      Oder nehmen wir die sexistische Werbung – wobei dieser Punkt ja anscheinend erst mal aus der Welt ist.

      Persönlich habe ich keinen Einblick in die genauen Hintergründe, aber ich behaupte jetzt mal, da wollten spezifische Personen nichts mehr von Ravenna und Schauspielgrößen in der Spätantike lesen.

      In diesem Sinne ein herzliches Danke an den werten Don und Halali bei Stasiletten…

  8. Titel eingeben
    ‚cause its T N T

    so wahr. Wir haben nur dies eine Leben auf Erden und sollten es genießen. Das lese ich als Botschaft des D A seit Jahren. Aus aktuellen Donpflichtungen öfter überlagert vom Widerstand gegen überbordende Krampfhennen und Maasmännchen. Haben Sie Dank werter Porcamadonna.

    Wer solche Wasserhähne photographieren kann, wie Sie im gestrigen Beitrag, der sollte auch mal eine Stunde im der Wanne liegen.
    Oder am Rückweg im 10% Salzwasser bei 30 grad liegen und die Berge oberhalb des Aachensees betrachten. Herrliche spättiroler Dekadenz mit guter Küche und Butter, Sahne aus eigenem Almbetrieb.

  9. bizarr
    „Niemand hat hier auch nur einen Funken Verständnis für eine 30-Jährige, die völlig überzogene Ansprüche an das Leben hat, ideologische Forderungen wie zur Kulturrevolution stellt und am Ende glaubt, dass ihre Einsamkeit etwas mit ihren Knubbelknien zu tun haben muss.“

    Vielleicht sollten Sie das derjenigen – sagen? Ich meine – sprechen, so von Angesicht zu Angesicht; nicht allgemein im Blog schwafeln? Nichts für ungut … aber nachdem ich Ihren Artikel gelesen habe, komme ich mir selber so ein bißchen schmuddelig vor, wie jemand, der anderen durch die Hecke gespannt beim Anbandeln zusieht.

  10. Die Alten
    Leider sind die Alten auch nicht besser und machen sich ebenfalls gerne zum Maßstab aller Dinge. Empfehle nach der Rückkehr eine kurze Recherche zum Thema Jeremy Paxman vs Mature Times. Da wird auch gerade ein humorvoller Intellektueller skandalisiert, weil er der Selbstüberhöhung einer sozialen Gruppe mit zu viel Witz in die Parade gefahren ist.

  11. Anwendung innerlich
    „Männer, die (…) manchmal auch Felgenreiniger nehmen, wenn nichts anderes da ist“ haben wir hier in Kreuzberghain fei auch.

    *Badum-tsss*

  12. Titel eingeben
    wie immer wunder wunder wuderschön gute heimreise und prächtiges wetter

  13. kann es sein,
    daß der falsche, da ältere, beitrag von der startseite verlinkt ist? ansonsten hut ab und guade hoamfahrd.

  14. Fetter Jugendstil! (die vier auf dem Dach)
    Ein sehr humoriger und bissiger Text! Danke!
    Sie sollten vielleicht noch weiter radeln, Ihre Überschriften entschlacken zunehmend.
    Was Frauenbeine angeht, sehe ich das als Arzt so funktionell wie Sie. Als Bildhauer allerdings sehe ich das ganz anders! Auch wenn ich nicht nach Modell und direkt fiģürlich arbeite, sondern mehr eidetisch: das ist wie ein Sonnenuntergang an einem stillen See. Vermutlich könnte ich sogar aus den Feministinnen Knieen noch was Feines rausholen, obwohl ich ideologisch beleidigt wäre. Die skulptural schöne Erfahrung: es gibt kein hässliches Sein! Die moralische Erfahrung: es gibt aber sehr wohl die andere Seite.

  15. Titel eingeben
    Feine letzte 6 Sätze

    „Ich werde glühen, brennen und schwitzen …

    Hätte gern auch grad ein bisserl frische Bergluft.

  16. was heisst eigentl.tmt?
    ich habe das zuerst für einen tippfehler gehalten – davon wimmelt es ja in webtimes ( und oft verfestigt sich die ahnung, daß diese die vorstufe der denkfehler sind, die meist unweigerlich folgen… meien ich allgem. aufs www bezogen und nicht hier)

    • Lieber p. feldmann, die Antwort auf Ihre Frage steht schon hier
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/08/27/tmt-das-dynamit-der-tugend-6721/

      direkt unter dem letzten Foto:

      „Das also ist … #TMT: Mit einem selbst umgebauten Billigrad geht es morgen früh vom Tegernsee nach Österreich durch die Sommerhitze, über den Alpenhauptkamm nach Meran, und dann irgendwie zurück an den Tegernsee.“

    • TMT dürfte wohl Tegernsee - Meran - Tegernsee bedeuten
      lieber Herr Feldmann.

      Und ich rätsel weiterhin, warum seit gestern immer wieder diese dämliche Seite auftaucht, Fehler 500 Seite kann nicht bearbeitet werden oder son Quark. Chrome ist doof, Firefox funktioniert bei mir nicht mehr, trotz alles raus und gesäubert, neu rein, ständig Plugin container.exe Fehler, warte auf SP2 für win7 und setze neu auf. Für ubuntu oder so bin ich zu blöd und Photoshop geht dann auch nicht mehr. Lösche dauernd Cookies und hoffe, dass ich diesen Beitrag nun mal los werde… immer diese Tücken mit der Technik.
      Weiß jemand Rat?

    • Danke, das wirds wohl sein! @ Frauke Amgelin, Renate Simon
      Frau Simon, für Ubuntu sind Sie NICHT zu blöd!
      Ich würde Ihnen allerdings empfehlen, ubuntu erst als live cd auf einen 2 GB USB stick zu laden. dann können Sie beim start des pc auf f10 (bitte nochmal nachlesen!) das boot menue aufrufen und den pc über depas USB System starten, ohne an Ihrem Pc etwas ändern zu müssen. Dann probieren Sie einfach mal testweise für 2d, wie Sie klar kommen.
      Die Installation vom live stick ist so einfach wie windows, da muß man nicht mehr technikaffin sein
      Die aktuelle Long Term Support Version ist 16.04 http://www.ubuntu.com/download/desktop

    • Hab ich auch dem Gastgeber schon weitergegeben!
      Frau Simon, Herr feldmann, und andere:

      Njet. Das hatten wir schon. Das hat nicht einmal was dem dem doofen Windows Betriebssystem auf den Clienten zu tun.
      Seit 17 Jahren bin ich unter anderem als ‚Linux Adolf‘ bekannt; auch wenn die Definition nicht von mir stammt, sondern von meinem Ziehsohn. Meine Jahre als Systemadministrator haben aus mir einen Anti-MSser gemacht … .

      Nun will ich hier aber ausnahmsweise *keine* Linux-Evangelisation anfangen, sondern nur vorsichtig darauf hinweisen, dass die FAZ-IT nicht sehr kompetent ist. Denn dieses Problem hatten wir schon verschiedentlich in den letzten Monaten: Eingeloggt beim …..schiff haut es die Beiträge beim Blog weg. Ausgeloggt beim …..schiff funktioniert alles, man muss nur seinen Namen (oder etwas anderes, so wie in diesem Falle) hineinhämmern.

      Oder, ganz anders herum formuliert: Es handelt sich um ein serverseitiges Problem.

      Einen Trick hätte ich doch noch: nach ‚back‘ im Browser ist der Text noch da, irgendwo im Eingabefeld, in grau. Zur Not hilft ein ‚Find in Page‘ nach einem charakteristischen Wort im eben geschriebenen Text. Dann lässt er sich markieren, kopieren, und somit retten. Funktioniert zumindest 100-prozentig mit Chrome auf kubuntu.

      And now I change back my hat.

    • Hallo Linux-Adolf
      das mit nebenan eingeloggt sein und hier nicht weiterkommen ist mir auch aufgegangen und dass der Text noch da ist, wenn man im Browser zurück geht, hatte ich auch gestern gemerkt, zum Glück, ich speichere doch meinen Kram nicht, schreibe meist direkt hier in die Maske.

      Aber nun, jetzt habe ich wirklich Probleme, Rechner neu aufgesetzt und ich Blödi habe mein Emailpasswort vergessen, bei T-O hat man zig Passwörter für nix. Mal abgesehen davon, dass ich bei denen schon lange nicht mehr mit meinem geänderten persönlichen Kennwort reinkomme, nee, nun kann ich nicht einmal Thunderbird einrichten. Dabei hatte ich mich ja für ganz schlau gehalten und die Passwörter mindestens 8x in 4 Ordnern auf 3 Platten gespeichert, immer wieder überschrieben usw. Nun steht 8x überall das selbe Passwort und Thunderbird meint, is nicht, passt, will ich nicht.
      Dabei habe ich letzte Woche auch noch Outlook eingerichtet, kein Problem, aber mit welchem Passwort…

      Ich werde nicht alt, ich bin alt, es macht grad keine Freude. Installiert ist auch noch nicht alles, weil ich jetzt ewig mit dem Mailprogramm und bei t-o rumgeübt habe, suche noch Frontpage, ist auch irgendwo… ich trink jetzt ein Glas Rotwein und mach morgen weiter.

    • @Renate
      Aus Erfahrung wiess ich, dass es nicht ihr Fehler, bzw nicht der ihres Computers ist, sondern der der FAZ Software.

      Auf ihr Sp2 für Win 7 werden sie lange warten müssen, denn das erlaubt M$ zu wenig Zugriff auf ihren Computer, deshalb verschenkt man jetzt Win10, denn da gibts Total Überwachung. Wer bei Win 7 auf automatische Updates gestellt hat, dem wird Win 10 zwangsinstalliert, wenn er nicht aufpasst und weiss was er tun muss.

      Was sie statt dessen tun können, fast so wie ein echter Hacker, ist Folgendes (wenn sie Win7 Sp1 intalliert haben!).

      Downloaden sie

      http://update7.simplix.info/UpdatePack7R2-16.8.13.exe

      knapp 700MB, enthält alle updates seit SP1 ausser den sogenannten Telemetry updates, die ihnen Win 10 aufzwingen. Geben sie den Download auf einen mindetens 1GB grossen USB stick und installieren das Ganze dann mit double click auf ihren Computer.
      Die Datei checkt dann erst Mal welche der Updates bereits vorhanden sind, und installiert dann den Rest…

      Sie können gern einen Hash-check machen
      MD5 : 374e49d083293944b729b5144a22361b

    • 3 Tage, 18 Stunden und 32 Minuten später
      Hallo Tyler,

      vielen Dank für den Link, war jetzt Stunden beschäftigt, dem Updatetreiben zuzusehen und endlich ist alles fertig.

      Übrigens das sp2 ist seit Mitte August da, ich habe bei MS noch nicht selbst gesucht, fand es bei Chip, allerdings nicht direkt zum Runterladen, nur Installer. Nachdem der Rechner endlich die 350ungrad MB durch hatte meinte das Update, mein Rechner sei aber sowas von ungeeignet dafür. 32 Bit genommen, alles richtig, aber nun, wenn mikkisoft das meint…

      Ich muss T-O ein großes Lob aussprechen, gestern spät abends übers Kontaktformular gemailt, es ginge nichts mehr, kein Login ins Kundencenter, Emailpasswort ginge auch nicht, Hilfe. Anruf bitte ab 10h und um 10:04 heute morgen kam der Anruf, aber hallo. Eine nette Dame gab Hilfestellung. Brauche keine neuen Zugangsdaten, alles wunderbar.

      Muss ich doch noch erzählen; hatte mich über Danisch amüsiert, der erzählte, er habe sich noch schnell win10 installiert bevor es kostet, hätte zwar einige 7er Lizenzen rumliegen, aber nun. Und dann bekam er große Augen und schimpfte ob der Dreistigkeit von MS. Habe ihm gemailt, dass es mir absolut rätselhaft sei, wie ein IT-Fachmann sich son Mist laden könne. Ja, er hätte doch geschrieben, dass er das für einen Scanner oder so bräuchte, was er denn hätte machen sollen. Eine der 7er Lizenzen nutzen, was sonst. Geiz ist geil.

    • Renate
      Ein Komiker….
      Selbst ohne jegliches Wissen darüber was da bei Win10 im Hintergrund läuft, solöte ein normaler Menschen schon stutzig werden, wenn MS irgendwas „kostenlos“ hergibt…

  17. Weibsbild
    Da wirds aber Schläge hageln
    Auf den belederten Hintern
    Auf dem nächsten Trachtenfest
    Die Weiber, sie tadeln
    In Sommern wie Wintern
    Das ist der Lackmustest
    Mann muss einen Berg bezwingen
    Und gleich nochmal
    Und dabei noch ein Liedchen singen
    Jetzt koch du mal
    Sagt mein Weib
    Prüfend ihren Leib
    Im Zerrspiegel
    Mit Prüfsiegel
    Also gut, ihr Leibgericht
    Ein kleines Gedicht
    Doch du bist schön
    Das darf nicht drinstehen
    Sie will es selbst sehen
    Nimmt den Fön
    Und meine Zettel
    Fliegen durch die Luft
    Durch das Städtel
    Und mit ihnen ihrer
    Haare wunderbarer Duft
    Oh ich Zettelverlierer
    Starre auf ihren prallen
    Hintern, und da fallen
    Die Schuppen von den Augen
    Ihr Spiegelbild lächelt,
    Kannst du’s glauben?
    Und das Städtel fechelt
    Mit meinen Zetteln

  18. War früher anders ...
    Mein gesamtes Wissen über den Feminismus stammt aus den Comics von Claire Brétécher und ist demgemäß veraltet, aber da war immer die Zellulitis das ganz große Problem und nie irgendein mißgestaltetes Knie. Beide Handicaps kann man übrigens – wenn sie einen denn stören – unter geeigneter Kleidung verbergen.
    Aber zur Hauptfrage: Wie geht es dem Umwerfer?
    LG K

  19. Irgendwie düster, aber lebensbejahend.
    Also der heutige Text macht ja echt keine Lust auf’s Altwerden. Ein reines Ankämpfen gegen den Verfall und das Ende. Hoffe, Sie stehen den transhumanistischen Erwartungen offen gegenüber — ausreichend gesund bleiben, bis der medizinische Fortschritt uns einholt und Verjüngung und Lebensverlängerung bringt.

    Die genau andere Seite, also jene, die mit dem Leiden nicht bis zum hohen Alter warten wollen, lese ich ab und an auch. Etwa alle 1-2 Wochen schaue ich in den Twitter von „Tugendfurie“ und konsumiere die zurückliegenden Tage. Es ist immer das gleiche: Naschen und über die Fülle jammern, Burkini für emanzipiert halten, Gewalt gegen Männer befürworten (und gelegentlich Fotos von sexy Männern posten und schmachten), Pokemon, heißes Wetter, Dauerfaulheit. Die ist mental 16, aber hält Vorträge über Internethass, Frauenhass und feministisches Stricken. Jetzt echt mal, das sind Ihre Feind*innen?

    • ?
      feminines Stricken wäre ja schon eigenartig, aber @feministisches…?! Emanzipiert sich da jeder Windung von der anderen? Und, wie hält das dann überhaupt?

    • Feministisches Stricken
      Das macht die da: http://jasnastrick.blogspot.de/p/uber.html

      Und sie hält darüber auch Vorträge, u.a. dort: https://re-publica.com/session/crafting-critics-und-critical-crafting-ueber-angst-neuen-haeuslichkeit

      Die Sache ist ganz einfach. Jasna macht gerne Handarbeit, fürchtet aber, von ihrer eigenen Hass-Community dafür angegangen zu werden, also erklärt sie Stricken zu einer revolutionär-emanzipatorischen Tätigkeit und hofft, daß andere ihr das abnehmen. Und somit wird auch banaler Alltag plötzlich bedeutungsschwer, total reflektiert und politisch.

    • So wie ich aus Radeln eben einen Macho-Sprt mache.

    • Danke, Dahlemer
      ungefähr so habe ich mir das vorgestellt!
      Ich fände feministisches Abwaschen viel besser; oder noch besser : feministische Steuererklärung (die nervt nämlich alle zwei Jahre).

      Die Schilderung der revolutionären Aufladung des Alltags ist ergreifend!
      Hinten auf der Kreuzung fährt auch schon ein Notarztwagen.
      Manchmal wünschte ich mir, es gäbe ein Medikament gegen Ideologien. Ich würde meine Approbation dafür riskieren, das unters Volk zu bringen!

    • Die feministische Strickerin ...
      … hab ich doch schon mal gesehen – aber unter dem Twitter-Namen „Tugendfurie“.
      Womöglich erwischt auch die fürchterlichsten Feministinnen gelegentlich ein Funke Selbstironie.

  20. sei kein Schwein wenn du treten kannst
    Ist das Fahrrad top justiert
    ist man ihm freundschaftlicher zugetan: bei 90km/h abwärts, wenn der Lenker mitspielt: hoch die Hände, hoch die Hände, es ist Etappenende!
    Alu hin – Alu her
    Hauptsache es macht nicht quer –
    man muß auch nicht die Nase überall hin bringen, wo Hunde können
    [na, du Hund, wer hat dich hergesetzt? lauf, da unten gibts Fütterllnchens]

    wobei, – der Sportlehrer
    an der Leistungsplanke empfiehlt:
    immer zwischendurch ein Wasser trinken, hinterher ist zu spät –
    ja kein Sprudel, und Brause schon gar nicht, : notfalls aus dem Bergflüßchen,
    auch wenn das Reh vorher
    hinhein gestrullert hat, – das Ohr trinkt mit
    Ultra-Schall-Festival auf bio – tut sooo gut –

    unten vor der Torte späterhin, wieso auch nicht, – :
    die Fleißer schreibt nach Schweden: in Bayern ist guter Schnaps schwierig, Bier geht immer, der Brecht ist mir nur nicht gut, über vier Ecken ein Intrigant –

    freiwalten und-schalten bis zum Umwerfen, da sei die Trennschärfe vor,
    denn wenn’s um Geld geht, ist die Politik nicht weit,
    aber auch die Apathie, mit der PersonanongrataFragestunde: Mindestlohn für Autoren, Designer und so Kopftätige, ist sowas nicht würdelos? und dann noch aufstocken? Haha!-IV um Haha! €5 erhöht, da lacht der Stromanbieter dreckig? Wer denn noch von den Lebenshaltungskosteneinnehmern? von den Einpeglern sozialer Verhältnisse?

    [der befristete Gastdozent: nee, die haben formidable DurchleuchtSensoren für meine Finanzen und das Bild ist auf Stagnation fixiert: es wird centungenau das Ansparen verhindert, für vier Tage Urlaub muß ich einen Kredit aufnehmen, aber ich bin nicht allein, haha! das VorstellungsgesprächBoss-Sakko darf nur nicht schlapp machen, leihen will ich keins]

    ach, regnen Sie sich doch ab, Herr und Frau Wolke
    aber bitte nicht auf die Straße den Sturzbach -,

    https://www.perlentaucher.de/buch/marieluise-fleisser/marieluise-fleisser-briefwechsel-1925-1974.html

    http://www.nachdenken-bitte.de/medizin/angst-essen-verstand-auf-oder-die-akte-aluminium-von-bert-ehgartner/

    http://www.ad-hoc-news.de/muenchen-der-erwartete-milliardenueberschuss-von-bund-laender-gemeinden-und–/de/News/50867211

    • Alu what?
      Was heißt hier: Alu hin – Alu her
      Hauptsache es macht nicht quer –

      Hauptsache es macht nicht –
      allahu akbar hier!

  21. sexy KNIE, nicht Knubbelknie
    ja, das war schon 1983 ein hit, das KNIE als sexsymbol !

    what a man !!!????

    https://www.youtube.com/watch?v=nWHL0HsusvU&list=RDnWHL0HsusvU#t=44n

  22. Mit Felgenreiniger ...
    … den Dreck des Tages von der Haut zu sprühen, ist wahrlich männlich. Das würde mich als Frau, die auf echte Kerle steht, sicher überzeugen. Die Sache mit der Seife vom Imker würde mich eher verunsichern. Aber sicherlich macht Frauen solch eine Aussage neugierig auf Sie. Wie auch immer, Knubbelknie sind nicht schön aber auch nach meiner Ansicht eher unbedeutend. Ich wusste bis eben auch noch nicht, dass es so etwas gibt und für manche Frauen ein Problem darstellt. Daher danke für die Information und gute Heimfahrt!

    • Henning ...
      … ich war ja nicht nur Akademiker. So habe ich auch einige Zeit auf dem Bau verbracht.

      Und ich erinnere mich an einen ausklingenden Arbeitstag, als ich der letzte dort auf der Baustelle war, heftiger Regen setzte ein und ich reinigte mich unter der Dusche mittels schmirgelndem Sandes.

      Heut würd ich das wohl nicht mehr machen, aber mei, damals war ich halt jung und wollte sauber in den Wagen steigen, nass war ich eh schon.

  23. 90-60-90 ... und das andere Bein auch
    Okay, der Witz ist uralt, aber immer wieder gut.

    Lieber Don!

    Sie haben mich erleuchtet. Die letzten 2-3 Wochen habe ich mich während der Burka-Burkini-Diskussion permanent gefragt, warum uns ausgerechnet links-grüne LGBT-Feministinnen einreden wollen, dass Burka-, Niqab- und Burkiniträgerinnen total selbstbestimmt und frei leben. Und das man deshalb solche „bodenlang verhüllten Parallelstrukturen“ (Originalzitat Don) nicht verbieten darf.

    Die Lösung ist total simpel: unter Burka & Co kann man wunderbar seine Knubbelknie verbergen! Und eine eventuell zu viel vorhandene Oberweite gleich mit. Aber Achtung liebes GinaLisaTeam. Habt ihr schon Euch mal gefragt, warum sich Gina Lina für viel Geld die Brüste hat aufpolstern lassen. Wenn ihr nicht drauf kommt, nochmal kurz den Dirndl-Flaschenöffner anschauen und an Herrn Brüderle denken.

    • So haben wir auch schon gelästert: Haubenträgerinnen müssen ganz furchtbar
      hässliche Segelohren (Format etwa Hans Dietrich Genscher hoch Prince Charles) haben, die sie lieber nicht sehen lassen wollen. Knubbelknie und X- und Wickelwindel-O-Beine! Und diese überaus ekligen tiefschwarzen Damenbärte sind dadurch ebenfalls unsichtbar…

  24. Was zum Geier
    Was zum Geier sind Knubbel_knie.

    Sind das nicht eher die dicken Knoten in der Mitte der Beine von Model-Hungerhakens?

    Dann müsste man ein anderes Ticket aufmachen.

    Weil, diese Knochenknoten, die nur dewegen so dick erscheinen, weil der Rest der misera legs so abgemagert ist wie abgenagte Putenschenkel, die sind doch die wahre ästhetische Beleidigung.

    Wenn – also falls – der Don auch deswegen so viel radelt, nicht nur weil er Gevatter Tod davonfahren will, sondern weil er auch schönere Haxn kriegen will, ja diese knackigen Radlerbeine … das wird schwierig.

    Manche kriegen sie, andere nicht, genetische Veranlagung.

    Ein vorher eher fragiler Mann mit leptosomem Knochenbau kann die kriegen. Wenn er ordentlich und zäh trainiert. Wer jedoch von Beginn an Beine wie Baumstämme hat oder wie der Koloss von Rhodos, riskiert durch Beinmaschinen – wie das Rad ja eine ist – dass die Beine undefiniert überall dicker werden, schiere Muskelmasse die noch mehra wird.

    Einfach nach Wachstumshormon googlen.

    Es gibt Leute (auch Frauen), die haben etwas (zu)viel davon im Blut.

    Solche Menschen haben dann von Natur aus dicke Muskeln, obwohl sie kaum Sport treiben. Ich bin so einer. Wenn ich zartere Haxn haben will, darf ich auf keinen Fall auch noch auf die Beinmaschine. Auch mein Rücken ist recht muskulös, obwohl ich NICHTS tue, absolut nix – außer ein bisschen wandern. Die Natur-Rückenmuskeln haben mich alten Bürohengst bis jetzt vor Bandscheibenschäden bewahrt, protz. (Natürlich habe ich alter Angeber schon Beschwerden, eben andere …)

    Was die angeblichen Ängste typischer gewisser Feministinnen betrifft, die sich für zu fett oder zu hässlich halten: Das ist kein Problem von Feminist-gespinstinnen, die bizarr-neurotischer seien als der Rest, sondern leider ein Problem von gefühlt 90% aller Frauen. Das ist ein Erziehungsding. Und ein Ding der pfundsdämlichen gephotoshoppten Mode-Medien.

    Das nur mit viel Liebe zu lösen ist.

    Meine Partnerin hat diese Einbildungen auch. (Sie ist nicht in Berlin, nicht Aktivistin und schreibt auch keine Hate-Blogs voll). Ihr hat ihre leider etwas lieblose und narzisstische Mutter früh erfolgreich vermitteln können, dass sie hässlich sei. Sie hätte Haare wie Säuborschtn – stimmt nicht, sie hat sehr schöne, lange, volle Haare, von denen andere Frauen nur träumen. Sie hätte zu große Latschen und wurde jede Woche 2-3mal von der eigenen Mutter deswegen gehänselt (manche brauchen kein Mobbing in der Schule, bei ihnen erledigt es bereits die eigene Mutter, das Selbstbewustsein in den Keller zu treiben) – stimmt nicht, sie hat Schuhgröße 39, völlig normal. Sie sähe aus wie ein Bügelbrett, stimmt nicht, sie hat C 75, passt (mir jedenfalls , hehe).

    Man muss sich mal überlegen, was Frauen Frauen antun …

    Aber, wie gesagt, das ist noch einmal noch einmal ein anderes Ticket. Diese seltsame Frau Mutter jedenfalls kommt für mich nicht in ihren heiß ersehnten katholischen Himmel, da nicht für. Eher in die Hölle der Bekloppten & Bescheuerten.

    Die wäre nicht einmal bei einem Erziehungsführerschein einsichtig geworden, diese Tante. Solche 50er-Jahre-Fashion-Victim-Mütter sind die wahre Pest, für mich haben sie das verbockt in Tateinheit mit diesen Modemagazinen. Daher neige ich partiell zu Bücher/Magazinverbrennungen. Zumindest solche ;-) , da kann man nicht intolerant genug sein, so ein Mist das.

    • @Man muss sich mal überlegen, was Frauen Frauen antun …
      Damit sind Sie mitten in der Feminienis Debatte!

      Herzlichen Glückwunsch
      mfG PF

    • So betrachtet wie Sie es tun ...
      … sind diese Damen dann doch alle Opfer, n‘ est ce pas?

      Opfer der Erziehung ihrer seltsamen Mütter (welche ihrerseits eine seltsame Erziehung „genießen“ durften …) und Opfer der Modemedienindustrie. Vormals alle auch Opfer des männlichen Blicks. Über den wahren oder nur eingebildeten sich widerwärtig viele Frauen und Mädchen heute noch definieren. Und den leider widerwärtig viele Männer noch pflegen, ohne sich dessen bewusst zu sein.

      Und alle zusammen sind Armanis oder Guccis oder des zynischen Lagerfeld Opfer. (Welcher eigentlich ein kluger Kerl, aber lassen wir das ebenfalls.)

      Natürlich widerspricht das den liberalen Befindlichkeiten dieses Blogs, dass man doch nicht den Opferstatus gar nie nicht …, aber lassen wir das.

      Für mich sind sie alle Körper-Opfer mit BDD, Body Dysmorphic Disorder (BDD), Anxiety, Depression.
      Höchstens bemitleidenswert. Aber nicht hassenswert.
      Die Welt braucht mehr Liebe. Und weniger Körperkult.
      Nicht wahr, Don?

    • Die Mutteriebe
      @ der andere Gast

      Vielen Dank für Ihren Post und besonders dafür, wie ehrlich Sie über Ihre Partnerin scheiben.

      Meine Mutter hat mich auch nie bestätigt bzw. aufgebaut, im Gegenteil. Freilich hat sie mich nicht so unmöglich kritisiert, wie die Mutter Ihre Partnerin, es war anders: Weil ich ein sehr lebhaftes Kind war, hat sie mich dauernd mit den „braven, lieben, stillen Mädchen“ verglichen und drohte wiederholt, mich in einen Erziehungsheim zu stecken. Ich bin dem lieben Gott dafür dankbar, dass ich ein sonniges Gemüt habe und ihre Neigung zu Depressionen nicht geerbt habe. Es war mein Vater, der mich ermutigte, an mich glaubte, mich aufbaute und sich um mich geistig-seelisch kümmerte. Daher ist es gerade in meinem Fall absurd, ausgerechnet mir vorzuwerfen, ich würde die Frauen für die„besseren Menschen“ halten, wie hier jüngst geschehen.

      Ich habe unter meiner Mutter Jahrzehnte gelitten, es staute sich eine unglaubliche Wut auf. Mein volles Selbstwertgefühl konnte ich erst durch eine Verhaltenstherapie wieder aufbauen.

      Ich sehe meine Mutter heute als Opfer ihrer eigenen Erziehung, als eine unsichere Frau, die selbst am Mangel an Selbstvertrauen litt und so das Gefühl des Selbstwertgefühls nicht an mich weiter geben konnte.
      Bei einem Besuch mit meinen damals kleinen Töchtern, sagte ich einmal zu ihr, dass wenn sie nicht mit dem dauernden an mir Nörgeln aufhört, ich sie nie mehr besuchen würde. Es ging bei irh ein Licht auf, sie war intelligent genug und hat ihr Verhalten revidiert. Ich habe mich mit ihr vollständig versöhnt, und wir haben uns danach sehr gut verstanden.

      Der Mangel an psychischer Zuwendung (in materiellen Dingen war meine Mutter perfekt) wurde durch meinen Vater und meine zwei wunderbaren Tanten kompensiert. Für mich war es sehr wichtig, meine Töchter als Individuen zu akzeptieren, ohne meine Vorstellungen von idealen Töchtern in Form von einer Erwartungshaltung auf sie zu projizieren, sondern ihre Individualität zu unterstützen und ihr Selbstwertgefühl aufzubauen.

      Als junge Frau litt ich streckenweise an leichter Bulimie. Das war in Hong Kong, wo man dauernd auswärts essen geht und trotz der Schlemmerei in Kleidergröße 36 passen will. Ich war damit nicht allein. Eine Freundin von mir missbrauchte Abführmittel, bis sie krank davon wurde, andere schluckten Appetithemmer.

      Das Phänomen, Frauen anzufeinden, die auf ihr Gewicht achten (mit welchen Mitteln und aus welchem Grund auch immer), ist neu. Statt toleranter, werden die Menschen immer intoleranter. Daher auch die geistige Verwandtschaft und abstruse Akzeptanz der Unfreiheit des Islams.

      Ich sah gestern einen empfehlenswerten Film mit Catherine Deneuve, „Madame empfiehlt sich“, 2013. Sie war damals 70, und besonders am Anfang des Films alles andere als schlank, aber nach wie vor schön, mit der wunderbaren Ausstrahlung einer starken Frau. Sic transit tempi …

      P.S. Wenn Stokowski schreibt, dass Männer es nicht wissen könnten, wie es sich anfühlt, eine Burka zu tragen: Westliche Frauen wissen das auch nicht. Verfolgt man den Gedankengang, so lautet die logische Schussfolgerung: Sie sollten das wissen. Das ist doch hanebüchener Quatschkram.

    • Oh so eine Mutter hatte ich auch, der wahre Albtraum
      Zieh den Rock runter, du hast so hässliche (dicke) Knie… war noch harmlos. Ich könnte also zum Thema Knie auch einiges beitragen.

      Meine Mutter hat es tatsächlich geschafft, mir dauerhaft jegliches Selbstbewusstsein auszureden (ich kompensierte das gern und blöderweise mit Arroganz). Dann wuchs ich auch noch zu schnell, überragte sie mit 8 Jahren schon, wie konnte ich nur, so dass man mich nicht einmal in den Arm nehmen konnte. Man könne mir ja anziehen was man wolle, es sähe immer blöd aus, kurzum, ich war überhaupt zu allem zu blöd.
      So blöd, wie mich meine Mutter geredet hat, kann kein einzelner Mensch sein. Als ein Psychiater 1983 während einer quälenden Testphase einen IQ von 120 ermittelt hatte, ich ihr den mitteilte, kam, ja den haben wir ja alle *grrrrr*

      Es ist grauselig und vor allem, das wirkt bis heute. Ich bin ja längst gern bereit, eigene Blödheiten zuzugeben, kein Problem, aber wenn einem welche eingeredet werden, hat das eine andere Qualität. Da hat weder Therapie noch sonstwas genutzt.

      .
      @Herr Feldmann, ich habe mir ubuntu vor Jahren schon mal gespeichert, der Spiegel hatte da mehrere gute Anleitungen. Ich habe mich bis heute nicht getraut, obwohl ich früher meine Rechner auseinander- und wieder zusammengefrickelt und sonstwas veranstaltet habe. Also eher der Hardware-Basteltyp. Nun liegt alles bereit, den Rechner neu aufzusetzen, mikkisoft hat sp2 für win7 parat, ich fange mal an und bin dann mal wech.

    • Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die paar Zenimeter am Bein relevant sein sollen. Und nein, ich bin nicht hinter dem Mond gross geworden.

    • Die Mutterliebe - ein Tabu
      @ P Feldmann
      Das ist ein absolutes Tabuthema. Das habe ich die paar mal gemerkt, als ich in einer geselligen Damenrunde unter Freundinnen, in welcher sonst über alle möglichen „Geheimnisse“ geredet wurde, über meine Mutter erzählt habe. Hinterher haben mir mache gratuliert, dass ich so mutig sei, darüber zu reden, während sie niemals den Mut aufbringen könnten. Oder sie meinten, dass sie dann das Gefühl hätten, ihre Mutter „verraten“ zu haben bzw. ein schrecklich schlechtes Gewissen hätten. Ich finde es schlimmer, solch einen seelischen Ballast ein Leben lang mit sich zu tragen, ohne sie jemals aufzuarbeiten.

      Tja, die Behauptung, dass Frauen nicht zueinander halten würden, ist wohl doch nicht ganz richtig. :-> Jedenfalls, wenn es um das Thema Mutter geht.

    • Das war eine Polemik gegen den politischen Feminazismus, der die Frauen auch nur zu Opfern macht
      , sie instrumentalisiert. Ich habe das Textzitat weder als eine Entschuldigung der „schuldlosen Determinierten“ noch als einen Ausfall gegen Mütter gemeint (wie käme ich dazu? ). Meine Eltern haben nicht mehr falsch gemacht als ich mache. Vielleicht sogar umgekehrt.
      Tut mir leid wg. des Missverständnisses

  25. Tja, die Lebensfreude wird der Grund für den Druck auf den Auslöser sein.
    Die macht einfach gute Laune.

    Schlechte Laune hingegen entsteht beim Anblick von, entschuldigen Sie meine Offenheit, mangelintelligenten NetzfeministInnen.

    Dabei ist es ganz einfach. (Schlag nach bei Covey…) Wenn man sich mit dem Beschäftigt, was man tun kann, dann erweitert sich der Kreis des eigenen Einfluss. Wenn man stattdessen immer auf das schaut, was einem Sorge bereitet, dann schrumpft der Kreis des eigenen Einfluss.

    Es sei den Dummbrunzn geraten einmal aufzustehen und ins Leben zu gehen, anstatt in galoppierender Senilität vor der gemietkauften Tastatur zu sitzen.

    • Die sind nicht mangelintelligent ...
      … sie brauchen Liebe.
      Das ist alles.

      Gegen sie herumhöhnen ist nicht das Richtige.
      Es verrät nur Schwäche. Die Schwäche des Höhners.

    • Jaja, die Liebe
      dazu zwei Dinge.
      Erstens: Um Liebe erfahren zu können, muss man sich erstmal selbst mögen. Bei dem Geifer, der aus der Netzfeministen-Ecke kommt, erscheint mir das unwahrscheinlich.

      Zweitens: Wenn das eigene Können und die eigene Disziplin nicht über das Niveau EinzelhandelskaufDings hinausragen… Dann sollte man halt etwas machen, was einem liegt. Die Abwesenheit von Geist, Anspruch und Erkenntnis bei einigen der Sozialwissenschaften führt halt zu einer Menge s.g. Akademiker, die aber eigentlich ein begrenztes geistiges Rüstzeug mitbringen.
      Und ganz ehrlich: Klar ist Berlin toll. Aber vielleicht ist man mit der eigenen Haschplantage auf’m Dorf und ein paar wenigen guten Freunden dort glücklicher als in der großen Stadt mit 1000 Followern in der eigenen Blase aber keiner echten zwischenmenschlichen Beziehung.

      Und Bitteschön: Ich höhne nicht. Freud sagte mal „Manchmal ist ein Haus ein Haus“. m.a.W.: Manchmal gibt es nix zu deuten. Manchmal ist ein unerzogener Rotzlöffel genau das. Und wenn man keine Manieren hat, dann möchte auch niemand mit einem zu tun haben.

  26. So schauts aus,
    und wenn man nicht zu denen gehören will, die unten liegen, zapft man halt notfalls das Trinkwasser an den Wasserstellen von Friedhöfen. Diesen Pro-Tip habe ich übrigens von unserem Langstrecken-Spezialisten Crispinus.

    Nächstes mal spenden wir bei St. Notburga eine Kerze.

    • Die Not und die Burka
      Die Notburga, die?
      Die Patronin der Dienstmägde?

      Des is eztat net woah, net woah?
      Schockschwerenot.

    • Haha,
      der Jokus kam mir vorhin auch in den Sinn. Allein ich verkniff ihn mir aus Dankbarkeit über das gute Trinkwasser aus dem Hahn vom Friedhof neben der Wallfahrtskirche in Maurach am Achensee (siehe vorvorigen Beitrag des Hausherrn). Dort haben wir Anfang August nämlich schon mal Halt gemacht auf einer Radrunde. Der ortskundige Mitfahrer hatte Bedenken bezüglich des Wassers, ich aber hatte großen Durst und machte daher den Vorkoster.

    • Ich habe mit der Kirchenführerin gesprochen und sie sagte, es sei gutes, reines Quellwasser.

  27. Titel eingeben
    Hm, ich meine mich zu erinnern, welcher Blog das Körperleid thematisierte, hier bei der FAZ, im Juli letzten Jahres; ich möchte nicht so uncharmant sein, das zu verlinken. Die betreffende junge Dame hat sich die Latte wider Glück und Zufriedenheit durch diverse Eigenheiten recht hoch gehängt. Derzeit finden sich weitere Blogs desselben Geistes als mehrfach diskriminiertes Opfer auf anderen Plattformen, jenseits der Blogosphäre und der Filterblasen sich selbst isolierender missvergnügter unglücklicher Mittzwanziger*nnen dürfte das wenig zur Kenntnis genommen werden. Unumstritten ist eine solche quasi selbsthergestellte „Diskriminierung“ auch nicht.

    Krähen Sie lieber nicht so laut auf dem Mist erzielter Erfolg, knackiger Schinken hin oder her, es sitzt immer jemand auf dem Sofa und nimmt übel. ;-) Danke für die Fotos gestern und vorgestern, jetzt weiss ich, warum ein Freund partout aus NRW zu Ihnen ins Südliche ziehen wollte.

  28. [Don’t] Mind the Gap
    Lieber Don Alphonso, es sind heute wunderchöne Bilder auf Ihrem Blog, und zu dem Thema über die wichtige Körperlichkeit, wie die Lage zwischen den Oberschenkeln auszusehen hat :->, habe ich etwas recherchiert.

    Wie ich die Diskussion über die Oberschenkel bisher verstanden hatte, so geht es darum, sich quasi gegen die dünnen Oberschenkel von den Zero Size Damen, bei denen zwischen den Oberschenkeln eine Lücke vorhanden ist, zu rebellieren. In den social media kursieren Fotos mit Gruppen an Frauen, die nebenaneinander im Bikini bekleidet am Boden liegen, sodass der Betrachter erkennen kann, dass ihre Oberschenkel keine Lücken aufweisen und sie sich trotzdem in ihrer Haut wohl fühlen und Spaß haben können. ;-)

    Ich weiß nicht, was der „Protest“ soll, denn niemand zwingt eine Frau, ein Zero Size zu werden. ;-)
    Es scheint also eine Art Zwangsvorstellung in den Köpfen jener Frauen zu existieren, dass sie unbedingt Zero Size sein müssten, und wenn sie das nicht schaffen, so protestieren sie, weil sie es nicht schaffen, sondern statt dessen der Netzwelt zeigen: Guckt mal her, wir haben auch Oberschenkel, und die haben keine Lücke dazwischen. ;-)

    Die wohl berühmteste Zero Size ist Victoria Beckham:
    http://ohnotheydidnt.livejournal.com/42178806.html
    Wie man aus dem Artikel entnehmen kann, sind Weihnachten mit dem opulenten X-mas Dinner und den anderen Goodies ein Graus für Zero Size Damen, und hier erfährt man, wie Miss Beckham mit diesem weltbewegenden Problem über die Feiertage umgeht und sich hinüerb rettet. :->
    Ein paar Jahre später scheint sie die Methode perfektioniert zu haben, sieht nunmehr eher aus, wie aus einem Gruselkabinett entsprungen: ;-)
    http://thesizzlingmess.blogspot.de/2012/02/too-much-of-nothing-size-zero.html

    Frauen mit Zero Size sind dünner als das herkömmliche Ideal 90-60-90. Zero Size ist eigentlich ein chronischer Zustand von Unterernährung, an der Grenze zur Magersucht, außer bei Frauen, die von der Körpergröße her klein sind. ;-)
    https://en.wikipedia.org/wiki/Size_zero

    Wie alles Gute, so kommt die Kampagne, die „Don’t mind the gap“ heißt, aus den USA :->, und zwar ursprünglich als Werbekampagne eines Bademodenherstellers. ;-)
    http://www.huffingtonpost.ca/2016/07/04/swimsuitsforall-dont-mind-the-gap_n_10804572.html

    Es gibt inzwischen auch die Gegenbewegung „Mind the Gap“, von Frauen, die solch eine Lücke zwischen den Oberschenkeln vorweisen können und sich darüber freuen bzw. in Gyms hart dafür arbeiten, die kostbare Lücke doch noch hinzukriegen oder zu bewahren. :-> ;-)
    http://thechive.com/category/girls/mind-the-gap/

    Wobei das Wort „gap“ inzwischen vielfach eingesetzt wird: Gender gap, generation gap, und nun gibt es halt auch noch the thigh gap oder eben das Fehlen davon, mit entsprechenden memes und Kampagnen.

    Wenn man glaubt, es kann nicht noch dümmer werden, wird’s noch dümmer.

    P.S. :-> bedeutet Ironie. :->> bedeutet noch mehr Ironie, ;-> bedeutet augenzwinkernd Ironie.
    ;-) bedeutet: nicht ernst zu nehmen. Das bedeutet, dass das Thema mich z.B. nicht zwingend interessiert und ich daher keine Lust habe, mich darin zu vertiefen oder sogar darüber zu streiten.
    Ich werde von nun an meine Posts entsprechend markieren, um weiteren Missverständnissen und Missdeutungen vorzubeugen. ;-)

    • Liebe Tam, nun muss ich doch schnell noch was sagen
      ehe ich win neu aufsetze.

      Ich habe nach Verlust des Babyspecks lange 49kg, dann bis 1995 53 kg gewogen, Gr. 36, keine 60er Taille, nee überhaupt gar keine, hat irgendwer bei mir vergessen, Lücke zwischen den Oberschenkeln, vorstehende Hüftknochen, aber nicht mager oder gar danach süchtig. Es war alles an mir dran, was an Frau dran sein soll, gefressen wie ein Scheunendrescher, so dass ein Kunde meinte, mit mir mache es richtig Spaß, zum Italiener essen zu gehen. Mein Mann plärrte immer gleich, er nähme nur eine Seezunge… während ich dann Antipasti vom Wagen, Spaghetti dingsbums, Hauptgericht, Dessert vom Wagen und nochmal eins von der Karte mit gefuttert habe. Im Taxi lag ich dann zwar bis Unterkante Lippe abgefüllt, aber glücklich auf dem Weg zurück ins Büro.
      Es kommt wohl auch immer ein wenig auf den Körperbau an, mein Skelett ähnelt dem einer 12jährigen, die ein bisschen zu groß geworden ist.

      Dann fing ich 1995 mit 49 Jahren an, regelmäßig das ganze Jahr über Cetirizin gegen die verflixten Allergien zu nehmen… seitdem trauere ich meinem alten Gewicht hinterher. Und wie mir geht es vielen anderen Frauen, die das Zeug nehmen. Dem Don scheint das angeblich nix auszumachen… ich denke aber, ohne diese Pillen wäre er schlanker, trotz diverser Torten.

    • Tortenschlachten
      Lieber Don Alphonso,
      nicht, dass Sie glauben, dass die Ironie :->, ;-) etc. auf Ihren Text bezogen war. Natürlich nicht, den fand ich, wie gewohnt, fabelhaft, selbst wenn ich das diesmal bisher nicht erwähnt habe.

      Btw. Ihre Vorliebe für Obstschnitte und Torten teile ich vollends. Dazu möchte ich Ihnen und anderen Genießern der Konditorei-Köstlichkeiten diese Lektüre empfehlen: „Kummer mit jütländischen Kaffeetafeln“, eine köstliche Erzählung aus „Zaungast“ von Siegfried Lenz. Amüsant auch „Unter Dampf gesetzt – über die finnische Sauna“ im gleichen Buch.

    • Ich habe demnächst wieder ein tolles Tortenbild auf 2094m Höhe.

    • Fußball
      @ Tamarisque

      … die dünnen Oberschenkel von den Zero Size Damen, bei denen zwischen den Oberschenkeln eine Lücke vorhanden ist, …

      Seltsames Schönheitsideal auch.
      Die Weiwa, da wo bei denenna zwischen geschlossen Beinen ein Fußball durchgeschossen werden kann, das kann nicht wahr sein. Das soll schön sein? Wie sieht das denn aus. ;-) herrjeh.

      Kopf an die Wand hau.
      Jessas.

    • Wg. Thy Gap. Damenwahl: Ziehe deutlich ...
      … die rechte sexy Dame vor:
      http://www.thestudentroom.co.uk/attachment.php?attachmentid=238728&d=1376928404

      Die linke kriegt erst mal was Ordentliches zu essen.
      Vor nicht allzu langer Zeit hat man Menschen, die so aussahen, aus Lagern befreien müssen.


    • Liebe Renate S.,
      Frauen trauern dem alten Gewicht hinterher, ob mit Medikamenten oder ohne. ;-) Als ich nach meinem „Gewichtsknick“ in einem Damenbekleidungsgeschäft der gehobenen Art nach einer Strickjacke und einem passenden Rock schaute und mich nicht entscheiden konnte, sagte die ältere Verkäuferin – beinahe für sich selbst murmelnd: „Die Kundinnen können sich einfach nicht damit abfinden, dass Sie nicht mehr in 36/38 hineinpassen.“ Ich war nicht mehr super schlank, sondern normalgewichtig, und sie hatte mein „Problem“ haarscharf genau erkannt.

      Ich leide auch an diversen Allergien. Weil ich ein Arztmuffel bin, habe ich nie Medikamente eingenommen, und die Symptome sind im Laufe der Jahre von allein wesentlich geringer geworden und sind heute vernachlässigbar.

      Inzwischen habe ich jedoch festgestellt, dass meine Symptome mehr psycho-somatisch als stofflich getriggert werden. Wenn ich im Fernsehen einen Raucher sehe, kratzt mir der Hals, ich muss husten, meine Nase fängt an zu kribbeln, die Augen tränen sich, ich bekomme Kopfschmerzen. Der Gedanke allein reicht schon. Beim Schreiben hier musste ich schon etwas niesen…;-)

    • Liebe Tam, ganz so einfach ist die Sache nicht.
      Altersbedingtes Gewicht wäre ja hinzunehmen, aber doch nicht 81 kg. Vielleicht können Sie sich vorstellen, wie man sich damit fühlt, wenn man sonst 53 gewogen hat.
      Nicht angefressen, sondern durch Teldane, Cetirizin und Asthmasprays zugelegt. Man kriegt echt die Platze. Spiriva abgesetzt, neuen Spray bekommen, 10 kg recht schnell wieder verloren. Cetirizin nehme ich auch nicht mehr, sondern Loratadin, von dem ich nicht so zunehme, das aber m.E. auch nicht so gut wirkt.

      Unterdessen habe ich drei verschiedene Asthmasprays und alle haben massivste Nebenwirkungen. Ich nehme zwar nicht mehr zu, aber das Abnehmen gestaltet sich auch nicht so einfach, trotz kalorienreduziertem Essen, was ich nun seit Mitte Mai mit Hilfe eines Online-Ernährungstagebuchs veranstalte (der Don amüsiert sich ja immer über erzählmirnix, der kennt das). Magerquark gekauft, das war’s, seitdem spinnt mein Magen und kriegt sich noch immer nicht ein.

      Allergien habe ich schon als Kind gehabt, obwohl nicht keimfrei aufgezogen, nur war das damals absolut kein Thema. Unterdessen sage ich immer, außer Hund, Katze, Maus freie Auswahl. Wenn man gegen Soja allergisch ist, hat man irgendwann sämtliche Kreuzallergien, dazu Milben, Schimmelpilze, Frühblüher, Gräser usw. Also das ganze Jahr über die helle Freude. Dazu ein Lungenemphysem, die Luft wird verdammt knapp. Und durch die Allergien oft erhöhte Temperatur, die mich 1971 für 7 Wochen ins Krankenhaus brachte, weil kein Mensch an Allergien = Heufieber dachte und man mir dann eine Unterleibs-OP angedeihen ließ, ach und nen Blinddarm hatte ich ja auch noch.

      Heute wäre ich glücklich, wenn ich auf 58-60 kg runter käme, aber noch hänge ich bei 67. Und bei 60 kg bräuchte ich immer noch Größe 42. Die Hosen in der Größe hängen noch im Schrank, Brax sei Dank sind die immer noch aktuell.

      Übrigens, Arztmuffel bin ich auch, heftigst. Ich hole mir jedes Quartal meine zwei Rezepte für Schilddrüsentabletten (ich hab nämlich keine Drüse mehr) und Sprays, Fragen, sollten wir nicht mal ein Blutbild machen konterte ich zweimal mit, interessiert sie das wirklich? Mich nicht. Seitdem belämmert mich in der Praxis keiner mehr.


    • Liebe Renate,
      es tut mir leid, dass Sie so sehr mit Ihren Allergien zu kämpfen haben. Ich hatte die ersten Allergieschübe erst nach der Rückkehr aus den Tropen, wo der Pollenflug nicht so konzentriert vorkommt. Aber im Vergleich zu Ihnen ist das längst nicht so schlimm.

      Wie ich schon mal schrieb, so leide ich an einer chronischen Komplikation aus der widerwärtigen ex Windpocken-Virusseuche Herpes Zoster, PHN. Bis dahin war ich das letzte Mal krank Ende der 90er, an Borreliose, die ich mir in den vielen Waldspaziergängen mit meinen Hunden durch die Zecken zugezogen hatte.
      Die mutierten Windpocken-Viren hocken nun im ganzen Körper in den Nervenbahnen und -strängen. Eine Krankheit, die durch Medikamente nicht heilbar ist, für die Wissenschaft uninteressant und daher all-gemein nicht bekannt. Ich lese ab und zu in britischen und US Betroffenen-Blogs, in welchen verzweifelte Menschen voller Wut sich darüber beklagen, dass die Ärzte die Krankheit nicht kennen, auch nicht verstehen und daher den Patienten nur Schmerzmittel (gerne Opiate) und Psychopharmaka verschreiben können. Ich nehme keine. Meine Schübe werden seltener und schwächer, also bin ich auf dem besten Weg der Besserung, aber es geht langsam voran.

      Seltsam ist: Seitdem ich krank bin, mag ich meine bisherige Lieblingsmusik, wie z.B. Wagner oder Led Zeppelin nicht mehr: ist mir viel zu intensiv. Stattdessen habe ich italienische Arien mit Jussi Björling und Offenbach entdeckt und höre u.a. das verlinkte Lied immer wieder; irgendwie bereitet es mir Freude. Vielleicht heitert die Musik auch Sie auf. Alfredo Kraus war bei der Aufnahme über 60, finde ich beachtlich. Viel Vergnügen und alles Liebe für Sie! (Die Aufnahme ist etwas lädiert, aber ich finde die Interpretation, die ich sonst höre, nicht im Internet.)
      https://www.youtube.com/watch?v=KNe9KkQZoik

    • Alles halb so schlimm, liebe Tam
      der Mensch gewöhnt sich an fast alles und mich gibt es halt seit ich denken kann nur schniefend. Ich habe da keinen Leidensdruck, wenn mich andere entsetzt anschauen, weil ich grad wieder eine Hustenattacke habe, nehme ich eine Pille und gut ists. Die Allergien haben längst die Etage gewechselt, von tränenden Augen bin ich schon lange weg.

      Die Pharmaindustrie ist wie jedes Unternehmen auf Gewinnmaximierung ausgelegt. Das ist nicht schön, wohl aber verständlich. Allerdings sehe ich nicht ganz ein, warum wir preislich dermaßen abgezockt werden.

      Mit der Musik geht es mir ähnlich, es hat nach dem Tod meines Mannes angefangen. Klassische Musik lässt mich heulen, gnadenlos, im Auto veranstalte ich keine Disco mehr, höre nicht mal Radio. An seltenen Tagen krame ich eine Kassette aus dem Handschuhfach, drehe voll auf und das kann dann Techno oder Grönemeyer sein, bei dem ich lauthals mitgröle, ihn aber eigentlich nicht mag, natürlich bei offenem Fenster. Da kommen dann meine halbstarken Seiten durch, mancher schaut dumm, die alte Schachtel, macht nix.

      Nun genug der Wehwehchen, jeder hat irgendwelche und wer morgens aufwacht und nichts merkt, ist wahrscheinlich tot.

    • Liebe Tamarisque, welche Interpretation hören Sie denn sonst? Verlinkt haben Sie
      Alfredo Kraus – Chanson de Kleinzach – Hoffmann Barcleona 1988

      Barcleona? Barcelona?

      Parma 1988 gibt’s und Las Palmas 1995:

      http://www.yourepeat.com/watch/?v=_mWU9OLVLng&start_at=2363&end_at=2698

      hört sich am besten an…


    • @ Renate Simon
      Monate lang konnte ich nichts außer Klassik der beruhigenden Art hören. Zum Glück ist das inzwischen wieder besser.
      Sonst bekomme ich in regelmäßigen Abständen einen Musik-Flash, meistens spät in der Nacht, und dann höre ich all meine Lieblinge durch: Bryan Ferry, David Bowie, Grace Jones, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Diana Ross etc. etc., Klassik, Soul, Blues, Reggae, Rock, je nach Lust und Laune. Ich mag auch viele neue Sachen, die ich durch meine Töchter kennenlerne. Beim Techno halte ich die Ohren zu oder laufe weg. ;-)

      @ Frauke Amgelin
      Den von Ihnen verlinkten Auftritt kenne ich auch, hört sich tatsächlich viel besser an. Aber ich verlinkte das technisch schlechtere Video, weil ich das Bühnenbild, das Tanzen und die Schauspielerei von Alfredo Kraus so charmant finde. Das finde ich lustig und authentischer als den Soloauftritt, das macht mir gute Laune.

      Gewöhnlich höre ich das Lied jedoch auf einem CD, und zwar von Joan Sutherland, Plácido Domingo, etc.; Richard Bonynge: Suisse Romande Orchestra & Chorus. Leider konnte ich dazu kein Video finden.

    • Musik....
      Liebe Tam, mein Musikgeschmack umfasst fast all das, was Sie auch nennen. Allerdings Stevie Wonder oder Diana Ross usw. müssen für mich nicht sein, und das alles zeitlich doch versetzt. Blues (den ollen Hooker u.a. ich hatte so viele Platten) und Soul, die heiße Phase hatte ich in den 70ern, parallel dazu Pink Floyd bzw. dann David Gilmour, noch heute gern gehört. Wofür ich nie geschwärmt habe, waren die Rolling Stones oder Beatles oder gar früher Elvis…
      Klassik querbeet außer Wagner, den nur partiell, Orgelkonzerte, aber, egal ob daheim oder in der Kirche gehört, es läuft unaufhaltsam. Es dauert nur wenige Minuten und ich bin in Tränen aufgelöst.

      Mit Techno, House, Trance ist es wohl eine Sache für sich. Ich bin ja Jahrgang 46, mein Mediamann war Jahrgang 49 und wir beide mochten diese Musik. Mein AD, 20 Jahre jünger, bekam die Krise, wenn ich in der Agentur so etwas laut laufen ließ. Aber ich mag‘s halt, grad gestern im Auto wieder gehört. Und im Netz habe ich Sender gefunden, die genau das spielen, leider kann ich zuhause nicht die Lautstärke hören, die ich eigentlich bräuchte und Kopfhörer mag ich nicht. Wenn es auch Musik gibt, die nur über Kopfhörer alles hergibt (The Alan Parsons Project – The Fall Of The House Of Usher, man gruselt sich, steht förmlich im Regen und bekommt nasse Füße) https://vimeo.com/23636559

  29. Auf einer Gedenktafel irgendwo oberhalb von Pfelders
    Wanderer halt‘ an und gedenke mein.
    Was ich jetzt bin, wirst Du bald sein.

    • Sehr schön. Und das ist noch die nette Version vom Südtiroler Passeiertal ...
      … so geht die direkte fränkische:
      Hier liegen meine Gebeine, ich wollte es wären Deine.

      Aa net schlecht die Grabstein-Fassung ‚Return to Sender!‘:

      Als Jungfrau geboren,

      als Jungfrau gelebt,

      als Jungfrau gestorben.

      Kurz gesagt: Ungeöffnet zurück!

  30. "There if I grow, The harvest is your own" Nein nicht Banquo, ich meine Don.
    Wollte gerade eine Streitrede verfassen über meinen Verdacht, dass in Meran immer noch sogenannte Souvenirs (von denen keines über unseres Hauses Schwelle gelangte) immer noch mit orangefarbigen Uranfarben veräußert werden (orangefarbige ! Kirchenbedachung mit Schlern-Massiv, warten Sie ich setze nur das herausgesprungene Gebiss wieder ein). Vermutlich unverkäufliche Restposten mit Bestandsschutz, Herstellungsjahr um 1963.

    * Legge XXX, Capo III, art. 10 bis – 10 octies
    .
    Aber da fiel mein Blick auf den gedrechselten Teller mit einem Sinnspruch, den schöner ein gewisser Herr Gottlieb Wendehals nicht hätte ersinnen können. Gemessen an den restlichen Fingerandeutungen (die eher wie Zehen sich gerieren) lassen doch die beiden Knubbel-Indexe eine gewisse Ähnlichkeit mit einem andern, ausschließlich männlichen Gliedmaß nicht verleugnen. Aber das wird purer Zufall oder die Ungeschicklichkeit die den Lötkolben führende Hand gewesen sein. Wenn diese Tellerbodenbeschriftung in einem Wirtshaus hängen sollte, so errate ich von hier aus die Prinzipalklientel der Gaststätte. Sollten dort alle Teller derartig beschriftet sein, sind clandestine Anbahnungsversuche („Ha, du koosch uff´d Naachd bei mir neischlubbfe, wenn die onder (die Freundin der Angesprochenen) schnarecht“).
    .
    Tzz,Tzz, dieser holperige Doppelreim mit der nicht gegenderten Empfehlung an den „Wanderer“ (als ob nur der Mann des Wanderns fähig), schön dahingeschrieben, muß wohl nach der ersten weinlastigen Jausen, eher nach dem Mittagessen angebracht worden sein. Also ich würde das zweite „mir“ durch „dir“ ersetzen.
    .
    Weiterhin bonne tour.

  31. Naja, ein wenig deftige Ironie muss wohl auch mal wieder sein:
    http://blogs.faz.net/stuetzen/files/2016/08/tmtmeri.jpg

    wie sonst könnte der „Brazened ill-mannered, large skunk“s Wahlspruch ausgerechnet hier hineingeraten sein?!

    • Das steht an einer Kapelle und weist darauf hin, dass das Leben vergänglich ist.

    • Aha, dann war also bundeskanzlerindrangelamerkel (=> Brazened....) dort auch
      zu Besuch und hat sich da die Anregung für ihre Einladung an die zuwandernden (Ver-)Gänglichen geholt, gut zu wissen…

  32. Was hatten Sie denn mit?
    „[A]m nächsten Morgen ordentlich am Buffet zu erscheinen und den dortigen Rentnern einen guten Eindruck zu vermitteln.“

    Und wie war das möglich mit dem bisschen Gepäck, das Sie auf Ihr Rennrad gepackt haben? Mit acht Kilo in den Taschen käme ich nicht weit, allein schon der Wasservorrat, Proviant, Werkzeug etc… Gut, war wohl nur für ein langes Wochenende, Handtücher gibt’s im Hotel – aber das kommt mir trotzdem sehr leicht vor. Wie geht das?

    • Eine leichts Stoffhose mit Bügelfalten, leichte zweifarbige Wildlederschuhe (ich habe alle meine schuhe durchgewogen, man glaubt gar nict, wie schwer die sind) und ein weissblau gestreiftes Hemd mit weissem Kragen. Sieht formeller als Urlaub aus, ist aber wirklich nicht schwer.

  33. Salz
    Aha, man sieht: Da, wo der „homme de lettres“ sich körperlich verausgabt, tritt der Intellekt zurück und es intensiviert sich das Verlangen zu rein körperlichen Betrachtungen, z.B. an Brotzeitbrettln, Flaschenöffnern und Kühlschrankmagneten. Der Dreißigjährige Krieg mit den GenderistInnen in Berlin ist fern, man lebt noch, also was kann es da Schöneres geben als üppigsten Barock und derbe Späße. Volles Verständnis!

    Hans Blickensdörfer, Sportjournalist mit Hang zum Literarischen (oder umgekehrt), läßt in seinem lesenswerten Tour de France-Insider-Epos „Salz im Kaffee“ den sich über den Tourmalet quälenden Helden darüber witzeln, daß es nach den Etappen zwar nie an weiblichen Groupies fehlt, die mit ihm aufs Hotelzimmer gehen wollen, diese dann aber seinen vom Sattel geformten breiten Hintern nicht besonders attraktiv finden, besonders im Vergleich zu Athleten anderer Sportarten.

    In diesem Sinne…

    Oh Donna Clara
    ich hab‘ dich tanzen gesehn
    und deine Schönheit hat mich
    toll gemacht.
    Ich hab im Traume
    dich dann im Ganzen gesehn,
    das hat das Maß der Liebe
    voll gemacht.

    • Es fing damit an, dass das Brett eben ausgerechnet bei Frasnelli hing, wo ganz sicher kein Mallepublikum einkauft – das ist ein hoch seriöses Küchengeschäft, in dem man ziemlich allein unter Frauen ist. Wäre es abschreckend, würde man es dort nicht so positionieren. Sprich, neben der offiziellen Moral in Deutschland gibt es offensichtlich auch andere Sichtweisen. Und darum geht es: Dass es welche geben kann, die auch mal gut tun, ohne gleich wie auf dem Brett zu sein.

  34. Alter Spruch
    Wer schnell löppt, der sieht et nicht, wer langsam löppt, der denkt, et mutt so sin!

  35. Fehler 500
    @Frau Simon, Installieren Sie Opera. Das gibt es auch für Windows. Wenn Sie Ubuntu parallel zu Windows installieren wollen, sollten Sie jemanden beiziehen, der sich auskennt, weil man eine eigene Partition erstellen muß. Jedenfall sollten Sie vorher ein vollständiges Backup Ihres Rechners machen damit nichts verloren geht. Ich verwende Linux seit 2003 und Ubuntu seit 2007, ich möchte es nicht mehr missen. Parallel dazu habe ich Windows 7 weil ich Programme habe, die nur unter Windows laufen zB Nikon NX2.

    • Danke Herr Rothleitner,
      aber ich trau mich nicht, habe wieder win7 drauf, funktioniert ja und auch meine Programme verlangen hälftig win. Aber nun kann ich Thunderbird nicht einrichten, der akzeptiert plötzlich mein Passwort nicht (Outlook hat’s letzte Woche noch genommen), es ist ein Kreuz. Nun warte ich auf neue Zugangsdaten von T-O, das kann Taaage dauern und meine Mails häufen sich im Nirwana.
      Als Browser habe ich wieder Chrome installiert, kämpfe mit mir, doch wieder auf Firefox umzusteigen. Hatte da nur zuletzt ständig das Problem mit plugin container.exe, war nix zu machen. Sollte jetzt nach Neuaufsetzen vielleicht klappen.

  36. Macht hier irgendwie keine Spass mehr...
    Mensch Don, so langsam geht einem Dein Feminismus-Bashing ja echt auf den Senkel. Das ist so unangenehm verallgemeinernd. Und so umcharmant und persönlich verletzend. Wo sind Deine wunderbar ironischen, dekadenten und amüsanten Beiträge der Anfangsjahre? Klar, wenn man in Blogs polarisiert und angreift, bekommt man höhere Klickzahlen. Aber dann könntest Du auch gleich für Huffington oder Fokus schreiben…

    • Es muss ja nicht jeder alles lesen. Ich bin da unempfindlich, der Beitrag war gewissermassen ein Geschenk nach einer Diskussion mit einer gewisse Sophie Passmann.

  37. Kahane und freilaufende Säue
    Vor diesen warnt diese Frau ja in ihrem kürzlichen Kommentar in der Berliner Zeitung.

    „Also Vorsicht vor freilaufenden Säuen. Wenn sie erst einmal losgelassen, werden sie jeden überrennen, der ihnen im Weg steht.“

    Das ist natürlich für den Fall der Fälle lediglich eine fürsorgliche Warnung, könnte doch so ein Borstenvieh zu Leid und Wehklagen führen.

    Ganz sicherlich ist das kein Aufruf, solch bostige Wesen (wie z.B. die „Sau“ Don Alphonso und/oder andere, die sich womöglich als Rotte gebieren) zu jagen, zu attackieren und auf feinste Jägersart mit einem Blattschuß zu erlegen.

    Denn, das wäre ja je nach Lesart und Intention strafbar.

    Und jemand, der von diversen Bundesministerien unterschiedlichst gefördert wird, wird sich doch nicht so vergaloppieren.

    Aber wissen Sie, verehrter Don Alphonso und geneigte Kommentatoren- und Leserschaft, da gabs doch eine Organisation mit einer Frau an der Spietze, die den Bundesinnenminister zu einem Rechtsextremisten erklären ließ. Ich halte es durchaus für solch einen Aufruf.

    Auf das bald ein Halali ertönen möge.

    Einfach nur widerlich von jener Frau Kahane.

    • Doch, genau DAS ist es!
      „Ganz sicherlich ist das kein Aufruf, ….., zu attackieren und…. mit einem Blattschuß zu erlegen.“

      Beispielsweise hier: Schlägerattacke auf den Fraktionsvorsitzenden der AfD im Landtag von Rhldpfz. in Mainz , tags auf offener Straße
      https://quotenqueen.wordpress.com/2016/08/31/auch-uwe-junge-von-linken-nazis-ueberfallen/

      Und inzwischen habe ich die Schnauze voll. Demokratie funktioniert nur von beiden Seiten.

    • Es ist fraglos so, dass manche Mittel deutlich abzulehnen sind, aber sich nach unten orientieren ist auch falsch.

    • Abgewogen ...
      … wollte ich es darstellen, damit meine Meinung nicht ein Höllenfeuer über dieses Blog ausbrechen möge, Herr Feldmann.

      Ich hätte es auch deutlicher schreiben können, z.B. dass jene von Kahane geführte Stiftung Linksextremisten fördert, wie hier gelegentlich verlinkt war, ich hätte schreiben können, dass es Kahane darum ginge, Schwarzwild zur Strecke zu bringen, ja, was ein Zufall, nicht wahr?

      Und die Rotte wird ja markiert, las ich doch heute irgendwo, gegenüber einem Bundestagsabgeordnetem würden rechtliche Schritte geprüft, weil dieser Ministerin Schwesig aufgefordert habe, die Förderung dieser extremistischen Stiftung einzustellen.

      Ist das nicht ein „dezidiert rechtsstaatlicher“ Hinweis darauf, wer zur Rotte gehört?

      Ich habe seltener einen Rechtsstaatlichkeit vorheuelnden und doch unverhohleneren Aufruf zur Gewalt gelesen als in jenem Kommentar von Kahane.

    • Irgendwie scheint denen nur noch der Rechtsweg einzufallen…

    • Don Alphonso
      Sie zeigen uns ja das Erlebnis des Aufwärtsstrebens wie auch der Abfahrten.

      Der Weg führt, welchen wir wählen und was wir draus machen, ist etwas anderes.

    • Glück kann man nicht kaufen, sagt ein ates Sprichwort.

    • Thomas, danke....
      Danke für den Lacher.

      Wissen Sie, Sie haben wirklich so gar keine Ahnung davon was so ein Linksextremer ist.
      Ausgerechnet solche Kaperles wie Schwesig oder Maas, am besten auch gleich noch maiziere als linksradikal zu einzusortieren, das ist schon echt was Besonderes.
      Naja, wenn es ihrem Weltbild hilft….

      Denken sie mal drüber nach, was man denn unter einem linken Spiesser versteht, vielleicht klingelt es ja…

    • Lesen ist so eine Sache, TDV
      Sie haben vielleicht schon gelesen, wer so alles von jener Stiftung profitiert bzw. gefördert wird?

      Und wer jene Stiftung auf die eine oder andere Weise fördert?

      Unterm Strich bewundere ich die Stringenz ihrer Logik, mit der Sie daraus ableiten, ich würde z.B. die von Ihnen genannten als linksextrem einordnen. Wahrlich eine großartige Leistung Ihres Denkens.

    • @TDV, Linksextremismus
      Reading is an art these days …

      TDV, vielleicht habe ich eine andere Kunst als Sie, aber in meinen Büchern liest sich das richtig, was Thomas sagt: Die Kahane Stiftung fördert [auch] Linksextremisten. Also zumindest Menschen die sich dafür halten.

      Einen Lacher gibt es dafür kaum; außer dafür dass sie es tut. Auch wenn mir der im Halse stecken bleibt, weil das nichts mit Grundgesetz oder Demokratie zu tun hat, wenn eine mit Steuergeldern geförderte gemeinnützige Stiftung Leute fördert, die blind und tumb auf alles (wenigstens verbal) einschlagen, was politisch nicht dem dernier cri entspricht.

    • So einfach ...
      … kanns sein, Herr Dippel.

      Danke für Ihren Beitrag.

    • Uwe
      Es ist halt eine Frage was man als Linksextrem einordnet ud da ich mich da denn doch ein wenig auskenne finde ich dsa, was da abläuft ei wneig lächerlich.

      Wer an dieser Regierung irgendwas für links hält sollte seinen Kopf untersuchen lassen. Und weil die rechten Spiesser auch noch den dümmsten linken Gut-Menschen für linksradikal halten hat das was mit dieser Regierung zu tun?

      Um diese „Rangfolge“ der tatsächlich drohenden Gefahren mal wieder in die richtige Bahnen zu lenken sollte man erst mal begreifen, was da so alles abläuft.

      Ein guter Startpunkt wäre hier:

      http://www.heise.de/newsticker/meldung/Belastender-Bericht-Erklaerungsprobleme-fuer-Maas-in-der-Affaere-Netzpolitik-org-3312845.html

      und hier:

      http://www.heise.de/newsticker/meldung/Geheimbericht-der-Bundesdatenschutzbeauftragten-bringt-BND-in-grosse-Bedraengnis-3312229.html

      Alle Details dazu wären hier

      https://netzpolitik.org/2016/geheimer-pruefbericht-der-bnd-bricht-dutzendfach-gesetz-und-verfassung-allein-in-bad-aibling/

      Mit Verlaub, DAS ist ein Problem…..

  38. Verstehe ich nicht.
    Aber wieso? Es gibt doch auch Sex im Alter, oder nicht? Im Bedarfsfall auch hübsche (männliche) Escorts für Mann und Frau ;-)

  39. Lediglich die stille Rache der Natur
    1. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. „Läuft alles so schön leicht hier“, sagen sich die Femifaschos und sind stolz darauf, dass sie das gesellschaftliche Klima und die Beziehung Mann-Frau durch ihren Hass weitgehend zerrüttet haben. Ist es ein Zufall, dass viele davon etwas dicklich und zelluliteangehaucht sind? Die Natur lässt sich auch von diesen wildgewordenen, mittlerweile schon regelrecht kriminellen Gendergiftspritzen nicht in die Karten schauen. Die wird beinhart zurückschlagen. Auf die ein oder andere Weise. Pro Hass- und Gendergifteinheit gibt’s jetzt einen Kubikzentimeter auf die Oberschenkel. Mein ist die Rache, spricht der HERR.
    2. In ihrer gottgewollten Verblendung (ja Gott will sie eigentlich zu Fall bringen; in Wirklichkeit haben sie ihre Strafe schon, sie merken es nur noch nicht) berauschen sie sich daran, Hass zu schüren, in der irrigen Annahme, sie könnten den Mann über Sexualität erpressen. Sie sehen nicht, dass ihr kranker Genderwahn für 80% der weiblichen Weltbevölkerung kein Thema ist und MANN nicht lange nach Alternativen suchen muss. Kopfschüttelnd und mitleidig grinsend.
    3. Das Verbrechen besteht nicht nur im Anheizen des totalen Kriegs zwischen Mann und dem was bei denen an Frau noch übrig ist, sondern auch in einer Profanisierung des Eros. Selbst wenn Mann von denen noch was wollte, sie haben mittlerweile die Sexualität so sehr all ihrer Reize beraubt, dass nicht nur dicke Oberschenkel dem Appetenzverhalten gewaltig im Wege stehen. Aber da Mann ja gesund ist (auch geistig), wie gesagt, nach Alternativen muss er nicht lange suchen.
    4. Schon toll was aus der „sexuellen Befreiung“ der 60-er geworden ist. Die Nachfolgerinnen der 68-er haben durch ihre Hybris und ihren pathologischen Hass eine virulent-militante Talsohle der Spießigkeit erreicht, wie sie in der Geschichte wohl beispiellos sein dürfte. Wie würde ein Goethe (und das möchte ich mal sehen wie die den demontieren wollen, auch wenn erste Versuche schon von analphabetisierenden Orang-Utans unternommen worden sind) über all dies urteilen? „Sei anständig bei Tage und säuisch bei Nacht, dann hast du’s im Leben weit gebracht“ hat der noch fabuliert. Und das war nicht das einzige von ihm was hirnkranke Sexismusdetektivinnen vermutlich auf die Barrikaden treiben würde.
    5. Noch ein Dichterzitat (von Oscar Wilde) „Die Hässlichen und die Dummen haben es am besten auf der Welt“. Wenn das stimmt haben die Gendersturmtruppamazonen ja keinen Grund sich zu beklagen. Und sollten sie dann immer noch keine Ruhe geben: Kosmos und Natur werden den Rest regeln.

  40. Titel eingeben
    Es ist so spannend, man gewöhnt sich gerne daran, täglich von Ihnen zu hören. Man sollte diese Reiseberichte binden, ich liebe Papierbücher! Zum Blättern und staunen was Sie alles können und machen. Bravo! Gute Heimfahrt.

  41. "Freiheit für die Haustiere - Möpse 'raus"
    Zur fortgerückten Stunde ist dies bisweilen möglich, aber nicht immer segensreich.

    „Mythologische Damen als allegorische Sinnbilder der Treue“, einer der großen Juroren von „Kunst & Krempel“ gebrauchte diesen unvergessenen Satz dereinst, werden indes dem Anspruch des sich über die cisalpinischen Berge quälenden Autors nicht hilfreich sein.

    So, wie ich Ew. Liebden verstehe, bedarf es dringend der curativen Nach- und Vorsorge durch eine – Nasen-, Brust- und Rückenhaare sowie transpiröse Ausfälligkeiten ignoriende – Maid.

  42. Radlerbeine
    Genialer Text wie immer! Ich lese Ihren Blogg ungefähr seit dem 4. September 2015! Ich bin auch ein Rennradfanatiker, aber eines habe ich nach langem Widerstand eingesehen: Beine rasieren, seit neuestem epilieren! Es hat nichts mit oberflächlichen Schönheitsidealen zu tun, wie Sie sehr schön im Text erläutern. Nach dem ersten Mal werden Sie sich so schnell fühlen und sich wie ich fragen, warum Sie es nicht schon lange getan haben. Wenn nicht, dann ist es auch egal. Viel wichtiger sind Ihre Texte, vor denen ich regelmäßig niederknie!!

    • Gern geschehen!

      Ich weiss, viele machen das anders, ich bin halrt eher ein Naturbursch, schief wie das Schicksal ihn wachsen liess.

  43. You're getting older, and you'll see that life isn't like your fairy tales.
    Als ich noch jung und schön war, da bin ich jeden Freitag Abend um 2230Uhr ins Checkers an der Kö eingekehrt (der Laden, wo sie, leider vor meiner Zeit, die Claudia Schiffer entdeckten) und habe dann bis 0300 Uhr auf eine weitere Claudia Schiffer gewartet. Ich stand dann da so rum, habe all die Flirtversuche der fetten Frauen ignoriert ….und bin dann immer spät in der Nacht allein zurück in mein Apartment, wo ich wenig aufregenden Sex mit mit meiner rechten Hand hatte.
    Im lauf der Zeit fing ich an, einen Typen zu beobachten, der zuverlässig um genau 0130 Uhr das Checkers betrat, gezielt eine der mittelfetten Frauen ansprach und dann immer vor 0200 Uhr mit jeweils einer neuen Frau zusammen den Laden verließen.
    Der Typ war nicht so schön wie ich, seine Eroberungen nicht so anbetungswürdig wie Claudia Schiffer, aber er hatte in einer Woche wohl mehr Sex als ich im ganzen Jahr.

    Das gab mir zu denken.

    Und da ich neben der Jugend und der Schönheit auch mit etwas Intelligenz geschlagen war, habe ich es dann genauso gemacht.

    Viel Sex, viel zu viel, nicht immer doll, aber am Ende immer mit Höhepunkt (wenigstens für mich :-) ) und die Erkenntnis, dass man echten Sex, echtes Geld und echten Ruhm nur erreicht, wenn man zunächst seine Träume tötet.

    Das ist die Wahl, die sich jede stellt:
    Ein echtes oder ein perfektes Leben.

    • Der Typ hatte wohl seinen CS&N verinnerlicht:
      http://www.yourepeat.com/watch/?v=_5IVuN1N6-Y&start_at=39&end_at=53

    • Ich wollte damit nicht zur Wahllosigkeit aufrufen, sondern mehr zum ersten Schritt: Damit leben, was man hat, statt an Zielen zu verzweifeln, die man nie erreichen wird.

    • Was man hat ...
      Wäre das nicht mal ein interessantes Thema für Sie, Don Alphonso?

      Ich ahne ja, Ihre Einschätzung zu jener hier oft skizzierten Szene zu kennen.

      Aber hey, Sie sind ein Freund des Lebens, nicht wahr?

      Geben Sie doch diesen Leuten einmal in einem Blogbeitrag für diese akzeptable Anregungen, sich aus diesen sektiererischen Kreisen lösen zu können.

      Sie sind dazu in der Lage wie ich als Student in der Lage war, jungen Menschen aus Sekten eine Perspektive ohne Fremdbestimmung zu geben, in der direkten Folge von Oliver von Hammerstein, dtv Verlag.

      Was würde ich mich über so einen Beitrag von Ihnen freuen, Don Alphonso, wirklich enorm, in dem Sie jenen zeigen, wie diese mit dem richtig fröhlich und gut leben könnten, was sie haben, statt Chimären und sektenhafter Gehorsamkeit zu folgen.

      Es wäre wirklich fein.

    • Don, lassen Sie mich mit gleicher Münze heimzahlen
      Goodnight, another fairy tale.
      .
      Dann mußte Harry aufstehen und p***** gehen. Das Sch******S war am hinteren Ende des Korridors. Als Harry draußen war, sagte Ginny: “ Ich will dich zuerst f*****, Honey. Auf ihn bin ich nicht so scharf.“ „Mir recht“, sagte Duke. Er goß drei neue Drinks ein. Als Harry wieder reinkam, gab er ihm die Reihenfolge bekannt. „Sie machts mirs zuerst.“
      „Wer sagt das ?“ Wir beide, sagte Duke. „Stimmt“, sagte Ginny. „Ich finde, wir sollten sie mitnehmen“, sagte Duke. „Erst mal sehn, wie sie f***T“, sagte Harry. „Ich mach die Männer wahnsinnig“, sagte Ginny. „Ich bring sie zum jodeln. Ich hab die engste F** in ganz Kalifornien!“
      .
      Don wenn´s nicht jugendfrei genug, Sie wissen ja.
      Und wenn mich nicht alles täuscht, war das mal Stoff einer Gymnasial-Abschluß-Klasse (Südbaden, genaue Angaben verbiete ich mir, aber der Direx war voll i.O.) unseres älteren Sohnes.

    • ja, klar
      „… statt Chimären und sektenhafter Gehorsamkeit zu folgen.“

      Bei allem Respekt, Thomas, aber ich empfinde es als ungeheuerlich, dass Angehörige einer Generation, die sich soviel herausgenommen hat wie die Ihre, junge Menschen auch noch darüber belehrt, dass sie Chimären folgen und sektenartige Gehorsamkeit an den Tag legen.

      Ich will mal bei mir bleiben; die Generation meiner Eltern hat nach ´89 die Bananen und Fernreisen gewählt, und damit eine ungeheure Verschuldung, die – sofern nicht irgendwann der erlösende Knall kommt – unsere Urenkel noch abbezahlen müssen. Die Abiturnoten meiner Freunde wurden übel abgewertet; das mag niemanden vom Studium abgehalten haben, aber es hat sehr nachdrücklich gezeigt, wo meine Generation sich gefälligst anstellen soll – hinter den letzten Idioten. Aber gesagt wurde: „Wenn wir Eure Möglichkeiten gehabt hätten !!!“ – Mein Mann musste sich noch Jahrzehnte nach der Wende dazu erklären, dass er als 14jähriger nicht für die Staatssicherheit gearbeitet hat – Möglichkeiten? Demütigung. – Das sind alles nur Beispiele, und vermutlich ist es völlig verschwendet, dass ich Ihnen das erkläre – in diesem Blog zieht man damit ohnehin nur Hass auf sich, da sich einige im wesentlich darüber definieren, dass sie als etwas grundsätzlich Besseres vorkommen, als Menschen mit einer anderen Biografie. Wenn die nicht trampeln können, fühlen sie sich nicht wohl! – Aber vollends unappetitlich wird es, wenn man sich mal vor Augen hält, dass ich noch froh sein kann, fürchterlichen Gehirnwäschen der anderen Sorte entkommen zu sein: Dass der Mann der Feind zu sein habe, wurde mir erfreulicher Weise nicht beigebracht. Und dass man über die offiziellen Regeln in der Gesellschaft hinaus zu gehorchen habe, weil der Chef es so will und man ansonsten entlassen wird und beim Arbeitsamt gesperrt – soviel Konformitätszwang habe ich auch erst hier kennengelernt.

      Und dann stellt sich noch so jemand hin und macht sich darüber lustig, dass die jungen Leute orientierungslos sind? Dass sie den Chimären folgen, die von der Generation davor arglistig auf sie losgelassen wurden, damit man nicht mitbekommt, wie sie sich auf Kosten der Gemeinschaft bereichern? Dass hier alles auf Kommerzialisierbarkeit reduziert wird, dass Teilhabe häufig an streberhaften Gehorsam gekoppelt ist?

      Das ist wirklich übel, muss ich sagen. Mir wäre lieber, die Bananenfreunde und ihre Verführer würden in diesem Land keinen Schaden mehr anrichten, auch nicht mehr das große Wort führen – sondern zur Verantwortung gezogen.

    • Verehrte GnM
      Ich halte es bewußt kurz und Sie könnten es vielleicht besser verstehen, wenn Sie zufälligerweise das von mir erwähnte kleine Buch aufnehmen könnten:

      Ich wurde als Student zufälligerweise dazu aufgefordert, dabei behilflich zu sein, jemanden aus dem totaliären Denken einer Sekte zu befreien. Und klar was das auch ein chimärenhaftes Denken.

      Im Zuge der Auseinandersetzung mit diesem Phänomen habe ich enorm viel gelernt von Gruppendynamik über Ausnutzen von Idealen über Beeinflussungs- und Manipulationsmechanismen bis zu Wirkungsweisen von Gehirnwäsche. Das ganze Spektrum war dabei.

      Und ebenfalls nur wenige Worte zu unserer Vorgehensweise – wir versuchten jene Betroffenen für eine kurze Zeit aus dem Umfeld der umfänglichen Einflußnahme und Kontrolle zu lösen und sie nach dem Aufzeigen von Diskrepanzen in Wort und Handeln jener Organisationen und möglichen Alternativen, ihre idealistischen Ziele anzustreben zu einer Entscheidung zu bewegen. Einer eigenen. Denn wir öffneten alle Wege für diese, zu gehen und zu ihren Organisationen zurück zu kehren und dort weiter ihrem Glück zu folgen. Mit nicht geringem Risiko für uns, denn diese Organisationen verfolgten in den Staaten ein rigoroses Verhalten. Unsere Offenheit der Entscheidung beinhaltete jederzeit das Risiko, in einem amerikanischen Gefängnis wegen Entführung und allerlei mehr zu landen.

      Wir waren überzeugt, Entscheidungsfreiheit muß sein, also riskierten wir es für diese.

      Verzeihen Sie mir bitte, dass ich nun nicht auf all das andere eingehe, wie z.B. die unsägliche Verschuldung und allerlei anderer wirtschaftspolitischer und sonstiger Verfehlungen unserer Politiker.

      Weshalb sollte ich Sie oder andere belehren wollen? Ich bin auf keinem Kreuzzug (vielleicht doch dem der bürgerlichen Freiheiten und Demokratie), ein jeder mag nach seiner Facon selig werden.

      Allerdings muß man manchen gelegentlich Möglichkeiten zeigen.

      Ach ja, das wird Sie zwar kaum von Ihrer Meinung abbringen, aber meine mir lieben Menschen, die ich unmittelbar nach der Wende und noch vor der Vereinigung im Erfurter Raum kennen lernen durfte, habe ich nie nach ihrer Vergangenheit gefragt, die war mich schlichtweg egal. Mich hat nur interessiert, wie sie waren und sich äusserten und sich mir gegenüber verhielten.

      Ich hatte zwar nie den Anweisungen eines Chefs zu folgen, aber doch den Wünschen des Finanzamtes, der Banken, der Lieferanten, dem Verhalten der Konkurrenten, dem der Kunden, den Vorstellungen der Angestellten. Jetzt rufen Sie bitte nicht laut Lüge – klar hatte ich meine Vorstellungen, aber glauben Sie wirklich, ohne Überzeugung hätte die Angestellten mit mir an einem Strang ziehen wollen? Wer also musste sich mehr anpassen, der Chef oder die Angestellten? Na?

      Und nein, ich sehe niemanden in meinem Umfeld, der jungen Leuten empfohlen hätte, z.B. Studiengänge mit Genderausrichtung zu studieren. Ich habe nur Empfehlungen erlebt, den eigenen Weg zu wählen und zu gehen. Dann aber auch konsequent und ohne Vorwürfe an andere, dass das möglicherweise eine Sackgasse oder ein beschwerlicher Weg werden könnte.

      Manchmal sind die Dinge auf menschliche Art einfach ganz leicht.

      Vielleicht nehmen Sie das Zusammenleben in Don Alphonso´s Heimat als Beispiel, er schildert uns das ja immer wieder :)

    • @Thomas
      Nun, werter Thomas,

      ich habe Sie ausdrücklich nicht als Person angesprochen, sondern als Angehöriger einer bestimmten Generation. Sie mögen sich persönlich Verdienste erworben haben; ich werde diese gewiss nicht schmälern, wie käme ich denn auch dazu?

      Aber sehen Sie – das ist alles ganz furchtbar ungeeignet, davon abzulenken, was alles in unserem Land falsch läuft und – mangels Einfluss – nicht von meiner Generation gestaltet wurde; erst recht nicht von Menschen mit meiner Biografie (Frau Schwesig ist eine Ausnahme). Ein Beispiel: Es freut mich, wenn Sie in den USA junge Leute vom falschen Weg abgebracht haben! Nur ändert das so gar nichts daran, dass es in Deutschland beispielsweise Lehrpläne gibt, die für den Sexualkundeunterricht ab der siebenten Klasse Rollenspiele für Sado-Maso oder ein Bordell vorsehen. Die Verlinkung spare ich mir mal. Fakt ist, dass das Menschen in Entscheidungspositionen entschieden haben, die eher Ihrer Generation angehören statt meiner, ganz sicher niemand aus der ehemaligen DDR und im übrigen Menschen, die eben kein Problem damit haben, eine Partei als demokratisch anzusehen, die hinter so etwas steht. Da gibt es einen Grunddissens; ich sehe mich in den Werten, die sich darin ausdrücken, gar nicht mehr repräsentiert, ich halte das für richtig falsch. Doch spricht man sich dagegen aus, stößt man schnell an Grenzen, mit denen man in der Demokratie, die Angehörige Ihrer Generation und aus Ihrem Teil Deutschlands gestaltet haben, einfach nicht gerechnet hätte. Und so werden nach und nach immer mehr gefühlte Selbstverständlichkeiten zur Disposition gestellt – verantwortlich dafür ist Ihre Generation und Ihr Teil Deutschlands; mit mir und meiner Biographie hat das nichts zu tun.

      Und genau das war auch die Erfahrung mit der Wende. Ich glaube Ihnen gerne, dass sie nette Thüringer kennen. Warum sollten Sie auch etwas gegen diese Menschen einzuwenden haben? Aber das ändert überhaupt gar nichts daran, dass Menschen aus den alten Bundesländern und Ihrer Generation beispielsweise einfach darüber entschieden haben, Abiturzeugnisse aus der DDR abzuwerten, und zwar auch die von Thüringern. Menschen, die währenddessen in Hessen das sogenannte „Tempeltänzerabi“ durchsetzten und ihre Kinder an unsere Universitäten schickten. So ist das nunmal und so steht das nunmal bis heute im Wege – kurioser Weise nicht in erster Linie tatsächlich nicht meinetwegen, sondern weil man diese Dinge in Ihrer Generation und in Ihrem Teil Deutschlands immer wieder gerne aufs Tapet zerrt: Die Kanzlerin kommt aus der Uckermark (als ob überhaupt irgendwas dafür spräche, dass sie sich als ehemalige DDRlerin versteht) und kennt die Toskana nicht, junge Menschen aus der DDR fürchteten sich angeblich vor roten Haaren, DDR-Grenzer haben angeblich sexuell belästigt. Was soll man denn dazu noch sagen? Noch heute werden beispielsweise junge Leute für Artikel bezahlt, in denen sie sich von ihrer Herkunft in Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern distanzieren, weil – das in den neuen Bundesländern liegt und an den Menschen dort wegen „ihrer Vergangenheit“ etwas nicht stimmt – sie wählen falsch oder sie wählen gar nicht und überhaupt sind sie arbeitslos oder Wendeverlierer und – shocking – sie gehen demonstrieren! Na gut, kann ich dazu nur sagen – wer das schreibt, und wer das druckt, der möge doch bitte fernbleiben, denn das ist ja doch ersichtlich keine Grundlage, auf der man sich gleichberechtigt verständigen kann, das muss doch jeder einsehen, oder? Niemand kann doch damit rechnen, irgendwo willkommen zu sein, wo er so verächtlich wie verständnislos auf die Menschen blickt, wie das üblicher Weise geschieht: Zu den Leben der anderen hat man hier stets eine „Meinung“, die werden bewertet. Aber – das findet man kurioser Weise sehr richtig; schlicht deshalb, weil es ja nicht verboten ist und Angehörige Ihrer Generation haben diesbezüglich eine Vorreiterrolle eingenommen; undenkbar, dass sich meine Großeltern so betragen hätten! Leider ändert dieses legalistische Verständnis gar nichts daran, dass es niemand leiden mag, unter demokratischen Vorwänden bevormundet zu werden. Und ich halte es für recht leichtfertig, auf diese Weise ohne Not und Anlass Spannungen zu schüren, während wir aktuell noch ganz anderen Problemen entgegengehen. Aber wie es aussieht, sollen diese Differenzen möglichst noch in die Generation meines Kindes getragen werden – und da hört bei mir das Verständnis auf. Legal hin oder her – ist nicht schon genug zu Bruch gegangen, klafft der Riss nicht tief genug? Hat niemand Ihrer Generation beigebracht, dass man wirklich nicht alles tun muss, nur weil einen niemand daran hindern kann?

      Und das gilt auch für Chefs. Wenn Sie das Dasein als Chef nur unter dem Aspekt des „Entscheidenkönnens“ betrachten, dann ist das m. E. recht wenig. Frau Kahane ist auch eine Chefin – wie kommen Sie denn dazu, ihr reinzureden, wie sie ihre Stiftung führt? Das ginge Sie dann reineweg gar nichts an und bigott wäre es außerdem: Das Modell, eine Stiftung für soziale Zwecke zu gründen und darüber Geld zu akkumulieren, hat nicht Frau Kahane erfunden; ich sag nur „Synanon“ … Wieso hat Ihre Generation denn nicht mal diese Schlupflöcher geschlossen, wenn sie denn so furchtbar sind?

      Sie sehen – so kommt man nicht weiter. Man muss Verantwortung übernehmen, und zwar auch für das Gesamtergebnis. Denn meine Generation und die nächste müssen gemeinsam damit leben, was Sie alle einzeln dazu beigetragen haben, dass dieses Land ist wie es ist. Oder wir werden eben nicht gemeinsam leben. Aber dann zahlt auch gewiss niemand mehr Ihre Rente/Pension.

    • @Thomas, Nachtrag
      Werter Thomas,

      ich habe gerade Ihren Beitrag noch einmal gelesen und auf einmal meine ich begriffen zu haben, was die Chimäre ist: Die Überzeugung, dass es individuelle Freiheitsrechte gäbe – ohne ein Gemeinwesen. Das ist es, was Ihre Generation kennzeichnet; die Generation mit Ostbiographie hat sich davon nur allzugerne anstecken lassen.

      Aber man kann es nicht leugnen: Nur dass erklärt, warum man in Kauf nimmt, wenn Kindern im Unterricht zugunsten einer Lobbygruppe zu nahe getreten wird, warum diese gigantischen Schulden angehäuft wurden, warum Energie darauf verwandt wurde, Männer und Frauen gegeneinander in Stellung zu bringen, warum man auf einmal bei Frau Kahane kritisch auf Aspekte reagiert, die man selber mit Bedacht so und nicht anders eingerichtet hat – die entsprechenden Regelungen stammen ja aus der alten Bundesrepublik und sie wurden immer schon nach Gutdünken genutzt; ich nehme an, das wissen Sie auch, alles andere wäre naiv. Und das ist es, was die junge Generation begreifen muss; dass Sie Ihrer Generation darin nicht mehr folgen darf, keinen Schritt weiter – weil dann nichts mehr übrig bleiben wird. Und wenn man dann vielleicht irgendwann die Chefs entthronen und die Pensionen/Renten einkürzen muss, dann ist das eben so oder es wird hier gar nichts mehr sein.

    • Guten Tag GnM
      Ich habe schon als junger Mensch nicht viel davon gehalten, andere für etwas verantwortlich zu machen.

      Sie mögen es gewesen sein, zur Analyse der Umstände mags hilfreich gewesen sein, weiter geführt hätten in die Vergangenheit führende Vorwürfe nicht.

      Ich werde nun nur zwei Beispiele von Ihnen aufgreifen, um zu skizzieren, wie ich denke:

      Sie kritisieren die Art des Sexualunterrichts in diesen Zeiten. Dazu kann ich mich nun wirklich nicht aus eigener Kenntnis äußern. Aber ich darf Ihnen angesichts Ihrer Erwähnung des Unterrichtsthemas Bordellbesuche sagen, dass ich als Jugendlicher gelegentlich in die nächste Großstadt musste und da die öffentlichen Verkehrsmittel nicht zeitnah fuhren, fuhr ich halt früher und spazierte durch die Viertel, bis halt der Termin nahte. Zufälligerweise war das in Bahnhofsnähe und so ging ich also völlig unbedarft und lediglich am fremden Umfeld interessiert auch dort spazieren. Nun, mir hats hoffentlich nicht geschadet, doch denk ich, vielleicht wäre eine Aufklärung vor dem vorteilhaft gewesen, dass es auch solches gibt und was so alles damit zusammen hängen könnte. Mir gegenüber verhielten sich – vielleicht glücklicherweise – alle wie Menschen aus einer ganz normalen Nachbarschaft.

      Nun etwas zum Chefsein – Ich war kein Chef, der sich von anderen hat aushalten lassen, ich war keiner, der andere mit Rechtsmitteln drohte, ich war keiner, der auch Radikales unterstützte, ich war keiner, der andere instrumentalisierte. Ich hatte einfach ein Unternehmen und habe den Ausgleich zwischen allen Partizipanten in meinem Sinne versucht zu erreichen. Den meisten Einfluß auf mich hatten dabei über die Zeit gesehen die Angestellten, denn mir war immer klar, von deren Engagement lebe ich und sie sehen manche Dinge klarer, da näher an der Kundschaft, als ich.

      Ersparen Sie mir also bitte den pauschalen Vorwurf, meine Generation wäre für alles verantwortlich, denn Sie wissen nicht, was Mitglieder meiner Generation in ihrem Einflußbereich versucht und bewirkt haben.

      Und ersparen Sie mir bitte, mich auf eine Stufe mit jener Kahane zu stellen, die sich aushalten lässt, um so Zwietracht unter Menschen wie auch gesellschaftlich zu sähen.

      Vielen Dank dafür, aber mehr noch für Ihre ausführliche Antwort.

    • guter Versuch, @ Thomas,
      aber, schönen guten Tag, nicht wirklich erfolgreich. Sie bitten darum, Ihnen etwas zu ersparen: „Ersparen Sie mir also bitte den pauschalen Vorwurf, meine Generation wäre für alles verantwortlich, denn Sie wissen nicht, was Mitglieder meiner Generation in ihrem Einflußbereich versucht und bewirkt haben.“

      Aber ich habe Ihnen doch gar nicht vorgeworfen, dass Ihre Generation für die Zustände in diesem Land verantwortlich ist! Ich habe diese Tatsache lediglich festgestellt. Denn unser Staat ist nicht gottgegeben, sondern von Menschen gestaltet und – ich war daran nicht beteiligt; ich konnte das Ergebnis meiner Wahlentscheidung auch leider noch nie in Deckung bringen mit dem, was mir zuvor vollmundig versprochen worden ist. Desgleichen scheiterte jeder praktische Versuch, mit einem Parteigänger ein paar offene Worte zu wechseln – und sei es auf der piefigsten Ebene (Verwendung der Mittel in einem Eigenbetrieb des Senates). Solche Erfahrungen haben inzwischen viele Menschen gesammelt, lieber Thomas. Und wenn dafür nicht nicht die Eigeninteressen der alteingesessenen Parteigänger, sondern Umstände verantwortlich zeichnen sollen, die diese ebenfalls nicht beeinflussen konnten, so kann man das zwar nicht ausschließen – aber sicher wäre doch niemand gut beraten, wenn er dazu aus dem blauen Himmel heraus Verschwörungstheorien aufstellen würde? – Was man aber kann und muss als mündiger Bürger und als jemand, der nunmal für sein Kind verantwortlich ist, ist: Hinsehen zu den in der Tat „blühenden Landschaften“ des Landes, in dem man geboren wurde. Und was sich dabei feststellen lässt, ist folgendes:

      Ihre Generation hat es sich materiell um einiges besser gehen lassen als die Generation, die nach dem Krieg alles wieder aufgebaut und sichere Verhältnisse geschaffen hatte, von denen Ihre Generation profitierte und auf die sie hätte aufbauen sollen; das ist, wie Sie wissen, die Grundlage des Generationenvertrages, den Ihre Generation bis heute nicht offiziell gekündigt hat, weil sie davon noch profitieren möchte. Stattdessen baute man unbestreitbar gewaltige Schuldenberge auf und soziale Sicherheit ab, während gleichzeitig das BSP zuverlässig wuchs. Auch andere Bereiche der Daseinsvorsorge wurden offenbar systematisch vernachlässigt; ich stamme aus einem Land, in dem die Bürger alphabetisiert waren. In Berlin nun hantieren zahlreiche Vereine mit Zahlen von bis zu 30% 15jähriger, die trotz Schulpflicht nicht alphabetisiert sind.

      Selbstverständlich hat meine Generation also nicht nur jedes Recht, sondern auch die Pflicht zu fragen, wie es dazu kam, dass sie auf ihrem Lebensweg mit viel größeren Unwägbarkeiten konfrontiert war (was zum Geburtenknick führte) und ist als ihre Eltern. Man will ja, dass es den eigenen Kindern besser ergeht! Und wenn Ihre Generation dazu keine konkrete Auskunft erteilen möchte, sondern sich auf unser (!!) Unwissen beruft – so ist das selbstverständlich Ihr „gutes Recht“. Und unseres ist es, dann eigene Antworten darauf zu finden. – So wird es auch kommen, denn diese Verantwortung nimmt einem niemand ab; ich muss mich auch immer wieder alleine entscheiden, ob es klug ist, meinen alten Mietern (vergleichsweise bescheiden versorgte Rentner) eine Mieterhöhung zu schicken, oder ob ich das doch bleibenlasse.

      „Und ersparen Sie mir bitte, mich auf eine Stufe mit jener Kahane zu stellen, die sich aushalten lässt, um so Zwietracht unter Menschen wie auch gesellschaftlich zu sähen.“

      Ich habe Sie auch nicht auf eine Stufe mit Frau Kahane gestellt; schließlich kenne ich weder Frau Kahane, noch kenne ich Sie.

      Was ich verglichen habe und was nicht nur vergleichbar, sondern vielmehr einheitlich gesetzlich geregelt ist, sind die Strukturen im Bereich solcher Stiftungen. Das wird Ihnen jeder Notar erklären: Man gründet einen gemeinnützigen Verein in einem Bereich, für den man öffentliche Fördergelder beantragen kann, nimmt zusätzlich möglichst viele Fördermitglieder auf (das Umgehen des Stimmrechts derselben ist natürlich nicht i.O. aber – wo kein Kläger, da kein Richter!), mit dem Überschuss erwirbt man Immobilien, die schiebt man in eine gGmbH, die an den Verein zurückvermietet, und wenn auch da zuviel Geld hängenbleibt, gründet man schließlich eine Stiftung. Und überall gibt es Vorstände bzw. Geschäftsführer und die werden alle adäquat entschädigt. – Der soziale Aspekt wird dadurch auf ein reines Mittel zum Zweck reduziert; selbst wenn er anfangs eine Rolle gespielt haben sollte, aber so hat es der Gesetzgeber eben vorgesehen. – So oder so ähnlich wird es demnach auch Frau Kahane angestellt haben; aber selbst wenn – ausgedacht hat sie sich das legale Ganze nicht. Das dahinterstehende Konzept ist älter als das gemeinsame Deutschland – und die ersten Skandale dazu datieren aus den frühen 80er Jahren.

      Was nun schließlich die Chefsache angeht – ich bin da nicht traumatisiert, ich habe nie eine Sperre vom Arbeitsamt bekommen, das war nur ein Beispiel. Aber dass das Arbeitsrecht streckenweise ausgesprochen arbeitgeberfreundlich angewendet wurde, dass in dem Land auch schon Kassiererinnen unter dümmsten Vorwänden gekündigt wurden (ich war nie Kassiererin …) das hat ja nun jeder mitbekommen, Beispiele kennt auch jeder aus seinem Bekanntenkreis. Schätze, mit dem hart erarbeiteten Ruf werden die Chefs eben noch eine Weile leben müssen.

      Einen schönen Sonntag noch!

    • Wissen Sie,
      ich würde ja empfehlen, ein wenig gelassener zu werden.

      Sie haben es mir nicht vorgeworfen, sondern festgestellt – vielleicht haben Sie sogar recht, dass viele meiner Generation recht eigennützig handeln und gehandelt haben. Doch Sie haben es eben auch mir aus der Ferne ohne Kenntnisse der Umstände vorgeworfen :)

      Und eine Bitte – selbst wenn die vorangegangene Generation viel an Schiet und Kaneel angestellt hat, Driss oder ärger würd mans wohl heute ausdrücken – dann hilft es nichts, darüber zu klagen und Vorwürfe zu machen.

      Dann hilft nur, im Bereich seiner Möglichkeiten Dinge besser zu machen. Davon halte ich nunmal am meisten, im Rahmen des mir möglichen Dinge zu beeinflussen.

      Wenn ich hier schreibe, weiß ich sehr wohl, es wird geringen Widerhall finden. Doch ab und an kann ich über das Interesse des von mir Geäußterm jemand anderen hierhin leiten.

      Ich finde das schon ganz gut, wenn dadurch jemand anderes die Vielfalt der Beiträge und vor allem der Kommentare liest und, da ich ja ab und an mal frage, sich damit auseinander setzt.

      Die einzige Bereicherung, die man meiner mir vorhergehenden und meiner Generation vorhalten kann ist die, dass mir Bildung ermöglicht wurde und ich diese Gelegenheit genutzt habe, vielleicht ist es doch so, dass Ihre Zielrichtung das Ziel ein wenig verfehlt hat :)

      Stiftungen, klar, ich kenn das Stiftungsrecht im Grundsätzlichen, sogar das von Lichtenstein, da mir das begründet nahe gelegt wurde. Aber mich interessiert es nicht aus Eigennutz. Von daher nehme ich mir das Recht heraus, Stiftungen zu kritisieren, die sich von Staats wegen aushalten lassen und damit Übles anstellen.

      Ein Wort zur von Ihnen erwähnten Kassiererin – es geht um Vertrauen. Das beginnt im Kleinen, nicht wahr? Und wie sollte man einer Kassiererin vertrauen, die mal versucht war, einen ihr nicht zustehenden Pfandbon einzulösen? Könnte da nicht anderes folgen?

      Sie werden schon zugestehen, dass solch eine Frage durchaus zulässig ist.

      Aber dazu hab ich ganz konkrete Erfahrungen hinsichtlich zweier Angestellter. Einer der beiden hat mich immer informiert, wenn er einen Auftrag privat, also schwarz und zugunsten seiner Börse ausführen wollte. Er hat das nie gemacht, wenn das Unternehmen Einnahmen brauchte sondern dann, wenn Spielraum da war. Informiert wurde ich immer, über all die vielen Jahre lang. Und dann gabs da einen anderen, der war schon engagiert, keine Frage, hatte viele Ideen und Vorschläge. Und was hat dieser gemacht? Meiner Schätzung nach hat dieser für mehr als eine halbe Millionen Euro Umsätze auf sich gezogen, bei so einer kleinen Summe kann man das ja schon mal bei den Steuererklärungen vergessen, nicht wahr? Dass mich jener dann auch noch versucht hat, mich strafrechtlich zu belasten, damit ich als möglicher Belastungszeuge unglaubwürdig bin, das ist halt eine kleine Petitesse.

      Ich klage nicht über das mir Widerfahrene, ich möchte Sie lediglich dazu bringen, dass Sie erkennen, wie wichtig Vertrauen ist und dass dieses auch gepflegt werden muß.

      Schuldenberge? Wissen Sie, ich habe schon profund gelernt, dass staatliche Schulden nichts taugen. Da lob ich dann doch den Weg von Don Alphonsos Heimat, dem Freistaat Bayern, der seine Schulden zurück führt. Und kann nur mit dem Kopf schütteln, dass die Regierung meines Bundeslandes NRW Schulden macht, als gäbs kein Morgen mehr.

      Zwei Sätze noch – seien Sie bitte gnädig mit Ihren alten und bescheiden lebenden Mietern. Man sollte nehmen, was gegeben werden kann. Und grad bei Älteren sollte man sich vielleicht auch ein wenig zurückhalten. Und zum anderen, Sie deuteten an, dass Sie ein Kind haben, für das geben Sie bitte alles, fördern alles Sinnvolle, auf dass es mit einer guten Bildung möglichst eigenständig einen eigenen Weg finden kann.

      Vielen Dank für Ihre guten Wünsche für meinen Sonntag.

    • Sie bitten MICH, gelassener zu werden, lieber Thomas?
      Bleiben Sie gelassen! Denn welchen Umständen gegenüber soll ich denn bitteschön noch „gelassener“ werden? Vielleicht meinen Mietern gegenüber? Diesbezüglich hat mich bislang niemand gebeten und es hat mich auch wirklich niemand zu bitten; die Mieten, die ich in der Bundeshauptstadt nehme, sind so gering, dass Sie mir das nicht einmal glauben würden. Es handelt sich um alte Mietverträge aus der DDR, denn es waren ehemals Werkswohnungen, von einem Werk, die der Westen hinweggefegt hat – und zwar zum ganz ungeheuren Schaden der Gemeinschaft hier. Über die rechtlichen und vor allem die faktischen Möglichkeiten muss mich da auch niemand aufklären; es ist genau so, wie ich es sage: Es ist einzig und allein an mir, dieser absurden Situation irgendwie gerecht zu werden – das Werk ist weg, der Nutzen für die Gemeinschaft ebenfalls – aber die Menschen, die dazu mal ihren Beitrag leisteten, sind ja noch da. Und es ist nur an mir, das Haus für mein Kind trotz aller Widrigkeiten zu erhalten und ihm gleichzeitig zu zeigen, wie man dort ein Zuhause gestaltet und dass dazu gegenseitige Rücksichtnahme gehört. Da ist bestimmt niemand, der aus einer moralisch überlegenen Position heraus noch Ratschläge erteilen könnte. Das können Sie glauben – oder Sie können es bleiben lassen.

      Ich nehme an, Sie glauben nicht, ich befürchte, Sie glauben an nichts. Denn das Vertrauen, dass Sie einfordern, hat Ihre Generation überstrapaziert. Noch einmal: Die Abiturzeugnisse meiner Freunde wurden abgewertet, obwohl bei uns jeder, der nicht behindert war, anständig ausgebildet wurde. Analphabeten habe ich wirklich erst im Westen kennengelernt. Ich war schlimm erschrocken und konnte mir nicht erklären, wie man Kinder mit einer Schulpflicht – also mit einem ganz erheblichen Zwang – überziehen kann, der dann gar keine Qualifikationsvermittlung, also gar kein Sinn gegenübersteht; in den mindestens zehn Jahren und mindestens fünf Stunden täglich könnte man schließlich jedem Wellensittich das Sprechen lehren; geschweige denn, dass es irgendeine anständige Erklärung dafür geben könnte, dass man kleinen, nicht behinderten Kindern nicht das Lesen und Schreiben lehrt? Vor solchen Ergebnissen versagen sämtliche rationale Erklärungen, man möchte sich in die Theologie flüchten: Das ist schlichtweg böse.

      Wie gesagt – eines von unzähligen Beispielen, die sich zu einem Bild verdichtet haben, wie die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern zeigt. Und da geht es nicht um die Stimmen für die AfD. Es ist viel schlimmer, es geht um die Menschen, die NICHT wählen gegangen sind, weil sie – zutreffender Weise – feststellten, dass sie nicht wahrgenommen werden. Denn würden sie als Menschen wahrgenommen – nicht auf mögliche Störgrößen reduziert, wie üblich, dann würde jemand wie Sie, lieber Thomas, ganz anders argumentieren.

      Wie erkläre ich Ihnen das? Kann es überhaupt noch sinnvoll sein, das Unsagbare zu erklären? Ich weiß es nicht; aber ich will einen letzten Versuch wagen:

      Die Gesellschaft wird von Menschen getragen, der Versuch, diese Tatsache wegzurationalisieren, nicht mit Worten, sondern mit dem entgegenstehenden Taten, war die Sichel, mit der Ullikummies Sehnen durchschnitten wurden. Wenn ich früher beispielsweise auf den Bahnhof trat, so gab es dort ein Häuschen mit jemandem, den ich etwas fragen, bei dem ich mich beschweren, bei dem ich Schutz suchen konnte. Das war Gesellschaft, deshalb habe ich dort nicht geraucht und niemand hat mir an die Brüste gefasst, nur weil er sich langweilte und Abwechslung brauchte. – Wenn ich jetzt auf den Bahnhof trete, so gibt es dort – vielleicht – eine Notrufsäule, aus der – vielleicht – eine Stimme scheppert, die ich akustisch nicht verstehen kann. Die Gesellschaft ist – fort. Geblieben sind nur die Unwägbarkeiten. Ich bin allein, es gibt keinen Grund mehr, sich keine Zigarette anzustecken, genauso wie es keinen von der Gesellschaft übrig gelassenen Grund für jemanden gäbe, mir nicht an die Brüste zu fassen, wenn man sich davon eine Befriedigung verspricht; denn das politkorrekte Geschepper, mit dem Ihre Generation jeden Wert übertönt hat, beeindruckt jedenfalls keinen mehr, das wird so oft und so gründlich ausgeblendet, wie es geht.

      Vielleicht sollte ich das aber für einen Mann lieber technisch ausdrücken: Die Gesellschaftssimulation, repräsentiert durch die Notrufsäule der Parteien, ist gerade zusammengebrochen, gestern abend in Mecklenburg-Vorpommern wurde das amtlich. Sie können immer weiter Tasten drücken – bei mir, bei sonst jemandem – aber es wird nichts mehr ändern. Es ist ganz furchtbar unerheblich, ob Sie der Thomas sind oder die Frau Kahane; Ihrer beider Individualität ist Inhalt ein und desselben Programms und das – antwortet nun einfach nicht mehr. Gestern wurden die Finger über Strg+Alt+Entf gelegt und nun werden diese Tasten in Zeitlupe gedrückt. Auch diesen Computer wird irgendwann jemand wieder hochfahren – und ein neues Programm installieren. Das war die Botschaft von gestern – nun versuche ich es noch mit Popkultur, dem Beweis, dass Sie gewarnt waren: https://www.youtube.com/watch?v=SbyAZQ45uww.

    • nochmal Nachtrag, @Thomas,
      auch wenn Sie den nicht lesen; denn irgendwer muss wohl für Fairness sorgen; nicht dass Ihre Generation sich später beschwert, dass sie schlecht behandelt würde. Ich gehe also nochmals auf Ihre Argumente ein:

      „Die einzige Bereicherung, die man meiner mir vorhergehenden und meiner Generation vorhalten kann ist die, dass mir Bildung ermöglicht wurde und ich diese Gelegenheit genutzt habe (…)“

      Das ist so offensichtlich unzutreffend, dass ich von Ihrer Chuzpe wirklich verblüfft bin: Ihre Generation war – schon was die formalen Abschlüsse angeht – nachweislich schlechter aufgestellt als die meine und hatte im selben Alter bessere Konditionen – das ist einfach Statistik. Meinen Sie, ich wüsste nicht, was beispielsweise Ingenieure mal verdient haben – oder ich hätte die Einkommensentwicklung (vor allem das Maß an gesellschaftlicher Teilhabe, das damit verbunden war) in diesem Bereich verschlafen? Bilden Sie sich ein, ich hätte nicht mitbekommen, welche Bezüge Lehrer mal bekommen haben – ganz zu schweigen von den Pensionsansprüchen, die sie akkumulierten – und was jetzt gezahlt wird? Wie kommen Sie denn zu der Annahme, sich hier mit jemandem auszutauschen, der nicht mal das weiß? Die Wende ist 26 Jahre vorüber, guter Mann, und ich bin auch kein kleines Mädchen mehr. Wir haben gelernt.

      „Sie haben es mir nicht vorgeworfen, sondern festgestellt – vielleicht haben Sie sogar recht, dass viele meiner Generation recht eigennützig handeln und gehandelt haben. Doch Sie haben es eben auch mir aus der Ferne ohne Kenntnisse der Umstände vorgeworfen :)“

      Es berührt mich zugegebener Maßen sehr eigenartig, wenn jemand doch tatsächlich seine Zugehörigkeit zu einer Generation leugnen möchte oder die Tatsache, dass diese eine Gesamtbilanz zu verantworten hat. Es spricht gegen jedes Verständnis von Recht und Billigkeit und führt Konzepte wie den Generationenvertrag ad absurdum. Oder anders ausgedrückt: Das lässt die Geschäftsgrundlage dafür – und wohl auch für jedes gesellschaftliche Miteinander der Generationen eines Landes – wegfallen.

      „Ich habe schon als junger Mensch nicht viel davon gehalten, andere für etwas verantwortlich zu machen.“

      Tatsächlich? Wir wurden von Angehörigen Ihrer Generation ständig kollektiv und persönlich in die Verantwortung genommen: Ich wurde beispielsweise gezwungen, mir KZ´s anzusehen, als sei ich, der ich Jahrzehnte nach dem Krieg geboren wurde, persönlich dafür verantwortlich. Ich bin aber nicht persönlich verantwortlich und mir musste auch niemand erklären, dass man Menschen nicht in Lager sperrt – und übrigens hatte ich meinen Pflichtbesuch schon mit 14 absolviert. Aber Angehörige Ihrer Generation hatten ihre offenkundige Freude daran, mich immer wieder damit zu konfrontieren, ohne dass sie mir erklären konnten, welche konkrete Anpassungsleistung sie damit eigentlich zu erreichen gedachten; in meiner Person gab es keinen Anlass zur Vermutung, ich könne ein Freund des dritten Reiches sein. Aber so etwas zählte nicht, zählte nie für uns, da hat keiner unterschieden: Meiner Generation wurde für alles die Verantwortung aufgebürdet: Für die Verbrechen der Nazis, für die Umwelt, für unser persönliches Fortkommen, für die sexuelle Befreiung von Geschlechterzwang, für das Klima! Diesen Golem hat Ihre Generation erschaffen – und die Abschlussbetrüger und Dissertations-Abschreiber, die Ihre Generation in schreckenerregend verantwortliche Positionen brachte (v. Gutenberg etc. pp.), genauso wie herausragende Persönlichkeiten Ihrer Generation gelogen und betrogen haben: Wie kann denn eine Generation, die eine Frau Schavan hervorbrachte, die einen fürchterlichen Erosionsprozess an den Universitäten rechtfertigte, ausgerechnet mit „Leistung“ und „Bildungsaffinität“ hausieren gehen? Dafür kann es keine rationale Begründung geben.

      „Ein Wort zur von Ihnen erwähnten Kassiererin – es geht um Vertrauen. Das beginnt im Kleinen, nicht wahr? Und wie sollte man einer Kassiererin vertrauen, die mal versucht war, einen ihr nicht zustehenden Pfandbon einzulösen? Könnte da nicht anderes folgen?
      Sie werden schon zugestehen, dass solch eine Frage durchaus zulässig ist.“

      Ja, vielleicht haben Sie damit sogar Recht, lieber Thomas, die Frage ist wohl zulässig und vielleicht kommen wir wenigstens an dem Punkt zusammen: Wenn man eben niemandem trauen kann, der um wenige Cent betrügt (der Nachweis ist, wie Sie wissen, ja gar nicht erforderlich: Es handelt sich in diesen Angelegenheiten um Verdachtskündigungen) so müssten Sie jedes Verständnis dafür haben, wenn eines Tages sämtliche Renditen, Pensionen, Renten, sonstige Leistungen, die Menschen Ihrer Generation der meinen abverlangen, einfach auf „Verdacht des Betrügens im Centbereich“ – ausbleiben. Das ist dann dem Gleichheitsgrundsatz geschuldet; denn wo kein Bestandsschutz für uns galt, kann keiner für Angehörige Ihrer Generation gelten.

      Noch etwas zu Ihrem Versuch, mich als Versager zu diskriminieren: „… vielleicht ist es doch so, dass Ihre Zielrichtung das Ziel ein wenig verfehlt hat :)“ – denn in Wirklichkeit verhält es sich ja so, dass Sie persönlich werden – nicht ich: Ja, ich bin ein Versager, nach den Maßstäben Ihrer Generation, das habe ich schriftlich: 15 Jahre lang habe um meinen alten Großvater gekümmert und mit ihm zusammengelebt; übrigens war ich nicht die einzige, die so etwas geleistet hat. Als ich mit dieser Begründung von einer etwas weiter entfernten Universität zu einer näher gelegenen wechseln wollte (obwohl es mir in Potsdam eigentlich besser gefiel) beschieden mir Angehörige Ihrer Generation: „Sie können doch nicht die Uni wechseln, weil sie Ihr Studium für eine Pflegetätigkeit missbrauchen wollen!“ Ich habe dennoch gewechselt und Staatsexamina gemacht …

      So stellt sich das dar. Fragen Sie Frau Simon, was man tun kann, wenn einem mal bewusst wird, wofür man so alles verantwortlich ist!

    • Es tut mir wirklich leid,
      dass bei Ihnen z.B. bezüglich des Bahnhofs ähnliche Umstände herrschen wie auch im Westen.

      Dinge ändern sich, ja nun, was solls?

      Es mag menschenunfreundlich sein, aber gehen Sie bitte mal in Dörfer und erkundigen sich da, was die dort Lebenden zu erfahren haben und zwar, ganz egal ob im Westen oder im Osten.

      Ein Letztes – Sie schreiben, in der DDR wäre jeder nach fein ausgebildet worden. Das ist, mit Verlaub, völliger Unsinn.

      Ein jeder weiß, dass dem DDR-Regime nicht Genehme eben nicht unbedingt ihr Abitur machen konnten oder das Studium absolvieren konnten, dass sie anstrebten.

      Kümmern Sie sich fein um Ihre Tochter, das ist aller Ehren wert, achten Sie die alten Herrschaften, das ehrt Sie ebenfalls.

      Aber erkennen Sie bitte auch, dass sich eine Welt wandelt und dass das Unterbinden von Bildung aus politischen Gründen nicht wirklich zu verteidigen ist.

      P.S.: Mich hätten Sie auch so schreiben können, wie es in unserem Sprachraum üblich ist.

    • @Thomas
      „Dinge ändern sich, ja nun, was solls?“

      Die Dinge wurden verändert, mit einem solchen Kategoriefehler setze ich mich nicht auseinander. Da haben Menschen agiert und lehnen nun die Verantwortung ab und aus diesem schnöden Grunde muss man sie eben zuteilen und fertig.

      Und ja – der Bahnhof mag mittlerweile so aussehen wie im Westen. Und? Nur weil bei Ihnen solche Zustände herrschten, sollen wir uns damit auch zufrieden geben? Schauen Sie doch mal nach Brasilien … das hat doch der Altkanzler Schröder schon empfohlen … nehmen Sie sich daran ein Beispiel, so sieht das aus, wenn man alt wird und da ist keine Gesellschaft, die einen schützt!

      Und was die Bildung in der DDR angeht … Sie empfinden nicht einmal Scham darüber, dass Sie sich darüber ein völlig kenntnisloses und pauschales Urteil (das Sie als „politisch“ missverstehen) anmaßen. Schon das spricht dagegen, dass Sie sich mir gegenüber auf eine Art Bildung berufen könnten. Mein Mann unterrichtet Mathematik – mit Hilfe von DDR-Material. Auch die Grundlagen der Elektrotechnik sind systematischer dargestellt. Und der Physik … Ich selber habe mich sehr intensiv in der ersten Klasse meines Kindes damit auseinandergesetzt: Bereits in der ersten Klasse klaffte im Fach Deutsch ein Differenz von vier Stunden weniger Unterricht wöchentlich; in den darauffolgenden Schuljahren wurde die Differenz noch größer. Dafür fing es gleich mit der Gehirnwäsche Ethik bzw. Religion an – vermutlich, damit man den Kindern dann um so leichter das wesentliche einblasen kann: Ein Deutschland schlecht – das andere Deutschland gut. Das nennt sich dann „Bildung“! – Wir haben sehr viel dafür getan, dass sich diese Bildungslücke, die später meistens kaum noch zu schließen ist, gar nicht erst auftut. Letztes Jahr liefen dann die VERA-Tests, die immer wieder zum gleichen Ergebnis führen: Ein erheblicher, 30 bis 50prozentiger Anteil der Drittklässler kann nur unterdurchschnittlich lesen und schreiben; mein Kind war die Ausnahme. Das verschafft mir keine wirkliche Befriedigung. Mir wäre es lieber, es hätte Gesellschaft auf einem anständigen Niveau.

      Wer das wohl verhindert …?

  44. Fettklößchen
    von Maupassant!

    Gruß

  45. Fast allein aufm Rad, in der Dämmerung, Wolken noch gut sichtbar, Himmel schön marmoriert -
    Text eingeben

  46. alles gleich
    „Männer, die sich ihre Seife seit 30 Jahren beim immer gleichen Imker auf dem Wochenmarkt …“

    Nach dreißig Jahren sollte es wohl endlich derselbe Imker sein. Eine Pest, „dasselbe“ und „das gleiche“ nicht auseinanderhalten zu können.

  47. wie stets mit Vergnügen gelesen
    obwohl ich erst beim dritten Teil die Moral von der Geschicht verstand.
    Aber das liegt an mir.
    Schenkel die aneinander reiben sind – unter Röcken, nicht in Hosen! – tatsächlich ein Problem, vor allem im Sommer, wenn frau schwitzt. Körperpuder, aber vor allem seidige french knickers (Shorts) helfen.
    .
    Haben Sie noch schöne Spätsommertage, bald gibt’s wieder Tortellini mit Kürbisfülle, die haben Sie sich verdient und probieren Sie dann auch castagnaccio mit pinoli und Seife aus der Abbazia di Praglia.

    • Die Sache bei den jungen Frauen ist doch: wenn die jetzt schon unzufrieden sind, was für giftige Beisszangen werden die erst, wenn sie graue Haare und nachlassendes Gewebe entdecken?

    • Wir werden schon noch zu lesen bekommen ...
      … dass nachlassendes Gewebe bei Frauen seit der Urzeit auf das patriarchalische Gebaren alter, weißer Männer zurück zu führen ist.

      Haben solche doch immer schon gewußt, Frauen klein zu halten und so oder in der Art oder irgendwie, wie soll ich sagen.

    • Maiandacht und Rosenkranz
      und energischer Altruismus halfen früher diese Phase zwischen Welken und Sterben pazifiziert und nützlich ( und vielleicht sogar geliebt und bedankt) zu durchleben. Aber heute? Graues Haar ist en vogue, sogar bei Aldi schon gibt’s body shape wear und alles übrige ist auch elastisized – schließlich dauert diese Phase nach den Koffeincremes nun ja länger, ein stabiles Marktsegment.
      Verbissenes Engagement (für/gegen) irgendwas und Macht, kleine, kleinmachende Macht sind die destruktiven Tröstungen…

    • Pfh. Wenn ich alt bin, bin ich alt. Was soll ich da Ausreden finden?

    • die Idee
      der leggins, die wohl aus dem Radsport entlehnt wurde und ja zumeist von leibesfülligen Damen bevorzugt wird oder wurde. auch unterm Rocke. Dafür ist jetzt wieder hot pants stark…….

    • Ich will ja jetzt nicht altklug daherschwätzen...
      aber Radfahren ist für Frauen mit „starken“ Beinen eher kontraproduktiv. Die Oberschenkel werden zwar muskulöser, aber nicht kleiner. Also besser laufen oder Pilates und am allerbesten mehr Gelassenheit. Meine Erfahrung ist, dass Männer (zumindest auf Dauer :) keine Zicken abkönnen!! Selbst wenn die noch so schön sind.

    • Laufen macht auch dicke Beine
      @Stand Your Ground

      Schauen Sie sich nur die Damen an, z.B. Flintenuschi, oben nix, aber stramme Oberschenkel. Auch im TV kann man immer wieder Damen sehen, denen man die Rennerei an den strammen Beinen ansieht.

    • @Försterliesel, Maiandachten
      Wenn ich an meine Oma denke, die ich als Kind in dunklem Kostüm/Kleid vor dem Haus im Dorf auf der Bank sitzen sah. Die anderen Leute aus dem (größeren ) Dorf kamen vorbei, setzten sich dazu. Ansonsten saß sie da, betrachtete den Verkehr, der sich (schon zu miener Kindheit) erheblich geändert hatte und dachte wohl nach. Da war eine Würde, die ich heute bei Gleichalten im FitnessClub leider kaum mehr sehe.

      Alter hat etwas existenzielles und muss gelebt werden und man muss es fühlen. Irgendwo bei der ZEN Lektüre habe ich vor 10 Jahren gelesen: Wer Existenz verneint, verliert sie.

      Die besagten Damen, über die Don hier redet, sind ja mit 30 Jahren auch nicht mehr ganz jung. Es ist lächerlich, in diesem Alter in blind pubertärer Weise über seinen Körper auf der oberflächlichsten Ebene herzufallen….

      Wenn ich mir die HOrrorvision einer ewigen Jugend vor Augen halte, komme ich zum Schluß, daß es klasse ist, daß wir altern und sterben.
      Und da sind Maiandachten genau die richtige Betätigung!

    • ich werde immer verwirrter ...
      „Die Sache bei den jungen Frauen ist doch: wenn die jetzt schon unzufrieden sind, was für giftige Beisszangen werden die erst, wenn sie graue Haare und nachlassendes Gewebe entdecken?“

      Oh, und ich dachte, es ist toll, wenn die Leute unzufrieden sind? Konkurrenz belebt das Geschäft, dann strengen sich die Frauen an, schön zu sein für die Herren der Schöpfung? Wenn die tatsächlich die falschen Ideen vom „Schönsein“ haben sollten – naja, also, wer kauft denn eigentlich Herrenmagazine; nicht dass ich was gegen die hätte, aber so ein gewisser Pornochick hat sich schon durchgesetzt, oder? Der mächtige, dunkle Wald im „Tango in Paris“ würde heute jeden in die Flucht schlagen, oder sehe ich da was falsch?

      Ich hab mal eine wilde Debatte mit einem Freund darüber geführt; er mit einem Playboy in der Hand … und ich wollte gewissermaßen genau, also abstrahiert wissen, was eben – begehrenswert ist, weil nur begehrenswert ist überhaupt wert, Beachtung zu finden, soviel kriegt ja jeder irgendwann mit. Deswegen wollte ich gerne den Magazin-Damen nacheifern und so auf Nummer sicher gehen, damit man endlich weiß: So musst Du sein – dann klappts auch mit dem Nachbarn, selbst wenn da gar nichts final klappen soll; aber man bedient seinen Wohlfühlbereich. Da kann man sich also einen Plan machen und dran arbeiten und muss nicht mehr unsicher sein. Genervte Blicke seinerseits: Gib´s auf, Du bist halt kein Kerl, Du wirst nie begreifen, was einen Mann anzieht, musst Du halt probieren … Ich darauf, in wildem Ehrgeiz entbrannt: Du wirst schon sehen, also exakt so haben die Beine auszusehen und so die Proportionen, ich verstehe … Er darauf: So funktioniert das aber nicht, nicht in der Praxis und überhaupt – das sind meistens Schwule, die diese Magazine fabrizieren, die haben zwar die ästhetischen Kriterien aber die inszenieren wirklich keine Frauen, die man dann life und in Farbe tatsächlich auf´m Sofa … also nein, hungern bringt´s schon mal gar nicht, man will sich gewiss keine Splitter einreißen … Und ich sah voller Verachtung auf das Heft in seiner Hand und ging lieber – fahrradfahren.

      Und schließlich und endlich, Don, ist das doch bloß eine Rechenaufgabe: Es ist doch noch reichlich Zeit, bis die jungen Frauen von heute mal graue Haare bekommen und „giftige Beisszangen“ werden. Ich sag´s nicht gerne, aber womöglich läuft Ihre Uhr da schneller ab – also ran an den jungen Speck und sich amüsiert, solange wie es geht!

    • Maiandacht, ehemals, lieber Herr Doktor Feldmann
      Adoleszenz dauert heutzutage bis 40, weil wir eine „heiße Gesellschaft“ (nach Levi-Strauss) sind, also eine, in der das Vorbild der Eltern nicht ausreicht um das Leben zu bewältigen, sondern ständig über neue Identifikationen dazugelernt werden muß. Aber auch von den Alten wird bei uns eine aktivistische Attitude verlangt, Rückzug und ruhiges Vergegenwärtigen des Erlebten sind etwas fürs Greisenalter, dann, wenn das Alter gar nicht mehr verleugnet werden kann. Wir müssen länger, ja viel zu lang, jung bleiben, ob´s uns gefällt oder nicht.

    • @ Foersterliesl "Adoleszenz bis 40"
      Liebe Foersterliesl, ich denke dabei einfach nur, daß man sein Leben nicht auf Probe leben kann ( so berückend die Argumentation von Levi Strauss sein mag ). Mit 40 ist die Hälfte vorbei. Ich würde dagegen sagen, daß das ganze Leben nicht anderes ist als ein Ringen um Identifikationen (Wer bin ich?).
      Ich habe mich spätestens seit ich 13 war(ungewusst vermutlich schon früher) als sterblich empfunden. Am Anfang denkt man als Kind ja noch, daß die Alten (alles über 25) so geboren werden: mit Brüsten, Falten, Riesenpranken, dicken Bäuchen und hageren Gesichtern. Dann merkt man, daß man nur nicht lange genug hinschaut.
      Und dann sieht man die 25 im Rückspiegel und ist überrascht, daß man das biblische Alter von 33 Jahren erreicht hat.

      Das Erstaunliche ist, daß Kinder oft in größerem Vertrauen und leichter sterben als Erwachsene.

      Aber bevor ich noch mehr Buchstaben reinprügèle: es gibt von Manfred Lütz ein sehr erheiterndes Buch , Der Gesundheitswahn.

      Einer der Aberglauben unserer Zeit ist es, das Jenseits zu negieren und damit das Diesseits überzustrapazieren. Und dann kommen Fitnesscenter und Yogacoach…
      (aber das sehen Sie vermutlich genauso)
      Ihr
      (nicht promov.) P.Feldmann

  48. Fast allein aufm Rad, in der Dämmerung, Wolken noch gut sichtbar, Himmel schön marmoriert -
    – so fahre ich vor zwei Stunden an meiner Lieblingseiche an der letzten Wiese stadtauswärts vorbei, den Schäferhundplatz habe ich bereits hinter mir gelassen, überholt mich so ein untersetzter Treter, etwas dunkler Teint, knüppelige Gestalt insgesamt, Dreitagebart, – und jetzt kommt der Clou: Auf dem Rücken – das hab ich nachgeschaut, eine JBL Charge 3 Vorrichtung mit 2 X genug Watt, um sattes Techno-Gedröhn abzusondern.

    Kein mehr Vögele weit und breit zu hörn /- stattdessen diese fiese Röhrn.

    Das ist der Fortschritt!

    Den zugedrogten Abgehärmten mit der gleichen Apparatur auf dem Rücken am letzten Samstag in der süddeutschen brutheißen Innenstadt nahm ich noch als singuläre Erscheinung wahr. Aber das ging nun nicht mehr.

    Als der Dröhnpickel mit seinem E-Rennrad an mir vorbeizog, rief ich ihm laut klagend nach; er drehte um und sprach durch den Krach: Pahh: Ob irgendwas wäre – ich klagte erneut recht deutlich und laut, dann zog er davon.
    Ich verlangsamte die Fahrt und nahm sie erst wieder auf, als der Unflat in ein paar hundert Meter Entfernung mählich verklang – –

    Die restliche Fahrt in der warmen Abendluft war wieder wie Samt und Sahne so zart.

  49. Die Last mit den freilaufenden Säuen...
    da wünscht sich eine Kahane die messianische Fähigkeit, den Dämon in die Herde freilaufender Schweine fahren zu lassen, auf dass sie sich vom Berg in den Tod stürzen. Daher lieber Don: Achte auf kleine rote Frauen an der Kanzelkehre…

  50. DON revulutioniert die Radfahrliteratur in D
    DON wird als ganz grosser in die radfahrliteratur eingehen………so steht er nach diesen reiseberichten schon neben Uwe Johnson, in dessen „das dritte buch über Achim“ der DDR – radfahrer und spätere bundestagsabgeordnete Täve Schur die hauptrolle spielt, Uwe Johnson gibt für jeden noch technische tips zur rückenbeugung und zum tretrhythmus………..das ganze endet noch glimplich, wie auch die reale karriere von Täve Schur.

    anders der sprachfabulierer vom Bodensee aus Überlingen, der ort, der nicht nur den barocken erzähler, sondern auch den an lautstärke sicher stärksten deutschen (was sage ich: weltstärksten) rudertrainer beherbergt.

    aber der sprachfabulierer treibt es auf die spitze und sollte DON eine warnung sein…………..wie alles von fabulierer in letzer zeit – das gibt mir zu denken – endet die rührende geschichte brutal und fatal und wirft fragen auf, warum muss „das dreizehnte kapitel“ mit dem verzehr des radfahrenden deutschen ehepaares in Alaska durch ortsansässige bären enden ?

    also bitte nicht nur die Stasiletten oder Mrs. Dr. Strangelove kommen als radfahrerkatastrophen auslösende elemente in frage, auch die simple natur fordert ihren tribut……….deshalb vorsicht am Ofenpass…………falls sich der bär – wie auch schon geschehen – nicht selbst vor den zug der Rhätischen Bahn legt.

  51. Das ist Klasse!
    Sehr gut gesagt. Meinen größte Bewunderung!

    Tatsächlich, es könnte vieles einfacher und besser sein, wenn man sich ließe und mehr zu schätzen wüsste, was man hat.

    • Man fragt sich ja, wie der Mensch sind vermehren konnte, als es noch kein Deo und keinen Locenwickler gab.

    • An der schönen Universität zu Köln
      gabs ja vielfältigste Sportmöglichkeiten, zu meiner Zeit.

      Nun, ich war schon irritiert, aber brünstigstes Verhalten gabs oft bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen nach ihrem zweistündigen Zirkeltraining zu beobachten.

      Doch ich will nicht ungerecht sein, oft genug fand dergleichen unter den Duschen statt.

      Ich war übrigens kein Zirkeltrainingsteilnehmer, nur so nebenbei :)

    • Nicht verzagen, Wiki fragen
      @ Don Alphonso
      Ondulieren.
      „Die Umformung der Haare mit Hilfe von Wärme ist alt. Vor mehr als 2000 Jahren kannte man in Griechenland einen Lockenstab, den Calamister, als Hilfsmittel zur Erzeugung von Locken. Bei diesem wurde ein hohles Rohr genommen, um welches die Haare gewickelt wurden. Anschließend schob man einen Bronzestab in das Rohr, der zuvor in Feuer erhitzt worden war. Die Sklavin, die das Haar krauste, hieß Calamis. Daher nannte man das Rohr Calamister.“

      „In 1888, the first commercial deodorant, Mum, was developed and patented by a U.S. inventor in Philadelphia, Pennsylvania, whose name has been lost to history.“

      Davor gab es das talcum powder: „The word „talc“ derives from Medieval Latin talcus, which in turn originates from Arabic: طلق‎‎ ṭalq which in turn was derived from Persian: تالک‎‎ tālk. In the ancient times, the word was used for various related minerals, including talc, mica, and selenite.“, welches vermutlich mit diversen Naturaromen und Duftstoffen vermengt wurde.

      Sonst haben die Schamanen und Schamaninnen der Urvölker sicherlich sschon einige Naturlösugen zusammengebraut, oder man hat sich an den körpereigenen Duftstoffen, den Pheromonen orientiert, ob man „sich gegenseitig riechen“ kann. Es gibt sogar die Theorie, dass die Partnerwahl heutzutage deshalb so oft misslingt, weil moderne Menschen den Duft der körpereigenen Pheromone übertünchen bzw. verfälschen.

    • @ D. A.
      … und ich frage mich ernstlich, wie sich die Menschheit überhaupt noch vermehrt, obwohl sie Deos verwendet, die einfach alles überstinken. Nichts gegen Parfum oder Eau de Toilette oder ein altmodisches Rasierwasser … aber so ein 9×5 Stinkefix aus der Drogerie – oder großzügiger Weichspülereinsatz – ist ganz einfach eine Zumutung, wie sich da noch einer orientieren will, ob der andere womöglich genetisch kompatibel ist …. faktisch mit einer chemischen Wäscheklammer auf der Nase?! Das müssen alles blanke Zufallsprodukte sein und dann kommt das böse Erwachen, wenn der andere versehentlich doch mal durch den olfaktorischen Keuschheitsgürtel transpiriert hat! Pfui Spinne! Naja und Lockenwickler … muss man wohl drauf stehen, steht ja auch einigen. Ich habe da allerdings traumatische Erfahrungen gemacht; aber das gehört wohl nicht hierher.

    • Titel eingeben
      Mir tun da immer die Babies leid, wenn ein nach Douglas-Laden stinkendes Elternpaar kinderwagenschiebend an mir vorbeigeht. Steigerung: …mit ’ner Zigarette in der Hand.

    • @KDM
      Mein Eau de Berlin stammt jedenfalls von Harry Lehmann und nicht von Douglas und es riecht auch nicht danach. Und der Geruch einer feuchten Lederjacke und leiser Zigarettenduft gehört zu den frühesten olfaktorischen Erinnerungen meiner Kindheit; Papa kam nach Hause und nahm mich auf den Arm und Mama hat sich gefreut. Sie tun mir nicht mal mehr leid, KDM, dass Sie nur in Werbefernsehen-Klischees „denken“ können … schmieren Sie sich den Dreck in die Haare und agitieren Sie jemand anderen, Tschüss!

  52. CS&Nash
    @Frauke Amgelin

    „love the one your´re with“ handelt aber nicht von solchen düsseldorfer trivialerlebnissen wie von @Goodnight erzählt, aber:

    die version vom Pacific Coast Highway übertrifft alles, danke für die erinnerung, hier am see jetzt sturmwarnung, aber die palmen draussen stehen trotz regen auch noch wie im clip in San Diego.

    https://www.youtube.com/watch?v=_5IVuN1N6-Y

    aber kehren wir zu DON zurück, im netz kursieren erste videos von DON mit Eddy Merchx – maske…………….

    beachten bei 0:53, wie er den sprint anzieht !
    https://www.youtube.com/watch?v=99O9XJA8NJE&list=RDvGAOwJW-r3I&index=10

    • Everything in the world is about sex except sex.
      Trivialerlebnisse?
      Guter Mann, Sie scheinen im hohen Alter der Illusion zu erliegen, dass Kunst, Kultur und Philosophie elementare Bedeutung hätten.
      Sorry, aber weder das eine noch das andere ist real. Es sind die dekadenten Auswüchse einer modernen Welt, in der die ohne Sex auch bzw. immer noch existieren dürfen.
      Auch im 21. Jhd. bestimmt die Natur unser Dasein. Wir sind weiterhin nichts als auf Fortpflanzung konditionierte Amöben.

      Ein bisschen Selbstreflexion wäre also angebracht. Denn auch hier im Blog kommentieren auch die Sexlosen mit der Intention zu Gefallen bzw. Aufzufallen. Für wen? Warum? Für das andere Geschlecht? Um Attraktivität zu gewinnen? Ohne jedoch jemals wieder anzukommen?
      Da hilft es wenig, all das traurige Schauspiel mit dem Zuckerguss von Kunst und Kultur zu überdecken.

    • Richtig, lieber django..., deswegen hatte ich ja auch bloß diese 14 Sekunden verlinkt :-D
      Goodnight ( http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/08/31/tmt-knubbelknie-und-fette-beine-6776/#comment-133752 ) träumte vergebens (can’t be with the one you love) von einer Claudia Schiffer Nr. 2, fügte sich nach sorgfältiger Beobachtung in sein Schicksal (love the one you’re with).

      Wahllosigkeit wie angedeutet ( http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/08/31/tmt-knubbelknie-und-fette-beine-6776/#comment-133790 ) war damit ebenfalls nicht verbunden, denn Goodnight war ja wie beschrieben zuvor von der anderen Seite durchaus für würdig genug befunden worden…

    • Goodnight - heute morgen, als ich wieder mal aufm Rad die unglaublich sanfte Augustluft um meinen -
      – oberfreudigen Körper herumlenkte, kam mir Ihre Geschichte noch einmal in den Sinn – und wie soll ich sagen, nachdem ich nun lese, was Sie 7:03 schrieben, locken sie das geradezu hervor: Ich schreibe Ihnen das Folgende ausdrücklich unter der Kautele, dass ich Philosoph bin: Ihre kleine Geschichte von der Kö hat mir sehr gefallen. – Nicht zuletzt, weil sie gut geschrieben ist. Ihr Text – das ist schon eine Leselust, die man lernen muss, hat kein Gramm Fett.

      Texte ungleich Grazien.

    • To love oneself is the beginning of a lifelong romance.
      Geehrte Frau Amgelin,

      die Sache war etwas komplizierter:
      Ich war wirklich jung und schön.
      Folglich ein Objekt.
      Jedoch mit Charakter, welcher mich eher zu einem Subjekt formte.
      Und so verbrachte ich lange Zeit damit, zwischen den Rollen des Objekts und des Subjekts abzuwiegen, denn der Witz der Kommunikation ist, dass eine Einheit von Subjekt/Objekt nicht operabel ist.
      Mann/ Frau ist entweder Subjekt oder Objekt. Beides geht nicht, in einer Person.
      Und so suchen Subjekte suchen immer ausschließlich Objekte und vice versa, um die doch unmögliche Einheit mittels der Verschmelzung zweier Körper zu simulieren.

      Was dann zur Folge hatte, dass immer nur die fetten und unattraktiven Frauen hinter mir herjagten, wo ich mir doch einbildete, dass ich gerade aufgrund meines bemerkenswerten Äußeren eigentlich nur die schönen Frauen verdient hätte. Doch die standen im Checkens nur gelangweilt neben mir, glotzten und strichen ihre Haare ständig aus dem Gesicht.

      Doppelte Kontingenz, zwei Objekte, die darauf warteten, dass sich einer zum Subjekt wandelt.

      Whatever, erst als ich die Liebe zu mir selbst tötete, mich nicht mehr als Objekt wahrnahm, konnte ich unendlichen Zugang zu den weiblichen Objekten finden.

      Aber da sind Tage, wo ich mich frage, ob meine rein sexuelle Beziehung zu meiner rechten Hand nicht doch irgendwie harmonischer verlaufen wäre….

    • Women are made to be loved, not understood.
      @Kief

      Vielen Dank, aber ich schreibe einfach nur, wie ich Frauen abgreife:
      Immer direkt, immer ein bisschen primitiv, und immer ohne Rücksicht auf meine Person.
      Und was bei Claudia Schiffers im Checkers funktioniert, dass funktioniert auch in einem FAZ- Blog, todsicher :-)

    • Lieber Goodnight, da haben Sie sich also vom Good Thing (überaus begehrenswertes Objekt)
      zum Pirschendjagendensubjekt mit dem Nachhaltigenerfolg einer jeweiligen Goodnight gewandelt – und in thing war schon alles darin, was Sie für night benötigten, kein Bedarf an Anderenundoderzusätzlichenbuchstaben, lieblächel…

  53. Titel eingeben
    Lärm macht krank. Das kann man zum Beispiel nachlesen in W.Probst: Geräuschemissionswerte von Maschinen … Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz. Fb 578, Dortmund 1989. Ist also nix Neues. Wenn sich die Leute heute 100 dB(A) durch ihre Smartphones auf´s Trommelfell leiten oder ihre Marxloh-Porsches mit Wechselklappen (Abzweig der Auspuffgase vor den Schalldämpfern zur Atmosphäre) ausrüsten, denn werden sie mit 40 halt zu Steiff-Tieren. Alle haben den Knopf im Ohr zwecks Verstärkung der Außengeräusche. Es handelt sich um eine schleichende Selbstverstümmelung. Wenn man das halt braucht …

    • Lieber Volkher Braun,
      wie die Zeit vergeht. Sie sind etwas rückwärtsgewandt. Schauen Sie mal
      .
      • Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV) vom 06. März 2007, zuletzt geändert durch Art. 3 der Verordnung vom 19. Juli 2010, in Verbindung mit den Technischen Regeln zur Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (TRLV Lärm) vom 23. März 2010.
      .
      Zur Vertiefung, wenn´s interessiert: http://www.dguv.de/ifa/fachinfos/laerm/rechtliche-vorgaben-zu-arbeitsplatzlaerm/index.jsp
      .
      Eigentlich erwarte ich von Ihnen (bitte!) noch eine angedachte technische Lösung für die Flüssigkeitskühlung von Fahrrad-Rücktritte und Hinterrad-Felgen.

  54. Spätestens seit der Antike
    haben Menschen versucht, den Körperidealen ihrer Gesellschaften zu entsprechen und dann darunter gelitten, wenn sie zu weit von der Norm entfernt waren. Das war und ist in Bayern nicht anders, man denke da nur an Sprüche wie „Wadel wia a Stadel and Knia wia Stier,“ einem Schönheitsideal dem Sie ja erfolgreich nacheifern.

    Neu ist der online-Exhibitionismus, der von der Blogosphere gefördert wird, weil Körper ein Thema ist das alle angeht, alle interessiert und zu dem selbst der dümmste Blogger etwas zu sagen hat. Schliesslich müssen die ja irgendwas schreiben, um behaupten zu können, was mit Medien zu machen.

    • Ich finde das Thema einfach „interessant“, weil ich da ein echtes Traume habe: Ich habe mit Schirmacher in der Nacht vor seinem Tod gesprochen, und wie immer, haben wir uns aufgezogen: Ich fand, er sollte mehr radfahren, und es meinte, ich sollte man nächsten Tag am Jaufenpass gut aufpassen. Als ich wieder unten war, las ich seine Todesnachricht.

      Bis dahin habe ich das mit Essen und Übergewicht auf die leichte Schulter genmmen, aber seitdem denke ich viel drüber nach. Besonders, wenn ich auf den Jaufenpass fahre.

    • Mens sana in corpore sano
      Das Thema finden alle interessant, weil wir alle einen Körper haben und ab einem gewissen Alter auf die Gesundheit achten müssen. Φρόνει θνητά (Denke als Sterblicher) stand u.a. auf den Tempeltüren von Delphi und auch der gute Aristoteles hat schon darauf hingewiesen, dass wir unseren Körper nicht vernachlässigen dürfen. Wir sind nun mal nicht nur Geistwesen und müssen anerkennen, dass unsere Kräfte begrenzt und irgendwann einmal am Ende sind.

    • Schnitter
      „Aus eigener Erfahrung“ kann ich bisher nichts zu diesem Herren sagen, glücklicherweise.

      Aber aus eigener Erfahrung im Kreis von Familie, Freunden, Bekannten, Kollegen kann ich dennoch sagen, dass sich eine richtige dicke Korrelation zwischen Lebensführung und Gesundheit/Tod nicht herleisten lässt.
      Persönlich habe ich einige Leute zu beklagen gehabt, über die Jahre, deren Gewohnheiten das Ableben nicht hätten befördern sollen; während es auch einige gab, die gesund-gesund-gesund gelebt haben, und dennoch früh und unerwartet dahingerafft wurden.

      Meine Philosophie ist daher, den Tag zu geniessen, und auch vielleicht mehr Torte oder Alkohol als irgendein Arzt oder Wissenschaftler für gut hält.
      Mein Trauma wäre, mir etwas zu versagen, und trotzdem eines Tages betroffen zu sein, statistisch gesehen ‚untimely‘. Dann ist es zu spät, das Leben zu genießen.

  55. Titel eingeben
    Zwischenfrage

    Muss man eigentlich diese Stefanie Sargnagel kennen, deren Name ja hier schon ab und zu aufgetaucht ist?
    Die Jung-Dame hat in der letzten ZEIT einen Artikel zu Bayreuth abgeliefert auf den jeder 12jährige stolz sein könnte. Da bekommt man beim Lesen Angst, dass einem vor Schreck die letzten Haare weiss werden.
    Ist da was Einschlägiges verfügbar, dass einem erklärt wie sowas Zeit Lesern vorgesetzt werden kann? Oder hab ich da was versäumt? Sind die jetzt alle so?

    • Die wird halt rumgereicht, weil sie die Lust des Feuilletons an jungen, sozial nicht vorzeigbaren, pöbelnden Frauen befriedigt.

      So wie der Priester zur Domina geht.

    • Ja, ist verfügbar: Sie hat halt einen Sauregurkensommerzeitpreis bekommen.
      https://www.google.co.jp/search?num=100&newwindow=1&biw=1832&bih=995&q=%22preis+sargnagel%22

    • Igitt, igitt
      Kein Wunder, dass ich die nicht kenne. Und die lässt man in Der Zeit über den Bayreuther Ring schreiben?
      Der Joffe will wohl mit der der „Bravo“ ein paar Leser abjagen.

      Naja, andererseits, also die Sargnagel und der Joffe… das muss man zugeben, die passen schon zusammen.

    • Sargnagel
      (Man kann ja zur Not wohl auch seinen Namen ändern, oder?)

      Also, ich kenne sie nicht. Ich stimme aber mit der Jurorin überein, die das etwas abgeschmackt fand, und insbesondere meinte, die Komik funktioniere nicht. Tut sie auch nicht. Erinnert deutlich an https://www.youtube.com/watch?v=Bk-L2xVdw1s
      Der Preis war ihre Auslobung zur jungen, frechen Autorin.
      Ihr Artikel über Bayreuth ist eher eine misogyne Selbstbespiegelung. Weil sie von vorherein zu wissen scheint, was und wie sie schreiben will.
      Und deshalb gar nicht nach Bayreuth hätte reisen müssen.

      Ich kenne Joffe, und das ist keine Ehre.

  56. Obermais
    Tolle Beiträge, TMT und auch sonst. Residiert man im Burggräfler Hof in Obermais? Gutes Haus.

  57. Don (erwetter)...
    …vibrierender, schmutziger, heiß gelaufener Männlichkeit….voluminöse Oberschenkel, die mit Muskulatur aufwarten….Man sieht sehr runde Brüste mit Nippeln…Becken durchaus mehr gebärfreudig…und die Brüste zu groß sind. Sie sehen Fettrollen, ausladende Hintern….Schaumparty…bei den Brüsten packen….
    .
    So kann´s weitergehen im momentanen Reizklima.

  58. Obermais
    Lieber Don – tolle Beiträge, danke. Ist der Blick festgehalten aus dem Burggräfler Hif in Obermais? Gutes Haus. Alles Gute für die Rückfahrt!!

  59. AMÖBEN UND DER TODESTRIEB ?
    @Goodnight

    werter freund, ich hielt mich bisher für ein höheres wesen mit hohen platonischen idealen und weniger für eine fortplanzungskondionierte amöbe…..aber ich werde in mich gehen müssen…………sonst erreiche ich nie die kinderzahl von Bob Marley.

    sehen sie denn diesen amöbenhaften fortpflanzungstrieb auch bei unseren führungsspitzen ?

    oder – ich bin ja tiefenpsychologischer trittbrettfahrer – dominiert da eher der todestrieb, den soll es ja auch geben, sagt der mann aus der berggasse 19 im 9. bezirk ?!

    und dann noch @TDV: warum lesen sie den sowas wie „sprechende rollmöpse“ in der zeit ? tun sie sich doch schönere sachen an !

    • Saure Heringe
      Ich hatte den Namen der „Autorin“ bisher nur gehört. Das Thema interessiert mich, und ich war bis heute morgen immer noch der Meinung der Aufmacher im Feuilleton der ZEIT könne so schlecht nun auch wieder nicht sein….. mistake!

    • But man, proud man, Drest in a little brief authority,
      Sorry, wollte Sie nicht irritieren. Natürlich sind Sie ein höheres Wesen und fast schon vorbei am Übermensch, geleitet ausschließlich vom freien Willen, getragen von Moral und Anstand und Niveau und Klasse und unendlicher Intelligenz. Frei schwebend über den Niederungen der reinen Existenz.

      ….As make the angels weep.

    • Titel eingeben
      In dem Blatt ist nur (resp. immer) noch das Kreuzworträtsel zu empfehlen.

    • Sexuelle Chancengleichheit
      Wenn man Gefallen am spielen findet, Goodnight, kann man sich Zynismus, ebenso wie Moral ersparen. Das liefert auch für das Kommentariat ein plausibleres Verhaltensmodell, als das des Wunsches nach Anerkennung und der Eröffnung neuer Möglichkeiten für die eigene DNS.

      Dass Sie einst jungen, eher dicken Frauen Zugang zu einem schönen Männerkörper gewährt haben, finde ich sehr sozialdemokratisch, i.S. von geförderter Chancengleichheit. Man kann das tragisch, nihilistisch interpretieren, aber praktisch und objektiv ist das doch Gutmenschentum.

  60. Se la vie ist kein Gemüse
    Ich war gestern im Oytal. Um 08:30 Uhr hatten wir es ganz für uns. Einfach schön, die Berge mit ihrer Flora und eine Luft wie Samt und Seide.Später staunten wir, wie hoch das junge Rinvieh kraxeln kann, fast wie eine Gams.

    Unterhalb des Stuibenfalls kamen dann 4 Jugendliche, die ihre Räder schoben, etwa 13 bis 15/16 Jahre alt.2 Mädchen und 2 Buben. Die älteren hatten ihre letzten Ferien,weil sie nächstes Jahr mit der Schule fertig würden.Sie schwärmten von der Natur und wollten noch bis zum Eissee, was kein Pappenstiel ist.Alle hatten offene, freundliche Gesichter mit – ja – strahlenden Augen. Ein Handy war nicht zu sehen, sicher hatten sie eins im Rucksack für alle Fälle.
    Wir waren uns ganz sicher: die 4 werden niemals Antifa oder drogenabhängig.

    Wieder unten angelangt, kam uns ein süßes Mädchen mit einem tollen Rad entgegen, mit Helm über den blonden Haaren.Sie wollte ihre Freundin auf der Alp besuchen und kommt demnächst zur Schule, sagte sie uns. Dahinten kommt meine Schwester mit der Mama und meinem Bruder.Es schien die Zwillingsschwester zu sein, auch mit tollem Rad.Der Junge, etwa 2,ebenfalls ne Wucht. Aber die Mama: eine natürliche, freundliche Schönheit,der wir keine 30 gaben,und die glücklich schien.Sie hatte sich die Zeit genommen, um mit den Kindern auf die Alp zu gehen.Wir waren begeistert. Die Kleinen waren immerhin schon 4 km geradelt ( vom Parkplatz) und sie schob den Sportwagen mit dem Jungen.Was sind dagegen Feministinnen im Netz?

    Erfreulich war aber auch, dass 90% der Leute, die uns entgegen kamen als Wanderer oder Radler, guten Morgen,hallo oder grüß Gott sagten.Nirgends starrte einer aufs iPhon, auch im Garten der Gastwirtschaft nicht, wo auch alle gut gestimmt waren, und zwar alle Altersgruppen.
    Das macht doch Hoffnung.Es gibt noch nette Menschen, die wissen, wie man miteinander umgeht.

    Das Brett würde ich nicht kaufen, Don. Ein Brezelmagnet aus Meran auch nicht.Ich freue mich aber über meine Tram 28 aus Lissabon, den Hippibus aus Frisco oder den Kaktus aus Tucson.Es sollte typisch für die Gegend sein und nimmt als Souvenir wenig Platz ein.Das tun Schlüsselanhänger zwar auch,man braucht dann aber viele Schlüssel…

    • Das ist richtig. Ich habe auf dem Rückweg ein Gruppenbild von mir und einer beeindruckten Rockerbande machen lassen, die wissen wollte, ob man das wirklich mit dem Rad machen kann, supernette Leute,k wirklich: Ich glaube, die Berge tragen die Ihrige dazu bei. Allerdings muss man auch aufpassen, denn die Berge sind kein Spielplatz. Nicht umsonst stehen da so viele Kapellen herum.

    • Wie jetzt?
      Eigentlich wollte ich dem Don nur zu seiner Tour des Alpes gratulieren,
      hier „Hut ab“ werter Don, nur bin ich bei Ihrem Kommentar, Philomena,
      über eine Aussage gestolpert, die mir das Messer in der Hose aufgehen liess.
      „Wir waren uns ganz sicher: die 4 werden niemals Antifa oder drogenabhängig.“(sic!)
      Ausser Sie besitzen eine Glaskugel, können Sie aus der kurzen Begegnung nicht darauf schliessen, welchen Lebensweg einer der 4 Jugendlichen wählen wird. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.
      Dies kann ich Ihnen aus meiner eigenen Lebenserfahrung erzählen.
      Persönlich wünsche ich den 4 natürlich nicht einen solch steinigen Weg, den ich beschritten habe. Das würde ich nicht mal meinem ärgsten Feind wünschen. Und genau aus diesem Grund, würde ich mich zu einer solchen
      Aussage, die tief blicken lässt, wie Sie sie getätigt haben, nicht hinreissen lassen.

    • Da muss ich antworten, dahoam, klar.
      Ich weiß, wo diese Jugendlichen zuhause sind und kann mir das echt nicht vorstellen. Aber imgrunde haben Sie recht: im Leben kann alles passieren. Hier in meinem und dem Nachbardorf gibt keine Drogenkonsumierer, in der Kreisstadt solls das vereinzelt geben.
      Hier gibt es (nicht nur) Blasmusik, die freiwillige Feuerwehr usw. Die Jugend ist weg von der Straße und von zuhause nicht so verwöhnt wie anderswo. Sie müssen sich vorstellen, dass hier wöchentlich von denen ein Standkonzert abgehalten wird – nach dem Arbeitstag – für ein Dankeschön.Ich schrieb hier ja mal von der Musicalgruppe bei uns. Da machen 120 Leute mit, von 10 bis 60 Jahren.Mit Begeisterung, das ist auch Jugendarbeit.An mir und anderen geht auch kein Kind vorbei, ohne freundlich zu grüßen.

      Tut mir leid, null Bock findet man bis heute hier eher selten. Macht mir aber nichts, wenn ich Sie tief blicken ließ.Mir ist bewusst, dass es auch immer auf den Standort ankommt.

  61. Ach, Frau Simon
    schauen Sie mal beim Mutterkutter rein. Ein agrarökonomischer Artikel über Gartenbauspezialisten in Leipzig. Sogar kommentierbar. Schätze mal, daß wir es hier mit einer enormen Schnittmenge von peoples zu tun haben über die wir uns hier ständig so lustigkunstechauffieren.
    .
    http://www.faz.net/aktuell/stil/drinnen-draussen/stadtgarten-gruene-insel-14399581.html

    • Leipziger Westen und diese Leute...
      ach ich mag die Artikel nebenan nicht, die über die ganze Seite gehen und ellenlang sind, so wie ich auch keine Videos in Zeitungen mag.

      Oh eine Frau im Cocktailkleidchen, Himmel hilf. Scheint wohl die Klientel zu sein, die wir so innig lieben.

      Leute, die plötzlich Natur entdecken… wenn ich Bilder meiner Loggia posten könnte oder der vielen Pflanzen, die ich im Laufe meiner 10 Jahre hier der Wohnanlage gestiftet habe. Die Nachbarn sagen immer, ach pflanzen sie wieder was, schön, selbst kommen die nicht auf solche Ideen, haben nicht einmal Kästen in der Loggia. Das verstehe, wer will.
      Meine Loggia sticht aus allen raus, wenn ich in der Parallelstraße bin, schaue ich immer, wie das aussieht, bei mir Plantage, bei den anderen gähnende Leere. Worauf ich aber ganz sicher keine Lust hätte wäre, mit anderen zu gärtnern.

    • Titel eingeben
      Kommentierbar? = Ein einziger kurzer begeisterter Kommentar und danach: „Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden“
      .
      Aber: Danke für den schönen Tipp.

  62. Lückemeier, Peter. Kennen Sie den noch, lieber Don?
    Ich musste, als ich Ihren Blog gelesen habe, an seine Redaktionsassistentinnen denken und sein Ende bei den Herzblatt-
    geschichten. Und ich habe mir gedacht, wie lange geht das noch gut
    mit ihm, dem Don, bei der Frankfurter. Am Ende landet er noch beim
    Donaukurier und schreibt über die schmutzigen Männer von der Sandbahn in Abendsberg. Wenn’s die noch gibt. Bei Ihnen, gibt’s noch das Leben, das pralle. Wenn Sie sich ab und zu was Schönes gönnen wollen, schauen Sie das erste russische Fernsehen, um 5 oder 6 Uhr wochentags. Es gibt dort eine Heiratsvermittlungssendung. Seriös. Einfachen anschauen, dort sieht man häufiger noch Frauen a la Lückemeier. (Perviy Kanal, Let’s get married, Sprache: Russisch).

  63. Mutter Natur vergisst keinen.
    Selbstreibende Oberschenkel sind ein Notlaufrad der Natur. Für etliche ist selbst rape culture ein Warten auf Godot alias Ali alias Fritz. So hat jede Sex, ob sie hat oder nicht.

    Danke, Mutti! alias rape culture! alias Wer ko der ko, wer ned ko, red davo.

  64. Foto
    Sind das sie, auf dem Foto? Selfie? Oberschenkelumfang könnte passen. Der ist übrigens in der Annamirl Pröll – Dimension, die, legendär, einmal bei einem Interview nach dem Umfang der Oberschenkel gefragt wurde und sagte „120 Zentimeter – aber alle zwei!“ Oder auch DJ Ötzi, „meine meterdicken Wadeln san a Wahnsinn für die Madeln“. Ja, die Älpler. Aber die Blondine neben ihnen, ich muss schon sagen, alter Schwede, a super oide, wie es bei uns in der dreckigen Stadt heißt. Sportlich, schlanke (!) Beine, rot lackierte Fingernägel, kesses Sportdress, da ist die Frau Mama sicher zufrieden mit ihrem wadeldicken Buben. Schließlich, wie Tante Jolesch schon sagte, was einen Mann … Tja, some guys have all the fun, some guys get all the pain … Aber, Don, als Nachfahre und Günstling von Sklavenhändlern sollten sie sich doch nicht so über die Ex-Stasiletten ereifern. Jede/r muss schauen, wo er/sie bleibt.

  65. Las ich gerade beim Mutterkutter,
    bevor der Auflauf auf die Terrasse kommt. Nicht mal das schafft die gute Frau aus Templin. „Wir schaffen das“ musste Siggi eine Woche zuvor soufflieren. Gibt noch mal 3 Prozentpunkte weniger. Glück auf!

    • Dafür hat sie jetzt aber DIE Lösung
      „Für die nächsten Monate ist das Wichtigste Rückführung, Rückführung und nochmals Rückführung“
      Es könnten nur jene bleiben, die wirklich verfolgt sind. Fänden diese Rückführungen nicht statt, sei dies nur ein Anreiz für Menschen ohne Bleibeperspektive, trotzdem nach Deutschland zu kommen.

      Sie hat der Fraktion versprochen, dass in diesem Jahr nicht so viele kommen würden, ganz bestimmt nicht.

      Toll oder? Rückführung, wohin hat sie nicht gesagt. Soweit ich weiß, wird man die Leute ja nicht so einfach wieder los, die Herkunftsländer wollnse nicht zurück haben, Lufthansa-Piloten weigern sich, mit solcher Fracht zu fliegen, ach diese Widrigkeiten, an denen Rückführung immer scheitert. Aber Hauptsache, die Abgeordneten können nun ihren Wahlkreisen die gute Mär noch schnell vor der Wahl verkünden…

    • Aber, aber.... schon vergessen?
      Es ist Wahlkampf…..

      Lt. Cicero: CDU 20% AfD 23%

    • Ach was vergessen, TDV
      heute lese ich, dass Merkel die Armenien-Resolution nicht so ernst nimmt, auf dass der Herrscher am Bosporus wieder lieb ist und die Visafreiheit bekommt. Uns wird das damit verkauft, dass dann die Abgeordneten wieder in die Türkei dürften, zum Soldatendrücken.

      Es ist einfach alles nur noch lächerlich, da redet die gute Frau von Rückführungen, die Abgeordneten in den Wahlkreisen dann sicher auch und wir alle wissen, dass das ja nun wirklich überhaupt und gar nicht funktioniert. Oder sollte man Sarrazins Rat beherzigen? Es ist nicht zu fassen, wie sie es schafft, immer wieder etliche Leute zu verarschen und vor allem, dass die das zulassen.

      Die AfD wird Sonntag wahrscheinlich die stärkste Kraft, ich bin gespannt auf das Geheule und Schönreden der eigenen Wahlergebnisse.
      http://www.tichyseinblick.de/meinungen/the-same-procedure-as-every-wahl/

    • Ich glaube, das wird ein heftiger Schock.

      Oder ein paar Schüler verzählen sich wieder wie in Bremen.

    • Ein Schock wirds wohl werden
      wenn auch ein abzusehender.

      Aber, Don Alphonso, dass sich der Spiegel zu einer solchen Falschmeldung hinreißen ließ, um die AfD noch stärker zu machen, ist schon ein starkes Stück.

    • Ein Schock?
      Ja, aber wohl für die Falschen. Die Anderen, die grössere Masse, werden einlenken, „weil die AfD ja anscheinend ein wenig etablierter geworden ist, denn irgendwie haben die ja schon recht!“

      So ist das halt, wenn man permanent alles was dumm ist mit linlksradikal gleichsetzt. Irgendwann rächt sich sowas halt manchmal….

    • Aber, aber ... schon vergessen?
      Sind die Rückführungszahlen nicht schon deutlich gestiegen?

      Und wissen Sie, TDV, was so alles an Gesetzesänderungen auf dem Wege ist, um diese Rückführung zu erleichtern und deutlich zu erhöhen?

      Halt, entschuldigung, ich vergaß ja, dass Sie zur Allwissenheit tendieren. Auch wenn ich da ein wenig Kritik äußern darf, das Prognos-Institut hat 18,5% für die CDU prognostiziert, das hätten Sie doch besser zitiert, da es Ihre Position weitaus mehr gestärkt hätte.

      Und Ihre Erfahrung durchaus respektierend, mit Spießertum scheinen Sie sich wirklich besser auszukennen als ich, mit rechtem wie mit linkem Spießertum.

      Denn Ihre Behauptung, ich hätte Maas, Schwesig oder andere Minister als linksradikal eingestuft, lässt sich mit Milde auf eine gewisse Ignoranz des Gelesenen zurückführen, wie Ihnen das auch andere bestätigt haben.

      Im übrigen darf ich Ihnen höflich empfehlen, doch zumindest den Links zu folgen, die Don Alphonso immer wieder dankenswerterweise zur Verfügung stellt. Denn dann wüssten Sie, dass jene Stiftung Rakikale, Linksradikale sehr wohl unterstützt und fördert.

      Und halten Sie uns bitte nicht für so blöd, dass Sie mit Ihrer Kritik an mir eigentlich Don Alphonso meinen.

      Vielen Dank.

  66. Tim Cook hat von Feministinnen gelernt
    Er nennt die Steuernachzahlungsforderung nicht nur verächtlich „Scheiße“ (womit er eigentlich uns Europäer meint).
    Aber es kommt noch besser: er nutzt einen (für Apple ungewöhnlich) billigen rhetorischen Trick: Apple werde seine Betrugsschulden nicht zahlen, weil es sich loyal schützend vor Irland stellen werde, auf das die Europäer „herumhacken.“ Simple, aber perfekte Ablenkung vom eigentlichen. (Zum Lernen: der altbekannte Trick besteht darin, dass Cook von sich und Apple ablenkt, indem er fingiert, die Kritik treffe eigentlich einen Schwächeren (Irland), den er dann zu schützen vorgibt. Aus dem Missetäter wird im Handumdrehen ein Beschützer der Schwachen – den er in Wirklichkeit aber gleich mit mißbraucht.)
    .
    Meine Frage an das geschätzte Kommentariat: wer ist hierzulande eigentlich so blöd, Produkte dieses mutmaßlich (muss man schreiben, auch wenn es da nichts mehr zu mutmaßen gibt) kriminellen, manipulativen und bürgerliche und demokratische Rechte mit Füßen tretenden Konzerns zu kaufen? Wer als Europäer ein Minimum an Respekt vor sich selbst hat, lehnt dankend ab.

    • ...Und was sagen Sie zu Söder, dem Heimatminister?
      Text eingeben

    • Das ist nicht so einfach.
      Wenn man den einen meidet (was ich tue), läuft man dem anderen (Android = Google) nahezu unvermeidlich in die Arme.
      Der komplette Rückzug auf papierbasierte Kommunikation? Am besten auf Latein?
      LG Kalchas

    • @ E. R. Langen
      „wer ist hierzulande eigentlich so blöd, Produkte dieses mutmaßlich kriminellen, manipulativen und bürgerliche und demokratische Rechte mit Füßen tretenden Konzerns zu kaufen?“

      Nun, alle die gern Dinge haben, die funktionieren, und sich nicht mit Problemen der folgenden Sorte rumschlagen wollen …

      „habe wieder win7 drauf, funktioniert ja und auch meine Programme verlangen hälftig win. Aber nun kann ich Thunderbird nicht einrichten, der akzeptiert plötzlich mein Passwort nicht“

      oder

      „Wenn Sie Ubuntu parallel zu Windows installieren wollen, sollten Sie jemanden beiziehen, der sich auskennt, weil man eine eigene Partition erstellen muß“

      oder

      „Downloaden Sie http://update7.simplix.info/UpdatePack7R2-16.8.13.exe knapp 700MB, enthält alle updates seit SP1 ausser den sogenannten Telemetry updates, die ihnen Win 10 aufzwingen“

      usw. usf. – um hier nur einen kleinen Auszug aus den heutigen Kommentarbeiträgen zu zitieren. Das wahre Grauen ist viel größer und weltumspannend. Der alljährliche Schaden dürfte allein im EU-Raum die Steuerforderung an den von Ihnen gescholtenen Konkurrenten um ein Mehrfaches übersteigen.

      Die Cupertinenser mögen Steueroptimierer sein, aber sie bauen gescheite, praxistaugliche Geräte, die dem User – in der Regel – nicht wertvolle Zeit, den letzten Nerv und ein unfreiwilliges IT-Studium abnötigen, bloß weil er schreiben, surfen und drucken möchte.

    • Meinen sie das ernst?
      Sie fragen tatsächlich wieviel Idioten es in DE gibt ???

  67. Lieber Don......
    ……wie man weiß ist jedes Wort, welches man über eine Stadt öffentlich schreibt, Werbung; sei es im positiven wie auch negativen Sinne. Dafür dankt Dir recht hertzlich ein Meraner Unternehmer! Es wird mir eine Freude sein, Dir bei Deinem nächsten Besuch in Meran, das Gegenteil zum „Altersheim“ zu zeigen! In diesem Sinne meine besten Wünsche!

  68. Mit Bofrost zum Endsieg
    Stellen sie sich vor, Sie sind echt fett, richtig dick, ihre Oberschenkel reiben aneinander, Sie haben elefantöse Beine, monströse Knie, einen Jelly Pudding-Hintern, Reiterhosen, Ballonarme, Ihr Bindegewebe hat sich längst in Vorruhestand geflüchtet – und Sie sind gerade mal 20+ Jahre alt.
    Ihre Lebensträume oder das, was Sie nach dem jahrelangen Konsum amerikanischer Serien und unzähliger Frauenzeitschriften dafür halten, sind dabei sich in Luft aufzulösen.

    Während Sie mit der einen Hand lustlos in der Bofrost-Eistorte rumwühlen und mit der anderen Ihre Beinhaare kämmen – denn Sie sind allein und ungestört – geht Ihnen auf einmal ein Licht auf: die Männer sind an allem schuld, an Ihrer ganz persönlichen Misere, an Ihren trüben Lebensaussichten und an dem ganzen Mist auf der Welt überhaupt.

    Diese Erkenntnis müsste sich doch sharen lassen oder nicht?
    Dazu benötigen Sie noch nicht einmal IT-Kenntnisse, ohne die sich ein WordPress-Blog z. B. kaum installieren lässt. Es reicht ein Account bei Facebook oder Twitter, wo Sie sich mit etwas Fleiß – Zeit haben Sie ja reichlich – eine kleine Gemeinde von Freunden und Followern aufbauen.
    Nur, das wollen außer Ihnen viele andere auch und gieren wie Piranhas nach den Zusatzkalorien erhaltener Likes.
    Sie müssen deshalb krasser sein, auf die Pauke hauen, dem Affen Zucker geben, sich rücksichtslos entblößen (oder wenigstens so tun), den aufgestauten Hass rausschwitzen auf die Männer, das ganze patriarchalische System, das schwache Frauen zu bloßen Objekten erniedrigt und starke Frauen wie Sie ausgrenzt und mit Verachtung straft. Zu den schlimmsten darunter zählen alte, weiße Heteromänner, weil selbst die Ihnen die Aufmerksamkeit verweigern, auf die es ankäme und die Sie, hätten Sie die Gelegenheit, selbstverständlich stolz zurückweisen würden. Sollen sich nur nichts einbilden, diese Sexisten und Verneiner des weiblichen Körpers, die sich verschworen haben, ihre krankhafte Vorstellung des Weiblichen als dauerhaftes Vehikel der Unterdrückung zu etablieren.

    Ne, Ihnen macht keiner mehr was vor, seit Sie wissen, dass es gar keine Frauen gibt. Die werden vom patriarchalischen System dazu sozialisiert, jawoll. Ein gigantischer Puff, der dauernd nach Nachschub verlangt.

    Erst mal alles durchgendern, vom biologischen Geschlecht (eine reine Männerfantasie) loslösen, das Schweinesystem überwinden, das Sie benachteiligt, weiterkämpfen im Netz, Mitopfer mobilisieren etc.
    Der Endsieg ist nah, die Zukunft ist rosig …

    • Mhmh.
      Ihre Replik (das Beste ist „sich die Beinhaare kämmen“, wo hamm Sie das her, ich kreich mich gar nimmer ein vor Lachen …) …
      .. Ihre Replik also geht spiegelverkehrt leider auch nur zu gut:

      Sie müssen deshalb krasser sein, auf die Pauke hauen, dem Affen Zucker geben, sich kämpferisch panzern (oder wenigstens so tun), den aufgestauten Hass rausschwitzen auf die Frauen, das ganze feministische Mimimi-Gekreische, das tüchtige Männer zu bloßen Geldverdienern erniedrigt und Männer wie Sie ausgrenzt und mit Verachtung straft.

      Während Sie am Rechner mit der einen Hand lustlos in der [… intentionally left blanc …… lass ich mal aus] rumwühlen und mit der anderen Ihre – noch mehran – Beinhaare kämmen – denn Sie sind allein und ungestört – geht Ihnen auf einmal ein Licht auf: Ihre Mutter, die Frauen sind an allem schuld, an Ihrer ganz persönlichen Misere, an Ihren trüben Lebensaussichten, der Plautze (da vererbte Fresssucht) und an dem ganzen Mist mit Murkel-Merkel auf der Welt überhaupt.

      Sorry, geht prima als Vorlage für alles, herrlich. D:)
      Ich arbeite jetzt noch an einer für Schratzn gegen leibliche Erzeuger.

    • @ "der andere Gast"
      Freut mich, dass Sie eine Vorlage gefunden haben, die Ihnen die offenkundige Verlegenheit um eigene Einfälle künftig erspart. Ich empfehle Ihnen aber eher das Kopieren als das Spiegeln, weil Spiegel links und rechts (oder vorne und hinten) verkehrt wiedergeben.
      Ein Effekt, der Ihnen den klaren Blick auf die Wirklichkeit unnötig erschwert, denn wo bitte, Guteste/Gutester, zeigt sich Ihnen eine weit verbreitete, politisch relevante, teilweise staatlich geförderte Bewegung von frauenhassenden jungen Männern, die ein angeblich real existierendes Matriarchat für ihre ganz persönlichen Misere, für ihre trüben Lebensaussichten und für alle Übel sonst verantwortlich machen?

    • @ C. Rumb
      Sie existiert.

      Staatlich gefördert ist diese Frauen als schuldig für alles Haltung nicht.
      Aber sie existiert recht zuhauf.

      Nachzuschauen in so ziemlich allen Foren, in denen heiß gekocht wird. Frauen – auch wenn sie nicht Kahane oder Julia Schramm heißen oder deren Einstellung teilen – trauen sich bekanntlich da nicht schreiben. Was ich für ein Problem halte.

  69. Die Mutterliebe
    @ p feldmann
    „Das war eine Polemik gegen den politischen Feminazismus, der die Frauen auch nur zu Opfern macht
    , sie instrumentalisiert. Ich habe das Textzitat weder als eine Entschuldigung der „schuldlosen Determinierten“ noch als einen Ausfall gegen Mütter gemeint (wie käme ich dazu? ). Meine Eltern haben nicht mehr falsch gemacht als ich mache. Vielleicht sogar umgekehrt.
    Tut mir leid wg. des Missverständnisses.“

    Ich verstehe zwar immer noch nicht, was Sie genau meinten, aber never mind. Denn das psychologisch Konzept, laut welchem die Mutter eine maßgebliche Schuld beim Scheitern der Erziehung trage, ist in einer Zeit entstanden, als der Feminismus in der westlichen Welt noch gar nicht präsent war. Das war in den 50er Jahren in den USA und wurde von den Lehren Sigmund Freunds hergeleitet.

    Freud selbst hatte es wiederholt abgelehnt, Eltern Erziehungsratschläge zu geben, weil nach seinem Ansatz jede Erziehung scheitern müsste. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben seine Schüler dieses Prinzip vergessen und sind vom Beschreiben zum Vorschreiben übergegangen:
    „Plötzlich wurde entdeckt, dass man der Mutter fast alles in die Schuhe schieben konnte.
    In jeder Krankengeschichte eines gestörten Kindes, eines Alkoholikers, eines suizidalen, schizophrenen, psychopathischen oder neurotischen Erwachsenen […] oder sonstwie leidenden Amerikaners kam eine Mutter vor. Eine frustrierte, unterdrückte, gemütskranke, gequälte, niemals befriedigte, unglückliche Frau. Eine ewig fordernde, nörgelnde, zänkische Ehefrau.“
    Elisabeth Badinter, „Die Mutterliebe“

    Elisabeth Badinter nennt diese Entwicklung, die besonders in den USA große Beliebtheit fand und zur Herausgabe von Hunderten Erziehungsratgebern führte, eine Vulgarisierung der Psychoanalyse.

    Diese psychoanalytische Richtung findet bis heute viele Anhänger unter den deutschen Therapeuten beiderlei Geschlechts.

    Ich weiß auch nicht recht, was das Thema mit Feminismus zu tun hat. Denn im Gegenteil: Die an die Mütter gerichteten kollektiven Schuldzuweisungen sollten eigentlich eher kritisch unter die Lupe genommen werden (und wurden auch, u.a. von Badinter).

    „Ich fände feministisches Abwaschen viel besser; oder noch besser : feministische Steuererklärung (die nervt nämlich alle zwei Jahre).“

    Ich mache bei uns alles, was etwas mit Banken, Versicherungen und Anwälten zu tun hat. Auch die Steuererklärung ist mein Bereich. Bin ich nun eine Feministin oder, wie man mir hier vor ein paar Tagen unterstellte, eine verwöhnte Frau, die sich überall eine „Extrawurst“ beansprucht? ;-) Bei uns in der Familie stellt das einen Aspekt einer ziemlich gerechten Aufteilung der gemeinsamen Aufgaben dar.

    • Abwasch
      @Tamarispue, ich klinke mich mal zu Ihrem letzten Absatz ein.

      Meinen feministischen Abwasch macht schon seit Ende der 60ger die (die!) Spülmaschine, damals noch ein Toplader. Schließlich war mein Mann so emanzipiert wie ich.Die Kasse samt Buchführung war auch meins als Kauffrau.Das Bügeln lernte der Sohn von seiner Schwester, die ihn mit in den Bügelkeller nahm.Heute ist es bei ihm so, dass er auch kocht.

      Mütter und Väter machen Fehler. Dass aber immer nur wir Mütter die Kinder zu heiß gebadet haben sollen,ist Quatsch. Schönes WE.

    • Tamarisque, wir reden aneinander vorbei
      Ich kann es nicht anders sagen, als ich es gesagt habe. Ich habe aus dem Text, in dem es eine Erläuterung für Mütter war, das Zitat „was Frauen Frauen antun“ herausgegriffen und es als Grundproblematik des Feminismus bezeichnet. In dem Sinne, dass der Feminismus (der letzten 30 Jahre) nur der Versuch ist, die Herrschaft des imaginären* Patriarchen (*habe ich schon nicht mehr kennengelernt, mein Vater war als Ingenieur viel im Ausland, in Erziehung und Alltag stand unsere Mutter für die 3 Jungs und sich ihren Mann- also eher kein Patriarch im klass.Sinn)
      – die Herrschaft des imaginären Patriarchen über die Frau durch die Herrschaft bestimmter Frauen über die Frau zu ersetzen (Letzteres auch eine These , die besonders Birgitt Kelle vertritt).

      Das Erstaunliche an der Psychoanalyse (außer vllt. Viktor Frankls Logotherapie) ist, daß Sie damit alle blendend ohne greifbares Ergebnis beschäftigen können. Die Evidenzbasierung hat das Badeentchen aufs Trockene gelegt. Die ganze Mütterschuld-Geschichte, die Sie darlegen, sehe ich genau wie Sie: als Küchenpsychologie, die im Einzelfall ja stimmen mag, aber als Muster untauglich ist.
      mit gutem Gruß
      PF

  70. Titel eingeben
    @don 9:40 das mit hr. schirrmacher und ihrem letzten gespräch ist mehr als ein trauma da kommt mir richtig das gruseln er hatte keine balance zwischen kopf und körper schlimm und traurig zugleich passen sie auf auf sich

  71. Jetzt hat auch schon der Mutterkutter einen Spiegel-Aal aus der Reuse geklaut
    Der nächste gouvernementale Merkel-Hammer. Wie man hör,t knickt die Melkerin vor Erdi ein. Weil den Abnickern unter der Glasschüssel die Lustreise nach Incirlik vermiest wurde. Die Soldaten dort hätten das gut verkraftet, ich meine das Nichtauftreten von Türkenfreundin Claudi oder ungedienten Mitgliedern des Verteidigungsausschusses.
    .
    Die über 700 Jungs und Mädels im Parlament könnten jetzt so langsam aufwachen und nach Hause gehen. Die Einkünfte werden ohnehin auf´s Konto überwiesen. Auch ohne Anwesenheit in der RHS. Von Putsch/Entmachtung des Parlaments zu reden wäre aber noch zu früh. Er wird spannend werden, dieser Herbst und dem Don wird es nicht an Themen mangeln.

  72. Staatspanik vorm Wochenende
    „Angela Wir-schaffen-das Merkel“ (Zitat ZIB, ORF) versucht sich gerade an einer Imitation des legendären Steve Ballmer https://www.youtube.com/watch?v=Vhh_GeBPOhs
    %s/developers/Rückführung/g

    Die Zeit scheint auf einen Wahlsonntag hinzueilen …

    Und dann panicked die Frau aus der Uckermark und fällt mal wieder um: Armenien war *doch* kein Völkermord.
    Mittlerweile gibt es da nach so vielen Umfallern einen konzertierten Rettungsgürtel, und Scheswig und Kauder fallen übereinander her, das Ganze zu dementieren.
    Nun kann niemand mehr sich dennoch distanzieren, auch wenn der Angela jetzt die Muffe geht.

    Deutsche Bananenrepublik. Am Sonntag Abend werden alle vor der Glotze hängen wie zuletzt bei den großen Durbridge-Krimis der Sechziger.

    • Es ist eine absolute Schande, von was dieses Land regiert wird.

    • Wie alle jetzt wissen, ist inzwischen der Regierungssprecher umgefallen
      und beteuert, Merkel wäre nicht umgefallen. (gut, das ist natürlich die Botschaft, auf die die Doofen gewartet haben, jetzt können sie ihre Stimme mit ruhigem Gewissen der Kanzlerin geben… die hat ja gesagt… .
      Nur, Fr.Merkel, so viele Doofe gibt es gar nicht mehr!)

      Wenn das Politik ist, dann ist es in einer Form würdelos, die erschütternd ist.

      Man muß sich nur mal Bismarck oder Adenauer dagegen vorstellen…

      Und diese Art des Agierens geschieht in unser aller Namen (ich hab sie nie gewählt und auch ihre party nicht). So entzieht man den Deutschen alle Selbstachtung und pumpt die testosterierten Jungtürken noch mehr auf… .
      Derweil machen die US mit der Türkei zusammen Kesseltreiben auf (nein, nicht den IS) die Kurden und stärken damit den IS!

    • Ja, klar.
      „Von was unser Land regiert wird.“ – Mutmaßliche Polizistenmörder als Außenminister, Puffgänger als Politikberater und – war alles soviel besser, war alles dufte! Kommen Sie wieder, wenn Sie mit den Grünen aufgeräumt haben, die aktuell im Berliner Wahlkampf stehen, während sie keine Konsequenzen daraus gezogen haben, dass sie womöglich hunderte Kinder missbraucht und für weiteren Missbrauch Lobbyarbeit geleistet haben – bis 1995! Das ist mal so richtig widerlich. Aber – leider ist das ist die Sorte widerlich, mit der die Partei, der Sie bis vor zwei Jahren noch angehörten, sehr gerne regiert hat. Um noch mehr Kinderschänderlobbyarbeit zu leisten, nehme ich an, dafür scheint es hier einen echten Markt zu geben (vielleicht hängt der Hungerchick junger Frauen auch mit deren speziellem Geschmack zusammen?) Aber anderen Leuten am Zeug flicken, weil sie nicht als Kind in der Toskana waren oder den falschen Blazer tragen oder was weiß ich… Ich kann diese Relationen schlicht nicht mehr nachvollziehen; wer solche Parteien als Regierung goutiert hat, die Koalition als Parteimitglied unterstützte – was kann der für Ansprüche haben, worum kann es demjenigen am Ende des Tages noch gehen? Wären diese … Prioritäten … bekannt gewesen, wäre manches anders verlaufen. Mein Angebot steht: Sie bringen die Steine, ich den Zement, jederzeit – denn wie sollte eine gemeinsame Politik überhaupt aussehen, wenn auf der einen Seite solche Leute wie die Berliner Grünen als legitime Konkurrenz angesehen werden? Mir fällt da nichts ein. Ich will da nur noch weg.

    • @ Souvent à l´autre côté dun panique sagt:
      Ich träumte heute Nacht davon daß die Heiminsreichholung dieses mal von Wien aus geht. Bitte, rettet uns, liebe Ostmärker.

    • @ GnM, Das mit den Grünen als Protege der Kindermissbräuchler ist ja nun lange nicht vorbei
      , sondern das geht jetzt bspw. unter der halmondFahne als Apologie der Kinderehe als @Kulturspezifikum weiter. Rainer Wendt (Polizeigewerkschaft) hat sich dazu deutlich geäußert.
      Der Begriff „Kinderehe“ sei für ihn eine Verharmlosung, vielmehr erfülle die Verheiratung von erwachsenen Männern mit minderjährigen Mädchen den Straftatbestand des Mißbrauchs. „Ob man es religiös oder kulturell begründet, ist einerlei. Er verbirgt sich der schlichte Sachverhalt dahinter, daß sich ältere perverse Männer über junge Mädchen hermachen und sie mißbrauchen.“ Da die Justiz nicht willens seien, dies zu registrieren und demgemäß zu reagieren, sei es Auftrag der Politik einzuschreiten: „Die Kinder müssen in staatliche Obhut und die Täter hinter Gitter und anschließend abgeschoben werden. Das wäre die richtige Reaktion eines funktionierenden Rechtsstaates.“

      Lesen Sie den Text mal einem Grünreligiösen &Umfeld vor…

    • Ostmark
      Sehr zu empfehlen!

      Seit die tagesschau zu viele Lügengeschichten (yadayadayada, spare mir die Einzelheiten, wurden teilweise auch unter diesem Blog berichtet) gebracht hat, habe ich sie verbannt aus allen bookmarks und tabs. Alternativ gibt es jetzt zur Entspannung und Information die ZIB* des ORF. Die Navigation zur letzten Ausgabe ist wirklich erbärmlich, und mich interessieren auch nicht alle Nachrichten.
      Ganz wunderbar ist es aber, nach Jahren einer ‚geläuterten Nachrichtenpräsentation‘ einfach davor zu sitzen, auf Vollbild zu schalten, und festzustellen: Wow! So waren Nachrichten in Deutschland auch einmal. In der Zeit zwischen Reichspropagandaministerium und Bundespropagandaministerium: Nachrichten. Von Journalisten. Information. Mit Kultur in den längeren Ausgaben. Hauptsächlich aber ungezwungen. Ohne Blutdruckerhöhungen.

      Interessant aber auch, wie anders doch die Welt aussieht mit der Perspektive von einfach nur der anderen Seite der Grenze.

      Leider ist das schweizerische Fernsehen offenbar auf die Eidgenossen beschränkt.

  73. @ Renate Simon @ Frauen, die auf Windows starren
    wie oft habe ich schon dran teilgenommen …: ich trink jetzt ein Glas Rotwein und mach morgen weiter – es gibt alternative Erschöpfungszustände, ever = ;-)

    und was den Apfel betrifft: klar hab ich einen Mac noch von früher und früher, mit älterem OS unter Jobs. Jonathan Ive hat nun mal klasse ApfelDesign gemacht. [der 10000 DM Quadra AV von 1993 steht im Keller geparkt, ne WinDose kam und kommt mir nicht ins Haus]
    Wieso auch sollte man sein Habitat vergrämen mit quälenden Fenstern, die nicht nur undicht und instabil sind, zudem noch mit nervösem Farbklima aufwarten – allein schon die fliegenden Ordner – empörend stupider Code.

    Falls Sie umsteigen auf Komfort, bitte Diderots Morgenmantel nicht überbewerten:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Diderot-Effekt

    WinPhotoshop und der ganze Winkrempel läuft ja auch auf einem Mac, über Parallels Desktop.

    • ferry, fürs Umsteigen fehlt mir die Kohle
      in der Agentur hatten wir natürlich Mac und ich dann in meiner eigenen den Imac, den ich doof fand, der Artdirector fand ihn geil. Und natürlich hat der Mac mehr Spaß gemacht, klar, aber allein die Kundschaft hatte windoof, so also auch ich, um PPT-Präsentationen zu basteln, um Dateien austauschen zu können usw. Hätte ich Geld, würde ich einen Mac kaufen, allein das Design ist eine Freude, aber, ich habe kein Geld. So ist das Leben, oft genug hat und herzlos und nach bald 30 Jahren mit windoof ist man Kummer sowas von gewöhnt, mir würde ja glatt was fehlen.

  74. Renate Simon sagt am 1. September 2016 um 16:53 Uhr:Leipziger Westen und diese Leute...
    Dame im Cocktailkleid-äh, sind Sie sicher? Ich meine „Dame“. Schauen Sie sich mal die Hände und die strengen Gesichtszüge mit der Gewürzgurke an. Na gut, bei der ganzen Gartenarbeit….Besonders gelungen finde ich das Foto mit der Maßabnahme der Gemüsegurke, verbunden mit dem gleichzeitig prüfenden Blick zwischen die Beine.
    .
    Andere Sache. Ihre Bemerkung zu der Melkerin tröstenden Worten dass es „nicht noch mal so viele (wie viele waren es denn nun wirklich?)würden“. Hier greife ich doch gerne die Diskussion mit der Obergrenze auf, bei der immer wieder höhnisch gefragt wurde „und wenn dann der Einemillioneinste käme ? “ Juhu, dann könnte doch die größte Politikerin aller Zeiten bei 999 999 genau so behaupten, sie hätte recht behalten. Die Österreicher müssten halt sorgfältig zählen. Aber die drohen ohnehin Ungemach an und wollen gar gar keine „Lawinen © “ mehr zulassen. Und das bei den beklagens-und bedauernswert leer stehenden Aufnahmeeinrichtungen und 6000 neu eingestellten *****putzern und halal-Köchen.
    .

    • deja, Frau im Cocktailkleid
      denn ob sie damenhaft ist…. übrigens ist mir der prüfende Blick auf Gurke und ähnliches entgangen, da ich den Artikel nach Ihrem Hinweis nur überflogen und mir nicht alle Bilder angeschaut habe. Mir reichten die ersten, Leute ohne Shirt in Latzhosen auf Bänken, um einen gewissen Abscheu vor soviel Natur zu empfinden.

      Tja die gute Frau, schaun wir mal, wie es Sonntag ausgeht, ich tippe auf Mehrheit für die AfD und mit der Obergrenze dürfte es wohl eng werden. Wurde Renzi doch Hilfe versprochen, dem die Clandestini in Massen an die Küste und weiter strömen. Auch Griechenland klagt wieder über täglich neue Menschen aus der Türkei.

      Aber nun naht ja Rettung, die Migrationspartnerschaft mit Niger.
      http://www.cicero.de/weltbuehne/kooperation-mit-niger-eine-verzweiflungstat-der-bundekanzlerin
      Ich dachte ja immer, die Schulen in der DDR waren nicht schlecht, aber dass nun Syrien, Niger und viele andere plötzlich unsere Nachbarn sind, da scheint bei der guten Frau doch etwas durcheinander geraten zu sein oder sie hat in der Schule nicht aufgepasst. Wusste sie ja auch nicht, wo Berlin auf der Weltkarte liegt, sie tippte verständlicherweise Moskau an.
      https://www.youtube.com/watch?v=0MOooNrOZRc&feature=youtu.be

      Die leerstehenden Betten, die bezahlten Helfer oder unbezahlte, die ihr Helfersyndrom kompensieren müssen, das Mutterschiff hatte einen Beitrag, den ich nach Lesen der Head mir erspart habe. Man las in letzter Zeit ja öfter Jammerartikel über leerstehende Hallen und Zelte.

      Mich würde wirklich interessieren, was die ganze Schmierenkomödie unterdessen gekostet hat bzw. was noch an laufenden Kosten zu tragen ist. Allein die Sanierung der vielen Turnhallen, die ja noch gar nicht alle geräumt sind… Etliche Lieferanten haben Verträge, die einzuhalten auch Kommunen verpflichtet sind, die das dann über ihre diversen Gebühren wieder reinholen wollen. Die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand war zwar schon immer beschissen, irgendwann muss aber gezahlt werden. Ob man uns die Summe jemals verraten wird? Griechenland kommt uns womöglich billiger.
      Allein der Wahlkreis der guten Frau hat 83 Mio. bekommen, das läppert sich doch alles ganz hübsch
      http://www.achgut.com/artikel/extremwetter_der_wundersame_geldregen_ueber_merkels_wahlkreis

    • @ "Déjà au jardinage en faisant la pelouse"
      Oh … en lisant beaucoupt trop vite comme d’habitude, j’ai eu peur que vous vous trouviez „déjà de l’autre côté de la pelouse“ … un malentendu plutôt délicat, j’avoue. Veuillez l’excuser, Sire, et réjouissons-nous aux perspectives plus favorables

    • Aber Renate....
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      … sehe sie das doch einfach mal in Relation zum Rest.

      „Mich würde wirklich interessieren, was die ganze Schmierenkomödie unterdessen gekostet hat bzw. was noch an laufenden Kosten zu tragen ist. Allein die Sanierung der vielen Turnhallen, die ja noch gar nicht alle geräumt sind… Etliche Lieferanten haben Verträge, die einzuhalten auch Kommunen verpflichtet sind, die das dann über ihre diversen Gebühren wieder reinholen wollen. Die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand war zwar schon immer beschissen, irgendwann muss aber gezahlt werden. Ob man uns die Summe jemals verraten wird?“

      Naürlich ist das für einen normalen Menschen unfassbar dumm, abre immerhin kommt diese Kohle zumindest zum Teil auch vielne von denen zu Gute, denen es zu Hause wirklich freckig ging, und nicht zum kleinsten Teil wegen der Export-Politik der deutschen Regierungen seit Kohl.
      Wenn sie die Zahlen dann mit denen vergleichen, die man zur Rettung der Abzocker in den Banken benutzt hat, zur Bezahlung der AKW Abwrackkosten, damit die Anteils Eigentümer der Energiekonzerne, die Jahrzehnte lang abkassiert haben, nun nicht für die dabei entstandenen Kosten aufkommen müssen, die verlogenen Automobil Konzerne die wie VW zum Teil dem Staat gehören und nun ebenfalls mit Steuergeldern alimentiert werden müssen…

      Da finde ich die Ausgaben für die Flüchtlinge, denn viele von denen sind ja tatsächlich Flüchtlinge, sogar erfreulich angelegt.
      Das hat mit der absurden Dummheit der Merkels und ihrer Gut-Menschen nicht das geringste zu tun.
      Gut-Menschentum ist keineswegs gleich zu setzen mit links-radikal, es scheint da auch hier im Blog sehr viel zu geben, die das mal durchzudenken zu überfordern scheint.
      Naja, so sind sie halt unsere rechten Spiesserlein mit ihren Ängsten um ihre Privilegien. Nicht der Staat der ihre Renten Milliarden verschleudert ist das Porblem, sondern die Flüchtlinge….

    • nix Aber Renata sagt
      von wegen rechtes Spießerlein, also bitte, ich wähle nicht die AfD oder rechts außen. Ich habe beschlossen, gar nicht mehr wählen zu gehen, denn die SPD/FDP, die ich seit 68, bis Hannelörken in NRW auftauchte, wählte, gibt’s schon lange nicht mehr. Die FDP hat’s bei mir seit 82 verschissen. Sorry, aber das musste jetzt so deutlich raus.

      Natürlich ist die Flüchtlingshilfe erst einmal ein riesiges Konjunkturprogramm. Was Bankenrettung, Großkonzerne usw. angeht, sind wir ja auf einer Linie, die Verarsche geht seit Jahren und alle machen mit, schimpfen auf die Griechen, was nicht mein Ding ist.

      Was ich aber angesichts der Flüchtlinge bedenklich finde ist, dass wir fast ausschließlich Muslime bekommen, die von der Moderne nur das Smartphone mitbekommen haben, aber im Denken alten Strukturen verhaftet sind. Das bricht man nicht in einer Generation auf, auch nicht in zwei, das wird dauern und die Frage ist, wer und was bleibt auf der Strecke.
      Mich tangiert das nicht weiter, ich bin zu alt, für Jüngere dürfte es aber zukünftig doch Probleme jeglicher Art geben.

    • Tyler, wenn Sie mir was sagen wollen, sagen Sie es als TDV
      und nicht als aber renata… sagt.

      Find ich echt nicht gut, ehrlich nicht. Und wenn Sie mich nochmal rechtes Spießerchen nennen, werd ich aber sowas von wütend.
      Nun lachen Sie nicht auch noch so laut…

    • Sorry...
      … ich hoffe sie glauben mir, wenn ich sage, dass ich schlicht und einfach nur in der falschen Zeile mit dem Schreiben der Antwort angefangen habe.

      Allerdings bleib ich bei meiner Kritik an ihren Beschwerden über die Kosten des ganzen Unsinns, angesichts der anderweitigen Verschwendung eurer Steuergelder an die üblichen einschlägig bekannten reichen Abzocker, finde ich das doch eine rechte Heuchelei.

    • Lachen Sie doch, Renate
      und freuen sich darüber, dass sich jenes Propagandawesen so abarbeitet mit Kränkungsversuchen.

      Ich denke, Sisiphos war erfolgreicher als jenes Wesen.

    • Was das Kulturelle angeht....
      … so bin ich da ganz bei IHnen:

      „Was ich aber angesichts der Flüchtlinge bedenklich finde ist, dass wir fast ausschließlich Muslime bekommen, die von der Moderne nur das Smartphone mitbekommen haben, aber im Denken alten Strukturen verhaftet sind. Das bricht man nicht in einer Generation auf, auch nicht in zwei, das wird dauern und die Frage ist, wer und was bleibt auf der Strecke.
      Mich tangiert das nicht weiter, ich bin zu alt, für Jüngere dürfte es aber zukünftig doch Probleme jeglicher Art geben.“

      Andererseits muss man halt dagfür bezahlen, dass „unsere“ Volksarmee zwecks Unterstützung der US/NATO Interessen nur in muslimischen Ländern hilfreich tätig wird, und wenn dann die meisten Zuwanderer eben auch von dort kommen, so ist das nur gerecht und zwar inkl aller Konsequenzen.
      Wei sie wissen halte ich das natürlich nur für gerecht und sie wissen ja selber wie wenig Gerechtigkeit man in dieser Welt noch findet. Und so sehe ich auch keinen Grund meine Meinung darüber zu ändern, dass es in DE zumindest soviel Demokratie nach wie vor gibt, dass es den Bürgern durchaus möglich wäre Regierungen zu wählen die IHRE Interessen verteten.
      Die drei Kanzler der letzten 30 Jahre haben mich gelehrt DE eben als ganz offensichtlich nicht mein Land zu betrachten und mich an der Re-Finanzierung der angerichteten Schäden mit meinem Geld zu beteiligen Ich sehe keinen Grund warum diese Lösung anderen nicht auch offen steht!

      Man kann JEDE andere, also auch muslimische Kultur tolerieren. Wer diese toll findet, bitte, was geht es mich an?
      Aber die „eigene“ Kultur auf eine weniger entwickelte Stufe zurückführen zu lassen, weil man eine Dumpftusse zur Kanzleri wählt….
      Da bin ich lieber Europäer oder Welt-Bürger und lache über dergleichen Probleme nur.

    • Na ja, wenn ein halber Sachse fuchtig wird
      Tyler, mir dämmerte dann auch, dass Sie bei diesem blödsinnigen Einloggen in die falsche Zeile kamen. Aber ich schäumte grad so schön.

      Allerdings muss ich widersprechen, denn ich bin nur fassungslos ob der immensen Ausgaben für Clandestini, während gleichzeitig unsere Hartzer noch mehr Repressalien hinnehmen müssen, bloß weil die schon lang nimmer meckern. Man nimmt immer erst bei den Ärmsten und arbeitet sich langsam hoch.
      Grundsätzlich schüttet man aber nur einen Haufen Geld auf einen Haufen Probleme, ohne sie zu lösen.

      Sie führen die deutsche Kriegsführung an, nun ja, ein Grund mit, aber ich sehe nicht ein, nun schon wieder eine Kollektivschuld auf mich zu laden, die letzte lastet noch. Und die Parteien, die daran hauptsächlich beteligt sind, habe ich nie gewählt. Meine Meinung zu den letzten drei Kanzlern kennen Sie, es gibt aber leider keinen zweiten Willy Brandt.

      Sie haben gut reden, sind materiell besser gestellt, können von hier nach da, ich nicht. Wobei ich meine, zum Sterben muss ich nicht woanders hin, das geht auch hier.

    • Noch mal, sorry, Renate
      Ich bin bei meinen Beurteilungen ja stets recht offen, und da bin ich auch im Nehmen nicht pingelig und ihnen ganz sicher nicht böse, dass sie schäumen. Ganz im Gegenteil, als Part-Time Therapeut kann ich sie nur loben, Stress und unterdrückte Emotionen verursachen nun mal Krebs, da hilft nichts als Schäumen.
      Sie lesen es ja selber was ich für absurde Antworte hier manchmal bekomme. Bzw: bekam, denn die Wahlergebnisse mit möglicherweise rot/roten Folgen werden den vielen Schlaumeiern hier dann doch ein wenig deutrlich machen, dass Merkel/Gabriel alles mögliche, aber keine linke Politik machen ud meine Vorhersage korrekt war. Die finanzielle Unterstützung für „links-radikale“ Projekte z.B. ist einzig und allein der Inkompetenz vom Politikern zu verdanken, die halt an der Macht sind, weil die Spiesser nun mal ihresgleichen an der Macht sehen wollen. Dsa hat mit linker Politik nichts aber auch gar nichts zu tun!

      Und ein wenig Panik greift sich, denn, wenn die CDU Kasperles nicht bald einen geeigneten Kandidaten für Merkels Nachfolge finden, und einen merkel-ähnlichen wird da nicht klappen, dann gibts nach der nächsten Bundestags Wahl Rot-Rot in Berlin.
      Zumindest über die Gesichter der selbstgerechten sogennaten „Mitte“ werde ich mich dann freuen…

      Ich schreibe sicher niemals von Kollektiv-Schuld, ich schreibe davon, dass Politik und Medien das Thema „Ursachen der Massenflucht“ peinlichst vermeiden, was so ganz nebenbei auch ein Ende der Massen unabsehbar macht.
      Es geht mir nicht um Schuld oder nicht, sondern um ein Annähern der öffentlichen Meinung an die tatsächlich existierende Welt!

      Und übrigens, mal so nebenbei: Meine monatlichen Ausgaben liegen seit Beginn des Jahrhunderts, sogar hier im teuren Japan, in der Gegend des HartzIV Satzes!

    • Tyler, wie sagt Bosbach heute, Merkel ist alternativlos
      die CDU könne nicht mit einem neuen Kandidaten in die BT-Wahl.

      Ich stimme Ihnen zu, wenn es einer vom Schlage Merkels ist, wäre mir das zwar einerseits fürchterlich egal, aber andererseits wirklich kein Fortschritt für die Partei und das Land. Solange nicht jemand konservatives dort auftaucht und die Partei wieder halbwegs auf den Kurs bringt, den Stammwähler vermissen, wird das nichts. Aber es gibt zu viele KGEs und ähnliche Gestalten auch in der CDU, das wird also nichts werden.

      R2G dürfte ganz fürchterlich werden, aber letztlich wird es darauf hinauslaufen. Die AfD wird sich totlaufen, die Aussage von Holm gestern Abend hat mir die Nackenhaare hochgetrieben. Da ist kein Programm, keine Vorstellung, was man für das Land tun kann und will, außer „direkte Demokratie“… Dafür wäre ich zwar ich zwar auch, aber alles zu seiner Zeit.

      Es muss also noch schlimmer werden, ehe auch der letzte Dödel merkt, dass es so nicht weitergehen kann. Politiker, wie wir sie noch kannten, gibt es nicht mehr, es wird also im Mittelmaß weiter gewurschtelt.

      Zu den Ursachen der Flucht sind wir grundsätzlich fast einer Meinung, kommuniziert werden sie nicht. Wer des Denkens fähig ist, dürfte aber auch so drauf kommen, so er will. Die meisten wollen es aber so genau gar nicht wissen.

      Ihre Ausgaben im HartzIV-Bereich… meine belaufen sich derzeit fix monatlich auf 750 Euro, Miete, Strom usw., was man halt so zahlen muss. Da ist das tägliche Leben noch nicht dabei. Die Ausgaben mit den Einnahmen in Einklang zu bringen, wird immer mühsamer, die Ansprüche immer ein bisschen kleiner. Aber was soll’s, kommt man übern Stert, kommt man auch übern Hund.

    • @Renate
      Bosbach hat Recht, die haben keine Alternative zu Merkel. Und nicht nur die… Ich hab ja schon Ende letzten Jahres geschrieben, dass auch das bayrische Grossmaul nur schlau daherredet, wenn es drauf ankommt zieht er den Schwanz brav wieder ein. Wie Bosbach ist halt auch Horstilein schlau genug zu wissen, dass jeder der sich jetzt anbietet Merkel nachzufolgen um dem Saustall auszumisten, sich mit dem grossen blöden Haufen anlegen müsste, und damit auch noch die letzten Wähler vergrault: Ende der eigenen Karriere.
      Und für die Hans Wursten des merkelschen Stils wäre das Zerbrechen der CDU ja akzeptabel, aber das Ende der eigenen Karriere? So weit geht die Liebe zum Volk denn doch nicht.

      R2 ohne G fände ich gar nicht so übel. Mal etwas tatsächliche LINKE Politik, ungerne moderiert von den uns ja zur Genüge bekannten Kapazitäten in der SPD.
      Etwas linke Politik täte dem Land gut, einen tatsächlichen Mindestlohn, Multis wie Apple und Amazon die hier erwirtschafteten Profite hier versteueren zu lassen, HartzIV überarbeiten und die Bundeswehr wieder zurück in den Stall zu sperren, statt wie es vdL und Merkel planen: den Etat zwecks VOrbereitung des nächsten Russland Feldzugs zu verdoppeln!
      Das Scheitern des Gesockses, dass es immer noch wagt sich Grüne zu nennen fand ich das Erfreulichste an der Wahl.

      „Es muss also noch schlimmer werden, ehe auch der letzte Dödel merkt, dass es so nicht weitergehen kann. Politiker, wie wir sie noch kannten, gibt es nicht mehr, es wird also im Mittelmaß weiter gewurschtelt.”

      Das ist leider richtig, und die nächste Bundestags Wahl wird wohl ein Schlüsseltag für die Republik werden.
      Wenn die öffentliche Meinung noch vorher umschlägt und keiner mehr Lust aufs dumpfe Mittelmass hat, dann könnten auch fähigere Leute wieder ein Interesse an Politik finden….
      Ich befürchte aber, dass eher noch die wohl nicht mehr zu verhindernde weltweite Wirtschaftskrise den Rest an Vernunft durch Panik, und „jeder gegen jeden“ ersetzen wird:
      „Es muss also noch schlimmer werden…“
      Was man ja nirgends zu lesen bekommt ist, dass es mit der Wirtschaft nirgends bergauf gehen kann, weil NEUE Produkte fehlen, die zum Konsum ermuntern würden und Wachstum ermöglichen. Ich wüsste nichts was ich kaufen sollte, deshalb meine geringen Ausgaben. Gutes Essen und Trinken, was gibt’s denn sonst noch? Nichts….

      „Zu den Ursachen der Flucht sind wir grundsätzlich fast einer Meinung, kommuniziert werden sie nicht.”
      Doch, einer hats tatsächlich fertig gebracht, wenn der Effekt auch wegen der strohdumme Bemerkung zu Putin wieder zunichte gemacht sein dürfte. Immerhin haben sich bereits etliche Leute beschwert, aber Restle hat sich wenigstens bemüht:

      http://www1.wdr.de/daserste/monitor/interaktiv/blog-aachener-friedenspreis–100.html

    • Danke für den Link, Tyler
      ich habe mir die Rede als pdf gespeichert. Aber nun die Frage, wer hat sie gehört bzw. gelesen, ich kannte sie bis jetzt auch nicht. Den kurzen Schlenker zu Putin kann man tolerieren, er ist wohl dem Publikum geschuldet, ansonsten alles stimmig.

      Zur Weltwirtschaft, der IWF warnt, aber das lesen wir in den DWN, woanders findet es keine Erwähnung. Die Frage ist doch, was soll noch wachsen, fast jeder hat fast alles und die meisten Normalverbraucher haben nicht das Geld, um Wachstum, welches auch immer, zu generieren. Die Globalisierung ist am Ende, als das Theater damit anfing, war ich schon äußerst skeptisch und heute werde ich in dieser Skepsis ringsum bestätigt.

      R2G, zu einer anderen Konstellation wird es nicht reichen. Dass mir die Grünen mehr als suspekt sind, wissen Sie ja, aber auch bei den Linken gibt es Leute, die ich nicht in Amt und Würden sehen möchte, eine Kipping als was auch immer wäre eine Steigerung zu Schwesig und Roth zusammen. Ihr Geschwätz ist so schon nicht zu ertragen, nicht auszudenken, welchen Unsinn sie dann verzapfen würde.

      Aber grundsätzlich schlägt mein Herz links, dass die SPD sich so unwählbar gemacht hat, ist schon hart, doch, ich gebe es zu.

    • Titel eingeben
      Ach, wissen sie Renate, wenn ich mal eines Morgens aufwache und feststellen muss plötzlich zur Mehrheit zu gehören, dann bin ich mit Sicherheit irgendwo beim Denken falsch abgebogen.
      Selberdenkende sind immer eine Minderheit. Man sollte wohl dankbar sein, dass es wenigstens laut ausgesprochen wird, dass viele hinhören wäre denn doch wohl zuviel des Guten verlangt.

      Wenn sie wissen wollen warum so was nirgends zu finden ist, wie das System funktioniert, dann hab ich gerade ein anderes Beispiel gesehen.

      Da gabs einen 2min Tagesschau Bericht:

      http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-207389.html

      und hier ist was dann folgte zu lesen, selbe Quelle wie bei Restle Rede:

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=34882

      Mein Herz schlägt für keine politische Partei. Das hat sich damals in Frankfurt bei der Gründung der Grünen endgültig gelegt, als man alle von uns Fundis ausbootete, und sich der Marsch ankündigte, zu einer FDP die fürs Dosenpfand ist zu werden und einem Aussenminister, der um des grossen Ganzen der Staatsraison Willen schon auch mal eine Krieg für angebracht findet.
      Fürs Herz hab ich Frau und Hund… das muss reichen. ;-)

    • Tyler, mein Herz schlug schon links,
      als ich noch in Kinderschuhen steckte. Allein aus Opposition zu den Eltern, die nach jeder Wahl meckerten, dass wieder keine Wahlversprechen eingehalten wurden. Da überall CDU war, wusste ich, was ich nicht wählen würde. Dann im Beruf meist in Firmen mit tiefrotem Personal, das sitzt tief und da ich mutterseelenallein bin, mein Mann, ich meine ein strammer FDP-Wähler, starb vor 5 Jahren. Hund oder Katze halte ich nicht, weil ich den Tierarzt nicht bezahlen könnte, so einfach ist das.

      Die Grünen waren für mich immer undenkbar, das Theater damals, das hysterische Gekreische der Kelly klingt mir heute noch in den Ohren, Ditfurth u.a. nee, das war nicht meins. Ich habe das nur kopfschüttelnd verfolgt, nicht verstanden und heute sieht man ja, was draus geworden ist.

  75. Titel eingeben
    DA gestern 9:36
    Warum der Angriff?
    Der Priester ev/kath ist doch dialektisch geschult. Wie sollte er den Widerspruch überwinden können, die Frau zu bezahlen und zu beauftragen, ihn zu beauftragen? Er kann da nicht einfach „fallen lassen“, denke ich. Priester sind doch Kopfmenschen. Ein Anwalt ja, der kann sich alles vorstellen und alles vertreten. Ein Kaufmann vielleicht auch.
    Ingenieur bei der Domina? Der rechnet die Festigkeit des Flaschenzuges nach.
    SdG gehen ohnehin nicht zu Gluecksspiel oder Puff, wie Sie vor Jahren mal schrieben.
    Wozu?
    Ich meine, Liberale, Libertins, Gamer, Rechte sollten mit den Christen für die Freiheit und Meinungsfreiheit streiten. Vereint gegen Maas, Clinton, Trump, Raute, PolitischeSchönheit, Kahane, NSa, BND.
    Christen und ihre Priester sind in der Regel gute Menschen.

    • Das Priester so gute Menschen wären
      vertreten Sie aber besser nicht überall in der Köln näheren Eifel oder dem Bergischen Land oder Köln selbst.

      Nicht dass Sie Geschichten hören würden, die Ihre Ohren schlackern lassen würden.

      Auswüchse, mag sein, aber eben auch Realität.

    • @ Thomas Priester sind als Menschen
      erstmal normale Menschen mit allen Problemen, die die conditio humana so mit sich bringt. Aber sie sind eben auch Priester…!

      Ich halte nichts von der Überhöhung mancher Berufsgruppen und auch nichts von ihrer Erniedrigung.

      Der religiöse Mensch ist im Übrigen auch nicht pese ein moralischerer Mensch. Ich nenne mal Dostojewski als Beispiel für einen tief religiösen Menschen, dessen Lebenswandel und Schriften jedem zur Überprüfung zur Verfügung stehen.

    • @ Melursus, klären Sie bitte auf.
      * auch Ampelmännchen genannt.

      Domina, Festigkeit des Flaschenzuges (meinten Sie evtl. die Tragfähigkeit), Glücksspiel im Puff. Selbst bei Bukowski kommt so etwas nicht vor.
      .
      Danke.

    • Ich möchte beileibe nicht
      „den“, also allen Priestern ihre Ehrwürdigkeit absprechen, da bin ich sehr weit von entfernt.

      Ich wollte damit Auswüchse andeuten, von denen man im Laufe der Zeit halt einiges mitbekommt.

      Meist Einzelfälle, ohne Zweifel.

      Aber teilweise von der Instituion der katholischen Kirche gefördert und gefordert, um zu versuchen und das teilweise recht erfolgreich – im für mich eher harmlosen Bereich, wenn auch nicht hinnehmbar – ältere Menschen ihren Nachkommen zu entfremden, damit diese Nachkommen kein Erbe erhielten sondern diese Instution als Erbnehmer testamentarisch bedacht wurde.

      Über anderes, was ich so erfahren habe, mag ich gar nicht erst reden.

    • Danke Patrick...
      Sie sind immer wider so ein extra Geschenk in diesem Blog, nichts bringt mich so zum Lachen wie ihre Kommentare

      Preister… und dann auch noch Dostojewski…. lassen sie mich raten: Damte finden sie sicher auch ganz toll, gell?

    • @ Thomas
      Ich denke, zwischen uns ist das kein Problem, denn ich schätze Ihre Kommentare im Allgemeinen sehr!

    • Ich kann kein Problem erkennen,
      dennoch ist es ja bisweilen gut, Dinge klarzustellen.

      Standpunkte gegenüber stellen ist immer in Ordnung, man kann abwägen, zustimmen oder anderer Meinung sein oder bleiben. Aber man kann sich halt auseinandersetzen.

      Zu Unterstellungen neigen Sie im Gegensatz zu anderen jedenfalls nicht, meiner Einschätzung nach.

  76. @ DA, 2. September 2016 um 16:00 Uhr …
    „Es ist eine absolute Schande, von was dieses Land regiert wird.“
    Wahre Worte zur Blauen Stunde.

    Jetzt hat auch noch UvdL krachend gegen Heckler & Koch verloren.
    Rücktritt? Aber nein, wir doch nicht …

    Hier der Link zur neuesten Prognos-Umfrage aus der freien Schweiz: https://twitter.com/prognosumfragen?lang=de.

    Wenn alles gut läuft, schaffen es die „Grünen“ nicht. Für mich das Wichtigste.

    • wie nutzen wir nach der wahl die SCHIFFSBAUHALLE in STRALSUND ?
      …………..z.b. als endlager für die altparteien und ehrenamtlichen im BDI oder auch noch für den ehemaligen staatssekretär aus dem Saarland ??????

      @kyle broflovsi

      es gelten weiterhin folgende wahrheiten im leben:

      1. UvdL hat von tuten und blasen keine ahnung, wie will sie da einen schwäbischen präzisionsbetrieb in dem noch richtig gearbeitet wird in die knie zwingen ? da hilft keine sturmfrisur mehr, kein besuch in Incirlik und kein notflug nach Afghanistan. da hilft nur noch „abtreten in die küche“

      2. die prognosen in MeckPomm bestätigen die wirkungsketten der wahl in Bawü: wenn die „liebeFrau“ (LF) in Weingarten oder Radolfszell auftritt, dann führt das zu abwanderungsverlusten nach links und rechts, besser hätte frau den kandidaten Wolf gar nicht an die wand fahren können und den weg für den Schäuble – schwiegersohn freimachen können. der hat ja noch nie einen wahlkampf gewonnen, ist jetzt aber vize und tritt mit Kretschi auf.
      in MeckPomm doch der gleiche effekt, LF treibt die wähler in die extremparteien oder was soll eine normaler, gesunder Stralsunder von so auftritten halten ?

    • Rücktritt? Die wissen doch alle gar nicht, wie das geht
      Der letzte war Friedrich, wohl ein Bauernopfer.

      Die Umfrage ist schön, auch mich würde ein Rausschmiss der Grünen freuen und die FDP kommt auch auf keinen grünen Ast. Grundsätzlich fehlt eine liberale Partei, aber wir haben keine.

    • Warum??
      UvdL hat nichts falsch gemacht. Warum zurücktreten?!

      Pronos(e)? Jede noch so präzise Wahlprognose lässt sich leicht durch den Einsatz der NVA in jeder Wahlkabine zur Sicherung freier Wahlen über den Haufen werfen.

      Das Problem der Grünen wird durch einen freiwilligen Arbeitseinsatz von Claudia Roth am Scoreboard gelöst.

      Hätten Sie sonst noch Fragen oder Probleme?

  77. Titel eingeben
    Diese „neuen Feministen“ halte ich für brandgefährlich.
    Ich bin dabei durchaus ein Freund der Errungenschaften des Feminismus.
    Effektive Geburtenkontrolle kann man auch als Mann ganz vorteilhaft finden. Dass meine Frau in der Gesellschaft einen anständigen Status haben soll ist mir durchaus auch wichtig.

    Zu einem Zeitpunkt muss ich ein junger weisser priviligierter Mann gewesen sein, der der anderen Seite zugehört hat und offen für die Argumente war.
    Wenn ich mir vorstelle dass ich damals stattdessen an eine Twitterfeministinnen geraten wäre..

    Gut, eine Schwarzer gab es damals auch, aber die Masse machts nicht besser.

  78. Peinlich, peinlich
    Heute ausnahmsweise mal ohne Blödelei. Ich gehe davon aus, daß die Oberndorfer den Sachverständigen und den Richtern nur die Erprobungsprotokolle und den Abschlußbericht der Wehrtechnischen Dienststelle der Bundeswehr für Waffen und Munition im emsländischen Meppen vorlegen brauchten. Dort erprobt die Bundeswehr jede neu einzuführende Schußwaffe und die Munition monatelang, auch im Vergleich mit ausländischen Referenzwaffen. Ich kenne das Prozedere ganz gut aus jener Zeit vor Ort, als H&K sein futuristisches Gewehr 11 (hülsenlose Munition) vorstellte, das dann aber wegen „zu großem Inovationssprung“ abgelehnt wurde.
    .
    Hätte die Firma H&K damals die Ergebnisse mit Einverständnis der Bw „schönen“ lassen, hätte die Ministerin die Torte im Gesicht (hoffentlich aufgetaut, man denke an die Frisur)
    .
    Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, daß in der Fachpresse die Generalität voll des Lobes war. Aus Afghanistan kamen von der Truppe dann erstmals Klagen, daß die neue-Nato-Spatzenmunition nicht einmal durch die Wand einer dortigen Lehmhütte dringe. Aber das ist ein allgemeines Problem von Kaliber 5,56 × 45 mm NATO. Teilweise wurde dann auch wieder die alte Wuchtbrumme, das Gewehr G3 mit 7,62 × 51 mm NATO ausgegeben (somit wieder gleiche Munition wie die Maschinengewehre auf Drehringlafetten der Fahrzeuge und in Hubschraubern), das man gerade dabei war 10000-fach zu Schreddern.
    .
    Für mich ist die ganze Angelegenheit hinterhältige Lobbyarbeit von außerhalb. Aber daß das hannoverische Abbild der Melkerin hier vor Gericht zieht ohne vorher mal beim Bundesamt für Wehrtechnik und Best., äh Beschaffung in die Akten schauen zu lassen ist schon nicht mehr erheiternd.
    .
    Und wissen Sie was? Mir persönlich erscheint inzwischen die Sprecherin für Sicherheitspolitik und Abrüstung sowie Obfrau im Verteidigungsausschuss der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Agnieszka Brugger bei ihren Auftritten kompetenter in ihren Aussagen als die schönrednerische Taftbehelmte.

    • Abnahme technischer Einrichtungen
      Ich hatte im letzten Jahrtausend einige Male das Vergnügen beim damals noch auch im Schwarzwald operierenden Ausstatter für professionelle Audio-Studio-Ausstattung im Auftrag der ÖRen Gerätschaft in Werksabnahme abzunehmen, damit wir alle qualitativ Hochwertiges zu Ohren bekommen.
      Legen wir die Frage der inhaltlichen Qualität mal zur Seite und wenden uns dem Anekdotischen zu. Im Nachbarraume nahm damals Die Bundeswehr Gerätschaft ab.
      Während also ich mit einer 100000-DM-Messausstattung hantierte, waren dort ca. 4 offenbar reisefreudige BuWe-Leute mit weißen Handschuhen ausgestattet, um sich die prinzipielle technische Funktion innert 2 Minuten demonstrieren zu lassen, und anschließend das Gerät vom Tisch auf den Boden fallen zu lassen. Mir stockte das Herz, denn so was ‚macht man nicht‘; schon gar nicht mit hochpräzisen Geräten dieser Preisklasse. Nicht einmal bei ARD und ZDF.
      Jedenfalls ließen sich die BuWeler das Gerät zurück auf den Tisch hieven, um zu testen ob es immer noch funktionierte. Tat es. Ende der Werksabnahme. Abmarsch der 4 weißen BuWeler zum Mittagessen auf Einladung der Firma. Schon damals haben wir uns im Fortgang unserer stundenlangen Messungen und deren Protokollierungen gefragt, ob die BuWe ihre Waffentechnik genauso abnimmt.
      Die Antwort hat ein Vierteljahrhundert auf sich warten lassen.

    • Titel eingeben
      „Aus Afghanistan kamen von der Truppe dann erstmals Klagen, daß die neue-Nato-Spatzenmunition nicht einmal durch die Wand einer dortigen Lehmhütte dringe.“

      Dafür verdient die BuWe einen Friedens-Nobelpreis, mit Sicherheit mehr als Obama.

  79. Infarktwetter
    War zwischen Lago di Garda und Aosta unterwegs. Autothermometer: 31,5° C. Unter dem Fahrzeug. Stieg man aus, gefühlte 40 und ein brühwarmer Wind: Scirocco. Glaube, kein einziger Radler wird bei dem Wetter an Rezeption oder in Ristorante blöd angeschaut.
    Bin allerdings verblüfft, wie man bei der Konstellation auf sein Rad steigen kann. Sah nicht einmal Cabrios offen fahren. Aber vielleicht war’s ja besser in Meran.

  80. Kanzleramtsaspirantinnenkompetenz
    „Mir persönlich erscheint inzwischen die Sprecherin für Sicherheitspolitik und Abrüstung sowie Obfrau im Verteidigungsausschuss der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Agnieszka Brugger bei ihren Auftritten kompetenter“

    Da haben Sie – leider – so was von Recht!
    Gutemiene und Jellosubmarine machen keine bella figura, zumal – was nirgendwo thematisiert wird – ein Teil der flugfähigen Luftwaffe doch irgendwie (und ohne parlamentarische Betreuung) feststeckt, weit hinten in der Türkei, wo die Völker aufeinander schlagen.
    Oder können die sich jederzeit frei bewegen, nach hause z. B., wenn sie möchten?

    • Igitt, igitt....
      Man sollte wegen Wehrkraftzersetzung anzeigen!

      Einfach ungefragt hier den wahren Grund für den stets verschobenen Abzug aus Afghanistan zu verraten!

  81. Ein anständiger Minister müsste da zurücktreten
    Schäuble über Maas
    http://www.focus.de/politik/deutschland/aeusserungen-zum-sexualrecht-schaeuble-maas-muesste-zuruecktreten_id_5892511.html

    Maas und Anstand, das passt nicht zusammen, das hat Schäuble wohl übersehen.

    • Liebe Renate - was erwarten und denken Sie denn von Schäuble?
      Passen Anstand und Schäuble denn zusammen? Weiß der, was das ist?
      Schon interessant, wie die Einäugigen aufeinander los gehen – wohl eh nur wegen der Wahl im Norden am Sonntag. Ach – und bald nach dem Zauber ist das dann alles wieder vergessen.
      Trostlos. Nur ein guter Williams kann den schlechten Geschmack noch vertreiben…

    • Nö, kurz und bündig
      @trojaner

      ein guter Williams ist nicht im Haus, Carlos zieht auch ganz fürchterlich die Füße hoch, muss mich mit Rotwein begnügen.

      Und was ich sonst dazu denke, habe ich ein Stück abwärts deja gesagt.

    • Trojaner, etwas mehr Verständnis, bitte.
      Also wenn man das mal so durchdenkt…
      Wenn mir (oder Ihnen) irgendjemand ein Messer reinrammt um mich für den Rest meines Lebens in einen Rollstuhl zu verbannen…

      Also ich kann es dem Mann nicht übelnehmen, dass er zu einem unter Verfolgungswahn leidenden Psychopathen geworden ist.

      Ob man einen solchen, wohl als Therapie resistent einzuordnenden Patienten dann unbedingt zum Innen- oder Finanz-Minister ernennen muss, ist natürlich eine ganz andere Frage.

    • Tyler, der war vorher schon so
      sein merkwürdiges Benehmen auf die Ursache des Rollstuhls zu schieben, ist billig. Der Mann litt schon immer an unglaublicher Arroganz und Selbstüberschätzung und dabei auch noch Kriechertum. Oder wie erklären Sie sich seine Loyalität zu Kohl und dann zu Merkel, die er anfangs nicht wollte. Kauder übrigens auch nicht, aber was überwindet man nicht alles, um in Amt und Würden zu bleiben oder zu kommen. Verständnis habe ich dafür nicht.

    • Loyalität
      ist doch etwas überaus Gutes.

      Ich frage mich wirklich, weshalb das in Zweifel gezogen werden kann. Privat, beruflich, politisch wie auch immer.

      Denen, die es mir einmal wert waren, bin ich immer loyal verbunden geblieben und so werde ich es auch weiter halten.

    • Verständnis ist so eine Sache...
      … kommt schliesslich von „Verstehen“.

      Als Politiker konnte er halt damals korrekt anschätzen, dass ein in-die-Pfanne-hauen des Lügners Kohl, wegen der „jüdischen Vermächtnisse“ damals auch seine Karriere gestoppt hätte.

      Ich würde ihn eher als skrupellos, denn als Kriecher bezeichnen…
      Die Abkehr der Bürger von Merkel wird auch seinen Höhenflug beenden, für höhere Aufgaben kómmt er nicht mehr in Frage.
      So hat aiuh die AfD ihr Gutes… ;-)

    • Loyalität und Skrupellosigkeit
      @Thomas
      Loyalität ja, aber nicht für jeden und alles und immer und überall. Ich habe meine letzten drei Chefs nicht für voll genommen, loyal war ich nur dem Kunden und meistens meinem Mann gegenüber.

      @TDV
      Skrupellosigkeit verbindet sich doch auch mit Kriechertum, man kriecht skrupellos der Macht hinterher. Pofalla wäre da noch ein Beispiel.

  82. @ T. Roubadix sagte am 3. September 2016 um 01:13 Uhr
    @ „Déjà au jardinage en faisant la pelouse“ => Oh … en lisant beaucoupt trop vite comme d’habitude, j’ai eu peur que vous vous trouviez „déjà de l’autre côté de la pelouse“ … un malentendu plutôt délicat, j’avoue. Veuillez l’excuser, Sire, et réjouissons-nous aux perspectives plus favorables.
    .
    Aucun souci, Sire. Je pense que je me trouve sain et très vivement encore à la surface de cette pelouse. Merci de demander et bonne journée.
    .
    Die anderen mögen die private Unterhaltung entschuldigen.

  83. Gelbkreuz oder Grünkreuz,
    wählen Sie, meine Herrschaften! Komme gerade vom Schwimmen und lese das mit dem Schulz. Jetzt muß ich zum Nachbarn und den vorher abgelehnten Williams-Christ doch reumütig erbitten.

    • Martin Schulz
      der Mann, dem der Machtanspruch aus jeder Pore tropft“.

      Warum nicht! Wäre doch ein guter Gegenpart zu Madame.
      Welche andere Wahl hat die SPD noch, wenn sie nicht sang
      und klanglos untergehen will.

  84. @ Django, 2. September 2016 um 22:23 Uhr
    „…..weg für den Schäuble – Schwiegersohn (der von der Sonnenbank und mit dem Schmiss an der Backe) freimachen können.“ Heute bleibt mir, nach der Schulz-Meldung, aber wirklich keine Schreckensmeldung erspart. Nun muß ich an eigene Bestände. Der Nachbar ist zum Dorffest gegangen.

    • Samstag-Nachmittag Good News
      Es gibt auch good news. Schäuble fordert Maas zum Rücktritt auf, wegen der Einmischung im Fall GLL.
      http://www.welt.de/politik/deutschland/article157942744/Schaeuble-haelt-Ruecktritt-von-Minister-Maas-fuer-noetig.html

    • Hoffnungsträger unter Druck
      @deja
      In Ermangelung eines Obstlers bleibe ich beim Rotwein, Carlos ist nämlich auch fast aus.

      Schäuble hat anscheinend wirklich nur an seinen Schwiegersohn gedacht, denn auch Schwesig müsste demnach zurücktreten. Maas hat zwar noch mehr Dreck am Stecken, aber Dreck ist Dreck, auf die Menge kommt’s nicht an.

      Schulz, der Mann, dem der Machtanspruch aus jeder Pore tropft… nach eigener Aussage. Wenn die SPD gründlichst baden gehen will, soll sie ihn aufstellen. Der Typ ist nicht massentauglich, mir zumindest zutiefst unsympathisch und eigentlich hat er doch seine Rente durch. Ich verstehe immer nicht, wieso man noch dieses oder jenes Amt braucht, wahrscheinlich nur fürs eigene Ego. Volk oder Volkes Wille spielt ja eh keine Rolle.

    • Immer langsam, meine Damen...
      .. es handelt sich um eine Meldung des Focus.

    • Titel eingeben
      ich les‘ je keine Zeitungen mehr…
      Der erwähnet „Schulz“ = ist das DER, den Berlusconi mal recht unflätig anpinkelte und ganz Deutschland empört war über den frechen Itaker? …und Schulz anschließend weltberühmt in der deutschen Politik-Szene?

    • Schulz.... der Lacher der Saison
      Wer mal fröhlich über Politiker lachen will, der sollte sich die letzte Precht Sendung (müsste es in der ARD Mediathek geben) anschauen.
      Da redet einer ganz schlau daher, allerdings noch kurz VOR der Wahl in MacPomm, echt lustig. Dazu unfassbares Eigenlob aufgebaut auf als nichts als Lügen und Wunschdenken.

  85. Samstag-Nachmittag-Aufreger
    Bitte lesen Sie, mir ist schlecht geworden. Und niemand regt sich in der Öffentlichkeit auf, es gibt nicht einmal eine Diskussion, etwa 200 Posts auf Spon pro und contra.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hartz-iv-so-hart-koennen-hartz-iv-empfaenger-nun-bestraft-werden-a-1110686.html

    Das sozialstaatlich garantierte Existenzminimum ist verfassungswidrig in die Tonne getreten. Bei Jugendlichen können 100%(!) der Leistungen gekürzt werden. Das ist für mich ein Gipfel der Unmenschlichkeit, zumal zu vermuten ist, dass unter diesen jungen Menschen psychisch gestörte und sonstwie labile Menschen vor-kommen, die aus eigener Kraft und ohne Hilfe es gar nicht schaffen, alle Forderungen der Job-Center zu erfüllen. Was sollen die tun? Sich kollektiv umbringen?

    Noch ein Punkt: Die eingeladenen eine Million plus Flüchtlinge: Es gibt extra Arbeitsprogramme für Asylanten und Flüchtling. Dafür sollen sie als 1€-Jobber schuften, bekommen jedoch nur 80,– Cent/Std. Ihnen kann der Wohnort für drei Jahre zwingend vorgeschrieben werden. Bei einer Investititon in eine Fabrikanlage können diese Menschen dort in einfachen Tätigkeiten zu Löhnen, die niedriger sind als in China, ausgebeutet werden, wie in einer Feudalgesellschaft. Sollte sich solch eine Anlage irgendwo in der Pampa fernab der Zivilisation befinden, gäbe es dort vermutlich eine kasernenähnliche Unterbringung. Die Menschen haben dort demzufolge keine Zerstreuung, keine Infrastruktur, und sie werden finanziell so knapp gehalten, dass sie auch nirgends hinkommen.

    Das ist schlicht und einfach Zwangsarbeit, was selbst bei Kriegsgefangenen unzulässig ist. Das wäre nicht anders als in Qatar, worüber sich hier großartig aufgeregt wurde. Den Betroffenen werden in der Verfassung verankerte Grundrechte verweigert, ihre Menschenrechte mit den Füßen getreten. Und dann behaupten etliche Zeitgenossen immer noch, dass die „Einladung“ eine edle Tat war.

    Nicht auszudenken, was das für sozialen Brennstoff verursacht, bei dem eh schon latent vorhandenen Hass gegen den Westen. Es ist nur zu hoffen, dass das Smartphone dafür sorgt, dass die Information in den Heimatländern die Runde macht, dass hierzulande keine Milch und kein Honig fließen.

    Btw. SPON-Autoren schimpfen nun auf die „Stammtisch-Diplomaten“ und „linke Moral-Apostel“, die einfach nicht einsehen wollen, dass die Armenien-Distanzierung von Merkel ein cleverer diplomatischer Schachzug war. Sie schimpfen auf die Bewohner von Meck-Pom („das passiv aggressive Land“), dass diese offenbar zu dumm und rückständig seien, die Partei der Bundesmutti zu wählen.

    • Grossenteils
      bin ich sehr einverstanden, Tamarisque.

      Streichen Sie besser den ‚cleveren diplomatischen Schachzug‘. Da war nun wirklich nichts cleveres dran.
      Merkel wollte auf Mutti machen und Reisen auf den Luftwaffenstützpunkt ermöglichen, und ihrem Erdi einen Guten-Morgen-Gruss entbieten.
      Kauder und Scheswig sind ihr in die Quere gesprungen – ich vermute, es gibt mittlerweile eine Wache in der CDU, die dafür sorgen muss dass Dummheiten sofort in die Schüssel gespült werden. Und diese Wache hat funktioniert.
      Und am Ende des Tages hat der Regierungssprecher eine tolle Verlautbarung abgegeben: Dass ‚das Parlament selbstverständlich Resolutionen beschließen kann‘, ohne dass diese für die Regierung verbindlich seien.

      Wenn Sie sich auskennen mit dem Audio-Editor Ihres Betriebssystemes, lassen Sie mal in einem Kanal den Satz „Deutschland ist eine Demokratie“ in einer Schleife laufen, und im anderen Kanal diesen Satz des Regierungssprechers.
      Zumindest wissen Sie dann Bescheid warum zwei Kanäle manchmal vorteilhaft sind. Und dass zwei Kanäle sehr gut zwei gegensätzliche Dinge ausdrücken können.

      Die Merkelianer werden mir zwar zurecht einwenden wollen, die Kanzlerin habe das Recht der Richtlinienkompetenz. Zugegeben.
      Allerdings haben die Väter des Grundgesetzes dabei anderes im Sinne gehabt, als eine Ex-DDR-Frau die dem Parlament einen arroganten Stinkefinger hinhält.

      Da müssten Sie nochmal zulegen, Tamarisque, um den ‚cleveren diplomatischen Schachzug‘ zu begründen.

    • HartzIV-Empfänger haben keine Lobby
      Tamarisque, so einfach ist das. Dass es so ganz allmählich auf Sippenhaft hinausläuft (Großeltern, die Enkel beherbergen usw.) ist nur ein weiterer Puzzlestein in dieser für mich äußerst fragwürdigen Regelung. Ich habe nie verstanden, warum man die Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammengefasst hat, es konnte nur solch ein Mumpitz entstehen.
      Als schlimm empfinde ich dann die Zeitgenossen, die beim Mutterschiff sich in gehässige Kommentare ergehen, die Verschärfungen seien richtig, schließlich müssten sie als Steuerzahler ja dafür aufkommen und dabei vergessen sie, dass man sehr schnell in die Mühlen der ARGE geraten kann. Heute noch Arbeit, Kündigung und wenn man jenseits der 50 ist, völlige Aussichtslosigkeit auf eine neue Tätigkeit, die der alten vergleichbar wäre. Nicht einmal unvergleichbare gibt es.

      Was die 80Cent-Jobs für Neubürger angeht, sehe ich das weniger dramatisch. Diese 80Cent bekommen die Clandestini zu ihren sonstigen Bezügen, allerdings wird wohl angepeilt, bei Verweigerung der Arbeit diese Bezüge zu kürzen. Ich sehe da insofern keine großen Schwierigkeiten, weil es wohl kaum gelingen wird, viele Neubüger in diese Jobs zu bringen. Die gehen da eine Woche hin und lassen den Griffel ganz schnell wieder fallen.
      Da passen gesetzliche Wünsche und die Wirklichkeit absolut nicht zueinander, aber das wird Nahles dann noch merken.

      Dass man Residenzpflicht einführen will, finde ich vernünftig. Schließlich kann auch ein HartzIV-Empfänger nicht so einfach umziehen, wenn es ihm beliebt, da sei die ARGE vor.

      Ich sehe viel sozialen Sprengstoff in den neuen Regelungen des SGB II, wäre der deutsche Michel nicht solch ein Geduldsschaf, käme es zu Unruhen.

    • warum muss ich immer recht bekommen ?
      werte T. haben sie jemals etwas anderes erwartet ? der BDI war von anfang an auf ehrenamtlicher Mutti-Linie und vor allem auch der CLAN-BEAUFTRAGTE M.Müller. billige, willige arbeitskräfte braucht das land !

      das modell der Emirate geht da wohl manchem im kopf herum, oben die herrenrasse im Panamera oder im Hosenanzug und unten die willigen helfer die mal schnell die küche und die pizzakartons aufräumen und die ganzen VWs umrüsten.

      und lieber @ Deja:

      ja eigene bestände sind immer gut, das empfiehlt auch der Schweizer Armeechef. warum ? nun, nicht weil die „Russen“ kommen,die sind ja schon da, sondern er meint: die deutsche ENERGIEWENDE kann zu risiken und nebenwirkungen führen, auch zu längeren stromausfällen. decken sie sich deshalb ein, auch mit trinkwasser, denn beim BLACKOUT geht garnichts mehr, weder heizung noch wasserversorgung !

      und @Oberländer; gehen sie vor 12 uhr auf wasser und dann erst nach 18 uhr wieder raus, die V2 lief noch wie das käpsle um drei seen mit fantastischem sonnenuntergang, nun ein Gutedel aus Baden, das erfreut selbst den Altwürttemberger !


    • @ Uwe Dippel
      Zitat T. „„ SPON-Autoren schimpfen nun auf die „Stammtisch-Diplomaten“ und „lin-ke Moral-Apostel“, die einfach nicht einsehen wollen, dass die Armenien-Distanzierung von Merkel ein cleverer diplomatischer Schachzug war.“

      Zitat Uwe D. „Streichen Sie besser den ‚cleveren diplomatischen Schachzug‘. Da war nun wirklich nichts cleveres dran. […]
      Da müssten Sie nochmal zulegen, Tamarisque, um den ‚cleveren diplomati-schen Schachzug‘ zu begründen.“

      Lieber Uwe D., lesen Sie meinen Post bitte noch einmal durch, ersetzen Sie bitte Stammtisch-Diplomaten und linke Moralapostel gedanklich durch Tamarisque, und Sie werden den Sinn erkennen, dass ich nämlich diese Meinung der SPON Autoren überhaupt nicht teile.


    • @ Renate Simon
      Bis auf zwei Punkte bin ich mit Ihnen einer Meinung.
      Aber ich bin z.B. ein Gegner der 1€ Jobs, die inzwischen auch privatwirtschaftlich missbraucht werden. Entweder haben Bürger dieses Landes einen Job oder sie haben keinen. Wenn sie einen Job haben, sollte er auch angemessen entlohnt werden.

      Auch glaube ich nicht, dass diese Menschen mehrheitlich das Handtuch werfen werden, sind die doch auf die Jobs angewiesen, genauso wie deutsche Langzeitarbeitslose auch. Was wäre denn die Alternative? Illegalität, Kriminalität, zurück in die Heimat?

      Die Residenzpflicht lehne ich ebenso ab, auch bei den regulären H4 Arbeitslosen. Wer arbeitslos ist, darf nicht seine Grundrechte verlieren, und dazu gehört die Freizügigkeit lt. Art. 11 sowie die freie Berufswahl: Beide Grundrechte sind im Rahmen der H4 Regelung stark eingeschränkt worden. Zum Teil ist Hartz IV de facto Zwangsbe-schäftigung.

      Auf diese Weise baut man die Menschen langfristig beruflich nicht auf, sondern sie werden nur zwangsverwaltet. Talentierte, gut ausgebildete Menschen sind gezwungen, einen weit unter ihren Talenten, Neigungen und Qualifikationen liegenden Job anzunehmen. Ja, jeden Job anzunehmen, Hauptsache, derjenige ist möglichst schnell aus den Statistiken heraus. So werden viele Talente und Fähigkeiten vergeudet, Lebensläufe zerstört, Perspektiven zunichtegemacht. Solch ein Ansatz besitzt für mich keinerlei Visionen zu Gunsten der betroffenen Menschen, sondern wird der Gesellschaft langfristig einen Schaden zufügen. Kein Wunder, dass so viele fähige Köpfe das Land inzwischen verlassen [wollen].

      Zu Ihrem letzten Satz: 100% Zustimmung. Aber es liegt auch fehlender Solidarität bzw. Empathie und am Mangel an individueller Einbildungskraft, sich ausmalen zu können, dass es auch „mich“ treffen könnte.

    • Titel eingeben
      @ djangohatnemonatskarte
      „warum muss ich immer recht bekommen ?
      werte T. haben sie jemals etwas anderes erwartet ?“

      Nein, letztendlich habe ich nichts anderes erwartet, doch die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet zu sehen finde ich doch arg desillusionierend, selbst, wenn ich schon lange keine Illusionen mehr gehegt habe.

      Aber das Groteske war doch auch, wie die Arbeitgeberverbände relativ rasch nach Ankunft der Schutzsuchenden realisiert hatten, dass die voller Erwartung herbeigesehnten Fachkräfte doch nicht einsatzbereit zur Verfügung zu stellen waren, sodass die Herren Arbeitgeber sich ernüchtert zügig aus der Affäre zogen. War das also nichts als eine Art Ad-hoc-Experiment? Auf wessen Kosten?

      Erst neulich haben Merkel und Klöckner sich bei den Konzernen beschwert und um Unterstützung gebeten. Freiwillig wird da gar nichts kommen.
      Und ja, Ihre Job Description passt.

      @ Dieter Kief

      Mein Mann und ich werden heute die herben Verluste der Einheitsparteien, welche wir den unbestechlichen Bürgern von dem wunderschönen Bundesland Meck-Pomm zu verdanken haben werden, gemeinsam feiern. :-)

      Dank für den Hinweis Sarrazin. Bei der Gelegenheit fand ich auch einen super Kommentar von Vera Lengsfeld.

      Btw. Ich hatte Ihren Post bzgl. Trump übersehen, und nachdem dort niemand mehr schrieb, nicht mehr beantwortet. Ich fand Ihre Gedankengänge durchaus schlüssig und nachvollziehbar, vielen Dank.

    • Tamarisque, mich hatte es getroffen
      Dezember 2001 Kündigung, von HartzIV war noch keine Rede. Aber im Februar 2005 war es dann soweit, ich hatte Selbständigkeit, Teilselbständigkeit usw. ausgeschöpft, in meinem Bereich Werbung mit meinem Kunden war kein Blumentopf mehr zu gewinnen, also die ARGE.
      Nachdem man mir mit meinen bald 56 Jahren jegliche Hoffnung auf eine neue Arbeit nahm, entschloss ich mich damals im Dezember, mit 60 in die Rente zu gehen.

      Die letzten zweieinhalb Monate vor Renteneintritt im Mai 2005 kam ich in HartzIV, eine Erfahrung, die ich nur schwer ertragen habe, zumal die Mitarbeiter der ARGE wohl ähnlich verunsichert wie die „Kunden“ waren. Ich hätte sehr viel länger HartzIV beziehen können, aber ich hätte nicht die Nerven dazu gehabt.
      Darum empöre ich mich über steuerzahlende Mitbürger, die sich diese Situation nicht ansatzweise vorstellen können, in die man aber verdammt schnell geraten kann.

      Zur Residenzpflicht, ein Wohnortwechsel ist bei der sprichwörtlichen Flexibilität unserer so wahnsinnig gut vernetzten Behörden wohl nicht angeraten. Die kriegen es so schon nicht gebacken, wenn jeder dahin ginge, wohin er wollte, bräche das Chaos in den Amtsstuben aus.

    • Titel eingeben
      Das ganze perverse HartzIV Problem kann nur dann angegangen werden, wenn nach der nächsten Bundestags Wahl eine rot-rote Regierung kommt.

    • Zustimmung Tyler, das gehört abgeschafft
      und ich Blödi habe mich doch glatt ein Jahr jünger gemacht, es war im Frühjahr 2006.

    • Renate,
      keine Angst, ich weiss es aus sicherer Quelle dass keiner der über 50 ist nach den ersten zwie/drei Versuchen noch ernsthaft zum Arbeit-Suchen geschickt wird.
      Später dann muss man anscheinend mit dem Rentenbescheid zum Aufstocken gehen, zweimal im Jahr ein Formular ausfüllen, dann wird das Geld auf ein Kontomüberwiesen, wo sich als erstes gleich mal sogar dioe Sparkassen für ihren immensen Arbeitsaufwand bedienen.

      Wenn alle Geldinstitute Gebühren kassieren sollte vielleicht jemand mal klagen dass man die Rente auch in bar ausbezahlt bekommen MUSS!
      Wär doch schön, all die neuen Arbeitsplätze an den Kassen in den Arbeitsämtern, äääh, Bundesagenturen für Arbeit meine ich natürlich…

    • Tyler, ich habe ein kostenloses Konto bei der SSK
      da ich es komplett online führe, habe ich vor über einem Jahr den Kontotyp gewechselt und darauf nimmt die Sparkasse noch nix. Aber man soll ja keine schlafenden Hunde wecken.

      Zur Arge, ich hatte dann die 58er Regelung unterschrieben, die einen z.B. von diesen bescheuerten Lehrgängen, wie schreibe ich einen Lebenslauf usw. und von der Arbeitssuche befreit. Man steht dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung, fliegt aus der Statistik, ist doch schön irgendwie für alle.
      Allerdings hätte ich nicht mit 60 in die Rente gemusst, weil ich da ja den höchsten Abschlag habe, zwei bis drei Jahre wären HartzIV wohl gegangen, Rente dann immer noch mit Abschlag, aber keine 18% wie jetzt. Allerdings hatte ich dazu echt nicht die Nerven.

      Übrigens, ich kann wirklich nicht rechnen, ich habe mich nicht jünger, sondern älter gemacht, heidenei bin ich blöd… obwohl, es ist so wurscht.

  86. ...dass diese offenbar zu dumm und rückständig seien, die Partei der Bundesmutti zu wählen... -
    jaja Tamarisque, – und nicht nur das: Sie verschmähen auch das komplette Spiegel- und Dein Spiegel und spiegel-online und Geschichts- und Literaturspiegel-usw. Angebot zu – ich rechne jetzt überschlägig: mehr als 98%.
    Oh Mecklenburg-Vorpommern! – Dafür wirst Du jetzt pathologisiert: „Passiv-aggressiv“. Kann der Spiegel machen. Nutzen wird es ihm (und uns…) – nüscht.
    Nutzen stiften ist schwer.

    Ich empfehle den hier: Thilo Sarrazin auf achgut – über die Landtagswahlen und die AfD. Kann man nicht besser machen. Anders ja. Besser nicht. Der Mann hat einen Lauf.
    Nebenbei: Die Sarrazin-Rezension von „Wunschdenken“ unlängst in der FAZ lässt auf Neid schließen: Er ist zu allem Überfluß auch noch der bessere Journalist. Das ist offenbar für die publizistischen Halb- und Hilfsdenker im Merkel-Lager vielleicht die allerbitterste Pille.

    • Empfehlung?
      Achgut?

      Thilo Sarrazin?
      Gibt es dort leider nicht zu den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpolen.

      Bitte um Korrektur, weil ich das gerne lesen möchte.

    • Sarrazin ist schon zwei Wochen weiter
      er bezieht sich auf die Berliner Wahlen, passt aber trotzdem
      http://www.achgut.com/artikel/integration_40_jahre_in_berlin_und_kein_wort_deutsch_gelernt

    • Oh, Uwe Dippel - hier ist der glasklare und wohlformulierte Sarrazin-Artikel -
      – aber ich korrigiere: Er ist über die Wahl in Berlin:

      http://www.achgut.com/artikel/integration_40_jahre_in_berlin_und_kein_wort_deutsch_gelernt

      Ich bin immer noch ein wenig angefressen von der schnöseligen Art, wie Jasper von Altenbockum Sarrazin heruntergemacht hat in der FAZ.
      Ich verstehe ja: Das ist Journalismus, man kann nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen usw. – ok. Aber die Grundlinien sollten schon stimmen, dafür ist das ja die FAZ, ist es nicht – und sie stimmen nicht in diesem Fall. Zum x-ten Male.

      Ich schreibe das zur Erinnerung für die Zukunft – das wäre auch eine schöne Überschrift gewesen.

    • Allet janz knorke!
      Danke für den Hinweis auf Berlin, statt Mecklenburg-Vorpolen.

      Nun ist’s ja auch geschafft – ich wusste, ‚wir schaffen das‘! – mit MV und den Landtagswahlen dort; ohne dass etwas passiert wäre was nicht erwartet werden konnte.
      Spannend war nur, wer zweiter wird, und ob die Grünen dabei sind oder nicht. Auch wenn das letztere noch in den Wahlzetteln verborgen liegt, bleibt doch eine gewisse Freude meinerseits über die Frische des AfD-Kandidaten, gepaart mit großem Frust.
      Dieser Frust speist sich aus dem totalen Unverständnis der Etablierten über was da passiert ist. Nicht nur der Kaffer faselt dauernd etwas von ‚Rücktritt?? Ich doch nicht! Über 90 Prozent … , blablabla.‘ Und die Personalunion von Dick und Doof meint ebenfalls, ganz oben schwimmen zu dürfen. Und faselt von einem ähnlichen Ergebnis im Bund.
      Das ist eigentlich das Traurige an diesem Abend: Keiner hält inne, alle sind auf dem Trip von ‚Augen zu, weiter geradeaus, und durch, durch, durch!‘
      Die CSU wittert Morgenluft und stänkert – und keiner weiß warum. Sie will doch nur pokern und kneift in einigen Tagen den Schwanz wieder ein. Eben auch im Sinne von ‚war da eigentlich was??‘.

      Und Angela sitzt händchenhaltend mit ihrem Erdi in China und freut sich auf Besuchserlaubnis auf dem Luftwaffenstützpunkt.
      [Das müsste man auch mal innehalten und darüber meditieren, was für eine Clownerie das ist; mit BuWe-Personal, das nicht von einer Delegation des Bundestages besucht werden darf!?]
      Und dass sie ‚glaubt‘, wie sie sagt, dass ‚in den nächsten Wochen‘ die paar Kleinigkeiten ausgeräumt sein werden für visafreie Besuche von Türken im … äh, kann man das so sagen, ..? Mutterland? Oder Mutti-Land? Oder was?

      Und die Deutschen sitzen stoisch-zufrieden vor ihren Glotzen und freuen sich, dass 75 Prozent der Wähler in MV ‚demokratisch‘ gewählt haben. Oder was?

    • deja, wir dürfen auf morgen gespannt sein
      da will Merkel ganz gegen alle Gewohnheiten in China Stellung zur Wahl beziehen. Sie wird die Sache schönreden wollen, warten wir’s ab.

      Die SPD hat es nicht fertig gebracht, die Niederlage, denn es war doch eine, einzugestehen. Alle haben verloren, dass die AfD aus dem Stand 21,5% holte, als das zu benennen, was es ist, bringt keiner fertig. Allerdings wunderte mich dann die Aussage des Spitzenkandidaten zu den kommenden Aufgaben, Direkte Demokratie. Für Landespolitik ein bisschen wenig bzw. falsches Thema.

  87. Buona sera Ampelmännchen
    Cor Jahren erklärte DA dass es für Stützen der Gesellschaft sehr ungehörig sei, Glücksspiel zu treiben oder käufliche Liebe zu erwerben. Puff ist daher nichts, was SdG nutzen oder wo sie gesehen werden möchten.

    Als Ingenieur behaupte ich, ing kann nicht aus seiner Haut. Ing ist immer am beobachten und auch rechnen. Da kann in the dark das leather noch so shiny shiny sein.

  88. und ich war ja vor ein paar Tagen auch erst in Meran...
    …und da dachte ich noch: wäre wirklich witzig, wenn ich den Don Alphonso hier mal sehen würde – ich würde ihn ansprechen.

    Zum Thema Altern: Gestern habe ich mich im unteren Vinschgau mit einem recht alten Bauern unterhalten, unter anderem auch über das Leben und den Tod. Ein kluger Mann, der einiges darüber zu sagen weiß. Aber würde man ihm versuchen, von den im Artikel außerdem behandelten Themen etwas zu erzählen, er wüßte überhaupt nicht, wovon geredet wird, würde nichts verstehen.

    Don, ich lese Sie schon seit Längerem und freue mich immer, wenn Sie etwas über Meran schreiben. Ich werde Deutschland noch dieses Jahr verlassen und hier her ziehen. Warum? Einen nicht kleinen Anteil macht das im Artikel Beschriebene aus. … Lieber Don, vielleicht sieht man sich ja hier in Meran einmal…

  89. @ Früher war alles ... naja ... sagt: 3. September 2016 um 11:09 Uhr
    „Abnahme technischer Einrichtungen…“ Jaja, das kenne ich, auch aus dem Schwarzwald und aus anderen Regionen mit Herstellern von Wehrmaterial. Sie reden von den Güteprüfern. Das sind Getriebene zwischen dem Mutterhaus in Koblenz und dem Hersteller. Stichprobennehmer-und wehe ein zu großes Los wird mal nicht abgenommen weil z.B. Geschoßoberflächen derart grob geschruppt sind, dass die ganze Ballistik ins Schleudern kommt…..na, dann ruft halt das Unternehmen in Koblenz oder (damals noch gar in Bonn) an. Der Leiter der Güteprüfstelle ruft dann seine Mannen zusammen…Sie wissen schon, der Schund geht trotzdem in die Depots. Zum Glück hatte ich nicht länger mit den Jungs zu tun denn das Klima ist gruselig.
    .
    Allerdings möchte ich betonen, dass die Erprobungsdienststellen schon seriös arbeiten und mMn über exzellentes Ingenieurspersonal verfügen. Nur hatte ich oft den Eindruck, dass sie mehr Ergebnisse für die Industrie abzuliefern hatte als für interne Erkenntnisse notwendig (z.B. Wettereinflüsse auf die Rohrballistik etc.).
    .
    Schönen Sonntag, i gang etzed uffs Weifeschd noch Schduegard.

  90. KNUBBELKNIE UND FETTE BEINE
    die frage muss kommen: hat DON seherische fähigkeiten ?

    da wache ich auf, schlage bei einem guten BÜNTING die presse und den „frankfurter beobachter“ (ist geklaut, ich weiss) auf und sehe was da aus der airforce one der BRD stramm herausspaziert.

    muss ich stolz sein, mich von so jemanden vor aller welt vertreten zu lassen ?

    • Django, Sie schämen sich nicht allein
      und heute in China die gute Frau wieder vor türkischen Fahnen…
      http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157950110/Merkel-wirkt-wie-eine-tuerkische-Provinzpolitikerin.html

      Sieht die gute Frau nie Filmaufnahmen von sich von allen Seiten? Ich würde so nicht einmal zuhause rumlaufen, geschweige durch die Weltgeschichte reisen. Aber Selbstkritik gehört ebenfalls nicht zu den unbekannten Stärken dieser Frau.

    • Das Aussehen von Frau Merkel ist mir egal
      ebenso wie das von Oppermann und Maas!
      Die Frau ist Politikerin, dh. Sie müßte eigenlich die Sache der Polis, des Gemeinwesens, vertreten und nicht als Idiota (Privatmännin mit unsäglichen Ansichten) daherkommen.

      Das Problem ist nicht, wie unsere polit.Klasse aussieht. Das Problem wird offenbar, wenn die den Mund aufmachen.


    • Es ist ja nicht nur das Aussehen, sondern das „Gesamtpaket“, d.h. Persönlichkeit und Stil. Heute stellt man schon gewisse Anforderungen an die Optik, und Frau Merkel bewegt sich gerne im Rampenlicht. Sie muss ja nicht wie Miss Germany Senior aussehen, aber eine gewisse Eleganz wäre nicht schlecht. Dass sie in China z.B. eine weiße Hose trägt, als ob sie in Urlaub sei, ist ein Stilbruch. Dafür hat Frau/Mann einen Sinn oder eben keinen.

    • Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht, Herr Feldmann,
      nur aus gut angezogenem Mund hört sich manches nicht so schepps an. Da könnte man doch manches übersehen, von Verstehen rede ich ja schon gar nicht.

      Und heute schwätzt sie sehr schmallippig in China davon, man müsse Vertrauen zurück gewinnen, bleibt aber bei ihrer Kernaussage, alles richtig gemacht zu haben. Tja, so wird das nix, schaun wir mal.

    • Liebe Tamarisque, die ganze Frau ist ein einziger Stilbruch
      man weiß ja gar nicht, wo anfangen aufzuzählen, wo aufhören. Sei es die fürchterlich verquirlte Ausdrucksweise, mit der meist nichts von Belang gesagt wird, manchmal doch, also muss man doch immer sehr genau hinhören, so weh es auch tut, dann das Angeziehe, von Kleidung mag man ja gar nicht reden.

      Irgendwer hat ihr wohl zu Beginn ihrer zweifelhaften Kanzlerinnenkarriere geraten, Hosenanzüge zu tragen und leider diesen Rat nicht korrigiert. Im Kleid wäre sie zwar immer noch mopsig, es gibt aber streckende Schnitte, Wiener Nähte und was weiß ich. Andere Frauen in führenden Positionen machen es doch ständig vor, es nützt nix. Dass sie eine Beleidigung für jedes Auge ist, kommt ihr nicht in den Sinn. Manche Pressefotos verraten dann, was andere über den Anblick einer scheinbar schwangeren 61jährigen denken.
      Also mir wäre das sowas von peinlich, aber in Uckermärkischen Sphären merkt man das wohl nicht.

    • Tja...
      Ich schließe mich Herrn Feldmann an, obwohl ich Merkel noch nie wählte und – Sie dürfen es mir glauben – noch nie Geld für die Blöd ausgegeben habe.Alles Andere verkneife ich mir.

  91. "Sie können den Menschen sagen"
    „Menschen“? Meint sie diese unberechenbaren, rätselhaften, quengelnden Wesen außerhalb des parlamentarischen, bürokratischen und parteipolitischen Dunstkreises? Ein Apparat, der ihr weitgehend in Devotion ergeben ist und den sie in einer Weise im Griff hält, die jedes Aufmucken ungeraten, weil der Karriere nicht förderlich erscheinen lassen.

    Die viel gerühmten Vorzüge der repräsentativen Demokratie treten hier anschaulich zutage: die Staatslenkung bedarf nicht einer großen Zahl von zustimmenden Bürgern, ihr genügt die Unterwürfigkeit der Repräsentanten vollkommen. Die mögen zwar heimlich murren, sehen sich aber nach der hierarchischen Logik an die Kandarre genommen, wenn es um die Kommunikation nach unten, an die Adresse der eigentlich Betroffenen, geht.
    Das Repräsentationsmodell zeigt sich gewissermaßen auf dem Kopf gestellt, indem die Repräsentanten Willen und Anliegen der Regierung beim Volk zu vertreten haben. Das kann sie zwar Kopf und Kragen kosten, weil der Plebs gelegentlich unberechenbar und heftig reagiert, aber das dicht gesponnene Netz verpflichtender Abhängigkeiten lässt ihnen wenig Spielraum.
    In dem hübschen, eines Monarchen würdigen Satz „Sie können den Menschen sagen“ offenbart sich der Hohn auf die Ohnmacht der – im neu interpretierten Wortsinn – „Abgeordneten“.

    Mal sehen, was sich die Menschen in Meck/Vorp – auch da soll es welche geben – noch sagen lassen.

  92. @ djangohatnemonatskarte sagt am 3. September 2016 um 21:11 Uhr
    „….die deutsche ENERGIEWENDE kann zu risiken und nebenwirkungen führen, auch zu längeren stromausfällen. decken sie sich deshalb ein, auch mit trinkwasser, denn beim BLACKOUT geht garnichts mehr, weder heizung noch wasserversorgung !“
    .
    Django, diese Gefahr eines vollständigen Blackouts hatte ich schon einmal in einem Artikel von Don, in dem es wirklich um die evtl.´n Nebenwirkungen des Internets ging angesprochen und dachte das fände bei den vielen Spezialisten hier bei Dons Truppe ein größeres Echo.
    .
    Ich glaube, diese dann zu erwartenden Szenarien können sich nur ganz wenige Menschen ausmalen. Ich sage nur Wasserversorgung, Energieversorgung, Verkehr, Logistik , Industrie, und, und und….Daß die gute Frau aus Templin ihre Homepage nicht mehr betreiben könnte, wäre wohl das geringste Übel.

    .

    • deja, Blackout von Elsberg
      vermittelt einen sehr guten Eindruck, was auf einen zukommt. Oder auch die beiden Bundesdrucksachen… Muss man nicht erleben, Sie nehmen Cognac, ich spanischen Brandy, wir schaffen das.

    • Einen fürchterlichen Blackout
      hinsichtlich der Energieversorgung gabs vor nicht allzuviel Jahren im Münsterland.

      Nein, kein Terrorangriff, keine Sabotage durch irgendwelche Hacker.

      Erstaunlicherweise wars die Natur, die so unverschämt war, die Energieversorgung lahm zu legen.

      Tja, und was dann?

      Ein mittlerweile pensionierter Außendienstler, mit dem ich halt zu tun hatte, hat mir lebhaft vor Augen geführt, was für Probleme entstehen können und wie man sich dagegen wappnen kann.

      Na ok, noch ein anderes Beispiel – Ende der Siebziger gabs in Köln auch so ein Winterchaos, immerhin waren nach einigen Tagen, nicht nach einem oder zwei Tagen, nach einer Reihe von Tagen die Hauptverkehrsstrassen von Köln wieder frei.

      Ich vermute doch sehr, dass es damals noch keine Hackerangriffe aufs Wetter gab.

      Man kann manches durchaus für Panikmache halten. Manch anderes kann man allerdings auch angesichts von eigenem Erlebten oder von dem anderer oder gar aus der Vorstellung heraus durchaus ernst nehmen.

      Es geht ja schließlich ums eigene Wohl und das der Seinen.


    • Bei der Meldung, dass es bei dem Katastrophenschutz um einen Blackout geht, fiel mir ein: Vor etwa 3-4 Jahren berichtete SPON darüber, dass es einen starken Investitionsrückstand bei der Instandhaltung von [xy] gäbe, sodass die Stromversorgung nicht zuverlässig gewährleistet sei und es bei Überlastung zu weitflächigen Blackouts kommen könnte, besonders im Winter. Ob es um die Über-landleitungen ging, oder um Transformatoren (?), ich habe keine Ahnung mehr, denn ich verstehe nicht genug von diesem Metier, um solche Angaben in Erinnerung zu behalten.

      Wegen der imperativen Priorität der schwarzen Null bzw. der Investitions-Resistenz der Energiekonzerne möchte ich jedoch glauben, dass der damals gemeldete Missstand bisher nicht aufgehoben wurde.

      Es muss doch einen besonderen Grund geben, dass dM so gezielt nur das Blackout nannte.

      Jetzt finde ich im Internet nichts mehr, was jedoch auch nicht verwunderlich ist, weil von Problemen im Bullerbü-Traumland Nummer Eins der Welt grundsätz-lich kaum noch berichtet wird.

      Liebe Vorredner, wissen Sie noch etwas darüber?

    • Tamarisque, es gibt zwei Drucksachen dazu
      einmal
      „Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen Ausfalls der Stromversorgung“
      November 2010 Arbeitsbericht Nr. 141 von TAB, Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundesamt
      und
      Drucksache 17/5672 vom 27. 04. 2011 Deutscher Bundestag.

      In einem Blogbeitrag vor ca. 2 Wochen wurden die zwei Links dazu erwähnt, der eine findet sich bei wiki, die Bundes-Drucksache müsste sich leicht finden lassen.

      Sie sind erschreckend zu lesen, Elsberg hat das in seinem Buch verarbeitet. https://de.wikipedia.org/wiki/Blackout_%E2%80%93_Morgen_ist_es_zu_sp%C3%A4t

      Bei dem von uns produzierten Flatterstrom wird es zwangsläufig irgendwann zu einem Blackout kommen.

    • Tamarisque
      Einem Unternehmen kann man schwerlich vorhalten, eine Infrastruktur nicht aufzubauen, die der Allgemeinheit dient. Ein Unternehmen hat im Sinne seiner Anteilseigner, von mir aus auch noch seiner Stakeholder zu agieren.

      Weshalb also sollte ein Netzbetreiber mehr investieren, als unter den Umständen nötig ist?

      Es ist bei einem Unternehmen immer eine Frage der Investitionsrendite.

      Wenn das nicht gewollt ist, tja, dann muß man halt sozialistische Gesetze erlassen, anderenfalls halt als Staat halt gesetzliche Vorgaben machen oder aber eben Anreize zu einer besseren Vernetzung setzen.

      Was die schwarze Null angeht – da bin ich ein entschiedener Gegner. Zwar kaum in Ihrem Sinne, eher im bayrischen.

      Denn ich bin der Meinung, angesichts dieser enormen Staatseinnahmen müssten es nicht nur eine schwarze Null geben, es müssten entweder Staatsschulden abgebaut oder aber die Bürger in ihrer Steuerlast oder Sozialabgabenlast entlastet werden.

    • @ Thomas
      „Was die schwarze Null angeht – da bin ich ein entschiedener Gegner. Zwar kaum in Ihrem Sinne, eher im bayrischen.“

      Woher wollen Sie wissen, was auf mich bezogen als Ökonomin in meinem Sinne wäre?

      Und vielen Dank für Ihre Mühe, aber den Begriff Profitmaximierung lehrte man uns im ersten Semester. Galt damals allerdings als veraltet. Richtig hieß es Profitoptimierung, die auch gewisse ausgewogene Pflichten voraussetzt und nicht nur freie Fahrt zum grenzenlosen Absahnen.

  93. Maximierung
    Ach wissen Sie, manchmal sind Begrifflichkeiten von Vorteil, manchmal dienen diese als Angriffswaffe.

    Manchmal sind die Dinge recht einfach, denn den von Ihnen verwendeten Begriff der Profitmaximierung habe ich nicht verwendet. Ich habe glatt zweimal nachgeschaut.

    Also darf ich mich und man sich fragen, weshalb Sie zu einem Totschlagsbegriff gegriffen haben.

    Ich werde da nicht spekulieren, darf Ihnen aber sagen, dass Gewinnmaximierung und Gewinnoptimierung auf ein und daselbe hinauslaufen.

    Vielleicht sollten Sie nicht in Ihrem ersten Semester und dortig „Gelerntem“ hängen bleiben sondern sich ein wenig offener.

    Interessant ist übrigens, dass Sie mich zitieren in Bezug auf staatlichen Schuldenabbau oder aber Entlastung der Bürger, darauf jedoch mit nicht einer Silbe eingehen.

    Sie machen stattdessen einen Nebenkriegsschauplatz auf, der nicht grade zu Ihren Gunsten ausgehen kann.

    Sie kennen sicherlich die Handelshögskolan (Stockholm School of Economics) und auch die Wharton School.

    Wenn nicht, seis drum, wenn doch, dann sollten Sie ahnen, dass ein Absolvent auch dieser Hochschulen neben zwei weiteren Ihre Erstsemesterweisheiten schon Ihrer Definition wegen nicht wirklich ernst nimmt.

    In dem Zusammenhang empfehle ich Ihnen einen Blick in die entsprechenden Gesetze mit besonderer Aufmerksamkeit, wozu Vorstände, Geschäftsführer usw. kraft Gesetzes verpflichtet sind.

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