Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Gleiche rechtsflexible Scharia für alle

| 254 Lesermeinungen

Auf fünf Trips kommt ein Horror-Trip, und vier gute; das muss man in Kauf nehmen.
Albert Hofmann

Es geht mir gut. Wirklich. Ich bin kerngesund, mir fehlt nichts, und ich lese auch regelmässig Zeitung. Nachfragen, was mit mir los ist und warum ich nichts sage, sind freundlich, aber unnötig. Ich bin über den Stand der rotrotgrünen Verhandlungen in Berlin bestens informiert. Und ich bedaure es ausserordentlich, alle enttäuschen zu müssen, die an dieser Stelle eine Horrorvision der Zukunft jenes Spreesumpfes erwarten. Es wird das nicht geben, denn einerseits ist schon die Gegenwart übel genug, da kann man nicht mehr viel kaputt machen – und andererseits: Manche Pläne finde ich wirklich gut und kulturhistorisch schlüssig.

goerlc

Dass das Modell von Schariahain-Khomeniberg zur Zensur freizügiger Werbung nun auf allen städtischen Werbeflächen übernommen werden soll, und die Hauspresse jubelt: Mei, das hat in arm-aber-frigide-Berlin Tradition. Nach den Roaring Twenties mit ihren Bananenröcken versuchte man auch ab 1933, wieder das sitt- und tugendsame Frauenleitbild in den Vordergrund zu stellen. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass es heute noch jemand wagen würde, anrüchige Chansons von Walter Mehring auf dem Mehringdamm zu singen. Nackte Brüste sind für Werbebotschaften vermutlich nur noch dann willkommen, wenn Bomber Harris für einen Luftangriff auf die Stadt gedankt werden soll. Ansonsten geht es gendersittsam wie unter der Burka zu, und mit irgendwas muss man die Tugendwächter der eignen Parteien beschäftigen. Der Berliner ist es gewohnt, monatelang auf seinen Amtstermin zu warten, wie im Nahen Osten, da kann er ruhig noch etwas länger warten, während der Tugendausschuss vertretbare Rocklängen und sexy Lächeln durch Expertinnen der Genderlehrstühle untersuchen lässt, oder wie immer dort die Definition von sexistischer Werbung erarbeitet wird.

Aber so ist es nun mal: Weit sind wir mit der Aufklärung gekommen, und so tief kann man nun wieder in archaisches Denken zurück fallen. Lüsterne Blicke auf Bikinischönheiten sind so erwünscht wie in Kabul, da kann es auch nicht überraschen, wenn im Failed Kalifat nach dem Versagen von Recht und Ordnung auch der Friedensrichter im Sinne des positiven Rechts gerufen wird. Der erste öffentlich bestellte Friedensrichter ist für den Drogensumpf im Görlitzer Park zuständig, den man auf nicht bayerische Art von Dealer zurückerobern wollte. Dort gibt es statt dessen nun den Parkmanager, der einen gerechten Ausgleich zwischen allen Gruppen von Anwohnern und ihren Kindern über echte Gewerbetreibende bis hin zu Dealern schaffen soll, die in der Diktion des Bezirks nicht als verhärtete Drogenmafia meist westafrikanischen Ursprungs mit hoher Gewaltbereitschaft beschrieben werden. Wie in Clangegenden von Pakistan wird nun akzeptiert, dass es eben diese Erscheinung gibt, und nun wird überlegt, wie man sie so gestaltet, dass alle damit leben können und ihr teilweise steuerbelastetes, teilweise steuerfreies Dasein geniessen. Sicher, gewerbsmässiger Drogenhandel ist laut Gesetz illegal, aber man kann das ja auch mal eine Weile ignorieren und schauen, ob es nicht informelle Lösungen gibt, die der Integration und dem Ausgleich förderlich sind.

goerlb

Lebte ich in Berlin und hätte ich Kinder und wäre ich nicht mit dem Ärger ob der dortigen bildungsfernen Bildung völlig ausgelastet – ich würde mich vermutlich empören. Aber ich lebe kinderlos in Bayern und meine Tante B. pflegte mir von ihrem Urgrossvater S. zu erzählen. Denn S. war Landrichter und wurde vom Königreich Bayern in eine sehr urwüchsige Region versetzt, um dem damals noch neuen Recht des aufgeklärten Staates Geltung zu verschaffen. Heute mag Richter ein angesehener Beruf sein, aber damals war der S. ein Fremdling, der nicht verstand, dass die Leute dort alles selbst nach Gewohnheits- und Faustrecht regelten, und manchmal auch mit dem Stutzen oder Schmierung an der richtigen Stelle. Manchmal entschied der Pfarrer Streitereien, oder der Baron – niemand brauchte einen Landrichter wie den S., der sich dann aber mit der richtigen Mischung aus Gerissenheit, Rechtsflexibilität und Gewalt durchsetzte. Es wurde auch auf ihn geschossen, aber so war das damals und man kann nicht wissen, was heute einem  Berliner Richter passieren würde, wagte er es, der Frauenvolksheldin Gina Lisa in der Revision nicht das Recht zu sprechen, das die Politik gern hätte.

Man sieht aber am Landrichter S., dass auch bei uns der rechtlose Zustand, der in Berlin gerade wieder Einzug hält, gar nicht so lang her ist. Ausserdem kam das bayerische Volk auch von ca. 500 bis 1870 bestens mit Strukturen zurecht, die informellen Ausgleich suchten und alle Interessen ohne kleinliche Paragraphenreiterei berücksichtigten. Oh, bitte, es ist nicht so, dass ich in jene graue Vorzeit zurück möchte. Ich finde es sehr angenehm, dass Bayern bei der Mafia aus Gambia keinen guten Ruf hat, und Verbrecherbanden aus dem Balken aufgrund der hiesigen Verfolgung lieber in Nordrhein plündern und in Westfalen räubern. Aber auch mein gelobtes Bayernland hat den ein oder anderen kleinen Bereich, wo man, speziell im Tegernseer Tal, Pilotprojekte wie in Berlin unternehmen könnte. Es gibt da nämlich zwei Dinge, die ebenso verbreitet wie Kiffen sind, und da muss man einfach sagen, dass der Staat keine zeitgemässe Politik mehr macht.

goerld

Der eine Punkt sind Geschwindigkeitsübertretungen. Letzte Woche hat es erst den Schorsch erwischt, weil er mit Tempo 90 nach nach Waakirchen hinein gerollt ist. Der Schorsch hatte eine dringende Besprechung in Bad Tölz, und weil es nun schon das zweite Mal in Anno Domini 2016 ist, ist er seinen Führerschein los. Dabei will der Schorsch doch nur überleben und dabei hat er es halt eilig. Was soll er denn sonst tun, wenn so viele Schleicher unterwegs sind. So wie dem Schorsch geht es vielen, am Sudelfeld, am Achenpass, eigentlich macht das jeder und die Polizei wird das trotz Radarkontrolle nie in den Griff bekommen: Da wäre doch so eine Art Verkehrsfriedensrichter sinnvoll, dem wir auch so ein rotes Rad geben, und der am Strassenrand winkt und sagt, wir sollten doch langsamer fahren. Man kann doch darüber reden. Man sollte uns nicht mit Rasern in Städten vergleichen, das hat miteinander so viel zu tun wie Gelegenheitshaschen mit Heroinabhängigkeit – da haben wir auch etwas dagegen, wir rasen nachhaltig und bio. Aber nun wird der Schorsch von den Strassen des Oberlandes vertrieben, während die Dealer an den Wegen des Görlitzer Parks bleiben dürfen. Das muss sich ändern. Der Verkehrsfriedensrichter könnte bei 20km/h Übertretung unverbindlich raten, doch auch mal mit dem Rad zu fahren. Ab 40km/h gibt es eine Zwangspause in der Ostiner Stubn oder bei Pirochs, und bei Schweinshaxe und Hirschgulasch wird versucht, den Rasern die Freude des legalen Verweilens nahe zu bringen.  Ein Ausstiegsangebot wie in Berlin. Man muss doch auch einmal die Lage der S-Klassen-Besitzer sehen: Bei mehr als 4 Liter Hubraum kann man nicht anders. Und ausserdem ist so eine Region dann auch eine Art Touristenattraktion. Zum Vergleich: In Berlin ist angedacht, Drogennutzern den Führerschein nicht mehr automatisch zu nehmen.

Der andere Punkt ist die Steueroptimierung. Normal wie Kiffen, irgendwie verständlich, und von irgendwas muss so ein Tegernseer auch leben. Vergessen wir das mit der Steuererklärung, stellen wir Steuermanager ein, die dazu beitragen, das Verhalten in akzeptable Bahnen zu bringen. Vielleicht nicht mehr den 1928er Bentley auf der Strasse stehen lassen, wo der zur Schau gestellte Reichtum andere empören könnte. Überdacht und als Stall getarnt fällt ein grosses Schwimmbad gar nicht mehr so auf. Der Staat soll sich mal bei den kleinen Eigenbedarfbehaltern locker machen, es geht da nicht um die Milliarden, die ein Oettinger verteilt, wenn er nicht gerade Leute beleidigt, Das sind doch nur Petitessen, wer wird denn da gleich knallharte Spitzensteuersätze einfordern wollen. Wenn in Berlin Razzien vermieden werden, geht das sicher auch bei uns. Man kann es ohnehin nicht verhindern, so sind sie halt. Ich bin mir sicher, alle Bewohner im Tal finden eine Lösung, die uns allen einen gewissen Freiraum und harmonisches Zusammenleben lässt. Es wäre natürlich akzeptabel, einen radelnden Fiskusmanager zu haben, der durch den Dienstboteneingang kommt und darauf hinwirkt, dass man ab und zu auch an die Gesellschaft denken sollte. Auch an den Staat, klar, warum denn nicht. Vielleicht helfen auch Ausstiegsangebote: Botschafterposten, EU-Ämter oder Spitzenpositionen im Energiesektor werden sicher den ein oder anderen einsichtig machen, dass es auch anders geht. Wenn man in Berlin humanistisch mit Dealern aus Afrika ist, kann man bei uns etwas Verständnis für die Zwangslagen der Opfer staatlicher Fiskalverfolgung aufbringen.

goerla

Natürlich ist es nicht ganz formschön, bei derlei Anliegen einer Region die primäre Gesetzesaufweichung zu überlassen, die als das Kabul des Westens in die Geschichte der neuen deutschen Teilung eingehen wird. Aber wie schon erwähnt, nur die grundsätzliche Entscheidung, ausserhalb der Legalität sanft und freundlich zu regulieren, kommt von dort: Unsere Umsetzung dagegen ist urbayerisch und in höchstem Masse traditionell, Sie erinnern sich vielleicht an den ein oder anderen Waffenlobbyisten oder Bäderkönig. Lange hat es gedauert, uns das auszutreiben, aber wenn es nun wieder als zukunftsweisende Idee beim Umgang mit nichtsowirklichlegalen Strukturen gilt, weil es jeder macht und man doch auch mal die Lage der Leute sehen muss… ja dann…

Also, ich glaube, das lernen wir alles ganz schnell wieder, und die Junge Union hat sicher genug Personal, um die Posten von Bleifuss- und Steuertrickmanager mit erfahrenen Leuten zu besetzen, die voll integriert auch die Sprache der Menschen verstehen. Gleiches Recht für alle, gleiche Rechtsflexibilität für alle, und wenn auf vier gute Trips in Bayern ein Horrortrip in Berlin kommt, dann ist es eben so.

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254 Lesermeinungen

  1. Warlord
    Ich bin mal gespannt, in wievielen Jahren zum ersten mal der Begriff Warlord bekannt aus „failed states“ wie Afghanistan und Somalia in Zusammenhang mit Berlin fallen wird, nach dem Motto:
    „Die Warlords von Kreuzberg und Mitte und andere trafen sich in den Trümmern des Reichstages um ihren bewaffneten Konflikt beizulegen, wer denn die Aufsicht über die „Grosse Mutter Moschee“ haben soll.“

    • Hochinteressant übrigens auch der Hinweis, dass Beamte abgezogen wurden, weil es „unbegleitete kriminelle Intensivtäter“ gibt.

    • German Streets Descend Into Lawlessness
      den mit den unbegleiteten kriminellen Intensivtäter fand ich auch einen Kalauer vom Feinsten. Was wollte uns der Autor damit sagen?

      Diese Zusammenstellung deutscher Zeitungsartikel ist aber auch ein Kracher. Ich kriege jetzt wirklich Angst in diesem Land, hier läuft ja nichts mehr so, wie es soll.

      „German Streets Descend Into Lawlessness“

      http://www.zerohedge.com/news/2016-10-31/german-streets-descend-lawlessness

      Aber für die Gez-Prelle kommste in den Bau. Ich kann das hier alles nicht mehr wirklich ernst nehmen und ich glaube ich stehe gerade am Anfang einer Art einsetzenden Anomie. Wenn Gesetze hier nur noch sporadisch gelten, warum soll ich mich daran eigentlich noch halten. Zwar wird man als Deutscher Staatsbürger offenbar doch noch härter rangenommen (siehe gez), aber bei der Dauerüberlastung aller Sicherheitsstellen ist die Wahrscheinlichkeit, bei was auch immer erwischt zu werden, mit jedem Tag kleiner. Außer vielleicht beim Finanzamt. Aber wie man lesen kann, reichts da ja auch, einfach mit ein „paar“ Familienmitgliedern und guten Freunden öfter mal ordentlich auf die Pauke zu hauen und schon geht denen dort die Muffe. Vielleicht beim nächsten Übermitteln der Unterlagen ans Amt aus Versehen mal einen gefakten Hinweis mit reinschieben, dass man in einem der bekannten Clans ist oder an die spendet oder was. Scheint ja alles inzwischen gangbar.

  2. Na, gnua is gnua....
    Lieber Herr Don,
    ansonsten ja mit Ihren Zeilen mehr als einverstanden,
    aber man kann sich auch völlig beim Allesverstehen
    zugrunderichten, bei Drogna null Toleranz!
    Pfiad Eana, fahrn’s bloss nia zum Kotti !

    • Sie verstehen vermutlich den Zynismus in den Zeilen nicht. An meiner becksteinischen Haltung zu Drogen sind schon Freundschaften zerbrochen.

    • Titel eingeben
      Das hört man aber gern… Schön, dass ihr beide so unter dem wahren Problem dieser Welt im 21.Jahrhundert, der Kifferei, leidet.
      Dabei liesse sich sowas ganz leicht durch die so oft gewünschte, irgendwann mal tatsächliche Wiedereinführung der Leibeigenschaft beseitigen. Wie ich mittlerweile gelernt habe gabs auch im alten Rom schon Verbrechen die die sofortige Aberkennung der Bürgerrechte nach sich zog, was dieselben Folgen hatte. Auch über Arbeitslager sollte man dann auch gleich mitnachdenken. Ach, was sag ich denn? Nein, bayrische Tradition hochhalten, nicht lange nachdenken, gleich einfach abstimmen… ach was, beschliessen!

      In der normalen Welt beginnt man übrigens an mehr und mehr Orten das Problem ganz einfach durch banale Legalisierung (und Besteuerung!) zu beseitigen, aber der gemeine Bayer, Homo bavaricus vulgaris, der bleibt bei seinem vom Papa eingeprügelten „Mir ham des a need derfa!“

      PS Was so ein echter Kiffer ist, der freut sich unerwarteterweise über solche Zustände, denn nach der Legalisierung würde das Zeug natürlich irgendwann teurer als jetzt. Wer je in Marocko, Afghanistan, oder auch nur Thailand war, der kennt die jetzt schon existierenden Preisunterschiede. Nun noch Steuern, staatliche Zwischenhändler, Lizenzen, Qualitätssiegel oben drauf, dann begreift selbst der grösste Grünenhasser, warum Meth so polulär ist! Aber differenzieren, und sogar nachdenken „Naaa, des ham mia no nia gmacht, des fang ma a garnet erscht o! Gäh weida Zenzi! Bring ma no a hoibe!“

      Hab gerade einen Artikel über die Zustände in den USA gelesen. Die Apotheker wollen ihre Parteispenden zurück, da seit der Legalisierung des Dope kein Mensch mehr sein „Marijuana für medizinische Zwecke, mit kontrollierter Qualität“ in der Apotheke kauft, sondern zu 10% des Preises auf dem „freien Markt“. Kranke, die nach Einnahme ihrer Medizin mal über das Ganze nachgedacht haben, sollen sich dabei schon mal einen zweiten Darmausgang in den Hintern gelacht haben….

  3. Someday a real rain will come and wash all this scum off the streets.
    Berlin ist auf dem Weg, die Großstadt zu werden, die New York City in den 80er Jahren meinte sein zu müssen.

    Das dauert noch einige Jahre.

    Und dann wiederum ein weiteres Jahrzehnt, bis selbst die letzte grenzdebile Gendertröte irgendwie verstehen wird, dass Moral nur die Krücke der Schwachen und Gewalt die Sprache der Starken und beides nur möglich, wenn das eine bei vielen und das andere bei wenigen und nicht wenn auch viele schwache Debile über Gewalt verfügen dürfen, denn dann ist die Moral nicht mehr, weil die Gewalt sie volständig gefressen haben wird.

    So etwas dauert.

    Doch dann werden die jungen Damen klagen und jammern und rufen, nach einem starken weißen Mann. Um all die Gewalt zu knechten…

    Whatever, Berlin und auch Paris sind bis auf weiteres auf meiner Landkarte gestrichen.

    • Ich finde es einfach erstaunlich, dass solche Entwicklungen explizit gefördert werden. Für Bayern ist das gut, denn wenn ich kriminell wäre, ginge ich einfach nach Berlin, da kann man das sein.

    • Aber in Berlin sind doch schon Pründe besetzt...
      Besser neue Jagdgründe auftun – Frankfurt scheint gerade ernome Wachstumspotentiale zu bieten.

    • Wird auch durch vielfache Wiederholung nicht richtig:
      In Berlin können Sie nicht kriminell sein. Wo haben Sie denn das nur immer wieder her? Ganz sicher nicht aus der Statistik.

      Sie könnten ja mal zur Kenntnis nehmen, dass Berlin in beinah jeder Hinsicht eine andere Stadt ist als München. Das fängt schon mal mit der Lage an. Geht mit der verhängnisvollen jahrzehntelangen Teilung und den verheerenden, ausschließlich politisch betriebenen Wirtschaftssubventionen in beiden Berlins weiter und setzt sich zwangsläufig mit einer völlig anderen Zusammensetzung ihrer Bewohner fort.

      „…denn wenn ich kriminell wäre, ginge ich einfach nach Berlin, da kann man das sein.“
      Ein solcher Satz geht vielleicht im Kabarett. Aber vielleicht ist das hier auch sowas ähnliches? Könnte ja sein.

      Und schließlich:Wo sind denn die „richtigen“, Staat und Gesellschaft formenden Kräfte? DAS würde mich ja wirklich mal interessieren. Die scheinen sich sehr geschickt zu verbergen. Man sieht und spürt sie einfach nicht. Oder tauchen die in Gestalt von AfD, NPD und nun Reichsbürger gerade auf?

    • 2003 war ich in der Kastanienallee beim Essen, und da kam einer vorbei und fragte mich recht aufdringlich, ob ich was wollte.

      Ich war völlig perplex, weil ich nicht wusste, was das „was“ sein sollte.

      Ich wurde dann von einem ekannten aufgeklärt, dass mit „was“ Drogen gemeint sind.

      so etwas hatte ich bis dato in über 30 Jahren in Bayern und München nicht erlebt.

      Es gibt Städte, in denen geht das, und andere, in denen landet man damit auf der Wache.

      Schauen Sie sich mal die Statistik beim Handtaschenraub in Berlin an. Und vergleichen Sie das mit München.

    • Berlin im Fegfeuer der Eitelkeiten?
      Wenn die Rolling Stones nach Berlin umziehen, wissen wir, dass die Stunde geschlagen hat. Vorher nicht. Ich rechne damit nicht vor 2030.

    • Der Verweis auf Statistiken, ...
      … lieber Don,

      ist so eine Sache. Denn erfasst werden können ja nur diejenigen Vorgänge, die auch angezeigt oder der Polizei sonst wie verfolgt werden. Und da, so fürchte ich, wird die faktische Einstellung der Strafverfolgung in Berlin ( http://www.bz-berlin.de/berlin/berliner-polizei-verfolgt-taschendiebe-nur-noch-bei-erfolgs-aussicht ) dazu führen, dass die Bevölkerung bald auch ihr Anzeigeverhalten ändert. Denn wenn es eh nicht verfolgt wird, warum dann noch anzeigen…. In Bayern, so bilde ich es mir zumindest ein, dürfte das Anzeigeverhalten da vielleicht noch ein anderes sein und bleiben, weil und solange da ernsthaft strafverfolgt wird.

      Soll heißen: der statistische Unterschied zwischen München und Berlin wird dem tatsächlichen Unterschied wenn überhaupt heute noch, dann wahrscheinlich in der Zukunft nicht einmal (mehr) gerecht.

      Mit rheinischem Gruße
      SchallundRauch

    • Es gibt auch Gegenbeispiele
      Ich saß – es ist allerdings schon 10 Jahre her – in Berlin auf der Straße in einem Café, ein damals sündhaft schönes silbernes Samsung Q10 – Notebook aufgeklappt, das eine Gruppe jüngerer Leute, dem Anschein nach türkischer Herkunft, brav bewunderte, um mir Verdutztem dann den Rat zu geben, dass ich es sicherheitshalber mal besser einpacken sollte, denn das sei in Berlin gefährlich.

      Man kann dort also auch nett sein, und den Unbedarften vor Alltagskriminalität warnen, die man nun einmal im Interesse der Völkerverständigung und des ewigen und mutigen Kampfes gegen das Nazitum, als „alternativlos“ und nicht wirklich störend hinnimmt…

    • Reden Sie mal mit Weddinger Gemüsehändlern türkischer Herkunft über Kriminelle, da glauben Sie, bei der NPD gelandet zu sein.

    • In Berlin kann man das
      Lieber DA,

      in München auch, wie am Wochenende die 5O Jugendlichen bewiesen haben, die fröhlich die Beamten am Bahnhof verprügeln durften. Auch die Münchener Polizei darf nicht so, wie sie will. Aber sie haben Recht, Berlin ist schon ein Pflaster für sich.

    • Das in München wird absehbar konsequenzen haben.

    • @ein Hesse
      Neue Jagdgründe ergeben sich für die Berliner Clans in Leipzig. Da Berlin für die geburtenstarken Clans inzwischen zu klein geworden ist, ist ein Teil jetzt nach Leipzig ausgewandert, um da weiter zu expandieren. First we take Berlin…

    • Goodnight
      Was wurde früher auf Rudi Giuliani geschimpft? Noch heute gehört es zum guten Ton liberaler Kreise, ihn zu kritisieren.
      Aber der Mann hat nach langer Leidenszeit endlich in New York aufgeräumt. Mit Null Toleranz und (Gendertröten bitte Augen zuhalten) Racial Profiling. Ja,mes dauert meist, aber dann kommt ein starker Mann und räumt auf. Das kann gut sein, das kann schlecht sein. New York wäre heute eine andere Stadt, hätte Giuliani damals nicht die Notbremse gezogen. Zudem haben die USA nicht so eine Kuscheljustiz wie wir, da ist Strafe noch Strafe.

    • 2003 war ich in der Kastanienallee beim Essen
      Ich bin da nur selten und 2003 wars auch schon, naja – so gut wie „exterritorial“. Aber noch nicht ganz und gar. Ein seltsames Gedankenspiel, man hätte sich damals zufällig dort getroffen und sich über des dealers Ansinnen ausgetauscht.

    • @Don Alphonso
      Ich finde, dass Sie der Kastanienalle bitteres Unrecht antun.
      Dort wimmelt es doch nur so von lernbegierigen, sympathischen jungen Menschen.
      Ich erinnere mich noch gut an einen Vorfall im Jahre des Herrn 2009 als einer dieser lernbegierigen, sympathischen jungen Menschen mich in denkbar höflichster Weise (Ey Alter, haste mal ’nen Euro?) um einen Euro bat. Der fand meinen Rat, es doch erst einmal mit Arbeit zu versuchen intellektuell derart bereichernd, dass er nach relativ kurzer Zeit in Begleitung von einem knappen Dutzend ebenfalls lernbegieriger, sympathischer junger Menschen wiederkam, die meinen Rat unbedingt selbst und live aus meinem Mund hören wollten.
      In der Tat war die Menge lernbegieriger, sympathischer junger Menschen so groß, dass ich mich zu meinen vollen 195cm entfalten musste, damit die weiter hinten stehenden lernbegierigen, sympathischen jungen Menschen meinen Rat auch wirklich hören konnten.
      Was soll ich sagen: Die lernbegierigen, sympathischen jungen Menschen eilten alsbald hinfort. Vermutlich um sich zu duschen, saubere Kleidung anzuziehen und dann unmittelbar mit der Suche nach einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu beginnen.

  4. Grandios - danke
    Ich fürchte aber, die besondere Mischung aus Lethargie, Feigheit und Blindheit unseres Kabul des Westens lässt sich bei uns in Bayern nur schwerlich nachstellen. Da müssten wir schon in ganz entlegenen Ecken wie dem Sozialdezernat in München suchen…..

    • Ich kenne beide Orte, und man darf nicht übersehen, dass Rot-Grün in Münhen aus weitaus geringeren Gründen abgewählt wurde. Münchner sind nicht so tolerant für Versagen.

  5. Der arme Albert Hofmann
    Ist das wirklich ein belegbares Zitat? Aber ihn mit den kleinen Drogendealern im Görlitzer Park oder wo auch immer auch nur in Verbindung zu bringen, muss man sich erstmal trauen. Es wird ihm in keiner Weise gerecht. Das LSD ist eine gänzlich andere Nummer als das schnell gerauchte Pfeifchen, mit dem sich ja viele lediglich aus ihrer Realität beamen wollen, weil diese ihnen oft zu kompliziert geworden ist.

    Und Ihre Berlin-Obsession DA? Warum nicht? Kann man pflegen sowas. Nur sollte man dabei vielleicht auch an die lange Vorgeschichte von diesem eventuell möglichen RRG denken. Meinetwegen mit Hilfe von diesen Substanzen. Es dürfte zu sehr unangenehmen Erkenntnissen kommen.
    Vielleicht sollte mal eine große Befragung stattfinden:Wer wünscht eigentlich noch das Deutschland in der traditionellen Verfassung und in den aktuellen Grenzen?
    Lese gerade in der FAZ, dass immer mehr „Reichsbürger“ in der Polizei (!) sichtbar werden. In den Medien und in der Justiz noch(?) nicht. Bayern vorneweg. Ob’s die deutsche Gülen-Bewegung ist?

    Ich denke ja, man sollte in diesen immer dramatischer werdenden Zeiten und Verhältnissen das Haus, dass man hat, eher pflegen und achtsam umbauen und keinesfalls tagtäglich (verbal) abreißen. Auch wenn Letzteres so schön einfach und bequem ist.

    Aber heute läuft das Kürbisfest wieder auf Hochtouren. Auch so ein fröhliches-gruseliges Abrissbirnchen.

    • Mei, ich wurde halt gebeten, was dazu zu machen.

      Albert Hofmann hat erzählt, dass Hippies das berichtet haben. Es passte halt schön in den Kontext.

    • Der Drogenmiss(!)brauch durch die Hippies war zweifellos das Problem
      LSD gab es in der CSSR und auch in der DDR als Medikament. Es gab also verantwortlichen, ärztlichen Umgang mit der Substanz, bis es dann (sicher benennbaren Lobbyisten) gelang, diese zu kriminalisieren. Ich schätze, es waren die Fraktionen Alkohol und Zigaretten. Und u.a. auf dem Oktoberfest lässt sich das ja ganz prima besichtigen. Missbrauch, egal wovon, ist und bleibt das Problem.

      Wenn nach 4-5 fantastischen Tagen ein unguter folgt, sollte man das vielleicht ein glückliches Leben nennen dürfen?

    • Ich weiss es nicht, ich habe mal erlebt, wie ein Trip daneben ging. Das war super unschön und wiegt mehr als nur 5 Tage auf.

    • Das wüssten Sie jetzt gerne, oder? Niemand aus der AfD.

    • Hoffmann und Drogen
      Meines Wissens hat der Erfinder ebenso wie etlich Künstler in der Folge mit LSD experimentiert. Das einfache Resümee dürfte sein, daß niemand, der nicht auch ohne diese Drogen gute Kunst hervorgebrahct hat, dies MIT ihnen vermochte.
      Mein Exzerpt aus einer freien Lektüre (als nicht Pharmakologe oder Suchtmediziner) ist, daß die, die es danach verlangt, unbedingt die Finger davon lassen sollten!! Die, die es nicht verlangt, könnten es mit sehr viel geringerem Abhängigkeitspotenzial nehmen,- aber -wozu?
      Selbst wenn man einen Erkenntnisgewinn (vermeitliche Selbsterfahrung ist ja schon definitorisch Blödsinn, da es eben die zugeführte Substanz ist, die wirkt) als Argument ins Feld führt.
      Was nutzt es, irgendwo hinzukommen, Dinge zu sehen, ohne klären zu können, was das mit einem selbst zu tun hat, also ohne den Weg zu kennen. Drogen sind Abkürzungsschwindel- im besten Fall.)

      Pharmakologisch hat JEDE Substanz Wirkungen, die je nach Zweck erwünscht oder unerwünscht sind. Man sollte es sich also überlegen. Zumal die sichtbaren Ergebnisse in meinen Augen NIE FÜR Drogen sprechen. Oder möchte hier jemand so drauf sein wie Beck et al.? Na also!

    • Auftragsarbeit
      Liebe/r Schrotsaege,

      Ich tippe mal auf den Journalisten, der heute den schönen Lutherartikel geschrieben hat, der war auch so gut drauf wie DA, wenn er über RHS schreibt.

    • Horrortrip
      Wenn man LSD nehmen will, sollte man dazu IMMER eine Tablette 10 mg Valium (Diazepam), 1 mg Tavor (Lorazepam) oder am besten 1mg Rohypnol (Flunitrazepam) in der Tasche haben. Und dazu jemanden der nüchtern ist.

      Kommt dann der Horrortrip, die Tablette fein zerbeißen und mit einem großen Schluck Wasser runterspülen. Nach 15 Minuten ist dann alles wieder in Ordnung.

      In meiner Jugendzeit, in der ich häufiger LSD genommen habe, habe ich vorher, bevor das LSD eingeworfen wurde, vorsorglich 1mg Tavor eingenommen. Da kommt es dann erst gar nicht zum Horrortrip oder aber, selbst wenn man negative Halluzinationen hat, stören die nicht im geringsten.

    • Öööha!
      Seit einem halben Jahrhundert geniesse ich es die Schilderungen und Einsichten von Leuten zur Kenntnis zu nehmen, die zwar offen zugeben niemals „Drogen“ genommen zu haben (sogar stolz drauf sind… echt!), denn Alkohol, Nikotin oder Diazepame können ja gar keine Drogen sein, da legal, die aber trotzdem meinen Meinungen darüber haben zu müssen, und ein starkes Bedürfnis verspüren diese dann auch so oft als möglich anderen zur Kenntnis bringen zu müssen.
      Meist sieht der Kenner allerdings gerade an solchen Menschen, wie wahr jener tatsächlich von Hoffmann stammende Satz doch ist: LSD, wie die meisten Drogen, bringt das in Menschen hervor, was in ihnen steckt!
      Ich persönlich war DESWEGEN immer gegen Drogenlegalisierung, und bin es auch heute noch. Man braucht sich nur umzusehen und merkt, dass es ganz gut ist, dass der grossen Mehrheit die „Selbsterfahrung“, selbst wenn der Einzelne meint sie existiere ja doch nicht, erspart bleibt. Deren tatsächlichen Selbst möchte man denn dann doch lieber nicht begegnen. Da sollen sich die Therapeuten dann drüber ärgern, bzw sich gut dafür bezahlen lassen

      Kleiner Tip aus den 70ern. Wenn sie mal jemand treffen der auf einem „schlechten“ Trip ist, (oder, pssst, es sie selber betrifft:
      Kopfhörer auf, Augen zu, und Caravanserei auflegen. Der Carlos Santana von damals hat noch jeden beruhigt. Funktioniert auch in diesem Jahrhundert noch, weiss ich aus zuverlässiger Quelle….
      Es dauert halt eine Weile bis man als Konsument eine zuverlässige Quelle gefunden hat, und bis dahin muss man ausprobieren.

      Ich seh schon, das wird ein harter Nachmittag. Bin erst bei Kommentar 20 von 135 und hab jetzt schon Bauchweh vor lauter Lachen.

      Vielen Dank an alle unfreiwilligen Helfer….

  6. Wäre es nicht so verda... real,
    wäre es richtig lustig. So bleibt mir nur das trockene Schlucken und bittere Aufstossen. Trotzdem danke.

  7. ha-be.keine@t-onlinbe.de
    Man sollte es das Berliner Modell nennen: Hauptsache Konsens, und wenn schon nicht Konsens, dann eben Nonsense. Deshalb auch die grassierende Sanktionssucht gegen Falschmeiner, die sich hier nicht einfügen wollen. Das passt schon!

    • Scharia und Inquisition – das Beste aus beiden Welten.

    • sharia und inquisition
      In der Tat, jetzt sogar in Personalunion. Maas will Kinderehen nicht für gesetzwidrig erklären http://www.freiewelt.net/nachricht/maas-will-kinderehen-nicht-verbieten-10069012/#comment-form

    • Es ist eher ein
      ein Genossenschaftsmodell, was dahintersteckt, oder eine Art bananenhaft-sozialistische Räterepublik: Das Recht ist das eine, die politische Verhandlung in einem Gremium aber das andere und das viel bessere (weil man natürlich immer die Gremien so besetzt, dass man das Sagen hat).

      Zu beobachten bei dem „Oranienplatz“-Refugees, wo in geradezu afrikanischer Weise palavert und palavert wurde.

      Der eigentiche „Witz“ an diesen Modellen ist die Herschaftsstabilisierung durch Erzeugung von Unübersichtlichkeit und Verfahrensherrschaft.

      M.a.W.: Einen Don A. kann man in solchen Strukturen schnell rausschmeißen, die kriminellen afrikanischen Drogendealer kann man behalten.

    • Allein machen sie Dich ein.

  8. Die beiden Links zur Berliner Drogenpolitik sind gleich.

    Hasch ist nicht gefährlicher als Alkohol. Es sollte daher rechtlich wie dieser behandelt werden.

    • Ja, aber die entscheidende Stelle ist da nochmal.

    • B.Z.
      Beide Links gehen zur kleinen schmuddligen Schwester der Blödzeitung. (…vom Danish übernommen? Der verlinkt auch gerne auf dieses Dreckblatt).
      Gibt’s keine besseren Quellen & Artikel?

    • Es geht mir um das, was sie ausgegraben hat. ausserdem, wirklich widerlich sind die R2G-Prawdas taz und Tagesspiegel.

    • "Hasch ist nicht gefährlicher als Alkohol"
      Das kann man so nicht sagen. Es gibt Menschen mit einer genetischen Prädisposition, die sich mit THC sämtlichen Gehirnschmalz zerstören und psychotische Neigungen (zB Schizophrenie) verstärken oder sogar auslösen. Dafür muss man deutlich weniger konsumieren als jemand, der es bis zum Alkoholiker schaffen möchte.

      Von Alkohol kennt man diesen starken Effekt nicht in dieser Form.

  9. Drei Meldungen dieser Tage in Synopsis
    zeigen, wie weit der Zug inzwischen aus dem Gleis ist.
    a) eher eine Schilderu g, bzw. eine Analyse des Zustandes Berlins von Norman Hanert:Berlin wächst ins Chaos, in der Preussischen Allgemeinen
    b) die Meldung über 50 migrantische „Jugendliche“, die sich auf dem münchner Ostbhf. gg. die Polizei zusammenrotten.
    c) die Meldung, daß BedfortStrom und Kardinal Marx aus Rücksicht auf Muslime ihre rituellen Brustkreuze in Jerusalem ablegten. Genau diese Personen reden uns immer über die Toleranz des Islam.

    Als Katholik suche ich ja immer die Essenz aus 3 Erscheinungen. Und die ist in diesem Fall : nicht nur der deutsche Staat, sondern insgesamt die Gesellschaft hat gegenüber dem Islam und seinen Clanstrukturen aufgegeben. Der Tribalismus feiert paradox seine Hochstände in konventionalistischen „Rechts“-Strukturen , auftretend als sharia.

    Intentional war unser Rechts-und Gesellschaftssystem liberal auf den Einzelnen, seine Verantwortung und sein Recht abgestimmt.

    Es stellt sich die Frage, wie universell wir den Anspruch bspw. unserer Menschenrechte noch halten können, da islamische Clanstrukturen mit
    diesen Rechten weder fassbar sein wollen noch es sind.

    De facto sprengen diese Strukturen und der Herrschaftsanspruch es Islam unser Recht.
    Müsste man also nicht jene dann, entgegen unserem Universalitätsgedanken, nach ihrèm martialischen Recht aburteilen und den Unseren das zivilisierte Recht vorbehalten?!
    (Die Problematik dieser Gedanken ist mir bewusst, denn in einer Gesellschaft kann es nur ein Recht geben, sonst ist es kein Recht mehr. Aber diesen Befund haben wir schon jetzt, nun werden die Deutschen mit aller Härte abgeurteilt, während die Migranten sich per Jugendrecht Bewährungsstrafen für wesentliche Verbrechen holen- angeblich unter gleichem Recht. )

    • Naja, die Zeiten der Eclesia Militans sind nun mal vorbei und kommen auch nicht wieder.

    • Dänen drücken das so aus - was sie daraus machen - wer weiß
      „… dass ihr hier seid, macht euch zu keinen von uns. Dazu müsst ihr euch erst mal an uns anpassen. Wir dachten, ihr würdet das selbstverständlich tun, aber ihr tatet es nicht.“
      http://www.express.co.uk/news/world/725158/Migrant-crisis-Queen-Margarethe-II-Denmark-Muslim-refugees-integrate-European-values

    • Wenn es hier überhaupt nötig ist, über Kinderehen zu diskutieren, dann ist der Zug der Werte längst abgefahren.

    • Nun der Verfall der Werte betrifft ja nur die deutsche katholische Amtskirche, Don!
      Als Katholik bin ich qber nicht, wie ehedem die Protestanten, Mitglied einer @Deutschnationalen Kirche, sondern Teil der Katholischen Weltkirche.
      Und da ist Deutschland redlich isoliert, so fettmes auftritt.
      Die streitbare katholische Kirche kommt jetzt aus Afrika, Beispiel Kardinal Sarah!
      Diese Leute wissen, was die Welt am Islam hat…
      und sie sind noch nicht gestaltlose Opfer eines konsumistischen Weltverständnisses.
      Der Artikel spricht für sich
      http://www.katholisches.info/2015/06/15/kardinal-sarah-ob-man-uns-hoeren-will-oder-nicht-wir-werden-sprechen-afrika-macht-front-gegen-strategie-der-deutschen/

      Ecclesia Militans ist ja eigentl. im jesuitischen Sinn ein Streit um Werte und Erkenntnis. Und da hätte der Islam wenig entgegenzusetzen- ausser der Bräsigkeit seines Herrschaftsanspruches… .
      Das Problem ist ein westliches Selbstverständnis, das sich längst selbst in abergläubischen Strukturen wie gender-Totalitarismen, Lesben-Schwulen-Quere-Epiphanien zerlegt hat.

    • @ Patrick.feldmann sagt: 31. Oktober 2016 um 09:11 Uhr
      Nein, Patrick.
      Man müsste lediglich den Mut haben, JEDEN einzelnen zu befragen ob er gewillt ist das Grundgesetz OHNE WENN UND ABER verbindlich über die Scharia zu stellen…

      Die Kosten für die Flugtickets in die Heimat wären dann ausnahmsweise mal gut angelegte Steuergelder.

    • @tdv, das ist ein Vorschlag, den ich vor 3 Jahren für richtig hielt
      Vor 2 Jahren habe ich mich mit Bekannten übel zerstritten, weil ich so Unmenschliches sagte wie: ja, Flüchtlinge aufnehmen, aber nur Christen! Die Muslime können in die reichen Nachbarländer…
      Ja, wie gesagt, wirklich unmenschlich… so bin ich.
      Und das, was Du da jetzt forderst, das persönliche Bekenntnis zum GG über sharia, führt die Muslime nur dazu im Taquia-Modus eins hochzuschalten und dann bekennen auch Salafisten sich zum GG. Denn Teil des Djihad-Konzeptes ist die Forderung MIT ALLEN MITTELN DEN ISLAM durchzusetzen, dazu gehört selbstverständlich, daß Lüge gg. sogen. Ungläubige eigentl. Teil der Wahrheit ist.

      Ich denke übrigens nicht so sehr an Einzelbeförderung per Flugzeug als mehr an Massentransporte in verplompten Zügen ( auf Eigenkosten der Verursacher- ein Handy ist immer da und prakt. Erfahrung können wir uns bei den Dänen holen.

      Aber um wieder Bodenkontakt zu bekommen, so denkt selbstverständlich nur so ein Unmensch wie ich und wir sind nicht so besonders viele. Der Rest der Deutschen liest da nur @Rassismus,@Nazi, @Nationalpark statt Nationalismus

      Deutschland ist WEIT von politisch pragmatischer Konsequenz entfernt .

  10. hoch die Internationalität
    Don,
    hervorragend!

    JU einbinden, um die Jugend an die gerechteren und liberaleren Sitten zu gewöhnen: anything goes, solange irgendwie gendergerecht!

    Was mir bei der Anpassung an – sagen wir – internationale (Drogen-)Freihandelsstandards noch fehlt:

    Wäre es für die Steueroptimierung nicht hilfreich, die in Bayern beheimatete Expertise des Kaisers zu nutzen?

    Ich meine, mir fehlt der Bezug zu FIFA und Uefa – von deren compliance rules könnten wir doch direkt Know-how erhalten, um rechtsflexible Steuergesetze auch dem Bild-Leser, kleinbürgerlich-borniert vom Lande oder aus der Vorstadt, aber fussballbegeistert, nahezubringen!?

    Hoffe, Sie hinsichtlich einer entsprechenden online-Petition unterstützt zu haben!

    Hervorragend.

    Gruss aus dem in grauem Nieselregen arbeitendem – bereits reformiertem – Hamburg!

  11. Wort zum Feiertag
    „Mein Nachbar is au Anwalt. Steuern, Strafrecht. Und Verkehr.“
    Das rollt auch so phantastisch, wenn man die 6+ Zylinder ökologisch korrekt fährt, kann man da an diesen Schildern doch keine Vollbremsung machen. Jo mei!

  12. Titel eingeben
    „oder wie immer dort die Definition von sexistischer Werbung erarbeitet wird.“ Eine Werbung, auf der die abgebildeten Personen von einer Mehrheit als attraktiver als grüne Spitzenpolitiker eingestuft werden ist sexistisch.
    Weiterhin die Abbildung heterosexueller Paare oder gar einer „Normfamilie“.

    • Vielleicht sollte man an die Papas auf dem Bild einen Sticker tun: „Ist bi, brennt bald mit einem Newcomer POC durch und dann wird das eine anständige, alleinerziehende Restfamilie, und der Sohn trägt dann Röcke“. su gefällt das denen sicher.

    • Ich frage mich beim Lesen, auf welcher rechtlichen Grundlage
      wollen die Damen das eigentlich durchsetzen?

      Maas ist mit seinem Vorhaben gescheitert, es gibt also kein Bundesgesetz zum Verbot angeblich sexistischer Werbung. Die Bild hatte gestern, nachdem am Vortag von ihr gemeldet wurde, Maas wolle die Kinderehe NICHT verbieten, eine Zusammenfassung der bisherigen Desaster „Murks nach Maas“
      http://www.bild.de/politik/inland/heiko-maas/maas-ausredenminister-48520654.bild.html

      Da fällt einem Döpfners Fahrstuhl-Spruch ein… ergötzte sich die Bild im Frühjahr noch an der Lovestory, ist sie nun dabei, den maaslosen kleinen Mann abzusägen und täte damit auch noch ein gutes Werk.

    • Was sexistisch ist, ist doch einfach...
      Dieses ist ein sexistisches Bild, schwarz-weiß-klischee, rassistisch, konservativ:
      Focus Titelbild

      Dieses hingegen ist KEIN sexistisches Plakat, gendermäßig korrekt, Quelle demokratisch:
      Werbung Grüne/Bündis90

      Was verboten ist, entscheidet eben der Verbieter.

    • Was ist sexistisch?
      Ich finde auch, die Definition scheint da eher schwammig.

      Das hier zum Beispiel: http://www.bento.de/queer/skirt-club-in-berlin-was-passiert-wenn-bisexuelle-frauen-miteinander-feiern-958413/

      Ist das ein Lesben-Softporno? Ins Netz gestellt, damit irgendein Portal von den Klicks sich aufgeilender Männer profitieren kann? Darstellung junger Frauen aus aller Welt als Lustobjekt?

      Müsste man bento vielleicht mal fragen. Schade, dass Oettinger oder die Junge Freiheit diese Story nicht als Erste gebracht haben.

      Oder vielleicht kann der werte Don Abhilfe schaffen?

    • Bento überspielt gerade den Umstand, dass eine Mitarbeiterin türeknallend gegangen ist und ein paar üble Details über den Laden zu berichten wusste.

    • Titel eingeben
      Werter Don,
      gibt es zu dieser Bento-Story, und der türknallenden Kündigung einer Mitarbeiterin, irgendwo etwas zu lesen oder könnten Sie das bitte mal zusammenfassen?

    • Ich recherchiere da gerade, was genau vorgefallen ist.

    • De-tails!! De-tails!! De-tails!!
      … hat man ihr denn nicht klar gemacht, dass sie im besten spätantiken Sinne nunmehr Leibeigene ist und der Schollenbindung unterliegt?

      Hat sie wenigstens ihr Erstgeborenes als Ersatz gestellt?

    • @ Matthias 31. Oktober 2016 um 19:12 Uhr
      Ich glaube, es hackt. Das ist mein Pseudonym, denken Sie sich gefälligst selber eins aus

    • Titel eingeben
      Danke für Ihre Mühen, werter Don!

      Auf die Bento-Story bin ich sehr gespannnt!

    • Das ist aber jetzt bösartig!
      Die grünen Spitzenpolitiker können doch auch nichts dafür, daß sie so aussehen – oder denken Sie, daß die die politische Einstellung auf des Äußere abfärbt? – So hatte ich das noch nicht gesehen – ich muß darüber nachdenken.
      MfG Alfred Haas

  13. Förderung von Anarchie
    Der ganze Zustand ist tatsächlich nicht ausgewogen. Aber er resultiert aus der hochgerühmten Elektronik, mit der es kinderleicht ist, Raser zu erfassen. Nun kann man auch den Görlitzer Park überwachen, doch wenn die Polizei unterbemannt ist und die Richter die Leute gleich wieder laufen lassen, entsteht diese Gemengelage, während der Schorsch nicht im Untergrund lebt und zoit, damit er seinen Lappen wieder bekommt.

    Drogensüchtige sollten keinen Führerschein haben. Ihre Fehlentscheidungen nach Drogenmissbrauch sind legendär. Aber das Problem liegt einerseits an den Gerichten – und Kirsten Heisig, die anders agierte, ist tot – andererseits an personeller Unterbesetzung, die auch wesentlich ist.

    Auch in der Politik tut man sich inzwischen schwer, selbst Spitzenpositionen zu besetzen, und in den USA kandidiert eine Frau, die angeblich ein Blutgerinnsel im Gehirn hatte und Marcumar nimmt. Genau genommen ist daran Sarah Palin schuld mit ihrem Fadenkreuz, dass einen Irren dazu brachte, ein Nachwuchstalent mit Durchsetzungsvermögen aus dem Kreis der Bewerber zu eliminieren: Gabbi Giffords. So laufen sie mit zwei Kandidaten, die auf die achtzig zugehen.

    Rudi Giuliani, der übrigens Trump unterstützt, was eine Aussage von Gewicht ist, schaffte es, die New Yorker Polizei von Korruption zu säubern. Hier aber wirken die Polizeistrukturen nicht korrupt, sondern unterbesetzt und manchmal desillusioniert, weil die Richter Drogenhändler und Gewalttätige wieder laufen lassen. Daher muss Druck auf die Gerichte ausgeübt und die Polizei aufgestockt werden.

    Andererseits geht der Trend zum Wegschauen. So soll Loretta Lynch verhindert haben, dass die frühere Untersuchung gegen HRC fortgesetzt wurde. Mit einer republikanischen Regierung, deren Auswirkung nach D reichen würde, würde einiges besser im Sinne von law and order. Aber die meisten Deutschen wollen eine Frau, und Sie Don, wollen Trump weniger, weil sie noch nicht ganz durch die Machenschaften der so called Dems blicken, die jetzt schon ein Chaos erzeugt haben, in Städten durch die Toleranz gegenüber BLM (militante Organisation mit dem sanften Namen Black Life Matters), im Nahen Osten durch eine Mischung von Wegschauen bei gedachten roten Linien und inkompetent geführten Kriegen mit Ballerei ohne Nachkriegsvision, in Deutschland durch überschwängliches Lob für eine „Flüchtlings“politik, die keine Politik ist. Aber die deutschen Medien sehen immer noch nicht, dass Trump, der ordentlich Personal in der Partei hat, sicherlich eine Chance zur Verbesserung ist, während HRC den verrotteten Karren weiter in Richtung Anarchie laufen lassen wird.

    Abgesehen davon ist die Unduldsamkeit gegenüber dem Nikotin im Vergleich zur Drogentoleranz ein Witz. Nikotin macht längst nicht so die Hirnstrukturen kaputt wie schlecht gemischtes Haschisch. Eine kaputte Lunge ist besser als ein kaputtes Gehirn. Aber was soll man sagen, wenn einer, der auf frischer Tat ertappt wurde, reingewaschen wieder dabei ist?

    • In Berlin wollen einfach viele den simplen und gefahrlosen Zugang zu Drogen und den Handel. Und das ist nicht nur die Basis. An denen orientiert sich die linke Politik, obwohl daran wirklich so gar nichts „links“ ist. Insofern hat die Unterbesetzung der Polizei ihre Gründe. Wie sind denn die Beförderungschancen für wirklich harte Richter?

    • Das liegt daran...
      Das in Berlin die elektronischen Überwachungsmöglichkeiten flux abmontiert werden und in Zahlung gegeben werden.

      In Bayern bleiben die hängen.

      Meine Einstellung zur Drogenproblematik ist das sich jeder nach eigenen Ermessen umbringen sollen könnte – sei es mit Nikotin, Alk, diversen Pflanzenprodukten oder auch nachts die Bergpässe mit Antikrennrad runterrasend.
      Nur dann halt halt auch konsequent und nicht noch 20 Jahre als höchste Pflegestufe die Kassen belastend.

      Und das eigene Ermessen halt: Nur weil du, liebe Mutter in spe, das Rechts hast täglich Maria Cron wie Wasser zu saufen, heist das nicht das dem ungeborenen Kinde das zugemutet werden muss.
      Soll heissen, das eigenen Ermessen endet da wo andere in ihrer Lebensqualität betroffen sind – zur Lebensplanung der anderen gehört es nämlich sicher nicht als Unbeteiligter beim alk befeuerten Strassenrennen einen Freiflug bei Air BMW M3 zu gewinnen. Oder heroinabhängig geboren zu werden.*

      Aber sonst ? Steuern druff, Qualitätskontrollen vorschreiben und fertig.
      Erwartet nur ned das ich mitmache, für Rausch habe ich gar keine Zeit und Geld, soviel zu lesen, soviel zu daddeln.

      *Aber wie man das verhindern will bei drogaler Freizügigkeit einerseits und „nix was anderen schadet (Ohne deren explizite Einwilligung)“ anderseits mit einer Prise Persönlichkeitsrechte und Gleichberechtigung ohne Worte wie „totaler Überwachungsstaat“ (Nein, den Thesaurus zu nehmen und die Wortwahl zu kaschieren geht nicht) zu verwenden… also ich weiß es nicht.

    • Ich habe mal zugeschaut, wie eine WG durch eine Inklusionsidee für einen angeblich ehemaligen Drogenabhängigen gesprengt wurde. Das hat alle Betroffenen ein Semester gekostet und war sehr, sehr hässlich.

      Eine andere Sache ist eine Quartals-Stalkerin, dich sich angeblich mit Haschisch den Kopf zerschossen hat. Ich war da unabsichtlich und ohne mein Zutun zu nah dran, aber ich glaube einfach nicht, dass es so harmlos ist, wie viele tun.

    • Alcatraz
      Die Unterstellung „nicht nur an der Basis“ halte ich für übertrieben. Klar kennen wir Namen, und sicher wird manchmal ein Aufputschmittell eingesetzt, auch Kokain. Aber langjähriger Abusus macht sich bemerkbar. Und die Masse der Gabriel, Steinmeier, Barley, Nahles, Merkel, Schäuble, vdL, de Maizière, auch vielleicht Künast, Trittin, nein. Sie wirken nicht so. Die trinken nicht mal viel, weil sie immer fit sein müssen. Nein, das ist es nicht. Es ist eine linksgedrehte Jurisdiktion plus Unterbesetzung der Polizei plus Samthandschuhe wegen Holocaust. Ohne den Holocaust säßen die meisten in Abschiebehaft.

      Das Problem ist immer, wenn man genau das Gegenteil von einer Sache macht, worin D groß ist. Erst Atomkraft um jeden Preis, dann flächendeckend Solarzellen und Windräder, deren Produktion keine Energie verbraucht, gar keine, und die kohlefrei (Ironie) aus China importiert werden. Nur ein Beispiel. Zwischen dem Holocaust und Laissez-faire liegen breite unbeackerte Felder, und ausgerechnet Popper sagte wohl, dass Toleranz gegenüber Intoleranten keine ist.

      Wegschauen bei Kriminalität ist brandgefährlich und vermehrt sie. So führt das Wegducken vor dem fundamentalen Islam zur Ermordung eines 16Jährigen in HH durch ISIL (mutmaßlich, noch nicht gänzlich bewiesen). Eines Tages, sollte sich doch mal der Wind drehen, wird das Folgen haben, Prozesse gegen Verantwortungsträger.
      Und Drogenmissbrauch unten (oder Verkauf) wirft die Leute viel mehr zurück als etwa ein oft aufgebauschter Rassismus. Man vernachlässigt hier eine Sorgfaltspflicht gegenüber jungen Leuten, die eher die Opfer werden. Einige oben sind nicht der Normalfall. Künstler sind ein anderes Thema, aber auf Künstler hat noch nie jemand Rücksicht genommen.

      Weiteres Thema in Berlin und Bremen wie auch Duisburg und mutmaßlich FaM müssen die Gangs sein und die Angst der Polizei, die, ändert man nichts im Sinne von Durchgreifen, zu Pariser Verhältnissen führen können. Wenn Leute Polizei in ihrem Auto einsperren und anzünden, muss man sehen, dass diese Leute nicht mit Samthandschuhen angefasst werden dürfen und rechtzeitig ausgewiesen werden müssen. Wenn sie keiner will, empfiehlt sich die alte Idee von Gefängnisinseln wie Alcatraz.

      So was wie Australien gibt es nicht mehr, und letztlich haben nach Australien oder in die USA entsorgte Verbrecher dafür gesorgt, dass die Indigenen nichts zu lachen hatten. Ich komme zurück auf den Sechzehnjährigen. Man muss sich nicht freiwillig zum Aborigin machen. Oder anders: Die Urenkel könnten ein Buch schreiben mit dem Titel: Begrab mein Herz an der Loreley.

    • Das hat mit der deutschen Geschichte wenig zu tun, m.E. liegt das mehr am Umstand, dass sich selten jemand Gedanken über Migration gemacht hat. Die Verfassungsväter dachten noch an den 2. Weltkrieg und die Folgen, als sie das Asylrecht verankerten, aber sie konnten nicht wissen, wie sich das entwickelt. Und heute ist der Staat beim Thema Rückführung einfach inkompetent und überfordert, und kann so oder so das Recht nicht durchsetzen. In der deutschen Innenpolitik sitzen ja genug Leute, die sich kaum von Sentimentalitäten leiten lassen. Trotzdem geht es da kaum voran.

    • Harmlos ? Egal
      Harmlos ist bei mir kein Faktor – Wenn jemand der Meinung ist täglich harte Droge X zu nehmen als Lebensplanung, bitte. Ist halt kurzes Leben. Kurz, aber selbstverschuldet. Und Darwin fordert seinen Tribut.
      Bis wir alle Ozzy Osbournes / Keith Richards sind wird evolutionsbiologisch noch nen bisschen Wasser den Rhein runtermachen.

      Aber man hört ja gute Dinge über Gentheraphie.

      Aber okay, gut. Harmlos spielt dann eine Rolle wenn es zb. um Dinge wie LSD Flashbacks geht – das sowas als Rote Karte für so manche Berufsart/Tätigkeit dient, damit hab ich kein Problem.

    • HRC?
      Hard Rock Cafe?
      Human Rights Campaign?
      ???

    • Hillary Rodham Clinton.

    • Zu einem der Risiken des Drogengebrauchs
      Drogeninduzierte Psychose nennt man landläufig den Horrortripp in manchen Kreisen. Das akute Bild ähnelt nach meiner Erfahrung als Krpfl. i. d. Psych.(bis 2007) einer akuten Schizophrenie. Behandelt wurde u.a. mit Haloperidol, einem Standartpräparat i. der Psych.
      Wenn man Glück hatte blieb es beim einmaligen Ereignis. Es gibt auch die Formulierung ….auf dem Horrtripp hängen geblieben zu sein wenn das psychotische erleben mehr oder weniger erhalten blieb oder immer wieder auftauchte.

      Bei meinem Bruder verlief das so ähnlich. Man sprach bei ihm dann aber von einer paranoid halluzinatorischen Schizophrenie.

      Die spannende Frage ist ggf ob die betroffenen Personen auch ohne Droge eine Psychose entwickelt hätten. Man müsste sich die Zahlen insgesamt ansehen um eine statistische Wahrscheinlichkeit zu ermitteln.
      In Europa leiden etwa 0,5 bis 1 % der Bevölkerung an Schizophrenie (lt Wikipedia)
      Was bei der Mutmaßung noch hilft wäre die Betrachtung des Verlaufs vor dem Beginn der Nutzung der Drogen. Es gibt so genannte Frühsymptome die mit einer Verhaltensänderung einher gehen.

      Meine Theorie lautet: Suchtmittelgebrauch ist nicht selten ein untauglicher Selbstbehandlungsversuch. das muss aber keine beginnende Psychose sein.

      Ich bin trotz dem für eine Freigabe auch so genannter harter Drogen.
      Man sollte sie ab 21 in einer Apotheke kaufen dürfen.
      Weiterverkauf unzulässig.
      Der Suchtmittelgebrauch ist ein Suizid auf raten und ein Suizid ist keine strafbare Handlung.
      Allerdings sind Therapieangebote Notwendig.
      Ich kann nicht vom untauglichen Selbstheilungsversuch reden wenn ich nicht dafür bin auch Behandlungsangebote zu machen.
      Ich würde auch lieber in die Behandlung der Menschen Geld investieren als in die wenig erfolgreiche Bekämpfung des illegalen Handels

    • Thing is, dass solche Leute halt auch ganze Familien in den Abgrubd reissen. So zynisch, das achselzucjkend zu fördern, bin ich dann doch nicht.

      Von Suizid halte ich gar nichts, da konnte ja jeder ins Grab kommen.

    • Zu Keith Richards
      Irgendwas muss der Mann richtig machen. Wenn der Mann ein typisches Beispiel einer Drogenkarriere wäre hätten wir alle großes Glück gehabt.

    • Ich habe mich vor 10 Jahren mal länger mir einem Photographen unterhalten, der in der Brian-Jones-Zeit viel mit den Stones gemacht hat. Der sagte erstens, dass Drogen damals viel weicher und angenehmer waren und zweitens heute jeder Rockstar Aassistenten hat, die ihn möglichst sauber halten

    • Zu Rudy Giuliani und der Kriminalität in den USA
      Wikipedia:
      Fazit
      In beiden Amtsperioden (1994-2001)wurde über Giulianis Maßnahmen kontrovers diskutiert. In diesen acht Jahren verringerte sich die Kriminalitätsrate in der Stadt um etwa 57 %

      Es gibt die These das u.a. das geänderte Abtreibungsrecht geholfen hat die Kriminalitätsrate zu senken (in den USA ab 1973)
      Das würde zu den Zahlen passen da der Effekt 21 Jahre später auftritt.
      Wenn nur noch gewollte Kinder geboren werden dürfte deren Leben günstiger verlaufen.
      Zahlen für Afrika und andere Regionen habe ich leider nicht.
      Ich kann mir aber vorstellen das eine stark wachsende Bevölkerung in Verbindung mit wenig zufriedenstellender Arbeit ein Problem sein könnte.

      PS: Wie sieht die Arbeitslosenstatistik (Lebensperspektivenstatistik)
      für junge Menschen in Bayern aus?

    • Bei uns zwischen Donaun und Alpen ist mehr oder weniger überall Vollbeschäftigung.

    • Thing is, dass solche Leute halt auch ganze Familien ...
      Das ist leider richtig, ich frage mich aber wie man das Problem am besten behandelt.

      Ich empfehle u.a. von Günther Amendt
      No Drugs – No future
      in dem es u.a. auch um Doping geht.
      Das Buch enthält auch Dinge die mich gar nicht begeistern.

      Ich bin der Ansicht das die Kriminalisierung nichts nutzt.

      Doping ist dazu ein schönes Beispiel. Das wird von vielen scharf kritisiert und gleichzeitig ist Viagra eines der beliebtesten Dopingmittel.
      Für mich ist Doping eine Sache des Vertragsrechts.
      Als Radfahrer oder Fußballer darf ich nicht alles nehmen und muss mich Kontrollen unterziehen. Werde ich erwischt sollte das nur vertragsrechtliche Folgen haben.
      In Zukunft (oder jetzt schon) haben wir es mit Wachstumshormonen für diesen Zweck bei Kindern zu tun. Man müsste um es zu verhindern für alle Kinder in Sportvereinen Dopingkontrollen vorschreiben.
      Der Weg zum Überwachungsstaat ist da nicht weit.
      Ich möchte auch nicht das man Ärzte strafrechtlich verfolgt wenn sie Mittel zur Leistungssteigerung verschreiben denn die Alternative zum Arzt ist der Schwarzmarkt und ich möchte nicht das der Innenminister Einsicht in meine Krankengeschichte bekommt weil ich unter Dopingverdacht geraten bin.

      Ich möchte das die Menschen die Gefahren kennen und es ausreichend Hilfsangebote gibt.

      Mein Hinweis oben auf den Suizid auf Raten ist nicht zynisch gemeint (Meine Mutter hat sich erhängt) sondern verweist auf einen anderen Bereich in dem sich Menschen sich und anderen Massiv schaden ohne das es Strafrechtliche Folgen hat.
      ca 1500 Drogentote im jahr stehen ca 10.000 Suizide gegenüber.
      Die Politik beschäftigt sich aber eher mit den 1500 und ich Frage mich eher wie die Situation psychisch Kranker in Deutschland ganz allgemein aussieht. vgl auch 0,5-1% psychisch Kranker (ggf nur einmalige kurze Krankheitsphasen)

      Zu Berlin.

      In der FAZ wurde über den Drogentot einer Frau berichtet.
      Beim späteren ausräumen der Wohnung fand man ein totes Kleinkind(Säugling?). Ich Frage mich ob irgend einer Behörde bekannt war das die Frau ein Kind hatte (Kindergeldbezug etc).
      Hier wäre meine Geduld für die politisch verantwortlichen am Ende da es mir darum geht welchen Hilfen bei den Bedürftigsten
      (besonders dem Kleinkind) tatsächlich ankommen und das nicht nur an Weihnachten.

      Mit einem anders geregelten Drogenmarkt müssten sich die Männer in den Parks andere Jobs suchen und die Taliban hätten ein tatsächliches Problem in Bezug auf ihre finanzielle Ausstattung.

      PS Heroin ist eine Erfindung der Bayer AG, es hielt leider nicht was man sich damals davon versprochen hat. Man könnte noch über Kokain in den 1920er Jahren schreiben.

    • Titel eingeben
      @Oberländer, 31. Oktober 2016 um 11:47 Uhr

      Wenn sich « faire un barbecue » wie in La Grande Borne noch ein paar Mal wiederholt, dann wird es in Frankreich schlichtweg Todesschwadronen der Polizei geben. Das kann man dann sehr verdienstvoll aus rechtsstaatlichen Gründen anprangern, es entspricht aber der menschlichen Reaktion, wonach auch der Polizei das Hemd immer näher ist als der Rock. Ich habe bei einem ordentlichen Teil unserer politischen Klasse den Eindruck, dass sie meinen, der Fortschritt sei eine Einbahnstraße und zurück werde es nie gehen, was auch immer man für Nachlässigkeiten einreißen lässt und für Dummheiten anstellt. Aber das «mantenere lo stato» kostet immer auch einen Preis. Eine französische Altpolitikerin, Marie-France Garaud, hat es einmal ganz schlicht so ausgedrückt: « On ne gouverne pas innocemment. » Wer die Rolle dort oben nicht ausfüllen will, ist am falschen Platz; dort braucht man Verantwortungsethik. Manchmal habe ich aber den Eindruck, gerade unser weibliches Führungspersonal zieht dem Notwendigen zu sehr die eigene bella figura vor, diese Heulboje von der Günz selbstredend immer vornedran.

    • @ Klaus Keller
      Man kann ihnen nur zustimmen, wenn auch ein Hinweis darauf fehlt, dass die Horrorgeschichten nahezu ausnahmslos von zusammengepanschten Giftcocktails verursacht werden, was direkt durch die schwachsinnige Illegalisierung verursacht ist.

      Kommentatoren die diesen Zusammenhang einfach ignorieren zeigen dadurch, dass es ihnen keineswegs darum geht zu irgendeiner Art von Besserung der jetzigen Zustände geht, sondern um reinstes Pharisäertum.

      Erfreulicherweise sind sie ehrlich genug zuzugestehen, dass die paranoid, halluzinatorische Schizophrenie bei ihrem Bruder wohl bereits potential angelegt war und sich irgendwann auch ohne Drogen manifest hätte. Das macht sie zu einem der ganz wenigen ernst zu nehmenden Kommentatoren hier, der Rest ist mehr so eine Art Unterhaltung, wie sie ein Gerhard Polt zur Entlarvung von Dummheit von sich geben würde. Sie handeln ja auch keineswegs von den Zuständen im vom Don beschriebenen Park, sondern beschränken sich darauf endlich mal so richtig gegen die Drogen loszuzetern, natürlich ohne auch nur die geringste Ahnung von der Sache zu haben.

      Mit den Drogen und den Regelungen durch die Politiker ist es dieselbe Sache wie mit den Kinderehen auch: Jedes Volk hat die Politiker und die Regierung, die es verdient. Es hat sich diese Bagage ja schliesslich auch selber gewählt

  14. Gleiches Recht für alle
    Oha, Don,
    wenn das jetzt bloß mal kein Aufruf zu einer Straftat war, und zwar zur schlimmsten, die es in Linksdeutschland gibt, der Steuerhinterziehung!

    Vielleicht findet unser Justizheiko sogar etwas Hatespeech darin, i. V. m. Sexismus!

    • Ich habe gerade zum Fenster rausgeschaut, aber da ist kein SEK – ausserdem lebe ich in Bayern, nach unseren Vorstellungen ist die Stasi aufgelöst.

    • Ist etwa Nebel aufgezogen?
      Schemenhaft bewegen die sich überall, besonders bei E- Kurkarten.Da weiß man ganz genau, wer was wo und wann benutzt bzw. geparkt hat bei dieser Steuer, die den schönen Namen Kurtaxe trägt.

  15. Vor der Wende
    ist nach Berlin gezogen, wem die BRD zu normal war. Die und ihre Zöglinge geben in der Stadt heute den Ton an. Wer per Listenplatz in den Bundestag kam und nicht gelegentlich seinen Wahlkreis besucht, passt sich diesem Milieu an. Die Medien in Berlin passen sich diesen Listenplätzlern an. Die Bevölkerung passt sich diesen Medien an. Die Parteien passen sich dieser Bevölkerung an. – Erbarmen mit den Alt-Balinan, die können nichts dafür, erleiden es aber ergeben.

    • Ja, das ist so. Dass es auch anders geht, ist dann solchen Berlinern kaum mehr zu vermitteln. Das ist dann alles „Nazi“.

    • Danke für Mitleid
      Ich bin so ein „Alt-Balina“. Hab mich aber aus dem Zentrum des pösen Geschehens zurückgezogen. Und lange mach ich’s auch nicht mehr. nach mir die Sintflut …wenn da nicht mein Sohn wäre…

    • Man kann ja auswandern. Oder Festungen bauen.

    • Endzeit im Berliner Bunker
      Ich glaube, Sie bringen es da auf den Punkt. Eigentlich sind die deutsche Politik und die deutschen Medien auf eine Handvoll Viertel in Berlin konzentriert. Die sehen sich schon morgens beim Bäcker, treffen sich vormittags auf der Pressekonferenz, sehen sich mittags wieder in den selben Restaurants und gehen abends in die selben Galerieeröffnungen, Lesungen, Talkshows und Wohltätigkeitsveranstaltungen.
      Es ist quasi unvermeidbar, daß sich dadurch eine ganz eigene Sphäre bildet, deren Meinung sich fortwährend tagtäglich ineinander spiegelt, beeinflusst, bejaht und bestärkt. Bis dieses gegenseitige Bestärken irgendwann dazu führt, daß man Dinge als „selbstverständlich“, als alleinig „rational“ oder „alternativlos“ setzt, alleine, weil das Umfeld dermaßen geschlossen gleicher Meinung ist, daß dadurch eine echte Begründung überflüssig wird, und geradezu albern.

      Und ich habe vor einem Jahr noch gedacht: die inszenieren das bewusst, niemand kann so ahnungslos sein, der professionell in Politik oder Journalismus tätig ist. Beispielsweise mit den Aussagen, daß sich da jetzt die anderen europäischen Staaten solidarisch zeigen würden und hunderttausende Flüchtlinge aufnehmen. Obwohl seit vielen Jahren allen EU-Ländern ihre alte Einwanderungspolitik über den Kopf wächst und niemand, wirklich niemand mehr eine forcierte Einwanderung speziell aus muslimischen Ländern ihren Bevölkerungen vermitteln kann.
      Mittlerweile glaube ich: die haben das wirklich geglaubt und ernst genommen. Vielleicht glaubt Martin Schulz (die zweite Blase haben wir ja in Brüssel) wirklich an seine Floskeln von „Solidarität“ und merkt wirklich nicht, daß er einfach nur versucht, unreflektiert seine Politik anderen aufzuzwingen. Vielleicht hat auch Steinmeier wirklich gedacht, er müsse nur mal kurz in Saudi-Arabien und in den Iran hineinschneien, und schon wäre die anderthalb tausend Jahre alte Feindschaft zwischen Sunniten und Schiiten beendet. Vielleicht wusste er nicht einmal, daß es die gibt. Vielleicht dachte die Kanzlerin wirklich, da kämen Ärzte und Ingenieure. Vielleicht glaubten die Journalisten wirklich an diese tollen „Wohnungsleerstand in Deutschland aktuell xxx —-> Alle Flüchtlinge können ohne Probleme untergebracht werden“-Stories.

      Diese Vorstellung ist eigentlich noch viel erschreckender.

    • @ Mathias 3 verschiedene Benzodiazepine...
      Das klingt ja s3hr routiniert, aber ist pharmakologischer Schwachsinn. Sie nehmen 3 Präparate derselben Wirkstoffgruppe, die alle am selben Rezeptor wirken, sich also im besten Fall kompetitiv verdrängen und im übelsten Fall aufsummieren. Nebenbei können Sie mal Tablettensüchtige nach dem Suchtpotenzial diese Tabs. fragen.
      Im Alter würde ich das übrigens nicht mehr ohne Not machen: paradoxe Reaktionen!

    • Auswandern oder Festung
      Das klingt wie mein Vater als er meine Frage, wie er denn im Alter mit den 4 Stockwerken zurechtkommen wolle, mit: dann gehe ich in den Garten Zelten. Wir haben Zelte genug, sogar sturmfest bis Böen 11…

      Auswandern können nur wenige. Atombunker haben meist eine miese Belüftung.

      Ein Königreich für gute Ĺösungen!

    • @Patrick.feldmann: Ein Königreich...
      es muss heissen ein Königreich *als* Lösung. Da Sachsen ja bald wie man lesen konnte den Bund verlassen muss brauch man hier eh eine neue Staatsform.

      Mit „Nu da machd doch eiern Drägg alleene.“ endete die letzte sächsische Monarchie, damit könnte man ja wieder anfangen ;-)

  16. Wenn es nicht so traurig wäre
    … dann könnte man herzhaft lachen.
    Im Grunde ist das einfach ein Zeichen für komplette Atrophie des Problemlösungsmuskels.
    Auf gut Deutsch: Faulheit.

    Wer sich zu sehr damit beschäftigt, was alles schön wäre, der kann man halt nix mehr schön machen.

    • Doch, man kann dagegen anschreiben, das ist schon mal was. Und für Berlin werden die kommenden Jahre halt entscheiden, ob der Abstand zu Deutschland nicht zu gross wird.

  17. Rechtsbruch – the new normal
    Die EU und die EZB machen es uns vor: Was vor der Einführung des Euro als klarer Rechtsbruch gegolten hätte, heißt nun „Flexible Auslegung“. Darf es uns daher verwundern, wenn in der Bundeshauptstadt Berlin diese Einstellung auch auf lokale Angelegenheiten angewandt wird?
    Wenn dies – für einen Konservativen höchst bedauerlicherweise – aber nun so ist, dann tritt als nächstes das Merkmal „Erfolg-Tüchtigkeit“ in den Vordergrund. „Flexibilität in Tüchtigkeit“ ist in Bayern durchaus vertraut. Wird jemand „er ist a Hund“ geheißen, überwiegt darin die Anerkennung.
    FJ Strauß war vielleicht korrupt (Monika rätselt heute noch, woher seine Millionen kamen…), aber er war tüchtig und erfolgreich. Oder können Sie sich noch München Riem als Flughafen vorstellen – vgl. HH-Foolsbüttel! Kurz: Für Bayern ist the new normal eher ein back to the roots, mit dem wichtigen Zusatz „nothing succeeds like success“. –
    Für die diejenigen unter uns, denen die Einteilung Recht/Unrecht wertvoll ist, stellt sich die Frage, was man als Demokrat tun kann. Tja, welche Partei will denn das ändern? Jetzt müssen Sie gegen sich selbst mutig sein! Wenn Sie kneifen und weiterhin die CSU/CDU/SPD/Grün/Linke-Politik unterstützen (und 80% der Bevölkerung kneifen), dann müssen Sie allerdings ein ganz anderes Szenario in Betracht ziehen. Der November steht vor der Tür, aber heuer ist wohl mit einem Putsch am 8.-9. 11. wie einst nicht zu rechnen. Jedoch gibt es keinen ernstzunehmenden Ökonomen, der den Wirtschaftskurs (inklusive Euro-Währungspolitik) der letzten Jahre für nachhaltig erfolgversprechend hält, (lesenswert zur Einführung Daniel Stelter, Sinn, Sarrazin und viele andere). Offen ist nur der Zeitpunkt einer disruptiven Krise (10 Jahre?). Und dann könnte es vor der Feldherrnhalle wieder heiß hergehen…
    PS: Und dann – hinterher – haben’s alle vorher gewußt (Karl Valentin?)

    • Das war in vielerlei hinsicht überhaupt keine gute Sache und es ist gut, dass dieses System zerschlagen wurde. Man kann viel über Stoiber sagen, aber der dat diese Auswüchse erkennbar zurückgedrängt. In meiner Stadt wurde jetzt der Alt-OB erwischt, wie er dem Krankenhaus einen ertrag mit einer Firma nahelegte, bei der er tätig ist. Das hätte man vor 30 Jahren hingenommen, heute steht er unter heftigem Druck.

    • Titel eingeben
      Man sieht es zwar bei jedem Blogbeitrag, abre diesmal ist es schon erstaunlich was die Foriostenschar so alles in Dons Worte hineinlegt

      Ganz grosse Unterhaltung, danke!

    • Gern geschehen – ich war übrigens allein radeln.

    • Was heißt hier erstaunlich?
      Daß wir Foristen D.A. unsere Zeit und Befassung widmen, ordne ich als großes Kompliment ein (jedenfalls gilt das grundsätzlich für meine Beiträge). – Man lese in der heutigen FAZonline Herrn Müller „Rechtsfreie Räume“. Ja der Schlauberger! Das wissen viele Betroffene schon längst, die z.B. öffentliche Verkehrsmittel benutzen müssen. Daß es den Herausgebern der FAZ erst dämmert, wenn sie auf der B-Ebene der Hauptwache zwischen den Blutflecken durchtänzeln müssen, ist wohl keine Glanzleistung. D.A. ist für mich in seinem Freiraum eine rühmliche Ausnahme, eine Reminiszenz an vergangene Zeiten einer anspruchsvollen, kritischen Presse. – Ich meine, wir haben drei Probleme, jedes einzelne zum Fürchten: Verlust der Demokratie (z.B. welche Rolle hat der Bundestag in der Migrantenfrage gespielt? KEINE – der letzte Präsident des deutschen Parlaments mit ähnlich ausführendem Gebaren hieß vornamens Hermannn.) Verlust der öffentlichen Sicherheit (s.o. – es ist doch fast schon wie in den USA. Gebenedeit seien diejenigen sie sich eine gated community leisten können. Yes I can, aber Sie und die meisten? Und dann eben den Verlust einer glaubwürdig-kritischen Presse. – Ist nicht das Problem der kritischen Demokraten heute, daß sie nicht wissen, welche Partei sie wählen können? Einerseits vertritt mit Schattierungen jede der etablierten Parteien den Merkel-Kurs (oder mehr davon), andererseits wird die AFD als Schmuddelkind gesehen. Und nun? Frage ich SIE – ich höre.

  18. Es ist eigentlich nicht zu fassen!
    Bundesregierung, Bundestag und ein Großteil der „Leitmedien“ hocken dort vor Ort und keiner kriegt von diesen Entwicklungen etwas mit?
    Potemkinsche Dörfer, Augenbinden oder politische Pressereferenten, was ist da am Werk?
    Früher Kirsten Heisig und später Heinz Buschkowski wurden als Quartalsirre durch die Arena gezerrt und ansonsten kein Widerstand in der Stadt? Ist dort moralisch wirklich alles so volatil?
    Man sollte mal die Hintergründe des neu ausgehandelten Länderfinanzausgleichs beleuchten.
    Danke für den Beitrag, Ironie ist wohl das Einzige, was noch hilft.

    • Es hängt halt davon ab. Was wirklich funktioniert, ist Verdrängung. Das ist hässlich, aber es gibt dann eben wirklich sichere Stadtteile für Reiche und massiven Druck. Das erwischt natürlich auch viele, die es auf keinen Fall verdienen. Aber solange Migranten als Opfer gesehen werden, denen man nichts anlasten darf, weil es ihnen ohnehin schon schwer genug geht, muss man eben mit solchen Erscheinungen auch rechnen. Und mit den unvermeidlichen Opfern.

      Sie werden es jedenfalls nicht mehr erleben, dass es in Deutschland eine Politik gibt, die überall integrativen Druck ausübt, wie das in den USA in den 30er Jahren üblich war. Das hat funktionert, war aber auch nicht unbedingt schön.

  19. Im Wald
    Gestern im Herbstwald: wo noch vor kurzem ein Trimmpfad mit Grill-und Spielplatz war, wurde ein Menschenrechtspfad von Amnesty International errichtet.

    • Es gibt da eine sehr gelungee Umsetzung in Nürnberg. Die Frage ist aber immer, wieviel braucht man davon wirklich und was ändert es? In meinen Augen sind das oft Zeichen einer gewissen Hilflosigkeit. Man hat was gemacht. Ja fein.

    • So so
      Da werden auf dem Pfad die Themen Eigentumsschutz, Schutz vor erdrückender Steuer- und Sozialabgabenlast, Recht auf Sicherheit, Recht auf Bewährung der eigenen Kultur, negative Religionsfreiheit, Recht auf Schutz vor illegaler Einwanderung und Meinungsfreiheit sicher ganz vorne stehen ..

  20. Clan-Berlin
    Zum Thema Friedensrichter für west-/nord-afrikanische Drogendealer in Berlin oder Frankfurt/Main – interessant wird sein, wie sich die seit 2015 rapide wachsende Bewegung der „Osmanen Germania“ in die Clanstrukturen einbinden wird.

    Fakt ist: die Willkommenskultur verdeckt den von Kirsten Heisig vor knapp 10 Jahren veröffentlichten Skandal bundesdeutscher Schweigekartell-Politik: die in 2. und 3. Generation hier lebenden Clans aus Balkan, Russland (speziell Tschetschenien), Georgien, Türkei, nun um Asyl-Illegale-Netzwerke aus Arabien, Pakistan, Afghanistan und Afrika ergänzt dürfen unbehelligt unsere Gesellschaft dominieren. Kriminell. Offen. Dreist. Brutal. – Da jedoch Grüne dort selbst Kunden sind, und jeder ins Bordell geht, hat bislang keiner agiert. Tja, und nun verbindet sich das Ganze mit Religion, Politik, Ethnie – Osmanen Germania eben.

    Da ist aber nichts rechts. Oder illegal. Es wird als Unterstützung der Friedensrichter im Drogenpark Berlin vielleicht bald genutzt – die Rocker-Clique des türkischen Hamburger Immobilienwertgutachters?

    Hauptsache: Integration funktioniert!
    Dem ordnen wir noch alles irgendwie unter.

    Oder nicht?

    Das wird bald auf der Straße geklärt werden, weil unsere Politiker und Richter diejenigen verraten, die in der Vorstadt leben oder bei der Polizei und im Jugendamt den ganzen Dreck täglich erleben.

    Fünf Beamte arbeiten ab morgen in Hamburg gegen OK-Aktivitäten in Asyl-Flüchtlingsszene. Fünf. Ab morgen!

    Da fühlt ich mich wirklich verraten. Und die Drug-user – die sind doch allen egal.

    Oder nicht?

    • Die Sportpalastnummer
      … Wird spätestens zum Auftakt der NRW-Wahl wieder losgehen, à la wollt-ihr-die-totale-Integration, noch-totaler-und-radikaler-als ihr es je gesehen? Weil sonst drohen uns nämlich die Riesenchancen zu entgehen (kein Witz, da gibt es erst Artikelchen aus der Helferscene, zB auf der HP ….)

  21. Berliner Spezifikum?
    Nun ja, dass es Brennpunkte mit Drogenkriminialität in allen größeren Städten (auch in Bayern) gibt, dürfte ja kein Geheimis sein. Dass man ergänzend zu den polizeilichen Maßnahmen auch Sozialarbeiter einsetzt, ist jetzt auch nicht so neu. Die Entwicklung im Görlitzer Park scheint ja leider grundsätzlich nicht sehr positiv zu sein (soweit man das als Nicht-Berliner beurteilen kann), unabhängig von den Maßnahmen die man eingeleitet hat.
    Es scheint also ein komplexeres Problem zu sein.

    • Ja, durchaus. Nur ist es sonst nicht ganz normal, dass öfentliche Räume dauerhaft durch Kriminelle gekapert werden. Und das ist der Unterschied zwischen München und Berlin.

    • Ursachen
      @ Don Alphonso sagt:
      31. Oktober 2016 um 11:50 Uhr

      Laut BZ-Artikel – welchen Sie im Blog verlinkt haben – hat man versucht durch höhere Polizeipräsenz dem Problem Herr zu werden.
      Anscheinend war man damit nicht sehr erfolgreich. In den meisten Fällen verlagern sich solche Brennpunkte ja auch nur.

      Bei der Analyse muss man wahrscheinlich tiefer gehen und sich die Ursachen (sozioökonomischer Hintergrund der Bevölkerung des Stadtteils, Städtebau etc.) anschauen, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können, welche dann auch nachhaltige Erfolge versprechen.

    • Bayern - Berlin
      „Und das ist der Unterschied zwischen München und Berlin.“ München mag sein, kenne ich nicht gut, aber es gibt noch eine große Stadt in Bayern: Nürnberg. Das künftige Berlin Bayerns. Seit Jahrzehnten vom roten Filz regiert (mit einer Unterbrechung von 6 Jahren), mit einem Hausblatt, die Prantlhausen nichts nachsteht, auf dem Weg in den Orkus …

    • Oh ja. Mein Vater war bei den Stadtwerken, bevor er dann in die Privatwirtschaft wechselte. Nürnberg hat ihn gründlich kuriert.

  22. Man staunt nur noch
    http://www.n-tv.de/politik/Mazyek-Rede-in-Kirche-erhitzt-die-Gemueter-article18969086.html

    http://www.n-tv.de/panorama/Dutzende-Jugendliche-bedraengen-Polizisten-article18970026.html

    Berlin ist überall. Zumindest bald. Da hilft kein Klagen. Nur wo kommt das Geld für mehr Polizisten etc. her? Steuern erhöhen? Oder müssen nur ein paar Faulpelze aktiviert bzw. ausgetauscht werden? Das Ganze dürfte komplizierter werden.

    • In Bayern wird schon kräftig Polizei eingestellt.

      Prinzipiell finde ich schon, dass Konfessionen miteinander reden sollten. Manche machen das halt gern plakativ, aber so wird dann auch die Kirche voll.

  23. Hochzeiten für fast alle
    Im vorigen „arm-aber-sexy“- Berlin wurde die Idee einer
    bürgerlichen Gesellschaft auf Eis gelegt.
    Wowereit hat seine Moral in allen Amtstuben durchgedrückt.
    Hauptsache bunt und queer. Über den Flurfunk wurde jede(r)
    auf eventuelle ‚Merkmale‘ durchgehechelt. Peinlich? Iwo.

    Doch davor war es Diepgen, der ebenso seinen Spezln zu
    Diensten war. Die Bau-und Betonmafia konnte sich bis
    heute halten und geht den jeweiligen „Stadtentwicklungs-
    marionetten“ hilfreich zur Hand.

    Fähigkeiten wie Klugheit, Weitblick oder gar vornehme
    Zurückhaltung gelten in Berlin nichts.
    Jede Minderleistungen wird salopp als Avantgarde deklariert.
    Je radikaler desto besser, das wurde zum Markenzeichen
    der Stadt und Touristen dürfen hier die Sau ‘rauslassen.

    Schauen Sie, die Hundehalter aus dem einst vornehmen
    Zehlendorf lernten auch dazu: > Illegal = Scheißegal!
    Bittschön, wenn der Regierende Bürgermeister nicht pariert,
    wird sein Nachfolger eben ein Dobermann.

    Ist es da nicht plausibel wenn man sich nun AUCH
    den Dealern unterwirft?

  24. Rechtsfrei
    Raserei und Steuervermeidung durch freundliche Gespräche und mahnende Worte entkriminalisieren, warum kommt ihr Aufruf so spät? Der Hoeneß hätte so einen Blog vor über drei Jahren gebraucht…
    Aber ist doch schön, wenn Dialoge in unserer Republik die Härten des Gesetzes für alle erträglich macht ;)

  25. Kann man Berlin nicht einfach ignorieren?
    Geht nicht?
    .
    Na Sehn’s…

  26. Ohne klare Regeln, deren konsequenter Durchsetzung (mit Verstand),
    und einer relativ einheitlichen Bevölkerung, die sowohl Zivilisation und Liberalität, als auch das sie erhaltende Regelwerk samt Exekutive innerlich und äußerlich mitträgt, wird es keine liberale, moderne, wirklich tolerante ,Gesellschaft mehr geben.
    Links-Wischi-Waschi, Multikulti, Gender-Doofsinn (s. Norwegen, wo man das wieder abgeschafft hat) , sind heute schon gescheitert, und hätte die CDU eine echte Vorsitzende samt Mannschaft (lieber eineN), wären wir nicht so weit abgestürzt.
    Die SPD ist schon länger tot, ihre Themen im Prinzip verbraucht, alles 19. Jhdt., und Nahles, Gabriel (pro TTIP, pro Ceta, pro EU, etc.) und erst recht die Lichtgestalt Schulz, sind keine Vertreter des kleinen, deutschen Mannes.
    Sondern lächerliche Zahl-Tänzer der Konzerne und der Linksirren.

    Aber ja, wenn das Recht aufgelöst wird, dann für alle, auch für unsern Schorsch, weil Härte gegen Echtdeutsche angesichts der Dummtoleranz für für andere erzeugt AfD.
    Für mich kein Problem, letztere Partei , sondern vl. eine Lösung nach der letzten Minute, aber ich hätte auch als Wähler einer ECHTEN CDU (bei uns CSU, die Schmatzer-und-dann-Bettvorleger-Partei) alt werden können.
    Leidererweise hat man das 68er Zeug nicht damals gründlich genug behandelt, alte Deppen fühlten sich plötzlich wieder jung, wenn sie linken Sch..ähem, Gebrauchtschokolade, nachbeteten, statt dagegen aufzustehen.
    Heute sitzt das Zeugs samt nachfolgenden Generatio*Innen überall, IM Raute segnet es ab, und sogar Honeckers Erben sitzen in mehr und mehr Machtpositionen.
    Geht das echte Deutschland, eher bürgerlich integrierte Leute mit Arbeit und was zu verlieren, auf die Strasse, wird es von der etablierten Politik unsäglich beschimpft, ebenso von den Medien, inklusive Mutterschiff, und ihnen die staatlich subventionierte Antifa an den Hals gehetzt, wie weiland die SA.
    Wir leben inzwischen in einer Melange aus DDR 2.0 und Neo-Weimar, und die Mehrheit, denke ich halt, will das nicht.
    Kein Ort, um Kinder zu haben, ein Ort ohne Zukunft.
    Alles verspielt, weggeworfen, von Idioten.
    Darauf erstmal ein Glas Wasser, weil leider muß ich was arbeiten.
    P.S. mangelnde Arbeitsleistung kann Ihnen, lieber Don, wahrlich niemand vorwerfen, weder quantitav, noch qualitativ.
    Da geht es Schlag auf Schlag gegen die Schläger.
    Die Totschläger, nämlich.

    • Hau weg
      Meine Hochachtung für Ihren Text: Den zieht man sich anderthalb Minuten ‚rein, dann kann man die politischen Bücher der letzten 10 Jahre weghauen. Die Zeitungen eh.

      Die „Gebrauchtschokolade“ ist gespeichert. Merke ich mir. Muss jetzt auch wieder arbeiten.

    • Titel eingeben
      Sie ’68er sind also Schuld.
      An allem.
      Will sich Otto M. als alter RCDSler rächen?

    • Herr Varling , besten Dank für Ihre großzügoge Bewertung
      meines Beitrags, und Herr Klaus, nein, damals war ich noch ein Kind, und niemals Mitglied irgendwelcher Parteien ,oder gar extremer Spintisierergrüpplein, gleich, ob rechts, oder links.
      Hier geht es nicht um Rache, sondern um Hygiene, oder nachgeholte, wirksame, Erziehung.
      Jedenfalls sollten diese Leute, ebensowenig, wie tüchtiges DDR Personal, in unserem Land weiter eine Rolle spielen.
      Gilt natürlich auch für Merkel, Gauck und DÖÖÖ Maiziere .

    • Bewundernswert....
      Man kann Don Alphonso gar nicht genug bestaunen, wie er es schafft das sich auch noch der allerletzte Kasperl hier dermassen entblösst…

      Fantastisch!

      Man versteht so richtig was in Deutschland eigentlich los ist. Mir wär Angst und Bange zwischen solchen Leuten leben zu müssen.

    • Geschätzter Mitforist TDV
      Vergeblich durchforste ich den Blog auf der Suche einer Meinungsäußerung Ihrerseits zum Thema, – nix.
      Nur herablassende Kommentare über andere Foristen.

      Schmaler Beitrag .

  27. Fragt sich denn niemand ...
    in welchen Gefängnissen man die Händler unterbringen könnte? Ich weiß von bspw. Frankfurt (Main), dass dort über 2000 (!) nordafrikanische Intensivtäter rumlungern.
    Da kann die Polizei noch so sehr aufgestockt werden, wenn wir denen keine Gefängnisse bauen bleiben die auf der Strasse.

    Und Gefängnisse zu bauen ist eine teure Angelegenheit, zumal es auch sehr unschön aussieht, wenn man plötzlich selber eine Gefängnis-Industrie für braune Menschen aufzieht, obwohl man doch so gerne den Amerikaner der Unmenschlichkeit bezichtigt ob der Verteilung von Schwarzen in den Gefängnissen dort.

    Alternativ könnte man ein paar Gefängnisse per Amnestie leeren, nur wie vermittelt man’s dem Wähler? Auch hätte man dann gerade mal die Räuberbanden Frankfurts von der Strasse.

    Nein, das einfachste ist hin und wieder neue Einträge in die Akten dieser Leute zu schreiben und sie auf der Strasse zu lassen. Die gefährlichsten sperren wir dann in die psychiatrischen Anstalten, da ist noch etwas Platz.

    Und wenn die Polizei nur noch Dienst nach Vorschrift macht, weil sie eben keine Lust mehr hat sich für nichts und wieder nichts mit Geisteskranken und gewaltbereiten Kriminellen rumzuschlagen die irgendwo in Afrika sozialisiert wurden, dann gibt man halt einfach auf und schafft genau die rechtsfreien Räume, von denen man zuvor noch jede Kenntnis zu haben empört abstritt.

  28. Auftrittsverbot für Pussi Riot?
    Ich vermute, einen Auftritt von Pussi Riot wird man in Berlin wohl nicht mehr genehmigen.

    • Auftritt von Pussi Riot
      Ich sehe das Problem nicht in der Wahrscheinlichkeit das ein Pfarrer bei so einer Aktion die Polizei ruft. Es die Frage wie so eine Veranstaltung später sanktioniert wird.
      Es wäre m.E. schon etwas unsinnig wenn Pussi-Riot vorher einen Antrag bei der Bespaßungserlaubnisbehörde stellen würde.
      Mit einer Genehmigung im Rucksack wird es absurd.

  29. Ich hab noch eine Droge in Berlin
    in den Drogenberichten fehlen die geschädigten Gehirne, die nun bei der Erledigung komplexer Aufgaben versagen. Schön dargestellt in dem Roman „Der dunkle Schirm“ von Phillip K. Dick.
    Vor den begonnen Berliner Flughafen gehört als neues Wahrzeichen eine Gedenkstätte für die „Unbekannte synthetische Droge“.
    ich hab noch eine Droge in Berlin!
    Gruß Franz Artaud

  30. Der RHS schlägt wieder einmal alles.
    Ist der Pergamonaltar vielleicht auch politisch inkorrekt? Anderenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass der dazugehörende Museumsbau wegen angeblich vergessener Pumpenhäuser auf längere Zeit nicht fertig wird, womit der veranschlagte Preis von 261 Millionen Euro auf 477 Millionen Euro steigt. Offensichtlich will man abwarten, bevor das als politisch inkorrekt klassifiziertes Kunstwerk wieder im Original den Massen gezeigt werden darf…. Wenn überhaupt.

    • Naja, das scheint was wuchtiges zu sein
      Den Berichten nach ist Häuser vlt. verniedlichend in der Sache. Scheint mehr um kleine Brüder von Flaktürmen zu gehen.

      Und da aus irgendwelchen, garantiert ganz duften, Gründen diese Arbeiten so erschütterungsfrei wie möglich ausgeführt werden sollen kann man da jetzt nicht mit schweren Gerät ran sondern muss das ganze abpinseln. Das ist, Überraschung, zeit und arbeits intensiv.

      Aber wie zum Geier vergisst man ein Pumpenhaus ?

    • Pergamonaltar
      Der ist SOWAS von politisch unkorrekt, denn er gehört gar nicht nach
      Schland. Dem Erdogan gehört der nämlich seit spätestens dem
      Jahr 1453. Die Türkei braucht das monumentale Teil dringend
      um seine Touristenindustrie wieder anzukurbeln. Wer weis wie die
      Abmachungen des Kartoffelsacks mit dem Großtürken diesbezüglich aussehen.
      Die saublöde Geschichte von den „Pumphäuschen“ hat weder
      bautechnische Plausibilität, noch ist sie für einen Bauingenieur irgendwie
      nachvollziehbar im gegebenen Zusammenhang.
      Das klingt wie all das vernebelnde Gewäsch das aus Balin kommt.

  31. Ich hoffe,
    der Schorsch hat den Führerscheinentzug „gut weggesteckt“.

    https://www.wochenblick.at/irre-mildes-kindesmissbrauch-urteil-fuer-afghanen/

    Bei uns gibt es diese Probleme mit dem Individualverkehr ja überhaupt nicht.

  32. Das Licht der Welt
    Werter Don, das wirklich Spezielle daran, wenn ein Text von Ihnen das Licht der Welt erblickt, ist der Umstand, dass er’s als Leserzuschrift der FAZ nie geschafft hätte. Genießen Sie’s Schreiben an mich – wie ich das Lesen bei Ihnen.

    • Wie gesagt, ich lösche nur ganz selten und wie das bei der Redaktion ist, weiss ich nicht. Aber Beschwerden inhaltlicher Art gibt es nur sehr selten.

  33. Titel eingeben
    „Überdacht und als Stall getarnt fällt ein grosses Schwimmbad gar nicht mehr so auf.“
    Noch besser und energieeffizienter geht das mit einem hochwertigen Gewächshaus.

    Danke für Ihren wichtigen Beitrag! Ich bin nicht erst seit letztem Jahr gottfroh, eine bewachte Grenze zwischen mir und Erikas Politgeisterbahn zu wissen.

  34. Nord-Süd
    Verehrter Don, geschätzte Leser,
    jetzt muss ich doch noch was zum Besten geben da ja im Artikel eine vergleichende Unterscheidung Hauptstadt-Bayern durchscheint. Ich hatte da mal schon vor über 20 Jahren ein Nord-Süd-Erlebnis. Ich sprach in einer süddeutschen Großstadt Polizisten an die ziemlich massiv Kontrollen im Bereich afrikanische Straßen-Dealer durchführten. Mir wurde sinngemäß gesagt: „Wir müssen zeigen wem die Strasse gehört. Wir glauben die Steurzahler wollen dass uns (Polizei) und nicht denen die Strasse gehört.“ Kurz später sah ich eine TV-Dokumentation aus Hamburg. Ein braver uniformierter Polizist wollte ein Fernsehteam in einen von Dealern beherrschten hamburger Park führen damit die aufnehmen können. Da stand ein Schwarzer, der barsch sagte, dass das Team unerwünscht sei. Das TV-Team ging dann zusammen mit dem Polizisten weg! Das kam im Fernsehen, und es war nicht am 1. April!

    Um es noch provokariv zuzuspitzen: Heute frage ic mich ob es wirklich Zufall war dass ein gewisser M. Atta in Hamburg jahrelang als Schläfer lebte. Warum haben seine Auftraggeber ausgerechnet Hamburg gewählt? Sorry, nur eine Frage.

    • Sicherheit ist bei Ansiedung von Betrieben ein ganz wichtger Punkt, man übersieht das leicht. Deshalb wird in Bayern, egal wer am Drücker ist, und in München ist es ja lange Rotgrün gewesen, eine Politik der Stärke betrieben. Manchmal maulen die Grünen, aber dafür ist München wirklich sehr sicher, und das mit einem sehr hohen anteil an Migranten. aber es ist ein Weg, den andere nicht gehen, weil es eben München ist.

      Das Grede, man könnte den Görlie nicht drogenfrei machen, ist Unsinn. In Bayern wäre es kein Problem, so etwas in aller Härte durchzuführen, in Berlin würde man aber einen hohen Preis zahlen.

    • @Atta
      Schläfer findet man aber bei Straßenkontrollen höchst selten. Und was Atta dann getan hat, liegt wohl nicht im Register mit der Klein- und Straßenkriminalität. Bitte nicht die Inhalte verschiedener Schubladen durcheinanderzubringen.

  35. Der Niedergang von Preußens Gloria
    Gott strafe die Preußen! Rache für Sadowa! Daß diese Verwünschung eines Tages auf so furchtbare Weise wahr wird, das hätte sich mein Urgroßvater, königlich bayerischer Dragonerleutnant anno 1866, damals nicht träumen lassen. Jetzt, hundertfünfzig Jahre später, werden wir Zeitzeugen dieses fortschreitenden Elends. Wir sollten die Entwicklungshilfe, vulgo Länderfinanzausgleich, für diese Failed States einstellen. Denen ist einfach nicht mehr zu helfen.

    • Noch ein Komiker...
      Sehen sie, gerade dass letzteres eben NICHT stattfíndet sollte ihnen erklären warum das, was sie für Denken halten, nichts als peinlicher Unsinn ist.

      Ist ihnen noch gar nicht aufgefallen, gell?

  36. Die vielen Gesichter Berlins
    Kabul des Westens ist nun mein neues Lieblings Synonym für diesen failed-state-formally-known-as-bärlin.
    Auch gut finde ich Favela Berlin.

    Ist schon interessant wie Rot-Grün in diversen Gegenden einfach so kapituliert. Aber wehe jemand bezahlt nicht seine GEZ Gebühren! Da gibt es umgehend Beugehaft.
    Die deutschen Großstädte sind zu großen Teilen bereits vollends in die Anarchie entglitten. Köln, Bremen, Frankfurt, Berlin, Hamburg. Die No-Go-Areas werden immer größer (siehe Jungfernstieg und Alster in HH) und den verbliebenen Europäern bleibt nur noch die Flucht aufs Land und in die Kleinstädte. Wir bekommen amerikanische Verhältnisse in Riesenschritten und bald schon wird man Leute fragen die freiwillig in diese Städte ziehen wollen „Du kommst doch aus Deutschland?! Du weißt doch was da los ist!“

  37. Gott...Weisheit...Vernunft-Gewißheit...erlöse uns vom Übel...Extrovertiertheiten...
    extrovertiert-extraelitär-(„un“)reifer Selbst(„un“)sicherheit…
    erlöse uns vom Übel „un“terschwelliger…hinterlistiger…
    überschwänglicher…euphorieschwangerer…
    ÜBER-Zeugung…ÜBER-Züchtung…ÜBERZÜCHTUNGSZUCHTSUCHT.

    Kein Mensch kann humanvernünftiger denken und handeln als er ist, als sein human vernunftgereiftes Selbst ist. Unser aller extrovertiertes Dominadenken/handeln, ÜBER-zeugungsgebaren, statt introvertierter Selbst-Reifeerzeugung, Selbst-Begreifung, resultiert aus genau diesem Selbstbegreifung-Mangel heraus. „Gottes-Kinder-Denken-Handeln“… lieb sein…Infantlilität-Resultat…Infantilismus-Resultat…Gottes-Krieger-Resultat…Gottes-Schafe-Resultat… ÜBER-Zeugung-TÄTER resultierendes Gegenwartgeschehen…unreife Selbstsicherheiten… unreifen SELBSTen vertrauen…unreifer SELBSTVER(NUNFT) trauen…
    reifen Selbst-Unsicherheiten trauen, der Status-Quo unser/er Selbst/e…
    Zitat:Schaf-Zitat-Einstein…neues abgewandeltes Zitat:den eigenen humanen Vernunftmangel, Selbstbegreifungsmangel, zu erkennen mag schmerzlich sein, keinesfalls jedoch ein Vernunftreifebildungsmangel.

  38. War on Drugs
    „Eine andere Sache ist eine Quartals-Stalkerin, dich sich angeblich mit Haschisch den Kopf zerschossen hat. Ich war da unabsichtlich und ohne mein Zutun zu nah dran, aber ich glaube einfach nicht, dass es so harmlos ist, wie viele tun“

    Don, Sie sind eigentlich zu schlau für so etwas. Der Kopf ist ganz bestimmt nicht durch Haschisch zerschossen worden, sondern war schon vorher angeknackst. Aber meinetwegen: Haschisch hat sicher ein gewisses Gefährdungspotential – so wie alle bewusstseinsverändernden Substanzen. Aber wenn in schöner bayrischer Tradition Besoffene gegen ein Jahr auf Bewährung und 20.000 DM einen tot und den andren schwer verletzt fahren können, erscheint mir ein obligatorischer Führerscheinentzug für einen Joint übertrieben.

    Es gibt dazu übrigens eine Untersuchung der Uni Maastricht. Danach ist die Fahrtüchtigkeit bei 0,8 Promille deutlich stärker herabgesetzt als nach eine Joint.

    Aber egal ob Sie mir glauben oder nicht: Der Krieg gegen die Drogen ist aussichtslos. Man sollte die entsprechenden Polizeikräfte lieber dazu nutzen, das Rauben in Nordrhein und das Plündern in Westfalen einzuschränken.

    • Als Abstinenzler lehne ich alles ab, was härter als Tee ist. Wenn es nch mir ginge, gäbe es sogar einen Kaffeberechtigungsnachweis und Ibuprofen nur auf Rezept.

      Und kein Fernsehen.

    • Ich protestiere
      Ich lasse Ihnen den Tee und Sie mir bitte den Kaffee. Ibuprofen bräuchte ich nur, wenn’s Wetter grauslich wird und in meine alten Knochen fährt, nehme aber lieber Novalginsulfonat, ist netter zum Magen. Und Novalgin gibt’s nur auf Rezept…

      Wer mal erlebt hat, wie jemand massives Darmbluten durch Voltaren hatte und als dringender Notfall ins Krankenhaus musste, überlegt sich die Tabletteneinnahme. Meinen Mann hat Voltaren fast umgebracht.

    • Drogen legalisieren oder nicht?
      Unsere Gesellschaft ist in punkto Drogen sehr schizophren. Alkohol ist akzeptiert und gilt als Kulturgut, und allen anderen Drogen wird der Kampf angesagt. Das finde ich heuchlerisch.

      Richtig ist: eine Legalisierung der Drogen würde den Drogenhändlern das Wasser abgraben. Mit der gleichen Argumentationsschiene könnte man dann auch gleich das Rasen erlauben, denn gerast wird ja trotzdem, oder Vergewaltigung und Kindesmissbrauch, denn auch hier bewirken ja die Gesetze nicht, dass nicht mehr vergewaltigt und nicht mehr missbraucht wird. Laisser-faire ist ganz sicher nicht die Lösung. Und was den Drogensumpf am Görlitzer Park angeht, so bin ich für eine ganz harte Linie. Täglicher Druck duch Polizei, Razzien, , Festnahmen, schnelle Verurteilungen und schnell abschieben. Das wünsche ich mir.

      Ein anderer Aspekt: die gesellschaftlichen Folgekosten von Drogenmissbrauch sind enorm. Die Allgemeinheit bezahlt derzeit noch die Behandlung. Das finde ich offen gestanden nicht in Ordnung. Als Liberale bin ich ja dafür, dass jeder tut was er oder sie will, solange niemand Anderer zu Schaden kommt, aber für die Beseitung der die negativen Folgen soll dann der Drogenkonsument bitte selbst aufkommen. Warum sollte die Allgemeinheit einem Säufer eine neue Leber spendieren?

      Ich selbst lebe derzeit aus gesundheitlichen Gründen (keine Drogensucht :-) ) seit ein paar Wochen völlig drogenfrei. Ich nehme nicht mal Koffein zu mir – übrigens eine völlig unterschätzte Droge mit hohem Suchtpotential. Und was soll ich sagen? Mir geht es körperlich super. Ich stehe morgens auf und brauche kein Koffein, um in die Gänge zu kommen. Mir fehlt gar nichts.

      Und mir wird sehr bewusst, wann ich dazu neige, Alkohol zu trinken. Anstrengender Tag, frustrierende Erlebnisse – und schon denke ich an 1-2 Bierchen. Schaden ja nichts. Meine Leberwerte sind ja völlig ok. Mein Gewicht aber nicht. Und in den letzten 5 Wochen habe ich 5 kg abgenommen, das ist der schöne Nebeneffekt.

      Nein, ich will mich nicht mehr von irgendwelchen Substanzen kontrollieren lassen. Und ich würde mir wünschen, dass noch viel mehr Menschen diesen Entschluss fassen. Drogenfrei zu leben ist befreiend!

    • Morgens nüchtern einen Tee, kann man kotzen, das tut weh
      Ich find’s ja recht grauslich, Nachdenkerin, wenn sie selbst plötzlich gnadenlose Disziplin entwickeln und als Folge meinen, dass man alles legalisieren sollte. In den US ist Haschisch erlaubt, Alkohol nicht, und letztlich hat das lediglich mit Autounfällen, also meistens Sachschaden zu tun, mit Versicherungen und Folgekosten.
      Sie trinken falsch. Trinken darf man nur zum Essen, ganz einfach. Zur Not kauft man sich mal ein Buch über das zivilisierte Einsetzen von Alkoholika, die jedes Essen noch verbessern, wenn die Substanz denn passt.
      Und mit dem Kaffee bin ich bei Frau Simon. Kaffee hat sicherlich Null, aber auch Null Langzeitschäden, wenn ich mir meine fast 90jährig verstorbenen, geistig bis zum Ende klaren, Vorfahren ansehe.
      Trinken nüchtern ist schädlich für die Bauchspeicheldrüse, die Leber ist das kleinere Problem.
      Dann kenne ich auch Leute, die jedes Risko ausgeschlossen haben, und plötzlich bekamen sie einen Tumor, so was aber auch.
      Wenn alle Drogen gleichgesetzt werden, dient das der heute gängigen Verharmlosung harter Drogen. Über AIDS wird auch gar nicht mehr geredet.

    • Ja, hier klingt der Danisch recht sozialistisch
      Ansonsten haben haben Sie fast recht. Die dümmste falsche Unterscheidung ist „Alkohol & Drogen“. Kaffee bzw. Koffein haben Sie richtigerweise schon zu den Drogen gerechnet. Beim Tee (sofern es sich um grünen oder schwarzen Tee handelt) gönnen Sie sich als Drogenkonsument aber eine Ausnahme. Oder wird nur Früchtetee geschlürft?

    • Danisch liegt daneben
      @DA, 1. November 2016 um 08:43 Uhr

      Danisch meint, repressive Drogenpolitik könne funktionieren, wenn die Politik fähig und nicht korrupt wäre. Das ist aber eine meines Erachtens allzu starke Bedingung. Sie war schon immer naiv; spätestens nach der Public Choice Theory aber sollte jeder die Vorstellung hinter sich haben, es könne eine im ideellen Gesamtinteresse der Gesellschaft handelnde Politik geben. Die müsste ja gottgleich, unbeeinflust und uneigennützig außerhalb ihrer stehen. Stellen SIe sich Frau Göring-Eckardt als selbstlos und klug über die Welt waltende Göttin vor – Au weia, eine Religion mit nur einer Gläubigen!

      Von daher bin ich skeptisch gegenüber Prohibitionspolitiken. Wenn Danisch meint, es hätte schon vor der amerikanischen der Zwanzigerjahre dort eine Mafia gegeben, hat er recht. Aber hat diese Politik nicht vielleicht die Mafia sehr gefördert? „Schon ehe ich mir in den Fuß geschossen habe, hat er geschmerzt (weil ich ein Hühnerauge hatte), also war der Schuss gar nicht entscheidend.“ Ein ähnliches Argument gibt es übrigens von Frau Merkel zur ihrer Macht-hoch-die-Tür-Politik und dem islamischen Terrorismus bei uns, jener Dame mit der besonderen Affinität zur triftigen Argumentation. Für gewöhnlich ist Danisch bei Themen, in die Statistik hineinspielt, ungewöhnlicher- und erfreulicherweise viel umsichtiger. Da ging wohl das Temperament des Zensors durch.

      Die Prohibitionspolitik wird von prinzipiell und gerechtigkeitsorientiert Argumentierenden gerne als heuchlerisch charakterisiert, weil die gesellschaftlich eingefleischten und vielleicht bei der aktuellen Nutzungsstatistik sogar schädlicheren Drogen, oh Wunder, regelmäßig nie der Prohibition unterliegen. (Siehe oben zu Public Choice,) Dieser Vorwurf trifft, aber würde vielleicht durch die soziale Wirklichkeit, die sich ohne jede Prohibition einstellte, glänzend ausgeräumt. Vielleicht kann ja auch keine Gesellschaft ohne solche Heucheleien bestehen. Außerdem stören solche Widersprüche die wenigsten, sofern sie sie nicht betreffen. Moralische Aufsteilung braucht gewöhnlich verletzten Eigennutzen.

      Wegen mir allein könnte man gerne auch noch Alkohol, Kaffee, Tee und sogar den heute üblichen exzessiven Musikkonsum verbieten. (Für den öffentlichen Raum würde ich mir sogar ein Musik- und Radiobeschepperverbot wünschen, noch vor dem Verbot des nur zu lauten Lärms, weil mich der „semantische“ mehr stört.) Il faut toujours être sobre. Tout est là: c’est l’unique question. …

    • Wozu Drugs?
      Die Aussichtslosigkeit des „war on drugs“- immer verbunden mit harten Strafen- wurde seit dem ersten Kaffeeverboten Anfang des 16. Jhts. wie auch diverse Tabaksverbote im 17. Jht., der US Prohibition im 20. Jht. usw. bis jetzt grundsätzlich verloren. Dass Drogenhändler ihre Profite gern auch mit Waffengewalt verteidigen, ist spätestens seit dem Britisch-Chinesischen Opiumkrieg bekannt.

      Verbote also bringen- außer Steigerung der Profitrate sowohl für Händler als auch für Verfolger [Budgets, Macht] nichts als Elend und Kriminalität.
      Von fern betrachtet haben sich da zwei Antagonisten gegenseitig ihre Existenzberechtigung absichernd gefunden.

      Und auch in München gibt es alle Drogen, die das Herz begehrt, anders als in Berlin teurer dafür aber beruhigend unsichtbar.

      Und sicherlich ist es angenehmer, sich seine Sporen mit der Verfolgung jugendlicher Kiffer oder abgewrackter Junkies zu verdienen, als gegen organisierte Kriminalität vorzugehen. Die sind ja meist bewaffnet und wie der Name schon andeutet zur organisierten Gewalt fähig.

      Eine rationalere Herangehensweise täte Not, geht aber nicht, weil der homo sapiens sapiens eigentlich ein homo sapiens credens ist und glaubend erst alles Unmögliche- selbstverständlich vergebens- durchzieht, lieber ein oder beide Augen zugedrückt Berliner Verhältnisse gestattet, bevor das Dogma Abstinenz einer rationalen Überprüfung unterzogen wird und das, obwohl es Jahrhunderte währende Erfahrungen gibt, wie Drogenkonsum sozial eingebettet viele seiner Schrecken für den user als auch für die Gesellschaft verliert, wie die Beispiele Tabak, Kaffee, Weißbier zeigen.

      Dass auf euphorisierende Zustände die meisten Menschen- selbst Abstinenzler [sic]- nicht verzichten und das „runner`s high“ nach erfolgreicher radlerischer Passerklimmung billigend in Kauf nehmen oder auch genießen, darüber hatte ich das Vergnügen hier zu lesen.

      Für den Menschen scheinen Rauschzustände sehr wichtig zu sein, zumindest hat Prof. Reichholf [Warum die Menschen sesshaft wurden] seine These der Ursprung der neolitische Revolution sei im Verlangen des Menschen nach Rauschmitteln zu finden, brilliant begründet.

  39. Nicht so liberale Probleme mit illiberalen Parasitären Lebensformen
    Die Vision der gewaltfreien Räume schafft Freiräume der Gewalt.

    oder wie es bei den Amis heisst: „Ein Demokrat ist ein Republikaner der noch nicht ausgeraubt wurde „

  40. Regionale Unterschiede
    Och, München schlägt sich auch nicht schlecht im Städteranking des Drogenkonsums …

    http://www.morgenpost.de/berlin/article206810995/In-Berlins-Abwasser-schwimmen-Reste-von-2-44-Kilo-Kokain.html

    Man müsste mal die Messmethodik und die Schwemmwirkung von Bier näher betrachten.

    Das hier ist vielleicht auch von Interesse (Bundestag und Europäisches Parlament) …

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/67311-kokain-im-bundestag-22-toiletten-positv

  41. Es geht übrigens bei Bedarf noch schlechter anstrengend gut: "Sailing is good one day out
    of ten“, so das von den Weltmeeren der früher einzig wahren Imperien inzwischen auch auf Mitteleuropa überkommene Sprichwort. Die einen Jammern halt, um zu bekommen, die anderen suchen die Anstrengung, weil sie Schweiß geben wollen. Und Geld nur schaffte zwischen beiden sinnvolle Verbindung. Denn vor die schlechten neun Segeltage hätte Gott der Herr immer die Anstrengung der Lösung von den Jammernden/Jämmerlichen gesetzt.

  42. Volker Beck sein Chrystalleuchter
    @DA. 11:50

    Oeffentlicher Raum durch Kriminelle gekapert

    Tststs Don, ist der Bunzeltag oeffentlicher Raum?
    Oder gar dessen Toiletten?
    Sind das dort verschlossene Tueren oder nicht?

    Fragen ueber Fragen!

    Wenn Sie schon den Abstand von Balin zu Muenchen oder zum Tegernser kennen, verdoppel Sie!
    Ich weiss, Meran.

  43. Tja, ein echtes Tollhaus!
    Reelle Straftaten werden nicht (mehr) verfolgt, dafür erfindet man ganz neue Delikte („Hatespeech“) und installiert auch gleich einschlägig qualifizierte „Taskforces“ zu deren Ahndung (im Zweifelsfall reicht dafür schon „Süße Maus“, jedenfalls wenn’s von einem alten weißen Mann kommt).

    Nicht stattgefunden habende Vergewaltigungen führen zu drakonischen, aber eher nutzlosen Gesetzesverschärfungen, aber eine echte Mehrfachvergewaltigung, bei der das Opfer nur mit Glück nicht erfroren ist, resultiert in einem Urteil, das von den Beschuldigten im Gerichtssaal mit stürmischem Jubel gefeiert wird.

    Und wahrscheinlich lässt sich R2G in Berlin zum nächsten Fototermin von förderbedürftigen Kiezkünstlern ein schönes ACAB-Grafitto als Hintergrund sprühen.

    • Und die Täter teilweise die Gelegenheit nutzten, sich zu verdünnisieren, damit sie nicht in Revision müssen. Das kommt noch dazu.

    • English tongue, be they hung
      Ich empfehle, wie Karl Kraus auch auf die Sprache zu achten. Es gibt eine deutsche Rechtssprache, dank der jeder dem deutsche Recht Unterworfene zumindest eine gute Ahnung hat, was gemeint ist: üble Nachrede, Verleumdung, Volksverhetzung usw. Wieso muss man aufs Englische ausweichen? – Weil man unverfänglich Monströses einführen will, weil man die Konnotationswillkür nutzen will. Jeder Bauernfänger, jeder Hochstapler, jeder Werbefritze redet heute Englisch. Hatespeech, gender mainstreaming, outright monetary transactions – mir genügen oft schon die englisch gehaltenen Ausdrücke, um zu wissen, mit was für einem Gelichter ich es da zu tun habe. (Das geht jetzt nicht gegen den beredten Herrn aus Stratford upon Avon oder die gelehrten Herren aus Edinburgh.)

  44. HOFMANN`s Erzählungen zum 100. Geburtstag !
    vielleicht sind ein paar worte der aufklärung und differenzierung immer angebracht:

    Albert Hofmann, der 1943 das LSD im selbstversuch entdeckte (er fuhr von der Roche in Basel-Wettstein noch mit dem velo nach hause) wurde über 100 jahre alt, war ein in sich gefestigter mensch und ein intellektuelles schwergewicht auch ausserhalb seiner forschungen und entdeckungen zum LSD.

    kurz vor seinem 100 geburtstag erschien in der Basler Zeitung ein interview mit ihm in seinem wohnhaus im Leimental, nahe der grenze zu Frankreicht. selten so was klares gelesen !

    stellen wir uns nun vor, wie LSD, Gras oder Alkohol auf eh schon labile menschen wirken und in welchem umfang die kosten von der allgemeinheit zu tragen sind, sei es in form von messbaren grössen wie kranken- oder therapieausgaben, unfallkosten oder krassem sozialen fehlverhalten, dann sollten wir doch mal genauer über diese rufe nach freigaben von „allem“ nachdenken, auch wenn sie zunächst nur als rufe nach der freigabe von sog. einstiegsdrogen daherkommen, aber eine geheime agenda haben.

    aber das ist sicher politisch nicht korrekt was ich da schreibe, erst recht, wenn ich noch sage, dass ich auch nicht der meinung bin, jeder oder jede müsse nicht unbedingt einen BMI wie Peter Altmaier oder der spechende rollmops aus Wien haben.

    die kosten werden auf die allgemeinheit und die gesundheitsbewussten abgewälzt. asoziales verhalten demnach !

    und die drogenfreigabe vernichtet arbeitsplätze, stellen wir uns in Basel einfach mal vor, die Nigerianische Drogenmafia hätte nichts mehr zu tun………und noch schlimmer, der stoff würde in Deutschland, in Lörrach eingekauft und der schweizer konsument kann noch die mehrwertsteuer zurückfordern………!

    zur krise des einzelhandels, zur krise der Novartis in Basel kommt die krise des drogenhandels noch hinzu……………

    • Ich kann nur wärmstens...
      sein schönes Buch „LSD – Mein Sorgenkind“ empfehlen und als weitere Lektüre, gesetzt, man schätzt den knarrenden Offizierston, von Ernst Jünger „Annäherungen: Drogen und Rausch“.

      Dann versteht man auch G. Benns Dictum: „Potente Gehirne stärken sich nicht durch Milch, sondern durch Alkaloide“…

    • Ts, ts, ts´....
      Django, was soll denn mal aus ihnen werden?

      Sie müssen ihreFinger von dem Zeugs… äääh, von den Fakten lassen. Sie ruinieren sich ja die Zukunft, mein Junge!

    • Tja, wer weiss ob Steve Jobs
      auch ohne mehrfachen LSD-Konsum so viele Arbeitsplätze
      geschaffen hätte? Mit Sicherheit hat er nach dem Konsum anders gedacht als zuvor. Dass Hofmann und Jünger ein so hohes Alter erreichten, würde ich aber eher als indirekte Wirkung vermuten. Sie ist auch nicht für jede/n zu jeder Zeit geeignet. Neben einem hohen Grad an Selbstreflektion gehört auch eine gute Vorbereitung und optimalerweise eine erfahrene Begleitung dazu. Aber auch dann ist sie kein tumber Glücksbringer.

  45. Grüße nach Nürnberg..
    in die deutsche Crystal Meth Hochburg!
    Ich empfehle die bayrische Lösung für das Görlitzer Park Problem: Die Dealer professionalisieren sich und die Szene ist nicht mehr sichtbar, denn jeder bayrische Kindskopf kann bestätigen, was man nicht sieht ist auch nicht mehr da.

    Gut, die Anzahl der Drogentoten verringert sich nicht, Berlin hat 3,7 BLZ (Belastungszahl= Anzahl von Drogentoten pro 100.000 Einwohner) und München 3,4 BLZ, kein großer Unterschied. Nürnberg hat sogar 5,5 BLZ, da wünscht man sich doch in das sichere Westfalen, Dortmund 1,2 BLZ, Essen 1,8 BLZ. Hier bei uns ist eben die Welt noch in Ordnung, es gibt weniger Tegernseeprominenz, keine Berge verstellen den Blick in die Landschaft und es gibt auch keine hysterischen Politiker, die allwöchentlich den Untergang des Abendlandes prophezeien.

  46. Eine Frage der Dynamik
    Nun sollte jedem ein Licht aufgehen; denn DER Einsatz am Hindu–Hasch–kusch, hat sich gelohnt!
    Und wieder ein Rekordjahr: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afghanistan-opium-fuer-die-taliban-14494094.html – Um es auch hierzulande in den Parks und Gärten salonfähig zu machen, muss man schon territoriale Areale „freigeben“, damit zusammen kommt, was integriert werden soll.

    Das entstehen von „Territorialstaaten“ im eigenen Staat, sind Ausdruck von unfähigen handeln, seitens der Politik(er) – im Umgang mit Drogen und deren Profit(Kuchen-Mathematik). Einen viel härteren Umgang mit diesen Unterwanderern, ist auch in der Absicht, die rechtsstaatliche Ordnung beizubehalten, ein toleranter Akt, gegenüber dem Volk. Aber 2,5 Jahre Gefängnis, für einen Hasskommentar, schlagen nur Schurkenstaaten.

    Doch das Aufgeben der Gewaltenteilung, zum Schutz von Kriminalität im öffentlichen Raum, würde ich als Aufgabe der Grundrechte eines jeden Bürgers interpretieren, der unter diesen Grundprinzipien, genau diese verkrachten Existenzen wählt. Die Errungenschaften werden weiter teuer verkauft. DAS – ist nichtegal!

    PS: Die Grünen und Roten werden im Rausch, von einem Glas türkischen Tee und arabischen „Gebäck“, untergehen.

  47. Ick freu mir
    Supi! Weiter so. Kann man das jetzt wie in sverige als erstes feministische berlinregierung bezeichnen? Ich wünsche mir noch sehr viel mehr davon. Wie wärs mit Abriss dieser schäbigen kirchlichen Ruine in der Nähe vom Zoo und Neubau einer Moschee, deren Minarette das Waldorf blass aussehen läßt. RHS als Magnet für alles durchgeknallte fände ich sehr positiv für den Rest des Landes. Das würde enorme Adhäsionskräfte freisetzen für alle gesetzlosen, passlosen grenzübertreter, refudschi wellcome trommler, ngos, Social Justice Warriors, den ganzen Feministenzirkus inkl. Drogen- und Gewaltmilieu, und der Rest lebt räumlich einigermaßen unbehelligt weiter. Wie so ein schwarzes Loch würde der mir ganze unangenehme Teil des Lebens dort verschwinden und kann meinetwegen machen, was er will. Bei rrg habe ich begründete Hoffnung, dass es so kommt. Hoffentlich. Bin froh über jeden, der dort hin will, da wo das Leben tobt.

    • Niemand...
      …hat die Absicht eine Mauer zu errichten!

    • Titel eingeben
      Als Schleswig-Holsteiner ist man ebenfalls heilfroh, das es Hamburg und Neumünster gibt.
      Hamburg zieht alle durchgeknallten jedweder Couleur magisch an und in Neumünster tummeln sich dank Großmoschee die Islamisten.

      Macht man einen großen Bogen um beide Gemeinden lebt es sich direkt angenehmer.

  48. Auswärts Denken mit Getränken
    Zitat »Ein Elend, dass die Jugend nicht mehr weiß, was man an Halloween feiert.
    Hätte Jesus damals diesen Riesenkürbis nicht besiegt, wären wir alle noch im Mittelalter.« (J.R.R. Tolkien)

    • Ich glaube die Übersetzung dieses irischen Wortes ist all hallows eve
      – der Tag vor Allerheiligen.

      Ansonsten haben Sie mit Ihrem intelligenten Zitat natürlich Recht!

  49. Eine aller Werte beraubte, dabei aber zutiefst spießige Gesellschaft
    versucht permanent eine Anstandsfassade zu generieren, indem paradoxerweise normale Sexualität kriminalisiert wird. Vor allem männliches Reagieren auf weibliche Schlüsselreize. Heute nennt man das nicht mehr normal, sondern Sexismus (das uralte Frauenspiel Männer erst scharf zu machen um ihnen dann eine Abfuhr zu erteilen verblasst an Heimtücke gegenüber dem Giftgespritze der Genderterroristinnen). Und das knapp 40 Jahre nach der sogenannten sexuellen Befreiung. Wer die 1970er Jahre mit ihrer Freizügigkeit erlebt hat kann nur den Kopf schütteln angesichts der neuen Spießigkeit, die sich durch die Hintertür wieder eingeschlichen hat. Was sonst soll es denn sein? Im Endeffekt Verlustangst jener Weiber, die (Angst haben, dass) man (sie) nicht ranlässt oder nicht berücksichtigt. Gefühlte 1000 mal habe ich hier schon ein Zitat von Bukowski (einem erklärten Antispießer) gebracht, für eventuelle Novizen in der Runde nochmal: „Der Feminismus wurde von hässlichen Frauen erfunden, um sich mit seiner Hilfe in die Gesellschaft zu integrieren.“ Wieso mir jetzt Hillary C. einfällt? Ist ja egal-vielleicht bleibt sie uns ja erspart und man kann sich am Anblick der Gattin von The Donald (WOW!) laben-die hat sicher nichts dagegen wenn er oder andere ihr Komplimente machen. Auf Wiederholung der Zitate des Soziologen Rainer Paris oder von Doris Lessing verzichte ich hier aus Platzgründen-bitte selbst nachlesen, lohnt sich.
    Vieles in unserer Gesellschaft ist verrutscht, alle Begriffe und Maßstäbe sind durcheinander geraten. Gesund kann das nicht sein. Beispielsweise Homosexualität: vor wenigen Jahren noch strafbar ist es heute geradezu ein gesellschaftlicher Imperativ. Man erinnert sich an die 80-er Jahre (noch nicht so lange her, da kamen die ersten Grünen, hätte man damals schon geahnt was draus wird hätte man versucht sie mit allen Mitteln zu verhindern): da gab es die Affäre Kießling. Ein Bundeswehrgeneral wurde beschuldigt homosexuell und daher erpressbar zu sein. Er wurde zuerst entlassen, später angeblich rehabilitiert, ganz geklärt ist der Fall bis heute nicht. Ist ja auch egal. Aber während normale Sexualität kriminalisiert wird stellen abnorme Verhaltensweisen wie Homosexualität einen neuen Trend dar (jetzt werden sie wieder kreischen: „homophob!“; ja, ich gebe zu, ich bin homophob, na und? Soll mir mal einer das Recht absprechen, es zu sein. Solange ich Schwule in Ruhe lasse ist das ja wohl kein Problem. Und ob ich die in Ruhe lasse, mich langweilen die eigentlich nur. Ach ja übrigens: selbst bei Heinrich Böll, einem 68-er affinen Autor [immerhin Nobelpreisträger] finden sich stellenweise deutlich homophobe Äußerungen.
    Der ganze kranke Genderkram, die miese denunziatorische Stimmung, der ganze paranoide und pharisäerhafte Moralzirkus, die Femifaschos, die Engstirnigkeit dieser einfältigen, moralinsauren Provinzialität, die selbst einen Gartenzwerg den Kopf schütteln lässt, all das wird nachfolgende Generationen in spätestens 50 Jahren den Kopf schütteln lassen, als Beispiel für grassierende Massenhysterie gesehen werden.
    Zum Abschluss, ich gieße ja immer gern Öl ins Feuer, ein paar Zitate, über die sie sich hoffentlich Geschwüre in den Bauch ärgern:
    Oscar Wilde:
    „Die einzige Art, wie man sich zu einer Frau verhalten kann ist sie zu lieben wenn sie hübsch ist und eine andere zu lieben wenn sie es nicht ist“
    „die Frau ist kein Genie, sie ist dekorativer Art. Sie hat nie etwas zu sagen, aber sie sagt es so hübsch.“
    „die Geschichte der Weiber ist die Geschichte der ärgsten Tyrannei, die die Welt gekannt hat. Natürlich die Tyrannei der Schwachen über die Starken“
    „die moralisierende Frau ist ohne jeden Reiz“
    „Weiblichkeit ist die Eigenschaft, die ich an Frauen am meisten schätze“
    „ich mag Männer mit Zukunft und Frauen mit Vergangenheit.“
    „das Leben einer Frau bewegt sich in Gefühlskurven. Auf Linien des Verstandes läuft das Leben eines Mannes.“
    Und noch eines von Goethe:
    „behandle die Frauen mit Nachsicht. Aus krummer Rippe wurde sie erschaffen, Gott konnte sie nicht gerade machen.“
    Genug jetzt. Wer will soll selbst recherchieren, gibt noch jede Menge. Diese saure Gurke habe ich mir jetzt doch redlich verdient.

  50. 142500 Straftaten durch Migranten in den ersten 6 Monaten 2016
    Das sind 780 pro Tag. Und das sind nur die Fälle in denen die Straftäter ermittelt wurden.
    Mehr dazu auf zerohedge. – German Streets defend into Lawlessness
    Mord in Krefeld, mittelloser Rentner, das Gesicht mit Panzertape zugeklebt.
    Vergewaltigung eines kleinen Mädchens in Leizig.
    4 Verletzte bei Messerstecherei in Frankfurt.
    24jähriger in Hilden durch Südländer lebensgefährlich verletzt.
    Einbrüche, Morde, Vergewaltigungen überall…
    Und falls es dann mal zu einem Urteil kommt – Bewährung fur Gangrape durch 4 S…… wie in Hamburg oder Werl
    Merkel muss weg !

  51. Verstehe nicht, was das hier soll
    was soll dieser „kritische blog“ unter dem deckmantel der faz?

    für mich sieht es eher so aus wie „wir hatten bei der faz auf jeden fall recht“ ….entweder geht alles so weiter wie bisher und man war „treu“ oder „seht her, was don bei uns immer schon geschrieben hat“

    für mich ist es leider verlogen, sorry

    • Nehmen sie halt den Text so, wie er ist, und kommen Sie nicht gleich mit „verlogen“.

    • Jeder darf eine Meinung haben.
      Oder die FAZ bietet die Moeglichkeit des in der Politik immer weiter abnehmenden Meinungspluralismus. Schon mal daran gedacht?

    • Sorry, vielleicht hilft was das hier soll?
      Nimm dein Lippenpaar zurück,
      das so süß verlogen schwur,
      und dein Augenpaar, das Glück
      sagt, doch ist mein Unglück nur –
      meine Küsse gib, ach gib,
      meine Lippen, seid versiegelt.
      Lieb, ach Lieb war Hieb, nur Hieb,
      auch mein Herz wird jetzt verriegelt.
      Quelle: Shakespeare, Maß für Maß (Measure for Measure), 1604

  52. Hoffe, Sie schauen sich das nächstes Jahr mal an
    Eine Tragödie der besonderen Art:
    https://www.welt.de/vermischtes/article159171834/Tausende-fliehen-aus-Italiens-Erdbebengebiet.html

    • Das juckt in D niemanden. Leider. Erst wenn sie sich in Schlauchboote setzen würden.

    • Tektonik
      Hoffentlich sind diese Beben nicht nur der Anfang.
      Wenn diese tektonische Unruhe zu einem Aufleben der grossen Vulkane im Süden führt, dann gute Nacht.
      Dann hat Mitteleuropa erstmal andere Probleme als den Politikkram.

    • pure Wahrheit
      Das hat Witz, weil es wahr ist. Es sollte sie aber jucken, weil man es angeblich selbst in Rom sieht.

  53. Geographieunterricht mit Moscheebesuch
    Drogen sind die eine Sache, jeder schade sich selbst…Gehirnwäsche ist etwas anderes und wenn Eltern Ihre Kinder davor nicht mehr schützen können, ist etwas faul im Staate D(nicht Dänemark)…Ich bin nicht der Meinung, dass ein Moscheebesuch verpflichtend Teil einer Erdkundeveranstaltung zum Thema Öl sein sollte. Als wir vor 40 Jahren in Bio Drogen behandelt haben, war der Besuch einer katholischen Kirche auch kein Unterrichtsbestandtteil (wg Myrthe und Bier)…Nicht einmal beim Thema Verhütung.
    http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/ministerium-moscheebesuch-im-fach-erdkunde-ist-pflicht-id15203196.html
    So etwas lässt sich in der Regel auch mit „mein Kind ist krank“ eleganter lösen, aber den Ansatz der Schule/des Ministeriums finde ich bedenklich und zu Recht ist Religionsunterricht freiwillig.

    • Ich habe dazu noch keine richtige Meinung – tendenziell gibt es aber grosse unterschiede zwischen Moscheen in Deutschland und im Nahen Osten.

    • Nach dieser Logik...
      und vermutlich mit so ziemlich dem gleichen Erkenntnisgewinn könnte man, wenn’s um Italien geht, das Eiscafé „Dolomiti“ um’s Eck besuchen… da gäb’s dann wenigstens keine Verweigerer.

  54. Dank Migration Mafia Banden aus aller Herren Länder...
    Deutschland 572 Kriminelle Organisationen in Deutschland-davon sind 70% Ausländische Banden…

    http://www.ibtimes.com/german-mps-worry-about-neo-nazis-turkish-drug-gangs-may-pose-greater-threat-1400995

  55. Ist doch verstaendlich, das mit den Drogen
    Die alten weissen Maenner beherrschen den Spirituosenmarkt.

    Wo bleibt da die Gerechtigkeit fuer die muslimische Welt und ihren
    berechtigten, oekonomischen Interessen.
    Die Opiumbauern und die Betreiber von Hinterhoflaboren sind doch
    ganz arme Leute.
    Da braucht es unsere Solidaritaet. Bis zur Selbstaufgabe .

  56. Ich kann's mir nicht verkneifen...
    bin gerade beim Googeln zum Thema LSD auf diesen entzückenden Artikel gestoßen (in der charakteristisch süffigen Spiegel-Schreibe früherer Zeiten verfasst, bevor die Volkspädagogen übernahmen):

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31969300.html

    Aber das war im Paris der fünfziger Jahre, da ließ sich ein echter Marquis de La Cour Balleroy noch persönlich vom ehemals hochkarätigsten Drogenfahnder der städtischen Polizei beliefern.

    Dagegen sind natürlich Berliner Drogenkonsumenten, die ihren Stoff persönlich in Schöneberg (Grüne) bzw. in der Laubenkolonie „Samoa“ (SPD) abholen müssen, einfach nur stillos.

  57. @ Dango und - Albert Hoffmann und Ernst Jünger - Annäherungen - Drogen und Rausch -
    – wirklich gutes Buch. Und viel weniger grell als der von Drogen nur so triefende Wirtschaftskrimi eines Mannes namens A. aus dem Bayerischen, mit dem Titel Liquide, der überdies hie und da an Product placement zu rühren schien.

    Wie auch immer als Schwimmer – kein Schimmer!
    Hinterm Lichtdimmer leises Gewimmer.
    Die Welt so groß
    In dieser Nacht
    Wie permutierende Elfen
    Du kannst da nicht helfen –

  58. Un-friendly fire
    Don,

    nach den Mühen und Schönwetterfreuden der Eroica unternahm ich eine Tour durch den Schwarzwald wo es – obgleich sonnig – bitter kalt war. Auf dem Feldberg rollte ich nicht nur durch Touristenmassen wie gewohnt, sondern auch durch Schnee!

    Dies und der kaltländische Antisemitismus dorten verscheuchten mich flugs ans Mittelmeer, wo alleine standesgemäß der Winter verbracht werden kann.

    Nachdem die Gattin und der Bolide einquartiert waren, fuhr ich nach Nizza, um dort mein Winterradl abzuholen (DI2 + Kohle = Klassikerpause ;-). Bekanntermaßen ist Nizza kürzlich kulturell bereichert worden.

    Dort begegnete ich nun auf Schritt und Tritt Vierergruppen von finster dreinblickenden Herren schwarzafrikanischen, maghrebinischen, asiatischen, nur teils kaukasischen (= weißen) Typus, die es vehement ablehnten fotografiert zu werden. Dem kam ich, nach, denn sie waren schwer bewaffnet.

    Terroristenvisagen, ehrlich gesagt, allesamt. Allerdings in der Uniform des französischen Militärs (genau so: http://www.news-fraiches.com/wp-content/uploads/2015/02/4569061_6_2483_sur-les-lieux-de-l-agression-le-3-fevrier_871fe150b9987efb720c732987f5a20c.jpg)

    Da heute Halloween ist, habe ich mich gefragt, wie diese Herren wohl auf einen Messer oder Kettensäge schwingenden Horrorclown reagieren würden. Oder wie lange der Görli so bliebe, wie er ist, wenn man neben diesen Gesellen noch deren Nachtsichtgerät bewehrte Kollegen dort stationieren würde. Gewiß nicht lange.

    Fazit: Demokratie muss beizeiten wissen, wann sie wehrhaft werden muss. Sonst geht sie unter. Pastorentöchter wie unsere LF oder Gestalten wie Hair Hofreiter stehen für das Gegenteil.

    Bleibt zu hoffen, dass auch wir beizeiten wehrhaft werden! Die Notwendigkeit muss dem Wahlvieh, wie ich es repräsentiere, klar werden, und es muss richtig reagieren …

    Radsportliche Grüße von der Corniche
    Robert

    • Dito in Italien, Herr Tresckow, aber seien Sie zuallererst Gewiss, daß ich Sie beneide...
      Paracadudisti mit gepanzerten Mannschaftswagen am Schiefen Turm und an den Uffizien. Man kann sich mit ihnen sogar unterhalten und mit dem Fotografieren nehmen die es nicht so genau. Wird aber mMn an den genannten Orten schwierig werden übelmeinende Bösewichte aus „gens de tout le monde“ rechtzeitig herauszufiltern. Aber die Italiener sehen das nicht so verbissen.
      .
      So ein schönes Fusil de FAMAS wie au dem Foto wünschte ich mir auch, clandestin für alle Fälle, um Haus und Hof zu verteidigen. Ich würde ggf. nicht fragen „…gilt sie mir oder gilt sie dir“ wenn es „ihn“ oder „sie“ wegrisse.
      .
      Don, ich weiß nicht, in Ihrem Text blitzen hin und wieder kurze Passagen auf, bei denen man den Eindruck gewinnen könnte, Sie wollten gewisse rechtliche Verfehlungen, die in Balin jelebte Alltagskultur darstellen, auch auf Ihr Bayern übertragen. Oder ist das einem Denkfehler geschuldet?
      .
      Mein gestriger Beitrag mit der von 490 – 560 nM-Physikern so sehr herbeigewünschten statistischen Bevölkerungsentwicklung am Beispiel einer süddeutschen Großstadt ist wohl unter die Räder gekommen oder dar das F.A.Z.-Streichquartett jetzt auch bei Don mitspielen?
      (DdH)

    • Hier ist alles freigeschaltet. Checken Sie bitte.

    • Titel eingeben
      Da können sie soviel schwätzen wie sie wollen…. wehrhaft sein?

      Es reicht bereits aus, wenn man weder am Hindukusch noch in Syrien Unbeteiligte mit ermorden hilft, seine Soldaten nicht grundlos an der russischen Grenze stationiert, und wenn man keine Hühnerabfälle nach west-Afrika liefert und dort tausende von Familien ruiniert?

      Lassen sie mich raten, sie haben nicht die geringste Ahnung wovon ich rede, gell?

    • nur einmal was zu TDV57a
      semper qui so saudumm quaeret (fränkische Kartl-Weisheit)
      Sie kommentieren viel zu Kommentaren. Mit einer stringenten Haltung aus Ihrer singulären Position.
      Doch will ich (einmal) Ihre Kommentare würdigen, mit der Einschränkung (gültig 2tes Halbjahr 16): ausm Ostn nix gscheits

      Diese bayerische Weisheit noch
      für Gebildete ex oriente nox (zur Zeit um 1651 Ortszeit)

  59. Der Don hat kein TV oder
    schaut es nicht …verehrter Don, aus welchen Gründen auch immer Sie nicht fernschauen (kein Wunder bei Sicht in die Berge), aber heute gehts‘ bei ihrem GEZ-Kollegen Plaspumps (oder macht der die Sendung auch mit seiner eigenen PG?) um Volksbefragung ja nein dochnicht jawohlaber und ich denke, dass Blabla…
    …wirklich irre dabei, wie die progressive Fraktion dies wie den Teufel scheut, dass macht mir Hoffnung.

    Also ich würde mich freuen über eine Volksbefragung z.b. RHS zur besetzten Zone zu erklären und diesmal die Mauer von außen errichten, dazu eine wasserdichte Initiative zur endgültigen Klärung, was Genderwissenschaften mit Wissenschaft zu tun haben,

    Weitere Vorschläge erbeten.

    Ihre Texte ungeduldig diese Echokammer, also ich bin hier immer wieder gern.
    Heut‘ war hier wieder ein Hammertag, gute Fernsicht Richtung weiterer Bergvölker. Was für ein Panorama. Servus Gluppschi

    • A Troam, macht andächtig
      War unterwegs am Chiemsee, als die Sonne unterging, gerade in Gstadt. Ein roter Ball, herrlich, daneben die Kampenwand, herrlich. Unten ruhig der See. Angehalten an einer Kapelle. Man weiß an solchen Tagen, warum sie gebaut wurden: Dankbarkeit. Nicht E., die Minarette seien ihre Schwerter, nein, schlicht und einfach Dankbarkeit gegenüber einem Schöpfergott, ganz anders gewachsen, letztlich auch aus dem Keltischen auch. Später der Wilde Kaiser zu sehen, dahinter eine aufkommende dunkelblaue Nebelwand, westlich vom Kaiser der rote Abendhimmel, unglaublich, solche Tage und Abende.
      Dass sie auf dem Stretch dort 120 kmh durchgehend eingeführt haben, ist nicht mal so schlecht, denn man guckt schon aus dem Fenster, kurz zwar, aber zu lang für hohe Geschwindigkeiten.

  60. Rosarote Zeiten ....
    Das Programm der Alternativ-Grünen :
    Crystal Meth, Cannabis, Infrakstrukturabbau, Islamisierung, Totaltoleranz und weitere Staatsverschuldung betreiben und
    legalisieren, Deutschlandfeindlichkeit propagieren :“Deutsche
    Farben und Deutschland-Rufe sollten Fussballfans unterlassen“,
    das Christentum ist verpönt und gehört als toleranz-feindliche
    Religion abgeschafft, der totale Industrie- und Wirtschaftsabau
    usw usw usw …

    Das Programm der Sozialdemokraten :
    Auf Rekordstaatsverschuldung setzen, Sozialleistungen ins
    Unermessliche steigen lassen, dazu müssen die Steuern rauf,
    ewige Griechenlandrettungen, EU-Interessen gehen vor deutsche
    Interessen, die Grenzen bleiben für alle Weltbürger, die nach
    Deutschland kommen wollen, bedingungslos offen, die Pro-Islamisierung gehört zu Deutschland, kriminielle Asylbewerber und Flüchtlinge werden starfrechtlich besser gestellt usw usw usw …

    Das Programm der Linken :
    Die Abschaffung der Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit,
    die Abschaffung der gesellschaftlichen und marktwirtschaftlichen
    Grundordnung, die neue Wiederauferstehung einer sozialistischen
    deutschen Staatsform usw usw usw …

    Wie gut, das ich auf einer Insel lebe, den englischen Tee und das
    engliche Frühstück geniessen kann, die Königin anhimmeln kann
    usw usw usw … Das NEUE rosarote Deutschland wird 1 Million Miles
    weg sein x

    • Guten Tag, Herr Slater!
      Habe Ihre Kommentare bei der faz immer sehr geschätzt und nun haben Sie auch zu diesem blog gefunden, schön!

      Man hat von Deutschland verlangt, daß es sich im Namen jener @historischen Schuld aufgibt. Das haben die Deutschen (so man das überhaupt noch s agen darf! Huh, ich Nationalist…) jetzt treu erfüllt. Europa, das leider nur auf der Schuld der Deutschen begründet wurde, wird dabei implodieren. Und manche Südländer fordern ja immer noch Reparationen… ohne zu bemerken, daß die Schraube längst dull gedreht ist.

      Ich war 2 Wochen vor dem Referendum in GB (bis ganz in den Norden) und ich habe mich dort dermaßen zu Hause gefühlt, daß ich mit Bauchschmerzen wieder auf die Fähre Rchtg. Dunkerke fuhr… .
      Nach dem, was ich dort als Menschen getroffen habe, glaube ich unseren Medien KEIN Wort, wenn sie über sogen. Fremdenfeindlichkeit in GB @berichten@…

  61. Berlin ist gefallen
    Sehr geehrter Don Alphonso, Sie sind das gute Gewissen der FAZ. Vllt. ist ein grandioser Beitrag beim Cicero zu empfehlen, besonders ausgiebig !
    Ansonsten gilt, leider ist D nicht mehr D, wie Mutti uns glauben lassen will.
    Berlin ist der Anfang vom Ende des Tegernsees bzw. idyll. Tales.
    Auch wenn der shitstorm los geht. In der DDR war es nicht schlimmer, wie derzeit, unter Maas und Kahane !!!!
    Danke, standhaft bleiben !!!!

  62. Bayern muß wieder selbständig werden
    „Bayern muß wieder selbständig werden“ (Max Zierl, Vorsitzender der Bayernpartei, 1979-1989)

    „Weg von denen da in Bonn, die schuld sind an den miesen Preisen für Agrarprodukte, am Rauschgift, schuld an Hurerei und Arbeitslosigkeit“

    Aus „Weißblauer Alpentraum“, ZEIT, Juni 1989

    • Das sag ich schon lang. Aber allen Vorschlägen auf Vereinigung mit Österreich sei entgegengesetzt: 1705 Sendlinger Mordweihnacht! Verlust des Salzkammerguts und Kufsteins mit Teilen Tirols an Österreich! Und dann auch noch der Generalintendant Bachler der Staatsoper!
      Bayerns Wirtschaft übertrifft die Österreichs, auch die Einwohnerzahl ist höher. Im Moment schaut Österreich ganz freundlich – wer weiß wie lang.

  63. Wie sagte Peter Scholl-Latour so schön?
    „Wer halb Kalkutta aufnimmt rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst Kalkutta.“

    Man kann natürlich jeden ins Land lassen, und viel, viel Nachsicht walten lassen. Die erhaltenen gestalterischen Freiräume nutzen unsere Menschengeschenke dann dahingehend, unser Land in ein Ebenbild des Landes zu transformieren, in dem sie nicht mehr leben wollten. Tja.

    Da wird auf der CSU herumgetrampelt, weil sie lieber vorrangig christliche Flüchtlinge aufnehmen möchte. Der christliche Glaube wäre immerhin schon ein Stückchen wertemäßige Leitkultur (ob die Welt heute nochmal so einen Artikel schreiben würde? https://www.welt.de/debatte/kommentare/article109334415/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-getoetet.html wohl eher nicht).

    • Zitat
      hmm… haben Sie zufällig eine Quelle für dieses Zitat? Ich finde es ja auch schön eingängig, aber einen Nachweis, ob, wann und wo Herr Scholl-Latour das so gesagt hat konnte ich leider noch nicht finden…

  64. Berlin als Menetekel der Zeitenwende?
    In einem anderen Blogkommentar schrieb ich einmal, möge Rot-Rot-Grün in Berlin doch kommen, rasch und in völliger Konsequenz. Das und die Folgen würden in Deutschland beachtet werden, im Gegensatz zu Thüringen.

    Wir wurden ja bereits von Don Alphonso auf die eigenartige Werberegelung in Berlin-Kreuzberg aufmerksam gemacht, wo bereits als sexistisch gilt, wenn eine Frau lächelt, am Ende oh Graus noch ein Baby anlächelt oder für eine Nähmaschine wirbt.

    Ich verstehe ja nicht, dass solche weltbewegenden, existentiellen Probleme nicht gewürdigt werden.

    Stattdessen wird auf über das künftige und überaus progressive Görlitzer Modell geschimpft.

    Also wirklich, dort werden künftig Spaziergänger, denen ein Papiertaschentuch aus der Tasche fällt, sanktioniert, anderen, die ihren Hund frei laufen lassen ebenso.

    Bei solcher staatstragender Konsequenz darf man doch in Kauf nehmen, dass organisierte Drogenkriminalität nicht entsprechend hart angegangen werden kann, es gilt schließlich Prioritäten zu setzen – ordnungswidrig und sanktionsfähige Deutschen nachzusetzen und organisierten, kriminellen Migranten eine Schulter zum Ausweinen über ihr Los zu leihen.

    Bitte, Sie müssen das verstehen, also wirklich.

    Polizeieinsätze im Görlitzer Park hatten keinen Erfolg? Wundert mich sehr. Viele Razzien am Tag immer mit Drogenspürhunden, landen die so aufgespürten Drogen in den Asservatenkammern, würden die Drogendealer schnell verschwinden und der Park wäre wieder für die Bürger da, ja, sogar für die Deutschen Bürger, auch wenn das an sich ja aus Rot-Rot-Grüner Sicht vollkommen unwichtig, nein, rassistisch ist.

    Und weshalb sollten sich Migranten an Recht und Gesetz halten? Sie bzw. ihre Taten werden selten so sanktioniert, dass es Wirkung zeigt. In NRW ist davon zu hören, dass solche Justizmitarbeiterinnen angreifen usw.. Nun ja, vielleicht sollte man solche Migranten dann mal in der Nachbarschaft zu inhaftierten Rechtsradikalen unterbringen, ich weiß, der Zynismus ist unerträglich.

    In NRW kann ich ja immer wieder mitbekommen, dass auch hier Migranten mit 40 nachgewiesenen Straftaten nicht inhaftiert werden.

    Wen wundert es bei einem Innenminister Jäger (ich erspar mir nun Beispiele) und einem Justizminister Kutschaty, der vermutlich seit Ewigkeiten von den Betrügereien seiner Parteikollegin aus demselben Bezirk gewußt hat.

    Don Alphonso schrieb, dass Richter ein hohes Ansehen genießen würden.

    Das mag noch so sein, aber ich fürchte, dass sich das ganz schnell ändern könnte und dann gnade uns Gott.

    Die Justiz verspielt in vielen Teilen unseres Landes peu a peu immer mehr an Ansehen.

    Ach ja, auch andere als lauter angesehene Institutionen.

    So habe ich mitbekommen, wie ein Zollbeamter, der rückständige Krankenkassenbeiträge für eben diese Krankenkasse eintreiben sollte, der diese Beiträge schuldigen Person sagte, er ließe sich ja gern Zeit mit dem Eintreiben, er kenne sie ja schon so lange und an sich hätte sie ja immer die Schulden beglichen, aber seine aufwendigen Verzögerungsberichte müssten schon honoriert werden und ich habe auch gesehen, wie es honoriert wurde. Ein Beamter des Zolls in NRW, nun ja.

    Deutsche werden halt sanktioniert, weil diese es mit sich machen lassen und spätestens dann folgsam sind, wenn eine solche Sanktion erlassen worden ist.

    Migranten, natürlich nicht alle, aber zuviele lachen sich über unser Rechtssystem scheckig.

    Und wenn Sie noch über genug Galgenhumor verfügen, können Sie ja auch vielleicht noch über das Folgende lachen:

    Herr Lübberding, der auch bei faz.net schreibt, verteidigt die selbst von Maas hastig als veraltet vorgesehene Regelung hinsichtlich Kinderehen. Nicht nur verteidigt er diesen unsäglichen Gesetzesentwurf, er fordert geradezu diese Regelung, die es erlaubt, 13- oder 11-jährigen Kinder unter dem Mantel der außerdeutschen Eheschließung zu erlauben. Schließlich wäre ja Kindesmißbrauch ein Offizialdelikt und der Staat müsse gegen die Ehemänner solcher Kinder vorgehen.

    Ja, da spricht der Christ Lübberding, der die Tradition älterer Männer und ihr Unverständnis für die deutsche Ablehnung von Kindesmißbrauch christlich tolerieren möchte.

    Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass nachdem die Pädopholiedebatte um die Grünen endlich ausgestanden schien, der Christ und FAZ-Autor Lübberding Pädopholie durch die Hintertüre wieder in Deutschland etablieren möchte.

    Ich schrieb kürzlich in einem Kommtar zu Don Alphonso´s Beitrag, er und auch die Kommentatoren mögen möglichst vieles berichten, man könne so vielleicht wenigstens einen kotzresistenten Magen bekommen.

    Rot-Rot-Grüne Politiker und Leute wie Lübberding zeigen mir jedoch, wie weit ich davon entfernt bin und wie der Brechreiz zum Alltag werden droht.

    Der von Don Alphonso in diesen Kommentaren ausgesprochenen Meinung, es würde keinen harten integrativen Druck geben, widerspreche ich.

    Entweder, die staatlichen Institutionen sorgen für eine reibungslose Integration in das hiesige Leben und die Rechtsnormen oder aber es wird solchen Druck geben auf eine Art, wie wir es an sich nicht erleben möchten, nämlich durch die Bürgerschaft. Der Druck zur Integration wird kommen, siehe das Beispiel Passau´s, dass wir von Don Alphonso erzählt bekamen.

    • Richtig eklig, die Ausführungen.von L.
      Diese sogenannte Kirche ist eine Beliebigkeitsinstitution. Sie sieht das Ende ihrer Zeit nahen und passt sich schlangenartig an. Das war schon anno ’33 ff so. Die hatten Ausnahmeerscheinungen, ansonsten nahmen sie es mit christlichem Verantwortungsbewusstsein für Kinder, Frauen und Christen, z.B. in Nahost, nie so genau.
      Die Kath. Kirche bezeichnet sie zu Recht als Sekte.
      Beschrieben bei Tichy übrigens.

    • Danke, das musste mal gesagt werden!
      Endlich mal jemand der auf die WAHREN Probleme Deutschlands aufmerksam macht.

      Dieser ganze linke Lügenpresse mit ihren Ablenkungsmanövern muss Einhalt geboten werden, denen muss man das Handwerk legen!
      Da werden Arbeitsplatzschaffende, wertvolle Menschen wie der Herr Dr Ackermann durch den Dreck gezogen, als sei eine deutsche Institution wie die Deutsche Bank auch nur des kleinsten Verbrechens fähig…
      Da wird so getan als hätten die Herren Dr Piech oder Dr Winterkorn auh nur den leisesten Svchein einer Ahnung davon haben können, dass da irgendeiner OHNE ihr Wissen eine betrügerische Software eine deutsche wertarbeit eingbeaut hat!

      Statt sich um die wahren Probleme Deutschlands zu kümmern!

      Danke, im Namen aller aufrechten rechtschaffenden Deutschen!

  65. Berlin
    Was ich hier lese als Berliner … . Zuersteinmal ja es gibt ecken und kannten da sollte mehr durchgegriffen werden. ABER hier in berlin wird man auch fürs schwarzfahren (wenn man nicht bezahlt ) eingebuchtet. Hier gibt es durchaus noch recht und Gesetht. Was denn diese statistiken angeht München hat ca 1.5 mio etwas weniger Einwohner. Berlin hat etwas über 3,5 mio Einwohner, wenn es, jetzt um einfach irgendwelche zahlen zu nehmen , sagen wir 2000 Handtaschendiebstähle im Jahr in Berlin gibt und z.b. 800 in München denn sind die Prozente gemessen an der Bevölkerung Prozentual gleich. Trauen sie bitte nur Statisken die sie selbst auch überprüft haben bevor Sie sich auf solche Beziehen.

    Was den Görlitzer Park angeht stimme ich zu das es nicht angehen kann das da ein Rechtsfreier Raum entsteht. Aber der Görlitzer Park ist nur ein kleiner Teil einer ganzen Stadt.

    Weniger Verallgemeinerung würde der einen oder anderen Person hier gut stehen.

    Schöne Grüße aus Berlin in den schönen Süden.

    • " ABER hier in berlin wird man auch fürs schwarzfahren (wenn man nicht bezahlt ) eingebuchtet. "
      Echt? Alle? Oder nur ein Teil der Gesellschaft? Und welcher davon ist es?

    • Titel eingeben
      Na ja, neulich erzählte eine Kollegin aus Berlin, dass sie und ihre Begleiter am Wochenende überfallen worden wären. Auf meine Frage, was die Polizei sagte, bekam ich nur Gelächter des gesamten Tisches zu hören. es wäre ja ein erfolgloser Überfall gewesen, zur Polizei gehe man in Berlin nur, wenn man was für die Versicherung benötige.

  66. Raa..süssmus, Faa..schüsmus, würd einfoch zu wenüch gögn getoon..
    stellt Ämnöstü fest.

    Nordlichter können einfach keine Politik.

    Erst weltfremden Schmuu zur Staatsräson erklären ,dann gleich den Beweis des glatten Gegenteils der Ideologie millionenfach ins Land lassen….

    Wie soll sowas funktionieren, Bittschön ?!

    GENAU… gar nicht !!

    Liebe Polittrottel, euch wird der ganze Kram bald saftig um die Ohren fliegen, da nützt das ganze ‚ganz woanders wohnen‘ und Kinder (so vorhanden) inne Privatschule schicken‘ nichts !

  67. Mal was ganz anderes
    Wie steht der der Don eigentlich zur Freizeitbeschäftigung – einige machen das sogar beruflich – des Computer/Konsolespielens ?

    • VERBIETEN!!!!!!!! ALLES VERBIEEN!!!!!!!

      Nein ernsthaft, ich habe keinen Bezug dazu.

    • Bisschen schade
      Da einige Debatten des gendertrötenden wasmitmedienmachenden Kalifats gerne auch auf der spielenden Bevölkerung ausgetragen werden.

      Die Medien da zum Teil von nem Ethikkurs der BILD profitieren könnten, d.h. sich besser zu verhalten.

      Der Haus und Wiesen Medienbetrieb selten so deutlich mir gegenüber sein Ignoranz offenbart als wenn er mal wieder 5 Minuten Ha.. erm Bersorgtheit über das Thema peitscht und so gut wie nix stimmt. Und nicht schwere Sachen sondern einfache, 5 Minuten wikepedia lesend verstehbare, Sachverhalte. (Und wenn die so schamlos über das Thema fehl berichten, wie sieht es mit Themen aus wo ich nicht das Vorwissen hab ? Seitdem ist mein Vertrauen in die Sachlichkeit in Stern, Spiegel und Focus rapide sinkend)

      Kurzum, es gäbe das eine oder andere Thema aus dem Gebiet wo ein losgelassener Don eine Freude wär. Aber wenn kein Interesse besteht.

      Ich möcht noch anmerken das der Zocker, sofern online unterwegs, wahrscheinlich einen diverseren Bekanntenkreis hat als so mancher Kabul ob der Spree Bewohner. Sicher, Zocker ist die Verbindung, aber der redet der Plattkopf mit dem Schluchtenschisser (und wird von den Bayern verarscht), das mittlere Management mit der Intensivkrankenpflegerin und der 20 Jährige Student mit dem Fast Rentner. Es ist ein ziemlich bunter Haufen den man findet wenn das Zocker-Label abgekratzt ist.

    • Titel eingeben
      Folgen Sie dem Don auf Twitter, Hesse. Er scheint gamergate schon mitbekommen zu haben. Mombot, shoeonhead, grummz und Milo scheint der Don zu lesen. Doch ist des Dons Account ein deutscher Account mit klaren, definierten Interessen.
      Gamer schreiben mehr englisch, müssen mehr englischen accounts folgen. Sprachbarrieren gibt es nicht, doch ist der Don ein Homo ludens ‚Colnagensis‘ und wohl ohne steam Account, bestimmt ohne Muse fuer GTA oder Counterstrike..

      Ihnen moechte ich sehr zustimmen. Gamer haben sich „gefunden “ und ihre Staerke im Zusammenhalt entdeckt. Die Gemeinsamkeiten im Interesse an Technik, Spielfreiheit und Meinungsfreiheit, die gemeinsamen Gegner SJW, gawker-medien trafen auf Beharrlichkeit faehiger Spieler Muster und Zusammenhaenge zu erkennen und langwierige , detaillierte Probleme zu tacklen.

  68. Think you I am no stronger than my sex, Being so father'd and so husbanded?
    In den USA sind ca 20% der Bevölkerung drogenabhängig.
    Wir hier in der BRD sind auf dem gleichen Weg.

    Die Junkies wollen natürlich weiterhin freien Zugang zu ihren Drogen und werden daher auch jegliche Form von Kriminalität akzeptieren.

    Das geht immer solange gut, bis die Kriminalität auch die 80% Nicht-Droagenabhängigen erreicht.

    Dann wird geräumt.

    Das Problem bei er Sache ist halt immer, dass es auch immer und immer wieder ein Bürgerkrieg wird, bleibt und immer auch wieder sein muss.

    D.h. der wahre Feind sind ja nicht die Dealer, sondern die Junkies, d.h. die 20% Junkies in der Familie, im Unternehmen, im Verein, in der Politik.
    Die gilt es zu bekämpfen und da liegt die emotionale und moralische Hürde, die dem Kampf gegen Drogen so schwierig gestaltet.

    Denn dieser Kampf ist immer ein Kampf einer Gesellschaft gegen sich selbst.

  69. Berlin und Drogenmorde
    Ich habe 25 Jahre in Berlin gelebt, in verschiedenen Stadtteilen, sage mir keiner wie es in Berlin sei, es wäre doch nur der Görlitzer Park, der größte Witz aller Zeiten. Und die Hasenheide ist schon vor 20 Jahren rechtsfreier Raum geworden wo der Schwarzafrikaner seine Drugs bunkert und verscherbelt. Berlin ist ein einziger Dreckshaufen, überall fliegen Schnapsflaschen rum, ob in Kreuzberg oder im Westend, die Aussiedlerrussen sorgen schon dafür, es herrscht ein Ton auf den Straßen „Hau ab du Pisser“ und „ey alter willst du verlieren alter“ und Frauen werden vom Bürgersteig gedrängt durch arabische Banden, Schülerinnen werden in Schulen durch Araber und/oder Türkenjunsg vergewaltigt, , die Oma im Cafe die am Törtchen im Westend nascht ist schon lange tot. Berlin war nie „Herz mit Schnauze“ sondern Rotzfrech.

    Drogen? Freigabe? Ich lebe ja, Gottseidank, mittlerweile in einem karibischen Land, da finden wir immer wieder mal Jugendliche, es bricht einem das Herz das zu schreiben, Jugendliche von so 22 Jahren, die gerade mal die Tür zum Leben aufstoßen, die Hände mit Draht auf dem Rücken gefesselt, erschossen, gefoltert, zur Warnung die Gelder ja richtig mit den Drogenbaronen abzurechnen, und da glauben ein paar idiotische, verbrecherische Fuzzys der Grünen, mit der Freigabe der Droge würden sich Drogenbarone zufrieden geben, so schnell können die gar nicht gucken wie es neue Drogen auf dem Markt gibt die alle erst mal wieder erfasst und klassifiziert werden müssen, bis dahin haben sich ein paar hundert oder tausend Menschen zu Tode gedröhnt. Was für eine ekelhafte und im Grunde Menschenverachtende Einstellung, Drogen freigeben zu wollen, als ob jeder Mensch wie Beck seine Gelder im Haushalt hat (vom Staat geliefert) und soziale Kontrollen habe. Lieber Don, wieder mal ein 1 A Artikel, ich bin ein Fan von ihnen, nur ihretwegen schau ich mir noch die FAZ an, der Rest was da an übler Hetze über Trump und gegen Putin und alle Heteros steht, übersehe ich.

  70. Titel eingeben
    Goodnight sagt:

    „D.h. der wahre Feind sind ja nicht die Dealer, sondern die Junkies, d.h. die 20% Junkies in der Familie, im Unternehmen, im Verein, in der Politik.“

    Sehr kurz gedacht. Nicht der Drogenkranke ist Schuld, sondern das hinter der Krankheit stehende Problem. Das seelische Vakuum etwa die viele Kranke haben. Ja man sollte die halt alle aufhängen, wer es wagt krank zu sein, wer es wagt klagen zu haben dass es keine Liebe von der Mutter zum Kind, vom Vater zum Kind gab, alle aufhängen, dann sind die wahren Feinde tot und es gibt keine Drogenprobleme mehr.
    Wenn ich schon so einen Unsinn lese… Menschenkenntnis gegen Null.

    Wahre Feinde. Mensch, sie haben ja nicht mal den Hauch einer Ahnung von der Feindseligkeit der Drogenbarone und da benutzen Sie die schwaechsten der Schwachen um ihre Feindideologien loszuwerden?

    Sind Schueler im Alter von 12 Jahren Feinde der Gesellschaft? Weil doch Schueler bereits angefixt werden und dann Suchtkrank sind. Alle umbringen…..

  71. Berlin dem Geltungsbereich der Scharia unterstellen
    Und durch abgestellte Scharia-Polizei und Schnellrichter durchsetzen: Dann werden im Olympia-Stadion Betrunkene ausgepeitscht, Drogenhaendler enthauptet, Prostituierte gesteinigt, Taschendieben die rechte und im Wiederholungsfall die linke Hand abgeschlagen. In wenigen Tagen kann man sich durch Berliner Raeume so sicher wie an jedem Ort in Tehran zu jeder Tages- und Nachtzeit bewegen. Da kommt dann auch Muenchen nicht heran.

  72. Nord-Süd-Gefälle
    @ Adeo Bernard

    Wann, sagten Sie, haben Sie die Sendung über Hamburg gesehen? Vor 20 Jahren?

    Nachdem ein Herr Schill die Wahl in Hamburg in 2001 nur wegen der Sicherheitsfrage gewann, hat sich die Eistellung komplett verändert. Schill hatte den Kriminaldirektor Udo Nagel, den Leiter der Abteilung Verbrechensbekämpfung beim Polizeipräsidium München zum Polizeipräsidenten ernannt und die Kräfte der Polizei deutlich aufgebaut.

    Seitdem weiß die SPD, dass sie die Wahl nur gewinnen kann, wenn die Regierung der Hansestadt die Sicherheitslage im Griff hat. Sie haben offenbar auch nicht mitbekommen, wie Hamburg weitläufige Gebiete in der Innenstadt im Januar 2014 zu einer Gefahrenone erklärten, um die Sicherheitslage unter Kontrolle zu bekommen. Diese Maßnahme wurde scharf kritisiert und spricht nicht gerade für lasches Vorgehen.

    Hamburg greift von Zeit zu Zeit hart durch und vertreibt bzw. reduziert die Drogenszene deutlich und erfolgreich.
    Es gibt hier seit Jahren keine lasche Einstellung mehr und auch keine Resignation, wie das in Berlin der Fall zu sein scheint.
    So wird in Hamburg dagegen angegangen:
    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3471024
    http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2016-04/drogen-dealer-hamburg-polizei-verfolgung-st-pauli-sternschanze-enno-treumann
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hamburg-will-straffaellige-auslaender-schneller-abschieben-14497142.html

    Allerdings gibt es auch in München eine offene Drogenszene:
    https://www.tz.de/muenchen/stadt/ludwigsvorstadt-isarvorstadt-ort43328/muenchen-drogenzentrum-hauptbahnhof-6558342.html

    Es geht hier mitnichten um Nord-Süd-Gefälle, sondern um ein gesamtdeutsches Phänomen.

    Wo die meisten Kunden leben, gibt es auch die meisten Dealer. Die sind nicht ortsgebunden, sondern dealen dort, wo sie am Meisten Umsatz generieren, und das sind nun mal Berlin und Hamburg. Drogenkonsum gehört nun zum Lifestyle einer großen Gruppe von Menschen, die der Meinung sind, dass sie damit umgehen können, einschl. Politikern, die sich gerne mit Crystal Meth aufpeppen.

    Wie im og. Artikel erwähnt, kann die Szene nie völlig ausgerottet werden, das wäre illusorisch, ja, wegen der Klienten, die das Zeugs haben wollen. Man kann die Dealer höchstens insoweit kontrollieren, dass sie nicht auffällig und aggressiv ihren Geschäften nachgehen.

    ***
    Zitat: „Um es noch provokariv zuzuspitzen: Heute frage ic mich ob es wirklich Zufall war dass ein gewisser M. Atta in Hamburg jahrelang als Schläfer lebte. Warum haben seine Auftraggeber ausgerechnet Hamburg gewählt? Sorry, nur eine Frage.“

    Atta & Co. haben in Hamburg studiert, u.a. an der Technischen Universität. Sie sollten sich ja mit Flugzeugen und Fliegen vertraut machen, nicht wahr. Atta und seine Kumpanen waren unauffällige, höfliche und freundliche Studenten. Westlich gekleidet, kein Bart. Das ist durch zahlreiche, vertrauenswürdige Zeugenaussagen hinreichend dokumentiert worden, u.a. durch die Vermieterin eines der Täter, der seinen Mieter als einen höflichen und ruhigen jungen Mann beschrieb. Er wohnte in einer Villa in der gut bürgerlichen Stadtteil Poppenbüt-tel und kam aus einem guten Elternhaus in seinem Heimatland.

    Hatten Sie in Bayern vor 9/11 eine Kristallkugel? Wie sollten ausgerechnet die Hamburger so etwas geahnt haben?

    Tolle Vergleiche von vor 20 Jahren. Das Hamburg Bashing nervt mich, zumindest wenn es so unsinnig ist wie in Ihrem Post.

    • Titel eingeben
      Sie haben recht, fiel mir auch auf.
      Nehmen sie es dem Mann nicht übel… jeder Mensch braucht ein Hobby.
      Was soll einer machen bei dem es weiter nicht reicht.

  73. No-go Areas in Hamburg
    @ Pickerl
    „Die deutschen Großstädte sind zu großen Teilen bereits vollends in die Anar-chie entglitten. Köln, Bremen, Frankfurt, Berlin, Hamburg. Die No-Go-Areas werden immer größer (siehe Jungfernstieg und Alster in HH) und den verblie-benen Europäern bleibt nur noch die Flucht aufs Land und in die Kleinstädte. Wir bekommen amerikanische Verhältnisse in Riesenschritten und bald schon wird man Leute fragen die freiwillig in diese Städte ziehen wollen „Du kommst doch aus Deutschland?! Du weißt doch was da los ist!“

    Ich habe das Gefühl, dass Sie doch etwas übertreiben.

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article208131063/Abends-am-Jungfernstieg-Da-gibts-auch-mal-auf-die-Fresse.html

    In diesem Artikel gibt es eine gute Beschreibung über die Lage am Jungfernstieg. Jugendliche, einschl. Neuzugänge, vertreiben ihre Zeit im guten Wetter dort, wo an der Alster am Jungfernstieg Sitzgelegenheiten gebaut wurden. Es ist aber eine Zeit, in welcher sonst kaum jemand dort spät abends noch unterwegs ist, weil das eine reine Einkaufsstraße ist. Es handelt sich vermutlich um junge Menschen, denen das Geld fehlt, in die Clubs und Discos zu gehen, wo sie wahrscheinlich zum Teil erst gar nicht eingelassen werden. Nun spielte dort vor Ort ein DJ sogar Musik, das macht er kostenlos, damit die Stimmung nicht umkippt.

    Manchmal, wenn es laut wird oder es zur Gewalt kommt, schaut die Polizei vorbei und vertreibt die Menge.

    Nun gibt es über eine Million neu zugezogene Menschen in Deutschland, von welchen die meisten junge Männer sind. Man kann sie nicht einsperren, und wenn sie sich irgendwo sammeln, wo es schön ist, kann man sie im freien Land auch schwer vertreiben, so lange sie sich einigermaßen ruhig verhalten.

    Aber der Bevölkerung gefällt die Politik der offenen Grenzen, denn es ist doch sehr wahrscheinlich, dass LF wiedergewählt wird.


  74. @ Hexibert
    „Es gibt dazu übrigens eine Untersuchung der Uni Maastricht. Danach ist die Fahrtüchtigkeit bei 0,8 Promille deutlich stärker herabgesetzt als nach eine Joint.“

    Der Vergleich ist unsinnig, so lange man nicht weiß, wie stark der Joint ist, denn da gibt es heute erhebliche Unterschiede. Auch hängt die Wirkung davon ab, um welchen Konsumenten es geht. Bei jungen unerfahrenen Menschen kann die Wirkung sehr stark sein, während Erwachsene, die regelmäßig konsumieren, weniger stark reagieren.

  75. Heroinsucht-Epidemie in den USA
    Das größte Drogenproblem in den USA ist inzwischen Heroin, nicht Kokain oder Crystal Meth. Die US Gesellschaft wird von einer Heroin-Epidemie noch nie da gewesenen Ausmaßes heimgesucht, und zwar nicht in den Unterschichten oder den Ghettos, sondern in der Mittelschicht, in den bürgerlichen Stadtteilen von New York, New Hampshire z.B., wo es das wichtigste Wahlthema der Präsidentschaftswahlkampagne war.

    Der Weg zur Heroinsucht ist der großzügigen Verschreibung von opiathaltigen Schmerzmitteln verschuldet, von welchen Schmerzpatienten, z.B. nach einer Operation, nicht mehr loskommen, weil sie süchtig geworden sind. 75% der Heroinsüchtigen haben laut Schätzungen vorher solche Medikamente verschrieben bekommen.
    Nachdem der Arzt aufhört, dafür Rezepte zu schreiben bzw. wenn derjenige sich die teuren Medikamente nicht mehr leisten kann, geht er zum Dealer, von welchem er billiges Heroin zum Bruchteil des Preises kaufen kann.

    Die opiathaltigen Medikamente wurden von den Pharmafirmen aggressiv vermarktet, das Suchtpotential wurde heruntergespielt. Selbst bei meiner chronischen Virus-Erkrankung PHN werden auch in Deutschland opiathaltige Medikamente verschrieben.

    Hier ein empfehlenswerter Artikel mit einer Beschreibung der Lage auf Staten Island in New York. Das war in 2014, inzwischen soll sich die Lage noch zugespitzt haben, weil Heroin gestreckt wird, um die Wirkung steigern zu lassen, was die Dosierung unberechenbar macht. Die Zahl der durch Heroin-Überdosis verursachten Todesfälle hat sich von 2001 bis 2014 fast verdreifacht.
    http://www.newyorker.com/magazine/2014/09/08/antidote

    Die Frage, die ich mir stelle, ist dies: Werden die US Pharmakonzerne dank TTIP genug ahnungslose Ärzte und Patienten finden, welche der fahrlässigen Verschreibungspraxis opiathaltiger Medikamente auch hier zum Opfer fallen werden?

  76. Werter Don
    Sicher haben Sie es schon mitgekriegt. Dass man in Kommentaren zum Beitrag „Rechtsfreie Räume“ Ihres FAZ-Kollegen, R. Müller v. 01.11.16, auf ihr Blog „Gleiche rechtflexible Scharia für alle“ hinweist. Schreiben ist also nicht ganz umsonst. Bitte machen Sie weiter!
    Auch in diesen Beiträgen wird auf „No-Go-Areas“ hingewiesen. Was das anbelangt, ist man sich in unserem Land nicht einig. Die einen sagen, die gäbe es in Deutschland nicht, die anderen, es gäbe sie sehr wohl. Aber was macht eigentlich solch einen Bereich der „Exklusion“ aus? Wo beginnt er? Erst dann, wenn man wirklich um „Leib und Habe“ fürchten muss? Oder auch bereits dann, wenn der normale zwischenmenschliche Umgang nicht mehr „wohlwollende Indifferenz“ ist? Wenn man als Frau, der Witterung und dem mitteleuropäischen „Dress Code“ angemessen gekleidet, durch die allgekannten Straßen flanierend, durch abwertende Äußerungen und Gesten angemacht wird? Zum Beispiel von einem Paar – sie mit Hidjab und trotz Hochsommers, doch eher züchtigem Restgewand, er natürlich leger-sommerlich angezogen? Und der Kerl dann „O Allah“, begleitet mit einem „Tsss-Tsss“ von sich gibt? Und die Dame, wenn auch nur angedeutet, vor einem ausspuckt? So was passiert mir mittlerweile leider öfters. Das ist „no go“, aber wo beginnt die Area“?

    Eine angenehme Nacht allerseits.

  77. Titel eingeben
    Hmmmm…. Warum gehen sie denn nicht einfach zur Polizei, und zeigen den an, der sie dazu zwingt dort wohnen zu bleiben?

  78. Law And Order
    Irgendwie bin ich immer hin- und hergerissen, wenn es um die Umsetzung rechtsstaatlicher Normen geht. Erinnerungen an das Tausendjährige Reich ploppen dann immer sofort bei mir auf. Na ja, zumindest gab es da ja auch noch eine Leitkultur. Nur Drogen, die gab es da noch nicht an jeder Straßenecke zu kaufen, obwohl, die waren damals sowieso eher den Eliten vorbehalten. Die Soziale Kontrolle hat jedenfalls bestens funktioniert und diente im folgenden Arbeiter- und Bauernparadies als Steilvorlage.

    Was ich mich dann immer frage, ist, warum diese Law And Order Staaten dennoch so schlecht funktionierten und warum es im Wilden Westen so viel besser zu sein schien. Warum die, die sich so nach dem Westen sehnten, nun an vorderster Front nach der Wiederherstellung alter Zustände rufen. Irgendwie scheint mir das doch absurd zu sein.

    Sicher, der Westen ist auch nicht mehr das, was er mal war. Aber wie konnte es dazu kommen, daß die Freiheit derart in Ungnade fiel, daß selbst Liberale vom liberalen Weg abgekommen sind? Nun, um es kurz zu machen, für mich ist die zunehmende Ungleichheit der gesellschaftlichen Schichten die Hauptursache. Denn Freiheit muß man sich auch leisten können und das scheint mir immer weniger der Fall zu sein bei immer mehr Menschen. Das Leben hat halt seinen Preis und wer sich den im Rahmen einer neoliberalen Gesellschaft nicht mehr leisten kann, der muß anderweitig für seinen Einkommensausgleich sorgen. Daß für halbwegs intelligente Menschen dabei Hungerlöhne von vornherein nicht in Betracht kommen und es anderweitig genügend vielversprechende Deals zu tätigen gibt, sollte nun angesichts der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung aufgrund gänzlich unverständlicher Rahmenbedingungen niemanden mehr wirklich wundern.

    Die Masse der Menschen, deren Leben zwischen den eigenen Fingern zerrinnt, hat längst die kritische Masse überschritten, auch ohne einen einzigen Flüchtling. Die Flüchtlinge haben nur neue Existenzmodelle in die Gesellschaft eingeführt, die sich langsam aber sicher etablieren.


  79. @ Peter Slater
    Zitat „Auf Rekordstaatsverschuldung setzen, Sozialleistungen ins
    Unermessliche steigen lassen, dazu müssen die Steuern rauf,
    ewige Griechenlandrettungen, EU-Interessen gehen vor deutsche
    Interessen, die Grenzen bleiben für alle Weltbürger, die nach
    Deutschland kommen wollen, bedingungslos offen, die Pro-Islamisierung gehört zu Deutschland, kriminielle Asylbewerber und Flüchtlinge werden starfrechtlich besser gestellt usw usw usw …“

    Sozialleistungen ins Unermessliche steigen lassen, von der SPD? Sorry, aber es gibt seit Hartz-IV keine SPD, welche sich um bessere Sozialleistungen kümmert, sondern höchstens um deren Abbau.

    Ab und einschl. Griechenland-Rettung beschreiben Sie die Politik der Kanzlerin. Dass sie jetzt etwas einknickt und über deutsche Werte redet, liegt höchstens an ihren fallenden Zustimmungswerten, bisher hat sie sich dafür nicht sonderlich interessiert. Hatte sie nicht schon mal gesagt, dass der Islam unzweifelhaft zu Deutschland gehört?

    • Titel eingeben
      Bitte zu unterscheiden Tamarisque,
      Hartz harzt auf der Seite der vormaligen Beitragszahler, die statt Arbeitslosenhilfe nach dem Alg trotz zwanzig Jahren Beitrag auf das Niveau des Migranten gesetzt werden – nach Anrechnung etwaigen Vermoegens.

      Auf Seite des vormaligen Sozialhilfeempfaengers sehe ich mit Hartz die Sonne aufgehen. Seine/ihre/xexe Situation hat sich mit Wohnung, Heizung, Geld fuer dies, Geld fuer alles und jedes, groessere Wohnung wenn Kind dazu kommt, (plus Waschmaschine) so entwickelt, dass Ungelernte besser nicht arbeiten gehen. Besser Transfes optimieren und eventuelle Vermoegen gut verstecken an Schwarzmeerkueste.

  80. The Devil versus Srongman
    @ diejenigen, die sich für den US Wahlkampf interessieren,
    die beste Dokumentation, die ich über die beiden Kandidaten bisher gesehen habe:
    Duell ums Weiße Haus, 1.11.16 auf arte, ein Link zum Video:
    http://www.arte.tv/guide/de/20161101

    http://www.dailykos.com/story/2016/11/1/1589543/-The-Ku-Klux-Klan-makes-it-official-endorses-Donald-Trump-saying-Make-America-Great-Again

    Es gibt widerliche Pläne für Einschüchterung und Ausschluss schwarzer Wähler, wie vor 50 Jahren.
    White nationalists plot Election Day show of force
    KKK, neo-Nazis and militias plan to monitor urban polling places and suppress the black vote.
    http://www.politico.com/story/2016/11/suppress-black-vote-trump-campaign-230616

    Dazu wurden diese Rassisten von Trump durch seine Hass- und Wutreden angestiftet.

    Nicht alle Trump-Anhänger sind White Nationalists, aber alle White Nationalists sind Trumps Anhänger…
    Das ist kein Zufall.
    Aber ich weiß, dafür kann der arme Mann nichts… lol

    • Titel eingeben
      Alles was es zu den beiden Kandidaten zu sagen gibt, und ebenfalls alles was man zu den Themen Russland/Aleppo und USA/Mossul wissen muss wurde am Dienstag abend in wirklich brillianter Form in der Anstalt ausgesprochen

      https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/sendung-november-102.html


    • Vielen Dank für den Link.
      Sehr lustig, doch die Schlussfolgerung ist nichts als Spökenkiekerei. Denn niemand weiß, wie friedliebend Trump ist, immerhin hat er anfangs sowohl den Irak-Einsatz als auch den Libyen-Einsatz befürwortet, worüber es Original-Mitschnitte gibt. Heute lügt er darüber, weil das politisch opportun ist. Und im Gegensatz zu Clinton und Obama hätte er darüber hinaus noch das Öl genommen (I’d take the oil and make Exxon to fix it). Er hielt es für eine große Dummheit, dass dies in jenen Ländern versäumt wurde. Das hätte einen noch viel ausgedehnteren Militäreinsatz bedeutet, denn jene Länder würden sich freiwillig wohl kaum ihr Öl von den Amerikanern einfach „nehmen“ lassen.

      Der Irak-Krieg wurde überparteilich mit großer Mehrheit beschlossen.
      Dass die Libyen-Invasion von Clinton initiiert wurde, ist eine stark vereinfachte Sichtweise:
      „France and Britain were urging the United States to join them in a military campaign to halt Colonel Qaddafi’s troops, and now the Arab League, too, was calling for action.“
      […]
      „France and Britain were pushing hard for a Security Council vote on a resolu-tion supporting a no-fly zone in Libya to prevent Colonel Qaddafi from slaugh-tering his opponents.“
      Die Geschichte ist erheblich komplizierter als den Einsatz hauptsächlich Hillary Clinton anzulasten. Hier eine gute Analyse:
      http://www.nytimes.com/2016/02/28/us/politics/hillary-clinton-libya.html?_r=0

      Ich bezweifle, dass es im langfristigen Interesse der EU ist, die NATO zu zerschlagen, was Trump vorschwebt. Gewisse EU Länder haben andere Erfahrungen gemacht als die Deutschen und befürchten, dass Putin das Machtvakuum zu seinen Gunsten ausnutzen würde, ein Horror-Szenario, das diese Länder in Angst und Schrecken versetzt.

      Hillary Clinton ist nicht perfekt, aber sie wird auf eine Art und Weise dämoni-siert, die ich bei den schlimmsten Diktatoren der jüngsten Geschichte nicht beobachtet habe.

      Wenn Sie die von mir angegebene Doku gesehen hätten, dann wüssten sie, dass Clinton, als sie ihr Programm für eine allgemeine Krankenversicherung bundesweit promotete, die Menschen sie mit Parolen wie „Nazi“ und „Kommunist“ angriffen, wütend auf die Frontscheiben ihres Autos hämmerten, also gewalttätig reagierten, auf etwas, was in Europa seit zig Jahren Normalität ist. Der abgrundtiefe, irrationale Hass gegen diese Frau stammt schon aus jener Zeit und hat inzwischen Züge von einer Hexenverfolgung erreicht, mit den abstrusesten VT’s, die von den Ultrarechten wie ein Kult gepflegt wird.
      http://www.huffingtonpost.com/entry/these-wikileaks-emails-prove-just-what-a-monster-hillary-clinton-is_us_581a1ecce4b08f9841acad73

    • Irrational, Tamarisque, trifft es insgesamt ganz gut.
      Denn wie können in einem Land wie den USA überhaupt solche Kandidaten zur Wahl stehen? Haben die Amerikaner wirklich nichts Besseres zu bieten?

      Mir scheint, das Amt des Präsidenten der USA wird deutlich überschätzt. Die Fäden, an denen die Präsidenten zu hängen scheinen, ziehen wohl andere. Die amerikanischen Wahlkämpfe sind doch ebenso unwirklich wie die zur Verfügung stehenden und erfolgversprechenden Kandidaten. Wenn das nicht insgesamt gesehen irrational ist, was dann? Comedy?

  81. Scharia und Grundgesetz
    Wer den Koran zitiert, sollte das im Vergleich zum Alten Testament durchführen. Mit der Scharia wird ja auch oft argumentiert und so habe ich hier http://www.islam-penzberg.de/?p=17 mal eine Interpretation mit Blick auf das Grundgesetz gefunden, die zeigt, wie unterschiedlich die Strömungen im Islam sind, Glaubwürdigkeit mal unterstellt. Vielleicht interessiert das ja jemanden.

  82. Pingback: Anschlag auf Weihnachtsmarkt: Immer mehr erkennen die Systemfehler | Lukas Steinwandter

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