Home
Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Dumme Gedanken zu Rente, Euthanasie und sozialer Todesstaffelung

| 330 Lesermeinungen

Eine Mutter kann 10 Kinder ernähren, aber 10 Kinder keine Mutter
Bayerisches Sprichwort

Lebt man allein, kommt man öfters auf einen dummen Gedanken. Diese dummen Gedanken walze ich dann zu Beiträgen aus und verdiene damit nicht unbedingt meinen Lebensunterhalt, aber ich habe ja auch finanzielle Verpflichtungen gegenüber meiner anwachsenden Gemäldegalerie.

Lebt man zusammen, was bei mir dank der Räumlichkeiten gut geht, trifft man sich ab und zu, und tauscht solche dummen Gedanken auch aus. Einer meiner dummen Gedanken zum Beispiel ist, dass all die Medienbeiträge, die uns versprachen, die Migranten des letzten Jahres würden später unsere Rente bezahlen, bestenfalls überoptimistisch sind. Oder waren. Ich habe schon länger keinen mehr gelesen. Ausserdem bin ich dafür, dass Leute, die solche Artikel geschrieben haben, nur Anspruch auf derartig erwirtschaftete Renten haben sollten. Rosige Zukunft war gestern.

rentb

Dafür liest man Vorschläge der CDU, das Renteneintrittsalter an die Lebenszeit zu koppeln. Steigt das erwartbare Alter, muss man eben auch länger arbeiten. Für die angebliche “globale Elite“, für die sich kreativ prekäre Existenzen vor dem 40. Lebensjahr halten, sind das wenig erbauliche Aussichten. Aber so ist es nun mal, jemand muss die Rente erwirtschaften, und das bedeutet: Die Zahl der Bezieher muss entweder kleiner oder die Zahl der Zahlenden grösser werden. Jetzt geht es also um die dynamische Verkleinerung der Bezieherzahl und Vergrösserung der Erarbeiterzahl. Ein Jahr nach den Versprechungen, die Migranten würden uns dabei helfen, ist das schon eine etwas ernüchternde Planung.

Natürlich können Migranten nichts dafür, wenn sie Erwartungen nicht erfüllen, die sie selbst nicht teilen: Da unterscheiden sie sich in nichts vom klassischen deutschen Berufssohn, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Aber wie auch immer, wir werden auch weiterhin mit dem Problem konfrontiert, dass jemand bezahlen muss, was andere erhalten. Und an dieser schwer zu überwindenden Stelle meiner Überlegungen kam es zum Austausch der dummen Gedanken. Medizinisch beschlagen und mit Lebenserfahrung gesegnet vertritt man nämlich im Gästeflügel die Ansicht, dass es für Gewissenlose auch noch andere Methoden gäbe, die Zahl der Alten klein zu halten: Mit Euthanasie, zynischerweise in Verbindung mit dem, was wir als Pflege bezeichnen. Marode Gesundheit, Einsamkeit im Alter und fragwürdige Zustände in der Pflege nämlich lassen den Wunsch nach dem Ende gross werden, die Politik muss da nur mir einer vorgeschalteten Ethikkommission zugreifen.

rentc

Jetzt haben wir also schon zwei Vorschläge, wie wir das Problem lösen können: Erweiterte Lebensarbeitszeit und absichtlich herbei geführte Lebensverkürzung. Wobei ich mir da nicht so sicher bin, denn in einer grossen, alten Familie hat man es laufend mit alten Menschen zu tun, die sagen “Wann i nua mei Ruah hed“ oder “I kannd so schee schteam“ oder “Wann i nua scho draussn liagad“. Ich habe mit so einer Person einmal einen Menschenversuch gemacht: Mit dem Roadster in persönlicher Bestzeit den Jaufenpass hinauf. Mit Sportfederung und Übersteuern. Da kann man bekanntlich jede Sekunde sterben und seine Ruh haben und draussen ausserhalb der Kurve fliegen und später liegen, aber was soll ich sagen: Schon nach vier Serpentinen war der Ausruf “Du bringst uns um“ keine Aufforderung mehr, dasselbige wirklich zu tun. Meine private Erfahrung ist vielmehr, dass jene, die dauernd vom Sterben und der Gnade des Todes reden, das sehr lang tun und es eigentlich gar nicht wirklich vor haben. Will sagen: Die Möglichkeit der eigenständigen ethischökonomisch bedingten Todes ist alles andere als eine Garantie, dass er genutzt wird.

Die ethische Frage, ob längeres Kaputtarbeiten nicht auch eine indirekte Euthanasie ist, möchte ich einmal dahin gestellt sein lassen, und wie das dann in normalgrossbürgerlichen Familien laufen soll, in denen Oma und Opa mit dem Beginn ihrer Pensionierung dann Zweitaufgaben bei der Enkelbetreuung übernehmen – diese Frage stellt sich keine SPD-Frauenministerin, die kasernierte Volkskinderei KiTa für die beste aller möglichen Welten der Bazillenverbreitung hält. Ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, dass der Generationenvertrag mit dem Erreichen der Rente erfüllt ist, aber das mag auch daran liegen, dass ich noch aus einer herkömmlichen, guten, und damit nicht mehr zeitgemässen Familie stamme.

renta

Also, da sind jetzt schon zwei dumme Ideen und keine will so richtig überzeugen, weil die Verlängerung des Lebensarbeitszeit kaum den Realitäten des Arbeitsmarktes entspricht und niemand staatlicherseits gezwungen werden kann, aus dem Leben zu scheiden. Allerdings gab es da letzthin noch so eine Idee, die etwas untergegangen ist: Jemand in einer Regierungspartei rief die Menschen auf, frühzeitig selbst vorzusorgen, wenn sie ein schönes Leben im Alter haben wollten. Das ist sehr positiv ausgedrückt, aber wenn man es negativ sagen will, klingt es nach “Spar gefälligst frühzeitig, und verlass Dich besser nicht darauf, dass Du am Ende von uns sauber eingesäumt wirst.“ Vielleicht täusche ich mich auch, aber die Ansage wurde von der jüngeren Generation gar nicht beklagt – was man eigentlich erwarten sollte – sondern gleich wieder verdrängt.. Die jungen Leute demonstrieren wegen TTIP und der Vorzeigefeministin Gina Lisa, aber nicht für die eigene Rente. Haben sie es nicht verstanden? Oder wollen sie es gar nicht wissen? Vielleicht denkt die globale Elite™ noch gar nicht so weit.

Das ist in gewisser Weise praktisch, denn wenn es den zukünftig Zahlenden so egal ist, könnte man natürlich, wie das in der Politik so gern gemacht wird, echte Härten vermeiden. Nicht eine brutale Lösung einführen, die zu Protesten führt, sondern von allem ein wenig. Die Arbeitszeit etwas an die Lebenszeit koppeln. Ein verpflichtendes soziales Jahr für jene einführen, die nicht in die wiedereingeführte Wehrpflicht wollen. Euthanasie in gewissen, ethisch hübsch ausschauenden Grenzen erlauben. Und die Rentensätze eher überlebensferner niedrig halten – was kann die Politik denn dafür, wenn die Menschen die klar ausgesprochene Warnung von 2016 nicht gehört haben. Die Intendanten der Anstalten, in denen Migrationsrentengewinne erdichtet wurden, sind dann längst selbst in Rente. Das wäre dann eine nur bei genauerem Hinschauen ziemlich kranke, volkswirtschaftlich aber gesunde Mischkalkulation mit einem ganzen Massnahmenbündel, das man kaum auf dem iPhone lesen und durchschauen kann. Reiche kommen dabei natürlich gut weg, wie es sein soll.

rentd

Nur damit wir uns verstehen: Mir kommen solche dummen Gedanken auf einem sehr hohen Niveau, und es ist mir auch reichlich egal, wenn es ganz anders kommt und ein Meteorit mit anspruchslosen Aliens vom Himmel fällt, die wir “Österreicher“ nennen und für die Wettschöpfung versklaven – was mindestens so wahrscheinlich wie jede andere wirklich gute, humane Lösung des Problems ist. Mir langt’s, muss ich da wie meine Grossmutter sagen, egal wie die Politik entscheidet. Für mich ist das alles eher eine theoretische Diskussion, so wie in Berlin manche den Sozialismus diskutieren. Am Umstand, dass das Verhältnis von möglicher Lebensdauer, Arbeitsleben und Rentenniveau schwierig ist, kommt man nicht vorbei. Ob Kita-Kinder rentenergänzend besonders elternlieb sind, weiss ich nicht, da kommt es wirklich auf den betreuungsgeldlosen Menschenversuch an, der gerade bundesweit (ausser Bayern) läuft. Und so lange die globale Elite, die sich bevorzugt in den Medien herumtreibt, das Thema mit todesverachtendem Zynismus ignoriert – wer weiss schon, wie viele Fremdstoffe Ahmed morgen im Görli ins Crystal Meth gerutscht sein werden – ist die Gelegenheit günstig, jetzt einen neuen grenzsolidarischen Pakt zu schliessen.

Für mich, wie gesagt, sind das alles nur dumme Gedanken, während die Jugend lieber über wirklich soziale Themen wie Gendersternchen und Inklusion nachdenkt.

91

330 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    > während die Jugend lieber über wirklich soziale Themen wie Gendersternchen und Inklusion nachdenkt.<

    Irgendwie habe ich in letzter Zeit sehr oft das Gefühl, dass die Jugend GAR NICHT nachdenkt. Da kommen mir Ihre "dummen Gedanken" gerade recht ;-)

    • Titel eingeben
      Ich gehörte ja auch mal zur „Jugend“ und erinnere mich: Nein, auch ich habe damals nicht nachgedacht, jedenfalls nicht über die Rente (oder Politik und ähnliches). Will sagen: ist das zwar nicht richtig, aber normal, in der Jugend?

    • Die lassen denken...
      Da wird sich immer wieder beklagt, dass es immer mehr Alte gibt in Deutschland, die die Politik bestimmen und für die Politik gemacht wird. Es wird gar gefordert, angesichts dieser sich „einmalig in der Geschichte“ abzeichnenden Situation, dass Eltern minderjähriger Kinder mehr Wahlstimmen haben sollten als andere, oder aber minderjährige Kinder „betreutes Wählen“ ‚ausüben‘ können sollten. Dabei sind die einzigen, die sich um auskömmliche Renten kümmern und sie noch gerade so garantieren genau diese Alten, wovon bestenfalls die aktuelle Elterngeneration noch profitieren könnte, wenn diese nicht dafür sorgen würde, dass ihre eigenen Renten schon heute zugunsten sozialer Projekte gekürzt werden, boshaft hinterher zischend mit „Das haben die alten, reaktionären Säcke jetzt davon!“.

      (Dass es durchaus ansatzweise in der Geschichte der BRD einen vergleichbaren Demografiewandel über einen Zeitraum gab – eben nicht, wie es immer dargestellt wird dieser einmalig ist – , nämlich nach dem Krieg, wenn auch der Nachwuchs vorhanden war, sei nur nebenbei erwähnt.)

    • .....
      Die Jugend denkt schon, das kann ich ihnen jetzt als einer der (mit 26) wohl irgendwie noch zur Jugend gehört sagen, nur tun sich da mehrere Probleme auf:

      1. Die Lehrkräfte sind (zumindest hierzulande) oftmals ziemlich grün und unterrichten auch entsprechend. Das dort gelernte ist dann nicht ganz so leichter wieder abzustreifen.

      2. Die Jugend die sich Gedanken macht, äussert sich meist nicht gross, die machen ihr Ding, machen ihre Ausbildung und versuchen möglichst gut voran zu kommen um am Ende vom Tag noch was vom Kuchen abzukriegen. In meinem Freundeskreis war schon vor 10 Jahren klar, dass sich das mit der Rente für uns wohl nicht mehr ausgeht. Aber wir beissen die Zähne zusammen und sorgen eben selber vor, so wie der Don es aus Italien beschreibt, mit möglichst baldigem Eigenheim und Geld auf dem Konto oder unter der Matratze (mehr und mehr unter der Matratze). Die denkende Jugend ist zu beschäftigt um auf Twitter, Facebook und anderswo grossen Aufstand zu machen, denn die hat realisiert das es bei der Reise nach Jerusalem immer wen gibt der am Ende keinen Stuhl hat und einem Twitter und Co. keinen Stuhl beschaffen.

  2. Wieder mal sehr schön formuliert
    Vielen Dank, jedesmal erbauend.
    Inhaltlich betrachtet, ist die G8 bereits eine Verlagerung des ersten Schuljahres in die KiTa, der Bachelor eine Verlängerung des Arbeitslebens um mehrere Semester, zusammen mit Wegfall der Wehrpflicht und Rente mit 67 kommen da schon ein paar Jahrgänge zusammen. Kombiniert mit Verschlechterung des Gesundheitswesens und der Pflege und perspektivisch dann auch kürzerer Lebenserwartung eines Teiles des Gesellschaft passt der Quotient fast wieder.
    Interessant, dass kaum jemand die o.a. Maßnahmen unter dem Blickwinkel Rente betrachtet. Insbesondere die Parteien, deren eigentliche Klientel darunter besonders leidet, scheinen besonders ignorant. Mit bezahltem Eigenheim, Ferienhaus, ein paar vermieteten Objekten und gefülltem Depot sowie ein paar Pöstchen neben der Rente ist die Kürzung der staatlichen Rente bei früherem Rentenbeginn zu verschmerzen.
    Als typischer Angesteller mit zwangsweiser Frühverrentung Ende 50/Anfang 60 weniger.

  3. Das Töpfesystem sollte unbedingt eingeführt werden
    Dann würden sich sooo viele Projekte von selbst erledigen. Ach ja. Träumen wir weiter von Töpfen oder unseren Bildern…

  4. Mehr Beitragszahler und weniger Rentner
    Wie währe es wenn die künftigen Beitragszahler einfach viel besser verdienen würden? Hat mal jemand ausgerechnet wie viel Produktivitätszuwachs nötig währe damit so viel in die Kasse kommt wie gebraucht wird? Oder ist das zu kapitalistisch gedacht? Wenn, sagen wir mal jeder das doppelte verdienen würde währe die Sache doch erledigt, oder?

    • Titel eingeben
      Das meinen sie jetzt aber nicht ernst, oder?

      Das würde ja bedeuten, die Umverteilung von unten nach oben, in eine Umverteilung von oben nach unten umzukehren!

      Wohl Kommunist, was?

    • Produktivität
      Prinzipiell gute Idee. Aus dem ganzen Schlamassel rauswachsen. War früher auch überall angesagt, rein narrativ. Die Realität zeigt leider seit einigen Jahren sinkende Produktivität.

      Aber Vorschläge und Anregungen, dies zu ändern, sind natürlich gern gesehen.

      Wenn jeder das doppelte leistet, sollte es schon möglich sein, dass jeder das doppelte verdient.
      Ob es als Folge sinnvoll wäre, dass jeder die doppelten Rentenansprüche erwirbt und wie diese wiederum zu bezahlen wären bzw. in welcher Potenz dann ggf. zu leisten wäre.

      Warum wird das Modell Zusatzrente des ÖRR nicht einfach allgemein eingeführt?

      Nachdem ja für die Zudrängenden für die notwendigen zig-Milliarden auch niemandem etwas weggenommen werden musste und muss, sollte es für die Politik doch ein Klacks sein, diesen Zaubertrick zur Freude auch im Land bereits wahlberechtigter Bevölkerungsteile vorzuführen.
      Wenn sich die Kanzlerin dennoch lieber um Afrika kümmern möchte, wer spräche dagegen, diesen Zaubertrick nicht noch ein weiteres Mal zu wiederholen? Heiko Maas sicher nicht.

    • den Produktivitätsgewinn
      stecken sich die Produktivkapitalbesitzer ein. Damit ist die Sache dann erledigt.

    • Nicht umverteilen sondern erschaffen
      TDV, ich denke nicht an die Umverteilung akkumulierten Vermögens. Dies ist wohl nicht Zielführend. Eventuell ist es ja vernünftiger sich darüber Gedanken zu machen wie das daß Vermögen schafft, also die Mechanismen der Kapitalakkumulation, zu generalisieren. Wenn Du so willst Kapitalismus für alle.

      Sakra, ich denke nicht an Anspruch sondern an Wirklichkeit. Also jeder soll bekommen das er braucht. Nicht Goldkante mit Sahnehäubchen sondern eine ordentliche Position in einer ordentlichen Gesellschaft.

      Dies zu erreichen sollte möglich Sein durch Sparen und Schaffen. Also kein Geld für Banklhausener Museen, nordländische Elbphilharmonieen oder auch Flughäfen die nicht fertig werden. Und die gesamtdeutsche Energiewenden sollte man sich einfach schenken. Auch Krieg für das wohlige internationale Gemeinschaftsgefühl in entfernten Regionen zu führen; dies alles gillt es zu unterlassen.

      Und Schaffen geht auch. Das fängt wohl damit an das zu kopieren oder besser zu generalisieren das die die es geschafft haben zeigen. Schaffe, schaffe, Häusle baue! Butterbrot statt Schnitzel kaue!

      Wie währe es den damit? Oder besser: zieht da einer mit?

    • Titel eingeben
      @ Gast:
      Sie mögen in ihrem Enthusiasmus ja recht haben. Ich selbst zähle mich ebenfalls zu ihrer Kategorie – und kümmere mich um meinen Sch… am liebsten selbst – dann weiß ich wenigstens wem ich den Erfolg bzw. Mißerfolg zu verdanken habe. Das Schlüsselwort heißt hier „Verantwortung“ und fängt immer bei einem selber an.

      Es gibt da aber – wenn wir mal über den einzelnen hinaus gehen – ein Problem: Es gibt unterschiedliche Menschen – und leider auch solche die nur dann zur Höchstleistung auflaufen wenn es darum geht an das von anderen Leuten erwirtschaftete Geld ran zu kommen bzw. dieses Auszugeben oder Menschen, die gern ihrer Ideologie folgen und diese als Verbindlich für alle Empfinden..
      Und hier finden sich dann Projekte wie gewisse Flughäfen die nicht fertig werden, undurchdachte Bürokratiemonster a la Mindestlohn oder Gesundheitsfonds, Die Schaffung eines bunten Deutschlands (inkl. Kampf gegen Hatespeech und gegen „Rechts“ – und das sind sie lt. deren Lesart auch), indem jeder der auch nur Kritik am tollen Multikulti übt bzw. an der kulturellen Bereicherung der zahlreichen Hormongesteuerten männlichen Zuwanderer sowie deren akademischer Ausbildung zweifelt sofort diskreditiert und niedergebrüllt wird.

    • Titel eingeben
      Ich dachte der Denkfehler sei ihnen klar, aber das war wohl mein Irrtum…. Sie schrieben:
      „Wenn, sagen wir mal jeder das doppelte verdienen würde währe die Sache doch erledigt, oder?“

      Es müsste ihnen doch eigentlich klar sein, dass sich bei sowas die Preise auch verdoppeln und man genau da wär wo man jetzt auch ist. Oder gilt ihre Verdoppelung nicht die im Handel Tätigen?

    • Titel eingeben
      Eventuell ist es ja vernünftiger sich darüber Gedanken zu machen wie das daß Vermögen schafft, also die Mechanismen der Kapitalakkumulation, zu generalisieren.
      Ah, das vergessene Zauberwort, daß das noch jemand kennt!

  5. Mangel an Gärung des Gedankens ?
    „Dafür liest man Vorschläge der CDU, das Renteneintrittsalter an die Lebenszeit zu koppeln. Steigt das erwartbare Alter, muss man eben auch länger arbeiten.“

    Frauen leben (darauf hat danisch.de hingewiesen) leben länger (siehe Sterbetafel der dt. Aktuare). Die müssten demnach dann ja länger arbeiten als Männer ?
    Wird sicher eine interessante „Gerchtigkeitsdiskussion“

    • Die Frau ...
      ist doch nur ein Konstrukt der Gesellschaft. Haben Sie etwa die Genderdebatte oder die erheiternden Kommentare mancher dazu verpasst?

    • Women like silent men. They think they're listening
      Yep, Frauen sind nur ein Konstrukt. Männer ebenfalls.

      Nur: Selbst das Konstrukt ist nur ein Konstrukt.

      Aber: Außer all den Konstrukten haben wir keine Realität.

      Ergo: Konstrukte sind unsere Realität.

      …was zur Folge hat:

      Frauen sind Realität.

      womit die Probleme erst beginnen…

    • So läuft es aber bekanntlich nie
      Wenn Frauen (bekanntlich) länger als Männer leben, wird das üblicherweise nicht zur Folge haben, dass sie länger arbeiten müssen, sondern dass Männer ihren Lebenswandel an den der Frauen anpassen müssen (also: (sehr teure) gesundheitliche Vorsorge, Alkohol- und Tabakkonsum, Ernährung, allgemeiner Lebenswandel, statt Überstunden Teilzeitbeschäftigung) … – ES SEI DENN – und das passiert gerade – , die Frauen gleichen sich von sich aus in all diesen Punkten den Männern an, teils gezwungenermaßen (Arbeit, Gesundheitsvorsorge, Ernährung), teils wieder aus Lust und Laune (wieder steigender Konsum der Frauen).

    • Genderpolitik
      „Frauen leben leben länger. Die müssten demnach dann länger arbeiten als Männer!“
      Endlich mal ein politisch korrekter Vorschlag, den ich voll unterstützen kann.

  6. Titel eingeben
    „die wir “Österreicher“ nennen und für die Wettschöpfung versklaven“

    Kusch wir haben möglichkeiten euer Demographie Problem zu lösen,

    was macht ihr wenn wir unsere Entwicklungshelfer zurückholen und die ganzen Abspüler in Ausbildung zurückschicken. :))

    das kommt davon, wenn man mehr Exportieren (€) will wie China,
    im Fußball sieht man es gut, Europameister zu sein zählt nicht, Weltmeister muß man sein.

    Der Rest sind Kolleterallschäden.

    Ps: freut euch auf die Vignette für alle, Schäuble hats nötig.

  7. Sterbehilfe
    Vor einer breit angegelegten Euthanasie wird es zu einer Lockerung familiärer Sterbehilfe für Alte kommen.

    Krankenkassen würden um kostenträchtige Mitglieder erleichtert und Krankenkassenbeiträge könnten stabilisiert werden.

    Pflegenotstände würden schwinden und Pflegekassen entsprechend entlastet.

    Rententräger würden entlastet und in der Folge würde der Druck auf zunehmende Rentenbeiträge geringer.

    Erbschaften könnten früher statt finden und so den staatlichen Haushalten mittels einer gelungenen Erbschaftssteuerreform ein erkleckliches Sümmchen in die Kasse spülen.

    Von widerspenstig am Leben hängenden Alten besetzter Wohnraum würde frei, so dass sich mancherorts Enpässe auf den Wohnungsmärkten auflösen könnten.

    —–

    Ich mag mir so eine Diskussion nicht vorstellen. Diese würde natürlich mit anderen Argumenten geführt, der Empathie für leidende Alter, einem fürsorglichen Mitgefühl, dem Recht auf Selbstbestimmung und allerlei dergleichen mehr.

    —–

    Halten wir mal Augen und Ohren auf.

    Das brächte doch einiges an Vorteilen oder?

    • Zu Hilfe geholte Menschen z.B. aus Somalia, die wegen des auch durch
      Bürgerkriege niedrigen Durchschnittsalters der Bevölkerung älteren Menschen dort nicht so oft begegnen, wegen des Hexen- und Geisterglaubens in ihren Ländern aber sehr wohl überzeugt sind, dass insbesondere der Tod alter Frauen ihnen bei der eigenen Lebensbewältigung hilfreich sein kann, können durchaus mithelfen, das Demographieproblem hier zu lösen:
      http://www.gn-online.de/nachrichten/obduktion-ergibt-seniorin-nach-attacke-erstickt-170656.html
      Dass es dabei ein wenig heftig blutig zugehen kann: Schwamm drüber.

    • Das wird wohl noch aus einem anderen Grund die wahrscheinlichste Variante...
      Lieber Don!

      Man darf das Ganze nicht immer nur unter dem monetären Aspekt sehen. Da könnte man natürlich für später vorsorgen (und macht es auch kreuzbrav, trotz der desaströsen EZB-Zins-Enteignungpolitik).

      Aber haben Sie schon mal drüber nachgedacht, wer die vielen Alten eines Tages pflegen soll? Silberkannen und Gemälde wischen einem nun mal nicht den Hintern ab und helfen auch nicht beim Ankleiden. Auf osteuropäische Pflegekräfte brauchen wir nicht zu setzen. Der Zusammenbruch des Ostblocks hat dort bei den Geburtenraten ähnliche Effekte gehabt wie in Ostdeutschland.

      Und das die im letzten Jahr hinzugekommenen, hauptsächlich männlichen „Fachkräfte“ ungeeignet sind, um unsere Omis zu versorgen, dass konnte nur der verblendetste Gutmensch glauben. Die wollen doch alle nur Fußballprofi werden oder Medizin studieren (hat denen eigentlich schon mal einer den Numerus-Clausus erklärt :).

      Und ob sich eine demente alte deutsche Frau einfach so von einem wildfremd aussehenden Mann waschen lässt, der sie wegen mangelnder Sprachkenntnisse noch nicht mal verbal beruhigen kann, das steht auf einem völlig anderen Blatt.

      Selbst bei den jungen arabischen Frauen frage ich mich, ob, von ein paar Ausnahmen abgesehen, ein Einsatz in der Pflege wahrscheinlich ist. Wer es kopftuchbewehrt ablehnt, Männern die Hand zu geben, der wird wohl auch nicht fremde deutsche Männer an intimen Stellen waschen.

      Was heißt das jetzt für die Jungen: sie werden malochen bis zum Umfallen, um all das zu finanzieren, nebenbei ihre eigenen Kinder erziehen (hoffentlich!!), die Alten versorgen und zusätzlich noch für die „Menschengeschenke“ des letzten Jahres aufkommen müssen, die Randale machen, wenn sie in Deutschland nicht die erhoffte Rundumversorgung bekommen.

      Hat bei den ganzen Rufen nach mehr Polizisten, Bundespolizisten, Soldaten, Sozialarbeitern, Lehrern usw. schon mal jemand drüber nachgedacht, das jeder dieser zusätzlichen Polizeianwärter einer weniger ist, der Industriemechaniker lernt oder Dachdecker oder Gas-Wasser-Installateur?

      Und aus all dem folgt zwangsläufig die Methode „sozialverträgliches Frühableben“ für die Alten, um wenigstens ein Problem los zu sein. Da sollten wir uns, als jetzt Mittelalte und dann später Betroffene, gar keinen Illusionen hingeben.

      Bis dahin werden wir aber den „Weg des Don“ gehen und unser Leben genießen, mit blauem Himmel, Bergen, Käsespätzle und guten Büchern. Dann beißen wir wenigstens glücklich ins Gras :)

      PS: oder es kommt schon vorher zum ganz großen Knall, aber da haben wir dann andere Probleme, als Sozialversicherungen.

    • Der Imprt von Osteuropäerinnen läuft immer noch wie geschmiert und nach Aussagen einer Bekannten, die damit gute Geschäfte macht, wid das auch so bleiben. Zum Verständnis reicht es, nach Bunzlau zu fahren und dann dort über die Dörfer. Dagegen sind sogar fertige Favelas wie Düsseldorf und Hamburg etträglich.

    • @Don Alphonso 9:25 Uhr
      Z.Zt. ist natürlich das Modell Osteuropäerinnen unschlagbar. Aber in 25 Jahren, wenn die jetzt Mittelalten Rentner sind, sieht das schon ganz anders aus.

  8. Wahr, zynisch, treffend
    Nichts gegen Ihre dummen Gedanken und die Beiträge aus dem Gästeflügel, weshalb aber lassen Sie den Gedanken außen vor, dass man bald einmal denen ans Eingemachte gehen wird, die heute noch von sich sagen können ”mir langt’s“. Leute, die über Gästeflügel und Mietwohnungen gebieten, über Roadster und über Gemäldesammlungen, die vorsorglich (!) dem Kulturgüterschutz unterworfen wurden?
    Letzteres ein Gesetz mit dem Zweck, die Verwertung von deutschem Kunsteigentum z. B. bei Sotheby’s in London zu unterbinden, mit dessen Erlös der Aufbau einer neuen Existenz außerhalb der sozialistischen Neuzonen finanzierbar würde.

    Das Narrenschiff hat doch schon ordentlich Schlagseite und wird die aufkommenden Stürme kaum überstehen.
    Haben Sie vorgesorgt und Ihr Rettungsboot klar gemacht, um den drohenden Enteignungen, unter welchen Titeln auch immer, zu entgehen?
    Oder vertrauen Sie auf die Kraft bayerischer Bürgerwehren und Freischützen, wenn’s ums Ganze gehen wird?
    So zynisch werden Sie doch nicht sein, oder doch?

    Dennoch Kompliment und Dank für den zielsicheren Stich in eine weitere dieser Eiterbeulen, für die eine realitätsblinde Politik verantwortlich zeichnet.

  9. Soylent Green
    Mein Titel ist eigentlich schon Kommentar genug. – Aber als ein zum ‚Gutmenschen‘ dressiertes und von ‚Gutmenschen‘ gegängeltes Wesen frage ich mich schon lange, wie der in der Gesellschaft allenorten gelebte Speziesismus überhaupt mit dem an jeder Straßenecke propagierten ‚No-Racism‘ (jüngstes Beispiel: das imperativ verfügte Airbnb-Community-Bekenntnis) zusammengehen.

    Wird das Haustier sterbenskrank, gehen wir mit ihm schweren Herzens zum Arzt und bitten diesen, das arme Tier von seinem Leiden zu erlösen.

    Bekommt das Hausschwein, die Grippe, die sein Fleisch für uns ungenießbar macht, werden Notstandsgebiete eingerichtet und schon bald darauf häufen sich in ihnen Kadaverberge, die den von Speziesismus befreiten Blick an ganz ähnliche Bilder -nur halt nicht mit Schweinen- denken lassen.

    Und ich denke, Ihnen geht es da, ähnlich wie mir:

    Es ist nicht so, daß wir nicht um die Feinheit und den vortrefflichen Geschmack eines Schinkens aus Parma wüßten. – Und auch nicht so, daß wir eine Salamine Finocchiona ob Ihres vorzüglichen Geschmackes verachten würden.

    Es ist einfach so, daß mir keine Leichen mehr kommen in Haus, geschweige denn in den Magen, weil ich diesen mit dem Genuß einhergehenden Speziesimus nicht gutheiße.

    Dies vorausgeschickt die Frage:

    Welchen Wert soll ich einer Ethik beimessen, die dermaßen auf den Vorteil der eigenen Gattung fixiert ist und sogleich in Schnappatmung verfällt, wenn auch nur jemand das Wort Euthanasie in den Mund nimmt.

    Zuweilen kommt mir der ‚dumme Gedanke‘, daß wir im Kern unserer Gesellschaften neben Häusern für Geburten auch Orte für einen aktiven letzten Rückzug bräuchten, in denen man bei wachsendem Bewußtsein Abschied vom Leben nehmen und es aus freien Stücken dem großen Stirb und Werde zurückgeben kann.

    Ich für meinen Teil würde jedenfalls ein solches Sterben einem Dahinsiechen auf irgendeiner Intensivstation vorziehen.

    Und, auch diese Frage erscheint mir mehr als berechtigt:
    Warum nicht den ‚Göttern‘ auf solch eine ‚humane‘ Weise freiwillig Blut zollen, wenn sie es doch eh von dem Menschen werden fordern?

    • Mir stellt sich die Frage, wie materialistisch Ihr Menschenbild ist
      Bei dem Wort @Speziezismus
      haben meine Kater die Ohren gespitzt.
      Aber wenn sie heute Nacht wieder Mäuse reinschleppen, dann ist das bestimmt schon wieder vergessen.

    • Wieder die Klischees
      Das „Dahinsiechen“ auf der Intensivstation ist doch mehr Klischee als Realität. Es wird sehr oft normaler und schneller gestorben (auch in vielen Krankenhäusern) als man allgemein denkt.

      Natürlich ist Leid nur schwer zu ertragen und wir müssen alles tun, um es zu lindern. Aber in einer Gesellschaft, die den Unterschied nicht mehr kennt zwischen Bekämpfung des Leids vs Bekämpfung/Tötung des Leidenden möchte ich nicht leben.

    • Dazu gehörte ja erwachsen und verantwortungsbewusst mit sich selbst
      umgehen zu können. Und zu dürfen. Selbst das versuchen uns die Politiker zu nehmen: das eigene, selbstbestimmtes Sterben.
      Gehen Sie doch mal in ein Altersheim uns schauen Sie sich an, wie die Menschen dort zu essen und trinken genötigt werden – auch wenn sie nicht möchten. Und wenn nicht freiwillig, kommt die Androhung des Schlauchs.
      Und erst die Ärzte, die den Tod bis zum Schluss als Feind bezeichnen. Da wird auf Teufel komm raus auf Lebensverlängerung hingearbeitet – zu welchen Bedingungen das dann stattfinden muss – egal.

    • Alten- und Pflegeheime
      es wird reingestopft und gepampert, ob jemand will oder nicht. Meinem Mann hatte man eines Mittags irgendein Nudelgericht verabreicht, obwohl er seit Wochen nur noch Joghurt aß. Ich fand ihn dann am Nachmittag völlig weggetreten im Sessel sitzend und auf ihm das erbrochene, ungekaute Mittagessen. Wir bekamen ihn einfach nicht wach und so packte ihn das Pflegepersonal in Sitzstellung ins Bett.

      Es wäre für jeden rat- und wohl auch heilsam, mal in ein Pflegeheim zu gehen, dort ein oder zwei Stunden zu verbringen. Der Wahn, uralt werden zu wollen, vergeht einem dort ganz schnell. Nicht jedem ergeht es wie Helmut Schmidt, der bis ins hohe Alter zwar geistig fit war, aber das Knochenweh von ihm wünschte man auch keinem.
      Es hapert irgendwann entweder im Oberstübchen oder an den Knochen, selten, dass jemand mit 90 und älter körperlich und geistig noch absolut fit ist.

      Aber in den Heimen kommen erschwerend noch die Angehörigen dazu, die einfach nicht hinnehmen können, dass ein Leben zu Ende geht. Also wird das volle Programm gefahren, Intensivstation, Schlauch und Zwangsernährung. Und das Heim ist erstmal die Verantwortung los.

      Dass der Bundestag uns den Zugang zu Sterbehilfe erschwert hat, ist noch ein ganz anderes Thema. Dazu hatte Fischer einen sehr lesenswerten Text.
      http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-04/sterbehilfe-selbstbestimmung-bundestag

    • TS
      Sie fragen welchen Wert man einer Ethik beimessen soll? Das darf jeder halten wie er will, die Idee, dass Politik tatsächliche Probleme löst ist viel zu optimistisch.
      Die Regierung bemüht sich zwar und schränkt die medizinische Versorgung für nicht-Barzahler ein… aber wird das reichen?

      Viel wichtiger ist, dass die Evolution sich kein bisschen um die Interessen der menschlichen Spezies kümmert. Überbevölkerung, Umweltzerstörung, Klimawandel und anderes sorgen ganz allein für die Lösung von Problemchen wie Geldmangel für angemessene menschenwürdige Renten.
      Menschen nehmen sich dermassen wichtig, dass man manchmal aus dem lachen gar nicht herauskommt. Alle haben gerade ein Papier unterzeichnet, dass der Temperaturanstieg auf 2°, wenn nicht gar 1,5° zu begrenzen ist. Ein Papier unterzeichnet… wer da keine Lachanfall bekommt ist einfach nur dumm! Selbst wenn man es wirklich wollte, es wäre technisch gar nicht möglich!
      Für den Bemessungszeitraum sind wir 2016 bereits bei 1,4°.
      Und morgen erlässt man ein Gesetz gegen Erdbeben….

      Sie werden sehen, das wird sich alles von ganz allein regeln.

    • You look like a little girl when you're scared.
      @tdv

      Jesus, Sie haben das große Ganze ins Blickfeld gerückt.
      Vorbildlich.

      Dann muss ich ja gar nicht mehr schreiben, dass der Lauf der Dinge immer das aussortiert, was zuviel ist. So wie 1914 zuviel junge Menschen und 1939 immer noch zu viele junge Menschen, so sind es jetzt zuviel alte Menschen.
      In Europa.

      In Afrika sind die Zustände eher wie 1914.
      Nun gut: Eher schlimmer.

      Wir sind mitten drin, im Wahnsinn. Nur hier und dort hat es noch keiner begriffen.

      Man glaubt wirklich noch an Immobilien und Rentenpläne und Versicherungen und all das Zeug aus der guten alten Zeit.

      Vielleicht ist das alles auch nur ein Nummer zu groß für Normalsterbliche.

    • @ Frau Simon; Trennung der Diskussion um Pflege von der über Sterbehilfe
      Ich habe als Schüler Sonntagsdienst in einem Pflegeheim gemacht. Obwohl ich die Dinge damals noch sehr idealistisch sah und daher steil zum Boden geführt wurde, habe ich dennoch gespürt, dass die Würde durch die Tortur nicht antastbar war (wir können sie nicht zerstören, weil wir sie nicht erschaffen können). Für mich war das auch eine religiöse Frage: wenn es Gott gibt und er Mensch geworden ist, dann ist all das in ihm aufgehoben. Als ich später im Philosophiestudium auf Emanuel Levinas stieß, fand ich all dies in großartiger Form philosophisch und religiös (von einem gläubigen Juden, der nicht an die Menschwerdung Gottes glaubt!) in einer vorher nicht geahnten Radikalität gefaßt.

      Die Härten, die bei manchen ja nicht erst im Alter in der Pflege bestehen, sollten nicht dazu verleiten, das Leid und den Leidenden miteinander zu verwechseln oder gar um der Tilgung des Leides willen den Leidenden zu negieren oder sogar ihn nivellierend euthanasieren zu wollen.
      Die Frage nach einem guten Tod (eu thanatos) stellt sich wie die nach dem guten Leben komplex, oftmals für jeden anders, aber sicher nie im Sinn einer Sterbehilfe in aktiver Form.
      Sterbehilfe ist keine Antwort auf Leid!

      Ich verstehe Ihren Kommentar, Frau Simon, in dem Sinn, Daß man die Pflegedebatte von der um Sterbehilfe strikt trennen muß.
      Hoffe, ich unterstelle Ihnen damit nicht meine eigenen Ansichten!

    • Zur Situation in Pflegeeinrichtungen/Hospitzen
      Ich habe vor einiger Zeit einen wirklich blöden Bericht über die Planungen in einer Stadt in Südhessen lesen müssen.
      Kurz zum Inhalt: Man plante eine Pflegeeinrichtung für sterbende, wollte diese aber nicht an das städtische Krankenhaus angliedern sondern plante einen Neubau am Rande der Stadt. Kurz nach der Eröffnung gab es noch einen Bericht über neue Mitarbeiter. Man hatte mit Hilfe der Arbeitsagentur vorher arbeitslose junge Frauen in 1-jährigen Kursen zu Pflegehelferinnen ausgebildet die sich dann um die Schwerstkranken kümmern sollten.

      Das liest sich zunächst ganz nett.
      Nun 2 kritische Anmerkungen.
      Es wurden nicht über Pflegekräfte mit 3-Jähriger Ausbildung und zB Onkologieweiterbildung und Berufserfahrung berichtet.
      Die professionelle Pflege von zB Krebskranken im Endstadium ist aber nichts für Anfänger. (Was sagt der Gesetzgeber zum Personalschlüssel für solche Einrichtungen)

      Die Entfernung zum Klinikum sorgt dafür das fachärztliche Konsile erschwert werden. In einem Hospitz als Abteilung eines Krankenhauses bekommt der Patient seine ggf nötige fachärztliche Untersuchung/Behandlung (zb optimierte Schmerztheapie) innerhalb von wenigen Stunden)

      Das Problem für das Krankenhaus besteht ggf darin das man nicht so ganz genau weis wie die Behandlung sterbender mit der Krankenkasse abzurechnen ist.
      Wie lautet das Behandlungsziel? – Schmerzfreiheit würde ich zB sagen. Oder Frei von Atemnot und unnötiger Angst etc….

    • Pflege und Sterben, Herr Feldmann,
      sind zwar zwei Paar Schuhe, Pflege und auch Leben führen aber letztlich immer zum Tod. Wie der für den einzelnen aussehen mag, muss jeder für sich entscheiden oder den Lauf der Dinge nehmen, wie sie kommen.
      Ich habe absolut keinen Glauben, akzeptiere aber den der anderen, die mich bitte nicht bekehren wollen. Es wäre völlig aussichtslos. Wobei ich mir nie Gedanken gemacht habe, ob das nun Atheismus oder sonstwas ist, es ist mir schlichtweg egal.

      Ich empfand die pseudoreligiöse Heuchelei im Bundestag mit Negierung des Wählerwillens, der sich eindeutig für zumindest Erleichterung des Zugangs zur Sterbehilfe aussprach, als unsäglich.

      Wenn sich jemand aus religiösen oder welchen Gründen auch immer nicht suizidieren will, gut, wer das aber möchte, sollte dazu die Möglichkeiten bekommen. Und das hat man der Allgemeinheit arg verkümmelt.
      Ein Staat, dem das Volk am Ar… vorbeigeht, sollte dem Volk zumindest Möglichkeiten geben, sich aus einem als Elend empfundenen Zustand mit Anstand befreien zu können.

    • @TDV 6.11. /4:44
      „Menschen nehmen sich dermassen wichtig, dass man manchmal aus dem lachen gar nicht herauskommt. Alle haben gerade ein Papier unterzeichnet, dass der Temperaturanstieg auf 2°, wenn nicht gar 1,5° zu begrenzen ist. “

      Alfred Jarry, Ubu Roi (1898):

      Messieurs, la séance est ouverte et tâchez de bien écouter et de vous tenir tranquilles.
      D’abord, nous allons faire le chapitre des finances, ensuite nous parlerons d’un petit système que j’ai imaginé pour faire venir le beau temps et conjurer la pluie.

      Merkel & Schäuble hätten es nicht besser sagen können.

    • Titel eingeben
      @Feldmann

      ich hingegen habe nach der Schule den Dienst in einer Organisation begonnen, die sich ausschließlich auf Sterbehilfe spezialisiert hat.

      Nannte sich Bundeswehr.

    • Titel eingeben
      Nett zitiert Thomsen, ich mag Ubu natürlich. Deswegen hatte ich ja auch angekündigt, dass man demnächst ein Gesetz gegen Erdbeben erlassen wird.

      Das Problem mit Diskussionen zu solchen Themen ist halt jedesmal, dass sich ein leider recht grosser, dafür aber umso alberner Teil, selbst der gebildeten Menschheit weigert, zunächst mal die vielleicht traurige, aber trotzdem wahre Banalität zu akzeptieren, dass wir in einem sinn- und ziellosen Universum herumkrebsen, und uns eine Bedeutung zumessen die man surrealistisch nennen kann.
      „It is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing.“

      Oder wie mein indischer Guru mir auf die Frage antwortete: Was haölten sie denn von der menschlichen Zivilisation? „Das ist eine gute Idee, man sollte es mal ausprobieren.“

      Und was machen diese von der Mehrheit der Bürger gewählte Regierungen? Sie verbieten die Existenz von Organisationen, die Menschen, die nicht mehr wollen oder nicht können, ihrem Leben ein würdevolles, schmerzfreies Ableben zu ermöglichen.
      Schliesslich muss man der Mehrheit der Blöden nach dem Maul reden, sonst wählen die einen anderen korrupten Lügner, oder gar einen Volldeppen der den ganzen Mist tatsächlich selber glaubt.

  10. Einen Dummengedanken haben Sie offensichtlich noch nicht gehabt:
    Die Reiser, die ( http://blogs.faz.net/stuetzen/2013/11/16/verkauft-die-kinder-uns-fehlt-das-geld-4060/#comment-100794 ff.) zur Veredelung den Nichtmehrsotollfruchttragendenstämmen aufgepfropft werden sollen, haben allerdings – erfahrungsgemäß auch ihre Folgegenerationen – eine erheblich Geringerelebenszeitdauererwartung als die Alteingesessenenkartoffeln – folgerichtig kanndarfsollmuss das Rentenbezugeintrittsalter wieder gesenkt werden. Cui bono? Na, natürlich all denen, (Vorsicht: doppeldeutig!) die Sie immer so heftig abwatschen: „…Steigt das erwartbare Alter, muss man eben auch länger arbeiten. Für die angebliche “globale Elite“, für die sich kreativ prekäre Existenzen vor dem 40. Lebensjahr halten, sind das wenig erbauliche Aussichten…“ und eben deswegen wollen die die Grenzen weit(erhin) geöffnet halten.

  11. Meine Erfahrung ist da anders
    Was meinen Verwandten und Freundeskreis betrifft, stimmt dieser Satz nicht: “Die jungen Leute demonstrieren wegen TTIP und der Vorzeigefeministin Gina Lisa, aber nicht für die eigene Rente”. Gegen TTIP (und CETA) haben mir Gleichaltrige demonstriert und sich mehr als gewundert, dass ich nicht teilnehme. Meine Töchter und Neffen haben mir wiederholt gesagt, dass sie nicht glauben, eine Rente zu kriegen. Aber das sie in der Gesellschaft den Alten gegenüber eine Minderheit sind und nicht glauben, sich dagegen wehren zu können. Es gibt eben mehr Babyboomer im Rentenalter als junge Erwerbtätige……
    .
    Mich hat dieser Satz von Frau Nahles reichlich geärgert: «Wir wollen keine starren Regelungen, dass Arbeitnehmer bis 70 Jahre arbeiten müssen.» Die Menschen sollten gesund und körperlich fit das Renteneintrittsalter erreichen.” Warum sollen Menschen fit das Rentenalter erreichen? Wenn jemand fit ist, soll er für sich aufkommen. Wenn er oder sie nicht mehr fit genug ist, voll zu arbeiten können, dann eben Teilzeit. Aber dieser Anspruch auf fites Rentensein finde ich eine Zumutung für die jüngere Generation, die Kinderkriegen und Pensionskosten für die Alten stemmen muss. (Freunde mache ich mir mit dieser Haltung natürlich nicht. Das ist mir schon klar.)

    • Titel eingeben
      „Warum sollen Menschen fit das Rentenalter erreichen? Wenn jemand fit ist, soll er für sich aufkommen. “

      Da bin ich ganz ihrer Meinung. Ich habe mich deshalb auch mein Leben lang bemüht keine Stellung anzunehmen die mich dazu zwingt Rentenbeiträge zu zahlen. Was natürlich für ihr Systrem ratsam wäre, wäre eine Erbschaftssteuer von 95%, damit für alle gleiches Recht gilt.
      Im Vergleich zu ihrem Vorschlag ist also Don Alphonsos Wiedereinführung der Leibeigenschaft sinnvoller.
      Was ihre Argumentation (vielleicht ists ja auch nur mal so ins Blaue gedacht?) vergisst ist, dass man je jetzt schon den Leuten ihre Beiträge trotzdem abzieht, nur, ohne das die dafür noch etwas Ausreichendes zurückerhalten werden.

      Und genau das haben wir ja auch bereits. Man nennt es Altersarmut… Recherchieren sie doch einfach mal, wieviele der Rentenbezieher mit Hartz IV aufstocken müssen. Hundefutter wird ja auch immer teurer und ab und zu will jeder mal Fleisch essen.

      Recherchieren sie einfach nur mal so aus Spass, machen sie mal!

    • Wir haben bereits eine Leibeigenschaft durch den Staat. Ich bin nur dafür, sie wieder zu privatisieren.

    • "Anspruch auf fites Rentensein finde ich eine Zumutung für die jüngere Generation"
      @Lisbeth Heuse

      Besorgen Sie sich doch einfach mal stat. Zahlen bzgl. Berufsunfähigkeit vor Renten-Eintritt. Beispielsweise. Zum einen. Zum anderen ist es schon heute so, daß Renten-nahe Langzeit-Arbeitslose zwangsverrentet werden. Mit den entsprechenden Einbußen versteht sich. Diese Zahl würde sich bei der von Ihnen präferierten Lösung nicht nur drastisch erhöhen. Auch die Zahl der jetzt schon sehr stark steigenen Armuts-Rentner, also die Zahl derer, die „Grundsicherung im Alter“ beantragen müßten, würde weiter ansteigen. Was zwar bei dem von Ihnen präferierten Modell nicht mehr über Renten-Beiträge, dafür aber über erhöhtes Steuer-Aufkommen zu finanzieren wäre.

      Mithin also eine Milchmädchen-Rechnung, ältere Arbeitnehmer fitter machen zu wollen, als Sie den stat. Werten der versammelten Krankenkassen nach tatsächlich sind (s.a. gesetzlich verordnete Rückstellungspflichten für diese als kostenintensiv schon vor 2012 von der Regierung durchaus anerkannte Risikogruppe höheren Alters, seinerzeit zu Lasten billiger „Anlock-Tarife“ für jüngere PKV-Einsteiger).

      Nun könnte man argumentieren, dass mit der Verlagerung des in Frage stehenden zusätzlichen „unfitten“ Teils der Rentner-Versorgung vom Rententopf auf das Steuersäckel ein breiterer gesellschaftlicher Rücken gefunden wäre. Diese Rechnung mutiert dank virtuell aufziehbarer Hausfassaden zur gefälligen Anbringung einer bis zu 5stelligen Zahl von Briefkästen in „nations with border“ wie Delaware allerdings ebenfalls zu einer Milchmädchenrechnung. Ob die von Hn. Schäuble jüngst wildentschlossen angekündigte Briefkasten-„Offenlegungspflicht“ daran etwas ändern wird, darf jedenfalls angesichts der Nichterfolge im Bereich der gestiegenen Schattenbank-Finanzrisiken seit 2008 aus guten Gründen bezweifelt werden.

      Bevor sich also die Generationen sinnlos entsolidarisieren lassen, schau’n Sie doch hier mal rein. Da wäre noch eine zumindest Schadensbegrenzungs-Schraube, an der man drehen könnte.

      „Unterstellt man, dass Zuwanderer im Durchschnitt nur mit einer mehrjährigen Verzögerung in den Arbeitsmarkt integriert werden können, erhöht sich die Nachhaltigkeitslücke auf 228 Prozent des BIP. Im Vergleich mit dem Szenario „ohne Flüchtlingswelle“ ist das eine um 30 Prozentpunkte höhere Nachhaltigkeitslücke, was langfristigen Kosten von rund 878 Mrd. Euro entspricht. Wird darüber hinaus ergänzend angenommen, dass auch die Nachkommen der Zuwanderer nur eingeschränkt integriert werden können, steigt die Nachhaltigkeitslücke auf 251 Prozent des BIP an.“
      http://www.stiftung-marktwirtschaft.de/wirtschaft/themen/generationenbilanz.html

      Fitness im Oberstübchen vorausgesetzt könnte damit klar werden, daß DIESE Zuwanderungspolitik in Kombination mit dem von Ihnen präferierten Spät-Verrentungsmodell auf dem Rücken der Schwächsten unserer Gesellschaft gemacht würde. Von den Auswirkungen auf weitere Gesellschaftliche Bereiche wie Gesundheits- und Mietmarkt dabei noch gar nicht zu reden. Die ersten Armuts-Renter im Flüchtlings-Container gibt es ja schon. Ein populistisches „Gesundbeten“ Renten-naher Bevölkerungsschichten jedenfalls wird nicht ausreichen, wenn man an einer späteren auskömmlichen Rente tatsächlich interessiert ist.

    • Zuwanderung in das Renten-
      system, äh, nein, in die Sozialsysteme. Am schwedischen Beispiel durchgerechnet ergibt sich, daß es sieben bis 8 Jahre braucht bis Migranten gleichwertig am Arbeitsmarkt teilhaben; EU-weit dauert es 20 (!) Jahre.
      http://www.economist.com/news/finance-economics/21709511-too-few-refugees-not-too-many-are-working-europe-refugees-sweden-are
      Dieses Argument wurde anfang des Jahres hier schon gebracht, und könnte ein Thema für gute Recherche im Politikteil der Mutter sein. Reaktion der Politik damals: Ignorieren und weiter versuchen, das Wahlvolk mit Irrelevantem und Falschem ruhigzustellen. Heute dann vom Vorsitzenden der Partei mit den Stinkefinger-Repräsentanten eine Klage über Rücksichtslosigkeit in Deutschland.
      Kein Wunder, daß Pispers aufgegeben hat. Solches kann Kabarett nicht mehr überbieten.
      M. A. Titz


    • @ Lisbeth Heuser
      „Wenn jemand fit ist, soll er für sich aufkommen. Wenn er oder sie nicht mehr fit genug ist, voll zu arbeiten können, dann eben Teilzeit. Aber dieser Anspruch auf fites Rentensein finde ich eine Zumutung für die jüngere Generation, die Kinderkriegen und Pensionskosten für die Alten stemmen muss.“

      Damit die Alten den Jungen dann die immer weniger werdenden Arbeitsplätze auch noch wegnehmen?

      Schuld hätten dann auch die Alten: Können nicht loslassen, lassen die junge Generation nicht ran etc. Ganz abgesehen davon, dass man in vielen Bereichen keine alten Menschen mehr einsetzen will, weil sie nicht mehr ästhetisch repräsentativ oder zu langsam sind (am Rechner, an der Kasse etc.).

    • @Lisbeth Heuse
      Was ich an ihrer Idee so fantastisch finde ist, dass ihnen anscheinend eine Methode bekannt sein muss, mit der sich die Lebenswerwartung Einzelner präzise vorhersagen lässt.

      Haben sie da eine Quelle anzubieten?

  12. Rente, selten so gelacht..
    Erstmal merci werter Don für deine „dummen“ Gedanken.
    Ich habe herzlich bei der Lektüre dieser Zeilen gegrinst.
    Welches mir aber nach kurzer Zeit wieder vergangen ist,
    als ich an meinen, mir neulich zugestellten, Rentenbescheid, die liegt noch in ferner Zukunft, dachte.
    Wie sagt man so schön, „Zum lem z’wenig, zum sterm z’vui.“
    Glücklicherweise hab ich in jungen Jahren versicherungstechnisch vorgesorgt, nur bei den Zinsen usw. schwant mir Übles und ich bin mir nicht sicher, ob des bissl Flins überhaupt einen Unterschied macht.
    Na ja, wir werden es sehen.
    Zu deinem Punkt, eher Link, der Zwangsvorsorge unserer werten Berliner Gschaftlhuaba, fiel mir ein Post ein Quer ein:
    “ Wenn Sie schon jetzt nix haben, müssen Sie davon mehr weglegen,
    sonst droht Ihnen Alterarmut. – Die Bundesregierung, genau unser Humor.“

    Ich gebe zu, dass ich mich an manchen Tagen auch über die Prioritäten wundere. Erst heute über Reaktionen über diese unsägliche Mauer in Neuperlach drunt, bei der die schönsten Begriffe, Rassismus, durch das Netz flogen.
    Na ja die Argumentation der Befürworter ist eher schwach für die vorgesehene Höhe dieses Ungetüms, aber das Verwaltungsgericht hat ihnen Recht gegeben.
    Also soll man das hinnehmen oder bei der nächsten Instanz klagen.
    Da vertraue ich lieber mal der Justiz, bevor ich da ein Fass aufmache.
    Es gibt, wie du richtig gesagt hast, weitaus Wichtigers.

    Machs guad derwia, Don.

    Dahoam

    • Immerhin, es gibt welche, die haben keine Anlagen – das ist dann bitter.

    • Titel eingeben
      Eine hohe Mauer?
      Bauten nicht unsere „besten Freunde“, die unkritisierbaren USA und Israel, ebenfalls Mauern? Aus ganz ähnlichen Gründen? Sogar mittels Waffengewalt geschützte?
      Die dürfen das? Weil „die Guten“? Und die Bewohner von Neuperlach sind demnach „die Pösen“?
      Verrückte Welt.

    • Mäuerchen
      Wenn man die äußeren Grenzen nicht schützen *WILL*, kommt bei den Nutztieren das Bedürfnis auf, im Inneren beschützt zu werden. (Das wird dann aufwändiger und unsicherer)

      Einfach googlen (Saudi Arabien Grenze EADS) und staunen.

  13. You're inhuman. .... No... I'm in touch with humanity.
    Tja, wir haben da alle wohl ein bisschen die Orientierung verloren, auch im Gästeflügel.

    Früher war das mal relativ klar strukturiert, da gab es deutsche Staatsbürger und die Anderen.
    D.h. da haben die Deutschen Staatsbürger dafür gesorgt, dass es allen deutschen Staatsbürgern gut geht. Die Jungen sind zum Militär, die Mittelalten haben die Rentenbeiträge finanziert und die Alten haben sich um die Enkel gekümmert und das Erbe gesichert.

    Das hat mal funktioniert. Mit diesen Grenzen, entlang einer Nation.

    Nun sind aber all die Hipster im Wirrwar dieser ganzen dollen Globalisierung auf die Idee gekommen, diese einfache Unterscheidung zwischen Staatsbürger und Nicht-Staatsbürger aus moralischen, idealistischen, verwirrten, wahnsinnigen und/oder unter Drogeneinfluss generierten Gründen auszuhebeln und sich der nicht mehr nationalen sondern vielmehr der internationalen unendlichen Vielfalt allen möglichen Unterscheidungen hinzugeben.

    Jetzt sind wir also bei der Auswahl zwischen Alt versus Jung, Reich versus Arm, Christen versus Islamisten, Nordländer versus Südländer, etc. etc.

    Tja, so ist das, wenn man Zauberlehrling und Ikarus und Patrick Bateman zugleich sein will. Alles ist denkbar, aber nichts ist mehr möglich.

    Am Ende all des Chaos wartet, wie immer im Lauf der Dinge, die alles entscheidenen Unterscheidung auf alle:
    Bewaffnet versus unbewaffnet.

    Einige viele ahnen das: Die Schützenvereine werden gerade überrannt….von alten weißen Männern.

    Das wird dann schwierig mit der Euthanasie.

    • Besen, Besen ...
      @good night:
      „Tja, so ist das, wenn man Zauberlehrling und Ikarus und Patrick Bateman zugleich sein will. Alles ist denkbar, aber nichts ist mehr möglich.“

      Und ich bleibe dabei: Wir müssen den assoziierten Blau-Gelben ja nicht alles nachmachen. Zumal kürzlich wieder diese Bezopfte aus der Versenkung gezogen wurde mit der Kundschaft, dass eine Mehrheit nun doch wieder ihrem vom Hof gejagten alten Herrn hinterherweinen würde. So kann’s gehen. Oder auch nicht. Je nach dem, welchen Wert man Parteitagen mit minutenlangen Standing-Ovations, die eher einer Solidaritäts-Kundgebung glichen als alles andere und vor allem dem Wert seiner Verfassung beimißt.

      Anbei 2 Sammelstücke aus meinem virtuellen Schuhkarton, die mich einmal mehr auf die obigen dummen Gedanken gebracht haben …

      „Die Streitschrift verweist auf sechs Jahre alte Pläne des damaligen Kommissionspräsidenten Manuel Barroso und des Ratspräsidenten Herman Van Rompuy. Die sogenannte Blaupause für eine vertiefte Wirtschafts- und Währungsunion …
      […]
      „Es ist eine Vision, die nur umsetzbar ist, wenn es in Deutschland und Frankreich einen Änderungswillen gäbe“, räumt Troost ein.“

      http://www.taz.de/Streitschrift-zur-Reformierung-der-EU/!5349843/

      „Die Gremien der EPC-Denkfabrik sind von EU-Leuten durchsetzt. Präsident ist Herman Van Rompuy, Ex-Präsident des Europäischen Rates. Im Verwaltungsrat … sitzen viele ehemalige Kommissare, Direktoren, Beamte und Parlamentarier der EU.“

      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/04/28/das-netzwerk-des-george-soros-fuer-grenzenlose-migration-in-europa/

    • Me and the Kaiser, we are both fighting. The only difference is the Kaiser isn't here!
      Sie haben den Test der Zeit nicht bestanden, die Politiker, die ein einheitliches Europa gestalten wollten.

      Wenn man es im großen Ganzen betrachtet, dann ist das der übliche Lauf der Geschichte, d.h. die ersten Versuche scheitern immer.

      Das kann einen trösten.

      Nicht trösten kann jedoch die Folge solchen Scheiterns:

      Die, die die Demokratie in Deutschland einführen wollten, die sind zunächst ebenfalls gescheitert…die Folgen waren ein Weltkrieg.

  14. Jens Schmidt
    Also ich könnte mich an die Rente, welche an die Lebenszeit gekoppelt ist, erwärmen! Natürlich nur, wenn die nach Geschlecht getrennt ist.
    In der DDR ist der Mann mit 65 in Rente gegangen und die Frau mit 60.
    Dafür ist der Mann dann zur „Belohnung“ 5 Jahre + vor der Frau in den Sarg „gegangen“.

    Anderseits 5 Jahre früher in Rente als die Frauen … hmmm ich kann mir nicht helfen, aber bei dem Gedanken bekomme ich das Grinsen nicht mehr weg … naja die Feministas werden so was eh nie zulassen. Nicht mal dann, wenn man Frauen für jedes bekommene Kind 2,5 Jahre früheren Renteneintritt zuspricht. Wären ja keine Vorteile für die drin.

  15. Problemlösung
    Möglicherweise gibt es für das Renteproblem eine sich selbst lösende, darwinsche Perspektive: das sich arme Rentner, die ja immer zahlreicher werden (schon allein als Folge fragmentierter Erwerbsbiographien), keine adäquate medizinische Versorgung leisten können, ja vielleicht es nicht einmal wagen, einen Arzt aufzusuchen, weil sie die Zuzahlungskosten fürchten (falls bis dahin die Krankenversorgung nicht völlig privatisiert sein wird, nach US-Vorbild), werden sie früher sterben. Sie fallen daher als Kostenfaktoren weg. Das gleiche Szenario könnte für Langzeitarbeitslose gelten. Man muss sich tatsächlich fagen, wie die Gesellschaft in der Zukunft mit lästigen Kostenfaktoren umgehen wird. In der Menschheitsgeschichte kann schliesslich alles, wirklich alles vorkommen. Man denke nur an das vergangene Jahrhundert.

  16. Eines der wichtigsten Themen schlechthin
    Die Thematik ist seit Jahren oder vielmehr Jahrzehnten bekannt, wird aber kaum politisch diskutiert. Sie wurde und wird stattdessen politischen Splitterparteien überlassen. Die Zuwanderung wird dann auch politisch in der Weise missbraucht, weil man in Not war, dem braven Bürger positive Argumente aufzutischen. Das wird natürlich nicht aufgehen, wie richtig bemerkt wird.
    Die Diskussion wird dann noch vermischt und relativiert mit der Überbevölkerung der Welt, was aber ein ganz anderes Problem ist. Und so wird Deutschland oder vielmehr ganz Europa sich in nächster Zeit selbst abschaffen.
    Ihr heutiger Artikel, Don Alphonso, ist mir ob der zahlreichen Tippfehler als etwas schnell dahingehuscht vorgekommen.

  17. Bin dafuer
    Rentenalter an die Lebenszeit koppeln? Bin ich dafuer. Fangen wir doch mal gleich bei den Frauen an!
    Die leben ja laenger als wir Maenner! Also sollen sie auch spaeter Rente kriegen. Und schon haben wir eine Menge gespart.

  18. 1998
    Gerade nochmal nachgelesen: es war 1998 als der Pŕäsident der Bundesärztekammer die Einsparungen von rot-grün im Gesundheitswesen mit der lakonischen Bemerkung, das fördere das sozialverträgliche frühe Ableben, stigmatisierte. Und wie wurde er damals dafür geteert. Nur, Recht hat er gehabt. Und im Nachtdienst im Krankenhaus nahm ich dann als Folge der Liegezeitverkürzung als Notfall eine alte Frau mit Pneumonie in die Internistische Abteilung auf, die am Morgen aus der Chirurgischen Abteilung entlassen worden war.

    Der Ökonomismus wurde (im Gesundheitswesen wie sonstwo) hoch gejubelt, hat aber nach meinem Dafürhalten nur die Qualität verschlechtert (Redundanzeinsparung) und die eingesparten Gelder in Kontrollverwaltungsabläufe umgeleitet.
    Das wollte damals aber keiner hören.

    In der Rentenproblematik als Generationenvertrag läuft das ähnlich, eigentlich ist es klar, daß Ein- zu Auszahlungen in einem Positiven Verhältnis ein muß.
    Aber man gesteht sich das weder von Wähler- noch von Politikerseite ein und lässt sich stattdessen „Menschen schenken“ garniert mit einer neuen Rentenlüge.

    Eine Gesellschaft ohne Kinder muß den Generationenvertrag als faktisch gekündigt sehen. Keine Kinder bekommen wollen (und in die, die man hat, nicht investieren zu wollen!!), heißt ,gegen das Rentensystem zu stimmen.
    @Geschenkte Menschen wären ja eigentlich die anderen.

    • Die Rente ist sicher!

    • Rente sicher
      Ich weiß, deshalb rege ich mich ja auf!

    • Grundsätzlich wäre sie es
      wären nicht ständig versicherungsfremde Leistungen wie Mütterrente u.a. und Zugriffe des Finanzministers zu beklagen, die nicht vollständig aus Steuern ausgeglichen werden.

      Von 43 Mio. Erwerbstätigen sind 31 Mio. sozialversicherungspflichtig beschäftigt, was noch nicht viel besagt. Ca. 15 Mio. sind heute diejenigen, die quasi die Last tragen.
      https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Arbeitsmarkt/Arbeitsmarkt.html#Tabellen

      Würden alle, also auch Beamte, Anwälte, Ärzte usw. in die Rentenkasse einzahlen, analog der Schweiz, würden die Pensionen und Renten auf ein vernünftiges Maß gestutzt/angeglichen, sähe es auch für die Jugend nicht übel aus.

      http://www.cicero.de/kapital/umlagefinanzierte-altersrente-besser-als-ihr-ruf

    • Titel eingeben
      Der Staat, JEDER Staat, löst solche Probleme durch immer neue Schuldenmacherei. Jede Regierung weiss, dass sie schon längst nicht mehr im Amt sein wird, wenn die Rechnungen mal aus der zerplatzten Blase auf die Bürger herabregnen.
      Nicht umsonst werden tagtäglich mehr und mehr Werte aus den ehemals so reichen Ländern hinaus und in Sicherheit gebracht. Um Ultimo dieser Art wird es eine ganz erstaunliche Migration auch in DE geben, was übrigens für die hiergebliebenen das Wohnrau, Problem lösen dürfte. Dafür dürften sich massive neue mit Energie- und anderer Versorgung auftun. Es wird dann in Europa so eine Art Amerika des 18.Jahrhunderts entstehen. Eine wunderbare Zeit… Faustrecht!

    • Werter TDV, Schulden = Kapital = irgendwann wieder Geld
      Das Problem mit der Staatsschuld ist, dass das als angespart geglaubte „Kapital“ mit einem Federstrich des Finanzministers halbiert oder gänzlich gestrichen werden kann.
      .
      Nach besagtem Federstrich blöd gucken werden bei diesem Ponzispiel all diejenigen, die in Renten- oder Lebensversicherungen einzahlen, die wiederum staatlicherseits gezwungen sind Staatsanleihen zu kaufen.
      .
      Ich kaufe keine Staatsanleihen und zahle weder in die staatliche Renten- noch in eine sonstige Kapitalversicherung mehr ein.
      .
      Ich kaufe nur Aktien, Rohstoffe und so viel Land wie ich zur Selbstversorgung bräuchte. Alles verteilt auf mehrere Jurisdiktionen, getragen von der Hoffnung, dass es keine konzertierte Federstrichaktion geben wird.
      .
      Ich habe mir auch vorgenommen, alles was ich an meinem Vermögen selbst erarbeitet habe (derzeit sind das 100%), am Ende auch selbst verjuckt zu haben …. und sei es dafür, dass mir die Pflegekraft auch mehrmals am Tag den Popo wischt und wäscht, wenn ich das temporär mal selbst nicht kann. Die jungen Dinger brauchen doch immer – nun ja was wohl …. eben Geld.

    • Es sei angemerkt, dass ich aus der DE-Rentenversicherung und einer Pensionszusage ...
      … so eben das an Zahlungen lebenslang zu erwarten habe, was in DE einem Single, der es seit seiner Jugend trotz staatlicher Ermunterung nicht schafft morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, an Wohn- und Unterstützungsleistungen auf dem vielgeschmähten Hartz4-Niveau gezahlt wird.
      .
      Ich hielte es daher für vernünftig, wenn es für jeden (auch die lieben Beamten, Geschäftsführer, Ärzte, Rechtsanwälte, Freiberufler und Künstler etc.) verpflichtend wäre, nach Geldeinkommen oder Vermögen in das Rentensystem einzuzahlen bis besagte „Hartz4-Grenze“ erreicht ist und zwar unter Einschluss der staatlichen Versicherung der Berufsunfähigkeit!
      .
      Mit Erreichen der Grenze hat man sich „freigekauft“ und kann dann unbeeinflusst von staatlicher Bevormundung tun und lassen mit dem eigenen Kapital was man will.

    • Alle in die gestzl.Rentenversicherung? @ Frau Simon
      Ärzte, Juristen, Architekten (?) wurden nach dem Krieg nicht in die gesetzl.Rentenversicherung hineingelassen, sie mußten sich also in berufsständischen Versorgungswerken organisieren. Diese können auch mal alles Geld am Aktienmarkt verspielen wie 2001 das Versorgungswerk für Zahnärzte in Koblenz (Verluste durch Argentinien -Krise).

      Wieviele Monate glauben Sie wird die Rentenversicherung bei Einziehung all dieser berufsständischen Versorgungswerke besser darstehen ehe auch das Geld verbraten ist? 4?6?- länger sicher nicht.

      Die einzige Gruppe, wo es sich aus einem konkreten Grund lohnt, wären die Beamten. In diesem Fall wäre der Staat endlich gezwungen, die Rücklagen für Beamte in Echtzeit im Staatshaushalt zu verrechnen!
      Der Beamten-Kasino-Effekt (Staat zockt jetzt mit der Arbeitskraft seiner Beamten, ohne für sie jetzt real aufzukommen) wäre obsolet.

    • Wo ist das Problem?
      Es sei nicht genug Geld da? Geld kann man doch drucken. Also alles kein Problem. Ich vertraue auf fähige Leute wie Draghi.

    • Mehr Kinder jetzt, lösen das Problem nicht
      Wir müssen durch eine Art Flaschenhals. Das Problem sind die jetzt in Rente gehenden geburtenstarken Jahrgänge. Unsere Alterspyramide gleicht bald eher einem V. Würden wir jetzt viele Kinder haben, machen wir aus dem V ein X. Das Drittel oder Viertel oben und unten kostet uns zunächst einmal Geld. Die Mitte (20-65) muss auch erwirtschaften was der Nachwuchs zunächst einmal kostet. Eine Fantasie war ja, wir versuchen es mit gut ausgebildeten Zuwanderern. Das versuchen andere auch. Kanada, Australien, USA, etc. Wenn jemand die freie Wahl hat kommt er aber aus steuerlichen Gründen nicht unbedingt zu uns. Es sei den er sieht eine schwere chronische Erkrankung auf sich zu kommen und mag das deutsche Gesundheitssystem.
      (Ich kenne einen US-Amerikaner der das Glück hatte eine Deutsche zu heiraten bevor die ersten Symptome aufgetreten sind. Es handelt sich um eine Erbkrankheit(Chorea Huntington) bei der man mit der Zeit die Kontrolle über die willkürliche Muskulatur verliert. Der arme benötigt ständig Medikamente muss jedes Jahr für 6-8 Wochen in eine Fachklinik und hat jede Woche mehre Termine bei Logopäden und Bewegungstherapeuten. Im Moment ernährt er sich wegen der Schluckstörungen nur noch von flüssiger Spezialkost)
      (PS Die Weitergabe der Krankheit lässt sich Heute mit Hilfe der Praeimplantationsdiagnostik verhindern)

      Zu ihrem Hinweis am Anfang.Ich habe 20 Jahre in der Psychiatrie gearbeitet. Wir hatten hin und wieder Patienten mit irgendwelchen nicht mehr behandelbaren Tumoren. Die wurden dann mit irgend einer Diagnose (Depression zB) bei uns versorgt bis sie starben (oder man einen Pflegeheimplatz gefunden hatte) weil unser Personalschlüssel besser war der eine bessere Pflege ermöglicht hatte.

    • Herr Feldmann, welche Rücklagen meinen Sie?
      Soweit ich weiß, hat es der Staat bislang versäumt, für die immer zahlreicher werdenden Pensionäre ausreichend Rücklagen zu bilden. Das Elend ist, dass Pensionäre in der Regel auch noch sehr alt werden, also richtig teuer. Was glauben Sie, warum die Demokratieabgabe nicht gesenkt, sondern ständig erhöht wird? Was allein der WDR an Pensionsrückstellungen zu bilden hat, könnten wir nicht verfrühstücken.

      Aber grundsätzlich wäre eine Annäherung an das Schweizer Modell, das momentan auch große Probleme hat, sinnvoll. Jeder zahlt gem. seinem Einkommen und erhält von einer Grundsicherung bis zu einem bestimmten Betrag X dann seine Rente. Dazu die zweite Säule, die auf dem freien Markt (Riester oder was auch immer) oder mittels Aktien, Grundbesitz usw. gestaltet werden könnte, der Möglichkeiten gäbe es wohl einige.

      Ich gebe zu, dass in der Schweiz allerdings auch ganz anders verdient wird, auch davon sind wir Lichtjahre entfernt.


    • @ Patrick Feldmann
      „Eine Gesellschaft ohne Kinder muß den Generationenvertrag als faktisch ge-kündigt sehen. Keine Kinder bekommen wollen (und in die, die man hat, nicht investieren zu wollen!!), heißt ,gegen das Rentensystem zu stimmen.“

      Nicht unbedingt, wenn jede Generation jeweils für sich vorsorgt.
      Und bei sinkenden Geburtenraten sinken ja auch die vielfältigen und hohen Kosten, die sonst für Kinder ausgegeben werden. Ich wundere mich, warum diese Gegenrechnung nie gemacht wird.

      Es gibt etliche Länder mit einer niedrigen Bevölkerungszahl, in welchen Wohlstand herrscht und die Menschen zufrieden sind. Warum muss ein flächenmäßig ungefähr so großes Land wie Finnland mit seinen fünf Millionen Einwohnern unbedingt über 80 Millionen Einwohner haben? Wegen der politischen Macht? Damit die Arbeitskräfte ausreichen, um Exportweltmeister zu sein?

      Btw. USA und China exportieren seit einigen Jahren mehr als Deutschland. Dies wird hierzulande jedoch nicht zur Kenntnis genommen. Weil das in die Jubelmeldung-Kultur in LF Wirtschaftswunderland nicht passt?)

    • Klaus Keller: Nur - Kanada und Australien suchen sich die aus, die
      einwandern und sich integrieren dürfen. Da gibt es ein strenges Verfahren, das zu bestehen ist. Und Australien gelingt es anscheinend zudem ganz gut, 1000de km Landesgrenze zu schützen.
      Hier bei uns wird alles aufgenommen, das Puls hat – und nicht wieder abgeschoben werden kann. Und, wie weiter oben beschrieben, die Sozialkassen und damit die Arbeitenden zusätzlich auf Jahrzehnte belastet.

    • @ Renate Simon et Tamarisque
      Eben Frau Simon, der Staat trifft keine Rücklagen für Beamte, wofür er eigentl.verpflichtet wäre, sondern er delegiert das Problem an die NAchfolgenden. Das schönt jetzt die Staatskasse und verschleiert wirkliche Personalausgaben.
      Deshalb wäre ein Staat, der gezwungen wäre JETZT für die jetzigen Beamten Zwangseinzahlungen in der Rentenversicherung zu machen ein Fortschritt.

      @Tamarisque
      Natürlich könnte das deutsche Volk schrumpfen und trotzdem weder wirtschaftlich noch sozial untergehen! Sehe ich genauso.
      Ich weiß nicht, welche guten Gründe (böse fallen mir da einfach durch Merkel ein) dagegen sprechen, daß eine Bevölkerung schrumpft!

      Aber Überalterung ist dann natürlich ein anderes Problem…

      Die Rechnung, daß man durch Nicht-Kinder Geld spare, das diese Kinder in Ausbildung gekostet hätten, halte ich für Augenwischerei und falsch zudem.
      Denn Kosten macht alles: Aufwachsen, Altwerden, Krankwerden, Heiraten, Scheiden…sogar sogen.“Flüchtlinge“ usf.

      Ich denke zielführend ist die Unterscheidung zwischen Investionen in die Zukunft und anderen Investitionen, die man aus guten oder schlechten Gründen macht, die aber auch auf Dauer nur Kosten bleiben werden.

      Kinder und ihre Erziehung, Ausbildung sind eindeutig eine Investion in die Zukunft.
      Mir widerspricht so eine ökonomistische Betrachtung, weil sie ja nicht mal einen Teil der Realität abbildet, aber wenn man es in Geld rechnet, dann ist es schlicht-wahr. Aber auch wenn man es nicht ökonom., sondern sozial oder existenziell sieht: Wer wird in 30 Jahren noch hier sein? Welche Werte hat er mitbekommen, welches Werkzeug überhaupt? Kann er eine soziale Gesellschaft mittragen und will er das nach seinen Werten überhaupt?
      Ich kenne sehr viele energische Alte Menschen, die die Gegenwart klar mitgestalten und die alles andere als passiv sind. Insofern halte ich den Gegensatz Alt/Jung hier nur insoweit für wegweisend als die Erwartung, wer die weitere Zukunft noch erlebt, eindeutig zu Gunsten der Kinder ausgeht.

      NEbenbei: die ganzen Integrationsgelder und die Flüchtlingsindustrie sind reiner Ablasshandel zu eingebildeten Sünden.
      Also, es sind noch nicht einmal „Investionen“ in eine bessere Welt oder in das Reich Gottes…, sondern es sind Investionen, die Phantasmen füttern und die Welt durch Irrationalen Aberglauben schlechter machen.

  19. Tartuffe ou L'Imposteur
    … Gendersternchen und Inklusion sind die Marienbildchen und Fleißkärtchen von heute – und zum Abgang einen »Martin Luther-Abend« im Bellevue.

    Hermann Gröhes (PSG 4.0) … tausche Salingers »Fänger im Roggen« gegen Amérys »Hand an sich legen«.

    Bei anschwellendem Bocksgesang übernimmt »Herzog & de Neuron« a.k.a. das Orakel von Elphi die Rentenplanung. Output: 100-fache Bingo-Bongo-Beiträge (Projekttiefe) – Da hätte ich doch besser gleich beim Verkauf des Art-Deco-Flughafens von Venedig mitgeboten (Einstiegsangebot bei 26.000 Euro als 50,7 % Mehrheitseigner – nur mit Kardinal Woelkis »Boot für die Welt« zu erreichen).

    • Ich überlege noch, ob ich was zur Elbphilharmonie machen soll.

    • @ Marienbildchen und Fleisskärtchen
      … Dito. Absolut auch meine Meinung, das ersetzt (aus meiner Sicht ursprünglich katholische) Formen der Sozialkontrolle.

      „Wir wollen alle hübsch fein artig sein“.

      Das sich Leute so was freiwillig antun…

    • Auja. Was zum Elbtraum!
      Ein herrliches paradockses Gebäude, knurr.

      Platziert auf den roten Ziegeln des Arbeiter-Hafendocks, sich aber kühn erhebend mit weiß-silbrigen Pailletten in die elitären schaumigen Höhen des weißen Villenhamburg. Oder so.

      Die Rolltreppen da drin sind nix für Klaustrophobe, und auf dem Plateau ziehts wie Hechtsuppe. Mir kanns egal sein.


    • @ der andere Gast
      „Platziert auf den roten Ziegeln des Arbeiter-Hafendocks, sich aber kühn erhe-bend mit weiß-silbrigen Pailletten in die elitären schaumigen Höhen des weißen Villenhamburg.“

      Sehr gut formuliert. Doch die Backstein-Lagerhäuser der Speicherstadt symbolisieren für mich eher die spießige, aber ehemals grundsolide Welt der Hamburger Pfeffersäcke, welche von der Zwischenlagerung im Freihafen traditionell profitiert hatten. Der Überbau visualisiere ich als Symbol der neoliberalen Politik, welche in der Planungs- bzw. Schöpfungsphase der Architektur lange vor 2007 laut dem damals herrschenden politischen Weltbild die Bäume in den Himmel wachsen ließen, quasi als überschäumende Spekulations-Blase.

      Das Projekt Elbphilharmonie war ein Baby der CDU, kein linkes, rein städtisches Verschwendungsprojekt, sondern sollte ein glänzendes Vorbild für ein erfolgreiches ÖPP/PPP-Projekt werden. Als Olaf Scholz/SPD das Projekt in 2011 übernahm, war das Chaos schon perfekt.

    • Ohh Jaaah... . Was zur Elbphilharmonie...
      Hier schon einige Fragen, um die nötigen Skandale endlich auszulösen:

      1.) Angeblich soll das Gebäude nur über die beiden Rolltreppen zu betreten und zu verlassen sein.
      – Was ist bei ab und zu mal üblichem technischem Versagen? Müssen dann die Fußkranken der älteren Generation zusätzliche Sportstunden einlegen?
      – Was ist bei einer notwendigen Evakuierung im Feuerfalle? Darf die Rolltreppe benutzt werden oder gibt es andere Fluchtwege? Wird die Rolltreppe im Notfall abgeschaltet, nicht abgeschaltet oder wegen Panikgefahr mit möglicher Todesfolge (-einer hat es eiliger als der andere, Gedränge entsteht, der erste fällt, alle laufen ohne Rücksicht weiter und man trampelt sich gegenseitig auf der Rolltreppe tot-,) von einer bei Normalbetrieb nichtsichtbaren Verschließungsvorrichtung verbarrikadiert?
      – Gibt es Evakuierungspläne und wie praxistauglich sind diese?

      2.) Werden während erster Konzerte noch Bauarbeiten stattfinden? (könnte dann problematisch mit der Evakuierung werden, wenn Notausgang xy wegen für den Baubetrieb wichtiger Gasflaschen blockiert ist. Sage mir niemand, das käme in Deutschland nicht vor, das kam bei nahezu jedem meiner Arbeitgeber in Deutschland vor. Die Feuerwehr meldet ihre sogenanten „Begehungen“ ja mindestens zwei Wochen vorher an, sodass am Tag der Kontrolle keine Baumaterialien in den Fluchtwegen liegen, aber am nächsten Tag ist das Zeugs meist wieder da steht und blockiert.

      3.) Welche Kosten werden für den laufenden Betrieb des Konzerthauses und der angeschlossenen Institutionen erwartet?
      – Haben Angehörige der staatlich verwaltenden oder politischen Oberschicht das Recht, mal eines der Appartements, die noch nicht vermietet sind, mal für ein oder zwei Nächte mit der Konkubine zu nutzen?
      – Gibt es einen Concierge? Der kennt sich meist mit solchen Dingen aus, wird aber vermutlich eher verschwiegen sein. (Gespräche mit der Pförtnerloge können auch hilfreich sein!)
      – Gehören solche „Gästeunterbringungen“ auch in den städtischen Haushalt?
      – Werden Hausmeister- und Conciergedienste für die privaten Wohnraumbesitzer auch gesondert abgerechnet oder ist man von Seiten der Stadt diesen wohlhabenden Besitzenden gegenüber eher großzügig veranlagt?
      – Gibt es Sonderzugänge zu den gehobenen Appartements und Wohnungen, sodass man dem Eintrittskartenpöbel nicht ständig begegnen muss?
      – Gibt es für diese Personengruppe gesonderte Evakuierungspläne?

      Ich bin mir sicher, zu Ästhetik und Personal, sowie zu den Kosten werden Ihnen selbst noch viele interessante Fragen einfallen.

  20. nix da
    leben müssen wir alle

  21. DIE RENTE IST SICHER
    nicht ausreichend für einen angemessenen lebenstandard im alter………..Nobbi Blüm (CDU) sagte den ersten teil, den zweiten verschwieg er. dafür wird er heute in jedem trivialmedium erneut aufgeschaltet, um sich langatmig zu rechtfertigen, rechtfertigen scheint sein letzter verbleibenden lebensinhalt zu sein der ihn am leben erhält bis in alle ewigkeit.

    Helmut (CDU)erkannte das wohl schon rechtzeitig und beendete die rheinhessische gemütlichkeit mit ihm, das beileidschreiben von Nobbi an Helmut zum tod von frau Kohl mit dem text „ich bin unheimlich traurig“ soll Helmut wohl kommentiert haben „was interessiert es mich, ob du traurig bist“.

    nun gut, hauptsache Nobbi bekommt noch lange seine für normalsterbliche unerreichenbare politikerpension und kann sich praxis- und alltagsfern weiterhin in den ihm bereitwillig offenstehenden medien zu worte melden.

    die wuchernde lebenserwartung, die auf den kopf sich stellende alterspyramide……………alles nicht neu, schon vor ca. 20 jahren machten sich radiokommentatoren noch makaber lustig, und forderten, ganze alterheime müssten einfach nur mal nachts über unbeleuchtete zebrastreifen nach discofeierabend der stadtjugend gescheucht werden. eher zärtlich schon die ankündiung eines vortrags einer basler tiefen-psychologischen gesellschaft vor ca. 10 jahren mit dem titel „wie kommt die 68er-generation mit ihren demenzkranken eltern zurecht ?“

    wir sehen brutale lösungsansätze konkurrieren mit eher liebevoll gemeinten sanften – aber nicht zielführenden – ansätzen.

    um lebenshaltungskosten zu sparen werden neue modelle entstehen: da frauen häufiger länger leben als männer wird der frauenübeschuss zu legalen – und von unseren neuen gästen bereits vorgelebten – modellen der vielweiberei führen, nur in einem dann gemeinsamen grösseren haushalt lassen sich „economies of scale“ realisieren, alterskommunen werden wie pilze – nicht nur wie bereits in den mediteranen altersfluchtgebieten der deutschen – aus dem boden schiessen und polyamorie für männer ab 65 wird hoffähig.

    Heiner Geissler (CDU) wird deshalb künftig für männer der entspreichenden altersklassen parteiübergreifend kurse anbieten zu seinem lieblingsthema „elastizität, beweglichkeit und guter sex im alter“, allerdings nur in Dahn, da seine beweglichkeit langsam eingeschränkt ist.

    so kann die CDU einen ganzen beitrag füllen, da sage noch einer, in der partei sei kein inhalt !

    • Nobbi Blüm als Pensionär...
      Vergessen Sie bitte nicht seinen Ausflug nach Idomeni letztes Jahr. Das war Fremdschämen pur!

  22. Moment
    Nicht alle jungen Leute sind so.

    Aber klar, wenn mehr Alte wählen gehen als Junge. Kann man es den Parteien verdenken?

    Ich glaube ja, dass die Finanzierung von Biotopen wie Berlin durch Umlagen ein wesentlicher Grund für so manche Misere ist.

    Wie sähe es denn in Berlin aus, wenn Bayern und BaWü nicht mehr zubuttern würden?

    Ich meine, da würde ganz von selber ein gewisser Denkprozess einsetzen, gerade bei den Jungen. Mit wohl dem Ergebnis, dass nicht alles selbstverständlich ist. Und dann würde man auch wieder wählen.

    Ich fürchte, es geht den Jungen im Moment schlicht zu gut. Und ich gehöre dazu, ich bin da nicht stolz drauf.

    • Hessen !
      Hessen nicht vergessen! Pro Kopf zahlen die Hessen am meisten in den sog. „LFA“ ein.

    • Berlin-Bezuschussung im Interesse Bayerns
      Sie müssen folgendes Bedenken:

      Berlin bietet Bayern eine vorzügliche Möglichkeit, all jene auszugliedern, die ansonsten im Wege herumstehen und an Häuserecken herumlungern würden.

      Großartigerweise wird diese Möglichkeit von den betreffenden Personen ausgiebig genutzt, die gliedern sich ganz von selbst aus, auf eigene Kosten!

      Insofern ist der RHS volkswirtschaftlich für Bayern in der Gesamtbetrachtung allein dadurch ein definitiver Gewinn.

      Hinzu kommt der nicht geringe Anteil jener, die im RHS Heilung und Läuterung erfahren, und die wir dannn gerne wieder mit offenen Armen — und einer gewissen Karenzzeit — im Schoße der Heimat willkommen heißen.

      Manchmal hilft’s eben doch, in die Ferne zu gehen, um die Heimat schätzen zu lernen und dort dann nützlich zu sein, etwas, was jene Geheilten und Geläuterten beim Verbleib in der Heimat wahrscheinlich nie erfahren (und dort dann im Wege gestanden) hätten.

      Insofern muss Berlin als Reifungs- und Auslagerungsstandort für das Bayerische Volk unbedingt erhalten bleiben!

    • Sind die Hessen doof ?
      Hessen zahlt am meisten? Es muss doch irgendwie möglich sein das Hessen darauf achtet entweder weniger Steuern einzunehmen oder dafür Vorkehrungen zu treffen das weniger übrig bleibt.

      Es wird Zeit für eine Art Kampfstreik in Hessen.
      Die Leute könnten zB mehr Urlaub machen.
      Die Verkündung der Verfassung des Volksstaats Hessen ist zB immer noch kein arbeitsfreier Feiertag und das obwohl man ständig das Lied vom Lob auf die Verfassung singt.

      Da muss doch was zu machen sein!

      Sogar der grüne* Wirtschaftsminister Al-Wazir flog in den Iran um iranische Banken nach Frankfurt am Main zu locken.
      Oder gewährt er ihnen Steuerfreiheit?
      ggf könnte man es ja ins Werk setzten dafür zu Sorgen das die Deutsche Bank ihren Sitz nach Berlin verlegt bevor sie wieder Milliarden an das Land Hessen überweist.

      *ist jetzt nicht als Beleidigung gedacht,
      er sieht sich glaube ich sogar selber so.

  23. Vermutlich wird die Altersrente früher oder später sowieso abgeschafft.
    Sie werden sagen, das Konzept wäre angestaubt und nicht mehr zeitgemäß. Es wird dann umgestellt auf eine reine Erwerbsunfähigskeitsrente. In Rente geht nicht, wer ein bestimmtes Alter erreicht, sondern derjenige, dem der Amtsarzt bestätigt, dass er seinen Beruf beim besten Willen nicht mehr ausüben kann und dem die Arbeitsagentur bescheinigt, dass er auch zu nichts anderem mehr zu gebrauchen ist. Das ist dann sozusagen das Flexirentenmodell „konsequent“.

    Wer mehr will, der kann ja schließlich privat vorsorgen.

    An ein zukünftiges Euthanasie-Programm glaube ich aber nicht. Das geht eleganter. Es werden viele Menschen in die Pflegeheime kommen, die keine Angehörigen haben, welche regelmäßig nach ihnen sehen (zu weit weg, entfremdet oder nicht vorhanden). Die begeben sich weitgehend in die Hand des Pflegeheims. Und dort haben sie schon Möglichkeiten, auch bei der aktuellen Gesetzeslage, an ein paar Schräubchen zu drehen, um die Restlebensdauer der Insassen zu beeinflussen.
    Der Gesetzesgeber könnte dafür sorgen, dass es für die Pflegeheime finanziell reizvoll ist, wenn ihre Kunden nur relativ kurz bei ihnen sind. Wenn dann noch die Qualitätskontrolle der Heime auf einem niedrigen Niveau gehalten wird, dann wird sich der Rest wie durch Zauberhand in gewünschten Sinne fügen.

    • Titel eingeben
      Wieso zukünftig? Nach meinen rudimentären Kenntnissen über die Zustände in deutschen Pflege- und Altersheimen ist doch genau das schon der Fall?

      Mir klingt noch das „Wehe“ im Ohr, mit dem ein befreundeter Arzt seinen „Erfahrungsbericht“ über das Schicksal alleinstehender „Alter“ ohne Angehörige in solchen Einrichtungen einleitete …

      Aber wenn „die Politik“ „die Pflege“ zur prekären Berufssparte degradiert oder schlicht totspart …. wen wundert’s?

  24. Kinderlose über Bord
    Mittelfristig könnten wir eine saubere Trennung der Gesellschaft in drei Gruppen bekommen: Erstens diejenigen, die eigene Kinder haben und sich daraus eine Versorgung im Alter erhoffen (das traditionelle Altersvorsorgesystem). Zweitens diejenigen, die dies nicht nötig haben, weil sie selbst über die Mittel verfügen, sich im Alter versorgen zu lassen. Und drittens diejenigen, die auf eigene Kinder verzichten, aber von den Kindern der ersten Gruppe eine Vollversorgung einfordern.

    Wenn das Rentensystem dann weiter Schlagseite bekommt, könnte es gut passieren, dass die dritte Gruppe von der ersten (und ihren Kindern) sinnbildlich über Bord geworfen wird. Und die zweite Gruppe wird dabei zusehen, aber nichts unternehmen – warum sollte sie auch? Gruppe drei ist vielleicht zahlenmäßig am stärksten, ist aber darauf angewiesen, dass die beiden anderen Gruppen weiter nach ihren Regeln spielen wollen – und das scheint alles andere als garantiert zu sein.

    Genaugenommen ist nämlich gar keine extreme Krise der Rentenversicherung nötig. Man muss bloß denjenigen, die eigene Kinder haben, aber nur prekär bezahlt werden (in sehr vielen Fällen Menschen mit Migrationshintergrund), deutlich machen, was sie ihren Kindern bieten könnten, wenn die gierigen kinderlosen alten Deutschen ihnen nicht ein Fünftel ihres kargen Bruttolohns wegnehmen würden.

    • Wo kriege ich eine alleinerziehende Mutter her?

    • @ Don, alleinerziehende Mutter
      Indem Sie in Ihr Cabriolet einen Kindersitz installieren.
      Ihre Bastellliebe zu Rädern prädestiniert Sie geradezu zur Erziehung von Kindern.

    • NIX DA!

    • keine guten Gedanken
      Solche Behauptungen tun insofern weh, als ja die mit Kindern über die Jahre auch steuerlich entlastet wurden, erstens. Zweitens mussten die Kinderlosen jeden Kram mit finanzieren, oder glauben Sie, dass Steuergeld von Kinderlosen nicht zur Errichtung von KiTa’s hergenommen wird?
      In aller Regel verdienen Kinderlose deutlich mehr als beispielsweise Migranten mit mehreren Nachkommen, tragen also überproportional zum Steuer- und teilweise auch Rentensystem bei.

      Dass der Don darauf nur lakonisch antwortet, wundert mich. Ihre Ausführungen sind sehr gefährlich in Zeiten, wo ständig Spannungen aufgebaut werden. Abgesehen davon gibt es ein ungewollt kinderloses Paar in meinem Bekanntenkreis, wo dann der Bruder vier Kinder hat.

      So einfach ist das alles nicht. Die eingezahlten Renten einfach an die Einzahler en bloc auszahlen, und der Rest wird über Steuern getragen. Will keiner, aha. Das Hauptproblem sind doch Leute, die nie einzahlen. Ob Pommesbuden- oder Dönerstandbetreiber einzahlen, steht auch in den Sternen. Das zweite Problem sind die Beamten und Preziosen wie das Durchfüttern von mehreren BuPrä’s.

      Man kann niemanden dafür verantwortlich machen, wenn er keine Kinder hat. Kinder sind heutzutage einfach zu teuer, und daher bleibt es oft bei nur einem.

      Noch was: Meine Kinder wollen, zumindest in Deutschland, keine Kinder. Immer wieder die Diskussion um Zwangs-KiTa, die erzwungenen Klassenfahrten in meist unterirdische Quartiere und Viertel, Schwimmunterricht im Winter, auch wenn man das längst kann, verlängerte Erkältungen, Mobben bei guten Noten; die haben die Schnauze gestrichen voll. Ihre Kindheit war hauptsächlich zu Hause schön. hinter der Haustür begannen manche Probleme, und die werden wohl zunehmen durch Geschenke mit fehlendem Mathetalent.

    • @D.A.
      Die sind nun wirklich die leichteste Beute, die man sich überhaupt denken kann. Aber Sie wollen ja unbedingt geliebt werden!

  25. Lacher
    Ich hab das mal laut reflektiert daheim nach dem Motto Ein Esser weniger. Ich wurde niergemacht, niederträchtig, es war doch nur gut gemeint.
    Dann fuhr der Sohn mit mir einige schwindelerregende Pässe in der Schweiz. Falls ich so Anwandlungen wieder kriege, machen wir Frankreich.

    Deswegen musste ich unglaublich lachen über Ihre Passfahrt mit dem Angehörigen. Herrlich! Danke für die Schilderung.

  26. Das unproblematische Verhältnis von möglicher Lebensdauer, Arbeitsleben und Rentenniveau
    Zu einer Zeit als SPD und Gewerkschaften noch nicht zu Haus- und Hofdienern des Kapitals degeneriert waren, wurden Lohnforderungen mit der gestiegenen Produktivität verbunden. Konnten die Unternehmen mit weniger oder gleich vielen Mitarbeitern mehr Produkte produzieren, war es selbstverständlich, dass sich das auch in der Lohntüte zeigte. Wenn heute das Verhältnis von möglicher Lebensdauer, Arbeitsleben und Rentenniveau als ein schwieriges behauptet wird, dann nur weil man nicht bedenkt oder bedenken möchte, dass zwar das Verhältnis sich demographisch nicht zum Positiven wendet, aber in 20, 30 Jahren auch viel weniger Menschen viel mehr Güter produzieren können (heute, mit der beginnenden Ausbreitung der Künstlichen Intelligenz gilt das allemal). Das Problem ist also kein faktisches oder logisches, sondern ein politisches: Wenn man Milliardären nur Steuern in Höhe von 25 % zumuten will und sich eine Rentenfinanzierung gar nicht anders als an den Arbeitslohn gekoppelt vorstellen kann, erst dann wird die Demographie zum Problem.

    • Rechnen
      Wenn Sie sich schon Dagobert nennen, werden Sie doch wohl rechnen können?!?

      Es gibt ca. 120 Milliardäre in Deutschland. Falls Sie denen je 1 Mia wegsteuern, entfiele auf die über 20 Mio Rentner ein Betrag von etwa 6’000 Euro, einmalig, weil beliebig oft oder gar jährlich werden Sie das nicht machen können.
      Die Rentenkassen wären damit nicht wirklich saniert, dafür aber die 125 Milliardäre garantiert über alle Berge.

      „The problem with socialism is that you eventually run out of other peoples money“ (Margaret Thatcher)

    • Titel eingeben
      Und wie wollen sie das ändern, bei einem Volk, das begeistert immer aufs neue die 5 Einheistparteien wählt, die solch perverse Politik macht?

      Es ist sinnlos zu hoffen, dass das, was das Problem verursacht, die Lösung sein könnte….

    • Maschinensteuer
      In SPD-Kreisen wurde früher mal die Idee einer Maschinensteuer (vornehmer: Wertschöpfungsabgabe) ventiliert. Warum wird darüber nicht mehr diskutiert?

    • Wen zum Teufel ...
      TDV sagt: 6. November 2016 um 05:11 Uhr
      Und wie wollen sie das ändern, bei einem Volk, das begeistert immer aufs neue die 5 Einheistparteien wählt, die solch perverse Politik macht?
      Es ist sinnlos zu hoffen, dass das, was das Problem verursacht, die Lösung sein könnte….

      Lieber TDV,

      nennen sie mir eine (wählbare) freiheitliche demokratische Partei in Deutschland die nicht nur eine Zecke im Fell ist.

      Eine! Nur eine!

    • Doktor...
      Ich habe doch nie und nirgends behauptet, dass man es ändern könnte, oder?
      Seit dem Aufstand gegen Wagenknecht, weil sie meinte wenigstens Die Linke sei so intelligent, dass man ihr zumuten könne über eine Obergrenze der Zuwanderung nachzudenken, muss man wohl auch die vergessen…

      Die Frage ist also nicht wen man wählen sollte, sondern wo man hinziehen sollte. Schon seit Jahren, also auch schon vor Merkels Heldentat, habe ich hier doch dieselben drei Vorschläge. Vancouver, Brisbane oder Perth, Nordufer des Genfer Sees.
      Ich hab nichts gefunden was eine Änderung der Liste nötig macht…..

  27. Titel eingeben
    Der immer so stolz zitierte Satz: Die Rente ist sicher ist wohl nach dem Lesen dieses Beitrags endgültig zu einem prähistorischen Gleichnis aus dem Märchenbuch verkommen. Mir scheint aber, dass die Lebensformen des Prekären überhaupt ohne Rücksicht auf Verluste durchgesetzt werden sollen. Hier gibt es wie ich finde einen leisen und schönen Text dazu:https://readonmydear.wordpress.com/2016/11/04/das-postauto/

  28. Lösungen
    Es gibt gewisse Maßnahmen, die die Problematik in überschaubarer Zeit lösen könnten:
    1. Die Politiker müssen in die GRV eingegliedert werden.
    2. Sozialbeiträge müssen ab dem ersten verdienten Euro in voller Höhe bezahlt werden, damit der Sumpf der geringfügigen Beschäftigung ausgetrocknet wird.
    3. Die GRV wird privatisiert. Ein festes Renten-Eintrittsalter gibt es nicht mehr. Jeder kann sich verrenten lassen, wenn seine erreichte Rente xx% über dem Existenzminimum liegt. Keine Sozialhilfe, wenn er danach unter das Existenzminimum fällt.

  29. Die Überleben wollen...
    Die Sache mit der Euthanasie ist ja schon in dem o.a. Film verarbeitet worden. Ich habe mich immer gewundert warum der in den letzten Jahren im Fernsehen (meist den 3. Programmen) nicht mehr wiederholt wurde…. Wird vielleicht jetzt als zu realitätsnah eingestuft?

    • Wird vielleicht jetzt als zu realitätsnah eingestuft?
      Ja.
      Nicht nur das.

      Dann wäre ja die Merkel-Kunstfigur weg. Erzbengel Gabriel auch.
      Denn das Volk würde zu 1/3 aufwachen.

      Das kann niemand aus der Regierung wollen.

      Also gibbet es weiterhin für GEZgeld Traumschiff-Käse der outgesourcten Degeto-0815-Ödnis-Regisseure und imme die gleichen Gesichter im Färnseh des Rentnervolkes. Staatserhaltend.

      Strategie: Friedhofsruhe mittels mildes Wohlfühl-Resignation erzeugen, dann Rente mager immer knapp unter dem Limit halten (nur dann wird man als fiese Möpp erneut gewählt werden, weil man 5 EUR mehr im Monat verspricht), unsägliche Helene-Fischer-Shows und sonstige Dummspiele, dann kann man durchregieren.

  30. Sozialverträgliches Frühableben
    Respekt, schöner Spott zum Samstagabend. Erlaube mir, einen Link zum Thema anzubieten: https://publizist.wordpress.com/2010/01/28/besuch-am-ubergang/

  31. #Rentnerschwemme
    Als Pensionär sieht man den Tsunami von erhöhter Warte gelassen heranrollen.

  32. Voll Verjuxt. Brutalstmöglich.
    Die Rente ist damals brutal verjuxt worden, als man die blühenden Landschaften mit dem sachfremden Griff in die Rentenkasse stützte. Man hätts ja auch von woanders nehmen können, aber man nahms von der Rentenkasse.

    Es wird von mentalgreisigen Politikern, die ihre Diäten dereinst behaglich in dicke Pension umwandeln können, als „Lösung“ von weiteren Renteneintrittsaltern gefaselt > 67, ja von 75. Das Volk soll einsehen, dass von nix auch nix käme, und arbeiten, bis es umfällt.

    Der scheinheilige Doppelstandard: Man selbst als Politiker arbeite doch auch (als Berater für Banken harhar), das müsse doch auch für den Maurer gehen.

    Merkt man was?

    Bereits 40+ ist für manche Chefs ein Grund, keine Angestellten oder Arbeiter mehr einzustellen, bzw. sie allmählich zu entlassen. Selbst jedoch „arbeiten“ Vorstände und CEOs bis sie 70 sind. Sie nennen es jedenfalls Arbeit, für fast nix Bezüge zu erhalten.

    Man muss das Ding gar nicht bösartig demografisch bis zur Euthanasie durchdenken, um zu merken, dass unsere Elite sich – Demografie hin und Demografie her (huch, die gibt es auch noch!) – nach wie vor mit Pensionen gut versorgt, während die anderen bleiben dürfen, wo der Pfeffer wächst.

    Das Problem ist nicht nur die Demografie, Don. Das Problem ist, dass nicht alle in die Rentenkasse einzahlen.

    Aber jeder aus der Rentenkasse nimmt.

    Das kann nicht gutgehen. Man hätte das Loch auch erst viel später gemerkt, wenn die Demografie ähm diese egoistischen Frauen näch pro Altnase mind. 4 Kinder in die Welt setzen würden. Was sie aber nicht tun werden, wenn sie nicht ganz dumm sind. Weil das ständige Kinder in die Welt setzen die dünne Rente noch mehr mindert.

    Mein freundlicher Dank geht an (in order of appearance)

    – Kohl
    – Blüm
    – Schattendeutschland
    – Merkel
    – Industrie 4.0 samt Öttingernase

    Merkel wurde von ihren Beratern aus der Industrie falsch beraten: die Migranten werden unsere Sozialkassen en gros nicht füllen. Sie werden höchstens den Lohndruck verstärken. Den nach unten.

    Eigentlich sollten alle Jungen sofort auf die Straße gehen. Und zwar nicht zum Techno Rave. Denn ihre Zukunft wird gerade verkauft.

    • Rentendiskution
      Das ist genau meine Meinung zu den blühenden Landschaften, die ein gewisser Bundeskanzler Kohl uns versprochen hatte, aber nur clevere industrielle haben flugs Standorte in den Osten verlegt, nachdem man Landwirtschaft und andere intakte Industriebetriebe bewusst gegen die Wand hat fahren lassen, um der Ernte einzufahren, die die neue Kolonie anbot ! Ich kann mitreden, da ich ab 1961 regelmäßig meine Verwandten in Sachsen-Anhalt besucht habe.ihre ausführungen treffen in Bezug “ Neu 5 total Zu!

  33. OT: Die Vendée Globe startet heute Mittag
    http://www.vendeeglobe.org/en/

    • Livetracking
      http://tracking2016.vendeeglobe.org/hp5ip0/

      Vor 4 Jahren kamen die ersten Skipper am 27. Januar an.

    • Habe in der Climatechange - Doku gerade gehört ...
      …. dass man 2040 über den Nordpol soll segeln können.
      .
      Das hab ich mir vorgenommen bei angenehmen 20 Grad plus am Pol dann auch zu tun.

    • KÖstlich----
      Da werden sie kein Glück haben.
      Wir sind zwar schon bei 1,4°, aber Merkel wird das persönlich in die Hand nehmen dass das nicht über1,5° rausgehen wird…

      Ich hoffe nur, all das Lachen über solche Verars**** trägt nicht zum Klimawandel bei. Ich halt mich ja für einen Zyniker aber solche Verträge, und dann die positiven Reaktionen darauf, die zeigen mir doch immer wieder aufs neue, für so dämlich wie die Menschheit ist, kann man sie einfach gar nicht halten.

  34. Einfach mal drüber nachdenken ....
    100% Erbschaftsteuer, dann gehts auch in DE viel früher „in Rente“ (= mehr oder weniger garantierter Zahlungsstrom bis garantiert der Sensemann kommt).
    .
    Heute aber muckeln Viele für Wenige.
    Die Vielen werden (auch durch generöse Einladung einer Ostdeutschen) immer mehr und die Wenigen immer weniger. Am Ende steht die Revolution, der Bürger- oder Weltanschauungskrieg.
    .
    Alternativlos irgendwie. Ähnlich wie Schlangestehen damals in Ossiland, als alle vorgaben „irgendwie für alle zu muckeln“ und das kollektive Ergebnis ein Pappmasche-Auto statt ein schicker Sportwagen war.
    .
    Versuchts doch mal andersherum … stattet alle am Anfang nahezu identisch aus und schaut dann was jede(r) so draus macht. Wers versemmelt … nun ja der wird halt früher zu Soylent Green.

    • 100% Erbschaftssteuer ist 110% Volksaufstand in Bayern und Versklavung der Kommunisten.

    • Find ich gut.
      Erbschaftsteuer anheben find ich gut.

      Von mir aus gibt es einen Volksaufstand in Bayern. D:)

      Den aber auch nur in saturierten Gegenden.
      ZU wenig!einself!

      Denn es gibt in Bayern genügend andere Gegenden, denen es deutlich schlechter geht und wo nur 0 oder maximal Ommas Kleinhäuschen vererbt wird (magere Verkehrswerte für um die 80.000,00 bis 170.000,00 EUR – das fällt tief unter die Erbschaftssteuergrenze).

      Von diesen ostzone-ähnlichen Gegenden des tiefen Bayern spricht die Kunstfigurine bekanntlich nur ungern.

      Bayern besteht nicht nur aus Oberbayern mit den paar Pfützenseen und dem Ludwig seim Schloss. Das vergisst sich leicht, weil die egomanen Oberbayern immer a rechts Gschraa machen. Baydern sind aber nicht nur die Lauten.

      Mengenlehre:
      Da die sautrierten Bayern nicht zwingend auf Bundesebene der Länder die Mehran sind, kann da schon was in Richtung Erbschaftsteuer gehen.
      Auch wenn es das Problem nicht zur Gänze löst, Erbschaftsteuer trägt dazu bei, grobe Härten auszugleichen. Kleinvieh macht aus Mist.

      Damit niemand sich euthanasieren muss.

      Daran müssten den Dons dieser Welt am Rande gelegen sein.

    • @ der andere Gast
      Bevor Sie der Neid auf das angenehme Leben rund um die „Pfützenseen“ ganz zerfrisst (ihr persönlicher Opferbeitrag zur maroden Rente?), was bitte erwarten Sie von einer Anhebung der Erbschaftssteuer?

      Dass ein Gutteil des betroffenen Kapitals zügig das Weite sucht?

      Dass endlich Sie was abkriegen, wenn auch keinen Baugrund am Tegern- oder Starnbergersee (falls nach dem Durchlauf durch die lecken Kanäle der staatlichen Kassen überhaupt was übrig bleiben sollte)?

      Dass sich Bayern im Bundesrat auf Dauer überstimmen lässt und bereitwillig die failed states im Norden finanziert?

      Apropos Mengenlehre: wer die „Mehran“ im Bund stellt, hat im Umfeld von Ludwigs Schlössern immer nur am Rand interessiert – auf die „Mehran“ im Freistaat kommt es an.

    • @ Drahdinedum
      Was das immer mit dem Neid soll: Ich wohn da.
      Dennoch sind es Pfützen, um die zuviel Gwerch gemacht wird.
      Woanders ist es auch schön.
      (Hint an die Münchner)

      – auf die „Mehran“ im Freistaat kommt es an.

      Tatsächlich?
      Aber nicht, wenn es um Gesetze auf Bundesebene geht.

    • 100% Erbschaftsteuer
      Eine gute Idee um mit diesem überkommenen „die Familie als Keimzelle und Fundament der Gesellschaft“ endgültig aufzuräumen. Jeder für sich und Dingsda für uns alle!

    • Erbschaft steuern
      ist ggf günstiger als Erbschaftsteuer. Für diesen Zweck hat man Stiftungen erfunden wenn ich mich nicht irre

  35. Gschamster Diener
    Don, Sie muessen Masochist sein!
    Immer wieder solch Perspektive in dunkelgrau bis anthrazit!
    Ich sag Ihnen nochmal etwas:
    Es geht auch anders, entspannter, sonniger!
    Ihre letzten Themen muessen dem Wetter in Dunkeldoitschland geschuldet sein, anders kann ich es mir nicht erklaeren.

    Was ist im Zusammenhang mit einem Oesi eine Wettschoepfung?

    • Ich finde das überhaupt nicht schlimm, weil mich das alles nicht betreffen wird. Bei uns verlässt man sich nicht auf den Staat. So einfach.

  36. Irrtum
    Sie sitzen dem klassischen Irrtum auf. Über die Jahre ist die sog. Abhängigkeitsrate, d.h. die Relation von Einzahlern in das System zu den Beziehern von Leistungen gesunken, und das, nicht die Lebenserwartung ist bei einem Umlagesystem entscheidend. Früher gab es die Hausfrauenehe, der Mann erarbeitete mit seinem Lohn und dann mit der Pension das Familieneinkommen. Heute arbeiten so gut wie alle Frauen. Dadurch ist die Zahl der Einzahler enorm gestiegen. Warum die Pensionen in Deutschland so gering sind, im Vergleich zu europäischen Ländern die wirtschaftlich oft leistungsschwächer sind, liegt an einer Politik, der es erfolgreich gelingt sich als sozial zu gerieren, obwohl sie alles andere ist. Deshalb wandern so viele Deutsche in das Sklavenland Österreich aus – dort kann man ohne n.c. studieren, die Löhne sind höher und die Pensionen auch. Das glauben die Herren nicht so gerne, dass die Sklaven oft die glücklicheren Menschen sind. Warum aber kümmern sich diese jungen Prekaristen so wenig um Pensionsfragen? Ich denke, weil sie angstfrei, lang nach dem Krieg und im Wohlstand aufgewachsen sind. Ihre Elterngeneration ist der kollektiven Psychose schon entronnen gewesen. Bleibt mir nur noch, mit Anthony Powell zum Alter zu sagen: „Getting older is like being constantly punished for a crime you haven’t committed.“ (Temporary Kings)

  37. Kindergarten besser als sein Ruf
    Den großflächigen Versuch mit der Ganztagskinderbetreuung gab es schon im Osten und aus meiner bescheidenen, persönlichen Erfahrung heraus, als jemand der selbst dort kinderbetreut wurde, würde ich sagen, es läuft am Ende nicht besser oder schlechter, als wenn das Kind zu Hause bleibt. Insbesondere bei entwurzelten Städterfamilien, bei denen keine Großfamilie in der Nähe ist, muss Kindergarten nicht die schlechtere Alternative sein.

    Das Wort KiTa ist in meinen Augen übrigens ein Unwort. Die ganze Welt spricht von Kindergarten, nur die Westdeutschen in ihrem (kindlichen?) Abkürzungswahn (z.B. auch AZUBI statt Lehrling) reden von KiTa…

    Insgesamt aber sehr wichtiger Text, entspricht dem, was mich ab und zu mal nachts wach liegen lässt. Als Vater dreier Kinder hat dann die Version „Kinderlose über Bord“ durchaus ihren Reiz.

    Alleinerziehende Muttis findet man zum Beispiel auch in den eher prekären Vierteln in Bautzen, Heidenau und Chemnitz, ob die dann aber viel für Gemälde übrig haben, muss man im Einzelfall prüfen. Wenn das Geld stimmt, nehmen die meisten aber vieles hin.

    • Ähm – Sie wissen schon, dass ich keine Kinder habe?

    • Titel eingeben
      Ja, weiß ich, ich dachte sie wollen sich eine alleinerziehende Mutti zulegen, um beim „Kinderlose über Bord“ nicht mit dabei zu sein. Das habe ich wohl missverstanden.

    • Kita oder Kindergarten
      Dazwischen liegen fast drei Jahre. In die Kindertagesstätte oder Kita kommen Kleinstkinder, die dann ab dem 3. Lebensjahr in den Kindergarten gehen können.
      Vor 40 Jahren haben das Geschäft Tagesmütter besorgt, Kolleginnen hetzten sich morgens ab, ihren Nachwuchs dort unterzubringen und dann abends völlig abgekämpft wieder abzuholen.

    • Kinderlose über Bord
      Sie wissen schon, daß auch Kinderlose fest in die Pensionskasse einzahlen und ich als 75-jähriger zahle 7x soviel in die Krankenkasse eine wie sie für mich ausgibt.

  38. Ganztagsbetreuung auch in Bayern
    Ich lebe übrigens inzwischen auch in Bayern und dort sind die Zeiten in denen es keine vernünftige Kinderbetreuung gibt auch vorbei, zumindest in der Gegend in die wir gezogen sind. Aber vielleicht gibt es da auch Unterschiede zwischen Bayern und Franken, wer weiß.

    • Ja, die Betreuung gibt es und ich höre nur ganz wenige Klagen. aber halt auch viele Familien, in denen ein Teil eine Weile daheim bleibt.

    • Betreeuung stammt aus dem "Wörterbuch des Unmenschen"
      ist also nicht nur stilistisches Verbrechen. Und KiTa war ein politischer Paradigmenwechsel zum Kindergarten in Richtung „Lufthoheit über die Kinderbetten“. Was machen Sie denn bei akutem Brechdurch- oder Läusefbefall des Nachwuchses? Na…genau Opa oder Nachbarin engagieren. In Finnland bekomm ich dafür auch Geld. In Deutschland zahl ich doppelt. Da halt ich es mit Bettina von Arnim, die als Freundin Goethes, Humboldts, Schleiermachers und Mutter von 6 Kindern befand: „Bildung ist ein scheußlicher Betrug.“ Und erzog ihre kids halt selbst.

    • @Ines C.
      Ich bin ganz froh (und meine Brüder vermutlich auch), daß unsere Mutter sich mit ihren 3 Berufsabschlüssen damals auch (wie Sie!) dafür entschieden hat, die direkte Verantwortung für ihre Kinder in Eigenregie zu übernehmen und da nichts delegiert hat.
      Damals mußte sie sich dafür aber auch nicht täglich !

      Anwesenheit (am besten geistig körperlich!) ist nicht nur das Grundlegendste, sondern auch das Erzieherischste, was Eltern für Kinder machen können.

  39. Don, heute einmal Schönfärberei?!
    Wie immer – ein Lesegenuß begleitet von gequältem Lächeln
    Dabei haben Sie das Schlimmste noch ausgespart.
    (1) Das Nullzinsniveau reduziert vertraute private Ansparvorgänge (wie Lebensversicherung) auf EIN DRITTEL der bisherigen Werte, vorausgesetzt, der EZB gelingt es weiterhin nicht ihr erklärtes Ziel, Inflation zu erzeugen (!) zu erreichen. Mehr und wissenschaftlicher – schlag‘s nach bei Prof. Sinn:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article159203938/Der-deutsche-Sparer-wird-weiterhin-enteignet.html
    (2) Deutschlands wirtschaftliches Wohl hängt an der Autoindustrie, etwa 25% aller Arbeitsplätze z.B. Nun meint Elon Musk, Tesla, die Effizienz von Autofabriken um den FAKTOR 10 oder sogar mehr steigern zu können. Er will es in Kürze mit der Fabrik für das Tesla Model 3 beweisen. Hier die Quelle (Tesla shareholder meeting 2016), vorspulen auf 2h22min zur entscheidenden Passage.
    https://www.youtube.com/watch?v=DvVlNkL8f_o
    Don, sind Sie etwa ein Schönfärber, ein von Merkel,Nahles&Co. Bezahlter Molch? Ich muß doch sehr bitten…

    • Entschuldigung, aber ich habe 2007/8 allen gesagt: Kauft Immobilien in guter Lage. Raus aus dem Geld, rein in den Ziegel. Ich habe das selbst gemacht und die Hauspreise am Tegernsee haben sich verdoppelt.

    • I want a tent. Well, what kinda tent? The kind with the most poles.
      Don,

      sehr gute Entscheidung. Bitte aber beachten frühzeitig wieder raus aus den Ziegel bevor die bubble platzt. Weil ja auch alle echte Werte-bubbles immer platzen. Trotz aller immer wieder „diesmal ist alles anderes“-Bekundungen der Banken. Siehe USA, Südeuropa, England…nur als Beispiele in den letzen Jahren.
      Und natürlich ist immer zu bedenken, dass Immobilien immer nur gebundenes Geld sind. Wie Lebensversicherungen. Man ist gefühlt reich, aber am Ende des Tages kommt die Steuer- Abgaben-Gebührendrohne geflogen….

      Immobilien sind immer nur soviel Wert wie der Staat zulässt. Da der Staat gegenwärtig und mittelfristig nicht mehr vom Kapitalismus geknebelt wird, ist er nun allein auf weiter Feld.
      Er wird sehr bald auch ein Auge auf den Tegernsee werfen…

    • Lieber Charles Belle Alliance, machen Sie unserem Kunstfigurenschöpfer doch das
      Leben ein wenig leichter (und ersparen uns obendrein die Gyougletubewerbung):

      http://www.yourepeat.com/watch/?v=DvVlNkL8f_o&start_at=8520&end_at=8911

      (Diesen Ausschnitt können Sie auch bei stupeflix als eigenständiges Filmchen erstellen.)

  40. Teile und herrsche - halte dein Volk dumm
    Deutsche Arbeitnehmer kuschen vor ihrem „Gutsherrn“ und haben Angst, daher haben sie auch keine Arbeitnehmerseele mehr, sondern eher die des Haushundes, der schon im vorauseilendem Gehorsam in Deckung geht, wenn die Stimme seines Herrn sich erhebt und sich über die Krümel hermacht, die unter den Tisch fallen. Das zumindest ist des deutschen Angestellten und Arbeiters Fremdbild in Europa – der alte preußische Untertan. Die produktivitätsorientierte Tarifpolitik ging mit der Wende kaputt. Ostdeutschland ist dankbar für die Gnade der Arbeitgeber, dort überhaupt zu produzieren. Also wurde der Produktivitätsfortschritt nur noch einseitig verteilt. Hinzu kamen Direktversicherung / Gehaltsumwandlung, Riester usw., Maßnahmen, die zum Sinken der Einzahlungen in die Sozialversicherungen bewirkten. Am extremsten hat sich wohl die Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse ausgewirkt, denn Mini- und Midijobs schönen die Arbeitslosenstatistik, ebenso die Regel, die Leute ab 58 und einjähriger vermittlungserfolgloser Arbeitslosigkeit aus der Arbeitslosenstatistik zu streichen (der statistische „Frühtod“!), das alles bringt aber nichts in die Kassen und produziert in die Zukunft Altersarmut. Hier sind Bock und Gärtner gleich. Sie hetzen die sozialen Gruppen in verschiedenen Lebenslagen aufeinander. Dass man Kinderlosen ihre Rentenansprüche seitens der CDU und der darin organisierten „Famlienfaschisten“ streichen wollte, ist kein Witz. Die Perversion bestand darin, Kinderproduktion als Kapitalanlage zu berechnen. Auch hier sollte die Allgemeinheit komplett die Unterhaltung und Erziehung der Kinder von der Krabbelstube bis zum Abitur im Ganztagsbetrieb kostenlos übernehmen. Das Familienglück sollte jedoch privatisiert werden. Der Genderismus konnte nahtlos an das Gesellschaftsmodell der DDR anknüpfen. Was Wunder, dass dieses Modell aus der Ost-CDU kam. Aber diese Partei geht noch weiter: Sie sieht die Alten als betriebswirtschaftlich abgeschrieben an, so dass Hüftgelenkoperationen bei RentnerInnen unrentabel erscheinen und insofern nur im Einzelfall durch das „Politbüro für modernes Frühableben“ genehmigt werden dürften. Sieht man das mal so im lockeren Zusammenhang, wandelt sich der Begriff vom „sozialverträglichen Frühableben“ zum Imperativ. Mit besten Grüßen aus der smarten DDR-2.0.

  41. Titel eingeben
    Ich war an der TU München in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts. VWL etc als Nebenfach: Stellschrauben der umlagegefinanzierten Rente sind Eintrittsalter, Rentenhöhe, Beitragshöhe. Der Tod war damals keine Stellschraube. Längere Lebensdauer galt als Datum; unwissenschaftlich als erfreuliches Datum.
    Zins hat seine Rolle bei privater, kapitslgedeckter Vorsorge.

    Damit will ich auch ausdrücken dass Mathematik ein Werkzeug ist und eine Wissenschaft, Politik und Gender nur eine Laufbahn. Gender sogar eine parasitische, während Politiker ein Leben führen, das ich epiphytisch nennen würde.

    • Zins hat seine Rolle bei privater...
      hatte…. wenn ich die EZB richtig verstanden habe.
      Man könnte natürlich auch sagen das sich diese Rolle nur ein wenig verändert hat.
      Diverse Unternehmen werden bezüglich ihrer Pensionsrückstellungen wohl noch ein kleines Problem bekommen und damit sind sie nicht alleine.
      ggf werden sie aber von der Bundesregierung allein gelassen. Was nicht so schlimm wäre da deren Vorschläge ja oft wie Nackenschläge wirken.

    • Führen Politiker ein selbstständiges Leben , auf eigene Faust, aus eigener Kraft?
      @Melursus ursinus
      Epiphyt: Pflanze, die auf anderen Pflanzen wächst, sich aber selbstständig ernährt; Überpflanze.
      Ich würde das über Staatsgeschenke auf kosten anderer leben nennen. Ein seltsames Recht.

  42. Alles klar ! Sozialverträglich Frühsterben, Längerarbeiten, Inderkurverausfliegen,
    Wenigessen, Für68erVerhungern, Drogenzumabwinkenkonsumieren, Geschenktemenschenessen, Merkelgrillen, Schäublefürdendraumvon Eurobbaauskochen, Eattherichpraktizieren, Somalischejungmännerküchemalanders, Junckerbratengegenhungerindeutschland, Türkenalsdönerwarumnicht, Soylentgreenalsweihnachtsmärchenvongestern, Jungeunionalsfestagsessen, Jusosbeimarbeitsesseninwelcherrolle, Antifastillaufdemteller, Barrosoalszufetteölsardine, Amerikanischerpräsidentaufbesuchmüllerin, Touristenentschließensichnichtganzfreiwilligzumdauerbleiben, Grünewinkenwillkommenzumapfelimeigenenschweinskopf, Göringeckhardsülze, FeministInnenallerlei, Aliceschwarzertellerfürarme, Gabrielernährtganzeflüchtlingskontingenteundspartpolitikerpensionein,….
    liebe Mitforisten, geschätzter Don…die Zukunft könnte rosiger nicht
    sein !
    Humanismus als Hummus, Machzurspeisewasdichkaputtmachteinmalanders, Kaltesbuffetmitjournalistendiekeinermehrliest, Dogeatdog, Homohominemlupusneu, Beggarscantbechoosers, Heikelwargestern.

    Bon appetit a tous !!
    AuClubMedAllemandtoutesbon !

  43. Junge Leute sind so
    „Die jungen Leute demonstrieren wegen TTIP und der Vorzeigefeministin Gina Lisa, aber nicht für die eigene Rente“

    Hand aufs Herz, Don. Als wir im Jesuitengymnasium Ingolstadt de bello Gallico als „der schöner Gallier“ entzifferten, war das nicht anders.

    Das war damals aber auch kein Problem, weil die nachwachsenden und produktiven Generationen 18-55 notwendig die Mehrheit hatten. Die jungen Leute haben halt noch nicht verstanden, dass sich das bald ändern wird und nichts mehr politisch gegen Transferempfänger durchsetzbar ist. Und so sitzen Sie irgendwann in einigen Jahre vor dem Gemäldekatalog, auf den ich freue, Tee und einigen Keksen und wundern sich, dass es keine Fachgeschäfte mehr gibt, weil keiner mehr arbeiten gehen will, nur um sich für Transferempfänger anständig ausbeuten zu lassen. Und dass im RHS dafür das Grundeinkommen auf 1001 Euro erhöht wird. Aber dafür lernen die jungen Leute ja schlechtes Englisch und Bindungslosigkeit, damit sie wie junge Spanier und Italiener in Boomländer wandern können.

    • Ich glaube, Deutschland wird in den nächsten 20 Jahren föderal auseinanderbrechen. Wir haben hier solche Probleme nicht, die sind woanders.

    • Titel eingeben
      Gewäsch, wie man es von Sirise nicht anders erwarten kann.

      Ist es nicht viel mehr so, dass nicht die Transferbezieher das Problem sind, bzw waren, sondern Ganoven wie die Müntes, die Leiharbeit hoffähig machten, damit die Transferbezieher per se erfand und sich dann zum Chef einer Leiharbeitsfirma erhob, und von der Arbeit anderer verdiente und deren verrringerter Verdienst deshalb vom Steuerzahler per Transfer beglichen werden muss?

      Ich kann mich nicht daran erinnern jemals darüber gelesen zu haben, dass ein Sirse einer der Münteferings erschlagen habe. Ihr dummes Jammern und „mit dem Finger auf andere zeigen“ ist also genauso lächerlich wie ihr Kommentar….

      Der schwerarbeitende, Steuern, Sozial- und Rentenbeiträge bezahlende Sirise und die perversen transferabzockenden Parasiten, die ihre 405 Euro monatlich mit Nutten und Champagner verprassen….
      ein Drama shakespearschen Ausmasses!

    • ...
      Zeit- oder Leiharbeit hat mit dem Thema dieses Threads nichts zu tun; der Rest sind Übergriffigkeiten, die allerdings eher zur DNA der Münteferings & anderer Anständiger gehören; kurzum: Sie sind im falschen Blog.

  44. Am Lagerfeuer
    Advocatus diaboli: Es ist wohl unbestritten, dass die zukünftige Altersversorgung bei weitem nicht mehr die üppigen Dimensionen unserer Elterngeneration erreichen werden. Ich schreibe das als grosso modo Gleichaltriger wie unser Blog-landlord. Über die Grüne bis hin zum üblichen Kassandraruf, dass der Karren in den Dreck gefahren wurde. Übrigens metaphorisch ein schöner Gegensatz zu den Highspeed Passfahrten. Die empfinde ich eher als non-suizidalen Genuß, auch wenn man freie Strassen selbst in den Bergen heute nur noch zu nächtlicher Stunde anzutreffen pflegt. Ja, die Rente also. Seit den Blümchen Versprechungen war doch klar, dass es ganz anders kommen wird. Seit wann ist das politische Geschäft ein redliches? Auch die Aura des Heiligenscheins, mit dem hier ehemalige Kanzler und Politiker, samt und sonders natürlich Ehrenmänner bis in die letzte Pore (Kohl und seine Spenden, Brandt und seine Frauen, Strauß und seine Spezl nebst all ihren einstigen, gewesenen und umfassend bereicherten Satrapen). Und nun kommt also das verkaterte Erwachen und das große Geheule der Klageweiber um die fehlende Rente setzt an. Der Staat ist kaputt. Die Immigranten richten es nicht. Die selbststilisierte Was-mit-Medien-Elite steinigt das Althergebrachte. Der nouveau socialisme der Berliner Republik erledigt den Rest und raubt uns aus. Cui bono diese Beschwerden?
    Ich lese da immer nur den sehr bewahrenden Wunsch, dass sich nichts ändert, schon gar nicht am Lebensstandard. Kein Sportwagen mehr im Alter – welche Zumutung! Der 7er nicht mehr finanzierbar – ein Graus. Drei Urlaube im Jahr nur noch Utopie – inakzeptabel. Allerorten lacrimosa…
    Der Kosmos, in dem ich groß geworden bin, bestand schon immer aus Grundbesitz. Nicht Wohnungen bis zum Horizont, die fröhlich renditenschwanger ans besitzlose Prekariat vermietet sind, sondern ganz einfach Land. Wiesen, Felder, Wald. Mal bessere Lagen, mal keinen Pfennig wert. Dazu ein paar steinerne Ungetüme, die für ihren Unterhalt liebend gern den gesamten Rententopf auf ex saufen könnten, wenn man sie liesse und die Mittel verfügbar wären.
    Und doch gab es weitaus schwierigere Zeiten, die ich nie und nimmer herbeiwünschen möchte, aber die über die Menschen gekommen sind, ohne dass den einzelnen große Schuld getroffen hätte. Dann wurden statt Rosen halt Kartoffeln und Bohnen angebaut, und die Bäume im Park spendeten nicht länger Schatten, sondern Wärme als Holzscheit. Die Bilder der Nachkriegszeit sprechen da Bände. Die internationale Patchwork Familie als Zukunftskonzept: Wir haben da viel Kompetenz ins Land geholt. Mit urban gardening das revival der lokalen Selbstversorgung eingeläutet. Dazu anstelle von Rock im Park zukünftig Hammel im Park (gegrillt), und das Leid der kleinen Rente wird positiv umgelenkt in ein integratives, generationenübergreifendes Miteinander am Lagerfeuer. Der maghrebinische Jüngling, dereinst unbegleitet als potentieller Partizipant unserer Wirtschaftsströme ins Land gekommen, dreht den Grillspiess. Der Opa aus dem Wedding übergießt den Hammel mit alkoholfreiem Bier, die Oma aus Bottrop zupft in heiterer Zweisamkeit mit den Flüchtlingskindern aus dem Jemen die Wolle, die Mittdreißiger Müslifrau entdeckt nach ihrer Twitterphase die Panegyrik des Daseins und beginnt, Wollsocken zu stricken, der pensionierte Handwerker baut zusammen dem anatomischen Kollegen von VW einen Ofen für das weiche Pita Brot, und später sitzen alle einträchtig ums Feuer, knabbern den Hammel, und der letzte deckt alle mit der Kameldecke zu und tritt das Feuer aus.
    Aus der Ferne leuchten hell die Fenster der Reichskanzlei, wo man gerade den neuen Präsidenten der USA, Donald Trump, hofiert.

  45. Über den deutschen Tellerrand schauen.
    Ich bin mit einer Frau verehelicht, die aus einem östlichen Land kommt, wo ein Gehalt von 1000 € ein Traum ist. Die Lebenshaltungskosten sind
    annähernd vergleichbar. Man geht als Frau mit 55 in Rente. Eigentlich.
    Von der kann man aber nicht leben, also arbeitet man lange, was nicht
    immer das Schlechteste ist. Gut, die Männer verhalten sich dort staats-
    tragend und sterben wirklich frühzeitig, Rentenbezug so ca. 4 Jahre. Ihre
    Idee, lieber Don mit der Eigenvorsorge ist natürlich richtig. Ich bin so
    erzogen worden. Wenn man quasi auf einem west-östlichen Diwan liegt,
    kennt man auch die arbeiter- und bauernstaatliche Maxime: „Wer den
    Staat nicht besch…, besch… die Familie. Funktioniert selbstredend nicht,
    wenn alle die Vorstellung von einer Kuh mit Riesen-Euter haben. Ach ja, mit Eigenvorsorge meine ich übrigens nicht Lottospielen.

  46. politische Experimente
    Im Zusammenhang mit der CETA- und TTIP-Diskussion hat der Hofreiter Toni in einem Radio-Gespräch mal den Unterschied zwischen europäischer und US-amerikanischer Genehmigungspraxis für Umweltgifte erläutert und, ähnlich wie Hans Jonas („Das Prinzip Verantwortung“), empfohlen bei unsicherer Prognose der jeweils ungünstigeren der Vorrang zu geben ist, um die mögliche Schadenshöhe zu begrenzen.
    Daraufhin habe ich ihn gefragt, warum seine Partei ein riesiges sozialpolitisches Experimentes mit ungewissem Ausgang befürwortet, bei dem Menschen mit völlig anderem kulturellen/religiösen Hintergrund in Massen nach Deutschland kommen. Und bei dem nicht nicht klar ist, ob diese Veränderung letzten Endes der Gesellschaft zum Vorteil wird oder der Zusammenhalt der Gesellschaft (auch Generationensolidarität) völlig untergraben wird.
    Die Antwort war, wie zu erwarten, ziemliches Wischi-Waschi. Und da liegt das Problem: Diejenigen, die heute entscheiden, müssen die Folgen ihrer Entscheidung gar nicht ausbaden. Wer heute an führender Position in der Politik aktiv ist, hat mehr oder weniger sein auskömmliches Altersruhegeld schon sicher, im Zweifel bekommt er einen Beratervertrag in der Finanzwirtschaft, und braucht sich über ihre Zukunft keine Gedanken zu machen. Kinder und Enkelkinder haben die in der Regel ja auch keine.

    • Doch, doch
      Antonine Hofreiter wird das ausbaden, sofern sie sich nicht rechtzeitig absetzt. Das Ganze geht nicht mehr Jahre, das kollabiert planmaessig, und der Antonine wird, wenn sie Glueck hat, der Laternenorden …

      Na, Sie wissen schon.

  47. Wohlstand wird überschätzt
    alles eine Frage des Vergleichens. Niemand wird vor Armut sterben, aber vielleicht einige sterben, weil andere keine Einbußen hinnehmen wollen. Wohlstand ist genauso wichtig wie Gender-ix. Es ist besser, man richtet sich mental schon mal auf andere Zeiten ein. Mit schönen Bildern und guten Büchern. So sah früher der Wohlstand aus. Wer glaubt denn, dass die Glücksrate mit iwatch höher ist.

    • Wohlstand ist nicht nur iwatch
      Sie haben recht, vieles braucht man nicht, aber Wohlstand bedeutet z.B. auch sehr gute Gesundheitsversorgung. Man stirbt dann wieder eher, weil man sich Behandlungen nicht mehr leisten kann.

      Außerdem hängt es immer davon ab, wo man steht, ob man noch Reserven hat, auf die man verzichten kann. Während die einen nur auf die iwatche verzichten müssen, wird das bei anderen, die heute schon auf dem Niveau von Büchern und schönen Bildern sind und sich die iwatch nicht leisten können, auf Abstriche an anderer Stelle hinauslaufen. Das kann dann z.B. heißen, in eine kleinere Wohnung umziehen, weil man sich die größere nicht mehr leisten kann, was dann schon zu einer reduzierten Lebensqualität mit weniger Bildern und Büchern führt. Vielleicht noch nicht lebensbedrohlich, aber hat man sich dafür abgerackert?

  48. Lebenszeituhr
    Kennt jemand den Film „Flucht ins 23. Jahrhundert“?

    (Auch wieder so ein dämlicher deutscher 70iger Jahre Titel.
    Original: Logan’s Run)

    Dort wurde das Problem ganz praktisch durch eine Lebensuhr gelöst, die mit Mitte dreissig Abgelaufen war und dann gings aufs „Erneuerungs-“ Karussel.
    Was natürlich nur religiös verbrämt, einfach die Menschen in Staub auflöste.

    Noch ist es Science Fiction, aber es könnte Realität werden.
    Denn wie sagte der Vertreter der Berufsgenossenschaft ernsthaft, nach meiner schweren arbeitsbedingten Knieverletzung:

    „Sie sind ja ganz schön teuer für uns.“

    Schade, das ich so baff war und ihm nicht die Nase gerichtet habe.

    • Antilogan
      Ja, ich hab das gesehen. Im Film unterirdische Stadt, im Buch auf der ganzen Welt. Spannend, weil fürchterlich.

      Wir haben die falsche Einstellung zum Alter.
      Alternative: Lange ausbilden, auch Spaß haben lassen, Reisen etc., dann ab 30 bis ca. 75 arbeiten. Ausgereifte Menschen arbeiten besser und genauer, treffen bessere Entscheidungen. Die Presse würde goldene Zeiten erleben, wenn plus 20 wasmitmedien weg wären.

    • Oberländer...
      .. mal wieder witzig aufgelegt, was?

      Als nächstes forden sie dann, der Staat habe für die Bürger da zu sein!

      Wenn die Leute sowas wollen, dann sollen sie in Wikipedia mal unter „Parteispenden“ nachsehen. Solange die Schmiergelder von der Industrie, den Banken und Beamten kommen, wird weiter dieselbe Politik gemacht!

      Und das mit dem „Sie sind ja ganz schön teuer für uns.“ war ernst gemeint!

    • Das waren noch Zeiten,
      Herr Meyer. Als man in den 70ern und frühen 80ern bei dystopischen Sci Fi Filmen mitfieberte, sich aber danach dachte „so weit wirds nicht kommen“.

  49. Mir langt's
    hat vielleicht auch so mancher Mittfünfziger Anfang 1914 gedacht und durfte dann noch so manches erleben, das ausgereicht hat, mindestens 2 Vermögen auszulöschen.

  50. WIR MÜSSEN MEHR TUN
    laut statistik starben in den BAYRISCHEN BERGEN letzten jahr 45 menschen beim wandern und bergsteigen………und lieber DON: 7 beim mountain-biken…………..das sind doch zahlen, die zu weiteren ansätzen bei der schonenden reduktion der frührentner führen könnten. zum beispiel staatliche stattliche rabatte für bikes, extra ausgewiese „roads to hell“, in der sache leistungsfähige hotels mit totenkopf-smilies.

    noch besser der ÖPNV in stuttgart, genaue jahreszahlen fehlen, aber die serie der tödlichen stadtbahnunfälle in Stuttgart ist schon beeindruckend. leider, leider hat es in letzter zeit keine rentner mehr erwischt, eher jüngere leute. wir könnten rentner mit einer blauen plakette ausstatten, so fiele den fahrern und fahrerinnen der gelben monster die zielfindung leichter. oder endlich mal das zwingende fahrverbot wegen der tödlichen feinstaubgefahr, das bringt leute in die stadtbahn und an die haltestellen, im grössten gedränge am Bubenbad lässt sich dann doch viel eher mal ein fatales ereignis inszenieren.

    also leute, fahrt mit der U14 doch mal nach Heslach, an der Liederhalle wirds schon die erste vollbremsung geben: Gelb gewinnt !

  51. Für die, die es (hüstel) vertragen, ein Wort zur Eigenvorsorge :
    Geld (UNSER Euro !!, lach ) kann man vergessen, ebenso Lebensversicherungen, da faillierte Schuldner (warte, warte nur ein Weilchen..), Immobilien werden weggesteuert, und der Neuzuzug, wie euphemistisch man ihn auch nennt, wird einen Dreck tun, FREMDE (Hallooo, das sind WIR !), die ihm nichts nützt, zu alimentieren.
    Eigenvorsorge ist, seine Kinder (hab‘ ich nicht, daher leicht gesagt) gut auszubilden, vor allem Fremdsprachen und Auslandssstudium ( in Dummland besteht der akademische Kanon zunehmend aus Dschändering und Bolgna-Quatsch, da klappt das nicht mit dem Job), und ihnen einbläuen, ehestmöglich auszuwandern (Deutschland, Deine…), fast schon wurscht, wohin.
    Und hoffen, dass sie einen mitnehmen (dürfen- in anderen Ländern gilt nicht das Prinzip- wer kommt, bleibt, und wird ernährt durch die Schulden künftiger, autochthoner Generationen ) .
    Ja, Freunde der politischen (Um)Nacht(ung) , Zukunft heißt zunehmend, Flintlaufgeschoß oder Sauposten im Mund.
    9×19 und .243 Winchester, auch als Nosler, kann man nämlich (schwerst geschädigt) überleben, wie eine Bekannte von mir.
    Auch Selbstausdemverkehrziehen muß gelernt sein, nur in der Politik kann man mit NIX, oder 20 Semestern Theaterwissenschaft, oder einer getürkten Diss, oder, oder, reussieren.
    Im Wirklichen (Ab)Leben spielt’s das nicht.

    • Lieber Otto Moser, Mund alleine reicht nicht - er sollte schon mit einem ordentlich
      großen Schluck Flüssigkeit gefüllt sein. (Kleiner Tipp: Rum mit etwas mehr als Fünfzigprozentalkohol!)

    • Liebe Frauke Amgelin : Wasserschuß meinen Sie, etwas abewandelt...
      Bei Alkohol über 50% besteht Brandgefahr durch das Mündungsfeuer, da kann der ganze Block brennen .
      Besser, beide Läufe hinten in den Mund rein, sodaß das Genick getroffen wird, und quasi eine Enthauptung mit sogenannter ‚Katastrophe‘ im Gehirn stattfindet.
      Schönes Thema am Sonntagabend, aber bei DEM Land und DER Führung….

    • Bleiben wir mal in der Spur
      Wenn 70% der Gesetzentwürfe aus der Exekutive kommen, würde ich mehr über die Mehrheitsabnicker schimpfen. Dass eine kleine Minderheit Opposition ist, heisst weniger, dass die in Berlin chillen. Es ist die Pressearbeit, der Journalimus und die Medien, wie Don es im anderen Beitrag über 30-40-50-Nazis exemparisch dargestellt hat. Es kommt bei uns nicht mehr darauf an, ob ein Vorschlag, ein Konzept, eine Alternative etwas Bewegung in die Verkrustungen der Macht bringen würde, sondern darauf, ob das von der „richtigen“ Seite kommt.

    • Lieber Otto Moser, andere sorgen sich wegen angenommenen Menschenmangels,
      ich hingegen meine, dass bald Neunmilliarden einfach zuviel sind. Also nehme ich gerne den Ball im Verringerungsspielchen auf, auch und gerade sonntags, fiesgrins. Da schadet es überhaupt nichts, wenn beim Abgang etwas mehr als bloß a weng Mündungsfeuer spendiert wird…

    • @ Otto & Frauke
      Ne, so wird das nüscht, auch wenn Sie sich gegenseitig zu toppen versuchen.

      Wie wär’s mit Sprengen? Nicht in der Fußgängerzone natürlich, sondern in einer stillgelegten Kiesgrube. WAMM – und rückstandfrei entsorgt. Das bisschen Klimaschaden kompensieren Sie mit der verkürzten Lebenszeit locker.

      Alles andere sonst sorgt nur für Sauereien, die jemand aufräumen muss. Oder macht Ihnen die Vorstellung etwa Spaß?
      Brauchbare Rezepturen scheint’s im Internet zu geben, wie aus Köln zu erfahren war.

      Flintenlaufgeschoss in einem Mund voller Rum? Haben Sie eine Vorstellung davon, wie’s in dem Raum nachher aussschaut, oder klebt das Hirn schon an der Decke?

      Wenn Sie nachtragend sind, Rachegefühle hegen etc., klappt das eh nicht mit dem selbst herbeigeführten Exitus. Weshalb wollen Sie die Folgevermietung oder den Verkauf erschweren? Irgendwas scheint Sie noch am Leben zu halten. Auch wenn es Hass sein sollte, derzeit gerade schwer und höchstpräsidial verpönt, aber ein nicht zu unterschätzendes Lebenselixier.

    • Mühl, interessante Theorie !
      Sie implizieren also, all die Bürger, die jene 5 Einheitsparteien und dmait Merkel/Gabrielgewählt haben, die hatten beim Kreuzchen Machen alle eine Pistole an der Schläfe, sind also völlig unschuldig an den Zuständen?

      Ja, warum sagt mir denn das keiner? Und ich dachte immer diese ganze grosse Masse der Deppen sei Schuld!

    • Lieber M. Orbid, obendrüber steht diesmal "Dumme Gedanken", na, da rotz ich
      doch mal ’naus, was ich sonst lieber (un)heimlich (ein)hege, finstergrins…

      Vorstellung habe ich, hab die Versicherungsberichte über die Wasservariante gesehen. Mündungsfeuer und genügend Alkohol sind deutlich besser (reichte seinerzeit zwar noch nicht ganz bis zum Orbit, aber immerhin in die Nähe) – da ist hinterher kein Raum mehr, der noch irgendwie aussieht, Herr Moser deutete es an. Aber in einer solchen Situation ist es der, die ihren Ausgang auf derart Feurigeweise durchschreitet, völlig gleichgültig, wie sich ihr Dunstkreis hernach darstellt, Hauptsache, die Maßnahme war nachhaltig, kurz und schmerzlos.

    • Wahrscheinlich alles alte weisse Männer ...
      Das sind doch alles vorsintflutliche Methoden, erdacht von zornigen Gehirnen. Heutzutage legt man sich einfach nackt, oder jedenfalls ohne Kunstfasern am Leib, auf den Kompost und verhält sich ruhig.

  52. Other Peoples Money
    Das verblüffende ist ja auch, dass die, die generös über die Verwendung des Geldes anderer Leute entscheiden, selbst recht selten ihre wertvollen und manchmal auch teuer erkauften Gene repliziert haben. Wieviele eigene Kinder gibt’s denn privat so in den Spitzenämtern der verantwort(ungslosen)lichen Ministerien? Oder bei der Intendanz und der Redaktion der vielen Anstalten? Transparenz auch hier bitte!
    „Kinderreichtum“ gibt es meist eher unten, beim Pöbel.
    Schwesig war mal in der Steuerverwaltung von Meck-Pomm tätig. Die müsste doch aus erster Hand wissen, wer hierzulande was beiseitelegen kann, bei den hiesigen Steuer-und Abgabensätzen.
    Das man den Zwickel nur einmal ausgeben kann, ist für die Dame wohl schon höhere Mathematik.
    Aber, wenn es gar nicht mehr weitergeht: McKinsey wird schon wissen, was für uns (?) gut ist.

  53. Neuigkeiten aus diesem Irrenhaus, in dem wir leben
    Sie reißen nicht ab: die Hiobsbotschaften. Jetzt schon arbeiten bis zum Herzinfarkt-in Zukunft soll man dann an die Herz-Lungenmaschine und damit zur Maloche, damit man sich schon mehr tot als lebendig immer weiter ausbeuten lassen kann. Eine gewisse Logik hat es ja: da die Jugend immer arbeitsunfähiger wird weil sie von einem Heer verantwortungslos-durchgeknallter Pauker auf Selbstversenkung getrimmt wurden, müssen die alten weißen Männer (soll heißen, die einzigen, die in diesem Irrenhaus noch normal geblieben sind) eben umso länger ran.
    Das alles aber verblasst auf dem Hintergrund dessen was mit dem Westen passiert, sollten die USA so geisteskrank sein, Hillary tatsächlich zu wählen. Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Ganz einfach: dem Westen ging es zu lange zu gut. „Wenn’s dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis tanzen.“ Es gibt auch andere Worte dafür: Überfeinerung, Übergeschnapptheit, Dekadenz. Nicht mehr, nicht weniger. Da ziehen diese ganzen Irren über Donald Trump her-dabei wäre er der einzige, der uns vor der Katastrophe bewahren kann. Weil, und das haben ja sowohl er selbst als auch Putin schon signalisiert, nur er mit den Russen kooperieren würde um die ganzen Krisenherde im Süden des Planeten im Zaum zu halten. Nur er könnte durch Kontakt mit einer noch nicht dekadenten Zivilisation (der russischen, die aber über unendliche Ressourcen verfügt) unsere westliche Zivilisation revitalisieren, ihr etwas frischen Wind einhauchen, sie vor dem ganz großen Knall, dem Untergang bewahren.
    Was wird passieren wenn Trump nicht gewählt wird? Ich wage mal eine Prognose (Vorsicht, jetzt wird’s provokativ): Der Westen wird immer dekadenter, er wird schnell vor die Hunde gehen, (binnen Jahresfrist), noch mehr Krisen und Kriege, bis irgendwann vitalere Kulturen hier die Herrschaft übernehmen. Und das würde ich aber mal gern noch sehen wie unsere Genderzicken dann reagieren werden-wenn sie nicht mehr einigermaßen sensiblen (obschon gegen Gender gerichteten), kultivierten Männern gegenüberstehen (die sie jetzt meinen bis aufs Blut reizen und beleidigen zu können), sondern solchen, die sie bei den geringsten dummen Äußerungen in den Knast werfen, dort den Boden schrubben lassen und ihnen anschließend gleich einen Aktivurlaub in einem Arbeitslager gönnen, ohne überdrehte, überkandidelte Nettigkeiten. Und das so lange bis sie wieder zur Besinnung gekommen sind. Wenn sie dann noch die Chance dazu haben.
    Man sieht-es liegt einiges vor uns-ob man all diese netten Problemchen dadurch lösen kann, dass man bei uns die alten Knochen malochen lässt bis den Herz-Lungen-Maschinen die Batterien ausgehen-also ich weiß nicht!

  54. Roadster
    Don Alphonso,

    es ist ein Unterschied, wenigstens für mich, ob ich mal lekker am nächsten Morgen einfach nicht mehr aufwache, also der erste Morgen, an dem ich ich keine steifen Glieder hätte, die zur Not auch noch schmerzen, oder ob mich jemand, in einem Roadster sitzend, in den nächstbesten Abgrund hämmert.
    Im Berggasthof hätte es ja Tee und Torte; insbesondere aber eine schöne Aussicht auf der Passhöhe geben können. Und da will man kaum vorher von einem Halbverrückten im besten Wortsinn (nicht) um die Ecke gebracht werden, oder!?

    • Mit Torte vorher macht das Ableben mehr Spaß
      da gebe ich Ihnen völlig recht, Herr Dippel. Das wäre doch ein gepflegter Abgang, nach der Torte noch ein Schnapserl und dann lass uns fahren dahin.

    • Titel eingeben
      Also ich lehn das ab…. Solange es noch Torten gibt, will ich hierbleiben!

    • Auch mit Torte wird das nix auf Dauer, Tyler
      aber was machen wir uns überhaupt so viele Gedanken, aus der Sache kam noch niemand lebend raus.

    • Ha !
      Ich habe die Absicht das zu ändern !

  55. @Bux T. Hude
    Dass ich mich mit meiner Meinung nicht beliebt mache, ist mir völlig klar. Man kriegt viel leichter Stimmen und Zuspruch, wenn man als Kümmerer der größten Bevölkerungsgruppe auftritt. Aber ich sehe die Leute meiner Generation, die sehr wohl noch fit genug wären, ihr Brot selbst zu verdienen, aber es nicht mehr tun und es auch zum Teil nicht mehr tun dürfen, weil die Rechtslage sie pensioniert.
    .
    Was mich besonders ärgert: die deutsche Wirtschaft läuft blendend und der Zins ist Dank Draghi NULL. Aber nicht einmal unter so optimalen Bedingungen kriegen Herr Schäuble und seine linken Kollegen es hin, das Staatsdefizit zu verringern. Wie soll das erst gehen, wenn die Zinsen wieder steigen und die deutsche Wirtschaft weniger gut läuft (was ja auch mal wieder möglich sein kann)?
    .
    Ich habe ziemlich viel mit jungen Leuten zu tun. Dabei ist mir klar geworden, die sind nicht nur demographisch in der Minderheit, die haben auch keine Zeit sich zu wehren, weil sie zwischen Arbeit, Kita und zahnenden Babys mehr als beschäftigt sind. Da lässt sich natürlich jedes Gesetz zu ihrem Nachteil durchziehen.

    • Titel eingeben
      Sie werden schon zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Sinn des Lebens nicht für alle im Arbeiten besteht, sondern darin, sein Leben zu geniessen. Ihre dümmliche protestantische Ethik des Besitz Erwerbes durch die Abzockerei Dümmerer odre Machtloser, die dürfen sie behalten, wenn sie ihnen so gut gefällt.

      Was den Nachwuchs angeht, so ist auch da die Wahrheit banal. Wenn man etwas will, dann muss man es selber zu tun, sonst wirds halt nichts!
      Solange die Mehrheit dieser Generation das iPhone besitzende Hipster-Leben für das non-plus-ultra hält, statt sich um die Obrigkeit „zu kümmern“, werden die Alten die Jungen weiter ausnehmen wie die Weihnachtsgänse.

  56. Noch mehr dumme Gedanken
    „Für die angebliche “globale Elite“, für die sich kreativ prekäre Existenzen vor dem 40. Lebensjahr halten, sind das wenig erbauliche Aussichten.“

    Don, ist Ihnen eigentlich schon mal der Gedanke gekommen, dass wir unser Leben verkehrt herum ordnen, d.h. in jungen Jahren, da wir körperlich fit und sexuell attraktiv sind, uns mit lauter sitzenden Tätigen beschäftigen, die bestens gemacht sind für alte Leute, ob wir nun in der Schule rumsitzen, im Studium oder dann über Jahrzehnte im Büro, statt einfach das zu tun, wozu wir biologisch disponiert sind.

    Wenn das dann nicht mehr ganz so gut geht, kann man die nächsten 30 + X Jahre damit verbringen, an der Tastatur zu sitzen und irgendeiner physisch weitgehend atrophierten Tätigkeit nachzugehen. Ich mache sogar gelegentlich „Homeoffice“, halb im Bett liegend. Das ist gemütlich und körperlich anspruchslos. Ich brauche nur meinen Kopf und meine Hände, der Rest ist Stützmaterial. Wir sind wie dafür geschaffen, den Arbeitsplan für künftige Generationen für Maschinen zu entwerfen.

    Warum das alles so ist? Weil alte Leute den Sinn des Lebens für die jungen erfinden und der sieht dann eben genau so aus, wie das, was sie selbst gerade tun, etwas, dass auch nur einem historischem Zufall geschuldet ist. Kein Wunder, dass Kinder zu einem schwierigen, privaten Managementproblem werden, statt zu etwas fast beiläufigem, von denen man eben einige hat, wenn man Mitte 20 ist. Stattdessen verkrampfen die Eltern und sorgen sich, dass ihr eines Kind nicht den Standards von 40-60 jährigen genügt.

    • Dreamtimer...
      Übertreiben sie nicht ein wenig?

      Solange die Jungen sich das von den Alten bieten lassen, wären die Alten schön blöde, wenn sie es nicht täten, oder?
      Wer nicht-Erbe ist, der kann das spätestens im Alter von 20 verstehen, und aus dem Hamsterrad aussteigen. Wer das nicht tut… bitte, es ist euer Leben. Dann lebt aber gefälligst auch mit euren dämlichen Kompromissen ohne zu jammern!

  57. @Simon, Gschemft Moser
    Zur Bürgerversicherung oder Inklusion der Beamten, Freiberufler und Unternehmer: Sollen diese zusätzlichen Zahler auch entsprechend Rente ausbezahlt bekommen? Dann wohl Nullsumme. Ein Vorteil ergäbe sich für Besmte, die durch die Pension jetzt lebenslang an den Staat gefesselt sind.

    Herr Moser hat beim Suizid richtig bemerkt, die ausreichende Wirkung zu beachten. Ich lehne diesen Weg grundsätzlich ab, möchte aber an Wirkungsweise erinnern. Wählen Sie relativ schmerzlose Wege, nicht etwa ersticken. Und etwas Rücksicht auf die Aufräumer. Kein Starkstrom bitte und nicht auf die Gleise legen. Das ist eine höchst unsoziale Methode des „sozialverträglichen Frühablebens“. Wenn mit natürlichen, pflanzlichen Mitteln, bitte über Wirkungsweise informieren. Manches kann man lange lagern und ins Heim mitnehmen.
    Ein Tip? Gerne, für „unsereins“ eine Nacht im Gebirge, abseits begangener Wege in der Winterszeit.

    • Melursus, die armen Beamten
      mit einer Pension, die 73% des letzten Gehalts beträgt, also bitte, da bringe ich kein Mitleid auf.
      Ich bin dank Arbeitslosigkeit und keinerlei Aussicht auf Änderung mit 60 in die vorgezogene Rente gegangen, habe 18% p.a. Abschlag, das funzt. Was ich daher nicht an Rente bekomme… ohne Abschlag wäre es wesentlich angenehmer.

      Zum sozialverträglichen Frühableben habe ich im Frühjahr vorgesorgt (3 Jahre lagerfähig), keine Schweinerei und schon gar nicht andere involvieren. Aber dafür von Düsseldorf extra in die Berge muss nicht sein, der arme Pole, der sich dann mal kümmern und den billigsten Bestatter (Nordsee all inclusive 950 Euro) nehmen soll.

      Momentan hoffe ich noch auf meine drei Aneurysmen so ab 6 bis hin zu mind. 7cm im Brustkasten, aber die Dinger halten seltsamerweise immer noch. Middelhoff hat man notoperiert, seins hatte 6cm. Ich warte es ab und wenn’s mir zu lang dauert, tritt Plan B in Kraft.

    • Gebirge und anderes
      Ergänzen möchte ich, dass kein Hochgebirge nötig ist, dort sind lediglich frostige Temperaturen zuverlässiger.

      Und da ja hier überwiegend ältere Herrschaften zugegen sind, möchte ich Ihre Erinnerung auffrischen, unter welchen Umständen manchem Besucher eines Dorffestes auf dem Weg nachhause ins Nachbardorf bei recht niedrigen Temperaturen widerfahren ist. Da gabs gewissermaßen etwas, das es dem Frost erleichterte.

      Im übrigen, es gibt genügend Foren, einmal habe ich baff vor Erstaunen gelesen, wie jemand die Fallzeit je nach gewünschter „regionaler Höhe“ berechnete.

      Nun ja, meins ist es nicht, derzeit. Aber man weiß ja nie, was noch so kommt.

  58. Es wird u.a. auf Alterssuizid hinauslaufen. Großes Tabu!
    Die Zahlen steigen ja stetig. Und eine flächendeckende Altersarmut ist gewiss. Die hängt eher nicht von persönlichem Fleiß oder Geschick ab. Mit HartzIV & Co. ist keine private Vorsorge möglich. Wer das anders und besser weiß möge sich melden.

    Gibt’s eigentlich Schuldige?

    • ... Alterssuizid....
      Irgend jemand von den 10.000 Suizidanten jährlich in Deutschland muss in der Spitzengruppe sein. Nach meiner Kenntnis sind es altere und jüngere Männer. Also 60 wenn ich mich nicht irre.

      Es könnte natürlich sein das die Gruppe der jüngeren stärker nach vorne drängt. Es könnte schon sein das die zugereisten Suizidattentäter die Statistik künftig verändern.

      Überraschend ist eher das so wenige Alte Amok laufen.
      Leider habe ich zu dem Thema zu wenig statistisches Material.

      PS: Was ist ein Tabu?

    • Alterssuizid + Schuldige?!
      Soweit ich weiß, werden Selbstmörder außerhalb der Kirchenmauer vergraben, also kommen Sie mir nicht mit so billigen Kategorien. Außerdem haben Sie von nichts einen Ahnung. Haben Sie je versucht, einem Menschen eine Patientenverfügung auszureden?! Die stehen da drauf, da wird einem kotzübel. Die sehen nur sich und ihre eigene höllische Angst vor dem Sterbevorgang. Dafür könnte man Verständnis haben – bestünden sie nicht darauf, andere auf Teufel komm raus in die Position zu bringen, entscheiden zu müssen. Von wegen „selbstbestimmt“ … diese Monster bestimmen andere zu denjenigen, die sie im Zweifel töten müssen – sonst gibst eine Anzeige wegen Körperverletzung und ganz ekelhaft lamoryantes Gejammer, dass man das „Selbstbestimmungsrecht“ derjenigen etwa missachtet (weil man als Arzt oder gar als Angehöriger vielleicht ungern dem Tod seinen Lauf lässt, weil man seine eigene Seele vielleicht nicht für jedes Arschloch riskieren mag)! Nein, nein – die sollen mal schön leben unter den Voraussetzungen, die sie so toll finden: Gepflegt von der nichtdeutschsprachigen Fachkraft oder vom Pflegeroboter in den Heimen, die sie selber ihren Eltern bauten und deren effiziente Führung ihr Pläsierchen darstellt. Hoffentlich werden sie alle 130.

    • Warum wollen Sie anderen die Patientenverfügung ausreden?
      Hielten Sie es für so erstrebenswert, mit Magensonde irgendwo rumzuliegen, womöglich noch beatmet zu werden? Was soll das für ein Scheißleben sein, an dem Sie andere festtackern wollen?

      Ich habe den Fall in meiner Bekanntschaft, Mann, 71J., mit schwerem Parkinson erleidet einen Schlaganfall mit Atem- und Schlucklähmung. Intensivstation, Absetzen der Parkinsonmittel mit heftigen Folgen. Da in der Patientenverfügung die Ablehnung einer Magensonde stand, hielt man sich dran, bis die liebe Tochter mit dem Enkelkind kam und ihren Vater unter Druck setzte. Was dann folgte, war ein Drama in mehreren Akten und endete dann doch nach langen Krankenhausaufenthalten hier und dort und noch eine Weile Gekrauche daheim tödlich. Die Tochter wohnt auf der anderen Rheinseite und hat sehr wenig von dem Drama mitbekommen, dafür ist die Mutter nun gesundheitlich noch mehr als ohnehin angeschlagen.

      Es hätte niemand den Richter über Leben und Tod spielen müssen, die Tochter tat es, weil sie die Sonde forderte. Die Ärzte hätten auf die Sonde verzichtet und den Patienten ruhiggestellt, sonst nichts. So hatte der Vater das zweifelhafte Vergnügen, über etliche Monate hinweg sterben zu dürfen.

      Ich gehe in meiner Verfügung sogar so weit, jegliche Reanimation auszuschließen und es wäre niemand da, der dagegen etwas einwenden könnte.

      Was wollten Sie also mit ihrem etwas herben Post eigentlich aussagen?

    • @Simon
      Frau Simon, ich war schon dabei, als gestorben wurde. Und habe als Laie eine Reanimation abgebrochen, obwohl noch keine sicheren Todeszeichen erkennbar waren (das beginnt nämlich eigentlich erst mit der Leichenstarre, die ein paar Stunden nach dem Tod einsetzt). Das war aber bei jemandem, den ich mochte und etwas, das ich selber bestimmte und mir nicht auf der Seele liegt; die Familie hatte mich zwar gebeten, aber die Verantwortung übernommen habe ich selber – und nicht ein Stück Papier mit Anweisungen, die jemand im Hinblick auf eine Situation gab, vor der er (verständlicher Weise) Angst hatte! – Im übrigen halte ich es für rundheraus gesellschaftsschädlich, dass sich niemand mehr den Sterbevorgang vergegenwärtigt. Es ist ja auch niemand mehr zugegen, wenn Menschen gehen müssen; da piept ein Apparat und dann schaltet jemand aus. – Der Grund dafür ist, dass aus Ihrer gottlosen Hippi-Generation schlicht keiner mehr bereit ist, zu sterben. Sie gieren nach dem Leben, wie diese ordinäre Alte in den Buddenbrooks und sie machen damit – ganz genau wie diese hundsgemeine Hexe – der darauffolgenden Generation jedes Leben komplett unmöglich – Ja, Lesen hilft tatsächlich – allerdings muss man auch gefühlsmäßig in der Lage sein zu begreifen, was da steht, streben gilt nicht! Sie gieren und grapschen und fressen sich fett am Leben der Jungen – aber weil ein Rest Ratio ihnen sagt, dass das leider, leider doch nicht ewig funktioniert (weil die missratenen Kinder noch keine Technik ersonnen haben, ihnen das ewige Leben zu ermöglichen) rennen sie zum Notar und unternehmen das „Regieren aus dem Grabe“. Und wenn möglich – inklusive der Bestellung des unfreiwilligen Henkers, der nämlich sein eigenes Seelenheil opfern und wie ein dressierter Köter brav das Knöpfchen drücken soll; nach einem vorher festgelegten Prozedere, der Rationalität vorspiegelt, wo es nunmal keine geben kann.

      Was das in anderen anrichtet, ist diesen Gestalten völlig egal. Die sehen nur sich. Sie müssen sterben! – Aber bitte keine Sekunde zu früh … und darum dreht sich ihr einziges Sinnen und Trachten. Der Gedanke, dass andere vielleicht auch mal sterben müssen – und dass die vielleicht eine anständigere, menschlichere Vorstellung davon haben als Sie die jemals entwickeln werden – und daher noch den Ehrgeiz hegen, in dem Moment mit sich im reinen zu sein und zum Ende hin wenigstens keine Tötung anderer Menschen begangen haben wollen – das ist der Sintflut-Generation „unterm Strich zähl ausschließlich ich“ wie immer egal. Also bitte – ich habe noch höchstpersönlich dafür gesorgt, dass mein Opi zu Hause bleiben konnte – niemand aus Ihrer Generation, die haben noch gehöhnt dazu. Mein damaliger Freund schob übrigens Zivildienst im Altenheim – da sprangen jede Woche Menschen aus dem Fenster, nicht weil die Umstände so schrecklich waren – sondern aus Kummer, weil die gefühlsblöden, materialistischen Canaillen, die sie mit viel Arbeit und Aufwand aufgezogen hatten, sich nicht um sie kümmerten! Also bitte – da sind die Heime, da ist das Personal, das die BRD seit 1951(!!!, nein, die Kanzlerin Merkel hat es nicht gebraucht, das ist eine ganz widerwärtig Lüge) zu Millionen hereingeholt hat (meine Freundin hält es kaum noch aus, in dem Bereich zu arbeiten, weil Leute aus Ihrer Generation in ihrer ekelhaften Raffgier und Neigung zur Korruption sich alles in die dicken Taschen stecken und sich noch antirassistisch vorkommen, wenn sie nicht ausgebildetes Pflegepersonal bevorzugen) – also packen Sie sich und erfreuen Sie doch sich ein einziges Mal im Leben an den Zuständen, die Sie und Ihresgleichen erschaffen haben! Denn wir werden das nicht ausbaden und Ihnesgleichen auch noch unsere Seele opfern; soviel garantiere ich Ihnen. Wir sterben nämlich vorher, dafür hat Ihre Generation nämlich auch gesorgt.

    • @Simon
      Nochmal, weil Ihren derben Einlassungen offenbar nur durch noch mehr Derbheit entgegenzutreten ist (der Klotz, der Keil – Sie wissen schon!): Was Sie vorhaben, hat die moralische Qualität eines Bilanzselbstmörders, der sich vor den Zug wirft und den Lokführer traumatisiert, weil er weiß, dass der Lokführer sowieso nichts mehr tun könnte, auch wenn er wollte – und daher eigentlich keine rationale Veranlassung besteht, dass der sich mit Schuldgefühlen quält – also selbst schuld (schwach) ist, wenn er nicht einfach die Schulter zuckt, weil mal wieder ein Verrückter den leichten Ausweg auf Kosten Dritter gewählt hat. Ärzte erhalten Leben, sie schauen nicht weg; das der einzige, wirklich der einzige Grund, aus dem man ihnen sein Leben anvertraut. Diese Lektion haben wir im Nationalsozialismus bitter gelernt – jedenfalls in dem Teil Deutschlands, der mit Nazis und Euthanasie nichts mehr zu tun haben wollte. Und nun kommen Sie und wollen die Ärzte erneut zu monströsen Erfüllungsgehilfen machen.

    • Wow, jetzt meinen Sie, es mir so richtig gegeben zu haben
      Gast

      ach herrje, ich hänge an vielem, aber sicher nicht am Leben, da müssen Sie nicht so rumgiften. Und ich gehöre auch nicht der 68er Generation an, ein Begriff, der mir noch nie etwas sagte.

      Unterdessen versicherungstechnisch gesehen 71 habe ich schon einige Leute sterben sehen, u.a. meinen Mann. Der sich das einfach so vornahm, nachdem er wusste, wie aussichtslos die Diagnose war und dann genau, wie er gleich verkündete, 10 Tage bis zu seinem Tod brauchte. Ohne jegliche Hilfe, nur mit innerer Stärke, das Leben loszulassen.

      Also schimpfen Sie nicht auf welche Generation auch immer, bei mir sind Sie an der falschen Adresse, ich habe alles beisammen, was mir ein Ende bereiten kann und mein Zeitplan dazu steht. 72 werde ich jedenfalls nicht.

      Dass der Tod heute anscheinend für niemanden mehr zum Leben gehört ist fatal, aber auch die Leute sterben eines Tages, Gegenwehr ist immer zwecklos. Auch wenn das aus den Köpfen völlig entschwunden ist.

    • Gast, was ist gegen einen Bilanzsuizid einzuwenden?
      Der garantiert keinen Lokführer in Bedrängnis bringen wird. Ich verstehe Ihren Zorn nicht, Sie reagieren sehr persönlich und ich bin nicht bereit, mir die Schuhe anzuziehen. Wenn ich meine, es ist genug, dann ist es so und mein ureigenstes Recht, meinem Leben auf eine Art ein Ende zu setzen, die niemanden entsetzen muss und sicher nicht auf Kosten Dritter vonstatten geht.

      Wie viel Hass haben Sie nur in sich und warum?

    • @Simon
      Ich habe keinen „Hass“ in mir, Frau Simon, das ist eine blödsinnige Annahme. Im Gegenteil bin ich diejenige, die in zahlreichen Fällen gegen die Patientenverfügung argumentiert hat und die das öffentliche Kokettieren damit schlichtweg unvertretbar findet. Und Sie sind diejenige, die eine solche hat – damit, falls Ihnen etwas schiefgehen sollte (wie das leicht passieren kann, wenn´s dann tatsächlich darauf ankommt) Sie noch dem Arzt und Helfer befehlen können, das zu tun, was Sie dann doch nicht fertigbrachten (eine Bekannte hat von ihrer niederländischen Freundin erzählt, die die Mischung tapfer zu sich nahm, nachdem sie sich von „Freunden und Bekannten“ verabschiedet hatte. Blöder Weise ist sie wieder aufgewacht – und wer sollte es dann richten? Ganz genau!) Befehlen ist hier das Stichwort. Nicht: jemanden bitten. Denn hinter der Missachtung der Patientenverfügung steht eine strafrechtliche Drohung, das vollkommen anmaßende Verteilen einer Verantwortung, die man einfach niemandem gegen seinen Willen überhelfen kann, wenn man moralisch bei Troste ist. Und ja – dafür verachte ich Ihre Generation so recht aus vollem Herzen und wünsche Ihnen allen im übrigen frohes Weiterleben unterm Sauerstoffzelt. Mindestens bis zum 130. Lebensjahr, mit allen Gebrechen und einer polnischen Pflegerin, die den Dekubitus mit Puderzucker behandelt.

    • Gast, mich würde niemand so schnell finden
      weil ich keine Familie habe, die mich vermissen würde. Der polnische Bekannte würde auch nicht gleich mit dem Schlüssel von Duisburg angewackelt kommen, weil ich öfter seine Telefonanrufe verpasse und er sich da nichts bei denkt. Die Nachbarn bekämen gar nichts mit, hier kümmert sich niemand um niemanden.

      Ich habe mehr als genug Mittel, um das zum gewünschten Ende zu bringen. Mich vorher (von wem?) zu verabschieden würde mir nun wirklich nicht einfallen.

      So, nach Ihren vielen guten Wünschen darf ich diese erwidern, Sie mich auch.

    • Was ist gegen einen Bilanzsuizid einzuwenden, fragt Frau Simon
      Einiges. In erster Linie der Umstand das Menschen mit suizidalen Fantasien oft einen eingeschränkten Blick auf ihre Lebenssituation haben und sich nicht ausreichend darüber informieren welche Möglichkeiten sie noch haben. Man muss nicht gleich einen stationären Aufenthalt in der Psychiatrie empfehlen, eine gute Beratung zu Fragen der Lebenssituation und ihrer Veränderung kann hilfreich sein. Es soll auch gelernte Philosophen geben die solche Beratungen/Perspektivwechselvorschläge anbieten.
      Ein Teil kann sein sich mit einem Anästhesisten über eine optimale Schmerztherapie zu unterhalten.
      Mir geht es nicht um die pauschale Verurteilung des Suizids sondern um die Vermeidung des verfrühten oder gar unnötigen.

      PS: In Oregon/USA ist(war?) der assestierte Suizid schwerstkranker Menschen unter bestimmten Bedingungen möglich. Eine Erfahrung dort ist das die Leute diese Möglichkeit dann aber gar nicht nutzen. Zu Wissen es gibt Hilfe in der schlimmsten Not ist aber schon hilfreich.

      PS Hoffentlich hat Hillary nicht solche Fantasien.
      Nach diesem Aufschlag nach einem Höhenrausch wäre das ein mögliches Szenario.

    • ... Alterssuizid.... Korrektur
      Irgend jemand von den 10.000 Suizidanten jährlich in Deutschland muss in der Spitzengruppe sein. Nach meiner Kenntnis sind es ältere und jüngere Männer.
      Also „alte“ Männer >60/65 und junge <20 wenn ich mich nicht irre.

      Es könnte natürlich sein das die Gruppe der jüngeren stärker nach vorne drängt. Es könnte schon sein das die zugereisten Suizidattentäter die Statistik künftig verändern.

      Überraschend ist eher das so wenige Alte Amok laufen.
      Leider habe ich zu dem Thema zu wenig statistisches Material.

      PS: Was ist ein Tabu?

    • @Simon
      Da ist dann wohl nichts zu machen. Mir wär´s lieber, sie wären nicht alleine, ob Sie mir das jetzt glauben oder – nicht. Sogar meine Gesellschaft wäre am Ende wohl besser als gar keine. Und natürlich wünsche ich Ihnen kein Leid und keinen Schmerz. – Aber sowas öffentlich preiszugeben, geht einfach nicht. Schon weil es so viele gibt, die eigentlich nicht alleine sind, die dasselbe erzählen wie Sie. Und damit alle anderen unter fürchterlichen Druck setzen.

      Sie haben Recht – es wird nicht mehr Ihr Problem sein; aber wenn wir anderen „Religionen“ etwas entgegensetzen wollen, wenn wir das Sinken des Standards verhindern möchten, wenn wir an irgendetwas festhalten wollen – ich bin Mama – dann müssen wir als erstes damit aufhören, öffentlich mit dem Tod zu kokettieren. Denn diese Botschaft geht ein für allemal in die ganz falsche Richtung.

      Aber trösten Sie sich, Frau Simon, wenn das nicht mal ein Bundesrichter versteht, müssen Sie sich deswegen nicht an die Brust schlagen. Nichts für ungut – und warten Sie doch noch bis zum Frühling, wenn der weiße Flieder wieder blüht.

  59. Also
    kann der Don Thestrale sehen. Hätte er das früher sagen oder hätte ich mir das früher denken sollen?

  60. 65 Jahre ...
    … sind einfach so vom Himmel gefallen?

    Ich hatte immer gedacht, bei Einführung der Rentenversicherung sei dies die normale Lebenserwartung eines Mannes, dh. damaligen Alleinernährers einer Familie, gewesen, so dass diese Rente eigentlich als Hinterbliebenenrente gedacht war, ein Mann musste sonst bis zum Tod arbeiten auch über den 65. Geburtstag hinaus, um auch seine Frau zu versorgen. Von daher scheint mir eine Anpassung des Renteneintrittsalters an die allgemeine Lebenserwartung jedenfalls nicht ganz unsinnig, es muss ja nicht „Arbeit bis zum statistischen Lebensende“ sein.

    Kann Don A. oder einer der zahlreichen Kommentatoren diese Vermutung widerlegen? Gibt es eine soziologische Studie darüber, warum diese Altersgrenze auch beim Neustart des heutigen Rentensystems in den 1950er Jahren beibehalten wurde? (Zwei Kriege hatten ja damals den Bestand an Ernährern deutlich dezimiert.) Don A., Ihnen gebührt Dank dafür, dass ich auf diesem Weg hoffentlich eine Wissenslücke füllen kann.

    Gruß Werner Albrecht

  61. Zukunft?
    Dumme Gedanken?
    Zukunft gab’s gestern, ist aber gerade aus und nur noch Gegenwart im Angebot.

    Ist die Wirklichkeit nicht dabei, den „Wunsch nach dem Ende“ vorzeitig zu erfüllen, indem fragwürdige Zustände in der Pflege, Altersarmut, mangelhafte Spitalhygiene, gesperrte Stromanschlüsse, gesellschaftliche Gleichgültigkeit und unterlassene Hilfeleistung bereits heute in zahlreichen Fällen mittelbar für Euthanasie sorgen?

    Anschubhilfe dazu gibt es auch in bisher ungedachter Form, wenn etwa, wie in diesem kleinen Ort in Bayern z. B., die bedürftige Altersklientel auf einmal nicht mehr bei der Tafel erscheint, weil eine neue, von ihren Ellbogen rüpelhaft Gebrauch machende Kundschaft sie verdrängt.

    Diejenigen, die an der Schwelle zum Rentnerdasein stehen und die es vor den sich bietenden Aussichten schaudert, sehen ihr angespartes Vermögen durch die Politik gefährdet.
    Immobilienbesitz scheint eine sichere Sache zu sein, aber wird er das bleiben? Wer verkaufen möchte, weiß nicht, was er mit dem Geld tun soll, um es zu wahren.

    Rentenalterhöhung? Gekoppelt mit der forcierten Ausmusterung der Ü50-Arbeitnehmer aus dem Arbeitsmarkt – von wegen, die sollen doch arbeiten! – wird sie sich für die Rentenkassen zweifellos als Segen erweisen. Die so frei werdenden Arbeitsplätze werden möglichst gesplittet in Minijobs oder Praktikantenstellen, um die sich die Jüngeren ein Rattenrennen liefern, ohne Aussicht auf den Erwerb von Altersguthaben.
    Der Vollzeitjob ist ein Auslaufmodell wie der Einverdienerhaushalt. Hat ja auch keiner gemerkt, wie der nach und nach verschwunden ist.
    Und, schon vergessen: 1 Euro ist 2 D-Mark wert …

    Die von TDV immer wieder angeprangerte Verblödung ist nicht zu leugnen, wenn die „Menschen draußen im Land“ statt sich um ihre existentiellen Belange zu kümmern, um weltanschaulichen Firlefanz prügeln, den man ihnen hinwirft wie einen Knochen in ein Rudel Hunde.
    Funktioniert aber prima, die Meute teilt sich gleich in zwei oder drei Lager, die alle ihren Anspruch erheben, aber erheblich leichter zu steuern sind als der ganze Haufen.

    • Zusätzlich zu Minijobs oder Praktikantenstellen oder auch ehrenamlicher
      gar nicht bezahlter Arbeit kommt jetzt neuerdings auch das:
      die Uni Bonn sucht Bundesfreiwilligendienstleistende für Personalverwaltung, Finanzbuchhaltung und für die Logistik.
      Ein gut gedachtes System wird immer weiter auf den Kopf gestellt, bis nichts mehr bleibt.
      Weshalb sollten die Youngsters sich im Job krumm legen, wenn nicht mehr die uns noch vorm Auge baumelnde Wurst der Rente, die uns bei der Stange hielt, lockt.
      Aber es ist ja nicht nur das. Zeitverträge, die keine Sicherheit bieten, fordern einiges ab, da man ja auf eine Verlängerung nach z.B. 12 Monaten hofft.

  62. Climatechange will ultimately grab us by our pussy ...
    … die Doku, die auf Youtube vollständig zu sehen ist, ist ein wenig lang geraten, m.E. aber sehenswert:
    .
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/leonardo-dicaprios-dokumentation-before-the-flood-14511200.html
    .
    Mr. Cool schreibt uns dort kurz vor seinem Abgang noch ins Stammbuch: Sobald die Menschen aus den Küstenregionen der Welt fliehen müssen, wirds noch viel lustiger als es heute bereits ist. Dann brauchen wir uns um irgendwelche tradierten Sozialsysteme keine Gedanken mehr machen, die wir überwiegend an vorderster Front der weltweiten Karbon-Wertschöpfung für uns aufgebaut haben.

    • Anstieg des Meeresspiegels
      Da habe ich einmal eine Simulation für die nördlichen und westlichen Regionen Deutschlands gesehen.

      Als Kölner war da auch „Erbauliches“ dabei, würde Köln doch fast zur Stadt am Meer und das ach so geliebte Düsseldorf ließe sich nur mit Tauchausrüstung besuchen.

    • Die Karbon-Lüge. Wie das Paradies verraten wurde.

      Eins der Bücher das nie geschrieben wurde – leider.

      Wollte es schon selber schreiben. Aber ist einfach zu traurig und deprimierend. Wer sollte sowas kaufen und lesen. Wer weiß – vieleicht ein Kurzroman. Mal sehen … Im Stiel eines Roadmovie mit viel weichen Drogen …

      Je mehr ich darüber nachdenke … das Leben ist bekanntlich kurz.

      ….

    • Sol
      vielleicht fragen Sie künftig, woher eine Information stammt statt Ihrem Weltbild entsprechend zu spekulieren. Vielen Dank.

      Die „NGO-Broschüren“ waren eine oder mehrere Dokumentationen auf Phoenix in bester Was-wäre-wenn Manier.

      Sehen Sie? Sie erhalten sogar eine ungefähre Quellenangabe.

      Jetzt bleibt noch zu hoffen, dass Sie in der Wahrnehmung solcher Quellen von Ihrem Katastrophismus Vorwurf runterkommen.

      Im übrigen, ich werds eh nicht mehr erleben, dass Köln eine Küstenstadt an der Nordsee wird, menschliches Leben ist halt gemeinhin rascher in seinem Ablauf als der Weltenlauf an sich.

  63. Die Renten sind sicher
    und werden zum Erhalt des Lebensstandart ausreichen.

    Weil, sonst bricht die Weltwirtschaft zusammen.

    Nicht nur in Deutschland wird gealtert – die ganze Weltbevölkerung
    Ex Afrika altert. Das führt zu einem NULL Bevölkerungswachstum
    Da Afrika Weltwirtschaftlich ohne Bedeutung ist, kann es sich niemand
    leisten auf die Rentner als Konsumenten zu verzichten.

    Die Jungen haben recht, wenn sie sich nicht über ihre Altersversorgung
    kümmern.

    • Alternativ
      könnte man jedem der dann 2-3-4 Milliarden Afrikaner Kreditkarten
      in die Hand drücken, das würde mehr Konsumenten schaffen, als die
      paar Tausende, die es über das Mittelmeer schaffen.
      Über die neuen Medien könnte man dafür sorgen, dass die hier
      bereits erreichte Manipation des Konsumverhaltens gewinnbringend
      in Afrika angewendet wird.
      Drei oder viermal sich nicht im Sinne des
      Angebots entschieden und der Zugriff ist futsch.

    • Ja, die Jungen haben recht, wenn sie sich nicht um ihre Altersversorgung kümmern...
      https://spitzwege.wordpress.com/2016/09/28/a-torrent-of-faces/

      EU, Club of Rome und die UN haben so einiges mit ihren vor.

    • Nochwas
      Warum sollen nur wir in der westlichen Welt 24/7 elektronisch
      total überwacht werden.
      In Afrika fände ich das viel sinnvoller und hätte traumhaft viel
      Potential. Die individuelle Kreditkarte würde da sehr helfen.

  64. Dr. Elmo empfiehlt: Gelassenheit
    Die Rente ist sicher? Oder vielleicht doch nicht? Und was sollen wir jetzt tun? OMG – Die Welt geht unter!

    Ich empfehle: Gelassenheit. Das Rentensystem ist seit vielen Jahren stabil. Und wer mit 60 genug Kohle gescheffelt hat, der hört halt auf. Wer noch nicht genügend gescheffelt hat, der hört mit 65 auf. Und die Fokussierung nur auf die staatliche Versorgung ist sowieso völliger Nonsens. Wer sein Leben lang nur als Lohnabhängiger tätig war und kein Vermögen vererbt bekommen hat, der ist halt auch im Alter kein Krösus. So ist das eben. Ein jeder hatte 30, 40, 50 Jahre Zeit, ein Vermögen anzuhäufen. Hat er nicht? Pech gehabt.

    Die aufgeblasenen Mäuseschubser wird’s natürlich hart treffen. Aber da hätten sie eben Ingenieur oder Anlagenbauer lernen müssen.

    • When I asked for your advice, I didn't mean that you should actually speak.
      Also hier im kleinen Stuttgart sieht man seit einigen Monaten alte gepflegte Männer, die die Einkaufswagen bei Edeka in sehr guter Wohnlage zusammenschieben. Man sieht alte gepflegte Frauen, wie sie am frühen Morgen in Mülleimern wühlen. Man sieht alte gepflegte Pärchen, wie sie an der Suppenküche anstehen.

      Die Realität ist nicht das, was Bürokraten aus Statistiken der Bertelsmann Stiftung herauslesen.

      Aber vielleicht ist das ja ganz gut so, denn so habe ich weiterhin einen zeitlichen Vorsprung von Jahren gegenüber Politikern, Journalisten und sog. Experten.

      Viel Spass noch in Kansas.

    • Private Altersvorsorge im Krankheitsfalle
      @Dr. Elmo:
      „Ein jeder hatte 30, 40, 50 Jahre Zeit, ein Vermögen anzuhäufen. Hat er nicht? Pech gehabt. Die aufgeblasenen Mäuseschubser wird’s natürlich hart treffen. Aber da hätten sie eben Ingenieur oder Anlagenbauer lernen müssen.“

      Auch unter „ingenieurkarriere.de“ findet sich der Hinweis:

      „Im Schnitt wird jeder vierte Berufstätige infolge eines Unfalls oder einer Krankheit vor Erreichen des Rentenalters berufsunfähig. “
      http://www.ingenieurkarriere.de/magazin/gehalt/die-gefahr-der-berufsunfaehigkeit

      Wen das trifft, die Vorraussetzungen für eine Berufsunfähigkeitsrente, von der er leben kann, aber nicht erfüllt, kann soviel Vermögen in den letzten 30, 40, 50 Jahren angespart haben wie er will. Das Sozialgesetzbuch kennt keine Altersvorsorge, las ich neulich. Heißt: Sie leben ggf. ab da von Ihrem Vermögen oder lutschen am Daumen. Was all jene insbesondere betrifft, die irgendwann im Laufe der Berufstätigkeit auf private Altersvorsorge umgestiegen sind.

      Man kann also durchaus Renten-Probleme haben, OBWOHL man hinreichend vorgesorgt hat. Wenn man dann noch PKV-versichert ist, gute Nacht, Marie. Ich kann bei heutiger allg. Kassenlage bzw. der Zinsproblematik nur jedem raten, vor dem 55. Lebensjahr die letzte Abfahrt vor der Autobahn wahrzunehmen.

    • Krankenkasse
      Es gibt schon noch Wege, auch mit einem Alter von über 55 Lebensjahren in die gesetzliche Krankenkasse zu kommen.

      Die Regularien muß man halt kennen und, ja und sein Leben entsprechend gestalten.

      Dann bedarf es „nur“ noch etwas Kampf bei einigen gesetzlichen Krankenkassen, andere gesetzliche Kassen sehen das eher locker. Das Problem dabei ist, man muß vorerst zurück in diejenige Deutsche gesetzliche Krankenkasse, in der man als letztes versichert war.

      Wie das in Fällen aussieht, die vor der juristisch passenden Gestaltung ihres Lebens nicht in einer gesetzlichen Krankenkasse waren, aber an sich dennoch den Regularien entsprechen, weiß ich leider nicht.

    • buxtehude
      Kleiner Tip?

      Ihr Beitrag zeigt, dass sie all ihre Energie in die Findung von Ausreden stecken, statt das Problem zu erkennen und es dann rational anzugehen.

  65. Manche Probleme sind gar nicht schwer zu verstehen, aber kaum lösbar
    Was auch immer erzählt wird. Für das Problem der Altersvorsorge bei Nachwuchsmangel gäbe es eine einfache Lösung: mehr Nachwuchs, und eine bessere Austarierung der für die Renten verfügbaren Mittel.

    Das Problem ist, dass wir seit langem einer falschen Ideologie und einem falschen Menschenbild aufgesessen sind, und unfähig sind, den Weg zurück daraus zu finden. Deshalb jammern wir über den demographischen Wandel, über die absehbaren Folgen der unkontrollierten Einwanderung, sind aber zum Umdenken außerstande.

    Der „demographische Wandel“ wird entweder ignoriert wie der sprichwörtliche weisse Elephant im Zimmer, oder hingenommen wie eine Naturkatastrophe. Man vergleiche dagegen das Geschrei und die Aktivitäten um den „Klimawandel“ und die Postulierung eines 2-Grad-Erwärmungsziels – ohne dass man wirklich Bescheid weiss, welche Folgen dieser Wandel haben kann, noch wie man das 2-Grad-Ziel erreichen kann, bzw. ob es wünschenswert ist.

    Im Vergleich zum Klimawandel ist die Lösung des demographischen Problems offensichtlich: etwas mehr Nachwuchs. Punkt. Eine wachsende einheimische Bevölkerung müßte auch keine Angst haben, vor einer begrenzten Zahl von Einwanderern (die keine Nachwuchsprobleme haben) langfristig dominiert zu werden. Sondern könnte die Einwanderer langsam assimilieren.

    Daher zwei Fragen:
    1. Warum gibt es so wenig Nachwuchs?
    2. Warum wird der Mangel an Nachwuchs so gottergeben (sorry) hingenommen?

    Hier kommen zwei eng miteinander verbundene angelegenheiten ins Spiel:
    1. Das zur Zeit gültige Menschenbild
    2. Die Benachteiligung der Frauen und die Geschlechtspolitik.

    Es ist nun einmal klar, dass bis auf weiteres (wer weiss, was der technische Fortschritt einmal bringt) nur die Frauen Kinder bekommen und im ersten Jahr stillen können. Wenn sich eine Frau aber dazu entscheidet, nimmt sie vielfältige berufliche, finanzielle und gesellschaftliche Nachteile in Kauf. Die so oft beklagte Benachteiligung der Frauen im Berufsleben – und bei der Rente – ist zum großen Teil eine Benachteiligung der Mütter. Andererseits leisten Mütter mit der Aufzucht von Kindern einen Dienst an der Gesellschaft, der ihnen nicht adäquat vergolten wird, wie man spätestens am Problem der Altersrenten sieht. Darüberhinaus ist es meist ein Handicap im Berufsleben, wenn eine Mutter wegen der Kinder einige Jahre ausgesetzt hat, oder über normale Arbeitszeiten hinaus nicht voll verfügbar ist (für Überstunden, Bereitschaftsdienste, Schichtarbeit). Daher ergibt sich eine finanzielle Benachteiligung, die sich schließlich auch in einer schlechteren Rente niederschlägt.

    Gut, das sind Trivialitäten, das wissen wir alles – aber warum tun wir nix? Seit der Verbreitung der „Pille“ hat sich eine Auffassung von Geschlecht und Sexualität durchgesetzt, welche den Zusammenhang mit der Fortpflanzung außer Acht läßt. „Männer und Frauen sollten gleich sein“, „alle Arten des sexuellen Begehrens sind gleich schützenswert, aber vor allem politisch wichtig“, „es gibt eine Konkurrenz Männer gegen Frauen“ usw. Tatsächlich ist aber die Frage wer mit wem was treibt, Privatsache und deshalb für Staat und Gesellschaft völlig irrelevant – dagegen ist die Frage, wer für Nachkommenschaft sorgt, und wie diese aufwächst, höchst wichtig – einfach für die Erhaltung der Gesellschaft über die aktuelle Generation hinaus.

    Unter diesem Blickwinkel sind die Polemiken um „Herdprämie“, „Gender Pay Gap“, „Homoehe“, „Heteronormativität“ völlig absurd, und die Vehemenz, mit welcher Stimmen niedergeschrien werden, die auf die Notwendigkeit von Nachwuchs hinweisen, ein Trauerspiel. Frauke Petrys Hinweis, dass aufgrund der Tatsache, dass manche Frauen weniger als zwei Kinder bekommen (0 oder1), andere drei oder mehr bekommen müssen, damit das Gleichgewicht zwischen den Generationen aufrechterhalten wird, ist offensichtlich richtig: ein einfaches Rechenexempel.

    Wichtig wäre also statt der Frage, wer mit wem schläft, die Frage, welche Hindernisse und Nachteile für die meisten Paare dagegen stehen, dass diese durchschnittlich zwei Kinder bekommen.
    Und dann die Frage, wie man diese Hindernisse und Nachteile im Sinne der Betroffenen beseitigen oder wenigstens verkleinern kann.

    Wer selber Kinder hat, wird in den meisten Fällen damit zufrieden sein und sich nicht etwa das alte „freie“ Leben zurückwünschen – naja abgesehen von der Midlife Crisis, wo man verpassten Chancen nachtrauert. Die Mehrzahl der Menschen wollen Kinder haben. Dass es auch andere Lebensentwürfe gibt, weiss und respektiere ich. Nur wenn diese zur Mehrzahl werden, dann haben wir eben logischerweise ein demographisches Problem.

    Fazit: nicht der ganze Geschlechterrollen- und Gleichstellungsquatsch sollte im Mittelpunkt der Debatte stehen, sondern die Frage, wie die offensichtliche Benachteiligung der Mütter ausgeglichen werden kann, und wie denjenigen Paaren, die Kinder aufziehen möchten, dabei keine Steine in den Weg gelegt bekommen.

    Diese Debatte wird leider nicht geführt, bzw. von „Aktivisten“ durch das Verleihen der Etikette „rechts“, „konservativ“, „religiös fundamentalistisch“ möglichst unterdrückt.

    • Danke
      Das sehe ich genauso.
      Und bei dem Modebegriff „Heteronormativität“ könnte ich bloß noch schreien!

    • It's too late. Always has been, always will be...too late.
      Funktionale Differenzierung.

      Die Moderne brauchte die Frau als Arbeitskraft.
      Leider haben die verblödeten Deutschen nicht begriffen, dass dies nur über funktionale Differenzierung in der Familie funktioniert, d.h. dass die Frau dann nicht wirklich Mutter sein kein, sondern das Kinder frühstmöglich an eine Kita, Schule etc. abgeben muss.

      Jetzt, am Ende haben wir begriffen. Jetzt haben wir Kita.

      Leider etwas zu spät.

      Für die deutsche Mittelschicht..

      Jetzt fördern wir in den Kitas die Immigrantenkinder, deren Mütter gar nicht berufstätig sind.

      Ja, wir sind schon Genies.

    • Lieber Thomsen, warum gibt es so wenig Nachwuchs? Weil es schon viel zuviel
      Nachwuchs gibt – vielleicht derzeit nicht bei uns, aber dafür umso mehr anderswo. Und: Nein, ich wollte von Anfang an keine Kinder – ich war schließlich selber eins und sowas wollte ich mir nicht nochmals oder gar mehrmals/mehrfach zumuten…

    • 1. Warum gibt es so wenig Nachwuchs?
      Weil Frauen in der Mehrzahl keinen Bock hatten, sich fürs Kinderkriegen mit schmalerer Rente abspeisen zu lassen. Und sich auch noch blöd anreden zu lassen.

      Kinderaufzuchtzeit = Teilarbeitszeit, oder zuhause bleiben= weniger Rente. Oder KiTa-Stress. Man hat die Wahl.

      Zusätzlich zu dem Umstand, dass Muttersein im Generalverdacht des Faulseins steht, falls sie daheim bleibt – uuups, noch weniger Rente, ein sogenannter VA (Versorgungsausgleich) gleicht die Fehlzeiten nicht im Mindesten aus … – ist Muttersein permanent gesellschaftlich unter Kritik, wenn Kinder schlecht geraten und nerven: Die Mutter ist schuld!

      Männer würden sich das nicht antun: kein Geld, keine Rente, Schmähkritik und Verdacht des Faulseins. Bah!

      Zusätzlich würde des Mannes edler Körper mit jeder Geburt (den Geburtsakt an sich lasse ich mal aus, den würden sie nicht überleben, weil sie schon bei einem Schnupfen glauben, die Welt gehe unter) ihr Körper dicker, schlafer oder sonstwas wird und sie mit jedem Kind mehr auf den Partner angewiesen wären, den sie einst leichtsinnig heirateten.

      Wer tut sich das als denkender Mensch, als Mann, als Frau denn heute noch an?

      Und das Geplärr.

      Ich weiß von einigen Kumpels auch, dass sie die Veto-Karte als junger Vater gezogen haben.

      Obwohl das erste gar kein ausgesprochenes Schreikind war. Nein, überhaupt nicht, alles super.

      Dass sie trotzdem nach einem Kind dann keines mehr wollten.

      Weil sie das ’normale‘ Geplärr schon nicht aushielten, voll die Nerven kriegten.

      Obwohl ihre Frauen dem häufiger ausgesetzt war, da die Pflege in den ersten Monaten, der Hauptplärrzeit, ihre Frauen erledigten: Die Männer hielten das in den zwei dünnen Monaten ihrer Elternzeit nach den 6 ersten Monaten der Frau nicht aus – und beanspruchten dann zu Recht Mitspracherecht gegenüber ihrer Frau, wenn es um weitere Kinder geht.

      Demokratie in der Ehe ist ein Fortschritt, auch wenn man’s nicht glauben mag.

      Von der Idee, es sollte einfach absehbar mehr Geburten geben, die mimosigen, verwöhnten Frauen sollen sich nicht so haben, dann sei das Problem gelöst, würde ich mich flugs verabschieden. Männer sind ebenfalls Mimosen, mimimi – vor allem wenn es um Kindergeschrei und Kinderkrankheiten geht. Zong! sind sie wieder im Büro und machen Überstunden …, trau schau wem.

      Die Elternzeit ist leider oft auch eine Offenbarung für die. Für immer und ewig.

      Und auch die Migrantenfrauen, wenn sie längers hier die Segnungen des freieren Lebens als Frau spüren, statt eingesperrt zuhause das tun zu müssen, was der Patriarch will, nämlich gefügig sein, werden zunehmend weniger geburtenfreudig werden. Der Verhütung sei Dank.

    • @Frauke Amgelin
      „Lieber Thomsen, warum gibt es so wenig Nachwuchs? Weil es schon viel zuviel Nachwuchs gibt – vielleicht derzeit nicht bei uns, aber dafür umso mehr anderswo. Und: Nein, ich wollte von Anfang an keine Kinder – ich war schließlich selber eins und sowas wollte ich mir nicht nochmals oder gar mehrmals/mehrfach zumuten…“

      Letzteres Argument akzeptiere ich natürlich und sage dazu nichts weiter wg. Privatsache.

      Ersteres halte ich für ein Scheinargument. Ich halte Nahwirkung für eine plausiblere Erklärung der Ursachen menschlichen Verhaltens als Fernwirkung, d.h. die Probleme von Frauen hier im Berufsleben und Mangel an Vertrauen in die Zukunft und an gesellschaftlicher Anerkennung haben wohl einen größeren Einfluß auf die Entscheidung für oder gegen Kinder, als Überbevölkerungsprobleme z.B. in Kalkutta oder anderswo.

      Allerdings habe ich ein einigermaßen klares Bild von den schweren Umständen der Nachkriegszeit, unter denen meine Mutter meine Schwester und mich großgezogen hat, und wieviel Liebe sie uns geschenkt hat – deshalb war es für mich selbstverständlich, dass ich mit meiner Frau zusammen Kinder haben wollte – diese gefühlsmßige Entscheidung hatte etwas mit Liebe zu tun – die Weltbevölkerungsstatistik war uns dabei ehrlich gesagt völlig egal, genauso wie die Rentenstatistik. Wir haben uns einfach in dieses Abenteuer gestürzt. :-)

      Aber wenn schon dauernd auf Ausgleich für benachteiligte Minderheiten gedrungen wird, dann wäre doch ein vollständiger Ausgleich bzw. sogar eine zusätzliche Förderung und Wertschätzung von Müttern (heutzutage eine gesellschaftliche Minderheit) im Interesse der Erhaltung unserer Gesellschaft.

      Dass in der Öffentlichkeit andere (z.B. Gender- oder Klima-) Themen absolute Priorität haben, während das Thema „Ehe und Familie“, als „reaktionär“ unter den Tisch gewischt wird, würde ich als typischen „weissen Elefanten im Zimmer“ bezeichnen.

    • Titel eingeben
      Ach, Thomsen … wie kindisch….
      Zunächst mal, ob es ihnen passt oder nicht, die Alterspyramide existiert! So ein kurzer Satz, warum überfordert sie der so?
      Selbst wenn sie die ganze heute existierende Weiblichkeit so verblöden könnten, dass die im Kinderkriegen wieder den Sinn des Lebens erblicken, so werden sie doch fühestens, inkl der Ausbildung des Nachwuchses, in 30 Jahre ein Resultat sehen.
      Sie meine also ernsthaft wir sollten für die dann Lebenden unser Leben sofort beenden und für die Zukunft der Nation drei prekäre Beschäftigungsverhältnisse um die in ihren Augen korrekte Zukunft zu schaffen? Statt Tennis, Konzert, den Malediven, oder dem BMW?

      In Wahrheit ist es doch so, dass ausgerechnet die fallende Geburtenrate der einzige Lichtblick ist. Denn sie zeugt von geachsener Intelligenz, statt blinder Obrigkeitshörigkeit. Mehr und mehr Deustche begreifen wie dumm das Kinder in die Welt setzen doch ist. Das war vor 50 Jahren bereits so, und wenn man heute die Webseite einer Zeitung aufschlägt, so kann man eigentlich gar nicht übersehen, dass es seit damals noch wesentlich einfacher zu begreifen ist.

      „…für die Erhaltung der Gesellschaft über die aktuelle Generation hinaus….”

      Bitte, sie dürfen gerne, aber ich würde ihnen raten sich mal in der Welt umzusehen in der andere Menschen leben.

    • ...
      Die anvisierte Bevölkerungsexplosion durch viele
      Geburten in Deutschland wird in 30 Jahren in den
      zyklischen, wirtschaftlichen Abschwung in Deutschland
      hineinlaufen. Das hatten wir doch schon: in den 80er und 90ern
      des vergangenen Jahrhunderts.
      Ebbe in der Rentenkasse und 5 Mio Arbeitslose.

      Warum so ängstlich? Der Geburtenrückgang in D
      läuft seit über 100 Jahren, und erscheint immer noch
      fremd.
      Dabei sollen wir doch alle offen gegenüber dem Fremden
      sein.

    • @TDV
      „Selbst wenn sie die ganze heute existierende Weiblichkeit so verblöden könnten, dass die im Kinderkriegen wieder den Sinn des Lebens erblicken, so werden sie doch fühestens, inkl der Ausbildung des Nachwuchses, in 30 Jahre ein Resultat sehen.“

      in 30 Jahren werden meine Enkel und die meiner Cousine und meines Cousins im besten Alter sein – in einem, in dem sie selber Kinder aufziehen können. Und ich wünsche ihnen, daß die Bundesrepublik mit ihrer Demokratie, Wirtschaft und ihrem Sozialsystem bei allen Entwicklungen und Veränderungen dann noch existiert und funktioniert.
      Ich wünsche mir das sogar für die nächsten 90-100 Jahre. Ich kann mich ja auch noch an meine Urgroßeltern (geb. 1876 und 1879) und ihre Erzählungen erinnern.

      Das ist auch ganz natürlich und in den Genen von „homo sapiens“ so verankert …

      Abgesehen davon ist das Leben und auch das Berufsleben viel länger, als die notwendige Zeit fürs Kinder Großziehen. Auch hier ließe sich mit etwas mehr Flexibilität ein Ausgleich für Mütter einrichten. In unserer Familie haben alle Frauen eine ordentliche Berufsausbildung, meist ein Studium, und einen Beruf ausgeübt bzw. üben ihn noch aus – unabhängig davon, ob sie Kinder haben/hatten oder nicht.

  66. 1001 nacht - und kein ende
    ihr wolltet bloß euren abend genießen
    und nicht alleine, zu hause verdrießen
    die kasse war voll und sollte es bleiben,
    doch dachtet ihr, viel zu kurz
    ihr wisst nicht mehr wer genau daran
    schuld war aber das, ist jetzt egal
    sie bedienten sich und trugen es fort
    als wäre das, kein heiliger ort
    wie man sich damals freute, um
    die abende zu genießen – und doch

    tausende gezahlt gebunkert auf einer bank –
    tausend und eine nacht und sie hat zu gemacht

    erinnert ihr euch an die vielen stunden,
    für die ihr malocht und geschunden schwer
    es war, als würdet ihr verstummen und ängstlich
    sehen was noch passiert
    ihr lebtet euch zunehmend auseinander und
    fandet dies, nicht einmal schwer
    die träume immer verzerrter, und die praxen
    ein trauriger ort – und doch

    tausende gezahlt gebunkert auf einer bank –
    tausend und eine nacht und sie hat zu gemacht

    all das vertraute was war bloß passiert, verschmäht
    im anderen sinne, geglaubt einer verklebten geburt
    eure heimaterde sollt ihr verkennen, preisen
    einen anderen herrn, der eure kinder züchtigt fern
    nun seid ihr gewiss, nicht schlauer als heut´
    ihr konntet schon immer gut leiden, für freund und feind
    – und doch

    tausende gezahlt gebunkert auf einer bank –
    tausend und eine nacht und sie hat zu gemacht

    sie greifen in eure taschen der armen leut´
    ihr hättet nicht geglaubt, dass man euch beraubt
    zum sterben fehlt euch der wille und der mut
    wehrhaft bis zum letzten zug, doch auch dieser
    verlangt euer hab und gut – wie die wächter der
    armen glieder, im zuchthaus der grauen maus
    – und doch

    tausende gezahlt gebunkert auf einer bank –
    tausend und eine nacht und sie hat zu gemach

    erfurt, 2016

    ps: inspiriert durch @Sirisee (1001) und die abhandlung von „1001 und eine nacht“ – klaus lage

  67. Post mortem ist alles zu spät
    Lieber Don Alphonso, wieder einmal ein genialer und sehr wichtiger Blog-Beitrag aus Ihrer Feder, herzlichen Dank.

    Was mir besonders gut gefallen hat, war die Beschreibung der Todessehnsucht alter Menschen. Bei meiner Mutter war das ähnlich. Sie war traurig, weil so viele Menschen, die ihr am Herzen lagen, verstorben waren und sagte, dass sie daher am liebsten sterben wollte. Doch dann fügte sie lachend hinzu: Trotzdem nehme ich jeden Tag meine Medikamente brav ein.

    Tja, die mutigen, freien Seelen unterstützen die Euthanasie für sich selbst, als eine vernünftige Alternative zum Siechtum. Doch niemand weiß vorher, wie es dann wirklich aussieht, wenn man tatsächlich dem Tod von Angesicht zu Angesicht begegnet. Da sieht es dann doch etwas Anderes aus, möchte ich meinen, außer bei unerträglichen Schmerzen und unmenschlichen Leiden in den schwersten Krankheiten. Der Überlebenswille übersteigt doch meistens die To-dessehnsucht, das liegt wohl an den menschlichen Genen.

    Auch mein Ursprungsland, das ich nur aus jener goldenen Zeit wirklich gut kenne, als das Land sozial gerecht war und die Menschen Jahr für Jahr steigenden Wohlstand genossen, wurde durch die neoliberale Politik völlig verändert. Und weil die Finnen die Neigung haben, alles, was sie tun, gut und gründlich zu machen, so waren sie auch in den wirtschafts-und finanzpolitischen Belangen Jahrzehnte lang vorbildliche Europäer, auch in der Einführung der neoliberalen Austeritätspolitik, welche zur Entstehung der manchmal ein paar Hundert Meter langen Brotschlangen führte. Passend zur Politik hatte eine finnische Politikerin vor einigen Jahren konkrete Pläne gehegt, wie man darbende, alte Menschen sanft ins Jenseits befördern könnte. Ja, die Finnen neigen zur Gründlichkeit: Jetzt regieren die rechten Nationalromantiker mit. Aber ändert das etwas? Glaube ich nicht.

    Für arme alte Menschen wird in Deutschland nicht einmal mehr eine einfache Beerdigung von den Ämtern übernommen. Dafür treten inzwischen christliche Bruderschaften ein, die Kirche tut nichts. Wenn nun aber, wie Don Alphonso das neulich so schön beschrieb, nach Wunsch einer Politikerin der Grünen kein Sarg mehr, sondern, wie im Islam, nur ein Leichentuch benutzt werden sollte, so wird das Begräbnis auch wieder etwas preiswerter.

    Vorsorgezwang? Praktisch, weil die Vorsorge später ggf. wieder quasi enteignet werden kann, bei all denjenigen, welche in die prekäre Lage geraten, Hartz-IV oder Sozialhilfe beziehen zu müssen. Diese muss dann schon vor der Antrag-stellung verwertet werden, außer der Riester-Rente, die eh nichts taugen soll. Oder, wie in der Krise von 2008 geschehen: Der Versicherer, die Bank oder In-vestment Fund geht pleite. Ist damals besonders in UK/USA mehrfach gesche-hen, und etliche Menschen verloren all ihre Ersparnisse und Rücklagen.

    Tja, warum denken junge Menschen nicht daran, dass *sie* von diesen Ent-scheidungen betroffen sein werden? Eine gute Frage. Vielleicht sind sie in ihren Social Media Parallelwelten zu beschäftigt, und dort stehen, wie Don Alphonso das treffend beschrieb, andere Themen im Fokus des Engagements.

    P.S. Eine Berichtigung a posteriori: Habe mich neulich vertippt, sorry. Es heißt natürlich nicht ad absurdem, sondern ad absurdum. Nicht, dass man glaubt, ich hätte keine Ahnung, sondern möchte mich nur mit Latein schmücken. Aber immerhin hatte ich im Abi (Zentral-Abi) Latein mit der Bestnote „laudatur“ bestanden. ;-)

    • Liebe Tamarisque, unser Kunstfigurenschöpfer fragte lediglich nach einem Link.
      Beschrieben wurde von dem hier:

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/10/27/die-kartoffel-die-kultur-ihre-blockfloete-und-deren-schweinebraten-7070/#comment-138692

    • Friedhofsverordnungen
      @ Tamarisque
      … nur ein Leichentuch benutzt werden sollte, so wird das Begräbnis auch wieder etwas preiswerter.

      Aus dem klapprigen Zweitnutzungs-Holzsarg rausgeschüttelt, Leichentuch drum, runter in die Grube geschmissen, Kalk drüber, da fällt mir die seltsame unwürdige „Bestattung“ von Milos Formans ‚Amadeus‘ ein. Schon gruselig.

      Der Leiche kanns wurscht sein, doch es ist unwürdig.
      So in die Grube schmeißen, das machen die Leute mittlerweile nicht einmal mehr mit ihrem Haustier.

      Bestattungen wären schon längst preiswerter, wenn in D der teure Friedhofszwang wegfiele und man bei Feuerbestattungen die Urne von Opa in seinen Garten tun dürfte. Darf man aber nicht.
      (Umgehungen wären über die Schweiz hin und zurück denkbar (wie mit dem Schwarzgeld nur anders). Näheres kann man sich ergoogeln.)

      Wohin mit der Urne
      Was mit den Toten ist, die keine Angehörigen mehr haben und die Urne nicht mehr nehmen können, da keiner mehr da ist, kann ich auch nicht sagen. Gegen einen hübschen Friedhain und Urnengarten wäre von meiner Seite aus nichts einzuwenden. Ein Ort der Ruhe, die diese Toten in den letzten Jahren ihres würdelosen Lebens eventuell nicht mehr hatten (ständig auf Ämter gehen um um Wohngeld oder Grundsicherung streiten zu müssen, Arbeiten müssen in hohem Alter, an Schläuche angeschlossen bei ständigem Geräte-Gepiepse verrecken.)

      Ü
      Was ich ü-berhaupt nicht begreife, sind die horrenden Bestattungskosten derzeit. Was zu dem Umstand führt, dass jemand, der nur 40+ü ist (reicht schon), bereits pausenlos Werbebriefe für Bestattungsversicherungen bekommt. Was für Geier. Papierbriefe, ha. Da diese Versicher glauben (oder hoffen), alle über 40 wären schon tatterig, hätten keine E-Mail, könnten nur 18 Punkt-Riesenlettern lesen und könnten keinen Rechner anschmeißen quasi schon scheintot. Auch wieder gut, denn noch mehr Spam braucht kein Mensch.


    • Liebe Frauke Amgelin, leider verstehe ich überhaupt nicht, was Sie meinen.
      Den vorherigen Blog-Beitrag hatte ich gelesen.
      Wo gibt’s da einen Zusammenhang zu meinem Post?
      Dank im Voraus für Ihre Antwort.

    • Liebe Tamarisque, der Zusammenhang mit Ihrem obigen Textteil:
      „Wenn nun aber, wie Don Alphonso das neulich so schön beschrieb, nach Wunsch einer Politikerin der Grünen kein Sarg mehr, sondern, wie im Islam, nur ein Leichentuch benutzt werden sollte, so wird das Begräbnis auch wieder etwas preiswerter.“: Es war nicht D.A., sondern D.B.:

      „Derek Butter sagt:
      28. Oktober 2016 um 09:25 Uhr

      Stellt Euch nicht so an!
      Das scheint das Motto derer zu sein, denen das „Aneinander-gewöhnen“ mit neuen, spannenden Kulturen nicht reibungslos genug zu gehen scheint.
      Auch für den Fall, dass ein Zuviel an Chips und Currywurst ihr Werk verrichtet haben, gibt es nun Änderungswünsche.
      „Unsere“ bayerische Landtagsabgeordnete von den Grün*innen, Ulrike Gote, möchte gerade die Sargpflicht, eine lange gewachsene Bestattungskultur, abschaffen und damit „den im Freistaat lebenden Muslimen entgegenkommen“.

      Don Alphonso sagt:
      28. Oktober 2016 um 09:46 Uhr

      Echt? Link?“

    • Ulrike Gote - Bestattungsrecht: link
      z.B. hier:
      http://www.gruene-fraktion-bayern.de/themen/ulrike-gote/wir-brauchen-ein-zeitgemaesses-bestattungsrecht

      „zeitgemäß“ scheint ein Schlüsselwort im „grün-progressistischen“ Kulturkampf (bzw. der schleichenden Kulturrevolution) zu sein.

      Meinetwegen können verscheidene Glaubensrichtungen ihre Toten begraben, wie sie es für richtig halten – sofern gewisse rechtliche Minima gewährt bleiben, z.B. Identitätsfeststellung, Totenschein, wenn notwendig Obduktion, und eine gewisse Wartezeit, um sicher festzustellen zu können, dass der Tod eingetreten ist – egal, was die jeweiligen Glaubensrichtungen vorschreiben.

    • Umgehung des Friedhofs ist doch ganz einfach
      der andere Gast

      einen Bestatter finden, der in Holland kremieren lässt, nach 6 Wochen wird Ihnen die Urne per Post zugestellt oder Sie holen sie ab und können dann damit machen, was Sie wollen. Die Krematorien bieten auch die Pressung zum Brilli an. Die Holländer sehen das alles halb so eng und die Urnengräber bei den Krematorien sind schon sehenswert, soviel Tüddel gibt es selten und schon gar nicht bei uns.
      http://www.postmortal.de/Bestattung-Beisetzung/Alternativen/Umweg/umweg.html

      Die Bestatter haben ähnlich den Apothekern eine starke Lobby, der verstorbene Bosbach-Freund Roth war Bestatter und hat einen Friedwald geschaffen und hat gegen seine Kollegen gewettert.
      Aber es gibt auch Discounter. Ich habe mir einen ausgesucht, der Nordsee all inclusive für 950 Euro anbietet. Würdevoll geht’s da nicht zu, aber was interessiert’s mich dann noch.

  68. Enkelbetreuung
    Ich mache mir schon länger Gedanken darüber, ob der Mensch nicht deshalb ein Alter weit jenseits der Reproduktionsphase erreicht, um eine Großelterngeneration zu haben, welche Zeit und Muße hat Erfahrungen und zivilisatorisches Wissen an die Enkelgeneration weiterzugeben während die Eltern sammeln und jagen.
    Wie es heute geschaft wird, diese Jahrzehntausende alte Einrichtung gegen wenig Widerspruch mit einigen Federstrichen abzuschaffen, und wie sich das auswirken wird, bleibt, positiv formuliert, interessant, vor allem, wo man schon heute die Auswirkungen des Mangels an echter Zuwendung für Kinder und Jugendliche deutlich beobachten kann (ohne diesen dafür die Schuld zu geben!)

  69. Meine Perle
    Geehrter Don,

    Hamburg zumindest hat die Favelas durch die wunderschöne Elbphilharmonie kompensiert, meine ich.
    Und im übrigen bin ich schon lange der Meinung, die Menschen leben einfach zu lang. Euthanasie ist gut für die Rentenkassen, schlecht aber für die Pharmazie. An den paar Millionen Flüchtlingen soll es nicht liegen, denn der Osten Ds waren wohl so 17 Mio. Auch das haben wir ja geschafft. Irgenwie. Teuer. Und überhaupt. Das Leben ist kein Wunschkonzert.

  70. @Thomsen
    „Dass es auch andere Lebensentwürfe gibt, weiss und respektiere ich. Nur wenn diese zur Mehrzahl werden, dann haben wir eben logischerweise ein demographisches Problem.“

    Wir haben ein demographisches Problem, das sich Überbevölkerung nennt!!
    Wer Kinder will, soll sie gerne haben. Aber seinen blutfaschistischen Wunsch, sich selbst zu reproduzieren, obwohl es schon genügend Kinder auf dieser Welt gibt, als gesellschaftliche Notwendigkeit zu verkaufen, ist schon dreist.

    • Right you are
      Wir haben ein demographisches Problem, das sich Überbevölkerung nennt!!

      Blöd nur, dass diese aus anderen Gegenden und Kulturen kommen und nicht sonderlich gesellschafts-kompatibel sein werden zu Menschen, die an ihren nine-to-five-jobs ängstlich kleben und nicht bereit sind, sich an Religionen zu gewöhnen, die ihre Frauen daheim einsperren und Hand abhacken bei Dieben als Option betrachten.

      (Dazu zählt für mich auch die USA, die in vielen ihrer Bundesländer die Todesstrafe als gute Idee betrachtet.)

    • @Don Ferrando
      Meinen Sie, dass wir in Deutschland ein Überbevölkerungsproblem haben? Glauben Sie, dass wenn die deutsche Bevölkerung langsam schwindet, irgendein Weltproblem gelöst würde? Irgendjemand muss schliesslich auch die Willkommenskultur finanzieren … neben Renten, Mieteinkünften der Immobilienbesitzer, Infrastruktur, Bildungseinrichtungen, medizinische Einrichtungen usw.

      Von wessen Beiträgen, Steuern, Mieten, von wessen Arbeit sollen denn Ihre Alterseinkommen finanziert werden?

      DF (Zitat):
      „Wir haben ein demographisches Problem, das sich Überbevölkerung nennt!!
      Wer Kinder will, soll sie gerne haben. Aber seinen blutfaschistischen Wunsch, sich selbst zu reproduzieren, obwohl es schon genügend Kinder auf dieser Welt gibt, als gesellschaftliche Notwendigkeit zu verkaufen, ist schon dreist.“

      Man kann über alles diskutieren, aber der beleidigende Ausdruck „blutfaschistisch“ disqualifiziert Ihren Beitrag.

      Da gibts nur eine passende Antwort:
      „Hier, haben Sie ein Taschentuch, wischen Sie sich den Schaum vom Mund!“

    • Sie Ärmster
      Überbevölkerung ist in erster Linie ein Problem der betroffenen Regionen.
      Grenzen kann man schützen, wenn man will.
      Deutschland kann nicht die Probleme der gesamten Welt regulieren.

      Und der bekloppte Begriff der „Heteronormativität“ wird noch getoppt von Ihrer Formulierung „blutfaschistischer Wunsch, sich selbst zu reproduzieren“
      für den urmenschlichen Wunsch nach Kindern und Familie.

    • Ciao nixDon Ferrando
      werde Ihre Beiträge künftig überblättern.
      ohne Grüße Melursus

    • Adoption
      Thomsen,
      schon mal von Adoption gehört.
      Ich kenne eine ganz Reihe von Kindern, die sprechen deutsch, die denken deutsch und die unterscheiden sich von anderen deutschen Kindern nur durch Hautfarbe, Augenstellung, etc.
      Und wer glaubt, nur von ethnisch Deutschen gezeugte Kinder seien geeignet, Rentenversicherungsbeiträge zu zahlen etc, ist für mich ein Rassist.
      Jeder soll gerne seine eigenen Kinder zeugen, wenn er will.
      Aber das als Notwendigkeit für den Erhalt unserer Gesellschaft zu verkaufen, ist doch saublöd mangelintelligent.

    • Don Ferrando - Adoption
      Habe ich irgendetwas gegen Adoption gesagt? Habe ich irgendetwas gegen dunkelhäutige oder schlitzäugige Kinder gesagt?
      Habe ich behauptet, nur autochthone Kinder könnten später etwas zur Rente beitragen?

      1. Ich habe nur an die nächstliegende Lösung des Genarationenproblems erinnert, die manchmal vor lauter Gender-Tralala vergessen wird.
      2. Adoption ist sicher ein möglicher Weg, der aber letztlich nur in Einzelfällen beschritten wird.

      „Ich kenne eine ganz Reihe von Kindern, die sprechen deutsch, die denken deutsch und die unterscheiden sich von anderen deutschen Kindern nur durch Hautfarbe, Augenstellung, etc.“

      Solche haben wir in der Familie. Die sind auch ganz gut geraten. Aber wir machen unseren kleinen Eigenbedarf eben lieber selbst. Ich glaube, Sie haben eine ganz altertümliche Vorstellung (ca. 2 Generationen zurück) davon, wie Deutschland, die Deutschen und die deutschen Kinder heutzutage aussehen …

      Hauptsache, das Feindbild bleibt erhalten, auch wenn es schon lange nicht mehr stimmt …

  71. Migranten des letzten Jahres würden später unsere Rente bezahlen
    Ich habe ja auch dumme Gedanken.

    Einer davon ist: Wir vereinbaren mit Griechenland das die Rentenansprüche von ehemaligen Gastarbeitern an die griechische Regierung überwiesen werden die dann die Auszahlung an die griechischen Berechtigten überweist.
    Sobald die griechische Regierung den Vertrag unterschrieben hat würde ich mitteilen das die berechtigten finanziellen Ansprüche Griechenlands zunächst mit den berechtigten Kreditrückzahlungsforderungen Deutschlands verrechnet wird so das die Zahlungen erst wieder aufgenommen werden wenn die Schulden getilgt sind.

    Man kann natürlich nicht einseitig einer Gruppe die Lasten aller aufhalsen. Das wäre ja so als hätte man die Rentenansprüche der DDR Bürger nicht aus dem allgemeinen Steueraufkommen finanziert sondern nur aus der Rentenkasse der westlichen Bundesländer. Wir war damals?

    Die Rentner sind sicher. Nur nicht vor der SPD, der CDU, der FDP, den Grünen, usw….

    PS Zur längeren Lebenserwartung der Griechen.
    Das liegt ggf gar nicht an der mediteranen Küche sondern an dem statistischen Material der griechischen Rentenkasse ;-)

  72. Euthanasie
    mir fällt nichts ein was man gegen den frei entschiedenen, d.h selbstbestimmten und von Fremdeinflüßen geschützen, Freitod haben kann. Ich werde diese Tabuisierung niemals verstehen. Die Amis verhängen doch auch schon Jahrhundert-Haftstrafen. Eigentlich sollte das Recht auf Sterben dürfen zum Menschenrecht erklärt werden.

  73. Sozialadäquates Ableben
    Vor ein paar Jahren gab es einen Aufschrei, als der früh verstorbene CDU-Mann Philipp Missfelder laut über die Sinnhaftigkeit der medizinischen Übertherapierung alter Leute nachdachte. Statistisch habe ich noch knapp 11 Jahre Restlaufzeit. Und da darf man es wagen, das Problem ehrlich anzugehen. Das letzte Lebensjahr verschlingt fast so viel Krankheitskosten wie das gesamte Leben davor. Und natürlich mit 87 noch eine Knie-Endoprothese zum Fußballspielen und vielleicht ein Penistransplantat. Es stellt sich die rationale Frage des Kosten-Nutzen-Verhältnisses. Ich kenne genug Beispiele der teuren, oft menschenunwürdigen Sterbeverhinderung. Ich hoffe, dass ich meine sture Gesinnung durchhalte und im Fall der Fälle die Kraft habe, alles zu verweigern, selbst eine Dialyse. Nicht die Ärzte als umsatzinteressierte Geschäftsleute sind das Problem sondern vor allem die Justiz, die mildtätiges ärztliches Unterlassen gnadenlos verfolgt.

    • Verweigerung ist eine denkbare Option.
      Aber keine angenehme.

      Mein Vater hat Dialyse verweigert.
      (Nebennierenkrebs, 1. Niere weg, die andere gab 3 Jahre später ihren Dienst auf, Knochenmetastasen erschienen.)

      Ist immer so a Gschicht, die man sich gut überlegen muss, wenn man noch gsund ist und das nur a so sagt.

  74. Titel eingeben
    Sehr schöne Beschreibung der vierten Serpentine.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ein anspruchsloser Alien aus dem Süden.

  75. Wenn man das Ende kennt...
    Arbeiten wir doch bis 65, dann gibt es für jeder 360000€ und 10 Jahre später einen Brief mit Danksagung eine kleine Pille…. endlich Gerechtigkeit für alle.

  76. Dumme Gedanken zu...
    am selben Strang ziehen…Selbststrangulierung?…und…
    Demographie…wenige…incl. Arbeitgeber…erwirtschaften, verdienen…
    mehr, als heute viele…St. Martin-Lösung möglich?…eine Frage des
    humanen Vernunftlevels…mehr nicht…Geburtstagstorte Kindergarten…
    1 Gastgeber…viele Gäste…Gleichgewicht…sonst Herzbluten… Neid…Gewalt…Kuchengier inhuman…Vernunftlevelmangel…
    Kinder(Geburtstage)garten lehrt…humanes teilen…
    Erwachsenengarten? lehrt Selbststrangulierung…Kuchengier…
    Master-Slave…die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten
    Feinde DER „R“ei“F“heit die DIE (gütereichste) „F““R“eiheit bedeutet?

  77. Sind menschliche Biotope nicht schützenswert ?
    „…wie das dann in normalgrossbürgerlichen Familien laufen soll, in denen Oma und Opa mit dem Beginn ihrer Pensionierung dann Zweitaufgaben bei der Enkelbetreuung übernehmen – diese Frage stellt sich keine SPD-Frauenministerin, die kasernierte Volkskinderei KiTa für die beste aller möglichen Welten der Bazillenverbreitung hält.“
    Für diese Frage -noch dazu von einem Kinderlosen- die bei der Diskussion über das Renteneintrittsalter total untergeht, werde ich Sie bis zu meinem hoffentlich sozialverträglichen Ableben in Ehren halten. Die Rolle familiär aktiver Großeltern ist nicht nur evolutionär gesehen eine menschliche Besonderheit bei der ‚Kinderaufzucht‘ und deshalb auch in den Kulturen tief verwurzelt. Sie wird auch von den meisten Kindern und ihren Großeltern als ausgleichendes Glücksmoment und als Bereicherung, von den Eltern meist als wichtige Entlastung im Arbeits- und Betreuungsalltag empfunden.
    Die Wahrnehmung dieser so vitalen Funktion innerhalb der Familien ist ja nun leider bereits durch die moderne Mobilität sehr eingeschränkt. Ein reales (und nicht nur aus Rentenkürzungsgründen fiktives) Renteneintrittsalter von 70 Jahren würde den Kindern praktisch ihre Großeltern nehmen, zumindest in dem, was deren Rolle bisher ausgemacht hat.

  78. Wie üblich zu nett, zu deutsch, zu naiv, zu provinziell
    – da ganz Deutschland eine Provinz ist.

    Nein, da gälte vor allem noch mehr, denn bereits für innerhalb der EU wäre wahr: Deutschland importiert Leben und exportiert Tod. Also Lebensminusjahre.

    Und – wenn auch psychologisch unbewusst – sind daher zB Orban und Volk so gegen die Aufnahme von fernen Flüchtlingen gewesen – they already drain direction Germany, close but massive. Wobei der Abfluss von Energien nach unten Richtung Flüchtlinge sieht ein Volk immer leichter, als Richtung Westviertel oder USA.

    Und zB die Prantelhauser Zeitung hältere womöglich immerhin untergründig eine Ahnung davon das wir über alles eben doch Lebensminus exportieren, und möchte es gut bourgeois so aufrechterhalten wissen – aber immerhin doch mit dem Aufschrei ‚Nein aber wir doch nicht‘. Denn zuzusetzten hat nicht jeder.

    Während das British Empire wollte sich nie anders.

  79. Während es das British Empire immer sportsmässIG ernst nahm
    mit dem Export von Lebensminus. Seine Hauptbranche sozusagen. Eben sich selber Lebenszeit wie Wohlstand zu importieren. Zynisch, unzynisch, voll zynisch.

    Deswegen sind ja viele mit Deutschland heute so unzufrieden: Heute machen das Airforce und NSA für uns mit. (Jeder Tote Bürgerkriegsmensch in einem Ölland ziemlich viel Lebensminus, ja.)

    Aber während die USA-Leute wahrheitsfest sind, ja sein müssen, sind alle Deutschen dagegen vergleichsweise lügeweich – und wollen sich auch so, mehr oder minder totalverblendet.

    Und nicht einmal kollektiv totalverblendet können die Germanen sportlich sein, sondern auch das immer nur bierernst und mit der Keule.

    Aber das Netz und freie Rede machen das anders.

  80. Wir Genies
    @ Goodnight

    Gut gesagt:
    Funktionale Differenzierung.

    Die Moderne brauchte die Frau als Arbeitskraft.
    Leider haben die verblödeten Deutschen nicht begriffen, dass dies nur über funktionale Differenzierung in der Familie funktioniert, d.h. dass die Frau dann nicht wirklich Mutter sein kein, sondern das Kinder frühstmöglich an eine Kita, Schule etc. abgeben muss.

    Jetzt, am Ende haben wir begriffen. Jetzt haben wir Kita.

    Leider etwas zu spät.

    Für die deutsche Mittelschicht..

    Jetzt fördern wir in den Kitas die Immigrantenkinder, deren Mütter gar nicht berufstätig sind.

    Ja, wir sind schon Genies.

  81. Die Clinton wird's !
    Oder wettet jemand auf Trump?
    Können doch nicht alle Pollster schon wieder so weit daneben liegen wie beim Brexit.

    • Clinton oder Trump
      Wenn ich die deutschen MSM in den letzten Tagen richtig verstanden
      habe, fürchten sie, es ist Jacke wie Hose.
      Ein Realitätsschub – immerhin.

  82. @Tamarisque
    Es gibt eine ganze Reihe von Berufen in denen Arbeitskraftmangel herrscht. Darüber hinaus ist es auch eine Frage der Einstellung. Wenn zum Beispiel Lehrer länger arbeiten müssen, kann man mit der größeren Anzahl an Lehrern kleinere Klassen organisieren. Das gleiche gilt für viele Pflegeberufe. Sowohl das Gehalt als auch die Pension eines Studienrats wird vom Steuerzahler finanziert. Wenn der Studienrat länger arbeiten muss, kriegt der Steuerzahler mehr für sein Geld.
    .
    Ihr Argument, dass man nicht mehr ästhetisch genug ist, amüsiert mich. Als Stripteasetänzerin würde mich sicher kein Nightclub einstellen.
    .
    Zu langsam sein? Es gibt natürlich 67 jährige, die langsam sind. Es gibt auch viel jüngere die langsam sind. Aber haben Sie mal beobachtet, wie viele Pensionisten Marathon laufen? Die optimale Arbeitskraft ist natürlich schnell, gescheit, freundlich, gut aussehend etc. Aber ein junger Vater, der drei Mal in der Nacht nach seinem weinenden kranken Kind geguckt hat, ist auch langsam, hat Ringe unter den Augen, denkt nur langsam und ist nur angestrengt freundlich.
    .
    Ihre Argumente sind sehr beliebt. Denn natürlich wollen viele Leute so früh wie möglich aufhören, für Geld zu arbeiten und sich stattdessen im Schrebergarten beschäftigen und Schwarz arbeiten. Zum Nachteil der Jungen eben.


    • @ Lisbeth Heuse
      „Ihr Argument, dass man nicht mehr ästhetisch genug ist, amüsiert mich. Als Stripteasetänzerin würde mich sicher kein Nightclub einstellen.“

      Gut, dass Sie das ein Argument nennen, denn meine Meinung ist das nicht. Und amüsant ist die Altersdiskriminierung erst recht nicht, aber das ist nun mal die traurige Realität.

      „Ihre Argumente sind sehr beliebt. Denn natürlich wollen viele Leute so früh wie möglich aufhören, für Geld zu arbeiten und sich stattdessen im Schreber-garten beschäftigen und Schwarz arbeiten.“

      Ich wiederholte eben beliebte Argumente, das ist richtig.
      Ich gehöre auch zu den Privilegierten, denn ich kann so lange freiberuflich/selbstständig arbeiten, insofern ich gesund bin, bis meine geistigen Fähigkeiten es nicht mehr zulassen.
      Das ist jedoch nicht bei allen Menschen so.
      Das sehe ich deutlich und erwarte von Anderen nicht mehr als das, was sie bereit sind, freiwillig zu leisten.
      Wenn man den Bogen überspannt, so grenzt das für mich an Zwangsarbeit.

      Das Rentenalter sollte im gesellschaftlichen Konsens festgelegt werden und nicht, weil einige Politiker sich etwas aus ihrer eigenen privilegierten Situation heraus gemäß den Erwartungen der neoliberalen Lobby-Politik ausdenken.

      Btw. Sie können das Hobby-Marathonlaufen nicht mit Menschen vergleichen, die ihr Leben lang schwere körperliche Arbeit leisten und ihren Ruhestand redlich verdient haben.

    • Werte Frau Heuse
      Darf ich angesichts der in jedem ihrer Beiträge wiederholten Standpunkte mal ganz unverblümt fragen?

      Wenn sie die beiden Beträge zusammenzählen, das, was sie insgesamt geerbt haben, und das, was ihr Mann/ihre Männer mit in die Ehe/Ehen gebracht haben, auf welchen Betrag kommen sie dann?

      Mit Verlaub, die von ihnen bezogenen Standpunkte, hier zb zur Lebensarbeitstzeit, findet man bei Menschen mit einem IQ über 80, nur bei Leuten für die sich diese Frage wegen Besitzes nicht stellt!

      Es ist die Ehrlichkeit Don Alphonsos, seine Weigerung diesbezüglich zu heucheln, die seine Blogs so lesenswert macht, und zum Nachdenken anregen. Das vermisse ich in ihren Kommentaren….

  83. Lake philosophy in first snow of the year
    Insgesamt komme ich zu dem Eindruck, dass wir extrem unglücklich sind und nicht nur wir, sondern auch die Italiener, Briten, Griechen natürlich und die Amerikaner, über die ein gutes Stück von Tuvia Tenenbom auf welt online ist.

    In Wirtschaftskrisen wird den Leuten bewusst, was falsch gelaufen ist, was man ignoriert, hingenommen oder einfach abgenickt hat. Die Mutter ist heute eine stolzgeschwellte Stresstante, die sich selbst samstags noch zerreißt.
    Die Wohlhabenderen kommen über ein Kind nicht hinaus, weil sie einen gewissen Selbsterhaltungstrieb haben. Wie ich hier am Lago di Bonzo öfter sehe, ist der neue Modehund als Geschwister inzwischen der Weimaraner. Der letzte, den ich sah, lief frei, Schicki-Mamsell sah nicht so aus, als wüsste sie, dass die ordentlich zubeißen können. Und wenn sie schon das nicht weiß, interessiert ihre Rente sie auch nicht.

    Ohne die ausdauernden Reflex-Einsprüche von Grün-Links oder von seiten des Bundesrats ließe sich zurückrudern.

    Comey hat auch einen Selbsterhaltungstrieb. Das Hemd ist immer näher als die Jacke.

    Wenn Sie wieder in Italien radeln, Don, vergessen wir das alles für einen Moment. Ich hoffe, Sie haben registriert, dass ich mich nicht von Kinderlosen garstig spalten lasse. Davor muss man wirklich aufpassen. Antifaschistoide geben sich größte Mühe.

  84. ...sieht (Kampf-)Gespenster in schwarz...
    …bei Anne. Diesen Tag merke ich mir. Ist für mich der erste Pinguin in RGB. Gab es eigentlich in der Lindenstraße auch schon einen Selbstmordattentäter oder zumindest einen Schwenk auf Kriminelle Familienclans?
    Fernseherische Grüße an Gluppschi und alle, die kurz vorm durchdrehen sind.

  85. Noch so'n paar Trivialitäten
    Bekanntlich muss jeder Mensch einmal sterben. Wenn es nicht plötzlich durch Unfall oder schwere Krankheit geschieht, hat man meistens Zeit, zu versuchen, sich an den Gedanken des eigenen Sterbens zu gewöhnen. Ich sage „versuchen“, weil man sich eigentlich nicht daran gewöhnen kann, außer z.B. im Verlauf einer schweren Krankheit.

    Es kommt dann vielleicht der Gedanke, wie man das Leben verlassen kann, ohne seinen Angehörigen und Freunden zuviel Probleme zu hinterlassen. Und es kann der Wunsch nach Verzeihung für getanes und erlittenes Unrecht auftauchen. Im alten Russland soll es üblich gewesen sein, dass man auf dem Sterbebett sagte: „Ich verzeihe und bitte um Verzeihung!“

    Das ist aber eine höchst persönliche Angelegenheit, welche keine Behörde, keine Statistik und keine Versicherung oder sonstige Bürokraten profitorientierten „Berater“ etwas angeht. Auch z.B. keine „Betroffenengruppe“. Höchstens jemanden, der ein Beichtgeheimnis zu wahren weiss.

  86. Titel eingeben
    „Die Zahl der Bezieher muss entweder kleiner oder die Zahl der Zahlenden grösser werden.“

    Die entscheidende Option nennen Sie nicht, dabei ist ihr Verschweigen der wahre Grund, weshalb die mediale Debatte zum Thema so intellektfrei geführt wird: Höhere Löhne.
    Zudem ist das Anpassen der Rente an die gestiegene Lebenserwartung an verkommener Heimtücke vonseiten der schauerlichen Figuren aus der Politgeisterbahn nicht zu überbieten: schlüsselt man die Lebenserwartung nämlich genauer nach Berufen auf, fällt auf, dass sie in Berufen mit hoher körperlicher Belastung erstmals seit 45 in Europa wieder sinkt.

    • Als das Wünschen noch geholfen hat....
      Das was sie die „entscheidende Option“ nennen, das mag sie in einem parallelen Universum sein, es gibt ja angeblich davon unendlich viele, da ist dann auch eines für sie darunter… aber in dieser Welt, in diesem Land, in dieser Politik-Landschaft, da gibt es NIEMANDEN der diese Option in der Realität umsetzen wird!

    • höhere Löhne (@ Besucher)
      …müssen erst mal erwirtschaftet werden. Und das ist nicht so leicht, wenn dieselbe Ware von anderen preiswerter angeboten wird. Wenn Sie für dies Problem ein überzeugende Lösung haben, können Sie weiter von „intellektfrei“ schreiben. Sonst fällt das auf Sie selbst zurück.

    • Titel eingeben
      Doch TDV, es ist Realität in unserem Nachbarland, das seine Demokratie mit dem Messer zwischen den Zähnen verbissen verteidigt. Es hat dieselbe Wirtschaftsstruktur, dieselben Märkte, dieselbe Sprache – und inzwischen eine komplett andere Gesellschaftsstruktur.
      Es geht dort zu wie in Deutschland vor der neoliberalen Pest, als man mit einem Job an der Baustellenschaufel die ganze Familie reputierlich und materiell sorgenfrei durchbringen konnte, Eigenheim und Zweitwagen inklusive. Und es gibt auch keine schändliche Verarmung der Alten, die nach einem harten Arbeitsleben im Müll nach Pfandflaschen wühlen müssen denn:
      „gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen“

      Heine war nur Nachts schlaflos. Ich bin dauerangeekelt.

  87. Wehrpflicht abgeschafft - sehr gut!
    Neulich hat das Mutterschiff ein Interview mit dem früheren Wirtschafts- und dann Verteidigungsminister KT zu Guttenberg ins Blatt gehoben. Seine Sprechkompetenz im Interviewthema US-Präsidentenwahlen wurde mir zwar nicht richtig klar, aber bei Betrachtung seines Konterfeis kam mich doch ein dankbares Gefühl an: Bei vielem Mist seiner Amtszeit, so hat hat er doch die Wehpflicht abgeschafft!

    Allein diese Maßnahme verdient die höchste Auszeichnung! Ich – ein Baby-Boomer – rechne mir aus, dass in 10-15 Jahren die Verteilungskämpfe zwischen den Rentenbeziehern mit der werktätigen Bevölkerung wahrscheinlich ins Garstige tendieren werden. Meine Generation der dann richtig Alten werden dann natürlich auf demokratische Gepflogenheiten pochen: „Wir haben die Mehrheit der Stimmen!“ – Die Jungen könnten dann sagen: „Wir haben aber die Armee…“

    Zu Zeiten der NATO-Norm im Kalten Krieg von 400k aktuell an der Waffe ausgebildeten jungen Leuten wäre das eine ernstzunehmende Aussage gewesen. Diese Bedrohung hat KTzG abgeräumt – Danke, Danke, Danke. Denn jetzt kommt es nur darauf an, die aktuell bei der Bw dienende, äh beschäftigte Truppe gut zu bezahlen, ihr eine dauerhafte Jobperspektive zu geben und nicht dauernd an das G36 ranzulassen sondern andere Tätigkeiten ausführen zu lassen (irgendwas mit Medien oder mit IT).

    • ????
      Sie werden uns doch wohl nicht weismachen wollen, dies sei seine Idee gewesen, und er habe sie bei Mutti durchgesetzt?

      Der Vorteil eines Berufsheeres gegenüber gewaltsam gegen deren Willen Eingezogenen, zB für Hilarys kommendem Russland Feldzug ist doch unschwer zu erkennen, oder?

  88. Suicide is painless it brings on many changes ...
    …. oder so.

  89. Die schönste Stadt Deutschlands
    Nix Favela, hier bitte ein Bild anklicken und blättern.
    https://www.google.co.uk/search?hl=en&site=imghp&tbm=isch&source=hp&biw=1600&bih=770&q=Hamburg&oq=Hamburg&gs_l=img.12…2828.4130.0.7113.0.0.0.0.0.0.0.0..0.0….0…1ac.1.64.img..0.0.0.zC2vPTrGXPg

    • Liebe Tamarisque, verraten Sie ungewollt doch nicht soviel über sich...
      https://www.google.co.uk/search?hl=en&site=imghp&tbm=isch&q=Hamburg

      reicht völlig…

      (Diese:

      http://www.comuni-italiani.it/mappa/?ll=53.574953,9.97938&z=16&t=k

      fehlen natürlich wieder mal…)


    • Ich erkenne die Gegend nicht. Aber Dank für den Hinweis. Mein IP sollte nicht traceable sein, außer der Stadt und etwa der Himmelsrichtung innerhalb. Aber das wissen ja eh schon viele.
      Aber Dank für den Hinweis, ich werde besser aufpassen.

    • Liebe Tamarisque: Hamburgs Jahrzehntelangefavelagrindelhochhäuser
      besonders das große links oben (Oberstraße). Echte Hamburger hassen die Dinger nachwievor, auch wenn mittlerweile alles saniert sein mag.

    • Hamburg ist tatsächlich schön, wenn das Wetter mitspielt.
      Und die Elbphilharmonie soll ja wenigstens eine sehr gute Akustik haben. Aber statt der komischen U-Bahnlinie zur Hafen-City hätte man wenigsten erst die U-Bahn-Anschlüsse für solche Groß-Siedlungen wie Osdorfer Born und Bramfeld bauen sollen, die schon seit ca 40 Jahren geplant sind. Aber da wohnen ja nur einfache Leute, die nicht so zählen.

      Die Richtung der Stadtentwicklung in Hamburg orientiert sich nun mal am großen Geld – und zwar mehr als notwendig.

      Ich mag Hamburg trotzdem gerne, nicht zuletzt weil ich dort zur Schule ging und meine Verwandten dort wohnen. Und wegen solcher Bücher wie: „Die Bertinis“ und „Neger, Neger, Schornsteinfeger“, wegen Biermann und Hans Erich Nossack und vielen anderen, auch wegen einiger Figuren in Klaus Manns „Mephisto“. Ich hätte der Stadt auch einmal die olympischen Spiele gegönnt.

      Aber der öffentliche Nahverkehr in München ist trotzdem besser organisiert, und der weißblaue Himmel über Oberbayern ist nicht zu verachten.

  90. Finde es seltsam
    wenn den heutigen demnächst Rentenbeziehern vorgeworfen wird,
    sie würden die Politik egoistisch in ihrem Sinne beeinflussen.
    Das werden die Jungen wenn es an ihre Rente geht auch tun.
    Auch sie sind dann eine Mehrheit.
    Und was soll das “ für das Alter vorsorgen“ ???
    Verfügt die Regierung über unterirdische Gewölbe, in denen
    sie die vorgesorgten Gelder lagert?
    Jede Rente ob staatlich oder privat muss im Jetzt erwirtschaftet
    werden. Von den dann vorhandenen Erwerbspersonen, so sie
    eine Beschäftigung finden.

    Ich mißtraue diesen Rentensdiskussionen seit jeher.

    Und da es sich um ein globales Problem handelt, wird man sich
    staatenübergreifend wohl auf das Geld drucken einigen und als
    echtes Geld akzeptieren.

    Was bei Klimakonferenzen möglich ist, sollte auch bei der
    Altersversorgung von Milliarden Menschen klappen.

    • ERB
      „Was bei Klimakonferenzen möglich ist, sollte auch bei der Altersversorgung von Milliarden Menschen klappen.“

      Das ist es ganz sicher.
      Bei Klimakonferenzen treffen sich höher gestellte Beamte in Luxus-Urlaubs Ressorts in den teuersten Gegenden der Welt, und unterzeichnen dort ein gut klingendes, aber letztlich unverbindliches Papier, von dessen Umsetzung des Inhaltes in der Realität weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, je etwes zu sehen war oder sien wird.

      Das macht man bei der Altersversorgung aber doch eh schon ebenfalls regelmässig.
      Denken sie zurück an die ehrenwerten Herrn Schröder und Riester, die mit ihrem grandiosen Plan zumindest für den Herrn Riester selber und sehr, sehr viele Angestellte, zB bei der Allianz, ganz hervorragende Altersvorsorge geschaffen haben. (Herr Riester kassiert bei seinen Vorträgen vor den Versicherungsgesellschafts Aufsichträten zwar nicht ganz so viel wie Hilary in der Wall Street, aber diese Herren wissen schon zu würdigen, was sie dem guten Mann an Einkünften verdanken.)

  91. Nur Afrika
    hätte mangels eines signifikanten Anteils an älteren Menschen einen
    Nachteil.
    Wieder ein Grund sich vom Rest der Welt übervorteilt zu fühlen.

  92. Es ist an sich nicht wesentlich,
    wieviel Nachwuchs eine bestimmte Person hat.

    Da ich lesen konnte, dass selbst Steuerberater und Anlageberater von Künstlicher Intelligenz übertroffen und somit ersetzt werden würden in nicht allzu ferner Zukunft, ist es an sich lediglich die Frage, wie dieser Übergang moderat zu gestalten ist.

    Da „diese“ dann sowohl viel an Arbeit als auch an Finanzierung der dann Alten schultern werden.

    Jemand erinnerte an eine Maschinensteuer im Sinne einer Wertsteigerungsanlage, mit Verlaub, bei jedem Einkauf zahlen Sie alle eine solche, nennt sich Mehrwertsteuer. Und obendrauf gibt es für wertschöpfende Unternehmen noch diverse Ertragssteuern zu zahlen.

    Die Bemerkung eines anderen Kommentators hat allerdings Beachtung verdient:

    Wer ohne nahe und einem zugewandte Verwandtschaft zum Pflegefall werden könnte (ähnliches gilt nicht immer aber oft auch im Vorfeld bei Krankenhausaufenthalten oder bei Behördengängen), bei dem könnte es eher „unfein“ verlaufen.

    Das ein Kommentator da den Nachwuchswunsch als faschistoid bezeichnete, lässt mich gelinde gesagt an dessen Verstand zweifeln.

    —–

    Nur nebenbei, solche Künstliche Intelligenz wird natürlich auch prekäre Schreiberlinge ersetzen.

    Da diese sich ja an der Spitze des Fortschritts sehen, werden sie unzweifelhaft bereits jetzt über Möglichkeiten nachsinnen, wie sie in zehn, fünfzehn Jahren noch ihr Leben bestreiten können.

    Denn da bin ich nun auch sicher, die Fördertöpfe diverser Ministerien werden dann auch algorithmisch gesteuert ausgeschüttet.

    • Reizbare Leute
      Hoffentlich meinten Sie nicht mich. Drei Kinder. Möglicherweise war das missverständlich. Ich unterstelle, dass diverse Gruppen wie zum Beispiel AntiFa Interesse haben, das Bürgertum zu spalten.
      Ich könnte z.B. rein figurativ jemanden wie Don zu Wahlverwandschaft erklären, dann hätten wir im Schnitt immer noch 1,5, überdurchschnittlich, natürlich nur auf zwei berechnet, und ganz funktioniert das nicht, weil nur die Frauen für die Kinderzahl geradestehen in der Statistik.

      Ob die Arbeitsstellen an den zukünftigen Maschinen und Robotern die alte Arbeit kompensieren können, weiß ich auch nicht. Ich halte auf jeden Fall sitzende Arbeit am Computer für unteroptimal. Will man ein unausgeglichenes, schnell aufzuwiegelndes Menschengeschlecht schaffen, ist das mit Computer gut zu schaffen. Den Beginn sehen wir bereits.

      Was die Will sich gestern erlaubt hat, ist ein Skandal. Die ist ohnehin von den drei Talk-Damen m.E. die naivste.

    • Oberländer
      es ging mir keineswegs darum, jemandem persönlich nahe treten zu wollen. Abgesehen von demjenigen, der Kinderwunsch faschistoid nannte.

      Auf Folgendes wollte ich hinaus:

      Volkswirtschaftlich wird sich meiner Einschätzung nach die Wirtschaftskraft eines Landes künftig weniger von der Geburtenrate abhängen als es früher üblich war.

      Nahestenden Beistand kann in höherem Alter dagegen durchaus sehr nötig sein, mag der familiär sein, wie wohl meist, oder durch andere, wohlgesonnene und engagierte Menschen.

      Im privaten Bereich halte ich funktionierende Familien für einen Glücksfall.

      So hoffe ich, dass Sie und Ihre Kinder ein frohgemutes Miteinander erleben können :)

      —-

      Ließen sich doch Missverständnisse immer so leicht ausräumen.

  93. Hier ist eigentlch schon alles gesagt,
    was gesagt gehörte. Nur eine Frage noch: Wie bekloppt muß ein Volk wie das Deutsche sein, das ständig auf Reisen ist (oder mehr oder weniger militärisch engagiert: Afghanistan, Niger, Djibouti, Somalia…..), auch nach Nordafrika, z.T. auch in andere afrikanische Staaten und in den vorderen Orient- und die Zustände dort bestens bekannt sind. Was mit „Zuständen“ geeint ist, will ich hier erst gar nicht aufdröseln.
    .
    Daß man ihm, dem eher mit allerlei anderen nebensächlichen Pillepallethemen Beschäftigten, ohne sofortigen heftigen Protest (aufstand wäre besser) regierungsseitig erklären darf, die von dort sich aus-dem-Staub- Machenden könnten einmal für die Renten der auf den Kopf gestellten Alterspyramide aufkommen sollten. Bisher wurde das nur von Kohl mit seinem Staatssekretär Waffenschmidt getoppt-auf umgekehrte Weise. Indem er hunderttausende Rußlanddeutsche im Rentenalter ohne entsprechenden Steuerausgleich der Rentenkasse auferlegte.
    .
    Das ist alles, mit Verlaub, wirklich schräg.
    (DdH)

    • Titel eingeben
      Zuviel Kopfschütteln verhindert offenbar den Durchblick: die von Ihnen genannte Gruppe ist die einzige, die in der Rentenkasse über die Jahre hindurch einen positiven Saldo hatte.

    • Titel eingeben
      @hocheur doutent, ich bitte um Pardon, hab gerade erst entdeckt, dass Ihre Antwort weiter unten eingefügt wurde.
      Zu „Ach ja“:
      „In der Vergangenheit hat die Zuwanderung von (Spät-)Aussiedlern – ebenso wie die Zuwanderung von Ausländern – die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland beeinflusst, da bei beiden Bevölkerungsgruppen die jüngeren Altersgruppen einen größeren Anteil haben als bei den Personen ohne Migrationshintergrund. Von den Spätaussiedlern und ihren Angehörigen im Jahr 2011 waren 36,5 Prozent 24 Jahre oder jünger (versus 24% für die Bundesrepublik, allerdings bereits eingerechneten Einwanderern), weitere 33,2 Prozent waren 25 bis 44 Jahre alt (versus 23%). Inzwischen sind die jährlichen Zuzugszahlen jedoch so niedrig (2011: 2.148 Personen), dass der Einfluss auf die Altersstruktur vernachlässigt werden kann.“
      Quelle: bpb.de bzw. destatis
      Diese Zahlen sind natürlich nur für die gesetzliche Umlagerente relevant. Wer auf die Hütchenspielen mit der Privatrente hereinfällt muss darauf keine Rücksicht nehmen.

  94. Als Junger...
    geh ich eh davon aus das die Rente für mich frühestens mit 75 kommt und dann so kümmerlich klein wird das es für einmal im Jahre was von Lieferino bestellen reicht.

    Riester ? Spätestens bei der übernächsten Bankenkrise für das Gemeinwohl gepfändet vom Vatter Staat. Warum also Geld darauf verschwenden ?

    Aufs Konto legen ? Siehe obiger Paragraf re. Bankenkrise.

    Neben dem Kopfkissen, der Erbschaft, dem Bausparvertrag oder der guten Heirat – alles Dinge die nicht jedem offenstehen – ist die sicherste und allgemeinzugänglichste Altervorsorge Lottospielen derzeit. Und das ist traurig.

    • Titel eingeben
      Da mich ihre Wissensstand wie auch diesmal nicht sonderlich beeindruckt, hierein Tip zum merken, fürs Alter:

      Wie sie möglicherweise wissen, werden in einige Jahren 40% der Rentenbezieher zum Aufstocken durch HartzIV gezwungen um die Armutsgrenze zu überschreiten.
      Sollten sie diesbezüglich die von ihnen angedeutete Illusion haben…: Riester wird dabei ZUERST angerechnet!
      Deutlicher: Ein Riesterbezieher hat am Ende genauso viel wie einer der sein echtes Geld in jüngeren Jahren nicht den Versicherungs Gesellschaften geschenkt hat.

    • Tyler, warum glauben Sie denn, wird so für Riester geworben?
      Es hilft zum einen den Versicherern und letztlich dem Staat, der etliches an HartzIV spart. Einzig der Riestersparer ist dermaßen am A…. gekniffen, er zahlt Steuern für die Zuschüsse und bekommt seine Riesterei in der Arbeitslosigkeit wieder abgezogen. Pispers hat das ja so schön vorgetragen.
      https://www.youtube.com/watch?v=to_3ZykGIEk

  95. Die Umlagen-Rente ist nur so sicher wie das "Geschäftsmodell von DE-Land" ....
    …. und da habe ich schon einige Zweifel, wenn ich höre, dass der Elektroautopionier seine Autos bald um den „Faktor 10 oder 100“ effizienter produzieren will (und wenns nur Faktor 2 oder 3 ist) als es die Diesel-Ingenieure in DE-Land trotz langer Übungszeit derzeit hinbekommen.

  96. "Enjoy the silence" könnte bald ganz anders wirken ....
    …. als es sich der grosse Autokonzern, der dies zu seinem neuen Werbeslogan erklärt hat, derzeit vorstellt.

  97. Lebenserwartung und Zukunft
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ich habe das jetzt auch nicht noch einmal extra recherchiert, aber ich meine mich zu erinnern, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in Russland (und in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken) nach dem Verschwinden der UdSSR gesunken ist. Wenn die Soziale Marktwirtschaft in der BRD dank CETA und TTIP erst einmal Geschichte sein wird, dürften sich auch hier die Segnungen der freiesten aller freien Marktwirtschaften zeigen. Und was dem Russen sein Jelzin, ist dem Deutschen eben seine ‚Mutti‘.
    Wobei: Welche Segnungen solch ein ‚Freihandelsabkommen wie CETA oder TTIP mit sich bringen, kann man sehr schön an Mexiko sehen, dass sich ja mittels NAFTA den USA unterworfen hat. Und in Mexiko ist die Lebenserwartung auch nicht gerade allzu hoch.
    Aber Südamerika ist eben vorbildlich. Man braucht nur solch Verhältnisse wie dort – und jegliche Diskussionen um das Rentenalter haben sich erledigt. Ebenso braucht man sich keine Gedanken mehr über das Wohnen im Alter (seniorengerechtes Wohnen) zu machen. Und ja, Südamerika ist wirklich ein Vorbild für Deutschland. Wie Joachim Stark auf Tichys Einblick schreibt, werden südamerikanische Metropolen (Slums) als vorbildlich für das zukünftige Wohnen in Deutschland im deutschen Pavillon auf der Architekturbiennale 2016 in Venedig explizit angeführt: http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/making-heimat-germany-arrival-country/

    Es stellt sich dann natürlich die Frage, wie die deutsche künstlerisch-intellektuelle ‚Elite‘ der 3. Generation damit umgeht. In einer Bruchbude zu hausen, ist sie gewohnt, denn das hat ja ‚chic‘. Aber ohne Inneneinrichtung von Ikea? Hält sie das aus???

  98. @TDV
    Ich kann das genauso wenig, wie die Verteidiger des bestehenden Rentensystems. Was ich sage ist, wenn Person A noch arbeitsfähig ist, soll sie arbeiten. Wenn Person B im gleichen Alter das nicht mehr (voll) kann, dann nicht mehr (voll). Aber das bestehende Rentensystem funktioniert schließlich genauso, nur dass das Einstiegsalter für die Rente meiner Meinung nach zu niedriger gesetzt ist.

    • Titel eingeben
      Das versteh ich natürlich.

      Wir unterscheiden uns dadurch, dass wir was die Staatsausgaben abgeht völlig verschiedenen Prioritäten setzen würden.

      Nahezu die gesamten Profite, die von der Deutschland AG auf die Konten des 1% gehen, die dann nicht mal mehr Anlagemöglichkeiten dafür finden, sondern das Geld in Sachwerten bunkern müssen, die NICHTS mit ihrer Lebensqualität zu tun haben, könnten statt dessen zur Behebung des Renten Skandals, im Kampf gegen Altersarmut und zum Anheben des HartzIV Satzes verwendet werden.

      Der erste Schritt wäre zB eine ehrliche Feststellung und Publikation der TATSÄCHLICHEN Arbeitslosigkeit…

      Ich gebe ihnen natürlich Recht, wenn sie einwenden, dass es ja an eben diesen Betroffen liege, sich eine Regierung zu wählen die ihre Interessen vertritt. Und so lange sich da nichts ändert, verdienen die Leute sich ihre Altersarmut redlich.

  99. Soziale Todesstaffelung
    Wie sich die soziale Todesstaffelung durch engagierte Fachkräfte beschleunigen lässt, ist in NRW zu besichtigen …

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/maenner-stuermen-fussballspiel-in-nrw-mit-eisenstangen-14516145.html

    Tja, „Flüchtlinge bringen endlich Kultur“ (Katrin Göring Eckardt, s. youtube) und Bewegung in den demografischen Wandel.

  100. Groschen ist gefallen! - OT
    Und zwar absolut OT.

    Nun frage ich Dummkopf mich seit Wochen, warum die Zeitung, hinter der sich mal ein kluger Kopf versteckt hatte, seit Wochen eindeutig im Wahlkampfmode läuft, und uns täglich, manchmal mehrfach täglich, eine Dosis Anti-Trump und eine Pro-HRC verpasst.
    Keiner sonst macht das so ausgebreitet wie der alte Kutter vom Main.

    Schuppen von Augen, endlich! Natürlich: „http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika-amerikaner-in-deutschland-koennten-entscheidend-sein-14515513.html“

    Und die FAZnS bläst nun den Hillary-Marsch. Und alle Beteiligten werden sagen, das geschehe nur aus ’staatspolitischem Verantwortungsbewusstsein‘.

    Ich halte es mit Der Anstalt: Wenn man die Wahl hat zwischen zwei Kandidaten, von denen einer 4 Staaten militärisch angegriffen hat, und einem, der 11 bis 12 Frauen angegriffen hat, also, dann ist der letztgenannte ganz sicher das kleinere Übel.

    • Nicht auf so billige Erklärungen reinfallen
      Ich glaube kaum, dass das so funktioniert, weil die Amerikaner im Ausland ihre eigene Presse lesen und CNN und andere Sender schauen. Eher bekomme ich den Eindruck, dass in D viel von dort ab- oder, sagen wir, umgeschrieben wird.

      Will man etwas Positives über die Republkaner lesen, muss man auf ihre Zeitungen und Blogs ausweichen, sonst sieht man immer nur den gleichen Aufguss, letzte Woche wiederholt „unprecedented“.

      Fakt ist doch, würde Trump Präsident, dass einige gehen müssten, vielleicht auch hier. Auch im Bankenwesen würde sich etliches ändern, vielleicht. Und Banken und Medien hängen heute zu eng zusammen. Die Hauptbefürchtung ist vielleicht eine neuerliche Bankenkrise.

      Wenn Clinton Präsidentin würde, bliebe das meiste so, wie es ist. Am Mittwochmorgen brauchen Sie nur den DAX zu besichtigen und nachmittags den Dow Jones, dann wissen Sie, wer gewonnen hat.

      Die Trump-Präsidentschaft wäre mit Unvorhersehbarem bestückt, die Clinton-Presidency belastet vom Ausgraben von Skandalen und vom an sich untragbaren First Husband, und das nach einer untadeligen beliebten FLOTUS.
      Über Kriege kann man wenig sagen, weil sie vom Tiefen Staat getriggert werden. So oder so kann ein Krieg mit der Türkei anstehen, so wie sich das dort entwickelt. Das wäre aber nicht amerikanische Schuld, nicht wahr. Für uns hier hätte das Folgen, obwohl wir aus naheliegenden Gründen nicht involviert wären, denn Kurden und Türken würden sich untereinander bekriegen.

    • Titel eingeben
      Nein, OBerländer, da hat Uwe Recht!

      Sehen sie das ist die Vorübung für die Wahlkämpfe im demokratischen Deutschland. Einheitliche Propaganda wird künftig das normale in unseren Medien…. äh, in unserer Lügenpresse.

      Alle wussten, dass die beiden US Kandidaten unwählbar sind. Alos konnte der Wahlkampf nur darum gehen möglichst viele dermassen zu verängstigen, dass sie nur wählen um den anderen zu verhindern. So hat es nicht geringste Rolle gespielt, dass man den Kandidaten FÜR den man gestimmt hat, mit Sicherheit nicht wollte. Es ist halt, wie das ganze Land, eine einzige Farce. Leider wird auch dies, wie alles amerikansiche über den Atlantik zu uns rüberschwappen. Gabriel vs Merkel ist doch wirklich nicht so verschieden von Trump vs Hilary, oder?

      Man darf also im Wahlkampf nicht die Falschen vergrätzen, wie es Trump gemacht hat. Seine Tiraden gegen Mexico und den puerto-ricanischen Bevölkertungsanteil wird für massive Wahlbeteiligung dieser Leute führen. Die werden nicht für Hilary sondern gegen Trump abstimmen.

      Sie sehen den Unterschied?

      Deswegen glaube ich dass Hilary gewinnt, in ein paar Stunden werden wir es wissen!

  101. Dumm gelaufen oder Lügenpresse?
    Wenn Sie sich mal das Bild und die Bildunterschrift anschauen, Don, wissen Sie, woher der Ausdruck „Lügenpresse“ kommt, denn das Bild dürfte in Australien aufgenommen sein. Oder hat Amerika heimlich den Linksverkehr eingeführt?:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wahl-in-amerika-das-ende-des-konsenses-14513999.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Ansonsten sind das gute Betrachtungen in dem Stück.

    Was das Thema betrifft, muss man sehen, was oben los ist. Und oben sehen wir Marine le Pen mit drei Kindern und Ségolène Royal mit vier. Das heißt keineswegs, dass das alles Krippenkinder waren. In Frankreich kann frau gemütlich später in eine steile Karriere einsteigen, während das hierzulande entweder nicht geht oder so dargestellt wird, als ginge es nicht. Von der Leyen, die familiär und finanziell gut abgesichert war, ist eine große Ausnahme.
    Hinzu kommt, dass die franzöischen Männer keine signifikante Angst vor intelligenten, gut ausgebildeten Frauen haben und nie in dem Maße hatten, im Gegenteil, siehe Voltaire, siehe Sartre, siehe die Geliebten der Bourbonen, siehe Hollande, Sarkozy oder Badinter.

    In D besteht diese Angst zweifelsohne und auf der anderen Seite ein Misstrauen gegen den weißen Karrieremann, immer kurz vor der Unterstellung „Nazi“. Deutschland ist krank seit 1933, und ob es je gesund wird, steht in den Sternen. Goethe und Heine fanden es schon fragwürdig.

  102. Rentenkürzungen ab 2020 / 2030 / 2040
    Die Rente ist sicher, hat schon Herr MdB Norbert Blüm zu seinen aktiven Zeiten behauptet. Warum schauen wir alle nicht einmal nach NORDEN !
    Dänemark ahe seit 1992 eine 25 %ige Mehrwertsteuer auf alle Hotelunterkünfte, Ferienwohnungen bzw. Ferienhäuser und Lebensmittel eingeführt, wobei 7 % zweckgebunden in die Rentenversicherung der Dänen einfließt ! Wo bleibt der gesiunde Menschenverstand in Deutschland ?

    Erst wird die Rentenkasse heftig mit unserer Kolonie in Osten vor 26 Jahren belastet, dann kommt eine wahnwitzige Idee, für Wählerstimmen aus den Jahrgängen 1951 bis 1953 mit einer 45 jährigen Ansparphase in den Vorruhestand zu versetzen; in der Hoffnung, das diese Klientel schon bei den nächsten Wahlen die richtige Partei wählen, Quo Vadis;
    Deutschland kann man da nur sagen.

    Ich darf hier mitreden, da ich seit 1961 rgelmäßig in den Osten meine Verwandschaft in den Räumen Magdeburg und Harzrandbezirke
    besucht habe.

    Zum Thema Wiedervereinigung noch einen kleinen Nachtrag:

    In den 1990 er Jahren hat so mancher Industrieelle seine goldene Nase verdient, in dem die Niederlassungen zielgerichtet in den Osten
    verlagert worden.

    Aber hier schweife ich schon vom eigentlichen Thema ab !

    • Na, na, na, oder die Renten waren sicher ...
      http://www.auslaender-statistik.de/bund/aussie_1.htm

      Kosta fast gar nichts.
      Die 3 bis 5 Millionen Flüchtlinge/Gäste/Eu-Zugereiste zahlen wir auch noch aus der Portokasse.

      Ihr schafft das!

    • Warum wird das eigentlich immer wiederholt?
      Selbstverständlich ist die Rente sicher, will das etwa jemand bestreiten?

      Von der Höhe hat weder Herr Blüm noch sonst jemals etwas gesagt, oder? Könnt ihr endlich mal mit dem Gejammer aufhören?

  103. "Reiche kommen dabei natürlich gut weg, wie es sein soll."
    Meine Güte, kaum aus dem wie immer viel zu kurzen Wochenende zurück, schon wieder so ein Hammer, der einem die Woche nicht versüßt. Was selbstverständlich an der Sache und nicht am Autor liegt.

    Das Rentenalter an die Lebenszeit koppeln, da wäre ich sofort dabei, würde auch noch die Lebensqualität sowie die Zeit des Rentenbezuges berücksichtigt. Denn schließlich will man ja auch noch etwas davon haben, von der Rente. Wüßte ich, wann meine Lebenszeit endet und hätte ich Anspruch auf Rente, sagen wir mal für 10 Jahre, so könnte ich somit pünktlich 10 Jahre vor meinem Ableben in Rente gehen. Überhaupt könnte man das Ableben dann entsprechend planen und angenehm gestalten. Immer vorausgesetzt, dem biologischen Verfall kommen nicht irgendwelche Ereignisse dazwischen, die den Zeitplan ändern. Das kann man wohl nie so ganz berücksichtigen.

    Na ja, mir ist schon bewußt, daß das mit der Lebenszeit so nicht gemeint ist. Vielmehr geht es dabei um einen statistischen Wert, so wie bei der Arbeitslosenstatistik. Wenn also alle Halbtoten lange genug für die Statistik erhalten bleiben, steigt die durchschnittliche Lebens- und damit die Lebensarbeitszeit, was die Zahl der Beitragszahler einer gewissen Flexibilität zugänglich machen würde. So eine Fließbandpflege, die ja auch von den Beitragszahlern finanziert würde, die hat schon was, nicht für die zu Pflegenden, aber für die zu Zahlungen Verpflichteten. Die Gefahr staatlich geförderter Euthanasie sehe ich daher auch eher weniger. Die dank der selbstlosen Pharma- bzw. Gesundheitsindustrie dauerhaft Dahindämmernden sind schließlich nicht gefragt, wenn es um Arbeitsplätze, Gewinne und Steuern geht. So mancher ist dadurch auch reich geworden und kommt auch recht gut dabei weg.

    Wer nicht reich wird, der hat den liberalen und christlichen Gedanken hinter solch herausragenden Sozialreformen wohl nicht richtig verstanden, von seinem üppigen Netto-Arbeitseinkommen zuviel dolce vita veranstaltet, seine Lebenszeit mit dem Schmieden von Unglück verbracht. Das Bedauern solch entsolidarisierter Subjekte ist daher auch völlig fehl am Platze.

    Ach ja, die Jugend. Kinder sollen also gegen ihre Eltern auf die Barrikaden gehen? Den Eltern die Rente nicht gönnen? Ist das nicht etwas viel verlangt? Andererseits, Kinder die ihre Eltern immer nur als Goldesel gekannt haben, die staatlich oktroierte Fremdbetreuung mit Familie verwechseln, deren Bindung an den sie bemutternden Staat ist vielleicht eine andere, als ich sie aus meiner Kindheit kenne. Da war die Erziehung zur kritiklosen Selbstoptimierung unter rein fiskalischen Aspekten noch nicht so ausgeprägt wie heute. Da war Mutterliebe noch etwas anderes.

    Aber so ist das halt, die Zeiten ändern sich. Sozial ist, was Arbeit schafft und eine gelungene Sozialisierung bedeutet eben, daß jede Arbeit besser als keine Arbeit ist. Die Definition der Sozialschmarotzer ist entsprechend eindeutig, die Erziehungsmaßnahme des Forderns ebenso unumgänglich wie das Waschen der Hände in Unschuld angesichts der pubertierenden Kinder, die sich die Folgen selber zuzuschreiben haben. Schließlich lernt nichts besser als eigene Erfahrungen, weil die Ermahnungen und guten Ratschläge des Elternersatzes nicht beachtet wurden. Strafe muß eben sein.

    Am Ende frage ich mich eigentlich nur noch, wie man die Höhe der Pensionszahlungen zu senken gedenkt. Aber vielleicht läßt sich das ja durch eine kleine Steuererhöhung noch vermeiden. Vielleicht bei den Rentnern? Im Gegenzug könnte man die Lebensarbeitszeit der Pensionäre und Rentner ja so gestalten, daß sie vom objektiv festzustellenden individuellen Gesundheitszustand abhängig gemacht wird. So könnte körperliche im Vergleich zu geistiger, besser nicht körperlicher, Arbeit eine deutlich verkürzte Lebensarbeitszeit nach sich ziehen, ausgeglichen durch eine deutlich verlängerte Lebensarbeitszeit bei nicht körperlicher Arbeit. Das würde die Kosten mit Blick auf die Höhe der Pensionszahlungen drastisch senken können.

    Wenn ich so darüber nachdenke, fallen mir da noch ein paar Dinge ein, die die Solidarität der Gesellschaft ganz positiv beeinflussen könnten. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es kommt halt nur auf den Willen an. Den Willen unserer „Eliten“ kennen wir ja nun schon länger, ein Widerspruch ist kaum zu erkennen und das Fazit lautet: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Mein Gott, da war doch noch was?

  104. Mal hüh, mal hot
    Das unbedingte Bedürfnis, Hillary Clinton als US Präsident zu kriegen, scheint nicht nur das Mutterschiff zu haben. Noch erstaunlicher ist das FBI. Vor einer Woche haben die behauptet, Material gegen Frau Clinton zu haben, weswegen sie Ermittlungen anstellen. Irgendwo stand etwas von 300.000 Emails. Heute sagt das FBI, das es keine Hinweise für kriminelles Verhalten der angehenden Präsidentin gibt. Da kann man sich nur fragen, wie seriös entscheidet das FBI über Ermittlungen?

    • irgendein deal, genau das, was citizens hassen
      Oder: Welcher Deal ist da über’s WE gelaufen?

    • Nee, die Frage ist, wer entscheidet für das FBI?
      das mit der CIA u.a. ständig im Konkurrenzclinch liegt. Das FBI hat nix zu entscheiden, ist weisungsgebunden, also Zustände wie bei uns. Das Deckmäntelchen der Eigenständigkeit kann man also getrost weglassen.

    • Titel eingeben
      Werte Frau Heuser, das FBI hat nie behauptet, belastendes Material gegen Clinton zu haben, sondern sie hatten neue Emails entdeckt. Aus dem Grund wurde das FBI z.B. von Princeton Rehtsexperten für die Meldung gerügt.

      Es waren 600.000 Mails, die durch hocheffektive Software durchforstet wurden. Es waren viele Wiederholungen dabei, sehr viele private Mails, nichts Brisantes. Sollte sie nun trotzdem weiterhin drangsaliert werden?

      Was hat sie denn verbrochen?
      Hat sie geheime Informationen an Putin oder an Kim Jong Un weitergeleitet?

      Ihr Vorgänger Colin Powell, der sie endorsed hat, hatte auch einen eigenen Server, wie all seine Vorgänger auch. Das war bisher gang und gäbe.

      Kriminell wäre es, geheime Informationen Dritten zu Händen zu geben, die keine Berechtigung besitzen, solche Informationen zu kennen.
      Das hat sie ganz sicher nicht getan.
      Wo ist das Verbrechen? Sie hat eine neue Richtlinie nicht befolgt, und laut US Rechtsexperten hätte sie im schlimmsten Fall nur eine Geldstrafe bekommen. So what.

      Die Sache wird maßlos aufgebauscht. Weil Trump seine Anhänger geradezu hysterisch gegen Clinton aufhetzt, dabei hat er selber wirklich reichlich Dreck am Stecken.

      Ich verstehe es auch nicht, wie es sein kann, dass ein Rassist, der vom KuKluxKlan endorsed wird und mit Nazis kommuniziert, hier in Deutschland so beliebt sein kann.
      http://www.msnbc.com/msnbc/trump-retweets-apparent-neo-nazi-the-second-time-year

      White Genocide, auf wessen Website der Gründer der amerikanischen Nazi-Partei abgebildet ist, hat er zweimal auf Twitter geantwortet, danach gelöscht…
      Einfach nur widerlich.

    • Titel eingeben
      Herr Comey ist sich halt bewusst gewoden, dass er gerne am Mittwoch auch noch einen so gut bezahlten Job haben möchte.

      Tatsache ist auch, dass Hilary damals von der Staatsanwaltschaft aufgefordert wurde ALLE Speichermedien mit mails zu übergeben, sie aber statt dessen ihre Dienerschaft mit Handys, Festplatten und Vorschlaghämmern in den Garten schickte, um diese zu zerstören.
      Nun sind leider bei Wikileaks etliche dieser mails aufgetaucht, was die Behauptung es gäbe sie nicht, einigermassen unwahrscheinlich macht…
      Sie log ebenfalls als sie zunächst sagte, keine der mails sei Secret gewesen. Als man das widerlegt hatte, änderte sie das in „zu diesem Zeitpunkt seien sie noch nicht als secret klassifiziert gewesen“ was aber ebenfalls widerlegt wurde, da natürlich bei jeden Papier als erstes die Secret Stufe festgelegt werden muss, noch bevor es zum ersten Mal versandt wird.

      Alles zu bewundern im BBC Special zu den Clintons…

  105. In Österreich ist nicht alles schlecht
    Rentensystem auf Ö-Art:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/was-wird-aus-der-rente/altersvorsorge-gefaehrliches-rentenvorbild-oesterreich-14187715.html

    Zusätzlich kann man sich mit den hervorragenden Torten und Mehlspeisen aus Österreich vorzüglich, d. h. mit Genuss vorzeitig unter die Erde bringen.

    Die FAZ findet das natürlich komplett Mist, was die Österreicher machen.

    Denn die Österreicher halten es so, das ALLE einzahlen.

    Klar, dass das aktien- und börsenfreundliche (von mir arg untertrieben) Wirtschafts-Ressort der FAZ dagegenhält, weil das ja so nicht ginge und weil jedes jahr von der Regierung dort 11 Milliarden zusätzlich reingetan werden müssen.

    (Und? bei uns wird es rausgetan …)

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass in Östereich eine ähnlich kaputte Euthanasie-Diskussion abgeht wie hier. Obwohl grade die Wiener mit ihrem Zentralfriedhof und der morbiden Todesverliebtheit ihrer Musiker und sonstigen Künstler das nahelegen könnten.

    Mir missfällt die provokative, irre Euthanasie-Diskussion hier sehr.
    Der harte Tod scheint ein Meister aus Deutschland zu sein, einer der knallharten abgebrühten Sorte. Da kommt ein noch so morbider Österreicher, der sich in die Grube singt ähm sinkt, gar nicht mehr nach.

  106. Was wollt ihr eigentlich, alle!??
    passend zum Stück des Don Alphonso hat die FAZ doch gerade auf ihrer Frontpage alles ganz genau erklärt! – warum müsst ihr alle hier rummosern, statt einfach mal zu lesen wie es wirklich ist: Nämlich alles in Butter:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/was-wird-aus-der-rente/riester-einwanderer-pensionen-zehn-mythen-zur-rente-14514296-p5.html?printPagedArticle=true#pageIndex_5

    Dann hat die Quengelei endlich ein Ende und alle können beruht schlafen gehen, heute Abend: Die bundesdeutsche Rente ist die bestmögliche auf dieser Welt.

  107. Vielleicht gibt es dort, wo mehr Alte sind, einfach weniger Krieg?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Youth_Bulge

  108. @ Besucher sagt am 7. November 2016 um 13:00 Uhr
    Ach ja ? Es wäre hilfreich, wenn Sie das mit Zahlen und Bezügen belegen könnten. Außerdem sollten Sie erklären, warum die Bundesregierung 1992 den Zuzug von Aussiedlern auf 200 000* P/a beschränkte, man beachte (ein Teil der rückläufigen Bewegung war dann ja den eingeführten Sprachtest geschuldet). Derartige Regelungen, damals machbar, scheinen heute alle über Bord gegangen zu sein.
    .
    Die Altersstrukturen der Zuwanderer in der Zeit der Hauptbewegung (86-97) waren so berauschend nun auch wieder nicht. So lag der Prozentsatz der unter 25-jährigen bei etwas über 40 %, der 25-44 jährigen (jetzt bereit zum Großteil Rentenempfänger) bei ca. 35%, die 45-64-jährigen um 17% (jetzt alle in Rente). Der Rest war älter als 65 Jahre.
    .
    Interessant für die Rentenstatistik dürfte auch sein, daß z.B. in den Jahren 1991-1997**von den jährlich durchschnittlich 200 000 Einwanderern etwa 130 000 arbeitslos waren. Keine guten Voraussetzungen für eine auskömmliche Rentenbiographie.
    .
    Wenn Sie bessere Zahlen haben, bitte her damit. Ich lasse mich gerne belehren. Was ich allerdings zurücknehme, ist de Fokussierung auf „Rußlanddeutsche“, die im genannten Zeitraum nur einen Anteil von etwa 43% der Gesamtzahl der Aussiedler einnahmen. Über deren Integration zu reden wäre dann ein anderes Thema.
    .
    * Seehofer´sche Zahl ?
    **Dr. Blüm am 10. Oktober 1997 „Die Rente ist sische…“
    (DdH)

  109. ExhibitionistenSteuer für Parteivisagen
    Der Natur hat es gefallen einigen Prominenten aus der Welt der Politik und des Geldes immer wieder mit verblüffenden Linien im Gesicht auszustatten. Und der fabelhafte Louis de Rouvroy, duc de Saint-Simon, ist unerreicht in der Kunst, mit wenigen Strichen diese zeitlose Clique in ihr angemessenes Licht zu rücken.

    Zu seiner Zeit waren Perücken voll angesagt und wohl auch notwendig.
    Eyecatcher: wenn wohlhabende Gesichter nicht in der Menge untergehen sollen, werden Maßnahmen ergriffen, um nicht für Leibeigene gehalten zu werden.
    Diesem Schauspiel anmaßender Charaktere wurde in Frankreich die Guillotine entgegengestellt und die Mode, sich übertrieben mit künstlichen Haaren zu präsentieren, war passé.

    Naja, der Vatermörderkragen war wohl eine selbstironische Antwort: … zu dumm auch, aber das Fallbeil kann uns trotzdem nix!,

    Zeitsprünge in die Medien machen doch auch viel Spaß. Auf dem und um den Kopf läßt man Text fließen, dann ist man wer. Oder: Palaver in bewegten Bildern mit Einspieler und Sprechlakaien. Unisex.

    Das heißt doch: sobald sich diese Variante mit der RGB-HD- bzw. CMYK-Separation-Technik auch verbraucht und verabschiedet, werden sich hoheitliche Aufgaben mit anderen stilisten Methoden durchsetzen. Elitäre Köpfe, die High Society, läßt sich nicht enteignen. Sie gibt den Spott vor.
    Hypertrophe Top Downs für den Süßmut unter den Untoten.

    Wie der Wind am Ende einer Straße.

    Wer sich blöd entblößt ist unten durch. Bei den Normalos.
    Bitte um Verzeihung!
    Oder auch nicht. Dann gib wenigstens einen Tee aus.
    Funktioniert das auf deutsch?
    Sprich im Expertenduktus ohne mit der Wimper zu zucken, gib einige charmante Albernheiten von dir und die enttäuschte Pizzabelegschaft bekommt Ideen:
    ja, ja, die Waffensysteme! Da gibt es zum Beispiel U-Boote im GG-Ozean die Renten versenken.
    ABC-Munition transzendiert im Lebensmittel_Universum aus dem Meteoritenschwärme von Ärzte unterschriebene Rezepte in Apotheken flattern.
    Interkontinental-Raketen tauschen akademische Grüße aus und versenden PDF*s über die letzten Feldforschungen auf iPhones. Hallo, sagt der Panzer im Gelände: du mußt auch mal die Sprachapp aktivieren, wenn du kein Arabisch kannst.
    Wetten sind ja wohl das allerletzte, mailt die Flugstaffel, aber wir tippen mal auf die Frau vom Clinton, denn der Trump hat ja schon ein Hochhaus und außerdem fehlt bei dem ein eff und ein i.

    http://www.nzz.ch/articleCLWMC-1.101020
    USWahlAlternativEmpfehlung: Von 84 Arten ins Gras zu beißen von Andreas Erber.

  110. @HansMeier
    Seit mehr als zwanzig Jahren lebe ich in einer konstitutionellen Monarchie, erst unter Königin Beatrix, jetzt unter Willem Alexander. Dabei habe ich gemerkt, dass dieses System viele Vorteile hat, insbesondere Kontinuität und verbindende Folklore. Der Geburtstag des Monarchen ist ein niederlandweites Fest. Im September fährt der König (mit Frau) in einer vergoldeten Kutsche durch Den Haag und eröffnet die Parlamentsaison. Willem Alexander hat von klein auf gelernt, diesen Job zu führen und ebenso die ganze Familie, einschließlich der Kinder, und alle machen entsprechend mit. Die Niederlande ersparen sich damit die Peinlichkeit der momentan nicht stattfindenden deutschen Präsidentenvorauswahl.
    .
    Im Vergleich, in der BDR waren die BuPräs immer alte Männer, was in letzter Zeit schlecht funktionierte. Erst hat Köhler das Handtuch geschmissen, dann gab es endlich einen Jüngeren mit Familie, aber der wurde so unter Druck gesetzt, dass auch er das Handtuch warf. Dann entschied man sich wieder für einen alten Mann, einen ehemaligen Pastor aus der DDR mit Frau im Bratkartoffelverhältnis. Mich hat er mit seinen salbigen Reden nicht überzeugt. Aber mir kann das ja egal sein. Ich habe ja Willem-Alexander mit Maxima (die auch noch im selben Dorf wie ich wohnen).
    .
    Jetzt aber herrscht echte Peinlichkeit. Auf Steinmeier konnten die Chefs der regierenden Parteien sich am Wochenende nicht einigen, weil die CSU/CDU nicht will. Aber mal ehrlich, sehr geehrte Frau Merkel und sehr geehrter Herr Seehofer: wenn sie jemanden für Jahre als Außenminister akzeptieren, können Sie doch nicht im Ernst behaupten, er sei als Präsident nicht geeignet und sie wollten jemanden besseres. Wer soll mehr Erfahrung für diesen Job mitbringen als jemand der 8 Jahre Außenminister war und vorher im Kanzleramt Chef? Jeder Ihrer möglichen Kandidaten ist doch von vorne herein ein Kandidat (oder Kandidatin) zweiter Wahl.

    • @ Frau Heuse, nach einem ernsthaften Kommentar in Sachen "Rente"...
      nun mal wieder etwas weniger Ernsthaftes (obwohl ich kürzlich diesen Namen fallen hörte).
      .
      Dem onkelhaften Steini würde ich die verzwergte Version von onkelhaft, den Nobbi vorziehen. Isch kann misch so an soinem Hessisch ergötze. Meh waisisch jezd aach ned. En guude.
      (DdH)

    • Sie sind zu beneiden,
      Text eingeben

    • Denke ich auch öfter, beneidenswert.
      In Dänemark soll das Königshaus auch billiger sein, als unsere drögen Repräsentanten. Alle auch so nett anzusehen, hübsche Menschen allesamt.
      Mit den Wullfs kam optische Hoffnung auf…

      Nun bleibt uns nichts Anderes, als uns gelegentlich selbst aufzubrezeln und es uns nett zu machen. Einen Hut trage ich allerdings nur im Fasching, jedenfalls diese royale Form.

  111. Aktuell zum Thema "hart aber fair"
    Ein Trauerspiel


  112. @ Patrick Feldmann
    „Ich weiß nicht, welche guten Gründe (böse fallen mir da einfach durch Merkel ein) dagegen sprechen, daß eine Bevölkerung schrumpft!
    Aber Überalterung ist dann natürlich ein anderes Problem…“

    Um das Problem Überalterung nachhaltig zu lösen, sollte der Gesetzgeber den werdenden Eltern die Bedingungen schaffen, welche dies ermöglichen. Heute ist das gesellschaftsübergreifend immer noch nicht gegeben. Das liegt nicht unbedingt an den Betreuungsmöglichkeiten bzw. Kita etc., sondern an den unsicheren Arbeitsmarktbedingungen, in welchen es immer schwieriger wird, eine Festanstellung zu finden, sogar in Bereichen, in welchen angeblich Fachkraft-mangel besteht. Wie z.B. bei meiner jüngeren Tochter, die eine Psychologin ist. Wegen Kostenersparnis werden in ihrem Bereich Stellen gestrichen oder durch weniger qualifizierte Mitarbeiter besetzt, weil sie billiger sind. Es gibt hauptsächlich nur noch halbe oder ¾ Stellen oder befristete Verträge. Dies ist im akademischen Bereich bei Dozenten gang und gäbe, und sogar bei Schullehrern häufig der Fall.

    Auch werden qualifizierte junge Menschen oft so sehr unter Druck gesetzt, dass sie an Kinder gar nicht denken können, weil sich ein Familienleben mit ihrem anstrengenden Beruf nicht vereinbaren lässt.
    Beispiel: Die Tochter unseres Freundes. Sie hat einen Traumjob bei einem großen amerikanischen Unternehmensberater, muss aber in ihrem aktuellen Projekt rund um die Uhr arbeiten: Sie verlässt ihre Wohnung um 7.05 Uhr, kommt um 22.30-23.00 Uhr nach Hause, muss oft noch einen Bericht schreiben. Am Wochenende muss sie Berichte schreiben oder an einer Tagung teilnehmen. Absolventen einer sog. Elite-Uni, wie sie, werden in den prestigeträchtigen Jobs so dermaßen verheizt, dass sie gar kein eigenes Leben mehr haben. Und wenn sie Pech haben, sind sie mit 40+ weg vom Fenster.

    Diese junge Frau ist verheiratet und leidet unter unerträglichem Stress. Wie soll sie an Kinder denken? Wenn sie den Job zu schnell aufgibt, ist das ein Manko in ihrem CV, und ihre Karrierechancen kann sie dann vergraben.
    Das Gleiche gilt für Anwälte in den angesagten Kanzleien.

    Ich bin ja mit Ihnen einer Meinung. Mich widert die Denkart ab, Menschen nur noch als Kostenfaktoren bzw. Humankapital zu betrachten. Deshalb habe ich mich gewundert, dass man noch nicht auf die Idee gekommen ist, den von mir gemeinten Kostenvergleich zu machen.

    Für mich waren Kinder nie eine Frage des Geldes. Doch ich kann nicht von mir auf andere schließen: Nicht alle leben in ähnlich idealen Verhältnissen, in wel-chen sie in der Familienplanung nicht aufs Geld schauen müssen.

    Daher, ich rede hier von den gegenwärtigen Realitäten in Deutschland: Billig-lohnland, prekäre Beschäftigungen, selbst im akademischen Bereich, Abrut-schen ins Hartz-IV, nachdem ein befristeter Vertrag keine volle Zahlung des Ar-beitslosengeldes zulässt.

    „NEbenbei: die ganzen Integrationsgelder und die Flüchtlingsindustrie sind rei-ner Ablasshandel zu eingebildeten Sünden.“

    Die Sünden sind ja mE nicht eingebildet, sondern in einen historischen Kontext eingebettet. Die Deutschen haben offenbar selbst nach über 70 Jahren noch das Bedürfnis, durch selbstloses Handeln das Defizit zu kompensieren, sogar zum eigenen Nachteil.

    • Sehr geehrte Tamarisque
      Mir ist nicht ganz klar, ob Sie mir widersprechen, oder nur Beispiele für corollarien bringen, die ich so fast unterstützen würde.

      Um den Faden zu finden, habe ich nochmals unseren Quellwechsel oben gelesen. Ich sagte: eine Gesellschaft mit eklatant zu wenigen Kindern hat de facto den Generationenvertrag gekündigt. Die wenigen Kinder sind ab nun davon entbunden (das betrifft in 15 Jahren oder später v.a. mich und meine Altersgenossen, denn wir zahlen ja derzeit noch) Sie behaupteten: Rentengefüge auch bei wenigen Kindern nicht in Gefahr, da das Geld für eingesparte Kindes“erziehung“ ins Rentensystem fließen könnte.
      Ich erwiderte, (ohne darzulegen, wie genau ich diesen Einsparungsgedanken für absurd halte), daß ALLES Geld kostet, aber Kinder ganz sicher eine der wenigen Investionen sind, die in Zukunft etwas zurückgeben können.

      Ihre Analysen hier , warum Menschen keine Kinder bekommen (soziale Unsicherheit, prekäre Stellen etc.) halte ich nun nur für einen Teil der Wahrheit. Ich habe bspw. immer nur 1/2 (allerdings unbefristete) Stellen als Arzt gehabt(nachdem ich kapiert hatte, daß es das gibt und ich genug in der Hand hatte, dies auch gegenüber meinen Chefs durchzusetzen), da ich die andere Zeit für meine Bildhauerei benötigte.
      Reich wird man so nicht, aber es war kein Hindernis, Kinder zu kriegen.
      Eine unserer Freunde ist eine Journalistin, die ihrem Beruf im Ggs. zu den meisten Kollegen Ehre bereitet und die als freelancer mit 3 Kindern hochqualitative Beiträge zu einem Stundenlohn erarbeitet, über den wir hier nicht reden wollen.

      Eine andere Freundin von uns hat als Studentin der Religionswissenschaft (Geld-trächtige Berufung!) ihre ersten zwei Kinder bekommen. Das dritte dann während der Promotion oder der Habilitation. Und sie arbeitet jetzt als Professorin. Enorme Parallel-Leistung, könnte ich nicht.

      Die prekärerer Lage dieser Generation gegenüber uns und bei uns wurde schon von „Ärzteschwemme“ gefaselt… ist zweifelos, aber ich bestreite, daß dies der wesentliche Faktor ist.
      Ich behaupte, daß der Faktor Lebensgefühl, die Frage, will ich einen billigen Hedonismus oder Sinn? etc., viel maßgeblicher ist.

      Das Beispiel jener Unternehmensberaterin mit „Elite-Uni“ im Hintergrund rührt mich ehrlich gesagt – gar nicht! Wenn DIESE Frau keine Wahlfreiheit für sich herstellen kann, wie sie ihr Leben sinnvoll zu führen gedenkt, — ja,wer soll es dann? Dann ist alles fatal- und umsonst.

      Ich denke als Kompromiss zwischen uns ergibt sich, daß Kinder zwar wirklich eine der wenigen Zukunfts“investionen“ sind, aber daß es ja v.a. die Eltern sind, die hier in (u.a. finanzielle) Vorleistung gehen müssen, profitieren will aber später die Gesamtgesellschaft. Und man muß dann deutlich die Frage stellen: was tust Du, Gesellschaft, für die Bildung „deiner“ Kinder? Verrottete Schulen, G8 Experimente, Bologna-Friemel… , Droh-Lockangebote wie StudiumfürAlle (die in eine programmierte Marktübersättigung nach programmierten Senkungen der Standarts führen) sind üble Experimente. Und ich denke, daß es (wie zu jeder Zeit) Mut und Vertrauen (bitte nicht in „Papa Staat“!) braucht, um Kinder zu kriegen. Aber das muß sich jeder selbst überlegen. Das Modell Alphonso ist auf jeden Fall für eine Gesellschaft nur in Randbereichen tragbar, ebenso wie das Modell Beck (sorry für die Nennung in Reihe).

      Eine Gesellschaft hat entweder Kinder oder sie geht unter! Und da könnte das Geld zur Sicherung der Rentenleistungen direkt vom Himmel fallen: ohne Kinder keine Zukunft.

    • ps. Tamarisque anachronistischer Ablasshandel
      Ich denke nicht, daß die Welt besser wird, wenn die Menschen nur noch in @historische Schuld … machen.

      Und ich habe bisher nie erlebt, daß jemand, der aus schlechtem Gewissen handelte sicherer in moralischen Fragen wurde.
      Politik über das schlechte Gewissen ist perse erpressbar und Kopf-los.
      Ich fühle mich weder für den Kolonialismus, noch für die Sklaverei, noch für die Verfolgung der Juden verantwortlich. Ich muß auch keinem beweisen, daß ich als Deutscher ein cooler NICHTnazi bin.
      Ich muß also keinem die Tür oder die Grenze aufmachen. Ich kann es, aber ich muß es (vor mir )nicht.
      Und wenn ich es für falsch halte, werde ich es nicht tun. Da können mir dann moslems mit @Kreuzzügen oder sonstwas kommen. Ich diskutiere mit denen nur noch Napoleons Afrikafeldzug… den haben die scheinbar verdrängt.

      Nochmal, für mich ist das Ablasshandel, der noch nicht mal auf realer (subjektiver)Schuld fußt.

  113. @Tamarisque
    Bezüglich meines Kommentars: „Ihr Argument, dass man nicht mehr ästhetisch genug ist, amüsiert mich. Als Stripteasetänzerin würde mich sicher kein Nightclub einstellen.“
    und Ihrer Antwort darauf: „Gut, dass Sie das ein Argument nennen, denn meine Meinung ist das nicht. Und amüsant ist die Altersdiskriminierung erst recht nicht, aber das ist nun mal die traurige Realität.”
    .
    Wollen Sie damit sagen, dass politisch korrekte Männer sich gefälligst alte nackte Frauen angucken sollen, um Altersdiskriminierung zu vermeiden?
    .
    Ehrlich gesagt, ich habe gar nichts dagegen, wie eine alte Schildkröte auszusehen. Das Männer das nicht reizvoll finden, stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil, es gibt mir die Freiheit zu tun und zu lassen wozu ich Lust habe, denn als alte Schildkröte stehe ich über dem allgemeinen Geschlechter- und Schönheitswettbewerb.


    • Liebe Frau Heuser, sorry, aber ich finde es albern, wie Sie hier argumentieren. Sie leben ja nicht in Deutschland, vielleicht ist es in Ihrem Land anders (Holland? Ja, ich glaube, dort ist es etwas anders.) Hierzuland gibt es Altersdiskriminierung, und das hat mit Männern und wie sie eine alte Frau ansehen oder nicht, nichts zu tun. Es geht um gezielte Bevorzugung von jungen Bewerbern. Es trifft auch *Männer* genauso wie Frauen. Männer müssen damit genauso leben wie Frauen. Sie werden ausrangiert, und in manchen Branchen schaut man auch aufs Aussehen, auch bei *Männern* (Kundenberater, Schalterpersonal, Verkäufer etc. etc,). Wenn Sie diese Realität ausblenden wollen, bitte. Aber sie existiert nun mal.

  114. @Tamarisque
    Bezüglich Ihres Kommentars:
    „Werte Frau Heuser, das FBI hat nie behauptet, belastendes Material gegen Clinton zu haben, sondern sie hatten neue Emails entdeckt.” Ich bin ja nur eine unwissende Europäerin, aber ich habe halt die entsprechenden FAZ Artikel so interpretiert:
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/amerika-fbi-erwirkt-durchsuchungsbefehl-fuer-neue-clinton-e-mails-14505440.html
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/e-mail-affaere-fbi-ermittlungen-verhageln-demokraten-den-wahlkampfendspurt-14506622.html
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/obama-laesst-kritik-an-fbi-chef-anklingen-ohne-dessen-namen-zu-nennen-14509754.html
    .
    Wenn eine Polizeibehörde eine Woche vor den Wahlen einen Durchsuchungsbefehlt erwirkt, dann muss sie – meinem Rechtsverständnis nach – schon gehabt haben.


    • Die Emails befanden sich im PC von Mr. Weiner, der auch von seiner Frau Huma Abedin benutzt wurde (eine Mitarbeiterin von Clintons Kampagne), brauchten das FBI ein Durchsuchungsbefehl, damit sie diese Emails überhaupt lesen dürfen. Es gab keine Durchsuchung wegen Clinton, in welcher sie gefunden wurden, sondern es ging um eine mutmaßliche sexuelle strafrelevante Kommunikation von Weiner mit einer Minderjährigen. In dem Zusammenhang wurden die Mails gefunden. Aber ohne ein zusätzliches search warrant hätte man sie nicht für Clintons Fall verwertet werden dürfen.

      Der FBI Direktor fühlte sich verpflichtet, auf Nummer Sicher zu gehen, weil ihm vorher vorgeworfen wurde, dass er nicht hart genug durchgegriffen hatte.

      Es wurden Gerüchte zerstreut, laut welchen etwas Verdächtiges gefunden worden war. Doch dies war nicht der Fall. Das FBI wusste vorher nicht, um welche Mails es sich handelte, das wurde explizit mitgeteilt.

      Wenn die solch einen dringenden Verdacht gehabt hätten, dann hätten sie doch auch etwas gefunden, oder.

      Für diesen Beschluss wurde das FBI iÜ nicht nur von den Demokraten, sondern auch von vielen Republikaners gerügt. Damit hatte Comey eine Richtlinie verletzt, laut welcher über laufende Ermittlungen nichts an die Öffentlichkeit gelangen darf und schon gar nicht vor einer Wahl. Wie man jetzt im Nachhinein sieht, so war das eine Fehlentscheidung.

  115. Höre gerade so mit einem Ohr von einer Musicaldiva, dass der Kerl mit ...
    … deutschen Wurzeln „… in USA eine Armee hinter sich hat und das ganze nicht friedlich ausgehen kann …“.
    .
    Die Befürchtung ist m.E. durchaus berechtigt, aber zum Glück schiesst eine abgesägte Schrotflinte oder eine .44 Magnum nicht bis nach Europa.

  116. ... haben auch ein Zementwerk in Texas ...
    … sehr schönes Statement, das ist doch Anlass zur Hoffnung für DE-Land.
    .
    Lebe geht weiter, bis wir vom Mann mit dem Koffer geblitzdingst werden. Dann ist auch die Rente egal.

Hinterlasse eine Antwort

Angemeldet als GAST





Noch Zeichen frei

Richtlinien für Lesermeinungen