Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Mit grossem Krach in die perfekte Ehe

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Da diese Art zu „Schießen“ erhebliche Gefahren birgt, und auch schon schwere Unfälle verursacht hat, gerät der Brauch immer mehr in die Kritik, und dadurch in vielen Ortschaften mehr und mehr in Vergessenheit. Außerdem kann es aufgrund der Uhrzeit (meist zwischen vier und fünf Uhr morgens) zu strafrechtlichen Konsequenzen wegen Nachtruhestörung der Nachbarschaft komme.

BAMM! dröhnt es über den ersten Hügel des Mangfallgebirges, und wer jetzt noch nicht wach ist, hört nach ein paar Sekunden wieder ein BAMM! Es ist die Nacht nach dem Anschlag in Stockholm, es ist 5 Uhr morgens, als die Explosionen die Scheiben klirren lassen und alle Leute an die Fenster treiben, Dort drüben, am Bauernhof, flammt er kurz orange auf, das nächste BAMM! kracht entlang der Bergrücken und rollt hinüber bis Ostin. Es ist viel zu laut für ein normales Gewehr, eine Horde von Discobesuchern wäre in diesem Moment sicher schlagartig wieder nüchtern; und würde Deckung suchen. Aber der aus dem Schlaf gerissene Bergrandbewohner hat inzwischen schon verstanden, dass hier kein Anschlag und kein Massaker in der ansonsten totenstillen Alpennacht zu befürchten ist: Zusammen mit allen anderen in 2 Kilometer Umkreis wecken Böllerschützen den Bräutigam auf. Denn es ist 5 Uhr morgens, und der etwas archaische Brauch will es, dass der schönste Tag des Lebens mit der Böllerei beginnt; und mit einem sehr frühen Frühstück mit Alkokohl fortgesetzt wird.

Um 12 ist dann Hochzeit in der Pfarrkirche, und alle kommen in archaisch-festlicher Tracht. Ich gehöre nicht dazu, aber das hier ist halt ein Dorf, und der übliche Lebensweg des Müßiggängers überschneidet sich aufgrund der lokalen Gegebenheiten mit dem Zug des Brautpaares: Man wird vom Böllern geweckt, man sieht die Gesellschaft an der Kirche, und weil grosse Hochzeiten grosse Gastwirtschaften brauchen, sitzt man schon beim Essen mit Bergblick, als die Gesellschaft dort auch einfällt, Geschenke mitbringt und die Musik aufmarschiert. Bei mir daheim hat es sich eingebürgert, Standards wie “Summer of 69” zu spielen, hier ist das alles noch etwas rückschrittlicher und von Blasmusik untermalt.

Das Wetter ist fast perfekt, ein klein wenig diesig, aber sonnig und gerade so warm, dass man gut tanzen kann. Der Vater des Bräutigams ist reich an Kühen und noch reicher an Wiesen, und eine der Wiesen ist eigentlich Baugrund, seit 40 Jahren schon, und könnte parzelliert und verkauft werden: Statt dessen stehen die Kühe drauf, weil der Bauer das Geld gar nicht benötigt. Es geht auch nicht überkandidelt zu, das Auto für das Brautpaar ist normal und kaum geschmückt, auch wenn man hier vermutlich noch ganz anders auftrumpfen könnte. Es gibt hier keinen Platz für Powerpointvorträge über die lustigsten Ereignisse im Leben der Braut, und langsam, ganz langsam ahne ich, dass es an der Zeit wäre, in unseren doch eher unromantischen Zeiten ein ein paar Worte zu finden, die dem Ganzen eine, sagen wir mal, gesellschaftskritische Note verleihen. Und darauf zu verweisen, wie brüchig das Eheglück heute doch ist. Es kann doch nicht sein, dass so eine Bilderbuchhochzeit an einem Ort, an dem sich andere den Urlaub gar nicht mehr leisten können, so sauber und frei von allen Komplikationen verläuft.

Beim Böllerschiessen jedenfalls sind die jungen Männer hier erfahren, getrunken wird erst danach, und man hörte deshalb keinen Sanitäter. Auf dem Kirchhof standen alle friedlich beisammen, Konflikte wegen unterschiedlicher Herkunft sind hier angesichts des vorherrschenden Katholizismus nicht zu erwarten gewesen, und wolkenlos spannte sich der Himmel vom Allgäu bis zum Berchtesgadener Land. Die Küche im Gasthof ist bekannt gut, und wer wirklich einen Haken finden will – und ich weiss, viele wollen das, denn das Glück in Deutschland darf nie komplett und unschuldig sein, und auch nach vielen Milliarden der Wirtschaftshilfe muss man mit der Kanzlerin der Migrantenherzen noch in Sack und Asche gehen, für Verbrechen des Kolonialismus, zu denen kein lebender Mensch und auch kein Vater eines lebenden Menschen und kein zukünftiges Kind etwas kann, so ist das hier, denn “wir” hätten “uns an Afrika” versündigt, ja Sünde, ohne das Erbsündigen und sozialistischen Sichtweisen aus Vorwendezeiten geht es in Deutschland nicht – wer also auch hier einen Haken finden und das Gift des Zweifels in den Kelch der Lebensfreude schütten will, der denkt jetzt: Aber wartet nur, wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe.

Das Ende, so nimmt man nach meiner Erfahrung im Umgang mit schlecht gelaunten Mitmenschen an, kommt nämlich auch hier. Nicht zwingend wegen Fragen der Sauberkeit und des Haushalts, die beständig am Glück nagen und das Wohlbefinden so lange erschüttern, bis sich die Wege trennen. Dafür ist zu viel Geld da, dafür wäre es zu einfach, das Problem mit Dienstboten zu bereinigen. Aber, so vernehme ich immer wieder, der Bruch droht, wenn man wirklich beisammen ist und Probleme stemmen muss, die noch jede Beziehung auf eine harte Probe gestellt haben. Was der Urlaub nicht dahin rafft, so höre ich, würde spätestens der gemeinsame Hausbau schaffen. Über Grundrissen und Küchenaufteilung, Induktionsherden und massgeschreinerten Kachelöfenbänken und die Position des Kruzifixes in der Zirbelholzstube, so nimmt man an, bricht der gleiche Unfrieden über das Paar herein, den andere aus dem gemeinen Stadtvolk vom gemeinschaftlichen Besuch bei Ikea für ein paar Teelichter – wirklich nur Teelichter, Schatz, und keinesfalls mehr! – kennen. Ist das Haus erst einmal fertig, so die übliche Meinung, ist die Ehe und die Liebe vorbei.

(Im Bild: Männertreu. Blumen, die sehr schnell ihre Blüten verlieren)

Und ganz ehrlich, ich habe tatsächlich eine Freundin, der so etwas passierte. Allerdings hat sie mich explizit nicht zu ihrer Hochzeit eingeladen, weil sie damals schon richtig vermutete, ich würde dortselbst Missgunst böllern und Dinge sagen als wie dass sie gar nie nicht zu diesem Hornochsen da passen tut und spätestens beim gemeinsamen Hausbau würde das alles aber sauber in die Brüche gehen und sie daraufhin wieder dekorativ auf meiner Schäsloongsch rumflacken. Brautpaare hören das offensichtlich nicht so gerne, selbst wenn es die Wahrheit ist, zu der ich qua Beruf verpflichtet bin, ein so ein schiacha Hornochs wie der Gatte war. Es stimmt also. Manchmal. Häuser können Ehen ruinieren, und eigentlich könnte man missgünstig dreinschauen, wenn der Bräutigam seine Zunge in den Hals der Braut steckt und denken, dass er ihr später dann an die Gurgel gehen könnte. Oder aber – wir erinnern uns, wir sind im bayerischen Oberland und manches ist hier anders – warum eigentlich der Hausbau nicht vor der Hochzeit betrieben wird. Quasi als Generalprobe, ob es wirklich passt.

Denn früher war das so: Wer auf dem Land eine Hochzeitserlaubnis haben wollte, musste eine Immobilie vorzeigen können. Wer kein Haus hatte, egal wie klein, bekam einfach keine Erlaubnis. Heutzutage gilt uns das als Form der brutalen Unterdrückung durch die Obrigkeit: Warum besitzen, wenn einem die begrünte Neuauflage der SED in Berlin billige Mieten garantiert, und der Berater der Linken das Loblied auf die Enteignung singt. Jeder kann heiraten, wie er will, und dann mieten, wie er möchte, und zwei Wohnungen mieten, wenn es auseinander geht. Mein Gefühl jedoch sagt mir, dass die alte Regel mit dem Wohnraumnachweis vielleicht doch nicht so schlecht war, zumal sie in Italien durch die Ansprüche der Braut an den Mann faktisch immer noch gilt: So eine Hausbeschaffung bedeutet wirklich Stress, Streit und Ärger, und sie verlangt Sparsamkeit, Kompromissbereitschaft und Disziplin. Wer erst an einem Haus bewiesen hat, dass er sein Leben so weit im Griff hat, hat die nötige Erfahrung, um alle kommenden Stürme des Daseins zu bewältigen. Vielleicht also war das gar nicht so böse gemeint, denn auch heute noch müssen Brautpaare zusammen Stämme durchsägen: So ein eigenes Haus bei der Eheschließung ist die grosse Version des kleinen Brauchtums im Pfarrhof – und deutlich mehr als ein Jahr des Zusammenlebens in einer gemieteten Wohnung des Regimes der alten oder neuen DDR mit ihren traditionell hohen Scheidungsraten.

Man ahnt es vielleicht: Wer wollte, konnte das laute Böllern beim Bauernhof gegenüber kommen sehen, denn der Sohn hat weiter unten, schräg links von meiner Terrasse, die letzten zwei Jahre schon sein eigenes Haus zusammen mit der Braut gebaut. Das ist hier halt so, statt festgeschriebener Mieten gibt es hier Einheimischenprogramme mit billigen Grundstücken und günstigen Krediten, und statt der Maledivenreise die geschreinerte Bank für den Kachelofen. Das Ärgste hat das Brautpaar schon lang hinter sich, als die Knallerei das Tal aus dem Schlaf reisst, das Nest ist gemacht und die Konflikte, sie ansonsten nunmehr drohen würden, sind überstanden. Es gibt keinen Grund, am wolkenlosen Blau des Himmels und an den ernsten Absichten des Paares zu zweifeln. Es ist alles schon da, wie früher, nur heute ohne Obrigkeit, die ansonsten die Hochzeitserlaubnis nicht erteilt. Das hier ist das Land, in dem wenige Mieter sind und viele Ehen, die wirklich halten.

Für solche Kreise wäre ich dennoch zu zynisch, denn auch ich kenne das Gift des Zweifels und bin unromantisch genug, es ohne jede Hemmung zu unpassenden Momenten einzusetzen. Aber wir haben hier nun mal ein gemachtes Nest, und es ist wirklich hübsch, sowie das passende Paar und eine Doppelgarage, und Katzen und Hund wird es auch geben. Man weckt nicht das ganze Tal auf und weist es auf das Kommende hin, wenn man es nicht wirklich ganz ernst meint. Und vielleicht war es bei meinen Bekannten einfach auch nur der grosse Fehler, dass bei uns die Häuser einfach da sind, oder von den Eltern hingestellt werden, wenn es so weit ist: Dann nimmt man das auch nicht ernster als eine Mietwohnung in der Stalinallee, und sorgte eine Weile dafür, dass auch bei uns sie Scheidungsrate in die Höhe ging. Die Millenials bei uns revoltieren gerade gegen diese Einstellung. Vor 20 Jahren jedenfalls war bei uns das Wecken mit Böllerschüssen tatsächlich etwas unüblich. Heute knallt es hier wieder jedes Wochenende.

Meine Altersgenossen haben sich, so scheint es, für diese jungen Leute ganz umsonst durch Scheidungen und individuelle Selbstverwirklichungsexzesse mit Konsens-Sex, Soda und Yoga gequält.

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545 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    et tu fonse?

    • NUNQUAM!

    • Titel eingeben
      spes ultima moritur
      Jdf. die der Leser.

    • @ NUMQUAM: mit der Richtigen ist das aber was Tolles :)
      Text eingeben

    • Nicht für mich.

    • Titel eingeben
      „Ich breche die Herzen der stolzesten Fraun“
      „Gern hab ich die Frauen geküßt“ Hubert von Goisern und viele
      „Sag Niemals Nie“ James Bond Titel

      Das Stöckelwild kommt zur Raufe auch ohne Ring „girls just wanna have fun“ cindy lauper

      Dir Oh Don sind alle Frauen erlaubt (arabischer Engel)
      und Honigbär mit der Beschränkung auf wohlwollende liebe Leserinnen und Oberländerinnern

    • Ich bin einfach zu alt für das alles.

    • Optionen
      Naja, selbst wenn der Rainer M. es sich irgendwann anders überlegt, was wir ihm sicher alle wünschen, kann und sollte die Kunstfigur ledig bleiben.

      Das Gesamtnarrativ verlöre sonst seine Konsistenz und der Blog müsste konsequenterweise beendet werden – das wollen wir sicher nicht.

    • Das war der Stützenartikel vom 21.12.2016, der mit den Beach Boys (hach...schmacht!!!) begann:
      (die olle Frauke trällert gedankenverloren):
      „I hear the sound of a gentle word
      On the wind that lifts her perfume through the air…
      …She’s somehow closer now
      Softly smile, I know she must be kind…“

      Das sollte ihm für Allezeit reichen und „k/Kind“ muss schon überhaupt nicht sein…

    • Vielleicht ...
      … spekuliert der Don ja auf die 40 Jungfrauen? Und fährt mit dem Drahtesel in eine Menschenmenge ….

    • Mel b
      Nur zur Vollständigkeit:

      „Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau’n“: Heinz Rühmann in „50 Millionen suchen einen Erben“, 1938 (Musik: Rudi Schuricke, glaube ich)

      „Gern‘ habe ich die Frauen geküsst“: Paganini, Franz Lehár, 1925.

    • Titel eingeben
      Heute im Fernseh gelernt:
      Es sind gar nicht 72 Jungfrauen, sondern eine 72j Jungfrau.

      Hoffentlich haben die – zu Deutscheland gehörenden – Islamerer die Sendung auch gesehen.

      Damit das mal aufhört mit den Verstößen gegen die Verkehrsregeln mit Lkw allerorten.
      Sonst läßt der irre Volkstribun am Ende noch seinen bematschten Vasallen mit der Lakritzbrille von der Kette und eine Gehwegmaut für alleinreisende junge Männer einführen.
      Und dann kriege ich wieder meine In-die-Fresse-treten-Fantasien und mach täglich für hundert Oiro Rotwein aus dem Keller weg. Allein zur Beruhigung, nur damit ich hier nicht auf nächtliche Jagd auf Autos von CSU-Mitgliedern gehe. (ich weiß, wo die Ostern parken, hareharehare)

    • Liebe Frau Amgelin,
      natürlich nehme ich die dezenten Botschaften dort und an anderer Stelle zur Kenntnis, aber nichts genaues weiß man nicht, und besser ist es auch…

      50 ist übrigens für Männer ein hervorragendes Alter, um Kinder zu zeugen und groß zu ziehen, wenn man denn ausreichend langlebig ist (ich spreche da aus Erfahrung, als Kind, nicht als älterer Vater…).

    • Wenn's denn so war, ist er 'ne '67er Jungfrau (Sternzeichen, Familienstand et al.). Vater
      werden in dem Alter? Nö, mindestens bis 75 unnötig Kummer und Sorgen – das sollte Mann sich ersparen.

      Es gibt nämlich Besseres:

      bildung-ab-50.de/seniorenstudium-nach-orten/muenchen/ ,

      sehr zu empfehlen, ganzlieblächel

    • Nicht alle müssen heiraten...
      …es reicht, wenn sie den Wert der Ehe erkennend beschreiben. Gar nicht schlecht, wenn das die Leute lesen und sich fragen: will ich wirklich, dass die Göring-Eckart-Partei oder die Roten nochmal in die Regierung kommen, die haben doch alle ein Problem mit der traditionellen Familie, zumal mit solchen Strukturen, wie sie im Bayrischen noch vorherrschen. Ich würde soooo gerne nach Bayern migrieren, echt, ich glaube, ich beantrage da Asyl. (Hoffentlich hat´s noch Platz für Binnenmigranten.) Und dann die Weisswurstgrenze nach Norden dichtmachen! Berlin kann dann so arm und sexy sein, wie´s will.

    • Wir machen hier jeden katholisch!

    • Kinder ab 50
      @S&R – Langlebigkeit mal beiseite, es gibt schon viele gute Gruende die Kinder lange vor dem 50ten an den Start zu kriegen. Die Nerven werden gegen Ende rapide duenner. Und der Eintritt in die Altersarmut ist auch so schon stressig genug, da braucht’s keine pubertierenden Sproesslinge dabei :-)

      Wobei der Don es sich bestimmt leisten koennte. Und Nerven wie Drahtseile scheint er auch noch zu haben. Woechentliche blogposts ueber politically incorrect parenting wuerde ich sowieso gerne mal lesen.

    • Liebe(r) Kiwi,
      ich will hier keineswegs der greisen Vaterschaft das Wort reden, solange man die Wahl hat. Aber wenn man sie nicht mehr hat, ist das Alter allein nach meiner Erfahrung (on the receiving end) eben kein zwingender Grund, als Mann keine Kinder zu bekommen, solange die sonstigen Umstände stimmen. Nur darauf wollte ich hinweisen….

    • S&R, als Mann Kinder bekommen?
      Wow, wie stellen Sie das denn an, ich bitte dringend um Aufklärung. Von den Gendertröten schon soweit gebracht oder wie muss ich mir das Kinderkriegen bei Männern vorstellen, ich bin echt baff und nun wirklich neugierig.

      Übrigens finde ich alte Väter und erst Mütter ganz entsetzlich.

    • Liebe Frau Simon
      Wenn Ihnen das bislang niemand erklärt hat, dann will auch ich dies hier nicht tun, nur so viel: als Mann Kinder zu bekommen, ist leicht und meist angenehm, denn das Gebären daran übernimmt ja stets die Frau…

    • Späte Väter, späte Mütter,
      nur noch mit PID machbar, da Risikoschwangerschaften. ( Das Alter wurde, von der medizinischen Indikation weg, eh auf die gesellschaftliche Ebene, um einige Jahre hochgebogen.)
      Alles krank, irgendwie, arbeiten, resp. aussaugen lassen, während der besten Jahre, (notdürftige) Betreuung des Nachwuchses währenddessen, oder, alternativ, Kinder mit sämtlichen (Abtreibungs-)Risiken nach dem Ende der Aussaugzeit, nach der Menopause.

      Bin mir sicher, dass das in 1 bis 2 Generationen nochmal anders abläuft.

    • S&R, schade, ich hoffte doch wirklich auf Aufklärung
      Sie setzen also Kinder bekommen mit Vater werden gleich, kann man machen, ich sah es nur bislang etwas anders ;-)

  2. in doubt, stay out?
    Hat je sowieso genügend neue Facharbeiter im richtigen Alter seit kurzem in dem Land, die das gerne übernehmen…

  3. Alkokohl?
    Wir hier oben sind Anhänger der Trennkost, also Kohl vom Teller und Alkohol aus dem Glas. Ein Eintopfgericht, in dem beides zusammengerührt wird, ist mir nicht bekannt. Aber warum nicht?
    Gruß K

    • Die alkoholische Säuerung des Weißkrautes
      macht diesen extrem bekömmlich.
      Eine Delikatesse.

  4. Jo mei
    Das liegt nur daran, dass die heutige moderne Zeit noch nicht in Bayern angekommen ist. Lang haltende Ehen sind unmodern. Das Silicon Valley arbeitet (habe ich gehört) bereits daran, die künstliche Intelligenz und die Robotik so weit zu optimieren, dass man zukünftig gar keinen Ehepartner mehr benötigt, da jeder Mensch bekanntlich am Besten mit sich selber in Einklang zu bringen ist. Sozusagen der Selfie-Stick mit angeschlossenem 3D-Drucker. Eine solche Ehe hält dann ein Leben lang und der Ehepartner kann dann ja bei Bedarf nachgedruckt werden, das Haus dann auch, dauert dann nur etwas länger. Archaische Bräuche braucht es dann auch nicht mehr. Wer möchte schon um Fünf Uhr von Böllerschüssen geweckt werden?
    Würde noch gerne weiterschreiben, muss aber mal auf Toilette. Da benötige ich jetzt erstmal ein wenig Zeit, um mir zu überlegen, auf welches meines 56 gegenderten Toilettenhäuserl ich heut gehen möchte.

  5. Männertreu ?
    Zitat:
    (Im Bild: Männertreu. Blumen, die sehr schnell ihre Blüten verlieren)
    Wenn ich mich nicht ganz furchtbar irre zeigt das Bild die Pflanze Ehrenpreis.
    Wenn ich falsch liege, bitte ich um Entschuldigung. :-)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenpreis

    https://de.wikipedia.org/wiki/Männertreu

    Viele Grüße und vielen Dank für die immer lesenswerten Artikel.
    Rainer

  6. Titel eingeben
    Wenn ich mich recht entsinne, war es Gregor VII., mit bürgerlichem Namen Hildebrand, der die Einbeziehung heidnischen Brauchtums in die christlichen Bräuche propagierte. Nicht, dass sich christliche Böllerei allzu stark von heidnischer Böllerei unterscheidet. Nur kam dann später auch noch Schießpulver hinzu, was der Alchemist Bertold Schwarz angeblich erfand. Doch Legenden gehören nun mal dazu. Wie Boccaccio sagte: Falls es nicht stimmt, so ist es doch gut erfunden.

  7. Titel eingeben
    Zu schönes Wetter draußen, so dass ich tatsächlich der einzige, nun ja: der erste bin?
    .
    interessante Einblicke in die exotische Welt da unten in Bayern. Danke.

  8. Brauchtum wird heutzutage wieder gebraucht
    Mehr denn je in diesen unruhigen Zeiten. Rituale geben Halt und Sicherheit (auch wenn’s dabei knallt, so ist halt der Brauch). In „meinem“ 250-Seelen-Dorf in Mittelfranken hatten „wir“ es zu Hochzeiten (wenn die Brautleute unter Glockengeläut aus der Kirche kamen) mit der Arme Leute Variante mit Karbid, Eisenrohr und einem Schneidbrenner gehörig [sic!] knallen lassen. Den Schneidbrenner bediente ein Schmied aus Ostpreußen (Flüchtling), der unsere kleine Schmiede von meinem Opa gepachtet hatte. Ich stand als kleiner Bub daneben und hielt mir die Ohren zu. Schön war die Zeit…

  9. Arrangierte Ehen
    Gibt es bei euch noch arrangierte Ehen?
    Insbesondere würde mich interessieren, wie das unter Landwirten ist. Dort geht es bei den Höfen ja um sehr große Vermögenswerte.

    • So halbarrangiert-zusammengeschoben kenne ich schon ein paar.

    • Sind wirklich Vermögenwerte,
      da die Höfe nach Ertragswert und nicht nach Verkehrswert behandelt werden.
      Hat zur Folge, dass sich das Land für große Agrarfirmen nicht lohnt.

      Es wird vererbt oder verpachtet.

      Bei den Einheimischenmodellen zählen Kinderreichtum und Ehrenamt.

      Mit neuem Bauland wird eh recht restriktiv umgegangen, sodass viele ihr Haus auf dem elterlichen Grundstück danebenquetschen, wenn die Baugenehmigung da ist.

    • Vernunftehen sind nicht die schlechtesten
      Ich gehe im Bayern von heute davon aus das es keine
      Zwangsheiraten waren und selbst die enden nicht notwendig
      in Mord und Totschlag.

    • ehen in ländlichen gebieten
      es gilt oft das motto: LIEBE VERGEHT HEKTAR BESTEHT!!!!!

    • Arrangierte Ehen?
      In manchen Kreisen wird halt immer noch so geheiratet, daß nach Erbteilung/Auszahlung die erforderliche Mindestgröße für einen wirtschaftlich tragfähigen Betrieb nicht unterschritten, gegebenenfalls Fläche dazugeheiratet wird.
      Das wissen schon die Kinder und suchen sich aus dem zur Verfügung stehenden Kreis den entsprechenden Partner aus.
      Paßt meistens, und es gilt ewiglich: Liebe vergeht, Hektar besteht.

      An der Mosel soll es früher „Hektarbälle“ gegeben haben, wo die Kandidatinnen auf der Bühne mit Name und Wingertsfläche vorgestellt wurden.
      Soll man das nun arrangiert nennen?

    • Faszinierende Exotik
      Was heiß schon arrangiert? Es muss halt passen. Die Tochter mitsamt dem großen Hof einem landwirtschaftsfernen und klammen Hallodri überlassen, der irgendwas mit Medien macht, geht gwiss nicht.

      Ansonsten und weil Sie, wie Ihre Frage erkennen lässt, als Hobbyethnologe wohl etwas merkwürdige Vorstellungen von den hiesigen Bräuchen hegen: es gibt keine Mädchen-Beschneidungen, keine Kinderehen, keine staatlich geduldete Vielweiberei, weder Zwangsheiraten, Ehrenmorde oder – wenn Sie das Dirndl nicht dazu zählen wollen – Ganzkörperverschleierungen. Der Genuss von Schweinefleisch und alkoholhaltigen Getränken ist ausdrücklich gestattet und Teil der Volkskultur.

      Kurz, die Rede ist von einem im Wortsinn merkwürdigen und schönen Land, in dem die schon länger Hierlebenden an ihren Traditionen festhalten, weil sie sich gegen alle importierten Neuerungen bewährt haben.

    • „Ganzkörperverschleierungen“

      Haha. kommens bei uns mal zu einem Tanzvergnügen. Haha.

    • Wanna know what it takes to sell real estate? It takes BRASS BALLS to sell real estate.
      Jesus, fehlt wieder an Grundkenntnissen.

      VWL Studium, erstes Semester:

      Die Nachfrage bestimmt den Preis.

      Boden/Höfe etc ist immer nur dann Vermögen, wenn jemand anderes dafür zahlen will. Ansonsten ist es wertlos.

      So etwas wie „wirkliche Vermögenswerte“ existiert nicht!

    • Eher selten
      Als Landwirt im heiratsfähigen Alter ist mir in 15km Umkreis niemand in meinem Alter bekannt, der sich nennenswert Hektar erheiratet hätte. Mittlerweile gibt es allerdings häufig Paare, die sich im Agrarstudium kennen gelernt haben. Das Geschlechterverhältnis ist da anders als in der Ausbildung ziemlich ausgeglichen. Aber das hat ja nichts mit arrangierten Ehen zu tun.

    • Es ist nicht direkt arrangiert, obwohl es heute auch wieder üblich ist, einen Hochzeitslader zu haben (ja wirklich). Aber man kann es Leuten auch nicht verbieten, Empfehlungen auszusprechen. Und mit Nachdruck zu bewerben. Man wird schon manchmal hingestupst, und da spielt natürlich auch eine Rolle, ob es passt.

    • Liebe und Boden auf dem Land
      Leider lauert da immer das Thema
      Blut und Boden Politik hinter irgend einer Ecke

    • Ach wissen Sie, wir sind da abgehärtet, wir können uns jeden Tag das Privathaus von Himmler (800 Meter von hier) anschauen und die Unterschiede schon erkennen.

    • arrangierte Ehen
      Was meine Familien-Traditionen angeht, könnte man schon von Zwangsehen sprechen. Da geht’s zu wie in der Pferdezucht: entscheidend ist die Blutlinie. Widerspruch wird nicht geduldet.

    • Arrangierte Ehen
      Arrangierte Ehen haben lange Tradition. Daneben genehmigten sich die für Haus und Hof vermählten das eine oder andere Techtelmechtel.
      Bei den deutschen Grossbauern hiessen die Kinder, die ausserehelich mit den Mägden gezeugt worden waren und ganz offiziell auf dem Hof lebten: „Kegel“. Daher kommt der Ausdruck „mit Kind und Kegel“.
      Nicht weniger derb gong es bei den Franzosen zu (3 Engländer: 1 Club, 3 Deutsche: 1 Verein, 3 Franzosen: 1 Ehe): Ludwig XIV hatte (mindestens) 23 leibliche Kinder, 6 mit seiner Ehefrau, Marie Therese von Österreich, und 16 – 17 aussereheliche, von denen WikiPedia sagt:“Louis XIV de France a eu seize ou dix-sept enfants naturels (dits autrefois bâtards) connus“, das heisst: „16 oder 17 Uneheliche, von denen er wusste“. Wieviele er wirklich gezeugt hatte, weiss kein Mensch, nicht mal er selbst.
      Für die, von denen bekannt war, das der Sonnenkönig seine Gene verteilt hatte, sorgte er übrigens, bezahlte großzügig Unterhalt und versorgte sie mit schönen Adelstiteln.

    • Das geht heute viel dezenter, etwa, indem Eltern dafür sorgen, dass Kinder auf die richtige Schule und zum richtigen Tanzunterricht kommen.

    • @goodnight
      Wenn Sie der VWL schon glauben wollen, trotz aller modellhafter Einschränkungen: nicht die Nachfrage, sondern Angebot UND Nachfrage bestimmen den Preis. Ist nicht ganz unwichtig, da bei nicht vorhandenem Angebot „warum soll ich verkaufen“, kein Preis zustande kommt, egal, wie hoch die Nachfrage ist. Die Aussage zum Vermögen ist mE auch unpräzise. Von extremen Ausnahmen abgesehen, gibt es bei Angebot fast immer Nachfrage, wieviel ist das der Preisdeterminator. Sie werden aber häufiger einen Markt ohne Angebot finden als einen Markt ohne Nachfrage. Dies gilt insbesondere für Grund und Boden in gefragter Lage. Am A…. der Heide ist das genau andersherum.

    • Heimfussball
      23 Kinder sind zwei Fussballmannschaften plus Schiedsrichter. Was ich da machen würde, weiss ich nicht (Wahrscheinlich die mir monatlich zustehenden Euro 5042.- Kindergeld versaufen und die Frau zum Anschaffen schicken)….ok,ok, war ja nur ein Spass.

  10. Jaja ...
    …der Backbeat, es warten viele darauf, daß er bald kommt. In USA ist er schon da. Da haben die linken Eliten auch vergessen, daß nach „fest“ nicht „fester“ kommt, sondern „ab“ – alte Handwerkerregel. Aber im Handwerken sind die linken Eliten ja oft nicht so dolle. Wozu hat man Zuwanderer, die machen das gut und billig und bringen auch noch die Pizza.

    Hoffentlich kommt er auch bald zu uns, der Backbeat. Aber jetzt, halbes Jahr vor der Wahl, werden ja schon wieder Steuersenkungen versprochen, auf daß die alte Vogelscheuche noch länger dran bleiben kann.

    Das beste Argument für Merkel ist übrigens Schulz.

    Der „Schulz-Hype“ hielt allerdings nur kurz. Lügen haben ja auch kurze Beine, sagt der Volksmund.

    Man müßte mal untersuchen, wer den „Schulz-Hype“ eigentlich herbeigelogen hat. Die SPD ist bekanntlich groß „in Medien“.

    • SIe vergessen die Folgen...
      Schon wieder vergessen, wie die Amerikaner auch? Nur weil er Bomben schmeisst, ist er jetzt ein guter Amerikaner.

      Das beste Argument für Trump war Hilary…

    • Doppelter Widerspruch
      1. ‚Zuwanderer‘ im Allgemeinen schon. Unsere neuen Fachkräfte haben im Durchschnitt andere Fähigkeiten.

      2. „Alte Vogelscheuche“ ist unter der Gürtellinie.

  11. Titel eingeben
    „Meine Altersgenossen haben sich, so scheint es, für diese jungen Leute ganz umsonst durch Scheidungen und individuelle Selbstverwirklichungsexzesse mit Konsens-Sex, Soda und Yoga gequält.“

    Ja, es war eine Zeit voll eitler Lebenlügen und überspannter aberwitziger Lebenskonzepte. Und das recht aggressiv.
    Mit wenig Liebe und Verständnis füreinander.

    Deshalb wollten ja auch viele Kinder in dieser Zeit hier nicht auf die Welt kommen.

    • What the fuck is that, a regular type of life? Barbeques and ballgames?
      Freiheit.

      Freiheit hat einen Preis.

      Den haben wir gezahlt.

      So what? Wäre es besser gewesen, sich mit Mitte 20 zwei Kinder, das Reihenhaus und den Job bei der Sparkasse zu garantieren und sich den Rest des Daseins auf das Grillen am Wochenenden zu freuen bzw. darauf zu hoffen, dass man endlich Chef sein und dann aufregenden Sex mit der Praktikantin haben kann?

      Nope. Weltreisen, Sexorgien und jahrelanges Philosophiestudium waren da dann doch interessanter. :-)

    • So sehe ich das auch, aber damit sind wir halt auf dem Land ein Auslaufmodell, und in den Städten kommt nach uns die Glitzer-Hipster-Eununchen-Genderrassenkunde-Schande. Mitsamt dressierten Patchworkmännern, die vergan voll toll finden.

    • Good morning, goodnight!
      „…Weltreisen, Sexorgien und jahrelanges Philosophiestudium …“

      Muss ich erschrecken mich wieder zu erkennen?
      Mit dem Preis den wir angeblich bezahlt haben… hab ich da was nicht mit bekommen? (Oder wohnen sie wieder in DE?)

    • Was verpasst?? Nö
      Reihenhaus, frigide Frau, 2 halb-missratene Kinder und so sexy ist die Sparkassenpraktikantin auch nicht.

      Welcher Preis, also?

      Don Alphonso, an die Glitzer-Hipster-Eununchen-Genderrassenkunde-Schande glaube ich allerdings nicht. Insgeheim wollen die genauso einen starken Mann, der es ihnen, naja, sie wissen schon. Jedenfalls weniger den veganen Softie.

    • Der ihnen das Leben finanziell pudert. Sie glauben doch nicht ersthaft, dass die etwas anderes wollen.

    • Rennet! Rettet! Flüchtet!
      O mei, ich kenn diese Typen, GottseiDank! nur von weitem. Diese Selbstbeweger in Stuhlkreisrunden, die wirklich nix auf die Reihe kriegen. Die bewegen sich wie ein Scharnier ohne Ende immer auf dem gleichen Fleck und kommen keinen Schritt weiter dabei. Jede ordentliche Frau, die keinen Sprung in der Schüssel hat, meidet diese Typen wie die Pest. Mit denen ist kein Aufstieg, kein Fortkommen und kein Wachstum möglich.

    • U. Dippel ./. D.A., oder: Evolution der Kriterien für die Partnerwahl
      Meine (sehr subjektive) Wahrnehmung ist diese:

      Während Männer bei der Wahl ihrer (eigenen) Partnerin mit 40 und auch deutlich darüber hinaus noch dieselben Kriterien anlegen wie schon mit 20, unterlaufen Frauen da eher einer Evolution. Mit 20 legen sie noch auf ganz andere Charakterisika wert als mit Anfang 30 oder gar 40; mit zunehmendem Alter spielen plötzlich Fragen wie die Fähigkeit des Partners zum Familienunterhalt eine große Rolle.

      Daher haben m.E. sowohl U. Dippel als auch D.A. mit ihrer Beschreibung Recht, sie beschreiben nur unterschiedliche Phasen im Leben der „Glitzer-Hipster-Eununchen-Genderrassenkunde-Schande“-Damen. Dies mag auch daran liegen, dass ein Großteil der D.A. bekannten Exemplare aus diesem Segment jetzt das „Wo-bleibt-mein-Ernährer“-Alter erreicht haben.

      Wesentlich vernunftbegabter sind Männer übrigens, wenn es nicht um ihre eigene Partnerin geht. Da erkennen sie schon mit Anfang 20 ganz klar, dass die superattraktive neue Freundin des besten Freundes für eine langjährige Beziehung mit diesem vollkommen ungeeignet ist. Die Fähigkeit, klar zu denken, fehlt Männern aus unbekannten Gründen also vorrangig bezogen auf die eigene Situation.

      Daraus mag dann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen, ebenso wie man für sich die Frage beantworten mag, ob man eher den Männern ihre andauernde Fixierung auf Äußerlichkeiten vorwerfen möchte oder den Frauen ihre erst späte Erkenntnis der bedeutung materieller Sicherheiten für die Familiengründung …

    • Doch, Don Alphonso, die gibt es auch
      Wir Männer Frauen nie nix versteh.

      Ich bin alt genug, und kannte genug, um sagen zu können dass Frauen sich selbst auch nicht verstehen.
      Immer von einem sensiblen Schwafeling mit selbstgestricktem Buntmützchen fabulieren, um sich dann in Gänze einem optischen Halbbruder eines Metzgermeisters voll und ganz hin zu geben. Und dann auch noch einem, dem sogar zum Metzgermeister die graue Masse fehlt.

    • @Don
      „Glitzer-Hipster-Eununchen-Genderrassenkunde-Schande“ „dressierte Patchworkmänner“. Schön ausgedrückt. Dazu volle Zustimmung. Und ich denke, eine Mehrheit unter den männlichen Personen dieses Landes denken ebenso (auch wenn sie es nicht so laut sagen trauen). Aber wie bei vielen anderen Themen auch ist es wohl nur die AfD, die sich traut, das zu thematisieren – mit entsprechend hohem Fettnäpfchen- und Angriffsflächenpotenzial:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/maennerpartei-die-afd-kaempft-allein-fuer-den-mann-14966185.html

      Sind wir wider beim Thema, was wählen… Is ist nach wie vor zum Haareraufen.

    • Was soll der neue Mann sein? Ein Gender-Spinner, der seinen Sohn nötigt, mit Rock inn die Schule zu gehen? Der neue Mann ist einer Erfindung der Medien, in der Praxis früher bekannt als Pantoffelhelden, aber so oft sieht man die jetzt auch nicht.

    • oh Gott
      lang genug geplaudert, dann mutieren die Luhmänner, Hobbesianer und Nietzschisten zu ganz gewöhnlichen Feld, -Wald- und Wiesen- Drogen- und Sexprotzen.
      Allein: Wahrscheinlich vorbei. Essen, die Erotik des Alters, gibt’s noch reichlich.

  12. Das Problem ist m.E. nicht der Bau des Hauses
    sondern, was macht man wenn es fertig ist?
    E. Kishon meinte so etwas wie:
    Man sollte zusammenbleiben bis die Kinder groß sind.

    Aber auch das ist nicht mehr zwingend nötig.

    Ich muss zugeben das ich keinerlei Tipps für gelungenes Leben
    zu zweit parat habe. Weder aus persönlicher Erfahrung als Alleinlebender in einer Mietwohnung noch aus beruflicher Erfahrung als Krankenpfleger in einer Klinik für Psychiatrie. Dort ging es auch eher um
    die Frage was macht man wenn es total aus dem Ruder gelaufen ist;-)

    Es gibt zahlreiche Texte darüber warum Beziehungen scheitern,
    aber wenige darüber warum sie gelingen können.
    Der Titel eines Zeitungsartikels war:
    Nicht nur Partner auch Rivalen,
    das sollte man Wissen.

    Eine Idee hätte ich aber im Angebot.
    Sie erwähnen Frau Dr. Merkel und ihre persönlichen Schuldgefühle.
    Mein Vorschlag knüpft hier an.

    Es ist oft hilfreich ein Problem zu analysieren um es zu lösen
    und nicht um jemanden zu finden der Schuld hat.

    In Afrika könnte man zB auch sehr schön nach eigenen schuldhaften Anteilen fragen. Afrikaner haben Afrikaner versklavt z.B.
    oder es gab wechselseitige Massentötungen (Der Konflikt zwischen Hutus und Tutsis sei hier benannt oder die Konflikte innerhalb verschiedene Staaten zwischen Viehhirten und Farmern oder Muslimen
    und Andersgläubigen oder zwischen pigmentierten Personen und Albinos)

    Der zweite Tipp geht der Frage nach ob sich beide auch weiterentwickeln können. Hier lauert auch eine Gefahr für die Beziehung, es könnte nämlich sein das dies nur für einen möglich ist.
    Die deutsch-afrikanischen Beziehungen werden sicher nicht besser
    wenn man sich ständig an die Fehler vor 100 Jahren erinnert sondern sich darauf konzentriert wie es in der Beziehung künftig weiter geht
    und das aufstellen von Dogmen (du mußt erst mal….) hilft wenig.

    -also sich nicht über das blöde Treppenhaus aufregen wenn man das Haus nicht umbauen kann sondern den Garten neu planen.

    Man könnte auch noch gemeinsam umziehen und ein neues Haus bauen oder ein altes renovieren etc

    Das machen manche Afrikaner auch gerne und reisen wenn nötig
    ins ferne Deutschland um hier ihr Glück zu finden was nicht immer
    klappt aber gelingen kann.

    PS Wenn ein Problem die Verwandtschaft ist so kann es helfen
    wenn sich das Paar eine Haus mit größerem Abstand sucht.
    Manchmal muss ein Ozean dazwischen sein ;-)
    Dr. Merkels Vater hatte damals ja den Fehler gemacht
    sich in die DDR schicken zu lassen.
    Was wohl hätte werden können wäre er in die USA geschickt worden?

    • Ähem... wenn ich mal darf?
      Es geht nicht und ging auch nie ums „in Sack und Asche gehen“ und auch nicht ums „versündigen“…

      Es ist viel einfacher: Wer die Migranten Welle wirklich stoppen will, der muss die Ursachen beseitigen. Punkt.
      Es geht also einfach nur darum nicht so zu tun, als hätten wir zu den Zuständen so rein gar nichts beigetragen, bzw, dass wir das wir das ja gerade auch heute noch nach wie vor tun.

      Seit der grossen Zuwanderungswelle, die ja auch gleich nach ihrem Beginn draussen, hier im Blog ebenfalls im kleineren Ausmass stattfand, liest man auf diesen Seiten für meinen Geschmack etwas zu oft von den dummen, korrupten Negern die zu blöd sind ihre Staaten in ihrem Interesse zu organisieren.
      Und das liest man ausgrechnet in einem Land, in dem wir gebildeten abendländisch-europäischen Kulturmenschen seit etwas über drei Jahrzehnten zeigen, dass wir, was die eigenen Interessen angeht, eine Ignoranz an den Tag legen so, dass mein Freund Feddy aus Togo vor lauter Lachen mit den Wimpern klimpern muss.
      Im Gegensatz zu „uns“, die wir mehrere Legislaturperioden begeisterte Merkal Fans waren und uns lt. SPON nun vor lauter Vorfreude auf Schulz gar nicht mehr einkriegen, da haben die Nafris (deutsch für Afrikaner) und die Sand-Nigger (amerikanisch für Muslime) mit ihrer Entscheidung nach Europa zu emigrieren nachgewiesen, dass sie immerhin soviel Intelligenz wie nötig besitzen um tatsächlich etwas zu tun, das im eigenen Interesse ist!

      Sollte so mancher vielleicht mal drüber nachdenken?

    • Migranten-Wellen stoppt man, indem man die Grenzen zumacht,
      diejenigen, die qua Asylbehauptung kommen, bis zur Erledigung des Antrags anhält, wo man auch WEISS, wo sie sind, und diejenigen, die keinen Anspruch haben, konsequent abschiebt.
      Und insgesamt, ob das EU-konform ist, oder nicht, keine Anreize durch Sozialleistungen an Fremde schafft.

      Afrika zu reformieren, ist Sache der Afrikaner.
      Denen gehört der Stadl, soweit Chinesen und andere was übriggelassen haben, ja.

      Uns Deutsche mit Schuldkult für die Kolonien zu plagen, ist

      Flachschiß .

    • Vorsicht, Sie fordern geltendes Recht, das ist riskant.

    • Alter schützt nicht vor Differentiationsunfähigkeit
      TDV, nicht der Neger ist dumm oder korrupt, aber die gesellschaftliche Situation in Afrika befördert es, dass auch eine nicht-dumme Bevölkerung ihre Regierenden kaum loswird.
      Es ist vollkommen egal, wie viel Öl und zu welchem Preis Nigeria auf den Weltmarkt werfen kann, es wird so gut wie nichts bei der Bevölkerung ankommen. Auch nicht, wenn der Rest der Welt untergegangen wäre.

      Deshalb sehe ich auch nicht dass wir da irgendetwas dran verbessern könnten. Ausser Einmischung in innere Angelegenheiten; ie Neokolonialismus.
      Wir können aber auch nicht jeden Afrikaner, Araber oder Asiaten aufnehmen, der Probleme mit seiner Regierung oder seiner Wirtschaftsführung hätte.

    • Danke für die Warnung, Don ! Geltendes Recht, und halbwegs vernünftig
      .
      .
      .
      ist es auch noch.

      Das geht gar nicht,

      ich bin so gut wie tot .

    • wäre er in die USA geschickt worden?
      AM Ende wäre aus seinem Kind noch ein richtiger Mensch geworden anstatt eines Apparatschik?

    • An TDV:Wer die Migranten Welle stoppen will, der muss die Ursachen beseitigen.
      Also die Einladung widerrufen?
      Mir ist noch nicht ganz klar warum sie das bei mir abladen.

      Zu Frau Dr. Merkels Unbehagen bezüglich
      der Geschichte der Deutschen in Afrika
      viel mir ein Herr der AfD ein der Unbehagen beim Thema
      Holocaustmahnmal empfindet.

      Da es sich bei Schuldgefühlen (um die es wahrscheinlich geht)
      immer um individuelle Empfindungen handelt sind generalisierte Debatten darüber m.E. Unsinn.

      Das Denkmal der Schande ist m.E. tatsächlich eines und
      eben keines der deutschen Hochkultur.

      Es bleibt nämlich immer die Frage was man selbst getan hätte.
      Dr. Kohls Satz von der Gnade der späten Geburt war m.E.
      schlicht und einfach ehrlich.

      Ich weis es nämlich auch nicht was hätte ich als Soldat
      im WW1 oder 1943 an der Ostfront gemacht hätte.

      Mit meiner suizidalen Neigung hätte ich mich ggf einfach erschossen.
      Andere handelten anders, ggf auch nur weil sie überleben wollten.

      Was Frau Dr. Merkel noch zu fragen wäre:
      Ob sie vor 1989 an Republikflucht dachte oder
      dem Regime immer treu diente.
      Ich lasse mir von der Dame auf jeden Fall keine Vorträge
      über Moral oder Ethik halten.

    • An TDV ...muss die Ursachen beseitigen
      Ich bin dafür afrikanische Staaten nicht zu entmündigen.
      Das gilt auch für die Staaten in Südamerika oder Asien.

      Wenn jemand in Berlin meint Ursachen in Afrika
      bekämpfen zu müssen geht es nicht um Afrika, sondern darum
      das bei uns die Stimmung nicht kippt.

      Ich bin des weiteren dafür das Ministerium für Alltagsrassismus aufzulösen, ich habe nämlich nicht den Eindruck das irgend ein Land
      auf dieser Welt Deutschland nötig hat um sich zu entwickeln.

      Wenn die €U etwas zur Entwicklung Afrikas beitragen will
      kann sie ja das Quotensystem für Importzucker und andere
      Güter abschaffen und freien Handel einführen.
      Das haben demnächst die Briten vor wenn ich mich nicht irre.

    • @TDV
      „Es ist viel einfacher: Wer die Migranten Welle wirklich stoppen will, der muss die Ursachen beseitigen. Punkt.“ Selten so einen gutmenschlichen Unsinn gelesen. Das kommt in etwa der Forderung gleich, die Klimazonen auf der Erde abzuschaffen. Das einzige „einfache“ daran ist, eine solche verquere Forderung aufstellen zu können. In der echten Welt – jenseits ideologisch verklärter Hirne – gibt es immer Unterschiede. Von Klima über Geologie, Vegetation, Bodenschätze, politisches System, Bildungsstand, Kultur usw. bis hin zur Religion. Dies führt zwangsläufig zu Wohlstandsunterschieden. Zu Gegenden mit Frieden und ohne Frieden. Zu Hunger und Überfluss. Zu Migrationsgründen. Immer und überall. Das einzige, was Migration unterbinden kann sind – wie goodnight oft so klar und deutlich darlegt – funktionierende Grenzen. „Punkt.“, um es mit ihren Worten zu sagen.

    • Die aktuelle Migrantenwelle hat als Ursache den Umstand, dass sie einfach so hingenommen und niemand abgelehnt wird, der das Wort Asyl aussprechen kann, und niemand Konsequenzen zu fürchten hat, wenn er sich gesetzeswidrig zwischen Ländern zu den besten Leistungen und der unterstützendsten Presse bewegt.


    • @Hans Nase: Ja. Sehe ich auch so. Es ist arg einseitig und wenig realistisch, dem Westen alle „Verursachung“ zuschieben zu wollen.

    • Ursachen
      Otto Moser ( Loriot: hohohoho …. aber der Hund kann doch gar nicht reden) hat wie immer recht.

      Grenzen zu . Das isses.
      Mir auch nicht klar, was sich in, sagen wir mal: den letzten 10 Jahren grundsätzlich verändert hat. Alles wie gehabt, nur das Volksempfinden wurde zurechtgebürstet. Überall Wachstum (allerdings nur der Bevölkerung), überall deutsche Waffen und Hähnchenschenkel.

    • Nein....
      “ Don Alphonso sagt: 11. April 2017 um 11:54 Uhr

      Nein, das stimmt so nicht, dass es dieser Migrantenwelle erfolgreich gelang an ihr Ziel zu gelangen, das hatte in der Tat seine Ursache in dem von ihnem beschriebenen.
      Sie sollten mittlerweile wissen dass ich sehr gerne zwischen Krankheit und Symptom unterscheide…
      Da dies nicht das Ende dieses Aspektes des Themas ist werde ich zB diese Quelle noch öfters bringen, von heute morgen

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-nickt-neue-ruestungsexporte-in-die-emirate-ab-a-1143157.html

      DE kassiert 125 Millionen für die Waffen, na, von solchen Profiten kann man ja jetzt die Konsquenzen solcher Politik alimentieren, oder nicht?

  13. Titel eingeben
    Wäre die gehochzeitete Gastwirtschaft denn zu empfehlen?

    Beim aktuellen Wetter, welches hoffentlich bis Ostern hält, wäre das eine Radtour München – Tegernsee und vielleicht sogar zurück wert. Ihre Fotos dürften vom Reutberg sein, da ist es zum T-See ja noch ein bisschen hin. Sehr süffiges Bier dort, da werden halt nur sehr schnell drei, vier Halbe draus, und dann mag man nur noch zur nächsten BOB Haltestelle fahren.

    • Der Rückweg ist immer hart.
      Aus der herbeigesessenen Antriebsschwäche kann man sich kaum herausstrampeln.

  14. Die Ehe als Problemlösungs und Beziehungsprozess
    Ich habe bei meinen Hinweisen
    RA Mathias Beltz unterschlagen der sich
    mit dem Thema natürlich auch beschäftigt hat.

    https://www.youtube.com/watch?v=dlmq3stNxJ4

    Ab 13:03

  15. Wohnen in der DDR
    „So ein eigenes Haus bei der Eheschließung ist die grosse Version des kleinen Brauchtums im Pfarrhof – und deutlich mehr als ein Jahr des Zusammenlebens in einer gemieteten Wohnung des Regimes der alten oder neuen DDR mit ihren traditionell hohen Scheidungsraten.“

    Es sei dazu angemerkt, dass Wohnraum in der DDR oft bevorzugt an Verheiratete vergeben wurde. Insofern ist das „Jahr des Zusammenlebens in einer gemieteten Wohnung des Regimes“ eine falsche Vorstellung des Autors, der vorhandene Mangel an Wohnraum und der vom Staat gewährte Ehekredit, wurden vielmehr zum Grund für die (unüberlegte) Heirat.

  16. Gegenreformation?
    Lieber Don,

    sehr schön geschrieben, und sicherlich nicht nur, um einem Wohlfuehlsonntag zu kreieren. Jährt sich doch das 3. tridentinische Konzil zum 454. male, das die Haltung der katholischen Kirche zur Ehe formulierte (tametsi, anno 1563). Diesmal brauchts weder Kaiser noch Papst – die irrsinnigen Lehren der Spät-68iger führen sich selbst ad absurdum. Meine 14-16 jährigen Kinder und ihre Klassenkameraden reagieren jedenfalls nur mit Spott auf die Lehre der 60 verschiedenen Geschlechtsidentitäten, und das ohne meine Beeinflussung.

    Cheers

  17. People wanna live like this in their cars and big fuckin' houses they can't even pay for..
    Heute bin ich auf meiner Sonntäglichen Fahrradtour (ja, auch ich fahre jetzt wieder Rad) beim Audi Händler vorbeigekommen. Ich musste stoppen, denn in meinen Blick fiel der aktuelle Q2, in grantitwhatevergrau, der stand da so rum und da ich immer noch etwas Schickes für die Berge suche, dachte ich: Wenn schon nicht Subaru, dann bitte schön Göring-Eckhardts „heißen Scheiss“.

    Ich näherte mich also diesem Q2, der ja kleiner als der Q7 und kleiner als der Q5 und kleiner als der Q3, der also sozusagen die kleinste hohe Kiste der Typen, die beim Don um die Ecke Autos bauen, und als mein Blick das Preisschild erfasste, da erschrak ich: 39 TSD €…..das kann doch nicht sein. Und ja, das konnte nicht sein, denn als ich dann mich dem Objekt der Begierde einen weiterem Meter näherte, da erkannte ich meinen Irrtum:
    59 990 € stand da. Für einen gebrauchten Kleinwagen mit nicht einmal 200 PS.

    Warum erzähle ich dies hier? Weil es das Blub markiert, welches von den Banken in den Beton und nun in den Konsum gewandert ist. Und wenn es den Konsum erreicht, dann ist es bald vorbei, mit dem Blub. So meine Erfahrung. Und die ist recht gewissenhaft, in diesem Bereich.

    Ja, uns geht es gut. Soooo gut. Alles Leistungsträger, ich beobachte tagtäglich unendlichen Schweiß bei harter Arbeit … im Fitnessstudio.

    Ich wünsche den Ingolstädtern viel Glück, ebenso den jungen Paaren, die sich dank 35 Stunden Woche und IG Metall Tarif bei irgendeinem Zulieferer und elterlichen Zuwendungen und Erbe in frühen Jahren ne Millionen Hütte leisten können.

    Ebenso viel Glück meiner Sekretärin, die sich gerade ein Reihenhaus für 500tsd. zusammen mit ihrem neuen Freund (insgesamt 4 Kinder), meiner anderen Sekretärin, die sich gerade einen neuen GLE geleistet, meinen Mitarbeitern, die gerade ihre dritte Wohnung erworben, meinem Nachbarn, der jetzt drei Häuser in drei Jahren „gekauft“, und allen anderen hunderttausend Menschen in meiner Umgebung, die über Nacht Billionär geworden sind.

    Aber bitte kommt dann nicht zu mir, wenn das Blub nicht mehr blubt.

    Und den Bauern in Dons Heimat werden dann auch lernen, dass eine grüne Wiese nur eine grüne Wiese ist, wenn da keine Finanzkrise die Investoren zwingt, ihr Geld irgendwo in Bayern im Boden zu versenken.

    • Blub Blub
      Immo-Teil Anzeigenblatt Stuttgarter Speckgürtel. ETW, Neubau, beste Lage (ja, stimmt, Toplage), hochwertige Ausstattung versprochen, 88qm, 380.000.- €€€ (TG-Platz geht extra). Verrückt. Blub.
      Also doch heiraten (Steuerklassen), weil zu 2’t klappts dann (vielleicht) mit der ETW?

    • Kommen sie mal nach München, da wäre das billig. Hausham bei mir um die Ecke, Bergarbeiterkaff, direkt an der Durchgangsstrasse, ohne jeden See, 34m² 180k, auch ohne Stellplatz.

    • Werter Django ....
      ….ohne…..“elterlichen Zuwendungen“…. gäbe es auch keine Generation Praktikum, die jahrelang versucht in „sonstwas mit Medien“ ein standesgemässes Auskommen zu finden, obwohl sie für einen gelungenen Start doch besser Buchhalter oder Bankkauffrau hätten lernen sollen (was besonders von der weiblichen Seite jedoch als zu anstrengend und daher wenig kreativ empfunden wird).
      .
      Besagtes „Erbe oder Schenkung in frühen Jahren“ (bzw. die 0,05% Zins auf die vom Opa freudig bereitgestellte generöse Grundschuld, weil die Praktikums-Tussi doch endlich einen Buchhalter geehelicht hat) …. sind für mich zudem die einzige Erklärung für überbreite Brutprotektionspanzer, die vor Neubaubetonklötzen (mit Zäunen, Gittern und Mauern samt Überwachungskameras im Joburg-Style) parkieren.

    • Der Witz an der Sache ist ja: Das Prekariatsleben ist selten unter 12-15k pa zu haben. Schauen die Eltern da 5 Jahre zu, hat man den Grundstock für ein ordentliches eigenheim mit Bausparer durchgeorgelt. Andere arbeiten inzwischen, legen vielleicht pa 3000 auf die Seite, und stehen dann mit 30 bei 80k Eigenkapital. Damit kann man bei uns im Einheimischenprogramm das Grundstück kaufen und den Kredit bekommen.

      Und das ist dann der Punkt. an dem Erna Kolawski von Bento dann ihren neuen Beitrag über spannenden Sex in Berlin schreibt, der zwar zu 100% erfunden ist, aber wenigstens hat sie es denen gezeigt.

    • Titel eingeben
      Herr Gutenacht,
      haben Sie Ihren Beitrag jetzt selbst verfasst oder nur in einem aus den 50ern per „suchen-ersetzen“ den Borgward gegen einen Audi Q 7000 ersetzt?

      Jdf. sind die Warnungen vor einer Überschuldung nicht neu. Die Nachfahren derer, die sie ignoriert haben, unternehmen heute sonntägliche Radfahrten, „haben“ Sekretärinnen und posten Tag und Nacht in diesem Forum.
      Ist doch schon mal was, oder?

      Und das soll sich jetzt ändern? „Ihre“ Sekretärin soll jetzt aber verdammt nochmal kleinere Häuschen bauen?

      Sie merken selbst, was für ein Hasenfüßchen Sie sind.

      Besonders toll wird es allerdings, wenn Sie ausgerechnet die Bauern in Ihre Wohlstandsdämmerung stellen: Der bayrische Bauer im besonderen und der deutsche Bauer im allgemeinen ist ein [Editiert. Bitte nicht solche Vorwürfe. Don]. Ihm geht es gut, wenn es uns allen gut geht. Und ihm ging es noch besser, wenn es unseren Vorfahren schlecht ging.
      Er ist ein Profiteur von kriegsgefangenen Sklaven wie auch von EU-Subventionen.

      Als diese Zeitung noch von Profis betrieben (und gelesen) wurde, fragte man einmal pro Woche jemanden, welche geschichtlichen Gestalten er besonders verachtet.
      Aus unerfindlichen Gründen hat man mich nie gefragt. Ich antworte deshalb (auch angesichts der Windgeneratoren vor meiner Insel) heute:
      Thomas Müntzer

    • Lieber Goodnight,
      offen gestanden kann ich das kaum glauben, kostet doch der vollausgestattete Q2 mit der größten Motorisierung laut Listenpreis „nur“ rund 56 TEUR. Aber vielleicht war es ja auch die Düsseldorfer Blattgoldvariante des Vehikels, die da bei Ihnen offeriert wurde.

      Zum Blub: Bin da im Grundsatz ganz bei Ihnen, aber solange die EZB weiter pumpt, wird die Blase nicht platzen. So lange gilt: „the trend is your friend“, und jeder, der die Welle reitet, wird immer „reicher“ und „reicher“. Das Problem kommt frühestens, wenn das „Quantitative Easing“ endet, die Kurse abstürzen und alle gleichzeitig ihren immensen Reichtum versilbern wollen. Vor Ende des Jahres ist das nach allen Signalen, die die EZB setzt, ausgeschlossen. Und auch danach wird der Club Med dafür sorgen, dass die Party erstmal irgendwie weiter geht. Denn die Verzinsung ihrer Staatsanleihen zu Marktpreisen kann sich da keiner leisten. Bis zum Knall dauert es noch.

      Und auch dann haben die Bauern in Dons Heimat im Übrigen immer noch kein Problem. Denn die können im Zweifel noch ein paar Jahre länger warten, bis die nächste Blase aufgepumpt wird, und halten bis dahin ihr Land zusammen…

    • Blub
      Lieber Goodnigth, mir erschließt sich nun nicht wirklich, was der Preis des Q2 mit der Immobilienblase zu tun haben soll.
      VWL, erstes Jahr, man versucht einen möglichst hohen Preis zu erzielen für ein Produkt, bei dem es viele Nachfrager gibt, und die gibt es ja, weil vielen Geld aus Immoverkäufen zugekommen ist, die typische Nachfragerfruppe sind ja Leute über fünfzig, die „ein bißchen höher sitzen wollen“ um den Überblick nicht zu verlieren, denen aber ein Q7 zu groß und zu protzig ist, man muss ja schließlich auch unfallfrei in die Garage kommen. (Bin im Autohandel tätig).
      @DA , ihr nächstes Fahrzeug wird auch sowas in der dieser Art sein!

      Noch was zu den Immos: Es gibt eine Zinsbindung, die kann mal zehn oder fünfzehn Jahre betragen. Wenn das durch Tilgung oder Mieteinnahmen gedeckelt werden kann, dann geht das doch!

      Ausserdem kann ja auch jemand kommen, der noch mehr bezahlt.
      Das Geld muss halt abgeschöpft und umverteilt werden…
      Und da ist es gut, was als Tauschobjekt zu haben!

    • Sylter
      Beim Lesen dachte ich ähnliches… nur natürlich genau umgekehrt.

      Thomas Müntzer ist einer der mir ganz oben steht.
      Sollte ein Graf Mansfeld jemals vor meinem Auto bei Rot über die Strasse wolle, wo würde er die andere Seite nicht erreichen….

      PS Falls sie wollen, erkläre ich ihnen gern warum sie bestimmt niemals jemand um ihre Meinung fragen wird..

    • ..von der weiblichen Seite als zu anstrengend und daher wenig kreativ empfunden wird
      @Köstlich, einfach köstlich! Sehr amüsant, knackig und abgründig.

    • @DA
      Passt was nicht. 3.pa auf die Seite ist nach etwa 25 Jahren ein Eigenkapital von 80k, nicht im zarten Alter von 30. und 3.000 pro Jahr ist mit knapp 300 monatlich nicht wirklich wenig.

      Auch auf die Gefahr, dass jetzt alle sogenannten Vermögensberater laut stöhnen:
      Sagen wir mal, die Behausung der Begierde kostet E500.000, davon 100 das Grundstück, 50 Außenanlagen, Notar, Steuer und sonstiges. E350 das Haus. Wenn Sie jetzt 10 Jahre fleißig 30k zusammengespart haben, und nur das Haus im Jahr 2% teurer geworden ist, sind das pro Jahr E7.000 teueres Haus. Damit liegen Sie €40.000 hinten, ohne das das Grundstück teurer wurde oder die Steuer erhöht oder die Zinsen gestiegen sind.
      Gegen die Inflation können Sie nie ansparen als Normalo.
      Schlauer ist sobald man kann (räumlich festgelegt ist) ins Eigenheim, ggf. hochtraden, also ETW, Reihenhaus, altes Haus, Neubau. In D schwierig und mittlerweile greift der Staat auch viel zu sehr zu, aber nur so haben Sie eine Chance, Eigenkapital zu schaffen und gleichzeitig der Inflation ein Schnippchen zu schlagen. Und das heißt aber auch teilweise Konsumverzicht. Da muss dann das Auto länger halten und die Möbel kommen vom Schwedendiscounter und passen nicht zusammen.
      Alles andere, Sparen, Bausparen etc. ist graue Theorie. Sicher ist die Inflation am Bau und das etwa gleich steigende Einkommen. Ebenso sicher passt sich das Konsumverhalten dem verfügbaren Einkommen an.

    • Naja, recht viele haben ja auch Eltern, die gern etwas dazu tun. Das vereinfacht die Sache erheblich.

    • "Thomas Müntzer ist einer der mir ganz oben steht."
      @ TDV 10.4., 10:23:
      Das ist schön. Für Sie. Ich hätte so offene Worte zu Ihrer Ehehygiene allerdings weder erwartet noch erhofft.

      Weiß denn der amtierende Graf Mansfeld immerhin, was Sie mit ihm vorhaben?

      Carglass repariert – Carglass tauscht aus!

      Viele Grüße
      Ihr Bauerfeind
      (die steht mir ganz oben)

  18. Nö, weder umsonst noch unentgeltlich, aber schlicht
    vergeblich gequält, vergnügtschmunzel…

  19. Andere Länder, alte Sitten
    Ein ehemaliger Trainee aus meiner Abteilung hat eine chinesische Freundin, aber er kann sie nicht heiraten. Die Familie verlangt, daß er erst einer abbezahlte Eigentumswohnung (oder Haus) hat. Vorher wollen sie ihn auch gar nicht kennenlernen. Ganz klassisch.

    • Das ist in allem patriarchalen Systemen so. Wer kein Haus hat, kann nicht heiraten. Wer seine Familie nicht ernähren kann, ist eine Schande für den Clan. das war bei uns in den 70er Jahren auch nicht anders und läuft auch unter der Staatsdoktrin leise weiter.

    • Mit Verlaub....
      … halten sie das ernsthaft für ein Problem?

      Wenn sich eine solche Tusse weigert ihn deshalb nicht trotzdem zu heiraten, dann hat er einfach nur Glück gehabt, oder?

    • Sie mögen Japaner kennen,
      Chinesen kennen Sie nicht.

    • Ups....
      …. nur einige, und die haben mir gereicht. Sie haben also recht….

  20. Technisches zu Bayerischen Böllerschützen
    Laut Bayerischem Böllerschützenbund gibt es in Bayern 720 Böllerschützengruppen mit 9850 Böllerschützen beiderlei Geschlechts.

    Laut Bayerischer Böllerschützenordnung darf geböllert werden:

    Auf Kirchlichen Festen:
    Ostern, Fronleichnam, Heiliger Abend, Weihnachten, Patronatsfeste (z.B. an den Festtagen der Schutzheiligen Babara, Sebastian und Hubertus).

    An Weltlichen Festen
    Volkstrauertag, Silvester, Neujahr, Fahnenweihe, Vereinsjubiläum, Eröffnung öffentlicher, gemeindlicher Feste, Aufstellen des Maibaums, Traditionsfest.

    Sonstige Anlässe:
    Ehrensalut für kirchliche und weltliche Würdenträger bzw. Persönlichkeiten,
    Runde Geburtstage ab dem 50. von langjährigen, verdienten Vereinsmitgliedern und Personen des öffentlichen Lebens.
    Empfang von erfolgreichen Teilnehmern an Olympischen Spielen, Europa- und Weltmeisterschaften, sowie an den Deutschen Meisterschaften,
    Proklamation der Schützenkönige
    Hochzeit von Vereinsmitgliedern (auch Goldene, Eiserne und Gnadenhochzeit)
    Beerdigung von Vereinsmitgliedern und Personen des öffentlichen Lebens,
    Auf Anforderung der Kommunen

    Es heisst ausdrücklich: In der Regel soll zu solchen Anlässen geböllert werden (aber zu anderen Anlässen auch).
    NICHT geböllert werden sollte zu Reklamezwecken, z. B. bei Eröffnung von Autohäusern etc.

    Der Böllerkanonenhersteller Schillinger in Vechendorf bietet Kurse mit Erwerb des Sprengstofferlaubnisscheines für Böllerschützen an (1 Tag, Euro 180.- für 3 Disziplinen).

    Kleine Heimböllerkanonen gibt es bei Schilling für Euro 245.-, die ganz grossen Kosten ab € 1600.-.

    Da nicht gelinkt werden soll: selber finden macht klug.

  21. Vor der Ehe
    Sie hofft, dass sie ihn noch ändern kann.
    Er hofft, dass sie immer so bleibt.
    Beide Hoffnungen gehen nicht in Erfüllung.

  22. Bitte vergessen Sie nicht, den Akku mit Biostrom nachzuladen!
    Irgendwie hat der Umzug des FOCUS von München nach Berlin auch mehr geschadet, denn genützt.
    Vor drei Wochen lautete die Titelstory „Die Zukunft des Sex – Wie wir lieben werden“. Subtitel „Es gibt Wissenschaftler, die prognostizieren, dass es bis 2050 normal sei, mit programmierten Puppen zu schlafen“.

    Dass damit keineswegs indoktrinierte Online-Redakteur*innen gemeint waren, beweist der Text: „…Denn dass Menschen im Jahr 2050 Partnerschaften mit Robotern führen, mit ihnen Sex haben und sie sogar heiraten werden, hält Levy für realistisch. „Zunächst aber können Menschen, die es im wahren Leben schwer haben, Beziehungen zu knüpfen, mit humanoiden Maschinen glücklich werden“, sagt der schottische Forscher. Doch irgendwann werden auch alle anderen die Sexroboter nutzen, glaubt Levy: „Ein Geschäftsmann auf Reisen kann sich etwa eine Puppe auf sein Hotelzimmer bestellen.“ Die Erfindung könnte also nicht nur Randgruppen helfen, ihre Bedürfnisse nach Nähe und Lust zu stillen, sie könnte auch Prostitution abschaffen…“

    Solcherlei Schauergeschichten lassen meine Landlust ins Unermessliche steigen.

    • Naja, Medien haben immer Platz für steile Thesen, zwengs der Klicks.

    • Ist ja toll.....
      Bei menschlichen Prostituierten kann man sich, ab einer relativ günstigen Preisklasse, darauf verlassen, dass sie regelmässig einen Doktor aufsucht, und sich schon aus Eigenliebe ständig selber desinfiziert.

      Hingegen bei verleihbaren Robotern…. das ähnelt sehr dem Business Modell von Verlagen, Film- und Musik-Firmen im digitalen Zeitalter…. oder, wie man früher zu sagen pflegte, einem Kühlschrank-Verkäufer in Alaska.

    • Mein Gott, Don
      Sie schalten ja schneller frei wie ich schreiben kann…

    • Man gibt sich Mühe.

    • Klickbaiting? D´accord. Bei Onlinern.
      Aber hier handelte es sich um die Titelstory der Printausgabe.

      Meiner Meinung nach wurde hier mit den „Roboter-Sexpartnern“ ein neuer Digitaltrend kreiert, der in ferner Zukunft um den „Die-schrägsten-Zukunftsirrtümer-Award“ bei RTL 2 raufen wird.
      Was soll diese Strategie bringen, außer nun auch Büroschließungen in München und Düsseldorf?
      Gibt´s denn, nachdem Trump abgefrühstückt ist, wirklich überhaupt kein sachlich ausbreitbares Thema, was in vieler, ja aller Munde ist? Seit Jahren? Und irgendwie direkt oder indirekt die Zukunft der meisten, die schon länger hier leben, betreffen wird?

      Ein Umschwenken auf Fakten, Fakten, Fakten und deren hartnäckige, allumfassende Checks bei massentauglichen Themen wäre einen Versuch wert.

      Dieses Blog hier beweist, wie das woanders auch gehen könnte.

      PS. Hatte ich erwähnt, dass sich thematisch mittlerweile eine Arbeitsgruppe des EU-Parlaments unter Anderem mit Sexrobotern beschäftigt?

  23. L'amore fa passare il tempo e il tempo fa passare l'amore. Oder? Oder doch nicht?
    Man hat sich heute schon daran gewöhnt, dass Ehen bei uns nicht länger dauern als italienische Regierungen an der Macht sind. Ob Monogamie eher reizvoll ist hängt für den Mann von der Frau ab (und umgekehrt?). Was in der heutigen von brutalem Stress, krankhafter Schnelllebigkeit und überhasteter Hetze geprägten Welt aber mehr und mehr zur Mangelware wird und dementsprechend immer mehr an Wert gewinnt: Ruhe, Beständigkeit, Traditionen, Bodenständigkeit, Heimatverbundenheit.

    Schön zu hören, dass man hier eine Renaissance alter Bräuche erlebt. Kann es sein, dass es sich dabei um erste Anzeichen dessen handelt was ich seit Jahren predige? Das Wegkommen von dem 68-er und grünen Alternativgiftmüll und die Hinwendung zum Leben und den Dingen, die ihm seinen Wert verleihen? Wäre doch schön!

    Ich will diesen Sommer auch wieder eine Woche in die bayrischen Alpen und dann will ich da meine RUHE, RUHE, RUHE. Keine Berggipfel mit Windrad drauf; die können von mir aus morgens um 5 böllern, hab ich nix dagegen, aber keine Handys, keine Nachrichten, nix was einen aufregt.
    Heiraten werde ich dort nicht, aber ich habe immer noch einen Traum: auf einer richtig schönen traditionellen Kirmes mal so etwas richtig Knackiges (nichts Übergewichtiges!) abschleppen und sie irgendwelchen anderen Platzhirschen ausspannen. Ein lokales Dorfflittchen, aber eins das nicht für Geld, sondern nur aus Spaß bumst. Und dem der Status des Lovers für den Moment völlig egal ist (ach ja, übrigens: ganz köstlich, Don, Ihre Einlassungen zu dem schiachen Hornochsen, der seine Braut nur irgendeinem Status verdankt, ist fast die Regel und man sollte mal über die Parallelen zur Prostitution nachdenken). So Teile wie sie der Schimmerlos in Kir Royal fast schon fließbandmäßig abhakt. Hab hier schon alle Kirmessen abgeklappert, aber heute gibt es sowas kaum noch. Selbst die Dorfweiber sind per Netz schon verseucht von irgendeinem Hohlkörper à la Wiz[ahem. Don], der den Äther mit übler Orthographie und noch schlechterem Stil (vom Inhalt gar nicht erst zu reden) verdirbt. Heute nerven einen schon auf der Dorfkirmes die Weiber mit Gender- und PC-Müll, und wenn sie von Häusern reden halten sie einem Vorträge über Passivbauweise, etc. Und nebenan rauschen nicht die Wälder, sondern noch so ein überflüssiger hochsubventionierter Windspargel dreht einem seine Wirbelschleppen ins Ohr.

    Aber vielleicht gibt es ja noch Gegenden wo es anders ist. Hoffen wir mal auf Bayern, und dass da die Berge jene Dekadenz fernhalten, die einem sonst das Leben schwer macht.

    • Wünsche
      „… so etwas richtig Knackiges (nichts Übergewichtiges!) abschleppen und sie irgendwelchen anderen Platzhirschen ausspannen“

      Das ist der klassische Wunsch bei nicht eingestandenem und verdrängtem homophilen Begehren: sexuell und indirekt mit einem Mann in Verbindung zu kommen, ohne sich, auch vor sich selber, outen zu müssen.
      Wählen Sie die befreiende Direttissima statt dieser vergeblichen Kirmes-Träumereien, und Sie werden in Bayern oder anderswo zur RUHE kommen.

    • Abschleppen auf volksfesten, naja, 44-järiger DiplKfm aus Unna bezahlt 32-Jährigee Singleverwaltungsfachfrau aus Bonn im Fetzndirndl das Hühnchen und die Mass. Das mit dem Abschleppen würde ich lieber in anderem ambiente versuchen.

    • Danke... Heinrich Charly
      Selten so gelacht…. ja, das Spiesser Leben ist schon schwer, gell?

      Es gibt da bei Monty Python einen herrlichen Sketch, wo Eric Idle eine Jungfrau wie sie spielt und immer frägt „Have you ever done it?“ und am Schluss dann „What’s it like?“

      Sie sind eine richtige Karikatur, wissen sie das? „Das Wegkommen von dem 68-er…“, sie meinen endlich mal eine Zeit, in der man als lebender Toter wie sie, nicht tagtäglich zigmal Leuten über den Weg läuft die tatsächlich lebendig sind?

    • Warum sollte das ausgerechnet heutezutage besser ablaufen als damals hier
      Ck77VH2Bh_g

      beschrieben?

    • Ach, Sie stellen sich ein alpines Dorf...
      … mit Apotheker, Pfarrer,Lehrer, Vieh- und Humandoc,sowie Dorfflittchen vor? Da haben Sie dann aber den Dorfdeppen vergessen,@ Charly.

    • Monthy Pyton
      Besser finde ich noch den von Mike Myers als Austin Powers, als er von einer Frau gefragt wird: „Do you smoke after sex?“ und er antwortet: „I never looked“.

    • @alle Antwortenden
      tolle Repliken gibt’s hier zu lesen. Man glaubt ja nicht wozu man die Leute kriegen kann wenn man sie etwas provoziert. Und darüber musste nun ICH herzlich lachen. Hobbypsychologen unterstellen mir homophile und jungfräuliche Neigungen-sonst noch irgendwas geboten? Die Dorfdeppen gucken alle Lindenstraße-und da bin ich dann wirklich vollkommen unverdächtig. Ich seh‘ schon: im Land der weisen Gartenzwerge und wildgewordenen Hausfrauen muss man auf alles gefasst sein.

  24. "Meine Altersgenossen haben sich..."
    … in der Tat, die Zeiten haben sich geändert und ich bin nicht hoffnungslos: Es gibt in der Generation der 20-30jährigen keineswegs nur Verlust, aber, es sind ohnehin SO WENIGE und man muss noch das intellektuelle und ungewaschene Gesindel der Grünen Jugend, die Lisa-Marias und Chantalls und Mandys rausrechnen, die Julia Schramms, die ganzen Zeit-, Tagesspiegel und Böhmermann-Konsumenten, dann bleiben halt nur ganz wenige übrig, entweder Kinder von Besitzenden oder Leute, die schon mit 16/17 Jahren gearbeitet haben, eher aus kleinen Verhältnissen sind und bei den Böllerschützen aus Gaudi und Heimatgefühl mitschießen … Und diese wenigen treffen jetzt auf das Millionenheer von durchsetzungsstarken afrikanischen und arabischen Analphabeten. Wie das ausgeht, kann man sich ausmalen ….

    • Diese Leute sind klar die Ausnahme, in meinem Abiturjahrgang kommen auf 10 Exzentriker 110 schwer arbeitende Leute. Und sogar ich bin bei der FAZ.

    • Abiturjahrgang
      Womit Sie dann eine Doppelrolle haben?
      :-)

  25. Charming Boy
    Lieber Don Alphonso,

    ach, was für eine schöne Geschichte Sie heute wieder geschrieben haben, vom gefestigten Alpenvorland, seinen Hochzeiten und dem Häuslebaun mit all seinen Risiken. Eigentlich wäre Ihnen der Posten des Chefredakteurs im Feuilleton der „Tegernseer Stimme“ doch sicher.

    „BAMM! dröhnt es über den ersten Hügel des Mangfallgebirges…“ lese ich da.

    Im Dezember 2015 sagte der Merkur doch klar und deutlich mit der Überschrift: „Aus Rücksicht auf Flüchtlinge: Sie verzichteten auf Böllern“ und „Ulrich Baur vom Veteranen- und Soldatenverein Erling-Andechs war der Meinung, weil er unbedingt böllern wollte: „Es ist eine angekündigte Veranstaltung, und das Schießen ist nach vier Minuten vorbei. Zudem ist es nicht so laut, dass sich jemand ängstigen müsste.“

    Na also, so laut wie Sie das schreiben, von wegen: „Dort drüben, am Bauernhof, flammt er kurz orange auf, das nächste BAMM! kracht entlang der Bergrücken und rollt hinüber bis Ostin.“, kann es gar nicht gewesen sein. Schon wegen der sog. Flüchtlinge, die so einen Lärm um 5.00 Uhr früh nur noch mehr traumatisieren würde.

    Ich war ja doch erstaunt als Sie am 6. April Ihr Unverständnis öffentlich machten, daß Personen sich über Ihr Schreiben beschweren, wo Sie doch nur plaudern wollen.

    Da hat man Ihnen wirklich Unrecht angetan und ich will Ihnen heute echt Mal ein Kompliment machen.

    Der FAZ Blog „Stützen der Gesellschaft“ hat sich ja doch zwischenzeitlich hochgearbeitet. Ja, so richtig angestrengt haben Sie sich in Ihrer Tripelbegabung als Radfahrer, Privatiersururenkel und Geschichtenerfinder.

    Aus den ehemals „zähen“ kunsthistorischen Betrachtungen und Gedanken z.B. zu den Würzburger Fürstbischöfen („Moderne und Absolutismus 2: Der Fürstbischof.“) ist so eine FAZ Wandermenagerie geworden für die Zurschaustellung befremdender, gesellschaftlicher Besonderheiten mit Leserbeteiligung als so eine Unterkaste des Feuilletons zur massenmedialen Unterhaltung.

    Ihre harte, wie zielstrebige Arbeit als Kunstfigur „Don Alphonso“ scheint jetzt von Erfolg gekrönt, ja von Kultstatus, ganz wie Günther Jauch mit seiner Show „Wer wird Millionär?“, nur, daß die wissenden und Kommentare schreibenden Leser nichts, so rein gar nichts bei Ihnen gewinnen können.

    Und mancher Kommentarschreiber sicherte Don Alphonso schon seine Solidarität zu, falls Sie den Weg in die Politik wagen würden. So fehlt dem Blogwart nur noch die Schlagzeile wie sie die WELT 2010 Herrn Jauch schenkte: „Günter Jauch, Bundespräsident der Herzen“.

    Ebenso wie Günther Jauch hält man Sie, Don Alphonso, ja auch für einen der klügsten Deutschen und, wenn die WELT damals 2010 schrieb:

    „Seine Unabhängigkeit lässt Jauch in diversen Umfragen seit Jahren auf Platz eins der Wunschkandidaten für das Bundespräsidentenamt rücken“, so mag dies für Don Alphonso heute ebenso gelten.

    Günther Jauch stellt zu beliebigen Themen Fragen, denn diese Sendung ist wie Wikipedia, und Alles dort ist Bildung, wie im Feuilleton der FAZ.

    Sie als Don Alphonso müssen ja nicht einmal Fragen an den Leser stellen. Ihre kleinen Geschichtchen berühren ebenfalls, wie Jauch´s Fragen, unterschiedliche Wissensgebiete und Lebensbereiche zu denen wirklich jeder etwas weiß und auch dazu sagen kann. Es macht manchmal Spaß diese zu lesen, wie sie zu kommentieren, wenn einen gerade mal die Langeweile quält und nur böse Geister denken dabei an Adornos Schrift „Theorie der Halbbildung“.

    H.U. Gumbrecht schrieb ja gerade in Ihrer Zeitung, daß sich jetzt schon der Unterhaltungswert von Donald Trump abnützen würde. Dagegen ist Ihr Unterhaltungswert ja schon fast der gleiche wie Bruno´s, der von 1957 bis 1984 als HB-Männchen auftrat.

    Wir wissen ja, daß Sie ein sehr sensibler Mensch sind, aber was ist eine event. Beschwerde über Ihr Schreiben schon gegen Ihre Erfolgsbilanz ?
    Ihr heutiger Beitrag wird Sie ganz sicher wieder bestärken.

    Wie für Sie geschrieben sang Paul Kuhn schon im Heinz Erhardt Film „Drillinge an Bord“:

    Charming Boy geht die Straße lang
    Charming Boy geht auf Mädchenfang (bei Ihnen vielleicht besser Leserfang )
    Er weiß, dass ihm das Spiel gelingt,…

    Der Chef des Feuilletons, Herr Kaube sagte ja auch bei einem Symposium der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, daß er „Zeitungslektüre nicht primär als Vorbereitung von staatsbürgerlichem Handeln sehen, sondern mehr als Erschließung von dem, was es in der Welt so überhaupt gibt“.
    Na ja, beim Feuilleton der FAZ ist das ja verständlich und der Rest ist halt Larifarijournalismus.

    Wenn ich etwas Zeit habe, was leider nicht allzu häufig der Fall ist, lese ich gerne in den älteren Ausgaben der Zeitungen und als ich vor wenigen Tagen eine Ausgabe der FAZ vom Januar 2010 in Händen hielt, fand ich einige Zeilen von Ihnen, die mich nach Ihren letzten Beiträgen doch ein wenig irritieren:

    „Ich bin sicher der höflichste Mensch von der Welt“ sagten Sie dort und an Ihrer Höflichkeit wird ja wirklich keine Menschenseele zweifeln – und weiter:

    „aber im Internet beginne ich, kritisch, subversiv oder gar heimtückisch zu denken. Und zu sein. Ich komme nicht in Frieden.“

    Geblieben ist halt das „Plaudern“ im flachkaub´schen Feuilleton, so bleibt es auch wahnsinnig spannend was Sie in Zukunft noch so alles schreiben werden und, wenn Ihnen mal tatsächlich der Stoff ausgehen sollte, bleibt noch ein Blick in Johann Adam Webers Buch – „Hundert Quellen der von allerhand Materien handlenden Unterredungs-Kunst“.

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Wow, so habe ich das noch nie gesehen
      Das Böllern im Oberland hilft also auch gegen unerwünschten Zuzug?

    • Verehrteste Objectbe,
      Ihre Aussage, dass man bei Don Alphonsos Blog „rein gar nichts gewinnen“ könne, enttäuscht mich, da Sie offenbar unter dem Stichwort „gewinnen“ nur rein finanziell Vorstellungen haben.

      Das ist verwunderlich habe ich doch aus Ihrer Ausdrucksweise und Ihem Lebensstil, den Sie gelegentlich durchschimmern lassen, weit aus mehr erwartet.

      Ich habe aus diesem Blog und dem einen oder anderen Kommentar sehr wohl schon Gewinne in Form von Anregungen, Ideen und Lebensweisheiten gezogen, vereinfacht ausgedrückt: Dazugelernt.

      Ich kann mir nun nicht vorstellen dass Sie so ein reines Material-Girl sind. Habe ich doch aus Ihrem Blog und den darin enthaltenen erotischen Geschichten auch schon die eine und andere Anregung entnommen. Grüße.

    • Der Reiz echt kluger Damen
      Ich weiß nicht, mit welcher Sorte Männer Sie verkehren, kann aber für mich und meine Umgebung festhalten, dass da kluge Frauen sehr geschätzt werden. Wenn sie außerdem attraktiv sind, um so angenehmer.

      Deutlich weniger beliebt ist der Typ Damen, der durch überspanntes Name- und Zitate-Dropping aufzufallen versucht, mit diesen geliehenen Kleidern als eher fadenscheinigem Ersatz für eigene Geistesleistungen aber bloß langweilt. Pseudo-intellektuelles Showing-off-Gehabe, gepaart mit schierer Humorlosigkeit, treibt selbst den galantesten Mann zuverlässig in die Flucht.

      Sie sind noch jung und können dazulernen, u. a. vielleicht auch, dass man/frau eine Einladung annehmen oder ausschlagen kann, ihr aber keinesfalls Folge leistet, um im Kreis anderer Gäste über den Gastgeber herzuziehen. Miserabler Stil, Madame.

  26. individuelle Selbstverwirklichungsexzesse mit Konsens-Sex
    Ich hoffe inständig, das der Autor und seine Claqueure diese Art von Exzess bis zum Exzess ausleben und mögliche Alternativen zum Konsensverkehr gar nicht erst in Erwägung ziehen.
    Es mag aber auch sein, das ich da etwas völlig falsch verstanden habe, ich bin aber entschuldigt. Der Konfuszitätsfaktor dieses Blogs erreicht halt immer neue Rekordstände.

    • Das bezieht sich auf die Forderungen von „Ja heisst Ja“-Sexualität, bei der vorab gefragt werden muss, ob der andere die sexuellen Handlungen wirklich auch will, nicht betrunken ist und auch sonst keinen Grund hat, einen nachher zu verklagen.

  27. die deutsche Erbsünde...
    Lieber Don,
    vielen herzlichen Dank für den guten Denkanstoß.
    Auch ich habe mich diese Woche medial wieder neben den zahlreichen Pressemeldungen die uns diese Woche unsere angepriesene Religion des Friedens mit geplanten bzw. umgesetzten Morden an Christen und anderen Ungläubigen (St. Petersburg, Stockholm, Oslo, Sachsen, Ägypten usw.) auch mit den ideologischen Wirrungen unserer „Kanzlerin der Migrantenherzen“ zum Thema “wir” hätten “uns an Afrika” versündigt beschäftigt. Ich musste bei dem Thema der willkürlich und aufgezwungenen Grenzen allerdings nicht an begangenes oder in vielerlei Hinsicht klischeehaft unterstelltes deutsches Kolonialunrecht in Afrika denken, sondern an 1866, als bekanntermaßen aufgrund Aggressions- und Bekehrungsgelüsten aus jener Stadt, aus der wir auch jetzt wieder belehrt werden, die sog. Kleindeutsche Lösung (also das Ausscheiden Österreichs aus dem deutschen Reich) und die außen- und in fast allen Punkten auch Innenpolitische „Zusammenführung Deutschlands“ zulasten der Autonomie der Südstaaten wie z.B. Bayern herbei geführt wurde; wohlgemerkt ohne demokratisch legitimierte Volksabstimmung. Angesichts der Zustände und Anmaßungen in der sog. Zone möge man an der Stelle gern den Lauf der Geschichte korrigieren; mir persönlich wären die Österreicher bzw. ein größerer politischer Einfluß Österreichs in unserem Land weitaus willkommener als die ständigen „Verbesserungs- und Veränderungsvorschläge“ und Belehrungen von Holms, KGE, Roth, Schulz, Schwesig, Maas, Nahles, unserer Staatsratsvorsitzenden und noch vielen anderen Gestalten der Berliner Politik.
    Wobei dies wirklich Fragen aufwirft: machte ich mir doch in jüngster Zeit wirklich Gedanken über mein künftiges Wahlverhalten: Da uns St. Martin ja tunlichst mit weiteren sozialen Wohltaten und endlich –
    „Gerechtigkeit“ beschenken möchte, die dann weiß Gott wer finanziert – und bei denen jeder Ochs aus dem letzten niederbayerischen Eck noch erahnen kann wer und wie aus diesem politischen Lager „Gerechtigkeit“ definiert wird, habe ich mir tatsächlich starke Gedanken darüber gemacht ob es nicht sinnvoll zwecks Verhinderung entsprechender Pläne wäre doch mein Kreuzerl bei der Union zu machen. Wobei fest gestellt sei: damit ausdrücklich nicht die Union – speziell die CDU/Merkel zu wählen, aber zumindest RRG zu verhindern bzw. nicht zu wählen.
    Allerdings ist diese Überlegung bzgl. politischen Taktierens angesichts der Gedankengänge unserer werten Kanzlerin der Migrantenherzen zu besagtem Themenfeld und zu unserer alles umfassenden Erbsünde passe… Weil es eben nicht so ist, dass die Politik der letzten Jahre, angefangen von der missratenen Bankenrettung (und vor allen Dingen was draus gemacht wurde), der Rettung Griechenlands (oder eher hier engagierter Hedgefonds, Großbanken), der verkorksten Energiewende, einer miserablen ideologisch geprägten Familienpolitik bis hin zur Willkommenskultur, die wohl als Nebenprodukt noch die kleine Mehrheit für den Brexit und die Zerwürfnisse in Europa brachte – nein, es waren eben keine „Ausrutscher“. Es steckt System – oder besser Ideologie dahinter. Und diese Ideologie ist Links, Grün – und stark DDR-lastig. Und so etwas kann und will ich auch unter widrigsten Umständen einfach nicht unterstützen – deshalb mein oben erwähnter Vorschlag zum Thema der Grenzziehung in Afrika: man sollte dann doch aber bitte zuerst vor der eigenen Haustüre anfangen und in Deutschland wieder die Zustände vor der Preißn-Gaudi 1866 herstellen – dann könnte man in Berlin oder NRW genauso wie in BY nach eigener Fassion glücklich werden ohne den anderen in Sippenhaft nehmen zu müssen.
    Einziges Problem dabei dürfte aber wohl dabei die Thematik der Finanzierung der entsprechenden Wunsch-Politik werden…

    Das hier ist das Land, in dem wenige Mieter sind und viele Ehen, die wirklich halten:
    korrekt, zumindest unter den hiesigen trifft das – egal ob Oberland oder auch in meinem Gäu (Ndb) mit wenigen Ausnahmen zu. Die Statistik spricht hier klar gegen die „Zuagroasten“.
    Ergänzen könnte man diesen Aspekt noch um die Themen Finanzen/Hartz IV, Kriminalität usw.

    • Die Kolonien wurden 1885 obrigkeitsstaatlich ohne demokratische Legitimierung des Volkes erworben, und bis 1918 gab es auch keinen nennenswerten Einfluss des Volkes. Man kann sich gern über die Schuld der Hohenzollern unterhalten, der Schuld der Hamburger Kaufleute wie Lüderitz oder die Schuld Bismarcks. Aber es ist völlig absurd, mit einem „Wir“ zu kommen, wenn es um die Urenkel der letzten Bayern geht, die im Kaiserreich auf die Kolonialpolitik keinerlei Einfluss hatten.

    • Sie lenken ab....
      Die Urenkel liefern Waffen und auch die gefrorenen Hühnerschenkel. Falls ihnen unbekannt erläutere ich gerne die Konsequenzen solcher Exporte.

      Sie wissen bestimmt, dass Qualitäts Nervengas aus deutscher Fabrikation stammt? Nicht von Herrn Lüderitz, sondern einer Aktiengesllschaft!

    • Das ist aber nicht Kolonialismus. Und was die Waffen angeht: Das habe ich mir mehrfach angeschaut, Afrika ist einfach nicht interessant für deutsche Hersteller. Da gehen allenfalls mal ein paar schutzwesten und Kleinwaffen hin, das meiste stammt aus China und Russland.

      Das mit den Hühnern ist ein anderes, aber nicht umfassendes und allgemeines Problem.

    • Nur nicht von der Schuld der Deutschen ablenken
      Hierzulande wird jeder für sein unethisches Konsumverhalten
      gegeißelt, nur Afrika und Afrikaner befinden sich im Zustand
      der Unwissenheit und Hilflosigkeit.

      Obwohl souveräne Staaten,
      sind sie nicht in der Lage Zölle auf Waren, die die Versorgung der
      eigenen Bevölkerung gefährden, zu erheben.

    • Sarin, Soman, Tabun
      Lieber TDV, Sarin, Soman und Tabun wurde von den Deutschen während des Zweiten Weltkrieges erfunden, aber nicht eingesetzt.
      Weil durch internationale Verträge verboten, werden sie heute auch (fast) nirgendwo mehr produziert (Eine der Ausnahmen: das kleine Subsidiary „Scott Homeland Security“ der Gasfirma „Scott Speciality Gases“ in den USA, nach Einverleibung in den Air LIquide Konzern jetzt: „AL Homeland Security“ und „AL Speciality Gases“).
      Dass „Nervengas“ aus deutscher Fabrikation stamme, ist damit schlichtweg böswillige Fake-News.

      Aber nicht nur das: die Unterstellung, dass die Afrikaner, wenn wir sie nicht mit Walthers oder Heckler & Kochs beliefern würden, nicht fähig sein würden, diese woanders zu kaufen, beziehungsweise sich notfalls eigene zu bauen, ist blanker, offener und verachtenswürdiger Rassismus.
      Und DAS gerade von Ihnen. Pfui.

      https://is.gd/DbRf4X

    • Hühner und Schuldkult
      TDV, nicht nachplappern, schlau machen.
      Auf gefluegel-charta.de.

      Waffenlieferungen sind nicht fein, aber mir ist es lieber mit Importierten Waffen in deren Heimatland als mit Schneidwerkzeugen bei uns.

    • Werter Wolfgang T .... anbei ein nettes Gedankenexperiment....
      https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/gedankenexperiment-das-passiert-wenn-wir-die-reichsten-zwingen-ihr-vermoegen-mit-den-aermsten-zu-teilen_H1018686045_401123/?SOURCE=7000002&ID_NEWS=401123&utm_source=focus&utm_medium=teaser&utm_content=main&utm_campaign=unser_netzwerk
      .
      Man kann einen Kapitalstock halt nur einmal verteilen aber zigmal in kleinen Häppchen (das nennt sich Dividende) jährlich verfrühstücken.
      .
      Sehr treffend dort auch der Hinweis auf Simbabwe. Da will Euch RRG mit dem ganzen „bedingungslosen“ Gleichheits-, Gerechtigkeits- und letztlich Umverteilungsgesülze hinführen.
      .
      Dumme, antriebslose Zeitgenossen werden durch umverteiltes Vermögen halt nur in den wenigsten Fällen schlau und eigeninitiativ.

    • kleine, aber wichtige Berichtigung
      Lüderitz war Bremer! Woermann z. B. war Hamburger, Peters war weder noch.
      Und daß Bismarck nun unbedingt Kolonien haben wollte, glaube ich nicht. Er hat sich in der Frage eher (von den Kapitalisten und den von ihnen gelenkten Medien?) vor den falschen Wagen spannen lassen.
      LG Kalchas

    • Es gibt da verschiedenen Phasen, und man muss sagen, dass es nicht „die Deutschen“ oder „wir“ unter Einschluss der annektierten Elsässer und Polen waren, sondern interessierte Kreise der Grossindustrie und einzelner Parteien wie der DKP. Ausserdem gibt es eine doch recht deutliche Entwicklung.

    • Wie gesagt, ich werds wiederholen...
      Ändert alles nichst an dieser Tatsache:

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-nickt-neue-ruestungsexporte-in-die-emirate-ab-a-1143157.html

      DE kassiert 125 Millionen für die Waffen, na, von solchen Profiten kann man ja jetzt die Konsquenzen solcher Politik alimentieren, oder nicht?

    • @TDV vom 13.4.um 06:44
      Sehr geehrter Herr TDV,

      nach Ihrem Kommentar habe ich den Beitrag des Hausherrn nochmals gelesen. Ich kann da nichts von Waffenexporten lesen. Also wie üblich von Ihnen ist auch das eine Themaverfehlung.

      Ich kenne nun das Bildungssystem in Japan nicht. Daher kann ich nicht ausschließen, daß ein ungebildeter Japaner wie Sie die arabische Halbinsel für einen Teil Afrikas hält.

      Jeder Bratwürstelbudenbesitzer in NRW oder Bayern weiß, daß das, was er am Abend in der Kasse hat, kein frei verfügbares Einkommen ist. Das sollte eigentlich auch in einer großen Wirtschaftsnation wie Japan Allgemeinwissen sein. Ich gebe Ihnen Recht, daß vom Staatsanteil dieses Exports locker die Kosten für Bürger der Arabischen Emirate, die in Deutschland Asyl nach GG oder Schutz nach Genfer Flüchtlingsabkommen beantragen, getragen werden können. Nur ist mir nicht bekannt, daß es diese gibt.

      An vielen Stammtischen gibt es immer einen, der frühzeitig sinnlos besoffen ist und dann dummen Zeug krackelt. In den Blogs des Don nehmen Sie schon lange diese Rolle exklusiv ein.

      Hochachtungsvoll
      Alfred Has

  28. Wochenenderbauung
    Hochverehrter Don,an dieser Stelle muss ich Ihnen mein uneingeschränktes Kompliment machen,denn schon schon seit Monaten genieße ich Ihnen Blog,der mir am Wochenende etwas Licht in diesem Teil „Dunkeldeutschlands“ bringt.
    Seit meiner Pubertät vermisse ich meine alten Ziegenlederhose schmerzlich ( nur zur Information,das Tragen von von Trachten in Form von selbigen Beinkleidern und den dazugehörigen Jankern ist noch nie ein bayrisches Privileg gewesen-es ist nach wie vor auch in Sachsen und Thüringen verbreitet,im letzteren Bundesland ist zumindest die Zukunft dieser Art der Bekleidung in Gefahr,vermutlich werden dort bald wieder rote Pionierhalstücher getragen…,oder grüne).Nun ja diesen Verlust habe ich mittlerweile durch eine neue Lederhose kompensiert,unsere Hochzeiten feiern wir seit der Reformation ohne Böller,naja dafür haben wir ja am 30 jährigen Krieg zumindest teilgenommen,und seit dem in der Nähe meines Hauses ein schwedischer König ,vermutlich durch seine eigenen Leute ,erschossen wurde,ist unser Bier auch ganz gut.In diesem Blog vermisse ich die Braut (Feministen mit Lederhosen gibt es nicht),und die Beschreibung derselben-Absicht?Naja seit Goethe wissen wir ja wo die schönen wachsen- logisch-hier in Sachsen!
    Wir sollten mal hier eine Tour mit den Cabrios unternehmen und ich zeige ihnen welche.Mit den neuen Häusern hängen wir echt noch etwas hinterher ,alte gibt’s genug ,die neuen sind keine „alten „,eher Bauhäuser ( Dessau ist nicht weit weg).Naja,Freistaat bleibt eben Freistaat und ihre Gedanken um Berlin kann ich gut verstehen.Aber Kurfürsten gab es in Bayern,soviel ich weiß ( und Geschichte ist mein 5. Hobby)trotz der schönen Landschaft nie.Was ist denn da eigentlich passiert,nicht mal ein Wahlrecht?

    • Die Braut ist da ganz versteckt, aber es ist hier halt auch so, dass nicht in schwarzweiss, sondern in Tracht geheiratet wird. Übrigens tragen die Männer da Stresemannhosen, die man bei uns noch kaufen kann. Für ein ordenliches Festtagsdirndlgewand kann man auch so viel wie für ein Brautkleid ausgeben.

    • Kurfürst
      Für Bayern wurde 1623 eine 8. Kur errichtet.

    • Das liebe Geld - oder: Sobald "Braut" darauf steht..
      Ein Hochzeitsdirndl unterscheidet sich nach meiner Erfahrung nur durch die Farbe von klassischen Festtagsdirndln – wobei der Preis exponentiell steigt. Musste am eigenen Geldbeutel erleben, dass das eine in grün die Hälfte von dem in Creme kostete, wobei nicht einmal die Verkäuferin (direkt am Königsee. Hat also Ahnung! Denke ich…) mir einen signifikanten Unterschied in der Verarbeitung oder der Stickerei zeigen konnte.
      Sei es, wie’s sei: Am Ende wurde standesamtlich in hellem Grün geheiratet, wobei sich der Bräutigam für einen Trachtenanzug entschied, da sowohl die lange als auch die kurze Lederhosn schon zuviele Wirtshäuser von innen gesehen hatte, um noch als Festtagsgewand gelten zu können.
      Kirchlich dann übrigens klassisch in schwarz und weiß.

      Worauf ich eigentlich hinaus wollte:
      Die Hinwendung zur Tradition greift in meinem Bekanntenkreis rasant um sich! Die Kleinen kommen wieder in den Trachtenverein -die Mama meist gleich mit; Ab der dritten Klasse wird ministriert; Beim Stadt- oder Kirchenfest trägt man Tracht – aber original aus der Schneiderei bzw. dem Lederhosnmacher im Nachbarort!
      Und wer immer noch glaubt, dass die Kurze ein folkloristischer Anachronismus ist, weiß nicht, wie angenehm ein solches Kleidungsstück kombiniert mit einem simplen Tshirt im Hochsommer sein kann.
      Die Ahnen wussten schon, was sie taten.

  29. Teelichte
    ja, Teelichte.

  30. Titel eingeben
    Meine Lebens- und Immobilienpartnerin (ETW, abbezahlt in Düsseldorf-Flingern) hatte vor neun Jahren überlegt, ihr Elternhaus im westlichen Westfalen zu renovieren (1000 qm Grund, Haus von 1954). Da wir beide da schon nahe 60 waren, hat sie das Anwesen verkauft. An einen vierten Sohn vom Bauernhof und an die dritte Tochter vom nächsten Bauernhof. Verheiratet waren die damals noch nicht. Aber bis zur Halskrause ausgestattet mit Bausparverträgen. Inzwischen sollen sie wohl neue Westfalen in die Welt setzen, denn Schule und Kindergarten sind fußläufig zu erreichen.
    So etwas gibt es also nicht nur in Bayern.
    Nach meiner Beobachtung ist die DDR-Parole von Nina Hagen „…vor dem ersten Kinderschei´n muss ich mich erst mal selbst befrei´n …“ in der nächsten Generation nicht mehr aktuell.
    Der Bundesbürger wird daher nicht aussterben. Er lebt nur nicht in den „hippen“ Ballungszentren, sondern auf dem platten Land. Und die Industrie wandert dorthin. Das kann man am „Ostfriesenspieß“ A 31 von Legden bis Lingen links und rechts der Autobahn beobachten. Die Gemeinde dort haben fast durchweg ein positives Bevölkerungssaldo. Will sagen, es kommen mehr dazu als Alte die Augen zumachen. Wie erklärt sich denn das?

    • Naja, die Medien sitzen in den Städten, und da geben sich die Infantilen dann mit Jungsfragen und Mädchenfragen die Asexualität in die Hand. Bezeichnenderweise ist das Singletum in Städten wie München der Normalfall, während sich hier die Nachbarn Sorgen um mich machen.

  31. Missgunst boellern !
    Truebsal blasen kannte ich ja schon, aber Missgunst boellern muss ich mir merken. Vielen Dank Don, (ich nehme an es ist Ihre Erfindung) fuer die Erweiterung meines Wortschatzes!

  32. Wehmütige Freude, oder die Zauberlehrlingskanzlerin
    Wie wunderbar, daß die Welt am Tegernsee bis hin nach Ostin noch so in Ordnung ist! In die Freude mischt sich aber die bange Frage, ob diese bayerisch-paridiesischen Zustände nicht nur die Ausnahme sind – und wie denn der Regelfall aussieht?!
    In Kleinen läßt sich in Oberammergau beobachten, wie unser Sozialsystem dabei ist, auseinander zu fliegen: https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/oberammergau-ort29187/fluechtlinge-in-oberammergau-dringender-appell-an-regierung-8114878.html . —
    Im mittelgroßen Maßstab gibt uns die Kostenentwicklung in Hamburg einen Eindruck: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article163317814/Fluechtlinge-kosten-Hamburg-mehr-als-Kinderbetreuung.html . Übrigens sind das 9.000 Euro pro Migrant.
    Für Deutschland fallen die Zahlen offenbar der Zensur zum Opfer (oder gibt es schlauere Foristen, die weiterhelfen können?). —
    Auf der Suche nach den Ursachen für unser selbstzerstörerisches Verhalten schlug ein amerikanischer Freund AUTOAGGRESSION vor. These: Die Deutschen haben einen aggressiven Zug, der in der Vergangenheit gegenüber Dritten ausgelebt wurde (Kriegerische Überfälle, Judenverfolgung usw.) Heute seien sie „geläutert“, aber der weiterhin wirksame Zerstörungstrieb richte sich nun gegen selber. Scheint mir in Ermangelung einer besseren Erklärung durchaus plausibel.
    Durch ihr Verhalten bei politischen Wahlen drücken sich die Deutschen eben aus. Aber bedenken sie dabei das Ende? —
    Doch zurück ins bayerische Oberland: Selbst bei uns beneide ich die junge, im heiratsfähigen Alter stehende Generation nicht. Zwar ist es viel, viel besser als z.B. im Hauptstadtslum, die Zukunft jedoch muß Sorgen bereiten (s.o. – am Beispiel Oberammergau). Nun gut, nicht mein Problem. „Gott gebe mir den Mut und die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, jene hinzunehmen, die ich nicht ändern kann – und die Weisheit, zwischen beiden zu unterscheiden“.

    • 20 milliarden pa beim bund 22 Milliarden pa bei den Ländern, Kommunen und Landkreise ist da nur teilweise mit drinnen, Krankenkasse gar nicht.

    • @Roseninsulaner
      Ja, guter Spruch, klappt bei mir aber (leider) nicht immer. Merkurprintmedium Oberammergau: „Liebe Leserinnen und Leser, wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.“

      DON’s „Kollegen“ wissen wohl schon warum. Die Zahlen zu den Gesamtkosten bzgl. Bund + Länder + Kommunen + KK + Tischler + Schlosser/Glasmacher + Jusitz +… werden wir (die es schaffen sollen) NIEMALS! erfahren. Und das Beste in guter alter Tradition zum Schluß: es wird immer so weiter gehen, solange, bis es hierzulande nichts – ich wiederhole: nichts! – mehr zum Verteilen gibt. Dann ist Ende Gelände. Over and out.

    • Wann schnallen das die Migranten
      Das mit den Milliarden und verlangen die direkte
      Auszahlung anteilig pro Nase, statt sich mit Almosen
      zufrieden zugeben.

    • Dann ist Ende Gelände. Over and out.
      Richtig. Erst wenn es kein Gefälle mehr gibt, hört die Bewegung auf.

    • Und ewig grüßt das Zensortier
      Meine Erwiderung auf die angebliche Autoaggressivität der Deutschen fiel dem Zensor zum Opfer. Nur damit Sie es wissen, und nicht meinen, es würden alle zustimmen.

    • Hier wurde alles freigeschaltet, soweit ich es sehe.

    • @ Chef
      Zitat: „Hier wurde alles freigeschaltet, soweit ich es sehe“. Zitat Ende

      Antwort: Von mir jedenfalls nicht.
      Ich schreibe einen sinngleichen Kommentar zur angeblich inhärenten Aggressivität der Deutschen unter diesen hier. Fehlt er wieder, ist er wieder zensiert (und nicht nur verlorengegangen oder verrutscht).

    • Autoaggressivität, zweiter Versuch
      Die angebliche besondere inhärente Aggressivität der Deutschen, die jetzt in Autoaggressivität umgeschlagen sein soll, gab es nie und gibt es auch heute nicht.

      Die tatsächlich zu beobachtende Sucht der Selbstkasteiung ist im Zusammenhang mit den anderen Symptomen ein kollektives „Trauma-Bonding“ oder „Stockholm-Syndrom“.
      Misshandelte Kinder schützen unter allen Umständen ihre Eltern, von denen ihr Überleben abhängt (so sagt die Natur in dem uns in die Gene geschrieben Verhaltenskodex).
      Also beschuldigen sie sich selbst für Verbrechen, die man an ihnen begangen hat, rechtfertigen sie mit eigener überzogener, angeblicher „Schuld“, „vergessen“ diese Verbrechen und Verletzungen vor sich selbst (damit sie sich nicht verplappern) und „sehen die Welt durch die Brille ihrer Peiniger“, so sagen es die Psychologen.
      Das ist ein infantiler Überlebensmechanismus aus der Zeit, als wir noch Affen waren und eine böse Mutter, an die man sich klammern kann, besser war, als garkeine Mutter.
      Mit dem Erwachsenwerden geht dieser Mechanismus, der sich „Trauma Bonding“ nennt, verloren, kann bei existentiellen Bedrohungen, zum Beispiel Geiselnahmen, aber auch beim Erwachsenen reaktiviert werden. Dann solidarisiert sich das Opfer mit dem Täter, stellt so eine „positive“ Beziehung her und verringert die Chance, Schaden zu erleiden. Es beginnt also, Verbrechen, Geiselnahmen, Morde etc. „gut zu finden“, zu rechtfertigen und bildet sich ein, es habe die eigene schlechte Behandlung durch eigenes Verschulden verdient.
      Leider kollidiert dieser Mechanismus in den Opfern dieser Bedrohungen mit den normalen, erwachsenen und eigentlich richtigen Gefühlen von „Gut und Böse“, „Recht und Unrecht“, „Schuld und Unschuld“, das führt zu zwei Teilen in einem einzigen Individuum, die sich spinnefeind sind und wer den Mechanismus nicht versteht, wird einem Teil von sich selbst aggressiv gegenüberstehen und sich kontinuierlich selbst verletzen. Das nennt man bei Jugendlichen „Ritzen“.
      Das ganze nennt sich bei Erwachsenen „Stockholm-Syndrom“, „Granaten-Neurose“ oder „Posttraumatische Belastungsstörung PTBS“.

      Die Deutschen waren während des Ersten Weltkrieges Opfer der britischen Hungerblockade, bei der ab Anfang 1917 die Sterblichkeit von Frauen und Kindern höher war, als die der Soldaten auf dem Feld.
      Dieser Effekt hielt noch bis 1921 an.
      Unter diesem laufenden Genozid, dem bis Juni 1919 bereits 900 000 Zivilisten zum Opfer gefallen waren, mussten die Deutschen das Papier von „Versailles“ unterschreiben, der ihnen den Gegenwert von 60% allen Goldes, das je geschöpft wurde, abknöpfte.
      Als Pfand für diese horrenden, dem Völker- und Kriegsrecht widersprechenden Zahlungen (das ist aus einem amerikanischen Völkerrechtsgutachten von 1919, auf Grund dessen der US Kongress den sog. „Vertrag von Versailles“ nie ratifizierte) wurde ihnen jede Verteidigungsmöglichkeit genommen, selbst passive Luftschutzbunker für die Zivilbevölkerung durften nicht gebaut werden, obwohl man damals davon ausging, Flugzeuge würden am ehesten „Gasbomben“ abwerfen und die „Luftwaffe“ als DIE neue Massenvernichtungswaffe galt. Dieses entspricht genau einer Geiselsituation, in der sich das ganze Volk befand, mit allen entsprechenden Auswirkungen.
      Als sich die erste, nach dem Ersten Weltkrieg geborene Generation dagegen erhob, liess man alle ihre Befürchtungen bezüglich der neuen Massenvernichtungswaffe schreckliche Realität werden, liess sie im Bmbenhagel verbrennen, liess nach der verlorenen Erhebung noch ein paar Millionen von ihnen verhungern, vertrieb ein paar andere Millionen von Haus und Hof und vergewaltigte nebenbei noch 2 Millionen Deutsche Frauen.
      Was glauben Sie, mit wem sich diese in Zukunft Menschen solidarisieren, durch wessen Brille sie die Welt ab diesem Zeitpunkt sehen?

      Und den Satz: „Das kommt nur von deiner angeborenen Aggressivität, die jetzt in Autoaggressivität umgeschlagen ist“ sagt der widerliche alte Lustmolch in der Familie zu der jungen Ritzerin, die seine leibliche Tochter ist, die er misshandelt. Und die gibt ihm auch noch recht.

      Deswegen kann man soetwas auch ganz ungefährlich sagen. Es wird schliesslich von allen bestätigt. Sogar von den Opfern.

      Und die Deutschen tun exakt dasselbe.

      Auf diesem Fundament steht unser westliches System der Ethik und Moral. Kein Wunder, das es wackelt.

      Links und Quellen bei Bedarf

  33. Ob die Ehe (Partnerschaft) hält,
    das hängt wohl auch vom Verstand ab – R. D. Precht hat da eine interessante, wenn auch langgefasste Meinung: https://www.youtube.com/watch?v=51NjOpL3kDM

  34. Die Versündigung Afrikas
    wenn man in gewissen Kreisen sagt, dass die heutige Generation nichts mit der Kolonialisierung zu tun hat, wird es schon gefährlich- für den Erzähler. Es ist aber schon erstaunlich, dass die Enkelgeneration der Afrikaner nun in die Länder ihrer ehemaligen Unterdrücker strömt, nachdem man in deren Heimatländern innerhalb zweier Generationen das Erbe der Kolonialisten in Form von Gebäuden, Infrastruktur, Bildungs-und Ordnungswesen heruntergewirtschaftet oder durch Bürgerkriege zerstört hat. Und wenn man diese Hinterlassenschaften mit den gezahlten Entwicklungshilfsgeldern der letzten 60 Jahre hochrechnet, sieht die Bilanz für die Entschädigung, etwa der Namibier, nicht mehr ganz so gut aus. Die momentane Stütze in Form von Sozialhilfe für die hier lebenden Landsleute lassen wir großzügigerweise mal außen vor.
    Umgekehrt überlege ich die ganze Zeit was Schwarzafrika außer exotischen Lebensmitteln,exotischen Landschaften und exotischen Tieren der Menschheit geschenkt hat. Im technischen Bereich fällt mir dazu nichts ein und alles, womit sich die Schwarzafrikaner gegenseitig das Leben zur Hölle machen, sind europäische Erzeugnisse. Ok, bei der Machete bin ich mir da nicht so sicher.
    Ach ja, Bodenschätze, die sind sind nun mal da. Von deren Verkaufserlösen könnte man auch eine gesunde Volkswirtschaft aufbauen, statt sich an China zu verramschen oder die europäische(russische) Waffenindustrie zu unterstützen oder gar Schweizer Banken. So ist der „Befreiungskampf“ eines Robert Mugabe, des einstigen Hoffnungsträgers, in Zimbabwe (Rhodesien) symptomatisch für viele Länder des Kontinents. Und wie Südafrika mit seiner gewonnenen Freiheit umgeht, ist auch sehr bedenklich. Spitze ist da eigentlich nur die Kriminalitätsrate.
    Gleichzeitig kann man nahezu täglich von dem Import afrikanischen Gerechtigkeitsverständnis‘ und Lebensbedürfnisses bei uns lesen. Da wird die montesquie`sche Gewaltenteilung um eine afrikanische Nuance erweitert, die mitunter auch mal Opfer fordert und sowohl die bundesdeutsche Exekutive wie die Judikative auch an ihre Grenzen, also kapazitätstechnisch betrachtet, bringt.
    Vom Unterschied einer afrikanischen Ehe mit der europäischen fange ich jetzt nicht auch noch an, auch nicht vom Selbstverständnis des Weißen Mannes im Vergleich zum Schwarzen Mann.

    • Es ist ein weites Feld – ich störe mich da vor allem an der Pauschalisierung der moral, wie auch bei Sätzen wie „Stockholm bleibt aufrecht“ oder „Schweden bleiben gelassen“. Allein schon, weil es Fake News ist, wenn man mal etwas jenseits der Medien sucht.

    • Titel eingeben
      „Umgekehrt überlege ich die ganze Zeit was Schwarzafrika außer exotischen Lebensmitteln,exotischen Landschaften und exotischen Tieren der Menschheit geschenkt hat“

      Sklaven…gibt ja auch die These, dass es ohne die Profite aus der durch Sklaverei betriebene Plantagenwirtschaft keine Industrialisierung gegeben hätte („no space ship without slave ship!“); wie plausibel das ist, lasse ich mal offen.

    • Titel eingeben
      @tommy
      Sklaverei gab es in mehreren Ökonomien, abgestuftes Recht in vielen mehr. Mir ist keine Sklavenhaltergesellschaft bekannt, die anhaltend wohlhabender war, als vergleichbare Volkswirtschaften ohne Sklaven.

      Speziell in den USA waren die Nordstaaten potenter als die Südstaaten.

      Vergleichen Sie Franken mit Altbaiern finden Sie im Norden viele kleine und kleinste Grundbesitzer mit Spezialkulturen und handwerklichem Zuerwerb. Im Süden gibt es große Höfe in wenigen Händen. Weitere Kinder konnten Bildung erhalten, Militär werden oder, meist, Knecht.
      In Franken konnte vieles kaputtgehen, in Bayern war vor BMW und Audi industriell nicht viel los.

    • Lieber tommy
      hui, das ist aber mal eine sowas von steile These. Mal abgesehen von, dass die USA im Gegensatz zu Deutschland mit der Sklaverei ein viel größeres Problem haben müssten, was aber da drüben ganz klein gehalten wird, kann ich mir nicht vorstellen, was eine Bananenplantage mit der Erfindung der Eisenbahn, des Telefons, des Verbrennungsmotor oder dem Inginieurswesen im allgemeinen zu tun hat. Aber vielleicht taucht ja noch ein (Dr.)Artikel auf „Carl Benz und die Liebe zu den drei Orangen“ oder „Philipp Reis, vom Telefon zum Herrscherthron“.
      Wir haben zumindest durch die Unterjochung seitens der Römer vieles von jenen übernommen und über 2000 Jahre weiterentwickelt etwa Waffentechnik, Rechtsprechung uvm.


    • wie plausibel das ist

      Nicht so sehr. Es gibt die These, daß der Zustrom schwarzer Sklaven in den Süden der USA eine frühzeitige Industrialisierung der Landwirtschaft verhindert habe. Der eigentliche Aufbau der USA ging schon mit Sklaverei vor sich, allerdings in erster Linie von Europäern, nur nannte sich das anders, „Verbannung“, „Indenture“, „Kontrakte“, aber de facto waren die Neueinwanderer erstmal Schuldsklaven und nicht alle kamen frei und konnten sich an der Grenze eigenes Land leisten.

      TDV/Frauke Amgelin hatten neulich einen Artikel aus dem New Yorker verlinkt, mit der Migrationsgeschichte einer Nigerianerin nach Italien. Zu Recht hieß es darin „die alten Sklavenrouten“. Denn was anderes als Platzierung von Schuldsklaven in Europa ist es nicht.
      Und man kann sich schon fragen, ob das nicht einen Rückfall in ältere, unproduktivere Zustände ist.

    • no space ship without..
      Köstlich, den Satz kannte ich noch nicht. Aber ich mußte erstmal laut lachen und wurde an einen Ausspruch eines „hier schon länger lebenden“ Deutschen erinnert der meinte: Wenn man als Deutscher längere Zeit im Ausland verbracht hat und viel gereist ist, kommt man zwangsläufig irgendwann zu der Erkenntnis, daß Rassismus Sinn macht.

    • Umgekehrt wird ein Schuh draus
      Die aktuelle Theorie sagt, dass die Sklaverei überall dort abgeschafft wurde, wo Maschinen die Arbeit noch billiger gemacht haben. Ausserdem soll es ja bedeutende Industrieländer gegeben haben, die mit Sklaverei nichts zu tun hatten.

    • @Bernaba
      „Mal abgesehen von, dass die USA im Gegensatz zu Deutschland mit der Sklaverei ein viel größeres Problem haben müssten“

      Ich glaube, es geht bei der These auch eher um Großbritannien im 18. Jahrhundert…demnach wären die Profite aus den Zuckerrohrplantagen in der Karibik in die beginnende Industrialisierung investiert worden. Ist aber m.W. eine sehr umstrittene These.
      Es gibt aber wohl auch Aktivisten, die in ihrer Argumentation diese These auch auf Deutschland ausdehnen, denn Deutschland habe ja von den Erfahrungen der Industrialisierung in England gelernt, sei indirekt also auch Profiteur der Sklaverei gewesen…wir leben demnach alle in einem Netz von Schuldzusammenhängen…

    • Werter Bemaba, ich kann es durchaus verstehen, dass der eingemoglite Schwarzafrikaner ....
      …. Probleme mit den deutschen Possessivpronomen hat.
      .
      Also wirklich, da gibt es kein Grund für rassistische Vorurteile, das muss wohl eine quasi gekorene Lernschwäche sein.
      .
      Ich freu mich schon darauf, dass mir einer von den Buben demnächst freundlich aber bestimmt seine „Bewachungsdienstleistungen“ für das in seiner Nähe (bzw. „seinem“ Revier) von mir parkierte Auto anbietet.
      .
      Er (zumeist) verstehts halt einfach nicht und wirds auch nicht verstehen können, dass das kein Geschäftsmodell für DE ist. Ihm kann sowieso nix passieren und seine Stütze wird immer akkurat und ohne Forderung einer Gegenleistung an ihn und seinen Vermieter ausgezahlt.
      .
      Durch die schöne Schweiz reisen die Jungs derzeit einfach nur durch …. Auch komisch, ich versteh nun wiederum gar nicht, warum die dort nicht bleiben wollen. Mir gefällt es dort wirklich gut.


    • Ich glaube, es geht bei der These auch eher um Großbritannien im 18. Jahrhundert…demnach wären die Profite aus den Zuckerrohrplantagen in der Karibik in die beginnende Industrialisierung investiert worden. Ist aber m.W. eine sehr umstrittene These.
      Möglich, weil Zuckerinseln im 18. Jhdt. profitabel waren, aber es kamen wohl auch einige Profitmöglichkeiten in GB selbst dazu (die Sache mit den „Enclosures“ möglicherweise).
      Es gibt aber wohl auch Aktivisten, die in ihrer Argumentation diese These auch auf Deutschland ausdehnen,
      Das ist doch reiner Quatsch, denn die kleinen deutschen Kolonialunternehmen (z.B. von Brandenburg-Preußen) waren mW nie profitabel und krachten stets nach wenigen Jahren zusammen. Kassel-Nassau verkaufte Deutsche als Söldner an England, wie auch August der Starke, d.h. es gab einen Menschenhandelsexport, mit Sklavenimport ob ins Mutterland oder in irgendwelche Kolonien war da nie was, allenfalls könnten sich ein paar Kapitäne am Zwischenhandel (Atlantik-Dreieckshandel) kurze Zeit beteiligt haben.
      Die Zuckerrübe wurde in Deutschland gezüchtet und machte Zuckerimporte von Zuckerinseln überflüssig.

    • Es wurde gestern darüber auch im Biergarten gesprochen, und ich bracht ein, dass Bismarck versuchte, die deutschen Kolonien an Italien zu verkaufen, dessen Vertreter dann versuchte, seine Kolonien den Deutschen zu verkaufen. Das Thema ist durchaus spannend, man sollte etwas dazu machen.

    • @colorcraze
      „Das ist doch reiner Quatsch“
      Das sehe ich auch so, aber man muss sich bewusst machen, dass es Aktivisten gibt, die so argumentieren und daraus z.B. auch eine Verpflichtung zur Offenheit gegenüber Einwanderung aus Afrika ableiten.

    • Profiteure
      Im untenstehenden Link (ausnahmsweise) werden die heimlichen Profiteure der Sklaverei in Afrika entlarvt: die Gewinner der deutschen Anti-Sklaverei-Lotterie von 1891.

      https://is.gd/sr2Yvs

    • Bitte keine pdfs mit Shortener verlinken. Am besten fassen Sie das, was Sie sagen wollen, in eigene Worte.

    • Afrikanische Sklaven
      um das Thema um eine besondere Note zu bereichern. Ich habe heute Abend auf der Fahrt in den Nachrichten im Autoradio gehört, dass es in Libyen und einem weiteren islamisch geprägten Land Sklavenmärkte gibt, also für Männer, die Frauen werden zur Prostitution gezwungen.
      Wohlgemerkt, das passiert gegenwärtig!

      Die Argumentationslinie der Weißer-Mann-Gegner und Deutschland-versklavt-Afrika-Hardliner wird nun ziemlich dünn.
      Ich kenne mich aber zuwenig auf dem Kontinent aus, und glaube, dass es auch dort Staaten gibt, die bar jedweder der hier geschilderten Probleme existieren.

    • In Mali und im Niger hat die Skalverei nie aufgehört.

  35. D.A.: Ein weites Feld
    ist es in der Tat. Mich stören diese Pauschalisierenden genauso wie das moralische Besserwissertum vieler einseitig informierter (Gut)menschen, die die unangenehme Wahrheit ausblenden, weil sie nicht in ihr Weltbild passt.

    • Die Pauschalisierenden SIND ja die Gutmenschen.
      Das ganze dumme Gerede Richtung ,,das müssen wir aushalten, wir bleiben gelassen, wir müssen lernen, damit zu leben“

      ist ja das Pseudonarrativ der Gutties.

      Unter der Oberfläche von staatlich verordneter, und durch mediale Büttel verzapfter,
      veröffentlichter Meinung brodelt es aber ganz anders.

      Die Blase ist links, das ist kein Abbild der Mehrheit der Deutschen.

      Wir standen auch nicht in der Mehrheit am Bahnhof und winselten WELLKAAAM .

      Wir, die heutigen Generationen Deutscher , haben uns an nichts und niemandem ,versündigt“ .

      Wenn Merkel was angestellt hat, dann soll sie ein Geständnis ablegen, und dann soll man sie mit einer Pistole allein im Zimmer lassen, ganz traditionell, aber mit gleichberechtigter Komponente, sie soll ja angeblich so etwas , wie eine Frau sein.

      Ansonsten soll sie und ihre traurige Resterampe an korrupten Claqueuren uns mit ihrem

      ,,Wir“ , ob schaffen das, ob sonst was, verschonen.
      Wir sind nicht sie, sie hat mit uns immer weniger zu tun, und sie wird sich noch wundern,
      wie wenig das ihr Land ist.
      In der BRD ist sie eh nie angekommen, die Stasi-Wachtel.

    • @Otto Moser
      „In der BRD ist sie eh nie angekommen, die Stasi-Wachtel.“

      Das halte ich für verfehlt, mir wird immer klarer, dass viele der heutigen Probleme ihre Wurzeln in der alten Bundesrepublik haben.
      Ich glaube auch nicht, dass die große Abrechnung kommen wird, die Sie sich wünschen. Würde mich nicht wundern, wenn die CDU am Wahlabend wieder über 40% liegt und Merkel als strahlende Siegerin gefeiert wird.

  36. Cohabitation
    Danke für den Beitrag zum Wandel des gesellschaftlichen Klimas in Sachen Klimawandel (und für diesen). Hierzu sei das Buch „Die falschen Propheten“ von Josef Reichholf empfohlen. „Die Kulturgeschichte des Klimas“ enthält auch ein Kapitel zum Tief der Temperaturen und des Gemütszustands. Die kleine Eiszeit mit ihren depressiven Folgen ist ja noch nicht vorbei, jedenfalls bei den SPON-Schwermut-Singles und (ver-) zweifelnden ZON-Zofen.

    Wo wir schon bei den Gewissensbiss-Genießern sind:
    Die Grünen (und Roten) gewinnen gemäß dem Wielandschen Gesetz die Umfragen – aber auch nur diese (siehe Saarlandkreis). Das deckt sich mit Umfragen zur französischen Präsidentschaftswahl:
    Drei Viertel der Anhänger Le Pens und Fillons geben an, ihre Wahlentscheidung sei sicher – gegenüber jeweils etwa der Hälfte bei Macron und Mélenchon. Wen werden die unsicheren Kantonisten der Kandidaten am Wahltag wohl wirklich wählen?

    Man darf nicht überrascht sein, wenn die FN-Kandidatin bei rund 30 Prozent liegt – während der Kandidat der Republikaner etwa gleichauf mit Macron bei rund 20 Prozent landen dürfte.
    Die Mehrheit der Erstrundenwähler linker Kandidaten geben an, sie würden bei einer Stichwahl Fillon vs. Le Pen daheim bleiben.

    Wird Macron Präsident, könnte der FN im Juni viel mehr Parlamentssitze erhalten als bei einer Präsidentschaft Le Pens und womöglich das Amt des Premierministers beanspruchen. Als sich Labour spaltete, war ein Erdrutschsieg für Thatcher die Folge.

    Ist Le Pen im Élysée, werden die anderen Parteien dank Wahlabsprachen die Nationalversammlung dominieren, um nicht auch noch die Legislative zu verlieren. So oder so könnte es mit großem Krach in die perfekte Cohabitation münden.

    • Titel eingeben
      Ich bin mit einer französich-japanischen Familie befreundet, und da dieses Thema möglicherweise wichtig werden, hab ich mich bei denen, KEINE Banlieu-Bewohner, erkundigt.
      Wie bei Trump, Saarland und Brexit gibt es auch dort keine vertrauenswürdigen Umfragen, aber man scheint viele Dinge sehen zu können, die für le Pen sprechen.
      Wie immer spielt auch hier die dumme, gleichgeschaltete Parteinahme der Medien eine den gegenteilige Standpunkt verstärkende Rolle. (Letzte Woche eine „Doku“ über le Pen auf BBC in Panorama zu sehen, wann möchte das Weinglas an den Bildschirm schmettern!)
      Viele Franzosen haben, wie Menschen überall, haben die Schnauze von der Verlogenheit und Korruption der normalen Politik voll. Und man hält le Pen für eine Art Trump, dessen Qualität ja auch nur das Anders-Sein ist.
      Und wie man mir versichert scheint ein grosser Teil der Wähler le Pens Versprechen Frankreich aus der NATO zu lösen für motivierend zu halten.
      Was ich wiederrum mit Freude höre.

    • es schimpft sich leicht auf Le Pen, wenn die fraglichen Gestalten nicht in die Mediendistrikte Hamburgs vordringen. Die Entkoppelung von Stadt und Land sehen sie bei den Prantlhausenern zwischen ihren Schienen und der Autobahn im urbanen Nirgendwo.

    • @DA
      Ich war letzte Woche für einen Tag in München (Tagungshotel in der Bayerstrasse) und gebe der leuchtenden Herz(losen)-Stadt noch knapp 10 Jahre bis zum (Verkehrs-/“Publikums“-) finalen Kollaps. Das garantiere ich!

    • @BlackBlacky
      Woran machen Sie Ihre Prophezeiung genau fest?
      Im Vergleich mit Düsseldorf, Köln oder Berlin lebt es sich in München doch noch ganz zivilisiert?

    • @Krächzit
      Ich relativiere: kommt wahrscheinlich darauf an wo in München, jedenfalls in Nähe Hauptbahnhof Schwanthalerhöhe möchte ich NICHT wohnen und leben und/oder arbeiten, auch wenn es als HIPP und letzter Multikulti-Schrei verkauft wird. Das letzte Mal daß ich z.B. diese Art von Dauer-Huperei hörte (Baustellenchaos!), das war in den Neunzigern irgendwo in Kairo. Bzgl. Verkehrsdichte wird der OB, die Stadtverwaltung, was machen müssen! Ich dachte Stuttgart wär schon schlimm, aber das…
      Wie auch immer, Stadt-Land Unterschiede werden nicht nur im Kontext München vs. Miesbach zunehmen, in der Stadt werden sich die Besserverdiener schöne ruhige Plätze (Vorortviertel, bürgerliches Cocooning) suchen und sich entsprechend abschotten (irgendwas so zwischen Tegernsee und München Gegend HBF, jetzt nicht unbedingt geographisch zu interpretieren).
      Dachte zuerst (Kontext Strassenpublikum), oh mei und das trotz CSU-Land, aber dann fiel mir siedend heiß ein, München ist ja (schon lang) SPD-Stadt. Von daher passt’s auch wieder (jetzt wurde es doch noch politisch…sorry).

    • Titel eingeben
      Vierbeiner gut, Zweibeiner schlecht

      Ja Reichholf schreibt gut. Ist aber alter weisser mann azs oberbayern! fiiii
      konnte ihn an der tu hoeren.
      Harmloser Einstieg: erfolgsprinzip Fortbewegung


    • @Blackblacky: ich gehe mit Ihnen jede Wette ein, daß es München auch in 20 Jahren noch gibt. Über die Immopreise in diversen Gegenden mag ich keine Voraussagen tätigen – ob bis dahin Zentrumsflucht eingesetzt hat oder nicht. Ich kann nur aus der Gegenwart berichten, daß 380 k für 88 qm nahe Stadtzentrum nicht arg viel erscheint, denn an der Grenze zur Schweiz zahlt man auch schon 300 k für eine Neubau-ETW. Auf dem Land.

  37. Sexus,Eros,Philia und Agape
    Zu unserer Zeit hieß es, man muss sich auch noch was zu sagen haben, wenn die „gröascht Närrsche“ vorbei ist.Es ist nicht einfach, seinen Lebensmenschen zu finden und gut, die Katze nicht im Sack zu kaufen.Das haben wir auch schon beherzigt.

    Jeder auf seiner kleinen Insel und zusammen auf einer großen, gemeinsamen.Dann wird das schon.Man muss sich gegenseitige Freiheit zugestehen, was nicht unbedingt fremdgehen heißen muss.

    Heute ist alles anders, nicht grad zum Besseren, scheint mir.Und es gibt Gütertrennung.

    Letztes Jahr hat hier aus näherer Nachbarschaft ein junger Mann geheiratet, der gewiss kein Krösus ist. Er hatte 280 Gäste von der Feuerwehr bis zum Trachtenverein und Berufskollegen,die ihm und seiner Auserwählten die Ehre gaben und ihre Zeche selbst zahlten.Naturlich stellte er die Musik.

    Da fiel mir auf, dass ich morgens keine Böller mehr hörte, die hier auch Brauch sind wie das Brautstehlen und Schabernack für die Hochzeitsnacht.Nicht zu vergessen den Storch mit der Babywäsche.

    Vorher hatten die Eltern ihm den Hof überschrieben.Der neue Stall für die Mutterkuhhaltung ist fertig.

  38. Das Männertreu
    ist in Wirklichkeit ein Ehrenpreis…eine Veronica. Männertreu (Lobelia erinus) blüht zwar auch blau, blüht aber erst im Sommer.
    Manchmal ist nicht alles so wie es scheint.

    Fröhliche Gärtnergrüße
    E.B.

    • Ehrenpreis im Frühjahr ?
      hm … Blattform ist für einen Ehrenpreis auch eher untypisch.

      Halte die „Männertreu-Ehrenpreise“ eher für „Leberblümchen“.

      Womit jedenfalls bewiesen wäre: Selbst nach oberbayerisch vorehelichem Hausbau eignet sich also mindestens noch der Garten als ergiebiger Zankapfel ;-).

    • mehr Männertreu als treue Männer?
      nix Leberblümchen!
      Männertreu:in Blau Veronica (hier filiformis) UND Lobelia
      in Rot und Schwarz Nigritella/ Kohlröschen/Orchidee
      in Farbe Film mit Matthias Brandt als Herausgeber einer
      Frankfurter Qualitätszeitung


    • Ich kenne Männertreu nur als „blauer als Veilchen“. Also so richtig mittelblau. Die blausten Blumen überhaupt. Ehrenpreis habe ich den obigen Webseiten entnommen, kannte ich vorher nur dem Namen nach. Bzw. die Veronica filiformis als „unbekanntes wildes Polsterblümchen“.

    • Scharade
      zwar nur blassblau, aber falls Liebeszauber vonnöten ist: Eryngium
      http://www.janko.at/Raetsel/Gedichte/3499.htm

  39. Zirbelholzstube
    Zirbelholz, das darf angemerkt werden, wird aus den Holzwänden der Zirbeldrüsen alterer weiblicher Murmeltiere gewonnen. Die Murmeltiere werden daher auch Zirbelmurmeln genannt. Für eine einzige Zirbelholzstube müssen leider im Schnitt 1200 Murmeltiere ihr Leben lassen.

    • Noch alle Murmeln in der Zirbel?
      Wie der alte Herr Watz vom Berg ganz oben (auch bekannt als „Watzmann“) schon immer sagte: „Lieber tausend Zirbeln murmeln, als einundzwanzig Murmeln zirbeln (und dabei das Arve Maria nicht vergessen), denn die Zirbel heisst auch „Arve“.
      Das altbayerische Zirbelnmurmeln wurde dann bekanntlich durch das neupreussische Murmelnzwirbeln ersetzt, penetrantistisches Murmelzwirbeln heisst heute auch „Merkeln“.
      Die gemeine rautenzirblige Merkelmurmel hat durch ihr parasitäres Murmelnzwirbeln heute auch schon den geflügelten Wolpertinger zur aussterbenden Rasse gemacht, wodurch Murmeltierfett in der EU jetzt nur noch „Merkelmurmelgezirbeltes“ heissen darf.
      Dafür gehört der Murmel eine gemerkelt, der Zwirbel eine gezirbelt und der Merkel eine gezwirbelt, wenn nicht eine gemurmelt.
      Host me?

    • Hauptsache Tierbenutzung!

  40. Der "edle wilde" Bayer...
    Der Edle Wilde (Hier: der Oberbayer) als Idealbild des von der rotgrün-berlinischen Pseudozivilisation ungestörten Naturmenschen: Wandelt Don Alphonso jetzt auf den Spuren Rousseaus oder auf denen von Karl May?

    Wie dem auch sei: Sympathischer und romantischer sind sie schon, die Bayern mit ihren atavistischen Bräuchen, seitdem linksgrüne Politiker und die ihnen verbundenen Journaille und Antifa das Haberfeldtreiben übernommen haben.

  41. Otto Moser sagte am 10. April 2017 um 09:04 Uhr
    „…sie wird sich noch wundern, wie wenig das ihr Land ist.
    In der BRD ist sie eh nie angekommen, die Stasi-Wachtel.“
    .
    Hatte gestern in der Notfallstation unseres Krankenhauses(Enkeltochter hatte mir versehentlich eine Kriegsverletzung mit der Francisca beigebracht) Gelegenheit eine Zeit-Beilage vom Februar mit einem Interview mit Peter Kohl, dem Sohn Helmut Kohl, zu lesen. Viele Dinge, die diese Melkmadruschka angerichtet hatte, speziell mit Wirkung auf Hannelore wußte ich gar nicht. Sie wird mir mit jedem Tag überdrüssiger. Un jezed gange mr noch Trippsdrill.

  42. Wäre es nicht schön,
    den Blog „Das Leben der Anderen“ zu nennen? Oder „Mein Leben als Zaungast“?

    • Wäre es nicht schön. wenn Sie sich wenigstens einen Nick suchen würden? Oder ist anonym stänkern so lustig?

    • Wie zu Analog-Telefonzeiten, wo man als Kind schnell wo
      .
      .
      angerufen hat, dummes Zeug in den Hörer gequasselt, und aufgelegt.

    • Es ist nicht eben höflich und ich neige dazu, solche Kommentare zukünftig zu löschen.

    • Ojoj, piffpaffpuff, der Don
      killt denkende Menschen schneller als jede Netzfeministin das könnte.
      .
      Mundtot grüßt
      Ihr gewesener Gast

    • Bleibt Ihm unbenommen, dem GAST
      Warte Er aber, bis ich Ihm meinen Thadäus Troll zu „Heiraten auf Schwäbisch“ um die Ohren haue, Ihm hinter dem Moschendrohtzaun.

    • "Gast", wer ist das?
      Das kollektivistische, nihilistische Gastwesen ist Alles und Nichts.

      Wem antwortet man da? Wer sagt dort etwas? Wie ernsthaft, konstruktiv, polemisch, ironisch ist das Gesagte? Nichts Genaues weiß man nicht.

      Zeit ist eine endliche Resource. Will man sie wirklich auf Vages verwenden? Allein eine Personifizierung, gar nicht mal die Identifizierung, macht da einen Unterschied.

      Also, lieber Gast, seien Sie kein kollektivistisches Gespenst sondern eine diskuskirve Person, die identifizierbar ist, auch wenn es nur ein Nickname ist.

    • Der Gast
      Der Gast bleibt stumm, warum?
      Er hat sich ausgegast.

  43. Eigentum ist Diebstahl>>>Gerechtigkeit, Martin Schulz u.weitere Menschenbeglückungskonzept
    …Vorschlag: statt Haus, ginge evtl auch eine Eigentumswohnung,allerdings mind. 4 Zimmer (wegen der Selbstverwirklichung & dem Distanz-Nähe-Problem in Ehen und Beziehungen)
    MfG

  44. Ach, hatte ich noch vergessen...MOTTO: Wer vieles bringt, wird manchen etwas bringen
    Zum Wesentlichen (hier genannt auch „West-German Bronx“):
    Die Zukunft von “ West-deutsch-Griechenland “ (bitte um Entschuld- ( dig ) ung für die ‚wahren Griechen’//

    https://www.welt.de/regionales/nrw/article163522721/Islamisch-zugewandert-und-arm.html

    MfG again

  45. so isset Herr Alphonso - dat Schicksal nimmt seinen Lauf (siehe auch O. Spengler)
    Text eingeben

  46. Titel eingeben
    @Willkommenswahnsinn – das gibt es in unserer erweiterten Familie auch. Er (US Amerikaner) darf sie (Thailänderin) nicht heiraten, weil er die finanzielle Grundlage nicht aufbringen kann. Soll dann der Großvater einspringen (der könnte)? Ich gucke interessiert zu. Global gibt es auf dem Gebiet viele Versionen. Meine Tochter war den Schwiegereltern, chinesischer Herkunft mit US Pass, lange Zeit viel zu emanzipiert. In China müssen die Eltern der Braut liefern. Das gelungene Hochzeitsfest in Chicago hat dann alle vereinigt, denn Mama und Papa haben sich nicht lumpen lassen.

    • Italienerinnen sind da nach meiner Erfahrung auch als Bräute vollkommen uneinsichtig, was Alternativen angeht. Das ist da einfach so drin. Kein Haus, keine Ehe.

    • Kein Haus, keine Ehe. Einfach clever!
      Hier hilft der schlagfertige Oscar Fingal O’Flahertie Wills im Konnex zu Frauen weiter:
      Die Geschichte der Weiber ist die Geschichte der ärgsten Tyrannei, die die Welt gekannt hat. Nämlich der Tyrannei der Schwachen über die Starken.

  47. Titel eingeben
    Fragt sich halt immer, was man von einer Ehe erhofft: Selbstverwirklichung oder Partnerschaft. Beides zusammenwollen geht imo nicht.

  48. Olet - sind ja alles Altsprachler hier
    Werter DA, alles richtig, das. Mir fällt aber auf, dass außer dem Männertreu sämtliche Lebewesen so ernst und besorgt dreinschauen, obwohl sie der Herrgott mit ihres eigenes Schweißes Hilfe begünstigt hat und es zudem etwas zu Feiern gibt und es ja auch schon Alkohol gab. Wie kommt das? Riecht das Geld vielleicht streng? Bei uns (ganz, ganz weit im Norden) haben wir bei so einer Gelegenheit immer was zu Lachen (auch mit vielen Hektar fettem Land). Vielleicht doch mal Lachyoga? Bei Bedarf maile ich mal ein paar Döntjes, die garantiert das ice auch des krachledernsten Bayern braken.

  49. Titel eingeben
    das Bild zeigt nicht Männertreu, sondern Ehrenpreis.
    Dass die Blüten bei kleinster Berührung abfallen, stimmt allerdings.

    Bei meiner Hochzeit wurde übrigens um 1 Uhr früh mit dem Böllern begonnen, und zwar MIT Alkohol. Ist allerdings fast 50 Jahre her und nächtliche Ruhestörung war damals noch kein Delikt.

    Die Ehe hält noch!

  50. Auch wenn ...
    Auch wenn das wie üblich in provokativer Manier geschieht, dieses ‚erst Haus fertig, dann Frau, sonst nix Heirat‘-Postulat …

    Ein Garant für eine glückliche Ehe ist das wohl kaum. Man sieht es ja schon am Don, zig Wohnungen zu beerben, aber ein guter Ehemann wird er wohl nicht.

    Bedenket, dass viele frisch eingezogene Frauen in einem Haus, das ihnen doch nicht ganz behagt (da von ihnen nicht mitgeplant), jahrelang das Umräumen und rumbauen anfangen.

    Zudem neofeudalistisch und unpraktikabel menschenfeindlich. Alle anderen dürfen wohl nicht heiraten oder was. Kein Haus, keine Ehe ist ein ziemlicher Witz.

    Warum in Bayern die Häuserbesitzer-Ehen dem Augenschein nach länger ‚halten‘ hat einen ganz simplen Grund, der nicht sonderlich edel ist:

    Sie sitzen verbohrt auf ihrer Hütte, keiner will einen Zentimeter nachgeben keiner will ausziehen. Das Haus ist ihnen wichtiger als die Ehe. Lassen sie sich scheiden, ist mindestens für einen das Haus weg, oft auch für beide mit der Bank und den Anwälten als lachende Dritte. Das wird in Bayern, wo man das Geld zusammenhält, selten zugelassen. Da dies aber schäbig klingt, dieses ‚Das Haus ist uns wichtiger als eine gute Ehe‘ werden die Kinder vorgeschoben.

    Ohne Schmarrn kenne ich in Bayern einige in die Jahre gekomme Ehen, die behaupten, ‚wegen der Kinder‘ zusammen zu bleiben. Die Kinder sind aber schon 28.

    Gemeint ist in Bayern fast immer aber das Haus, der Grund. Dieses gedrungene Bergvolk ist bis auf die Wurzel seiner Zähne materialistisch. Lieber streitet es sich wie die Häftlesmacher jeden Tag mit dramatischem Geplärr, alkoholischen Heulexzessen, Geschirrweitwurf und Türrahmenrausreißen und verschreckt seine minderjährigen Kinder bis zur Traumatisierung, als dass sie endlich Ruhe gäben und sich trennten.

    • Sowas habe ich ...
      … noch nie gehört. Warum verallgemeinern Sie so? D i e Bayern gibt es nicht, genauso wenig, wie die Zugereisten.

  51. Der Knaller heisst "Oxit"
    Der amerikanische Schokoladenhersteller Cadbury will Ostern abschaffen. In England soll das jetzt „Eierfest“ heissen. Als Begründung wird angegeben, „man wolle, dass auch Angehörige anderer Religionen und Atheisten Spass an Eiern haben“ (kein Aprilscherz!).

    Als Atheist sage ich dazu: Wenn ich Spass an Eiern haben will, kaufe ich mir welche oder kraule meine eigenen. Und wenn die Christen Spass an Ostern haben wollen, dann lasse ich sie Ostern feiern. Ich verlange ja auch nicht, dass „Ramadan“ in „Slim-Line-Entfettungstage“ umbenannt wird.

    Das Verhalten von Cadbury ist übrigens das klassische parasitäre Verhalten. Erst penetriert man einen „Organismus“ (Hier: „eine Organisation“: die Gesellschaft bzw. die Kirche), dann okkupiert und dann zerstört man ihn.
    Ich kaufe jedenfalls keine Cadbury-Eier mehr. Und zwar das ganze Jahr.

    Link: steht in der FAZ von heute unter „aktuelles“.

    • Balls, nuts
      Die Doublespeak-Eunuchen von Cadbury haben einfach keine Eier.
      So sind die Dinge nun mal.


    • Äh, wie schaffen Sie es, in der „Neuste Kommentare“-Liste als „KoenigLudwigIIvonBayern“ angezeigt zu werden, und in den Kommentaren als „Thomas Marx“?

    • Festware ohne Inhalt
      Eigentlich habe ich darauf schon länger gewartet – aus dieser Gegend stammen ja auch die „Season’s Greetings“ mit Tannenbäumchen. Und das ist ja seinerseits auch wieder nicht zuende gedacht: in Australien oder Südamerika ist es in dieser Jahreszeit mit verschneiten Bäumchen schwierig – die Chilenen und Peruaner haben da höchstens den „El Nino“.

    • @colorcraze
      Das eine ist meine EMailadresse, „Koenig Ludwig II von Bayern“ ist mein Name (oder war es umgekehrt?). Das hat die FAZ KI alles automatisch so gemacht.

    • Bis eben sind "freudengut" = "peter bernhardt" und "leseradeo" = "Adeo Bernard" zu sehen gew
      Das hängt wohl mit den FAZanmeldedaten zusammen…


    • @Th. Marx: gehe ich recht in der Annahme, daß Sie sich „bei FAZ registriert“ haben? Also nicht hier im Blog nur den Nickname eintragen?

    • @colorcraze
      Sie gehen recht in dieser Annahme (Fünf Mark ins Schweinderl, bitte).

      @Chef: Danke. Mein Weltbild ist wieder in Ordnung

    • Welches Schweinderl hätten Sie denn gerne?
      Diese Frage wurde vorher geklärt, eher gab’s kein Geld.

    • Cadbury ist Britisch!
      Bei uns in den USA sind weiche Schokoladeneier nicht sehr heimisch, traditionell bevorzugen wir die hartgekochte Naturvariante aus heimischer Produktion inkl. anmahlen.

      Cheers

    • U.N.C.L.E
      Mit welcher Eiermühle mahlen Sie Ihre Eier?

    • Mässigung. sonst werde ichb ranzlig.

  52. Ist Deutschland noch zu retten?
    Es mag in Bayern oder sonstwo noch einige Orte geben, wo man alte Traditionen aufrechterhält bzw. noch aufrechterhalten kann. Das sind „Hinterwäldler“, es ist ein Leben wie „hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen“.

    Der typische Dorfbewohner ist heutzutage schon lange nicht mehr in der Landwirtschaft tätig. Sondern er ist – sofern er eine Job hat – Pendler, wenn nicht, dann HartzIV-Empfänger oder Rentner.

    Im vorherigen Blog wurde gefragt, ob „eine halbwegs wissenschaftliche Abhandlung [gibt], die den Versuch unternimmt, zu belegen, dass ein Land wie Deutschland in Zeiten von Industrie 4.0 auch mit 60-70 Mio. Einwohnern „gut leben“ kann?“
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/04/05/der-klimawandel-als-verbindliches-hoellenfeuer-der-moderne-7568/#comment-156983

    Bereits vor längerer Zeit habe ich mich auf einer wissenschaftlichen Tagung zum Thema „Generativität“ mit dieser Frage befasst.

    „Generativität ist die menschliche Fähigkeit, individuell bzw. kollektiv um das gegenseitige Angewiesensein der Generationen zu wissen, dies als individuelle bzw. kollektive Verantwortung aufzufassen und im individuellen bzw. kollektiven Denken und Handeln zu berücksichtigen.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Generativit%C3%A4t

    Generativität setzt ein Gemeinschaftsgefühl und Menschenlieben voraus. Natürlich auch Verstand. Zu begreifen, dass unser Wohlstand auf der Arbeit unserer Vorfahren beruht, dass wir Teil des „Prozess Menschheit“ sind und dass einen reifen „menschlichen Menschen“ die Fürsorge für die Nachkommen kennzeichnet. Als Fachbegriff wurde „Generativität“ von Erik H. Erikson geprägt, es handelt sich um die 7. Stufe der psychosozialen Entwicklung eines prosozialen Menschen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stufenmodell_der_psychosozialen_Entwicklung#Stadium_7:_Generativit.C3.A4t_vs._Stagnation_und_Selbstabsorption_.28Erwachsenenalter.29

    „Generativität“ ist Voraussetzung für das Überleben und die Weiterentwicklung von menschlichen Gemeinschaften (Familie, Stamm, Nation, Menschheit).

    Wissenschaftlich betrachtet, kann ein Land wie Deutschland in Zeiten von Industrie 4.0 auch mit 60-70 Mio. Einwohnern nicht nur gut leben, sondern es würde sogar wesentlich besser leben.

    Keine arbeitslosen aka „überflüssige“ Menschen. Wohnraum im Überfluss. Usf.

    Aber eine Schreckensvision für Kapitalisten oder für Rentiers a la der Kunstfigur D. A.

    Keine Zufuhr von billigen Arbeitskräften mehr.

    Kein Wohnungsmangel und daher keine steigenden Mieten und Immobilienpreise. Ein Horror für jeden Rentier!

    Bekanntlich generiert die Oberschicht aka herrschende Klasse ihr arbeitsfreies- und leistungsfreies Einkommen aus Vermögen, sei es aus Privateigentum an Unternehmen durch Mehrwertgenerierung, sei es aus Vermietung und Verpachtung.

    Es war die Oberschicht, welche die Einwanderung begrüßte. Die Personen outeten sich in der BILD-Kampagne.

    Die Oberschicht erhofft sich von der Einwanderung wirtschaftliches Wachstum. Das wird beispielsweise deutlich im FAZ-Beitrag von Daimler-Chef Zetsche, der behauptete:
    „Flüchtlinge könnten Wirtschaftswunder bringen“.
    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/iaa/daimler-chef-zetsche-fluechtlinge-koennten-neues-wirtschaftswunder-ausloesen-13803671.html

    So ist es nun in der kapitalistischen Klassengesellschaft, die einen – eine kleine Minderheit – erwartet ein „Wirtschaftswunder“, das sie noch reicher macht. Ein „Wirtschaftswunder“ nur für ihre Klasse, versteht sich.

    Für die Mehrheit hingegen wird daraus ein wirtschaftlicher Abstieg resultieren mit langfristiger Perspektive nicht „nur“ eine Islamisierung, sondern Dritte-Welt-Verhältnisse bzw. EU-Verhältnisse in Griechenland.

    Des einen Freud, des anderen Leid. Capitalism als usual.

    • Gruesome Harvest
      Kennen Sie dieses Zitat:
      Germany’s living space, even in 1937, was small for her heavy
      population and afforded important natural resources only in the form
      of farm lands and deposits of coal and potash. Her agricultural lands
      have been overworked by intensive cultivation for 1,000 to 2,000
      years and her soil has been starved for fertilizer during and since the
      recent war. Even when plenty of fertilizer was available and her
      territory was intact, Germany was never able to produce more than
      80 per cent of the food and other farm products needed to meet her
      domestic needs. [1]

      The rest had to be imported in exchange for coal and manufactured
      exports.

      As her agricultural lands became overcrowded, Germany had
      resorted to manufacturing. By importing iron ore and exploiting her
      coal and potash resources to the utmost, she had built up the world’s
      second largest steel and chemical industries which, in turn, formed
      the „workshop of Europe,“ raised the general European standard of
      living, and provided direct or indirect support for fully two thirds of
      her own population.

      Without waiting to see, Germany’s conquerors have ruthlessly
      stripped her of lands constituting 28 per cent of her living space,
      producing an even higher proportion of her food, and containing two
      of her three principal coal regions. To make matters still worse, they
      are expelling into the remaining Reich millions of Germans from the
      lost provinces, Poland, Hungary, Czechoslovakia, and elsewhere; are
      coddling a large population of „displaced persons“ within stricken
      Germany; and, in the case of the Russians and French, are
      maintaining large armies of occupation which live off the land. Both
      the „displaced persons“ and these occupation forces enjoy priority
      over the Germans by being able to make requisitions against them for
      whatever food and other items they need in order to live in
      comparative ease and luxury. The deplorable situation created by
      these actions can well be imagined.“

      Zitat Ende

      Meinen Sie, das ist heute besser, ausser, das es keine Besatzungsarmeen mehr gibt? So gut, dass wir locker ein paar Millionen Menschen mehr ins Land lassen könnten?

      Aus: Gruesome Harvest – the costly attempt to exterminate the German People. Ralph Franklin Keeling. Institute of American Economics. Chicago, 1947

      https://archive.org/details/GruesomeHarvest

    • Die Demographie-Lüge
      @Thomas Marx schreibt:
      „Meinen Sie, das ist heute besser, außer, dass es keine Besatzungsarmeen mehr gibt? So gut, dass wir locker ein paar Millionen Menschen mehr ins Land lassen könnten?“

      Nein, ich bin ein entschiedener Gegner der islamischen Massenimmigration.

      Weil sich Deutschland damit zerstört. Zum einen begeht Deutschland kulturell Selbstmord. Zum anderen ist es ökonomisch – volkswirtschaftlich betrachtet – ein Verbrechen gegen das Volk bzw. eine Idiotie – name it.

      Hier im Blog befassen wir und gegenwärtig mit großen Lügen. Mit der Häuserdämmung, mit der Klimalüge und dort insbesondere mit der CO2-Lüge.

      In meinem Post befasse ich mich mit der Demographie-Lüge, konkret mit der Lüge, dass wir Zuwanderung benötigen, um den Wohlstand zu erhalten.

      Das Gegenteil ist der Fall.

      Meine These ist, dass es Deutschland gut täte, wenn es sich gesundschrumpfen würde. Mit einer Reduktion auf 60-70 Mio. Einwohner würde Deutschland besser leben.

      Die muslimische Massenzuwanderung wird nicht nur Deutschland islamisieren, sondern auch den Wohlstand senken. Nicht bei den oberen 1%, die profitieren davon, aber die 90%, welche die lohnabhängige Arbeitsbevölkerung darstellen, werden die großen Verlierer sein.

      Die „Volksvertreter“ – Abgeordnete und Regierung – verraten das Volk. Nichts hiostorisch Neues, in „Bananenrepubliken“ (West-Imperialismus) oder in „Satellitenstaaten“ (Ostblock) war die Normalität. Die Eliten dienen nicht dem Volk, sondern anderen Herren.

    • HvG
      Danke

    • Maximal 60 Millionen, eher weniger
      wären nicht verkehrt, sagen gelehrte Leute und die Erfahrung eines langen Lebens sagt es mir. Es ginge allen besser, aber nachdem es uns ja angeblich so gut geht, was nicht das Verdienst einer bestimmten, von Kenntnissen in Wirtschaft gänzlich befreiten Person ist, wohl ein vergeblicher Wunsch.

  53. Im Schock
    @ObjectBe sagt:

    „Ebenso wie Günther Jauch hält man Sie, Don Alphonso, ja auch für einen der klügsten Deutschen und…“

    Herr, während ich noch beim lesen der Zuschriften bin, schocken Sie mich mit diesem unsäglichen Vergleich zwischen einem grauenhaften Langweiler wie diesem, wie heißt er, Jauch, und dem bodenständigen Don Alphonso, was mir heftige Zahnschmerzen bereitet.

    Diese beiden Personen in einem Atemzug zu nennen würde ich, wäre ich Don Alphonso, als niederträchtige Beleidigung betrachten müssen.
    Dass Don Alphonso sie nicht verklagt, hingegen dieser Berliner Langweiler aus dem TV bereits Nachbarn verklagt hat, verdanken Sie sicher dem Großmut aus Bayern.

    Dieser überangepasste, sogenannte Fernsehliebling, der nicht nur Jauch heißt, sondern auch so aussieht, ist deshalb beim deutschen Volke so beliebt, weil er genau diese gähnende Wurschtigkeit verbreitet, die im deutschen Volke seit Jahren herrscht. Absolut überschätzt und mit einem „Wissen“ behaftet, dass seine Mannschaft im Television vorher aus Wikipedia herausgesucht hat und er von Zettelchen abliest. Nichts eigen Erarbeitetes.

    Hingegen die Betrachtungen eines Don Alphonso über Stilmöbel oder antike Bilder ein Genuss sind, die von der persönlichen Erfahrenheit und der Bildung des Autors zeugt.

    Also hüten Sie bitte in Zukunft ihre Zunge betreffs derartiger – ich wollte schon schreiben „widerlicher“ Vergleiche und bleibe lediglich aus Sanftmut bei „Vergleiche“.
    So sei es.

    • Mich schockt Langweiler Jauch nimmer ...
      … mich schockt eher, wie mit welchen Vergleichen auch immer sich an Don rangeschmissen wird.

      Der Vergleich mit Jauch könnte jedoch auch ganz anders gemeint sein, mer waas es net; ich persönlich halte Schmalzlocke Jauch nicht für den klügsten [ xyz einsetzen] …

      Ich kenne Don zwar nicht ausdauernd persönlich, kann mir aber gut vorstellen, dass ein ausgeprägter Freigeist wie er, der will, dass die Leute selber denken, bei Geschmalzel – man merkt die Absicht und ist verstimmt … – rasch ranzig wird …

      Ein guter Feind ist mehr wert als ein Schmalzler.

    • D****ngenitiv
      @Tico Na, na! – Hier will ich auch mal etwas Gutes über ObjectBe schreiben, und zwar, daß sie den sogenannten „sächsischen – äh: Genitiv“ hervorragend beherrscht und anzuwenden weiß.

    • Titel eingeben
      @tico Da hat sich Be schwer vergriffen.
      ich danke Ihnen für die Korrektur.

    • Teewee
      Ihren Bemerkungen, lieber Dschungelkämpfer, stimme ich restlos zu.
      Frustrierte Zuneigung kann halt böse, gar rasend machen. Kennt man
      doch selber und die verwöhnte Geisha sei entschuldigt.
      Aber Jauch……,mein Schutzengel hat mir solche Entertainer immer vom
      Leib gehalten. Vor 35 Jahren hat mein liebes Weib den Fernseher
      rausgeschmissen, denn wir konnten den H.Kohl rein optisch nicht mehr
      ertragen und herrje,wenn der gar den Mund aufmachte!
      So geht es mir heute auch mit seiner Nachfolgerin.
      Da zu passt perfekt das Jauch, von dem ich mal eine Kostprobe bei youtube
      genommen habe. Interessiert mich halt mit was die Leute sich so
      entertainen lassen. Ihr Kommentar,Tico, sagt dazu alles.
      Also, Gnade für die Geisha und ein Hoch dem Don! (warts and all).

  54. Mal was aus der verfeindeten Presse.
    Aber sich trotzdem so einigermaßen an den Tatsachen:
    http://www.sueddeutsche.de/leben/junge-erwachsene-in-italien-sieben-millionen-riesenbabys-1.1884457

    Warum nur bauen die sich nicht einfach alle ein Haus, um dann stracks heiraten zu können? Natürlich mit Mutterkuhstall. Mindestens.

  55. Der Liebe schmerz
    „…und wer wirklich einen Haken finden will – und ich weiss, viele wollen das, denn das Glück in Deutschland darf nie komplett und unschuldig sein,—“

    Übrigens hätte ich, bevor ich mich hier äußere, gerne das Stücklein Kuchen auf dem Foto, es sieht so locker und luftig aus.

    Beim lesen weckte es in mir Sehnsüchte nach friedlichem Familienleben, nach Liebe, Hoffnung, Vertrauen. Das fand ich schön. Ich bin halt ein alter Romantiker, heirate aber deshalb keinesfalls eine der vielen jungen dickbusigen 20-jährigen Schönheiten, die eh nur meine Rente wollen…. Außerdem wäre es Bigamie, sogar bei uns. Und nebenbei, bleibt bitte unter uns: Ich habe Furcht vor meiner Frau. Die würde das nicht hinnehmen.

    Und hier gibt es leider keine Bräuche, bis auf jenen alten, der bedauerlicherweise nicht mehr existiert:

    Der heitere Baum, der Ceiba, hat einen glatten, Borkenlosen, aber mit Stacheln besetzten Stamm, und lange, leicht gebogene Äste, die wie eine Krone wirken. Dort hängen die Nester der “Yuyumes” (Webervögel), die zur Sonne singen und dort machen Tauben halt, um sich zu liebkosen. Der gute Wind haust in der Ceiba und die Schmetterlinge mit den blauen Flügeln (blue Morpho) umkreisen ihn.
    Die Erde, wo der Ceiba steht, ist immer feucht und lebendig. Denn er ist heilig und gibt Schatten. Deshalb veranstalteten die Indios ihre Feste unter der Ceiba und dort wurden auch Bande der Liebe geknüpft und dorthin trug man Bienenkörbe, um Honig zu bekommen.“

    Die kannten halt noch keine Böller.

    Das Pärchen, das sich bei uns küsst, gilt hier allgemein als Verlobt. Und Verlobungen sind hier noch Eheversprechungen, auch wenn dieser schöne Brauch mehr und mehr in den Städten mit US-Einfluss gebrochen wird. Überhaupt lernt die Generation in Deutschland, unter massiver Unterstützung von Bento, den Grünen, den Linken und all diesem zerstörerischem Gesindel, (und auch mittlerweile hier) mehr und mehr Liebe mit Schmerz zu verbinden.

    Den Schmerz bei der Untreue des Partners, den Schmerz des Verlassenwerdens, den Schmerz der Lüge, den Schmerz , nur wertvoll als Mensch zu sein, wenn man nett und freundlich ist, den Schmerz, dass nur die Fassade gemocht wurde, aber nicht das Wesen, nur das Geld geliebt wurde, aber nicht der Mensch, der Schmerz, den wir der Liebe an sich antun durch Spott. Den Schmerz über die Verhöhnung der Liebe, über das Leichentuch, das von Berlin aus über die Liebe gehisst wird, seitens Gender und Feministinnen, den Schmerz, dass es nichts beständiges mehr geben darf. Den Schmerz, dass man sich zwar wie ein Geschenk brachte, in der Hoffnung angenommen zu werden, aber zurück gewiesen wurde wie ein fauler Apfel, weil man ein Hungerleider sei.

    Doch die Liebe lebt.
    Wenn auch der Kelch der Wunder der Liebe zerbrochen wird. Die Liebe kündigt immer aufs neue.

    Es ist schön, dass Don Alphonso sich des Themas annahm. Denn es berührt die Pfeiler des Menschseins, die Grundfeste. Mag man noch so spotten, ein jeder sehnt sich danach.

    Doch wenn wir schon bei Afrika und einer der vielen Erbsünden des deutschen Volkes sind, dann wollen wir auch richtig zuschlagen.

    Jawohl, auch Deutschland hat sich an den Ureinwohnern Amerikas versündigt, hat geraubt unter Pizarro, hat Brasilien als Eigentum verlangt, wie die Fugger es taten, hat gemordet unter Cortez. Ich werde nun in die Indiopueblos gehen und Deutschland den Krieg erklären lassen, wir werden gemeinsam eine Forderung an Merkel stellen, auch Rückzahlung aller geraubter Güter und Schadensersatz für den erlittenen Schmerz und Verlust. Und wenn da nichts geschieht, wird die deutsche Regierung schon sehen, wie eine echter Indio Krieg führt. Wir haben jede Menge Giftpfeile im Köcher.

    Ebenso absurd ist die Vergabe von Kollektivschuld an „den“ Deutschen an sich, seitens von Menschen die wirklich nur schon länger hier leben, aber keinerlei Wurzeln und Geschichtsbewusstsein besitzen, wie etwa Grüne und linke. Die hassen sich selber ,weil sie nicht dazu gehören dürfen.
    Lasst sie in ihrem Selbsthass alleine.

    Und wie gesagt Don Alphonso, das Stücklein Kuchen bitte für mich. Danke.

    Nachtrag: Bei uns wird gebollert wenn es ein Kirchenfest gibt. Morgens um fünf. Nicht mit Kanonen. Mit schnöden Krachern.
    Wir sind halt schlichter.

    • Verlobung
      galt auch hier als Versprechen, allerdings sagten wir damals auch scherzhaft, sicherstellen und weiter suchen ;-) Ich habe mein damaliges Versprechen nicht eingelöst, da mir mein Verlobter ein Jahr lang Albträume bescherte, die nach der Entlobung sobutz aufhörten.
      Und habe nicht weiter gesucht, sondern wurde gefunden, so kann’s dann auch gehen.

      Zu den Dampfnudeln hilft wohl nur, selbermachen, hier ein Rezept
      http://www.bayerische-spezialitaeten.net/rezepte/dampfnudeln.html

      Mich reizen die auch und erinnern mich an einen Erholungsaufenthalt in Bayern 1957, freitags kamen im Kinderheim Dampfnudeln auf den Tisch und wir Kinder haben uns fast drum geprügelt. Wäre ich nicht allein, hätte ich schon längst mal welche gemacht, machte ich sie trotzdem, bestünde die Gefahr, dass ich die alle auf einmal allein verdrückte und dann platzte. Und keiner da, der die Sauerei wegmacht.

    • Dampfnudeln und Rohrnudeln
      auf dem Foto ist eine Rohrnudel oder Buchtel, die macht man so
      http://www.bayerische-spezialitaeten.net/rezepte/rohrnudeln.html

    • Erinnern Sie noch,
      was Kranzgeld war,@ Frau Simon? Heute lacht man sich schlapp darüber.

    • Kranzgeld forderte mein Ex nicht, liebe Philo
      so weit ging mein Verlobter dann doch auch mangels Geschenken an mich nicht, obwohl er mich am liebsten erdrosselt hätte. Gott war der sauer… und komischerweise hat der dann auch erst 1976 geheiratet, zwei Monate vor mir. Seine Jungs so benannt, wie ich es mit meinen, die ich nicht bekam, vor hatte.

      Ihn hat früh das Schlägle getroffen, lag an der fettreichen Fütterung seiner Mutter und in der Familie und die erste Amtshandlung seiner Witwe noch vor seiner Beerdigung war, die Schlafzimmermöbel übers Balkongeländer zu entsorgen (berichtete meine Mutter äußerst belustigt, die vom Küchenfenster den vollen Überblick hatte).
      Die Witwe hatte noch einiges in petto, um sich auch an der Schwiegermutter im Erdgeschoss für die erlittenen Ehejahre zu rächen und flott gehörte das Haus ihr.

      Aber Aussteuer musste mehr oder weniger sein, schon zur Konfirmation bekam man ja Besteckteile usw. geschenkt. Was ich absolut nicht komisch fand. Könnte man heute auch nicht mehr bringen oder?


    • Das mit der Aussteuer scheint mir so eine Manie des 19.Jhdts gewesen zu sein, jedenfalls was die Wäsche angeht. Ich habe von einer Großtante, die nie geheiratet hat, jedenfalls noch einige Leintücher aus selbst angebautem Flachs geerbt, die „die Aussteuer“ bilden sollten. Meine Mutter, sie heiratete in den 1950ern, hat sich ihre Haushaltssachen jedenfalls von eigenem Geld gekauft, meines Wissens aber erst, als sie heiratete und auszog und es brauchte, nicht x Jahre vorher.

    • Die Winter waren lang, Bücher waren teuer und Zeit hatten Frauen im Überfluss, also sass man halt zusammen wegen der Wärme und ratschte und häkelte. Das gehörte sich einfach so und beim Umzug zum Bräutigam wurde der Besitz auch stolz öffentlich hergezeigt. Stoffe waren damals schliesslich auch teuer und Zeichen des Vermögens.

    • Also Himmel Herrgott Don, ich bin ja alt, aber doch nicht von anno Knips
      Was die Aussteuer angeht, sah man das in den 60er Jahren zwar noch etwas verkniffen, aber ich doch nicht, ich wollte ja nie nicht heiraten, also wozu sparen und all den Krempel kaufen.
      Aber zu jeder unmöglichen Gelegenheit gab’s Besteck, Geschirr, Bettwäsche und derlei Zeug, zu dem ich keinen Bezug hatte, geschweige Freude darüber empfand. Anderen zeigen? Das konnte meine Mutter machen, mir ging das am Achtersteven vorbei.

      Die von meiner Mutter stolz gekaufte teure Bettwäsche habe ich nie gebraucht, alldieweil ich das Gezuppel mit der Bettdecke im Standardformat leid war, immer zog es irgendwo. Ich kaufte in Düsseldorf Bettwäsche in Übergröße.

      Dagesessen und gehäkelt habe ich nicht, auch meine Mutter nicht, die strickte früher für uns Kinder oder Tischdecken für irgendwelche Nachbarn.

      Ich strickte später in Düsseldorf wie eine Gestörte einen Pullover nach dem anderen aus teuerster Wolle in den kompliziertesten Mustern und das auch nur, weil mir mein Mann irgendwann leid tat. Denn während ich völlig versunken in meine Bücher war, saß er wohl dabei und beobachtete mich vielleicht, keine Ahnung, was er abends so trieb. Beim Stricken konnte ich mich unterhalten, was mich beim Lesen nur völlig unwirsch machte.

      Nachdem ich das Lesen eingeschränkt hatte, stattdessen strickte, ging mein Mann abends in sein Spielzimmer und bastelte an seiner Eisenbahnanlage für die neu erworbene Z-Spur, zu deren Bestückung ich heftig beitrug. Und verlegte mich wieder hemmungslos aufs Lesen.


    • @Renate Simon: Ja, die Formate von Bettwäsche, die man dann braucht, wenn man zusammenzieht, sind eben idR nicht vorhersehbar. Das hat mir das Bettwäscheanhäufen immer so unverständlich gemacht. Tischdecken genauso. Selbst wenn man sich vorher einen Tisch anschafft, ist ja nicht gesagt, daß der dann auch in die Wohnung paßt. Insofern finde ich die in Mode gekommenen Hochzeitslisten sehr viel praktikabler.

    • Eine Aussteuer hatte ich auch, liebe Frau Simon,
      dazu gehörte das Silberbesteck,Bettwäsche und Daunendecken.Wer kennt denn noch die Paradekissen? Die habe ich kürzlich auf einer Hütte (ohne Knöpfe) als Mitteldecken gesehen, passte dahin mit der Klöppeleinlage und den Spitzen.
      Verlobt habe ich mich nie, habe aber 3 Anträge, einer davon schriftlich,
      (unmöglich),höflich abgewiesen. Tja,das waren andere Zeiten.Mit 24 habe ich dann geheiratet und es nie bereut.Astrologen hätten sicherlich davon abgeraten, weil wir Skorpion und Schütze waren und „sowas“ nie gut gehen könnte.

      Konfirmation hatte ich auch mal.
      Gestern hat Trump die zwei Pfarrestöchter in London und Berlin angerufen und Obama,der Prediger,kommt zum Kirchentag. Warum findet der in Berlin statt? War Luther jemals da?

      Ja, und Kretschmann will jetzt wohl doch kein Verbot für Dieselautos in der Stuttgarter Innenstadt, weil er Angst um Stimmen hat – sagt er aber nicht.
      Das ist dann Fokushima andersrum.

    • Bei uns gab es dazu eigentlich immer noch wohnraum, und meine eltern haben bis heute ein kleines Haus mit 120m² vorrätig gehalten, nur für den Fall der nicht eintretenden Fälle.

    • Für den Fall des Falles, Don,
      habe ich auch immer Platz, braucht aber keiner.Ich stand schon mit 12 Jahren im Grundbuch, weil mein Vater da starb.“Verwertet“ haben mein Bruder und ich alles erst nach dem Tod der Mutter, gestritten wurde nie.
      Man staunt ja, was da in mancher Familie so abgeht.

    • Ich verstehe das auch nicht, in der Regel sorgen Eltern da ja vor.


    • @Philomena: Paradekissen hat meine Mutter bis heute beibehalten. Neulich im Hotel hatten sie auch „sort of“, aber nicht nur 1, ich war entsetzt, erstmal die ganzen Kissen wegtun zu müssen, denn ich finde Kissen zum Schlafen ganz fürchterlich und egal wo überhaupt, immer nur im Weg und Platzversperrer. Kissen auf Sofas gehen imgrunde schon in Richtung Beleidigung: die Kissen dürfen sitzen, aber ich nicht! Ich weiß, andere sehen das anders, und anscheinend wird man auch mit zunehmendem Alter zur Kissenfreundin (dies entnehme ich der Beobachtung von Mutter und Schwiegermutter); zugegebenermaßen macht es dekorativ was her; aber mich stört es enorm, wenn ich mich setzen will.
      @DA: Wohnraum selbst nicht, aber eine Geldspritze zum Hausbau (bei meinen Eltern) bzw. zum Kauf einer ETW (meine Generation). – So ein 120qm-Häuschen ist in etwa das, wovon mein Vater als „Altenteil“ erzählte, daß das bei Ururgroßeltern üblich gewesen sei.

    • Naja, wir reden hier über eine Lage, in der deutlich über 5000 € pro m² bezahlt wird, und 600m² Grund. Das muss man sich hier erst mal leisten können.

    • Wäsche in Übergröße und Verlobung
      war in den 60ern noch eher ungewöhnlich, zumindest soweit ich mich erinnere, wobei ich da kein größeres Interesse dran verschwendete. Erst als ich einen eigenen Haushalt bekam, das war 1972, waren mir die Überformate bekannt und wurden froh gekauft.

      Ein Paradekissen habe ich auf dem Antikmarkt mal als Mitteldecke gekauft, als Kissen wäre mir das zu tüddelig gewesen, benutzt habe ich die Pseudodecke nie. Tischdecken habe ich in Masse, nutze sie aber sehr ungern. Sind noch Schätzchen von meiner Schwiegermutter dabei, sehr schön bestickt und alle miteinander wollen sie gebügelt werden, bis man dumm wird. Bei meiner Allergie gegen Hausarbeit geht das also gar nicht.
      In meiner Schlauchwohnung steht der zierliche, dunkle Nussbaumtisch aus dem späten Biedermeier ohne Decke viel besser und nicht so dominant wie mit normaler Tischdecke.

      Kopfkissen in dem Sinne habe ich auch nicht, zum einen die Milbenallergie, also keine Federn nirgends, sondern so ein geformtes Schaumteil, das den Nacken etwas stützt, so ich denn vernünftig drauf liege. Früher nahm ich mein Orthosankissen mit in den Urlaub, aber auf den Dingern kann ich nicht mehr liegen.

      Tja, Vorsorge haben meine Eltern ja mit ihrem Hausbau getroffen, aber wie das Leben so ist, hat meinen Vater dann mit knapp 63 der zweite, dritte und noch etliche Infarkte innert drei Tagen erwischt. Meine Mutter nahm die Lebensversicherung, um Alufenster einbauen zu lassen, die größte Fehlentscheidung und da ich das Haus nicht wollte, verkaufte sie es Mitte der 90er. Das bisschen Geld, das sie vor ihrem Suizid noch hatte, wurde gleichermaßen auf meinen Bruder und mich verteilt. Streit ums Geld gab’s nicht, einmal aus Prinzip und es wäre dadurch ja auch nicht mehr geworden.

      .
      Philomena, mehr oder weniger versteckte Anträge wurden mir später gemacht, ich habe sie nur nie bemerkt, bekam es dann von anderen gesagt und mir dämmerte dann was.

      Ich habe mich verlobt, weil ich Dödel ja alles einmal ausprobieren muss. Das war an einem Silvester und Neujahr kam der Tölpel an und ich dachte, den kannste doch nicht heiraten… dass ich dann über zwei Jahre gebraucht habe, um da raus zu kommen ist meiner Unfähigkeit, mich abzugrenzen und Nein zu sagen geschuldet.

      Der wusste schon, wohin der Sandkasten für die zwei Kinder kommt, die seine Mutter großziehen sollte, ich sollte weiter arbeiten gehen, weil dann das Geld reichte und vor allem pünktlich nach Hause kommen. Streichen der unbezahlten Überstunden und Samstagsarbeit, notfalls Abholen von der Arbeit wurde von ihm avisiert, mir drohte die Hölle auf Erden. Und dann kam der Albtraum, ein Jahr lang jede Nacht zur gleichen Zeit immer derselbe.

      Dass seine Witwe sofort die Möbel übern Balkon geworfen hat, hatte mein volles Verständnis.

    • @ Colorcraze,
      Ich habe längst keine Paradekissen mehr, schlafe flach. Aber sie gehörten zur Aussteuer und zum Schlafzimmer vor der Hochzeit, die Verwandtschaft ist ja neugierig.Bei großen Hochzeiten zeigt man der Hochzeitsgesellschaft das alles, ist/war so Brauch hier.
      Ansonsten bin ich auch nicht für zu viele Kissen.


    • @DA: sicher muß man sich das erstmal leisten können. Aber ein 120qm-Häuschen auf 600 qm Grundstück muß man sich in Hintertupfingen auch erst mal leisten können. Da kostet es vielleicht ein Zehntel oder Zwanzigstel, aber kleiner wird es davon auch nicht. Abgelegener vielleicht.

  56. Die islamische Feier des Palmsonntages...
    …liegt noch nicht lang zurück. Wie reagieren kirchliche Würdenträger auf die traditionellen islamischen Christenschlachtungen?
    Ohrenbetäubend dröhnt ihr Schweigen.
    .
    Das ist bei den katholischen Bischöfen zumindest nicht nur Angst, sondern ganz überwiegend Gleichgültigkeit. Kardinal Marx steckt sich eine seiner 200-Euro-Zigarren ins fette Gesicht und grinst nur breit. Was kümmern ihn Christen?

  57. Die Erbünden der Deutschen
    ist ja mit einer der Gründe, warum man nach dem September 2015 und teilweise bis heute nicht sachlich darüber diskutieren kann, was diese offene Grenzen und die Leute, welche uns da geschenkt werden, für die Zukunft des Landes bedeutet.

    In diesem Zuge las ich vor Kurzem, dass Merkel und die Misere 2015 die Grenze eigentlich schließen wollten, siehe hier:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article162582074/Fast-haette-Merkel-die-Grenze-geschlossen.html
    und hier:
    http://derstandard.at/2000053681264/Fluechtlinge-Merkel-wollte-Grenze-zu-Oesterreich-schliessen
    Noch gut erinnere ich mich an die freudentaumelnden, wahrscheinlich sehr einsamen (wie vom Don schon so oft skizzierten) „Bahnhofsklatscher“.

    Danach; Orban der ewige Widersacher, Unmensch, Faschist, der die Grenze dicht machen will (nicht dass er lupenrein wäre). Ach was wurde da geschimpft.

    Nun lese ich diese Nachrichten und frage mich wie das zusammenpasst. Eine unverschämte Gleichgültigkeit von allen Seiten. Warum ist Merkel eigentlich immer noch im Amt? Warum treten Politiker heute eigentlich so selten zurück? Oder „vergessen“ ihr Rücktrittsgesuch rechtzeitig einzureichen, wie es einer Dame der Verräterpartei in Berlin passierte?

    Und die wichtigste Frage, auch an Sie direkt, werter Don: Warum war diese Meldung nur eine Randnotiz? Fragen! Da wäre mMn etwas journalistische Arbeit vonnöten. #Aufschrei

    • Die von Ihnen verlinkten Artikel beziehen sich auf das Buch
      Die Getriebenen von Robin Alexander, der die Tage um den 5. September 2015 unter die Lupe nahm. Die Bundespolizei wollte die Grenzschließung, aber dann hat sich niemand in Berlin getraut, die Verantwortung zu übernehmen. Feiglinge, wohin man blickt und heute meldete irgendeine Zeitung, dass der Deal mit der Türkei immer noch halte und kaum Reisewillige von dort unterwegs seien.

    • Wie aber hätten Grenzschließungen
      Zu dem Gezwitschere des BAMF gepasst?

    • Das Gezwitscher war ja nicht für die Öffentlichkeit
      bestimmt. Da redet Merkel von der Digitalisierung und die Leute in den Ministerien bekommen nicht einmal einen Tweet fürs Intranet zustande, wobei ich keine Ahnung habe, ob man das so splitten kann, aber ich zwitschere ja auch nicht. Alles in allem dumm gelaufen und dummerweise läuft es noch immer.
      Anfangs ging es ja nur um die Zureisenden auf dem ungarischen Bahnhof, die Richtung Österreich drängten, sonst um nix. Aber wie mit allem, was ulF anfasst, kommt am Ende nur teurer Blödsinn raus. Und wie heißt es dann so schön, man ist auf einem guten Weg – dem Abgrund immer ein Stückchen näher.

    • Wer über die Situation
      am ungarischen Bahnhof diskutieren möchte, könnte zuvor auf youtube mal nach „KR Bicske vasútállomás“ suchen.

    • Nee Hausschwein, möchte ich nicht
      ist ja alles hinlänglich bekannt, wäre eine humane Geste gewesen. Aus der Geste wurde Chaos, das uns als humaner Imperativ gepriesen wurde. Im übrigen empfinde ich das Verhalten mancher irgendwo Durchreisender als überaus aggressiv, sie befinden sich alle auf sicherem Boden und gebärden sich wie Eroberer, unterstützt von den zahlreichen NGOs, deren Lebensunterhalt davon abhängt.

    • Frau Simon,
      gerade wenn man den Erzählern die Legende bzgl der „humanitären Geste“ nicht abkauft, sollte man das einmal gesehen haben. Es handelte sich um Erpressung, wie auch später – weniger erfolgreich – in Idomeni oder täglich vor der lybischen Küste. Die uns möglicherweise fremde Haltung ist – wie schon im „Heerlager der Heiligen“ beschrieben: „Nehmt uns auf oder wir sterben vor euren Augen“.

    • Das war das Wort, auf das ich gestern Abend nicht kam
      ich werde alt… es ist Erpressung, nichts anderes. Da wird Essen gereicht und in den Dreck geworfen, etwas, wo sich mir schon sämtliche Nackenhaare kräuseln, denn das kann ich gar nicht ab. Getränkeflaschen weggeworfen, gebrüllt, gefordert, womöglich Kleinkinder zur Unterstützung der Forderungen zu Boden geworfen und sie kriegen dann auch noch alles.

      Ich kenne die Bilder vom Bahnhof oder aus Idomeni, ich muss die nicht zigmal sehen, es tut meiner Galle auch nicht gut.

      Diese Horden muten tatsächlich wie die Heerlager von Raspail an, die Anfänge mit Willkommensarien usw. waren ja ähnlich. Das macht keinen Mut bzw. haben wir ohnehin keinen mehr. Wir sind so hasenfüßig geworden und lassen uns alles bieten, keiner begehrt mehr auf, geht auf die Straße und protestiert aus Angst, dem Nachbarn und sonstwem könnte das missfallen. Wir mutieren zu einem Volk der Duckmäuser und sollten uns grundsätzlich nicht mehr wundern.

      Da fällt mir doch der neue Fischer im Recht ein, sehr schön, das muss ich grad hier einfügen, ich habe herzhaft über den kleinen Heiko gelacht:

      Das war, was die vermeintliche Ankündigung des Herrn Bundesministers der Justiz Heiko Maas (das unerhörte Weglassen des Vornamens soll, wie man munkelt, demnächst Gegenstand einer koalitionsinternen Aussprache sein) betrifft, leider falsch: Der Wohnungseinbruchsdiebstahl ist nämlich schon seit nunmehr 19 Jahren (!) mit einer Mindeststrafe von sechs Monaten bedroht. Der Bundesjustizminister HM hatte…

      Ich hoffe, der Minister HM wird im Herbst abgewählt und mit ihm noch so einige. Ich weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • Ich glaube, die SPD wird ihn dann anders verwenden, er ist ja jetzt nicht so der Sympathiebolzen.

    • Diese Bemerkung wird den kleinen Heiko aber bis ins Mark treffen
      unser kleiner Duckmäuser. Ich freue mich ja diebisch, dass er nun, ob er will oder nicht, an diese sogenannte Schauspielerin gebunden ist. Er kann sich nur ausserhalb irgendeines Amtes von der Frau trennen, so er das beabsichtigen sollte. Oder Schulz erteilt ihm die Ausnahmegenehmigung, Gabriel drängte ja zu klaren Verhältnissen. Manche Leute stellen sich selbst ein Bein und merken es nicht einmal.

      Übrigens herzlichen Dank für den vormittäglichen Lacher über die hier angelandeten Anästhesisten. Man kann das alles nur noch mit Zynismus ertragen.

    • Macht
      schafft normalerweise ihr genehme Zu- und Umstände.
      Ich glaube nicht an Ohnmacht, bei dieser Wegscheide.
      Schauen Sie sich sämtliche Gleisstellungen auf den Nebenstrecken ( Schulen, Lehrpläne, Jugendgerichte, Sozialgerichte, Nachzug verkürzt!, Wartezeit für Antragstellungen für Sozialwohnungen in z.B. um 2 Jahre verkürzt ( „projekte“ außen vor) an, dann fällt Ohnmacht flach und Planung bietet sich förmlich an.

  58. Paris, München
    @ TDV: „Wie bei Trump, Saarland und Brexit gibt es auch dort keine vertrauenswürdigen Umfragen …“

    Die gibt – und gab – es sehr wohl. Aber bei den Instituten selbst, nicht in den dpa-Meldungen dazu. Außerdem spielen die vermutete Wahlbeteiligung, taktisches Lügen („natürlich wähle ich die Grünen, ich bin doch ein guter Mensch“) und das Prinzip der selbstzerstörenden Prophezeiung eine Rolle.

    Taktisches Lügen:
    Die Times (of London) sah eine relative Mehrheit für den Brexit; aufgrund der Paywall sahen das aber deutsche Online-Journalisten nicht, die lieber die kosten- und wertlose Guardian-Homepage nutzten. Zudem hatten die Institute bei der vorangegangenen Unterhauswahl die Tories massiv unterschätzt, Labour dagegen war viel schwächer als vorausgesagt. Die Tory-Anhänger waren bei den Umfragen eher für den Brexit. Wenn die Konservativen unterschätzt werden und für den Austritt sind – dann werden insgesamt die Briten unterschätzt, die aus der EU wollen.

    Vermutete Wahlbeteiligung:
    Bei Trump wies die LA Times darauf hin, dass die Mobilisierung entscheidend sei – und Clinton die Obama-Wähler nicht begeistern könne, Trump jedoch bei Hispanics und Afroamerikanern recht beliebt sei. Entscheidend war, das diese Wählergruppen kaum zur Wahl gingen (was nach einer gewissen Schamfrist sogar die Washington Post einräumte).

    Selbstzerstörende Prophezeiung:
    Im Saarland sagten die Meinungsmacher Rotrot voraus. Daher gingen von Merkel enttäuschte Konservative doch zur Wahl, um Lafontaine zu verhindern.

    Frankreich:
    Opinionway sagt voraus, dass Le Pen und Macron in die zweite Runde kommen. Im Kleingedruckten findet sich der Hinweis auf die Sicherheit der Wahlentscheidung. Bei den sicheren Wählern ist Fillon leicht vor Macron (was kein Wunder ist, da bei allen Fliehkräften eben doch ein wenig Parteibindung übrig geblieben ist). Was die zweite Runde angeht, sagen viele Anhänger der linken Kandidaten, sie würden eher gar nicht wählen als sich für Fillon zu entscheiden. Hinzu kommt, dass die Wahlforscher in der zweite Runde Le Pen hinten sehen. Also werden ihre Gegner in Sicherheit gewiegt und gehen erst recht nicht wählen.

    Auch bei Macron sagen erstaunlich viele Wähler der „richtig linken“ Kandidaten, sie würden ihn in der zweiten Runde nicht wählen.

    In der Summe könnte es laufen wie zuvor: Die Leute sagen vor der ersten Runde, sie wählen die Linkskandidaten (wobei die Nachfrage, wie sicher die Wahlentscheidung ist, andeutet, wer eigentlich Le Pen wählen will, das aber nicht offen zugibt). Und in der Endrunde bleiben sie einfach daheim.

    Wenn ich an die Geschichten denke, die die Verwandtschaft aus Frankreich erzählt hat, würd’s mich nicht wundern.

    Allerdings kann Le Pen dann erst zur Präsidentin ernannt werden, wenn die SZ-Chefredaktion zugestimmt hat.

    @ BlackBlacky: Sogar Bekannte aus Berlin warnen mittlerweile vor München. Das will was heißen.

    • Ich geb ihnen gerne Recht, nur....
      Ich bin kein Freund von Vorhersagen, richtigen oder falschen…
      Mich interssieren die Ergebnisse. Ich sehe das, was durch die Medien geistert, und das besagt nun mal anscheinend nur noch falsches… Die Idee ich könne zwischen Trump und Hilary etwas akzeptables sehen wäre mir penlich, warum also sollte ich rechgerchieren, wo doch tagtäglich aus allen Medien abzusehende Ergebnisse kamen!

      Die London Times kann ich nicht beurteilen, aber bei der LATimes kann man seit sehr langer Zeit zuverlässig von Lüge, und nicht von Irrtum, ausgehen.

      Auch in DE solls ja mal gute Zeitungen gegeben haben, ich interessiere mich für Wahlen in DE trotzdem erst um 18.00 deutscher Zeit am Wahlbend, das reicht mir völlig. Ob Merkel oder Schulz, das spielt ausser für die betroffenen Abgeordneten Pensionen für keinen eine grósse Rolle. Das interssante daran, und weit wesentlich informativer, wird die Antwort auf die Frage sein, ob eine Kampagne des Spiegel (für Schulz) heute noch eine Bedeutung hat…

      Selbst als links-radikaler Anarchist würde mich über eine Wahl lePens freuen, da sie aus der NATO (und dem Euro?) auszutreten beabsichtigt.

  59. eine vorsichtige Warnung an dieser Stelle
    Ich möchte die geschätzte Leserschaft und den Autor dieses Forums warnen vor zuviel Brauchtum und gesunder Lebensweise falls jemand der AfD nahe stehen sollte. Denn dies ist dann nicht mehr gut. Soeben in der Faz.net heute den Artikel von Justus Bender gelesen „Die Wut der AfD auf den neuen Mann“, da steht u.a.

    –Zitatanfang– Zu den Vertretern ursprünglicher Männlichkeit gehört in deutschnationalen AfD-Kreisen der neurechte Verleger Götz Kubitschek. Er ist nicht AfD-Mitglied, aber gerade unter ostdeutschen AfD-Funktionären einflussreich. In seinem Rittergut in Schnellroda pflegt Kubitschek einen altmodischen Lebensstil. Er trinkt die Milch seiner eigenen Ziegen, pflanzt Gemüse, siezt seine Frau und genießt den robusten Umgang der Dorfbewohner untereinander –Zitatende–

    Das heisst: Gemüse anpflanzen, altmodisch leben, robust mit den Dorfbewohner umgehen: Entweder gar nicht oder eventuell wenn nicht AfD-nahestehend.

    Frage: Was ist der Unterschied zwischen einem neurechten, einem altrechten und einem garnichtrechten Verleger?
    Zu mir: Bin kein AfD-Mitglied und duze meine Frau, also unverdächtig.

    • Die alte Justus-Benderin
      Leider konterkariert sich der Autor des Pamphletes in seiner letzten Zeile selbst (bzw. direkt darunter), wo er als Autor des Buches „Was will die AfD? Eine Partei verändert Deutschland“ angegeben ist.
      Wieviele Parteien haben nach dem Krieg denn Deutschland schon richtig verändert?
      Die mit Spott und Häme übergossene Strategie kann damit so schlecht nicht sein, zumindest ist sie erfolgreich.
      Ich habe das auch unter Herrn Benders Text selbst kommentiert. Ich bin gespannt, ob die Zensur es durchlässt.


    • Vertretern ursprünglicher Männlichkeit
      Ogottogott, was ist denn das wieder für ein Geschwafel. Was soll das sein, „ursprüngliche Männlichkeit“ (oder von mir aus „ursprüngliche Weiblichkeit“)?! Gegenseitiges Siezen der Ehepartner ist 18. Jhdt. Oberschicht, aber nicht „ursprünglich“. Mittel- und Unterschicht tendierten damals eher zum „erzen“. Dies wurde stellenweise noch im 20. Jhdt. angetroffen.
      Ob man in der Steinzeit Milch getrunken hat, steht dahin, aber auch die Steinzeit war nicht mehr „ursprünglich“.

    • Es sind die falschen
      Vertreter ursprünglicher Männlichkeit.
      Das wissen wir doch jetzt alle. Wenn nicht kann der
      Autor nochmal ein Buch schreiben.

      Zu den Vertreterinnen urspünglicher Weiblichkeit
      kann dann eine Netzfeministin etwas schreiben.

    • Was ist ursprüngliche Männlichkeit? Frag den Cubaner und nicht Justo den Gerechten.
      @colorcraze: Tiene cojones la cosa!

    • colorcraze- Das ,,Ihrzen'' war wohl weiter und länger verbreitet,
      als das ,,erzen“ .
      S. Wilhelm Busch allerorten, s. auch generell die Humorseiten der Fliegenden Blätter (Beilage mit Werbung),
      bis ins frühe 20. Jhdt.
      Bsp. -Arzt zur Bäuerin- Habt Ihr ……

    • Man sollte es positiv sehen
      Zumindest versucht man sich an einer Gegenbewegung zu dem ganzen Gleichgestelle (was eigentlich nur Gleichberechtigung sein sollte), Genderquatsch und was sonst noch so an ähnlichem geistigem Dünnpfiff in vielen sogenannten „intellektuellen“ Köpfen dieser Republik ausgegoren wird. So ein Thema kann man nicht angehen, ohne viel Trefferfläche zu bieten und entsprechend eingeschenkt zu bekommen. Ich goutiere daher zunächst mal den Mut dazu.


    • Ihrzen ist mW eine Variante oder auch ein Vorläufer von Siezen, vgl. Französisch „vous“ – einerseits „ihr“, aber je nach Zusammenhang auch als „Sie“ übersetzt. Ihrzen von Einzelpersonen ist gewissermaßen pluralis majestatis.
      Erzen ist praktisch ausgestorben. Vielleicht hat das „man“ an manchen Stellen die Nachfolge angetreten.
      Bleiben das Siezen (unpersönliche Anrede, distanziert) und das Duzen (persönliche Anrede, nahetretend).
      Das Duzen hat gegen Ende des 20.Jhdts überhand genommen und tut es weiterhin; gerade vorgestern sah ich eine Webseite, auf der potentielle Kundschaft mit „Du“ angesprochen wurde, was mich spontan abschreckte und die Seite wider zuklappen ließ, weil ich so infantil und distanzlos nicht angegangen werden will. Kinder redet man mit „Du“ an, nicht Erwachsene.


    • Die cosa qui tiene cojones ist aber im Deutschen ein richtiger Mann, nicht ein ursprünglicher! Ein ursprünglicher Mann ist völlig unidiomatisch, und so kann man rätseln, was wohl damit gemeint sein soll – vielleicht eine mythische Gestalt aus grauer Vorzeit? Eine Tunte, die sich später zur Frau umoperieren ließ? Ein Verehrer steinzeitlicher Landwirtschaftspflege? Ein Mann mit Mutterwitz? „Ursprünglichkeit“ läßt viele Interpretationsmöglichkeiten offen.

  60. ggf hilft auch folgendes aus: Goethe, von Rüdiger Safranski
    … In Dichtung und Wahrheit schreibt er:

    Wie ich mich nun aber dadurch erleichtert und
    aufgeklärt fühlte, die Wirklichkeit in Poesie verwandelt zu haben,
    so verwirrten sich meine Freunde daran,
    indem sie glaubten, man müsse Poesie in Wirklichkeit verwandeln.

    Oder anders
    Man könnte den Versuch machen mit der Wirklichkeit
    im hier und jetzt zurecht zukommen anstatt irgendwelchen Wunschbildern nachzulaufen oder sich ständig von schlechten Erinnerungen quälen zu lassen.

    Das hilft ggf nicht nur beim Umgang mit eingetragenen Lebenspartnern
    sondern ggf auch beim Umgang mit Menschen aus oder in fernen Ländern.

    PS: Was von den oben genannten Freunden die sich selbst verwirren auf die CDU, die Grünen, die SPD und andere zutrifft mag sich jeder selbst überlegen.

  61. Christenhass deutscher Behörden
    Für Muslime ist Deutschland offen. Weit offen. Jeder wird eingeladen, je krimineller, je besser.
    .
    Wer dagegen keine Chance auf Asyl hat: Opfer islamischer Gewalt.
    .
    Nein, das ist kein Witz. Unsere Behörden lehnen z.B. Asylanträge von Kopten kategorisch ab. Christen sollen bitte schnellstmöglich krepieren.
    .
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/aegypten-kopten-christen-is-terroranschlag
    .
    Woher kommt die Gier unserer Entscheider*innen nach immer mehr muslimischen Gewalttätern im Land? Woher die hasserfüllte Ablehnung wirklicher Opfer von Gewalt und Verfolgung?
    .
    Woher der Hass auf Christen, die sich gut integrieren würden?

  62. Ich hätte da mal eine Frage
    im Zusammenhang mit der präparativen Wehrertüchtigung unseres Nachwuchses. Ich bin, gerade mit Gattin und Enkelkind zurückkommend aus einem Freizeitpark im Schwäbischen Unterland (herrlich diese gegenwärtige Blütenpracht uf de Boomstickle) noch immer völlig perplex. Da gibt es doch diese Springolinos, welche Kinder anziehen wie uns Erwachsene die Besenwirtschaften mit eigener Schlachtung und Wengert sowieso. Also, auch dort. Ich dachte was zischt und knallt da drinnen, gehe rein und was sehe ich? Eine Ansammlung von pressluftbetriebenen Kanonen und Haubitzen, die anzahlmäßig der russischen Artilleriemassierung im Kursker Bogen in nichts nachgestanden hätte und mit denen die Kinder diese Softbälle aufeinanderballern. Gut, bei einigen Modellen fühlte man sich eher an die schwenkbaren
    Harpunenkanonen von Wahlfangschiffen erinnert, aber der Walfang ist doch genauso bäh, oder? Es sei denn, man betreibt ihn aus ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken wie die Japaner.
    .
    Wer, frage ich, genehmigt derart bellizistische Freizeitbeschäftigungen unsere lieben Kleinen, besonders in Wilfrieds Grünland? Wie ich aber auch durch eine Schnellexpertise den Eindruck gewinnen konnte, waren eher wenige Eltern-und Großelternpaare mit Kindern und Enkeln aus dem Milljö zugegen, eher schon gehäuft noch nicht so lange hier Lebende.
    .
    Wer biegt mich da wieder gerade?
    (DdH)

    • Pressluftkanonen? Pfft
      Gehen Sie in das südliche Nachbarland, ich kann mich noch gut an das Schild im Kleinkaliberabschnitt des Landesschießstandes in Salzburg erinnern. Kinder unter 14 nicht alleine.

    • Böllerbü
      Das ist die Babyböllerbrigade aus Böllerbü. Die üben für die „Böller-statt-Brot“-Festspiele.

    • Apropos Wehrertüchtigung
      Hier war schon verschiedentlich die Rede von der möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht.
      Anlässlich einer vor Kurzem unternommenen Reise bot mir die DB im Bahnhof Stuttgart knapp eine Stunde Gelegenheit zu anthropologischen Spontanstudien die künftigen Rekruten betreffend.

      Wehrpflicht ok, aber wo bitte sollen die WehrFÄHIGEN herkommen?

      In die Reihen der passenden Altersgruppen schlägt zunächst die Adipositas breite Lücken, dazu kommen alle möglichen Beschädigungen des Bewegungsapparates, Plattfüße, X-Beine, Hüftdysplasie, Kurzatmigkeit beim langen Marsch über die Bahnsteige etc. etc., insgesamt ein Bild des Elends, dem gegenüber die meisten der Neudazugekommenen duchaus fit und agil wirkten.

      Kann natürlich sein, dass VDL genau diesen Typ übergewichtiger Nerds sucht, der den Cyberkrieg führen oder – mit Call of Duty und dem Umgang mit dem Joystick bestens vertraut, die freie Hand in der Chips-Tüte oder an der Cola-Flasche – all die Drohnen steuern soll, die künftig Deutschlands Sciherheit gewährleisten.

      Das Heer der Zukunft, wie im alten Rom rekrutiert aus zugewanderten Legionären?

    • @Gehldorf
      3 Monate Grundausbildung hatten schon wahre Wunder vollbracht. Wenig Schlaf, BW-Mampf und lange Märsche ließen manche Pfunde verschwinden.
      Heute bekommen Kinder Sonderboni der Krankenkassen, wenn sie 35x/Jahr verbrieften Vereinssport treiben.

    • Aber Gehldorf....
      Glauben sie wirklich noch, dass der nächste Krieg von der Infanterie geführt und entschieden wird?

  63. Herrlich
    Das ist einer der Texte, die man liebt! Selbst wenn man nicht alles teilt: Einfach herrlich (im leider doppelten Sinne).

    Haben Sie von dem Angriffen der MSM auf die überzogenen Freiheiten bei Youtube gehört? Einfach mal Defranco zu WSJ und Pewdiepie hören uns sehen: MSM Tried To Destroy PewDiePie and OMG It Just Backfired! So ridiculous…
    https://www.youtube.com/watch?v=DtlDC1sZFSg
    (kam auch auf mehreren Kanälen der MSM).

    Offenbar mögen nicht nur Grüne Gesinnungspolizei und Kontrolle über die böse Konkurrenz aus den social media.

    Pewdiepie hat nun 3 Mio Abonenten mehr, die natürlich auf diffamiert werden müssen.

    Überall Irrsinn, und Kollektivstrafen (das ist einer der Fälle, wo der Vergleich von englischer und deutscher Wiki-Versionen lohnen, so wie bei denen zu den Bombardment auf Dresden).

    Es ist wirklich famos: Da nimmt das Land Millionen auf und alimentiert diese notfalls massenhat über Jahre, was nun mal in Summe ziemlich teuer ist, und doch wird hier von manchen so getan, als könne man die „Schuld“ nie abtragen.

    Musste schon einer älteren Verwandten mitteilen, dass unser jüngstes Kind so weit weg von 2. Weltkrieg geboren ist, wie sie selbst zu den deutsch-französischem Krieg 1870-71!

    Rein strafrechtlich gesehen, kann weder ich noch die älteren direkt haftbar gemacht werden (viele Eltern in meiner Umgebung sind während des 2. Weltkrieges geboren, oder waren da im strafunmündigen Alter, ich selbst wurde über 20 Jahre danach geboren – und wir alle, also auch die neu hinzugekommenen, die vielleicht die vielen Auswanderer ausgleichen sollen, und unsere Kinder zahlen noch Jahrzehnte). Aber was stört schon, was die Zurechenbarkeit von Handeln oder das alte Gebot: „Erlaubt ist was nicht verboten ist“ bedeuten. Die Grünen wollen sogar Dinge verfolgt sehen, die nicht strafbar sind.

    https://pbs.twimg.com/media/C86SSxjWAAA5cmA.jpg:large

    Das ist das Freiheits- und Rechtsstaatsverständnis dieser „lupenreinen Demokraten“ (wenn ein Land völkerrechtswidrig in einem anderen Land herumbombt und tötet, hört man nichts mehr von denen!).

    Nur gut: Eine entsprechende Protestwelle können die im Wahlkampf nicht gebrauchen, aber auch nicht die anderen, denn die Wirtschaftsverbände finden, wie die Zeitungsverleger, allesamt solche Regulierungen nur mehr als lästig. Aber Ideologen haben natürlich ihre „Prinzipien“ und übergeordneten Interessen…

    Vielen Dank und immer gute Fahrt!

    • 100 Jahre und kein bisschen weise
      Alles schön und gut, was sie da schreiben, aber wissen Sie, dass Oma Merkel vor etwa 10 Jahren mit stolz geschwellter Brust verkündet hatte, eben die letzte Rate Deutscher Schulden aus dem “ Vertrag von Versailles“ bezahlt zu haben (einem Vertrag, der unter der Drohung der Fortführung eines Genozides unterschrieben wurde? s.o.)
      Nach geltendem Recht jedes Rechtssystemes dieser Welt sind Unterschriften, die mit der Pistole am Kopf geleistet werden, nie geleistet worden, von Genoziden ganz zu schweigen.
      Da Völkerrecht „common law“ ist, das sich aus dem Recht der freien Staaten ableitet, gilt dieses ebenso für das Völkerrecht. Und zwar OHNE, dass es geschrieben steht.
      Damit betrifft uns das sehr wohl, und wer Oma Merkel unterstützt, braucht sich über Einbrecher in seinem Haus oder Prügel auf der Strasse nicht mehr zu beschweren.
      Oma Merkel verkörpert einen Staat, der der Tatsache, dass der Bürger die Staatsgewalt an ihn delegiert, nicht mehr gerecht wird.
      Sie schützt nicht das Eigentum (s.o.), nicht die staatliche Integrität, nicht die Würde des Menschen (indem man Deutsche straffrei beleidigen kann, diese sich aber nicht wehren dürfen), nicht die Grenzen, nicht die Grundrechte (Meinungsfreiheit) und nicht die körperliche Unversehrtheit (in dem Körperverletzungen von Neubürgern heruntergespielt, statt verfolgt werden). Oma Merkel macht das Prinzip „Staat“ eigentlich völlig sinnlos.

      Zusammengefasst:

      Omw
      (Oma muss weg!).

  64. Jungesellenvereine
    Hier noch etwas zum Brauchtum in NRW. Es gibt schon Sachen auf dem
    Lande draußen, die etwas „strange“ sind. Aber wer’s mag – bitte.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-04/brauchtum-tradition-nordrhein-westfalen-junggesellenverein

  65. >> . . . in die perfekte Ehe
    .
    Bekommen denn oberbayrische Frauen, wenn sie zur Verheiratung
    ihrem zukünftigen Ehemanne vorgestellt werden,
    noch einen stilsicheren Knicks hin?

  66. Auch das noch ...
    „In Berlin gehen einem Bericht zufolge immer mehr Flüchtlinge anschaffen. Dabei soll es sich nach Informationen des RBB-Inforadios vor allem um junge Männer handeln, darunter auch Minderjährige.

    Der Sender beruft sich dabei auf die Angaben mehrerer Hilfsorganisationen in der Hauptstadt. …“ https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/04/fluechtlinge-prostitution-tiergarten-berlin.html
    Vgl. auch
    https://www.welt.de/vermischtes/article163604486/Kost-und-Logis-gegen-Sex-sind-verbreitet.html

    Früher (als 2004) trieb Mann es noch mit Ukrainerinnen, … – „Da er es vermied, sich ausdrücklich bei den Prostituierten zu entschuldigen, wurde er u. a. von der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes öffentlich kritisiert.“ Auch das noch.

    • Der Bürgermeister aus Freiberg dagegen will anschaffen, dass ulF
      für Kosten der Stadt gerade steht – wohl ein bisschen abgemildert, denn es scheinen nur die Kosten für die neu geschaffenen Stellen zu sein, die er Richtung Berlin aufrechnet. Der Rest der Kosten bleibt auch hier verschwiegen.
      Wobei – ist das dann nicht rechte Tasche, linke Tasche und der Steuerzahler bei weitem immer der Dumme?
      In Hessen klagen welche, die Bereicher zu uns geholt und für sie gebürgt haben, dass das Bürgen auf ewig dauern soll und nicht, wie erwartet, mit der Asylgenehmigung endet.
      Sie wollen das von ihnen im Nachhinein als blauäugig erkannte Zahlen bis zum St. Nimmerleinstag auf den Steuerzahler abwälzen. Und sich aus der Verantwortung stehlen?
      Und in Frankreich hat ein „Lager“ gebrannt, nachdem angeblich Kurden und Afghanen darin Krieg gespielt haben…
      Krach gibt es auch ohne Ehe – und ich würde den Krach der Böller liebend gerne jeden Tag aushalten, wenn damit der von ulF veranlasste Spuk aus diesem Land vertrieben werden könnte und wir wieder Verhältnisse wie zumindest vor September 15 hier haben könnten…

    • Nun, diese Kostenübernahme gab es in den USA auch, und wie ich von geflohenen Juden, die ich noch kennenlernen durfte, war der Druck dann auch extrem hoch, sich in Arbeit zu begeben, was damals wegen der Weltwirtschaftskrise nicht leicht war. Getan hat man es aber, weil man wusste, dass das eigene Ausscheiden aus der Finanzierung dem nächsten die Rettung bringen würde.

      Erstaunlicherweise funktioniert dieser Altruismus der Geretteten jetzt aber nicht ganz so gut.

    • Die Bürgerei auf 5 Jahre auszudehnen
      ist ja wohl die Frechheit überhaupt. Die Bürgen glaubten, ein Jahr lang zahlen zu müssen, dann wurden es drei und schwupps wurden daraus 5 Jahre und wer weiß, ob das das Ende der Fahnenstange ist. So macht man sich natürlich auch beliebt und bürgen wird wohl kaum noch einer wollen können. Und sich dann wundern, wenn das Volk immer weniger Begeisterung ob der Zuwanderung zeigt, zumal das nur ein winzig kleiner Aspekt in dem ganzen Schlamassel ist.


    • Bürgerei auf 5 Jahre
      Wieso 5 Jahre? Lebenslang!

    • Colorcraze, die 5 Jahre entnahm ich dem Focus
      http://www.focus.de/politik/deutschland/fuehlen-uns-vom-staat-veralbert-gute-tat-kommt-fluechtlingspaten-teuer-zu-stehen_id_6935762.html

      nicht unbedingt bekannt für korrekte Berichterstattung. Ich müsste mal im Netz suchen, aber so dringlich erscheint mir das nun auch nicht, denn bürgen will sehr gut überlegt sein. Ich tät’s nicht, für nichts und niemanden.

    • Sinnspruch
      „Wer bürgt, wird erwürgt“…

  67. Der Gegenentwurf
    Der Landwirt, der sich den Start-up reinholt und Gin aus Kartoffeln macht:
    https://www.welt.de/icon/article150812756/Dieser-Gin-wuerde-Friedrich-dem-Grossen-schmecken.html

    Beides ist gut nebeneinander, das Moderne und das Traditionelle.

  68. @ Don Alphonso sagt, 10. April 2017 um 12:00 Uhr: „Ich bin einfach zu alt für das alles.“
    Kokolores. Bullsh*t.

    Ich habe mit 47 – also eigentlich 50 – zum zweiten Mal geheiratet. Nach 15 Jahren leidlichen Single-da-seins. No regrets so far, this time.

    In Amors Köcher befinden sich bekanntlich zwei Sorten von Pfeilen– diejenigen mit einer Spitze aus Gold und diejenigen mit einer Spitze aus Blei (schlag‘ nach bei Ovid).

    Schießt Amor einen Pfeil mit einer Spitze aus Blei in Ihr Herz – sind Sie unglücklich/unerfüllt verliebt. Tough luck.

    Das Mengenverhältnis zwischen Blei-Pfeilen und Gold-Pfeilen beträgt nach meiner Beobachtung ca. 10:1. Voll fies.

    Es findet sich bestimmt noch ein Pfeil mit goldener Spitze für Sie. Glauben Sie mir: Wenn Sie Amors goldener Pfeil trifft, werden Sie es spüren.

    Dann – und nur dann – gibt es keine Zweifel mehr.

  69. @ Gehldorf sagte am 10. April 2017 um 21:48 Uhr
    „Apropos Wehrertüchtigung…“ und im Weiteren..“Wehrpflicht ok, aber wo bitte sollen die WehrFÄHIGEN herkommen?“
    .
    Ihre Beobachtungen decken sich mit den Meinigen. Nicht umsonst erweitern die Anwerber ihr Suchfeld auf das andere Geschlecht, das man früher aus vielerlei Gründen (Schlag nach bei Stabsfeldwebel Fortenbacher) möglichst aus dem Spiel hielt. Für das andere Geschlecht mangelte es nie an anderem Gruseligem.
    .
    Beobachtungen auf dem Stuttgarter Hbf-Bahnsteigbereich sind nach meinen Erfahrungen aus der aktiven Zeit aufgrund der abgrundtiefen Umgebungstristesse bodenlos niederschmetternd. Besonders dann, wenn sich auch noch VfB-Fans aus Ulm (aus Ulm wohlgemerkt!, habe ich nie verstanden) nach einem verlorenen Spiel unter die Fahrgäste mischen, zwar nach 2 Stunden Anreise 2 Stunden im Stadion stehen konnten aber dann im Zug per Behindertenausweis Spezialsitzplätze einforderten. Und die da in schlampigen Flecktarn mit der Bierdose, McFreß in der Hand und ostauswärtigen Dialekten auf die stets verspäteten Züge warten, also jene, die schon den Werbern in die Hände gefallen waren, bieten absolut auch keinen Trost.
    .
    Noch zu Diensten, fiel mir (auf dem Topf) mal eine Interessens-Vertreterzeitung unserer schimmernden Wehr in die Hände. Ein Herr Generalarzt, mit Erfahrung aus den protegierten vorderasiatischen Mohnanbaugebieten der Nato, beklagte sich darin bitterlich über die geringe Leistungsfähigkeit beim Bergen von Blessierten unter Gefechtsbedingungen des Sanitätspersonals aus dem oben genannten „erweiterten“ Suchfeld. (puh, Bandwurm, sorry El.pe)

    Bittere Analyse, dachte ich, waren meine vorherigen Bedenken also nicht ganz unberechtigt. Wenn da Alice dahinterkommt. Meine Niedergeschlagenheit konnte durch den nächsten Artikel aber nicht verringert werden. Darin wurde, stolz aus dem Turmluk schauend, das zarte Wesen einer Stabsunteroffizierin und Kommandantin eines Leo-Bergepanzers „Büffel“ vorgestellt. Ich dachte unvermittelt an die 1,5 Meter tiefen Schlammkuhlen des wasserundurchlässigen Lehmboden auf dem Standortübungsplatz in Dornstadt (entre temps passé) und an den nach kühner Fahrt mit Wasserschlag liegen gebliebenen Leo oder Marder- und wer wohl die Bergetrosse mit anschlagen darf. Bei der Panzertruppenschule in der sandigen norddeutschen Heide völlig unbekannt. Ich hör´auf, bevor´s ein Buch wird. Gute Nacht. Wir schaffen das trotzdem.(DdH)

    • Wir schaffen das ...
      … uns abzuschaffen. Ist schon weit gediehen, das Projekt.

      Man sieht massenhaft junge Leute, deren physische Erscheinung den Eindruck einer fortgeschrittenen Degeneration und körperlichen Verwahrlosung hinterlässt. Selbst mit intensiven Sportprogrammen wären aufgrund der orthopädischen Befunde die wenigsten fit zu kriegen.

      20, 25 und das Leben – bzw. das was man abseits von Dauerverkabelung, permanentem Junkfoodkonsum und Shoppen dafür halten müsste: Bewegung, gute Ernährung, Neugierde, gemeinschaftliche Erfahrungen, Sport, Sex – vorbei, bevor es richtig begonnen hat. Camping fällt ja nun auch weg.

      Wehrpflicht? Lächerlich! Was da nachgewachsen ist und weiter nachwächst, wird sich zum großen Teil nicht wehren und auch nicht wehren können. Während man denen, die es dank ihrer körperlichen Konstitution vielleicht noch könnten, die Wehrbereitschaft von der Kita bis zur Uni als unerwünschtes Sozialverhalten weglobotomisiert hat.

      Die Karthager ante portas? Willkommen heißen! Mit Teddybären bewerfen! Integrieren!

    • Ich mag keinen Krieg
      und kann auf krieger verzichten
      .
      Außerdem braucht man für eine schlaue
      Verteidigung des eigenen Landes —-
      schlaue Leute.

    • Keine Antänzer
      ….

  70. Kontrastprogramm
    Vielen Dank, Don Alphonso, für einen Einblick in die bei Ihnen bodenständigen Bräuche.Das Kontrastprogramm dazu gab es gestern morgen im Radio bei WDR5 zu hören: Co-Parenting.Es ging um frei flottierende Elternschaft bei vor allem Anspruchsdenken.Erreichbar über die WDR Suchmaske.Für Leute mit etwas Sinn für unfreiwilligen Humor und absurde Komik. Hier vor Ort gibt hin und wieder noch den Brauch des „Bruutbitters“ zu bestaunen:Zwei Freunde des Brautpaares fahren in Frack und Zylinder die zu erwartenden Hochzeitsgäste auf mit bunten Papierfähnchen hochgetunten Fahrrädern ab und überbringen persönlich die Einladung.Da es pro Station den so verdienten Begrüßungs- und
    Schlürschluck gibt,kann die Runde gegen Ende schon mal beschwerlich werden…

    • Coparneting macht in Berlin schon länger die Runde – meines Erachtens ist es zu begrüssen, wenn gescheiterte Ehen nicht dazu führen, dass es gar keine Väter oder Mütter mehr gibt, sondern jemand übernimmt. Ideal ist es natürlich, wenn es 1 Jemand ist und derjenige nicht nach Vorlieben und Verfügbarkeit ausgetauscht wird. Andererseits ist es für Kinder dann leicht, gegen diese Zustände zu rebellieren, und andere Partnerschaftsformen zu suchen, die die Eltern schockieren.

    • Wie Kinder rebellieren, sehe ich ja nebenan
      der Älteste wurde von der Mutter schon vor über 2 Jahren rausgeworfen, kam im Betreuten Wohnen unter und ist längst über 18, also nix mehr mit betreut oder so. Also hockt er mal bei Muttern, mal woanders. Ist er hier, drückt er sich mit seinen Kumpels in der Tiefgarage rum, qualmt dort trotz Rauchverbot in der Nische, wo mein Auto steht, ist so schön uneinsehbar und kifft. Der Hausmeister sammelt ständig die Drogentütchen da wie im Vorgarten ein. Der geistig behinderte jüngste Bruder (aufgrund des Drogenkonsums dessen Vaters) ist kein abschreckender Hinderungsgrund.

      Die Tochter, wohl gerade 18, lebte schon vor einem Jahr bei ihrem Freund, dem Aussehen nach ein Türke, dann bei einer Freundin, dann wieder daheim und anscheinend grad wieder woanders. Geklaut hat sie schon mit 10 und früher, vögelt seit dem 12. Lebensjahr, die gebrauchten Lümmeltüten werden im 3. Stock zum Fenster rausgeworfen, zur Freude der Nachbarin im Erdgeschoss, die das vor ihrem Fenster liegen hat und des Hausmeisters, der den Dreck einsammeln muss. Sozialstunden und weiß der Kuckuck, was sie unterdessen hinter sich hat, haben nix genutzt. Aber angesichts der vielen „Väter“, die unterdessen im Leben der insgesamt 4 Kinder durchmarschiert sind, wundert einen nicht mehr viel.

    • Das wäre bei uns eher unüblich, ich schreibe gerade darüber.

    • @DA
      schreiben Sie auch über die 450 Mio, die der Staat für gescheiterte Beziehungen ausgeben muss. Also eine weitere Verlustsozialisation bei Privatversagen. Damit erntet man auch böse Blicke, aber das treudoofe Sexualverhalten vieler will ich nicht auch noch mit meinen Steuern unterstützen müssen. Wer drei Kindern von vier Vätern kriegt, hat mein Mitleid verspielt.

    • Co-parenting
      @Don: Ideal waere es, wenn fuer den Fall des Falles jemand zur Verfuegung steht, der viel Erfahrung im Bereich der Kinder/Jugendpflege mitbringt. Betreuung von Kindern und Jugendlchen, die wegen Zusammenbruch einer Beziehung weg von den Eltern untergebracht werden muessen ist, mit Verlaub, nichts fuer Anfaenger. Waere eigentlich die Aufgabe des Jugendamtes, oder? Wieder eine Aufgabe des Staates, die auf freiwillige Helfer abgewaelzt werden soll? Passt immerhin zu Berlin…

      Die Alternative (kompetente, bereits aus dem sozialen Umfeld bekannte Bezugspersonen als Pflegeeltern kurzzeitig oder auf Dauer) kann wohl getrost ausgeschlossen werden. Verlaessliche Sozialstrukturen und maximaler Hedonismus gehen wohl selten zusammen.

      Um der Kinder willen sollte anstatt an Symptomen lieber an den Ursachen gearbeitet werden. Das sollte es schon wert sein.

    • Abschreckendes Beispiel
      Liebe Frau Simon, nichts ist so schlimm, dass es nicht noch einen Nutzen hätte.
      Bei uns in der Gegend gab es eine Familie mit ähnlichen Zuständen, ein prima Beispiel für meine Töchter, wie man es nicht machen sollte. Das Haus ist mittlerweile durch den Zwang, die Tochter aus der Lehre geflogen und die wechselnden Partner des Mädchens, das auch noch so einen passenden Namen hatte, Janine, dienten auch als abschreckendere Beispiele.
      Mit dem Ergebnis, das meine Frau von „ganz ansehnlichen Exemplaren“ sprach, wenn wir mal jemanden der einen oder anderen Tochter zu Gesicht bekamen…

    • Na ja, ein weiteres Problem grad dieser beiden Kinder
      ist, dass der Vater Tunesier ist. Die Mutter war mit ihm verheiratet, die Kinder haben ihren Vater aber wohl nie in dem Sinne kennengelernt. Er nahm vor zwei, drei Jahren per Internet Kontakt auf, wollte kommen und seine Kinder sehen, die ihn aber nicht.

      Dieser „Migrationshintergrund“ ist dem Jungen nicht so anzusehen, aber der Tochter, was grad in diesen Zeiten auch Probleme bei der Stellensuche macht.

      Ich verstehe diese Frauen nicht, vier Kinder von drei Männern, wobei der letzte, also Vater des behinderten Kindes, hier zwar nicht mehr gemeldet ist, aber doch regelmäßig kommt und übernachtet. Er hängt an dem Jungen, hat aber noch zwei weitere Kinder gleich depperten Zustands mit einer anderen Frau.
      Nun ja, der Junge hat einen Vater, ist ja auch schon mal was.

      Wie viele Männer bis zum vierten Kind den Kindern präsentiert wurden, habe ich nie erfragt, es würde mich wahrscheinlich verunsichern.

  71. Es wird alles wieder gut - und fast wie von selbst - oder?
    Überraschungen liefern Sie mir wieder, ein Bericht mit optimistischem Grundton, Verbindung von Tradition in der Moderne mit Vernunft aufgrund von Grund und Boden, verhaftet in der Dorfstruktur, stabilisierend für die Gesellschaft.

    Und ganz ohne Belehrungen von außen? Die Jugend, sie kann selbst umsteuern, benutzt ihr Hirn zum konservativen Gebrauch?

    Soll das Hoffnung machen auf selbstreinigende Kräfte der Gesellschaft? Oder soll es die sorgenvollen Kommentatoren erschrecken, die es da zur Veränderung gar nicht braucht? Ist das Leben im Realen schon so rückmeldestark, dass es das Virtuelle nachhaltig schlägt?

    Jetzt kann ich gelassener vom Lesen Abstand nehmen, weil egal wie schlimm es sein und werden mag, es wieder besser wird von den wenigen Jungen ausgehend, die schon aufräumen werden.

    Stadtflucht macht Sinn – soll in den großen Städten auch in den USA passieren. Weil auf dem Land – auf dem gesunden – hat alles seine Ordnung…

    Kaufe, was Du Dir leisten kannst, arbeite vorher, und nix sofort und auf Kredit kaufen und nix in Knechtschaft so sich begebend. Frei sei, wer Bedürfnis auf Befähigung und Möglichkeiten einstellt und zufrieden ohne Schulden weile.

    Dann kann man in der Dorfgemeinschaft auch eingebunden sein und behält die Würde, ob arm, ob reich, nur frei, dann ist man dabei. Wer das jedenfalls so will.

    Ihnen Don, wünsche ich weiter die vollen Freiheiten des Lebens und ein paar stille Tage in schönen Wohnungen, nachdem gerade der Frühling eine Pause einlegt.

    • Danke, aber leider, leider habe ich schon wieder zwei neue Ideen, die niedergeschrieben werden wollen.

    • "Stadtflucht macht Sinn"
      und findet nun schon seit längerer Zeit klammheimlich statt. Bei uns im Mittelgebirge ist schon fast alles verkauft was nicht völlig windschief ist. Möglicherweise sucht man ein bug-out-house mit Panoramablick auf die dann vielleicht irgendwann brennende Metropole.

    • Südlich von München hätte man vor 8 Jahren kaufen müssen, mittlerweile liegt hier der m² auch schon bei 6000€. Gern auch mehr.


    • @DA: wie weit südlich von München? Und wie sind die Preise für Innenstadt so? (München dürfte eine der – wenn nicht die – teuersten deutschen Städte sein, was wohnen angeht)

    • Das Angebot ist ein Neubau aus Hausham in eher schlechter Lage. Bei mir in MUC ist es über doppelt so teuer.

  72. nur mal so sagte am 11. April 2017 um 04:56 Uhr
    „(aber der Don steht ja auf Silber)“
    .
    Getriebenes Silber, mit Innenvergoldung. Für den sich nach außen bescheiden Gebenden, also nicht das gerade das Geschirr des Emporkömmlings mit flüchtigem Lotteriegewinn.
    .
    Gold als Pfeilspitzenmaterial ordne ich eindeutig unter Verschwendung an weil die dem Golde nachgesagten positiven Eigenschaften, z.B. bei Herzschuß, nicht mehr zum Tragen kämen. Als Innenplattierung oder galvanisch angebracht soll es ja die körperliche Vitalität heben (daher vermutlich der Zwang, steile Bergstraßen mit dem Fahrrad zu bezwingen).
    .
    Seelisch/mental soll Gold über Depressionen, Todesangst und über starke Selbstmordneigungen hinweghelfen, Lebendigkeit, Geselligkeit und Freude an der Sexualität fördern (hierin vermute ich auch die Kraft, die Don über die sicherlich gegensätzlichen Meinungen des Kollegiums am Main obsiegen läßt).
    .
    Wiki: „Spirituell bringt Gold unseren innersten Wesenskern an Licht….“
    .
    (Don, wenn Ihnen meine Spekulationen zu sehr an die private Niere geht, lassen Sie es einfach weg)
    (DdH)

  73. Nationale Sackgassen – rechts wie links
    „Grüne“ und „Linke“ sind in diesem Blog aversiv besetzt. Diese Antipathie kann man gut verstehen. Die Sympathien gehen eher in Richtung AfD.

    Das Alleinstellungsmerkmal der AfD ist, dass sie als einzige Partei gegen die muslimische Massenimmigration opponiert.

    Für jene, die entschieden gegen die Islamisierung Deutschlands sind, stellt die AfD bei den Wahlen die einzige Alternative dar.

    So sind die meisten Stimmen für die AfD lediglich Ausdruck einer Protestwahl. Denn wirklich wählbar ist die AfD nicht. Man wählt sie im Bewusstsein, dass die AfD niemals Regierungspartei wird.

    Schon die Vorstellung, dass Frauke Petry Kanzlerin wird und Beatrix von Storch Verteidigungsministerin als Alternative für das Duo Merkel und von der Leyen löst ähnlich aversive Gefühle.

    Politikfiguren wie Merkel & Co. sind das genaue Gegenteil von dem, was einen „Staatsmann“ ausmacht. Sie entwickeln keine durchdachten und ausformulierten Zukunftsziele, geschweige denn Pläne, wie diese Ziele zu erreichen sind.

    Diesen Politfiguren geht es nur darum, nach oben zu kommen und möglichst lange oben zu bleiben. Was aus Deutschland wird, geht ihnen am A… vorbei.

    Götz Kubitschek ist diesbezüglich schon ein ganz anderer Typ, wenngleich er hinsichtlich der Zukunft Deutschlands völlig retro ist. Schon seine Lebensweise ist eine Imitation vergangener und untergegangener Zeiten. Sie erinnert an Country & Western Clubs, wo die Mitglieder in ihrer Freizeit ein Cowboy-Leben spielen.

    Auch wenn Kubitscheks Alltagsleben museumsreif ist, so ist er zugleich ein intelligenter und belesener Kopf, ganz anderes als der Prototyp des dumpf-dummen Parteigängers, sei es bei den „Rechten“, Grünen“ oder „Linken“.

    Er kennt soziologische Literatur, so auch das Werk von Robert Michels. Und deshalb weiß er, dass die AfD den Weg aller Parteien in der repräsentativen Demokratie gehen wird. Sie wird beherrscht werden von opportunistischen und korrupten Parvenüs. Schon jetzt sehen wir in der AfD Führungskämpfe zwischen „Realos“ und Fundis“ wie zuvor bei den „Grünen“ und bei den „Piraten“.

    Die nationalen Rechten träumen von der nationalen Erhebung aka „Volk steh auf und Sturm brich los“. Nur begreifen sie nicht, dass die Entwicklung der kapitalistischen Gesellschaften sich in einem ganz anderen Stadium befindet als vor 100 Jahren, als es noch eine nationale Interessenidentität zwischen Herrschender Klasse und dem Volk gab und daher die „Volksgemeinschaft“ imperialistische Kriege führte.

    Damals gab es noch die Idee und das Konzept eines „nationalen Sozialismus“, d. h. einer Symbiose zwischen Kapital und Arbeitsbevölkerung, wie dies der Liberale Friedrich Naumann formulierte, der Namensgeber für die FDP-Stiftung ist.

    Gemeint war damit ein korporativistischer Sozialliberalismus nach innen, während außen eine Konkurrenz mit anderen Nationen geführt wurde.

    Aber die Zeiten, wo noch eine korporativistische Symbiose zwischen herrschender Klasse, der „gewinnabhängigen Klasse“ (W. Streeck), und der lohnabhängigen Klasse möglich war, sind längst vorbei.

    Die herrschende Klasse ist international organisiert, sie ist durch einen anti-humanistischen Kosmopolitismus gekennzeichnet und führt einen supranationalen „Klassenkrieg“ gegen die nationalen Arbeitsbevölkerungen. Und diese „Politik gegen das Volk“ ist nicht nur nicht nur kennzeichnend für Europa, sondern auch für die USA.

    Warren Buffett: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“

    Daran wird sich auch unter Trump nichts Wesentliches ändern, dito unter Le Pene, falls sie die Wahl gewinnt.

    It´s the system, stupid.

    • Es gibt hier haufenweise Leute, die die Grünen gut fanden – ich gehöre selbst dazu. Und ich wähle sie regional immer noch. Nur sind die Grünen heute eben weiter gezogen und das sieht man an den Umfragen, bei denen offensichtlich viele jenseits der Kernwähler nicht mitgegangen sind. Ich bin selbst vSozi der alten Schule, aber die Gabriel-Schulz-Partei ist das nicht.

    • Also, nach und statt Merkel fände ich eine BK Petry samt Anhang
      .
      .
      nicht so schrecklich, wie Sie, aber wir kommen auch aus unterschiedlichen Ecken.
      Schon Kohl, mehr noch Schröder, waren im Prinzip Zumutungen, aber Merkel und Gabriel und Schulz gehen gar nicht.

      DAVON geht das Land nämlich wirklich unter, die Schäden sind schon heute irreparabel.

      Die Globalisierung hat vieles dauerhaft verändert, aber es kommt halt auch darauf an,
      wieviel Globus ein Land hereinläßt.

      Das ist nicht alles unveränderlich und einem Volk entzogen.

      Ihr Beitrag spielt ein wenig mit der NWO, die von manchen als VT betrachtet wird.

      Es gibt gute Gründe, daran zu glauben, aber es ist nicht in Stein gemeißelt.

      Bis die Sonne zum roten Riesen wird, uns alle wegbrennend, wird sich noch einiges verändern.

      Da uns die Gnade des Sterbens und eines vglw. kurzen Lebens gegeben ist, müssen wir nicht durch alles durch, nicht alles erleben, vor allem, nicht alles schaffen, was eingebrockt wurde.

      Mein Ideal ist die Schweizer Demokratie, die, bei allen Fehlern, zumindest das Ärgste arg erschwert.

      Wir hätten keinen Euro, und diesen niemals gerettet, oder Griechenland mit Geld zugeklebt, das wir nicht haben, und Merkel hätte uns nie so bereichert, wie seit Herbst 2015, mit einer direkten Demokratie.

      Die Schweiz, als kleines Land, umgeben vom Moloch der Merkels und Enarches , muß Kompromisse eingehen, die Deutschland, so es sich auf die Hinterfüsse stellte, so nicht akzeptieren müßte.

      Schall und Rauch, im Herbst gibt es, vielleicht etwas verändert, more of the same,
      da kann der Tenor in diversen Foren nicht täuschen.

      Es wird fürchterlich.

      Fürchterlicher, als unter BK Petry, die nie kommt.

    • Keine Ostdeutschen mehr für die nächsten 100 Jahre, bitte.

    • Rückzug in die Ehe und Familie
      @H. v. Goslar, sehr schön und vor allem einfach zusammengefaßt, vielen Dank! Die kompliziert erklärten Wahrheiten sind meist keine. Nur würde ich nicht sagen, daß es hier mehr Sympathien in Richtung AfD gibt, höchstens herrscht allgemeines Unwohlsein und Protest. Viele hier finden sich wohl eher in gar keiner Partei gut aufgehoben, allerdings schließe ich da von mir auf andere.
      Einige der neueren AfD-Adepten wie z.B. Klonovsky oder Nicolaus Fest kann ich überhaupt nicht verstehen. Erst jahrelang in Medien wie Focus und BLÖD anderen die Meinung gemacht – und jetzt ist man bei der AfD. Und der Klonovsky wird schon nach ein paar Monaten enttäuscht im Streit über seinen Arbeitsvertrag. Mein Gott, frage ich mich, kann der Mann denn überhaupt nicht in den Gesichtern seiner „Partner“ lesen? – Sie sprechen die Damen Petry und von Storch an, brrr…
      Die wöchentlichen – meist familiär geerdeten – Betrachtungen von Ellen Kositza lese ich gern, ihr Mann ist halt aus der Zeit gefallen, aber die Familie scheint intakt.

    • Na, Don, da pauschalieren SIE jetzt aber, was vor dem Hintergrund Merkel,
      .
      .
      Gauck, Holm, Kahane, etc., nachvollziehbar ist.

      Aber mehr Schulz, Scholz, Steinmeier , Altmaier, Nahles, Göring, Augstein, Prantl, Horsti, Gabriel, etc. ,pp

      darf es auch nicht sein, so wir überleben wollen.

      Ein gescheiterter brüsslokratischer Opportunist mit deutschfeindlicher Grundhaltung ist eben auch kein
      Segen.

      Ostdeutsch oder nicht, ich sehe in der AfD ab Herbst die eizige, mögliche Opposition im deutschen Wackel-Dackel-Abnicktag ,
      wobei abnicken ein böses Wortspiel beinhaltet.

      Der Rest ist Merkel oder Schulz, wahrscheinlich Groko , und eine Katastrophe,

      die wir nicht (unbeschadet) schaffen .

      Im Gegensatz zu Merkel und Gauck hat die Osttruppe der AfD keinen Stasibezug.

      Und im Gegensatz zu Piraten, Monarchisten, Tierschützern, hat die AfD eine reale Chance, im Bundestag zu landen,
      for whatever it may be worth.

    • Natürlich pauschalisiere ich. Ich bin Demokrat und darf mir die Diener des Volkes suchen, die mie gefallen.

    • Titel eingeben
      Herr v. Goslar,
      ein weiteres Zitat von Warren Buffett :

      „My friends and I have been coddled long enough by a billionaire-friendly Congress. It’s time for our government to get serious about shared sacrifice.“ – Stop Coddling the Super-Rich, by Warren E. Buffett, New York Times 14. August 2011″
      http://www.nytimes.com/2011/08/15/opinion/stop-coddling-the-super-rich.html

      Auch sein Vermögen (90%) spendet er.

    • Mit keine Ostdeutschen die nächsten 100 Jahre
      wäre ich einverstanden, wenn die Alternative sich nicht gerade von der Westgrenze kommend, selbst(gerecht) anpreist. Vielleicht meint er aber nur, daß alle so wenig Steuern zahlen sollen, wie er in Brüssel.

    • Petrys Anhang Herr Moser?
      Lesen Sie mal bei Michael Klonovsky, was der vom Anhang, sprich Ehemann, der Frauke Petry hält. „Es gibt eine Sorte boshafter Paviane, die, einmal in die Enge geraten, mit den eigenen Fäkalien um sich spritzen und möglichst alles in ihrer Nähe zu besudeln versuchen. In solchen Fällen tut man gut daran, sich raschen und entschlossenen Schrittes zu entfernen.“

    • Der Milliardär als Aufklärer.
      @FJ45

      Die Aussage von Warren Buffett war kritisch-aufklärerisch gemeint.

      Das ist der Witz dabei.

      Aber die Untertanen kapieren trotzdem nicht, dass ein Klassenkrieg stattfindet, sondern glauben an ein „Marktgeschehen“.

    • Titel eingeben
      Was ist denn die Alternative zur AFD Wahl?
      Merkel weitere 4 Jahre?
      RRG?

      Ehrlich gesagt ist mir das bumsegal ob die AFD der Profilierung von einigen Mitgliedern dient oder nicht.
      Ich will weder Merkel noch RRG.
      Das ist wichtig.
      Und je mehr Prozente die AFD einfährt, um so unwahrscheinlicher werden Merkel oder RRG.
      Und ich will ein Ende dieser Unterwanderung unter der Flagge Asyl!

    • Es gibt da keine formschöne Antwort, fürchte ich.

    • Frau Simon, besser der Gatte der Vorsitzenden wirft ANGEBLICH mit K...e,
      als die ganze Partei, etwa Merkel und Schulz samt Jubelpersern,

      sondern ausschließlich solche oral ab.

      Jeder muß mal aufs Klo, jeder hat mal nen Pickel

      aber wenn das ganze politische Tun und Quatschen nur mehr aus

      Hinterlassenschaften und Pickeln besteht…….

      CDU, SPD, Linke, Grüne, haben fertigge…sprochen.

      Aus meiner Sicht halt. Unwählbar.

      Da ist mir Neues, wenn auch nicht perfekt, das mir inhaltlich näher ist,

      lieber.

      Werden keine Engerl sein, erwart‘ ich nicht.

      Und letztlich- mehr als etwas echte Opposition schaut im Herbst kaum heraus.

    • Grundsätzlich haben Sie ja recht, Herr Moser
      aber so richtig schmecken mag mir das alles nicht. Ich ärgere mich wahrlich genug über Merkel, denn ich habe noch nie CDU gewählt.

      Die Frau wäre von mir nicht eingestellt worden, niemals, der erste Eindruck war ausreichend verheerend. Aber nu isse nu mal da und nicht so einfach loszuwerden.
      Gegen Schulz eintauschen wäre völliger Nonsens, da könnten wir als die ohnehin schon höchstbelasteten Bürger weltweit, Steltzner regt sich nebenan ja drüber auf, unser Geld gleich aus dem Fenster möbeln, so man Fenster bzw. Geld hat.
      https://www.welt.de/debatte/kommentare/article163635975/Die-Deutschen-sind-Weltklasse-im-Buerger-Schroepfen.html

      Je mehr Stimmen die AfD bekommt, umso größer wird die Koalition der mutwillig Böswilligen und ich traue der AfD einfach nicht soviel Geschlossenheit zu, dass sie eine tragfähige Opposition zustande bringt. Und ich habe Petry nicht verstanden, warum sie privat und Partei nicht rigoros trennt. Sie kann pennen mit wem sie will, aber nicht innert der Partei heiraten und schon gar nicht diesen von Anfang an umstrittenen Simpel. Was Petry aufbaut, haut der mit seinem Ruf wieder um. So wird das nix.

    • Frau Simon, dass vieles nicht schmeckt, ist klar .
      .
      .
      .
      Falls ich nicht irre, waren Sie ja mal SPD-nahe , da ist der ganze Bereich natürlich überhaupt ein bissl fremd.

      Politik ist nur dann was für Feinschmecker, wenn Politiker von Lobbyisten in entsprechende Lokale eingeladen werden.

      Geschieht ja gern im Bereich Einheitsbrei.

      Wenn die Deutsche Bank bei Merkel zu Gast ist, wird es, dann auf Steuerzahlers Kosten, auch nicht gerade Schnittchen mit Seelachs und Leberwurst geben.

      Die Herren, die dort die Wirtschaftspolitik der Gonslerin mit mitgebrachten Gesetzesentwürfen bestimmen, sind einfach Spitzenküche gewohnt.

      Aber sonst-

      für den Normalo ?

      Schmeckt Ihnen der Döner in Gegenden Deutschlands, wo der Verkauf von Schweinefleisch auf Widerstand stößt,
      besser ?

      Hat Ihnen Essen bei der Klatscholympiade gefallen ?
      Mniammi ?

      Oder der beispiellose Schulzzug ?

      Kocht die AntiFa neuerdings gehobene , französische Küche ?

      Oder prügelt sie nach wie vor die Demokratie vom Platz ?

      Seehofers Ausritte spalten ja auch, wenn auch nur als Kasperletheater fürs Dummvolk (schaun Sie nur, da dürfen WIR wieder mitspielen, wie drollig),
      landet er doch immer verläßlich als Bettvorleger von Honeckers Rache.

      Viel schlechte Luft um die AfD in der Außenwahrnehmung geht auch auf das Konto der sogenannten ,,Medien“ .

      Wären die Dschornalisten konsequent streng mit Merkel und ihrem Wahnsinn umgesprungen,

      hätten die Wahlergebnisse u.U. anders ausgesehen.

      Also, ich verstehe, dass Sie keinen Grund zum Jubeln finden,

      aber danach ist die ganze Situation unseres Landes einfach nicht mehr.

      Hier sieht’s aus, wie bei Hempels unterm Sofa, und das ist erst der Anfang.

      Und, bei aller Kritik-

      nichts davon hat die AfD angestellt.

    • Merkel bleibt
      und die von ihr geschaffenen Probleme und Krisen auch.

      Das steht sie keine vier Jahre mehr durch, auch nicht mit
      Hängen und Würgen.

    • Na ja Herr Moser, meine sogenannte SPD-Nähe
      resultierte reineweg aus der Opposition zu meinen Eltern, die wohl immer CDU wählten. Was ich aus der ständigen Meckerei nach den Wahlen schloss, da wieder dieses oder jenes Versprechen nicht eingehalten wurde und ich mich immer fragte, warum wählt ihr dann sowas. Das war zu Zeiten, als die CDU auch in NRW am Ruder war, also konnte ich ja nur die SPD und mit Zweitstimme FDP wählen. Was daraus wurde, habe ich ja hinlänglich geschrieben, es bedarf keiner weiteren Erwähnung.

      Ich habe mir dann angewöhnt, von Parteiprogrammen und Wahlversprechen gar nicht erst Kenntnis zu nehmen, die machen eh alle, was sie wollen und nicht das, wofür sie gewählt werden.

      Mir schmeckt die ganze Politik nicht, aber das lesen Sie ja in meinen Posts. Aber wenn Sie immer noch glauben, mit Ihrem Wahlkreuz auch nur irgendetwas verändern zu können, sind Sie ein hoffnungsloser Optimist in völliger Verkennung aller Realitäten. Ich neige eher zum Pessimismus, das erspart doch so manche Enttäuschung, beschert hin und wieder sogar überraschende Freude, aber nicht in Sachen Politik.

      Journalisten… ach Herr Moser, die Zeiten, in denen wir noch wirkliche Journalisten hatten, ich denke an Friedrichs, Casdorff und Rohlinger, auch noch Bednarz, die Zeiten sind längst andere und das, was sich heute Journalist schimpft, ist eine Schande. Ich staune nur über Steltzner, der lange geschwiegen hat und nun innert weniger Tage wieder zu alter Form aufläuft, aber was heißt das schon.

      Noch ist die AfD unbeleckt und für den Saustall unter Hempels Sofa, die übrigens mindestens 7 Kinder haben, nicht verantwortlich. Aber glauben Sie ernsthaft, dass die AfD diesen Saustall aufräumen kann und will? Schauen Sie sich doch den Lucke an, wie angepasst er unterdessen durch Brüssel geworden ist, ja sogar etwas Fett hat er angesetzt. Sobald man an den Trögen ist, heult man mit den Wölfen, das war immer so und das wird sich auch nicht ändern.

      .
      @E.R.Binvonhier
      Ich glaube eher, dass Merkel auch die 4 Jahre durchhält. Sie sieht zwischendrin immer sehr erholt aus, es gibt ja viele Mittelchen, im Gesicht nachzuhelfen oder aber ihr tut einfach die ganze Lage so gut.

      Grundsätzlich ist die Frau von ihrer Aufgabe, Deutschland bis in die Grundfesten zu erschüttern, beseelt, die macht das auch noch 8 Jahre unter Einbringung aller ihrer Gaben und Talente. Die Frau gehört zu der Sorte Mensch, die eine Aufgabe oder was dafür gehalten wird, zu Ende bringt und nicht mittendrin aufhört, leider.
      Und wenn man sich die Speichellecker um sie rum ansieht, überkommt einen noch mehr Grausen. Da ist keiner mit Rückgrat oder eigener Meinung, Jasager und Opportunisten, was anderes nehme ich nicht wahr.

    • @Renate Simon
      Frau Merkel mag mitsamt ihrer Entourage auf ihrem
      Stuhl kleben wie sie will, die Rahmenbedingungen
      ändern sich gewaltig.
      Frau Merkel kann sich nicht ändern, sowenig wie ihr
      Hofstaat. Sie ist heute schon Geschichte.

  74. Titel eingeben
    Mitteldeutsche, ggfls Norddeutsche bei Rostock und Stralsund.
    Bodensee-Königsee-MannheimFrankfurt ist Süddeutschland.
    Pfalz, Rheinland, Westfalen, Teile von Niedersachsen sind Westdeutschland. Niedersachsn, Schleswig-Holstein, Mecklenburg sind Norddeutschland. Hessen, Thüringen, Sachsen und Brandenburg sind Mitteldeutschland.

    Ostdeutsche leb(t)en am Riesengebirge, östlich der Elbe.
    Wie die deutschen Siedlungsgebiete außerhalb des Hl röm Reiches, Schlesien, Preußen, Ostpreußen sind , wie Ostdeutschland verloren.

    Ihr Wort ist Gesetz hier. Als aufgeklärter Herrscher erlauben Sie Widerworte. Danke.
    Vorschlag zur Güte: in Anlehnung an Major Tom und J T Kirk könnten wir „Nebulaner“ gebrauchen.
    Von der offiziellen „Neue Bundesländer im Sinne des Überleit…

    • „Alles in 200km Umkreis um die Uckermark“. Besser?

    • >>Besser?
      Eventuell wäre es ja besser (als es an geographischen Eckpunkten festzumachen),
      keine(n) mehr mit der Demokratie herumspielen/-experimentieren zu lassen, der/die
      in der DDR sozialisiert wurde?
      .
      Leider ist es aber wohl so, dass diejenigen, die Demokratie von Kindesbeinen an geübt/gelernt
      haben sollten, auch keine akzeptablen Kandidaten ins Rennen zu schicken in der Lage sind.
      .
      Vielleicht sollte man die deutschen Regierungsgeschäfte vorübergehend den Tschechen
      (uraltes Böhmen) übertragen?

    • @Don
      Ich mag Geschimpfe auf Ostdeutsche nicht. Wie überall gibts solche und solche. Ich bin für andere Kriterien. Z.B. passives Wahlrecht nur für:
      – Menschen, die 10 Jahre im Haupterwerb in einem regulären Beruf ausserhalb des Staatswesens/Politikbetriebes gearbeitet haben
      – Mindestens ein Kind
      – 100%iger Nachweis keiner Tätigkeit für die StaSi
      – 100%ige Zuordnungsbarkeit in eines der beiden Geschlechter: Mann oder Frau

    • Ich habe nichts gegen Ostdeutsche. Ich möchte nur nicht ostdeutsch regiert werden. Ich glaube, DDR-Vergangenheit macht es schwer, Verstöndnis für den Westen zu haben, und Merkel führt die BRD wie einen VEB mit zu vielen Säufern.

    • Don, da hab ich was für Sie.....
      Hab mir gestern mal die aus der DDR stammende Kabarettistin Simone Solgar angehört, deren Intelligenz mir früher schon mal aufgefallen ist . Sie sagte zum Thema Merkel:

      Wissen wie was die vorletzten Worte Erich Honneckers waren?

      „Wir schaffen das!“

    • Hihi.

  75. irgendwie erschließt sich mir der Sinn...
    … dieses Beitrages, trotz mehrmaligen lesens, nicht. Aber er erweckt in mir mehr denn je den Wunsch, aus dem gemeinen und miesepeterigen Schleswig-holstein ins schöne Bayern umzuziehen.
    Allein schon wegen der Berge und meiner Passion, mit dem Rennrad selbige zu erklimmen….

    • Dann passt es ja! Reine Propaganda.

    • Schleswig-Hollstein
      @opabruno, kenne ich nur zu gut. Als ich als Absolventin eines Elitegymnasiums in Istanbul und mit einer cum laude von Uni zh nach Schleswig Holstein kam, im FamilienUG zu arbeiten, fand ich eine völlig unterkommene, wilde, kulturlose Umgebung vor mir. Ein Hamburger Senator von damals hatte den Schwiegervater dazu bewogen gehabt die Insolvenzmasse eines HH ger Unternehmers Otto Bertram zu übernehmen, was er auch tat und das Grundstück in SH gehörte dazu. Unsere Firma haben wir dann darauf aufgebaut. Das Konzept war genial, jedoch die Repressionen von den lokalen Gegebenheiten waren erschreckend. Es gab Leute, die ich einstellen wollte, die es aber geweigert haben, unter einer Türkin zu arbeiten, es gab örtliche Größen, die über die Stadtwerke uns übermäßige Rechnungen gestellt haben, es gab Anschläge auf unser Betrieb mit Molotowcoctails, die die örtliche Polizei nicht weiter untersucht hat. Ich habe meiner Tochter im Alter von 6 beigebracht, spielerisch, wie man mehr stellige Zahlen multiplizieren kann. Sie hat es ihrer Grundschule Lehrerin in Schleswig Holstein erzählt, die Lehrerin schrie mich an, ich solle dem Kind solche Sachen nicht beibringen, ich schickte sie auch zur Türkishunterricht, geführt von einem Türkishlehrer von der Türkischen Regierung, der Leiter der Grundschule hat mich unter Druck gesetzt, wollte dass ich mein Kind von der Türkischunterricht absetze, habe ich nicht gemacht, so hat er aufgehört mit der Grüsserei. Als meine Tochter ins Gymnasium kam, wurde ich mal Klassenelternbeirat, was den Einheimischen nicht so recht war, in einem Gymnasium, wo früher Offiziere für den Preussenstaat ausgebildet wurden, so haben sie mich abgewählt, mit dem Resultat, dass die Qualität des Lehrstoffes immer weiter nach unten sinkte. Also bin ich auf Schleswig Holstein nicht gut zu sprechen. Aber dennoch was Gutes. Ich habe dort in einem Golfklub die Enkelin eines deutschen Türkologen kennengelernt, die mich mit Kopien der Bücher ihres Großvaters und den Arbeitsverträgen, ihres Großvaters mit dem Osmanischen Reich beschenkte …

    • @El.pe:
      „Absolventin eines Elitegymnasiums in Istanbul“

      Ich bin ein begeisterter Sammler von Oxymoronen, nehmen sie doch in meiner kleinen Sozialwohnung deutliche weniger Platz weg als der Wandbehang beim Donnerfols.

      Eine Frage hätte ich, wo ich mal eine Eliteabsolventin zu fassen kriege (nicht sexistisch gemeint).
      Trifft meine Beobachtung zu, daß Istanbuler Eliteabsolventen überwiegend gegen Erdogan stimmen und meine Taxifahrer, SIM-Card- und Lebensmittel-Händler überwiegend für ihn?
      Daß also die Schulbildung über das Schicksal der Türkei entscheidet?

      Ich frag nur aus Interesse, weil – wir hatten hier 1949 auch mal eine gewisse Situation.
      (Und so langsam verstehe ich, was die Glatzen mit „ich bin stolz, ein Doitscher zu sein“, meinen)

      Nur mal so von Eliteabsolvent zu Eliteabsolvent

    • Bitte, das muss doch auch netter gehen.

    • @el.pe
      2 Ergänzungen (ganz nett gemeint):
      1. Der Konkurs von Otto Bertram war 1960.
      2. Für Dissertationen gibt es drei Noten. Die Beste: Summa Cum Laude. Die sehr gute: Magna Cum Laude. Die ausreichende: cum laude.

    • Naja, nett ist es wirklich nicht, aber....
      … so ein Satz, da muss sogar ich syletre gratulieren:

      „„Absolventin eines Elitegymnasiums in Istanbul“
      Ich bin ein begeisterter Sammler von Oxymoronen…“

  76. Bayerns schönes Brauchtum ...
    Erst gestern kam ich dazu, Ihren durch und durch erbaulichen, fröhlichen Artikel zu lesen, da muss ich doch den Frischvermählten erst einmal viel Glück wünschen, mögen sie allen Lebenswidrigkeiten gewachsen sein und auf einem Kissen älter werden.
    Und generell, die Geschichte von Pygmalion und Galatea aus der griech. Mythology ist sicherlich ein guter Ratgeber bzw. Wegweiser, formen und sich formen lassen, das Wort ’sich befremden ‚ aus dem Vokabular schaffen, aktiv, dynamisch und geistig präsent durch alle Höhen und Tiefen gehen, ist irgendwie schön, finde ich …

    • Rite
      Werte El.Pe, lassen Sie sich nicht von dem Ungläubigen Marx triezen. Ausreichend bei der Promotion ist rite.
      Abhängig vom Fach gibt es summa cim laude oft oder nie. Magna com laude ist für jus in Bayern selten genug. Cum laude ist nicht 3 wie in Schule, es ist dchon gut.
      (Frau Nr 2 hat magna cum laude)

    • @Melursus
      Habe ich weiter oben schon selber korrigiert.

  77. Immobilienbubble als Ehe-Stabilitätstester - plus Ironie
    Die durchschnittlich notwendigen Jahreseinkommen für den Erwerb einer Immobilie sind im Ballungszentrum München innerhalb 5 Jahren um 50% gestiegen. Wenn das kein Stresstest ist, was dann?

    https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article154572015/Hohe-Hauspreise-ueberfordern-immer-mehr-Haushalte.html

    Ob das die Stabilität von Ehen fördert, scheint eher die Frage zu sein. Vielleicht will sich so eine familiäre Vereinigung auch mal einen Urlaub leisten oder ein Auto, von Kindern ganz zu schweigen. Das Schwelgen ländlicher Latifundisten in Ressourcen-Machtdemonstrationen dürfte dagegen den meisten Müchnern am Allerwerstesten vorbeigehen.

    Ein akzeptabler Lebensstandard jenseits des Betons sind Relax-Faktoren, die das Leben in der allgemeinen Vorstellung (nicht nur von Ehepaaren) erst annehmbar machen und jegliche persönliche Verbindung eigentlich erst machbar. Statt dessen dauerhafter finanzieller Stress als Förderung von Familie und Ehe? Amüsant und honni soi qui mal y pense. Vermutlich werden so eher die Scheidungsraten nach oben und die Kinderzahl nach unten gehen.

    Eine Finanzbubble hat meines Wissens noch nirgendwo positive Effekte gehabt, weder monetär noch persönlich. Mit den Beschwerden über diese Entwicklung liegt die Linke leider völlig richtig, und mit ihrem Allheilmittel sozialistischer Zwangsbewirtschaftungsrezepte im Holms-Chavez-Stil erkennbar total daneben (wie üblich).
    https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article163607643/Im-Kampf-gegen-Wohnungsnot-fallen-die-letzten-Tabus.html

    • Die Preise holen das nach, was wigentlich normal wäre. Es kann halt nicht jeder in der Innenstadt wohnen, daran wird auch Milieuschutz nichts ändern. Die Deutschen waren da lange Zeit verwöhnt, jetzt ist es eben anders. In Italien kann man auch nicht mal eben vier Wochen Karibik und Hauskredit machen.

      Dafür sind die Zinsen sehr günstig. Muss man auch sehen.

    • Die Normalität einer Finanzbubble
      ist keine. Es ist eine Anomalie, die sich ausbreitet und allmählich für Normalität gehalten wird. Das besondere und womöglich historisch einmalige ist, dass Zentralbanken permanent artifiziell niedrige Zinsen erzeugen, um Staatspleiten zu unterdrücken. Daher das lange zeitliche Anhalten der monetären Expansion mit entsprechenden Folgen.

      Kausalität: Renditen von Anlageobjekten passen sich dem Nullzinsniveau an. Bei nahe 0% Rendite der wichtigsten Hauptanlageklase Staatsanleihe „sicherer Zins“ ist im Grunde jeder beliebige Preis gerechtfertigt. Bei extrem niedrigen Zinsniveaus übersteigt die Nachfrage fast automatisch das Angebot, was die Preisspirale vorantreibt.

      Bei Immobilien ist das im Gegensatz zu Aktien besonders problematisch. Für die Bevölkerung wird das Leben in den Städten, den bervorzugten Spekulationsregionen zur Hölle. Ein steigender Teil kann sich weder Mieten leisten, noch Kredite zum Immobilienerwerb in der notwendigen Höhe ohne inakzeptable Risiken aufnehmen. Selbst wenn, es wäre kontraproduktiv. Die berufliche Mobilität ist gleich null, da ein Tausch von Immobilien nicht ohne extreme Verluste möglich ist. Transaktionskosten >10% pro Kauf oder Verkauf konsumieren gigantische Summen. Immobilienkauf ist eine Investition, aber keine Wohnform. Es wird häufig verwechselt.

      In Summe handelt es sich um eine brutale Umverteilung von unten nach oben. Ein Enteignunsprozess von gigantischen Dimensionen. Anfängerwissen der VWL ist, dass das auf jede Inflation zutrifft: Güterbesitzer profitieren. Diejenigen, die von Erwerbseinkommen leben müssen, werden methodisch in Richtung Existenzminimum geschoben.

    • „Für die Bevölkerung wird das Leben in den Städten, den bervorzugten Spekulationsregionen zur Hölle.“

      Erstens gibt es auch viele Bestandsmieten und 2. übersieht man die Lage derer, die Vermieter dadurch besser leben. Ist das nichts?

    • Titel eingeben
      Schauen Sie die Preise in anderen weltweiten Ballungszentren an,
      da ist z.B Berlin mit seinen jetzigen Preisen noch “ preiswert“
      Sehr extrem ist es in Shangai, Peking gemessen am Durchschnittseinkommen.
      Die Bubble wird durch das billige Geld aufgeblasen.
      Solange nur die, die zu teuer gekauft haben betroffen wären, wäre es kein Problem, aber leider wird dies so nicht sein.
      Wer Zeit hat schaut zu und kauft, wenn alles auf den Markt geschmissen wird.

    • In Berlin steigen die Einkommen bei den Käufern ähnlich schnell wie die Preise. Es fallen halt manche raus, die vor 10 Jahren noch hätten kaufen können und einen für verrückt erklärten, wenn man dazu riet.

    • was soll's
      Die weltweite Schuldenlast steigt und steigt.

      2016 sind es 215 Billionen Dollar. vor der jüngsten Finanzkrise
      2006 betrug die Schuldenlast noch 144 Billionen Dollar. Weitere
      10 Jahre zuvor ledigloch 63 Billionen Dollar.
      Während die Weltwirtschaft noch über drei Prozent pro Jahr
      wächst.
      Demnach kann das Wirtschaftswachstum nicht mit dem
      Schuldenwachstum mithalten. Immer mehr Kredite und Schulden
      müssen eingesetzt werden um Wirtschaftswachstum zu generieren
      ( Tichys Einblick entnommen).

      Da vergeht einem das Lachen über Afrikaner, die meinen, wenn sie nur
      genügend Kinder für die Altersvorsorge in die Welt setzen, regelt sich
      das mit dem Wirtschaftswachstum von ganz alleine.

    • Nicht jeder empfindet es als Streß, dass die Immobilienpreise steigen
      Als das erste Kind vor ein paar Jahren nach München zum Studieren ging, war das ein gute Gelegenheit, die flüssigen Mittel vernünftig anlegen zu können. Ein Zimmer mehr, das untervermietet werden kann und das Kind bezieht direkt ein Einkommen, das legalerweise nicht versteuert werden muss, weder von den Eltern noch vom Kinde. Außerdem läßt sich eine familiengeeignete Wohnung später besser verwerten oder nutzen als ein eine einfache Studentenbude. Immobilien auf dem Lande sind billiger aber langfristig eher keine Anlage.

      Ich kenne verschiedene Leute, die vor Jahren gekauft haben und sich jetzt nicht ärgern. Für den, der jetzt aus einem Durchschnittseinkommen etwas kaufen will, ist es natürlich bitter.
      Aber das sind eben die Zauberlehrlinge aus der Politik, für die eine Bilanz genauso unverständlich ist wie einfache physikalische Zusammenhänge.

    • Die Zahlen erzählen die Geschichte
      Median-Bruttoerwerbseinkommen ca. 2700 EUR
      https://de.statista.com/themen/293/durchschnittseinkommen/

      Staatliche Abzüge in Form von Sozialversicherungen und Steuern für einen Single: Ca. die Hälfte laut soeben veröffentlichter OECD-Studie. Es verbleiben 1350 EUR.

      Beispiel Frankfurt am Main: Auf dem offenen Markt ist eine Zweizimmerwohnung kaum unter 1000 EUR Warmmiete zu haben. Soziale Wohnungsbaugesellschaften mit günstigeren Preisen haben jahrelange Wartelisten. Die Wohnung ist der mit Abstand bedeutendste Ausgabenposten. Mit der Tendenz, schnell weiter zu wachsen.

      Es verbleiben diesem Arbeitnehmer mit einem völlig normalen Einkommen rechnerisch 350 EUR zur freien Verfügung. Er liegt damit auf Hartz IV-Niveau. Als Alleinverdiener eine Familie zu gründen, macht nur bedingt Sinn, da selbst per Ehegattensplittung und Kindergeld die verfügbaren Mittel zu einem Leben am Existenzminimum führen können. (Wobei das Ehegattensplitting gemäß grünlinker Gerechtigkeitsdurchsetzungsideen wackelt).

      Anders gesagt: Wer keine Latifundien oder andere Erbstücke sein eigen nennt, ist durch die EZB-gesteuerte Immobilienpreisexplosion einem Verarmungsrisiko ausgesetzt.

    • Niemand hat etwas gegen sozialen Wohnungsbau – aber glauben Sie denn, der Anstieg wäre so deutlich ohne Migrationsbewegungen? Zuerst innereuropöischer Arbeitszustrom und Sozialtourismus, dann Merkels Einladung. Ohne die letzten 10 Jahre gäbe es das Problem nicht.

    • Bubbles finden beliebige Anlässe, aber sie haben keinen realwitschaftlichen Grund
      Das war so bei der Ölpreishausse bis 2008, genauso wie bei den Immobilienhaussen in USA, Spanien und Irland bis 2008. Der extremste heute bekannte Fall ist die chinesische Immobilienbubble. Dort werden leerstehende Wohnungen von Privaten per Kredit auf Vorrat gekauft, die schonungshalber nicht vermietet werden, oder auch mal ganze Geisterstädte. (In Spanien war das bis 2008 genauso). Die Preissteigerungen haben nur sehr bedingt, großteils gar nichts mit realem Bedarf zu tun.

      So weit sind wir hier nicht, aber ob die staatlich erzwungene Immigration die Preisanstiege in Deutschland erklären kann, kann man bezweifeln. Die bekannten Umstände bei spekulativen Exzessen in einer artifiziellen Niedrigstzinsumgebung legen nahe, dass es sich bei dem Verweis auf die Immigrationi um eine der spektakulären Pseudo-Begründungen handeln könnte, ähnlich wie der um 2008 pseudo-wissenschaftlich bewiesene „peak oil“.

      Ein erstes Indiz dafür, dass keine Knappheit existiert, die solche Preisanstiege wirklich erklären könnte, ist die in Deutschland auf Rekordhöhen gestiegene Bautätigkeit.
      https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article154840849/Warum-Wohnungen-auf-Dauer-knapp-bleiben-und-teuer.html

    • Naja, lassen Sie die Syrer jeweisl 4 Verwandte nachkommen plus dann noch ein paar Hochzeiten, und Schwupps brauchen Sie in Deutschland über die nächsten Jahre 500.000 neue Wohnungen. Aktuell kommen dann noch jedes Jahr 200.000, die wir nicht als illegale Invasoren rauswerfen und die auch nicht unter Brücken schlafen. Da können Sie lang und viel bauen. Es wird nicht reichen. Ausser man baut eine Mauer und flutet Berlin dann mit denen.

    • Titel eingeben
      Zuletzt Schäuble und zuvor immer auch Mama Merkel haben die Einwanderer streng aufgerufen, evt. auch mal bei entsprechender Möglichkeit darüber nachzudenken, in den nächsten Jahren eine Ansiedlung in ländlichen (ostdeutschen) Gebieten in Erwägung zu ziehen oder sich sowas einmal kurz bildlich bzw. nicht vorzustellen.

      100% der Befragten haben sich danach für eine Wohnung oder ein Haus in einer deutschen Großstadt entschieden.

      Und irgend ein guter Geist hat mich gehindert, die paar Lappen Land, die meine Vorfahren mir im hamburger Alstertal hinterlassen haben, zu verscheuern.

      Ich möchte mich an dieser Stelle einmal bei che1949, seinen steuerzahlenden Claqueuren und allen politischen Parteien, die bei der Vermögensbildung des Volkes mitwirken, von Herzen bedanken.

      Ich komme gerade von Curacao und fliege nächsten Monat nach Hawaii (kein Scherz). Das hätte ich ohne Eure Hilfe nie geschafft.

      Noch wer ein Tässchen Tee oder 400qm für 250k? (Die Süd-West-Lappen sind allerdings reserviert)

    • Ich würde auch nicht der einzige Bayer unter 40 Hessen oder 4 Sachsen sein wollen, oder auch nur unter 2 Uckermärkern.

  78. Titel eingeben
    FJ45 sagt:
    11. April 2017 um 14:32 Uhr

    Titel eingeben
    Herr v. Goslar,
    ein weiteres Zitat von Warren Buffett :

    „My friends and I have been coddled long enough by a billionaire-friendly Congress. It’s time for our government to get serious about shared sacrifice.“ – Stop Coddling the Super-Rich, by Warren E. Buffett, New York Times 14. August 2011″
    http://www.nytimes.com/2011/08/15/opinion/stop-coddling-the-super-rich.html

    Auch sein Vermögen (90%) spendet er.

    Nachschlag Herr v. Goslar,
    Ihr aus demZusammenhang gerissenes Zitat, geistert ja schon ewig durch`s Internet , gerne von der linken Seite geliefert, gibt ja scheinbar viel her….
    stammt aus dem anual report von Birkshire aus dem Jahr 2003
    http://www.berkshirehathaway.com/2003ar/2003ar.pdf

    Dazu noch dies:

    http://www.nytimes.com/2006/11/26/business/yourmoney/26every.html?_r=0

    und dies

    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A36368-2004Mar6.html

  79. Grass, Böll, ’68, Udo Jürgens, Zeit
    uva haben den Boden für modernes, linksliberales Denken gepflügt. Don A. und seine hier geouteten Orgiengenossen waren die Zugtiere am Pflug, als es darum ging, die spießigen alten Werte des sogenannten Muffs der Bonner Republik unterzupflügen. Das Resultat sind die Klatscher bei den ör Talkshows, die Ovationen für Merkels Politik, die Lindenstraße. Jetzt reiben sie sich die Augen und brüsten sich trotzdem noch ihres libertären Rebellentums.

    • Wann war ich jemals für Merkel?

    • Don! – 20:45
      Das würde ich nie behaupten und Sie dann auch nicht lesen. Mir geht es darum, dass der Zusammenhang zwischen der damaligen kulturellen Avantgarde und dem heutigen Mainstream anerkannt wird. Und bei der damaligen Avantgarde wollten wir (fast) alle dabei sein, die einen mehr, die anderen weniger. Heute haben wir den Salat, und es besteht kein Anlass auf einen stolzen Rückblick und darauf, die Adenauer bis Schmidt-Zeit pauschal als muffig zu denunzieren (den Muff gab es. Auch!). Ich traure, so wie Sie offenbar, der alten, bildungs- und leistungsorientierten Sozialdemokratie nach (deren Protagonisten nennt man in linksliberalen Kreisen faschistisch, ich bin Zeuge). Ihr verdanke ich, in Hessen aufgewachsen, das, was man einer Gesellschaft verdanken kann.

    • Nehmen Sie sich einen Nick, mit „Gast“ rede ich nicht.

    • " Böse Gast"
      Udo Jürgens ???? Echt ?

      Das ist jetzt schon der zweite Oxymoron in der letzten halben Stunde, wobei der mit der Elite Uni lustig und intelligent war.
      Ihren will ich lieber nicht klassifizieren, sonst schmeisst mich Don raus…

      Udo Jürgens, und „libertären Rebellentums“…. auf sowas muss man schon erst mal kommen

  80. Merkels Erfolgsrezept
    Merkel hat in Rahmen ihrer Sozialisation im SED-Staat viel gelernt, was ihr dann später in ihrem Aufstieg in der Politik nützlich war: Opportunismus, Heuchelei, Tarnen und Täuschen, Ausschaltung von Konkurrenten im Kampf um Positionen und Privilegien. Usf.

    Politisch hat sie vor allem gelernt, was es bedeutet, ein Satellitenstaat in einem Imperium unter Hegemonie der sowjetischen Regierung und sowie der KPdSU zu sein.

    Merkel hat daher die realen Machtstrukturen im US-Imperium schnell durchschaut und sich entsprechend politisch verhalten.

    Die Vasallenstaaten in einem Imperium stehen unter der Herrschaft des Hegemonialstaats und deren Regierungen sind „Marionettenregierungen“.

    Ein Imperium besitzt eine herrschaftsstrukturelle Selbsterhaltungslogik.

    Das hat ein Alexander Dubček 1968 erfahren müssen. Und ein Salvador Allende und viele seiner Anhänger bezahlten für den Versuch, entgegen US-imperialen Interessen zu handeln, mit ihrem Leben.

    Auch politische Morde sind in diesem Zusammenhang zu betrachten und Namen wie Alfred Herrhausen, Aldo Moro und andere nennen.

    Ein imperiales System wird immer sowohl nach außen wie innen mittels Gewalt aufrechterhalten.

    Die westliche Staatengemeinschaft ist ein imperiales, transatlantisched System. Alle Versuche, sich aus dem System abzuspalten und eine nationale Politik zu betreiben, sind sowohl gefährlich wie auch illusionär. Letzteres werden auch die Anhänger von Le Pen erfahren.

    So wie Alexis Tsipras und François Hollande ihre linken, sozialpopulistischen Programme nicht umsetzen konnten, wird auch Le Pen ihr national-populistisches Programm nicht umsetzen (können).

    Die rechten oder linken populistischen Reformversprechen sind nichts anderes als Wahlpropaganda und Illusionen, weil dabei die geopolitischen Machtverhältnisse ignoriert werden und so getan wird, als sei eine souveräne nationale Politik möglich.

    Das gesamte Wahltheater ist nichts weiter als Demokratie-Simulation, so als könnten die Untertanen durch ihr Wahlverhalten die zukünftige Politik verändern.

    Wie Müntefering sagte: „Wir werden an den Wahlversprechen gemessen – das ist unfair.“

    Weil die realen Machtverhältnisse hinsichtlich Geld-, Militär- und Medienmacht so sind, wie sie sind, wird eine Frauke Petry nie die Chance haben, Kanzlerin zu werden.

    Eine Angela Merkel wusste, dass sie nur solange Kanzlerin bleibt, solange ihre Politik den Interessen der Mächtigen entspricht.

    War die Interessenlage unklar, hat sie abgewartet und ggf. ihre Entscheidung revidiert.

    So wie es Joschka Fischer in einem Spiegel-Interview formulierte:
    „Frau Merkel hat nur beobachtet, wie die Mehrheiten ausfallen. Frau Merkel schwamm wie ein Korken auf dem Wasser.“

    Das war und ist ihr Erfolgsrezept. Und deshalb wird sie die nächste BT-Wahl gewinnen. Dafür werden die Medien schon sorgen.

    • Da ist jetzt aber schon a bissl Verschwörungstheorie am Werk .
      .
      .
      Dass die ganze westliche Welt unentrinnbar im Griff der, weiß nicht,

      ,,Ostküste“

      wäre, und alle Wahlen, etc., nur ein Kasperletheater ohne jede Macht,

      und NIX sich ändert, wenn der Hegemon nicht zustimmt, sonst gibt es

      politischen Mord, oder
      Flugzeugträger erscheinen am Horizont,

      ist mir echt zu weit hergeholt.

      Dass Merkel ihre Stasi-Kurse optimal verarbeitet, ja, aber ohne die Eunuchen in der CDU wäre sie längst

      ein übler Teil der Geschichte.

      Es ist die Berufspolitik in diesem und anderen Ländern, die Politspacken ohne Rückgrat und wirkliches Hirn,

      die den eklen Brei anrühren, an dem wir ersticken.

    • So ist es
      Ihrem Beitrag kann ich nur zustimmen, wir werden bei der Wahl gar nichts ändern, konnten wir noch nie. Momentan weiß man nicht, was wünschenswert wäre, weiter so mit Merkel, wir kennen sie, keine Bindung an Wahlversprechen oder ein Schulz, der auch noch das letzte Hemd verteilen will, das ihm gar nicht gehört. Wir stolpern so oder so dem Untergang entgegen, ein Schrecken mit Ende wäre in allen Belangen zu bevorzugen.

    • Chapeau, @H. v. Goslar!
      Vor fast zwölf Jahren habe ich mich mit (besser: von?) Nachbarn entzweit, weil die so über die von ihnen gewählte erste! deutsche!! Frau!!! als Kanzlerin!!!! gejubelt haben. Seit 1999 habe ich diese Frau für eine hinterhältige² gehalten, bisher habe ich keine Gegenanzeichen gefunden.
      Mein Mann und ich sind vor sieben Jahren ausgewandert. – Na, auch eine Lösung, aber wir sind hier meist sehr zufrieden. Nachbarn? – Weit weg…

    • Herr Moser, das ist keine Verschwörungstheorie,
      das ist einfach so. Nachzulesen bei Gore Vidal, den ich dank des Blogs hier für mich entdeckt habe. Falls Sie es nicht kennen, fangen Sie mit dem schmalen Taschenbuch Ewiger Krieg für ewigen Frieden von Vidal an, das erklärt schon fast alles und arbeiten sich dann durch sein Werk. Ich bin gerade dabei, 7 weitere Bücher von ihm zu lesen und kann Ihnen durchweg Lesegenuss versprechen.

      Wahlen haben noch nie etwas verändert, ja nicht einmal die letzten US-Wahlen. Trump agiert allmählich so, wie es CIA, FBI, NSA u.a. wünschen, ja man möchte meinen, Cheney und Rumsfeld sind wieder in Amt und Würden.

    • Korken auf dem Wasser
      Das lässt sich alles diskutieren, aber wäre es dann nicht interessant zu erfahren, an welcher Leine der Korken hängt?

      Wer berät die Dame wirklich?
      Bismarcksches Format erreicht sie ja wohl kaum, wie ihre rhetorischen Fähigkeiten erkennen lassen.

      Wer also zieht und zupft da an der Leine?

    • Gore Vidal
      … kann man selbstverständlich lesen. Man findet allerdings alles was man dringend wissen sollte, teils bereits seit Jahren auch im web. Aus verschiedenen Quellen, darunter Historiker- sowie Original-Aussagen von Politikern verschiedener Parteien in Ton und Bild.

    • Vidal schließt ja die Suche im Web nicht aus
      @K. Beljau

      und das, was ich bei Vidal lese, war mir zum großen Teil bekannt, manches vermutete ich und werde nun bestätigt.
      Vidal kam ja erst vor ungefähr zwei oder drei Wochen in mein Leben, was meinen Sie, woher ich meine Infos habe? Bin allerdings durch völlig unzureichende Beherrschung der englischen Sprache (meine Kenntnisse sind fast 60 Jahre alt) beim Lesen auf die google-Übersetzung angewiesen, die mal mehr, mal weniger gut ist. Fremdsprachige Videos sind für mich also nicht sehr ergiebig, ich kann einfach nicht folgen. Aber davon abgesehen gibt es genügend zu lesen und das gelesene Wort ist mir allemal lieber als das gehörte.

    • Koalition schwarz-blau
      ich würde mich nicht wundern, wenn die Wendehälsin auch mit der AfD koalieren würde. 1. Hätte sie dann dem Schulz gezeigt, wo der Bartel den Most holt und 2. die Petry und die einzige Opposition neutralisiert. Es würde prima ihr „Korken“-Verhalten passen. Dann kann die Staatsquote langsam an DDR-Niveau angepasst werden.

    • Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen – das würde die AfD umbringen.

    • Beljau
      Wenn sie mal Vidal lesen, werden sie recht schnell merken, dass Geschichte zu lernen, sehr, sehr unterhaltsam sein kann.
      Die USA haben nicht sehr viel zu bieten, aber einige der Autoren sind schon sehr beeindruckend.
      Da ganz oben, bei Vidal, Philip Roth, John Updike oder Cormack McCarthy, da gibts in DE nicht viel…

  81. Dorfklatsch im Schwäbischen...(Unter-und Oberland gleichermaßen)
    über einen älteren bisherigen Junggesellen, der eine junge Frau heiratet: „Der kommt mer grad vor wie oiner, der obedengt en oigene Schiaßplatz haa muaß, au wenn´d Munizio allmählich knapp wird.“
    .
    Geheiratet wird auch im Schwabenland, aber eher diskret. Echte Schwaben werden Sie nie mit „Just married“-Schildern am Auto oder gar mit einer Dosenschleppe und selten mit Hupkonzert erleben. Protestantische Schwaben, so der Erforscher schwäbischer Alltagskultur, Thaddäus Troll, täten sogar so, als seien ein Teil der ehelichen Pflichten, der Sex „net dr wert“, der „Sitz der Wohlluschd gar daas greschde Hendernis fir die Erlangung der äwichen Sälichkait.“
    .
    Andere, praktisch die wichtigsten wirtschaftlichen Parameter für das Zustandekommen von schwäbischen Eheunionen hatten @ Philomena aus dem alemannischen Allgäu und @ Django der Neckarskipper unterhalb der Lauffener Schwarzriesling-Steillagen hinreichend beschrieben.
    .
    Nachdem unsere fast benachbarte alte Gemeindehalle wegen verschiedentlichem Vandalismus von noch nicht ganz so lange hierseiender Clans kasachische, nahöstlicher sowie balkanischer Provenienz bei Hochzeitsfeiern nicht mehr vermietet wird (außer an ortsansässige Vereine) kommen wir nur noch selten in den „Genuß“ von hupenden Fahrzeugkolonnen der Ausmaßen der Räderteile einer Panzerdivision alter Gliederung mit zwei Brigaden in Verbindung mit zugestellten Grundstückszufahrten, nächtlichen Feuerwerken und skipetarischer Hirtenmusik bis in die Puppen.
    (DdH)

    • Der Bayer als ein solcher ist halt nicht gschamig.

    • DdH, das Urallgäu,Albegöuwe,nannten es die Alemannen,
      …befindet sich ja im ehemaligen Landkreis Oberallgäu.In St. Gallen befinden sich Dokumente von 817, die das besagen.(Albigauge,Albigoi) Dann kam Bruno Merk mit seiner Gebietsreform und das OA reicht nun bis 25km nördlich von Kempten zu den Moosdappern.;-)Alles wurde strategisch erweitert unter dem Überbegriff Allgäu in blauem Quadrat mit weißer Schrift als Marke.

    • @Philomena
      Meinen Sie das Ostallgäu (OAL)?

  82. @ colorcraze - Ah wg. schwedischer Migratenabwehr - sie soll weitergehen, trotz Schengen - wurde
    nun zum x-ten mal verlängert. Mehr oder weniger heimlich still und leise.

    Auch das da oben bleibt mehr oder weniger unter uns. FAZ, spon, zon, Südkurier – keiner bringt was.
    Interessanterweise nicht mal die englischsprachige Webseite des schwedischen Innenministeriums. Alles hoch schambesetzt.

    RT hat was:

    https://www.rt.com/news/376006-sweden-extends-border-control/

    Ausserdem ist es schon auch eine Nachricht, wenn der schwedische Premier nun ausdrücklich sagt, es werde unter keinen Umständen eine Rückkehr zur Masseneinwanderung 2015 geben.

    Schäubles Drohung mit der Degeneration scheint ihre Schockwirkung auf die Weltöffentlichkeit langsam einzubüßen. Liabs, arms Wolfgängle, Dein Drohpotentiel erodiert offenbar! Herrgottzack!

    • RT? Wuaaah. BRRRR.

    • Über die Schweiz kommen 4x mehr,
      als voriges Jahr, Frau Simon. Das habe ich der Tageszeitung entnommen.Die schicken auch niemanden an ihrer Grenze zurück, winken durch.
      Wissen Sie, was für mich das Schlimme ist? Merkel hat gute Umfragen, trotz alledem. Das kann ihr ja nur zu Kopf steigen, TDV hat recht.

    • Vorhin las ich von dramatischen Anstiegen aus angeblichen „da kan man keinen zurückschieben“-Ländern Schwarzafrikas, die unsere Schlepperfreunde vor Libyen abgeholt haben.

    • Die Rede war von ungefähr 30 Millionen
      die darauf warten, ins gelobte Land zu kommen. Solange die EU mit ihren Schleuserprogrammen im Mittelmeer weitermacht, sehe ich kein Ende dieses Tsunamis. Dass die Grünen sich weigern, Tunesien, Marokko und wer war’s noch zu sicheren Herkunftsländern zu erklären, ist makaber. Das sind Urlaubsländer oder ist unterdessen eine Reisewarnung ergangen?
      Komischerweise regen die sich nicht über die Saudis auf, die den Jemen bombardieren, der Flüchtlinge in Lagern untergebracht hat, die wahrscheinlich noch immer zu wenig zu essen bekommen. Die Scheinheiligkeit kennt keine Grenzen, zumindest nicht bei den Grünen.

      .
      @Philomena
      Von der Schweiz, also von Basel nach Weil zu kommen, ist denkbar einfach. Man setzt sich in die Bahn und fährt rüber, die Schweizer wären doch saublöd, würden sie die Reisewilligen aufhalten wollen. Die müsste man dann ja alle wieder ausschaffen.
      Und Sie wissen doch, wer Arbeit kennt und sich nicht drückt…

      Dafür wäscht der Herr Marx Karfreitag 12 Flüchtlingshelfern die Füße. Das ist doch mal ein Zeichen… ob dann Bärchenwerfer vorm Kirchenportal stehen?

    • Gemach, Don, gemach....
      Das Wetter fängt doch gerade erst an angenehm für die Schiffahrt zu werden. In dem von mir verlinkten New Yorker Artikel war das Business in Libyen doch genau beschrieben. Und bei den jetzigen Preisen, da kommen in der Hochsaison für solche Kreuzfahrten auf engstem Raum keine kleinen Taschendiebe, da kommt die Creme de la Creme der Mafia aus den Slums von Lagos!

      Und Horstie wird, wie im letzten Jahr auch, an der Grenze strammstehen und… zuschauen.

    • Noch was....
      Was soll denn an RT schlimmer sein als an den Öffentlich-Rechtlichen?

    • Na, ein paar Unterschiede gibt es schon noch.

  83. Danke Don für den Lacher des Abends
    Merkel sagte, die Kanzlerin hätte die Lage unter Kontrolle.

    Merkel spricht von sich in der dritten Person, das ist zu schön… und erklärt manches.

    • Ich frage mich, was für ein Mensch man sein muss, nach diesem Versagen noch schlafen zu können.

    • @ R Simon wg. R. Sieferle - - und @Don Alphonso wg. Schwedischer Grenzkontrollen und medialer Folge
      = „BRRRRR“ wg. RT – das klingt fast wie BR. Musst ich lachen!

      Jetzt e bissl seriöser: Die schwedischen Grenzkontrollen werden offenbar auch über den Februar hinaus fortgeführt. Aber keiner vermeldets. Die früheren Fortsetzungen der Grenzkontrollen in Schweden wurden ebenfalls nicht vermeldet, werden aber immerhin im Nachhinein vom Innenministerium bestätigt.

      Ich spekuliere jetzt mal: Was, wenn die Fortsetzung der Schengen-widrigen Schwedischen Grenzkontrollen in drei, vier Monaten wieder bestätigt würden vom Schwedischen Innenministerium? Dazu zwei Dinge:

      1) Ich halte das für sehr wahrscheinlich – so ist es offenbar schon jahrelang. Das Schwedische Innenministerium hat nun eine Liste der Verlängerungen online – es sind – seit 2011 wird da gezählt – deren fünf oder sechs, je nach Zählung.

      http://www.government.se/press-releases/2016/06/border-controls-prolonged-until-november/

      2) Dann würde sich zeigen: RT hatte diese Meldung exclusiv.
      Man fragt sich natürlich aus vielerlei Gründen, was das wiederum soll?!

      Anzunehmen ist, dass die RT-Zirkulationsagenten (Marx, hehe) die Schweden u n d die EU in Verlegenheit zu bringen nicht so schlecht finden.

      Was aber ist eigentlich mit unseren Medien los, dass sie die nun wie gesagt auf der Webseite des Schwedischen Innenministeriums bestätigten fünf (!) oder so (können auch sechs sein) Verlängerungen der Schengen-widrigen Schwedischen Grenzkontrollen nicht berichten?!

      Ich gehe noch ein kleines bisschen weiter: Man braucht nicht gerade einen Top-Checker, um zu mal nachzuschauen, ob die Schweden nach wie vor Schengen-widrig ihre Grenzen kontrollieren. Warum macht das in den regulären Medien keiner?

      Conclusio: Erst die wie mir scheint offenkundigen Unterlassungen (oder Versäumnisse) unserer regulären Medien in dieser Sache machen in diesem Fall die Lücke für RT auf: Und so doof, diese nicht zu nutzen, sind sie bei RT einfach nicht.

      Übrigens: Auch der oben von mir zitierte Bericht der Daily Mail über die Aussagen des schwedischen Premiers Stefan Löfven über die Unmöglichkeit der Rückkehr zur Masseneinwanderung von 2015 ff. blieb hier ohne Echo – auch das wieder eine Steilvorlage für Verschwörungstheoretiker und Spinner aller Art, wie ich meine. Es ist doch so: Ein Verfolgungswahn schützt nur bedingt vor Unbill. Schon gar was solche Megaprojekte wie die EU angeht. Vom Migrationsdruck und der Magnetwirkung der Sozialstaatssysteme auf denselben mal nur diese Andeutung hier. Aber auch das ist ja nicht gerade Atomphysik, sondern etwas, was eigentlich auf der Hand liegt – –

      – – cf. Rolf Peter Sieferle: Das Migrationsproblem, Februar 2017 – kurz und bündig – und auch Sieferle kommt in den Großmedien nirgends vor. Dabei wäre das dringend geboten. Schon allein wegen seiner wunderbaren Schopenhauer- und Spinoza- und Houellebecq – Bezüge (ok, jetzt bin ich schon wieder nicht ganz ernst – aber ein wenig doch).
      @ Frau Simon – hat Ihnen der Sieferle auch gefallen?

      Ihr Merkel-Zitat atmet etwas vom Geist Honeckers, wie ich finde – – oder sie war einfach mal wieder saumüd…

      Ich gönnte ihr ja jede Menge frische Luft und freie Zeit – mit Wowi, der jetzt schon so viel Zeit hat, um mit der FAZ über heiße Luft zu ratschen… in die Komische Oper – und Schäuble gleich mit einladen – – ich würd’s ihnen echt gönnen.

    • Darauf könnte ich nun manches antworten
      aber Sie würden mir den Text editieren. Schauen Sie sich die Frau doch einfach im Laufe der Jahre an oder nur ein oder zwei Fotos aus ihren Anfängen und Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben.

      Kohl hatte keine Menschenkenntnis und als ihm langsam aufging, was er sich da an die Seite geholt hat, man sieht es auf manchen Aufnahmen von einem Parteitag, wie unwirsch er auf Merkel reagiert, war alles längst zu spät.

      Ich gehe davon aus, dass die Frau sehr gut schläft, ja allerbestens sogar. Beseelt vom demokratischen Sozialismus wird sie ihr Werk vollenden, komme was da wolle.

    • Wenn die Schweden nun begännen das zu tun, was in ihren Gesetzen steht,
      sickerten die, die dort weder angesehen noch gewollt sind von oben wieder über die offene Grenze zurück zu uns – oder sehe ich das falsch?
      Ich denke auch, dass Sieferle einen sehr klaren Blick hatte und auch in Finis Germania gut beschreibt, was läuft.
      Auch Klonovsky verlautbart schon am 23.1.2016, wie er die Sache sieht – und das überaus deutlich zu Ungunsten von ulF.
      Aber wenn wir nicht dagegen aufstehen, wenn diese lethargische Bräsigkeit, die an sedierte Alte erinnert, nicht endet?

      Ein Bild der Queen beim Besuch einer älteren Dame in einer Einrichtung spricht Bände – man sieht ihr die Fluchtgedanken hin nach Buckingham deutlich an…

    • .
      Als Merkel sagte, die > Kanzlerin hätte die Lage unter
      Kontrolle, da signalisiert sie, dass SIE im Ernstfall nix weiß.

      Man sollte nmM bei Angela Merkel auch nicht zu viel
      persönliche Macht vermuten. Sie ist halt abgebrüht.
      Mit ihrer gewissenlosen opportunisistischen Haltung
      (nu sindse halt mal da)
      ist sie eine willkommene Wirtschafts-Marionette.
      „Die Kanzlerin“ = McKinsey+Konsorten.

      Luthers Spruch: „Hier steh ich und kann nicht anders“
      wird sie sich wohl demnächst unter den Nagel reißen.
      Damit hätte sie dann den Schröder getoppt,
      nur ohne Brionianzug :-( Und ohne Sprachtalent.

      Dafür kommt dann der (schein-)heilige O bama,
      der ihr rhetorisch unter die steifen Arme greift.
      Spätestens dann ist das Wahl-Dingens gelaufen…

    • H. v. Goslar am 11. April 2017 um 19:35 Uhr über das Erfolgsrezept der Chancelerin
      Der Forenbeitrag trifft es eigentlich ziemlich gut. Es ist im wahrsten Sinne ein Teufelskreis. Die Frau wird solange im Sinne und nach Wunsch derjenigen „funktionieren“ und damit auch auf dem Machtsessel kleben, solange sie aus dieser (Hochfinanz-, Medienkartell-, Wirtschafts-/Industrie-/NGO-/Transatlantiker-) Ecke unterstützt und imagemässig gepampert wird. Und solange sie so linear (mit marginalen, den jew. Umfrageergebnissen geschuldeten, Abweichungen) funktioniert, solange geht auch das Spielchen der medialen Vergötterung (Mami kümmert sich) und dem Support derjenigen im Dunkeln, die man nicht sieht, weiter. Ein Teufelskreis! Wer kann ihn (hoffentlich bald) durchbrechen?

    • Herr Kief, Sieferle gefallen...
      ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Ich habe die ersten Seiten komplett und dann quer gelesen, er erschien mir in seinem Text schon recht weinerlich, was sich dann ja bis zum Suizid steigerte. Er hatte mit seinen Aussagen verdammt nochmal recht, aber was nützt heutzutage Recht haben, wenn man kein Recht bekommt, das auch öffentlich zu sagen, zu diskutieren, ohne sofort von den Ewiggleichen niedergebrüllt und diskreditiert zu werden?

      Das sind Zustände, die unsere Eltern schon erlebten und wir sind mittendrin, gleiches zu erleben. Und wie unsere Eltern tun wir nichts, um diese Zustände zu ändern. Wir sollten uns in Grund und Boden schämen und bei den Eltern Abbitte leisten, weil wir ihnen vorwarfen, nichts gewusst zu haben. Wir wissen, was abläuft und nichts ist anders als damals, welch ein Armutszeugnis für uns.

      Was die Schweden angeht, so sind sie wohl ein Fall gesteigerten Sozialismus, der auch noch nie zur Seligkeit geführt hat. Das wird nun schmerzhaft bemerkt, leider viel zu spät.
      Und ehe nicht in diesem Jahr sämtliche Wahlen durch sind, wird der Schengenraum offiziell beibehalten, darum meldet niemand einzelne Grenzkontrollen.

      Europa, die EU wird ja immer so gern mit Europa gleichgesetzt, könnte beunruhigt werden, das möge doch Juncker, Merkel und wie sie alle heißen, verhindern und die Einheitspresse gleich mit.
      Wir werden derart verarscht, dass es eigentlich überall krachen müsste, aber es bleibt so unheimlich ruhig.

      Sie bemerken meine innere Wut?

    • Ich bin ja gespannt auf die Wahlen in NRW – und das Absacken der Grünen ist auch ein Signal.

    • Der Wähler hat in NRW die Wahl zwischen Unfähigen, wie mir scheint -
      da ist kein Licht auf dem Wahlzettel, das sich wirklich anzukreuzen lohnt und das Hilfe verspräche, über alle Farben, von schwarz bis blau.
      Vielleicht gewinnt Sonneborn bzw. kommt über die 5% bei der Misere? Schlechter kann der es dann mit der Partei auch nicht mehr werden lassen.

      Ja – und Obama beim Kirchentag, wahlwirksam mit ulF vorm Brandenburger Tor – wahrscheinlich in der Abendsonne, weltweitausgestrahlt, my dear friend, die beste Kanzlerin aller Zeiten. Falschgoldglitzernd allemal.
      Aber glücklicherweise dauert es bis dahin ja noch ein paar eher unruhige Tage – und danach bis zur Wahl auch.

    • @Dieter Kief, Renate Simon... Danke
      Informative Unterhaltung, muss mich noch etwas mit den anempfohlenen Büchern unterfüttern.
      Nicht bei Radabfahrten von den Pässen, sondern zwischen den Ohren.

    • Don, die Wahlen in NRW
      werden allenfalls eine „GroKo“ aus SPD und CDU hervorbringen. Laschet kann hier nicht punkten, wie auch, so gänzlich ohne Profil und mit Dauergrinsen, Kraft hat abgewirtschaftet, wird aber wohl noch immer als halbwegs akzeptablere Version des MP gesehen. Die Grünen… ich weiß gar nicht, warum ich die überhaupt erwähne, Sie wählen die Partei regional, für mich ist sie so inexistent wie die FDP, auch wenn sie fürchterlichen Blödsinn veranstaltet.

      Aber wie ich den mündigen Bürger einschätze, wird er den Grünen wieder in den Landtag verhelfen, vielleicht der FDP auch noch. Obwohl sich Lindner mit seiner Aussage, seine politische Zukunft sähe er in Berlin, kaum beliebt machen kann und wer ist sonst noch in der Partei?

      Ein Unsicherheitsfaktor ist die AfD, dazu habe ich momentan gar keine Einstellung oder Ahnung, wie die sich schlagen wird. Mit Pretzell sehe ich kein Fortkommen, mit Renner auch nicht, der Mann ist ein kompletter Rechtsausleger und mit Pretzell völlig verfeindet, gut, wer ist das nicht, also ich habe dazu keine Prognose parat.

      Diese Rechnerei, ob AfD oder nicht, ist aber auch müßig, kommt sie rein, bleibt nur die GroKo, kommt sie nicht rein, wird evtl. die FDP mal wieder Schicksal spielen. Meine Güte, wie ich das an der Partei hasse und solange ich denken kann, nicht anders kenne.

    • Herr Kief
      Welchen „Marx“ meinen Sie mit „RT-Zirkulationsagent“? Den Bischof?

  84. @E.R.Binvonhier 10.4.17 12:11 "sind nicht in der Lage, Zölle auf Waren zu erheben.."
    Es gab sehr wohl Zölle, die in afrikanischen Staaten eingehoben wurden, vor allem auf Waren des täglichen Bedarfs. Sie sicherten den dort heimischen Betrieben das Überleben.

    Vorbei, vorbei. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist zusammengebrochen. Billiges subventioniertes Milchpulver schlägt wertvolle Milch, gefrorene Hühnerteile haben Geflügelbauern in den Ruin gebtrieben.

    Denn mit „Frei“handelsabkommen erzwang die EU die Abschaffung der Zölle. Andernfalls hätten die mächtigen Blumenzüchter keine Chance gehabt, ihre Waren in die EU zu exportieren.

    • ...
      @Ine Jezo-Parovsky danke, für die Information.
      Die EU scheint ein noch größeres Problem zu sein,
      als gedacht.
      Die mit Milchpulver und gefrorenen Hühnerteilen
      großgezogenen Afrikaner müssen jetzt in der EU
      alimentiert werden.
      Das macht die Propaganda der Willkommensklatscher
      einschließlich der Kirchen noch fadenscheiniger.

    • Man könnte aber auch mal darüber reden, was in Afrika aus eigenem Antrieb so schief läuft. Habe gestern über ein Kolonialmassaker an einem Stamm in Zimbabwe gelesen, das von einem schwarzen Despoten um ein Vielfaches überboten wurde und dessen Handlanger in GB trotzdem auf das alte Unrecht hinweisen und fordern.

    • ...
      D.A., Sie wissen doch: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es
      nicht dasselbe.
      Die afrikanischen Despoten stopfen uns nur die europ. Werte
      in den Hals.

      Die europ.Kolonisten haben sich wohl der in Afrika gängigen
      Praxis der Machtausübung allenfalls angepasst.
      Die bis heute anhaltende Verrohung in Südafrika oder Zimbabve
      haben sicher nicht die Briten importiert.

    • Auch für Sie
      Der Haus- und-Hofreiter hat ganze Arbeit geleistet, leider Murks.

      Hier ein paar Infos zu den geflügelten Zweibeinern.

      http://www.gefluegel-charta.de/blog/blogdetail/news/die-gefluegelwirtschaft-exportiert-unmengen-an-billigem-gefluegelfleisch-nach-afrika-und-ruiniert-dort-die-maerkte/

    • Unterschreiben für die eigene Tasche
      Aber die Handelsabkommen mit der EU werden doch nicht von den Kleinbauern abgeschlossen, damit sie vielleicht Hacken und Spaten ohne Zölle bekommen.
      Das sind doch genau dieselben lokalen „Eliten“, die das gesparte Geld für den neuen Dorfbrunnen (bezahlt von EU-Entwickungshilfe) gleich mal in die Schweiz überweisen oder eben ihre Rosen ohne Zölle in die EU einführen können. Die Arbeiter bekommen deswegen auch nicht mehr Geld, das wandert nämlich wieder in die Schweiz.
      Kurz gesagt, den lokalen „Eliten“ in vielen afrikanischen Staaten sind ihre Landsleute völlig schnuppe. Das geht so weit, daß man sie verhungern läßt, um dann von den Hilfskonvois hohe „Gebühren“ zu fordern, die dann auch wieder in die Schweiz wandern.

    • Afrika könnte man wohl mit Griechenland vergleichen
      zumindest was die Geldflüsse und deren Versickern angeht.

      Was Afrika aber fertigmacht, ist die Geburtenrate, die auch dank des Bill Gates gesunken ist. Leider kümmert er sich nicht um die überlebenden Kinder, bietet lediglich 100.000 Hühner, die dort aber niemand haben will.

      Die Geldeinsacker hat es dort immer gegeben, noch schlimmer wurde es, nachdem die Kolonialherren abgezogen waren, man unliebsame neue Herrscher wie Lumumba, die mit den Sowjets liebäugelten, auf Befehl von Eisenhower einfach umbrachte und dann solche Knallchargen wie Kasavubu einsetzte. Dessen erste Amtshandlung war ja damals die Bestellung güldener Betten in Frankreich, seine äußerst großzügige monatliche Apanage kam aus Europa und den USA. Ich erinnere mich lebhaft an die damaligen Zeitungsmeldungen über diese goldenen Betten und hat sich was geändert?

      Dann schaue man sich den Sudan u.a. Länder an, wie viele Menschen sterben dort, weil sich die Stämme untereinander nicht grün sind. Es ist nicht möglich, die wirklich ausreichend vorhandene Nahrung innerhalb eines Landes vernünftig zu verteilen, weil die Transportwege nicht stimmen. Das ist immer noch primitivstes Mittelalter mit Feudalstrukturen, aber wir haben uns versündigt…
      mir kocht so ganz allmählich die Galle hoch und mit ihr noch mehr Wut ob der Dummdreistigkeit einer Merkel.

    • Ja, ja... der Neger, des werd nix, mit dem!
      Bevo wir angesichts solcher Beweisaufnahem zum Schuldspruch kommen, bitte shcon auch ein klein wenig des deutschen Beitrages an der Weltlage gedenen?
      (Zum letzten Mal. Versprochen! Es passt halt so schön, heute morgen im Spiegel, zu dieser Diskussion)

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-nickt-neue-ruestungsexporte-in-die-emirate-ab-a-1143157.html

      DE kassiert 125 Millionen für die Waffen, na, von solchen Profiten kann man ja jetzt die Konsquenzen solcher Politik alimentieren, oder nicht?

    • Tyler, die 125 Millionen sind ein Tropfen auf dem heißen Stein
      die Rede ist von ca. 50 – 60 Milliarden, die uns die abenteuerliche Grenzöffnung oder besser gesagt Nichtschließung der Grenze jährlich kostet.
      Über so läppische Millionen verliert doch keiner mehr ein Wort, wir sind unterdessen, spätestens seit Griechenland, das Benennen ganz anderer Beträge gewohnt.

      Es weiß zwar kaum einer, wie viele Nullen eine Milliarde hat, auch ich müsste das jetzt erst einmal in Zahl aufschreiben und zählen, aber wir gehen lässig damit um, doch, wir schaffen das.

    • Renate, Missverständnis...
      Sie wissen doch, die Konsequenzen für DE sind für mich bedeutungslos.

      Wenn ich sowas zitiere, dann meine ich damit das permanente Geschwafel, „unsere“ Politik sei nicht die Ursache, habe nichts mit der Völkerwanderung zu tun!

      Ohne unsere Politik, keine Flüchtlingswalze, nur die üblichen ZUwanderer wie in den letzten 60 Jahren auch schon.
      Eine Million? NUR mit dieser Politik….
      Mir solls wie gesagt recht sein, wenn man meint das soll unbedingt so weitergehen, bitte…

  85. Resultat ...
    Die Tochter hat ein Mathematikstudium an der Univetsität Zürich erfolgreich abgeschlossen. Grüsse an den Direktor den deutschen Schule in İstanbul, der das Gegenteil behauptet hat. U are fucked der Herr Direktor … Und ich freue mich darüber, Sheisskerl …

  86. Ecce Homo
    Was für ein Mensch?
    Ein Funktionärsmensch, der sich nicht den Menschen, sondern einem
    wahnhaften „Geist der Geschichte“ verantwortllich fühlt.

  87. Jetzt muss ich auch mal reimen ....
    Beseelt vom Denken grüne
    sitzt der blonde Hüne
    in Sylt auf seiner Düne
    und schwelgt in Schuld und Sühne.
    .
    Wie greisslich ists in Afrika
    da hast Du Schuld
    das ist doch klar!
    .
    In Afrika indes hat Spass der starke Mann
    mit seinem grossen Weiberschwarm.

    • Polygamie ist nicht überall gestattet,
      weil zu viel Frauen, das ermattet.

    • "Ermattung"
      haengt auch vom Mann ab:
      http://blogs.discovermagazine.com/gnxp/2010/08/1-in-200-men-direct-descendants-of-genghis-khan/#.WO5wKLj_qUk
      Aber natuerlich koennte man(n) auch fragen, ob die Mongolenherrscher nicht noch etwas laenger Europa dominiert hatten, wenn sie weniger von ihren zahlreichen Frauen ermattet gewesen waeren.

    • @ Köstlich-Afrika? Viennoseries, sous l' autorisation aimable des textes de l´ EAV
      Ich erlaube mir, ein gewisses Gleichgewicht zum benachbarten Nahen Osten herzustellen.

      „Die Vermischung von Kulturen war noch nie ein Problem-
      gibt der Welt die rechte Farbe, macht sie bunt und schön –
      jedoch mancher Duselmane – um die and‘ ren geht es nicht –
      der hört nur auf die Banane, die aus seiner Hose spricht.

      Sei ein Mann, sei ein Mann, sei ein Mann – Mann oh Mann.

      Sei ein Mann, sei ein Rapper, dein Zuhause ist die Gang,
      aggromäßig, scharf wie Pepper, die Straße ist eng-
      tiefgelegter als sein Schlitten ist nur sein Respekt-Niveau,
      Frauen besteh´n für ihn aus Titten, einer Muschi und dem Po.

      Denkst du anders bist du schwul – in Klein-Istanbul.

      Guckst du hier, guckst du da- blondes Mädel, alles klar?
      Yo Mann, krass – wie denn, was -Willst du nicht ein bißchen Spaß?
      Jetzt geht’s ab – nicht zu knapp-Mach dich bereit

      Für einen kleinen Gang-Bang- der Sultan hätte Zeit

      Du bist gern bei jeder Talkshow, mit viel Gel in der Frisur,
      zeigst du uns den Kohlen-Keller deiner Macho-Frohnatur.
      Alle Frauen sind Schlampen, die mit dir zu Bette gehen
      Die kein Kopftuch brav und artig rund um ihre Rübe drehen.

      Doch wenn eine junge Türkin ihre Unschuld verliert-
      wird in Frankfurt und Berlin die Scharia eingeführt.
      Zuhause wartet deine Schwester, wie eine graue Maus
      Und die Liebe ihres Lebens sucht der Vater aus.

      Denkst du anders bist du schwul – in Klein-Istanbul.

      Guckst du hier, guckst du da-Yo Mann, krass – wie denn, was
      -blondes Mädel, alles klar?
      Willst du nicht ein bißchen Spaß?
      Jetzt geht’s ab – nicht zu knapp
      Mach dich bereit für einen kleinen Gang-Bang,

      der Sultan hätte Zeit

      Die Vermischung von Kulturen kann viel besser funktionieren,
      wenn die Gäste eines Landes sich ein wenig integrieren,
      die Frau geht nicht hinten und der Mann geht nicht vorn,
      beide gehen Hand in Hand, denn sonst nahet Allahs Zorn.

      Frag nicht: „Was denn, wie denn, wann!“, so steht’s im Koran

      Guckst du hier, guckst du da, blondes Mädel, alles klar?

      Yo Mann, krass – wie denn, was – willst du nicht ein bisschen Spaß?

      Jetzt geht’s ab – nicht zu knapp, mach dich bereit

      Für einen kleinen Gang-Bang- der Sultan hätte Zeit.
      .
      Diesen Song könnte ich mir, geschrieben in Merkelomanien, nicht vorstellen und ich kann nur hoffen, dass CR 00 nicht mitließt. Im Zugriffsbereich der „M“ verwirrt eher eine Helene Fischer die Sinne und BAP, Grönemeyer und Genossen setzen die Segel und lichten die Anker auf dem Narrenschiff, versperren die Gedankenstränge, die in der Alpenrepublik, leider auch mit fallender Tendenz, noch durchlässig zu sein scheinen (zugegeben, die Ostmark hat auch ihre Gröneweckers). Ansonsten kämen auch keine derart krassen „Tatorte“ wie mit dem Oberstleutnant Eisner und Major Bibi zustande, in denen die Willkommenskultur ihre volle Wirkung entfaltet. Unter Major Kottan war das ja nur milde angedeutet.
      .
      Derartige Tatort-Beiträge ( auch der aus Bremen damals) verwirren mich, weil sie nicht in das Bild passen, welche die Öffentlichen zu zeichnen haben.

    • Titel eingeben
      A guada hoits aus, um an schlechtn is net schad.

    • Titel eingeben
      „Köstlich“ sagt, nun muß ich an
      auch mal ein Gedichtchen ran.
      Schnell den Alfons angeschleimt,
      damit dieser mit mir reimt.

      Wer nach dessen Antwort fragt,
      der höre, was Don Alphons sagt:
      Polygamie ist nicht überall gestattet,
      weil zu viel Frauen, das ermattet.

      Ermatten tut auch dies Gedicht,
      weil daraus sehr viel Unsinn spricht.

      Drum merke, dass der starke Mann
      weit mehr als einfach reimen kann.

      Man glaubt es kaum, man fragt wie arm,
      ist so ein Spruch vom „Weiberschwarm“?

      Köst-Lich gefällts
      Der Don, der nickt
      Ich glaub, die beiden
      ham – gevögelt

  88. Meine Zustimmung, Frau Simon,
    zu Frauke Petry. Dabei ist die Frau ja nicht dumm, eigentlich.
    Mein Weiberkränzchen und ich haben uns auch gefragt, warum sie in dieser Situation auch noch schwanger wird? Denkt ER, er könnte sie ablösen? Zu lesen ist ja auch, dass er irgend jemandem Lohn schuldig geblieben sein soll.Und dann ist da noch was mit den Wohnsitzen…

    In Frankreich stänkert der linke Kandidat gegen deutsche Dominanz, was die Wähler wohl freut.
    Und Schäuble hat gesagt, dass er Macron wählen würde – was dem sicher das Genick bricht.Ach,@ Herr Dippel…

    • Ich denke, das denkt der Mann ganz sicher
      seine Frauke ist die Fahrkarte an die Spitze, solange er von der Partei nicht gestoppt wird. Die Aussage von Petry, Partei usw. seien für sie nicht alternativlos, spricht da Bände. Der Pretzell hat Dreck am Stecken und der färbt auch auf seine Frau ab, die ihren ja gerade abgeschüttelt hatte. Den Lohn schuldet er Michael Klonovsky, der heute wohl die Klage eingereicht hat und morgen auf Facebook ein ausgiebiges Statement abgeben will.

      Zu den französischen Kandidaten habe ich absolut keine Meinung, Fillon fand ich ganz sympathisch, den hat man ja wohl unterdessen fast gänzlich abgesägt, Macron würde ich nie nicht wählen, der kommt mir wie Pretzell vor, gleiches Kaliber und mir unsympathisch und Mélenchon kann ich nicht beurteilen, aber soviel Sozi muss nun wirklich nicht sein. Dass er gegen die Boche stänkert, was soll’s, er hat ja recht. Gab’s sonst noch männliche Kandidaten? Le Pen, ja mei, vielleicht schafft sie es, vielleicht auch nicht, nun hat sie sich ja mit einer Holocaustaussage mal wieder selbst den Boden weggeschossen. Wenn sie es schafft, wird sie auch noch gezähmt werden, hat man bei Trump ja auch schon fast geschafft.

  89. OT
    Jetzt wird’s heiter.

    Die Islamisten und die Antifaschisten streiten sich um die
    Urheberschaft bei Sprengstoffanschlägen.

    Der ideologische Rappel scheint in Deutschland Form
    anzunehmen.

    • Wir brauchen dringend Schlauchboote.

    • NRW
      und wie immer ist der failed state NRW mit vorne dabei. Gibt es eigentlich schon offizielle Reisewarnungen für das Bundesland? Hut ab, der Jäger hält sich tapfer.
      Aber es ist schön, wenn reiche Monegassen mal Einblicke in das westdeutsche Prekariatsleben kriegen, wenn auch nur für eine Nacht.

    • Vielleicht langt ja auch ein Auto vor der Tür, vollgetankt, und ein
      gepackter Notfallkoffer, mit den wichtigsten Unterlagen. Ob da Ausweispapiere dazu gehören ist seit September 2015 für mich nicht mehr so ganz klar.
      Ich glaube, ich gebe auf, wenn es schlimmer wird.

    • Generalbundesanwalt
      Wenn die melden, es liege vermutlich ein „islamitischer (!) Hintergrund der Tat“ vor, wird endlich klar, weshalb das alles mit dem Islam nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.

  90. .... unsere Kanzlerin sei doch irgendwie auch eine FRAU ...(steht im BLOG)...
    … was erst noch zu beweisen wäre …
    wirklich wissen tut´s keine(r)….(vielleicht am ehesten noch Herr Zucker)…

    … und apropos SCHLAFEN …vereehrter DON …

    … wer 24 Stunden /7 Tage die Woche/12 Monate usw…schläft …

    jedes Gehirn stumpft davon unweigerlich ab …

  91. Mais madame Simon!
    „….Cheney und Rumsfeld sind wieder in Amt und Würden.“
    .
    Weiter sollten sie sich jetzt aber nicht übers Geländer lehnen. Nicht daß hier auch noch weitere Wolfowitze, Perls, gar eine Weltanschauung in die Nähe der Vorgänge, auch der aktuellen, gerückt werden. Bei der Staatsraison, der sich ulF (ohne Not) unterworfen hat.
    (DdH)

    • DdH sagt "Bei der Staatsraison, der sich ulF (ohne Not) unterworfen hat."
      Staatsraison … richtig … auch ein bislang vernachlässigtes Thema. Denn schon vor längerem, IMO Anfang 2016 … Link müßte ich raussuchen, ließ uns N. unmißverständlich wissen: WIR werden beschützt. Durch den einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten. Wobei „ohne Not“ eine solche Aussage, speziell zu dem Zeitpunkt, eigentlicher eher NICHT nötig gewesen wäre. Meinen Sie nicht?

    • Der war doch gut oder?
      Haben Sie einen anderen Eindruck? Wenn man Bush, Cheney und Rumsfeld nun auch zu Kriegsverbrechern vor Gericht erklärt hat, was sie ja auch sind, so sind die beiden letztgenannten Herren noch lange nicht am Ende. Bush war williges Werkzeug in deren Händen, fehlt eigentlich nur noch Condoleezza Rice.

      Wenn ich mir die Begeisterung von ulF und UvdL ansehe, kann da nur sowas im Busch sein, das ist ja wie zu Irakzeiten.

  92. ossie-spectre supreme für playstation
    […] Und bö à bö legte sich ein dröger, dickichter Nebel*, der von den ZK-1.0- Margot -H-NahOstzonen-Gestaden herüberzog, über das Land** der einst blühenden, bunten Wessigemütswiesen.

    Die Abgesandte Margots streckte ihre Hände gen DM-Rhein-Bonn-Gegend und formte sie zu einer Magic-Raute, wobei sie, sich wippend in Trance versetzend, mit glanzfrei monostumpfer Stimme in den Wind betete: »Oh, Margot, laß mich dein Upgrade sein, blas deinen Odem durch dies Zeichen, auf das ein € und Mindestlöhne die Ungläubigen
    [zur Staatsmonokultureurokonsumgütergesundheitsfascholuschenkundeneinerleibescheidenheit] bekehrt! Grüß mir den Erich!« […]

    [ein Mangalachen ertönt, wenn versucht wird, die Ebene zu wechseln]

    ( »Will ich und will ich auch« Beta-Version 4.10.14, Plattform unabhängig, nur für Mitglieder des Genossen&GenossinnenKombinat GDR Berlin © 1989)

    *der sogar in den Asphalt der Straßen eindringt und sie zu Schanden macht
    **höhere Gebiete Bayerns ausgenommen

    https://www.youtube.com/watch?v=_THiV8cWU50

    • Alpenfestung halt. Und das Land wird am Main verteidigt und mit Franken und Schwaben haben wir Pufferzonen.

    • Von hier aus ist es leider nicht möglich,
      den Tegernsee abzupuffern,weil wir hier südlicher liegen. Sonthofen ist die südlichste Stadt Deutschlands und Einödsbach, südlich von Oberstdorf, der südlichste bewohnte Ort der Republik.
      Außerdem ist hier Sackgasse; denn die Walser haben sich immer geweigert,durch einen Tunnel nach Warth mit ihrem Heimatland verbunden zu werden.Juchuh!
      Jeder, der hier ‚rein kommt, muss auf dem selben Weg wieder ‚raus, will er nicht 2 kurvenreiche Pässe via Österreich benutzen.Also, 3x abgeriegelt, und wir haben alle. Das hat sich ‚rumgesprochen…

    • @Philomena
      Und gibt’s noch Grundstücke?

    • Wir sollten uns dringend an exakte geometrische Benennungen halten
      Kürzlich bemerkte ein aufgeweckter FAZ-post-Durchkommer, daß es sich bei den Merkelchen tiefenpsychologischer Signalgebung (ein anderer hier bei Don hatte die Attitüde wissenschaftlich erklärt) streng genommen nicht um eine Raute handele, sondern um die Figur eines Drachen (Summe von zwei rechtwinkligen Dreiecken mit ungleichen Schenkellängen und das gleiche noch einmal mit kürzeren Schenkeln, quasi als Dach).
      .
      Denn die Raute, so der Einwand, hätte vier gleich lange Seiten-und die könne man, selbst mit abgenagten Nägeln der Zeigefinger und den natürlich vorgegebenen Daumenlängen eben nicht bilden.
      (DdH)

    • Die Pufferzonen
      liegen in der Rhön und im Vogelsberg – zu Ihrem Glück.

    • @ Nahuatl,
      Oberstdorf sei zu, es kaufen sich auch Araber ein.Sonthofen hat wieder ein Baugebiet ausgewiesen.

      @ DdH, ja halt eine Salmiakpastille…
      Die Raute sei ein Ding zur Erdung und bei sich sein, die der Erika empfohlen wurde, las ich.

  93. Wendepunkt?
    Dass Muslime Kirchen sprengen und Christen schlachten, hat unsere Politdarsteller*innen bislang einen Dreck gekümmert.
    .
    Aber nun greifen beherzte Muslime offenbar das wahre Nationalheiligtum an – den Fußball. Ob Islamkriecherei und Masseneinwanderungsgeilheit sich noch rechnen, wenn man/frau die Fussballfäns als Wähler verliert?

    • Das ist noch nicht sicher – es können auch Antifas gewesewn sein.

    • Müsste man die Aktionen der Antifa auf ein Wort bringen,
      hieße das Wort: „feige“. Antifas greifen nur an, wo es kostenlos ist. Also etwa AfD-Mitglieder aus der dritten Reihe, bevorzugt ältere Frauen. Dafür reicht es mit dem Mut. Aber einen Bundesligaverein? Never ever.

    • Titel eingeben
      Wendepunkt ja. Aber nicht weil es gegen Fussball geht.
      Hier wurde Gewalt gegen Millionäre und den „Besitz“ von Millionären ausgeübt. Die Reaktion wird dementsprechend hart sein – egal wer es war.

    • Neu,stylish & einfach sagt am 12. April 2017 um 11:51 Uhr
      „Wendepunkt?“
      .
      Wie, wo? Gehört doch zu uns, mehrfach aus berufenen Mündern.
      .
      Aber was labern wir hier alle in gewundenen Worten darum herum wo doch die ostmärkische Band EAV alles in musikbegleiteten Texten längst aufgearbeitet hatte (ohne daß bisher Allahs klärenden Maßnahmen wie bei Charlie Hebdo erdulden zu müssen). Zum Beispiel auf yt=> hören Sie jetzt mal: “ Der Supertürke“,“Mein Gott“ oder „Sharia ho“und melden sich dann wieder hier.
      (DdH)

    • Einzelfall
      Unseren täglichen Einzelfall gib uns heute..

  94. Welchen Handlungsspielraum haben nationale Regierungen?
    @Renate Simon schreibt:
    „Wahlen haben noch nie etwas verändert, ja nicht einmal die letzten US-Wahlen. Trump agiert allmählich so, wie es CIA, FBI, NSA u.a. wünschen, ja man möchte meinen, Cheney und Rumsfeld sind wieder in Amt und Würden.“
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/04/09/mit-grossem-krach-in-die-perfekte-ehe-7574/#comment-157872

    Der Handlungsspielraum von nationale Regierungen ist abhängig von den realen Machtverhältnissen.

    So wurden Tsipras und Hollande deren Machtgrenzen aufgezeigt. Und das Gleiche passiert bei Trump.

    Von Seehofer stammt der Satz:
    Wer gewählt wird, hat nicht die Macht, wer die Macht hat, wird nicht gewählt.

    Die Macht von Regierungen ist begrenzt durch die reale „Power Structure“.

    Zum Beispiel hätte Merkel schon früher einen Mindestlohn einführen können. Aber da gab es den Springer-Konzern und die niedrig bezahlten BILD-Zusteller. Und Merkel wollte nicht gegen das Interesse von Elfriede Springer handeln. Weil Merkel wusste, dass sie die Springer-Medien benötigt, um wiedergewählt zu werden.

    Es gibt auch in einem Imperium durchaus Spielräume für eine nationale Politik. Jedoch darf diese nationale Politik nicht gegen die Interessen des Imperiums verstoßen.

    Dass Merkel die Grenzen geöffnet hat, hat eine nationale Vorgeschichte. Das deutsche Establishment und seine Medien propagierten schon lange ein Katastrophenszenario. Man denke z.B. an das Buch „Methusalem-Komplott“ (2004).

    Deutschland sei überaltert … Die Deutschen sterben aus … Deutschland fehlen Arbeitskräfte, daher seien die Renten nicht sicher. Usf.

    Hinter dieser Kampagne standen Interessen von Machtgruppen.

    Merkel handelte im Interesse dieser Machtgruppen. Die Massenimmigration wurde vom Establishment begrüßt. Entsprechend war die „Refugees Welcome“-Propaganda.
    Erinnert sei an die Bild-Kampagne:

    „WIR HELFEN
    So funktioniert die große Hilfs-Aktion von BILD
    Diese Politiker, Manager und Promis machen mit
    Mit der Aktion WIR HELFEN will BILD ein Zeichen der Menschlichkeit setzen. Wir wollen zeigen, dass Schreihälse und Fremdenhasser NICHT in unserem Namen grölen! Dass Deutschland ein Herz hat für Menschen, die Hilfe brauchen!“
    Bei Politikern, Managern, Prominenten findet die BILD-Aktion schon jetzt ein Riesenecho:
    Sigmar Gabriel (55), Vize-Kanzler und SPD-Chef
    Ursula von der Leyen (56, CDU), Verteidigungsministerin
    Schauspielerin Sophia Thomalla (24)
    Malteser-Präsident Constantin von Brandenstein-Zeppelin (62)
    Sängerin Vanessa Mai (23, „Wolkenfrei“)
    Hans-Peter Kröger (65), Präsident Deutscher Feuerwehrverband
    Werner Michael Bahlsen (66), Chef der Firma Bahlsen
    Frank Rosin (49), Star-Koch
    Johannes Teyssen (55), E.on-Chef
    Janina Kugel (45), Siemens-Vorstand
    Frank-Walter Steinmeier (59, SPD), Außenminister
    Julia Klöckner (42), CDU-Vize
    CDU-Vize Armin Laschet (54)
    FDP-Chef Christian Lindner (36)
    Thorsten Rolfes (53), Sprecher von C&A“
    http://www.bild.de/news/inland/fluechtlingshilfe/so-funktioniert-die-grosse-hilfs-aktion-von-bild-42369204.bild.html

    Dies alles geschah im Rahmen von nationaler Politik. Das hatte nichts mit den Systemerhaltungsinteressen des Imperiums zu tun.

    Diese Politik hat nicht nur Merkel, sondern das deutsche Establishment zu verantworten.

    Trump hat klar zum Ausdruck gebracht, dass er diese Politik der muslimischen Massenimmigration für völlig bekloppt hält.

    Was meinte Merkel damals im Herbst 2015 dazu:
    „„Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da.“
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article146898053/Die-Union-verweigert-Merkel-die-Gefolgschaft.html

    Warum ist Merkel noch da?

    Warum fordern das Establishment und die Eliten nicht einen Kurswechsel und die Ablösung Merkels?

    Warum unterstützen alle Parteien – außer der AfD – nach wie vor die Merkelsche Flüchtlingspolitik.

    Was ist los mit Deutschland?

    • Nackter Kaiser
      es ist immer das gleiche Muster, vom Geflügelzuchtverein bis zur Bundesregierung. Keiner steht auf und schwimmt gegen den Strom, weil die Mehrheit, hinter der man sich so gut verstecken kann, den Abweichler fertig macht. Das sind übrigens die gleichen Leute, die in ihren schwachen Reden zum Kampf für die Demokratie aufrufen, also gegen rechts. Die Demokratie ist in ihrem blinden Verständnis immer nur von rechts droht, auch wenn Polizisten angegriffen werden, und Autos brennen. Man darf auf Hamburg (G7) und den 1.Mai gespannt sein.
      Das ist los mit Deutschland.

    • "Was ist los mit Deutschland?"
      Sagen Sie es uns: Was genau ist an Seehofers Worten „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt. Und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ nicht zu verstehen?

      Man könnte schließlich auch fragen: Warum hat sich Obama bei Merkel für deren Flüchtlingspolitik bedankt, incl. Preisverleihung, zu der Merkel nicht erschienen ist. Und warum hat Trump jüngst deren „moralische Führung“ gelobt? Was macht Obama im Wahljahr auf dem Kirchentag?
      Oder gar:
      Wieso gratuliert Trump per Anruf persönlich zum CDU-Wahlergebnis im
      kleinsten Bundesland?

      Tatsache ist, unabhängig davon wie man sonst zu ihr steht:

      Merkel hat weder den weithin unbekannten kompletten 2+4-
      Deutschlandvertrag, noch den Truppenaufenthaltsvertrag zu verantworten. Und schon gar nicht den asbachuralten Deal zwischen Moskau und Washington, der schon zu Adenauer-Zeiten geschlossen wurde.

      Was mit „den“ Deutschen los ist, erfahren Sie aus 1. Hand entsprechend von Kohl und dem an den 2+4-Verhandlungen beteiligten Polnischen Vertreter. Oder von sonstigen Zeitzeugen oder auch aus Rote-Kreuz-Dokumenten.

    • Die Masseneinwanderung nach Europa propagierte die UN bereits 1990
      Friedman, Barnett und Sutherland tuteten ins gleiche Horn. Barnett verstieg sich zu der Aussage, dass Europa so zu durchmischen sei, dass die Leute allenfalls noch einen IQ von 90 haben, zum Arbeiten reicht es, aber zu blöd für höhere Aufgaben.

      Dazu kommt die bescheuerte Angst vorm „demografischen Faktor“, wobei dann gern übersehen wird, dass es uns am besten ging, als wir max. 60 Millionen waren. Heute sind es über 82, Tendenz steigend, auch dank der heftigen Reproduktionsrate der Zuwanderer, über deren Bildung wir uns wohl kaum streiten. Wir gehen dem Dilemma entgegen, das seit langem z.B. in Syrien herrscht, zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Zu wenig Produktivität auch durch immer weniger Bildung oder zu geringe Investitionen, andererseits Automatisierung oder Auslagerung der Produktion ins Ausland, weil Arbeit bei uns zu teuer ist. Und immer teurer wird, denn mit den Krankenkassenbeiträgen wird ja nicht Ende der Spirale sein, ich könnte mir vorstellen, dass nach der Wahl Arbeitslosen- und Rentenversicherung ebenso kräftig erhöht werden. Dass die Linke den Mindestlohn am liebsten bei 12 Euro sähe, ist ja einerseits ganz nett, aber wer soll das finanzieren, zumal jedem Migranten in Hilfsarbeit gleicher Lohn zustünde.

      Dass sich sogenannte Promis an der Bildkampagne beteiligten, irgendwie muss mancher ja mal in die Zeitung, sehe ich als reinen Populismus. Man konnte zeigen, die Deutschen sind ja gar nicht so, wobei mir nicht klar ist, wieso man uns noch immer mit der ewigen Schuldkeule kommt, aber es macht sich anscheinend immer noch gut.

      Ich gehe davon aus, dass vor anderthalb Jahren den meisten nicht so richtig klar war, was auf uns zukommt und noch kommen wird, obwohl seit Anfang der 2000er Jahre vor der Massenmigration gewarnt wurde. Merkel wies zum Schluss im Sommerinterview des ZDF auf das Problem der drohenden Migration mit einem Nebensatz hin, als man mal wieder auf Griechenland kam und sie diese drohende Migration als dringlicher ansah, aber die meisten hören ihr ja nie richtig zu.

      Wenn die EU ihr Schleuserprogramm im Mittelmeer nicht schnellstens ändert, wird sich das Problem weiter verschärfen, man spricht von 30 Millionen, die aus Schwarzafrika zu uns wollen. Man wird um böse Bilder nicht umhin kommen, will man das Thema endlich in den Griff bekommen.
      Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Masseneinwanderung aus Schwarzafrika hier so friedlich hingenommen würde wie der Ansturm 2015 durch Syrer, Iraker u.a. Der Geduldsfaden des Michel ist arg gespannt, in Gesprächen mit einfachen Arbeitern bis zu Akademikern ist der Zorn zu hören. Die Auswanderungszahlen unserer Fachkräfte sagen auch einiges aus.

      Was Trump zur Massenmigration von Muslimen bei uns gesagt hat, ist irrelevant, er hat auch zu Assad vor den Wahlen was gesagt, völlig konträr zu dem, was er nun von sich gibt. Auch er beugt sich denen, die ihre wirtschaftlichen Interessen vertreten sehen wollen und das um jeden Preis.

      Merkel baut ja schon vor und kommt mit den Versäumnissen der Kolonialmächte, ein mehr als fadenscheiniges Argument und völlig an der Geschichte, zumindest unserer, vorbei. Wobei man ihr Kenntnisse in der Geschichte und vor allem Kenntnisse in Wirtschaft nicht nachsagen kann. Tiedje hat sie in der NZZ mit Kohl verglichen und sein Fazit gezogen. https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/helmut-kohl-und-angela-merkel-der-unterschied-ld.109534#kommentare

      Warum Merkel immer noch an der Macht ist und aller Wahrscheinlichkeit nach auch vorläufig bleibt, ist das große Rätsel oder eben nicht. Anscheinend ist sie noch immer den eigentlichen Strippenziehern von Nutzen, sollte das mal nicht mehr der Fall sein, wird sie fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Wann das sein wird kann ich nicht sagen, könnte ich es, würde ich damit öffentlich auftreten.

      Warum alle Parteien Merkels Politik unterstützen? Netzwerk, gibst du mir, geb ich dir. Schauen Sie mal, wer alles bei den Atlantlikern ist oder anderen ähnlichen Organisationen, wer zu den Bilderbergern eingeladen wird, dann lichtet sich der Nebel.

  95. @sylter&@marx
    Die Schimpfende war ich nicht, es ist wirklich nicht meine Art, ja ich brauche ab und zu, wenn es einer Sache dienlich ist doch eine deftige Sprache, aber nicht auf diese Art, ich wüsste sehr gerne wer es geschrieben hat. Wenn so was wieder vorkommen sollte, bitte ignorieren Sie es, oder besser, der liebe Don gibt es nicht frei. Danke..

    Nun zu den Fragen, ja es stimmt, ein akp Minister hat auch öffentlich geäußert, dass mit zunehmender Bildung, die akp-Begeisterung fällt.
    Und mit Elitegymnasium stimmt es auch, es war sehr streng, 45 Unterrichtsstunden/Woche, plus Hausarbeiten, in der Oberstufe täglich nur 4 Std. Schlaf, Hausafgaben auch in den Sommerferien, Deutsch habe ich übrigens auch dort gelernt.
    Es gibt eine bitter-bissige, unschmackhafte Note in Ihrem Kommentar, aber Sie können ja nichts dafür, so ist eben der Menschenschlag von Norden …

    Und es stimmt es ist magna cum lauda, die summa nur mit 0,5 Punkten verpasst, ich bin aber eher der Meinung, es war nicht ohne Absicht.
    Otto Bertrams Geschichte kenne ich. Wir kamen erst viel später nach SH.

    • Laude
      Ich muss mich auch korrigieren:

      Summa cum laude ist „sehr gut mit Auszeichnung“
      Magna cum laude ist „sehr gut“
      cum lude ist „gut“
      und
      rite cum laude ist „ausreichend“
      (Für Nichtbesteher gibt es keine Benotungen)

      Ich hatte das „rite“ vergessen und das „cum laude“ als „ausreichend“ in Erinnerung gehabt.

  96. @ Frau Simon wg. ihrer Wut und Rolf Peter Sieferles "Migrationsproblem"-Buch als Gegenmittel
    ich versteh Sie schon, – aber was Politik und Gefühle angeht, so bin ich Enzensbergianer der strengen Observanz: „Der Zorn altert, die Ironie ist unsterblich“ ist deshalb meine Losung von früh bis spat.

    Wenn ich meinen Gefühlen dennoch ein bisschen nachspüre, dann bin ich schon langsam sauer auf die Redaktionsfeiglinge oder halt Schlafmützen in der FAZ, dass die selbst den Sieferle ignorieren.

    Dann erinnere ich mich wieder, dass ich den Feiglings- und/oder Tranfunzelhaufen ja mitfinanziere.

    Ich mach mal eine Kopie von unserem kleinen Gedankenaustausch hier, und schicke den an Jürgen Kaube.

    Naja – und Ihrem Hitler-Bezug will ich nun doch –
    honettest! – widersprechen wollen, bitteschön. Es ist schlimm, da sind wir uns einig, aber es ist ja nicht so schlimm. Ich finde, das darf man ruhig sagen.

    • Der Bezug ist m.E. nicht so daneben
      Zum Dritten Reich konnte man vieles lesen, in der Schule fand das damals zu meiner Zeit einfach nicht statt, gab’s nicht. Dazu Gespräche mit den Eltern und anderen, die das erlebt und geschwiegen haben, weil sie nichts wussten. Ich habe das meinen Eltern und meinem Mann nicht geglaubt, unterdessen ändere ich meine Meinung, die waren wohl wirklich ahnungslos, auch weil zu jung, um geschichtliche und andere Zusammenhänge zu erkennen.

      Die Zustände in der DDR dagegen waren mir immer rätselhaft und nicht nachvollziehbar. Besuche in Leipzig machten mich jedesmal wütend, weil dort eine Verdruckstheit herrschte, der ich lauthals begegnete. Die vielen Zischlaute, die ich dann zu hören bekam, waren es wert.

      Wir können uns informieren, was unsere Eltern nicht konnten und was machen wir daraus? Eben, nichts. Das finde ich verwerflich und nehme mich aus der Masse derjenigen, die den Arsch nicht hochkriegen, nicht raus.

      Es wird ja nicht nur Sieferle ignoriert, hören Sie noch was von anderen Kritikern? Sehnse, ich auch nicht. Oder die neuen Gesetze von Maas, ach es ist alles so ärgerlich. Das alles hat Methode und die gefällt mir nicht und schon sind wir wieder da, wo Sie nicht sein wollen.

  97. Merkel: „Das ist eine widerwärtige Tat“
    Nein! Doch! Ohhh!

    • Ich Träume und Schäume
      Ich habe heute Nacht geträumt, Oma Merkel säße vor mir, und würde eine Taschenuhr hin- und herschwingen.
      Sie sagte:

      Dü wirst müde
      tick tack
      deine Augen werden schwer
      tick tack
      das war nur ein Einzelfall
      tick tack
      Wir müssen die Ruhe bewahren
      tick tack
      Du sollst keinen Generalverdacht üben
      tick tack
      Die vor dem Krieg Geflüchteten bringen doch keinen Krieg mit
      tick tack
      Terrorismus gab es schon immer
      tick tack
      Der Täter war ein 31-jähriger aus Iserlohn
      tick tack
      der Islam ist eine Friedensreligion

      RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR…..

      Das war mein Wecker. Ich schreckte hoch und dachte: „Mein Gott, was für ein Glück, das war nur ein Traum, bei uns gibt es ja garkeinen islamistischen Terrorismus. Warum riecht’s hier eigentlich so nach Großmutter?“

    • Stimmung
      Als ich Merkels Floskeln auf WDR 2 hörte, fuhr ich grade auf der A40 unter einer Brücke in Höhe Dortmund Dorstfeld durch.
      Dort hing ein Transparent mit der Aufschrift: „Gegen Islamterror, Merkel muss weg“

      Was ist die wirkliche Stimmung im Land?
      Merkels und die offziellen Parolen, oder das Banner mit seiner Forderung?

      Ich weiss es nicht, alles wirkt irgendwie nur noch leicht surreal.

    • Bei uns mag niemand die Merkel, aber das ist Bayern.

    • Typisch...
      Merkel ist BVB Fan, mal wieder typisch von ihr,

    • Danke
      Gleich wieder Bilder von Louis de Funes in meinem Kopf gehabt. Und dazu dann Bilder, wie dumm Fr. Murksel als Gegenüber aus der Wäsche schaut. You made my day!

    • Nein! Doch! Oh!

  98. Fussballkriege
    Bald herrscht Krieg im Land. Obs der fanatische Moslem oder der kaltschnäuzige Antifa war, wissen wir alle nicht. Es könnte ja auch ein gegnerischer Spielfan gewesen sein, der, enttäuscht vom Abstieg seiner Mannschaft ….es kann auch ein Reisebusunternehmer sein, der damit indirekt nachweisen will, dass seine Busse sicherer sind…. gesichert aber ist nur eines:

    Bereits 1969 wurde zwischen Honduras und El Salvador ein dreimonatiger Krieg ausgetragen wegen – Fussball. 2000 Tote waren das Resultat. Natürlich lag es nur Oberflächlich gesehen am Fussball, es waren andere politische Kräfte im Spiel. Aber wer weiß, vielleicht trennt sich ja Bayern vom faulen Rest des Landes und v.d.L. lässt altersschwache Kampfflieger gen Süden …die aber vor der Grenze noch aus Benzinmangel abstürzen ….und das nur, weil Dortmund ums verrecken gewinnen wollte….

    Die Lage in Deutschland war schon scharf, der Anschlag zeigt, wie die Gewalt gärt und gärt.

    • Ja
      Der Graben ist so breit und tief, dass man links und rechts an die Hochufer strebt und hofft, dass man verschont wird.

    • Im ÖR ARD Brennpunkt zum Thema heute gärt lediglich das "Weiter so"
      Alles paletti (mehr oder weniger). EUroba läßt sich dadurch nicht beirren und wächst weiter zusammen, weil… ähm… also weil beide Fangruppen aus Monaco und vom BVB miteinander geschlafen haben. Umfang und Details weiß ich jetzt auch nicht (ich war nicht dabei) und genau mitgekriegt in der Sendung hab ich’s leider auch nicht weil ich nebenher Hühnchenteile mit scharfem Tomatenpulpo gebraten habe. So siehts aus im ÖR in Germoney. Und auf dem heissen Herd.

    • Das will der Staatsrat genau so.

    • Hier im Rheinland hätte man ja verstanden, wenn das dem FC Bayern passiert wäre
      aber doch nicht dem BVB. Die heilige Kuh des Rheinlands, neben Schalke natürlich.

      Aber es gärt, es gärt wirklich. Was mir der polnische Bekannte so von Gesprächen mit Kollegen, Ärzten, Steuerberatern, Millionären und Milliardären usw. berichtet, doch, es gärt gewaltig. Die Volksseele kocht langsam hoch.

  99. Bayern 1, diesmal
    man merkt, dass man alt wird, wenn man schon br1 hört.
    Wenigstens nicht diese ewige aufgekratzte Gute-Laune-Geseiere wie auf br3.

    zurück zu Eigentlichen:

    Geldstrafe von 600 € für einen, der auf facebook einen anderen mit „du strunzblöder Gutmensch“ beleidigt hatte. Das Gericht, Genus in diesem Fall feminin, „man darf keine anderen Menschen beleidigen“.

    Ich kann froh sein, dass ich noch nicht pleite bin.
    Gottseidank gibt es am anderen Ende Deutschlands noch einen Stegner, der die Messlatte usw.

    • (warum schreib ich mich eigentlich noch aus, wo's doch jeder abkürzt)
      Nette Fußnote der Geschichte. Aber was war denn die Beleidigung, das „strunzblöd“ oder das „Gutmensch“ ? Als Betroffener würde ich persönlich mich eher durch letzteres beleidigt fühlen, als Täter würde ich argumentieren, dass das „Gutmensch“ das „strunzblöd“ doch sehr relativiere, weil man dem so Adressierten doch bescheinige, dass er es gut meine und nur in seiner Strunzblödheit nicht besser wisse.

      Vielleicht kann Heiko M. dazu die AK-Stiftung mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragen, was davon am meisten „hate speech“ ist…

      Mit bestem Gruß
      S&R

    • @nahuatl /Geflügel
      Gut, dass ich Sie hier erwische, sonst müsste ich weit zurückradeln.

      1.) In Österreich gibt es den Spruch: „Jeda Krauma lobt sei Woa“, zu deutsch: Jeder Krämer lobt seine Ware.

      2.) Wie großartig die Qualität des nach Afrika gelieferten, in Blöcke gepressten, zusammengequatschten EU-Hühnerfleisches ist, können Sie in mehreren Youtube-Beiträgen selbst begutachten.

    • Da kann man dann nur froh sein, nicht bei FB zu sein
      falls einem mal die Sprache verrutscht. Nur merkwürdig, dass wir uns Kartoffeln schimpfen lassen müssen. Die volle Härte des Gesetzes trifft wohl nur die, die schon länger hier leben.
      Ich müsste eine solche Strafe doch wirklich monatelang abstottern… jesses. Gibt es da unterdessen einen Katalog, ähnlich der Punktevergabe in Flensburg oder wie wird das gehandhabt? Oh je, habe ich Heiko jetzt auf ne Idee gebracht?

  100. Nö, keine Antifa
    Allah, der Gnädige, der Barmherzige, war der Auftraggeber. Wie gewohnt.

    • So sehr unterscheiden sie sich eh nicht, beide wollen netteren Umgang mit der Bereicherung.

    • Vielleicht unterfüttert der Bericht, der gestern über Arte ausgestrahlt
      wurde, das Wissen über die Herrschaftsideologie und die, die ihm folgen, ein wenig:
      http://www.arte.tv/guide/de/068423-001-A/europas-muslime-1-2

      Wobei mein Gefühl ist, dass der Käs, wie der Herr Kretschmann behauptet, gesse is. Wenigstens in einigen Landesteilen.

      Und auf der Antifa Bekennerseite steht im www ja auch ein ganz kleines is – weshalb sollten sie sich also nicht ergänzen?

  101. google bringt
    bei El.pe:

    „Die Datei „robots.txt“ auf dieser Website lässt nicht zu, dass eine Beschreibung für das Suchergebnis angezeigt wird.“

  102. Wie viel Polizei braucht Deutschland?
    Aufschlussreiches Zeitdokument. Unbedingt ansehen …

    Googeln: youtube, ZDF ZEIT: Wie viel Polizei braucht Deutschland?

    Erschütternd, unabhängig von den teilweise beschwichtigenden Kommentaren sog. Sicherheitsexperten – oder anders gesagt: mit großem Krach in die perfekte Katastrophe.

    Über die Kosten für zusätzliche Polizeistellen wäre gesondert zu reden, über die dünne Personalschicht z. B. in NRW ohnehin. Dort dürften die jüngeren und helleren unter den Gesetzeshütern bei der ersten Gelegenheit nach Bayern abwandern … wenn sie eine Wohnung garantiert kriegen.

  103. Barzahlungsbeschränkungsplanumfragedemokratie
    Wer noch keinen Strick gekauft hat, hier hängt einer, kostenlos …

    https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/CashPayments?surveylanguage=DE

    • Ich habe da schin mitgemacht und protestiert. Wobei man gegen solche Leute etwas ganz anderes tun sollte. Die Produktion hat viele unsaubere Toiletten, die gereinigt werden sollten. (Kein Wunder, dass Le Pen da raus will)

    • Titel eingeben
      Wie und wann (und ob überhaupt) kommt man da an die Ergebnisse?

  104. @Renate Simon, 12.4. 01:24
    Sie haben ja so recht ! Ich erinnere mich, als ob es gestern gewesen wäre, wie ich – wirklich starr vor Schreck – das erste Foto von Kohls „Mädchen“ sah. Durchaus verwechselbar mit einem Standbild aus einem Hitchcock-Thriller. Dass Männer dermaßen benebelt sein können, war mir neu.

    Verzeihen Sie mir den Einwand zu Ihrem weiteren Text: Ich denke, beseelt von einem Sendungsbewusstsein ist die Dame nur, was ihre eigene Person betrifft. Ideologie ist für sie kein Thema. Sie macht das, was ihr nützt.

    • Ich denke doch, dass Ideologie die entscheidende Rolle spielt
      Merkel war von Gorbatschow und der Perestroika geradezu besoffen. Gorbatschow wollte (und will es auch heute noch) den demokratischen Sozialismus, den Merkel vor ihren Arbeitskollegen dann propagierte. Lesen Sie Lachmann Das erste Leben der Angela M. oder von Hinrich Rohbohm Merkels Maske, auch Frau Höhler ist äußerst lesenswert oder bei yt in Vorträgen zu hören.

      Um so zu agieren, ohne offensichtlich weitere Vorteile, die in der Regel ja auch finanzieller Natur sind, was man bei Merkel ja nun nicht sagen kann bzw. wissen wir nichts drüber, muss man ideologisch völlig verblendet und in der Wolle gefärbt sein.
      Denn welchen Nutzen hat sie? Wissen Sie einen, mir ist keiner bekannt. Dass der Ehemann bei Friede Springer um die 10.000 p.a. im Aufsichtsrat der Stiftung erhält, ist ja nicht als Vorteilsnahme zu sehen, eher als Taschengeld.

      Ich glaube nicht, dass Merkel Männer benebelt hat, sie ist nur von allen gnadenlos unterschätzt worden. Erinnern Sie sich an den Ausdruck Zonenwachtel? Der sagt schon alles, vor allem, wie man Merkel damals sah. Ein Eindruck, den sie willig provoziert und munter gepflegt hat.

      Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass mich fast der Schlag getroffen hat, als Kohl diese Frau ins Kabinett holte. Was für ein Mangel an Menschenkenntnis sich da ausbreitete war schon Wahnsinn.

      Später, als sie Kanzlerin war, hieß es, sie macht doch ihre Sache gut, sogar mein Mann verstieg sich zu dieser Aussage. Und ich fragte ihn, kannst du mir bitte eine nennen… konnte er nicht, er schaute mich bloß hilflos an.

  105. Gore Vidal
    @ Renate Simon

    Freut mich direkt, Frau Simon, dass Sie Gore Vidal für sich entdeckt haben und mit Interesse lesen!
    Für mich ist er einer jener Amerikaner, die meine durch Bücher und Filme geprägte Jugendliebe zu den USA in Zeiten der Enttäuschung und Distazierung am Leben erhalten haben…
    Nicht nur seine politischen Schriften sind lesenswert (und hoch aktuell), auch seine Erinnerungen „Palimpsest“ (1995) und „Point to Point Navigation“ (2006) sind ein wahres Vergnügen.
    Auch als Mensch und Künstler ist Vidal kritisch, selbstkritisch und eigenwillig, ein wahrer Freigeist…

    • Ja, es ist für mich auch eine Freude, Vidal zu lesen
      Ewiger Krieg für ewigen Frieden las ich zuerst, es vermittelt so lapidar und ironisch vieles, was bekannt oder zu vermuten war.

      Palimpsest habe ich fast durch, bringt mich bezüglich Politik momentan grad nicht so weiter. Dann habe ich Julian angefangen und innerlich gelacht, denn es lässt Parallelen zur Jetztzeit (ich denke an Houellebecq) zu, was nicht unbedingt erfreulich ist. Aber auch Julian habe ich nun zur Seite gelegt und mir Das ist nicht Amerika vorgenommen, verschiedene Essays, die ich nun zu lesen beabsichtige.

      Ich habe einfach bei ebay nach Büchern von Vidal Ausschau gehalten, bei einem Verkäufer dann gleich 7 für nicht einmal 12 Euro inkl. Porto gekauft, darunter noch Pulp Head, Burr, Lincoln, Duluth wie Dallas und Das goldene Zeitalter.
      Im Netz konnte ich auf die Schnelle keine vernünftige chronologisch geordnete Liste seiner Bücher finden, ich werde mich also aufs Geratewohl und nach Inhaltsangabe durcharbeiten.

      Nebenbei liegen hier noch andere Bücher, die ich dann mal zwischenschiebe, so habe ich von Lenz Der Überläufer letzten Sonntag gelesen, reichte gerade für die Sonnenstunden in meiner Loggia. Ich habe ca. einen Meter „Buchberg“ vor mir, den es abzutragen gilt. Fehlt mir grad nur die Sonne…

    • Titel eingeben
      Tja, nun ist er schon 5 Jahre tot….

      Gibts hier:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gore_Vidal

      Sehr empfehlenswert, wenn das Lesen zu sehr anstrengt:

      https://www.youtube.com/results?search_query=gore+vidal

      Allein die Einleitung ist schön:

      https://www.youtube.com/results?search_query=gore+vidal

      Es gibt auf YouTube sogar eine Diskussion zwischen Vidal und Noam Chomsky
      Wenn man deutsche Talkshows sieht, dann wird man bei Vidal mal daran erinnert, dass es tatsächlich auch intelligente Unterhaltungen gibt. (gab?)

  106. DON: keine Antifa, RECHTSradikale !
    der „muttiistdieallerbestemutterkutter“ bringt nun auch rechtsradikale für den terrorakt ins spiel………wenn das so weitergehen könnte, dann war es übermorgen Frauke P. eigenhändig !

    ist das nicht ein bombentyp, der schon Herrhausen das leben kostete und kurz davor im Libanon an einem politiker „getestet“ wurde.

    • Das Beunruhigende ist, dass es gleich drei Sprengsätze waren, die hochgegangen sind. Das macht sicher kein Amateur, solche Leute muss man unbedingt schnappen, egal wer sie sind.

    • Tja DJango, da können sie lange andeuten...
      Es interessiert hierzulande kein Schwein, dass (ausser Ponto) nicht EIN EINZIGER Mord der RAF tatsächlich aufgeklärt worden ist.
      Haben sie in den letzten 40 Jahren mal in einem unserer „Qualitätsmedien“ eine Meldung dazu gesehen, dass Herrhausen einen Schuldenerlass für die ärmsten Länder haben wollte?

    • Erstaunlich
      Bei dieser Gelegenheit wird bekannt, daß die Promisel in gepanzerten! Bussen transportiert werden. Bei diesen milionenschweren Kostbarkeiten
      eigentlich kein Wunder.

      Ob die von Allah rechtgeleiteten Bombenleger
      genau so überrascht waren wie ich? Jetzt beißen sie sich wohl auf die Lippen, daß sie unterdosiert gearbeitet haben und schwören sich Stein und
      Bein, das nächste mal mit einer Art MOAB ihrer religiösen Pflicht nachzukommen.

    • Besser gesichert ja (das ist auch nötig), wirklich gepanzert nein.

  107. Islamistische Bedrohung - i-wo - bloß nicht aufregen - der SÜDKURIER hat eine ganz tolle Studie
    anzubieten. In der Ausgabe vom 11. 4. steht zu lesen, –
    – mit explizitem Blick auf die Attentate in Sankt Petersburg und Stockholm ziehe der Wiener IS-Forscher Yan Matusevich folgendes friedliebende Fazit: Im Grunde sind alle Islamgläubigen ungefährlich – sie wollen nur arbeiten! – Wiener Erkenntnisrealität laut Forschungsstand 2017. Fazit Matusevich:

    „Vieles weist darauf hin, dass die Frustration über die Unterdrückung durch Arbeitgeber, der tägliche Rassismus und die Angst vor Polizeigewalt zu Islamismus führen.“

    Wir müssen uns alle nicht fürchten, vor gar nichts, eigentlich – außer vor unserer groben Polizei und unseren unsensiblen Arbeitgebern, die freilich schüren den Terror!

    Es ist (fast) alles gut auf der Welt! – am insgesamt besten aber ist es im Konstanzer Industriegebiet, wo der Südkurier erstellt wird, und in Wien, der Hauptstadt der Islamismus-Forschung – Salem Aleikum!

    • Der alte, weisse Mann ist schuld. Und seine kein Geld ausspuckenden Geldautomaten.

    • Titel eingeben
      Don, das können sie noch so oft wiederholen wie sie wollen. Es ist natürlich schon ein grösseres Problem die Ursachen, die ja unser Luxusleben mit-ermöglichen, zu ändern, aber die Alternative ist nun mal, damit zu leben, dass das alles ganz genauso weitergeht.
      Im Augenblick sind das ja offensichtlich alles Amateure, aber die Frage ist noch un beantwortet, ob nicht eines Tages doch mal Profis was in DE machen… Die kompromisslose US-Treue….

      Nunja, wenn man demokratisch und mehrheitlich meint, das alles sei die wünschenswerteste Version der Zukunft, dann will ich mich dem nicht entgegenstellen. 11.000km sind ja eine sicher Entfernung…

  108. Danke für die Hinweise auf Rolf Peter Sieferle
    Es ist interessant, sich mit dessen Positionen auseinanderzusetzen, auch wenn ich – zumindest in der Textauswahl, die ich bislang gelesen habe – noch keine wirklich neuen Erkenntnisse entdecken konnte.

    Zutreffend weist er darauf hin, dass die Massenimmigration von in tribalistischen und mittelalterlich-religiösen Gesellschaften sozialisierten Menschen nicht in die deutsche Gesellschaft mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung integrierbar und assimilierbar ist.
    Und begründet, warum dies nicht möglich ist.

    Kurz vor seinem Suizid im September 2016 schreibt er vom „ganz Europa destabilisierenden Wahnsinn der Grenzöffnung“.

    Das in Deutschland seit über 100 Jahren existierende Bismarcksche Gesellschaftsmodell mit Rechts- und Sozialstaat sowie Verteilungskompromissen, welches Garant für den sozialen Frieden war und ist, wird zwangsläufig zerstört werden.

    Sieferle: „Vielleicht ist der Untergang Europas dann ein Lehrstück für andere industrialisierte Zivilisationen (wie China), und vielleicht werden die letzten Europäer in Übersee Zuflucht suchen.“

    An anderer Stelle meint er, dass Merkel „die Politik der Linken vollzog.“

    Welche „Linken“ meint er? Vermutlich die Politik der Linkspartei. Aber deren Politik ist nicht „links“, sondern neoliberal.

    Links ist eine Politik, welche die Interessen der lohnarbeitenden Klasse vertritt. Dafür stand früher einmal die SPD als „Partei der Arbeit“, als sie noch Klassenkompromisse zum Vorteil ihrer Klientel aushandelte. Inzwischen hat sie ihre Klientel verraten und unter SPD-Kanzler Schröder sogar die CDU/CSU rechts überholt. Heute macht sie die Mehrheitsbeschafferin für die neoliberale Merkel-Politik.

    Merkwürdig, dass Merkels Politik für „links“ gehalten wird.

    Denn Feminismus, Genderismus, Multikulti, muslimische Massenimmigration etc. sind keine linke Politik zum Vorteil der lohnarbeitenden Bevölkerung, sondern Ideologien im Dienste des Kapitals zum Zwecke der Mehrwertgenerierung und Gewinnmaximierung zu Lasten der lohnarbeitenden Klasse. Was soll daran „links“ sein?

    Seit der „neoliberalen Wende“ beobachten wir eine zunehmende Klassenspaltung in der Gesellschaft.

    Die Reichen werden reicher. Sie entwickeln eigene Soziotope wie Tegernsee, Florida, Schweiz etc. Im Prinzip funktionieren diese Reichen-Lebensräume wie „Gated Communities“.
    Ihre Kinder schicken sie auf Privatschulen. Ihre Freizeitaktivitäten (z. B. Golf, Segeln, Urlaub) erfolgen in exklusiven Clubs. Usf.

    Deutschland wird immer mehr zum „Steinbruch“ gemacht. Es findet eine „Raubau-Ökonomie“ an den historischen Errungenschaften und sozialen Sicherheiten der Arbeitsbevölkerung statt. Der sinkende Lebensstandard und Massenverarmung der Normalos gehen der immer reicher werdenden Oberschicht am A… vorbei.
    Denn es betrifft sie und ihre Familien nicht.

    In der Oberschicht hat sich eine Art von „Sozial-Rassismus“ entwickelt. Wie einst die Nazi-Größen halten viele Reichen und erfolgreiche Aufsteiger sich selbst für eine Art von „neuem Adel“ basierend auf einer anderen höherwerigen inneren Beschaffenheit, während sie hingegen die Normalos und insbesondere die Loser als minderwertige Menschen ansehen.

    Diese Zustände erinnern an den Feudalismus zu Zeiten von Marie Antoinette. Möglicherweise mit ähnlichem Ausgang.

  109. Titel eingeben
    Gestern bekam ich von meiner Künstlersozialkasse ein Schreiben, ich als Künstler könne als Bezieher der Regelaltersrente gern auch weiter in die Rentenversicherung einzahlen. Wenn ich gut 1.000 Euro pro Jahr berappe, wurde mein monatlicher Rentenbezug um € 5,73 steigen. ????
    Ist die Nahles endgültig durchgeknallt? Trifft es zu, dass in den sachkundigen Abteilungen der Bundesverwaltung die Grundrechenarten nicht mehr beherrscht werden?
    Ich fordere die Neugründung der KPD. Und alle diese Minderleister in Berlin ab in den Gleisbau. Anschließend Errichtung der Diktatur des Proletariats.

    • Jetzt sagen sie bloss, Sie wussten nicht, dass Rente nur ein anderes Wort für Betrug ist.

    • Rente
      Rentenbezug 20 Jahre, 5,73@ 12 Monate, gesamte Rückzahlung E1375,20. Anders ausgedrückt, bei Null Zinsen müssen Sie 174 Monate Rente beziehen, um mit Null rauszukommen. Das sind 14,5 Jahre.
      Hoppla, jetzt haben wir doch beinahe vergessen, dass sie auf die Rückgabe des Geldes Steuern und Sozialversicherung zahlen müssen. Hilft nur eins: alt werden.
      Als Trost: Zusätzlich gibt es regelmäßig ne Rentenerhöhung von bis zu 2% und das gute Gefühl, was für die Mitmenschen zu tun, die unter dem Schlagwort „Gerechtigkeit“ Rente ohne Einzahlungen bekommen. Ist doch auch was wert.

    • Folker
      Für Fragen zur Rente gibt es jetzt eine verlässliche Quelle die alle Fragen mal grundsätzlich beantwortet:

      https://www.youtube.com/results?search_query=die+anstalzt+april+2017

      Gibts leider nur in 5 Einzelteilen derzeit….

    • Wie gut, daß ich ein Künstler bin (oder gern einer wäre)
      Waren Sie hier nicht der Experte für Lastkraftwagen und Speditionen? (oder hieß der anders?)

      Dann hier: https://www.youtube.com/watch?v=1g13WKotArg

    • Da stellt sich jetzt die Frage...
      „Und alle diese Minderleister in Berlin ab in den Gleisbau.“ …zum Schotterstopfen oder als Befestigungsmaterial für den Bahndamm im Permafrost nach dem Muster von Stalins Polarbahn? Profunde Fragen, die zuvor geklärt gehören. Schon wegen der Rentenanwartschaft.
      (DdH)

  110. Werter Don -sehr schöne Idee- netterer Umgang mit der Bereicherung ...
    …. da gibt es das da dazu:
    .
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/armuts-und-reichtumsbericht-politik-fuer-reiche-kaeuflich-14969329-p2.html
    .
    Demgemäß bin ich auch arm und dumm, denn ich geh weder auf Demos noch leiste ich igendwo eine Unterschrift.
    .
    Nun gut, die Unterschrift spar ich mir, weil ich in der schönen Schweiz doch einfach und gekonnt unterschreibe … und ausgezahlt is.
    .
    Wäre nicht so nett nochmal von vorne anzufangen, jetzt da ich mich bereits im Ruhestand sah.

  111. OT Evelyn Waugh
    Für die Evelyn Waugh Fans hier

    Auf bbc one läuft Freitags um 9 der Dreiteiler „Fall and Decline“

  112. Gore Vidal
    @ Renate Simon

    Frau Simon in der englischen Wikipedia finden Sie eine ausführliche chronologische Liste von Vidals Publikationen…

  113. @Philomena und andere
    Die Frage, ob Pretzell sich auf Kosten seiner Frau in der AfD profilieren will, hatte ich ja schon aus meiner Sicht beantwortet. Heute hat Klonovsky auf FB seine Sicht der Dinge dargelegt
    https://www.facebook.com/MichaelKlonovsky/posts/1881716162072438

    • Danke, Frau Simon
      Wir alten Tanten, also mein Weiberkränzchen,waren und sind doch immerhin so emanzipiert,um diese Schwangerschaft zu diesem (Wahl) Zeitpunkt als Falle zu sehen.Und wir hatten noch nicht einmal die Pille…

  114. Die Wiederkehr des „hässlichen Deutschen“
    Wenn ich hier lese, was alles für dummes und reaktionäres Zeug über die 68-er geschrieben wird, könnte ich glatt zu einem Anti-Deutschen werden.

    Da ist offensichtlich nichts an historischer Kenntnis vorhanden, nur papageienhaftes Nachgequatsche, was die Medien vorgeben.

    Ich bin kein Anti-Deutscher, weil meine Erfahrung ist, dass man mit Deutschen gut auskommen und kooperieren kann, aber eben nur als Individuen.

    Mit Deutschland als Gesellschaft, welche von einer bestimmten politischen Kultur gekennzeichnet ist, kann ich mich nicht identifizieren. Weil Deutschland eine Ober- bzw. Führungsschicht besitzt, die eine Zumutung für jeden freiheitlichen, ehrlichen und humanistischen Menschen ist.

    Sofern Deutsche den anti-humanistischen Ungeist ihres reaktionären und sozialdarwinistischen Establishments übernehmen, werden sie zu jenem Sozialcharakter, der aus der Außenperspektive als „hässlicher Deutscher“ oder „ewiger Nazi“ wahrgenommen wird.

    Was Deutschland fehlt, ist Ehrlichkeit.

    Das heutige Deutschland ist in einer psychologischen Verfassung so wie damals Nazi-Deutschland oder die DDR. Die Menschen trauen sich nicht, offen und ehrlich ihre Meinung zu sagen, weil sie dann Nachteile für sich befürchten. In Deutschland herrscht ein unterwürfiger Opportunismus.

    Die AfD ist keine Alternative für Deutschland, weil auch sie von der Grundstruktur und Programmatik reaktionär und sozialdarwinistisch ist. Ein Sammelsurium von reaktionären und neoliberalen Sozialstaatshassern, die früher CDU gewählt haben, weil Merkel eine „Politik für die Mitte“ versprochen hat, was zugleich Erwartungen hinsichtlich eines Sozialstaatsabbaus hervorrief. Und nun sind sie von Merkel enttäuscht, weil diese angeblich „linke“ Politik gemacht habe.

    Das ist die typische Anti-Sozialität des „rechten“ deutschen Kleinbürgertums. Es ist ein reaktionärer kleinbürgerlicher Anarchismus a la Stirner. Der „rechte“ Kleinbürger hasst alles Sozialistische, weil er nichts nach unten abgeben will und die Schutzrechte für die Hilfsbedürftigen und Sozialschwachen und ihn an der Entfaltung seines Sozialdarwinismus hindern.

    • Danke Herr von Goslar

    • HvG
      „Da ist offensichtlich nichts an historischer Kenntnis vorhanden, nur papageienhaftes Nachgequatsche, was die Medien vorgeben.”

      Das mit dem „nur“ stimmt sicher. Aber, in der Tat, wenn sie genau hinschauen finden sie (seit dem Herbst 2015) leider auch hier) immer mehr jener Ende der 60er Jahre schon Zu-kurz-gekommenen, RCDSler zB.
      Fragen sie mal den Don, mir glaubt man es sicher nicht, wie die im ParkCafe, später im #1 lernen mussten, dass die ausser wegen Kohle und Porsche, keine wirklich wollte. Die Gesichter dieser Leute, die „ernsthaft“ an ihrer BWL/VWL Karriere arbeiteten, wenn wir schmuddeligen, langhaarigen „Hippies“ und „Terroristen-Sympathisanten“ mit den hübschesten Mädchen nackt am Eisbach lagen…
      Das Neidische, Verkniffene, Verklemmte sind viele von denen niemals losgeworden.

      Ihre Abneigung gegen die „deutsche politische Kultur“ ist natürlich verständlich, nur, ich habe sicher in sehr vielen Ländern gelebt, eines mit einer politischen „Kultur“ die diese Bezeichnung verdient, hab ich noch nicht gefunden.
      Sehr zu meinem Leidwesen musste ich bei meinen Reisen immer wieder aufs Neue feststellen, dass das bisschen menschlicher Zivilisation, zu der es unsere Spezies gebracht hat, in Mittel Europa zu finden ist.

      „Was Deutschland fehlt, ist Ehrlichkeit.“ Nein, das kann ich im Vergleich mit anderen Ländern einfach nicht so sehen.

      Und unverzeihlich ;-) sie tun Stirner sehr unrecht. Sich seiner Selbst bewusster werden, das hat nichts mit Rücksichtslogkeit und Ellenbogen Mentalität zu tun.
      Kein Anarchist, der den Namen verdient, lebt so!

    • ... das ist "Dialektik" vom Feinsten ...
      … die Wahrheit ist natürlich eher, dass dieses Land an verhängnisvollen dumpfen neidzerfessenen vulgärsozialistischen Ideen leidet, die in immer neuer wir-schaffen-das-Verkleidung hochpoppen, so als ob der Herrgott unser Land verflucht hätte, und die sog. 68er waren eben nur eine besonders versiffte, verstrahlte und verkiffte Variante davon, und dass die Uschi klasse aussah, war doch, wenn man ehrlich ist, eher die Ausnahme …

      Übrigens sah ich neulich den Rainer L., wie immer in weiß, und wenn Erlösung so verkniffen aussieht, will ich nicht erlöst sein.

    • Danke sirise
      Sie bestätigen das mit den vom Neid zerfressen Primitivlingen, hätte ich jetzt von ihnen nicht erwartet, dass sie da meiner Meinung sind. Danke.

    • Ach bitte, es geht wirklich auch anders.


    • ich habe sicher in sehr vielen Ländern gelebt, eines mit einer politischen „Kultur“ die diese Bezeichnung verdient, hab ich noch nicht gefunden.
      Aha, ändert sich also auch durchs Woandersleben nichts an dem Befund, daß Politik immer Wurstküche ist.

    • Colorcraze....
      Entdecken ich da erste Zeichen von Alzheimer? ;-)
      Was glauben sie denn, was man findet wenn man sich als Anarchist in der Welt umsieht? Deutschland unterschiedet sich durch grossen Reichtum und enorme Bildungsmöglichkeiten von nahezu allen andere Ländern. UNd leider ist es ja genau dis, was das Land so erschreckend und traurig macht!

      Habe hier noch nie Nietzsche zitiert?

      Wer heisst das graueste aller graiuen Ungeheuer? Es heisst der Staat.
      Was er auch hat, gestohlen hat ers.
      Was er auch sagt, gelogen ists.

    • @ Sirisee:
      Wenn ich einen Ghostwriter brauche, gebe ich Laut. Bis dahin haltens bittschön die Bappn, joa?!

      Schöne Grüße vom
      – besseren – Original

    • @sylter456
      Ghostwriter mache ich gerne.
      Nach dem Gemäldeinventar für Schloss Pommersfelden,
      Der Biographie von Sakiro Shimano, dem genialen Konstrukteur von Schaltungen,
      Der obligaten Kuba-Reise,
      Und nachdem mein Schäferhund Gassi war.

  115. So ist es!
    Verehrter Don,

    einer Ihrer besten Texte!

    Danke!

  116. Die 68-er-Bewegung habe ich als eine Befreiung vom kleinbürgerlichen Milieu ...
    @TDV

    … und seiner geistigen Beschränktheit, den Konformitätszwängen und der repressiven Sexualmoral erlebt. Eine lebendige Zeit, mit ungeheurem geistigen Reichtum und einem aufregenden und erfüllenden Sexualleben. Spannend, abwechslungsreich, abenteuerlich, tabubrechend und kreativ. Nie wieder gab es danach dieses Wir-Gefühl, so offene und menschliche Menschen und solche Frauen, mit denen sowohl eine geistige wie sexuelle Beziehung möglich war.

    Das war eine echte kulturrevolutionäre Bewegung, an der allerdings nur eine Minderheit teilnahm und die von kurzer Dauer war. Das war ein anderes Lebensgefühls. Damals hat man erlebt, wie menschliches Leben sein könnte in einer freiheitlichen und brüderlichen Gesellschaft.

    Wer es nicht erlebt hat, kann m. E. nicht versteht und nicht nachempfinden, welcher Prozess damals abgelaufen ist.

    Aus meiner Sicht hat sich die „deutsche politische Kultur“ währen grundlegend gewandelt. Ich war auf einem Gymnasium, welches sich in der humanistischen Humboldtschen Bildungstradition sah und zu einem von humanistischen Werten geleiteten Menschen erziehen wollte, zu einem „mündigen Bürger“ und zu Zivilcourage (Abi 1967).

    Ich denke, dass die Lehrer insgesamt fair und ehrlich waren, genauso wie später die Professoren. Lehrer wie Professoren wollten, dass „aus uns etwas wird“. Dies bedeutete Arbeit für die Lehrpersonen sowie Konfliktbereitschaft, nämlich wenn Verhalten und Leistungen nicht stimmten.

    Heute muss man überall aufpassen, dass man nicht beschissen wird, und wirklich engagierte Lehrpersonen sind die Ausnahme.

    Bezüglich Stirner möchte ich auf Hans G. Helms hinweisen:

    „Helms‘ musikalische Experimente erregten die Aufmerksamkeit von Theodor W. Adorno. Nachdem beide Anfang der 1960er Jahre Bekanntschaft geschlossen hatten, wurde Helms „Privatschüler“ Adornos und befasste sich intensiv mit der Kritischen Theorie, insbesondere mit deren marxistischen Grundlagen. Dabei entdeckte er Max Stirner, dessen Werk Der Einzige und sein Eigentum 1845/46 Marx zu heftiger Kritik provoziert und zur Konzeption des Historischen Materialismus veranlasst hatte. Stirners „Einzigem“ und seiner Rezeption widmete Helms nun sehr detaillierte Studien, aus denen 1966 sein literarisches opus magnum, das Buch „Die Ideologie der anonymen Gesellschaft“, hervorging. Dieses Werk und eine von ihm herausgegebene gekürzte Ausgabe von Stirners Schrift begründeten die Wiederentdeckung dieses seit einem halben Jahrhundert vergessenen Autors.
    Helms sah sich mit seiner Stirner-Kritik in der Tradition sowohl von Marx als auch von einigen zeitgenössischen Marxisten, die bereits „den Eiterherd wahrgenommen“ und Stirners „aktuelle Gefährlichkeit“ erkannt hatten: „Die ideologische Lage in der Bundesrepublik Deutschland war der Anlass, ihre gefährliche Entwicklung der Motor dieser Arbeit.“ Helms vertritt in seiner Schrift die Auffassung, dass Stirner die „erste konsequente Formulierung … der Ideologie der Mittelklasse“ geschaffen habe; weiterhin, „dass Hitler eine spezifisch mittelständische Ideologie artikuliert hat und dass Stirnerianismus und Nationalsozialismus Variationsformen desselben faschistischen Ungeists sind.“ Weil dieser Ungeist in der von der Mittelklasse beherrschten BRD fortlebe, habe er zu dessen Bekämpfung sein Buch geschrieben.“ (Wikipedia)

    Es ist ein Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen kleinbürgerlich-anarchistischen Vorstellungen und „faschistischem Ungeist“. Helms spricht von „Variationsformen“. Das stellt die Frage, inwieweit „Libertarismus“ als eine Variationsform eines anti-humanistischen, anarchistischen Ungeistes anzusehen ist.

    Die Beziehung zwischen Liberalismus und Faschismus ist heute tabuiert, verdrängt und verleugnet.

    Das Beispiel Chile zeigt jedoch, dass Liberalismus und Faschismus sich keineswegs ausschließen.

    Der Faschismus steckt als latente Gewalt in den Strukturen der kapitalistischen Gesellschaften. Denn Kapitalismus und Lohnknechtschaft konnten nur mittels Gewalt etabliert (vgl. ursprüngliche Akkumulation) und konterrevolutionär aufrechterhalten werden.

  117. Die Sicht des kleinbürgerlichen, deutschen Spießers auf „68“
    @Sirisee sagt:
    „… die Wahrheit ist natürlich eher, dass dieses Land an verhängnisvollen dumpfen neidzerfessenen vulgärsozialistischen Ideen leidet, die in immer neuer wir-schaffen-das-Verkleidung hochpoppen, so als ob der Herrgott unser Land verflucht hätte, und die sog. 68er waren eben nur eine besonders versiffte, verstrahlte und verkiffte Variante davon, und dass die Uschi klasse aussah, war doch, wenn man ehrlich ist, eher die Ausnahme …

    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/04/09/mit-grossem-krach-in-die-perfekte-ehe-7574/#comment-158584

    Das ist die Sicht auf „68“ aus der Perspektive eines BILD-Lesers und TV-Glotzers, der nur Uschi Obermaier, Langhans, Teufel etc. kennt.

    Die Sicht eines deutschen Spießers, der nichts von Adorno, Hannah Arendt, Fromm, Sohn-Rethel etc. gelesen, nichts vom Geist dieser weltweiten Bewegung verstanden hat und voller anti-intellektueller und reaktionärer Vorurteile ist.

  118. Alle unter einer ev. Käseglocke?
    oder sind das auch nur irgendwelche Cirkel mit Tunnelblick?Man bleibt immer unter seinesgleichen.
    Ich wundere mich jedenfalls über nichts mehr.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/gruene-spitzenkandidatin-goering-eckardt-hat-sich-von-ihrem-mann-getrennt-und-spricht-ueber-ihre-neue-liebe_id_6967147.html

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