Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Bereicherung durch Raub oder Sekundärtugenden

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When his troubles will begin will be when by any chance something goes wrong with the governing machine.

Meine Lieblingsbeschreibung des Deutschen an sich ist über 100 Jahre alt: In seinem Reisebuch “Three Men on the Bummel”, das eine Radfahrt dreier Briten durch das damalige deutsche Kaiserreich ironisch und liebevoll beschreibt, wird der Autor gegn Ende hin noch einmal ernst und sagt, wie er die Deutschen sieht: Romantisch, fleißig, aufrichtig, selbstlos und diszipliniert. Ein wunderbares Volk, um in ihm von Hamburg in den Schwarzwald zu gelangen und sicher zu sein. Aber er schreibt auch, dass diese – heute würden wir sagen, Sekundärtugenden – in der Übertreibung als Pedantierie, Heroismus und Kadavergehorsam gefährlich werden könnten. Three Men on the Bummel erschien 1900 – 14 Jahre später sollte sich auf tragische Weise zeigen, wie zutreffend die Analyse in ihren negativen Ausformungen gewesen ist.

Jeromes Überlegungen zum obrigkeitssaatlichen Denken münden im Ausspruch, dass der Deutsche, verurteilte man ihn zum Tode und gäbe man ihm einen Strick, tatsächlich zum Galgen gehen und sich selbst aufhängen würde. Das ist natürlich überzeichnet, aber seit einiger Zeit wurde hierzulande die Willkommenskultur staatlich verordnet, und prompt zeigten die Umfragen Zustimmung wie das letzte Mal beim Ausbruch des ersten Weltkriegs. Und auch heute, da wir bei mir daheim laut Kriminalstatistik in Oberbayern Nord 2016 einen Anstieg der Kriminalität von 7% haben, und rund 1% der Bewohner als Flüchtlinge 11,7% der Straftaten begehen, darunter auch Übergriffe mit 551 deutschen Opfern, finden sich noch immer genug Personen, die nicht von der bei der Zeit und der Prantlhausener Zeitung proklamierten Begeisterung abweichen wollen. Ein schönes Beispiel ist ein Medienmacher, dem in Berlin der Keller ausgeräumt und teure Räder offensichtlich gezielt entwendet wurden: Derselbe beklagte sich damals über die nicht seltenen Einbrüche, und vor kurzem aber darüber, dass einfach zu viel über Kriminalität berichtet werde. Auch eine bekannte Gattin eines bekannten Ex-Stasi-Mitglieds, die sonst voller sozialistischer Tugenden ist, beklagte die Überführung ihres zweirädrigen Privateigentums in andere Hände. Unter Mielke wäre das nicht passiert!

So ist der Deutsche eben auch unter dem roten Lack: Romantisch und gleichzeitig ein wenig pedantisch, wenn es um Fragen des Eigentums geht, aber gleichzeitig gehorsam, wenn sich Polizeidienststellen politisch gewollt jenseits von Bayern schwer tun sollen, die Realität, die nicht unproblematische Entwicklung und deren Verursacher – die Zahl der deutschen Tatverdächtigen bleibt rückläufig, andere Tatverdächtige füllen die Lücken – zu erkennen. Bei uns ist das anders, denn die spektakulären Einbrüche in Verbindung mit Tötungsdelikten in Königsdorf und Meiling gehen nicht einfach so als regionale Einzelfälle unter, wie etwa der Raubmord von Bad Friedrichshall oder der Mord von Neuenhaus. Sie werden breit diskutiert. Und ich sehe mich dann hin und wieder genötigt, auch im Kreise der Besorgten auf das Positive hinzuweisen: Es gibt bei uns auch den regionalen Einzelfall der ganz erstaunlichen Sicherheit. Wie etwa beim Radständer eines von mir geschätzten Gasthauses, der die hiesigen Men on the Bummel zum Verweilen einlädt.

Denn der Radständer wurde vor ein paar Monaten wegen des gestiegenen Andrangs von Radlern neu gestaltet. Es ist überhaupt keine Frage, dass sich hier ohne jeden Zwang und Parkplatzgebühr und gefälschte Statistik eines Ministeriums, aber mit schönen, neuen Radrouten, die Zahl der Radler vergrößert, und so brauchte man eben auch mehr Platz für all die schönen, neuen Gefährte, die bei uns sie Strassen zieren. Weil Räder auch einmal Platten haben und Ersatzteile benötigen, hat der nächste Radelhändler dort auch zwei Rahmen anmontiert, und in diesen Rahmen steht zu lesen, wo er zu finden ist. Bei den Rahmen handelt es sich um offensichtlich gebrauchte und schadhafte Exemplare des Simplon Pavo. Wer nur ein wenig Ahnung von der Materie hat, der weiss, dass hier nicht alter, billiger Schrott hängt, sondern zwei früher wirklich teure Rahmen mit ebenfalls nicht billigen Komponenten. Natürlich schaut da jeder hin, und viele schauen auch, wie die Rahmen befestigt sind.

Die Sättel sind von ein paar Schrauben durchbohrt und am Holz befestigt, und so schwanken die Rahmen, deren Neupreis auf dem Niveau eines gebrauchten Kleinwagens lag, also im zarten Frühlingswind des Voralpenlandes. Sie tun das seit Monaten und seit diesen Monaten unterdrücke ich den Impuls, bei dem Radgeschäft anzurufen und zu fragen, ob man den blauen Rahmen nicht doch haben und restaurieren kann, denn das hier ist eine Form des Überflusses, der mir weh tut. So ein Rahmen gehört auf die Strasse, da müsste man retten, was zu retten ist. Nach meinem privaten Gerechtigkeitsempfinden, das dank meiner Herkunft nicht komplett deutsch, sondern teilweise ritterlich, ja gar fränkisch-raubritterlich ist, wäre es vielleicht ethisch vertretbar Als guter, pedantischer Deutscher käme ich natürlich nie auf die Idee, mir etwas anzueignen, und ich sehe auch bei anderen, dass sie mit der Hand überprüfen, ob der Rahmen vielleicht entfernbar wäre. Aber jeder lässt ihn hängen.

Obwohl es technisch gesehen vermutlich kein Problem wäre, sich zu bereichern. Man könnte in der Nacht, wenn hier wenig los ist, mit der Säge an den Balken gehen. Oder mit dem Schraubenzieher an den Sattel. Oder mit dem Inbus die Sattelstütze vom Rahmen trennen, oder sich mit etwas Schrauberei zumindest der wirklich schönen Gabel bemächtigen. Für den Kenner gibt es hier kein ernsthaftes Hindernis. Und bei Ebay ist die Mutter der Idioten, die auch einen beschädigten, prestigereichen Rahmen kaufen würden, natürlich auch immer schwanger. Noch nicht einmal einen anderen Radler würde man schädigen, keiner müsste deshalb den Heimweg zu Fuss antreten, man könnte sich sagen, man führte den Rahmen nur seiner eigentlichen Bestimmung zu und protestiere gegen die kapitalistische Verschwendung. Wir alle stellen dort unsere Räder ab, wir alle schauen den Rahmen an und denken, wie es wäre, mit ihm über die Berge nach Italien zu fliegen. Und wir alle haben ein Multitool dabei.

Ich besitze, gut verborgen in den Innereien meiner Anwesen, über hundert Räder und gegen mindestens 10 ist der Pavo eine billige Plastikschleuder – letzte Woche habe ich erst ein Siegerrad einer Deutschlandrundfahrt neu aufgebaut. Ich habe das überhaupt nicht nötig, sage ich mir, auch wenn es mich irgendwo schmerzt. Wie alle anderen. Manchmal stehen einige zusammen davor und seufzen. Gelegenheit macht Diebe, sagt ein altes Sprichwort, aber hier sind nun mal eben Deutsche, wie Jerome K. Jerome sie beschrieben haben, und seit Monaten macht sich keiner an den Schrauben zu schaffen. Vielleicht steht irgendwo eine Kamera, und es handelt sich um Sozialexperiment – sollte es so sein, wird dort eher die Linse verfaulen, als dass jemand die Gelegenheit nutzt. Die Versuchung ist da. Das ist nicht zu bestreiten, denn man könnte sich moralisch den Raub schönreden. Aber es tut keiner.

Wie lange würde ein Spitzenmodell eines beliebten Herstellers in Berlin offen zugänglich an seinen Schrauben am Holz hängen?

Lebensqualität ist, sich diese Frage stellen und auf die unschöne Antwort mit einem Schulterzucken reagieren zu können.

Ich bin hier öfters und verunziere mein Rad nur ungern mit einem Schloss. Schon früher hatte ich den Eindruck, dass es möglich ist und keinerlei Gefahr droht. Andere halten es ähnlich, und die Cabrios auf dem Parkplatz werden offen gelassen. Die Rahmen, ohne anwesenden Besitzer und eigentlich überflüssig, schreiben die Sicherheit noch ein weiteres Kapitel fort. Die nötige Disziplin und das Übereinkommen ist da, auch wenn hier täglich Hunderte vorbei kommen. Es liegt sicher auch daran, dass die meisten hier sich so ein Rad leisten könnten, wenn sie wollten. Aber auch daran, dass es noch ein altmodisches Verständnis von dem gibt, was man tut, und was man nicht tut. Eine Art Leitkultur im Sinne gemeinsamer Eigentumswerte, die es sogar zulässt, dass die Rahmen in Wind und Wetter vor sich hin gammeln und das Eigentum über kurz oder lang irreparabel wird. Schlecht für den Rahmen, aber ein Ausweis der Sekundärtugenden der Hiesigen.

Man kann die Unterschiede in diesem früher so disziplinierten Land, das seit Jeromes Klassiker schon lange nicht mehr so unschuldig wahrgenommen wird, auch positiv erfahren. Es ist nicht nur so, dass die Menschen den Eindruck haben, es würde viel passieren. Es ist auch so, dass die Menschen hier an vielen, kleinen Selbstverständlichkeiten erlebten, wie sicher es trotz der regionalen Vielzuvielfälle ist: Weil die Bretterzäune hier so niedrig sind, dass man einfach drüber steigen kann. Weil beim Bäcker ein Schild aufgestellt wird, um darauf hinzuweisen, dass jemand seinen Geldbeutel verloren hat. Weil ein jeder darauf achtet, dass die Steingärten vor den Häusern jetzt erblühen, und es früher keinem als Problem erschien, dass die Polizei ihre einzige Dienststelle am anderen Ufer des Sees hat. Wenn man hier solche Rahmen ungesichert aufhängen kann, kann es insgesamt nicht so schlimm sein.

Schwer liegt das Multittool in meiner Tasche, aber schwerer wiegt das Gewissen, und ich möchte auch in Zukunft auf die Kraft der verbindlichen Sekundärtugenden verweisen können. Sollte der Rahmen doch einmal fehlen: Dann habe ich vermutlich beim Radladen angerufen und ihn rechtmäßig erworben, um nach Italien zu fahren.

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589 Lesermeinungen

  1. vom Hunde ganz zu schweigen
    Jerome K. Jerome, sehr schön. Sprachlich sind die Werke des Autors ein Genuß. Der sehr geehrte Don möge doch gerne Literaturempfehlungen geben…..

    • die gute alte Zeit
      @Gast (welcher Gast sind Sie jetzt?) Früher gab der Don sogar Musikempfehlungen

      Three men in a boat kennt jeder, den bummel kenne ich noch nicht.

    • Lesen Sie es, es ist besser als das andere – weil es so lustig in Bezug auf die Deutschen ist.

    • ... fand ich nicht ...
      … bei „Three men on the boat“ war ja auch eine sehr treffende Szene zur deutschen Kultur: Der Liedgesang von Herrn Schloschen-Boschen, der als Comic-Song missverstanden wurde, wo er doch in aller Inbrunst und Hingabe vom Schwarzwald und der Erlösung sang.

      Das nachfolgende fand ich etwas zu sehr auf den Effekt geschrieben.

      Aber um über Maas, Merkel, Schulz & Co lachen zu können, die mit aller Inbrunst vom erlösenden „Goldstück“ aus Nordafrika singen, ist es allemal gute Lektüre. Und danach, um den Unterschied zu genießen, die ver.di-Spitzelbroschüre.

      Ein moderner Reiseschriftsteller ist Tuvia Tenenbaum, sein neues Buch ist nicht mal schlecht (aber reicht im Stil natürlich nicht ansatzweise heran).

    • Mich
      hat darin (oder war es doch in „Three men in a boat“?) am meisten die unterschiedliche Haltung von Briten und Deutschen zu ihrer Polizei beeindruckt. Jerome hatte den Eindruck, dass es in Deutschland ein Verhältnis wie zwischen Mannschaften und Offizieren beim Militär ist, während die Briten ihren „Bobby“ eher als einen Angestellten ansehen, dessen Gehalt sie ja auch bezahlen.

    • Naja, wilhelminischer Obrigkeitsstaat halt. Da ist schon was dran.

    • Titel eingeben
      Naja, den Jerome will man nicht zum Nachbarn haben. Und wie ich neulich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, ist der Tenenbom Jude.

  2. Fremde Federn
    Bevor ich nun wieder mal argumentativ herumkrame und auf ca. 3000
    „Einzelfälle mit nur regionaler Bedeutung“ schon im Jahr 2017 verweise (mal bei Google „Einzelfälle“ eingeben), greife ich beherzt unter Missachtung geistigen Eigentums einen Kommentar auf, den ich vor kurzem in der „Welt“ gefunden habe, und reiche ihn unverändert weiter.
    Moralische Begründung: es wäre schade, wenn nur „Welt“- Leser dieses
    prägnante Statement zu lesen bekämen:

    „… bildungsfern und integrationsresistent. Das Thema wollen die etablierten Parteien nicht aufnehmen, denn es zeigt das ganze Scheitern der Flüchtlings- bzw. Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte. Indem man das Thema politisch aufgreift, müßte man zugeben, – dass es eine Einwanderung in großer Zahl in die Sozialsystheme gegeben hat – dass die Sozialausgaben auch deswegen explodieren – dass der Facharbeiternotstand sich so überhaupt nicht lindern lässt – dass sich „no-go“ Stadteile entwickeln, da sich die Situation eher verschlechtert – die schon länger hier lebenden länger arbeiten müssen, um das System zu finanzieren Kurz um, man müßte den negativen Saldo der Migration der letzten Jahrzehnte zugeben. Ich kann verstehen, dass die etablierten Partien das nicht diskutieren wollen, sollten sie aber, sonst werden das andere machen …“

    • Ich habe Mal eine Frage!
      Sehr geehrter Herr Alphonso ich lese Sie sehr gern und da es heute Mal passt eine Frage, oder auch Bitte. Sie schreiben ja von den diversen Einzelfällen, was ist eigentlich aus xy Einzelfall geworden? Ich glaube, dass Sie dazu recherchieren wollten? Ich finde es erstaunlich, dass diese Seite verschwindet und dann nichts mehr zu hören ist, auch nichts an Nachfragen zu den Gründen dazu. Mit freundlichen Grüßen
      Masha

    • Man muss es den Machern der Seite überlassen, das zu erklären. Viel spannender finde ich, dass die Statistik bei uns zeigt, dass nur ein kleiner Bruchteil der Straftaten durch Asylbewerber veröffentlicht wurden.

    • Hörnsse doch uffe, mit dem Onsinn, Tenifero
      Nichts gegen Sie, wirklich nicht.
      Aber „Ich kann verstehen, dass die etablierten Partien das nicht diskutieren wollen, sollten sie aber, sonst werden das andere machen …“
      ist zumindest in Deutschland Rainer Unsinn.

      Allein, welches Gequäle schon vorgestern Abend, auch im Fischeinwickelpapier, ‚bestimmte Vermutung‘, und gestern der zuständige Polizeisprecher von “ … es könnte aber auch ein ganz gewöhnlicher Erpresser“ gefaselt.
      Bloss die – früher mal so genannte – ‚Blöd‘ war heute ehrlich: die ganze BVB-Mannschaft hätte tot sein können (und nach Meinung der Täter) vielleicht auch sein sollen.

      Dann hätten wir die Menschenkette von Dortmund bis München gemacht, Kerzen angezündet, und wie das ängstliche Kind im dunklen Keller gerufen: „Aber nicht jeder Flüchtling ist ein Terrorist!“ und uns gut gefühlt.
      Dabei würde das sicher sogar die Pegida unterschreiben!

      Solange der Deutsche wie ein Ping-Pong-Ball zwischen Chulzzug und Raute hin- und herspringt auf der Suche nach dem schutzbringenden Schürzenzipfel kann passieren was will.
      Ohne dass der gemeine Deutsche seinen Standpunkt andiskutiert.

    • @ Tenerifo
      War das ein redaktioneller Beitrag in der Welt oder ein Leserkommentar?

    • Einzelfälle
      Hier ebenso gesammelte Werke der Goldstücke:
      http://www.refcrime.info/de/verbrechen/daten?order=date

    • Arminius, das dürften die Leute von XYEinzelfall sein
      die google-map ist dort ja auch verfügbar und so entgeht man der Schließung des Accounts bei fb oder twitter. Es wurde ja hinreichend geätzt, dass das eine „rechte Seite“ sei usw., wobei mir völlig unklar war, was an der Benennung einzelner Straftaten rechtslastig ist.

    • Das war eine gemeinsame Kampagne eines einschlägig bekannten ZDF-Reporters mit Agenda, Schwesigs Ministerium und der Landesmedienanstalt mit jugendschutz.net (finanziert von Schwesig), die letztlich alle nah zusammen sind.

    • @DonAlphonso
      „Viel spannender finde ich, dass die Statistik bei uns zeigt, dass nur ein kleiner Bruchteil der Straftaten durch Asylbewerber veröffentlicht wurden.“

      Wie erklären Sie sich das? Handelt es sich dabei um Taten, z.B. um Gewalt unter Asylbewerbern, für die sich die deutsche Öffentlichkeit nicht besonders interessieren würde, oder meinen Sie, dass hier wirklich massiv vertuscht wird???

    • Ich meine, dass die Polizei da Anweisungen hat.

    • Einzelfälle
      In meiner westdeutschen Heimatstadt gibt es anscheinend keine von Migranten verübten Straftaten, will man der Polizei glauben.
      Eine junge Frau ist morgens gegen vier zu Fuß auf dem Heimweg und wird plötzlich von einer nichtdeutschen männlichen Person gegen eine Hauswand gedrückt und genötigt. Sie wehrt sich laut, der Täter flieht. Am nächsten Tag will sie bei der Polizei eine Anzeige erstatten, woraufhin der Beamte sie vorwurfsvoll fragt, was sie um diese Uhrzeit auf der Straße zu suchen habe.
      So kann man es auch sehen.

      Die Ausgaben des Bundes für Migranten lagen 2016 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei mehr als 20 Mrd. €

      Auf Spiegel Online ist diese Woche eine Reportage über die Lebensumstände und die Zukunftsaussichten von Kindern von Hartz-IV-Empfängern in Pirmasens zu sehen. Der Niedergang einer einstmals reichen Stadt und die Hilflosigkeit der Regierenden. Auch der Betroffenen.
      Und weil in Deutschland der Bock immer auch der Gärtner ist, regiert in BW die EsPeDe.

      Good Night Germany.

    • Wenn Sie @xyEinzelfall vermissen, ...
      … sehen Sie sich doch mal @Einzelfallinfos an! Der Sprachduktus, die Auswahl der empfohlenen „Sekundärliteratur“, die Art der Aufmachung, all das erinnert so stark an XY Einzelfall, daß ich mich sehr wundern täte, wenn das nicht dieselben Leute wären. Eine Facebook- und eine WordPress-Seite gibt’s wohl auch, ebenfalls wie bei XY.

      Vielleicht, wenn man bei denen mal lieb nachfragt und dabei vielleicht ein durch Berühmtheit so vertrauenswürdiger Mann wie der Don ist, bekommt man ja ein paar Antworten zu den geheimnisvollen Vorgängen um den Abgang von XY Einzelfall?

    • Aha!
      Don Alphonso sagt: 13. April 2017 um 22:07 Uhr

      „Ich meine, dass die Polizei da Anweisungen hat.“

      Sie wissen schon dass in ihre Akte kommt, oder?
      Ach… heute muss man ja Folder sagen… ;-)

    • Es gehört nicht zum Blog, aber ich könnte schon mal von einem Fall erzählen, bei dem die Polizei einfach keine PM schreiben wollte, obwohl es recht offensichtlich war – nur hätte es halt den Frieden in einer kleinen Stadt massiv gestört.

    • Follow-up
      Falls sich jemand versucht sah, meiner Empfehlung zu folgen, muß ich ihn leider enttäuschen:

      „@Einzelfallinfos’s account has been withheld in: Deutschland.“

      In der Zeit des Vormärz gab es großen Streit um die Frage, ob man Werke, deren Autoren besonders geschickt darin waren, ihre nationalistischen, liberalen oder demokratischen Ansichten durchblicken zu lassen, ohne daß man sie recht darauf festnageln konnte, „wegen der Tendenz“ zensieren dürfe — denn das war meist juristisch nicht haltbar. Heute gibt es für Akte der Zensur keine Begründung mehr, die man angreifen, kein Widerspruchsrecht, das man nutzen könnte. Es ist zum Heulen. Was ist nur aus unserem Staat geworden? :-(

    • Ja, dasist der neue Trick: Blockieren bei deutschen IPs. QWenn man mit einer anderen IP unterwegs ist, geht es.

  3. Und in Bochum wird schon nach nur 2 Monaten ! das Fahndungsplakat
    nach den Raubmördern einer 79 jährigen Rentnerin und ihres beinamputierten Mannes, der von den Bestien auch noch blindgeprügelt wurde, veröffentlicht!
    ( Täterbeschreibung: braune Haut, pechschwarzes Haar).
    Danke Herr Genosse Innenminister Jäger für Ihren unermüdlichen Einsatz zum Erhalt des besten Rechtsstaates den sich jeder Kriminelle nur wünschen kann !
    Danke Frau Bundeskanzlerin Merkel für Ihren unermüdlichen Einsatz für offene Grenzen und des Wohlbefindens der noch nicht solange hier Lebenden.
    Meinen tiefempfundenen Dank auch an alle Gutmenschen und cduspdgrün Wähler, die uns auch weiterhin soviel multikulturelle Bereicherung und Lebensfreude verschaffen !!!

    • Oh, der Fall ist mir entgangen.

      Im Fall Königsdorf waren die Lokalmedien voll mit dem Thema, und zwar auch in anderen Landesteilen.

    • Der eigentliche Skandal in NRW besteht darin,
      dass der mutmaßliche [ahem. Don] Jäger noch frei herumläuft. Die Berliner Toten und Verstümmelten werden seine letzten mutmaßlichen Opfer nicht sein.

    • Vorhin im Autoradio...
      …kam die Meldung, dass ein 88jähriger Rentner in seinem Haus in Bayreuth beraubt und zusammengeschlagen wurde.Im Stadtäteil (?) roter Hügel.

      Es sind ja auch die offenen Grenzen, die schlecht sind.Wer es war, wusste man noch nicht.

    • späte öffentliche Fahndung ist leider KEIN Einzelfall
      In Unna kam es möglicherweise zu einem unschönen Zwischenfall, als ein Vater nicht mit Zustimmung reagierte, dass sein Töchter von Leuten, die möglicherweise noch nicht so lange hier sind, auf den Schoß genommen werden sollten.

      Ich zitiere aus http://rundblick-unna.de

      „ZUSATZ IN EIGENER SACHE

      Zahlreiche Leser fragen fassungslos und zornig nach dem Grund der nichtvorhandenen Täterbeschreibung. Hier zur Verdeutlichung. Weil uns das in der Pressemitteilung ebenfalls aufstieß, hielten wir gleich am Morgen Rücksprache bei der Bundespolizeipressestelle. Der sehr freundliche und auskunftsbereite Polizeisprecher sagte uns zum Thema Beschreibung ganz offen, was er selbst von diesen Fahndungs“vorgaben“ hält. Natürlich gibt es Beschreibungen von den drei Schlägern. Aber ohne Fahndungseinwilligung des zuständigen Gerichtes dürfen sie nicht herausgegeben werden. Kurz und gut – die Bundespolizei hat in dieser Sache Infos und darf sie nicht offenlegen. Jeder Leser mag sich selbst vorstellen, was der für die Presse zuständige Polizeibeamte unter 4 Augen dazu sagte. – Zur Dauer bis zur Freigabe ergänzte er: „Möglicherweise schon (!) in ca. einem Monat.“ Auch das war leider NICHT ironisch gemeint.“

    • @Philomena
      Der Mann ist heute morgen verstorben.
      Die Schäden in und an seinem Haus, dass er in den Sechziger Jahren selbst gebaut hatte, lassen auf ein Gewaltverbrechen schließen.

  4. Abitudine secondarie,...
    ..allora la capactità d´ essere capo di un campo di concentramento.

    Abe isch dasse ned una volta zu de noie Eilsbringe vonne Doizelande gesagte? Chiedo perdono tanto, Martin, maine Froinde.
    (DdH)

  5. Naja, da könnte auch Unkenntnis ein Schutz sein
    Der gemeine Feld, Wald und Wiesen Dieb* is bekanntlich nicht das gebildeste Exemplar des Homo Sapiens. Es ist gut möglich das die wohl auch in Bayern ansässige Population einfach nur ein Rad ohne Räder und Kette sieht. So was ist, wenn man keine Ahnung hat grundsätzlich wertlos weil
    a. man stiehlt ein Rad zwecks Benutzung
    b. des Verkaufs an die Klientel, die gestohlene Räder käuft**
    b1. auch die werden i.d.R. keine Ahnung haben was da hängt.

    Die Leute die sehen was da hängt haben halt sowas wie ein Unrechtsbewusstsein*** und denken nur über die Einfachheit und potentiellen Nutzen der Tat nach.

    Und da die Leserschaft des Don wohl nicht bayrische Feld, Wald und Wiesen Diebe umfasst werden die Räder wohl noch länger hängen bleiben.

    * explizit sei hier nicht der Grundstückspekulant gemeint.
    ** auf dem bayrischen Land vermutlich nicht die größte Zielgruppe.
    *** laute Proteste von Berliner Seite re. dem angeblich natürlichen Gerechtigkeitssinn des gemeinen Bayer

    • Im Wedding wurde mein Auto in 1/10 der Zeit, wie es in München stand, 3 mal so oft aufgebrochen. Und es war ein Fiat Punto.

    • Jetz hab ich mir den Seitenhieb auf Berliner Leser verkniffen
      und dann kommt er vom Don persönlich.

    • Man tut, was man kann.

    • Fiat Punto
      Wer einen Fiat Punto aufbricht, tut dies doch sicher nur, um aus Mitleid etwas Nettes hineinzulegen, oder? Schließlich sind die Besitzer schon gestraft genug. Ich erinnere mich an meine einzige Fahrt in einem gemieteten Punto, während derer auf der Autobahn ohne Vorwarnung der Heckscheibenwischer, gleichsam wie Herbstlaub, abfiel und nimmer gesehen ward. Das ist eigentlich alles, was man über die Qualität des Wagens wissen muss.

    • Mein erster Gedanke war offen gestanden, ...
      dass der Don undankbar ist, er müsste doch eher froh sein, dass im das Vehikel damals nicht gleich abgeflammt wurde…

    • Titel eingeben
      Ich gestehe, manchmal zu vergessen das Auto abzuschließen. Und selten zu fahren, was in einem Studentenviertel meist eine ungute Kombination ist. 2 1/2 Wochen stand es da schon mal, wo oft auch nachts Leute unterwegs sind (es ist eine sehr beliebte bar um die Ecke). Es fehlte nichts, und immerhin ist im Wagen der letzte und speicherplatzmäßig größte iPod untergebracht.

      München, Maxvorstadt.

      Dafür tragen sie Dir halt auch das Kaugummipapier hinterher, wenn man es unterwegs verliert.

    • Im Darmstadt der 90er
      stand mein Auto i.d.R. offen mitten in der Innenstadt. Ich dachte, es ist alt und doch nichts zu klauen. Freundliche Menschen haben es häufig zugemacht (Tür auf, Köpfchen runter, Tür zu). Innerhalb von 3 Jahren gab es dagegen nur einen Diebstahlversuch (gescheitert).

    • Nürnberger Ehrlichkeits-Experiment
      Die fränkische Dependance des Berliner Remmidemmi-Senders StarFM hat 2012 in Nürnberg ein Ehrlichkeits- Experiment gemacht: Fahrrad unabgeschlossen in der Stadt abgestellt (vermutlich nicht in Erlenstegen…) und per Webcam überwacht.
      Das Berliner Studio hat sich das nicht getraut…

    • Aber S&R
      Niemand fackelt einen Punto ab. Und weil Don Alphonso kein Dummkopf ist, benutzt er ihn wenn nötig.

      Deswegen wurde das Thema in den Medien ja jahrelang totgeschwiegen. Die Tatsache WAS FÜR AUTOS abgefackelt werden, ist nun mal vielsagend.

      In den Banlieus, oder erst Recht in den USA, ist das übrigens anders, da wird alles was bei gewissen Zwischenfällen zwischen Obrigkeit und Lumpenproletariat rumsteht zerstört, aus Aggression und Frustration.

      Was sagt uns das über DE?

    • Lieber TDV,
      ich hätte gedacht, dass man da in Berlin nicht wählerisch ist.

      Mir persönlich fehlt aber offen gestanden der Überblick über einschlägige Statistiken. Das mit Paris glaube ich sofort. Ich habe mal vor ein paar Jahren beruflich mit einer Dame aus Frankreich zu tun gehabt, die mir erzählen wollte, dass dort jede Nacht 200 Autos brennen. Das fand ich damals dann doch arg übertrieben, aber wollte dies der Dame aber nicht so deutlich sagen. Irgendwie muss man die Leute ja dazu bringen, französische Autos zu kaufen.

      Vermutlich ist das alles so ein Konjunkturprogramm a la francaise, hier bei uns führt man halt eine Abwrackprämie ein und da lässt man die Leute in bestimmten Gegenden abends eine Stunded länger raus, statt sie zu „kärchern“ (unser frankophiler Dhd weiß sicher mehr darüber …).

    • @s und r
      PKWs sind in Frankreich obligatorisch (zwangsweise) vollkaskoversichert. Mir hat man im Vertrauen auch Ratschläge erteilt, wo ich meinen alten Daimler parken könne, auf das die freundichen Herren von der Pyromanikerfraktion ihn abfackeln, damit ich einen neuen bekomme.
      Aber erstens mache ich soetwas nicht, war zweitens in Deutschland noch versichert und hatte keine Vollkasko und drittens hat mir noch, bevor ich irgendetwas sagen konnte, ein Müllauto von „Veolia Propreté“ (der Pariser Müllabfuhr) die Entscheidung präventiv abgenommen, indem es den vor meiner Haustür geparkten Daimler in voller Rückwärtsfahrt auf 30 cm Breite komprimiert hat. Zum Glück sass ich nicht drin, sonst hätte ich heute einen Veolia-Stempel im Gesicht.

  6. Kriminalstatistik NRW 2016
    „Vergewaltigung und sexuelle Nötigung (+462 Fälle oder +24,9%)“

    „177 779 Tatverdächtige waren Nichtdeutsche. Ihre Anzahl nahm im Vergleich zu 2015 (166 760) um 11 019 oder 6,6% zu. Der Anteil der Nichtdeutschen an der Ge samtzahl der Tatverdächtigen betrug 35,9%; ihr Bevölkerungsanteil 11,8% (2015: 10,5%).“

    Das was jetzt kommt kann ich leider nicht cutten und Pasten, es ist

    Tabelle 24 – Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung 2007 in % 10,6, Anteil an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen 21,6%.

    Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung 2017 in % 11,8, Anteil an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen 35,9%.

    Tabelle 25, Ausgewählte Straftatbestände und Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen:
    Mord und Totschlag: 38%
    Wohnungseinbruchdiebstahl 51,2%
    Gewaltdelikte 37,9%

    Vergewaltingung und sexuelle Nötigung wird (bewußt?) nicht mit aufgeführt, das findet man erst in Tabelle 27, und man muß selber rechnen:

    „Vergewaltigung, besonders schweresexuelle Nötigung“
    Deutsche Tatverdächtige 2015: 1073 2016: 1083
    Nichtdeutsche Tatverdächtige 2015: 500 (32%) 2016: 674 (38%)
    Anteil an der Bevölkerung 2015: 10,5 2016: 11,6

    Interessant auch Tabelle 31, Entwicklung der Anzahl der Tatverdächtigen nach Nationalitäten.

    Alles nachzulesen bei der Quelle: https://www.polizei-nrw.de/media/Dokumente/PKS/2016/PKS_Jahrbuch_2016_II.pdf

    Aber vermutlich ist das Fake und die russischen Hacker haben das da hinterlegt…

    • Ich habe mir einige Statistikewn angeschaut, den Unterschied zwischen Ausländern und Flüchtlingen, der besonders wichtig wäre, machen nur die Bayern. Überschlagsweise sind Flüchtlinge 15 mal so oft strafällig wie Deutsche. Das ist wirklich heftig. Aus Köln wurde offensichtlich nichts gelernt

      Disclosure: Daheim an der Donau gab es einen unschönen „Einzelfall“, der mich etwas unfroh macht.

    • Das ist ja auch nur die halbe Wahrheit
      Die interessantere Frage ist ja, wie die Statiskitk aussieht, wenn man die „deutsche Bevölkerung“ unterteilt in Deutsche mit und ohne Migrationshintergrund, sagen wir in erster und zweiter Generation“. Oder Deutsche Muslime separate ausweist…

    • Das ist ortsabhängig. Bei uns in der Region mit Volklbeschäftigung ist das Problem eher bei den Russlanddeutschen.

    • Bei den Tatverdächtigen wird nur die Staatsangehörigkeit erfasst,
      nicht die Herkunft oder Ethnie.
      Die Kriminal-Statistik gibt nicht her, wie hoch der Anteil der deutschen Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund ist.
      Für westdeutsche Großstädten und in Berlin dürfte sich ein schauriges
      Bild ergeben, wenn bei deutschen Tatverdächtigen die Herkunft bzw
      der Migrationshintergrund mit erfasst und in der Statistik ausgegeben
      wird.

      Nur noch am Rande etwas aus der Hamburger Morgenpost (P6 in dem Artikel), das wohl zufällig einmal ausgegeben wurde:
      „Demnach wurden 2015 nur zehn Personen wegen Vergewaltigung verurteilt – sieben davon waren Ausländer. – Quelle: http://www.mopo.de/25268706 ©2017
      Über einen möglichen Migrationshintergrund der 3 deutschen Täter gibt es keine Information.

    • Wir hatten das ja schon einige Male
      … die Verschleierungseffekte sind ja wirklich massivst, so dass man nur noch von einer „Beschwichtigungs-„Statistik sprechen kann.

      – es werden Straftaten, die Ausländerspezifisch sind (illegaler Grenzübertritt, Urkundenfälschung, Identitätstäuschung, man denke an Anus Amri und seine 14 Persönlichkeiten) konsequent rausgerechnet.
      – Massenstraftaten, wie einfache Diebstähle werden nicht mehr erfaßt.

      Das Perfideste und Effektivste ist aber, dass auch bei ungeklärtem Täter mit migrantischer Täterbeschreibung sich der Anteil der Ausländer an der Gesamtkriminalität keineswegs erhöht.

      Bestes Beispiel sind immer noch die über 1000 Anzeigen wegen der verniedlichten sog. „Grapschereien“ in Köln, die die Kriminalitätsstatistik nicht belastet haben, weil man ja nur eine Handvoll Migranten erwischt hat.

      Die eigentliche Frage ist natürlich, ob man solche Statistiken künftig als „Fake-News“ von der Maasi-Wahrheitsbehörde ahnden lassen kann.

    • Polizei ist zum Glück Ländersache, aber die bayerische Polizei verstösst da schon gegen einen ansonsten üblichen Konsens.

    • Die Grundgesamtheiten sind nicht zu vergleichen
      Nicht, dass ich hier verdächtigt werden ein Anhänger der augenblicklichen Politik zu sein, aber die Grundgesamtheit auf deutscher Seite darf eben nicht die Gesamtbevölkerung sein.

      Über 70 jährige und Frauen begehen fast keine Gewalt- oder Sexualverbrechen. Es ist die entsprechende Bevölkerungsgruppe junger Männer zu vergleichen, die in DE einen deutlich geringeren Anteil hat. Damit relativiert sich der Abstand. Wenn man möchte, kann man noch die Gruppe der ungebildeten jungen Männer, die wiederum geringer ist als Vergleichsmaßstab heranziehen.
      Hierzu habe ich keine Zahlen, vermute aber immer noch einen Vorsprung der Leute, die noch nicht so lange hier sind, da diese häufiger aus gewaltaffinen Kulturen stammen.

      Selbst wenn sich durch diese Korrektur eine etwas weniger unerfreuliche Zahl zeigt, sollte man immer noch die Frage stellen, warum lässt man eine derartige Gruppe ins Land.

    • Man könnte ja über 10, 20 Prozent mehr reden, aber der abstand ist so riesig, diese Lücke kann man nicht schliessen. Und den Opfern ist es egal, wie Sie das statistisch kleinreden: Es gibt eine Gruppe, die Probleme bereitet. Meines Erachtens, weil ihr Treiben eben nicht dazu führt, dass man sie wieder rauswirft und die Grenzen für Illegale schliesst. Das sind halt keine jüdischen Bürger aus dem Deutschland des Jahres 1938, sondern Leute, die aus Ländern kommen und die Probleme mitbringen.

    • Die Russlanddeutschen sind bundesweit Durchschnitt - bei allen sozialen Kennziffern
      – außer beim Alkoholismus.

      Kohl hat recht behalten, der hat das in den Neunzigern bereits prophezeit.

    • Da hatte uns doch kürzlich,
      ich glaube eine Kommentatorin, einen Link hinterlassen, zugegeben anstrengend zu lesen. Für das gesamte Einflußgebiet der Salmiakpastille.
      .
      https://www.fischundfleisch.com/ineslaufer/fluechtlinge-sind-bis-zu-20-mal-krimineller-als-deutsche-die-extreme-fluechtlingskriminalitaet-in-31542

    • ... Grundgesamtheiten
      … da ist sicher etwas dran, aber nur dass man solche Leute (junge, analphabetische muslimische Männer) halt nicht oder nur in Maßen und abhängig von den verfügbaren Arbeitsplätzen in das eigene Land holt, wenn man Verstand hat ….

      Im übrigen dürfte das Risiko v.a. darin liegen, dass die mehrheitlich niemals eine Arbeit bekommen werden, die ihre Erwartungen refinanziert und dass sie andererseits mehrheit einer, sagen wir mal, problematischen Hochkultur angehören, die sich als Hochkultur begreift…

      Die Ungarn haben das gleich gesehen und reagiert und es liegt ja auch auf der flachen Hand.

    • Besonders absurd ist,
      Lieber Don, dass man genau diejenigen mit Freuden aufnimmt, die jüdischen Mitbürgern besonders feindselig gegenüberstehen. Neulich war ein Artikel in der FAZ über einen Syrer namens Basel, quasi ein Vorzeigeflüchtling, weil er gegen Köln protestiert hatte. Dumm nur, zwischendurch erwähnte er ganz ungefragt, die arabischen Armeen könnten sich vereinigen, dann hätten sie mehr Soldaten als es Israelis gibt und könnten jeden einzeln umbringen. Der Autor war dann „irritiert“. Ich nicht. Wenn wir so weitermachen, gibt es im Jahr 2038 keine jüdischen Mitbürger mehr. Frankreich ist schon auf dem besten Weg dahin.

    • Was erwarten Sie? Antisemitismus ist im Nahen Osten Staatsdoktrin. Ob er aber ausgelebt wirdm, ist eine andere Frage.

    • Nicht anderes
      erwarte ich. Kann man ja auch nachlesen, aus halbwegs neutraler Quelle unter

      https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_the_Jews_in_(Morocco|Algeria|Egypt|Syria|Libya…)

      Das Problem ist, dass unsere Mitbürger, christliche, jüdische und auch areligiöse, in grenzenloser Naivität und Unwissenheit offenbar anderes erwarten.

    • Leserverhohnepiepelung
      Auf der FAZ-Homepage steht heute, in Marxloh sei ein 14-jähriger mit Messern und Äxten ermordet worden, und zwar „von mehreren Personen“. Was das für „Personen“ waren, steht da nicht, dafür steht daruter ein „Erratum“, der Junge sei 15 und nicht 14 Jahre alt gewesen.
      Entschuldigung, liebe Political Correctness- Redakteure. Für die eigene Sicherheit ist es in keiner Weise relevant, ob man sich als 14- oder als 15-jähriger mit irgendeiner Gruppe in Marxloh nicht anlegen sollte, sondern mit WELCHER Gruppe man sich nicht anlegen sollte. Die Verheimlichung der Erkennungsmerkmale führt Andere geradewegs ins Verderben und wenn überhaupt etwas, dann ist dieses Verhalten der Redakteure unethisch.

    • Die Polizei lässt da nichts raus, schuld ist der Failed State NRW, der solche Nachrichten nicht vor der Wahl haben will.

  7. Auch in Bayern...
    …spricht die Kriminalstatistik Bände.

    http://www.polizei.bayern.de/content/6/4/9/pks_pressebericht_2016.pdf

    Einfach mal „Gewaltkriminalität“ und „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ suchen, und 2015 und 2016 vergleichen.

    (Sorry, DA, für den Link und auch den oben, ich weiß, Sie finden es aufwändig, da Sie alle Links prüfen müssen. Aber in diesem Falle finde ich schon, daß diese Informationen deutlich mehr Verbreitung finden sollten, da sie in den MSM scheinbar übersehen werden.)

    • Ich weiss, die Statistiken sind offen, aber manche Medien wollen sich damit definitiv nicht genauer auseinander setzen. Speziell die SZ schweigt dröhnend.

    • Übersichtsdarstellung
      Unter (ht tps://michael-klonovsky.de/16-michael/artikel/363-fluechtlinge-sind-nicht-krimineller-als-deutsche) sind -ohne Anspruch auf Vollständigkeit- einige Quellen zu dem Thema zusammen- und gegenübergestellt.

  8. Erst war auch er hilflos
    Ich verstehe jeden Tag mehr den Herrn Georg Elser.
    Ach hätte ich nur seinen Mut!

    KW

    • Bürgerbräukeller 1939 (Kriegsbeginn) vs. Wolfsschanze 1944 (Endsieg in vollem Gange)
      Werter Herr Werner,

      Elser? – Den kennt doch praktisch keiner!

      Oder war das etwa der an Bomben und Granaten professionell ausgebildete Oberst i.G. mit 50% Augen und 30% Fingern, dafür mit Spezialzange, der eine von zwei Bomben ungelegt weggeworfen hat? Und kein feiger Selbstmordattentäter?

    • Herr Streck, sagen Sie das nicht
      Georg Elser ist für mich grundsätzlich der einzige ernstzunehmende Hitler-Attentäter überhaupt. Und leider wird er nie genannt. Ich erinnere mich immer noch lebhaft an den Fernsehfilm aus den 60er Jahren von Rainer Erler.
      Die Vorstellung, das Stauffenberg-Attentat hätte geklappt, mag ich mir nicht antun. Herren und Knechte…

    • Stimmt
      Den kennt praktisch keiner er wurde auch noch kurz vor Kriegsende in Dachau (und nicht im Bendlerblock) erschossen, da die Nazis genau wussten, daß er vielleicht zum „Volkshelden“ taugen könnte.

    • In München gab es wenigstens
      zu seinem Gedenken die Georg-Elser-Hallen, in denen Gruppen auftraten.
      Ich glaub, die sind mittlerweile abgeissen worden.

    • Brandauer
      ich selbst bin erst durch den „Georg-Elser“-Film mit Klaus Brandauer auf ihn aufmerksam gemacht worden. Wehret den Anfängen war schon immer nötig.

    • Elser
      Mit der Sicht der Dinge, die wir heute haben, mag das Elser Attentat seine Berechtigung gehabt haben. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass Adolf Hitler, der beim Tod des Reichspräsidenten Hindenburg zufällig Reichskanzer war, gemäss Artikel 51, Absatz 1, der Weimarer Verfassung: „Der Reichspräsident wird im Falle seiner Verhinderung durch den Reichskanzler vertreten. Dauert die Verhinderung voraussichtlich längere Zeit, so ist die Vertretung durch ein Reichsgesetz zu regeln“ regulär zum Reichspräsidenten geworden war, (war 1931 in „durch den Reichsbankpräsidenten“ geändert worden, wurde aber nie so praktiziert), der nach Artikel 51, Absatz 2: „Der Reichspräsident kann, wenn im Deutschen Reiche die öffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich gestört oder gefährdet wird, die zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nötigen Maßnahmen treffen, erforderlichenfalls mit Hilfe der bewaffneten Macht einschreiten. Zu diesem Zwecke darf er vorübergehend die in den Artikeln 114, 115, 117, 118, 123, 124 und 153 festgesetzten Grundrechte ganz oder zum Teil außer Kraft setzen“ kraft dieses ihm unverdient (und ungewählt) zugefallenen Amtes die Grundrechte ausser Kraft setzen durfte. Zwar besagte Absatz 3 des Artikel 48: „Von allen gemäß Abs. 1 oder Abs. 2 dieses Artikels getroffenen Maßnahmen hat der Reichspräsident unverzüglich dem Reichstag Kenntnis zu geben. Die Maßnahmen sind auf Verlangen des Reichstags außer Kraft zu setzen“, aber mit Artikel 25: „Der Reichspräsident kann den Reichstag auflösen, jedoch nur einmal aus dem gleichen Anlaß“ konnte diese Sicherheitsvorkehrung umgangen werden und man war auf völlig legalem Wege zum Diktator geworden. Das machte es wiederum unmöglich, auf Unterstützung der Behörden und Organisationen wie Polizei oder Wehrmacht zu bauen, die ja auf die Verfassung geschworen hatten und deshalb einen verfassungsmässigen Diktator, ob ihnen das gefiel oder nicht, schützen mussten.
      Interessant wäre gewesen, zu wissen, ob Georg Elser auch ein Attentat durchgeführt hätte, wenn beim Tod des Reichspräsidenten ein Kommunist zum Diktator geworden wäre. Wenn nicht, dann wäre er meines Erachtens nicht der Held, zu dem er heute hochstilisiert wird.
      Was keineswegs akzeptabel ist, auf die damalige Generation herabzuschauen. Die Bekämpfung Adolf Hitlers mit nicht verfassungsgemässen Methoden hätte jeden ins Hintertreffen gebracht, denn er hatte diese Verfassung auf seiner Seite.

  9. Tolle Leseempfehlung
    Danke. Wußte gar nicht, dass die 3 Männer auch noch einen Bummel gemacht haben.

    • Das buch ist nicht ganz so bekannt, aber es ist sehr humorvoll.

    • Mark Twain bummelte auch
      Mark Twain bummelte auch durch Europa, auch sehr vergnüglich zu lesen.

    • von Samuel Langhorne Clemens
      alias Mark Twain, stammt auch, dass man für Englisch 30 Tage, für Deutsch hingegen 30 Jahre braucht.

      So falsch liegen die Goldklumpen also nicht, wenn sie schnellstmöglich nach England weiterholpern wollen.

  10. Titel eingeben
    Das Unglück Deutschlands waren und sind die in der Bevölkerung weit überwiegenden Duckmäuschen, deren Hauptinteresse das kurzfristige Funktionieren des Futterautomaten ist

    • Ich sage es mal so: In Israel wären Politiker, die alle paar Tage erkennen müssen, dass sie Terroristen reingelassen haben, schon lange nicht mehr an der Macht.

    • In Israel...
      …würden die Politiker, die dann ersatzweise an die Macht kämen, aber bestimmt nicht die Fehler der gerade abgewählten wiederholen….

    • Nein, die würden eine Mauer bau… oh wait.

    • @JUE
      Seien Sie bitte nicht so überheblich.

      Für viele Deutsche war Hunger und die Gefahr zu
      verhungern bis in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts
      ein Wegbegleiter.
      Noch heute regt es hier viele auf, wenn Brot
      weggeschmissen wird.

    • @E.R.Binvonhier
      ja, nur während hier nur „mimimi“ gemacht wird, wenn die Körnchen nicht kommen, wurde woanders (z.b. Paris) die Kopfkürzer-Methode angewandt.
      Wie ich schon sagte: Duckmäuschen über die Jahrhunderte hinweg und das generell zum eigenen Schaden

    • Titel eingeben
      @DA: willmalsosagen: was da so in Israel als Politiker rummacht, da wäre mir sogar die Raute lieber. Die ist nur intrigant und machtgeil. Die können ihre Kriegsverbrecher behalten, und bekanntlich hat ja jedes Land die Regierung, die es verdient.

    • @JUE
      sicher, vielleicht liegt es daran, dass es in Deutschland m.W.
      auch nie einen König gab, der seinen Untertanen für jeden
      Sonnteg ein Huhn im Topf versprochen hat.

      Die derzeitige Mähr jedem ein Auto, ein Haus und eine willige
      Frau ist ungewohnt, und richtet sich auch nicht an Deutsche.

      Da bleibt nur mimimi.

  11. "die Zahl der deutschen Tatverdächtigen bleibt rückläufig"
    Man sollte mal genauer hinsehen, wer diese „deutschen Tatverdächtigen“ eigentlich sind. Man könnte z.B. fragen, seit wann diese deutschen Tatverdächtigen die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Und dann könnte man durchaus mal überdenken in der Statistik eine neue Kategorie der „noch-nicht-so-lange-deutschen Tatverdächtigen“ einzuführen. Und dann könnte es sein, dass man unangenehme Entdeckungen macht.

    Im Übrigen ist es mit Sekundärtugenden und öffentlicher Sicherheit wie mit heißem Kaffee und kalter Milch: Das wärmetechnische Ergebnis liegt irgendwo dazwischen – je nach Mischungsverhältnis.

  12. Jerome K. Jerome und die Mensur
    …fand er garnicht romantisch. Da üben sich echte Sadisten und Masochisten.
    Wären schlagende Verbindungen nicht was für die Zone? Psst, keine schlafenden Hunde wecken.
    Während meiner Studienzeit bot ich mal einem bekennenden Burschenschaftler meine Dienste als Hobbyschneiderin an. Auf seinen Schmiss hätte ich gern einen Knopf genäht. Er lachte, das hätte es schon gegeben.

    • Ich kann mit Burschenschaften auch nichts anfangen. Gewaltablehnender Antialkoholiker, der ich bin.

    • @schlagende Verbindungen
      Meine Lesweise dazu: 1. Die Leute stellen sich da freiwillig hin (halten sprichwörtlich ihren Kopf hin) in Kenntnis und Akzeptanz der möglichen Folgen. Aber sie tun keinem unschuldigen Dritten irgendwas. Insofern sind die harmlos – im Gegensatz z.B. zum alkoholisierten Fahren eines PKWs. 2. Wer wirklich einen Treffer („Schmiss“) abbekommt, der hat sich am Ende einfach nur blöd angestellt. Weil die Jungs das aber ungern zugeben, machen die dann eine „bin Stolz darauf“ Nummer oder ähnlich verqueres draus. Quintessenz: Die wollen nur spielen. Das kann man als anachronistisch, doof, sicher auch bemitleidenswert und generell als „nicht mein Ding“ ansehen. Aber mehr auch nicht. Die Verwendung von Begriffen wie Sadismus oder Masochismus ist hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen… Apropos Kanonen: Danke jedenfalls für diesen netten neuen kleinen Nebenkriegsschauplatz in diesem wunderbaren blog ;) Bin schon gespannt, was sonst noch so zu dem Thema kommt…

    • Burschenschafter (bitte ohne das "L")
      Das wären dann aber Sadisten und Masochisten in Personalunion. Sind es aber meiner Erfahrung nach weder noch.
      Natürlich gibt es Verbindungen auch in den neuen Ländern – die Burschenschaften sind schliesslich in Jena entstanden – und auch nach dem Mauerfall zurückgekehrt.
      Mark Twain beurteilt sie in seinem „Bummel durch Europa“ übrigens positiver.
      Und Don: es geht auch ohne Alkohol (in meinem Bund waren wir mal drei nichttrinkende Aktive)

    • Der scharfzüngige, kritische Mark Twain schrieb im "Bummel durch Europa (1878)":
      Der Paukboden (6. Kapitel): Ich hatte zugesehen, wie die scharfen, zweischneidigen Klingen zehn Jünglingen die Köpfe und Gesichter in allen Richtungen zerhieben, und hatte doch keines der Opfer zusammenzucken sehen, auch kein Stöhnen gehört oder einen flüchtigen Ausdruck erhascht, der den heftigen Schmerz eingestanden hätte, den die Wunden verursachten. Das war wirklich beträchtliche Seelenstärke. Eine solche Standhaftigkeit kann man von Wilden und Preisboxern erwarten, denn sie werden dazu geboren und erzogen; aber sie in solcher Vollendung bei diesen umhegt und liebevoll erzogenen jungen Burschen zum finden das ist überraschend. Nicht nur in der Hitze des Gefechtes wurde diese Standhaftigkeit bewiesen; sie wurde auch im Zimmer des Wundarztes an den Tag gelegt, wo eine ernüchternde Ruhe herrschte und wo kein Publikum vorhanden war. Die Handgriffe des Arztes brachten weder Grimassen noch Stöhnen hervor.

    • Ich finde das einfach widerlich, ich kann es nicht anders sagen.

    • Die Ewiggestrigen und die Progressiven ...
      Mitglieder von (schlagenden) Studentenverbindungen als ewiggestrig, masochistisch/sadistisch, anachronistisch, doof, bemitleidenswert, abgehängt etc. zu titulieren, ist eine beliebte Übung der sog. „Progressiven“.

      Als „progressiv“ gilt es, sich zu tätowieren, Metall künstlich implantieren zu lassen, zu pierßen, Körperverunstaltung(„Bodymodification“) zu betreiben, sich je nach Zeitgeist anderen hippen, teils blutigen Selbstquälereien zu unterwerfen und damit in der Gesellschaft anzugeben, was schon lange keine Provokation mehr ist, sondern oft nur Zurschaustellung individueller Vulgarität.

      Mein Respekt gilt eher denen, die mit ihrem Schmiß bezeugen, daß sie bereit sind, für ihre Gemeinschaft, d.h. für andere da(Progressivsprech:“solidarisch“) zu sein und den Kopf hinzuhalten (auch wenns weh tut), als den „Progressiven“.
      Letztere fröhnen mit ihren Pierßings und Tattoos öffentlichkeitsheischend der eigenen Eitelkeit.
      Und: Mit den betäubenden Köstlichkeiten des Morgenlandes, im Görlitzer Park bei Minderjährigen frisch eingedeckt, läßt es sich trefflich über das Bier der Verbindungsstudenten naserümpfeln.

  13. Die Untertanenmentalität ist immer noch da
    sie äußert sich nur anders. Und so lange sie da ist wird es keinen echten Fortschritt geben. Die heute in Schulen anerzogenen „Tugenden“ könnte man bildlich in etwa so darstellen: (unser Schulsystem hat seine Wurzeln weitestgehend im Absolutismus)früher wurde mit preußischer Zucht und Strenge versucht, die preußischen Tugenden zu nutzen (inwieweit das dann gut und nicht gelegentlich überzogen war sei mal dahingestellt, ein Thema für sich) um den Staat aufzubauen. Heute wird mit mindestens ebenso preußischer Strenge alles getan um am Ast zu sägen auf dem wir sitzen. Schüler werden zu Brunnenvergiftern erzogen, die in der grünen Jugend lernen wie man unser Land bestmöglichst hasst um ihm größtmöglichen Schaden zuzufügen. Dass Sich-an-den-Bahnhof-stellen mit Refutschiie Wällkamm-Plakaten ist nur eine der vielen Manifestationen davon.

    Dass das im Prinzip keinen Sinn macht ist offensichtlich. Was steckt dahinter? Auch das habe ich hier schon öfter entwickelt, daher in Kurzform: 68-er wollten Karriere machen, braune Flecken in der Familie waren im Weg=Sich-Ranschmeißen an den Kommunismus und an alles was diametral entgegengesetzt zu Nazi erschien=Weg frei für die Karriere. Dass diese Haltung nicht nur oft total überzogen, sondern zutiefst egoistisch war hat unserer Gesellschaft schwersten Schaden zugefügt. Die 68-er haben unserem einst stolzen Volk (das sich nicht nur Untaten vorwerfen lassen muss, sondern einen immensen Beitrag zur menschlichen Zivilisation geleistet hat) seine Würde geraubt, es in den Dreck getreten. Was das angeht sind wir sicher auf dem Tiefpunkt unserer Geschichte angelangt. Um jetzt weiter zu kommen müsste man unbedingt die 68-er und ihre Hinterlassenschaften einer knallharten Kritik unterziehen und alles davon entsorgen was nicht mehr zeitgemäß ist.

    Vor allem in unserem Bildungssystem zeigen sich massivste Verwerfungen. Autoritäten wie der ehemalige Schulleiter an Deutschlands bester Privatschule in Salem, Dr. Bernhard Bueb, oder der Historiker Prof. Dr. Arnulf Baring haben u.a. darauf hingewiesen.

    Es gibt keinen Grund mehr in Sack und Asche zugehen. Im Gegenteil: wenn wir nicht einen moderaten Nationalstolz oder zumindest Nationalbewusstsein entwickeln werden wir nicht nur uns, sondern anderen immer mehr schaden (siehe Brexit).

    Es gibt einen bemerkenswerten Film mit internationaler Starbesetzung von 1964 (also vor 68!): „Der Flug des Phoenix“. Ein Flugzeug muss in der Sahara notlanden, man findet sie nicht, sie drohen zu verdursten. Besatzung und Passagiere setzen sich aus vielerlei Nationalitäten zusammen (durchaus auch bewusst etwas klischeemäßig). Der deutsche Flugzeugkonstrukteur und Tüftler, gespielt von Hardy Krüger, hat die rettende Idee: aus den Teilen des bruchgelandeten Flugzeugs ein neues, kleineres bauen und raus aus der Misere. Anfangs skeptisch sehen aber alle, dass sie keine Wahl haben, bauen das Ding und werden gerettet. Der Pilot wird gespielt von dem berühmten US-Schauspieler James Stewart, der neben seiner Schauspielkarriere auch noch echter Bomberpilot war (zuletzt im Range eines Brigadegenerals) und im 2. Weltkrieg sogar Einsätze über Deutschland geflogen ist. Was will uns der Film sagen? Dass es ohne die Deutschen und ihre Sekundärtugenden nicht geht und dass sie Mitte der 60-er somit wieder angekommen waren im Schoß der Nationen. Dann kamen die 68-er, diese Hornochsen, und haben dieses mühsam gezüchtete zarte Pflänzchen wieder zertrampelt.

    Wenn die Deutschen sich und dem Rest der Welt wirklich einen Gefallen tun wollen, dann müssen sie lernen selbstkritischer, flexibler und vor allem ein gut Stück humorvoller (Humorlosigkeit ist kein Kavaliersdelikt) zu werden. Kadavergehorsam, auch wenn er im Dienst einer vermeintlich guten Sache steht (und die Willkommenskultur hat sich ja nun wohl doch als desaströs erwiesen) ist niemals gut. das brachiale Festhalten an Irrwegen führt nur nach Stalingrad, und da will kein normaler Mensch hin.

    Wenn die Deutschen ihr Bildungssystem wieder gesund reformieren, ihre sprichwörtlichen Tugenden als gute Techniker und Tüftler (im Himmel ist der Koch Franzose, der Modedesigner Italiener, der Humorist Brite und der Mechaniker Deutscher) weiter entwickeln, dabei etwas lässiger, selbstreflektierender (und das muss nicht zwangsläufig zu Schwäche führen) und humorvoller werden sind sie in der Welt willkommen. Weg von dem 68-er Schlamassel und dem Selbstzerstörungsknopf (ist doch alles nur destruktiv und nützt am Ende keinem) und ab in die Zukunft. Es ist höchste Zeit!

    • Vielelicht die linken Teile der 68er – die 68er, die ich kenne, lehnen offene Grenzen ab und sagen, wie schlimm alles wurde und dass es ohne Zucht nicht geht.

    • Humorlosigkeit ist kein Kavaliersdelikt
      :: halte ich für den wichtigsten Satz Ihres guten Beitrags, Hr. Charles .

      Zehnmal unterstreichen, es ist eine Sünde gegen das Leben, gegen die Intelligenz,

      es ist eine ECHTE Todsünde.

      Begehre deines nächsten Weib, erobere sie sogar, erkenne sie im biblischen Sinne,

      aber sei nicht humorlos !!!!!!!!

    • @Don
      gibt es denn noch andere als linke 68-er? Ich dachte immer der Begriff bezieht sich auf eine Einstellung und nicht darauf wann jemand geboren wurde. Na gut, d’accord, es gab also auch 68-er, die keine 68-er waren. Aber gerade von denen würde ich erwarten, dass sie mehr tun um uns aus diesem ganzen Schlamassel raus zu helfen.

    • Gehen Sie mal auf eine donaukreuzfahrt, da sieht man, was aus der Linken wurde. Natürlich waren die 68 gegen Vietnam und für Gleichberechtigung, aber warum sollten sie 2017 für den Raubbau an den Krankenkassen und Typen, die wie eine Gang bei Dirty Harry aussehen, in der Sparkassenfiliale sein?

    • Hoffnungen...
      Die Geschichte zeigt, dass es zu jeder Bewegung in der Folge immer eine Gegenbewegung gegeben hat. Und ein Jeder kann dazu seinen Beitrag leisten. Z.B. im Gespräch mit seinen Mitmenschen, im Gespräch mit seinen Kindern über das gelernte/gehörte aus der Schule usw. Und damit die Saat für begründete Hoffnung zu säen. Die Frage, die mich da umtreibt ist eigentlich nur, ob die Gegenbewegung, momentan personifiziert von AfD und Konsorten genügt (Hoffung, Variente 1), oder ob es sich am Ende erweist, dass die Gegenbewegung des Schadens, den die 68er sowie die SED und deren beider Brut im wiedervereinigtem Deutschland angerichtet haben, die (Achtung! böse Worte) Umvolkung und/oder Islamisierung von Teilen Deutschlands sein wird und als eine Folge dessen ein Zerbrechen der Republik. Wie sagte unser Gastgeber kürzlich: „denn der Mensch passt sich historisch gesehen immer nur so weit an, dass er sich anderen Menschen überlegen fühlen kann“. Eine Zerfall der Republik bzw. Abspaltung von failed states incl. klarer Grenzziehung wäre ja eine solche Anpassung. Was wieder Möglichkeiten eröffnet. Z.B. für Geeignete und Willige, dort einzuwandern und auf Basis des gelernten ein anderes Staatswesen mitaufzubauen. (Hoffnung, Variente 2 – längerfristiger, mühsamer, aber auch mit mehr Perspektive).

    • "die" 68er
      Ja, mein lieber, das Thema ist doch wohl erheblich vielschichtiger an zu gehen, wobei ich gerne konzediere, dass auch Ihre Volte hin zum Karrierismus ihre Berechtigung hat. Eine andere Variante dieses Opportunismus war zu besichtigen, als ein Fotograf ein Model in „Demo-Mode“ gewandet vor vorbei marschierenden, Mao-tse-Tung/Ho Ho Ho-tschi-Minh. skandierenden Demonstranten fotografierte! Ich teile das nur mal so mit, um Ihrem „Affen ein wenig Zucker“ zu geben. Im übrigen hatte ’68 wohl ernste Anliegen und begann außerdem erheblich früher, sicherlich früher, als ich mich an der Blockierung einer westberliner Straßenkreuzung beteiligte und ein geschätzter Kollege frische Eier an die Fassade des dortigen Amerika-Hauses zu Bruch gehen ließ!

    • Ich kenne das so:
      „Im Himmel
      – ist der Koch Franzose
      – der Politiker Brite
      – der Mechaniker Deutscher
      – der Verwaltungsbeamte Schweizer
      – und der Liebhaber Italiener.“

      „In der Hölle
      – ist der Koch Brite
      – der Politiker Deutscher
      – der Mechaniker Franzose
      – der Verwaltungsbeamte Italiener
      – und der Liebhaber Schweizer.“

    • @ Antwortende
      @Don: „…was aus den Linken wurde…“ Weiß ich doch längst, aber genau das ist der Punkt. Da muss man doch was tun, zumindest auf die Missstände hinweisen. Und das ist nicht das einzige was in unserer Gesellschaft stark degeneriert ist. Es fällt einem auch nichts mehr dazu ein, wenn man sieht, dass die einzige realistische Alternative zu Merkel jemand wie dieser Schulz sein soll. Warum gibt es bei der SPD keine Leute mit Format mehr, solche wie Helmut Schmidt oder Klaus von Dohnanyi? Selbst die AfD kriegt es jetzt, kein halbes Jahr vor der Wahl, nicht hin einen präsentablen Kanzlerkandidaten zu benennen. Wie auch, wenn mit Lucke und Co. die besten Leute dort abgesägt wurden? Das rächt sich jetzt.
      Was ist bloß los mit diesem Land? Man sieht sich das alles an und kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

      @Hans Nase: „Hoffnungen“. Wie wollen sie denn hier was bewegen? Ich war knapp 10 Jahre Gymnasiallehrer (also eigentlich „Multiplikator“), habe mein Bestes versucht bei der Schülerschaft wenigstens ansatzweise so etwas wie Persönlichkeitsentwicklung in Gang zu setzen und ordentliche fachliche Standards durchzusetzen. Wenn man von der Schnarchsacklinie abweicht kriegt man nur Druck von allen Seiten. In den 1970-er Jahren sah ein Kollegium so aus: knapp 60% echte, konservative CDU-ler (oft persönlichkeitsstark und mit durchaus gutem Charakter, mir allerdings etwas zu kirchlich orientiert) und der Rest SPD (meist die, die mit der Kirche nix am Hut hatten, damals „progressiv“, aber im Vergleich zu heute durchaus bürgerlich vital) paar FDP und ausgetickte linke Spinner. Da konnte man sich eine Seite wählen (CDU oder SPD) und dann hatte man eine Art Heimat, jedenfalls stand man nicht allein. Heute in Kollegien nur Feiglinge und rot-grüne Einheitssoße. Wenn einem die nicht schmeckt steht man gegen alle. Das eine so schwer zu ertragen wie das andere. In dem verkrusteten Apparat, da setzen Sie nix mehr um. Alle nicken nur noch ab, Kant würde sich im Grabe rum drehen bei diesen „Akademikern“ (von wegen „habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“), fachliche Standards sacken weiter ab ins Bodenlose, auf der anderen Seite totale Weltfremdheit. Humanität wird anhand von Phrasen erlernt, wie ein Papagei. Kein Wunder, dass diese Kiddies sich dann an den Bahnhof mit ihren Refutschi-Dingsda Plakaten stellen.

      @Michael: dass es einem Teil der 68-er zu Beginn um ernste (und oft auch sinnvolle) Reformen ging will ich gar nicht bestreiten. Ich selbst kenne die Schulbildung der Vor 68-er Zeit eher vom Hörensagen, aber da war sicher nicht alles Gold. Ich habe als Fremdsprachenlehrer am Gymnasium immer versucht, ALLE Fertigkeitsbereiche zu schulen: Schüler sollten sowohl in der Lage sein auf schriftsprachlichem Niveau über Shakespeare zu referieren als auch in der Umgangssprache eine Alltagsunterhaltung zu führen. Das Eine um etwas anderes ergänzen, nicht das eine gegen das andere austauschen. Wobei sich das dann auch noch so weit abbaut, das am Ende allerhöchstens Analphabetismus dabei heraus kommt (was hierzulande schon von der Grundschule an praktiziert wird). Die 68-er sind eben von Opportunisten unterwandert worden. Vielleicht passt dazu der Spruch von Ödön v. Horvath aus seinem Buch „der ewige Spießer“:(sinngemäß zitiert) „…er (der Spießer) trachtet immer nur danach sich feige anzupassen und seinen Vorteil zu suchen wobei er jede gute Neuerung dadurch kaputt macht, dass er sie sich einverleibt…“ So geschehen bei den 68-ern, so geschehen bei den Grünen.
      Mit Idealismus bin ich schon länger sehr vorsichtig, mein Ideal im Moment wäre ein bayrischer Konservativismus à la Seehofer (mit einem guten Schuss Strauß) oder der amerikanische à la Trump, ganz im Ernst.

    • Und jetzt können wir unter anderem hier nicht einmal mehr Mechaniker.
      Und der Humor fehlt beständig. Und gekocht wird in der TV Show – zu Hause gibts TK, aufgewärmt in der Mikrowelle.
      Solche, die erkennen, wie es gerade läuft und dass man das nicht mehr so mit links bis übermorgen wieder hinbiegen kann gibt es in meinem Bekanntenkreis wenige.
      Solche, die immer noch heilsgläubig sind und dabei nicht erkennen, dass das in D schon mal der Fall war, dass man sich von jemandem zu viel erhofft hat und dann bitter abgeschmiert ist, gibt es mehr.
      TDV beschreibt das mit der Dummheit immer wieder, die sich in den Abgeordneten spiegelt – bis es das eigene Fleisch und Blut trifft.

    • ich lach' mich halbtot ( leider aus Sarkasmus)
      dieses Deutschland, welches Sie In ihrem Wunschdenken beschreiben gibt es schon lange nicht mehr.Wo sind die Eliten, welche nobel, philantrophisch und mit Sachverstand die Geschicke des Landes lenken? Ich sehe leider keine mehr, entweder gefallen, gestorben oder im Ausland. ( Der nächste Clou von der Bundesregierung lautet: Initiative starten für die Rückkehr der qualifizierten Fachkräfte, welche Deutschland, auch angewidert den Rücken gekehrt haben). Der Frosch, welcher in immer wärmer werdenden Wasser sitzt, merkt auf einmal… huch das ist ja richtig heiß! Dann ist es zu spät.Ich sehe die gesellschaftliche Entwicklung speziell in Deutschland nicht 5 nach 12 ,sondern weiter fortgeschritten.
      Sie müssen erst einmal erkennen, dass es in Deutschland viele Schwätzer gibt und diese klar benennen. Schon diesen Anspruch, können viele Menschen heutzutage nicht erfüllen
      Ein schönes Zitat v. M.Macenas, politischer Berater Kaiser Augustus:“Und in meinen Augen gibt es keine nutzlosere, verachtenswertere Kreatur als ein Moralist. Er ist nutzlos, weil er all‘ seine Energie damit vergeudet, Urteile zu fällen, statt sein Wissen zu mehren, und dies nur, weil Urteile leicht zu fällen sind, Wissen aber nur schwer zu erlangenist.Und verachtenswertere ist er, weil sein Urteil ein Selbstverständnis spiegelt, das er in seinem Stolz und seiner Ignoranz der ganzen Welt überstülpt“. Heutzutage werden Herrschscharen von diesen staatlich alimentiert. Dieses nur ein kleiner Aspekt.

    • Hat
      Wie sie lesen könne, sind Leute die Denken hier bei manchen unbeliebt.

      Machen sie sich nichts draus, diese Mehhrietist so gross, dass man überall auf sie stossen kann

    • Harry Charles
      Ein guter, zu vielen Dingen reflektierter Beitrag.
      Nur ihre Verallgemeinerungen, Don hat ja schon darauf hingewiesen, sollten eigentlich unter ihrem Niveau sein…

      68 begann übrigens am 13 Juni 67, als ein Polizist einen unschuldigen Studenten ermordete und ich persönlich fühle mich beleidigt (wenn auch nnur kurz), wenn man mich als 68er in einen Topf zB späteren SPD oder Grünen Politikern in eine Topf wirft.
      Ihr manchmal ans Keifen erinnernder Mangel an Differenzierung entwertet ihre Beiträge, nicht an Stammtischen oder BILD Leserm zugegeben.

    • Eine Rüge an einige der Antwortenden
      bitte seien Sie doch etwas sorgfältiger beim Abfassen Ihrer Texte/Antworten. Manche davon sind nicht nur sprachlich unverständlich oder voller Fehler, sie lassen auch keinerlei Logik erkennen oder weisen logische Brüche auf. Aus diesem Grund ist die Intention des Verfassers und das was er mir damit sagen will nicht zu identifizieren. Gehen Sie rücksichtsvoller mit der wertvollen Lebenszeit all derer um, die das lesen wollen, es aber nicht verstehen können. Also: wenn sie nicht in der Lage/willens sind etwas Verständliches zu verfassen, dann schreiben Sie doch lieber gar nichts-spart allen viel Zeit!

    • @TDV
      Was das Lesen mancher Beiträge verleidet, ist, dass Foristen persönlich angegangen werden. Habe mich auch schon schuldig gemacht und möchte mich bei Ihnen, Oberländer und goodnight dafür an diese Stelle entschuldigen.

      Mich nervte das Besserwissischere oder -in meinen Augen- Großkotzige etwas.
      Auf der Brennsupp’n, nicht gerade ein kulinarischer Hochgenuss, sind die Wenigsten hier daherg’schwommen. Und Hoppla-jetzt-komm-ich-Mentalität und Letztes-Wort-Haberei nerven mich immer, überall.

    • @ nahuatl
      nichts für ungut, aber wenn Sie Ihre letzte Antwort hier nochmals durchlesen: eigentlich muss es „Besserwisserische“ heißen, nicht „Besserwissischere“ (nehme mal an, es ist kein beabsichtigter Regiolekt); sehen Sie, genau das ist es was ich meine. Etwas mehr auf die unterstrichenen Dinge achten bevor man wegschickt. Wie gesagt, nichts für ungut.

  14. Seltsam
    Das Handy der jungen Frau hatte ein Spaziergänger am Donauufer in Regensburg entdeckt. Der Fundort der Leiche liegt etwa zehn Kilometer flussabwärts entfernt.

    http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/malina-leiche-freigegeben-100.html

    Wer legt denn sein Telefon ab, bevor er ins Wasser fällt?

  15. Besonnenheit ist passiv-unmännliches gefallen lassen
    .
    .
    und das wird gepredigt.

    Die Deutschen, so Merkel und noch weiter links, haben das verdient.

    Weil ,,Wir uns an Afrika versündigt haben“ , weil natürlich 33-45 , weil, weil…..

    Ich dagegen sage NEIN, nein zu Merkel, nein zu allem, was da guttie herumschwimmt und quakt, nein zu Sozi, grün, dumm, masochistisch, selbstzerstörerisch.

    Ich werde diese ganzen Schweinskerle nicht mehr wählen, und ich werde bei jeder Wahl gültig wählen, wurscht, wie eigenartig die gewählte Gruppierung daherkommt, wenn sie,

    im Gegensatz zum Einheitsbrei,
    einen Funken Vernunft verspricht,
    wähle ich sie.

    Ich mache mir keine Illusionen, was da im Herbst rauskommt.

    Derselbe Wahnsinn, wie gehabt, vielleicht in den Modefarben umschattiert (Das trägt man jetzt in Paris -Loriot, 1976- übrigens sehenswert, und für lau im Netz-Kulturgut),

    aber in seiner zerstörerischen Auswirkung ungeschwächt.

    Aber azu vielleicht ein paar von allen ,,MEDIEN“ geprügelte Mäuse, die im Bundestag Vernunft und geltendes Recht piepsen.

    Das soll es mir wert sein,

    was soll ich sonst schon machen ?

    Richtige, physische, Gewalt sehe ich nicht als Lösung, das erzeugt allenfalls im Rausch ein ,,gutes Gefühl“, degeneriert, ab von allen Folgen,

    aber nur unser Land weiter.

    Ich bin aber, insgesamt, schon ziemlich hoffnungslos, das gebe ich zu.

    Wochenends gieße ich mir nicht ungern einen auf die Lampe, vergesse die Sorgen.
    Gottseidank muß ich Alökohol nie zeitnah büßen, kein Kopfweh, kein Übelsein,

    auf lange Sicht natürlich keine gute Idee,

    aber da wir auf mittlere Sicht ausgeatmet haben,

    Wurscht.
    Schad‘, eigentlich, ums Land, die Leut‘, die Kultur.

    Aber, naja,

    Prost !

    • Titel eingeben
      Loriot?
      Nicht doch eher Ekel Alfred in „Ein Herz und eine Seele“ ?

    • Nein, nein, kdm, sicher Loriot, der Sketch,
      wo er mit seiner ,,Frau“, einer kleineren, aber resoluten Schauspielerin, einen Anzug kaufen MUSS .

      Schaun Sie einfach die frei verfügbaren Loriot-Sketches aus 1976 kurz durch, dann haben Sie ihn.

      wie gesagt, dringend zum Wiedersehen empfohlen.

    • unglaubwürdig
      Und was haben Sie schon konkret gegen A.M. unternommen? Haben Sie sich ein Gewehr besorgt, eine Bombe gebastelt, oder wenigstens an die AfD gespendet? Nur „Nein, nein, nein“ plappern ist wohllfeil.

    • Lieber Harry Hirsch ! Gewehre hamma, zweng der Jagd.
      .
      .
      Und nein, da soll man sich nicht davorstellen, die schießen echt.

      Wer als Laie vom Bombenbau spricht, entlarvt sich als das- als Laie, nämlich.
      Das ist wirklich für Fachleute oder Selbstmörder.

      Dass ich die Privatanwendung von Gewalt nicht las Lösung ansehe, insbesonders nicht als Kant’schen Imperativ, weil wir dann noch schneller in der arabischen Wüste landen, habe ich oben geschrieben.

      Und selber will ich weder vorschnell sterben, noch in Stadlheim verrotten.

      Wo

      Sie Klugsch..reiber, ist Ihre Waffe, wo Ihre Bombe ?

      Oder gefällt Ihnen Merkelschulzsch… ?

      Und Ihre Kritik an mir ist Kritik an jedem Kritiker, weil Merkel darf man nicht, und wir müssen doch, und so ?

      Sie klingen kernig, landen aber ziemlich baaazweich, als

      Sahnetörtchen.
      Ehrlich, wenn mir nach peinlichem Blödsinn ist, dreh ich die Nachrichten im ÖR auf.

    • @ Otto Moser
      Ach, ich kann Sie durchaus verstehen.
      Würd gern mal einen mittrinken….
      Aber: „Wer nicht an Wunder glaubt, der ist kein realistischer Mensch.“
      Dennoch, wählen gehn ist wichtig, ich wähl so wie Sie.
      Danke für Ihren Beitrag.

    • am besten stellt der Don immer pünktlich Freitagabend...
      …einen blog ins netz und dann trinken wir alle einen zusammen und schreiben was…bis es dem Don ergeht wie dem Karim, der jetzt bei FB gesperrt wurde und wunderbar patriotisch für dieses Land geschrieben hat seit Abschaffung der Politik im Herbst 2015…

      Prost und allen schöne Ostertage!

    • Sie müssen sich um mich keine Sorgen machen. Neuer Beitrag kommt heute Abend oder morgen.

    • Ach Otto!
      Schreiben Sie aber, während Sie sich einen auf die Lampe giessen, wenigstens noch einen Leserbrief / Blogeintrag, ja? An den Reaktionen sehen Sie ja dann vielleicht, dass Sie nicht der Einzige sind, der sich fühlt wie im falschen Film. Falls Ihnen das nicht reicht, dann reden Sie mal mit Nachbarn, die einen nord-
      oder osteuropäischen Migrationshintergrund haben.
      Man sollte darüber hinaus wirklich jeden ermuntern, tatsächlich einen gültigen Wahlzettel abzugeben. Am Ende könnten vielleicht nicht nur die Wahlforscher ihr blaues Wunder erleben. (Ich bin neulich von einem wahlforschenden Zuarbeiter fürs Mainstreamfernsehen befragt worden – also die Fragen fand ich dermassen plump, boten mir so wenig Platz für Differenzierung, dass ich es für denkbar halte, meine Antworten auf multiple-choice-Fragen passen am Ende direkt wieder ins Mainstreamraster … ich habe seitdem aufgehört, jeder Umfrage vorbehaltlos Glauben zu schenken.

  16. Failed State
    Das seltsamste, was mir bei Reisen in das Herz der Finsternis begegnete: die Menschen in NRW wollen es so. Kein Witz. Ein Beispieldialog, wenige Wochen alt:
    „Du wählst die SPD?“
    „Sieschadat.“
    „Trotz Jäger?“
    „Sieschadat.“
    „Und wenn der Deine Kinder dem nächsten Islamisten zur Tötung zuführt?“
    „Sieschadat.“
    Das ist der Hammer. Die wollen Armut. Die wollen Terror. Die lieben das. Wenn Terror-Jäger sagt: „Erschieß Dich!“, geht fast jeder NRW-Wähler hin und macht das. Dankbar. Wie anno 1900.

    • Das mag so sein, aber gestern wurden bei uns neun Pakistaner wegen Drogenhandel hochgenommen, und die müssen schliesslich auch irgendwohin fliehen.

    • ... die Parteienbindungen sind halt fest ...
      … das wird unterschätzt. Die SPD hat halt bei der Stammwählerschaft Rückhalt, da kann die Kraft unfähig sein wie sie will, und da kann jedes Jahr zu Sylvester eine Horde Nordafrikaner über Frauen herfallen, und das Land an vielen Stellen verrotten; das sind immer nur relativ wenige Betroffene und die SPD gilt halt bei den Stammwählern als „noch am vernünftigsten“ und wenn sie ein Wischi-Waschi-Thema, wie „soziale Gerechtigkeit in diesem Land“ wählt, wo alle SPD-Anhänger sich als anständige Gewinnertypen ansehen, können die treiben, was immer sie wollen.

      Für Außenstehende ist das irrational. Aber wir haben ja auch im Geschichtsunterricht gelernt, dass das eher der Normalfall ist, auch wenn es im Nachhinein wie offener Wahnsinn erscheint. Aber wer hätte dereinst gedacht, dass einmal 1, 5 Mio. muslimische, mehrheitlich analphabetische Junge Männer aus Bürgerkriegsregionen hineingewunken werden und man ihnen auch noch freudig Sprachkurse spendiert?

    • Also ich bin schon länger kuriert
      Habe Kraft vor 7 Jahren noch gewählt, weil ich halt immer SPD wählte und dann kam sogar bei mir das Erwachen. Die verfassungswidrigen Haushaltspläne, die Koalition mit den Grünen, die ich überhaupt nicht ab kann. Allein das Chaosduo Kraft/Löhrmann ansehen zu müssen, war und ist so unerträglich wie ein Blick auf Merkel.

      Dann nie wieder SPD nirgendwo, auch im Bund nicht, wirklich nicht und nun bin ich schon ebbes ratlos, ob ich überhaupt wählen gehe, ändert ja eh nix oder es lieber gleich ganz lasse und mir nur stattdessen mit ner Tüte Popcorn um 18h die erste Prognose ansehe.

      Bleibt die Frage, woher bekomme ich am Sonntagnachmittag Popcorn… das nächste Kino ist unten in der Stadt ohne Parkmöglichkeit vor der Tür, immer diese Probleme. Ich werde wohl auf Kartoffelchips ausweichen müssen.

    • Titel eingeben
      Manche gehen seit 45 Jahren „Willy wählen“.

    • Tja mit Willy fing es an
      mehr Demokratie wagen. Aber das Wagen ging nicht so weit, dass meine Kollegen und ich die SPD allein gewählt hätten, die Zweitstimme ging an die FDP, auf dass die SPD nicht übermütig werde. Noch einmal erzielte die FDP ein solches Zweitstimmenergebnis wie das in unserem Wahlkreis nie wieder, lag auch daran, dass unser Kandidat nach einem halben Jahr aus dem BT flog.

      Dass dann die FDP übermütig würde, dank Aufstachelung durch den Stinkstiefel Genscher, der schon Willy am liebsten ans Kreuz genagelt hätte, konnten wir 1968 nicht ahnen. Aber meine Rache hält an, die FDP ist seitdem mausetot.

    • Sirisee, wie kommen Sie auf 1.5 Millionen?
      Diese Zahl stagniert seit Ende 2015.
      Klar, das ist die Angabe, die immer mal wieder in so einem MSM Artikel wie hingeworfen zwischen den Zeilen erscheint – aber ich bin mir sicher, dass allein die Zahl der seit September 2015 hier irgendwie hergekommenen zumindest 3x so hoch ist. Zumal der täglich eingeflogene Familiennachzug überhaupt nicht gezählt und nirgends aufgeführt wird.
      Lasst uns aufpassen, dass wir den uns vorgeworfenen Dreck nicht auch noch unhinterfragt hinnehmen und einfach weiter verbreiten.

    • Failed Politicians
      @K. Aiserstuhl

      als Einheimischer kann ich das, was Sie beschreiben, nicht bestätigen.
      Das Herz der Finsternis liegt woanders, weiter nordöstlich.

      Frau Kraft war in NRW schon immer kraftlos. War aber mal gedacht als Alternative, zumindest im GESPRÄCH, zu AM. Sozialdemokraten denken halt in einfachen Schemata.
      Angesichts ihrer gefakten Biographie war wohl auch nicht mehr zu erwarten.

      GENDERBONUS

      Ihr Innenminister sollte als Jäger für Recht und Ordnung sorgen, stieß aber sehr schnell an seine Grenzen und hält sich seitdem erfolgreich mit AUSREDEN aus Allem raus.

      Der Rest dieser Regierungsmannschaft ist froh, vier Jahre überstanden zu haben. Ist immerhin gut für die Rente!

      Die Alternative ist Armin Laschet, ein ehemaliger Redakteur der Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, der als Ex-CDU-Minister auch keine gute Figur gemacht hat, aber von sich glauben machen will, er sei der (Heils)-Bringer.

      Das ist alles nur Mittelmaß, zugegeben. Aber hier wird sich keiner erschießen.

      Was hier und generell in Deutschland fehlt, ist jemand, der für einen Aufbruch steht und eine Perspektive für die Zukunft anbietet.

      Schulz steht dafür nicht!

    • Laschet
      Zitat:
      „Die Alternative ist Armin Laschet, ein ehemaliger Redakteur der Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, der als Ex-CDU-Minister auch keine gute Figur gemacht hat, aber von sich glauben machen will, er sei der (Heils)-Bringer.“

      Jemand soll ein Bundesland führen, der Arbeiten seiner Studenten verliert und den Studenten dann aus not Fantasienoten gibt?
      Unqualifizierter kann jemand wohl nicht sein als „Luschet“.
      Er ist kein Kandidat, er ist eine Karrikatur davon.

    • NRW ist halt in jeder Hinsicht ein Failed State. Nicht umsonst ist sogar die FDP dort unter einem Startup-Scheiterer stark.

    • @ number
      Naja, die 1,5 Mio Fake-Flüchtlinge im Zuge der Zuwanderungskatastrophe dürften stimmen und Fake, weil niemand „flieht“ der in IT/Ö/Un war – egal was die Qualitätsmedien behaupten.

      Aber es sind vorher und natürlich Millionen weitere „Goldstücke“ gekommen und kommen weiterhin.

    • Es gibt vermutlich auch diverse, die ausserhalb des Asylsystems hier leben. Man erfährt das nur nebenbei, aber 2 von 3 Dealern im Görli sind mit italienischen Papieren unterwegs.

    • Die FDP in NRW ist nicht dank Lindner halbwegs bei Kräften
      sondern wohl eher wegen Marie Strack-Zimmermann, die im Düsseldorfer Stadtrat eine halbwegs anständige Figur abgibt.
      Wer sollte denn das Flusenbärtchen Lindner wählen, der sich doch längst in Berlin sieht. Der überzeugt ja nicht einmal Apotheker.

    • popcorn?
      selber machen!
      Das neue cocooning, how to–

      http://www.moms-blog.de/popcorn-wie-im-kino-ganz-einfach-selber-machen/

  17. Muslimische und sonstige Täter
    Muslimische Täter in Deutschland werden in der Regel als krank, verwirrt, traumatisiert, religiös fehlgeleitet oder sozial benachteiligt eingestuft. Dabei wird vergessen, dass einige zentrale Imperative der islamischen Ethik dem Strafrecht westlicher Prägung und christlicher Alltagsmoral fundamental entgegenstehen. Insbesondere gilt dies für die folgenden Bereiche.

    1. Vergeltungsrecht und Blutrache
    2. Gewaltaufforderungen und Gewalttoleranz gegenüber sogenannten Ungläubigen
    3. Polygamie
    4. Eheliches und nichteheliches Rechtsregime des Mannes über die Frau
    5. Tötung bei Glaubensabfall
    6. Sklaverei (zumindest Akzeptanz)

    Handlungen im Rahmen dieser Ethik bedürfen oft keinerlei institutioneller Voraussetzungen.

    Muslime in Oberbayern leben nun aber in einer Realität, zu deren Kulturdeterminanten der Islam eben genau nicht gehört. Die überwiegende Mehrheit der Muslime appliziert ihr Verhalten deshalb irgendwie entlang lokaler Normen und Wertvorstellungen, und zwar primär deswegen, weil sie ökonomisch und gesellschaftlich überleben will. In Berlin mit einer Bevölkerung, die oft ein ganz anderes Gerechtigkeitsempfinden hat, sieht dies schon ganz anders aus. Intrapersonelle Konflikte sind jedoch in beiden Fällen wahrscheinlich. Tendenziell wird sich jedoch der Muslim in Oberbayern für die völlige Assimilation und der Muslim in Berlin für das Aufgehen in einer Parallelgesellschaft entscheiden.

    • Bislang kann man über das Zusammenleben hier nichts Übles sagen – das einzige Problem ist Erdogan. Das zerreisst hier die Gemeinde. Ansonsten wird man hier die grosse Mehrheit der jungen Türkinnen kaum von Bayerinnen auseinander halten können.

    • doch, man erkennt den Unterschied sofort,
      wenn man sie in Anwesenheit ihres Bruders einfach mal auf einen Kaffee einlädt.

    • Assimilierung eben
      Für Erdogan ist dies ja ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    • Gehen Sie mit einer besonders assimilierten Türkin aus,

      .
      .
      . und legen Sie ihr liebevolles Verhalten ohne Aussicht auf Eheschließung nahe, Don.

      Das elfte Gebot lautet:
      ,,Du sollst Dich nicht täuschen !“

    • Titel eingeben
      Aus einem Artikel der „Welt“ vor ein paar Tagen:

      „Rückblende, September 2015: Ohne Vorwarnung und ohne, dass ein Streit vorangegangen ist, schüttet der Mann das heiße Öl über den ganzen Körper seiner ein Jahr jüngeren Frau, während diese nichts ahnend unter der Dusche steht. Anstatt seiner schwer verletzten Frau zu helfen, verlässt der Mann die Wohnung.

      Die Frau überlebt. Vierundvierzig Prozent ihrer Haut sind verbrüht. Tagelang kämpft sie im Krankenhaus ums Überleben. Die Chancen dafür bewegen sich in einer Spanne von 20 bis 60 Prozent. Beim täglichen Verbandswechsel muss sie jedes Mal in eine Kurzzeitnarkose gelegt werden, weil die Schmerzen so unerträglich sind.

      Während der fast zwei Stunden langen Urteilsbegründung schüttelt der 50-Jährige vor Gericht am Freitag immer wieder ungläubig den Kopf. Im Prozess hat er sich zwar für die Tat entschuldigt. Im Gespräch mit einem psychiatrischen Gutachter sagte er, ein Recht darauf gehabt zu haben, „seine Frau durch diese Maßnahme disziplinieren zu wollen, weil sie ihm nicht den nötigen Respekt entgegengebracht habe“, sagt der Vorsitzende Richter Joachim Bülter.“

      Ein Afghane, 1995(!) im besten Alter mit seiner Frau nach Deutschland gekommen.

    • Einschätzung richtig
      Wird von der Mainstreampresse bestätigt, sogar der konservative Merkur erklärt, dass „Integration und Förderung sozial Schwächerer bleibt Herausforderung“ bleibt.
      https://www.merkur.de/politik/verbrechen-erschrecken-oeffentlichkeit-kommentar-deutschland-brutal-8130469.html

    • Gehen Sie mit einer besonders assimilierten Türkin aus
      … ja, da ist viel vordergründige Pseudointegration, die halt darin besteht, dass die kostenlose Schulbildung, Studium usw. bekommen und dann irgendwann den Türken in sich entdecken, der geknechtet sei, nie anerkannt werde usw. usw. ..

      … und dann enden sie wie die Özoguz, deren ganzen Trachten von morgens bis abends darum geht, wie sie möglichst viele Vorteile für die eigene Volksgruppe raffgierig sichert…

      Mit Özuguz und dergestalt assimilierten Türken haben wir einen veritablen Bürgerkrieg, sobald die mehr als 20% Bevölkerungsanteil haben und das ist in der jungen Generation schon heute so.

    • Noch einfacher:
      Wer mal den „Lackmus-Test“ mit seinem muslimischen bzw. türkischem (noch) Freundeskreis machen möchte, soll mal gegenüber den männlichen und u.U. auch weiblichen Muslimen/Türken daraus erwähnen, dass er „Just for Fun“ (also nichts ernstes) dabei ist mit einer Muslima/Türkin anzubandeln…..
      Da hört u.U. der Spaß sehr schnell auf….und da trennt sich dann die Spreu vom Weizen….da Toleranz immer erst getestet wird, wenn sie auf etwas trifft, was man selber ablehnt…

      bombjack

  18. .
    Der Radlfreund hat Angst vor‘m Dieb
    Er pflegt sein Rad und hat es lieb.

    http://www.fotos-hochladen.net/view/fahrradliebe5hw7seor9c.jpg

    (Schnappschuss Berlin Bhf. Südkreuz)

  19. Ich nur jeden warnen,
    sich in solche Statistiken einzugraben. Ich habe – angestoßen von meiner Frau und deren subjektive Impressionen vom zweitgrößten bayerischen Bahnhof – vor Monaten meine eigene mathematischen Rückschlüsse aus vorhandenen Statistik errechnet und bin danach vom Glauben abgefallen. Ich empfinde heute eine Verachtung für unsere hiesige Politikergeneration, die nur noch durch die Putins und Assads dieser Welt zu steigern ist.

    Ich rede gar nicht von einem Mangel an Verantwortung (die keiner von diesen seinen Landsleuten je gegenüber empfunden hat), sondern eigentlich nur noch von unterlassener Hilfeleistung. Und ich sehe eine willige Medienmeute, die ihren Willkommensgruß einfach nicht zurücknehmen will, weil sie sich sonst Fehler eingestehen müsste, und deren Verlautbarungsmacht durchweg weit über ihren intellektuellen Fähigkeiten rangiert.

    Wie schrieb doch das Qualitätsmedium Kölner Stadtanzeiger:
    Drastisch mehr Vergewaltigungen – Meiste Tatverdächtige sind Deutsche

    Deswegen besser keine „echten“ Statistisken lesen und noch besser keine zusammenstellen, sondern dem Einzelfallspökes glauben. Sonst beginnt man Mitmenschen zu verachten, die man vorher eigentlich gemocht hatte, und das ist kein schönes Gefühl.

    • Man kann es auch so sagen: Der Übergang zur organisierten Alltagskriminalität ist längst da.

    • Lustig....
      Witzig finde ich immer wenn Leute wie sie darüber jammern wie doch alles vor die Hunde geht, und gleichzeitig die Ursache dafür, ihre generelle Ahnungslosgkeit über die real existierende Welt dann gleich mitliefern.

      Putin und Assad….

      Rudolfo Valentino, der Name lässt tief blicken, sie sind Teil der geistlosen Mehrheit die solche Kanzler seit 30 Jahren wählt und sie sind lernunfähig. Ihresgleichen hat das Problem selber verursacht, unter dem sie jetzt angeblich leiden, andere allerdings tun das wirklich.

    • Syrer machen nur einen Bruchteil aus, Iraker, Pakistaner, sich als Afghanen ausgebende Pakistaner, Somalier, Eritreer, Algerier etc sind ja auch noch da.

    • Organisierte Verantwortungslosigkeit, in realiter ein verdunkeltes Ermächtigungsgesetz
      @Rudolfo Valentino
      Es ist ein geschlossenes System der Entmündigung, Enteignung, Überwachung und der Meinungs- und Verhaltenssteuerung.

  20. Titel eingeben
    Wenn aber die politisch Sekundärtüchtigen Honneckers Rache Erika im Herbst tatsächlich wiederwählen, Einzelfall hin oder her, dann werden die von ihr angerichteten kapitalen Schäden für immer bleiben und es dauert noch maximal zehn Jahre, bis auch Ihr geliebtes Bayarkadien erfolgreich verbuntet wird.

  21. Fahrräder sind noch nicht "Multikulti"
    Fremde Fahrräder soll man nicht begehren (10. Gebot) und sich schon gar nicht widerrechtlich aneignen (7. Gebot).

    Möglicherweise korrespondiert – in Großstädten – die Säkularisierung mit der allgemeinen Erhöhung der Diebstahlquote. Mit Sicherheit mit den offenen Grenzen, so die Auskunft der Polizei zu Wohnungs- und Laubeneinbrüchen (international operierende Banden).

    Das Rad, gewissermassen das postmoderne und retro Verkehrsmittel des hiesigen Landstriches, ist noch nicht bei den Zuwanderern und Streifzüglern in die Moderne (Auto) angekommen.

    Migrationshintergründlicher Räderdiebstahl ist insofern wohl tatsächlich „Einzelfall“.
    Bei gelingender Integration sähe das dann allerdings statistisch wohl anders aus (wenn die Grundlast der Mauserei von Rädern sich fortschriebe und die Neuen dazu kämen).

    • Es geht beim Radklau entweder darum, dass man eines braucht und es gerade dasteht (in Frankfurt habe ich das am hellichten Tag erlebt, wie zwei an den Schlössern zerrten), oder eben um das Verscherbeln, gern auch nach Osteuropa. Es gab bei uns einen Fall, da wurden Räder, die Flüchtlinge bekamen, auf dem Flohmarkt verkauft und dann als verschwunden gemeldet, damit neue kamen. Georgisch-afrikanische Zusammenarbeit.

    • Einzelfall :)
      Wieder ein Merkurtext:
      Schleierfahnder: Es sah alles nach Osterurlaub aus – doch dann …

      Klaus-Maria Mehr
      Auf der A8 stoppten Rosenheimer Schleierfahnder einen silbernen Audi mit deutschem Kennzeichen. Alles sah aus, als wollten die Rumänen in den Osterurlaub, doch weit gefehlt …

      Die Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim berichtet:

      In der Nacht auf Mittwoch stoppten die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim auf der Autobahn A8 auf Höhe Bad Feilnbach einen Pkw, Audi, mit deutschen Kennzeichen und unterzogen Fahrzeug, Ladung und Insassen einer eingehenden Kontrolle.

      Zunächst sah alles nach einer typischen Osterurlaubsfahrt aus. Drei Personen, alles in Deutschland lebende rumänische Staatsangehörige, befanden sich im Auto und dazu passend drei hochwertige Mountainbikes auf einem Fahrradständer.

      Die eingehende Kontrolle ergab jedoch ganz etwas anderes. Im Auto fanden sich weitere vier wertvolle zerlegte Fahrräder. An zwei Bikes war die Identifizierungsnummer ausgeschliffen. Bei den anderen Rädern ergab die Datenabfrage noch keine Fahndungsausschreibung. Gleichwohl gingen die Polizisten unbeirrt von Diebstahl der Fahrräder (Gesamtwert über 10.000 €) aus und behielten Recht.

      Intensive Ermittlungen zusammen mit der beigezogenen Kriminalpolizei Rosenheim ergaben, dass alle Bikes im süddeutschen Raum „frisch“ gestohlen worden waren. Drei Räder stahl die Diebesbande erst eine Nacht zuvor aus einem Carport. Videoaufnahmen der dortigen Hausanlage zeichneten auf, wie schnell der Diebstahl vonstatten ging. Gut zu sehen war dabei ein Täter, der sich als der 30-jähriger Fahrer des Audi herausstellte, den die bayerischen Schleierfahnder festgenommen hatten.

      Angesichts der Beweislage gab sich der Rumäne geschlagen. Er bestätigte seine Teilnahme an den Raddiebstählen. Die Beute wollte er nun nach Rumänien „in Sicherheit bringen“. Auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter in Rosenheim einen Haftbefehl. Ostern verbringt der Täter nunmehr in der Justizvollzugsanstalt Stadlheim.

      Die Mitfahrer wussten von der Diebesbeute nichts. Diese hatte der Täter per Mitfahrbörse „Blabla Car“ wohl nur mitgenommen, um die drei auf dem Fahrradständer sichtbaren Bikes unverdächtig erscheinen zu lassen.

    • @Don
      „Es gab bei uns einen Fall, da wurden Räder, die Flüchtlinge bekamen, auf dem Flohmarkt verkauft und dann als verschwunden gemeldet, damit neue kamen. “

      Da muss ich wiederum sagen: Finde ich gar nicht so schlecht! Erstmal ist es nicht illegal (sofern keine Straftat behauptet und niemand beschuldigt wurde), zweitens macht „Erfahrung klüger“ – in diesem Fall vielleicht die Spender, denen einen lange Nase gemacht wurde. Es gibt in solchen Kreisen mitunter eine dreiste Anspruchshaltung, wo es einem den Atem verschlägt. Da werden gut erhaltene Möbel der freundlichen, eingesessenen Nachbarn abgelehnt, weil die gebraucht sind, und nagelneue Möbel und Einrichtung aus dem Möbelhaus verlangt. Und je nach dem aus welchen Kreisen die Leistungsbezieher kommen und sollten die irgendwann umziehen, wird selbstverständlich dann aber das vorhandene Inventar des Vermieters, in Küche und Bad, auseinandergenommen und eingepackt, was nicht mobil ist, als Dankeschön kaputtgeschlagen.

  22. Der Kürbis-Indikator
    Eine Entsprechung zum verlockend herumhängenden Rahmen sind in meiner ländlichen Heimat (Baden/Pfalz) im Herbst die am Straßenrand platzierten Kürbisse oder auch schon fertig in Tüten abgepackte Äpfel, zum Mitnehmen. Kasse – ein Schächtelchen auf dem Tisch, in den der ehrliche Käufer den angezeigten Preis rein wirft. Verkäufer weit und breit nicht zu sehen. – Wenn diese Sitte verschwindet, weil vermehrt die Kürbisse weg sind, ohne bezahlt zu werden, oder Kürbisse samt Kasse verschwunden sind, dann weiß ich, dass sich in dieser Gesellschaft sich etwas geändert hat.

    • Funktioniert auch bei den Blumenfeldern. Letzten Winter wollten mal zwei Osteuropäer bei einer Loipe den Beitragskasten klauen, die wurden dann von Zeugen festgehalten, bis die Polizei kam.

    • Kirchendiebstähle
      Nach dem es ja auch schon diverse Diebstähle aus Kirchen, einschliesslich Opferstöcken gab, ist nichts mehr undenkbar.
      Wir gehen schlechten Zeiten entgegen.

    • Gelegenheit gibts überall
      Ich habe gerade einen Krankenhausaufenthalt hinter mir. Als ich bei meiner Entlassung dem Pflegepersonal etwas gutes tun wollte, konnte ich kein Sparschwein o.ä. finden. Früher standen die ja immer an der Anmeldung.
      „Wir hatten eine Kasse, aber die wurde zuletzt immer wieder geklaut.“

    • noch widerwärtiger
      Noch widerwärtiger finde ich das Leerklauen von Gräbern mit zusätzlicher Verwüstung des Restes aus Spaß an der Freud.
      Grade heute wurde über einen Fall an einem Kindergrab bei WDR2 berichtet.

    • Kürbisse am Strassenrand
      Ja, das meinte auch einmal ein aus Nigeria stammender Taxifahrer, dass diese Dinge in Nigeria sofort weg wären.
      Das beschränkt sich aber nicht auf Nigeria. Ein rumäniendeutscher Wehrpflichtiger gehörte zu den wenigen, der in den ganzen 15 Monaten keine einzige Verlustmeldung geschrieben hatte. Darauf angesprochen, meinte er, dass man in Rumänien eben lerne aufzupassen, da man niemals etwas zurück oder Ersatz bekäme.

      Jetzt kann man das natürlich auf Armut zurückführen, aber die hier geschilderten Beschreibungen unseres Nationalcharakters stammen aus einer Zeit, in der das Wohlstandsniveau sehr gering und die Ungleichheit sehr viel höher waren.

    • Das wird einem hier halt eingebläut.

      Wenn Sie in Italien bei der LEroica mitfahren, geht es um 6 Uhr los und um 7 sind die Cafes mit Italienern überfüllt, während die Deutschen durchstampfen. Es gibt nichts zu gewinnen, aber es ist halt so. Das ist auch der Grund, warum sich Deutschbosmier stundenlang über den Schlendrian in Bosnien aufregen können. Es ist wie ein Virus.

  23. Selbstbedienung und Mentalität
    Welch ein schöner Gründonnerstag, Don!

    Da lese ich von der Mentalität, „was man tut, und was man nicht tut“. Ihr Text beschreibt das, worüber ich immer sage: die ungeschriebenen Gesetze sind seit jeher und immerfort die entscheidenden.

    Über Mentalitäten darf man aber politisch oder soziologisch nicht reden, da man entweder vorgeworfen bekommt, Stereotype zu wiederholen, also niveaulos plump dumpf zu sein, oder aber es wird als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit seit ca. 2015 bezeichnet. Der verkappte…, borniert und kleinherzig.

    Es hat aber eben viel mit Mentalität zu tun, ob man Clanherrscher akzeptiert, gar sucht oder braucht, oder aber eher ablehnt, da sie nur gewaltbereite Macker sind, die die eigene Freiheit im Zweifel zerstören.

    Womit ich zum Thema Selbstbedienung – und Selbstbedienungsmentalität – überleiten kann, die ebenfalls am heutigen Gründonnerstag in der FAZ zu finden war:

    Frau Merkel spricht sich für (Zitat) „begrenzte“ Steuersenkungen aus von maximal (Achtung, Michel, aufgepasst!) 15 Milliarden Euro.

    Sage und schreibe: deutsche Normal- und Geringverdiener erhalten 15 Milliarden geschenkt! Weil es gerade so rund läuft.

    Diese Geschenke muss Mutti aber begrenzen – weil wir sonst gleich wieder über die Strenge schlagen.

    Bezogen auf die – wieviel? – Milliarden, die wir für
    a) Sozialtransfers wie z.B. nicht eingeforderte Unterhaltszahlungen von Vätern oder Krankenbehandlung von Verwandten türkischer Gastarbeiter
    b) ungezielte und unbegrenzte Einwanderung
    c) Tornado-Einsätze in Syrien
    d) getürkte Vermietungen in unbewohnbaren Schrottimmobilien an selbständige Gewerbetreibende aus EU-Staaten sowie
    e) Kindergeld für deren noch nicht geborene Kinder
    f) Sozialleistungen an Mehrfachpersönlichkeiten aller Art
    g) Integrationskurse, deren Teilnehmer einmalig erscheinen müssen und daher auf Bildern in Winterkleidung samt Mütze im Raum sitzen…
    h) politische Bildungsprogramme für Integration und gegen Rassismus

    einsetzen, habe ich nur eine Frage:

    Macht man das, mich so zu begrenzen, wo doch ansonsten so wenig begrenzt wird, was man nun wirklich nicht macht?

    Wir sollten uns mal langsam von Clanchefs a la Gysi oder Putin, Erdogan oder Assad, Netanjahu oder Zuma, Schulz oder Merkel, Ponta oder Poroshenko, Trump oder McCain befreien – was die alle machen, das macht man einfach nicht.

    Nun, wir lassen uns wie 1900 auch heute noch von Menschen begrenzen, die längst bewiesen haben, dass sie sich genauso nur selbst bedienen, wie die in der Kriminalstatistik auftauchenden Einbrecher.

    Zumal die große Politik und das gestohlene Fahrrad im direkten Zusammenhang stehen.

    Zeit, die eigene Mentalität zu überdenken.

    • Es glaubt doch kein Mensch an Steuersenkungen nach der Wahl. Ich sage nur „Maut“. #Lügenkanzlerin

    • Steuersenkungen? Ach was
      oder höchstens, weil dann sämtliche Sozialversicherungsbeiträge so erhöht werden, dass man da ein winziges Äquivalent schaffen will. Zumal ich grad nebenan lese, Durchbruch in der Energiewende
      Windenergie ohne Staatszuschuss? Das hat kaum jemand erwartet. Doch jetzt wird bekannt: Offshore-Windanlagen machen den Strom so billig, dass die Betreiber kaum noch Zuschüsse einfordern.

      Nun gut, die Betreiber mögen keine Zuschüsse mehr einfordern, aber dass der Strom für uns billiger wird, glaube ich erst, wenn ich es erlebe. Ebenso die Steuersenkung bei was auch immer. Ich gehe davon aus, dass nach der Wahl die Märchensteuer erhöht und der reduzierte Satz abgeschafft wird und könnt grad ne Wette drauf anbieten, dass das genauso kommt.

      Die meisten hier sind doch im gesetzten Alter und haben etliche Wahlen erlebt, glaubt denn noch einer an etwas, was vor den Wahlen versprochen wurde? Ich hab’s noch nie geglaubt, weil meine Eltern drauf reinfielen und ich schon im zarten Alter von 10 Jahren aller möglichen diesbezüglichen Illusionen beraubt wurde.

      Vom religiösen Glauben fiel ich ein Jahr früher ab, vollständig und für immer.

    • Die letzten Überschüsse in Milliardenhöhe aus den Jahren 2015 und
      2016 der Schwarzen 0 verschwanden ohne große Diskussion in einem Topf für „Flüchtlinge“, wo sich inzwischen ca. 20 Milliarden Euro tummeln, die dem Michel nicht weiter zu Gute kommen werden.
      Und wenn Wähler von ulF diesen Schmarren von Steuerminderungen nach der Wahl wieder glauben, dann ist Ihnen wohl nicht zu helfen.
      Zumal die Einladerin der dilettantisch bzw. gar nicht vorbereiteten Immigration jetzt mit dem Zeigefinger auf die Länder zeigt, ob des etwas nachlässigen gehandhabten Schutzes der Bevölkerung.
      Dass so viele Bürger ihre Steuern immer noch so schäfchenhaft abführen obwohl der Staat die Sicherheit derselben nicht mehr gewährleistet ist mir eh ein Rätsel. Dazu noch GEZ für z.B. Klebers übel kommentierte Verniedlichungen.
      Oder gibt es schon welche, die allfällige Abgaben eher auf Treuhandkonten als ans Finanzamt abführen? Bei mutigen Unternehmern oder Freiberuflern ist so was ja möglich.
      Dazu die Abgaben an Städte und Gemeinden, die das Geld nicht zur Verbesserung maroder Infrastruktur ausgeben, die allen Bürgern zu Gute käme und stattdessen ulFs Gäste alimentieren müssen?

      Ist schon erschreckend anzusehen, was hier widerstandslos ertragen wird. Nur wenige mit A**** in der Hose, aber anscheinend ist die Zeit noch nicht reif und der Gegenwind noch zu scharf.
      Zumal auf Kritik dieser „Politik“ soziale Ächtung und wenn nicht gar Schlimmeres folgt…


    • Frau Merkel spricht sich für (Zitat) „begrenzte“ Steuersenkungen aus
      Und wen soll das beeindrucken?
      Die Rentner, die 1,26 EUR mehr bekommen und dafür 12 Papiere ausfüllen müssen?
      Der normale Mensch ordnet das unter „Geschwätz“ ein, und kennt seit Adenauer die Umgangsweise mit Geschätz.

    • @Renate Simon - was sind ihre Konsequenzen?
      Sehr geehrte Frau Renate Simon,
      ob es Steuersenkungen gibt, oder nicht – das Entscheidende ist, dass die Wähler und Bürger – gerade so wie Sie – lang und breit erklären, warum DAS ja NIE kommen wird – eine Entlastung.

      Sich begrenzen lassen und dann auch noch lange Zeilen texten, dass man schon immer wusste, dass die Politiker doch alle usw usf – dann aber schreiben, selbst JAHRZEHNTELANG immer dieselbe Taste gedrückt zu haben – genau das meinte ich.

      Konditioniert auf Nicht-Wählengehen, ansonsten immer die eigenen Leute. Nicht wahr?

      Schulz ist übrigens Merkel hoch drei.

      Und mir reicht es, wie unsere Grundschulen von innen aussehen, wie dort in sage und schreibe vier Jahren nicht mehr normales Niveau der Rechtschreibung vermittelt wird, all so etwas. Und noch viel drastischer.

      Meine Kinder sind da bereits durch. Bislang halten sie sich sogar gegen Smartphone und Internet recht wacker.

      Politisch aber – ist die Steuersenkung nur das Beispiel, wo alle längst aufgegeben haben. Aber ich werde funktionierende Grundschulen nicht als Ziel aufgeben und dafür weiter kämpfen und argumentieren. Ich lasse mich nicht „begrenzen“ in meinem Denken und meiner Vorstellungskraft, was sinnvoll ist, und was bisher gut funktionierende Institutionen zerstört.

      Aber das wissen Sie ja wahrscheinlich selbst auch bereits, seit Sie 10 Jahre alt sind. Eigentlich hätten Sie demnach Politikerin werden müssen, denn Sie versprechen sich ja nicht einmal etwas von Amtsinhabern.

      Ich schon. Aber wenn man blind uneinlösbare und geheuchelte Versprechen wählt, dann allerdings wird es schwierig, da haben Sie recht.

      Gehen Sie im September nicht zur Wahl. Ab dann wird hier aber nicht mehr kommentiert, bitte)

    • Aber Don....!
      „Es glaubt doch kein Mensch an Steuersenkungen nach der Wahl. Ich sage nur „Maut“. #Lügenkanzlerin“

      Warum sollten die beiden den das nicht tun? Funktioniert doch!

    • ......was hier widerstandslos ertragen wird vom duldungsstarren BRD-Michel
      @number 15
      Die Duldungsstarre ist ein Zustand vor allem weiblicher Säugetiere (zum Beispiel Schweinen) während der Begattung durch das Männchen. Dabei verharrt das Weibchen in einer für die Penetration günstigen Stellung, bis der Geschlechtsakt vollzogen ist. Beim Schwein wird die völlige Apathie durch Androstenon, das Duftdrüsen-Sekret des Ebers, ausgelöst.
      Im übertragenen Sinne wird der Begriff der Duldungsstarre häufig als eine Metapher für ein menschliches Verhalten verwendet, bei dem in einer unangenehmen Situation passiv auf Veränderungen gewartet wird.

    • Puh, jetzt haben Sie’s mir aber gegeben, vonmicha
      Klar meckere ich, ich bin ja bislang auch immer wählen gegangen, aber die SPD ist bei mir so erledigt, wie es die FDP seit 82 ist. 2013 habe ich mein Kreuz bei der AfD gemacht, was ich mir momentan in diesem Jahr noch nicht so ganz vorstellen kann, aber wahrscheinlich reineweg aus Protest doch machen werde.

      Die Überlegung, in die Politik zu gehen, war durchaus da, hätte aber die Bindung an eine Partei bedeutet und so weit ging meine Liebe selbst zur SPD nicht. Dazu der Fraktionszwang, der mich wirklich abgehalten hat, denn ich bin ein Sturkopf. Ich wäre so oft gegen die Mauer gerannt, bis sie entweder eingestürzt oder ich aus der Partei geflogen wäre. Ich habe mich allerdings schon manches Mal geärgert, es nicht getan zu haben, die mir nun zustehende Pension würde mir manches leichter machen.

      Warum Sie zwischendrin den Schulz erwähnen, erschließt sich mir nicht. Was soll ich denn mit dem? Soziale Gerechtigkeit, was ist das? Erklärt er auch nicht, ich kann mir aber vorstellen, wie das bei ihm aussehen würde und das brauche ich nicht.

      Dass die Infrastruktur überall bröselt, ist ja nicht nur in NRW so, das müssen Sie zum einen dem Bund/Merkel anlasten, die ich auch noch nie gewählt habe und zum anderen den Ländern, die sich einen sehr schlanken Fuß machen. Dafür haben wir ja nun schon mal die Privatisierung der BAB und Bundesstraßen… man spürt die Absicht und ist verstimmt. Denn dass es nur bei der staatlichen Maut bleibt, glaubt auch der Weihnachtsmann, zumal die ja durch Österreich usw. noch gekippt werden könnte.

      Irgendwann kommen die auch noch auf die Idee, die Schulen zu privatisieren, was vielleicht nicht einmal die schlechteste Idee wäre, zumindest dürften sich die baulichen Zustände dann ändern. Was sich wohl nicht ändern wird, ist die Bildungsmisere überall, darauf zu hoffen halte ich momentan für vergeblich. Es bräuchte dazu ganz andere Leute mit mehr und anderem Verstand, der grad heftige Mangelware allerorten ist.

      Die avisierte Steuersenkung halte ich deswegen für lächerlich, weil uns ohnehin das Geld mittels indirekten Steuern und Sozialabgaben ganz fürchterlich aus der Tasche gezogen wird und nach der Wahl wird es da noch weniger Halten geben. Die Steuersenkung wäre also nur eine Verschiebung linke Tasche rechte Tasche. Und ganz ehrlich, was sind 15 Milliarden? Da haben Sie nix von und der Rest der Nation auch nicht.

      .
      Sie mosern mich an, gut, das akzeptiere ich, aber wenn Sie wirklich was verändern wollen, gehen Sie in die Politik, lassen Sie sich nicht vom Fraktionszwang, der mich schreckte, abhalten, tun Sie was. Wäre ich nicht unterdessen 71, würde sogar ich mich aufmachen und mich politisch engagieren, bliebe nur die Frage, in welcher Partei das heute Sinn macht.

      In der AfD wohl kaum, nicht mit Leuten wie Pretzell, Petry, Höcke usw., die auch nur ihren persönlichen Vorteil suchen, also kein Unterschied zu anderen. Mit Idealismus allein kommt man nicht sehr weit, dazu braucht man wohl die Chuzpe solcher Leute und die habe ich nicht.

      Grundsätzlich bräuchte es ein ganz andere Politik mit ganz anderen Leuten. Nur wer heutzutage halbwegs bei Verstand ist, geht lieber in die freie Wirtschaft, denn um sich die derzeitige Schmierenkomödie anzutun, muss man schon ziemlich hirnamputiert sein.

    • @Frau Simon
      Alter schützt vor Torheit nicht, wenn T. noch Präsident werden kann, können Sie auch, Frauen leben doch länger als Männer.
      Suchen Sie sich eine kleine Partei mit wenigen Frauen in Führungspositionen und starten Sie durch, das ist vermutlich für die Bundestagswahl etwas spät, aber bis zur Europawahl haben Sie sich soweit einen Namen gemacht, dass es reicht. Und bei kleinen Parteien können Sie auch eher was bewegen, da ist der Klüngel kleiner. Programm ist da egal, daran hält sich sowieso keine der Parteien und notfalls lässt dich das umschreiben. Wenn Sie mal schauen, wie dünn die Personaldecken sind, da lässt sich auch im Alter noch Karriere machen.

  24. Kulturelle Prägung qua Sozialisation
    Da die Diskussion hier weitergeht und mein Post genau dieses Thema aufgreift, möchte ich diesen erneut einbringen.

    Zunächst: Danke für die Hinweise auf Rolf Peter Sieferle.

    Es ist interessant, sich mit dessen Positionen auseinanderzusetzen, auch wenn ich – zumindest in der Textauswahl, die ich bislang gelesen habe – noch keine wirklich neuen Erkenntnisse entdecken konnte.

    Zutreffend weist er darauf hin, dass die Massenimmigration von in tribalistischen und mittelalterlich-religiösen Gesellschaften sozialisierten Menschen nicht in die deutsche Gesellschaft mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung integrierbar und assimilierbar ist.
    Und begründet, warum dies nicht möglich ist.

    Kurz vor seinem Suizid im September 2016 schreibt er vom „ganz Europa destabilisierenden Wahnsinn der Grenzöffnung“.

    Das in Deutschland seit über 100 Jahren existierende Bismarcksche Gesellschaftsmodell mit Rechts- und Sozialstaat sowie Verteilungskompromissen und korporativistischer Klassensymbiose, welches Garant für den sozialen Frieden war und ist, wird zwangsläufig zerstört werden.

    Sieferle: „Vielleicht ist der Untergang Europas dann ein Lehrstück für andere industrialisierte Zivilisationen (wie China), und vielleicht werden die letzten Europäer in Übersee Zuflucht suchen.“

    An anderer Stelle meint er, dass Merkel „die Politik der Linken vollzog.“

    Welche „Linken“ meint er? Vermutlich die Politik der Linkspartei. Aber deren Politik ist nicht „links“, sondern neoliberal.

    Links ist eine Politik, welche die Interessen der lohnarbeitenden Klasse vertritt. Dafür stand früher einmal die SPD als „Partei der Arbeit“, als sie noch Klassenkompromisse zum Vorteil ihrer Klientel aushandelte. Inzwischen hat sie ihre Klientel verraten und unter SPD-Kanzler Schröder sogar die CDU/CSU rechts überholt. Heute macht sie die Mehrheitsbeschafferin für die neoliberale Merkel-Politik.

    Merkwürdig, dass Merkels Politik für „links“ gehalten wird.

    Denn Feminismus, Genderismus, Multikulti, muslimische Massenimmigration etc. sind keine linke Politik zum Vorteil der lohnarbeitenden Bevölkerung, sondern Ideologien im Dienste des Kapitals zum Zwecke der Mehrwertgenerierung und Gewinnmaximierung zu Lasten der lohnarbeitenden Klasse. Was soll daran „links“ sein?

    Seit der „neoliberalen Wende“ beobachten wir eine zunehmende Klassenspaltung in der Gesellschaft.

    Die Reichen werden reicher. Sie entwickeln eigene Soziotope wie Tegernsee, Florida, Schweiz etc. Im Prinzip funktionieren diese Reichen-Lebensräume wie „Gated Communities“.
    Ihre Kinder schicken sie auf Privatschulen. Ihre Freizeitaktivitäten (z. B. Golf, Segeln, Urlaub) erfolgen in exklusiven Clubs. Usf.

    Deutschland wird immer mehr zum „Steinbruch“ gemacht. Es findet eine „Raubau-Ökonomie“ an den historischen Errungenschaften und sozialen Sicherheiten der Arbeitsbevölkerung statt. Der sinkende Lebensstandard und Massenverarmung der Normalos gehen der immer reicher werdenden Oberschicht am A… vorbei.
    Denn es betrifft sie und ihre Familien und ihre Klasse nicht.

    In der Oberschicht hat sich eine Art von „Sozial-Rassismus“ entwickelt. Wie einst die Nazi-Größen halten viele Reichen und erfolgreiche Aufsteiger sich selbst für eine Art von „neuem Adel“ basierend auf einer anderen, nämlich höherwertigeren inneren Beschaffenheit, während sie hingegen die Normalos und insbesondere die Loser als minderwertige Menschen ansehen.

    Dazu gehört die Entwicklung einer Doppelmoral, die klassenspezifisch ist. Die „Untermenschen“ kann man belügen, betrügen, mobben, übervorteilen usf. Das macht kein schlechtes Gewissen, denn die minderwertigen Menschenverdienen es nicht anders.

    Würden sie sich so gegenüber Mitgliedern der eigenen Klasse so erhalten, so würden sie soziale Ächtung und Exklusion erfahren.

    Das menschliche Gewissen ist ein Sozialisationsprodukt. Es ist Teil des Überichs und entwickelt sich nicht, wenn die Erfahrung von Strafe, Rache und Ächtung fehlt. Den antisozialen Charakteren fehlt die Angst beim Praktizieren ihrer Doppelmoral gegenüber den „Underdogs“, weil sie wissen, dass sie von denen nichts zu befürchten haben.

    Diese Zustände erinnern an den Feudalismus zu Zeiten von Marie Antoinette. Möglicherweise mit ähnlichem Ausgang.

    • vielleicht sollten Suizidgefährdete keine Bücher schreiben
      oder sich über die Zukunft Gedanken machen.

      Sieferle: „Vielleicht ist der Untergang Europas dann ein
      Lehrstück für andere industrialisierte Zivilisationen (wie
      China), und vielleicht werden die letzten Europäer in
      Übersee Zuflucht suchen.“

      Das ist eine fürchterliche Einlassung.
      Wieder sollen andere aus den Fehler der eigenen Vergangenheit
      lernen….in Übersee Zuflucht suchen! Und da ist es besser?

      Jedenfalls kann dieser Autor aus dem, was er an Wissen zusammengetragen hat, keine positive Zukunftsvision entwickeln
      Dazu reicht das Vorstellungsvermögen nicht.
      Dieses Buch werde ich nicht lesen.

    • Das Buch von Robin Alexander
      werde ich auch nicht lesen. Der Titel „Die Getriebenen“
      sagt alles über die Berliner und Brüsseler Politiker aus.

      Sie sind Getriebene, keine Gestalter.

      Reine Zeitverschwendung sich mit ihrem Tun
      zu beschäftigen.

    • Ach, lesen sollte man eigentlich alles – und sich dann Gedanken machen.

    • Augen zu und durch?
      Es gibt halt keine Zukunftsvision für dieses unser Land, die für die Indigenen Positives bereit hält. Deshalb gehen ja einige.
      So oder wie Sieferle.
      Sie müssen das nicht lesen. Sie werden es erleben. Und erleben es ja auch schon.

    • Suchen Sie sich bitte einen Nick?

      Es wird Unterschiede geben. Auf dem flachen Land wird man sich entweder integrieren, was wir hier bereits sehen, oder abwandern. In den Städten wird es dann anders.

    • Für mich Sieferle lesenswert, weil ...
      @E.R.Binvonhier

      … seine Darstellung der historischen Entwicklung – insbesondere der großen Transformationen –sehr klug, klar und interessant ist und er eine Gegenwartsanalyse auf Basis kühler wissenschaftlicher Rationalität vornimmt.

      Es spricht viel dafür, dass Deutschland in Zukunft
      1. eine große soziale Heterogenität aufweisen wird (vergleichbar mit einem Entwicklungsland),
      2. als Reaktion auf die gegenwärtig und voraussichtlich noch lange andauernde Immigrationswelle mit gewisser Zeitverzögerung eine Emigrationswelle – insbesondere bei den gut bis höchstqualifizierten Deutschen – folgen wird und dass
      3. die indigenen Deutschen früher oder später eine Minderheit darstellen werden.

      Der 3. Punkt wird von Teilen der Eliten nicht nur klar gesehen, sondern war und ist auch so gewollt. Merkels Grenzöffnung geschah nicht in einem Anfall von Humanitätsgefühl, sondern dahinter stecken Interessen und Absichten, die bereits lange vorher formuliert wurden.

    • @ Gast 9:49
      Die Zukunftsvisionen, die sich den Neuankömmlingen bieten
      halte ich für die interessantere Frage.
      In einem kalten Land mit schweren Böden und ohne Öl.
      Wie es aussieht werden sie keinesfalls die Stütze der Industrie 4.0. Die kann nicht hundert Jahren auf deren Integration warten.

      Wie gut sind die Clans, von denen man soviel liest, auf eine
      Zukunft ohne Zugriff auf Ressourcen vorbereitet?

    • Die Basis kühler wissenschaftlicher Rationalität
      Werter Herr v. G., das kommt für mich zu spät.

      Alles was Sie aufführen, habe ich über die Jahre
      auch hier im Blog gelesen.

      Sorry

    • Positive Zukunftsvisionen
      sind vorhanden, wenn auch nicht für uns. Da hat Sieferle völlig recht.

      Diese Visionen, die Sie @E.R.Binvonhier bei Sieferle vermissen, werden wir aus vielen Gründen, die Herr v.Goslar in seinen Posts auch benannte, nicht entwickeln können, wir werden uns anpassen, was ja weitgehend schon geschieht, siehe hierzu Houellebecq oder untergehen.

      Den Clans ist das fürchterlich egal, solange man unser System ausbeuten kann, wird das getan, ist nichts mehr zu holen, hat man selbst längst genügend Geld beiseite und sonst halt die Zustände wie in der Heimat. Von Industrie 4.0 träumen die bestimmt nicht.

      Es wird sich dann aus dem Geldadel jemand finden, der die Ausbeutung des Landes und seiner Bewohner wieder voran bringt, so der Einsatz genügend und mehr Verdienst verspricht. Die Geschichte könnte also weitergehen und sich mit etwas geänderten Prämissen wiederholen.

      .
      Die Bücher von Sieferle oder Alexander zu lesen ist keine verschwendete Zeit. Wenn sie auch nicht grundlegend Neues berichten, so ist allein die Bestätigung dessen, was man selbst annimmt oder vermutet, das Lesen verbunden mit neuen eigenen Denkansätzen wert.


    • Die Zukunftsvisionen, die sich den Neuankömmlingen bieten
      halte ich für die interessantere Frage.

      Wie gut sind die Clans, von denen man soviel liest, auf eine
      Zukunft ohne Zugriff auf Ressourcen vorbereitet?

      Die Ressourcen sind die Steuerzahler und herumlaufenden Geldbeutel (vulgo Einheimische), an die werden sie sich halten, nehme ich an. Denen wird man die Alimentation der Sklaven aufdrücken.
      Das geht natürlich nicht lange gut, aber hey, das Römerreich ist ja auch mal untergegangen.
      Jedenfalls ist mit Anschluß an Asien, lt. Armstrong ab 2032 das Welthandelszentrum, dann nichts mehr, weil nichts mehr zu liefern außer hungrigen Tagelöhnern, von denen die dort selbst genug haben.

    • Industrie 4.0 braucht noch weniger Arbeitnehmer als Industrie bisher -
      Herr Binvonhier – und schon gar keine, die sich zieren und außergewöhnliche Gebetszeiten für sich in Anspruch nehmen wollen. Ihr Buch gibt Ihnen ja nicht nur Anregungen, sondern genaue Anweisungen, wie sie ihr Leben gestalten sollen – jenseits von dem, was bisher für uns richtig und gut war.
      Sozialisation in unsere Gesellschaft und Kultur ist damit ausgeschlossen.
      Letztendlich soll es für sie so weiter gehen, wie sie es bisher gewohnt waren – in einigen Stadtvierteln ist die Parallelwelt ja schon manifest und gut zu erkennen.
      Daimler und andere werden die Konstruktionsanlagen woandershin verlagerrn, wo verlässliche und immer noch günstigere Arbeiter und Angestellte warten – und damit kommen wir hier wirtschaftlich halt bald dahin, wo die herkommen.

      Ja, was werden die tun, wenn kein Manna mehr vom Himmel fällt, sie nicht mehr auf Hab und Gut anderer zurückgreifen können und Verwaltung und Handel auf Dauer in sich zusammenbrechen?

      Noch wütender werden? Haus, Auto und blonde Frau sind ja jetzt schon zum Teil als fake erkannt – aber noch nicht wirklich abgeschrieben.

    • Wie sieht die Zukunft aus
      “ …so ist allein die Bestätigung dessen, was
      man selbst annimmt oder vermutet, das Lesen
      verbunden mit neuen eigenen Denkansätzen wert.“

      O.K. Frau Simon, wie sehen die neuen Denkansätze
      denn aus?

      @ colocraze,
      Die Zeitangabe lt. Armstrong ab 2032 halte ich für
      realistisch.
      Das sind 15 Jahre!
      Ab da fällt nicht nur Deutschland als Lieferant, sondern
      auch als Nachfrager aus.
      Ich kann ja verstehen, dass Interesse besteht Europa
      als Anbieter von industriellen Waren auszuschalten.

      Wenn man das tut schaltet man auch eine nicht leicht
      zu ersetzende Nachfrage aus.

      Ab 2032 leben nicht nur Europäer in einer
      anderen Welt.

      @ Trojaner
      Die Produktionsanlagen anderswohin zu verlagern,
      gut, nur wer nimmt die Erzeugnisse ab.
      In der kurzen Zeit die bleibt, kann Asien oder Afrika
      die europ. Nachfrage nicht ersetzen.
      Irgendwie beisst sich die Katze in den Schwanz.

    • >>kann Asien oder Afrika die europ. Nachfrage nicht ersetzen.
      .
      Bei Asien wär ich mir da nicht so sicher.

    • Der Markt ist schon lange woanders - schauen Sie sich doch die
      Exportzahlen und andere Zahlen aus der Wirtschaft an.
      Und schauen Sie, wie viel und welcher importierte Ramsch hier in den Städten angeboten und gekauft wird.
      Die am Besten ausgestatteten S-Klassen gehen nach China und werden teilweise sogar von den Besitzern „abgeholt“.
      Können Sie sich in Sindelfingen betrachten. Jeden Tag.
      Der Aufbau des Vertriebsnetzes in Asien läuft, nicht nur bei MB, schon jahrelang, mit stets steigenden Absatzzahlen…
      Es ist Selbstüberschätzung, wenn wir denken, wir wären noch und blieben wirtschaftlich und politisch der Nabel der Welt.
      Auch von der Wissenschaft hier wird immer weniger zu erwarten sein, gerade weil es ergebnisoffene Forschung so gut wie nicht mehr gibt, da sie nicht finanziell unterstützt wird.

    • Stimmt
      politisch waren wir in D noch nie der Nabel der Welt. Da nützen
      auch die Appelle des Buprä an die französischen Wähler nichts.

      Auch Arm in Arm mit Frankreich wird das nix mit der globalen
      Bedeutung.
      Ich würde gerne einen kontrollierten Rückzug sehen.

  25. Verständnis
    man muss das alles verstehen. Da kommen junge Kerle im vollen Saft stehend mit Wahnsinnsversprechen angelockt zu uns. Man sprach von Haus, Familie, Auto und Wohlstand und jetzt hausen die am Stadtrand schon über ein Jahr und wissen nichts mit ihrer Kraft, ihrem Hirn und ihrer vielen Zeit anzufangen, und Frauen sind ja auch nicht. Da kommt es schon zu Diskrepanzen. Vielleicht sollte man mal über Bordellbesuche nachdenken, um den Druck zu mildern, hier wären vor allem Vertreter der modernen Grünen gefragt.

    Ich war gestern zum Einkaufen in Frankfurt. Also die Verkehrsschilder waren noch deutsch. Ansonsten herrschte babylonisches Sprachengewirr auf der Zeil und ich werde mir jetzt Aktien von Amazon von dem ersparten Parkgeld kaufen und mir die Ware liefern lassen. Dieses Einkaufserlebnis tue ich mit nicht mehr an. Vielleicht bin ich der letzte gewesen, der auf die Amazon-Idee kam oder der Rest der deutschen Bevölkerung weilt im Urlaub oder ist schon geflüchtet.
    Aber wie ich gestern Abend in einer Fernsehsendung hörte. Wenn alles gleich und alles gültig ist, wird halt alles gleichgültig. Genau da erlebt wir derzeit, auch wenn manche es immer noch bunt und vielfältig nennen und die Statistik mit „Einzelfall“ korrigieren wollen – o heilige Einfalt. Ich für meinen Teil sah keine Bereicherung, wohl aber Raub an meiner Kultur und meiner Lebensweise.

    • „Vielleicht sollte man mal über Bordellbesuche nachdenken, um den Druck zu mildern, hier wären vor allem Vertreter der modernen Grünen gefragt.“

      Das ist nicht im Sinne der Bordelle und Sexarbeierinnen.

    • Ich hielte ja mehr von Vertreterinnen...
      … der Grünen oder irgendwas in den Morgenkaffee oder – tee für die Gutgebräunten.Menschenrechte gelten nur für Schnaxler,nicht aber für die Vergewaltigten.

    • "hier wären vor allem Vertreter der modernen Grünen gefragt..."
      Sorry, ich befürchte, bei den meisten Vertreterinnen dieser Gattung wendet sich auch der ansonsten vermeintlich testosterongetriebene „gemeine Südländer“ mit Grausen und zeigt sich sexuell unwillig:

      „Dieser Urlaub ist toll. Als Frauen in den besten Jahren sind wir aber etwas enttäuscht über den Umgang mit uns. Minirock, Rausgehen ohne BH, roter Lippenstift ringen den Bewohnern Essaouiras nur hin und wieder ein desinteressiertes ‚Bon jour‘ ab“, schreibt Sargnagel etwa. „Und wenn wir uns spätnachts willig zu ihnen an den Strand setzen, wollen sie eingraucht Uno spielen. Der Kölner Hauptbahnhof hat echt zu viel versprochen.“

      http://www.focus.de/kultur/buecher/hetze-gegen-satirikerin-oesterreich-hasspostings-gegen-sargnagel-verfassungsschutz-ermittelt_id_6788532.html

    • Man muss Sargnagel halt mal in echt erleben, dann kann man das beurteilen.

    • Die Idee mit den Entspannungsmassagen ...
      … für die „Goldstücke“ gab es schon, mW sogar von einem ev. Pastor, was aber idR gleichbedeutend mit „tiefgrün“ ist.

      Ich gehe seit langem nicht mehr in die Einkaufspassage, weil ich da hoffnungslos in der Minderheit bin und keine Lust habe, mich über fremde Sprachfetzen, Burkas, Kopftücher, orientalisches Musikgedudel, aggressives Gedränge und entspannte „Goldstücke“, idR Männergruppen, aber auch ganze Sippen, zu ärgern, die dort die Törtchen essen und in ihre (auffallend neuwertigen) Handys plärren.

      Das ist hier mittlerweile in etwa so wie in einer versifften arabischen Kleinstadt, aber mit schlechterem Wetter, und v.a.: Wir bezahlen den Spaß.

    • Bernaba sagt
      „Vielleicht sollte man mal über Bordellbesuche nachdenken, um den Druck zu mildern, hier wären vor allem Vertreter der modernen Grünen gefragt“ – meinen Sie ein Freiwilligenbordell grüner PolitikerInnen?

    • "Vielleicht bin ich der letzte gewesen, der auf die Amazon-Idee kam ..."
      Da bestelle ich nichts mehr. Egal, wer hier was liefert, es sind ausnahmslos nur noch Menschen aus Kulturen mit sehr eigenem Verhältnis zu Frauen. Ob über Post, Telekom, Versandhandel oder Auslieferung via Spedition.

      Ich habe dann entsprechend dämlich nachgefragt, ob sich das mit dem männlichen Selbstverständnis verträgt, wenn ich Trinkgeld gebe und dergleichen Blödsinn. Was weiß denn ich, was genau da, wo dieser Mensch herkommt, für eine die Lieferung annehmende Frau ziemlich ist. Ob ich in deren Augen überhaupt die Tür alleine öffnen dürfte und wie ich dann kopfbedeckt sein müßte, ob ich den Herrn ansprechen dürfte ungefragt etc.blabla. Von den offiziell gemeldeten Fällen derer, die sich lediglich als Auslieferer ausgegeben haben, mal ganz abgesehen. Oder von den No-Go-Areas der Auslieferer in z.B. Berlin.

      Klar kann man sich auf den theoretischen Standpunkt stellen, die Zuwanderer müßten sich anpassen. In der Praxis habe ich hier aber die Verantwortung für die Unversehrtheit der Bewohner.

      Sorry Leute, aber hat hier irgendwer mal was von kulturellen Hinweisen/Hilfestellungen für die Bevölkerung gelesen. Irgendwas, was glaubhaft vermitteln hätte können, daß man hier tatsächlich daran interessiert ist an einem streßfreien Miteinander?

      KEIN Manager mit Resthirn würde auch nur ansatzweise so mit 2 Mannschaften umgehen, die er im Sinne des Betriebsfriedens und zur Steigerung der Produktivität zusammenzubringen hätte im Rahmen sagen wir einer Firmen-Fusion. KEINER. Den würde ich so wie das hier gelaufen ist und noch läuft achtkantig rausschmeißen.

      Es sei denn, es ginge um Zerschlagung. Und so wie hier von diversen Leuten nachweislich auf Teufel komm raus gezündelt wurde, darf man sich mit Fug und Recht seinen eigenen Reim bilden.

      Und was ist mit der ganz anderen Variante. Eine, die seit den frühen Anfängen nie wieder auch nur am Rande gestreift wurde thematisch. OBWOHL sehr üble AMTLICHE Warnungen von EU-SEITE an SÄMTLICHE EU-Staaten ergangen sind. Mit dringender Empfehlung der Bevölkerungs-Aufklärung. Was in Nachbarländern, aber in Deutschland NICHT passiert ist.

      Und da soll ich das ausnahmslose Merkel-Bashing hier normal finden. Ernsthaft? Für wie blöde hält man uns?

      Heißt im Kontext der vielgepriesenen „Moderne“: Paketpost wieder irgendwo abholen und: Es lebe der Einzelhandel. Amazon & Co? Vergessen Sie’s. Hat sich erledigt.

    • Alles das hat man vor September 2015 gewusst. Es gibt Filme, da werden
      Menschen aus fremden Ländern in kasernenartigen Bauten in D gezeigt, die da ihre Zeit verdämmern und von der ihnen zugedachten Stütze leben -tagein tagaus, ohne Beschäftigung.
      Da kümmerte sich keiner – weder um Sprache noch um sonstwelche Integration.
      Wie viele das bis September 2015 schon waren – keine Ahnung, ob da jemand ne saubere Statistik geführt hat. Oder wo die jetzt aufgeführt werden.
      Und interessieren würde mich schon, was mit denen nun ist, nachdem sich um die später angekommenen ja angeblich nun intensiver gekümmert wird.
      Vielleicht haben die sich ja auch mit ner Mehrfachidentität einfach erneut ins Getümmel gestürzt – war ja eh kein Überblick mehr – was sich bis jetzt nicht wesentlich geändert hat.

    • @Gast
      Bei den meisten Versendern können Sie selber entscheiden, wer liefern soll. Bei uns kommt der sprachunkundige Götterbote, der noch abgewracktere G..Bote, dann die ehemals gelben, die braunen und noch irgendwer, schön alle nacheinander. Gelb spricht deutsch, ist für meine Familie ungefährlich und kommt am Vormittag. Warum soll ich den Götterboten auswählen, wo ein Geschenkter auch mal nach 20 Uhr die gerade eingeschlafenen Kinder wieder wachklingelt? Aber bei all diesem entscheide ich. In der Einkaufspassage bin ich ausgeliefert. Heute nicht so, da war in Hamburg Schmuddelwetter und die Eingeborenen waren unter sich;-)

    • @Bayerin
      ich dachte eher an einen von der Sozialversicherung bezahlten Bordellbesuche, ähnlich dem Vorschlag der Grünen-Politikerin, die eine sexuelle Betreuung für Senioren forderte. Man kann diese Forderung bestimmt sozial-psychologisch begründen. Das Zauberwort dafür ist „Trauma“.
      Zu der Besuchersequenz in einem Freiwilligenbordell grüner Politikerinnen sage ich jetzt nichts. Es gibt ja den schönen Begriff der Zölibatsverstärkerinnen.

    • Wie gesagt, das wird mit freiwilliger Prostitution kaum möglich sein. Die meisten Sexarbeiterinnen meiden Südl#nder.

    • Statistik
      Liebe/r Bernaba, der allfälligen (wenn auch fragwürdigen) Berichterstattung von Einzelfällen in den MSM nach scheinen bestimmte Faktoren auf die Sie sich beziehen, nicht wirklich eine Rolle zu spielen.

    • ....nicht im Sinne der Bordelle und Sexularbeiterinnen
      Falls Bordelle und Sexularbeiterinnen sich verweigern den siegestrunkenen, notgeilen, von ihren Testosteronausschüttungen getriebenen, geschenkten Menschen beizustehen, steht die bundesrepublikanische Betroffenheitsmischpoke wieder einmal am Abgrund! Wir brauchen eine Institution (Hilfswerk) zur Unterstützung der bedürftigen Menschen.

    • Das Problem ist, dass es so, wie ich eine positive Sicht auf Sexarbeiterinnen habe, es auch das Gegenteil gibt: Leute, die eine negative Sicht haben – und die dann auf den Westen verallgemeinern. Möglicherweise kommt ein Teil des Hasses auf Frauen auch einfach daher, dass das betreffende Klientel noch nicht mal Sex haben kann, wenn es zahlen würde. Wie das dann in der realen Welt nach dem Asylbescheid funktionieren soll? Ich weiss es nicht. Der Isarvergewaltiger hatte ja sogar seine eigene Frau in Deutschland. Da kann man, siehe Kriminalstatistik, schon mal nachdenklich werden.

    • Die 9, aus welchem Südland auch immer, die die deutsche Studentin in Wien dieses Silvester
      stundenlang gemeinsam vergewaltigten, hatten auch den Clan mitsamt Frauen und Kindern dabei.
      Während der Chose wurden die halt in andere Zimmer geschickt, damit die Männer in Ruhe…
      Na ja. Lassen wir das.

  26. @ Rheintochter
    ….. war ein Leserkommentar bei „Welt online“.

  27. Ja, einfach am nächsten Tag wieder zum Spiel antreten !
    Bei Ihrem netten Hinweis, daß Sie sich hin und wieder genötigt sehen, auch im Kreise der Besorgten auf das Positive hinzuweisen, so ist dies ja nur die logische Konsequenz aus Ihrer Lieblingsbeschreibung “Three Men on the Bummel” über die Deutschen von Jerome K. Jerome.

    Das ist eben Ihre Art positiver Einstellung zu Ihrem Leben, vielleicht Ausdruck Ihrer christlich, jenseitsorientierten Tugendmoral auch im Untergang stets das Positive erkennen zu können.

    Da sind Sie ja mal wieder ganz linientreu zur FAZ, in Ihren liebevollen, microregionalen, gesunden Fahrradgeschichtchen.

    Berthold Kohler, im Gegensatz zu Ihnen, griff gestern zum Großen und sagte:

    „Bravo, Borussia!, daß die Spieler von Borussia Dortmund nur einen Tag nach diesem Anschlag auf ihr Leben zum Spiel antraten, verdient größten Respekt.“

    und selbst die kleinmütige Ostdeutsche Kanzlerin schwabbelte in der ihr eigenen Sprache von einer: „widerwärtige Tat“

    Gestohlene Fahrräder, allergräßlichste Jungfrauenschändungen, Diebstähle, Gewalt in öffentlichen Verkehrsmitteln, und überhaupt so eine Kriminalstatistik ? Was bedeutet das schon?
    Wie Sie schon sagten, man soll einfach auch im Kreise der Besorgten auf das Positive hinweisen. Ich glaube der Minister für „besondere Aufgaben“ wird ganz Ihrer Meinung sein.

    Ja, es geht eben ums ganz Große, wie z.B. Fußball wo man plötzlich von einer „widerwärtige Tat“ spricht oder ein „Bravo“ durch die FAZ erhält.

    Am nächsten Tag wieder zum Spiel antreten, das verdient Respekt, so Herr Kohler. Ja, wir treten alle wieder täglich neu an zum nächsten Spiel.

    Die Frau, die beim Joggen vergewaltigt und ermordet wurde ? Ach ja, Sie konnte am nächsten Tag nicht mehr…

    Aber all die anderen Frauen die Tag für Tag zum Joggen, die öffentlichen Verkehrsmittel mit einem beklemmenden Gefühl besteigen und allabendlich vielleicht durch eine weniger belebte Straße wieder nach Hause gehen, müssen ohne den Respekt der FAZ auskommen, bekommen kein Bravo von Herrn Kohler.

    Ja, liebe Geschlechtsgenossinen in Augen dieser Männer sind wir eben immer noch eine Quan­ti­té né­g­li­gea­b­le.

    Ob Fußball oder ein oberbayerischer Fahrradständer, man muß eben auch hin und wieder auch im Kreise der Besorgten deutlich auf das Positive hinweisen.

    Na, vielleicht kommt ja noch ein positiver Beitrag zu den kommenden Tagen der oberbayerischen Volksfrömmigkeit.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Ich bin kein Christ, ganz sicher nicht.

    • Volksfrömmigkeit ist keine Schande.
      Frohe Ostern!

    • Ihnen allen auch!

    • ein positiver Beitrag zu den kommenden Tagen der oberbayerischen Volksfrömmigkeit
      Verehrte ObjectBe, bitteschön! Gern geschehen!
      Radio Vatikan. Die Stimme des Papstes und der Weltkirche!
      Kardinal Reinhard Marx wäscht bei der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag Flüchtlingshelfern die Füße. Die symbolische Handlung an zwölf Frauen und Männern im Münchner Liebfrauendom soll in diesem Jahr das Engagement vieler Menschen in der Flüchtlingsarbeit in den Blick nehmen, heißt es in einer Aussendung des Erzbistums München und Freising. Die Männer und Frauen, denen Kardinal Marx die Füße wäscht, stammen aus allen Regionen der Erzdiözese. Der Ritus der Fußwaschung erinnert daran, dass Jesus vor dem letzten Abendmahl in Jerusalem als Geste der Demut seinen Jüngern die Füße wusch, wie im Evangelium berichtet wird.

  28. Trauma
    …das eine Radfahrt dreier Briten durch das damalige deutsche
    Kaiserreich ironisch und liebevoll beschreibt,…

    Dazu sind deutsche Autoren auch 70 Jahre nach dem verlorenen
    Krieg, nicht in der Lage.
    Stattdessen demonstriert man ernsthaft und vollkommen unironisch
    für die Liebe der ganzen Welt und fängt sich wieder ein Trauma ein.

  29. Ex Zeitleser
    Hm, was mich ärgert und frustriert ist die Hilflosigkeit, mit dem man als Bürger das alles hinnehmen, tolerieren und akzeptieren muss. Aber als Steuerzahler muss man dafür gerade stehen

    Insbesondere als Vater auch von Töchtern mache ich mir große Sorgen hinsichtlich ihrer Sicherheit und Bewegungsfreiheit. Meine Güte alleine die Polizeimeldungen in unserer Lokal-und Regionalpresse sowie entsprechende Berichte lassen einen fast schon schaudern. Ich bin nüchterner Realist und Naturwissenschaftler, der sich zutraut Meldungen und insbesondere Statistiken „lesen“ und selber! interpretieren zu können und sehe bezüglich der Entwicklung der inneren Sicherheit ziemlich schwarz. Alleine innerhalb etwa einer Woche gab es ja etliche „Meldungen“, die aufhorchen lassen (Brutale Sex- Attacke bei Innsbrucker Tankstelle, Vergewaltiger im englischen Garten gefasst , Angriff auf Camperin bei Bonn und einige andere Vorfälle…). Der Gipfel ist, dass die Täter sehr oft Leute mit falschen und- Mehrfachidentitäten sind oder bereits vorbestraft, polizeibekannt usw…sind. Die Fälle Amri, Hussein K aus Freiburg, sind doch nur die Spitze des Eisberges. Freiburg ist übrigens meine 2 Heimat. Ich kenne etliche Frauen, die dort nicht mehr alleine und spontan joggen. Ja unser Land ändert sich und lässt sich vorführen und die Regierung ist zumindest gefühlt willen- und machtlos. Mein Vertrauen in Regierung und Leitmedien ist am Boden.

    Und was ist denn in D erst los, wenn die Erwartungen der vielen jungen Männer, die noch nicht so lange hier leben nicht erfüllt und enttäuscht werden und sie perspektivlos und frustriert sind. Man mag nicht daran denken.

    Sorry lieber Don, ich musste etwas Frust hier loswerden und ich kann nicht so elegant formulieren. Meine Zeilen brauchen Sie nicht zu veröffentlichen.

    • Doch, passt schon.

    • enttäuschte junge Männer
      Was geschieht, wenn junge Männer hier nicht zu hunderttausenden heimisch-integriert Arbeit finden?

      Die international agierenden kriminellen Netzwerke haben schon den Transfer organisiert, da sind noch etliche Schulden offen!

      Das ist ein grosser Arbeitsmarkt, und sie können hier bleiben.

      Das, werden Sie in DIE ZEIT ungefähr in 15 Jahren als mehrseitige Exklusiv-Hintergrundanalyse mit viel blabla dann lesen.

      Wenn dann arabisch-osmanische Oligarchie und Europäische Cosa Nostra richtig etabliert sind.

      Frauen passiert nichts, niemandem passiert etwas, wenn… sich alle dem Clanchef unterordnen.

      Erdogan ist beliebt in der Türkei. Ist es nicht so? So ist es.

      Nicht heulen, sondern handeln. Nicht nur bei der BTW, sondern im Alltag.

      Aber wenn 85% der Bürger ducken, weil die Putzfrau illegal bedchäftigt ist – dann leben wir halt bigott und korrupt.

      Frohe Ostern!

    • @Christian BW - ihr Schaudern ist noch angelesen und nicht wirklich -
      sozusagen ein Fast-Schaudern, wie Sie es selbst beschreiben. Sie vertrauen sich anscheinend noch nicht ganz, dass Sie Recht haben könnten, in dem Unglaublichen, was Sie erkennen, was um Sie herum geschieht.
      Ein Schritt noch – und Sie werden verstehen, dass es bodenlos ist, was hier geschieht.
      Politik- und Staatsversagen. Ausweglos.

  30. unheimliches Echo
    Lieber Don,

    Ihre Beobachtungen bzgl. des Deutschen Nationalcharakters, aus der Sicht eines Radbegeisterten, erinnern mich sofort an jenes, wahrscheinlich nur Tucholsky zugeschriebenen, aber wieder (leider) in der spaeten Bonner Republik relevantes Zitat:
    https://tucholsky-gesellschaft.de/2016/02/27/juden-und-radfahrer-ein-angebliches-tucholsky-zitat/
    http://www.antisemitismus.net/deutschland/frindte-3.htm

    Das Neue ist, dass diesmal die SA importiert wird. Ob die „Gut“menschen diese Un-Geister allerdings kontrollieren werden koennen? Eher nicht..

  31. "Par ordre du mufti" oder "Wir schaffen das!"
    Alle paar Jahrzehnte migrieren die sonst durchaus zum Wohle des Landes dienenden Sekundärtugenden (Ordnung muß sein, selbst bei Katastrophen; Regeln müssen eingehalten werden, selbst während der Dahinsiechung und bis zum finalen Untergang; etc.pp) zu vernichtenden katastrophalen Maßnahmen (und Verhältnissen) für die eigene sekundärtugendbehaftete Bevölkerung. So ist das eben, warum reg ich mich bloß immer noch darüber auf. Ich weiß doch daß ich nix dagegen machen kann!

    @K.Aiserstuhl: JA! Ich habe Kollegen hier (Studierte wohlgemerkt), da gewinne ich jede Wette, daß selbst bei einer staatlich verordneten Zwangsenteignung der eigenen Kinder diese Maßnahme sischerlisch noch durch die Enteigneten „irgendwie“ begründet und geduldet werden würde. Es ist soooo sinnlos dagegen anzustinken.

    • doch, natürlich, man kann auch hart gegen Sozialmissnbrauch durchgreifen, aber die SPD hat da gerade beim Kindergeld den Schwanz eingezogen.

    • Don Alphonso, im Archiv steht alles
      Also, hier im Blog-Archiv.

      1. Runde: Österreich macht genau das mit dem Kindergeld von Kindern die nicht in Österreich leben.

      2. Runde: ein paar Gerechtigkeitsfanatiker gutmenschlich-österreichischer Art ziehen nach Brüssel

      3. Runde: Brüssel untersagt die ‚Ungleichbehandlung‘.

      4. Runde: Am Tag nach dem Veto aus Brüssel hängt Schweinchen Dick diese Idee ganz hoch oben auf. Publikumswirksam.

      5. Runde: Erwartungsgemäss (sollte man nicht sogar sagen: wunschgemäss?) wird auch dieser Vorstoss von Brüssel abgelehnt.

      6. Runde: Die SPD geht hausieren mit dieser Ablehnung: „Schade!!“ und das Gerechtigkeitsempfinden der potentiellen Septemberwähler ist wieder justiert, und die Familien hauptsächlich aus Osteuropa verlieren nichts.

      7. Runde: (in parallel) Die Österreichische Regierung arbeitet hart an ihrem zweiten Anlauf in diese Richtung. Unterstützung der SPD bleibt wiederum aus.
      Die SPD wartet, ob die Österreicher das durchbringen, dann tut die SPD nichts. Wenn es den Österreichern wiederum abgelehnt wird, springt die SPD nach der formalen Ablehnung wieder genau auf das gleiche Pferd, um genauso wieder „Oh, schade aber auch!“ sagen zu können. Das gibt dann noch einmal Extrastimmen die von der AfD auf den Chulzzug wandern, weil ‚versucht haben sie’s ja jeweils‘.

  32. Eigentumsübertragung
    Daß der Rahmen noch hängt, dürfte wohl eher daran liegen, daß der gemeine ungebildete sogenannte Flüchtling lieber das zusammengebaute Rad daneben nimmt, statt sich mit mit dem Zusammenschrauben aus Einzelteilen zu quälen. So sieht es in deren Herkunftsländern auch aus und damit in wenigen Jahrzehnten auch bei uns inklusive importiertem Bürgerkrieg. Aber es wird ja alles gut, weil jetzt hier geborene Flüchtlingskinder den deutschen Pass bekommen wird die Statistik später wieder steigende deutsche Tatverdächtige ausweisen, womit dann bewiesen wäre daß der Deutsche genauso kriminell ist wie die noch nicht so lange hier lebenden. Was man ja schon öfters zu lesen bekam.

    • Ich habe einen Herrn aus einem zentralafrikanischen Staat mit mässiger Menschenrechtsöage kennengelernt, der nur kam, um zu lernen, wie das mit dem Schrauben geht. Aber der wollte auch wieder zurück. Aber wenn Sie hierzulande klauen, zerlegen Sie idealerweise danach das Rad und verkaufen die Einzelteile. Das bringt mehr und ist nicht so auffällig.

    • Neugeborene erhalten hierzulande nicht automatisch den deutschen Pass!
      Diese Forderung kommt alle paar Monate oder Jahre immer wieder mal auf, üblicherweise von grüner oder roter Seite, aber sie ist nicht rechtskräftig. Die Flüchtlinge müssten da schon anerkannt sein und mindestens acht Jahre legal in Deutschland leben, vorher geht da nix.

    • Millennial Einfach Brief der Gemeinde Oberammergau kugeln
      Text eingeben

    • Die Heuschrecken der Klaubranche:
      Sie filettieren. Wie Firmenheuschrecken tun.

      „… zerlegen Sie idealerweise danach das Rad …“

      Mir haben sie nur den Brookssattel abgeschraubt. Mitten in der Stadt, mitten an einem Ladengeschäft, gegenüber einem belebten Café mit Sitzgästen draußen. Fest wie angeklebt war der, sogar angerostet. Wohl nur für mich.

      Gemerkt:
      Schraube nie einen Brookssattel an ein altes Lotterrad (das du in de rstadt nimsmt, weil das keiner klaune will). Dann klauen sie eben nur den Sattel. Wieder was gelernt. Trauere dem Sattel immer noch nach, der war so schön eingefahren. Der Schock, sein amputiertes Rad mit einem obszönen spitzen Rohr nach oben vorzufinden, ist unbeschreiblich.

    • Da würde ich annehmen, dass es ein Deutscher war. Deutsche stehen auf Brooks, obwohl die Teile schwer und nicht bequem sind.

    • Titel eingeben
      Die Situation in Oberammergau ist mir geläufig (wäre fast auch mal einen eigenen Blog-Beitrag wert), aber die Gemeinde liegt hier eindeutig falsch.

      Ich zitiere einmal von der betreffenden Seite des Auswärtigen Amtes (nachzulesen unter https://www.auswaertiges-amt.de/DE/EinreiseUndAufenthalt/Staatsangehoerigkeitsrecht_node.html): „Seit dem Jahr 2000 erwerben Kinder von Ausländern bei Geburt in Deutschland die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil seit mindestens 8 Jahren rechtmäßig in Deutschland lebt und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt.“

      Mag sein, dass die Gemeinde Oberammergau das in ihrem Brandbrief so darstellt, aber Neugeborene von Flüchtlingen, die erst vor ein, zwei Jahren hierhergekommen sind, sind mitnichten deutsche Staatsbürger. Stellt sich jetzt nur die Frage, ob die Autoren des Briefes sehr wohl davon wussten und trotzdem das Gegenteil behaupten, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, oder tatsächlich keine Ahnung hatten.

    • Dass der Rahmen noch hängt, hängt daran, dass der gemeine Flüchtling
      aus so was sich eben kein Rad zusammen bauen würde. So ein richtiger Flüchtling besteht auf ein vollständiges Rad – um es dann verkommen zu lassen.
      Und natürlich gibt es vielleicht auch ein paar andere.
      Ich hab jetzt begonnen, wo ich geh und steh meinen Abfall in der Stadt auch einfach fallen zu lassen und damit zu noch mehr Jürgen Teller Einblicken zu verhelfen, als eh schon zu bestaunen sind.
      Damit ich mich hinsichtlich des unordentlichen und ungepflegten Eindrucks der Straßen nicht immer nur ärgere, sondern weiß: auch ich habe meinen Anteil beigetragen.
      Zugegeben: es fällt schwer, da anders gelernt.

    • Nun, wir hatten hier in der Nöhe Georgier, die in ihrem Asylheim zerlegte Räder für den Abtransport bereit gehalten haben. Weil Einzelteile mehr bringen als komplette Räder.

      Sie bekommen momentan ein MTB von Panasonic mit Deore DX für 50 Euro. Das Dreifache bekommen Sie bei Ebay allein schon für den Rahmen, und für die Gruppe bekommen Sie nochmal 150. Und für die Laufräder 70.

    • Nicht immer scheinbar gibt es Spielraum
      Danke für den Link, aber in dieser Frage scheint es Spielraum zu geben. Mir persönlich ist der Fall einer ausländischen Ehefrau bekannt, die nach nicht mal drei! Jahren, nicht nach mindestens fünf, die Staatsbürgerschaft ohne perfekte Sprach, und sagen wir Alltagskenntnisse, die Staatsangehörigkeit bekam. Ohne weitere Nachfragen ohne Kinder.

    • Ja, der war gewieft.

  33. DON´s Punto und ulf`s AUDI
    werter DON, sie übertreiben mal wieder mit ihren erfahrungsberichten aus Berlin und wie oft in ihr FiatPunto-Statussymbol eingebrochen wurde.
    das ist nicht repräsentativ: nehmen sie doch mal als beispiel ulF: sie kann das nicht bestätigen, der gepanzerte AUDI glänzt nach wie vor jungfräulich und in das KanzlerInnenamt wurde auch noch nie eingebrochen. auch wurde ulF – aus welchen gründen auch immer- noch nie opfer einer sexattacke

    mit dem bus reist sie ja nicht, also besteht auch hier keine gefahr, ich lese gerade, sie wäre auch für einen raschen nachholtermin gewesen.
    denn: rückkehr zur vorgetäuschten normalität ist wichtig für das volk, sonst wird es unruhig. so kann der ganze vorfall, sagen wir noch neutraler: das ereignis uns nicht die osterlaune verkraulen.

    und glauben wir dem „muttiistdieallerbestemutterkutter“ könnten das in Dortmund ja auch rechtsradikale gewesen sein. allerdings spricht wohl die komplexität der sprengsätze gegen eine solche these, das würde ja intelligenz voraussetzten.

    geklaut wird vorwiegend da, wo rot-grün dominiert, neben Berlin könnten wir z.b. das korrekte Basel stellen, da können sie nicht mal eine fahrradklingel am rad lassen, sonst ist die weg. oder nachts die orginal-MB-radkappe für winterräder, sonst sind die auch weg.

    Sharing Economy !

    • Verwandtschaft in Basel
      „Ja, wir in Basel sind ja sehr sozial!“ (den Deutschweizer Slang muß man sich jetzt einfach dazudenken).

      Ende 2015: „Ja, jetzt hat die Sommaruga so schöne Unterkünfte für die Flüchtlinge bauen lassen und jetzt kommt niemand!“ usw. usf.

      Basel Hammerstraße. Der Hammer!

    • Mein,Dein,Unser...
      Ja,Basel-ein Kapitel für sich.
      Der Ausländeranteil beträgt ca.37%,Tendenz steigend.
      Nein,stimmt nicht,es gibt mittlerweile ein erstaunliches Phänomen.
      Die „Schutzsuchenden“ wollen nicht in der schönen Schweiz bleiben.
      So ein undankbares P..
      Die Kriminalitätsrate ist hoch in Basel,aber die Polizei agiert wesentlich
      schärfer und fackelt nicht lange,konnte ich verschiedene Male selber
      beobachten.
      Die Einstellung alles gehört allen ist auch unter Eingeborenen verbreitet.
      Die Anzahl der Asozialen und Wohlstandsverwahrlosten nimmt zu.
      Das Gegenteil habe ich in Irland erlebt,ist aber schon zwanzig Jahre her.

    • Klau ... und RADWEG
      … meine Fahrradklingel hat man auch geklaut …
      … mein Drahtesel ist 30 Jahre jung … doch gepflegt und fahrtüchtig …

      … vermutlich ist die besagte Klingel eine gut zu vermarktende Antiquität …

      … vielleicht waren DIE auch sauer, weil ich deren KINDERHORDEN vom RADWEG runtergeklingelt hab`

  34. Zahlen
    Don sei Dank, daß er ein paar aussagekräftige Zahlen am Anfang seines Textes auflistet, und auch die Kommentatoren haben ordentlich ergänzt, danke dafür.

    Jetzt wo man Presseerzeugnisse durchaus kritischer liest, fallen einem die Worthülsen viel stärker auf. Merkur Schlagzeile heute: „Der Fußball trotzt dem Terror“. Da muß ich zwei Tage drüber nachdenken, was das wohl bedeuten mag. Aber genanntes Blatt hat ja auch „Der Täter war Brite“ oder so ähnlich getitelt.

    Ein Tagtraum: Eine unabhängige Gruppe von Menschen, an nichts außer der Realität orientiert, schreibt alles relevante für ein bestimmtes Politikfeld auf, z.B. innere Sicherheit. Die Parlamentarier einschließlich der Regierung müssen das lesen und anschließend eine Prüfung zum Inhalt ablegen. Anschließend werden die jeweiligen Ergebnisse an den Wahlkreis der Abgeordneten geschickt und veröffentlicht. Wer die Wissensprüfung nicht besteht, darf in diesem Bereich nicht mehr abstimmen. Traum Ende.

    Klingt natürlich ein bißchen bescheuert.

    Im jugendlichen Alter dachte ich immer, durch Erkenntnis der Realitäten wird eine gemeinsame Basis geschaffen, auf der sich dann trefflich politisch streiten ließe. Das Verständnis der Entwicklung der Kriminalität in Deutschland ist so trivial, daß es kaum der Statistik bedürfte. Natürlich gibt es mehr Eigentumsdelikte bei jungen Männern ohne Job, mehr Sexualdelikte bei männlichen Muslimen in westlich geprägten Gesellschaften, und wie hoch mag wohl der Anteil an osteuropäischen Banden bei der Zunahme der Einbrüche sein? Und könnte man vom kirchlichen Zölibat eventuell auf den Anteil von homosexuellen Pfarrern schließen? Obwohl, mit der Info kann man nix anfangen, brauchts auch nicht.

    Der Witz ist ja der, daß man bei zwei streitenden Parteien, die extreme Positionen verkünden, bei einem Kompromiss durchaus in die Nähe der Realität kommen kann. Es ist leider so, dass man beim Versuch, gleich im ersten Anlauf in die Nähe der Realität zu kommen, von der anderen Seite gnadenlos von dieser weggezerrt wird. Also kann man Lügen oft nur durch Gegenlügen begegnen, was ich bedauerlich finde.

    In der Wirtschaft funktioniert das Prinzip ganz gut, wenn gleich starke Partner beteiligt sind. In vielen Bereichen wäre die Einigung auf eine gemeinsame Grundlage hilfreicher. Und das bringt uns wieder zur Wissensprüfung (siehe oben). Schöne Ostern noch.

  35. Kadaverpropagandablindheit
    Ich halte den angeblich typisch deutschen Kadavergehorsam für eine von vielen antideutschen Propagandaerfindungen nach den beiden Weltkriegen (so wie NSDAP-Propagandastreifen, in denen die Massen mit hochgerecktem Arm dem Führer zujubeln, die heute bei uns im Fernsehen gezeigt werden, damit wir glauben, die Massen hätten dem Führer zugejubelt. Irgendwie ist das eine komische Ironie. Dass der sogenannte „Hitlergruss“ eigentlich der amerikanische Fahneneid „Pledge of Allegiance“ oder „Bellamy Salute“ in seiner Version bis 1942 ist, ist die zweite).
    Zwar stimmt es , dass kleine preussische Jungen anfangs des 20. Jahrhunderts in Matrosenanzügen herumliefen (das tut auch Donald Duck), aber der Hintergrund ist, dass Deutschland, ohne selbst Teilnehmer zu sein, im 30-jährigen Krieg 30% seiner Zivilbevölkerung verlor. Es gibt Orte, wie Pirmasens oder Mainz, die während dieser Zeit komplett ausgerottet worden waren.
    Aus Angst vor den plündernden und mordenden Söldnerbanden hausten die Bauern in Waldverstecken, liessen das Vieh und die Felder verhungern und verkommen, dadurch gab es Hungernöte und weitere Not im Lande.
    Das Land brauchte 120 Jahre, um sich zu erholen, gerade rechtzeitig, um von Napoleon Bonaparte regelmässig ausgeplündert zu werden (als dieser mit 400 000 Mann durch Pommern und Schlesien gen Moskau zog, hatten die nicht Proviant für 400 000 Mann dabei. Das akquirierte man vor Ort).
    Aus lauter Verzweiflung über diese Niederlagen gründeten die Preussen ihre Militärakademie (die von den Amerikanern in West Point kopiert wurde) mit zum Beispiel von Clausewitz, der bis heute noch aktuell ist.
    Als dann 1870 Napoleon III. dem Norddeutschen Bund den Krieg erklärte, weil der Graf von Sigmaringen, welches bekanntlich in Württemberg und damit im Süden liegt, sich für den vakanten spanischen Thron beworben hatte, rechnete der grenzdebile Autokrat damit, dass die Aninmositäten der Süddeutschen mit den Preussen eine Kumpanei verhindern würden.
    Bayerische und Württembergische Truppen zogen jedoch zusammen mit den Preussen in den Krieg, und zwar unter der Bedingung, dass man sie dafür bezahlen würde und sie die verhasste preussische Pickelhaube nicht tragen müssten.
    Das führte dann zum allerersten Sieg der Deutschen über die Franzosen (und der Wiederherstellung der Demokratie in Frankreich, nachdem Napoleon III., der sie abgeschafft hatte, bereits 6 Wochen nach Kriegsbeginn gefangengenommen worden war).
    Dadurch wurde die Militärakademie so populär, dass kleine Jungen in Matrosenanzügen herumlaufen wollten. Mit echtem „Militarismus“ hatte das nichts zu tun, auch wenn es heute so dargestellt wird.
    Von Clausewitz hatte die „Auftragstaktik“ oder „Mission Control Command“ beim Militär eingeführt, bei der der Befahlshaber nur grob das Ziel bekanntgibt und die Mittel zur Verfügung stellt. Die Art der Ausführung bleibt denen überlassen die die Aktionen ausführen, weil nur sie die Bedingungen kennen können, die vor Ort auf sie zukommen (bei der Bundeswehr heisst das heute „innere Führung“).
    Deutsches Militär war damit schon immer das, das am WENIGSTEN auf der ganzen Welt mit Befehl und Gehorsam arbeitete, das am wenigsten von allen im Stechschritt marschierte. Wenn ich dann aber Hollywood- oder Propagandafilme aus heimischer Produktion sehe, sieht das alles völlig anders aus.
    Deshalb glaube ich auch nicht an „Kadavergehorsam“. Die Einführung von Mission Control Command ist nämlich in vielen Armeen, von den Holländern über die Kanadier bis zur US Army gescheitert. Die Begründung: diese Art zu arbeiten sei tief in der deutschen Mentalität verankert. Wenn man das anderswo einführen wollte, müsste man praktisch bei der Kindheit anfangen.
    Wer sich über Kadavergehorsam und Hierarchien, die so steil sind, wie eine Atlas V Rakete, weiterbilden will, der sollte mal eine Zeit in Frankreich arbeiten. Dann wüsste derjenige, was das ist.

    Quellen und Links bei Bedarf

    • Es gibt halt nicht viele, die widersprechen. Oder wie viele Beiträge kennen Sie, die hier für eine Festung Europa pladieren?

    • Kadaverpropagandablindheit
      Schöner Beitrag. Interessantes dazu auch neulich im Radio: Die Grundresistenz der Deutschen soll zu einem … ich nenne es mal „propagandistischen Dauerbrenner“ hier gleichbleibend hoch sein über die letzten Jahre.

      Denn natürlich hat kein Mensch einen Kadaver-Gehorsam schon in den Genen. Und wo der Herren-Mensch mit der ihm ureigenen Attitüde den Kadaver-Gehorsam auf breiter Front dennoch unerbittlich abfordert, da wiederum kann er sich drehen und winden wie er will. Seine Herkunft quillt ihm stets unverwechselbar aus jedem Knopfloch.

      Mir san halt Mir. Das kann man nicht lernen.

    • Auch in Spanien ist die Arbeitswelt ziemlich hierarchisch,
      .
      .
      trotz der gutgelaunten Freizeitmentalität vieler Spanier.
      Jefe ist Jefe , eigengedankliche Beiträge Untergebener nicht so beliebt.

      Was die Akzeptanz schädlicher Politik angeht, die sich bei Wahlen zeigt,

      glaube ich schön langsam an die Idiotie der Mehrheit meiner Landsleute.

      Irgendwie Papp in der Hirnschale.

    • 30-jähriger Krieg
      Dass die Deutschen am dreißigjährigen Krieg nicht beteiligt waren halte ich für ein vollkommen haltloses Gerücht. Mansfeld, der Tolle Halberstädter, Pappenheim, der Winterkönig, der Habsburger Ferdinand II, sein bayrischer Cousin,- all diese Figuren waren handlungstreibend, die Mehrzahl der Soldaten ethnische Deutsche. Dass auswärtige Mächte beteiligt waren und in der zweiten Hälfte des Krieges auch führend, das ist dazu in keinster Weise ein Widerspruch. Falsch wäre die Annahme, das Leiden der Zivilbevölkerung hätte sich so vom Leiden in anderen Großkonflikten anderer Länder unterschieden, dass es charakterbildend gewesen sei: Der hundertjährige Krieg verheerte Frankreich mindestens ebenso stark, ein Giovanni Acuto war für Norditalien nicht minder schlimm als Gustav Adolfs Mannen Bayern, letzteres übrigens wohl auch als Rache für die beispiellose Vernichtung Magdeburgs durch Tillys und Pappenheims Franken. Von den Türkenkriegen oder den albernen Karlistenkriegen Spaniens zu schweigen. Wenn das aber so ist – groteskes Leiden über Jahre an vielen Orten Europas – dann kann die Formung des deutschen Nationalcharakters keine eindeutige Folgewirkung des 30jährigen Krieges sein. Ich glaube, dass es durchaus was mit dem Militarismus zu tun hat, allerdings breiter gedacht: Denn in Deutschland haben die Landesherren tatsächlich ihre jeweiligen Staaten entwickelt, anders aber als in Frankreich (und ähnlich wie in Skandinavien) aber gleichzeitig ihr eigenes Verhalten relativ tugendhaft gestaltet. Wir haben also die Erfahrung einer sich selbst mäßigenden, nachgerade spießigen, Autorität, die sich Mühe gibt, gemacht. Figuren wie August der Starke mit ihren sexuellen Protzereien wirkten immer befremdlich, während die Franzosen auf die Allüren ihrer Herren diesbezüglich auch noch stolz sind, von den Italienern und ihrer Bewunderung für den widerlichen Berlusconi und seinen billigen Harem ohne jede Klasse ganz zu schweigen. Woher diese Unterschiede kommen? Ich weiß es nicht. Luther allein kann es nicht sein. Für die jetzige Prinzipenlosigkeit akzeptiere ich von den in der Öffentlichkeit stehenden keine Entschuldigung: Selbst wenn Herr Prantl die Politik Merkels 2015 für richtig hielt und hält, wie konnte er es aber wagen von den rechtlichen Abgründen zu schweigen? Prinzipien zu haben ist das Eine. Sie beliebig zu haben (mal ist der Rechtsstaat und das Grundgesetz was ganz Wichtiges , dann wiederum – Überraschung ! – nicht), das ist niederträchtig.

    • OMG
      Lieber Herr Marx,

      Ihr Beitrag hat schon viele Loecher:
      Der 30-jaehrige Krieg begann als deutsch-deutsche Auseinandersetzung, nachdem der neue Kaiser in Wien (Fedinand II) den Ausburger Friedensvertrag verletzte (cuius regio eius religio). Von wegen „ohne selbst Teilnehmer zu sein..“.
      Die „Auftragstaktik“ wurde von Napoleon I zumindest inspririert – die Kombination von zentraler Strategie und Delegation taktischer Initiative an die Marschaelle seiner Armeekorps ermoeglichte viele Siege der Grande Armee; zugegebenermassen haben mangelnde Kommunikation und stategische Differenzen zwischen Mitgliedern der anti-Napoleon Koalitionenen ihm das Spiel auch leicht gemacht; die Preussen haben davon gelernt, aber erst nach 1806.
      Letztlich – „mission command“ ist fester Teil der US Army Doktrin, und wird durch „net-centricity“ (Informationsnetzwerk) mittlerweile effizient unterstuetzt.
      Und letztlich – die Deutschen haben schon ein reichliches Manko an Zivilcourage („Mut auf dem Schlachtfelde ist bei uns Gemeingut, aber Sie werden nicht selten finden, daß es ganz achtbaren Leuten an Zivilcourage fehlt.“– Otto v. Bismarck). An die Feigheit der meisten Generaele waehrend und nach Ende des „Dritten Reichs“ muss man da erst gar erinnern („Befehlsnotstand“, Nuernberger Porzesse). Das ist vielleicht ein Erbe der vielen innerdeutschen verlorenen Kriege, u.a. des 30 jaehrigen, aber auch des Bauernaufstandes 100 Jahre frueher, oder der 1848iger Revolution. Dieses Problem als Feindpropaganda abzutun hilft nicht.

      MFG


    • Propagandaerfindungen
      Danke für den Zwischenruf, der die political correctness von 1900 als das entzaubert, was sie war: meistenteils Propaganda.

    • Grosser Onkel
      Dass von Clausewitz Napoleon weiterentwickelt hat, ist ja garnicht strittig.
      Zu den Unterschieden zwischen „Auftragstaktik“ und Mission Control Command“ bzw. „net centricity“ (WikiPedia) hätte ich einen schönen Link. Mal sehen, ob der Chef mich erschlägt (kein pdf!).

      https://is.gd/pdiwuE

    • @Uncle
      Eithan Shamir (Dado Center for Interdisciplinary Military Studies, Israel):

      The Long and Winding Road: The US Army Managerial Approach to Command and the Adoption of Auftragstaktik (Mission Comamnd)

      ABSTRACT The purpose of the current paper is to examine the adoption and adaptation process of mission command (Auftragstaktik) in the US Army. This concept denotes a decentralize command approach wherein superiors dictate their intent and allow subordinates to formulate their operational plans independently and change it according to the emerging situation. The paper first traces the approach origins in the historic Prussian-German army. Then it examines the US command approach prior to mission command which is influenced by corporate management practices which inherently contradict mission command approach. It continues and investigates how the US Army endeavored to emulate the approach in its doctrine and in major operations.
      While it has officially incorporated mission command into its doctrine, it has been less successful in utilizing it in operational situations. It was found that the gap was due partially to the cultural legacy of the managerial approach to command that still persist. Despite the partial success, the US Army has recently reaffirmed its commitment to this approach.

      Eine Jahreszahl ist nicht gegeben, aber der Autor schreibt, „es seien 12 Jahre nach dem Golfkrieg ins Land gegangen“. Kann also nicht solange her sein.

      Das Fazit des Autors:

      Mission command has both procedural and cultural dimensions. The former are relatively easy to emulate, as armies often adopted foreign tactics. In contrast, the latter stem from national character and organizational traditions and are therefore more difficult to transfer. Efforts to adapt the necessary cultural dimensions often result in the creation of the cognitive and praxis gaps.

      In the final analysis, Mission command is a complex, elusive and multi-factorial phenomenon, not easily quantified, measured or institutionalized. Therefore, any conclusions regarding its implementation must be taken with a grain of salt. Nevertheless, the evidence does suggest that the US Army has been so far unable to institutionalize mission command fully. On the positive side, the evidence also suggests that while this system of command has not fully taken root, it has been a driver for significant developments in the realms of doctrinal development, officer training and education, and actual battlefield performance.

      Zitat Ende

      Wo waren noch „Löcher“?

    • von Clausewitz ...
      bis in die Mitte der 90’er Jahre galten die Kriegsführungsprinzipien von Clausewitz als Grundlagen einer guten UGsführung, zumindest in der ch. Im Rahmen einer Semesterarbeit, wollte der Assistent, dass ich die Arbeit dahingehend ergänze, indem ich die sogannten Prinzipien beweise, was eine Vertiefung in die Militärgeschichte und Darlegung der Vergleiche aus der Wirtschaft bedeuten würde, heute eine überzeugte Pazifistin und Kriegsgegnerin, damals empfand ich es als Zeitaufwand und hab entschieden nein gesagt. Der Assistent legte ein schlechtes Wort über mich bei dem Professoren ein und zögerte meinen Einlass zur Zulassung zu den Abschlussprüfungen, so habe die Sekretärin des Profs angerufen und einen Gesprächstermin vereinbart. Dabei hat er seinen Assistenten in Schutz nehmend, mich zunächst ganz harsch angegangen, hat mein insistentes Aufbringen von Gegenargumenten unterdrückt, wollte meine Version der Auseinanderlegung par tout nicht hören, bis ganz unkontrolliert Tränen über meinen Wangen runterrollen …

      Glaubenssysteme und das Militär sind 2 ähnliche Gebilde, die auf Grund absolutem Gehorsam funktionieren, anders können Sie nicht existieren.

      Die neuzeitliche Friedenserhaltung bedarf deshalb eine grundsätzliche Reformation des Islam und die Verbrüderung der Völker unabhängig von den Vorgehensweisen ihrer Regierungen …

    • Ich arbeite aktuell an der Kooperation zwischen Grünen und einem früher als rechtsradikal Geltenden, der jetzt islamistisch argumentiert. Ich sehe einfach nicht, dass es einen Druck gäbe, der eine Reformation des Islam in Gang settzen könnte (zumal der Islam ja schon mehrfach reformiert und gespalten ist).

    • Make Up Statt War
      Mir geht es Null komma Null um den militärischen Aspekt der Auftragstaktik.
      Mir geht es nur darum, endlich mal diesen propagandistisch antideutschen Nachkriegsschrott loszuwerden.
      Schlimm genug, wenn die ehemaligen Gegner sich in dem Wahn wälzen, die Welt vor dem deutschen Abgrund gerettet zu haben.
      Noch schlimmer sind aber die Deutschen Quislinge, die Kollaborateure, die Antideutschen, die Knautschgesichter und Integrationstrullas, die dieses Propagandageschreibsel bestätigen und weiterpflegen.
      Ich habe in Paris in Montparnasse im Erdgeschoss gewohnt. Über mir eine Familie mit 2 Kindern, die ab und zu auch die Nachbarskinder zur Hütung da hatten.
      Wie sagt eine deutsche Mutter zu ihrem Sohn, wenn sie will, dass er ein Legohaus baut? „Bau mir ein Legohaus“. Dann geht die Tür zu, und wenn sie wieder aufgeht, hat der ein Haus gebaut.
      Wie macht das eine französische Mutter? „Du nimmst jetzt den gelben Stein und setzt ihn in das Eck‘ da unten, dann den anderen gelben Stein oben drauf….“. So geht das Stein für Stein.
      So geht es auch am Arbeitsplatz. Ich war ziemlich erstaunt, als eine Assistentin von mir, die einen Abstract für ein Forschungsprogramm schreiben sollte, sich bei mir beklagte, ich würde sie nicht oft genug kontrollieren.
      Das habe ich ihr dann abgewöhnt. Und den anderen auch. Für „selbstständiges Arbeiten“ kannten die vorher nicht einmal das Wort. Jetzt wissen sie, wie das geht.
      Ich war auch mit diesem Vorurteil belastet, die deutschen hätten einen Zug von Kadavergehorsam und Unterwürfigkeit.
      Bis ich die anderen gesehen habe. Die englischen und amerikanischen Arbeitsgruppen waren anders, aber auch nicht besser. Und von den Japanern braucht man garnicht erst anzufangen.
      Das meine ich mit „Auftragstaktik“ im Zivilleben. Pragmatisches, erfolgsorientiertes, selbstständiges Handeln. Lernen am Erfolg und am Misserfolg (in Frankreich haben sie immer gemeint, wenn in der Forschung mal was schiefgeht, werden sie dafür bestraft). Das können (fast) nur die Deutschen.
      Das habe ich inzwischen an unserer Mentalität schätzen gelernt. „Kadavergehorsam“ ist ein Witz. Ein schlechter Witz noch dazu.

  36. "obrigkeitssaat ...
    … führt zu Obrigkeitsstaat“ hätte wirklich Sprech der 68er zu überkommenen Unterrichtungsformen sein können. Schön!

  37. Gelebte Sekundärtugend
    Eigentum zu respektieren bedeutet nicht nur den Fahrradsattel lassen, wo er ist, sondern mit Respekt den Nächten und seinem Lebenskreis begegnen.
    Es gibt so altmodische Aufzählungen was zu den Tugenden gehört, darunter fallen so archaische Begriffe wie „Du sollst nicht stehlen“ oder auch „nicht morden“ oder auch „nicht begehren deines nächsten Weibes“. Dass diese Tugenden in Deutschland mittlerweile in Vergessenheit geraten und durch Begriffe wie „Wir alle sind Ausländer“ oder „die hier schon länger lebenden“ ausgetauscht wurden, liegt ja auf der Hand (da sollte mal analysiert werden, ob und was dieser bräsige plumpe Mensch aus der DDR gedacht hat, was dessen psychischer Zustand ist, so eine Aussage zu tätigen und damit Verachtung für 2000 Jahre gewachsene Kultur der „länger hier lebenden“ auf ein Minimum des einfachen Daseins zu reduzieren).

    Wie auch immer, diese Tugenden werden mehr und mehr aberzogen in Kindergärten und Schulen. Respekt bedeutet heute in Deutschland: Du sollst dich den illegalen Einwanderern unterwerfen.

    Wie schön und lustvoll es auch anders sein kann, zeigt das folgende Beispiel, wobei ich bemerken will, dass der Respekt vor dem Eigentum zwar uns anerzogen wurde (zumindest vor 68), dieser Respekt aber durch eine gewisse verächtliche Haltung der bei in Deutschland Schutz- und Hilfe suchenden nicht gerade entwickelt ist.

    Ausschlaggebend sind die ersten 3 Sekunden, auf die man achten muss, um den Rest zu verstehen.
    https://www.youtube.com/watch?v=O6efOKVxZPw

    Der Clip dauert gerade mal 1,33 Minuten und er ist äußerst sehenswert und erfreulich. Er zeigt, was an Tugenden mittlerweile fehlt (Schutz der Schwächeren, Respektierung von Begehrlichkeiten, Verteidigung des Eigentums). Ich will nicht näher drauf eingehen, des erbaulichen Effekts wegen, der sich beim Zuschauen einstellt.

    Ganz sicher ist der Clip sehr rassistisch, denn immerhin sind es , wie man dann sieht, traumatisierte Schutzsuchende, die hier gezeigt werden. Und die Respektvoll lernen wollen, ob Autos offen stehen oder Frauenhaare weich sind. Wer das Verhalten als patzige Frechheit einordnet, hat nicht die Not und das seelische Elend der Willkommenen verstanden, die sich sogleich solidarisch verhalten, was aber in diesem Fall keine Sekundärtugend ist.

    Davon abgesehen haben die Sekundärtugenden auch Nachteile, wie alles in der Welt. Ich will hier nicht aus meinem Erfahrungsschatz mit deutschen Sekundärtugenden im Ausland plaudern, aber mitunter ist da doch eine gewisse Starrsinnigkeit vorhanden.

    Lieber Don Alphonso, wenn Sie bei uns ihr Rad irgendwo abstellen, von dem sie glauben, der Ort sei sicher, würden sie rasch eines besseren belehrt werden. Und wenn Sie hier, mit Verlaub, ihre verschwitzen Socken im Garten an den Zaun zum Trocknen aufhängen, kann es durchaus geschehen, dass sie sich neue Socken kaufen müssen. Hier herrschen mitunter archaische Strukturen was Besitz und Not betrifft. Und sollten die Socken Löcher haben, ist das kein Hindernis. Auch der einzelne Socken kann noch Verwendung finden.

    Aber das muss man verstehen, die Menschen sind hier oft sehr arm, gerade die illegalen Einwanderer aus Nicaragua, die in ihrer Heimat oft nur barfuß in den Gummistiefeln laufen müssen und nun in ein Land kamen, in dem Überfluss vorzuherrschen scheint.

    Was das Fahrrad betrifft, war ich ein Exot hier, der Einzige, dessen Rad Licht besaß, und zwar vorne und hinten und Katzenaugen und der Gipfel der Erneuerung: Sogar eine Klingel war am Lenker befestigt. Man fährt hier auf dem Land meistens ohne Licht und Ton, damit der Autofahrer besser aufpassen muss. Und wird man überfahren, so war es Gottes Wille

    • Nun, Teile von Deutschland gleichen sich ja gerade erfolgreich an.

    • Bei den Moslems gibt es keine 10 Gebote -
      Die haben eher so ein zweigeteiltes System.
      Subjekt – Objekt.

      Und zu den Objekten, aus ihrer Sicht, haben sie nicht mal freundlich zu sein. Denen können sie praktisch antun, was sie wollen.
      Unterstützt durch Suren im Koran.
      Nicht anzuzweifeln. Niemals.

    • @Tico
      Habe Ihre Schilderung auch zunächst für einen zeitgenössischen Bericht aus NRW gehalten.

  38. Deutschland
    Schöner Beitrag, schönes Bayern.
    Weshalb tun sich andere Journalisten so schwer damit, Leitkultur zu definieren?

    Reiseliteratur, Empfehlung und überaus lesenswerte Ergänzung zu “Three Men on the Bummel”:

    John MacGregor, „Tausend Meilen im Rob Roy Canoe, auf Flüssen und Seen Europas 1865″

    Ein wunderbar exzentrischer Reisebericht über ein biedermeierliches Deutschland.
    Marie von Bunsen wäre auch zu erwähnen.

    Cabrios …
    Das Offenlassen von Cabrios auf Parkplätzen und auf der Straße ist derzeit in Bayern etwas im Gerede:
    http://www.infranken.de/ueberregional/Shit-happens-Guelle-Dusche-fuer-Cabrio-Fahrer-und-seine-Tochter;art55462,2607386

    Weit entfernte Dienststellen der Polizei …
    Von meinem Großvater ist die folgende Geschichte überliefert.
    Er war mit zwei Söhnen beim Angeln am Fluss, als sich ein unbekannter Mann näherte. Es entspann sich der folgende Dialog …
    Mann, grußlos: „Wer sind Sie und wo kommen Sie her?“
    Großvater: „Wer sind SIE, dass Sie mich danach fragen?“
    Mann: „Ich bin von der Ortspolizei und führe hier Kontrollen durch“
    Großvater: „Da wo ich herkomme, brauchen wir solche wie Sie nicht“

    Nach etwas Hin und Her suchte der Gendarm unverrichteter Dinge das Weite. Solche Kontrollen waren damals nicht üblich. Es muss sich um eine reine Schikane gehandelt haben.

    Danke für den in jeder Hinsicht bereichernden Beitrag.
    Die fränkisch ritterliche Erbschuld sei Ihnen mit Blick auf die verdiente Rettung von stählernen Rahmenseelen erlassen.

    • Titel eingeben
      Wenn wir schon dabei sind: Peter Fleming (1907-1971) „Tataren-Nachrichten“ (Ein Spaziergang von Peking nach Kaschmir, und zwar anno 1935 !).
      Seine Begleiterin schrieb über die gleiche „Reise“ ebenfalls ein genauso lesenswertes Buch, natürlich aus ihrer Sicht (keine Angst, ohne jeden modischen Genderquatsch): Ella Maillart (1903-1997) „Verbotene Reise“.
      Im Netz sind auch einige Fotos ihrer abenteuerlichen Durchquerung zu finden.
      (Ja, der Gentleman Fleming hat einen berühmteren Bruder: Ian).

  39. Mea culpa, mea maxima culpa
    In Demut und Reue bekenne ich meine Sünde:
    Da steht bei uns am Marktplatz seit Monaten ein altes Herkules-Rad mit einem billigen Schloss. Der Sattel samt Stütze fehlt schon lang. Vor ein paar Tagen hatte ich dann zufällig mein Sackmesser dabei, und seitdem fehlt dem Rad auch die Stahlklingel, ein Modell, das es nicht mehr zu kaufen gibt.

    Andererseits: Beim Urlaub im Allgäu hat sich die Tochter bei der Wirtin ein Rad ausgeliehen, um ins Schwimmbad zu fahren. Als sie nach einem Schloss fragte, bekam sie zur Antwort, dass hier kaum jemand sein Rad absperrt. Es würde bei ihnen nichts geklaut.

    • Kleiner Tipp zur Fahrrad-Rettung
      Hab vor einiger Zeit ein schöner 70er-Jahre-Hercules-Rad gefunden. Stand an einer Grünanlage unabgeschlossen halb in einer Hecke. Wahrscheinlich geklaut & dann nach der Spritztour entsorgt. Hab das Rad mitgenommen, die Polizei und das Fundbüro informiert. Es war nicht als gestohlen gemeldet & beim Fundbüro hat sich wohl auch niemand danach erkundigt. Also ging es nach 6 Monaten in meinen Besitz über. Jetzt hab ich es für ein paar Euro verkauft und noch einen wunderschönen analogen Huret-Tacho für mein eigenes Rad übrig.

      Es stehen in meiner Gegend so einige kleine Schätzchen herum, die augenscheinlich nicht mehr bewegt werden. Da blutet mir immer das Herz und ich denke mir: Mensch, wenn da jetzt plötzlich mal das Schloss abfällt, dann nehme ich dich mit & mache es genauso wieder … ;-)

    • Es gibt auch eine andere Geschichte. Ich habe mal einen Knirps dabei erwischt, wie er ein Rad in unserem Hof deponierte.

      Grund war, halten Sie sich fest: Er wollte ein neues Rad und wenn sein altes Rad verschwunden ist, bekommt er ein Neues. Ich habe dann später mal mit einem Lehrer gesprochen: Der sagt, dass sie das Problem öfters haben, Schüler lassen alte Räder einfach im Schulradständer vergammeln und kriegen ein neues.

      Über das, was ich bei der Caritas besorge, schreibe ich im Sommer.

  40. Ich bin froh
    dass es in Deutschland noch Stellen gibt, an denen fremdes Eigentum nicht nur als etwas gesehen wird, das man selber vielleicht gut verscherbeln könnte.
    Ich wäre früher niemals auf die Idee gekommen, mein Fahrrad abzuschließen, oder gar die Haustüre.
    Dass unserer Mitmenschen für das, was sie besitzen, schwer gearbeitet haben, dass sie dafür auf Annehmlichkeiten verzichtet haben, dass sie für ihre Kinder die eigene Gesundheit geopfert haben – das scheint heute niemand mehr zu verstehen.
    Niemand scheint das zu respektieren.
    Es sind nicht nur Nordafrikaner, Menschen aus Kleinasien oder Osteuropäer, welche den Dreck unter ihren Fingernägeln höher schätzen als ihre Mitmenschen.
    Ich bin froh, dass meine Eltern nicht mehr leben. Sie hätten das nicht ertragen.

    • Eigentum
      Das mit dem Respekt vor Eigentum war schon immer ein Thema. In den späten 70ern wurden mir am städtischen Hallenbad mehrere abgeschlossene Räder gestohlen, Ventile fehlten regelmäßig. Schließlich habe ich mir ein Rad aus dem Supermarkt zugelegt, es hässlich mit mehreren Töpfen Farbe angestrichen und auf alt gemacht. Das müsste man dann nicht einmal anschließen. Dem Peugeot Rennrad trauere ich heute noch nach.
      Da gab es kaum Migranten bei uns im Norden, einige wenige Türken, keine Russlanddeutsche und keine geschenkten Menschen. Das Problem war einheimisch und damals wie heute mangelnder Respekt einer Bevölkerungsgruppe vor Eigentum. Diese Gruppe wächst gerade künstlich, hinzu kommen die Segnungen der Globalisierung auch in der „Enteignungsbranche“.

    • Nun, bei uns landen Sie als Radeldieb noch immer als abschreckendes Beispiel gut identifizierbar in der Zeitung. Das sorgt für einen gewissen sozialen Druck unter den Etablierten.

    • Jeder nach seinen Möglichkeiten.
      Während in Bayern der einzelne Radldieb durch Veröffentlichung einem sozialen Druck ausgesetzt ist, käme man bei den „Etablierten“ in Berlin mit dem Drucken nicht nach:
      http://www.morgenpost.de/berlin/article209917155/Zahl-der-Fahrraddiebstaehle-in-Berlin-auf-neuem-Hoechststand.html

    • Die beiden erwähnten Fälle sind bezeichnenderweise Berlin, namentlich Moabit und Tempelhof. In Weissensee mag das anders sein. Bei uns jedenfalls kann ich mit einem Pinarello Prince zum Baden fahren.

  41. By the way
    warum wird eigentlich Robin Alexanders Buch „Die Getriebenen“ nicht unterer Rubrik „Poltische Bücher“ besprochen. Irgendwie wird das Buch totgeschwiegen, oder sehe ich schon Verschwörungsgespenster? Zumal mir gestern ein Bekannter schrieb, dass er das Buch in keiner Buchhandlung mehr bekommen kann.

    • Vermutlich wird es gerade nachgedruckt.

    • Bei ebay wird's reichlich angeboten, sogar portofrei mit DHL-Versand
      und sofort lieferbar.

      Ich hatte es auch gebunden gekauft, Lieferung erfolgte per Büchersendung und kam nicht an.

      Dann bei einem Privatverkäufer das Buch als pdf für 12,99 gekauft, hätte auch ein anderes eBook-Format haben können, wurde sofort gemailt, dem Privatverkäufer machte man tags drauf nur diese Auktion dicht, warum auch immer und wie ich grad sehe, ist er unterdessen bei ebay rausgeflogen. Das hat den gewerblichen Verkäufern wohl nicht gepasst, frische Bücher für das Geld…

      Ich könnte nun das pdf bundesweit verteilen… der Verkäufer bot mir in einer Privatmail weitere Bücher an, ich solle einfach fragen, er könne fast alles liefern. Ist nur nicht mein Medium…

      Ich habe einige neue Bücher für max. 16 Euro in den letzten Monaten gekauft, es heißt dann Rückläufer aus Onlinehandel und man spart teils bis zu 10 Euro. Also einfach mal bei ebay gucken.

  42. Klassenfrage Krautjunkerknechte
    @ Hans Nase: Die „interessante Frage“ wurde vor einiger Zeit beantwortet. Die Kriminalitätsrate der Türken in Deutschland (die die größte Gruppe der Ausländer und der Muslime darstellen) unterscheidet sich nur minimal von der der Deutschen. Insgesamt ist die (um ausländerrechtliche Taten bereinigte) Straffälligkeit der Nichtdeutschen jedoch überdurchschnittlich, was rein rechnerisch auf die Staatsbürger der übrigen Nationen zurückzuführen sein muss, wenn’s Germanen und Osmanen nicht waren. Sie wären überrascht, welche Wochenzeitung die Bundestürken gegen die Unterstellung überdurchschnittlicher Delinquenz verteidigte.

    Die Feststellung des Don, man könne Jungtürken kaum von Altbayern unterscheiden, lasse man die Causa Erdogan außen vor, kann ich aus persönlicher Erfahrung nur bestätigen. Sowohl für Jungkriminelle als auch für Erdogans Gefolgschaft gilt: Es ist selten der Sohn des Zahnarztes. Und kaum je die Tochter des Wirtschaftsprüfers. Milieu statt Moslem. Übrigens äußern sich die in der Mittelschicht angekommenen Türken viel kritischer über die Zuwanderung als jeder Stammtischdimpfel.

    Meines Erachtens haben Katholiken und Moslems in Deutschland sogar mehr Gemeinsamkeiten miteinander als mit Protestanten. Beide Bevölkerungsgruppen sind eher konservativ (wenngleich sich die Traditionen unterscheiden, ist doch deren gewünschte Bewahrung eine Gemeinsamkeit). Hinsichtlich Bereicherung/Sekundärtungenden: Manche Forscher führen die Mentalitätsunterschiede zwischen Preußen und Bayern auf die unterschiedlichen Landwirtschaftsstrukturen zurück. Im Osten dominierten Junker (mit vielen Landarbeitern), während die Höfe im Süden von Bauern selbst bewirtschaftet wurden. Die Nachfahren der Borussen hätten daher bis heute keine Achtung vor Eigentum, weil ihre Ahnen nie welches besaßen – während sich der bayerische Landwirte ins eigene Fleisch und nicht in das des Gutsherrn geschnitten hätten, was die wirtschaftsfreundliche Denkhaltung im Freistaat erkläre.

    Von daher muss man ein wenig Milde walten lassen mit den Wählern von Rotrotverbot im Norden und Osten:
    Die Ahnen dieser Figuren waren Krautjunkerknechte und hinterließen dem Clan weder Mietshäuser noch den Millionenacker neben dem Gewerbegebiet, geschweige denn den später ministerpräsidentiellen Bauplatz – sondern nur eine fragwürdige Einstellung zum Eigentum der Mitmenschen.

    • Für Beherrscher der Englischen Sprache
      Auszug aus der Fachzeitschrift „Perspectives on Terrorism“ der Universität Leiden (Common License), Autor: Bale JM, Titel: Denying the Link between Islamist Ideology and Jihad Terrorism: „Political Correctness and the Undermining of Counterterrorism“ (2013):

      However, the main reason for the West’s ongoing unwillingness to identify Islamist ideology as the primary source of the jihadist terrorist danger, other security threats, and a plethora of growing socio-cultural problems involving Muslims, has to do with the present era’s ever-more pervasive climate of myopic, self-destructive “political correctness.” This is a well-known term that has come to refer not only to the uncritical if not slavish following of political “party lines,” but also to insistent displays of rigid moral self-righteousness and puritanism, humorlessness, and intolerance (if not outright hatred) directed against, as well as an undemocratic impulse to demonize and suppress, the opinions of anyone who does not share one’s own biases and agendas. Such blatantly illiberal behavior is typically justified – as intolerance, fanaticism, and repressive attitudes and behavior almost invariably are – as being in the interests of the “greater good.” Many different forms of “political correctness” exist, including those associated with ideologues on the political and religious right. But herein we are concerned with the now hegemonic self-styled “progressive” forms operating within academia, the media, and government, which emanate primarily from morally puritanical “liberals” (which once was a contradiction in terms), sectarian leftists, radical “feminists” (of the deluded sort who argue that the wearing of a niqab or a burqa by Muslim women should be viewed as a sign of “freedom of choice” rather than recognized as either an indication of coercive male Muslim misogyny or a sartorial expression of regressive Islamist beliefs), multiculturalist ideologues, and assorted anti-Western or anti-white minority group activists (including Islamists).

      These self-appointed “guardians of public morality” have organised a multitude of advocacy groups which, much like the official and unofficial medieval “witch hunters” who systematically but falsely accused individuals of being “heretics” and “witches” in order to justify persecuting them, constantly smear all those who disagree with their social and political views, often equally falsely, as “sexists,” “racists,” “homophobes,” “xenophobes,” “bigots,” “haters,” and “Islamophobes.” The goal of the former is to demonize the latter, delegitimise their opinions, and even provide a legal basis for prosecuting them under bogus “hate speech” or libel laws, thereby effectively endeavoring to criminalise dissenting opinions that they regard as beyond the pale. If these all too common impulses to generate “moral panics” and legal persecution were not bad enough, insofar as they represent a clear and present danger to freedom of speech and expression in Western democracies, “political correctness” is also typically characterized by blatant hypocrisy and double standards in that it systematically apologises for, or even seeks to justify, the very same or even worse behaviour, whenever it is manifested by supposed “victims,” that it excoriates when it is manifested by alleged “oppressors.”[40]

      In the context of Islam, Islamism, and jihadist terrorism, “politically correct” circles in academia, the media, and government have been insistently peddling the unsupportable view that neither Islam in general nor any conceivably “legitimate” interpretation of Islam can be blamed for acts of terrorism committed by Muslims, even though the perpetrators themselves haughtily declare otherwise.[41] However, not everyone who is taking this position is doing so for the same reasons. On the contrary, the motives of the various “Islam apologists” and “Islamist apologists” are often fundamentally incompatible.

      Zitat Ende

      Zeitschrift Googeln und dann in der Suchfunktion der Zeitschrift selber den Artikel und/oder den Autor angeben.
      Alle Artikel sind frei zugänglich und nicht Copyright-geschützt.

    • Bale
      Lieber TM, vielen Dank für diese interessante Abhandlung. Klingt wie eine Stellenbeschreibung von Maas und seiner fröhlichen Truppe und ihrer ergebenen Gefolgschaft

    • Im Englischen findet man eine Seite, die den Islam mit dem Christentum
      vergleicht und die Jünger Jesu Hippies, die des Propheten Kämpfer nennt.

      Wenn man nach the religion of peace sucht findet man auch aufgelistet die Attacken, die bisher auf andere Menschen ausgeübt wurden.

      „Is Islam compatible with democracy?
      Islamic law is absolutely incompatible with true democracy. It is a theocratic system with Allah alone at its head. Allah’s law is interpreted by a ruling body of clerics.
      There is no room for a secular political system in which all people are treated as equals.“

    • Kriminalität
      Das die Türken in D nicht krimineller sind als die Deutschen, woher haben Sie denn dieses Märchen?
      Aus der BKA Statistik jedenfalls nicht.

      Traurig bin ich schon, in meiner Jugend war es auf dem Dorf auch üblich, das Türen nicht abgeschlossen werden brauchen.

      Stalltüren mussten abends geschlossen werden, damit nicht Fuchs oder Marder die Hühner holte.
      Aber abschliessen?

  43. die Deutschen...
    “ dass der Deutsche, verurteilte man ihn zum Tode und gäbe man ihm einen Strick, tatsächlich zum Galgen gehen und sich selbst aufhängen würde. “

    Ganz so ist es nicht, aber fast. So bezahlt der Deutsche tagsüber Beschäftigte in der Asylindustrie, die nach Feierabend und in der Freizeit als Aktivisten mit nichts anderem beschäftigt sind, als für neue Flüchtlinge zu sorgen (egal woher sie auch kommen). Das nennt man üblicherweise „den Bock zum Gärtner machen“. Es fehlt die professionelle Distanz, die normalerweise gefragt sein sollte. Vergleichbar mit einem Polizisten, der tagsüber Diebe und Einbrecher festnimmt und am Abend diesen die neusten Trickdiebstähle erklärt oder wo es aktuell besonders risikolos besonders viel zu holen gibt, oder einem Straßenkehrer, der Abends seinen Hausmüll auf der Straße verteilt, der also auf Kosten der Allgemeinheit bezahlt, das Problem täglich verschärft. – Stets sich moralisch auf der sicheren Seite wähnend, „schließlich würde er das Problem ja auch selbst jeden Tag vor sich haben und es selbst beseitigen – und sonst tut ja niemand etwas dagegen, außer er selbst“

    • Das ist nicht überall so, es gibt genug Helferkreise, die genug haben, gerade im Grossraum München.

  44. Die Sekundärtugend des Nicht-Nötig-Habens
    Wie groß ist die offene Drogenszene am Tegernsee? Denn davon hängt es ab, wie sicher die Rahmen dort hängen. Gibt es 50 oder gar 100 Obdachlose, die täglich 50 Euro für Ihr Heroin zusammenkriegen müssen? Wohl nicht. Allerdings nicht, weil Bayern aufgrund ihrer Sekundärtugendhaftigkeit dagegen immun wären, sondern weil es die gescheiterten Kinder aus bayrischem Hause eben mindestens nach München, häufig aber auch nach Berlin verschlägt. Weshalb man von den Ausflugslokalen im Alpenvorland, den Feldherrenblick gen Norden gerichtet, wundern kann, warum es dort so viel und hier so wenig Kriminalität gibt. Man hat ja das eigene Gesocks erfolgreich dorthin abgeschoben …

    • Beinahe klassisch
      Das gab’s bereits früher, z.B. in den 60er Jahren.Da verschwanden hier die schlimmen Finger vom Dorf gerne in Berlin;manche kamen freilich mit einem kleinen Schaden zurück.
      In einer alten Chronik ist sogar einmal aufgeführt,daß die gesamte Dorfgemeinschaft unter Mitwirkung der Honoratioren in den 70er Jahren des 19.Jahrhunderts Geld gesammelt hat, um einem wohl nicht anders beizukommenden Schläger und Dieb die Auswanderung in die USA zu ermöglichen. Und das alles im armen Westfalen…

  45. Nichts Gutes aus Neuenhaus - ein Fall für lebenslange Alimentierung in
    Verwahrung, damit wir einigermaßen sicher vor einem Mann aus Somalia sein können:
    http://www.gn-online.de/nachrichten/prozess-gutachter-haelt-angeklagten-fuer-gefaehrlich-189653.html
    Der Mann auf Afghanistan, der bereits 1995 nach Deutschland kam, immer noch fast kein Deutsch spricht und, wie berichtet wird, fast nie einer Arbeit nachging hat jüngst morgens in Hamburg seine Frau mit heißem Öl unter der Dusche übergossen, so dass sie nur mit Mühe gerettet werden konnte. Sie hatte sich wohl eingelebt, auch gearbeitet und er wollte sie so für andere Männer „unattraktiv“ machen.
    Gegen das Urteil von 10 Jahren hat er Revision eingelegt, der stattgegeben wurde, die erneute Verhandlung brachte ihm eine Ersparnis von 6 Monaten, die Untersuchungshaft wurde angerechnet.
    Er hat sich entschuldigt – verstanden hat er das Urteil nicht – passt ja auch nicht in sein Wertesystem – er hat sein „Eigentum“ gemaßregelt – weshalb soll er jetzt aus dem Verkehr gezogen werden?
    Auch der Machetenmann aus Reutlingen, pardon, wahrscheinliche Herkunft Syrien, der die schwangere! Frau aus Polen letzten Sommer erstoch und weitere 5 Passanten verletzte, hat nach seiner Verurteilung Revision gegen das Strafmaß eingelegt – wobei bisher nicht begründet wurde, aufgrund welcher Annahmen.
    Prozesskostenhilfe gab es wohl für beide.

    Ein Freund von mir sagt jetzt, dass eigentlich die, die so was zulassen, vor Gericht gehörten. Die, die nicht darauf achten, wer hierher kommt und die, die nicht darauf bestehen, dass die, die hier sind, sich an unsere Werte und unsere Kultur halten.
    Aber anscheinend gibt es unter den inzwischen Millionen Neuen einige, wahrscheinlich sogar sehr viele, die gar nicht dazu imstande sind, ihr eigenes Wert?-system in Frage zu stellen und sich auf etwas anderes einzulassen?
    Flüchtlinge im WK oder danach waren ein ganz anderes Kaliber – aber es war wohl auch eine ganz andere Zeit. Und die Menschen kamen, wie auch immer gebeutelt, doch aus einem Kulturkreis. Traumata hat man zumeist mit sich ausgemacht und ist damit nicht hausieren gegangen, die Schäden, die man anderen zugefügt hat, waren nicht so blutig offensichtlich – was wohl auch an unterschiedlichen zugrundeliegenden Ideologien liegen wird, die man sich Zeit seines Lebens zu eigen gemacht hat.

    Bei der Vielzahl der sich hier nun heimisch machenden uns unbekannten Befindlichkeiten aus fremden Welten: das kriegen wir nicht hin. Niemals.

    • Ergänzend zu dem Syrer aus Reutlingen, das so in der Presse eher nicht zu finden ist:
      http://www.rtf1.de/news.php?id=16166

      Immerhin lebenslang. Vor der Revision beim BGH – aus welchem Grund eigentlich soll dem stattgegeben werden?
      Und vielleicht ein Auslieferungsgesuch aus Polen.

      Soll blos noch einer sagen, so was gab es bei uns schon immer…

    • ... das ist doch ...
      … völlig logisch, wenn die sich nicht anpassen müssen, weil sie mit Geld gepampert werden und ihre eigene Community haben, dass sie ihre archischen Sitten und Bräuche idR nicht aufgeben. Natürlich gibt es Ausnahme, aber um die zu finden halsen wir uns hier die Dritte Welt und zT wirkliches kriminelles Gesindel massenweise auf … das ist so offensichtlich. Niemand, der bei Verstand ist, kann so etwas wollen.

  46. Off topic - Die Länder sind schuld!
    Mein highlight des heutigen Tages sind die Wort der Bundeskanzlerin, wonach die Länder (sic!) – oder einige von ihnen, insbes. dort, wo die SPD regiert – am zunehmenden islamistischen Terror (natürlich war die Rede nur von Terror, Islamismus gibt es bekanntlich nicht, weil den Wortstamm „Islam“ enthaltend und damit diskriminierend) zumindest eine Mitschuld trügen – es fehle dort an der Entschlossenheit zum Handeln. Ist das a) Wahlkampf, oder b) versuchter bzw. gar vollendeter Selbstbetrug oder c) Chuzpe in bislang beispiellosem Ausmaß? Ich persönlich plädiere jdf. auf d) widerlich – und das ohne die Sicherheitspolitik in NRW (if any) in Schutz nehmen zu wollen.

    • Ja, ulF zeigt mit dem Finger auf andere. Ist ja auch bald Wahl.
      Nur: wer glaubt ihr, dass sie das nicht wusste, als sie alle unserer Kultur fernen nach hierher kommen lies:
      https://www.facebook.com/Polizei.NRW.E/posts/1538775949489523

      Vor September 2015 sind wir hier doch einigermaßen auch mit nicht ganz fitten Polizisten über die Runden gekommen.

      Versuch einer Pirouette der Dame. Für mich: misslungen! Zu fett!

    • Das ist e) der übliche Blödsinn
      Man hat zwar nicht die geringsten Anhaltspunkte, wer in Dortmund die Bombe legte, spekulieren verbietet sich selbstverständlich dem wohlerzogenen Bürger, ABER als Politiker und Journalist darf man natürlich daraufhinweisen, dass es sich auch um Rechtsradikale und um Fans/Hooligans handeln könnte, auch wenn es dafür bisher Null belege gibt.

      Dem möchte ich bei so viel Expertenwissen hinzufügen:

      Ja, es könnte aber auch eine Splittergruppe des örtlichen SPD-Verbands gewesen, eine Gruppe renitenter Rentner, die Mannschaft könnte die Bomben selbst gelegt haben, die waren immerhin vor Ort, in jedem Fall ist bis auf Weiteres ein tendenziell alter, weißer, heterosexueller Mann beteiligt gewesen. Wer es definitiv nicht war: (Ergänzen Sie hier)

    • Das grosse Ding an dem Anschlag sind die drei offensichtlich fachmännischen, detonierten Bomben. so etwas hat man bislang von Islamisten in Deutschland noch nicht gesehen. Insofern habe ich da auch meine Zweifel.

    • @Don Alphonso
      Wo hat man derartige Bomben denn bitteschön von Rechtsradikalen oder Hooligans gesehen?

      Von Hooligans sind solche Anschläge überhaupt nicht bekannt. Die einzige Rechtsradikale Gruppe in Deutschland mit Bombenattentaten in Form von Rohrbomben, vielleicht helfen Sie mir auf die Sprünge, war der NSU, allerdings ohne Fernzündung und mit dem Unterschied, dass der nur eine Nagelbombe überhaupt gezündet hat, die zwei anderen waren in einem Christstollen und einer Taschenlampe verstecktes Schwarzpulver.

      Alle anderen entdeckten Bomben der letzten Jahre waren aus Islamistenkreisen, einige davon vor dem Anschlag entdeckt und zündfähig, andere aus Chemikalien, die selbst höchst instabil sind und gesprengt werden mussten.

    • @Don noch dazu
      Auf der ganzen Welt sprengen Islamisten andere Islamisten oder nur Sprengsätze mit Fernzündern in die Luft.

      Mir ist kein einziger durchgeführter Anschlag der letzten 20 Jahre in Deutschland mit Fernzünder bekannt. Ich kann Ihnen aber versichern, dass es Prototypen-Boards gibt im preislichen Bereich von 4 Euro /Stück, mit denen man für weitere ca. 8-15 Euro eine Funkverbindung herstellen kann und das so einfach ist, dass das ein Grundschulkind in der dritten Klasse problemlos nach Anleitung bauen kann und programmieren kann, auch zeitlich koordiniert. Von Zündern und Chemie habe ich absolut keine Ahnung, weiß auch nicht, ob das einfach zu realisieren ist, aber die Übertragungstechnik kostet weniger, als Überwachungskameras im Baumarkt, die dazugehörigen Relais ggf. Centware. Per WLAN ist das ebenfalls möglich, Module für Simkarten gibt es auch.

    • Wenn das Kind im Brunnen ist, ist gut von anderen fordern
      vor allem, wenn man die Misere auch noch selbst verschuldet hat.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/angela-merkel-kritisiert-schwache-terrorabwehr-einzelner-laender-14970479.html

      Die Frau hat weder Unrechtsbewusstsein noch Gewissen, anders kann ich mir das alles nicht erklären.

      Mich wunderte das äußerst unvorteilhafte Foto im Artikel nebenan, kam natürlich sofort in meine Sammlung.

    • Perfekte Bomben, gebrochenes Deutsch, kein Ararabisch
      Merkwürdig erscheint mir neben dem Kunststück, mit perfekten Bomben keinen Massenmord zu bewerkstelligen, das komische Deutsch des Bekennerschreibens und das Fehlen arabischen Firlefanzes, ein paar dschihadistische Verse reinzukopieren kann ja nicht schwer sein. Ich finde das widerspricht sich: Gibt es irgendwo Islamisten, die zu dumm sind korrektes Deutsch und Arabisch zu nutzen, gleichzeitig aber komplexe Bomben bauen und punktgenau zünden können? Schwer vorstellbar, irgendwie.

    • noch eine Theorie
      Zitat:
      „Das grosse Ding an dem Anschlag sind die drei offensichtlich fachmännischen, detonierten Bomben. so etwas hat man bislang von Islamisten in Deutschland noch nicht gesehen. Insofern habe ich da auch meine Zweifel.“

      Da habe ich dann auch noch eine Theorie:
      Es war Trumps CIA in einer false flagg Aktion, um Merkel zu diskreditieren mit Hilfe von Rechten Subjekten.

      Alles andere sind bösartige Spekulationen, um so kurz vor der Landtagswahl, die demokratischen Kräfte in diesen wunderbaren Bundesland zu schwächen.

      Ich übe schon mal für den Maaschen Ernstfall:
      Aus dem eff eff regierungskonforme Meinungen verbreiten.

    • Privat geht mein Bauchgefühl in Richtung unabhängige Islamisten.

    • @candidesgarten
      Kommt mir auch sehr sehr merkwürdig vor, daß „perfekte“ Bomben nicht funktioniert haben sollen, im Sinne von maximaler Zerstörung. Ich denke eher die Sache ist tatsächlich in der Hooliganszene zu verorten. Ein paar militärische Zünder werden sich schon finden in Osteuropa oder Mitteldeutschland?

    • Aber welchen Sinn würde das machen? Islamisten liefern doch jetzt schon genug Anlass zum Ärger.

    • Die Frau hat kein Schamgefühl,
      weil aus ihrer Sicht alle Herausforderungen zu meistern sind,@ Frau Simon. Wurscht, wenn 2000 Richter und Staatsanwälte fehlen.
      Erschreckend auch ihr Wunsch,den G20 – Gipfel in ihrer Geburtsstadt Hamburg durchzuführen.Es werden 150000 Demonstranten erwartet aus ganz Europa, viele gewaltbereit.Ein Hölleneinsatz für die Polizei bei den Messehallen in der Innenstadt in Nachbarschaft zu der Roten Flora.Die sollen ihre Blockaden auch schon üben.

      Merkel schafft jedenfalls mal wieder Gutes: Die zersplitterten linken Gruppen werden von ihr vereint in dem anzunehmenden Chaos.
      Welcome to hell. Was ich nicht begreife,ist, dass da wirklich jeder zu feige ist, auch mal NEIN zu sagen. Alle ordnen sich ihr unter…

    • Titel eingeben
      Candidesgarten sagt:
      13. April 2017 um 20:32 Uhr

      Perfekte Bomben, gebrochenes Deutsch, kein Ararabisch….

      schon mal an einen konvertiten gedacht.

      schlechtes deutsch + schlechtes arabisch, in Verbindung mit einem „getunten“ Polenböller. (Feuerwerkszeug)

    • Das Problem, wenn ich das so mit meiner Erfahrung aus dem Nahen Osten beschreiben darf, ist die Kombination von funktionierendem Zünder und dem richtigen Zeitpunkt. Irgendwo auf einen Knopf drücken ist etwas ganz anderes als eine gezielte Sprengung an einem ausgekundschafteten, beweglichen Ziel. Das lernt man nicht mal eben in zwei Tagen in Jordanien. Da hat sich jemand sehr viele Gedanken gemacht.

    • Stern hat vielleicht mehr...
      Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Europäer erneut verbal attackiert und vor einer weiteren Eskalation des Streits mit seinem Land gewarnt. „Wenn ihr euch weiterhin so benehmt, wird morgen kein einziger Europäer, kein einziger Westler auch nur irgendwo auf der Welt sicher sein und beruhigt einen Schritt auf die Straße setzen können“, sagte er am Mittwoch in Ankara. „Wenn ihr diesen gefährlichen Weg beschreitet, werdet ihr selbst den größten Schaden davon nehmen.“

    • @Hörnchen
      Gerade von rechtsextremer Seite gab es den verheerendsten und professionellsten Bombenanschlag in der „alten“ BRD: Das Münchener Oktoberfestattentat am 26.09.1980. Das ist zwar schon eine Weile her, zeigt aber, dass Rechtsextremisten sehr wohl in der Lage waren, professionelle Bombenanschläge zu planen und durchzuführen. Dazu dürften einzelne Teile dieser poliltischen Richtung heute auch fähig sein. Wer anderes behauptet, unterschätzt deren strategische, technische und auch militärische Intelligenz.

      Selbstverständlich wäre auch die RAF dessen fähig gewesen, aber dort konzentrierte man sich lieber auf die Repräsentanten des „Schweinesystems“, auf hochgestellte Politiker, Beamte oder Wirtschaftsführer.

      Gepanzerte Fußballmanschaftsbusse hätte die RAF trotz Panzerung und Polizeischutz in einen Großraumsarg mit umgebender Polizistenfiletierung verwandelt.
      Das effektive Durchschlagen der Panzerung bei Fahrzeugen war eine „Spezialität“ der RAF. Es sollte den bezahlten Schergen des Unterdrückersystems klar gemacht werden, dass nichts und niemand sie vor dem Tod schützen kann.

      Die Zielgruppe „Fußballmannschaft“ spricht eher gegen einen linksextremen Anschlag, außerdem wäre das Bekennerschreiben sicher anders ausgefallen.

      Zudem hätte die RAF in diesem Fall eine gute, alte panzersprengende Waffe genutzt, da sie bereits mehrmals mit dieser Waffengattung Attentate – auch über Fernzünder – ausführte. Es ging um die zielgerichtete Effizienz der Tötung, und nicht um die „Show“, welche die Islamisten hingegen sehr gerne für sich nutzen.

      Die dilettantische Ausführung (nur zwei Verletzte) spricht gegen einen ernsthaften links- oder rechtsextremen Anschlag.

      Vielleicht gibt es auch „begabte“ Fußballfanatiker befeindeter Fußballmannschaften, welche speziell diese Fußballmannschaft erschrecken wollten, oder man muss eben doch im islamistischen Umfeld suchen, was ich als Laie empfehlen würde, spricht doch die Verwendung von kleinen, spitzen Metallgegenständen auch ein wenig dafür.
      Außerdem sind zur Zeit die meisten Spinner mit entsprechender djihadistischer Kampferfahrung aus den orientalischen Kriegen hierzulande unterwegs.

      Noch etwas zur „Chemie“, nachdem Sie so schön die preiswerten Fernauslösemöglichkeiten beschrieben haben.
      Die nötige Chemie läßt sich ebenfalls ohne große Kenntnisse im Hobbykeller zusammenmixen, wenn man dabei sehr vorsichtig vorgeht. Auch hier reicht dem verständigen Laien eine drei- bis vierseitige Anleitung, die Materialien gibt’s im Baumarkt oder im gut geführten Haushaltswarenladen.

      Niemand benötigt heute noch „Schwarzpulver“ für eine Bombe. Und wer im Internet nach einer Anleitung sucht, wird dort wahrscheinlich sogar recht schnell fündig.

      In den 1980er Jahren wurden sogar Bombenbauanleitungen in normalen, am Kiosk gehandelten Zeitungsmagazinen als „Dokumentation“ abgedruckt. Aber natürlich immer mit dem entsprechenden Warnhinweis, dass man den Nachbau – auch aus juristischen Gründen – nicht empfehlen könne. Zudem läge eben auch eine gewisse Gefahr in der Zusammenführung der Chemikalien.

      Wer sich hingegen gerne und ernsthaft mit Chemie in der Schule befasst hat, kann bei etwas Nachdenken und Reflexion über den Schulstoff noch ganz andere Sachen zusammenmixen.
      Ein Chemiestudium ist in dieser Hinsicht mit Sicherheit noch hilfreicher, doch verdienen erfolgreiche Uni-Absolventen der Chemie so gut, dass sie sich sicher nicht auf irgendwelche kriminellen, politischen Experimente einlassen würden.

      Bräuchte man also nur noch jemanden, der etwas von Zündern versteht, vielleicht mal einen enttäuschten Soldaten fragen?

    • Ich kann einfach nicht glauben, dass ein Anfänger so eine Bombe bauen und dann auch noch gezielt zünden kann. Da braucht man zumindest jemanden, der nachschaut, wann der Bus kommt. Das heisst, es muss mehr als einer sein. Und bei der Durchdringung der Naziszene durch den Verfassungsschutz müsste das ja mit dem NSU…

      oh wait.

      Aber nein, ernsthaft, da muss schon irgendwo eine fähige, vernetzte und entschlossene Gruppe sitzen.

    • Mehr als einer
      Wars bestimmt, aber die Bombe auszulösen lässt sich machen, ein kleiner Handsender genügt. Da steht einer beim Rauchen oder schaut vielleicht im Hotel aus dem Fenster und beobachtet den Bus und … hat die RAF bereits 1986 hinbekommen, zwar höchstwahrscheinlich mit Hilfe der Stasi, aber doch, allerdings hatte die Bombe damals deutlich mehr wumms und das Ziel maximal zerstört. Deswegen glaub ich diese Islamistenthese nicht und eher an Hooligans /Rechtslinksextremisten, die ja alle nicht ganz auseinanderzuhalten sind. Für Islamisten ist es auch zu perfekt organisiert. Womit wir wieder bei den Sekundärtugenden wären.

    • @Gnadenbrötler
      Sowohl bei der Sauerlandgruppe als auch beim Oktoberfestanschlag waren Zeitzünder verwendet. Laut Wikipedia also simple „Wecker“. Wenn niemand in Dortmund auf der Straße/Parkplatz in der Nähe war, heißt das für mich, dass jemand vermutlich im Hotel war.

      Und noch einmal: Wenn man mit einem Wecker eine Bombe zünden kann, zumindest ist das bei Wikipedia zu lesen, bekanntlich auch mit einem Smartphone, dann ist es noch leichter, dies mit gängigen Prototypen-Boards zu machen, weil man dort weder in ein Netz eingewählt sein muss, noch der Bus zur richtigen Zeit vorbeifahren muss. Allerdings lässt sich das dann über unterschiedliche Frequenzbereiche und Reichweiten machen, aber eben zusätzlich auch über das Mobilfunknetz oder hauseigene WLAN.

      Was die Intelligenz betrifft, die erforderlich ist: Das ist absolut für die dümmsten der Dümmsten machbar, wenn Anleitung vorhanden. ABER: Auch die Attentäter von 9/11 waren nicht die dümmsten der Dümmsten, sondern hatten Flugunterricht in Verkehrsflugzeugen und der Haupttäter war Elektrotechnik-Student. Ob die fünf korrekte Sätze in Deutsch MIT Autokorrektur schreiben konnten, weiß ich nicht. Ich glaube aber eher nicht, dass der ein Bekennerschreiben auf arabisch gemacht hätte auch nicht, denn vermutlich hätte der sich für schlau genug gehalten, ein exzellentes auf Deutsch verfasst zu haben.

    • Die aktuelle Diskussion
      Nebenbei:

      Die aktuelle Diskussion läuft ja so:

      Weil es für die Islamisten nicht typisch wäre (was noch viel untypischer für die anderen genannten Gruppen ist), müssten es die anderen sein.

      Vielmehr ist es aber so:

      Nur, weil es untypisch für die einen wäre, ist es noch lange nicht typisch für die anderen. Es ist sogar noch viel untypischer für diese. Rechte hinterließen gar keine Bekennerschreiben, Linke zwar generell, Islamisten bekannten sich ebenfalls immer, teilweise auch nicht per Video (Koulibali z.B. im Radio per Telefon) und auch nicht in perfekter Landessprache, aber auch ohne arabische Sprache.

    • Ach, Gnadenbrotler... immer für einen Lacher gut
      Wozu denken, wenn man doch eine Ideologie hat, die alles abdeckt, gell?

      BEIDE Seiten des Terrorismus sind vom deustchen Geheimdienst nicht zu trennen. Es gibt da einen ermordeten, deutschen Generalbundesanwalt, dessen Sohn ein paar Jahrzehnte lang recherchiert hat und der zu ganz erstaunlichen Ergebnissen kam
      Vor zehn Tagen hat über seine Erfahrungen in einem ausführlichen Interview berichtet, für Leute die sich dafür interessíeren was damals tatsächlich abgelaufen ist, sehr gute investierte Zeit:

      https://kenfm.de/michael-buback-podcast/

      Das Fazit zur RAF dieses offensichtlichen Ncht-Sympathisanten ist übrigens, dass es besser für Deustchland sei, wenn die Wahrheit über den Terror der RAF nicht ans Licht kommt….

      Wenn er sie kennen würde, hätte er die Befürchtung nicht.
      Sowas Abgefahrenes wie Tatsachen interessieren sie, als Mustebeispiel für denn Normalo Deutschen genommen, sowieso nicht.

    • Was soll der Unsinn?
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    • Was soll der Unsinn?
      Keiner weiss was, und keiner kann was wissen, oder?

      Warum spekulieren? Genauso könnte man sagen es waren die BVB Ultras, die vor kurzen von einem Spiel ausgeschlossen worden waren.

      Besonders witzig mal wieder Problembär, der seinem Namen alle Ehre macht.
      Werter Bär, in ihrem Kopf mag das die Stasi gewesen sein, Leute die sich informieren und denken, die WISSEN dass es wenn, dann der WESTdeutsche Geheimdienst war. Verena Becker, vermutlich die Mörderín von Generalbundesanwalt Buback, arbeitete für diese Leute!

  47. noch unverständlicher
    „Es liegt sicher auch daran, dass die meisten hier sich so ein Rad leisten könnten, wenn sie wollten.“

    Mir erschließt sich der Reiz von etwas nicht, das man selber auf die Frage des Preises reduziert; das muss an meiner falschen Sozialisation ohne Werte liegen. Nach meinem beschränkten Begriffsvermögen handelt es sich dabei dann doch um etwas, das man nur haben will, weil man meint, das man es sich leisten kann und nicht, weil man es eben mag oder es gar braucht, um sich wohl zu fühlen und frei genug, um damit über die Alpen zu fliegen? Und ich dachte bislang auch, dass das Horten eine typische Eigenschaft von mit-Mangel-Großgewordenen darstellt; mithin eine typische Krankheit von Uralten und ewig gestrigen Ostlern. Aber wieso müllt man sich denn bitte mit etwas zu, das neben den bereits erworbenen Schätzen nur wie billiger „Plastikdreck“ anmutet (mal abgesehen davon, dass es in diesem Zusammenhang vermutlich „Plaste“ heißen müsste und nicht „Plastik“. Und nein, das ist nicht ostdeutsch, wie ich mir auch schon von Leuten mit bayerischem Abitur anhören durfte, sondern ganz einfach korrekt; vielleicht findet sich bei Ihnen ja ein Chemielehrer, der Ihnen das erklären kann und ein Kunstlehrer, der Ihnen in Abgrenzung dazu erläutert, was wohl eine Plastik sei; letzteres ist nämlich genau das, das in Ihrem Leben eine Rolle spielt und nicht im Leben der … Plasteliga!) Naja, Sie werden schon wissen. Mindestens so gut wie der Fahrradladen, würde ich meinen. Mir fällt da nur eine Geschichte ein … Früher konnten sich die feinen Damen der Gesellschaft andere Frauen mieten, von denen sie meinten, sie wären ihrerseits nicht ganz so wunderschön wie sie. Das diente dem einzigen Zweck, dass die Schönheit der Mieterin dann – in der rechten Gesellschaft – als um so hellerer Stern über den Angemieteten erscheinen sollte. Es wird vermutlich funktioniert haben, vermutlich würde das noch heute funktionieren, und vermutlich so ziemlich flächendeckend. Das dennoch als eine recht einfältige Idee von Schönheit zu empfinden ist wieder so etwas, das wohl der Plaste- Sozialisation geschuldet sein muss.

  48. tja die Deutschen,
    Text eingeben

  49. Auch andernorts zu anderer Zeit
    1959 am Hauptbahnhof Belgrad gab es keine Gepäckaufbewahrung. Auf Zusicherung eines Bahnbediensteten hin ließ ich das Gepäck in der Halle (freilich gegenüber dem Fahrkartenschalter) stehen, um mir den Aufenthalt derweil anderswo zu verkürzen. Das Gepäck fand sich auch nach zwei Stunden unversehrt am Platz. Nicht eines Verbots wegen wurde es nicht gestohlen, sondern weil es unanständig gewesen wäre. Zwanzig Jahre später: über Nacht wurden die Scheibenwischer vom Auto gestohlen, obwohl es welche zu kaufen gab. Also nicht Versorgungsengpaß war Auslöser des Diebstahls. Zwar immer noch verboten, doch galt Anstand nicht mehr. – So heute in München und gewiß andernorts ebenso.

  50. Wo genau hängen diese Rahmen, bitte?
    Und ein Multitool reicht, sagten Sie?

  51. Titel eingeben
    Den Artikel muss ich noch lesen…aber Don, das ist doch sowieso alles sinnlos. Auch bei den nächsten Wahlen werden die Parteien der Masseneinwanderung wieder eine deutliche Mehrheit der Stimmen erhalten, und der Familiennachzug für die in den letzten Jahren Gekommenen wird richtig an Fahrt aufnehmen, absehbar wohl schließlich in Millionengröße. Organisierte Opposition dagegen gibt es jenseits der sich selbst demontierenden AfD nicht, und Sie haben auch keine realistische Perspektive in Aussicht, wie man das noch zum Guten drehen könnte. Deutschland ist erledigt, im Grunde bleibt nur für diejenigen, die die Möglichkeit haben, die Auswanderung, für den Rest Suizid oder Arrangieren mit dem Ruin des Landes (wobei es ein Großteil der Deutschen auch so verdient hat, den Willkommenspolitik-Befürworter wünsche ich jedenfalls ganz viele persönliche Negativerlebnisse).

  52. ja, die Deutschen
    sie tänzeln halt zwischen „deep“ und „Depp“. Und die meisten wissen gar nicht, was sie eigentlich verteidigen sollen: Ihr Geld, ihr Rad, ihre Frauen, ihre Bürgersteige, das Schweinefleisch, die Aufklärung, die schönen und frechen Bücher, ihre Ruhe, die Grenzen, die Privatheit, die Liste wäre beliebig zu ergänzen…

    • Ihre an sich gute Lebensart.

    • Die globaler Lachnummer: Die Veitstänzer tänzeln zwischen „deep“ und „Depp“.
      @Akosia
      In dunkler Zeit hatte Europa Angst vor den Teutonen, heute hat Europa Angst um die Teutonen.

    • @Akosia
      Sie haben ja so recht.
      Wie wär’s mit der Freiheit?
      Die Freiheit des demokratischen Rechtsstaates! Meinetwegen die Freiheit des Christenmenschen!

      Muslime können sich unter einem Rechtsstaat und einer Demokratie nichts vorstellen. Mit dem Begriff der Toleranz können sie nichts anfangen.
      Sie haben keine Erfahrungen mit diesen Werten. Für sie sind das alles Erfindungen des (verhassten) Westens, für die es in ihrer „Kultur“ keine Entsprechungen gibt. Die einzige Quelle der Erkenntnis liefert ihnen der Islam, wörtlich übersetzt: UNTERWERFUNG.

      Es wird höchste Zeit, dass wir unsere freiheitlich demokratischen Werte verteidigen. Das Geschwafel von Politikern, Gutmenschen und MSM ist unverantwortlich und teuer. Wer in unserem Land dauerhaft leben will, muß unsere Werte und Normen akzeptieren. Wer es nicht will, sollte woanders hingehen.

  53. Anstand als Sekundärtugend
    Was waren das noch für Zeiten, als man die Haustür unverschlossen lassen konnte. In Schweden und Dänemark wurde das auch noch bis vor kurzem praktiziert.

    Nur weil eine Gelegenheit da ist, etwas „mitgehen“ zu lassen, auf die Idee kommt durch die Erziehung in D wohl nur eine geringe Minderheit.

    Schade, daß wir nun durch Angst und Sicherheit verprägt sind und die gute alte Zeit vermissen. Wie war das mit der Steigerungsrate beim kleinen Waffenschein?

    Wir sind auf den besten Weg uns aufrecht ausrauben zu lassen…

  54. Kadavergehorsam
    @ Thomas Marx

    Der Kadavergehorsam und was alles damit zusammenhängt ist keine deutsche Erfindung.
    Die Idee eines „blinden Gehorsams“ gegenüber der Obrigkeit ist der katholischen Kirche zu verdanken.
    Ihr Vorkämpfer war Ignatius von Loyola (1491-1556), Gründer der Gesellschaft Jesu oder Jesuitenorden.
    Es war die Zeit der militanten Gegenreformation und von Ignatius stammt die Formel des absoluten Gehorsams „perinde ad cadaver“ gegenüber dem Papst.
    Alles schon einmal dagewesen…

    • Ja, die Deutschen haben wirklich nicht alles erfunden
      Und auch die SJ hat wohl nicht den blinden Gehorsam erfunden, wie ich als Laie einzuwerfen mich erkühne: von Abraham und seiner fürsorglichen Behandlung des Sohnes Isaak wissen wir durch Wort und Bild.

      Mein Dank an DA und die meisten Foristen für Ihre Mühen!

    • Gern geschehen.

  55. Come on, I want you to do it, I want you to do it. Come on, hit me. Hit me!
    Was soll das hier? Wieder jammern?

    Wenn ich angegriffen werde, dann wähle ich zur Selbstverteidigung die Waffe, die vorhanden ist. Ich warte nicht auf eine Atombombe.

    Wenn ich mich gegen die aktuelle Bedrohung durch Gewalt wehren will, dann kann ich auf ein Wunder und/oder Heiland warten. Oder ich nehme die Waffe, die da ist: AFD. Ist nicht die sauberste Waffe, vielleicht mit Nebenwirkungen, vielleicht, vielleicht….aber es die einzige, die vorhanden ist. Alles andere ist unbedeutend.

    Was wollt Ihr eigentlich Euren Enkeln erzählen?
    Etwa: „was sollte ich tun? Ich ich konnte doch nicht diese AFD wählen…das müsst Ihr verstehen, ich hätte meine Seele geopfert….“

    Laut letzter Statistik hat die Grenzöffnung bisher 80 deutsche Menschenleben gekostet. Mal sehen, ab welcher Zahl der Deutsche bereit ist, seine Finger zu beschmutzen.

    Und jetzt weitermachen mit Jammern.

    • Titel eingeben
      „Oder ich nehme die Waffe, die da ist: AFD.“

      Ich habe die AfD bei drei Wahlen gewählt und will sie auch im September wieder wählen, aber ganz ehrlich, das ist schon ein erbärmliches Bild, was diese Partei teilweise abliefert. Gegen Höcke steht jetzt der Vorwurf im Raum, er habe früher unter Pseudonym Werbung für die NPD gemacht…sowas ist einfach nur abschreckend.

    • You think you can steal from us and just walk away?
      Natürlich ist die AFD zu großen Teilen erbärmlich.
      Aber man könnte Sie nutzen, um die Regierung unter Druck zu setzen und zu lenken.
      Wäre die AFD bei Umfragen bei 30%, dann würden die anderen Parteien ihre Politik ändern, einzig um ihre Macht zu verteidigen. D.h. allein zur Abschreckung würde die AFD reichen.
      Aber so besteht kein Druck auf die Regierung ihre Politik zu ändern.

      Ergo: Wenn man sich wehren will, dann muss man irgendwann anfangen. Ansonsten ist es zu spät. Auch fürs jammern.


    • Sowieso.

    • @Goodnight
      Sehe ich im Grunde auch so, aber dafür sind die meisten Deutschen zu konformistisch.

    • Mein Gott------
      Die Afd ist wie Trump, hat in einer einzigen Sache Recht, und baut ansonsten nur Kacke… ich meine, mir solls gleich sein, ich muss dort nicht leben…. aber echt? Diese AfD Leute?

      Was genau würden die denn tun, schon mal drüber nachgedacht? Selbst wenn die Atlas Transporter der Bundewehr permanent abschieben, so wäre es eine Jahresarbeit. Und dann ist es ja nicht so, dass nicht andere an deren Stelle kämen. Oder träumt ihr etwa davon man könne eine Grenze wirklich abdichten? Die Schleuser wären euch dankbar. denn die Preise gehn dann rauf, das ist aber auch schon alles.

      An dieser albernen Irrationalität erkennt man die früheren Merkel und Gabriel Wähler. Ihr linken und rechten Spiesser lernt es einfach nie…
      28 Monate später, und ihr seid noch nicht mal Merkel losgeworden.

    • Strong, strong stuff here
      @TDV

      Gottchen, was wollen Sie uns mitteilen? Das alles sowieso sinnlos ist?

      Glauben Sie mir, Sie haben keine Ahnung wie sinnlos alles ist.
      Weil Sie dann erst einmal verstehen müssten, dass Sie gar nicht existieren.
      Yep, ist zu abstrakt, aber mal kleiner Tipp: bitte mal definieren wer Sie sind, so als Mensch und Person. Mal sehen ob sie da mehr zusammenbekommen als die sozialen Konstrukte, die Ihnen die Gesellschaft vorschreibt (Name, Beruf, Familienstand). Mehr wird es kaum sein, weil Sie nicht mehr sind, als diese sozialen Komponenten, die bestehen bleiben, wenn Sie nicht mehr existieren werden, weil Sie als Träger ersetzbar, weil ohne eigenen Wert.

      Whatever, die Sinnlosigkeit unseres Seins ermöglicht erst sinnvolle Handlungen. Das ist der Witz.
      (Nun gut, jetzt wird es für Anwesende wirklich zu kompliziert.)

    • @TDV
      Dann nennen Sie doch bitte eine bessere Alternative (und nein, Linkspartei können Sie auch vergessen, Sarah Wagenknecht mag ab und zu vernünftige Dinge sagen, aber der ganze Flügel um Leute wie Kipping ist 100% für offene Grenzen und würde Deutschland gerne in einen antifaschistischen Gesinnungsstaat umwandeln).

  56. noch unwichtiger, PS:
    Falls es Ihnen jemals so ergehen sollte – was ich Ihnen nicht wünsche – dass Sie in Ihrem eigenen Land, also dem Zuhause, für das es keinen Ersatz gibt, in das sie nicht einmal formal zurückkehren könnten, nicht nur auf Ihre Herkunft als solche reduziert würden, sondern sich unausgesetzt – jeden beschissen Tag – etwas von Stasischeiße durchlesen könnten, und zwar von den Leuten, die die Stasi nachweislich nie als wesensfremd empfunden haben, sondern für die Akteure einen Platz am Tegernsee fanden – dann können Sie, falls Sie daran interessiert sein sollten, ja noch mal überdenken, wem Sie was und vor allem zu welchem Zweck über Annetta Kahane erzählen möchten (deren Biografie Sie nicht verstehen brauchen, auch wenn Ihnen dieser Fakt immerhin bewusst sein sollte). Fest steht:

    1. Die Frau tut Ihnen persönlich überhaupt nichts und das hat sie auch
    nie.
    2. Sie hat auch niemand mandatiert, dem Frau Kahane jemals persönlich
    ein Leides getan hat.
    3. Die dahinterstehende Stiftung, von der unstreitig sehr befremdliche
    Impulse ausgehen, auf diese Frau zu reduzieren, ist jedenfalls
    daneben. Denn die üppige Finanzierung stammt aus Bundesmitteln, der Bundesminister Heiko Maas, der gelegentlich mit Frau Kahane zusammenarbeiten soll, stammt aus Saarlouis und ist katholisch. Und wer trifft am Ende eigentlich die Entscheidung? Wer halten Sie für so primitiv, dass er tatsächlich meint, Frau Kahane täte ganz einfach was sie möchte? Sie habe die beneidenswerte Freiheit, ins Blaue hinein bestimmte Dinge in die Welt zu setzen vielleicht noch aufgrund eines eklatanten Mißbrauchs der gutmütigen und großzügigen Demokratie erreicht, die jedem Tölpel ein Sprachrohr verschafft, dass sich der tüchtige Don mit dem Geld seiner Eltern und seinem guten Charakter und seiner vorzüglichen Bildung erwerben musste … Aber vielleicht lautet die nüchterne Frage ja einfach: Wessen Arbeit tut Frau Kahane? Aber die stellen Sie nicht, die Antwort wäre nämlich ein klein wenig komplizierter und – da hört dann wohl auch Ihr Spielraum langsam mal auf. Wunder gibt es nämlich nicht, also hören Sie auf, die Frau als einen Auswuchs des Amerikanischen Traums darzustellen.

    Was nämlich unterm Strich von Ihrer Motivation stehen bleibt: Indem Sie nicht die richtigen Fragen stellen, sondern auf den Showeffekt (böse Stasi) setzen, schicken Sie denjenigen, die ebenfalls wie Annetta Kahane in Ostberlin geboren wurden, die Leicht- und Bösgläubigen auf den Hals, die dann daraus irgendwelche kranken Schlüsse ziehen und die meistens in der besseren Position sind, zu agieren. Für die Blödigkeit dieser Leute sind Sie natürlich nicht verantwortlich, letzten Endes. Aber für so ein Anliegen Geld zu kassieren (Sie schreiben die Kolumne ja nicht umsonst) ist eben auch nichts, das vertrauenerweckend wirkt. Insgesamt: So schlecht konnten wir´s dann auch, auch wenn Sie das natürlich nicht glauben wollen. Schade, dass wir uns kein Haustürwiderrufsgesetz in den Vertrag geschrieben haben.

    • Thomas Brasch
      Erst nach seinem Tod wurde bekannt, dass er 1976 durch
      Anetta Kahane,
      die als inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit
      arbeitete, denunziert wurde: „Zu den Feinden der DDR
      gehören in erster Linie Klaus Brasch und Thomas Brasch.

      Damit ist sie bei mir unten durch.

    • Danke, Herr

      .
      ..
      .
      Holm !

    • Titel eingeben
      „1. Die Frau tut Ihnen persönlich überhaupt nichts und das hat sie auch
      nie.“

      Seit wann spielt das eine Rolle, wem jemand etwas tut, wenn er etwas tut? Jemand, der Steuern hinterzieht, tut mir ggf. direkt auch nur etwas im Cent- oder 1-stelligem Euro-Bereich, weil über alle Steuerzahler verteilt. Die Stiftung und die Frau wird über Steuergelder finanziert. Allein deshalb ist die Arbeit schon kritisch zu hinterfragen, von aufgedeckten Ungereimtheiten im Bereich der Bilanzen ganz zu schweigen. Ihre Vergangenheit und ihre Aufgabe stehen nicht nur im Widerspruch, sondern schließen sich aus. Denn sie kämpft nicht gegen das Unrecht, für das die Stasi steht, sondern bedient sich mittelbar ihrer Methoden. Wenn sie sich selbst finanziert, steuerehrlich ist, kann sie tun und lassen, was sie will.

    • unwichtig, Sie stellen die falschen Fragen
      Wessen Arbeit tut Frau Kahane?

      Wird Frau Kahane von irgendwem gezwungen, diese Arbeit zu tun?

      Also, wessen Arbeit und auf welcher gesetzlichen Basis macht Frau Kahane die Arbeit, die sie macht?

      Die Zusammenarbeit mit dem Bundesjustizminister ist nicht die Basis, sie ist begleitender Umstand. Das „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“ wurde erst am 5.4.17 beschlossen, kann also nicht die Basis sein.
      Ob es Bestand vorm Bundesverfassungsgericht haben wird, bleibt abzuwarten.

    • @Gast
      „1. Seit wann spielt das eine Rolle, wem jemand etwas tut, wenn er etwas tut?“

      Ich schrieb: Die Frau tut Ihnen persönlich nichts und das hat sie auch nie.

      Das bezieht sich auf den Kritikpunkt, den Don Alphonso vorschiebt, nämlich die Tätigkeit als IM.

      Ihre Frage ist daher nur unsinnig. Nein, es gibt keine Stasi-IMs mehr. Und nein, Don Alphonso hat nie in der DDR gelebt und ist kein Opfer der Stasi geworden.

      Was indessen weiter lebt und prächtig gedeiht, ist das Denunziantentum. Wer behaupten will, dass es das Denunziantentum zu Zeiten der Teilung im Westen Deutschlands nicht gab und das es keine Auswirkungen hatte, der lügt sich was in die Tasche. Oder, wahrscheinlicher: Er ist überzeugt, dass alle anderen tatsächlich so dumm sind, das sie diese Lüge glauben. Sprechen Sie mal mit einem Finanzbeamten oder jemanden aus dem Kartellbereich und fragen sie, von wem die ihre Informationen haben, wenn es ein Verfahren gibt. Es sind immer die Neider. Immer! Geistig und moralisch normale Menschen spionieren und denunzieren meistens nicht, das ist ein großer Zufall und eine Seltenheit, das jemand wirklich aus blankem Gerechtigkeitsempfinden eine Sache zur Anzeige bringt, die er mitbekommen hat und die ihn eigentlich nicht tangiert. Und, um Ihren Einwand vorwegzunehmen: Ja, da geht es in der Tat um Dreck, den jemand anders am Stecken hat, insofern könnte man sagen- was IM´s gemacht haben, war anders geartet, weil politischer Natur. Wenn wir allerdings so tief einsteigen möchten, dann muss ich Ihnen leider sagen, dass im beruflichen Bereich die Denunziationsneigung der Westdeutschen gerade aufgrund der härteren Konkurrenzsituation ebenfalls schon immer vorhanden war und blühte. Folglich: Der IM denunzierte für eine Pralinenschachtel – und der Kollege denunziert – wofür genau?

      Mithin: Die Stasi-Vergangenheit von Frau Kahane hat nun wirklich keinen, und zwar gar keinen Aussagewert. Dass sie immer wieder vorgeholt wird, dient zum billigen Vorwand, Menschen aus Ostdeutschland unter Pauschalverdacht zu stellen. Die ganz besonders einfältigen Adressaten dieser Botschaft empfinden sich dann nämlich als Gutmenschen und lassen sich über diese emotionale Korruptionsschiene besser dirigieren; in welche Richtung auch immer.

    • Ach kommen Sie: Sie wissen doch auch, wer der grösste Lump im ganzen Land ist. Wer mit einem Stasispitzel ins Bett geht, ist halt ein Stasispitzelinsbettgeher. Wer als Minister mit einem Stasispitzel paktiert, ist eine Schande für den Rechtsstaat. Der Drecksverein ist so toxisch, seine Angehörigen gehören durch die Strassen gejagt.

      Und ich bin stolz, Holm mitversenkt zu haben. Der Kerl wäre für seine Partei nur der erste Schritt gewesen.

    • @ Simon
      „Die Zusammenarbeit mit dem Bundesjustizminister ist nicht die Basis, sie ist begleitender Umstand. Das „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“ wurde erst am 5.4.17 beschlossen, kann also nicht die Basis sein.
      Ob es Bestand vorm Bundesverfassungsgericht haben wird, bleibt abzuwarten.“

      Bei allem Respekt Frau Simon; wollen wir bitte bei den Tatsachen bleiben? Es ist nicht so, dass Frau Kahane erst mit diesem Gesetz auf der Bühne der Bundesrepublik erschien. Ihre Stiftung gab es vorher schon und eines ist mal ausgeschlossen: Dass ihre reichen Eltern sie gegründet haben. Es ist übrigens auch ausgeschlossen, dass die gutmütige Bundesrepublik so freigebig und großzügig und hilflos ist, dass sie jemanden trotz seiner bedauerlichen Vergangenheit in eine Position gelangen lässt, die – jedenfalls nach außen – eine nicht unerhebliche Machtfülle repräsentiert. Denn, Frau Simon: Auch die Bundesrepublikaner sind nicht blöde, tatsächlich! Mithin: Frau Kahane tut jemandes Arbeit und vermutlich ist die Stasi-Vergangenheit der Frau gerade das, was sie qualifiziert; nicht im Sinne von „kompetent“ sondern im Sinne von „richtiges Image“. Und der liebe Don bastelt fleißig mit. Ich bin begeistert!

    • @ Simon
      Ach, und PS, das hatte ich fast vergessen:

      „Wird Frau Kahane von irgendwem gezwungen, diese Arbeit zu tun?“

      Das weiß ich nicht, aber ich habe auch keinen Anhaltspunkt, um davon auszugehen. Genauso, wie ich keinen Anhaltspunkt habe um davon auszugehen, jemand sei tatsächlich gezwungen, die Kategorie Stasi mit aller Macht am Leben zu halten und weiter die Ostler zu befragen, ob sie vielleicht mit 14 für die Staatssicherheit gearbeitet haben. Es fragt ja auch keiner einen Westler, ob sie mit 14 vielleicht die Fünf vermieden haben, indem sie dem Mathematiklehrer beschieden, dass sie dann seiner Frau etwas berichten, das ihn in Schwierigkeiten bringt! Aber da besteht nunmal kein moralischer Unterschied. Tatsächlich nicht, Ihr ganzes politisches Gerede hilft nicht darüber hinweg. Wer „Stasi“ sagt, ohne selber betroffen zu sein oder sonst ein seriöses Interesse vorweisen zu können, der will denunzieren. Und zwar nicht Annetta Kahane, denn dass die bei der Stasi war, ist ja bekannt. Sondern die, die es vielleicht gewesen sein könnten, einfach, weil sie aus dem Osten kommen.


    • Meine Güte, und wir sollen jetzt Fr. Kahane unbedingt liebhaben, obwohl sie mit „hier ist es zu weiß“ das ganze Land beleidigt hat? Mal abgesehen von ihrem stasiaffinen Vorleben? Nein, dazu werden sie mich nicht emotional erpressen können. Und daß Sie das versuchen, scheint mir so eine Art verschlepptes Stockholm-Syndrom von Ihnen zu sein – Überidentifikation mit dem Aggressor.

    • Wird Kahane gezwungen zu tun was sie tut?
      Kann sie reflektieren und erkennen, dass es von übel ist?
      Weshalb hört sie dann nicht damit auf?
      Kein Rückgrat?

    • @colorcraze
      „Meine Güte, und wir sollen jetzt Fr. Kahane unbedingt liebhaben, obwohl sie mit „hier ist es zu weiß“ das ganze Land beleidigt hat?“

      Wie kommen Sie auf eine derartig befremdliche Idee? Nach der Wende gab es eine große politische Unsicherheit, die sich mit der Idee paarte, jetzt müsse man sich seinen Platz erkämpfen, und da konnte man auch mal von verwirrten jungen Leuten böse gehauen werden, das war kein Spaß. Aber das ist lange vorbei, die Situation ist wie eingefroren; die Flüchtlingskrise und ihre mediale Begleitung haben wohl eher noch demoralisierender gewirkt, als dass sie den Kampfgeist geweckt hätten. Ich vermute daher eher, dass Frau Kahane die Lage dramatisiert. Welchen Grund sollte ich wohl haben, das zu goutieren?

      Aber davon lasse ich mich doch nicht von der augenfälligen Tatsache ablenken, dass sie bei ihrem Tun aktive Unterstützung erfährt. Und das Stasi-Geschrei gibt mir einen Hinweis darauf, aus welcher Richtung die Unterstützung kommt: Nämlich aus der Richtung derjenigen, im Regen stehen werden, wenn und falls Frau Kahane doch mal einen Popanz platzen lässt oder auch nur so tut – wer die Informationen hat, hat die Macht! Aus der Richtung derjenigen also, die Leuten, die qua Geburt ausschließen können, zum Kollateralschaden der Stasi-Keule zu werden, ein moralisch sauberes Gefühl beim Schwingen derselben verschaffen möchten.

      „Mal abgesehen von ihrem stasiaffinen Vorleben?“

      Ich finde es, freundlich ausgedrückt: befremdlich, wenn Menschen meinen, es gäbe einen Unterschied zwischen Leuten, die ihre Kollegen mobben und (als Stasi/Nazi) denunzieren und irgendwelchen kleinen Stasi-IMs, die nach Staatsfeinden oder denen, die sie dafür hielten Ausschau hielten. Wenn man da um jeden Preis differenzieren möchte, dann wäre es zugunsten der IMs, die vielleicht wirklich meinten, ihre Heimat beschützen zu müssen (wobei ich davon in der Regel nicht ausgehe). Die Leute, die heute denunzieren, haben aber keine Angst vor dem Dritten Reich mehr, wenn sie „Nazi“ grölen und sie haben auch keine Angst vor der Stasi, wenn sie „Stasi“ schreien. Sie haben Spaß an der Macht und üben sie aus.

      „Nein, dazu werden sie mich nicht emotional erpressen können.“

      Ich erpresse nicht moralisch, das wäre vorliegend ja auch sinnlos: Mit welchem echten Gefühl sollte man wohl jemanden erpressen können, der vorgibt, gefühlsmäßige Unterschiede zwischen Denunzianten und Denunzianten wahrzunehmen?

      „Und daß Sie das versuchen, scheint mir so eine Art verschlepptes Stockholm-Syndrom von Ihnen zu sein – Überidentifikation mit dem Aggressor.“

      Und was Sie mit dieser Einlassung dazustellen versuchen, ist mutmaßlich strafbewehrt.

    • @Gast
      „Wird Kahane gezwungen zu tun was sie tut?
      Kann sie reflektieren und erkennen, dass es von übel ist?
      Weshalb hört sie dann nicht damit auf?
      Kein Rückgrat?“

      Ganz langsam zum Mitschreiben: Es geht nicht um die Person Annetta Kahane. Es geht darum, dass ihre IM-Tätigkeit vorgeschützt wird, um Leuten, die einfach qua Geburt keine IM´s sein konnten (oder nur im Ausnahmefall) mit einem Überlegenheitsgefühl zu Lasten ihrer Landsleute auszustatten. Tatsächlich war ein Stasi-IM natürlich auch kein schlechterer Mensch als einer der tausenden Denunzianten, die tagtäglich ihre Nachbarn beim Finanzamt oder beim Arbeitgeber oder bei der Ehefrau anschmieren und die nicht mit einer eigens für sie geschnitzten „Denunziantenkeule“ gehauen werden. Sind Sie in der Lage, das zu verarbeiten? Sind Sie auf der Schule gewesen? Hat man Ihnen etwas darüber beigebracht, was passiert, wenn man Leute pauschal herabsetzt, welches Risiko das birgt? Sind Sie fähig, das nachzuvollziehen und die Kenntnis zu übertragen? Dann gehen Sie hin und bessern Sie sich! Oder lassen Sie es bleiben. Es kommt der Tag, da kreist die Keule über dem Kopf Ihrer Kinder!

    • getroffene Hunde bellen...
      Dass es in Westdeutschland keine Neider und Denunzianten gäbe hat ja auch keiner behauptet. Dieses whataboutism Argument ist als Entlastung für Frau Kahane allerdings Kindergartenniveau. Ich bezweifle auch, dass wie Sie insinuieren, sich die Mehrheit der Bewohner der schon lange nicht mehr so neuen Länder diesen Schuh anziehen.

    • @D.A.
      „Ach kommen Sie: Sie wissen doch auch, wer der grösste Lump im ganzen Land ist.“

      Ja, der Denunziant. Und die gabs nicht nur bei der Stasi … davon soll doch abgelenkt werden, oder?

      „Wer mit einem Stasispitzel ins Bett geht, ist halt ein Stasispitzelinsbettgeher.“

      Das ist ein Zirkelschluss.

      „Wer als Minister mit einem Stasispitzel paktiert, ist eine Schande für den Rechtsstaat.“

      Und wer als Kanzler mit Halbseidenen paktierte war … was genau?

      „Der Drecksverein ist so toxisch, seine Angehörigen gehören durch die Strassen gejagt.“

      Welcher Drecksverein, bitte? Die Stasi? Tja naja – vor 27 Jahren hätten die Leute wohl gerne den einen oder anderen „gejagt“. Dann ließen sie sich überzeugen, das wohl besser dem Rechtsstaat zu überlassen. Und der hat wieviele Verfahren abgeschlossen?

      „Und ich bin stolz, Holm mitversenkt zu haben.“
      Sie haben ihn doch aber gar nicht versenkt! Sie haben den Ruf der Ostdeutschen beschädigt, schauen Sie sich doch mal im eigenen Forum um.

      „Der Kerl wäre für seine Partei nur der erste Schritt gewesen.“

      Also Don – es gibt keine Gleichheit im Unrecht, egal wie verbissen Sie sie herbeischreiben wollen. Man kann höchstens differenzieren, wieviel Kollateralschäden man hinterlässt und wieviel Schlimmes man verhindert. Mag sein, mit Holm hätten Sie irgendwas verhindert; ich weiß es nicht aber ich gestehe Ihnen das mal zu. Dann war der Kollateralschaden immer noch immens. Schauen Sie sich um: Die Ostdeutschen werden beschimpft. Sie liefern die Stichworte. Falls das irgendeinem Ziel dienen soll … das hat man mir im Hinblick auf Sarrazin auch nahegelegt. Vermutlich bin ich bloß zu doof, seinen großartigen Plan zu erfassen. Oder es verhält sich einfach so, wie es aussieht: Man verteilt die Gelder unter sich und hält andere draußen und dafür wird getan, was nötig ist. Ich befürchte bald, für operntaugliche Ranküne fehlt es den Herrschaften an der notwendigen Phantasie.


    • @unwichtig: Ihre Einlassungen empfinde ich als äußerst verquer, mir ist auch nach Ihren weiteren Kommentaren nicht klar, was Sie eigentlich umtreibt, abgesehen von einer Neigung zur Selbstdarstellung als beleidigte Leberwurst.
      – Wenn Sie DAs Abneigung gegen „Ostdeutsche“ gar so fürchterlich finden, wie beleidigt müßten dann all die Berliner, Ruhrpöttler und Norddeutschen sein, die DA ständig (und weitaus öfter) hoppnimmt? Meinen Sie, die sind nicht dort qua Geburt und hätten lokale Traditionen?
      – Wozu man zwischen Gestapo, Stasi und AntiFa ständig „differenzieren“ müsse, wenn es einem um den Punkt organisierter Mobbingterror geht, bleibt Ihr Geheimnis. Für Otto und Erna Normal bleibt sich das eine Soße und steht pars pro toto.
      – Was Ihren Kommentar an mich angeht, so muß ich sagen, ich kann ihn lesen, aber nicht verstehen. Natürlich sind die Unterstützer, die sich u.a. Maas, Schwesig und Kahane heranziehen, alles junge Leute, die sich mal eben „politisch betätigen“ wollen – und einige meinen, daraus einen Lebenserwerb machen zu können. Das läuft munter so weiter. Nur warum man deswegen die Steilvorlage „frühere Stasitätigkeit“ NICHT aufs Tapet bringen sollte – denn es ist ein Zeichen von Professionalisierung solcher Strukturen, wenn Leute mit Erfahrung eingebunden werden – wird mir aus Ihrem Gewiesel nicht einsichtig.
      Und was Sie mit dieser Einlassung dazustellen versuchen, ist mutmaßlich strafbewehrt. Wachen Sie endlich auf, die Strukturen sind noch nicht total, Sie müssen sich nicht jederzeit im voraus unterwerfen.

    • @D.A.
      Einfach wundervoll, wie das funktioniert, sehen Sie? Otto Moser nennt mich „Holm“. Vermutlich nennt er jeden Ostdeutschen, den er trifft, demnächst „Holm“. Man kann nie sicher sein, die sind überall, Otto, wir finden Dich und dann machen wir Dich zum Kommunisten!!

      Bloß – wie kommts, dass ich bloß noch Moser-Ottos sehe? Schreibt es an jede Wand … https://www.youtube.com/watch?v=I8AzoP7z_Kc

      Und irgendwelche Wildfremden reißen sich das Schicksal derer unter den Nagel, die tatsächlich ein Problem hatten, schrecklich, hätten die bloß still gelitten, so müssen wir auch alle leiden, bis in alle Ewigkeit und die x. Generation …

      Ein einziger moralistischer Veitstanz!

    • Ich vertrete nur meinen standpunkt und der ist nicht stasitolerant.

    • @Bayerin
      „getroffene Hunde bellen…“

      Ach, natürlich. Wenn ein Ostdeutscher es wagt, sich dazu zu äußern, ist er auch Stasi, klar! Wie bereits gesagt: Diese Keule wird ausschließlich von Leuten benutzt, die andere denunzieren wollen. W.z.b.w.

      „Dass es in Westdeutschland keine Neider und Denunzianten gäbe hat ja auch keiner behauptet. Dieses whataboutism Argument ist als Entlastung für Frau Kahane allerdings Kindergartenniveau.“

      So? Ich würde eher sagen, es bedient eine ganz niedrige Schublade, wenn man einen Teil der Bevölkerung permanent unter Rechtfertigungsdruck setzt, indem man einen Popanz aufbläst. Die Unschuldsvermutung gilt nur für jemanden wie Sie, ja? Siehe oben!

      „Ich bezweifle auch, dass wie Sie insinuieren, sich die Mehrheit der Bewohner der schon lange nicht mehr so neuen Länder diesen Schuh anziehen.“

      Hören Sie doch auf damit, die Verantwortung für die Denunziation dem Denunzierten zuzuschustern! Wer in den öffentlichen Dienst will, muss sich als Ostdeutscher immer noch eine Frage mehr gefallen lassen als als Westdeutscher. Und Gestalten wie D. A. sorgen dafür, dass es auch so bleibt. Das ist nicht von einem seriösen Interesse getragen, das ist einfach das, was man hier schon immer tut: Die Straftäter laufen lassen und dann – in sicherem Abstand – irgendwelchen greisen Sanitätern oder Buchhaltern mit großer moralischer Geste den Prozess zu machen. Wie Sie es drehen und wenden möchten: Es ist denunziatorisch. Unverzeihlich!

    • unwichtig, also ich habe die Schule besucht,
      halte mich für ausreichend intelligent, für meine Ansprüche an mich reicht es zumindest, aber ich verstehe immer weniger, was Sie schreiben.

      Was wollen Sie uns eigentlich sagen? Dass Frau Kahane hier nur eingesetzt wird, weil sie eine Stasi-Vergangenheit hat und somit nur ein Werkzeug von wem auch immer ist? Oder was wollen Sie uns vermitteln?

      Im übrigen halte ich die Stasi absolut nicht für tot, lesen Sie Merkels Maske. Viele Stasileute sind hier in Amt und Würden untergekommen, u.a. Kahane oder Gysi und wie sie alle heißen.
      Das Netzwerk derjenigen, die seinerzeit hochrangige IM waren, funktioniert bestens.

      Sie setzen Denunziantentum z.B. in einer Firma mit der Tätigkeit eines IM gleich… kann man machen, aber ich sehe doch gewisse Unterschiede, verwerflich ist beides.

      Dass hier das Denunziantentum von staatlicher Seite durch Ministerien gefördert wird, ist unerträglich, dass Frau Kahane da tatkräftig mitmacht, gelernt ist gelernt oder was soll ich dazu jetzt sagen?
      Was ich darüber denke, dürfte klar sein, ich hätte nur nie geglaubt, dass wir Zustände bekommen, die denen des Dritten Reiches oder der DDR ähneln, aber wir sind auf dem besten Weg dahin.

    • @ Simon
      Und wer soll nun die Verantwortung dafür übernehmen, dass Sie nicht verstehen, wovon ich rede? Meinen Sie tatsächlich, ich war nicht auf der Schule – oder was möchten Sie andeuten?

      Ich denke, Sie möchten etwas nicht wahrhaben. Sie schreiben:

      „Sie setzen Denunziantentum z.B. in einer Firma mit der Tätigkeit eines IM gleich… kann man machen, aber ich sehe doch gewisse Unterschiede, verwerflich ist beides.“

      Wenn es da irgendeinen Unterschied gäbe, müssten Sie ihn doch nennen können. Tun Sie nicht!

      „Dass hier das Denunziantentum von staatlicher Seite durch Ministerien
      gefördert wird, ist unerträglich,“

      Oh, wir sind einig!

      „dass Frau Kahane da tatkräftig mitmacht, gelernt ist gelernt oder was soll ich dazu jetzt sagen?“

      Gelernt hat vielleicht auch Ihr Heiko Maas etwas, der ist nämlich Minister! Und er ist – aus dem Westen Frau Simon. Die Schuld könne Sie keinem Ostler in die Schuhe schieben, das wird nichts.

      „Was ich darüber denke, dürfte klar sein, ich hätte nur nie geglaubt, dass wir Zustände bekommen, die denen des Dritten Reiches oder der DDR ähneln, aber wir sind auf dem besten Weg dahin.“

      Sie haben doch aber überhaupt gar keine Ahnung von den Zuständen, die im Dritten Reich herrschten, die haben Sie doch gar nicht miterlebt. Und wenn Sie meinen, Sie hätten korrekte Informationen … dann müssten die Ihnen zumindest sagen, dass es in Deutschland schlicht und ergreifend zu nichts Gutem führen kann, wenn man einen Teil seiner Staatsbürger unter Pauschalverdacht stellt und ihn sich rechtfertigen lässt. Bereits die Erfassung der Religionszugehörigkeit im Landeseinwohneramt ist – wie sich herausstellte – im Ernstfall eine bitterböse Falle.

      Von der DDR haben Sie ebenfalls keine Ahnung; Sie haben auch dort nicht gelebt. Ich frage mich, wie man als erwachsener Mensch auf den Gedanken verfallen kann, die Lektüre von (politischer!) Literatur würde einen in den Stand versetzen, die gewesenen Verhältnisse sicherer zu beurteilen als die, die sie erlebt haben? Erzählen Sie auch einem Franzosen, was wohl ein französisches Leben ausmacht? Ist es das, was man Ihnen auf der Schule beigebracht hat? Um jeden Preis dominieren? In der DDR hat man den Leuten beigebracht, auf andere zuzugehen. Sonst hätte die Mauer noch Bestand.

      Ich würde mich jedenfalls in Grund und Boden schämen, meine eigenen Landsleute ohne seriösen Anlass aufzufordern, sich zu rechtfertigen, oder ihnen vielleicht gar noch hinterher zu spionieren, ob sie vielleicht in ihrer Jugend hier oder da oder sonstwas getan haben, was im übrigen nicht im Bundeszentralregister erscheint. Sowas tun nur Denunzianten, und weil die Denunzianten sowieso immer in ihrem Denkschema bleiben: Meinetwegen können Sie sich jetzt einbilden, sie hätten jemanden erwischt! Soll ich Ihnen meinen Pionierausweis schicken, damit Sie aus den zehn Geboten ableiten können, dass ich einen versauten Charakter haben muss? http://www.mdr.de/damals/archiv/artikel75642.html
      Wollen Sie mein FDJ-Hemd haben (falls ich das noch finde)? Und ein paar alte Socken, gratis? Fühlen Sie sich dann frei und beruhigt?

      Ich glaube ja, wir hätten da ein paar ganz andere Problemchen zu lösen …


    • Otto Moser nennt mich „Holm“.
      Andere nennt er noch ganz anders.
      Vermutlich nennt er jeden Ostdeutschen, den er trifft, demnächst „Holm“.
      Das bezweifle ich sehr, denn die meisten Ostdeutschen sind „im Westen angekommen“ und sehr verträgliche Menschen ohne Wieselrappel, die ihre ostdeutschen Erfahrungen soweit reflektiert haben, daß sie sie auch Westdeutschen mitteilen können, ohne die Hände zu wringen.

    • @D.A.
      „Ich vertrete nur meinen standpunkt und der ist nicht stasitolerant.“

      Sie vertreten einen mutmaßlich rechtsstaatsfeindlichen Standpunkt und tragen zur „Kultur des Denunziatorischen“ bei, hier:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/stasi-unterlagen-gesetz-geschichtsblind-und-inhuman-eine-deutsche-reinigung-11530926.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    • Sie haben jetzt Ihre Beleidigung abgesondert und ich hoffe, das war es jetzt. Sie könne ja mit Herrn Holm über den Drecksverein und seine Verbrecher bei Twitter plaudern.

  57. Soziale Kontrolle des kleinen Bürgers und das Asoziale der Großkopferten
    Der Grund, warum man auf dem Land seine Sachen herumstehen lassen kann, ist einfach. Er heißt ’soziale Kontrolle‘.

    Kein kleiner Bürger kann es sich auf dem Lande gesellschaftlich leisten, als Klaurabe vom Nachbarn hinter den Gardinen oder richtig öffentlich ausversehen gesehen zu werden und als Dieb amtlich geworden zu sein.

    Als mittelmäßig bewohlstandeter Mit-Bewohner dermaßen dämlich asozial aufzufallen, wer will das schon. Kein Gruß mehr am Morgen, kein Käffchen mehr beim Nachbarn, kein Freibier mehr im Zelt und kein Kredit mehr in der Dorfsparkasse. Vereinsamung droht.

    Soviel Moral und Anstand wie das Nichtstehlen und stehen lassen können anfänglich erscheint ist das jedoch nicht. Eher Kalkül und weiter Zusammenleben wollen ohne großen Stress.

    Das Mitdenken, die innere Haltung auf dem Land, warum man dem anderen nichts Schlechtes antun soll, warum man die Gemeinsschaft nicht schädigen soll, ist meiner Meinung auf dem ‚Gott mit dir du Land der BayWa‘ dennoch nicht so wahnsinnig ausgeprägt. Zu sehen am Königlich Bayrischen Amtsgericht unserer Tage, an den Betrügereien, Schiebereien und Schachereien im Gemeinderat der Wohlhabenderen alias Großkopferten, wenn es um vielversprechende Bau-Grundstücke geht. Da geht ois. Auch Diebe, samma ma ehrlich. Sie stehlen nur geschickter. Nicht den depperten Apfel auf dem Stand oder das einsame Rad, sondern richtig.

    Zu Asylanten und Flüchtlingen aus Syrien generell möchte ich vorsichtig anmerken ohne angeraunzt zu werden mit Verlaub, dass es nach Polizeiberichten vornehmlich Banden aus dem Osten sind, Polen, Ukraine, Slowenien, Balkan halt, etc. die den Hausbesitzer in Stadt und Land zum großen Teil mit generalstabsmäßigen Einbrüchen heimsuchen.

    • Soziale Kontrolle ist m.E. für öffentliches alltagshandeln Zuständig
      Um gegen Kriminalität vorzugehen haben sich viele Gesellschaften
      für Institutionen entschieden.
      Staatsanwaltschaft, Polizei und Gericht geht die Arbeit nicht aus.

      Wenn sich der Staat, genauer die gennanten Institutionen aufgrund
      von Entscheidungen der Politik zurück ziehen kann es passieren
      das die Anwendung von Gewalt alltagshandeln wird.
      Das kann man in manchen Regionen der Welt sehr schön beobachten.

      Das gilt auch wenn nationenübergreifende Organisationen
      ihrer wichtigsten Aufgabe (Durchsetzen eines Ordnungrahmens)
      nicht nachkommen.
      zB Den Versuch die Ukraine zu destabilisieren hätte es nicht gegeben
      wenn sie Teil der NATO gewesen wäre.
      Das könnte man ändern und die NATO hätte die Aufgabe bei der Entwaffnung der Separatisten mitzuwirken.
      (Der Abschuss eines Flugzeuges mit über 200 Todesopfern wäre Anlass genug gewesen)

      In der Türkei versucht man gerade den Ordnungsrahmen
      (Gewaltmonopol des Staates) wieder herzustellen.
      (ggf ist Syrien eine Art Spiegel für die Akteure in Ankara)

      In Deutschland reden wir hin und wieder von No-Go-Arealen in denen
      auch Rettungskräfte wie Feuerwehr oder DRK und andere anggriffen werden. Das darf der Staat nicht tolerieren!

  58. Kriminalitätsstatistik im Kaiserreich
    bereits „ostlastig“. Damals war die Statistik für Ostpreussen, Schlesien usw. bereits um ein VIELfaches über dem Schwaben-Ländle, s. Brockhaus, Meyer´s o. ä. von damals.

    Da Berlin zwischenzeitlich ost-germanisches Grenzgebiet ist, kann es doch den Don nicht wirklich überraschen hier andere Zahlen zu sehen.

    Interessanter sind die Zahlen für Freiburg, als Ausreisser im Ländle…

  59. Titel eingeben
    In einem Gespräch mit einer Amerikanerin wurde mir schon früh das Problem der Feststellung des „The Germans respect the law“ deutlich…

    Und was die Informationspolitik anbelangt, wird uns wohl wieder ein Österreicher den Weg weisen. Es scheint leider bei den Deutschen auch angelegt zu sein, das es regelmäßig alliierter Kräfte bedarf, welche es von seiner eigenen Schmach befreien. Fast schon wie im Märchen…

  60. Ein Rahmen der Tradition
    Was ist eigentlich Eigentum ? Wem gehört der Rahmen gesellschaftlicher Verbindlichkeiten?

  61. Titel eingeben
    Diese teuren Rahmen so zu verwenden, finde ich eher protzig. Protzigkeit mag im Oberland anzutreffen sein, aber vielleicht prägen besoffene junge Männer und ihr Gehabe in Bierzelten zu sehr ein Bild von Oberbayern. Bauern in Bayern habe ich wiederholt als Personen empfunden, die sehr wohl Maß besonders halten können, schon, weil auf so einem bäuerlichen Betrieb alles seine Funktion hat und Wiederverwenden eine Frage der Ökonomie ist. Der Katholizismus hat zweifellos sicher eine unangenehm autoritäre Prägung, vor allem in der Vergangenheit, aber es gibt auch eine Art katholischer Gläubigkeit, bei der das Zweifeln an sich zu einer gesunden Mäßigung führt, also im Bewusstsein eigener Unzulänglichkeit Überheblichkeit und Grobheit angenehm wenig Raum einnimmt. Was mich an dieser Stelle allerdings wundert: Wissen Sie, Don Alphonso, nicht vom großen Fahrraddiebstahl der Wehrmacht in den Niederlanden? Alle, wirklich alle Räder der Niederländer wurden damals plan- und generalstabsmäßig gestohlen, „konfisziert“, wie es hieß, und es ist bei allen Gräueln jenes Krieges ein Akt der Grenzüberschreitung, der in den Niederlanden immer noch besonders wach erinnert wird. Waren das Soldaten aus Preußen? Ich fürchte aber, dass der Kadavergehorsam weder am Limes noch am Main endet.

  62. Also, lt. ARD (Text) ist im Lande alles i.O.
    Schnell ne Umpfrage losgeschossen für die Unterstützung des persönlichen Sicherheitsgefühls. Ergebnis: die Terrorangst hält sich in Grenzen obwohl es dieselben nicht mehr gibt. Lediglich 17% in einer Umpfrage sprach von einem Gefühl der Unsicherheit. Aber auch 42% der Befragten hält Deutschland für nicht gut genug vor Terror geschützt. Geht man bei beiden Fragen a) von derselben Grundgesamtheit aus und b) davon, daß die 17% der Unsicherheitsfühligen in den 42% derjenigen enthalten sind, die das Land nicht gut aufgestellt sehen gegen den Terror (was logisch wäre), so haben mind. 42-17=25% der Befragten dermaßen einen an der Waffel, daß sich dafür schon gar keine Beschreibung mehr finden läßt. So sieht’s aus in diesen Umpfragen.

  63. Hund und Katze, Sekundärtugenden, der nächste Antifa-Osterhase kommt bestimmt
    Don, Ihr heutiger Text führte mich nicht an Ihre Fragestellung heran, die ausschließlich in der Überschrift steckt, wie ich erst jetzt bemerkte:

    Selbstverständlich Sekundärtugenden um über die Arbeitsteilung in einer zivilisierten Gesellschaft zu „Reichtum“ zu kommen, wäre meine Antwort; denn ohne Sekundärtugenden, die sich wandeln können/müssen, wäre alles nichts. Selbst Robinson Crusoe wäre verloren gewesen, hätte er keine Lust zum Aufstehen und Arbeiten gehabt.

    Integration hieße auch Assimilation in hiessige „Sekundärtugenden“.

    – die Fassbombe von 68ig, Adorniten, NS, Auftragstaktik, Autobahn, KZ-Leitung und westzonaler Bewältigungs-Katzennarretei, viele hielten sich Katzen, um nicht deutscher „Schäferhund“ zu sein, werfe ich momentan nicht in den Diskussionsteich; denn auch Teile der Taz sind inzwischen lernfähig und erkennen, dass Katzen der Vogelpopulation in bewohnten Gebieten schaden und sie mauzen und miauen nicht mehr gegen den Bruder „Adolf“ und den Schäferhund vom Onkel, in Ihnen.

    Für die Leser, die nicht von 68ig gestreift wurden, die These aus der 68iger Suppenküche ging so (Ultra-Kurzfassung):
    Hätte man in D die anarchistische Katze höher gehalten als den „autoritären“, abrichtbaren Schäferhund, wäre es nicht zum 3. Reich ff. gekommen. Wenigstens im Nachhinein hielt man, da kam man noch nicht auf die Idee „antideutsch“ zu sein, als Differenzmerkmal zu früheren Deutschen, die hier lebten, Katzen-Charaktermerkmale hoch….

    Dieser antifaschistische, westdeutsche Sozialisations-Sonderweg, wenn auch da und dort der Schäferhund noch gegen die „Väter“ gebellt wird, verweht.

    Der nächste, um 100 Jahre verspätete Antifa-Osterhase kommt aber garantiert…

    An Bereicherung durch Raub, Einbruch….sollte man sich nicht gewöhnen und dagegen Sekundärtugenden, Polizei und Grenzen setzen, das gebieten die Primärtugenden soll Gesellschaft möglich sein und nicht das Recht des Stärkeren gelten.

    Meinetwegen auch das Eingangs zitierte – romantische – Sozialisationsselbstverständnis der Deutschen.

    • Fischeinwickelpapier
      Früher mal ein Versteck für Kluge Köpfe, mittlerweile degeneriert zum Papier für Fish&Chips verliere ich den Appetit dieselben aus diesem Papier zu essen.
      Wie können mir die leckersten Fish&Chips schmecken, wenn mir von der Unterlage unabänderlich eine Schlagzeile
      „Polizei und Aktivisten geraten in Frankfurt aneinander“
      entgegen starrt. Fragezeichen.

      Das ist die Perspektive des unabhängigen Beobachters, der keine Schuld zuweisen möchte, sondern aus weiter Ferne konstatiert, dass AntiFa, Gutmenschen, NoBoardersNoNations oder ähnlich auf irgendeine unbekannte Art und Weise in die Situation gekommen sind, sich von der Polizei verprügeln zu lassen. Vielleicht haben die ‚Aktivisten‘ angefangen, vielleicht auch die Polizisten.
      Who knows? Who cares!
      Was wir wissen, ist dass es sich in keinstem Falle um eher ‚rechts‘ einzuordnende Menschen handelt, denn dann würden wir eine vollkommen andere Schlagzeile präsentiert bekommen.

      Erst beim Weiterlesen stellt sich heraus, dass es sich um ‚linke Aktivisten eines Flüchtlingsprojektes‘ handelte, die [sympathischerweise] sich gegen ein Treffen von Mitgliedern der Ah-Eff-Deh gewendet hatten, und dieses zu verhindern versuchten.
      Und damit wäre dann auch die unaufgeregte Neutrallage der Berichterstattung erklärt.

      Bleibt dann überhaupt noch irgendeine Zeitung übrig, in die man seine Fish&Chips einwickeln kann, ohne dass es einem beim unwillkürlichen Lesen schlecht wird?

    • Hund und katze
      Ich habe ja schon immer gewußt, dass die sog. 68’er schwer einen an der Waffel hatten und Proto-Totalitäre waren. Mir ist das im jungen Jahren mal so gegangen, dass ich im einem Wohnungsprojekt landete, in dem abgelebte Alternative Eigentümer waren. Grauenhaft, gerade die Frauen darunter, unglaublich zickig, und dass die sich 2 Wohnungskatzen halten, ist ja klar. Mitunter rächen sich die Tiere ja durch Durchfall …

    • Aber Herr Dippel: Na na na
      Früher mal ein Versteck für Kluge Köpfe…

      Das unterstellt das man es vorzieht nicht selber zu denken
      oder sich hinter der Meinung anderer postiert.

      ggf ist das aber auch nur vernünftig
      da die Eigensicherung immer wichtiger wird.

      Oben in den Lesermeinungen stand etwas von Zivilcourage.
      Eine interessante Überlegung, von Zivilisten ggf
      mehr Courage zu verlangen als von Soldaten und Polizisten
      die das eigentlich gelernt haben sollten.

      Wenn ich den heutigen Text auf den Punkt bringen müsste
      würde ich schreiben: Es ist nötig das jemand für Ordnung sorgt.
      Das Fahrrad wird m.E. deshalb nicht gestohlen weil es rechtliche Folgen hat. Das Wissen die Bayern.

      Wer dafür sorgt das die gewünschten Folgen ausbleiben wird unerwünschte Folgen haben.

      In der Türkei, um ein anderes Extrem zu nennen, geht es wahrscheinlich
      zur Zeit in erster Linie darum das Gewaltmonol des Staates wieder herzustellen.
      Ich würde Verfassungsänderungen wahrscheinlich aus diesem Grund unterstützen.

  64. Nicht alte weiße und nicht weiße Männer
    @ Arminius: Stand so in der JF. Ein paar Einschränkungen waren dabei (Bereinigung um Alters-, Geschlechtsstruktur; der Mathematiker Boris Palmer hat an anderer Stelle erschöpfend dargelegt, dass junge Unterschichten-Männer krimineller sind als pensionierte Kunstlehrerinnen – und der Bevölkerungsanteil dieser Gruppe stark anstieg). Selbst die unbereinigten BKA-Daten zeigen jedoch: Die Türken ähneln den Deutschen stärker als der Gruppe der übrigen Ausländer – weshalb man sich auch nicht wundern darf, dass Osman Normalverbraucher keine Gastarbeitslosengeldzweibezieher ins Land lassen möchte.

    Nebenbei bemerkt: Ich werde selbst oft für einen (zumindest Halb-) Türken gehalten – ohne aber jemals Probleme mit Polizei, Türstehern usw. gehabt zu haben, die dann doch lieber (autochthone oder anatolische) Analphabeten kontrollieren.

    Schauen’s, vor einiger Zeit bloggte Hans-Ulrich Gumbrecht nen interessanten Beitrag über die Parias (http://blogs.faz.net/digital/2016/08/13/sozialer-bodensatz-statt-lumpenproletariat-ein-diagnose-versuch-1061/). Parallel war auf FAZ.net ein Artikel aus der Rhein-Main-Zeitung über die katastrophalen Zustände am Frankfurter Hauptbahnhof. Fr. Dr. Petry stellte einen Zusammenhang zwischen beiden Berichten her, indem sie vom „Lumpenproletariat der afro-arabischen Welt“ sprach. Von ihrer Partei halte ich nicht viel, aber in dieser Sache hatte die Dame schlicht und ergreifend den Kern der Sache erkannt, nämlich die Existenz eines Lumpenproletariats. Die Reaktionen sind schon drollig:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fluechtlingspolitik-rede-von-frauke-petry-stoesst-auf-kritik-14467440.html
    Merke: Linksliberale dürfen Weiße als Trash beschimpfen, über Rechtskonservative wird die Bundesacht verhängt, sobald sie sich inhaltlich ähnlich über arabische Parias äußern – anstatt seitens der Kirche der unheiligen grünen Einfältigkeit einzugestehen, dass das Wachstum der unter-/außerständischen Bevölkerung gewaltige Probleme mit sich bringt (Hauptbahnhöfe Frankfurt und München, Görlitzer Park, Köln usw.)

  65. ~
    Weich und hart
    Im Salon der
    Edlen und Wilden
    Erscheint zart
    Ein Salamander
    Im Umbilden
    Einer schweren Welt
    An seinen Füßen
    Auf den Kopf gestellt
    Mit freundl Grüßen

  66. Soziale Kontrolle?
    In den Tres Mil Viviendas, einer no-go-Area in Sevilla, wird seit gut 20 Jahren relativ offen mit Drogen und Waffen gehandelt, aber die dort ansässigen alten Herren lassen ihre Autos unabgeschlossen herumstehen. Ich kann mir das nur so erklären, dass dank der vielfältigen verwandtschaftlichen Beziehungen und gegenseitigen Verpflichtungen ganz ähnlich aufeinander geschaut wird wie auf dem Land in Bayern. Möglicherweise ist es also keine Frage von Herkunft und Mentalität, sondern von gewachsenen Strukturen einer in sich stabilen Gemeinschaft. (Das Auto von Onkel Francisco und die Wäsche von Tante Carmen klaut man halt nicht.)

    • Sehe ich auch so
      weiter Bogen zu Handwerkern:
      In München: Unverschämt, unpünktlich, in meinen Augen oft am Rande der Kriminalität. Macht nix, morgen steht ein ander Depp auf.
      Hier, etwas südlich: Jeder kennt jeden, wäre der Ruf erst ruiniert, würde es sich wahrscheinlich nicht mehr so gut leben.

      Will sagen: Viele Probleme entstehen in kleinräumigen Gemeinschaften nicht.
      uups, habe ich jetzt Clanstrukturen das Wort geredet?

    • Ich finde Clan gut.

  67. Ewig dasselbe Geraune
    Aber er schreibt auch, dass diese – heute würden wir sagen, Sekundärtugenden – in der Übertreibung als Pedantierie, Heroismus und Kadavergehorsam gefährlich werden könnten. Three Men on the Bummel erschien 1900 –

    „14 Jahre später sollte sich auf tragische Weise zeigen, wie zutreffend die Analyse in ihren negativen Ausformungen gewesen ist.“
    Rubbish. Da sieht man mal wieder, dass auch intelligente – wie es eigentlich den Anschein hat – Leute mit Leichtigkeit der Propaganda erliegen und inzwischen zementierten Vorstellungen anhängen.

  68. Bomben und Intelligenz !
    kommen wir mal kurz weg von der frage, wer die dreifachbombe entwickelt und gezündet hat:
    1. islamisten
    2. rechtsradikale
    3. antifa
    4. radikalisierte fussballfans
    5. weltjudentum
    6. CIA
    7. Opus Dei
    8. RAF, generation Y
    es tobt ja nun der streit, welche dieser gruppen intelligent genug ist, eine solche bombe zu bauen und erfolgreich zu zünden.
    leider lässt sich ja die standardthese, es sei ein unfall gewesen nicht aufrechterhalten………also einmal weg davon und zurück zum thema vom lieben DON………….

    komme heute nachmittag gegen 17 uhr in meine autowerkstatt und hole meine frisch aufgeladene batterie für den boliden ab:

    an der türe ein schild für die Feiertage:

    Lieferanten Ware bitte vor die Eingangstüre abstellen.

    nicht in Deutschland !

  69. @Don, !!!nicht für die Öffentlichkeit!!!
    @Don, nicht für die Öffentlichkeit!
    [entöffentlicht]

    Aber mir kam gerade ein Blitzgedanke:

    Ich glaube nicht einmal, dass die Täter mit RF-Funksignalen arbeiteten, sondern viel wahrscheinlicher ist, dass die ein geroutetes Handy im Hotel-WLAN eingebunden hatten, das sie über das Netz, evtl. über Repeater dazwischen, im das Internet auslösten. Ich würde wirklich eher in Richtung Hotelpersonal tendieren, das ein Handy verschwinden lassen kann.

    Hätten die Täter mit RF-Funksignalen gearbeitet, hätte man vermutlich im Umkreis von 500 m Sender gefunden. Mitnehmen zurück wäre ja blöd. Außerdem ist die Übertragung von Bilder via WLAN vom Hotel unabhängig vom Empfang möglich gewesen.

    • Passt es so?

    • @Don
      Danke, ist besser!

      Ihnen als Journalist, hätte ich gerne Links über den Weg eines unveröffentlichten Kommentars hier gegeben, damit Sie sich selbst einen Eindruck davon machen können, wie einfach es ist, ggf. die Übertragung mit den Komponenten natürlich ohne Bombe im Selbstversuch aber z.B. mit Lampe testen zu können. Ich möchte selbstverständlich Mitleser und generell niemanden auf blöde Gedanken bringen und schon gar nicht damit erreichen, dass Studenten in Deutschland, wie bei der Gen-Technik, nicht mehr selbst Produkte/Lösungen entwickeln können, nur weil man Komponenten missbrauchen kann.

    • IED
      Das sieht doch alles ziemlich nach „IED“ (Improvised Explosive Device“) aus, wie sie zu tausenden im Irak und in Afghanistan herumliegen. Die werden mit Einmalhandys mit nicht registrierten SIM-Karten (gibt es in Frankreich in jedem Schreibwarenladen) gezündet.
      Das einzige Problem: wenn eine mal nicht zündet, dann ist auf dem Handy die Nummer registriert, von der es angerufen wurde. Und wenn das ein registrierter Anschluss ist, kommt man so an die Täter. Das war bei den Bombenanschlägen von Madrid der Fall.
      Ich glaube nicht, dass sich ein Bombenbastler mit WLAN oder Modellbau herumschlägt. Die wollen lieber etwas „sicheres“ (im Bezug auf die Verbindungssicherheit)

  70. Mir kommen die Traenen
    @unwichtig sagt:
    „noch unwichtiger, PS:“
    1. Die Frau tut Ihnen persönlich überhaupt nichts und das hat sie auch nie.“

    Auch Hitler oder Stalin hat mir persönlich nie etwas angetan. Dennoch verabscheue und verachte ich derartige Personen. Auch ein Stasispitzel tat mir nie etwas Persönliches an. Dennoch verachte und verabscheue ich solche Gestalten, weil ich in einem freien Land, dem Westen, geboren wurde und derartige Spitzeleien für das Widerlichste halte , was man sich vorstellen will. Wer im Osten geboren wurde, hält das wohl für normal.

    „2. Sie hat auch niemand mandatiert, dem Frau Kahane jemals persönlich ein Leides getan hat.“

    Ist zwar ein wenig unverständlich formuliert, aber dafür hat sie Leute bespitzelt und verraten die ihr vertraut haben. Mir wird Kotzübel bei so einem Gedanken.

    3. Die dahinterstehende Stiftung, von der unstreitig sehr befremdliche Impulse ausgehen, auf diese Frau zu reduzieren, ist jedenfallsdaneben.“

    Als deren Wortführerin wird sie sich das Gefallen lassen müssen.

    „Wessen Arbeit tut Frau Kahane?“

    Ja, wessen Arbeit tat die Gestapo? Nun sind alle Gestapoleute freigesprochen durch solche Argumente?
    Verantwortungen gibt es keine mehr, alles wird reduziert auf den Befehlsgeber. Sorry, diese Zeiten sind vorbei.

    Und wer sich freiwillig zu so einer Spitzelei erklärt, der muss einen bestimmten denunziatorischen Charakter haben, auf keinem Fall Menschenliebe und Freiheit.

    Kollegen wie Rainer Kunze, Biermann , Jurek Vecker, Wolf Deinert, Thomas Brasch, Adolf Endler, Juergen Fuchs, Erich Loest, aber auch Westdeutsche Autoren wie B.Engelmann, Hannes Schwenger, Erika Runge, begrüßten selbstverständlich die notwendige Stasiarbeit und wer, wie Vera Lengsfeld vom eigenen Ehemann als Stasischwein jahrelang bespitzelt und verraten wurde, wird für ihre Argumente allergrößte Sympathie empfinden.

    „…schicken Sie denjenigen, die ebenfalls wie Annetta Kahane in Ostberlin geboren wurden, die Leicht- und Bösgläubigen auf den Hals, die dann daraus irgendwelche kranken Schlüsse ziehen…“

    Sie reduzieren diese, sagen wir mal „Dame“ auf den Geburtsort und nicht auf ihre Identität als (ehemalige) Stasispitzel. Die Geburt ist Sekundensache. Spitzel aber dauert viele Jahre. Was wiegt schwerer?, wenn man schon so argumentieren will wie sie?

    Den Rest kann Don Alphonso selber sagen, wenn er ihr Mitleid (das sich bei mir in Grenzen hält) kommentieren möchte. Er ist alt genug und braucht niemanden.

    Aber wissen Sie was?

    Ich glaube, sie sind einfach nur neidisch.

    • @Tico
      Sie – und ich nun auch – leben in einem Land, in dem jeder frei ist, nach Herzenslust zu denunzieren und diese Freiheit wird auch genutzt, das bestätigt Ihnen jeder Chef, jeder Nachbar, jedes Schulkind, jeder Facebook-Nutzer … Ich komme aus einem Land, in dem die Denunziation nicht ganz so hoch im Kurs stand, denn sie war eben stasi-assoziiert und wer wollte damit schon etwas zu tun haben? Das ist der Unterschied zwischen uns beiden.

  71. dankbar
    In diesem blog gibt es Kommentare, die erstaunlich interessant sind. Ein gut gestimmtes hin- und her. Vielen Dank dafür. Ich meine das ganz ehrlich.

    Der ursprüngliche Artikel ist auslösend, ja sicher. Und dann, das ist das wirklich erfrischend andere, dann geben sich Leser und Kommentarleser und der Autor Mühe, die Relation trotz der möglichen Ausuferungen im Blick zu behalten. Das ist unterhaltsam, lehrreich und vorbildlich. Bitte weitersagen.
    Danke
    max starnberg

    • ja, bin mal gespannt...
      …wie lange es noch dauert, bis teile dieses blogs ins fadenkreuz des netz-gesinnungs-tüvs fallen werden…
      …bis dahin geniesse ich blog und vielfältiges kommentariat, das bei aller ausgewogenen kakophonie etwas von wellensittichschwarmintelligenz hat… das meine ich liebevoll, ehrlich. der melopsittacus ondulatus ist ein intelligenter, sprachgegabter vogel mit eigener persönlichkeit.

    • Bin ich schon, Altmaier hat sich persönlich über mich beschwert.

    • Tatsächlich!
      Da müssen die Nerven aber blank liegen.

    • Herzlichen Glückwunsch!
      Altmaier soll soll ja mehr grün als schwarz sein, las ich in den „Getriebenen“, das ich gekauft und 2x verliehen habe.

      @Nafritete, wir hatten einen blauen Kiki,der konnte Kanalisation sagen, danach kam dann: Kiki is Professor, jaaa.Teile des River Quai Marsches pfiff er auch.Bekam dadurch Kehlkopfprobleme und wurde nicht alt.

  72. Radmutterlöser und Röntgenstrahlenmörder
    Nachtrag, wenns denn erlaubt ist:
    Was ich vergaß:

    Sascha Anderson bespitzelte seien Literaturkollegen sogar noch aus dem Westen! Ich kenne und erlebte ihn und habe mit so einer Kreatur Hand in Hand im Verlag gearbeitet. .
    Völlig unschuldig der Mensch.

    Jürgen Fuchs, ein nobler Mensch, starb durch vermehrte Röntgenstrahlen durch die Stasi, denen er ausgesetzt wurde, an Leukämie mit gerade 49 Jahren und hinterließ Frau und 2 Kinder.

    Sagen Sie das ihrer Stasispitzelin, die man doch bitte nicht nur auf ihre teils mörderische Tätigkeit reduzieren sollte.

    Wolf Deinert hat die brave Stasi im Westen (!) lediglich die Radmuttern gelöst, damit er sich beim Fahren das Genickt bricht.

    Pannach und Kunert saßen nur um Knast.

    Pannach schrieb über die erhebenden Erfahrungen des Stasiknastes:

    „(…)

    Doch wie ein düstrer Schleier
    ziehts die Erinnerung in mir vor

    das Bettgestell
    in winzger Zelle eingemauert
    die durchgehangne Feder die mich trug
    die Tür die man zu oft verriegelt
    der Wärter
    der den Nachbarn schlug

    und dann
    wenn irgendwann mein Leben
    so zaghaft heiter mir erscheint
    da kanns geschehn daß ich zur Seite gehe
    und etwas in mir leise weint

    dann fall ich wieder über Kerkerjahre
    und über Eisenstäbe, Rost und Dreck
    die Sonne will mir dann so kalt erscheinen
    wenns die Erinnrung in mir weckt“

    Alles wehleidige Gestalten, die eine anständige Stasimitarbeiterin nicht zu würdigen wissen.

    Ich habe sie alle gekannt, von Thomas Brasch zu Penk, von Elke Erb bis zu dem Blender Biermann und dem honorigen Erich Loest.

    Also faseln sie nicht weiter von der harmlosen Stasi, die man nicht als Verbrecher bezeichnen und auf ihren Verraeterjob reduzieren darf, sonst könnten Hirnarme Westler falsches glauben.

    „Schade, dass wir uns kein Haustürwiderrufsgesetz in den Vertrag geschrieben haben.“

    Stimmt!
    Das hätte uns im Westen viele Bananen und viel viel Geld erspart und eine Merkel und einen Gauck, sowieso.

    Wissen Sie was‘
    Gehen Sie doch nach drüben zu ihren Genossen und bemitleiden Sie sich ein wenig. Und denken Sie an die toten und noch lebenden Opfer der Stasispitzeleien.

    Mir kommt ehrlich die Galle hoch das zu lesen, gerade weil ich sie alle kannte, mit Juergen Fuchs befreundet war wie mit Wolf Deinert und Elke Erb, diese Verharmlosen und Relativieren.

    • Jemand wie Kahane sollte einfach keine Rolle mehr spielen dürfen.

    • Titel eingeben
      Tico sagt:
      13. April 2017 um 21:46 Uhr

      Mir kommen die Traenen
      @unwichtig sagt:
      „noch unwichtiger, PS:“
      1. Die Frau tut Ihnen persönlich überhaupt nichts und das hat sie auch nie.“

      Auch Hitler oder Stalin hat mir persönlich nie etwas angetan. Dennoch verabscheue und verachte ich derartige Personen. Auch ein Stasispitzel tat mir nie etwas Persönliches an. Dennoch verachte und verabscheue ich solche Gestalten,….

      Nur mal kurz reingekrätscht….
      …mir hatten sie mal angedroht , dass ich die Transitwege nicht mehr benutzen darf.
      Meine Antwort darauf an den Grenzer:
      Können sie machen, ich komme raus aus West Berlin, sie nicht aus der DDR.
      Auch wurden wir immer auf eine Extraspur geleitet, groß untersucht haben sie den J43 nicht, aber und das habe ich erst später erfahren, auf dieser Spur das Auto inkl. uns durchleuchtet.

      Gibt schon “ nette“ Regime.

    • @D.A.
      „Jemand wie Kahane sollte einfach keine Rolle mehr spielen dürfen.“

      Wenn es tatsächlich um Annetta Kahane als Person ginge, würden Sie sie ja nicht immer als Stasi beschimpfen, sondern sich auf ihre aktuellen Aktivitäten konzentrieren, da gäbs ja genug zu kritisieren. Aber Sie möchten den Eindruck erzeugen – und den erzeugen Sie auch erfolgreich – das ein bestimmtes moralisch unanständiges Verhalten (denunzieren) zwangsweise an ein bestimmtes Merkmal gekoppelt sei, nämlich die Tätigkeit für die Stasi. Und – praktischer Weise ist dieses Merkmal untrennbar mit einer bestimmten Herkunft gekoppelt … und schon hält man hat den moralischen Freibrief in der Hand, Menschen mit dieser Herkunft unter Vorbehalt zu stellen, auszuspionieren, ihnen irgendwas anzudichten. Deshalb abstrahiert man nicht und sagt: Denunzianten! Sondern lieber: Stasi … denn über den Verdacht ist man selber eben erhaben. Qua Geburt.

    • @ unwichtig
      „abstrahieren“ ?!?

      Da ist Ihnen wohl ein Tippfehler unterlaufen.
      Sie meinen doch sicher „Deshalb kahanisiert man nicht …“

    • @Tico
      Ihr Text hat gar nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. Ich fordere keine Amnestie für Straftaten, ich stelle nur fest, dass es sie wohl gegeben haben muss – und zwar nicht im Interesse der DDR-Bevölkerung, soviel kann ich Ihnen versprechen.

      Sie verstecken sich hinter prominenten Namen, die Sie wie eine Monstranz vor sich her tragen. Das ist einigermaßen unappetitlich, wieso reden Sie denn nicht für sich? Haben Sie nichts Anständiges zu sagen?

      Der Hang zum Denunzieren ist Volkssport, seit 1989 überall, weil das eben im Schlepptau von Konkurrenz kommt. Schon Hans Fallada hat das in „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ für die Konkurrenzsituation in der Weimarer Republik beschrieben … Der Protagonist wurde von missgünstigen Kollegen aus seiner Stellung vertrieben. Die waren nämlich, wie sich herausstellte, neidisch darauf, dass er mehr verkaufte als sie und hatten im übrigen Angst, dass sie entlassen werden, wenn er weiter so die Norm versaut. Deshalb gingen sie bei und schrieben judenfeindliche Parolen an die Klosettüren und meldeten schließlich dem Warenhausbesitzer Mandel, dass unser unglückseliger Protagonist ein gemeiner Judenfeind sei.

      Genau so, wie Sie an die Klosettüren „Stasi“ schreiben …

      Dass Sie sich mit prominenten Opfernamen schmücken, kann darüber nicht hinwegtäuschen. Sie inszenieren sich ja bloß auf deren Kosten.
      Aber falls es Sie tröstet: Links haben wir ja dasselbe Spektakel; da beglückwünscht man sich zu seiner Weltoffenheit, weil man der türkischen Putzfrau gestattet, beim Reinigen des Klosetts ihr traditionelles Kopftuch zu tragen.

      All das ändert nichts daran, dass man ein schlechter Mensch ist und besser vor der eigenen Türe kehren würde, als ständig über den Gartenzaun zu spionieren und über die Nachbarn zu tratschen.

    • Bitte, jetzt mal verbale Abrüstung.

    • Das mit den Röntgenstrahlen...
      …ist für mich mit der größte Skandal, der m. E. still ruhen soll…und wehe es kratzt jemand dran, den man ernst nehmen könnte, der bekommt es noch heute im mittigsten Berlin Mitte…mit der 1/76 (oder so ähnlich zu tun)…Wer glaubt, die dafür Verantwortlichen hätten keinen Einfluss mehr, ist naiv. Aber es wird auch subtil geschickt vorgegangen – es ist fast nicht zu erkennen…eigentlich nur, wenn man direkt selbst betroffen ist…

    • Tico, danke für den "Blender Biermann"
      ich kann den Mann nicht ab, was für ein selbstgerechtes Ekelpaket.

    • @Renate Simon
      Irgendwoher kenne ich auch den Spruch

      „Wer A(rschloch) sagt, muss auch B(iermann) sagen.“

      Leider ist mir die Quelle momentan entfallen.

    • Krächzit, ich konnte gerade Peter Rühmkorff
      als Quelle ausmachen
      P.R. Deutschland, ein Lügenmärchen

      Es gab sone und sone Dissidenten, Havemann, Biermann und Bahrow (wenn der auch in Bautzen eingesessen hat, trotzdem noch Privilegien hatte und bei den Grünen dann groß rauskam [Kretschmann ist ja noch irgendwie Anhänger]) und einige andere. Die wenig Privilegierten landeten in Schönhausen oder auch in Bautzen, aufgebaut war das Dissidententum vom KGB. Nachzulesen bei Rohbohms Merkels Maske aus der JF-Edition, sehr interessant.

    • @Renate Simon
      Danke für den Tipp.

    • Biermann
      das schlimmste an Biermann war seine Musik. Hätte er nicht im Kalten Krieg als Dissident “ rübergemacht“, wäre er als Straßenmusiker in der Fußgängerzone untergegangen.

  73. FAZ
    In der heutigen Ausgabe der FAZ begeistert sich ein hoher US- Amerikanischer ehemaliger Richter bei der UNO oder dem IGH oder sonstwo über die großartige humanitäre Haltung von Kanzlerin Merkel, dem europäischen Leuchtturm der Tugend, Obama wird am Kirchentag in Deutschland ähnlich predigen und ihr jetziger BPR Steinmaier hat schon als Außenminister verkündet, dass er nur mehr Menschenrechtspolitik betreiben wird und Realpolitik ganz pfui ist. Sie sind die Guten, begreifen sie das. Leider ist die Welt oft schlecht, nasty würde der Donald sagen.

    • @ Alex Schwarcz, 13. 4. 23.00 "FAZ" - Thomas Buergenthals Merkel-Lob ist ein US-Ausreißer
      Der Punkt ist – man kann dem Mann kaum böse sein, seine Geschichte ist einfach herzergreifend – als Kind in Auschwitz, Todesmärsche überlebt – 52 in die USA emigriert und dort studiert und Karriere gemacht als Jurist – – ich beuge mein Haupt.

      Dann aber doch ein paar Widersprüche: Er schimpft auf Trump – soso: Dabei war er doch selbst Richter am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag – und auf wen in den USA hat der denn da geschimpft, weil die – wie Russland – nach wie vor ein Welt-Sonderrecht für sich in Anspruch nehmen – etwa auf Obama, oder Bush oder Clinton – oh nein! Auf die schimpft er auch heute nicht. Es muss halt Trump sein.

      Noch was am Rande: Buergenthal spricht in seinem in der FAZ vom 13. April dokumentierten Gastvortrag bei der Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht von der „Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht“ und als weiter vom „Völkerrecht“ fort und fort – er ignoriert also in seinem Vortrag, dass es nun heißen muss: Deutsche Gesellschaft für Internationales Recht – die Deutsche Gesellschaft für Völkerrecht hat sich nämlich umbenannt!

      Es ist auch das eine Kleinigkeit – und man könnte darüber hinwegsehen. Wie man sowieso darüber hinwegsehen könnte, dass es in München und Berlin und Frankfurt usw. nun nicht mehr Museum für Völkerkunde (o. s. ä.) heißt, sondern halt jetzt: Anthropologische Sammlungen usw.

      Aber irgendwas hat den alten Mann scheints davon abgehalten, diese Umbenunnung mitzumachen – und auch dafür möchte ich ihn gleich an mein Herz drücken.

      Ansonsten ist es immer dasselbe: Es gibt sozusagen einen natürlichen Expansionismus der westlichen Funktionseliten: Da verschwinden dann die Völker, und an deren Stelle tritt eben hie Der Mensch an sich (=Anthropologie) und da das Internationale Recht statt des Völkerrechts.

      Der Punkt, wo dieser Expansionismus nicht mehr stimmt, ist haargenau da, wo die Steuerungsfunktionen der Nationalstaaten von diesen Eliten ersatzlos preisgegeben werden.

      Einfaches Beispiel: Die Auflösung der Grenzkontrollen in der EU führt zu erheblichen Mobilitätsgewinnen (=Internationalismus), aber auch zum erheblichen Anstieg von Wohnungseinbrüchen. Die Mobilitätsgewinne werden von den Internationalisten bejubelt, die abnehmende Sicherheit muss vom Bürger privat abgefedert werden.

      Auch dass Buergenthal offenbar nicht begreift, dass die ganz große Mehrheit der Flüchtlinge gar keine sind, sondern Migranten – geschenkt. Er sollte halt mehr auf den Dalai Lama hören. – Und auf den neuen Flüchtlingsberater der Bundesregierung, Paul Collier. Die sehen das beide haarscharf – Gott sei dank!

    • @ Thema verbale Abrüstung
      an alle Verharmloser, Parteigänger und Biermann-Blender,

      schauen Sie sich den Film „das Leben der Anderen“ noch mal an.

      Da können Sie sehen, wie es wohl gewesen sein muß, in einer Diktatur zu leben.

      Was den nahtlosen Übergang von Ex-IMs in die bundesrepublikanische Wirklichkeit betrifft, hat das in D doch eine lange Tradition.

      Adenauer sagte bereits bei der Eröffnung des ersten Deutschen Bundestages 1949, „nun muß et aber mal jut sein mit der Naziverfolgung.“

      Erste Amtshandlung war dann auch ein Amnestiegesetz. Sage niemand, Geschichte wiederhole sich nicht.

      Schöne Feiertage

  74. The heart was made to be broken.
    BTW:

    Typisches Nerd Treffen hier: Man diskutiert jahrelang über alle Details der Problematik, aber wenn es um konkrete Handlungen geht: Schweigen.

    Weil die Realität nur grobe, dumme, brutale und risikoreiche Entscheidungen ermöglicht. Und das will der Nerd nicht. Er möchte doch lieber im Salon sitzen und sich in der unendlichen Komplexität einer virtuellen Welt verlieren, anstatt hinabzusteigen in die einfache Welt der Handlungen.

    Paradox wird es dann, wenn man genau das der Kanzlerin vorwirft.

    Auch Nerds sind gezwungener Maßen ignorant, wenn es um ihren eigenen blinden Fleck geht.

    Egal…einfach weitermachen. In Eurer (noch) heilen Welt voller Silberkannen…

    (P.S.: Bitte nicht fragen, warum Euch keiner zuhört…da draußen in der Realität!)

    • Handlungen, und wenn dann richtig?
      WER steckt denn als Erstes seine Rübe raus und hält sie hin? Das ist DER entscheidende Punkt und die alles entscheidende Frage! Nix sonst.

    • Dear Goodnight , ich habe noch nirgends gelesen, dass Sie mit der Waffe
      .
      .
      . in der Hand für Ordnung gesorgt haben.

      Lückenpresse, oder sind Sie genau derselbe Plauscher, den Sie hier anprangern ?

      Was, konkret, muß nach Ihrer Meinung getan werden ?

      Was muß der einzelne tun, außer wählen ?

    • get real
      Was zu tun ist?

      Welche Mittel gibt einem die Demokratie in die Hand?

      Wählen.

      Wird das genutzt?

      Nein.

      Warum nicht?

      Weil die Deutschen die Demokratie nie gelernt haben. Die Deutschen wollen immer noch den Kaiser bzw. Fürsten. Sie denken immer nur in absolut. Entweder ein Heiland oder „Waffe in die Hand“.

      Jesus.

      Demokratie bedeutet nicht, dass da der perfekte Politiker erscheint. Demokratie bedeutet, dass der Wähler die Parteien nutzt um die Politiker zu lenken, d.h. die AFD um die CDU wieder nach rechts zu treiben.

      Ist das so schwer zu verstehen?

      Ist das hier die FAZ? Sind hier die klugen Köpfe Deutschland? Grundlegende Dinge der Politik nicht kapiert…

      Egal, bitte weiterhin nach der „perfekten“Partei, dem „perfekten“ Politiker suchen und hoffen und jammern, dass die AFD gar nicht perfekt ist und wir jetzt 3000000 Jahre auf die perfekte Alternative warten müssen.

    • Naja, wählen werde ich, und gültig und nicht die Pampe.
      .
      .
      .

      Das habe ich aber schon mehrfach geschrieben.

      Das, neben meinem Geschreibsel, wird mein Beitrag sein, und wenn wirklich als Ergebnis eine treibfähige Opposition im Wackel-Dackel-Tag entsteht, ist das schon was.

    • auf youtube
      bin ich über eine AfD-Veranstaltung in Wolfratshausen gestolpert.
      Ist schon grotesk ungelenk.

      Aber eine Rednerin, ich glaube aus Niederbayern, hat es auf den Punkt gebracht: „Ich bin hier, um Gesicht zu zeigen.“

      Otto Moser hat schon recht, wenn er mehr Mut anmahnt.
      Es würde damit anfangen, dass man nicht verstohlen an einem Afd-Stand vorbeihuscht, sondern sich hinstellt, Gesicht zeigt.

      Selbst wenn die AfD nicht die Partei der Wahl ist.

      Die Sendlinger Bauernschlacht werden wir wohl nicht nachspielen.

    • Nahuatl, es ist Goodnight, der mehr Mut anmahnt,
      .
      .
      ich sage nur, dass ich seiner Empfehlung, was anderes zu wählen, wieder nachkommen werde.

      Ehre, wem Ehre gebührt .

    • "...aber wenn es um konkrete Handlungen geht: Schweigen."
      Genau. Dieses kleine, aber feine kulturelle Detail in unserer dummen kleinen Kolonie nennt sich „WAHLGEHEIMNIS“.

      Bitte verkomplettieren Sie Ihr lückenhaftes Regelwerk JETZT.

      Und als Dessert zu Ihrem Österlichen Wahlkampf-Menue „Todesmutiger Widerständler an Afd-Waffe“ empfehlen wir nach hiesiger Art des Hauses:

      „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt. Und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ [tm Horst Seehofer]

      Nicht, daß mir da später Tränen kommen.

    • Listen, I'm a politician which means I'm a cheater and a liar....
      Politiker haben keine Angst vor Revolten oder Aufstände. Denn das übernimmt die Polizei.
      Politiker haben auch keine Angst vor Dons Blogbeiträgen. Das können die in jede Talkshow locker weglächeln.
      Politiker haben nur vor einem Angst: Verlust des Mandats, d.h. der Macht und der Position und der Staatsrente.

      Mit nichts kann man sie mehr erschrecken als mit 30-50% Stimmen für eine bzw. die Alternative.

    • Sie haben ja recht, Goodnight.
      Es ist wirklich die einzige Waffe, die wir haben.Bei der EU-Wahl habe ich mich für die Tierschutzpartei entschieden mit 600000 anderen.Es gibt zwar nur 1 Abgeordneten in Brüssel, der nicht viel bewegen wird;aber ein Anfang. Er kann die Organisation immerhin aus erster Hand informieren.Es nützt nämlich nichts, wenn ich so gut wie kein Fleisch mehr esse, weil für den Export erzeugt wird.Das verseuchte Grundwasser bleibt hier.

      Von anderen Quälereien für die Tiere nicht zu reden.Eine Schande für eine angeblich humanistische Gesellschaft.

    • @OM (Otto Moser)
      Sie schmücken sich nicht mit fremden Federn, löblich. Muss ich sie an goodnight weiterreichen. ( auch wenn der wahrscheinlich drauf verzichten kann.

      Es ist wirklich grausam, welches Gschwerl die Geschicke Deutschland lenkt.

    • Politicians, ugly buildings, and whores all get respectable if they last long enough.
      @K. Beljau

      Wahlgeheimnis? Natürlich.

      Falls sie einmal in ihrem Leben Kontakt zu realen Politikern gehabt haben meinen sollten, dann könnten Sie eventuell möglicherweise wissen, dass Politiker ihr Handeln immer und ausschließlich an Wahl-, Meinung-, Trend- umfragen ausrichten.
      Nichts ist wichtiger in dieser modernen Demokratie als die offen zur Schau gestellte Wahlentscheidung. Das ist nämlich der Zweck dieser Wahlumfragen, dieses sog. Wahlgeheimnis de facto auszuhebeln. So dass die Politiker früh genug wissen, wie sie sich zu verhalten haben.

      Das endgültige Wahlergebnis ist dann, am Ende, völlig unwichtig. Das ist der Witz.

    • Immer wieder erstaunlich....
      Man wählt sich seit 30 Jahren nichts als Prototypen der Inkompetenz und dann fällt euch trotzdem nichts anderes nochmal „Wählen Gehen!“ ein?
      Dabei ist es doch so banal und einfach zu verstehen…

      https://www.youtube.com/watch?v=xIraCchPDhk

    • @Moser u. a.
      Genau darum geht es doch. Beim Bekanntenkreis einfach sich mal zu was bekennen, und sei es die Wahl der Alternative.
      Klar ist doch, dass da niemals alles passen kann und passen wird, Komprommisse müssen gemacht werden.
      Und es geht auch nicht darum, dass diese Partei von Grundauf alles neu und besser machen kann, es geht darum, gravierende Fehlentwicklungen aufzuhalten.
      Und wer meint, er weiss oder kann das alles viel besser, kann sich ja auch selbst mal einbringen statt nur zu schreiben und zu kritisieren, da gehört nicht viel Mut dazu.
      „Gesicht zeigen“ ist oben angemahnt worden. Zu Recht.
      Das hat nämlich wirklich was mit Mut zu tun…

  75. straight
    Don, mal im Ernst:

    Wie lange kann man über den Zerfall des Rechtsstaat „plaudern“ ohne sich mitschuldig zu machen? Demokratie bedeutet nicht, dass die Regierung der Staat ist, sondern dass das Volk die Regierung kontrolliert. Wenn aber keiner dieser Aufgabe erledigen will, weil zu schmutzig, dann sollte man wenigstens aufhören zu jammern.

    • Das ist nun mal die Waffe, die ich habe. Als ich angefangen habe, haben gewisse Leuteb versucht, mich fertig zu machen, und inzwischen gibt es einen Wandel. Da muss man eben weiter machen. Anders geht es nicht.

    • Stanley, see this? This is this. This ain't something else. This is this.
      Danke für die Antwort.
      Ihre Leistung hier ist herausragend, insbesondere im Gegensatz zu dem Rest der „Journalisten“. Nur leider sollten wir alle langsam gemerkt haben, dass Politiker ihre Handlungen nicht durch Intelligenz leiten lassen. Politiker sind ausschließlich an Macht orientiert. Frau Merkel wird weiterhin dieses Land regieren, solange wir es zulassen. Unabhängig davon, dass sie unendliche Gewalt und Kriminalität in dieses Land gebracht hat und bisher nicht in der Lage ist, dieses zu korrigieren. Vielmehr wird uns verkündet, dass wir damit „wohl eine Zeit lang leben müssen“.

      Das einzige was Politiker fürchten, das ist Machtverlust. D.h. man kann sie nur steuern, indem man androht Alternativen zu wählen. Das sind die Regeln. Alles andere wie z.B. intelligenten Beiträge, ist nur Rauschen.

      Das kann man bedauern…und weiter auf ein Wunder hoffen, oder man lernt, innerhalb dieser Regeln zu operieren.

    • Aufzustehen ist mir gerade nicht zu schmutzig -
      es ist mir zu gefährlich.
      Zusätzlich zu den neu hierher gekommenen muss ich mich dann, im richtigen Leben, auch noch von Freunden und Bekannten wüst und böse anrempeln lassen.
      Und alleine kann ich das einfach nicht.

    • These days, better to appear guilty than impotent.
      @Trojaner

      Die anderen haben auch nur Angst, die sind so linientreu, dass sie sogar Angst haben, abweichend zu denken. Sie hingegen sind da schon mal einen Schritt weiter, weil mutiger.
      Whatever, im Kern bestimmt der Instinkt jeden und der Instinkt ist auf unserer Seite. Im Kern traut keiner der Grenzöffnung. Das muss man verstehen. Die in Berlin wissen dass und deshalb haben die soviel Angst vor diesem Instinkt, deshalb wird jetzt überall die Meinung kontrolliert. Da ist keine Souveränität, da ist eine riesige Abwehrschlacht gegen die Dons dieser Welt im Gange. Weil die wissen, wie gefährlich das alles ist, wie dünn das Eis auf dem sie stehen.

    • Goodnight....
      … ihre äusserst phantasievolle Intrepretierung der Realität ist erstaunlich.

      „Demokratie bedeutet nicht, dass die Regierung der Staat ist, sondern dass das Volk die Regierung kontrolliert.“

      Ach… und das glauben sie wirklich? Ich dachte bisher immer, dass die „Eliten“ ihnen ein paar von den Eliten selber gebilligte Namen aus diversen Einheitsparteien auf einem Zettel anbieten, auf dem sie ein Kreuzchen machen dürfen, und sich dann für ganz, ganz tolle Staatsbürger halten können.
      Ach? So haben sie das noch nie gesehen?
      Das was man ihnen da verkauft, hat NICHTS mit Demokratie zu tun, soll es auch ganz bestimmt nicht!

      „Politiker sind ausschließlich an Macht orientiert.“

      Nur die ganz Blöden, die, die noch ihre Kindheit kompensieren. Die anderen haben verstanden wie das System nun mal funktioniert und beschränken sich darauf ihre zwei Legislaturperioden abzusitzen, die eine volle Pension mit sich bringen.

      „D.h. man kann sie nur steuern, indem man androht Alternativen zu wählen. “

      Alternativen??? Wo sehen sie denn eine Alternative? Die AfD ist nur ein weiterer neo-liberaler Sauhaufen, bei dem manche ihr Maul aufreissen und so tun, als könne man an der Flüchtlings situation irgendwas ändern. Der Zug ist abgefahren, (danken sie es Merkel… Lassen sie mich raten, die haben sie gewählt, gell?) diese Leuse sind da, werden da bleiben und andere mehr werden kommen. Auch wenn Gaucks Islam mal nicht zu DE gehörte, jetzt tut er es!
      Ihr habt einfach enorme Probleme mit der Realität! Und als Mittel dann… Wählen! Echt witzig….

    • Fat, drunk and stupid is no way to go through life, son.
      @TDV

      Jesus,

      Keiner wird erfolgreicher Politiker, weil er das Geld braucht. Da gibt es einfachere Wege als die Ochsentour von Haustür zum Schützenfest zum Parteitag. Politiker wollen Macht. Die, die es aus Verzweiflung betreiben, die scheitern recht schnell (wie gerade die aktuelle AFD Chefin)

      Bezüglich AFD sollten Sie bitte ihre deutsche Romantik abstellen und lernen, professionell zu operieren. Parteien und Politiker sind keine Romanzen, sondern Institutionen, die es zu nutzen gilt. In den USA gibt es keine Parteien, da hat man die eine Einheitspartei in Konservative und Liberale gespalten damit der Wähler die Einheit immer auf Linie halten kann, d.h. er entweder Demokraten oder Republikaner wählt und somit erzkonservative und radikalliberale Prozesse frühzeitig eindämmt. Funktioniert wunderbar.
      (was bemerkenswert ist, wenn man die Ausdehnung der USA und die Heterogenität berücksichtigt)

      Wir hingegen in Deutschland träumen immer noch vom Kaiserreich (wir erinnern uns an den Aufstieg des ehemaligen Verteidigungsminister mit Titel aber ohne Arbeit). Wir laufen wie kleine Kinder aufgeschreckt durch den Garten, wenn einer laut „radikal“ ruft. Die AFD ist nicht besser oder schlechter als der Rest. Sie ist legal und daher keinesfalls radikal. Man muss sie nur nutzen um die anderen zu lenken.

      Egal, Demokratie ist für Deutsche wohl ne Nummer zu abstrakt. Also bitte weitermachen mit dem romantischen Bildern vom bösen Ami und den bösen Politikern und den bösen Bankern und dem bösen Kapitalismus etc.

  76. *röchel. hust*
    Die Stützen gehen den Weg von XYEinzelfall.
    Keine Informationen mehr, weil – darüber keine Information.
    Schade.
    Goodnight and goodbye. Sie werden der FAZ bestimmt noch lange erhalten bleiben. *hust*

    • Ich werde hier sicher keine Informationen verbreiten, die andere als vertraulich einstufen.

    • Antwort an DA
      Ja, sicherlich und Gottseidank hoffentlich auch nicht in Zukunft.
      Das war eine an Sie gerichtete Feststellung und keine Aufforderung möglicherweise vorhandenes Wissen über XY preiszugeben.
      Ich stelle nur fest das Sie seit Josefi und den damals getätigten Äusserungen auf Twitter Ihre publikativen Reisszähne, subjektiv betrachtet, verlorenen haben und den Weg der kritischen Betrachtung, die Sie seit circa 3 Jahren enorm auszeichnet, verlassen haben.
      Und das macht mich, als unbedarften, unwissenden Leser, wütend. Sry no offense meant.

    • Ich kann nichts für meine aussenwahrnehmung, aber das hier ist nun mal ein Blog über die besseren Kreise, und da gibt es viele Themen. Das hier hat mich nur nebenbei berührt. Sie können sich aber sicher sein, dass so ein Text sicher nie in der Zeit erschienen wäre.

    • Titel eingeben
      ich berichtige mich: no *personal* offense meant

  77. p.s
    und ja, die kommentare werden es schon ric….dies, das und so. :(

  78. darfs noch was zu KAHANE sein ?
    @Tico

    noch ein kommentar zu KAHANE und STASI

    vergessen wir doch nicht Lutz Eigendorf, 7. März 1983, Braunschweig

    wer sich einer mörderbande anschliesst, sollte auch so behandelt werden ! aber wir zahlen denen noch die rente oder bringen sie in ämter !!!!!!!!!

    • Money Quote aus Wikipedia:

      „Der zu DDR-Zeiten beim Neuen Deutschland als Sportjournalist und als IM für das MfS arbeitende Klaus Huhn widerspricht allen Mordtheorien – insbesondere der von Heribert Schwan – in einem 2011 erschienenen Buch und bezeichnet sie als Propaganda.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Eigendorf#Vermutete_Rolle_des_MfS_bei_dem_Unfall

    • ach, django,
      das hat schon einmal funktioniert, das mit der Rente im Gegenzug fürs artig sein.
      .
      Der weiland Bundeskanzler Dr. Kohl hat seine (seinerzeit unauffindbare) Dissertation zum Thema Parteien nach 1945*) vorgelegt. Der wusste dann auch 1998, wie und wohin der Hase hoppelte (fein, das passt ja auch noch zu den Feiertagen)
      —-
      Helmut Kohl: Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedererstehen der Parteien nach 1945, Heidelberg, Phil. F., Diss. v. 1. Aug. 1958. Näheres bei PlagiPedi Wiki …

  79. Und nun?
    Ich schätze Dons Blogs und die Beiträge der Foristen immer mehr. Man erhält – natürlich ohne immer zuzustimmen – zahlreiche Anregungen – Ihnen allen vielen Dank. Unbefriedigt lassen mich allerdings die praktischen Konsequenzen. Manchmal schleicht sich das Gefühl ein, daß es ganz wesentlich darum geht, klageweiberartig die Mißstände aufzuzeigen, aber die Bereitschaft fehlt, etwas zu ändern. Ganz konkret: Welche Partei würden/werden Sie wählen? Am Schluß wird, so fürchte ich, für eine Fortsetzung der Groko eine Zweidrittel-Mehrheit herauskommen. Wem die AFD nicht paßt, möge eine bessere Partei gründen. Falls Don dabei ist, geht meine Stimme an ihn. (Vielleicht würde ich sogar für ihn stimmen, wenn er nur Geßler-artig seinen Hut ins Rennen schickte…).

    • Ich weiss nur, was ich ganz sicher nicht wähle. Vermutlich lande ich bei Die Partei oder den Piraten (laut Wahlomat bin ich eh bei denen daheim). Aber darum geht es nicht., Es geht darum zu zeigen, dass es eine Dikrepanz zwischen den „Umfragen“ und der Realität gibt. Vor anderthalb Jahren musste man angst haben, wenn man solche Texte schrieb. Heute bin ich in der Position des Jägers. Es gibt also durchaus einen Wandel.

    • Wahlomat
      Wer fragt, der führt. Durch die Auswahl der Themen können sie die Ergebnisse der Teilnehmer ebenso beeinflussen wie durch die Form der Fragestellung. Wahlomat ist Wählervera… auf höheren Niveau. Geht bei Bildungsdeutschen hervorragend.

    • Horrido
      „…. Heute bin ich in der Position des Jägers. …“

      Ja dann: Waidmann’s Heil!

  80. Die Wiederkehr des „hässlichen Deutschen“
    Sorry, hatte ich im falschen Thread gepostet:

    Wenn ich hier lese, was alles für dummes und reaktionäres Zeug über die 68-er geschrieben wird, könnte ich glatt zu einem Anti-Deutschen werden.

    Da ist offensichtlich nichts an historischer Kenntnis vorhanden, nur papageienhaftes Nachgequatsche, was die Medien vorgeben.

    Ich bin kein Anti-Deutscher, weil meine Erfahrung ist, dass man mit Deutschen gut auskommen und kooperieren kann, aber eben nur als Individuen.

    Mit Deutschland als Gesellschaft, welche von einer bestimmten politischen Kultur gekennzeichnet ist, kann ich mich nicht identifizieren. Weil Deutschland eine Ober- bzw. Führungsschicht besitzt, die eine Zumutung für jeden freiheitlichen, ehrlichen und humanistischen Menschen ist.

    Sofern Deutsche den anti-humanistischen Ungeist ihres reaktionären und sozialdarwinistischen Establishments übernehmen, werden sie zu jenem Sozialcharakter, der aus der Außenperspektive als „hässlicher Deutscher“ oder „ewiger Nazi“ wahrgenommen wird.

    Was Deutschland fehlt, ist Ehrlichkeit.

    Das heutige Deutschland ist in einer psychologischen Verfassung so wie damals Nazi-Deutschland oder die DDR. Die Menschen trauen sich nicht, offen und ehrlich ihre Meinung zu sagen, weil sie dann Nachteile für sich befürchten. In Deutschland herrscht ein unterwürfiger Opportunismus.

    Die AfD ist keine Alternative für Deutschland, weil auch sie von der Grundstruktur und Programmatik reaktionär und sozialdarwinistisch ist. Ein Sammelsurium von reaktionären und neoliberalen Sozialstaatshassern, die früher CDU gewählt haben, weil Merkel eine „Politik für die Mitte“ versprochen hat, was zugleich Erwartungen hinsichtlich eines Sozialstaatsabbaus hervorrief. Und nun sind sie von Merkel enttäuscht, weil diese angeblich „linke“ Politik gemacht habe.

    Das ist die typische Anti-Sozialität des „rechten“ deutschen Kleinbürgertums. Es ist ein reaktionärer kleinbürgerlicher Anarchismus a la Stirner. Der „rechte“ Kleinbürger hasst alles Sozialistische, weil er nichts nach unten abgeben will und die Schutzrechte für die Hilfsbedürftigen und Sozialschwachen und ihn an der Entfaltung seines Sozialdarwinismus hindern.

    • Ich tue mir schwer, bei Merkel eine linke Politik zu erkennen. Die Grenzöffnung war ein grosser Fehler, wie bei einer Politchefin eines VEB zu erwarten, aber der ganze Rest ist eindeutig rechte Politik. Es gibt eine wirkungslose Mietpreisbremse und einen bedeutungslosen Mindestlohn. Aber Milliarden für Banken, m.E. absichtliche Fehler bei Steuern und Zuwendungen für die Wirtschaft, einen EU-geleiteten Krieg gegen Kleinunternehmen, Sprechverbote – ich sehe mich in einem rechten Staat, der Leute reinlässt, die so verantwortungslos und von den jeweiligen Regimes geprägt wie die Kanzlerin sind.

    • Naja, Don, die Sprechverbote sind schon schöne, linke Tradition,
      .
      .
      die hat die Pute aus der DääDääääR mitgebracht.
      Unter Trotzki, Lenin,und erst recht Stalin, gab es den Tod fürs falsche Wort, da war Mussolini noch eher untotalitär-primitiv-diktatorisch, und die
      unselige Hitlerei nur Prügelei auf der Strasse mit Thälmanns Horden.

      MIR ist die Merkel mehr als links genug, wiewohl ich den Bankendrall, das Konzernienliebhaben, udgl. , deutlich sehe und verurteile.

      Die ganze ÄÄUU-Meschpoche ist eine Mischung aus linksautoritärer Gesellschaftspolitik, die den Islam liebhat, und naja, rechter, oder konzernhöriger Wirtschaftspolitik,

      aber jedenfalls nicht das Europa der Menschen, oder wie die Slogans so gehen.

      Das Europa der mittelmäßigen, machtgierigen Opportunisten nach Muster Juncker- Schulz (ja, der vom Zug).

      Links, rechts, rinks, lechts,
      jedenfalls ist die Groko-Politik Mist, und sie bleibt uns erhalten.

      Hauptsache, Deutschland geht richtig kaputt.

    • Hart aber zutreffend
      „Politchefin eines VEB“
      „verantwortungslos und von den jeweiligen Regimes geprägt“

      … ahem ;–)

      Na ja, was z. B. soll an den Chinesen links sein?

      Und was an der SPD?

      Die versprochenen, aber unbezahlbaren Wahlversprechen?
      Die Feigenblattfunktion pseudosozialer Sentimentalität?
      Das „elitäre“, eher funktionärsbeseelte Misstrauen der Demokratie gegenüber?
      Die erstaulichen Karrieren von Luschen und Ignoranten?
      Die bürokratisch, gern über Bande bzw. Brüssel und die dort wirkenden Lobbyistenheerscharen organisierte Selbstversorgung der Parteikader?
      Die mit Vehemenz betriebene Verfolgung und Vernichtung freiberuflicher Existenz?
      Die zunehmend totalitäre Überwachung der Bürger?

      Hat sich mit Links. Unter AM gerinnt alles zur Staffage, Polit-Talmi, Schaubudenzauber. Die Rechnung wird entsprechend ausfallen.

    • @ v. Goslar u Don Alphonso wg. Merkel und AfD und der Frage was ist links und was reaktionär usw.
      Merkel-Deutung ist nicht so einfach. Ich will es mir auch nicht zu einfach machen. Aber klar ist: Die DDR war links, ihrer Geschichte und ihrem Selbstverständnis nach, wie auch Merkels Elternhaus dezidiert links war.

      Nun kommt die Grenzöffnung: Das ist in doppelter Hinsicht ein Merkel-und DDR-Thema: Einmal, weil ein ewiger Schandfleck der linken DDR ihr schreckliches Grenzregime war. Hier schließt Merkel wie ich finde direkt an: Sie öffnet die Grnze für die Flüchtlinge, um nicht als Kanzlerin so eine Grenz-Schande zu erleben, wie sie sie erlebte, solange sie in einer linken Familie in der DDR war: Sie schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe.

      Dann gibt es ein internationalistisches Motiv bei der Grenzöffnung: Alle Menschen werden Brüder! – Auch der Punkt ist ohne Frage links!

      Wie sehr, das fächert – –

      – – Rolf Peter Sieferle in seinem wirklich lesenswerten Büchlein „Das Migrationsproblem“ auf.

      Sieferle wie auch sein Verleger Bockelmann (wie übrigens auch Thilo Sarrazin) haben feine Antennen für die linken (=internationalistischen = universalistischen) Anteile in der Motivation für die Grenzöffnung. (Dieser Punkt lähmt auch bis heute erheblich den Erkenntnisprozess bei den Grünen – und in der „Partei“ – und bei den Rest-Piraten auch).

      Die AfD besteht auch aus so besonnen Leuten wie den ehrenwerten Hayek-Gesellschaft-Mitgliedern und Jongen und Weidel und so weiter. Oder Michael Klonovsky, einem Mann, der derzeit in der eigenen Partei gehörig austeilt, wie es den Anschein hat.

    • Heute hier, morgen dort
      das Problem seit Merkels Regentschaft ist doch, dass sich alle Maßstäbe verbogen haben. Die ganze Politik und große Teile der Gesellschaft sind auf den Kopf gestellt. Ehemalige Grüne finden Merkel klasse, nicht wenige CDUler finden sich bei Wagenknecht wieder, die SPD sympathisiert mehr oder weniger offen mit den Linken und alle machen Politik gegen das Wohl des Volkes. Der Mittelstand wird abkassiert und die Superreichen sowie das Prekariat werden gehätschelt. Einigkeit gibt es nur in der Ablehnung der Afd. Kein Standpunkt, keine Idee, keine Weitsicht, alles beliebig.

      Im Berliner Regierungszentrum findet man im Durchmesser von 1 km von jeder erdenklichen gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Interessengemeinschaft ein Büro, das zwecks Lobbyarbeit unterhalten wird.
      So haben wir eine gut funktionierende Lobbykratie, aber keine Demokratie. Man lese die Bücher von H.H.v.Arnim. Und Merkel macht auch dabei das was sie am bestens kann, nämlich nichts und abwarten, bis sich der nächste vermeintliche Widersacher selbst zerlegt(das ist z.Zt. M.Schulz)..habe es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt, nie nach gestern und morgen gefragt.

    • links
      ist immer totalitär und wenig liberal.

      Je mehr Rechte für den Staat, desto weniger Freiraum für die Bürger.

      Das fängt bei 24/7 Kinderkrippen an, setzt sich über Schulexperimente, bei denen Herausgeforderte mit Überdurchschnittlichen gemeinsam beschult werden, fort. Die altbekannte Wahrheit, dass sich in heterogenen Gruppen das Niveau immer nach unten angleicht, wird beharrlich ignoriert.

      Es ist auch schwierig geworden, außerhalb der Familie seine Meinung offen kundzutun, zu verhuscht stecken die Leute den Kopf in den Sand oder zeigen, wieviel von ihrem ursprünglich gesunden Menschenverstand bereits durch Prantls Propaganda ersetzt wurde.

      Als mein Sohn beim n-ten Moscheebesuch nachfragte, ob eigentlich für Muslime auch Kirchenbesuche Pflicht seien, erntete er ein Schulterzucken.

    • Sie leben in NRW, stimmts?

    • NRW
      Gottseidank nicht. Sie wissen es ja.
      Da würde sich wahrscheinlich ein bisher larviertes Frustrations-Aggressions-Muster Bahn brechen.

      Mich nervt einfach, wie weit der Lehrplan bereits auf „der Islam gehört zu Deutschland“ zugeschnitten wurde. Das braucht ja Vorlauf.
      Moscheebesuch in Erdkunde, Moscheebesuch in Religion, Moscheebesuch in Geschichte. Ist in München so, hier auch.

      Dass Lehrer, meistens links, nicht nur Wissen, sondern auch Meinung vermitteln, ist ärgerlich. Schauen Sie mal in jede beliebige Schule in die Aula, besser den Eingangsbereich: Überall Bildchen oder Sprüche mit dem Tenor:
      An unserer Schule gibt es keinen Rassismus. Bunt ist per se gut, bunt bereichert unser Leben. Die besten Arbeiten werden prämiert.

      Ab und an lese ich über Zustände an Schulen in Berlin oder Ennerweh:
      Mir unbegreiflich, dass es so weit kommen konnte. Selbst als Linker merkt man doch irgendwann, dass man mit Öl kein Feuer löschen kann.

    • Kommen sie an den Tegernsee, die nächste Moschee ist da nicht wirklich nah.

    • Ich halte Merkel durchaus für links
      oder ist der demokratische Sozialismus von Gorbatschow neuerdings rechts anzusiedeln? Dem hängt Merkel an und sonst gar nichts.

    • Krain
      Ihr Name scheint neu?
      Lassen sie mich erklären. Einige der Foristen kommen (derzeit) direkt vom Stammtisch oder vom BILD Lesen.

      Links ist also prinzipiell ALLES, was denen nicht gefällt. Zu einem etwas komplizierteren Weltbild reichts halt nicht.
      Geben sie sich keine also Mühe.

    • Merkels links?
      Tue mich schwer damit, Merkel in links-rechts einzuordnen. Die Flüchtlingspolitik ist konzernfreundlich. Da kommen ungelernte Arbeitkräfte, die vermutlich auf lange Zeit zu subventionierten Löhnen billig zur Verfügung stehen. Das drückt die Preise für untere Lohngruppen, evtl. sogar auf ein Niveau, wo die Industrie einiges eher hier als in China fertigen lässt. Daneben ist das ein gigantische Konjunkturprogramm für staatsnahe Unternehmen, Wohnungsbaugenossenschaften, Gesundheitsindustrie, Sozialverbände, Bildungsuntenehmen etc. Alles Leute, die CDU oder SPD wählen.
      So betrachtet, ist das alles andere als links, eher rechts im Sinne von industrienah, sicher nicht rechts im Sinne von national oder konservativ.
      Dazu passt auch die fehlenden Differenzierung zwischen Kriegflüchtigen, Asylanten und Wirtschaftsflüchlingen.
      Leider ist das ganze nicht überlegt oder zu Ende gedacht und so ähnlich wie im Kasino alles auf die Null zu setzen und erst dann festzustellen, dass man Roulette spielt. Da das Geld ja geliehen ist, ist es der Dame egal, entweder sie gewinnt, oder es verlieren andere.
      Eine solide Einwanderungspolitik würde das gleiche Erreichen, ohne das Horden von Taschendieben und in Heimatländern bereits als problematisch bekannte wasweissichwas einreisen.

      Wobei ich im Übrigen weder der Meinung bin, dass konzernnahe Politik erstrebenswert ist, noch dass Bevölkerungswachstum sein muss.

      Man könnte hier resourcenschonend auch mit weniger Menschen leben und in die bereits hier lebenden und ihre Bildung investieren. Für vorübergehende Beherbergung von Kriegsflüchtlingen und längere Aufenthalte echter Asylanten wären dann wohl auch noch Resourcen da, ohne dass hier ein Bürgerkrieg ausbräche oder Straßenschlachten zwischen Extremisten verschiedener Idiotie.

      In conclusio: die Politik ist weder recht nicht links, sondern Ergebnis zu großer Nähe von Politik und Grosskonzernen und noch dazu handwerklich schlecht gemacht und von falschen Voraussetzungen ausgehend nicht zuende gedacht. Setzen, 6.

    • @Don vom 14.4. um 10:22
      Werter Don,
      hier begeben Sie sich auf die Pfade des TDV. Was rechts und links ist, definierte sich an der Position der Sitzplätze der Parteien im Reichstag. Man folgte damals (sehr grob gesagt) politischen Ausrichtungen: rechts saßen bürgerlich-konservative Parteien (die Nazis hatten dort eigentlich nichts verloren) mit einer bewahrenden Ausrichtung, links waren die revolutionären Parteien mit zerstörender (und neuaufbauender – aber anderen Struktur) Ausrichtung.
      Der Manchester-Kapitalismus unserer Tage paßt in keine der beiden Richtungen.
      Aber zu Merkel (die Frau verkneife ich mir): was an ihrer Politik der letzen 11 Jahre würden Sie unter „bewahrend“ einordnen? Weiter so und aussitzen ist für mich nicht wirklich Politik – auch wenn keine Entscheidung auch eine ist.
      LG
      Alfred Haas

  81. Fast eineinhalb Stunden später
    Naja, egal. Verzichten Sie wohl auf eine sinnvolle Antwort.
    Ich muss gleich zum Kreuzweg, danach Struven essen und Weinschaums…egal. Ist wohl der Hunger der aus mir sprach.

    Aber ich bin ja auch nur ein Besoffener der des Nachts die Damenräder vom Schrottplatz stiehlt.
    Und nicht so ein feiner Herr wie Sie es hier im Blog sind.
    Entschuldigung fürs Geräusch und so – das haben der Herr von und dahin nicht verdient und schon gar nicht nötig.

    Adieu und dies, das und so…

    Sry für den ekligen Sarkasmus.

    • Hä? Können Sie Ihr anliegen vielleicht so und mit einem Nick vorbringen, damit es jeder versteht? Und an wen Sie sich wenden? es gibt hier kein Grundrecht auf eine Antwort, von wem auch immer.

  82. Migrantenkrankenversicherung
    ein weiterer Wildwuchs des Flüchtlingsdramas schilderte mir gestern Abend eine Mitarbeiterin einer Krankenkasse. Demnach haben Vertreter der AOK jetzt im Sozialamt einer mittelhessischen Stadt Hausverbot, weil sie die Flüchtlinge, denen ab dem 14.Monat eine Krankenversicherung zusteht, im Amt abgreifen und bei der AOK anmelden wollen. Hintergrund ist der, dass die Krankenkassen die Beiträge vom Staat erstattet bekommen. Nach dem Hausverbot werben die AOKler jetzt auf der Straße vor dem Sozialamt.

    Danach sind wir wenigstens bis zum 23.9. vor einer Erhöhung der Krankenkassenbeiträge sicher.

  83. sehr interessant
    Klonovsky, immer gut für ein offenes Wort:
    https://www.michael-klonovsky.de/16-michael/artikel/474-bonnie-und-clyde-der-afd

    Übrigens weiß fast jeder, dass Privates und Geschäftliches nicht gut zusammen geht.

    • Klonovsky
      Bittere Erfahrungen. Aber wer sich mit so was einlässt …

      Die AfD erinnert an diesen, verschiedentlich in Filmen zu sehenden Schwarm Sardinen, der von Delphinen, Haien und Möwen in die Zange genommen wird. Die Schwarmstruktur ist bereits aufgelöst, von zentrifugalen Kräften im Innern, bestimmt aber auch durch geschicktes Einwirken von außen.

      Klonovskys Vernunftappelle („einzige Oppositionspartei“) kommen zu spät. Das wird nichts mehr. Dabei wäre es nie einfacher gewesen als heute.

    • Schmierentheater
      Das Schmierentheater von M.K. vs Ehepaar P&P habe ich auch verfolgt. Unfähigkeit zur Zurücknahme und öffentliches Werfen mit Dreck von beiden Seiten zeigen hier nur die fehlende Eignung zur eingenommenen Position, auch auf beiden Seiten.

      Dem Herrn Klonovsky waren die 6000 (monatlich bezahlten) Euro nicht genug, so dass er sich jetzt lauthals beschwert, dass es mit den zusätzlichen 4000 nicht geklappt hat, ohne freilich die 6000 zu erwähnen.

      Petry+Pretzell gehören allein schon dafür abgesägt, solche Summen mit Tricks einem einzelnen Möchtegern-Edelfeder zuzuschustern. Der Rest der Parteien lacht sich in Fäustchen und der Rest der AfD greift sich an den Kopf angesichts solchen Größenwahns. Mit erworbener Macht und Geld umzugehen, muß man bei der AfD noch lernen, jedenfalls das Ehepaar P&P.

      Bleibt im Sinne der Vielfalt der Parteienlandschaft zu hoffen, dass Petry eine Weile in der Versenkung verschwindet, einen guten Vorwand hätte sie ja. Eine 2. Partei mit einer machtgeilen Chefin braucht niemand in diesem Land, es wäre im Sinne des Wortes keine Alternative.

  84. Es ist schon lange nicht mehr lustig
    zumindest mein Humor reicht nicht mehr aus, um diesen Wahnsinn zu verstehen. Man kann ruhig ganz „postfaktisch“ alle Statistik ignorieren. Wer Nachrichten liest, hört oder sieht und seine Umwelt ein wenig beobachtet, weiß genau, dass nicht erst seit dem Einzug der Migranten Modelljahr 2015, genannt Flüchtlinge, natürlich die Probleme mit ALLTAGSKRIMINALITÄT (Belästigungen aller Art, Alltagsgewalt, Unbegehbarkeit ehemals öffentlicher, Räume Diebstähle klein und groß) angewachsen sind. Wo die Schar Menschen mit schlechten schulischen und beruflichen Voraussetzungen, in einem Land wie der BRD Fuß zu fassen anwächst, wird es mehr Kriminalität geben. Das ist ebenso logisch wie jegliche Statistik aus menschlicher Sicht komplett zynisch und unsinnig, die Tätergruppen zueinander in Beziehung setzt, um zu beweisen, dass die Gruppe XY nicht mehr /genau so viel / mehr wie andere zur Kriminalität neigt. Jeder Beraubte oder Verprügelte oder Getötete wäre sicherlich dankbar für genau jenen einen Fall weniger gewesen, den er nun selber in der Statistik darstellt. Ob sein Peiniger nun einer im Sinne krimineller Aktivitäten statistisch signifikanten Volksgruppe angehört dürfte ihm /ihr, speziell im Fall des eigenen Ablebens, relativ egal sein.
    Wer im August 2015 die Bilder von den Bahnhöfen registriert hat, in denen Migranten extrem aggressiv auf ihre Weiterfahrt nach Nordeuropa insistierten, wird sich kaum gewundert haben, wes Geistes Kind hier auf uns zukam.
    Mich treiben nur drei Fragen um: 1. Warum haben unsere Volksvertretungsdarsteller dieses Problem überhaupt angerührt? Moralische Erwägungen sind im Rahmen „großer Politik“ mit Sicherheit kein Grund. Wem also nützte es?
    2. Warum artikulieren wir Bevölkerung nicht wesentlich deutlicher und wahrnehmbarer als wir es tun unser Befremden über diesen praktizierten Wahn? 3. Wie kann man diese Zustände ein für allemal beenden?

    • Weil Sie nicht davon ausgehen können, dass eine Artikulation im öffentlichen Raum ohne Gefahr ist. Ich spreche da aus meiner Erfahrung mit den Folgen meiner Texte. sie verlieren Freunde und können sich auf berufliche folgen gefasst machen. Denken Sie an den Geschäftsbesitzerin, die von Volker Beck verklagt wurde, nachdem ihr Geschäft dauernd beklaut wurde, oder an den Busfahrer, der keine Vollverschleierte mitnehmen wollte.

      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/busfahrer-nimmt-verschleierte-frau-nicht-mit-14971184.html

    • Demographie wird immer vorgeschoben
      In der Sendung sagte man, dass 1,4 Mio Paare ungewollt kinderlos sind:

      http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/mehrwert/wunschkind-baby-touristen-mehrwert-100.html

      Unsere Politiker sind aber nicht bereit, dem mit moderner Medizin entgegenzuwirken für diejenigen Paare, die das auf sich nehmen wollen.Sicherlich würden es manche in Anspruch nehmen, gäbe es das bei uns im Land.Wir könnten also mehr Kinder haben.

    • come and siee
      Antworten:
      1. menschliche Schwäche
      2. Angst
      3. konsequenter Rechtsstaat

      Als ich hier in Stuttgart vor einigen Jahren strandete, da gab es hier keine nennenswerte Kriminalität. Und die Ausländerquote war hier immer die Höchste im Vergleich zu RestDeutschland.
      Was auffiel, das war die enorme Präsenz der Polizei in den Straßen. Polizeikontrolle war hier Normalzustand.
      Dem ist nicht mehr. Seit ca. 2-3 Jahren. (Korrelationen zu grünen Bürgermeister ab 2013 will ich nicht ausschließen ) Die Folgen sind zu beobachten.

      Letztens habe ich mein Fahrzeug vor einem Friseurladen in einem nicht so guten Stadtteil parken müssen. Als ich zu meinem Fahrzeug zurückkehrte, da lehnte sich einer der Friseure an meinem Fahrzeug. Auf meine Frage, wie er auf die Idee käme, meinen Besitz in Anspruch zu nehmen, antworte sein Kollege: „Das ist unsere Straße hier, da kann man nicht so einfach sein Auto parken.“

      Stuttgart ist jetzt in einigen Teilen Berlin. In Bahnhofsnähe eher schlimmer, sie aktuelle Meldung:

      http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.hauptbahnhof-in-stuttgart-mitte-21-jaehriger-bei-messerattacke-schwer-verletzt.6dd4becb-69f7-4037-8c7c-a7e68931c9e1.html

      Ergo: Gewalt existiert immer. Sie ist beherrschbar, mit einem funktionierenden Rechtsstaat. Wer meint, 1 Mio junge Männer aus Kriegsgebieten ohne Perspektive ins Land zu holen, der muss dann auch bereit sein, seinen Rechtsstaat dementsprechend aufzurüsten.
      Easy as f.ck.

      Also freuen wir uns auf Mehrkosten. Wir leisten uns die Kriminellen. Wir sind ja gute Menschen. Sonst kümmert sich ja keiner um die.

    • Bahnhöfe bzw. öffentlicher Nahverkehr ist immer ein Problem.

    • Das treibt mir die Galle hoch
      Weil Sie nicht davon ausgehen können, dass eine Artikulation im öffentlichen Raum ohne Gefahr ist.

      Das sind doch Zustände wie im Dritten Reich oder in der DDR, ich sehe zumindest keinen Unterschied. Und ich habe Null Bock, mich damit abzufinden.

    • @Philomena
      Es gibt kein Recht auf Kinder.

      Man könnte aber via Kindergeld oder steuerlich über andere Staffelungen andere Anreize für diejenigen, die fruchtbar sind, setzen.
      Beispielsweise Kindergeld von hohem Niveau abnehmend bis zum dritten, danach nix mehr. Freibeträge ähnlich.
      Löhne/Gehälter rauf, sichere Arbeitsverhältnisse.

      Fortpflanzung vermittels Reproduktionsmedizin ist mit PID und Entsorgung der nicht eingesetzten verbunden. Auch nicht jedermanns Sache.

    • Nahuatl, ich sagte ja: für jene, die es möchten.
      Es kommt nicht für jedes Paar infrage.Wenn aber Abtreibungen legalisiert sind, sollte das auch möglich sein, mMn.
      Außerdem sollte dann nicht über Kinderlose hergezogen werden. Österreich macht es inzwischen.

    • @?
      Ich beziehe mich mal nur auf Frage 3.
      .
      Antwort: Gar nicht mehr. — Das Ei ist zerschlagen.
      Das bekommen Sie nicht mehr zurück in die Schale.

    • @Philomena
      wo Sie recht haben, haben Sie recht.
      Auch wenn ich wenn – “ meistens etwas, das ich nicht gutheiße“- dann- Analogien nicht mag.
      Kurz: Ich bin gegen Abtreibungen und möchte aus deren Legitimierung kein Recht auf die Tötung befruchteter Eizellen herleiten.

    • Einen anderen Aspekt gäbe es für mich...
      … auch noch,@ Nahuatl,unsere horrenden Waffenexporte.Wer inkauf nimmt,dass Kinder anderer Länder damit hetötet werden,sollte bei einer Eizelle,die noch keinen Charakter etc. hat, nicht so pingelig sein.
      Unsere Kirchenleute, die das so hinnehmen,höchstens mal „dudu“ sagen, den Mund halten.
      Fohe Ostern!

    • Titel eingeben
      „Wer Nachrichten liest, hört oder sieht“

      Das hab ich mir seit „Ukraine“ abgewöhnt; jedenfalls nehm‘ ich keine „Nachrichten“ mehr vom TV, Radio und „Qualitäts“medien an.

      „…und seine Umwelt ein wenig beobachtet, weiß genau“.

      Eben.
      Und es gibt Blogs und noch einige Seiten im Netz, die vieles weniger verlogen darstellen. Ja, man kann sagen: die aufklären.
      Und es gibt Literatur; sogar die Klassiker (Voltaire bis Lichtenberg und Karl Kraus, und manches dazwischen, davor und danach) sagen uns noch heute viel Gültiges & Richtiges. Vielleicht vergleichbar mit der oben geschilderten Tradition in Bayern.

  85. Hindus gegen Moslems
    Ein Artikel in der heutigen Online-Ausgabe der FAZ:
    Ein Gruß vom anderen Kontinent wie es hier mal/bald sein kann/wird?
    (Bspw.: Bauern mit Schweinehaltung in Deutschland in Existenz gefährdet.)

    Die Dynamik, die religiöser Eifer entwickeln vermag, wage ich mir nicht auszudenken.
    Es bedarf hier nur des entsprechenden Anlasses, einer „spiritualisierten und spiritualisierenden“ Gruppe. Schon sind „wir“ dabei. Die islamische Religion ist m. E. eine hochemotionale Angelegenheit für Ihre Gläubigen.

    Wobei der hochpolitische Ratschlag à la Merkel mir schon von selbst in den Sinn kommt:
    Einfach mal in die Kirche gehen, beten und singen. So einfach ;-( ist das.
    Frohe und friedliche Ostern aus dem Ort des Anschlags auf SchwarzGelb
    Mögen Kraft Volkes diese Regierung aus dem Amt geJägert werden

    • Wenn man versteht, dass der Islam keine Religion wie unsere sondern eine Ideologie
      ist, die das Leben jedes ihm mit der Geburt angehörige Menschen komplett bestimmt, kann man Merkels Aussage nicht nachvollziehen.
      Suchen Sie doch mal „Islamisierung“ im Netz!
      Hinsichtlich der Schweine: googeln Sie doch mal „Schweinestall brennt“.
      Wenn man dabei Schweine weg lässt, wird das Resultat noch ergiebiger.

  86. Reformation in Islam ...
    Lieber Don, so wie Sie es treffend sagen, Druck gibt es nicht, muss aber kreiert, feinfühlig gestaltet und gestartet werden. Mein Ansatz geht in die Richtung, dass die Bevölkerung der islamischen Staaten dies selbst in Hand nehmen sollen. Hierzulande kann man dazu so beitragen, dass alle mohammedanischen Flüchtlinge und Asylbewerber in die islamischen Länder abgeschoben werden.

    Ein ca. vor über 800 Jahren geschriebenes Buch von Rumi, Mesnevi, kann als ein Reformationsakt verstanden werden, die heutigen mainstream Kuranauslegungen lehnen jedoch seine Lehren ab und sogar die von seinem Sohn gegründete Sekte ist heute eine regressiv konservative Formation, so konservativ, dass sie den Eintrittsgesuch von der Sängerin Madonna abgelehnt haben. Die innere Struktur der islamischen Denkweise muss grundsätzlich geändert werden .. Herzliche Grüße an Sie und alle …

    • Islam reformed is Islam no longer
      An dieser rund 100 Jahre alten Einsicht von Lord Cronmer führt mehr denn je kein Weg vorbei.

      Weshalb sollte sich der Islam aus sich heraus reformieren?

      Dafür gibt es keinen Anreiz.

      Die politischen und religiösen Eliten leben im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und in Asien recht gut mit der Situation, wie sie ist. Die Bevölkerung wird ohnehin nur herumkommandiert wie seit Alters her.

      Wo wäre auch das Vorbild? Die real existierende Reformation hat dem Christentum bis heute eine Unzahl an Freikirchen und Splittergrüppchen beschert, gegen deren Anschauungen sich das Opus Dei schon als linksliberale Veranstaltung ausnimmt. Und zum anderen haben wir eine Amtskirche, die sich in deutschen Landen wie eine politische Vorfeldorganisation der politischen Linken aufführt. Pfarrer, die die Kirchen leerpredigen, sind gewiss keine Werbung für eine islamische Reformation oder auch nur eine „Reform an Haupt und Gliedern“.

      Weiterhin haben wir ein paar Leute, die sich an hiesigen Hochschulen als Islam-Professoren hervortun. Das ist ein Fortschritt, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei ihnen bestenfalls um theologische Außenseiter handelt, im schlimmsten Fall dürften sie schon als Häretiker gelten. Hier fehlt es an jedem Resonanzboden für reformerische Impulse.

      Und dann gewinnt der Islam so, wie er ist, ja auch ganz von allein in den westlichen Staaten an Boden. Die markanten Unterschiede in den Geburtenraten sind dabei nur ein Aspekt; gemeinsam mit dem Zustrom der letzten knapp zwei Jahre hat dies langfristig Folgen in der Gesellschaftsstruktur.

      Etwas anderes sollte man schließlich auch nicht übersehen: Wer auch immer größeren Einfluss des Islam in Staat und Gesellschaft wünscht, kann sich heute fest auf ein Heer an Leuten verlassen, die man beim besten Willen nur als nützliche Idioten bezeichnen kann. Vielleicht nicht einmal so sehr in den Parteien, aber viel wichtiger sind dabei die Hochschulen, von wo aus – z. B. über die Transmissionsriemen der Stiftungen und „NGOs“ – dann auch die entsprechenden Leute in die Parlamente und die staatliche Bürokratie gelangen. Auch in der Rechtsprechung finden sich solche Tendenzen, wenn auch in letzter Zeit zusehends weniger. Die Frage ist hier nur, ob das nun wirklich eine Trendumkehr von der bislang vorherrschenden Verabsolutierung der Religionsfreiheit ist und, wenn ja, ob sie noch rechtzeitig erfolgt ist. Bemerkenswert ist ja, dass die gegenläufigen Impulse von den europäischen Gerichten ausgehen.

      All das bedeutet auf lange Sicht keineswegs innere Unruhen oder dergleichen. Es dürfte aber darauf hinauslaufen, dass das gesellschaftliche Klima konservativ bis reaktionär geprägt sein wird.

      Deshalb ist es ein Treppenwitz, dass ausgerechnet die Grünen solch einer Entwicklung am eifrigsten von allen den Weg bereiten, die der ansonsten vertretenen Libertinage in allen möglichen Lebensbereichen vollkommen zuwiderläuft. Mit dem gesunden Menschenverstand ist das eigentlich nicht mehr erklärbar.

    • Die Grünen wollen halt die Offensten der Offenen sein und ihr moralisches Primat dadurch zeigen, dass sie für alles eine logische Erklärung finden, damit sie weiterhin den Islam gut finden können. Am schönsten sieht bman das bei der Genderrassenkundlerin und Hetzautorin Stokowski, die die CDU in Sachen Homorechte anmault, weil in Tschetschenien Homosexuelle auch verfolgt werden. Da kann man jetzt fragen, hilft das den Schwulen oder verharmlost das Islamisten?

    • Islam reformed is definitely a better Islam ...
      Ich kann nichts sagen über die Islamkenntnisse von Lord Cronmer, bin aber in einem muhammedanischen Land aufgewachsen. Seit die akp an der Macht ist, beobachtet man eine massive Abwendung der Menschen von Islam. Und dies nicht ohne Grund. Reformen sind unumgänglich, müssen jedoch detailliert ausgearbeitet werden. Die Situation bedarf unverzügliches Handeln. Es gibt momentan Sektenführer in der TR, die sich gegen eine sekuläre Schulbildung einsetzen. Das öffentliche Auftreten der meisten Sektenführer ist dermaßen peinlich und niveaulos, dass man einfach ganz perplexed sich wundert, was da eigentlich gepredigt wird.

    • Ex Zeitleser
      Zu den Grünen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Grünen aufgrund ihrer Migrationspolitik (Richtung No Limits, no Borders) bei Wahlen auf ihr absolutes Kernwählerpotential abschmelzen werden. Etliche Landtagswahlen haben dies deutlich gezeigt, den Sonderfall MP Kretschmann mal ausgenommen. Da steht nun ein sehr großer Elefant im politischen- gesellschaftlichen Raum und keiner will ihn aus ideologischen, politischen Gründen sehen, auch aus Angst in reflexartig eine Re Ecke gestellt zu werden (siehe Palmer). Selbst offenkundige Probleme werden lieber ausgeblendet, relativiert oder schöngefärbt. Deshalb werden die Grünen werden aus etlichen Landtagen fliegen oder es nur knapp schaffen. Bei der BTW sehe ich sie zwischen 5-7%.

      So langsam bekommen nämlich auch grüne saturierte Wohlstandsbürger wie z.B. in Freiburg die Auswirkungen der offenen Grenzen im Alltag zu spüren, bzw. zu sehen, zumindest wenn sie sich nicht ganz borniert blind stellen und sich nicht nur in Ihrem Milieu bewegen. Ich kenne grün-sympathisierende Lehrer, die soweit im Job von der Migration stärker tangiert, inzwischen absolut schmerzbefreit illusionslos sind. Nur Bedenken, Kritik sowie Ängste offen zugeben, zumal im persönlichen Umfeld, das ist wiederum eine ganz andere Seite. Weil aber die Wahlkabinen anonym sind, wird es m.E. spannend werden. Profitieren wird davon wohl die FDP und auch die AFD. Bisherige Mitte Wähler, die Migration mit ziemlich offenen Grenzen und ohne „Obergrenzen“ sehr kritisch sehen, haben wahltechnisch keine bzw kaum Alternativen. Ich stimme daher den Foristen zu, die mögliche Wahlalternativen als reine Notwehr bezeichnen.

    • Die Sache ist halt, dass es in kürzester Zeit gekippt ist – die paar Zehntausend in München wären kein Problem gewesen, aber ab Oktober traf es die Strukturen hart und langsam sickert es ins Bewusstsein: Es wird nicht leicht und viele sind nicht das, was man erwartet hat und werden auch nie das werden. Wozu auch, man macht auch keinerlei Druck auf sie und falls doch, geht man in die grossen Städte, wo es die Lehrer dann voll abkriegen. Die kommen dann zwischen die Räder, wenn sie 17 Kinder vernachlässigen müssen, weil 3 einfach nicht fit sind. Das ist schon hart.

    • Sagt der Fürst zum Kirchenmann:
      Halt Du sie dumm –
      ich mach sie arm.

      Das was geschrieben steht muss geglaubt werden, Buchstabe für Buchstabe – auf ewig!
      Keine Veränderung möglich – so steht es geschrieben im Buch der Muslime.

      Deshalb wird es keine Integration in eine andere Gesellschaftsform geben: das Gesetz Allahs steht über!! allen Gesetzen. Überall auf der Welt.

      Es gibt Kritiker wie z.B. Hamed Abdel Samad oder Bassam Tibi, der den Vorschlag eines Euro-islam inzwischen aber aufgegeben hat.

  87. Deutschland, Land der Auswanderer
    „In der deutschen Öffentlichkeit wird derzeit heftig über die Einwanderung diskutiert. Doch Deutschland ist ebenso ein Auswanderungsland. Warum aber wird die deutsche Diaspora in ihrer alten Heimat kaum wahrgenommen? …
    In Amerika leben heute 55 Millionen Menschen mit deutschen Wurzeln.
    …über deutsche Auswanderung ist keineswegs nur in Geschichtsbüchern zu lesen. Sie ist ein aktuelles Thema: So zogen zwischen 2004 und 2013 mehr als 200’000 deutsche Staatsbürger allein in die Schweiz. Paradoxerweise scheint Emigration für das deutsche Selbstverständnis aber kaum eine Rolle zu spielen. Es scheint, als schenke die Öffentlichkeit 500’000 Einwanderern weitaus mehr Interesse als 500’000 Auswanderern, so Adrian Daub.“
    aus:
    http://www.nzz.ch/international/europa/nzz-podium-berlin-deutschland-land-der-auswanderer-ld.103098

    Meine Eltern und Großeltern waren Heimatvertriebene, sie wurden nach dem WK II von Russen und Polen aus Schlesien vertrieben,
    auch ich bin Heimatvertriebener, mich haben der geistig-kulturelle Niedergang und die reaktionäre neoliberale Politik aus Deutschland vertrieben.

    • Interessehalber, Herr v. Goslar- Wohin
      ..
      .
      ….
      ..
      sind Sie denn geflüchtet ?

    • Die alte Mär von der Auswanderung....
      …aber es gibt aktuell keine nennenswerte Auswanderung aus Deutschland. Mit nur wenig googeln findet man die Zahlen dazu. Die Menschen verbringen meistens nur beschränkte Zeiten – oft wohl aus beruflichen Gründen – im Ausland und kehren danach zurück. Nur sehr wenige erwerben eine andere Staatsbürgerschaft, was in der Schweiz ohnehin sehr schwierig wäre.
      Für mich ist die andere Staatsbürgerschaft aber Kern der Definition einer Auswanderung. Weit über 50 % der „Auswanderungen“ finden innnerhalb der EU statt – warum wohl? Und es kehren pro Jahr ungefähr soviel Menschen zurück, wie aus Deutschland ausreisen.

    • @Michael Richartz
      Auswanderer nur echt mit neuer Staatsbürgerschaft? Die faktische Unmöglichkeit, als Deutscher eine zweite Staatsbürgerschaft anzunehmen, macht das zu einem wohl eher ungeeigneten Kriterium.
      ‚Auswandern‘ innerhalb der EU – geschenkt. Ausserhalb Europas gilt wohl: wer nach fünf Jahren nicht zurück ist, bleibt (fehlende Sozial- und Rentenversicherungsabkommen sorgen dafür).
      Mit einem Ende der EU-Freizügigkeit könnte sich die Situation schnell anders darstellen. Mit Brexit ist für mich bereits einer der Hauptgründe für einr Beibehaltungsgenehmigung weggefallen…

    • @ Richartz
      Stellt sich zunächst die Frage WER geht …

      http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/new-world-wealth-tausende-millionaere-verlassen-deutschland-a-1136470.html

      Der Anteil der Hochqualifizierten unter den Auswanderern liegt bei 70 Prozent. Ob die alle zurückkommen?

      Ist aber kein nennenswertes Problem, wie Sie bestimmt anmerken werden, nachdem doch in großer Zahl Fachkräfte zuwandern.

  88. Zum lachen
    Es ist wirklich nur noch zum lachen.
    Mama Merkel hat sich angeblich im Oktober 2015 von englischen Nachrichtendiensten beraten lassen über die Bekämpfung des Islamistischen Terrors und damit einige Leute bei den deutschen Diensten verärgert.
    Sie ist wohl nicht so überzeugt von den Fähigkeiten der eigenen Schlapphutträger, da sie angeblich in 12 Jahren Regierung nie an einem der wöchentlichen Sicherheitsbriefings teilgenommen hat.

    Nachzulesen bei Dailymail und die haben es vom Focus.

    Ich hoffe ich darf den Link posten…
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4411330/Angela-Merkel-received-classified-briefing-UK-spies.html

    • Ja, das schon.


    • Soso. Sind ja interessante Entwicklungen.

    • Die Frau misstraut jedem
      schauen Sie doch den „inneren Zirkel“ um sie rum an, zu dem sie Vertrauen hat.
      Die Sozialisation in der DDR zeigt ihre Wirkung, im Westen angekommen ist Merkel bis heute nicht.

    • @ Th. Meyer, das wundert mich nicht,
      nachdem „ihre“ vormaligen Leute den BND nun gänzlich übernommen haben und sicherlich nicht von den alten Gewohnheiten der Destruktion Abstand genommen haben. Vielleicht will sie damit nicht in direkte Verbindung gebracht werden und bedient sich dieser Finte über Bande (au,au,au, das wird Vermärge gäbn, in de Zendrale)
      (DdH)

    • @Simon
      Da hat „die liebe Frau“ aber mit vielen ExDDR Bürgern was gemeinsam. Meine persönliche Erfahrungen in diesem Bereich sind folgende. Diejenigen, die zur Wendezeit bereits um die 30 Lenze zählten haben öfters Probleme „anzukommen“ als die Jüngeren. Das zeigt sich oft in Äußerungen oder Verhalten. Das soll jetzt keineswegs in irgendeiner Form jemanden diskreditieren, das ist nur meine persönliche Lebenserfahrung aus dutzenden Fahrten durch alle Länder, die „zum Geltungsbereich des GG beigetreten sind“. Mit der Wiedervereinigung wars auch nix…

  89. Titel eingeben
    Merkel „links“ (selten so gelacht)

    eine neoliberale Oppurtinistin,

    gewählt zum Probleme lösen und deswegen hat sie, auch die Lösungen. Ich empfehle „die Getriebenen“ zu lesen, Don.

    Ich bin erschütert über die politische Führung und was ihr wichtig ist.

    Faymann lies sich stundenlang bei einem Anruf von Orban verleugnen. Seehofer wußte bzw mußte damit rechnen das seine Vorschläge abgelehnt werden, wenn sie Merkel nicht zuerst öffentlich ausspricht. SPD wir haben ihnen die Agenda gegeben, die Grenzsicherung auch noch ?

    und wegen Kahane und Maas, es hat jeder einen Chef, der einen, weist ja

    wer zahlt, …….

    oder auf bayr. wessen Brot ich freß, ….

  90. @Dieter Kiefer
    Der Expansionismus kommt immer universalistisch daher, sei es in der Form, Wilde und Ungläubige zu dem einen, universellen Gott zu bekehren (und dabei praktischer Weise gleich ihre Schätze zu kassieren), oder familial bzw. ethnisch strukturierten Gesellschaften mit Bomben die Vorzüge der westlichen Demokratie einzubläuen (wie Clinton und Sarkozy in Libyen). Das führt dazu, dass gegenwärtig ausgerechnet die Liberalen bzw. sog. Linken oft die Kriegspartei sind.

  91. moab
    Passend zum Gründonnerstag:

    Spinat mit Haube aus Kartoffelpüree:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/in-afghanistan-mutter-aller-bomben-soll-36-is-kaempfer-getoetet-haben-14971461.html

    Leserfavorit numero 1

  92. Unfreiheit - Ungleichheit - Zwietracht
    Vieles was hier – verständlicherweise – kritisiert wird, ist auf der anderen Seite des Rheins seit Jahrzehnten die Norm. Mit Folgen.

    Wahlumfragen Frankreich, bereinigt um die unsicheren Wähler:
    Le Pen 26 Prozent.
    Fillon, Macron und Mélenchon 20 +/- 2 Prozent.
    Gegen Fillon dürfte Le Pen gewinnen.

    • Ja, vermutlich. Weshalb wir auch viele neue, kleine Trabantenstädte bauen.

    • Wg. Wahl in France und Trabantenstädten - SWR 2 FORUM am Montag zu France - ohne Migranten1
      Sensationelle Leistung! War übrigens auch Jürg Altwegg von der FAZ dabei. Die Einleitung der Sendung und den Schluß habbich gehört – nirgends Migranten/Flüchtlinge in ganz France, was die SWR-Expertenrunde betrifft – Kollektives Beschweigen. (Wahrscheinlich um via baden-baden Le pen in die Knie zu zwingen…).

      Gestern Bilanz-Interview mit Ba-Wü Ministerpräsident Kretschmann: Kein Islamismus, keine Migranten, keine Flüchtlinge im gesamten vierspaltigen Groß-Interview im Südkurier.

      Kopf in Sand – Problem gebannt!

    • Wenn Le Pen gewinnt, werden haufenweise Leute nach Deutschland rübermachen, halb gezwungen, halb aus Wunsch.

    • Le Pen
      … kriegt rechtzeitig (pünktlich?) zu den Wahlen die Aufhebung ihrer Immunität an die Backe.

      Irgendwie muss man die Sache schließlich in Griff kriegen, oder nicht?

      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/franzoesische-justiz-will-immunitaet-le-pens-aufheben-14972622.html

  93. Sone und solche
    Zählt man die entsprechenden Jahrgänge zu den 68er, so gehöre ich(Studium in Freiburg und Tübingen von 1967-70) auch dazu, aber gibt es wirklich Zur Alterskohorte passende Gemeinsamkeiten? Jede/r muss sich doch irgendwie durchschlagen und da spielen individuelle Wege, richtige oder falsche Lebensentscheidungen eine große Rolle.
    Die Aktivitäten der Basisgruppe habe ich noch gut in Erinnerung; so wurde in Tübingen der alte Professor Mohr, der in der Vorlesung Minnelieder zur Laute selbst vortrug, mit der lautstark vorgetragenen Frage, ob die gesellschaftlich relevant sein, unterbrochen, so dass er, ein alter Mann, weinend den Raum verließ. Dazu wollte ich nicht gehören. Ähnlich scharf und inquisitorisch empfinde ich manche Äußerungen im Blog.

  94. Akkuschrauber
    Don,

    Vielleicht stehen aber hinter dem Haus hungrige Dobbermänner….also, nun ja, so schnell dreht sich kein el. Werkzeug nicht.
    Würde auch meinen, in der Reichshauptstadt würde man schon beim Anschrauben überfallen, es sei denn, man verdeckte den Rahmen zunächst mit Alditüten.
    .
    Auf Parzelle und Campingplatz zeigt sich heute noch die Creme der Sekundärtugenden. Militärisch angeordnete Gartenzwergromantik auf englischem Grün (Lawn) mit Gebots- und Verbotstafeln für Hund und Auto sogar an Mülldeponien gelegenem Parzellenverbund. Ja, da kann man diesen Jerome verstehen, so, daß man schon die Ketten rasseln zu hören meint. Besuch aus Südamerika konnte den Mund nicht mehr schließen. Im übrigen auch die Pünktlichkeit des ÖPNV betreffend.
    Diese wiederum war einmal Anlaß zum Zerwürfnis zwischen Hitler und Franko, der Hitler um Unterstützung bat z. Z. des span. Bürgerkrieges. Hitler reiste mit großer Entourage im Zuge nach Spanien. Auf dem Bahnhof pünktlich angekommen, erwartete man einen Empfang. Doch es war Siesta, und die war auch Franko heilig – und der kam nicht. Hitler fluchte: Ihr Iberischen Hunde, schlaft weiter.

  95. Habe den wirklichen Sinn "Bereicherung" des Titels bisher
    nicht tiefsinnig erfasst, weil ich gerne auf anderer Leute Posts reagiere.
    .
    Bereicherung! In eigentlich unzulässiger Weise. Mein Gott, nicht daß uns in dem zeitlichen Abstand, der zwischen dem JETZT und der Übernahme „unserer“ Kolonien durch die Sieger, also in 99 Jahren, die Rechnung für das Herlocken ganzer afrikanischer und vorderasiatischer Völker die Rechnung präsentiert wird. Wer stellt sicher, daß das nicht geschieht?
    .
    Inzwischen lassen sich schon einige zurück schleusen, denen nicht gleich Haus und Auto bereitgehalten wurden. Mit dem Handgeld.
    .
    Andererseits, wenn ich recht bedenke und auch noch ein wenig Sarrazin berücksichtige, hihi, wen trifft das wohl dann?
    (DdH)

  96. Ex Zeitleser
    Hm, so wie es ausschaut geht es schon los: Das Nutzerprofil des deutsch-libanesischen Schriftstellers und Filmemachers Imad Karim wurde auf Facebook gelöscht.

    Wo bleibt der Aufschrei, der Widerstand, der Protest, Demos, Lichterketten, Sitzblockaden. kritische Berichte, Solidaritätsaktionen etc…..gegen solche Einschränkungen.

    Und mit welchem Recht soll unsere allen überlegene Moral-Presse da noch über diverse osteuropäische Regierungen und Potentaten al la Putin, Trump Orban und Erdogan kritisieren, wenn Sie nicht mal in der Lage sind den wachsenden Müllhaufen und die Erosion demokratischer Basics vor ihrer Haustür zu erkennen….

    Nur noch traurig ist das alles…..

  97. AUSWANDERUNGSWELLE
    @h.v.goslar

    bei der auswanderung ist nicht die menge, die quantität das problem, das problem ist:

    eher hochqualifizierte wandern aus, davon 50 % in drei länder: USA, UK, CH.

    eher niedrig- und nicht-qualifizierte wandern ein.

    und in D-Land dringend benötigte berufe wandern aus: Ärzte, Pflegepersonal, Busfahrer bis hin zum Fliesenleger.

    GenderprofessorInnen bleiben dagegen lieber da !

    • Niedriglohnland Deutschland
      Ärzte – als Beispiel – werden überall in Westeuropa besser bezahlt als in Deutschland und finden zudem bessere Arbeitsbedingungen vor. Das Gleiche gilt für andere prosoziale Berufe.

      Überhaupt werden in Deutschland generell prosoziale Berufe und gesellschaftlich nützliche Tätigkeiten im internationalen Vergleich schlechter bezahlt.

      Hingegen erhalten Bankster, Politiker, Manager, TV-Leute etc. Spitzeneinkommen und luxuriöse Altersversorgungen.

      Deutschland – ein Paradies für Sozialdarwinisten, Anti-Soziale und Anbieter von gesellschaftlich unnützen Tätigkeiten.

    • Anbieter von gesellschaftlich unnützen Tätigkeiten....
      .
      .
      .
      .
      wie MERKEL….

      Wer , bitte, braucht ein..Merkel ?

      Klein zusammengehackt, frißt’s der Hund nicht. und

      Luderjagd ist seit den Dreißigern verboten .

      Vielleicht ist es Halal, und der Musel frißt’s ?

    • Bankster
      Ach Herr von Goslar. Dieser dämliche Begriff Bankster. Nehmen wir den dochmal auseinander.

      Pleite gegengangen oder massiv in Problemen (gewesen oder noch) sind WestLB, HSH, NordLB, BremerLB, daneben IKB (Tochter der KfW), Sal Oppenheim, BayernLB, HRE, DresdnerBank und durch die Übernahme auch Commerzbank.

      Allen bis auf Dreba/Coba und Oppenheim gemeinsam ist, dass es sich um staatsnahe Banken handelt, kontrolliert von lokalen Politikern, geführt von schlecht bezahlten und schlecht qualifizierten Managern. Die haben schlicht nicht begriffen, was für einen Schrott sie gekauft haben und was für Kreditrisiken sie eingegangen sind.

      Coba/Dreba: schauen Sie doch mal, wo die Manager herkommen und wem sie Nähe stehen. Da wurde weniger die Commerzbank gerettet als vielmehr die Allianz. Eine seriöser Manager hätte die Dreba Übernahme platzen lassen müssen und force majeure erklären nach Lehmann.

      Einzig die Deutsche Bank hat einen Weile versucht, mit den großen Banken zu konkurrieren, gehaltsmässig und im Geschäft. Da ist kräftig gezockt worden, aber mit Aktionärsgeld. Und keiner hat die Deuba geschützt als sie mit Prozessen überzogen wurde, in den USA. Nutznießer Goldman, JPMorgan etc.

      Wer wirklich was kann, arbeitet für keine einzige deutsche Bank. In den USA, im UK, im mittleren oder fernen Osten können die ein Vielfaches verdienen. Und die so gerne beschimpften Bankster sind doch weit überwiegend kleine Angestellte von Sparkassen, Volksbanken oder den wenigen privaten Banken. Das ist „die Kontoauszüge, darfst sonst noch was sein“ Banking. Die sind die Verlierer No. 1 der Niedrigzinspolitik, schauen Sie sich doch das Filialsterben mal an, Verlierer sind da auch die Angestellten. Davon, dass ein Ministerpräsident in Schleswig-Holstein oder der Bürgermeister von Hamburg die Verantwortung für die HSH übernommen hätte und zurückgetreten wäre (mit deutlich mehr als dem, was ein vierzigjähriger arbeitsloser Banker bekommt), habe ich noch nicht gehört, Sie? Deren Vertreter saßen und sitzen aber dort im Ausichtsrat und nicken alles nett ab, was wichtiger ist.

    • Puh Herr Moser - die Luderjagd - - und alles was da so hallal sein könnte - und was
      Sie sonst noch so schreiben. Uff uff ufff.

      – Kennen sie Lisa Eckhardt – hardcore, ungefähr auf Ihrer Höhe der Kaltschnäuzigkeit, wenn das möglich wäre – bzw. weht bei ihr der gleiche Geist, ja sogar der nämliche Gedanke –

      „Wenn der letzte Baum vergiftet –

      Der letze Fisch an Land gedriftet (…)

      Dann wird feststelln jedermann

      Dass man Veganer essen kann.“

      Oder der auf 6.22 Min ff. – über die Lösung des Welthungerproblems: Da geht es um die Verspeisung der Reichen (wieder nix für Veganer, nedamol woos fia de Vegetaria seufz! – obwohl? – vielleicht soit ma aus den Reichen aanfach an Kuuchn mochn, geh, ma miasst hoit probian).

      https://www.youtube.com/watch?v=wRbNYMaoIb4

      Dös is jetz ehh aa a schwoaza Humoa!

  98. "Silenzijum"...@Gast X...die Progressiven..
    Warum die kurzweilige Bummelfahrt dieses Blogs mit so überzogenen/schrägen Vergleichen stören? Ähnliches ist nicht dasselbe…

  99. Deutschland, deine Dichter
    Hut ab, Don, das muss man zusammenbringen: So schön über teutsche Sekundärtugenden schreiben, ein paar Andeutungen zu „Einzelfällen“ einweben, und mit der Schlußfolgerung enden, dass es hier eigentlich eh nicht schlimm ist. Und das (Forums-)Volk versteht: Es ist alles ganz schlimm.
    Die Pegidisten sind da wenigstens direkt. Und weil die Polizei ja „Anweisungen“ hat kann man der auch nicht trauen. Bis mal wieder ein paar Musterbürger dann doch die (Raub-)Ritterehre ihrer Vorfahren entdecken und irgendwas (oder jemanden) abfackeln. So für den Erhalt der Bedrohten teutschen Sekundärtugenden. Sind ja auch alles nur Einzelfälle dann. Land der Dichter, Land der Henker.
    Gibt es eigentlich irgendein soziales Problem auf dieser Welt, dass sich der pflichtbewusste Deutsche nicht auf „Ausländer (11elf!)“ reduzieren kann?

    • Joschka Fischer, der übrigens vor zwei Tagen 69 wurde,
      hatte dazu mal die richtige Antwort, allerdings in anderem Zusammenhang. Und Sie heißen ja auch nicht Richard Stücklen und sind Bundestagsvizepräsident.


    • Gibt es eigentlich irgendein soziales Problem auf dieser Welt, dass sich der pflichtbewusste Deutsche nicht auf „Ausländer (11elf!)“ reduzieren kann?
      Ja.
      Die einheimischen Verhältnisse nicht zu verstehen (oder auch nicht verstehen zu wollen), und zu meinen, man sei diesen fern, scheint eine sonderbare deutsche Eigenart.

    • ???
      „Gibt es eigentlich irgendein soziales Problem auf dieser Welt, dass sich der pflichtbewusste Deutsche nicht auf „Ausländer ((was „11elf!“???)) reduzieren kann?“

      Gibt es eigentlich „Ausländer“, die auch eher weniger pflichtversessene Deutsche nicht mit irgendeinem sozialen Problem dieser Welt in Verbindung bringen sollten?

    • Merkel... auch eine
      .
      .
      .
      .
      Ausländerin .

    • An Furor Teutonicus: ggf liegt es an den Vorbildern
      Die Angestellten von Frau Dr. med. Ursula von der Leyen
      werden in der Öffentlichkeit fast nur kritisiert wenn sie
      sich in irgendwelchen Ritualen wechselseitig
      schädigen.

      Das die Leute dafür ausgebildet werden Ausländer zu töten
      stört fast keinen. Es gibt sogar ein grundsätzliches Verbot
      Inländer zu massakrieren.

      Da das NATO-Gebiet den Interessenten an Tötungen
      von Menschen in anderen Ländern zu klein war,
      entschlossen sich damals auch SPD und Grüne es außerhalb des NATO Gebietes zu versuchen.

      Was mehr oder minder gut gelingt.

      Leider wird über Erfolge und Misserfolge kaum berichtet.

      Ich denke aber nicht das es um Doppelmoral geht.
      Frau Dr. med. U.v.d.L. lässt heute Soldaten agieren,
      wie sie früher Unterschenkel amputiert hätte.
      Was stört muss weg.

      Haben sie schon mal davon gehört das die Bundeswehr
      irgendwo jemanden verhaftet hätte?

      Besitzt die Bundeswehr Wasserwerfer?
      (Wahrscheinlich nur bei der Flughafenfeuerwehr der Fliegerhorste)

      Literaturempfehlung:

      (General) Günther Kießling:
      Neutralität ist kein Verrat

      Seine These:
      Ein militärisch neutrales Gesamtdeutschland ist
      der beste Garant für die europäische Friedensordnung in Deutschland.

      – Können Sie sich vorstellen das die Bundeswehr
      Separatisten in der Ostukraine entwaffnet und
      im Extremfall ein russisches Kampfflugzeug abschießt?
      (Wie die Türken vor einiger Zeit)

      PS Der Bundespräsident will den Franzosen erzählen wen sie warum nicht wählen dürfen. Es geht mal wieder um Interessen von Deutschland und Frankreich in der Welt.

      Der Mann hat genauso wenig Kenntnis vom Projekt:
      Der Westen, wie sein Kollege im Außenministerium.
      Der Westen ist etwas anderes als die €U,
      aber bringen sie das mal der SPD und ihren
      Koalitionspartnern bei.

    • "Gibt es eigentlich irgendein soziales Problem auf dieser Welt, dass ..."
      … der Rest der Welt ohne die dummen Deutschen zu lösen in der Lage wäre? Schön wär’s.

      https://www.youtube.com/watch?v=oCi0RHLrauU

    • @furor teutonicus
      lieber furor teutonicus, mal die rot-grüne Brille absetzen und mal aufhören das Pipi-Langstrumpf-Lied „ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ zu singen. Seit nunmehr 70 Jahre sind wir brave Musterdemokraten. Das haben wir Deutsche, wieviele andere demokratische Zivilisationen auch, nicht zuletzt den Sekundärtugenden zu verdanken.
      Deswegen haben viele in diesem Land, die die Realitäten klar erkennen und eins und eins zusammenzählen können, berechtigte Sorge um ihr Landund dessen Zukunft. Eine andere, aggressive Religion und ein anderer Lebensstil mit entsprechendem Weltbild, dazu eine schwache Stastsführung und eine naive Gesellschaft tragen nicht gerade dazu bei, der Zukunft mit Zuversicht entgegen zu sehen.

      In diesem Blog bekommen Sie ausreichende Tipps, Hinweise und Links zu Beiträgen und Artikel, die ihr geschöntes Weltbild doch ins Wanken bringen dürften. Wenn das nicht reicht, gibt es auch noch Reiseempfehlungen in diverse bundesdeutsche Stadtviertel.
      Feiern Sie Ostern, solange es noch geht.

  100. Ostereiframe im September für hängende LEDGärten
    Der Goldene AbSch(l)uß
    Der Kanditat hatte 100 Punkte.
    Und das goldige Herzchen blinzelte verzückt.

    Wie ein Alu-Löffel in der Mittagssonne.

    • Ferry, merry, terry, zerry...
      Gut getroffen, wenn die Wille, dann die Zille, und die Welt trille, halleri, tolleres zollery … Gruß …

  101. Vaterland al Fahrrad
    Auswanderung ist keine Lösung. Es gilt, Identität, Sprache und Anstand im Zusammenleben zu verteidigen. Deutschland ist ja bekanntlich aus einem Flickenteppich kultureller Vielfalt entstanden und es hat sich gelohnt, hier zu leben, in Bayern, in Franken und in Nordfriesland. Und was Fahrräder betrifft, erinnere ich an die Marke „Vaterland“, bestimmt keine Rennmaschine, aber von Ort zu Ort könnte man damit kommen. Wahrscheinlich könnte man es auch heute noch überall unverschlossen hinstellen, wo dieser Begriff noch verstanden wird, unverkäuflich wär es bei diesem Namen ohnehin!

  102. Zum Cornichon ...
    Raus aus D mit all den Wirtschaftsflüchtlingen, vor allem aus den islamischen Staaten, sollen sie doch selbst sehen wie sie ihre Untertanen zufrieden stellen können, aber bloß nicht nach Europa schicken … es ist ja so eine Sache mit den Reformen, dessen Aufdringlichkeit sich daran bemessen lässt, wenn islamische Sektenführer in der TR sagen, man dürfe mit 6 jährigen heiraten, in Anlehnung an Muhammed der es gemacht hat oder wenn in Türkischen Medien darüber lang und breit darüber diskutiert wird, wer den die Verantwortung dafür hat, wenn bei einer Penistransplantation, wenn der Penis irgend was tut, ob der Donor oder der Transplantationsnehmer die Schuld und die Sühne zutragen hat? Kein Witz, eine stundenlange TV Sendung im TR Fernsehen

  103. Insel des guten Lebens
    Auf den Titel komme ich noch, aber zunächst einmal ,
    a.
    Jerome K. Jerome Drei Männer auf Bummelfahrt ist toll . Ich habe eine sehr schöne Ausgabe vom Manesse Verlag mit einem Nachwort von Felicitas von Lovenberg.
    Über dieses Nachwort wäre jetzt 10 bis 12 Jahre nach dieser Ausgabe des Romans einiges anzumerken, denn leider stimmt der Jeromesche Befund immer noch, die Deutschen halten sich für vollkommen, was aber töricht ist …

    b.
    ich bin seit Mittwoch zurück aus Oberbayern, Bad Tölz.
    Mich trifft quasi der Schlag als ich heute morgen diesen Beitrag lese und das erste Foto sehe. Auf dem Foto bin ich ganz vorne auf dem Rad wieder Richtung Herr mit Hund in Gmund!
    So richtig trifft mich doch nicht der Schlag, sondern ich stelle einfach fest, manchmal hat man die richtige Intuition ! Das Foto bestätigt diese Erkenntnis.
    3 Wochen bin ich mal so , mal so, auch mit E-Bike durch das schöne Oberland gezogen.
    Der letzte Samstag Nachmittag in Gmund am Tegernsee war herrlich !Wie bei Jerome gab es im Gartenlokal am Ende der Gmunder Promenade mit Spielplatz , da wo die Bahnschranke der BOB ist, für alle Fahrradfahrer und mich endlich Kaffee und Kuchen !
    Die Fahrräder haben wir einfach über die Wiese an der Cafe-Terrasse entlang geschoben.
    Ob das erlaubt war, habe ich mich noch ganz deutsch/ preußisch gefragt, egal , kein bayerisches Einschreiten ,einfach gemacht, die Räder unverschlossen an den nächsten Schuppen gestellt.
    Ich hatte mich wenigstens so gesetzt ,dass ich die Räder sehen konnte , aber auch das nach einer Weile vergessen .
    Ich bin am Tegernsee und nicht in Bochum !
    Ich habe lieber auf den See geschaut und die Leute im Cafe beobachtet.
    Es gab da jemanden mit Dame , Kuchen und Tee, schon im Vorbeischieben, habe ich gemeint, der Gesichtszuschnitt und alles könnte Don A. sein, zumal im Janker mit rückwärtiger Kellerfalte und diskret einen kleinen Fotoapparat ab und an ansetzend , auf den See hinaus und so und noch viel mehr alle Radfahrer kritisch im Visier………

    Kaum bin ich wieder hier in NRW , in Bochum, ist dieser Titel -Spruch, s. o. ganz bunt plakatiert.
    Das Plakat wirbt für „ein Festival für Integration und Wohlbefinden vom 20.023.4.2017 in Bochum Hustadt und Querenburg.“
    Da wo Mitte der 60ziger die Uni Bochum in Beton gegossen hingesetzt wurde und auch Opel hinzukam , in bäuerlichen Stadteilen Autoproduktion und Wissenschaft Einzug hielt, als Ersatz für Kohle und Stahl , Motor für neue ,moderne Wertschöpfung , Arbeitsplätze und Aufstieg von einer Arbeiterwelt in eine bürgerliche Welt.
    Heute sind wir froh, dass wenigstens die Uni geblieben ist . Die Bausubstanz ist heruntergekommen . Die laufende Sanierung brachte einige Institute und Hörsäle in die Stadtmitte , dort wo Geschäfte leer stehen oder nur EIN-Euro- Läden generiert werden.
    Das damals erschaffene Wohnumfeld ist mit punktuellen Ausnahmen sozial heruntergekommen , schon lange vor 2015 und jetzt mit den Flüchtlingen um so mehr.
    3 Wochen war ich von diesem verschwenderischen, sozialfolkloristischem , ekelhaft verlogenen Multi-Kulti -Schwachsinn, der hier aus allen öffentlichen Kanälen und Institutionen tagtäglich auf den Bürger einprasselt , befreit.
    Befreit von aller Falschheit, befreit davon, dass man hier tatsächlich meint, mit etwas Panflöte pp würden die massiven wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Ruhrgebietes weggetanzt und weg-gedönert werden , und man den Bürger davon überzeugen will, dass wir zusätzlich zu dieser seit mindestens 30 Jahren hausgemachten Misere der Sozialdemokratie an der Ruhr noch begeistert zu sein haben, dass wir hauptsächlich arabisch sprachige junge Männer mit einem Kanzlerinnenwink und ein paar Selfies „geschenkt „bekommen haben, die, wen man sie fragen würde, nur ehrlich meinen können, die Deutschen müssen eigentlich hochgradig einen an der Waffel haben. Die nehmen was ein ! Kein Verantwortlicher in ihren Ländern würde so handeln.
    Im vergangenen November zu den Heute Nachrichten wurde bei mir versucht einzubrechen, Erdgeschoss, eine Nachbarin hat aufgepasst , der Täter mußte die Beine in die Hand nehmen.
    Rechts und links neben mir war seit dem Februar damals insgesamt 3 mal erfolgreich eingebrochen worden. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann es mich trifft.
    Jetzt habe ich das 2. Terrassenfenster ziemlich aufrüsten lassen , das 1. ist ein Schiebeelement , wo ich immer einen Holzbalken hinlege, wenn ich ausgehe, und sei es nur in den Waschkeller.
    Eigentlich unschön, aber es ist so.
    Die Verhältnisse zwingen zur Anpassung.
    Muli-Kulti ist eben genau das Gegenteil von dem Gewollten, es ist nicht , Piep-Piep, wir haben uns alle lieb, sondern ha, ha, ha, wir sind alle so anders , keiner erkennt im anderen , was Eigenes ,wir vertrauen nichts und niemanden.
    Jetzt ist es hell, mal schauen, was nächsten Winter wird.
    Die Insel des guten Lebens habe ich in den 3 Wochen in Oberbayern erlebt.
    Ein Hoch auf Bayern, ein Hoch auf die Traditionen, ein Hoch auf den Katholizismus, ein Hoch auf Herrn A. , der das alles , wie ich geprüft habe, treffend beschreibt.
    Bei so vielen Herrgottswinkeln, Marienkapellen , Bierzelten, Heiligen -Festen Trachten und Lederhosen im Stadtbild , gerade wieder auch bei jungen Leuten, wie man mir sagte , da kann die Kopftuch und Belphigor -Fraktion , die in Bad Tölz und sonst auch zu sehen war ,nicht gegen an ,jedenfalls schlechter als bei mir Zuhause , wo es schon so bunt hergeht, dass keine Linie mehr zu erkennen ist , alles zerfleddert.
    Im übrigen bin ich der Auffassung , dass es klassenkämpferisch um Religion geht, die bewirkt, dass problemlos von einigen wenigen geherrscht werden kann und der Rest mit Gehorchen beschäftigt ist.
    Deswegen sind so Damen wie Frau Merkel und Frau KGE und die ST im Spiegel auch so begeistert vom Islam. Es tut mir Leid es sagen zu müssen, aber nach meiner Empfindung , ist der deutsche Hang dazu, jede kritische Inf

    • Mit Interesse gelesen, Danke!
      und ähnlich gefühlt, nach dem mittlerweile üblichen Wintervertreibungsaufenthalt in Andalusien.
      Ich kann nicht behaupten, dass dort eine andere Sicherheitslage wäre; es möge auch statt http://www. politikversagen.net [wäre das so in Ordnung, als Link?] http://www. politikversagen.es geben.
      Dennoch, wir haben uns sicher gefühlt, die Semana Santa wurde gar nicht erst andiskutiert, sondern ungefragt eingeleitet; unabhängig von vielleicht verletzten Gefühlen.
      Vielleicht auch nur ein Einzelfall (wie ich ihn schon ewig nicht mehr in Deutschland beobachtet habe), als ein Polizist, ein einzelner, ein heruntergekommenes Auto mit 2 dubios aussehenden Männern anhielt, diese aussteigen liess, Papiere zeigen, Kofferraum auf. Alles ganz zivilisiert. Wahrscheinlich funktioniert das noch, möglicherweise wissen alle Beteiligten, wie das ausgehen würde für den Fall eines Widerstandes gegen die Staatsgewalt.
      Und bei der Renfe ging jedes Mal eine Person als ‚Seguridad‘ durch den Zug.
      Beim Essen wurde der KleingeldklimperermitPappbecher sofort vom arabisch-migrantischen Kellner weggeschickt.

      Und nun wieder in NRW, wo sich jeder so bunt gebärdet wie es ihr gerade gefällt.
      Im Flughafen Düsseldorf trotz nur 60 Prozent vollen Fliegers das Gepäck erst gut eine Stunde nach Ankunft und gut 50 Minuten Wartezeit am Band erhalten; im Zug von Düsseldorf nach Hause war die Ansage falsch („nächster Bahnhof Düsseldorf Flughafen“ nach der Abfahrt vom Flughafen), und nach dem Hineinwürgen der Koffer in den Zug fanden wir die gegenüberliegende Tür als defekt markiert; so dass wir die Koffer dann im Doppeldecker hoch und runter in den nächsten Wagen schleppen mussten, um überhaupt aussteigen zu können.
      Welcome to the Third World in the making!

  104. Islamkritik ...
    Ist erwünscht … Na los …

    • Islamkritik
      „Islamkritik … Ist erwünscht … Na los …“

      Mal ehrlich, fordern Sie auf, weil Sie sicher sind, dass keiner sich traut, oder hier den Hausherrn in Schwierigkeiten bringen will – oder möchten Sie sich tatsächlich mit Kritik auseinandersetzen?

      Im zweiten Fall googeln Sie einfach mal „Koran problematische Suren“

    • Islamkritik erwünscht ? Ja, ähh, es gibt
      zwei Milliarden zuviel Leutz auf der Welt, ääh,
      naja …….

      Ääääh- weg !

    • Warum Islamkrtik?
      Die innerislamischen Probleme wie man Massenvermehrung ohne
      angepasste Großstrukturen händelt, kann kein Außenstehender
      lösen. Auch kein Weltpolizist.
      D.h. die Clanstrukturen sind völlig obsolet.

      Man kann aber Infiltration abwehren.

  105. Zustimmung wie das letzte Mal beim Ausbruch des ersten Weltkriegs
    Damals ging es nach meiner Kenntnis um die
    Verteidigung des Heimatlandes, was wohl alle in allen beteiligten Ländern glaubten. Außer in Australien vielleicht die aus anderen Gründen meinten zB gegen das osmanische Reich Krieg führen zu müssen und sich bei Galipoli die berühmte blutige Nase holten.
    (Daran erinnern die sich heute noch)
    Die Amerikaner folgten der Einladung erst 1917.

    Heute verteidigt man ggf andere Überzeugungen.
    Die einen retten Menschen aus fernen Ländern
    oder glauben das sie das tun,
    andere bauen nicht Leute auf sondern Fahrräder.
    Das ist bei Sozialromantikern und Sozialphobikern völlig normal
    und schadet oft nicht. Was dann doch passieren kann
    ist bekannt.
    Da Don seine Fahrräder einschließt passieren damit auch keine tödlichen Unfälle. Die Sozialromantiker schließen ihre
    Reparaturfälle aus teilweise verständlichen Gründen aber nicht ein.

    Das die Leute anderen nichts stehlen wird wohl daran liegen
    das Straftaten in Bayern noch verfolgt werden.

    Ob der Fahrradhändler Entsorgungskosten sparen will
    da die Rahmen ggf Defekte haben (Carbonteile muss man
    nach stürzen ggf wegwerfen)?
    Warum will Don das Zeug beim Händler kaufen wenn er
    es bei Ebay für fragwürdig hält?

    Literaturempfehlung:
    Herfried Münkler: Der große Krieg

    Jörg Barberowsky
    Räume der Gewalt.

    Ein gesegnetes Osterfest,
    und halten sie genug Distanz
    zur Verwandtschaft die sie nicht ausstehen können,
    gerade wenn es so viele Freietage sind.

    PS An alle Porschefahrer in Hessen:
    Bitte überholen sie mich auch auf schmalen Straßen mit mehr
    als 50 cm Seitenabstand wenn ich auf dem Fahrrad einen
    Berg hinauf fahre – Hinunter erst recht.
    Danke.

  106. Demokratie mit Demos statt Mediokratie
    Die Tugenden der Deutschen oder Österreicher wären besser repräsentiert, wenn das herkömmliche Wahlsystem ergänzt werden würde durch das Zufallsprinzip. Zufällig ausgeloste Bürger könnten für eine bestimmte Zeit freigestellt, informiert und bezahlt werden. Sie sollten konkret in die Entscheidungsprozesse der Demokratie eingebunden werden. Zum Beispiel ergänzend zum Parlament in Untersuchungsausschüssen, statt eines Bundesrates(Länderversammlung) oder in Weichenstellungen für die Zukunft. In Island wurde auf diese Weise 2012 eine neue Verfassung kreiert, in Irland wurden 2013 acht Verfassungsartikel beschlossen.

    Die Ausgewählten wären befreit vom ständigen Druck der Öffentlichkeitsarbeit und den bevorstehenden Wahlen. In Österreich herrscht jetzt schon eineinhalb Jahre Dauerwahlkampf. Dreimal einen Präsidenten zum reinen Präsentieren wählen. Plan A, Plan B…
    Repräsentative Demokratie heißt heute fast nur mehr präsentieren. Umsetzung sekundär. Und die verhaberten Journalisten leben davon zu verkündigen, was die Kraten ohne das Demos verbraten. Geloste Volksvertreter würden über wichtige Fragen nachdenken, ohne den nächsten Wahltermin und die mögliche Abwahl im Kopf zu haben. Sie werden ja -statt eines möglichen Traumjobs in wirtschaftlichen Gefilden- nach getaner Arbeit für das Volk wieder in dieses zurückkehren. Wer glaubt, die Ausgewählten wären dazu unfähig, unterschätzt die Bevölkerung. Jeder kann die Entwicklung von Lohn- und Einkaufszettel vergleichen.

    In Belgien hat der Autor David Van Reybrouk so einen volksherrschaftlichen Prozess begleitet, als das Land 2010/11 eineinhalb Jahre ohne Regierung war. In „Gegen Wahlen“ stellt er das Losverfahren geschichts- und faktenkundig vor. Warum hört man darüber so wenig im Blätterwald? Wo offensichtlich ist, dass die repräsentative Demokratie überholt ist, wenn die tatsächlichen Anliegen vieler so wenig beachtet werden. Politiker und Journalisten liegen zu oft im selben Hochbett. Selbstbestätigung in Echokammern ist vielleicht gut für das politische oder journalistische Ego, aber ein Nogo für das gemeine Volk, das oft mit keiner Kraft mehr vertreten wird. Gras wächst von unten. Das kann man im Frühling sehr schön beobachten.

    • Interessanter Gedanke - für eine 2. Kammer
      Fast jedes parlamentarische System hat eine zweite Kammer. Sie ist oft ein Überbleibsel aus vordemokratischen Zeiten und war immer schon als Kontinuität gewährleistendes Korrektiv gedacht. In Deutschland sind das bis heute die Provinzfürsten. (Die spielen sogar in einem System wie dem Russlands eine Rolle.) Woanders sind es Adel und ernannte Honoratioren, in Amerika gibt es zwei Kammern mit unterschiedlichen Wahlmodi und -perioden.

      Warum also nicht eine zweite Kammer, die wie das Schöffenamt besetzt wird? Zufällig ausgewählt aus dem Kreis derjenigen Personen, die …

      … bereits einmal der Bundesversammlung angehörten…

    • Demokratiefrühlingserwachen
      Schön wär’s und natürlich haben Sie recht.

      Mischen Sie noch etwas Gigerenzer unter Ihre Vorschläge und das Ganze erfährt wissenschaftlichen Support und Glanz.

      Bloß, glauben Sie ernsthaft, dass auch nur einer unter den Parlamentariern Ihren Vorschlägen zustimmen und an dem Ast sägen wird, auf dem er sitzt?

      Wenn Sie eine Revolution anzetteln möchten, werden Sie kaum auf die herrschende Klasse zählen wollen. Bahnsteigkarte lösen?

  107. Ich habe eine Idee
    Frau Dr Mecklenburg-Vorpommern sprach von wenigen
    Jahren davon das man Herrn Assad in Moskau Asyl gewähren solle.
    Der russ. Außenminister hielt das für einen Witz, was verständlich ist,
    so schön ist es da ja nicht.

    Da die Gemeinschaft der 8 willigen eine Lösung
    für Syrien ohne Herrn Assad wünschen
    wäre es doch nahe liegend Herrn Assad hier in Deutschland Asyl zu gewähren. Für den Frieden in der Welt muss man hin und wieder
    auch Aktiv werden.

    Der König von Thailand(?) verkauft ggf sein Domizil am Starenberger See

    PS: In Syrien beklagt man sich auch nicht darüber das Fahrräder gestohlen werden, dort ist eher problematisch das
    einem ständig Geschenke zugeworfen werden die man nicht haben will.

    • Starnberger See
      Lieber Klaus Keller,

      entwickeln Sie Ideen so viel Sie wollen, aber taufen Sie bitte den schönen Würmsee nicht zum zweiten Mal um. „Starenberger See“ geht gar nicht und am Ende „Starrenberger See“ hod si no grad gfoit.

      „Starnberger See“ ist schlimm genug, so heißt er auch nur bei den Grattlern ungefähr zwischen Starnberg und Feldafing. Ab Garatshausen bis zur südlichen Seespitze wird der See immer noch korrekt Würmsee genannt.

    • Fiat iustitia et pereat mundus
      Asyl für Diktatoren ist eine absolut nowendige und vernünftige Konzession. Nur ein Irrer ist für Gerechtigkeit, und wenn die Welt darüber zugrunde geht.

      Eine Freistatt ist die Bedingung für den Rücktritt Mugabe, Assad, Zuma, Kagame oder Erdogan.
      Wirkliche Sicherheit gibt es nur in Frankreich. Nur die Franzosen sind weise genug, diese Sicherheit lebenslang zu garantieren und gegen übereifrige Richter durchzusetzen.
      AktiRichter in Argentinien oder Spanien gefährden das Vertrauen.
      Auf Deutschland würde ich nicht bauen.

    • Und-obwohl wir nicht die Expedienten..
      …der Geschenke sind, bekommen wir aus Syrien ständig Danksagungen zum freundlichen Unterhalt, sogar politisch gewollt, zur Erweiterung des Genpools geschickt. Nur weil wir die Freunde der Geschenkeabwerfer sind. Da sage noch einer es gäbe keine Aufmerksamkeiten und gegenseitige Achtung mehr unter der Menschheit.
      (DdH)

    • Ich bitte mein Versehen zu entschuldigen
      Ich kannte den See in Bayern nur unter diesem Namen.
      Ich persönlich würde zZt die Region um Prien vorziehen,
      da ich 2 Monate dort in einem schönen Krankenhaus war.

      Zum Asyl für Herrn Assad.
      Es geht mir darum den Gedanken der Bundeskanzlerin
      (Es muss natürlich Dr. Merkel heißen) aufzugreifen
      und aufzuzeigen welche Konsequenzen bestimmte Aussagen haben
      könnten.

      Wenn die G8 etwas beschließt und Frau BK dem zustimmt
      sollte man entsprechende Lösungen anbieten können,
      Herr Assad wird nicht in einem Abwasserkanal oder
      am Ende eines Seils enden wollen.

      Grundsätzlich zu Herrn Assad und anderen heftig kritisierten
      (Sie sollen jetzt nicht an Höcke denken):
      Gibt es schon Anklageschriften und Haftbefehle?

      Herrn Muammar al-Gaddafi hätte man in Paris beim einkaufen verhaften können.

      Ein weiteres Thema wären die Kosten:
      Ich gehe davon aus das Herr Assad und sein Freundeskreis
      keine Sozialhilfe beantragen müsste.
      Ich könnte mir auch gut vorstellen, das Er und seine
      Familie gar nicht auf Dauer bleiben wird.

      PS Da fällt mir ein: Gibt es nicht auch im Großraum der finnischen und der masurischen Seenplatte einen Starenberger See?
      (Man muss es ihm ja vorher nicht verraten)

    • An Zehentmair: Wie wäre es mit Krötenteich?
      Wegen des in der Nähe vermuteten Geldes.
      Das soll gar keine Kritik werden.
      Als verarmter Couponschneider bin für Krötenwanderungen,
      aber eben auf mein Konto und nicht davon weg.

  108. Noch ne Tugend...
    Es ist doch immer wieder erhebend, dass alte Filme, in denen Verbrecher die Polizeiwache belagern und beschissen, dann durch die Antifa praktisch umgesetzt werden. Das nenne ich Sekundärtugend live. Das Demonstrieren vom Bewusstsein demokratischen Verständnisses.

    Wie lobe ich mir Erdogan. Da weiß man wenigstens woran man ist und hält die Klappe. Aber in Deutschland …

    Aus der FAZ „Randalierer beschädigen einen Hoteleingang. Dann geht die Polizei auf dem alten Uni-Campus gegen Aktivisten vor. Die belagern dann die Polizeiwache.“

    • Es passiert ihnen ja auch nichts.

    • Polizei lässt Randalierer frei
      nachdem das Polizeirevier belagert wurde???
      ggf hätte man ihn sowieso gehen lassen.
      Im Artikel wirkt es so als ob die Randalierer
      einen Erfolg errungen hätten.

      Der Autor hat leider nicht nachgefragt.

  109. nicht nachvollziehbar
    Don, ich halte das für eine Fehleinschätzung:

    „Aber Milliarden für Banken, m.E. absichtliche Fehler bei Steuern und Zuwendungen für die Wirtschaft, einen EU-geleiteten Krieg gegen Kleinunternehmen, Sprechverbote – ich sehe mich in einem rechten Staat, der Leute reinlässt, die so verantwortungslos und von den jeweiligen Regimes geprägt wie die Kanzlerin sind.“

    Das mit den Banken lasse ich mal weg, aber fragen Sie mal den Kollegen Steltzner, was passieren würde, würde man Banken nicht retten: Ein Hinweis: In Sorkins Buch „Die Unfehlbaren“ ist auf einigen Photos der Allianzchef zu sehen.

    In rechten Staaten gibt es weniger Kriminalität, und Leute werden konsequent und oft lange eingelocht. Die Justiz in D können Sie kaum als rechts bezeichnen. Auch Schulen sind rigider in rechten Strukturen.
    Die Durchsetzungskraft ist stärker, Polizei und Armee schnell dabei.
    Einen Staat, in dem man die AntiFa oft gewähren lässt und lange nichts gegen Bandenkriminalität getan hat, können Sie kaum als rechts bezeichnen.

    Eine Mietpreisbremse ist schwer durchsetzbar, weil dann nicht mehr genug in Mietwohnungen investiert wird.

    Ich sehe das Problem mehr in einer Besetzung aller Felder, grüne, linke und rechte, so dass die Politik undefinierbar aka „alternativlos“ wird.

    Darüber hinaus aber geht eine Verweigerung von Grenzziehung und Absprechen eines gesunden Patriotismus, und das ist eindeutig nicht rechts und auch nicht konservativ. Am ehesten wirkt es anarchisch.

    Unterdrückung von missliebigen Meinungen gab es rechts (Hitler, Pinochet) oder links (DDR).

    Was ich seit 2008 an erster Stelle sehe, ist Überforderung und Chaos. Außerdem eine zu große Angst vor Kriegen. Ohne Europa wäre die Folge potentielle Kriege. Mit Europa grenzenlos und einer nicht funktionierenden Währung plus Massenmigration ist die potentielle Folge wohl Anarchie, Bürgerkrieg und Zerfall, evtl. angeschoben von anderen staatlichen Akteuren ohne Hemmungen oder einflussreichen Leuten, die darauf Wetten abgeschlossen haben.
    Merkel ist harmoniebedürftig, nicht offen genug gegenüber Kritik, daher abgeschottet von Parteifreunden, und sie tut sich damit keinen Gefallen. Die besten Chefs lassen sich kritisieren.

    Das ist eine festgefahrene Kiste mit Gefahren und Interessengruppen, die Europa zerstören wollen, nehme ich an. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Juncker immer nahbarer wird? Vielleicht hat er erkannt, dass Europa falsch aufgestellt wurde, zu bürgerfern.

    P.S. Ich mag mich täuschen, außer mit den Banken.
    Stichwort: Faule Kredite.

  110. Extremistische Sekundärtugenden und ihre Konsequenzen
    „Aber er schreibt auch, dass diese – heute würden wir sagen, Sekundärtugenden – in der Übertreibung als Pedantierie, Heroismus und Kadavergehorsam gefährlich werden könnten.“

    Exakt derselbe Gedanke kam mir ebenfalls vor einiger Zeit in Bezug auf unsere Gegenwart sowie Geschichte ohne ihn vorher gelesen oder gehört zu haben.

    Alle tendenziellen Verhaltensweisen (sie nennen es Sekundärtugenden), die diese kleine mitteleuropäische Nation aufweist und ein positives Bild nach Außen erzeugen, sind dieselben Verhaltensweisen die praktisch alle negativen Bilder begründen.

    Ein triviales Beispiel ist deutsche Direktheit. Das wird von Ausländern durchaus auch mal als Unhöflichkeit aufgefasst, ist aber gleichzeitig die Konsequenz simpler Ehrlichkeit sowie Effizienz. Ich personlich kann hunderte Situationen beschreiben, in denen ich bspw. Touristen irgendwie geholfen habe aber nichtmal Hallo, Bitte oder andere simple Umgangsformen an den Tag gelegt habe, weil es mir schlicht gar nicht in den Sinn kam, sondern schellstmögliche und bestmögliche Hilfestellung der bestimmende Gedanke war.

    Ein weniger triviales Beispiel für dasselbe Prinzip ist ein singuläres, historisches Ereignis.
    Was bekommt man wenn man die Sekundärtugenden Ordnungssinn, Perfektionismus und Effizienz kombiniert?
    Unter Anderem leistungsfähige Produkte aller Art, bspw. tolle, weltweit beliebte Autos sowie einzigartige, technische Lösungen, mit denen man enorme Handelsüberschüsse erwirtschaften kann.
    Was kommt dabei heraus, wenn man ideologisch begründeten Hass auf eine kleine Minderheit mit den drei genannten Sekundärtugenden kombiniert?

    Wenn man sich unsere Gegenwart und Vergangenheit so anschaut, liegt der Schluss nahe, dass wir ein ziemlich extremistisches kleines mitteleuropäisches Völkchen sind – im Guten wie im Schlechten.

    Und wer das weniger triviale Beispiele nachvollzogen hat, weiß auch, dass wir überhaupt nichts aufgearbeitet haben, sondern schlicht von einem politischen Extrem zum nächsten gewechselt sind.
    Keine gute Aussicht für die Zukunft, da wir vermutlich wieder bis zum bitteren, selbstzerstörerischen Ende weitermachen werden – komme was da wolle. Denn eine sozusagen „Terziärtugenden“ bzw. ein Nebenprodukt von Perfektionismus ist eine gewisse Zielstrebigkeit und es wird mir wohl kaum jemand widersprechen, wenn ich behaupte, dass wir ein unfassbar obrigkeitshöriges Völkchen sind.

    A pro pos, wie zum Nachweis dafür erschien heute auf faz.net einer dieser „Wie erkläre ich es meinem Kind“-Artikel in dem ein Schreiberling aus dem Kulturressort nebenher sein eigenes, beinahe unfassbar obrigkeitshöriges Staatsverständnis offenbarte.
    Hier: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/wie-erklaere-ich-s-meinem-kind/kindern-erklaert-macht-und-regeln-14971810.html
    Eine Hörigkeit, die auf Basis historischer Erfahrung der Deutschen vermessener nicht sein könnte.
    Man könnte im Gegenteil sogar sagen, dass wir eigentlich dazu prädestiniert sein müssten, ein enormes Misstrauen gegenüber der jeweilig herrschenden Obrigkeit an den Tag zu legen – tun wir aber nicht.
    Mit Blick auf September 2017, aktuelle Umfragen und die auch im Blogbeitrag beiläufig erwähnte Gegenwart… es ist einfach zum Mäusemelken.

    • Was rauskommt, wenn wir tun, wie wir sozialisiert sind ohne inne zu halten und zu reflektieren
      hat Hannah Ahrendt beschrieben.
      Gut geölte Maschinen, die abarbeiten, was sie meinen, was von ihnen erwartet wird.
      Mich erinnert, was in diesem Land geschieht, fatal an diese Diskussion und all das ihr zu Grunde liegende.
      Auf allen Ebenen, quer durch die Bevölkerung. Die, die warnend die Hand heben, werden ausgeschlossen. Nicht gehört. Und wie sich die umgebung ändert will nicht gesehen werden.
      Ich warte nur drauf, bis einer sagt, dass man das ja nun hat so nicht wissen können.
      Doch. Man hat. Bereits im September 2015.

    • @Trojaner
      Wer äußert „dass man das ja nun so nicht wissen konnte“ macht sich heutzutage selbst lächerlich, denn das Internet vergisst praktischerweise nicht oder wenigstens sehr viel schwerer.

      Im Allgemeinen kann man nach „Dunkeldeutschland^(tm)“ verweisen.

      Ich persönlich kann auf Kommentare im SPON Kommentarbereich verweisen, von denen wenigstens 10% an der Zensur vorbeikamen und für die ich mir zwei Sperren innerhalb von drei Monaten eingehandelt habe.

      Prominent und konkret kann man sogar auf den Lieblingsnazi der Nation – Björn Höcke – verweisen über den ein medialer Shitstorm hereinbrach, nachdem er im September 2015 von der Gefahr dieser Art von Einwanderung für blonde Frauen sprach – um 3 Monate später auf ganzer Linie und zum Entsetzen vieler Helldeutschlandbewohner recht zu behalten.
      Erinnere mich auch flüchtig an konkrete Aussagen dazu, dass man kein Genie sein muss, um zu wissen, dass unter den „Flüchtlingen aus Österreich“ ebenfalls IS-Sympathisanten sein werden und das Konsequenzen haben wird. Kann mich nur nicht mehr erinnern, wer das öffentlichkeitswirksam äußerte.

      Und die ganzen Belege der Willkommensbesoffenheit lassen sich ebenfalls noch auffinden und zuordnen.

    • An Rightwing Liberal: Können Sie mir erklären was das Wort liberal bedeutet.
      In der Kolumne eines Ökonomen in dieser Zeitung war das Wort auch zu lesen. Ich gehe davon aus das es gut ist in einem freiheitlichen Rechtsstaat zu leben der Regeln durchsetzt.

      Soll liberal nun bedeuten das dies für manche Handlungen nicht gilt?
      Oder geht es darum das es für manche Handlungen bestimmter
      Volksgruppen bzw Personenkreise nicht gilt.

      zB liberales Steuerrecht.

      Gibt es Regeln an die sich alle halten müssen oder ist das nicht der Fall.
      Es gibt sicherlich Regeln mit Handlungsspielräumen.
      Wenn ich einen liberalen Umgang mit einer Regel einfordere ist es doch idR so das ich deren Anwendung auf mich oder andere im Grunde nicht möchte.
      Dann kann ich deren Abschaffung oder Aussetzung (zB Wehrpflicht)
      fordern.

      PS Ich Frage Sie das sie den Begriff im Namen führen,
      also eher zufällig.

  111. BVB = auch Bombenleger haben bestimmte Erkennungsmerkmale,...
    interessant wäre also, ob bereits der Jemand jemals seinen Bombenleger-Fingerabdruck bereits hinterlassen hatte…und das dann mal nennt, trotz
    „zum jetzigen Zeitpunkt aus taktischen Gründen nicht förderlich“ undso…
    Folge:
    Das IS-Indymedia-Compact Gefasel der Medien endlich abstellen und sich der Täterspur zuwenden…

    aber selbst bei Dr. Herrhausen klappte das bei uns nicht…, vgl. Oktoberfest-Ermittlungsdesaster(EINZELTÄTER!HA!)…


    • Bombenleger-Fingerabdruck
      ich fürchte, das war der erste dieser Sorte – einerseits teilweise Profizubehör (Zünder), andererseits denn doch Schaden gering.

  112. Titel eingeben
    Lese gerade bei einem Experten: „Die große Schönheit der kapitalistischen Produktion besteht darin,daß sie nicht nur beständig den Lohnarbeiter als Lohnarbeiter reproduziert, sondern im Verhältnis zur Akkumulation des Kapitals stets eine relative Überbevölkerung von Lohnarbeitern produziert.“ Das hat natürlich verschiedene Erscheinungsformen. Es ist der überflüssige SozialwissenschaftlerIn, die irgenwas mit Gender macht. Oder Herr Ponader, der seinen Namen tanzen kann – oder auch nicht – oder der INSM-Volkswirt, der zum xten Mal die Laffer-Kurve hochhält.
    Akademisches Wissen ist inzwischen so wohlfeil wie die geschickten Hände, derer Amazon sich bedient. Der allgemeine Niedergang des Wohlstands hat Horst Afheldt schon vor 20 Jahren beschrieben. Tendenziell ist menschliche Arbeitskraft, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten, weltweit unglaublich billig einzukaufen.
    Bevor ich´s vergesse. Der Experte oben ist Karl Marx. Das Kapital Band 1 (MEW 23) S 796.

  113. Leserbrieffunktion gestört - "Der Inhaber von blogs.faz.net hat die Website nicht richtig konfigur
    Lieber Don,

    habe eben, ohne wie üblich den Text zwischenzuspeichern, einen Leserbrief gesendet. Dann erschien die Meldung, die Verbindung sei nicht sicher (Fire-Fox). So irritiert, habe ich zurück setzen müssen… Und wenn Sie er doch erhielten, wüßten Sie warum…

    Hab mich an dieser Stelle passenderweise bedanken wollen, in dem ich davon berichtete, dass ich den heutigen Feiertag dazu nutzte, endlich in Byrons „Europa 1925“ weiter zu kommen, dass mir das Weihnachtsfest bescherte (herrliches blaues Exemplar).

    Und von „Mit 20 Dollar in den wilden Westen“, Johann, A.E.
    Ullstein, 1928, mit 24 Tafeln geschwärmt. Es gibt auch noch einen Beschreibung eines ähnlichen Vorhabens, das ihn durch Asien führte, aber der o. g. Bericht ist besonders famos! Wer es nicht kennt, sollte es keinesfalls verpassen.

    Dann schrieb ich, dass ich eine Zeitlang die von einem kleinen Kreis besuchten Lesungen Menschings besuchte, die diesen Hintergrund hatten: http://www.deutschlandfunk.de/jacobs-leiter.700.de.html?dram:article_id=80972 . Der Bericht stellt ’natürlich‘ auf einen Schwerpunkt ab, aber die Sammlung ist auch so phantastisch. Darunter u. a. der kluge Bericht eines deutschen Hautarztes, u. a. von den Geschehnissen 1918 in Berlin.

    Verwies dann noch auf eine Nachricht, die merkwürdigerweise nur in der Regenbogenpresse des Nachbarlandes gebracht wurde: Der neue Süd-Ost-Wall steht, finanziert von Merkels Milliarden:
    „Türkei: 556 Kilometer lange Mauer zu Syrien fertig – Schutz vor Migranten – Welt – krone.at
    http://www.krone.at/welt/tuerkei-556-kilometer-lange-mauer-zu-syrien-fertig-schutz-vor-migranten-story-564202
    Tolle Fotos (die stellen locker die von den saudischen Grenzanlagen in den Schatten, die mit Hilfe von EADS errichtet wurden – siehe Welt 5.10.2010).

    Habe dann erwähnt, dass eine mir lange gut bekannte Person berichtet, dass im Berliner Senat WCs ausmachte, die an den Türen ausdrücklich allem Möglichen vorbehalten seien (das ist das Wichtigste neben dem anderen Wichtigsten. Verstehe nur nicht, warum man nicht einfach eine Kabine in der dem Ort der Zurückgezogenheit seiner Wahl anstreben kann – aber da muss man ja bei anderen vorbei, was für ein Drama für Mio, denn handelt es sich nicht um ein Problem im weit-weg-von-Promille-Bereich? / nur so argumentieren auch die andere: In einer sehr aufschlussreichen Leserdebatte in der Welt zu Merkels NRW-Bashing, Flüchtlinge bringen auch Gefahren ins Land, wurden wieder die Verkehrstoten aufgerufen. Also dass es doch viel mehr Verkehrstote gäbe…- Das gälte leider auch für die oben genannten Bespiele. Die Masse aber fragt inzwischen klar, warum wofür Geld da ist und was angeblich nicht ginge – und man hat Anlass zur Hoffnung, dass der Deutsche sich dann doch nicht aufhängen geht – aber 2, 3 finden, dass sei eben der Preis der Freiheit – und die Sicherheit könne aber nur die EU bieten, und genau die wollten die Rechten ja zerstören und damit die Sicherheit untergraben… Ein anderer berichtet aber, wie Saudis ihm erzählten, sie würden nur Leute ins Land lassen, wenn sie dadurch weniger Steuern zahlen würden – man verstünde das verrückte Treiben in Deutschland nicht). Und es gäbe eine Ausreichung des Senates, wie was genau zu beschreiben sei. So sei das bisherige „Binnen-I“ durch ein Doppelpunkt-Zeichen zu ersetzen: Autor:nnen (hihi).

    Mit uns zieht die neue Zeit, und „die“ deutsche „Linke“ taumelt einer angeblichen Konservativen hinterher, wie aber auch offensichtlich sehr viele konservative Wähler…

    Übrigens im letzten Jahr genossen: Ödön von Horváths „Der ewige Spießer“, 1930 – darin wird auch eine Reise quer durch Europa beschrieben. Lohnt sich ausgesprochen (es gilt nicht umsonst auch als sprachlich so interessant).

    Haben Sie ein schönes Osterfest und allzeit gute Fahrt!

    (Und nun speicher ich das besser doch)

    Und es kommt wieder:
    „Diese Verbindung ist nicht sicher

    Der Inhaber von blogs.faz.net hat die Website nicht richtig konfiguriert. Firefox hat keine Verbindung mit dieser Website aufgebaut, um Ihre Informationen vor Diebstahl zu schützen.

    Weitere Informationen…“

    Versuche es jetzt mal mit dem Explorer – vielleicht sind es ja die Ad-Blocker.

  114. Titel eingeben
    „Jeromes Überlegungen zum obrigkeitssaatlichen Denken münden im Ausspruch, dass der Deutsche, verurteilte man ihn zum Tode und gäbe man ihm einen Strick, tatsächlich zum Galgen gehen und sich selbst aufhängen würde.“

    Da hat Jerome nur seinen Kleist anständig gelesen.
    Im „Friedrich von Homburg“ ist DAS ja die zentrale Szene.

    „Ruhig! Es ist mein unbeugsamer Wille!
    Ich will das heilige Gesetz des Kriegs,
    Das ich verletzt‘, im Angesicht des Heers,
    Durch einen freien Tod verherrlichen! „

  115. AUSWANDERUNGSWELLE
    @h.v.goslar:

    JA, sie haben ja so recht, für welche personenkreise D eher ein einwanderungsland ist……………ich habe ja ganz vergessen, dass Bankster Ackermann als geschenk für ulF aus dem oberen St. Galler Rheintal eingewandert ist und
    Piech und Porsche aus Salzburg und Kärnten. ja, Deutschland muss noch bunter werden !

    H.D. Pötsch aus Traun wanderte schon zum studium nach Südhessen ein, auch eine bereicherung denke ich.

    und DON beschäftigt sich hier mit so petitessen wie ehrlicher fahrradklau mit dem multitool !!!

    zum glück wanderte mein kniechirurge von Oldenburg nach Basel aus, meine krankenschwester kam aus Gießen, die gepiercte anästhesistin kam auch aus D-Land, ich konnte sie aber nicht zur preisgabe ihrer genauen herkunft bewegen. alle zusammen bauten dann im Kantonspital mein knie wieder zusammen.

    • Da waren Sie ja in besten Händen, django
      ich sehe gerade, dass Prof. Hintermann auch noch da ist, der einem Bekannten vor ca. 15 Jahren beide Schultern zurechtgefrickelt hat, mit anschließender Skizze, wie und wo er gewerkelt hat (das ging bis weit in die Schulterblattbereiche rein). Ein hiesiger Orthopäde meinte dazu nur, so etwas habe er noch nie gesehen, das bekäme man in D so auch nie hin.
      Der Bekannte hatte übrigens anschließend volle Beweglichkeit, auch etwas, was bei Schulter-OPs hierzulande fast nicht hinzukriegen ist, wie der hiesige Orthopäde meinte.

      Dazu die Schmerztherapie, einmal mit Methadon, beim zweiten Mal mit Morphium, beides hier völlig undenkbar.

      Das Personal kommt zu großen Teilen aus D und will nie wieder in D arbeiten, weil zum einen keine Wertschätzung, der Dienst überhaupt eine Zumutung sei. Allein die Sprechstunden der Ärzte über Tag sind hier Mangelware. Ich habe sie nur bei einem Gefäßchirurgen im Lukaskrankenhaus in Neuss kennengelernt, in Basel eine Selbstverständlichkeit.

  116. der letzte Satz war unvollständig
    …der deutsche Hang, Islamkritik zu unterbinden, ist unser evangelisches/protestantisches Element. Schlimm wiegt dabei , dass auch die katholischen Bischöfe immer evangelischer werden .
    Warum hat Papst Benedikt aufgegeben ?

  117. Deutsche Hybris
    Überall entdecke ich sie, auf allen Seiten. Deutschland und die Deutschen sind kein solcher Sonderfall, sie sehen sich nur ständig als einer. Das ist schrecklich, wenn man unbedingt Weltmeister im Flüchtlingeaufnehmen, Export, allgemeiner Moral, etc. sein will… statt realistisch die eigenen Möglichkeiten und die der Anderen einzuschätzen und dementsprechend zu handeln, konstruiert man eine ideale Welt und fordert, dass alle sich ideal zu verhalten haben. Fehler müssen ausgemerzt werden, ob es nun verspätete Züge oder falsche politische Ansichten sind, ist egal, Hauptsache kein Fleck bleibt auf dem hellen Weltbild.

    Häufiger lese ich in letzter Zeit in Kommentaren, dass Kriminalität mehr oder weniger nur bei Menschen mit Migrationshintergrund vorkomme. Als ob ein „echt“ deutscher Straftäter irgendwie allen Deutschen das Recht nähme, gegen die Aufnahme krimineller Zuwanderer zu sein. Da möchte man auch das Bild des hellen, unbefleckten Deutschen haben, egal wie unsinnig das auch sein mag. Und wenn dann Verbrechensstatistiken mit allen möglichen Finessen „vergleichbar“ gemacht werden sollen, dann sieht man dieses Bemühen von der anderen Seite – die Flüchtlinge sollen trotz nicht wegzuleugnender Vorkommnisse eben doch hell und unbefleckt nicht krimineller sein (zumindest im Vergleich mit jungen, männlichen, ungebildeten, prekär lebenden Deutschen). Das kein Land sich die Vergrößerung seines problematischsten Bevölkerungsteils wünschen kann, blendet man einfach aus.

    Heute lese ich zu meinem Entsetzen, dass unser neuer Bundespräsident unselige Praktiken seiner Vorgänger jetzt gleich gegenüber Frankreich bringt. http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-frankreich/wahl-in-frankreich-steinmeier-warnt-franzosen-vor-nationalismus-14972889.html Steinmeier warnt Frankreich vor Nationalismus und erklärt den Franzosen, dass sie nur zusammen mit Deutschland Gewicht in der Welt haben. Ich schäme mich. Wenn man als ehemaliger Außenminister nicht weiß, dass solche Worte in Frankreich nicht gerade wohlwollend vernommen werden, was weiß man dann? Donald Trump hat über seine Vorgängerregierung gesagt, dass es den USA wahrscheinlich besser ginge, wenn die Regierenden einfach nur am Strand gelegen hätten und nichts getan. Exakt das gilt wohl für unsere Bundesregierung. Hätten alle Merkelkabinette am Strand gelegen, was wäre uns erspart geblieben…

    Dringend an den Strand (bestenfalls in Guantanamo) gehört jedenfalls der Verfassungs(bruch)minister, der alle Deutschen, denen klar war, dass natürlich auch Terroristen in unkontrollierten Masseneinreisen dabei sind, zu böswilligen, verleumderischen Unmenschen erklärte. Nun lese ich von IS Kommandeuren, die hier im Asylverfahren Terrorzellen in Syrien und im Irak steuern und von IS-gesteuerten Attentätern in Deutschland. „Der Name des IS-Kaders ist den deutschen Behörden aus anderen Verfahren gegen als Flüchtlinge getarnte, mutmaßliche IS-Terroristen bekannt.“ steht in einem Artikel von heute zu Amri http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/terrorismus-anis-amri-soll-kontakt-zur-is-fuehrung-gehabt-haben-14972940.html. Ich wüsste gerne, wieviele als Flüchtlinge getarnte IS-Terroristen denn da nun schon bekannt sind.

    Trauriger Tag, an dem ich Herrn Erdogan (Deutschland beherbergt Terroristen) mehr Wahrhaftigkeit als unserer Regierung attestieren muss.

    Gestern hat meine Schwiegermutter in Stuttgart am Telefon geweint, weil sie alles, wofür sie und andere so lange gearbeitet haben (ihre Mutter und ältere Schwester gehörten zu den Vertriebenen, die man neuerdings so gerne mit den heutigen Flüchtlingen vergleicht), zunehmend verloren gehen sieht.

    Wenn ich mich am örtlichen Spielplatz nicht mehr so recht wohlfühle, weil der Bolzplatz von 40 erwachsenen arabischen Männern belegt ist, bei denen das einzige Wort, das ich verstehe „Yalla!“ ist, habe ich Probleme mit mir selbst. Ich denke, es ist ganz normal, dass ich mich ein Stück weit vertrieben fühle – schließlich können meine Kinder da jetzt nicht mehr Fußballspielen. Mit den Männern reden kann ich nicht (mein arabischer Wortschatz ist arg klein), weiß aber auch nicht, ob das eine gute Idee wäre, selbst wenn ich es könnte. Aber gleichzeitig sehe ich natürlich, dass diese Männer auch bloß Fußball spielen möchten. Die fehlende öffentliche Diskussion darüber, wie das Zusammenleben funktionieren kann (jenseits von wir helfen und lassen uns alles gefallen sonst Nazi), vermisse ich am meisten.

    Aber auch in dieser öffentlichen Sprachlosigkeit, den Zensurbestrebungen etc. pp. sind wir Deutschen eben nicht allein und auch nicht „Spitze“. Das läuft in Großbrittanien, Frankreich, Kanada… genauso. Wenn ich über Maas klage, klagen Kanadier über M-103: http://www.dailywire.com/news/14740/canada-passes-anti-islamophobia-bill-hank-berrien

    Ich denke viel zu viel ans Auswandern, sehe aber, dass ich die Probleme in anderen Ländern nur momentan nicht täglich sehe. Gerne möchte ich daran glauben, dass wir es doch schaffen, hier wieder zur Vernunft zu kommen. Aktionen wie jetzt in Frankfurt (Sachbeschädigung an Hoteleingang durch Antifa und Studenten als legitimen Protest gegen Rechts ansehen) vermindern diese Hoffnung aber ebenso wie zunehmend undifferenziert ausländerfeindliche Bemerkungen, die meines Erachtens durch Zensurbemühungen verschärft werden. Das Gefühl, unterdrückt zu werden, radikalisiert ungemein.

    • Ihre Mutter ist nicht die einzige
      Als ich vor ein paar Jahren heiratete, im leicht fortgeschrittenen Alter ein etwas jüngere Frau, sah ich schon ihre Augen leuchten, ob die nicht doch noch klappt mit den Enkeln… Beim unserem letzten Treffen meinte sie, angesichts der Zukunftsaussichten sei sie heilfroh, dass meine Schwester und ich sich gegen Kinder entschieden hätten.

      Das mit dem Auswandern ist eine gute Idee. Derzeit halten mich noch meine Eltern hier, die ich nicht alleine lassen möchte, aber umschauen werde ich mich ab diesem Sommer. Osteuropa bietet sich an. Polen und Tschechien kommen mir oft so vor wie Deutschland vor 30-40 Jahren war – nicht arm, vielleicht ein bißchen konservativ, alles eine Nummer kleiner, und klar, für die Kreuzfahrt wird ein Gehalt nicht langen. Aber irgendwie normal, nicht so überdreht und vor allem ohne überheblich Zeitgenossen, die meinen, am deutschen Wesen solle die Welt genesen. Für ein bescheidenes Leben wahrscheinlich gar nicht so schlecht.

      Nach dem letzten Wahlergebnissen hier habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass sich was ändert. 70-80% wählen die Blockparteien, so wie schon im Frühjahr 1990 in der DDR. Das Land ist so und will es offenbar nicht anders. Immer, wenn es ihm zu gut geht, verfällt es in Größenwahn. Das durfte man schon 1914/1939 beobachten. Als Ergebnis wurde das Land jeweils vom Rest der Welt zurechtgeschrumpft. Beim diesmaligen Größenwahn steht zu befürchten, dass nichts mehr übrigbleibt.

    • @ Jessica, Schämen oder fürchten wegen Steinmeier?
      Steinmeier erinnert die Franzosen an die – meist nicht ausgesprochene – imperialistische Grundidee der EU: Spieler und nicht Spielball in der Weltpolitik zu sein. Hier der Link im Hause: http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-frankreich/wahl-in-frankreich-steinmeier-warnt-franzosen-vor-nationalismus-14972889.html

      Diese Grundidee entsprach durchaus auch frz. Gedankenspielereien, sich des deutschen Potentials zur eigenen Machtsteigerung zu bedienen (markant: der Euro sei Versailles ohne Krieg).

      Der Mensch denkt, die Dialektik lenkt. Manches kam anders.
      Marine le Pen versucht es nun ohne EU.

      „Wir“ brauchten zum Ausgleich gegen frz. Politik
      (schon Richelieu liebte viele Deutschlands an der Ostgrenze) Bismarck, den Nationalstaat und die „Freundschaft“ mit den USA.

      Selbst wenn man einmal alles idealisiert – also Frankreich und Deutschland wären sich nicht wie in der Tierfabel Fuchs und Storch, die sich gegenseitig die Butter vom Brot nehmen, sondern D arbeitete Frankreich zu (und gegebenenfalls mit Frankreich und der Kanzlerin Angela Merkel an der Spitze gegen Trump) …auch das würden wir nicht schaffen; denn selbst die verwirrte Partei der DDR im Westen plus 68ig, nach der Wiedervereinigung gezeugt, die „Antideutschen“, stehen auf die USA (vielleicht noch Israel).

      So gesehen muß man vor den Steinmeiers und ihren Folgen die schlimmsten Befürchtungen hegen.

    • Ich will jetzt nicht sagen,
      …daß Sie, verehrte Jessica, bei der F.A.Z. (falls „durchgekommen“) max. Punktzahl/Sternezahl erreichen könnten, falls in übereinstimmender Meinungsvorgaberichtung (wäre eh eher eine Beleidigung, jedenfalls für mich)-aaaaber, einen Kommentar, der mir derart zusagt wie Ihrer, habe ich hier noch nicht gelesen.

    • @ Jessica - Deutsche Hybris
      Kann Ihre Befürchtungen gut verstehen, so abwegig ist Ihre Einschätzung nicht.

      Nach Jahrhunderten des Niedergangs infolge von kultureller Stagnation, europäischem Kolonialismus/Imperialismus bricht für die Muslime ein neues Zeitalter an: Das Islamische Zeitalter.

      Es herrscht Aufbruchstimmung unter den Muslimen. Darüber sollten wir uns langsam klar werden.

      „Der Islam wird siegen“, sagte eine Muslima in einem Laden für islamischen Schnickschnack zu meiner Frau, selbst aus einem islamischen Land stammend.

      Worauf meine Frau entgegnete, „aber nicht in Deutschland.“

      Inschallah.

    • Stupid is as stupid does
      Die Kriminellen haben keine Angst mehr vor unserem Rechtsstaat, weil der Rechtsstaat nicht gerüstet ist.
      Die Politiker haben keine Angst vor den Wählern, weil die Wähler zu schwach sind, ein Kreuz an der alternativen Stelle zu machen.

      So what. Was soll all das Weinen, wenn man nicht mal fähig ist, mittels Wahl seinen Protest zu äußern.

      Man muss für seine Welt kämpfen. Wann haben wir das verlernt? In all den Jahren der unendlichen Kindheit unter Schutz der USA.

  118. @ Jessica
    Liebe Jessica, Ihr Beitrag ist so treffend formuliert und spricht mir so aus der Seele, das ahnen Sie nicht. Volle Zustimmung dafür.
    Wenn meine beiden alten Eltern mit dem ÖPNV zwichen Mannheim und Weinheim hin und herfahren, wenn ich sie mal nicht bringen kann (an der Strecke liegen zwei Aufnahmeeinrichtungen mit zusammen mehr als 1000 Bewohnern) habe ich
    jedesmal Angst um sie. Und sie, die ihr Leben lang gearbeitet haben, um vier Kinder zu ordentlichen Menschen zu erziehen, verstehen die Welt nicht mehr und müssen sich Respektlosigkeiten gefallen
    lassen.
    Auch Ihren letzten Satz unterschreibe ich. Zu meinem Erschrecken zucke ich nur noch mit den Achseln, wenn mich jemand Nazi nennt und sage und denke „wenn das schon Nazi ist, dann bin ich’s halt, na und?“
    Was tun?

  119. Tugend sekundär?
    Wie wollen wir unseren Kindern Tugend, Kultur, Moral und Sitten/Bräuche, also nationale Identität weitergeben?

    Eine Bekannte (Grundschullehrerin) berichtete, dass Kinder in der Grundschule nicht mehr Schreibschrift lernen müssen. Vielmehr gäbe es in jedem Fach ein Arbeitsheft, in dem Lücken handschriftlich -jetzt eben in Blockschrift- ausgefüllt wird. Die entsprechenden neurologischen Entwicklungen durch Üben der Schreibschrift, mit deren Richtungswechsel ohne den Stift abzusetzen, beeinflussen die Entwicklung des Hirns und werden später der kognitiven Denkleistung fehlen.

    Dann die politisch gewollte Modernisierung der Lehrpläne. Es ist sicher von Vorteil, Schulbücher mit aktuellen Bezügen zum Leben anzubieten. Mit fehlt mittlerweile die klassische, altersentsprechende Literatur in der Schulliteratur, mit ihrem ausdifferenzierten und farbenfrohen Wortschatz, der Kreativität der Sprachschöpfung, der Bezug zur deutschen Geschichte, die damalige Vielfalt unserer Kulturen in Deutschland, ….
    Es fehlt mir eine grenzenlose, respektvolle Diskussionsmöglichkeit der Schülerschaft in den gesellschaftlichen und -politischen Fächern sowie die Kraft der Systeme, diesen Rahmen zu wahren.
    Mir fehlt die Kraft der BildungsInstitutionen, von ihren Schülern und deren Eltern ausnahmslos die dafür erforderliche Toleranz, Neugierde, Anstrengungsbereitschaft, Kritikfähigkeit, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Achtung des Anderen …. einzufordern.
    Statt dessen wird vor dem, der am lautesten schreit, eingeknickt, beschwichtigt, unter den Tisch gekehrt, tabuisiert.
    Beispiel: Winterfest, Jahresendfeier,…
    Wenn Unterrichtsinhalte nicht mehr unterrichtet werden, weil religiöse Gruppen (hier kenne ich nur die Moslems, wenn es andere Relionen gibt, auf die derart zuge- und eingegangen wird, möge man mich berichtigen): all das beeinflusst die Bildung unserer Kinder, unsere Kultur und die Kultur des Miteinanderunsere stärken Sekundärtugenden! Das Ergebnis werden uns künftige OECD-Studien schon aufzeigen.

    Sind die nächsten Generationen überhaupt unter diesen Voraussetzungen in der Lage, multikomplexe wirtschaftliche, politische, gesellschaftliche, juristische, medizinische, -diese dann auch miteinander und aufeinander referenzierend- Entscheidungen zu treffen? Als Gesellschaft leben und weiterentwickeln zu können?

    Tolles SPD-Plakat in NRW:
    Frau mit Mops vor PC
    Darunter: NRWIR Malocher. Nun frage ich Sie: Was stellen Sie sich unter einem Malocher vor?
    Ostergrüße aus der schwarzgelben -ehemals- Stadt der Malocher

    • Wahlwerbung sollte verboten werden
      sie kommt durchweg äußerst dümmlich und mit grauenhaft retuschierten Fotos daher. Ihr Beispiel der Malocher oder auch das mit den Kindern Wir Schlaumeier steht in so krassem Widerspruch zu dem, was bei uns in NRW läuft, dass es einen nur noch schüttelt. Übrigens waren die Malocher schon einmal Thema von SPD-Plakaten, es wird dadurch nicht besser.

      Es ist so schlimm, wie Sie es beschreiben und das soll die Zukunft sein? Armes Deutschland.

  120. Ex Zeitleser
    @Jessica 15. April 2017 10:44 Uhr

    Viele betagte Menschen, die ich kenne tun sich sehr schwer mit der Entwicklung bzgl innerer Sicherheit/Kriminalität und ziehen sich leise zurück in ihr Schneckenhaus. Da geht man eben abends nicht mehr in die Nähe des Freiburger Bahnhofes und meidet bestimmte Stadtviertel usw. Ich kenne z.B. Senioren aus FR und Stuttgart, die neuerdings
    mit Regionalzug eine Station vor dem Hauptbahnhof aussteigen und dann anstelle S-BAhn ein Taxi nach Hause nehmen. Solche Dinge sind unauffällig und nicht in unseren Medien zu lesen.

    Meine Mutter 80 J auch nahe Stuttgart, verwitwet alleine in einem Häuschen lebend hat bei Dunkelheit schlichtweg A n g s t. Obwohl fast noch dörflich, haben dort Einbrüche und dreiste Betrügereien stark zugenommen. Kürzlich war ich zu Besuch, da stand z.B. eine recht agressive mutmaßliche osteuropäische „Bettlerin“ vor ihrer Haustür. Im Nachbardorf wurde letztes Jahr Verwandte meiner Mutter, ein über 90jähriges Ehepaar bestohlen. Da stand eine Frau vor der Haustüre und wollte nur ein Glas Wasser- Plötzlich waren dann noch 2 Männer im Haus. Am Ende waren einige Wertsachen weg…. keine Anzeige aus Scham und wegen Aussichtlosigkeit. Das hat natürlich nicht (nur) mit Migranten zu tun, jedoch hat die Wellcomezeit wahnsinnig viel Polizeipersonal gebunden.

    Und gut die Angst ist zum Teil subjektiv und gefühlt. Aber es gibt eben auch viele wirklich krasse Fälle, die jeder kennt und die zum Nachdenken anregen. Viele die noch jünger sind tun dies leicht ab……aber wir sollten „unsere“ Alten, Kranken und Menschen mit Handicups nicht vergessen.

    Werter Don, evtl. wäre es auch ein mal eine Recherche wert, wie viele Jungjäger und Jagscheinaspiranten es seit 2015 gibt und v.a., um welchen Faktor die Anzahl der kl. Waffenscheine in manchen Regionen gestiegen ist.

    • Faktor
      Der Faktor beträgt hier (in einem ländlichen Flächenkreis) 10.

      Bei Jungjägern/Jagdscheinanwärtern sind Aussagen wohl nicht so eindeutig zu treffen, da hier von jeher sehr viele sind (ländlich halt). Vielleicht könnte man da mal in einem städtischen Bereich fragen. Würde mich auch interessieren. Allerdings ist die Ablegung des „grünen Abiturs“ (keine Sorge… hat nichts mit der sogenannten Partei zu tun) für nicht jagdlich Interessierte fast ein Ding der Unmöglichkeit.

      Am ehesten aussagekräftig ist da die Zahl der Durchfaller. Die Ausbildung liegt in den Händen der Jägerschaft und die sieben ordentlich (Schon in den 80ziger und 90ziger Jahren waren da in den Ballungsräumen Durchfallquoten von 40 – 60 % keine Seltenheit). Da wird die Tendenz dann wohl eher in Richtung kleiner Waffenschein gehen. Zumal das auch deutlich billiger ist. Allerdings bedeutet Antrag nicht gleich Gewährung. Da scheitern etliche (auch Autochthone) an ihren Eintragungen im Bundeszentralregister.

    • Ist für Österreich evtl. aussagekräftiger
      In Österreich ist kein Jagdschein für eine Waffe erforderlich, Langwaffen sind frei und für eine Waffenbesitzkarte (Kurzwaffen und Halbautomaten) besteht ein Rechtsanspruch, lediglich ein Psychotest ist vorgeschrieben.

      http://steiermark.orf.at/news/stories/2752048/
      http://derstandard.at/2000045026689/Fast-20-Prozent-mehr-Waffenbesitzer-in-zwei-Jahren

      Bsp. aus Graz

      http://www.annenpost.at/2016/02/11/waffenbesitz-ruestet-das-annenviertel-auf/

      „Im Vergleichszeitraum von September 2014 bis Jänner 2015 wurden insgesamt 74 Waffenbesitzkarten ausgestellt. Im Zeitraum von September 2015 bis Jänner 2016 wurden insgesamt 436 Waffenbesitzkarten ausgestellt.“

    • Ex-Zeitleser
      Frohes Ostern in die Runde!

      Danke Oskar der frdl Polizist für Ihre AW. Nun ich habe etwas Kontakt zu Jägerkreisen und habe den Jagdschein (Seit etlichen Jahren aber passiver Jäger). Wiederholt wurde mir von Jungjägern mit etwas anderer oder zusätzlicher Motivation als reines Interesse an Wild und Natur berichtet. Ich nahm das zunächst absolut nicht ernst, auch weil es m.E andere Wege gibt legal WB zu erhalten. Ich bekam zur Auskunft, dass Sportschützen inzwischen sehr starken Restriktionen unterliegen, und dass es z.B in einigen Stadtstaaten relativ günstige Crashkurse zum Jagdschein geben soll. Außerdem erinnerte ich mich an einige Jäger, die mir schon vor 20 J freimütig berichteten, dass sie ihren Jagdschein auch aus gesellschaftlichen, geschäftlichen Gründen erwarben. Und auch die Aussagen von Mitarbeitern der Jagdbehörde vor einigen Monaten (klar steigendes Interesse an der Jagd :-) ließen mich diesbezüglich aufhorchen.

  121. Frust
    Der hier in den Kommentaren und in anderen Blogs zu spürende Unmut, der Frust und die Hoffnungslosigkeit versetzen einen als Gast in zunehmende Befremdung und Ratlosigkeit.

    Viele der Kommentare hinterlassen nicht den Eindruck, als würden sich ihre Verfasser mit Social Media beschäftigen und z. B. bei Facebook oder Twitter einen Account unterhalten. Das ist verständlich, weil zumindest intelligente Menschen sich nicht einreden lassen, der Internetzugang erfordere zwingend einen derartigen Account.

    Andererseits erweist sich dieses Abseitsstehen als Schwäche, weil ausgerechnet jene, die was zu sagen hätten, auf die Möglichkeiten einer potenzierten Verbreitung verzichten, während Dummköpfe und Demagogen sie bis zum Exzess wahrnehmen.

    Weshalb z. B. gibt es nicht längst einen Hashtag mit dem Titel
    „ES REICHT. Demo Berlin Datum XXXX“

    Dazu ein Link verbunden mit einer Liste schlichter Forderungen:

    Schluss mit …
    Unkontrollierter Einwanderung
    Kriminaltourismus
    Überwachungsstaat
    EU-Finanzdebakel
    Soli und Steuererhöhungen
    Energiewende
    GEZ
    etc.

    Nichts Rassistisches, keine Links- oder Rechtsparolen, bloß sachlich berechtigte Anliegen und Forderungen.

    Irgendwann muss man doch aufstehen, sich auf seine Bürgerrechte besinnen und zur Wehr setzen. Oder gelten nur noch die Tertiärtugenden des Duckens und Schimpfens?

    • Was, lieber Vaillant,
      hat aber Ihre Vision einer Demonstration „Schluss mit …“ und den Bürgerrechten mit den sozialen Medien zu tun?
      Ich für meinen Teil bin auf -zig Demos gelaufen, ohne dass es soziale Medien gegeben hätte.
      Oder denken Sie, über soziale Medien würden alle die Frustbeladenen den Allerwertesten in die Höhe kriegen – im Gegensatz zu mit anderen Medien?

    • "Weshalb z. B. gibt es nicht längst einen Hashtag mit dem Titel
      „ES REICHT. Demo Berlin Datum XXXX““

      Weil Sie sie nicht anmelden. Die Demo. Und weil auch Sie vielleicht Angst haben, dann alleine in Berlin zu stehen, einer Armada von Antifa gegenüber.

    • Alles was nicht links ist ist rassisctisch
      Vergessen Sie es, alles was nicht im Sinne der Antifa ist, ist rassistisch, fragen Sie mal beim Maritim nach.

    • Wann wurde ihnen gelehrt für etwas zu kämpfen?
      ich frage mich schon lange wie weit soll denn die Bestandsaufnahme noch gehen? Wo ist der Mut, der Wille etwas zum positiven zu verändern abgeblieben. Sind wir wirklich nur noch Duckmäuser? Ein haufen dreckiger Opportunisten vielleicht? Und ist es wirklich dreckig und verwerflich opportunistisch zu sein? Merke ich doch in meinem direkten Arbeitsumfeld, hier wird sich immer weniger für eine gerechte Sache eingesetzt, weil man fürchtet die Unterstützung von Personen zu verlieren, die wichtig sind, im eigenen Sinne. Das beobachte ich beinahe jeden Tag und frage mich wo soll hier Unterstützung herkommen. Was macht man? Mit gehen im Gleichschritt oder verbittert zurückziehen? Mit wem wollen sie denn Demos veranstalten, das ist nur erfolgversprechend mit Unterstützung von Institutionen die Gewicht im Land haben, welche können sie hier rekrutieren? Alles schon unter dem SED Dach! Verdi hat auch schon einen eigenen Maas Bespitzelungsapparat ins Leben gerufen, vgl. Fraport Betriebsrat. Hat sich hier eigentlich schon mal die Geschäftsführung von Fraport dazu geäußert?

  122. Positive Perspektiven für die Menschheit
    @Renate Simon sagt:
    „Positive Zukunftsvisionen sind vorhanden, wenn auch nicht für uns.
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/04/13/bereicherung-durch-raub-oder-sekundaertugenden-7586/#comment-158471

    Für uns als altgewordene Individuen vielleicht nicht, aber für die Menschheit waren die Zukunftsaussichten seit dem WK II noch nie so gut wie jetzt. Insofern wir uns als Teil der Menschheit fühlen, haben wir keinen Anlass, uns von der Weltentwicklung deprimieren zu lassen.

    Deutschland hatte bis zu Gorbatschows Beendigung der Blockkonfrontation durch die Kapitulation der CCCP mehr Glück als Verstand, dass es nicht in einem atomaren Inferno untergegangen ist.

    Der Satz von Sieferle:
    „Vielleicht ist der Untergang Europas dann ein Lehrstück für andere industrialisierte Zivilisationen (wie China), und vielleicht werden die letzten Europäer in Übersee Zuflucht suchen.“
    ist nach meiner Erfahrung bereits zum Teil Realität, wenn „Untergang Europas“ durch „Niedergang Europas“ ersetzt wird.

    So wird die Führung der KP China bestimmt nicht wie Europa den „amerikanischen Weg“ der gesellschaftlichen Dekadenz einschlagen.

    Vor kurzem war ich zu einer Rundreise in Kuba. Da gab es mehrere Reisleiter, die in Deutschland studiert haben und Universitätsdiplome – z.B. als Ingenieur – erworben haben.

    Aber in Deutschland möchten sie keineswegs leben. Da sind ihnen die Menschen zu depressiv und psychisch krank, der Alltag besteht aus Arbeitszwang, Hetze und Stress. Zu wenig Beschwingtheit durch Musik und Tanz, zu wenig Sex und zu kalt. Außerdem sei Kuba viel schöner.

    Der jahrzehntelange und entbehrungsreiche Kampf gegen den US-Imperialismus hat sich für das kubanische Volk gelohnt.

    Kuba gehört den Kubanern. Kuba ist ein souveräner Staat. Großgrundbesitz und Großunternehmen wurden ins Volkseigentum zurückgeführt. Die ausländischen Unternehmen wurden enteignet.

    In keinem einzigen der kapitalistischen Entwicklungsländer geht es der arbeitenden Bevölkerung besser als in Kuba.

    In Europa geht es ständig abwärts, hingegen in China und Kuba aufwärts.

    Schon deshalb ist Europa ein Lehrstück für andere Völker und Länder.

    • Bei meinem Pessimismus hatte ich "mit uns" nur uns hierzulande
      im Kopf, denn ich sehe hier nur die Möglichkeit des Überlebens, indem sich die Jüngeren in nicht allzu ferner Zukunft dem Ansturm unterwerfen. Das Gros der Jugend und auch deren Eltern ist nicht dazu bestimmt, sich zu wehren, sie haben es schlichtweg gar nicht gelernt. Vom Staat in so vielen Bereichen gepampert wird das völlige Staatsversagen klaglos hingenommen. Die Parteien möchten das Pampern ja noch ausweiten, es macht den Bürger so schön ruhig und trägt nicht wenig zum Verblöden bei.

      Wenn man sich die Entwicklung dieser staatlichen Förderungen seit den 50er Jahren anschaut, überkommt einen alten Menschen das Grausen.

      Unsere Generation, zumindest meine, hat noch gelernt, zu widersprechen, nicht alles unhinterfragt hinzunehmen. Da sehe ich also schon ein wenig schwarz für die nachfolgenden Generationen, zumindest in Europa, das sich ja dank EU gern für den Nabel der Welt hält. Dass dieser Nabel für die Welt völlig unerheblich ist, wird in manchen Köpfen vielleicht noch ankommen, viel Hoffnung habe ich aber nicht.
      Und so wird Europa, wie Sie sagen, zum Lehrstück für den Rest der Welt, wie man es nicht machen sollte.

      Kranken wir und damit meine ich hauptsächlich Politik und Presse nicht auch daran, dass wir noch immer auf den großen Bruder schauen und uns von ihm sagen lassen, wo es für uns lang zu gehen hat? Ich sah heute das Interview von KenFM mit Gerhard Wisnewski, in dem das u.a. thematisiert wurde. https://kenfm.de/gerhard-wisnewski-verheimlicht-vertuscht-vergessen-2017/ Der 2+4-Vertrag gab uns unsere Souveränität ja nicht zurück, wir zappeln an den Fäden, die andere ziehen.


    • auf den großen Bruder schauen
      Njäää, ich weiß nicht, ob man die letzten Tage außenpolitisch bereits so deuten sollte, aber da sah es eher nach einem Comeback Britannias aus als nach USA-USA…

    • @H.v.G.
      >>Schon deshalb ist Europa ein Lehrstück für andere Völker und Länder.<<
      .
      Genau.
      Nichts und niemand ist so schlecht,
      als dass er nicht immer noch als schlechtes Beispiel dienen könnte.

  123. Wirklichkeint und Wahrheit
    Es gibt eine Wirklichkeit. So wie es ist ist es und nicht anders. Die Wahrheit ist subjektiv. Der Einzelne weiss immer nur einen Teil der Wrklichkeit und daraus leitet er seine „Wahrheit“ ab.
    Bin neu hier. Und möchte ihnen allen mal ein schönes verlängertes Wochenende wünschen.

  124. NRW: Man gönnt sich ja sonst nichts
    Oldenburg: Euro 400 (+Catering)/Flüchtling
    Velbert, NRW: Euro 1.500/Flüchtling
    https://correctiv.org/recherchen/flucht/artikel/2016/05/12/was-kosten-fluechtlingsheime/

  125. Haengematte
    @@H. v. Goslar sagt
    „Aber in Deutschland möchten sie keineswegs leben. Da sind ihnen die Menschen zu depressiv und psychisch krank, der Alltag besteht aus Arbeitszwang, Hetze und Stress. Zu wenig Beschwingtheit durch Musik und Tanz, zu wenig Sex und zu kalt. Außerdem sei Kuba viel schöner.“

    Das haben Sie schön formuliert. Jetzt wissen Sie, weshalb ich seit mehr als 20 Jahren in Costa Rica lebe. Es kommt noch eines hinzu: Die überwältigend schöne reiche Natur und ihre leuchtenden Farben. Alle Sinne sind offen. Es ist ein Durchatmen wie man es in Deutschland schon lange nicht mehr kennt. Immer wenn ich zu Besuch kam, wurde ich depressiv. Und all die Aggressionen um mich herum…das Bruellen, die Beschimpfungen, die kalten Gesichter morgens….

    Es mag sich verrückt anhören: Vor einer Stunde hörte ich in meinem Ort, im Zentrum des Landes, aus einem Radio in einem Schreibwarengeschäft tatsächlich „Schützenlisel“ und dazu viel Gejodel und Gekreische. Es war prächtig, und ich hab den Leuten im Überschwange einen sehr primitiven Schuhplattler vorgeführt, zum Gaudi aller anwesenden.
    Und spürte, wie endlos gut es tut, nichts vom Islam, Attentate, Kopftücher, Allah akbar und kriminellen eingefallene Horden lesen zu müssen, die den Begriff „Tugend“ darüber hinaus nicht mal Buchstabieren können und wollen (wie ich letzteres unterstelle).

    Ich begreife aber auch nicht, wie die Menschen in Deutschland eine wie diese Ostzonenfrau haben wählen können. Schon als ich damals ihr gelangweiltes braesig-beites Gesicht sah nd sie Vorsitzende der CDU wurde und den Spruch brachte „Die BRD hat nichts falsch gemacht“ schrieb ich in ein Buch „Woher will gerade die das wissen?“
    Die kennt nicht mal unsere Weststruktur.
    Der deutsche Mann, gelähmt durch einen mehr und mehr aggressiv auftretenden Feminismus, eingeschüchtert und als überflüssig abgestempelt, wagt nicht mehr aufzumucken, es könnte sexistisch sein oder Machogehabe. Die deutsche Frau widmet sich lieber dem Gutmenschentum, anstatt nachzudenken wohin das führt. (Alles pauschalisiert) Und alle vier Jahre hat niemand mehr Lust was zu ändern, ein träger grauer Schleier liegt über dem Land, muffig, abgestorben, man weiß, all das was Deutschland positiv war liegt im Sterben. So sieht es von der Ferne aus.
    Und die Totengräber der Nation, weiblich wie männlich, denken sich, wie immer, nichts dabei.
    Ich denke wirklich, Tugenden sind nicht mehr gefragt, sondern PC, Gehorsam, und Begrüßung der Femen sowie Aufschreikinder.

    W.v.d.Vogelweide würde Scham empfinden.

    Frau Simon, kommen Sie rüber, hier finden sie eine schöne kleine Finca oder Residenz, da liegen sie in der Hamaca, füttern ihre Hühner und schauen den Nasenbären zu. Der Lebensabend sollte ruhig werden.

    • Tico, da sind bestimmte Hemmnisse im Weg
      so sehr mich die Vorstellung reizen würde, in einem anderen Land mit einem anderen Klima zu leben. Auch wenn TDV jetzt wieder meckern wird, die Luftfeuchtigkeit sei zu hoch, ach was, kann nicht sein, in der Schwüle geht’s mir doch erst richtig gut. Lass die Brühe laufen, ich bin dann sowas von fit…

      Aber, der wahre Hinderungsgrund ist das Geld, das ich einfach nicht habe, um überhaupt eine Reise zu Ihnen in Erwägung zu ziehen. Meinen Schmuck habe ich längst verkauft, er wurde mir unwichtig und mit dem Rest soll sich der polnische Bekannte mal amüsieren.
      Wenn man im Leben nie gespart hat, muss man sich im Alter nicht wundern und schon gar nicht ärgern. Also nehme ich meine Situation sehr gelassen hin, denke mir, du hast zumindest immer die Wirtschaft angekurbelt.

      Aber wenn ich Ihren Faden weiterspinne und ans Försterliesel denke, ich hätt dazu getanzt und vor Ort schnell das Jodeldiplom gemacht, denn als Frau braucht man ja doch was Eigenes. Wir hätten schon Spaß dort und könnten Ihren Nachbarn zeigen, dass nicht alle Deutschen sturblöd sind.

      Übrigens kann man viele aus ihrer Verstocktheit holen, indem man sie angrient, irgendeine Bemerkung macht, das wirkt oft wahre Wunder und bisher sind alle lächelnd weitergegangen.
      Wenn es mir früher unmöglich war, auf fremde Leute zuzugehen, sie anzusprechen, so fällt es mir heute leicht, mein kleiner Laden hat mir grad in der Hinsicht viel gegeben. Geschäftlich war’s ein Reinfall, aber die Erfahrung möchte ich nicht missen.

  126. Auswandern?
    Ich persönlich habe folgenden Kompromiss gefunden:
    die Teilzeitauswanderung! D.h. von Mitte Oktober bis
    Mitte April sind meine Frau und ich in Teneriffa, also
    weit weg nicht nur vom depressiven Wetter, und die andere
    Jahreshälfte verbringen wir in D.
    Aber es gelingt kaum, sich im Winterhalbjahr vollständig
    auszuklinken, weil der in D allerorts grassierende Wahnsinn
    Wege findet, sich auch dort bemerkbar zu machen, selbst wenn
    man nur die Blogs von D.A. und die Kommentare lesen würde…
    Immerhin: wenn’s in D zu toll wird, einen Fuß haben wir schon in der Tür nach draußen! „Der Islam gehört zu Deutschland“ – aber wenn’s zu bunt wird, dann gehören wir eben nicht mehr dazu, sorry for that!

    Aber an der BTW nehmen wir b.a.w. teil, und sicherlich werden wir unsere Stimmen nicht Frau Merkel geben!


    • Teneriffa, soso. Und wie ist es dort so mit… Schlauchbooten und so?

    • Auswandern scheint die bessere Alternative
      Bin jezt seit 15 Jahren raus aus D und zahle auch keine Steuern und Abgaben mehr dort.

      Aus meiner Sicht ist dies die einzige Methode, die auf Dauer helfen wird – dem System die finanziellen Mittel entziehen.

      Keine Pfennig mehr fuer die A..chgeigen, in Politik und Verwaltung.

      Wer weiterhin die Blockparteien waehlt und brav arbeiten geht, soll sich in 10 Jahren nicht beklagen, dass alles am Arsch ist und kaputt gemacht wurde.

      Die AfD Fuzzis haben auch in der Mehrzahl einen an der Waffel, keine Frage, aber nur so kann verhindert werden, dass Maas, Kahane, Petra Roth, Goere Eckhard und solche Gestalten weiterhin Ihr Zerstoerungswerk am Abendland fortsetzen koennen. Von Merkel und Schulz moechte ich gar nicht anfangen, die sind ferngesteuerte Systemlinge, denen die eigene Bevoelkerung nichts wert ist.

      Die verachten doch die normalen Leute aus Ihrem tiefsten Inneren.

      Der Spesenbetrueger Schulz und die sich ueber Gesetze und Vertraege zum Schaden des eigenen Landes hinwegsetzende BKin Merkel – mir wird schlecht.

      Wer nicht alternativ waehlt oder auswandert oder aktiven Widerstand leistet, schweige fuer immer ueber das Schicksal, das Deutschland in den naechsten 10 Jahren nehmen wird.

      Es sage keiner – wir konnten ja nicht wissen, was auf uns zukommen wuerde.

      Der Don beschreibt noch die Hoffnung fuer eine Sonderloesung fuer Bayern und einige Teile im laendlichen Sued- und Ostdeutschland, in denen ein lebenswuerdiges Rest-Deutschland erhalten bleiben koennte – ich habe diese Hoffnung nicht mehr.

      Fuer mich bleiben die einzigen Oasen noch Fernost (CN, KR, JP), ANZ und Osteuropa. Ich habe meine Wahl noch nicht getroffen, favorisiere aber CN und JP.

  127. @ colorcraze sagt am 15. April 2017 um 14:39 Uhr
    „beim Rätselraten um die Urheberschaft des Attentats auf den BVB-Bus erwähnt der Tagesspiegel, daß die Ermittler 3, 4 Bekennerschreiben später nun auch „ausländische Geheimdienste“ in Betracht ziehen: http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-anschlag-auf-bvb-bus-in-dortmund-neues-bekennerschreiben-kuendigt-weiteren-angriff-an/19673754.html

    Ich weiß jetzt nicht, wie ich darauf komme aber mir fällt gerade das „Celler Loch“ ein. Gegen das „auf Räschds hinweisen“ darf doch keine Mühe zu groß erscheinen.
    Frohe Ostern
    (DdH)

    • Es waren wie immer die Russen!!!1111111!!!


    • @DdH, DA: Ach, mir schwebt da Verwickelteres vor, selbstverständlich mit Beteiligung von In- und Ausländern, Profis und Amateuren! Sowas Einfaches ist doch langweilig und nicht recht glaubwürdig in der heutigen entgrenzten Welt. Nur Motiv hab ich noch nicht so recht. Merkel ärgern, weil die BVB-Fan sein soll? Sporthasser? Buchmacherretter? Aufmerksamkeit von Trump abziehen oder erst recht auf ihn lenken? Spannung im Fußball erhöhen? Mir fällt da nichts so wirklich Zugkräftiges ein.

  128. @colorcraze
    Nö, Schlauchboote der vermuteten Art gibt’s hier nicht. Höchstens mal auf Fuerteventura, aber nur wenige. Das hat Spanien irgendwie im Griff, und
    außerdem ist der Schlauchbootverleih in Libyen besser organisiert …

  129. Islamkritik
    Lieber Herr Otto Moser, herzig sind Sie, die 2 Milliarden, ein Trost dabei ist, dass nicht alle der harte Kern sind.
    Lieber Herr Kassner, ich kann jede Islamkritik aufnehmen, kenn’s a bitzeli, habe keine Angst und bin seit einiger Zeit selber dabei …

  130. 'Das Multitool sollte vor allem gut in der Faust liegen, wie sonst will es beim Zuschlagen helfen?
    oder anders: Wer nicht mehr ganz so dicht dran ist – unter anderem auch eine Tugend Berlins? – der weiß evtl., dass zwischen „easy come, easy go“, also „wie gewonnen, so zerronnen, und wirklicher Sorglosigkeit bzgl. des Eigentums, also des eigenen, wie dessen aller, der Weg eines ganzen Kosmos liegt. Manchmal auch schon mal, als geistig-emotionale Errungenschaft, durchmessen in Bruchteilen von Sekunden?

    Oder noch anders: Der wirklich Wissende weiß, er hat nur ein wirkliches asset heute noch in der Welt, und das ist seine Staatsbürgerschaft. Denn steht sein Staat für ihn ein und grade, hat er eine Kraft hinter sich. Tausende von Milliarden und, wenn man so will, 82 Millionen maximal.

    Nur dass auch der Wert (der Staatsbürgerschaft, sic) längst nahezu verschwunden zu sein scheint, auch weiterhin wie stark im Abnehmen begründet. Und dann wäre man eben nur noch Weltbürger – und zwar in Summe aller Welten, so wieso heute sind. Längst kein unangenehmer Zustand mehr, fast schon die totale Erungenschaft?

    Und siehe, genau da tut sich wohl ein mögliches Abgrenzungsprobleme der Unterbewusstseine der Völker und Zeitgeister des aktuellen hier-und-jetzt auf: „Wollt ihr die totale Erungenschaft?“ Das ist wohl heute die Frage, des ewig neuen, ewig listig gewandelten Faschismus an die Völker der Welt und deren gewählte oder errungene Führungen.

    Wobei die Richtung auf „Errungenschaft“ ja gar nicht falsch ist, „lediglich“ die Übertreibung hin in Richtung der „Totalen Errungeschaften“ wäre es?

    Nun denn: Ungefähr.

  131. Deutschland: Von der Gemeinwohlorientierung zum Sozialdarwinismus
    Wenn ich mich als „Heimatvertriebener“ bezeichne, so bedeutet dies nicht, dass eine gewaltsame Vertreibung vergleichbar mit der Vertreibung meiner Eltern aus Schlesien stattgefunden hätte.

    Sondern es hat mit dem gesellschaftlichen Wandel Deutschlands zu tun, hin zu einem Gesellschaftssystem, welches immer mehr in Richtung Wirtschaftsfaschismus geht und in dem ich mich schon lange nicht mehr heimisch fühle.

    Man erinnere sich daran, dass Deutschland nach Kriegsende einen gesellschaftlichen Neustart wollte.

    Viele Deutsche – und gerade die intelligenten und gebildeten – hatten erkannt, was im Ahlener Programm der CDU 1947 unter dem Motto „CDU überwindet Kapitalismus und Marxismus“ formuliert wurde:

    „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen.
    Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ahlener_Programm

    Die SPD hatte eine ähnliche Programmatik, die sich in der Buch Schrift von Richard Löwenthal (Pseudonym Paul Sering): „Jenseits des Kapitalismus“(1947/1977) ausdrückte.
    http://druckversion.studien-von-zeitfragen.net/Jenseits%20des%20Kapitalismus.pdf

    Es war eine Zeit, in der Menschen wie Albert Schweitzer („christliche Nächstenliebe“), Dietrich Bonhoeffer („christlich motivierter Widerstandskämpfer“) als gesellschaftliche Vorbilder propagiert wurden.

    Es gab in dieser Nachkriegszeit den Versuch einer Renaissance des emanzipatorischen Humanismus wie das Ziel der „Erziehung zur Mündigkeit“ hin zum mündigen, gemeinwohlorientierten, kritischen Bürger mit Zivilcourage.

    Der manifeste Bruch mit den Zielsetzungen einer freiheitlichen und gemeinwohlorientierten Gesellschaft waren die Notstandgesetze von 1968, die einen Verfassungsbruch darstellten. Sie schränkten die individuellen Freiheitsrechte ein und waren Vorratsgesetze für den Fall der Errichtung von diktatorischen Verhältnissen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Notstandsgesetze

    Dagegen entwickelte sich eine Oppositionsbewegung, die APO, mit dem Ziel der Verteidigung und des Erhalts der freiheitlichen Verfassung und der Bürgerrechte.

    Der kulturelle Umbruch kam mit der Entwicklung zur extrem individualistischen Konsum- und Wegwerfgesellschaft, mit dem Privatfernsehen, mit der Zunahme der Korruption etc.

    Inzwischen ist Deutschland eine „Geiz-ist-geil“ und postdemokratische Gesellschaft.

    Das heutige Deutschland ist von sozialdarwinistischer Anti-Sozialität gekennzeichnet. Es herrschen der „Terror der Ökonomie“ (V. Forrester) und ein repressiver TINA-Konformismus.

    Allerdings zeigt sich ein zwar geringer, aber zunehmender Widerstand gegen diese Entwicklung.

    Bei vielen jungen Menschen manifestiert dieser Widerstand bei „linken“ Befürwortern der Aufnahme von Flüchtlingen. Hier findet sich menschenfreundliche Motive, allerdings naiv und hinsichtlich der Konsequenzen nicht durchdacht.

    Sie fallen auf die heuchlerische Manipulationen durch einen Pseudo-Humanismus hinein, wie er von Politik und Medien propagiert wird, wie z.B. in BILD:

    „WIR HELFEN
    So funktioniert die große Hilfs-Aktion von BILD
    Diese Politiker, Manager und Promis machen mit
    Mit der Aktion WIR HELFEN will BILD ein Zeichen der Menschlichkeit setzen. Wir wollen zeigen, dass Schreihälse und Fremdenhasser NICHT in unserem Namen grölen! Dass Deuts