Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Lebende Männer und das Ende der lustigen Witwen

| 521 Lesermeinungen

Ich bin eine anständige Frau und nehm’s mit der Ehe genau.
Valencienne in Lehars „Lustige Witwe“

Also wissen Sie, es ist ist doch so: Natürlich gibt es heute Wissenschaft und Untersuchungen und Balkendiagramme, es gibt Modelle und Algorithmen. Das alles hat den enormen Nachteil, dass man sich dafür mit Mathematik auseinander setzen muss, und kein Mensch von Geist und Anstand hat es mit diesem Fach leicht. Ich selbst, wenn ich das anekdotisch evident berichten kann, war darin ein ausgesprochener Versager sowohl im Begreifen als auch in der grundsätzlichen Bereitschaft, mehr als zwei der vier Grundrechenarten zu beherrschen, denn mehr braucht man nicht, wenn die Karriere letzthin im Erhalt des Familienvermögens besteht. Ich stehe Forschung eher ablehnend gegenüber, und auf dem Standpunkt, dass Macchiavelli sein berühmtes Buch vom Fürsten ebenfalls nicht auf Basis von – damals gar nicht möglichen – Untersuchungen der Politologen mit Umfragen und Gesellschaftsanalysen gestaltete, sondern auf Basis sorgfältig ausgesuchter Anekdoten berühmter Menschen. Für das Buch vom Plebs braucht man Forschung und Soziologen, aber ich bitte Sie, doch nicht für Leute von Stand wie Sie und mich.

Das Buch vom Fürsten ist heute noch so populär, weil die anekdotische Evidenz einfach glaubwürdiger als alles andere erscheint: Einen Balken kann man problemlos wie die Süddeutsche Zeitung verlängern und verdicken, und Zahlen durch Auslassungen wie die Zeit fälschen, aber eine wirklich gute, glaubwürdige Anekdote erfinden: Dazu muss man schon mehr als Tabellenkalkulation und Photoshop beherrschen. Mit der anekdotischen Evidenz arbeiteten die Propheten der Bibel und Pornographen der Aufklärung, und deshalb ist für mich die neueste Untersuchung zum Scheidungsverhalten der Deutschen nicht mehr als eine statistische Unterfütterung meiner anekdotischen Beweisführung, die ich dem verdanke, was Politologen als Feldforschung bei der verheirateten Männlichkeit und der Einwirkung ihrer Frauen auf die Lebensverlängerung bezeichnen würden.

Denn als überzeugter Single mit wenig Arbeit und viel Freizeit ist es immer wieder ganz nett, ein altes Rad zu kaufen und es fachgerecht wieder auf die Strasse zu bringen. Gerne kaufe ich Räder in der Nähe und gern hole ich sie persönlich ab, und ich behaupte, schon anhand der Anzeigen Rückschlüsse auf die Besitzer machen zu können. Sehr oft sage ich: Der Verkäufer ist ein Mann, lebt in den angesagten Vierteln des Grossraums München, wo Vollbeschäftigung herrscht, hat vor ein paar Jahren geheiratet und mindestens ein, vermutlich aber eher zwei Kinder, die langsam alt genug sind, um in die Schule zu gehen. Das Rad hat er entweder zu seiner Junggesellenzeit bekommen, oder rund um seine Hochzeit gekauft, um fit zu bleiben. Es ist sicher mehr als ein Zufall, dass meine beiden neuen Räder von Eddy Merckx aus der ersten Kategorie stammen, und die beiden Specialized Roubaix vom zweiten Typus gekauft und praktisch nie gefahren wurden.

Sondern eben anekdotisch evident. Das war früher, als Scheidungen zur Regel werden drohten – und die Mehrheit meiner Altersgenossinnen ist tatsächlich geschieden, ich komme aus der Generation der Scheidungsfreudigen – noch ganz anders. Meine Generation war eine des grossen “Wenn Du meinst, dann mach es”. Es war die Generation der offenen Beziehungen, die das gschlamperte Verhältnis zur notwendigen Erfahrung eines erfüllten Lebens hochkultivierte. Es war die Generation der Doppelcabrioeigentümer, denen zwei Sitze in allen Lebenslagen reichten. Die Benutzung allerlei wenig sicherer Fortbewegungsmittel wie Paraglidingschirme und Motorräder galt als Zeichen der notwendigen Unvernunft in einem ansonsten allzu geregelten Leben. Eventuelle Kritik bügelte man nieder, indem man erzählte, wie man damals am Gardesee fast ertrunken wäre, oder am Monte Baldo, damals noch ohne Helm, mit fast 100 Sachen – ein Guter hält es eben aus und um einen Schlechten ist es nicht schade. Die 80er Jahre waren eben noch eine Zeit, in der das Leben nicht ohne Risiken und der Schulsport nicht ohne Schlägerei war, und die Jugend von Böhmfeld versammelte sich am Sonntag bei der Kirche, um durchfahrende Radler mit Steinen zu bewerfen und mit Mofas zu jagen. So war das damals! Anekdotisch evident und gefährlich.

Das ist nicht ohne Einfluss auf das Lebensalter, und der frühere Tod der Singles, den jede Untersuchung ausweist, ist die direkte Folge: Die einen leben in kürzerer Zeit viel mehr als die anderen in ihrem längeren Leben, das jenseits der 90 ohnehin nicht mehr so schön ist. Davor regierte eine gewisse Wahllosigkeit bei den Vergnügungen, und war der eine spannende Sexualpartner weg, war der andere vielleicht dafür bald wieder geschieden und frei auf dem Markt verfügbar. Wer heiratet und das nicht gerade ernst nimmt, hat auch kein besonderes Interesse an der langfristigen Erhaltung des Partners: So erkläre ich mir, dass sich früher zwar der Beziehungsstatus, aber nicht die Neigung zum riskanten Leben änderte. Damals wäre der Mann im Porsche wild hupend auf die Frau im BMW-Cabrio losgefahren, wo heute der junge Manager im stadtökologisch günstigen Drivenow-Carsharingauto brav darauf wartet, dass eine Mutter mit SUV ihren Anhänger mit Pferd von der Leopoldstrasse entfernt.

Heute ist es nicht mehr so, dass Frauen es befürworten, wenn Männer mit ihren Freunden auf schnellen Rennrädern in Richtung Alpen aufbrechen, um Bräune zu suchen und Schürfwunden zu finden. Im Zeitalter der Trennung war das noch egal, aber in der Epoche der neuen Dauerhaftigkeit ist jede Verletzung, jeder Unfall, jeder blaue Fleck ein Memento Mori. Auch sind Kinderräder heute keine billigen BMX-Schleudern mehr, mit denen der Stahl der Jugend gehärtet wird. Sie sind teuer, sie haben eine komplette Sicherheitsausrüstung, sie haben funktionierende Bremsen, und kein Kind weiss, dass man ohne Helm fahren kann. Und so kommt es eben, dass aus mehr oder weniger grauer Vorzeit in den Kellern des schönen, früher wilden Münchens, nur wenige Kilometer vom Parkcafe entfernt, die Merckxe, Pinarellos und Chesinis in Kellern schlafen, bis die Frau das ideale, perfekte und 700€ teure Kinderrad findet, und außerdem da unten mehr Platz braucht, und auf dem Rad fährt der Mann doch ohnehin nicht mehr: Mit einer Mischung aus Fürsorge für die Kinder und Sicherheitsempfinden für den Partner werden die alten Maschinen abgestoßen, wie man nach dem Ende des zweiten Weltkriegs die Spitfires, Helldivers und Corsairs über Bord der Flugzeugträger warf.

Und alle sind froh und kaufen sich Urban Bikes im Retro-Stil und leben ein ganz neues, ökologisches, nachhaltiges Ideal zwischen den veganen Köstlichkeiten vom Viktualienmarkt und dem, was die Gentrifizierung vom Viertel der kleinen Leute am Schlachthof übrig gelassen hat. Auf der einen Seite gefährdet das für unsereins den Nachschub an passablen Geschiedenen, an den wir uns gewöhnten. Auf der anderen Seite verhindert es die Entstehung neuer lustiger Witwen, mit denen sich unsere Urgrossväter erfreuen konnten, weil damals die Medizin noch nicht so weit war, und eine junge Frau das schnelle Ableben eines alten Mannes noch fördern konnte. Das sind Nebenwirkungen der neuen Häuslichkeit und Dauerhaftigkeit, an die niemand denkt. Aber man muss sich damit abfinden, dass die Nachhaltigkeit, von der alle so viel reden, auch in den Beziehungen umfassend gelebt wird. Früher mietete man für die Hochzeit eine Stretch Limousine oder einen Ferrari. Heute nimmt man mit dem Käfer Cabrio der Grosseltern vorlieb.

Frauen, die ihren Männern das kleine Alltagsglück des schnellen Rades madig machen, denken selbst bei begrenzten Gefahren strategisch mit grosser Risikoaversion. Es ist nur logisch und nachvollziehbar, dass sie in den grossen Dingen des Lebens dann nicht sorglos und frei von Berechnung sind: Wer den Rippenbruch nicht mag, wird den Ehebruch erst recht nicht lieben. Die fürsorgliche Hand, die den gebogenen Rennlenker nicht mag, schätzt auch keine krummen Lebenswege, und plant, was zu planen ist. Es gibt Ziele, und was im Wege steht, muss weichen. Die Durchsetzungsfreude, mit der sich Mini und Fiat 500 durch den Stadtverkehr wühlen, wird nicht geringer, wenn sie mit einem SUV auf die Menschheit und den Partner losgelassen wird. Sie meint es nur gut. Sie denkt langfristig an seine Gesundheit. Sie macht es aus Liebe und Zuneigung in Erwartung eines langen, gemeinschaftlichen Lebens. Und lässt sich, weil alles schon vorher durchdacht wurde, seltener scheiden, und bekommt mehr Kinder, weshalb diverse Gruppen gerade überlegen, wie an älteren Menschen mit zu viel Wohnraum die Deportati den Auszug erleichtert. Alt werden soll nur der eigene Mann – wer im Weg steht, darf sich gern auf der unbekannten Kellertreppe im Altenasyl das Genick brechen.

Noch freue ich mich, wenn ich ein neues Restaurierungsprojekt habe, aber langfristig, steht zu befürchten, werde ich vom Sorgenabnehmer auch zum asozialen Besitzer degradiert, der allein genug Platz hat, um zwei Münchner Mittelschichtsfamilien die Aufzucht ihrer Kinder zu erlauben. Man wird mich nicht mehr fragen, ob ich nicht vielleicht diese und jene Geschiedene attraktiv finde, sondern erwähnen, dass diese und jene Jungfamilie unbedingt dort leben möchte, wo meine Räder stehen. Für den Single, so zeigt ein Beispiel bei Ikea, reicht auch eine Businesswohnung mit 25m² als einziger Wohnsitz. Heute entsorgt unsereins die alten Träume vom Dahingleiten in Richtung der Berge, morgen sind wir selbst das Problem und das Hemmnis für mehr Platz für die neue Generation. Stürbe Deutschland wirklich als Singlegesellschaft aus, wäre man froh um uns, die wir den Wohnraum füllen.

Aber das ändert sich gerade. Und ich fürchte, bei den Genderistinnen, die ideologisch siegen und anekdotisch evident dennoch finanziell auf niedrigstem Niveau leben, wird später einmal nichts außer Mahnungen wegen der Nebenkostenabrechnung zu holen sein. Heute noch schnallen wir das Merckx auf den Gepäckträger und schieben die Minis und 500er von unserer dritten Spur, wo sie nichts verloren haben. Aber es sind viele. Und mir scheint es anekdotisch evident, dass das veränderte Heirats- und Vermehrungsverhalten der Deutschen uns in Zukunft den Raum nimmt, den wir dereinst den Familien genommen haben. Auf natürliche Lösungen wie riskantes Leben oder schnelle Scheidungen kann sich die Singleelite jedenfalls nicht mehr verlassen. Und das gute, alte Argument, dass man eine Familie in weniger als, sagen wir mal, 200m² gar nicht gründen kann, hilft wenig bei denen Entwöhnten, die nicht einmal mehr den Platz haben, um die Träume der Jugend vor dem Zugriff der Ehefrauen zu schützen.

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521 Lesermeinungen

  1. Herrlich. Danke.
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    Don Alphonso schreibt in einer Art
    die mich davon träumen lässt, wenn ich mich doch noch wieder in Schuss gebracht haben sollte (nach Gehirnop.), mir ein Rad zu kaufen. Auf dem Lande wohne ich.

    Leider fährt mein Junger Freund (in der Stadt) schon seit einigen Jahren kein Rad mehr sondern Bahn und jetzt Auto.

    Ich denke , es wäre wunderbar noch einmal wieder Rad zu fahren.

    • einfach probieren. Es gibt ja auch Therapieräder, die recht gut sein sollen.

    • @ Feldmann
      Frei nach dem Motto „Der Fahrer stirbt zuletzt“. Prima Knutsch… äähh… Knautschzone…

    • Mir hat eine Mutter mit 3 Kindern 15 Minuten ein Kopf-an-Kopf "Rennen" besorgt
      kann aber auch ein Riese&Müller cargo gewesen sein … man muß allerdings anmerken, daß sie einen potenten E-Motor hatte und ich mit 30kg Gepäck auf einer 2500km-Tour war und mich deshalb nicht extra anstrengen wollte.

      Zum Pino: Schauen Sie sich da mal die verschiedenen Nutzungen an (Tandem: der Panoramasitz vorne ist eine Offenbarung, zumal wenn man weiß, daß derjenige am Lenkrad sich auf den Verkehr konzentrieren muß; die Last /und Kind Transportmöglichkeit). Ich habe im web einen Vater mit cerebralspastischem Kind gesehen, die gemeinsam Ironman fahren. Angefeuert wird von vorne!

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    Danke

    als umsichtiger Mann, Gatte und Vater kann ich goennen.

    Dir O Don sind alle Frauen gegeben. (Frei nach Koran)

    Und auch die Quadratmeter; die vielen Spaltenmeter Blog machen dies mehr als wett und verdient.

  4. Spitfire von Flugzeugträgern stossen ?
    werter DON, die Corsair war ein typisches trägerflugzeug, aber die Spitfire war wohl selbst in der Version „Seafire“ für träger eher ungeeignet und wenn sie zum einsatz kam, dann mit hohen unfallraten.

    noch einen gruss an @Renate Simon………Bordesholm schweigt..und schweigt…………wie schrieb doch einst der unvergessene Nicolas Born:

    Libuda spricht nicht……………..Libuda gibt keinen Kommentar.
    Zu manchen Dingen äussert Libuda sich nicht.

    und endlich taucht auch der Name Eddy Merckx wieder auf, der war das, was der geschätzte DON für manchen aus der mainstream-journalisten-zunft ist: der Kannibale !

    der hat ja auch alles überlebt und es ist eine freude ihn mit dem einstigen gegner Felice Gimondi fliessend italienisch parlierend im italienischen sportfernsehen zu sehen !

    • Mit „Seafire“ hätte kaum jemand etwas anfangen können, Spitfire trifft es so halb.

    • Die Vernichtung von Kriegsmaterial...
      … empfindet ich mit meiner ererbten Technik-Neigung ohnehin als großes Unding. Mich stört es schon, wenn in deutschen Museen bei Panzern die Motoren und Waffen unfähig geschweißt wurden und, um Himmels Willen, die korrekten Abzeichen fehlen. Bei letzterem weiß sich der Modellbauer immerhin mit „Fensterkreuzen“ zu helfen. Naja, trotz allem würde ich gerne mal die berühmten B-25 und P-38 des blau-roten Getränkeherstellers in Aktion sehen. Felix Austria.

    • Flugmaterial
      Für solche Bedürfnisse gibt es einige Hilfsmittel aka Flugshows…
      Wenn man nicht ins Ausland möchte, sollte man die Hahnweide einplanen (in der Nähe von Stuttgart), da sollte das nächste Treffen 2018 sein. Letztes Jahr gab’s Spitfire, Hurricane, Me 109, P38, P51, Me 262, drei Ju 52, wei Fieseler Storch, dazu noch vom Krieg davor Fokker Dr 1, E III und D VII – und noch ganz viel mehr alte Zivilflugzeuge, insgesamt über 350 (!) fliegende Teilnehmer.
      Beim Treffen davor auch eine Sea Fury – eine der schnellsten Kolbenmotor-Serienmaschinen (über 700 km/h).

    • @Django und andere
      danke, dass Sie hier mal über Flugzeuge reden, interessiere ich mich auch sehr für. Sie scheinen sich ja alle etwas auszukennen. Ich fliege selbst übrigens auch (das Autofahren ist einem bei den vollen Straßen ja vermiest, oben ist noch Platz [noch!]; hoffentlich gibt es bald strengere Gesetze für die pickeligen Nerds, die gern ihre Drohnen schwirren lassen, schon jetzt eine echte Seuche).

      Ach ja übrigens: die „Sea Fury“ und die „Seafire“ sind nicht dasselbe. Erstere wurde zwar noch im Krieg entwickelt, kam aber erst danach zum Einsatz. Letztere war in der Tat die trägertaugliche Version der „Spitfire“. Einen der alten Warbirds würde ich unglaublich gern mal scheuchen, ist aber schwer ranzukommen.

    • Supermarine Spitfire IIa und IIb
      Hier hätte ich schonmal das Pilotenhandbuch der Spitfire. Die braucht übrigens 100 Liter Kerosin auf 100 km und produziert garantiert nur Grobstaub.

      http://zenoswarbirdvideos.com/Images/spit/Spit2Manual.pdf

    • @Thomas Marx 22:26
      herzlichen Dank für das Flughandbuch. Aber Kerosin? Sind Sie da sicher? Ich glaube eher nicht, weil auch die letzten Versionen der Spitfire meines Wissens Kolbenmotoren hatten. Und die konsumieren entweder ganz normalen Sprit (in der Sprache der Flieger: MoGas) oder (und das nehme ich im Fall Spitfire an) das durch Zusätze aufgewertete AvGas (Aviation Gasoline) = Flugbenzin, das hat aber mit Kerosin (und das heißt in der Sprache der Flieger Jet A-1) nichts zu tun. Letzteres ist eine dem Petroleum bzw. Diesel chemisch nahestehende, eigentlich nicht sehr hochwertige Substanz, die ausschließlich für den Betrieb in Jet-Triebwerken oder Turboprops gedacht/geeignet ist. Kolbenmotoren wie der Merlin der Spitfire würden damit nicht laufen. Wo Sie recht haben: der Verbrauch der Spit ist in jedem Fall sehr hoch, und zwar auch mit dem teuren AvGas.

    • Ich glaube, Kerosin ist eine übernahme aus dem Englischen, da wird Flugbenzin so bezeichnet.

  5. Schön!
    Wie immer: Dank!

  6. Nein, die Genderisten siegen nicht ...
    Ihnen fehlt das, was eine soziale Bewegung erfolgreich macht – die (verklärte) Hoffnung auf eine Zukunft, die von einer Mehrheit von Menschen als positiv gesehen wird.

    Ansonsten ist, was der Don beschreibt, nur die logische Folge einer alles in allem ordnungsliebenden, bequemlichkeitspazifistischen und alternden Gesellschaft. Die meisten Deutschen wollen – Anekdoten hin und her – eben nicht glamorös früh sterben, sondern langweilig lange leben und in diesem Leben das eine oder andere Glas Bier oder Wein schlürfen. Und auch das lange Leben unterliegt dem TANSTAAFL Prinzip – um es zu erreichen, gehen Ausschweifungen, Extremsportarten und Riskoverhalten nur in homöopathischen Dosen.

    Es gibt einen Grund dafür, warum Merkel die vermutlich deutscheste Kanzlerin ist, die wir je hatten :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Immerhin hat die Zeit jetzt auch einen supernetten Beitrag über Transkinder gebracht – es gibt nichts, was denen zu pinkbraun wäre.

    • dem Mangel einen Namen geben: AUSSCHWEIFUNGEN
      ja werter freund das vermisse ich bei ulFuM besonders: „Ausschweifungen, Extremsportarten und Riskikoverhalten“

      wer ca. 1 Million fremde ins land ruft – davon die mehrheit testosterongesteuerte männer mit geringstem bildungsniveau und analphabetismus – der handelt risikoarm !?

      diese männer – bei denen ich mich frage, ob sie wirklich lange langweilig leben wollen – finden ja laut der Analyse von DON vom heutigen morgen wohl auch weniger lustige, blonde, adipöse witwen im Jutta Ditfurth-Look mit denen sie durch die fussgängerzonen flanieren können. das hat sie nicht bedacht !

      die auch von @Renate Simon bemerkten blicke von ulfuM zum schwarzen erlöser und heilsbringer oder jugendlichen tausendsassa lassen mich vermuten, dass im unterbewusstsein sicher auch ausschweifungen nicht zu kurz kommen.

      ich verweise nur der vollständigkeit halber auf J. Lacan und seine theorie des „Mangels und des Begehrens“

      und grüsse @Fender ganz herzlich !

    • (smiley)
      Das ist einfach zu erreichen, denn es gab ja nie eine andere „Kanzlerin“.

    • @Django: Ich vermute wirklich, Merkel hat das aus Versehen und ohne jede
      Betrachtung von Folgen und Nebenwirkungen ausgelöst. Und versucht jetzt ebenso wirklich, ihren damaligen Fehler zu korrigieren bzw. nicht zu widerholen. Macht es nicht besser, war aber kein vorsätzliches Risikoverhalten. Sondern Dummheit – die ich in der Politik grosso modo für schlimmer halte, als Böswilligkeit.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Transkinder - wer oder was ist das denn?
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    • Sie finden da was bei Zeit Online, diese Woche.

    • Kein Klick fuer Zeit online!
      OK, ich suche andere Quelle…

    • Wo ist Norwaybot, wenn man ihn mal braucht?
      Always archive these links:

      http://archive.is/P4Lhk

    • Django, ...
      … „Versehen, Folgen und Nebenwirkungen“ …

      DUMMHEIT ist in ihrem Job wohl das größte Verbrechen!

      Birne hat wohl 2 Währungsunionen vermurxt (auch eine Weltmeisterleistung), aber die Folgen sind wohl leichter zu verkraften als die demografisch-kulturellen Massenvernichtungswaffen der Uckermärker Murxel.

  7. @ Gast & JavaScript
    Hallo „Gast“,

    vielen Dank für Ihre Erläuterungen hier:

    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/07/11/die-linke-gewalt-gegen-sachen-von-der-man-so-viel-hoert-7966/#comment-168156

    Da es für Faz.net-Leser nun relevanter wird – hier ein Link auf die von Ihnen angegebene Ressource, mit weniger Text und bunter Tabelle. Nichts neues – aber dafür reicht ein kurzer Klick, um einen ersten Eindruck bzw Übersicht zu gewinnen:

    http://ip-check.info/?lang=de

  8. Dem Feminat entkommen
    Hübsche Parabel auf die an allen Ecken lauernden Gefahren für die Wonnen einer selbstbestimmten, raumgreifenden und lustvoll riskanten Single-Existenz.
    Ein nicht mehr benötigtes Rad anbieten – geschweige denn eine der zahlreichen hier rumstehenden Gitarren – werde ich Ihnen allerdings nie, um nicht zum Gegenstand soziologischer Betrachtungen zu werden.

    Das Marktangebot an lustigen Witwen mag sich verschlechtert haben, jenes der reifen und überreifen Früchte schwillt unvermindert an. Ein Fest für Genießer in der herbstlichen Erntezeit des Lebens.

    • Der Sibgle war eine Modeerscheinung – und wir können von Glück reden, dass in den Gazetten so viele psychisch belastete jungalte Frauen arbeiten, die nie einen abkriegen, sonst gäbe es nämlich weitaus mehr Artikel zu diesem Thema.

    • Ach, die Medienfreien und -nichtfreien ...
      Es gibt auch …
      … genug psychisch belastete … -schreiber (male), die nie eine Frau abkriegen.

      Weder eine schöne noch eine hässliche Gazetten-Gazelle, noch eine etwas andere Antilope …

      Es ist einfach das Nerd-Loser-Symptom der wenig anziehenden Ausstrahlung solcher „Löwen“. Gibt es also auf beiden Seiten. Keine Frau, kein Mann mag keifende Rechthaber oder Leute mit blöden arroganten Sprüchen.

    • "... reifen und überreifen Früchte..."
      Das Problem mit den reifen und überreifen Früchten stellt sich im Regelfall nur so dar, dass es meist einen Grund hat warum der Reifegrad stets fortschreitet, sich aber niemand zur Ernte bereit erklärt.
      Meist aus gutem Grund. Denn die Ansprüche der Früchte in Relation zur eigenen geschmacklich gewöhnungsbedürftigen Färbung sind oftmals weltfremd bzw. stark überhöht oder aber die Charakterliche Färbung der Früchte ist gelinde gesagt etwas eigen und stößt von sich aus jeden Erntebereiten von weitem ab.
      Meist hat es eben doch einen guten Grund warum etwas so ist wie es ist – und ich rate deshalb vom Verzehr ab.
      Des weiteren haben sich ja gerade diese Früchte beim verhätscheln und betreuen von importierten Exoten eine ausfüllende Beschäftigung hervor getan – und so mancher prekäre Exot hat, so habe ich mir sagen lassen, wohl auch aus aufenthaltsrechtlicher Gründen oder anderem Notstand, wohl weniger Hemmungen auch überreife Früchte lustvoll zu konsumieren. Zumindest wird hierdurch der Starke Anstieg des Fallobstes verringert.

    • @ Wolfgang T
      Die Reife ist alles bei Obst. Grün bzw. unreif mag ich es jedenfalls nicht (@ Blue Monday: kopf- oder hecklastig genau so wenig).
      Mit etwas Erfahrung und Urteilsvermögen lassen sich die zum Genuss ungeeigneten und wurmstichigen problemlos aussortieren.
      Einen Sonderfall für unerschrockene Aficionados bildet die Maracuja, die erst völlig verrunzelt als genussreif gilt, zu schweigen von der stinkenden und stacheligen Durian, deren Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln vor kurzem in Singapur verboten wurde. Aber genug der Obstkunde. Sie scheinen sich ja auszukennen.

    • Gehen S' Bitteschön...
      …am Geist überreifer Früchte tät ich mich bloß vergiften… ich kipp so Zeig bloß in die Mohn-Nussfülle oder den Apfelstrudel. Das neutralisiert dann im Kuchen auch schön die Säure der jungen Früchtchen. Es ist halt wie überall im Leben: die Mischung macht’s!

    • Die Mister Darcies mag ich meist schon ganz gern...
      …mit ihren arroganten Sprüchen. Aber solche Leute sind ja auch das Gegenteil von Typen, die bloß heiße Berliner Luft absondern… sind meistens auch eher rechtsliberalen bis konservativ geprägt… und gehören in schöner Regelmäßigkeit zu den Leistungsträgern.

    • Titel eingeben
      “ jenes der reifen und überreifen Früchte schwillt unvermindert an. Ein Fest für Genießer in der herbstlichen Erntezeit des Lebens.“

      nennt man bei uns Fallobst, auch bei bester Weiterverwendung, mit althergebrachtem Wissen, führt es zu Beeinträchtigungen.

      absolut bio logisch. Daß mietzen, meist, den kater machen, immer, wenn der säuregrad der eträglichkeit, zu hoch wird.

      Zitronen und „Wellblechhütten“ gehören zusammen, auch wenn sie als Southern Belle daherkommen. Fad(ed) seins worn, wie man woas, in boarischen Großwohngrundsbesitzerkreisen.

      grün – gelb/……/rot – wird immer mit der Zeit unansehnlich, so mit Tageslicht betrachtet. Hats gsagt, die uralt Violette der Natur.

  9. Fabrikherstellung
    Mein Handballfreund Fabi, Mutter aus Uruquay, erzählte nach dem Urlaub von der Besichtigung der Pinarello Werkstatt und dass ein angefertigter Rahmen zu teuer war. So fuhren wir halt weiter mit unseren Stangefahrrädern zur Schule und zum Training.

    • Stangenräder und Strats
      Herzlichen Dank für das Stillleben mit den Strats, wäre wirklich mal etwas für’s Schlafgemach!
      Mein Traum war immer ein Rad von Basso oder -na klar! – Eddy Merckx gewesen. Die Detailaufnahmen vom Don sind wahre Leckerbissen! Ich musste aus finanziellen Gründen mit einem Motobecane mit Shimano 600dx Ausstattung vorlieb nehmen, bin aber immer sehr gerne damit durch die Gegend geflitzt. Ich muss gestehen, dass ich manchmal fassungslos bin, welche Perlen DA immer wieder entdeckt. Da sind mitunter echte Diamanten dabei, die für mich seinerzeit praktisch unerreichbar waren.
      Wie so oft: Vielen Dank für Wort und Bild!

  10. Anekdoten sind der Kompass
    Lieber Don,

    Sie machen einen Kategorien-Fehler. Keine echter Forscher schaut auf einen statistischen Datenberg, um Pfade zur Erkenntnis zu finden. Es ist immer die direkte Anschauung, das Erlebnis, die Anekdote wenn Sie so wollen, die den Anstoß zur Erforschung gibt. So ging es schon Galileo mit den Jupitermonden. Klar, wenn man erstmal eine Idee hat, will man sie „unterfüttern” mit wiederholten Beobachtungen, am besten so vielen, dass jeder Kritiker verblassen muss.

    Sonst endet man leicht als erkenntnistheoretischer Homöopath, dessen Anekdoten bald so von der Wirklichkeit verdünnt sind, dass von ihnen nichts wirksames mehr übrig bleibt.

    Ihre Anekdoten sind oft der Ausgangsgut erkenntnisreicher Forschung (Recherchen). Dafür einen herzlichen Dank!

  11. Ist der Skoda Yeti
    ein SUV?

    • Schauen Sie sich
      doch mal einen Chevrolet K30 an.

      Der ist ganz sicher kein SUV und Sie könnten mit dem Oldtimer bis zur BTW noch vor der innerstädtischen Eisdiele parken. Auf lustige Witwen mag er allerdings abschreckend wirken – nicht nur wegen der Probleme beim Einsteigen.

    • Es hängt ...
      ein Pferdeanhänger dran, also kann man es als Sport Vehikel gelten lassen.

    • "ein Pferdeanhänger dran"
      Vielleicht muss das Pferd ja aber auch schieben?

  12. Da hört sich doch der Genderdünnschiss auf!
    wenn es um die neue Spießigkeit (pardon, das Heiraten) geht ist jede heiratswütige, verlustangstgewürgte, Heimchen-am-Herd-verkappte, heimlich-schaffe-schaffe-Häusle-bauende Genderterroristin bereit, den ganzen Müll, der ihr als Abfall von nutzlosen Diskussionszirkeln an genau so nutzlosen Bildungseinrichtungen im Spatzenhirn hinterlassen wurde in hohem Bogen ökologisch korrekt zu entsorgen: sie wollen so verzweifelt gern geheiratet werden, da nimmt man natürlich jederzeit den Namen des generisch verhassten aber spezifisch umklammernd und nicht loslassend geliebten Mannes an-man verzichtet sogar wenn es drauf ankommt auf Doppelnamen (aber nur wenn die Memme von Lindenstraßenweichei tatsächlich die cojones hätte es zu fordern).

    Tja, wer hätte das gedacht, knapp 50 Jahre nach der sexuellen Befreiung und dem wilden Rumvögeln in den 1970-ern jetzt die neue Familientraulichkeit-so unappetitlich wie nie zuvor. Und damit man Mutti nur ja auch zu würdigen weiß hat man sich im Rahmen einer Augenwischeraktion die ganze Genderabnormität ausgedacht. Weil wenn Adam damit beschäftigt ist kommt er nicht auf dumme Gedanken. Und damit er auch nur ja ausgelastet ist wird der hysteriegeschwängerte Hirnschiss permanent befeuert. Und da bei den halben Adams unserer Tage durch erzieherische und Umwelteinflüsse der Testosteronspiegel entsprechend niedrig ist sind sie oft leichte Beute. Zu einmal im Monat reicht es – gerade genug um die Muttirickschas zu befüllen und staatliche Zuschüsse zu kassieren.

    Wer sich davon nicht einfangen lässt geht in den Puff oder zur Wanderhure und betreibt Risikosportarten. Gründe genug, sich scheiden zu lassen oder besser gar nicht erst zu heiraten gibt es weiß Gott. Und zwar nicht nur die sakrosankte Freiheit und Ungebundenheit, nein, ein Blick auf das zeitgenössische Frauenbild reicht schon. Ob Fat-in-Leggings oder Grünenparteitage, Schwesig-Fegefeuer oder eine der ranzigen sonntagsabendlichen Muttitratschshows (in der sich irgendwelche has-beens permanent zum Affen machen)-man wendet sich angewidert ab, beugt sich nach vorn und würgt sich eines.

    „Schon gekotzt heute?“ Das werden sich Männer in Zukunft wohl immer öfter zurufen wenn sie sich begegnen. Allerdings: unsere Gesellschaft hat immer mehr nicht nur ein Frauen- sondern vor allem auch ein Männerproblem. Beugte sich der Pantoffelheld früherer Tage dem Gekeife seines Waschweibs nur um seine Ruhe zu haben so weiß der Pantoffelheld unserer Tage gar nicht mehr wo hinten und vorne ist weil er sich beeindrucken lässt von dem pseudointellektuellen Geschwafel halbgebildeter Hennen, die als Folge der Bildungskatastrophe und drastisch gesunkener Bildungsstandards das besucht haben was man immer noch beliebt als Universität zu bezeichnen (nach früheren Maßstäben eigentlich eher Sonderschulniveau). Dort wird ihnen von Muttidozentinnen der Floh ins Ohr gesetzt sie seien ungeheuer wichtig und sollten sich nur ja nichts gefallen lassen. Und statt was ordentliches zu lernen verbringen sie ihre Zeit dann damit sich jede Menge Gender-Psychoterrorphrasen reinzuziehen mit denen sie die arglosen Waschlappendämlacke (those who give manhood a bad name) dann beschießen. Und auch hier genügt ein Blick in die Medien um zu wissen, dass bei nicht wenigen Deppen das verbale Sperrfeuer der Genderwaschweiber seine Wirkung nicht verfehlt.

    Kann einen alles kalt lassen, man sucht sich im Netz eine alte Alfred Tetzlaff-Folge oder einen John Wayne Film und wenn man dann noch zwei Stunden am Auto herum geschraubt hat ist alles wieder senkrecht.

    Ich selbst komme am besten wieder zu mir wenn ich mir eine Wahlkampfveranstaltung von THE DONALD ansehe (gibt sie alle im Netz).

    CETERO CENSEO: WIE GUT, DASS ES EINEN DONALD TRUMP GIBT!

    • Genderduennschiss
      Ja, so ganz falsch ist
      diese Aussage nicht.

    • Kann mich ob Ihrer Wortwahl und Einseitigkeit zwar nicht anschließen, aber...
      …unterhaltsam zu lesen ist Ihr Kommentar dennoch!!! Ich frage mich lediglich, ob uns derlei Unterhaltung nicht demnächst als Hate-Speech versagt bleibt. Das würde mich sehr traurig stimmen…

    • Schon ein gutes Altersheim gefunden?
      Mit Bordeaux-Degoustation und anständigen Sexarbeiterinnen? Das würde uns die Gestaltung einer zeitgenössischen Gesellschaft – und dann Totalitarismusbefreiten Demokratie viel leichter machen. Und Ihnen die simple Befriedigung geben, die Sie brauchen.
      Au revoir. Aber nicht zu oft. :)))

    • Selbst Marc Zuckerberg
      war sich nicht zu schade, sich zu den Ölarbeitern in die US-Pampa
      zu begeben.
      Seine Erkenntnis: Nicht Russland hat Trump zum Sieg verholfen.

      Nach Bill Gates, der mitteilen läßt, dass Europa besser die
      Schotten dicht macht, der zweite US-Krösus, der wissen will
      was eigentlich so los ist.

    • @ Harry Charles: Was wollen Sie eigentlich?
      Verheiratete Heimchen am Herd werden von Ihnen gebasht, bei berufstätigen erfolgreichen Frauen sehen Sie das Feminat über sich hereinbrechen. Speziell in Japan soll es ja Männer geben, die ihre lebensgroße Sexpuppe liebevoller behandeln als ihre Ehefrau und sich tatsächlich einbilden, mit der Puppe eine Beziehung zu führen. Hmm.

    • Oh je,
      da ist Ihnen wieder das Gifthaferl aus der Hand gerutscht und vor aller Augen zerschellt.

    • bad name
      @Harry Charles

      …. „Waschlappendämlacke (those who give manhood a bad name)“….

      Shot throug the heart!….

    • Cato
      richtig, wenn man mal angesichts eines geradezu unendlich weiten Bildungshorizontes so richtig schwelgen will, dann nur Donald!

      übrigens, Cato meinte immer „ceterum …“, aber vielleicht konnte der auch nicht so richtig gut Latein (Donald sicher auch nicht)


    • Oh je oh je, Sie sollten doch mal ein wenig mehr auf ThorHa hören, mal vorsichtig ausgedrückt. Und weniger Ihren Schönheitsidealvorstellungen nachlaufen. Außer Sie wollen weiterhin den Plastik-Ken, der seine Barbie sucht, geben.

    • Hähähähä , Ihr Beitrag, Harry Charles ,
      .
      .

      .
      hat Schmackes !

    • Herr Charles,
      hacken Sie mal 2 Stunden Holz und sagen Sie bei jedem Klotz:“ Ich werde dich töten“. Das hilft…Sie können auch einen Cowboyhut dabei aufsetzen und Ekel Alfreds Hosen mit den Hosenträgern tragen und „du blöde Kuh“ sagen.Viel Spaß.

    • @E.R.Binvonhier: Die WEB-Krösusse befragen das Orakel auf dem texanischen Ölfeld!
      Wer wissen will was eigentlich so los ist fragt besser die lachenden Auguren in der Wallstreet!

    • positionsgetreu
      Frage mich nur, was einem nach einem John-Wayne-Film und 2 Stunden Autobastelei so alles senkrecht stehen soll…

    • @Peter. Bernhardt
      Eie Auguren der Wall Street nützen keinem, wenn man wissen
      will was in Real Life vor sich geht. Die fallen ja immer wieder
      aus allen Wolken.

    • Hahahaha
      Oh mei, Karlchen, do sogst fei wos. Trotzdem, bedauernswert, dass Sie offensichtlich kein weibliches soul mate gefunden haben. Vermutlich fänden Sie so jemanden in der ruralen Provinz am ehesten oder sie bewerben sich mal für den Auslandsschuldienst?

    • @Philomena
      soeben Tränen gelacht minutenlang ob Ihres herrlichen Ratschlags an Charles!!

      … ob da zwei Stunden reichen und genug Wald da ist, bin mir noch nicht sicher:))

    • @die Antwortenden
      @Perlen: selbstverständlich nicht, sonst würde ich es ja wohl auch kaum schreiben. Wussten Sie übrigens, dass Sie sich hier des Stilmittels „Litotes“ bedient haben? „nicht ganz falsch“ bedeutet demnach: „voll in die Zwölf“.

      @Beulke: na, so weit kommt’s noch; es gibt immer mehr Leute, die die Gender- und PC-Diktatur satt haben. Suchen Sie mal im Netz nach Videos von Joachim Steinhöfel; der ist renommierter Anwalt (hat auch mal Fernsehen gemacht, neben Hans Olaf Henkel einer der wenigen Nordlichter, die nicht in die fade Waschlappenkategorie fallen) und überzeugt, das Netz-Dingsda geht nicht durch. Und wenn ist es mir auch egal. Aber Wahlen sind ja auch noch, und danach kann vieles ganz anders aussehen…

      @ Mignon: so wie Sie sich ausdrücken nehme ich mal an, es müsste heißen „mignonne“ (ehemaliger Französischlehrer, und ach ja: Eigenlob stinkt; als typischer Moralvertreter und Bescheidenheitsapostel Ihrer „neuen“ (ach je) Generation müssten Sie das eigentlich wissen). Eins kann ich Ihnen versprechen: dass ich Leuten wie Ihnen so weit aus dem Weg gehen werde wie es nur geht. Und was das Altersheim angeht: wenn es denn irgendwann Zeit dafür wird werde ich vielleicht dort am Fenster stehen und mir ansehen wie ein paar mal am Tag Krankenwagen vorbeifahren um Leute ihrer Generation zur nächsten Intensivversorgung zu verfrachten. Und was Ihre schöne zeitgenössische Gesellschaft (und die war noch nie totalitärer als gerade jetzt) angeht: warten Sie doch einfach mal ab, was daraus wird. Und da Sie so nette Töne anschlagen: Sie mich auch!

      @Binvonhier: wenn ich Ihren Text richtig verstehe sind Sie ebenfalls ein Trump-Fan. Recht so!

      @Rheintochter: habe ich nicht hinlänglich klar gemacht was ich will? Stewardessen, ersatzweise osteuropäische Wanderhuren.

      @Gast: mir kann’s gar nicht giftig genug sein. Und wo das herkommt ist noch viel mehr!

      @Oskar…: wenn Sie wirklich Polizist sind würde ich das nicht auf Sie beziehen wollen. Nur falls Sie da Ängste haben. Ist zwar kein einfacher Job, vor allem heutzutage im grünen Muttistaat, aber ich kenne ein paar von Ihnen, und die bemühen sich zumindest um ihre Männlichkeit. Und da kann man immer noch den Hut ziehen. Anders als bei jenen, die ich hier im Text meine. Und die dürfen sich ruhig MITTEN ins Herz getroffen fühlen.

      @Schrödinger’s Katze: schwelgen Sie ruhig, kein Problem. Ich hab zwar auch „cetero“ gefunden, aber vielleicht ist das ja Vulgärlatein. Wär mir aber genau so lieb.

      @colorcraze: Ich höre auf niemand außer auf meine innere Stimme. Was ich hier schreibe ist harmlos. Und eine Form der Katharsis.

      @Philomena: Was ich hier schreibe ist eine Form der Katharsis, die ich beim Holzhacken kaum finden würde. Bei meinen Schönheitsvorstellungen kann ich leider keine Abstriche machen. Da bin ich besessen wie Michelangelo. Nur, dass meine Nase bis jetzt noch ganz ist.

      @Otto Moser: gelle? Immer gib ihm. Volle Pulle! Man dankt.

      @Peter Bernhardt: hoffentlich keine Verschwörungstheorien, was Sie da so andeuten. Überschätzen Sie doch die Leute an der Wall Street nicht so. Das sind oft bloß bebrillte, pickelige Nerds, ungesunde Modernisierungsgewinnler (lesen Sie auch mal die Antwort von „Mignon“ dazu), denen ein gestandener Ölfeldproll locker die Freundin ausspannen kann (glaube ich zumindest).

    • „Männerproblem"
      Sie mögen gar keine Frauen, nicht wahr?

      Kann sein, es ist Ihnen noch nicht bewusst, aber das wird sich irgendwann geben und dann enden die Schimpforgien von alleine.

    • Die fallen ja immer wieder aus allen Wolken.
      die Ahnungslosen aber nicht die Wissenden (Auguren)!

    • @E.R.Binvonhier, ... fallen ja immer wieder aus allen Wolken.
      Verehrter E.R.Binvonhier,
      aber gewiss doch, die Ignoranten, Dilettanten, aber nicht die Auguren (Wissende, Eingeweihte).

    • @Gwandl, @messing
      Wie kommen Sie darauf, dass ich was gegen Frauen hätte? Sie machen es einem nur eben nicht einfach. Nehmen Sie nur mal einen Artikel hier (gestern), wo es um einen neuerlichen Tritt in den Fettnapf von Donald Trump ging. Was man da einen Aufstand macht! Sollte es in der Politik um Sacherwägungen gehen oder um Fragen der Etikette? Ist Politik ein weiblicher Jahrmarkt der Eitelkeiten, eine Frauendramödie oder geht es auch um ernste Dinge? Der Aufstand, den viele Frauen jetzt machen zeigt mir eines: sie nehmen alles viel zu persönlich (nur weil ihre Hillary nicht gewählt wurde), sie reagieren überemotional (was in der Politik oder der Führung einer Firma fatal sein kann), und sie machen den Riesenfehler anzunehmen, dass sie für ein politisches Amt befähigt sind nur weil sie eine gute Seminararbeit oder eine Dissertation schreiben können. Kein Mensch stellt in Frage, dass Frauen genau so gut, oder sogar besser als Männer, akademisch etwas leisten können (als ehemaliger Lehrer muss ich sagen, die besten Leistungen brachten zumeist Schülerinnen). Aber das allein reicht bei weitem nicht aus, um ein politisches Amt erfolgreich auszuüben. Ich würde im Gegenteil sagen, oft ist es eher hinderlich. Trump (der ja weiß Gott kein Dummer ist, auch wenn sich die Medien auch hierzulande nach Kräften bemühen ein anderes Bild zu zeichnen) hat sicher auch hinreichend Bildung, aber vor allem hat er eines: die sog. „street credibility“, er ist „street wise“. Soll heißen, er weiß wie es im realen Leben läuft, er kennt die Welt und weiß wie die Menschen sind. Weil er sich nicht nur in Zirkeln abgehobener Eierköpfe bewegt, die auf Sektempfängen der hehren Humanität das Wort reden, aber ansonsten total weltfremd sind.
      Frauen sind oft sehr naiv, harmoniebedürftig und wollen immer nur das Gute im Menschen sehen. Ergo Willkommenskultur, ergo offene Grenzen und all ihre negativen Auswirkungen. Trump ist „street wise“ genug um zu wissen, dass die Millionen illegaler Einwanderer (und illegale Einwanderung ist allein schon eine Straftat, kein Kavaliersdelikt) nicht aus Heiligen, nicht mal in der Mehrheit aus Notleidenden bestehen, sondern wohl zu 95% aus Drogenschiebern, Einbrecherbanden und allen möglichen anderen Kriminellen. Wenn einer der Drogenbosse einer Frau ein kleines plärrendes Kind vor die Nase hält wird die doch sofort schwach und macht die Grenzen auf. Fatal. Oder die Widersprüchlichkeit, die darin besteht, dass man Millionen Leute aus Kulturkreisen ins Land lässt, wo die Rechte der Frau mit Füßen getreten werden. Im Vergleich dazu ist obiger Text süße Sahne.
      Es regt mich ganz einfach auf, dass wir es beim Feminismus mittlerweile mit einer Form der Hysterie (das Wort kommt übrigens von altgriechisch „hystera“=Uterus, denken sie mal über mögliche Zusammenhänge nach) zu tun haben, die völlig außer Kontrolle gerät, wo nur noch Eitelkeit, Fanatismus, Irrationalität, und unkontrollierte Emotionalität im Vordergrund stehen. Meine Meinung ist (und die darf ich sagen, ich dürfte nur dann eine Frau nicht benachteiligen wenn es beispielsweise um eine Einstellung ginge, aber im Moment bin ich dazu nicht in der Position), dass Frauen hinsichtlich ihrer charakterlichen und Persönlichkeitseigenschaften zumindest im Moment noch nicht (und so wie die Welt momentan aussieht, über Jahrhunderte nicht oder sogar niemals: über 80% der Welt will von Feminismus nichts wissen) in der Lage sind, das wichtigste politische Amt der Welt, das des US-Präsidenten, auszuüben. Und sowohl meine Lebenserfahrung als auch die Ausschöpfung von seriösen Quellen aller Art über die ganze Menschheitsgeschichte hinweg (von der Bibel an) sagen mir das. Was mich auch aufregt: dass immer so getan wird, als hätten Frauen das Monopol auf Menschlichkeit und als müssten sie die böse Männerdomäne nun damit befruchten. Lächerlich! Nehmen Sie nur mal den Macbeth von Shakespeare und sehen sich an wie Lady Macbeth dort geschildert wird. Und so wie die sind eine ganze Masse Frauen. Eine Speikobra ist im Vergleich dazu ein Pussykätzchen.
      Ich will weiß Gott nicht, dass Frauen zurück an den Herd sollen. Sie sollen ruhig Berufe ausüben. Aber solche, die zu ihnen passen (Fußball beispielsweise ist keine frauliche Sportart, und die Anzahl der Zuschauer hält sich ja wohl auch sehr in Grenzen, oder will man jetzt per Gesetz das Zwangszuschauen verordnen?) und ohne militantes Feminismusgeschwätz. Die Menschheitsgeschichte ist noch nicht abgeschlossen und die Menschheit sollte nicht so vermessen sein zu meinen, dass das was im Moment Modererscheinung ist schon der Endpunkt aller Entwicklung wäre.

      Es gibt für mich nur einen Maßstab: die Natur!

    • MILF FIT?
      Danke für Ihren Text!

      Statt auf Ihre vermutete Frauenverachtung zu achten, ist mir etwas anderes aufgefallen: Es gibt bekanntermassen MILFs (ich erspare mir und dem Freischalter Kopfschmerzen), und Sie erfinden hier ein Gegenstück dazu: FIT (Fat In Leggings).
      Danke dafür!

    • Bitte, contencance. Der Begriff ist nun mal aus der Pr0neauxgraphie in den alklgemeinen Sprachwortschatz gewandert und hat die „atraktive Mittvierzigerin“, die bedeutungsgleich war, ergänt. Auch unter Frauen, die das Wort „reif“ nicht mögen.

    • @Harry Charles: Mit der bitte um Kenntnisnahme!
      „Wallstreet“ steht hier stellvertretend als Sinnbild (etwas, das als Bild für einen abstrakten Sachverhalt steht) für die Finanzoligarchie!
      Ein „Nerd“ ist laut Duden ein sehr intelligenter, aber sozial isolierter Computerfan. Besonders in amerikanischen Filmen und Serien werden Nerds als Personen dargestellt, die grundsätzlich wenig attraktiv sind und sich auch nicht weiter um ihr Äußeres bemühen.

    • Richtigstellung
      @ Harry Charles
      Nein, ich bin kein Trump-Fan. Ich halte ihn nur für notwendig.

      Außerdem bin ich überzeugt, dass -nach Trump- nicht mehr -vor
      Trump- sein wird, egal wie lange er im Amt ist.

    • @ Uwe Dippel 10:44, @ Peter Bernhardt 11:11
      @Bernhardt: der Begriff ’nerd‘ ist im Englischen (!) keineswegs nur auf den Computerbereich beschränkt. Und im übrigen: wie sieht denn heute ein typischer Börsenarbeitsplatz aus? Presslufthämmer und Tiefbauverschalungen haben die da doch nicht, oder?

      @Uwe Dippel: sie sollten in sprachlicher Hinsicht etwas achtsamer sein. Was Sie vielleicht nicht wissen können: bei der Bildung von Akronymen (Wortbildung war zufälligerweise Thema meiner Diplomarbeit) versucht man i.d.R. motiviert vorzugehen, also so, dass das Akronym nach Möglichkeit den Charakter des abgekürzten Sachverhalts in irgend einer Weise anklingen lässt. FIT und „fat in leggings“ stehen sich aber diametral gegenüber, sind quasi antonymisch. Und da kriegt man dann eher Kopfweh.
      Was den anderen von DA nicht gern genannten Begriff angeht: kenne ich längst. ATTRAKTIVE Mitvierzigerinnen (gern auch älter [oder auch jünger, Alter spielt für mich zumindest keine Rolle solange im Rahmen gesetzlicher Grenzen], sofern scharf und attraktiv) wären mein Beuteschema, genau meine Rede. Aber nur dann wenn sie nicht fett sind.

    • @ vonmicha
      Die Katharsis ist für mich die Umschreibung fehlender Muckis.;)

      Grundsätzlich meine ich, dass es bei beiden Geschlechtern komische Leute gibt.Halte aber inzwischen auch manches für übertrieben.Meiner Meinung nach stehen da anfangs die Gesetze, die alles verschlimmbessern.Oft vielleicht auch verfasst von Leuten,die keine Familie haben oder als Scheidungskinder geschädigt sind.

      Vor ca 2 Jahren hatte der Spiegel das Thema: Das überförderte Kind, seitenlang.Als ich das las, dachte ich: Nie und nimmer würde ich heute noch Kinder in die Welt setzten. Alle mischen sich ein und geben vor, was richtig sein soll. Von der Schulpolitik, die die Kinder als Versuchskaninchen betrachtet, ganz zu schweigen.Mich wundert es nicht, dass alle gereizt sind.

    • @ Philomena, um 12:31, 15.07.2017
      ich will jetzt nicht angeben, aber an Muckis fehlt es mir nicht. Aber Sie meinen wahrscheinlich andere Muckis. Aber auch da geht mir die Logik nicht ganz auf. Wieso soll es einem an Muckis fehlen wenn man mal Dampf ablassen will? Diese Gesellschaft mit ihrer zunehmenden Beschneidung von Freiräumen macht es einem nicht leicht. Man fühlt sich wie in einem immer enger werdenden Käfig. In den USA ist die Seuche der politischen Korrektheit wenigstens nur auf ein paar Durchgeknallte an Universitäten begrenzt-bei uns hier hat sie die ganze Gesellschaft erfasst. Da ist es eher ein Zeichen von Pantoffelhelden- und Duckmäusertum, von Feigheit wenn man immer alles in sich hinein frisst. Und das ist alles andere als cool, denn das Heer der Waschlappen und feigen Duckmäuser ist schuld daran, dass sich diese Missstände immer weiter verschlimmern. Nur ein paar mehr Leute mit Mumm in den Knochen und alles könnte sehr viel besser sein.

    • @Harry Charles
      Im Groben war mir ja bekannt, was Katharsis bedeutet. Gerade habe ich mal nachgesehen und siehe da: Es ist auch von „auf einen Sack hauen“ die Rede, um seine Aggressionen in den Griff zu bekommen.Da lag ich mit meiner Küchenpsychologie doch gar nicht so falsch.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Katharsis_(Psychologie)

      Ich wünsche Ihnen wirklich, dass Sie wieder entspannter leben können.Mit schönen, schlanken Frauen ohne Cellulitis.Ihr erster Post hat mich einfach etwas erschreckt,fand ihn eher diskriminierend.Solche Frauen kenne ich halt nicht.

    • @ Philomena, 08:51 und an alle, die es lesen wollen
      Ich bin keineswegs so unentspannt wie Sie vielleicht meinen. Auch bin ich nicht so frauenfeindlich wie manche möglicherweise annehmen (ich will auch hier nicht die Frauen aus dem Blog verscheuchen). Und: alles was ich hier schreibe geschieht im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, es ist intendiert und kein Zeichen von Unkontrolliertheit.

      Was ich schreibe mag mitunter etwas krass klingen, aber wir haben es auch mit unglaublichen gesellschaftlichen Verwerfungen zu tun. Während in den USA die übelsten Ausprägungen der Feminismus- und Genderideologie auf die Universitäten beschränkt sind haben sie bei uns schon die ganze Breite der Gesellschaft erfasst. Und sie haben längst pathologische Züge erreicht, schon weit jenseits davon. Man kann da nicht mehr tatenlos zusehen, man würde sich schuldig machen und Schande auf sich laden.

      Sehen Sie (ich plaudere mal etwas aus dem Nähkästchen), ich war Gymnasiallehrer. Ich bin aus diesem Beruf (den ich eigentlich ganz gern mochte und in dem ich auch erfolgreich war) ausgeschieden u.a. auf Grund von Erfahrungen, die ich an Schulen mit einer Frau als Schulleiterin machen musste (war 3x der Fall). Das war so abgrundtief übel, dass ich mir geschworen habe: sollte ich jemals wieder irgendwo Lehrer werden, nie (!!) wieder an einer Schule mit einer Schulleiterin. Eher würde ich unter männlicher Regie in einem Steinbruch arbeiten als so was nochmal. Frauen sind (möglicherweise aus innerer Unsicherheit heraus und weil sie was beweisen wollen) unnachgiebig, intolerant, übergenau. Selbst ein autoritärer Mann hat meist die Gabe „Fünfe gerade sein zu lassen“: Frauen haben nach meiner Erfahrung diese Persönlichkeitsstärke nicht. Es gibt einen Film mit dem renommierten österreichischen Schauspieler Tobias Moretti (und der ist kein Weichei) in der Hauptrolle. Titel: Mobbing (2012, bitte googeln). Die Zustände sind wohl mittlerweile so übel, dass selbst jemand wie Moretti meint das mal thematisieren zu müssen. Ich bin keiner, der sich mobben lässt. Und so habe ich denen vor den Koffer geschissen. Sollen sie ihren Scheiß allein machen. Unser Schulsystem ist eh nur noch Pfusch.
      Mir tun all die armen Würstchen unter „Männern“ nur noch leid, die immer noch meinen, sich für die Rechte der Frau stark machen zu müssen. Das kann nur jemand tun, der so reich ist (ich meine nicht DA, der ist reich hat aber jede Menge Persönlichkeit [deus ex machina]), dass er oben auf der ganzen trüben Suppe schwimmt und meint nichts befürchten zu müssen. Oder es ist einer der vielen Alt-68-er Rentner, die man hier oft bei Lesermeinungen im redaktionellen Teil erlebt, die nicht mehr im Berufsleben stehen. Zu solchen Haltungen fällt mir nichts mehr ein.

      Ausgehend von den Erfahrungen, die ich gemacht habe bin ich der Meinung, dass Frauen für Führungspositionen in Staat und Wirtschaft ungeeignet sind. Sie sollen ihren Platz im Berufsleben haben, keine Frage. Aber nicht in Entscheidungspositionen. Und das wäre auch zu ihrem eigenen Besten.
      Der modernste, zukunftsweisende Typ Frau ist für mich jemand wie Tomi Lahren (Lieblingszitat: „feminists, you don’t speak for me and you never will“): bildhübsch, hochgebildet, selbstbewusst. Sie ist aber auch Trump-Anhängerin und hat kein Problem damit, Männer in der Führungsrolle zu sehen. Weicheier und Lindenstraßenmäßige Pantoffelhelden haben bei ihr sicher keine Chance.

      Der aggressive, militante Feminismus und seine pathologischste Ausprägung, der Genderdreck, haben mittlerweile wohl schon einen Riesenflurschaden angerichtet. Es ist höchste Zeit gegenzusteuern.

      Abschließend möchte ich noch sagen: ich finde es sehr bedauerlich, dass unter den breiten Hufen der verrohten Feminismusamazonen und satanischen Genderelefantinnen das schöne alte old-school (das bis vor nicht allzu langer Zeit und über Jahrhunderte das Verhältnis zwischen Mann und Frau bestimmt hat), Werte wie Galanterie, Kavaliersmentalität und Ritterlichkeit gegenüber schönen Frauen geopfert werden sollen.

      Ich habe auch eine Ahnung, dass die Kübel von Hass, die die Emanzen bedenkenlos ausschütten schon sehr bald auf sie zurückfallen werden. Die moderne Gesellschaft bietet Frauen unzählige Verwirklichungsmöglichkeiten, wenn sie etwas Format und Skills haben ist es nicht nötig, den Hass zwischen Mann und Frau in dieser Weise zu forcieren. Im Moment fühlen sich die Genderterroristinnen im Machtrausch und meinen, die Männer seien schon so schwach, dass sie sich nicht mehr wehren können. Aber es gibt auch noch andere Männer, solche, die nicht vor Frauen im Dreck kriechen. Und es gibt die Natur (den Kosmos). Und die lässt sich nicht in die Suppe spucken, die wird walten wie sie will und am Ende jede Verirrung gerade rücken. Aber dann wird für das ganze Hass-Gesocks Heulen und Zähneknirschen sein. Hybris wird immer bestraft und für jede Titanic gibt es am Ende einen Eisberg, ganz sicher.

      Ich hoffe, dass der Mensch so wie er eigentlich sein soll sich aus diesem ganzen Durcheinander wieder erhebt und zum Vorschein kommt.

      WIE GUT, DASS ES EINEN DONALD TRUMP GIBT!

    • @Foristen
      Einfach köstlich und unterhaltsam die Kommentare zu lesen. Deshalb auch ein besonderer Dank @harry charles für den auslösenden Beitrag. So geht beste Unterhaltung, ohne Staatsfunk. Normale Menschen in einer geduldeten Blase des weiten Netzes, die der Meinungsfreiheit frönen, sich der Gefahr des Zensurministers bewusst und vermutlich bereits in der Überwachung sind. Der Autor ist für diese Freiheit zu loben und sollte, auch wenn ausreichend Mammon zu verteidigen ist, seine Kontodaten übermitteln, damit wirklicher Journalismus weiterhin existent ist. Die FAZ ist ein Trauerspiel und denen würde ich mein Geld nicht anvertrauen wollen. Geht dann nur in den Kampf gegen „Rechts“, aka Alternative zur Einheitspartei. Ich warte schon bis die FAZ, den Don als konservative Bastion, schleift und er bei Tichy in der gleissenden Morgenröte wieder aufersteht. Dann ist der Autor ein Heiliger !

    • @karlchen: ja doch
      Scho recht. Sie dürfen sogar verallgemeinern, a er geh werden S‘ need gar so kategorisch. Sie hauen dann mit auf solche Frauen drauf, die Sie gerade nicht meinen.
      Schreiben Sie Leserbriefe. Auch ideell bzw ideologisch beseelte Journalistenesel sind Menschen, und Zureden hilft

    • @Philomena @Henry Charles
      Ja, ich musste vorgestern wirklich Tränen lachen – und dies ganz ohne Häme gegenüber irgendeinem der hier Kommentierenden. Zu lachen ist herrlich, das sollte die frohe Botschaft meinerseits sein.

      Nun, Philomena, ich halte nichts von dystopischer Stimmung, auch wenn ich seit vielen Jahren erlebe, wie wir mühsamst erreichte gesellschaftliche Standards in jeglicher Hinsicht verspielen!

      Doch niemals würde ich deshalb keine Kinder wollen – im Gegenteil: wenn jemand unsere Fehler nicht mehr begehen wird, dann ist es die uns nachfolgende Generation, so war es schon immer!)

      An den Schulen – zwei eigene Kinder durchlaufen sie gerade – sieht man hervorragend, was eine Gesellschaft ausmacht. Sie sind wirklich Feinstsensoren – nicht ohne Grund referiert auch DA oft auf Schul- und Jugenderfahrungen!! Zu recht.

      Dort knirscht es. Dort knallt es. Dort muss die Jugend die Moral der Alten erdulden. Dort verfällt die Jugend ihren jewieiligen Verlockungen – oder lernt aus ihnen. Beginnende Teenager, die in unserem Haus ein- und ausgehen, nutzen kein facebook mehr – alles ist im Wandel.

      Rapide.

      @Charles: Was Frauen und Männer angeht, ebenso aber auch Präsidenten im Amt: wir können sie gar nicht pauschal beurteilen.

      Immer wenn ich über „die Frauen“ spreche, merke ich, dass mir genau das Gegenteil meiner Aussage als Person einfällt, die widerlegt, was ich gerade als Stereotyp preisgeben will. Und dann fällt mir mein geliebter Ortega y Gasset wieder ein…!!!

      Trump wird in den hiesigen Medien verachtet. Aber deswegen ist er bestimmt noch kein Mann des Volkes – er lebt seit Geburt im Goldenen Käfig. Und das exakt sehe ich immer wieder, wie gerne er einer unter uns vielleicht gerne wäre – aber es nicht ist, nie sein wird, und daher die Verklärung hier – mangels Alternativen – darum twar für mich erklärlich, aber wenig hilfreich ist.

      Trump, Macron, Merkel, Putin, Erdogan — Chinas Milliardärsfamilien — vergleichen Sie die mal mit dem Nobelpreisträger aus China un den 1.000 genau jetzt in China inhaftierten klugen Köpfen, die ihre Regierug und Gesellschaft kritisierten und dafür im Kerker sitzen: Wer ist Teil des Volkes?

      Dann relativiert sich der Brass gegen zickige ü erforderte Schulleiterinnen!

      Konzentriere Dich auf das Wesentliche!

      Gute Lehrer wissen das)

    • @Schumi, vonmicha
      @Schumi: Überwachung? Wegen so etwas Harmlosem, Humoristischem? Das wäre ja dann echt das ultimative Armutszeugnis für unsere Demokratie. Warten wir einfach mal die Wahl ab und sehen dann weiter. Vielleicht tut sich ja noch etwas.

      @vonmicha: Ich muss Ihnen in einem Punkt klar widersprechen: Trump IST ein Mann des Volkes. Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber vielleicht wurden Sie in der DDR sozialisiert, wo man mechanistisch jeden Reichen automatisch als kranken Unhold dargestellt hat. Vollkommener Quatsch. Ich sehe mir jede Veranstaltung von Trump im ORIGINAL an. Der hat einfach einen unglaublich guten, direkten Draht zu den Leuten, ist immer geistig hochpräsent, unterhaltsam, aber auch konsequent. Als Bauunternehmer hatte er immer viel mit Arbeitern zu tun. Das merkt man ihm an. Er hat auch schon des Öfteren gesagt, dass er wenig von abgehobenen Eierköpfen hält, und dass es ihm gut tut Kontakt zu einfachen Leuten zu haben. Er ist auch kein melancholischer Wohlstandskranker und hat trotz seiner Volksnähe seinen Reichtum immer genossen. Es sei ihm gegönnt. Ein Witz, den er im Wahlkampf machte: „What’s the difference between Donald Trump’s hair and a wet raccoon? A raccoon doesn’t have 8 fucking billion dollars in the bank.“ Cool, nicht wahr?

      Ich musste gestern ein wenig lachen, als in den Medien wieder mal die Rede von ‚Umfragen zu seinen Beliebtheitswerten‘ war. Wer hat diese Umfragen denn wieder mal initiiert? Einige seiner Erzgegner (WP, ABC)-da kann man sich doch schon denken wie reliabel die sind. Nein, nein, Donald ist schon richtig. Und er kommt wohl auch wesentlich besser an, als diese zusammengelogenen Umfragen uns glauben machen wollen.

      Dass eine solche Umstellung auf das Neue nicht ohne Reibung abgehen würde war ja auch klar. Aber der revolutionäre Trump wird recht behalten. Und irgendwann werden auch die verschranzten Medienschnarchsäcke, die sich in ihrem linken, feministischen Wolkenkuckucksheim bequem eingerichtet haben aus ihrer Saturiertheit gerissen und ihm Recht geben müssen. Es kommt nur darauf an, dass seine Politik vor allem in Sachen Wirtschaft erfolgreich ist. Und das ist sie nachweisbar schon jetzt. Und Trump bekommt auch immer mehr Fans und Unterstützer. Wenn man sich FoxNews anschaut, Judge Pirro oder die Greg Gutfeld Show (Trump-Fan Gutfeld ist selbst hochintelligent und hat in seiner Show ‚The Five‘ immer genauso intelligente Gäste-auch alles Trump-Anhänger): alles was vital ist, ist auf der Seite von Donald Trump – DA ist das Leben!


    • Ich höre auf niemand außer auf meine innere Stimme.
      Soso.

      Was ich hier schreibe ist harmlos.
      Ja, schon. Mit 15 hätte es mich aufgeregt und zu argen Widerworten veranlaßt (die kein Auge trocken gelassen hätten), aber mit 55 denke ich, das hat einen „unbefriedigten“ und real gequälten Hintergrund. Den Sie dann ja auch nachgeliefert haben (langjähriger, schwer zu ertragender Ärger mit Chefin; ich vermute zudem, daß das Kollegium schwer erträglich zusammengesetzt war). Da ich mal eine Männerhaßphase nach der Trennung von meinem langjährigen Freund hatte und selbst auch schon mit der ein oder anderen Professorin Streit, ist mir das nicht unnachvollziehbar, wiewohl ich es mit Arbeitskolleginnen schon einigermaßen aushielt, aber eher in einer „gemischten“ Umgebung.

      Und eine Form der Katharsis.
      Rant halt. Muß manchmal sein.
      Wenn es eine Katharsis ist, ist es ja ein Wendepunkt.
      So daß es dann zukünftig in eine andere, für Sie hoffentlich passendere Richtung geht.

  13. Tief durchatmen - die Luft ist wieder rein ...
    nach dem beißenden Gestank verbrennender Autos und Barrikaden können wir uns am Storytelling (so heißt das Denglisch), also dem guten alten Geschichten erzählen. Sind das Märchen, die uns der Don erzählt? Weil er selbst ein Märchen sei?

    Don, ich finde es vorbildlich elegant, wie Sie vom Mathematischen, das in einfacher Form ja auch ausreichend genug zum Aufdecken von Manipulation anderer Sprachbegabter benutzt werden kann, zum Anekdotischen kommen.

    Die meisten Menschen interessieren sich sowieso viel mehr für Geschichten und augenscheinliche Korrelationen werden mit größter Liebe zur Kausalität ausgebaut, weil das Plausibel erscheint oder ins Weltbild passt.

    Und Sie sind ein Märchenerzähler mit größtem Unterhaltungswert, mit dem Unterschied, dass – oft bedauerlicherweise – die Geschichten bittere Wahrheit nicht leugnen können.

  14. räder
    wieviele räder braucht ein mann
    immer eines mehr ;-)

    das nächste kommt hoffentlich in gaiole dazu, dann ist zweistellig erreicht.

  15. Generation Weichei
    Mir geht die politisch hochkorrekte, supertolerante, superfreundliche, jedem Müll gegenüber aufgeschlossene, Gras fressende Weichei-Generation einfach nur auf die Nerven. Ganz abgesehen davon, dass sie auf der Landstraße mit irgendeiner hässlichen Spritspar-Schüssel höchstens 70 fahren und sich in die Höschen machen, wenn sie einen Traktor überholen sollen. Obwohl sich das Phänomen noch weitgehend auf die Städte zu beschränken scheint – hier auf dem Land begegnet man tatsächlich noch jungen Burschen, die vom alten Schlag sind und ohne Gewissensbisse und vor allem ohne Einspruch der nicht minder kernigen Größe-40-Begleitung einen Schweinsbraten bestellen. Und die alten Räder werden gehätschelt, genau wie die alten Autos. Die verfügbare Menge lustiger Witwen könnte hier freilich aufgrund der ungestümeren Lebensweise doch etwas höher sein als in den genderisierten Städten, in denen sich so manches jagbare Wild als *wasauchimmer entpuppen könnte…

    • Da wird ein Männerproblem herangezüchtet...
      Vor meinem geistigen Auge sehe ich: Lauter biodeutsche Flaschenmilchbubis sin cojones, also so ganz falsch find ich Orbáns Spruch von den vegetarischen Radfahrern nicht. Schon meine eigenen Jagdgründe waren voller Spalierobst mit rotgrünem Mehltaubefall

    • @Pink Lipstick: Igitt, igitt ein alter, weißer Gernegroß!
      Bitte die politisch korrekte feministische Darstellung verwenden, Netzwerkdurchsetzungsgesetz konform: tener ovarios (versión feminista de „tener huevos“ o vulgar del populacho „cojones“).

    • @pedro
      Ojalá la feministas radicales no tengan ovarios que valgan
      O sea: survival of the fittest

    • @Pink Lipstick: Eres muy macho, ¿no?
      Patada de yegua no mata caballo!

  16. Rat gesucht
    Nach dreißig Jahren bräuchte ich mal neue Fahrradtaschen für den Gepäckträger. Die sollen schnell und einfach zu de-montieren, wasserdicht und haltbar sein, einen kleinen Einkauf (keine Reisen) bewältigen können, aber nicht der Pedalerie im Wege sein.

    Im Internet bin ich nicht sicher, das Angebot wirklich beurteilen zu können und im größten Fahrradladen der Umgebung hatte ich den Eindruck, nur zwischen Billigkram, dafür aber in allen Preisklassen, wählen zu können.

    Vielleicht hat hier ja jemand praktische Erfahrungen und kann mir etwas empfehlen, was gut und preiswert ist?


    • Was aus Lkw-Plane vielleicht?
      Manchmal sieht man in Souvenirgeschäften so selbstgenähte Kuriertaschen daraus, da müßte es doch auch Fahrradtaschen draus geben…


    • Ja, colorcraze, die gibt es. Habe so etwas im Internet gesehen, konnte die aber bezüglich meiner Ansprüche nicht wirklich einordnen. Ich werde mal sehen, ob ich die Marke meiner Oldies noch feststellen kann, ob es die Marke noch gibt und was von denen so angeboten wird. Dennoch, danke.

    • Fahrradtaschen
      Ortlieb Back Roller

      Zäh, wasserdicht, unkaputtbar, funktional durchdacht, unverwüstlich.
      Werden meist älter als das Rad, an dem sie hängen.

    • Fahrradtaschen
      Ortlieb – kann ich nur bestätigen.

    • Werden eh' nur gestohlen
      Ach, kaufen Sie besser keine zu teuren. Mein alter Bock bleibt unangekettet überall stehen, zu alt zum Klauen; aber die schönen Satteltaschen waren schon öfter weg (ich darf Sie zitieren: ’schnell und einfach zu demontieren‘.)


    • Der Hersteller meiner alten Taschen war VAUDE und den gibt es tatsächlich auch noch. Die Ortlieb-Taschen werde ich mir aber auch mal näher ansehen, die Befestigung scheint ja sehr benutzerfreundlich zu sein. Vielen Dank für den Hinweis, besonders wegen der Qualität. Denn Werbeaussagen traue ich einfach nicht.


    • Der vereinfachte Diebstahl ist sicherlich ein Argument, w126. Aber bislang sind mir immer nur komplette Fahrräder gestohlen worden und der letzte Diebstahl liegt schon Jahrzehnte zurück. Mein Rad ist zwar auch schon mehr als dreißig Jahre alt, sieht aber nicht so aus und ich möchte es eigentlich nur ungern mit irgendwelchem Billigkram verschandeln. Da muß ich das Risiko wohl eingehen.

    • VAUDE
      Hallo Otto also die VAUDE die du hattest, sind klasse, die hatte ich auch, vorne war da noch so eine praktische Vortasche dran, mit Reissverschluss /SSSS schade aber die gibt es so nicht mehr, zwar noch mit Vortasche ,aber ohne SSSS sehr schade, weil ich da immer meinen Schlüssel reinhab. Tja ich sag mal passend zum Thema, früher war alles besser. Übrigens apr. lustige Weiber denkt an die Windsors, gibt auch reiche Erbinnen bätsch bätsch die habt ihr hier aber so was von vergrätzt Heute schon gekotzt, ja eben!


    • Ja, ich war auch bestens mit den Taschen zufrieden. Und nach mehr als dreißig Jahren dürfen die Taschen jetzt auch langsam brüchig werden, die Reflektionsstreifen reflektieren nicht mehr wirklich und insgesamt ist nicht nur die Farbe mittlerweile verblichen. Dennoch, solange es nicht regnet, man keinen Wert auf das Aussehen legt, könnte man die Taschen immer noch nutzen. Ja, das war noch Qualität und so gesehen preiswert noch dazu.

      In 14 Tagen werde ich zuschlagen, ob VAUDE oder Ortlieb – mal sehen.

  17. Als von vielen derben Freuden des Lebens entwöhnter Familienvater...
    …haben Sie mir, lieber Don, mit diesem Text wiederum eine beschert. Vielen Dank für die unterhaltsame Einlassung, ich verstehe sie auch als Aufforderung und Ansporn zugleich, nicht jedes freizeitliche Vergnügen dem Joch der Sicherheit und Bequemlichkeit zu opfern. Ich werde versuchen, den Stammhaltern gleiches mit auf den Weg zu geben. Meine Frau wird es Ihnen nachsehen, die gönnt Ihnen sogar Ihren überdimensionierten Wohnraum! Sie sagt, irgendwo in Ihrem Stammbaum wird jemand dafür immerhin ordentlich geschufftet haben müssen…

  18. SUV und die Familie
    Don,
    wunderbar zu lesen, wie die Vielschichtigkeit der menschlichen Affairen in Ihren Beiträgen ganz unterschiedlich beleuchtet wird … und dabei sehr ähnliche Verhaltensweisen in doch ansonsten für absolut gegensätzlich und unvereinbar gehaltenen Lebenswelten durchschimmern und aufleuchten:

    Die Helikopter-Mutti ist der Gender-Aktivisitin in ihrer Unnachgiebigkeit und Fixierung überaus ähnlich.

    Als quasi berufsmäßiger Radfahrer, der täglich zur Arbeit pendelt, stelle ich fest: in den Schulferien reduziert sich der Pkw-Berufsverkehr in der rush-hour um ca. 60%. Empirischer Beweis: Staulänge an drei Ampeln. Werktäglich.

    Schultäglich darin ein nicht unerheblicher Anteil an … SUV und den üblichen Zweit- und Drittwagen-Modellen.

    Die Frage, warum SUV ist übrigens leicht mit der Fahrzeugbezeichnung, wie ich sie gerne verwende, zu erklären: 100% ego-Rücksichtnahme – alles nur zur Sicherheit des eigenen Clans!!!

    SUV nenne ich „Kleinkindermörder-Panzer“. Nach hinten nur noch mit Kamera fahrbar, so wie die Räumfahrzeuge der Bundespolizei. Die Stoßstange vorne exakt auf Höhe der Kleinkinderköpfe, die im Anhänger sitzen bzw. die letzten Meter über die Straße laufen. Da wird alles weggeräumt, was in den Weg kommt.

    Korrekterweise muss ich sagen, dass die Sportwagen der jungen Shisha-Bar-Besitzer/Betreiber/Besucher aus der nahen Großstadt auch gerne mit 80-90 km/h durch die Altstadt / Innenstadt heizen. Deutsche Hersteller, knapp unter sechsstellig im Neupreis, etliche PS. Hipster Driver, eher temperamentvolle ethnische Herkunft.

    Wichtig ist für beide genannten Autofahrer-Gruppen nun: Diesel-Fahrzeuge abschaffen! Der Gesundheit wegen…

    Ihre SUV / Cabrios sind 100%ig davon ausgenommen, morgens auf dem Weg zur Schule, und abends beim Kontrollieren der Shisha-Bar und aller darin laufenden steuerfreien Geschäfte.

    Alles Einzelfälle. Alles Neid.
    Na klar, wer in den 80ern von den Ärzten sozialisiert wurde, mosert bis heute nur an den Anderen herum, die es geschafft haben:

    „…und Du liebst ihn nur, weil er ein Auto hat, und nicht wie ich, ein klappriges Damenrad…“

    Grüße aus dem gegenwindigen Norden!)

    • Ärzte...
      ob der Don der ist, der in der (online)-Zeitung steht. Und sich an prekären SchreiberlingsexistenzInnen im RHS rächt?

  19. Senkrecht bleiben!
    …oder einen John Wayne Film und wenn man dann noch zwei Stunden am Auto herum geschraubt hat ist alles wieder senkrecht.

    Die Freuden des Zelt bauens.

  20. Wohl ein zu beobachtender Ausfluß der zunehmenden Feminisierung
    .
    .
    . der restdeutschen Gesellschaft, diesmal nicht von lesbischen, asexuellen , fetten Schreibhyänen ,

    sondern von echt weiblichen Ehefrau- und MuttertypInnen.

    Wenn dir deine ,,Liebste“ dein Lieblingshobby verbietet, hast du VER-heiratet , so wie man auf der Jagd fehlen oder verschießen kann.

    Beides soll man nicht, Spaßbremsen sollen Männer genauso aus dem Wege gehen,
    wie Frauen Männern, die sie nicht zum lachen bringen, auch sonst humorlos sind, und Geizhälsen.

    Ich erinnere mich noch gut an einen Abend vor ca. 11 Jahren in meiner damaligen Bar .

    Traf eine recht attraktive Endvierzigerin , Ex vom Bar-Chef , bissl Pech in den Beziehungen hatte sie gehabt.
    Sie schien an mir interessiert , hätt‘ mir sehr gefallen ,

    ABER –

    sie meinte, bevor wir daran denken könnten, etwas miteinander anzustellen ,

    müßte ich deutlich weniger trinken, etc.

    Ich wußte von der Guten keinen Namen, keine Telephonnummer, fast nix-

    aber hörte, in der Bar sitzend, wie sie bei mir daheim die Möbel rückte und die Vorhänge runterriß, wenn das Bild jemandem was sagt .

    Ich habe sie nie nach Namen oder Nummer gefragt.

    Alle Attraktivität war in der Sekundt’n verpufft.

    Nicht alle Männer haben so ein gutes Frühwarnsystem, das auch unter Äthanol funktioniert.

    Denen kaufen die Frauen dann den Schneid‘, und der Don ihre Rennradln, ab.

    • So geht es nicht
      Verlieben ist ein Naturerlebnis, wie ein Blitz oder ein elektrischer Schlag, da gibt es keine Zweifel oder Vorbehalte und auch keine Kinder wünsche(die sind eine spâtere Folgeerscheinung). Und metaphorisches Möbel Rücken ist gar kein Thema!

    • "Nicht alle Männer haben so ein gutes Frühwarnsystem, das auch unter Äthanol funktioniert."
      @ Otto Moser

      Lieber Moser,

      ich lese Ihre Beiträge immer mit dem allergrößten Vergnügen.

      Gebe auch zu, dass ich bei jedem neuen Blog vom Don immer erst mal

      gucke, ob was von Ihnen dabei ist, die Quintessenz sozusagen.

      Wäre Ihnen aber dankbar, wenn’s bitteschön mal erklären würden,

      wie das Frühwarnsystem beim Mann „auch unter Äthanol funktioniert“.

      Bei mir ist’s eigentlich immer umgekehrt.

      Vielleicht liegt’s auch einfach nur am BMI. Da kann ich noch nicht ganz

      mithalten, weil meine Frau zu häufig interveniert.

      Sie meint, Frauen seien halt g’scheiter als Männer. Na ja.

      Bleiben Sie uns erhalten. Ich grüße Sie allerherzlichst.

    • Lieber Ehemaliger Gast - Das Frühwarnsystem gegen Meckerziegen, TyrannInnen ,
      .
      . LebensübernehmerInnen , PrivatdiktatorInnen, und wie das ganze Giftspinnengetier so heißt,

      besteht im aufmerksamen zuhören und zwischen den Wörtern hören.

      Frauen sagen zwar immer, sie wünschten, dass Männer zuhören,

      wollen es aber in Wirklichkeit nur selektiv.

      Das System funktioniert natürlich nicht nach fünf Long Island Ice Teas plud Geräuschen (bissl Absinth, paar Edelbrände)

      aber in mittlerer Düdeligkeit, die Kommunikation und Contenance noch möglich sein läßt,

      schon.

      Sii Dochis mach s Gif .. oder so.

      Ob Eltern, die Unzahl unfähiger Lehrer, die Vorgesetzten bei der Bundeswehr oder später die Chefs, unter denen,

      in der Juristerei nicht selten, ein paar sauber A.schlöcher waren,

      Befehle, Vorschriften , das mag ich nicht.

      Nicht einmal, wenn sie zu meinem Frommen sind.

      Klar, weniger Alkohol zu trinken ist gesundheitsförderlich.

      Aber par ordre d’une femme ?

      Naaa, wirkli ned, da hau I ma z’Fleiß nu a poa richtige Paunza owe !

      Beispielsweise-
      TGV- train grande vitesse :

      Je 2 cl Tequila, Gin , Wodka –

      viel Eis , dash bitter lemon, dash Sprite-

      pfeift !!

      Und , Liebe Nonna :

      Um LIEBE geht es ja hier nicht, Männer können und wollen durchaus Sex ohne Schmus und Beziehungskistenzimmern.

      Das eine schließt das andere nicht aus, aber hier geht es nicht um Lüühüüböö ,

      sondern um Erkennen im biblischen Sinne, if you get my drift.

  21. Risiko macht das Leben erst interessant
    Vielen Dank für den sehr schönen Beitrag! Die Erziehung zur risikoarmen Aufzucht des Nachwuchs betreibt auch das Mutterschiff. Mathematisch und methodisch fand ich einen Artikel über die Risiken beim Trampolin springen fraglich. Wenn alle diese Dinger im Hintergarten haben, gibt es natürlich zunehmend mehr oder weniger große Unfälle bei der Benutzung dieser Geräte. In der Vor-Trampolinzeit fielen die Kinder von den Bäumen oder vom zu großen Fahrrad der Tante. Beim Hickeln oder Seilspringen konnte man sich auch ganz schön den Knöchel verstauen und die Schulranzen voller Bücher waren so schwer, dass man sich den Rücken verzerrte. In einer Genossenschaftssiedlung in dem Städtchen, wo ich aufwuchs, hatte seinerzeit ein Junge einen tödlichen Fahrradunfall. Daraufhin verbot die Genossenschaft das Radfahren auf den genossenschaftseigenen Wegen. Auf der gleichen Welle liegt der Artikel über die Gefahren des Trampolin.

    • "Erziehung zur risikoarmen Aufzucht"
      … also quasi Erziehendenerziehung – was für ein paternatlistischer Quatsch. Aber es passt zum Zeitgeist der Bevormundung der Eltern.
      Zur risikoarmen Aufzucht selbst: Ich mache damit, den Nachwuchs alteradäquaten Risken auszusetzen, sehr gute Erfahrungen. Nichts scheint lehrreicher zu sein, als die eigenen schmerzlichen Fehler. Heraus kommt eine steile Lernkurve und eine teils überraschende Vorsicht im richtigen Moment.

    • Sehr gut! solange sie dabei nicht das Haus abfackeln.

    • "nicht das Haus abfackeln"?
      Sowas macht man doch nicht zu Hause,
      sondern wenn man zu Besuch ist.

    • @ nur mal so
      „Sowas macht man doch nicht zu Hause, sondern wenn man zu Besuch ist“

      Sie meinen in Pöseldorf oder Blankenese – und nicht etwa im Schanzenviertel z. B.?

  22. „Sie haben sich so gut gehalten“
    The same goes for you, Mr. President!

    • "It’s only rock’n roll, but we like it"
      hat Trump ihr zugeflüstert und dann hat er sein
      Jacket ausgezogen, die Kravatte weggeschmissen
      und die zwei haben einen Jive aufs Parkett gelegt,
      dass allen andern der Atem stockte …

      http://cdn3.spiegel.de/images/image-1165452-860_poster_16x9-pvhd-1165452.jpg

    • Très élégant
      Eine groß und in langem Rot, eine klein in kurzem Weiß, Männer in Blau, la Tricolore.
      Danke für das Bild.

      Wieso macht M. die Augen zu, wenn sie die Accolade gibt (bezieht sich auf ein Bild von Renate Simon gestern).

    • Foto von Trump mit Brigitte "Sie haben sich so gut gehalten" ...
      „Sie haben sich so gut gehalten“ …

      Von wegen. Wenn ich diese spinnendürren, faltigen Ärmchen sehe, dann wird mir als Frau schon ganz schlecht. Wollen Männer sowas wirklich anfassen?? Da kriegt man richtig Mitleid mit der Makrone.

  23. Reifen
    Hallo Don, den Artikel noch nicht gelesen, aber die Bilder angeschaut. Auf einem Bild sieht es so aus, als wäre der hintere Reifen auf dem RR falsch herum montiert. Also gegen die Laufrichtung.

  24. Als Single,...
    …Kind der 80er, Luftsportler und Besitzer eines alten Audi der schnellsten Sorte (ohne Airbag, Spurhalteassistent und so nen Schnickschnack) „sage“ ich nur:

    Grins!

    So viele schöne wadelbeißende Zeilen heben die Stimmung zum Wochenende

    • Knigge?
      Was hätte denn der alte Knigge in so einer Situation getan?
      So ohne Fussangeln ist das ganze ja gar nicht.

  25. Relaxing
    Köstlich, die gelassenen und ironischen Betrachtungen zum Leben zwischen den harten Sachen aus der missratenen Poltik, zum Entspannen und einfach schön zu lesen. Herzlichen Dank!

    HH hat mich ernsthaft bedrückt. Sie springen einfach von den Auswüchsen der AntiFa zur Soap-Opera, für mich gerade richtig heute. Der Pferdeanhänger mitten auf den kleinen Champs Elysées ist ein Genuss.

  26. Ich habe mich, wie immer, köstlich amüsiert.
    Danke, dass Sie mir den Freitag versüßt haben.

  27. Die einzige echte Geisteswissenschaft ist Mathematik
    Widerspruch!
    Zu Recht gilt jemand ohne Kenntnisse von Goethe und Hegel als Banause, aber wer bei Leibnitz nur den Keks im Sinn hat, ist auch nicht besser. Vielleicht kommt es manchem mit auskömmlich Besitz vernachlässigbar vor („Rechnen können“ ist ja vor allem bei knapper Kasse lebenserhaltend), aber Leute mit Geist und Grips wissen ja: Die einzige echte Geisteswissenschaft ist Mathematik, der Rest der sich so Wähnenden fällt eher unter „empirische Sozialkunde“…

    • Leibniz, ohne das 't'
      … bis auf den kleinen Schnitzer stehe ich aber voll hinter dem Martin.

      Das Statement über die Forschung hat meine Freude am Text dennoch nicht geschmälert, herzlichen Dank und schönes Wochenende.

    • Titel eingeben
      Endlich einer! Als Jesuiten Schüler hatten wir großartige Mathematiker, die oft auch noch Latein und Philosophie lehrten, das gute alte Trivium, alles, was göttlich ist also (der deutsche Idealismus entsprechend ausgenommen) und Grandseigneurs waren. Keine Spur von Schuppen und Autismus, das sind Erscheinungen der Neuzeit und vor allem in Deutschland und in den angelsächsischen Ländern cliché, während in Frankreich das Prestige der Mathematik, durchaus auch sozial, weiterhin enorm ist und dem eines hommes de lettres ebenbürtig.
      Noch etwas: Machiavelli mit einem c, per favore.

  28. ... ein/e Single, die ohne Helm radelt ...
    … noch ist Radfahren ohne Helm nicht strafbar …

    … Single sein auch nicht …

    … beides ähnelt sich sehr … seeehr sogar!!! …

    ich ahne, was jetzt gleich kommt !!!

    Danke DA für Ihre „Drauf-Sicht“ und Ihren Fleiß …ach Quatsch – Sie arbeiten doch nicht …

    … schönes WE allerseits.

  29. "Träume der Jugend vor dem Zugriff der Ehefrauen zu schützen"
    Wer in seiner Jugend in den HiFi-Jahrbüchern geblättert hat und von den bis dahin finanziell unerreichbaren Vor- und Endstufen, Lautsprechern und Plattenspielern geträumt hat, kann sich heute darüber freuen, dass diese Preziosen – dank der ordnenden Hand der besten aller Ehefrauen – in der E-Bucht für kleines Geld angeboten werden.

    • Jugendträume der alten Männer
      … genau diese Entrümpelungen mache ich mir seit geraumer Zeit zunutze.

      Zur vorhandenen eine passende antike Endstufe gekauft, nach Generalüberholung beide zu Monoblocks umbauen lassen.

      Und die in der Jugendzeit unerreichbaren Objektive eines Premiumherstellers aus Wetzlar sind auch nicht zu verachten.

      Nebenbei bemerkt, séparation des biens hat da unbedingt den Vorteil, dass es keine Meckerei gibt …

      edSE

    • Apropos HiFi-Zeugs:
      Was passierte eigentlich mit den Millionen von hochwertigen analogen (Rollfilm-) Spiegelreflexkameras?

    • @Hausschwein "Träume der Jugend ..."
      Vielleicht bin ich noch nicht allzulange in der E.Bucht hin- und zurückgeschwommen aber ich würde mich über einen guten Tip für Endstufe plus Lautsprechersäulen freuen. Hatte mal eine Kombination Unison Research plus Opera im Auge aber das wäre wohl zu schön gewesen. Und technische Wracks, wie leider oft zu besichtigen, sind in diesem Segment ja eher ein Loch ohne Ende und somit ein No-go. Schönen Samstag noch!

    • Ich empfehle Duevel. Wenn man sie kriegt. Und ansonsten habe ich mit Consonance, Naim und Audio Alchemist Kraken gute Erfahrunegn gemacht.

    • @pittiplatsch
      ich empfehle umkreissuche und live anhören. Das Zeugs altert ja auch. Die Sicken werden steif, Kondensatoren altern etc. Und Klang ist eh geschmacksache. Ein paar Liebling CDs dabei und schon weiß man, was zu einem passt. Unfair den Läden gegenüber aber dennoch hilfreich ist es, vorher mal Neue Ketten quergehört zu haben und sich ein paar prägnante Stellen der Musik tonlich/gefühlsmässig zu merken…

    • Den alten Hifi-Kram vergessen sie besser
      I.d.R. scheitert es über kurz oder lang an defekten Elektrolyt-Kondensatoren. Der Kram hält nunmal nur so grob 20 Jahre, ob man ihn benutzt oder nicht. Verdreckte bzw. oxidierte Schalter sind ein weiteres Problem. Ich habe noch einen schönen kleinen Verstärker aus den 80ern hier (mit Zeitungsaustragen zusammengespart), Telefunken RA100, da geht ein Kanal nur noch zeitweise. Den Hauptkondensator zur Glättung der Betriebspannung mußte ich schon vor Jahren austauschen. Jetzt hat es wahrscheinlich auch einen kleineren erwischt.

    • Ich habe jemanden im Haus, der das macht. Bei High End ist das mutmasslich eher seltener, wegen besserer Bauteile.

    • @Don
      Elektrolyt-Kondensatoren gibts praktisch überall, bei Hi-End vielleicht nicht im eigentlichen Audio-Teil, das kann sein. Zum Spannungsglätten aber damals praktisch alternativlos. Und letztlich kocht auch High-End nur mit Wasser.

    • @Pittiplatsch
      Wie ein Forist schon schrieb, hängt die Auswahl stark vom eigenen Hörgeschmack ab. Bei mir lautet eine Kombi zB Accuphase/JBL. Damit bin ich sehr zufrieden, zumal die Anlage in einem Haus betrieben wird, in dem es möglich ist auch die korrekte Lautstärke einzustellen.

      Richtig ist, dass diese Komponenten – wie alle Oldtimer – Pflege benötigen. Sicken, Potis, Kondensatoren etc. müssen schon mal erneuert werden. Bei meinen Geräten war das bisher problemlos möglich. Neuere Geräte unterer Preiskategorien wandern wahrscheinlich gleich zur Elektroschrottannahmestelle …

  30. Gras am Mittag
    Sehr geehrter Harry Charles,

    was rauchen Sie denn so am frühen Tag??

    Michimax

  31. etwas OT aber warum will mich FAZ.net zwingen Javascript einzuschalten ...
    … damit ich Ihren link zur Scheidung sehen kann ?

    Geht schon seit gestern nicht, sollte also kein IT-Fehler sein ….

    • Titel eingeben
      Für gewöhnlich liegt das an den Browsereinstellungen auf Benutzerseite. Oder auch an Add-ons, die irgendwas blockieren.
      Evtl. können SIe den Link per rechtem Mausklick in einem neuen Tab/Fenster öffnen.

    • FAZ.NET schreibt: Meldungen zu Zugriffszahlen an die VG Wort
      Zitat: … Viele unserer Seiten sind mit JavaScript-Aufrufen versehen, über die wir die Zugriffe an die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) melden.

      Wir ermöglichen damit, dass unsere Autoren an den Ausschüttungen der VG Wort partizipieren, die die gesetzliche Vergütung für die Nutzungen urheberrechtlich geschützter Werke gem. § 53 UrhG sicherstellen. (Zitat-Ende)

      Vgl. http://www.faz.net/datenschutzerklaerung-11228151.html

      Ebd. erfahren wir über (Zitat) „die Auswertung der Daten, die Ihr Internetbrowser beim Zugriff auf unsere digitalen Produkte übermittelt:

      Es handelt sich dabei um Datum und Uhrzeit des Seitenaufrufs, Webseiten-Adresse der verweisenden Internetseite, abgerufene Datei, den HTTP Antwort-Code, Browsertyp und -version, Breite und Höhe des Browserfensters, Farbtiefe, Betriebssystem sowie Ihre IP-Adresse. …“ (Zitat-Ende)

      Wenn ich mich nicht irre, „Breite und Höhe des Browserfensters, Farbtiefe“ auszulesen geht nur mit JavaScript clientseitig. Browsertyp und -version sind zuverlässig nur auf diesem Weg ermittelbar.

      Wozu man so etwas braucht? Zu unserer genauen Identifikation wahrscheinlich, wohl mit den anderen Angaben zusammen, aber „nur im Bedarfsfalle“. Tatsächlich, zum Beispiel, wenn wir in unseren (lästigen) WWW-FAZ-NET-Leserkommentaren unbedacht unsere Yachten auf den Weltmeeren verraten, von denen unsere Finanzämter (noch) nichts wissen.

      http://blogs.faz.net/ verlangt zum Lesen keine clientseitig aktive JavaScript im Browser.

  32. that's the way you spell New York
    Oh Gott, das Parkcafe…hatte ich schon völlig verdrängt. Ein unglaublicher Laden.

  33. "Schmerz ist Schwäche, die den Körper verlässt."
    So hieß unsere Risikobewertung. Inklusive des Steuerns eines PKW auf langweiligen Autobahnabschnitten vom Beifahrersitz aus, um dem Fahrer den fehlenden Schlaf wenigstens kurz zu gönnen. Denn bei anstehenden Überholvorgängen wurde geweckt.
    Auch das Aufstellen teils bis heute ungebrochener Streckenrekorde von A nach B im bayerischen Hinterland mit diversen motorbetriebenen Fahrzeugen gehörte dazu. Die Auslaufrunde nach dem Go-Kart-Rennen wurde immer gerne mit abgesetztem Helm absolviert.
    Alles verboten. Den Mädels haben wir das natürlich nie, oder erst viel später erzählt.

    Apropos „anekdotisch evident auf niedrigstem Niveau“:

    https://mobile.twitter.com/Tugendfurie/status/752547488737947648

  34. Die großen Single-Besitztümer
    werden von zwei Seiten unter Druck geraten. Einmal ideologisch von den prekär lebenden GenderistInnen, hier auch gern Nudel-Hipster genannt.
    Und dann praktisch von den bis 2030 zu erwartenden 5 bis 10 Millionen Neubürgern.Die grundgesetzliche Sozialverpflichtung des Eigentums könnte da eine heute noch kaum vorstellbare Auslegung erhalten.
    Die Rettung für den Eigentümer könnte der von mir schon oft empfohlene Wohnsitz in einer Kleinstadt im deutschen Osten sein.
    Ich bewohne hier auch einen “ Stadtpalast“, ein altes innerstädtisches Bauerngehöft, allein das Haupthaus hat 250 qm auf 2 Etagen.
    Aber es ist eben alles sehr bruchig. Sowohl Nudelhipster als auch Neubürger würden sich mit Grausen abwenden, die wollen alle in ihren großstädtischen Blasen leben.

    • Hallo, Kollege!
      Las gerade Ihre Anmerkungen, während ich in einer Kleinstadt im deutschen Osten in aller Seelenruhe den Sonnenuntergang beobachtete. Vielleicht sollte man überhaupt nicht so viel davon reden und die großstädtischen Blasen einfach unwissend unter sich lassen …

  35. Freiburg extremer
    Freiburg ist noch extremer; sauber, spießig, Ökos, Heile Welt, absolut homogene Bevölkerung überall, Funktionskleidung, Frauen mit Fahrrad Kinderwagen und 3-4 Kindern.

  36. Ach was, das ist nicht schlimm
    Laut DPA Meldung halten die Ehen jetzt (2016) in D. durchschn. 15 Jahre
    gegenüber 11 Jahre (+9 Mon.) in 1991.
    .
    Das ist aber schon ein zähflüssiger Anstieg.
    .
    .
    Das Thema, allerdings, könnte schon zu lustigen Kommentaren verleiten.
    Bin mal gespannt.

  37. zwar OT, aber ..
    http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/politik/ausland/2613955414/1.5106024/default/frankreichs-praesidentenpaar.jpg
    .
    .
    Habe mir gerade die mächtigste Frau der Erde in derartigen Schuhen vorgestellt.

  38. Habe mir gerade vorhin mal...
    den Opernführer aka „Buch der Lieder und Arien“ Douliez Engelhard aus dem Regal gekrallt und versucht, die Personage und Handlung von dieser Operette in drei Akten auf das neue europäische Traumpaar zu übertragen. Oh nein, ich lasse es lieber sein. Denn selbst wenn sich die „Eine“ Fingernägel wie Beyoncé Knowles über die Rongierten klebte, so wollte kein passendes Bild mir in die Seele gelangen.
    .
    Gerade stürme es im Netz. Donald, the unpolished oaf, soll der Madame Brigitte ein nicht ganz angemessenes Kompliment gemacht haben. Man wird es tapfer weggelächelt haben. Schon heute im Moma war Donald von unverbrüchlicher Freundschaft am Schwafeln und vergas dabei auch nicht mit dem linken Arm zum Gastgeber hin auszukeilen. Er meinte dabei sicher ihre beiden Länder denn er hatte Macron bis dahin erst das dritte Mal für ein paar Stunden gesehen.
    .
    Obwohl, die Unsere muß sich jetzt wirklich sputen, damit sie nicht ins Hintertreffen gerät. Der Apoll soll sich bei den Treffen sehr um die Nähe von Donald bemühen. Sie wird halt ihren zu Zugeständnissen bereiten Schatzmeister öfter, bzw. immer mitnehmen müssen (wie hieß das früher: Räder müssen rollen für den Sieg. Nicht nur bei der Tour)
    .
    Ach, gestern Nachmittag mal wieder im Buchladen. Neues Buch, das Cover stach mir ins Auge. Ein absoluter Fall für Frau @ Simons Sammlung. Das sei nicht ganz neu, sagte man mir. Die erste Auflage war sofort vergriffen.
    .
    Aha, dachte ich, Philip Plickert, Wirtschaftsredakteur bei der FAZ schreibt einen Spiegel-Bestseller, ist ja interessant. Warum schrieb der das nicht für den Mainhilfskreuzer „Berlin“? Tja, da muß man nachdenken, nicht wahr?
    .
    War mir dann nach einstündiger Leseprobe des ungewöhnlich aufgebauten Buches relativ schnell klar. Plickert lässt nach einer Einleitung 22 Professoren und Publizisten eine Bilanz der “Ära Merkel” ziehen. Von Patzelt, Wolfssohn, Ockenfels, Necla Kelek, Seligman bis zu Sarrazin. Eine vernichtende Bilanz!
    .
    https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R248BAI5XSIBRN/ref=cm_cr_arp_d_viewpnt?ie=UTF8&ASIN=3959720653#R248BAI5XSIBRN
    .
    ht tp://www.epochtimes.de/politik/deutschland/merkel-eine-kritische-bilanz-ist-die-kanzlerin-so-maechtig-wie-sie-scheint-a2152332.html
    .
    Keiner kann also sagen man hätte das nicht wissen können.

    Ab 20. in Paris….Clo-Clo, Margot (?), Frou-Frou; Die lassen mich vergessen.Das teure Vaterland!
    (DdH)

    • Unsere
      hat für Macron den Bankenlobbyisten die Finanztransaktionssteuer beerdigt, nachdem sie bereits aus dem Haushalt verbannt wurde
      Kohle frei zu nächsten Geldinfusionen
      19,90 € für soviel ekelhaftes?
      ne, ne

    • Werter DdH, keine Sorge, das Foto ist längst gespeichert
      allerdings wird der polnische Bekannte dieses reiche Erbe gar nicht in dem Maße zu würdigen wissen, wie ich es gern hätte.
      Nun ja, ich sammel trotzdem weiter, auch wenn dann die Platte geputzt wird. Hier lässt sich doch immer mal wieder eins unterbringen.

      Der Rezension entnehme ich, dass das von mir vor einem Vierteljahr gelesene Buch Merkels Maske inhaltlich dort wieder auftaucht bzw. ebenso bestätigt wird ebenso wie Das erste Leben der Angela M.

      Und diejenigen, die immer noch nicht glauben, dass ulF nebst Gatten absolut link(s) ist und nur für den Sozialismus lebt, sollten nochmal in sich gehen und auch soviel Ekelhaftes lesen. Lerne deinen Feind richtig kennen.
      Nach Ihrer Schwärmerei habe ich grad wild entschlossen auch noch Plickert gekauft, werde im Bücherregal eine gut bestückte politische Ecke einrichten und dem polnischen Bekannten doch sehr ans Herz legen.

      Könnte es sein, das der französische Apoll ulF sehr elegant ins Abseits drängt? Sie ist sich bei den Treffen immer so siegesgewiss und äußerst huldvoll, mal schauen, wer zuletzt lacht. Wer dann die Kohle rüberwachsen lassen muss, dürfte keiner Frage bedürfen.

    • "Das teure Vaterland!" und seine Bewohner
      @ (DdH)

      Besten Dank.

      Sie sagen es. Allein es fehlt der Wille.

      Der Kommentar von ABIFIZ zu dieser Rezension erklärt auch, warum:

      „Für eine Korrektur der bisherigen Politik fehlt jede Voraussetzung.
      Merkel wird aller Voraussicht nach wieder die Kanzlerschaft antreten. Und schon in drei, vier Jahren wäre eine Reparatur kaum noch möglich, die schon jetzt höchst schwierig geriete, falls der Eingriff von Außerirdischen, einer Guten Fee oder eines Weißen Kaninchens deren Versuch überhaupt ermöglichten.
      Weswegen ich den etwas triumphalistischen Ton Ihrer Rezension nicht als angenehm empfunden habe, möchten Sie sonst mit Ihrer Analyse auch durchaus richtig liegen.“

      Rezensent R. RICHTER:

      „Danke für eine Rezension, die tatsächlich ein Buch rezensiert.
      Eine Frage noch: wird auch irgendwo beantwortet, warum wir all diese Statements nicht in der normalen Öffentlichkeit zu lesen bekommen?
      Gibt es irgendwo im Buch eine Stelle, die Hoffnung macht?“

      …Das wäre dann wieder ein Thema für den Don.

    • Lasset alle Hoffnung fahren dahin
      @Ehemaliger Gast

      bei Merkels Rede, in der sie tatsächlich Wohlstand für alle versprach, in Essen jüngst dieser Tage, meinte doch einer der Zuhörer aus feinster Essener Gesellschaft, sie sei ein Mordsweib…

      Zu dem Klonovsky sagt:
      Die Frau ist ungebildet und kulturlos, das ist bekannt, sie entblödet sich nicht, zur aktuellen Masseneinwanderung die wahrhaft idiotischen Sätze zu sagen, die Chinesische Mauer habe schließlich auch nichts Gutes für China bedeutet und dem Römischen Reich sei es nicht durch „Abschottung“ gut gegangen, sondern wenn es „Ausgleich mit Nachbarn suchte“ (und niemand lacht sie dafür aus); sie ist eine vollkommen belanglose, zutiefst ordinäre Person

      Nun kann man rätseln, wie der Mord des Weibes gemeint ist, aber der beispiellose Jubel bei dem Geschwafel von ulF lässt eine umfassende Gehirn-Vernebelung der Anwesenden vermuten. Ja es lässt fatal an frühere Zeiten denken, Hauptsache die mitlaufende Wirtschaft brummt und mehrt den eigenen Wohlstand, der Rest wird sich schon finden.

      http://www.wiwo.de/politik/deutschland/angela-merkel-die-weltkanzlerin-verspricht-wohlstand-fuer-alle/20051506.html

    • Kritische Bilanz
      konnte heute morgen in der Bahnhofsbuchhandlung nicht anders. Auch ich werde es mir am Wochenende noch mal geben, und das Buch lesen. Gestern noch versprach sie, dass nach der Wahl keine Steuern erhöht werden. Dèjávu, Madame.

    • @Bemaba
      Die Steuern werden vielleicht nicht erhöht, aber warten Sie mal ab, wie sich nach der Wahl die Bemessungsgrenzen der Sozialversicherung erhöhen werden, insbesondere der GKV. Da wird man hemmungslos den gutverdienenen, aber dank Familie gesetzlich versicherten Mittelstand abschröpfen. In der Politik herrscht bemerkenswerte Stille zu dem Thema.

    • Da ist jetzt schon die Grenze ereicht, mehr geht kaum, denke ich.

    • @Don
      Ich gehe jede Wette ein, daß spätestens ab 2019 kräftig zugelangt wird, also jenseits der üblichen (und auch schon weit über der Einkommensteigerungsrate liegenden) ca. 3% jährlich. Wurde vor ein paar Jahren schonmal gemacht, damals aber durch die vom BVerfG eingeklagt vollständige steuerliche Absetzbarkeit wettgemacht.

    • @Frau Simon
      Einfach nur erstklassig ihre Beiträge, informativ und fundiert. Andere Foristen neigen gern zur Überspitzung, ich zähle mich auch dazu, sie jedoch bleiben ruhig und sachlich, ihre Kommentare sind kurz und bündig.
      Bleiben sie dem Blog noch lang erhalten !!!

    • Renate Simon, ...
      … dürfte in der Tat keinerlei Frage bedürfen…

      ist aber meines Wissens eins der Standardrezepte mindestens seit den Raubzügen gegen das Elsaß und auch aktuell der einzig erkennbare und erfolgversprechende Ansatz im Westen (also nix neues, wie man schon früher zusammenzufassen pflegte)…

  39. Genial
    Das ist es, was ich hier so liebe:

    Nach 2 wirklichen Kloppern zu G20 jetzt wieder so ein Text.

    Ein schönes Wochenende allen Foristen und dem Blog-Betreiber……

  40. Volltreffer
    So einen haben sie hier mit ihrer Theorie des Anekdotischen, anhand des Marktes für gebrauchte Fahrräder, gelandet. Gösta Esping-Andersen, einer der Stars der linksgeneigten Kapitalismusforschung, schreibt in „The Return Of The Family?“ (2016): „Perhaps the single most revealing fact is that the return to ‚more family‘ is led by exactly the same social strata who, initially, spearheaded the ‚less family ‚ scenario – namely the higher educated. In other words, it is now increasingly the lower social strata that epitomize the ‚less family‘ scenario. (https://www.sns.se/wp-content/uploads/2016/10/families-in-the-21st…) Es ist hier eben so wie überall, die Oberen machen es vor, und wenn die Unteren es übernehmen, ist es schon wieder überkommen. Oder, in Kürzestfassung, als jüdisches Sprichwort: Die Fliegen sch…en immer auf die lahmen Gäule.

    • Das ist auch ein wenig mein Eindruck – es wurde irgendwann wieder schick, Kinder zu haben.

    • Titel eingeben
      „Das ist auch ein wenig mein Eindruck – es wurde irgendwann wieder schick, Kinder zu haben.“

      Das ist vielleicht ein bißchen viel des Zynismus. Wenn Sie sich die Sache noch überlegen würden, hätten Sie schließlich kein Problem, sondern die Auswahl.

    • ...
      Im Römischen Reich gab es irgendwann zu viele Sklaven und zu wenige Römer, da die Römer lieber dekadent spaßig auf römische Hipster Events gingen, als fade zu Hause den Nachwuchs zu betreuen… der Staat hat dann Druck ausgeübt und plötzlich wurden schon vergleichsweise junge Leute in die Ehe und zum Kinder kriegen gedrängt… wäre mal interessant, ob die Medien in letzter Zeit auch beeinflussend wirken, da es demografisch eigentlich bergab geht und die Leute motiviert werden müssen

    • Titel eingeben
      Ja und es ist auch klar, wessen Kinder das sind, die sich dann vermehren dürfen! Das Ergebnis von Damen, die hochanerkannter Maßen verbreiten dürfen, dass das Menschenhandelsverbot nicht auf alle Landsleute angewendet werden darf. Das kennzeichnet das Niveau der heutigen Geschichtswissenschaft. Bei so einer Vorlage – ich meine, wenn so jemand anerkannter Maßen die Elite stellt – erklärt sich dann auch, warum normalen Kindern nicht einmal mehr Lesen und Schreiben beigebracht werden darf und weshalb man sie am besten schon vor Schulbeginn als „Assi“ denunziert. Es muss ja schließlich einen Abstand geben – und woher den noch nehmen – wenn nicht stehlen? Und weil bei man diesem vielen schlauen Rechnen und sich Informieren und Aufgeklärtsein aus irgendeinem Grunde im Ergebnis leider die ungefähr negativste Zuchtauswahl aller Zeiten vorgenommen hat, wird schließlich noch die Herkunft der Kinder, deren Eltern nie auf den Gedanken gekommen wären, die eigenen Landsleute auszurechnen, sich so zu informieren oder sich für derartig aufgeklärt zu halten, herabgesetzt; mit aller medialer Macht und Herrlichkeit. Am besten klingelt man noch ein bißchen zur Ablenkung, auf dass es bloß nicht noch Geschwisterkinder gibt.

  41. Nur so nebenbei
    Hat man schon herausgefunden warum
    manche Leute Kinder gerne auf Auspuffniveau
    in Anhängern transportieren?

    Die sehen auch noch so als sei die
    vordere Öffnung des Fahrgastraumes dafür gedacht
    dass die Abgase gut hinein kommen und
    hinten sind sie verschlossen damit
    sie nicht so rasch entweichen können.

    Wirklich nett ist das auch nicht. Oder?

    ggf sollte man mal dort auf der Höhe
    der kindlichen Luftein/austrittsöffnungen
    Feinstaubmessungen machen.

    Ich nehme an die Messungen finden üblicher Weise
    an höherer Stelle statt.

    Vermutlich ist die Empfehlung solche Anhänger
    in der Innenstadt nicht zu verwenden vernünftiger als der unrealistische
    Versuch den PKW Verkehr in München zu verringern.

    Andererseits nehme ich an das die kindliche Ausatemluft weniger
    Feinstaubpartikel enthält als die eingeatmete Luft und sie wird darüber hinaus angefeuchtet so das man sagen kann das die Kinder einen positiven Effekt auf das Mikroklima der Stadt haben.
    Leider emittieren sie aber CO2 und Methan
    (Zeitweise auch Lärmemissionen,) so dass ein generelles
    Verbot künftig, trotz mancher Vorzüge, nicht unwahrscheinlich ist
    damit die Klimaschutzziele erreicht werden können.
    Die Kanzlerin* selbst hat sich ja auch gegen diese Bevölkerungsteile
    entschieden und geht mit gutem Beispiel voran.

    * Ich wollte auch einmal etwas lobend erwähnen.

    • Ich finde höhere Unterbringung besser, aber generell, Kinder und Stadt sind keine gute Kombination.

    • für den Bezug für den Beifahrersitz des Cabrios ist gesorgt
      http://www.liebeskummerpillen.de/products/einhorn-fell

    • Das mit dem Auspuff ist zum Glück bald Geschichte
      Ein paar schöne Autos werden wir behalten dürfen und Sonntags aus der Garage holen um zu See zu fahren. Die Gefahr Kinder mit ungesundem Gestank zu stören ist da nicht so hoch.

    • ÖPNV
      Hauptsache, sie fahren nicht in der U-Bahn. Da sind die Feinstaubkonzentrationen fünfmal so hoch, wie an der Oberfläche (vom Bremsen- und Schienenabrieb)

    • Das ist mehr eine Frage des Auspuffs
      als der Kinderkutsche. Konkret müßte die Frage lauten, warum ist der Auspuff eigentlich hinten am Auto, so daß der Dreck dem nachfolgenden ins Gesicht geblasen wird? Korrekterweise gehörte der Auspuff vor auf die Mitte der Motorhaube mit Zielrichtung Windschutzscheibe. Dann atmete jeder gerechterweise seinen eigenen Dreck ein und dürfte sich persönlich von der Wirksamkeit der Abgasreinigung bei seines Euro-6-Diesel überzeugen. Ach was sage ich, Abgasnormen bräuchte man eigentlich keine mehr, der Markt regelte das schon von ganz alleine.

    • Sie haben Ideen… zum Glück passt so viel Auspuff, wie ich habe, gar nicht auf die Motorhaube.

    • Da gab's mal einen französischen SUV mit Auspuff vor dem Fahrersitz, allerdings noch
      auf der anderen, der linken Fahrzeugseite (vorm, nebenm unterm Rückspiegel):

      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b8/Sch%C3%BCtzenpanzer_Halbgruppe_%28Hotchkiss%29.jpg

      Und die Abgasleitung war auch schon schön kurz – das war übrigens keine neue Erfindung – sogar DaimlerBenz hatte erkleckliche Erfahrung mit sowas…

  42. Mein Specialized Roubaix
    war eines der ersten – ich habe es seit 14 Jahren und damit länger behalten und auch mit über 20.000 km weiter gefahren als jedes Auto, abgesehen von einem 280SL. Konfiguriert mit verschiedenen Zahnkränzen und Kassetten ist es auf unseren schlechten Strassen in fast jedem Gelände ohne steile Auf- und Abfahrten das ideale Langstreckenrad.

    • Ja, es ist schon ziemlich gut.

    • Laufleistungsminimierung einmal anders
      nicht nur vom Hersteller betrieben, wie meistens vermutet. In 14 Jahren ca. 20 TKM ist mit 1,4 TKM pro Jahr auch nicht besonders viel, selbst wenn es sich um ein Rad handelt. Für ein Auto war eine Fahrleistung von 20 TKM dagegegen gerade die Einfahrzeit. Aber es kann ja auch sein, daß man das Vehikel erst am europäischen Ende des Lebenszyklus kauft und dann ist zumindest in Deutschland oft Schluß mit der Nutzung.

      Ich habe eines meiner Räder, ein MIFA 212, ja die gerade in der FAZ vielgescholtene Marke, nun seit 30 Jahren und die gegenwärtige Laufleistung schätze ich auf die von einem modernen Kleinwagen im Schnitt maximal erreichbare Kilometerzahl. Ob die vielen teuren Hightechrenner wohl ein ähnliches Leben erreichen?

    • Wenn man die Verschleissteile wechselt: Ja. Aber Felgen sind nach 10000 km meist recht abgefahren, je nach Fahrstil. Shimano hat die Laufleistung einer Dura Ace mit 50.000 km berechnet. Davor sollten keine Schäden auftreten.

    • Lebensdauer der Verschleißteile ...
      … hängt schon sehr vom Einsatz ab: Auf japanischen Strassen kann ich mir die 50 TKM von Dura Ace vorstellen, aber auf unseren nicht.

      Die Rol Volant sind ideal auf dem Roubaix und waren die Beständigsten bisher – mit 12 TKM sehen sie fast aus wie neu – noch keine Speiche ersetzt. Aber das Roubaix kommt auch nur für Langsteckenfahrten am Wochenende zum Einsatz (in der Regel auf Radwegen und guten Strassen) und nicht auf dem täglichen Weg ins Office oder zum Einkaufen (in der Regel auf schlechten Strassen). Für den Weg ins office habe ich ein Felt Aero mit SRAM Felgen, die nach 4 TKM schon Risse um die Speichennippel zeigten und die Shimano RS30 hielten auf dem schwereren Soma kaum länger. Die Schlimmsten waren von Mavic – so butterweich, wie ich mein Steak mag !

      Zu Dura Ace habe ich mich noch nicht durchgerungen – zu teuer, um sie jedes Jahr auszutauschen. Aber ich werde darüber nachdenken, während der Tour sind sie im Angebot…

    • Zu den Laufleistungen
      Ich habe ein Touren/Alltagsrad gut 150.000 km gefahren (nein, da ist keine Null zuviel), bis es irgendwann ein Rostloch hatte. Durchschnittliche Shimano-Komponenten (Deore), die nicht als Verschleißteile gelten, kann man schon so ca. 40-50.000 km fahren (Schaltwerke, Umwerfer, Innenlager, Naben…). Beim vielbenutzten rechten Rapidfire-Schalthebel bricht alle 20-30Tkm gerne mal eine Rückholfeder. Anfällig sind angeblich HT-2-Innenlager, für Vielfahrer ist deshalb immer noch 4-kant interessant. Sehr gute und leichte gibt es von Token, am neuen Rad bislang 37.000 km ohne Probleme. Selbiges gilt für den Nabendynamo von Shutter-Precision. Was die Felgen betrifft – trotz V-Brake halten die bei mir vorne (Hauptbremse) ca. 25.000km, hinten (wenig benutzt) praktisch kein Verschleiß bevor nicht das Lager sowieso hin ist. Das Komplett-Laufrad kommt dann billiger als der Tausch.

    • Mein Ratschlag ist der Besitz von n +1 Rädern, dann verteilt sich der Verschleiss auch beim Vielfahren. Und gebrauchte Räder sind ja spottbillig.

  43. Bitte,
    bitte, werter Don, auch ein Bild vom Specialized Roubaix posten!

  44. Nichts bleibt wie es ist und das war immer schon so.
    Allerdings scheint sich alles in verschiedenen Zyklen immer zu wiederholen, die Zahl der verschiedenen Spielarten scheint eben nicht unendlich.

    Nur, was ist denn die Singleelite? Google meinte dazu, daß es sich um den Werbegag einer Partnervermittlung handele, die TÜV- und handgegeprüfte Angebote an bindungsunfähige bzw. kommunikationsgestörte Individuen richte. Aber soll das denn ein Merkmal der Eliten sein?

    Vielleicht kehrt gar das alte Rollenverhalten zurück, als Ehen noch länger hielten und Kinder der Normalfall waren? Als Sicherheit noch wichtiger für Frauen schien denn Freiheit? Ist das denn angesichts der Lohnentwicklung überhaupt noch möglich, die Frau zurück an den Herd, an den Pool oder doch zumindest auf die Couch? Männer als Alleinversorger ihrer Lieben?

    Die angestrebte Emanzipation der Frauen hat den Männern schließlich ja auch Freiheiten beschert. Werden die in Zukunft darauf verzichten wollen, mit Frauen auf Augenhöhe Klartext zu reden? Werden die wieder mehrheitlich zurückstecken und Kinderwägen schieben, statt sich der lustigen Witwen und anderer schönen Dinge des Lebens zu widmen?

    Ich weiß nicht recht, ob die schöne gute alte Zeit wirklich schon wieder auf der Agenda steht, ich habe da so meine Zweifel.

    • Singleelite: reiche, vermehrungsscheue Erben.


    • Sorry, mußte noch mein Halbwissen zum Elitarismus aufpolieren.

    • Tja... wenn man seinen Mann zu nehmen weiß...
      Dann hat man das Beste aus zwei Welten. Ich hätte überhaupt keinen Nerv, bei sovielen Kindern auch noch arbeiten zu gehen, Putzhilfen oder Aupairs in meinen Sachen schnüffeln zu lassen und Conveniencefrass zu essen. Nö!


    • Das kann ich gut verstehen, Pink Lipstick.😎

  45. Ja
    Don, es gibt sie, die dreifachen mütter, mit suv, die den braungebrannten Alpenhelden mit Schürfwunden und stolzer brust, weil er einen Ferrari am passo di pardoi in der kehre mit gut vierzig sachen vergeigt hat und dann bis zur nächsten kehre nicht vorbei gelassen hat, in die arme schließen, ihre Kinder ohne Helm fahren lassen und den Helden bei der nächsten Gelegenheit wieder auf dem renner in den Sonnenuntergang Richtung jetztvergeigterwiedereinenferrarioderfaehrtmiteinemmotoradrennen, einfach um wunderschöne auf ihn zuwarten, aber offensichtlich nicht in München, Sorry, man..

    • „Mal auf eine Hütte gehen lassen“ würde ja schon reichen.

    • Ich hatte mal ein Rennrad
      Ich muss gestehen, ich würde schöne Fahrzeuge vorbei lassen, schon um sie von hinten betrachten zu können. Den Familienvatta mit dem Wohnmobil würde ich eher ärgern. Holländer können keine Berge. Das wär ein Spaß. Aber der Ferrari dürfte durch.

      Kompliziert wird es, wenn der Ferrari /Porsche 356 hinter dem rollenden Wohnzimmer mit Gardinen fährt. Diese Gefährte auf Passstraßen sollten wie auch Busse (außer lokale) verboten werden, das würde alles entspannen. Ein Radler und ein normaler PKW oder eine BMW einigen sich immer. Das andere Ärgernis sind Harleyfahrer im Zehnerpulk.

      Ich höre schon die Klagen. Wie sollen die Alten dort hinauf kommen, wenn man Busse verbietet? Mit dem Postbus. Das würde auch die unästhetischen großen Gruppen, die eine ganze Hütte besetzen können, eliminieren. Aber wovon rede ich?: Individualität. Für viele Leute ein Fremdwort. Und manche Wirte wollen die Gruppen, vor allem Wirte, die sonst abnibbeln würden. Daher: Wenn ein Bus davor steht, fahr lieber weiter.

      Ich weiß um’s Verrecken nicht mehr, von welcher Firma mein schönes Rennrad war. Leider musste ich es verkaufen für Kleidung für ein Vorstellungsgespräch. Das war gut so. Nach dem Vorstellungsgespräch hatte ich keine Zeit mehr zum Radeln, denn ich wurde (laut Otto Meyer) ein Lohnsklave. Anzumerken ist, dass meine Arbeit mir zuweilen mehr Spaß machte als die Strampelei, obwohl ich nur die Isar rauf und runter gefahren war. Sklaverei ist alles, was man nicht genug mag. Aber die Arbeit wurde bezahlt.

  46. Danke
    Don, für den Text und danke, lieber Gott, für fast zwanzig Jahre Ehe, für verschiedene Fahrräder, die ich mal mit, mal ohne Helm fahren kann und für das genderfreie Aufwachsen meiner Kinder, die ihre Sexualität frei entdecken können und für meine Neigung, SUVs als unpraktisch, teuer und monströs zu finden.
    Liebend gerne würde ich am 24.9. eine Kerze für eine Legislaturperiode ohne die Dienerin Deutschlands anzünden, allein dafür fehlt mir der Glaube.
    Ein hoch auf die Normalität!

    • Was ist schon normal?
      Ich entnehme Ihrem Kommentar, dass Sie eher dem Prekariat zuzuordnen sind. Anders ist diese Weltsicht offenbar nicht zu erklären.

      Normalität zB ist für mich, zu überlegen mir mehr Arbeit zu kaufen um zwei- oder dreistrahlig unterwegs zu sein. Das musste ich für mich verneinen.

      Dafür habe ich mich entschieden, den schnellen Stuttgarter, den Ingolstädter mit dem „S“ und den hellblauen aus Modena zu verkaufen und mir einen sehr luxuriösen Geländewagen zu kaufen. Wo jetzt genau die Grenzen zum SUV verlaufen konnte mir bis dato allerdings noch niemand schlüssig erklären.

      Ich verstehe halt Ihre Ressentiments nicht so ganz…

      Radfahren gehe ich auch sehr gerne, habe ua noch ein österr.“RIH“ aus den 70er Jahren.

      Dafür habe ich halt mit dem Geländewagen jetzt die Zeit um mir auf den diversen Wegen zu meinen Wohnsitzen in Europa (zugegeben tlw ererbt, aber auch selbst erarbeitet) nicht nur die Gegend anzusehen, sondern durchaus einen Blick für die Veränderungen – sowohl positiv, wie negativ – zu schärfen, wie zu bewahren.

      Ehe habe ich auch probiert, war kurz und sehr teuer. Seitdem eher nicht mehr.

      Unsere Gemeinsamkeit ist, dass wir dem Don danken, für eine Position, die für viele vielleicht nicht als zeitgemäß angesehen wird, aber eine Generation repräsentiert, die durch Vermögen und Wertesystem den Zusammenhalt Europas bis heute – noch – ermöglicht.

      Beste Grüße aus dem westlichen Salzkammergut

    • nicht gerade fein
      Ich empfinde den comment von Bernaba keineswegs als prekariatverdächtig. Und selbst, wenn er/sie den Ärmeren zugehören sollte, welcher Teufel reitet Sie, jemanden, der einwandfrei schreiben kann, als „Prekariat“ zu bezeichnen?

      Ich finde die SUV-Neigung auch seltsam, aber nur, weil die Dinger, von wenigen Ausnahmen abgesehen, z.B. Porsche Macan, unäthetisch unförmig wirken und alle ähnlich aussehen. „Ihr hellblauer“ aus Modena und Ihr S (was, kein RS?) aus Ingolstadt waren zweifellos die schöneren Wagen. Dass Sie plötzlich auf SUV abfahren, mag am Hype liegen.

      Und wieso sollte das irgendwen interessieren, dass Sie diverse Wohnsitze besitzen? Die Darstellung wirkt so pompös, dass sich die Frage stellt, ob sie überhaupt echt ist. Falls Sie echt ist, sollten Sie überlegen, ob Sie Ihren Lebensstil, der sich ja des öfteren zu ändern scheint, im Stillen genießen.

      Ich schätze mal, dass die Neigung zum bulligen SUV daran liegt, dass Männer gern Panzer fahren. Da bei all den Friedensfreunden kein Panzer mehr in Sicht ist, wird ein ziviler Ersatz gebraucht. Bei den Frauen mag der Grund darin liegen, dass sie ihre Kinder gern sicher haben.

      Nichts gegen SUV, wenn man sie braucht (Land, Schnee, Matsche), oder wenn man sie auf Schotter ausfährt. Aber in Hamburg oder Sylt kommen sie mir schon etwas irrsinnig vor.
      Aber sagen wir, das wäre hier eine gezielte Provokation, so etwas wie eine Billigkopie des Autors, bitteschön, dann haben Sie den Autor nicht verstanden. Er spielt. Er bezeichnet sich als Kunstfigur. Und sicherlich würde er niemanden hier als Prekariat bezeichnen.

      Wie sind sie denn eingerichtet, Ihre Wohnsitze?

    • @rongreg
      Gut, über Normalität ließ sich trefflich diskutieren. Ich meinte es auch eher in dem Sinn von konservativ, also so, dass mir diese modischen Lebensformen und -ansichten erspart blieben, die der Don sooft beschreibt.

      Allerdings ordne ich mich selbst nicht dem Prekariat unter, das Finanzamt sowieso nicht, wenn auch Ihr und mein Lebensstil etwas divergieren. Meine Abneigung gegen SUVs ist sowohl praktischer wie ästhetischer Natur, die italienischen Autobauer, deren Erzeugnisse ich gerne nutze, springen ja auch erst seit kurzer Zeit auf diesen Lifestyle-Zug auf.

      Ehe ist natürlich ein Lebensmodell, dass auf Gegenseitigkeit beruht. Eine Probe auf dieses Modell ist schwierig. Evtl. hatten Sie da Pech (oder Glück).
      Ich wünsche Ihnen als moderner Zigeuner Gute Fahrt mit Ihrem luxuriösem SUV. So ein modernes Nomadendasein ist ja auch eine bewegtes Leben, fast normal heute.

    • @oberländer
      Danke für die Blumen. Kaum lese ich ihr Kompliment, fallen mir doch wieder zwei falsche Endungen mit „e“ in meiner Antwort auf den SUV-Liebhaber auf. Beim Korrekturlesen bin ich wegen Betriebsblindheit schon dickstes Prekariat, das ist leider auch normal.

  47. Gratulation!
    Der letzte Satz saß. Respekt, Don. Ja, die Zeiten ändern sich. Ich habe in der Kantine ein Gespräch miterlebt wo darüber diskutiert wurde wie man es schaffen könnte im Laden keine Verpackungen mehr zu gebrauchen. Es wurde ein System aus UV-Sterilisator für mitgebrachte Kontainer und Waagen zum tarieren derselbigen vorgeschlagen. Wenn man dann eine halbe Stunde extra braucht um Lebensmittel einzukaufen ist das doch egal. An der Stromtanke braucht man ja auch zwei Stunden.
    Ich will wieder zurück in die 80er mit Atomkraft, Plastiktüte und Leopard-Panzer. Nachhaltigkeit ist ja schön und gut, aber zu denken, dass wir im Jahre des Herrn 2017 kein größeres Problem als Plastikschalen für Rauke haben kommt mir dann doch so vor als wäre die vierte Posaune erschallt.

    • Genau!
      Zurück in die 80iger! mit einem C64 wird man zuverlässig daran gehindert, sonderbare Kommentare zu schreiben und um Single males kümmert sich dieses komische AIDS, von dem in den 80 ern alle reden (hinter vorgehaltener Hand).

      Es erstaunt mich ja immer wieder, wie gut die Fähigkeit des Menschen ist, unangenehmes zu Verdrängen. Wer Leopard I Panzer wiederhaben will, bekommt auch die Mauer, tieffliegende Phantom und Norbert Blüm zurück. Will man das wirklich?

    • Norbert Blüm haben wir doch noch
      Der ist ja nicht nach Idomeini gezogen, sondern war dort nur campen.

      Und für’s unbeschwerte *posting empfiehlt sich sowieso ein Gerät ohne Intel AMT.
      Googlen Sie’s mal, dann holen Sie Ihren C64 gerne vom Dachboden.

    • Die 80er nicht
      aber die 90er waren nicht schlecht (vom YU-Kriegen und DDR-Nachwehen mal abgesehen). Die Vor-EU-vor-Euro-Zeit emfand ich als sehr angenehm. Europa war vom Kommunismus befreit, es gab noch liebenswerte Eigenheiten in allen Ländern.

      Mangels Euro gab es auch keine Streit um Währungspolitik – wer Stabilität wollte, hängte sich an die DM an (Ö, NL, Dänemark, BiH, Bulgarien, …), wer Geld drucken wollte, tat das eben (GR, I, E, P, …) oder drehte so ein Mittelding (Frankreich).

      Dank funktionierender Grenzen waren Asylschwemmen kein Thema oder wurden schnell und wirksam eingedämmt. Otto-Normalbürger wedelte beim Grenzübergang kurz mit dem Perso und gut wars. Deutschland bombte auch noch nicht in aller Welt herum und meinte nicht, am Hindukush „Verantwortung übernehmen“ zu müssen.

      Aus der Retrospektive ein fast ideale Zeit.

    • Ja, so schlecht wie Brüssel war der Nationalstaat nicht.

  48. Titel eingeben
    Ach hätte ich doch nicht das rote Cinelli das weiße Peugeot und das dottergelbe Principia jemals gegen Geld hergegeben! Aber Dank für diese herrlichen Zeilen die sind zum Niederknien

  49. Blue Monday sagte am 14. Juli 2017 um 16:44 Uhr
    “ 19,90 € für soviel ekelhaftes? ne, ne“ ( Philip Plickert: Merkel: Eine kritische Bilanz)
    .
    Sie werden nicht glauben daß ich dafür 19,99€ ausgebe. Drei Donnerstag Nachmittage und ich hab´ das intus. Bequem im Sessel. Zur Strafe für den Buchhändler. Denn eine seiner Verkäufer*Innen (oder soll man sagen Buchhändler*Innen) sagte mir kürzlich auf meine Frage warum es die Prantlhausener und den Mainkutter im Stock nicht mehr gäbe: „Ha, de Chef had g´moint dees sey uuneedig“
    „Dann richten sie ihrem Chef aus, daß wir früher, nach dem Zeitunglesen auch noch Bücher gekauft hatten, von nun an nehme ich vielleicht noch einen Rätselblock für meine Frau mit“ war meine Antwort.
    .
    Mit Büchern über Politiker stell´ ich mir den kostbaren auf 5 x 2,5m begrenzten Regalraum doch nicht voll.
    .
    Über das eigentliche Thema (Ehe) Scheidung kann ich hier mangels eigenen Erfahrungen nicht mitreden, höchstens vom Hörensagen. Allerding stelle ich mir oft die Frage, ob es in diesem Zusammenhang sinnvoll ist das vornherum mühsam Aufgebaute mit dem A….wieder umzustoßen. Man könnte auch von Vermögensvernichtung sprechen bzw. Zersplitterung.
    .
    Es ist oft nicht zu fassen was man da aus dem Bekanntenkreis so mitbekommt. Da lacht sich der Geschiedene, kaum ist seine alte Gespielin aus dem Auge, eine neue an. Am besten eine mit drei Kindern, von drei verschiedenen Vätern. Dazu eigene Kinder bei der Verflossenen. Also mit guten Aussichten auf beständig solide Verhältnisse.
    .
    Früher, so bis in die Siebziger, dachte ich immer das gäbe es nur in der DDR. Jetzt haben wir DDR bundesweit.
    .
    Nochmals Scheidung, auch „Trennung“ genannt. Mein Kumpel aus Kallsruh´ erzählte mir kürzlich, daß das Badische Landesmuseum sich über Nacht von dem auf 2,5 Mio teuer geschätzten Diadem der letzten badischen Großherzogin „trennen“ mußte. Trotz Alarmsicherung. Man vermutet, daß da etwas mit dem vorwiegend russlanddeutschen Aufsichts-und Wachpersonal nicht ganz koscher sei.
    .
    Trennen mußte sich das Bode-Museum in der geliebten RHS auch von der Leihgabe einer Privatperson im Wert von ca. 3,5 Mio. Ein Kommentator beim Kutter hinterließ den Eindruck, es handele sich angesichts des entwendeten Objekts irgendwie doch um Fachkräfte.
    .
    In außergewöhnlich klarer Sprache wurde das von unserem lokalen Käseblatt Heilbronner Stimme dargestellt. Die „mutmaßlichen“ Diebe sollen einem Millieu entstammen die bisher von einschlägigen Kreisen immer wieder als „bereichernd“ für unsere Kultur genannt wird.
    .
    Man hätte speziell am Ort unseres Regierungssitzes sogenannte Clanstrukturen erkannt, die polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Ermittlungsarbeiten aufgrund ihrer kulturellen Besonderheiten und einer Art omertà sehr erschwerten. Zudem, käme es, selten genug, zu Prozessen, würden Richter und Schöffen bedroht und die Prozesse durch Clanangehörige gestört.
    .
    Ich glaube da wird dann doch etwas zu schwarz gemalt. A propos schwarz. Die Täter seien auch schwarz gekleidet gewesen, wie die im Schanzenviertel. Ach ja, der Späher, zgl. Wachmann dortselbst, aus der gleichen Clanstruktur, soll eine nicht unerhebliche Straftatenliste aufweisen können. Also von der Fachkunde her (@ Volkher Braun) ohne Einschränkung als Wachmann in einem Museum geeignet.
    .
    Ich kann nur mit der Hoffnung schließen, daß nächste Woche nicht der Pergamon-Altar abhanden gekommen ist (wer versichert eigentlich noch solche Museen?)
    (DdH)

    • Museumsliebhaber
      Dank den tollen Gedanken und Worten.
      Habe gerne mit dem Aufsichtspersonal Unterhaltung geführt…
      Am bestern war der Wächter des sächsischen Landtags – köstlich die Anekdoten.
      Ich will keine Dete mehr hier und überall.
      Ein wahres Projekt 8-)

  50. Das Storchenpaar im himmlischen Nest und der Lenker mit Eddy Merckx-Gravur
    Schon klar, wofür die Bilder stehen, und ziemlich romantisch, obwohl doch Don A. immer so robust sein Single Dasein beschreibt.

    Hätte,hätte Fahrradkette!

    Denkt man sich doch mit ü 50 mitunter, man könnte auch verheiratet sein und so schön zu zweit im ü 200 m² Nest sitzen und zusammen alt werden.

    Die Vorstellung hat was !

    Nun aber ist es der eddymerckxsche Lenker, auf den oder die vielen anderen man sich ungehindert , verlässlich stützen kann, mit oder ohne Helm, spontan mal eben da, mal eben dort.

    Warum auch immer, es ist so wie es ist, besser man ist zufrieden mit dem, was man hat .
    Glück gehört zur Liebe dazu, manchen ist das Glück nicht hold, weder jung, noch im Alter, vielleicht nie, vielleicht mal nur einmal ganz kurz .

    UND , jung passt man sich besser an, als alt und mit viel Persönlichkeit, karierte Maiglöckchen wollen wir alle, das ist komplett gegendert. Gibt es bloß nicht oder sind schon verheiratet. Hinterm Zaun ist die Wiese eben immer grüner.

    Statistiken , Wissenschaften, was weiß ich. Bloß eins, es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
    Mit dem Zeitgeist geht es wie mit der Stimmung , mal auf, mal ab.

    Ob der Staat mehr Raum für mehr Familien beansprucht oder bloß die eigene Familie in einer anderen Linie sich zahlreich fortpflanzt und dann das Stammschloss beansprucht , keine Ahnung.

    Keine Ahnung,ob dann eine späte Heirat wie bei Kohl , die ggfs. den alten, kranken , gebrechlichen Mann vor Heimunterbringung schützt , scheitert, mangels freien, lustigen Frauen, auch keine Ahnung.

    Jedenfalls lebende Männer, die eins zu eins das Pendant zu den Genderistinnen sind, diese althippigen ÖK und Antifa Zausel, G 20 Hamburg hat sie abschreckend ins Bild gebracht , die will keine.

    Für den Don bestehen also noch gute Chancen für ein großes Nest weit oben im siebten Himmel.

    Ich liege sowieso falsch, ich habe nie Fahrräder verkauft. Im ersten Ehejahr habe ich bloß sein “ echtes Hawai-Hemd „entsorgt und seinen Citroen CX (Granate exklusiv oder irgendwie so ), vor einen Laternenpfahl gesetzt.

  51. Frauen, welche Männer nicht haben wollen
    Interessantes Thema.

    Eine Bekannte, die als Hochschullehrerin an einer Pädagogischen Hochschule arbeitet, erzählte, dass es unter den Lehrkräften erstaunlich viele geschiedene Frauen im Alter von 45+ gibt, die einen Mann suchen, aber keinen finden.
    Verwitwete Frauen sind selten.

    Der Grund liegt nicht darin, dass es nicht genügend Männer gibt, die eine Frau in diesem Alter als Partnerin suchen, sondern die gibt es im Überfluss.

    Der Grund ist vielmehr, dass sie keinen Mann finden, der ihren Erwartungen und Ansprüchen genügt.

    Bei jenen Männern wiederum, die diese Frauen gern zum Partner hätten, entsprechen diese Frauen nicht deren Ansprüchen und Erwartungen.

    Zugleich sind diese Frauen nicht bereit, ihre Ansprüche und Erwartungen sowie ihr Verhalten der Realität so anzupassen, dass sie einen Partner finden. Und deshalb bleiben sie allein.

    Meine Annahme ist, dass dies vor allem ein schichtspezifisches Problem ist, insbesondere von akademisch qualifizierten Mittelschichtsfrauen.

    • Männer, die Frauen nicht haben wollen,
      die gibt es nicht?? Ich bin nur noch baff über manches Geschreibsel hier.

    • Das ist normal
      mit steigendem Alter werden die eigenen Marotten extremer, das Verständnis für die Marotten des jeweils anderen dagegen geringer. Das betrifft beide Geschlechter. In der Jugend steckt man das noch eher weg bzw. gewöhnt sich daran.

    • Vielleicht ganz spät – aber so insgesamt sind die Alten schon recht experimentierfreudig, siehe E-Bikes.

    • Frauen, welche Männer nicht haben wollen
      @Philomena 15. Juli 2017 um 21:44 Uhr

      Möglicherweise ist bei Ihnen der Witz dieser dialektischen Formulierung nicht angekommen?

    • Naja, die E-Bikes
      unter dem Strich ein vorgezogener Rollator auf 2 Rädern.
      War heute auf dem Fockenstein bei Ihnen ums Eck und wurde fast von einem 120kg-Kaventsmann auf einem E-Bike zermalmt.

  52. fällt mir dazu (Gin? Ja Morphin+Noval-Gin) gerade jetzt
    http://www.carelounge.de/altenarbeit/unterhaltung/prosa_brecht.php

    ein???

    • Danke, liebe Frauke Amgelin,
      für dieses – wieder einmal – ausgesucht schöne Fundstück!

      Ja, es gibt nämlich auch weibliche Libertins, die:

      Weder „geheiratet werden wollen“ noch verbiesterte Karrieristinnen sind.
      Die einfach das Leben genießen, ohne dem einen oder anderen „Weibsbild“ entsprechen zu müssen.
      Die einen Partner resp. Familie als schöne, aber eigenständige Ergänzung des Lebens und nicht als Lebenszweck und „Must-haves“ sehen, (welche natürlich laufend dem Zeitgeist angepasst werden).

      Übrigens: Gin ist nicht die schlechteste Wahl, um ein dreistelliges Lebensalter fröhlich zu erreichen (siehe Queen Mum).
      Aber bei der Kombi Morphin+Novalgin bin ich mir alles andere als sicher… Sie machen mir Sorgen und ich hoffe, Sie befinden sich bald wieder auf dem Weg der Besserung!

    • cin cin und salve!, Frauke
      Noval-gin + Gin, dafür sollte man zuhause sein, in Bettnähe.


    • Novalgin, oh yeah. Benutzte ich vor Jahrzehnten auch, da ich mitunter grauslige (schmerzhafte, manchmal Ohnmachten herbeiführende) Krämpfe in der Menstruation hatte. Aber die Ärztin traute sich dann nicht mehr, es mir zu verschreiben, weil „mir ist eine Patientin verstorben daran“.
      Habe es aber immer gut vertragen, kann selbst nichts Negatives darüber berichten.
      Insofern: möge es Ihnen helfen.

  53. Titel eingeben
    Ein wunderbarer Text – vielen Dank; eine Randbemerkung sei gestattet: Plebs ist generis feminini.

  54. Hörst Du hier: Tito & Tarantula *Strange Face of Love*
    Danke für die netten alltagsphilosophischen Betrachtungen, Don.

    Das Singledasein hat seine Vorzüge in jungen Jahren.

    Aber wenn Sie weiter fleißig das Radl treten, haben Sie eine gute Altersprognose (physisch, wohlgemerkt).

    STRANGE FACE OF LOVE (Die Musik dazu auf Youtube :-))

    Let go of your love
    Ride his pulse and you forget
    Slow down your time will come
    If not tonight surely by the dawn
    Take it like a man…
    The strange face of love

    A cat?s eye a lizard?s tail
    The pentagram he bought in hell
    He stalks the night with no intent
    His brow sweets for innocence
    Take it like a man…
    The strange face of love

    don’t look back, don’t look back
    he’s right on your trail
    don’t look back, don’t look back
    he’s just a step away from hell
    don’t look back, don’t look back
    Into the strange face of love

    The rain?s soul makes kill and cry
    He wants desperately to die
    But fast and skillfully forgets
    he’s back on the street with no regrets
    Take it like a man…
    The strange face of love

    don’t look back, don’t look back
    he’s right on your trail
    don’t look back, don’t look back
    he’s just a step away from hell
    don’t look back, don’t look back
    Into the strange face of love.

  55. Oje
    Ich verstehe Don nicht mehr. Und es fühlt sich gut an.

    Schade aber gut. Unter dem Strich muss mein Frustlevel so weit gesunken sein, dass ich nur noch Meckern aus den Texten höre. Vielleicht wähle ich dann sogar wieder eine normal Partei?

    Ich habe heute Nacht Sex Don, unbezahlt, zuverlässig und immer wieder neu. Tja, Mensch.

    Aber im Ernst, lieber Don, du bist noch nicht alt. Immer noch nicht.

  56. Die 70er Jahre waren einfach besser!!!
    Das Singledasein war in den 1970er Jahren so viel aufregender
    als/weil Frauen noch Frauen waren.

    Als es nur zwei Geschlechter gab, Frauen und Männer oder umgekehrt.

    Ein Dokumentarfilm aus dieser Zeit (absolut empfehlenswert):

    François Truffaut. Der Mann, der die Frauen liebte.

    (L’Homme Qui Aimait Les Femmes – Truffaut François)

    Kurz und präzise der Titel wie das Denken. Ein Kleinod.

    Schönes WE, falls mir nicht nicht noch ein Gedanke kommt.

    • Truffaut
      ALLE Truffaut-Filme sind gut bis sehr gut.

    • An ehemaliger Gast - Der Mann der die Frauen(beine) liebte
      Als Liebhaber von Frauen-Beinen muss man diesen Film hoch schätzen. Zitat daraus: „Die Beine der Frauen sind die Speichen des Universums.“

      Der Mann segnet das Zeitige als er beim Anblick der Beine einer Krankenschwester aus dem Bett fällt. Im Krankenhaus lag er wegen eines Verkehrsunfalles, der natürlich mit schönen Beinen zu tun hatte.

      Bei seiner Beerdigung tauchte eine ungewöhnlich große Zahl ausnahmslos schöner Frauen auf, die in tiefer Trauer um diesen Mann waren.

  57. Ich lass mich doch von Gender- und Ökospiessern...
    …nicht davon abbringen, was ich für richtig halte. Ich nehm die nicht halb so ernst wie die sich. Ich setze auf die nächste Generation: lauter natürlich gezeugte Kinder und alle von einem Mann. Mein Vermächtnis für die Zukunft: Ein Apfelbäumchen im eigenen Garten und eine halbe Spielplatzvoll kaputte Biografien weniger, die ihrerseits Werte transportieren können, daran arbeiten wir mit ganzer Kraft. Säße ich in nem Parlament, würden womöglich die Falschen die Lufthoheit über diese Kinderbetten erlangen. Und nein, liebe Mitforisten, ich komme ohne peinliches Unisexhabit und Lastenfahrrad aus: wir sind keine vegetarischen Radfahrer, wir haben gegen stilechtes ungarisches pörkölt nichts einzuwenden. Toskanawein ist gut, gute rote Winzerschmankerl aus Ungarn finden wir fast besser. Ansonsten: gelassen bleiben. Man muss doch die Beharrungskraftakte der moralinsauren Mimimis doch jetzt auch ein bisschen verstehen. Die haben das untrügliche Gefühl, dass sie ihren Zenit überschritten haben. Lass doch die ergrauten Grüninnen ihre Parteitage in Kindergeburtstagsoptik mit alternden Gender- GouvernantInnen aller Geschlechter und mit verbalen Sozialpädagogensoufflés abfeiern, oder alberne Konfettiregen im Reichstag absondern:das ist infantil, kommt nicht in die Geschichtsbücher und solche Leute kriegen später keinen europäischen Trauerakt, sondern werden vergessen.

    • Ex-Zeitleser
      „Ich lass mich doch von Gender- und Ökospiessern……“

      Blöd halt, dass der Ablöseprozess verlängert wird, weil diese die Redaktionen und öff. Sendeanstalten besetzt halten, zumindest dominieren.

  58. "es wurde irgendwann wieder schick, Kinder zu haben."
    Ganz einfach: Kinder sind für den Mittelstand Luxus. Und Luxus ist etwas, das man vorzeigen kann. Kinder werden bei dieser Motivation zum Symbol. [Und Erwachsene wollen halt wenigstens von ihren Kindern geliebt werden (deshalb wünschen sich z. B. Japaner Mädchen, was dort einen gewissen überdurchschnittlichen Überschuss erzeugte)].

    Die USA haben die Modekinder vorgemacht, dort ist der Luxuscharakter natürlich noch ausgeprägter. Wenn sich einer vier Kinder und deren Ausbildung an guten Schulen und Unis leisten kann, dann ist das ein Millionär. Ein Kommilitone von mir kam kürzlich auch deshalb aus Australien mit ähnlichem System wie in den USA nach Deutschland zurück. Seine vier Kinder wurden zu teuer oder er hätte sie dem Prekariat annähern müssen. Auch die Gesundheitskosten sind dem Korporatismus unterworfen. Mit einem deutschen kleinen 6-stelligen Gehalt sind Sie da noch nicht auf der schönen Welle.

    Wer nicht so ehrgeizig ist, das H4-Prekariat sieht die Kinder in Deutschland aber als Geldquelle. Wer geschickt ist, lässt die Kinder bei Verwandten aufwachsen und kassiert hier. Und bei der Definition der Kinder sind Ämter auch vorsichtig, Verdachtsmomente zu äußern.

    Das sind die Extreme. Viele Kinder sind es nicht, die Luxuskinder. Und auch dann nicht, wenn man die altmodischen Eltern hinzuzieht, die einfach Kinder lieben, und auch als Paar eine Familie wollen.

    Im Dutzend Billiger ist ein Buch, bei dem man viel lachen kann, aber auch damals waren 12 nicht ganz einfach zu organisieren –
    https://www.amazon.de/Dutzend-billiger-Frank-jr-Gilbreth/dp/3442039290

    Die Kehrseite von Kindern als Luxusartikel sind in München im Tal zu betrachten, wer mal bei den Invitro-Ärzten ins Wartezimmer schaut, kann die Erfolgsdamen in respektvollen Augenschein nehmen, die Karriere vor Mutter sein stellten, bis sie merkten, dass die Zeit vorbei ist. Solche Mütter-in-Spe tun alles und sie können sich auch Anwälte leisten, die die Kinder schon ab Kindergarten verteidigen. (Eine Lehrerin sagte mir, Straßlach sei da anstrengender als die Innenstadt Münchens, die Mütter seien oft hysterisch, gelangweilt und reich und gänzlich unrealistisch).

    Dennoch, ich denke, Kinder brauchen ein gutes Zuhause, Zeit und anständig erzogene Eltern. Dann ist das mit dem Geld für uns in D nicht so kritisch. Ich kenne genügend Kinder, auch die eigenen, die wissen, dass Geld praktisch ist, aber dass es auch manchmal zu sehr ablenkt. Und dass Glück ab einem gewissen Niveau überhaupt nicht mehr korreliert.

  59. Ohne Verpackung
    Tolle Idee. Früher kam das Mehl in 50 Kilo-Säcken zum Großbäcker. Um die Verpackung zu sparen, kam das Mehl dann im Kippsilo. Ankippen, Druck drauf, Treibluft – und schon liegt das Zeug im Standsilo. Wenn man aber sich mal die Mühe macht, die Auflockerungsmatten dies Kippsilos zu untersuchen, wird man feststellen, dass sich dort diverse Ein- bis Mehrzeller breit gemacht haben. Denn das Reinigen des Auslaufs liegt im Ermessen des Transporteurs. Also besitzt die Semmel oft gewisse tierische Zuschlagsmengen, welche bestimmt der Hebung des Gesundsheitsniveaus vor allem sonst fleischlos sich ernährender Menschen förderlich ist.
    Wer den verpackungsfreien Lebensmittel-Einzelhandel propagiert, hat von Lebensmittel-Hygiene und Spül- und Putzkosten keine Ahnung.
    Den Freunden des Fleischfressens könnte ich jetzt noch erzählen, was man alles so an den Rohrbahnen und Seitenwänden von sogenannten „meat hang“- Kühlfahrzeugen findet. Also wo Schweinehälfte und Bullen- Vorder- und Hinterviertel, im Dach des Autos aufgehangen, durch Europa gerodelt werden. Von der unterbrochenen Kühlkette in Zustellverkehr soll hier keine Rede sein.
    Die grün-albern-Naiven fehlt erfahrungsgemäß zu den Produktions- und Distributionsbedingungen in der Lebensmittelindustrie der Sachverstand. Der ist ja auch keine Voraussetzung für eine Parteimitgliedschaft.
    Ergebnis: Abhaken, Dummschwätz, Plapper- und Sülzokratie.

    • Danke
      @Braun ich nutze diesen Beitrag um Ihnen auch mal ausdrücklich zu danken Herr Braun. Um solch informativer Beiträge willen lese ich alles unter Ihrem Namen und schlucke die Politik meist.

    • Sehen S', deshalb lässt man sich im Einzugsberrich...
      …eines konventionellen alteingesessenen Metzgermeisters nieder, der noch selbst schlachtet.

  60. Heinsohn sehnt sich nach einem unblutigen Ausgang Europas aus dessen Desaster
    Dass es auch ganz andere Motivationen zu Nachwuchs geben kann:

    http://zkm.de/media/video/gunnar-heinsohn-von-morgenroeten-die-noch-nicht-geleuchtet-haben

    „Mit Gründen wird man diese Pulverfässer nicht gewinnen können.“

    Interessant, weil der Vortrag in einer ehemaligen Munitionsfabrik in Karlsruhe, im Zentrum für Kultur und Medien, abgehalten wurde.

    Alleine die Einleitung in den Vortrag ist hörenswert, weil humorvoll, wie es nur ein alter Mann tun darf.

    • Vielen Dank für diesen schönen Vortrag
      Ich habe ihn gern gesehen; eine Frage habe ich allerdings: Ist das Anne Wizorek bei 41:11 ff?

      Die Leggings unter dem Kleid schneiden so in den Bauch.

      Eine so blöde Frage kann eigentlich nur von einer profilierten Netzfeministin kommen, genauso wie auch das Unverständnis über Gunnars Unverständnis.
      Profil 49:15, fassungsloses Kopfschütteln angesichts des Patriarchats 52:07 .

  61. Statistikinterpretation zum Grübeln
    Lieber Don, so gern wie ich es begrüßen würde, wenn die Ehen tatsächlich länger halten würden (real und statistisch) so habe ich doch leichte Zweifel, zumindest statistisch. Es wird ja immer gern Unsinn geschrieben und ebenso gern auch wiederholt, wie das zum Migrationsthema in den Medien läuft haben Sie ja wunderbar beschrieben.

    Dennoch kratzt man sich kurz am Kopf, vergleicht die Zahlen zu den Ehescheidungen und greift dann leider doch zur Tastatur. Die Kollegen von der FAZ haben entweder die Pressemitteilung der Wiesbadener Kollegen vom 11.7. nicht richtig gelesen und/oder sich nicht die Mühe gemacht, in die Zahlen zu schauen.

    Die Überschrift heißt zwar „0,6 % weniger Ehescheidungen …“ und ist auf das Vorjahr bezogen. Wenn wir von 1991 ausgehen würden hätten wir zwar heute eine längere Durchschnittsdauer geschiedener Ehen aber immer noch knapp 30.000 mehr Ehescheidungen als damals. Ob die durchschnittliche Ehe also heute länger hält als damals, das gilt übrigens auch für den Vergleich zum Vorjahr, kann daraus nicht direkt abgeleitet werden. Dafür reicht die durchschnittliche Dauer bis zur Scheidung natürlich nicht, denn man muß den gesamten Bestand von Eheverhältnissen und seine Dynamik in den Blick nehmen. Ehen werden außerdem, wie Sie ja selbst sehr zutreffend schreiben auch durch andere Faktoren als die Scheidung beendet.

  62. Zitat: "Noch freue ich mich, wenn ich ein neues Restaurierungsprojekt habe..."
    Ähh… werter Don, meinten Sie damit eines Ihrer Fahrräder… oder…? ;-)

  63. ...nur mal so!
    Und das alles am französischen Nationalfeiertag. Hammer. Und Tour de France!

    • Le marteau réel,
      Monsieur SVP, die französische Militärkapelle spielte im Angesicht des lächelnden Apoll, dem griesgrämig dreinschauenden Donald und der an Basic Ínstinct erinnernde Brigitte Daft Punks „Get lucky“
      .
      Like the legend of the phoenix
      All ends with beginnings
      What keeps the planet spinning
      The force from the beginning….
      .
      Bin dafür, daß diese Musik in „unseren“ Zapfenstreich aufgenommen wird. Und nicht der Ossisong von Gauck.
      (DdH)

  64. Fuck!!!
    Himmelherrgottsakramentzefixhalöelujamileckstamarschscheissklumpvearreckzts.
    Da sitzt man eineinhalb Stunden an einem Scheisstext und legt jedes einzelne Wort auf die Goldwaage und dann steht nach dem Abschicken: „Du schreibst zu schnell, bitte etwas langsamer“ und das ganze Werk ist gelöscht.
    SO EINE VERDAMMTE SC*****!!

    • Ich gehe zurück,
      dann bleibt der Text und schicke nochmal ab, Herr Marx.Habe schon erlebt, dass es nochmal passiert und dann ein Wort dazugeschrieben, das passt.

      Es würde mich freuen, wenn ich Ihnen helfen konnte.

    • Tip für Herrn Marx
      Text in aller Ruhe mit Libre Office schreiben. Kopieren – ins Kommentarfeld einfügen – fertig.
      Hatte noch nie Probleme. Browser: CliqZ – ist wie Mozilla – nur völliger Schutz der Privatsphäre-schlank- ohne Add On s -ein einziges add-On zum downloaden von Youtube wurde neulich zugefügt.

      Oben rechts sieht man eine Zahl (bei mir soeben 44) ist die Anzahl der abgewehrten Spionage-Zugriffe.

    • Vielen Dank für die Werbung, Herr Bernard
      Der Browser CliqZ stammt aus dem Hause Burda.

      Das wirft Fragen auf. Ich zitiere mal aus der Meldung: „Wer seine Anonymität verbessern will, kann seine Suchanfragen außerdem über ein Proxy-Netzwerk von Cliqz leiten – was allerdings länger dauern kann.“

      Dazu im Heise-Forum: „Proxies geben mit Browserfingerprint keine Sicherheit und Anonymität sondern erlauben sogar perfekte Überwachung. Hier geht es also nur die Daten vor Google abzuschöpfen. Hätten sie anonymität [sic!] gewollt hätte [sic!] sie die Möglichkeit Tor zu benutzten mit eingebaut. Wer den Proxy betreibt hat die Möglichkeit zur vollständigen Überwachung des Surfverhaltens.“

      Link (sofern erwünscht):

      https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Webbrowser-Cliqz-mit-integriertem-Tracking-Schutz/Schade-das-dieser-Artikel-nur-sehr-schuechtern-das-Problem-nennt/posting-24682571/show/

    • Nochmal mit gesichertem Text
      Ich wollte in meinem gestrigen leider im ewigen Äther des Weltnetzes gefallenen Beitrag nur darstellen, dass die Fahrerin des ein Pferd im Anhänger ziehenden roten Yetis von Skoda vermutlich unterwegs war in den Englischen Garten in München, um ihre feinstaubzerfressenen Lungen von dem Geruch von brennenden Autoreifen zu befreien, die sie ganz oben auf den Barrikaden der G20-Proteste abgefackelt hat, welches die SO2-Messwerte der benachbaren Luftmeßstation Altona-Elbhang am 09.07.2017 13.00 Uhr von 3 auf 51 Mikrogramm pro Kubikmeter hochschnellen ließen, von wo aus der Basiswert von 3 Mikrogramm erst wieder um 19.00 Uhr erreicht wurde. (Bis heute gab es keinen weiteren vergleichbaren Anstieg dieser Schadstoffkonzentration. Schwefeldioxid leistet einen erheblichen Beitrag zur Feinstaubbelastung der Atmosphäre. Feinstaub selbst wird an der besagten Meßstation nicht gemessen).
      Um ihrem mit CS-Gas eingeweichtem Hypothalamus noch ein paar Glückshormone zu spendieren, macht sie Halt in München-Schwabing an der Kreuzung Leopoldstraße/Potsdamer Weg (siehe Bild) und zieht sich ein zwei Näschen eines kolumbianischen weißen Pulvers hinein, welches als Trägersubstanz (und zum Strecken) Talkum enthält, welches wiederum Partikelgrößen zwischen 3 und 7 Mikrometern besitzt, also genau die Kriterien unseres „Feinstaubes PM10“ erfüllt (PM 10 heißt: 50% der Partikel sind kleiner als 10 Mikrometer).
      Wenn man weiter bedenkt, dass man, wenn man 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Wochen, 52 Wochen im Jahr an Deutschlands dreckigstem Ort, dem Stuttgarter Neckartor verbringen würde, man am Jahresende 0,5 Gramm Feinstaub eingeatmet hätte, so würde die Reduktion des Kokainverbrauches der jungen Dame um 2 Gramm pro Woche nur über ein halbes Jahr der Feinstaubbelastung am Stuttgarter Neckartor von 96 Jahren entsprechen, und da sind die Giftstoffe, die beim Abfackeln alter Autoreifen und dem Herausreißen womöglich Asbestfasern enthaltener Dachplatten noch garnicht mitgerechnet.
      Anstatt also ihren Yeti-Diesel gegen eine batteriebetriebene elektrische Asphaltwarze mit einer Reichweite von München-Pfaffenhofen/Ilm einzutauschen (im Sommer ohne Heizung und bei Tag ohne Licht, außerdem ohne Pferd hintendran, sonst kommt sie nur bis Eching), könnte die junge Dame auch auf das Koksen und das gewaltsame Protestieren verzichten und könnte damit theoretisch 250 Jahre alt werden. Auf ihren Grabstein würde man dann schreiben: „Asche zu Asche und 60 kg Feinstaub“.

  65. 'Alt werden soll nur der eigene Mann' - stimmt leider
    auffallend häufig – denn bei Frauen ist nun einmal untereinander die soziale Horizontalkonkurrenz das, was bei Männern die Vertikalkonkurrenz ist.

    Wenn nicht es um das verteidigen und bewahren des sozialen Status untereinander in horizontalkonkurrenz geht, sind die Frauen in statistisch großer Zahl Meisterinnen – wirklich nach oben hinausheiraten aus den eigenen Verhältnissen würden in der Tat die wenigsten, aber schön glauben von sich selbst, dass sie es würden, möchten die meisten aber ungestört schon.

    Und kommt eine schlechte Zeit und die ganze untere Mittelschicht steigt ein stückweit ab dann besteht die horizontal Konkurrenz darin einerseits genau mit abzusteigen aber andererseits doch nicht genauso viel wie die Nachbar Familie von nebenan mit der eben doch ein Konkurrenzverhältnis besteht auch wenn die Männer das so nicht glauben würden.

    Und steigt die Mittelschicht insgesamt wieder auf atmen alle Frauen von selbst befreit auf wie gut dass man diese schwierige Zeit so klug überstanden hat.

    • Vollkommen
      Unverständlich:

      „Wenn nicht es um das verteidigen und bewahren des sozialen Status untereinander in horizontalkonkurrenz geht, sind die Frauen in statistisch großer Zahl Meisterinnen – wirklich nach oben hinausheiraten aus den eigenen Verhältnissen würden in der Tat die wenigsten, aber schön glauben von sich selbst, dass sie es würden, möchten die meisten aber ungestört schon.“

  66. Heute gibt's zweimal ein Dankeschön!
    Das erste geht an Don für einen wiedermal herrlichen Beitrag und das zweite geht an Harry Charles der das Lesen der Kommentare ebenfalls zum Vergnügen machte…

    Beste Grüße aus Kanada

  67. 80er und knapp darunter
    Der eine gab’s den Spinnentieren,
    dem andern sie auf allen vieren.
    Gemeinsam stiegen sie aufs Dach
    und dachten übers Leben nach.
    https://www.youtube.com/watch?v=5hARDXYz2io
    https://www.youtube.com/watch?v=WIHxiCSM15E

  68. SEAFIRE und SEAFURY, dont mix it up !
    @Harry Charles und andere freunde:

    sind nicht dasselbe………….erste ist eine marine/flugzeugträgervariane der Spitfire…………..

    die Seafury kam erst nach dem krieg zum Einsatz.

    die beiden englischen maschinen sind konzeptionell sehr unterschiedlich……….Seafire, abgeleitet aus der Spitfire hat den Rolls-Royce V-Motor, den berühmten Merlin 12zylinder…………..der gegen den Motor DB 605 aus Untertürkheim konkurrierte, auch mit 12zylinder in V-Anordnung. war früher sehr schön im museum in Untertürkheim ausgestellt, verschwand dann aber leider. warum und wohin auch immer ?

    Searfury wurde von einem 18zylinder doppelsternmotor angetrieben, der von Bristol kam.

    allen interessierten empfehle ich den besuch im RAF-museum nördlich von Wembley, aktuell sind allerdings die parkplätze begrenzt, also um 10 uhr da sein…..eintritt frei, parken kostet….es wird umgebaut für die grosse show zur erinnerung an die luftschlacht um England. auch deutsche exponate sind vorhanden und noch orginal lackiert, was ja in Deutschland der heiligen PC zum opfer gefallen ist.

    • Feuer und Furien
      Schon klar, daß das völlig verschiedene Flugzeuge sind – eine (lange) Schnauze mit V12 ist deutlich anders als eine kompakte mit Sternmotor. (Wobei der bei der Sea Fury noch recht schlank ist, da er keine Ventile hat, sondern Schieber.)
      Für mich persönlich ist es halt so, daß ich die Sea Fury vor vier Jahren auf der Hahnweide gesehen habe (die Spitfire letztes Jahr), was mich sehr beeindruckt hat. Erstaunlich leise und unglaublich schnell (konkrete Geschwindigkeit weiß ich natürlich nicht, im Prinzip sind weit über 700 km/h möglich).
      Die Maschine hatte Rauchgeneratoren an den Flügelspitzen und die Energie in den Randwirbeln war so hoch, daß sich die erst geraden Spuren nach einer Weile aufteilen, große Ringe bilden und andere seltsame Sachen machen. Man sieht das in den youtube-Videos nicht so gut, aber manche Filmer haben auch das stellenweise gezeigt.

  69. Javascript Zwang bei FAZ.net ...
    @Externet : Danke für die Erläuterungen !

    FAZ.net lief bisher ohne JS also warum die Änderungen ???

    Werde JS NICHT aktivieren, auch nicht nur für FAZ.net :

    1. Mein alter LT bricht mit all dem Müll den FAZ.net bei aktiviertem JS liefert zusammen

    2. JS ist mE ein Risiko in Bezug auf Schad-SW

    3. Möchte nicht kontrolliert werden ( auch ohne Yacht )

    4. Es gibt andere Online-Zeitungen die ohne JS laufen
    ( wie machen die das denn mit VG Wort etc ? ) , kann also (noch) ausweichen

    Im ARD-alpha Forum gab es am Fr ein Interview mit einem FAZ EX-Mitarbeiter Schulz ( der ein Buch zur Zukunft der Printmedien geschrieben hat ) da kam die FAZ im allgemeinen, das IT-System im besonderen und die Zukunftsaussichten nicht so gut weg.

    Generell sehe ich ja das Problem der Finanzierung ( Printauflage laut Schulz in 5 Jahren fast halbiert ? ) aber ohne Abonnenten was ist dann die Lösung ?

    Kann es sein dass JS Zwang der verzweifelte Versuch ist mehr Werbeeinnahmen zu generieren ?

    @Don Alphonso :
    blogs.faz.net bleiben hoffentlich noch lange JS frei ?

    Bin seit Jahren „stiller Leser“ von Stützen, Deus und Privatblog, mir würden diese Artikel mehr fehlen als die restliche FAZ !

    Ein grosses DANKESCHÖN und bitte weiter so !

    Text eingeben

    • Zu meiner Schande muss ich gestehe,
      … um hier Kommentare abzugeben, habe ich JS (resp. faz.net in NoScript) stets aktiviert. Mal sehen, ob dies hier auch ohne übernommen wird und erscheint…

    • Ist da.

    • Nicht unbedingt mehr Werbeeinnahmen, aber Sie bekommen so genauere Nutzerprofile, die Sie wiederum besser verkaufen können.

    • Ist JavaScript des Teufels?
      Sie finden heute kaum noch eine „ernstzunehmende“ Website ohne JavaScript. Auch in diesem Blog vom Don finden Sie JavaScript – einfach mal den „Seitenquelltext“ ansehen, bei Firefox mit Strg+U.
      „Es gibt andere Online-Zeitungen die ohne JS laufen ( wie machen die das denn mit VG Wort etc ? )“ Das wage ich u bezweifeln – welche wären das denn?
      Ihre Bedenken also in allen Ehren, aber da werden Sie zur Printausgabe wechseln müssen :-))

  70. DLF - SPON 1:0
    Wo wir gerade von Balkendiagrammen und Statisken sprechen: Der Preis für die frühesten fake news des Tages geht heute an den Systemsender.

    Ich stand noch unter der Dusche, als mir mittels meiner Zwangsgebühren schon mitgeteilt wurde, ein gewisser Pistorius sehe in Deutschland keine linke Gefahr. Schließlich sei die Zahl der rechten Straftaten doppelt so hoch.

    Einschub: Dieser Herr ist Wirtschaftsminister einer unserer 16 Ländchenregierungen und SPD-Mitglied. In Sachen Innere Sicherheit kennt er sich daher total aus.

    Was er leider mitzuteilen vergaß:

    A. Falls ich vorhin nach dem Duschen eine klitzekleine Sonnenrune in die Fassade meines Hauses geritzt hätte, würde ich morgen jede Statistik dieser Republik bereichern.

    B. Falls ich dort aber ein gigantomanisches Portrait des Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili befestigen würde, bliebe die Statistik unbereichert.

    Nun ja, wenn schon ein unbescholtener Mann Unlogisches von sich gibt, wieso sollte man sich dann über das verbale Gewabbel einer Frau Ditfurth und ihrer Sonnenlogo-Konsortinnen echauffieren?

    Also alles okay hier!

    Ich gehe jetzt Radfahren (hm – ist das eigentlich eine logische Aussage?).

    Gruß,
    C.

    • eine geniesserische!

    • Beim Ressort des Herrn Pistorius, Civilitas,
      liegen Sie daneben. Er ist Innenminister ! und war mit dem Mund immer im Windschatten von Herrn Jäger in NRW. Es wäre für die Sicherheit in Nds nicht schlecht, wenn er Jan 2018 den gleichen Karrieresprung machen würde und sich nur noch um vom Gasmann ausgemusterte Hausgenossin kümmern würde.

  71. Verbessere meinen vorangegangenen Post auf: Jour x+71
    @ djangohatnemonatskarte sagte:

    „dem Mangel einen Namen geben: AUSSCHWEIFUNGEN
    ja werter freund das vermisse ich bei ulFuM besonders: „Ausschweifungen, Extremsportarten und Riskikoverhalten“
    ……
    wer ca. 1 Million fremde ins land ruft – davon die mehrheit testosterongesteuerte männer mit geringstem bildungsniveau und analphabetismus – der handelt risikoarm !?
    …….
    diese männer – bei denen ich mich frage, ob sie wirklich lange langweilig leben wollen – finden ja laut der Analyse von DON vom heutigen morgen wohl auch weniger lustige, blonde, adipöse witwen im Jutta Ditfurth-Look mit denen sie durch die fussgängerzonen flanieren können. das hat sie nicht bedacht !“
    .
    Hallo Django, pfeife Seite! Sie sollten sich weniger auf dem Wasser aufhalten und ab und zu einmal durch eine Fußgängerzone flanieren. Nein nicht in Bordesholm oder Ratzeburg, obwohl es dort sicher auch nicht am Typus Frau ermangelt, die HaCh gerade so treffend beschrieben hatte. Die Norddeutsche Tiefebene mit Appendix gen Jütland schein mir ohnehin besonders anfälliges Biotop für Seuchen der geschilderten Art.
    .
    Was ich aber sagen wollte: „Diese Jungmänner und blonde, adipöse witwen im Jutta Ditfurth-Look…“. Also meine Beobachtungen gehen dahin, seltener beim nahöstlichen Typ, aber von den etwas dunkler Geratenen geht in unserer Stadt eine gewisse Anziehungskraft auf alleinerziehende Muttis der von Ihnen beschrieben Ausformungen aus.
    .
    Nun, das ist hier nichts Neues, hatten wir bis Anfang der Neunziger zwei Bataillone US-Amerikaner und eines in NSU. Eigentlich wünschte ich mir diese Zeiten zurück, denn wenn die nicht spurten und in irgend einer Bar „s´ Männle“ machten gab es Anschauungsunterricht, der unserer Polizei heute in manchen Fällen gut täte…..Damals hatte die Polizei jedes Mal die Gelegenheit dazu und wartete artig bis die Jeeps vorfuhren..
    .
    Haben Sie die Militärkapelle in Paris mit Daft Punk gesehen? Ich hatte dazu schon einen Kommentar gemacht. Und bevor ein ostzonaler Shitstorm über mich hereinbricht: Überlegen Sie mal, der Gauck hatte sich das zum Abschied als Zugabe zum Zapfenstreich gewünscht. Es wurde gespielt. Nun stellen wir uns vor unsere Kanzlerin wünscht sich 2025 das gleiche Lied von „Goraad“. Danach ist kein Halten mehr und zum Schluß wird Teerstegens „Ich bete an die Macht der Liebe“ gestrichen. Täten wir das wollen?
    (DdH)

  72. Weshalb es keine Polizistenwitwen gab
    Wie das Nachrichtenportal „Buzzfeed News“ meldet, sind die Verletzten-Zahlen womöglich stark übertrieben.
    „Buzzfeed News“ fragte alle 16 Landespolizeibehörden und die Bundespolizei an und kam zu dem Schluss: Über die Hälfte der „Verletzungen“ hatten sich schon vor den gewalttätigen Auseinandersetzungen mit linksextremen Krawallmachern ereignet. Denn aus Gründen des Versicherungsschutzes flossen auch Beamte in die Verletztenstatistik ein, die unter Dehydration oder Kreislaufproblemen gelitten hatten oder im Vorfeld des G20-Einsatzes erkrankt waren.
    Mehr als 95 Prozent der als verletzt gemeldeten Polizisten konnten nach einer kurzen Behandlungspause weiterarbeiten, berichtet „Buzzfeed News“. 21 Beamte wurden so schwer verletzt, dass sie am Folgetag oder länger nicht wiedereingesetzt werden konnten…..(Focus)
    Die Polizei Hessen hatte gemeldet, dass 130 der 150 Polizisten infolge von Reizgas verletzt wurden. ….Rafael Behr, Professor an der Akademie der Polizei in Hamburg, hat daran Zweifel: „Mit höchster Wahrscheinlichkeit sind das Beamte, wo die Autonomen die Geschosse mit dem Reizstoff einfach wieder zurück geworfen haben.“
    https://www.buzzfeed.com/marcusengert/bei-g20-protesten-weniger-polizisten-verletzt-als-gemeldet?utm_term=.mpYm3j5W7#.tvAv0aeMj

    Und Molotowcocktails:
    „….Georg Dittié, Fachingenieur für Wärmebildtechnik  und anerkannter juristischer Sachverständiger, kommt zu einem anderen Ergebnis. Seiner Einschätzung nach handelt es sich um einen Böller. „Die Infrarot-Emission auf dem Bild ist nur geringfügig höher als die der Personen“, so Dittié. „Ein brennender Stofflappen wie bei einem Molotow-Cocktail müsste eine viel höhere Infrarot-Emission abgeben. Die Kamera würde in die Sättigung gehen, das Bild wäre überstrahlt.“Das sei hier nicht der Fall.Zudem würde man sehen, wie ein Feuerzeug mehrfach aufflackert, das spätere Wurfgeschoss sich also nicht sofort entzünde. Dittié: „Ein benzingetränkter Lappen entflammt  sofort.“
    http://www.mopo.de/hamburg/g20/schanzen-randale-war-das-ein-molotow-cocktail–27962168

    Elegant, wie man auf Statistikfälschungen des „Mainstreams“ doch hereinfallen kann…

    • Man kann es kleiner reden. Es ändert aber nichts daran, dass das Werfen von Explosivstoffen von Hausdächern nichts ist, was ich hier haben möchte.

    • Sicher
      …haben sich die Barrikaden selbst aufgestellt und aus Langeweile
      selbst entzündet. Das hat die Polizisten so erschreckt, dass sie in
      Ohnmacht gefallen sind. So erklären sich auch die Schürfwunden.

    • Das Mittelalter, wo fängt es an, wo hört es auf?
      Verehrter Don, es gibt noch ganz viele andere Sachen, die ich hier nicht haben möchte. Noch nie wollte!

      Sie und ganz wenig andere, ganz wenig andere noch, lassen immer wieder die Reste der Funken meiner Hoffnung aufglühen, die mich hoffen lassen:
      Nein, das hier ist nicht das Mittelalter.

      Aber in Wahrheit ist das alles Klimbim und es gibt kaum eine Zivilisation auf diesem wunderschönen Dlrecksplaneten, die nicht gleichzeitig Highend und Barbarisch vereint. Als Außerirdischer sag ich: des könnt‘ a Paradies sein.

      Aber jeden Tag wird es weniger Paradies. Das erkennen die Frauen, also nur die, die noch einigermaßen Verstand in Ihrer Birne haben, wohl am ehesten. So eine fette Wachtel wie die JD in Konfrontation mit einer Horde migrantischer Jungbullen. Das zaubert mir ein kleines Lächeln. Das hat nichts mit Gehässigkeit zu tun. Das hat etwas mit Erziehung zu tun.

      Je älter ich werde, desto mehr scheinen mir meine Mitmenschen aus dem Ruder zu laufen, um nicht zu sagen “ völlig durchgeknallt“ zu sein. Einfach nur Mittelalter. Haufenweise Müll und Scheiße und niemand ist verantwortlich und niemand wird zur Verantwortung gezogen. Dieses Thema und jedes andere Thema. Nichts passiert. Alles läuft weiter in den Strudel der Hirnlosigkeit, ein gewaltiger Sog, natürlich rechtsdrehend.

      Der Don und Sie alle hier haben die Erfahrung machen müssen, dass ihre Ansichten immer öfter nicht en vogue sind. Vor allem dann, wenn dem Gegenüber die Argumente ausgehen.

      Aber Argumente werden schon länger nicht ausgetauscht. Die Wissenschaften, die Meinungsmacher, die Statistiken. Alles nur noch Schrott. Alles diskreditiert bis auf den A…..

      Wie kann man sich nur in Ägypten halb niederlassen? Garantiert Sextourismus vom Feinsten. Vielleicht auch nicht. Zur falschen Zeit am falschen Ort ist einfach nur wahrscheinlicher geworden. Mehr nicht. Und sterben müssen wir alle. Warum nicht am Roten Meer.

      Oder mit einem veritablen Herzkasper an der Lenkstange. Ich mache mir da besser keine Sorgen. Alles wird gut. Vielleicht kann ich ja bald mein Rennrad ehelichen und auf steuerliche Begünstigung hoffen. Würde vielleicht die Kosten der alljährlichen Inspektion kompensieren. Ich werde die Grünen wählen. Und die Linke gleich mit. Jetzt würd ich ja noch gern die roten Socken ankreuzen, aber Mist, geht nicht.

      Ich bin schon ganz gespannt auf das Sommerloch. Mit welchem Mist das wohl gefüllt wird? Was ich schon immer wollte. Lassen sich Prozessakten etc. 120 Jahre lang wegsperren lassen?

      Allzeit gute Fahrt.

  73. Harry Charles – eine männliche Alice Schwarzer?
    Harry Charles braucht zu seinem Glück keine Frau, sondern nur zum F*ck. Und für letzteres gibt es Dienstleisterinnen im liberalisierten Markt.

    Erinnert an die Frühphase des Feminismus, wo Frauen sagten, dass sie zu ihrem Glück keine Männer brauchen und männerfreie Bereiche etablierten: Frauengruppen, Frauencafés, Frauenbuchläden usw.

    Frauen bilden heutzutage überall Frauenseilschaften und Pressure Groups, in der Politik, an den Hochschulen, in Wirtschaft und Verwaltung.

    Frauen dominieren die Politik. Sie setzen für ihr Geschlecht Privilegien durch, nämlich leistungsdefinierte Positionen ohne entsprechende Leistung zu erhalten auf Basis von Gleichstellungsgesetzen und Proporzregeln.

    Die Männer sind im Geschlechterkampf unterlegen und werden es bleiben.

    Warum?

    Weil Frauen als Mütter eine Monopolstellung in der Beziehung und Erziehung einnehmen. Das Resultat sind mother-dominated Kinder – Mädchen wie Jungen – mit entsprechender Psychostruktur.

    Esther Vilar hat schon 1971 in ihrem Buch auf den „dressierten Mann“ hingewiesen. Sie wurde deshalb von Feministinnen bekämpft, auch mit physischer Gewalt – und aus Deutschland vertrieben.

    Alle Sozialisationsagenturen – vom Kindergarten bis zum Gymnasium – werden von Frauen dominiert. An den Grundschulen gibt es kaum noch Männer.

    Selbst die Kampfeinheiten im Militär sind kein frauenfreier Bereich mehr.

    Rückwirkend kann ich sagen, dass ich das Glück hatte, nicht Opfer von Koedukation gewesen zu sein, sondern auf ein Jungengymnasium gehen konnte.

    Harry Charles schrieb:
    „ich bin hetero, unterhalte mich allerdings am liebsten mit Männern. Meine Tragik in Bezug auf Frauen: ihr Körper (allerdings auch nur sofern gut gebaut und ohne auch nur einen Anflug von Cellulite) zieht mich an, aber alles andere an ihnen stößt mich eigentlich meist eher ab (wie sie reden, worüber sie reden, wie viel sie reden, wie sie Politik machen, etc.). Und diese Einstellung hat sich vor allem durch das grassierende Feminanzentum erheblich verstärkt, ja sogar (wenn ich mir die allusorische Anmerkung erlauben darf) im Laufe der letzten Jahre potenziert. Und was die „wahre Liebe“ angeht: oh je, wo leben Sie denn? Das Leben muss für mich vor allem eines: Spaß machen. Das ist kaum möglich wenn man ein Weib und seine schreienden Brägen am Hals hat. Ein Mann sollte gar nicht Vater werden bevor er 65 ist …“
    Und er betont:
    „Ich bin hetero und werde es (trotz der üblen Weiber heutzutage) auch bleiben.“

    Ich denke mir, so schreibt ein Opfer einer total frauendominierten Alltagswelt – der Welt des totalitären Feminismus – und der Koedukation. Bei den Nutten findet er mit seinem Anti-Feminismus großes Verständnis, aber dies ist nur geheuchelt und Teil der bezahlten Dienstleistung.

    Eine arme Sau denke ich mir dabei. Wie gut hatten und haben wir es als in einer prä-feministischen Welt Geborene.

    Natürlich habe auch ich das Weibergeschwätz gemieden und meide es. Über Geschichte, Politik, Ökonomie und Wissenschaft kann man meist nur mit Männern vernünftig reden. Das war schon immer so. Aber um Dispute darüber zu führen, lebe ich doch nicht mit einer Frau zusammen.

    Schon immer war es so, seit meiner ersten Liebesbeziehung: Wenn wir uns mit Freunden als Paare trafen, so kommunizierten meist die Männer und die Frauen getrennt miteinander. Weil Frauenleben und Männerleben anders sind und damit auch die Frauen- und Männerwelten. Das Zusammenbringen dieser beiden Welten ermöglicht erst die Vielfalt des Lebens. Und das höchste Glück kann man nur in einer Liebensbeziehung mit dem anderen Geschlecht erleben.

    Natürlich benötigen die Männer eigene Bereiche, sonst werden sie zu Psychokrüppeln. Zu meiner Studienzeit haben sich Männer und Frauen im Studium separiert, und zwar nicht zwangsweise, sondern aufgrund der Unterschiedlichkeit ihrer Interessen.

    Aber damals gab es noch ein freies Studium, welches viel Selbstgestaltung ermöglichte und erforderte. Theorieveranstaltungen wurden nur von wenigen Frauen besucht.

    Heute jedoch ist das Studium verschult und voller Pflichtmodule. Ein selbstgestaltetes Studium wie früher ist nicht mehr möglich.

    Inzwischen haben immer mehr Frauen realisiert, dass früher – in präfeministischer Zeit und ohne Zwang zur Lohnarbeit – das Leben für sie besser war. Daher die vermehrte Orientierung auf Familienleben und Kinder.

    • Weise Worte, Herr v. Goslar ..
      .
      .
      .
      ..

      Da kommt noch mehr auf uns zu, aber

      wir haben ja immer noch den gar nicht so entfernten Tod als Freund.

    • seh ich ähnlich
      ohne respektlos wirken zu wollen.

      Fallen Kinder als Gesprächsklammer weg, merke ich, dass ich lieber mit Männern kommuniziere als mit Frauen.
      Frauen halten es ebenso, also gleichgeschlechtlich.

      Dann gibt es noch diese Gespräche, die Paare auf längeren Spaziergängen führen, bei denen die Frau ein sie bewegendes Thema dem Mann näherzubringen versucht und er ein durch jahrelange Übung genau getimtes und in der richtigen Tonlage und Frequenz artikuliertes Brummen vernehmen lässt.

      Oder Radtouren mit der Partnerin, bei der Sie auf der Gegenverkehrseite fährt und auf Ihn einteufelt und sich auch durch Entgegenkommende nicht beirren lässt und die Spur und die Tonspur hält.

      Konnten Männer eigentlich jemals ähnlich entspannt mit Gleichgesinnten ihre Zeit verbringen?

      http://www.menstruationshuette.at/pages/reisen.htm

    • Preparation zum Sklaven
      „Heute jedoch ist das Studium verschult und voller Pflichtmodule. Ein selbstgestaltetes Studium wie früher ist nicht mehr möglich.“

      Das ist dann noch nicht der Lohnsklave, sondern der Studiensklave. Vermutlich soll das Studium auf Sklaverei vorbereiten.

      Im Englischen benutzen sie nicht slavery hierfür, sondern das herrliche „serfdom“.

    • selbstgestaltetes Studium
      war auch früher in den MINT Fächern nicht möglich, wer mal eben Höhere technische Mechanik vor dem Vordiplom belegen wollte, wäre einfach an den fehlenden Mathematikkenntnissen gescheitert. Das selbe in Physik, schauen Sie sich mal die Voraussetzungen für „Fortgeschrittene Effektive Feldtheorien“ an, https://www.ph.tum.de/academics/org/cc/mh/PH2123/ und erklären Sie, wie Sie diese Veranstaltung mal eben so selbstbestimmt irgendwann im Verlaufe des Studium aussuchen. In Medizin ist es auch nicht beliebig. Das geht nur in Fächern, die kein hartes Wissen benötigen.

    • Tja, das war möglich, beispielsweise im Kriegsgefangenenlager: Die Büchsen waren
      entspannt, die Buchsen nicht mehr voll und Gleichgesinnung war wohl auch ziemlich reichlich vorhanden…

  74. Singleevidentien
    Was dem einen die beringten Tentakel
    der Kleinraumküchendomina sind,
    ist dem anderen die [Chrom] blitzende Speichenwelt
    neben seinen GroßraumBlankwaffen ( Degen // Husarensäbel).

    :: Falls irgendwann mal die superschlaue Truppe vom Silicon Valley
    den Phaser* salonfähig machen könnte:
    werden die elenden Spritzerrisiken auf Perser, Silberzeugs, Gemälden und Torten endlich gemindert sein, die ja bei der Abwehr diverser Zudringlichkeiten von sich selbsteinladenden Möbelrückern, ganz unvermeidlich das Gemüt bedrängen. ::

    Man muß auch etwas mit der Zeit gehen.

    * Modell PVMK 3000 [ Psychovasomotorikkorrektor : der ungebetene Raumgestalter bzw. auch lustige Solist//innengefährder, erhält ein Bedürfnis, sich rasch wieder auf den Heimweg zubegeben ]

    http://img.trekmovie.com/images/merchandise/QMx_Phaser-stunt-3.jpg

    Summer Breeze – Seals & Croft
    https://www.youtube.com/watch?v=MsW8rXPcnM0

  75. „Die Beine der Frauen
    @ Adeo Bernhard,

    stimme Ihnen vollumfänglich zu.

    Allerdings haben Sie der Kürze wegen etwas weglassen müssen. :-)

    „Die Beine der Frauen sind die Zirkel, die den Erdball in allen Himmelsrichtungen ausmessen und ihm sein Gleichgewicht und seine Harmonie geben.“

    Das ist Poesie in ihrer schönsten Form wie sie nur Franzosen zu eigen ist.

    Hier eine schöne, etwas ältere Rezension:
    http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/der-mann-der-die-frauen-liebte.html

    Truffaut hat einen anderen Film gedreht, der den Männern zeigt, wie gefährlich das Wagnis Frau mitunter ausgehen kann.

    „Das Geheimnis der falschen Braut.“ Die perfekte amour fou.

    http://programm.ard.de/TV/Programm/Jetzt-im-TV/?sendung=287245774143426

  76. Latina leguntur?
    Lieber Don! Ich schätze ihre Beiträge außerordentlich. Aber erlauben Sie mir aus der Warte des Altertumswissenschaftlers die folgende Korrektur: es muss „die plebs“ heißen. Übrigens (weil mir das früher ebenfalls bei Ihnen aufgefallen ist), es heißt auch: „die Klientel“, nicht etwa „das“. Dem liegt die Regel zugrunde, dass Fremdwörter aus den alten Sprachen bei der Übernahme ins Deutsche ihr angestammtes grammatisches Geschlecht behalten. Deswegen sagen Sie ja auch „der Respekt“ und nicht etwa „das Respekt“, denn respectus ( lat. ) ist männlichen Geschlechts. Deshalb auch „die Klientel“, denn clientela (lat.) ist weiblichen Geschlechts. Nur weil (vermutlich) irgendein Journalist in seiner soliden Halbbildung einmal damit angefangen hat, fälschlicherweise „das Klientel“ zu sagen und es seitdem jeder nachplappert, bleibt es trotzdem falsch. Sie als ein Mann von Welt und Stil sollten das also vermeiden.

    • Danke für den Hinweis!

    • Nachplappern
      „Nur weil (vermutlich) irgendein Journalist in seiner soliden Halbbildung einmal damit angefangen hat“

      Ich halt mir die Ohren zu, wenn am Radio und im TV von „Tschurnalist“, „Tschurnalismus“ oder „Zity“ die Rede ist. Vermutlich handelt es sich um den Versuch, anglophone Weltläufigkeit zu demonstrieren.
      Gegen diese Hypothese sprach allerdings die Bezeichnung „Eipl“ – in einem Bericht über Apple …

    • Vielleicht wissen Sie
      auch, werter Herr Kruse, warum seit wenigen Jahren immer Hunderte/Tausende Zuschauer o.ä. gesagt wird. Für mich klingt das falsch und muss Hunderte/Tausende von lauten. Im Französischen undenkbar, das de einfach wegzulassen.

    • "Größenordnungswort?"
      Hunderte bezeichnet hier ein Maß, eine Größenordnung, die immer direkt vorangestellt wird:

      zwei Liter Milch
      drei Tonnen Mais
      zwei Kilo Mehl
      drei Tüten Chips
      zwei Dutzend Stockhiebe
      drei Rudel Löwen

      Ich würde „von“ hier nur verwenden, wenn es um die genauere Bestimmung des Maßwortes geht:
      Er hat Hunderte Gummibärchen gekauft.
      Er hat Hunderte von den blauen Gummibärchen gekauft.

      Meinem Empfinden nach wirkt das „von“ in „Hunderte von Zuschauern“ verstärkend und wird häufig so gebraucht; aber mir ist nicht ganz wohl dabei.

    • Grammatikalisch Korrekt?
      Isch hab‘ Hunderte von die Kilo von die Koks gekauft und die verdeale isch jetzt an meine Klientel.

  77. Ich lese mit Freude ...
    … das es hier anscheinend ein paar Gesinnungsgenossen gibt, die sich an schönen Dingen ergötzen, die früher unerschwinglich waren, jetzt aber auch mit schmalem Geldbeutel in greifbare Nähe rücken. Ich hab mir schon vor Jahren eine tolle Stereo-Anlage von Bang & Olufsen zusammengekauft, die nicht nur einfach toll aussieht, sondern auch so klingt. Die Komponenten stammen so von Mitte der 70er bis Anfang der 80er Jahre. Bildschön!

    Ich liebe ja auch alte Schreibmaschinen. Die gibt es ebenfalls für eine kleine Mark. Ich habe die Olympia Traveller, meinen absoluten Liebling, derzeit in fast allen Standardfarben, außer Rot. Kosten im Schnitt: Unter 10 Euro.

    Und dann die analogen Fotoapparate: Wenn man sich abseits von Leica, Nikon und Canon umschaut, gibt es da wundervolle Alternativen, die erstaunlich günstig sind. Sucher-, Spiegelreflex- und Pocket-Kameras von Yashica, Fujica oder Agfa bereiten mir z. B. einen Heidenspaß. Mein letztes Schnäppchen war eine SLR im Pocketfilm-Format von Minolta in echt einzigartigem Design (wie eine flachgeklopfte normale Spiegelreflex ;-) ).

    Diese Errungenschaften erwärmen mein Herz, ohne die Geldbörse erkalten zu lassen. Ich danke also jedem, der sich von diesen schönen Teilen trennt, weil er sie nicht mehr zu brauchen glaubt …

    • Hier will jemand seine Profi-Nikons loswerden und, hm…

    • Canon- und Nikon-Analogfotoapparate
      @Thorsten K.: Ich habe noch eine AE-1 aus den 70ern und eine F-801s aus den 90ern, samt guter Objektive. Bis vor ein paar Jahren war letztere gegen den Trend auch noch in Betrieb, nur analoge Filme sind praktisch (also für die Massen) ausgestorben. Entwickeln eines Diafilms kostet heute alleine soviel wie früher der ganze Film mit Entwicklung. Ordentliche Filme gibts kaum noch bzw. nur noch für Unsummen Geld. Ich habe es aufgegeben. Was machen Sie heute mit dem unnützen Kram? Anschauen und sich freuen?

  78. Smartpeople
    Don, immer locker bleiben
    https://www.youtube.com/watch?v=TNLHusiMf1w
    Wer hat so eine Schiebetür?

  79. Truffaut
    @kdm
    „Alle Truffaut-Filme sind gut bis sehr gut.“
    Bin ganz mit Ihnen einverstanden!
    Aber es gibt ein paar Truffaut-Filme, die besser sind als „gut bis sehr gut“. Zum Beispiel:
    „Les 400 coups“
    „Jules et Jim“
    „La femme d´à côté“
    „Le dernier métro“.
    Ist natürlich Geschmackssache…

    • Erratum?
      La femme d’à coté ist meines Wissens nicht von Truffaut, und ziemlich viele Jahre nach seinem viel zu frühen Tod entstanden. Oder? Ich lasse mich gerne belehren … .

    • Ergänzung
      „La mariée était en noir“ mit Jeanne Moreau als gar nicht lustiger Witwe.

      Autor Truffaut: „Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“

      Hitchcock hatte tolle Frauen in den Filmen. Mein favorite Eva-Marie Saint in „North by Northwest“.

  80. John Wayne
    @Harry Charles
    @AH
    @der andere Gast

    John Wayne ist ein „Typ“, eine „Kunstfigur“, er ist also ein guter Schauspieler und ausgezeichnet, wenn er einen Regisseur hat, der ihn einzusetzen weiss, zum Beispiel John Ford.
    Zur Probe:
    „Stagecoach“ (1939)
    „Fort Apache“ (1948)
    „The Quiet Man“ (1952)
    „The Man Who Killed Liberty Valance“ (1962)
    Alle, John Ford

    • John Wayne
      Da kann ich mit Ihnen kaum einverstanden sein.
      Erst einmal halte ich John Ford für teilweise überschätzt. Stagecoach ist ein ‚must‘, ein Film am Anfang eines ganzen neuen Genres.

      Es geht aber um John Wayne. Er ist unter Howard Hawks nicht schlechter. Also akzeptiere ich seine genuine Fähigkeit als Schauspieler, und nicht die hochgezogene Kunstfigur.
      Und ganz grundsätzlich war ich etwas überrascht über diese Kombination von Herz und Seele, Rio Grande – ohne Bogart? Also für die ‚Senkrechte‘ würde ich ihn da als Mittelstück sehen. ;-)

    • John Wayne, ja schauen sie auch noch RINGO an !
      ja, der weisse, potente,heterosexuelle, gefährliche mann, männer wie John oder Wolfgang Bosbach brauchen wir, männer wie DON zum beispiel, wobei ich nicht DON McLean meine, nein unseren DON hier.

      männer und keine vom kiffen oder saufen adipös gewordenen zerfurchten figuren in schwarzen säcken aus talkshows !

      und schauen sie sich John hier an……………

      https://www.youtube.com/watch?v=xJ12cte4Gw8

    • Da muss ich doch glatt meinen John Wayne beisteuern,
      der es schon über 30 Jahren bei mir aushält. Ich finde ihn immer noch zum Knutschen
      https://s6.postimg.org/9booj3vld/john_wayne0001.jpg

    • Frau Simon's Lieblings-Wayne
      Etwas zusammengedädschd (würden die Schwaben sagen), aber die Mundpartie auf dem Bild ist ein typischer Wayne.
      Red River, einer meiner Lieblingswestern, von Howard Hawks. Damals mit bahnbrechenden Szenen (Perspektive abgeschossener Feuerpfeile, Rinderherde Stampede von unten gefilmt). Grosses (Heim-) Kino für mich, immer noch und immer wieder! Seufz.

    • Mein Lieblings-Wayne
      stammt von einem freien Grafiker, der den Comic-Wayne in seinem Werbeflyer fast so klein wie eine Briefmarke und irgendwie zusammenhanglos zwischen diversen Abbildungen hatte.

      Ich sah John Wayne und nichts anderes mehr und habe mir die winzige Abbildung sofort größer kopiert, ein Grafiker zeichnete die Linien nach, ließ große Abzüge machen, der Comic war auch zu schön und verteilte sich durch die Agentur und anderswo, ein Satzstudie hat ihn mir zum Geburtstag auch mal koloriert geschenkt, was mir aber überhaupt nicht gefiel, bunt passt m.E. einfach nicht und so treibt er sich bei mir gerahmt in s/w seit vielen Jahren rum.

      Dabei bin ich gar kein Fan von John Wayne, aber so kann’s gehen.

  81. Der Wohlfahrtsstaat zerstört die Moral
    Ich habe diesmal kaum Kommentare gelesen und so mag es sein,daß schon jemand anderes diesen erstaunlichen Beitrag in sciencesfiles verlinkt hat.
    Eine Besprechung einer Studie von Heinemann aus 2004, die festhält, daß der Wohlfahrtsstaat das moralische Wertgefüge der Gesellschaft erheblich dezimiert.
    Dies passt insofern in diesen Blog als Don zu Recht immer wieder die Verwahrlosung durch selbstgezogenes Präkariat beklagt.

    Nimmt man die Überlegungen für voll, so impliziert dies, daß Sozialismus nicht nur wegen seiner immanenten Gleichmacherei, sondern auch in erheblichem Maße wegen seiner moralischen Selbstdestruktion genuin ein Projekt des Scheiterns ist.

    https://sciencefiles.org/2017/07/14/wohlfahrtsstaat-vernichtet-sich-selbst-g20-krawall-als-konsequenz/

    • @ Patrick.Feldmann "Wohlfahrtsstaatsstudie"
      Lieber Herr Feldmann, als Ökonom kann ich es mir leider nicht verkneifen, auf ihren interessanten Hinweis zu dem Link zu antworten, denn der Wohlfahrtsstaat beschäftigt uns schon ziemlich lange und intensiv.

      Leider hat der Beitrag auf der verlinkten Seite kaum etwas mit der empirisch mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommenen Studie von Herrn Heinemann zu tun. Die Originalstudie ist auch von 2007 und nicht von 2004, das hätte Ihnen spätestens dann auffallen sollen, wenn Sie die Originalstudie vom ZEW verlinkt hätten und nicht die freie Interpretation der Ergebnisse auf der sciencefiles-Seite:

      http://zinc.zew.de/pub/zew-docs/dp/dp07029.pdf

      Im Originalbeitrag geht es um das Phänomen des Sozialleistungsmissbrauchs. Ob sich die Ergebnisse auf das gesamte moralische Wertgefüge der Gesellschaft übertragen lassen ist zweifelhaft und wurde auch von Herrn Heinemann richtigerweise nicht bemüht.
      Erhellend sind übrigens die im Fazit befindlichen Erläuterungen zu den Grenzen der Untersuchung.

      Der Autor schreibt, daß nicht sicher festgestellt werden kann, ob der Leistungsbetrug am Wohlfahrtsstaat selbst liegt oder ob die betroffenen Generationen einfach grundsätzlich andere Verhaltensmerkmale aufweisen, etwa weil sich ihre Gesamtlage verändert (verbessert) hat.

      Ob der Sozialismus an seiner moralischen Selbstdestruktion gescheitert ist, kann von einem Ökonomen nun natürlich nicht mit seinem Fachgebiet beantwortet werden. Aber vielleicht hilft hier ja wieder die vom Don zitierte anekdotische Evidenz: Erich Honecker soll auf einem Parteitag folgendes Bonmot verlauten lassen haben „Vor Jahren standen wir vor einem Abgrund. Heute sind wir einen Schritt weiter.“ Na dann, wir wünschen Hals- und Beinbruch!

    • @pttiplatsch. “2004” war ein Tippfehler
      Die Zahl bezieht sich auf den Beobachtungszeitraum 1981-2004. Ist mir nach Absendung auch aufgefallen, aber ich denke, das kann dann jeder selbst berichtigen.
      Mea culpa!

      Ich schreibe schnell und aphoristisch, für mehr reicht mir die Zeit nicht, insofern bitte ich um Nachsicht, daß ich methodisch und sprachlich nicht genug zwischen Studienaussage und meiner (darüber hinausgehenden) Affirmation unterschieden gäbe.
      MfG PF

  82. „Schickt erst mal euer Knie vor, bevor ihr der Frau in den Intimbereich
    fasst.“ – „Küsst erst mal ihren Hals, bevor ihr ihre Brüste berührt.“ – „Eine Beziehung ist dann gut, wenn der Sex gut ist.“

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ein-flirtkurs-fuer-fluechtlinge-15097150.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Soweit ich erkennen kann, stellt Leonie Feuerbach mit keinem Wort in dem Artikel in Frage, dass so etwas von deutschem Steuergeld finanziert wird.
    Weshalb eigentlich nicht?

    • Der Einwanderer-Flirtcoach (wie regeln das eigentlich andere klassische Enwanderungsländer?)
      ist sicher kein dänischer Karikaturist, aber seine Ansichten zum Thema „Promiskuität im Islam“ zeugen von Mut:
      „Manche Leute beschimpften Frauen, die mit vielen Männern schliefen oder wechselnde Freunde hätten, als Schlampen, erzählt er den Schülern der Willkommensklasse. Das sei nicht richtig. „Es gibt auch Schlampenmänner“, wirft ein Junge ein. „Nein“, entgegnet Wenzel. „Es gibt beides nicht. Das haben sich Loser ausgedacht, um sich besser zu fühlen.“

      Wie das oft in der Praxis ausschaut und das derlei nahezu ausschließlich vergebliche Liebesmüh war, ist und sein wird, kann man hier nachlesen:

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/seyran-ates-der-islam-braucht-eine-sexuelle-revolution-in-der-abgeschlossenen-tratschgesellschaft-wird-die-ehre-schnell-zum-problem-1906201.html

    • Was sind das denn für Weisheiten?
      Ich gestehe, diese Kolumnen nebenan einfach zu ignorieren. Aber das kann nicht unkommentiert bleiben, eine Beziehung ist dann gut, wenn der Sex gut ist? Es soll auch guten Sex außerhalb einer Beziehung geben und manche(r) zahlt sogar dafür. Soll das eine verklausulierte Aufforderung zur mindestens dreijährigen Ehe sein? Was für ein Schwachsinn.

    • Vielleicht weil das nicht emanzipiert wäre? LOL
      Ich lese selten kritische, differenzierte Artikel von jüngeren FAZ Autorinnen, das ist mehr so von der Totalsicht aufs Achsounkonventionelle-Avangardistische überwältigter Frauenzeitschriftenstil.
      Schlimm, wenn die erst im Reiseblatt was schreiben dürfen.

    • Ex-Zeitleser
      Ich denke das Problem wird sein, dass schon länger hier lebende Frauen, besonders auch progressiv-Linke sich bei der Partnerwahl tendenziell „rassistisch“ verhalten. Und hier meine ich v.a. altersentsprechend junge deutsche Frauen. Hätte die Merkelregierung einige hunderttausend junge unbegleitete Frauen, z.B aus Asien ins Land gelassen, hätten wir diesbezüglich wohl weniger Probleme, jedenfalls wäre die Akzeptanz für Migration in der männlichen Bevölkerung (ausschließlich) ungleich größer:-). Auch weil Männer auf sozialen Status und Vermögen offenbar nicht so großen Wert legen.

    • Nachhilfeunterricht,
      um an einheimische Mädels zu kommen? Eine Frechheit, für was diese benutzt werden sollen!
      Sollte es wirklich funken, haben doch beide nur Probleme wegen des Glaubens. Mich tröstet, dass 80% der Mädels kein Interesse haben sollen.

    • @Ex-Zeitleser
      Ja, warum hat die Merkelregierung nicht dafür gesorgt, dass
      hauptsächlich unbegleitete junge Frauen ins Land kommen.

      Dazu fällt mir viel ein u.a., dass alle in der Nach- WKII -Welt
      des kriegsbedingten Frauenüberschusss stehen geblieben sind.
      Gilt auch für Männer, auch die glauben nicht, dass das Verhältnis
      in den jüngeren Jahrgängen m/w nahe 1:1 ist.

      Hier wird doch unentwegt das hohe Lied auf die z. B.
      afrikanischen Frauen gesungen, die so gute Geschaftsfrauen
      und Familienmütter sind, wenn man sie nur läßt.

      Alles so widersprüchlich, aber wie sagte Merkel kürzlich, man
      muss halt improvisieren.
      Nur, wenn ein Trump improvisiert, dann ist er unberechenbar.

      Merkel ist nicht unberechenbar.

  83. Titel eingeben
    1.) Die Bilder von Pferdeanhänger und Kinderanhänger sind in dieser Kombination einfach göttlich.

    2.) Was die Kinder heute auch nicht wissen: Nicht nur, daß man auch ohne Helm radfahren kann. Es geht sogar auch ohne das eumelige Winkelement vom Fußballplatz. Jenes, ohne das die schon in sich eumeligen Balgtransporter, wie hier gezeigt, auch nicht auskommen.

  84. Anektodie
    Also „anekdotisch evident“ gefällt mir gut, kommt glaub öfters. Dann war da noch was mit „pornographisch …“ find ich aber wegen der allzu vielen anderen Worte nicht mehr, schade

  85. Männer, eine aussterbende Gattung
    @ Harry Charles am 14. Juli um 11.20 Uhr

    Mr. Harry Charles,

    der große amerikanische Dichter Charles Bukowski hat mal gesagt,

    „Man kann einem Mann alles nehmen, nur nicht seine Träume.“

    Nicht nur John Wayne, auch gute Gedichte halten einen Mann aufrecht.

    EINE AUSSTERBENDE GATTUNG

    Heute sah ich im Thrifty Drugstore
    eine originale Hure, wie es sie
    heutzutage kaum noch gibt,
    sie erstand eine Flasche Gin
    und eine Flasche Wodka,
    die Haare blond gefärbt,
    relaxed stand sie da, in einem
    schwarz-weiß gestreiften Kleid
    das ihr bis knapp über die Knie
    ging, sie hatte eine beachtliche
    Oberweite und rundum schon einiges
    Fett angesetzt, und die Verkäuferin
    die sie bediente, rümpfte deutlich
    die Nase, aber an so etwa war
    die Hure gewöhnt, sie wartete
    auf ihr Wechselgeld und daß man ihr
    die Flaschen in eine Tüte packte
    und beim Rausgehen zeigte sie
    lässige Beinarbeit, und Leute
    sahen von ihren Illustrierten hoch
    und die Jungs am Zeitungsstand
    machten Augen, und die Kunden
    die gerade ihre Autos parkten
    machten Augen, und ich
    ging direkt hinter ihr und
    machte ebenfalls Augen, und sie
    stieg in einen grünen Wagen,
    grün wie der Filz eines Spieltischs,
    steckte sich eine Zigarette an
    und bestimmt fuhr sie irgendwo hin
    wo eine magische Atmosphäre in der
    Luft lag, wo die Leute immer lachten
    und die Musik immer spielte,
    wo es anständige Drinks gab
    und schöne Teppiche und Möbel
    und hohe Berge
    und 3 Schäferhunde auf dem Rasen
    und wenn sie es mit einem machte
    dann merkte man es auch
    und mußte nicht ein Leben lang
    dafür bezahlen, und aus dem
    Aschenbecher, ein bißchen naß
    von Bier und Ginger Ale,
    kräuselte sich der blaue Zigaretten-
    qualm durchs dunkle Zimmer,
    sie besorgte es einem, gekonnt und
    sicher wie ein Leopard, der
    einen Hirsch reißt,
    und in der Badewanne sollte man
    sie erst mal erleben, wenn sie
    eine Arie sang aus einer dieser
    italienischen Opern.

    (Charles Bukowski. Western Avenue. Frankfurt/M. 1979)

    Grüße aus der Provinz.

    • @ ehemaliger Gast
      Ich glaube mit Ihrer Überschrift vertun Sie sich etwas: mit „aussterbende Gattung“ meint Bukowski (normalerweise bin ich einer seiner Fans, aber andererseits mit keinem, auch nicht dem berühmtesten Schriftsteller, immer zu 100% deckungsgleich) hier wohl den beschriebenen Typ Frau, nicht die Männer. Zum Weib im Text: blonde Nutte=OK, Übergewicht=nicht OK.

  86. lebende männer aus westafrika trommeln für dich !
    @DdH

    lieber erogene zonen statt fussgängerzonen…………….aus letzeren habe ich mich längst verabschiedet und die kommen ohne mich aus.

    ja werter DdH, kann dem nur zustimmen, bevorzugt bei der typischen ablehnerin des weissen, potenten, heterosexuellen und gefährlichen mannes ist der westafrikaner, der typischerweise einem job als trommler in einer von weissen frauen gehobenen alters frequentierten tanzgruppe nachgeht und mit einem touristenvisum hier lebt und rollierend ein- und ausreist.

    was aber nichts daran ändert, dass Angel Fournier Rodriguez, sicher aus Westafrika abstammend, ein toller skiffer ist……………..https://www.youtube.com/watch?v=LX7IFt8wpuw

    • wie musste ich doch
      soeben lachen. Und hier das gleiche Bild mit den weissen und alte Männern hassenden Frauen im gehobenen Alter. Heisse Rhythmen trommelnde schwarze Burschen umtanzend, selbstvergessen in engen Kunststoffhosen vermeintlich erotische Tänze aufführend. Mit den Jungs trinke ich ab und wann ein Bier. Wir reden dann……bin halt schon länger dort.
      @ nahuatl
      „…Konnten Männer eigentlich jemals ähnlich entspannt mit Gleichgesinnten ihre Zeit verbringen?….“
      Ja. Schon oft und immer noch.
      Auch inkaufnehmend beim Spaziergang oder Radfahren, da keine Chance zur Flucht, die Kritik, sicher wohlgemeint. Das Brummen mit sichtbarer Zerknirschung, aber ohne Abbitte.

      Zeit verbringen mit Gleichgesinnten:
      Am liebsten das tun, was ich am wenigsten kann. Ein altes Auto herrichten.
      Wenn ich in D bin. Genüsslich eine Hinterachse zerlegen. Vorher den Ofen in der alten Werkstatt mit Holz heizen. Brot, Käse und eine Zwiebel essen. Mit den Händen. Und höllisch aufpassen, dass mein Enkel nicht in dem vor 3 Std. abgelassenen Motoröl planscht. Freunde, Nachbarn, Bekannte kommen immer und meistens ohne Verabredung. Schmutzig, nach Holz, Rauch,Öl und dem Inhalt des Kühlschrank riechend, glücklich.
      Keine Trommeln.

      Beste Grüsse aus Westafrika

    • .
      Verhüllte Männer aus der Wüste: die Tuareg.
      Sind sie nicht schön? Klingen sie nicht gut?
      /watch?v=SZWC5iF-l3s
      Auch „Tamikrest“ machen saugute Musik!

    • Marshallplanerfüllung
      Ob West- oder Ostafrika: Deutschlands lustige Witwen haben die Forderung des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, nach einem „Marshall-Plan für Afrika – Die Welt muss neu teilen lernen“ längst in die Praxis umgesetzt …

      http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/damen-in-kenia-30312812-28096354/2,w=1192,q=low,c=0.bild.jpg

      Tja, Harry Charles, gegen die Konkurrenz werden Sie – tanzend, rudernd oder trommelnd – kaum be – äääh -stehen.

  87. Truffaut/John Wayne
    @Uwe Dippel

    Doch „La femme d´à côté“ ist von Truffaut, 1981 gedreht, nach dem anderen Truffaut Meisterwerk „Le dernier Métro“ (1984).
    Hauptdarsteller sind Fanny Ardant und Gérard Depardieu, damals noch jung und schön. Thema des Films ist der „amour fou“, der die Liebenden in den Abgrund zieht. Ein altes Thema, von Truffaut konsequent behandelt.

    John Wayne ist -wie Sie sagen- eine „hochgezogenen Kunstfïgur“ und dadurch ein ausgezeichneter Schauspieler. Das sind die meisten grossen „Stars“ der Glanzzeit Hollywoods (der 30er-50er Jahre) z.B. Bogart, Henry Fonda, Bette Davis, Cary Grant… Marlon Brando war vielleicht eine der letzten dieser „Kunstfiguren“….
    Wayne hat nicht nur mit John Ford gut zusammengearbeitet –da haben Sie vollkommen Recht. Es gibt von Wayne beachtenswerte Filme mit Raoul Walsh, Howard Hawks oder Henry Hathaway. Aber ich meine, Ford hat das Beste aus Wayne herausgeholt…zum Beispiel seine Selbstironie und seinen Humor.

    • @Faustina und Uwe Dippel
      Jetzt bin ich mal ein bissl dippelschisserisch, wie man bei uns sagt. „Die letzte Metro“ mit der Deneuve wurde vor „La femme d’à coté“ gedreht. So ca. 1979/80. Nach der Deneuve wandte sich Truffault nämlich Fanny Ardant als Hauptdarstellerin zu und schuf nach „La femme d’à coté“ mit ihr und Trintignant seinen letzten Film. „Vivement Le dimanche“. In Schwarzweiß gedreht als Reminiszenz an die großen Film noirs. Dass Truffault Fußfetischist gewesen sein soll, merkt man dem Film deutlich an.
      Ansonsten voll d’accord.

    • Danke für den Hinweis, das wusste ich noch nicht!

    • Danke für's dazulernen,
      Faustina.

      ich kannte nur eine andere, neuere, Version, und dabei bin ich Truffaut-Fan. Nicht genug, offenbar, und habe eine Neuentdeckung vor mir!

      Rheintochter.

      Echt? Das klingt so … irgendwie unschön?! Oder kennen Sie mich und ich weiss bloss nicht, wer die ‚Rheintochter‘ in realiter wäre?

  88. Das Frühwarnsystem bei Männern
    Lieber Herr Moser,

    wie immer den allerbesten Dank.

    Das Cocktail-Rezept scheint vielversprechend,

    wird diese Woche ausprobiert,

    zum Geburtstag.

    Wegen der Thematik des Don, Frauen + Männer in der finalen

    Lebensphase mit/ohne Bindungsdruck, würde ich doch Charles Bukowski sehr empfehlen.

    Hier kommt ein Schmankerl.

    AFRIKA, PARIS, GRIECHENLAND

    Ich kenne da diese
    2 Frauen, sie sind
    einander ziemlich
    ähnlich, fast
    gleich alt,
    belesen,
    gebildet.

    Ich habe einmal
    mit beiden geschlafen
    aber damit ist es
    längst vorbei.
    Wir sind jetzt
    Freunde.

    Sie waren schon in
    Afrika, Paris,
    Griechenland,
    da und dort,
    und haben es
    mit einigen berühmten
    Männern getrieben.

    Die eine lebt jetzt
    ein paar Meilen von hier
    mit einem Millionär
    zusammen, geht mit ihm
    zum Frühstück aus, zum
    Mittagessen, füttert
    seine Fische, seine
    Katzen, seinen Hund
    und wenn sie Schlagseite hat
    ruft sie mich an.

    Die andere hat es
    schwerer, sie lebt allein
    in einem kleinen Apartment
    in Venice, Calif.; und
    hört sich die Bongotrommeln
    in der Nachbarschaft an.

    Berühmte Männer wollen
    anscheinend immer junge
    Frauen.

    Junge Frauen wird man
    leichter wieder los:
    sie haben mehr Möglichkeiten.

    Frauen, die einmal
    schön waren,
    haben es schwer
    wenn sie älter
    werden — sie
    müssen mehr
    Intelligenz zeigen
    wenn sie ihre Männer
    halten wollen, und
    sie müssen mehr
    bringen,
    im Bett und
    außerhalb.

    […]

    (Aus Charles Bukowski. Western Avenue. Frankfurt/M. 1979)

    Seine Romane sind dessen ungeachtet, ein reines Vergnügen.

  89. Rennrad
    Ich habe noch ein Patriarch WKC

    • Titel eingeben
      Lieber L.B. sicher ein Versehen,eine Flüchtigkeit,oder?
      Patria soll es heißen.
      Mein Gatte hat unter seinen neun Zweirädern ein Patria-Rad,heißgeliebt!
      Die neueste Erungenschaft ist ein Schweizer-Militärrad,bester Zustand.
      Unser ältestes Rad ist von 1949,NSU-Damenrad.
      Zu den unmotorisierten Zweirädern kommen noch sieben motorisierte Zweiräder.
      An alle Herren mit Zweifeln und Ängsten bezüglich der Weiblichkeit:
      Niemals habe ich meinen Gatten von irgendwelchen Käufen abgehalten,egal was es gekostet hat.
      Er hat seine Interessen und ich meine. 90% seiner freien Zeit verbringt er mit seinen Oldtimer-Freunden.Das ist in Ordnung.Wir sind in diesem Jahr 30 Jahre verheitatet.Nein, nicht immer alles Friede,Freude…
      Aber der Mensch ist lernfähig und mit den Jahren wird man toleranter.
      Allen,auch den enttäuschten Herren einen schönen Sonntag.
      Ich gehe jetzt Radfahren,allein.

  90. @ Derek Butter wies am 15. Juli 2017 um 22:15 Uhr auf einen Artikel in der FAZ hin
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/seyran-ates-der-islam-braucht-eine-sexuelle-revolution-in-der-abgeschlossenen-tratschgesellschaft-wird-die-ehre-schnell-zum-problem-1906201.html

    => Und gibt indirekt den Hinweis auf Stichworte wie: Klitorisbeschneidung und Infibulation (Verengung der Schamspalte) in vielen islamischen Gesellschaften

    FAZ, im Artikel: „ Und unglückliche Ehefrauen erzählen Sachen, die sich hinterher als Erfindung herausstellen. Trotzdem sind Häufigkeit und Härte von Gewalt in den Familien immer wieder bedrückend, und es wäre ganz falsch, das verschweigen zu wollen…..“

    Ödipus´Schwester: „Ägyptisches Gesundheitsministerium 1970: …um den Frauen Erleichterung zu verschaffen und um ihren sexuellen Apetit zu zügeln.“
    “ ….95% der beschnittenen Frauen sind vaginal völlig empfindungslos, da man den organischen Reifungsprozeß des orgasmischen Ablaufs verhindert.“
    …….
    Alain de Benoist über Djibouti, wo alle Mädchen zugenäht werden, Heranwachsende „versiegelt“: „ Nachdem die Klitoris herausgerissen worden ist, schneidet man die Ränder der großen Schamlippen ab um die Größe der Vulva auf die Hälfte der Schamspalten zu reduzieren. Die offenen Wundränder werden dann zusammengefügt, indem man sie entweder mit Harz miteinander verklebt oder indem man die Schamlippen mit Akaziendornen durchbohrt. Damit Urin und Blut austreten können, läßt man hinten eine winzige Öffnung frei, die man während der Vernarbung mit einem Bambusstock offenhält. Die „Operierte“ muß 14 Tage lang von den Hüften bis zu den Knien gefesselt bleiben.“
    ….
    Keine wörtliche Rede: Am Abend der Hochzeit braucht das Garantiesiegel dann nur noch in Gegenwart des Ehemanns durchschnitten zu werden.
    ……
    „Viele Männer freuen sich darüber, bei der Hochzeit ein neuartiges, sadistisches Vergnügen zu erleben: die Geliebte mit dornengespicktem Geschlecht und blutbespritzten Lenden zu entjungfern, die ihrerseit hingerissen und mehr als halb tot ist vor Vergnügen und Angst.“ (Yambo Ouloguem, Mali, in „Le Devoir de Violence“)
    ……
    Die Ethnologin Germaine Tillon: „Es gibt nirgendwo ein ausschließlich weibliches Unglück; jede Niedertracht gegen die Töchter verletzt auch die Väter, jede gegen die Mütter begangene trifft auch die Söhne.“ ….Jede Beeinträchtigung von Frauen, jeder Machtmißbrauch gegen Frauen hat auch für die Männer Negatives zur Folge und verursacht ei irreparables Entwicklungshemmnis für die gesammte Zivilisation…..ES GIBT KEINE ANDERE ERKLÄRUNG FÜR DEN STILLSTAND DER MOHAMMEDANISCHEN GESELLSCHAFTEN . „Die vernichteten Frauen produziereneingebildete und unzurechnungsfähige Unter-Männer, und gemeinsam sind sie dann die Stützen einer Gesellschaft, die an Quantität wächst und an Qualität abnimmt (franz. Schriftsteller und Essayist, Mitglied der l’ Académie française)
    .
    Man sagt übrigens, daß der Koran sich nicht über die Beschneidung aulässt.
    .
    Es stellt sich für mich die Frage, nachdem diese Sauerrein bei uns vor Jahren schon einmalmal Thema waren, wie man gedenkt in Zeiten einer Willkommenskultur mit massenhafter Zuwanderung aus den betroffenen Regionen, gedenkt zukünftig damit umzugehen.
    (DdH)

    • Wir sind verdammt
      Das Ausmaß dieser Grausamkeiten rückt eine Begegnung mit Ostafrikanern ins rechte Licht.

      Vielleicht auch eine zweite.

      Sie erwiesen sich als böse Menschen, doch bekämpft wird lieber die Meinungsfreiheit als die Grausamkeit.

      Entfernte Bekannte bejubeln Jutta Ditfurth, weil man die Antifa kennt und liebt (selbst ist man zu alt und zu fett sogar für Leggings), aber sie vermögen den Bogen von den Übergriffen der Schwarzen in den eigenen Konzerten zu Refugees Welcome nicht zu schlagen; der Somalier bleibt immer der edle Wilde.

      Wie kann man Feministin sein und noch mehr solche Männer holen wollen?

      Ich werde auf den Messerstich in meinem Bauch genauso verständnislos schauen wie auf Deutschland in den letzten zwei Jahren.

    • Wie man gedenkt, ... zukünftig damit umzugehen?
      Leider wie bereits geschieht, durch Unterwerfung.

      Tippfehler-Hinweis Tillon
      https://de.wikipedia.org/wiki/Germaine_Tillion

    • Titel eingeben
      DdH,

      Wie damit umgehen? Habe erst kürzlich gelesen, dass Beschneidungen, auch von Mädchen, in Europa, im Artikel Großbritannien, bereits wieder durchgeführt werden, obwohl in den Herkunftsändern „offiziell“ längst verboten. Nachdem Schweden in seiner Toleranz gegenüber dem Islam beispiellos ist, könnte ich mir ähnliche Zahlen wie in Großbritannien vorstellen. Aber das ist nur so eine Vermutung.

      Das sind ganz negative Entwicklungen, die hier von unserer „Elite“ gefördert und unterstützt werden.

      In diesem Zusammenhang auch interessant der Hinweis von Danisch zum Thema Transgender, wurde weiter oben besprochen, „Kriminelle kindesmissbräuchliche Menschenexperimente“.

    • Danke
      dass Sie das thematisieren.

      Man muss wirklich die schlimmsten Grausamkeiten der Kulturkreise, aus denen zugewandert wird, im Hinterkopf behalten und auch parat haben, wenn einem die Menopausianer von den Segnungen der Zuwanderung erzählen und einem Patenschaften anzutragen versuchen.

    • Furchtbar, ach Gott!
      Dafür kommen sie teilweise ja hier her!
      Zuhause dürfen sie nicht, und hier stehen die Ditfurths et al vor ihnen und schwafeln dummes Zeug, wenn sie das hier tun. ‚Bunt‘ sagt KGE.
      Bloss in Marokko dürfen sie auch nicht verschleiert mit Niqab rumlaufen. Und ausserdem: dort gibt es was auf die Fingerchen, hier allerhöchstens eine freundliche Nachfrage.

    • Mir ist
      angesichts ihrer detaillierten Schilderungen zum Kotzen. UlF lässt dies Sch… ohne Limt in unser Land, da keine Kinder und keine Verantwortung. Diese tollen Goldmenschen, eigentlich würde ich jetzt hier etwas schreiben, was mit Strafe bedroht wird, gehöhren nicht nach Europa. Und ein s.g. Mann, der so etwas mag ist ein Tier , äh sorry, böser Mensch, da lt. GG jedem noch so perversem Sch… die … würde zu steht.
      Muss jetzt kotzen gehen !Tolle Demokratie, hoffe es fällt den Foristen auf.

  91. @ Grüße vom Polarkreis @ Otto Moser @Harry Charles
    Was er wohl raucht? Das habe ich mich auch gefragt. Oder – was er wohl trinkt?

    Es kann ja auch sein, dass sich Harry Charles von Otto Moser mit mehreren Flaschen Absinth und Edelbrand in Otto’s Lieblings-Bar hat abfüllen lassen. So wäre zu spekulieren, dass die dort anwesenden, verbrauchten, überschminkten Prostituierten derart aufdringlich waren, dass er an seine glamouröse, bildschöne Ex-Geliebte/Frau denken musste, die ihn schnöde abserviert, da er sich als machtgieriger, herrsch-süchtiger, zänkischer Patriarch gebärdet, der in Sachen edler kultivierter Erotik nicht allzu viel „drauf hatte“.

    In seiner ohnmächtigen Wut, verlassen worden zu sein und sich nun in billigen Bars, mit billigen Frauen und teurem Alkohol mit einem … wiederzufinden, musste er – am nächsten Tag – in diesem Blog seine unkultivierten geschmacklosen Hasstiraden loswerden.

    Es ist für ihn zu hoffen, dass er nicht so aussieht wie die deutschen alten weißen Männer an französischen FKK-Stränden: Entweder es baumelt vertrocknet hinten und vorn oder es wölbt sich ein gewaltiger Bauch. Allen gemeinsam sind ihnen die GIERigen Blicke auf schlanke schöne Französinnen.

    Apropos Testosteron: Es geht die Sage, die sich aus muslimischen Quellen speist, dass solche hasserfüllten knallharten Testosteron-Boys wie Harry Charles in einem lieblosen sexuellen Akt, dominiert von einem gewalttätigen Mann, gezeugt wurden.

    Grüße aus Frankreich. Franzosen, das sollte Harry Charles wissen, sind grandiose Liebhaber. Hier wird oft und gern – im Gegensatz zu Otto Moser’s traumatischen panischen Ängsten vor vergewaltigenden weiblichen Haus-Drachen – geliebt.

    Dieser Blog wird allmählich unappetitlich.

    • Weil gerade mein Name, und der von mir geschätzter Mitforisten, durch den
      .
      ..
      .
      .
      Strassenstaub gezerrt wird, von einer wahrscheinlich älteren Frau, die vermeint, eine Göttin zu sein, weil im benachbarten Ausland die Beurs ihr Augen machen –

      MEINE Bars sind nicht billig, und die Mädels darin auch nicht, weshalb die mich auch nicht anschaun.

      Das ist dann eine andere Bar, und gar nicht billig .

      Blinden Haß auf Frauen hab‘ ich gar nicht, einer meiner besten, echten, Freunde ist eine Frau.

      Bewährt auch in unguten Zeiten , an mir nicht interessiert, weil sie Muskelmänner mag,

      aber ein richtiger Freund .

      Vor Frauen fürchte ich mich auch nicht, glatter Blödsinn , aber wenn sie unliebsam sind, meide ich sie.

      Bon appetit !

    • oh mei
      Schön, diese Ferndiagnose aus dem Westen.

      Ich finde es widerlich, wenn Sie FKK nur Leuten mit Model-Figur erlauben wollen. Wenn sich Leute, die etwas hinter dem gängigen Schönheitsideal zurückbleiben, ausnackern wollen, an Plätzen, die dafür vorgesehen sind, warum nicht?!

      Andere machen es an Orten, die die nicht dafür vorgesehen sind.

      Die Welt Bukowskis war und ist meine nie gewesen. Doch schreiben konnte er, und die, die auf diesen Zug aufspringen wollten, können ihm nicht mal die Schuhe putzen, Männlein wie Weiblein. Peinliche Zeilenquetscher allesamt.

    • Oje
      „Dieser Blog wird allmählich unappetitlich.“

      Genau. Über Dritte herziehen ist ziemlich unappetitlich.

    • Leider kann man nicht selbst editieren ...
      Weiter oben hatte ich ihnen noch zugestimmt, mit dem einen oder anderen, und Ihnen einen eigenen Blog empfohlen, den für die ‚Kultivierten‘.
      Ernsthaft.

      Mittlerweile scheint mir, das war ein Fehler. Denn hier, in diesem Kommentar, schimmert keine Kultiviertheit mehr durch. Im Gegenteil. jemand, der seinen eigenen Phantasien derartig üble Bemerkungen über ihm unbekannte Nicht-Anwesende macht, stellt seine eigenen kulturellen Mängel deutlich bloss.

    • @occitania
      Werte occitania,

      ich habe ja nichts gegen deutliche Worte. Aber nicht zu jedem Thema. Ich bin ganz klassich der Meinung, daß das was im Schlafzimmer (oder sonstwo) passiert, dort bleiben sollte. Insofern sind mir die diesbezüglichen Ausführungen eines Harry Charles oder Otto Mosers – auch wenn ich deren sonstigen Ansichten sehr gerne lese – genauso unappetitlich wie für Sie. Hier scheinen mir diese beiden Foristen wie unreife Punks, die mit Grünen Haaren und Sicherheitsnadeln im Ohr um des provozieren Willens provozieren wollen. Was schade ist, da damit das Niveau dieses aktiv wirklich heldenhaft gemanagten blogs unnötig sinkt. Nun ja, es steht ja jedem frei, wie er sich so blamieren will. Jedenfalls wäre es jammerschade, wenn Sie derentwegen das Weite suchten, da ihre Ansichten – wie jegliche Sicht aus Abstand und unterscheidlicher Perspektive heraus – doch in der Tat bereichernd sind.

      Mit herzlichem Gruß an das Land etlicher schöner Erlebnisse meiner Jugend!

  92. Kinners , habe die magische Eins gesehen ! 101, 9kg .
    .
    .
    .
    Drei Tage habe ich Rindsfielts gegessen, die sind erlaubt, im Gegensatz zu 954 Gramm prächtigen Porterhouses .
    Zweimal Pfeffersteaks , mit Rama 7% Rahmersatz , und einem VSOP- Cognac um 7,45 € – Wie geht das ?
    Einmal mit selbsterfundener Sauce aus Champignons und Schalotten , les saloppes de la cuisine , Maille Dijonsenf, garantiert nicht mehr aus Dijon, wo KEIN Senf mehr produziert wird, von Konzerns Gnaden .

    Aber- zuckerfrei !

    Gestern , in der Disco ,den fünften Tag unterwegs- und trotzdem abgenommen .

    Vor ein paar Tagen, beim verordneten einstündigen Marsch,
    kommt ein kleines Mäderl angerannt, so sieben Jahre alt, rothaarig,

    urbayerisch-
    und fragt mich-
    Wollen Sie was kaufen ?

    Was sie denn feilböte, frage ich.

    Einen Buchstabenbaum, meint sie

    Nein, brauch‘ ich weniger,
    weil mit den Buchstaben flutscht es mehrsprachig schon ganz gut.
    Hmmmm..
    Armbänder ?

    Geh, Kindi, I bin a Moo, I trog a Ua , und fertig iss mim Schmuck !

    Kurze Ratlosigkeit bei der Verkäuferin , dann

    Hosd du a Frau ?

    Grundschulmädel, aber weiß schon, wo der Verkaufserfolg sitzt !

    Nein , sag‘ ich, Frau ho i koane, wei I so eckat bin .

    (Und so gscheid und frühgewarnt, hähähähhä !)

    So klein , und kennt sich im Prinzip schon aus, die Feuerrote .

    Wo eine Frau ist, kriegt man auch Plunder los.

    Heute ist Freßtag, Pfanne voll Speck, vier Spiegeleier, mit Grana Padano zugedeckt, und abends zum Wirt’n , auf a Bradl .

    Und a scheens Weda hods a nu dazua, zwengan Hadscha .

    • @ O Mo
      Vor dem gedankenlosen Umgang von „les Saloppes“ kann ich nur warnen. Selbst wenn „Jutta“ davorstehen sollte.
      .
      Übrigens, über das wahre Liebesgebaren französischer Männer ist im französischen Freundeskreis wenig zu erfahren. Französische Frauen, so meine Erfahrung, lassen sich, bis auf das obligatorische Glas Champagner, auch selten so volllaufen, wie man das bei uns gelegentlich antrifft-um dann aus dem Nähkästchen zu plaudern.
      .
      Die Okzitanierin hat mit ihrer Beschreibung sicher nicht ganz unrecht. Vor allem an Stränden an denen dans la Zone à l´ arrière „all inclusive“ geboten wird.

    • „Charmant, aber unnahbar“ ist das gängige Urteil – weshalb ich mit Latein italinisch nicht schlecht gefahren bin.

    • Glückwunsch Otto Moser
      da wird das nächste Wochenende ja in den zweistelligen Bereich rutschen, super.

      Übrigens ist Ihre Wundersalbe da, allerdings lassen Wunder auf sich warten, es funktioniert nicht. Muss am durchwachsenen Wetter liegen, das sich nicht entscheiden kann, grau in grau daherkommt, ein paar Spritzer Wasser, ganz selten ein kurzer Sonnenstrahl, also alles andere als schön ist. Von warm ganz zu schweigen. Alles in allem ein typischer, deutscher Sommer, der die Leute in wärmere Gefilde treibt.

    • Titel eingeben
      Lieber Herr Otto Moser,

      Ich ziehe meinen Hut und verneige mich ehrfürchtig. Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg.

      Vor vielen Jahren habe ich festgestellt, dass ich ernähtungstechnisch auf der Stufe des Neandertalers stehe und meine Ernährung auf kohlehydratfreie Kost umgestellt, was mich in fünf Monaten 24 kg gekostet hat. Also sie sind auf dem richtigen Weg.

      Durch Alkohol wird der Prozeß jedoch verzögert. Aber ich werde nicht den Fehler machen, Männern ihren Alkoholkonsum vorzuwerfen. Wie könnte ich auch als Whiskyliebhaberin.

      Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg

    • Wenn Sie beim
      Mister Olympia AH mitmachen, lassen Sie es mich wissen.

      Diese KinderFlohmärkte zielen schon extrem aufs Mitleid ab und ich empfinde sie irgendwie als verdecktes Betteln. Comics kauf ich natürlich.

      Gratulation zum Abnehmerfolg!

    • Wir haben heute das Abnehmen erfolgreich mit Rahmpfifferlingen bekämpft!

  93. Danke occitania
    Manche merken ja nichts, wenn man sie schweigend stehen lässt, sei es hier im blog oder im echten Leben.

    Charles Bukowsky fand ich schon mit 17 nicht wertvoll.
    Was ich gelesen hatte, hat mir nur gezeigt, dass ich mich im Leben von solchen Existenzen fernhalten sollte und auch von solchen, die sich an dieser Literatur berauschen.
    Vielleicht half ihm das Schreiben als Therapie und hatte Glück , dass er gekauft wurde, weil das Proll-Fernsehen erst später kam.

    Ich denke hier wird es auch gleich wieder nüchterner und so manch ein Verbitterter in Sachen Liebe nimmt sich schreibend wieder ein Beispiel am Hausherrn.

  94. @ Nikolaus Neininger sagte am 14. Juli 2017 um 16:26 Uhr
    „Flugmaterial“ => Hier Sea-Fury
    .
    Erinnern sich die Gedienten der Heeres-Flugabwehrtruppe und der Rest nicht mehr an Flugabwehr-Schießen aller Truppen auf dem Fla-Schießplatz Todendorf an der Ostküste von S-H (Kreis Storman)?Sechziger, Anfang-Mitte Siebziger. Die Mühle, die dort das Schleppziel in Form eines riesigen Parisers mit Schussdurchgangszähler hinter sich herzog, das war die Sea-Fury eines privaten Dienstleisters.
    .
    Erst Silhouetten von WP-Mühlen büffeln und dann auf die Bahn. Hatte mit meiner Gruppe von der Königlich-Bayerischen Luft-Chevaulegers-Regiment 44 und 4 ZwiSoLafs mal 40 Zähler bei einem Durchgang. Heisa, das waren noch Zeiten.
    (DdH)

  95. @Walter Claassen "Ist JavaScript des Teufels?"
    Natürlich nicht :
    wie bei jedem Werkzeug kommt es darauf an wie man es benutzt, wer also glaubt im WWW gibts mehr Engel als Teufel soll JS gerne aktiv lassen.

    Wir leben in einem freien Land:
    FAZ hat die freie Wahl JS zu fordern und ich es abzulehnen.

    „Sie finden heute kaum noch eine „ernstzunehmende“ Website ohne JavaScript“

    Viele „ernstzunehmende“ Websites LAUFEN aber ohne JS, evtl halt mit etwas Komfortverlust:

    FAZ.net gehörte seit vielen Jahren trotz VG Wort dazu …
    ( wie löst die FAZ das VG Wort Problem denn bei Print, da kann eine Zeitung ja VÖLLIG unkontrollierbar von beliebig vielen gelesen werden … )

    „Auch in diesem Blog vom Don finden Sie JavaScript“

    Dons Blog ist gewiss „ernstzunehmend“ :
    da blockiert mein NOSCRIPT alles ( FAZ.net und diversen Google Kram ) , läuft trotzdem.
    @Willem Hold : ja, sogar die Kommentarfunktion!
    @Don : Zufall oder Absicht ?

    Selbst Datenkrake Google Suche ist nicht so dumm sich selbst zu blockieren ohne JS

    Liste kann beliebig erweitert werden …

    … aber die FAZ kommt auf die geniale Idee sich mit einer „Warum sehe ich FAZ.NET nicht?“ Blockademeldung selbst rauszukegeln !

    Printausgabe : da bin ich nicht allein, gegen diese entscheiden sich anscheinend immer mehr sonst könnte die Auflage nicht so sinken ?

    Für Qualitätsjournalismus online würde ich gerne zahlen wenn:

    – dadurch meine Anonymität gewährleistet würde
    – Nervwerbung wie minutenlange Blockadevideos etc entfielen
    – es ein brauchbares nutzungsabhängiges Bezahlsystem gäbe

    Bis dahin allerdings hat NOSCRIPT einen harten Job bei mir

    Danke fürs Freischalten, jetzt hör ich auf mit der JS-Nerverei.
    War halt selbst genervt über FAZ.net; sollte ein Test sein ob Kommentare auch ohne JS gehen ;-)

    Viel Spass noch beim Kommentieren mit und ohne JS !

    • Wie geaagt, die Blogbasis ist WP. und dass der JS-Krempel nicht in die Kommentare reinspielt, dafür habe ich gesorgt.

  96. Strassenstaub...zerren...
    @ Otto Moser

    Werter Otto Moser…Sie haben ja ein merkwürdiges Vokabular. So fühlen Sie sich angesichts meines Textes? In den „Strassenstaub gezerrt“? Das freut mich für mich – natürlich nicht.

    Ja. Ich bin eine „ältere“ Frau, trotzdem noch schön, mit zwei „gelungenen“ erfolgreichen geliebten Kindern, die von meinem und dem Erbe meines Mannes profitieren werden. Don Alphonso profitiert ja ähnlich von seinen Eltern. Ob seine Eltern sich geliebt haben, weiß ich nicht.

    Die Behauptung, ich würde mich als Göttin fühlen, weil mir viele Franzosen „den Hof machten“ (vergleichbar mit den zu integrierenden neuen Flüchtlingen, die sich dumme alte/junge Weiber suchten, um in Europa Fuß zu fassen/das ist doch wohl Otto Mosers Intention?), ist eine rassistische Beleidung, denn gut situierte Franzosen sind keine analphabetischen Habenichtse, die es nötig haben, ältere/junge einsame Frauen zu benutzen, um sie zu demütigen. Sollten „gewisse afrikanische Kreise“ es dennoch darauf abgesehen haben, wird sie die französische Kultur Mores lehren…sie haben traditionelle Franzosen zu werden…Demütigung Frankreichs auf diese Art geht nicht. Sehe ich oft genug und amüsiere mich köstlich. Da hat Afrika keine Chance. Oder – diese jungen Männer müssen Bataclan/Nizza in Gang setzen. Was ja auch geschieht.

    Es ist in meinem Falle so, dass ich mit einem Franzosen verheiratet bin, der mich liebt, mich auf Händen trägt, den ich liebe. Ich würde ihm nie „den Haus-Drachen machen“. Warum auch, er ist ein faszinierender Mann, den ich bewundere und achte. So ist das nämlich mit der Liebe. Da gibt es „Gott und Göttin“. Unsere beiden Kinder sind wahre Europäer und sicherheitshalber Global Player.

    Viel Spaß in Ihren zauberhaften Etablissements und mit Ihren rassistischen Äußerungen in Sachen Franzosen. Die werden Sie eher mitleidig und höflich belächeln. Das machen sie übrigens auch mit ulF.

    Aber die Rache/Abzocke an den Deutschen kommt bestimmt…Deshalb haben sie ja Macron gewählt. Die deutschen Steuerzahler werden ein erblühendes Frankreich finanzieren. Meine vielen französischen Freunde und Freundinnen hier finden das fabelhaft, vor allem, wenn sie Bilder von ulF sehen.

    Im Übrigen bin ich nicht daran interessiert, ob und wie Sie abnehmen. Mich interessieren Don Alphonsos Ausführungen und viele der kultivierten Kommentare hier.

    Starten Sie doch einen Blog oder instagram. Motto: Mann will abnehmen – wie sieht er aus, was isst er, in welcher Bar trinkt er, welche Prostituierte bevorzugt er? Sie werden grandiosen Erfolg haben.

    Bien à vous.

    @wundervollgruen

    Danke. Hoffentlich kann Don Alphonso solche Entgleisungen konstruktiv steuern, um nicht die wahren – inzwischen internationalen – „Stützen der Gesellschaft“, die seinen Blog lesen, zu verlieren. Ich überlege gerade, ob ich weiterhin diesen Blog lese – angesichts solcher Ottos und Charles…

    • Ich dachte ja, man liest ein Blog wegen der Blogtexte, aber man lernt wohl nie aus.

    • Sie hier?
      Für globalistisch-dünkelhafte Deutschenhasser*inn_en gibt es eine Fülle an Blogs, werte occitania.
      Wieso hier mit uns unerträglichen Primitivlingen herumhängen?

    • Occitania allez vous faire foutre!
      „Aber die Rache/Abzocke an den Deutschen kommt bestimmt…Deshalb haben sie ja Macron gewählt. Die deutschen Steuerzahler werden ein erblühendes Frankreich finanzieren. Meine vielen französischen Freunde und Freundinnen hier finden das fabelhaft, vor allem, wenn sie Bilder von ulF sehen.“
      .
      Sind Sie wahnsinnig? Hier hört der Spaß wirklich auf. Wir drohen ja auch nicht mit einem neuen Sedan. Ab nach Kassel!

    • Wie läßt doch der Dichterfürst seinen Götz so trefflich sagen....
      Text eingeben

    • @don
      Sie könnensich trotzdem was drauf einbilden. Während die ehrgeizigen Jungkolleginnen auf 4 Leserkommentare kommen, schaffen Sie meist 400+…
      (Küssdiehand)

    • Naja, ich hatte ja auch lange Zeit, die Community aufzubauen. Andere haben auch keine Lust, mit den Lesern zu reden, dann sumpft das halt so.

    • Eigener Blog?
      Ganz ohne Häme, occitania, und ich kann einiges gut verstehen was Sie über die Franzosen sagen, sehe Frankreich als meine zweite Heimat.
      Ich glaube auch, das Macron versuchen wird, Deutschland über den Tisch zu ziehen, und dann hätte ich die Häme, sogar wenn es mich selbst beträfe.

      Die FAZ sagte es vor wenigen Tagen richtig, sinngemäss, dass Frankreich es richtig mache, nämlich Donald Trump als den zu sehen und zu empfangen der er ist: der amerikanische Präsident; nicht aber als einen Wahnsinnigen.
      Ich stimme Ihnen zu, das geht den Deutschen vollends ab. Schauen Sie sich nur den Einwickler an: heute zum x-ten Male. „Trump hatte nie so wenig Zustimmung wie heute“ und vor zwei Tagen – etwas anderes Doofes konnten sie wohl nicht finden – ’sexistische‘ Bemerkungen über Brigitte Macron. Die gelungene Kombination von Youtube und Das Goldene Blatt.

      So weit, so gut.

      Nicht einverstanden bin ich mit Ihren Bemerkungen, die auf einen hochnäsigen Zug deuten. Sie erachten sich als ‚kultiviert‘, haben eine tolle Familie, einen Mann der Sie auf Händen trägt. Und Dinge wie Otto Moser oder Charles schreiben, läsen Sie lieber nicht. Sie wollen gerne ‚kultivierte Kommentare‘.
      Schön. Ich nicht. Mir sind die Mosers, Charless und Simons lieber, als artifiziell erscheinende Beiträge. Wobei ich gerade auch diesen Dreien durchaus Kultur zuschreibe.

      Machen Sie’s doch einfach g’scheit, und eröffnen Sie Ihren eigenen Blog, der attraktiven (nein, Don, keine Angst, ich bewahre die Contenance!) Mittvierzigerinnen und ähnlich, mit tollen Kindern und liebenden Ehepartnern.
      Allerdings befürchte ich, dass Sie da kaum ein halbes Tausend Kommentare evozieren werden. Nach dem zwölften, in etwa, hätte man sich beim Lesen ausreichend zugesülzt, und schaltete womöglich wieder um in einen lebendigeren Blog. Einen mit wortgewaltigen Abnehmern, Berichterstattern über Cellulitis und Wanderhuren.
      Also weg von der Etepetete-Stanze wieder rein ins volle Leben.
      Versuchen Sie es trotzdem. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

    • Viele Kommentare sind jetzt auch kein grosser Verdienst, wenn es allein nach der Zahl ginge, wäre Breitbart ganz vorne, wie auch manche Vice-Seiten.

    • @occitania
      Oscar Wilde, nannte das: öffentlich seine saubere Wäsche waschen.

    • Titel eingeben
      Liebe occitania,

      stellen sie sich bitte hinten an. Vor den Franzosen kommen

      Griechenland
      €-Rettung
      Bankenrettung
      Italien
      Die bedürftigen der Welt
      Afrika
      Türkei
      Klimarettung
      …. beliebig selbst zu ergänzen

      Bei ihnen fiel mir der folgende Spruch wieder ein, der sicher schon öfter gepolstert wurde, aber in ihrem Fall brandaktuell ist:

      „Es ist möglich, dass der Deutsche noch einmal von der Weltbühe verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich selbst den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten.

      Und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen das Gute.

      Wenn es Ihnen aber wirklich gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.“

      Denken Sie mal drüber nach ….

  97. Krieg mit sich selber
    @occitania sagt:
    16. Juli 2017 um 10:13 Uhr
    @ Grüße vom Polarkreis @ Otto Moser @Harry Charles

    @wundervollgruen sagt:
    „Danke occitania“

    Meine lieben Damen, ich verstehe ja ihre Abneigung gegen bestimmte Bücher, Literaten oder Aussagen.

    Im Gegenzug sollten Sie sich dafür mal vor Augen halten, welche Sauereien alle so auf Damentoiletten zu finden sind, es gibt eine Studie darüber. Ich möchte nicht näher drauf eingehen. Es ist halt nur ein Gerücht, dass Frauen ästhetischer, sauberer, netter und vor allem, unschmuddeliger wären. Alles Tünche.

    Darf ich ihnen, in aller Unschuld, nur zwei-drei Buchzitate von Frauen präsentieren, die mich als Mann so aufbauen, wie es sich die Damen wünschen?

    Das „Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“ sollte allen bekannt sein.
    Und Andrea Dworkin schreibt :“Terror strahlt aus vom Mann, Terror erleuchtet sein Wesen, Terror ist sein Lebenszweck“
    Darin meint sie netterweise:“Ich möchte einen Mann zu einer blutigen Masse geprügelt sehen, mit einem hochhackigen Schuh in seinen Mund gerammt wie ein Apfel in dem Maul eines Schweins.“
    Und die Bestsellerautorin von „Wüstenblume ist der festen Ansicht: „Vielleicht sollten die Frauen den Männern die Eier abschneiden, damit auf der Erde wieder ein Paradies entstehen kann.“

    Auch die Feministin Sally Miller Gearhart hat einen wissenschaftlichen Beitrag geliefert mit der Erkenntnis:
    „Der Anteil der Männer muss auf etwa 10 % der menschlichen Rasse reduziert und festgeschrieben werden.“

    Vielleicht sollte ich noch auf diese abgrundtiefhässlichen Feministinnen im SPON hinweisen, die regelmäßig in einer rotzig-dummen Sprache ihren Geifer absondern.
    Pornographie beginnt nicht mit dem Vorzeigen irgendwelcher Geschlechtsereignisse, sondern in den Köpfen der Perversion.

    Ich verstehe wirklich, dass man als Frau geachtet, geliebt und – ja, auch das- ein wenig verehrt werden möchte.

    Da haben Sie völlig recht, Mann sollte die Damen auch wenig verehren, sie schenken dem Mann die Liebe die er benötigt um den Hass und den Schmuddel der Frauen zu überleben.

    Also unterscheiden wir zwischen Damen und Frauen, wie zwischen Herren und Männern. Ein Herr schweigt und genießt. Ein Mann nicht unbedingt.

    Es gibt halt stets Teile in der Welt, die das Schöne verneinen. Wir finden sie bei Männer und bei Frauen. Die Verurteilung nur von Männern ist daher falsch und kriegerisch.

    Im übrigen habe ich gerade eine Frau kennen gelernt, eine wunderschöne Frau (das liegt stets beim Betrachter), die eine derart liebevolle Ausstrahlung besitzt, ein Strahlen in den Augen, das ohne Umwege direkt aus ihrem Herzen kommt, wie ich es kaum jemals in 70 Jahren sah. Es ist wie ein Atemholen in einer Sauerstoffarmen Welt.
    Soviel zur Versöhnung zum Mann und Frau.

    Das sollte man sehen und sich darüber erfreuen.

    Aber meine Erfahrung ist leider, dass in Deutschland die Frauen mehr und mehr zu Männerhass erzogen werden und dafür verbiegt die Politik jegliche Natur und Erkenntnis und es gibt genügt Frauen ( nein, keine Damen) die es eifrig mitmachen. Angeblich kriegen Frauen wesentlich weniger Rente. Na ja, der Ehemann ging ackern und hat sie ernährt und wieso soll sie plötzlich den gleichen Anteil erhalten wie der schuftende Mann im Straßenbau, der längst, früher als sie, gestorben ist?

    Das nenne ich Hardcorepornographie, diese Unterschlagungen und Täuschungen.

    Da ist Buchowski ein Waisenknabe dagegen, ein Einzelkämpfer auf verlorenem Posten.

    Das sollten sie angreifen, wir haben ja „alle“ (ich auf Youtube) gesehen, wie sich diese elegante Drecksschlampe Grimassenschneiden und ihre ganze Verachtung darstellend im Fernsehen Lustvoll präsentiert hat und von Maischberg akzeptiert wurde, während sich die meisten empörten, dass ein ehrlicher Politiker wie Bosbach keine Lust mehr hatte, diesen Dreck anzuschauen und ging. Auch das ist Pornographie einer schlampigen und zynischen linksversifften „Spezialistin“. Und dann sagt Maischberg, doch doch, Bosbach dürfe wieder kommen.

    Also der Dreck ist normal, der sich dagegen wehrt, der bekommt Erlaubnis wieder zu kommen.
    Ich meine, merkt ihr noch was bei euch?

    Was ist da schon ein Mann der sich – Vielleicht- mit „billigen Frauen“ abgibt.

    Wohlgemerkt, es sind die Frauen dann, die billig sind.
    Aber auf den Mann wird ihrerseits eingeschlagen.
    Etwa so als werde ich kritisiert, weil ich eine ungepflasterte Straße überquere. Der Zustand der Straße wird nicht kritisiert.

    Liebe Witwen und Feministen, feiert schön, es kommt der Tag an dem ihr Einsam und der Groschen überdrüssig wieder die Liebe sucht. Ich wünsche euch einen netten Mann. Aber es wird zu spät sein, eure Herzen sind verdorrt, vergiftet, liegen im Krieg mit sich selber.
    Nur wer Liebe gibt, bekommt sie auch.

    • Geschlechterkrieg auf Dons Blog
      Auch die Feministin Sally Miller Gearhart hat einen wissenschaftlichen Beitrag geliefert mit der Erkenntnis:
      „Der Anteil der Männer muss auf etwa 10 % der menschlichen Rasse reduziert und festgeschrieben werden.“

      Wie albern, da die meisten Frauen Männer ungern teilen. Das sind seltsame Wesen, die Männer nur als Erzeuger betrachten. Sie müssen wissen Tico, das ist so wirklich nicht die Regel. Das Problem sind hier Verlage, die solchen Schund publizieren. Ich kenne reichlich Frauen, die so nicht sind.

    • @tico
      Yep.

    • Ja das Studium der Weiber
      ich bin berufsbedingt schon öfter mit Frauen -wie auch mit Männergruppen unterwegs gewesen. Ich muss Ihnen, lieber Tico da recht geben. Männer sind vielleicht etwas direkter, aber in punkto Zoten sind die Frauen nicht zu übertreffen. Ich werde auch den Eindruck nicht los, das viele Feministinnen nur deswegen das sind, weil kein Mann sich für sie interessiert oder umgekehrt; jedenfalls besteht das ein Zusammenhang.

      Ergo stelle ich fest, dass im Zusammenleben beider Geschlechter, das maskuline wie auch das feminine Korrektiv unumgänglich ist.

    • 10% Männer sind unbedingt nötig
      …um nicht nur im orientalischen Harem die Ordnung aufrecht
      zu erhalten, sondern auch im Lorettobad in Freiburg.

      Solange es an Eunuchen mangelt.

  98. Warum sind diese wunderbaren Frauen verschwunden, die es in meiner Jugendzeit noch gab?
    Möglicherweise ist Harry Charles wie der D.H. eine Kunstfigur, welche im Real Life ein normales Leben führt, und hier seinen Avatar aussprechen lässt, was ihm manchmal in den Kopf kommt.

    Offensichtlich gehen derartige Gedanken und Bewertungen nicht nur ihm durch den Kopf, sondern auch vielen anderen Männern. Daher deren Zuspruch.

    Es gibt ja auch viele Trump-Fans – die Hälfte der US-Amerikaner hat ihn gewählt.

    Was die Beobachtungen und die Kritik von Harry Charles an den heutigen deutschen Frauen betrifft. so bekommt er nicht nur von Männerseite Bestätigung.

    Wo sind sie geblieben, diese schönen, intelligenten und gebildeten Frauen, die das Revolutionäre und die Revolutionäre liebten? Jene, die man mit einem Adorno-Zitat anmachen konnte und wunderbare Liebhaberinnen waren?

    Wäre ich noch einmal jung, dann wäre der Mangel an Frauen dieser Art das primäre Motiv – neben vielen anderen – aus Deutschland auszuwandern.

    Den Typ Mann in der Art eines Harry Charles gab es schon damals, vor allem im konservativen Milieu. Beziehungsunfähige Männer, die sich alimentierte Geliebte hielten oder Prostituierte in Anspruch nahmen.

    Seit den 90-er Jahren repräsentierten „Schönheitsköniginnen“ und „Models“, sexy aufgemacht, aber mit dem Verstand einer Badewannenquietschente, ein neues TV-Frauenideal, denen ein männlicher Partner mit Geld gegenüberstand.

    Ich nenne keinen Namen, denn jeder kennt sie.

    Warum gab es diese schönen, intelligenten und gebildeten Frauen nur so kurze Zeit?

    Was hat sich in der Gesellschaft verändert, dass die Sozialisation diese wunderbaren Frauen genausowenig wie evolutionäre Intellektuelle und Künstler nicht mehr hervorbrachte?

    Es gab bestimmte Zeitfenster im letzten Jahrhundert, wo solche wunderbaren Frauen und Männer präsent waren. Nach dem WK I in den 20-er und nach dem WK II in den 60-er Jahren.

    Diese Frauen waren rar, aber in den 70-er Jahren verschwanden sie vollends. So waren die StudentInnen, welche ab ca. 1972/73 an die Unis kamen, ein anderer Sozialisationstyp.

    Wie bei der damals führende Feministin konnte man von der Erscheinung und vom Denken her, den Eindruck gewinnen , dass der Typ BdM-Frau wiederkommt, allerdings mit anderer, nämlich feministischer Ideologie. Lohnarbeit nicht für Führer, Volk und Vaterland, sondern mit der Illusion einer Emanzipation vermittels Lohnarbeit.

    Die älteren LeserInnen werden sich noch daran erinnern, wie von den Feministinnen Männer als sexualtriebgesteuerte Wesen dargestellt wurden und das „Penetrieren“ als patriarchalische Unterwerfungs- und Vergewaltigungshandlung verteufelt wurde.

    Selbstverständlich wurde dies von wirklich emanzipierten und anti-feministischen Frauen als idiotisch und sexualgestört angesehen, denn sie liebten die genitale Sexualität.

    Um zu verstehen, wie diese feministischen Frauen entstanden, müssen wir die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen betrachten.

    Die Klasse des humanistisch gebildeten Bürgertums, die Klasse der Citoyens, war am Untergehen, Sie verlor ständig an Wohlstand und Einfluss.

    Ein wesentlicher Grund dafür ist der Vermögensverlust im WK II. Weitere Gründe liegen im wissenschaftlich-technischen Fortschritt sowie in der Massenüberproduktion von akademisch Qualifizierten, welche die Marktpreise der akademischen Arbeit entwerteten. Diese gewollte Überproduktion akademisch Qualifizierter zwecks Lohndumpings geschah durch die Etablierung von „Volksgymnasien“ und von Massenuniversitäten.

    Die Frauen aus „gutem Hause“, welche qua eigenem Vermögen oder durch das hohe Einkommen ihres Ehemanns ein Leben als „feine Dame“ führen konnten und nicht dem Zwang zur lebenslangen Erwerbsarbeit unterworfen waren, wurden immer weniger und verschwanden immer mehr.

    Reichte in meiner Jugend noch ein Erwerbseinkommen zur Reproduktion einer Familie aus, so unterliegen heute fast 99% der Frauen und Mütter dem Zwang zur Erwerbsarbeit und 90% von diesen dem Zwang zur Lohnarbeit.

    In alten Filmen, z.B. mit Rühmann, kann man noch sehen, wie nach dem WK II eine Arztfrau noch leben konnte: mit Villa, Haushälterin, Kinderfrau etc. Die Dame des Hauses war für die schönen Dinge zuständig, z.B. für das Arrangieren von Geselligkeiten.

    Wer sich mit der Literatur der 60-er Jahre auskennt, weiß, dass die Familie als Auslaufmodell angesehen wurde. Kinder wuchsen unter kaputten Beziehungsverhältnissen auf, das Familienleben wurde als „Terrorzusammenhang“ beschrieben und der „Tod der Familie“ wurde prognostiziert.

    Kein Wunder, dass jener Typ jener Frau entstand, die ein anderes Leben wollte. Die waren auf guten Gymnasien gewesen, die damals noch Elitenbildung zum Ziel hatten. Diese Frauen waren von revolutionärem Zeitgeist fasziniert. Durch ihre Intelligenz und Bildung waren sie in der Lage, auch anspruchsvolle Bücher zu lesen und an den Diskussionen der geistigen Avantgarde zu partizipieren.

    Das galt für jenen Typ Studentin ab Mitte der 70-er Jahre nicht mehr. Da dominierte eine theoriefeindliche Einstellung. Den Männern wurde vorgeworfen, „verkopft“ zu sein. In den Lehrveranstaltungen strickten und häkeln viele Frauen und auch sogar Männer.

    Für diese Frauen war eine feste und sichere Beziehung wichtiger als Sex. Entsprechend rentnerhaft wurden die damaligen Paarbeziehungen. Da gab es keine leidenschaftlichen, bürgerlich-emanzipierten Frauen mehr, das waren proletarisch-kleinbürgerliche Nutzmenschen, ähnlich wie die Frauen im Dritten Reich.

    Und die Männer? Die Muttersöhnchen unterwarfen sich dem Männerideal dieser feministischen Frauen. Sie waren Softies, liefen in Latzhosen herum und lobten die angebliche „Emanzipation“ der feministischen Frauen.

    So kann man verstehen, dass als Reaktion darauf ein Männertyp, wie jener von Harry Charles, entstanden ist, der mit dem heute vorherrschenden Typus von Frau keine Beziehung eingehen und vor allem sich diese

    • Etwas pauschal vielleicht
      Ich glaube nicht, dass das so stimmt. Der Arzt beispielsweise heiratete vor 50 Jahren eher mal die Krankenschwester oder die MTA. Auf das Popelgehalt konnte verzichtet werden, auf den Schichtdienst sowieso.

      Dann kamen die Ärztinnen vermehrt, und der Kollege heirate die Studierte, die nicht unbedingt auf ihren Beruf verzichten wollte.

    • Da machte der Junge seinen Doktor -
      das Mädchen heiratete seinen Doktor…

    • "proletarisch-kleinbürgerliche Nutzmenschen, ähnlich wie Frauen im Dritten Reich" (I)
      Sie kennen das, wenn es draußen wieder einmal trommelt und trompetet oder die Wölfe ihre weißen Pfoten ins Fenster legen. Irgendwann ist genug, irgendwann hat man genug Felle zerschlagen und gönnt sich Ohrstöpsel und einen Uhrenkasten.
      Allein, bei kleinen Bürgern, da will ich doch… was können die für ihre Größe? Da heute jeder jemanden kennt, kenne ich auch welche.

      Ich kannte eine kleine Bürgerin, die hatte in der Jugend als Proletarierin tagein tagaus Seife in bedrucktes Papier gewickelt und von diesem Papier stets genug Kontingent erhalten, dass sie all ihre Korrespondenz darauf abwickelte, sogar Briefumschläge daraus faltete und klebte. Manchmal machte sie sich einen Spaß daraus, das so zu tun, dass der lustige Pinguin auf dem Seifenpapier die Rolle der Briefmarke spielen sollte – ein Spaß, den die Reichspost regelmäßig nicht verstand.

      Als die Zeit kam, in der das Wünschen nicht mehr half, wurde sie zuhause gebraucht, musste die Familie, die Zugereisten aus Schlesien und zwei einquartierte Russen auf vierundvierzig Quadratmetern am Leben halten und schulte dann in den Zeiten, in denen das Wünschen wieder helfen sollte und sie nicht mehr in der Badewanne schlafen musste, auf Buchhaltung um, denn sie beherrschte das Zählen.

      Sie war klein, wenn auch nicht zierlich, und ich werde kein einziges böses Wort über sie zulassen, denn sie konnte etwas Nützliches. Sie konnte Fliegen mit der Hand fangen. Auf dem Tisch, wisch, und das Tier war weg. In der Luft, wusch, und es war weg. Großartig.

      Mit der Marmelade war es nur etwas schwieriger.

    • "proletarisch-kleinbürgerliche Nutzmenschen, ähnlich wie Frauen im Dritten Reich" (II)
      Ich kenne auch einen kleinen, überdies katholischen Bürger, nicht ganz so klein wie die verwandte Fliegenfängerin, aber immerhin ist er kleiner als ich, damit Sie einen Vergleich haben.

      Der Mann hat sein Gewerbe an den Nagel gehängt, ist aber Katholik geblieben und hat sein Kreuz zu tragen, denn seine Frau ist evangelisch und nimmt sich viele Freiheiten, z.B. manchmal auf dem Balkon der Wohnung zu lesen, wenn er pflichttreu zu einer der zahllosen Séancen in die benachbarte Gemeindekirche eilt. Reine Chuzpe, wie er findet.
      Er hat es ihr verboten, jeder größere Gläubige kann die Müßige da oben sehen und Zungen sind schärfer als Damaszenergebisse. Allein, es hilft nicht immer.

      Für den Mann ist Rot die Farbe eines Tuches und er wäre selbst dann der felsenfesten Meinung, dass er dieses Tuch hierzulande nie wieder sehen wird, wenn es ihm um den Kopf gewickelt würde. CDU wählt er, weil es CSU nicht gibt und weil er findet, dass Merkel gar nicht machen könne, was sie macht – und also nicht macht.

      Die unchristliche Religion hält er für eine Ecclesia Militans alten Schlages, gegen deren Fanatiker die schwarzen Brandbeschleuniger ein Häuflein Waisenknaben sein werden – hat aber vor beiden eine Heidenangst.
      Deshalb lehnt neben seiner Wohnungstür ein französischer Kavalleriesäbel in Bestzustand (um 1806, napoleonische Besatzungszeit) und selbst wenn er genau weiß, wer im Flur steht, fragt er nach, um die Stimme zu hören. Er hält es überhaupt für witzlos, denen die Wange hinzuhalten, die ihm an die Kehle wollen. (Man sehe sich hierzu das Arbeitszimmer dieses wackeren Tartarin an, oh, oh.)

      Kurzum, er ist ein obskurer Sachse. Und er hat ein Auto ohne Feuerlöscher.

      Das ist nicht rot, aber es fährt, und es fährt ihn oft zu einem geistig Behinderten, der in einer Wohnanlage betreut vor sich hin lebt. Dieser heißt ihm nur „der Betreute“ und dieser Betreute kann nicht viel. Er kann nicht zählen, keine Fliegen fangen, seine Dokumente nicht ordnen und schon gar nicht einreichen (und was ist man, wenn man seine Dokumente nicht ordnen und einreichen kann?), und er kann nicht viel Geld ausgeben, weil ihm im Monat nur hundertpaarunddreißig Euro zur Verfügung stehen, von denen er neben Kleidung und Bäckerkuchen noch die weiten Taxifahrten zum Arzt bezahlen müsste.

      Also fährt das Auto für den Betreuten Taxi, es fährt zu den Behörden, es fährt zu Veranstaltungen und zu Musik und zu Freisitzen, auf denen sein Fahrer regelmäßig viel mehr Geld für den Betreuten ausgibt, als die Behörden zahlen – selbst nach ordentlicher Einreichung aller geordneten Dokumente durch den kleinen Taxifahrer, der dadurch regelmäßig so wächst, dass er ein größerer Bürger wird.

      Vielleicht legt er es darauf an.

    • Gibt es schon noch!
      Überall um mich herum sehe ich diese Frauen.
      Nur: ich bin zwischendurch 2 Generationen älter geworden.
      Das trifft auch für die Männer zu.
      In der Pubertät bleiben die hohen Ideale, die früher genauso waren. Es bleibt die Lebendigkeit bei den Studenten. Und die, die sich gleich an den nächsten besten reichen Mann ranschmeissen, die gab es auch schon immer.

      Es haben sich gesellschaftliche Bedingungen verändert, und zum Nachteil der Menschen, auch der idealistischen jungen Menschen. Der Konkurrenzdruck ist härter, die Erwartungshaltungen durch 24/7 in sozialen Netzwerken ungleich höher. Geiz ist umso geiler – oder umso unnötiger.

      Wo sind sie denn alle, die lockeren, coolen, Frauen aus meiner Schul- und Studienzeit? Eigentlich alle, von denen ich noch weiss, sind eben auch da angekommen, wo Otto & Charles von zu berichten wissen. „Schatz, kannst du nicht dein Waschbecken zu hinterlassen, wie du es von mir mühevoll geputzt vorgefunden hast!?“
      Nein, ich bin nicht mit so einer verheiratet. Ich sehe lediglich rechts und links eine Mehrheit der Frauen jenseits der M*** s (Contenance, Don Alphonso!) mittlerweile auf diesem Level. Wieso sie dahin gekommen sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Ob gesellschaftliche oder hormonelle Bedingungen, oder ein Gemisch, ich weiss es nicht.
      Vielleicht kenne ich auch einfach nur die falschen Leute.? Aber bei ca. 90 Prozent der Paare die ich irgendwie kenne, geht es irgendwie so. Oftmals, das gehört hinzugefügt, ist dieses Verhalten der Frauen auch nur Reaktion auf Verhalten der Männer.

      Letztendlich sehe ich da unsere Herkunft, aus dem Animalischen, und vermute, dass unsere Triebfedern im Unbewussten noch zu 98 % aus diesen Zeiten stammen; aus der Notwendigkeit zu überleben.
      Auch die Kochinsel, das Umstellen der Sofagarnitur und der Vorhänge, Otto Moser, ist nichts anderes als transformierter Nestbau.
      Wir können uns unserer Ahnen nicht kognitiv entbeinen.


    • Wir können uns unserer Ahnen nicht kognitiv entbeinen.
      Der ist gut.
      Ich denke auch, in der eigenen Lebensart ist immer viel Unbewußtes tätig, das man allenfalls im nachhinein als „oh, das ist ja wie X“ erkennt.

    • @interim
      Es ist sehr sympathisch worüber und wie Sie schreiben.

  99. 2. Teil
    Zugleich ist auf dem Markt ein Typ Frau entstanden, der den alten Typus einer alimentierten Geliebten modernisiert, welche früher von wohlhabenden Männern „gehalten wurden“: Frauen lassen sich für den Job bezahlen, als eine Art Teilzeitpartnerin zu fungieren.

    „Doku 37 Grad – Sugardaddy
    Suche Jugend – biete Geld: Er könnte ihr Vater sein. Für die junge Frau ist es eine funktionierende Beziehung. Sie hat einen Sugardaddy. Was bringt ältere Männer und junge Frauen zusammen? …
    Der zweimal geschiedene Mitfünziger, der monatlich 2000 Euro beiseitelegt, um die Wochenenden mit einer jungen, hübschen Frau verbringen zu können, denn Sex mit einer Gleichaltrigen käme für ihn nicht in Frage. „Eine Frau ist wie ein schönes Accessoire. Eine schöne Uhr, ein schönes Auto…,“ sagt er. Der andere, Anfang 60, findet nur Frauen attraktiv und begehrenswert, die mindestens halb so alt sind wie er selbst. Lieber noch etwas jünger.“
    https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/sugardaddy-suche-jugend-biete-geld-100.html. Bei YT zu sehen.

    Ein neuer marktkonformer Beziehungstyp als Alternative zur traditionellen Ehe und zur traditionellen Prostitution ist entstanden.

    • Das war doch schon immer so, und wird heute nur anders ausgelebt. Die einen haben Feminismus, die anderen sind froh für mehr Auwahl.

    • @H. v. Goslar: Ein neuer marktkonformer Beziehungstyp ist entstanden?
      Zart gebaut doch hart gesotten sind die Rokokokokotten!

    • Win-Win-Konstellation
      @Don Alphonso 16. Juli 2017 um 17:32 Uhr
      „Das war doch schon immer so, und wird heute nur anders ausgelebt. Die einen haben Feminismus, die anderen sind froh für mehr Auswahl.“

      Interessant finde ich, dass eine Art Teilzeitehe entwickelt wurde. Diese ist – wie die Ehe – eine auf Kontinuität ausgelegte, in der Öffentlichkeit präsentierte Beziehung. So wie eine „Lebensabschnittspartnerschaft“ als ieilzeit-Modell. Früher wurde die bezahlte Geliebte vor der Umwelt verborgen. Hier ist das Gegenteil der Fall. Die Teilzeitlebensgefährtin wird der Umwelt vorgeführt.

      Wie die traditionelle Ehe kostet dies den Mann etwas. Scheint sich jedoch für beide zu lohnen. Sonst würde dieses Geschäftsmodell nicht funktionieren.

    • So, so! War das nicht auch in Schorndorf,
      wo man die vermittels Vogelhäuschen-Bau zu Facharbeitern machen wollte? Unser SWR-Fernsehen konnte sich angesichts dieser Initiative damals fast nicht mehr beruhigen.

    • Oh je ...
      Ich hatte nach Hamburg ja befürchtet, dass jetzt alle Dämme brechen. So von wegen: Wir müssen nur ausreichend große Gruppe mobilisieren, dann können wir unsere Gewalttätigkeit und kriminelle Energie ungehindert ausleben. 1000 Mann rotten sich spontan zusammen & machen Rabatz … unglaublich!

    • Was innerhalb großer Gruppen geschieht, ist von außen nicht erkennbar.
      Abwehrunfähige Touristen am Strand ausrauben – eine zumindest zeitweise einträgliche Veranstaltung.

    • Oh weh - und das vor der Wahl...
      …noch ca. 70 Tage, die einiges verändern können.
      So man sich erinnert, wie das so gelaufen ist, im Herbst 2015.
      Und wem man dafür danken muss.
      Was will die Polizei machen, gegen 1000 Mann, die wissen, was sie wollen.
      Und die jeden Abend ausgeruht bereit stehen können.

    • Bis es zu einem eigenen Spiegeltitel reicht
      …müssen die Herrschaften noch an sich arbeiten.

    • Randale in Schorndorf und auf dem KuRT in Reutlingen, Schiesserei Nürtingen
      Ganz schön was los im Schwoabaländle, heidanei!
      In Nürtingen auch kein reichsbürgerischer Fritzle mit Vorderlader der geschossen hat. Dazu muß man aber etwas kramen, die Printeliten bringen nur „Mann“ (Vorschlag da ich mich als Mann diskriminiert fühle: „Mensch“).
      In 4 weiteren Jahren, wenn das rücksichtslose Subjekt mit diesem Land endlich fertig hat, werden sich dann auch nicht 1000 Mann (Menschen) wie in Schorndorf zusammenrotten, nein, dann sind es 2000 (min.). Das Boot ist ja bekanntlich – insbesondere im Schwoabaländle – nie voll!

      Jede(r) kriegt das was er/sie verdient. Nie war der Spruch so wertvoll wie heute.

    • @Goodnight: Oberbürgermeister Klopfer (SPD) von Schorndorf hat die Polizei kritisiert!
      SWR-aktuell, 17.7.17
      Nach OB Klopfers Darstellung waren unter den rund 1.000 Feiernden in der Nacht zum Sonntag hauptsächlich Abiturienten und Realschüler?

    • Ex Zeitleser
      Da ischt am Wochenende um Schtuatgard rom in dr Kategorie sex. Übergriffe, Randale, Schlägereien usw. noch einiges mehr vorgfalla.

      En Böblinga beim Flugfeld. Dann wie hier schon geschrieben: Schorndorfer Stadtfest, Reutlingen Festival und in Nürtingen tödlicher Familienstreit. In den großen Medien alles kein Thema immer nur Einzelfälle und mit pädagogisch, relativierenden Unterton.

      Regionalblätter, wie besonders die Stuttgarter Nachrichten, die heute voll von den Meldungen sind, scheinen inzwischen nicht mehr so vorsichtig und zurückhaltend zu berichten.

    • @peter bernhardt
      und da sage noch einmal einer, es kämen nur ungebildete Analphabeten zu uns. Die SPD tut lässt aber auch nichts unversucht um auf 10% zu rutschen.

    • Bitte weitergehen, hier gibt es nix zu sehen
      In den lokalen Medien schon wieder nur Relativierungen. Der Bürgermeister von Schorndorf lässt via SWR verkünden, das nur eine klitzekleine Minderheit ausfällig wurde.
      Öhm ja, bitte weitergehen, hier gibt es nix zu sehen.
      Klar, mit Augenbinde gibt es auch auch nichts zu sehen.

    • "nur Relativierungen"
      Nun ja. So weit ich das mitbekommen habe, gab es wenigstens keine
      rechtsextremistischen Ausschreitungen . . .
      und auch keinerlei ausländerfeindliche Aktionen.
      .
      Das ist doch auch schon was.

  100. An den Grenzen der Macht ...
    …beruhigt immer wieder: Gutes Essen ;-)

    Karl der V. entwickelte im Lauf der Jahre
    eine fatale Neigung zur Völlerei,
    was ihm später Gicht und Diabetes mellitus einbrachte.
    Aufgrund einer Zahnschwäche konnte er kaum kauen,
    deshalb schlang er sein Essen einfach nur so ‘runter.

    Der junge französische König Franz I. war ja auch
    ein nicht zu unterschätzender Konkurrent! Sowas nagt.
    Immerhin gelang es Karl,
    den türkischen Sultan Süleyman von Wien fernzuhalten.

    Ja, Karls politische Tatkraft schien unerschöpflich zu sein.
    Die Bild-Zeitung von damals huldigte ihm
    -in großen Lettern- der Kaiser glänze
    „vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang“.

    Nur: Womit war der Glanz erkauft?
    Überall in Europa gärte und brodelte es.
    Die endgültige Spaltung stand bevor.

    Und die muslimische Gefahr drohte nicht nur von Ungarn
    her, sondern immer wieder auch über das Mittelmeer.

    Karl V. scheiterte er schließlich an der Unvereinbarkeit der
    Religionen. Diese Konflikte waren einfach nicht zu lösen.

    Sein Trost: > Essen!
    http://blog.bazonline.ch/sweethome/wp-content/uploads/sites/16/2016/11/unnamed.gif

  101. wie klein die Welt doch ist
    Apropos Kunstfiguren:

    Vom Polarkreis.
    „der mich liebt, mich auf Händen trägt, den ich liebe.“
    Und dazu die perfekten Kinder.

    alias Tamarisque alias Lisbeth Heuse wenn ich mich nicht irre.


    • alias Lisbeth Heuse
      NEVER!!!! Wie kommen Sie auf diese höchst abwegige Idee??

    • Tiger ist bestimmt Dr. Lisbeth Heuse, Tamarisque ist sie eher nicht ...
      Google zeigt 57 Ergebnisse bei der Frage nach
      site:blogs.faz.net Tamarisque „Lisbeth Heuse“
      – zitiert hoffentlich im Sinne der genannten Damen.

    • Polarkreis
      Ist eher Hamburg als Den Haag (oder einer von dessen Vororten)

    • Nobody would dare "Madame auf den Händen zu tragen"
      Im Fahrradclub hatten wir gestern folgenden Witz passend zum Thema hier. Der Präsident erwähnte während der Pause, dass er im Urlaub unter anderem nach Wien fährt. Ich erwähnte, dass ich vor langer Zeit, noch in Zeiten des kalten Krieges und der Neutralität Österreichs da vier Jahre gewohnt hatte. Dann erwähnte ich, dass es da ein Restaurant gab, in dem die Damen eine Speisekarte ohne Preise bekamen. Der Präsident lachte: ‘Nur da? Das gibts auch anderswo, vor allem in Asien. Du warst wohl nur einmal in einem teueren Restaurant?’ Kenner bestätigten, dass es das auch anderswo, sogar hier in Den Haag gibt.
      .
      Ich war mehrere Male geschäftlich in New Delhi, mir hat da nie einer eine Speisekarte ohne Preise gegeben. Beim Weiterreden musste ich auf einmal lachen, und als ich wieder zu Hause war, schrieb ich dem Clubpräsidenten:
      .
      Dear Pieter!
      .
      I was wondering about the fact that I only once experienced a menu-card without prices. I have visited many expensive restaurants with or without Michelin star(s). Suddenly I realised: a woman who looks like she pays herself always gets a card with prices. If a waiter gave her one without, he has to anticipate her becoming offended and angry because of discrimination.
      .
      Obviously, only once, and that is more than 40 years ago, didn’t I come across as a woman, who pays for herself or even invites her company ….. which is essentially true ;)
      .
      Wishing you a nice vacation
      .
      Lisbeth

  102. Für nächsten Sonntag, Don
    „Wir haben heute das Abnehmen erfolgreich mit Rahmpfifferlingen bekämpft!“

    Das Zwetschendatschi beim Kirschner ist zum Niederknien. Mit Schlag, bitte. Einmal um den See macht’s fast wieder wett, oder Achensee und zurück.

    • Bitte einen Dollasekonkurrenz-Artikel
      …übers Essen. Das wird auch Frau Simon ein Lächeln abringen.

    • Bitte einen Dollasekonkurrenz-Artikel
      …übers Essen. Das wird auch Frau Simon ein Lächeln abringen.
      There was once an apple strudel
      Which fell b’twixt the paws of a poodle.
      The dog slurped it up
      Line a milk-sucking pup
      And on the tarmac it pee’ed a doodle…

    • Ich mache aber kein Video und sehe mich da auch nicht in Konkurrenz´.

    • Oh, auf Videos bin ich absolut nicht scharf, also bitte ohne
      und Dollase finde ich irgendwie unappetitlich. Muss ich den gelesen haben? Bisher habe ich immer einen großen Bogen um ihn gemacht, alldieweil mich z.B. Mensaessen nun wirklich nicht interessierte.

      Aber es wäre doch noch zu klären, wie diverse Knödeln – auch ohne Hilfe einer Braun – zu bewerkstelligen sind. Der Ratschläge gab es einige, die ich auch allesamt befolgte, aber der letzte Kick fehlt noch immer. Und so habe ich vorerst von weiterer Knödelei Abstand genommen.

      .
      Liebes Fräulein Gwandl, ich muss mir keine Lächeln abringen, mancher Beitrag hier erheitert mich ganz ungemein. Nur ist es halt mit dem Thema so, dass ich zwar von Männern und ihren Hobbies, die ich immer gutgeheißen und nach Kräften unterstützt habe, erzählen könnte, aber wen interessiert’s?

      .
      Mich täte momentan eher interessieren, wann es endlich Sommer wird. Wenn auch der Kachelmann, der alte Klugscheißer, immer meint, das wäre jetzt der Sommer… Kann nicht sein, ich erinnere ganz andere und so frage ich mich, soll das der Klimawandel sein? Regen und 20° sind ja nun nicht wirklich sommerlich zu nennen, eher kleine Eiszeit.

    • Kürzlich habe ich etwas (für mich) Neues gesehen,
      @ Frau Simon. Zur Rehkeule gab es Semmelknödel, denen zerkleinerte Trockenpflaumen untergemischt waren.Könnte auch zu Sauerbraten oder Hirschgulasch passen.Also für den Herbst.

      Bei uns ist es sommerlich, wir waren froh über Regen am Samstag und etwas Abkühlung.

    • Es wird nämlich noch eine weibliche Stimme für ein Kunststimmenprofil gebraucht.
      Und da sind Sie als hiesige Chefkommentatorin absolut prädestiniert. Wozu, fragen Sie? Nun, es gibt immer mehr Analphabeten, die nicht mal mehr ’ne einfache Zeitung wie die FAZ überfliegen können. Man wird nicht umhinkommen, Inhalte möglichst verbal zu übermitteln. Die FAZ übt bereits – natürlich nicht im Hauptblatt, jedoch dort, wo Anfängerfehler halt nicht sonderlich auffallen, wie beispielsweise hier

      iWSo6zGGmM0

      Das klappt schon bemerkenswert gut, die Kunststimme liest den Kunsttext der Kunstfigur – bloß für die Kommentareverlesungen und die Gastautorinnenbeiträge fehlt uns noch dringend ein weiblicher Diametralpart, deswegen die momentan große Lücke in obigem Duschlauchwerk.

      Man wird also mit einem Mustertext (nein, ganz gewiss nicht lorem ipsum… ( http://www.blindtextgenerator.com/lorem-ipsum )) an Sie herantreten. Das hätte obendrein den Charme, dass Sie uns sogar über Ihre Zeit hienieden hinaus erhalten blieben – ohne Plauderknochen und Wischbrettchen zwar, aber trotzdem phone-tisch…

    • Was für Ideen, liebe Frauke
      wer hört sich denn so etwas an? Ich lese lieber, als dass ich höre, denn Gelesenes bleibt mir besser haften. Im übrigen erschrecke ich immer ganz fürchterlich, wenn ich meine eigene Stimme höre. die nach Fremdbekunden immer noch jugendlich klinge, klingt sie doch extern so ganz anders, als ich sie gemeinhin höre.
      Das Vorstellungsgespräch werde ich also nicht wahrnehmen, das mögen andere tun.
      Ihnen übrigens die besten Genesungswünsche, ich hoffe, Sie können bald auf Cocktails aus Morphin und ..gin verzichten.

      Lese grad den Plickert, Merkels Bilanz, und es ermüdet mich doch arg. Ist ja nicht so, dass es Neues zu vermelden gibt oder ist es Ihnen gestern entgangen, dass ulF ganz fürchterlich gegen Volksentscheide ist. so etwas um keinen Preis wie auch immer haben will? Sie hat wohl Angst vorm Volk, das es bei ihr ja gar nicht mehr gibt.

      Dass sie weiterhin wie ein störrisches Kind die Obergrenze ablehnt, nimmt man ja gottergeben hin, aber wie soll man vier weitere Jahre mit der Frau aushalten? Meiner Meinung nach geht das entweder nur im Suff oder gar nicht, wenn man halbwegs noch bei Verstand ist, der einem ganz allmählich bei soviel Mehltau und Biedermeier schwindet.

      Wie auch immer, der Kachelmann hatte ein Einsehen und hat den Wolkenschieber beauftragt, die Sonne ist nun da, es ist wärmer, ganz wunderbar.

      .
      Liebe Philo, Trockenpflaumen in Knödeln? Ja? Muss das sein? Rehkeule für mich allein macht keinen Sinn, die wird mir doch nur elend trocken.
      Ich esse zwar gerne Wild, erinnere mich an meinen Vater, der immer mal einen vom jagenden Bekannten geschossenen Hasen am Haken hatte, küchenfertig abzog und ausnahm, unser Dackel juchzend dabei, alles fressend, was mein Vater ihm hinwarf, so dass wir den armen Hund anschließend die Kellertreppe rauftragen mussten, die Familie kaute beim Bratenschmaus dann schon mal auf von meiner Mutter übersehenen Schrotkugeln rum, das waren noch Zeiten.

      Apropos Zeiten, es gibt nun auch hier Zwetschgen, ich werde also einen Fruchtwechsel beim Backen vornehmen.

  103. Gestern im Bayerischen Fernsehen_Natur-exclusiv
    Ergänzung zu den oben geführten Gefechten.
    .
    Geschlechterkampf vom Menschen auf die Tierwelt übertragen.
    Zwoa boaerische Weibaleit (Lina & Rita) versuchen ein Entenweibchen mit ihrem Nachwuchs vor garstigen Erpeln zu schützen. Schnief…
    .
    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/natur-exclusiv/ente-auf-abwegen-100.html.
    .
    Nehmen Sie sich die Zeit. Sie werden begeistert sein.
    (DdH)

    • Das habe ich auch gesehen...
      … und mich hat gefreut, dass eine Ukrainerin vom dortigen Lande immer beherzt zugepackt hat. Die anderen beiden Frauen waren auch mütterlich zugange. Ja, die fremden Erpel wollten auch nur das Eine und Mama Ente flüchtete wieder auf die Dachterrasse des 6. Stocks in Schwabing…

      … ich dachte mir, dass das doch alle nette, unzickige Frauen sind, so auf einen fernen Blick.Bei einer IT- Firma.

  104. Titel eingeben
    Die Autorin der lustigsten Witwe, zumindest der unverzagtesten ist heute im Nachruf der FAZ. Anne Golon und Michele Mercier creirten die ÜberMILF Angelique

  105. Der Tiger
    @Oberländer – Von mir stammt das nicht. Was Liebe betrifft, halte ich mich an Goethe:
    “Und doch, welch Glück, geliebt zu werden.
    Und lieben, Götter, welch ein Glück!”

  106. OT-Frage
    Warum darf der Gumbrecht im Blog über Sachen schreiben, von denen er nichts versteht? Ich wollte vor Monaten dem Hank zwei bis fünf überbraten, wegen seiner Märchen über Linke. Die FAZ nahm meine Registrierung aber nicht an. Ist man drieben eine unerwünschte Person, wenn man hier schreibt?

    • soweit ich weiss, gibt es bei Gumbrecht einfach keine Kommentare.

    • Nicht nur bei Gumbrecht
      Immer wieder gibt es Artikel im Mutterschiff, unter denen das Kommentarfeld erscheint, aber keine Kommentare angenommen werden. Das erkennt man meistens daran, daß noch keine Kommentare geschrieben wurden (auch wenn man gerne denkt „Erster“). Schreibt man dann einen, erscheint er nicht und etwas später ist auch das Kommentarfeld weg.
      Inwiefern das ein IT-Fehler ist (Kommentarfeld fälschlicherweise hinzugefügt) oder Zensur (es kommen die „falschen“ Kommentare), kann unsereiner natürlich nicht einschätzen. Da das aber gerne bei manchmal himmelschreienden Blödsinns-Inhalten der Fall ist (und diese dann auch gerne mal schnell von der Hauptseite verschwinden), denke ich, es ist beides.

    • Bei der FAZ sollte man immer erst von einem Versehen ausgehen. Manchmal ist auch einfach keiner da, der das machen kann. Wenn man Pech hat, sitzt nur ein einziger Mensch im Online-Feuilleton und muss alles machen.

    • Sachen, von denen einer nichts versteht
      „Warum darf der Gumbrecht im Blog über Sachen schreiben, von denen er nichts versteht?“

      Müssige Frage, das tun doch viele andere auch …

      Handelte es sich nicht um Gumbrecht, würde ein Blick auf die akademische Zwangsneurose – fortwährend Veröffentlichungen zu produzieren, um über die bibliometrischen Rankings das Renommee zu steigern – mögliche Erklärungen liefern. Publish or perish, Hauptsache die Publikationsliste erfährt Zuwachs. Kommentare, zumal kritische, eher unerwünscht und lästig.

      Gumbrecht wird das alles nicht mehr nötig haben, aber die kommentarkritische Verweigerung bzw. die Abschottung seiner Beiträge stößt nicht allein Ihnen sauer auf.

      Es gibt E-Mail-Adressen. Schreiben Sie ihm. Er wird Ihnen bestimmt antworten.

    • Das sit eine gute Frage
      Text eingeben

  107. Gegenentwurf zu Charles Bukowski, der nur in Deutschland so erfolgreich war.
    Eine Ode an die Frauen und die Liebe:
    Hört von ihr:

    Ihr Name klang in mir wie bunte Schmetterlingsblüten, die sich unverfänglich lieben zwischen Abfallhalden und der unverdorbenen Phantasie spielender Kinder
    Sie konnte tun, was sie wollte – ich war ihr verfallen. Bei ihrem Anblick flüsterte ich schmutzige Worte. Ihre heiligen Hände ergriffen meinen alten müden Kopf und ihre Lippen küssten mich suchend, als ob ihr Mund sich nicht entschließen könnte, wo er seine liebliche Süße verströmen dürfe

    Sie wurde geboren, um meine Göttin zu werden und sie war die Lilie am Fluss, die ich liebte, auf meine Weise. Deren Atem sich in meinen ergoss, als ich stammelnd ihren Namen nannte.

    Mi dulce amante, ich brachte mich wie ein Geschenk, in der Hoffnung, angenommen zu werden.
    Ich brauche mich wieder.
    Ich brauche mich wirklich dringend. Komm zurück.
    Ja, ich rufe dir zu, mein armer Kopf ist verzweifelt, verloren, in Schrecken versetzt.

    Und ich lauschte im kalten Wind nach Trost und Hoffnung.
    Aber ich hörte nichts.
    Nur die unfehlbare Ankündigung des Nordwinds kam auf mich zu.

    Nacht um Nacht suchte ich nach ihr.
    Morgen um Morgen fand mich der Winter,
    Allein.
    Verhangene Träume zwischen meinen Augenbrauen.

    Du hast vergessen, dass ich alt bin. Ich glaube, amante, die Frauen, die ich vor die liebte, waren keine Frauen. Es waren Monster.
    Du hast vergessen als du gegangen bist, mir ein langes Leben zu wünschen.

    Ich stammelte ihr noch zu, dass sie mein Licht sei und sie mir dringend Feuer geben müsse. Doch meine Worte erloschen im Regen.

    Doch Ihr, ihr unbedarften und Lästerer, ihr Säufer, Prostituiertenbesucher und Gekreuzigten, die ihr in Schande seid, dürft jetzt ruhig niederknien, wenn ich zu euch spreche.

    Ich komme nun zum süßen Kern meiner Ausführung. Ich wusste nicht, was ich euch sagen sollte. Jetzt weiß ich es. Mein Reden war nur Vorwort, um eure Aufmerksamkeit hierauf zu lenken:

    Die Liebe lebt!
    Ja, die Liebe ist lebendig!
    Die Liebe ist immer vorhanden.
    Viele Menschen haben über die Liebe gelacht.
    Viele Menschen haben um der Liebe willen gelogen.
    Viele Unschuldige wurden ihrer Liebe wegen getötet.
    Doch die Liebe lebt.
    Wie die Magie des Zaubers.
    Auch wenn ihr Leichentuch triumphierend gehisst wird.
    Und wenn auch der Kelch der Wunder zerbricht.
    Die Liebe kündigt immer.
    Wie oft müsst ihr getötet werden, bevor ihr das Wunder der Liebe versteht?

    Komme mit mir auf eine Reise, dulce amante, auf der ich dich bewundere.
    Auf der ich deinen Körper berühre, wie Blinde ihn berühren.
    Und der Himmel wird zerbrechen, wenn wir uns lieben.
    Lange, nach dem du meine Madonna warst.

  108. Vom richtigen Leben im Falschen
    Nach langer Lektüre des Blogs und den Kommentaren:

    Jeder verortet sich da wo er gerne sein will, kommt aber doch da an, wo sein Schicksal ihn hinstellt, und jeder findet um sich herum die Menschen, die zu ihm gehören – ob er will, oder nicht.

    Ich sehe mich – ganz im Sinne von A.Camus – als glücklichen Menschen. Wir sind beide in jeweils 2. Ehe (endlich) glücklich verheiratet, ich habe eine tolle Frau, die mein Leben als Unternehmer und Berater (im weitesten Sinne, Recht – Steuern – Vermögen – Immobilien) teilt und trotz des Machogehabes einiger meiner Mitgesellschafter (wir sind da 5 Männer und ene kluge Frau) den Laden mit mir zusammen hält. Unsere Vorbilder sind Sonja und Willi Bogner: united we stand, divided we fall.

    Meine Frau ist eine atemberaubende Schönheit, warmherzig, intelligent, promoviert und exterm schnell denkend. Ich kann da noch mithalten, bin eher der Analytiker. Aber (für den der es weiss) nur das Team von Ratiolytiker und Emotionator hat Erfolg. Und das sind wir.

    Wir sind kein Gegenentwurf zum Genderism – wir sind wir. Wir lieben unser Leben, und sind auf nach heutigem Maßstab herrlich unanständige Weise lebendig:

    – Keine Kinder (war anders dringend gewünscht, hat aber leider nicht geklappt, trotz aller – teueren ! Anstrengungen)
    – dafür großer Hund (frißt mindestens 10 arme Bangladeshis kahl)
    – 4 x Urlaub im Jahr (als Ü 60 / Ü 50 unser Recht – dafür gibt es auch keine Rente mit 62, sondern frühestens mit 75), da wo wir wollen, und nicht da, wo der CO² Footprint entscheidet
    – großes Haus für wenig Geld in München zur Miete
    – keine Rennräder, aber 1 x Porsche 911 turbo (meiner), 1 x SL 500 Youngtimer (meine Frau), 1 BMW X 5 (für den Alltag)
    – keine Rente, aber Immobilien genug, um zu leben (DA kennt das)

    Und wir sind, allen zum Trotz : GLÜCKLICH – vor allem miteinander! Und was drumherum so passiert, sehen wir mit freundlichem Lächeln an und scheren uns nicht darum. Leben und Leben lassen!

    Machts es besser, wenn ihr könnt. Aber vom Angiften ist noch keiner reich & glücklich geworden. Denn geerbt haben wir beide nix – alles selber erarbeitet!

    • Hört sich gut, happy und vernünftig an, aber
      .
      ..
      für mich als nicht hundebesitzenden Hundenarren-

      WAS für ein Hund ?

    • Haben Sie den Kommentar oben von occitania zufällig gelesen?
      Text eingeben

    • Ach Otto, Sie auch?
      Ich liebe Hunde, denen man, ohne sich zu bücken, auf die Schulter klopfen kann.

      Als junges Mädel von 18 Jahren hätte ich eine Dogge erwerben können. Einen Doggenrüden, der sich bei der Hundeausstellung in der hintersten Ecke wie verrückt aufführte und mit sonorem Bellen die Halle erbeben ließ. Nachdem ich verschiedene kleine Boxen mit noch kleineren Hunden angeschaut und meine Finger ständig in Sicherheit bringen musste, eilte ich zu der Dogge, es war Liebe auf den ersten Blick. Der Hund war ruhig, ich war hin und weg, für 180 DM hätte ich ihn mitnehmen können.
      Hätte, ich dachte an meine Mutter, den Dackel daheim und den Appetit, den eine Dogge nun einmal hat, an mein noch karges Gehalt und verzichtete schweren Herzens. Meine Mutter hätte mich mitsamt Hund rausgeschmissen.
      So kam es, wie es kommen musste, der Rüde stand auf den Hinterbeinen und wohin ich auch in der Halle ging, verfolgte er mich hoffend und schweigend mit seinen Blicken. Er geht mir heute noch nach.

      .
      Übrigens waren mein Mann und ich auch ein sich so ergänzendes Paar, wenn auch als Angestellte materiell erfolgreich für den Chef, weniger für uns. Mein Mann war für die Emotionen zuständig.

  109. Die letzte Metro
    @Rheintochter

    Natürlich! „Die letzte Metro“ ist aus dem Jahr 1980 und nicht 1984…Habe mich im Eifer des Gefechts vertippt. Wie Sie richtig bemerken, war dieser Film der letzte Truffauts mit seiner Muse Deneuve. Danach kam Fanny Ardant und „La femme d´à côté“…Ein grosser Frauenliebhaber dieser Truffaut…

  110. @ OMO
    Ihre Texte sind – neben denen von Don – eine echte Knacknuss für Übersetzer und bedeuten deshalb, unbesehen jeder political correctness, Herausforderung und reines Vergnügen.

    Nicht unterkriegen lassen, nicht vom Gewicht, nicht von den Versuchungen leiblicher Genüsse und schon gar nicht vom gelegentlich heftigen Gegenwind in den Kommentaren.
    Wer als „freie Meinung“ bloß die eigene gelten lassen möchte, hat diese Freiheit weder verstanden, noch verdient.

    Wer außerdem mutwillig Blog und Kommentare verwechselt bzw. in einen Topf wirft, versucht den großzügig editierenden Gastgeber entweder absichtlich oder aus schierer Dummheit zu diskreditieren. Ein Affront, den sich nur wahre Heuchler leisten, seien sie nun glücklich verheiratet oder nicht.

    • Danke, Herr del Ruiz, aber wohin und wofür übersetzen Sie denn
      .
      ..

      die Beiträge ?

      Mit dem Gegenwind habe ich kein Problem, einen groben Keil habe ich immer zur Hand .

      Mit dem Gewicht läuft es mit dem neuen Ernährungsplan hervorragend ,
      nach 101,7 gestern heute , NACH dem gestrigen Freßtag ,

      101,3 .

      Leibliche Genüsse darf ich durchaus ein paar, auch an den Tagen, wo mit dem Kopf zu essen ist,

      andere halt nicht , aber das stört mich kaum.

      Und , wenn Sie darauf anspielen, für eine Deutsche , die französischen National-Chauvinismus
      Marke ,,L’Allemagne paiera tout“
      auslebt ,

      gibt es in beiden Sprachen ein gutes Wort .

      Man liebt die Tat, nicht den Täter .

      Und ja, der Don hat mit dem Kommentariat schon ein Pinkerl zu tragen ,

      und da bin ich keine Ausnahme (ahem) .

    • @ Moser
      „Übersetzen“

      Ohne bestimmten Zweck, nur einzelne Stellen zum besseren Sprach- und Kulturverständnis. Die Blogtexte und Kommentare zeichnen sich durch einen reichen Wortschatz, eine Fülle von Wort-Neuschöpfungen und – für Außenstehende – oft komplexe und hintersinnige Anspielungen aus. Tolles Spielmaterial für ein Übersetzerkollektiv, das sich über diesen Blog und andere Quellen regelmäßig austauscht. Der Blog bildet eine Fundgrube für Deutschlerner (oder Deutschlandlerner) und bereitet außerdem exquisites Lesevergnügen. Merci de votre contribution!

      „Ruiz“ reicht ganz ohne „del“ – der Name ist bloß eine Kunstfigur


    • Fundgrube für Deutschlerner
      Ja, das ist es wohl. Ich hoffe aber, Sie nehmen sich die gelegentlich Tipp- und Schreibfehler nicht zum Vorbild, gell.

    • @ colorcraze
      „Ich hoffe aber, Sie nehmen sich die gelegentlich Tipp- und Schreibfehler nicht zum Vorbild“

      Die gelegentlich* Fehler nicht. Die entstehen wohl beim Gefummel auf dem Handy oder in der Hitze der Kommentarfechtereien.

      Andere können zu recht kryptischen Ergebnissen führen, wie z. B. …
      „Daß mietzen, meist, den kater machen, immer, wenn der säuregrad der eträglichkeit, zu hoch wird“.
      Google translator: „That mietzen usually make the cat always when the acidity of the tolerability becomes too high“.

      Oettinger oder Stoiber?!?


    • Die gelegentlich* Fehler nicht. Die entstehen wohl beim Gefummel auf dem Handy oder in der Hitze der Kommentarfechtereien.
      Bzw. bei Satzumformulierung in dem kleinen Textfenster und unvollständiger Korrektur dabei, wie in diesem Fall.

      „Daß mietzen, meist, den kater machen, immer, wenn der säuregrad der eträglichkeit, zu hoch wird“.
      Oh ja, das ist ein hübsches Stückchen Wortwitz für einen Übersetzer, das in eine andere Sprache zu portieren… da ist dann nicht mehr viel mit maschineller Übersetzung.

    • Das Zerkleinerungsergebnis bdeeeegiinooorrrsttt wird erneut, aber anders
      zusammengeklebt:

      Obedient ego terrorist

    • translate.reference.com
      macht zwar aus

      Dass Miezen, meist, den Kater machen, immer, wenn der Säuregrad der Erträglichkeit zu hoch wird

      sowas (Säure = Sure)

      http://translate.reference.com/german/english/dass-miezen-meist-den-kater-machen-immer-wenn-der-suregrad-der-ertrglichkeit-zu-hoch-wird/tRGFzcyBNaWV6ZW4sIG1laXN0LCBkZW4gS2F0ZXIgbWFjaGVuLCBpbW1lciwgd2VubiBkZXIgU8OkdXJlZ3JhZCBkZXIgRXJ0csOkZ2xpY2hrZWl0LCB6dSBob2NoIHdpcmQ%3D

      , das Ergebnis jedoch kann sich durchaus sehen lassen…

  111. Was Literatur kann - und was sie nicht kann. Ein Nachtrag zu den oben geführten Gefechten
    Nun bin ich doch sehr überrascht zu sehen,
    was Literatur so anrichten kann. Ein paar Anmerkungen zur Deeskalation.

    @ Tico ein großes Dankeschön für die notwendige Klarstellung.

    Was kann Literatur?

    Sie kann unterhalten, sie kann aufklären, sie kann zum Nachdenken anregen und sie kann verstören. Ablehnung oder Wut hervorrufen.

    Literatur bildet vor allem die Gesellschaft ab, in der sie entsteht. Literatur, wenn sie gut ist, beschreibt die Wirklichkeit, in der Menschen leben, arbeiten, denken und fühlen, auch lieben.

    Der deutsch-amerikanische Schriftsteller Charles Bukowski hat KEINE Schundliteratur geschrieben, sondern LITERATUR. Da ist jegliches Naserümpfen fehl am Platz. Er gehört heute zum Kanon der amerikanischen Gegenwartsliteratur und wird in den USA im Schulunterricht gelesen. Wie Bob Dylan.

    Bukowski war Zeit seines Lebens ein Underdog und erzählt das, was er am besten kannte: die Kehrseite des American Way of Life, des American Dream jenseits der Glitzerfassade Hollywoods. Das ist Underground-Literatur. Sein Leben lang gearbeitet in 100 Jobs und den sozialen Aufstieg durch Schreiben geschafft. Was er beschreibt, kannte er aus persönlichen Erfahrungen und die hat er genial verdichtet.

    @ Nahuatl hat es zutreffend gesagt.

    „Doch schreiben konnte er, und die, die auf diesen Zug aufspringen wollten, können ihm nicht mal die Schuhe putzen, Männlein wie Weiblein. Peinliche Zeilenquetscher allesamt.“

    Bukowski hatte nicht nur großen Respekt vor Frauen. Er hat sie geliebt. Sie sollten mal seine Liebesgedichte lesen!

    Bukowski ist, was Frauen + Sex betrifft in bester Gesellschaft.

    Lesen Sie mal den ersten Roman von Leonard Cohen (ja der Musiker): „Das Lieblingsspiel“. Worum geht’s da? Na, um sein Lieblingsspiel: „Schicksen vö***“
    Und was erzählt Philip Roth in seinem autobiographischen Roman „Portnoys Beschwerden“? Die Beschwerden eines jungen Mannes, der unentwegt Sex sucht. Was ist mit z. B. William S. Burroughs oder Hunter S. Thompson? Deren Bücher allesamt verfilmt wurden.
    Selbst unser „Dichterfürst“, der Geheimrat von Goethe, hat sich mit diesem Thema mehr beschäftigt als seine Kollegen und noch im hohen Alter jungen Mädchen nachgestellt.

    Ich könnte Ihnen noch zahlreiche Beispiele liefern.
    Letzten Endes ist es immer eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Erwartungshaltung an die Literatur.

    Ich wollte, und das soll keine Rechtfertigung sein, die vom Don wunderbar aufbereitete Thematik mit ein paar Beispielen aus der Weltliteratur anreichern. ;-)

    @ O. Moser.
    Ich bewundere Ihren Mut, die Gewichtsthematik so frank & frei, die ja nicht nur für Sie, sondern für viele wichtig ist, so offen zu kommunizieren. Ich weiß, dass Sie die Frauen mögen und respektieren und dass Sie ein Genussmensch sind. So what? Aber, im Jenseits haben wir nix zu erwarten. Auch nicht die Muslime mit den 72 +/- „Jungfrauen“.
    Und warum müssens denn Jungfrauen sein? Erfahrung ist doch viel spannender. Das Paradies kommt übrigens aus dem Persischen und heißt Garten. Wer macht denn dann die Gartenarbeit? Etwa die jungen Frauen? Doch nur wir Männer. Wie immer. Vielen Dank. Außerdem haben Sie literarische Qualitäten. Da könnten Sie mehr draus machen, g’scheit sinds ja.

    @ Harry Charles
    Bei Sturm muss man den Kopf im Wind behalten. Stürme geh’n vorüber. Sie schreiben intelligente Beiträge und zumindest ich lese sie gerne. Machen Sie bitte weiter. Unser amerikanischer Autor hat auch nie aufgegeben.

    @Occitania
    Madam, Sie tun gewiß viel für die deutsch-französische Freundschaft. Aber ich kann Sie beruhigen, es gibt auch französische Autoren, die nur das EINE im Kopf haben. Denken Sie nur an den Marquis de Sade und „Die 120 Tage von Sodom“ oder „Justine & Juliette“. Weltliteratur, sagen viele Experten. Aber tun Sie sich das nicht an. Es wird Ihnen übel!
    Dagegen ist Charles Bukowski ein Heiliger. Die französische Journalistin Catherine Millet hat vor ein paar Jahren sowas wie einen autobiographischen „Roman“ geschrieben. „Das sexuelle Leben der Catherine M.“ Dank des abgekürzten Nachnamens kommt niemand auf die Idee, um wen es sich hier handelt. Der „Roman“ behandelt ihre sexuellen „Abenteuer“ mit einem oder mehreren Männern gleichzeitig auf der Straße, in der Metro, im Swingerclub, kurz: überall da, wo es ihr gerade passierte. Das kommt bei den Franzosen gut an. Virginie Despentes, ein „Shooting Star“ der neuen französischen Literatur, beschreibt in ihrem Roman, „Baise-moi“ wie sie mit ihrer Sexualität so umgeht. Das würde ich eher als „Proll-Literatur“ bezeichnen.

    Ich habe mit Literatur beruflich nichts zu tun. Ich lese nur gerne.

    Aber, Literatur kann manchmal begeistern und anregen.

    Vor einigen Jahren waren meine Frau + ich in Andernach zu Besuch bei Freunden. Auf der Rückfahrt warteten wir auf dem Bahnhof. Ich erzählte meiner Frau, fiel mir gerade so ein, dass hier in Andernach 1920 Charles Bukowski geboren wurde und dass dies vermutlich keiner mehr weiß. Der vielleicht berühmteste Sohn der Stadt. Neben uns stand eine junge türkische Mutter mit Kopftuch und mit einem Kinderwagen und hörte aufmerksam zu. Ich erzählte ein bißchen was von Bukowskis Romanen und sie fragte, ob und wo man seine Bücher kaufen könne. Ich sagte, in jeder Buchhandlung, notfalls bei Amazon. Aber, ich warnte sie ob der Freizügigkeit der Sprache und der Inhalte. Sie meinte nur, Sie habe da keine Berührungsängste. Der Autor als ein Sohn der Stadt habe sie neugierig gemacht.

    Das fand ich toll, nicht nur ich, auch Hank Chinaski.

    Wünsche allen einen guten Start in die Woche.

    • Lieber Ehemaliger Gast , das mit den literarischen Qualitäten ehrt mich,
      .
      ..
      aber ich bin ein recht trockener Realist.

      Von Millionen eingereichten Manuskripten werden angeblich nur ein paar Hunderttausend letztlich gedruckt,
      und davon bleiben die meisten erfolglos, landen am Ramschtisch.

      Am Ende, falls sich tatsächlich etwas Erfolg einstellert ,

      landet man im Auge irgendeines Shitstorms.

      Und so gewaltig überzeugt bin ich von meinem literarischen Talent nun nicht.

      Ein paar freche Beiträge sind noch keine Literatur.

    • @ehemaliger Gast " Was Literatur kann..."
      Vielen Dank insbesondere für ihren letzten Satz aber auch das andere ist sehr lesenswert! Ich wünsche allen auch gern gerade noch rechtzeitig hoffentlich ein herzliches akademisches Guten Morgen! Vielleicht sind Sie besser ausgeschlafen, wie man an den wie stets von vielen Geistesblitzen sprießenden Kommentaren sehen kann.

      Ich wurde heute unfreundlich bei der Kaffeetasse von den neuen Hiobsmeldungen aus Berlin aufgeschreckt: Herr Schulz möchte gern (bitte verhindern) das Geld ausgeben, was er noch nicht hat. Und Frau Merkel (ja was machen wir eigentlich mit ihr?) setzt noch gekonnt einen drauf mit ihrer Bemerkung, das Geld sei doch nicht das Problem sondern eher das Geldausgeben????

      Ja das Problem hätte ich auch gern, insbesondere dann, wenn es nicht mein Geld ist. Natürlich kann ich es verstehen, wenn man im Schuhladen bei diesen Versuchungen den Verstand verliert, ersatzweise geht auch eine Zubehörliste bei den vielen Automarken oder etwa bei Harley Davidson, falls es hier Fans von den etwas unsportlichen Schwermetallhaufen geben sollte.

      Aber mit Steuergeldern? Die kommen doch nicht vom eigenen sauer Ersparten oder hat Herr Schäuble da irgendwo noch ein Nachttöpfchen versteckt was bisher unbemerkt geblieben ist? Wie schrieb Volker Loomann in der FAZ seit Ewigkeiten, leider offensichtlich wirkungslos, wie wir bei unserer obersten Prinzengarde sehen können, Vermögen kommt nicht vom Geldausgaben, sondern vom Sparen.

      Da haben wir Deutschen (die schon länger Hierseienden oder auch bald nicht mehr Daseienden) im Ausland den Ruf, viel zu restriktiv mit Geld umzugehen, und nun das. Guter Rat ist offensichtlich trotz des vielen Geldes dann den meisten doch zu teuer. Das schrieb übrigens auch Herr Looman, der meinte, die Leute verbrennen lieber viel Geld als ein wenig in die Expertise zu investieren. So isses halt! Marketing ist alles (Entschuldigung, ich wollte hier niemandem unberechtigt auf die Füße treten)

      Bei der folgenden Meldung, daß die Briten endlich Gas mit ihrem Brexit geben wollen ist mir der Gedanke gekommen, daß es vielleicht ein gutes Geschäft sein könnte, wenn man U.K. die Auflage erteilen würde, die Griechen und andere gleich in Form eines One-Stop-Shops mitzunehmen. Das würde uns viel Zeit und Nerven sparen. An die EU zahlen die doch sowieso nichts mehr Substantielles. Dann wären wir quasi quitt.

      Natürlich müßte man das noch marketingmäßig ein wenig verpacken oder eine naturwissenschaftliche Begründung mitliefern, die Unis (ich meine die Rektoren) suchen derzeit händeringend nach Drittmitteln, das sind alle Mittel Recht. Etwa die Inseln im Rahmen einer fortgesetzten Kontinentaldrift hinreichend abzunabeln, das müsste doch eigentlich gehen oder?

    • Literatur und Realismus
      «Die Wirklichkeit als ästhetischer Massstab – wer hat so etwas je gehört!»

      Péter Esterházy

  112. Welcher Frauentypus ...
    Die Frage, welcher Frauentypus, des Mannes Glück und oder das gesellschaftliche Ideal darstellen soll, kann ich nur im interkulturellen Vergleich, mehrdimensional und stark differenziert angehen. Ein Aspekt unter Vielen ( ich kann dazu eigentlich Bände voll schreiben), in diesem Zusammenhang ist zunächst die Frage zu beantworten, ob die auf Grund religiös bedingter Unterdrückung zum Intrigantantum neigende, ihren Willen nur über erhebliche Umwege durchsetzende, oder in einer freiheitlichen Gesellschaft, ihre Vorstellungen über Beziehungen und das Frauendasein offen und ehrlich äußernde, damit zur offenen gesellschaftlichen Diskussion beitragende Frauentypus besser ist. Während im ersten Fall, Frauen Söhne erzeugen, die Sylvesterfeier zum Alptraum werden lassen, ist im letzteren eben diese Gefahr beinahe nicht existent …

  113. Begleitung - oder: ich denke wie ich bin
    Aus der FAS vom 2. Juli 2017

    „Bei *Maischberger* diskutierte am Mittwoch unter anderem Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) über die deutsche Abschiebepraxis
    und den Afghanen, der Anfang Juni in einem Flüchtlingsheim in der Oberpfalz eine Frau angegriffen und deren fünf Jahre alten Sohn erstochen hat. Der Afghane ist ein verurteilter Straftäter, trug eine elektronische Fußfessel und war als gewalttätig bekannt.

    Maischberger: Was macht man mit so jemandem?

    Künast:
    Ich glaube, der Mann braucht Begleitung. Was mich wundert, ist, dass man jemanden für so gefährlich hält, dass er eine Fußfessel braucht,
    dass man ihn aber auf der anderen Seite in Situationen lässt, die auch
    der Prognose widersprechen (…). An die Stelle hätte jemand sagen müssen: Der braucht auch eine soziale Begleitung, einen Sozialarbeiter, der mitgeht und der hätte sagen können, dies ist kein adäquater Ort
    für ihn.
    Der Mann hätte begleitet werden müssen.

    Maischberger:
    Ob der Sozialarbeiter dann in dem Moment da gewesen wäre, als er auf die Mutter losgegangen ist, ist eine andere Frage.“

    –Es gibt Millionen Fragen und nicht ausreichend Sozialarbeiter.

    Da könnte man ein Projekt drausmachen, nach der BTW.–

    • Ich denke, das entlarvt sich von selbst. Frau künast sollte mal ein Gefängnis besuchen…

    • Frau Künast argumentiert wie ein Bankberater
      …der einen Börsengang „begleitet“, zwar nicht so lukrativ für die
      Flüchtlingsbegleiter, aber in der Masse unbezahlbar.

    • Ich finde, die Grünen sollten uns an U-Bahnschubsern zeigen, wie das geht.

    • Schön, wenn man sieht, wie sich am Beispiel Künast die Blase entlarvt,
      in der die für D verantwortlich sein sollenden sich befinden.

      Jedem Einreisenden sein Sozialarbeiter – und für Spezialfälle auch ein Psychotherapeut.
      Auch jedem Einreisenden seine Wohnung und eine Arbeitsstelle, oder auch seinen Wunschstudienplatz – möglichst ohne weitere Voraussetzungen und Deutschkenntnisse.
      Zusätzlich das natürlich alles am Wunschort des Neuzuzüglers, kostenfrei und garantiert und ohne irgendwelche Anforderungen unsererseits.

    • spinnig
      Man kann nicht Leute einzeln 24/7 bewachen, das ist ein Aufwand, noch größer als Pflegeheim, geschlossene Psychiatrie oder Gefängnis, wo man sie in Gruppen zusammenfaßt. Völlig irre.
      Wer soll das bezahlen, daß „Gefahrensucher“x6 nur damit befaßt sind, um diesen herumzuscharwenzeln, daß der nichts anstellt? Da sind wir schnell bei Vollauslastung der gesamten arbeitsfähigen Bevölkerung, und sichergestellt ist damit auch nix, denn die um ihn rum können ja immer nur reagieren.

    • Künast
      Sie könnte das auch nur gesagt haben, um jene Leute
      aufheulen zu lassen, die ihr immer Hass-Mails schicken.
      Sie hat schließlich mal in der JVA Tegel gearbeitet.

  114. Es ist gut, wenn man einen Freund hat, auch wenn …
    @Otto Moser 15. Juli 2017 um 20:47 Uhr
    „Da kommt noch mehr auf uns zu, aber wir haben ja immer noch den gar nicht so entfernten Tod als Freund.“

    Der Gedanke daran, kann in manchen Momenten tröstlich sein.

    In einer TV-Dokumentation wurde der alte Horkheimer gefragt, ob er Angst vor dem Tode habe, antwortete er: Nein, dann hat das irdische Grauen ein Ende.

    Vergleicht man unser Leben mit dem unserer Eltern und Großeltern, so haben wir Glück gehabt, das nicht erlebt haben zu müssen, was diese mussten: Massenarbeitslosigkeit, Nazi-Terror, Kriege, den Kriegstod der Geschwister, Kriegsgefangenschaft, Vergewaltigung durch die Sieger, Hunger, Nachkriegsarmut. Usw. usf.

    Eine Geschichte der Erfahrung von Barbarei und Horror am eigenen Leibe war für diese Generationen Lebensrealität.

    Aber diese Geschichte von Barbarei und Horror endete nicht 1945.

    Wir waren nur nicht mehr davon unmittelbar physisch betroffen, psychisch durchaus. Wir mussten die Realität verdrängen, insbesondere die reale Lebensbedrohung im „Kalten Krieg“, der für viele Menschen außerhalb der Blöcke ein realer, heißer Krieg war.

    Das Imperium, in dem wir leben, führt ständig Kriege, es tötet und verstümmelt ständig massenhaft Menschen. Eine Mordmaschine.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Milit%C3%A4roperationen_der_Vereinigten_Staaten

    Wir wollen und müssen die Realität verdrängen, was zur Folge hat, ein Neurotiker-Leben zu leben. Wir sind inzwischen abgestumpft und weitgehend emotional tot, weil wir ansonsten die Realität nicht ertragen könnten.

    Psychotope Substanzen gehören zur Lebensnormalität: Alkohol, Drogen, Psychopharmaka. Ohne diese ertragen wir dieses Leben nicht.

    Immer mehr Menschen suchen den Tod, nicht offen und bewusst, sondern unbewusst. Sie bringen sich mit Drogen um, mit Risikohandlungen im Beruf, Verkehr und Sport, einige laufen Amok oder schließen sich dem Djihad und dem IS an, sehr viele beenden ihr Leben vorzeitig durch Alkohol, Rauchen und Überfressen. Nicht wenige arbeiten sich zu Tode, in Japan har dieses Phänomen einen eigenen Namen: Karoshi.

    Ein Großteil der Bevölkerung ist depressiv, für einige ist das Antidepressivum die Gewalt:
    In den Rockerbanden, bei den Hooligans, bei den Antifa und ihrem rechten Pendant, aber auch als staatlicher Exekutor von Gewalt als Soldat, Polizist. Usw. usf.

    Der Sadismus hat Hochkonjunktur. er manifestiert sich nicht nur bei Kinderschändern, Gewalttätern und -verbrechern, sondern auch im Wirtschaftsalltag beim Quälen von Untergebenen, beim Mobbing, beim finanziellen Auspressen von Mietern etc. Überall gibt es Übervorteilung, Betrug, Korruption und mafiöse Strukturen.

    Es macht heutzutage Spaß, fremde Menschen die Treppe hinunter zu schubsen, in öffentlichen Verkehrsmitteln Fahrer und Passagiere anzugreifen, Obdachlose anzuzünden, Säure in Gesichter zu spritzen. Etc.

    Selbstverständlich manifestiert sich Sadismus auch in der großen Politik. In der Banksterwirtschaft, bei den Kriegen, beim zum Failed-State-Machen, wie in Afghansistan, Irak, Libyen, Syrien, aber auch in Griechenland und zunehmend in Deutschland. Sadismus zeigt sich in den Programmen zur Volksverarmung, wie Hartz IV, bei „Bankenrettungen“, bei gezielter Inflationierung etc.

    Längst sind wir (wieder) im Stadium der Verbrecherherrschaft.

    Auch das Verhältnis der Geschlechter hat der Sadismus wie ein Krebsgeschwür befallen. Es herrscht ein Geschlechterkrieg. Und der Feminismus wird staatlich gefördert: Divide et impera.

    Deshalb ist auch der Gedanke so tröstlich, dass dies alles in absehbarer Zeit ein Ende haben wird. Nicht die Verbrecherherrschaft, aber das Leben und Leiden als Individuum darunter. Wir Oldies haben das Scheixx-Leben hinter uns, wir sind – sofern nicht verarmt – vom Zwang zur Erwerbsarbeit befreit.

    Bedauernswert sind diejenigen, die ein Scheixx-Leben noch vor sich haben.

  115. Das Lustprinzip, welches im kapitalistischen System zum Todestrieb wird
    @onmicha 16. Juli 2017 um 23:59 Uhr
    „Nun, Philomena, ich halte nichts von dystopischer Stimmung, auch wenn ich seit vielen Jahren erlebe, wie wir mühsamst erreichte gesellschaftliche Standards in jeglicher Hinsicht verspielen!
    Doch niemals würde ich deshalb keine Kinder wollen – im Gegenteil: wenn jemand unsere Fehler nicht mehr begehen wird, dann ist es die uns nachfolgende Generation, so war es schon immer!)“

    Eltern können gar nicht anders, als optimistisch in die Zukunft zu hoffen, ansonsten würde sie in eine schwerste psychische Krise geraten. Sie würden depressiv und irre werden.

    Es wird ständig von Fällen berichtet, wo Eltern einen erweiterten Suizid begehen und ihre Kinder mit in den Tod nehmen. Meist töten sie ihre Kinder, weil sie diese lieben und ihnen ein schlimmes und ihrer Ansicht nicht lebenswertes Leben ersparen wollen.

    Es ist der Lebenstrieb, unsere animalische Triebstruktur, welche diesen Zukunftsoptimismus hervorbringt, welcher das Bewusstsein gegen die Realität immunisiert.

    Das Tier kennt keinen Zukunftspessimismus und auch die Menschen im Kindesalter nicht. Kinder leben nach dem „Lustprinzip“ (Freud). Das „Realitätsprinzip“ entwickelt sich nicht von alleine, sondern muss im Erziehungsprozess vermittelt werden. Gelingt dies nicht, so bleiben die Menschen von ihrer psychischen Struktur infantil, auch wenn sie akademische Abschlüsse aufweisen.

    Dem psychologischen Laien erscheint es als paradox, die Verdrängung der Realität und der Zukunftsoptimismus umso stärker und größer ist, je schwerer die gesellschaftlichen Krisenzeiten sind.

    So funktioniert die Psyche der meisten Menschen in dieser Gesellschaft, wie wir von der Psychoanalyse wissen.

    „Nine-Eleven“ war daher nicht das „Ende der Spaßgesellschaft“, wie Peter Scholl-Latour prognostizierte, sondern verstärkte den Prozess kollektiver Realitätsverdrängung. Man wollte mehr Spaß haben. Der Irrationalismus wurd nicht geringer, sondern stärker. Man sah Feminismus, Gendermainstreaming, vegane Ernährung etc. als positive Tendenzen, die eine bessere Zukunft ermöglichten. Das gleiche Phänomen sahen wir bei der Welcome-Aktivismus, nämlich ein kollektives manisches Irresein.

    Nach „Nine-Eleven“ feierte man weiter in Großveranstaltungen wie Love Parade, Street Parade, Sommermärchen usw.

    In der Hauptstadt finden ständig irgendwelche Feste statt. Man findet es ganz toll, wie sich Deutschland mit Feminismus und Multikulturalismus entwickelt hat. Die meisten finden „Mutti Merkel“ gut und haben positive Zukunftserwartungen.

    Wer gesellschaftliche Realität kritisch thematisieren will, gerät im heutigen Zustand kollektiver Realitätsverleugnung zwangsläufig in die Außenseiterposition einer „Spaßbremse“. Bei den Frauen kommen solche gesellschaftskritischen Männer nicht gut an – und bei Frauen mit starkem Wunsch nach Familie und Kindern schon gar nicht.

    Die Art des Umganges mit der Realität entsprach bei normale Frau schon seit eh her mehr jener von Kindern als der von reifen erwachsenen Männern, die realistische Zukunftsentscheidungen vornehmen mussten. Inzwischen scheint jedoch der Mann sich psychisch den Frauen anzuähneln.

    So funktioniert die Psyche der kleinen Leute. Wenn man dies verstanden hat, dann weiß man, warum politische Aufklärung unter diesen gesellschaftlichen Bedingungen nicht massenwirksam sein kann, warum Merkel wiedergewählt wird um warum die Linken heute so doof sind, weil sie – im Gegensatz zu früher – bewusstseinsmäßig die irrationalen Hoffnungen und Illusionen der kleinen Leute auf eine bessere Zukunft repräsentieren.

    Irrational deshalb, weil der Gesellschaftsprozess in Richtung Autodestruktion läuft und dies als unaufhaltsam erscheint.

    Zum einen, weil diese Realität verdrängt und verleugnet wird. Das ist wie bei einer totbringenden Krankheit, die man nicht wahrnehmen will und deshalb auch keine mögliche Therapie erfolgt.

    Zudem wird das herrschende System als alternativlos wahrgenommen und dargestellt, so als wären die Menschen lediglich Objekte des Gesellschaftsprozess und hätten keine Möglichkeit einer Systemtransformation.

    Freud erschien es so, als gäbe es bei den Menschen neben dem Lebenstrieb auch einen Todestrieb.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Todestrieb

    Das ist jedoch falsch. Es ist nicht ein biologischer Trieb, welcher als „Todestrieb“ wirksam ist. Sondern es ist die Logik jenes sozialen Systems, welches nach der Profitlogik der Geldvermehrung und nicht nach den Bedürfnissen der Menschen funktioniert.

    • HvG, Du geiler Mann, Du:
      „Die Art des Umganges mit der Realität entsprach bei normale Frau schon seit eh her mehr jener von Kindern als der von reifen erwachsenen Männern, die realistische Zukunftsentscheidungen vornehmen mussten. Inzwischen scheint jedoch der Mann sich psychisch den Frauen anzuähneln.“

      Normale Frauen?
      Da sind wir uns doch einig: Ob Jesu-, Mohammi-, Budda- oder Medizinmannlein. Alles Votzen außer Mutti

      Und wenn ich dich nochmals zitieren darf:
      “ Es ist nicht ein biologischer Trieb, welcher…“

      Nein, es ist der pure Ekel vor einem so penislosem Monstrum wir dir

    • Hey, bitte, Contenance.

  116. Ist das Ihr Ernst, werter Herr H. von Goslar?
    “Die Art des Umganges mit der Realität entsprach bei normale Frau schon seit eh her mehr jener von Kindern als der von reifen erwachsenen Männern, die realistische Zukunftsentscheidungen vornehmen mussten.” Auf die meisten Frauen, die ich kenne, Kriegs- und Nachkriegsgeneration, trifft das nicht zu. Trümmerfrauen, und/oder die, die mit ihren Vergewaltigungen ganz alleine umgehen mussten, weil das Thema in der Öffentlichkeit allgemein unter den Teppich gekehrt wird (im Gegensatz zum Soldatentod/verletzung), die die mit Kindern flüchteten, sie alleine aufzogen, ohne selbst einen Beruf haben lernen dürfen; auch die, die nach Kanada auswanderten – aus purer Not und/oder weil sie im männervorziehenden Deutschland keine Zukunft sahen; alle diese Damen würden so eine Verallgemeinerung zu Recht als Affront sehen.

  117. Literarische Begabung
    @ Herr Moser
    Sehr geehrter Herr Moser!
    Das hab ich mir auch schon öfters beim Durchlesen Ihrer Kommentare gedacht: originell und literarisch begabt. Es muss ja kein 500 Seiten-Waelzer sein … aber vielleicht eine kleine Kommentar-Sammlung?

    Schöne Grüße

  118. ...letting off steam....
    Je subtiler und inhaltlich komplexer die Beiträge des Don, desto platter Eins zu Eins kommentiert in seiner getreuen Gefolgschaft.
    „Als die Tauben verschwanden“…Sofi Oksanen. Durfte bei der gruseligen Präsentation ihres Buches anlässlich der Buchmesse 2014 dabei sein. Zitiere es nicht wegen der von deutschen Soldaten im WWII im Kochtopf gelandeten Tauben. Der Ton hier wird härter und schriller.

    Schätze selbst Konfrontationen über alle Maßen, möchte auch keinen Beifall aus der falschen Ecke.
    Was langweilt in diesem Blog ist der Mangel an frischem Blut. Die Kommentare der frauenverachtenden Herren, wie auch immer sie heißen mögen, tauchen beim rückwärtslesen immer wieder auf.
    Ich selbst bin mit großem Vergnügen ein altes Mädchen, keine ältere erfahrene Frau nach dem Motto: die hat viel mitgemacht.
    Mehr Probleme mit Frauen als mit Männern. Selbst meine beste Freundin, gen. Der Schiffsjunge, ist ein Mann.

    Zum Thema Prostitution, das m.E. hier so polarisiert hat. Darüber unterhalte ich mich mich gern mit Strafrechtlern. Frauen, meist Osteuropäerinnen, holen da quotenmässig im Menschenhandel, Zuhälterei u.s.w. mächtig auf. Haftplätze werden langsam knapp.
    Meine ZONTA-Mitgliedschaft hat mich erst sensibilisiert für etwas, von dem ich dachte, es sei schon ausgestorben.
    Meine Schlussfolgerung ist ein generelles Verbot. Euphemistische Bezeichnungen wie Sexarbeiterinnen, in der Nähe von Sozialarbeiterinnen, helfen da nicht.
    Die soziale Ächtung besonders der Konsumenten macht durchaus Sinn.

    PS: die einzige Form von Prostitution, die ich noch einigermaßen verstehen kann, ist die in „Belle de Jour“ mit Catherine Deneuve. Als erotische Obsession, krank aber selbst gewählt.

    • Es war so etwa 1995/96 in einer Moskauer Bar…
      …auf dem Kutusowskijprospekt. Da war ich mit dem braven „Beschützer“ unserer Familie zu mitternächtlicher Stunde. Und wir kamen mit ‚so einer‘ ins Gespräch.

      Diese junge Frau erzählte mir völlig widerspruchsfrei von ihrem gerade beendeten einjährigen Au-Pair-Aufenthalt in einer kinderreichen Familie in den USA, aber später auch von ihren und ihrer danebensitzenden Freundin aktuell möglichen Dienstleistungen für mich und meinen Begleiter.

      Da habe ich doch sehr lachen müssen – von wegen „arme zur Zwangsprostitution herangelockte osteuropäische Frauen im Westen“.

      Werte Frau Biniok, man kann viel verstehen, aber das ist nicht immer nur krank, sondern durchaus so gewollt.

    • Ein generelles Verbot
      inkl. Bestrafung der Freier würde auch nichts nützen. Schauen Sie nach Schweden, es funktioniert einfach nicht. Im übrigen ist Prostitution nicht nur auf der Straße zu finden. Ich bezeichne das, was viele Frauen treiben, sich hochschlafen im Job, im Show-Biz usw., als Edelprostitution, aber immerhin wohl selbstbestimmt. Manch eine kommt so in die Presse und manch eine sogar zu Vermögen. Das Elend der Sexarbeiterinnen aus Osteuropa sind die mafiösen Strukturen, Frauen als Wegwerfware, es sind genügend da.

    • Schön ...
      Haben Sie geschrieben, ich kann Ihre Gefühlslage sehr gut nachvollziehen, bloß momentan bin ich über alle Maßen traurig über dem, was in meiner Geburtsstätte, in Istanbul passiert, ein Islamist gibt es da, der versucht, alles was mir lieb ist in Istanbul zu zerstören, das Atatürk Kulturzentrum z.B in Taksim, wo meine deutsch jüdische Ballettlehrerin, laut Erzählungen der Mutter, voll überzeugt von mir, mich zur Aufnahmeprüfung zum Konservatorium für Ballett bewegt hat. Mit Erfolg. Das Gebäude will er abbauen. Er will auch das Mauseleum von Atatürk und das Gelände darum herum verunstalten. Alles was meine schöne Verbindung zur Türkei darstellt, kulturell, ist dem Diktator dermaßen fremd, dass er mir fremd ist.


    • „Ich selbst bin mit großem Vergnügen ein altes Mädchen“

      à propos: Jane Austens starb dieser Tage vor 200 Jahren. Alt ist sie nicht geworden. Aber wie hat sie die Zeit genutzt! Und geschrieben hat sie auch noch!

    • Nachdenken
      Verbote stark nachgefragter Güter und Dienstleistungen sind immer gut – für die Mafia. Stellen Sie sich mal vor, wie es um die Dealer stünde, wenn Drogen nicht verboten wären. Die würden sich selbstverständlich auch ein Alkoholverbot wünschen, um aus der Prohibition denselben Nutzen zu ziehen, der die amerikanischen Mobster erst groß gemacht hat.

      Die Prostitution unter ein generelles Verbot stellen?
      Wie bitte stellen Sie sich dessen Durchsetzung vor? Ein Netzwerk von moralinsauren Denunziantinnen, das die Ächtung von Freiern nach schwedischem Vorbild betreibt? Die Folgen zeigen sich in unzuverlässigen, geschönten Statistiken und einem zunehmend im Dunkeln operierenden Sexmarkt, dessen Dschungelgesetzen die Betroffenen in jeder Hinsicht ausgeliefert sind.
      Ein wünschbares Modell?

      Wo würden die Grenzen verlaufen?
      Asymmetrische Ehemodelle, d. h. Verbindungen mit hohen Einkommens-, Vermögens-, Alters- und Statusunterschieden zwischen den beteiligten Partnern der Gerechtigkeit halber gleich mit verbieten?
      Sinnenfrohen Lebenswandel inkl. häufigen Tinder-Dates mit wechselnden Partnern, die evtl. Drinks oder ein Dinner spendieren, dem Anfangsverdacht aussetzen?

      Denken Sie nach: ein in der Praxis unmöglich durchzusetzendes Verbot würde die Lage der Prostituierten keineswegs verbessern, sondern sie zusätzlicher Ächtung aussetzen und sie erst recht in Illegalität und Schutzlosigkeit treiben.

      Um es boshafter zu formulieren: dem real existierenden Matriarchat von Xanthippen und Matronen, das seine Machtstellung primär über die Kontrolle der Sexualität zu festigen trachtet, ist die „illegale“ und vergleichsweise billige Konkurrenz verständlicherweise ein Dorn im Auge, nicht zuletzt auch wegen der vermuteten, verruchten Freuden, die dort im Angebot stehen. Freuden, die man entweder nicht zu gewähren wünscht, oder an denen teilzuhaben keinerlei Aussicht besteht.
      Gilt es, den gesellschaftlich unerwünschten „Preisbrecherinnen“ unter dem Vorwand der Kriminalitätsbekämpfung Einhalt zu gebieten?
      Man sollte nicht alles durcheinanderbringen und wenigstens zwischen Anlässen zu zwingend gebotenem Handeln (Menschenhandel, Ausbeutung, Zuhälterei) und übertriebener, gelegentlich scheinheiliger, selten ganz unbefangener Fürsorge unterscheiden.

      Ovid: „Immer drängen wir uns zum Verbotenen und begehren das Verweigerte“.

      Ein überzeugendes ZONTA-Projekt würde Prostituierte gezielt ansprechen, sie über ihre Rechte aufklären, ihnen Beratung und Support anbieten, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern suchen, für Unabhängigkeit, Ausstiegserleichterungen, sichere Unterkünfte und Bildungsangebote sorgen – und unbedingt die Finger von unabhängigen und ihr Leben selbst bestimmenden Sexarbeiterinnen lassen.

      Googeln Sie mal nach Felicitas Schirow, bevor Sie weiter nach Verboten rufen.

    • Na klar, Verbote , Spaßbremsen , langsam verstehe ich die Hexenverbrennungen
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      .
      .
      . in der frühen Neuzeit .

      Feminismus ist Faschismus, und den sollte man eigentlich, auch
      innerlich , überwunden haben.

      Pustekuchen, er feiert, vor allem links, fröhliche Urständ‘ .

    • Es gibt Spaßbremsen...
      und Puffbesucher. Könnten wir uns darauf einigen? Die Hexenverbrennung sollten Sie – nicht mal im Spaß – in diesem Zusammenhang erwähnen, das geht zu weit.Jeder halt, wie er f r e i w i l l i g mag.Und ich bin nicht humorlos!

  119. Da hat mir doch der Don mit den Rahmeierschwammerln so einen Appetit
    .
    . g’machd- ich hab sie halt, mit Rapsöl, rotem Paprika (frisch), Paprikapulver scharf und Rosen, Kümmel, Schalotten,
    Salz, Pfeffer , unter Ablöschung mit Cognac ,

    dazu isländisches Skyr als Kontrapunkt, abgebraten,

    waren extrem gut (und die teiflischen Schwammerln g’scherd teier )

    • Schwammerln und anderes "Fleisch" ...
      lieber Herr Moser,

      …. selber sammeln bzw „finden“ …

      … ganz nach JANOSCH – der TIGER UND DER BÄR gehen Pilze finden …

      … ganz eindeutig Kosten-günstiger, bei jedem gefundenen Exemplar steigt der Spaß-Faktor – uuuund bei ausgiebigen Wald-Exkursionen schmelzen die Kilos nur so weg – … (wär doch ganz in Ihrem Sinne) …

      und erst der göttliche Duft von selbst-gefundenen – frisch gebratenen Steinpilzen, Maronen und sonstigen „Schönen“ –

      … sie wachsen schon und warten darauf, entdeckt zu werden …

      ein wenig auskennen sollte man sich jedoch schon – denn sonst kann es zu unliebsamen Überraschungen kommen – ein verdorbener Magen wär da noch das kleinere Übel …

      also raus in den Forst – etwas besseres gibt es nicht!!


    • waren extrem gut
      Jetzt krieg ich auch langsam Appetit.
      Also Paprika (Rosen) dazu paßt? Skyr statt Sahne ist eine interessante Variante.
      Ja, Pfifferlinge gibts dieses Jahr scheints nicht so viel und sie sind nicht billig.

    • @colorcraze und mira belle :
      ..
      .
      .
      Das mit dem Forst ist schon recht aufwendig. Und man muß wissen, wo die Schwammerln wachsen, sonst ist es nur eine Geländeübung, wie bei der BW damals .

      Da müßte ich jemanden auftun, der sich auskennt, und vor allem auch weiß, welche giftig oder ungenießbar sind.

      Bei uns kommen ja schon Busse mit italienischen Sammlern von der Mafia, das Zeug wird dann getrocknet, und uns wieder verkauft.

      Scheixx-ÄÄUUU .

      Meine waren aus Litauen .

      Unsere sind nur vereinzelt schon so weit, und wenn ….s.o.

      Den Skyr habe ich nicht wie Rahm in der Sauce verwendet, sondern kalt neben die gebratenen Schwammerln getan.

      Dann immer eine Gabel heiße Schwammerln mit einem Tupfer Skyr .

      Daher der Kontrapunkt.

      Wenn man die Schwammerln mit Rahm montiert, ist das ganz etwas anderes, sehr gut,

      aber für mich nur am Freßtag genehmigt.

  120. Wer einen kleinen Mann sieht....
    @ H. v. Goslar sagt:
    17. Juli 2017 um 16:28 Uhr
    Das Lustprinzip, welches im kapitalistischen System zum Todestrieb wird….“
    „Es ist der Lebenstrieb, unsere animalische Triebstruktur, welche diesen Zukunftsoptimismus hervorbringt, welcher das Bewusstsein gegen die Realität immunisiert.“

    Nun, ich wusste nicht, dass Zebras, die immerhin eine animalische Triebstruktur aufweisen, einen Zukunftsoptimismus besitzen und daher mehr Zebras zeugen, weil viele von Löwen, Tiger und Co gefressen werden.

    Wir Menschen unterscheiden uns von der „animalischen Triebstruktur“ ein klein wenig. Freud war ein Schwätzer und Kind seiner Zeit, Freud ist heute nicht mehr der „Vater der Analyse“ und hoch umstritten.

    Ist es eine „animalische Triebstruktur“ wenn die Menschen, in den Bombenkellern, unter Napalmbefeuerung und unter Beschuss deutscher schwerer Waffen in Syrien Kinder zeugen, oder wurden all die Kinder in den Bombenhageln über Deutschland aus lebendigen Strukturen heraus gezeugt?

    Hier kommt etwas Metaphysisches hinein. Sie nennen es „Zukunftsoptimismus“, ich nenne es „Glaube an das Leben“.

    Weniger technisch. Ich nenne es Widerstand gegen die dunkelste Seite unseres Dasein, die Angst vor dem Tod, also lieben wir uns und machen ein Kind, Tod wo ist dein Stachel?

    Und damit sind wir, auch wenn ich hier auf Widerstand stoßen werde, im Christentum. Ohne diesen Glauben, dass mit dem Tod eben nicht alles zu Ende sei, würden wir resignieren.

    Und etwas privates: Nach meinem dritten Infarkt hatte ich Herzstillstand. Wie Sie sehen, ich lebe.

    Aber seit diesem Tag vor 1,6 Jahren, habe ich eine Lebenslust wie kaum jemals zuvor. Das pulsiert regelrecht in mir. Ich schaue plötzlich mit liebevollen Augen Frauen an. Kinder. Bäume und Tiere und all die Natur und den Regen der prasselt und die Sonne und alles was da ist.

    Sie nennen es “ Verdrängung der Realität“, aber ach, was ist denn Realität? Reden Sie von ihrer oder meiner oder des Don oder von wessen Realität?

    Eine Million Menschen, eine Million andere Sichtweisen.

    Was wir als Realität bezeichnen, ist geprägt von unserer Erfahrung, Sozialisation, Erziehung, Moral.

    Die Leute feiern, w e i l es Merkel gibt, nicht trotz Merkel. Man muss dem faulen Geruch der Psychose etwas Oxyen entgegensetzen.

    „So funktioniert die Psyche der kleinen Leute.“

    Wer ist das? Wer sagt das?
    Sagen „die kleinen Leute“ über sich selber „ach ich gehöre zu den kleinen Leuten“

    Nein, das sagen jene, die sich über ihnen fühlen.

    Wenn du einen Helden siehst, schaue genau hin, wie du dich gerade kleiner machst.

    Wer einen klein Mann sieht, sollte hinschauen, wo er sich gerade größer macht.

    Bescheidenheit dem Leben und seiner sozialen Lage gegenüber ist Zeichen von Reife. Der Rest ist für mich eigentlich nur Gerede.
    Und nebenbei: Meine Schwester wurde als junges Mädchen direkt nach dem Krieg vergewaltigt.

    Sie ging später nach Canada. Sie baute sich, ohne Mann, (den die Pfeife ließ sie mit den beiden Kindern stehen und haute ab nach Brasilien,) ein großes Restaurant auf und erhielt jahrelang Preise dafür.

    “Die Art des Umganges mit der Realität entsprach bei normale Frau schon seit eh her mehr jener von Kindern als der von reifen erwachsenen Männern, die realistische Zukunftsentscheidungen vornehmen mussten.”

    Tja, da fehlen mir die Worte. Reife entscheidung des Mannes, klar, Brasilien, halbnackte Weiber, und klar, idiotisch diese Frau, putzt und ackert, nur um mal ein Restaurant zu haben, echt kindlich. Und die Vergewaltigung, die konnte sie erst als alte Frau zugeben, so Abgrundtief verletzend und verheerend saß es in ihr.

    Ach ja, nebenbei, es war ein verantwortungsbewusster Mann, der sie vergewaltigt hatte. Es sind meistens Männer die sowas tun, die die reife und Entscheidungsfreiheit haben, während die Frau die kindliche Seele besitzt.
    Also lieber Mituser, revidieren Sie doch einfach einiges.

    • Lieber Tico, wenn man wie Sie
      dem Teufel nochmal von der Schippe gesprungen ist, sieht man vieles wohl mit anderen, neuen Augen. Wohl dem, der vorher schon sehen kann.

    • Klingt wie aus einem perfiden Propagandafilm, sagt einer aus der "Erlebnisgneration"
      Ist es eine „animalische Triebstruktur“ wenn die Menschen in den Bombenkellern oder unter Tieffliegerbeschuss aus lebendigen Strukturen heraus gezeugt werden? Aber gewiss doch, Todesangst steigert bombensicher die Wollust, ein geiles Aphrodisiakum für jemand, der beim Ausführen und Erdulden von Quälereien sexuell erregt wird!

    • Genau, peter bernhardt.
      das gibt es nur im Film „Dresden“, wo zwischen vor Schmerz schreienden Soldaten gesext wird.
      Als Kind erlebte ich, wie auf der Rückfahrt von der Altmark unser Zug auf freier Strecke zwischen Hannover und Bremen von Tieffliegern angegriffen wurde. Der Zug blieb stehen, alle schmissen sich zu Boden, die Köpfe unter den Bänken.Ob jemand zu Tode kam, weiß ich nicht; aber ich habe niemanden gesehen, der sich umarmte, soweit ich das erinnere.

      Da, wo ich aufgewachsen bin, gab es überall nur 2 Kinder, 1x eins, 1 x drei.
      Da war nix mit dem Mütterverdienstkreuz

      Hier geht gerade ein starkes Gewitter ab.Das ganze Tal vibriert.

  121. Feministinnen wollen die sexuelle Liberalisierung abschaffen
    @Ingrid Biniok 17. Juli 2017 um 19:27 Uhr
    „Meine Schlussfolgerung ist ein generelles Verbot. Euphemistische Bezeichnungen wie Sexarbeiterinnen, in der Nähe von Sozialarbeiterinnen, helfen da nicht.
    Die soziale Ächtung besonders der Konsumenten macht durchaus Sinn.“

    Aus Sicht einer Feministin macht dies im Geschlechterkampf durchaus Sinn.

    Denn der latente Kern der feministischen Macht ist Sexualunterdrückung: Die Männer müssen sich unterwerfen, ansonsten bekommen sie keinen Zugang zur Frau. Kein Zugang zur mütterlichen emotionalen Wärme, keinen Zugang zum Körperkontakt und zur Muschi.

    Schätzungsweise gehen 1 Mio. Männer pro Tag zu einer Prostituierten. Da können sich die Männer psychisch ausweinen und bekommen – geheucheltes – Verständnis sowie sexuelle Befriedigung.

    Wird die Prostitution verboten, dann wird nicht der Preis für sexuelle Dienstleistungen höher, sondern auch der Unterwerfungsdruck auf die Männer.

    Heute kann sich seine Freiheit von Frauen bewahren, indem er bezahlte sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nimmt. Diese männliche Autonomie wollen Feministinnen durch Verbot der Prostitution beseitigen.

    Den Feministinnen geht es um die Erhöhung der Frauendominanz, um feministische Diktatur und Terror.

    Siehe den Terror um die „sexuelle Belästigung“ oder die „Nein heißt nein“-Kampagne.

    • Die Pille hat nicht die Frauen befreit, sondern die Männer!
      Die Feministinnen haben nur leider eine Generation gebraucht, um das zu kapieren. Die rekrutieren sich nämlich aus der Gruppe der Frauen, die in der Generation ihrer Mütter und Großmütter nur deshalb einen dauerhaften Partner abbekamen, weil die restriktive Sexualmoral die Ehe erzwang. Jede Wette, dass all die bei Spon schreibenden Emanzen als Teenager brav die Pille genommen haben.

      Die muslimischen Gesellschaften unterdrücken nämlich mit der Unterdrückung der Frau auch und vor allem die Männer, die nahezu keine Chance auf vorehelichen Sex haben, und mittlerweile, dank Bevölkerungsexplosion und damit verbundener Ressourcenknappheit, auch keine Chance mehr auf ehelichen.

      Die Zeitrechnung sollte umgestellt werden auf vor und nach der Pille. Die muslimischen Gesellschaften befinden sich demnach nicht im Mittelalter, sondern im Zeitalter vor der Pille. Alle anderen Errungenschaften der Moderne haben die nämlich bereitwillig adaptiert.

    • drehen bitte
      von nur leider -> leider nur

  122. Titel eingeben
    @Otto Moser: Paprika-Pulver scharf bitte ersetzen durch frische Habanero Chili. In Streifen geschnitten. Dann past´s.

    • Nein, Herr Braun, frische Chili esse ich nicht, die sind mir zu scharf ,
      .
      .
      und die Eierschwammerln werden durch so viel Schärfe erschlagen, auch für Connaisseurs des Chili .

      Das ist Tim Mälzer und Jamie Oliver kochen , für einen Kinderteller zwei Pratzn voll Chili, udgl.

  123. Kreislauf
    „Die fürsorgliche Hand, die den gebogenen Rennlenker nicht mag, schätzt auch keine krummen Lebenswege und plant, was zu planen ist.“
    Don: „Lebende Männer und…“, Frankfurt/M 2017

    „Man übe ihr [des Mädchens] Urteil und bilde ihre Vernunft durch Lesen wertvoller Bücher. Sie erröte nicht vor der Unterweisung in Wirtschaftssachen. Es ist weit besser für sie, die Hausrechnungen selbst zu ordnen und zu führen.“
    Friedrich der Große: „Über die Erziehung“, Berlin 1769

    „Nichts Neues unter der Sonne.“
    Prediger 1,9

  124. Don, ich kann ja verstehen daß Sie das Blogklima erträglich halten wollen,
    aber da muß noch was für die Okzitanierin im Rohr sein. Falls ihnen die Reminiszenz an den deutschesten aller Ströme lästig sein sollte, so streichen Sie ihn einfach.
    .
    Uwe Dippel fragte am 17. Juli 2017 um 11:09 Uhr

    „Haben Sie den Kommentar oben von occitania zufällig gelesen?“ und
    Und, @ Ehemaliger Gast sagte am 17. Juli 2017 um 02:51 Uhr

    @Occitania
    „Madam, Sie tun gewiß viel für die deutsch-französische Freundschaft.“
    .
    So so, @ Ehemaliger Gast, Sie sind also der Meinung, daß der deutsch-französischen Freundschaft damit geholfen sei, wenn sich vaterlandslose Irrläufer gemeinsam mit ihren „französischen Freunden/Freundinnen“ darüber lustig machen, daß ihr neuer Merkur die uckermärkische Kaltmamsel ja sowieso über den Tisch ziehen wird um la France mit deutscher Kohle etwas vom verlorenen Glanz zurück zu geben.
    .
    Also, ceterum censeo : que cette dame nous se garde! Warum ?
    Weil der Widerspruch, den sie für ihre ausfällige Häme geerntet hatte, mir zu sanft erscheint.
    .
    Daher werde ich es ebenfalls nicht versäumen, versprochen, wenn der präsidiale Jüngling sich an sein Parlament und Volk wendet, im Herbst, nach dem « rentré“, wenn dann noch mehr als 900 Autos brennen mit der gleichen Häme zu fragen: Paris brûle-t-il déjà? Für Straßburg habe ich ja schon meinen Adlerhorst.
    .
    (DdH)

    • Schade Don, der deutscheste aller Sröme,
      hätte ich anstelle der 2. Strophe die 5. wählen sollen?
      (DdH)

    • M & M: Macron et Merkel
      Dieser Macron ist der gleiche Typ Frauenversteher wie sein Vorbild Trudeau.
      Wer sich das Bild im gestrigen SPIEGEL anschaut, wo der König der Betamales Justin Trudeau eine bekopftuchte Islamist…Islamik…Muselfrau besucht, die ihr Kind ihm zu Ehren „Justin Trudeau“ genannt hat (genauer gesagt: Justin Truideau Adam Bilan), und vor allem, wie sie ihn anschmachtet: so wickeln diese Roy-Black-und-Peter-Alexander-Klon-Charmebolzen diejenigen um den kleinen Finger, die nach Angaben der Feministinnen rationale und nicht emotionale Wahlentscheidungen treffen
      (gibt es eine weibliche Form von „diejenigen“?. „Diejenigin?).

      Da wird das mit Oma Merkel schon hinhauen. Die schmilzt schon in 100m Entfernung von ihm dahin.

    • Die deutsch-französische Freundschaft oder der Blick von außerhalb
      @ Jour x+68

      Werter Mitforist, nein, bitte, das war ironisch gemeint (3 Ausrufezeichen).

      Ich bin der Meinung und finde die etwas hochnäsigen Ausführungen
      von Madam absolut inakzeptabel. Ich mag solche Häme nicht.
      Ich finde sie auch ungerechtfertigt. Ich habe mich aber lange gefragt, wie sie zu bewerten seien.
      Beim Lesen bekam ich den Eindruck, hier spricht so etwas wie Verachtung hindurch. Verachtung für was? Für uns Deutsche, für die deutsche Kultur? Für die deutsche Verantwortung am WK II, am Holocaust usw.?
      Dafür Begeisterung für alles Französische gewürzt mit einem Schuss Überheblichkeit?

      Dass Franzosen keinen Grund haben, auf uns Deutsche herabzuschauen, hat Macron vor ein paar Tagen in seiner Rede anläßlich des französischen Nationalfeiertags in Nizza klargestellt, als er die Franzosen für die Deportation von jüdischen Mitbürgern in die KZs (mit)verantwortlich machte. Das war sehr mutig, da die Franzosen es gewohnt sind, bislang jegliche Mitschuld weit von sich zu weisen.

      Hätte ich gesagt, Madam, schau’n Sie sich mal besser die französische Kolonialgeschichte an, bevor sie derart herüberschimpfen. Dann wären wir wahrscheinlich auf ganz andere Pfade gelangt. Und die hätten mit dem eigentlichen Thema dieses Blogs nichts zu tun gehabt. Das wollte ich DA nicht antun.

      Wir Deutsche haben eine merkwürdige Beziehung zu unserer eigenen Kultur. Wir wissen nicht mal genau, was das ist. Den Begriff der „Leitkultur“ halte ich für eine „hilflose“ Wortschöpfung von noch hilfloseren Politikern. Politik-Entertainment. Denn das sehn wir tagtäglich angesichts der Probleme, die wir mit mit den Migranten haben. Ich spreche absichtlich NICHT von Flüchtlingen, wie die Regierung das gerne tut, um die eigentlichen und um die noch zukünftigen Probleme auf eine andere Ebene zu verlagern. „Flüchtlingsursachen bekämpfen“, nennt Frau Merkel das. Ich nenne das „Valium für alle“, was alle letztendlich bezahlen.

      Das Unverständnis für unsere deutsche Kultur fing schon mit der Staatsgründung 1871 an und setzt sich fort bis in die Gegenwart.
      Auf der einen Seite bewundern wir alles, was mit dem technologischen Fortschritt zu tun hat. Auf der anderen Seite schämen wir uns für unsere Werte und Normen (das, was als typisch deutsch gilt). Ich kenne Einstellungen dieser Art aus eigener Erfahrung, aus dem täglichen Umgang mit anderen Kulturen. Andere Nationen, wie z.B. die Franzosen, sind da viel selbstbewusster, nationalbewusster, souveräner – fast muß ich sagen: erwachsener – und auch stolzer auf alles Französische. Warum nicht? Sie tun damit niemandem weh. Die Welt können sie nicht mehr erobern.

      Wenn nun jemand wie Madam, privat an Frankreich gebunden und in Frankreich lebend, die Vorzüge der französischen Kultur überschwänglich feiert, spiegelt dies genau die Unsicherheit – vielleicht auch Unwissenheit – wider, die wir Deutsche im Umgang mit unseren eigenen Kultur traditionsgemäß haben. Natürlich will sie auch angeben.
      Aber, die eigene Herkunft und die eigenen kulturellen Wurzeln im Ausland vor Einheimischen abzuwerten, ist billig. Das verschafft ihr keinen Respekt, auch wenn sie das glaubt. Im Gegenteil. Das macht sie in den Augen anderer suspekt. Ein Mensch, der im Ausland nicht zu seiner Kultur steht, wirkt auf andere unberechenbar, unzuverlässig. Ich habe diese Erfahrung oft gemacht und kann sie durch meine berufliche Tätigkeit nur unterstreichen.

      Franzosen kämen NIE auf diese Idee, nicht mal unter Champagnereinfluß!

      Ich hoffe, Sie versteh’n mich.

    • „Diejenigin?"
      Diejenigin ist schon fast richtig. Fehlt nur noch das Gender-Apostroph.
      .
      diejenig*in muss also korrekt sein

  125. Die große Lüge
    @Der Tiger 17. Juli 2017 um 17:40 Uhr
    „ … alle diese Damen würden so eine Verallgemeinerung zu Recht als Affront sehen.“

    Darauf würde ich entgegnen:
    „Sorry meine Damen. Ein Missverständnis. Das muss noch genauer erläutert werden. So ist es missverständlich formuliert! Selbstverständlich schätze ich all das sehr hoch ein, was Mütter für ihre Kinder tun, damit diese sich möglichst gut entwickeln können und eine gute Zukunft haben.“

    Für mich ist es völlig klar, dass das praktische Handeln von Müttern einen entscheidenden Einfluss darauf hat, wie sich das Leben und Wohl ihrer Kinder entwickelt.

    Meine Aussage bezog sich auf Zukunftsentscheidungen in Führungspositionen von Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft.

    Auf dieser Ebene bedarf es einer besonderen psychostrukturellen und kognitiven Entwicklung und auch einer entsprechenden Reife in der Identitätsentwicklung (vgl. E. Erikson). Denn eine Gesellschaft benötigt zu ihrem Wohl, dass derartige Entscheidungen pflichtgemäß und verantwortungsvoll sowie auf Basis entsprechender theoretischer Kompetenzen vorgenommen werden.

    Nicht nur meine Erfahrung ist, dass die meisten Frauen in Führungspositionen ihren Aufgaben nicht gewachsen sind. Das betrifft insbesondere Regierungsämter und zudem viele andere Leitungsfunktionen, die eine akademische Qualifikation auf hohem und höchstem Niveau voraussetzen.

    Die fehlende Eignung bei den meisten Frauen in derartigen Führungsfunktionen wird keineswegs nur von Männern so gesehen, sondern auch von vielen Frauen. Auch nach meiner Erfahrung sind Frauen sehr selten die für derartige Führungspositionen geeignet sind. Es gibt sie, aber nur als große Ausnahme. Die Regel ist, dass Frauen dafür nicht ausreichend geeignet sind.

    Natürlich gibt es auch bei den Männern in Führungspositionen Blender und Dilettanten, also Flaschen und Nieten, aber die Relation zwischen kompetenten und inkompetenten Leitungskräften ist eine andere.

    Historisch betrachtet, gab es großartige Frauen. So wie eine Rosa Luxemburg ein Jahrtausendphänomen ist und in die Reihe mit den größten Geistern und Genies gestellt werden kann.

    Doch all die großartigen Frauen waren immer seltene Ausnahmen von der Regel.. Eine Hannah Arendt hatte Top-Niveau. Aber auf diesem Niveau sind Männer um mehrere Zehnerpotenzen mehr vertreten.

    Frauen denken anders als Männer, aber dies ist nicht genetisch determiniert, sondern entwickelt sich in der Sozialisation. Ein Frauenleben ist anders als ein Männerleben. Eine Simone de Beauvoir lebte ein Männerleben, sie war nie Mutter. Desgleichen eine A. Schwarzer oder eine A. Merkel.

    Eine gute Mutter zu sein, erfordert andere psychosoziale und kognitive Kompetenzen als ein Job in der kapitalistischen Arbeitswelt, wo sich alles (nur) um finanzielle und technische Rationalität dreht.

    Das zentrale Problem von Frauen in dieser Gesellschaft ist, dass ihre Tätigkeit als Mutter nicht entsprechend gewürdigt wird, insbesondere nicht finanziell. Denn die Reproduktionsarbeit der Mütter in der Familie wird nicht bezahlt.

    Anstatt sich für die Befreiung der Frauen und Mütter von dieser Art Ausbeutung zu engagieren, propagieren auch die Linken die Lüge von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie diesen Primitiv-Feminismus und Gender-Schwachsinn. Die heutigen Linken sind Reaktionäre.

    Die Wahrheit ist, dass Familienarbeit und Erwerbstätigkeit immer eine Doppelbelastung darstellen. Frauen in Top-Jobs haben für die Aufgaben im Haushalt sowie für die Pflege und Erziehung ihrer Kinder bezahltes Personal. Ich kenne auch Familien, welche die traditionelle Rollenverteilung anders praktizieren. Wo die Frau einen hochbezahlten Top-Job ausübt und der Mann die Rolle eines „Hausmannes“. Aber dieses Familienmodell ist extrem selten und nicht wirklich fortschrittlich.

    Ich weiß noch, wie wir uns in der Jugend ein zukünftiges Familienmodell vorstellten:
    Jeder arbeitet nur noch die Hälfte, also 20 Stunden, und die Familienarbeit wird aufgeteilt.

    Vom Stand der wissenschaftlich-technischen Entwicklung kann ein solches Familienmodell ohne Wohlstandsverlust längst realisiert werden, aber nicht unter den Bedingungen eines kapitalistischen Wirtschaftssystems.

    Dies zeigt auch ganz deutlich, dass der Feminismus und Gendermainstreaming Ideologien sind, welche der Aufrechterhaltung des kapitalistischen Systems dienen.

    Emanzipation bedeutet vor allem Befreiung von den kapitalistischen Verhältnissen, und zwar für Männer wie auch für Frauen.

    Der Feminismus war von Anfang reaktionär, weil er die kapitalistischen Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse als „Patriarchat“ umdeutete und einen Geschlechterkampf propagierte, während eine emanzipatorische Politik eine Solidarisierung der Geschlechter mit dem Ziel einer Systemtransformation beinhaltet.

    • Na klar.
      Und deine Mudda sitzt aufm Fernseher und guckt Couch.

      Wie sich Hänschen aus Goslar die Welt vorstellt…
      Du meine Güte.

  126. Forbidden Fruit
    Hier wäre der Link, wenn das gestattet ist. Sind sie nicht süß?

    https://is.gd/PGZGm6

    • Thomas Marx
      Asozialität kennt keine Grenzen.
      Übrigens ist es Europa unter Führung der Bundeskanzlerin das Diktaturen in moslemischer Türkei und katholischem Polen finanziert.
      Österreich kann in 24 Stunden die Grenzen schliessen.

  127. Hochschlafen
    @Renate Simon

    Ja, der war gut, werte Frau Simon! Hatte ich doch fast ganz die zwei Nornen um die Hohe Frau vergessen, die es so gemacht haben und zu Medien u n d Vermögen gekommen sind. Und deren Männer – schon lange tot. Es gibt sie schon noch, die lustigen Witwen.

    • Der Beispiele gibt es noch mehr
      und es ist dann schon fast tragikomisch, wenn die Erwählte so gar nicht in die Familie passt, was bei Aldis, Oetkers usw. doch arge Ärgernisse mit den Witwen hervorruft. Sind einige Damen doch weniger am Erhalt des Geschäfts, als am endlich Protzen können interessiert.

      Man muss klar konstatieren, dass die von Ihnen angesprochenen recht geschickt vorgingen und beizeiten die Geliebte (man lese nur mal zu der Dame aus Gütersloh bei wiki nach, diese Ausdauer…) und dann Ehefrau nicht mehr junger Männer wurden, um als Witwen stilvoll bella Figura und leider Gottes auch Politik zu machen. Im Gegensatz zur Aldi-Witwe, die nur vulgär ist.

  128. Wir sprachen weiter oben von Klitorisbeschneidung und Infabulation
    in den Ländern mit der Religion des Friedens (oh ja, Mustafa Kemal Pascha. Bald auch wieder in dem Land, das du für reformiert hieltest)

    Gerade vorhin im Wartezimmer, im Markwort-Blatt. Plastische Chirurgie an Vagina und Vulva scheinen die Forderungen der Stunde zu sein. Dann ist ja bald die Hemmschwelle für das im Titel auf Krankenkassenkosten überstiegen. Inschallah.
    (DdH)

  129. Es scheint mir, as war ich mit dem Tisch, über, drunter oder am?
    (und dann kam die ‚Enter‘-Taste für Absenden statt CRLF.)

    Vaterlandslos, lieber DdH, muss man nicht sein, wenn man D nicht als solches akzeptieren möchte.

    Und auch wenn ich nach Lesen aller Kommentare von occitania meinen ersten gerne gelöscht hätte, weil der zweite von ihr (-a) den ich sah, unerträglich war, im Gegensatz zum ersten, sollten wir doch säuberlich trennen zwischen dem was eine Person darzustellen versucht – und sich subito selbst ad absurdum fühlt – und was die Situation in Frankreich unter Macron betrifft.

    Zufällig findet occitania, dass Frankreich eine Chance hat, unter Macron eine/die Führungsmacht Europas zu werden, so wie es das zitierte Einwickelpapier geschrieben hatte: Es war richtig, den amerikanischen Präsidenten als amerikanischen Präsidenten zu empfangen und zu behandeln; nicht als wahnsinnigen.
    Und zufällig erscheint auch mir das als Möglichkeit. Egal, ob ich Macron liebe oder nicht.

    Nicht ganz so zufällig sitzt nämlich eine Dame in Berlin (da windet sich sogar meine Tastatur beim Schreiben) auf dem Sessel der ihr die Welt bedeutet, und demonstriert den Unterschied zwischen der Sozialisation eines FDJ-Mädels und eines ENA-Absolventen.
    Die wird auch noch die letzten Heller der Bevölkerung abdrücken, wenn es ihr irgendwie in ihr persönliches Konzept passt. Und wenn es nur dasjenige ist, das ihr Macron auf einem goldenen Teller serviert.
    Ja, da mache ich mich lustig – was bliebe mir übrig! – auch wenn meine eigenen Steuern in dieses Projekt flössen. Denn zufällig ist das alles nicht, sondern vom Wähler ganz offensichtlich so gewollt, und am 24. September im 35. Jahr wiederholt: Einen Lokalmatador als Kanzler einzusetzen anstatt eines weltmännischen Politikers.

    • Ja, ja, ich frage mich immer,
      ob niemand in der Herde um diese Dame diesen Don-Blog mitliest und der Chefin über die wahre Stimmung berichtet. Heute muß sich ja niemand mehr an günstiger Stelle in den Latomien verstecken, wie in Syrakus diese prodromi des Stasi.
      .
      Und kaum wird in Dons Blog darüber diskutiert erscheint auch schon im Brust-und Bauchschutz für verschwitzte Radrenn-Abfahrer:
      .
      Genitalverstümmelung
      Mehr als 13.000 Mädchen in Deutschland bedroht.
      Immer mehr Frauen könnten Opfer der sogenannten Mädchenbeschneidung werden, warnt die Frauenrechtsorganisation „Terres des Femmes“. Das hat vor allem mit dem Zuzug aus afrikanischen und asiatischen Ländern zu tun.
      18.07.2017
      (DdH)

    • Und wo Herr Dippel, sollen wir diesen
      „weltmännischen Politiker“ hernehmen und nicht stehlen ?

    • Harry Charles for Chancellor
      Goodnight Verteidigung
      Renate Simon Bildung
      Uwe Dippel Aussen
      Philomena Familie
      Otto Moser Justiz
      Thomas Marx-Wirtschaft
      Don Kunst
      usw.

    • BlackBlacky,
      danke für’s Vertrauen.Ein tolles Kabinett! 👨‍👩‍👧‍👧

    • Vielen Dank für Ihr Vertrauen!
      Ja, ich nehme gerne an und freue mich auf Treffen mit Sebastian Kurz und Boris Johnson. Wir werden uns gut verstehen, da bin ich sicher!

    • Doh sans!
      Auch wenn man kein Französisch kann, in der Graphik gibt es Klarnamen (Allemagne=Deutschland).

      http://www.lefigaro.fr/international/2017/07/18/01003-20170718ARTFIG00300-macron-propulse-la-france-en-tete-du-classement-soft-power.php

      Bassd!

  130. Lasset alle Hoffnung fahren...
    Umfrage: „Jugendliche würden Merkel wählen
    Die Kanzlerin kommt gut an, ihren Herausforderer kennen viele nicht.“
    .
    Dazu weiter unten: „Ehe für alle“
    Alles ganz normal mit der sozialen Ordnung der Dinge
    Sie säen, sie ernten, und der Herrgott ernährt sie auch: Die Ehe für alle ist ein natürliches Produkt der modernen Gesellschaft.
    .
    Herrje, kaum sind bei uns die Ampeln auf DDR-Piktogramme (Walter und Lotte hatten dort Model gestanden) umgerüstet und schon wieder stimmt das alles nicht mehr. Wie zum Teufel sollen wir als Einzelperson oder Heteropaar den politisch korrekten Überweg finden. Langsam wird´s schwierig.
    (Allerdings, die Stadt Heilbronn weigerte sich in unserer Verbindungstraße oben auf meine schriftliche Forderung, bei der Erneuerung der Überwege auch den Ulbricht mit Hut nicht zu vergessen. Der Sachbearbeiter war sehr nett und mailte mir sogar zurück.)
    (DdH)

  131. Freut euch auf morgen, denn
    ab morgen Vormittag arbeitet ihr alle in die eigene Tasche und nicht für die Taschen des Staates. Das sind doch mal gute Neuigkeiten und ich habe keine Sorge, dass, wer auch immer die Wahl gewinnt, den Zeitpunkt des „Steuerzahlergedenktags“ noch weiter nach hinten verschieben wird.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article166758758/Noch-nie-arbeiteten-die-Buerger-so-lange-nur-fuer-den-Staat.html

  132. Selbstgewählte Vergewaltigung
    Nach dem Krieg gab es viele vergewaltigte Frauen. „Der Pole“ oder „der Russe“ wurden als Vergewaltiger gehasst.

    Ja, Frauen und die Politik.

    Jene Frauen, die Hitler gewählt hatten, waren letztendlich an ihrer Vergewaltigung selbst schuld.

    Denn Kriege und Vergewaltigung gehören immer und überall zusammen.

    „Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!“ hatten Hitlers Gegner im ganzen Reich plakatiert.

    Dennoch wählten sie Hitler und damit den Krieg. Aber sie hofften, dass Hitler den Krieg gewinnt und sie ein Herrenmenschen-Leben haben werden.

    Die Mehrheit der Deutschen, insbesondere Frauen, waren Hitler-Wähler.

    Die Mächtigen, deren Marionette Hitler war, wollten einen Raub- und Versklavungskrieg gegen die Ostvölker, den sie nicht gewinnen konnten.

    Es ist das Pech der Deutschen, dass sie so unfähige und primitive Eliten haben.

    2009 – nach 4 Jahren Merkel-Regierung – war offensichtlich, was sie für eine Politik betreibt, nämlich eine völlig unberechenbare, von persönlichem Machterhalt motivierte Politik.

    2013 war für einen Bürger mit politischem Verstand völlig klar, dass Merkel mit ihrer Politik Deutschland in die Merde reiten wird.

    Merkels Politik der offenen Grenzen ist die Ursache dafür, dass es diese Vergewaltigungen durch Immigranten gibt.

    Politisch betrachtet, sind jene Frauen, die Merkel gewählt haben und eine derartige Vergewaltigung erlitten haben, in gewisser Weise selbst schuld.

    Wer jetzt im Herbst Merkel wählt, wählt eine unberechenbare Politik, wo eines allerdings zu erwarten ist, nämlich eine zunehmende Konfrontation mit Russland.

    Völlig irre.

    P.S.
    Nur als Anmerkung. Von Seiten der Westalliierten – unseren „Befreiern“ – wurde auch häufig vergewaltigt. Darüber zu reden oder gar zu schreiben, war ein Tabu.

    • Na, mal nicht so große Rede!
      Die jungen Frauen sind derzeit damit befasst, jungen weißen Mänern Mikroaggressionen nachzuweisen. Da bleibt für migrantische Makroaggressionen keine Zeit.

    • Frauen und Politik
      https://s6.postimg.org/atou2n2cx/2017-07-18-_PHOTO.jpg

      Bekam ich gerade zur Aufheiterung vom polnischen Bekannten gemailt.
      Es bleibt festzustellen, dass Frauen der Politik nicht guttun, ich kenne kein positives Beispiel. Und diese Frau ist von Anfang an grandios falsch eingeschätzt worden. Wer sie wählt oder überhaupt die etablierten Parteien, die sich grundsätzlich ja mit der Politik dieser Frau einverstanden erklärten, macht sich durch Einverständniserklärung mitschuldig am fortschreitenden Niedergang.

    • Keinesfalls reden sondern handeln!
      WIKI: Für US-Soldaten in Deutschland galt ein Fraternisierungsverbot; sie betrachteten Geschlechtsverkehr jedoch nicht als Fraternisierung (copulation without conversation is not fraternization).

    • Oxymoron. @H. v. Goslar
      Unfähige/primitive Eliten.

      Fast ganz Deutschland ist im Moment (mind. seit Sept. 2015) ein einziges Oxymoron, so kommt es mir jedenfalls vor. Weniger (Staat) wäre mehr (Freiheit).

    • Frau Simon,
      das ist doch DAS Wahlplakat!Aussagekräftig in jede Richtung.Ich fasse es nicht, wie wenig sich diese Frau im Griff hat angesichts all der Fotografen um sie herum.

    • Was für ein niederträchtiges Etwas !!!
      Die Frauen und Kinder, die vergewaltigt und ermordet wurden und werden, waren und sind Opfer, keine Täter.
      Was für ein aufgeblasener, erbärmlicher, selbstgerechter Dummschwätzer und was für ein mitleidloses Charakterschwein muss man sein um solche Verbrechen an wehrlosen Menschen zu rechtfertigen?
      Sie widern mich an !

    • Nur mal so nebenbei
      Männer und Frauen im Dritten Reich haben nicht „Hitler“, sondern die NSDAP gewählt. Zum Reichskanzler wurde Hitler, wie alle anderen Regierungsmitgleider auch, ernannt, und das ist übrigens in allen anderen demokratischen Staaten dieser Welt auch so. Oder wählen die Amerikaner ihren „Secretary of State“?
      Ernannt wurde Hitler vom Reichspräsidenten Hindenburg. Und der hatte zusammen mit seinem Vorgänger Ebert bereits 26 Reichskanzler ernannt und postwendend wieder entlassen. Die „Halbwertszeit“ eines Kanzlers in den 14 Jahren der Weimarer Republik betrug damit etwas über 6 Monate.
      Die Gefahr, die von Hitler ausging, wurde damit (berechtigterweise) krass unterschätzt.
      Diese ging nämlich eigentlich vom Artikel 51 der Weimarer Verfassung aus: „Der Reichspräsident wird im Falle seiner Verhinderung zunächst durch den Reichskanzler vertreten. Dauert die Verhinderung voraussichtlich längere Zeit, so ist die Vertretung durch ein Reichsgesetz zu regeln.
      Das gleiche gilt für den Fall einer vorzeitigen Erledigung der Präsidentschaft bis zur Durchführung der neuen Wahl“.

      Mit dem Tod von Hindenburg wurde Adolf Hitler, der kleine Reichskanzler, der mächtige Reichspräsident, ausgestattet mit allen Sondervollmachten, inklusive der Entlassung des Reichstages.
      Und wenn er heute vor einem Gericht stehen würde, welches ihm zu Lasten legt, durch die Ämterkombination Kanzler/Präsident zum Diktator geworden zu sein und durch die Entlassung des Reichstages die Gewaltenteilung endgültig aufgehoben zu haben, würde er darauf abheben, dass er zur Auflösung des Reichstages berechtigt gewesen ist (Artikel 25: Der Reichspräsident kann den Reichstag auflösen, jedoch nur einmal aus dem gleichen Anlaß. Die Neuwahl findet spätestens am sechzigsten Tage nach der Auflösung statt).
      Zwar ist hier ein Verstoß gegen die 60-Tage Frist nicht zu verheimlichen, aber wie man das dem Kanzler/Präsidenten vorhalten will, der nach Artikel 43, Absatz 3: „Der Reichspräsident kann ohne Zustimmung des Reichstags nicht strafrechtlich verfolgt werden“ garnicht vor Gericht gestellt werden kann, nachdem er den Reichstag aufgelöst hat, würde ich gerne sehen.
      Das Adolf Hitler beim Tod des Präsidenten Kanzler war, war in Verbindung mit den Fehlern in der Verfassung ein (für ihn) glücklicher Zufall. Das hätte genausogut einen Kommunisten, eine SPD-ler oder einen vom Zentrum treffen können. Die spannende Frage ist, wie die sich dann verhalten hätten.

    • "Es ist das Pech der Deutschen, dass sie so unfähige und primitive Eliten haben."
      Es ist das Pech der Deutschen, dass Sie so unfähige und primitive Eltern haben.

    • @ Thomas Marx:
      Wenn einer Marx heißt
      und verschwurbeltes Zeux schreibt
      dann passt das zusammen

      Die Doitschen (wie Sie zurecht betonen auch die deutschen Frauen) haben mehrheitlich gar nicht Adolf Nazi, sondern die NSDAP gewählt?
      Klare Sache – Parteiprogramme googlen – Kreuz machen – und hopp!

      Is ja nicht schlimm, weil wenn der Führer von der NS-Dingspartei doof ist, läßt der Onkel Weltkriegsschlächter den gar nicht erst mitmachen.
      Kann man sich drauf verlassen. Macht der nämlich immer so.

      Kann man also ruhig mal aus Jux dem Adi seine Partei wählen (also nicht den Adi selbst).

      Wie hätte man auch ahnen können, daß der Greis einen Österreicher ernennt? Man war doch fest davon ausgegangen, daß er stattdessen den schlimmsten und preussischten Parlamentspräsidenten vor Wolfgang Thierse ins Amt hebt!

      Kleine Anregung für Ihren nächsten Beitrag:
      Polen existierte seit 1795 nicht mehr und flammte nach dem 1. WK in einem künstlich geschaffenen Staatengebilde kurz wieder auf.
      1939 haben Russ- und Deutschland diesen synthetischen Zustand dann naturalisiert, sprich: die alten Grenzen wiederhergestellt.
      Das haben dann Engeland und Frankreich zum Anlaß genommen, Rußland zu beglückwünschen und Deutschland den Krieg zu erklären.
      Zur Begründung führten diese traditionell kriegführenden Mächte aus, daß es egoistisch sei, wenn zwei so große Staaten wie Deutsch- und Sowietland nur einen kleinen Weichselbruch herbeiführten, anstatt wie sie aufwändig ganze Kontinente und Völker zu brandschatzen.

      (Der Rest ist Geschichte: Chamberlain – WK 2 – EU – Brexit …)

  133. Islam. Der reine Wahnsinn.
    Und unsere seltsam unterwürfigen Behörden geben einen hilflosen Tipp:
    „Lehrkräfte sollten hellhörig werden, wenn Schülerinnen von einem anstehenden Heimaturlaub und einem geplanten „großen Fest“ berichteten.“ (FAZ)
    Und dann?

    • Ungeduld hilft nicht
      @ Tassilo, seien Sie zuversichtlich.

      Die Ingrid Bioniks gibt es in Deutschland ohne Zahl.
      Deren distanzierter Blick auf die Welt und was alles nicht sein darf
      und damit verboten werden muss, wird auch irgendwann
      den Islam in Deutschland erreichen. Und sie werden tätig.

      Schon jetzt gibt es genug Anschauungsunterricht wie das Ausgrenzen
      und Stigmatisieren geht. Diese Aktivistinnen können den islamischen Damen durchaus das Wasser reichen.
      Der verbissenste Kulturkampf findet immer unter Frauen statt.

      Wenn es srimmt, dass Hitler und damit der Krieg von Frauen gewählt
      wurde, dann ist es auch nicht verwunderlich, warum die Leiden der
      Frauen als Kriegsfolge fluchs unter den Teppich gekehrt wurden.
      Von eben diesen Frauen.
      Männer sollten sich nicht allzuviel auf ihre politische/ gesellschaftliche
      Gestaltungskraft einbilden.

    • @Tassilo: was solls. Sie bringt halt dann den ihr seit langem versprochenen, sicher des
      Deutschen nicht mächtigen Cousin als Ehemann nach den Ferien mit hierher. Sie findet mit Kopftuch, egal mit welcher Schulbildung, nur schwer eine Arbeit – er wahrscheinlich eh gar keine.
      Es scheint, dass es auf einen mehr oder weniger jetzt doch auch nicht mehr ankommt.
      Und des türkischen Präsidenten Träume verwirklichen sich…

      Mit einem eklatanten Bildungsunterschied wirds schwierig beim Zusammenleben. Und wenn man zu kommunikativer Auseinandersetzung und Konsensfindung nicht fähig ist, eh.
      Mit der im Koran geforderten weiblichen Unterordnung mag ich mir das für die gebildete Frau dann gar nicht ausmalen.

      Aber das trifft doch nicht nur auf Schülerinnen zu. Bestimmt doch auch auf Schüler?
      Der hilflose behördliche Tipp verhallt ungehört: in den meisten Bundesländern sind Ferien. Und weshalb sollten sich gerade Lehrer in religiöskulturell unterschiedliche Angelegenheiten einmischen?

    • Islam, die totale, repressive Unterwerfung ...
      Da sind wir alle gefordert und zwar dringend, Frau Ates und Samad zu unterstützen, die Ates, eine mutige Frau, die allerdings aus folgenden Gründen ihren Nachnamen ( Ates, Feuer) ändern sollte, möchte sie ihre Zielgruppe aus sowie so liberalen Muslimen auf weniger gebildete Muslime ausdehnen möchte, obwohl der Name auch ein Schutz für sie darstellt, in der Form dass, die Fundamentalisten denken würden, dass es symbolisch negativ besetzt ist. Einer der Grundpfeiler der islamischen Indoktrinisation ist die Angst, Ängste eines Menschen um sich, seine Familie, seine Existenz, man sagt Angst ist die Quelle der Weisheit. Gelehrte und Shaiks schüren die Ängste der Menschen, bis sie sich der Kontrolle des Islams begeben. Eine dieser Ängste ist das Feuer der Hölle und Sünden, das Thema ist durchziehend im Koran enthalten. So gesehen ist es sehr schwierig, die liberale Bewegung von Frau Ates, Akzeptanz zu verschaffen …

      Das zweite Thema, das ich gerne, in diesem lieben Kreis ansprechen möchte, ist, dass wenn D und die TR sich streiten, dann freuet sich ganz bestimmt ein Dritter. Ich mache kein Hehl daraus, dass ich legitimerweise an meine eigene Bequemlichkeit denke, wenn ich sage, die beiden müssen sich doch zusammenraufen. Ich lieeeeebe dieses Land und bin auch kulturell verbunden mit der TR. Also hoffen wir mal das Beste. Ich sage euch es ist überhaupt kein Vergnügen, als Teenager, auf dem Weg zu einem Fest, in einer Moschee die Beerdigungszeremonie eines von der kurdischen Pkk ermordeten Soldaten, mit trauernden Familienangehörigen zu sehen, und das nicht nur ein einziges Mal, jedes Mal, wo ich da lang gehen musste. Ich sage euch das verschafft einem ein ganz anderes Bewusstsein, da ist man kein unbekümmertes Teeny mehr. Ich bin schon lange kein Teeny mehr und der pkk Terror hat noch nicht aufgehört.

      Ein drittes Thema: Erdogan hat vor kurzem gesagt, ‚ D begehe Selbstmord‘. Ich hab lange darüber nachgedacht, was er damit gemeint haben könnte. Heute, nach langer Pause, als ich wieder Statements von Gülen, in einer Zeitung gelesen habe. Die Gülenbewegung hat es geschafft, innerhalb von 30, im Staatswesen, die Verwaltungsbereiche Justiz, Armee Erziehung und Religionsangelegenheiten zu infiltrieren, er und seine Jünger haben es geschafft mit fake Anklagen die türkische Armee handlungsunfähig zu machen. Der Gülen ist ein tausendfach intelligenter, raffinierter, durchtriebener Machtmensch als der Erdogan.

      D ist in diesem Fall besser beraten Erdogans Forderungen einzugehen, Gülen- und pkkanhänger an die TR auszuliefern.

      Ich Grüß euch alle, dem lieben Don und Moser, H. Charles (irgendwie herzig, die 3 und all die anderen aktiven KommentatorInnen.

    • "unterwürfige Behörden"
      Vor drei Tagen in den Systemmedien (DLF):
      Nach jüdischen Lehrern werden jetzt auch keine schwulen mehr in Neuköllner Schulen eingesetzt.

  134. Wenn das so ist mit Männern und
    Frauen, Führungsfähigkeiten, psychosoziale und Dingsbums Kompetenzen, hätte ich doch jetzt auch noch gerne mal erklärt bekommen- Charles B. ist ja ab Bahnsteig von Andernach schon durch- warum es immer noch eine A.M. auf dem Kanzlerposten gibt und kein rumschwierendes Alpha-Männchen es bisher geschafft hat, sie zu entmachten ?
    Ist das nicht die Kränkung des “ Männlichen “ schlechthin ! Die obigen Texte haben alle diese Überschrift. Und wie viele Führer hat sie schon im Männerverein CDU abserviert ! Einen Ehemann hat sie auch abgekriegt, sogar einen Zweiten, Kinder hat sie nicht , aber viele Männer haben auch keine Kinder. Also ! ?

    • Wir haben nur noch Männchen
      das Alpha ist denen längst abhanden gekommen. Und ich glaube, die fühlen sich nicht einmal gekränkt.

    • Die Macht der Damen
      Gut, dass Sie auf den neuralgischen Punkt des Geseieres hinweisen.

      „Die Raute des Grauens“ (Steinhöfel: https://www.steinhoefel.com/2017/07/denn-frau-merkel-ist-eine-ehrenwerte-frau.html ) hat sie doch alle in die Tasche gesteckt.

      Zu erwähnen in diesem Zusammenhang: Katharina die Große, Maria Theresia, Queen Victoria, Golda Meir, Indira Gandhi, Maggy Thatcher …
      Nicht zu vergessen all die eher unauffälligen Gattinnen, die ihre Männer auf den Thron hievten und dort stützten – oder ihnen bei Bedarf die Hammelbeine strammzogen.

    • Am Anfang war Erziehung
      Alle Männer haben als Kinder Geschichten mit bösen Hexen, Schwiegermüttern oder Königinnen vorgelesen bekommen oder als Zeichentrickfilm gesehen.
      Wenn eine solche jetzt auf welchem Posten auch immer sitzt, ist das wahrhaftig keine narzisstische Kränkung irgendeines Mannes.
      Es war ja auch meistens auch nicht der schöne Prinz, der die böse/hässliche/intrigante Schwiegermutter/Hexe/Königin/Bundeskanzlerin in den Backofen gestossen/mit Wackersteinen ausgefüllt/in Explosivstoff verwandelt hatte, sondern ein(e) Wolf/Frosch/Selbstentzündung/hypertensive Krise.
      Warum sollte deshalb irgendein Alpha-Male mit der Stirne runzeln, wenn Madame la Chancelière ihre antideutsche Neurose auslebt.
      Das gibt sich irgendwann wieder, das geht vorüber, auf welche Weise oder durch wen auch immer. Das weiss man schon seit seiner Kindheit.

    • Ganz einfach
      ist die Antwort, denke ich. Das Wahlrecht und daraus entstandene Parteiensystem in Deutschland fordert bedingungslose Zustimmung zur Parteilinie. Das wiederum erzeugt Personal, welches sich durch Rückgratlosigkeit, Opportunismus, Rücksichtslosigkeit und Arschkriechermentalität auszeichnet. Es zählt nur der Erfolg an der Wahlurne und die damit verbundene Macht, welche primär dazu eingesetzt wird, diese zu behalten – koste es was es wolle. Das Versagen der 4.Gewalt tut ihr übriges. In solch einem System kann es keine reinrassigen Alphas geben, da Alpha auch Haltung, Kompromisslosigkeit und Härte in der Sache bedeutet.

  135. Finde den Fehler:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/meerbusch-rettungskraefte-werden-beim-einsatz-behindert-a-1158589.html
    .
    Man weiß ahnt es schon bei der Schlagzeile, ist dann aber doch wieder erstaunt, wie selbstverständlich der kulturelle Hintergrund einmal mehr verschwiegen wird. Gerade so, als sei der nicht bereichernd.
    .
    Thorben! Sven-Malte! Lasst die Rettungskräfte durch!

    • Finde den Fehler Tassilo!
      Der Rettungswagen wollte nicht zu Thorben oder
      Sven-Malte. Also, was solls.
      Lassen Sie doch diese Angelegenheit die Bereichenden
      unter sich aus machen.

    • Nochmal
      Man sollte die Clans vor die Wahl stellen, entweder sie
      „benehmen“ sich oder die No-ge-areas werden in exterritoriale
      Zonen umgewandelt in denen auch die deutschen Sozialgesetze
      nicht gelten. Gilt auch für die Rote Flora.
      Die wollen alle autonom sein. Den Wunsch sollte man ihnen
      erfüllen.

  136. Einsichten eines ex-Nerds
    @Jour x+68_quadrouple – Sie können sicherlich davon ausgehen, dass jemand aus Frau Merkels Büro hier mitliest. Ich jedenfalls gehe davon aus – und auch davon, dass aus dem Büro der werten Frau Kanzlerin hier direkt und/oder via Frau Merkels Handy kommentiert wird.
    .
    Aber stellen Sie sich jetzt mal folgendes vor: Frau Merkel befindet sich in China. Eine ihrer Mitarbeiter schickt ihr einen kurzen Text auf ihr Handy, Frau Merkel deponiert diese Nachricht hier im Blog unter irgendeinem Pseudonym. Da man mit einiger Sicherheit davon ausgehen kann, dass Frau Merkels Handy in China vom dortigen Geheimdienst abgelesen wird, wird konsequenterweise auch dieser Blog mit Interesse vom chinesischen Geheimdienst gelesen, insbesondere wenn Frau Merkel unter dem den Chinesen bekannten Pseudonym einen Kommentar kommentiert.
    .
    Dann kann man natürlich auch noch spekulieren, ob das Büro von Frau Merkel diesen Zusammenhang bei der Kommentarherstellung mit einkalkuliert. Man könnte mal Herrn v Goslar fragen, für wie klug er diese Damen hält.
    .
    Bevor Sie über mich mehr wissen wollen, sollten Sie wissen, dass ich mich seit 1975 mit Computern beschäftige. Mir kann keiner vormachen, dass es so etwas wir Security im Netz gibt. Seit 20 Jahren schreibe ich alles unter der Annahme, das es von X und Y und Z gelesen wird. Und darum schreibe ich natürlich nur dass, von dem ich will, dass es X und Y und Z lesen als meine ureigenen Meinung/Story.

  137. Weder Teufel noch Notgeil
    @ Philomena sagt:
    „Es gibt Spaßbremsen…
    und Puffbesucher. Könnten wir uns darauf einigen? (… ) Jeder halt, wie er f r e i w i l l i g mag.Und ich bin nicht humorlos!“

    Meine liebe Philomena und wo beginnt und wo endet die Freiwilligkeit?

    In Granada, Nicaragua, hing am schwarzen Brett des Hotels ein Zettel: „Jungs kommt in die Bar sowieso, da sind viele Mädchen, die lieben es mit Jungs zu spielen“.

    Ich habe den Dreck haßvoll abgerissen. Kein Mädchen liebt das.

    Und in der Vorhalle des Hotels sah ich morgens um 5,30, als ich die ersten Gäste abholte , eine Prostituierte stehen und sie schrie: „Gib mir wenigstens mein Geld“.

    Wenigstens.

    Wenigstens das, ich hab mich nicht umsonst von dir Fettsack beackern lassen mit breiten Beinen und dich widerlich gefunden, ich brauch das Geld für meine Oma die krank ist aber nicht versichert und für mein Kind, weil der Alte abgehauen ist und ich würde mir gern neue Schuhe kaufen.

    Freiwillig….

    Nein, hier gibts keine Zuhälter.

    Und so kommen die Mädchen aus der RepDom, Nicaragua, Columbien, Haiti nach Costa Rica und wollen Geld verdienen. Nicht weil sie gierig sind. Weil sie ihre Familie mit ernähren müssen/wollen.

    Ich las in der größten Tageszeitung „La Nacion“ eine ganzseitige (!) Anzeige: „Tischtänzerin gesucht, 1000 Dollar Garantie“.

    Also mehr als das doppelte, das eine Verkäuferin verdient. Da denkt so ein unbedarftes Mädchen: Och, ein bisschen tanzen kann ich auch, und soviel Geld dafür?

    Dass die später sich besteigen lassen soll, wird nicht gesagt.

    Ich nenne solche Anzeigen Verführung zur Prostitution.

    Freiwillig.

    Es sind alles freiwillige junge Frauen.

    Und dann, freiwillig sich so einem Schlächter an den Hals werfen. Denken Sie nicht auch , so ein junges Mädchen hätte lieber einen jungen Kerl im Bett, als einen fetten, Bierschwammigen Dickschädel-, der sich, oben aufliegend, abquält und die Kleine unter sich fast zerquetscht?

    Freiwillig?

    Ihr hab was in Deutschland mit eurem „freiwillig“ als ob ihr nicht mal nachdenken wollt. Freiheit steht ja hier an erster Stelle , doch mir schien schon immer, dass man in Deutschland unter „Freiheit“ absolute Zügellosigkeit versteht, Rücksichtlos auf Moral und Anstand und Sitte. Na ja, dafür gibt es ja schon lange bei euch die Grünen. Damit kommen die ja immer durch. Und wer dagegen ist, ist altmodisch, Hinterwälder (bin ich gerne) und ganz dicht am Nazi.

    Schon mal erlebt wie Zuhälter sich die Pferdchen ranholen? Massenvergewaltigungen. Klar geht die danach freiwillig auf die Strasse.
    Schon mal mit der Rasierklinge das Gesicht zerschnitten bekommen? Oder das Knie mit dem Knüppel zerschmettert? Die braucht kein Knie zum Vögeln!

    Und die kommen alle Freiwilig, wenn Sie sie fragen. Aber ja doch, klar, aber immer!

    Nein meine gute Philomena, es gab schon immer Prostitution, aber das ist kein Grund, nicht an der Menschheit zu arbeiten. Erziehungsfragen. Respektfrage. Moralfrage.

    Ach ja, das ist ja bei euch, pauschal um mich schlagend, überflüssig, ihr seid ja Deutsch und Modern und technisch gut drauf. Und auf den Rest der Menschwerdung ist was geschissen, mit Verlaub.

    Je länger ich im Ausland bin, desto kritischer sehe ich dieses Gebilde samt Ostzonalem Watscherlnweib.

    Sorry, ich rede mich in Rage. Ich habe Töchter. Und es gibt so einige Typen, die haben schon dreckige Bemerkungen gemacht. Zum Glück (Verzeihung Herr!) ist einer gestorben. Ich hätte ihm die Fresse poliert. Mit Genuss. Obwohl ich mein Leben lang noch nie sowas tat.

    Alles respektloses Gesindel. Verbote helfen nichts, die Frau ist nur dazu da benutzt zu werden.

    Und solange, es konnte ja jeder breit griensend im Spon nachgelesen werden, wie sie sich zum Abfall machte, 27 Kerle im jugendlichem alter von 27 Jahren für ein Mädchen genau die rechte Summe ist, solange seid ihr in Europa eine Bande widerlicher Zuhälter, mit Nutteneinstellung und die alten geilen Böcke geben einen Kehricht auf die Würde der Frau. Denn eine jede Frau ist in erster Linie ein Mensch und erst dann eine Frau.

    Das war es was ich -wütend – sagen wollte. Denn ich erlebe hier Hautnah die Verachtung. Von den modernen aufgeklärten Menschenrechts fanatischen Europäern, für die sich dann die ganze linke Presse einsetzen muss, denn sowas geht ja gar nicht, einem 17jährigen Mädchen das Vögeln zu verbieten, ja wo leben wir denn, im Mittelalter?
    Die machen alles freiwillig mit.
    Grüß Gott.

    Nachsatz: Verbot hilft nichts, nur Erziehung im Elternhaus, und da sind es die Frauen, die die Kinder meistens erziehen, die Jungs genauso wie die Mädchen, warum geben dies Frauen den Jungs kein gutes Männerbild und Frauenbild mit auf den Lebensweg? Weil sie Feministinnen sind, weil sie keinen Kerl haben wollen, die können „ihre “ Kinder auch allein erziehen, und dann kommt so was übles dabei raus. Wie der Typ, dieser Vater, der seinem Sohn von 15 den ersten Puffbesuch dick bezahlt hat, ich hab den widerlichen Rassisten kennen gelernt. Aber dann, in Deutschland, gegen Nazis demonstrieren oder so Und sich dabei selber lieben.

    • Guten Morgen, werter Tico.
      Freiwilligkeit? Alles was Sie schreiben, ist mir bekannt. Freiwillig wählte ich, weil ich mich mit Herrn Moser schon mal gezofft hatte und Zustände beschrieb von osteuropäischen Mädchen, denen man die Pässe abnimmt und das ganze Elend.Als ich dann noch Auszüge aus so einem Freierblog mit all seiner Verachtung las, wurde mir vollends schlecht.D i e s e. Männer sind Ungeheuer und ihres Lebens nicht wert.Sie sehen doch, was sie unter sich haben.Denn 16-jährige sind da unten und dachten, sie bekämen Arbeit in Haushalten.

      Aber die eine Millionen Männer, die hier täglich in diese Häuser gehen sollen, haben damit nichts zu tun, sagen sie.Und es gibt ja hier nun auch Frauen, Edelhuren, die das echt freiwillig auf eigene Rechnung machen.

      So, wie Sie die Empfindungen der jungen Frauen beschreiben, so stelle ich
      mir das auch immer vor. Es muss ekelhaft sein, jeden bedienen zu müssen, wie er es wünscht.Schön, dass Sie so empathisch sind,Tico.Das erinnert mich an meinen Mann.

      Als ich schrieb, dachte ich also an unsere Destination.Die Gesellschaft bei Ihnen hatte ich da nicht im Auge.

    • Freiwillig - Einzelfälle?
      Vorab: ich habe null Erfahrung mit Prostituierten. Null-Komma-Zero.
      In deren beruflichen Angeboten.
      Allerdings habe ich im Laufe meines sehr wechselhaften Lebens in vielen Umgebungen und Schichten einige Frauen kennengelernt, die diesem Beruf nachgehen.

      Und da wir derzeit täglich von ‚Einzelfällen‘ sprechen, muss ich hier – in Vertretung dieser Damen (nein, da windet sich meine Tastatur NICHT, im Gegensatz dazu wenn sie dasselbe Wort für eine solche aus MV weiterreichen soll) – durchaus Freiwilligkeit in Anspruch nehmen.
      Ungeachtet dessen, dass eine Mehrheit teilweise minderjähriger Ausländer* unter der Androhung von Prügel und nach Entzug des Passes dieser Beschäftigung zwangsweise nachgehen. Aber dafür braucht es kein ‚Prostituiertenschutzgesetz‘, da reicht das StGB vollkommen aus.
      Das ist – es tut mir Leid – nichts anderes als ein Vorwand für eine andere Agenda. So wie Glühbirnenverbot oder das neuerlich Rumgehacke auf dem Diesel nichts mit Glühbirnen oder Diesel zu tun haben.
      Erst brennen Häuserfassaden ab, auch in Deutschland, dann 80 Tote in London, und die Regierung stellt, als ‚Konsequenz‘, weitere steuerliche Vergünstigungen für gedämmte Fassaden in Aussicht.

      Das Adage vom Deutschen der zur Not seinen Strick selbst zum Schafott trägt, sich selbst um den Hals bindet und dann mit seinem eigenen Fuss den Stuhl auf dem er bis dahin stand, wegkickt, ist nicht ganz grundlos.

  138. Prostitution - Der Blick über den Tellerrand
    Die islamische Republik Iran, so die offizielle Staatsbezeichnung, ist ein Gottesstaat. Aber Gott gibt es dort nicht, schon lange nicht mehr.

    Gott hat vor Iran (nein, kein bestimmter Artikel, denn den gibt es im Persischen nicht) vor langer Zeit einen weiten Bogen gemacht.
    Nicht erst 1979, als der Schah das Land verließ, verlassen hat/mußte – je nach persönlicher Auslegung. Sondern vor mehr als 1400 Jahren als die islamischen Horden sich anschickten das Land zu erobern, weil die letzte Dynastie der Sassaniden unter Yazdegerd III abgewirtschaftet hatte, und zwar in jeder Hinsicht: kulturell, wirtschaftlich, politisch, militärisch und moralisch. Besonders die fehlende (Kampf)moral der persischen Streitkräfte, die waffentechnisch den arabischen Wüstenkriegern bei weitem überlegen waren und auch mehr Kampferfahrung hatten.
    Aber das reichte plötzlich nicht mehr aus. Der innere Zerfall war unaufhaltsam.

    Immerhin hatten die Perser das erste Großreich der antiken Welt geschaffen, das sich für 1000 Jahre von Griechenland bis nach Indien erstreckte mit einer hoch entwickelten Verwaltungsstruktur, mit einem Beamtenapparat, der dieses große Reich funktionsfähig hielt. Korruption und Lüge waren bei Todesstrafe verboten. Von den alten Persern haben wir mehr übernommen, als uns überhaupt bewußt ist.

    Der „Großkönig“ Dareios d. Gr. (pers. Dariush) regierte über ein Reich,
    in dem 36 verschiedene Völker friedlich zusammenlebten. Das ging nur durch eine Politik der klaren Vorgaben (Gesetze) und der Toleranz.
    Von seinen Untergebenen forderte er Einhaltung dieser Vorschriften.
    Diese Politik funktionierte über Jahrhunderte hinweg bis die Herrscher anfingen, sich zu verändern, als Prunksucht, als Geltungssucht und ein anderes Menschenbild plötzlich an die Stelle der überlieferten Werte und Normen traten. Gewiß kamen auch Einflüsse von außerhalb, nicht nur positive. Aber sie änderten ihren Charakter und wurden schwach. Die Bevölkerung sah diese Veränderungen, diesen dekadenten Lebensstil,
    und weil ihre Könige Vorbilder waren, dachten sie, das ist die neue Zeit. Wir passen uns an. Und genau in dieser Zeit der Ungewißheit fielen die arabischen Nomaden in Iran ein und eroberten das große Reich binnen weniger Jahre praktisch ohne nennenswerte Gegenwehr.
    Die bisherigen Herrscher wurden zu Untertanen, mußten einen fremden Glauben annehmen, zahlten Steuern an die neuen Herren oder verließen das Land. Die Araber umgekehrt brauchten die Perser, um das große Reich überhaupt regieren zu können, denn als unzivilisierte Barbaren hatten sie keine Erfahrung mit Regierungskunst, Verwaltung und Wirtschaft. Die Perser verloren ihre kulturelle Überlegenheit und
    darunter leiden sie bis heute.
    Das ist der wahre Grund, warum die Perser alles Arabische verachten,
    ja geradezu hassen.

    Der Islam liebt die Doppelmoral. Männern ist alles erlaubt, von der Pädophilie (beiderlei Geschlechts) bis hin zur Mehrfachehe (Polygamie) und zur Ehe auf Zeit (mut’a/Sigheh). Kritiker sagen, das sei eine legalisierte Form der Prostitution. Frauen dürfen dagegen fast nichts. Verstoßen sie gegen die „guten Sitten“ werden sie mit archaischen
    Mitteln bestraft.

    Im Gottesstaat ohne Gott ist der Islam Staatsreligion.
    Kleriker regieren das Land und beherrschen die Wirtschaft.
    Der Islam ist ein Geschäftsmodell für die Elite.
    Als ich 1979 kurz nach der Revolution nach Iran kam, waren die Bordelle als Anstalten der Unzucht verboten. Prostituierte wurden ausgepeitscht oder aufgehängt. Sex und Gedanken an Sex galten offiziell als tabu. Heute ist Prostitution im Alltag allgegenwärtig und für viele Frauen oft die einzige Einkommensquelle.

    http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/huren-im-tschador-sie-stehen-an-kreuzungen-bus-stopps-die-prostitution-im-iran-blueht-jetzt-wollen-die-mullahs-das-laster-legalisieren-in-staatlichen-bordellen-so-genannten-keuschheitshaeusern

    Anything goes. Mullahs können mit allem Geld verdienen, vor allem sind sie sehr pragmatisch eingestellt. Iran hat die höchste Anzahl an HIV-Infizierten und an Drogensüchtigen im gesamten Orient.
    Das ist praktisch, ganz ohne Zynismus, denn wer bekifft ist, geht nicht demonstrieren. Weil er/sie nicht kann. Und wer an AIDS erkrankt ist,
    hat andere Sorgen.

    Prostitution ist in allen arabischen/islamischen Ländern verboten.
    Frauen haben weniger Rechte als in Iran. Dennoch gibt es Prostitution überall, besonders in den Herrscherhäusern. Dort ist sie eine willkommene Dienstleistung. Eben 1001 Nacht.

    Es gibt in allen islamischen Ländern Schwule + Lesben und andere „Paradiesvögel“ und sie alle träumen von Gleichberechtigung, Menschenrechten, Toleranz und der „Ehe für alle“. Aber sie wagen nur davon zu träumen, denn der Tag, an dem diese Träume sich erfüllen,
    liegt noch in ferner Zukunft. Da ist Deutschland schon weiter.
    Hier hat die moderne aufgeklärte Machthaberin diesen Traum schon
    wahr werden lassen. Das weckt bei vielen Menschen im Orient Begierden.

    Leider hat diese Dame die Menschen in ihrem Land nicht gefragt,
    was sie von der Erfüllung dieses Traums halten und folgerichtig über deren Köpfe entschieden. Wie die Geschichte zeigt, kann das alles noch böse enden. Denn wenn ein Herrscher erst einmal angefangen hat,
    seine Werte + Normen über Bord zu werfen bzw. dem opportunistischen „Zeitgeist“ zu opfern, verlieren die Menschen jegliche Orientierung
    und werden schwach.

    Besonders wenn Fremde vor der Türe stehen.

    Der große Philosoph Karl Marx sagt im 18. Brumaire des Louis Bonaparte:

    „Hegel bemerkte irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen.
    Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie,
    das andere Mal als Farce.“

    Vielleicht hat Gott auch dieses Land schon verlassen. Das werden wir bald sehen.

    • Ist das wahr:
      „Iran hat die höchste Anzahl an HIV-Infizierten und an Drogensüchtigen im gesamten Orient.“

  139. was sich zeigt
    Zurück zum Anfang.
    Die Frage war doch, hat lebender Mann, und zwar als Produkt betrachtet, High End Single, eine zweite Chance , auf ein neues Leben an der Seite einer Klasse- Frau ?
    Leben auf der Überholspur hat zwar was, aber nicht ewig bleibt man richtig jung, und wie gesagt , manchmal hat es romantische Anwandlungen, wenn man so selig Zwei im Nest hockend fotografiert.
    Oder sind diese Klasse -Frauen verschwunden, weil weg geheiratet , zum Grün-ÖK Muttertier oder zur stylischen Vorstadt- SUV-Fahrerin Helicopter -Familienmanagerin ?
    Und beide Versionen lassen sich nicht mehr scheiden, weil nur so wird Friede , Freude, Eierkuchen in Umbruchzeiten generiert.
    Der Rest kommt nicht in Frage, weil feministisch und gendermainstreamisch ?

    Ganz jung ginge höchstens ab 18 , aber auch nur bei geistiger Ausgeglichenheit und bayerischer Herkunft, polnische Akzente sind auch gar zu arg. Wegen der westlich, zivilisatorischen Prägung, und man reist auch nicht nach Thailand oder sonst wohin, wo sich andere Schmierlappen austoben.

    Der reinste Notstand , den Frau Merkel gebracht hat.

    Großes Sommer -Theater :
    Auseinanderdriften einer zivilen Welt in zwei Extremrichtungen, einmal von innen zugelassen und von außen ganz groß einen drauf gesetzt.

    Was bleibt an Leben wie lange noch und was an eigentlich nicht Lebbaren obsiegt ?

    Seit einigen Tagen ist ohne große Debatten das mehr oder weniger letzte gesellschaftspolitische Tafelsilber verscherbelt worden, die sogenannte Ehe für alle ist Gesetz.
    Alle bürgerlichen Ketten sind gesprengt, hurra , Konfetti , und in Hamburg wird gefeiert, da wird vermummt mit Feuer, Stahlkugel und Betonplatten kaputt gehauen.
    Ja, was , was kaputt macht oder lebenswert ist ? Die meist männlichen Polizisten sind die Deppen, vorgeschickt , aber vorher kastriert.
    In Kloster Banz spricht dann Merkel auch nicht von Ihnen , sondern nur von Sicherheitsbehörden und Menschen , die dort arbeiten , und dass man in HH gesehen habe, dass man ihnen dankbar sein muß.

    Vollkommene Entrücktheit .

    Gleichzeitig wird es immer bunter, in Berlin weht diese Fahne und hier im Städtchen, mittleres Ruhrgebiet, immer mehr ganz junge, komplett verkopftuchte und verkuttete Frauen, von Kopf bis Fuß Mittelalter , aber auf der Pfote das 21. Jahrh., das Smartfon, schwanger , mit Kinderwagen.
    Dagegen Fünferreihen von glutäugigen jungen Männern , und jetzt noch Afrika, immer zahlreicher, alle komplett im Ornat des 21. Jahrh. kurze Hosen, Sneakers und unsägliche Mottohemdchen.

    Ich gehe zur Arbeit oder habe Mittagspause, jene sitzen in der Sonne.

    Regen finde ich gut.

    Was kann also so ein Mann , so ein Mann , ganz da oben , Gott sei es gelobt und gepfiffen, machen in dieser Zwischenzeit ?

    Da fällt mit hier nur die Literatur ein.
    ( Ich darf auf weitere Erläuterungen hier hoffen ! ? )

    Entweder:
    Jane Austen natürlich. Mitten in den napoleonischen Kriegen ging es nur darum , einen ab zu kriegen.
    Also sollten sich die bayerischen Mister Darcys jetzt im Sommer ganz schnell auf die Socken machen, die Verwandten besuchen, keinen Ball, kein Sommerfest, keine Hochzeit auslassen . Vielleicht ergibt sich was, wenn nicht von Hause, doch wenigstens aus dem Hause,
    ( sagte mein Deutschlehrer immer, reines Mädchengymnasium hier ,nur mal ganz anekdotisch eingeflochten ).

    Oder:
    Michel Houellebecq, der auch nichts zu bereuen hätte.
    Es würde sich ihm eine neue Chance bieten, es wäre die Chance auf ein zweites Leben, das nicht besonders viel mit dem vorherigen gemein haben würde. Die Feier der Konversion wäre schlicht , aber höchstwahrscheinlich in der Großen Pariser Moschee . Die Heiratsvermittlerin, ein anerkannter , ehrbarer Beruf , sie würde die Bewertung vornehmen, ohne große Probleme, könne er auch
    3 Frauen haben, aber natürlich wäre er nicht verpflichtet.

    Ich ende mit einem Zitat von A.M.

    “ Wir brauchen den Geist der Zuversicht „.

  140. Wer bestimmt die Politik?
    @Thomas Marx 18. Juli 2017 um 22:34 Uhr
    „Männer und Frauen im Dritten Reich haben nicht „Hitler“, sondern die NSDAP gewählt.“

    Rein oberflächlich und formal betrachtet, ist dies zutreffend, aber ohne tiefergehendes soziologisches Verständnis.

    Weil es völlig klar war, dass wer die NSDAP oder die anderen reaktionären Parteien wählte, Hitler wählte.

    So wie es heute völlig klar ist, dass wer CDU/CSU oder SPD oder Grüne oder FDP wählt, die Merkel wählt. Denn egal, ob SPD oder Grüne oder FDP gewählt werden, all diese Parteien sind bereit, mit der CDU/CSU zu koalieren, was bedeutet, dass Merkel Kanzlerin bleibt.

    Die Wahl von Linkspartei oder AfD ändert daran nichts. Der Wähler kann ankreuzen, was er will, Merkel wird Kanzlerin bleiben. Ganz alternativlos.

    Nun kann man überlegen, FDP zu währen, um eine Große Koalition zu verhindern. Aber auch dies wird nichts am Kurs der Merkel-Regierung ändern.

    Und selbst wenn Merkel der Schlag träfe und der Herr sie zu sich nehmen würde, dann käme eine andere Figur, aber die Regierungspolitik würde sich nicht wesentlich ändern.

    Repräsentative Demokratie war und ist ein Herrschaftsmittel, mit dem Minderheiten mit ihrer Macht ihre Interessen durchsetzen.

    Repräsentative Demokratie ist ein optimales Herrschaftsmittel, weil die Mehrheit dieses System freiwillig akzeptiert, weil die kleinen Leute – die demokratischen Untertanen – es für das beste aller Systeme und damit für alternativlos halten.

    Die Mehrheit glaubt, dass Demokratie so funktioniert und hat keinerlei Vorstellung darüber, wie sich dieses System von einer echten Demokratie unterscheidet.

    Auch wenn die repräsentative Demokratie nur eine demokratisch verkleidete Diktatur der Reichen und Mächtigen ist, so hat sie den großen Vorteil gegenüber einer offenen Diktatur, dass sie die Menschen friedlich ins System und zum Mitmachen einbindet, während hingegen eine offene Diktatur immer mit manifestem Staatsterrorismus einhergeht.

  141. Gewöhnliche Heuchelei
    @Philomena 19. Juli 2017 um 07:32 Uhr
    „Freiwilligkeit? Alles was Sie schreiben, ist mir bekannt. Freiwillig wählte ich, weil ich mich mit Herrn Moser schon mal gezofft hatte und Zustände beschrieb von osteuropäischen Mädchen, denen man die Pässe abnimmt und das ganze Elend. Als ich dann noch Auszüge aus so einem Freierblog mit all seiner Verachtung las, wurde mir vollends schlecht. D i e s e Männer sind Ungeheuer und ihres Lebens nicht wert.Sie sehen doch, was sie unter sich haben.Denn 16-jährige sind da unten und dachten, sie bekämen Arbeit in Haushalten.“

    Ja, diese Mädchen dachten, sie gehen in eine Marktwirtschaft und eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft und fanden sich in der Sklaverei wieder.

    So wie jene ausländischen Männer, die z.B. in den Schlachtbetrieben arbeiten.

    Alle wissen, dass es sich um Sklaverei handelt, aber nicht nur die Kunden, sondern auch die Behörden spielen mit und halten diese Sklaverei aufrecht. Denn wer sich den Behörden offenbart, dem droht Ausweisung

    „Aber die eine Millionen Männer, die hier täglich in diese Häuser gehen sollen, haben damit nichts zu tun, sagen sie.Und es gibt ja hier nun auch Frauen, Edelhuren, die das echt freiwillig auf eigene Rechnung machen.“

    Und warum ist dies so, wie es ist?

    Warum bezahlen die Männer für Sex?

    Welche Rolle spielt die Sexualität der „normalen“ (Ehe)Frauen dabei?

    Fördert der Feminismus die Sexsklaverei?

    Verbessert ein Verbot von Prostitution das Leben der betroffenen Frauen?

    P.S.
    Im Übrigen ist Sex-Sklaverei nur eine Variante von Marktwirtschaft und Lohnarbeit. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Not sind die Menschen gezwungen, ihren Körper, ihre Arbeitskraft und letztlich ihr Leben als freier Mensch zu verkaufen.

    Dies an die Adresse der Freunde von Marktwirtschaft und Lohnarbeit.

  142. Prostitution in Iran
    @ sylter456 am 19. Juli 2017 um 02:33 Uhr

    Ja, ca. 6 – 7 Millionen Drogensüchtige, wobei Opium kaum noch eine Rolle spielt. Drogen gibt es an jeder Ecke zu kaufen. Alkohol auch. Ebenso Frauen.

    Die meisten Süchtigen, darunter viele junge Frauen, konsumieren synthetische Drogen wie Chrystal Meth usw.

    Für die Herstellung dieser synthetischen Drogen werden in Teheran „Kurse“ angeboten, so für 200-300 USD. Viele verdienen damit ihren Lebensunterhalt.

    Die Regierung weiß das, gibt aber etwas weniger Zahlen zu.

    Ca. 100.000 AIDS-Infizierte von denen ca. 70% NICHT wissen, was das ist. Die Infektion erfolgt meist über infiziertes Besteck.

    Zu anderen Geschlechtskrankheiten liegen mir keine Zahlen vor.

    Wenn Sie in Iran sind: Hände weg von diesen Dingen. Kommen Sie besser nicht auf die Idee, mal irgendwas ausprobieren zu wollen.

    Wenn Sie mehr Infos möchten: Webseite des Auswärtigen Amtes oder meine Artikel (1 + 8) im Business-Guide Iran.

    Beste Grüße.

  143. Angewidert
    @H. v. Goslar sagt:
    „Gewöhnliche Heuchelei“
    „Ja, diese Mädchen dachten, sie gehen in eine Marktwirtschaft und eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft und fanden sich in der Sklaverei wieder.
    So wie jene ausländischen Männer, die z.B. in den Schlachtbetrieben arbeiten.

    Kerl, ich vermeide bei ihnen bewusst das Wort „Herr“.

    Schon mal das verzweifelte Schreien eines vergewaltigten Mädchens gehört, die als gemartete Kreatur nur noch Schreien bleibt? Schon mal die Frauen gehört die erst nach 40 und mehr Jahren erschütternd von ihren Vergewaltigungen überhaupt reden können.

    Und das vergleichen Sie mit der Arbeit?

    Sie haben sowieso so manche übelste Menschenbilder. Selbst schuld wenn sie eines Tages innerlich an Krebs verfaulen, bei solchen Gedanken!

    Ich habe lange nicht mehr soviel Menschenverachtung unter dem Mäntelchen Pseudo-sozialwissenschaftlich-politischer „Betrachtung“ gelesen wie von ihnen.

    Mit Verlaub, sie persönlich und ihr Menschenbild kotzen mich an.
    Die Zahnfäule ihrer Gedanken stinken bis hier her

  144. Kommunikativer Auffahrunfall, uups...
    Text eingeben

  145. Systemaffirmation kombiniert mit christlicher Heuchelei
    Den Kommentar von Tico 19. Juli 2017 um 14:57 Uhr kann nicht unwidersprochen hingenommen werden.

    Denn dieser Kommentar ist beleidigend, der Sachverhalt wird falsch dargestellt, die Argumentation ist jenseits aller rationalen Logik, geradezu grenzdebil – insgesamt allerdings nicht untypisch für einen systemaffirmativen Apologeten und Heuchler.

    Die Marktwirtschaft macht die Menschen zur Ware und sie unterwirft diese Menschen jenen Marktbedingungen, welche durch die Politik so konzipiert sind, dass sie die Reichen reicher machen.

    Verfügt ein Mensch über kein Privateigentum und gibt es keinen Sozialstaat, der ihn alimentiert, dann sind die Menschen im marktwirtschaftlichen System Marktwirtschaft gezwungen, sich und ihre Arbeitskraft zu verkaufen.

    Die materielle Not von eigentums- und erwerbslosen Menschen treibt diese Menschen an, schlimmste Bedingungen des Gelderwerbs zu akzeptieren, um zu überleben. Dies gilt auch für jene Mädchen, die um ein Arbeitseinkommen zu erhalten, von zuhause weggehen und sich in die Hände von Verbrechern begeben.

    Menschenhandel, Zwangsprostitution, Drogenproduktion und –handel, Kriegsproduktion und Kriegsführung, Finanz“industrie“ und Pharmaindustrie sind jenee Bereiche, wo unter marktwirtschaftlichen Bedingungen das große Geld gemacht wird. Und diese Bereiche werden von einer Mafia von organisiertem Verbrechen, Politik und Plutokratie kontrolliert.

    Wie sind ist der Kennedy-Clan reich geworden, welche profitablen Geschäfte machte Trump mit welchen Geschäftspartnern?

    Warum mussten Kinder in Bergwerken arbeiten und starben früh?

    Woher kommt die Hauptmenge des heute produzierten Heroins? Wer macht damit die großen Profite?

    Wer macht mit den Kriegen das große Geld? Wer profitiert von der Massenflucht und -immigration der Muslime?

    Wer waren die Kriegstreiber hinter den Nazis? Was waren die Ziele von Aufrüstung und Kriegsführung unter der Nazi-Herrschaft? Welche Drahtzieher standen hinter Hitler und machten diesen als ihre Marionette zum Reichskanzler? Was war die „Harzburger Front“?

    Wer waren die Kräfte hinter Pinochet beim Putsch und der Errichtung des Mord- und Terrorregimes in Chile? Wer waren die Planer von Pinochets Wirtschaftsfaschismus?

    Jene Verbrecher, welche die Mädchen mit Vergewaltigung, Folter und Drogen zur Prostitution gefügig machen, sind in der Regel nur „Soldaten“ des organisierten Verbrechens. Das große Geld bei der Zwangsprostitution machen andere. Das sind Kreise, die auch am Drogen- und Waffenhandel profitieren. Und sie bilden einen mafiösen Kontext mit jenen, die im Finanzbereich und mit der Mehrwertabschöpfung bei der Lohnarbeit das große Geld machen.

    Sie sind die großen Profiteure eines Systems, deren mächtige Akteure keinerlei moralische Hemmungen kennen, wenn es um Profitmaximierung geht.
    Sie führen Kriege, weil Kriege ein hochprofitables Geschäftsmodell darstellen. Diese Kriege bringen Millionen von Menschen Tod und Verstümmlung, zugleich werden damit kriegsbedingte Fluchtwellen von Millionen Menschen erzeugt und anschließend große Profite mittels einer „Flüchtlingsindustrie“ gemacht.

    Dass hinter der Zwangsprostitution das organisierte Verbrechen steht, ist heutzutage so offenkundig wie der Massenmord der Nazis an den Juden. Und wie es Holocaustleugner gibt, so gibt es auch jene Leugner, welche die ausbeuterische und verbrecherische Struktur des marktwirtschaftlichen Systems leugnen.

    In der Vergangenheit fanden Ausbeutung, Verarmung und Verelendung vor allem in der Dritten Welt statt, während die Arbeitsbevölkerung insbesondere in West-Europa rechts- und sozialstaatlich reguliert Verhältnisse vorfand.

    Inzwischen gibt es – im neoliberalen Stadium des Kapitalismus – auch in West-Europa eine generelle Entwicklung auf Verhältnisse wie in der Dritten Welt.

    Griechenland war ein Anfang. Entsprechend wächst dort die Prostitution unter übelsten Bedingungen. Frauen machen sich „freiwillig“ zur Waren und werden von organisierten Verbrechen dazu gezwungen.

    „In Athen bekommt man Oralverkehr für fünf Euro“.
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/Griechenland-Prostitution-Interview

    „Große Not im Krisenland:
    In Griechenland ist Sex am billigsten.
    Die Wirtschaftskrise in Griechenland treibt immer mehr junge Frauen in die Sexarbeit. Besonders erschreckend: Die Preise für eine halbe Stunde Sex sind von 50 auf 2 Euro gefallen.“
    http://www.n-tv.de/panorama/In-Griechenland-ist-Sex-am-billigsten-article16461776.html

    So funktioniert Marktwirtschaft.

    Diese Zusammenhänge ignorieren die Freunde der Marktwirtschaft und insbesondere die christlichen Heuchler. Zugleich spielen sie sich gern mit verlogener moralischer Entrüstung auf.

  146. Verlogene Entrüstung
    hey Alte, an deiner Vergewaltigung biste selbst schuld.
    Oder das pöse System.
    Aber nicht der möchtegernintellektuelle Feigling, das asoziale mindere Männchen, der die Täter nicht davon abhält, nicht ächten und nicht bestrafen will.

  147. affektive Temperamente // Chrashrisiken
    Die Angewohnheit aus der Wahrheit eine Meinung zu machen, nur um sich dann unter anderem über sie beschweren zu können, endet häufig (unselten) in Humorlosigkeit.

    Die Wahrheit besteht nicht nur aus einer Sicht der Dinge.

  148. ganz wunderbar
    geschrieben.

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