Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Das bedingungslose, abgasreduzierte, fastvegane Biogrundeinkommen

| 617 Lesermeinungen

AVRI SACRA FAMES
Vergil, Aeneis

Natürlich lüge ich beim Vermieten. Das ist so üblich, das wird von unsereins so erwartet, und zum Glück sind nun mal die innerstädtischen Toplagen so teuer, dass ich gar nicht mehr illegal lügen muss, wie etwa bei der Wohnungsgrösse oder beim Energienachweis. Es gibt nun mal zwei Arten von Menschen auf dieser Welt: Die einen vermieten die guten Lagen, die anderen mieten sie, und wer sich das nicht leisten kann, ist mehr so “Leute” denn “Menschen” und wohnt hier nicht. Also, jedenfalls, der Druck in die Städte ist enorm hoch, auch feministische Vorreiterinnen tragen mit 6 gewedelten 100€-Scheinen dazu bei, dass in Berlin Türken und Alleinerziehende nach Lichtenberg ausweichen müssen, und ich muss nur ein paar Details schöner reden, als sie in der geschichtlichen Wirklichkeit sind. Wie etwa das Fenster auf dem Weg zum obersten Stockwerk unter dem Dach.

Früher brauchte man nämlich in einem Haus wie dem meiner Familie noch Dienstboten, um es am Laufen zu halten: Waschen, kochen, Holz holen und anliefern, putzen, Ungeziefer jagen und dem Clan die Arbeit abnehmen – das alles verlangte nach Helfern, die damals unter dem Dach untergebracht wurden. Die Erzählung weiss zu berichten, dass vor dem Ausbau des Hinterhauses dort oben zig Menschen auf 110m² hausten, und so log man damals wie heute, dass so ein Oberlicht einfach mehr Helligkeit auf den Weg ins damalige soziale Nirgendwo – und heute in die Dachwohnung – bringt. Das ist gelogen: Das Fenster wurde eingebaut, damit sich der Gestank nach billigem Essen wie Kohl, Karotten und Sauerkraut nicht im ganzen Haus verbreitete und ins Piano Nobile zum Duft vom Rehbraten waberte. So sah man es jedenfalls früher, als Veganismus die natürliche Ernährung der Armen, und Rehe noch zur Belustigung der Reichen niedergeschossene Schädlinge und kein Bambis waren.

Dafür war alles bio: Wer kein Geld hatte, ging zu Fuss, und wer reich war, hatte eine Kutsche und Pferde, die als Emissionen Kot hinterließen, der von den Armen getrocknet und im Ofen verbrannt wurde. Sie ahnen jetzt, warum man nicht erpicht war, auf einem Stockwerk mit den Armen zu leben, aber immerhin war damals auch noch kein Lobbyverein Umwelthilfe nötig, weil man noch keinen Diesel verbrannte. Smog und Feinstaub waren sicher schon damals krebserregend, aber die meisten starben ohnehin vorher an Syphilis und Typhus oder Kälte und Hunger im Winter, da hatte man noch andere Prioritäten. So war das damals, als meine Vorfahren das obere Fenster einbauen ließen. Wichtig war, dass man etwas im Bauch hatte, und das war angesichts des deutschen “Sommers” nie leicht. Im Winter jedoch… schauen Sie mal, meine entzückenden Jahreszeiten aus Capodimonte!

Die habe ich in Vergils Heimatstadt Mantua auf dem Antikmarkt gekauft, 19. Jahrhundert nach Rokokovorbildern. Sind sie nicht niedlich, wie sie die Attribute halten? Blumen im Frühling, Früchte im Sommer, Wein im Herbst und Wurzelgemüse im Winter. Eigentlich ist das Tischzier beim Essen. Man stellt sie auf die gedeckte Tafel, idealerweise natürlich am Tegernsee mit Blick auf die Berge, aber beim Betrachten und Rekapitulieren der Familiengeschichte kam mir darüber eine Idee, wie man gleich ein paar Probleme gleichzeitig lösen kann: Den Wunsch nach einem bedingungslosen Grundeinkommen, den viele junge Städter verspüren. Die Erwartung eben jener Städter, in einer Luft zu leben, ähnlich rein wie die am Tegernsee. Das Verlangen eben jener Menschen, bio und naturnah zu leben. Das ist in Städten natürlich nicht möglich, irgendwie müssen die unter Landverbrauch angebauten Nahrungsmittel in die Stadt kommen, und dann auch noch teuer bezahlt werden. Gemeinhin würde man in meiner Stellung sagen, dass sie zur Abhilfe reich heiraten oder erben sollten, dann hätten sie solche Probleme nicht. Aber ich gebe zu, dass ich als verantwortungsbewusster Influencer gern Auto fahre und mir natürlich Gedanken mache, wie man die Schadstoffe so absenkt, dass mein Leben nicht von den Sorgen niedriger Schichten beeinträchtigt wird, die sich bei Spiegel Online von Skandalen beeinflussen lassen und Fahrverbote fordern.

Und weil retro gerade wieder schick ist, kam mir da eine Idee für ein klimafreundliches, abgasreduziertes, biologisches Fastvegangrundeinkommen, das Stadt und Land entlastet. Weil, es ist doch: Früher überlebte man die kalte Jahreszeit nicht mit Bananen und Lebkuchen und Wein aus Italien und vor einem Notebook aus China, sondern mit Körnerbrei, dauerhaften Kartoffeln, Eiern, die man in Kalk eingelagert hatte, und einer Kiste voll mit Sand, in der das Wurzelgemüse wie Karotten geschützt wurde. Dazu gab es am Sonntag Fleisch in Form von dauerhaft geräucherten Schlachtabfallwürsten, die heute als “Kaminwurzen” wieder sehr populär sind. Darin ist alles enthalten, was so ein Mensch zum Überleben braucht, und dafür braucht man auch nur wenig Tierzucht, die für das klimaschädliche Methan verantwortlich ist. Obendrein kann diese Ernährung als weitgehend vegan gelten, und entspricht daher voll den Wunschvorstellungen des jungen Städters in seiner 1,5-Zimmer-Single-Wohnung für 600€ in Kreuzberg.

Man muss diesen Leuten, die jetzt das Verbot von Verbrennungsmotoren befürworten, eine echte, heimische Tomate zeigen, wie sie hierzulande eben erst ab Juli zu erhalten ist, wenn man sie wirklich biologisch und nicht künstlich geheizt bei uns anbaut: Nur jetzt darf man Tomaten bedenkenlos essen, Tomaten im Januar müssen mit Feinstaub und CO2 aus fernen Regionen nach Deutschland und in die Städte gebracht werden, wo man die eine Hälfte verkauft und die andere wegwirft. Diese deutsche, immer noch leicht unreife Julitomate, die ist echt und bio und dieselverbrennungsfrei. Alles andere schadet. Alles andere ist die Ursache für den mörderischen Feinstaub des Transports, und da kann wirklich jeder selbst anfangen – und darauf achten, dass feinstaub- und CO2angepasst gegessen wird. Baut man die Tomaten nicht selbst an, muss man trotzdem zum Biomarkt: Mit Tüten, und alle paar Tage, weil man nicht ausreichende Transport und Lagerkapazitäten hat. Und an dieser Stelle nun setzt mein bedingungsloses, weitgehend veganes, emissionsreduzierendes, retrogesundes Biogrundeinkommen an. Alles, was man dazu braucht, sind deutlich weniger LKWs, grünes Bewusstsein, staatliche Propaganda und – unser Beitrag als bessere Kreise – ein Oberlicht für den Abzug.

Denn mein Biogrundeinkommen macht es nicht mehr nötig, den Supermarkt aufzusuchen. Jeder Teilnehmer bekommt zweimal im Jahr die Nahrung, die er braucht: 2 Säcke mit jeweils 50 Kilo Kartoffeln. Ein Sack mit 40 Kilo Rüben für die Sandkiste. Eine Füllung von 40 Kilo Sauerkraut für das Krautfass. 50 Kilo trockenes Getreide für den Brei, der heute als “Müsli” bezeichnet wird, einen Eimer mit Apfelmus sowie 50 Kilo Mehl. Milch und Würste gibt es auch, aber nur soweit es sich eben mit nachhaltiger Landwirtschaft und den dort anfallenden Resten für meine Käseproduktion vereinbaren lässt – nicht nett, aber man muss eben an das Klima denken, und das Methan, das bei uns am Tegernsee freigesetzt wird. Darauf ist Rücksicht zu nehmen. Das Krautfass, die Säcke und die Kiste werden aus heimischen Materialien normiert gefertigt und sollten nicht mehr als 1m² in der Küche wegnehmen – da, wo früher das stromfressende Klimaungeziefer “Kühlschrank” stand.

Das wird ein Fest, jeden Tag ein neuer Genuss! Reiberdatschi Verduner Art mit köstlichem Sauerkraut, Erdäpfel “Engelbert“, Knödel mit Karottenbratling, Kimchi mit Kartoffelnudeln “Kim Jong-un”, Bratkartoffeln mit Wurst und Kraut, Gnocchi mit Rübenbolognese a la Repubblica Sociale, Gratin avec Collaboration Choucroute, Krautbällchen mit Getreiderisotto piccolo Benito, Piroschki Lenin, der kulinarischen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! In der Fastenzeit gibt es dann herrliche Kartoffelschalensuppe – ein Gericht aus grosser deutscher Leitkultur-Epoche. Eine einzige LKW-Fahrt reicht aus, um hundert Stadtbewohner auf Monate glücklich und satt zu machen, und erlaubt es den Landwirten, ökologisch und mit sicherer Abnahme nur das zu produzieren, was auch wirklich abgenommen und gegessen wird. Natürlich bleiben dann Supermärkten mit Orangen und Bananen auf der Strecke, aber wer das Klima retten will, muss einsehen: Die CO2-Bilanz von Südfrüchten ist, selbst verglichen mit meinem kleinen Sechszylinder, verheerend.

Man muss es nur richtig kommunizieren; Tütenverbote werden mit dem bedingungslosen Grundeinkommen überflüssig. Die Luft wird sauber. Fettleibigkeit wird reduziert. Wir beuten keine Länder der Dritten Welt mehr für Palmöl im Nutella aus. Statt Supermärkten mit 50 Sorten Klopapier wird es Raum für urbane Kunstprojekte und Ateliers der Kreativen geben. Der Klimawandel wird gebremst und Afrika wird endlich wahrhaft postkolonial, so ganz ohne wirtschaftliche Interessen der Deutschen. Die Kakaobohnen und die Schnittblumen dürfen das Leben an der Elfenbeinküste und in Kenia süß und bunt machen, während wir an der Zuckerrübe nagen und wieder im Topf deutsche Mimosen züchten. Jeder kann selbst dazu beitragen, und wenn das bislang angesichts all der nur schlecht ausgekratzten Nusscremegläser im Hausmüll nicht funktioniert, muss man staatlicherseits Grundeinkommen-Angebote machen, die dem Klima und den Ressourcen bedingungslos helfen. Dann werden auch die Städte wieder lebenswert und der verdammte Schadmünchner muss nicht mehr seine verbeulte BMW-Z4-Schleuder an meinen Tegernsee lenken und mich bei der Quiche inkommodoeren, sondern kann an der Isar mit Treibholz auf Steinen seine Kartoffel rösten.

Es hat wirklich nur Vorteile, passt punktgenau zu jeder grünen Verbots- und Juniorregierungspartei, und ist obendrein schon einmal eine gute Übung, sollte die deutsche Autoindustrie tatsächlich in eine Rezession fahren. Denn in diesem Fall würde es vor allem die Nettozahler des Bundesfinanzausgleichs treffen, Bayern und Baden-Württemberg, und die würden das tun, was man im Realsozialismus immer macht, wenn der marktwirtschaftliche Lack angekratzt wird: Ausgaben erhöhen, staatlich investieren, neue Möglichkeiten eröffnen und sich selbst zum Vorreiter stilisieren, damit unter der schönen Biooberfläche alles so wie bisher weitergehen kann. Das kostet eine Menge Geld, aber wir im Süden haben jahrelang gehortet und Fett angesetzt: Jetzt ist es eben an der Zeit, mit einem Investitionsprogramm zu schauen, dass alles im Lande bleibt und kein Cent mehr nach Berlin oder andere Regionen gelangt.

Woanders kann man mein bedingungsloses Grundeinkommen mit Hurrageschrei und veganem Jubel annehmen, und damit Gutes für die Umwelt tun. Oder von den Umständen dazu gezwungen werden, die eigenen Lebensvorstellungen einer heftigen Depression anzupassen. Man hat sich zu lange daran gewöhnt, dass süddeutsche Autobauer das Buffet bei Modemessen und Filmfestspielen bezahlen: Es ist keine schlechte Idee, sich einmal die Frage zu stellen, was aus dem sandigen Boden Brandenburgs an Essbarem gewonnen werden kann. Ich weiss das in Bayern, weil wir eben dieses Fenster zum Abzug von Kohlgestank schon haben. In Berlin hat der ein oder andere sogar Erfahrung mit der DDR, die länger als die BRD mit Lebensmittelrationen und autonomer Landwirtschaft umgehen konnte.

Da gibt es vielleicht sogar noch Spezialisten, auf deren Erfahrungen man zurückgreifen kann – wenn eine Ex-Stasi-IM mit dem Justizminister arbeitet, kann man doch sicher auch ein paar alte SED-Experten wieder in das Haus der Statistik einziehen lassen, die einmal durchrechnen, was meine Idee für die heimische Landwirtschaft, Feinstaub, CO2 und gewonnene Lebensqualität bedeutet. Ich bin jedenfalls gerne bereit, jede propagandistisch geförderte Einschränkungen für andere hinzunehmen, wenn ich weiterhin jederzeit nach Mantua fahren kann, um Figuren aus Capodimonte für meine reich mit selbst importierten, italienischen Gaumenfreuden bedeckte Tafel zu besorgen.

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617 Lesermeinungen

  1. "Reiberdatschi Verduner Art"
    Lieber Don,
    worin werden die nach Verduner Art zubereitet? Bestehen sie vielleicht nicht nur aus – räusper – ErdÄpfeln?

    Sofern Sie keinen Titelschutz für die Bezeichnung und keine Geschmacksmusterrechte an Ihrem Rezept geltend machen, würde ich es gern einem befreundeten sehr erfolgreichen Gastronomen, der hier gerade am vergangenen WE ein weiteres Lokal eröffnet hat, für seine recht bodenständige Karte vorschlagen. (nach 100 Jahren und insbesondere hier verstehts sowieso keiner und bestellt es folglich als weitgereister Gourmet)

    Nach all dem lächerlichen Weingetue hier ala „only for Assibar“ hat mein Freund in Absprache mit einem renommierten deutschen Winzer einen „only for only“ Wein auf der Karte. Der ginge ganz hervorragend mit einem stahligen Gericht „am Tisch aus dem Helm serviert“…

    • Datschi fällt aus!
      Datschireiben wird verboten (Feinstaub)!

    • Ich habe nich eine alte Reibe, die darf weiter betrieben werden.


    • @DA: nur wenn sie grob ist!

    • Irrtum
      Grobstaub wird auch verboten, oder glauben Sie, dass die rot-grünen Heilsbringer halt machen, wenn sie gemerkt haben, dass sie den doofen Deutschen alles, sogar das Auto verbieten können?
      Das habe ich Mitte der 70er schonmal gedacht, als ich in einem Anfall geistiger Umnachtung GRÜN gewählt habe.
      Ich dachte, wenn die die Flüsse und die Luft sauber haben (so wie jetzt), dann klopfen die sich auf die Schulter und gehen heim. Aber nix da.

    • Lustigerweise ist der Tegernsee wegen der CSU-Kanalisation viel zu sauber, weshalb die Fische zu klein sind.


    • @Marx: äh wah, im grünen BW qualmen die nassen Holzheizungen. Also ist „etwas Grobstaub“ offenbar schon (neu!!) erlaubt.

    • @colorcraze
      Dafür sind in Stuttgart im Winter diese Gasheizer, mit denen man draussen im Café sitzen kann, verboten. Zuviel CO2!


    • [Heizpilze]
      Was, die wurden in Schtuegert erst kürzlich verboten? Bei uns sind die schon lange ausgerottet worden.
      In den Nullerjahren sprossen die überall aus dem Boden, bei einsetzendem Rauchverbot vermehrt, eigentlich vor jedweder Gastronomie im Winter, selbst Imbissen.
      Ich weiß nicht mehr, warum sie es verboten haben, ob wegen Energieverschwendung oder zu gefährlich (immerhin standen dadurch überall Gasflaschen rum), ich weiß nur noch, daß die innert 2 Jahren allesamt wieder weg waren, nachdem sie sich so 5, 6 Jahre ausgebreitet hatten.
      Zuerst gesehen hatte ich das in NL, als „Terrassieverwarming“, was bei so ziemlich jeder Kneipe angeschrieben war, so um 2006. Um die Zeit nahm es auch in Berlin rapide zu. Zunächst bei den Draußentischen der damals zahlreichen Cocktailbars (es war noch immer Caipi-Zeit), dann überall, als sich der „Standard-Heizpilz“ durchsetzte.
      Und dann, peng, weg.
      Ein Phänomen von wenigen Jahren.

    • Alles bald nicht mehr aktuell
      Ich glaube, die Ereignisse (Folgewirkungen der Scheunentorpolitik 2015f. Und nächste Migrantenwelle) werden uns bald derart überrollen, dass für Debatten über bedingungsloses Grundeinkommen, bio oder Gender schlicht kein Raum mehr bleiben wird. Wir haben quasi über Nacht Weichen gestellt, die uns in der Folge mindestens französische Verhältnisse bescheren dürften – nur werden wir keine 30, sondern eher keine fünf Jahre brauchen, um zu ähnlichen sozialen Verwerfungen zu kommen, wie sie unseren Nachbarn links des Rheins zeichnen.

  2. So macht man es.
    Reductio ad absurdum, niemand könnte es schöner, lieber Don…

    • Ja. Daheim am Esstisch...
      darf ich über die Thematik gar nicht mehr reden, weil ich befürchten muss, dass mein Gegenüber einen Notarzt braucht. Don kann glücklicherweise noch „drüber reden“ ….

    • Sagen Sie hier in der ländlichen Region „Dieselverbot“ und betrachten Sie das falsche Ende vom Hirschfänger.

  3. Einmal mehr...
    sehr schön, viel viel Schmunzeln müssen dieses Mal…

    Aber warum nur der Rückgriff auf alte DDR-Erfahrungen, die Archive müßten doch auch gut gefüllt sein mit den Plänen in der Zeit noch ein wenig weiter zurückliegender 4-Jahrespläne und Autarkiebemühungen…

    Aber nur aufpassen, daß nicht wieder jemand im nationalen sozialistischen Eifer zur Rettung der Welt auf die Idee kommt, sich nicht auch von dem globalen Finanzsystem verabschieden zu wollen, das ging schon einmal alles andere als gut aus…

    Auch sollte man überlegen, ganz im Zeichen der Energiewende, die Volksgesundheit an die Stromerzeugung zu koppeln: zumindest 300 Watt sollte ja wohl jeder zu seinem eigenen Verbrauch beisteuern können. – Das ist gewiß nicht viel, aber bei 80 Millionen Leistungsverpflichteten ersetzt das schon einmal gut 900 6 MW-Windräder, so daß nicht nur der Tegernsee weitestgehend windradfrei bleiben könnte.

    Und der schöne Nebeneffekt: Die Erzeugung von 300 Watt Energie am Tag verbrennt auch jeden Tag ein kleines bißchen überflüssiges Bauchfett…

    Und unausgelastete junge Männer ohne nennenswerte berufliche Perspektive könnten nach einer kurzen Trainingsphase nahezu problemlos über 1000 Watt beisteuern… – Von den positiven Nebeneffekten solch einer ökologisch sinnvollen Beschäftigung gar nicht erst zu reden…

    • Milchmädchenrechnung
      300 Watt Dauerleistung sind eine ganze Menge, 1000 Watt sind illusorisch. Die Rechnung ist in der Form falsch und grünes Wunschdenken. Aber andererseits liefert die Solarkonstante am Boden in etwa solche Werte. Tagsüber!
      VG K

    • 1000 Watt?
      Ich habe das hier schon mal geschrieben, schauen Sie sich das folgende Video an, um eine Vorstellung zu bekommen.

      https://www.youtube.com/watch?v=S4O5voOCqAQ

    • TsTs
      1000 Watt mag der Don fuer dreissig Sekunden beim Antreten leisten. Ich bezweifle es.
      300 Watt ist als Dauerleistung bei Sportlern mit reichlich Essen ein paar Stunden möglich. Während der Alpenquerung kann auch DD es nicht durchhalten. Für Sie und mich vielleicht für fünf Minuten auf dem Ergometer.

      Sie werden das alles wissen, ts, Sie haben die Energie ja mit den unsteten Windrädern vefglichen.

    • 300 Watt …
      … (oder genauer 312 Watt) schaffte ich zu meinen allerbesten Zeiten im Ergometertest über genau sechs Minuten. Als ich danach aufstand, knickten mir sofort die Beine ein (was mir sonst nie passierte). Und ein halbes Jahr später stand ich mit dieser Kondition bei der Deutschen Jugendmeisterschaft auf dem Treppchen.

      Soviel sind 300 Watt.

    • Wer heizt schon Toastern ein? Autos und gegebenenfalls Massentretmühlen müssen bewegt werden!
      http://blogs.faz.net/deus/2017/06/20/gruene-verteufelung-braucht-keine-komplexe-aufklaerung-4382/#comment-62136

    • "Niemand hat die Absicht, einen Toaster mit dem Ergometer zu beheizen..."
      Mein Gott, da hat TS halt Watt (Leistung = Arbeit/Zeit) mit Kilokalorien verwechselt – kann ja mal passieren. Kein Grund hier päpstlicher zu werden als der Papst.

      Das Problem scheint mir eher der erhöhte Kalorienbedarf, den Ausdauersport auslöst. Hat der Don nicht mal geschrieben, der Mensch sei als Energieerzeuger unter Beachtung des erhöhten Nahrungsmittelbedarfs denkbar ungeeignet ?

      Nunja, vielleicht bilde ich mir das auch nur ein…

    • Sportler
      Hochleistungsspportler machen bis zu 550 Watt (für 2 Minuten). Ich habe 14/18 (in meiner Jugend) 350 Watt im Stufentest geschafft. Heute können sie mich auf der 125-Watt-Stufe reanimieren.
      Internisten sagen, um als „herzgesund“ zu gelten, muss man „100 Watt minus Alter“ auf dem Ergometer schaffen. So wenig können die meisten von uns garnicht.

    • Psychologie
      Rein tiefenpsychologisch könnte das Ganze auch damit zu tun haben, dass eine gewisse Angela M. aus U. damals das neueste High-Tech Produkt aus Zwickau bestellt hatte (Trabbi GTI in grau, westtelefongrün oder (gegen Aufpreis) Taubenblau mit 2 Auspuff, einer davon sogar echt) und als bevorzugtes Mitglied der Intelligenzia des sozialistischen Vorzeigelandes nur 9,5 Jahre Wartezeit hatte. Als die dann abgelaufen war, stand aber kein blauer Trabbi vor der Tür, nichtmal ein Entschuldigungsbrief kam vom sozialistischen Arbeiter- und Bauernpersonenkraftwagenplanungsundzuteilungskombinat (Liebe Frau Angela M aus U., machen se sich nix draus. Andere ham kein Fernsehn, wieder andere ham kein Telefon, und sie ham jetzt kein Trabbi. Das nennt man „sozialistische Solidarität“) und die angezahlten 225.- Reichsmark Ost waren auch weg. Weg war auch sie schöne Mauer mit den hübschen Türmchen, wo es immer so lustig geknallt hatte. Alles hatten sie ihr genommen, die blöden Gapitalisten (oder wie das heisst). Da schwor sie furchtbare Rache: wenn die mir Gapidalisten meinen Trabbi wegnehmen, nehm‘ ich denen die Merzedesse und Fau Wehs weg, oder wie die heissen. Solln se ma‘ sehn, die Gapidalistn. Und weil se mir die Mauer ooch wegjenomm habn, lass ich jetzt einfach alle rein. Solln se ma seen, wie det iss, ohne Mauer.

    • SI-Einheiten
      1 N*m = 1 W*Sec = 1 J

      (N Newton, m Meter, W Watt, Sec Sekunde, J Joule)

      Geschaffen, um mechanische, thermische, elektrische und chemische Energie einfach umzurechnen.

      Pferdestärken und Kalorien gibts eigentlich schon lange nicht mehr.

    • SI-(Un)Einheiten
      Solange die USA, die 1875 die Einführung des metrischen Systems beschlossen und danach die Konferenz von Sèvres organisiert hatten, in der weitere metrische Einheiten definiert wurden, und im Anschluss (1893) das metrische System für verbindlich in den USA erklärt haben, immer noch in feet, furlongs, ounces, fluid ounces, pounds, acres, kurz: „Imperial“ messen (1 inch sind 1000 thou und 12 inches sind ein foot. 3 feet sind ein yard und 22 yards sind ein chain. 10 chains sind ein furlong und 8 furlongs sind eine (land)mile. 3 miles wiederum sind eine league.

      Zu Wasser gilt allerdings, dass 2,02 yards ein fathom sind und 100 fathoms sind ein cable. 10 cables sind dann eine (sea) mile und die ist nicht wie die Landmeile 1,6 km, sondern 1,8 km, weshalb man die Geschwindigkeit eines Landfahrzeuges (miles per hour) zur Umrechnung in die eines Luft- oder Wasserfahrzeuges (Knoten) mit dem Faktor 1,12 multiplizieren muss (grob)), solange kann ich auch noch in PS und Kcal rechnen. Immerhin ist da schon das Dezimalsystem drin. Gegenüber den Amerikanern ist man da immer noch 200 Jahre voraus.

    • Juul, Dschaul, whatever, they still burn calories, wobei man die ja sowieso nicht verbrennen kann.
      Kommt einer ins klimatisierte Office geschlichen und stöhnt:“Puh, draußen sind dreihundertzehn Kelvin!“, stürzen alle an die Fenster, um diese – offenbar neu zugewanderten – Exoten in Augenschein zu nehmen…

    • ?????????
      Kann hier niemand ohne seine eingebauten Scheuklappen lesen?

      Als dem Zweirad in seiner sportlichen Verwendung Zugeneigter, weiß ich sehr wohl zwischen Tagesleistung und Dauerleistung zu unterscheiden.

      Und ich schlug augenzwinkernd und weniger wunschdenkend grün ein Beisteuern von 300 Watt pro Tag vor, mehr nicht.

      300 Watt sind mit moderatem Krafteinsatz in 3 bis 5 Stunden gut zu erzeugen, wer einigermaßen fit ist, schafft es auch in 2 Stunden, ein Radprofi benötigt keine Stunde dafür.

      Und nach einer gewissen ‚Anlernzeit‘ sind dann auch 1000 Watt verteilt über einen normalen Arbeitstag für junge Männer kein Hexenwerk, wenn selbst meine ehemalige Partnerin, auf ihrer ersten echten Radtour, 8 Wochen nachdem sie erstmals auf einem echten Fahrrad reichlich untrainiert saß, eine Strecke von 192 Km und 1120 Hm in knapp 10 Stunden reiner Fahrzeit zu absolvieren vermag.

    • TS sagt
      Ich hätte vielleicht bei meiner Berechnung etwas deutlicher klar stellen müssen, daß ich, wie auch beim Stromverbrauch, natürlich auf eine Stunde abstelle, alles andere ergibt doch überhaupt keinen Sinn. – Ich verbrauche am Tag etwa 4 kWh Haushaltsstrom und mein kleiner weitestgehend ironischer Vorschlag war eine Beteiligung an diesem Verbrauch in Höhe von 0,3 kWh. – Das ist machbar, sicherlich auch in Zusammenhang mit einer Koppelung, daß das Netz erst dann Verbrauchsstrom freigibt, nachdem man seine Tagesleistung in selbiges eingespeist hat… ;-)

  4. Hat man jetzt endlich das Perpetuum mobile?
    wohl kaum. Warum jetzt der ganze Hype um den Elektromotor? Letzterer ist keineswegs etwas Neues, das erste Patent stammt von 1837. Das des Ottomotors von 1877. Also jetzt meint man mit einer zugegebenermaßen fortschrittlicheren Batterietechnologie endlich den total emissionsfreien Antrieb gefunden zu haben und daher ungestraft sündigen und Energie vergeuden zu dürfen. Klarer Fall von sich in die Tasche lügen. Mal ganz abgesehen davon wie praxistauglich ein Elektromobil (trotz wesentlich verbesserter Batteriespeicherkapazität) ist, wenn man im Winter bei Nacht neben voll aufgedrehter Heizung, Fernlicht und heizbarer Heckscheibe noch etliche andere Verbraucher am Laufen hat-bei gegenüber einem Verbrennungsmotor gleichzeitig wahrscheinlich erheblich reduzierter Generatorleistung.
    Wie praxistauglich ist´es, wenn man es erst stundenlang laden muss bis man weiterfahren kann? Wenn man mit leerer Batterie nach Hause kommt und dann gleich zur Apotheke fahren muss weil ein akut erkranktes Familienmitglied Pillen braucht-Ersatzbatterie wuchten?

    Der Teufel steckt im Detail, und einige jetzt noch unbekannte Teufelchen werden die Leute bei der Umstellung auf E immer wieder überraschen.

    Und vor allem: wo soll denn all der zusätzliche Strom dann plötzlich herkommen? Der Bedarf wird sich wohl potenzieren-und die kommen ja jetzt schon nicht mehr nach mit Produzieren. Noch mehr Windmühlen, Kraftwerke, etc.? Die dann mehr den armen Landeiern das Leben zur Hölle machen als den ökofanatisierten Stadtbewohnern.

    Hat schon mal jemand über den Energie- und Ressourcenverzehr nachgedacht, den eine breitflächige Umstellung auf E-Mobilität bringen wird? Ich habe als Ferienarbeiter mal in einem Autowerk gearbeitet, als dort gerade im Rahmen eines Modellwechsels eine kleine, 50 m lange Schweißstraße zur Produktion von Autotüren umgestellt wurde-selbst das ein Wahnsinnsaufwand.

    Ich halte es für gefährlichen Unsinn, Verbrennungsmotoren zu verbieten. Na schön, von mir aus sollte man E-Autos zusätzlich anbieten und die Technologie parallel immer weiter ausbauen. Sie haben ja unbestritten auch Vorteile. Aber ein sachgemäß verwendeter Otto oder Diesel ist nicht so schlecht wie er gemacht wird.

    Wenn dann allerdings die Autoindustrie über längere Zeit mit enorm hohen Profiteinbußen zu kämpfen haben wird-wie sieht das für ein Land wie Deutschland aus, das seinen Wohlstand ausschließlich seinem Fahrzeug- und Maschinenbau verdankt? Naja, vielleicht wird die Absenkung des Wohlstandsniveaus auch seine positiven Seiten haben. Wenn man sich unsere Gesellschaft so ansieht hat man nämlich stark den Eindruck, dass es den Leuten viel zu gut geht.

    • Ja, so wie die hängenden Hochhausgärten
      Grün in nachverdichtete Städte bringen sollen, soll der Dreck, den der Verkehr auf den Standspuren generiert, raus aufs Land.

      Also nicht Probleme dort lösen, wo sie entstehen, sondern anderen aufs Auge drücken.

    • Absenkung des Wohlstandsniveaus
      und damit einhergehende Absenkung von Sozialleistungen senkt auf jeden Fall den Migrationsdruck. Vielleicht ist das der Plan?

      Wetterauer Rum aus Zuckerrüben hat übrigens einen sehr erdigen Geschmack. Leider nichts für den Don.

    • Verbote
      für die Masse in den Städten, Ausnahmegenehmigungen für den Rest. So wie immer, hätte ich beinahe geschrieben…

    • Gute Idee!

    • Lösung ist einfach...
      fangen Sie jetzt schon an, sich zwei Teslas zuzulegen. Gebraucht gehn die billig her im Moment. Einer hängt immer an der heimischen Dose (Achtung auf Leistung achten, sonst kann´s dauern bis der der Akku voll ist). Dazu einen Diesel-LKW, gehn auch billig her…
      Dann vervielfachen Sie Ihren Stromverbrauch und werden Großabnehmer mit entsprechenden Tarifen.
      Dazu vielleicht ein Erdgasfahrzeug (je nachdem wie die Pipelinefragen gelöst werden) und ein paar Oldtimer…
      Irgendwann wird man auch wieder AKWs bauen, wetten?


    • Irgendwann wird man auch wieder AKWs bauen, wetten?
      Möglich. Wenn, dann wohl aus chinesischer Lizenzproduktion.
      Oder so.

    • @ sufferah 27.07.18:28 , colorcraze 22:51
      Ich bin gegen AKW’s. Es wird meiner Meinung nach zu viel Strom vergeudet. Fakt ist auch, dass man jetzt schon (aufgrund von fehlender Speichertechnologie) über Nacht massenweise Energie einspeisen muss, die zumeist aus dem französischen Stromnetz kommt, und Frankreich gewinnt seinen Strom so weit ich weiß zu 80% aus AKWs.
      Man sieht daran nicht nur die ganze Pharisäerhaftigkeit der Diskussion, die sog. Energiewende ist genau wie das Klimaabkommen oberflächlich und hat eine reine Feigenblatt-Gewissensberuhigungsfunktion. Da kann man sich noch so viele selbstgestrickte Ökoheiligenscheine verleihen, Energie wächst nicht auf Bäumen, auch nicht mit den modernsten Technologien. Mein Appell daher: professionelle Energiesparprogramme und -Strategien.

    • Selbstversuch
      Musste gestern in die Stadt, aber ohne Auto. Mit Auto dauert das Tür zu Tür hin und zurück je nach Verkehrslage zwischen 90 Minuten und im Vollstau morgens und abends 2,5 Stunden.
      Also Zeitreise in die Zunkunft, Bus und Bahn. Zu Fuss zur Bushaltestelle, etwa 15 Minuten, ein wenig warten, Bahnhof, etwas warten, angekommen, Tür zur Tür etwa 135 Minuten, oneway. Gleich nächste Bahn zurück bekommen, nur etwas mehr als eine Stunde später, leicht Verspätung, Bus weg, nächster Bus 45 Minuten später, Gesamtzeit 5 Stunden und 45 Minuten.
      Oder anders gesagt: einen Tag verdödelt für etwas, was sonst einen Bruchteil dauert. Falls die Bahn auf dem Rückweg pünktlich gewesen wäre (was sie nie ist) oder der Bus gewartet hätte (warum auch), wäre der Zeitverbrauch knapp 5 Stunden gewesen. Ach, und die Fahrkarten kosteten €28,60. Damit fährt mein Auto (7 Liter Diesel a 1.10€) fast 400km.

      Kilometer ca. 130-140, auf Nebenstrecke 150. Ich brauche mit dem Rennrad nicht wirklich länger als die Öffis.

      Dieser ganze Quatsch ist was für weltfremde Idioten ala „Strom kommt aus der Steckdose“. Von Wirkungsgrad noch nie was gehört.

    • Alles altmodisches Zeugs und viel zu kurz gedacht
      Das einzig WAHRE E-Auto versorgt sich selbst mit Sonnenenergie, die es von im Dach integrierten, möglichst unsichtbaren Sonnenzellen bezieht. Und eine Batterie besitzt, die genügend Kapazität für ausgedehnte Nachtfahrten mit Heizung oder Klimaanlage (je nach Jahreszeit) besitzt.

      Ach ja, wenn die Technik nicht soweit ist, können auch Motorhaube und Kofferraumdeckel Sonnenzellen tragen. Sollen halt nicht den „stylischen“ Eindruck des fahrbaren Untersatzes zu störend beeinträchtigen.

      Was heißt….am besten wäre eine Lackierung zu entwickeln, die als Solarzelle funktioniert.

      Bis dann… dem Inginör is nix zu schwör!


    • @Charles: man müßte den Zappelstrom halt zwischenspeichern. Da will aber keiner ran. Weil Infrastrukturentscheidung auf Jahrzehnte, und hoher Wirkungsgradverlust (aw, die schönen Zahlen!). „Stromverschwendung“ sehe ich weniger, wenn ich an die Funzellampen allerorten und die LEDs, die mit viel weniger Watt viel mehr Licht geben, denke. Das Loswerdenwollen von Zappelstrom ist keine eigentliche Verschwendung, sondern Nötigung Anderer zum Aushelfen gegen eine Flut und dann wieder Ebbe, die man mit undurchdachter Technikanordnung selber verursacht. Es ist ja mal zuviel und mal zuwenig, keineswegs immer zuviel.
      Und vor allem viel zu teuer.
      Und allmählich auch zu zappelig.
      Das ist schlecht für Rechenzentren, Eloxierwerke und selbst den kleinen Router, der Tag und Nacht laufen muß, damit das Telefon klingeln kann.

    • @ Hans Winter
      Wenn Sie Ironie, dann ich auch.

      Ein paar weitere Verbesserungsvorschläge: man könnte Spitz-statt Flachdächer verwenden (Oberflächenvergrößerung). Würde zwar einen neuen Elchtest nötig machen, aber Strom für ein modernstes ESP wäre ja dann da.

      Man könnte auch zusätzlich den Unterboden mit Solarzellen beplanken-dazu richtet man an den Schwellern Reflektoren ein, die die Sonnenstrahlen umlenken. Diese könnten zusätzlich als Einstiegshilfen (Trittstufen) herhalten. Auch falls das Auto sich mal überschlägt kann man dann dabei wenigstens noch Strom gewinnen.

      Da diese Autos dann alle unendlich viel Elektrizität produzieren könnte man auch flächendeckend ein Oberleitungsnetz einrichten, sie alle dran hängen und den überschüssigen Strom ins Netz einspeisen.

      Man sollte auch einen herausnehmbaren Boden im Fahrer- und Beifahrerbereich haben. Wenn mal wenig oder gar keine Sonne da ist könnte man im Falle leerer Batterien den herausnehmen und das Ding fahren wie Fred Feuerstein. Muss man auch nicht mehr ins Fitnesscenter gehen.

      Bei der Bestückung mit Solarzellen auch an Bagger, Schneepflüge, etc. denken (Oberfläche!

      Man glaubt echt nicht was man mit E-Autos alles machen kann.

  5. Titel eingeben
    Großartig

  6. Die Freuden des Connaisseurs zu später Stund'
    Tja, schön & flüssig geschrieben, auch keine Tipfehler.

    Möchten Sie das Klima retten oder die Volkswirtschaft, werter Don?

    Oder die nur Ausgaben für das Gesundheitswesen?

    Denn hier wird’s nach der Wahl richtig teuer bei den vielen vielen neuen Kunden, die sich gerne mal medizinisch duchchecken lassen möchten zum Standardtarif.

    Die Bibliothek mit Cesare Pavese ist auch gut bestückt.

    • hier
      wird Wirtschaftspolitik und Wirtschaftstheorie praktisch analysiert.
      Aus dem wirklich wahren Leben…

  7. Nahrungsmittel von der Fläche einer 1,5-Zimmer-Single-Wohnung
    „Auri sacra fames“ …

    „… male suada“ zu ergänzen, Euer Ehren.

    Dieser unstillbare Hunger nach dem Geld/Gold der anderen und die niedrigen Zwecke, denen es in aller Regel dient.

    Was die Versorgung angeht: im Garten neigt sich – auch witterungsbedingt – die schönste Blütezeit mit Glockenblumen, Duftnelken, Cosmea etc. ihrem Ende zu, dafür blühen weiterhin die Nachtkerzen, Sonnenblumen und die Kapuzinerkresse (alle essbar).
    Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl, Knoblauch, Bohnen, Fenchel und Kräuter wachsen und an den Bäumen hängen reichlich Äpfel, Birnen und Quitten.
    Im Gewächshaus reifen auf ca. 2,5 x 5 m Tag für Tag diverse Tomatensorten, Paprika, Auberginen, Zucchini, Chilis und Gurken, die alle bis in den Oktober den Tisch bereichern werden.

    Fisch liefert der nahe See, Wild und Pilze der Wald.
    Von den Alpen und ihren Kräuterwiesen stammen Milch und Käse.

    Viel Arbeit macht das Gartengrünzeug bis aufs tägliche Gießen und gelegentliches Unkrautzupfen nicht, aber es verlangt etwas von der Sorte Zuwendung, die sich nicht durch eine App oder einen Kurs in Gender-Mainstreaming ersetzen lässt.
    Kurz, Garten und Natur sind mir so nah, wie mir das vorgeblich grüne Gschwea fern ist.

    Hinterwäldler?
    Vom Garten sind es bloß ein paar Schritte in die trotz guter Vorsätze unaufhörlich weiter wuchernde Bibliothek und Breitbandanschluss gibt’s da auch. Die Bildung freilich, dürfte rückständig sein, von der Sorte jedenfalls, die heute nicht mehr vermittelt wird.

    Privilegiert?
    Wenn kontinuierliche Arbeit, eine beharrlich und aus eigener Kraft errungene Lebenssituation heute als Privileg gelten, von mir aus.
    „Mach’s na!“ schlugen die Steinmetze der Dome und Münster mit herausforderndem Stolz in den Stein. Der Stolz mag mir abgehen, die Zufriedenheit über das Erreichte und real Vorhandene nicht.

    • Überdacht
      …oder auf noch kleinerer Fläche angesiedelte englische Rosen.
      Duftend, vom Wetter verschont auf dem kleinen Balkon. Selbst vermehrter Orleander. Kräuter für die Pasta. Alles blühend u.im Sommeraroma.
      Schatten geben Yucca und Fickus, zuvor bereits von Nachbarn entsorgt.
      Kapkölbchen müssen draussen ünerwintern.
      Den sehr guten Wein liefern die anderen vergleichsweise günstig aus dem Rheingau.
      Nun ja …..die Klimaerwärmung….
      Musik wird selbst gemacht, wobei es gar nicht mehr auffällt, dass zwischen den Stücken keine Werbung erscheint.

    • Obst & Gemüse umsonst
      Hier ganz in der Nähe gibt’s eine Kleingarten-Kolonie. Im Frühling und Sommer gehne wir dort jeden Tag spazieren und beobachten das Wachsen der Früchte und des Gemüses. Ab Ende August gibt’s dann für uns Spaziergänger kostenlos (an manchen Tagen überreichlich) tütenweise Äpfel, Pflaumen, auch mal Rote Beete oder Zucchini oder irgendwelche Kräuter…
      Ein paar Him- wie Brombeeren klaut man natürlich, wenn keiner schaut, und wenn die Sträucher dicht am Zaun sind; obwohl: die wachsen auch (besitzerlos) massenhaft hier am ehemaligen Berliner Mauerweg, und auch an manchen Spaziergangs-Pfaden an der Havel…

    • Wenn die Roten mal wieder Berlin blockieren, ist es da auch vorbei mit der Freizügigkeit.

    • Berlinblockade
      WIR sollten Berlin blockieren, einschliesslich Kommunikationswegen. Schon nach einem Jahr würde wieder etwas aus diesem Land.

    • Hab Sie noch nicht gesehen,
      aber Sie müssen ein Nachbar sein (resp. weibliche Form).
      Am Ende sind in unseren Pflanzen auch noch Vitamine?
      Die andren müssen sich wegen der Importware eventuell irgendwann die Teller bunt anmalen, weil man sich so dran gewöhnt hat, und das Zeug nicht mehr verfügbar und im übrigen gar nicht gesund ist. Spanien umsonst verglast….naja


    • WIR sollten Berlin blockieren, einschliesslich Kommunikationswegen.
      Wer ist „wir“?
      Die paar Nasen vom Tegernsee, die gemeinsam nichtmal erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Bismarckstraße zuwegebringen, wenn sie alle herkommen?

  8. Selbst versorgen
    Passt schon – und wer auf dem Balkon oder im Garten ein wenig Obst oder Gemuese anbaut, hat auch ab und an ein wenig ueber die doch recht spartanische Grundversorgung hinausgehende Abwechslung. Tomaten wuchsen auf unserem Balkon in D-dorf seinerzeit ganz ordentlich. Im eher mediterranen Klima gehen auch Nektarinen oder aehnliches im Sommer, Erdbeeren, Tomaten und Zuccini sowieso, und Zitronen oder Orangen werden passend zur Erkaeltungszeit im Winter reif. Mit ein bisschen mehr Platz passt auch noch ein Bienenstock rein.

    Was mich dabei am meisten freut: der praktische Nutzwert der traditionellen Familienstruktur kann dabei ganz unmittelbar erfahren werden. Die Notwendigkeit, einer Erwerbstaetigkeit nachzugehen (in den betreffenden Kreisen ohnehin nicht sehr geschaetzt) faellt weg, und man kann seine ganze Energie in die Verbesserung der Lebensumstaende stecken. Der eigenen, wohlgemerkt – Prioritaeten muss man leider setzen (Afrika retten wir, sobald wir satt sind). Ansaetze der Arbeitsteilung innerhalb der Familie koennen ganz neu gedacht werden! Was dabei wohl rauskommen wird?

    Auch das mittlerweile sinnentleerte Schlagwort ‚Solidaritaet‘ bekommt einen gaenzlich neuen Bedeutungsinhalt. Schul- und Nachbarschaftsgaerten tragen zur Bereicherung des Speisezettels aller bei.

    Ueber die Auswirkungen lokaler Unwetterlagen muessen wir noch dringend reden – da koennen ein paar starke Regenfaelle zur falschen Zeit das Konzept des ‚buy locally‘ ganz ordentlich verhageln.

    Reality check … Reden wir hier ueber Deutschland? In dem Fall wuerde ich doch dringend zur Gruendung eines Arbeitskreises auf Referentenebene raten, der all die guten Gruende, die gegen einen so radikalen Vorschlag sprechen, zusammentraegt und auch gleich eine neue Kategorie fuer das Prangerportal der Boell-Stiftung vorschlaegt. Autarkismus, vielleicht?

    Seriously though: you made my day!

    • Also gegen Bienen auf dem Balkon
      habe ich ernsthaft was! Als Imker/in weiß ich um die Arbeit und die Ausstattung, die gebraucht wird, um angemessene Lebensbedingungen zu schaffen und auch Honig zu erzeugen.
      Oder denken Sie an die Verkaufsschlager mit Zapfhahn für das Honigglas?
      Wie wollen Sie Varroa bekämpfen, wo stellen Sie Ihre Honigschleuder hin?
      Nein, bitte nicht so einen Unsinn bewerben….

    • @Sufferah
      Ich dachte nicht an die Flow Hives, keine Sorge. Und der Bienenstock sollte nicht auf den Balkon, sondern in den Garten. Klappt bei uns ganz gut bislang. Ich gehe mal davon aus dass in Don’s Szenario ein bisschen Bienendreck auf der Waesche der Nachbarn eher unter ’nehme ich fuer ein paar Glaeser Honig eben in Kauf‘ durchgeht. (Keine Ahnung wie schlimm das im deutschen Klima ausfaellt – meine Bienen fliegen auch im Winter. Irgendwie ist die staedtische Flora ideal – Kollegen haben erzaehlt dass sie vielleicht diesen Winter das erste Mal (!) auffuettern muessen.)

      Das Thema Varroa hatte ich schon ganz bewusst ausgeklammert, aber auf Nachfrage: Ameisensaeure geht, Oxalsaeure nicht, Thymol war leider nicht so erfolgreich. Am Ende musste die Chemiekeule raus. Ohne geht’s leider heute nimmer, also wird man die Technologie, Geldwirtschaft und Erwerbstaetigkeit nicht ganz abschaffen koennen. )Sollte man sowieso bedenken – in welchem Umfang haengt die intensive Landwirtschaft von der Bestaeubung durch Honigbienen ab, und was passiert wenn tatsechlich mal die Agrochemie wegbricht?)

      Honigschleuder? Im kleinen Masstab gehen auch andere Verfahren (‚bucket extractor‘, ich kann bei Bedarf mal die Bauanleitung ausgraben. Und dass das eine massive Verschwendung von Ressourcen ist, ist mir auch klar). Die Schleudern lassen sich auch gemeinsam von mehreren nutzen – wird in Deutschland auch nicht anders gehandhabt. Da kommt wieder die Idee der Genossenschaft (Solidaritaet) zum Tragen.

      Die richtige Ausstattung, Platz, Sachkenntnis und einiges an Arbeit braucht’s allerdings schon. Aber als Rezept fuer die Arbeitsscheuen war die Idee mit der Selbstversorgung ohnehin nicht gedacht. Eher als eins fuer Arbeits- und Lernwillige.

  9. Excellent und auf hohem Niveau geschrieben,
    leider vergeblich. Denn der gruen angehauchte ‚moderne‘ Mensch kann nicht rechnen, weiss nicht, welch Aufwand Logistik gleich welcher Art benoetigt, ist ahnungslos und ignorant gegenueber den Folgen von solchen systemveraendernden Forderungen wie „schafft den Diesel ab“.
    Er folgt der eigenen Echokammer, die zwecks Erheischung von Stimmen bei der Wahl Europaweit von Politikern gefuettert wird mit „wir verbieten Verbrennungsmotoren“ oder Aehnlichem.

    Jeder Mensch mit mehr als zwei Zellen im Hirn weiss, wie schwachsinnig diese Forderung ist. Und das wissen auch die Politiker – aber es ist halt leicht, dem ̶S̶t̶i̶m̶m̶v̶i̶e̶h̶ Wahlvolk heute ein Versprechen zu machen, das morgen von Anderen gehalten oder kassiert werden muss.

    Und die Industrie lacht sich ins Faeustchen, kann sie uns doch alle paar Jahre ein neues Was-Auch-Immer verkaufen, weil ‚besser ist das‘.

    • "Schwachsinniges" Zitat:
      „Niemand urteilt schärfer als der Unwissende.“

    • Yepp
      Fing an mit dem Ersatz der Glühbirne durch Energiesparlampen (Sondermüll), ging weiter mit Radio und Fernsehen, jetzt also das Auto…

      Blöd nur, dass in allen Fällen nur bestimmte „Herstellerländer“ profitiert haben…

      By the way: China setzt auch auf e-mobilität, mitnichten erzeugt durch Windräder und Solarmodule (die werden exportiert)…

  10. Titel eingeben
    Wenn die Sonne nicht scheint, kein Wind weht und Biogasverstromung dann auch nicht ausreicht, den verdammten Hunger nach Energie zu stillen, ist das Internet dann natürlich konsequenterweise auch „vorübergehend nicht erreichbar“…

  11. Cowabunga

    Zur Erleichterung der Haushaltsführung fehlt jetzt nur noch
    die Bauanleitung für eine Kochkiste »Modell Berlinblockade«

    • Erna Horn..
      kann ich empfehlen. Der neuzeitliche Haushalt….
      Vermittelt seit Jahrzehnten solides Grundwissen. Nun ja, früher konnte nicht jeder seine Macke zum Beruf machen….

  12. Gratulation
    Ein sehr schöner Beitrag! Auch die EU-Subventionen für die Landwirtschaft würden entfallen, da dieser nun wieder ihr angestammter Platz als Infanterie der deutschen Volkswirtschaft zukommt. Dies Sprachbild entstammt übrigendes der Inaugural-Dissertation „Der Einfluss der technischen Fortschritte in der Landwirtschaft auf die Produktion in Ringelheim.“ von Leopold Flemming, die ich gerade mit großem Interesse lese.

  13. Oh wie böse
    aber wahr ! Leider !

    Am besten gefallen mir die Namen der veganen Speisen !
    Ganz Deutschland im Selbstvernichtungsmodus ! Es ist Wahnsinn! Sie wissen nicht, was sie tun !

  14. Don Destructivus
    Weisskraut im Fassl und göbe Ruam im Saund
    so oafoch feabt ma grean des gaunze Laund!

  15. Titel eingeben
    Der verfluchte Hunger nach Gold

    Dabei wollen die meisten Menschen nur etwas Sicherheit, wollen, dass alles bleibt wie es ist.

    Rotgrün hat die Ausführungsbestimmungen zu den Notstandsgesetzen der Groko1 1967 beschlossen.

    Sobald der Bundestag den Notstand feststellt, holt der Zoll das Gold und Silber.

    • Mit den Notstandsgesetzen wurde aber auch Absatz 4 Art. 20 GG eingeführt
      D.h., ich darf mich lt. GG gegen den Zoll und/oder das SEK massiv zur Wehr setzen (wenn ich denn kann). Oder habe ich da mal wieder was nicht richtig verstanden? Kommt jetzt bei mir im hereingemäandernden postfaktisch-poststruktural-sozioantiwissenschaftlichen Zeitalter häufiger vor.

    • Gold und Silber
      benötigen Sie erst wenn neue Strukturen nach dem Kollaps enstanden sind.

      Um den Kollaps zu überstehen brauchen Sie erstmal Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente, Energie und Vorrichtungen/Geräte um Ihren Vorrat zu verteidigen.

      Eventuell können Sie dann mit den Leutchen vom Zoll/SEK einen Handel, z. B. Kartoffeln gegen Ausrüstungsgegenstände, machen.


    • D.h., ich darf mich lt. GG gegen den Zoll und/oder das SEK massiv zur Wehr setzen (wenn ich denn kann)
      Letzteres, letzteres ist das entscheidende.
      Beim Papierfackel wird mans im Fall der Fälle nicht bewenden lassen.

  16. If you turn left, the road will take you deeper into the woods: you'll never be seen again
    Umweltschutz war schon immer Menschenfeindlich.

    Denn was ist die Umwelt von Umwelt?

    Der Mensch.

    Wenn ich Umwelt schütze, dann schütze ich sie vor dem Mensch. D.h. ich agiere gegen die Interessen der Menschen.

    Und da hilft auch keine Paradoxie ala Mensch und Umwelt als Einheit. Denn Mensch ist per definitionem immer als Differenz zur Natur.

    Whatever, all die Paradoxien lösen unsere Umweltschützer (vulgo: deutsche Politiker), indem sie die Differenz zu Steuerzahler/“Bürgern“ verschieben. Der Steuerzahler muss die Umwelt schützen (auf seinen Diesel-PKW) verzichten, alle anderen können weiterhin Diesel LKW fahren lassen.

    Am Ende landen wir so wieder bei Dons Klassengesellschaft.

    Deshalb ist der Don ja auch Grünen-Wähler ;-)

    • Stimmt...
      aber allen, die sich dann vieles nicht mehr leisten können (oder auch jetzt schon knapsen), hat man schöne Argumente geliefert: wir sind nicht schuld, wir sind besser, naturnah, schlauer usw.
      Scheinrationale Erklärungen also…
      Werde meinen Pick-up mit LKW-zulassung auch nicht abgeben…

    • @sufferah
      Sie brauchen vorne an ihrem Pick-Up einen fetten Kuhfänger.
      Wenn Ihnen dereinst die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks durch kühnen Körpereinsatz die Ausfahrt aus dem Hof blockiert, müssen Sie in der Lage sein, postfaktisch-naturwissenschaftlich hergeleitete, ökosozial peer-reviewte, auf qualitativer Analyse berühmter Gender-Wissenschaftlerinnen beruhende, vielfältige, tolerante, mutige, couragierte, Gesicht-zeigende, Schluss-mit-rechter-Gewalt-machende, SPON-gewaschene, ZON-gefärbte, TAZ-genehmigte, Kahane-geprüfte, kurz: „links-grün-alternative“ Argumente überzeugend vorzubringen.

      Übrigens: Wussten Sie schon, das „Kuh-Fänger“ schon gegendert ist? (Sonst hiesse es „Ochsenfänger“).

  17. Umweltreligion
    Im weitegehend säkularisierten Deutschland hat der Umweltschutz, neben dem Fußball, die Funktion einer Ersatzreligion übernommen. Und die Heuchelei der Umweltpäpste ist ungefähr so groß wie die der berüchtigten Renaissancepäpste der katholischen Kirche. Oder wie kommen jetzt 25000 Nichtsnutze zum bevorstehenden „Klimagipfel“ nach Bonn? Mit der Eselskarre?

    Für mich ist es ein Skandal, dass zu so einer Veranstaltung mit dem Flugzeug angereist werden darf. Und nach der anstrengenden Tagung am besten noch ein paar Tage wohlverdienter Erholung auf einer Kreuzfahrt.


  18. was aus dem sandigen Boden Brandenburgs an Essbarem gewonnen werden kann
    Spargel. Sehr guter Spargel.

    • Ja, aber...
      … den Spargel dürfen Sie nicht in Wasser kochen, sondern in Backpapier im Ofen zubereiten.
      So behält er seinen Eigengeschmack besser,probieren Sie es mal aus.
      Wir haben es dieses Jahr auch zum ersten Mal so gemacht und mache es nur noch so.

    • Pöbel
      Ja, und wenn Sie kein Brot haben, sollen sie halt Kuchen essen.

    • Nein, natürlich nicht. Das wäre ungesund.


    • @FJ45: hätten Sie das mal 8 Wochen früher gesagt, hätte ich es ausprobiert. Die Saison ist ja jetzt schon eine Weile vorbei, war dieses Jahr nicht so lang.
      In Alufolie mit einem Flöckchen Butter und wenig Salz zum 3er-Päckchen gefaltet auf dem Grill garen ist auch nicht schlecht.
      Ich vermute, daß eine Zubereitung nach Ihrem Vorschlag ähnlich rauskommt.

    • Spargel Backpapier
      colorcraze sagt:
      27. Juli 2017 um 11:06 Uhr

      ….In Alufolie mit einem Flöckchen Butter und wenig Salz zum 3er-Päckchen gefaltet auf dem Grill garen ist auch nicht schlecht.
      Ich vermute, daß eine Zubereitung nach Ihrem Vorschlag ähnlich rauskommt.

      Ja, ist ähnlich, Butter muss immer bei die Fische, äh Spargel.
      Wir hatten das mal zufällig bei einem Koch gesehen und ausprobiert.
      Bevor ich mir die Finger wund schreiben, schnell aus dem Netz gefischt.
      https://glatzkoch.blogspot.de/2017/04/ofenspargel-im-backpapier_12.html

      P.S. An die Garzeit müssen Sie sich herantasten, ganz nach persönlicher Vorliebe , wie Sie den Spargel mögen.
      Grüße.

    • Alufolie? Da wird die grüne Inquisition einschreiten.


    • @FJ45: aha, danke.
      @Don: es mag Grüne im Haus geben (von irgendwem muß die Biotonne ja immer halb befüllt werden, während unsereins nur all Jahr mal alte Geranien entsorgt), aber wenn dann im anderen Seitenflügel. Weit weg.

    • Glauben Sie den Fernsehköchen nix
      Bei einer guten Spargelsorte (ja es gibt, ich vermute, sie wissen es, nicht nur Grün und Weiß) bleibt der Geschmack auch beim Köcheln. Dazu haben Sie die Möglichkeit, aus dem Sud mit den Schalen noch ein Süppchen zu machen.
      Alles andre ist verschwenderisch…
      Alufolie mit Fett geht gar nicht. Auch wenn sie hinterher in den Sammelbehälter kommt.


    • Alufolie mit Fett geht gar nicht.
      Doch, das geht, ich habs ausprobiert. Die Alufolie ist auf dem Grill auch nicht geschmolzen, was mir mal im nagelneuen Backofen passiert war (der hat seitdem einen spitzen Alufleck).
      Wenn Sie meinen,
      – wegen wegwerfen:
      Mein Alufolienverbrauch beträgt unter 1/4 Rolle im Jahr, da wollen wir mal so knausrig nicht sein.
      – wegen ungesund:
      Ja, sicher, Alu ist immer ungesund.
      Aber: a) siehe oben, b) ich bin über 50 und habe keine Kinder im Haushalt, also ist das wurscht. So wurscht wie Tschernobyl im Wildschwein oder Pfifferling.

    • Hat mit Glauben nix zu tun
      Sufferah sagt:
      27. Juli 2017 um 18:52 Uhr

      Glauben Sie den Fernsehköchen nix
      Bei einer guten Spargelsorte (ja es gibt, ich vermute, sie wissen es, nicht nur Grün und Weiß) bleibt der Geschmack auch beim Köcheln. Dazu haben Sie die Möglichkeit, aus dem Sud mit den Schalen noch ein Süppchen zu machen.
      Alles andre ist verschwenderisch…

      Nun kochen, genießen wir den Spargel nicht erst seit 14 Tagen.
      Haben immer vorher die Schalen ausgekocht, dann die Saprgel in diesem Sud gekocht und ob Sie es glauben oder nicht, der geschälte Spargel verliert auch in diesem Sud weiterhin an Geschmack.
      Nun mögen Sie nicht meine exellenten Geschmacksnerven haben und diesen Unterschied eventuell nicht schmecken, dann erübrigt sich das ganze Prozedere ohnehin.
      Wir, auch die Dame des Hauses , haben schon den Unterschied geschmeckt.
      P. S Schalen werden bei uns weiterhin in etwas Wasser ausgekocht und ein wenig von diesem Sud für eine Saucengrundlage benutzt.
      Ende des Kochstudios ;-)

    • Wer kocht denn Spargel im(!) Wasser??
      Es gibt Spargeltöpfe, schön hoch und schlank, darin ein Drahtgittereinsatz mit Füßchen. Dort stellt man die Stangen aufrecht hinein (manche Einsätze haben sogar Teiler, damit auch eine „halbe Portion“ nicht umfällt). Wasser nur so viel, daß die Stangen darüber bleiben, mit einem Würfel Zucker pro Pfund und etwas Butter.
      Auf diese Weise wird der Spargel nicht gekocht, sondern dampfgegart.
      Kochzeit je nach Dicke der Stangen etwa 20 Minuten, bis sie gerade anfangen sich zu biegen.
      Und im restlichen Jahr nimmt man den Topf ohne Einsatz für Spaghetti…


    • Ja, so einen hohen Spargeltopf, bei dem die Stangen nur halb im Wasser stehen und die empfindlichen Spitzen nur dampfgegart werden, verwende ich auch. Ich schmeiße die abgeschnittenen trockenen Endstücke ins Wasser zur Geschmacksverstärkung; die Schalen sind mir zu erdig. Und nur Salz ins Wasser, Zucker mag ich nicht (ist bei Beelitzer Spargel auch überflüssig, der ist nicht bitter). Zerlaufene Butter (mit mehr oder weniger Semmelbröseln) kommt dann nachträglich obendrüber.
      Ja, das ist die „Version für Faule“.
      Ich verabscheue es, mit Essen herumzuspielen (die meisten Backereien gehören für mich in diese Kategorie, nicht alle), ich will möglichst effizient Geschmack auf dem Tisch haben.

      Spargelgarzeit: bei einem hohen Topf empfiehlt es sich, das Wasser zunächst im Wasserkocher (ja, wirklich, ich wollte das auch lange nicht wahrhaben, bis mich dann meine Mutter und Schwiegermutter doch überzeugten, daß das tatsächlich schneller geht) heiß zu machen, denn in dem hohen Topf dauert das ewig (was sehr gegen schmale hohe Töpfe spricht). Salzen. Wenn es kocht, Spargel im Drahtkorb einsetzen. Es dauert dann wieder eine halbe Ewigkeit, bis es kocht. Wenn es kocht, geht es noch so 7-15 Minuten, bei sehr, sehr dicken Stangen auch mal 20, bis die biegsam (NICHT LÄTSCHIG! KEINESFALLS BIS ZUR LÄTSCHIGKEIT KOCHEN! DAS IST UND SCHMECKT EKLIG!!) sind. Also, biegsam ist richtig. Die Kochzeit hängt aber von der Stangendicke ab und weiteren Faktoren (Herd, Topf, Menge…); nach 10 Minuten sollte man unbedingt mal fühlen mit der Gabel, wie weit sie sind.

  19. Als fastvegane Biogrundeinkommen ein unerreichbarer Luxus meiner Dorfbewohner war
    In der Opa Abteilung meines Fahrradclub gibt es ein paar sehr zähe alte weiße Herren knapp über achtzig. Die sind so zäh, dass sie immer noch 80km auf Sporträdern fahren können. Die können sich aber auch noch an Zeiten erinnern, in denen die oben beschriebene Diet unerreichbarer Luxus war, weswegen sie deutschem Hegemonialverhalten innerhalb der EU mit ausgesprochener Skepsis begegnen.

    • Opa Abteilung
      Lieber Tiger,
      danke für diesen Kommentar!!!

      Es wird den Opa’s viel zu wenig zugehört. Nicht, dass sie alle klüger oder besser wären, aber… sie haben einfach bereits mehr erfahren als wir bald-Opas.

      Ich lauschte vor ca. 15 Jahren einmal älteren Herren beim Abendgespräch. Sie waren zu fünft oder sechsen, und alle waren sie ehemalige Unternehmer, die mit geschätzt 70 Jahren ihre Firmen bereits an Nachfolger übergeben hatten.

      Und diese Herren sprachen über US-amerikanische Wirtschaftsweise und globalen Kapitalismus, und über ihre marktwirtschaftlich-unternehmerische Lebenserfahrungen, die mit ihrer Hausbank (privat, genossenschaftliche Sparkasse oder Landesbank, alles war dabei) ihre Unternehmungen finanziert hatten.

      Nach diesem Lauschangriff war mir klar geworden, warum das Buch „Mehr Kapitalismus wagen“ vom so beliebten Herrn Merz mindestens so dumm betitelt war, wie Sozialismus seit jeher als ebenso materialistische Borniertheit angesehen werden kann wie Kapitalismus: es gibt mehr als das Materielle, das wir in einer funktionierenden Marktwirtschaft austauschen.

      Die Opas hatten es drauf. Sie waren besorgt – und kurz darauf kam dann ganz unerwartet und überraschend die global wirksame „Finanz-, Staatsschulden- und Währungskrise“. Leider hat sich null komma null an der Wirtschaftsweise von Staaten und Kapital geändert, weshalb wir gewiss noch hinter das Niveau dieser Opas zurückfallen werden, wenn es beim nächsten Peak dann tatsächlich global auf null zurückgeht, wenn alle geldgefluteten Währungsräume zusammenbrechen.

      Keine Dystopie, sondern einfach ein Gespräch unter Opas, die allesamt gesund ernährt und schlank beim Abendgetränk zusammensaßen. In Bayern.

      Dass Ihre Opas etwas gegen Berliner Hegemonie a la „wer nicht unsere Probleme aufnimmt, erhält kein Geld mehr“ haben, da habe ich keinerlei Zweifel.

  20. "You see
    in this world there’s two kinds of people my friend. Those with loaded guns and those who dig. You dig.“ Blondie, The Good, the Bad & the Ugly.
    Oder heutzutage eher „You rent.“

  21. Historisch gesehen
    …ist der Krieg gegen den Verbrennungsmotor die Wiederaufnahme der WW2-Kampfhandlungen nach einer 70jährigen Gefechtspause zwischen Achsenmächten und Alliierten. Ein Friedensvertrag nach 1945 existiert nicht.

    Es geht (immer noch) gegen Deutschland & Japan als wirtschaftsimperiale Konkurrenz. Weltautos sind deutsch und japanisch. Parallel dazu treibt die 5. Kolonne der Alliierten, die Grünen, den Morgenthau-Plan voran: die nachhaltige Deindustrialisierung Deutschlands.

    D.A.s Vorschlag ist also sachlich, fachlich und strategisch ernst zu nehmen. Ich erinnere an den Hungerwinter 1947/48 mit ungezählten Toten. Auf die Erderwärmung würde ich mich nicht verlassen. Hungern unter Palmen ist Afrika.

    • Deutschland war denen einfach zu erfolgreich, das sieht man nun mal bei den Plänen der Briten, die ihre eigene Autowirtschaft ruinierten und jetzt Verbrenner verbieten wollen – jetzt, da alle britischen Hersteller Franzosen (Vauxhall), Indern, (Land Rover Jaguar) und Deutschen gehören.

    • Böses Erwachen
      Es zeigt sich nun, welchen Ausgang das leichtfertige, weitum bejubelte Unterzeichnen des Pariser Klimavertrags nehmen wird.

      Die freiwillige Selbstverpflichtung der Beteiligten, in ihrer möglichen Wirkung als ungenügend beklagt, kriegt richtig Zähne, wenn sie sich unter dem heeren Titel der Klimarettung als legales Handelshemmnis gegen den ungeliebten Exportweltmeister einsetzen lässt.

      Von wegen der Brexit schadet nur den Briten: falls die außerdem – wie angedroht – Brennstäbe und Plutonium aus Sellafield zurückschicken, ist in De der Teufel los. Wackersdorf reloaded.

    • Trump wusste schon, warum er da aussteigt.

    • "Friedensvertrag nach 1945 existiert nicht" ist eine Urban Legend.
      Der 2 plus 4 Vertrag von 1991 ist nach Auffassung aller Völkerrechtler der Friedensvertrag. Muss man nicht wissen – aber dann auch keinen Unsinn schreiben.

      Der Rückgriff auf den von amerikanischer Regierungsseite niemals angenommenen, geschweige denn umgesetzten, Morgenthau-Plan ist klassischer Nationalkonserven-Schmäh. Die Kriegsanalogie „Wiederaufnahme der WW2-Kampfhandlungen …“ lässt dann nur noch zwei Schlüsse zu: Hysteriker oder zu tief ins Glas geschaut?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • und NorthStream 2
      soll auch boykottiert werden –
      im strategischen Interesse der USA

    • @Thorsten Haupts
      Sie verwirren mich. Wem soll ich glauben? Ihren Formalien
      oder dem Instinkt der 8. bis 13. Klässlern, die streben eine
      sichere Zukunft an.
      Die sehen sie in einer Beschäftigung
      im öffentl. Dienst, vorzugsweise bei der Polizei und Achtung!
      bei der Bundeswehr. Sie suchen nicht nur Sicherheit, sie sind
      auch bereit sie zu verteidigen.

    • auf der Liste...
      der Reichsbürger stehen Sie? Vorsicht…

    • ....soll auch boykottiert werden – im strategischen Interesse der USA
      Im Mutterschiff gibt es einen schönen kleinen Bericht
      über gekühltes Erdgas aus Qatar. Das schöne Land ist auch
      wichtiger Aktionär von VW und VW bietet zunehmend
      Erdgasfahrzeuge an. Der Dieselthematik wird man
      wohl am besten Gerecht in dem man den Wüstensöhnen mehr Erdgas abkauft. Oder den Russen oder den Amerikanern…
      und das Erdgas benötigen wir ja auch für die Energiewende
      wenn wir Kohle und Kernkraftwerke beschleunigt abschalten.

      PS Zu Fragen der Kartellbildung
      gab es da nicht die Erwartung das die deutsche Automobilindustrie
      gemeinsame Anstrengungen unternimmt um das
      „Batterieproblem“* zu lösen?
      Klingt für mich wie ein Aufruf zu einer Straftat.

      *Ich finde Akkumulatoren besser.

    • Herr Keller
      Sind Sie nachts schon mal über die arabischen Emirate geflogen? Da ist es taghell von den Erdgasfackeln, die 24/7 über den Bohrtürmen lodern. Das lästige Gas über den Ölvorkommen wurde bisher einfach abgefackelt. Wenn da mal was anderes damit gemacht würde, fände ich das nicht so schlecht.

    • Hungerwinter 1947/48 mit ungezählten Toten.
      Der damalige Direktor der deutschen Wirtschaftsverwaltung in der Bizone, Johannes Semler, wurde im Frühjahr 1948 wegen seiner kritischen „Hühnerfutter“-Rede entlassen:
      „Was hat man für uns getan? Man hat uns Futtermais und Hühnerfutter geschickt, und wir zahlen es teuer. Bezahlen es in Dollar aus deutscher Arbeit und deutschen Exporten. Und sollen uns noch dafür bedanken. Es wird Zeit, dass deutsche Politiker darauf verzichten, sich für diese Ernährungszuschüsse zu bedanken.
      Sein Nachfolger als Direktor des Wirtschaftsrates wurde Ludwig Erhard.
      WIKI: In seiner Silvesterpredigt rechtfertigte der Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Frings Mundraub für den Eigenbedarf; das Organisieren von Nahrung und Kohle wurde daraufhin „fringsen“ genannt.

    • @Thorsten Haupts: Muss man nicht wissen – aber dann auch keinen Unsinn schreiben.
      Schäuble bestätigte fehlende Souveränität Deutschlands auf dem European Banking Congress 2011.

    • An Thomas Marx
      -Zum einen gibt es mehrere Spieler im Gasgeschäft,
      darauf wollte ich hinweisen

      -Bezogen auf Qatar und Umgebung:
      Ich habe keine Kinder und somit keine
      zweite und dritte Söhne die ich zur Sicherung der
      Gastankerrouten in die Golfregion schicken könnte
      (also eigentlich gar kein Problem)

      Russland wäre mir da schon lieber wenn
      man dort nicht auf die Idee gekommen wäre
      die Krim zu besetzen und einen Bürgerkrieg
      in der Ostukraine anzuzetteln.
      Ich würde ja die Ukraine in die NATO aufnehmen
      und die bewaffneten Separatisten entwaffnen und
      vor ein Gericht bringen und die Bundeswehr
      nur noch zur Landesverteidigung einsetzen.
      Das Gemetzel im Osten würde ich netter Weise
      den USA überlassen.

      Oder anders wir lagern unsere Probleme gerne aus
      und mit mehr Erdgas aus Qatar und dem Iran klappt
      das dann auch mit der Energiewende.
      Fragen sie mal S. Gabriel oder Tarek Al-Wazir.
      Die waren in letzter Zeit gerne in Teheran.
      Falls sie Al-Wazir nicht kennen:
      Wikipedia schreibt:
      Der Spitzenkandidat seiner Partei bei der Landtagswahl in Hessen 2013 ist seit dem 18. Januar 2014 Stellvertreter des Ministerpräsidenten Volker Bouffier und Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung im Kabinett Bouffier II.

      …Al-Wazir ist der Sohn der deutschen Lehrerin Gerhild Knirsch und des Jemeniten Mohamed Al-Wazir. Er besitzt die Staatsbürgerschaft beider Länder.

  22. Räuber und Gendarmen
    Werter Don,

    wieder einmal ein Glanzstück aus Ihrer Feder! Vielen Dank dafür, ich werde es meinen Bekannten, wohnhaft in eben so einem „Ju-hee“ eines berliner Altbaus, unterbreiten und freue mich jetzt schon über deren Reaktion. Man neckt sich eben gern.

    Wer weiß wer weiß, vielleicht kommt das von Ihnen vorgeschlagene „Biogrundeinkommen“ schneller über uns, als uns allen lieb sein kann – wenn auch aus anderen Gründen. Na, wenn´s dann soweit ist, werden wir andere Sorgen haben…

    Porsche z. B. baut dann irgendwann wieder rote Traktoren (Feinstaub? – war da was?) für den neu entstandenen Arbeiter- und Bauernstaat und städtische Hamsterer kommen wieder mit dem Leiterwagerl zu uns auf´s Land, um an frische Lebensmittel zu gelangen.

    Mir graust es nur davor, mein Eigentum bei Tag und Nacht vor Dieben und Halsabschneidern bewachen zu müssen, die nichts von fairen Geschäften halten – aber wem sag ich das. Sie und Ihre Kreise wehren sich ja jetzt schon dagegen.

    • Dafür gibt es dann bei der Nachtwache einen Marillenschnaps. Man muss immer die guten Seiten sehen.

    • roter Porsche
      Mein Studienfreund zeigte mir den Porschetraktor seiner Eltern – ein geiles Teil!!!
      http://www.traktorausflug.de/images/porsche_junior_armaturenbrett.jpg

    • Zu den städtischen Hamsterern
      nebst Dieben und Halsabschneidern kommen dann auch noch
      die aus den brennenden Metropolen Fliehenden, gefolgt von
      Requisitionskommandos der Clanchefs/Warlords.

      Gut wenn man sich dann schon mit dem örtlichen Clanchef arrangiert hat.

    • Roter Porsche, grüner Benz
      Da ist nix mit Feinstaub, da kommen noch echte Briketts aus dem Auspuff!
      Und das grüne UNIversal-MOtor-Gerät von Benz könnte man ja wieder in der früheren handlichen Größe produzieren; da verhält sich das aktuelle zum Original wie der „Mini“ zum Mini (mindestens).
      Die BW hatte davon übrigens auch eine rußfreie Variante – mit dem (leicht modifizierten) Sechszylinder-Benziner aus dem 280 S: völlig falsche Leistungscharakteristik für ein Nutzfahrzeug und ein absurd hoher Verbrauch…

    • Zielwasser, Lamborghini und prominente Dörfler
      @ Don Alphonso: Brrr! So ein scharfes Zeugs! Aber wenn´s als „Zielwasser“ hilft, lass ich es mir vielleicht gefallen…

      @ Blue Monday und Nik Neininger: Jaaa, geiles Teil, auch der alte zuverlässige Unimog. Es gibt aber auch scharfe Sachen von Lamborghini, falls man eher auf italienischen Chic steht.
      http://www.traktor-classic-seiseralm.com/verein-traktoren.html
      Bei diesen alten, rein mechanischen Schätzchen traue sogar ich mir – natürlich unter professioneller Anleitung und mit Hilfe eines Werkstattbuches – die Wartung und Bedienung zu. Vor Dreck und Wagenschmiere fürchte ich mich nicht und Zeit, um unter den Vehikeln herumzukriechen, werde ich dann im zukünftigen veganen A&B-Staat wohl genug haben… Aber bevor man auf´s falsche Pferd setzt: Ist bezüglich der auszustoßenden Briketts der direkte Weg zum Holzvergaser dann vielleicht nicht doch der elegantere?

      @ Hausschwein: Da gebe ich Ihnen recht, „Majestix“, „Gutemine“ sowie „Asterix und Obelix“ sollte man zu seinen Freunden zählen können, bereits bevor´s eng wird! Auf „Troubadix“ kann man da eher verzichten, aber der ist ja sowieso Jahre zuvor schon nach Berlin ausgewandert…

  23. Äpfel
    Lieber Don, gestatten Sie mir mein Entsetzen über den Begriff ausdrücken, mit dem Sie die Hinterlassenschaften der edlen Pferde bezeichnet haben.

    Wenn Sie mit der korrekten Bezeichnung Pferdeäpfel suchen, erfährt man, dass sie ein höchst ökologisches Heizmaterial ergeben, das den Stickoxid verhindernden AdBlue Zusatz schon von Natur aus mit bringt.

    https://pferdeaepfelbriketts.jimdo.com/

    • Rossboin wäre der bayerische Ausdruck, aber den versteht beim bildungsfernen Zielpublikum in Berlin niemand.

    • Ja, oder versuchen Sie einmal, einen Hund
      ..
      .
      vom Verzehr selbiger Roßäpfel abzuhalten –

      da wünsche ich Ihnen viel Erfolg, Herr Müller, und einen Hund unter 50kg .

  24. Autokrise
    Schön geschrieben und danke für den Hinweis auf die Auswirkungen der kommenden Autokrise in Deutschland auf Sponsoring und Länderfinanzausgleich.

    Auch ohne Diesel- und Kartellskandale fährt die deutsche Auto-Industrie aufgrund der E-Mobilität in ein Tal der Tränen, aus meiner Sicht eher vergleichbar mit der Stahl- als mit der Bankenkrise. Das wird sehr bald sehr bitter werden.

    • Man kann das ganz offen sagen: Niedersachsen ist ohne VW in etwa auf dem Niveau von Nordrhein-Westfalen. Hamburg kann ohne Autoexporte und Zuliefererimporte dicht machen. Bayern und Baden-Württemberg haben relativ solide Finanzen und können eine Weile Luxusprojekte verschieben und dafür massive Wirtschaftsförderung betreiben. Dafür können aber die Windkraftanlagenbauer in der Nordsee gleich wieder abbauen. Wer jetzt über Bayern lacht, hat keine Ahnung, wie hart die Folgen für alle wären.

    • Düsentowns
      Leute, den Autoherstellern geht jetzt die Düse.
      VW hatte 40 Mrd Cash, was für zehn Jahre Zukunftsinvestitionen sein sollte.
      Nach Strafen und vor Strafen und Reparaturinvestitionen in Schrotttechnologie Verbrennung, bleibt nichts mehr für den Wettbewerb gegen China und Co.
      Die Politik und Unternehmensführung ist das Monsterdesaster.
      Deshalb passt der Don´sche Rück-, Ausblick sehr gut.
      Als Kostenrechner interessieren mich die katastrophalen Ergebnisse.
      Wieviel wird der Staat zur Rettung zahlen müssen?
      Und diese unsäglichen Privatisierungsjünger von Hayek singen die Wohlstandhymne.
      @Latifundius „…und es kam schlimmer.“

    • Wow! VW hatte 40 Mill. Cash
      …wieviel wohl Herr Zuckerberg hat?
      Da müsste doch auch was zu machen sein.

      Soll keiner sagen, das mit der Umverteilung klappt nicht.


    • …wieviel wohl Herr Zuckerberg hat?
      Cash vermutlich deutlich weniger.
      Der hat Aktienwert, das ist was ganz andres.

    • Das Auto kann man getrost vergessen
      wenn endlich diese Fahrradtrassen gebaut werden.

      http://www.agroventures.co.nz/shweeb

    • Das ist eine normale Massenpsychose
      Oft sind Wahn und Wirklichkeit nahe beieinander und
      wenn sie noch den deutschen Phobismus mit hinzunehmen
      kommt es zu solchen Exzessen.

      Ich denke nach den ersten Schauprozessen
      geht das dann in die zweite Phase
      und wird nach einigen Hinrichtungen (elektrischer Stuhl)
      abebben.

  25. Wahrheit pur
    Man könnte über Ihren Text
    lachen, aber es ist leider die
    Wahrheit pur!
    Besser kann es nicht
    beschrieben werden.

    • Gern geschehen!

    • Und wieviel Wahrheit dieser Tage wert ist, sehen Sie bei der ARD, also mit dem linken Auge!
      Dort hat die Moderatorin Sabine Rau dargelegt, daß »die Bundeskanzlerin … bereits reagiert (hat)- …Deutschland hat bereits begonnen, zum Beispiel an der deutsch-ungarischen Grenze, stärkere Kontrollen einzuführen.«
      Manchmal stehen die Fakten der Realität und der Wahrheit einfach im Weg, was- zugegebenermaßen widerwärtig und hässlich ist!

      hier ein schöner Artikel mit Landkarte dazu unter : ARD-Moderatorin schafft ganz neue Realitäten »Deutschland hat stärkere Kontrollen an der deutsch-ungarischen Grenze eingeführt!«

  26. Burn Baby Burn !!!!!!!!!!!
    „man muss diesen leuten, die jetzt das verbot von verbrennungsmotoren fordern……………..“ sagt DONNI………………..

    ja, bei der lebensgeschichte von unserer chefin in Umweltmysterium ist es doch gar kein wunder, dass BURNING BARBARA endlich das verbot von VERBRENNUNGS-Motoren fordert, oder !

    gebranntes kind scheut das feuer…………..

    „almost at the point of no return
    everything will burn, Baby burn“

    https://www.youtube.com/watch?v=sJ4UjxAGL8Y

    heute wieder mal mit musikalischen grüssen aus dem orbit der sechs- und achtzylinder-freunde an den pendler zwischen Freiburg und Bordesholm !

    oder wem das zu harmlos ist, dann eben mit afterburner:

    https://www.youtube.com/watch?v=F1Pp620yEOI

    • E I L M E L D U N G
      Ministerin Hendricks übernimmt die Vorstandsposten bei VW, um den Konzern zu retten. Die Initiative ging vom MP aus der sich mit seinem Freund Mastmeyer und seiner Kortoffelfroni beraten hatte.
      django so wird das nichts
      https://www.youtube.com/watch?v=Gn5GdDDzyu0

    • Metzger zu Vegetariern
      Die Ölindustrie fährt demnächst eMobil – die Zeichen stehen auf Anpassung:
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/shell-chef-ben-van-beurden-lobt-verbot-von-verbrennungsmotoren-15124654.html

    • Denn mit dem Verbrennungsmotor Herz läßt's sich trefflich die Berge auch hinaufheizen:
      https://studio.stupeflix.com/v/DCKcBM1Otora/

      Wundere mich, dass darauf offenbar noch niemand gekommen ist: Die von fraukeamgelin per negerkaufmail, nach dem Motto „afrika umlegen“ (danke, lieber Nahuatl, für die Anregung!) und zwar hierher, Importierten werden allesamt auf Fahrräder gesetzt und dürfen sodann massenhaft beispielweise den Jaufenpass hinaufstrampeln ( https://studio.stupeflix.com/v/lagdXjcxoTft/ ). Oben angekommen, werden die Dynamos an(die Fahrradreifen)geworfen und abwärts geht’s. Unten werden die dann voll geladenen Akkumulatoren gegen leere ausgetauscht und wiederum geht’s aufi. Das klappt sogar bei Windstille, Regen, Schnee und in der Dunkelheit – wir schaffen das, bzw. lassen die das schaffen!!! Fahrräder? Gibt’s zuhauf im Ingolstädter Fahrradspeicher, dort werden die eh nicht gebraucht und nach Italien kommt man vom Tegernsee aus auch zu Fuß: http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/09/18/als-politischer-fluechtling-aus-berlin-in-bayern-ueberleben-6926/#comment-135630

    • Frage an die Experten:
      Zählt die Dampfmaschine auch zu den „Verbrennungsmotoren“?
      (Der Wasserdampf wird schließlich von der Antriebseinheit getrennt erzeugt, so wie der Strom bei den Elektromotoren. Eine Dampfmaschine könnte man außerdem auch mit Fernwärme betreiben. Ich glaube, ich weiß, was ich mir zu Weihnachten wünsche).

    • Dampfmaschin'
      Herr Marx,

      Die Dampfmaschin‘ zaehlt gemeinhin schon zu den Verbrennungsmotoren. In Unterschied zu elektrischer Energie laesst sich Dampf auch leider nach Erzeugung nur schwer speichern. Ist schon ein Kreuz mit dem 2. HS.

      Sind Sie sicher bei der Fernwaerme? Ich haette gedacht dass da vorrangig Verdampfungs- und Kondensationswaerme bzw. Waermekapazitaet des Wassers ausgenutzt werden, nicht so sehr Temperatur und Druck des Dampfes.

      Ganz allgemein – jeder Energie-Umwandlungsschritt hat einen begrenzten Wirkungsgrad. Je weniger Schritte, desto hoeher der Gesamtwirkungsgrad. Die Idee, fossile Brennstoffe zu verheizen um die dadurch entstehende Waerme in mechanische Energie zu wandeln, aus dieser dann Strom zu erzeugen, den in Form von chemischer Energie in die Akkus zu pumpen, wiederum in Strom zu wandeln und damit mechanische Arbeit zu verrichten, erfordert nach meiner Zaehlung (Transport der elektrischen Energie vernachlaessigt – Transformatoren und Ladeschaltungen haben auch keinen Wirkungsgrad == 1) vier ueberfluessige Schritte und erzeugt demgemaess sicher mehr CO2 und Emissionen als ein simpler Verbrennungsmotor. Das Maerchen von Grundlastversorgung aus Sonne und Wind glaubt hoffentlich hier niemand mehr?

      Die Gesamt-Energiebilanz eines Elektroautos im Vergleich mit einem Verbrenner (incl. Gewinnung und Aufarbeitung der notwendigen Rohmaterialien) wuerde mich schon en detail interessieren. Dagegen auch ruhig mal ein Fahrrad setzen.

    • @frauke
      ja, das mit Afrika ist mir auch ins Auge gestochen, aber ich bin ja pc.
      dafür bräuchte es ja Testikel, nein, nicht solche:
      https://youtu.be/XKCkR6L85vg

      Platter Hinterreifen war mal. Mit diesem Gefährt resp. Gegängt:

      https://youtu.be/bROTtYiH1JU
      Mit 90 bergab ist wahrscheinlich nicht mehr drin. Stolpergefahr.

      Ist eine Weiterentwicklung von:

      https://youtu.be/LewVEF2B_pM

    • Die Kronzeugenregelung hilft nix
      https://youtu.be/MNipbZXdiX8

    • Zwar 'n büschen breit für die Alpenpassstraßen, aber gut geeignet für die pommerschen Strände.
      Und für den etwas breiteren Berliner Autobahnring ist bereits ein Pedalmodell in der Entwicklung:

      G96YQQ7vW8w

      Damit können unsere dringend benötigten Ubür-getürkten-neger dann um das eigentliche Zentrum des Geschehens kreisen und dieses auch gleich noch unter „Dreh“-Strom setzen…

    • Keiner hier, mit Physik? - Fernwärme
      da stelln wir uns mal ganz dumm!

      u.s.w.

      Also Fernwärme ist nicht Dampf, sondern warmes Wasser. Also nix grosses Loch mit Kessel drumherum. Die angelieferte Wassertemperatur ist für gewöhnlich eh unter 100°C; von wegen Temperaturgradient bestimmt Verluste, also so gering wie möglich, so hoch wie gerade nötig. Zum Beispiel auch im Sommer die gelegentliche Erhöhung auf den Tod der Legionellenerzeuger zu schaffen.

      Da gibt es auch nichts mit Verdampfungs- und Kondensationswärme des Wassers, sondern lediglich die Wärmekapazität, und das Durchflussvolumen, so dass die Temperaturdifferenz von Vor- und Rücklauf als Energieübertrag im Hause verbleibt.

      Und dann kommt das Wasser auch noch mit einigen Bar über 4, so dass es keine Kavitation gibt, und da wäre der Siedepunkt eh gewaltig über der maximalen Vorlauftemperatur.

      Egal. Eine Dampfmaschine ist keine Verbrennungsmaschine. Sondern eben eine Dampfmaschine, wobei nicht definiert ist, woher der Dampf kommt.

      Das sollte für einen trüben Freitagnachmittag reichen, denke ich.

      @Frauke Amgelin: Irgendwie gibt es jetzt diesen ‚Burn, baby, burn‘ täglich, oder? Erst gestern in einem Link mit Tanzeinlage, und heute schon wieder.

      @Kiwi: Gute Frage, kaum zu beantworten. Die Effizienz eines Elektromotors kann schon gut über 90 Prozent sein, während ein Verbrennungsmotor irgendwo in der Gegend um 30 Prozent rumschaukelt.
      Das heisst aber nichts fürs e-Auto. Denn die elektrische Energie zum Antrieb kommt wieder aus einen Verbrennungsmotor (genannt: Kraftwerk), hat Transformations- und Transportverluste, und auch Ladeverluste, Selbstentladung der Batterie, u.s.w.
      Vollkommen unwägbar ist der ökologische Schaden bei den Rohstoffen, insbesondere für die Batterien, die oftmals von chinesischen Firmen in Afrika von ausgebeuteten Afrikanern in Bergwerken abgebaut werden, in China weiterverarbeitet, nach Europa gekarrt, zwischendurch immer mal wieder chemisch gereinigt und behandelt, irgendwie ihren Weg ins Auto finden. Eine Gesamtbilanz von Ökologie, verbrauchten Rohstoffen, verschmutztem Boden, verunreinigtem Wasser, verbrauchter Energie – bis hin zum täglichen Pendlerbedarf der an der Produktion Beteiligten – ist beinahe unmöglich.
      Ich wette, dass sich das alles nicht viel nimmt, im Vergleich zu einem konventionellen Auto. Das e-Auto geht einfach mit einem gewaltigen Vorsprung an der Erzeugung ökologischer Schäden ins Rennen.

    • Die Dampfmaschine an sich...
      verbrennt gar nix.
      Und je nach Größe gibt’s die dann als Kolbenmaschine oder Turbine.

      Aber leider muß halt der Dampf erstmal irgendwo herkommen.
      Die Wärmequelle dafür ist allerdings im Prinzip egal, das kann Verbrennung sein (Spiritus wie bei der Modelldampfmaschine, Braun- oder Steinkohle bei den fahrbaren bzw. ganz großen), fokussiertes Sonnenlicht oder (ganz bäh) Kernspaltung.

      Ohne Umweg über den Dampf (und damit ohne Umwandlungsverluste) gibt’s auch noch den Stirlingmotor – aber da man nicht immer gerne die Hitzequelle außen direkt am Motor hat und auch flexibel mit der Anordnung sein möchte, ist er eher ein Nischenprodukt geblieben.

    • Aber speziell für Sie hab' ich noch was anderes Altes ausgebuddelt:
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/10/11/der-kampf-des-bundesrates-gegen-naturgesetze-und-intelligenz-7003/#comment-137648

    • @nahuatl Strandbeest
      Das sind wunderschöne Konstruktionen und Bewegungen!
      Die praktische Anwendung ….- ist dann eher eine andere Sache, aber das Städtische Ballett ist damit klar im Nachteil!

    • Mea Culpa
      Ich hatte nicht „Fernwärme“ sondern die alten Dampfheizungen gemeint, die wir früher in der Schule hatten und die nur 2 Temperaturen kannten: „zu heiss“ und „viel zu heiss“. Könnte man damit ne Dampfmaschin‘ betreiben und entspräche das nicht in etwa vom Prinzip der Stromgewinnung und „Einspeisung“ unserer neuen E-Mobilität? Da ist die Stromerzeugung aus den Augen und damit aus dem Sinn.
      Das wäre sie mit meinem Prinzip der dezentralen Dampfmaschine auch. Alternativ könnte man das CO2 zu Trockeneis machen und in meinem Patentmotor wieder erwärmen. Das erzeugt auch Dampf. Und wie. Und die CO2-Bilanz wäre auch ausgeglichen.

    • Frauke Amgelin,
      eine derartig gewagte These wird nicht dadurch bewiesen, dass man sie wiederholt.
      Der Elektroingenieur, der in seinem Leben hunderte Batterien austauschen musste, und sowieso immer misst, ob es die eine oder andere noch tut, in einem anderen Gerät, bestätigt Ihnen gerne, dass Ihre Hypothese nicht zu verifizieren ist.
      Der Elektroingenieur, der seinen Job seit beinahe 50 Jahren macht, bestätigt Ihnen gerne, dass es – früher mehr als heute – Geräte gab und gibt, bei denen es Abgriffe zwischen den Zellen gibt, für Schaltungsteile die geringere Spannungen brauchen, und deren Batterien dann naturgemäss eher leer sind. Ausnahmen bestätigen die Regel nicht.

      Fragen Sie einen alten, pensionierten Automechaniker oder -elektriker. Als die Säuredichte in Autobatterien noch gemessen und bei Gelegenheit nachgefüllt werden musste, waren die einzelnen Zellen einer funktionalen Batterie immer in wenigstens ähnlichem Zustand.

    • Das Strandbeest
      Wirklich beeindruckend.
      Schade, dass ich nichts vom Talent des Konstrukteurs habe, nur das Faible für Kabelbinder mit ihm teile.

    • Ich kaufe schon seit Jahren keine Trockenbatterien mehr.
      Ich hab’s noch mal erwähnt, weil ich gestern gerade meine Vorräte mal wieder aufgefüllt hatte – aus dem Batterierücknahmekarton des Supermarkts, wie immer.

      Vorgeschichte 1:

      Ich hatte mir vor gut fünfzig Jahren ein Kofferradio zusammengespart, damit ich die daheim verpönte Negermusik außer Haus mit Freunden hören konnte. Irgendwo im Wald und möglichst laut. Das Loewe-Opta-Gerät hatte ein herausnehmbares Kunststoffrohr, das mit vier Monozellen hintereinander ohne Zwischendurchunterbrechung zu bestücken war. Wie gesagt, möglichst laut gespielt, sodass UKW ziemlich bald zu stottern begann – Batteriesatz (lt. Herstellerbetriebsanleitung immer vollständig auszutauschen, daran hat sich bis heute nichts geändert) „leer“, also neue kaufen, was für mich damals doch ziemlich teuer war. Konnte man die kostspieligen Batterien nicht vielleicht doch noch irgendwie/wo verwenden? In der Taschen“lampe“ beispielsweise? Ich hatte eine für zwei Monozellen – also hinein mit zweien der vier Zellen: Glühte hell, prima. Und die beiden übrigen? Ließen’s auch noch glühen, aber sichtbar dunkler – nanu? Taschen“lampen“bestückung mehrmals gewechselt (ein Messgerät hatte ich noch nicht, Wahnsinnspreise für sowas damals) und dann hatte ich die stärkste und die schwächste Zelle identifiziert, nur wusste ich noch nicht, wo die Dinger im Rohr gewesen waren. Also: „Leeren“ Batteriesatz nicht mehr weggeworfen, sondern aufbewahrt. Und die neugekauften Zellen durchnummeriert. Und nach dem nächsten UKW-Stottern wiederum „gemessen“. Diesen Batteriesatz ebenfalls aufbewahrt. Den nächsten Satz „verheizt“, Markierung und „Messung“ dito. Usw. bis ich vier an sich „verbrauchte“, aber „gemessen“ volle Zellen zusammenhatte – Radio bestückt (da die Dinger bei den vorangegangenen Markierungen alle dieselbe Platznummer erhalten hatten, musste eine Zusatznummerierung her), funktionierte prima wie gewohnt, ebenso laut und ebenso lange. Und danach dieselben „Mess“unterschiede. Folge für den Radiobetrieb: Am Ende jedes Betriebstages Monozellenplatztausch im Rohr..

      Vorgeschichte 2:

      Ich hatte meiner Mutter viel später eine Minox C geschenkt – Batterie PX 27, enthält vier Zellen hintereinander, dicht eingepackt ohne Zwischenabgriff. Beim Auslösen klickt die C, der Klick löst aber bloß die Filmtransportsperre, ist kein Zeichen für Verschlussbewegung – ob die stattgefunden hat, erkennt man am Verschwinden des Markierungsrings im Objektivfenster. Die Kamera hatte einen internen Isolationsfehler, stand also dauernd unter Strom, was wir aber trotz Klickgeräusch erst am schwarzgebliebenen Film gemerkt haben – danach wurde nach jeder Aufnahme erst mal ins Objektivfenster geschaut: Die Batterie war erstaunlich schnell „leer“. Ich hab das Konstrukt dann zerlegt und die vier Einzelzellen gemessen (jawoll, gemessen, mittlerweile hatte ich sowas noch Analoges, sogar mit Spiegelhintergrund!). Ergebnis: Eine Zelle war noch stark, zwei Zellen so lala, die vierte leicht umgepolt. Klar, Garantiefall, aber eben auch Bestätigung der früheren Erkenntnis – der unterschiedliche Verbrauchsgrad trat eben nicht nur beim Radio Loewe Opta, sondern auch beim Fotoapparat Minox auf.

      Vorgeschichte 3:

      Mein Vater hatte zwar immer ein Auto, fuhr aber eigentlich kaum mal damit im Alltagsbetrieb (lediglich zweimal im Jahr wurden die Geschosse vollgepackt und über tausende Kilometer hinweg (klar, auch rückweg, grins) ordentlich geheizt/hetzt): Besonders im Winter musste also der Akkumulator dann bei Bedarf schon erst mal ans Netz. Die Überbrückungen zwischen den Zellen – auch da wurde nichts dazwischen abgegriffen – waren dickmetallen und offen zugänglich, jede Zelle gemütlich einzeln zu messen. Ergebnis: Wie oben – eine Zelle voll, eine leer (die war dann die, die uns netterweise regelmäßig den Gewährleistungsfall beschert hat) und der Rest halb bis dreiviertel gefüllt.

      Fazit:

      Und nun kommt nach Jahrzehnten die heutige Elektrophysikchemie, hebt mahnend den Zeigefinger und sagt: Du olle, blöde Frauke, Du hast das alles bloß geträumt und es geht gar nicht, dass Du Dein vermaledeites Oberarmblutdruckmessgerät und Deine Bildschirmendoskopsonde einfach länger betreibst, weil Du verfluchtnochmal kurzerhand regelmäßig die Trockenbatteriezellenanordnungen in den Geräten änderst. Schäm Dich, wie kommst Du überhaupt dazu, Batterien nicht mehr zu kaufen?

      Halten zu Gnaden, Euer Ehren,

      weder Elektromeister noch Ärzte haben meine derzeitigen Schmerzen. Wenn ich also bei der Morphindosis nachwürzen muss, messe ich zusätzlich zu den schon reichlichen Messungen pro Tag noch mal zusätzlich: 120 als Summe der beiden üblichen Blutdruckmesswerteangaben sollte nicht unterschritten werden – ich war schon etliche Male ziemlich nahe dran. Da ist es doch prima, wenn das Gerät nicht ganz so schnell schlappmacht.

      Die olle Frauke braucht momentan wenig Konsumgüter und die paar gestern hat sie dann auf dem Sideboard hinter dem Kassenbereich scheinbar umständlich und lahmarschig eingepackt. In Wirklichkeit steht auf jenem Packplatz der Alttrockenbatteriensammelkarton und mit schnellem Blick werden die Zellenensembles erkannt, taxiert und eingesackt: Die auslaufende Monozelle bleibt gleich da, die übrigen drei, vier, fünf wechseln die Besitzerin, dito die Mignons. Baby gibt’s meistens nicht, aber ich habe ja auch keine dazu passenden Verbraucher mehr. Messergebnis der Beute daheim: Je eine Zelle von drei, vier, fünf voll, eine leer, der Rest rund zweidrittelvoll – Bingo!

      (In Kindertagen hatte ein Freund eine besondere elektrische Eisenbahn: batteriebetrieben! Bei sowas müsste man nochmal die einzelnen Monozellen nachmessen können – schätze mal ganz frech, dass die Ergebnisse sich nicht von meinen bis heute gültigen, praktischen Erfahrungen unterschieden hätten, man somit auch Autos betreiben kann, kleine und große!)

    • I for one, Frauke Amgelin,
      kann nur sagen, dass ich mich für Sie und Ihr goldenes Händchen mit Batterien freue!

  27. AU WEH ! Pöhser, pöhser Don ! Realität hat mit Ideologie halt
    .
    .
    . so gar nichts zu schaffen, und wer ideologisch Verblödeten die realen Konsequenzen ihrer Ideologie vorführt, sie sozusagen mit dem Schmuddelkind philosophisch-gutmenschlicher Höhenflüge, nämlich der Wirklichkeit , in

    Berührung bringt, kann kein Gutmensch sein .

    Nein, Realität ist pöhse.

    Abgrundtief .

    Ebenso, wie die Folgen hemmungsloser Invasion absolut nicht hierherpassenwollender Fremder auszuführen,

    in der Wirklichkeit, unserer künftigen und teils schon deutlich gegenwärtigen ,

    weil nicht sein kann, was ideologischerseits nicht sein DARF .

    So etwas tut nur ein nichtgrüner Konterrevolutionär und Revisionist .

    Weil-

    städtische, prekäre Gutties, gern feminazischer Prägung, aber nicht nur,

    wollen natürlich ein bedingungsloses Grundeinkommen, das ihen ein Don-gleiches Leben ermöglicht,

    also vegetarisch, womöglich noch vegan abgewandelt,

    aber luxuriös.

    Am Land, wo vornehmlich schlechte Pegidisten, oder wirklich arbeitende Landwirte leben,

    dagegen , kann man mit der Abschaffung des Individualverkehrs bestimmt gut leben,

    WENN, ja wenn man nicht gerade als linke Kommune einen Biobauernhof betreibt.

    SO wollen die das,

    widdewidde ,

    Wolkenkuckucksheim,

    ned Wirklichkeit !

    BÄH !

    Schwerkraft, Fliehkraft, Chemie,

    alles Nazi .

    Und männlich-chauvinistisch obendrein.

    Ein Pfui aus dem Stall der Gutmenschen haben Sie sich da erschrieben.

    Wo kämen wir denn da hin, wenn man Gutties, wie man das früher mit jungen Hunden gemacht hat, in ihre

    Hinterlassenschaften mit der Nase hielte ?

    Nicht auszudenken.

    Ich bin wohlig entsetzt .

    • Das Böse siegt immer und ich habe nun mal kein Verständnis für andere soziale Klassen. Es kann nicht jeder reich sein. Und die Leute wählen eh wieder die Oligarchendiener von CDU, SPD, Grünen und FDP.

    • @D.A.
      Als ob die Hündin der kalten Frau, eine Alternative darstellt. wuff

    • 'Oligarchiediener' ist gut,
      doch wie wäre es mit ‚Knechte‘?

    • Ganz ehrlich, Herr Dippel, wie wäre, angesichts der dahergloppierenden
      .
      ..
      Katastrophe, mit

      ,, Deppen im erweiterten Suizid “ ?

      Det hamm se sich vadient, die /%/%%$$$% !

    • @ Moser
      Jetzt reißn’s Eahna am Riemen.

      u. a. °§&*#≥¬”#£fi^ÅÍ™ÏÌÓıˆflŒÆ’—÷˛˘›‹◊ÇÙ‡

      … haben Sie glatt vergessen.

    • Sakra Woid, I bin a neama , wos I eh nia woa !
      .
      .
      .
      .
      . Daungschee firn Stessa , Herr Sandler !

  28. Aber es ist doch allgemein* bekannt, lieber Don
    das Biogemüse im Supermarkt dort von süßen kleinen Feen hingeflogen wird.

    Und das eine biologische Düngung von Feldern einen vielfachen Energieaufwand** dessen darstellt was moderne Agrarwissenschaft ermöglicht*** is auch nur Fake News der faschistoiden Agrarindustrie.

    * unter SPIEGEL Lesern
    ** Kacke ist nunmal kein guter Dünger im Vergleich, wird sehr dezentral produziert und auch nicht so gut lagerbar.
    *** vorrausgesetzt man möchte ähnliche Ertragsmengen. Das eine rein biologische Anbaufläche um ein vielfaches größer sein muss lassen wir mal unerwähnt.

    • Manche würden staunen, wenn sie sich mal wirklich mit Bio beschäftigen müssten. Meine Marmelade ist exakt das, was man sich darunter vorstellt – kostet halt 5€ pro glas und ist damit so teuer wie 1900, als Marmelade eben so gemacht wurde.

    • Titel eingeben
      …und dürfte damit noch günstig sein, wenn man den Arbeitsaufwand mit einrechnet. Die Früchte hüpfen ja nicht von selbst in den Topf, die Kerne/Steine nicht von selbst aus eben diesem, das Glas will sterilisiert sein und sauber.

    • Lieber Don,
      Würde icu nocu so viel einkochen wie früher, wäre ich auch versucht, Marmeladen etc. zu verkaufen. Wobei, so einfach ist das ja nicht mehr, wegen Einhaltung der Lebensmittelstandards. Und dann waren womöglich irgendwo mal Nüsse drin, und irgend ein Kind bekommt eine homöopathische Dosis Rückstände ab, und bekommt einen allergischen Schock… wie gesagt, so einfach ist das alles nicht mehr.

      In München gibt es einen netten kleinen Laden, der selbstgemachte Macarons verkauft. Auch in öko, vegan, garantiert nußfrei. Das Stück knapp 2 Euro. Öko-Muttis sehe ich da nie einkaufen.

    • Das mit der Marmelade ist absolut heimtückisch, meiner Lieferantin sollte eine EU-Verordnung den Verdienst abdrehen. zum Glück gab es da eine pragmatisch-bayerische Lösung, sonst hätte es einen Volksaufstand gegeben.

  29. Sauerkraut
    Liebster Don, habe erst halb gelesen und muß schon posten.
    Die Vergangenheit mit Omas blitzt durchs Gehirn.
    Ich rieche das eingelegte Sauerkraut.
    ps es geht auch im Steintopf

    Wünsche alle höchste Freuden der Erinnerung – Zukunft?

    • Ganz ehrlich, das war nicht alles schlecht, und Veganer sagen tatsächlich, dass man sich an den Vorfahren wieder ein Beispiel nehmen sollte.

    • Titel eingeben
      Es muss ja nicht gleich vegan sein.

      Die echte „Landküche“ von vor 100, 150 Jahren – also das, was damals tatsächlich auf den Feldern und in den Bauerndörfern gegessen wurde, nicht der Gastro-Kitsch den man so unter dme „Landfrauen“ label oft im Fernsehen sieht – kann da heute als Vorbild dienen: sehr wenige Zutaten, wenig bis kein Fleisch, aber Fett, Kalorien, Kartoffeln, Schmand, Zwiebeln, Quark, ab und zu ein Ei. Gesalzen, mit Kräutern, selten gepfeffert, sonst kaum andere Gewürze. Für Leute mit >5000 Kilokalorien Tagesverbrauch, klar. Aber auch heute unschlagbar günstig, und überraschend gut.

      Der hessische Rundfunk hatte dazu mal eine Serie und auch Bücher, „Hessen a la carte“, da sind viele solcher Gerichte drin. Kaufen, lesen und machen. Wer davon in maßen isst, und dazu noch ein bisschen Obst und Gemüse nimmt, ist bei der sogenannten Gesunden Ernährung schon weit vorn.

    • Ausgasen
      Zitat:
      „Ich rieche das eingelegte Sauerkraut.“

      Meinen Sie jetzt vor dem Verzehr, oder danach?

      So lecker es auch war (auch bei meiner Oma), es war leider auch verdammt blähig… ;)
      Obwohl, als Kind war das immer lustig.

    • Nicht nur Veganer, Don Alphonso
      ich bin keiner, und dennoch hat mir das eine oder andere Stück Essbares aus Ihrer Sammlung, genauso wie die Kochkiste, durchaus Appetit gemacht.
      An exquisiter Küche kann ich mich erfreuen, aber genauso auch an traditioneller, bodenständiger Kost. Dennoch bin ich sicher, dass Ihre Zeilen Ihre Zielgruppe viel mehr schreckt, als manchen Kommentatoren hier (z.B. mich).
      Vielleicht liegt das auch an frühkindlicher Erziehung: bei uns zuhause gab es praktisch rund ums Jahr alles aus unserem eigenen, grossen, Garten. Und eigentlich alles hat mir geschmeckt, könnte ich auch zukünftig von leben. Mit einer Ausnahme: eingekochte Erdbeeren. Und Probleme hätte ich mit dem, was mein Grossvater auf dem Schlachtklotz mit den Hühnern gemacht hat. Wahrscheinlich wäre dann Vegetarismus angesagt.

    • Ich bin auch nur Vegetarier, aber ich liebe den wochenmarkt heiss und innig und habe da auch meine Lieferanten.

    • Der schlechte Ruf der Kartoffel als Kalorienbombe trügt!
      Mein Onkel erzählte mir von meinem Urgroßvater, der veganer Bauer war: Er habe ihn Mitte der sechziger Jahre als Kind besucht und sich geschämt, wie viel Kartoffeln der Großvater mittags verschlang.

      Die Kartoffel kommt nämlich nur auf ~ 770 kcal/kg, weil so viel Wasser drin ist; da muß sie entweder vor Öl triefen, damit man satt wird, oder man legt sich bei hohem Kalorienbedarf einen großen Magen zu, sonst kommt man kaum auf seine Kosten.

      Am besten beides.

    • Der Klassiker dazu war eine Fettschwarte, die man ansonsten nicht verkaufen konnte.

    • Erinnerungen
      Lesen Sie mal die Serie „Das war unsere Zeit“ aus den Gebirgsgauen von Salzburg, da haben die Leute vor hundert Jahren noch den ganzen Tag hart geschuftet, das hat dann für knappes, eintöniges Essen und zwei Sätze Kleidung gereicht.

    • Ja, so war das. Die Ansprüche lauteten „Im Winter nicht erfrieren und im Frühling nicht verhungern“.


    • @Amgelin: ja es hat schon seinen Grund, warum die belgischen Bergarbeiter sich für Pommes Frites begeisterten.


    • dazu noch ein bisschen Obst und Gemüse nimmt
      Jetzt wirds aber gleich schon wieder schneikig?!
      Äpfel aus dem Kühlhaus vielleicht und Rotkraut!!

    • War nicht alles schlecht bei Oma
      Da wurde auch noch geplant. Man kann viel Zeit und Geld sparen, wenn man das Essen für ine Woche durchplant, und nicht jeden Tag in den Supermarkt rennt, panisch überlegt, und dann doch nur TK Pizza kauft.

      Dazu gehört halt auch, daß man Reste verwertet. So ein Gröstl ist was feines. Auch Brotsuppe schmeckt gut, aber die geht halt nicht mit Weißmehlabfall vom Discount Backshop.

      Ich habe das Haushalten von meiner Oma gelernt; ihre Generation hat zwei Weltkriege mitgemacht, da konnte man diesbezüglich viel lernen.

    • Der Vollständigkeit halber
      fiel mir dieser Blog zu Mittag ein. Reibekuchen mit Apfelmus.
      Passt ziemlich gut zum Text von Don Alphonso, hält sich (Kartoffeln) und Apfelmus (als Äpfel oder eingekocht).
      Es war köstlich. Nicht delikat, aber köstlich!

  30. Wo abgekupfert ?
    Don,
    ihr Modell ist doch nicht neu, nennt sich Sozialismus. wird sehr erfolgreich in Nordkorea und in Venezuela umgesetzt.
    Vom Sozialismus lernen heißt siegen lernen , wissen wir doch alle , gelle ;-)

    • Ich habe es an deutsche Verhältnisse und Votrlieben angepasst. Das mit dem Staatsfunk macht ja schon die ARDDR.

    • Jetzt musste ich laut lachen...
      gestern die Nordkorea-doku in den Öffentlich Rechtlichen gesehen? Die Methangaskochanlage aus der eigenen Dulln (=Jauchegrube) hat was…dazu Schwarz-weiß-fernsehen mittels Transformator und Solarpanel im SZ-format….400kg Reis pro Kopf und Jahr (man kann davon aber noch was spenden), bei besonderer Arbeitsleistung eine Einladung in die Hauptstadt….ehrlich herrlich….

    • Nordkorea
      Marschall Merkel kriegt das auch noch alles hin. Aus Liebe zum Volk. A bissle mee Geduld bitte! Die Einladung in den RHS würde ich dann aber ablehnen.

    • @Sufferah
      Genau! An diese Nordkorea-Doku musste ich bei den Worten des Don auch denken!

      Von unseren nordkoreanischen Freunden lernen heißt den heutigen Don-Blog verstehen und in die Realität umsetzen.
      Das Essen wird dann automatisch ökologisch-biologisch und vorwiegend vegan. Keiner soll sich bei der Ernte mehr bücken müssen! Wir leben ja nicht mehr im Kapitalismus des ausgehenden 20. Jahrhunderts.

      Und auch die Energie-Reform erhält dann endlich realistische Ziele.
      Da benötigt man keine Nord-Süd-Stromtrassen, man benötigt weniger stromverbrauchende Geräte! Wozu das Smartphone, es gibt doch die ausbaufähige Briefpost! Überall lauert Arbeit auf fleißige Donisten.
      Dann heizt das Kartoffelstroh eben den einzigen im Winter nutzbaren Wohnraum mit Farbfernseher.

      Und das eigentlich überflüssige Luxusgut „Fernseher“ treiben wir dann mit einem festinstallierten Pedalofix-Dynamo an. Da hat dann keiner mehr überflüssige Pfunde zu beklagen, wenn man eifrig pedalieren muss, um den Fernseher überhaupt am laufen zu halten!
      Der Don schrieb schon Jahre vor der Etablierung des neuen, glorreichen Systems von dem wunderbaren Fahrradfahrgefühl. 60 km am Tag waren beim großen Don gar nichts! Den Don wollen wir uns als Beispiel und zum Vorbild nehmen.

      Hat sich was mit Chipstüte vor dem US-imperialistischen Fernseh-Film-Konsumprodukt in weichen Polstern zu faulenzen! Schluss mit dem überflüssigen und gefährlichen Luxus.

      Lieber im Kindergarten schon unter professioneller, parteiausgesuchter Anleitung vom Donismus singen und tanzen lernen.
      Und wehe, einer tanzt die falschen Figuren, singt falsch oder hat heute keine Lust! Ab ins Sonderkommando zur Spezialmotivation! Damit auch keine Langeweile oder falsche Gedanken aufkommen.

      Samstags gehen wir dann lieber alle ins örtliche Politbüro und informieren uns über die neuesten Schriften des Don, statt ins riesengroße, kostenlose Superdesign-Schwimmbad schwimmen zu gehen.

      Sehnsuchts- und Sozialadelsberuf ist dann das Militär. Und vielen Dank an den wunderbaren und kluge Anweisung gebenden Marschall, der uns schon einmal im Kombinat besucht hat.
      Und die Hundekacke in den Städten ist dann kein Problem mehr, sondern fördert die gemeinschaftliche Wärmestube.

      Ich sehe neben den Fotos von Kim Jong Il und Kim Jong Un schon den Don auf einem ebenso großen Foto schön gerahmt in meiner Wohnstube lächeln. Man benötigt keine Rokokobilder um glücklich zu sein. Porzellan- bzw. Keramikskulpturen sollten immer die werktätige Bevölkerung oder politische Leitfiguren zur wohlmeinenden Erinnerung und allgemeinen Freude abbilden. Gibt es etwas schöneres?

      Hoffentlich wird’s dann was mit dem parteispendierten Pjönyang-Ausflug für fleißige Mitarbeiter und Systemliebende.

      Und der Don muss dann auch schnell noch in die Partei, sonst wird’s mit den Mercedes-Ausflügen nach Italien nichts mehr.

      Die Grenze wird dann vermutlich auch wieder leichter zu überwachen sein.

      Die Revolution frisst halt ihre Kinder!

    • *BÖRPS*

      tschulligung

    • ökoSozi
      Den ultimativen Ökosozialismus gab es vor allem unter Pol Pot!

      Kims und Maduros sind Weichlinge.

  31. Geht runter wie Rapsöl
    Ja, was in Brandenburg so angebaut wird? Das würde ich mal erradeln. Tolle Gegend, eine Perle, aber ganz ohne Alpen. Maisfelder bis zum Horizont, oder Sonnenblumenfelder, sehr schön anzusehen. Im Mai der Raps. Schöne Monokultur mit immer weniger Insekten. Aber Baudenkmäler ohne Ende, und die Denkmäler der Moderne, die Windparks und so manche Biogasanlage, in die auch Mais, Raps etc. wandert, damit die Öko-Bilanz (nicht) stimmt. Strom für die Städter und ihre E-Autos. Und das arme Bauernpack darf dann wieder mit dem Pferdekarren (eher für das wohlhabendere) und auf Schusters Rappen unterwegs sein. Abenteuerurlaub. Kann man schon heute buchen.

    • Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass die wahrhaft Guten in der Stadt darüber reden wollen, wie sie selbst Teil des Problems sind?

  32. dezentrale vegane Biomethan - Raffinerien
    Wer die Kühe auf der Weide wegen ihrer methanösen Furzerei inkriminiert und stattdessen selbst das Grünzeug frisst, der- wen mag es wundern- wird selbst zur Methanproduktionsstätte,- vielleicht wächst ihm auch ein Wiederkäuermagen mit Pansen nach. Und nachdem jetzt schon die Spermienproduktion westlicher Männer massiv seit Jahrzehnten sinkt (huraa- die „Pille wirkt“), kann es doch auch nicht schaden, wenn sich die Neuralentwicklung bzw. die höheren Hirnfunktionen auch etwas retardieren. Der Abgesang fällt dann leichter!

    Apropos, während der schweren Jahre im letzten Krieg wurden die Kinder und ihre Städter zu Bauern wie meiner Großmutter aufs Land geschickt.
    Wenn Sie, D.A., heute planen die Kartoffelsäcke in die Städte zu schicken, so möchte ich feststellen, daß ich die Methode der letzten Kriegsjahre für geschickter halte.

    • Aber auf dem Land sind solche Leute wie ich, die Jungs in Lederhosen und Mädchen in Dirndl stecken und nicht umgekehrt. Das geht gar nicht, wo bleibt dann der Genderismus?

    • Lederhosen- ein gewichtiger Einwand, Don!
      Ja, das habe ich jetzt gar nicht bedacht… Aber mir fehlt da auch die Sensibilität etwas, da ich a) eh immer seit meiner Jugend Lederhosen trage und b) auch zwei übereinander anziehen würde, wenn ich damit den bösen Blick von gender bekämpfen könnte.

      Vllt. reicht für genderismus auch einfach ein Kartoffelsack

    • Spermien ...
      das hat wahrscheinlich mit was anderem zu tun:
      https://www.youtu be.com/watch?v=Qr2bSL5VQgM

    • Womit die rapide abnehmende Fertilität des Westens zu tun hat, Herr Dippel
      – das dürfte mehr als die Materie für 4 Habilitationen sein.

      Ich meinte die „Pille “ eher sozio-biologisch in Bezug darauf, was eine Gesellschaft will (keine KInder) und was sie an Effekten unwillkürlich damit bekommt. Die Oestrogenmengen im Trinkwasser dürften das Wenigste sein.

      PS.: Ihr link lässt sich nicht öffnen

    • Herr Feldmann,
      das ist so gedacht, um den Blog-Meister zu entlasten.
      Einfach ein Leerzeichen einfügen, dann ist der Link verschwunden, und wer ihn sehen will, klicke auf beide Teile, rechts, und wenigstens Chrome bietet dann die Suche an, und die landet auf der ursprünglichen URL.
      Klingt kompliziert, ist aber in realiter ganz einfach.

    • Danke, Herr Dippel, hatte ich dann zwischenzeitlich selbst gesehen
      ich schaue es mir dann auch noch an.

    • An Uwe Dippel
      Es kommt darauf an was sie mit ihren Spermien noch vor haben.
      Wenn sie Kinder lieber importieren können
      sie natürlich die Gefahren des Geschlechtsverkehrs
      und die Müttersterblichkeit an dritte Staaten auslagern.
      Da der IS auch gerne mit Massenvergewaltigungen
      geworben hat müssten unter den weiblichen*
      Flüchtlingen auch einige Schwangere dabei sein
      denen man im Grunde nicht zumuten kann
      sich liebend um diese Kinder zu kümmern.
      Von dieser Problematik hört man nichts.
      Ich nehme an die Bundesregierung hat mit der Lösung
      dieses Problems auch die Türkei beauftragt.

      * Die männlichen Opfer werden idR nicht erwähnt
      und sie werden nicht schwanger

      Es gibt noch viele interessante Themen.
      Wir beschäftigen uns mit der Gefahr das
      Stuttgart seinen Status als Luftkurort verlieren könnte.
      Deswegen wollen Menschen mit anderen Sorgen auch zu uns kommen.

    • Für Herrn Dippel
      [ebenfalls mit eingesetztem Leerzeichen]
      .
      https://uplo ad.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1c/Water-fluoridation-extent-world-equirectangular.svg/856px-Water-fluoridation-extent-world-equirectangular.svg.png

  33. .
    Wunderbar!
    .
    Jetzt müssen nur noch die
    brüllenden stinkigen Kleinmotoren
    in Form von Rasenmähern, Heckenschneidern,
    Laubbläsern und Kettensägen weg…
    .
    Als der Papa den Rasen noch mit der Sense mähte,
    das war schön!
    Diese Bewegung und die gute Küche der schönen Frau
    Mama (die eine Hauswirtschaftsschule besuchen musste)
    hielt den Papa schlank und fit.

    Ich habe heute noch den Bratkartoffelduft in der Nase,
    der mich erwartete, wenn ich früher vom Skifahren mit
    einem Hungerast heimkam. Man bekommt vor Schwäche
    kaum die Klamotten herunter, und dann steht der Teller
    mit den Bratkartoffeln vor einem…
    Das pure Glück.

    • Nicht zu vergessen die Mähroboter, die die reinsten Insektenkiller sind. Das sind echte Probleme und ein Grund, warum Schmetterlinge so selten werden.

    • keine Insekten..................hmhmhm..............wo denn !
      es drängt sich mir der eindruck auf, ich sei hier im Blog der einzige, der jemals in der landwirtschaft gearbeitet hat, im gott- und mariengesegneten Oberschwaben der damals solide stehenden Schwarzen Blöcke……………

      auch wenn mit der sense gemäht wurde, um z.b. für den mähdrescher oder Fahr-Bindemäher eine spur freizuschneiden fand sich dann ein aufspiesster hase an der sensenspitze………..da kein motorenlärm meister lampe warnte !

      und gehen wir mal auf die zeitungsenten der zu 80% verschwundenen insekten ein………….eine studie vom Niederrhein (grüsse an BuBa in Kleve) stellte das an gerade mal 2 (zwei) messpunkten einer grösser angelegten studie fest und die autoren betonen, dies sei völlig unrepräsentativ.

      ich sah sogar maikäfer dieses jahr fliegen, habe wespen auf dem balkon und hummeln und bienen in meinen wilden weinstöcken…………und täglich kommt die amsel und pickt die würmer aus den rosenstöcken !

    • Haindling wusste schon viel früher Bescheid
      https://www.youtube.com/watch?v=hGf36m9mC5M

      Nein, die singen nicht Suaheli.

    • @ Mähroboter
      Ja, da sollte Greenpeace mal ein paar Drohnen schicken.


    • @django: In Gegenden mit Intensivlandwirtschaft (Getreide bis an die Wegekante) gibt es schon weniger Insekten. Es ist aber vielerorts besser geworden (z.B. in der Altmark), weil man wieder Feldraine stehenläßt.
      Berlin gilt jedenfalls als enorm artenvielfältig, viele Viecher sind in die Stadt umgezogen, weil es auf dem Land zu monoton wurde.
      In den letzten Jahren gab es vielerorts Berliner Honig zu kaufen. Die Blumenkästen scheinen Wirkung zu zeigen.

    • Wer noch Insekten an seiner Windschutzscheibe hat,
      bei längerer Fahrt, bitte melden. Mein Rasen ist bunt und ich setze mich alle 2Wochen nicht vor 18:00 Uhr auf den Mäher, weil dann so gut wie keine Holzbienen, Hummeln etc. mehr unterwegs sind.

      Wussten Sie, dass der Stumpf eines gefällten Ahorns noch monatelang Wasser zieht und feucht ist an seiner Oberfläche? Der Saft ist sehr beliebt bei Bienen, Wespen und Hornissen. Ich erlebe das gerade.

    • @django
      Alles ist subjektiv, kalr. Aber überlegen sie mal, wieviel Insekten man früher von der Windschutzscheibe kratzen konnte und wieviele das heutzutage noch sind. Ich kenne niemanden, der sagt, es sind mehr geworden…

    • Mähroboter
      Meine Mähroboter machen „Mäh“. Deshalb heissen sie auch „Mähroboter“.

    • Totales Insektensterben wie beschrieben
      können wir hier auch nicht ausmachen, es gibt aber deutlich weniger als noch vor wenigen Jahren. Insbesondere aber weniger Singvögel aller Arten. Und niemand hier mäht mit Roboter.

    • Das Auslöschen der Hecken war eine Ursünde. Da müsste man eigentlich ran.

    • Nicht der Mähroboter ist der Inseken Feind,
      sondern die Einstellung, die hinter der Anschaffung eines solchen steht: Es soll ordentlich sein, sauber, bequem und ganzjährig blickdicht zu den Nachbarn. Der Rasen ist dann makellos, dicht und kurz, an der Grenze stehen zwei Meter hohe Hecken aus Kirschlorbeer oder Thuja, am Rand gibt es ein paar bunte Einwegblumen aus dem Gartenmarkt, darunter Rindenmulch und der Vorgarten ist gepflastert oder gekiest.

      Vielen gefällt das eben so. Ich find es etwas oberflächlich und anspruchslos.

      Der Garten kann ja auch ein kleines Paradies sein, das voller wechselnder Farben, Formen, Düfte und Geräusche ist.
      Der Geruch von Rosen, von Lavendel, von Geißblatt. Der Gesang der Nachtigall im Frühling, der Ruf des Laubfrosches, das Gesumme von hunderten verschiedener Hummeln und Wildbienen, das Zirpen der Grillen und Heuschrecken des Nachts. Hunderte verschiedener Insektenarten kommen zu Besuch, Eidechsen sonnen sich zwischen Thymian, Distelfinken picken an Unkrautsamen, Igel tapsen durch die Nacht. Der Sommerflieder lockt die Edelfalter an: das Pfauenauge, der Admiral, Distelfalter, Perlmutterfalter und den Kaisermantel aus dem nahen Wald. Ab und an lässt sich auch der Schwalbenschwanz auf den Blüten nieder. Zum Thymian kommen kleine Bläulinge und Feuerfalter, zum Dost braune Augenfalter und zum Lavendel Weißlinge. Das Taubenschwänzchen schwirrt vor den Geranienblüten wie ein Kolibri und an warmen Sommerabenden kommen große Nachtfalter, um mit ihren langen Rüsseln aus dem betörend duftenden Geißblatt Nektar zu saugen.
      Ich wandle durch den Garten ich rieche, ich lausche, ich gucke, ich staune. All das Gewusel und Gewimmel, das Chaos, dieser Reichtum an unbändigen, unberechenbaren Leben.

      Dem Nachbarn wär das alles zu viel. Er mag es lieber berechenbar. All dies Leben ist ihm irgendwie lästig und zuwider. Er ist zufrieden mit seinem gepflegten Rasen und seiner Kirschlorbeerhecke. Die sind recht leblos, aber sie begrüßen ihn abends immer gleich, wenn er heimkommt. Nichts lenkt ihn ab, wenn er seinen blitzblanken Gasgrill aufstellt, um Steaks zu braten.

      So hat halt jeder das seine. Das hier ist mein Garten und dort ist seiner. Was er dort drüben treibt ist seine, was ich hier mache ist meine Sache.

      Das ich hier viel zur Erhaltung von Arten beitragen kann, glaube ich nicht. Wenn die Tiere in der Feldflur keinen Lebensraum mehr haben, helfen auch ein paar verwilderte Gärten nicht viel weiter. Dann sind sie weg, meine kleinen Freunde. Und viele werden nicht mehr wiederkehren.

      Dass bei uns wenige Insekten auf an den Windschutzscheiben kleben, hängt auch mit der Stechmückenbekämpfung zusammen und damit, dass es kaum noch Weidetierhaltung gibt. Seither gibt es auch nur noch wenig Fliegen und Bremsen, was ja durchaus auch positiv ist.

      Ansonsten müssen wir uns um die Schadinsekten und eine ganze Reihe von Allerweltsarten wohl keine Sorgen machen. Die sind gut an den Menschen angepasst. Aber insgesamt sind die Insekten im allgemeinen und die Schmetterlinge im besonderen auf dem Rückzug. Das geht schon ein paar Jahrzehnte so. Ein langsam fortschreitender Prozess. Sie werden keinen Experten finden, der da grundsätzlich anderer Meinung ist. Das ist mehr als eine Zeitungsente. Seit ein paar Jahren sind im Frühjahr bei uns kaum noch Tagfalter zu sehen. Dieses Jahr war es fast schon gespenstisch. Wie wenn sich eine Apokalypse leise ankündigt. Niemand weiß genau woran es liegt: Eine Seuche, Neonikotinoide, Finaler Zusammenbruch der Populationen durch intensiven Ackerbau und überdüngte Wiesen …

      Da wär jetzt vielleicht mal ein wenig mehr Forschung angesagt. Um die Blütenbestäuber und die Insekten, die die Schadinsekten regulieren wäre es doch schade.

  34. alphonsöse Energiegewinnung
    scheint mir hier das tragende Element der niedergeschriebenen intellektuellen Diarrhoe zu sein. Da erstaunlicherweise dem Verkauf dieses geistigen Stoffwechselendproduktes monetärer Erfolg beschieden ist, wird dieser der „hellsten Kerze“ vom Tegernsee dazu dienen, sich Energie in flüssiger Form zu kaufen um auch weiterhin mit bajuwarischer Überheblichkeit und offenem Verdeck Oberlicht Beleuchteten seinen Platz in der Gesellschaft anschaulich zu verdeutlichen.

    • Es macht mir auch nichts aus, die Lebenszeit anderer zu vergeuden und ihre Stimmung zu beeinträchtigen, aber das ahnten Sie sicher schon.

    • Erster!
      Ich habe gerade das Patent auf Spreewaldgurkenlikör und Rote Beete Rotwein eingereicht. Den gibt es zur Kastanienkonfitüre an gerösteten Löwenzahnpresslingen, garantiert biologischer Anbau.


    • Spreewaldgurkenlikör
      Nur echt mit zartgrüner Gurkenschalenfarbe!

    • Rapsschaumwein Veuve Fettinleggins. Brut!


    • Rapsschaumwein
      also das wird jetzt bissel schwierig, da muß dann schon ein erfahrener Chemiker ran. Mit Chelat und Emulgator und so’m Zeuch.

    • Veuve???
      Jungfrauengeburt soll’s ja mal gegeben haben, aber…

    • Bääh
      Rapsschaumwein hat den einzigen Vorteil, daß man ihn aus Keramikbechern
      trinken kann, weil man so die Fettschlieren, die er im Glas hinterläßt, nicht sehen muß.

      Aus Kastanien würde ich eher Kaffee oder Marzipan machen:

      -Steinobstkerne sammeln und mit ein paar Steckrüben vergären und brennen
      -Kastanien kochen und reiben
      -mit dem „Mandelaromageist“ mischen, in Form pressen

      Hmm, lecker!

    • Halt, falsch!
      Man müßte das Fett ja schon beim Degorgieren entfernen können.

      Eine ordentliche Hitzebehandlung des Gärguts würde das einfacher machen:

      Transfette härten viel besser aus.

    • Transfette
      Ich habe die fette Transe von gegenüber gefragt, die sagt, sie will nicht aushärten (jedenfalls nicht immer).

    • Frage an die Experten:
      Gibt es eigentlich schon ein Patent auf Bio-Feinstaub und veganes CO2?


    • @Marx: also ich glaube, Bio-Feindstaub können Sie nicht patentieren, der entsteht so nebenbei. Wenn Sie das doch wollten, könnten sie aber evt. für die ganzen arbeitslosen Juristen ein neues Betätigungsfeld auf Jahrzehnte auftun. Also win-win!! Legen Sie los mit Motivation, betreiben Sie Crowdsourcing, argumentieren Sie juristisch!!

    • Bio-Feinstaub
      Ich stelle mir das so vor: Feinstaub besteht ja grob gesagt (!!) aus böser Chemie (irgendwas, was mit NOx reagiert), organischen Materialien (Bakterien, Hautschuppen, Milben, Milbenkacke, Möwenkacke,Taubenkacke, Kunst- und Naturfasern) und mineralischem Staub (der echte Staub, den wir aus dem Sandkasten kennen, durch Verwitterung von Steinen hergestellt).
      Den mineralischen zentrifugieren wir mit einer Gaszentrifuge ab (hohes spezifisches Gewicht), den giftigen durch elektrostatische Ladung (so holt man den Zigarettengestank aus den Leasing-Fahrzeugen raus). Übrig bleibt der organisch-vegane nachhaltige auf sanften Kulturen gezüchtete natürlich linksdrehende Heilfeinstaub.
      Den füllt Mutti in einen alten Staubsaugerbeutel und geht mit dem Vorwerk Modell 1948 einmal durch die Bude. Der dann dort vorhandene organische…Heilfeinstaub lässt den giftigen Brüdern und Schwestern unter den Stäuben einfach keinen Platz mehr.
      Alternativ könnten wir die Erdoberfläche auch mit einem einfachen elektrostatischen Generator wieder so aufladen, wie sie vor dem HAARP Project statisch geladen war. Die Erdoberfläche hat normalerweise nämlich eine Ladung von -0,6 Megacoulomb, welche mit der Ionosphäre im Gleichgewicht steht. Seitdem man im HAARP Projekt die Ionosphäre mit 3 GW Kurzwelle beschossen und dadurch Polarlichter erzeugt hat (wie lustig, das heisst: man hat die Ionen „verbrannt“) fehlt uns diese Ladung jetzt und respektiv sinkt auch die negative Ladung der Erdoberfläche. Da elektrostatische Ladung Staub bindet, ist der Anstieg der Feinstaubkonzentration in der Atemluft bei uns leicht zu erklären: der wird nicht mehr von der Erdoberfläche elektrostatisch angezogen.
      Wir könnten natürlich auch die Amis auf Schadenersatz wegen dem HAARP Projekt verklagen und uns unsere VW Milliarden wieder zurückholen.
      Am besten, wir machen auf alle Autos Filzreifen drauf. Dann laden wir die Erde wieder auf (Achtung: das ist eine nicht ernst gemeinte und von mir selbst entwickelte Verschwörungstheorie. Irgendwelche Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Komplikationen von Experimenten mit der Ionosphäre im Rahmen des HAARP Projektes sind rein zufällig).

  35. Fluchtgründe
    Na ja, Don,
    aus Sicht des Aristokraten, Weisen, Stammes-/Clanführers, Priesters abolut überzeugend auf den Punkt gebracht. Mit Blick auf die Bundestagswahl ein einleuchtendes Argument, warum links-grün wählen bigotter unrealistisch-unreifer Mist ist… – allerdings leider rechts-liberal-elitär keine der drängenden Fragen beantwortet, die gerne als „humanitäre Fluchtgründe“ dargestellt werden:

    a) die Ausbeutung von Menschen (keine Bildung, sondern Beschneidung für die Mädchen – Kalschnikow und Billigdrogen für die Jungs; die intelligenten in die Buchhaltung und Security des Clanchefs/Oligarchen/Präsidenten).

    b) die ineffiziente industrielle Ausbeutung der Natur (Landwirtschaft…)

    c) die massive massenhafte Ausbeutung der Ressourcen (vom Öl, Gas über die Edelmetalle bis zum … Sand)

    Rein logisch müssten wir Erdöl und Rohstoffe, zu denen eben auch die biologische Vielfalt gehört, da diese uns erst jetzt bekannt wird als Ressource für viele medizinische und technologische Innovationen, die der Natur abgeschaut sind, rein logisch müssen wir diese nicht für Diesel-Fahrten nach Berlin verfeuern, sondern für hochspezialisierte Medizintechnik etc. sorgsam nutzen.

    Würde in Berlin bedeuten: Laptops statt für Gender-Aktionismus oder eben Sexvideos mit VR-Brille besser nur für wenige Forscher und Wissenschaftler herstellen…

    Über Autos und Flugzeuge müssen wir gar nicht reden, oder?

    Die Menschheit – und damit auch unsere Führer (siehe oben) – werden schlicht über die Masse an Menschen zu einer intelligenten Nutzung von Ressourcen kommen – und dazu gehören Arbeit, Einkommen, Lebenszeit. Und gesunde Lebensverhältnisse.

    Oder wir unterhalten und bekriegen uns zugrunde.

    Interessant ist, dass es eben geringerer Standards bedarf, um höhere Standards in ausgewählten Lebensbereichen zu erhalten!

    Ich hätte gerne gute Medizin und gesundes Essen, sowie gute Literatur. Punkt. Gutes Fahrrad noch. Und gutes Wetter. Und gute Laune.

    Gutes Essen ist eben auch stark daran angelehnt, was rund um mich in meinem kargen Heidesand in Niedersachsen wächst…

    Und dann diskutieren wir auch ganz anders, was die Fluchtgründe angeht, oder nicht? Denn… die Aufgaben, die sich in Somalia, Eritrea, Westafrika, Pakistan, Afghanistan, China, Mexiko, Tschetschenien oder USA stellen, also den Staaten mit Dritte-Welt-Lebensstandards (nicht für die Führer natürlich, aber bald auch für diese dort, Massen- und Zeitfrage)… diese Aufgaben stellen sich auch für die Ingolstädter und Wolfsburger Mittelschicht, sobald die Industrie dort minimiert ist – wohl eher weniger wegen links-grüner Skandal-Narrative, sondern vielleicht eher mangels Nachschub an Rohstoffen mangels militärisch freigehaltener Seewege. Oder nicht?

    Anders formuliert: links-grün begreift nicht, dass die Fluchtgründe entfallen, sobald die Industrie-Rendite nicht mehr entsteht, die aus fordistischer Massenproduktion und massivem Energieverbrauch materiellen Wohlstand sichert. Noch anders formuliert: die linksalternative Szene in Berlin wird wenig bunte Gäste begrüßen können, wenn es nur noch Kartoffelschalensuppe mit Haferklößchen gibt… ohne Wohngeld und kostenloser GKV-Behandlung.

    Kurzum: es ist, wie es ist. Und die Aufgabe des Aristokraten lautet: sich hübsche Figuren im sonnigen Italien zu besorgen, um beim Goutieren der saftigen Tomate aus dem Süden darüber weise und besonnen nachzudenken, wie die Elite (die Zeit zum Nachdenken hat) sich in den Zukunftsfragen entscheidet.

    Momentan wird nichts „nachhaltig“ entschieden (gäbe ja Scheißumfragewerte!!!), demzufolge laufen wir weltweit strikt in die „Unterhaltungs- und Verteilungskriegsnummer“ hinein. Das ganze wird nicht mehr zwischen Staaten, sondern Stämmen, Clans, Familien entschieden.

    Ein Blick auf irakische Flüchtlingslager oder libanesische Großfamilien in Berlin hilft beim Nachvollziehen. Letztere würden ihren letzten Satz mitunterschreiben.

    PS: Ich theoretisch auch, aber es wäre mir schlicht… zu langweilig. Kleinen sommerlichen Gruß mit der Lektüreempfehlung, die kleinen Werke von Bovè mal wieder zu lesen) Es geht eben um mehr als um uns selbst im Hier und Jetzt. Sollten alle einfach mal so sacken lassen. Wie die Karoffeln in die Kellermiete.

  36. Auch unsere Toamten kann man einkochen!
    Es gibt alte russische Sorten, die hier gut gedeihen. Bis zu 2m lange Wurzeln haben und hervorragend schmecken!!

    Ansonsten:
    Ja. Man muss vielleicht nicht alles zuhause aufbewahren, sondern kann die Möhren im Winter auf dem Amrkt kaufen. Also der Bauer lagert sie ein.
    Es gibt sehr gute Rezepte, die mit hiesigen Zutaten funktionieren:
    Gurkengemüse mit Senfsoße und Kartoffeln. (Die dicken pickligen Landgurken)
    Brechbohnen in Gemüse-Tomatenbrühe.
    Einbrennsuppe mit Speck und Gemüse.
    Rosenkohl mit Kastanien.
    Nein ich brauche im Winter keine Kartoffeln aus Neuseeland und keine Erdbeeren aus CHile und keine Trauben aus Südafrika!!!

    Sauerkraut haben meine großbürgerlichen Großeltern auch nocht selber gemacht. Es wurden x Kohlköpfe auf dem Markt gekauft, dort gleich gehackt. Dann mit dem Bollerwagen unter Mithilfe des „Mädchens“ auf den Hügel zur Villa. Dort klassisch im Steinfass eingemacht.

    Rheinisches Sprichwort:
    Wer im Sommer Kappes klaut, hat im Winter Sauerkraut“.

  37. Keller
    ok, lieber Betrachter. Sie kriegen dann noch 1 qm Kellerraum zum lachen mietfrei obendrauf.

  38. Kochen und Land-/Gartenbau gehören nicht zu Ihren Hobbys?
    schade, mit etwas mehr Kenntnis dieser Themen wäre es noch gelungener geworden.

  39. Was Sie vergaßen zu erwähnen, ist, dass CO2-neutrales Leben in der BRD mit über
    80 Millionen Einwohnern schlichtweg unmöglich ist. Mit unseren niedrigen Geburtenraten waren wir da schon auf dem richtigen Weg.

    Und klar ist auch, dass all die Neuzugänge der jüngsten Vergangenheit sich nicht mit dem von Ihnen vorgeschlagenen Grundeinkommen zufrieden geben werden. Was ich so höre, steht deren Sinn mehr nach importierten Lebensmitteln (nannten man die nicht früher Kolonialwaren?) und Verbrennungsmotoren aus weiß-blauer Produktion.

    • kleine Berechnung
      Das Atemminutenvolumen pro Minute in Ruhe ist Körpergewicht durch 10 (grob). Für die fetten Deutschen nehmen wir deshalb 10 Liter pro Minute. Weil wir nicht immer im Bett liegen nehmen wir das Doppelte als Gesamtdurchschnitt (und gleichen damit das überschätzte Gewicht aus. Das maximale AMV ist etwa 350 Liter/Minute). 5% der Exspirationsluft sind CO2, also 1,0 Liter pro Minute (wie geschickt). Macht 60 Liter pro Stunde oder 1,44 Kubikmeter pro Tag (pro Person). Mal 365 Tage macht 525 000 Liter CO2 pro Jahr. Weil ein Mol eines Gases 22,3 Liter sind teilen wir das ganze durch 22,3: 23569,50 und multiplizieren es mit dem Molekulargewicht von CO2 (44,01 Gramm). Ergebnis: 1037, 293 kg CO2 oder 1,037 Tonnen pro Jahr. Da es aber 80 Millionen Deutsche gibt, beträgt der CO2-Ausstoss allein durch Atmen (mindestens) 82, 98 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr in diesem Land und da sind Tiere, Insekten, Mistkäfer und SPON-Journalisten noch nicht mitgerechnet.
      Übertragen wir das ganze auf Europa (550 Millionen Menschen und weil es da zufällig Vergleichszahlen gibt), produzieren alle Menschen in Europa pro Jahr 570 Millionen Tonnen CO2 allein durch Atmen. Der Straßenverkehr Europas produzierte im Jahre 2012 469 Millionen Tonnen CO2. Es wäre also besser, das Atmen einzustellen.

    • aber wer soll dann die Autoschadstoffe produzieren?

    • @Atemvolumen
      Herr Marx – beeindruckende Ueberschagsrechnung. Bevor Sie das Atmen einstellen – welcher Anteil des CO2-Ausstosses im Atemvolumen entsteht denn aus rein fossilen Quellen? Und welcher Teil aus nachwachsender Biomasse, wird also irgendwann durch Pflanzen wieder qua Photosyntese gebunden und traegt nicht netto zum CO2-Anstieg bei?

      Nebenbei bemerkt – was muss damals in der Fruehgeschichte unseres Planeten fuer eine Panikstimmung geherrscht haben, als Milliarden von Tonnen an Biomasse zugunsten der Herstellung spaeterer fossiler Brennstoffe einfach ploetzlich dem Kohlenstoffkreislauf entzogen wurden… gab’s da auch Warnungen vor globaler Abkuehlung?

    • @Kiwi
      Das kommt auf Ihr alter an, liebe Kiwi. Über 65 würde ich sagen, sind Sie eine fossile Quelle.
      Und weil das CO2 ja aus unserer Fett- und Glukoseverbrennung stammt, welches reichlich als Energie in unseren Fett- und Glykogenreserven abspeichert ist, die nach unserem sozialverträglichen Frühableben aber durch enzymatische Auflösung anhand von Fliegenmaden zum Blumendünger werden (was glauben Sie, was „Mehl“ ist? Polymerisierte Stärke. Das gleiche, wie Glykogen. Wenn es eine Wiederauferstehung gibt, dann kommen wir nämlich als Mohnsemmeln auf die Welt) , ist eigentlich alles ökologisch und nachhaltig. Und weil wir dann quasi vom Salat gefressen werden, ist nicht mal der ein echter Veganer.


    • aber wer soll dann die Autoschadstoffe produzieren?
      Aber aber, das ist doch kein Problem, das von automatischen Robotern gefertigte autonom fahrende Auto natürlich. Man kann die Ampelphasen ja noch ein wenig verkürzen, damit es ein bißchen mehr Abrieb gibt.

  40. Prophetisch?
    Das ist mal wieder ein ganz intrikates Stückchen, lieber Don. Sie haben Applaus verdient, und ich hatte viel Vergnügen beim geruhsamen Frühstück. Natürlich erinnerte ich mich der Lebensmittelmarken, die unsere Milchfrau mittels langer Papierschere abschnitt, ehe sie die Kanne aus Alu mit anderthalb Litern – oft bläulich schimmernder Magermilch – füllte. Auch die Kohlrübenschnitzel meiner Omma fielen mir ein: Bitte nehmen Sie die Rüben unbedingt ins Grundeinkommen auf.
    Tatsächlich treibt der Mangel an Erfahrung mit dem Mangel an Versorgung nicht wenige Jüngere – auch solche, die schon länger hier leben – dazu, wieder Banner und Transparente zu schwingen, Barrikaden zu bauen und die Sprache kriegsvorbereitend auf Feindbilder hin zu schärfen. Insofern könnte Ihr Vorschlag in nicht allzu ferner Zukunft seine Tauglichkeit erweisen. Falls ich mir bis dahin nicht die Radieschen von unten anschaue, baue ich welche auf dem Balkon an, die Alumilchkanne ist noch da, sie diente im Sommer auch zum Beerensammeln. In diesem Sinne: Si vis pacem para bellum.

  41. Zusätzliches Bio-Grundeinkommen
    Was mir bedingungslos geliefert wird nehme ich gern. Also wenigstens die Kartoffeln und gutes Bio-Apfelmus. Was Kraut und Rüben angeht…. hm. Da fällt mir Oscar Wilde ein: „Let me be surrounded by luxury, I can do without the necessities!“

    • Lassen Sie uns tauschen!
      Sie kriegen mein Apfelmus, ich dafür Ihr Kraut und Ihre Rüben.

      Abgemacht?

  42. Et avant tout…une voyage vers l´ avenir
    Wären Dons exzellente Vorschläge der Selbstversorgung unter der Knute eines bGE, einhergehend mit restriktiver Mobilität, die sich auf „en marche“, Bollerwagen, Fahrrad-gerne mit Lastenauflieger, Rikscha, Pferdekutsche, Mauleselrücken und nichtdieselbetriebenen Bahnverkehr (also nur Verbindungen von großen Zentren wie z.B. Minga-RHS, HH-Schanzenviertel-Zigeunerquartiere von DU) beschränkte, richtig durchdacht, doch DIE Lösung, den sozialkasseninduzierten Zustrom aller Veränderungsgewillten südlich von 32.8829369 (Breitengrad von Tripolis). Aber natürlich nur dann, wenn das bGE auch nur an Biodeutsche ausgezahlt würde, was bei fortschreitender Vergrünung nicht anzunehmen sein sollte
    .
    Um nur mal ein Beispiel zu demonstrieren würde das dann etwa so aussehen, daß der Städter (bei „bGE für alle“ auch der/die Schutzsuchende*In) sein/ihr Brennholz kettensägefrei (nur der professionelle Forstmann benutzt per Dekret noch eine akkugetriebene Kettensäge, ich empfehle Makita) im Stadtwald aus zugewiesener Parzelle Abfallholz Ast-Ø < 7 cm bündeln darf und dieses per Rücken, Fahrradlast oder Bollerwagen in das 12 km entfernte, zertifizierte Öko-Quartier zu befördern hat. Heizölverbrennung, quasi der steuergeminderte frühere Ersatztreibstoff für den MB 170 D ist ja abgeschafft und das US-sanktionsgewollt knappe russische Gas dient nur noch ausgewählten Industriezweigen (Bio-Speiseölmühlen mit Ölfrüchten heimischer Produktion, Fahrradproduktion, Kautschukersatzprodukten, Textil aus heimischen Fassern, Druckerzeugnisse zu Genderthemen….) und Behörden von Regierungsbezirk aufwärts (an Besoldungsgruppe des Behördenleiters gekoppelt.) bis hin zu den Ministerien/Kanzler(*Innen)-Amt
    .
    Die durch den Abbrand heimischer Energiequellen wie Holz oder den von Don erwähnten getrockneten Roßbollen (ergänzt durch getrochnete Kuhfladen, Kohlstrünke etc…..) entstehenden, trotz Wegfall von Dieselruß, massenhaft freigesetzten Feinstäuben, wird dadurch entgegen getreten indem man das Alphabet in zwei Teile zu je 13 einteilt. Am Samstag z.B. darf Familie/Einzelperson*In bis „M“ warm essen und baden, am Sonntag dann ab Buchstabe „N“.
    .
    Das ganze wird natürlich überwacht durch ein Art waffentrageberechtigten Umweltmiliz, die selbstverständlich aus zuvor schon in die se Richtung praktizierendem Personal zusammensetzen müsste (Antifa, mehrere Teilnahmen an 1. Mai-Feiern und G 20-Randalen, Entschotterungsaktionen, U-Bahn-Sabotage….. nicht Voraussetzung aber förderlich)
    .
    Was jetzt im Lande der vorausschauenden Physikerin mit Spezialwissen und Auftrag „Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen an einer Nation und deren Umsetzung“ noch zu tun bliebe, wäre eine Art von Methan-Katalysator für tierische Flatulenzen. Angesicht des zukünftig zu erwartenden stark erhöhten Besatzes mit Trag-und Zugtieren (Zugochsen, Treidelpferde , Tragesel, Zughunde für Kleinlasten in der Art wie der frühere Paukenhund).
    .
    Obwohl ich noch einiges zu diesem Thema beizutragen hätte gebe ich jetzt Pardon und wünsche einen Tag, an dem der Himmel die Sonne noch freigibt.
    (DdH)

    • "That's nothing!" DdH
      Ich pflege meine Bäume mit Axt und Bügelsäge zu fällen, mit Keilen zu spalten.
      Sobald ich was zu sagen habe, wird Ihre Makita eingezogen. Von wegen Verweichlichung des Volkskörpers.

  43. Cucina povera vom Feinsten
    …jetzt weiss ich endlich, wie meine alten Ginori Terrinen zu befüllen sind. Wenn ich denn Gemüse (das böse G-Wort) essen würde.
    Humorvolle Utopie des Don. Leider in Ansätzen bereits im Mainstream angekommen. Da müsste doch auch noch eine Milchkuh zu finden sein, deren Namen ich kenne. Oder ein Huhn, dem ich die Eier eigenhändig aus dem Nest stiebitzen darf.

    Lästern muss bei mir immer sein: Herren in den vergangenen Kommentaren haben auf nervtötende Art eine neue Mütterlichkeit heraufbeschworen. Frauen aus den Unis wegmobben und eine feministische Weltverschwörung verhindern.
    Was wird aus deren Kindern? Kulinarische Prägung? In meiner Generation häufig zu beobachten sind Erwachsene, deren Geschmackszäpfchen immer noch von Tritop, Hanuta und Ravioli aus der Dose verbogen sind.

    PS: Vielleicht irre ich, aber Capodimonte Porzellan stammt nicht aus der gleichnamigen Stadt. Firmierung geht auf den Familiennamen des Gründers zurück. Manufaktur war in Neapel?..
    Unwichtig, der Beitrag macht Spaß.

  44. Zurück aufs Rittergut...
    …oder in die Nachkriegszeit. In der Zeit konnte meine Mutter glatt ein Huhn köpfen und das ging so: Ich musste die Flügel und die Beine des Huhns halten während meine Mutter mit einer Hand den Hals auf den Hackstock legte und mit der rechten das Beil schwang. Vor lauter Schreck habe ich Flügel und Beine losgelassen und das Huhn lief kopflos durch den Garten…
    Nie wieder habe ich mich zu sowas überreden lassen. Muss aber zugeben, das die Suppe und das Frikassee gut waren.

    Was war noch? Ahja, Gesetze könnten wir uns eigentlich sparen, wenn sie so zurechtgefummelt werden, wie beim EUGH. Keiner begeht einen Bruch, alles ist machbar, Herr Nachbar – wenn ein Staat freiwillig alles an sich zieht. Manche werden sich hüten.

    Jugendliche, die schon Mitglieder einer Partei sind, wünschen sich für die Grünen 20%, für die Sozen 40%. Stellen Sie sich das nur vor…

  45. CO2 - wo kommst du her?
    Ich fürchte, der Protest gegen imperiale Lebensweise und Externalisierung der Kosten an Mensch und Umwelt ist so erfolgreich wie sinnstiftend der weltweite Einsatz von Elektrofahrzeugen, dem neuen Heilsbringer der in der Bredouille steckendem PKW-LKW-Branche, zur CO2-Reduzierung. 1KWh-Speicherkap erzeugt ca. 150-200KG Co2! Na denn.
    Und noch etwas: Bio bzw. Ökologisch muß es wohl eher heißen, denn Bio ist ja nun alles, ist nicht nachhaltig, sondern Landnahme vulgo Landraub. Die EU soll außerhalb der Grenzen zw. 17 und 34 Mio. Hektar Land zur Eigenbewirtschaftung nutzen. Wollte man alles in D auf Bio umstellen, bräuchte man doppelt so viel Land, das nicht zur Verfügung steht. Also noch mehr Landraub.

  46. Wastl aller Länder, vereinigt euch!
    Mein Dackel ist überzeugter Antiveganer und hat gerade die Bewegung „27.-28. Juli“ ins Leben gerufen (damit er sich nicht zuviel bewegen muss). Ich soll ausrichten, man solle einem gewissen „Kartoffel-Don“, der in einer nach einem berühmten Würstchen benannten Zeitung schreibt, das Hand- und vor allem das Mundwerk legen. Bis dahin bestreiken die im internationalen Revolutionskommitee „27.-28. Juli“ vereinigten Lang- Kurz- und Rauhhaardackel das Apportieren dieser volksgesundheitsschädlichen Veganerjournaille, die wahrscheinlich von Katzen geschrieben wird, dabei können die grad schreien, die fressen doch auch heimlich die kleinen Entenküken in Nachbars Garten.

    • Wie wär’s mal wieder mit einer saftigen Ratte?

    • Ratten? Ratten!
      Das sollte reichen bis zum Ende des Länderfinanzausgleichs>
      https://www.morgenpost.de/berlin/article208623895/Auf-jeden-Berliner-kommen-ein-bis-zwei-Ratten.html

    • Wenn Sie der das Fell über...
      …die Ohren ziehen, ausnehmen und braten @Don, wär’s mal einen Versuch wert.;)Beifuß nicht vergessen.

    • Was ist denn eigentlich los in Deutschland?
      „Auf jeden Berliner kommt eine Ratte – oder doppelt soviel.“

      direkt drüber bei @nico:

      „Die EU verbraucht 17 Mio Hektar Fremdfläche – oder doppelt soviel.“

      Frei nach Danisch: Wer zählt sowas?

    • Reichstagsratten
      Mein Dackel sagt, er nähme nur frische Hertha-Würstchen aus dem Glas (weil man sich so schön vorstellen kann, der fetten Hertha in den Hintern gebissen zu haben). Die Ratten können sie selber fressen, er ist doch nicht irgendwer.


    • Jeder Berliner nur 2 Ratten, das wird aber nicht lang reichen.
      (Wir haben hier Chinesen, da wird es schon jemand geben, der zumindest schonmal von jemand entferntem gehört hat, wie die ordentlich zubereitet werden!!).
      Da muß man ja glatt wieder die Flugratten-, äh, Taubenzucht anwerfen.
      Selbige sind nämlich in den letzten Jahren schier verschwunden, bis auf die nervigen Ringeltauben.

    • Soll man die Ratte denn noch als Ratte erkennen?
      Wenn ja, kann man den Schwanz ja mitkochen.

      Wenn nicht, würde ich so vorgehen:

      Ratte ausnehmen, abziehen, Füßchen, Schwänzchen und Köpfchen entfernen und sammeln, bis man genug für eine Suppe hat.

      Den Rest der Ratte in mundgerechte Stücke hacken, wobei man sich nicht an der Anatomie orientieren muß – in der authentischen Küche darf ruhig mal ein Knöchelchen dabei sein, auch zersplittert, die deutsche pingelige Zerteilung gilt als langweilig.

      Das Fleisch in einer Marinade aus etwas Stärke, chin. Kochwein, Sojasauce, etwas Zucker und wenig Sesamöl kurz ziehen lassen, dann mit viel Öl, Chilis und Szechuanpfeffer im Wok scharf anbraten, zum Beispiel nach Art 宫保鸡丁(GongBaoJiDing) mit Paprika (vom Schwarzmarkt?) und Erdnüssen (Eicheln, Kastanien, Hasel?).
      Scheitert langfristig vielleicht an den Gewürzen.

      Je nach Farbe des Fleisches würde ich Hühnchen, Wildtaube oder Kaninchen behaupten.

      Man könnte es sich aber auch einfach machen und die gesäuberte Ratte 20 Minuten in einer Kartoffelsuppe mitkochen, rausnehmen, abkühlen lassen, ablösen, und auch der Deutsche ist glücklich.

    • Sind Sie sicher?
      @ colorcraze um 22:37 Uhr
      „Selbige sind nämlich in den letzten Jahren schier verschwunden, bis auf die nervigen Ringeltauben.“

      Liebe(r) colorcraze,

      vermutlich sind Sie anhand der Gefiederbeschreibung einem weit verbreiteten Irrtum aufgesessen, biologische fake-news sozusagen.
      Die Viecherl, die durch ihre lauten (Muezzin-) Rufe auffallen, heißen nämlich – Sie ahnen es schon! – Türkentauben.
      https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkentaube


    • @Frau Seidl: jetzt habe ich wikipädiert, aber die Bilder sind alle nicht so „lebensecht“. Die gemeine Stadttaube hatten wir bis vor ein paar Jahren in lästig großer Zahl (und es gab immer Leute, die die fütterten!), dann wurden ihnen schätzungsweise Verhütungsmittel verabreicht, jetzt sieht man kaum noch welche. Die sind relativ klein und haben einen ziemlich kurzen Hals.
      Das „gguggu-gugu“ schreiende Untier, das seit ein paar Jahren öfters mal nervt, hat einen längeren Hals, ist etwas größer und im Verhältnis schlanker als eine kompakte Stadttaube. Das Gefieder kann ich nur schlecht erkennen, denn wenn es sich mal gut sichtbar hinsetzt, dann im Gegenlicht. Ich meine, es hat einen grünschillernden Kopf, einen weißen Streifen um den Hals, und einen braunen Bauch, recht ähnlich einem Erpel.
      Nach den Wikipedia-Beschreibungen würde ich bei „Ringeltaube“ bleiben, denn der Türkentaube wird kein „ggugguu“ zugeschrieben und sie scheint mir auch schlanker zu sein als „das Viech“.

    • man kann ja froh sein,
      dass es noch nicht heißt: auf jede Ratte kommt knapp ein Berliner.

    • Einspareffekt
      Rattengift ist bekanntlich Marcumar, ein Vitamin-K-Antagonist, der bei Herzinfarktpatienten als Blutverdünner eingesetzt wird (Ratten schicken immer einen Vorkoster zu einer Nahrungsquelle. Wenn der einen Bissen macht, und nicht tot umfällt, fressen die anderen auch. Dass Marcumar mit einer Verzögerung von 2 Tagen wirkt, schnallen die blöden Viecher nicht. Die hatten erst Facebook und dann Schule erfunden, deshalb sind sie blöd geblieben).
      Wenn man marcumarhaltige „Pharmaratten“ deshalb an Herzpatienten verfüttern würde, hätte das Gesundheitssystem eine schöne Stange Geld gespart, das man dann sinnvoll in ein paar Genderlehrstühle investieren könnte.
      Als kleine Aufmerksamkeit für diesen treuen Freund des Menschen, der sich so liebevoll opfert, könnte man dann über die Eingangstür der Fakultät für Genderwissenschaften schreiben: „Ratten, wollt ihr ewig leben?“.

    • Apropos Ratten
      Kann man in Genderwissenschaften eigentlich einen „Bachelor“ und „Master“ machen, oder heisst das „Bachelorette“ und „Mistress“?

  47. Das wird Herrn Bofinger
    und andere Ökonomen von Weltruf, aber garnicht gefallen,
    werter DA.
    Die haben entdeckt, dass die Realwirtschaft sich um die
    Geldwirtschaft dreht, wie die Erde um die Sonne und
    nicht umgekehrt.
    Ich glaube nicht daran, dass die Finanzinvestoren ala
    Blackrock jetzt Sauerkrautfässser aufkaufen.

    Natürlich ist es eine echte Herausforderung für die
    Notenbanken nicht nur das ,basic income‘ der global
    rich zu garantieren, sondern auch das der global poor

    Nichts anderes streben die Grünen, die Feministen und
    die Genderwissenschaften an. Die schauen schon, dass
    sie auf der sicheren Seite sind.

  48. @ DA - Lebenszeit anderer vergeuden ...
    lieber DA – das können ANDERE auch gut – Sie wissen schon, wen ich damit meine …

    bis vor einem Jahr konnte ich hinter dem Haus – kurz vorm Waldrand noch Rehe und Hasen beobachten … auch der Fuchs ließ sich manchmal blicken …

    … vorbei …

    … es entsteht eine neue Siedlung von 30 Häusern …

    innerorts stehen einige Häuser schon seit Jahren leer – wie ich schon mal schrieb …

    … ab Herbst entsteht noch ein Altenheim – in einem Ort von 3500 Einwohnern …

    innerhalb der letzten 8 Jahr wurden in naher Umgebung acht – davon 3 riesige – Windkraft-Anlagen hingepflanzt – sie stehen die meiste Zeit … dafür steigt meine Strom-Rechnung unaufhörlich.

    … Wiesen? Gemüse-Kartoffel-Felder?? Hauptsächlich Mais und anderer Sch….!!! (wird sich wohl lohnen) – Biiiiooo-Gas/Sprit u.ä.

    … alle Welt regt sich auf wegen der explosionsartigen Vermehrung der Wildschweine …(Normalo sagt: was, die hocken im Mais??!! – ach nöööö).

    Unfassbar viel Holz wurde über den Winter und wird immer noch geschlagen – ganze Schneisen …jaaa, der böse Borkenkäfer ist schuld – und meine Heidelbeeren (Marmelade) sind auch perdü – die Stöcke auch … und die Pilze erst … ein Jammer!!!

    … der MENSCH – eine „Ausgeburt“ der Natur – vor langer Zeit las ich mal ein Buch darüber. Ich finde es leider nicht mehr …

    … die Natur braucht uns nicht –
    … die Rehe, die Hasen, die Schmetterlinge, der Rot-Milan und und und …

    … sie alle brauchen uns nicht!!! Und ich brauch´auch keine Erdbeeren im Winter.


    • … alle Welt regt sich auf wegen der explosionsartigen Vermehrung der Wildschweine …
      Mein Mann und ich nicht, wir ärgern uns nur darüber, daß es anscheinend zuwenig Jäger gibt und es die Wildschweine so selten in die Edeka-Theke schaffen.

    • Die sind oft tschernobylbelastet bei uns.

    • Arthur Koestler, 1978: Der Mensch -- Irrläufer der Evolution
      @mira belle: Vielleicht meinen Sie dies?

      „Um es zusammenzufassen: Alle Versuche, die verhängnisvolle Geschichte unserer Spezies zu diagnostizieren, müssen vergeblich bleiben, wenn sie nicht die Möglichkeit einbeziehen, daß der Homo Sapiens Opfer einer der zahllosen Fehler der Evolution ist.“
      (S. 29 der TB-Ausgabe im W.Goldmann Verlag, 2. Aufl. 1981)

    • Treffen sich 2 Planeten im Weltall...
      Sagt der eine zum anderen: „Siehst schlecht aus“
      Sagt der andere: „Ja, ich habe Homo sapiens“
      Sagt der Erste: „Hatte ich auch mal. Das geht vorbei.“

      (… ja ich weiss, hat nen langen Bart, bzw. der stand schon auf ner Papyrus-Rolle drauf, die Archäologen letztens am Nil fanden).

    • @Kopfrechner
      Und das ist auch das schlagende Argument gegen „Intelligent Design“. Wenn DAS intelligent war, dann war der Schöpfer besoffen.

    • An BlackBlacky
      Historische Wahrheiten bleiben auch im
      hohen Alter und nach häufiger Wiederholung
      war.

      Ich möchte noch ergänzen:

      Das Universum ist ein Irrenhaus
      und die Erde ist die geschlossene Abteilung
      die keiner verlässt*.

      Das ist noch nicht so alt
      (spätes zwanzigstes Jahrhundert)
      stimmt aber auch.

      *Musk wird es m.E. auch nicht schaffen

    • @BlackBlacky @Klaus Keller
      ·
      ▸ Historische Wahrheiten*₁: Einer geht noch rein!*₂
      ·
      (Nach seinem G20-Höhepunkt [zu sich im Spiegel])
      Olaf Scholz: »Ja, ich schäme mich (nicht mehr)«
      ·
      (Bunter Kommentar der Nah-Ost-Beauftragten Iris Gleiche:)
      »Uns Olaf hat jetzt ja schon wieder einen neuen Stecher!«
      ·
      Darauf hat sich Angela Dorothea Kasner … ähhm … Merkel
      (Behind Beiruter Festival) ihren Mann gleich vorgeknöpft
      und trenkerte: »Die Lösung liegt immer schon vor Ort!«
      ·
      ·
      ·
      *₁ aka ▸ Die größten Lügen der Geschichte
      *₂ Tony Marshall
      (… ohne meine 50 Haarteile sehe ich noch besser aus!)

  49. Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß.
    Eine lustige Abhandlung über die Wein trinkenden Prediger des Wassertrinkens. Ist halt die immer wieder aufkommende Frage der Solidarität.

    Am Ende des Tages sind es eben immer die weniger Privilegierten, die die Suppe auszulöffeln haben, die die Privilegierten der Gesellschaft dieser eingebrockt haben. Ob es nun Banken sind, die gerettet werden müssen oder Dieselkäufer, die für die kriminellen Machenschaften in Wirtschaft und Politik mit ihrem Vermögen geradestehen müssen – wenn sie die Unwägbarkeiten des Rechtsweges (bis Dezember diesen Jahres !!!) scheuen. Und gerade wurde auch noch der Weg für die Privatisierung der Wasserversorgung freigemacht, den Freihandelsabkommen sei Dank.

    Irgendwie scheint mir, als näherten wir uns den oben geschilderten paradiesischen Zuständen mit Riesenschritten.

    Last but not least, den Kartellbehörden lagen Selbstanzeigen der Dieselhersteller bereits seit 2015/2016 vor. Was haben die da nur bis heute getrieben? Oder haben die einen derart gesunden Schlaf?

    • Klar. Lassen Sie wirklich mal die Autoindustrie eingehen uns überlegen sie dann, wer hier noch finanzierbar ist. Kulturförderung und Genderbetrug verdienen ja kein Geld.

    • Auto-Kartell
      ich bin kein Jurist. Wie kann dann Porsche, Audi, und VW, zu einem Konzern gehörend, denn wettbewerbswidrige Absprachen treffen. Was man bisher weiß, geht es um die Größe des adblue-Tanks. Wenn das alle Probleme sein sollen, kann die Behörde auch gleich auflösen oder zum Genderreferat umschulen.

    • Eine Frage der Solidarität
      Der Freund der Bäckerstochter kriegt halt den dicksten Baiser.

      .

      Daimler soll bereits 2014 zur Selbstanzeige geschritten sein. Hat den Kartellbehörden wohl einen gehörigen Schrecken eingejagt. Oder wollten diese das solidarische Einvernehmen nicht …

    • Ist doch schön, wie systemrelevant das alles ist.
      P.S. Der Umsatz bzw. Gewinn von VW ist mal wieder deutlich gestiegen.

      Vor dem Eingehen dieser kriminellen Kapitalisten muß sich niemand wirklich fürchten, die stehen unter dem Schutz ihrer politischen Freunde. Und VWs werden genauso weiter gekauft werden, wie Muttis gewählt werden. Das Gedächtnis der Verbraucher und Wähler ist eben noch kürzer als die Beine all der Lügen.

      Gerade mal wieder aktuell die Pharmabranche. Da werden in großem Stil Medikamente nach Deutschland reimportiert. Nicht, um sie hier billiger anbieten zu können, sondern um mit dem Reimport exorbitante Gewinne zu erzielen. Und das auf Kosten der Kranken in den „Exportländern“, die so lebenswichtige Medikamente nicht mehr erhalten. Aber das wird sowohl von den Reimporteuren, als auch von Politikern, z.B. Oliver Luksic von der FDP – Consultant bei kohlpharma, bestritten. Warum Medikamente in großem Stil, Zigaretten aber nur maximal drei Stangen pro Person, reimportiert werden dürfen, na, die Frage beantwortet sich wohl von selbst.

    • @Bemaba
      Es ist viel schlimmer. Es ging u.a. darum, einen gemeinsamen Weg der Abgasreinigung zu definieren. Oder nach der Festlegung auf Harnstoff die gleiche Konzentration der wässrigen Lösungen. Oder um so Dinge wie gleiche Einfüllstutzen. Teufelszeugs also!!!!
      Wenn es also nach dem Willen der sich gerade überschlagenden Journalistenbrut und ihren Partnern in der Politik gegangen wäre, dann hätte heute jeder Autohersteller sein eigenes geschlossenes System…

    • Tendenziell wird das Kartellverfahren eher kein Problem sein.


    • Die eigentlich interessante Frage ist ja auch, warum so kleine Behälter eingebaut wurden, wie das mit der zu geringen Harnstoffbeigabe im Fahrbetrieb zusammenhängt und ob der teure Harnstoff vielleicht den Dieselverkauf gebremst hätte. Denn, der günstigere Dieselpreis ist schnell Geschichte, wenn die ausreichende Harnstoffmenge hinzugerechnet wird.

      Daß das Kartellverfahren etwas bringt, sehe ich auch nicht. Da stellt sich nur die Frage, warum es so lange dauert, wie tief die Politik da wieder drin steckt.


    • Vor dem Eingehen dieser kriminellen Kapitalisten muß sich niemand wirklich fürchten
      Davor fürchten sich nur Ahnungslose nicht, die sich keine Gedanken machen, was da alles an Arbeitsplätzen, Forschungsgeldern, ganzen Infrastrukturen dranhängt. Das sind nämlich nicht nur die Arbeitsplätzchen in den Fabriken, sondern auch die Zulieferer und ganze Städte.


    • Mit Ihrer Aufzählung, colorcraze, liefern Sie doch die Begründung für die unnötige Angst.

  50. Gebt den Bürgersteig den Bürgen zurück!
    Alle müssen zusammenrücken und die knappen Ressourcen teilen. Soweit, so gut.
    Weiße alte Männer, so das Klischee, mögen es ja bekanntlich eng.

    Aber auch so eng?
    http://www.bento.de/gefuehle/so-ist-eine-nacht-im-tiny100-ein-kleines-haus-in-berlin-das-ueberall-parkt-1150451/

    Da ist die hippe Version „40 qm2 für 110.000 €“ doch etwas angemessener und, hurra hurra, auch nach der Scheidung die maßgeschneiderte Lösung:

    http://www.salzburger-fenster.at/2017/07/24/leben-auf-27-quadratmetern/

    So, liebe Genossen wird es klappen. Einfach in den Fünf-Jahresplan reinschreiben. Dann ist beim Grundlosen Einkommen, oder wie das heißt, auch noch angemessenen Mobilität drin:
    http://www.carbuzz.com/resizeimg/imageshandler.ashx?w=640&h=480&url=http://db.carbuzz.com/images2/260000/3000/300/263360.jpg

  51. Vorschlag
    Sie könnten in aller Großzügigkeit mal aus Bayern ein Winterüberlebenspaket zur Verfügung stellen.
    Abholbar mittels Bahn oder Fahrrad (300kg sollten mit guten Lastenfahrrad und Anhänger noch schaffbar sein).

    100 kg Kartoffel, 40 Kilo Rüben, 40 Kilo Sauerkraut, 50 Kilo trockenes Getreide
    50 Kilo Mehl, Eimer mit Apfelmus

    sollte ja in guter Qualiät um die Monatsmiete erhältlich sein.

    Eine Win-Win-Win-Situation!

  52. schöner Text und konsequent ans Ende gedacht...
    ich war vor etwa 7 Jahren beruflich in Kasachstan. Dort musste ein Ehepaar aus dem akademischen Umfeld, die in der Stadt wohnten, einer Prof., eine Dozentin, jede Nacht auf ihr kleines Kartoffelfeld und dort schlafen, um aufzupassen und verhindern, dass die Kartoffeln geklaut werden. Mit Schrotflinte. Beide bekamen seit Monaten keinen Lohn mehr von der Uni. Außer den Kartoffeln, ein wenig Gemüse und einer Ziege hatten sie nichts mehr. Jede Schraube wurde aufbewahrt, Möbel selbst gebaut. Wenn ich mir die Entwicklung anschaue, könnte das hier auch bald so kommen.

    • Das sollte man mal bei Genderwissenschaftlerinnen machen!


    • Es war aber wohl schon zu Sowjetzeiten so, daß russische Mathematikerinnen Erdbeeren zum Marmeladekochen einkauften.
      Hat jedenfalls mal eine solche erzählt. D.h. die akademische Häuslichkeit scheint dort schon immer recht selbstversorgerisch gewesen zu sein.

      Neuelend ist das Bewachenmüssen.

      Das halte ich auch all den Quatschköppen, die ans „Heil auf dem Land“ glauben, vor.

    • Tadschikistan
      Dort hatte ich einmal eine Putzfrau die ziemlich gut Deutsch konnte.
      Sie war pensionierte Richterin an einem Ober- oder Höchstgericht.

      Die sowjetischen Pensionen waren und sind natürlich auch sicher. In Rubel. Was es dafür zu beißen gibt steht aber auf einem anderen Blatt…

  53. Wenn schon, denn schon!
    Um 100 kg Kartoffeln so zu lagern, so daß sie nicht keimen, braucht man einen dunklen, kalten Keller. Das geht nicht in den oberen Stockwerken am Platz des Kühlschranks. Also: alle Veganer ab in die Kellerwohnungen oder in ein Zimmer im Hinterhaus mit Falltür zum Keller.
    In der „Guten alten Zeit“ wußten die Bediensteten noch, wo sie hingehörten. Meine Urgroßmutter war Dienstmagd beim Palmin-Erben, wurde von ihm geschwängert und dann verjagt. In Klassengesellschaften gab es klare Verhältnisse.
    Grüße Uli

    • Wir haben noch ein Kartoffelkammerl.


    • Wir haben noch ein Kartoffelkammerl
      Hmmm, noch nicht durch nachträglich durchgezogene Heizungsrohre unbrauchbar gemacht?
      (Das ist das Problem bei allen Kellern, aber auch Speisekammern in Altbauwohnungen, wodurch sie für ihre ursprüngliche Funktion nur noch sehr eingeschränkt tauglich sind)

    • Wer auf sich was hält
      baut jetzt Kellerräume mit Lehmböden, allerdings zum Wein lagern und nicht für schnöde Kartoffeln oder zum lachen.


    • @Bemaba: wo, im Neubau?
      Mit Zwischendecke für die Heizungsrohre, oder wo bleiben die dann?
      Oder setzt einer das Fundament von einem Altbau nach unten fort (2.UG)?

  54. fastvegan
    Schön geschrieben.Aber es wird noch etwas weniger vegan zugehen.Wer unbedarft zentnerweise Getreide und Mehl einlagert,wird damit rechnen
    müssen,daß der Vorrat irgendwann zu leben anfängt.In der Frühzeit
    der Grünen hatte eine frisch umweltbewegte Kommilitonin (und Großstadtkind) diesen Versuch unternommen,der dann mit einem Kammerjägereinsatz endete – wobei sie vorher meine begründete Skepsis ziemlich entrüstet zurückgewiesen hatte.Immerhin gibt es jetzt ja Insektenkochbücher und darin gewiß Rezepte für die Zubereitung von Mehlwürmern – auf daß klimafreundlich nichts umkomme.

    • So eine Ratte ist auch nur ein kleines Kaninchen

    • Macht Euch nur alle weiter so lustich!
      Nochmal vier Jahre Merkelunser und wir braten alle wieder Kaninchen und andere Nage- und Säugetiere am offenen Feuer! Mahlzeit.
      Naja, fast alle, außer Don‘ Kreise, vielleicht…

    • Wenn Sie es weiterspinnen wollen,
      dann wird auch mit dem Verbot von Spritzmitteln das Mutterkorn wieder Einzug in die Küchen halten. Das gibt schöne Haluzinationen, endet bisweilen auch tödlich.

    • Ach naja, aber es ist ein naturnaher Tod! Ausserdwem wird dann Platz frei für Goldstücke aus dem Mittelmeer.

    • Kaninchen, können Sie liebend gerne
      bei mir abgeben.
      (Wissen Sie wirklich, was gut schmeckt, bzw. nicht?)

    • Ratten
      sollten gut durchgegart werden, da sie oft krank sind. Es empfiehlt sich auch, sie scharf, nach Teufelshähnchen Art, zu würzen, weil das Geschmackserlebnis sonst möglicherweise zu stark von Kloakennoten dominiert wird. Nach diesen Vorbereitungen sind sie aber ein wertvoller Proteinspender für zwischendurch.
      Als Kaninchenersatz bieten sich allerdings eher verwilderte Hauskatzen an.

    • Goldstücke und Schatzsucher
      Wenn das alles Goldstücke sind, dann sind die NGOs anscheinend Schatzssucher und wissen ganz genau wo es die Beute gibt.

      Wenn man sich nämlich so die Bewegungen der Schiffe anschaut, dann stellt sich schon die Frage, ab wann man von einem Shuttleservice sprechen könnte…

      http://live0.zeit.de/infografik/2017/carto_mittelmeer.html

      http://img.zeit.de/politik/ausland/2017-07/heatmap-mittelmeer2/original__660x561__desktop


    • weil das Geschmackserlebnis sonst möglicherweise zu stark von Kloakennoten dominiert wird
      Vermutlich empfiehlt sich die Imbiß- und Hamburgerbudenratte, die ist innerlich schon gewürzt. Könnte aber sein, daß die etwas Plastik enthält.

  55. Grossartiger Vorschlag, Don :-)
    Sollte eigentlich allen, die denken können, klarmachen, was eine wirklich umweltschonende Politik im Ergebnis bedeuten würde. Sollte …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Verhungern wäre natürlich auch ein naturnaher, ganzheitlicher Ansatz.

    • Leben wie ein Toter
      Tote tragen nicht nur keine Karos, sie produzieren auch kein CO2. Will man nicht die gewaltsame Endlösung der Menschheitsfrage erzwingen, sollte man die Frage beantworten, wie man so leben kann, wie ein Toter, so sparsam, so umweltschonend, immer im Einklang mit den natürlichen Lebensgrundlagen.

      Arme Leute zurück ins Holzzeitalter zu schicken, das geht gar nicht!

    • Don, genau meine Srandardantwort auf viele Forderungen,
      alles müsse in Deutschland noch viel, viel sicherer werden: Den Platz, den Sie wollen, gibt es schon. Er misst 2,3 x 1 x 2 Mtr.

      Denn das Leben ist lebensgefährlich – es endet sicher mit dem Tod.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  56. ulFuM rettet die Schöpfung, BuBa die CLAN-werke !
    @Blue Monday

    zur EILMELDUNG: BURNING BARBARA übernimmt vorstand der CLAN-werke in WOB

    BuBa ist gerade im gespräch mit dem chefaufseher des CLANS und bearbeitet einen multiple-choice – fragebogen als eignungstest.

    erste frage, welche komponenten fallen beim E-Auto weg ?

    Kurbelwelle
    Nockenwelle
    Getriebewelle
    Antriebswelle
    Ausgleichswelle
    Dauerwelle
    Tachowelle
    Grüne Welle
    Tachowelle
    Hohlwelle
    Gelenkwelle
    Donauwelle
    Planetenwelle
    Kardanwelle

    2. Frage, wo liegt im vorstandszimmer der verbandskasten für brandwunden nach einseitigen feuerattacken, wenn argumente nicht mehr ausreichen ?

    • Ferdinand
      @djangö
      Mein Freund hat den persönlichen Fahrer/Butler vom Piech als Mechaniker für seine Oldtimer übernommen. Der hat immer alles persönlich für den Ferdi bereitgehalten. Ausserdem gab es bei ihm keine Widerworte.
      Da herrschte Zucht und Ordnung bis auf Sambaparties für Fußvölkler…

      Habe in der Bild der Wissenschaft 06/2017 die Artikel
      Ein Stromer für jedermann
      und
      „100 Postler hatten einen Riesenspaß“
      gelesen.
      Die Kalkulation für den Stromer war sehr interessant.
      Das Postmobil kommt jeden Tag bei mir vorbei.
      Modewelle!

    • und alle diese Wellen
      wird das tolle E- Auto haben müssen. Sonst gibts Pleitewellen mit Hungerwellen und Wellenwellen.
      @Ihrem vorigen Beitrag und @ Hans Nase zu den Insekten.
      Es könnten auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen sein, dass keine mehr an der Frontscheibe kleben, nicht wahr? Und hinpappen von Insekten an die Seitenscheiben, so Walter Röhrl mässig, geht auch nicht mehr.
      Beste Grüsse zu Ihnen

    • Frau Merkel hat vor einiger Zeit schon das Verkaufsziel für E-Autos kassiert. Die Leuite wollen die nicht.

  57. Karl Valentin
    Ich frage mich immer, was Karl Valentin in der heutigen Zeit sagen würde.
    Er hatte ja auch schon ein Verkehrskonzept, warum macht das keiner, klingt doch überzeugend, oder ?

    „Am Montag dürfen in ganz München nur Radfahrer fahren, am Dienstag nur Automobile, am Mittwoch nur Droschken, am Donnerstag nur Lastautos, am Freitag nur Straßenbahnen, am Samstag nur Bierfuhrwerke. Die Sonn- und Feiertage sind für Fußgänger.“

    • Der wäre als Nazi verboten und seine Bücher würden von der Bestsellerliste verschwinden.

    • Lieber Don - von "Bestsellerlisten" verschwinden grad ganz andere Bücher.
      Ist aber glücklicherweise noch nicht ganz so leicht, sie ganz und gar aus der Welt zu schaffen! Zumal der Furor im Zerrspiegel ziemlich viel Lärm verursacht. Der eher Interesse weckt.
      Nur in den Buchhandlungen wird man mit spitzen Fingern bedient, wenn man danach fragt. Aber auch das muss man sich leisten können.

    • Stimmt, mit den Buchläden
      Sind mal hier bei der grössten am Orte rumgelaufen. Da liegt alles aus, was lieb und vor allem gut ist. Mir fällt jetzt kein Titel ein, ich könnte aber einige erfinden. Sie wissen schon, wie alles gut wird. Migrationskrise für Dummies – Es ist schon Alles Gut! Diese Richtung jedenfalls.
      Aber kein einziger Sieferle nirgendwo. Möglicherweise auf Anraten des freundlichen Vertreters der örtlichen Mafia, auch AntiFa genannt? ich wüsste sonst nicht, warum die sich ein Geschäft entgehen lassen sollten.
      Zumindest Houellebecq, auf ein Drittel reduziert, verramscht, wahrscheinlich weil ’sowieso niemand so einen Dreck liest‘?

    • Ich glaube, viele würden den sieferle auch gar nicht offen kaufen. Ich finde das Buch übrigens nicht antisemitisch, sondern verquast.

    • Achtundachtzig
      Karl Valentin sagte während der oben symbolisierten Zeit, wenn er die Bühne betrat: „Heil, Heil, Heil…..wie hieß der gleich noch?“ und in einem Interview: „Gut, dass der nicht „Kräuter“ heisst“.

    • Don Alphonso, lassen Sie es! Was können Sie schon wissen!
      Die Bundesschrifttumkammer (aka Chefredaktion des Spiegel) hat es erklärt: Dieses Buch ist

      – rechtsradikal
      – antisemitisch
      – geschichtsrevisionistisch

      Wobei ich – zugegeben – immer noch über die letzte Adjektivzusammensetzung stolpere.
      Vermutlich hatte der Vorsitzende der Schrifttumkammer seine Sozialisation in der DDR Genossen.

    • Naja, es hat einen anderen Standpunkt – so nannte man das früher. „Antisimitisch“ – da lässt er allenfall ein paar Interpretationen offen.

  58. Zu Risiken und Nebenwirkungen...
    Wegen diesem verdammten Text hab ich jetzt unstillbaren Hunger auf Schwarzwurzeln. Wo soll ich die jetzt herkriegen?

  59. "Hoffmans schwarzer Pfahl" u.a.
    Don, Schwarzwurzelernte belieben ab Oktober zu sein. Auf dem Markt verkauft wird er bis etwa April.
    .
    Das Schälen ist ein wahre Sauerei und sollte im Garten oder Hof geschehen, sofern man einen hat. Kamerad Stephan soll sich eine Konserve beim Lidekaldi ums Eck holen wenn ihm gerade danach gelüstet. Schmecken oft besser als vom Markt. Dazu eine Fertig-Hollandaise un gut is.
    (DdH)

    • Pfui Deifel
      Ich bin kein Kamerad, wenn man mir Konservenwurzel empfiehlt. Aber offenbar wissen Sie nicht einmal, wie man Schwarzwurzeln überhaupt zubereitet. Insofern sind Sie sowieso nicht satisfaktionsfähig.

    • schwarz schälen
      Noch wichtiger als Garten oder Hof sind solide Gummihandschuhe. Sonst geht es wie bei Nüssen: so nach drei bis vier Wochen hat die Haut wieder ihre normale Farbe…
      (Nein, das hat mit Waschen nichts zu tun, das ist übler als altes Maschinenöl und ich weiß, wovon ich spreche…)

  60. Nachhaltige Volksküche "Da Alfonso"
    Danke für die amüsante Satire, Alphons. Wie wäre es mit einer eigenen Kochsendung bei den ÖR? Die Kartoffelschalensuppe kenne ich nur noch aus den Kriegserzählungen meiner Mutter, deren Vater auch zu den „Stützen“ gehörte. Da gab es keine italienischen Schmankerl aus Mantua. Die Kartoffeln wurden im Garten der Villa angebaut.

  61. Bedingungsloses Grundstudium
    Ich wäre dafür, dass jeder, die/der/das ein geistes- oder sozialwissenschaftliches Studium anstrebt, zuvor eine kostenlose naturwissenschaftlich-technische Grundausbildung durchlaufen muss. Das dürfte die gröbsten Flausen beseitigen. Merke: Gut sein hilft nicht, Bildung schon.

    • @Gast: Naturwissenschaftler??
      Ja, die guten alten Naturwissenschaftler. Für Unfug nie zu haben, solide dagegen abgesichert, weil in Kausalbedingungen denkend. Ich denke da an Simone Peter und Anton Hofreiter, beides studierte Biologen. Und an Angela Merkel, die wohl wirklich eine begabte Physikerin ist. Hat ja toll geklappt, der Umstieg auf Anderes. Eine pragmatische Politik durchgesetzt, während Juristen und Historiker vor fassungsloser Bedenkenträgerei seit 2015 Depressionen entwickeln.

    • underrated post
      Hört, hört!


    • Erinnert mich an diesen einen VWL-Studenten (streng mathematische Schule an meiner Uni), der sich beschwerte, der Prof lasse immer nur Theorien lernen, die nicht funktioniert hätten, er wolle jetzt aber endlich die Theorien lernen, die richtig sind…

  62. Keine schlechte Idee!
    Warum nur an Asylbewerber Sachleistungen ausgeben? Das geht auch bei Hartzern und Bafög-Beziehern. Die „Tafeln“ einfach um leerstehende Supermärkte erweitern und Lebensmittel- und Hygienegutscheine ausgeben, mit denen dann bezahlt werden muss. Selbstverständlich kann man dann trotzdem die gammlige Ware ausgeben und besorgen, die woanders weggeschmissen wird. Das nenne ich mal politisch korrekt! Und diskriminiert wird dann auch niemand mehr, wie manche gerade aus studentischen Kreisen gerne behaupten.

    Weiter so Don Alphonso, mehr von solchen Ideen! Auch an Ihrem Wesen soll die Welt genesen. Oder wie Onkel Erich immer sagte: Vorwärts immer, rückwärts nimmer.

  63. Köstlich!
    Alternativ könnte man der Zielgruppe ihres feinen Textes auch empfehlen, sich am Sieferle ein Beispiel zu nehmen. Nein, nicht die literarische Hinterlassenschaft (dafür haben ja leider schon wieder ein paar unschuldige Bäume dran glauben müssen), sondern das sozial- und umweltverträgliche Autofrühableben.

  64. Das Grundeinkommen ist nur eine Frage der Höhe wie man weis.
    Alles sehr schön überlegt, auf die wichtige
    Frage der Fertilitätskontrolle wurde aber nicht eingegangen.

    Die viel gelobte Einkindpolitik der chinesischen Problemlöser
    wäre ggf aufzugreifen, ich würde aber die zulässige Zahl der
    Kinder reduzieren nach dem Grundsatz:
    Wer nix hat, dem stehen keine zu.
    Da bestimmte pharmazeutische Produkte
    zu aufwendig sind müsste man zu kostengünstigen Mitteln greifen.
    Ein scharfer, ausreichend langer Löffel und ein passendes Narkosemittel könnten hier ausreichen wobei eine Einwilligung der Mutter natürlich
    nicht nötig ist.
    (In China fragt da auch keiner,
    hier wird auch gerne eine Zwangsräumung gegen den Willen des Eigentümers durchgeführt.
    Der Uterus ist ja die erste Wohnung wenn man so will.)

    Der Typus des Engelmachers könnte sich auch verbreiten.
    In einem ausländischen Sender (Ö1) habe ich gelernt
    das es sich bei den gemachten Engeln natürlich um getaufte Kinder handelt, wir also von einer völlig anderen Methode sprechen.
    zB Nasse Wolldecke im Winter bei geöffnetem Fenster etc.

    (vgl auch Umgang mit Totgeburten in den verschiedenen Religionen
    da tut man eher so als hätte es die Laibesfrucht nie gegeben,
    also wird daraus auch nie ein Engel)

    PS
    Naturnah lebende Bevölkerungen wie im Südamerikanischen Regenwald
    weisen weniger Körperbehinderte auf. Neugierige Missionare haben auch herausgefunden warum dass so ist.
    Für den Fall das dieser Umstand mal wieder über den grünen Klee gelobt wird:
    Die offensichtlich behinderten Säuglinge wurden direkt nach der Geburt getötet (weil sie den Stamm zu sehr belasten würden und
    selbst wenig zum gelingen von Stammesfehden beitragen könnten?
    In dem Zusammenhang erinnere ich an das Verbot der Kinderarbeit in Preußen da die körperliche Qualität der benötigten Soldaten gefährdet war. Mit der Aussetzung der Wehrpflicht könnte man im übrigen das wieder ändern).

    • Titel eingeben
      Sie beliebten zu treiben mit Entsetzen Scherz?

      #defundPlannedParenthood

    • An helarctos
      Es tut mir leid ihnen mitteilen zu müssen
      das ich lediglich Teile der Wirklichkeit
      in einen anderen Zusammenhang bringe.

      Achten sie mal darauf wenn wieder
      die Einkindpolitik gelobt wird.
      Da fragt keiner nach wie man das tatsächlich
      umsetzt.

      Wenn man es mit Humor lesen kann und
      einem das lachen im Hals stecken bleibt
      ist es ja gut.

      Wir blenden vieles aus.
      Aber hier ist ja Frei ab 18 und
      ich glaube nicht das 12 Jährige diesen Blog lesen
      wobei ich glaube das viele 12 jährige
      furchtbarerer Erfahrungen gemacht haben als
      die meisten Leser des Blogs.


  65. Also ich würde mich dann ja nach den besseren leibeigenschaftlichen Konditionen umsehen: zusätzlich ein Paar Schuhe pro Jahr, einige Seifen, zwei Kleider sowie Zugang zu Telekommunikation und Bibliothek.

  66. Facebook vs China
    Schlagzeile des Tages: „Facebook hat mehr Einwohner als China“ ( FAZ )

    Das ist Kunst, darauf muss man erst mal kommen.

  67. Break on through to the other side
    Diesen ganzen Quatsch mit 50 Kilo Mehl, Sauerkrautfässern und flambierten Ratten kann man sich sparen, wenn man seine Ernährung auf Psilocybin Pilze umstellt. Mache ich schon seit Jahren und zwar ausschließlich.
    Besonders gute wachsen übrigens: Am Tegernsee. (aber wem sage ich das)

  68. Kartoffelschalen ...
    … eignen sich auch hervorragend zum Einbraten von Eisenpfannen. Die sind übrigens toll & etwas gruselig, weil sie immer besser werden, je älter sie sind. So etwas verunsichert ja den Verbraucher! ;-) In meiner kann ich jetzt Spiegelei braten, das nicht mehr anpappt.

    Es gibt in einigen Städten Bringdienste, die im Wochentakt Obst, Gemüse, Käse und andere schöne Sachen liefern. Man weiss nie so richtig, was man bekommt. Eben das, was gerade so geerntet wurde und verfügbar ist. Das ist toll! Da bekommt man Sachen, die sonst nie auf dem Speiseplan oder der Einkaufsliste standen und muss sich dann überlegen, was man daraus macht. Auch gar nicht mal sooo viel teurer, wenn man sich z. B. aufs Gemüse beschränkt.

    Neulich sah ich mal eine Doku über die USA. Da fanden sich Leute in einer Genossenschaft zusammen und suchten sich Landwirte, die – bei garantierter Abnahme – Grundnahrungsmittel produzierten. So ein bisschen wie im Buchclub. Auf dem Markt konnten sich die Genossenschaftler dann versorgen, sie hatten durch ihre Pauschale die Produktion ja bereits finanziert. Ich fand die Idee toll, auch wenn ich jetzt nicht mehr alle Einzelheiten der Abläufe im Kopf habe.

    • Dagegen ist auch nichts zu sagen, aber der typische übergewichtige Hipster kauft nun mal um 23.55 Uhr Chips und Tegernseer, das durch die Republik gefahren wurde. Die Welt ist keine Doku, sondern asslig und voll mit Böllstiftlern.

    • Ich habe letztens Leinöl genommen
      Allerdings nur eine Schicht, und danach flutschen die Spiegeleier regelrecht hin und her – nur eben nicht lange.

      Bisher nicht wiederholt, weil es so stank.

      Wie geht es mit Kartoffelschalen?

    • Für die Idee muss man nicht in die USA gehen:
      http://patrik-staebler.de/2016/03/07/revolution-aus-dem-gewaechshaus/

      Gibt´s auch in Deutschland schon länger. Ist aber ein absolutes Nischenangebot – genau wie in den USA übrigens.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Gemüse & Obst ins Haus
      Gibt’s auch in Berlin. Auf den Marktfesten der Domäne Dahlem sind auch Bauern aus dem Umland Berlins vertreten, die solch‘ wöchentliche-Kiste-mit-div.-Gemüse-Bringedienste anbieten.

    • man kann auch selbst... sogar in Berlin
      Beim Spaziergang verblüfft entdeckt: Und auf der anderen Seite der Berliner Havel – in Gatow – gibt’s eine landwirtschaftliche Fläche, die man hobbymäßig als Mitglied mitbearbeiten (beackern) kann, da wächst und da erntet man diverses Gemüse und Obst. Hab mal geschaut, ja, die haben auch eine site: http://www.bauerngarten.net


    • Hier in Charlottenburg gibts „LPG“, die haben mW auch so einen Überraschungskisten-Bringdienst (ist nichts für einen 2-Personen-Haushalt mit sehr volatilem Essensbedarf). Und die ganzen Kleingartenanlagen (stadtverwalterisch stets als „KGA“ angesprochen) am Spandauer Damm. In Südberlin gibt es noch sehr viel mehr KGAs. Dem echten Berliner ist seine Laube heilig.

  69. KAMPFPANZER FERDINAND
    @ Blue Monday

    JA, es gibt so manche Fehlentwicklung die wir mit dem namen FERDINAND in verbindung bringen können, so der vom CLAN einst konstruierte kampfpanzer………………alle 90 gingen verloren incl. der besatzungen, zu schwer, zu kompliziert gebaut, zu langsam, zu unübersichtlich, zu unbeweglich……………..war ja auch ein hybridfahrzeug !

    ja wie heute das ganze CLAN-unternehmen oder wie ein Po Pana oder Po Caye………………..

    • Ausrittverbot
      gerade offiziell vom Oberdobrindt EU-weit verkündet.
      200 Unternehmenskapitäne könnten mit der Landshut ins Museum verfrachtet werden, die ist Terror erprobt. Fünf Stimmungskanonen mit Knarren dazu und die Lage ist gesichert. Da kommt keiner ohne GSG9 raus!

  70. Schöne, neue Welt!
    Köstlich!
    Ich denke, gar so eingeschränkt sähe der Grundversorgungskorb (survival kit) nicht aus. Eine Zuweisung Zwiebeln, Erbsen, Bohnen, Steckrüben, Karotten, Pastinaken, Chiroreewurzeln für die winterliche Treiberei in der Sandkiste, Winteräpfel u.ä. ergänzen ihn doch trefflich. Das reicht alles für deftige und nahrhafte Gerichte.
    Die Freiflächen in den Städten (heute noch Parks genannt) gestalten wir um zu Gemüsebeeten und Obstwiesen. Die Ziersträucher ersetzen wir durch Johannis- und Stachelbeeren. Das nennt sich „urban gardening“. Der kleine Vitaminbedarf und der Frischehappen zwischendurch sind gesichert. Wir lernen wieder, Obst und Gemüse einzukochen.
    Unsere Blumenkästen zieren Küchenkräuter.
    In den Straßen stolzieren stolze Hähne mit Hühnerschar: die Versorgung mit Eiern und einer gelegentlichen Hühnerbrühe ist gesichert. Das Brathähnchen wird zum Gipfel der kulinarischen Agenda. Wo sonst nichts wächst, reicht’s allemal für Ziegen. Auf den Teichen schwimmen unsere Gänse und Enten. Da können wir auch Karpfen züchten.
    Gärtner, Hirte oder Imker werden zum Traumberuf, und auch der Schlachter erlebt seine Renaissance.
    Jeder hat seinen tierwohlgerechten Verschlag für die Kaninchen und jedes Dach seinen Taubenschlag oder seinen Bienenstock. Die Zahl verwilderter Katzen sinkt, wir können uns wieder am Vogelgezwitscher erfreuen und genießen dabei unseren Dachhasenbraten.
    Am Wochenende pilgern Kolonnen von Menschen mit ihren Bollerwagen in die stadtnahen Wälder, um Brennholz zu sammeln. Das ist doch mal produktive Freizeitgestaltung.
    Ob Sie aber, werter Don, weiter die Bequemlichkeit Ihres Domizils genießen können, bezweifele ich. Sie ziehen sicher begeistert in die Dachkammer, wenn ein altersgemischtes Kollektiv – noch Großfamilie genannt – seinen Bedarf geltend macht.

    NB: Meine Großeltern berichteten mir, dass im Dorf zwischen 1939 bis in die 50er jeder seinen Nutzgarten hatte. Auch in den Städten wurde Gemüse gepflanzt.
    Einen guten Abend in die Runde.

    • Städtische Gärten
      Und Sie glauben wirklich, das sie das dann selber ernten werden?
      Ich nicht, so wie unsere Neubürger mit ihrer Umwelt umgehen, ganz bestimmt nicht.
      Reicht schon zu sehen wie vermüllt der Spielplatz bei uns hinterm Haus an einem Nachmittag aussieht, trotz 6 Mülleimern in direktem Zugriff.
      Da müssen sie ihren Acker schon mit der Flinte verteidigen.

    • Als Besitzer zweiter riesiger Weinstöcke kann ich Ihnen auch wqas zum Umgang der Menschen mit Pflanzen erzählen. Manchmal hätte ich doch gern ein anderes Waffenrecht.

    • >>Die Zahl verwilderter Katzen sinkt
      Weshalb sinkt denn die Zahl verwilderter Katzen?

      Kommen die auch in die Pfanne?

    • Wir haben gerade eine adoptiert, die irgendwie in ein Hopfenfeld gelangte.

    • Auch einen guten Abend.
      Meine Mutter pflegte bis 10 Jahre vor Ihrem Tod einen fränkischen Bauerngarten im Hohenlohischen, bis Mitte der Achtziger Jahre. Und viele andere im Bauern-Kaff auch. Incl. kleinem Gewächshausbeet (gemauert, grosse Glassplatten drauf) und Regenwassertank (wiederum aus Beton im Boden eingelassen). Birnen, Zwetschgen, Äpfel, Beeren, Kräuter weniger (war damals noch nicht en vogue, Schnittlauch und Petersilie mal ausgenommen).
      Ich bin damit aufgewachsen und daher bei einigen Gemüsen und vor allem bei Tomaten „voll verdorben“ was den Anspruch an Qualität betrifft. Mit Wassertomaten kann ich nix anfangen, und ich fahre weit für Qualität. Für Fleischqualität (u.a. Büffel) geht’s auf die schwäbische Alb, aus Richtung Stuttgart.

    • Ich habe da auch meine Quellen, aber ich nenne sie nicht offen.

    • Anmerkungen
      @Arminius: Ich gebe zu, mein Szenario nicht deutlich genug als Ironie gekennzeichnet zu haben. Ich wünsche mir eine derartige postindustrielle Gesellschaft nicht. Mit Ihren „Neubürgern“ hat das übrigens nichts zu tun. Ansonsten pflege ich mein Gärtchen und freue mich am Ertrag, der aber trotz Einkochens und Einfrierens nicht annähernd meinen Bedürfnissen entsprechen könnte.
      @nur mal so: Suchen Sie in Wikipedia mal den Begriff „Dachhase“, dann wissen Sie Bescheid.

    • Titel eingeben
      Solch „Quellen“ für gute Lebensmittel findet man bei wirklichem Interesse auch im Netz, z.B. beim Vincent Klink, der auf seiner Website manchmal preisgibt, von welchem Landwirt er Gesundes & Gutes bezieht. Auch Abels Kolumne ist hilfreich.

    • @ nur mal so
      die Katze heißt auch Dachhase, weil sie, wenn man ihr aus dem Mantel geholfen hat, für Städter nicht vom Kaninchen zu unterscheiden ist ;-)

    • @Ulrich Dust: Dachhase
      Optisch korrekt, aber geschmacklich? Das geht wirklich nur, wenn die Dachhasen vegan ernährt wurden. Da muss man schon konsequent sein, auch wenn man sparen will. Das ist genauso wie mit den „Hühnchen der Hinterhöfe“, den „Hühnchen der Höhlen“ oder den „Höhlen-Häschen“. (Und vorher abwaschen nicht vergessen … Igitt)

    • So, ich hab das jetzt gelesen - mit den Dachhasen
      Wunderbar – die gibt es bei mir auch. (zu Hauf)

      Könnte noch jemand ein leckeres Rezept posten?
      (Link reicht mir auch, aber macht dem Don viel Arbeit.)

    • @ nur mal so
      Kennen Sie das Gericht: „Falscher Hase“? Das ist das Rezept
      (was glauben Sie, warum das so heißt?)

    • „Falscher Hase“
      @T. Marx
      Nein, das Gericht kenne ich nicht. Bisher kannte ich nur den Namen „Falscher Hase“,
      hatte aber eben auch keinen Bedarf, mir nähere Gedanken dazu machen zu müssen.

      Ich komme aus einer sozialen Schicht, in der es richtige Hasen gab/gibt.
      Aber ich lese das mit sehr viel Aufmerksamkeit.


    • Was in Berlin „falscher Hase“ genannt wird, heißt anderswo „Hackbraten“.
      Es handelt sich um eine größere Menge Hackfleisch (Rind+Schwein, oder nur Rind), mit Zwiebel, Ei und, leicht abweichend von der Boulette, mit ein wenig mehr Brot in Form von Semmelbröseln. Manche würzen es auch ziemlich wild quer durch den Gewürzschrank, andere bleiben bei Salz+Pfeffer. Dazu gibt es eine hellbraune Soße und Salzkartoffeln und meist ein Kohlgemüse.
      Es gibt anscheinend eine westliche (nur Hack) und eine östliche (noch 1, 2 gekochte Eier in der Mitte) Version.
      Soweit meine tieferen Einblicke in die lokale Hausfrauenküche.

  71. Man kann von mir aus die Grünen, die längst vergessen haben ...
    … wofür sie einst in den Endsiebzigern antraten, gern als scheinheilige* Hohlköpfe mit dem Krautschöpfer in den Perserteppich klopfen …

    ….. in der netten „Zurück-zum-Feudalismus-ihr-doofen-verwöhnten-spinnerten-Bratzn_Kraut-Erdäpfel-Rechnung-Re-2017“ wurde dennoch etwas vergessen:

    Die Unmenge an LKW, die auf den Autobahnen und Stadtstraßen herumfahren für diesen verwöhnten Lebensstil des „Ich-will-alles-und-zwar-sofort“ könnte dennoch locker reduziert werden.

    Doch das hat man schon vor Jahren verbockt, als man seit Kohl den deutlich umweltfreundlicheren Ausbau der Beförderung der Güter auf die Schiene europaweit vor die Hunde gehen ließ.

    Natürlich braucht es auch mit der Schiene immer noch LKW, die den Transport von den Großhallen (bis dahin geht die Schiene dreispurig, auch und gerade in den Münchner Großmarkthallen am Schlachthof) hin zu den Läden erledigen. Aber deutlich weniger.

    Die Autobahnen wären entlastet, man bräuchte sich keine dob-grindige Maut ausdenken, um die Kosten fürs Straßen flicken wieder hereinzubekommen und die Luft auf dem Land um die Autobahnen herum würde nicht nach Diesel stinken.

    Bevor man also die Grünen oder die, die man für vegane queere Spinner hält, nur wegen der LKW, die dann nicht mehr in die Stadt dürften, billig verpolemisiert …, müsste man diesen enorm Ressourcen verbrauchenden Pseudo-Öko-Lebensstil, den wohlgemerkt auch die Großkopferten ähm die Eliten pflegen, noch ganz anders in die Schranken verweisen.

    Das mit den Afrikanern ihre Wirtschaft verschonen und ihnen ihren Kakao, Kaffee und mit dem Jet eingeflogenen Schnittblumen lassen und dafür sie nicht mit toitschen Billig-Hähnchen tot-exportieren ist so ein Ansatz.

    Ich komme aus einem Haushalt, da hatte man wirklich nur im Sommer Johannisbeeren, Tomaten und Gurken – und zwar die selbstgezogenen.

    Winters gabs tatsächlich nur die eigenen Kartoffeln und Möhren aus der Sandkiste undsoweiter. Herrliche Kartoffelklöße ‚Halbseidene‘ zur Ente von der Oma. Mutter beherrschte es auch noch, Weißkraut zu feinem Sauerkraut zu machen. Wir Kinder mussten im Sommer dafür die Raupen von den Kohlköpfen pflücken. Discounts gab es noch nicht und es wurde einmal im Jahr eine halbe Sau vom Metzger gekauft. Noch früher-er wurde selbst geschlachtet. Wir vermissten als Kinder nichts, zumindest nicht was das Essen betraf. Es gab keine Pappbecherinvasion und wenn uns einer einen Coffee-to-go im Pappbecher zum Rumlaufen statt Caro in der Tasse hätte verkaufen wollen, hätten wir ihm den Piepmatz gezeigt.

    Diese Lebensweise – die für mich immer noch der wahre Luxus ist – braucht jedoch Platz. Und den hat man in der Stadt nicht.

    Lösung

    Eine echte CO2-Lösung wäre, statt die beklagenswerte Kleinkind-Mentalität einiger Berufsjugendlicher anzuprangern und dafür unnütz Serverstrom zu verbrauchen, wo soll diese Verschwendung an Bits und Bytes hinführen, Menschen sind unbelehrbar (Werkseinstellung) …, die Stadt zu entlasten.

    Die Schiene für den Gütertransport wieder zu entdecken und das Land wieder für Zuzug attraktiver zu machen. Dazu müssten aber die Unternehmen und die Jobs aufs Land. Sonst gehen die Menschen nicht aufs Land. Wo es keine Arbeit gibt, kann man nicht leben.

    Die SZ – duck – hat ja den Vorreiter gemacht, raus zu ziehen. Eine schöne bahnbrechende Idee, Journalisten aufs Land zu karren :-)

    Mit diesligen Grüßen

    * Ein Heiligenschein entsteht, wenn sich schmutzige Gedanken im Kreis rasend schnell bewegen.


    • Eine echte CO2-Lösung
      Sehn se, damit sindse doch schon hinterm Mond.
      Wen interessiert heute noch CO2.
      Es müssen neue Ideen her.

    • Das ist sehr absolut gedacht ...,
      … zu meinen, dass erst die eine Super-Meta-Ober-Lösung etwas gilt.
      Die gibt es außerdem gar nicht.

      Man muss von allen Ecken und Enden her etwas tun. Sehr wohl am CO2, sehr wohl am Stickstoff, sehr wohl an den versauernden Ozeanen.

      Wissense, mir sind dickwampige Hipster wurscht, die gen 23 Uhr noch Chips kaufen wollen. Man kann sich genauso gut übers Oberbürgertum aufregen, das einen noch aufwändigeren unnützeren Lebensstil pflegt und sich den Fugu-Koch einfliegen lässt. Was will ich mich über Leute aufregen, die einen schlechten, egoistischen Lebensstil haben, aber den Mund aufreißen. Mir ist aber nicht wurscht, zu sehen wie die Autobahnen von LKW-Kolonnen verstopft sind, weil daneben der Güterverkehr abgewürgt wurde und die Lagerhaltung auf der Straße stattfindet.

      Ich kann doch als Mittelbau diese prekären und elitären Egoheinze nicht ändern.

      Viele Menschen haben aber begriffen, dass die Autoindustrie zusammen mit der Politik viel zu lange es sich hat gut gehen lassen und aus Profitgier wichtige innovative Stellschrauben versäumt hat.

      Flüchtlingspolitik das Gleiche:
      Es war doch lange vorauszusehen, dass Afrika ante Portas steht, dass uns der Orient um die Ohren fliegt. Man hätte schon lange vorher das leicht angestaubte Asylrecht ändern können, man hätte schon lange vorher keine Waffen in diese Regionen …, ach was red ich, hätte, hätte, mir wird langweilig.


    • Sehr wohl am CO2
      Nein, ich stelle wegen Ihnen gewiß nicht das Atmen ein.

    • ???
      … Ich stelle wegen Ihnen gewiß nicht das Atmen ein.

      O ha.

      Dann bin aber froh :-)

    • Das mit den deutschen Billig Hähnchen sind fake-news
      Die sind aus Brasilien.

    • @nahuatl
      Fakenews? Sagt wer? Belege!

    • Hühnerfleisch nach Afrika
      @der andere Gast

      eine kurze Suche ergibt einen Zeit Artikel aufs dem Jahr 2015, in dem für 2014 48.000to Hühnerfleischexport aus Deutschland nach Afrika angeführt werden. Kurze Überschlagsrechnung

      48.000to gibt gerundet 50.000.000.000 g auf, ebenfalls gerundet, 1.000.000.000 Einwohner, wir können einfach die Nullen streichen und kommen auf 50 g pro Jahr und Einwohner in Afrika. Da in die jeweils vorsichtige Richtung gerundet wurde, stellt das eine Obergrenze dar. Das kann den Markt in ganz Afrika offensichtlich nicht sonderlich beeinflussen.

    • nochwas:anderer Gast:
      wo sind Ihre „Belege“?

      stimmen Aufwand/Ertrag bei der Abfassung des posts dann für Sie nicht mehr?

  72. Wer teilt sich mit mir eine Kuh?
    30 l Milch pro Tag kann ich bestimmt nicht sofort allein verkäsen.

    Vor allem, weil ich ja noch mit dem Tabak zu tun habe, der im Garten wächst und auf dem Dachboden trocknet, so, wie es auch die Großmutter bis in die siebziger Jahre gehalten hat.

    • Ist der Tabak die berühmte Sorte
      „Bahndamm Nordseite“?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Kuhmilch ist nicht vegan
      Erstens nehme ich an, dass Ihr sogenannter „Tabak“ 5-fingrige Blätter hat und man (zur Not) auch Seile daraus machen könnte (wenn man es nicht vorher rauchen würde).
      Zweitens gibt eine bayerische Leistungskuh deutlich mehr als 30 Liter Milch pro Tag. Ich glaube, mich zu erinnern, dass eine Bäuerin vor kurzem vom dreifachen geredet hat.
      Drittens ist Kuhmilch (wie Honig oder Wolle) nicht vegan. Sie saufen den Kälbchen nämlich ihre Muttermilch weg, sie Tierquäler. Was sollen die Kälbchen dann saufen? Red Bull?
      Viertens und off topic: Wussten Sie schon, dass deutsche Rettungswagen Blattfedern haben, Schlachtvieh aber mit Luftfederung gefahren werden muss (Tierschutzgesetz)?


    • Kuhmilch ist nicht vegan
      Nein.
      Und vegan ist Mode.
      Und Rapsöl gibt es massenhaft.
      Man sollte also Rapsmilch für Veganer herstellen. Mit etwas Sojaemulgator wird das schon gehen. Vielleicht bekäme man es aber auch mit den mikrofeinen Düsen hin, die man inzwischen für Kuhmilch nimmt.

    • Ah, Ih wo!
      Sie brauchen ja einen Tabak, den Sie dem Lastwagenfahrer, der einen extra Sack Kartoffeln abladen soll, ganz selbstverständlich anbieten können.

      Wir sind doch nicht in Berlin, wo jeder Drogen nimmt.
      Das Problem ist eher die (Fein)staubbelastung, das Dach ist nicht gedämmt und es rieselt herunter.

      Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie eine Kuh, die 600 kg wiegt, 90+ Liter pro Tag saufen kann.
      Oder erst ein Kalb, weil davon ja auch die Rede war, das kriegt doch die Fettsucht, das ist doch Tierquäulerei, Waterboarding ist doch das, das arme Kälbchen!

      Ein Mensch mit Cholera schafft 15l-20l am Tag. Mit 80kg bis 100kg ein ähnliches Verhältnis, nicht?

      ad 4): Der Mensch an sich hat eine schwache Lobby, aber das ist ein Punkt, bei dem ich mir gute Chancen ausrechne. Luftfederungen für Krankenwägen bis 2030 – wenn wir das an die Kinderrechte im Grundgesetz mit dranhängen (Kinder werden auch krank!), dann regelt Frau Barley das sicher.
      Wenn nicht die, dann Seehofer.

    • Berlin
      Wir sind doch nicht in Berlin, wo jeder Drogen nimmt.

      Vergiss München nicht.
      Da hat die Isar mehr Kokainbestandteile in ihrem Fluss (Isar, die gute) als in Berlin oder Düsseldorf. Alles Schnee oder was.

    • Bayerische Fakten
      Turbokühe gibt es eher in Norddeutschland.

      http://www.milchland-bayern.de/community/unsere-milchkuehe-im-portrait/

    • Vielen Dank, Philomena
      Das war beruhigend und fast tröstlich, selten war ich so froh, danebengelegen zu haben. Schön zu lesen, Werbung zwar, aber trotzdem.

      Haben Sie vielen Dank.

    • @Thomas Marx: Deutscher Tabak
      Wenig bekannt, aber doch Realität, bis in die 1950er Jahre wurde Tabak massenhaft und industriell in Deutschland angebaut.
      Heute erhalten Sie in jeder besseren Samenhandlung Tabaksamen, die Sie am besten auf der Südseite Ihres Gartens ausbringen. Die Pflanzen werden sehr groß (sonnenblumenartig), bei idealem Wachstum, es darf nicht zu feucht sein, viel Sonne ist wichtig! (Ähnlich wie Tomaten, aber mit weniger Wasser.) Zum Privatgebrauch angebauter Tabak muss übrigens nicht versteuert werden.

      Heutzutage, in Zeiten der Globalisierung lohnt sich das deutsche Tabakgeschäft nicht mehr.
      Meines Wissens wurden die letzten industriell genutzten Felder und die daran angeschlossenen Fabriken bereits in den 1980er Jahren stillgelegt, bzw. anderweitig genutzt.
      Der Malboro-Mann (und andere südliche Anbaugebiete) hatten mit exzessiver und künstlerisch wertvoller Kino- und Zeitschriftenwerbung den Endsieg davongetragen.

      Selbst aus gut sortierten Zigaretten- u. Tabakhandlungen verschwand der lose deutsche Tabak und auch die deutschen, fertig abgepackten Zigarettenpackungen in Automatengröße wurden durch beliebtere Produkte ausländischer Herkunft ersetzt.

      Dennoch können Sie normalen Tabak in Ihrem Garten anbauen. Das ist leichter, als Tomaten zu züchten!
      Das Problem ist nicht der Anbau des Tabaks, sondern seine Fermentierung nach der Ernte. Aber auch das soll nicht so schwer sein und bei normaler Intelligenz ein leicht zu lösendes Problem sein.

      Es gibt übrigens eine ganze Anzahl schöner und kundiger Webseiten, gerade auch in Deutsch, die sich mit Tabakanbau für den Privatgebrauch befassen, oder vielmehr mit dessen Fermentierung. Das ist, wie bereits geschrieben, steuerfrei, kann also sparen helfen.
      Dabei handelt es sich nicht um den berüchtigten „Knaster“ oder das weltberühmte, fünfblättrige Cannabis. Das sind völlig verschiedene Pflanzen und Genußmittel.


    • @Gnadenbrotler: die Auskunft der türkischen Tabakladenfrau besagt aber, daß für ein paar Zigarettensorten durchaus der Tabak in D angebaut werde. Ich war sehr verblüfft und wollte es erst nicht glauben, weil ich dachte, ah wah, das wird doch bestimmt bloß nur noch in südlicheren Gefilden gemacht, aber sie insistierte, nein, der Tabak für „American Spirit“ (das sind die unsoßierten) käme aus Nordrhein-Westfalen.
      In den 1980ern wurde in Nordbaden der Tabak für Rothändle angebaut, das wußte ich, aber ich hätte gedacht, nördlicher wirds für die Pflanze problematisch.

    • Tabak aus Schland
      Kenne ich auch noch: „Siehst du die Toten da im Tal? Das sind die Raucher der REVAL“ (wurde auf der Reichenau angebaut. So wie Rothändle auch). Die wurden aber immer gemischt mit irgendwas Türkischem.

    • Do you smoke after sex?
      I never looked!

      Wenn uns als junge Burschen in den 70ern der Sinn nach cis-heterohegemonialem Sexismus stand, baggerten wir die heissen Schnecken in der schwäbischen Dorf-Disko mit „Magsch a KENT von mir?“ an.

    • An Thomas Marx
      Zitat:
      Sie saufen den Kälbchen nämlich ihre Muttermilch weg, sie Tierquäler.

      Die Qual des Kälbchens lässt sich vermeiden
      wenn es alsbald artgerecht geschlachtet wird und
      von veganer Ernährung hat 白左 nichts gesagt.

  73. Hier ein klassisch schöner Text
    über Deutschland heute. Selten habe ich so offen, neutral und klar über Merkels Einwanderer und die hilflose Stadt, die sie terrorisieren, gelesen. Es wird nur beschrieben, wie es ist. Sine ira et studio. Fakten. Journalismus von höchster Qualität.
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/schlaegereien-von-afghanischen-gruppen-in-bad-kreuznach-integrationsbeirat-mahnt-zum-handeln_18036123.htm
    .
    Klasse darin etwa der Hinweis, dass die Inhaftierung einer kriminellen Muslimgruppe (Türken) die Situation nicht besser macht, weil die andere Muslimgruppe (Merkel-Afghanen) dann keine innermuslimischen Feinde mehr hat und also die Kuffarstadt allein und noch bestialischer beherrscht.
    Oder die Rede der Afghanen, die Polizei habe ihnen nichts zu sagen, denn sie seien von Merkel persönlich eingeladen.
    Allahu Akbar!

  74. Die Ermordung des Polydorus und die Irrfahrten des Aeneas
    Meine Güte, ist das lange her, ich konnte mich kaum noch an die schwarzen Blutstropfen erinnern. Aber es ist schön, ein solches Zitat, wenn auch verkürzt, neben dem Text zu lesen. Das rückt schon einiges gerade.

    Irgendwann muß ich die alten Bücher mal wieder hervorkramen, die durchaus nicht immer ganz bewußt mein Leben mit geprägt haben.

    • Mir ging es da um den Mantuabezug. Wo mir Geld egal ist.


    • Eigentlich sollte man bei einem Weltkulturerbe der Unesco und italienischer Kulturhauptstadt 2016 erwarten dürfen, daß die Probleme dort gelöst werden.

      Andererseits plagen mich sehr zwiespältige Gefühle, wenn ich vor die Frage gestellt bin, Prioritäten zu setzen. Die Frage, was Kultur denn ausmacht, schwebt dann immer über dem Wunsch, totes kulturelles Erbe zu erhalten, angesichts dessen Entstehung und Einordnung. Wenn aus privatem Luxus eine öffentliche Last wird, dann ist mir das Geld letztlich nicht egal, das an anderer Stelle für die Lebenden viel dringender gebraucht würde. Dann muß der Luxus warten.

      Ein Gespräch mit der Verweserin eines Kulturdenkmals aus der Hochzeit der Textilindustrie ist mir dabei immer vor Augen, das, als das Verlagswesen thematisiert wurde, eine sehr unerfreuliche Wendung nahm.

  75. bestens vorbereitet
    ..sollten die Biodeutschen schon sein – es gibt ja auch eine Mange Rezepte aus Kriegszeiten, die gendertheoretisch bereinigt, wieder an die Mann*in gebracht werden koennen, z.B. http://archivewk1.hypotheses.org/32930#more-32930

    Die weibl. Kartoffel sollte dann auch endlich den weiss-maennl. chauvinistischen Adler als ersetzen, hier schon mal als Vorlage: https://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/gen-kartoffel-verstoesst-gegen-eu-richtlinien

    Cheers

    • So man hat, dem Sauerkraut nach BIngwer zugeben. Gerne frisch aber auch als
      Pulver hilft es, das Ganze ein wenig verdaulicher zu gestalten. Die Schärfe des Ingwer hebt den Geschmack und gibt dem Ganzen ein wenig Schärfe


    • Irgendwann vor vielen Jahren erzählte in diesem Blog mal jemand von einem Studienfreund aus (Süd)Korea, der auf Nachfrage, wie man Kimchi mache, eine ganze landwirtschaftliche Abhandlung bzgl. Aufzucht und Lagerung der Kohlpflanzen schrieb.
      Warum ich daran denken muß….
      wegen „bio“ und dem Ingwer.
      Kimchi (das ist sowas entfernt ähnliches wie Sauerkraut) enthält stets Chili. Aber mit rausgenommenen Kernchen, gell, die Koreaner essen die Kernen nie mit!

    • @colorcraze: Chili ohne Kerne
      Für Kimich wird Chili in Form von getrockneten Flocken verwendet (Gochugaru). Man braucht da zwar hässliche Mengen von, aber Geschwindigkeit auf dem Transportweg ist nich notwendig.

      Man liest die Chinesen (bei denen die Koreaner ihr Chili kaufen)
      wären grade am Aufbau einer neuen Seidenstrasse.

      Viel interessanter finde ich die benötigte Fischsausse. Die Herstellung im eigenen Heim dürfte Entlüftungen wie vom Don bebildert wieder schwer in Mode kommen lassen.


    • Kimchi mit Fischsauce? Ist mir nicht erinnerlich, daß das etwas miteinander zu tun hätte. Ich erinnere mich an Buchweizennudeln in einem Holzkästchen mit Sojasauce dazu, kann mich aber täuschen. weiß nur noch, daß Kimchi so eine Art Universalvorspiese oder Universalbeilage ist.

      Fischsauce kenne ich eigentlich nur als was thailändisch/vietnamesisches.

      Ich habe ja auch eine ganz eigene Theorie, wie die dort hinkam:
      Die ‚öme‘ produzierten bekanntlich garum, also Fischsauce, in steinernen Bottichen am Stadtrand (wegen dem Gestank, wie bei den Gerbern). Zur Spätkaiserzeit, als Rom noch eine Millionenstadt war, war garum wohl so eine Art „Standardmaggi“, das so ziemlich überall draufgeschüttet wurde; es war ein Lebensmittelindustrieprodukt.
      Ein römischer Koch, der den Herstellungsprozeß mal gesehen hatte, wurde vor Südostasien schiffbrüchig und gerettet (chinesische Skelette in England und römische Münzen in Ostasien aus dieser Zeit sind mittlerweile belegt; der Schiffskoch nicht.).
      Er vermißte sein garum, und fing an, es selber zu machen – Fische, Steine, Sonne gab es ja genug, den Gestank nahm er in Kauf, um endlich, endlich wieder seinen vertrauten Essensgeschmack zu haben. Die Asiaten, die ihn gerettet hatten, probierten und es schmeckte ihnen auch, und so nahmen sie es in ihr Repertoire auf.
      Rom ging unter und mit ihm seine großstädtische Lebensmittelproduktion, aber Angkor stieg auf zur größten Stadt der Welt um 1000. Es war wohl zwar mehr eine riesige Agglomeration als eine kompakte Stadt (haben die Archäologen qua Bodenradar vor nicht allzuvielen Jahren entdeckt), aber man geht wohl nicht fehl, auch dort Lebensmittelindustrie und… Fischsauce zu vermuten, denn einen See mit Fischen (den Tonle Sap) gibt es dort auch.

      Tja, und heute kommt das garum dann halt als Nuoc Mam oder unter sonst einem Namen wieder zurück…

    • @colorcraze Fischsausse
      Die Fischsausse (Aekjeot) – in der Tat eine Art garum – wird mit den schon besprochen Zutaten Chiliflocken, Ingwer und einer Art Reismehlschwitze
      (sowie ggf anderen Zutaten) zu einer Paste vermengt, in der der Chinakohl dann „fermentiert“.

      https://www.maangchi.com/recipe/tongbaechu-kimchi

      In Korea gibt es eigene „Kimchi“ Kühlschränke damit das besser funktioniert (und vermutlich auch, damit nicht alles nach Kimchi riecht)
      https://en.wikipedia.org/wiki/Kimchi_refrigerator

      Fischsaussen Thailändischer Firmen bestimmen in der Tat heute den internationalen Markt. Allerdings ist sie als Zutat in vielen Aisatischen Küchen verbreitet wo sie oft neben Sojasausse als Esatz für reines Salz dient.

      Ob das natürlich von den Römern dahin gebracht wurde…

  76. Weiter so!
    Sie sprechen mir aus der Seele, zumal der Sekundäreffekt freie Fahrt für Sechszylinder einem das Herz höherschlagen lässt!

  77. Kimchi
    … könnte man bei anhaltender Wetterlage und vergammelnder Infrastruktur (ie Stadtentwässerung) auch bald stilecht mir Reis servieren.

    Scheint mir sowieso sinnvoller als Kartoffeln, da die Chinesen sicherlich die wirtschaftlichen Überbleibsel unserer (Automobil)industrie „retten“ werden.

    I, For One, Welcome…

    • Das wäre dann Reis „Pol Pot“. Der fehlt noch in meiner Aufzählung.

    • Pol Pot
      Bei der Zuteilung der Aussaat wäre auf einen Rundkorn Sorte zu achten. Zum einen passt das super zum Kimchi und zum anderen könnte man damit auch ein sehr schönes „Risotto ala Brigarte Rossa“ (sorry mein Latinum ist lang her) machen.

    • @ candide
      „alla brigada rossa..“ – italienisch; briga (Streit, Kampf) ist der lateinische Stamm, es gibt allerdings kein lateinisches Wort „brigada“, welches wohl eher in postroemischen Zeiten enstand, am ehesten in Frankreich.

    • Besten Dank Lieber @Onkel
      dafür mag ich diesen Blog.

  78. Warum überhaupt liefern?
    Wäre es ich noch besser, jeder bekommt ein Stück Land oder ein begründes Dach und baut seinen Bedarf selber an. Kleinbauern sind doch so ökologisch. Und gesund ist körperliche Arbeit auch …..

    • Ackerbau? Etwas selbst tun? Feministinnen? Wollen sie die umbringen?


    • @wahl: solcherlei Versuche gab es in den 1920ern, zur Nazizeit und in der DDR. Sie endeten idR damit, daß nach spätestens 2 Wintern ein größerer Bauer oder die nächstgelegene Genossenschaft das „Anwesen“ übernehmen mußten, und der „Neubauer“ sich lieber sonstwie durchschlug.

    • @colorcraze: Den grössten Menschenversuch dieser Art gab es in Kambodscha
      unter den kommunistischen Roten Khmer. Er endete mit sage und schreibe einem Drittel toter Kambodschaner. Yep, 33% der Bevölkerung tot – und das nicht mal im Krieg.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • >>Wollen sie die umbringen?
      Herr Wahl,
      Sie haben jetzt die große Chance, mit „Ja“ zu antworten.

    • .
      Vattenfall schleimt sich ein mit > „Bienen bei Vattenfall“
      in der Köpenickerstraße und
      in der Neuen Grünstraße
      pflanz-was.vattenfall.de

    • Etwas selbst tun? Femi...?
      Da fällt mir prompt die (inzwischen sprichwörtliche) Erdbeerpflückerin ein, von der Danisch berichtete.

    • Q - A
      Q.: DA 272149Bjul17
      A.: Affirmative!

  79. Sozusagen Grundeinkommen durch
    Grundstück. Aber nicht ganz bedingungslos …..

  80. Deutsche Arroganz aus der Sicht eines anderen europäischen Staates
    @vonmicha
    „Wer nicht unsere Probleme aufnimmt, erhält kein Geld mehr“ trifft auf die Niederländer nicht zu. Die Niederländer zahlen pro Kopf mindestens so viel in den EU Topf, wie die Deutschen (pro Kopf). Sie kriegen erheblich weniger zurück als sie einzahlen, was zu verteidigen der niederländischen Regierung schwer fällt im Anbetracht der Merkelschen Politik von “Wir schaffen das”.
    .
    Mindestens genauso schwierig zu vermitteln ist die deutsche Ansicht, Deutschland (und bestenfalls noch Frankreich) sind der Motor Europas und nichts wird in Brüssel entschieden, was nicht mit Berlin ab- und zugestimmt ist. Die Artikel im Mutterschiff hier sind voll von Kommentaren, die auf dieser Grundeinstellung basieren. Die Niederländer dürfen die deutsche Regierung nicht wählen. Warum soll dann die deutsche Regierung in der EU und der Eurozone so eine hegemoniale Stellung haben?

    • Frankreich hat sich bei der Asylpolitik gerade an die Seite von Kurz und Orban geschlagen…


    • Warum soll dann die deutsche Regierung in der EU und der Eurozone so eine hegemoniale Stellung haben?
      Sollen ist vollkommen wurscht, sie hat sie.
      Und wird sie behalten, noch eine Weile.
      7 Zwerge sind eben 7 Zwerge.

      Davon ab fände ich es durchaus begrüßenswert, wenn NL sich Orban und Kurz stärker anschließen würden.
      Es wird dann auch mal gehandelt werden müssen.
      Das gibt zwangsläufig „häßliche Bilder“.
      Es geht mE derzeit nur noch darum, wem man die anhängt.
      Daß Merkel das nicht will, kann man ihr nicht verdenken.
      Darum das Zögern allerorten.
      Einer muß sich als „Arschloch“ opfern.

    • Es wird vor der Wahl keine hässlichen Bilder geben, der Staatsfunk weiss, was man von ihm erwartet.


    • @DA: der Staatsfunk ist eine Sache, ob die anderen europäischen Länder (bei zunehmendem Druck…) so viel Rücksicht auf die BT-Wahl nehmen, eine andere.

    • Die Bilder will wirklich niemand. Kinder in einem afrikanischen Lager könnte man jetzt schon aus Kenia haben.


    • Die Bilder will wirklich niemand.
      Dieses Vor-Bildern-Zurückschrecken kann aber nicht ewig weitergehen.
      Sonst wird dann halt mal mit den Axt- und Breitscheidplatzopfern nachgeholfen.

    • Das mit den "Bildern", die keiner will, hörte ich erstmals von Mappus -
      damals, als die „Bilder“ aus dem mittleren Schlossgarten in Stuttgart in die Welt gingen. Der sprach auch nicht von Verletzten.
      Dann ging Mappus bzw. wurde gegangen.
      Jetzt will also wieder keiner „solche“ Bilder.
      Aber die Bilder von Toten und Verletzten und die Berichte über Angegriffene täglich allüberall im Land schon? Und die dazugehörigen Fahndungsbilder von als ortsfremden Einzuordnenden auch?
      Und noch mehr davon und auf unbestimmte Dauer?
      Und wenn man denen dann tagtäglich Sauerkraut und Kartoffeln anbieten müsste, egal ob als Pürree, Klos oder Bratkartoffel?
      Noch mehr Bad Kreuznach?

    • Sie sprechen wie eine gute Niederländerin. Bravo!
      Und ohne Ironie. Unglücklich wäre ich nur müsste ich derzeit in NL Steuern zahlen.
      Auch dafür ist der Rutte schlecht, denn er ergibt sich den Vorgaben von Mami Merkel; einfach kein Rückgrat.
      Macron ist da besser. Er hat Donald zum 14. Juli, vermittelt in Libyen, und bereitet Transitzonen dort vor. Die EU ist sehr überrascht. Die Spaniolen verhandeln weiter bilaterale Rückführabkommen in Afrika. Kurz trifft die Außenminister der Nachbarstaaten (der Goslarer lässt sich entschuldigen).
      Und der deutsche Michel, also Merkelin? Sieht keinen Handlungsbedarf. „Looiiffd!! würde Stromberg gesagt haben.

      Frankreich schickt monatlich tausende illegale Migranten nach Italien zurück, die an und hinter der Grenze aufgegriffen werden. So schreibt der Figaro.
      Nur der deutsche Gutmensch hofft und betet für alle illegal nach Deutschland Einreisenden, dass sie der Polizei entgehen.

      Und dafür bezahlen u.a. auch wir Niederländer. Dabei gibt es auch in NL genug Menschen, die das Geld gebrauchen könnten. Besser gebrauchen als die Goldstücke auf die Deutschland sich so viel einbildet.

      Kurz, Macron , Orban haben ihre Meinung dazu. Und jetzt sollen alle Unbotmäßigen von Juncker-Merkel abgestraft werden.
      Welch tolle Beziehung, wenn man über Gerichtsentscheide und Abstrafungen miteinander verkehrt, oder!?

    • Ach, Bilder!
      Man muß nur die Antifa-Fotografen weghalten und einen Pressekonsens haben, dann klappt das auch mit den Bildern.

      Hat sich hier jemand das Bild mit den 15 Toten aus dem Bataclan angeschaut, das ich letztens gepostet hatte?

      Das gab es auch sofort, war aber zu blutig und hier nicht zu sehen – stattdessen Polizisten von der Spurensicherung. Es geht also, wenn man will.

      Man gewöhnt sich an alles: Schlimme Bildchen, Kohl, sicher auch Rattenfleisch. Kann jemand imkern?

    • @Ach Bilder
      Sufferah imkert, nach eigenem Bekunden. Bin selber zu weit weg.

      (Ihren Nick kriege ich nicht getippt, sorry)

    • Das freut mich,
      @ Uwe Dippel, das mit Macron. Wusste ich doch, dass der Mann intelligent ist.

    • Zwei Heimaten wohnen ach in meiner Brust
      @Uwe Dippel – Ich bin keine gute Niederländerin. Ich verstehe mich als Europäerin mit niederländischem Pass. Übrigens weiss das Mark Rutte von mir persönlich. Meine (neue) Heimat ist die Gegend um Wassenaar ungefähr so weit, wie ich mit dem Rad auf einer Tagestour komme. Aber ich liebe auch noch meine alte Heimat sehr – Frankfurt. “Es will mer net in de Kopp enei, wie kann nur a Mensch net on Frankfort sei?”

    • Merkill will es Killery hat es getan
      Ich würde mich als Arschloch opfern: Aber nur zu meinen Konditionen!

      Und an den, der im „Schwarzen angekommen“ ist, nachdem er das Weiß verlassen hat(?); kennen Sie die Bilder vom angegriffenen Buskonvoi? @D.A. hat es hier schon erwähnt: „Die Welt ist keine Doku, sondern asslig und voll mit Böllstiftlern.“ Anstelle der Böllheinis nehmen Sie die abgrundtiefste Bezeichnung eines „Menschen“, die Sie finden können.

    • Einhundertprozentig einverstanden, Frau Doktor,
      wäre ich mit Ihrer Aussage „Europäer(in) mit niederländischem Pass“ und habe das selbst immer so gesagt – bis vor wenigen Jahren.
      Heutzutage will ich zwar weiterhin mich als Europäer fühlen, aber nicht als EU-Europäer. Eine nicht-demokratische Kommission, vorgesessen von einem staatlich anerkannten Alkoholiker, und mehr und mehr in die Richtung ‚Beziehung‘ wie ich sie oben beschrieb: Keule, Peitsche und Abstrafung für Brexit. Mir schaudert.
      Mittlerweile – und ich finde das selbst pervers – kann ich mich nur noch als stolzen Niederländer sehen, der glücklicherweise nicht verantwortlich gemacht werden kann für die Malaise Germaniae.

      Ich warte auf den Tag an dem es in der EU (nicht Europa!) ein „Format C:“ gibt. Sie wissen, was das ist. Oder ein „cd / && rm -rf *“.

      Natürlich können Sie das gerne anders sehen, und gerne Ihr Schäflein zu Griechenland und zukünftig Italien et al beitragen. Und – ganz korrekt im Sinne des islamischen Bankwesens – null Zinsen auf Ihre Einlagen erhalten. Und weiterhin uns (Niederländer) einen besonders hohen Anteil pro Kopf an ‚Solidaritätsgeld‘ an die EU beitragen.
      Nach meinen Berechnungen kämen wir mit einem Freihandelsabkommen mit einer EU der 26 allerdings besser weg.

      Und nach der tabula rasa selbstverständlich Wiedereintritt in eine neue EU, zum Unterschied gerne mit einem neuen Akronym.
      Weil auch ich wieder gerne sagen möchte, dass ich mich als Europäer mit niederländischem Pass fühle.

    • @Uwe Drippel
      Die Auflösung der EU und dann eine Neukonstruktion als Freihandelszone würde Europa in ein völliges Wirtschaftschaos und Schulden stürzen, denn die bei der EZB angehäuften Verpflichtungen gehen nicht einfach so weg. Britain kann das machen, Polen auch (Ich glaube, das wird letztendlich auch geschehen), aber NL und die anderen Euroländer müssen eine andere Lösung finden.

    • Wo, Tiger, wie, Tiger,
      gehen die Schulden anders weg als durch Bezahlen oder Konkurs?
      Also, wieso liefen diese Verpflichtungen nicht auf, oder anders auf, wenn die EU weiterbesteht?

      Ausser, natürlich, man betrachte es wie die EU, und ginge davon aus, dass diese solange die EU besteht, nur Schuldverschreibungen hin und her sind. In beliebiger Höhe und nie einzulösen.

      Aber dann drehten wir uns im Kreise und stellten fest, dass manche Länder mehr pro Kopf zum laufenden Unterhalt beitragen.

    • @dr.plagiator
      Wahrscheinlich nicht. Ich habe grade noch ein wenig gesucht, aber die Bilder, die mir auch über reverse image search zugänglich waren, werden den Opferzahlen nicht gerecht.

      Wenn ein Bild schon in der Tagesschau war…
      Naja, besser als bei Herrn Kleber.

    • @Nihon-Jin btr. Bataclan-Bilder
      Ist da der mit drauf, bei dem sie Herzdruckmassage gemacht haben und erst später gemerkt haben, dass er eine funktionsfähige nicht gezündete Sprengstoffweste trägt?

    • Diese Geschichte allein... 130 Tote - treffsicher den Falschen
      Ist aber glaub ich eher Publikum. Schauen Sie doch mal selbst:

      NSFW – https://postimg. org/image/jah2r51zf/ – NSFW

      Wir sehen ja immer nur die SpuSi, nie die Toten, auch in Hamburg nicht.

      Kein Blut.
      Keine Namen.
      Keine Leichen.
      Kein Gedenken.

      Nichts.

      Stattdessen: „Eine „fast vorbildhafte Person““ – so drüben.

      白左

    • @Lobelt, der Japaner
      Sie müssen den „Blank“ (das Leerzeichen) nach dem Punkt und vor dem „org“ rausmachen, sonst funktioniert der Link nicht.

  81. werden die Notstandsgesetze in kraft gesetzt ?
    im internetz wird jetzt schon die frage diskutiert, wie die kiddies aus Meerbusch oder Stuttgart-Sillenbuch jetzt in die schule oder kindergarten kommen sollen, Dobrindt bereitet einen notplan vor:

    der Cayenne fällt ja flach, muss in die werkstatt wegen rückruf und der bestellte wir nicht zugelassen ?

    ah, da fällt mir ein, es sind ja ab heute ferien in BaWü. da hat Dobrindt richtig gut in den kalender geschaut !

    aber: wenn das bis 9. September nicht gelöst wird erwarte ich noch tektonische verschiebungen vor der BTW………..oder besorgte Eltern besetzten die Porsche-Werke. in Zuffenhausen wurde der Porsche-Platz schon zur sperrzone erklärt

  82. Ich lebe allmählich immer mehr nach einer Satire von Victor Aubertin
    ( für Nichteingeweihte: Tucholsky light): Ein Mensch lief eine Straße entlang. Ihm kam eine große Menge an Menschen entgegengelaufen und sie demonstrierten für irgendetwas ( habe ich jetzt vergessen). Der Anführer blieb stehen und forderte den Menschen auf, ihn doch zu folgen und sich der Demonstration anzuschließen. Er entgegnete ihn: Also wenn sie auch so schöne Kunstwerke hervorbringen, dann schließe ich mich gerne an.

  83. Capodimonte
    Diese hellgrüne Glasur … ich weiss nicht.
    Ich will niemanden beleidigen, aber sind Sie sicher, dass man Ihnen da nicht Steingut angedreht hat?

  84. Off topic
    Würden Sie sich auch trauen, etwas über Ihre (Fast-)Nachbarin Maria F. zu schreiben?

    • Über wen? Ich fürchte, ich komme nicht ganz mit.

    • F.
      Er meint sicher die Groß-Enkelin eines berühmten deutschen Dirigenten.

    • ...ah, sie meinen die dame,
      …die sich so abgrundtief über sexarbeit und selbstbestimmte sexarbeiterinnen auslässt, und die einen sehr, sehr viel älteren, sehr sehr reichen mann geehelicht hat?

  85. Wenn man mal gesehen hat, wie jemand an Lungenkrebs verreckt
    ist das mit dem Feinstaub vielleicht nicht mehr so witzig. Aber Hauptsache der rechte Rand verbreitet Panik wegen der statistisch irrelevanten Anzahl an Terrortoten in Europa. Die Prioritäten müssen ja stimmen.

    • Ist es verboten, einmal exakte Studien sehen zu wollen? Ich weiss, es ist kompliziert, aber ich bin selbst aufgrund des Heuschnupfens lungengeplagt und wüsste schon gern, welche Rolle das Auto wirklich spielt.

    • @ "Thomas Voll"
      Der LkW in Nizza war bestimmt auch ein Diesel.

    • @Thomas Voll
      Sie sind hier auch statistisch irrelevant.

    • Wieso spült denn niemand mehr den Dreck von den Straßen?
      Wenn die braune Sole-Bremsabriebmischung auf der Autobahn so viel geworden ist, daß man sie mit bloßem Auge stauben sehen kann, wieso wird sie denn dann nicht weggespült, so wie früher im Ruhrpott?

      Wieso sind denn die Ampelphasen so kurz, auch wenn drüben keiner kommt?

      Wieso wird der Verkehr in meiner Stadt seit Jahrzehnten konsequent behindert, so daß man immer wieder anfahren, bremsen, und erneut anfahren darf, das kostet ja weder Benzin noch Bremsbeläge?

      Die Lokalpolitiker hier verwenden die Verkehrspolitik zur Gängelung des Menschen, auf daß er auf den ÖPNV umsteige, statt dafür zu sorgen, daß dieser zeitlich und finanziell wettbewerbsfähig ist.

      Und solange jemand Feinstaub oder NOx verteufelt, gleichzeitig aber wichtige Einfallstraßen einspurig (!) macht, damit die Autos länger fahren, halte ich ihn für einen verblendeten Heuchler.

    • Nicht zur Veröffentlichung
      Lieber Don, diesen Post bitte nicht veröffentlichen. Nur für Sie zur Info. Eine Idee bzgl des Heuschnupfens. Unter https://www.bio-honig.de/assets/files/2014-11_Versand_Honig_ohne_3_Sorte.pdf finden Sie Blütenpollen (die deutschen) aus dem Altmühltal. Ich hatte vor wenigen Jahren wahrscheinlich auch Heuschnupfen, die typischen Symptome im Frühling (anhaltend Schnupfen, Augen brennen, Müdigkeit), dann nahm ich die Pollen ein, täglich 1 bis 2 Teelöffel, nächstes Jahr kaum was. Ich nehm sie immer noch, etwas unregelmäßiger. Es ist kein wissenschaftl Beweis bei mir, da ich keinen Allergietest vorher machte. Aber die Theorie ist nicht unbegründet, dass Antigene der Pollen über die lymphatischen Plaques des Darmes eine Immunantwort, eine Desensibilisierung bewirken können. Es gibt ja mittlerweile auch eine orale Desensibilisierung mit Tabletten. Viele Blütenpollen die man so zu kaufen bekommt sind allerdings nicht aus Deutschland/Europa und enthalten somit nicht die regionalen Antigene. Ich denke, ein Versuch könnte es wert sein. Grüße W. Kröger (wokroeger@gmx.de)

    • Studien gibt es genug
      Zur Schädlichkeit von Feinstaub, zur Zusammensetzung von Feinstaub, zu den Anteilen der Verursacher, etc.
      Man muss sie halt auch lesen – wer Google verteufelt, darf gerne eine andere Suchmaschine bemühen.
      Und zu dem sinnvollen Nizzabeitrag, die Schätzungen bzgl. Todesopfer durch Feinstaub in Europa belaufen sich ca. auf das 5000-10000fache der Terropfer in Europa. Je nach Jahr und Quelle. Mal drüber nachdenken, bevor man sowas von sich gibt.

    • der fiese Ruß
      Ruß wird als Füllstoff in Autoreifen verwendet.
      PKW- und LKW-Reifen verlieren ca. 100.000 t Feinstaub,
      sog. „Gummimehl“, pro Jahr allein in Deutschland!
      Je schlechter die Straße desto schlimmer.
      .
      Keiner kümmert sich richtig darum, die Hersteller mauern.
      http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=97558&key=standard_document_62371422

    • In Brüssel erdacht, in Deutschland gemacht, in Italien gelacht
      Über die Feinstaubbelastung in Radl-Werkstätten ist meines Wissens nichts Näheres bekannt, über den allgemeinen Feinstaub-Hype dagegen schon …

      http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/politik-ignoriert-zweifel-am-grenzwert-40-mikrogramm-dieselpanik-wegen-grenzwertluege-in-ihrem-buero-ist-20-mal-so-viel-stickstoff-erlaubt_id_7378545.html

      Idealerweise werden mit den Autos gleich auch die wirklich gesundheitsgefährdenden Arbeitsplätze verschwinden.

      Die Rückkehr in vorindustrielle Zeiten birgt allerdings Tücken, die nicht als gesundheitsfördernd oder lebensverlängernd betrachtet werden sollten. Echt grüne Pol-Potisten werden sich von solchen Einwänden nicht beeindrucken lassen, ganz im Gegenteil.

    • reale Tode vs Studienschätzungen
      @ Thomas Voll, warum soll ich diesen Studien und Messungen
      trauen und nicht denen der Autoindustrie?

      Ich sehe dazu keinen Grund.

    • Schätzungen bzgl. Todesopfer durch Feinstaub
      Korrekt! Ob – und falls ja wieviele – *weiss* man nicht.

      Haben Sie noch Quellen zu den Anteilen, die durch Reifenabrieb von Elektromobilen und der Verfeuerung nachwachsender Rohstoffe erzeugt werden?

      Mit dem Hype der Erderwärmung und seiner Prognose für die nächsten Jahrzehnte könnte es auch bald eng werden. (Zigtausend Klimaforscher müssen dann umqualifiziert werden) Googlen *Sie* doch mal Herr Voll! Ich empfehle „Maunderminimum“ und „Irregular heartbeat of the Sun driven by double dynamo“.

      Ein Leben ohne Weltuntergangsvisionen scheint uns – seit Jahrhunderten – nicht möglich zu sein. Brauchen wir das zum Wohlbefinden wie Schauerromane oder dient es einfach dem Generieren neuer Steuern und weiteren Repressionsmöglichkeiten, zB zur Einschränkung individueller Mobilität/Freiheit?

      Zusammen mit der neuen Hypermoral werden aus einer Schätzung/Vermutung dann Millionen von Lungenkrebstoten, die ohne unsere entwickelte Verkehrsinfrastruktur schon lange vorher verstorben wären (s. Entwicklung der Lebenserwartung in den letzten – besonders feinstaubigen – Jahrzehnten)

    • @ Thomas Voll
      Warum gehen Sie nicht zum Begräbnis eines Terroropfers und stellen die Opferhierarchie dort klar? Drängeln Sie sich vor und erzählen den Trauernden, dass sie aufhören sollten, rumzuheulen, das helfe doch nur den Rechten. Ihre Toten seien viel wichtiger. (Weichen Sie notfalls von Feinstaub auf Verkehrsunfälle aus, das ist plastischer.) Danach können Sie sich über die emotionalen Reaktionen auslassen, wo doch in diesen Zeiten die differenzierende Vernunft gefordert sei, und als letztes Mittel gegen den drohenden Weltuntergang für diese Leute den Wahlrechtsentzug fordern. Fügen Sie dann noch an, wie sehr Sie das „Staub zu Staub“ traumatisiert hat.

    • Feinstaub
      @Thomas Voll
      Niemand bestreitet, daß Feinstaub der Gesundheit unzuträglich ist und ggfs auch zu Lungenkrebs führen kann. Was zu beanstanden ist, ist die Verteufelung des PKW-Diesels unter der Prämisse Feinstaub. Obwohl es genug Studien gibt, die genau diesen Zusammenhang als nicht statthaft erklären – und keine, die diesen Zusammenhang beweisen. Viel interessanter ist z.B. der Reifenabrieb (weshalb man sinnvollerweise fordern müsste, Autoreifen keinen Ruß beizumischen). Trotzdem geistert die Wahnwitzige Zahl von 400.000 Toten durch die Gegend. Womit wir mal wieder beim Thema Ideologie wären. Eine Ideologie, die keine Toten verhindert, sondern noch mehr fordert durch Fokus auf die falschen Themen und Hebel.

      @Marloff
      Das Thema NOx (=NO+NO2) hat mit Feinstaub recht wenig zu tun. NOx entsteht in der Tat bei der Verbrennung. Umso mehr, je höher verdichtet die Verbrennung stattfindet, also speziell bei den CO2-vermeidenden neuen Dieseln. Das ist also wirklich ein Diesel-Thema. Die richtige Frage hier sollte lauten, „was sind sinnvolle Grenzwerte“. Also z.B. im Sinne von Gesundheitsschutz. Die Antwort würde lauten – aus Gesundheitsschutz genügt es, unter 950 mikrogramm/m3 zu bleiben. Dieser Wert stammt aus der Toxikologie. Wie giftig NO ist, zeigt sich daran, daß NO bei bestimmten Therapien von Neugeborenen eingesetzt wird…
      Die 40mikrogramm sind daher ein rein politisch gewünschter „Grenzwert“. Da haben die Autohasser ganze Arbeit geleistet. Um mehr geht es nämlich nicht. GGfs. haben auch ein paar intelligente Lobbyisten nachgeholfen, die den deutschen Autobauern eine auswischen wollten…

    • Ne Rangliste der Toten wird bei Klonovsky mit Datum 25.07.2017
      veröffentlicht. Zum Fremdschämen.

    • Ja Herr Voll und deshalb waren in S
      die Feinstaubmessungen im Januar an den Tagen mit Streusalzstreuung die Ergiebigsten für die Panikmachen. Und wunderere sich keiner, wenn völlig überraschend festgestellt wird, daß die Schleifringübertrager der Elektromotoren Feinstaub vom Feinsten produzieren.

    • @Hans Nase - Wer sind denn die "paar intelligenten Lobbyisten...
      ..die nachgeholfen haben, den deutschen Autobauern eine auszuwischen“? Die haben doch bestimmt Namen, und diese sollten uns nicht vorenthalten werden!


    • @Voll: wo hat sich der Lungenkrebstote den Feindstaub denn eingefangen? Nicht etwa doch zuhause bei den Milben und Fusseln? Wirklich draußen? Sicher?

    • Was zum Lesen für Herrn Voll vom rechten Rand
      Journal of Inhalation Toxicology 2008:
      (RR: Relatives Sterblichkeitsrisiko, PM2,5: Feinstaub)
      For the initial period, 1973–1982, a small positive risk was found: RR was 1.04 (1.01–1.07) for a 10-μ g/m3 increase in PM2.5. For the subsequent period, 1983–2002, this risk was no longer present: RR was 1.00 (0.98–1.02). For the entire follow-up period, RR was 1.01 (0.99–1.03). The RRs varied somewhat among major subgroups defined by sex, age, education level, smoking status, and health status. None of the subgroups that had significantly elevated RRs during 1973–1982 had significantly elevated RRs during 1983–2002. The RRs showed no substantial variation by county of residence during any of the three follow-up periods. Subjects in the two counties with the highest PM2.5 levels (mean of 36.1 μg/m3) had no greater risk of death than those in the two counties with the lowest PM2.5 levels (mean of 13.1 μg/m3). These epidemiologic results do not support a current relationship between fine particulate pollution and total mortality in elderly Californians, but they do not rule out a small effect, particularly before 1983.

      https://is.gd/yPWofq

      Hier ein Artikel der Princeton University, der die ganze Malaise der Mortalitätsberechnungen zusammenfasst:

      https://is.gd/iQAdOp

  86. Blick ins Sauerland
    Das Sauerland ist zwar landschftlich anregend und schön, ansonsten aber eher unspektakulär. Historische Bauten finden sich ein, zwei Burgen und Schlösser. Ansonsten ist da nichts außer ein paar älteren Gehöften, die nicht viel anders aussehen als Rekonstruktionen der sächsischen Höfe der Spätantike, auch wenn dazwischen ein Jahrtausend liegen mag. Es regnet viel, und bis ins 19. Jahrhundert gab es Hungersnöte. Wie auch bspw. im Siegerland mussten dann die nicht benötigten Männer ausziehen, und starben bspw. als Söldner im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg für das erste britische Empire. Mit der Industrialisierung änderte sich alles, und heute haben ehemals hinterwäldlerische Kirchspiele wie Schalksmühle beachtliche Millionärsdichten. Hinter jedem dieser Millionäre steht ein Familienname, unter welchem im 19. Jh. eine bis heute bestehende Fabrik begründet wurde. Es gab früher nur ein, zwei Schlösser, aber dank Industrialisierung gibt es heute dutzende Betriebe, deren Name jeder chinesische Elektroingenieur kennt. Das ist Emanzipiation: Eigene Fabrik auf eigenem Boden statt Kämpfen im fremden Rock auf dem Boden von anderen! Das ist Aufklärung: Werte schaffen statt im Hunger sterben! Das ist Leben: Laufende Maschinen statt Dauerregen durch das schimmelige Holzdach!

  87. Wurzelhandlung
    Einfach exzellent geschrieben. Radikales Denken, das Spaß macht. Und die Landwirte freuen wird. Vorschläge, die wirken wie gute Lebensmittel. Der Autor hat das Problem an der Wurzel (=radix) gepackt und gleichzeitig viel (geistiges) Unkraut ausgerissen. Mit oder ohne Ironie wirkt der Text sehr inspirierend. Sehr ausgereift. Schreit nach Handlung. Die Umsetzung ist zwar schwierig, kann aber sicher schmackhaft gemacht werden.

    Im Nahrungsbereich gibt es noch weitere Optionen, die ganzheitlich guttun. Und nicht einmal was kosten. Zum Beispiel das ungespritzte Fallobst aufklauben, das frei herumliegt. Und verwenden. Bärlauch, Brennessel und Löwenzahn können zahlreiche Zivilisationskrankheiten zumindest lindern. Davon gibt es hierzulande massenhaft. Der Löwenzahn frisst sich sogar in der Stadt durch den Asphalt, um an sich zu erinnern. Es müssen nicht gleich Weinbergschnecken sein. Oder Heuschrecken, die zur Zeit noch einen denkbar schlechten Ruf haben. Etwas bewusster kann man immer leben.

    • Mein Fallobst,
      das auch „frei herumliegt“, bitte nicht mitnehmen. Soll ich um die Streuobstwiese extra einen Stacheldrahtzaun bauen, damit es nicht mehr „frei herumliegt“?
      Ich warte darauf, dass es *vollreif* vom Baum fällt und möchte es dann abholen, falls es nicht zuvor gestohlen wurde.

    • Dein und mein
      @ Hausschwein, manchen ist nicht bewusst, dass es – hier jedenfalls – von Anfang April bis 20. Oktober ein Betretungsverbot für die Wiesen der Bauern gibt, weil das Futter ist. Man latscht und biked durchs hohe Gras.

      350 m hinter meinem Haus steht ein Hundeklo.Die roten (!) Beutel landen in der Wiese oder in meinem Garten, weil man zu bequem ist, zurückzugehen. Wir brauchen wirklich mal wieder gaanz schlechte Zeiten, in der Hoffnung, die Leute werden wieder normal.Ich tät solche Zeiten aushalten…

    • Mosttrinker sind Naturschützer
      oder so.

      Frage: Habe selbst nur ein paar mal Äpfel mitgenommen, ging aber immer davon aus, dass das erlaubt sei, weil die Streuobstwiesen der Gemeinde gehören. Falsch gedacht, oder?

    • Wurzel
      Die einzige die in der Schule gelernt wird ist auf der Taschenrechnertaste.


    • weil die Streuobstwiesen der Gemeinde gehören
      Das gibt es auch, aber eher selten. Meistens gehören die einem bauern oder Pächter.

    • @Nahuatl
      Kann sein, dass es welche im Gemeindebesitz gibt (aber welche Gemeinde kann/will sich die aufwändige Pflege leisten?). Bei uns gehören sie den Bauern und Hobbybauern (gehöre zu Letzteren).

    • danke
      war Fallobst. und Sofortverzehr.

    • § 39 Abs. 3 BNatSchG (▸ browsern)
      ·
      Kai Gildhorn ▸ mundraub.org (▸ googlen) (▸ facebooken)
      ·
      Eike Baur (mundraub.org) rät Eigentumsrechte zuvor zu klären,
      eine rechtliche Verantwortung trage sie nicht.
      Die Plattform bietet Ihren Dienst als gemeinnütziges Unternehmen
      (Terra Concordia gUG Deutschland) an.
      ·
      Bsp.: Eine digitale Karte mit Punkten, an denen Essbares im öffentlichen Raum – etwa Pflaumen an einem Allee-Baum oder Walnüsse an einem Strauch neben einem Parkplatz – entdeckt wurden.
      ·
      ▸ 56.151 Nutzer ▸ 49.098 Fundorte ▸ 125 Gruppen
      ▸ 219 Aktionen ▸ 18 Geburtsbäume
      ·
      »Freies Obst für freie Bürger« (Gildhorn) setzt dem ganzen natürlich die (noch ungegenderte) pseudo-anti-anarcho-religiös-naiv-öko-linke-guten-sektierer Krone auf.
      ·
      Unterstützter von mundraub:
      ▸ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
      ▸ Franz-Reinhard Habbel, Sprecher Deutscher Städte- und Gemeindebund
      ·
      Bei weiteren Vorstößen in »vermeintlich« öffentliche Rechtsräume sind eine typische NGO-Pfründe-Entwicklung – auch in Kahane-artiger Weise – sowie ein täglich neu verhandelbares »Naturstrukturgesetz (NaStruG I)« denkbar.
      ·
      ·
      ·
      The Must-Eat Superfood-»Amuse-Gueules« beim Holzlöffel-Gruppenbasteln mit unseren (alten) neuen NaturFreunden*₁*₂:
      ·
      Gänseblümchen ▸ bei Verstauchung, Altersflecken und Karbunkel
      ·
      Löwenzahn ▸ bei Sommersprossen, Hämorrhoiden und Fettleibigkeit
      ·
      Brennnessel ▸ bei Nasenbluten, Schuppenflechte und Bettnässen
      ·
      ·
      ·
      *₁ NaturFreunde Deutschlands (NFD) – Geschichte nach 1945
      · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
      Abgelehnte Organisationen beim Versuch der Wiederzulassung:
      nach 1945 (SBZ)
      ▸ Antifaschistische Touristenbewegung (ATB)
      nach 1946 (Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED)
      ▸ Einheitstouristenbewegung (ETB)
      während der Sowjetischen Militäradministration (SMAD)
      ▸ Natur- und Heimatfreunde

      ▸ Freie Deutsche Jugend (FDJ) (1946)
      ▸ Betriebssportgemeinschaften (BSG) (1946)
      ▸ Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands (1945)
      (Kulturbund der DDR)

      *₂ NaturFreunde Deutschlands (NFD) – Noch ’ne Geschichte
      »Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur«
      · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·
      ▸ Vorsitzender: Michael Müller (SPD)
      und Mitherausgeber: ▸ klimaretter.info
      ·
      ▸ 70.000 Mitglieder ▸ 630 Ortsgruppen ▸ 400 Naturfreundehäuser
      ·
      »Die NFD als NGO engagiert sich schwerpunktmäßig für eine Umwelt- und Klimaschutzpolitik, die soziale und ökologische Fragen verknüpft.«
      »Die NFD sind den Idealen des demokratischen Sozialismus sowie der Nachhaltigkeit verpflichtet«.
      ·
      Jugendorganisation ▸ Naturfreundejugend Deutschlands
      ▸ Naturfreundejugend Berlin:
      Antirassismus, Geschlechterverhältnis, Antimilitarismus
      ▸ Naturfreundejugend NRW:
      Antifaschismus, progressive Pädagogik
      ▸ Aktuelle Themen auf Bundesebene sind die:
      Politische Partizipation von Kindern und Jugendlichen,
      (interkulturelle) nachhaltige Kinder- und Jugendreisen

  88. Titel eingeben
    Wobei die Entwicklung im Bergischen am Wetter gelegen hat. Wegen des Dauerregens gruben sich die Waldbewohner immer tiefer in die Berge. Sie fanden Kohle und Eisenerz. Als sie wieder nach vorne kamen, hat es immer noch geregnet. Aus Wut haben sie Kohle und Erz angezündet und haben auf Letzteres eingeprügelt, weil es nur glühte und nicht so recht brannte. (Behaupten Leute, die den Bergischen nicht wohlgesonnen sind).
    Die Wasserkraft und deren Nutzbarmachung half ihnen, das Eisen zielstrebig zu bearbeiten. Zum Beispiel der Ohlerhammer in Wiehl. Heute steht darum eine der größten Anhängerachsen-Fabrik Europas, BPW Bergische Achsen. Der Aufschwung kam aber erst mit der Bahnlinie, denn bergische Kohle war zu teuer und die aus Gelsenkirchen brauchte einen Transportweg.
    Wer in die Gegend kommt, für den ein Tipp: das Achsenmuseum von BPW. 5000 Jahre Geschichte von Achse, Rad und Wagen.

    • Berger
      Schöne Anekdote – muss von jemand sein, der die sturköpfige Mentalität der Bergischen klar erfasst hat. Danke, selten so gelacht!

      Ein (Nieder-)Berger

  89. Irgendwas mit Politik - oder: wie Integration auch mit Muslimen gelingen kann
    Wir sollten aber nicht aus den Augen verlieren,
    daß Integration in D auch gelingen kann, wenn nur das Vitamin B
    fleißig konsumiert wird.

    With a little help from my friends.

    https://www.youtube.com/watch?v=5IHzE5tSPlQ

  90. Autarkie ist immer noch möglich...
    hatte mal das Vergnügen mit Interflug in 1986 von Schönefeld nach Kopenhagen zu fliegen; = ca. 4 ( V I E R!) Fluggäste stiegen zu, und ich nahm mir die Tageszeitung(=Neues Deutschland!) mit folgender Schlagzeile auf S. 1:

    „Die Versorgung der Bevölkerung mit Rot- und Weisskraut ist gesichert“

    …Geschichte wiederholt sich als Farce(K. Marx)

    • „Die Versorgung der Bevölkerung mit Rot- und Weisskraut ist gesichert“
      Ach Gott wie rührend. Es gibt besorgniserregendere Themen auf der Ersten. Vor allem seit der Zeit, in der die Dame, deren Kohlversorgung damals gesicherte Gewissheit war, auch über die westlichen Brüder und Schwester*Innen das Zepter führt.
      .
      So, meine tägliche Entladung gegen die da wäre ich los. Friede mit den Hütten. (oder hätte noch jemand Bedarf nach dem Speiseplan von Paris während der Einschließung im 70/71-er -Krieg?)
      (DdH)

  91. Hab's nie gelernt und musste suchen. Und fand. Und erinnerte mich:
    Auri sacra fames
    „Verfluchter Hunger nach Gold!“ – In „Streit um Asterix“ verflucht Dreifuß auf Seite 11 die Gier seiner Mitpiraten, als er glaubt, der Ausguck Baba wäre von Destructivus bestochen worden. Das Original stammt von Vergil, einem römischen Dichter (70-19 v.Chr.), aus seinem Werk „Aeneis“, 3,57.

    • @kdm
      Genau, kann mich an beide Zitate erinnern, aus dem Lateinunterricht, das eine auf der Bank und das andere unter der Bank!

  92. Die Reinkarnation von Henry Morgenthau?
    Oder wie ist das sonst zu verstehen? Oder lebt er etwa unter falschem Namen mitten unter uns?
    Viel Spaß bei der Rückkehr ins Mittelalter, die nicht unbedingt synonym mit „Nachhaltigkeit“ zu setzen ist.

  93. Das verstehe wer will
    Die deutschen Medien auch FAZ.net führen sich in der
    Abgaskriese auf wie Kinder, denen man erklärt, dass es den
    Weihnachtsmann nicht gibt.
    Kann man so wirtschftsunerfahren sein und so treuherzig?

  94. JUST DO IT !!!
    Jeden Tag bete ich innständig das all die politisch und medial so wohlgelittenen
    Nachhaltigkeitsfaschisten und Öko-Taliban,
    C02-Bolschewiken und Malthus-genozidalen Umweltinquisitoren

    endlich, endlich ihren Willen bekommen:

    – 100% Erneuerbare jetzt,
    – Kohleausstieg jetzt,
    – Alle AKW SOFORT abschalten,
    – Dieselverbot jetzt (auch für LKW),
    -Fahrverbote, Heizverbote, Warmduschverbote, Gasrationierung, Stromrationierung – um den Klimakollaps aufzuhalten
    – Moratorium bzgl. Neuverkauf aller KFZ mit Verbrennungsmotoren, bis „Manipultionen“ geklärt und die irren Grenbzwerte eingehalten werden.

    Erst wenn das letzte Kohlekraftwerk vom Netz ist und die letzte Fertigpitza im Ofen ist, werdet Ihr erkennen das man vom CO2 Footprint einer Wildsau nicht leben kann.

  95. Nucleon Ford
    Gut für 8000 km ohne Tanksstop.
    http://www.oddlyhistorical.com/2014/07/21/1958-ford-nucleon-nuclear-powered-car/

    Kann mal jemand dies an den VW Müller ex Porsche Müller schicken.
    Hab`seine Mail Adresse verschlampt .
    Nicht dass Trump`s own country uns zuvorkommt und Schwabenland nebst Niedersachsen absäuft.
    Fährt man nach 8000km an die Shell Tankstelle seiner Wahl, kauft ein Päckchen Glimmstengel, äh Brennstäbe, stopft sie rein und weitergehts.

    • Vorschläge & Ideen gab's reichlich
      Hier sind noch mehr solch‘ toller Vorschläge, die Technik, insbesonders den Verkehr zu beherrschen: http://bit.ly/2v3mCaD

    • Auch noch erwähnenswert....
      der „UT (Urantrafo) Trockentank“. Den hat Daniel Düsentrieb schon vor Jahrzehnten vorgestellt!

    • @FJ45. Ich drucks aus
      Und drücks ihm in die Hand. Der steht abundan in Stuttgart beim bekanntesten Feinkostgeschäft der Stadt neben mir an der Fleischtheke (mit seiner Partnerin, Frau Rittner, irgendwas mit Tennis). Hager, approx. 185cm oderso (wie ich). Elegante, sportliche Erscheinung, Freizeitkleidung. Wird nicht belästigt von den anderen Kunden (obwohl sehr wahrscheinlich Cayenne/Touran FahrerInnen drunter sind). Von mir auch nicht (kein Cayenne, too big to buy).

  96. PS
    Es ist geschafft die hier vom Don gezündete unaufhaltsame !Retrowelle! (@djangö) hat bis zum höchsten deutschen Gesetzeswerk gezündet :
    https://www.st-georg.de/news/pferde-und-leute/schleswig-holstein-will-die-pferdesteuer-verbieten-aber-in-tangstedt-wehrt-man-sich/#jtsvm-close
    Die Steuerfreiheit ist bald erreicht – Jameika sei Dank.

  97. Vor dem Dieselverbot sollte noch das Tabakverbot kommen.
    Vielleicht kommt ja ein Dieselverbot, dann sollten aber auch direkteinspritzende Benziner verboten werden. Die Bürger werden dann zwar jammern, sich aber das nächste „umweltfreundliche Auto kaufen, bis auch dieses dann bald darauf verboten wird. Und wenn endlich alle elektrisch fahren, sollte es dann noch Individualverkehr geben, werden auch die Batterieautos verboten, da sie mindestens so umweltschädlich wie die Stinker sind. Aber wie gesagt, Individualverkehr mit Batterieautos, kann es den denn überhaupt geben?

    Jedenfalls werden die Steuereinnahmen bis zum Schluß noch fleißig sprudeln und nur darum geht es doch. Denn wäre es anders, der Tabak wäre längst verboten.

    • kohleverbot. Wir verfeuern 90 Millionen Tonnen pro Jahr.

    • Atemverbot
      Die Deutschen produzieren etwa 28 Mio Tonnen CO2 pro Jahr allein durch Atmen (~1 kg CO2/Person/Tag). Das wuerde auch viele andere Probleme loesen, v.a. fuer Siedler aus suedlichen Gefilden.

  98. aktuelle Zählung
    heute morgen mal frisch nachgezählt:

    alle toten von feinstaub
    alle toten von CO2
    alle toten von radioaktiver strahlung
    alle toten aufgrund von verkehrsunfällen
    alle toten aufgrund von fleischkonsum
    alle toten aufgrund von alkohlgenuss
    alle toten aufgrund von zigarettenkonsum

    ergebnis: BRDDR ist menschenleer wie nach dem 30jährigen krieg !

    zumindest wenn ich die relevanten studien alle zusammenzähle !

    • 1983 1.5L turbocharged 4-cylinder
      @django…
      Denke Du solltes Mitglied im Britischen Motorsport Club werden und ein Wochenende in Silverstone fahren, um das Gaspedal zum Bodenblech durchzudrücken.
      Dazu empfehle ich diesen Champion
      https://www.youtube.com/watch?v=1S3wj15ojPM
      bitte auf einem 50″ TV ansehen und Schrauben zählen

  99. ager publicus
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gracchische_Reform

    ist nicht gut ausgegangen damals…

  100. Das vegane Grundeinkommen
    wie der Don es beschreibt, ist machbar.
    Es entspricht genau dem Speiseplan meiner Kindheit.
    Und auch die geopolitische Plazierung durch den Don ist korrekt: DDR, genauer gesagt ein Pfarrhof weit draussen auf dem Lande in Mecklenburg. Bloss dass wir auch noch Geflügel und Schweine hatten, von denen im Herbst immer eines dran glauben musste – ups, wir sprechen ja vom veganen Grundeinkommen.
    Deswegen ist es auch heute für mich immer noch was Besonderes, ein Stück Ananas zu essen.
    P.S.: Ich hatte damals nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlte.

    • In Bayern war das auch 1900 üblich – der heutige Luzxus ist die Ausnahme.

    • Titel eingeben
      Mein Opa (geboren 1876, Schlesier, Arbeiter, Flüchtling, Kirchgänger) bekam in den Fifties in West-Berlin das erste Mal als Dessert eine Schale Ananas-Stückchen aus der Dose: „Der Kürbis schmeckt aber nicht.“


    • @kdm: Gut beleuchtet. So war das. Es dauerte eine Weile, bis man sich an die neuen Obst- und Gemüsesorten gewöhnt hatte.
      Meine Schwiegermutter lernte während der Berlinblockade Süßkartoffeln kennen (es gab nichts anderes), meiner Mutter sind die bis heute nicht geheuer, wiewohl sie in den letzten Jahren so ziemlich überall angeboten werden (bei unbekanntem fremdartigem Obst ist sie nicht so probierscheu).
      Woran ich selbst mich erinnere: in den 1960ern gab es z.B. kaum mal Tomaten, nur in einer kurzen Saison mal als Tomatensalat und gefüllte (das Rezept für gefüllte Tomaten muß wohl aus den 1950ern stammen, so wie meine Mutter es schilderte). In den 1970ern wurden sie durch die Hollandtomaten mehr, heute sind sie praktisch ubiquitär.
      Oder Salatgurken. Die hatten früher (1970er, z.T auch noch 1980er) oft ein bitteres Ende, das man abschneiden mußte.

  101. Und da hier ja auch immer die Medien ein Thema sind,
    mal ein Hinweis auf eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung. Die Studie von Prof. Dr. phil. Michael Haller behandelt das Thema „Tagesaktueller Journalismus zwischen Meinung und Information“ beispielhaft unter dem Titel „Die ‚Flüchtlingskrise‘ in den Medien“.

    Der Studie wird zwar eine gewisse Einseitigkeit vorgeworfen, da sie nur Qualitätsmedien und keine alternativen Medien berücksichtige, aber für die, die das Thema interessiert, dürfte die Studie etwas Zeit wert sein.

    https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/Aktuelles/AH93/AH_93_Haller_Web.pdf

  102. 白左
    Mensch @Kiwi!
    Copy & …

  103. Sprit aus Solarstrom und Umgebungsluft
    Sprit; aus denen Männer nun mal sind!

    https://www.pv-magazine.de/2017/07/24/sprit-aus-solarstrom-und-umgebungsluft/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

    PS: Das hier würde ich, zum Arschlochpost hinzufügen wollen:
    https://pbs.twimg.com/media/DEURL9uWAAEj0TJ.jpg

  104. taz-Themen, die uns bewegen - am Wochenende immer der Zeit voraus
    *KÖRPER: Redet über Blut! Erdbeerwoche, Besuch von Tante Rosa: Menstruation ist noch immer ein Tabu. Warum wir endlich offen über sie reden sollten – und warum der weibliche Zyklus für viele noch ein Phänomen ist.

    *SPRACHE: Pathos und Floskelei: Bei den Grünen will man direkt drei Bier exen, wenn man ihr Wahlprogramm liest. Bei der FDP wird einem vor Zukunftsseligkeit ganz wuschig. Über die Rhetorik von Parteien.

    *SKANDAL: Audi, Porsche, VW, BMW und Daimler unter Kartellverdacht: Was hat die Autoindustrie in geheimen Arbeitskreisen besprochen? Und warum hängen die Deutschen so an ihren Autos? Eine Reportage aus Wolfsburg und Baden-Württemberg.

    *MISSBRAUCH: Ein Berliner Zahnarzt missbraucht eine Patientin während der Narkose. Die Polizei glaubt dem Opfer – ermutigt zur Anzeige. Jetzt wurde der Zahnarzt verurteilt.

    **KULTUR: Hello darkness, my old friend: Zum 50. Jubiläum erhält Mike Nichols‘ Filmklassiker „Die Reifeprüfung“ ein neues digitales Gewand. Ein freudiges Wiedersehen mit Mrs. Robinson.

    *GOURMET: Fast überall auf der Welt hat die deutsche Küche einen schlechten Ruf. Das essverrückte Thailand aber feiert die Berliner Zwillingsköche Thomas und Mathias Sühring. Ein Gespräch in Bangkok.

    Passend zum neuen Retrostyle hier die praktische Schürze:

    http://shop.taz.de/product_info.php?products_id=244407&med=Newsletter&plc=Newsletter_Schuerze&prod=Schuerze

    Hello darkness, my old friend.

    • Der neue Faschismus wird sagen: Werde Gesellschafter oder du bist ein Nazi.

    • Die Schürzen sind echt göttlich!
      Früher gab es sowas in der Titanic, der einzigen und richtigen, bevor die von gutmenschbeseelten Korrekties überrannt wurde.

      Danke, taz, gute alte Zeiten wiederaufleben zu lassen!
      (Mir vollkommen wurscht, ob ihr darüber genauso lachen könnt, wie wir alten Titanic-er. Wir lachen!)

    • TAZ
      Und in Stuttgart wird seit 2010 angeblich kein Grenzwert für NOx und Feinstaub mehr eingehalten oder unterschritten. Dabei ist von den 8 Meßstationen in Stuttgart nur das Neckartor ab und zu darüber, in allen anderen Meßstationen werden die Grenzwerte seit 2003 kontinuierlich eingehalten. Das ist eindeutig Fake-News der allerschwersten Sorte.

      https://www.stadtklima-stuttgart.de/index.php?luft_messdaten_station_smz

  105. Painful Arc // Küchenmaloche
    In dieser Hinsicht muß auch folgendes
    Experiment mit ner Grobreibe eigentlich Gefallen finden:

    Androide und Euasteride
    https://www.youtube.com/watch?v=ITH277xuXis

  106. Fallobst
    @Hausschwein, es geht natürlich um Fallobst, welches niemand braucht und verarbeitet, weil es Besitzer liegenlassen. Und das ist nur ein Beispiel für vergeudete Lebensmittel vor Ort.

  107. CO2 im Moét & Chandon?
    .

    Die Stömung

    Der grüne Porsche steht; an Ericusspitze nah
    Und genießt den Blick ins Kapital
    Doch am Klima kommt er nicht vorbei
    Trotz 0 auf 100, unter 6,2

    Auf Landstraßen entlang, an Äckern und Höfen
    Kann man den Duft von Biogas auflösen
    Doch will man den Landwirt nicht verpesten
    Hofft auf Verbote und Elektrogesetze

    Die Stoffe die sie verneinen, schaden nur dem Einen
    Doch dieser nicht allein, weil das Zehnt; nur allgemein
    Die Wulst wird immer fetter, an Spree und seinen Vettern
    Klimaschwund und Biobrause, sind des Pforte Glaube

    Bioäpfel, Biobrot, Biomöhren und das Schrott
    Nur Ohne Schwein; nicht nur dem grünen Vegi fein
    Auch Bananen und Orangen, mögen grüne Gaumen sehr
    Über Meilen Meere, schifft man diese her

    Dieselfrachter, Dieselzüge, Traktoren oder Pflug
    Sind der seltenen Erde Weg
    Die in ihrem Lauf, schmücken jedes Gadget auf
    Auch das Netz will man für sich, damit sich´s besser reiben lässt

    BGE, saub´re Luft, Gender und die Einfallslust
    All das soll sich lohnen, weil beflissentlich gestohlen
    Volksentscheide abgelehnt, befangen Richterlos
    Doch wankelmütig dreist, regiert man aus dem Schattenkreis

    Wenn man weiter fleißig nickt, im Takt der Flötendirne
    Sind´s nur die lauen Töne, vom Einheitsbolschewik
    Die Mär von diesem Einheitsbrei der sich frohlockt und feiert
    Hat Buntheit hart getroffen, und kniet dem Lügenheer

    Leise werden´s mehr und mehr, weil Ordnung außer Kraft
    Die Sorgenfreien sprechen, wohlfeil Apostelhaft
    Die nächste Wandermasse, steht am Tiber in der Flur
    Und will ein warmes Plätzchen, am Tegernseer Tor

    .

    https://www.youtube.com/watch?v=u8-4n9yxZ_s

    &

    https://www.youtube.com/watch?v=u8-4n9yxZ_s

  108. Der Gutmensch
    „I never came across anyone in whom the moral sense was dominant who was not heartless, cruel, vindictive, log-stupid, and entirely lacking in the smallest sense of humanity. Moral people, as they are termed, are simple beasts.“ Oscar Wilde

  109. Mal ne Frage:
    @Don
    Die Kartoffelkörbe auf Bild #4 sind doch aus Plastik.

    Gibt es denn in Bayern keine klimaneutralen Korbflechter mehr?

    Eventuell könnte ja so eine flüchtende Fachkraft aus einer Region,
    in der es sowas noch gibt, da aushelfen?

  110. Die Steckrübe in ihrem Lauf
    Ökosozialismus für die breite Masse ist, wenn der egalitaristische Gesinnungsstaat dem Bürgerix mit dem Stiefel der globalen Gerechtigkeit ins Gesicht tritt und sich darauf der sog. ökologische Fußabdruck abzeichnet.

  111. Nicht alle Parteien müssen sich um ein Biogrundeinkommen sorgen.
    Parteispenden aus der Wirtschaft in diesem Jahr bis jetzt:

    1,9 Millionen Euro an die CDU
    1,6 Millionen Euro an die FDP (!)
    0,1 Millionen Euro an SPD
    0,1 Millionen Euro an die Grünen
    0 Euro an die CSU
    0 Euro an Die Linke

    Dabei handelt es sich um Spenden von mehr als 50.000 Euro, denn nur die müssen veröffentlicht werden.

    https://www.change.org/p/verschleierung-von-nebeneinkünften-stoppen-transparenz-a-watch/u/20914396

    Unsere „Volksvertreter“ sind persönlich und sachlich unabhängig und nur ihrem Gewissen verpflichtet. Na ja, ein Scherz muß auch mal sein.

    • Dann zählen Sie doch mal die Aufsichtsratbezüge
      der DAX Konzerne, die über das Ablieferungsgebot des DGB in den roten Kassen landen, mit dazu.

    • @ OM, Frauengekicksel kann noch warten...
      AfD über „Zivile Koalition“- dieses Jahr bisher 80 € von mir. Nur zum Possen.
      (DdH)

    • Ha ha, ich kann nicht mehr vor Lachen
      [1,9 Millionen Euro an die CDU
      1,6 Millionen Euro an die FDP (!)]

      Und so bekommt dann eben doch jeder das, was er verdient.

  112. Irrtum, Don Alphonso, die Tomaten aus Südeuropa kommen fast feinstaubfrei zu uns. Jedenfalls, was..
    ..den Feinstaub aus LKW-Motoren betrifft. Denn die Diesel-LKW haben seit Jahren effektive Filter und CO2-Neutralisierung mittels Harnstoff („Bluetec“). Damit emittiert ein Sattelzug nur einen Bruchteil der Schadstoffe eines winzigen Diesel-„Smart“. Dieselbe Technik hätte man auch in PKW einbauen können, und sich das jetzige Problem von Grund auf erspart. Es bleibt das Geheimnis der Automanager, warum sie das nicht gemacht haben. Natürlich hätte man größere „Bluetec“-Tanks einbauen müssen und wahrscheinlich bei jedem, oder jedem 2. Tanken, auch diesen Tank auffüllen müssen. Natürlich fährt der LKW ungleich mehr km, was die Rechnung des Absolutausstoßes relativiert. Weshalb Umwelt- und Verkehrsämter auch gerne relativieren und bevorzugt den Schadstoffausstoß nicht absolut, sondern relativ auf die „beförderte Masse“ umrechnen. Also 100 kg Tomaten gegen 100kg Smart-Fahrer. Oder, um nicht zu diskriminieren, 65 kg Frau + 30 kg Kind + 5kg Schultasche in einem Diesel-Porsche Cayenne. Sowohl der Smart-Fahrer, wie die besorgte Mutti produzieren aufgrund des zwar im Auto vorhandenen, aber softwareseitig abgedrehten „Bluetec“ auf ihr Lebendgewicht umgerechnet ohne es zu wissen ein Vielfaches an Schadstoffen, als die armen eingedosten Tomaten auf ihrem Weg von Sizilien oder Spanien nach Deutschland.

    Reifen und Bremsen allerdings produzieren weiterhin Feinstaub, auch wenn „Bluetec“ zur Pflicht würde. Aber auch, wenn alle Fahrzeuge mit E-Motoren betrieben würden. Reifen und Bremsen werden weiterhin benutzt. Wobei es beim Bremsen wegen der Energie-Rückgewinnungstechnik etwas weniger wird. Wieviel allerdings, d.h. welche „Wirkung“ das hätte, darüber streiten Experten noch heftig.

    Überhaupt, die „Experten“. Manche behaupten, die Schadstoffe aus dem Motor würden nur 15% dessen ausmachen, dafür kämen 85% durch Reifenabrieb und Bremsen zustande. Andere wieder behaupten das Gegenteil. Auf verbindliche, glaubwürdige Daten warten wir also noch.

    Sicher hingegen ist, daß auch der Gesetzgeber sich nicht aus dem Skandal hinwegstehlen kann. Denn: der Liter Harnstoff kostet etwa 8 ct. und, da der Zusatz unter dem Namen AdBlue nur 32,5% Harnstoff (Rest dest. Wasser) ist, also nur 2,6 ct! Wollen wir großzügig sein, und belassen es mit Verpackung, dest. Wasser, Herstellung, V+V und Overheads bei 8 ct/Liter. Warum also kostet AdBlue an der Tankstelle 1€/Liter? Etwa weil Herrn Schäuble 19% MwSt. von 1€ (19 ct) wesentlich lieber sind, als mickrige 1,9ct von einem angenommenen VP von 10 ct/L? Und wer streift den Gewinn von satten 920% ein? Gibt’s dafür etwa gar Parteispenden? Man wagt gar nicht sich auszumalen, was mit solchen Gewinnspannen machbar wäre….

    Bei LKW werden die Kosten des AdBlue auf den Transportpreis aufgeschlagen. Auf den kg Tomaten erst nach unzähligen Stellen hinter dem Komma zu erahnen. Für Otto Dieselfahrer hingegen würde das „Doppeltanken“ Diesel+AdBlue bei gleicher Anwendung wie im LKW selbst in Verbindung mit dem billigeren Diesel TEURER kommen, als ein Benziner. Denn der Verbrauch ist in der Praxis 7-10% des Diesels. Kein Mensch würde mehr einen Diesel kaufen.

    Zumindest der Grünen, evtl. auch der Linken Opposition hätte in den vielen Jahren der LKW-Bluetec Anwendung auffallen können, daß da im Vergleich mit den Privat- und auch Firmen-PKW etwas nicht stimmt. Und zwar lange bevor und ganz ohne die Untersuchungen der „amerikanischen Freunde“, die ihre Tests ja nur machten, um die deutsche „Clean“-Technik nachzuahmen. Und dabei erst höchst erstaunt über die Ergebnisse an Fehlmessungen glaubten! Aber auch auf Grünen Hintern sitzt es sich breit, warm und gut bezahlt im Bundestag. Das Fahren und Tanken überläßt man den Chauffeuren, die Wartung erledigt die Fahrbereitschaft, und ansonsten nutzt man publikumswirksam die BT-Freikarten der Bahn (Flugplätze werden bevorzugt in Verkleidung und mit großen Sonnenbrillen betreten). Mit so trivialen Dingen wie AdBlue und dessen Kosten kommt man da nicht in Kontakt.

    Umso größer nun die Aufregung. Sofort gibt es Rufe nach scharfen Strafen, stehen doch Milliarden in Aussicht. Doch was – sollte es dazu kommen – soll mit diesen geschehen? Die Messer, um sie im „Großen Tropf“ verschwinden zu lassen und für alles andere als zweckgebunden zu verschleudern werden sicher schon gewetzt.

    Dabei gäbe es eine viel sinnvollere Verwendung: Sofern es Verurteilungen geben sollte, werden sie wohl nicht einen Autokonzern, sondern zumindest die 3 „Großen“ treffen, möglicherweise aber auch die kleineren, denn alle kochen ja nur mit Wasser. Dabei werden so viele Milliarden € zusammenkommen, daß sich mit diesem Geld ein bundesweites E-Tanknetz aufbauen ließe. Dieses könnte – anstelle, bzw. unter Einbringung der Strafzahlungen als Gründungskapital – eine von allen verurteilen Autofirmen gegründete Holding betreiben, an der sich natürlich nach Wunsch auch die etablierten Mineralölkonzerne beteiligen könnten, wenn sie wollen.

    So würden die Strafzahlungen einem sinnvollen Zweck zugeführt, der gleichzeitig die E-Mobilisation wirkungsvoll voranbringt. Schließlich war es dieselbe Idee eines schnell flächendeckend aufgebauten Tankstellenetzes, das einen gewissen Herrn Rockefeller vor der Pleite bewahrte, als ihm nach Edisons elektrischer Beleuchtung (die Rockefellers Lampen-Petroleum obsolet machte), auch das um 1900 viel einfacher herzustellende und zu bedienende E-Auto nun ganz den Garaus zu machen drohte. Rockefellers Tankstellennetz machte aus dem nur lokal einsetzbaren E-Auto das landesweit einsetzbare Benzinauto. Clever baute er die Tankstellen in Abständen der damaligen Reichweiten/Tankfüllung und begründete so die „Freiheit des Autofahrens“. Edison hätte zwar auch das Geld gehabt ein E-Tanknetz aufzubauen, aber sein Streit mit Nicola Tesla um dessen Wechselstromtechnik (nur die ermöglicht lange Stromleitungen) verhinderte das. Edison setzte auf Gleichstrom, womit er verlor und damit au

    • @Hans Winter
      Wollen Sie denen recht geben, die vor 100 Jahren sagten,
      alle Erfindungen sind gemacht – da kommt nichts mehr?

    • @Hans Winter: Hervorragend!
      Fundierter und differenzierter Beitrag über CO2-Neutralisierung von Schadstoffen mittels Harnstoff („Bluetec“)!
      An die Mannschaft des Mainkutters: „Antreten an Deck zum Rapport und anschließendem gemeinsamen Deckschrubben der Schadstoffexperten!“

    • Sorry, AdBlue ist zur NO / NOx (Stickoxyde) -Reduzierung. Habe leider...
      ..in der Schnelligkeit CO2 geschrieben und ohne Durchlesen auf „Absenden“ gedrückt. Anregung an Don Alphonso: manche Foren haben eine Korrekturtaste, so daß man so blöde Fehler im eigenen Beitrag nachträglich korrigieren kann. Wäre beim Blog sicher gut, denn bei 6000 Anschlägen kann sich schon mal „etwas“ einschleichen.

      Und weil schon dabei, der ganze letzte Satz lautet:

      „Edison setzte auf Gleichstrom, womit er verlor und damit auch das E-Auto Geschichte war. Was hätten 120 Jahre Batterieentwicklung wohl gebracht?“

      Auch etwas unerklärlich, warum nur 5985 Zeichen angezeigt werden, trotzdem aber der letzte Satz nur noch zur Hälfte erscheint. Naja, Computer…..oder etwa doch die Programmierer…..?

    • Jedenfalls, was.. ..den Feinstaub aus LKW-Motoren betrifft
      Wenn man im Gewächshaus
      Energie aus einem Speichersee verwendet
      dessen Wasser vorher mit der Energie eines Kernkraftwerkes
      hinaufgepumpt wurde ist das sicher eine saubere Sache.

      Näheres von Andreas Thiel

      https://www.youtube.com/watch?v=lD6uCp9ttEM

      ab 06:50

    • @E.R.Binvonhier - Nein, eben NICHT!
      Die Erfindung des E-Autos soll noch viel früher gemacht worden sein. Irgendwann in den 1830er Jahren in Schottland (wohl nicht das Ungeheuer von Loch Ness). Belegt ist hingegen ein „Flocken Elektrowagen“, der 1888 das weltweit 1. E-Auto war. Um 1900 dann gab es fast nur E-Autos, bis 1910 aber waren sie fast gänzlich verschwunden, weil das Benzin-Tankstellennetz und die damit verbundene Möglichkeit „auf Langstrecke zu gehen“ der entscheidende Vorteil war. Und seitdem fand über gut 100 Jahre keine wesentliche Entwicklung mehr statt. Was leider durch den abgeschnittenen Schlußsatz meines obigen Beitrags nicht mehr verständlich rüberkam.

      Ergo: Eine Erfindung – sei sie noch so gut – ist ohne ständige Weiterentwicklung nichts wert. Der Ottomotor feiert mittlerweile 140 Jahre seines Patents. Schon Carl Benz konnte ihn nutzen, weil die 20 Jahre Patentschutz abgelaufen waren. Und seitdem bis zu den heutigen F1-Motoren…. Man stelle sich vor, was eine derartige Entwicklung für die Batterietechnik bedeutet hätte. Aber da waren eben gut 100 Jahre Stillstand und wir machen nun dort weiter, wo die Entwicklung damals aufgehört hat. Die heutige Motortechnik mit E-Auto zu vergleichen ist daher der falsche Denkansatz. Der „Markt“ und die Kunden sehen das verständlicherweise anders, weil sie eine zu kaufende Technik leidenschaftslos nach dem aktuellen Gebrauchswert beurteilen.

      @Klaus Keller
      Viel schlimmer noch, als das Hochpumpen des Wassers ist dessen Export in den Tomaten (und allen anderen Früchten und Gemüsen) aus einer ohnehin immer wasserärmeren Gegend wie Andalusien. Ich bin gespannt, wie lange das noch gut geht. Ich fliege viel über Spanien und bin zunehmend erschrocken über die sandgelben wüstenähnlichen Zonen (erst aus der Luft wirklich erkennbar), sowie die sich an anderen Stellen bis zum Horizont dahinziehenden Plastikfolien-Dächer der Gewächsplantagen. Dort entstehen das Gemüse und die Früchte, die wir in den 9 Monaten konsumieren, in denen bei uns klimatisch bedingt keine Ernten möglich sind. Niemals möglich waren. Natürlich ist es wunderbar, das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse, Tomaten- und Orangensaft auf den Tisch zu bekommen (anstatt nur Sauerkraut). Auch mir ist das weit lieber, aber bei dem Gedanken an den Preis, den vielleicht schon wir, sicher aber unsere Kinder für diesen Raubbau zahlen werden, wird mir langsam übel. Entweder verdorren die Plantagen, oder man wird riesige Meerwasserentsalzungsanlagen bauen müssen, um die nötige Bewässerung zu gewährleisten. Heute sind deutsche Tomaten fühlbar teurer als Spanische od. Italienische. Wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen, daß das im Grunde eine Umkehrung der natürlichen Kosten ist. Denn die Meerwasserentsalzungsanlagen werden immer noch mit fossilen Brennstoffen betrieben – ein WAHNSINN! Wo sind die deutschen „klugen Köpfe“, die sonnenbetriebene Anlagen entwickeln? Sei es mit Kollektoren- oder Solarzellen-Technik. Doch da geht keiner dran. Im Supermarkt sieht ja alles so schön voll und frisch aus. Nur schmecken tut‘s immer weniger nach dem, was wir einst gewohnt waren. Es muß ja schnell wachsen (viiiiel Dünger) und lange halten (harte Zombie-Tomaten). Einst nutze man die natürlich weiche, dafür aromatische Tomate, um gelegentlich einen unbeliebten Politiker zu bewerfen. Heute muß man aufpassen, ihn nicht damit wie mit einem Steinwurf zu verletzen.

    • Computer oder etwa doch die Programmierer?
      Na ja,
      die Computer sind es selten, die Programmierer schon sehr viel häufiger
      und am häufigsten wohl die User.

      Aber welcher Programmierer käme schon auf die Idee, bei einer Vorgabe von max. 6000 Zeichen
      zu erwarten, dass die User dann wirklich mehr als 5985 schreiben werden?

      Wo doch heute jeder Standardmensch mit 140 Zeichen sicher auskommt – und
      selbst diese Höchstzahl bestenfalls ein Mal im Jahrzehnt erreicht.

    • Ein Liter Harnstoff bitte...
      „Sicher hingegen ist, daß auch der Gesetzgeber sich nicht aus dem Skandal hinwegstehlen kann. Denn: der Liter Harnstoff kostet etwa 8 ct. und, da der Zusatz unter dem Namen AdBlue nur 32,5% Harnstoff (Rest dest. Wasser) ist, also nur 2,6 ct! Wollen wir großzügig sein, und belassen es mit Verpackung, dest. Wasser, Herstellung, V+V und Overheads bei 8 ct/Liter. Warum also kostet AdBlue an der Tankstelle 1€/Liter? Etwa weil Herrn Schäuble 19% MwSt. von 1€ (19 ct) wesentlich lieber sind, als mickrige 1,9ct von einem angenommenen VP von 10 ct/L? Und wer streift den Gewinn von satten 920% ein? Gibt’s dafür etwa gar Parteispenden? Man wagt gar nicht sich auszumalen, was mit solchen Gewinnspannen machbar wäre….“

      Werter Experter,
      da Sie ja in Preisen und Dreisatzrechnungen bewandert sind und über beachtliches Empörungspotential verfügen, sollten Sie ihr Wissen breit anwenden und z.B. ausrechnen, wieviel Gewinn erst bei der Veredelung von einem Liter Kartoffeln in verschiedene Produkte (z.B. Chips, Salat und Vodka) abgeworfen wird…

    • Was das Grundproblem belangt,
      wird es (mal wieder) von Gunter Dueck richtig erkannt. Diesmal auf der re:publica 2017: https://www.youtube.com/watch?v=-aal1wzO8tU
      Wie (schon mal) gesagt: Hinsichtlich der Frage, wie es entstanden ist, stimme ich nicht unbedingt mit Dueck überein – aber beim Erfassen des status quo auf der phänomenologischen Ebene schon.

    • Bluetec reduziert die NOx nicht den Co2-Ausstoß
      Herr Winter, nicht daß ich Ihren gesamten Beitrag in Zweifel ziehen möchte, aber Umwandlung mittels Harnstoff (CO-(NH2)2) zu H2O +N betrifft die NOx (Stickoxide) und nach meiner Einschätzung steigt damit der CO2-Ausstoß sogar. Heißt, der Katalysator muß im Zweifel mehr arbeiten.

      aus wiki :
      The emissions system works in a series of steps:

      A diesel oxidation catalyst reduces the amounts of carbon monoxide (CO) and hydrocarbons (HC) released from the exhaust.
      A DeNOx catalytic converter begins a preliminary removal of oxides of nitrogen.
      A particulate filter traps and stores soot particles, burning them off when the filter gets full.
      If the above are not sufficient to meet the prevailing emissions regulations, a Selective Catalytic Reduction (SCR) catalytic converter will convert the remaining nitrogen oxides to nitrogen and water; so-called diesel exhaust fluid (solution of urea and water) is injected into the exhaust gas stream to enable the conversion.

    • @Patrick.Feldmann - schon gestern korrigiert
      Etwas weiter oben in den Antworten auf meinen Beitrag (Hans Winter sagt: 29. Juli 2017 um 12:00 Uhr )

      Sorry, AdBlue ist zur NO / NOx (Stickoxyde) -Reduzierung. Habe leider…
      ..in der Schnelligkeit CO2 geschrieben und ohne Durchlesen auf „Absenden“ gedrückt…..usw.)
      .
      .
      @ Nat (Ein Liter Harnstoff bitte…):
      „Empörungspotential“? Nun, wenn Sie es so nennen wollen. Ich möchte Ihre Schriftstellerische Freiheit nicht eingrenzen, obwohl sie völlig unzutreffend ist. Am ehesten wäre „Aufdeckung“ angebracht. Aber auch die ist ja heute schon im Geruch der Verurteilungswürdigkeit. Nur 1-2 Flugstunden entfernt gibt es schon Länder, in denen man für „Aufdeckung“ ins Gefängnis kommen kann.

      Und noch viel besorgter muß ich Ihnen mitteilen, daß ich für die Dreisatzberechnung der „Veredelung von einem Liter Kartoffeln in verschiedene Produkte (z.B. Chips, Salat und Vodka)“ völlig ungeeignet bin. Nicht nur, weil ich es zu kompliziert finde, mir „einen Liter Kartoffeln“ zu besorgen, sondern auch, weil ich mich bei Kartoffelveredlung nicht auskenne.

      Doch wenn Ihnen das Thema so am Herzen liegt, warum haben Sie nicht ausführlich über den „Kartoffelveredelungs-Dreisatz“ geschrieben? Die Aufmerksamkeit (Prof. Dr. Günter Dück) wäre Ihnen gewiß sicher… Und hätte vielleicht das Thema AdBlue grundsätzlich und dessen Kosten-Preis Relation im Besonderen völlig von der Bühne verdrängt…. :-)

  113. @ Der Onkel sagte am 28. Juli 2017 um 15:40 Uhr
    „Atemverbot.
    Die Deutschen produzieren etwa 28 Mio Tonnen CO2 pro Jahr allein durch Atmen (~1 kg CO2/Person/Tag). Das wuerde auch viele andere Probleme loesen, v.a. fuer Siedler aus suedlichen Gefilden.“
    .
    Wartet ab. Wenn das Trinkwasser + Abwasser demnächst, scheißegal ob dem Verbraucher das recht ist, an transatlantische Finanzsharks verschachert sein wird, kommt die Luft d´ran. Mit den Reinhaltungsmaßnahmen für Luft steht doch ein weites Feld zur privatwirtschaftlichen Bewirtschaftung offen. Darauf ist nur noch keiner gekommen (bis auf die „Berliner Luft“ in Dosen, die in meinen Jugendjahren im Micky-Maus-Heft oder Fix und Foxi beworben oder vorgestellt wurde wenn ich nicht irre.)
    .
    Ich sehe meinen Nachwuchs schon so etwa im Jahre 10 nach ulF, also 2035 mit einer Atem-Zeozweidosimetersonde anstelle Nasenring durch die Gegend rennen.
    .
    @ Django, bei Ihrer gestrigen Wellen-Aufzählung fehlten mindestens:Bug-und Heckwelle, der Wellenkamm, die elektromagnetische ….., Flucht-oder Flüchtlingswelle, Stoßwelle (Physik), die perfekte Welle (von dieser ostzonalen Giegsband), der Westerwelle und….Wällkamm (Refudschie)

    (DdH)

    • Privatisierte Atemluft - "darauf ist nur noch niemand geokmmen" - O doch: Im Film "Total Recall"
      ..versuchte der diktatorische Mars-Gouverneur Cohaagen die Rebellen durch Abdrehen der Luftzufuhr zu bekämpfen. Ungeachtet dessen, daß diese Maßnahme ALLE Bewohner der Mars-Kolonie betraf – außer die der privilegierten Zone, versteht sich. Atemluft ist im Film auch nicht gratis, sondern muß vom die Kolonie beherrschenden Konzern gekauft werden. Ist zwar nur eine verfilmte Geschichte…..aber das ist „1984“ auch (Original: eine schon 1966 erschienene Kurzgeschichte des amerikanischen Sci-Fi-Autors Philip K. Dick).

      Wieviele Leute wissen eigentlich über die schon seit vielen Jahren bestehenden Air- bzw. Oxygen-Bars in Peking bescheid? Alle paar Häuserblocks gibt es für Fußgänger so ein Lokal zum „Luftholen“, genauso wie in anderen Städten die Leute schnell auf einen Espresso (heute „Coffee to go“) einkehren.

      Welches Interesse haben die Betreiber solcher Oxygen-Bars wohl an einer signifikanten Luftverbesserung? Gute Luft KAUFEN – das Geschäft der Zukunft, nachdem Wasser privatisiert wurde!

    • Quelle
      Könnten Sie mir mal die Quelle für die angeblichen 28 Millionen Tonnen nennen? Ich habe weiter oben 84 Millionen Tonnen ausgerechnet und dabei das Doppelte des Ruheumsatzes zugrunde gelegt. Das heisst: bereits, wenn sie nur schlafen würden, würden alle Deutschen 42 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausatmen.
      Weil das zufällig sehr nahe an meinem Fachgebiet ist, würde mich interessieren, wer auf 28 Millionen gekommen ist und wie.

  114. @Thorsten Haupt: Prost auf Urban Legend!
    und… endlich… nüchtern… zum Stand der Dinge:

    Demilitarisierung – done, dt. Teilung& abgetrennte Ostgebiete – done, Demontage – done, Reparationen, Auslandsvermögen inkl. Patente u. Zwangsarbeit – done, Entnazifizierung (bis heute!) – done, Dezentralisierung in Länder – done, Kontrollrat und Wirtschaftskontrolle durch Militärs – done, Bestrafung der (dt.!) Kriegsverbrechen – done, keine dt. Militärindustrie – done, keine dt. Flugzeuge – done;

    Das sind zehn von den vierzehn Morgenthau-Punkten.

    Danke für den 2plus4 Hinweis! 2plus4 sind – äääh – Fünf, die alten Besatzer und Besetzten. Der Rest? Der Krieg ging 1945 als WELTkrieg zu Ende. Der quasi ‚Friedensvertrag‘ wird als ‚Meisterwerk der Diplomatie und Memory of the World‘ gefeiert (Wiki).

    Man ahnt es: Friedensfürst Machiavelli stand Pate. 1992 folgte Maastricht als Auslöse für die französische Unterschrift, laut Augstein d.Ä. ‚für Deutschland wie Versailles, nur ohne Krieg‘. Da hätten wir sogar drei ‚Friedensverträge‘. Papier ist geduldig und:

    Sa sdorowje!

    • Das nennen Sie nüchtern?
      Bruhahaha. Ich habe nach „Demontage“ dann aufgehört, weiterzulesen. Ziel des Morgenthau Planes war ein agrarisches Deutschland ohne Industrie. Jo, Ziel voll erreicht. Für Vollbekiffte.

      Gruss,
      Thorsten haupts

    • @Thorsten Haupts: Während alle in Panik gerieten, behielten einige einen nüchternen Kopf.
      wirtschaftslexikon24
      Der Morgenthau-Plan geht auf den amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau jr. zurück, der beabsichtigte, Deutschland nach dem 2. Weltkrieg durch Entmilitarisierung, Aufteilung in kleinere Gebiete, Internationalisierung des Ruhrgebiets und der Wasserstraßen auf den Stand eines Agrarlandes zurückzuführen. Der Plan konnte sich politisch nicht durchsetzen, führte aber bis 1947 zu Demontagen, d.h. zum Abbau deutscher Industrieanlagen und deren Verbringung in die Siegerstaaten und die ehemals von Deutschland besetzten Staaten.

  115. ....denn es hätte es nicht anders verdient...
    Kurzform einer Paradoxie…bzw. des Wahnsinn des Deutschen:

    Die Gleichzeitigkeit von

    http://www.b ild.de/regional/hamburg/hamburg/hamburg-terror-augenzeugen-52694350.bild.html

    und

    http://www.b ild.de/politik/inland/bundestagswahl2017/deutschlandtrend-52682404.bild.html

    (Links wie immer entsprechend der Blog-supervision angepasst :-) )

    • Einige haben verstanden, dass es besser ist, sich nicht mehr auf den Schutz
      des Staates zu verlassen und nur die 110 zu wählen:
      http://www.achgut.com/artikel/hilf_dir_selbst_dann_hilft_dir_gott

      Vielleicht sollte man künftig Kabelbinder immer dabei haben, einen Schirm zur Armverlängerung, ne Trillerpfeife, um andere aufmerksam zu machen und sich darüber hinaus seiner lauten Stimme zu bedienen. Auch ne Damenhandtasche kann ein gutes Wurfgeschoss sein, besonders, wenn sie geschlossen mitgeführt wird und vielleicht einem Mann vorm Werfen übergeben wird, alleine wegen der höheren Reichweite.
      Ich denk mir immer, man müsste ihnen die Beine von hinten weg ziehen, damit sie stürzen.
      So kriegen die Polizisten bei Ankunft mit der grünen Minna, die aus unerfindlichen Gründen blau gefärbt werden musste, gleich ein schön verschnürtes Paket, das die Juristen dann oftmals baldmöglichst wieder laufen lassen.
      Diese Spucktüten, die neu angeschafft und in den Bestand aufgenommen werden mussten, sprechen übrigens ebenfalls Bände.

      Ein „Gast“ von ulF. Aus VAE also. Ausreisepflichtig. Dennoch kuschelig hier eingerichtet. Was wird er dort wohl ausgefressen haben?
      Aber es kommen ja auch welche aus Kuwait und werden alimentiert. http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlinge-in-deutschland-gelockt-von-falschen.724.de.html?dram:article_id=360598

    • keep smiling...
      Wenn der Staat die Sicherheit der Bürger nicht mehr garantieren kann…was wird dann wohl passieren?

      Man muss nur beobachten was die Politiker und Journalisten über Hamburg berichten. Sie jubeln darüber, dass wenigstens die Bürger sich noch wehren.
      Keiner da, der begreift, was damit gesagt und geschrieben wird.

      Das Gewaltmonopol des Staates wird gerade in Hamburg beerdigt.
      Von Chefredakteuren und Bürgermeistern.
      Und alle jubeln.

      Es ist so irre. Wie dumm dieses Land ist. Insbesondere auf der Führungsebene.

    • Die alte Polizeiuniform war großartig,
      denn so etwas trug sonst niemand. Jetzt sehen die Polizisten aus wie:

      -Straßenbahnschaffner und Busfahrer
      -DB-Schaffner und Zugführer
      -Die DB-Privatarmee namens „Bahnschutz“
      -sonstige private Security-Schläger
      -ausländische Polizisten

      Ich habe auch schon Dachdecker-Firmenkleidung in dunkelblau gesehen.

    • "So etwas trug sonst niemand."
      Ja eben. Man sähe ja auf den ersten Blick, daß die nächste Polizei min. 30 Minuten entfernt sein muß.

      So halten Gewalttäter wenigstens den nächstbesten Dachdecker für eine Gefahr.

      Und manchmal haben Dachdecker ja auch wirklich Dachlatten dabei…

    • Ja, so ist das nun mal.

  116. .....
    Man könnte ja wie damals in der NS-Zeit einen Eintopftag machen.
    Also für die unteren Klassen meine ich.

    Aber die Grünen sollen doch mal bei sich selber anfangen, Urlaub gibts nur mehr im Umkreis von 100km, keine Autos mehr, kein Essen ausserhalb der SAison mehr. Das sollte sie wieder auf den Boden der Tatsachen bringen.

    • Urlaub...
      …wird als egoistisch abgeschafft.
      Stattdessen Einsatz in der Landwirtschaft, da auch (dieselbetriebene) Landmaschinen verboten werden und mehr Handsrbeit nötig wird.👮‍♀️👩‍🌾👩‍🌾👩🏿‍🌾

  117. Smog
    Studierte Öffentliches Recht bei Prof.Dr. Driehaus (ehm. Richter des BVG).
    Der war Kettenraucher und wir diskutierten bis die Fetzen flogen, machte dabei alle Prüfungen locker…obwohl der ein knallharten Kotzbrocken war.
    Also die Sache mit dem Fahrverbot ist nicht so eindeutig, schliesslich darf ja auch noch geraucht werden!
    Eine sehr interessante Sache für Juristen.
    Don, an Ball bleiben bitte.

  118. Insekten vorhanden
    Die Hälfte gelesen, Rest morgen.
    Waren Anfang Juli unterwegs mit, soweit möglich (Raum Stuttgart Fehlanzeige) gutem Speed.
    Der Wagen war vollgekleistert mit Insektenleichen. Kann das daher nicht nachvollziehen. Nehme an, dass die vielen Baustellen bei kürzeren Strecken den Eindruck vermitteln, es gäbe keine Insekten mehr. Hoher Speed, mehr Insekten auf der Karre.

    Auf Mücken kann ich übrigens problemlos verzichten.

  119. a history of violence
    BTW…ist vielleicht etwas untergegangen….bei all dem Messerangriffen verliert man ja langsam den Überblick.

    „Vor einem Haus in der Hindenburgstraße in Teningen ist am Freitagmorgen kurz nach 8 Uhr eine 39-jährige Frau und ihr vier Jahre alter Sohn tödlich verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 52 Jahre alter in Algerien geborener deutscher Staatsbürger wurde kurze Zeit später von der Polizei in Freiburg festgenommen.“

    http://www.badische-zeitung.de/52-jaehriger-ersticht-mutter-und-vierjaehriges-kind-in-teningen

    • Unser Integrationsversagen
      Wäre diese Hindenburgstraße schon vor Jahren nach einer beliebigen Lokalpolitikerin mit Doppelnamen und zeitweiser Mitgliedschaft in einer verdi-Vorläufergewerkschaft umbenannt worden, wäre das nicht passiert!

  120. @Uwe Dippel
    Was Sie schreiben, stimme ich zu. Schulden gehen nur weg durch bezahlen oder Konkurs. Die EU schiebt die Verbindlichkeiten vor und zurück, und einige Länder zahlen mehr als andere.
    .
    Darüberhinaus, manche Menschen zahlen mehr als andere. Solche mit geerbten Immobilien sind gut dran, weil die Leute in Immobilien ihr Geld anlegen. Solche mit kleinem Ersparnissen und Altersversorgung auf Sparkonten, schlecht, weil sie keine Zinsen kriegen und die Banken das Bargeld mittlerweile horten.
    .
    Wenn das Ganze mit einem Knall auffliegt, werden alle Schulden fällig und die Schuldner verlangen sie von den Mitgliedsländern alles, was die zahlen können. Wie ich schon schrieb, ein EZB Konkurs führt in einen gigantischen Wirtschaftschaos. Griechenland und Italien sind schon pleite, und auch von Frankreich könnten sich die Schuldner nicht viel holen, weil das Land sowieso schon hohen Schulden hat. Da käme NL sehr schlecht weg (Deutschland auch)…
    Die Situation ist ein bißchen so, wie die Krise der Immobilienpreise hier in NL vor ein paar Jahren als viele Häuser finanziell unter Wasser standen (für nicht Niederländer: Die Hypotheken waren beachtlich höher als der Preis, den man durch Verkauf kriegen konnte). Und dann bekamen wir zum Frühstück gemeldet, dass der Staat ABNAMRO übernommen hat. Mittlerweile ist ABNAMRO wieder an die Börse gegangen (Ich hab mir Aktien gekauft, also denke, dass sie Zukunft hat) und die Immobilienpreise haben sich erholt.
    .
    Außer der EU gibt es keinen anderen Staat, der die EZB übernehmen kann. Aber die EU ist kein Rechtstaat, sondern eine Bananenrepublik mit mangelnder Legislative und praktisch ohne Judikative. Die Executive sind die Regierungschefs, von denen keiner europäisch denkt, denn sie vertreten ihre Nation und Nationalen Wähler. In dieser Kultur können sich Draghi und seine Mannen im Finanzsektor leisten, mit dem Geld der Europäer zu spielen. Sie können sogar darauf wetten, dass die Herren (und wenigen Damen) von Goldmann Sachs mit einen Bankrott der EU spekulieren und Amerika wäre wieder sehr gross.
    .
    Meine Freunde im Fahrradclub fragen mich, warum wir immer noch ein Haus in Kanada haben…….man kann da nicht nur Kartoffeln anbauen, sondern auch Lachs fischen. Kriegt also sogar mehr als Don’s zukünftige Mindestdiät.

    • Also sind wir uns ja ziemlich einig, zum guten Ende,
      und unter Landsleuten.

      Wow, von dem ‚unter Wasser‘ hatte ich gar nichts mitbekommen! Im Gegenteil, ich konnte mein herenhuis in Bomenbuurt – nachdem ich wusste, dass wir in absehbarer Zeit nicht nach NL zurückkommen würden – mit sehr gutem Gewinn veräussern. Noch einige Jahre später habe ich dann mal wieder gegoogelt, und mich beinahe geärgert, weil das Haus wieder auf dem Markt war, und noch einmal gewaltig höher angesetzt.

      Kanada ist mein Ding nicht, aber in diesen Zeiten einer kleinen Welt sind auch die Unterschiede zwischen den Staaten gering. Aber auch wir haben Alternatives, wenn auch nur ausserhalb von Mitteleuropa. Und hoffen, dass wir nie darauf zurückgreifen müssen.

  121. @ Uwe Dippel sagt am 27. Juli 2017 um 18:51 Uhr
    „That’s nothing!“ DdH
    Ich pflege meine Bäume mit Axt und Bügelsäge zu fällen, mit Keilen zu spalten.
    Sobald ich was zu sagen habe, wird Ihre Makita eingezogen. Von wegen Verweichlichung des Volkskörpers.“
    .
    Na, na, na, die eine übermäßig groß gewordene Kiefer im Garten vielleicht, die drohte beim nächsten Lothar auf den Wintergarten zu stürzen. Aber sicherlich nicht die 12-14 Festmeter, die ich 2016 im Wald und anschließend uff meim Wiesle zerlegte-aber auch mit Keil und Axt- aber nicht mit Bügelsäge.
    .
    Anderes Thema. Wer weiß da mehr?: D scheint sich ja mit dem so gut wie beschlossenen Verbrennertod die ohnehin verkümmerten Cojones endgültig abzuschneiden. Die EU gäbe das vor. Lächerlich! Bei ständig ansteigender Lebensdauer der Menschen/Mensch*Innen im Feinstaub- und Stickoxid kontaminierten Europa, Amerika, Japan (na gut, China ist die Ausnahme). Was sagt z.B. die franz. Autoindustrie dazu, die bisher ja ganz brauchbare Dieselmotoren am Markt hatte. In der DDR 2.0 zu nicht unerheblichen Anteilen (fahre selbst einen)?
    .
    Wie soll das mit unserer Schlüsselindustrie dann weitergehen, jetzt nachdem viele Hunderttausend Ingenieure & Facharbeiter angelockt worden sind und nur darauf warten luftkurortgerecht-absondernde Motoren zu entwickeln und zu bauen. Oder sollen die vor Pflüge gespannt werden wenn die Traktoren einmal verschrottet sind?
    .
    Wer könnte den „declin“ aufhalten? Auf das, was in den letzten 10 jahren mit unserem Land passiert ist, wäre es nur angemessen dass zukünftig mindesten 30% der Sitzplätze unter der Kuppel von anderen Ärschen warm gehalten werden.
    (DdH)

    • Ich könnte antworten, Ddh, wenn ich wollte.
      Allerdings will ich nicht, weil es sooo dooof und sooo laaaangweilig ist., jemandem einfach grundsätzlich recht zu geben.

      Echokammern, anyone?

      Und ‚Bügelsäge‘, damit wenigstens ein Äquivalent zu Ihrer Makita erwähnt wird.
      Dennoch, verachten Sie eine gute Bügelsäge nicht. Mein Grossvater war Zimmermann, und hat Zeit seines Lebens kein einziges Elektrogerät angefasst. Für alles was nicht mit den benannten Werkzeugen ging, liess er gelegentlich einen Bekannten kommen mit einer Bandsägemaschine, so auf einem Traktor montiert.

  122. Nach Hamburg .....
    .
    ..
    .
    das ganze, unlebbare Mistzeug rausschmeissen, ohne wenn und aber .

    Wurscht ,wohin -raus !

    • Angreifer von Hamburg Eine „fast vorbildhafte Person“ schreibt die FAZ -
      ohne sich selbst dafür für blöd zu halten. Was ist daran vorbildhaft, den eigenen Pass weg zu schmeißen und dann so was zu tun?
      Und dann findet man das:
      „Der Hamburger Innenstaatsrat Bernd Krösser erklärte, der Angreifer sei 2015 nach Deutschland eingereist. Zuvor sei er in Norwegen, Schweden und Spanien gewesen. Über Norwegen sei er im März 2015 nach Deutschland gekommen, zunächst nach Dortmund. Von dort aus sei er im klassischen Asylverteilungsverfahren nach Hamburg weitergeleitet worden. Hier habe er schließlich im Mai 2015 einen Asylantrag gestellt.“

      Wir müssen dumm sein hier. Sehr sehr dumm.
      Festgehalten und dingfest gemacht, bevor er weiter messern konnte, haben ihn übrigens anscheinend Menschen mit Migrationshintergrund, die noch nicht gelernt haben, sich auf das Gewaltmonopol des Staates zu verlassen.

    • Afrika pachten
      China macht es vor: Land Grabbing.
      Warum nicht wir, für 99 Jahre?
      Anschubfinanzierung, Zaun drumrum und gut is.

    • @Gast
      Die Bezeichnung des messerbewaffneten Meuchelmörder als „fast vorbildhafte Person“ dürfte unserer zeitgemäßen Journalistenausbildung geschuldet sein.

      Die Überschrift eines Artikels soll heutzutage nicht mehr über dessen Inhalt informieren (leider!), sondern Neugier und Leseinteresse wecken, damit der Leser länger auf der Webseite bleibt und mit den so generierten Werbeeinnahmen die Webseite mitfinanzieren hilft.
      Dazu ist jedes Mittel recht.

      Auch inhaltlich völliger Quatsch in der Überschriftenzeile, der dann mit dem tatsächlichen Artikel nahezu gar nichts mehr zu tun hat, oder von einer unhaltbaren Vermutung irgendeiner unwichtigen Person berichtet, findet in letzter Zeit als „Methode“ leider immer häufiger Anwendung in der FAZ-Online.

      Haben Sie wirklich nach dieser Überschrift erwartet, dass der Autor über den Attentäter zusammenfassend „Er war ein Engel!“ schreibt? Vermutlich eher nicht.

      Leider kommen derartige Überschriften, die mit dem im Artikel transportierten Inhalt gar nichts zu tun haben, auch in der FAZ-Online immer häufiger vor, wie mir auffiel.
      Ich bedauere dies sehr.
      Ich empfinde dies als bösartige Irreführung des gutgläubigen, informationsinteressierten Lesers. Aber so ist die Welt in der Epoche des untergehenden Spätkapitalismus nun einmal.

      Vielleicht ändert sich durch Volksabstimmungen, demokratische Wahlen oder junge, revolutionäre Kräfte bald schon alles zum Guten. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben!

  123. OT: Sieferle
    Auf amazons Bestsellerliste liegt heute (29.07., 11 Uhr) „Finis Germania“ auf Platz 1 und „Das Migrationsproblem“ – das wesentlich wichtiger ist – auf Platz 16 (am 28.07. noch auf Platz 10).

    Somit lässt sich konstatieren, daß Rolf Peter Sieferle dieser Tage Deutschlands meistgekaufter und vermutlich auch meistgelesener Autor ist.

  124. Dystopie in preiswert!
    ·
    Seit 2025 leben in Berlin-Tempelberg, Friedrichshain-Kreuzigung und Maghreb-Hisbollah »arbeitsfastende« aller Geschlechter, deren »Queerbettchen« keinen Augenblick kalt werden dürften.
    ·
    Was 2017 in »Edgar Andrej Holms« Soziopod »Die 1002. Nacht mit Lompscheherazade« began wurde dank politisch stadtsoziologischer Wiederbelebung des »Schlafgängerwesens« nachhaltig und interkulturell real:
    ·
    Seither gilt ein Anheben (Upgrade) der Ursprungsbelegung durch schutzsuchende Kostgänger auf zwei bis drei Personen im Achtstundenwechsel innerhalb von 24 Stunden als beispielhafte Integrationsleistung in »Gebieten mit besonderem polyamoren Entwicklungsbedarf ™«. (EU-Zertifizierung für Großstädte beantragt)
    ·
    ▸ (EU mobile app ▸ 24/7 bed lodgers)
    ·
    ·
    Eine Fortführung der dynamischen Verwaltungsreform (Agenda Neukölln) führte zur wöchentlichen Schutzzonen-Neuordnung:
    ▸ Neu-Accra ▸ Neu-Ankara ▸ Neu-Beirut
    ▸ Neu-Dhaka ▸ Neu-Damaskus ▸ Neu-Grozny
    ▸ Neu-Kabul ▸ Neu-Mossul ▸ Neu-Lahore

    Rat und Tat bieten:
    ·
    Das in Teilen als (Pierre Ramus-, Eugène Buret)-Plagiat bekannte –
    ▸ Die Lage der arbeitenden Klasse in England 1845, Friedrich Engels
    ·
    Von Kostgängern Schlafgängern (auch Bettgeher oder Schlafburschen)
    ▸ Die Hygiene der Neuzeit, 1925, Friedrich H. Lorentz
    ·
    Untersuchungsbericht über die Bauernbewegung in Hunan 1927, Mao Zedong (zitiert in »Giù la testa«, 1971, Sergio Leone)
    ▸ Die Revolution ist kein Festessen, kein literarisches Fest,
    keine Stickerei. Sie kann nicht mit Eleganz oder Artigkeit
    durchgeführt werden. Die Revolution ist ein Akt der Gewalt.
    Giù la testa, 1971, Sergio Leone

  125. Bitte kommen...
    Philomena an Renate Simon. Position 483 Südsüdost Tegernsee/OA.Warten auf roger.Diesmal kein Interesse? Oder was?

    • 51° 14′ N, 6° 52′ O an Philomena
      ihr macht das doch alles sehr gut, ohne mich. Ich lese mit, amüsiere mich und freue mich auf das letzte Stück meiner Zucchiniquiche, die erste in diesem Leben, aber wohl nicht die letzte. Der Don immer mit seinen Fressbildern…

      Hat außerordentlich gut geklappt, wenn’s auch a weng viel Arbeit für einen einzelnen Menschen macht, der sonst die Arbeit scheut wie der Teufel usw.
      https://s6.postimg.org/wggcduf8x/zucchiniquiche2.jpg

      .
      Beobachte die „rettenden“ Schleuser im Mittelmeer (die Sea Eye befand sich am 28. in Zarsis an der Küste, hat aber wohl da niemanden angetroffen), so sie ihre Transponder eingeschaltet haben, lange Mail an Lengsfeld zu ihren letzten beiden Beiträgen, ach ja, dass Italien und Frankreich nun gemeinsam Migranten zurückbringen wollen, liest man auch nur in bestimmten Medien. Italien will mit 500-1000 Mann vor der Küste aufräumen, man darf gespannt sein.
      https://www.merkur.de/politik/italien-schickt-schiffe-drohnen-und-hubschrauber-nach-libyen-zr-8527892.html

      Wir sollen das alles ja auch gar nicht so genau wissen, es könnte uns verunsichern oder so ähnlich. Und das geht ja vor der Wahl überhaupt nicht.
      Also dann, weitermachen, ich warte auf das nächste Thema.

    • Die Quiche sieht zum Anbeißen aus.
      Außer Messerstechereien tut sich wirklich nichts.Mir wäre fast lieber, wir wählten erst im Dezember, in der Hoffnung, dass noch einigen das Licht aufginge.Aber das ist wohl vergebens, das mit der Leuchte.

      Naja,mir hat man gesagt, dass die, die alle kommen, unterm Lügen nochmal lügen. Ist so bei denen und wir sehen alles nur aus unserer humanen Brille, weil wir uns deren Denke nicht vorstellen können, geregelt und effizient,wie hier alles ist.

      Ich bekomme hier ja gar nichts mit, habe aber trotzdem Zorn wegen der Machtlosigkeit.Dass alles so geschluckt werden muss ohne jede Opposition.

      PS: Waren Sie am Atlas oder ist das Phantasie?

    • Cafe Kreuzkamm in Tegernsee.

    • Mir wäre eine Wahl nach Italien ganz lieb
      vor allem, sollte dort Grillo gewinnen, was ich allerdings nicht glaube. Der Don hat da feinere Fühler nach Italien und könnte was dazu sagen.

      In Düsseldorf geht’s ja auch noch seltsamerweise, aber so allmählich wird das zum Inselleben, denn ringsum ist ja einiges los.
      Wir werden der Lage nicht mehr Herr werden, wie denn? Mit der Politik? Mit der Polizei, die sich nicht traut? Die Gefängnisse sind voll, die Insassen erwarten Prügel, die keiner austeilt, das kann nicht gut gehen. Oh je, das wäre ja ein Argument pro Scharia… man sollte mit dem Wünschen doch vorsichtig sein.

      Ich werde mich mal lieber meiner Quiche widmen und sie genüsslich verzehren, da heute absolut lustlos, mich zu ärgern. Ändert ja eh nix und auf eine Opposition zu hoffen… ach Philomena, die würde wegen zu geringer Größe auch nichts ändern oder verhindern oder was auch immer.

    • Was machen Sie denn ausgerechnet da:
      http://www.comuni-italiani.it/mappa/?ll=51.14,6.52&z=16&t=h&xm=51.14,6.52

      Kaninchenfutter zupfen? Oder gar schon mal mit dem Pedalstrandbiest üben?

    • Ah Frau Simon - die France - Italy - Aktion habe ich jetzt zum ersten mal bei Ihnen gelesen -
      Grazie!
      Dann gibts noch die Aussage von abhs auf dem Perlentaucher, dass Netanjahu, indem er mit den Visegradlern sich gemein mache gegen die islamischen Migranten, tendenziell Israel zerstöre, definitv aber bereits im Begriff sei, Israel zu verraten. Ohh!

      (Ich machte scheu auf dem Perlentaucher-Kommentar darauf aufmerksam, dass das nicht Netanjahu allein sei, der die islamische Migration nicht goutiere, sondern dass derlei Positionen auch auf dem FAZ-Blog von Don Alphonso gang und gäbe seien. Drauf bekam ich zur Antwort, dass alle, die sich mit derlei Positionen anfreundeten, aus dem demokratischen – und sag‘ ich dazu: ok-Diskurs – – dass die alle also für die Demokratie und die Zivilisation verloren seien und als Antisemiten und Israel-Feinde würden dereinst sterben müssen (=sollen – oder umgekehrt, ich weiß schon nimmer ganz genau…)). Tod Don Alphonso und seinen Getreuen. – Das ist offenbar der neue pro- ungehinderte Migrations-Standard auf Seiten der liberaldemokratischen Linken in Deutschland. Man muss unter solchen Umständen unbedingt seinen Humor pflegen, damit man kein Sauertopf wird!

    • Liebe Frauke, ich glaube, Sie sind falsch abgebogen
      ich lande damit in Gerresheim,
      https://de.wikipedia.org/wiki/Gerresheim

      Nun kann man sich auf wiki ja nicht immer verlassen… aber auch woanders heißt es N 51° 14.150640 E 6° 51.138900

      .
      Herr Kief, es sind seltsame Zeiten, in denen ein CDU-Mann bei FB gesperrt wird, weil er auf antisemitische Umtriebe hinweist.
      https://philosophia-perennis.com/2017/07/29/felix-maximilian-leidecker-2/

      So allmählich wird’s lustig hier, Danisch hat einiges zur SPD/DDR, was einem doch sauer aufstoßen kann.
      Was eigentlich noch gesagt werden darf, ist mir ein völliges Rätsel und somit absolut egal. Was linke Spinner schwadronieren, sollten Sie einfach ignorieren, denn die wissen nicht, was Demokratie bedeutet.

      Dann gebe ich goodnight mal wieder Recht und wundere mich, wieso diejenigen in Hamburg so gelobt werden, die die fast vorbildliche Person festgehalten haben. Erinnern wir uns, dass diejenigen, die einen Migranten an den Baum banden, um ihn am Weglaufen zu hindern, gerichtlich verurteilt wurden. Aber das waren wohl alles Leute, die schon länger hier leben, ja da geht das natürlich nicht, bei denen ist das Freiheitsberaubung.

      Es ist ärgerlich, dass man über den Deal der Italiener mit Libyen nebenan nichts liest und in anderen großen Zeitungen auch nicht. Die DWN haben dazu heute einen Artikel und eben der Merkur, aber sonst das Schweigen im Blätterwald. Statt dessen mal wieder Seehofers Obergrenze…

      Ich wüsste gern, ob Kurz nun zu seinem Wort steht und den Brenner schließt oder ob die Gruppenwanderungen da einfach munter weitergehen sollen. Wird ja auch kaum einer in A bleiben wollen…
      Aber solange Merkel in Sulden urlaubt, wird wohl nichts weiter unternommen, das könnte ja böse Bilder geben.
      Und dann erzählt uns diese ehrenwerte Frau garantiert wieder, es sei ja alles unter Kontrolle und keinesfalls wie 2015. Das Schlimme ist, der Wähler glaubt ihr das auch noch.

      Ach ja, schon den Artikel von Grau im Cicero gelesen?
      http://cicero.de/kultur/bertelsmannstudien-opium-fuer-die-maechtigen

    • Immer noch Acker (abgeerntetes Spargelfeld?):
      http://www.comuni-italiani.it/mappa/?ll=51.14150640,6.51138900&z=16&t=h&xm=51.14150640,6.51138900

      Nö, Gerresheim geht anders („Koordinaten düsseldorf gerresheim“):

      https://www.deine-berge.de/Rechner/Koordinaten/Dezimal/51.235844,6.852315

      also:

      http://www.comuni-italiani.it/mappa/?ll=51.235844,6.852315&z=16&t=h&xm=51.235844,6.852315

    • Quiche, Düsseldorf und BW
      (und leicht OT – und nur als Bestätigung:)

      http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.justiz-in-baden-wuerttemberg-immer-mehr-auslaender-hinter-gittern.e22ef63e-d19d-4fb2-a5b2-f4deae443c71.html

      Und ich habe immer behauptet, so etwas noch nicht in Deutschland gelesen zu haben … .
      I stand corrected!

      Vielleicht gelingt es mir hier mal, eine Erklärung zu finden, wieso in Deutschland beinahe die Hälfte der Gefängnisplätze von Ausländern belegt sind; und gleichzeitig Ausländer keinen höheren Kriminalitätsanteil haben als Deutsche. Ausser, dass es knapp so viele Ausländer in Deutschland gibt wie Deutsche.
      Oder dass die deutsche Justiz nicht blind ist, und Ausländer für gleiche Vergehen einige hundert Prozent schärfer verknackt als Biodeutsche.

      (ich hätte noch eine Erklärung, aber die überlasse ich gerne Menschen mit dem Mindset dass wir persönlich für eine potentielle Migration von Hunderten von Millionen Afrikanern nach Deutschland verantwortlich sind, und diese klaglos über uns ergehen lassen müssen, weil auch Deutschland im neunzehnten Jahrhundert Kolonien hatte.)

    • Dann bin ich wohl vom Winde verweht, hier stürmt's wie dumm
      ich war doch bei meine Berge und die zweiten Koordinaten sind von denen… Spargelfelder in Italien sind mir völlig unbekannt und Italien selbst hat mich seit 1986 nimmer gesehen.
      Zu viele Berge, zu viele Pässe, die wie Mondlandschaften aussehen, so der Valparola. Mein Mann fand die Gegend wunderbar, ich dagegen ganz entsetzlich und wollte nur noch nach Hause, musste aber 14 Tage aushalten. Nie wieder.

      Da bleib ich doch lieber in Gerresheim, die Berge hier reichen mir dicke.
      Übrigens bin ich kein Spargelfan, verstehe die alljährliche Hysterie nicht so ganz, geschweige, dass mich abgeerntete Felder reizen würden.

    • Herr Dippel, das ist der Anteil in BW
      in NRW sieht das nicht anders aus, wenn auch von offizieller Seite der Anteil mit 28% angegeben wird, es stimmt nicht für alle Knäste, kann also nur ein Durchschnittswert sein.
      https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/Justizvollzug/justizvollzug1/Auslaender_11/index.php

      Dass überwiegend Biodeutsche einsitzen erklärt sich wohl aus der vollen Härte des Gesetzes, die immer nur die trifft, die schon länger hier leben. Wer bekommt als Deutscher nach einer Vergewaltigung oder Tottreten eines anderen fast sofortige Freiheit und allenfalls eine Bewährungsstrafe.

      .
      Noch zu Italien, das angeblich Schleuser bekämpfen bzw. Migranten zurück an die Küste bringen will. Das wird nicht gehen, denn mir fiel ein, dass der EuGH das Hirsi-Urteil aussprach, wonach niemand nach Libyen verbracht werden darf, alldieweil es dort ja zu Mord und Totschlag kommen könnte. So wie auch niemand z.B. nach Griechenland abgeschoben werden darf, weil es dort nicht so komfortabel zugeht wie bei uns.
      Also nur wieder das Pfeifen im Walde oder was.

    • Renate Simon - unter den Biodeutschen werden sich alle, die
      sich mit deutschen Pässen ausweisen können, befinden. Wie auch in der Kriminalstatistik.
      Wie hoch der Anteil der eigenen Landsleute in Gefängnissen ist, wenn man die Straftäter mit deutschem Pass und Migrationshintergrund auch noch abzieht, entzieht sich der Statistik.
      Nichtdeutsche gibt es laut Bevölkerungsstatistik 2016:
      9.107.893 (wie auch immer jemand auf diese Zahl kommt bei dem Dilettantismus der Behörden).
      Dazu kommen 9.346.000 Menschen mit deutschem Pass und Migrationshintergrund.

      Wenn ich richtig (hoch-)rechne (was natürlich nicht legitim ist), bliebe da dann wirklich nur ein kleiner Rest…
      Denn unter den 9.346.000 Menschen mit deutschem Pass und Migrationshintergrund befinden sich natürlich alle Alterskohorten, Frauen, Männer und Kinder.

    • Rom war ja mal so 'ne Art Weltmacht und da sind die Comuni Italiani immer großzügig.
      Die haben sogar noch ganz andere Gegenden (für Sie?) drauf:

      http://www.comuni-italiani.it/mappa/?ll=-27.112723,-109.349687&z=12&t=h&xm=-27.112723,-109.349687

      http://www.comuni-italiani.it/mappa/?ll=-27.148687,-109.42572&z=19&t=h&xm=-27.148687,-109.42572

    • Ja natürlich ist in den Zahlen alles vermischt
      Trojaner

      und wird ja leider nicht separiert. Wir denken uns unser Teil und werden damit nicht so ganz falsch liegen.

  126. Heckwellen
    werter DdH, von Heckwellen sollen Mann und Frau sich hüten, deshalb kam das nicht zur Sprache:

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kreis-ludwigsburg-ruderboot-zerbricht-zwischen-den-wellen.20e614df-1d2b-4be5-a500-9d7b336083f0.html

    • @ Django, bleibt jetzt nur noch zu klären..
      Empacher Eberbach oder Cantiere Navale Filippi Lido S.R.L?
      .
      Die physikalischen Gesetze für Kräfte, also Momente/Schwerpunkte/Lastverteilung/Auftrieb gelten für beide Firmen. Oder war da von feindlichen Mächten eine Sollbruchstelle eingeritzt? (hat der Ruderclub Laufen a.N. evtl. AfD-mebership? Also Seekriegsvariante der Antifa?)
      Halten Sie mich bitte über Ursache und Wirkung auf dem Laufenden.
      (DdH)

  127. Das fast vegane Biogrundeinkommen - ohne HALAL?
    @Don
    Beim Lesen Ihrer Ausführungen ist mir aufgefallen, dass Sie eine hier in Deutschland lebende Bevölkerungsgruppe völlig übersehen haben (müssen wollen).

    Ich meine die seit Jahrzehnten, was sag ich, gefühlt seit Jahrtausenden unter uns friedlich lebenden Muslime – der olle Karl May konnte sie noch Mohammedaner nennen – aber da gabs auch noch keine Punkte bei Agent*in.

    Ich will Ihnen selbstverständlich keine Absicht unterstellen. Aber eine gewisse Nachlässigkeit bei der Auflistung der Grundnahrungsmittel ist schon auffällig.

    a) Es werden z. B. nur Lebensmittel deutscher Herkunft genannt – das mag volkswirtschaftlich, ökologisch, ökonomisch usw. sinnvoll sein – ist im Sinne der neuen Sprachregelung (Gendergedöns) nicht korrekt.
    (Könnte einen Eintrag in das Agent*in-Register bringen, schätze mal 2 von 8 zulässigen Punkten).

    b) Außerdem werden deutsche Konsumvorlieben eindeutig bevorzugt (Prinzip der Häufigkeit). Was ist, wenn Muslime von ihrem Recht Gebrauch machen und gegen diese Form der Diskriminierung klagen?

    http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Home/home_node.html

    Dann sind wir doch alle irgendwie geschädigt, besonders die Stützen der Gesellschaft, denn die zahlen doch die meisten Steuern! Oder?

    c) Leider haben Sie einen anderen wichtigeren Aspekt übersehen, das HALAL-Prinzip. Halal ist das genaue Gegenteil von Haram und wie der Harem für Fremde verboten.
    Ein Harem ist für Männer, die nichts vom Dschihad halten, quasi das Paradies auf Erden. Allerdings korreliert die Menge der Frauen immer mit der finanziellen Ausstattung des Betreibers.

    Für Personen mit einem Grundeinkommen bleibt der Harem nur ein Traum. Für junge Moslemmänner unter Testosteron ist der Dschihad dagegen die Option der Stunde. Allerdings konnte noch keiner aus dem Paradies berichten.

    Viele Muselmanen sind daher stärker diesseits orientiert und wählen lieber die Option „Bärchenwerferin“, was auch naheliegt. Dumm nur, dass die Bärchenwerferinnen sich daran nicht mehr erinnern können.

    https://www.welt.de/vermischtes/article156779199/Lieber-schweigen-als-Migranten-in-Verruf-bringen.html

    d) Mit Halal sind alle Lebensmittel, die nach diesem Verfahren hergestellt werden, erlaubt. Allerdings kennt das Verfahren auch keiner so genau. Bei Tieren und Ungläubigen ist es relativ einfach. Bei Kartoffeln, Tomaten, Äpfeln, Sauerkraut und was Sie sonst noch so empfehlen, wird es schon schwieriger. Auch bei der Vorratshaltung gibt es Probleme, da unterschiedliche Hygienevorstellungen.

    Nur bei der Jagd haben es muslimischer Jäger wieder einfacher. Wollen sie eine Wildsau schießen (Achtung Schweinefleischtabu beachten!), muß beim Abschuß nur ein Vers aus dem Koran rezitiert werden und schon ist die ganze Sache HALAL. Wenn Sie jetzt einwenden, da hat er beim Abschuß doch gar keine Zeit und außerdem, wie soll er wissen, welche Sure in Frage kommt?
    Die Regel ist ganz einfach. Es reicht, wenn der Jäger denkt, er würde genau jetzt im Moment des Abschusses die richtige Sure rezitieren.

    Das ist HALAL und so einfach geht Islam.

    • @Ehemaliger Gast : Allerdings konnte noch keiner aus dem Paradies berichten.
      Frage an Radio Eriwan! Was passiert mit den Deflorierten und woher kommt der jungfräuliche Nachschub?

    • Vor 100 Jahren in Istanbul...
      Üsküdar von Eartha Kitt:
      https://www.youtube.com/watch?v=bYQLB-fnZT8

      Eine selbstbewusste Witwe aus dem Umkreis der höfischen
      Gesellschaft, bei der es sich um eine freigelassene Sklavin
      handeln könnte, die durch Heirat zu Wohlstand gekommen
      ist, begibt sich über den Bosporus nach Skutari/Üsküdar.

      Die Dame findet ein Taschentuch und füllt es mit der
      Süßspeise Lokum, die ein Symbol für den Wunsch nach
      einer glücklichen Verbindung sowie Glück in der Zukunft
      darstellt. In Üsküdar trifft sie ihren Geliebten, einen kâtip
      (arabisch: Schreiber, d. h. „des Schreibens Kundiger“),
      womit im Osmanischen Reich ein Sekretär oder Bürokrat
      aus der unteren Oberschicht der Beamten bezeichnet wurde.

      Die Dame kehrt von Üsküdar mit „ihrem“ kâtip nach
      Konstantinopel zurück und preist ihren Geliebten,
      sein Aussehen und seine Kleidung stolz, während die
      sich über das Gerede der Leute hinwegsetzt.
      Sie möchte in einer Kutsche mit ihm spazieren fahren
      und dabei von Musikanten begleitet werden. (wiki)

    • Hallo Herr Bernhardt - hier fand ich was:
      http://der-abendkurier.de/news/IS-Terror-am-Ende-kaum-noch-Jungfrauen-im-Paradies

      Jemand sagte auch, die Fräuleins würden nach Gebrauch immer wieder zugenäht, so dass der Urzustand erneut hergestellt würde. Glauben die. Wiewohl an nimmermüde Potenz.
      Auch der Übersetzungsfehler wurde schon erwähnt; 72 Weintrauben statt der Jungfrauen.
      Wobei mir die obige Geschichte aus dem Kurier viel viel besser gefällt.

    • Oh, in Ihrem Link ging es nicht um Rotherham
      Hätte auch gepaßt.

    • Rotherham - das ist ja der selbstgemachte verbrecherische muslimische Himmel auf Erden -
      Diese Mädels wurden nicht gefragt, sondern gezwungen.
      Wollten wohl nicht warten, bis es dann so weit ist, die fiesen Vergewaltiger?
      Oder hatten die gar Zweifel am Versprochenen? Dann tendieren sie gegen das, was auf ewig unveränderbar fixiert ist. Merke: in dieser Religion sind auch Zweifel nicht erlaubt.
      Alles! ist zu glauben und zu tun, wie es geschrieben steht.

  128. Die Einschläge kommen näher
    Beim Don ums Eck und bei mir um zwei eine kleine psychische Ausnahmesituation:

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.gewaltausbruch-in-miesbach-27-jaehriger-geht-mit-messern-auf-polizisten-los.b8fc5b53-5ff9-479b-8a8b-3ae7c6ef219e.html

    Auch wenn die AfD nur aus Mausköpfen, wie Don sagt, sprich: Höckes bestünde, ich werde sie wählen.

    Weil ich die Schnauze von derlei Meldungen gestrichen voll habe.
    Man lässt jeden ohne Pass rein und lamentiert dann, dass man sie wg. fehlendem Pass nicht mehr los wird.

    Psychische Ausnahmesituation ist die neue Generalabsolution für diejenigen, die sich hier nicht zurechtfinden und eine Blutspur durchs Land legen.

    • Es kann doch nicht sein, dass Unschuldige sterben müssen,
      weil Verwaltungen und Psychologen keinen Überblick mehr haben, höchstwahrscheinlich aus Überforderung und auch wegen des Föderalismus‘.
      In HH sollen über 1100 solcher Gesellen ansessig sein.Aus Sicherheitsgründen sollte es eine Kasernierung der Gefährder geben,unser Menschenleben hat wohl kein Menschenrecht?Für mich auch völlig unverständlich, dass die Wähler nicht begreifen, dass sie selbst der/ die Nächste sein können.Immer heißt es, die Täter waren dem Amt bekannt,hatten aber keinen schlechten Eindruck…

    • Nachtag für heute
      https://www.tz.de/bayern/gmund-am-tegernsee-schuesse-in-wohnhaus-taeter-tot-8532692.html

      unter dem Strich, oder: am Ende des Tages, wie gern gefilsert wird:

      eine unsichere Gegend, auch wenn die Polizei noch so schnell am Ort des Geschehens ist.

      Lieber ab in die Weinberge, Don, ich möchte blog-mäßig nicht heimatlos werden.

    • @Philomena
      Psychologen: Überblick?

      Ausnahmslos alle Psychologen, die ich kenne, begannen ihr Studium zur Selbsttherapie.

      Ich möchte jetzt niemandem zu nahe treten, aber bevor ich mich auf die Unbedenklichkeitserklärung eines Psychologen verlasse, baue ich lieber eigenhändig Arbeitslager mit auf.

    • @Philomena
      Fettnäpfchen-Alarm, schulljung.

    • Schulljung?
      Da habe ich was für Sie, @Nahuatl, für den Fall, dass Sie mal zuviel von dem exellenten Aldi-Gin erwischt haben und kontrolliert werden.
      Um jeder Zeit die Kontrolle zu behalten, merken Sie sich bitte: Kanufahren,
      Eihockey und Wirsing.
      Ihrer Phantasie ist es überlassen, daraus einen (lallenden) Satz zu bilden, der die Polizei überzeugt.

      @ Frau Simon, die machen solange, bis es populistisch knallt. Kann gar nicht anders kommen.

      ,

    • Afd?
      Es gibt nicht nur (wie uns eingebläut wird) Doofe bei der AfD.
      Tipp, z.B.: Nicolaus-Fest.

    • @Philomena
      Haben Sie mein Altglas, meinen Keller und den Kühlschrank kontrolliert?
      beängstigend…

    • Polizeikontrolle
      @philomena
      „Beim Kanufahrn und Eihockey
      da schwanke ich und fall mal hin,
      dank Wirsing stört mich das nicht weiter,
      und dank exellentem Aldi-Gin“

    • Liebe Philomena, einen populistischen Knall
      habe ich mir wie vorzustellen? Wenn ich Zon wörtlich nehme, die da meinte „Populisten sind eigentlich Reformer“ kann ich dann darauf hoffen, dass es nach dem Knall des populus besser wird? Wobei ich nicht glaube, dass das Volk mal den Allerwertesten hochkriegt und wenn, käme da bestenfalls ein Pfurz.

    • Sie kommen in eine Verkehrskontrolle.
      Ihren Füherschein bitte: Hier bitte, kanno fahrn, ois ok, Wiersehn.

      @ Frau Simon, das ist ja neu! Reformer? Bisher waren das doch immer die mit den einfachen Lösungen, die nicht zu machen sind.Pragmatismus geht gar nicht.Das kann auch mal kippen.
      Petry zeigt sich mit ihrem Kind,was ich nicht gut finde, schon will die jetzige Familienministerin etwas für Familien tun, falls sie noch mal dran kommt.Die klauen sich alle gegenseitig die Ideen.Dann würde doch auch nur eine Partei ausreichend sein?

    • Das Plakat mit Ferdinand finde ich auch nicht gut
      @Philomena

      und dass etwas für Familien getan werden soll, hat doch nur den einen Hintergrund, Frauen noch mehr weg vom Herd ab in die Arbeit zu bringen. Es geht schon lange nicht mehr um „Familien“ im herkömmlichen Sinne, sondern Zustände wie in der DDR zu schaffen. Wie sagte Merkel auf eine Frage, wieso die Frauen drüben soviel Rente bekämen? Die haben ja auch alle gearbeitet.

      Im übrigen hat man den Eindruck, unterdessen längst eine Einheitspartei im BT zu haben. Da ist kein Unterschied nirgends.

  129. WYSIWYG
    Was der Kunst LK früher belächelt wurde, zahlt er heute als Creativ Direktor, Mediengestalter, Grafiker, Regisseur, etc. den Mathe/Physik LK’lern jetzt heim. Es zählt nur noch was auf dem Bikdschirm gut aussieht. Dagegen sind selbst die effizientesten Verbrennungsmotoren machtlos.
    Und wer sich die Welt im Farbkasten zusammenstellt, kommt ohne die Farbe Schwarz nicht aus. Anders kann man sich kaum erklären, warum in der Jugendkultur nur noch Schwarze für die Musik verantwortlich sind. Die Casting Agenturen tragen in letzter Zeit auch für die weitere Verbreitung der buntesten Idealbesetzung von Werbungen jeder Art bei. Auch wenn dabei der Chinese als die eigentlich zahlungskräftige Zielgruppe ger vergessen wird.

    So langsam frage ich mich ob man nicht langsam mal die Abstinenz von den Medien propagieren sollte. Die dann freiwerdenden Ressourcen können dann Kartoffeln schälen bis sie wieder klar im Kopf sind…


    • buntesten Idealbesetzung von Werbungen jeder Art …. Auch wenn dabei der Chinese als die eigentlich zahlungskräftige Zielgruppe ger vergessen wird.
      Richtig bemerkt.
      Die Zusammensetzung ist doch eigentlich schon retro.
      Neu wäre der chinesische Tourist als Mit-Probierer.

  130. Capodimonte
    Der Linke ist eindeutig blau, bei den anderen kann man diskutieren. Der Rechte ist grünlich. Also liegt’s vielleicht am Lichteinfall beim Photographieren.

    Oder sie sind grün angelaufen, weil hier so viel über Gemüse parliert wurde ;-)

  131. Wie Frösche im Topf
    Eigentlich wissen die meisten Menschen, dass es kein gutes Ende nehmen wird.

    Kein einziges der großen Probleme kann und wird in diesem System gelöst werden.

    Nicht die Massenarbeitslosigkeit mit Prekarisierung, nicht die Massenverarmung aufgrund von Armutslöhnen, nicht die ökologischen Probleme, nicht die Verschlechterung der Infrastruktur (Rechts-, Bildungs-, Gesundheits-, Verkehrswesen etc.) – kurz gesagt: der Niedergang der Gesellschaft wird in diesem System nicht aufrechtzuerhalten sein.

    Auch nicht durch eine liberalfaschistische Lösung (= noch mehr Markt, noch mehr Deregulierung etc.), eine hirnrissige Idee, die offensichtlich ein Großteil der Kommentatoren in diesem Blog präferiert.

    Der Markt als Retter. Wie kann man so blind sein?

    Das System der warenförmigen Vergesellschaftung, welches vom Profitmotiv angetrieben wird, geht seinem Ende zu. Allerdings zur Zeit noch relativ langsam.
    Im Topf, in dem die Frösche sitzen, steigt die Temperatur stetig, aber langsam.

    Offensichtlich sind die meisten Menschen so im Survival-Mode des alltäglichen Moodling-Through, dass den Wald vor Bäumen nicht sehen und deshalb nicht begreifen, dass sich die Systemfrage stellt.

    • Herr Goergen kommt bei Tichy zum selben Schluss.
      Keine Selbstheilung des Systems, nicht mal ein infrage stellen…

    • Quaken in Siggis Heimbiotop
      Sind Sie nicht beim Kellerauspumpen oder Sandsäcke schleppen?
      Ich dachte, in Goslar herrsche Landunter?

      Gute Gelegenheit, die These vom unvermeidlichen Zusammenbruch des Systems zu prüfen. Raten Sie mal, was nach Systemzusammenbrüchen – oder bei fehlenden Systemen überhaupt – als erstes entsteht – genau, ein Markt! Damit sich die Leute versorgen, Güter und Dienstleistungen tauschen können. Es gibt keine effizientere Lösung, Versorgung zu bewerkstelligen.

      Wenn von versagenden Märkten die Rede ist, meinen Leute wie Sie diese staatlich x-fach regulierten und bis zur Unkenntlichkeit bürokratisierten jämmerlichen Restgebiete unternehmerischer und persönlicher Freiheit.
      Um es in einem Bild darzustellen: man kann einem Gaul beliebig Lasten auferlegen, ihm die Beine fesseln und ihn mit der Peitsche antreiben, bis er zusammenbricht – um dann zufrieden festzustellen, dass Gäule eben nichts taugen.

      Wodurch bitte, möchte der Herr aus Goslar (doch nicht etwa Happy Hippo?!) den Markt ersetzen? Durch das System vielleicht, das von Russland bis zur DDR, von Nordkorea bis Venezuela krachend gescheitert ist und seine völlige Untauglichkeit unter Beweis gestellt hat?

      Stellen Sie ruhig „die Systemfrage“, noch nährt es – das System, Sie und Ihresgleichen, gewährt Ihnen Redefreiheit und das Recht, es nach Belieben schlecht zu reden.

    • Die Systemfrage stellen?
      Werter H.v.Goslar, mir ist kein System bekannt, dass in der
      bekannten Geschichte nicht schon ausprobiert wurde.
      M.E. stellte sich die Systemfrage immer dann, wenn sich die
      wirtschaftlichen Grundlagen einer Gesellschaft änderten.

      Wenn nun die Geldwirtschaft das A+O der Wirtschaft ist,
      sollte man vielleicht sich mit dem System bekannt, als
      der Tanz um das goldenen Kalb, wieder vertraut machen.

    • Arroganz der Unbildung
      @Speith 30. Juli 2017 um 10:58 Uhr
      „Raten Sie mal, was nach Systemzusammenbrüchen – oder bei fehlenden Systemen überhaupt – als erstes entsteht – genau, ein Markt! Damit sich die Leute versorgen, Güter und Dienstleistungen tauschen können. Es gibt keine effizientere Lösung, Versorgung zu bewerkstelligen.“

      Fantasieren Sie sich nicht etwas zusammen, von dem sie nichts verstehen.

      Lassen Sie sich von den Überlebenden der Kriegsgeneration erzählen, was passiert, wenn ein System zusammenbricht und ein „failed state“ entsteht. Am besten von jenen, die damals bei der Polizei waren. Klar, es entwickelt sich ein Schwarzmarkt. Aber vor allem entwickelt sich Kriminalität. Nicht nur Diebstahls-, sondern richtige Raub- und Bandenkriminalität. Wo die Menschen ausgeraubt werden, die noch über Nahrungsmittel und Wertgegenstände verfügen. Wo man sich mit Gewalt das nimmt, was man will, einschließlich Vergewaltigung.

      „Wenn von versagenden Märkten die Rede ist, meinen Leute wie Sie diese staatlich x-fach regulierten und bis zur Unkenntlichkeit bürokratisierten jämmerlichen Restgebiete unternehmerischer und persönlicher Freiheit.“

      Was Leute wie Sie begreifen nicht, dass das Resultat jeder Marktwirtschaft Oligopolisierung und Oligarchisierung sind. Weil Sie nicht begreifen, wie Marktwirtschaft tatsächlich funktioniert. Sie haben ein Idealbild von Marktwirtschaft im Kopf und halten dieses für Realität.

      „Wodurch bitte, möchte der Herr aus Goslar (doch nicht etwa Happy Hippo?!) den Markt ersetzen? Durch das System vielleicht, das von Russland bis zur DDR, von Nordkorea bis Venezuela krachend gescheitert ist und seine völlige Untauglichkeit unter Beweis gestellt hat?“

      Sie kennen nur Russland, DDR, Nordkorea, Venezuela?

      Sorry, Sie tun mir leid. Sie haben Glück, dass Unbildung nicht weh tut.

  132. Nahrung
    Wenn ich die Liste der kulinarischen Leckereien erweitern darf: „Stalinfett“, ein Brotaufstrich aus Mehlbrei und Majoran. Gab es und man nannte es wirklich so, auch keineswegs abschätzig.

    Immerhin mehr als die mit Briefwaage abgewogenen Brotscheiben darunter. Und mehr als zu den Zeiten, als die aus dem Osten Geflüchteten mit Hungerödemen einwankten und für eine Klappstulle jede Arbeit angenommen hätten. (Apropos Dachbodenbewohner: Junge Dienstmädchen wurden Ende der Zwanziger durchaus auch mal nur mit Stullen bezahlt, Beispiel hätte ich parat. Die hätten jeden gewählt, der ihnen Kunsthonig drauf versprochen hätte…)

  133. Bedingungsloser Grundlevel an Messerattacken durch Hergelockte
    Ich kann das Wort „mutmaßlich“ langsam nicht mehr ertragen. Insbesondere dann, wenn davon gesprochen wird nachdem ein Täter eindeutig identifiziert ist, es eine große Zahl von Tatzeugen gibt, die selbst an der Dingfestmachung beteiligt waren und zudem noch der Hergang filmisch dokumenteiert ist.
    .
    Weiterhin kann ich nicht mehr ertragen:
     Erklärungen der Art wie sie dieser Innensenator Grothe gestern von sich gab. Zum Fremdschämen, aber Scham in Verbindung mit der hamburgischen SPD….? Geschwurbel ist da längst nicht mehr der passende Begriff.
    .
     Erklärungs-und Entschuldigungskonserven der Kanzlerin und ihrem Innenmümmelmann.
    .
    Pfui Deibel….
    (DdH)

    • Lieber DdH, ich lese aus Ihren Zeilen,
      dass Sie mutmaßlich richtig sauer sind. Auch wenn es nur ein schwacher Trost sein kann, Sie sind nicht allein mit diesem Gefühl. Ich werde mutmaßlich dem Grad meines Säurezustandes auf dem Wahlzettel Ausdruck verleihen.
      Im übrigen müssen Sie nichts, aber auch gar nichts nur auf die hamburgische Abteilung der SPD beschränken, der Rest ist auch nicht besser. Schauen Sie mal bei Danisch rein.

    • Wort „mutmaßlich“ verschleiert und vernebelt Fakten ebenso wie das gepixelte Täterfoto!
      @Encore x+54
      Aus der kleinsten Kapitalanlage in Fakten lassen sich Riesenprofite in Mutmaßungen herausholen. Mark Twain

  134. Der Fischeinwickler berichtet , als wäre es das normalste auf der Welt
    .
    .

    . von Schießereien mit Maschinenwaffen in BaWü , immer bemüht,

    das Halal nicht irgendwie zu verunglimpfen,

    schließlich gehört es zu Deutschland.

    Ich wünschte, wir wären in deren beschissener Ideologie

    so richtig Haram,

    Land und Leute,

    sodass man hier gar nicht herfahren dürfte,

    beim Barte ihres verkotzten Propheten !

    • Ja lieber Herr Moser, hieß es nicht,
      wir müssten uns an den Terror gewöhnen? Also so ganz allmählich sollten Sie aber mal damit anfangen, gab ja nun genügend Einzelfälle, das zu üben.

      Was viel Wichtigeres, was sagt die Waage? Sie haben noch nicht berichtet, bitte das nachzuholen.

  135. Renate,
    verbreiten Sie menschliche Intelligenz
    https://wisosophi.wordpress.com/2017/07/30/menschliche-intelligenz-statt-manipulierter-ideologie/
    Aber Achtung bei Kreisverkehr…

    • Welche Intelligenz wäre demnach unmenschlich?
      Mal davon abgesehen, ich bin ein altes, dummes Weib.
      Wenn Sie ein Problem mit mir haben, sagen Sie es doch einfach direkt, nicht immer so verklausuliert. Ich bin gerade heraus, sage, was ich denke und beanspruche nicht, dass mein Denken immer stimmig ist.

  136. @ Thomas Marx sagt 27. Juli 2017 um 17:55 Uhr
    „Psychologie
    Rein tiefenpsychologisch könnte das Ganze auch damit zu tun haben, dass eine gewisse Angela M. aus U. damals das neueste High-Tech Produkt aus Zwickau bestellt hatte“
    .
    Bei der F.A.Z. lese ich nur noch Leserposts (sofern welche möglich oder freigeschaltet sind. Zu heiklen Themen gibt´s ja keine).
    Da schrieb jemand „diese Frau mit ihrer DDR-Phobie“. Huch! Nachdem ich Ihren Beitrag hier lese bin ich etwas ratlos.
    .
    Nur nebenbei, „blau“, ostblockblau. Einheitlich nur ein Farbton, von Warnemünde bis Wladiwostok, von Burgas bis Budapest.
    Auf dem Fliegerhorst Lechfeld gesehen (2008/2009): die rumänische Luftwaffe machte sich nicht einmal die Mühe die Unterseite ihrer MiG´s mit Zugabe von etwas „weiß“ diese Einheitsfarbe für LKW´s, Busse, Schgodas, Trobbis, Lodas, Gartenzäune und DDR-Garagentore dem helleren Aether des Himmels anzupassen.
    (DdH)

  137. Once you realize what a joke everything is, being a Comedian is the only thing that makes sense.
    Man muss nicht mehr fragen nach dem „wann“, denn „wann“ ist täglich. Es ist nur noch zu fragen nach dem „Wo“.
    Heute war es Koblenz. Täter ist polizeibekannt und stammt aus dem Irak….

    http://www.b ild.de/news/inland/news/konstanz-52704772.bild.html

    Motiv ist laut Presse und Behörden natürlich völlig unklar, weil man kann ja viele Gründe haben, mit einer Maschinenpistole in eine Diskothek zu gehen und Menschen zu erschießen…. wäre 9.11 in Deutschland geschehen, so wäre es ganz bestimmt eine Beziehungstat physische labiler Opfer gewesen…

    Viel Glück da draußen…in den Biergärten, Supermärkten und Discotheken.
    Vielleicht sollten wir alle nach Afghanistan auswandern. Ist sicherer.

    • Die Leute haben es in der Hand, seit Jahren immer wieder
      Nein, nicht das Messer oder die MP, der Wahlgriffel ist gemeint. Das ist wenig, aber mehr als 0. Die Kohlhaasgene sind wegevolutioniert, es bleibt (noch) das Abstrafen an der Wahlurne. Aber es wird eine unsägliche obrigkeitshörige Verlängerung der zweiten deutschen 12Jahre geben, das ist so sicher wie das Blockflötenspiel in der Kirche. Schicksal (The Fault in our Stars).

    • Einzelfall - Einzeltäter - Einzelkämpfer?
      Es brennt: z.B in Rathäusern, Kliniken, Feuerwachen, Supermärkten
      In Mehrfamilienhäusern lassen sich Brände teilweise auch in D auf nicht funktionierende Kühlschränke zurückführen und man findet ab und an auch verkohlte Leichen, woanders aber auch viele „Ertrunkene“
      Die Zahl der schlimmen Autounfälle mit tödlichem Ausgang: steigend wie auch Raub, Diebstahl, sexuelle Delikte in unglaublicher Rohheit.
      Polizei und Helfer kommen nicht oder eben später zum Einsatzort und werden dort umzingelt und teilweise angegriffen.
      Man messert und nutzt jetzt eben auch Schusswaffen.
      Tote erscheinen kurz in Medien, Verletzte werden schon eher vergessen, Bilder: keine.
      Hat aber alles nix mit nix zu tun.
      Und in Italien warten massenhaft Afrikaner, die Grenze zu übertreten und einzumarschieren.

    • Immer diese Beziehungstaten
      nun kann man ja davon ausgehen, dass alles und nichts irgendwie in irgendeiner Beziehung zueinander steht. Wobei die Korrelationen immer auf der gleichen Kausalität beruhen, psychisch labil und islamisch.

    • in den Untergang, treu und fest im Glauben.
      Konstanz…nicht Koblenz. Aber vielleicht bald auch in Koblenz.

      Whatever, er hat halt wahllos in die Menge geschossen. Wohl nicht wegen Gott sondern wegen Ehre, man hat ihn nicht einfach so reingelassen, in den Club.
      Also, ich kenne solche Zustände nur aus sog. dritte Welt Ländern…

      Whatever, Merkel und Seehofer werden in die Geschichte eingehen.
      Vorher war ein Rechtsstaat. Danach ist keiner mehr.
      Irgendwo zwischen 2015 und 2017 scheint da irgendetwas schief gelaufen zu sein.
      Der einen scheint es egal, der andere ist zu schwach.

      Man sollte begreifen, welche Inkompetenz da operiert.

      Nach 1990 sind die osteuropäischen Staaten kollabiert und von dort die Kriminalität massiv nach Deutschland eingedrungen (inkl. Balkan-Konflikt)..über Jahrzehnte.
      All das konnten die Politiker damals handhaben.
      Jetzt öffnet die Merkel für einige Monate die Grenzen und lässt das Land untergehen…innerhalb wenige Jahren..

      Man muss beides vergleichen, um zu verstehen, was gerade geschieht.

      Und Merkels Helfershelfer in den Chefredaktionen sollten sich fragen, ob sie die richtige Person unterstützen. Ob das Schweigen und Leugnen, das Aussitzen, die Nibelungentreue zu Merkel, ob all das wirklich der richtige Weg ist.

    • @Goodnight: Nibelungentreue zu Merkel?
      Im Volk überlieferte alte Weisheit: Am Ende aller Dinge steht der Taler!

  138. Konstanz Logik des SWR !
    der landessender meldet in folgender Reihenfolge:

    1. ein terroristischer hintergrund ist ausgeschlossen

    drei sätze später in der Meldung:

    2. über die motive des täters ist nichts bekannt

    um mit dem Künast zu sprechen: fragen ??????????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • ÖR-TV und alle angeschlossenen Funkhäuser
      Und warum machen die das? Weil sie es können. Und niemand etwas dagegen unternimmt (ein paar 100Tsde GEZ Zahlungsunwillige mal ausgenommen).
      Wochen- und monatelang VOR der LT-Wahl 2016 in BaWü (und NACH! Sept. 2015) hat der SWR in Dauerschleife rauf und runter dem Kretsche seine 2. Amtszeit gesichert. Hechelnd wie Dackel beim apportieren. Dafür gab’s bestimmt ein Leckerli.
      Im Nanosekundenbereich musste ich zu der Zeit im Auto das Radio abschalten. Und tue das noch heute. Sobald auf Nachrichten und Meldungen geswitcht wird oder die SWR Dauerquassler relativieren, beschönigen etc.
      G R A U E N V O L L (im langsam schreienden Duktus geschrieben, bitte auch so lesen, danke). Die schämen sich gar nix.
      Und wer sich seine Informationen (immer noch) aus genau dieser unsäglichen Feudalinstanz holt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Over and out.

  139. Heckwellen und Bugwellen
    werter DdH, zu heckwellen kommen wir gleich. ich habe ja auch nicht die BUGWELLE erwähnt, weil ich dem berühmte drigenten – den ich mal in trauer Eintracht in der zirbelstube mit Meyer-Vorfelder grüssen konnte als hätten wir zusammen säue gehütet – nicht in das hineinziehen wollte, aber der hatte ja den BUGWELLEN-

    http://www.zeit.de/news/2015-07/27/musik-dirigent-wolfgang-goennenwein-gestorben-27150005

    prozess.

    das mit der Lauffener -Heckwelle ist sehr komplex, wie sie ja sehen konnten ein Gelbes Boot.

    lese das am See in der zeitungs-Website und kontaktiere DAS netzwerk:

    1. Achter Schlagmann DON ROLFO erklärt mir, ich zeige zu wenig emotionales mitgefühl und sei zu technokratisch

    2. Werft-Chefkonstrukteur erklärt mir: wir haben schon über 1000 solche bootstypen gebaut und hatten noch nie ein problem.

    vermute seltene torsionsdrehkräfte bei starken wellengang in der kurve flussaufwärts des MEILERS und ein zuwenig an epoxidharz.

    boot heute wieder getestet, alles ok repariert. noch fragen ?

    • @ Django, aber Sie wissen schon,
      … ein vertikalkräftemäßig unsauber beladener Achter (gilt nicht für Tübinger Stocherkähne oder die im Taubergießen), na gut, der Steuermann/die Steuermann*In hinten i.d.R. ein Hänfling/Hänfling*In hinten. Dann zum Bug hin 1x Rainer Calmund und 1 x Helmut Kohl (R.I.P), dann zweimal die Statur der Dame, die den Preußen-Friedrich II gespielt hatte in der Mitte und dann jeweils 1 x Rainer Hunold, 1 x Dieter Pfaff (R.I.P), 1 x der Herr Karl (Qualtinger) und 1 x Oberinspektor Marek, alias Fritz Eckhardt (R.I.P).
      .
      Wenn ein derart nachlässig austariertes Boot, sagen wir mal bei den beiden relativ schnurgeraden Neckarschenkeln nach der Schleife Kirchheim nach Lauffen zu, der zweimal „Wahnsinnige“ laufenden BREITENSTEIN (ex HORNBERG, ex DILSBERG) der Reederei Schwaben querab in die Bugwelle gerät, so wirkt das wie ein unterläufiger Torpedo mit Magnetzünder. Auch ohne Zutun der Antifa. Ruderverein ist nämlich automatisch Nazi, ätsch.
      (DdH)

  140. Nein
    die Mordrate ist in Deutschland im internationalen Vergleich
    immer noch ziemlich niedrig.

    Es wäre ein leichtes die Zustände zu ändern:
    Kein Pass, keine Einreise & Asyl!
    Keine Zusammenarbeit?
    Nur noch Sachleistungen.
    SGB II Leistungsempfänger kann man relativ problemlos
    auch bis 0,- € herunterkürzen.
    Bei „Flüchtlingen“ passiert dies nicht.

    Was wütend macht ist die dickfellige Dummbräsigkeit dieser
    Kanzlerdarstellerin.
    Was wütend macht sind die ihr kritiklos folgenden Zeilenknechte.
    Was wütend macht ist das viele Menschen ihr Denken ausgelagert haben und diese prinzipienfreie Frau dauernd wieder wählen.
    Typ: „Dura Cell“ Klatschhäschen wie auf dem CDU Parteitag.

    Was wütend macht ist, dass es einige Länder die eine Flüchtlingspolitik
    mit Augenmaß betreiben (darunter alle klassischen Einwandererländer).
    Nur in Deutschland kann man angeblich nicht mal die Grenzen
    schützen.

    Was wütend macht ist z. B. die völlige Ahnungslosigkeit vieler
    Menschen bzgl. der Demographie Afrikas.
    Wenn ihr „Spaß“ wollt rechnet mit. Ganz überschlägig….
    Nur 10% des jährlichen afrikanischen Geburtenüberschusse nach Europa:
    Basis: Afrika 1 Milliarde, EU 500 Millionen
    1 Jahr, 10% = 2,5 Millionen
    10 Jahre= 25 Millionen
    40 Jahre= 100 Millionen

    Dann ist in Europa (mindestens) jeder 6te ein Schwarzafrikaner
    oder Nachkomme eines Solchen.
    Dann hätten wir in nur 40 Jahren einen höheren Anteil von Menschen
    aus Afrika als die USA (Bev.-Anteil „Afroamerikaner“ rd. 13%).

    Wie sähe es in 40 Jahren in Afrika aus?
    Herzlichen Glückwunsch!
    Weil es dann keine rd. 2 Milliarden Menschen beherbergen müsste,
    sondern nur winzig kleine rd. 1,9 Milliarden.

    40 Jahre. Erleben so gut wie alle die heute unter 35 Jahre alt sind.

    Selbst wenn es so wäre:
    Bräuchte man kaum wenn die Zugfaktoren wegfielen:
    Z. B. Asylbeantragung NUR und ausschließlich in „Hotspots“.
    Wer ohne Asylgenehmigung nach Deutschland kommt bekommt
    bestenfalls einen Knastplatz bis zu Sammelabschiebung mit
    Militärmaschinen.

    • Es ist ja schlimmer
      der Geburtenrate wegen.

      https://www.youtube.com/watch?v=LPjzfGChGlE

    • 180.000.000 in fünfzig Jahren, das war so in etwa die Vorstellung der Gütersloher, die ja
      als fädenziehende Marionettenpuppenspieler unsere eigentliche Regierung sind. Woher, wenn nicht aus Negronien, sollten die denn sonst – weitgehend freiwillig – kommen? Warum so viele? Ganz einfach: Auch die, die nicht schon unterwegs in rauen Mengen verloren gehen, werden uns nicht lange bereichern. Denn deren Lebenserwartung ist auch wegen bislang unheilbarer Krankheiten (Sichelzellen) erheblich geringer als die hier mittlerweile übliche. Cui bono? Wenn dann dadurch die Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung wieder sinkt, kann man folgerichtig wieder die Senkung des Renteneintrittsalter verlangen – das freut dann doch die vielen nichtsnutzigprekären Gendertröten…

  141. It means that I, like God, do not play with dice and do not believe in coincidence.
    Übrigens auch so ein neues Phänomen seit September 2015:

    Wasserleichen, in der Regel weiblich.

    Fast jede Woche.

    Aktuell:

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ludwigsburg-marbach-frauenleiche-im-neckar-entdeckt.65e96e31-e099-4373-b4c5-2701aed41fd3.html

  142. Marktwirtschaft heute völlig retro – statt Fortschritt ständiger Rückschritt
    @E.R.Bonvonhier 30. Juli 2017 um 13:37 Uhr
    „Werter H.v.Goslar, mir ist kein System bekannt, dass in der bekannten Geschichte nicht schon ausprobiert wurde.“

    Auf dem heutigen Stand der wissenschaftlich-technischen Entwicklung, wie Internet, Roboterisierung, Just-in-time Production, 3D-Druck-Technologie, autarke Häuser und Gemeinde etc., gibt es ganz neue Möglichkeiten, Wirtschaftskreisläufe zu organisieren.

    „M.E. stellte sich die Systemfrage immer dann, wenn sich die wirtschaftlichen Grundlagen einer Gesellschaft änderten.“

    Wenn das alte System als Ökonomie, d.h. als System der Versorgung der Bevölkerung mit Gebrauchsgütern, dysfunktional wird bzw. es nicht so funktioniert, wie es nach dem Stand der Produktivkräfte möglich ist (s. Sowjetunion, DDR, Mao-China).

    Die Marktwirtschaft war einmal die fortschrittlichste Ökonomie, aber heute völlig retro.

    „Wenn nun die Geldwirtschaft das A+O der Wirtschaft ist, sollte man vielleicht sich mit dem System bekannt, als der Tanz um das goldenen Kalb, wieder vertraut machen.“

    Das Geld ist nicht das Hauptproblem, sondern der Fetischcharakter, den es in der Marktwirtschaft bekommt. Aus dem System resultiert Verdinglichung: Menschen werden wie Objekte behandelt, Sachen und Geld wie Subjekte.
    Zum Fetischisierung des Geldes gehört die Vorstellung, dass Geld arbeitete. Der von der Werbung vorangetriebene Warenfetischismus erzeugt die Vorstellung, dass man sich mit Geld alles kaufen kann.

    Jedoch das Wichtigste im menschlichen Leben, wie echte Liebe, Wahrheit, Vertrauen, Geist und erfüllende Kreativität, kann man sich nicht kaufen.

    • Die Systemfrage ist eine globale Frage.
      Daher ist sie auch eine rein theoretische Frage.

      Solange die Menschheit sich an Nationen und Grenzen klammert, wird sich daran auch nichts ändern, da die Abhängigkeiten zu groß sind. Selbst größte Nationen haben es letztlich nicht vermocht, sich der allgemeinen Entwicklung zu entziehen.

      Es gab mal eine Zeit, da hielt ich die Religionen für einen Weg, die Menschheit zu einen, auch die Internationale Arbeiterassoziation war so ein Ansatz, aber alles scheiterte bislang am „Missionseifer“ der Beteiligten. Nur das Kapital hat es geschafft, gewaltsam globale Strukturen zu schaffen, die mittlerweile erheblichen Einfluß gewonnen haben, dem sich auch nationale Politik nicht mehr zu entziehen vermag.

      Auch wenn es momentan nicht so scheint, so dürfte das Kapital seine Möglichkeiten dennoch gewaltig überschätzen. Seine Macht beruht auf Ungleichheit und Wissensvorsprung. Der Wissensvorsprung aber schmilzt und die Ungleichheit ist deutlich zu stark angewachsen. Das kann am Ende, auch für das Kapital, nicht ohne Folgen bleiben.

      Dann erst wird die Systemfrage wieder Bedeutung erlangen, voraussichtlich aber wieder durch Nationen und Grenzen national statt global beantwortet werden. Das Spiel wird immer wieder von vorne beginnen, sollte sich die Menschheit in seinem Verlauf nicht vorher selbst ausrotten.

      So traurig es auch ist, die Menschheit wird sich wohl eher selbst zerstört haben, bevor sie sich dessen überhaupt bewußt ist. Sie wird an der ihr eigenen Eitelkeit scheitern.

  143. keine Angst
    In Berlin hat der ein oder andere sogar Erfahrung mit der DDR, die länger als die BRD mit Lebensmittelrationen und autonomer Landwirtschaft umgehen konnte. (…)https://www.youtube.com/watch?v=a0SuX1IvJys

  144. Platsch-Quatsch - so ein Mist! @Marx, Psychologie
    Angela Merkel stammt aus Hamburg Barmbeck, nicht aus U. und ist damit hinsichtlich ihrer Abstammung kaum als Ossi zu bezeichnen. Auf der Grundlage der Zuwanderung in die DDR läßt sich diese Klassifizierung kaum aufrecht erhalten. Sonst wäre auch jeder Wahlmünchener ein Bayer, was auch immer die Leute in diese Stadt treibt. Der Hunger, die Landflucht, das schlechte Wetter?


    • [München]was auch immer die Leute in diese Stadt treibt
      Jobs. Bürojobs, IT-Jobs, Versicherungsjobs.
      Gibts anderswo nicht so viel.

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